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Wege erfolgt. Es galt, die Zeit zu bestimmen, die notig war, um 10 Farben so schnell als möglich zu benennen; die Gründe, aus denen ich diese Aufgabe bevorzuge vor der Benennung einer einzelnen Farbe, habe ich oben besprochen. Die Farben, welche in sämtlichen Reihen benutzt wurden, waren Rot, Rosa, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett, Purpur, Braun, Schwarz, Weiss. Von diesen elf Lichtqualitäten kamen in jeder Reihe sieben bis acht vor, da jedesmal einige Farben zweimal benutzt wurden. Auf diese Weise konnte eine so grosse Abwechselung herbeigeführt werden, dass die zufällige grössere oder geringere Schwierigkeit der einzelnen Reihe sich bei einer grösseren Versuchszahl ausgleichen musste. Die farbigen Flächen bestanden aus Streifen von buntem Glanzpapier, die 10 cm hoch und 2 cm breit nebeneinander auf einen Karton von 20 cm Länge und 10 cm Höhe aufgeklebt waren. Ein grosse Zahl solcher Kartons stand zu unserer Verfügung.
Die Technik der Versuche gestaltete sich nun folgender-massen. Wir benutzten ein schwarzes Holzgestell, welches ein 20 cm breites Glasfenster trug. Vor diesem Fenster war eine schwarze Holzplatte befestigt, die mit Kautschukrädern in zwei Seitenschienen sehr schnell herabglitt, sobald oben ein Sperrhaken sich öffnete. Der Haken wurde durch eine Schnur geöffnet, die über Rollen zu einem Hebel am Fuss des Holzgestells geführt war ; sobald der Hebel gedrückt wurde, fiel also die Deckplatte, die mit Metallstreifen beschwert war, unmittelbar herab, und die Fensterscheibe wurde sichtbar. Hinter dieser war die schwarze Hinterwand zu öffnen, so dass, während die Vorderplatte das Fenster verdeckte, von hinten her beliebige Kartons mit den Farbenstreifen eingelegt werden konnten. Sobald der Hebel unten gedrückt wurde, zeigten sich also die zehn Farben und die Versuchsperson begann so schnell als möglich, dieselben der Reihe nach zu benennen. Es galt die Zeit zu bestimmen von dem Druck auf den Hebel bis zum Aussprechen des zehnten Farbennamens.
Es scheint mir unzweckmässig, für alle zeitmessenden