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Einfluss gewonnenen Fehlerzahl und der für das Uebungs-stadium der betreffenden Zeit erhaltenen Normalzahl. Wenn z. B. Thee nach zwei Stunden für B. —6 Fehler ergibt, so soll das heissen, dass wenn B. zwei Stunden nach Theegenuss drei zehngliedrige Zahlen- und drei zehngliedrige Konsonantenreihen hört und niederschreibt, er dabei durchschnittlich 6 Fehler weniger macht, als wenn er im gleichen Uebungs-stadium die Aufgabe ohne Theegenuss erledigen würde. Die Gedächtnisprüfung ergibt somit durchweg ±-Werte. Die Gedächtnisleistung wurde in dieser Weise stets in drei Stadien untersucht, erst ^4—Stunde nach Aufnahme des Stoffes, dann 1—11ji Stunde nachher und schliesslich etwa 2 Stunden nachher.
Viel einfacher war die zweite Probe: das Buchstabenzählen, wie es Kräpelin zweckmässig eingeführt hat. Es wird gemessen, wie viele Buchstaben der einzelne in bestimmter Zeit zählen kann. Als Zeit wurden ausnahmslos zwei Minuten verwendet; ich begrenzte dieselben durch Schlagsignale mit Hilfe der Fünftelsekundenuhr. Als Text, dessen Buchstaben gezählt wurden, benutzte Herr Smith den grossen Druck in Mind, die drei Deutschen den grossen Druck in der Zeitschrift für Psychologie, und zwar jedesmal eine neue Seite. Die Uebung führte hier natürlich zu einer schnellen Vermehrung der in zwei Minuten gezählten Buchstaben; die Zahl stieg im Normalzustand bei A. von 295 auf 406, bei B. von 254 auf 390, bei C. von 335 auf 472, bei D. von 372 auf 454. Auch hier musste mithin die Wirkung der Nervina stets als +-Wert gegenüber der Normalzahl des betreffenden Uebungsstadiums ausgedrückt werden. Während ein-] Wert bei der Gedächtnisprüfung also eine Abnahme der Leistung ausdrückt, nämlich eine Zunahme der Fehler, drückt der -j Wert beim Buchstabenzählen selbstverständlich eine Zunahme der Leistung aus, nämlich eine Zunahme der gezählten Buchstaben.
Die dritte Funktion war das Farbenbenennen, eine Leistung, deren Prüfung am sichersten auf psychometrischem