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zwar nicht nur dann, wenn die Reize symmetrisch zur Mittellinie des ganzen Körpers liegen, sondern auch jene eigentümliche Verwandtschaft derjenigen Tastempfindungen, deren Reize symmetrisch zu der lediglich subjektiv zu bestimmenden Mittellinie der einzelnen Glieder liegen.
An die Tastversuche sei der Bericht über einige T em-peraturversuche angereiht; sie sollen lediglich beweisen, dass die Methode der Kettenreaktion auch diesen Fragen sich anpassen lässt. Es galt, als einfachsten Fall zu untersuchen, wie sich die Unterscheidungszeit für kalt und warm verändert, wenn der Wärmereiz verschiedene Intensität besitzt. Selbstverständlich mussten die beiden Bewegungen, zwischen denen der Reagierende zu wählen hat, für sämtliche Versuche konstant bleiben, so dass in dem System der Versuchsbedingungen nichts wechselt ausser dem Temperaturgrad des einen Reizes. Auch hier lassen sich leicht kompliziertere Fragen anschliessen und in ähnlicher Weise prüfen, beispielsweise nach der Unterscheidungszeit für zwei verschieden kalte oder zwei verschieden warme Reize, für mehr als zwei Temperaturreize u. s. w.; vor allem kann auch hier die Verschmelzungsfrage studiert werden: wie lange dauert es, zu unterscheiden, ob zwei Hautstellen von zwei gleichmässig warmen oder von zwei verschieden warmen Reizen getroffen werden. Wir beschränkten uns auf jenen einfachsten Fall. Jede der zehn im Kreise sitzenden Versuchspersonen legt'die linke Hand auf das linke Knie; die Augen sind nach rechts auf die linke Hand des rechten Nachbars gerichtet; in der rechten Hand hält jeder zwei halb mit Wasser gefüllte chemische Reagensgläschen, und zwar durch geeignete Fingerstellung so, dass die Gläschen oben spitzwinklig zusammenliegen, unten aber voneinander abstehen. Beide Gläschen werden nun nahe an der Hand des Nachbars so gehalten, dass die geringste Wendung der Hand das eine oder das andere der Gläschen in Berührung mit dem äusseren Rande der Hand des Nachbars bringt. Nun ist das Wasser verschieden temperiert, das kalte