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des Mittelfingers besitzt ; denken wir uns die Handlinie in drei gleich grosse Teile geteilt, während die Fingerlinie durch die Gelenke zerlegt wird, so gewinnen wir sechs benachbarte Stücke; wir wollen sie mit A, B, C, I, II, III bezeichnen, wobei dann A an der Handwurzel liegt, III das äusserste Glied des Mittelfingers bezeichnet. Wir untersuchten nun die Verschmelzung, wenn die beiden Berührungspunkte entweder nahe an den Enden von je einem der sechs Teile oder wenn sie in der Mitte von zwei benachbarten Teilen, oder schliesslich in zwei nicht benachbarten Teilen lagen. Als Reiz verwerteten wir einen verschieden weit zu öffnenden Drahtbügel, an dessen Enden Erbsen als runde Knöpfchen aufgespiesst waren; es galt also, mit einem oder gleichzeitig mit beiden Bügelenden die Mittellinie zu berühren. Die linke Hand war nach oben offen dem linken Nachbar hingehalten, die Augen auf die rechte Hand des rechten Nachbars gewandt, über welcher die eigene rechte Hand den kleinen Tastzirkel hielt, um mit geringster Bewegung eine oder beide Spitzen je nach dem empfangenen Eindruck aufzusetzen. Für jede Reihe wurden zwanzig fehlerfreie Versuche angestellt, bei denen in unregelmässiger Folge zehnmal eine, zehnmal beide Spitzen aufgesetzt wurden. Selbstverständlich gibt die Durchschnittszeit für die Fälle, in denen nur eine Spitze aufgesetzt wird, einen anderen, und ausnahmslos einen grösseren Wert, als die der Fälle mit zwei Spitzen; es ist leichter zu erkennen, dass zwei Empfindungen in den Eindruck eingehen, als dass eine zweite Empfindung nicht vorhanden ist. Für die Verschmelzungsfrage kommen nur die Zweispitzenfälle in Betracht; wir wollen im folgenden daher nur diese berücksichtigen. Um sie zu gewinnen, ist die Durchmischung mit Einspitzenfällen unerlässlich, da, wie gesagt, die zwei Spitzen weit genug voneinander entfernt sind, um ausnahmslos richtig als zwei erkannt zu werden. Die Resultate beweisen, dass trotzdem in der Zeitdauer dieses Erkennens erhebliche Unterschiede des Verschmelzungsgrades bemerkt werden können.