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mit, hier kommt nur die erstere Art in Frage. Die Untersuchung könnte nach dem von Ebbinghaus mit bestem Erfolg benutzten Schema feststellen, wie oft eine Reihe sinnloser Glieder wiederholt werden muss, bis sie völlig dem Gedächtnis eingeprägt ist; wenn die Wiederholung in konstantem Rhythmus erfolgt, so wäre die Leistung eine Funktion der Zeit, das Problem wäre also in ein psychometrisches übergeführt. Diese Anordnung ist aber dort wenig geeignet, wo die Versuche möglichst schnell ausgeführt werden müssen; galt es doch, die rasch vorübergehende Beeinflussung des Sensoriums hier möglichst vielseitig auszunutzen. Sie ist überdies ungeeignet, wenn, wie in unserem Fall, eine Mehrheit von Versuchspersonen gleichzeitig geprüft werden soll. Ausserdem führt diese Anordnung durch die immer erneuten Versuche, die Reihe zu reproduzieren, sobald sie noch nicht fest haftet, ein schwer kontrollierbares Element ein, da ein solcher freier Reproduktionsversuch doch wohl nicht den abgelesenen Wiederholungen einfach koordiniert werden kann und überdies etwaige Fehler sich einschleichen können, welche das richtige Erlernen erschweren. Schliesslich gewährt die Methode keinen Einblick in die besondere Art der Erleichterung oder Erschwerung solcher Gedächtnisleistung, nur die Beschleunigung oder Verzögerung des Endeffektes lässt sich feststellen.
Allen diesen Bedenken entgingen wir dadurch, dass wir die einzuprägende Reihe nur einmal laut vorsprachen und jeder dann sofort niederzuschreiben hatte, was ihm von der Reihe im Gedächtnis geblieben. Jede Reihe bestand aus 10 Gliedern; es wechselte stets eine Reihe von zehn Ziffern zwischen 2 und 9 und eine Reihe von zehn Konsonanten. Ich sprach diese Reihen möglichst gleichmässig laut und so langsam, dass die zehn Zahlen respektive Buchstaben genau 15 Sekunden beanspruchten. Indem dann jeder die Reihe sofort aufschrieb und ich erst später die Fehler der Niederschriften korrigierte, konnten die Versuche recht schnell sich folgen, konnten zweitens alle Personen gleichzeitig arbeiten,