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prüften, waren erstens das Auswendigbehalten von Zahlen- und Buchstabenreihen, zweitens das Addieren, drittens das Benennen von Farben und viertens das Zählen gedruckter Buchstaben. Die Wirkung der Stoffe auf diese vier Funktionen wurde regelmässig etwa zwei Stunden hindurch geprüft, und zwar begann die Untersuchung eine Viertelstunde nach Aufnahme derselben. Zwischen zwei Versuchstagen lagen stets mindestens drei Ruhetage, so dass die Nachwirkungen niemals stören konnten. Selbstverständlich wurden in den verschiedensten Uebungs-stadien die Versuche auch ohne chemische Einwirkung ausgeführt, damit Normalwerte gewonnen werden konnten, mit denen sich die beeinflussten Werte vergleichen Hessen. Sämtliche Versuche wurden an den Herren Christiansen,Dahmen, Merck und Smith ausgeführt, die stets gleichzeitig die Stoffe einnahmen; die Experimente wurden stets zur selben Tageszeit, zwischen 11 und 1 Uhr vormittags, und auch sonst unter möglichst unveränderten Bedingungen angestellt. Mit der Herstellung der Reize, Benutzung der Apparate und Protokollierung waren Herr Wadsworth, Frl. v. Schirnhofer und ich stets mit gleicher Arbeitsverteilung beschäftigt, so dass auch in dieser Beziehung stets die gleichen Bedingungen gegeben waren. Da ich übrigens hier keine öffentlichen Zeugnisse über die Leistungen im Kopfrechnen und im Biertrinken auszustellen habe, so werde ich die vier Versuchspersonen in veränderter Reihenfolge und ohne Rücksicht auf die Anfangsbuchstaben als A., B., C. und D. bezeichnen.
Zunächst muss ich nun die Hilfsmittel beschreiben, mit denen wir die Veränderungen der genannten psychischen Leistungen festzustellen suchten. Im Vordergrund stand die Prüfung des Gedächtnisses: verändert sich unter der Wirkung der Nervina unsere Fähigkeit, uns sinnlose Eindrücke, Buchstaben- oder Zahlenreihen einzuprägen? Diese Leistung muss natürlich getrennt werden von der Fähigkeit, früher Erlerntes und dem Gedächtnis Eingeprägtes jetzt zu reproduzieren; diese zweite Art der Gedächtnisleistung wirkt beim Farbenbenennen