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{"created":"2022-01-31T15:36:16.702497+00:00","id":"lit23706","links":{},"metadata":{"contributors":[{"name":"Marx, Max & Berndt","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Berlin","fulltext":[{"file":"a0001.txt","language":"de","ocr_de":"Preisliste Nr. 5\n1913\nApparate\nf\u00fcr psychologische Untersuchungen\nNachdruck sowie Nachahmung der Klischees werden strafrechtlich verfolgt!\nj Max Marx k Berod!\nI Berlin NW. 5, Stephan-Sir. 60\nFernruf; M Hansa 1028.\t1\n...\u201e\u25a0[T.1..-|rr-m|))|||1|-.Tj.J.|!J\n-MAX-MARX\nM echanische Werkst\u00e4tten\nAbt. 1; BERLIN-NW. 7, Georgen ^Strn\u00dfc-34 36 Abfa4h-BERyN-Nb2lj Friedrich Stra\u00dfolOSa\nToi opha \u00bb'i-A Bewiruw Nk-7666","page":0},{"file":"a0002.txt","language":"de","ocr_de":".","page":0},{"file":"a0003.txt","language":"de","ocr_de":"Preisliste Nr. 5\nApparate\nf\u00fcr psychologische Untersuchungen\nNachdruck sowie .Nachahmung der Klischees werden strafrechtlich verfolgt!\nMax Marx &. Berndt\nBerlin NW. 5, Stephan-Sir. 60\nFernruf: Amt Hansa 1026.\nMAX MARX\nMecJranisehe Werkst\u00e4tten\nAbt. I: BERLIN NW. 7, Georgen=Stra\u00dfe 34/36 Abt. it: BERLIN N. 24, Friedrich-Stra\u00dfe 105a\nT e 1 e p h on : -Am t \u2018Z^n t-r-tm i- -N-fv7 ft 5 5-","page":0},{"file":"a0005.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate\nf\u00fcr experimentelle Psychologie f\u00fcr experimentelle P\u00e4dagogik f\u00fcr Psychiatrie f\u00fcr Physiologie\nEinrichtung von Laboratorien\nf\u00fcr psychologische und p\u00e4dagogische Institute und Seminarien\nf\u00fcr psychiatrische und Nerven=Kliniken f\u00fcr physiologische Institute\nDemonstrations - Apparate\nf\u00fcr Vorlesungen und Uebungen an Universit\u00e4ten und Seminarien","page":0},{"file":"a0006.txt","language":"de","ocr_de":"\u25a0","page":0},{"file":"p0005.txt","language":"de","ocr_de":"dem Jahre 1902 Mechaniker im K\u00f6niglichen Institut und Museum f\u00fcr Meereskunde der Universit\u00e4t Berlin, wurde ich I9\u00dbG von Herrn Professor Ach auch mit Arbeiten f\u00fcr das Psychologische Institut Berlin betraut.\nHer vorliegende Katalog enth\u00e4lt fast durchweg neue Konstruktionen, welche ich seit meiner 6 j\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit ausgef\u00fchrt habe. Die Apparate sind gr\u00f6\u00dftenteils das erste Mal f\u00fcr das Psychologische Institut Berlin (Geheimrat Prof. Dr. phil. et med. Stumpf) und f\u00fcr die Psychiatrische Klinik der K\u00f6niglichen Charit\u00e9 in Berlin (Geheimrat Prof. Dr. med. et phil. Th. Ziehen) gebaut und in diesen Instituten erprobt.\nAu\u00dfer den hier angef\u00fchrten Apparate liefere ich alle \u00e4lteren, in der Psychologie, Psychiatrie, P\u00e4dagogik undPhysiologie gebr\u00e4uchlichen Apparate. Kerner bin ich gern bereit, Bestellungen auf neuere Apparate, welche andere Mechaniker konstruiert haben und bauen, zu vermitteln und diese Instrumente gemeinsam mit den von mir zu liefernden zuzusenden.\nDie Zusammenstellung und die kurzen Beschreibungen der Apparate sind von Herrn Dr. Hupp, Privatdozeut und erster Assistent am Psychologischen Institut Berlin, verfa\u00dft.\nIch erlaube mir, nachstehend, die Institute anzuf\u00fchren, f\u00fcr die ich bereits Apparate geliefert habe:\nPsychologisches Institut der Universit\u00e4t Berlin Psychiatrische und Nervenklinik der K\u00f6niglichen Charite in B erli n\nBerliner Lehrerverein\nPsychologisches Seminar der Universit\u00e4t Bern Psychologisches Institut der Universit\u00e4t Bonn Psychologisches Institut der Universit\u00e4t Breslau","page":5},{"file":"p0006.txt","language":"de","ocr_de":"6\nInstitute\u00bb Baei\u00f6nal del Profesorado Secundario Departamento-do Pilosofia in Buenos Aires\nPsychologisches Laboratorium der llavard University in Cambridge IT. S. A.\nPsychologisches Institut der Universit\u00e4t Charkow\nPsychologisches Institut der Akademie f\u00fcr Sozial- und Handels-Wissenschaften in Frankfurt a. Main\nPsychologisches Institut der Universit\u00e4t Freiburg\nPsychophysische Sammlung der Universit\u00e4t Halle a. S.\nPsycholog. Abtlg. d. pliilosoph. Seminars des Staates Hamburg\nThe Psychological Laboratory Cornell University in Ithaca U. S. A.\nPhilosophisches Seminar der Universit\u00e4t K\u00f6nigsberg\nPhysiolog. Labors,t. The University of London\nLaboratoire de Psychologie de la Facult\u00e9 des lettres de M o n t p e 11 i e r\nClinique des Ali\u00e9n\u00e9s et des N\u00e9vropathes Montpellier\nPhilosophisches Institut der Universit\u00e4t Moskau\nPsychologisches Institut der Universit\u00e4t Oxford\nAnstalt f\u00fcr Epileptische in Potsdam\nAu\u00dferdem habe ich die Ehre, eine Reihe von Empfehlungsschreiben, die mir auf meine Bitte hin g\u00fctigst zugesandt wurden,, anf\u00fchren zu d\u00fcrfen:","page":6},{"file":"p0007.txt","language":"de","ocr_de":"Psyehiatr. u. Nervenklinik iD der Kgl. Charit\u00e9.\nBERLIN, den. /\u00c0.1\u00c2L. \u00ef\u00f4\n*\n' -\t'- ^ </\u00a3/&. \u25a0*\t/-\u2022--- /^//C. s. -\n/~~7\t,\t.\t(U\nJ^yo \u00dfsr-&//\tO^^Uy/^ e*^r~\n7\n\n'\u00a3yy-JCyr's\u00a3*^) -*\u00a3r- -*l~>-^\u2022 -^^\u00d9tSTOC\n-*s~ ui/lr' -'^Lt^-'\n\n\n\u25a0sfycisjC 'S^\u00a3>\u00a3'.*\u00a3 ^J /\t^e \u25a01*e^y*^rf\n\u2022/f^l as\\\tJ Ct^^iur &l\tfr\t-\n0~t\u00dftsi\t<2*<tsr^Q*^/'\n\u00a3L/ ^","page":7},{"file":"p0008.txt","language":"de","ocr_de":"ty/Pfte-Z cy/\u00df\u00df&LsL\u00a3\u2018 ^*$4A^LSls1J\t\u00f6S^*\"\u00ab-\ny^*^* GJL^-&si4/isist tsiAs^SS^\t\"\u201c\n\u00ab? /^ IJ / ^\t^l*WtS9\t^/?/&J 'W'\u00b0~\n^ \u20ac/b^S S//lsul J2 \u00b0Lsf ^ \u00c4-* IS$\u00a3sl+. ^f\u00ef/1 frss GI/^l' oesb ^-\u00ceV\n\u2022Jc/i _ d+jiSi '/'%\tJT\t*\"*''*'\u2022 <z)\ntsr* / lS\\\n<~y*\n(y^LASi^t/^ \u00a3\\stAs!>\t\u00a3/t^0 'W tA/jfr c?c/^\n\u00d6l^wix\u00bb 0^0/4l/\\ ^/^C/lSlst'1 Q/^^% CX/^/4^x<\nyW^ /\u2713K\tesy\\ t\nJ^4^ /<* ^T/X\n\u00c7\u00e7^/\u00ff'A. tf\u00e2>'//d*<***c)\n*\"Wv.*^o 'Va>\\. CK^y*\n\u00bb *11L\u00ab.\n\n<\u00f6-\nGl_x>oS_J^%. , Vr%'H.\taju a *<- fc.\nuuj| t\\\t\u00ae\u00bb^ \u201ccfex\nJ $\u25a0 ^\tIA.{_^,\t\u2018\u00ab-^WC'Cx cfi I\\AAAC\nQ\ty*X^M, buVA\u00ab\ta>i *\n\u2018iA \u25a0\"--, -dbzzx i,\n^^ *-?*\t-t-<- *| w-\u00ab-A , 'vfefek\n^VA-O a^A. C-V_*t\t-2*-*A\tih-^.CAA.\n\u2018v\u201c*-,u o\u2014^A ^\u2014**J^JL i o.\u2014_**_ t^oi. ^ a.\n-tU\tr-| Y*^ w*vW\u00abrJ\u201e\not^-4-\t\u00ab| \u00abaaj\nU<v Y\u201c^- \u00a3v\u00bb'-'~\u00ab*'l .\nQ=\nSb","page":8},{"file":"p0009.txt","language":"de","ocr_de":"I. Apparate zur Untersuchung des Raumsinnes der Augen.\n1. Perleninkongruenzapparat nach Pupp. Ygl. Bericht \u00fcber (1. IY. Kongre\u00df f. experim. Psychol. 1910 S. 291. Vertikal stehendes, mit schwarzem Tuch bespanntes Brett. ^ on der Mitte gehen strahlenf\u00f6rmig 8 schwarze F\u00e4den auseinander, an denen wei\u00dfe Perlen zu verschieben sind; die F\u00e4den selbst sind kaum zu sehen. Im Mittelpunkt ist genau senkrecht eine Nadel\nPerlen-Inkongruenzapparat nach Kupp (davor Stirnhalter mit Bei\u00dfoder Kinnbrettchen).\neingesetzt; erscheint sie (bei monokularer Betrachtung) punktf\u00f6rmig verk\u00fcrzt, so ist garantiert, da\u00df man senkrecht auf die Fl\u00e4che blickt. Nimmt man rechts und links von der \u00fcber die Nadel gesteckten","page":9},{"file":"p0010.txt","language":"de","ocr_de":"10\nMax Marx, Berlin.\nFixationsperle je eine wei\u00dfe Perle, so kann man den Kundt\u2019schen Teilungfversuch anstellen. Ebenso kann man eine Strecke nach oben mit einer nach unten, sowie eine vertikale mit einer horizontalen vergleichen. Endlicli kann man -1 oder alle 8 Perlen in ein Quadrat,\nin ein gleichseitiges Kreuz oder in einen Kreis einstellen. In allen diesen F\u00e4llen erh\u00e4lt man die bekannten Inkongruenzt\u00e4uschungen. \u2014 Wie die zuletzt erw\u00e4hnten F\u00e4lle zeigen, l\u00e4\u00dft sich der Apparat auch zur Einstellung auf verschiedene Gestalten (Kreis, Kreuz, Quadrat, gleichschenkliges Dreieck etc.) verwerten. \u2014 Endlich ist er f\u00fcr perimetrische Untersuchungen verwendbar.\nPreis\tMk.\n2.\tDazu IG farbige Pl\u00e4ttchen auf Stielen f\u00fcr peri-\nmetrische Versuche, mit Gestelle.\tPreis\tMk.\n3.\tPerlenapparat f\u00fcr den IIelmholtz\u2019schen Schachbrett-\nmusterversuch nach Kupp. Wie oben, nur 16 strahlenf\u00f6rmig von der Mitte ausgehende F\u00e4den mit 2 oder mehr Perlen, die so einzustellen sind, da\u00df sie subjektiv eine schachbrettartige Felderung ergeben.\tPreis\tMk.\n4.\tPerlenapparat f\u00fc r liai bi eru n g, Dreiteilung etc. einer Strecke nach Kupp. Schmales Brett mit einem einzigen Faden, auf welchem 6 Perlen zu verschieben sind. Die mittlere Perle ist\no ------ -\u00ae\nPerlenapparat f\u00fcr Halbierung, Dreiteilung ete. einer Strecke nach Iiupp.\nso einzustellen, das sie die Strecke halbiert, bezw. ein Drittel, \"Viertel etc. der Strecke abgrenzt; oder man benutzt 4 Perlen, und l\u00e4\u00dft die Strecke zwischen den 2 linken mit der zwischen den 2 rechten Perlen vergleichen. \u2014 Dabei kann man die linke Strecke durch wei\u00dfe oder farbige Perlon ausf\u00fcllen und mit der rechten leeren Strecke vergleichen lassen und die bekannte T\u00e4uschung quantitativ studieren.\tPreis Mk.","page":10},{"file":"p0011.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Kaumsinnes der Augen.\n11\n5.\tPerlenapparat f\u00fcr scheinbar gerade und scheinbar parallele Linien nach Rupp. Rechteckiges Brett; parallel zur schmalen Seite 10 F\u00e4den, an welchen je 1 Perle sitzt. Die Perlen \u2022werden so eingestellt, da\u00df sie in einer Geraden zu liegen scheinen. \u2014\nI 1 i 1 I I LJ-L-L 1\u2014i\u2014\nKerlenapparat f\u00fcr scheinbar gerade und scheinbar parallele Linien nach Kupp.\nUm den Parallelenversuch anzustellen, werden auf jeden Faden 2 Perlen gesteckt, die eine Seihe der Perlen in eine gerade oder sonst wie geformte Linie gebracht, und die andere Reihe subjektiv in eine dazu parallele Linie eingestellt.\tPreis\tMk.\n6.\tWinkel apparat nach Kupp. Vgl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f\u00fcr expei'im. Psychologie 1910, S. 292. Rei\u00dfbrett mit schwarzer Scheibe, die um eine in der .Mitte senkrecht eingesetzte Radel gedreht werden kann. .Darauf wird mittels zweier \"Wachs - Kl\u00fcmpchen ein wei\u00dfer Faden diametral aus-gespannt; ein zweiter Faden wird nicht an der Scheibe sondern an 2 Rei\u00dfn\u00e4geln mit Wachs (oder Ton zum Formen) befestigt, so da\u00df seine Lage immer dieselbe bleibt. Durch Drehen der Scheibe verstellt man nun den ersten Faden solange, bis er z. B. senkrecht zum zweiten Faden steht. Spannt man zwei F\u00e4den in einem bestimmten Winkel an 1 Rei\u00dfn\u00e4geln aus. so kann man mit dem beweglichen Faden der Scheibe diesen Winkel halbieren. Siehe die Photographie zu Bo, 7.\nPreis\tMk.\n7. S p i e g e 1 i n k o n g r u e n z a p parat n a c h R u p p. Vgl. B ericlit\nSpiegel-Inkongruenzapparat nach Kupp (rechts). \"Winkelapparat nach Kupp (links).","page":11},{"file":"p0012.txt","language":"de","ocr_de":"12\nMax Marx, Berlin.\n\u00fcber den LY. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychologie 1910, S. 292. Der 15\u00b0 geneigte Spiegel hat den Zweck, da\u00df man bequem senkrecht auf die Fl\u00e4\u00f6lift des Rei\u00dfbrettes blicken kann, auch wenn sie horizontal liegt. Die horizontale Lage bietet den Yorteil, da\u00df man Punkte (kleine Scheibchen) in beliebiger Zahl und Anordnung darbieten kann, ohne sie, wie oben die Perlen, durch F\u00e4den halten zu m\u00fcssen. \u2014 Man kann auf diese Weise, in primitiverer Form, die oben erw\u00e4hnten Yersuehe \u00fcber Inkongruenzen, Gestalten und Formen durchf\u00fchren, und, indem man \u00fcber die senkrechte Nadel in der Kitte die schwarze Scheibe steckt, auch die erw\u00e4hnten Winkel -versuche. Ferner kann man die Punkte so anordnen. da\u00df sie einen subjektiv geraden Durchmesser bilden, in welchem Falle man bei monokularer Fixierung der Nadel gekr\u00fcmmte Linien erh\u00e4lt (siehe Photographie). Endlich kann man den Apparat auch f\u00fcr einige binokulare Versuche nach der Substitutionsmethode verwenden. In diesem Falle werden zwei Nadeln eingesetzt, die in einem Schlitz zu verschieben und auf Augendistanz oder kleinere Distanz einzustellen sind, und die Blickfelder durch eine Scheidewand getrennt.\nApparat nur f\u00fcr eine Nadel: Preis\tMk.\nApparat f\u00fcr 1 oder 2 Nadeln: Preis\tMk.\n8.\tStereoskoptafeln zur Demonstration der Hering-\nHelm holtz\u2019sch en und der Hering-Hillebrand\u2019schen Inkongruenz der beiden Netzh\u00e4ute.\tPreis\tMk.\n9.\tApparat zur Demonstration des Gesetzes der\nidentischen Sehrichtungen nach Hillebrand. Ygl. Hofmann, T ig e r s t e d t \u2019 s Handbuch der physiologischen Methodik Bd. III 2. S. 142. Objektscheibchen und Schirme zur Abblendung, auf entsprechenden Stativen.\tPreis\tMk.\n10.\tApparat zur Demonstration des Gesetzes der identischen Sehrichtungen nach Kupp. Stereoskop, aus dem die Prismen entfernt sind. In den an einer Leiste verschiebbaren Objekttr\u00e4ger, in den sonst die Stereoskoptafeln eingesetzt werden, wird hier (siehe die linke Figur) eine Glastafel mit zwei roten Strichen L und R gesteckt; der eine Strich geht von der Mitte aus nach oben, der andere nach unten. Fixiert man irgend ein fernes Objekt, so kann man den Schieber stets so verschieben, da\u00df die beiden Striche genau \u00fcbereinander liegen. \u2014 Beim zweiten Versuch (siehe die rechte Figur) bedient man sich zweier Objekttr\u00e4ger: der eine (nahe) erh\u00e4lt eine Glasplatte mit einer Fixationsmarke F; der andere (ferne) tr\u00e4gt wieder die vorhin beschriebene Platte oder eine Karte mit Baum und Esse an den Stellen L und R.","page":12},{"file":"p0013.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Raumsinnes der Augen.\nu;\nDer Schieber mit der Fixationsmarke wird so lange verschoben, bis L und R sich wieder decken. Weitsichtige Beobachter k\u00f6nnen den nahen Fixationspunkt nicht fixieren. Sie r\u00fccken F hinaus und m\u00fcssen statt L und 11 irgend welche fernere Objekte w\u00e4hlen. \u2014\ni i\nA A\nApparat zur Demonstration des Gesetzes der identischen Sehrichtungen nach Ru pp.\nDer Stereoskopkasten hat den Zweck, die den Anf\u00e4nger verwirrenden Doppelbilder abzublenden.\tPreis\tMk.\n11.\tApparat zur \"Untersuchung der Lokalisation der\nbinokularen und monokularen Ilauptselirichtungen (..monokularen Lokalisationsdifferenz\u201c)nach Witasek-Ilupp. Ein Kopfhalter tr\u00e4gt, \u00e4hnlich wie beim R\u00f6hrenhaploskop (Vgl. Ko. 19), zwei kurze R\u00f6hren, welche verschiebbar und drehbar sind und sich in jede Blickrichtung der Augen einstellen lassen. \u00dcber das dem Auge abgewendete Ende werden Kappen mit einem Yerschlu\u00dfdeckel aufgesetzt, die durch Anziehen an einer Schnur zu schlie\u00dfen sind und beim Loslassen von selbst in die H\u00f6he schnellen. Man kann nun nach Belieben nur das eine oder das andere oder beide Gesichtsfelder \u00f6ffnen, und die Lokalisation und die Scheinbewegungen, die sich dabei zeigen, studieren. (Vgl. die Diskussion zwischen Witasek und Hillebrand in der Zeitschrift f\u00fcr Psychologie Bd. 50\u201457). \u2014 Her Apparat ist als stabiler Kopfhalter auch f\u00fcr andere Versuche verwendbar.\tPreis\tMk.\n12.\tApparat zur Demonstration der Hering- Hillebrand-schen Horopterabweichung nach Rupp. Vgl. Bericht \u00fcber","page":13},{"file":"p0014.txt","language":"de","ocr_de":"14\nMax Marx, Berlin.\nden IV. Kongre\u00df f\u00fcr experiment. Psychologie 1910, S. 293. Augen aus Draht mit verschiedenfarbigen St\u00e4ben (die roten und gelben St\u00e4be sind in der Photographie dunkel und Schwach sichtbar), die Jiichtungslinien darstellend; Augen um die Mittelpunkte, St\u00e4be um\nApparat zur Demonstration der Hering-Hillcbrandsclien Horopterabweieliung\nnach Kupp.\ndie Knotenpunkte drehbar. \u2014 Man kann in sehr anschaulicher Weise den M tili ersehen Horopterkreis bei verschiedenen Konvergenzwinkeln demonstrieren. Tor allem kann man die dem Kurult sehen Teilungs-v ersuch entsprechende Abweichung vom M\u00fcll er sehen Horopter anschaulich entwickeln, da\u00df n\u00e4mlich der Horopter bei gr\u00f6\u00dferer Entfernung konvex,, bei gewisser Entfernung eben, bei st\u00e4rkerer Konvergenz der Augen konkav, jedoch schw\u00e4cher gekr\u00fcmmt ist als der M \u00fcl 1er sc he Kreis.\nPreis\tMk.\n13. Fadenmodell zur Demonstration des Horopters n ach S chum ann. \u00c4hnlich wie es hei der Darstellung geometrischer K\u00f6rper oft geschieht, ist hier die Horopterfl\u00e4che durch eine Anzahl von F\u00e4den veranschaulicht. Ton 2 Drahtaugen gehen eine Anzahl geradlinig gespannter F\u00e4den aus, die 3 L\u00e4ngs- und 3 Querschnitte der Augen darstellen. Ihre Schnittpunkte zeigen den zylindrischen L\u00e4ngshoropter, den die Blick- und die Medianebene erf\u00fcllenden Querhoropter und den, beiden gemeinsamen Pimktlioropter bei symmetrischer Konvergenz und Annahme vollst\u00e4ndiger Kongruenz der Augen.\tPreis\tMk.","page":14},{"file":"p0015.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Kaumsimies der Augen.\n15\n14. Zwei - Augen-Modell nach Rupp. Vgl. Bericht \u00fcber den IY. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychologie 1910, S. 2133. Zwei Metallaugen, in derselben Weise verstellbar wie beim Bonders sahen Ph\u00e4nophthalmotrop. Bie horizontale Achse ist durchbohrt; in das\nZwei-Augeu-Modell nach Kupp.\nLoch werden Zapfen mit drei St\u00e4ben, oder Zapfen mit Stab und Bogen, oder Linsen und Mattscheiben eingesetzt. \u2014 Mittels der St\u00e4be kann man zeigen, da\u00df die Mittellinie des L\u00e4ngshoropters um so schr\u00e4ger wird, je geringer die Konvergenz ist. Ber Apparat erg\u00e4nzt somit Modell So. 12. 1 or allem aber dient er zur Veranschaulichung des Listiug-Gesetzes. genau wie das Ph\u00e4nophthalmotrop, nur ist die Veranschaulichung hier klarer wegen Hinzuf\u00fcgung des zweiten Auges. Ferner zeigt er, \u00e4hnlich wie Hermanns Blemmatrop, anschaulich die Bedeutung der Abweichungen vom Listing-Hesetz hei Konvergenz und Neigung der Augen: die Augen machen eine Rollung, damit z. B. horizontale Druckzeilen sich auf korrespondierenden Querschnitten ah h\u00fc den. Endlich kann man durch Einsetzen der bei-geg\u00ebbenenLinsen und der dioNetzhaut repr\u00e4sentierenden Mattscheiben die Kurz- und Weitsichtigkeit und ihre Korrektur durch Brillen, sowie die Verzerrung seitlicher, frontalparalleler Hegenst\u00e4nde erl\u00e4utern.\tPreis\tMk.\n15. Apparat zur Untersuchung der Hering-Hillebrand-schen Horopterabweichung nach Kupp. Vgl. Bericht \u00fcber","page":15},{"file":"p0016.txt","language":"de","ocr_de":"16\nMax Marx, Berlin.\nden IV. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychologie 191.0, S. 294. Was im Horopter liegt oder \u00fcberhaupt sich auf korrespondierenden Punkten abbildet, wird \u00ab\u2014* Einfachsehen vorausgesetzt \u2014 nach Hering in einer Ebene, der\u201eKernebene\u201c, gesehen. .Nach dem unter Ko. 12 Gesagten\nApparat zur Untersuchung der Hering-Hillebraridsolien Horoptcrabweicliung\nnach Kupp.\nIjinks: Stirnhalter mit Bei\u00df- oder Kinnbrettchen und Diaphragma nach Kupp.\nm\u00fcssen drei F\u00e4den, damit sie in der Kernebene erscheinen, je nach der Entfernung in einer konkaven, ebenen oder konvexen Fl\u00e4che liegen. F\u00fcr geringe Entfernungen ist zum Nachweis hierf\u00fcr ein Apparat mit Feinstellung n\u00f6tig: drei Schlitten mit Haarloten werden durch K\u00f6llen an (mit Teilung versehenen) Linealen verschoben; die Entfernung der Lineale ist variierbar. \u2014 Der Apparat l\u00e4\u00dft sich auch zum Studium von Jaensch in Zeitschrift f. Psychol. Erg\u00e4nzgshd. (> S. 39 beschriebenen Yersuche \u00fcber das \u201eKovariantenphaenomen41 verwenden: Stellt man die F\u00e4den erst in eine scheinbare Ebene und verschiebt dann den einen seitlichen Faden, so scheint sich unter gewissen Bedingungen der andere ebenfalls zu bewegen. \u2014 Auch die von Jaensch S. 91 ff. beschriebenen Yersuche \u00fcber den Tiefeneindruck im Hellen und Dunkeln mit Leuchtf\u00e4den lassen sich mit dem Apparat ausf\u00fchren, indem man statt der Haare Platindr\u00e4hte verwendet.\tPreis\tMk.\nYor dem Apparat ist zweckm\u00e4\u00dfig ein Stirnhalter mit Bei\u00dfbrettchen und Diaphragma aufzustellen.","page":16},{"file":"p0017.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Raumsinnes der Augen.\n17\nF\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Entfernungen l\u00e4\u00dft sieh der Apparat No. 2:6 verwenden. Mit ihm kann man auch das Kovariantenpliaenomen zeigen und den Versuch mit den Leuchtf\u00e4den durchf\u00fchren.\n16.\tDazu Lote und Platinf\u00e4den und Schale f\u00fcr die\nd\u00e4mpfende .Fl\u00fcssigkeit (Glyzerin).\tPreis\tMk.\n17.\tApparat zur Untersuchung der Medianlinie des\nir oropters. Ein Rahmen ist um eine horizontale, durch die Mitte seiner L\u00e4ngsseite gehende Achse, drehbar; die Neigung gegen die Vertikale ist an einer Kreisteilung abzulesen, ln dem Rahmen ist senkrecht zur Drehachse ein Faden ausgespannt der eine Fixationsperle tr\u00e4gt. Der Beobachter dreht den Rahmen so lange, bis der Faden in der Kernebene, bezw. senkrecht zur Hauptsehrichtung erscheint. \u2014 F\u00fcr geringe Entfernungen, eignet sich zudem bezeichneten Versuch der Apparat No. 22.\tPreis\tMk.\n18.\tUni versai kopfhalter nach Kupp. Tgl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f. experim. Psychol. 1910, S. 29\u00f6. Der kr\u00e4ftig gebaute Kopfhalter gestattet, den Kopf durch Bei\u00dfbrettclien und\nUnivcrsalkopfhaltei' nach Kupp und Itolirenhaploskop nach Kupp.\nStirnhalter zu fixieren und so cinzustellen, da\u00df er 1. um eine durch die Augenmittelpunkte gehende Horizontale, 2. um eine diese Linie in der Mitte schneidende Vertikale und 3. um eine, etwa durch","page":17},{"file":"p0018.txt","language":"de","ocr_de":"as\nMax Marx, Berlin.\ndis Brustbein gehende sagittale Achse gedreht werden kann. Alle Drehungen sind ablesbar. Ob die Augenmittelpunkte in der im Apparat fixierten Drehachse liegen, kann au\u00dfer durch optische Methoden einfach durch das von v. Tschermak angegebene Yisier zum Augenwinkel kontrolliert werden. \u2014 2 kr\u00e4ftige Arme gestatten, mit dem Kopfhalter verschiedene Apparate mit Seh-Objekten in genau bestimmter Lago zu verbinden. Das Gewicht dieser Apparate ist durch Gegengewichte zu balancieren.\nPreis (verbessertes Modell)\tMk\u201e\n19.\tZum Universalkopfhalter: R\u00f6hrenhaploskop nach\nKupp. Y gl. Bericht \u00fcber den IY. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910, S.295. Es bestellt aus 2R\u00f6hren, deren Achsen bei richtiger Einstellung des Kopfes genau durch die Augenmittelpunkte gehen und um diese Mittelpunkte sowohl seitlich, wie nach oben und unten, wie endlich kon- oder divergierend gedreht werden k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich ist auch der Abstand der Rohre dem Augenabstand anzupassen. Durch sie zwingt man die Augen zu bestimmten Stellungen. Indem man an die Enden der (ausziehbaren) Rohre Gelatinescheiben mit eingeritzten Radien eingelegt und die Rohre so dreht, da\u00df die Radien sich zu einer ungebrochenen Geraden erg\u00e4nzen, kann man nach der Substitutionsmethode die Drehungsgesetze der Augen pr\u00fcfen. Siehe die Photographie zu Xo. 18. Preis (verbessertes Modell)\tMk.\n20.\tZum Unive rsalkopfhalter: Halter f\u00fcr Hin tergr\u00fcnde\nSchirme etc.\tPreis\tMk.\n21.\tZum Universalkopfhalter: Isoskop nach Donders-Rupp. Ygl. Bericht \u00fcber den LV. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910, S. 296. Der Donderssclie Apparat ist erweitert: Ein fester quadratischer Rahmen, davor und dahinter ein drehbarer Rahmen, dem quadratische oder beliebige rhombische Form gegeben werden kann. \u2014\u2022 Um den Donderssehen Yersuch auszuf\u00fchren, werden z. B. im vorderen Rahmen an Schiebern 2 schwarze Haare f\u00fcr das rechte Auge, im hinteren Rahmen 1 wei\u00dfes Haar f\u00fcr das linke Auge ausgespannt. Die Schieber sind so konstruiert, da\u00df alle F\u00e4den in der Ebene der Yorderfl\u00e4che des festen Rahmens liegen. Die Entfernung der Haare und der Fixationspunkt sind so zu w\u00e4hlen, da\u00df bei haploskopischer Yereinigung der wei\u00dfe Faden in der Mitte zwischen den schwarzen erscheint. Man dreht nun den Rahmen mit den Haaren so lange, bis die letzteren vertikal und parallel erscheinen. Aus der objektiven, genau ablesbaren Neigung kann man die Neigung der korrespondierenden L\u00e4ngsschnitte bei beliebiger Augenstellung erkennen. \u2014\u2022","page":18},{"file":"p0019.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Raunisinnes der Augen.\n19\nIndem man mittels des Apparates No. 17 oder f\u00fcr nahe Entfernungen mit dem Horopteroskop No, 22 die Lage jenes weiter hinten liegenden Ladens sucht, welcher sich mit dem rechten wei\u00dfen Laden deckt und \u25a0von den 2 schw\u00e4rzen symmetrisch und parallel umgehen wird, erh\u00e4lt man die Medianlinie des Horopters hei tier gew\u00e4hlten Konvergenz.\nSpannt man blo\u00df einen Laden in der Mitte aus, so kann man\nIsoskop nach Donders-itupp (zum Univcrsalkopfhalter).\ndurch Neigen die subjektive Ye\u00eftik\u00e2Le bestimmen. Da sich der Apparat auch um 90\u00b0 gedreht auf die Arme des Kopfhalters aufsetzen l\u00e4\u00dft, kann man in analoger Weise die subjektive Horizontale bestimmen. Dieselbe Anordnung l\u00e4\u00dft sich zufolge der Drehungsm\u00f6glichkeiten des Kopf halters zur Untersuchung der Medianen und des Horizontes verwenden. Ygl. dazu die n\u00e4heren Angaben in Ko. 23.\tPreis\tMk.\n22. Zum l n iversalkopfhalter: Horopteroskop nach Donders-Itupp. Ygl. Bericht \u00fcber den 1Y. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychologie 1910, S. 29\u00d6. Die zwei in der Photographie zu sehenden, ihrem Abstande nach variirbarenLixationspunkte werden haploskopiseh vereinigt und der um eine horizontale Achse drehbare Rahmen so eingestellt, da\u00df die 2 von den Fixationspuukten ausgehenden Radien sich zu einer ungebrochenen Geraden erg\u00e4nzen. Dann bilden sie sich auf korrespondierenden L\u00e4ngsschnitten ab. Man kann sich nun wieder (Ygl. No. 21) die Medianlinie des Horopters konstruieren. Statt derRadien lassen sich auch die b eim Isoskop verwendeten Parallelen verwenden. \u2014 AA; eitergehend kann man den Karton durch eine Glasplatte","page":19},{"file":"p0020.txt","language":"de","ocr_de":"20\nMax Marx, Berlin.\nersetzen und auf ihr die Radien anbringen, oder, ohne Glasplatte, parallele F\u00e4den im Rahmen ausspannen, und dann \u00e4hnlich wie heim\nTToropteroskop nach Donders-Rupp (zum Uniyersalkoplhaltei\u2019).\nIsoskop die Medianlinie des Horopters mittels des Apparates Xo. 17 oder, falls die Arme des Kopf halters reichen, mittels eines zweiten Iloropteroskopes bestimmen und ihre subjektive Lage untersuchen.\nPreis\tMk.\n23. Zum Lniversalkopfhalter: Faden-Apparat f\u00fcr .Bestimmung der scheinbaren Yerti kalen und Horizontalen, der Medianen und des Horizontes nach Rupp. Scheibe mit einem diametralen wei\u00dfen Faden ist um ihren Mittelpunkt zu drehen und ihre Stellung au einer Kreisteilung abzulesen. Sie l\u00e4\u00dft sich subjektiv vertikal oder horizontal stellen (nat\u00fcrlich auch in andere ausgezeichnete Lagen bringen, z. B. 45\u00b0). Zur Bestimmung der Medianen wird die vertikal gestellte Linie; samt dem die Arme tragenden Rahmen des Kopfhalters seitlich, zur Bestimmung des Horizontes die horizontal gestellte Linie um die durch die Augenmittelpunkte gehende Achse aufw\u00e4rts oder abw\u00e4rts gedreht. Vor den Augen sind an dem Halter Xo. 20 Blendschirme anzubringen, welche die Arme des Kopflialters etc. verdecken; zugleich kann man so den Einflu\u00df verschiedener Begrenzungen studieren.\tPreis\tMk.\n24. Zum Lniversalkopfhalter: Apparat mit Leuchtlinie zur Bestimmung der scheinbaren Vertikalen und Horizontalen, der Medianen und des Horizontes nach Rupp. Um auch im ganz oder halb dunklen Raum, wo man keine anderen Gegenst\u00e4nde oder Gesichtsfeldgrenzen sieht, Untersuchungen anstellen zu k\u00f6nnen, ist der Faden des vorigen Apparates hier durch eine","page":20},{"file":"p0021.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Raumsinns,\u00bb der Augen.\n21\nLeuchtlinie ersetzt: ein schmales 20 cm langes K\u00e4stchen li\u00e2t vorne einen Schlitz, der von innen durch Gl\u00fchl\u00e4mpchen gleichm\u00e4\u00dfi beleuchtet wird. Das K\u00e4stchen ist drehbar und seine Yeigun ablesbar. Im \u00fcbrigen wird der Apparat genau so verwendet, wie der vorige.\tPreis\tMlc.\n25. Handapparat f\u00fcr den Iler i n g\u2019sch en Fallversuch. Tgl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910, S. 299. Etwa 25 cm vom Auge entfernt ist an einem von oben herab-stehenden Draht eine wei\u00dfe Fixationsperle befestigt. Der Versuch,s-\nHandapparat f\u00fcr den Ileringschen Fallversuch\nleiter l\u00e4\u00dft an beliebigen Stellen andere Perlen verschiedener Gr\u00f6\u00dfe in den Tuchbeutel fallen. Die Entfernung von der FTxationsperle ist an der Skala abzulesen. Bekanntlich ist die Yp., welche entscheiden soll ob die Perle vor oder hinter der Fixationsperle fiel, hei monokularer Betrachtung ganz unsicher und t\u00e4uscht sich oft, bei binokularer Betrachtung urteilt sie sicher und richtig. Der Apparat kann in der Hand gehalten und im H\u00f6rsaal zum Yersuch herumgereicht werden, oder, indem man den Griff entfernt auf den Tisch gestellt werden.\tPreis\tMk.\n26. Anordnung zum Studium der Tiefenkriterien nach Kupp. Fber ein parallelepipedisches Gest\u00e4nge werden oben in beliebiger Lage Leisten gelegt, von denen Lote herabh\u00e4ngen. Hm das l\u00e4stige Pendeln der Lote zu vermeiden, sind sie unten mit kleinen, genau ausgew\u00e4hlten Fellen versehen, welche die Bewegung d\u00e4mpfen, ohne aber soviel Reibung zu erzeugen, da\u00df die Lote in schr\u00e4ger Lage stehen bleiben (Lote mit Trockend\u00e4nifung). \u2014\u25a0 Betrachtet man verschieden dicke und verschieden ferne F\u00e4den monokular und bei ruhigem, gut fixiertem Kopf, so ist das Urteil \u00fcber\nCK5 Cfq","page":21},{"file":"p0022.txt","language":"de","ocr_de":"Max Marx, Berlin.\n22\ndie relativen Entfernungen unsicher und oft falsch. Dagegen wird das l Weil sicher und richtig, wenn man den Kopf bewegt oder wenn man mit beiden Augen betrachtet. \u2014 Zugleich kann man den Einflu\u00df der Blick- und Aufmerksamkeitswanderungen auf die Sinnf\u00e4lligkeil und das Ausma\u00df der Tiefen, sowie die \"Wirkung der Dicke, F\u00e4rbung und Helligkeit als Tiefenkriterien beobachten. \u2014 Ferner l\u00e4\u00dft sich der Apparat zur Untersuchung der Heriiig-ITiTle-brandsehen Horopterabweichung bei gr\u00f6\u00dferen Entfernungen verwenden, sowie f\u00fcr den J aensclr sehen Leuchtfadenversucli (vgl. Ko. 15). \u2014 \"Weiitt man endlich auf das Grundbrett das mitge-lieferte Tuch legt und in der .Mitte, ein Lot mit einer AVaehspcrle aufh\u00e4ngt, so kann man den Heringsehen Fallversuch anstellen (vgl. Ko. 25.). \u2014 A or dem Apparat stellt man zur Kopffixierung und Abblendung: am zweckm\u00e4\u00dfigsten die Kombination Ko. 95 und 96 auf. Breis tinkl. 10 Loten und Tuch f\u00fcr den Fallversuch)\tAlk.\n27.\tLote mit Trocken d\u00e4mpfung nach Kupp (vgl. Ko. 26).\nBreis 1 Dtzd.\tAlk.\n28.\tHandapparat zur Demonstration der Wirkung der\nQuerdisparation nach ltupp. Tn ein Stereoskop wird au Stelle des Objekttr\u00e4gers ein kleiner Apparat eingesetzt, welcher rechts und links 3 auf Mattscheiben einge\u00e4tzte feine Striche zeigt. Die beiden mittleren Striche k\u00f6nnen durch Drehen an einer Schraube symmetrisch nach innen und au\u00dfen geschoben werden; dadurch erhalten sie gegen die feststehenden \u00e4u\u00dferen Striche verschiedene Querdisparationen und ergeben ein Bild, das je nach dem Sinne der Drehung nach vorne oder hinten r\u00fcckt.\tBreis (inkl. Stereoskop)\tAlk.\n29.\tTropostereoskop nach Ludwig-Kupp. Das Ludwig-sche Modell ist modifiziert, indem es dieselben Striche als Objekte\nTropostereoskop nach L u d w i g - R11 p p.","page":22},{"file":"p0023.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Kaumsinnes der Augen.\n23-\nI>ietet wie der Apparat So, 28; dadurch wird die Erkl\u00e4rung der Erscheinung einfacher. Gegen\u00fcber So. 28 bietet dieses Modell den Vorzug, da\u00df die Vereinigung der Halbbilder dem Anf\u00e4nger\nleichter gelingt, als es manchmal beim Stereoskop der Fall ist.\nPreis\tMk.\n30.\tStereoskop mit verschiebbarem Objekttr\u00e4ger, so\u00bb\nda\u00df die Entfernung des Objektes von ca. 10\u201425 cm variiert werden kann.\tPreis Mk.\n31.\tStereoskoptafeln nach .Martins - Matzd orff:\t\u201eHie\ninteressantesten Erscheinungen der Stereoskopie.\u201c Preis\tMk,\n32.\tStereoskoptafeln nach Martins - Matzdorff: \u201eStereo-\nskopische Spiegelkrystalle. Zw\u00f6lf Darstellungen des Stereoskop-Glanzes.\u201c\tPreis\tMk.\n33.\tStereoskop f\u00fcr pl\u00f6tzliche Exposition nach Ru pp. Das Stereoskopbild liegt zun\u00e4chst einige Millimeter hinter einer Mattscheibe. Durch Ziehen an einer Schnur wird cs an die hintere, rauhe Seite der Mattscheibe angedr\u00fcckt, so da\u00df das Bild, das vorher gar nicht oder ganz verschwommen zu sehen war, jetzt pl\u00f6tzlich deutlich wird. Auf der Mattscheibe sind 2 verschiebbare, der Entfernung der Stereoskopbilder entsprechend einzustellendo Fixationspunktc angebracht, damit die Augen schon vorher richtig eingestellt werden k\u00f6nnen, was f\u00fcr die Beweiskraft des Versuches wesentlich ist. Der Rahmen f\u00fcr die .Bilder ist den Stereoskoptafeln No. 31 und 32 angepa\u00dft. \u2014 Der Apparat dient zum Studium der allm\u00e4hlichen Entwicklung des Tiefeneindruckes. Vgl. die Versuche von v. Karpinska, Zeitschrift f\u00fcr Psychol. Bd. 57.\nPreis inkl. Stereoskop\tMk.\n34.\tUniversalstereoskop nach Titcliener-Rupp. Leiste mit 4 Schiebern, die 2 gr\u00f6\u00dfere und 2 kleinere Spiegel tragen. Die gr\u00f6\u00dferen Spiegel sind unter 45\u00b0 Neigung befestigt; die kleineren Spiegel sind drehbar und mit Diaphragmen verbunden. Das Instrument l\u00e4\u00dft sich als Telestereoskop und, indem man nur 2 Spiegel benutzt, wie das Stratton\u2019scho Psendoskop verwenden. Lidern man endlich nur die kleinen Spiegel des Telestereoskopes ben\u00fctzt und seitlich die 2 beigegebenen Halter mit Stereoskopbalbbildern auf die Leiste schiebt, erh\u00e4lt man den Strahlengang wie beim Wheatstone\u2019schen Spiegelstereoskop. \u2014 Der Apparat ist sehr leicht gebaut und kann bequem in der Hand gehalten werden. Um ihn auch auf den Tisch stehend gebrauchen zu k\u00f6nnen, sind F\u00fc\u00dfe beigegeben, die seitlich in die hohle Leiste","page":23},{"file":"p0024.txt","language":"de","ocr_de":"24\nMax Marx, Berlin.\neingeseliobon werden. Das Instrument sollte nie auf die Spiegel gelegt werden; zu dem Zwecke werden, auch wenn man das Instrument mit Griff verwendet, andere kleinere Stiitzf\u00fc\u00dfe in die holile Leisten eingeschobeu, welche nur entfernt werden m\u00fcssen, wenn man die Schieber entfernt oder aufsetzt.\tPreis\tMk.\n35.\t1\\ antenapparat nach Hillebrand, f\u00fcr die bekannten\nKantenversuche, sowohl f\u00fcr sukzessive Vergleichung zweier Kanten wie auch f\u00fcr Beurteilung der Bewegung einer einzigen Kante.\nKantenapparat nach Hillebrand.\nDie Kanten gleiten leicht, ger\u00e4uschlos und exakt auf je 2 Schienen. Diese Schienen sind um einen unter dem Auge liegenden Punkt drehbar, so da\u00df die Kanten seitlich ins Gesichtsfeld bewegt werden k\u00f6nnen. Eine Kuppelung gestattet, sie schnell hintereinander, aber doch so einzuf\u00fchren, da\u00df die zweite erst erscheint, wenn die erste verschwunden ist. Die Kanten sind sehr sorgf\u00e4ltig in Blech gearbeitet. Nahe dem Auge erhebt sich ein Schirm mit ausziehbarem Diopter f\u00fcr monokulare Betrachtung.\tPreis\tMk.\n36.\tDerselbe, mit Kopfhalter nach Kupp. Der Kopfhalter\nenth\u00e4lt Stirnhalter, verstellbares Bei\u00df- oder Kinnbrettchen, und einen seitlich und in der Tiefe verstellbaren Halter f\u00fcr Schirme, f\u00fcr das oben erw\u00e4hnte Diopter etc. Der Apparat gestattet in dieser Form auch, die binokularen Versuche Hillebrands \u00fcber Tiefenunterschiedsschwellen bei direktem wie indirektem Sehen. Preis\tMk.\n37.\tKantenapparat nach Hillebrand-Poppelreuter. Vgl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 11)10, S. 21\u00bb 1. Apparat wie Ko. 35, jedoch mit einem um eine vertikale Achse","page":24},{"file":"p0025.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Raumsinnes der Augen.\n25\ndrehbaren Kopfhaitor und mit einem Aufsatz f\u00fcr den Gum mi faden -versuch: in ein auf den Schienen verschiebbares Stativ ist ein Gummifaden eingespannt, der durah Ziehen von oben in seinem Dickendurchmesser sieh \u00e4ndert und dadurch sowohl objektiv nachweisbare Akkommodations\u00e4nderungen, als auch scheinbare Entfernung resp. Silierung zeigt.\tPreis\tMk.\n38. Kleiner Kantenapparat nach llillebrand-Itupp. Vgl. bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f\u00fcr experini. Psychol. 1910, S. 297. Kur f\u00fcr eine Kante, also f\u00fcr den Versuch mit Bewegung einer Kante\nKleiner Kantenapparat nach Hillebrand-Rup p.\n\u2022oder f\u00fcr Sukzessivversuche mit kleiner Zwischenpause geeignet, sowohl hei monokularer wie hei binokularer Betrachtung. \u2014 Einige Zus\u00e4tze gestatten, den Einflu\u00df verschiedener Tiefenkriterien zu studieren ; statt der Kante k\u00f6nnen auf geeigneten Schiebern verschieden dicke St\u00e4be, ein B\u00fcgel mit einem Faden, eine Kante mit Scharten, \u2022eine horizontale, in der H\u00f6he verstellbare Kante und eine Irisblende eingesetzt werden.\tPreis (ohne Zus\u00e4tze)\tMk.\n39, 40 und 41. Zum kleinen oder zum gro\u00dfen Kanten-up parafe die unter Ko. 38 erw\u00e4hnten 3 ersten Zus\u00e4tze: Stab, Faden, Kante mit Scharten\tPreis je\tMk.\n42 und 43. Zmnkleinen oder zum gro\u00dfenKantenapparat: die 2 zuletzt erw\u00e4hnten Zus\u00e4tze: horizontal eKante und Irisblende.\nPreis je\tMk.\n44.\tZum kleinen oder zum gro\u00dfen Kantenapparat:\nAufsatz f\u00fcr den Guminifadenversucli nach Poppelreuter (vgl. Ko. 37).\tPreis\tMk.\n45.\tTiefenkriterienapparat nach Giering. An einer GO cm \u00fcber dem Tisch distal vom Beobachter weggebenden Achse k\u00f6nnen in beliebigen Entfernungen St\u00e4be verschiedener Dicke befestigt","page":25},{"file":"p0026.txt","language":"de","ocr_de":"26\nMax Marx, Berlin.\nwerden. Durch Drohen der Achse mittels eines Griffes kann der Stab ins Gesichtsfeld ger\u00fcckt und mit einem vorher gebotenen Stab verglichen werden. Es ist ein Satz verschieden dicker St\u00e4be beigegeben, so da\u00df der Gesichtswinkel f\u00fcr verschiedene Entfernungen immer derselbe bleiben kann. \u2014 Der Beobachter ist, \u00e4hnlich wie beim Kantenversuch, trotz Akkommodation und Konvergenz au\u00dferstande, die Entfernungen richtig zu beurteilen. \u2014 Mit dem Apparat konnte Gier in g auch an Kindern Versuche anstellen, welchen die Beurteilung der Entfernung der Kanten Schwierigkeiten bereitet.\nPreis\tMk.\n46. Spiegelhaploskop nach Hering-Rupp. Das Hering-sehe Modell ist in mehrfacher Hinsicht erweitert. Der Bau ist stabiler; die Lagerung der Spiegel ist, ebenfalls der gr\u00f6\u00dferen Stabilit\u00e4t halber, anders konstruiert. Statt der Spiegel k\u00f6nnen (nach\nMaxMarx Berlin N.W.\nSpiegelliaploskop nach Hering - Rupp.\nHess) auch total reflektierende Prismen geliefert werden. Vor den Spiegeln sind Fassungen f\u00fcr Brillengl\u00e4ser genau zentrisch angebracht, einerseits um Ungleichheiten der Augen korrigieren, andererseits-um den Grundversuch von J aensch \u00fcber das Aubert-E\u00f6r st ersehe Ph\u00e4nomen (vgl. Apparat Xo. 74) ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Der Kopf ist durch einen kr\u00e4ftigen Kopfhalter mit Stirn- und Bei\u00df- oder Kinnbrettchen zu fixieren, der auch drehbar eingerichtet werden kann. Die richtige Entfernung der Augen von den Spiegeln ist durch das v. \u00efschermaksche Visier zu kontrollieren. Ferner ist die Konstruktion der Objekttr\u00e4ger ge\u00e4ndert: Sie gestatten eine H\u00f6henverschiebung mit Feinstellung zur Untersuchung der H\u00f6henfusionsbewegungen. Sie sind ringf\u00f6rmig ausgebildet; in die Hinge sind einfache Scheiben f\u00fcr irgendwelche Zeichnungen oder","page":26},{"file":"p0027.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Kaumsinnes der Augen.\n27\ndie Hering-II illebrandschen Fadenapparate einzusetzen. Die letzteren selbst sind erweitert: Man kann die oberen und unteren Schrauben kuppeln und so den Faden durch Drehen an einer einzigen Schraube parallel zu sich selbst verschieben. Ferner kann man durch Einsetzen kleiner B\u00fcgel auf der einen Seite Halbfaden, die in der unteren H\u00e4lfte, auf der anderen Seite Halbfaden> die in der oberen H\u00e4lfte liegen, einsetzen, und auf diese Weise nach der Substitutionsmethode die korrespondierenden L\u00e4ngsschnitte aufsuchen. \u2014 Der Apparat wird nicht mit Unrecht als Universalapparat bezeichnet; es lassen sich neben anderen folgende wichtige Versuche durchf\u00fchren: Bestimmung der korrespondierenden L\u00e4ngsschnitte, Wirkung der Querdisparation, Stabilit\u00e4t derItauniwerte der korrespondierenden L\u00e4ngsschnitte (Lokalisation in die Kernebene bei beliebiger Konvergenz) nach Hillebrand; Versuche \u00fcber den orthoskopischen Bereich nach Heine; genauere Untersuchung der Ivovariantenph\u00e4nomcne nach Jaenscli; die Wheatstone sehen V ersuch e \u00fcber die angebliche Wirkung von Akkommodation und Konvergenz; die Dondersschen Versuche \u00fcber Akkommodation- und Konvergenzbreite (am korrektesten mit Kanten oder halb wei\u00dfen, halb schwarzen Fl\u00e4chen); Versuche \u00fcber die verschiedenen Fusionsbewegungen und ihre Grenzen (H\u00f6henfusion, Fusionsrollungen nach Hofmann und Bielschowsky); Bestimmung der verschiedenen Arten der Heterophorien; Bestimmungen der Augenrollungen bei verschiedenen Konvergenzen und, mittels des erweiterten Kopfhalters, bei Senkung und Hebung des Blickes; endlich durch Hinzunahme der Objekttr\u00e4ger No. 75 f\u00fcr die Jaenscli sehen Versuche \u00fcber das Aubert-Foerstersehe Ph\u00e4nomen.\nPreis (ohne Fadenapparate und mit einfachem Kopfhalter)\tMk.\n47.\tDassel be, mit um dieAugenmittelpunkte drehbareniKopf-\nhalter\tPreis\tMk.\n48.\tZum Spiegelhaploskop: Fadenapparat nach Hille-\nbrand-Rupp.\tPreis\tMk.\n49.\tZum Spiegelhaploskop: Karten mit identischen Bildern und Bahmen zum Halten derselben. Preis Mk.\n50.\tZum Sp iegel h aploskop: Stereoskop-Hai b b il der nach Martius-Matzdorf (vgl. No. 31 und No. 32) und Rahmen dazu.\nPreis\tMk.\n51.\tZum Spiegelhaploskop: Karten zur Messung der Hyper-, Exo-und Esophorie (Rahmen wie zu 49). Preis Mk.\n52.\tZum Spiegelhaploskop: Karten zur Messung der\nZyklophorie (Rahmen wie zu 49).\tPreis Mk.","page":27},{"file":"p0028.txt","language":"de","ocr_de":"-28\nMax Marx, Berlin.\n53.\tZum Spiegelhaploskop: Karten halb wei\u00df, halb\nschwarz (Rahmen wie zu 49).\tPreis Mk.\n54.\tLichtpunktapparat (Universalapparat) nach Hillebrand. 4 in lange, sehr genau gearbeitete optische Bank auf verstellbaren B\u00f6cken; das Ganze ist auf einen Tisch zu stellen. Auf der Bank sind (> Schlitten mit 1 m langen Querleisten zu verschieben, auf diesen wieder je 2 kleine Schlitten mit Stichfiammen-brennern. Bank und Querleisten sind mit Millimeterteilung versehen.\nLichtpunktapparat (tliiiversalapparat) nach Hillebrand.\nWesentlich neu ist die Art der Lichtpunkte: indem inan die Gasflammen ganz klein dreht, ergeben sie deutlich sichtbare Lichtp\u00fcnktchen, die aber doch so schwach sind, da\u00df von der Umgebung (Dunkelzimmer) nichts zu sehen ist. Besonders vorteilhaft ist es, da\u00df trotz der Hintereinanderschaltung der Flamm chen alle stets genau gleich hoch brennen, da\u00df man also durch Regulierung eines einzigen Hahnes alle auf einmal einstellen kann. Mittels separater H\u00e4hne f\u00fcr jeden Brenner kann man aber auch die Gr\u00f6\u00dfe der einzelnen Fl\u00e4mmehens regulieren, so da\u00df z. B. verschieden ferne Lichter auf dieselbe Gesichtswinkelgr\u00f6\u00dfe gebracht werden k\u00f6nnen. \u2014\u2022 Die Anordnung eignet sich vor allem zur Bestimmung der \u201eAlleekurve\u201c, aber auch zur Yergleichung einzelner, verschieden ferner Lateraloder Tiefendistanzen, oder zur Yergleichung von Lateral- und Tiefendistanzen etc. \u2014 Nat\u00fcrlich kann man statt der Gasbrenner auch andere Objekte (F\u00e4den, Kanten etc.) benutzen.\nPreis (ohne Kopfhalter und Tisch)\tMk.\n55.\tDazu Eichenplatte auf 4 B\u00f6cken Preis\tMk.","page":28},{"file":"p0029.txt","language":"de","ocr_de":"29\nApparate zur Untersuchung des Kaumsinnes der Augen.\n5G. Ra umbank Poppel renter. Ygl.\n(Universalapparat) nach llillebrand-Zeitschrift f\u00fcr Psychol. Bd. 58, S. 257.\nGesamtanordnung' \u00e4hnlich wie beim vorigen Apparat. Optische Bank\nKaumbank (Universalapparat) nach Billbiand-Poppclrouter.","page":29},{"file":"p0030.txt","language":"de","ocr_de":"Max Marx, Berlin.\n\u00ce10\n4 m lang, auf einem 5 m langen Eiehentiseli regulierbar montiert. Die Schlitten mit den Querleisten sind in folgender V eise konstruiert; vertikal ausziehbare Rohre, oben ein im Scharnier bewegliches Ansatzst\u00fcck; in diesem dreht sich mittels eines Zapfens ein 1 m langes Lineal, welches die Schlitten mit den Beobachtung-Subjekten tr\u00e4gt. Als Beobachtungsobjekte k\u00f6nnen Aadeln, Kartons etc. verwendet werden,\nAufsatz zur Kaumbank (Lui versai apparat) nach Hillbrand-Koppelreutcr. vor allen aber kleine durch Gl\u00fchbirnen erleuchtete K\u00e4stchen, in welche Diaphragmen beliebiger Gr\u00f6\u00dfe einzusetzen sind und deren Licht durch Mattscheiben und Watte abgeschw\u00e4cht werden kann. \u2014 Der Apparat ist verwendbar: zur Untersuchung des Augenma\u00dfes in der Frontalebene (Verwendung eines einzelnen Stativs) zur Einstellung von scheinbaren Alleen in horizontaler, schr\u00e4ger oder vertikaler Ebene; zur l ntersuchung der Tiefenlokalisation mittels Akkommodation, Konvergenz. Disparation,Doppelbilder, Kopfbewegungen, Perspektive usw. ; zur Bestimmung der Horopteren, zu Versuchen \u00fcber das Aubertsche Ph\u00e4nomen usw. Preis (ohne Kopfhalter und ohne Tisch)\tMk.\n5f>. Dazu Eichentisch, zerlegbar.\tPreis\tMk.","page":30},{"file":"p0031.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Kaumsinnes der Augen.\n31\n58. Zur Eaiimba\u00fck: Kopfhalter nach Po p pelreuter. Zeitschr. f\u00fcr Psychol. Bd. 58, S. 359. In einem kr\u00e4ftigen Stativ dreht sich ein Rahmen, auf dessen vertikalen St\u00e4ken 2 Stangen gleiten; die obere tr\u00e4gt den Stirnhalter, die untere ein Bei\u00dfbrettchen. Infolge der verschiedenen (an Skalen ablesbaren) Drehungen kann\nKopf halter nach Poppel renter.\nder Drehpunkt des Anges in den Drehpunkt des Rahmens verlegt werden. Da wo deiyRahmen ansetzt, ist eine abschraubbare Yisior-vorrichtung, Yisier und Korn, angebracht, welche die Einstellung des Stativs zur optischen Bank erleichtert.\tPreis\tMk.\n\u00dcber andere Kopfhalter vgl. Kr. 92 bis 100.\n59. Ophthal motopometer nach Poppelreuter. Esistspeziell als Zusatz zur optischen Bank gedacht, kann aber auch davon unabh\u00e4ngig gebraucht werden. Es dient dazu 1 ) die Augen in eine bestimmte H\u00f6he einzustellen, 2) die Entfernung der Augendrehpunkte vom Gtesichtsobjekt genau zu bestimmen, 3) die beiden Augen genau seitlich symmetrisch zur Mediane einzustellen. 4) den Abstand der beiden Drehpunkte genau zu messen. \u2014 Alle diese Einstellungen","page":31},{"file":"p0032.txt","language":"de","ocr_de":"32\nMax Marx, Berlin.\nsind zugleich exakt gegeben, wenn 4 Nadeln zur Deckung gebracht werden, die mit den Drehpunkten dann ein Dreieck ergeben, dessen l\u00e4ngste Seite die genaue Entfernung der Augen vom Apparat ist.\nPreis\tMk.\nZu diesem Apparat sind f\u00fcr speziellere Zwecke noch Zus\u00e4tze konstruiert, z. B. ein auf zwei Schienen bewegliches Tischchen.\n60. Lichtpunktapparat f\u00fcrBesti miming der scheinbaren Vertikalen und Horizontalen nach Millebrand. Ein I m langer Stab ist um eine in seiner Mitte ansetzende horizontale Achse drehbar. Er tr\u00e4gt eine Reihe von Stichflammenhrennern wie der Apparat No. 54. Die Lichtpunkte bilden eine Gerade, die je nach der Stellung des Stabes vertikal horizontal oder schr\u00e4g liegt. Die Stellung ist an einer Kreisteilung abzulesen; ein Lot gibt die wirkliche Vertikale an. Man sieht im verdunkelten Raum nur diese Liehtpunktreilie und kann somit frei von st\u00f6renden Nebeneindr\u00fccken bei verschiedenen Kopflagen die scheinbare Vertikale und Horizontale bestimmen (vergl. die Apparate No. 23 und No. 24)\nBreis\tMk.\nGl. Distanzvariator nach Chayni-Marx. Vgl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910, S. 301.\t3 sehr d\u00fcnne,\n.Distanzvariator nach C h a y m - Marx.\nrechteckige Spiegelglasplatten mit aufgeklebten Strichen. Jede Platte","page":32},{"file":"p0033.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Raumsinnes der Augen.\n33\nist unabh\u00e4ngig von den andern verstellbar, so da\u00df man jeden Strich f\u00fcr sich verschieben kann, zum Unterschied von den \u00fcblichen Apparaten. Die Stellungen sind links an einer Millimeterteilung mittels Nonius abzulesen. Man kann auch 2 beliebige Platten kuppeln und gemeinsam verschieben. Der ganze Apparat ist in einem Hinge drehbar, so da\u00df man z. B. auch mit vertikalen Distanzen arbeiten kann. Unmittelbar hinter den Glasplatten liegt eine Mattscheibe. Beleuchtung entweder so, da\u00df das Licht von hinten (Mattscheibe, Lenster) kommt; die spiegelnden Glasplatten vor den Strichen bewirken (wie bei den bisherigen Apparaten) eine minimale Verschiedenheit der Striche. Dieser kleine Mangel f\u00e4llt bei der anderen Beleuchtungsart weg: Lichtquelle vorn, der Beobachter betrachtet von hinten die 3 Schatten der Striche auf der Mattscheibe. Da die Glasplatten \u00e4u\u00dferst d\u00fcnn und der Mattscheibe sehr nahe sind, so ist eine Ungleichheit oder Unscharfe der Schattenr\u00e4nder nicht zu merken.\tPreis\tMk.\n02. Augenma\u00dfapparat nach Tschelpanow-Marx. Auf schwarzem Grunde zwei transparente, in einer Horizontalen liegende\nAugenma\u00dfapparat nach Tschelpanow-Marx.\n3","page":33},{"file":"p0034.txt","language":"de","ocr_de":"Max Marx, Berlin.\n34\nStriche, mit einem festen mittleren Abstand von 2 mm, nach au\u00dfen zu verl\u00e4ngern oder verk\u00fcrzen. Konstruktion des Apparates ist eine \u00e4hnliche wie beim vorigen Apparat. \u2014 Die Striche sind subjektiv gleich zu machen oder so einzustellen, da\u00df der eine ein Drittel, Viertel etc. des andern darstellt. Preis (ohne Kopfhalter)\tMk.\n63. Apparat zur Untersuchung der scheinbaren Gestalt nach Kupp-.Marx. Ygl. Bericht \u00fcber den IY. Kongre\u00df f. experim. Psychol. 1910, S. 298. Ein auf eine schr\u00e4ge Fl\u00e4che gezeichnetes Kreuz wird nicht so gesehen, wie es dem Netzhautbild entsprechen w\u00fcrde, sondern es wird die Perspektive ber\u00fccksichtigt und das Bild\nApparat zur Untersuchung der scheinbaren Gestalt nach Rupp-Marx.\numgedeutet. Ein genaues quantitatives Studium dieser Umdeutung zu erm\u00f6glichen, ist der Zweck dieses Apparates. Eine gro\u00dfe schwarze Scheibe ist um ihren .Mittelpunkt in jeder .Richtung drehbar. Uber ihren Rand greifen von hinten her zwei drehbare B\u00fcgel \u00fcber, von deren Enden F\u00e4den zur Mitte und dann durch ein Loch nach hinten f\u00fchren. Der gegen das Zentrum gelegene Teil der F\u00e4den ist wei\u00df, der \u00e4u\u00dfere ist schwarz und wird kaum gesehen. Man sieht also ein wei\u00dfes Kreuz. Durch Drehen der B\u00fcgel ist der Winkel der Kreuzschenkel variierbar; aber auch die L\u00e4nge derselben kann beliebig ge\u00e4ndert werden, indem man den Faden, der durch","page":34},{"file":"p0035.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Raumsinnes der Augen.\n35\n\u25a0eine Spiralfeder aufgerollt und gespannt wird, nach hinten zieht bzw. nachl\u00e4\u00dft. Diese sehr gut funktionierende Einrichtung ist vom Mechaniker Marx ersonnen. -\u2014\u00ab Man gibt nun hei Schr\u00e4gstellung der Scheibe dein Kreuz eine solche Form, da\u00df es rechtwinklig und gleichschenklig erscheint, und sieht nach, wie dagegen (nach der Zentralprojektion) das Metzliautbild beschaffen ist. \u2014 Auch die Yolkinannsclien Maclibildversuche lassen sich ausf\u00fchren, wenn man die F\u00e4den entfernt. \u2014 Ferner kann man einen Teil der unter Mo. 1 4 und 6 erw\u00e4hnten \\ ergleichungsversuche ausf\u00fchren (nur da\u00df hier statt leerer Distanzen volle Strecken zur Anwendung kommen), ebenso die unter Mo. 71 angef\u00fchrten Perspektiveversuche. Endlich kann man beiBenutzung eines einzigen Fadens die scheinbare Vertikale imdl\u00eforizontalc bestimmen (vgl. Mo. 23) und zugleich durch Hinterlegen einer mit gestreiftem Stoff bespannten Zusatz-Scheibe die Versuche von Bielschowsky und Hofmann \u00fcber den Einflu\u00df von Konturen auf das Ergebnis wiederholen. Preis (ohne Zusatzscheibe)\tMk.\n61. Dazu Scheibe f\u00fcr die Versuche nach Bielschowsky und Hofmann, auf der einen Seite mit schwarzem, auf der andern mit gestreiftem Stoff bespannt.\tPreis\tMk.\n65. Apparat zur Untersuchung der scheinbaren Gestalt nach Poppelreuter-Rupp. Vgl, Bericht \u00fcber den TV. Kongre\u00df 1910, S. 299. Die quadratische Fl\u00e4che kann, \u00e4hnlich wie beim\nApparat f\u00fcr scheinbare Gestalt nach Poppelreuter-Rupp.\nvorigen Apparat, nach allen Richtungen um einen, wenige Millimeter hinter ihr liegenden Punkt gedreht werden, und erm\u00f6glicht daher","page":35},{"file":"p0036.txt","language":"de","ocr_de":"\u00e4lax Marx, Berlin.\n36\ndas Studium der Yolkinannschen Yersuche. Dem Apparat wird ein schwarzer Karton mit rotem Kreuz zur Erzeugung von Nachbildern, sowie wei\u00dfe Papiere mit Karrierung, mit Ellipse, mit Kreuz etc. und solche ohne Zeichnung beigegeben. \u2014 Schraubt man statt der Fl\u00e4che das links abgebildete Metallauge an. so kann man damit die Li stingschen Bewegungen ausf\u00fchren und demonstrieren.\tPreis (ohne Metallauge)\tMk.\n06.\tDazu Metallauge\tPreis\tMk.\n07.\tApparat zur Untersuchung der scheinbaren Gestalt\nnach Poppelreuter. Der Apparat unterscheidet sich vom vorigen dadurch, da\u00df die Bewegung genau um eine durch die Objektfl\u00e4che gehende Achse erfolgt, ohne da\u00df (au\u00dfer einer Stange) st\u00f6rende B\u00fcgel in das Gesichtsfeld treten w\u00fcrden. Die Fl\u00e4che ist nicht um jede beliebige, sondern nur um eine horizontale und eine vertikale Achse drehbar.\tPreis\tMk.\n68.\tEinfacher Apparat zur Demonstration des Ellipsen-\nversuches nach Poppelreuter. Eine Ellipse aus Blech ist tun ihre kurze vertikale Achse drehbar. Bei einer gewissen Neigung scheint sie ein Kreis zu sein, bei noch schr\u00e4gerer Lage eine stehende Ellipse. Die kritische Stellung, wo sie als Kreis erscheint, ist unter verschiedenen Umst\u00e4nden (z. B. monokulare und binokulare Betrachtung) verschieden.\tPreis\tMk.\n69.\tDerselbe, nur mit einem Kreuz statt mit einer\nEllipse.\tPreis\tMk.\n70.\tKarten mit Ellipse und mit Kreuz, um den Poppel-\nr eut er schon Yersuch am Nuancierungsapparat No. 133 oder 134 anstellen zu k\u00f6nnen.\tPreis Mk.\n71.\tDiopter nach Yolkmann-Bupp. Kurzes, ausziehbares Rftbx \\\\\\A Ulvv\u00eeWNW A.vw\\v v\\\\K dev v\\mn Auge zugekehrten Seite und mit einem Gelatinescheibchen mit eingeritztem gleichseitigem Kreuz am andern Ende. Das Kreuz mu\u00df dem Auge so nahe sein, da\u00df es verschwommen gesehen wird. Dann erscheint es, auf eine Fl\u00e4che projiziert, je nach der Lage der Fl\u00e4che verschieden verzerrt.\nPreis\tMk.\nli. Einfacher Apparat zur quantitativen Untersuchung der Auffassung perspektivischer Zeichnungen nach Rupp. Prinzip \u00e4hnlich wie beim Apparat No. 63, nur primitiver und kleiner-","page":36},{"file":"p0037.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Kaunisinnes der Augen.\n37\nScheibe von 30 cm Durchmesser, auf 3 abschraubbaren F\u00fc\u00dfen stehend. 4 wei\u00df-schwarze F\u00e4den kommen von einem Loch im Zentrum zu 4 Schiebern an der Peripherie. Die Schieber sind unabh\u00e4ngig, also nicht wie beim Apparat je zwei gegen\u00fcberstellende so gekuppelt, da\u00df ihre F\u00e4den sich zu einem Diameter erg\u00e4nzen. Die F\u00e4den werden durch Gewichte gespannt. \u2014 Man kann damit, freilich nicht so bequem wie oben, die meisten dort angef\u00fchrten Versuche anstellen. Vor allem aber dient der Apparat zum folgenden\nb\nc\na\nPerspektive-Versuch: die unter einem gewissen Winkel schr\u00e4glaufende Linie c so lang zu machen, da\u00df das Ganze als Zeichnung einer gleichseitigen r\u00e4umlichen Ecke erscheint. \u2014 ln analoger Weise l\u00e4\u00dft sich die verwandte Wegweisert\u00e4uschung quantitativ verfolgen.\nMk.\n73.\tApparat zur Einstellung auf eine gleichseitige\nr\u00e4umliche Ecke nach Pupp. Was beim vorigen Apparat in 2-dimensionaler Zeichnung geschieht, soll hier im Raume ausgef\u00fchrt werden: ein Stativ tr\u00e4gt die 3 in rechten Winkeln*\u2022stehenden, auswechselbaren St\u00e4be a, b und c; a und b seien gleich lang; c, das jetzt wirklich nach vorne oder hinten geht, wird so gew\u00e4hlt, da\u00df es bei bestimmter Kopflage das Ganze zu einer gleichseitigen Ecke erg\u00e4nzt.\tPreis\tMk.\n74.\tApparat f\u00fcr den Jaensch\u2019schen Grundversuch \u00fcber das Au b er t-Fo er st er \u2019s che Phaenomen nach R up p. Kr\u00e4ftiger Kopfhalter mit St\u00fctze an der Nasenwurzel, Kinnst\u00fctze und v. Tschermak\u2019sehen Visieren. 3 cm vor den Augen 2 Spiegel, \u00e4hnlich wie beim Spiegelhaploskop, welche gedreht und seitlich\nverschoben werden k\u00f6nnen. Vor diesen Spiegeln und in fester Verbindung mit ihnen befinden sich Fassungen f\u00fcr Brillengl\u00e4ser, 1\u2014 Als Objekttr\u00e4ger dienen 2 \u00fcber Rollen gespannte vertikale Schleifen A und B, die eine 5 mal so gro\u00df wie die andere; auf jeder 2 graue","page":37},{"file":"p0038.txt","language":"de","ocr_de":"38\nMax Marx, Berlin.\nQuadrate, ebenfalls im Verh\u00e4ltnis 5 : 1. Durch Drehen der Rollen werden die Quadrate nach oben und unten verschoben. Ein Faden mit einer Perle auf jeder Seite in Augenh\u00f6he dient als Fixationspunkt. Diese Objekttr\u00e4ger werden so aufgestellt, da\u00df der grosse die f\u00fcnffache Entfernung vom Auge hat. Vor das den kleinen Tr\u00e4ger betrachtende Auge wird eine Konvexlinse gesetzt, die die gleiche Akkomodation beider Augen bewirkt. Bewegt man bei strenger Fixation die Doppel-Quadrate von oben so weit herab, bis sie eben getrennt erscheinen, so ist dieser kritische Erhebungswinkel nicht auf beiden Seiten derselbe. \u2014 Der kleinere Objekttr\u00e4ger wird auf Wunsch so konstruiert, da\u00df er auf das Spiegelhaploskop Ko. 46 aufzusetzen ist. Der gr\u00f6ssere Objekttr\u00e4ger l\u00e4\u00dft sich auch zum Studium von Bowegungs-t\u00e4uscliungen sowie zur Bestimmung des scheinbaren Horizontes verwenden. \u2014 Hatiirlieh werden die Objekttr\u00e4ger auf Wunsch auch mit anderen Dimensionen geliefert. Preis des Spiegelapparates allein Mk.\n75. Dazu Objekttr\u00e4ger.\tPreis\tMk\nApparat zum Studium von Bewcgungs-ersclieimuigen nach PI. Stumpf.\n70. Apparat zum Studium vo n B e w e g u n g s e r s ch e i n u n g e n nach PL Stumpf. Die Linienreihen, Punktreihen etc., die bewegt werden sollen, sind auf einen Karton zu zeichnen . Dieser Karton kann in vertikaler, horizontaler oder schr\u00e4ger Lage befestigt und unabh\u00e4ngig davon wieder in beliebiger Richtung geradlinig fortbewegt oder gedreht werden. Der Bewegung\u00ab -Apparat ist in ein stabiles Gestelle eingef\u00fcgt, das* die \u00fcbrigen Teile der Versuchsanordnung tr\u00e4gt: Stirnhalter,Halter f\u00fcr Kartons mit Diaphragmen, ein 45\u00b0 gegen die Blickrichtung geneigtes Glas, das von oben her einen Fixationspunkt zuspiegelt, einen Schirm, welcher durch eine leichte Bewegung vor das Objekt ger\u00fcckt werden kann und gestattet, die Nachbilder auf irgend einem, z. B. marmorierten Grund zu betrachten. Endlich sind in dem Gestelle Lampen f\u00fcr geeignete","page":38},{"file":"p0039.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Kaumsinnes der Augen.\n39\nBeleuchtung befestigt. \u2014 Der Apparat kann auch zur Bestimmung der scheinbaren Vertikalen und Horizontalen, der Medianen und des Horizontes verwendet werden. (Vgl. Kr. 23.) \u2014 Eine sinnvolle Einrichtung gestattet, das Objekt gleichzeitig zu drehen und fortzuschieben; dadurch kann man auf photographischem \"Wege sehr genaue Spiralen hersteilen.\tPreis\tMk.\n77.\tDerselbe, ohne Gestelle, an den Tisch zu schrauben.\nPreis\tMk.\n78.\tPlateau\u2019sche Spirale zum Studium der Bewegungserscheinungen, den Kreiseln Ko. 113 und Ko. 114 angepa\u00dft, mit denen sich auch die n\u00f6tigen langsamen Drehungen ausf\u00fchren lassen.\nPreis\tMk.\n79.\tExner\u2019sclie Sektorenscheibe zum Studium der Bewegungserscheinungen, den Kreiseln Ko. 113 oder 114 angepa\u00dft. \u2014 Wenn man w\u00e4hrend der Bewegung z. B. die untere H\u00e4lfte abdeckt, so tritt das Nachbild nur in einer Halbscheibe auf, wodurch man demonstrieren kann, da\u00df die Erscheinung nicht durch Augenbewegungen zu erkl\u00e4ren ist. \u2014 Wenn man ferner vor der Mitte der Scheibe eine kleine marmorierte Scheibe aufh\u00e4ngt (oder an einer Glasplatte befestigt), die nicht rotiert, kann man an dem Bande derselben den Szi ly\u2019scheu Simultankontrast beobachten.\nPreis\tMk.\n80.\tScheibenstroboskop. Vgl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df\nf. experim. Psychol. 1910 S. 304, und siehe die Abbildung des Universalkreisels Ko. 113 Figur b. \u2014 Der Apparat kann an einem Griff in der Hand gehalten und im H\u00f6rgaal herumgereicht werden, oder er wird, f\u00fcr genauere Versuche, auf den Kreisel Ko. 113 oder 114 aufgesetzt und mit einem Motor in bestimmter Geschwindigkeit gedreht.\tPreis\tMk.\n81.\tDazu: Scheibe zur Demonstration der bekannten\nstroboskopischen Hegeln.\tPreis\tMk.\n82.\tDazu: Scheibe mit Bildserien nach Straub zur Erzeugung von Tiefenbewegungen.\tPreis\tMk.\n83.\tLeuchtperimeter nach Hupp. Perimeter der \u00fcblichen Form, 33 cm Badins. Darauf sind K\u00e4stchen zu verschieben,","page":39},{"file":"p0040.txt","language":"de","ocr_de":"40\nMax Marx, Berlin.\nwelche innen durch Gl\u00fclil\u00e4mpcken erleuchtet werden und in welchen verschiedene Schlitze eingesetzt werden k\u00f6nnen: erstens ein Aubert\u2019sclies Diaphragma; mit 2 solchen K\u00e4stchen kann man zentrale und periphere Gr\u00f6\u00dfen vergleichen. Zweitens ein Doppelschieber mit 3 kleinen L\u00f6chern; durch Verschieben der 2 Teile kann die Entfernung der vertikal oder horizontal oder schr\u00e4g stehenden Lichtpunkte innerhalb gewisser Grenzen variiert werden und man kann zentrale Distanzen mit peripheren vergleichen, u. a. mit solchen, die den blinden Fleck einschlie\u00dfen. Preis\tMk.\n84. Apparat zur quantitativen Untersuchung der Zoll ner-schen T\u00e4uschung nach Heymans. Der rechts oben gezeichnete Karton mit den Querlinien wird nach links unter die diagonalen\nApparat zur quantitativen Untersuchung der Z\u00f6llner\u2019schen T\u00e4uschung nach Heymans.\nF\u00e4den geschoben und der mittlere dieser F\u00e4den so verstellt, da\u00df die mittlere Leiter parallel den beiden andern erscheint. Der Apparat wird heim Versuch bis auf die Z\u00f6llner sehe Figur abgedeekt.\tPreis\tMk.\n85. Apparat zur quantitativen Untersuchung der Lo eb: sch en und der einfache nZ\u00f6llner \u2019s clienT\u00e4uschun g nach Heymans. Die grauen St\u00e4be a und b werden in gleicher Entfernung vom mittleren grauen, sowohl seitlich verschiebbaren wie drehbaren Stabe m eingesetzt. Werden dann z. B. rechts von a und b die 2 wei\u00dfen St\u00e4be r und s hinzugef\u00fcgt, so erscheint m nicht mehr in der Mitte zwischen a und b; m wird nun mittels","page":40},{"file":"p0041.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Kaumsinnes der Augen.\n41\neiner Schraube so lange verschoben, bis er wieder in der Mitte erscheint. \u2014 F\u00fcgt man zu a und b die St\u00e4be r und s in irgend\nApparat zur quantitative]! Untersuchung der Loebsclien und einfachen Ziillnersclien T\u00e4uschung nach Ileymans.\neiner schr\u00e4gen Lage hinzu, so erscheint m nicht mehr a und b parallel und kann nun durch Drehen an einer andern Schraube wieder entsprechend verstellt werden.\tPreis\tMk.\n86.\tApparat zur quantitati ven Untersuchung der Poggen-dorff\u2019sehen T\u00e4uschung nach Rupp. Die seitlichen Linien sind auf verstellbaren Schiebern aus Metall angebracht.\nPreis\tMk.\nEine Reihe weiterer Apparate und einfacher Vorrichtungen f\u00fcr optische T\u00e4uschungen sind in Vorbereitung.\n87.\tKopfbewegungsmesser nach Ritzmann-Rupp. Der sehr leicht gebaute Apparat wird mittels eines Bei\u00dfbrettchons im Munde gehalten. Ein Auge blickt durch ein R\u00f6hrchen nach einem gerade vor ihm in gr\u00f6\u00dferer Entfernung befindlichen Punkt A. Ein um das R\u00f6hrchen drehbarer, graduierter Bogen, in dessen Mittelpunkt das Auge einzustellen ist, wird horizontal gestellt. Der Apparat besitzt, zum Unterschied von dem primitiven Ritzmann-Apparat alle zur genannten Einstellung n\u00f6tigen Verstellimgsm\u00f6glieh-keiten. \u2014 Blickt man nun rasch und zwanglos nach irgend einem andern fernen Punkt B, so merkt man, da\u00df das Auge nicht mehr auf das erw\u00e4hnte R\u00f6hrchen eingestellt, sondern etwas vorausgeeilt ist. Um diese Differenz in Polarkoordination zu bestimmen, dreht man den Bogen, bis er wieder durch B geht, liest diese Drehung ab und sieht auch zu, hei welchem Gradteil des Bogens B steht. Indem man endlich die so bestimmte Differenz von der aus der Lage von B zu berechnenden Gesamtdrelmng des Auges in Abzug bringt, erh\u00e4lt man den Betrag der blo\u00dfen Kopfdrehung.\nPreis\nMk.","page":41},{"file":"p0042.txt","language":"de","ocr_de":"4 2\nMax Marx, Berlin,\n88.\tApparat zur Registrierung von Kopfschwankungen nach Yi er or dt. Ygl. Bericht \u00fcber den IY. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910 S. 302. Auf dem Kopf wird mittels eines breiten Bandes ein sehr leicht federnder Stift befestigt, welcher auf einer dar\u00fcber befindlichen, an einem Stativ befestigten, beru\u00dften Platte die Schwankungen des Kopfes bei geschlossenen und offenen Augen, bei durch K\u00e4lte an\u00e4sthetisch gemachten Sohlen usw. aufzeichnet.\nPreis (inkl. Stativ und Ku\u00dfplatte)\tMk.\n89.\tPupillendistanzmesser nach Kupp. Ygl. Bericht \u00fcber den IY. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910 S. 300. Yor dem Spiegel sind zwei Kadeln mittels Schrauben zu verschieben. F\u00fcr\nPupillendistanzmesscr nach Kupp.\ndas linke Auge stellt man die linke, f\u00fcr das rechte die rechte Kadel so ein, da\u00df jede sich mit ihrem Spiegelbild genau deckt. Der an der Skala ablesbare Abstand der Nadeln ist dann gleich der Pupillendistanz. Der Apparat gestattet eine sehr schnelle und sehr genaue Bestimmung des Augenabstandes. \u2014 Zur Kopffixierung bedient man sich des Bei\u00df- oder Kinnbrettchens, zu dem man auch noch einen Stirnhalter (vgl. No. 94 hinzuf\u00fcgen kann.\n\tPreis (ohne\tStirnhalter)\tMk.\n90. Visierzeichen\tnach Helmholtz.\tPreis\tMk.\n91. Visierzeichen\tnach Hering.\tPreis\tMk.","page":42},{"file":"p0043.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Raumsinnes der Augen.\n43\n92.\tB ei \u00dfbrettclien zur Kopffixierung, auf Stab, mit Zwinge (vgl. die Piiotographie zu NE 89). Das Bei \u00dfbrettclien kann auch\nals Kinnst\u00fctze verwendet werden.\tPreis\tMk.\n93.\tEin Dutzend Holz-Bei\u00dfbrettclien.\tPreis\tMk.\n94.\tEinfacher Stirnhalter, auf Stab, mit Zwinge.\nPreis\tMk.\n95.\tStirnlialter und Bei\u00dfbrettchen, kombiniert. Ygl. die\nPhotographie zu Kr. 1.\tPreis\tMk.\n96.\tDiaphragma mit rechteckigem, durch 4 Schieber verstellbarem Ausschnitt, mit Kr. 9'2 und 94 zu kombinieren. Die Kombination mit Stirnhalter und Bei\u00dfbrettcheu (nach Kupp) ist f\u00fcr viele Yersuche sehr zweckm\u00e4\u00dfig und reicht auch f\u00fcr die meisten Versuche aus. Vgl. die Photographie zu No. 15.\nPreis des\tDiaphragmas allein\tMk.\n97.\tDasselbe mit runden, auswechselbaren Oeffnungen\nf\u00fcr Versuche, bei denen keine vertikalen oder horizontalen Linien im Gesichtsfeld sein d\u00fcrfen.\tPreis\tMk.\n98.\tKr\u00e4ftiger Kopfhalter nach Kupp mit den v.Tschermak-schen Visierloten, einem etwas nach vorne und hinten verschiebbaren Stirnhalter, einem ebenso und der H\u00f6he nach verschiebbaren Bei\u00dfbrettchen und einem Schirmhalter wie beim Kantenapparat Nr. 36.\nPreis\tMk.\n99.\tDerselbe, mit einem um die Augenmittelpunkte drehbaren Bei\u00dfbretthalter wie beim ITniversalkopflialter Nr. 19.\nPreis\tMk.\n100.\tDazu Diaphragma, wie\tNr.\t96 oder\t97, nur seitlich an\ndem Kopfhalter zu befestigen, so da\u00df es auch nach vorne und hinten verschoben werden kann.\tPreis\tMk.\nI ber Kopfhalter vgl. auch die Apparate Nr. 18 und Nr. 56.\nAuf Wunsch werden auch andere Kombinationen der bei den einzelnen Kopfhaltern verwendeten Teile geliefert.\n101.\tR\u00e4umliche Ecke zum Studium des Zwischen-\nmediums nach Jaensch, aus Karton, mit Drahtgitter, vor dem Lot in die Ecke hineinzuh\u00e4ngen.\tPreis\tMk.\n102.\tK\u00fcvette mit Loten zum Studium der K\u00f6rper-\nfarben und des Zwi schenmediums nach Jaensch und Katz. Eber die K\u00fcvette wird wieder ein Drahtgitter gelegt, von dem Lote iu die in die K\u00fcvette zu gie\u00dfende Fl\u00fcssigkeit (Wasser mit irgend einer Farbe gef\u00e4rbt oder durch einige M ilchtropfen getr\u00fcbt) h\u00e4ngen. Die K\u00fcvette ist zwar nicht aus Spiegelglas, aber doch so ausgew\u00e4hlt, da\u00df die Lote m\u00f6glichst wenig verzerrt\twerden.\tPreis\tMk.","page":43},{"file":"p0044.txt","language":"de","ocr_de":"44\nMax Marx, Berlin.\n103.\tDies\telbe,\taus Spiegelg\tlas.\tPreis\tMk.\n104.\tApp\tarat\tz u r Erzeug\tun g\tstarker Knalle\tzur\nUntersuchung\t\tder\tSehreaktionen\tnach\tPoppelre uter.\tAn\ndem langen Arm eines Statiyes ist ein unten offener, starker Kasten befestigt, der in verschiedener H\u00f6he eingestellt und losgelassen,\nstark\te. variierbare Knalle erzeugt.\t\t\t\tp\t'reis\tAlk.\n105.\tBrillenkaste:\tn.\t\t\tPreis\tnach\tAnfrage.\nLOG.\tOptotypie na\tch\tSnellen.\t\tPreis\tnach\tAnfrage.\n107.\tFrauenhaare\t, Wi\tei\u00df, schwa\trz. bl\to n d.\tPreis\tAlk.\n108.\tSeidenf\u00e4den\t(K\tok on f\u00e4clen\t)\u2022\t\tPreis\tAlk.\n109.\tStents in a s s e\tzur\tErzeugung\teines\tAbdruckes d\t\ter Z\u00e4hne\nauf dem Bei\u00dfbrettchen.\tPreis 1 Karton\tMk.\n110.\tLote, ohne Trockend\u00e4mpfung, in Glycerin zu d\u00e4mpfen,\nunten breit abgeschnitten.\tPreis 1 Dtzd.\tMk.\n111.\tLote, unten zugespitzt, zur Einstellung auf bestimmte\nMarken.\tPreis 1 Dtzd.\tMk.\nJ112. Lote zum Schr\u00e4gstellen eines Fadens. Der Faden wird unten an einem Metallbrettchen in der aus dem Schema ersichtlichen AVeise befestigt und oben durch ein \u00fcberh\u00e4ngendes Gewicht gespannt. \u2014 Mittels solcher Lote kann\n..... man z. B. die Neigung der Medianlinie\ndes Horopters (vgl. Nr. 17) bestimmen.\nLot zum Sclir\u00e4gstellen eines\nFadens.\tPreis von 1/2 Dtzd. Loten\tAlk.\nII. Apparate zur Untersuchung des Farbensinnes.\n113. Handkreisel nach Hering-Rupp, Modell I. Prinzip des Hering-Kreisels, jedoch insofern erweitert, als der Griff zum drehen an jedes der 3 unteren R\u00e4der anzuschrauben ist. Daher die M\u00f6glichkeit sehr verschiedener \u00dcbersetzungsverh\u00e4ltnisse, sowohl steigernd wie reduzierend (l : 81, 1:27, 1: 9, 1 : 3 und 3 : 1, 9 :1, 27 : 1, 81:1) f\u00fcr Farbenmischung, Flimmern, Bewegungsnachbilder,","page":44},{"file":"p0045.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Farbensinnes der Augen.\n45\nStroboskop, Sirenen, lihythmusscheiben etc. \u00dcber einige \u00dcbersetzungsverh\u00e4ltnisse vergl. das Schema*). Der Kreisel wird nach Wunsch\nApparate zur Untersuchung des Farbensinnes.\nMax Marx Berlin NW.7\n\u00a3/wv\t\u00abn-ml\u00ee cfntruy, c5t>cvru)b\u00ab'tibe/&.\nS'/Xv\tc5b<?Au)-t>^Atv>U.\tt5/JU. 93\u00e6tvcC^UA^&n&ck&iCd\u00e0z,, $'bcA\u00e7.x,bitiCzb\nHandkreisel (oben Figur, unten Transmissionsschemata nach Kupp; ferner in der Figur bei b) Stroboskop, bei c) Scheibenschlitzer nach Hering, bei d) Loehstanzen, bei e) Kreisteilung nach Jacobsobn.\nf\u00fcr eine, zwei oder drei Scheibenachsen eingerichtet (in der Abbildung 2 Achsen).\tPreis (mit einer Achse)\tMk.\nPreis (mit zwei Achsen)\tMk.\nPreis (mit drei Achsen)\tMk.\n114. Universalkreisel nachHering-Pupp, Modellll. Ygl. Bericht \u00fcber d. 1Y. Kongre\u00df f. experim. Psychol. 1910, S. 303. Zum Unterschied Tom vorigen Modell sind die Achsen der unteren\n*) Sowohl im linken Schema wie in der Photographie des Kreisels ist die zu den oberen Achsen f\u00fchrende Schnur aus Versehen falsch angegeben: sie soll von A nach 1), dann \u00fcber das unter D befindliche R\u00f6llchen nach E und von dort direkt nach A gehen.","page":45},{"file":"p0046.txt","language":"de","ocr_de":"46\nMax Marx, Berlin.\nR\u00e4der so konstruiert, da\u00df die Drelikurbel auch hinten angesteckt werden kann, was f\u00fcr die Demonstration viel bequemer ist.\nPreis (mit\teiner Achse)\tMk.\nPreis (mit\tzwei Achsen)\tMk.\nPreis (mit\tdrei Achsen)\tMk.\n115.\tKreiselscheiben nach Hering. 12 sehr intensive, ges\u00e4ttigte Farbent\u00f6ne, Barytwei\u00df und Mattschwarz. 2 Gr\u00f6\u00dfen: 19l/a und 1-1 p cm Durchmesser; Loch von 13 mm in der Mitte; ungeschlitzt.\nPreis 1 Dtzd. je einer Farbe, . gro\u00df\tMk.\nklein\tMk.\nPreis 1\tDtzd.\tBarytwei\u00df .\t.\t.\tgro\u00df\tMk.\nklein\tMk.\nPreis 1\tDtzd.\tMattschwarz\t.\t.\tgro\u00df\tMk.\nklein\tMk.\nPreis I\tDtzd.\tTuchschwarz\t.\t.\tgro\u00df\tMk.\nklein\tMk.\nPreis 1 Dtzd. liinterlegescheiben. gro\u00df\tMk.\nklein\tMk.\n116.\tSchutzringe.\tPreis\t50\tSt\u00fcck\tMk.\n117.\tScheiben f\u00fcr Farbenschwellennach Donders-Rupp (vgl. die linke Scheibe der Photographie des Kreisels). Die 7 Striche sind nicht, wie gew\u00f6hnlich, aufgeklebt oder auf gezeichnet, sondern in der Barytwei\u00dfscheibe a usgeschnitten. Die Schlitze k\u00f6nnen daher durch Schwarz, Grau oder durch eine beliebige Farbe ausgef\u00fcllt werden, je nachdem man die eine oder andere dieser Scheiben dahinterlegt. Verschiedene Barytscheiben f\u00fcr Schlitze von 1\u00b0, 1.5\u00b0, 2\u00b0, 2,5\". 3\u00b0, und 4\u00b0 Breite (des periphersten Schlitzes).\nPreis des Satzes von 6 Scheiben\tMk.\n118.\tScheibe zur Demonstration des Weber\u2019schen\nGesetzes. Eine schwarze und eine wei\u00dfe Scheibe werden ineinander gesteckt. Die schwarze tr\u00e4gt einen kleinen Ringeinschnitt von 3\u00b0, der bei Rotation einen etwas helleren Ring auf der Scheibe erzeugt. Der Ring ist bei dunklerer Scheibe deutlicher zu sehen, von einer bestimmten Helligkeit der Scheibe an verschwindet er, \u00e4hnlich wie der konstante, von einem Stern herkommende Lichtzuwachs in der Dunkelheit zu sehen ist, bei D\u00e4mmerung und Tageslicht aber verschwindet.\tPreis\tMk.\n119.\tScheibe zur Demonstration des Talbot\u2019 sehen Gesetzes. Dasselbe Grau wird erzeugt durch ISO wei\u00df + ISO schwarz, durch 90\u00b0 w + 90\u00b0 s + 90\u00b0 w + 90\u00b0 s usw.\nPreis\tMk.","page":46},{"file":"p0047.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Farbensinnes der Augen.\n47\n120.\tScheibe mit geometrischen und arithmetischen\nGraustufen nach Rupp. Die Scheibe zeigt bei der Rotation 6 Ringe, von einem barytwei\u00dfen bis zu einem sehr dunklen Ring. Die Zwischennuancen besitzen bei der einen Scheibe eine geometrische Zunahme der Lichtst\u00e4rke, bei der andern eine konstante arithmetische. Die Wei\u00dfvalenz des Schwarz der Sektoren ist in Rechnung gezogen.\tPreis\tMk.\n121.\tScheibe f\u00fcr Kontrast nach Mach. Scheibe mit einem\nschwarzen und einem wei\u00dfen Sektor. Die eine Trennungslinie zwischen den Sektoren ist radial, die andere eine gebrochene Gerade. An den Biegungen dieser Linie treten bei der Rotation Kontraste auf.\tPreis\tMk.\n122.\tScheiben zur Bestimmung der Wei\u00dfvalenz. Es wird eine Gleichung hergestellt zwischen dem zu eichenden Papier (z. B. einem Grau oder dem Tuchpapier) einerseits und einer Mischung aus dem normalwei\u00dfen Barytpapier und dem idealen Schwarz der Dunkeltonne (vgl. Kr. 146 oder 147) andererseits.\nPreis Mk.\nD23. Scheiben zur hcterocliromen Helligkeitsbestim-mung nach Br\u00fcckner (vgl. die rechte Scheibe in der Photographie des Kreisels). Die auf ihre Helligkeit hin zu bestimmende farbige Scheibe hat einen Ringausselmitt von 15\u00b0 (auf Wunsch andere Gradzahl). Dieser wird durch entsprechende hintergelegte Scheiben teils mit Normal wei\u00df teils mit einem (geeichten) Schwarz (oder mit andern passend gew\u00e4hlten und geeichten Graus, auch mit dem idealen Schwarz der Duukeltonne) ausgef\u00fcllt und das Verh\u00e4ltnis der Sektoren so lange ge\u00e4ndert, bis bei der Rotation auf dem Kreisel der dem Ausschnitt entsprechende, weniger ges\u00e4ttigte Ring gleich hell erscheint wie die \u00fcbrige farbige Scheibe. Dann wird angenommen, da\u00df im Schlitz ein der Farbe gleich helles Grau zugesetzt sei. Preis 1 Dtzd. Scheiben mit Ausschnitten\tMk.\n124.\tScheibe nach Denham zur Beobachtung gewisser\nErscheinungen der Farbeninduktion. Vgl. Nagel\u2019s Handbuch der Physiologie HI S. 245.\tPreis Mk.\n125.\tKreisteilung nach Jacobsohn, zum Messen der Sektoren auf Kreiseln. Genau auf die Hering-Kreisel passend; mit Handgriff versehen, so da\u00df man die Scheiben nicht mit den Fingern -zu ber\u00fchren braucht. Vgl. die Photographie zu Nr. 113 unten rechts.\nPreis\tAlk.","page":47},{"file":"p0048.txt","language":"de","ocr_de":"48\nMax Marx, Berlin.\n126.\tScheibenschlitzer nach Hering, um ohne Bl\u00fcht den\nSchlitz in eine Scheibe genau radial ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Vgl. die Photographie zu Xo. 113 unten Mitte.\tPreis\tHk.\n127.\tScheibenmesser. Schiebelehre; der unbewegliche Schieber\ntr\u00e4gt eine Spitze zum Einsetzen in den Mittelpunkt, der bewegliche tr\u00e4gt ein Blesser, mit dem wie mit einem Zirkel der Kreis ausgeschnitten wird.\tPreis\tBlk.\n128.\tSclieibenschneider nach Hupp. Ygl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910, S. 301. Sollen mehrere Scheiben sich genau decken, so reicht die vorige einfache Einrichtung\nScheibensclmeider nach Knpp.\nnicht aus. Dieses Instrument b\u00fcrgt f\u00fcr exakte Zentrierung und genauen, scharfen Rand der Scheiben. Auf den die Scheibe zentrierenden Zapfen kann ein Scheibenschlitzer (wie Ko. 126) aufgesetzt werden.\tPreis (ohne Scheibenschlitzer)\tBlk.\n129.\tDazu Scheibenschlitzer.\tPreis\tBlk.\n130.\tSchablone zum Stanzen der Ringausschnitte f\u00fcr\ndie Scheiben zur Br\u00fccknersehen Helligkeitsbestimmung, in B'erbindung mit Ko. 126 oder 128 zu benutzen. Preis\tBlk.\n131.\tLochstanze von 1 3mmD urchmesser f\u00fcr das Loch in der\nB\u00fctte der Kreiselscheiben und der Sch\u00fctzlinge. Preis\tBlk.\n132.\tLochstanzen anderer Durchmesser (2\u201430 mm) zum Stanzen von Scheibchen f\u00fcr verschiedene Zwecke.\n.Preis je nach Gr\u00f6\u00dfe bis Blk.\n133.\tLochstanze f\u00fcr den \u00e4u\u00dferen Rand der Schutzringe,\n25 mm, in Verbindung mit Ko. 126 oder Ko. 128 zu verwenden, so da\u00df die 2 R\u00e4nder genau zentriert sind.\tPreis\tBlk,.","page":48},{"file":"p0049.txt","language":"de","ocr_de":"40\nApparate zur Untersuchung dos Farbensinnes der Augen.\n134. Kuancierungsapparat nach Hering-Rupp, gro\u00dfes Modell. Ygl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910, S. 302. Der Apparat ist gegen\u00fcber dem Heringschen Apparat in mehrfacher Hinsicht erweitert: Er ist so eingerichtet, da\u00df man hei den Beobachtungen bequem sitzen kann. Oben ist ein Stirnhalter angebracht, um das beobachtende Auge in der richtigen Entfernung zu halten. Von der Seite lier kann jedem Felde getrennt (2 T\u00fcren \u00fcbereinander) wei\u00dfes Eicht zugespiegelt werden.\nNuancierungsapparat nach Hering-Rupp, gro\u00dfes .Modell.\nHie Milchglasplatte ist hinzugef\u00fcgt und ihre Befestigung vorgesehen: sie ist drehbar und ihre Stellung an einer Kreisteilung ablesbar. Der Hauptunterschied gegen\u00fcber dem Hering-Apparat liegt in der H inzuf\u00fcgung eines zweiten Paares neigbarer Platten, die mit Schlitzen versehen sind und oberhalb der fr\u00fcheren Platten eingesetzt sind. Durch sie kann der Grund, auf dem die den Schlitz ausf\u00fcllenden unteren Platten gesehen werden, in seiner Helligkeit nuanciert werden. Dadurch wird der Apparat f\u00fcr Bestimmung der Peripheriewerte, f\u00fcr Kontrastversuche und f\u00fcr sukzessive Vergleichung (wie bei den Langfeld sehen Versuchen) verwertbar. Dem Apparat werden Diaphragmen verschiedener Gr\u00f6\u00dfe, auch f\u00fcr foveale Betrachtung, beigegeben.\tPreis\tAlk.\n4","page":49},{"file":"p0050.txt","language":"de","ocr_de":"50\nMax Marx, Berlin.\n135.\tNuancierungsapparat nach Hering-Rupp, kleines\nModell. AVie der vorerw\u00e4hnte Apparat, nur ohne AVei\u00dfzuspiegelung, nicht schr\u00e4g zu stellen, und daher nicht zur Beobachtung beim Sitzen eingerichtet, wohl aber mit 2 Paaren \u00fcbereinander liegender Platten versehen.\tPreis\tAlk.\n136.\tZum Nuancierungsapparat: 20 Glasplatten, mit Papier bezogen, in Kasten: 12 farbige Platten der Hering\u2019schen Papiere, 2 barytwei\u00dfe, 2 graue und 2 schwarze Platten.\nPreis\tAlk.\n137.\tZum Nuancierungsapparat: 4 Blechplatten mit\nSchlitzen, 2 barytwei\u00dfe, 2 graue.\tPreis\tAlk.\n138.\tZum Nuancierungsapparat: 2 gelochte Eisenplatten. barytwei\u00df und grau, f\u00fcr Bestimmung der Peripheriewerte.\nPreis\tAlk.\n139.\tZum Nuancierungsapparat: Satz von 50 Grau-\nnuancen, auf Glas aufgezogen, in Kasten, auch anderweitig verwertbar.\tPreis\tAlk.\n140.\tZum Nuancierungsapparat: Zus\u00e4tze f\u00fcr Versuche\n\u00fcber Ged\u00e4chtnisfarben : farblose und farbige Mattglasscheiben zur Beschattung oder farbigen (gelben) Beleuchtung der einen H\u00e4lfte und Rahmen zum Halten derselben.\tPreis\tAlk.\n141.\tEinfacher P arbenmischapparat nach llelin-holtz-Rupp f\u00fcr Mischung, A'erlnilluiig. Komplement\u00e4rfarben. Vgl.\nEinfacher Spicgelfarbenmisckapparat nach Helmholtz-Kupp.","page":50},{"file":"p0051.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Farbensinnes der Augen.\n51\nden Bericht \u00fcber den IY. Kongre\u00df f. experim. Psychol. 1910, S. 304. Durch Neigung der nach oben gerichteten Spiegelglasplatte kann man das MisclmngsYerh\u00e4ltnis der rechts und links von dem Glas liegenden Papiere variiren und die Farbe des davor liegenden dritten Papiere*, das nat\u00fcrlich irgend eine Mischfarbe derbeiden erstgenannten Papiere sein mu\u00df, hersteilen. Es ist vorteilhaft, monokular und aufrechtstehend durch ein graues, mit einem Schlitz versehenes Papier zu betrachten.\tPreis\tMk.\n142.\tDazu 15 mit bunten (Heringschen) Papieren be-\nzogene Glasplatten, 3 Platten mit d\u00fcnnem Schlitz in Kasten und eine Reihe von passend gew\u00e4hlten Seidenpapieren in Kuverts. Gr\u00f6\u00dfe 9 : 12 cm.\tPreis\tMk.\n143.\tFarbenmiscliapparat f\u00fcr farbige Gl\u00e4ser nach Kupp (f\u00fcr Tagesbeleuchtung). Der Beobachter sieht vor sich einen grauen auswechselbaren und verschieden hell beleuchtbaren Schirm mit 2 rechteckigen \u00d6ffnungen I. und R. Diese werden durch das von den wei\u00dfen Mattscheiben M herkommende und von den Spiegeln Sp reflektierte Licht erf\u00fcllt. Durch Einsetzen farbiger Gl\u00e4ser G kann man 2 oder 3 farbige Lichter oder ein farbiges\ni--------------\n______________________________i\ni i \\ / i ; ti\n6\nA uge\nmit einem farblosen Licht mischen, u. zw. auf jeder Seite. Die Lichtst\u00e4rke ist durch Drehen der Mattscheiben oder durch Einsetzen von Rauchgl\u00e4sern zu regulieren. Nat\u00fcrlich kann man eine oder mehrere \u00d6ffnungen bei G auch vollst\u00e4ndig abdecken. \u2014 Die Farben erscheinen sehr intensiv, vorausgesetzt, da\u00df das Auge\n4:","page":51},{"file":"p0052.txt","language":"de","ocr_de":"52\nMax Marx, Berlin.\nnur m\u00e4\u00dfig hell adaptiert ist (\u00e4hnlich wie hei den Spektralapparaten)., Der Apparat eignet sich haupts\u00e4chlich f\u00fcr qualitative Versuche.\nPreis\tMk..\n144.\tFarbenmischapparat f\u00fcr farbige Gl\u00e4ser nachRupp-\ny. Allesch. Er ist zum Unterschied von dem eben beschriebenen Apparat f\u00fcr k\u00fcnstliche Beleuchtung eingerichtet. Die Funktion der Schirme wird durch eine Projektions-Nemstlampe auf jeder Seite \u00fcbernommen. Die Nuancierung der Lichtst\u00e4rke wird durch folgendes von v. Allesch ersonnene Prinzip erreicht: Zwischen die Lampe und die Gl\u00e4ser G sind sehr gleichm\u00e4\u00dfig ge\u00e4tzte Mattglaskeile gesetzt, welche steil gestellt oder beliebig geneigt werden k\u00f6nnen; je steiler sie stehen, desto weniger wird das zu den Spiegeln gehende Licht geschw\u00e4cht. Die Neigung ist an Gradteilungen abzulesen. \u2014 Dieses Modell hat den Vorzug der Konstanz der Lichtquelle. Die Farben sind auch hier sehr intensiv (ohne Nernstlampe).\tPreis\tMk.\n145.\tHandapparat zur Demonstration der\tfarbigen\nSchatten nach Kupp. Tn einen schwarzen Pappkasten ist vorn\neine Blechwand mit 2 (enger oder weiter zu stellenden) Schlitzen eingesetzt. Hinter den einen Schlitz F wird ein farbiges, hinter den andern ein wei\u00dfes Mattglas eingeschoben.. Diese beiden Lichter erzeugen von dem Stab St auf der in der Mitte des Kastens befindlichen Mattscheibe 2 Schatten f und kr von denen f die Farbe des vorn eingesetzten Glases, k die intensive Kontrastfarbe zeigt. \u2014 Um die Einrichtung des Kastens zeigen zu k\u00f6nnen, ist der Deckel aufklappbar eingerichtet. Der Apparat ist an einem Griff zu halten und kann im H\u00f6rsaal herumgereicht werden.\tPreis\tMk.\n146.\tDunkeltonne, 1 m lang, 30 cm Durchmesser, zur Er-\nzeugung eines idealen Schwarz. Pappr\u00f6hre, innen mit schwarzem Sammet ausgekleidet; vorn ist eine Klappe mit einem Loch von 12 ein Durchmesser aufgesetzt.\tPreis\tMk..\n147.\tDieselbe, 50 cm lang, 15 cm Durchmesser.\nPreis\tMk.\n148.\tStereoskoptafeln\tf\u00fcr\tbinokulare\tFarbenmischung.\nPreis\tMk..\n149.\tStereoskoptafeln\tf\u00fcr\tWettstreit\tder Sehfelder.\nPreis\tMk.","page":52},{"file":"p0053.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Farbensinnes der Augen.\n53\n150. Stereoskoptafeln nach Kupp: f\u00fcr den Brentano-Hering\u2019sclien Versuch \u00fcber Sinniltankontrast. Der Versuch zeigt, da\u00df die Kontrastfarbe sich nicht nach der binokularen Mischfarbe, sondern nach den den einzelnen Augen gebotenen, aber jetzt nicht mehr getrennt sichtbaren Komponenten richtet. Preis\tMk.\n151.\nStereoskoptafeln uacliRupp f\u00fcr denFeehner\u2019sehen\nPreis Mk.\n152.\tApparat zur Untersuchung und Demonstration der binokularen Farbenmischung und des Wettstreites der Sehfelder nach Poppelreuter. Vgl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df\nApparat f\u00fcr binokulare Farbenmischung nach Poppelreuter.\nf\u00fcr experim. Psychol. 1910, S. 290. Er benutzt die Konvergenz-Stellung der Blickachson, gestattet Verwendung der verschiedensten Objekte, unwissentlichen Verfahren, tachistoskopische Darbietung u. a. m.\tPreis\tMk.\n153,\tScheibenepiskotister aus Karton nach Kupp. 2 Kartonscheiben mit ringf\u00f6rmigen Ausschnitten, schwarz, mit (Iradteil ung versehen. Durch Verstellen kann man dem freien Ausschnitt jede Gr\u00f6\u00dfe von 0\u2014180\u00b0 geben. Die Scheiben sind den Hering-Kreiseln Nr. 113 und 114 angepa\u00dft.\tPreis\tMk.\nPreis\nMk.\n154.\tDasselbe, aus Blech.\n155.\tEinrichtung f\u00fcr Pr\u00fcfung der Feldgr\u00f6\u00dfcns\u00e4tze nach Katz (Zeitschrift f\u00fcr Psychol. Ergiinzgsbd. 7). Preis auf Anfrage.\n156.\tTafeln mit geometrisch und arithmetisch abgestuften Graustreifen, zugleich zur Demonstration des Kontrastes nach Kupp. Jede Tafel enth\u00e4lt 6 Stufen von Barytwei\u00df bis zu einem gewissen Schwarz, deren Lichtst\u00e4rken im einen Fall (angen\u00e4hert) arithmetisch, im andern geometrisch fortschreiten. (Vgl. Nr. 120.)\t\u2014 Wo 2 Streifen aneinandersto\u00dfen, zeigt sich","page":53},{"file":"p0054.txt","language":"de","ocr_de":"54\nMax Marx, Berlin.\nKontrast, so da\u00df der ganze Karton wie das schattierte Bild einer kannelierten S\u00e4ule aussieht. Legt man jedoch den beigegebenen Karton mit dem rechteckigen Ausschnitt so \u00fcber irgend einen Graustreifen, da\u00df der letztere im Ausschnitt liegt, so erkennt man die gleichm\u00e4\u00dfige F\u00e4rbung des Streifens.\tPreis\tM k.\n157. Tafeln zur Untersuchung des blinden Fleckes.\n\t\tPreis\tMk.\n158.\tWollproben nach Homgren.\tPreis\tMk.\n159.\tSerie von 12 bunten Papieren, Barytwei\u00dfun\t\td Matt-\nschwarz,\tnach Hering, Gr\u00f6\u00dfe 60X50.\tPreis\tMk.\n160.\tGrauserie, 50 Nuancen, Gr\u00f6\u00dfe 50X50.\tPreis\tMk.\n161.\tTuchschwarz, Rolle 50 cm breit.\t\t\n\tPreis per\tMeter\tMk.\nIII. Apparate zur Untersuchung des Tonsinnes.\nDie Apparate werden mit g\u00fctiger Genehmigung von Herrn Geheimrat Stumpf nach den Apparaten im Psychologischen Institut Berlin geeicht.\n162.\tTonmesser nach Appunn, 51 Zungen, 200\u2014400 Schw.,\nje 4 Schw. Differenz.\tPreis\tMk.\n163.\tTonmesser nachAppunn, 51 Zungen, 400\u2014600Schw.\nPreis\tMk.\n164.\tTonmesser nach Appunn, 51 Zungen,600\u2014800 Schw.\nPreis\tMk.\n165.\tTonmesser nach Appunn, 101Zungen,200\u2014400 Schw.\nje 2 Schw. Differenz.\tPreis\tMk.\n166.\tTonmesser nach Appunn, lOlZungen, 400\u2014600 Schw.\nPreis\tMk.\n167.\tTonmesser nachAppunn, lOlZungen, 600\u2014800Schw.\nPreis\tMk.\n168.\tDreiklangapparat nach Stumpf, Zungenapparat.\nYgl. Zeitschrift f\u00fcr Psychol. Bd. VI. S. 33. Er enth\u00e4lt 4 Dur- und Molldreikl\u00e4nge mit den Grundt\u00f6nen 100, 200, 400 und 800, au\u00dferdem 7 Erg\u00e4nzungszungen f\u00fcr verschiedene Demonstrationen. \u2014 Der Apparat ist vielseitig verwendbar; u. a. eignet er sich zu \u00dcbung in der Analyse von Obert\u00f6nen und Kombinationst\u00f6nen, zum Studium des Wohlklanges von Akkorden in verschiedenen Oktaven, zum Studium der Differenzt\u00f6ne des Dur- und des Moll-Dreiklanges und verschiedener Intervalle usw.\tPreis\tMk.","page":54},{"file":"p0055.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Tonsinnes.\n55\nIG!). Intervallapparat nach Stumpf, Zungenapparat. Vgl. Zeitschrift f\u00fcr Psychol. Bd. VI., S. 39. Er enth\u00e4lt die wichtigsten nat\u00fcrlichen, temperierten und pythagor\u00e4ischen Intervalle, \u00fcber den Grundton 400 aufgebaut; ferner um 800 herum 10 Zungen mit sehr kleinen Differenzen von 0,5\u201410 Schw. zur Untersuchung der Unterschiedsempfindlichkeit\tPreis\tMk.\n170.\tDerselbe, alsMetallophon, \u00e4hnlich wie Figur zu Kr. 160.\nPreis\tMk.\n171.\tJa van i sehe und Siamesische Tonleiter, Me tallophon, nach Stumpf. Vgl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f\u00fcr experim.\nMetallophon mit javanischer und siamesicher Tonleiter nach Stumpf.\nPsychol. 1910, S. 306. Die javanische Tonleiter besteht aus f\u00fcnf, die siamesische aus sieben geometrisch gleichen Stufen; s\u00e4mtliche Intervalle sind daher von unseren reinen wie temperierten Intervallen verschieden. Dazu Erl\u00e4uterung nach Stumpf.\tPreis\tMk.\n172.\tDieselbe,\tals\tZungenapparat.\tPreis\tMk.\nBei den Zungenapparaten ist jeder Ton mit 8 Mk., bei den Metallo-phonen mit 4 Mk. berechnet.\n173.\tStimmgabeln, gro\u00dfe Obertonserie nach Stumpf.\n16 Gabeln: 50, 100,\t150\tusw. bis 800 Schw.\tPreis\tMk.\n171.\tDieselbe\tmit\tBesonanzk\u00e4sten\tPreis\tMk.\n175.\tStimmgabeln, kleine Obertonserie nach Stumpf\n8 Gabeln: 100, 200 bis 800 Schw.\tPreis\tMk.\n176.\tDieselbe\tmit\tResonanzk\u00e4sten.\tPreis\tMk.\n177.\tStimmgabeln, Dreiklangserie nach Stumpf,23 Gabeln,\nwie beim Dreiklangapparat Ko. 168.\tPreis\tMk.\n178.\tDieselbe mit Resonanzk\u00e4sten.\nPreis\nMk.","page":55},{"file":"p0056.txt","language":"de","ocr_de":"56\nMax Marx, Berlin.\n179 Stimmgabeln, Intervallserie nach Stumpf, wie bei Kr. 169, ohne Resonanzk\u00e4sten.\tPreis\tMk.\n180.\tDieselbe, mit Resonanzk\u00e4sten.\tPreis\tMk.\nDie einzelnen Serien, wie auch die Tonmesser, sind so ausgew\u00e4hlt,\nda\u00df sie runde Schwingungszahlen besitzen. Das hat den Vorteil, da\u00df man das Schwingungszahlenvcrh\u00e4ltnis sofort \u00fcberblickt. \u2014 Ferner sind mit Absicht die Zungen- und Stimmgabelserien auf die gleichen T\u00f6ne abgestimmt, damit man die Untersuchungen an obertonreichen (Zungen) und obertonarmen (Stimmgabeln) Tonquellen anstellen kann.\n181.\tKleine kontinuierliche Stimmgabelroi he mit\nResonanzk\u00e4sten nach Rupp. Die Gabeln sind mit Laufgewichten verseilen, so da\u00df man mit wenig Gabeln alle T\u00f6ne innerhalb gewisser Grenzen erzeugen kann. Ferner sind die Gabeln so gew\u00e4hlt, da\u00df sie ohne Laufgewichte runde Schwingungszahlen wie die Stumpf sehe Serie ergeben. \u2014 Diese kleine Serie enth\u00e4lt 7 Gabeln, die ohne Laufgewichte die Schwingungszahlen 100, 200, 300, 100, 600, 800, 1000 besitzen; mit Laufgewichten ergeben sie eine kontinuierliche Serie von c\u00e4, *50 bis 950 Scliw. Die Stellung der Laufgewichte ist an einer, Skala abzulesen. Ferner sind die Gabeln auf Resonanzk\u00e4sten gesetzt, welche zun\u00e4chst auf die Gabel ohne Laufgewichten abgestimmt sind, aber auch durch Einsetzen ton Schiebern am einen Ende des Kastens aut die mit Laufgewichten erzeugten T\u00f6ne abgestimmt werden k\u00f6nnen.\tDie Stellung\tder\nSchieber ist ebenfalls an einer Skala abzulesen.\tPreis\tMk.\n182.\tDieselbe, ohne Resonanzk\u00e4sten.\tPreis\tMk.\n183.\tGro\u00dfe kontinuierliche Stimmgabelreihe mit Re-\nsonanzk\u00e4sten nach Rupp. Die 12 Gabeln ohne Laufgewichte geben die T\u00f6ne 50, 100, 150, 200, 250, 300, 400, 500. 600, 800, 1000, 1500, die Gabeln mit Laufgewichten die\tT\u00f6ne\tvon\tca. 20\nbis 1200 Scliw.\tPreis\tMk.\n184.\tDieselbe, ohne Resonanzk\u00e4sten, Preis\tMk.\n.185. Sti mingabeln, Serie der Prinzipalt\u00f6ne nach K\u00f6hler. Die 7 Gabeln sind auf die Schwingungszahl 66, 132, 264, 528, 1056, 2112 und 4224 abgestimmt, welche die nach K\u00f6hler\u2019s Untersuchungen ungef\u00e4hr reinen Tonfarben ergeben. Preis\tMk.\n186.\tDieselben, mit Resonanzk\u00e4sten. Preis\tMk.\n187.\tStimmgabeln, Serie der Prinzipal- und Zwischen -\ntone nach K\u00f6hler. Zu den 7 obigen Gabeln sind 6 Zwischent\u00f6ne, 100, 200, 400. 800. 1600 und 3200, hinzugef\u00fcgt, deren T\u00f6ne auch ihrer ^ oltalfarbe nach zwischen den reinen Farben liegen. Preis\tMk.","page":56},{"file":"p0057.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Unterauel um g des Tonsinnes.\t57\n188.\tDieselbe, mit Resonanzk\u00e4sten.\tPreis\tMk.\n189.\tStimmgabel Kormal al ==. 13 5.\tPreis\tMk.\n190.\tDieselbe mit Resonanzkasten.\tPreis\tMk.\nIn den Serien 173\u2014190 ist die blo\u00dfe Gabel mit ca. 15 Mk., die Gabel mit Laufgewi eilten (geeicht) mit 40 Mk., der einfache Kesonator mit 10 Mk., der verstellbare Kesonator (geeicht) mit 22 Mk. berechnet.\n191.\tStimmgabeln mit Schraube nacli Marx. TJm. sehr feine Yerstiimnungen hervorrufen zu k\u00f6nnen, ist eine Schraube eingesetzt; dreht man sie tiefer hinein, so wird der Ton. h\u00f6her und umgekehrt. Damit sie bei jeder Stellung fest sitzt, ist sie geschlitzt und ihre 2 H\u00e4lften werden durch einen schraubbaren Keil fest in das Muttergewinde hineingedr\u00fcckt. Die Stellung der Schraube kann an einer Milimeter-Skala und Trommelteilung abgelesen werden.\nPreis f\u00fcr je 1 Gabel\tMk.\n192.\tRogen zum Anstreichen der Stimmgabeln.\tPreis\tMk.\n193.\tKl\u00f6ppel zum Anschl\u00e4gen der Gabeln.\tPreis\tMk.\n191.\tGummikissen zum Anschl\u00e4gen der Gabeln.\tPreis\tMk.\n195. Plastelin (anstelle von Klebwachs) zum Verstimmen der\nGabeln.\tPreis\tMk.\n190. Flasehenorgel nach dem Original im Berliner Psychologischen Institut: 54 kugelf\u00f6rmige Glasflaschen von 0 bis P, durch\nFlasehenorgel.","page":57},{"file":"p0058.txt","language":"de","ocr_de":"58\nMax Marx, Berlin.\neingef\u00fcllte Pechmasse temperiert oder rein abgestimmt; mit Klaviaturkasten und Blasebalg. \u2014 Die T\u00f6ne der kugelf\u00f6rmigen Flaschen haben wenig Obert\u00f6ne und ergeben daher sehr volle, weiche Kl\u00e4nge.\nPreis auf Anfrage.\n197.\tSatz hoher Lippenpfeifen, Tonleiterreihe. 44Pfeifen\nvon c3 bis c7, und zwar bis c6 in Halbt\u00f6nen, von c\u00b0 bis c7 in den T\u00f6nen der diatonischen Tonleiter. \u2014 Der Apparat dient zu Untersuchungen in sehr hohen, an der Grenze der musikalischen Kegion liegenden Oktaven.\tPreis\tMk.\n198.\tSatz hoher Pfeifen, Tonleiterreihe und Reihe zur Pr\u00fcfung der Unterschiedsempfindlichkeit. Zu den obigen Pfeifen sind je 6 Lippenpfeifen der H\u00f6he c3, c4 und c6 hinzugef\u00fcgt; durch drehbare Klappen an den Oeffnungen lassen sich somit je 6 Differenzen um diese Hauptt\u00f6ne herum erzeugen. Mit ihnen kann man die Unterschiedsempfindlichkeit, eigent\u00fcmlicheH\u00f6lient\u00e4uschiingen und, durch Ilinzunahme anderer Pfeifen der Tonleiterreihe, die Empfindlichkeit f\u00fcr Intervalle in diesen hohen Regionen untersuchen.\nPreis\tMk.\n199.\tYokalr\u00f6hre. Zungenpfeife mit ausziehbaren Resonator-\nrohr. Durch den Resonator werden die einzelnen Obert\u00f6ne des Zungenklanges verst\u00e4rkt und dadurch sehr verschiedene Yokal-farben erzeugt. Der Grundton wird entweder auf 200 oder 261 abgestimmt.\tPreis\tMk.\n200.\tGro\u00dfe Zungenpfeife, 50 Schw., zur Demonstration der\nObert\u00f6ne; man kann dieselben durch Resonatoren Ko. 210 verst\u00e4rken und sich in der subjektiven Analyse \u00fcben.\tPreis\tMk.\n201.\tDieselbe von 100 Schw. Dazu die Resonatoren No. 211.\nPreis\tMk.\n202.\tSirene, Dreiklangscheibe, den Kreiseln Ko. 113 und Ko. 114 angepa\u00dft, mit denen sie bequem, sowohl mit der Hand wie mit einem Motor, in den richtigen Geschwindigkeiten gedreht werden kann. Die 5 Lochreihen enthalten 40, 48, 50, 60 und 80 L\u00f6cher, ergeben also den Dur- und den Moll-Drei klang.\nPreis\tMk.\n203.\tSirene, Obertonscheibe, den Kreiseln Ko. 113 und Ko. 114 angepa\u00dft. Die 8 Lochreihen enthalten 25, 45, 75 usw. bis 200 L\u00f6cher, ergeben also 7 Obert\u00f6ne zum Grundton 25.\nPreis\tMk.\n204.\tSirene, Scheibe f\u00fcr k\u00fcrzeste T\u00f6ne und Tonfolgen nach Ara ha in Br\u00fchl und Schaefer, den Kreiseln Ko. 113 und 114 angepa\u00dft. Kahe der Peripherie 2 Lochreihen von 20 kleinen und 10 gro\u00dfen L\u00f6chern, welche nur einen kleinen Teil der Peripherie","page":58},{"file":"p0059.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung des Tonsinnes.\n59\nentnehmen. Ein Schieber gestattet von diesen L\u00f6chern mehr oder weniger abzudecken, so da\u00df man die minimale Zahl von Schwingungen bestimmen kann, die zum Erkennen des Tones, (unter den gegebenen Umst\u00e4nden des Sirenentones) n\u00f6tig sind. \u2014 Aehnlichen Zielen dient ein Dreieck von L\u00f6chern, da\u00df gegen das Zentrum zu liegt; jede weiter zentral gelegene Reihe hat ein Loch weniger; die verschiedenen Reihen ergeben, da der Abstand der L\u00f6cher trotz der verschiedenen Entfernung vom Mittelpunkt immer derselbe ist, T\u00f6ne verschiedener H\u00f6he. \u2014 Endlich sind 5 Yollreihen von L\u00f6chern gebohrt, welche die T\u00f6ne c e f g a ergeben und durch abwechselndes Verkleben von L\u00f6chern zweier oder mehrerer Reihen zum Studium von k\u00fcrzesten Tonfolgen, z. 13. Trillern, verwendet werden k\u00f6nnen.\tPreis\tMk.\n205.\tSirene, Dur-Tonleiterreihe\tden\tKreiseln\tNo.\t113\nund No. 114 angepa\u00dft. Die 8 Lochreihen enthalten 24, 27, 30, 32, 36, 40, 45 und 48 L\u00f6cher, ergeben also die T\u00f6ne der Durtonleiter.\tPreis\tMk.\n206.\tSirene f\u00fcr Unterbrecluingst\u00f6ne\tnach Dennert\tund\nKoenig, den Kreiseln No. 113 und No. 114 angepa\u00dft. 14 Lochreihen: a) au\u00dfen eine volle Reihe von 96 L\u00f6chern; b) eine Reihe, wo jedes 8. Loch kleiner ist; c) umgekehrt eine Reihe, wo 7 L\u00f6cher kleiner und das 8. normal gro\u00df ist; d) Reihe mit 4 gro\u00dfen und 4 kleinen L\u00f6chern abwechselnd. Dann folgen 3 Reihen, wo die L\u00f6cher innerhalb einer Gruppe an Gr\u00f6\u00dfe allm\u00e4hlich zu und abnehmen: e) Gruppe von 12; f) von 8; g) von 5 solchen L\u00f6chern. Dann 3 Reihen, wo die Stellen einzelner L\u00f6cher garnicht durchbohrt sind: h) auf je 4 L\u00f6chern; i) auf je 3 L\u00f6cher; k) auf je 2 L\u00f6cher folgen ebensoviele lochfreie Stellen. Endlich folgen 4 Reihen, welche die bei den vorigen Reihen auftretenden Untersuchungst\u00f6ne angeben.\tPreis\tMk.\n207.\tSirene f\u00fcr Ger\u00e4usche nach Dennert. Die Ger\u00e4usche\nwerden durch 3 Reihen hervor gerufen, von denen 2 ganz unregelm\u00e4\u00dfige Abst\u00e4nde der\tL\u00f6cher\tbesitzen,\teine\tdagegen\tallm\u00e4hlich\nzunehmende Abst\u00e4nde. Zum Vergleich ist eine Reihe mit konstantem Abstand hinzugef\u00fcgt, welcher dem mittleren Abstand der anderen Reihen gleich\tist.\tPreis\tMk.\nAuf Wunsch werden auch Scheiben mit anderen Kombinationen geliefert. Der Preis wird stets so berechnet, da\u00df f\u00fcr jede volle Reihe 4 bis 6 Mk. angesetzt werden.\n208.\tGabelrohr\tzum\tAnblasen\tder\tSirene.\tVom ge-\nmeinsamen Zuleitungsrohr zweigen 14 Seitenrohre ab, deren Abstand","page":59},{"file":"p0060.txt","language":"de","ocr_de":"60\nMax Marx, Berlin.\ndem Abstand der Lochreihen auf den obigen Sirenen , entspricht. Auf die Enden sind Kappen mit verschieden weiten \u00d6ffnungen, den Docligr\u00f6\u00dfen der Sirenen entsprechend, ferner Kappen ohne \u00d6ffnung aufzusetzen, Dieses Kohr kann daher f\u00fcr alle obigen Sirenen verwandt werden.\tPreis\tMk.\n200. Dasselbe mit weniger K\u00f6hren, f\u00fcr Sirenen mit weniger Lochreihen\tPreis f\u00fcr jedes Kohr Mk.\n210.\tGro\u00dfe Resonatorenreihe nach Stumpf. IG zy-\nlindrische Resonatoren, nach der oben erw\u00e4hnten Obertonserie Mo. 1 73 abgestimmt, zum Verst\u00e4rken der T\u00f6ne (z. P>. zur \u00dcbung im neraush\u00f6ren von Obert\u00f6nen, bei Vorlesungen im H\u00f6rsaal herum-zuroiehen.)\tPreis\tMk.\n211.\tKleine Kesonationsreihe nach Stumpf. 8 zylindrische Resonatoren, nach der Obertonserie No. 17 5 abgestimmt. Preis Mk.\n212.\tKontinuierliche Resonatorenreihe; 4 Resonatoren,\nauf die T\u00f6ne von 100 bis 1000 resonierend, f\u00fcr die T\u00f6ne mit runden Schwing ungszahlen 100, 200 etc., sowie f\u00fcr die T\u00f6ne der diatonischen Tonleiter geeicht, au\u00dferdem mit Millimeterskala versehen.\tPreis\tMk.\n213.\tDieselbe, ohne Skala und ohne Eichung\nPreis\tMk.\n214.\tApparat zur Untersuchung der binauralen Lokalisation nach Meyers. Vgl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df\nApparat zur binauralen Lokalisation nach Meyers, k\u00f6pfhalter mit verstellbaren Olirtriclitern nach Kupp, C Interferenzapparate.\nf. experim. Psycho], 1910 S. 305. Ein Ton wird durch den Schlauch, den man in der Photographie vorn herabh\u00e4ngen sieht, in den Apparat geleitet, wo er sich in dem \"p-Rolir teilt und 2 getrennte AVellen-ziige zu den beiden Ohren sendet. 'Durch Verschieben des \u201c-Rohres","page":60},{"file":"p0061.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung der \u00fcbrigen Sinne.\n61\nan der graduierten Skala nach rechts und links k\u00f6nnen die 2 Wege verschieden lang gemacht und so eine verschiedene Phasendifferenz der 2 T\u00f6ne erzeugt werden ; diese bewirkt dann verschiedene Lokalisation des Tones. \u2014 Durch Zusammendr\u00fccken eines seitlichen Schlauches oder exakter durch Einschalten eines Interferenzapparates (vgl. No. 21.6) kann man den Ton auf der einen Seite schw\u00e4chen oder ganz ausl\u00f6schen und so wieder verschiedene Lokalisation erzeugen.\tPreis\tMk.\n215.\tDazu: Kopflialter mit verstellbaren Ohrtrichtern\nnach Pupp. Vgl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f. experim. Psychol. 1910 S. 305. Der Kopfhalter ist zum vorigen Versuch n\u00f6tig, damit der Kopf seine Lage genau beibeh\u00e4lt; die Ohrtrichter sind allseitig verstellbar und k\u00f6nnen so in die richtige Lage zu den Ohren gebracht werden. \u2014 Der Apparat ist auch f\u00fcr andere Versuche, z. B. Unterscheidung der\tT\u00f6ne\tder 2 Ohren,\tsehr\nzweckm\u00e4\u00dfig.\tPreis\tMk.\n216.\tInterferenzapparat nach N\u00f6remb erg f\u00fcr tiefere T\u00f6ne.\nVgl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f. experim. Psychol. 1.910, S. 305. 8 Seitenrohre, in einem Holzrahmen schallsicher in Pilz gelagert, mit ausziehbarem und graduiertem\tStempel.\tRohrl\u00e4nge\t1\tm,\tf\u00fcr\ntiefere T\u00f6ne geeignet. Man kann mehrere Apparate \u00fcbereinandersteilen. Siehe die Photographie zu\tNr.\t214.\tPreis\tMk.\n217.\tDerselbe, f\u00fcr h\u00f6here T\u00f6ne. Rohrl\u00e4nge 50 cm.\nPreis\tMk.\n218.\tTontabellen nach Stumpf undSchaefer. Preis 3. \u2014 Mk.\n219.\tBlasetisch zu den Apparaten mit Zungen und Pfeifen.\nBlasebalg mit dem Fu\u00df zu treten.\tPreis\tMk.\n220.\tHandgebl\u00e4se.\tPreis\tMk.\nIV. Apparate zur Untersuchung der \u00fcbrigen Sinne.\nHautsinne, Muskelsinn, Gelenksinn, Statischer Sinn usw.\n221.\tEinfaches Gewichts\u00e4sthesiometer nach Rupp. Vgl.\nBericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910, S. 305. In einer mit einem Griff versehenen Gabel gleitet sehr leicht ein St\u00e4bchen, an das unten eine auswechselbare Beinspitze angeschraubt ist, und auf das oben Gewichte aufgesetzt werden k\u00f6nnen. Das Instrumentchen mu\u00df so gehalten und auf die Haut aufgesetzt werden, da\u00df das St\u00e4bchen vertikal steht. \u2014 Der Apparat dient f\u00fcr Lokalisationsversuche oder Versuche \u00fcber die sukzessive Raumschwelle bei konstantem Druck, oder f\u00fcr Sukzessivvergleichung verschiedener \u00fcberschwelliger Drucke; im letzteren Falle bedient man sich zweckm\u00e4\u00dfig zweier gleicher Instrumentehen.\tPreis\tMk.","page":61},{"file":"p0062.txt","language":"de","ocr_de":"62\nMax Marx, Berlin.\n222. Do pp el ge wiclit s\u00e4 s th es io me ter na chit up p. Ygl. Bericht \u00fcber den 1Y. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910, S. 307. 2 \u00e4hnlich wie No. 221 gebaute \u00c4sthesiometer sind an einer F\u00fchrung zu verschieben und auf beliebige Distanz bis zu 10 cm einzustellen. Sie\nLinks an einem Stativ befestigt: Doppelgewichts\u00e4sthesiometer nach Kupp.\nRedits vor dem Kasten: Einfaches Gewichts\u00e4sthesiometer nach Kupp.\nIm Kasten sind 1 Doppel- und 2 einfache Aesthesiometer aufzubewahren.\nk\u00f6nnen * entweder sukzessive oder durch geeignete Vorrichtungen simultan auf die Haut aufgesetzt werden. Der Apparat wird entweder in der Hand gehalten oder auf einem Stativ befestigt und der zu ber\u00fchrende K\u00f6rperteil auf eine Gipsform gebettet. \u2014 Dem Apparat wird ein K\u00e4stchen beigegeben, in dem er zweckm\u00e4\u00dfig gelagert ist.\tPreis\tMk.\n223. Gewichtsvariator nach Gallus-Iinpp. Vgl. Bericht \u00fcber den IY. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910, S. 300. Auf\n\u00bbewichtsvaiiator nach Gallus-Iinpp,","page":62},{"file":"p0063.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate zur Untersuchung der \u00fcbrigen Sinne.\n63\neinem Hebel wird ein Reitergewicht verschoben und so eine Variierung der zu hebenden Last erreicht. Rechts unter dem Griff wird ein passendes Grundgewicht befestigt. Der Apparat ist weit bequemer und billiger als die Feclmerschen Gewichte und gestattet auch die Anwendung der Grenz- und Herstellungsmethode. Ein leicht federnder Stift am Ende des Hebels erm\u00f6glicht eine graphische Registrierung der Bewegung.\tPreis\tMk.\n224.\tDazu Ergograph nach Dubois. An derselben Stelle wo der Griff am Gewichtsvariator ansetzt, ist an einem H\u00e4kchen eine Schnur zu befestigen, die \u00fcber Rollen zum Duboi ssclien Ergographen gef\u00fchrt wird. Da die Hebungen jetzt geringe Exkursion haben, mu\u00df man einen l\u00e4ngeren Schreibstift einsetzen. Ebenso werden schwerere Gewichte benutzt. \u2014 Dieser Ergograph gestattet, durch Verschieben des Reiters das zu hebende Gewicht schnell zu \u00e4ndern, und eignet sich daher auch f\u00fcr die neueren Tr\u00e8vesschen Versuche.\nPreis\tMk.\n225.\tSerie von 41 Gewichten nach Lipmann, von 100 g\nmit 5 g Differenz bis 500 g, zu primitiver Untersuchung V\u00f6lker vorgeschlagen (Zeitschr. f. angew. Psychol. Bd. 4). Preis\tMk.\n226.\tF\u00fchlstre ckenapparat nach Rupp. Der tastende Zeige-\nfinger f\u00fchrt an einer gradlinigen schmalen Leiste entlang, auf der durch 2 verschiebbare St\u00e4be beliebige Strecken abgesteckt werden k\u00f6nnen. Man kann auf diese Weise die F\u00fchlstrecke mit einer gesehenen, oder mit einer zweiten vorher betasteten Strecke vergleichen. Auch die interessanten Web ersehen Versuche mit Betasten durch l\u00e4ngere oder k\u00fcrzere St\u00e4bchen lassen sich mit dem Apparat ausf\u00fchren. \u2014* Die betastete Leiste ist auswechselbar und kann durch eine gerauhte oder mit Tuch bespannte oder durch eine besonders gegl\u00e4ttete ersetzt und so der Einflu\u00df dieser Faktoren bestimmt werden. \u2014 Indem man endlich an den tastenden Finger einen Ring steckt, an welchen eine Schnur angebunden wird, die seitlich an den Enden der Leisten \u00fcber Rollen geht, kann man einerseits die Bewegung durch angeh\u00e4ngte Gewichte hemmen und deren Einflu\u00df auf die Sch\u00e4tzung studieren, andererseits ist die M\u00f6glichkeit zu graphischer Registrierung der Bewegung gegeben.\tPreis\tMk.\n227.\tEinfacher Apparat zur Untersuchung der Sch \u00e4tzung der K\u00f6rperlage nach Rupp. Auf einem gepolsterten Brett von 1,8 m L\u00e4ng# ist unten ein Querbrett zum Aufstollen der F\u00fc\u00dfe befestigt. Die Versuchsperson stellt sich auf dieses Querbrett, lehnt sich mit dem R\u00fccken an das gro\u00dfe Brett und wird von 2 Gehilfen geneigt, in dem diese an einer kr\u00e4ftigen Leiste","page":63},{"file":"p0064.txt","language":"de","ocr_de":"64\nMax Marx, Berlin.\nrechts und links vom Brette anfassen. Mittels einer Gradteilung-und eines Lotes ist die Neigung abzrdesen. \u2014 Man kann z. B. solange neigen, bis die Yp. in horizontaler Lage zu sein glaubt, oder\nEinfacher Apparat zur Untersuchung der Sch\u00e4tzung der K\u00f6rperlage nach Kupp.\nman l\u00e4\u00dft die Yp,, welche nat\u00fcrlich, die Augen geschlossen h\u00e4lt, mit einem St\u00e4bchen die vertikale Lage angeben, oder l\u00e4\u00dft endlich die Yp. nach dem Yersuch bei offenen \u00c4ugen die Neigung angeben.\nPreis\tMk.\nV. Apparate f\u00fcr Ged\u00e4chtnisversuche, Reaktionsversuche und tachistoskopische Versuche.\n228. Ged\u00e4chtnis apparat nach Lipmann - Marx, gro\u00dfes Modell mit 2 Trommeln und Schleifen. Ygl. Zeitschr. f. Psychol.,. Bd. 49, S. 270. F\u00fcr Buckbewegung eingerichtet, Kucke ger\u00e4uschlos,, ohne Zittern. Sehr konstantes Uhrwerk, Geschwindigkeit regulierbar. Keine Elektrizit\u00e4t und keine Hilfsapparate n\u00f6tig. Die Schleifen, mit Silben oder W\u00f6rtern etc. \u00fcber 2 Trommeln gespannt, deren eine verschiebbar ist, so da\u00df die Schleife bis zu 42 bezw. 64 Felder la\u00dft, je nachdem als H\u00f6be des Expositionsbildes 20 mm oder diu Normalgr\u00f6\u00dfe 13 nun gew\u00e4hlt wird; entsprechend diesen Feldgr\u00f6\u00dfen sind verschiedene Trommeln einzusetzen.\tPreis\tMk\n229. Ged\u00e4chtnisapparat nach Lipmann - Marx, kleines Modell, in Ltolzkasten. Ygl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910 S. 308. Sehr handlich, im Holzk\u00e4sten bequem transportabel, auch f\u00fcr episkopische Projektion geeignet. Statt Schleife Trommmein verschiedener Gr\u00f6\u00dfe, f\u00fcr 14 und 20 Felder <lei Noimalgi\u00f6\u00dfe 13 : 30 mm, Trommeln sehr bequem auszuwechseln,.","page":64},{"file":"p0065.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate f\u00fcr Ged\u00e4chtnis-, Reaktions- und tacliistoskopisclie Yersuclie. 65\nauch an eine kontinuierlich (nicht ruckweise) sich bewegende Achse an/.ustecken und somit als kleines Kymograpliion verwendbar. Tourenz\u00e4hler und Kontakteinrichtung nach Ru pp. Preis\tMk.\n230.\tGed\u00e4chtnisapparat nach Lipmann-Marx, kleines\nModell\nEhrwerk zu treiben; auf einem Stativ.\tPreis\tMk.\n231.\tZum Ged\u00e4chtnisapparat: Perimetertafel. Ein gro\u00dfes\nRei\u00dfbrett, vertikal stehend, mit einem Ausschnitt von 6 : 1,3 cm, der Feldgr\u00f6\u00dfe des Ged\u00e4chtnisapparates entsprechend. Das Rei\u00dfbrett ist mit schwarzem Tuch bespannt. Man kann nun Silbenreihen lernen, Rechenaufgaben durch den Ged\u00e4chtnisapparat bieten etc. etc., und den L'mfang des Gesichtsfeldes unter diesen Einst\u00e4nden (Anstrengung oder Ablenkung der Aufmerksamkeit) bestimmen, indem man z. B. die farbigen St\u00e4bchen ATo. 2 so lange der Peripherie n\u00e4hert, bis sie \u00fcberhaupt bemerkt oder ihre Farbe richtig erkannt wird.\tPreis\tMk.\n232.\tP endel tachistoskop nach Rupp. Vgl. Bericht \u00fcber den IV. Kongre\u00df f\u00fcr experim. Psychol. 1910 S. 308. Der untere, mit dem Pendelgewicht versehene Sektor, ist mit der Achse fest verbunden, der obere, \u00e4quilibrierte, an einer Kreisteilung verstellbar. Jeder Spaltgr\u00f6\u00dfe entspricht eine bestimmte Expositionszeit; man","page":65},{"file":"p0066.txt","language":"de","ocr_de":"Max Marx, Berlin.\n'66\nkann die Skala ein f\u00fcr allemal eichen. Das Instrument ist dann gebrauchsfertig und ben\u00f6tigt keinerlei ITilfsapparate (.Motor, Zeitbestimmung). Der Spalt kann so gro\u00df genommen werden, da\u00df Dauerexposition entsteht. Die beiden R\u00e4nder des Spaltes \u00f6ffnen, wenn sie die horizontale Lage passieren, je einen Kontakt, so da\u00df man die Expositionszeit messen und andererseits Iteaktions-versuche anstellen kann. \u2014 Das Tachistoskop wird entweder m\u00f6glichst nahe dem Objekt oder m\u00f6glichst nahe dem Auge auf-\nPendeltaohistoskop nach Kupp.\ngestellt. Im ersten Fall kann man nur kleine Objekte benutzen. Sehr zweckm\u00e4\u00dfig ist die Kombination mit dem (xed\u00e4chtnis-a pp a rat X r. 230, wie sie die Abbildung zeigt. Der Oed\u00e4chtnis-ap parat ist der Objekttr\u00e4ger, er versieht die Dienste eines Karten-wechslers. Da das Tachistoskop zugleich Reaktion\u00e4rer suche (bei momentaner oder Dauerexposition) gestattet, so eignet sich die Kombination insbesondere auch f\u00fcr Trefferversuche. Wenn man den Apparat nahe dem Auge auf stellt, so kann man gr\u00f6\u00dfere Objekte benutzen. Falls die Aufstellung nahe dem Auge unbequem ist. so kann man (wie beim Scliumann -Tachistoskop) ein Fernrohr benutzen. Endlich kann das Tachistoskop auch bei Projektion in den Strahlengang eingeschaltet werden, am bequemsten unmittelbar vor dem Objektiv, vor dessen \u00d6ffnung dann eine Blende mit horizontalem Schlitz zu setzen ist. \u2014 Zufolge seiner gro\u00dfen Konstanz kann das Instrument auch als Kon trollin strum ent f\u00fcr ein","page":66},{"file":"p0067.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate f\u00fcr Ged\u00e4chtnis-, Reaktion\u00bb- und tachistoskopiselie Versuche. (>7\nOhronoskop dienen. Es stellt dem Fallhammer in nichts nach, hat aber den Vorzug, da\u00df man die Kontrollzeit nicht erst zu bestimmen braucht, sondern von vornherein nach Bedarf einstellen kann.\tPreis (verbesserte Konstruktion)\tM k.\n233.\tDazu Kasten zur sicheren Aufbewahrung und zum\nbequemen Transport.\tPreis\tMk.\n234.\tGrundplatte f\u00fcr die Kombination von Ged\u00e4chtnis-\napparat Xr. 230 und Pendeltacliistoskop Xr. 2d2 (siehe die Abbildung' zu Xr. 232). Das Tachistoskop ist in einem Schlitten verschiebbar, damit man es den verschieden gro\u00dfen Trommeln unpassen kann.\tPreis\tMk.\n235.\tObjekttr\u00e4ger f\u00fcr Karten der Gr\u00f6\u00dfe 9 : 12 zum Pendeltacliistoskop; f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Objekte, wo das Tachistoskop nahe vor das Auge gestellt wird, oder bei Projektion.\nPreis\tMk.\n2nd. Xcnos Episkop nach Schmidt und II aelisch, kleines Modell. Der Apparat bedeutet einen au\u00dferordentlichen Fortschritt in der Technik der Projektionsapparate. Er erfordert nicht besondere Starkstrom-Leitungen, sondern ist an die gew\u00f6hnliche Eichtstrom-leituug anzuschlie\u00dfen. Fr erzeugt nicht die gro\u00dfe Hitze wie die bisher \u00fcblichen Apparate und gibt zufolge einer \u00e4u\u00dferst \u00f6konomischen Ausnutzung des Lichtes dennoch ebenso helle episkopische Bilder wie diese. Dazu kommen die wesentlichsten Vorz\u00fcge der Handlichkeit und Billigkeit. Der ganze Apparat kann bequem in der Hand getragen werden, bedarf keines umfangreichen Tisches zur Aufstellung, sondern nimmt nicht mehr Fl\u00e4che in Anspruch als ein aufgeschlagenes Buch. Das Objekt, das projiziert werden soll, ist horizontal aufzulegen, und das Episkop wird daraufgesetzt. \u2014 Bildgr\u00f6\u00dfe bei diesem kleinen Modell I 1 cm. Durchmesser.\nPreis\tMk.\n237.\tEpi sko p nn ch Schm i dt und TT a e n sc h. gro \u00dfes Mo doll,\nf\u00fcr gr\u00f6\u00dfere H\u00f6rs\u00e4le geeignet.\tPreis nach Anfrage.\n238.\tEp isk op na ch Sch midtu ud lia en sch .kleines M odell, auch zur Kombination mit Ged\u00e4ohtnisappara t und Tachistoskop eingerichtet. Dieser Apparat ist nach den Vorschl\u00e4gen von Hupp so erweitert, da\u00df. bei Aufrechterhaltung der bisherigen Verwendungsm\u00f6glichkeit, die Objektfl\u00e4che vertikal sein kann, und da\u00df sich das Tachistoskop vor dem Objektiv aufstellen l\u00e4\u00dft. Als Objekttr\u00e4ger ist entweder derGed\u00e4ehtnisapparaPXo. 230 zu verwenden oder ein Kabinen f\u00fcr Karten der Gr\u00f6\u00dfe 9 : 12. der an dem Episkop angebracht ist. \u2014 Durch Hinzunahme dieses Episkopes kann","page":67},{"file":"p0068.txt","language":"de","ocr_de":"(58\nMax Marx, Berlin.\nman also mit den Apparaten Kr. 230 und 232 auch gro\u00dfe Bilder erzeugen und Massenversuolie im Horsaal, in \u00dcbungen und zum Zweck von Untersuchungen anstellen. Zugleich kann man alle finden Ged\u00e4chtnisapparat oder f\u00fcr den Objekttr\u00e4ger Ko. 235 berechneten Objektsefi\u00e9n zur Darbietung in gro\u00dfen Dimensionen verwenden; Herstellung im Gro\u00dfen w\u00fcrde bedeutende Kosten verursachen.\tPreis\tMk.\n239.\tVernier -Chronoskop, mit 1 Ileaktionstaster, zur\nKombination mit dem Ged\u00e4elitnisapparat nach. Lipmann eingerichtet. Beim Kiederdr\u00fccken des Keiztasters wird ein Schirmellen, das vorher die Silbe im Ged\u00e4chtnisapparat verdeckt hat, gehoben, so da\u00df das Beizobjekt sichtbar wird. Preis\tMk.\n240.\tDasselbe, mit 2 Beaktionstastern.\tBreis\tMk.\n241.\tBinokulares Tachistoskop, zugleich f\u00fcr Pr\u00e4- und Postexpositions feld nach Bupp. Vor den Augen liegen \u00fcbereinander 2 drehbare Spiegel. Wie das Schema zeigt, wird bei der Spiegellage I das untere Feld I, bei 11 das mittlere, bei III das\n\u201e.nr\nBinokulares Tachistoskop nach Hupp.\nobere Feld exponiert. Der Wechsel wird durch kleine Drehungen der Spiegel, erst des oberen, dann des unteren erzeugt. J)ies& Drehungen werden elektromagnetisch durch Strom\u00f6ffnungen ausgel\u00f6st. Erzeugt man diese \u00d6ffnungen durch ein Kontaktpondei oder einen Zeitsinnapparat, so kann man die Expositionszeit des mittleren Feldes beliebig kurz machen. Die Pr\u00e4- und Postexpositionen ! und III sind dauernd. \u2014 Die Spiegel sind in einen kr\u00e4ftigen Kabinen, wie er bei den Kopl'lialtern z. B. von Ko. 1 I verwendet ist. eingebaut und ihre Exkursionen regulierbar. In die Balimen sind au\u00dferdem Stirulialter, Kasenstiitze und das v. Tschermak sclie Visier eingef\u00fcgt. Eenter l\u00e4\u00dft sich ein Bippcnschl\u00fcssol f\u00fcr Beaktions-versuche anbringen. Kat\u00fcrlicli kann man das Hauptfeld II auch dauernd exponieren. \u2014 Ha der Apparat f\u00fcr binokulare Betrachtung eingerichtet ist, so ist er f\u00fcr Versuche \u00fcber das Tiefensehen, \u00fcber die Entwicklung des Tiefeneindruckes etc. verwendbar.\nBreis\tMk.","page":68},{"file":"p0069.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate f\u00fcr Ged\u00e4chtnis-, Rcaktions- und tachistoskopische Versuche. 09\n242.\tDazu: Objekttr\u00e4ger f\u00fcr 3 Felder, zur Exposition,\nPr\u00e4- und Postexposition. 3 \u00fcbereinander befindliche Rahmen von der H\u00f6he 9 cm. in welche Karten bis zu 25 cm Breite eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die Rahmen sind um ihre horizontale Mittellinie drehbar, ferner nach vorne und hinten, wie auch nach oben und unten verstellbar, so da\u00df man die Objekte immer in die gew\u00fcnschte Lagen bringen kann.\tPreis\tMk.\n243.\tKoni plikationsapparat nach Ru pp. Er unterscheidet\n\u2022sich von den bisherigen Instrumenten dadurch, da\u00df man vor dem Eintritt des visuellen Reizes eine Reihe von Schl\u00e4gen h\u00f6rt, analog den Pendelschl\u00e4gen bei den Beobachtungen der Astronomen. Di\u00ab rotierende Achse tr\u00e4gt auf der dem Beobachter zugekehrten Seite einen Zeiger, der an einer Skala vorbeigeht und dem Stern entspricht, auf der dem Beobachter nicht sichtbaren Seite ein Rad, auf dessen Peripherie Schieber angebracht sind, in die entweder Kl\u00f6ppel oder Kontaktfedern einzusetzen sind. Die Kl\u00f6ppel schlagen an eine Glocke, die Federn schleifen auf einem Kupferdreieck, \u00e4hnlich wie beim Schumannsehen Zeitsinnapparat. Kl\u00f6ppel, Federn und Kupferdreieck haben die n\u00f6tigen Feinstellungen. Die Glocke kann zur\u00fcckgezogen und von einem bestimmten Moment an (wenn der Apparat schon die richtige Geschwindigkeit hat) eingeschaltet werden. Die vordere Fl\u00e4che ist ein Quadrat von 60 cm Seitenlange, und hat einen Ringausschnitt von 60\u00b0; sie kann so eingesetzt werden, da\u00df dieser Ausschnitt oben, unten, rechts oder links liegt. Die Blechplatte mit der Skala wie die mit dem Ausschnitt sind auswechselbar. -\u2014 Der Apparat kann auch als Zeitsinnapparat verwendet werden, nur mit der Einschr\u00e4nkung, da\u00df zu den Kontakten keine getrennten Leitungen gehen.\tPreis\tMk.\n244.\tEinfaches Gewichts\u00e4sthesiometer nach Rupp mit \u25a0elektrischem Kontakt f\u00fcr Rcaktions versuche (vgl. Ko. 221).\nPreis\tMk.\n245.\tElektrische Schreibfeder nach Kraepelin-Rupp.\nPreis\tMk.\n246.\tLippenschl\u00fcsscl\tan\tStativ.\tPreis\tMk.\n247.\tLippenschl\u00fcssel\tan\tHandgriff.\tPreis\tMk.\n248.\tLippenschl\u00fcssel an Gummiband aufzuh\u00e4ngen mit\nStativ.\tPreis\tMk.\n249.\tTaster als Reaktionstaster und Ewald scher Taster \u25a0eingerichtet und mit der Ewald sehen W ippe kombiniert.\nPreis\tMk.","page":69},{"file":"p0070.txt","language":"de","ocr_de":"70\nMax Marx, Berlin.\nObjekt-Serien f\u00fcr die Xoriiial-FeJdgrii\u00dfe 3 : 1.3 oder 0 : 1,3.\n.Dieser F\u00fchlgr\u00f6\u00dfe, welche von Rupp mit G. E. M\u00fcller und Ebbinghaus als (Xormalgr\u00f6\u00dfo vereinbart wurde, ist der Ged\u00e4chtnisappar\u00e4t angepa\u00dft; die Gr\u00f6\u00dfe ist m\u00f6glichst klein, aber doch so gew\u00e4hlt, da\u00df sie auch noch f\u00fcr deutliche Handschrift reicht. Die folgenden Reihen mit Ausnahme von Xo. 251 haben 28 Felder untereinander, die 2d mittleren sind bedruckt. Man kann sie also sowohl als 20 heilige Streifen f\u00fcr die gro\u00dfen 2(!feldrigen Trommeln oder, indem man sie in der Mitte auseinander schneidet, als 12silbige Reihen mit 2 Zwischen fehlem f\u00fcr die kleinen I 1 fehl ri gen Trommeln benutzen. - Die Serien sind entweder als Streifen zum Gebrauch f\u00fcr die Trommeln oder in Heften oder gro\u00dfen Bl\u00e4ttern zu beziehen. Die letztere Form ist f\u00fcr den Yersuehsleiter berechnet. \u2014 Die Serien von Xo. 252 an sind von Rupp ziisammongestellt und sollen noch erg\u00e4nzt werden.\n250. Silbenreihen nach M\u00fcller - Schumann,? herausgegeben von Ru pp. 180 Xormalreihen, je 60 in einem Heftchen; mit Treffersilben, nach dom von M\u00fcller und Pilzecker angegebenen Schema zusammengestellt. \u2014 Es wird dringend gebeten, die Reihen nur f\u00fcr Versuche zu verwenden, nicht zu Hebungen\noder Demonstrationen.\tPreis\tvon\tje 60 Reiben\tMk.\n251.\t1 44 Paare sinnloser sich reimender Silben.\tPreis\tMit.\n252.\t144 Paare sinnloser assouierender Silben.\tPreis\tMit.\n254.\t.144 Paare sinnloser heterogener Silben.\tPreis\tMk.\n254.\t40 Reihen sinnvolle W\u00f6rter.\tPreis\tMk.\n2oo. 120 Paare: Feber- und untergeordneter Begriff.\nPreis\tMk.\n256.\t1.20\tPaar\u00ab* Art und Individuum\t.Preis\tMk.\n257.\t1.20 Paare: Xebengeordnete Begriffe\nPreis\tM It.\n258.\t120\tPaare: Ganzes und Teil.\tPreis\tMk.\n250.\t120 Paare: W\u00f6rter mit sinnvoller Beziehung\n(au\u00dfer den oben angef\u00fchrten Beziehungen)\tPreis\tMit.\n260.\t120 Paare: W\u00f6rter ohne sinnvolle Beziehung\nPreis\tMk.\n261.\t120\tPaare: Reimende W\u00f6rter\tPreis\tMk.\n262.\t1 24)\tKonkreta, und 120 Abstrakta\tPreis\tMk.\n265. 240 f\u00fcnfstellige Zahlen, liefere gone und homogene, namentlich solche, wo die 5. und 5. und die 4. und 5. Zahl identisch sind (nach R an sch b\u00fcrg und Aall)\tPreis\tMk.","page":70},{"file":"p0071.txt","language":"de","ocr_de":"Apparate f\u00fcr Ged\u00e4chtnis-, Reaktion\u00bb- und tacliistoskopisohe Versuche. 71\n264.\t240 sechsstell i ge Zahlen, heterogene und homogene, namentlich solche wo die 3. und 5. und die 4. und 5. identisch sind\nPreis\t.Uk.\n265.\tI 44 Gruppen von 5 Zeichen, heterogene und\nhomogene nach Wiegand.\tPreis\tMk.\n266.\tGruppen von 6 Zeichen, heterogene\tund\nhomogene, nach Wiegand.\tPreis\tMk.\n267.\tW\u00f6rter f\u00fcr Leseversuche; 144 W\u00f6rter von 3, 4, 5,\n6, S und 10 Buchstaben, der Anzahl der Buchstaben nach geordnet: 72 l\u00e4ngere Worte, nicht geordnet. \u2014 Zur Untersuchung des Einflusses dominierender Buchstaben, der Gesamtform, des sogen, fixierenden und fluktuierenden Aufmerksamkcitstvpus u. s. w. Preis\tMk.\n268.\tSinnlose Buchstabengruppen f\u00fcr Eesevorsiiche,\n144 Gruppen von 3\u201410 Konsonanten, der Gr\u00f6\u00dfe der Gruppen nach geordnet.\tPreis\tMk.\n260. Dieselben. 144 Gruppen von 3\u2014 10 Konsonanten und Vokalen, teils aussprechbar, teils nichtausspreehbar. Preis\tMk.\nObjekt Serien tiir die Fcltlgiii\u00dfe 1) : 12.\nDicte Serien sind den Apparaten Kr. 235, 238 und 241 angepa\u00dft.\n270. Z a h Ien bi 1der dcr Z ah1en von 1\t10.\t12 verschiedene*\nDar Stellungen nach verschiedenen Autoren, zusammengestellt von Liebenberg.\tPreis\tMk.\n27 1. Silben, Zahlen und Buchstaben in verschiedener A nord nun g zu r Untersuchung des Ein flu \u00dfes der Lokalisation nach Pohlmann (Expertin.Beitr\u00e4ge zur Lehre vom Ged\u00e4chtnis).\nPreis\tMk.\n2 72. K a r re es Von Zahlen und Buchstaben zum Studium d er Lokalisation und K om plexbildung beim Lernen, nach den Versuchen ven G.E. M\u00fcller (Zeitsehr.f.Psyehok.Erg.-Bd.5). Preis Mk.\n273.\tSerie von Bildern nach Heilbrunner. Preis\tAlk.\nObjcktseiicn anderer Gr\u00fc\u00dfen.\n274.\tSerie v<n 19 farbigen .Karten zur Untersuchung\ndes Enrbengediielilnisses nach Lipmann. Zur Untersuchung von Primitiven vorgeschlagen.\tPreis\tMk.\n275a. Talein und Figuren zur Pr\u00fcfung des visuellen Auf-fassungs- und Ged\u00e4chtnistypus, nach Lipmann. Preis\tMk.\n275 h. Karten zur Pr\u00fcfung der Assoziation zwischen Farbe und Form nach Lipmann.\tPreis\tMk.","page":71},{"file":"p0072.txt","language":"de","ocr_de":"72\nMax Marx, Berlin.\n276.\tIntelligenzproben nach Binet und Simon, herausgegeben vom Institut f\u00fcr angewandte Psychologie. Mit Etui.\nPreis\tMlc.\n277.\tReihen (horizontal) mit Buchstaben, Ziffern und\nZeichen zum Studium der Komplexbildung und Lokalisation nach den Versuchen von G. E M\u00fcller (Zeitschrift f\u00fcr Psychol. Erg\u00e4nzungsband 5).\tPreis\tMk.\n278.\tKasten mit einfachen Gegenst\u00e4nden und Tafeln mit den Kamen der Gegenst\u00e4nde f\u00fcr die Pohlmaun\u2019seheu Versuche \u00fcber den Einflu\u00df you Kennen und Zeigen von Objekten und W\u00f6rtern auf die Einpr\u00e4gung Preis\tMk.\n271). Rechenhefte nach, Kraepelin.\tPreis\tMk.\nVI. Chronographen, Kymographien und Registrierapparate.\n280.\tChronograph nach Hupp. Trommel mit gro\u00dfer Schreib-\u25a0H\u00e4clie (25 ein Durchmesser, 40 cm lang), \u00dcbersetzungsverh\u00e4ltnis zwischen Trommelrotation und Rotation der Spindel, welche den Schlitten schiebt, variabel, so da\u00df sich der Schlitten bei einer Trommelrotation um 2, 4, 6, 8 oder 10 cm weiterbewegen kann Der Schlitten und die Schreiber sind neu konstruiert, und zwar so da\u00df hier das erste Mal alle n\u00f6tigen Foinstellungsm\u00f6gliclikeiten vorhanden sind. \u2014 Die Trommel ist mit Schleudervorrichtung versehen f\u00fcr Reaktion\u00bb- und Komplikationsversuche; jedoch wird die schnelle Rotation nicht durch eine Eeder erzeugt, sondern durch ein Gewicht, indem das Gewicht sich von einer gewissen Stelle an umgekehrt aufrollt, wird die Bewegung ger\u00e4uschlos ged\u00e4mpft. Ein verstellbarer Zeiger dient f\u00fcr die zu Reaktion\u00ab- und Komplikationsversuchen sowie f\u00fcr die zur Bestimmung der Latenzzeiten von Markierern n\u00f6tigen Kontakte. Ein Schirm mit Spalt deckt f\u00fcr diese Versuche das instrument ab. \u2014 Um auch die Kraepelinschen langen Reihen f\u00fcr Erm\u00fcdung\u00ae- und Auffassungsversuclie dar-bieten zu k\u00f6nnen, ist ein anderer Schirm mit dem Schlitten zu kuppeln, wird also w\u00e4hrend des Lesens langsam, der Vp. kaum merkbar, vorbeibewegt. Derselbe Schirm dient auch f\u00fcr den Fall, da\u00df der Chronograph f\u00fcr Ged\u00e4ehtni.sversuche nach der M\u00fcller-Schumann sehen Methode verwendet wird.\nPreis des Chronographen ohne Schreiber und Schirme\tMk.\n281.\tZum Chronographen: Schirm f\u00fcr Erm\u00fcdungs-,\nAuffassungs- und Ged\u00e4chtn isversuche.\tPreis\tMk.","page":72},{"file":"p0073.txt","language":"de","ocr_de":"Chronographen, Kjinographien und Registricrapparate.\n282.\tZum Chronographen: Schirm f\u00fcr KompTibations-\nund Reaktionsversuche.\tPreis\tMb.\n283.\tZum Chronograph: Bogen m it Ziffern, Buchstaben und Zeichen f\u00fcr Auffassung-\u00bb- und Erm\u00fcdung\u00bb versuche\nPreis\tMk.\n284.\tZum Chronograph: Bogen mit sinnlosen Silben\nf\u00fcr Auffassuugs- und Erm\u00fcdungsversucheu Breis\tMb.\n285.\tZum Chronograph: 10 Bogen mit W\u00f6rtern, sinnlosen Silben f\u00fcr Ged\u00e4chtnis versuche.\tPreis\tMb.\n286.\tKymographion f\u00fcr endloses Papier nach Rupp.\nF\u00fcr I intensehrift und f\u00fcr die Marbe\u2019sclie llu\u00dfschrift zu gebrauchen. Die Achsen der Trommeln liegen horizontal, ln fester Ycrhimlung mit dem Kymographion steht eine' F\u00fchrung f\u00fcr einen Schlitten, an dem die Schreiber zu befestigen sind. Die Konstruktion der F\u00fchrung und des Schlittens ist dieselbe wie heim Chronograph, nur ohne Spindel. Es kann daher derselbe Schlitten verwendet werden.\tPreis ohne Schreiber\t31k.\n287.\tMarey-Tambonr nach llupp. Die Konstruktion ist\ngegen\u00fcber den \u00fcblichen Modellen verbessert: erstens ist eine Pein-stellung hinzugef\u00fcgt, die gestattet, den Schreiber in der Richtung des Sehreibhebels der Trommel zu n\u00e4hern oder von ihr zu entfernen; zweitens sind die Instrumente so schmal als m\u00f6glich gebaut, so da\u00df mehrere Schreiber in einer Entfernung von blo\u00df 15 mm von einander schreiben k\u00f6nnen.\tPreis\tMb.\n288.\tElektrische Markierer nach Rupp. Die Konstruktion zeigt gegen\u00fcber den \u00fcblichen Modellen dieselben Yorziige wie Kr. 287.\nPreis\tMk.\n289.\tFall hammer mit Chronograpliplatte. Der Fallhammer tr\u00e4gt eine genau gearbeitete und versteifte Chronograph-platte und ist in fester Yerbindung mit einer F\u00fchrung, die ebenso konstruiert ist, wie die von Nr. 286 und auch den gleichen Schlitten tr\u00e4gt. \u2014 Die Konstruktion li\u00e2t den Yorteil, da\u00df sich die Bestimmung der Fallzeit sehr schnell und exakt durchf\u00fchren l\u00e4\u00dft, und da\u00df man alles, was dazu n\u00f6tig ist, beisammen hat.\nPreis ohne Schlitten\tMk.\n290.\tSchlitten zum Chronograph, Kymographion oder\nFallhammer\tPreis\tMk.","page":73},{"file":"p0074.txt","language":"de","ocr_de":"7t\nMax Marx, Berlin.\nAnhang.\nEs seien noch eine Itcilie weiterer, verschiedenen Gruppen ungeh\u00f6riger Apparate kurz angef\u00fchrt, \u00fcber die eine Fortsetzung des [vataloges Genaueres berichten wird.\n291.\tUniversal pen del nach Kupp.\n292.\tFendelchronoskop nach Kupp.\n293.\tApparat f\u00fcr simultane Assoziationen nach Ach. 29t. Chronoskop - Cli ronograph nach Ach.\n295. Expositionsapparat und Fallchronograph nach Dod ge.\ntlxpositionsapparat nach Dodge.\nFallclironograph, f\u00fcr Projektion geeignet, mit clektr. Markierer naeli Dodge.","page":74},{"file":"p0075.txt","language":"de","ocr_de":"Mechanische \"Werkst\u00e4tten.\n75\njig6. Apparat zur Analyse der zeitlichen Verh\u00e4ltnisse beim Zeichnen, Schreiben, schriftlichen llechuen etc. nach Minnemann.\nApparat zur Analyse der zeitlichen Verh\u00e4ltnisse nach M i n nom an n.\n2iW. Einrichtung des Ged acht ni sa p parates .Nr. 230 f\u00fcr beliebig lange Reihen, nach Ach.\nHinrichtung des Ged\u00e4chtnisapparates Xr. 230 nach Ach.\n208. Apparat zur llegistrierung der Augenrucke beim Lesen etc. nach Schackwitz.","page":75},{"file":"p0076.txt","language":"de","ocr_de":"76\nMax Marx, Berlin.\n299. Apparat zur dreidimensionalen Analyse von Bewegungen nach Schackwitz.\nZu Nr. :>1. Kantenapparat nach Hillebrand-Poppelreutor.\nZu Kr. 280. Chronograph nach Kupp.\n300. Schablone zur Konstruktion des Strahlenganges im Auge nach Minnemann.","page":76},{"file":"p0077.txt","language":"de","ocr_de":"Mechanische Werkst\u00e4tten.\t7 i\n301.\t3 Apparate zur Untersuchung der Aristotelischen T\u00e4uschung und ihrer Umkehrung nach Ponzo.\n302.\tVorrichtung zum Ged\u00e4chtnisapparat Ar. 230, um die Felder sukzessiv und unter einander darzubieten, nach Menzerath.\nZu Kr. 243. Komplikationsapparat nach Kupp.\n303.\tApparat zur Untersuchung der W\u00e4rmepunkte, nach Wohlgemutli.\n304.\tApparat zur Untersuchung der K\u00e4ltepunkte, nach Wohlgemuth.","page":77},{"file":"p0078.txt","language":"de","ocr_de":"Inhalts-Verzeichnis.\nSr.\nI. Apparate zur Untersuchung (1rs liaumsinnes der Augen.\nSeite\n1.\tPerkminkongriienzapparat nacli Kapp.......................................9\n2.\tDazu Pl\u00e4ttchen f\u00fcr perimetrisehe Versuche................................10\nPerlenapparat fiir cion Ilelmholtz\u2019sehen Sehachbrettversurh nacli Kupp 10\n4.\tPerienapparat f\u00fcr Halbierung etc. nacli Kupp.............................10\n5.\tPerienapparat f\u00fcrscheinbar gerade undselieinbar parallele Linien nach Kupp 11\n0.\tWinkelapparate nach Kupp..................................................H\n7.\tSpiegelinkongruerizapparat nach Kupp.....................................11\n8.\tStereoskoptafcln zur I \u00bbemonstration der Inkongruenz der beiden Setzh\u00e4ute 12\n9.\tApparat zur Demonstration des Gesetzes der identischen Schlichtungen\nnach HiUebrand........................................................1p\n10.\tDerselbe nach Kupp......................................................jp\n11.\tA pparat zur l litersucliung der Lokalisationen der binokularen und\nmonokularen Hauptsehrichtungen nacli Witasek-Kupp.......................13\n12.\tApparat\tzur\tLntersucliung\tder\tHering - llillebrandschcn\tlloropter-\nabweicliung nach Kupp................................................ i;j\n13.\tLaden mod eil zur Demonstration des Horopters nach Schumann .\t.\t.\t14\n14.\tZwei-Augen Modell nach Kupp.............................................15\n15.\tApparat\tzur\tLntersucliung\tder\tHering - Hillebrandsclien\tlloropter-\nabweiehung nacli Kupp...................................................15\n10.\tLote, Platinf\u00e4den und Schale dazu.......................................17\n17.\tApparate zur Untersuchung der Medianlinie des Horopters.................17\n18.\tLiiiversalkopflialter nach Kupp.........................................17\n19.\tDazu; K\u00f6livenhaploskop nach Kupp ..................................... 18\n20.\tHalter f\u00fcr Hintergr\u00fcnde, Schirme erc.............................18\n21.\tIsoskop nach I loaders - i; upp..................................PS\n22.\tHoropteroskop nach Donders- Kupp.................................19\n23.\tLadenapparat zur Bestimmung der scheinbaren Vertikalen und\nHorizontalen der .Meridianen und des Horizontes nacli Kupp .\t.\t20\n24.\tLadenapparat wie vorher, aber mit\tLeuchtlinie....................SO\n25.\tHandapparat f\u00fcr den lleringsehen Fallversuch............................21\n2(1.\tAnordnung zum Studium der liefen k rite tuen nach Kupp..................21\n27.\tLote mit Troekeud\u00e4mpfimg nach Kupp......................................22\n28.\tHandapparat zur I \u00bbemonstration der Wirkung der Querdisparation nach: Kupp 22\n29.\tTmpostei'coskop nach Ludwig-Kupp .......................................22\n30.\tStereoskop mit verschiebbarem Objekttr\u00e4ger..............................23\n31.\tStereoskoptafelu nach Martins-Matzdorff.................................23\n32.\tStereoskoptafelu nach Martins - Matzdorff.............................. 23","page":78},{"file":"p0079.txt","language":"de","ocr_de":"Inhalt.\n79\nNr.\tSette\n353, Stereoskop f\u00fcr pi\u00f6r/liclie Exposition nach Kapp........................23\n34.\tUniversalste reoskop nach Titehnei-Itupp..............................23\n35.\tKantonapparat nach Ilillebmnd......................,..................21\n36.\tDerselbe mit Kopfhalter nach Kupp.....................................24\n37.\tKantenapparat nach Hillebrand-Koppel renter...........................24\n38.\tKleiner Kantenapparat nach Hillebrand-Kupp............................25\n39/41. Zus\u00e4tze zum kleinen oder gro\u00dfen Kantenapparat........................25\n42/43. Zus\u00e4tze zum kleinen oder gro\u00dfen Kantenapparat........................25\n44.\tAufsatz f\u00fcr den Giuumifadeuversuch..........................................25\n45.\tTiefenkriterienapparat nach (Hering.........................................25\n46.\tSpiegelhaploskop nach Hering-Klipp......................................26\n47.\tDasselbe mit drehbarem Kopfhalter.......................................27\n48.\tDazu: Fadenapparat nach Ilillebrand- Kupp...................................27\n49.\tKarten mit identischen Bildern und Rahmen zum Halten derselben 27\n50.\tStereoskop - Halbbilder nach Martins - Matzdorf........................27\n51.\tKarten zur Messung der Hyper-Exo- Esophorie............................21\n52.\tKarten zur Messung der Zvklophorie.....................................27\n53.\tKarten, Halb wei\u00df, halb schwarz........................................28\n54.\tLiclitpunktapparat nach Hillebrand......................................28\n55.\tEichenplatte auf 4 R\u00f6cken dazu........................................28\n56.\tBaumhank nach Ilillebrand-l\u2019oppelreuter.................................29\n57.\tEichentisch, zerlegbar zu Kr. 56............................................30\n58.\tZur liaumbank: Kopfhalter nach Poppelreuter.................................31\n59.\tOphflialnnitopometer nach Poppelreuter..................................31\n60.\tLiclitpunktapparat f\u00fcr Bestimmung der scheinbaren Vertikalen und\nHorizontalen nach Ilillebrand..........................................32\nill. Distanzvariator nach ('liaim- Marx.......................................32\n62. Augenma\u00dfapparat us\u00abh Tsehelpauow-Marx....................................\u2022'\u25a0>\n113. Apparat zur Uiitersuchung der scheinbaren (lestait\tnach\tllupp-Marx\t.\t34\n64.\tDazu: beileibe f\u00fcr die Torsuche nach Bielschowski\tund\tHofmann\t.\t.\t35\n65.\tApparat zur Untersuchung' der scheinbaren (lestait nach Poppclroutei\u2014Klipp \u2022 \u00bb '\n66.\tDazu: Metallauge.......................................................'\n67.\tApparat zur Untersuchung der scheinbaren (testait\tnach l\u2019oppelrouter\t.\t36\n68.\tEinfacher Apparat z. Demonstration d. Kllipseuversuclies nach Poppolrout er\t36\n69.\tDerselbe, nur mit einem Kreuz statt mit Ellipse.......................36\n70.\tKarten mit Ellipse und mit Kreuz....................................36\n71.\tDiopter nach Volkmann - Kupp..........................................36\n72.\tEinfacher Apparat zur quantitative\u00bb Untersuchung' der Auffassung perspektivischer Zeichnungen nach Kupp.....................................36\n73.\tApparat zur Einstellung auf eine gleichseitige r\u00e4umliche Ecke nach\tKupp\t37\n74.\tApparat f\u00fcr den Jaensclien ( Irundversuch.............................37\n75.\tDazu: Objekttr\u00e4ger...................................................;>|8\n76.\tApparat zum Studium von Bewcguugsersclieinungeu\tnach\tP.\tI;.\tStumpf\t37\n77.\tDerselbe, ohne Gestell, an den Tisch\tzu schrauben...............39\n78.\tI\u2019lateauschc Spirale..................................................39\n79.\tExnersche Sektorenscheibe.............................................39\n80.\tScheiben Stroboskop...................................................;>9\n81.\tDazu: Scheibe zur Demonstration der\tbekannten stroboskopische\u00bb\tKegeln\t39\n82.\tScheibe mit Bildserien nach Straub....................................39\n-83.\tLenchtporimotor nach Kupp.............................................39","page":79},{"file":"p0080.txt","language":"de","ocr_de":"Inhal 1.\n80\nXr-\tSeite-\n8t. Apparat zur quantitativen Untersuchung der Z\u00f6llnersclicn T\u00e4uschung\nnach Hymanns .........................................................40\n85.\tApparat zur quantitativen Untersuchung des Loeb\u2019schen und der ein-\nfaelien Z\u00f6llnersclien T\u00e4uschung nach Hymanns....................... 40\n86.\tApparat zur quantitativen Untersuchung der Poggendorfschen T\u00e4uschung\nnach Kupp.............................................................44\n87.\tKopfbewegungsmesser nach Kitzinarm-Kupp..............................41\n88.\tApparat zur Registrierung von Kopfschwankungen nach Vierordt .\t.\t42\n89.\tPupillendistanzmesser nach Kupp......................................42\n90.\tVisierzeichen nach Helmholtz................................. ...\t4 g-\n91.\tDasselbe nach Hering.................................................40\n92.\tBei\u00dfbrettchen zur Kopffixierung......................................43\n93.\tllolzbei\u00dfbrettchen...................................................43\n94.\tEinfacher Stirnhalter................................................43\n95.\tStirnhalter und JBei\u00dfhrettclien......................................43\n915.\tDiaphragma mit rechteckigem Ausschnitt...............................43\n97.\tDiaphragma mit runden \u00d6ffnungen......................................43.\n98.\tKr\u00e4ftiger Kopfhalter nach Kupp.......................................43\n99.\tDerselbe mit einem um die . Angenmittelpunkte drehbarem Bei\u00dfbrctt-\nhalter, wie beim Universalkopfhalter..................................43\n100.\tDazu Diaphragma.......................................................43\n101.\tK\u00e4umliche Ecke zum Studium des Zwisclienmediums nach Jaenscli .\t.\t43\n102.\tK\u00fcvette mit Loten zum Studium der K\u00f6rperfarben und des Zwisclienmediums nach Jaenscli.....................................................\n103.\tDieselbe aus Spiegelglas..............................................44\n104.\tApparat zur Erzeugung starker Knalle nach Poppelreuter................44\n105.\tBrillenkasten.........................................................44\n106.\tOptotvpie nach Snellen................................................44\n107.\tFrauenhaare...........................................................44\n108.\tSeidenf\u00e4den...........................................................44\n109.\tStentsmasse...........................................................44\n110.\tLote ohne Trockend\u00e4mpfung.............................................44\n111.\tLote, unten zugespitzt................................................44\n112.\tLote, zum Schr\u00e4gstellen eines Fadens..................................44\nI I. Apparate zur Untersuchung des Farbensinnes.\n113.\tIlandkreisel nach Hering - Kupp, Modell I.............................44\n114.\tHandkreisel nach Ilering-Kupp, Modell II..............................45\n115.\tKreiselscheibe nach Hering............................................46\n416.\tSchutzrings ..........................................................46\n117.\tScheiben f\u00fcr Farbenschwellen nach Donders-Kupp........................46\n118.\tScheibe zur Demonstration des Weberschen Gesetzes.....................46\n1 19.\tScheibe zur Demonstration des Talbot\u2019schen Gesetzes...................46\n120.\tScheibe mit geometrischen und arithmetischen Graustufen nach Kupp 47\n121.\tScheibe f\u00fcr Kontrast nach Mach........................................47\n122.\tScheiben zur Bestimmung der Wei\u00dfvalenz................................47\n123.\tScheiben zur heteroeliromen Helligkeitsbestimmung nach Br\u00fcckner .\t.\t47\n124.\tScheibe nach Bonham...................................................47\n125.\tKreisteiiung nach Jacobsohn...........................................47","page":80},{"file":"p0081.txt","language":"de","ocr_de":"Inhalt.\t8 t\nNr.\tSeite\n126.\tScheibenschlitzer nach Hering.......................................48\n127.\tScheibenmesser.......................................................... 48\n128.\tSeheibensehneider nach Klipp........................................48\n1211.\tScheibenschlitzer dazu....................................................48\n130.\tSchablone znni Stanzen der Ringaussehnitte................................48\n131.\tLochstanze 13min Durchmesser.............................................'48\n132.\tLochstanzen anderer Durchmesser...........................................48\n133.\tLochstanze f\u00fcr den \u00e4u\u00dferen Rand der Schutzringe:....................48\n134.\tKuaneierungsapparat nach llering-Kupp, gro\u00dfes Modell................411\n135.\tKuancierungsapparat nach Hering-Rupp, kleines Modell................50\n136.\tDazu: 20 Glasplatten mit Papier bezogen.............................50\n137.\t4 Bleeliplatten mit Schlitzen.......................................50\n138.\t2 gelochte Eisenplatten.............................................50\n139.\tSatz von 50 Graumiancen.............................................50\n140.\tZus\u00e4tze f\u00fcr Versuche \u00fcber Ged\u00e4chtnisfarben................................50\n141.\tEinfacher Farbenmischapparat..............................................50\n142.\tGlasplatten und Seidenpapiere dazu........................................51\n143.\tFarbenmischapparat f\u00fcr farbige Gl\u00e4ser nach Rupp f\u00fcr Tagesbeleuchtimg\t51\n114. Farbenmischapparat f\u00fcr farbige Gl\u00e4ser nach Rupp-v. Alleseh f\u00fcr k\u00fcnstliche Beleuchtung.......................................................52\n145.\tHandapparat zur Demonstration der farbigen Schatten nach Rupp .\t.\t52\n146.\tDunkeltonne 1 ni lang...............................................52\n147.\tDunkeltonno S m lang......................................................52\n148.\tStereoskoptafeln f\u00fcr binokulare Farbenmischung............................52\n149.\tStereoskoptafeln f\u00fcr Wettstreit der Sehfelder.......................52\n150.\tStereoskoptafeln nach Rupp f\u00fcr den Brentano-Heringsehen Versuch \u00fcber\nSimultankoutrast..........................................................53\n151.\tStereoskoptafeln nach Kupp f\u00fcr den Fechnerschen Doppelbikierversuch 53\n152.\tApparat zur Untersuchung und Demonstration der binokularen Farbenmischung und des Wettstreits der Sehfelder nach Poppelreuter ...\t53\n153.\tScheibenepiskotister aus Karton nach Kupp...........................53\n154.\tDasselbe, aus Blech.......................................................53\n155.\tEinrichtung f\u00fcr Pr\u00fcfung der Feldgr\u00f6\u00dfens\u00e4tze nach Katz...............53\n156.\tTafeln mit geometrisch u. arithmetisch abgestuften Graustreifen nach Kupp\t53\n157.\tTafeln zur Fntersuehung des blinden Fleckes.........................54\n158.\tWollproben nach Homgrcn.............................................54\n159.\tSerie von 12 bunten Papieren..............................................54\n160.\tGrauserie, 50 Nuancen.......................-,.......................54\n161.\tTuchschwarz ..............................................................54\n111. Apparate zur Untersuchung des Tonsinnes.\n162/167. Tonmesser nach Appunn.............................................54\n168.\tDreiklangapparat nach Stumpf, Zungenapparat...............................54\n169.\tlntervallapparat nach Stumpf, Zungenapparat...............................55\n170.\tDerselbe, als Metallophou.................................................55\n171.\tJavanische und Siamesische Tonleiter nach Stumpf..........................55\n172.\tDieselbe, als Zungenapparat...............................................55\n173.\tStimmgabeln, gro\u00dfe Obertonserie..........................................5->\n174.\tDieselbe, mit Kesonauzk\u00e4sten..............................................55\n6","page":81},{"file":"p0082.txt","language":"de","ocr_de":"HU\nInhalt\n\u00bb.\tSeite\n175.\tStimmgabeln,\tkleine Obertonseri\u00e8.......................................55\n176.\tDieselbe, mit\tResonanzk\u00e4sten........................................... 55\n177.\tStimmgabeln,\tDreiklangserie nach Stumpf................................55\n178.\tDieselbe, mit\tKesonanzkiisteii..........................................55\n170.\tStimmgabeln. IntervalIserle nach - Stumpf............................56\n180.\tDieselbe mit Resonanzk\u00e4sten..........................................56\n181.\tKleine kontinuierliche Stimmgabel reihe mit\tResonanzk\u00e4sten nach Rupp\t56\n182.\tDieselbe,\tohne Rescnauzk\u00e4sten.......................................56\n188.\tOro\u00dfe kontinuierliche Stimmgabel reihe mit\tRosonanzk\u00e4sten .....\t56\n184.\tDieselbe,\tohne Resonanzk\u00e4sten.......................................56\n185.\tSerie der Rrinzipalt\u00f6ne nach K\u00f6hler................................... .\t56\n186.\tSerie der Prinzipalt\u00f6ne nach K\u00f6hler mit Resonanzk\u00e4sten...............56\n187.\tSerie der\tPrinzipal- und Zwischent\u00f6ne\tnach\tK\u00f6hler......................56\n188.\tSerie der\tPrinzipal- und Zwischenteile\tmit\tResonanzk\u00e4sten...............57\n180.\tStimmgabel Normal a1 \u2014 485 ............................................. 57\n100.\tDieselbe, mit Resonanzk\u00e4sten.........................................57\n101.\tStimmgabeln mit Schraube nach Marx...................................57\n102.\tBogen zum A nstreiehen der Stimmgabeln...............................57\n193.\tKl\u00f6ppel zum Anschl\u00e4gen der (iabeln...................................57\n194.\tGummikissen zum Anschl\u00e4gen der Gabeln................................57\n195.\tPlasteliu zum Verstimmen der Gabeln..................................57\n196.\tFlaschenorgel........................................................57\n197/198. S\u00e4tze hoher Pfeifen..................................................58\n199.\tVokal r\u00f6hre..............................................................58\n200.\tGro\u00dfe Zungenpfeife, 50 Schwingungen......................................58\n201.\tGro\u00dfe Zungenpfeife, 100 Schwingungen.....................................58\n202.\tSirene, Dreiklangscheibe.................................................58\n203.\tSirene, Oberton scheibe................................................ 58\n204.\tSirene, Scheibe f\u00fcr k\u00fcrzeste T\u00f6ne und\tTonfolgen..........................58\n205.\tSirene, Dur-Tonleiter................................................... 59\n206.\tSirene, f\u00fcr Unterbvecliungst\u00f6ne nach Donnert.............................59\n207.\tSirene, f\u00fcr Ger\u00e4usche nach Dennert.......................................59\n208.\tGabelrolir zum Anblasen der Sirene...................................59\n209.\tDasselbe mit weniger R\u00f6hren..........................................60\n210.\tGro\u00dfe Resouatorenreilie nach Stumpf......................................60\n211.\tKleine Resouatorenreilie nach Stumpf....................................60\n212.\tKontinuierliche Resouatorenreilie ......................................60\n213.\tDieselbe, ohne Skala und ohne Eichung...............................60\n214.\tApparat zur Untersuchung der binauralen\tLokalisation nach Meyers .\t60\n245.\tDazu Kopflialter mit verstellbaren Ohrtrichtern........................,61\n21.6.\tInterferenzapparat nach N\u00fcremberg....................................61\n217.\tDerselbe, f\u00fcr h\u00f6here T\u00f6ne...........................................61\n218.\tTontabellen nach Stumpf und Schaefer................................61\n219.\tBlasetisch..........................................................61\n220.\tIlandgebl\u00e4se .\t 61\nIV. Apparate zur Untersuchung der \u00fcbrigen Sinne.\nHautsinne, Muskelsinn, Gelenksinn, Statischer Sinn usw.\n221.\tEinfaches Gewiclits\u00e4sthesiometer nach Rupp..........................61\n222.\tDoppel-Gewichts\u00e4sthesiometer nach Rupp................................. 62","page":82},{"file":"p0083.txt","language":"de","ocr_de":"Inhalt.\n83\nNr.\tSeite\n223.\tOewichtsvariator nach Gallus-Kupp.......................................62\n224.\tErgograph nach Dubois zu Kr. 223 ...................................... 63\n225.\tSerie you 41 Gewichten nach Lipmann.....................................63\n226.\tF\u00fchlstreckenap]iarat nach Kupp..........................................63\n227.\tEinfacher Apparat z. Untersuchung d. Sch\u00e4tzung der K\u00f6rperlage nach Kupp 63\nV. Apparate f\u00fcr Ged\u00e4e.htnisversuolie, Reaktionsversuche imcl tachistos-\nkopisclie Versuche.\n228.\tGed\u00e4elitnisapparat nach Lipmann-Marx....................................64\n229.\tGed\u00e4chtnisapparat, kleines Modell.......................................64\n230.\tGed\u00e4chtnisapparat, kleines Modell, ohne Motor...........................65\n231.\tDazu: l\u2019erinietertafel..................................................65\n232.\tPendeltachistoskop nach Kupp............................................65\n233.\tKasten dazu.............................................................67\n234.\tGrundplatte f\u00fcr die Kombination Kr. 230 und Kr. 232 ................... 67\n235.\tObjekttr\u00e4ger f\u00fcr Karten 9 : 12 cm zum Pendeltachistoskop................67\n236.\tEpiskop nach Schmidt und Haenscli, kleines Modell.......................67\n237.\tDasselbe, gro\u00dfes Modell.................................................67\n238.\tDasselbe, kleines Modell, zur Kombination mit Kr. 230 und Kr. 232\neingerichtet............................................................67\n239.\tVernier-Clironoskop mit 1 Reaktionstaster...............................68\n240.\tDasselbe mit 2 Keaktionstastern.........................................68\n241.\tBinokulares Tachistoskop nach Kupp......................................68\n242.\tObjekttr\u00e4ger f\u00fcr 3 Felder dazu..........................................69\n243.\tKoniplikationsapparat nach Kupp .\t 69\n244.\tEinfaches Gewichts\u00e4stliesiometer nach Kupp mit elektrischem Kontakt 69\n245.\tElektrische Schreibfeder nach Kraepelin - Rupp..........................69\n246.\tLippenschliissel an Stativ..............................................69\n247.\tDerselbe, an Handgrift' ................................................69\n248.\tDerselbe, an Gummiband..................................................69\n249.\tTaster als Keaktionstaster..............................................69\n250,269. Objektserien f\u00fcr die Hormalgr\u00f6\u00dfe. 3:1,3 oder 6:1,3 ... 70\n270/273. Objektserien f\u00fcr die Feldgr\u00f6\u00dfe 9 : 12..............................71\n274/279. Objektserien anderer Gr\u00f6\u00dfen....................................71/72\nVI. Chronographen, Kyinographien und Registrierapparate\n280.\tChronograph nach Kupp...................................................72\n281.\tZum Chronographen: Schirm f\u00fcr Erm\u00fcdungs-, Auffassungs- und Ged\u00e4chtnisversuche ........................................................72\n282.\tDerselbe, f\u00fcr Komplikation\u00bb- und Reaktionsversuche......................73\n283.\tBogen mit Ziffern, Buchstaben und Zeichen f\u00fcr Auffassungs- und\nErm\u00fcdungsversuche.......................................................73\n284.\tBogen mit sinnlosen Silben f\u00fcr Auffassungs- und Eriniidungsversuche 73\n285.\tBogen mit sinnlosen Silben f\u00fcr Ged\u00e4chtnisversuche.......................73\n286.\tKymographion f\u00fcr endloses Papier nach Rupp..............................73\n287.\tMarey - Tambour nach Kupp...............................................73\n288.\tElektrische Markierer nach Rupp.........................................73\n289.\tEallhammer mit Chronographplatte........................................73\n.290.\tSchlitten zum Chronograph..............................................73\n6'","page":83},{"file":"p0084.txt","language":"de","ocr_de":"84\nInhalt.\n1 \u2022\tSeite-\nAnhang\n291.\tUniversalpelidel nach Rupp.......................................74\n292.\tPendelchronoskop nach Kupp.......................................74\n293.\tApparat f\u00fcr simultane Assoziationen nach Ach.....................74\n294.\t( 'hronoskoph - Chronograph nach Ach.............................74\n295.\tExpositionsapparat und Fallehrouograpli nach Dodge...............74\n296.\tApparat zur Analyse der zeitlichen Verh\u00e4ltnisse beim Zeichnen.\nSchreiben etc. nach Minneniann...................................75\n297.\tEinrichtung des <Sed\u00e4chtnisapparates Nr. 230 f\u00fcr beliebig lange Reihen\nnach Ach.........................................................75\n298.\tApparat zur Registrierung der Augenrucke beim Lesen etc. nach\nSchackwirz.......................................................75\n299.\tApparat zur dreidimensionalen Analyse von Bewegungen\tnach\tSchackwitz\t76\n300.\tSchablone zur Konstruktion des Strahlenganges im Auge\tnach\t.Minneniann\t76\n301.\t3 Apparate zur Untersuchung der aristotelischen T\u00e4uschung und ihrer\nUmkehrung nach Ponzo ...................................................77\n302.\tVorrichtung zum Ged\u00e4chtnisapparat Nr. 230. um die Felder sukzessiv\nund untereinander darzubieten, nach Menzerath....................77\n303.\tApparat zur Untersuchung der W\u00e4rmepunkte nach Wohlgemuth\t...\t77\n304.\tApparat zur Untersuchung der K\u00e4ltepunkte nach Wohlgemuth\t. .\t.\t77","page":84},{"file":"z0002.txt","language":"de","ocr_de":"\u2666 ___________________________________-*\n\u2666\tBuckdruckerei A, M\u00fcllaer\t*\nt Wannsee, K\u00f6nigatra\u00dfe 44\tt\n\u2666\t\u2666\n..... .........r","page":0}],"identifier":"lit23706","issued":"1913","language":"de","pages":"88","startpages":"88","title":"Apparate f\u00fcr psychologische Untersuchungen, Preisliste Nr. 5","type":"Trade Catalogue"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T15:36:16.702503+00:00"}
