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icli seit dem Erscheinen der Stumpf sehen Kritik entschlossen,
' die früher in kurzer vorläufiger Mitteilung skizzierten Versuche an Unmusikalischen beiseite zu legen und die Untersuchung auf neuer Grundlage zu beginnen. Ich hatte die Versuche zum grössten Teil am Klavier angestellt, also überwiegend mit klangverwandten Tönen gearbeitet; ich glaube, in diesem Stadium der Diskussion jenen Versuchen mithin keinen entscheidenden Wert beilegen zu dürfen und auf ihre ausführlichere Mitteilung in diesem Zusammenhang verzichten zu sollen. Auch die theoretischen Vorstellungen über die psychophysische Grundlage des Vorgangs, die ich dort andeutend skizzierte, müssen zurücktreten, bis die Streitfragen überzeugend beantwortet sind. Das ist ja freilich klar, dass weder die eine noch die andere der streitenden Auffassungen eine wirkliche Erklärung im psychophysischen Sinne einschliesst. Beide, stellen nur gewisse Bedingungen fest; wie es aber psychophysisch kommt, dass die Vorstellung der Mitte an gleiche Schwingungszahldifferenz oder an gewisse musikalische Beziehungen und zwar trotz der Ungleichheit der Intervalle gebunden ist, darüber kann nur eine allgemeinere Theorie Aufschluss geben. Nun sehe ich vorläufig zwar keinen Grund, die früher angedeuteten Vorstellungen dieser Art wesentlich abzuändern; ebenso überzeugt aber bin ich davon, dass die Erörterung solcher psychophysischen Theorie der Tondistanzvergleichung erst dann Wert hat, wenn die empirischen Bedingungen im einzelnen klar gestellt sind. Die folgenden Mitteilungen beschränken sich somit darauf, zu dieser Spezialfrage neues und zwar zum Teil unter neuem Gesichtspunkt gewonnenes Material zu übermitteln.
Es kam mir also darauf an, die Distanzvergleichung nach einer Methode vorzunehmen, welche den Stumpfschen Einwänden entzogen ist, bei welcher also deutlich unterschieden werden -kann, ob die Differenz der Schwingungszahlen oder ob musikalische Beziehung für die Distanzvergleichung massgebend ist. Freilich auch die Wundt-Lorenzschen Unter-