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tasche ohne Uhrkette zu tragen, so dass ich die Uhr direkt fassen musste, um sie herauszuziehen. Da ich die Versuche zu einer Zeit machte, welche mir sehr mannigfaltige Tageseinteilung bot, habe ich täglich etwa 15- bis 20mal die Uhr benutzen müssen. Ich begann die Versuche am 1. Dezember, und zwar damit, dass ich die Uhr statt in die linke Westentasche in die rechte Tasche der Beinkleider that. Es ist sicher, dass ich auch die Bewegung zur Uhr in den weitaus meisten Fällen ohne Ueberlegung, völlig automatisch auszuführen gewohnt war; die innere Frage, wie spät es sei. setzte sich direkt in die Handbewegung um. Ebenso sicher ist, dass mir bei einer veränderten Unterbringung der Uhr eine falsche Bewegung, da sie resultatlos sein musste, niemals entgehen konnte. Da ich das Protokoll bei mir trug, konnte ich jeden falschen Fall sofort notieren. Auch hier Hessen sich solche Fehlbewegungen unterscheiden, bei denen die falsche Bewegung ganz ausgeführt wurde, die Hand also in die leere Tasche griff, und solche, bei denen die Bewegungsempfindung noch rechtzeitig genug die Gegenvorstellung hervorrief, durch welche die falsch begonnene Bewegung gehemmt werden konnte. Daneben traten nun hier aber auch noch eigentümliche Mischbewegungen ein, welche einen interessanten Einblick in den Mechanismus der Handlungen gestatten. Da ich nämlich die Uhr, als sie in der linken Westentasche war, zuweilen nicht mit der rechten, sondern mit der linken Hand hervorzog, so traten auch jetzt, als die Uhr in der rechten Hosentasche war, im Laufe der Versuche zweimal Bewegungen der linken Hand nach der linken Beinkleidtasche auf und dreimal Bewegungen der rechten Hand zur rechten Westentasche, in beiden Fällen also Teile der alten und der neuen Bewegung gemischt und zwar traten solche Fälle ausnahmslos am Anfang ein, als eben noch keine Bewegung entschieden bevorzugt wurde. Sehe ich von diesen gemischten Bewegungen ab, so ergibt sich: am 1. Dezember 7mal falsch ausgeführt und 2mal falsch angefangen, am