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unten gelegentlich, der Versuche über „Grössenschätzung“ zurück-kommen muss. Auch Herr Delabarre hatte in der erwähnten Arbeit (S. 105) die Frage nach dem Einfluss des Zeitintervalls schon berührt; da die grösste Zahl seiner auf ganz andere Fragen gerichteten Versuche aber mit dem konstanten Intervall von 4 Sekunden ausgeführt war, so betont er mit Recht, dass seine wenigen Fälle mit anderem Intervall ein allgemeingültiges Urteil über den Einfluss desselben nicht zulassen. Es war deshalb notwendig, die Untersuchung auf diese spezielle Frage zuzuspitzen und somit, wie es Herr Slatopolski gethan, Versuchsreihen anzustellen, bei denen alle übrigen Bedingungen konstant und nur das Intervall wechselnd war.
Die Schienen des Apparates waren vertikal fixiert. Der Wagen, welcher das horizontale Lager für den Zeigefinger der rechten Hand trägt, war in seinem Gewicht durch Belastung der über Bollen laufenden Schnur vollkommen kompensiert und durch das unter die Mittelschiene greifende fünfte Rad auf den Schienen festgehalten. Der Wagen folgte somit fast ohne Widerstand der Auf- und Abwärtsbewegung des Armes, und die Grösse dieser Bewegung konnte an der Skala abgelesen werden, über die der seitliche Zeiger des Wagens glitt. Als Nullpunkt galt für jede Versuchsperson diejenige Wagenstellung, bei der sie, vor dem Apparat stehend, den Oberarm vertikal an den Körper anlegen und den Unterarm rechtwinklig halten konnte, also die Ellbogenhöhe. Die Versuche wurden nun folgendermassen angestellt. Die Versuchsperson bewegt mit geschlossenen Augen den Wagen mit möglichst gleichmässiger Geschwindigkeit solange vom Nullpunkt aufwärts, bis der Wagen durch eine an den Schienen vom Experimentator an gewünschter Stelle festgeschraubte Arretur gegen Widerstand stösst und dadurch anhält; ebensolche Arretur war konstant am Nullpunkt angebracht, so dass der Weg des Wagens genau begrenzt ist. Sobald der Wagen oben durch den Querriegel angehalten wird, zieht die Versuchsperson den Finger heraus und lässt den Arm