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so musste natürlich in denjenigen Fällen, bei denen die Tonfolge HMT vorlag, das protokollierte Urteil umgekehrt werden ; erschien die zweite tiefere Distanz kleiner, so bedeutet es, dass die höhere Distanz bei dieser Zeitlage grösser erschien. Die Zahl unserer Einzelversuche steht weit hinter den Lorenz-schen zurück; die hier mitgeteilten Ergebnisse beziehen sich auf etwa 2500 Urteile jeder Versuchsperson; jede Tonfolge kam 10 bis 20mal zur Beurteilung. Der Einfluss der Zeitlage ist in den Tabellen von vornherein ausgeglichen, damit lediglich der Einfluss der Distanzvariationen hervortritt; die gesamte Berechnung ist stets auf je hundert Fälle bezogen.
Wir gingen, wie erwähnt, von Versuchen aus, welche den Lorenz sehen vollkommen entsprechen, und zwar wiederholten wir Versuche mit musikalischen Intervallen wie mit unmusikalischen Verstimmungen. Als Beispiel führe ich die Oktave und die Doppeloktave an, entsprechend den Lorenz-schen Tabellen VII und XX, als Beispiel nichtmusikalischer Intervalle eine Wiederholung der Versuche von Tabelle XVI, bei der der erste und dritte Ton im Verhältnis 37 : 53.stehen, also eine erhöhte verminderte Quinte darstellen. Die erste Vertikalreihe gibt den variablen Mittelton. Die drei Vertikalreihen für jede Versuchsperson geben die Prozentzahl der Schätzungen in Bezug auf die höher gelegenen Distanzen: die erste Reihe die Zahl der Grösserschäfzung^n, die zweite die Gleichschätzungen, die dritte die Kleinerschätzungen. A., B., C. sind die Versuchspersonen. V bedeutet den variablen Ton.
Tabelle I.
256 — V — 512 (1 : 2).
		A.			B.			C.	
y	>	=	<	>	=	<	>	=	<
352	100	—	—	100	—	—	100	—	—
356	100	— '	—	100	—	—	100	—	—
360	100	—	—	100	—	—	95	5	—
364	100	—	—	100	—	—	90	—	10
368	100	—	—	100	—	—	100	—	—
372	100	—	—	100	—	—	100	—	—
Münsterberg, Beiträge. IV.	•	11