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folgendes. Am 1. März — diese Versuchsreihe stammt schon aus dem Jahre 1886 — mache ich 5 ausgeführte, 2 begonnene, am 2. März 1 ausgeführte und 4 begonnene, am 3. und 4. März je 3 begonnene, am 6., 10. und 14. März je 1 begonnene, im ganzen also 21 Fehlbewegungen. Am 1. April wird B verschlossen; im ganzen 19 Fehlbewegungen. Wenn hier die Zahl der Fehler beim Rückgehen auf das ursprünglich Gewohnte fast ebenso gross wie bei der ersten Umgewöhnung, so lag es wohl daran, dass ich die Wohnung noch nicht lange hatte und die Gewohnheit, A zu benutzen, vorher durchaus nicht so ausnahmslos bestand, wie etwa das Uhr vorziehen und das Federeintauchen. Die 19 Fehlbewegungen verteilen sich auf die ersten sechs Tage. Am 1. Mai wird wieder B geöffnet; es treten jetzt nur im ganzen 3 falsch ausgeführte und 7 falsch begonnene Bewegungen ein. Am 1. Juni A geöffnet und B verschlossen: 6 Fehlbewegungen. Am 1. Juli B geöffnet : 1 Fehlbewegung; am 1. August A geöffnet: 2 Fehlbewegungen. Auch bei dem Thürversuch also ein Abfall von 21, 10, 1 Fehler, so dass wir das Ueberdauern der Gedächtnisdisposition auch dort, wo die andere Bewegung vollkommen „mechanisch“ eingeübt ist, mit Sicherheit annehmen dürfen. Unser Gedächtnis verliert die Spuren des einmal Eingeübten j auch dann nicht, wenn die entgegengesetzte Bewegung durch ' neue Einübung schon längst zum Reflex geworden ist; die ) molekulare Disposition zu Nebenleitungen kann in hoher Stärke bestehen bleiben und trotzdem vollkommen wirkungslos sein, solange eine noch stärkere Disposition vorhanden ist. Die Fortpflanzung der Erregung im psychophysischen Apparat hat mithin, soweit die geschilderten Versuche ein Urteil gestatten, mit der Fortleitung des elektrischen Stromes in einem verzweigten Leitungssystem gar keine Aehnlichkeit; die Erregung pflanzt sich nur auf der Bahn des momentan geringsten Widerstandes fort, die anderen Bahnen bleiben ganz unbeteiligt.