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2. Dezember 4mal und 3mal, am 3. Dezember 5mal falsch angefangen, am 6. einmal ausgeführt und einmal angefangen, am 7. war schon völlige Gewöhnung eingetreten, nach also 22 Fehlbewegungen. Am 1. Januar kam die Uhr wieder in die linke Westentasche; auch hier wieder die nicht unbeträchtliche Zahl von 11 Fehlern, die sich auf die ersten drei Tage verteilen. Am 1. Februar rechte Hosentasche: im ganzen 14 Fehler. Am 1. März linke Westentasche: 5 Fehler. Am 1. April rechte Hosentasche: 3 Fehler; am 1. Mai linke Westentasche: kein Fehler. Ich griff also auch hier den ganzen April hindurch vielleicht 500mal ausnahmslos richtig, vollkommen überlegungslos nach der Uhr in die rechte Beinkleidtasche, und doch existierte während dieser Zeit in meinem Bewusstsein eine so ausgeprägte Disposition, denselben Reiz mit dem Griff in die linke Weste zu beantworten, dass sofort nach der neuen Vertauschung auch diese Bewegung zu einer automatischen wurde. Beide Bewegungsdispositionen hatten also fast maximale Stärke erreicht und doch genügte das kleinste Uebergewicht der einen über die andere, um diese vollkommen auszuschalten und die andere automatisch funktionieren zu lassen.
Als dritte Versuchsreihe gebe ich meinen Thür versuch. Mein Arbeitszimmer stand durch zwei Thüren mit dem Korridor meiner Wohnung in Verbindung. Durch die eine Thüre A, die ich fast immer zu benutzen pflegte, kam ich direkt auf denselben, durch die rechtwinklig dazu liegende Thür B kam ich in ein Vorzimmer, welches auch auf den Korridor führte. Es wurde nun abwechselnd je einen Monat hindurch erst die Thüre A, dann die Thüre B verschlossen, so dass ich beim Hinein- wie beim Herausgehen stets auf eine Thüre angewiesen war. Wenn ich als falsch ausgeführte Bewegungen diejenigen bezeichne, bei denen ich schon die Hand an die Klinke der verschlossenen Thüre gelegt, als falsch begonnene diejenigen, bei denen ich kommend oder gehend ein paar Schritte zur falschen Thür gemacht, so ist das Ergebnis