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ihre Uebung im taktmässigen Klavierspiel bedingt sein, dass sie sowohl in der Sicherheit als auch in der Richtigkeit der Schätzung bei den meisten Gruppen im Vorteil zu sein scheint. Ich möchte freilich nicht unerwähnt lassen, dass nach gelegentlichen Beobachtungen und Versuchen der Zeitsinn des weiblichen Geschlechts mir überhaupt feiner zu sein scheint als der der Männer; ich lasse dahingestellt, wie weit das mit jener feineren Ausbildung des Muskelsinns zusammenhängt, die sich in der weiblichen manuellen Geschicklichkeit, in weiblicher Grazie und Anmut ausprägt und das Weib für viele seiner sozialen Funktionen besonders prädisponiert erscheinen lässt, während umgekehrt jene Funktionen selbst wieder die Entwicklung dieses Sinnes vielleicht auf Kosten anderer Sinne begünstigen. Wenn wir in obigen Ergebnissen die Gleichheitsfälle zur Hälfte den Grösser-, zur Hälfte den Kleinerfällen zurechnen, so ergibt sich, dass der hohe Ton grösser geschätzt wurde von
Ch. 63,5%, Sch. 55%, Sm. 63,5%, We. 58,5%.
Da sich an diesen Gruppen auch We. und Bl. vollständig beteiligten, füge ich bei, dass die Ueberschätzung auch bei ihnen eintrat, und zwar
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Bl.	45	17,5	37,5
We.	75	12,5	12,5
Halbierung der	Gleichheitsfälle	war die Grösser
Schätzung mithin für
Bl. 54 %, We 81 %
Der Durchschnitt für alle sechs Versuchspersonen beträgt dann eine Grösserschätzung in 62,6 % statt der objektiven 50 °/o ; gerade der Umstand, dass dieses Verhältnis bei sämtlichen Versuchspersonen, wenn auch in ungleicher Stärke, wiederkehrt, beweist, dass es sich um eine psychologische Gesetzmässigkeit handelt. Dieselbe Uebereinstimmung trifft nun für die folgenden sieben Gruppen zu.