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rate für rechte und linke Hand benutzt, so lässt sich durch die Möglichkeit der verschiedensten Lagen, Höhen, Belastungen, Begrenzungen u. s. • w. eine überaus grosse Mannigfaltigkeit der Versuche über Bewegungsempfindungen erzielen. Auch die oben dargestellte Arbeit über das Gedächtnis für Bewegungsempfindungen ist an diesem Apparate ausgeführt. Für die vorliegende Untersuchung kam nur der Apparat für die rechte Hand zur Verwendung und zwar stets bei Vertikalstellung der Schienen, derart dass die sitzende Versuchsperson den Apparat in wechselnder Entfernung vor ihrer rechten Schulter stehen hatte. Das Gewicht des Wagens war vollständig kompensiert, so dass der Wagen mit überaus geringem Widerstand auf- und abgeführt werden konnte. Die untere Klammer gab dem Wagen einen konstanten Buhepunkt; von hier aus konnte er dann bequem eine beliebige Strecke vertikal in die- Höhe geführt werden mit nicht grösserem Widerstande, als wenn die Hand frei hinaufgeführt wird. Der Protokollant musste dann am Stand des Zeigers ablesen, welche Strecke der Wagen durchlaufen hatte.
Als Normalgrössen benutzten wir die Strecken 5, 10, 15, 20, 25, 30, 35, 40 cm; in einer Serie von etwa vierzig Versuchen wurden diese acht Grössen in verschiedenster Reihenfolge als Punktdistanzen auf dem Augenmassapparat eingestellt, von der Versuchsperson fünf Sekunden betrachtet und dann mit geschlossenen Augen sofort auf dem Bewegungsapparat reproduziert, in dessen Cylinder schon vorher die Spitze des Zeigefingers gesteckt war. Um ein Wiedererkennen der einzelnen Strecken möglichst zu vermeiden, wurden häufig andere Normalgrössen zwischengeschoben; die entsprechenden Bewegungsgrössen wurden im Protokoll weggelassen, so dass nur diejenigen Bewegungen zur Berechnung kommen, welche jenen acht Normalgrössen korrespondieren. Zahlenvorstellungen wurden möglichst unterdrückt, so dass wirklich eine unmittelbare Uebertragung aus gewonnenen optischen Grössenvorstellungen in Arm- und Fingerbewegung stattfand.