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zeichnen meine augenblickliche Verfassung 16mal als „sehr müde“ oder „sehr abgespannt“, sei es nach anstrengenden Bergpartien oder nach durchwachten Nächten oder geistiger ü eh er anstrengung, 24mal dagegen als „aufgeregt“. Es handelt sich in den letzteren Fällen um einen Zustand psychophysischer Aufregung ohne Gemütserregung, z. B. nach lauten lebhaften wissenschaftlichen Diskussionen, oder unmittelbar nach schnell gesprochenen Collégien. Ein drittes Paar gegensätzlicher Zustände schliesslich mag als Ernst und Lustigkeit bezeichnet werden. Ich finde 31 mal im Protokoll die Bezeichnung ernst oder nachdenklich, meist unter der Einwirkung eines Buches, und 14mal die Ueberschrift heiter, ausgelassen, lustig. Gewiss hat der Gegensatz von Ernst und Heiterkeit viele Beziehungen zur Unlust und Lust, aber beide bleiben doch wesentlich verschieden. Besonders die ernste Stimmung deckt sich durchaus nicht mit Unlust; die heitere, ausgelassene Stimmung wird zwar oft mit Lust verbunden sein, aber das Behagen der Lust wird sich nur selten in äusserer Lustigkeit, entladen. Ernste Musik z. B. erweckt Ernst, aber nicht Unlust, während sogenannte heitere Musik nicht immer Lust verursacht. Zuweilen ist natürlich die Grenze schwer zu ziehen, im allgemeinen aber war ich mir jedesmal ohne Schwanken bewusst, welche Bezeichnung meinem gerade herrschenden Gemütszustand am meisten gerecht werden könnte.
Die einfachen Versuche, auf die es hier ankommt, bestanden darin, dass aus dem Gedächtnis mit der Spitze des Zeigefingers eine Strecke von 10 und eine von 20 cm beschrieben werden sollte, und zwar sowohl in der Richtung vom Körper weg als auch zum Körper hin. Zuerst benutzte ich nur ein mit Millimetereinteilung versehenes Lineal von 60 cm Länge, das ich mittels eines Hakens so an meiner Weste befestigen konnte, dass es von der Brustmitte horizontal nach vorn abstand. Es galt jetzt, mit der rechten Hand so, dass der Rand des Lineals zwischen Spitze des Zeigefingers und Spitze des Daumens hinglitt, entweder * von der Brust
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