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tionen in der Sphäre des Unbewussten in Einklang bringen. Es ist nicht wahr, dass jede Vorstellung eine Fülle von Associationen in uns erweckt und dann erst durch hinzutretende Faktoren die passende Association unter ihnen verstärkt und festgehalten wird. Dasjenige Schema dagegen, dessen Gültigkeit im Gebiet des Centralnervensystems durch die Bewegungsversuche wahrscheinlich gemacht wird, würde auch den psychologischen Thatsachen durchaus entsprechen.
Von allen theoretischen Folgerungen abgesehen war also die Frage: wenn eine bestimmte Bewegung mit einem bestimmten Empfindungskomplex durch Uebung so fest verbunden ist, dass die Bewegung ausnahmslos instinktiv aus-geführt wird, kann dann das Gedächtnis trotzdem daneben eine Disposition zurückbehalten, dieselbe Empfindung früherer Einübung gemäss mit einer anderen Bewegung zu verbinden, oder ist die automatische Ausführung der neuen Bewegung ein Beweis dafür, dass die Disposition für die frühere Bewegung völlig aus dem Gedächtnis ausgelöscht ist? Unter dem skizzierten Nebengesichtspunkt würde dieselbe Frage lauten: kann eine vorhandene Disposition, Empfindung und Bewegung zu verbinden, beim Eintritt der betreffenden Empfindung so vollkommen latent bleiben, dass eine andere, stärker eingeübte Bewegungsreaktion ohne Schwanken und Wahl regelmässig automatisch eintritt?
Um nachzuweisen, dass während der Zeit, in welcher die neue eingeübte Bewegung einzutreten pflegt, trotzdem die Disposition zu der früheren Bewegung nicht erloschen ist, gibt es einen einfachen Weg. Wir müssen jene frühere Bewegung zum zweitenmal von neuem willkürlich einüben. Stellt sich heraus, dass diese Einübung nun wesentlich rascher erfolgt als das erste Mal, so ist damit bewiesen, dass die Disposition zu dieser Verbindung inzwischen nicht völlig verschwunden war; ist für die Neugewöhnung überhaupt keine längere Uebung nötig, während sie früher nötig war, so werden