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auf einer horizontalen Millimeterskala die Grösse des zurückgelegten Weges angibt. Durch Kombination von Schrauben-und Raddrehung lässt sich so der bewegliche Punkt auf der Vorderseite in jedem Sinne innerhalb der durch das Brett gegebenen Ebene genau messbar bewegen. Der Apparat hat sich für die verschiedenartigsten Augenmassuntersuchungen vorzüglich bewährt; sein eventueller Nachteil liegt darin, dass er nicht, wie der in Heft 2 dieser Studien beschriebene, der Versuchsperson selbst die Bedienung des Apparates gestattet. Für unsere Untersuchung war nur ein fester und ein beweglicher Punkt in der Vertikalen nötig. Der eine Punkt wurde einen Decimeter über dem unteren Brettrand befestigt, der bewegliche Punkt konnte bis zum oberen Brettrand, also in einem Spielraum von 70 cm leicht auf- und abgeschoben werden.
Den zweiten Apparat hatte ich für die Untersuchung von Bewegungsempfindungen anfertigen lassen. Prof. Delabarre1) hat ihn ausführlich beschrieben und abgebildet, sowie mannigfache Versuche an demselben mitgeteilt. Ein metallener Wagen läuft leicht auf fast meterlangen Schienen, die auf schwerem, ausschiebbarem Stativ in jeder Lage von der horizontalen bis zur vertikalen befestigt werden können. Der Wagen trägt einen kleinen Cylinder, der das Endglied des Zeigefingers aufnimmt. Das Gewicht des Wagens kann bei jeder nichthorizontalen Lage durch Gegenbelastung in Wagschalen aufgehoben werden; damit er auch bei Vertikalstellung den Schienen fest anliegt, greift ein kleines fünftes Rad unter eine höher gelegene Mittelschiene. Auf dieser Mittelschiene lassen sich Klammern verschieben und befestigen, durch welche der Wagen an jeder beliebigen Stelle festgehalten werden kann; ein Zeiger am Wagen gleitet über eine Halbcentimeter-skala an der äusseren Schiene. Werden zwei solche Appa-
0 Delabarre, Ueber Bewegungsempfindungen. Inaug.-Diss. Frei bürg 1891.