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Auf die anatomisch-physiologischen Bedingungen der gefundenen Aehnlichkeitsreihe können wir hier nicht eingehen. Die y. Kries sehe Vermutung, dass die zur Unterscheidung zweier, an verschiedenen Hautstellen applizierten Beize notwendige Zeit sich mit der Lage der beiden Hautstellen nicht verändere, hat sich jedenfalls als falsch erwiesen.
Mit derselben Fragestellung versuchten wir auch die Unterscheidungszeit für verschiedene Körperteile, wie Bücken, Schulter, Oberarm, Unterarm, Hand, zu prüfen. Soll auch hier der Tastreiz direkt durch die stossende geballte Hand hervorgerufen werden, so muss dieselbe ziemlich beträchtliche Bewegungen, etwa von der Schulter des Nachbars bis zu seinem Unterarm, ausführen. Die Versuche, die stehend gemacht wurden, bekamen dadurch etwas Bohes; für speziellere Untersuchung ist es natürlich leicht, mit geeigneten Apparaten auch hier elegantere und dadurch exaktere Bedingungen herzustellen. Wenn ich die Versuche dennoch kurz erwähne, so geschieht es, weil sie in deutlicher Weise die Unterschiede der Aehn-lichkeitsgrade aufweisen und zugleich durch die Kleinheit der mittleren Variationen beweisen, dass die Methode der Kettenreaktionen feine Unterschiede selbst bei den einfachsten Hilfsmitteln erkennen lässt. Die Hand stand vor dem Versuch möglichst in der Mitte zwischen den zu wählenden Körperteilen. Die Versuche wurden in gleicher Weise wie bei den Fingerversuchen geübt, geordnet und berechnet.
Wir begannen mit der Wahl zwischen zwei Beizen, nachdem die Bewegung zu einer Stelle hin ohne Wahl ausgiebig geübt war. Ohne Wahl von der Mittellinie des Bückens aus den Bücken rechts oder links treffen, etwa in der Gegend des Schulterblattes, dauerte für die zehn Personen 1,729; war zwischen rechtem und linkem Schulterblatt die Wahl zu treffen, so gebrauchten wir 2,627. Wurde zwischen Oberund Unterarm gewählt, wobei die Hand in der Gegend des Ellbogens ruhte, so dauerte es 3,494, die Wahl zwischen Bücken und Schulter derselben Seite 3,987. Die mittlere