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das Kind hat unzähligemale zu den Objekten und zu den durch Association erweckten Objektnachbildern Stellung genommen, ehe es Sätze bejaht oder verneint. Immer wieder hat es sich den Dingen genähert oder von den Dingen entfernt und während seine Ichvorstellung sich langsam herausbildet , hat es immer von neuem den Gegensatz des sich annähernden und des sich entfernenden Ich durch den charakteristischen Gegensatz der entsprechenden Muskelempfindungen erfahren. Diese gegensätzlichen Zustände, zu prinzipiellen Teilen des Ich geworden, reproduzieren sich in der Erinnerung als antagonistische Innervationsempfindungen, welche die Stellungnahme des Ich in der Vorstellung repräsentieren. Die betreffenden Zustände werden sich bei öfterer Wiederholung immer leichter mit auslösen, wenn die Ichvorstellung erweckt wird, und sobald die Ichvorstellung nun auf späterer Stufe durch bestimmte, sich aufdrängende Vorstellungsverbindungen hervorgerufen wird, so wird sie sofort *durch Auslösung der einen oder der andern Innervationszustände als stellungnehmendes Ich vom unpersönlichen Bewusstsein empfunden werden.
Auch hier sei die psychophysische Frage nicht mit der logischen verwechselt. So wenig wie etwa der Begriff in seiner logischen Bedeutung erschöpft ist durch die Aufdeckung derjenigen Vorstellungen, durch welche er im Bewusstsein repräsentiert ist, die Aufgabe der Psychologie aber hierdurch erledigt ist, so wird der Wert des Urteils selbstverständlich nicht dadurch ausgedrückt, dass der Bejahungsakt in der Innervationsempfindung der Streckung, der Verneinungsakt in der Innervationsempfindung der Beugung besteht. Jene Innervationen sind ja nur die psychologischen Symbole; und psychologisch ausgedrückt würde die Frage der Logik heissen: durch welche Reihen von Vorstellungsverbindungen müssten jene psychologischen Repräsentationssymbole ersetzt sein, damit der weitere Ablauf aller übrigen Bewusstseinsinhalte genau so erfolgt, wie er kraft dieses einfachen Sym-
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