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Wenn ich erwähne, dass nach Kaffee gerade B. und C. wiederholt über subjektive Gefühle der Hemmung und der Erschwerung beim Rechnen klagten, so tritt deutlich hervor, wie unzuverlässig solche Begleitempfindungen als Massstab der objektiven Leistungsfähigkeit sind; Hemmungsgefühle können ebenso trügerisch sein, wie es die Gefühle gesteigerter Kraft nach Alkoholgenuss sind.
Ich verlasse die Analeptika und gehe zu den Antipyreticis über; wir untersuchten mittlere Einzeldosen von Antip y rin, Chinin und Phenacetin. Die Wirkung der drei Mittel war sehr ungleich, am schädlichsten für die psychischen Funktionen erw'ies sich das Antipyrin, am günstigsten, wenn auch individuell verschieden, das Phenacetin. Die Depression der psychischen Leistungen nach Antipyrin war, obgleich die Dosis stets nur 1 gr betrug, doch so konstant, dass der Psychologe hier doch einmal seine Grenzen überschreiten und eine pharmakologische Warnung an die Kliniker richten möchte; ein Mittel, das die psychophysischen Funktionen so tiefgreifend stört, eignet sich doch wohl nicht zum.Hausmittel gegen jeden Kopfschmerz. Die benutzten Dosen betrugen Chinin 0,5, Antipyrin 1,0, Phenacetin 1,0, in einem kleinen
Glase Wasser.	Die Ergebnisse	waren	für die Gedächtnis
prüfung beim Antipyrin: A.	+3		+ 3	+ 7
B.	4- 2	+ 5	+ 3
C.	+ 3	+ 4	+ 1
D.	+ 5	0	+ 3
beim Chinin: A.	+ 2	— 1	0
B.	0	+ 3	— 1
C.	+ 2	+ 1	+ 3
D.	+ 4	- 2	— 1
beim Phenacetin: A.	— 3		— 2	+ 3
B.	— 4	— 1	- 3
C.	— 1	+ 2	+ 2
D.	0	— 4	— 4