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suchungen boten schon einige Versuchsreihen dar, deren Er-gebnis durch Stumpf nicht entwertet wurde, besonders aber eine Reihe: die Versuche mit der Doppeloktave. Wenn wirklich stets derjenige Ton als Mitte gewählt wird, der als musikalischer Zwischenton gewohnheitsmässig bevorzugt wird, so müsste unbedingt und mit grösster Sicherheit die Oktave als Mitte der Doppeloktave aufgefasst werden. Wenn nun aber in den überaus zahlreichen Versuchen mit Doppeloktave , die im Wundt sehen Laboratorium ausgeführt wurden, die Oktave fast in keinem einzigen Fall als Mitte anerkannt wurde, die Mittenwerte vielmehr um die grosse Terz der Oktave schwanken, die der gleichen Schwingungs-zahldiiferenz entspricht (also nicht 2—4—8, sondern 2—5—8), so scheint mir das doch sehr beachtenswert. Stumpf meint freilich, dieses Ergebnis sei nur dadurch zu stände gekommen, dass die Versuchspersonen die ihnen wie aller Welt natürlichste Mitte, die Oktave, absichtlich vermieden, weil sie bei der Oktave sich stets deutlich bewusst waren, dass es sich hier um gleiche Intervalle handle und die eigentliche Intervallvergleichung unterdrückt werden sollte. Dieser Einwand scheint mir unhaltbar. Die subjektiven Aussagen meiner Versuchspersonen bestätigen durchaus, was Wundt von den seinigen sagt: dass alle Zwischengedanken und Nebenmotive vollkommen ausgeschlossen sind und die Vergleichung das unmittelbare Produkt naiver Auffassung ist. Eine von Theorien beeinflusste Willenstendenz, den einen Ton zu vermeiden und den andern zu wählen, ist sicher nirgends vorgekommen und würde, wie schon Wundt hervorhebt, zweifellos zu anderen Ergebnissen geführt haben. Ich kann nun hinzufügen, dass gerade in diesem Punkt meine Klavierversuche an Unmusikalischen, die weder von Intervallen noch von Theorien etwas wussten, genau zu demselben Ergebnis führten und die Tabellen werden ausserdem zeigen, dass bei genauer Wiederholung der Lorenz sehen Versuche auch in meinem Laboratorium niemals die Oktave als Mitte der Doppeloktave auf-