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siologe aber wird die, wie wir sahen, in beiden Wissenschaften herrschende Anschauung von der Entwicklung der einseitigen Willkürbewegung aufgeben müssen. Die einfache Annahme des naiven Bewusstseins erweist sich hier der komplizierten, in Konsequenz anatomischer Vorurteile entstandenen Theorie überlegen. Die Theorie will, dass wir von Natur stets beide Arme gleichzeitig symmetrisch bewegen, und wenn wir einen Arm allein bewegen wollen, wir es erst langsam erlernen müssen, die Mitbewegung des anderen Armes zu unterdrücken. Der Versuch dagegen macht es wahrscheinlich, dass solch Unterdrücken nicht nötig ist, weil die symmetrische Bewegung, soweit sie überhaupt vorkommt, erst unter bestimmten Bedingungen erworben wird, der natürliche Zustand dagegen die wechselseitige unabhängige Bewegung der Glieder zu sein scheint, mag sie unwillkürlich oder willkürlich erfolgen.
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