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Analyse zeigen, dass diese scheinbare Intensitätsänderung nur auf denjenigen qualitativen Aenderungen der Empfindung beruht, die aus der räumlichen Ausdehnung und der zeitlichen Dauer des Empfindungsreizes entstehen. In Wirklichkeit sind jene Behauptungen aber keineswegs koordiniert, und wer aus ihnen einen Zirkelschluss abzuleiten meint, übersieht den Unterschied zwischen psychophysischer, psychologischer und erkenntnistheoretischer Betrachtung. Die systematische Darstellung der Psychologie, die ich in nicht ferner Zeit den Fachgenossen zu unterbreiten hoffe, wird gerade diese Fragen so ausführlich behandeln, dass ich hier darauf verzichte, das vielseitige Problem eingehender zu beleuchten; ich beschränke mich hier darauf, den Vorwurf eines inneren Widerspruches unbedingt zurückzuweisen. Erst dort kann ich zeigen, dass in der That der Bewusstseinsinhalt, sobald er als Inbegriff der psychischen Phänomene gedacht wird, lediglich qualitative Verschiedenheiten aufweist, ja dass das Seiende, wie es vom absoluten, überindividuellen Bewusstsein anerkannt ist, sich in eine psychische und eine physische Welt erst dadurch differenziert, dass es in der physischen Welt unter dem ’Grenzgriff des Quantitativen, in der psychischen unter dem Grenzbegriff des Qualitativen gedacht wird. Im Psychischen gibt es daher nur Aehnlichkeitsbestimmungen, im Physischen nur Messungen; ebendeshalb kommt dem Psychischen als solchem nicht nur keine räumliche, sondern auch keine zeitliche Mass-bestimmung zu. Der psychische Vorgang hat zeitliche Ausdehnung erst, sobald er auf ein Physisches bezogen ist ; eben dann gewinnt er auch Intensitätsabstufung. So können gerade in der Frage der Zeitanschauung dem Wortlaut nach sich widersprechende Behauptungen nebeneinander zu Recht bestehen, da die Widersprüche sich lösen, sobald die verschiedenen Standpunkte berücksichtigt werden, von denen aus jene Behauptungen gültig sind. Für die folgende Untersuchung kommt selbstverständlich lediglich der psychophysische Standpunkt in Betracht. — Ich unterlasse übrigens eine weiter-