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die Distanzvergleichung durch individuell ganz verschiedene Motive gesetzmässig bestimmt werden kann.
Unsere nächsten Versuche variierten die Experimente der Tabelle VI und VII in dem Sinne, dass die Reihenfolge der Töne verändert wurde. In allen bisher geschilderten Versuchsreihen folgten die Töne der einen Distanz in derselben Ordnung wie die der andern, in beiden Distanzen kam zuerst der tiefe oder zuerst der hohe Ton. Wenn ich die vier Töne, vom tiefsten zum höchsten mit a b c d bezeichne, so benutzten wir bisher nur die Reihenfolge a b c d und d c b a. Vier Variationen waren möglich: bacd, cdba, abdc, d c a b. Alle vier Ordnungen haben wir systematisch durchgeprüft, aber ohne jeden positiven Erfolg; den Versuchspersonen erschien die Schätzung zwar ein wenig erschwert, das Maximum der Gleichheitsschätzung bleibt aber, in denselben Lagen, in denen es in Tabelle VI und VII war.
Noch zwei weitere Variationen schienen mir eventuell geeignet, einen Fingerzeig für das Verständnis des Problems bieten zu können, erstens eine Veränderung in der Dauer der Töne und dann eine Veränderung in der Ausfüllung der Distanzen. Als Ausgangspunkt der Vergleichung nahmen wir in beiden Fällen Tab. VIII, d. h. die Tonfolge 256—316—V —456. Die Dauer der Töne wurde jetzt so variiert, dass die beiden Grenztöne der tieferen oder aber die der höheren Distanz viermal so lange angehalten wurden als die beiden anderen Töne; die eine Distanz war also durch viertel Töne, die andere durch ganze Töne abgegrenzt. Das Resultat war für A. und B. durchaus negativ; die Verteilung der Schätzungen entsprach bei ihnen völlig der Tabelle VIII, gleichviel ob die hohe oder die tiefe Distanz durch lange Töne begrenzt war. Bei Versuchsperson C. dagegen trat eine sehr deutliche Veränderung ein. Tabelle XI giebt die Schätzungen von C., als die hohe Distanz in langen Tönen, Tabelle XII, als die hohe Distanz kurz, die tiefe Distanz lang gegeben wurde. In den