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Auf den ersten Blick ist hier ersichtlich, dass die eingestellten Armmassgrössen mit der doppelten, resp. vierfachen Distanz der Augenmassgrösse bei den Versuchspersonen B., Li. und Sch. stetig abnehmen, bei CI., Gr., Le. und Z. aber anwachsen, und zwar zum Teil sehr erheblich anwachsen. Bei keiner der sieben Versuchspersonen ist die Veränderung unstetig; wo die Grössen bei doppelter Entfernung verkleinert aufgefasst werden, ist die Verkleinerung bei vierfacher Entfernung noch stärker, und dasselbe gilt von der Vergrösserung. Würde, wie Martius annimmt, die Augenmassgrösse mit wachsender Entfernung langsam kleiner werden, so müsste bei sämtlichen Versuchspersonen die Grösse der Armmass-strecken abnehmen; der Umstand, dass bei mehr als der Hälfte der Versuchspersonen aufs deutlichste das gegenteilige Verhalten eintritt, die Strecken hei wachsender Entfernung immer,grösser gemacht werden, beweist zwingend, dass die unmittelbare Grössenschätzung im Gesichtsfeld durch die Entfernung des Objektes vom Auge nicht beeinflusst wird, vorausgesetzt, dass wir diese Entfernung ungefähr richtig erkennen. Wäre ein solcher direkter Einfluss vorhanden, so müsste seine Einwirkung sich bei allen Versuchspersonen jedenfalls in derselben Richtung bemerkbar machen ; das thatsächliche Verhalten beweist, dass die Veränderung vielmehr Produkt sekundärer Umstände ist, welche grossen individuellen Verschiedenheiten unterliegen, und welche bei einigen zur Verkleinerung, hei der Mehrzahl zur Vergrösserung führen. Vielleicht wird die ungewohnte grössere Entfernung durch Kontrast von einigen überschätzt, vielleicht nimmt mit der Distanz die Deutlichkeit der Grenzpunkte ab, so dass die Linie unbestimmt begrenzt und dadurch vergrössert erscheint: auf diese sekundären Momente, die sich doch nur vermutungsweise erschliessen lassen, kommt es ja wenig an. Wichtig ist nur die negative Thatsache, dass eine durch die wachsende Entfernung bedingte Verkleinerung nicht stattfindet; denn selbst diejenigen Fälle, bei denen Verkleinerung