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central regulierten Ablauf peripherer Spannungs- und Ent-spannungsYorgänge bedingt, die sich bei relativ grösseren Zeitstrecken an die Phasen der Atmung anlehnen ; diese psychophysische Ausfüllung des sonst leeren Intervalls ist es, welche einerseits das rechtzeitige Einsetzen der motorischen Accentuation bedingt, andererseits in ihrer psychologischen Repräsentation durch Spannungs- und Entspannungsempfindungen die Grösse der Zeitstrecke zum Bewusstsein bringt. Wollen wir das Intervall reproduzieren oder vergleichen, so sind diese Empfindungen mithin die subjektive Kontrolle für den Ablauf derjenigen peripheren Vorgänge, welche das richtige Einsetzen der abgrenzenden Accentuation bedingen; wollen wir das Intervall als ein abgeschlossenes einheitlich vorstellen, so bieten diese Empfindungen in Ermangelung ausfüllender äusserer Reize das einzige Vorstellungsmaterial, das uns den Zeitraum repräsentiert. . Einen ganz ähnlichen Weg der Erklärung hat, unabhängig von mir, auch Schumann eingeschlagen.
Nur eines sei hinzugefügt. Ich führte die subjektive Messung der objektiven Zeiträume zum Teil auf die zu- und abnehmenden Muskelempfindungen zurück. An anderer Stelle habe ich später ausgeführt, dass diejenigen Veränderungen der Muskelempfindungen, welche wir Zu- und Abnahme derselben nennen, zwar der Zu- und Abnahme unserer Muskelspannung entsprechen, psychologisch aber eigentlich keine Intensitätsschwankungen darstellen, sondern nur auf räumlicher Ausbreitung und zeitlichem Andauern beruhen. Es ist nicht gerade schwer, diese Behauptungen so zu formulieren, dass sie, nebeneinandergestellt, den Schein eines Widerspruchs erwecken. Thatsächlich würde dieser Gegensatz selbst dann kaum bestehen, wenn beide Aussagen koordiniert wären; da die Vorstellung einer Zeitdauer etwas anderes ist als die Zeitdauer einer Vorstellung, so könnte sehr wohl die Ausmessung der Zeiträume vermittels derjenigen Aenderung unserer Spannungsempfindungen erfolgen, die wir gewöhnlich Intensitätsänderungen nennen, und dennoch könnte sich bei näherer