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Muskelvorgangs verstanden ist, sondern lediglich diejenige Empfindung, deren physische Begleiterscheinung durch die Muskelthätigkeit hervorgerufen wird; in der Empfindung selbst liegt genau so wenig subjektive Beziehung auf den Muskel als in der Lichtempfindung Beziehung auf die Netzhaut, in der Schallempfindung Beziehung auf die Schnecke liegt. Nicht der Inhalt, sondern die Bedingung der Empfindung soll durch den Ausdruck bezeichnet werden und diese Entstehungsangabe ist nur deshalb unentbehrlich, weil wir kein anderes Hilfsmittel besitzen, um den bestimmten Bewusstseinsinhalt zu fixieren, zu beschreiben und von anderen Inhalten in mittelbarer Weise abzusondern. Wir können ja keine Empfindung anders mitteilen, als dass wir die Bedingungen angeben, unter denen jeder diese Empfindung in sich erzeugen kann; damit ist aber niemals gemeint, dass diese Bedingungen der Inhalt der Empfindung seien. So liegt auch in der Beugungsempfindung kein Bewusstsein von der Thatsache der Gliederbeugung, in der.Streckempfindung keines von der Gliederstreckung. Damit eine solche Vorstellung entstände, müssten erst optische, taktile und andere Elemente hinzutreten, durch welche die komplizierte Vorstellung einer lokalisierten Organthätigkeit produziert wird; geht jene Beuge- oder Streck-, jene Sp'annungs- oder Bewegungsempfindung als Element in andere Komplexe ein, so haftet ihr auch nicht die geringste subjektive Beziehung mehr zu einer solchen lokalisierten Organ Vorstellung an. Eben deshalb ist es auch für den psychologischen Zweck vollkommen gleichgültig, ob der unmittelbare Anlass für die Bewusstseinswirkung der Muskelleistung nun der Muskelvorgang selbst oder ein Vorgang im Gelenk, in den Sehnen u. s. w. ist; die Wirkung tritt ein, sobald die Muskeln thätig sind, darauf allein kommt es an, um das psychische Element zu fixieren. Den Psychologen interessiert ja, so wenig auch die Gegner der empirischen Psychologie daran glauben wollen, doch lediglich der psychische Thatbestand; der physiologische Vorgang
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