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dasselbe Gefühl auch das Buchstabenzählen sowohl nach Brom wie nach Opium zu begleiten pflegte und trotzdem objektiv eine Verminderung der Leistung eingetreten ist mit einer einzigen Ausnahme. Das Farbenbenennen ist nach beiden Stoßen verlangsamt, bei Opium freilich nicht konstant.
Die hervorgehobenen Verhältnisse ergeben sich klar aus folgenden Zahlen, welche zugleich die grossen individuellen Unterschiede erkennen lassen. Die Differenz der Fehlerzahl
bei der Gedächtnisprüfung		ergab für Opium:	
A.	— 1	0	— 2
B.	. — 2	— 5	— 3
C.	4- 2	— 5	— 7
D.	0	+ 1	— 4
für Bromnatriu	m:		
A.	+ 6	+ 8	+ 8
B.	+ 2	+ .1	+ 3
C.	+ 4	— 2	— 1
D.	+ 2	+ 2	+ 5
Die Differenzwerte beim		Buchstab	en zählen sind für
Opium:			
A.	+ 12	+ 44	+ 50
B.	— 17	— 15	— 20
C.	— 24	— 20	— 7
D.	- 47	— 26	— 14
für Bromnatrium:			
A.	— 40	- 23	— 9
B.	— 25	- 10	— 3
C.	— 37	— 18	0
D.	— 44	- 24	— 12
Die letztere Tabelle zeigt sehr konstant, dass die Herabsetzung der Reflexerregbarkeit nach Brom schnell abnimmt und nach kaum zwei Stunden fast verschwunden ist, während, wie die vorhergehende Tabelle zeigt, die Abstumpfung des Gedächtnisses nach zwei Stunden noch in voller Stärke besteht.
Das Farbenbenennen ergab bei Opium: