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bei der schnellsten Tonfolge denselben Sensationenkomplex vermitteln und dieser uns somit eine gemeinsame, direkt vergleichbare Grundlage liefern.
Solche Prozesse werden in erster Linie die Spannungen und Entspannungen sein, welche als subjektive Körperreaktion auf wechselnde Reizintensitäten in den verschiedensten Muskelgruppen eintreten, daneben dann die Ein- und Ausatmung oder Augenbewegungen u. s. w. Wie die ersteren in ihrem Tempo sich dadurch regulieren, dass ein bestimmter Grad von Spannungsempfindung als Reiz zur Entspannung und umgekehrt eingeübt wird, wie bei schnellem Rhythmus das Abklingen der Empfindung selbst hinzutritt, wie die Atmung sich in gleichmässige Abschnitte zerlegt, wie Atmungsphasen und Spannungsperioden der ersteren Art sich einander anpassen, wie Augenbewegungen u. s. w. sich mit optischen und taktilen Vorstellungen zur genaueren Ausmessung verbinden und wie in alledem individuelle Unterschiede hervortreten, das habe ich in meiner älteren Zeitsinnstudie ausführlich erörtert.
Wenn diese Auffassung richtig ist, so müssen einige Konsequenzen gelten, die mit den Ergebnissen unserer Versuche verglichen werden müssen. Zunächst muss natürlich daraus gefolgert werden, dass wir im stände sind, Intervalle mit einer gewissen Sicherheit richtig zu vergleichen, auch wenn die Zahl der sie ausfüllenden Reize eine ganz verschiedene ist. Gerade das haben unsere Versuche aufs schlagendste bewiesen: die Einsicht in dieses Ergebnis war uns ja der Ausgangspunkt der theoretischen Betrachtung.
Ein zweites folgt aber ebenso sicher aus unseren Voraussetzungen. Wenn wir gefüllte Intervalle auffassen, so ist unsere Aufmerksamkeit in erster Linie den ausfüllenden Reizen zugewandt, und die begleitenden Körpersensationen werden hinter den Sinnesvorstellungen zurücktreten oder ganz unter die Schwelle des Bewusstseins sinken; es müsste in diesen Fällen, obgleich die Aufmerksamkeit den äusseren Eindrücken lebhaft zugewandt ist, das Zeitbewusstsein vermindert oder