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kohols in Wasser benutzt, Exner hatte Hochheimer, v. Vintsch-gau Champagner verwertet. Da der absolute Alkohol auch in der Therapie nicht gebräuchlich ist, Versuche mit den gebräuchlichen Spirituosen dagegen den Vorteil bieten, mit den Erfahrungen des täglichen Lebens sich vergleichen zu lassen, so stellten -wir sämtliche Experimente mit Bier, Cognak, Bordeauxwein und Rheinwein an. Dass die etwaigen Folgeerscheinungen dabei nicht nur Alkoholwirkungen sind, ist bekannt; das tägliche Leben lehrt, dass bei gleicher Alkoholquantität nach den verschiedenen geistigen Getränken doch recht verschiedene Wirkungsbilder entstehen: die aromatischen Stoffe, das Volumquantum, die Resorptionsgeschwindigkeit, die Temperatur u. a. sind von bedeutsamem Einfluss. Diese Faktoren näher zu analysieren, liegt ausserhalb unseres Interessenkreises, zumal die Ergebnisse zeigen, dass, so gross auch die subjektiven Wirkungsverschiedenheiten etwa zwischen Bier und Cognak sind, dennoch die objektiven Symptome, wenigstens was die untersuchten psychischen Leistungen betrifft, nicht so bedeutend sich unterscheiden.
Die verwendeten Dosen waren folgende. Von Bieren wurde Münchener Zacherlbräu benutzt, und zwar wurde 1 bis 11;,2 Liter während weniger Minuten getrunken. Der verwendete Cognak war guter französischer Cognak, von dem ein Zehntelliter schnell ausgetrunken wurde. Der Rheinwein war Rüdes-heimer; getrunken wurde etwa ein halber Liter, und ebensoviel von dem Bordeaux, einem milden Chateau Margaux. Zu berücksichtigen ist, dass die Getränke stets um 11 Uhr vormittags ohne feste Nahrung aufgenommen wurden, also günstigste Resorptionsverhältnisse Vorlagen, und dass keine der vier Versuchspersonen gewohnt war, vormittags Spirituosen zu gemessen. Die Quantitäten waren so gewählt, dass ein ausgesprochener Rauschzustand eigentlich niemals erreicht wurde; nur zweimal stellte sich vorübergehender Kopfschmerz ein.
Sehr übereinstimmend waren die Veränderungen des Gedächtnisses. Der durchschnittliche Differenzwert zwischen