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der Aufgeregtheit und Lustigkeit werden die Bewegungen in beiden Richtungen zu gross gemacht. Trotzdem glaube ich nicht, dass die psychophysischen Vorgänge der Bewegung bei Ernst und Mattigkeit, resp. Lustigkeit und Aufregung wirklich dieselben sind, der gleiche äussere Effekt dürfte vielmehr, wie vor allem die Selbstwahrnehmung wahrscheinlich macht, in beiden Fällen durch verschiedene Ursachen bedingt sein. In der Mattigkeit werden die Strecken zu klein gemacht, weil bei der centrifugalen Bewegung der Streckimpuls und bei der centripetalen Bewegung der Beugeimpuls zu schwach erfolgt; in der Aufregung werdèn beide Bewegungen zu gross aus-fallen, weil die entsprechenden Impulse nach beiden Richtungen zu stark sind. Anders bei Ernst und Lustigkeit. Nicht die Impulse sind hier zu schwach oder zu stark, sondern die natürlichen Hemmungen, welche jede Kontraktion durch die Spannung der Antagonisten erleidet, sind beim Ernst zu stark und in der Ausgelassenheit zu schwach entwickelt. Dieselbe äussere Wirkung, welche ein zu schwacher Streckimpuls bei normaler Antagonistenhemmung hervorruft, wird ein normaler Streckimpuls bei abnorm starker Hemmung der Antagonisten erzeugen. Die würdevollen Bewegungen des Ernstes und die flotten Bewegungen der Lustigkeit wären somit nur im Endeffekt, nicht im Ablauf mit den matten Bewegungen der Müdigkeit und den heftigen Bewegungen der Aufgeregtheit zu vergleichen.
Ein wesentlich anderes Bild bieten nun die Bewegungen bei ausgesprochener Lust und Unlust. Im Lustgefühlzustand betrug der durchschnittliche Fehler aller centrifugalen Bewegungen für 10 cm: + 10 mm (M. V. 4 mm), für 20 cm: + 16 mm (M. V. 6 mm), aller centripetalen Bewegungen für 10 cm: — 20 mm (M. V. 5 mm), für 20 cm: — 24 mm (M. V. 6 mm); in der Unlust dagegen bei centrifugalen Bewegungen für 10 cm: — 10 mm (M. V. 3 mm), für 20 cm: — 13 mm (M. V. 5 mm), bei centripetalen Bewegungen für 10 cm: -f- 12 mm (M. V. 3 mm), für 20 cm: