﻿204
Ausführung dieser Bewegung, so dass der rechte Arm schräg abduziert wird, wenn der linke angezogen wird, wesentlich angenehmer erscheint als die symmetrische Bewegung.
Wenn rechte Winkel beschrieben wurden, deren einer Schenkel zur Tischkante parallel, der andere vom Körper weggerichtet war, so verschwand bei abgelenkter Aufmerksamkeit in den meisten Fällen die Ecke und Bogenlinien, traten an ihre Stelle, wobei die Ecke meist noch durch ein Zucken oder stärkeres Aufdrücken markiert blieb. Waren beide Winkel nach einer Seite offen, so trat meistens bald Umschlag in symmetrische Figuren ein, falls von vornherein gleiche Phasen gewählt waren, ungleiche Phasen dagegen gingen nur in gleiche Phasen über. Waren beide Winkel nach aussen offen, so konnten zwei von fünf Versuchspersonen die Bewegung auch bei abgelenkter Aufmerksamkeit in ungleichen Phasen durchführen, eine Kombination, die für andere auch bei zugelenkter Aufmerksamkeit kaum ausführbar schien.
Bei gleichseitigen Dreiecken trat in erster Linie wieder die Abrundungstendenz hervor; sobald die Aufmerksamkeit abgelenkt war, wurde aus dem Dreieck in häufigen Fällen eine Ellipse, ein Kreis, eine Acht, oder wenigstens ein Dreieck mit abgerundeten Ecken. Von sechs Versuchspersonen ging bei zweien die gleichsinnig gleichphasige Dreieckbewegung in ungleichphasige gleichsinnige, bei dreien in gleichphasig ungleichsinnige über, bei einer blieb sie erhalten; die ungleichphasige gleichsinnige blieb bei dreien meist erhalten, die ungleichsinnige gleichphasige Bewegung ging nur bei einem auch in un gleichphasige über. Vierecke nahmen bei abgelenkter Aufmerksamkeit die seltsamsten Gestalten an, nicht selten die Form eines Halbkreises, den eine vierzackige Linie abschliesst. Auch bei ihnen geht die gleichsinnige Bewegung häufig nicht in symmetrische, sondern in ungleichphasige über.
Es schloss sich die Untersuchung von Kreisen in verschiedenen Abständen an. Wurde beispielsweise der