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{"created":"2022-01-31T12:53:17.403251+00:00","id":"lit24265","links":{},"metadata":{"contributors":[{"name":"Zimmermann, E.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Leipzig-Berlin","fulltext":[{"file":"a0001.txt","language":"de","ocr_de":"\n\n\nI\n\u25a0 liH ?\nT'- 'T ?\u2022 '' . r ' v ;\n\n\u25a0","page":0},{"file":"a0005.txt","language":"de","ocr_de":"\n\n\n\nK\u00f6niglich s\u00e4chsische Staatsmedaille Leipzig 1897.\nSilberne Medaille Rom 1894. Goldene Medaille Paris 1900.\nDiplome d\u2019honneur Turin 1901.\nDiplome d'honneur Bruxelles 1910.\nDiplome d\u2019honneur Wien 1910.\nE. ZIMMERMANN\nFabrik: Leipzig Emilienstr. 21\nFernsprecher: 3237.\nGesch\u00e4ftsstelle: Berlin N. 4 Chausseestr. 6 Fernsprecher: Amt Norden, 902.\nPsychologische\nund\nPhysiologische\nApparate\nListe 25\t1912\n\u25a0\n\u25a0 \u25a0\n\t\t\n\t\t\n\u00dcber Mikrotome Sonderliste 19 u. 21.","page":0},{"file":"a0006.txt","language":"de","ocr_de":"a\n3CT\n>\u25a0 Vein\n\u00a3\n3 C'V\n<3\nf\n<ex'hafkvta u m<k","page":0},{"file":"a0007.txt","language":"de","ocr_de":"In der Annahme, da\u00df Ihnen mit einer Aufstellung der in den letzten Jahren zahlreichen neu erstandenen Apparate aus dem Gebiete der\nexperimentellen Psychologie und Physiologie\ngedient sei, erlaube ich mir, vorliegende Liste No, 25 Ihrem freundlichen Interesse zu unterbreiten. Aus derselben ist durch Lg. ersichtlich, welche Apparate meist sofort geliefert werden k\u00f6nnen. F\u00fcr alle nicht mit Lg- bezeichneten Artikel bin ich f\u00fcr schnellste Lieferung bestens eingerichtet. Die erheblichen Kosten der Herstellung der Apparate machen eine Einschr\u00e4nkung des Lagerbestandes erforderlich.\nGefl. Vorschl\u00e4ge und Anregungen zur Konstruktion und Verbesserung der Apparate, sowie Hinweise auf bestehende M\u00e4ngel, deren Abhilfe erstrebt wird, nehme ich dankend entgegen.\nDurchreisenden Interessenten empfehle ich den Besuch meiner Gesch\u00e4ftsstelle\nBerlin N. 4, Chausseestrasse 6,\nwelche mit einer Austeilung der kurantesten Apparate verbunden ist und Gelegenheit bietet, sich mit den Einzelheiten der Apparate vertraut zu machen und sich von den Vorz\u00fcgen derselben pers\u00f6nlich zu \u00fcberzeugen.\nMeine gute Verbindung _mit fast allen in Frage kommenden Laboratorien versetzt mich in die angenehme Lage, allen gestellten Anforderungen nachkommen zu k\u00f6nnen, und bitte ich mich auch in Zukunft durch das in reichem Ma\u00dfe bewiesene Vertrauen und Wohlwollen, f\u00fcr welches ich meinen dauernden Dan kvausspreche, zu unterst\u00fctzen. Durch peinlichste Arbeit und gewissenhafte Durchpr\u00fcfung der Apparate werde ich bestrebt sein, mir dasselbe zu erhalten.\nDankbar blicke ich zur\u00fcck auf die zwar an Arbeit und M\u00fche reiche, doch auch mit sch\u00f6nem Erfolg gekr\u00f6nte, durchlaufene Strecke von 25 Jahren und bitte mich auch ferner recht oft mit gesch\u00e4tzten Auftr\u00e4gen zu erfreuen.\nLe pzig^ pe(-,ruar ig]2.\nE. ZIMMERMANN\nPr\u00e4zisionsmechaniker.","page":0},{"file":"a0008.txt","language":"de","ocr_de":"Bezugsbedingungen.\nPreise verstehen sich f\u00fcr Lieferung ab Fabrik und exkl. Verpackung, gegen Barzahlung in deutsi her Reichswahrung. Fremde W\u00e4hrungen werden zum Tageskurse angenommen.\nDie Abbildungen sind nicht in allen F\u00e4llen verbindlich. Abweichungen und Aenderungen der Konstruktion behalte ich mir vor.\nZubeh\u00f6r, welches zur Veranschaulichung mit abgebildet ist, versteht sich im Preis nur einbegriffen, wenn dies extra bemerkt ist.\nAuftraggeber, welche mir unbekannt sind und solche des Auslandes werden im Interesse einer prompten Erledigung ihrer Auftr\u00e4ge gebeten, mir den der Bestellung entsprechenden Betrag gleichzeitig mit derselben zu \u00fcbermitteln.\nLieferung erfolgt von mir unter voller Garantie f\u00fcr beste Ausf\u00fchrung der Apparate.\nVerpackung wird sorgf\u00fcltigst und unter genauer Kontrolle ausgef\u00fchrt. F\u00fcr Bruch und Verlust kann ich jedoch keine Verantwortung \u00fcbernehmen. Verpackung und Risten werden zum Selbstkostenpreise in Rechnung gesetzt.\nVersand geschieht auf eigene Rechnung und Gefahr des Bestellers; liegen besondere Anweisungen nicht vor, dann erfolgt dieselbe per Post oder per Bahn als Eilgut unter Wertversicherung.\nReklamationen beliebe man sofort nach Eintreffen der Sendung anzubringen..\nBahn= oder Postsendung erbitte nach Leipzig.\nDurch das Erscheinen dieser Preisliste verlieren alle fr\u00fcheren ihre G\u00fcltigkeit\nNachdruck und Uebersetzung, sowie Benutzung meiner Abbildungen ohne mein Einverst\u00e4ndnis ist verboten und wird nach den einschl\u00e4gigen \u00a7\u00a7 des Pre\u00dfgesetzes verfolgt.\nAbk\u00fcrzungen :\nWdt. = Wundts Grandz\u00fcge der physiol. Psychologie.\nPsych. St. = Psycholog. Studien.\nLgdff. = Langendorff, Physiolog. Graphik.\nCyon = Atlas zur Methodik physiolog. Experimente.\nLg. = t.ager, bezw. vorr\u00e4tig.","page":0},{"file":"p0001.txt","language":"de","ocr_de":"\n\n\nNr. 1. Demonstrations-Ophthalmotrop nach Wundt. (Wdt. II. 534.) K\u00fcnstliches Augenmuskel-System in lOfacher Vergr\u00f6\u00dferung der nat\u00fcrlichen Verh\u00e4ltnisse. Die das linke Auge darstellende metallene Hohlkugel besitzt einen Durchmesser von 240 mm, ist \u00e4quilibriert und durch ein Cardan i\u2019sches Gelenk 35\u00b0 um ihren Mittelpunkt drehbar. Die Zugrichtungen der Muskeln sind durch verschiedenfarbige Schn\u00fcre, die \u00fcber Rollen laufen und durch Gewichte beschwert sind, dargestellt. Die Abmessungen der Urspr\u00fcnge und Ans\u00e4tze entsprechen m\u00f6glichst den nat\u00fcrlichen Verh\u00e4ltnissen. Die Richtung der Blicklinie wird durch einen einsteckbaren Stab mit Scheibe hergestellt.\nDie Wirkungsweise der Augenmuskeln lassen sich klar und \u00fcbersichtlich darstellen.\tLg. M. 195.___\np^.LrBRL,\nNr. 2\nNr. 2. Ophthalmotrop (Augenmuskelmodell). Zwei Augenkugeln aus Holz, 72 mm Durchmesser, sind wie Nr. 1 eingerichtet. Die rechte\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN\n1","page":1},{"file":"p0002.txt","language":"de","ocr_de":"2\ndavon tr\u00e4gt an einem 30 cm langen Rohr einen ausbalancierten Vollkreis mit schwarzem Kreuz, welcher Blicklinie und Sehfeld darstellt.\nLg. M. 75.-\nNr. 10. Ophthalmograph nach Orschansky. Die Bewegungen des Auges werden durch zwei federnde Schn\u00fcre, welche mit den Schreibhebeln in Verbindung stehen, aufgezeichnet. Bei Bestellung ist Einsendung eines passenden Glasauges n\u00f6tig, wonach das Metallauge mit dem \u00dcbertragungsstift angefertigt wird.\nDie Bewegungen werden fehlerfreier registriert, wenn die optische Methode angewendet wird. Hierbei erh\u00e4lt die dem Auge genau angepa\u00dfte Metallh\u00fclse ein kleines Spiegelchen.\tM. 55.\u2014\nNr. 20\u201424. Mechanismen und Modelle zur Darstellung und Verwirklichung der Bewegungen nach dem Listing'schen Gesetz, nach Fischer, Leipzig.\nNr. 20. Der erste Apparat stellt einen Mechanismus zum Erzwingen s\u00e4mtlicher Bewegungen nach dem Listing\u2019schen Gesetz dar. Derselbe ist so eingerichtet, da\u00df er nicht nur f\u00fcr jede Richtung der Gesichtslinie dem Auge automatisch die richtige Orientierung verleiht, sondern auch eine stetige \u00dcberf\u00fchrung des Augenmodelles aus einer Sekund\u00e4rstellung in irgend eine andere Sekund\u00e4rstellung genau nach\nNr. 20\nNr. 21\ndem Listing\u2019schen Gesetz erlaubt. Man kann sich daher mit Hilfe des Apparates alle Konsequenzen des Letzteren veranschaulichen. Ins-\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":2},{"file":"p0003.txt","language":"de","ocr_de":"3\nbesondere kann man an demselben die Gr\u00f6\u00dfe und den stetigen Ablauf der Rollung des Auges um die Gesichtslinie ablesen und messend verfolgen, w\u00e4hrend die Gesichtslinie von einer Sekund\u00e4rstellung aus irgend eine ebene, nicht durch die Prim\u00e4rlage der Gesichtslinie gehende Bahn beschreibt. Der Apparat d\u00fcrfte daher als ein sehr wertvolles Mittel zur Demonstration des Listing\u2019schen Gesetzes aufgefa\u00dft werden und dazu beitragen, die Kenntnis aller Einzelheiten des wichtigen Gesetzes zu vertiefen, das sich au\u00dfer am Auge auch noch in verschiedenen Extremit\u00e4tengelenken des lebenden K\u00f6rpers (z. B. in den Gelenken an der Basis der mittleren Finger, im Handgelenk, in den Sattelgelenken u. a.) hat nachweisen lassen.\nAusf\u00fchrlicheres \u00fcber die Konstruktion und die Verwendung des Apparates im Jubil\u00e4umsband 1909 der math.-phys. Klasse der Kgl. Sachs. Ges. d. Wissensch.: Zur Kinematik des Listing\u2019sches Gesetzes. M. 185.\u2014\nNr. 21. Ein zweiter Apparat verwirklicht auf besonders einfache Weise die Bewegungen, welche das Auge ausf\u00fchrt, w\u00e4hrend die Gesichtslinie in der aus der Prim\u00e4rstellung um einen bestimmten Winkel erhobene Blickebene fortwandert. Zugrunde liegt dem Mechanismus eine neue Art von Richtungskreisen (vergl. die genannte Abhandlung), welche sich von den Helmholtz\u2019schen Richtungskreisen dadurch unterscheiden, da\u00df sie s\u00e4mtlich gr\u00f6\u00dfte Kreise des kugelf\u00f6rmigen Blickfeldes darstellen.\tM. 95.__\n\nNr. 22\nNr. 24\nNr. 22 und Nr. 23. Die gleiche Bewegung an zwei weiteren Modellen durch das Abrollen zweier elliptischer Kegel hervorgebracht.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN\nl*","page":3},{"file":"p0004.txt","language":"de","ocr_de":"4\nwelche sich in jedem Moment in der instantanen Drehungsachse beber\u00fchren.\tNr. 22 M. 80.\u2014\nNr. 23 M. 85.\u2014\nNr. 24. Endlich ist an einem f\u00fcnften Modell das Abrollen der Poinsot\u2019schen Achsenkegel zur Darstellung gebracht worden f\u00fcr den Fall, da\u00df der Blickpunkt auf einem horizontalen Breitenkreis des kugelf\u00f6rmigen Blickfeldes fortwandert.\tM. 65.\u2014\nNr. 30. Stroboskop nach Wundt, f\u00fcr exakte psychologische Versuche, (Wdt. II. 581.) Die kreisf\u00f6rmig angeordneten Bildertr\u00e4ger B sitzen an den Enden von 8 radialen Auszugr\u00f6hren, welche im Kopfst\u00fcck K befestigt sind und um die solide Achse A rotieren. Die Serienbilder werden durch Federn an B gehalten und bilden so die Trommel, deren Durchmesser von 42 bis auf 102 cm variiert werden kann. Der Antrieb erfolgt durch Motor, wof\u00fcr ein mehrfacher Schnurlauf L vorgesehen ist. Durch eine Umlegevorrichtung U kann der Apparat in jede beliebige Lage zwischen vertikal und horizontal gebracht und mittels des Schl\u00fcssels R fixiert werden.\nNr. 30\nDas Stroboskop gestattet bei beliebiger, konstanter Geschwindigkeit eine umfangreiche Variation der verschiedenen bei stroboskopischen Erscheinungen in Betracht kommenden Bedingungen. Auf eiserner Grundplatte montiert, kann es auf jedem Tische mittels Klemmen befestigt werden.\tM. 480.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":4},{"file":"p0005.txt","language":"de","ocr_de":"Nr. 35. T\u00e4uschungsfiguren aus starkem Draht angefertigt, geschw\u00e4rzt; die Schenkel bewegen sich in Scharnieren C, so da\u00df die nach au\u00dfen zeigenden Spitzen nach innen gewendet werden k\u00f6nnen.\nLg. Je 2 Stck. M. 9.50\nNr. 36. T\u00e4uschungsfiguren wie Nr. 35, jedoch ohne Scharnier.\nJe 2 Stck. M. 3,80\nNr. 37. T\u00e4uschungsfiguren, ausziehbar und mit Scharnier.\nJe 2 Stck. M. 12.50\nT\u00e4uschungslinea! nach Wundt s. Nr. 995.\nNr. 40. Apparat zur \u00f6enauigkeitspr\u00fcfung des Augenma\u00dfes nach Lehmann. Auf einer Messingplatte sind 2 Teilstriche A und B in 20 mm Entfernung voneinander angebracht, welche Verl\u00e4ngerungen der Endlinien der gegen\u00fcber befindlichen Millimeter-Teilung bilden. Durch Mikro-\nNr. 40\nmeterschraube wird der auf den Schlitten eingravierte Teilstrich bewegt und die Strecke A\u2014B nach Sch\u00e4tzung bezl. Augenma\u00df in ein vorher bestimmtes Verh\u00e4ltnis zerlegt, w\u00e4hrend die Teilung durch eine Scharnierplatte verdeckt wurde. Das wirkliche Ma\u00df der Sch\u00e4tzung kann an der Teilung und an dem geteilten Kopfe der Mikrometerschraube in mm ermittelt werden.\tLg. M. 45.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":5},{"file":"p0006.txt","language":"de","ocr_de":"6\nNr. 42. Raumschwellenapparat nach Radoslawow (Wdt. III. 491), zur Ver\u00e4nderung der Vorstellung von Raumstrecken.\nDer hinter einer quadratischen Glasplatte liegende wei\u00dfe Karton wird durch die Drehung der Mikrometerschraube horizontal verschoben; aul der R\u00fcckseite der Glasplatte sowohl als auch auf der Vorderseite des Kartons ist je eine Marke (Punkt) angebracht, und werden die seitlichen Verschiebungen an dem geteilten Kopf der Mikrometerschraube gemessen.\n\u00a3.ZIMMERMANN,LEI PZI\u00c7\nNr. 42\nDistanzunterschiede k\u00f6nnen in ihrem Verlauf bis auf Bruchteile eines Millimeters verfolgt und die Abst\u00e4nde der Marken abgelesen werden.\nGr\u00f6bere Einstellungen werden an einer Skala auf der R\u00fcckseite bewirkt.\tM. 315.__\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":6},{"file":"p0007.txt","language":"de","ocr_de":"7 \u2014\nNr. 45. Tafeln mit geometrisch-optischen T\u00e4uschungen, umfassend Z\u00f6llnersche T\u00e4uschung, Hering'sche Modifikationen der Z\u00f6llner\u2019schen Figur, Delboeufsehe Kreise, Poggendorf\u2019sche Figur und Helmholtz\u2019sche Schachbrettfigur, zusammen 7 St\u00fcck in Mappe.\tM. 10.\u2014\nNr. 48. Projektions-Objekte f\u00fcr optische T\u00e4uschungen, enthaltend: M\u00fcller-Lyer\u2019sche Figuren, Z\u00f6llner\u2019sche Figur, Schroeder\u2019sche Treppe, Pyramide und T\u00e4uschungsfigur -<\t>\nDiese Objekte sind aus Spiegelglas angefertigt, mit Metallfassung und Schieber versehen.\tPro St\u00fcck M. 25.\u2014\nNr. 54. Unsen-Stereoskop nach Brewster.\tM. 20.\u2014\nHierzu:\nNr. 55. 36 Figuren nach Martius-Matzdorf : Die interessantesten Erscheinungen der Stereoskopie.\tM. 8.50\nNr. 56. Spiegel-Stereoskop nach Wheatstone (Wdt. 11. 635). Die seitlich aufgestellten Bilder werden in zwei im Winkel von 90\u00b0 zu einander gestellten Spiegeln betrachtet und k\u00f6nnen denselben durch eine doppelt wirkende Schraube gen\u00e4hert werden. Der Apparat ist f\u00fcr psychologische Versuche nach dem Wheatstone\u2019schen Original modifiziert, inkl.\t2 Paar Bilder M 14.\u2014\nNr. 60. Tropostereoskop nach Ludwig. Zwei Metallr\u00f6hren, deren \u00d6ffnungen dem Abstand der Augen angepa\u00dft werden k\u00f6nnen, tragen an ihren anderen Enden durch Zahnr\u00e4der verbundene Fassungen, in welche farbige Gl\u00e4serpaare mit einge\u00e4tzten Ringen, Punktreihen oder Strichen eingelegt werden k\u00f6nnen. Durch Drehung der einen Fassung bewegt sich die andere in entgegengesetzter Richtung und mit ihnen die Bilder, das bekannte Ph\u00e4nomen der Tiefenanschauung darstellend.\nM. 37.50\nNr. 65/72. Stereoskop mit Stereo-Mikrometer zur Demonstration des stereoskopischen Me\u00dfverfahrens nach dem Prinzip der wandernden Marke. Dieses Stereoskop gestattet eine vollkommenste Betrachtung von Stereoskopbildern (auf Papier und Glas, sowie in B\u00fcchern abgedruckt etc.) und wird nach Bestellung mit zwei einfachen Okularlinsen von 15 cm Brennweite oder mit zwei achromatischen Okularen von nur 10 cm Brennweite ausgestattet, oder es werden beide Paare zum Auswechseln beigegeben. Die achromatischen 10 cm-Oku-lare lassen die in dem Stereoskopbilde vorhandenen feinsten Tiefenunterschiede erheblich deutlicher in die Erscheinung treten.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":7},{"file":"p0008.txt","language":"de","ocr_de":"Das Stereo-Mikrometer, aus einem mit zwei rechteckigen \u00d6ffnungen versehenen Metallrahmen bestehend, wird einfach \u00fcber das auf dem Tische des Stereoskopes befindliche Bild gelegt und in dieser Lage durch die Tischleiste und durch zwei Ans\u00e4tze festgehalten. Die sogenannte wandernde Marke bilden zwei unten in je eine Spitze endigende Metallstreifen, deren untere Enden sich in gr\u00f6\u00dfter N\u00e4he des Stereo-Diapositivbildes befinden.\nNr. 65. Stereoskop mit einfachen 15 cm Okularen (inkl. Etuis) M. 65.\u2014 Nr. 66. do. \u201e achromat. 10 \u201e\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t\u201e 87.50\nNr. 67. do. \u201e beiden Okularpaaren zum Auswechseln \u201e 98.50\nNr. 70. Stereoskop-Bilder mit Ma\u00dfskala, 20 Bilder von besonders wissenschaftl. u. techn. Interesse, a) als Diapositive auf Glas pro Bild M. 6.50\nNr. 71.\tb) Papierabdr\u00fccke (N. P. G.), ganze Serie\n\u2014 20 St\u00fcck.....................\u201e 12.50\nNr. 72. Stereo-Mikrometer nach obiger Beschreibung \u201e 65.\u2014\nNr. 100. Pseudo-isochromatische Tafeln nach J. Schilling zur\nPr\u00fcfung des Farbensinnes.\tLg. M. 12.\u2014\nNr. 105. Wollprcben nach Prof. Holmgren, zur Untersuchung der Unterschiedsempfindlichkeit f\u00fcr Farbent\u00f6ne.\nOriginal-Sortiment M. 10.50\nNr. 120\u2014126. Farbige Papiere, alle Farben des Spektrums in 15 Abstufungen, sowie wei\u00df, grau und schwarz zu Gleichungen, Farbenkreiseln etc,, in reinen intensiven Farben ohne Glanz.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":8},{"file":"p0009.txt","language":"de","ocr_de":"9\nNr.\t120.\t1 Satz nach beistehender Skala, bestehend aus 18 Bogen\t\t\n\t\t60 x 50 cm\tLg.\tM.\t3.50\nNr.\t121.\tEinzelne Bogen nach Auswahl\t\u201e\tM.\t\u2014 .20\nNr.\t125.\tln Scheiben von 12 cm Durchmesser, p. Dtzd. \u201e\tM.\t\u2014.60\nNr.\t126.\tln Scheiben von 20 cm Durchmesser, p. Dtzd. \u201e\tM.\t1.\u2014\nDie\tScheiben sind mit besonderer Vorrichtung genau\t\trund\tund\nscharfrandig geschnitten und haben ein zentrisches Loch von 3 mm.\nNr. 127.\t1 Scheibe von 24 cm Durchm. mit Spectralfarben M. 2.80\nNr. 129, Helligkeits-Skala, bestehend aus 50 Blatt Mattpapier, 25 x 25 cm, vom zartesten Wei\u00df bis zum tiefsten Schwarz.\tM.\t5.\u2014\nNr. 130. Dieselbe in Bogen von 50 x50 cm, f\u00fcr Farbenkreiselhintergr\u00fcnde etc.\tM.\t15.\u2014\nNr. 134. 10 Farbenscheiben nach Brahn, zur Demonstration der einfachen Farbenerscheinungen, Komplement\u00e4rfarben\tetc.\tM.\t6.\u2014\nNr. 138. Farbige Gelatine in 9 reinen, brillanten T\u00f6nen zur Anfertigung von Farbenscheiben f\u00fcr durchfallendes Licht,\nper Satz\t9 Bogen M.\t3.50\nNr. 140. Vorrichtung zum Scheibenschneiden. Zwei genau runde Metallscheiben werden durch eine zentrale Verschraubung zusammengepre\u00dft, zwischen welchen das Papier gehalten und der \u00fcberstehende Rand abgeschnitten wird.\nDurchmesser 12 cm\tM.\t15.\u2014\nNr. 141. Desgl. Durchmesser 20 cm\tM.\t18.\u2014\nNr. 142. Lochstanze, 3 mm Durchmesser f\u00fcr 140 141 M. 2.75\nNr. 145. Teilscheiben, zum Messen der Sektoren. In 360 Grad geteilte, wei\u00dfe Papierscheiben von 12 cm im Durchmesser, mit Mittelloch.\nM. \u2014.20\nNr. 146. Teilring aus Metall zum gleichen Zwecke, mit doppelter Teilung, eine am \u00e4u\u00dferen Durchmesser \u2014 117 mm, die andere am inneren Durchmesser \u2014 80 mm. Die Traverse des Ringes hat in der Mitte des Kreises eine \u00d6ffnung, um denselben \u00fcber die Befestigungs-mutter der Farbenkreiselachse konzentrisch legen zu k\u00f6nnen. M. 16.50\nNr. 150. Episkotister nach Aubert zur Variation der Intensit\u00e4t von Lichtquellen oder hellen Fl\u00e4chen (Wdt. II, 524.). Ein geteilter Kreis ist durch zwei feste Sektoren mit der Achse verbunden und kann durch einen Schnurlauf in Rotation versetzt werden. Mittels einer Anzahl beweglicher Sektoren S l\u00e4\u00dft sich die \u00d6ffnung der Scheibe bis auf 360\u00b0 verdecken.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":9},{"file":"p0010.txt","language":"de","ocr_de":"10\nDie Vorrichtung kann in jeder Gr\u00f6\u00dfe ausgef\u00fchrt werden.\n\u00d6ffnung 10 cm Durchmesser Lg. M. 40-\nNr. 151. Episkotister, ,,\t15\t,,\t' *\t\u201e M. 53.-\nNr. 152. Episkotister, .,\t20\t\u201e\t..\tM. 70-\nHierzu Tischklemmer Nr. 4345\tM. 6 \u2014\nHoher Dreifu\u00df Nr. 4296\tM. 9.\u2014\nNr. 150.\nNr. 155. Diaphragma nach Aubert. Zwei rechteckige Platten aus geschw\u00e4rztem Blech lassen sich in einer F\u00fchrung derart gegeneinander verschieben, da\u00df die in der Mitte befindliche \u00d6ffnung ein auf der Spitze stehendes Viereck von wechselnder Gr\u00f6\u00dfe bildet. Die jeweilige \u00d6ffnung ist an einer Teilung direkt abzulesen und betr\u00e4gt im Maximum 150 mm diagonal.\tM. 70.\u2014\nNr. 156. Diaphagma mit 200 mm gr\u00f6\u00dfter \u00d6ffnung; der rechtseitige Schieber ist mit einer mikrometrischen Einstellung versehen, welche eine Feinbewegung von 60 mm erlaubt. Der linke Schieber ist nur grob beweglich.\tM. 97.50\nNr. 158. Apparat zur Variation eines Rechteckes hinsichtlich seiner Form und Gr\u00f6\u00dfe, nach Wirth. Der Apparat wird zur successiven Vergleichung kurz dauernd dargebotener Rechtecke benutzt. Au\u00dferdem kann er zu Ged\u00e4chtnisversuchen, zur Ableitung von Ver\u00e4nderungsschwellen (bei Anschlu\u00df an Vorrichtungen zur allm\u00e4hlichen Plattenverschiebung), zur Messung optischer T\u00e4uschungen, zur Auswahl \u00e4sthetisch wohlgef\u00e4lliger Formen und nach Anbringung geeigneter Kontakte auch zu Reaktionsversuchen verwendet werden.\tM. 250.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":10},{"file":"p0011.txt","language":"de","ocr_de":"11\nE.I IMMER MANN, LEI PZ IC.\nNr. 158.\nNr. 160. Farbenkreisel mit Uhrwerk. Solides Federzuguhrwerk mit Regulierung der Ablaufsgeschwindigkeit durch Federbremse.\nDie Scheibenachse ist beiderseits zur Aufnahme von Farbenscheiben mit Gewinde und Muttern versehen und wird durch Schnur angetrieben.\n60.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":11},{"file":"p0012.txt","language":"de","ocr_de":"12\nNr. 161. Farbenkreisel mit st\u00e4rkerem Uhrwerk. Zum Gebrauch in Vorlesungen mit langer Ablaufzeit, Regulierung und Arretierhebel.\nM. 125.-\nNr. 165. Farbenkreisel mit Elektromotor. (Wdt. 11. 169.) Derselbe bietet den wertvollen Vorzug gro\u00dfer Handlichkeit und bequemer Inbetriebsetzung. Mittels Elektrizit\u00e4t betrieben, l\u00e4uft er vollkommen gleichm\u00e4\u00dfig und ger\u00e4uschlos bei geringem Stromverbrauch.\nDer Apparat kann in jeder Lage in Rotation vorgef\u00fchrt werden, wobei das geringe Gewicht \u2014 kaum 1200 Gramm \u2014 ihn vorz\u00fcglich zum Demonstrations-Apparat im Auditorium geeignet macht. Durch einen kleinen Schnurlauf kann der Motor auch f\u00fcr Antrieb verwende! werden. F\u00fcr Schwachstrom oder Starkstrom von 110 oder 220 Volt Spannung gewickelt\tLg. M. 30.\u2014\nBei Bestellung ohne Angabe der gew\u00fcnschten Wickelung wird der Motor f\u00fcr Schwachstrom geliefert.\nNr. 165\nNr. 166\nNr. 166 zeigt den Apparat mit Motor f\u00fcr Starkstrom auf einem Dreifu\u00df-Statif, in welchem derselbe in jeder H\u00f6he und Drehung um die L\u00e4ngsachse fixiert werden kann.\tLg. M. 38.___\nNr. 167. Der gleiche Apparat wie Nr. 165 montiert in Tischklemme und auch hierin drehbar um seine L\u00e4ngsachse.\tLg. M. 35.-\u2014\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":12},{"file":"p0013.txt","language":"de","ocr_de":"13\nNr. 170. Farbenkreisel f\u00fcr Handbetrieb. Die Scheibenachse ist auf einem Gestell montiert und wird durch eine mehrfache Schnurlauf\u00fcbertragung in hohe Rotation versetzt. Die beiden unteren \u00dcbertragungsr\u00e4der sind zum Spannen der Betriebsschnur verstellbar.\tM. 75.\u2014\nNr. 172. Farbenkreisel gleicher Konstruktion f\u00fcr zwei nebeneinanderstehende Scheiben.\tM. 90.\u2014\nNr. 170.\nNr. 175. Farbenkreisel f\u00fcr Fu\u00dfbetrieb mit Schwungrad und Tritt.\nZur Erreichung eines festen, sicheren Standes des Statives und zur Vermeidung von Zitterbewegungen wird der die Scheibenachse tragende Stab vorteilhaft durch eine Klemme mit dem Tisch verbunden. Die Betriebsschnur ist zum Spannen eingerichtet.\tM. 185.\u2014\nNr. 185. Dreifacher Rotations-Apparat zur Herstellung gr\u00f6\u00dferer Fl\u00e4chen von verschiedener Helligkeit. (Wdt. 1. 523.) Drei Farbenscheiben werden durch ein gemeinsames Kurbelrad mittels Hand- oder Motorantrieb in rasche Rotation versetzt. Zum Spannen der Antriebsschn\u00fcre k\u00f6nnen die Achsentr\u00e4ger in einer Bahn verschoben werden. Bei einem max. Scheibendurchmesser von 60 cm hat der Apparat eine L\u00e4nge von 2 m und k\u00f6nnen die Scheiben auch als Hintergr\u00fcnde von genau w\u00e4hlbarer Mischung f\u00fcr Nr. 160\u2014175 dienen.\tM. 195.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":13},{"file":"p0014.txt","language":"de","ocr_de":"14\nNr. 190. Rotations-Apparat mit Doppeiachsen, welcher gestattet,\nzwei Farbenscheiben in gleicher oder entgegengesetzter Richtung konzentrisch zu einander bewegen. Denselben kann durch verschieden\ngro\u00dfe Schnurl\u00e4ufe ungleiche Geschwindigkeit erteilt oder durch Motor in Betrieb gesetzt werden. Durch eine Druckschraube lassen sich beide Achsen mit einander verbremsert oder unabh\u00e4ngig voneinander benutzen.\nLg. M. 57.50\nNr. 191. Derselbe montiert auf Gestell Nr. 170 mit zwei \u00dcbertragungsr\u00e4dern.\tM. 120 \u2014\nNr. 200.\nNr. 200. Rotations - Apparat nach Marbe (Wdt. I. 524) zur beliebigen Verstellung der Sektoren des Mischungsverh\u00e4ltnisses zweier\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":14},{"file":"p0015.txt","language":"de","ocr_de":"15\nFarbenscheiben w\u00e4hrend der Rotation, Da der Apparat eine allm\u00e4hliche Variierung gestattet, erm\u00f6glicht er genauere Einstellungen, gro\u00dfe Zeitersparnis und dient vorzugsweise zu psycho-physischen Untersuchungen, zur Demonstration des Komplementarismus und zur Herstellung von Farbengleichungen.\nDie Verstellung der Sektoren w\u00e4hrend der Rotation wird dadurch erm\u00f6glicht, da\u00df die eine Farbenscheibe mit .einer Uhrfeder in Verbindung steht, welche durch eine \u00fcber R\u00f6llchen nach dem Zentrum der Achse geleiteten und an einem Schieber befestigten Saite mehr oder weniger gespannt wird. Die Stellung des Schiebers bezw. der Sektoren kann an einer Skala abgelesen werden.\nDer Apparat wird durch Motor in Betrieb gesetzt. Lg. M. 130.\u2014\nNr. 201, Rotations-Apparat nach Marbe, wie Nr. 200, jedoch mit Einrichtung, um die Sektoren allm\u00e4hlich durch eine lange Schrauben-spindel verstellen zu k\u00f6nnen. Hierbei wird der Schieber und die Schiaubenmutter durch eine R\u00e4ndelschraube verbunden und die Bewegung durch die Kurbel bewirkt. Neben dieser allm\u00e4hligen Verstellung ist die grobe, ohne Spindel, sofort wieder benutzbar. Lg. M. 170.\u2014\nNr. 201.\nNr. 202. Einrichtung zu Nr. 200/1 f\u00fcr Vergleichsfarben, Ganz besonders an Wert hat der Marbe\u2019sche Apparat gewonnen durch die Einrichtung zu einer dritten Farbe, welche direkt hinter den variierbaren Farbenscheiben mitrotiert. Dieselbe besteht aus zwei oder mehr Ringen von farbigem Papier, welche in geeignetem Verh\u00e4ltnis ineinander-geschoben sind und von einem Aluminium-Doppelring festgeklemmt werden, k\u00f6nnen jedoch w\u00e4hrend der Rotation nicht ver\u00e4ndert werden. Sie dienen als Vergleichsfarbe bezw. als Hintergrund von genau zu bestimmender Qualit\u00e4t. Vergl. Abbildung Nr. 215z. Lg. M. 35.\u2014 Nr. 203. Einrichtung zur Selbsteinstellung zu Nr. 201. Die Schraubenspindel ist mit einem Zahnrad versehen, welches mit einem zweiten gleichgro\u00dfen im Eingriff steht. Auf das letztere pa\u00dft ein bis\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":15},{"file":"p0016.txt","language":"de","ocr_de":"16\nzu zwei Meter L\u00e4nge ausziehbarer Schl\u00fcssel, mit welchem die Spindel gedreht bezw. die Sektoren Verstellung bewirkt wird.\tM. 68.\u2014\nNr. 204. Rollen zur Selbsteinstellung zu Nr. 200 (spindelloser Apparat). Der Schlitten wird durch eine \u00fcber Rollen geleitete Schnur, welche am Schieber festgemacht ist, vor und zur\u00fcckbewegt; die beiden Enden sind mit Ringen versehen.\tM. 35.\u2014\nDie Rolleneinricht\u00fcng kann auch an dem mit Spindel ausgestatteten Apparat Nr. 201 gebraucht werden, nur mu\u00df der Schieber sich frei bewegen k\u00f6nnen.\nNr. 215. Farbenkreisel zur beliebigen Verstellung der Sektoren w\u00e4hrend der Rotation. Dieser Farbenkreisel verfolgt den gleichen Zweck wie der bekannte Marbesche Rotationsapparat und zwar: Verstellung des Sektorenverh\u00e4ltnisses zweier nach Maxwell ineinandergeschobener Farbenscheiben w\u00e4hrend der Rotation. Er unterscheidet sich aber von\nNr. 215\ndiesem wesentlich dadurch, da\u00df bei ihm weder Schnur noch Leitrollen, sondern nach dem Vorg\u00e4nge vonLummer-Brodhun (Zeitschr.f.lnstrkd. 1896) eine mit Spiralnuten versehene Achse a verwendet worden ist, die sich in einem Mantelrohre N mittels Stellschraube R vor- und zur\u00fcckbewegen l\u00e4\u00dft. Da hierbei F\u00fchrungsstifte in die Nuten eingreifen, erfolgt durch\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":16},{"file":"p0017.txt","language":"de","ocr_de":"17\ndas Vor- bezw. Zur\u00fcckbewegen eine Drehung gegen die mit dem Antriebsschnurlaufe versehene Welle w. Eine der Farbenscheiben ist mit dieser Welle w, die zweite mit dem Mantelrohr N verbunden. Eine ganze Umdrehung des letzteren wird durch eine Vorbewegung des Mantelrohres um 72 mm bewirkt. Das Sektorenverh\u00e4ltnis verschiebt sich also f\u00fcr jeden ganzen Millimeter um 5 Grad. Da der Kopf der Schraube R in 10 Intervalle geteilt ist, kann eine Einstellung des Sektorenverh\u00e4ltnisses bis auf Va Grad w\u00e4hrend der Rotation erfolgen und an der Skala S abgelesen werden.\tLg. M. 225.\u2014\nZwecks Selbsteinstellung kann die Schraube R durch einen Schnurlauf, sowie eine Rolleneinrichtung bewegt werden.\tM. 35.\u2014-\nUber die Farbenscheiben ragt die dritte Vergleichsfarbe, die aus zwei ineinandergeschobenen Ringen gebildet wird und deren Mischungsverh\u00e4ltnis nach L\u00f6sen der vier Schrauben Z beliebig gew\u00e4hlt werden kann. (Vergl. Nr. 202.)\tM. 35.\u2014\nNr. 220. Rotations-Vorrichtung nach Marbe. (Th. d. Talbot. Ges.) Auf einem Stativ ist eine Achse zur Aufnahme von Papierscheiben angeordnet. Dieselbe kann durch drei Schnurl\u00e4ufe in verschieden gro\u00dfe Rotation versetzt werden, welche durch verstellbare Windfl\u00fcgel reguliert wird. Mittels Tourenz\u00e4hler kann die Anzahl der Umdrehungen abgelesen werden. Zum Betrieb gen\u00fcgt Wassermotor (siehe Nr. 4525 -27). M. 75.\u2014 Tourenz\u00e4hler dazu: siehe Nr. 4560.\nNr. 235. Farbenmisch-Apparat nach Kirschmann, dienlich zur Demonstration derZusammensetzungen des wei\u00dfen Lichtes, derKomplement\u00e4r-farben, der Gesetze der Farbenmischungen, sowie einiger besonders fesselnder Ph\u00e4nomen von kontinuierlicher Farben\u00e4nderung.\nli\n\u00a3./Ummer/Udiw. Leipzig.\nr\nNr. 235\nDer Apparat besteht aus dem Rotationsapparat mit Doppelachsen Nr. 190 und sechs verschieden ausgeschnittenen Karton- oder Metall-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN\n2","page":17},{"file":"p0018.txt","language":"de","ocr_de":"18\nscheiben, welche vor einem alle Farben des Spektrums enthaltenden f\u00fcnffachen Farbenkreisel rotieren.\nScheibe I zeigt, da\u00df bei Ausschlu\u00df einer Farbe der Rest die Gegenfarbe erzeugt. Scheibe II dient zur Erzeugung von Komplement\u00e4rfarben-paaren. Die \u00fcbrigen Scheiben zeigen, wenn mit der Hauptachse fest verbunden, Mischfarben, Farben\u00fcberg\u00e4nge etc.; unabh\u00e4ngig von der Hauptachse in geringerer Geschwindigkeit bewegt, zeigen sie jedoch ein kontinuierliches \u00dcbergehen von einer Farbe zur andern, bewegliche Farbenringe und andere \u00fcberraschende Erscheinungen.\nMit sechs Kartonscheiben von 24 cm Durchmesser und einem Spektralfarbenkreisel\tLg. M. 70.\u2014\nNr. 236. Derselbe mit Metallscheiben\tM. 110.\u2014\nNr. 240\nNr. 240. Derselbe mit f\u00fcnffachem Spektralfarbenkreisel aus Gelatine auf Glas f\u00fcr durchfallendes Licht und zur Verwendung im Projektionsapparat eingerichtet.\tjyi. 85.\u2014\nNr. 250\nNr. 250. Elektromagnetischer Rotations-Apparat nach Helmholt\n(Cyon XLIX) zur Erzeugung absolut gleichm\u00e4\u00dfiger Umdrehungen m Centrifugalregulator C und Funkenabblendung versehen. Durch di\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":18},{"file":"p0019.txt","language":"de","ocr_de":"19\nFedern F des Regulators, deren Spannung mittels der Teiltrommel T ver\u00e4ndert und abgelesen werden kann, l\u00e4\u00dft sich die Umdrehungsgeschwindigkeit ver\u00e4ndern. Der Apparat ist nur f\u00fcr geringe Belastung brauchbar, besitzt aber den Vorzug sehr geringer Tourenzahl. M. 295.\u2014\nNr. 260. Farbenmischapparat nach v. Helmholtz (Wdt. II. 167). ln einem Prisma werden durch zwei Spalte zwei verschiedene Spektren entworfen und mit beliebigen ihrer Teile zur Deckung gebracht, wodurch die gew\u00fcnschte Mischfarbe entsteht.\tca. M. 1100.\u2014\nNr. 261. Gro\u00dfer Farbenmischapparat nach v. Helmholtz. Wesentlich verbessert von A. K\u00f6nig, mit Bilateralspalten und Pa. Reflektions-prisma zur Beimischung von wei\u00dfem Licht. Au\u00dferdem Flintglasprisma und verstellbare Rochon- und Nicol-Prismen an den Hauptcollimatoren u. v. a. Laut besondrer Offerte.\tca. M. 3650.\u2014\nNr. 262. Gr\u00f6\u00dfter Farbenmischapparat nach v. Helmholtz-K\u00f6nig.\nVollkommenste Ausf\u00fchrung. Laut besondrer Offerte. ca. M. 8000.\u2014\nNr. 265. Neuer Farbenmischapparat nach Asher (Verh. d. deutsch. Physik. Ges. V. 18 u. 19). Die spektrale Zerlegung des Lichtes erfolgt\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":19},{"file":"p0020.txt","language":"de","ocr_de":"20\nnicht durch ein Prisma, sondern durch ein Thorp\u2019sches Gitter. Als Lichtquelle dient ein Gasgl\u00fchlicht, welches durch Reflektoren je zwei einstellbare Spalten beleuchtet. Die Einstellung derselben kann an einer Skala, die ev. direkt auf Wellenl\u00e4ngen geeicht ist, abgelesen werden.\nInfolge seiner \u00fcbersichtlichen, einfachen Form und Handhabung ist der Apparat besonders n\u00fctzlich zur Untersuchung von Farbenblinden und zur Demonstration.\tM. 800.\u2014\nNr. 260. Derselbe mit bilateralen Spalten f\u00fcr speziell physiologische Versuche.\tM. 1150.\u2014\nEichung der linearen Skalen in Wellenl\u00e4ngen mehr M. 100.\u2014\nNr. 290. Doppelspalt f\u00fcr spektrale Farbenmischungen nach O. Zoth.\n(Wdt. II. 166.) Die in Pfl\u00fcgers Arch. (Bd. 70. 1898) n\u00e4her beschriebene Einrichtung besitzt zwei Spalten, welche in ihrer H\u00f6he etwas \u00fcbereinander greifen und mikrometrisch gegeneinander verschoben werden k\u00f6nnen. Dadurch ist es m\u00f6glich, einen beliebigen Streifen aus dem Spektrum herauszunehmen, welcher dann oben und unten die beiden Componenten und der Mitte die Mischfarbe zeigt. Durch weiteres Verschieben der Spalte erh\u00e4lt man fortschreitend die verschiedensten Farbenmischungen und Komplement\u00e4rfarbenpaare.\tM. 140.\u2014\nNr. 295. Spektrometrischer Apparat f\u00fcr psychologische Untersuchungen am objektiven Spektrum. (Philos. Stud. XIII, 4.)\nNr. 295\nDurch Anwendung von zwei oder mehr Spalten, von denen das untere Paar I durch Schraube S m'jkrometrisch verstellbar ist, sowie durch Bewegung des Apparates als Ganzes auf einer Stahlstange, sind isolierte Farben aus dem objektiven Spektrum erh\u00e4ltlich und in ihrer Lage zu den Frauenhofer\u2019schen Linien zu bestimmen.\tM. 225.\u2014\nNr. 300. Gro\u00dfer Projektionsapparat, bestehend aus Schuckert\u2019scher Kamera mit automat, regulierender Gleichstromlampe f\u00fcr 15\u201420 Ampere, dreifachem Beleuchtungssystem von 155 mm Durchmesser, Messing-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":20},{"file":"p0021.txt","language":"de","ocr_de":"21\nkonus mit Trieb, Steinheil\u2019schem Gruppenantiplanet Nr. 4, 240 mm Brennweite, zwei Wasserk\u00e4sten und Doppelbilderhalter mit zehn Einsteckr\u00e4hmchen von 81/2><81/2, 8VaxlO und 9x12 em Hoch- und Querformat, zur Projektion von Diapositiven.\nMit Einrichtung zur Projektion von vertikal stehenden, durchsichtigen Gegenst\u00e4nden, unter konvergentem und parallelem Licht, auf 1 y2 m langem Fu\u00dfbrett mit Messinglaufschienen und vier darauf gleitenden, in der H\u00f6he verstellbaren Stativen auf Eisenf\u00fc\u00dfen, zur Aufnahme der Plankonvexlinsen, des Umkehrprismas etc., zwei gro\u00dfen Plankonvexlinsen f\u00fcr Projektion unter parallelem Licht, gro\u00dfem Umkehrprisma und Tisch f\u00fcr Gegenst\u00e4nde, um die Vertikale drehbar.\nKomplett lt. besonderer Offerte,\tca. M. 1200.__\nNr. 310. Projektionsapparat mit episkopischem Ansatz und optischer Bank, zur Projektion von Diapositiven 81/2x81/2, 8y2xi0 und 9x12 cm, undurchsichtigen K\u00f6rpern, Photographien, Zeichnungen etc., sowie f\u00fcr spektroskopische Projektion.\nNr. 310\nDer Apparat ist auf einem 1,40 m langen Grundbrett montiert und besteht aus Camera, epidiaskop. Ansatz, sowie 50 cm langer optischer Bank. Zum Apparat geh\u00f6ren zwei Objekte von 60 resp. 80 mm Linsendurchmesser, doppelter, automatischer Bilderschieber mit je zwei Einlagen f\u00fcr Diapositive f\u00fcr S^xSQg, 8^x10 und 9x12 cm.\nOhne Lichtquelle M. 510.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":21},{"file":"p0022.txt","language":"de","ocr_de":"22 \u2014\nHierzu:\nNr. 311. Eine spektroskopische Einrichtung, bestehend aus verstellbarem Spalt, Objektiv und Flaschenprisma auf drehbarem Stativ,\nM. 110.-\nNr. 312. Eine mikroskopische Einrichtung, bestehend aus K\u00fchl-kovette, Sammellinse, Kondensator, drehbarem Objekttisch, Projektions-Mikroskop mit Mikrometerbewegung, Innen-Nicol und Objektiv. M. 280.\u2014\nNr. 315\nNr. 315. Projektions-Apparat mit optischer Bank f\u00fcr Schulen und wissenschaftliche Vereine; geeignet f\u00fcr jede Beleuchtungsart. Kondensator 115 mm, f\u00fcr Diapositive 81/2x81/2 und SFj^lO cm. M. 120.\u2014\nNr. 316. Derselbe mit Kondensator 150 mm, f\u00fcr 9x12 cm Diapositive und langer optischer Bank.\tM. 155.\u2014\nNr. 320. Universal-Projektions-Apparat fiir\\ alle Zwecke geeignet und speziell f\u00fcr Wandervorlesungen und Reise bestimmt. Dieser Apparat erfordert nur eine Bodenfl\u00e4che von 45x20 cm.\nDas Geh\u00e4use des Apparates ist zur Aufnahme jeder Lichtquelle eingerichtet und besitzt zwei T\u00fcren, sowie r\u00fcckseitig einen Vorhangverschlu\u00df zwecks bequemer Regulierung der Lichtquelle.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":22},{"file":"p0023.txt","language":"de","ocr_de":"23\nDer in R\u00f6hren laufende Objektivauszug ist durch Lederbalgen mit der Bildbiihne verbunden, was die Verwendung von Objektiven verschiedener Brennweiten bequem gestattet.\nNr. 320\nNr. 325\nDer Apparat wird geliefert mit Kondensator, achromatischen Objektiv mit Doppeltriebknopf, Scharnierverschlu\u00df und Spalt zur Aufnahme farbiger Gl\u00e4ser, doppeltem Bilderschieber (autom. aushebend), verschlie\u00dfbarem Transportkasten mit Neigevorrichtung (zur Aufstellung des Apparates) mit Kondensator von 115 mm Durchmesser (f\u00fcr Diapos. 81/2x8I/2 und 8y2xi0 cm).\tM. 185. \u2014\nNr. 321. Mit Kondensator von 150 mm Durchmesser (f\u00fcr Diapos. V/^8% Styx 10 und 9x12 cm).\tM. 225. --\nNr. 325. Vertikal-Ansatz zur Projektion horizontal liegender Gegenst\u00e4nde, bestehend aus 2 Planspiegeln, 1 Plankonvexlinse und 1 Objektivtr\u00e4ger.\tca. M. 85.\u2014 bis 100.\u2014\nNr. 330. Universal-Projektions-Apparat mit langen und doppelten Bilderschieber. 160 mm Kondensor f\u00fcr 9x12 cm\tM. 185.\u2014\nNr. 331.\t220 \u201e\t\u201e\t\u201e13xl8\t\u201e 265.\u2014\nHilfs-Apparat dazu:\nNr. 332. Ansatz f\u00fcr Vertikal und Mikro-Projektion ohne Objektiv und Kondensorlinse f\u00fcr 9x12 cm\tM. 95.\u2014\nNr. 333.\t\u201e 13x18 \u201e\t\u201e 145.\u2014\nNr. 334. Kombinierter Ansatz f\u00fcr Vertikal- und Horizontal - Projektion f\u00fcr 9x12 cm\tM. 145.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n\u00ab","page":23},{"file":"p0024.txt","language":"de","ocr_de":"24\nNr. 335. F\u00fcr 13x18 cm\tM. 220.- st\nNr. 336. Kinoansatz f\u00fcr Normalfilms\t\u201e 150.\u2014\nWeitere Modelle und Objektive nach Spezialangebot.\nNr. 340. Elektr. Bogenlampe, einfache, praktische Konstruktion mit Einrichtung zum Einstellen und Regulieren des Lichtbogens, Vor- und R\u00fcckw\u00e4rtsstellen der oberen Kohle, sowie zur seitlichen und vertikalen Verstellung mittels Mikrometerbewegung. F\u00fcr 5\u201435 Amp\u00e8re Gleichstrom inkl. St\u00e4nder\tM. 57 \u2014\nNr. 341, Dieselbe. F\u00fcr 5\u201450 Amp\u00e8re Gleichstrom, inkl. St\u00e4nder\nM. 75.-\nNr. 346. Elektrische Bogenlampe f\u00fcr gro\u00dfe Projektion und Kinomatograph f\u00fcr Gleich- und Wechselstrom.\tM. 100.\u2014\nNr. 348. Widerst\u00e4nde f\u00fcr Nr. 340/5 werden f\u00fcr jede Spannung und Amperezahl passend geliefert zum Preise von\tM. 45.\u2014 bis 120.\u2014\nNr. 350. Gasgl\u00fchlichteinrichtung f\u00fcr Projektion\tM. 15.\u2014\nNr. 351. Beagid, Licht, transportabel, ger\u00e4uschlos und zuverl\u00e4ssig, Gew.\t6 Ko.\tM.\t50.\u2014\nNr. 352. Azetylen-Brenner, vierfach\t\u201e\t24 \u2014\nNr. 353. Reform-Azetylengas-Entwickler, Gr\u00f6\u00dfe 1 35 cm hoch ,. 45.\u2014\n\u201e\t11 50 \u201e\t\u201e\t\u201e\t50.\u2014\nNr. 355. Kalklichtbrenner f\u00fcr Leuchtgas, Wasserstoffgas oder \u00c4ther mit\tSauerstoff\tM.\t38.\u2014\nSonderpreisiiste f\u00fcr Projektion, welche eine reichhaltige Auswahl von Projektionsapparaten und Zubeh\u00f6r f\u00fcr alle Zwecke enth\u00e4lt, steht Interessenten kostenlos zur Verf\u00fcgung.\nNr. 370. Adaptometer nach Nagel, (Zeitschr.f. Augenheilkunde XVII.3.) Dieser Apparat zur Messung des Lichtsinnes erlaubt eine weit feinere Abstufung und Messung der Lichtreize bei gleichzeitig gr\u00f6\u00dferem Umfang der Intensit\u00e4ts\u00e4nderung als das \u00e4hnlichen Zwecken dienende F\u00f6rster\u2019sche Photometer.\tM. 540.\u2014\nNr. 371. Visierlampe zu vorstehendem Apparat, zur Erleichterung des Auffindens der Vergleichsscheibe im Dunkelzimmer. M. 75.\u2014\nNr. 376. Perimeter nach F\u00f6rster.\tM. 150.\u2014\nNr. 380. Perimeter nach Wundt. (Wdt. II. 183). Auf einem h\u00f6lzernen Gestell ist ein Viertelkreisbogen von 108 cm Radius derart um die Horizontalachse drehbar gelagert, da\u00df das im Zentrum fixierte Auge des Beobachters sich in Sitzh\u00f6he befindet. Des Kreisbogen ist durch Geg\u00e8n-gewicht ausbalanciert, mit Teilung versehen und wird gebildet durch eine\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n","page":24},{"file":"p0025.txt","language":"de","ocr_de":"25\nstarke Schiene aus T-Eisen, aui welcher sich w\u00e4hrend der Beobachtung die unter Nr. 381 bis 383 und 385 aufgef\u00fchrten Apparate verstellen lassen. Das Auge ist fixiert durch gepolsterte, stellbare Kinn- und Stirnst\u00fctze K,\nNr. 380\nwobei eine Klappe das zweite Auge verdeckt. Die hohle Achse F kann als Fixationspunkt von hinten beleuchtet werden. Die Winkelstellung des Bogens wird am Teilkreis abgelesen.\tM. 375.\u2014\nNr. 381. Laterne zu Nr. 380 f\u00fcr farbige Gelatine- oder Glasscheiben, ln einem geschw\u00e4rzten Kasten ist eine Gl\u00fchlampe von Mattglas eingeschlossen, welche ein Feld von 5 cm Durchmesser beleuchtet. \u00dcber dasselbe k\u00f6nnen unter einem aufschraubbaren Rahmen Gelatine, Glasplatten etc. befestigt werden. (Fig. 380 L.)\tM. 62.50\nNr. 382. Farbenkreisel zu Nr. 380. Derselbe, gleicher Konstruktion wie Nr. 165, kann w\u00e4hrend der Rotation am Kreisbogen verstellt und\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":25},{"file":"p0026.txt","language":"de","ocr_de":"fixiert werden. Infolge des ruhigen, ger\u00e4uschlosen Ganges kommt dei Perimeterbogen nicht in Zitterbewegung.\tM. 56.-\nS. Zimm erm ann, Le/p 2 /g.\nNr. 383\nNr. 383. Strahlenfilter zu Nr. 380. In einer Glasr\u00f6hre von 40 mm Durchmesser und 120 mm L\u00e4nge sind zwei verschieden gro\u00dfe Abteilungen AA mit St\u00f6pselverschlu\u00df zur Aufnahme von strahlenbrechenden Fl\u00fcssigkeiten angebracht, welche durch Spiegelglasplatten verschlossen und durch eine Metallfassung mit untergelegten Gummiringen zusammengepre\u00dft werden. (Vergl. W. Hellpach, Phil. Stud. 15.)\tM. 95.\u2014\nNr. 384. Laterne f\u00fcr optische Versuche. Die unter Nr. 381 beschriebene Form vergr\u00f6\u00dfert f\u00fcr ein freies Lichtfeld von 12 cm Durchmesser. \u00dcber demselben lassen sich Matt- oder farbige Glasplatten anbringen, welche durch einen Schieber verdeckt werden k\u00f6nnen; Blenden mit Kreuz + und Pfeil | sind ebenfalls vorgesehen.\nDie Laterne ist auf Stativ befestigt.\tM. 95.-\nNr. 385. Apparat zur Pr\u00fcfung der Sehsch\u00e4rfe zu Nr. 380. Mittels doppelwirkender Schraube werden in einer F\u00fchrung schwarz und wei\u00df gef\u00e4rbte Bleche gleichzeitig voneinander verstellt, da\u00df entweder zwei schwarze Striche auf wei\u00dfem Grunde, oder umgekehrt zwei wei\u00dfe Striche auf schwarzem Grunde erscheinen. Die Strichl\u00e4nge ist konstant 6 cm, die Breite dagegen wird von 0\u20146 cm variiert.\nAbgebildet unter S Fig. 380.\tM. 105.\u2014\nDie unter Nr. 381\u201483 und 385 aufgef\u00fchrten Apparate besitzen eine Haltevorrichtung, welche auf den Quadranten pa\u00dft, so da\u00df die Objekte genau 1 m vom Auge entfernt sind.\nSie eignen sich indessen auch ohne den Perimeter zu entsprechenden Versuchen und werden alsdann auf Stativ und Dreifu\u00df geliefert.\nNr. 388. Perimeier nach Wundt mit schwerem Eisengestell und H\u00f6henverstellung.\tM. 495.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":26},{"file":"p0027.txt","language":"de","ocr_de":"27\nNr. 395. Apparat zur Pr\u00fcfung der Sehsch\u00e4rfe beim indirekten Sehen. Bei den in Wundts Laboratorium im Dunkelzimmer vorgenommenen Versuchen diente als Fixation ein leuchtender Punkt und als Objekte gl\u00fchende Platindr\u00e4hte. Auf einer prismatischen Schiene sind zwei Schlitten durch Zahnstangen und Triebvorrichtung derari montiert, da\u00df sie bei der Drehung des Triebes sich gleichm\u00e4ssig vom Mittel entfernen. Die Schlitten tragen je zwei Platinf\u00e4den von 40 mm L\u00e4nge, welche durch elektrischen Strom zum Gl\u00fchen gebracht werden.\nNr. 395\nAuf einer Teilung lassen sie sich bis 55 mm voneinander entfernen und durch Matt- oder farbige Glasplatten \u00fcberdecken. Den Fixationspunkt f\u00fcr das Auge bildet die hohle, von hinten beleuchtete Achse, um welche die gesamte Einrichtung gedreht werden kann; an einer Kreisstellung kann man die Neigung ablesen. Die Entfernung der Objekte vom Fixationspunkte, welche beiderseits 50 cm betr\u00e4gt, gibt eine L\u00e4ngsteilung an. In einer Tischklemme l\u00e4\u00dft sich der Apparat auf richtige Augenh\u00f6he einstellen.\tM.\t-\nNr. 398. Apparat zur Demonstration des blinden Fleckes und peripherem Sehen nach Schaefer. Der Apparat kann zur Messung des horizontalen und vertikalen Durchmessers der gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen verschwindenden Fl\u00e4che in verschiedenen Abst\u00e4nden vom Auge dienen; ist aber haupts\u00e4chlich dazu bestimmt, bei Vorlesungen und \u00dcbungen die Demonstration des optischen Verschwindens von Gegenst\u00e4nden, deren Bilder im Auge auf den blinden Fleck fallen, zu erleichtern. Man bringe etwa zu diesem Zwecke den Rahmen in die Mitte der Gleitschiene, gebe dem Diaphragma eine solche Stellung und Gr\u00f6\u00dfe, da\u00df es beim festen Fixieren von F bequem verschwindet, und lasse den Beobachtenden abwechselnd auf das Quadrat und die Fixiermarke blicken. Durch Verschieben des Rahmens auf der Gleitschiene l\u00e4\u00dft sich zeigen,\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":27},{"file":"p0028.txt","language":"de","ocr_de":"\u2014 28\nda\u00df zu jeder Entfernung vom Auge eine bestimmte Maximal-Gr\u00f6\u00dfe um ein bestimmter Abstand des Quadrates von F geh\u00f6rt, falls Q v\u00f6llij verschwinden soll. Ist Q auf Verschwinden eingestellt, so kann mai an dar\u00fcber gelegten Zeichnungen verschiedener Art zeigen, wie dii\nNr. 398\ndurch den blinden Fleck bedingte L\u00fccke des Gesichtsfeldes durch psychische Erg\u00e4nzungen ausgef\u00fcllt wird. Das nicht beobachtende Auge wird durch eine Hartgummiplatte P, die nach allen Seiten drehbar ist, abgedeckt.\tM. 40 \u2014\nNr. 400/1\nNr. 400. Optische Bank nach v. Frey. Auf der prismatischen, 125 cm langen Bahn lassen sich an einer Teilung leicht verschieben:\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":28},{"file":"p0029.txt","language":"de","ocr_de":"29\n1 Rahmen zur Aufnahme einer Mattglas- oder Spiegelplatte,\n1 doppelter und 1 einfacher Linsentr\u00e4ger,\n1 Tischchen zur Aufnahme eines Prismas, Farbenl\u00f6sung u. dergl. 1 Irisblende von 35 mm \u00d6ffnung,\n! Schirm mit 4 Eins\u00e4tzen als: Loch, Pfeil, Kreuz etc.\nDie auf der Bahn sitzenden Reiter k\u00f6nnen leicht abgehoben und gestellt werden, was f\u00fcr rasche Einstellung bezw. Entfernung der Linsen sehr bequem ist.\nAls Linsen sind gew\u00e4hlt die handlichen, runden Brillengl\u00e4ser mit Fassung und Griff des unter Nr. 401 aufgef\u00fchrten Brillenkastens.\nDer doppelte Linsentr\u00e4ger ist mit einem separaten Schlitten ausgestattet, wodurch die Linsen einander mehr oder weniger gen\u00e4hert werden k\u00f6nnen. Die H\u00f6he der optischen Achse betr\u00e4gt vom Tisch gemessen 37,5 cm.\tM. 325.\u2014\nNr. 401. Gl\u00e4serkasten zu Nr. 400, sog. \u201e Ausr\u00fcstung f\u00fcr Milit\u00e4r\u00e4rzte\u201c : Sph\u00e4risch konkav und konvex je 2 Paar von 0,25 bis 7 D.\nCylindrisch konkav und konvex je 1 St\u00fcck von 0,25 bis 6 D.\nPrismen je 1 St\u00fcck von 2, 3, 4, 5, 10, 16\u00b0 und 10\u00b0 doppelt.\nProbierbrille mit doppeltem Glashalter und Gradbogen, Schraubenzieher, einfachen Augenspiegel, Mattgl\u00e4ser und Blenden.\tM. 125.\u2014\nNr. 410. Optisches Auge nach K\u00fchne, zur objektiven Darstellung des Strahlenganges im Auge in 10 f\u00e2cher Vergr\u00f6\u00dferung, der Kurz- und Weitsichtigkeit, des Schreiner sehen Versuches etc.\tM. 110.\u2014\nNr. 415. Gleichheits- und Kontrastphotometer. Infolge seiner einfachen Konstruktion, leichten Handhabung und geringen Gewichtes auch auf schwach gebauten Photometerb\u00e4nken benutzbar. Zur Vergleichung wird das Ritchie\u2019sche Gipsprisma verwendet. Werden die Kontrastgl\u00e4ser entfernt, so wirkt das Instrument als einfaches Gleichheitsphotometer.\nM. 130.\u2014\nNr. 41b. Dasselbe mit geteiltem Vertikalkreis.\tM. 140.\u2014\nNr. 420. Flimmer-Photometer. (Zeitschr. f. Instrkd. 05, II.) Zur Messung von verschiedenfarbigen Lichtquellen wird das Rood\u2019sche Flimmerph\u00e4nomen benutzt. Mit Motor f\u00fcr 110 Volt (siehe Abbildg. S. 30) M. 145.\u2014\nNr. 421. Dasselbe, jedoch um die optische Achse umschlagbar eingerichtet, mit geteiltem Vertikalkreis\tM. 155.\u2014\nNr. 425. Differenz-Flimmer-Photometer. (Zeitschr. f. Instrkd. 1906,8.) Besitzt gegen\u00fcber dem vorerw\u00e4hnten den Vorzug der noch leichteren und genaueren Einstellung.\tM. 195.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":29},{"file":"p0030.txt","language":"de","ocr_de":"Nr. 426. Dasselbe, umschlagbar eingerichtet, mit geteiltem Vertikalkreis\tM. 185.-\nBei Anwendung von 6 Volt-Motor erh\u00f6ht sich der Preis um M. 10-\nNr. 420\nNr. 430. Kurze Photometerbank, 1 m lang, mit Teilung und drei auf Rollen laufenden Wagen.\tM. 220.\u2014\nNr. 432. Photometer, dreiteilig, je 1 m mit fortlaufender Teilung und drei Wagen wie vorher.\tM. 375.\u2014\n(Preise ohne Photometeraufsatz!)\nNr. 435. Photometeraufsatz mit Lummer-Brodhun\u2019schem Prismenw\u00fcrfel mit runden Feldern f\u00fcr Einstellung auf gleiche Helligkeit. M. 135.\u2014 Photometer lt. besonderer Offerte!\nNr. 436. Derselbe mit geteiltem Kreise zur Photometrierung von Lichtquellen unter verschiedenen Winkeln, sowie mit Glasfenstern mit einge\u00e4tztem Kreuz in den Staubklappen und vorschlagbarer Konkavlinse am Okular.\tM. 190.\u2014\nNr. 440. hefneriampe zum Photometrieren, mit Lehre zur Pr\u00fcfung des Dochtrohres und des Flammenmessers, Dochtschere und ya m Docht, mit Hefner\u2019schem Flammenmesser.\tM. 48.\u2014\nNr. 441. Mit Kr\u00fcss\u2019schem Flammenmesser.\tM. 51.50\nNr. 442. Mit Hefner\u2019schem und Kr\u00fcss\u2019schem Flammenmesser.\n(Abbildg. S. 31.)\tM. 62.\u2014\nNr. 450. Einfacher Rumfords Photometer zur Unterschiedsempfindl lichkeit f\u00fcr Lichtst\u00e4rke. Auf Grundbrett ist vertikal eine wei\u00dfe Tafe-und davor ein flacher, um seine vertikale Achse drehbarer Stab na-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":30},{"file":"p0031.txt","language":"de","ocr_de":"31\ngebracht, mit weichem bei verschiedener Entfernung der Lichtquellen gleich breite Schatten erzielt werden k\u00f6nnen.\tM. 8.50\nNr. 442\nNr. 495. Apparat zur Pupillen-Untersuchung nach Sommer (Sommer, Lehrb. d. psychopath. Unters.-Meth.). Mit dem Apparat kann man bestimmte Mengen elektrischen Lichtes, die durch einen Rheostaten abgestuft und f\u00fcr jede Rheostatenstellung photometrisch bestimmt werden k\u00f6nnen, in das zu untersuchende Auge werfen. Die Messung der Reaktion geschieht auf optisch-mathematischem Wege durch Einstellung von zwei parallelen F\u00e4den von ver\u00e4nderlicher Weite und Achsenstellung auf den Rand der Pupille bei m\u00f6glichster Fesselung der Accomodation. Das Resultat wird an einer Skala abgelesen. Es ergeben sich bei mehrfacher Untersuchung Reihen von Reizen mit zugeh\u00f6rigen Reihen von Pupillenweiten.\tM. 515.\u2014\nNr. 495\tNr. 496\nNr. 496. Derselbe Apparat f\u00fcr geringere Anspr\u00fcche, mit Petroleumlampe, deren Licht durch Mattglasscheiben variiert wird. (Sommer, Diagn. d. Geisteskr. II. Wien 1901.)\tM. 160.\u2014\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":31},{"file":"p0032.txt","language":"de","ocr_de":"32\nNr. 501. Apparat zur dreidimensionalen Analyse von Bewegungen an den H\u00e4nden nach Sommer. (Zeitschr. f. Psychol, u. Physiol, d. Sinnesorgane XVI, S. 275.) Die Bewegungen der Finger in den drei Dimensionen werden durch eine Platte P und durch mehrere Winkelhebel sc auf drei Schreibhebel \u00fcbertragen, da\u00df diese auf einer rotierenden Trommel\nNr. 501\ndrei Kurven zeichnen, welche den Druck, die seitliche Schwankung und den Sto\u00df darstellen. Der Arm ruht hierbei in der Schlinge S, w\u00e4hrend die Finger durch ein Gummiband mit der Platte P verbunden werden. Das System der drei sehr leicht beweglichen Hebel ist durch das Gewicht G ausbalanciert und kann durch die hochstellbare St\u00fctze B in der Ruhelage fixiert werden. Der Apparat eignet sich zur Untersuchung aller Arten von Tremor, sowie der feineren Ausdrucksbewegungen, welche unwillk\u00fcrlich an den Fingern zustande kommen.\tLg. M. 160.\u2014\nNr. 502. Apparat zur dreidimensionalen Analyse von Bewegungen der Beine nach Sommer. (Sommer, Lehrb. d. psychopathol. Unter-suchungsmeth., Wien 1899, S. 135.) Die Bewegungen des \u00e4quilibrierten Beines oder anderer Muskelgruppen werden mittels dreier Schreibhebel auf eine rotierende Trommel \u00fcbertragen. Der Apparat eignet sich besonders zur Untersuchung von ataktischen Zust\u00e4nden, ferner zu Versuchen \u00fcber Erm\u00fcdung, \u00fcberhaupt lassen sich mit ihm eine Menge physiologische Bewegungserscheinungen an den Extremit\u00e4ten darstellen und messen. Der Apparat wird zu station\u00e4rem Gebrauch komplett mit\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":32},{"file":"p0033.txt","language":"de","ocr_de":"33\nRegistrier-Apparat auf Wandkonsol, wie Fig. 502, geliefert, auf Wunsch jedoch auch transportabel ausgef\u00fchrt.\tM. 285. \u2014\nNr. 502\nNr. 503. Reflexmuliiplikator nach Sommer. (Deutsche med.Wochenschrift 1894, Nr. 45.) Der Apparat dient zur graphischen Darstellung des\nNr. 503\nKnieph\u00e4nomens. Der Oberschenkel wird in einer St\u00fctze gelagert, \u00fcber welche ein Fallhammer, dessen Gewicht und Fallh\u00f6he variabel sind,\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n8","page":33},{"file":"p0034.txt","language":"de","ocr_de":"34\nbefestigt ist. Am Unterschenkel ist eine Ledermanschette M befestigt welche in einem 2 m hohen Gestell \u2014 ausbalanciert \u2014 aufgeh\u00e4ngt ist Die beim Aufschlag des Hammers auf die Sehne erfolgende Reflex bewegung des \u00e4quilibrierten Unterschenkels wird mittels Hebels au eine Vertikalf\u00fchrung \u00fcbertragen, dessen Schreibhebel die Bewegunger auf die Trommel des Registrier-Apparates aufzeichnet. Kompl. inkl Registrier-Apparat\tM. 445-\nNr. 503 kann auf Wunsch mit den Kontakten C 1 und C 2 au gefertigt und alsdann gleichzeitig zur zeitlichen Messung wie Nr. 50t verwendet werden.\tMehrpreis M. 95-\nNr. 504. Apparat zur zeitlichen Messung des Knieph\u00e4nomens nac! Sommer. (Sommer, Diagn. d. Geisteskr., II. Aufl. Wien 1901.) An de Kniest\u00fctze sind zwei Kontakte angebracht, von denen C 1 im Monier des Reizes (Aufschlag des Hammers auf die Sehne) einen Stromkreis\nNr. 504\nschlie\u00dft. Bei eintretender Reaktion des Unterschenkels wird durch der, Kontakt C 2 mittels des um das Fu\u00dfgelenk geschlungenen Fadens der Stromkreis ge\u00f6ffnet. Die Zeit, die zwischen Schlu\u00df und \u00d6ffnung lieg! wird am Chronoskop abgelesen.\tM. 235-\nNr. 505. Apparat zur Analyse von physiognomischen Bewegungen der Stirnmuskulatur nach Sommer. (Beitr. z. psych. Kl., Heft 3.) Der\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":34},{"file":"p0035.txt","language":"de","ocr_de":"35\nApparat wird mittels einer Bandage so am Kopfe befestigt, da\u00df die Stirn frei bleibt. Ein an dieselbe gedr\u00fccktes sog. Saugh\u00fctchen G \u00fcbertr\u00e4gt die Bewegungen der betreffenden Stelle der Stirnhaut mittels ungleicharmigen Hebels H auf zwei rechtwinklig zueinander stehende Aufnahme-Kapseln I 1 und T 2, welche mit zwei Marey\u2019schen Tambouren pneumatisch verbunden sind, deren Schreibhebel die Bewegungen der Stirnhaut auf eine Registriertrommel aufzeichnen.\tM. 150.\u2014\nNr. 505 a\n505 b\nNr. 510. Stativ mit mikrometrischer Feinstellung und 2 Marey-Tamboure zu Nr. 505\tM. 75.\u2014\nNr. 550. Apparat zur Darstellung der Kontrastfarben nach Rogona\nScina, mit vierfarbigen Gl\u00e4sern (Ausf\u00fchrung in Holz)\tM. 9.50\nNr. 560. Nachbilder-Apparat. In einem Rahmengestell befinden sich Kartons mit verschiedenfarbigen Zeichnungen. Inkl. 6 Tafeln M. 17.\u2014\nNr. 565. Apparat zur Erzeugung komplement\u00e4rfarbiger Nachbilder\n(Wdt., II. 204). Derselbe besteht aus einem geschw\u00e4rzten Kasten, dessen kreisf\u00f6rmigen Ausschnitt eine Mattglanzplatte deckt, welche von innen beleuchtet wird. Zwischen Flamme und Mattglasplatte k\u00f6nnen farbige Glasplatten eingeschoben, sowie durch einen schwarzen Schieber der Lichtkreis pl\u00f6tzlich verdeckt werden. Inkl. Mattglasscheibe und je einer roten, gr\u00fcnen, gelben und blauen Glasscheibe\tM. 75.\u2014\nNr. 566. Gasgl\u00fchlichteinrichtung (auf Stativ) hierzu M. 16.\u2014 Nr. 567. Schirmvorrichtung zu Nachbildversuchen nach Wirth, Vor den Lichtkreis des Apparates Nr. 565 werden geschw\u00e4rzte Bleche\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":35},{"file":"p0036.txt","language":"de","ocr_de":"36\nmit kleinerem kreisf\u00f6rmigem Ausschnitt geschoben, deren eine in zwei H\u00e4lften geschnitten ist und geschlossen den Vergleichsring deckt. D\u00eet andere wird in dem Moment enth\u00fcllt, wo das Nachbild gemessen werdet soll.\tM. 15.\u2014\nNr. 590. Tachisioskop, einfacher Apparat, zur Erzeugung momentaner Gesichtseindr\u00fccke. Der Fallschirm S, dessen Fallgeschwindigkeit durch Gewichte G ver\u00e4nderlich ist, gibt f\u00fcr die Zeit des Vor\u00fcberganges\nNr. 590\ndes Spaltes ein sonst verdecktes (Jbjekt frei. Der Letztere hat eine \u00d6ffnung von 150x6\u00fc mm und kann durch Schieber verengt werden. Der Appart ist vollst\u00e4ndig aus Metall. Bei Wiederholung des Versuches wird die Reizkarte durch Klappe D verdeckt.\tLg. M. 90.-\nNr. 592. Falltachistoskop nach Wundt. Der zwischen 2 Messings\u00e4ulen gef\u00fchrte und mit Spalt von 80x60 mm versehene Fallschirm kann durch einen in beliebiger H\u00f6he fixierbaren Elektromagneten gehalten werden. Ein variables Gegengewicht gestattet die Fallgeschwindigkeit in weitem Ma\u00dfe zu variieren. Regulierbare Bremsfedern, sowie eine durch das Gegengewicht zu hebende D\u00e4mpfung mildern den Aui-schlag. Die Reizkarte wird durch Federn gehalten und beim Hochziehen des Spaltes bezw. Beginn des Versuchs durch einen Vorhang aus schwarzem Tuch, der zugleich den Fixationspunkt tr\u00e4gt, solange\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":36},{"file":"p0037.txt","language":"de","ocr_de":"37\nverdeckt, bis der fallende Spalt ihn abst\u00f6\u00dft, die Reizkarte erscheint im Spalt und wird sofort durch den Fallschirm verdeckt.\nDie Zeitdauer der Darbietung des Objektes kann auch durch den Verschlu\u00dfschieber des Spaltes ver\u00e4ndert werden. Die Fallh\u00f6he des Fallschirmes ist gegen eine Teilung einstellbar und betr\u00e4gt max. 750 mm.\nM. 320.\u2014\nNr. 593.\nNr. 593. Dasselbe mit gr\u00f6\u00dferer Fallh\u00f6he. Die S\u00e4ulen des Apparates sind auf 100 cm verl\u00e4ngert, wodurch eine gr\u00f6\u00dfere Variation der Expositionszeit bezw. k\u00fcrzere Reizdauer erreicht wird.\tM. 360 \u2014\nNr. 596. Beobachtungsrohr zu Nr. 590/593. Ein in einer Tisch-klemme in Augenh\u00f6he einstellbarer Stab tr\u00e4gt ein horizontales Rohr von 250 mm L\u00e4nge, welches an dem einen Ende eine Hartgummifassung f\u00fcr das Auge hat und an dem anderen Ende durch eine Irisblende verschlossen werden kann.\tjyp 30.__\nNr. 600. Rotations-Tachistoskop, Die Abbildung zeigt die R\u00fcckseite des Apparates, um die Handhabung zu erkl\u00e4ren. Der Fallschirm, dessen Spalt B die Reizkarte (Objekt) f\u00fcr eine bestimmte, durch Ver-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":37},{"file":"p0038.txt","language":"de","ocr_de":"38\nstellen von B variable Zeitdauer frei gibt, ist gebildet durch ein Scheibe V, die durch ein \u00dcbergewicht G in schwingende Bewegung versetzt wird. Nahe der Achse wird dieselbe durch 2 Nasen F bt grenzt, welche in die Fangleder C einschnappen. Durch Zur\u00fcckziehe! von C wird F 1 frei, die Scheibe schnellt unter der Wirkung des Ge wichtes herum, bis die Nase F in die Fangfeder einschnappt.\nHierbei ist das Objekt R f\u00fcr die Dauer der Passage der \u00d6ffnunj frei geworden und konnte durch die korrespondierende \u00d6ffnung in Schirm D, welcher sonst den gesamten Mechanismus deckt, gesehei werden. Die \u00d6ffnung in D bezw. die Gr\u00f6\u00dfe des Objektes betrag 230x70 mm. Der Objekttr\u00e4ger H ist zwecks leichteren Wechsels de Reizkarten zum Umlegen eingerichtet.\nNr. 600\nEin besonderer Vorzug dieses Tachistoskopes ist, da\u00df bei des folgenden Darbietung das Objekt nicht verdeckt werden mu\u00df. Dit Scheibe wird in der gleichen Richtung weiter gedreht, bis die Anfangs Stellung wieder erreicht ist. Die Darbietung des Reizes erfolgt ge-r\u00e4uschlos.\tM. 97.51\nNr. 610. Rotations-Tachistoskop f\u00fcr Aperceptions-, Vergleichs-um Ged\u00e4chtnis-Versuche nach Wirth. ( Wdt., III. 658.) Der Apparat erm\u00f6glich! taktm\u00e4\u00dfig wiederholte tachistoskopische Expositionen mit variabler Expositionszeit. Eine w\u00e4hrend der Rotation zu handhabende Verschlu\u00dfvorrichtung l\u00e4\u00dft den rotierenden Spalt zu beliebiger Zeit \u00f6ffnen. Dahe: kann der Apparat zun\u00e4chst auch zur einfachen einmaligen tachistos-kopischen Exposition eines Objektes verwendet werden. Eine Hilfsvor\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":38},{"file":"p0039.txt","language":"de","ocr_de":"39\nrichtung zur Auswechslung der Objekte itn Takte der Expositionen l\u00e4\u00dft aber auch zwei verschiedene Objekte nacheinander exponieren, oder ein erstes Objekt beliebig wiederholen und ein zweites Vergleichsobjekt hierauf einmal darbieten, oder endlich eine ganze Reihe verschiedener Objekte fortschreitend tachistoskopisch exponieren.\tM. 400.\u2014\nNr. 615. Tachistoskop nach Netschajeff. Die Darbietung des Objektes im Spalt bewirkt die Bewegung der beiden stellbaren Fl\u00fcgel, welche durch Schraube V bis zu 65\u00fc maximaler \u00d6ffnung verstellt werden k\u00f6nnen, ln der Anfangsstellung steht der Fl\u00fcgel N vor dem Spalt und zwischen\nNr. 615\ndem in der Figur zur Seite gelegten Objekt O. Hier wird er durch den Haken H gehalten. Wird der Letztere zur\u00fcckgezogen, so schnellt der Fl\u00fcgel durch die Wirkung des Gewichts abw\u00e4rts, das Objekt wird frei, bis der zweite Fl\u00fcgel F in die Lage des ersten gekommen ist und das Objekt deckt. Die Zeit der Darbietung ist zwischen 0 und 150 Sigma variabel.\tM. 75.\u2014\nNr. 617. Reizkarten nach Rossoiimo.\tLg. M. 7.50\nNr. 620. Pendeitachistoskop nach Wirth und Berliner. Dasselbe eignet sich besonders f\u00fcr die Messung und Variierung der Expositionszeiten vor einem rotierenden Farbkreisei, beschrieben und abgebildet in: Berliner; Anstieg der reinen Farbenerregung im Sehorgan, Psych. St, III. 91. Es besteht aus einem doppelarmigen Pendel, dessen oberhalb der Achse befindlicher Teil in einem Kreisbogen endet, der zur Aufnahme von Blechsektoren eingerichtet ist. Diese lassen sich\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":39},{"file":"p0040.txt","language":"de","ocr_de":"40\ngegeneinander verstellen, wobei die durch die \u00d6ffnung gegebene Es positionszeit an einer Skala abgelesen werden kann. Der untere Teil d( Pendels tr\u00e4gt ein stellbares Gegengewicht und einen Anker, mit demi durch einen Elektromagneten gehalten wird. Nach Vollendung ei\u00ab Schwingung wird das Pendel von einem F\u00e4nger gehalten. Magnet un F\u00e4nger sind auf einer bogenf\u00f6rmigen Schiene verstellbar. M. 220.-Nr. 625. Federpendel-Tachistoskop f\u00fcr Reizserien nach Wirth, Dt das Objekt verdeckende Schirm S ist an einem Gelenkparallelogrami befestigt, welches um 2 Achsen A schwingt und durch den Elektromagnet\u00ab E gehalten wird. Durch entsprechende Spannung der Feder F wird ei reicht, da\u00df bei einer einmaligen Unterbrechung des Stromes von E di Schirm einmal nach unten und wieder bis zu E zur\u00fcck schwingt, wobt jedes Ger\u00e4usch beim Aufschlag durch den Puffer P vermieden wird.\n2T. Z/M AfS#/VA\t. :\nNr. 625\nZu Reaktionsversuchen und zur Messung der Expositionszeit dient der Hg.-Kontakt N.\nF\u00fcr rhythmische Unterbrechungen eignet sich Kontaktuhr Nr. 1765 7, F\u00fcr unregelm\u00e4\u00dfige Reihen dagegen Kontakt-Apparat Nr. 1950 4. M. 95.-Nr. 630. Spiegeltachistoskop nach Wirth zur momentanen Ver\u00e4nderung einer beliebigen Stelle innerhalb eines gr\u00f6\u00dferen optischen Komplexes. (Wdt., III. 360.) Der Apparat ist vor allem zur Untersuchung der Aufmerksamkeitsverteilung auf ein Feld von bestimmter Ausdehnung und Ausf\u00fcllung geeignet. Er besteht aus einer 40 cm gro\u00dfen, rotierender Spiegelscheibe G, auf welcher der Spiegelbelag auf einem schmalen Sektor bei Sp entfernt ist und das durchsichtige, f\u00fcr gew\u00f6hnlich durch\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":40},{"file":"p0041.txt","language":"de","ocr_de":"41\neine r\u00fcckw\u00e4rtige Scheibe V verschlossene Fenster w\u00e4hrend der Rotation durch den Elektromagnet E ge\u00f6ffnet und wieder verschlossen werden kann. Die dauernd zu beobachtende Objekttafel 0. kehrt die bedruckte Seite dem Spiegel zu und wird durch ein Diaphragma in ihr betrachtet.\nDer ge\u00f6ffnete Spalt gestattet nun bei der Rotation w\u00e4hrend seines Durchganges durch dieses Spiegelbild den direkten Ausblick auf eine gleiche, hinter dem Spiegel angebrachte Tafel 02, die eine durch Kontredruck hergestellte Abbildung der vorderen Tafel darstellt. Bei richtiger Stellung derselben ist die Vertauschung des virtuellen mit dem reellen Bilde nicht zu bemerken. Eine Ab\u00e4nderung des r\u00fcckw\u00e4rtigen Bildes kommt also nur als tachistoskopische Variation der ver\u00e4nderten Stelle des dauernd betrachteten Komplexes zur Geltung. Eine besondere Kontaktvorrichtung C, l\u00e4\u00dft den Spalt sich nur f\u00fcr die Dauer eines einzigen Umganges der Scheibe \u00f6ffnen und kann der Zeitpunkt vom Beobachter selbst durch (beliebig lange andauerndes) Niederdr\u00fccken eines Tasters bestimmt werden.\nNr. 630\nDie Spiegelscheibe mu\u00df durch die Schrauben S, in ihrer Ebene genau zentriert werden. Beim Aufstellen derselben ist zu beachten, da\u00df der durchsichtige Sektor durch die Scheibe V verdeckt und durch das Anziehen des Magneten ge\u00f6ffnet wird. Eine genaue, endg\u00fcltige Einstellung von V wird durch die Schraube M bewirkt.\nDie Schnappfeder B kann zur\u00fcckgelegt werden, wodurch das reelle Bild w\u00e4hrend mehrerer Umdrehungen dargeboten wird, bis der Taster die Verbindung unterbricht.\tM, 320.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":41},{"file":"p0042.txt","language":"de","ocr_de":"42\nNr. 633. Spiegeltachistoskop nach Wirth mit Pendelmodifikation,\nUm den Apparat auch f\u00fcr einfache Pendeldarbietungen geeignet zu machen, wurde der Rahmen des Spiegels durch ein Gewicht, weiches zur Erreichung verschiedener Geschwindigkeiten im Radius der Scheibe verstellt werden kann, beschwert. An geeigneter Stelle der Peripherie der Scheibe werden zwei Anker befestigt, welche das Loslassen bezw. Festhalten der um das Gewicht pendelnden Scheibe durch einen Elektromagnet bewirken. Die Dauer der Darbietung des Reizes wird durch Stimmgabel gemessen. Der Spalt V wird durch einen Exzenter offen gehalten und der Kontakt C, ausgeschaltet.\nDer Apparat, als einfaches Tachistoskop benutzt, besitzt als solches alle Vorteile der vollkommenen Akkomodation mit binokularer Betrachtung bei derjenigen Einstellung der in diesem Falle nur mit einem Fixationspunkte versehenen vorderen Tafel, welche das Spiegelbild wieder genau in der Ebene des hinter dem Spiegel befindlichen Expositionsobjektes erscheinen l\u00e4\u00dft.\nUm das Spiegeltachistoskop wieder zu dauernder Rotation zu benutzen, braucht nur das Gewicht entfernt zu werden.\tM. 390.\u2014\nNr. 635. Dezimalen-Apparat nach Wirth. Der zur Untersuchung der sogenannten dezimalen Gleichung konstruierte Apparat gestattet zwischen zwei Grenzstrichen mittels einer Klaviatur einen Teilstrich erscheinen zu\nNr. 635\nlassen, der irgend ein Vielfaches von 20-steln der ganzen Strecke abteilt. Beim Niederdr\u00fccken einer der 20 Taster springt vor der wei\u00dfen Platte P\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG -- BERLIN","page":42},{"file":"p0043.txt","language":"de","ocr_de":"43\nein Zahn Z und zwar zufolge einer peinlichen F\u00fchrung immer genau an der gleichen der Nr. entsprechenden Stelle.\tM. 180.__\nNr. 640. Vergleichstachistoskop nach Michotte. Der Apparat unterscheidet sich von den bekannten Tachistoskopen wesentlich dadurch, da\u00df er statt einen einzigen Reizkomplex zu exponieren, die successive oder simultane Darbietung von zwei Komplexen erm\u00f6glicht.\nDie Intervallzeit zwischen beiden kann beliebig von Null ab variiert und seine Dauer, sowie die Expositionszeiten k\u00f6nnen \u00e4u\u00dfert genau und leicht reguliert werden (bis 1/.-) Sigma). Die beiden Reize k\u00f6nnen nach Belieben entweder nur einmal oder mehrere Male nacheinander einwirken. W\u00e4hrend der Intervallzeiten: zwischen, vor und nach den Reizdarbietungen, sind die Reizkomplexe durch einen neutralen Hintergrund mit Fixationspunkt ersetzt, um die St\u00f6rungen der Akkomodation und der Adaption des Auges zu vermeiden und die Nachbilder zu verl\u00f6schen.\nNr. 640\nDer Apparat zeichnet sich durch seine leichte Handhabung, gro\u00dfe Genauigkeit und durch Mannigfaltigkeit seines Gebrauches aus. Er ist besonders geeignet f\u00fcr exakte Untersuchungen \u00fcber den Verlauf der Netzhauterregung (Anstieg der Erregungskurve, Nachbilder usw.) und \u00fcber\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":43},{"file":"p0044.txt","language":"de","ocr_de":"44\ndie stroboskopischen Erscheinungen, f\u00fcr Bestimmungen des Umfanges des Bewu\u00dftseins (Wirth\u2019sche Methode), f\u00fcr die allgemeinen tachistoskopischei Zwecke, f\u00fcr genaue Versuche \u00fcber das Ged\u00e4chtnis mit kurzen Intervallzeiten usw. je nach Zusammenstellung.\tca. M. 600-\nNr. 645. Jalousieverschlu\u00df zur Darbietung optischer Reize nact Gregor, Der bekannte photographische Verschlu\u00df ist mit einer elektromagnetischen Ausl\u00f6sung versehen, welche den Fallschirm ausl\u00f6st und der Reiz f\u00fcr eine bestimmte Zeit freigibt. Die Expositionszeit ist durch eins Feder ver\u00e4nderlich.\n\nNr. 645\nNebenbei kann die Ausl\u00f6sung mechanisch durch Zug bewirkt werden, Bildgr\u00f6\u00dfe ist 9x9 cm, und werden die Objekte seitw\u00e4rts eingeschoben.\nDer Apparat wird vorteilhaft auf hohen Dreifu\u00df Nr. 4296 oder Tischklemme 4345 montiert.\tM. 95.\u2014\nNr. 650. Pendel-Apparat f\u00fcr Komplikations-Versuche nach Wundt\n(Wdt., III. 80.) Derselbe erm\u00f6glicht, die Abh\u00e4ngigkeit der Zeitverschiebungen von den verschiedenen \u00e4u\u00dferen Bedingungen zu ermitteln; die Geschwindigkeit der Eindr\u00fccke kann leicht variiert und zu- und abnehmend hergestellt werden.\nEntgegen der Abbildung besitzt der Apparat einen gr\u00f6\u00dferen, breiten V o 11 k r e i s mit deutlichen Zahlen auf wei\u00dfem Grunde, vor welchem der durch das Pendel bewegte Zeiger ruhig und ohne Zuckungen schwingt. Der Anschlag der Glocke erfolgt ohne freien Fall oder Hemmung und\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":44},{"file":"p0045.txt","language":"de","ocr_de":"45\nkann durch Einstellen des Zeigers auf jeden beliebigen Skalenteil verlegt werden. Mit dem Kl\u00f6ppel der Glocke verbunden ist ein Hebel f\u00fcr Tastversuche, an welchem auch eine Kontaktvorrichtung zur Ausl\u00f6sung von elektrischen Haut- oder anderen Reizeffekten angebracht ist. M. 445.\u2014\nNr. 650/51\nNr. 651. Pendel-Apparat f\u00fcr Komplikations-Versuche. Um den\nApparat auch zu Demonstration vor einem gr\u00f6\u00dferen Auditorium brauchbar zu machen, wird auf der S\u00e4ule ein Rahmen mit durchsichtigem Teilkreis von 60 cm Durchmesser aufgesetzt, welcher, von hinten beleuchtet, in ziemlicher Entfernung noch Ablesungen erm\u00f6glicht. Derselbe ist auf leichte Weise abnehmbar und der Apparat sofort wieder f\u00fcr exakte Versuche brauchbar.\tjyi. 485_\nNr. 655. Beleuchtungsvorrichtung zu Nr. 651. Stativ mit Gl\u00fchlampen von Mattglas, an der S\u00e4ule derart montiert, da\u00df der Teilkreis von hinten ohne Schatten beleuchtet wird.\tM. 28.___\nNr. 660. Komplikationsuhr nach Wundt. (Wdt., 111. 68.) Der Apparat besteht aus einem gro\u00dfen Gewichtsuhrwerk mit stellbaren Windfl\u00fcgeln, welches in einem viereckigen Holzgeh\u00e4use unlergebracht ist. Die vordere Fl\u00e4che bildet eine Milchglasscheibe mit 46 cm im Durchmesser gro\u00dfem Teilkreis analog Nr. 651. Dem Zeigerpaare Z, von dem in der Abbildung, die die innere Einrichtung darstellt, nur der innere sichtbar\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":45},{"file":"p0046.txt","language":"de","ocr_de":"46\nist, wird durch das Uhrwerk eine von 2\u20148 Sekunden pro Tour variable, gleichm\u00e4\u00dfig rotierende Geschwindigkeit gegeben. Das Glockensignal G ist an jede beliebige Stelle des Zifferblatts verlegbar und kann au\u00dferdem mittels des Griffes V w\u00e4hrend des Laufes des Uhrwerkes ver\u00e4ndert werden. Durch doppelseitige Anordnung von Skala und Zeiger Z ist neben bequemer Ablesung des Auditoriums von vorn die Vorf\u00fchrung und Kontrolle des Experimentators von hinten garantiert. Die Skala wird von innen beleuchtet und zwecks ungesehener Einstellung durch eine Jalousie verdeckt. Gleichzeitig mit dem Glockensignal k\u00f6nnen ein oder mehrere Kontakte zu Hautreizungen etc. geschlossen werden. Dieselben sind inner-\nNr. 660.\nhalb der Glocke befestigt. Zur Kontrolle der richtigen Taxierungen kann der Zeiger langsam bis zu der Stelle gef\u00fchrt werden, an welcher der Glockenschlag tats\u00e4chlich erfolgt. Der Anschlag der Glocke geschieht wie bei Nr. 650 ohne freien Fall. Der Apparat besitzt zwei Glocken: Eine f\u00fcr exakte Versuche mit leiserem Ton an der Peripherie des Teilkreises, die Zweite f\u00fcr Versuche im Auditorium ist durch einen Exzenter bei V bet\u00e4tigt und hat einen kr\u00e4ftigen Anschlag.\nDas Werk l\u00e4uft ganz ger\u00e4uschlos; die Ver\u00e4nderung der Geschwindigkeit wird durch Verstellen der Regulatorfl\u00fcgel W und durch verschieden gro\u00dfe Gewichte erzielt.\tM. 625.\u2014\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG - BERLIN","page":46},{"file":"p0047.txt","language":"de","ocr_de":"47\nNr. 670. Apparat zur zeitlichen Verschiebung gleichzeitiger Reizung bei der Aufmerksamkeit. (Lehmann, K\u00f6rp. \u00c4u\u00dfg. 11. 272.) Eine durch Motor getriebene Achse tr\u00e4gt zwei gegeneinander verstellbare Zeiger Z; der vordere rotiert vor einer Skala C, welche die \u00fcbrigen Apparatteile verdeckt. Der zweite Zeiger schlie\u00dft bei seiner Drehung einen Quecksilberkontakt T, wodurch die Achse elektromagnetisch durch B gebremst wird und die Zeiger still stehen. Gleichzeitig ert\u00f6nt ein im n\u00e4mlichen Stromkreis eingeschaltetes Glockensignal, welches durch entsprechendes Spannen der Feder desselben und der des Arretiermagneten so eingestellt werden kann, da\u00df beide Anschl\u00e4ge nur als einer geh\u00f6rt werden. Durch\neine Beilage zwischen Anker und Arretierungsmagnet E wird die Bremsung der Achse verhindert, und der Zeiger rotiert, w\u00e4hrend die Glocke ert\u00f6nt. Der Beobachter sch\u00e4tzt die Stellung des Zeigers zum Glockenschlag. An Stelle desselben kann auch ein Druckreiz verwendet werden. M. 175.\u2014\nNr. 690. Rotations-Apparat f\u00fcr Ged\u00e4chtnisstudien nach M\u00fcller-Pilzecker. (Zeitschrift f\u00fcr Psychol., Bd. VI, 2 und 3). Ein solides Uhrwerk mit verstellbaren Windfl\u00fcgeln setzt vermittels Friktionsscheibe und Kegelr\u00e4dern einen Zylinder in gleichm\u00e4\u00dfige Umdrehung, dessen Geschwindigkeit durch Ver\u00e4nderung der Friktions\u00fcbertragung und des treibenden Gewichts, sowie durch Verstellung der Windfl\u00fcgel in weiten Grenzen variiert werden kann. Der horizontal rotierende Zylinder wird mit Reizworten etc. beklebt,\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":47},{"file":"p0048.txt","language":"de","ocr_de":"48\nwelcher dem Beschauer an dem Spalt sichtbar wird. Die Anzahl der Wiederholungen bezl. Umdrehungen kann an einem Tourenz\u00e4hler abgelesen werden. Zu dem Apparat geh\u00f6ren f\u00fcnf Zylinder verschiedenen Durchmessers, die den verschieden langen Reihen der Silben entsprechend gew\u00e4hlt werden. Gegen die Abbildung kann die \u00d6ffnung des Schirmes durch zwei Paar Schieber, die hinter der Blende angebracht sind, beliebig verschm\u00e4lert, oder je zur H\u00e4lfte verschlossen werden. Die Blende selbst ist in jedem Winkel gegen die Trommel einstellbar.\nNr. 690.\nInfolge seiner gleichm\u00e4\u00dfigen Rotation kann der Apparat auch als horizontaler Registrierapparat Verwendung finden. Inch 100 Walzenbez\u00fcge\nM. 475.-\nNr. 691. Einfacher Rotations-Apparat f\u00fcr den gleichen Zweck. Der Apparat besitzt nur eine Walze von 500 mm Umfang, die vom Uhrwerk direkt ohne Friktions\u00fcbertragung bewegt wird. Die Geschwindigkeit wird durch Windfl\u00fcgel und Gewichtsver\u00e4nderung variiert. Ein einfacher Tourenz\u00e4hler gestattat bis zu 10 Umdrehungen abzulesen. Die Blende ist beweglich und mit \u00d6ffnung von 160x30 mm versehen. Durch Schieber kann sie verengt werden. Inkl. 20 Trommelbez\u00fcgen\tM. 330.\u2014\nNr. 692. Einfacher Rotations-Apparat f\u00fcr Motorantrieb. Das Uhrwerk des vorherigen Apparates ist durch eine Stufenscheibe ersetzt, dessen\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":48},{"file":"p0049.txt","language":"de","ocr_de":"49\nf\u00fcnf verschieden gro\u00dfe Rillen der Walze verschiedene Geschwindigkeiten erteilen. Als Motor empfiehlt sich Nr. 4421. Mit einer Walze von 500 mm Umfang und 20 Bez\u00fcgen.\tM. 175.\u2014\nNr. 695. Walzen zu Nr. 690 692, von 500 mm Umfang M. 25.\u2014\nNr. 696.\t\u2022 V\tyy\tyy\tyy\t450 \u201e\tyy\t\u201e 23.50\nNr. 697.\t\u201e\tyy\tyy\tyy\t\u201e\t400\t\u201e\t\t\u201e 22.\u2014\nNr. 698.\tyy\tyy\tyy\tyy\t\u201e\t350 \u201e\tyy\t\u201e 20.50\nNr. 699.\tyy\tyy yy\tyy\t\u201e\t300\t\u201e\tyy\t\u201e 19.25\nNr. 705. Walzenbez\u00fcge, la sat. Schreibpapier, gummiert, 100 St\u00fcck sortiert in f\u00fcnf Gr\u00f6\u00dfen.\tM. 4.25\nNo. 730. Optischer Reizapparat nach Alber (Arch. i. Psych. XXX, 2), erlaubt eine Anzahl von Karten mit Farben, Buchstaben oder Worten der Reihenfolge nach pl\u00f6tzlich sichtbar zu machen unter elektrischer Registrierung des Momentes, in welchem der Reiz eintritt. Die Reizkarten werden in den Sammelkasten hintereinander gestellt und durch eine Feder gegen die \u00d6ffnung der vorderen Platte gedr\u00fcckt. Durch Bewegen des r\u00fcckw\u00e4rtigen Hebels wird die vorderste sichtbare Karte weggezogen, wobei ein Kontakt gel\u00f6st wird, der in bekannter Weise mit dem Chronoskop verbunden ist.\tM. 125.\u2014\nNr. 730\nNr. 734. Kartenwechsler nach N. Ach, Zur Bet\u00e4tigung des Apparates dienen zwei Hebel, die durch Druck sowohl die Aufnahmeplatte, als auch\nden\nVerschlu\u00dfschieber abw\u00e4rts bewegen und die Reizkarte verdecken, bis\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":49},{"file":"p0050.txt","language":"de","ocr_de":"50\ndurch einen kleinen Zug an dem seitlichen Hebe! der Verschlu\u00dfschiebt nach oben schnellt und das Reizwort frei gibt. Hierbei bleibt ein Kontal: zur Ablesung der Chronoskopzeit solange geschlossen, als das Objet sichtbar ist. Die exponierten Karten gleiten auf einer schiefen Eben nach hinten. Die Gr\u00f6\u00dfe der Reizworte ist 75x18 mm.\tM. 90-\nNr. 735. Reizkarten f\u00fcr Nr. 730/34, unbedruckt, aus la wei\u00dfer Karton, per 100 St\u00fcck\tM. 2.5'\nNr. 740. Kartenwechsler nach Minnemann. Derselbe hat einfacher Mechanismus und k\u00f6nnen die Karten in gro\u00dfer Anzahl dargeboten werdet Der Vorschub derselben erfolgt nicht durch eine Feder von wechselndt Spannung, sondern durch ein Gewicht G, dessen Aufh\u00e4ngungsfaden beider seits \u00fcber Rollen geleitet und an dem B\u00fcgel B festgekn\u00fcpft ist. Dei Wechsel der Karten bewirkt ein Druck auf den Ausl\u00f6ser D, der auf einet Schalthebel wirkt, welcher sowohl beliebig lange das Feld verdeckt, alt auch die Wortbilder in schneller Folge erscheinen l\u00e4\u00dft. Die Bewegunt des Schalthebels wird gleichzeitig benutzt zur Schlie\u00dfung eines Stromkreises mittels dessen die Expositionszeit gemessen werden kann. M. 95.-\nNr. 740,\nNr. 7<2.\nNr. 741. Apparat zur Exposition optischer Reize nach Hackl\u00e4nde\nM. 200.-\nNr. 742. Rechenapparat nach Minnernann, Derselbe dient zur Dai bietung einfacher Aufgaben; die Zahlen und Zeichen sind auf dem Unlfan^ von Rollen graviert und k\u00f6nnen durch eine Einstellung in willk\u00fcrli?11\n\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":50},{"file":"p0051.txt","language":"de","ocr_de":"51\nFolge gewechselt werden. Das Verdecken des Spaltes geschieht auf die gleiche Weise wie bei Nr. 740,\tM, 135.\u2014\nNr. 750. Apparat zur Untersuchung der Auffassung, Association und des Ged\u00e4chtnisses nach Ranschburg (Mnemometer). Der Apparat gestattet auch ohne Anwendung komplizierter, zeitmessender Apparate exakte Versuche auf dem Gebiete der Messung der Auffassungsf\u00e4higkeit f\u00fcr Silben, Farben,\nNr. 750 a.\nZahlen, optische Reize etc. Er erm\u00f6glicht ferner einfache und exakte Durchf\u00fchrung von Ged\u00e4chtnisversuchen nach Ebbinghaus, M\u00fcller und Pilzecker, und Ged\u00e4chtnispr\u00fcfungen nach Ranschburg mit Bestimmung des Umfanges, der Sicherheit und Reproduktionsdauer des Ged\u00e4chtnisses, Die in 60 Felder eingeteilte Reizkarte ist im Diaphragma D sichtbar und wird durch einen Elektromagnet sprungweise fortbewegt. Die Dauer der\nNr. 750b.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n4*","page":51},{"file":"p0052.txt","language":"de","ocr_de":"52\nDarbietung wird durch Metronom und Schalter zwischen V4\u2014-3 Sek. variiert und kann der Reiz durch Niederdr\u00fccken des Tasters beliebig festgehalten und die Zeit an den Pendelschl\u00e4gen abgez\u00e4hlt werden.\nIn den Stromkreis eines Chronoskopes eingeschaltet, ist der Mnemo-meter auch zur genaueren Bestimmung der Reproduktionsdauer, sowie als optischer Apparat rnit automatischer Vorf\u00fchrung der Reize zu zeitmessenden Versuchen jeder Art vorz\u00fcglich geeignet.\nAusf\u00fchrliche Beschreibung in Mtsft. f. Psychiatrie und Neurol., Bd. X, Heft 5.\nKomplett mit Unterbrecher Nr. 1726, Metronom Nr. 1745, Taster Nr. 1352 und Leitung,\tI.g. M. 250.\u2014\nNr. 751. Ged\u00e4chtnis-Apparat allein\tLg. M. 145.\u2014\nNr. 753. 43 bedruckte Reizkarten nach Ranschburg Lg. M. 35.\u2014 Nr. 753 a. Serie 1, Karten Nr. 1\u201426 f\u00fcr tachistoskopische Auffassungsversuche und dergl.\tLg.\tM.\t16.\u2014\nNr. 753 b. Serie 2, Karten Nr. 27\u201441 f\u00fcr den Nachweis der Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, sowie der Falschleistungen des Lernens etc. und f\u00fcr Ged\u00e4chtnisuntersuchungen an Normalen und\tKranken.\tLg.\tM.\t19.\u2014\nNr. 753 c. Serie 3, Karten Nr. 42/3 f\u00fcr Assoziation.\tLg.\tM.\t4.\u2014\nNr. 754. 50 Reizkarten unbedruckt\tLg.\tM.\t7.50\nNr. 755. Druckbogen mit Reizen zum\tSelbstanfertigen\tvon\tReizkarten nach Ranschburg, pro Satz\tLg.\tM.\t3.\u2014\nSiehe auch Nr. 771.\nNr. 760. Ged\u00e4chtnis-Apparat nach Ranschburg, gro\u00dfes Modell. Die Reizscheibe ist auf 60 cm Durchmesser vergr\u00f6\u00dfert, wodurch 60 Reize\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":52},{"file":"p0053.txt","language":"de","ocr_de":"53\nin der Gr\u00f6\u00dfe von 120x20 mm dargeboten werden. Apparat ohne Metronom und Taster\tM. 195.\u2014\nNr. 770. Ged\u00e4chtnis-Apparat nach W. Wirth. (Wdt. III. 600.) Derselbe zeichnet sich durch fast v\u00f6llig ger\u00e4uschlosen Gang aus und wird betrieben durch ein kleines Gewicht. Die Kette desselben l\u00e4uft \u00fcber eine Aufzugsvorrichtung, die auf der Achse des Stiftenrades R sitzt. Zur Hemmung des Letzteren dienen die Anker A der Elektromagnete, welche wechselweise wirken, wobei R um je Feld weiter r\u00fcckt. Die Stifte von R fallen auf F\u00e4den, welche in den doppelarmigen Hebeln A gespannt sind. Ihre Exkursionen regulieren stellbare Lederpuffer. Die Reizscheibe\nNr. 770.\nwird auf der Achse des Rades R befestigt, wobei die Spitze I als Index f\u00fcr korrekte Einstellung dient, und r\u00fcckt nach dem Takte eines geeigneten Unterbrechers (Metronom) sprungweise vorw\u00e4rts, so da\u00df jedes einzelne Objekt in einer beliebig variablen Zwischenzeit stillstehend und ruhig dargeboten ist. Der gesamte Apparat ist durch einen in der Abbildung weggelassenen Schirm verdeckt, in dessen Spalt die Reize pl\u00f6tzlich erscheinen, Stillstehen und verschwinden.\tM. 150.\u2014-\nReizkarten hierf\u00fcr wie Nr. 753\u2014755.\nNr. 771. Druckbogen mit ca. 480 Reizworten n. Wirth, in geeignetem Druck, zum Aufkleben auf Karten Nr. 754 oder Schleifen f\u00fcr Nr. 780/5, gummiert.\tM. \u2014.65\nNr. 772. Kontakteinrichtung zum chronoskop. Messen der Darbietungszeit zu Nr. 770. Die Stifte des Rades R sind durch eine Zuleitung verbunden und schlagen auf feine Schn\u00fcre aus Kupferdraht; der Strom bleibt dabei solange geschlossen, bis der Reiz wechselt. M. 30.\u2014 Nr. 775. Demonstrations-Ged\u00e4chtnisapparat nach Wundt. Nach dem Prinzip von Nr. 770 konstruiert, besitzt er nur 12 Reizkarten in der Gr\u00f6\u00dfe\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":53},{"file":"p0054.txt","language":"de","ocr_de":"54\nvon 180x55 mm aus Karton, die auf einem Aluminiumgestell auswechselbar sind. Sie werden verdeckt durch einen Vorhang aus schwarzem Tuch, der ein Fenster in der Gr\u00f6\u00dfe der Reize besitzt und durch Einschnappfedern gespannt wird. Die Reizworte stehen w\u00e4hrend der Darbietung still und verschwinden schnell und ger\u00e4uschlos. Infolge ihrer Gr\u00f6\u00dfe sind sie auch in gro\u00dfen Auditorien weithin lesbar. Der Apparat ist auf einem 2 m hohen Dreifu\u00dfstativ montiert, freistehend und transportabel. M. 485.\u2014 Nr. 780. Ged\u00e4chtnisapparat nach W. Wirth. (Wdt. III. 599.) Derselbe besitzt den gleichen Mechanismus wie Nr. 770, nur ist die Achse der Reizscheibe nach hinten verl\u00e4ngert und tr\u00e4gt eine Walze, \u00fcber welche der mit Reizen bedruckte Streifen gelegt ist, der hinter einem mit Spalt D versehenen Schirm S sprungweise vorr\u00fcckt. Wie bei dem vorgenannten Apparat stehen die Reize w\u00e4hrend der Exposition vollkommen still und erscheinen und verschwinden ganz pl\u00f6tzlich und ger\u00e4uschlos. Das im\nNr. 780 b.\nKasten K untergebrachte Werk ist weit kleiner gehalten, es bedarf daher vorsichtiger Behandlung. Zur Sicherung desselben dient die Schraube V, welche bei allem Hantieren an der Trommel, beim Einziehen neuer Streifen etc. festgezogen werden mu\u00df. Die Reizgr\u00f6\u00dfe betr\u00e4gt nur 30><4 mm; beim Anfertigen der Schleifen mu\u00df der Abstand der Silben peinlichst eingehalten werden.\tM. 295.\u2014\nNr. 785. Ged\u00e4chtnisapparat nach Wirth-flch. Gegen den vorhergehenden Apparat bietet er den Vorzug gr\u00f6\u00dferer Reizfelder und l\u00e4ngerer\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":54},{"file":"p0055.txt","language":"de","ocr_de":"55 \u2014\nDarbietungsdauer der Reizgruppen. Auf der leichten Aluminiumwalze W finden 14 Reize in der Gr\u00f6\u00dfe von 80x13 mm Platz. Bei Anwendung gr\u00f6\u00dferer oder kleinerer Schriften mu\u00df der Walzendurchmesser entsprechend gew\u00e4hlt werden. Zur Vermeidung des Gleitens ist die Walze von einer Anzahl Stifte durchbohrt, welche in passende L\u00f6cher des Reizstreifens eingreifen. Der Reizstreifen wird entweder als Zylinder zusammengeklebt oder er wird, wenn er gr\u00f6\u00dfere Gruppen enth\u00e4lt, als Schleife S auf den Schleifentr\u00e4ger gelegt und leicht gespannt. Zu dem Zweck ist derselbe verstellbar, so da\u00df jede beliebige Anzahl Reize gew\u00e4hlt werden kann. Sehr bequem ist ein Streifen aus Stoff mit aufgen\u00e4hten Rippen, in welche passend geschnittene Papierstreifchen geschoben werden, auf die man die Reizworte aufdruckt. Hierbei ist ein leichtes Auswechseln m\u00f6glich.\nNr. 785.\nDas Diaphragma Sp kann durch zwei Paar Schieber verschm\u00e4lert oder zur H\u00e4lfte rechts- oder linksseitig verschlossen werden.\nDer Antrieb der Walze erfolgt durch eine endlose Kette, die \u00fcber Antriebs- und Aufzugsrad gelegt ist. Zwecks l\u00e4ngerer Ablaufszeit ist zwischen der Walze und dem Antriebsrad eine Zahnrad\u00fcbersetzung eingeschaltet.\tLg. M. 250.\u2014\nDie Ged\u00e4chtnisapparate Nr. 770, 75, 80 und 85 bed\u00fcrfen wegen der doppelten Magnetanordnung eines wechselweise wirkenden, doppelten Unterbrechers; am einfachsten gen\u00fcgt das Metronom Nr. 1745.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":55},{"file":"p0056.txt","language":"de","ocr_de":"56\nDie Verbindung wird gelegt: von den beiden Quecks\u00fcbern\u00e4pfeti nach C] und C2, sowie von den Polen der Batterie nach K und den pendelnden Kontaktspitzen des Metronoms.\nMit Hilfe eines besonderen Duplikator-Umschalters Nr. 1748 k\u00f6nnen die doppelten Zwischenzeiten verwendet werden.\nDie Ged\u00e4chtnisapparate k\u00f6nnen auch mit Nr. 610 \u201eRotations-Tachis-toskop f\u00fcr Aperceptionsversuche\u201c kombiniert werden, so da\u00df bei jedem neuen Vorbeigang des Radspaltes ein anderes Objekt sichtbar wird.\nNr. 790, Ged\u00e4chtnisapparat f\u00fcr Demonstration und Massenuntersuchung, Derselbe bietet ruckweise Fortbewegung gro\u00dfer Reizfelder bei fast ger\u00e4uschloser Darbietung. Die 6-Fl\u00e4chenwaIze T, \u00fcber welche die Reizschleife aufliegt, wird durch ein an der Kette G h\u00e4ngendes Gewicht in rotierende Bewegung versetzt, welche jedoch durch den in das Sperrrad R eingreifenden Hebel H gehemmt wird. 14 auswechselbare Reizkarten 550x90 mm sind durch Haken zu einer Schleife vereinigt.\nDas f\u00fcr den Betrieb n\u00f6tige Kymographion Nr. 2505 wird horizontal in vorgesehene Pfannen gestellt, worauf Zahnrad Z und Hebel H sofort in richtigen Eingriff gelangen.\nDie Expositionsdauer kann durch einen Kontakt gemessen werden.\nOhne Kymographion M. 190.\u2014\nNr. 791\nNr. 791. Zur Anwendung von drei verschiedenen Reizgr\u00f6\u00dfen wird dem vorher beschriebenen Apparat zwei weitere Sperr\u00e4dern Rt und\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":56},{"file":"p0057.txt","language":"de","ocr_de":"57\nR2 mit 3 bezgl. 12 Nuten beigegeben. Au\u00dferdem eine zweite Reizschleife zur Aufnahme von 28 Reizen (Sj). Bei Anwendung dieser letzteren mu\u00df das mit 12 Nuten versehene Rad auf die Achse der 6-Fl\u00e4chenwalze gesetzt und das Diaphragma B in der Vorderwand des Schrankes durch vorgesehene Blenden entsprechend verkleinert werden.\nDurch das Zahnrad R] mit 3 Nuten werden je 2 Kartenfelder auf einmal exponiert.\tOhne Kymographion M. 240.\nKymographion Nr. 2505 M. 100.\nNr. 792.\tReizschleife\tf\u00fcr 14\tReize,\t250x90 mm\tM. 4.50\nNr. 793.\t\u201e\t\u201e 28\t\u201e\t240x45 \u201e\tM. 6.-\nNr. 795. Kautschuktypen-Druckerei zum Bedrucken von Reizkarten und -schleifen jeder Art mit beliebigen Reizworten und Zahlen. Inkl. Pinzette, Typenhalter, Stempelkissen und Blechkassette mit gro\u00dfen und kleinen Buchstaben, Ziffern etc.\n\t231\tTypen\tvon\t3 mm\tH\u00f6he .\t. .\t.\t.\t,\t. M.\t4.50\nNr.\t796. 660\tff\tff\t3\tft\t...\t.\t... M.\t10.\u2014\nNr.\t797. 262\tff\tff\t4%\tff\t...\t.\t... M.\t8.\u2014\nNr.\t798. 583\tft\tff\t4 Vs\tff\t...\t.\t... M.\t14.-\nNr.\t799. 83\tff\t\t12\tff\t...\t.\t... M.\t9.\u2014\nNr.\t800. 177\tff\tff\t12\t,, ...\t.\t... M.\t21.\u2014\nNr. 815. Rotierender Spiegelapparat zur Exposition optischer Reize nach Hempel. (Zentrbl. f. Nervenheilk. u. Psych., 243.) Auf einer Trommel\nNr. 815\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":57},{"file":"p0058.txt","language":"de","ocr_de":"58\nvon 500 mm Umfang sind drei Reizreihen zu je 25 Worten in Spiegelschrift geschrieben, welche durch einen seitlich verschiebbaren Spalt in einem Spiegel betrachtet werden. Wird die Trommel in Rotation versetzt, so schleift eine Klinke \u00fcber die mit der Anzahl der Reizworte korrespondierenden Z\u00e4hne eines Steigrades und bewegt dadurch den Spiegel, wodurch das betrachtete Wort scheinbar so lange still steht, bis die Klinke den Zahn verl\u00e4\u00dft. Da die Klinke gepolstert ist, arbeitet der Apparat ger\u00e4uschlos und zuverl\u00e4ssig.\tM. 240-\nNr. 8)8.\nNr. 818. Neuer Ged\u00e4chtnis-Apparat nach hempel. Von Nr. 815\nunterscheidet er sich vorteilhaft dadurch, da\u00df die Reizgruppen nicht mehr in verkehrter, sogen, Spiegelschrift, aufgedruckt werden m\u00fcssen. Die rotierende, gew\u00f6hnliche Schrift wird durch den beweglichen Spiegel Sp1, der sich durch Zacken des Rades Z mittels der Klinge K1 dem Wortbilde nachdreht, in scheinbare Ruhelage versetzt und durch die \u00d6ffnung 0 im oberen Spiegel Sp2 betrachtet.\nDie Dauer der Darbietung des Reizes ist bei diesem Apparate variabel und abh\u00e4ngig von ber Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel. Sie wird bewirkt durch ein rotierendes Zylinderdiaphragma D vor dem Spiegel Sp.2, Dasselbe gestattet einen Durchblick durch die Spalt\u00f6ffnung des Zylindermantels, wenn der Magnet M den Z-f\u00f6rmig gekr\u00fcmmten Anker dreht, der fest auf der Achse des Zylinders sitzt. Die Stromschlie\u00dfungen f\u00fcr den\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":58},{"file":"p0059.txt","language":"de","ocr_de":"59\nMagnet M bewirkt der Kontakt C durch die Klinge K2, welche gleichfalls in das Zackenrad greift. Die Dauer des Kontaktes und die damit verbundene \u00d6ffnung des Spaltes ist an der Schraube S einstellbar. Zur Anregung des Magneten gen\u00fcgt eine kleine Akkumulatorzelle. M. 290.\u2014 Nr. 820. Spiegelapparat zur Exposition gr\u00f6\u00dferer Bilder nach hempel. Der vertikal stehende Spiegel wird durch Ausl\u00f6sen der Feder F um 45\u00b0 gedreht und zeigt dem Beobachter alsdann im Spiegel das untergelegte Bild E. Zum Zwecke von Reaktionsversuchen wird im gleichen Moment\nNr. 820.\nder Chronoskop-Stromkreis geschlossen. Die Bilder k\u00f6nnen in einer Gr\u00f6\u00dfe von 13x18 cm oder kleiner dargeboten werden. Das Auswechseln erfolgt in leichtester Weise, nachdem der Spiegel wieder vertikal gestellt wurde.\tM. 125.\u2014\nNr. 825. Tafeln zur Untersuchung der Merkf\u00e4higkeit bei Schwachsinnigen nach Bernstein\tLg. M. 7.50\nNr. 840. Anthropometrisches Instrumentarium nach Dr. Bertillon. Komplettes Etui aus Holz mit Handgriff\tM. 110.\u2014\nNr. 850.\t1 Stethometer (Cyrtometer) nach Caroll zum Messen der\nAusdehnungsf\u00e4higkeit der Brust.\tLg. M. 8.50\nNr. 851.\t1 Stethometer zum Messen des Brustdurchmessers, nach\nFlint\tM. 35.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":59},{"file":"p0060.txt","language":"de","ocr_de":"60\nNr. 855. Cephalometer\nnach Kr\u00f6nlein, f\u00fcr genaue Kopfmessungei\nLg. M. 20.-\nNr. 858. 1 Zirkel f\u00fcr Kopfmessungen, nach Bertillon Lg. M. 20-Nr. 860.\t1 Kopfmesser nach Petersen\tLg. M. 20.-\nNr. 865.\t1 Schiebma\u00df nach Bertillon, zum Messen der Ohren\nLg, M. 16.-\nNr. 866.\t1 Schiebma\u00df zum Messen der Ohren, F\u00fc\u00dfe, des Vorderarms und der Finger nach Bertillon\tM. 32.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":60},{"file":"p0061.txt","language":"de","ocr_de":"61\nNr. 900. Haar-\u00c4sthesiometer nach v. Frey, zur Bestimmung von Reizschwellen. Das Haar ist an einem Draht, welcher in die Kapillare der Schiebeh\u00fclse pa\u00dft, befestigt und kann durch Verschieben der graduierten H\u00fclse mehr oder weniger weit aus der Kapillare hervorgeschoben werden. Der dem freistehenden Ende entsprechende Stauchungswiderstand kann anf einer Wage geeicht bezw. der Druckwert an der Teilung abgelesen werden. Das Verstellen der Haarl\u00e4nge ist nur m\u00f6glich\nNr. 900.\nnach L\u00f6sen der in der Mitte angebrachten konischen Verschraubung. (Vergl. von Frey, Unters, \u00fc. d. Sinnesfunkt. d. menschl. Haut. Abhandl. d. Kgl. S\u00e4chs. Ges. d. Wissensch. Bd. 23, 1896, S. 214.)\nLg. Mit Frauenhaar M. 6.50 Nr. 901.\tLg. Mit Pferdehaar M. 6.50\nNr. 902. Doppel-\u00c4sthesiometer nach v. Frey. Zwei Borsten sind auf die gleiche Art in H\u00fclsen montiert und k\u00f6nnen nach ihrem Breiten- wie H\u00f6henabstand beliebig gegeneinander verstellt und in eng umschlie\u00dfenden H\u00fclsen mehr oder weniger weit zur\u00fcckgeschoben werden, wodurch der auf die Haut ausge\u00fcbte Druck variiert. Die Druckwerte lassen sich f\u00fcr gegebene Borstenl\u00e4ngen bestimmen.\tLg. M. 40.\nNr. 910. Schwellenwage nach v. Frey. Zur Bestimmung von Druckschwellen unter Ber\u00fccksichtigung der Gr\u00f6\u00dfe und Geschwindigkeit der Belastung, Gr\u00f6\u00dfe der belasteten Fl\u00e4che und des Ortes der Reizung.\nZwei um parallele Achsen drehbare Hebel sind durch eine Uhrfeder verkuppelt, H1, als Reizhebel, tr\u00e4gt 85 mm von der Achse entfernt ein Hornstiftchen und kann, wie auch das Ende der Feder, in beliebiger Lage auf der Achse festgeklemmt werden. Die \u00c4nderung von H1 aus der Ruhelage bezw. die damit verbundene Spannnng der Feder wird an der Skala abgelesen. Auf einer chemischen Wage kann die dem Drehungswinkel entsprechende Spannung der Feder ausgewogen werden.\nDie Einstellung auf die Haut erfolgt nicht mehr durch M3 der Abbildung, sondern durch die Triebvorrichtung des Universalstatives Nr. 4250, welche ersch\u00fctterungsfreier vorgenommen werden kann. Zur Ausr\u00fcstung\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":61},{"file":"p0062.txt","language":"de","ocr_de":"62\nder Schwellenwage werden geliefert sechs verschiedene Uhrfedern, sowii drei Gr\u00f6\u00dfen Tastscheibchen von 0,1 rnm Dicke und 1,5, 1 und 0,75 mit\nNr. 910.\nDurchmesser von polierter Kupfermembran. (Vergl. von Frey, Abh. eiet Kgl. Sachs. Ges. der Wiss., Bd. 23, 1896, 188.)\tLg. M. 35-\nNr. 915.\nNr. 915. Elektromagn, Reizhebel zur abstufbaren Reizung einzelne! Tastpunkte nach v. Frey. Der in Spitzen leicht drehbare, am freien Endt\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":62},{"file":"p0063.txt","language":"de","ocr_de":"63\nmit Borste versehene Holzhebel H tr\u00e4gt am kurzen Arme einen winzigen Anker A. Um die gleiche Achse wie der Hebel ist ein Winkelst\u00fcck W dreh- und fixierbar, welches einen kleinen Elektromagneten sowie den Skalenarm S tr\u00e4gt. Durch diese Einrichtung ist die M\u00f6glichkeit gegeben, bei nicht horizontaler Stellung des Hebels folgen zu k\u00f6nnen; zweitens aber bei eingestelltem Hebel den Magnet n\u00e4hern oder entfernen zu k\u00f6nnen und dadurch die Reizst\u00e4rke zu ver\u00e4ndern. Die hierbei entstehende Bewegung des Reizhebels zeigt ein Strohhalm auf der Skala an.\nDie gesamte Einrichtung ist auf einem prismatischen Stativ montiert und mit Triebeinrichtung T in jeder H\u00f6he bequem einstellbar. Zwei solcher Reizhebel k\u00f6nnen nach Art des Weber\u2019schen Zirkels zur Simultanoder Successivreizung zweier Punkte benutzt werden; die Einstellung der beiden Reizhebel auf die gew\u00e4hlten Hautpunkte geschieht in einfachster Weise durch Verschieben der beiden einseitigen Stative auf einer mit Talkum bestreuten Glasplatte. (Vergl. die Abh. von Br\u00fcckner, Zeitschrift f\u00fcr Psych, und Phys. d. Sinnesorgane, Bd. 26, 1901, 33; von Frey u. Metzner ebenda, Bd. 29, 1902, 161.)\tLg. per St\u00fcck M. 75.\nNo. 917. Elektromagn. Hebel f\u00fcr Druckreize nach Wirth, Der nach dem Muster von Nr. 915 gefertigte Hebel ist in gr\u00f6\u00dferen Verh\u00e4ltnissen ausgef\u00fchrt und hat st\u00e4rkeren Magnet, so da\u00df er sich f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Drucke eignet. Der v\u00f6llig ausbalancierte Hebel tr\u00e4gt an seinem Ende ein Elfenbeinst\u00e4bchen, welches \u2014 auf die Haut gesetzt - durch die Wirkung des Elektromagneten den Druck aus\u00fcbt. Mit Stab f\u00fcr Stativklemme M. 55.\u2014\nNr. 925. \u00c4sthesiometer nach Griesbach, Der Abstand der beiden Spitzen ist von 0 bis 100 mm mittels Nonius auf 0,1 mm genau ablesbar. Werden den Spitzen kleine Kugeln als Druckpunkte aufgesetzt, so m\u00fcssen 2 mm in Abzug gebracht werden. Der Druckwert ist an einer Skala ablesbar. Im Etui.\tLg. M. 78.\u2014\nNr. 928. \u00c4sthesiometer nach Ebbinghaus. Gleicher Konstruktion wie Nr. 902, besitzt dasselbe an Stelle der Borsten zwei Druckspitzen aus Elfenbein, welche durch feine Spiralfedern vorgedr\u00fcckt werden. Die-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":63},{"file":"p0064.txt","language":"de","ocr_de":"64\nselben sind in H\u00fclsen H untergebracht und werden durch Verstellen des mit Teilung versehenen Stiftes S mehr oder weniger gespannt, wodurch der Druck vergr\u00f6\u00dfert wird. Der Abstand der Spitzen kann beliebig bis 80 mm ver\u00e4ndert und auf einer Teilung abgelesen werden. Der Apparat ist sehr leicht gearbeitet, gestattet eine leiseste Ber\u00fchrung und sehr handliches Aufsetzen der Spitzen.\tLg. M. 52.\u2014\nNr. 929. \u00c4sthesiometer nach Ebbinghaus. Derselbe Apparat, jedoch mit doppelt wirkender Schraube derart eingerichtet, da\u00df durch Drehung derselben sich die Druckspitzen gleichm\u00e4\u00dfig von der Mitte aus entfernen.\nLg. M. 68.-\nb- y\nC / i\nNr. 935. \u00c4sthesiometer nach Michotte. Die Druckspitzen aus Elfenbein stecken lose in langen F\u00fchrungsh\u00fclsen und wirken nur durch eigene Schwere auf die Haut. Es sind deren drei vorgesehen: die nur rechtwinklig stehende mittlere und zwei \u00e4u\u00dfere, die gegen dieselbe geneigt werden k\u00f6nnen. Der Abstand der Spitzen ist auf der horizontalen F\u00fchrung R in Millimetern ablesbar.\nMittels der kleinen Muttern AA1 kann der Spielraum der Reizst\u00e4be begrenzt werden. (Der mittlere Reiz kann, wie in Figur, weggelassen werden.)\tLg. M. 65.\u2014\nE.Z IM M E R M A N N, L E1PZI\nNr. 940.\nNr. 940. \u00c4sthesiometer nach Spearman. An einer mit Teilung und Nonius versehene Schieblehre aus Aluminium befinden sich zwei Reiz-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":64},{"file":"p0065.txt","language":"de","ocr_de":"65\nspitzen aus Elfenbein, deren jeweiliger Abstand innerhalb 80 mm auf 0,1 mm genau eingestellt werden kann. Au\u00dferdem ist noch eine dritte Spitze f\u00fcr Einzelreize vorgesehen.\tLg. M. 12.\u2014\nNr. 941. Bar\u00e4sthesiometer nach Euienburg, zum Messen des Druckempfindungsverm\u00f6gens, dessen Werte an Kreisskala durch Zeiger abzulesen sind.\tIm Etui M. 36.\u2014\nNr. 942. \u00c4sthesiometer nach Leyden, in Zirkelform, mit auswechselbaren Reizspitzen (kugelf\u00f6rmig und spitz). Der Zirkelwinkel ist an Gradbogen ablesbar.\tIm Etui M. 15.\u2014\nNr. 943. \u00c4sthesiometer nach Eulenburg. Schieblehre, in deren Schenkel Hornspitzen eingesetzt sind.\tIm Etui M. 8.50\nNr. 950. Therm\u00e4sthesiometer zur Untersuchung der Sch\u00e4rfe des Raumsinnes bei verschiedenen Temperaturen. Derselbe gestattet die beiden Schenkelenden bildenden Y-f\u00f6rmigen Neusilberr\u00f6hrchen auf einer Teilung zu verstellen. Die letzteren k\u00f6nnen von Wasser durchstr\u00f6mt werden und besitzen zur Erh\u00f6hung der Empfindlichkeit hutf\u00f6rmige Aufs\u00e4tze von d\u00fcnnstem Silberblech.\tLg. M. 25.\u2014\nNr. 953. Metallst\u00e4bchen zum Reizen der Haut bei verschiedenen Temperaturen. Beiderseits zugespitzte massive Messingst\u00e4be, 9 mm stark, mit fein polierter Kugelspitze.\tLg. M. \u2014.85\nNr. 960. Heizspitzen nach Kiesow, zum gleichen Zweck wie Nr. 953. Ein kegelf\u00f6rmiges, \u00e4u\u00dferst d\u00fcnnwandiges Rohr von 20 mm Durchmesser ist durch Kork verschlossen und kann durch beliebigen Zuflu\u00df von kaltem oder warmem Wasser leicht auf verschiedene Temperaturen gebracht werden. Die Temperaturunterschiede werden an einem sehr empfindlichen Thermometer angezeigt.\tLg. Inkl. Thermometer M. 7.50\nNr. 965. Heizspitzen nach v. Frey, zum gleichen Zwecke. Dieselben sind wie Nr. 960 mit Zu- und Abflu\u00df f\u00fcr temperiertes Wasser eingerichtet, kleiner im Durchmesser und durch einen \u00fcbergeschobenen Gummischlauch L mit eingefa\u00dften, besonders hierzu angefertigten Thermometer, an welchem die jeweilige Temperatur der Spitze au\u00dferhalb in Vs0 abgelesen werden kann, verbunden. Zwei Spitzen S, eine kugelig und die andere mit kleiner Fl\u00e4che, k\u00f6nnen ausgewechselt werden.\n(Abbildg. S. 66.) Lg. Inkl. Thermometer M. 13.\nNr. 970. Demonstrations-\u00c4sthesiometer nach Wunclt. An einem prismatischen, geteilten Wagebalken sind beiderseits verstellbare Gewichtsschalen befestigt, unter deren einer der gleichfalls stellbare Druckstift S aus Holz angeordnet ist. Am entgegengesetzten Ende ist eine Entlastungsvorrichtung aufgestellt, mittels deren das den Hebel in der Gleichgewichts-\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":65},{"file":"p0066.txt","language":"de","ocr_de":"66\nl\u00e4ge haltende Gewicht G1 pl\u00f6tzlich gehoben werden kann, wodurch der am Druckstift untergehaltene Arm die Belastung empfindet. Die Gr\u00f6\u00dfen-\nverh\u00e4ltnisse des Apparates gestatten die Ausf\u00fchrung des Versuches vor einem gr\u00f6\u00dferen Auditorium.\tM. 105.\nNr. 974. Druckwage nach Stratton. (Wdt. I. 534.) Dieser Apparat zur Pr\u00fcfung der Unterschiedsempfindlichkeit f\u00fcr Druckreize dient zur exakt bestimmbaren Steigerung oder Verminderung eines vorhandenen Druckes ohne gleichzeitige Beschleunigung der Gewichte. Auf dem einen Ende des mittleren Hebels A lastet der dauernd wirkende Druck a, w\u00e4hrend die gleich gro\u00dfen Zusatzgewichte b b, auf den beiden anderen Hebeln B und C sich zun\u00e4chst kompensieren. Niederdr\u00fccken des Hebels C bei c bewirkt sofortige Steigerung, Heben des Armes d von B Herabsetzung des Druckes a um b.\nDie h\u00f6lzernen Hebel sind in Spitzen gelagert und \u00e4quilibriert; in ihrer H\u00f6he sind sie, dem untergelegten Arm etc. entsprechend, einstellbar. Als Druckstift dient ein Elfenbeinst\u00e4bchen.\tM. 175.\u2014\nNr. 975. Druckwage nach Wundt. Exakte Ausf\u00fchrung der Stratton-schen Form mit leichten Metallhebeln auf poliertem Tisch montiert.\nDie Hebel sind in polierten Stahlpfannen auf Schneiden gelagert die Gleichgewichtslage zeigt die Skala S an. Unterhalb des Druckstiftes ist bei K eine gepolsterte, verstellbare Auflage angeordnet. Die Aufsatzgewichte sind zwecks genauer Stellung mit einem Zentrierungsstift und entsprechender Bohrung versehen; auf diese Weise k\u00f6nnen mehrere \u00fcbereinander gesetzt werden.\nZu dem vollen Satze geh\u00f6ren je 3 St\u00fcck 0,5, 1, 2, 3, 4, 10, 20, 50, 100, 150 und 200 Gramm.\tM. 295 \u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":66},{"file":"p0067.txt","language":"de","ocr_de":"67\nNr. 976. Nr. 974/5\nAufsatzgewichte mit Zentrierstift von 0,5 \u2014 200 g zu\nM. 4-0.\u2014\nNr. 975\nNr. 977. Elektromagnet. Druckwage nach Wirth, Dieselbe verbindet die Pr\u00e4zision der Stratton\u2019schen bezw. Wundt\u2019schen Gewichts-\nNr. 977.\nDruckwage hinsichtlich der Reizintensit\u00e4t mit der Genauigkeit der Variation der Zeitverh\u00e4ltnisse bei den elektromagnetischen Reizhebeln\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":67},{"file":"p0068.txt","language":"de","ocr_de":"68\n(nach v. Frey). Der Apparat besteht im Wesentlichen aus zwei Wagebalken, an deren Armen je ein Magnetpaar zum Festhalten (magnetisch) der sich kompensierenden Eisengewichte vorgesehen ist. Der bequemeren Reizapplikation wegen sind die Druckkn\u00f6pfe an einseitigen Verl\u00e4ngerungen der Arme angebracht, welche andererseits durch Gegengewicht ausgleichbar sind. Der Stab mit Laufgewichten dient zur Einstellung der h\u00f6chsten Empfindlichkeit f\u00fcr die jeweilige Gesamtbelastung. Der Strom wird den Magneten durch die Quecksilberkontakte zugef\u00fchrt und mittels besonderen Kontaktapparates geschlossen.\nVor Aus\u00fcbung des Druckreizes werden beide Magnetstr\u00f6me geschlossen und die Gewichte angesetzt. Der \u00dcberdruck wirkt dann von der Stromunterbrechung des hinteren Magneten bis zu derjenigen des vorderen ein, wobei die abfallenden Gewichte von Wattepolstern, welche ganz nahe unter der Ausgangslage angebracht werden k\u00f6nnen, aufzufangen sind, so da\u00df der Apparat bei den gebr\u00e4uchlichen Gewichten bis ca. 1 Ko. ger\u00e4uschlos funktioniert.\nUm endlich den Druckreiz so reich wie bei der Wundt\u2019schen Druckwage abstufen zu k\u00f6nnen (wie es z. B. bei der Abteilung der Unterschiedsschwelle f\u00fcr das Hauptgewicht notwendig ist), sind auf den Hauptgewichten noch Schraubvorrichtungen zum Aufsetzen von Zusatzgewichten vorgesehen.\nZur Ausl\u00f6sung zweier Reize an verschiedenen Stellen sind zwei Hebel (wie Abbildg.) erforderlich, welche auf einem kreisbogenf\u00f6rmigen Stative gegeneinander eingestellt werden k\u00f6nnen.\nlnkl. 4 Satz Hauptgewichte von 50, 100, 150 und 250 g und 1 Satz Zusatzgewichte von 1, 2, 3, 5, 10 und 20 g.\tM. 315 \u2014\nNr. 978. Elektromagnet. Druckwage wie Nr. 977, jedoch nur aus einem Wagebaiken mit Stativstab und Tischklemme bestehend (zur Ableitung von Ver\u00e4nderungsschwellen u. \u00e4.). lnkl. 2 Satz Hauptgewichte und ein Satz Zusatzgewichte wie oben.\tM. 165.\u2014\nHierzu :\nNr. 979.\t1 Satz Aufsatzgewichte f\u00fcr eine Platte mit Zentrierungsstift,\tM. 25.\u2014\nZwecks bequemer Reizapplikation ist die Verwendung des Arm-auflagestatives Nr, 2960 zu empfehlen.\nNr. 981. Vergleichs-Gewichte nach Fechner. Eine Haltevorrichtung mit drehbarem Griff dient zur Aufnahme verschiedener Gewichte aus Blei und kann innerhalb mehrerer Kilo jedes Gewicht zusammen-gesteh werden. Der Satz umfa\u00dft 1/2, 1, 2 x2, 5, 10, 2x20, 50, 100, 200, 500 und 1000 g, wovon die kleineren Gewichte aus Zink bestehen.\nM. 45.-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":68},{"file":"p0069.txt","language":"de","ocr_de":"69\nNr. 985. Zwei T\u00e4uschungsgewichte, je 200 g, gleich schwer, jedoch das eine hohl und doppelt so gro\u00df als das andere. Das Hohlgewicht hat einen abschraubbaren Knopf zum eventuellen Nachf\u00fcllen kleiner Bleischrote, Graphit etc., um die scheinbare Gewichtsdifferenz beim Aufheben ausgleichen zu k\u00f6nnen.\tLg. M. 7.25\nNr. 985/86\nNr. 986. T\u00e4uschungsgewichte, Das eine ist ein richtiges 2 kg-Gewicht, das andere eine genaue Nachahmung gleicher Gr\u00f6\u00dfe und Form, jedoch aus Holz und bedeutend leichter, wodurch beim Heben eine frappante T\u00e4uschung erzielt wird.\tLg. M. 4.\u2014\nNr. 987.\t3 T\u00e4uschungsgewichte, zylindrische Form, von ver-\nschiedenem Volumen, aber absolut gleicher Schwere, werden durch direktes Anfassen oder mittels beigegebenen Drahthakens gehoben. Der gr\u00f6\u00dfte K\u00f6rper wird in der Regel f\u00fcr den leichtesten gehalten..\nLg. M. 11.\u2014\nNr. 990. Acht T\u00e4uschungsgewichte nach Meumann aus 25 mm\nstarken Messingr\u00f6hren mit Verschlu\u00dfdeckeln, schwarz gebeizt, von gleichem Durchmesser und Aussehen, jedoch verschiedener H\u00f6he, zum F\u00fcllen mit Bleigi\u00e4tte eingerichtet. Das kleine ist 3 cm hoch; die anderen steigen um 1% cm bis zum gr\u00f6\u00dften von 13% cm.\nLg. M. 14.\u2014\nNr. 991. Zwei T\u00e4uschungsgewichte wie Nr. 990,4% und 10% cm hoch, besitzen am Boden ein Loch, welches durch Drehung eines zweiten Bodens zu verschlie\u00dfen ist. Diese Einrichtung gestattet eine bequeme Gewichtsverminderung durch Ablassen der F\u00fcllung. Lg. M. 8.50\nF. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":69},{"file":"p0070.txt","language":"de","ocr_de":"70\nNr. 992. Drei T\u00e4uschungsgewichte nach Clapar\u00e8de. Dieselbe! bestehen aus hohlen Holzw\u00fcrfeln und besitzen am Handgriff einet Kontakt, welcher beim Anheben geschlossen wird.\tLg. M. 23-\nNr. 995. T\u00e4uschungslineal nach Wundt, f\u00fcr Gef\u00fchlswahrnehmungeft Die eine Schneide eines 40 cm langen Lineals aus Hartgummi ist zu H\u00e4lfte mit 20 Einkerbungen in Zentimeterabst\u00e4nden versehen, die \u00e4ndert H\u00e4lfte dagegen ist glatt. Beim Bestreichen der ganzen L\u00e4nge empfindet man eine scheinbare Differenz zwischen der gleichgro\u00dfen leeren und der ausgef\u00fcllten Strecke. Die zweite Schneide des Lineals ist zum gleicher. Zwecke zur H\u00e4lfte geteilt in 10 Teile zu 2 cm.\tLg. M. 11.5t\nNr. 1050. Olfaktometer nach Zwaardemaker zur Pr\u00fcfung der Geruchsempfindungen.\nNr. 1050.\nln einem zur Aufnahme des Riechstoffes bestimmten, aus geruchloser Kaolinmasse gebrannten Zylinder kann ein gl\u00e4sernes Riechrohr mehr oder weniger tief eingef\u00fchrt werden. Zur Vermeidung von Ausstrahlung bezw. Nebenger\u00fcchen ist der impr\u00e4gnierte Zylinder in ein -Metallrohr eingeschlossen und durch einen Gesichtsschirm aus Holz verdeckt. Das Einstellen auf die verschiedenen Intensit\u00e4ten geschieht durch Verschieben des Metallrohres, welches auf einer Stahlstange fixiert werden kann.\tLg. Mit zwei Kaolinr\u00f6hren M. 24.\u2014\nNr. 1051. Doppel-Olfaktometer nach Zwaardemaker. Zwei Apparate wie vorstehend sind im gleichen Holzgestell montiert, so da\u00df die beiden Riechrohre gleichzeitig in die Nase eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.\nLg. Mit vier Kaolinr\u00f6hren M. 42.50-Nr. 1052. Kaolinrohre, extra,\tpro St\u00fcck M. 1.50-\nNr. 1065. Schriftdruckregistrierer nach Henry. Luftkapsel zur Registrierung des beim Schreiben angewendeten Druckes. An dem vorderen Ende eines Federhalters ist an einer Uhrfeder ein Bleistift angebracht\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":70},{"file":"p0071.txt","language":"de","ocr_de":"71\n\u00fcber welchem sich eine Luftkapsel befindet, deren Zuf\u00fchrung durch den Federhalter mit einem Marey\u2019schen Tambour verbunden wird. Beim Schreiben wird der angewendete Druck dem Tambour \u00fcbermittelt.\nLg. M. 17.50\nNr. 1068. Schriftwage nach Kr\u00e4epelin zur Aufzeichnung des beim Schreiben benutzten Druckes. Die zur Aufnahme des Papiers dienende Platte steht durch eine \u00dcbertragung mit dem Schreibhebel in Verbindnng, welcher den Druck auf die Kymografiontrommel aufschreibt. M. 300.\u2014 Nr. 1070. Dynamometer nach Collin. Der auf die Feder wirkende Druck wird auf einer Skala derart markiert, da\u00df von zwei Zeigern einer in der Maximalleistung stehen bleibt.\tM. 22.\u2014\nNr. 1070/71\nNr. 1071. Dynamometer f\u00fcr Kinder. Kleinere Ausf\u00fchrung f\u00fcr schw\u00e4chere Druckleistung.\tM. 21.\u2014\nNr. 1072. Dynamometer mit Hebel\u00fcbertragung. Zur gr\u00f6\u00dferen Pr\u00e4zisierung der Angriffsfl\u00e4chen wird die Feder rechtwinklich von zwei Hebeln umfa\u00dft, die in geh\u00f6hlten Platten enden, ln diese legen sich das Mittelglied des Zeigefingers und die Kuppe des Daumens bei Erwachsenen; bei Kindern umfassen die Hebelenden die zwei ersten Finger im Grundgelenk. Da die Hebel zum Zur\u00fcckschlagen eingerichtet sind, kann der Dynamometer wie Nr. 1070 gebraucht werden. Lg. M. 54.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":71},{"file":"p0072.txt","language":"de","ocr_de":"72\nNr. 1075. Dynamometer nach Ulmann, f\u00fcr Druck, wobei das Resultat durch Zeiger angezeigt und vom Zifferblatt abgelesen wird.\nM. 115.\u2014\nNr. 1076. Derselbe, f\u00fcr Druck und Zug eingerichtet. M. 128.\u2014 Nr. 1079. Dynamometer nach Henry. Unterhalb eines vertikalen Steigrohres ist fest mit ihm verbunden ein mit Quecksilber gef\u00fcllter Gummiball angebracht, der durch die Hand zusammengedr\u00fcckt wird. Das Hg. steigt in dem Rohr empor und hebt einen Schwimmer, der die Gr\u00f6\u00dfe der Kompression aufzeichnet. Bei ergographischen Versuchen mit diesem Apparate werden alle Muskelgruppen der Hand gleichm\u00e4\u00dfig in Anspruch genommen.\tOhne Registrierapparat .... M. 125,\u2014\nNr. 1080. Derselbe\tmit\tNr. 2505 M. 225.-\nNr. 1090 Kinematometer zu Versuchen \u00fcber die Lageempfindungen in den Gelenken, wobei die Gr\u00f6\u00dfe der Armbewegung in Winkelgraden gemessen wird.\tM. 95 \u2014\nNr. 1100\nNr. 1100. Ergograph. (Armlagerung.) Die Fixierung des Unterarms erfolgt durch gew\u00f6lbte Winkelbleche und verbindende Gurte. Die Finger finden dabei Aufnahme in halbrunden H\u00fclsen, welche der nat\u00fcrlichen Lage angepa\u00dft sind, w\u00e4hrend der Ellbogen sich gegen einen Winkel legt. Alle anliegenden Metallteile sind gepolstert und verstellbar: sie sichern bei richtiger Einstellung eine vollkommene Fixierung.\nLg. M. 75 \u2014\nNr. 1101. Einrichtung zu Nr. 1100, um mit Streckung des Mittelfingers arbeiten zu k\u00f6nnen. Hierbei wird die Gewichtsschnur unter der Armlagerung hindurch \u00fcber eine Rolle geleitet, die am Ende des Tisches in einer Klemme verstellbar befestigt ist.\tM. 15.\u2014\nNr. 1105. Ergograph-Armiagerung. Die verschiedenartigen Meinungen, die \u00fcber die richtige Lage des Armes bei ergographischen Versuchen herrschen, f\u00fchrten zu Konstruktion, bei der die Auflagefl\u00e4che f\u00fcr den Unterarm in jeder Stellung zwischen horizontal und vertikal fixiert\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":72},{"file":"p0073.txt","language":"de","ocr_de":"73\nwerden kann. Derselbe ruht aut einem in der Figur fehlenden Polster und wird seitlich und r\u00fcckw\u00e4rts durch gepolsterte Bleche gehalten, die auch seitlich verstellbar sind. Die Finger k\u00f6nnen gestreckt oder gekr\u00fcmmt fixiert werden; f\u00fcr die Fingerlange ist ein gleichfalls verstell-\nNr. 1105\nbarer Anschlag vorgesehen. Auch der Abstand der Finger kann entsprechend eingestellt werden. Der ganze Apparat ist auf einem soliden Stativ in jeder H\u00f6he einstellbar.\tInkl. Tischklemme M. 180.\u2014\nNr. 1 106. Skalen f\u00fcr alle verstellbaren Teile von Nr. 1105, wodurch die Wiedereinstellung des Armes in die fr\u00fchere Lage, m\u00f6glich wird.\nmehr M. 40.\u2014\nNr. 1108. Fingerh\u00fclse zum Ergograph. L\u00e4ngliche H\u00fclse aus Metall, welche nur Fingerbeere und Grundgelenk frei l\u00e4\u00dft und durch ein stellbares Blech jedem Finger angepa\u00dft werden kann. Zur Verbindung mit Nr. 1109 oder 1110 sind geeignete \u00d6sen vorgesehen. (Vergl. Abbildg. Nr. 1120.)\tLg. M. 12.50\nNz. 1109, Ergograph, Schreibapparat zu Nr. 1100 u. 1105/6. Die mit dem Mittelfinger verbundene Schnur bewegt den zwischen zwei Stahlstangen laufenden Schieber, an welchem das zu hebendeGewicht h\u00e4ngt.\nDie Hubh\u00f6hen werden von dem metallenen Schreibhebel auf eine horizontale Trommel registriert.\nZur Verzeichnung auf vertikal rotierende Trommeln dient Nr. 3882\nLg. M. 65.\u2014\nNr. 1110. Ergograph, Schreibapparat wie Nr. 1109, jedoch mit 1 m langem endlosen Bandma\u00df, welches \u00fcber zwei Rollen geleitet, nur in einem Sinne bewegt werden kann. Den Transport besorgt eine Sperrvorrichtung am Schieber; ein Zeiger gestattet die Ablesung des einzelnen Hubes sowie der Gesamtleistung in Millimeter. Diese Einrichtung er-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":73},{"file":"p0075.txt","language":"de","ocr_de":"75\nwerden, welcher bis 40 Umdrehungen derselben 10 000 mm z\u00e4hlt. Der Arm ruht auf einer gew\u00f6lbten Unterlage und wird durch gepolsterte Bleche gehalten; die Finger finden Aufnahme in H\u00fclsen, welche mit Anschlag f\u00fcr die Fingerkuppe versehen sind; durch eine Teilung l\u00e4\u00dft sich bei Wiederholung der Versuche immer die gleiche Stellung der Finger finden.\tM. 250.\u2014\nNr. 1125. Ergograph nach Dubois (Snyder, Alkoh. u. Musk.: Arch, i. d. g. Phys., Bd. 93). Derselbe besitzt eine direkte Aufzeichnung der Hubleistungen, welche der arbeitende Zeigefinger durch Bewegen des Bleistiftes B \u00fcber das Millimeterpapier T bewirkt. Beim Strecken des Fingers st\u00f6\u00dft der Schlitten S an einen Schalthebel X, welcher die Diagrammtafel T um einen oder mehrere Millimeter fortr\u00fcckt; bei dem\nNr. 1125\nn\u00e4chsten Zug gleitet die Sperrklinke leer \u00fcber die Zahnstange der Schreibtafel. Das Handgelenk lagert zwischen den stellbaren Metallbacken M, w\u00e4hrend die Hand den Holzzylinder H umfa\u00dft; der Abstand des letzteren kann der Gr\u00f6\u00dfe der Hand angepa\u00dft werden. Zwecks schnellerer Erm\u00fcdung werden Gewichte von 5\u20148 kg angewendet.\nLg. Ohne Gewichte M. 110.\u2014\nNr. 1126. Millimeterpapier, f\u00fcr Nr. 1125 passend geschnitten.\nLg. Per 100 Streifen M. 6.50\nNr. 1127. Ergograph nach Dubois, wie Nr. 1125, jedoch ist an Stelle der Diagrammtafel T eine Rollen-Einrichtung f\u00fcr endloses Papier vorgesehen, welche eine ununterbrochene Aufzeichnung langandauernder Erm\u00fcdungsversuche erm\u00f6glicht.\nLg. Ohne Gewichte M. 125.\u2014\nNr. 1128. Rollenpapier, f\u00fcr Nr. 1127 passend, 95 mm breit, Pa satiniertes Schreibpapier.\tLg. Per 10 Rollen M. 8.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":75},{"file":"p0076.txt","language":"de","ocr_de":"76\nNr. 1129. Schulergograph f\u00fcrTrommelschreibung, Vereinfachte Kon struktion von Nr. 1125. Der durch das Gewicht beschwerte Schlitten:\nNr. 1129\ntr\u00e4gt eine Stange, an welcher der Bleistift befestigt ist. Die Registrierul erfolgt auf die Trommel eines horizontal gestellten Kymographion, ei Nr. 2505.\tLg. Ohne Gewichte M. 60-\nNr. 1130. Bleigewichte f\u00fcr Nr. 1109/10, 1120, 1125 und 1121 tariert, 4x1 Ko.\tund 4x% Ko., inkl. Gewichtshalter\tM.\t13-\nNr. 1131.\tBleigewichte, jedes weitere 1 Ko.-Gewicht\t\u201e\t1.2t\nNt. 1135.\tSelbstt\u00e4tiger Z\u00e4hler der Hubleistung\tbis\t10000 mm, fit\nNr.\t1109, 1110,\t1125, 1127 und 1129.\tM.\t66.-\nNr. 1150.\nNr. 1150. Ergograph nach Lehmann. (K\u00f6rp. \u00c4u\u00df. psych. Z. II. 124.) Derselbe besteht aus einer starken Federwage, welche oberhalb ein Zifferblatt tr\u00e4gt, auf dessen Teilung die Leistung des ausge\u00fcbten Zuges abgelesen wird. Die Maximalleistung markiert ein Schleppzeiger, welcher\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":76},{"file":"p0077.txt","language":"de","ocr_de":"77\nstehen bleibt, wenn beim Nachlassen des Zuges der Zeiger aui Null zur\u00fcckkehrt. Die gr\u00f6\u00dfte Ausdehnung der Federwage betr\u00e4gt bei dem Maximalzug von 60 Ko. nur 3 mm, die Hand ver\u00e4ndert deshalb nur wenig ihre Lage.\nDie graphische Registrierung geschieht durch eine exzentrische Scheibe, welche auf der Achse des Zeigers sitzt und mit diesem gedreht wird. Der Rand derselben legt sich gegen eine Luftkapsel, welche mit einer Schreibkapsel in Verbindung steht.\tM. 95.\u2014\nN.. 1160. Apparat zur Aufzeichnung des Verlaufes der Muskelkraft w\u00e4hrend der Bewegung eines Gelenkes. Zwischen zwei in Scharnier beweglichen Metallbacken ist ein Gummiball gelagert, der mit einem mit Quecksilber gef\u00fcllten Manometer verbunden ist. Die Bewegung des betr. Gelenkes, das durch eine \u00fcber Rollen laufende Schnur mit den beweglichen Backen verkn\u00fcpft ist, pre\u00dft den Gummiball zusammen, wodurch die Quecksilbers\u00e4ule steigt und durch einen Schwimmer die Bewegung aufzeichnet.\tM. 95.\u2014\nNr. 1200. Spaitpendel f\u00fcr optische F^eaktionsversuche nach Wundt.\n(Welt., III. 400.) Dasselbe ruht mit seiner Schneide auf einem st\u00e4hlernen Piannenlager, welches durch starke eiserne Tr\u00e4ger mit dem Tisch\nNr. 1200/1\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":77},{"file":"p0078.txt","language":"de","ocr_de":"78\nverbunden ist. Der letztere tr\u00e4gt die gegen Teilungen verstellbare Elektromagnet^ und den Quecksilber-Kontakt f\u00fcr den Chronoskopstrom ln allen Teilen entsprechen Pendel und Spalteinrichtungen der angegebenen Beschreibung.\nDer seitlich angebrachte Spalt wird zur Darbietung komplizierte Objekte in vertikaler Richtung ge\u00f6ffnet. Der untere Spalt wird dagegen nur in horizontaler Richtung ge\u00f6ffnet und verstellt. Die Gr\u00f6\u00dfe de \u00d6ffnung ist an beiden Spalten an einer Teilung ablesbar. M. 560.-\nNr. 1201. Kreis-Segment von 340 mm L\u00e4nge, geeignet zu Kontroll-und Zeitsinn-Versuchen an vorstehendem Pendel. Dasselbe wird vot dem Pendel angeschraubt und ist mit Teilung versehen. Auf ihn lassen sich Kontakte nach Art von 1951 \u20141954 anbringen, welche dur\u00e9 eine Feder geschlossen werden.\nSegment und Kontakte sind auf leichte Weise zu entfernen. M. 85.-\nNr. 1202. Einrichtung f\u00fcr Registrier-Glasplatten zu Nr. 1200 mi: Heimholtz Kompensation. Um das Pendel auch zu graphischen Aulzeichnungen brauchbar zu machen, kann es mit auswechselbaren Spiegelglasplatten geliefert werden, welche auf den Schlitten befestigt und zur Ausgleichung der durch die Schlittenverstellung entstehenden Schwerpunktsverschiebungen durch zwei Zahnr\u00e4der verbunden sind. (S. Lgdff. 287.]\nBeim Hochschrauben der vorderen Platte senkt sich die hinter! im gleichen Ma\u00dfe oder umgekehrt. Die Glasplatte ist zur Aufnahm! der Kurven leicht auswechselbar und zu beru\u00dfen.\tM. 110.-\nNr. 1203. Einrichtung f\u00fcr Registrier-Glasplatten, einfach, mit nur einem Plattenrahmen.\tM. 45-\nNr. 1210. Pendelmyographion nach Fick. (Lgdff. 286.) Das 1 n lange, durch Bleieinlage beschwerte Pendel ist in Stahlschneiden gelagert welche auf einem eisernen Rahmen ruhen, der mit starkem Brett dur\u00e9 Schraubenbolzen an der Wand befestigt wird. An seinem unteren Ende tr\u00e4gt das Pendel eine Glasplatte P zur Aufnahme der Kurven, sowie zwei Nasen, welche durch die F\u00e4nger F gehalten werden. Bei seiner Schwingung \u00f6ffnet es den Kontakt C, welcher so geformt ist, da\u00df er bei einer unbeabsichtigten Schwingung von links nach rechts nachgibt, ohne zu verderben. F\u00e4nger und Kontakt sind auf der mit Teilung versehenen Stahlschiene durch Handschrauben verstell- und fixierbar.\tM. 385.-\nNr. 1211. Pendelmyographion mit Helmholtz\u2019 Kompensation. An Form und Gr\u00f6\u00dfe dem vorstehenden gleich, tr\u00e4gt es an seinem unteren Ende zwei Glasplatten, welche durch Schrauben und Schlitten gehoben und gesenkt werden k\u00f6nnen. Zur Ausgleichung der Schwerpunktsver-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":78},{"file":"p0079.txt","language":"de","ocr_de":"79\nSchiebung sind die beiden Schrauben durch Zahnr\u00e4der verbunden, so-da\u00df die hintere Platte sich senkt, wenn die vordere gehoben wird. Kontakt und F\u00e4nger gleichen denen von Nr. 1210.\tM. 450.\u2014\nNr. 1211\nNr. 1212. Pendelmyographion, genau wie Nr. 121 1, jedoch an Stelle der Stahlschneide auf Friktionsr\u00e4dern gelagert. Ferner sind die F\u00e4nger F ersetzt durch starke Elektromagnete wie bei Fig. 1200, welche das Pendel halten bezw. fangen.\tM. 520.\u2014\nZur Befestigung der Schreibapparate ist das Universalstativ Nr. 4250 sehr geeignet.\nPendel f\u00fcr Zeitkontrolle und Kontaktunterbrechungen siehe Nr. 1320 bis 1340.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":79},{"file":"p0080.txt","language":"de","ocr_de":"80\nNr. 1250. Chronometer, Stoppuhr, zur direkten Ablesung von 1 und ganzen Sekunden und Minuten, in Taschenuhrform.\tM. 25,-\nNr. 1251. Chronometer, wie vorstehend, jedoch mit doppelte! Sekundenzeiger, welche beide zun\u00e4chst genau \u00fcbereinander stehen un zugleich beginnen. Auf den zweiten Druck bleibt jedoch der unter stehen, w\u00e4hrend der obere allein weiterl\u00e4uft, bis er durch einen dritte: Druck gleichfalls still steht. Auf einen vierten Druck kehren alle Zeige in Nullstellung zur\u00fcck.\tLg. M. 57-\nNr. 1250.\nNr. 1252. Chronometer wie Nr. 1250, jedoch mit sehr pr\u00e4zisen: Werk in Silbergeh\u00e4use und mit sehr leicht funktionierender Arretieruni der Zeiger.\tM. 42-\nNr. 1253. Stoppuhr mit Zeitwerk, gute Taschenuhr. Lg. Mk. 55 \u2014 Nr. 1260. Chronoskop nach hipp. (Wdt., 111. 392.) Genaueste Uhrwerk zur Zeitmessung mit direkter Ablesung von Viooo Sekunden = welche 1 Teilstrich des oberen und von Vio Sekunden \u2014 1 Teilstricl des unteren Zifferblattes. Durch die doppelte Magnetenanordnung wire das Zeigerwerk entweder bei Strom\u00f6ffnung oder -Schlie\u00dfung in Be wegung gesetzt. Der \u00dcbergang von der einen zur anderen Benutzung erfordert entsprechende Spannung der Abrei\u00dffedern des Ankers, weicht an Skalen einstellbar sind und der Stromst\u00e4rke und Widerstand genat angepa\u00dft werden m\u00fcssen.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":80},{"file":"p0081.txt","language":"de","ocr_de":"81\nDie Schutzglocke besitzt eine Bohrung f\u00fcr den Aufzugsschl\u00fcssel, so da\u00df er nicht mehr abgenommen zu werden braucht. Das Uhrwerk\n1\u00bb ipa\nNr. 1260\nzeichnet sich durch einen sehr gleichbleibenden Ton der Regulierfeder aus. Auf erh\u00f6htem Eisengestell mit l\u00e4ngerer Laufzeit. Lg. M. 340.\u2014\nNr. 1260.\nNr. 1261. Chronoskop, gr\u00f6\u00dferes Modell, mit\nLaufdauer, auf Wandkonsol montiert\n6 Minuten langer M. 540.\u2014\n(y\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":81},{"file":"p0082.txt","language":"de","ocr_de":"82\nNr. 1262. Chronoskop, gr\u00f6\u00dftes Modell, mit drei Zifferbl\u00e4ttern, welch Ablesung von 0,01, 1 Sek. und Minuten gestatten. Die Ablaufsdam\nNr. 1260.\nbetr\u00e4gt je nach der Fallh\u00f6he des Gewichtes bis eine Stunde; Messung!: in\u20180,001 Sek. sind jedoch bei diesem Modell nicht m\u00f6glich. M. 645-\nNr. 1263\nNr. 1263. Chronoskop mit polarisiertem Magnet nach Schulze\nD. R. P. Nr. 209 151, Schweiz. Pat. 44 250. Durch Verwendung eine:\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":82},{"file":"p0083.txt","language":"de","ocr_de":"83\npolarisiertem Magneten M an Stelle des bisherigen Elektromagneten arbeitet das modifizierte Chronoskop f\u00fcr alle Zeitr\u00e4ume, selbst bei Verwendung verschieden starker Str\u00f6me, ohne besondere Einstellung, mit gleicher Genauigkeit.\nUhrwerk und Ableseskalen sind die gleichen wie Nr. 1260. Das Ein- und Ausr\u00fccken des Zeigers wird durch Induktionsschl\u00e4ge bewirkt. Die Induktionsrolle I steht in direkter Verbindung mit dem Elektromagnet A B, dessen Anker rechtwinklig in dem Ausschalthebel G endet und die Zeigerachse ein- und ausr\u00fcckt. Eine unabsichtliche, dauernde Stromschlie\u00dfung durchstr\u00f6mt nur die prim\u00e4re Rolle und verursacht daher keinen Schaden oder remanenten Magnetismus.\nDer \u00dcbergang von Schlu\u00df-\u00d6ffnung zu \u00d6ffnungs-Schlu\u00df wird durch Wechseln der Stromrichtung bewirkt.\nDie schwierige Feder- und Stromst\u00e4rkeregulierung kommt g\u00e4nzlich in Wegfall.\tLg. M. 480.\u2014\nGestell aus Serpentinstein lt. Schulze: Aus der Werkstatt verz\u00f6gert die Lieferung um 4\u20145 Wochen und erh\u00f6ht den Preis um 10%.\nNr. 1265. Chronoskop-Kontrollkontakt nach K\u00fclpe, rnodif. von Ach. Zur Kontrolle der Chronoskopzeiten ist \u00fcber dem Magneten, isoliert vom Chronoskop, eine Platinspitze angebracht, welche mit der Zeigerwelle des 0,001 Sek. angebenden Zifferblattes in leitende Verbindung gelangt, sobald das Zeigerwerk in T\u00e4tigkeit tritt. Je nachdem das obere oder untere Magnetenpaar benutzt wird, kann der Moment der \u00d6ffnung oder Schlie\u00dfung graphisch registriert werden.\tM. 12.50\nNr. 1268. Rheochord. (Wdt., III. 389.) Durch eine Anzahl auf ein Brett gespannter Neusilber-, sowie zwei Platindr\u00e4hte, welche durch ein Quecksilbern\u00e4pfchen aus Hartgummi gehen, kann die Stromst\u00e4rke f\u00fcr das Chronoskop sehr genau reguliert werden.\tM. 45.\u2014\n(Rheostaten auch unter Nr. 4740\u20144763.)\nNr. 1270. Demonstrations-Chronoskop zur Vorf\u00fchrung von Reaktionsversuchen im Auditorium, (Wdt, III, 396.) Dasselbe entspricht in der Konstruktion genau Nr. 1260, besitzt indes ein weit st\u00e4rkeres Uhrwerk und ein Zifferblatt von 46 cm Durchmesser aus Milchglas, welches von innen beleuchtet werden kann und direkte Ablesung von Viouu Sekunde gestattet. Am kleineren Zifferblatt entspricht jeder Teilstrich \u2014 Vio Sekunde. Der Apparat besitzt nur ein Magnetenpaar, und zwar steht das Zeigerwerk still, wenn kein Strom die Magnete durchflie\u00dft. Zwei Schn\u00fcre links wirken auf Arretier- und Ausl\u00f6shebel des Uhrwerkes, eine Schnur rechts auf den D\u00e4mpfer der Regulierfeder. Die\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n6*","page":83},{"file":"p0084.txt","language":"de","ocr_de":"84\nAngaben des Apparates sind unter Ber\u00fccksichtigung des konstante positiven Fehlers durchaus korrekt, so da\u00df er auch zu praktisch-Versuchen benutzt werden kann.\tM. 520,-\nNr. 1271. Beleuchtungsvorrichtung zu Nr. 1270. Auf Wunsch kar. in das Innere des Geh\u00e4uses eine Leitung mit vier elektrischen Glu: lampen verlegt werden. Bei Bestellung ist Angabe der Spannung dt vorhandenen Leitung n\u00f6tig.\tM. 22-\nNr. 1275. Chronoskop d\u2019Arsonval. Ein Federzug-Uhrwerk von c 10 Minuten Laufdauer setzt ein Kronrad in schnelle Rotation, in weicht: bei Strom\u00f6ffnung ein Zeiger einspringt, mittels dessen an dem Zilie; blatt die Zeiten abgelesen werden. 1 Teilstrich der Skala entsprid 5 Sigma; da der Zeiger auf 0 einstellbar ist, k\u00f6nnen die Messungt direkt abgelesen werden.\tM. 345.-\nNr. 1281\nNr. 1280. Chronoskop Vernier, Modell 1. Dieser Apparat findt f\u00fcr Reaktionsversuche, bei denen eine Genauigkeit von V\u00e4O Sekund ausreicht, mit Vorteil Verwendung und besteht aus einem Paar ungleic langer Pendel, welche mit einer Differenz von l/m Sekunde schwinget\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG -BERLIN","page":84},{"file":"p0085.txt","language":"de","ocr_de":"85\nUm Intervalle von \u00fcber 0,80 Sekunden zu messen, mu\u00df der lange Pendel eine oder mehrere Schwingungen vollenden, bevor das kurze Pendel ausgel\u00f6st wird.\nZum genauen Aufh\u00e4ngen der Pendelgewichte dient ein beigegebener, in die L\u00f6cher des Galgens und der Gewichte pr\u00e4zis passender Stab.\nM. 70.\u2014\nNr. 1281. Chronoskop Vernier, Modell II. Im Prinzip wie Modell I konstruiert, ist es zwecks Nutzbarmachung f\u00fcr ein noch gr\u00f6\u00dferes Feld von Reaktionsversuchen mit entsprechenden Hilfsmitteln ausgestattet, so da\u00df Reize von verschiedenem Charakter (mechanisch, elektrisch), sowie mit verschiedener Intensit\u00e4t zur Verwendung kommen k\u00f6nnen. Dies ist erm\u00f6glicht durch Beif\u00fcgung eines zweiten Reaktionstasters f\u00fcr das kurze Pendel und eines elektrischen Kontaktes f\u00fcr den Taster des langen Pendels, wie aus der Abbildung ersichtlich ist.\nDie Ablesung der Reaktionszeiten erfolgt in gleicher Weise wie bei Modell 1.\tM. 105.\u2014\nNr. 1290. Chronoskop nach Netschajeff\t\u201e 160.\u2014\nNr. 1300\nNr. 1300. Gro\u00dfer Kontrollhammer. (Wdt., III. 397.) Zur Kontrolle und Korrektur des Chronoskopes bestimmt, besitzt der Apparat vier Platin-Kontakte; diese sind paarweise angeordnet, da\u00df oben und unten je einer nur f\u00fcr \u00d6ffnung und je einer f\u00fcr \u00d6ffnung oder Schlu\u00df gebraucht\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":85},{"file":"p0086.txt","language":"de","ocr_de":"86\nwerden kann. Die Ausl\u00f6sung bewirken an den unteren Kontakten di im Hammerkopf angebrachten Stifte, die der oberen Kontakte eine ai dem Hammerstiel verstellbare Muffe. Die Fallh\u00f6he des Hammers, sowi die Geschwindigkeit derselben ist durch Verstellen des Elektromagnet\u00ab und des Gegengewichtes bis 900 Sigma variabel. Die graphische Kt gistrierung der Fallzeit wird auf dem Chronograph oder mittels Stimm gabel direkt auf ein mit dem Hammerkopf verschraubtes Kurvenbleck verzeichnet.\nDer Hammer ist durch eine gute Lagerung vor seitlichem AI) weichen und Wackeln gesch\u00fctzt; Hammerstiel und Arm f\u00fcr das Laut gewicht sind mit Skala versehen.\tM. 375-\nNr. 1305\nNr. 1305. Kontrollhammer, vereinfacht, mit variabler Fallh\u00f6he von 25 cm und zwei Kontakte f\u00fcr \u00d6ffnung und Schlie\u00dfung. Der Obere ist in der H\u00f6he verstellbar und wird durch einen auf der Stange verstellbaren Querstift ausgel\u00f6st. Die Fallzeit des Hammers kann durch Verstellen des Gegengewichtes variiert werden; in seiner tiefsten Stellung wird derselbe durch eine Feder fixiert.\tLg. M. 150-\nNr. 1306. Kleiner Kontrollhammer ohne variable Fallh\u00f6he. (Welt 111. 389.) Der Hammerkopf wird in seiner h\u00f6chsten Stellung dur\u00e9 einen Elektromagneten gehalten; beim Fall schlie\u00dft der Hammerstiel einen Kontakt und \u00f6ffnet beim Aufschlag einen gleichen des n\u00e4mlichen Stromkreises. Die Geschwindigkeit des Falles kann durch das Gegengewicht des Hammers ver\u00e4ndert werden.\tM. 110.\u2014\nZur genauen Bestimmung der Fallzeit sind auch bei beiden vereinfachten Apparaten Kurvenbleche am Hammerkopf verschraubt. Sie\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":86},{"file":"p0087.txt","language":"de","ocr_de":"87\nsind so eingerichtet, da\u00df sie auf leichte Weise abgenommen und als Metallhinterlage beim Beru\u00dfen benutzt werden k\u00f6nnen.\nStativ f\u00fcr Registrierstimmgabel mit H\u00f6hen- und mit mikrometr. Feinstellung der Schreibspitze auf die beru\u00dfte Fache, unter Nr. 4248\u201486.\nStimmgabeln zur direkten Registrierung unter Nr. 1703\u20141715.\nFallapparat nach Hipp. Da die damit me\u00dfbaren Zeiten zu klein und der Zeitfehler zu gro\u00df ist, wird er mehr zur Erzeugung des Schallreizes verwendet. Vergl. Nr. 1435 bis Nr. 1437.\nNr. 1310. Fallapparat nach Ebbinghaus (Zeitschr. f. Psych, u. Phys. d. S., Bd. 30) zur Kontrolle des Chronoskopes. Der Apparat besteht aus einem Kugelhalter K, der auf zwei S\u00e4ulen verstellt werden kann. Die Kugel ist polarig gehalten und vermittelt den Kontakt zwischen den beiden isolierten Backen des Kugelhalters. Die Auflagefl\u00e4che der Kugel, deren Abstand vom Aufschlagspunkte an einer Teilung abgelesen werden kann, l\u00e4\u00dft sich unter der Kugel entfernen, so da\u00df die letztere frei f\u00e4llt, sobald die \u00d6ffnung des Kugelhalters durch den seitlichen Abzugshebel A erfolgt. Bei ihrem Aufschlag f\u00e4llt die Kugel auf ein wippenartiges Brett und \u00f6ffnet dabei nochmals den gleichen Stromkreis wie der Kugelhalter zu Beginn des Falles.\nNr. 1310\nDie graphische Kontrolle des Apparates ist mittels Stimmgabel und Signal auf dem Registrierapparat leicht m\u00f6glich. Am Chronoskop sind beide Kombinationen: Schlu\u00df-\u00d6ffnung als auch \u00d6ffnung-Schlu\u00df,\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":87},{"file":"p0088.txt","language":"de","ocr_de":"88\nausf\u00fchrbar. Da die Fallh\u00f6he der Kugel bis auf Bruchteile des Milli meters genau eingestellt und mittels eines Kontrollma\u00dfes verglichen werden kann und Beginn und Ende des Falles der Kugel genau mit \u00d6ffnung und Schlie\u00dfung des Stromes zusammenfallen, ist der Apparat sowohl zur pr\u00e4zisen Kontrolle des Chronoskopes und anderer zeitmessenden Instrumente, als auch f\u00fcr physikalische Zwecke, z. B. exakte Demonstration der Fallgesetze und Bestimmung der Beschleunigungs konstante usw. vorz\u00fcglich geeignet.\nBei einer Fallh\u00f6he von 80 cm betr\u00e4gt die Fallzeit der Kugel 400 Sigma.\tM. 235-\nNr. 1312. Kontroll-Fallapparat nach Ach. Zwei prismatische eiserne! S\u00e4ulen tragen an ihrer oberen Traverse einen Elektromagnet, weichet bei Stromschlie\u00dfung die eiserne Fallplatte h\u00e4lt. Bei \u00d6ffnung gleitet dieselbe in einer Stahldrahtf\u00fchrung leicht und reibungslos herab, wobei\nNr. 1312.\nein Kontakt ge\u00f6ffnet, ein zweiter geschlossen wird. Dieselben lassen sich in einer Nute der S\u00e4ule sowohl verstellen, als auch gegeneinander vertauschen, so da\u00df auch Schlu\u00df-\u00d6ffnung eingestellt werden kann. Die jeweilige Stellung kann an einer Teilung abgelesen werden. Die Kon-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":88},{"file":"p0089.txt","language":"de","ocr_de":"89\ntakte sind besonders zart gearbeitet und setzen dem Ausl\u00f6ser der Fallplatte sehr geringen Widerstand entgegen. Die Fallgeschwindigkeit der Platte wird durch ein Gegengewicht ver\u00e4ndert und in ihrer tiefsten Stellung durch Federn festgehalten. Zur Vertikalstellung des Apparates ist der Dreifu\u00df mit Stellschrauben und einer kleinen Libelle ausger\u00fcstet.\nM. 185.\u2014\nNr. 1313. Derselbe Apparat kann gleichzeitig als Tachistoskop hergerichtet werden; die Fallplatte erh\u00e4lt alsdann einen gegen Teilung verstellbaren Spalt von 60 mm \u00d6ffnung. Das Objekt wird auf der R\u00fcckseite durch Federn gehalten.\tM. 205.\u2014\nNr. 1320. Kontaktpendel nach Ach. (Willenst\u00e4tigkeit u. d. Denken.) ln einem eisernen Gestell, welches auf drei stellbaren F\u00fc\u00dfen ruht, ist ein Pendel in einem Schneidenlager derart aufgeh\u00e4ngt, da\u00df die Pendelstange zwischen zwei Querschienen sich frei bewegt. In den \u00e4u\u00dfersten Stellungen wird dasselbe durch Elektromagnet gehalten. Auf den Querschienen sind Kontakte angeordnet, die gegen eine Teilung ein-\nNr. 1320\ngestellt und durch die Pendelstange ausgel\u00f6st werden. Dieselben sind sowohl f\u00fcr Strom\u00f6ffnung als auch -Schlie\u00dfung eingerichtet und k\u00f6nnen w\u00e4hrend des Ganges des Pendels eingestellt werden. Auf diese Weise\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":89},{"file":"p0090.txt","language":"de","ocr_de":"90\nist es m\u00f6glich, mehrere Schwingungen zu einer Messung zu vereinigen wodurch der Me\u00dfbereich erheblich gesteigert wird.\nZur Erzielung kleinster Zeiten ist ein zweiter Ausl\u00f6ser A geschaffen, dessen Schenkel mikrometrisch gegen die Pendelstange eingestellt werden kann. Hierbei l\u00f6st die Pendelstange den ersten, der verstellbare Ausl\u00f6ser A unmittelbar darauf den zweiten Kontakt aus. Soll die Ausl\u00f6sung derselben auch im mittleren Teile einer Pendelschwingung benutzbar sein, so mu\u00df der Ausl\u00f6ser zwei verstellbare Schenkel erhalten und die Kontakte m\u00fcssen so angebracht werden, da\u00df sie nicht schon durch die Pendelstange ausgel\u00f6st werden.\nAn Stelle der in Fig. 1320 sichtbaren Gummib\u00e4lle werden die neueren median. Bob-Ausl\u00f6ser verwendet.\nZum Pendel geh\u00f6ren 2 Kontakte ohne Ausl\u00f6ser. Lg. M. 255.-Nr. 1321.\t2 weitere Kontakte mit Bob-Ausl\u00f6ser\nLg. \u00e0 20.\u2014 -\t\u201e 40.-\nNr. 1322. Ausl\u00f6ser und Kontakteinrichtung f\u00fcr kleinste Zeiten \u201e\t75 \u2014\nNr. 1324. Metallplatte zur graphischen Registrierung der Pendelgeschwindigkeit f\u00fcr Nr. 1320\tM. 15-\nNr. 1330\nNr. 1330. Kontrollpendel-Einrichtung f\u00fcr das Chronoskop nach Sommer. Zur genauen Kontrolle des Chronoskopes bestimmt, tr\u00e4gt das schwere, auf 1 Sekunde eingestellte Pendel unterhalb der Linse P einen permanenten Magnet H, welcher bei jedem Vor\u00fcberschwingen einen\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":90},{"file":"p0091.txt","language":"de","ocr_de":"\n\u2014 91\t\u2014\neisernen, zweiarmigen Hebel des Kontaktes C3 anzieht, ohne ihn selbst zu ber\u00fchren. Die hierdurch gegebenen momentanen Stromschlie\u00dfungen werden neben den Schwingungen einer Stimmgabel von bekannter Schwingungszahl registriert und die Linse P so lange verstellt, bis zwischen zwei Pendelschl\u00e4gen genau die einer Sekunde entsprechende Anzahl Schwingungen liegt. Wenn die Pendelschl\u00e4ge noch w\u00e4hrend einer gr\u00f6\u00dferen Zeitstrecke mit einem pr\u00e4zisen Chronometer verglichen werden, so entspricht nunmehr die zwischen zwei Pendelschl\u00e4gen liegende Zeit genau der Dauer einer Sekunde.\nZum Zwecke genauester Einstellung des Kontaktes C3 ist derselbe auf zwei rechtwinklig sich kreuzenden Schlitten montiert, welche durch die Schrauben Si und Sa bewegt werden.\nDie \u00dcbertragung der absoluten Zeit des Pendels auf das Chronoskop bewirkt ein Relais, dessen zwei Elektromagnete durch die Kontaktschl\u00fcsse von C3 im Stromkreis des Chronoskopes abwechselnd Stromschlu\u00df und Strom\u00f6ffnung erzeugen. Die richtige Spannung der Abrei\u00dffedern F1 und F., findet man durch graphische Aufzeichnung der Zeitdauer zwischen Schlu\u00df und \u00d6ffnung des Chronoskopkontaktes CC neben der Stimmgabelkurve auf gleiche Weise wie bei C;>.\nDurch geeigneten Widerstand oder Spannen der Ankerfedern ist leicht zu erreichen, da\u00df das Chronoskop zwischen zwei Pendelschl\u00e4gen 1000 Sigma genau anzeigt. Alsdann stimmt die abgelesene Zeit mit der absoluten v\u00f6llig \u00fcberein.\nMittels dieser Einrichtung kann man Kontrollversuche von einer beliebigen Anzahl Sekunden vornehmen.\n(Spezialprospekt \u00fcber Sommers Apparate.)\tM. 420.\u2014\nNr. 1335. Summations-Pendel nach Wirth mit beliebig langer Gangdauer. An dem unteren Ende eines schweren Pendels ist ein eiserner Anker befestigt, welcher beiderseitig zwischen den Polen eines Elektromagneten schwingt. Kurz vor denselben trifft der Anker gegen einen federnden Kontaktstift, welcher den Stromkreis des zugeh\u00f6rigen Elektromagneten schlie\u00dft. Der Pendelanker wird angezogen und ein doppelgleicharmiges Relais derart umgelegt, da\u00df der zugeh\u00f6rige Elektromagnet sofort wieder stromlos wird. Das Pendel schwingt zur\u00fcck, legt das Relais um und schlie\u00dft nach vollendeter Schwingung den Stromkreis des zweiten Elektromagneten so, wodurch das Pendel dauernd in Gang bleibt.\nUnterhalb des Pendels ist eine Metallschiene verschraubt, auf welcher Kontakte gegen Teilung verstellt werden. Mittels dieser Einrichtung k\u00f6nnen beliebige Kontaktintervalle von gr\u00f6\u00dfter Gleichm\u00e4\u00dfigkeit w\u00e4hrend l\u00e4ngerer Zeitstrecken dargeboten werden. Ein oberhalb der\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":91},{"file":"p0092.txt","language":"de","ocr_de":"92\nPendellinse angebrachter Kontakt markiert dabei die Anzahl der ganzen Schwingungen.\nAn der Pendelstange ist ferner zur graphischen Kontrolle ein Kurvenblech angebracht.\nDer ganze Apparat ist auf starker Holzplatte montiert und ca, 1,40 m lang; mittels vier Bolzenschrauben wird er an der Wand befestigt.\tM. 480.~!\nNr. 1336. Derselbe Apparat wie vorstehend, jedoch transportabel in Eisengestell aufgeh\u00e4ngt wie Nr. 1320, mit 70 cm Schwingungsradius, Die Schwingungsdauer ist durch ein Gegengewicht in weitem Ma\u00dfe ver\u00e4nderlich.\nInkl. zwei Kontakte f\u00fcr \u00d6ffnung und Schlie\u00dfung nach Wahl und ein federnder Schlie\u00dfungskontakt.\tM. 325-\nDer vorstehende Apparat kann mit Nr. 1320 kombiniert werden und erh\u00e4lt alsdann der Anker einschraubbare Eisenzapfen, welche sich gegen die Elektromagnetpole legen.\nNr. 1340\nNr. 1340. Kontakt-Pendel. (Wdt., III. 405.) Dem doppelarmigenj um seine Mittelachse schwingenden Pendel kann durch Verstellen de beiderseitigen Laufgewichte G verschiedene Schwingungsdauer gegeben werden. Rechts durch einen Elektromagnet E und nach vollendetet Schwingung durch F\u00e4nger F gehalten, \u00f6ffnet es bei seiner Schwingung an einer Teilung verstellbare Kontakte C, deren erster als Signalreit und deren andere als Hauptreize in genau zu bestimmenden Intervalle! dienen.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":92},{"file":"p0093.txt","language":"de","ocr_de":"93\nGegen die Abbildung wird der Apparat in einem eisernen Gestell wie in Nr. 1320 abgebildet und mit zwei Kontakten, die f\u00fcr \u00d6ffnung und Schlu\u00df geeignet sind, geliefert.\tM. 275.\u2014\nNr. 1341. Kontakte f\u00fcr Nr. 1340,\tpro St\u00fcck M. 20.\u2014\nNr. 1350. Einfacher Reaktionstaster. Die Bewegung der Kontaktschlie\u00dfung ist einstellbar.\tLg. M. 12.50\n_\tS'\n.'\u00c4siiSl\u00e4lfr'\nNr. 1350\nNr. 1351\nNr. 1351. Reaktionstaster mit Platinkontakt und Luftkapsel. Beim Schlie\u00dfen des Kontaktes wird ein stellbarer Druck auf die Luftkapsel ausge\u00fcbt, wodurch die verdr\u00e4ngte Luft zur Ausl\u00f6sung anderer Apparate, zur Markierung des Kontaktmomentes mittels Tambours und dergl. benutzt werden kann.\tM. 35.\u2014\nNr. 1352. Reaktionstaster f\u00fcr Strom\u00f6ffnung oder Stromschlu\u00df, je\nnach Wahl der Zuleitung II und III. Der Tasthebel selbst ist mit einer Zuleitung versehen; je eine weitere f\u00fchrt zu Platinkontakten f\u00fcr Schlie\u00dfung oder \u00d6ffnung. Mittels einer Druckschraube kann der Taster au\u00dfer Kontakt gehalten werden. Ein seitlich angebrachter, isolierter Schalthebel S gestattet eine dauernde Schlie\u00dfung desselben oder eines zweiten Stromkreises.\tLg. M. 20.\u2014\nNr. 1352\nNr. 1353\nNr. 1353. Reaktionstaster, sogen, amerik. Telegraphentaster, zeichnet sich durch leichten, sicheren Gang vor anderen aus, wobei Bewegung\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":93},{"file":"p0094.txt","language":"de","ocr_de":"94\nund R\u00fcckschlagfeder durch Mutterschrauben stellbar sind. Ein Metall] hebet gestattet eine direkte Verbindung herzustellen, zwecks dauernde Stromschlie\u00dfung.\tLg. M. 25-\nNr. 1354. Reaktionstaster, Modell Krueger. Derselbe stellt eint Vereinigung der vorherigen Nr. 1352 und Nr. 1353 vor, besitzt dit sichere Lagerung des Hebels des ersteren und alle Eigent\u00fcmlichkeitei des letzteren. Au\u00dferdem ist die Hartgummigrundplatte soweit vergr\u00f6\u00dfert, da\u00df der Taster beim Reagieren nicht kippt.\tM. 32-\nNr. 1360. Zehnfacher Reaktions-Apparat (sogen. Klaviertaster)\nDie Anordnung der zehn Hebel ist der nat\u00fcrlichen Stellung der Finget angepa\u00dft; die einzelnen Hebel enden in Platten, so da\u00df ein bequemes Offnen der Kontakte erreicht wird. Die einzelnen Hebel sind aus Metal und spielen leicht auf einer Stahlschneide, gegen welche sie durch regulierbare Spiralfedern gezogen werden. Der Apparat wird zweiteilig, angefertigt.\tLg. M. 90.-\nNr. 1361. Derselbe nur f\u00fcr eine Hand (rechts oder links!)\nLg. M. 50.-\nNr. 1362\nNr. 1362. Zehnfacher Reaktions-Apparat mit St\u00f6psel - Kontakten\nmittels welchen der Reagent kontrolliert und gezwungen werden kann, die Bewegung mit einem bestimmten Finger auszuf\u00fchren. Zu dem Zwecke wird der Stromkreis nur bis zu dem Hebel geschlossen, welcher die Reaktion ausf\u00fchren soll.\tLg. M. 135.\u2014\nNr. 1363. Derselbe nur f\u00fcr eine Hand, wobei zu ber\u00fccksichtigen ist, ob rechts oder links reagiert werden soll.\tM. 70.-\nNr. 1370\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":94},{"file":"p0095.txt","language":"de","ocr_de":"95\nNr. 1370. Pohl\u2019sche Wippe, einfaches Modell, mit drei Paar Zuleitungsklemmen und seitlichem B\u00fcgel, welcher den Stromwender in seiner h\u00f6chsten Stellung fixiert, ohne Verbindung herzustellen. Lg. M. 12.50\nNr. 1371. Pohl\u2019sche Wippe. Besseres Modell mit Hartgummiplatte und st\u00e4rkeren Verbindungen.\tLg. M. 18.____\nNr. 1372. Pohl\u2019sche Wippe, dreifaches Modell, findet z. B. am Chronograph Nr. 2300 Anwendung. Der Wechsel erfolgt f\u00fcr alle Str\u00f6me gleichzeitig.\tM. 38.\u2014\nNr. 1375. Ewald\u2019sche Wippe. Zwei in Spitzen drehbare Hebel sind mit Platinkontakt versehen und durch Spiralfedern gespannt. Durch Druck auf den vorderen Hebel wird von zwei Kontakten der eine geschlossen\nund im gleichen Moment der andere ge\u00f6ffnet.\tM. 32.\u2014\nNr. 1380. Einfacher St\u00f6psel-Kontakt, mit zwei Klemmschrauben f\u00fcr einen Strom\t]VP y gp\nNr. 1381, Desgl, f\u00fcr zwei Str\u00f6me\tM. 11.50\nNr. 1382. Desgl. f\u00fcr jeden weiteren mehr\tM. 4.\u2014\nNr. 1390. Schl\u00fcssel nach Du Bois-Reymond mit trockenem Kontakt und doppelten Zuleitungsklemmen, sowie Tischklemme zum Befestigen.\nLg. M. 13.50\nNr. 1391\nSchl\u00fcssel wie Nr. 1390, jedoch ohne Tischklemme.\nLg. M. 8.\u2014\nDesgl. wie Nr. 1390, jedoch mit Quecksilber-Kontakt und\nLg. M. 14.50\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\nNr. 1391.\nNr. 1392. Tischklemme.","page":95},{"file":"p0096.txt","language":"de","ocr_de":"90\nNr. 1393. Desgl. wie 1392, ohne Tischklemme Lg. M. 8.5f Nr. 1395. Reizschl\u00fcssel mit Markiereorrichtung. (Cyon XIII a-kj Mittels desselben kann der Moment der Reizerteilung graphisch registrier; werden, da der kontaktgebende Hebel gleichzeitig eine Stahlstange beweg] an welcher die Markierspitze angebracht ist.\tM. 24,-\nNr. 1396. Fingerschl\u00fcssei nach Scripture. Zwei Finger der gleichej Hand greifen in geh\u00f6hlte Hartgummiplatten, welche in einer F\u00fchriiJ gegeneinander verschoben werden k\u00f6nnen und einen Kontakt schlie\u00dfet bezw. \u00f6ffnen.\ty| jq_\nNr. 1397\nNr. 1397. Lippenschl\u00fcssel, derart eingerichtet, da\u00df sowohl Strom] \u00d6ffnung als auch -Schlie\u00dfung durch die Bewegung der Lippen erzielt wirft\nDer Apparat besitzt auswechselbare Elfenbeinst\u00fccke f\u00fcr die Lippen\nLg. M. 34.-\nNr. 1398. Ersatzelfenbeinst\u00fccke f\u00fcr Nr. 1397 pro Paar M. 3.5'\nNr. 1399. Zahnschl\u00fcssel nach Meumann. Zwei Elfenbeinbl\u00e4ttchal sind mit je einer isolierten Zuleitung und Platin-Kontakt versehen, weicht] zwischen den Z\u00e4hnen gehalten wird. Die Reaktion erfolgt durch Schlie\u00dfer rasch und leicht, wmbei eine Sperrvorrichtung ein abermaliges \u00d6ffner verhindert.\tLg. M. 20.-l\nNr. 1400. Lidschl\u00fcssel von Elfenbein mit \u00d6ffnungskontakt und Reiz! apparat f\u00fcr das zw'eite Auge. Der Lidschl\u00fcssel und Reizapparat werde! mit einem Stirnband befestigt. Der Apparat dient zur Messung der Zeit dauer des Lidreflexes am Menschen bei elektrischer Reizung des einer Augenlides, wobei symmetrische Mitbewegung des anderen (reagierender! Lides vorausgesetzt wird.\tryp 3g^\nNr. 1410. Schallschl\u00fcssel nach Cattel. (Wdt., III. 403.) Derselbt besteht aus einem trichterf\u00f6rmigen Mundst\u00fcck, in welches der Reagierend\u00ab hineinspricht und dessen weite \u00d6ffnung durch einen mit Lammleder oder Gummistoff \u00fcberzogenen Ring abgeschlossen wird. In der Mitte desselber befindet sich ein Platinkontakt, der durch die beim Sprechen entstehender Vibrationen ge\u00f6ffnet wird.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":96},{"file":"p0097.txt","language":"de","ocr_de":"\u2014 97\nAuf Wunsch wird das Lammleder durch eine Membran aus Fournier-holz, Papier oder Glimmer, welches sich am besten bew\u00e4hrt hat, ersetzt, Der Apparat erfordert die Anwendung des Relais Nr, 1411. M. 35.\u2014 Nr. 1411. Relais f\u00fcr dauernden Stromschlu\u00df. (Wdt., III. 403.) Durch die Wirkung des Elektromagnet E wird der Stromkreis von 1 zu II ge\u00f6ffnet und I zu III geschlossen und so lange die Schlie\u00dfung erhalten, als der Strom die Elektromagneten durchflie\u00dft. Der letztere wird durch den Kontakt des Schallschl\u00fcssels geleitet und bei der ersten Vibration ge\u00f6ffnet. Eine regulierbare Abrei\u00dffeder zieht den Anker so weit zur\u00fcck, da\u00df ihn der Elektromagnet nicht mehr erreicht.\nUnterhalb des schwingenden Ankers taucht ein Platinstift in den Quecksilberkontakt IV, der zu einer andauernden Schlie\u00dfung benutzt werden kann.\tM. 85.\u2014\nNr. 1411\nNr. 1412\nNr. 1412. Schallschl\u00fcssel nach R\u00f6mer, akustischer Reiz- und Reaktionsapparat (Kraepelin. Psych. Arb., 1, 4.) An einer Membran aus feinstem Fournierholz bezw. Glimmer ist ein empfindlicher Platinkontakt P angebracht, welcher durch die leisesten Schallwellen ge\u00f6ffnet wird. Hierdurch f\u00e4llt der Anker des in den gleichen Stromkreis eingeschaltenen Elektromagneten E, wobei ein zweiter Stromkreis f\u00fcr das Chronoskop ge\u00f6ffnet bezw. geschlossen wird. Durch ein Zugschn\u00fcrchen wird der Anker wieder angehoben. Der Apparat besitzt eine hohe Empfindlichkeit; durch den Fall des Ankers kann ein Gl\u00f6ckchen als akustisches\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":97},{"file":"p0098.txt","language":"de","ocr_de":"98\nSignal angeschlagen werden. Mittels der Schrauben S1 und S2, an weicht die Platinspitzen sich befinden, wird die Bewegung des Ankers regulier\nLg. M. 95-\nNr. 1413. Schallschl\u00fcssel nach Hempel ohne Relais. Im Zentrui:\nder Membran ist ein isoliertes Platinpl\u00e4ttchen angebracht, auf dem ei an einer Blattfeder aufgeh\u00e4ngtes, leicht drehbares Elfenbeinr\u00e4dchen schleif In die Peripherie desselben ist ein Platinstift eingearbeitet, der sich r\u00fcck\nNr. 1413\nw\u00e4rts zu einem Stift iortsetzt und auf den Endknopf eines Ausl\u00f6set legt. Durch Druck auf denselben wird der Stift des Elfenbeinr\u00e4dchen gehoben und Kontakt mit dem Platinpl\u00e4ttchen der Membran hergesteli Beim leisesten Vibrieren der Membran f\u00e4llt der Stift auf die Auflag\u00bb zur\u00fcck und hebt den Kontakt auf. Durch Verstellen der Auflage de Stiftes l\u00e4\u00dft sich auch \u00d6ffnung-Schlu\u00df erreichen. Die Empfindlichke' des Apparates ist durch Neigung der Membran leicht abzuschw\u00e4che:\nLg. M. 65.-\nNr. 1418. Schalltrichter zu Nr. 1410 -1413 zur Erh\u00f6hung dt Wirksamkeit. Auf besonderem Stativ.\tLg. M. 16.il\nNr. 1425\nNr. 1425. Elektromagnetischer Schallhammer (Wdt., Ill, 503) i Versuche mit momentanen Schalleindr\u00fccken. Derselbe besteht aus einet\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":98},{"file":"p0099.txt","language":"de","ocr_de":"99\nEisenhammer H, welcher, durch Elektromagnet E angezogen, auf einen Ambo\u00df aufschl\u00e4gt und einen kurzen Schall erzeugt. Die Entfernung des Hammers von seinem Aufschlag reguliert ein stellbares Wattepolster P, die R\u00fcckbewegung dagegen eine am anderen Ende angebrachte Feder, deren Spannung verstellt werden kann. Zwei Quecksilbern\u00e4pfchen (in der Fig. fortgelassen) gestatten die Herstellung eines Nebenschlusses zur momentanen L\u00f6sung des Ankers oder zur Schlie\u00dfung eines separaten Stromes.\tLg. M. 65.___\nNr. 1426. Kleiner Schallhammer, abgebildet bei Nr. 1940. In weit kleineren Ma\u00dfen ausgef\u00fchrt als Nr. 1425, folgt derselbe schnelleren Unterbrechungen und gibt infolge seines Resonanzkastens einen lauten, knackenden Ton.\tM. 90._\nNr. 1428. Elektrisches Eintonsignal. Ein Elektromagnet ist so armiert, da\u00df der Anker mittels einer Kugel bei Stromschlu\u00df nur einen Ton erzeugt.\tM. 4.80-\nNr. 1439\nNr. 1430. Schallpendel zur Erzeugung kurzdauernder Schalleindr\u00fccke ( Wdt., 1, 510). Zwei an Holzst\u00e4ben pendelnde Hartgummikugeln k\u00f6nnen von verschiedener, durch eine Kreisteilung bestimmte H\u00f6he gegen einen Ebenholzklotz fallen, der zur Erzielung gleicher Qualit\u00e4t des Schalles von den \u00fcbrigen Teilen des Apparates isoliert ist. M. 85.\u2014\nNr. 1435. Faliapparat nach hipp. (Wdt., 111. 388.) Die von einer Gabel gehaltene Kugel schlie\u00dft bei ihrem Aufschlag einen Kontakt und erzeugt dadurch gleichzeitig den zu registrierenden Schallreiz. Die Fall-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n7*","page":99},{"file":"p0100.txt","language":"de","ocr_de":"100\nh\u00f6he kann bis zu 65 cm verstellt werden. Die die Kugel haltende Zangi wird durch einen seitlichen Hebel rasch ge\u00f6ffnet.\tM. 105-\nNr. 1436. Fallapparat wie Nr. 1435 mit elektromagnetischer Aus l\u00f6sung der Kugel. In diesem Falle wird die Zange durch einen Elektn\nNr. 1436\nmagneton ge\u00f6ffnet. Der \u00d6ffnungsmoment der Zange kann durch einen Platinkontakt registriert werden. Nebenbei l\u00e4\u00dft sich die Zange auck mechanisch durch einen Hebel \u00f6ffnen.\tM. H5,_\nNr. 1437. Fallapparat ohne Kugelhalter. Zur Vermeidung des beim \u00d6ffnen der Zange entstehenden Ger\u00e4usches ist der obere Mechanimu; durch einen in der H\u00f6he verstellbaren Ring ersetzt, wobei die Kugel von der Hand gehalten werden mu\u00df.\tM. 50-\nNr. 1440. Fallphonometer zur Erzeugung und Messung der Schall st\u00e4rke. (Wdt., I. 512.) Vier auf einem schweren eisernen Gestell parallel zueinander montierte Stahlst\u00e4be von prismatischem Querschnitt tragen je\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":100},{"file":"p0101.txt","language":"de","ocr_de":"101\neinen elektromagnetischen Kugelhalter, welche in jeder H\u00f6he eingestellt werden k\u00f6nnen. Durch Stromunterbrechung wird derselbe ge\u00f6ffnet und die Kugel schl\u00e4gt auf ein Ebenholzbrettchen auf. Zu dem Apparat wird ein gepolsterter Kugelfangkasten geliefert.\nNr. 1440.\nAn Stelle der Ebenholzbrettchen wird der gr\u00f6\u00dferen Gleichm\u00e4\u00dfigkeit alber eine durchgehende Zinkplatte geliefert.\nSt\u00fctzen zur Befestigung an der Wand sind vorgesehen. Inkl. vier lfenbeinkugeln\tM. 460.\u2014\nNr. 1441. Fallphonometer wie Nr. 1440, jedoch nur mit zwei tangen und Kugelhaltern; sie sind so angeordnet, da\u00df die Kugeln genau uf einen Punkt aufschlagen. Zu dem Zweck ist zwischen Magnet und lemme ein Scharnier eingeschaltet, in welchem der Halter zur Seite ge-reht werden kann und der \u00fcber ihm stehenden Kugel Platz schafft, \u00bbieses Zurseitedrehen erfolgt ganz ger\u00e4uschlos, so da\u00df zwischen den eiden Schallreizen kein Nebenger\u00e4uch st\u00f6rend wirkt. Da beide Kugelalter nach au\u00dfen abweichen, kann auch die Methode der Minimal\u00e4nderung erwendung finden. Inkl. zwei Elfenbeinkugeln\tM. 330.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":101},{"file":"p0102.txt","language":"de","ocr_de":"102\nNr. 1443. Fallphonometer nach Lehmann. Drei vertikale, runde Stahlstangen tragen je einen Elektromagneten, dessen Kern trichterf\u00f6rmig ausgearbeitet ist. Die Fallkugeln sind aus Stahl, genau rund und h\u00e4nge\u00ab infolgedessen bei Stromschlu\u00df immer an der gleichen Stelle des Magneten, Als Aufschlagfl\u00e4che ist eine Zinkplatte gew\u00e4hlt, von welcher die Stahlkugeln in einen gepolsterten Kasten springen. Der Stand der Elektro-magnete kann an einer Skala abgelesen werden, im Maximum betr\u00e4gt a 155 cm. Inkl. 3 Satz \u00e0 12 Stck. Stahlkugeln\tM. 250-\nNr. 1445\nNr. 1445. Fallphonometer nach Krueger. Auf einem schweren eisernen Dreifu\u00df sind drei prismatische Stangen montiert, auf deren jeder ein Elektromagnet gegen Teilung verstellt werden kann. Die Pole derselben sind zugespitzt und enden zur Verh\u00fctung des remanenten Magnetismus in kleinen Messingringen, an welchen bei Stromschlu\u00df die Stahlkugeln sehr genau zentrisch haften. Die Elektromagnete sind zylindrisch und passen in entsprechende Klemmh\u00fclsen, in denen sie in ihrer H\u00f6he \u2014 unabh\u00e4ngig von dem eigentlichen Halter \u2014 verstellt werden k\u00f6nnen, Durch diese Einrichtung ist es m\u00f6glich, Kugeln jeder Gr\u00f6\u00dfe anwenden zu k\u00f6nnen, da die Differenz derselben bei auf Teilung eingestelltem Halter durch die Magnetverstellung ausgeglichen werden kann. Die Kugelhalter sind radial um den Aufschlagspunkt angeordnet; sie lassen sich leicht und ger\u00e4uschlos zur Seite drehen, so da\u00df alle Kugeln auf den gleichen Punkt aufschlagen. Die Aufschlagsfl\u00e4che wird gebildet durch einen\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":102},{"file":"p0103.txt","language":"de","ocr_de":"103\npolierten Stahlklotz mit nach vorn geneigter Fl\u00e4che, wodurch die Kugeln seitlich in einen gepolsterten Kasten springen. Inkl. 3 Satz \u00e0 12 St\u00fcck Stahlkugeln\tM. 300.\u2014\nNr. 1448. Fallphonometer nach Specht. An einer metallenen prismatischen S\u00e4ule mit 15 cm langer Teilung kann ein Elektromagnet verstellt werden, welcher bei Stromschlu\u00df die eisernen Kugeln h\u00e4lt. Zur feineren Einstellung dient eine Mikrometerschraube, deren Kopf eingeteilt\nNr. 1448\nist. Die Kugeln fallen auf eine Elfenbeinplatte im Dreifu\u00df, der durch eine [Fu\u00dfschraube so gestellt werden kann, da\u00df die Kugeln nach erfolgtem Aufschlag in einen gepolsterten Kasten fallen.\tM. 75.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":103},{"file":"p0104.txt","language":"de","ocr_de":"104\nNr. 1450. H\u00f6rsch\u00e4rfepr\u00fcfer nach Zoth. Elektromagnetisch ausl\u00f6sbare Fallvorrichtung f\u00fcr kleine Stahlkugeln, welche auf einen ebenen Stahlklotz auffallen. Dieselbe gestattet genaue Ablesung der Fallh\u00f6he und die Bewertung der H\u00f6rsch\u00e4rfe nach absolutem Ma\u00df, sowie die Eichung des Schlagwertes von Taschenuhren f\u00fcr H\u00f6rsch\u00e4rfepr\u00fcfungen. Der Apparat besitzt eine Fallh\u00f6he von 50 mm, mittels eines Nonius kann sie in 0,1 mm -abgelesen werden. Gr\u00f6\u00dfe der drei Kugelsorten 3,2, 6,4 und 9,6 mm.\nLg. M. 50 \u2014\nNr. 1452. Geh\u00f6rmesser (Akumeter) nach Politzer, in Etui M. 6.-Nr. 1453. Geh\u00f6rmesser nach Meumann. Die \u00e4u\u00dfere Form entspricht vollkommen dem Schallhammer Nr. 1425, nur ist der Anschlag des Hammerhebels durch eine Treppe aus Holz gegen eine Skala verstellbar. Dadurch wird die Fallh\u00f6he des Hammerkopfes und mit ihr die Schallst\u00e4rke des Aufschlages bei gleicher Stromst\u00e4rke ver\u00e4ndert. M. 32 \u2014 Nr. 1455. Intensit\u00e4tsr\u00f6hren nach Wirth. Angewendet von G. Kafka: \u00dcber das Ansteigen der Tonerregung (Psych. St. II. 3. u. 4. S. 261), bestehen dieselben aus einer zylindrischen R\u00f6hre von 10 mm \u00e4u\u00dferem Durchmesser, welche mit einer weiteren R\u00f6hre von 20 mm durch einen Metallboden verbunden ist. Durch denselben sind 1\u201420 L\u00f6cher teils direkt durch, teils im Winkel nach au\u00dfen gebohrt. Je nachdem eine R\u00f6hre mit mehr oder weniger offenen Bohrungen benutzt wird, ist eine genaue und leicht me\u00dfbare Abstufung der Tonintensit\u00e4t zu erreichen.\nDer Satz enth\u00e4lt 20 St\u00fcck R\u00f6hren.\tM. 95.\u2014\nNr. 1456. Intensit\u00e4tsr\u00f6hren nach Wirth, einzeln, nach Angabe der gew\u00fcnschten Bohrung,\tpro St\u00fcck M. 7.50\nNr. 1458. Lamelienpendel (Psych. St. II. 268). Das ankerf\u00f6rmige metallene Pendel, dessen unterer Teil ein Kreisst\u00fcck von 31 cm Radius bildet, tr\u00e4gt zwei in einer F\u00fchrung gegeneinander verstellbare Stahllamellen aus d\u00fcnnstem Federstahl, welche einen mehr oder weniger gro\u00dfen Schlitz freilassen und zwischen den Enden einer Schalleitung ger\u00e4uschlos schwingen, In der h\u00f6chsten Stellung durch Elektromagnet oder mechanische Ausl\u00f6sung gehalten, ist die Schwingungsdauer des Pendels durch ein verstellbares Gegengewicht variabel.\tM. 95.\u2014\n1460. Lamellenhebel (Psych. St. II. 270). Zwei \u00fcbereinander gestellte Elektromagneten wirken wechselweise auf d\u00fcnne in Spitzen gelagerte Stahlhebel, an deren freien Enden je eine kleine Lamelle aus d\u00fcnnstem Federstahl befestigt ist, welche frei zwischen den Enden einer Schalleitung schwingen. W\u00e4hrend die erste Lamelle dieselbe \u00f6ffnet, wird sie durch die zweite wieder geschlossen. Die Zeitdauer bewirkt Kontaktpendel Nr. 1340. Die Stahlhebel sind zwischen zarte Polster gelegt, wodurch bei ihrer Bewegung ein Ger\u00e4usch nicht entsteht.\tM. 130 \u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":104},{"file":"p0105.txt","language":"de","ocr_de":"105\nNr. 1461. Schleuderhahn (Psych. St. II. 283). Der zum Anschlu\u00df einer Schalleitung verwendete Hahn ist mit einer schlitzf\u00f6rmigen Bohrung von 0,5 mm Breite und 10 mm L\u00e4nge versehen. Der Hahnenkegel erhielt ferner einen mittleren Durchmesser von 30 mm, so da\u00df selbst bei minimaler Drehung schon ein sicherer Verschlu\u00df der Leitung erfolgt. Die schlitzf\u00f6rmige \u00d6ffnung endet zu beiden Seiten in zylindrische R\u00f6hren von l\u00fc mm Durchmesser, an welche die Schalleitung angeschlossen wird. Schlu\u00df und \u00d6ffnung derselben wird durch zwei Elektromagnete bewirkt, die wechselweise einen mit dem Hahnenkegel verbundenen Stift zur Seite schleudern.\tM. 95.\u2014\nNr. 1462. Pendelhahn (Psych. St. II. 285). Zur v\u00f6lligen Vermeidung des bei der Wirkung der Elektromagneten entstehenden Ger\u00e4usches wurde der Hahnenk\u00f6rper in den Drehpunkt eines Pendels verlegt, dessen unterer Schenkel durch einen Elektromagnet gehalten, w\u00e4hrend der obere mit einem zur Ver\u00e4nderung der Schwingungsdauer dienenden verstellbaren Gegengewicht versehen wurde.\tM. 105.\u2014\nNr. 1475\nNr. 1475. Tachistophon nach Krueger & Wirth. (Psych. St. II. 307.) Erm\u00f6glicht die Herstellung me\u00dfbarer Zeitminima bei m\u00f6glichst exakter momentaner \u00d6ffnung und Schlie\u00dfung. Dies wird erreicht durch einen kleinen polierten Schlitten, in dem die Schalleitung beiderseits endet. Das Prisma wird durch einen Elektromagnet gehalten, dem stellbare Abrei\u00dffedern unten entgegen wirken. Die sich ber\u00fchrenden Fl\u00e4chen des\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":105},{"file":"p0106.txt","language":"de","ocr_de":"106\nPrismas und dessen F\u00fchrung besitzen kleine viereckige Ausschnitte von 10 mm L\u00e4nge und 1 bezw. 3 mm Breite, welche so gestellt sind, da\u00df bei angezogenem Prisma bei dem ersten tachistoskopische \u00d6ffnung, bei dem zweiten Schlie\u00dfung durch das Loslassen des Elektromagneten erzielt wird. Begrenzt wird diese Bewegung durch ein elastisches Band. Die Zeit wird durch Kontakte und Pendel variiert.\nDie als Tonquellen benutzten Stimmgabeln finden sich unter Nr. 1690,\nPro Paar M. 270-\u201e St\u00fcck \u201e 175.\u2014\nNr. 1485. Schallunterbrecher nach Wundt. Zwischen den Enden einer Schalleitung R rotiert eine genau zentrierte Scheibe S mit 15 kurzen R\u00f6hrchen O, welche das gleiche Lumen wie die Leitung haben und dicht\nNr. 1485\nan R vorbeistreichen. Durch genau schlie\u00dfende St\u00f6psel aus Metall k\u00f6nnen sie alle oder nur einige verschlossen werden. Der Antrieb der Scheibe S erfolgt mittels Motor; ein ausschaltbarer Tourenz\u00e4hler T gestattet die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Der Apparat wird in einer Tischklemrae gehalten.\tM. 135.\u2014\nNr. 1490. Rotierender Schallunterbrecher nach Wirth. Derselbe besteht aus zwei Scheiben, die auf einer Achse verschraubt sind und \u00fcber deren Peripherie d\u00fcnne Stahllamellen ragen, die zwischen den Enden einer Schalleitung rotieren. Die Stahllamellen lassen sich nach Art des Episkotisters verstellen. Der Antrieb erfolgt auch hier durch Motor und Schnurlauf.\tM. 55-\nNr. 1495. Interferenz-Apparat nach Hensen-Krueger. Zwei Systeme von je f\u00fcnf R\u00f6hren sind in 11,5 bezw. 18,5 cm Abst\u00e4nden am unteren .Ende mit einem horizontalen Rohre derart verbunden, da\u00df das Lumen der\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":106},{"file":"p0107.txt","language":"de","ocr_de":"107\nletzteren keinerlei Vorspr\u00fcnge oder L\u00fccken zeigt. In den vertikalen R\u00f6hren sind Stempel eingepa\u00dft, mittels deren erstere in beliebiger H\u00f6he verschlossen werden. Die Endfl\u00e4chen der Stempel schlie\u00dfen sich genau der inneren Rundung der horizontalen R\u00f6hre an und sind die Stiele derselben mit cm-Teilung versehen, an welcher die Stellung des Stempels faezw. die L\u00e4nge des offenen Rohres ablesbar ist.\nNr. 1495.\nDie zwei Systeme sind durch eine teilbare Quertraverse derart verbunden, da\u00df sie auch getrennt verwendet werden k\u00f6nnen. Die ganze L\u00e4nge des horizontalen Rohres betr\u00e4gt 165 cm, die der vertikalen 120 cm bei einem durchg\u00e4ngigen Lumen von 19 mm.\tM. 250.\u2014\npjali E.Z\u00cfMMERMANN\nNr. 1510\tNr. 1511\nNr. 1510. Sprachwellenzeichner nach Rousselot. Die mit feinstem 3ummi \u00fcberzogene kleine Schreibkapsel steht mit dem Sprachtrichter in\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":107},{"file":"p0108.txt","language":"de","ocr_de":"108\nVerbindung und zeichnet die Wellen des Luftstromes auf dem Kymo graphienzylinder auf.\tLg. M. 45-\nNr. 1512. Kehlton-Schreiber nach Krueger-Wirth. Der Appara\ndient dazu, die Schwingungen der Stimmb\u00e4nder kymographisch zu rtj gistrieren, wie sie beim Sprechen und Singen sich (in ihren akustiscf wesentlichsten Eigenschaften unver\u00e4ndert) dem Schildknorpel des Kehl kopfes mitteilen.\nDie flache Aufnahmekapsel a mit einer Membran aus feinsten Gummi \u00fcberzogen, wird von au\u00dfen seitlich auf den Schildknorpel auf! gesetzt. Von hier aus werden die Schwingungen der Stimme durch einer ventilierbaren (v) Kautschukschlauch der Abgeberkapsel (Schreiber) C| zugeleitet. Diese, in m\u00f6glichst kleinen Ausmessungen gehalten, hat eint ovale \u00d6ffnung, wor\u00fcber ein Membran desselben feinen Gummis wie dit der Aufnahmekapsel gespannt ist. Die Membran der Abgeberkapsel tr\u00e4gt auf ihrer Mitte einen kleinen Steg aus Aluminium (st), auf dem di: hinten festgeklemmte, schreibende Borste b ruht.\nNr. 1512\u20141515\nDie Abgeberkapsel ist mit Feinstellung F versehen zur endg\u00fcltige\u00ab Ann\u00e4herung an die Schreibfl\u00e4che. Die L\u00e4nge der Borste wird zun\u00e4chst\n\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":108},{"file":"p0109.txt","language":"de","ocr_de":"109\nim Groben an der Klemmstelle (kl) abgestuft; sie mu\u00df z. B. f\u00fcr M\u00e4nnerstimmen etwas gr\u00f6\u00dfer sein als f\u00fcr Frauen- und Kinderstimmen. Innerhalb der Grenzen von 5 mm kann die (eingeklemmte) Borste ferner durch die Mikrometerschraube (m) verl\u00e4ngert oder verk\u00fcrzt werden, nach Ma\u00dfgabe der individuellen und wechselnden Durchschnitts-Stimmlage, sowie der kleinen Spannrings- und Elastizit\u00e4ts\u00e4nderungen im System.\nDie neue Abgeberkapsel arbeitet mit den geringst m\u00f6glichen Massen und, weil sie jede Gelenk\u00fcbertragung vermeidet, auch mit minimalem Reibungsverlust. Die Borste zeichnet daher mit gro\u00dfer Regelm\u00e4\u00dfigkeit scharfe, schon makroskopisch sehr deutliche Kmven.\nDer Kehlton-Schreiber eignet sich besonders gut zur messenden Untersuchung: der Tonh\u00f6hen der Sprech- und Singstimme; der Zeitdauer einzelner Laute oder Lautgruppen; ihrer Stimmhaftigkeit oder Stimmlosigkeit und dergl.\nZur zeitlichen Auswertung der Kurven dient der (akustische) Federunterbrecher A Nr. 1725 und als Zeitmarke das Federsignal Z Nr. 1830, welche beide V250 Sekunden aufzeichnen. Das Federsignal ist direkt unterhalb des Kehlton-Schreibers angeordnet und wie dieses auf dem Universalstativ U Nr. 4250 befestigt.\tLg. M. 65.\u2014\nNr. 1515. Aufnahmekapseln aus Hartgummi mit Zwischen-Ventil Nr. 2985 und Kautschukschlauch, starkwandig,\tLg. M. 7.50\nNr. 1520\nNr. 1520. Sprachmelodie-Apparat nach Marbe, zur graphischen Registrierung der Melodie der menschlichen Sprache mittels der Marbe\u2019-schen Ru\u00dfringe. Er gestattet den melodischen Verlauf der gesprochenen\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":109},{"file":"p0110.txt","language":"de","ocr_de":"110\nRede exakt zu bestimmen und gibt je nach Wunsch die Schwingungszat einer Gummi-Membrane, auf welche gesprochen wird, oder die einer un mittelbar durch die Sprache in Schwingungen versetzte Flamme odt endlich die Schwingungszahl f\u00fcr den Schildknorpel wieder.\nGleichzeitig mit der Aufnahme der Sprachmelodie k\u00f6nnen auch dii dynamischen Akzente markiert werden. Der Apparat eignet sich aucl zur Feststellung der Anzahl der Partialt\u00f6ne der Vokale und der stimmhaften Konsonanten sowie \u00fcberhaupt f\u00fcr phonetische Untersuchungei Gleichzeitig kann er zu physikalischen Untersuchungen, z. B. zur genaue: Feststellung der Schwingungszahl von Schallquellen ben\u00fctzt werden.\nM. 5311\nDer Apparat setzt sich zusammen aus:\nNr. 1521. Empfindliche Kapsel mit Schalltrichter, Sprachrohr zunj direkten Sprechen auf die Flamme und Stativ hierf\u00fcr, sowie Kehlton-'\nSchreiber.\t\t\tM.\t71,-1\nNr.\t1522.\tPapierabwickelungsapparat\t\u00bb\t190,-\nNr.\t1523.\tGestell mit 2 Brennern\t\u201e\t27-\nNr.\t1524.\t3 \u00bb\tn\tr>\t\t46-\nNr.\t1525.\t1 elektr. Stimmgabel, 100 v. d.\tkompl.\t\u201e\t95-\nNr.\t1526.\t1 Taster zum Markieren der dynam. Akzente\t\u00bb\t25.-\nNr.\t1527.\tAcetylengaserzeuger\tr>\t40-\nNr.\t1528.\tDiv. Zubeh\u00f6r: Akkumulator, Karbid, Gummischl\u00e4uche, Reservemembrane, 2 Papierrollen etc.\t\t\n\t\tZus.\tft\t37.1\nKompl. Apparat wie Nr. 1520\t\t\tM.\t531,90\nNr.\t1540.\tReisetonometer nach v. Hornbostei.\t\t\nDas Tonometer besteht aus einem Windk\u00e4stchen W und drei kontinuierlichen Stimmpfeifen A, B, C. Das Windk\u00e4stchen enth\u00e4lt eine Vorlage hinter dem Mundst\u00fcck M, an der sich ein Teil des \u00fcberfl\u00fcssigen* Wasserdampfes kondensiert; es k\u00f6nnen nach Belieben eine, zwei oder drei Stimmpfeifen gleichzeitig verwendet werden. Die Tonh\u00f6he wird zwischen f1 und f2 kontinuierlich variiert und die eingestellte Tonh\u00f6he an einer* Skala S abgelesen.\nAn einer der drei Stimmpfeifen ist eine Verl\u00e4ngerung des Zeigers 1 und eine feinere Gradeinteilung angebracht. Diese Pfeife dient als Tonmesser. Die Skala T ist geeicht; einem Skalengrad entspricht in der tiefsten Region eine Differenz von 1,5 v. d., in der h\u00f6chsten Region eint Differenz von 3 v. d., der Umfang der Pfeife reicht ungef\u00e4hr von 350 bis 700 v. d. Hieraus ergibt sich eine Differenz von 1/13 des temperierten\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":110},{"file":"p0111.txt","language":"de","ocr_de":"Ill\nHalbtones f\u00fcr einen Skalengrad und, da halbe Grade noch bequem und sicher abgelesen werden k\u00f6nnen, eine Messungsgenauigkeit von etwa 1/26 des temperierten Halbtones.\nDurch seine kompendi\u00f6se Form und sein geringes Gewicht eignet sich der Apparat vor allem zu wissenschaftlichen Beobachtungen auf Reisen. Tonh\u00f6henbestimmungen (an Musikinstrumenten etc.) k\u00f6nnen mit ebenso gro\u00dfer Genauigkeit ausgef\u00fchrt werden, wie mit irgend einem der \u00fcblichen schwer transportablen Me\u00dfinstrumente (Stimmgabeln mit Laufgewichten,,\nNr. 1540\nAppun\u2019scher Tonmesser etc.). Bei gleichzeitiger Benutzung von mehreren Pfeifen lassen sich alle m\u00f6glichen Zwei- und Dreikl\u00e4nge herstellen. (Versuche an Unmusikalischen und sog. Naturv\u00f6lkern \u00fcber die \u00e4sthetische Wirkung von Akkorden, Versuche \u00fcber das Konsonanzbewu\u00dftsein, [Verschmelzung] \u00fcber das Interwallurteil, die Reinheit der Intonation usw.)\nEndlich bietet das Reisetonometer einen vielseitig verwendbaren Demonstrationsapparat, der geeignet ist, Erscheinungen an Zusammenkl\u00e4ngen, wie Schwebungen, Differenzt\u00f6ne, ferner auch Obert\u00f6ne bequem vorzuf\u00fchren.\nLg. Preis M. 55.\u2014\nNr. 1550. Kontinuierlicher Resonatoren-Apparat nach Schaefer,\nDerselbe umfa\u00dft in kompendi\u00f6ser und handlicher Form den ganzen, besonders wichtigen mittleren Teil des musikalischen Tonreiches derart, da\u00df in ununterbrochener Kontinuit\u00e4t jede beliebige Schwingungszahl eingestellt werden kann und steht in bezug auf Resonanzst\u00e4rke hinter\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":111},{"file":"p0112.txt","language":"de","ocr_de":"r\n\u2014 112 \u2014\nanderen Resonatoren, insbesondere den kugelf\u00f6rmigen, nicht zur\u00fcck, is: dagegen erheblich billiger als diese. Er besteht aus vier verschiedet langen zylindrischen Doppelr\u00f6hren. Jede R\u00f6hre ist an ihrem einen Ende gedeckt durch eine aufgel\u00f6tete Messingplatte mit zentraler \u00d6ffnung, \u00fcber welcher sich ein konisches Ansatzrohr erhebt. Jede der vier Resonanzr\u00f6hren steckt in einem zweiten, gleich langen, dicht anschlie\u00dfenden une leicht \u00fcber ihr verschiebbaren Mantelrohre (H\u00fclse), soda\u00df durch Ausziehen die lichte L\u00e4nge der R\u00f6hre variiert werden kann.\nJeder Resonator ist mit einer Millimeterskala versehen, die bei jeder Einstellung unmittelbar die ganze lichte L\u00e4nge abzulesen gestattet und somir erm\u00f6glicht, den Apparat mit einem Griffe auf jede gew\u00fcnschte L\u00e4nge zu bringen oder, mit anderen Worten, auf jede beliebige Tonh\u00f6he innerhalb seines Bereiches genau einzustimmen. Die R\u00f6hren schlie\u00dfen sich so aneinander, da\u00df sie zusammen das gesamte Tongebiet von A bis ca umfassen.\nNr. 1550\nAlle vier Resonatoren sind f\u00fcr 18\u00b0 C. und die T\u00f6ne der zw\u00f6lfstufig temperierten Leiter mit ax = 435 v. d. geeicht. Die Tonh\u00f6hen c, d, e, 1, g, a, h sind in Buchstabenbezeichnung neben dem zugeh\u00f6rigen Teilstrich der Millimeterskala angegeben, d\u00ab'e dazwischen liegenden Halbt\u00f6ne nur durci Striche markiert.\nZur bequemen Einf\u00fchrung in das Ohr empfiehlt es sich, das Ansatzrohr mit einem der beigegebenen kurzen St\u00fccke Gummischlauch (mit Ansatzbirne) zu \u00fcberziehen. Werden die Resonatoren au\u00dfer Verbindung mit dem Ohr benutzt, so mu\u00df die \u00d6ffnung des Ansatzrohres verschlossen werden; hierzu; dienen beigegebene Gummipfropfen.\nDer Apparat wird in Etuis geliefert.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\nLg. M. 125.-","page":112},{"file":"p0113.txt","language":"de","ocr_de":"113\nNr. 1575. RotierenderSpiegel mit manometrischerFlamme nach K\u00f6nig,\nzur Darstellung von Vokal- und anderen Kurven. Dem in massivem eisernem Grundgestell drehbaren Spiegelkasten kann durch Vermittlung der Zahnr\u00e4der leicht eine gleichm\u00e4\u00dfige Rotation gegeben werden. Die manometrische Flamme steht mit dem Schallbecher in Verbindung.\tM. 85. \u2014\nStimmgabeln zu akustischen Versuchen. Der Anfertigung von genauen Stimmgabeln wende ich meine besondere Aufmerksamkeit zu, und erfreue ich mich bei den Kontrollen im gegebenen Falle der Mitwirkung des Herrn Prof. Dr. K. L. Schaefer-Berlin. Die Stimmgabeln zeichnen sich durch gro\u00dfen,\nNr. 1575\nvollen, langandauernden Ton aus. Die Obert\u00f6ne sind nur gering und schwellen schnell ab. Die Gabeln sind nach von der Phys. techn. Reichsanstalt gepr\u00fcften Originalen gestimmt. Um jedem Irrtum bei der Bestellung vorzubeugen, bitte ich zu beachten, da\u00df sich die Angaben der Schwingungszahlen auf Doppelschwingungen ( v. d.) beziehen.\nAuf Wunsch werden die Stimmgabeln zwecks Pr\u00fcfung an die Phys. techn. Reichsanstalt \u00fcbergeben und wird der Pr\u00fcfungsschein alsdann mit-\ngeliefert. Die Geb\u00fchren richten sich nach dem Grade der verlangten Genauigkeit und schwanken zwischen 8\u201415 Mark.\nElektrisch armierte Gabeln sind von der Pr\u00fcfung ausgeschlossen.\nNr. 1600.\tStimmgabel auf Resonanzkasten,\t\t\tNormal a1 -\t435 v. d. M. 30.\u2014\nNr. 1601,\t\u00bb\tyy\tyy\tc\t128 v. d.\t\u201e 30\nNr. 1602.\tyy\tyy\tyy\tc1\t256 ,, \u201e\t\u201e\t30. -\nNr. 1603.\tyy\tyy\t\tc^\t512 \u201e \u201e\t\u201e\t25.\u2014\nNr. 1604.\tyy\t\u00bb\tyy\tc3\t1024 \u201e \u201e\t\u201e 25.-\nNr. 1605.\tyy\tyy\tyy\tc4\t2048 _ \u201e\t\u00bb 25.-\nJeder Zwischenton der betreffenden\t\t\tOktave\tkann geliefert werden.\t\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":113},{"file":"p0114.txt","language":"de","ocr_de":"\n\u2014\t114 \u2014\nNr. 1610. 2 Stimmgabeln auf Resonanzkasten, c1 = 256 v. d., di\nvon eine mit mm-Teilung und Laufgewichten zur Darstellung der Schweb^\nLg. M. 65-\nNr. 1610\nNr. 1612. 4 Stimmgabeln auf Resonanzkasten, c-dur-Akkord darstellend: c1 256, e1 = 320, g1 384 und c2 512 v.d. Lg. M. 115.-\nNr. 1612\nNr. 1614. 8 Stimmgabeln auf Resonanzkasten der enharmonisctia Leiter f\u00fcr C2 16, a1 426%, enthaltend c1, d1, e1, fJ, g1, a1, h1 uncle,\nM. 235.-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":114},{"file":"p0115.txt","language":"de","ocr_de":"115\nNr. 1615. 8 Stimmgabeln wie vorher, jedoch enthaltend die Oktave von c2 bis ca.\tM. 225.\u2014\nNr. 1618. 13 Stimmgabeln auf Resonanzkasten der enharmonischen Leiter f\u00fcr C2 16, a 426%, umfassend die ganzen und halben T\u00f6ne von von c1 bis c2. Die Gabeln der halben T\u00f6ne sind mit Teilung und Laufgewichten ausgestattet, welche erm\u00f6glichen, den zum Halbton geh\u00f6rigen oberen und unteren Ton einzustellen.\tM. 495.\u2014\nNr. 1620. 15 Stimmgabeln auf Resonanzkasten, umfassend die ganzen T\u00f6ne von 2 Oktaven der temperierten 12 stufigen Leiter f\u00fcr C2 16,17, a1 435; von c2\u2014c4\t517,3\u20142069,2 v. d.\tM. 440.\u2014\nNr. 1625. 15 Stimmgabeln auf Resonanzkasten von c\t128\u20141300\nv. d. mit Millimeterteilung und Laufgewichten, \u00fcbergreifend gestimmt, so da\u00df jede Schwingungszahl eingestellt werden kann.\tM. 615.\u2014\nNr. 1628. 4 Stimmgabeln ca, c4, cr' u nd c(i, auf einem Grundbrett montiert, auf welchem ein H\u00f6rrohr durch einen Schlitten vor jede Gabel geschoben werden kann. Das H\u00f6rrohr hat Schlauchansatz zur direkten Einf\u00fchrung in das Ohr.\tM. 185.\u2014\nNr. 1629 u. 30\nNr. 1629. 4 Stimmgabeln auf einem Grundbrett, 900, 1000, 1100 und 1200 v. d. mit dahinter feststehendem Zylinderresonator. Die Gabeln haben zylindrischen Stiel, mit welchem sie in mit Filz ausgef\u00fctterten\nH\u00fclsen stecken.\t\t\tM.\t175.\u2014\nNo. 1630.\t4\tStimmgabeln wie vorher, 1600,\t1900, 2000 und\t\n2400 v. d.\t\t\tM.\t180.\u2014\nEinzelne Stimmgabeln mit Handgriff.\t\t\t\t\nNr. 1640.\tC\t64 v. d\t\t. . . M.\t18.\nNr. 1641.\tc\t128\t\t\t\nNr. 1642.\tc1\t256 \t \t\t\t\t16.50\nNr. 1643.\tc2\t512\t\t\t16.50\nNr. 1644.\tca\t1024 \t\t\t16.50\nNr. 1645.\tc4\t2048 \u201e \t\t\t\t15.\u2014\nNr. 1646.\tg4\t3068 \t\t\t15.\u2014\nNr. 1647.\tcr>\t4096 \u201e \u201e\t\t\t\t15. -\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG -BERLIN\n8*","page":115},{"file":"p0116.txt","language":"de","ocr_de":"116\nNr. 1655. 4 Stimmgabeln mit Handgriff und Laufgewichten, geeicht! f\u00fcr die T\u00f6ne der 12-stufigen, temperierten Leiter von c1 256 bis c2: 512 v. d.\tM. 140.-\nNr. 1658.\t6 Stimmgabeln mit Handgriff, wie vorher, jedoch umfassend die T\u00f6ne von A\t107 bis c3 1024 v. d. Auf Wunsch auctil\ngeeicht mit a1 435 v. d. Diese Gabeln eignen sich infolge ihrer genauen Stimmung und ihres gro\u00dfen, ausdauernden Tones besonders zu[ Versuchen mit den Resonatoren No. 1550.\tln Etui M. 220-\nNr. 1665. 1 Stimmgabel mit Griff und schweren Laufgewichten ft C\t64 v. d. bis A\t107 v. d.\tM. 40-\nNr. 1670. 1 Stimmgabel mit Griff und schweren Laufgewichten Irl Ci - 32 v. d. bis C 64 v. d.\tM. 45-\nNr. 1671. 1 Stimmgabel, wie vorher, f\u00fcr 24 bis 36 v. d. \u201e 50-Nr. 1678. Stimmgabel von g oder g1 mit Anschlagvorrichtungl wodurch die Gabel mit gleicher Kraft angeregt wird.\tM. 35-\nNr. 1680. Stimmgabeln zur Ermittelung der tiefsten H\u00f6rgrenze Dieselben sind vollst\u00e4ndig obert\u00f6nefrei, aus Stahldraht gefertigt und mill Schallrohrgriff versehen; am oberen Ende tr\u00e4gt jede Zinke einen Schall-| teller, auf welchem die Schwingungszahl eingeschlagen ist. Die Abstimmung erfolgt graphisch genau und wird jede Schwingungszablj zwischen 12 und 60 v. d. geliefert.\tLg. Per St\u00fcck M. 7J|\nNr. 1681. 1 Satz obiger Stimmgabeln, bestehend aus 14 St\u00fcck, mit den Schwingungszahlen 10, 12, 16, 20, 24, 28, 32, 36, 40, 44, 481 52, 56 und 60\tM. 105-\nNr. 1682. 1 Satz,\tbestehend aus\t7\tSt\u00fcck\twie\tNr, 1680,\tvon\t12 bis\n36 Schwingungen, je 4\tSchwingungen\taufsteigend.\tLg.\tM.\t5.2-\nNr. 1683. 1 Satz,\tbestehend aus\t9\tSt\u00fcck\twie\tNr, 1680,\tvon\t12 bis\n60 v. d. je 6 Schwingungen aufsteigend.\tM.\t67-\nNr. 1685. 1 Stimmgabel mit extra starken und breiten, sehr schweren Zinken, darstellend cA 2048 v. d.\tM. 65-\nStimmgabeln jeder verlangten Schwingungszahl und nach besonderen W\u00fcnschen werden angefertigt.\nNr. 1688. Stimmgabel mit Handgriff und Schreibborste, auf 10(1 v. d. geeicht, zum Aufzeichnen von 0,01 Sek.\tM, 24,-\nNr. 1689. Dieselbe f\u00fcr 50 oder 200 v. d.\t\u201e 24-\nNr. 1690.\t4 Stimmgabeln von c1, e1, g1, c2 mit besonderer, doppelte!\nelektrischer Armierung, welche, die Gabeln dauernd in gleichm\u00e4\u00dfigen! Tone erh\u00e4lt. Da die Zinken sowohl innen als auch nach au\u00dfen mag-l netischen Impuls erhalten und der Unterbrechungsfunken durch eine!\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":116},{"file":"p0117.txt","language":"de","ocr_de":"117\npassende Nebenschlie\u00dfung beseitigt ist, t\u00f6nen die Gabeln stundenlang mit gleicher St\u00e4rke. Sie wurden benutzt in Wundts Laboratorium f\u00fcr Schall-Leitungsversuche.\tM. 295.\u2014\nNr. 1692. Dichord nach Spearman. Vervollkommenste Ausf\u00fchrung des Monochord. Durch einen Nonius lassen sich Intervalle bis zu V20 Schwingungen einstellen. Mit Millimeterteilung und Skalen f\u00fcr alle Tonh\u00f6hen nach der Tonleiter bezw. Schwingungszahl. M. 110.\u2014 Nr. 1696. Sfimmpfeifen, chromatisch, f1\u2014f2\t\u00e0 M. 3.\u2014\nNr. 1697. Galtonpfeife, f\u00fcr allgemeine Geh\u00f6rpr\u00fcfungen. \u201e 9.\u2014 Nr. 1698. Neue Galtonpfeife nach Edelmann (Grenzpfeife), zur bequemen Erzeugung einer m\u00f6glichst weitreichenden Folge von hohen und auch ultramusikalischen T\u00f6nen, etwa von a4 3280 v. d. anfangend. inkl. Tabelle und Etuis\tM. 50.__\nNr. 1700\nNr. 1700. Elektromagnetische Stimmgabel, Unterbrechungsvor-richtung von beliebiger Schwingungszahl in der Sekunde; mit Platinkontakt. Die Gabel ist in einem eisernen Winkel gehalten und beginnt bei geeigneter Einstellung schon bei schwachem Strom ohne Anschlag. Inkl. 1 Gabel von 100 v. d.\tM. 50.\u2014\nNr. 1701. Elektromagnetische Stimmgabel wie Nr. 1700, jedoch mit Quecksilberkontakt.\tM. 55.\u2014\nNr. 1702\nNr. 1702. Elektromagnetische Stimmgabel mit auswechselbarem Platin- und Quecksilberkontakt, welche beide gegen den zuleitenden Platindraht einstellbar sind. Elektromagnet und Kontakte sind auf einer\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":117},{"file":"p0118.txt","language":"de","ocr_de":"118\nprismatischen Stange, der L\u00e4nge der Gabe! entsprechend, verstellbar, so-da\u00df bei st\u00e4rkstem Strom f\u00fcr den Elektromagnet eine geeignete Stellung gew\u00e4hlt werden kann, ohne einen Aufschlag bef\u00fcrchten zu m\u00fcssen. Das Quecksibergef\u00e4\u00df ist mit Sp\u00fclung versehen; es kann von einem Tr\u00e4ger abgenommen werden zwecks Entleerung und Reinigung, ln dem Gestell k\u00f6nnen Gabeln von beliebiger Schwingungszahl befestigt werden, Mit 1 Gabel von 100 v. d.\tLg. M. 95.-\nNr. 1703\nNr. 1703. Elektromagnetische Stimmgabel, eingerichtet zur direkten Zeitschreibung. Dieselbe kann mittels offener Klemme auf jedem Stativ mit 10\u201416 mm starken Stab befestigt werden. An der oberen Zinke der Gabel ist eine Federpose angebracht. Inkl. 1 Gabel von 100 v. d.\nLg. M. 55 \u2014\nNr. 1705. Stimmgabeln, passend zu Nr. 1700\u20141703. Diese Gabeln sind auf graphischem Wege bei Benutzung von Kontakt und Schreibspitze so genau als dies bei elektrisch armierten Gabeln m\u00f6glich ist, kontrolliert.\n1 Stimmgabel von 50 Doppelschwingungen. Lg. 1 Nr. 1706. 1\t\u201e\t\u201e 100\t\u201e\t\u201e [ \u00e0\tM. 23.-\nNr. 1707. 1\t\u201e\t\u201e 250\t\u201e\t\u201eI\nStimmgabeln anderer Schwingungszahlen werden auf Wunsch angefertigt.\nNr. 1715.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":118},{"file":"p0119.txt","language":"de","ocr_de":"119\nNr. 1715. Elektromagnet. Stimmgabel von 500 Doppelschwingungen per Sekunde mit Platinkontakt und Schreibborste, mittels welcher die Schwingungen deutlich sichtbar vergr\u00f6\u00dfert werden. Zur direkten Zeitregistrierung und akustischen Versuchen.\tLg. M. 60.\u2014\nNr. 1720. Stimmgabel-Apparat nach Gutzmar.n zur Erzeugung von Vibrationen. Elektr. Apparat mit 4 Gabeln \u00ee\u00fcr das Tongebiet von A\u2014a1. Die T\u00f6ne und Halbt\u00f6ne sind durch Marken bezeichnet und durch Laufgewichte einstellbar. Die Schwingungen werden einer Luftkapsel mitgeteilt und am Taster T als Vibrationsst\u00f6\u00dfe gef\u00fchlt. Zur Pr\u00fcfung der Unterschiedsempfindlichkeit sind 2 Apparate n\u00f6tig.\nI :\u00dc\nNr. 1720\nNr. 1720\nDie Intensit\u00e4t der Vibrationen ist durch Ver\u00e4nderung von Stromst\u00e4rke oder Amplitude leicht zu variieren.\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG - BERLIN","page":119},{"file":"p0120.txt","language":"de","ocr_de":"120\nMittels des Laryngograf Z\u00fcnd-Burquet werden die Vibrationsst\u00f6\u00dfe ! dem Kehlkopf zugef\u00fchrt zur Korrektur funktioneller Stimmst\u00f6rungen! oder zur Behandlung entotischer Ger\u00e4usche, ln Etui\tM. 250.-\nNr.\t1721.\tStimmgabeln mit Laufgewicht und Tonmarken \u00e0 M.\t35-\nNr.\t1722.\tTast-ftpparat\t\u201e\t25-\nNr.\t1723.\tUmschalter mit Dreiwegrohr\t\u201e\t17.501\nNr.\t1724.\tLaryngograf n. Z\u00fcnd-Burquet\t\u201e\t22.50|\nNr. 1722\u201424 sind im Preise von Nr. 1720 nicht inbegriffen.\nNr. 1725. Federunterbrecher nach Bernstein. Eine mit Platinspitze versehene Stahlfeder, deren freie L\u00e4nge durch eine verstellbare Klemme und Mikrometerschraube ver\u00e4ndert werden kann, wird durch einen Elektromagnet und Quecksilberkontakt, in welchem die Platinspitze der! Feder eintaucht, in Schwingungen erhalten. Je nach der L\u00e4nge und Dicke der Feder k\u00f6nnen Kontaktunterbrechungen von 5\u2014250 pro Sekunde erhalten werden. Elektromagnet und Quecksilbernapf sind in der !\nNr. 1725\nH\u00f6he durch Mikrometerschrauben einstellbar, der letztere kann mit Sp\u00fclung benutzt und zwecks Reinigung leicht herausgenommen werden. Dem Apparat sind zwei Federn, justiert auf 5, 10 und 20, sowie 25, 50, 100 und 250 Schwingungen, beigegeben. Die Schwingungen sind von gr\u00f6\u00dfter Gleichm\u00e4\u00dfigkeit und mit geringem Strom leicht zu er-erhalten.\tLg. M. 95.-\nNr. 1726. Federunterbrecher, vereinfacht, mit justierter Feder f\u00fcr 5\u201410 Schwingungen per Sekunde. Beim Verstellen der Federl\u00e4nge mu\u00df auch der den Hg-Kontakt tragende Stab zur\u00fcckgestellt werden.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG- BERLIN","page":120},{"file":"p0121.txt","language":"de","ocr_de":"121\nDer Magnet ist bei gro\u00dfen Ausschl\u00e4gen der Feder soweit zur\u00fcck zu r\u00fccken, da\u00df die Feder nicht anschl\u00e4gt.\tLg. M. 55.\u2014\nNr. 1726\nNr. 1733. Pendel-Unterbrecher zur Erzielung k\u00fcrzesten Stromschlusses. (Cyon XL, 2.) Ein mit einer Kugel beschwertes Pendel trifft bei seiner tiefsten Stellung einen Kniehebel, welcher den Strom schlie\u00dft und gleich darauf einen zweiten mit Platinkontakt versehenen Hebel, welcher sofort den Hebel wieder unterbricht. Durch Verstellen der Platinschraube l\u00e4\u00dft sich die Kontaktdauer beliebig ver\u00e4ndern.\nM. 95.\u2014\nr. 174\u00fc\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":121},{"file":"p0122.txt","language":"de","ocr_de":"r\n\u2014 122 \u2014\nNr. 1740. Transmissions-Chronograph nach Klemensiewicz(Lgdff.l31jj\nzur Zeitmarkierung ohne Strom. Die Pendelstange eines Metronoms schl\u00e4gt bei ihren Schwingungen rechts und links gegen kleine Luit-f kapseln, welche durch ein gemeinsames Rohr mit einem Marey\u2019scher Tambour in Verbindung stehen. Letzterer registriert die St\u00f6\u00dfe geges Luftkapseln t,t\u2019 im Takte des Metronoms. (Abbildg. S. 121.) M. 55,-1\nNr. 1741. Metronom mit Unterbrechungsvorrichtung nach Kroneckei\n(Cyon, XLI, 3), welche bei jedem 2., 3., 4. und 6. Pendelschlag einet Kontakt schlie\u00dft. Mit dem Glockenkl\u00f6ppel des Werkes steht ein Kupfer-I drahtb\u00fcgel in Verbindung, welcher bei seiner Bewegung Kontakt zwischet zwei Quecksilbern\u00e4pfchen herstellt. Der eine der letzteren ist mit Sp\u00fclung versehen und durch Schraube einstellbar.\tM. 56-\nNr. 1745\nNr. 1745. Metronom mit Quecksilberkontakten. Die Pendelstangej des Metronoms steht mit einem Doppelhebel in Verbindung, welcher bei! jeder Schwingung in ein Quecksilbern\u00e4pfchen eintaucht. Die letzteren sind auf einer Hartgummileiste H montiert und k\u00f6nnen vom Metronom! zwecks F\u00fcllung, Reinigung etc. durch L\u00f6sen der Schraube S abgenommenj werden. Neben der gew\u00f6hnlichen Skala ist eine zweite angebracht, welch in Sekunden geteilt ist und auf welche die obere Kante des Pendelk\u00f6rpers einzustellen ist. Durch Verr\u00fccken desselben werden Kontaktintervalkl von y3 bis 3 Sekunden oder bei gleichzeitiger Benutzung beider Queck-silbern\u00e4pfe von y4 bis lx/2 Sekunden erhalten.\tLg. M. 35-\nNr. 1746. Metronom mit elektromagnetischer Arretierung. Mittels!\nder beiderseitigen Elektromagnete kann die Pendelschwingung beliebig! unterbrochen werden.\tM. 65-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":122},{"file":"p0123.txt","language":"de","ocr_de":"123\nNr. 1748. Duplikator-Umschalter nach Wirth (Beschr. Wdt., Phil.\nStud. XVIII, Heft 4, unter Ged\u00e4chtnisapp., Fig. 4) gestattet den Strom bei aufeinander folgendem Eintauchen der Pendelnadel des Metronoms in\nNr. 1746\nden n\u00e4mlichen Quecksilbernapf abwechselnd nach zwei verschiedenen Verzweigungen zu leiten. Zu diesem Zwecke verbindet man den einen Pol der Batterie des zu verzweigenden Stromes mit dem Pendel, den anderen mit 1. An die beiden Platten 2 und 3 kommt die gew\u00fcnschte Strom Verzweigung.\nNr. 1748\nNr. 1749\nAu\u00dferdem wird nun der zur Arbeit benutzte Quecksilbernapf mit Klemme 10, der freigebliebene Napf mit Klemme 9 verbunden, sowie der mit 1 verbundene Pol, bezw. um ein vorgeschaltetes Element verst\u00e4rkt, mit Klemme 8.\tM. lh5.- -\nNr. 1749. Doppel-Relais nach Wirth, Zur Herstellung und Wiederaufhebung einer konstanten Schlie\u00dfung (oder Unterbrechung) durch je\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":123},{"file":"p0124.txt","language":"de","ocr_de":"124\nein kurz dauernden Schlu\u00df eines besonderen Stromkreises. Der Doppelhebel H besteht aus einem festen und einem durch Einf\u00fcgung einer Fangfeder F etwas elastischen Arm. Beide k\u00f6nnen durch je ein Elektro-! magnetenpaar antagonistisch herunter gezogen werden und wegen der! Federung auch beide gleichzeitig von ihrem Magneten angezogen sein] Durch die Wirkung der letzteren werden verschiedene Stromkontaktt bezw. Stromkreise geschlossen. Das Relais arbeitet sehr sicher und ger\u00e4uschlos.\tM. 90-\nNr. 1750. Metronom zu Taktier- und akustischen Versuchen; bestes! Werk.\tLg. M. 11.-\nNr. 1751. Metronom, wie Nr. 1750, jedoch mit Glockensignal iiir jeden 2., 3., 4. und 6. Schlag.\tLg. M. 15-\nNr. 1760. Unterbrechungsvorrichtung zur Erzielung von Kontaktintervallen von Vl, V2, Va\u00bb V-f und Vs Sekunden. Auf der Welle eines! Federzug-Uhrwerkes k\u00f6nnen f\u00fcnf verschiedene Stiftscheiben aufgesteckti werden, welche je nach der Anzahl der Stifte bei der Drehung einen Platinkontakt 1\u20145 mal schlie\u00dfen bezw. \u00f6ffnen. Die Zuleitungsklemmen sind vom Uhrwerk und untereinander isoliert.\tM. 140.\u2014\nNr. 1761. Kontaktapparat f\u00fcr Intervalle von 2, 4, 6, 8 und 10 Sekunden. Durch ein Uhrwerk wird eine Stiftwalze mit f\u00fcnf Reihen inl Umdrehung versetzt, auf welche eine Kontaktfeder eingestellt werdenl kann.\tM. 160-\nNr. 1764. Einfache Kontaktuhr mit auf V2 Sekunde justiertem Pendel und Quecksilberkontakten wie Metronom Nr. 1745. Bei Benutzung der mittelsten und nur einer \u00e4u\u00dferen Zuleitung werden ganze Sekunden gewonnen.\tLg. M. 50-\nNr. 1765. Kontaktuhr nach Bowditch-Baltzar. (Lgdff., 124.) Durci die Schwingungen eines genau justierten Sekundenpendels r\u00fcckt die Kontakt-; scheibe um je einen Stift weiter, wodurch eine \u00fcber denselben schleifende Metallzunge einen Stromkreis unterbricht. Dieselbe l\u00e4\u00dft sich auf einet Querverschiebung auf 10 verschiedene, konzentrische Stiftkreise einstellen, wodurch genau gleiche Intervalle von 1, 2, 3, 4, 5, 10, 15, 20, 30 und 60 Sekunden erhalten werden. Die Stifte sind derart angefr\u00e4st, da\u00df die Unterbrechungen momentan und r\u00fcckschlagsfrei eintreten. Durch einem zweiten Kontakt kann die Uhr auch f\u00fcr Stromschlu\u00df verwendet werden.\nMit besonderer Genauigkeit ist der Anker des Uhrwerkes hergestellt, wodurch die einzelnen Sekunden untereinander absolut gleich lang ausfalltn und das Ingangsetzen der Uhr keine Schwierigkeiten bereitet. Lg. M. 145.\u2014 Nr. 1766. Kontaktuhr nach B.-B., genau wie vorstehend, in kleinem polierten Holzgeh\u00e4use, dessen Deckel und Seitenw\u00e4nde mit Glasscheiben!\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\nk","page":124},{"file":"p0125.txt","language":"de","ocr_de":"125\nund zum Aufklappen und zum Herausnehmen eingerichtet sind. Kontaktzuleitung und Vertikalstellschrauben befinden sich au\u00dferhalb.\nLg. M, 162.50 \u00c4,\nNr. 1764\nNr. 1765\nNr. 1766\nNr. 1767\nNr. 1767. Kontaktuhr nach B.-B., wie Nr. 1765, mit Schutzschr\u00e4nkchen und Glast\u00fcr nach Art der Regulator-Uhrgeh\u00e4use \u00fcber Uhr und Pendel gehend, mit Kontaktzuf\u00fchrung von au\u00dfen. Elegant und sehr staubsicher; L\u00e4nge ca. 1,20 m.\tM. 175.\u2014\nNr. 1775. Kontaktuhr mit genauem Sekundenpendel und prima Zeitwerk von achtt\u00e4giger Gangdauer. Hervorragende Laboratoriumsuhr von gro\u00dfer Genauigkeit mit springender Sekunde in Standregulator-Geh\u00e4use. Am Pendel ist eine Platinspitze angebracht, welche bei jeder Schwingung durch eine Quecksilberkuppe streicht und dabei einen sehr genauen Sekundenkontakt zur Kontrolle von zeitmessenden Instrumenten gibt.\nM. 425.\u2014\nNr. 1780. Kontaktuhr f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Intervalle. Das Zeitwerk treibt gleichzeitig eine Kontakteinrichtung, welche von f\u00fcnf zu f\u00fcnf Minuten oder st\u00fcndlich bis zu 12 Stunden einen Strom schlie\u00dft, und zwar nur f\u00fcr kurze Dauer. Durch zwei Schaltleisten mit je 12 Ausr\u00fcckern, welche au\u00dfen auf der oberen Fl\u00e4che der Uhr montiert sind, ist es m\u00f6glich, Kontaktintervalle von 5, 10, 15, 20, 30 und 60 Minuten und 1, 2, 3, 4, 6 und 12 Stunden einzuschalten. Die Schaltleiste wird, wenn die Uhr dauernd im Laboratorium auf Wandkonsol aufgestellt werden soll, separat geliefert. Das Zeitwerk hat 14t\u00e4gige Gangdauer und \u00e4u\u00dferst genaue Regulierung.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":125},{"file":"p0126.txt","language":"de","ocr_de":"I\n\u2014 126 \u2014\nDie Kontakte sind zur Ausl\u00f6sung der Zeitmarkierer Nr. 1800 bis Nr. 1835 und f\u00fcr Schwachstrom berechnet.\tM. 275-\nNr. 1785. Kontaktuhr f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Intervalle. Aus der Hartgummi-Scheibe H ragen die Enden der 12 Kontaktschrauben S hervor, \u00fcberl welche der Minutenzeiger der Uhr schleift. Die Schrauben stehen untereinander in leitender Verbindung und erfolgt bei Benutzung aller I2I Schrauben in je 5 Minuten eine Kontaktschlie\u00dfung. Nach beliebiger! Wahl lassen sich die Schrauben zur\u00fcckdrehen, soda\u00df regelm\u00e4\u00dfige oder! unregelm\u00e4\u00dfige Intervalle von 5, 10, 15, 20, 30 und 60 Minuten entstehen.\tM. 65-\nNr. 1789\nNr. 1790\nNr. 1790. Signaluhr gibt je nach Einstellung in Zeitr\u00e4umen von 15 Sek. bis zu 50 Minuten ein L\u00e4utesignal.\tM. 6-\nNr. 1800\nNr. 1800. Markiermagnet, einfaches Modell, in der L\u00e4nge verstellbar.\tLg. M. 12.50\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN\n","page":126},{"file":"p0127.txt","language":"de","ocr_de":"127\nNr. 1801. Markiermagnet. Der Anker des Magnetes ist zwischen harten Spitzen drehbar und wird durch eine regulierbare Feder in Spannung gehalten. In einer prismatischen H\u00fclse am freien Ende k\u00f6nnen Schreiber f\u00fcr Ru\u00df- oder Tintenschrift eingesteckt werden. Die Exkursionsgr\u00f6\u00dfe des Ankers, sowie die Kraft der Abrei\u00dffeder sind mittels Regulierschraube R variierbar. Der Markierer ist in einer Kreuzmuffe in der L\u00e4nge und durch scharnierartige Drehung F gegen die Trommel fein einstellbar.\nLg. M. 35.\u2014\nNr. 1802. Doppel-Markiermagnet. Zwei gleiche Magnete, wie vorher beschrieben, sind \u00fcbereinander montiert und besitzen eine gemeinsame Feinstellung auf die Trommel im Scharnier F, w\u00e4hrend jeder Schreibhebel f\u00fcr sich noch extra im gleichen Sinne durch S eingestellt werden kann. Die Schreibhebel sind im Winkel gebogen, so da\u00df die Schriftlinie beider nur 5 mm voneinander absteht.\tLg. M. 63.\u2014\nNr. 1803. Dreifacher Markiermagnet. Genau gleiche Konstruktion wie Nr. 1802, jedoch ein Magnet mehr; die Schreibspitzen stehen je 5 mm von einander ab.\tM. 85.\u2014\nNr. 1806. Sechsfacher Markiermagnet. Gleiches Modell; die Schreibspitzen sind auf eine Breite von 25 mm zusammengedr\u00e4ngt.\nM. 165.\u2014\nNr. 1810. Markiermagnet mit Dekadenz\u00e4hler nach Bowditch. (Cyon XIX, 1 u. 2.) Der Anker des Elektromagneten dreht bei seinen Schwingungen einen kreisf\u00f6rmigen Anschlag und f\u00e4llt nach jedem 10. Schlag in eine auf dessen Peripherie angebrachte Vertiefung, wodurch die Exkursion des Ankers vergr\u00f6\u00dfert wird und die Markierspitze einen etwas l\u00e4ngeren Strich zeichnet als die folgenden Marken.\nGegen die im Cyon gebrachte Abbildung ist der Markiermagnet modifiziert und f\u00fcr Tinten- und Ru\u00dfschrift brauchbar.\tM. 75.\u2014\nNr. 1815. Markiermagnet mit Reizapparat nach Baltzar. (Cyon XVIII, 3 und Lgdff., Phys. Gr., 150.) Abgebildet in Nr. 2200 und 2235 der Liste. Unterhalb des Zeitmarkierers ist ein Platinkontakt angeordnet, dessen \u00d6ffnung genau den Beginn und die Dauer der Nervenreizung durch\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":127},{"file":"p0128.txt","language":"de","ocr_de":"128\neinen Schreibhebe! registriert. Die Polklemmen sind f\u00fcr zwei Dr\u00e4hte eingerichtet, wodurch der Kontakt auch als Nebenschlie\u00dfung bez\u00fcgl. ab blendender Schl\u00fcssel benutzt werden kann. Die Schreibhebel f\u00fcr Tintenschrift sind gegen die Trommel scharnierartig drehbar und auch f\u00fcr Ru\u00df schrift geeignet. Der Apparat steckt mit einem zylindrischen Stab ii einer Klemmschiene, welche am Kymographion direkt unter der Tromme befestigt wird und eine H\u00f6henverstellung und Drehung desselben gestattet\nM. 95-\nNr. 1820. Deprez-Signal, Zeitmarke, geeignet zur Registrierure kleinster Zeitintervalle. An einer mit Kreuzmuffe versehenen L\u00e4ngsf\u00fchrungj L ist ein winziger Elektromagnet E befestigt, dessen Anker die Schreibspitze tr\u00e4gt und in seinen Exkursionen durch eine mit Konus versehend Schraube K reguliert werden kann. Die Abrei\u00dffeder wird durch einen Exzenter gespannt. Durch die erw\u00e4hnte L\u00e4ngsf\u00fchrung und eine Triebstellung T kann die L\u00e4nge des Apparates vermehrt oder vermindert werden] um die Schreibspitze genau mit anderen in \u00dcbereinstimmung zu bringen! Das Signal ist sehr pr\u00e4zis gearbeitet und funktioniert vorz\u00fcglich.\nM. 70.-\nNr. 1821. Deprez-Signal, Zeitmarke, wie vorstehend, jedoch ohnel Triebstellung T.\tM. 60-\nytn\u25a0\u00bbI '.C.'JJjj,:\u00fc''<arg 1;\nNr. 1822\nNr. 1822. Deprez-Signal, Zeitmarke. Genau wie vorstehend beschrieben, jedoch mit mikrometrischer Feinstellung F f\u00fcr die Schreibspitze.j Zwischen Halter und Elektromagnet ist eine scharnierartige Drehung angebracht, welche erlaubt, die Schreibspitze mit m\u00f6glichst geringem Druck! auf die Trommel anzulegen.\tLg. M. 80-\nNr. 1823\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":128},{"file":"p0129.txt","language":"de","ocr_de":"129\nNr. 1823. Doppei-Deprez-Signal. Zwei Elektromagnete sind auf einem Halter mit Feinstellung so montiert, da\u00df die Schreibspitzen nur wenige Millimeter voneinander abstehen.\tM. 140.\u2014\n\t\nNr. 1830\nNr. 1831\nNr. 1830. Federsignal nach Pfeil, modif. Zum Verzeichnen von Stimmgabelschwingungen und anderen kleinsten Zeitintervallen vorz\u00fcglich geeignet. \u00dcber den Polen eines Elektromagneten ist eine als Anker dienende Feder gespannt, deren Schwingungen mittels einer Federpose vergr\u00f6\u00dfert werden. Die Pole der Elektromagneten lassen sich durch eine Schraube mit geteiltem Kopf von unten gegen die Feder n\u00e4hern; mittels einer zweiten Feinstellung F kann der Druck der Schreibspitze auf die Trommel reguliert werden. Dieses Signa! vertr\u00e4gt infolge gr\u00f6\u00dferer Magnete st\u00e4rkere Str\u00f6me und besitzt die geringste Latenzdauer, da der Anker (Feder) die Pole nicht ber\u00fchrt.\nEntgegen der Pfeil\u2019schen Konstruktion ist der Apparat flachliegend angeordnet und besitzt dadurch den Vorzug weit geringerer H\u00f6he. Hierdurch gestattet das Signal eine vorteilhafte Ausn\u00fctzung der Schreibfl\u00e4che, da dasselbe dicht unter anderen Schreibapparaten angebracht werden kann. Die bewegten Teile sind so minimal gehalten, da\u00df es bis zu 250 Doppel-Schwingungen pro Sekunde gut folgt.\tLg. M. 85.\u2014\nNr. 1831. Doppel-Federsignal. Zwei Signale der gleichen Konstruktion sind derart \u00fcbereinander montiert, da\u00df beider Schreibspitzen mit einem Abstand von wenigen Millimetern zwischen ihnen hegen. Zwecks geringster Reibung auf derselben sind sie beide unabh\u00e4ngig voneinander mikrometrisch einstellbar. Mittels gemeinsamem Halter k\u00f6nnen sie auf jedem Stativ befestigt werden.\tM. 165.\u2014\nNr. 1835\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n9","page":129},{"file":"p0130.txt","language":"de","ocr_de":"130\nNr. 1735. Einfaches Signai. Durch einen kleinen Elektromagneten wird eine Stahlfeder, welche als Anker dient und mit Schreibspitze versehen ist, bei Stromschlu\u00df aus ihrer Ruhelage abgelenkt. Die Exkursion! der Schreibspitze ist durch eine Stellschraube ver\u00e4nderlich. M. 21-\nNr. 1840. Chronograph nach Marey. (Cyon, XVil. 2 und Lgdff. 139i Der Anker a eines kleinen einspuligen Magneten m ist an einer Feder; befestigt, welche auf 50 Schwingungen pro Sekunde abgestimmt ist, aber durch eine Schraube s auf 100 Schwingungen verk\u00fcrzt werden kann, Behufs Aufzeichnung seiner Schwingungen mu\u00df er mit einer Unterbrechungsvorrichtung z. B. Stimmgabel der gleichen Schwingungszahl angeregt werden. Gegen die Abbildung besitzt der Apparat offene Stativklemme und Triebf\u00fchrung wie Fig. 1822.\tM. 90-\nNr. 1850. Schwingende Feder, elektromagnetische Zeitmarke zu: direkten Zeitschreibung von 20, 25, 50 und 100 Doppelschwingunger in der Sekunde.\nNr. 1850\nNach dem Prinzip des Federunterbrechers nach Bernstein kon-l struiert, schwingt unter dem Magnet eine mit Schreibspitze versehen; Stahlfeder F, deren L\u00e4nge durch einen Schieber R ver\u00e4ndert werdeil kann. Am Elektromagnet ist ein Quecksilbergef\u00e4\u00df angebracht, in weichet ein Platinstift von der Feder her\u00fcberleitet. Der Meniskus des Quecksilbers ist durch die Schraube v einstellbar. Die Feder ist auf die obenl angegebenen Schwingungszahlen geeicht; mit der Schreibspitze k\u00f6nnetil dieselben direkt unter den Kurven aufgezeichnet werden; der Apparat ist deshalb in der L\u00e4ngsachse verstellbar. Stromst\u00e4rke und Einstellung! des verstellbaren Magnetkerns mu\u00df so gew\u00e4hlt werden, da\u00df die Feder! bei ihren Bewegungen den Magnet nicht ber\u00fchrt.\tM. 95-\nNr. 1853. EinFache Zeitmarke. Schwingende, beschwerte Feder! auf 75 Sekunde justiert und mit Schreibhebel versehen. Die Feder! wird durch Anschlag in Schwingung versetzt, welche sie gen\u00fcgend! lange beibeh\u00e4lt. Der kleine Apparat bedarf weder Uhrwerk noch elek-\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN\n","page":130},{"file":"p0131.txt","language":"de","ocr_de":"131\n(rischen Stromes und ersetzt bei einfachen Versuchen Metronom, Markiermagnet oder graphische Chronometer.\tLg. M. 25.___\n-t\n\u2022 w\n#\nNr. 1858\nNr. 1858. Elektropneumatische Marke. Durch die Wirkung des Magneten E wird der auf der Gummimembran der Luftkapsel verkittete Anker hochgezogen, wodurch eine mit T verbundene Schreibkapsel den Anschlag markiert.\tOhne Schreibkapsel M. 14.50\nNr. 1860. Graphischer Chronometer nach Jaquet. F\u00fcr 1/6 bezw. durch Verstellen eines kleinen Schiebers l/1 Sekunde. Die Genauigkeit der Zeitregistrierung kann an den beiden Zifferbl\u00e4ttern kontrolliert werden. Die Einstellung der Zeiger auf den Nullpunkt bewirkt der untere, die Arretierung des Werkes der linksseitige Hebel. M. 130.____\nNr. 1860\nNr. 1865. Markiervorrichtung mit Relais. Dieser kleine Apparat hat \u00e4hnlichen Vorrichtungen gegen\u00fcber den Vorzug, da\u00df die bewegten Teile besonders klein gehalten sind, infolgedessen die Einschaltung eines zweiten Stromkreises momentan bewirkt wird. Ferner kann mit\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n9*","page":131},{"file":"p0132.txt","language":"de","ocr_de":"132\n!\nihm der letztere ge\u00f6ffnet als auch geschlossen, und endlich k\u00f6nnen beide! Vorg\u00e4nge durch den mit Schreibspitze versehenen Anker registrier!! werden.\nDer Anker der Markiervorrichtung tr\u00e4gt an seinem hinteren Fort-! satz einen Platinkontakt, welcher gegen zwei diametral gegen\u00fcber! stehende Stellschrauben schl\u00e4gt und je nach Benutzung der einen oder anderen als Anschlag einen Kontakt schlie\u00dft bezw. \u00f6ffnet. Durch be-1 sondere Schaltung ist die Vorrichtung auch als Wagnerscher Hammer, dessen Schwingungen ebenfalls registriert werden k\u00f6nnen, verwendbar,! (Nr. 1865 entspricht genau der Abbildg. Nr. 1801/2.)\tM. 60.--\nNr. 1870\nNr. 1870. Reiz-Schlag-W\u00e4hler (Arch, f\u00fcr Physiol. 1889, 295), vonl G. Baltzar nach Ludwigs u. a. Angaben mehrfach verbesserter Reizungs-Apparat f\u00fcr Betrieb durch Motor. Bei jeder Umdrehung der! Friktionsscheibe wird der prim\u00e4re Strom durch ein Rad mit Einschnitten 16 mal unterbrochen. Auf der Welle dieses Rades sitzen zwei vonein-1 ander isolierte Systeme von je 6 Kontaktscheiben mit 0, 1, 2, 4, 8 und! 16 Einschnitten, welche mit ersterem korrespondieren und sich sowohl gegeneinander, als auch gegen das (prim\u00e4re) Hauptrad verstellen! lassen, so da\u00df Abblendung f\u00fcr zwei Induktionsstr\u00f6me f\u00fcr \u00d6ffnungs- oder Schlie\u00dfungskontakt in verschiedenen Intervallen erzielt werden! kann. Das Verh\u00e4ltnis der Friktionsrolle zur Scheibe kann auf einet Teilung eingestellt werden, behufs Verstellung der ersteren ist ein Ex-1 zenter vorgesehen. Die Kontakt-Zuf\u00fchrungen auf die Unterbrechungsr\u00e4der sind aus kurzen Stahlpl\u00e4ttchen hergestellt, welche einen Doppelkontakt nicht zulassen. Zur Sicherung derselben kann das Antriebsrad nur in einer Richtung gedreht werden.\tM. 340-\n\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":132},{"file":"p0133.txt","language":"de","ocr_de":"133\nNr. 1871. Elektrische Sirene mit Abblendungsvorrichtung nach Frey. (Pflg. Arch. Bei. 95. S. 491.) Zwischen den Polen einer im\u00e4ren und einer sekund\u00e4ren Spirale rotiert eine Metalischeibe mit gleichgro\u00dfen Feldern, abwechselnd gebildet aus Messing und Eisen, if der Welle dieser Scheibe befindet sich ein System von f\u00fcnf italischeiben mit Einschnitten, \u00fcber welche Zuleitungsfedern schleifen d je nach ihrer Einstellung auf die entsprechende Scheibe 1. 5, 15, oder 10 Kontakte und Unterbrechungen pro Umdrehung ergeben. Da :selben mit den magnetischen Feldern der gro\u00dfen Scheibe korrespon-\u2018ren, lassen sich teilweise und periodische Abblendungen der Weehsel-\u00f6me erreichen.\nDer Apparat wird mittels Motor in Bewegung gesetzt; zur Reduk-n der Geschwindigkeit empfehlen sich Nr. 4435 u. 4575. M. 290.\u2014\nNr. 1900. Induktions-Apparat nach Du Bois-Reymond mit einfachem ndelunterbrecher nach Meyer. Die sekund\u00e4re Spirale wird durch le Triebeinrichtung gegen Skala verstellt. Mit 5000 Windungen\nLg. M. 60.\u2014\nNr. 1901. Derselbe wie Nr. 1900, jedoch mit 10000 Windungen\nLg. M. 70.\u2014\nNr. 1900/1\nNr. 1902. Schlitten-induktions-Apparat nach Du Bois-Reymond, f\u00fcr\nysiologische Zwecke. Mit 1 m langer, zusammenlegbarer Bahn, Kugel-terbrecher, Helmholtz\u2019s\u00e4ule, prim\u00e4rer Ableitung und Skala f\u00fcr die Stel-lg der sekund\u00e4ren Spirale. Die prim\u00e4ren Leitungen sind \u00fcbersichtlich d zur Demonstration offen verlegt. Mit 5000 Windungen. Lg. M. 80.\u2014 Nr. 1903. Derselbe wie Nr. 1902, jedoch mit 10000 Windungen.\nLg. M. 95.\u2014\nNr. 1904. Drehvorrichtung f\u00fcr die sekund\u00e4re Spirale nach Bowditch Nr. 1900\u20141904 macht die lange Bahn f\u00fcr die sekund\u00e4re Spirale iiber-ssig. Mehrpreis inkl. Skala f\u00fcr die Winkelstellung\tM. 15.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":133},{"file":"p0134.txt","language":"de","ocr_de":"134\nNr. 1905. Vertikal-Induktorium. Die sekund\u00e4re Spule ist zwiscte zwei Metalls\u00e4ulen aufgeh\u00e4ngt und durch ein Gegengewicht ausbalanzieil der Stand der sekund\u00e4ren Rolle ist an einer mm-Teilung einstellbai Der Apparat ist auf Schieferplatte montiert und nimmt wenig Raum at dem Tisch ein. Mit 5000 Windungen.\tLg. M. 120-\nNr. 1905/6\nNr. 1906. Derselbe wie Nr. 1905, jedoch mit 10000 Windungen\nLg. M. 135.-\nNr. 1907. Gro\u00dfer elektro-physiolog. Induktions-Apparat nach Dy Bois-Reymond u. Tripier mit 3 Sek.-Spiralen von 5000, 1000 u. 500 Windg. und gro\u00dfem Magnet f\u00fcr langsame Unterbrechungen bis zu 25 p. Sek.\tM. 190.\u2014j\nBei gleichzeitiger Bestellung von mehr als 3 Induktorien derselben Nummer tritt eine entsprechende Preiserm\u00e4\u00dfigung ein.\nNr. 1915. Abblendungsvorrichtung nach Kronecker. (CyonXLI. 4.) Ein in Spitzen drehbarer Doppelhebel tr\u00e4gt beiderseits einen Drahtb\u00fcgel, welcher durch die Wirkung des Elektromagneten in die unter ihm stehenden Quecksilbern\u00e4pfe gezogen wird, wobei jemals ein Stromkreis geschlossen wird.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":134},{"file":"p0135.txt","language":"de","ocr_de":"135\nDurch die beiderseitige Anordnung der doppelten Quecksilbern\u00e4pfe ist es m\u00f6glich, sowohl den \u00d6ffnungs- als auch den Schlie\u00dfungsschlag abzublenden.\tM,\t63.\u2014\nNr. 1916. Abbiendungsvorrichtung nach v. Frey. Dieselbe unterscheidet sich von den vorhergehenden dadurch, da\u00df sie beiderseits nur ein Quecksilbern\u00e4pfchen besitzt, der Strom deshalb durch den Hebel geleitet wird. Au\u00dferdem sind die Dimensionen der bewegten Teile kleiner gehalten zur Erreichung einer raschen Bewegung\tM.\t55.\u2014\nNr. 1920. Funkenzieher. Zwischen zwei isolierten S\u00e4ulen, welche gleichzeitig als Zuleitung der beiden Pole dienen, k\u00f6nnen zwei mit Zinkspitzen versehene Mikrometerschrauben voneinander verstellt werden. Im Dunkelkasten erfolgt die Verstellung durch einen langen Schl\u00fcssel von au\u00dfen.\tM.\t15.\u2014\nNr. 1930. Unterbrechungs -Vorrichtung zu Kymographion Nr.\t2000\nund 2100, mit einem \u00d6ffnungskontakt und Ausl\u00f6ser.\tM.\t45.\u2014\n\nlit M\n\nNr. 193\nNr. 1940 mit Nr. 1426\nNr. 1931. Dieselbe f\u00fcr zwei Reize wie 1930, wird unterhalb der Trommel so befestigt, da\u00df der an der Stelle des Mitnehmers sitzende Ausl\u00f6ser A bei seiner Drehung dicht an den Kontakten vor\u00fcberstreicht. Wird der Kontakt H gegen A gedr\u00fcckt, so \u00f6ffnen die Spitzen des Ausl\u00f6sers die Kontakte. Die Spitzen des Ausl\u00f6sers A sind konzentrisch durch Schraube S einstellbar, der Abstand kann auf einer Teilung abgelesen werden. Mit dieser Vorrichtung fallen sich die Anf\u00e4nge von Kurven bei myographischen Versuchen genau untereinander. M. 78.\u2014 Nr. 1940. Taktierapparat nach Wundt (Wdt. III. 37.) Kontakteinrichtung zur Untersuchung der zeitlichen Eigenschaften der Geh\u00f6rvorstellungen, unwillk\u00fcrlichen Rhytmisierung, Zeitt\u00e4uschungen etc.\nDer Apparat besteht im wesentlichen aus einer Stiftenwalze, welche durch Uhrwerk eine Umdrehung von 4 Sekunden pro Tour erh\u00e4lt. \u00dcber\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":135},{"file":"p0136.txt","language":"de","ocr_de":"\n\u2014\t136 \u2014\nden Stiften ist ein in der L\u00e4ngsachse der Walze verstellbarer Kontakt C| angebracht, der durch jeden Stift ge\u00f6ffnet wird. Durch die 12 verschiedenen Stiftreihen lassen sich Kontaktintervalle von 4, 2, 1 'A., lp 7s. V2j 75.4/i3> Vr\u00bb Var\u00bb Vio Sek. erzielen.\nDrei weitere Reihen dienen zum Vergleich einer durch mehrfach\u00ab! Taktschl\u00e4ge ausgef\u00fcllten mit einer unausgefiillten Zeit.\nDurch den Kontakt arbeitet der Apparat mit \u00d6ffnungsstrom; wird! dagegen der Strom durch die Stiftenwalze und die Kontaktzunge geleitet, so wird der Strom bei jeder Ber\u00fchrung der letzteren mit einem Stift geschlossen.\nJede Kontaktunterbrechung bewirkt einen kurzen, lauten Schlag desl eigens hierf\u00fcr angefertigten, besonders empfindlichen Schallhammers H,j\nEntgegen der oben angef\u00fchrten Beschreibung im Wdt. wird das! Uhrwerk mit Federzug ausgef\u00fchrt, wobei vor allem auf genau gleichm\u00e4\u00dfigen, ruhigen Gang und beste Regulierung geachtet ist. Das Werl wird durch den Hebelknopf K arretiert.\tM. 420-j\nHierzu: Kleiner Schallhammer Nr. 142b.\tM. 65.\u2014 I\nNr. 1945. Zeitsinn-Apparat mit Gewichts-Uhrwerk. (Wdt. Ill, 502)1 Ein durch Uhrwerk in Betrieb gesetztes Metallrad, dessen Geschwindigkeit durch Windfl\u00fcgel und Gewichtsver\u00e4nderung variiert werden kann, l\u00f6st bei seiner Drehung eine Anzahl um eine Teilung verstellbare Kon-|| takte. Dieselben k\u00f6nnen sowohl zur \u00d6ffnung wie auch zur kurz [ dauernden Schlie\u00dfung eines Stromes verwendet werden. Der Apparat i ist f\u00fcr kleinste Zeitstrecken nicht verwendbar.\tM. 300-\nNr. 1950. Universalkontakt-Apparat, sogen. Gro\u00dfer Zeitsinn-Apparal nach Meumann. Zur Untersuchung \u00fcber Reproduktion von Zeitvorstellung und Rhythmus. (Wdt. III. 362 u. Phil. Stud. XII. 96. f. 142.) Derselbe besteht aus einer geteilten Kreisscheibe von 28 cm Durchmesser, in deren Mitte zwei \u00e4quilibrierte Kontaktzeiger aufgesetzt sind, die je nach den Versuchsbedingungen durch eingelegte Hartgummi- bezw. Messingh\u00fclsen von dem \u00fcbrigen Apparat isoliert, oder in leitende Verbindung gebracht und beliebig gegeneinander verstellt werden k\u00f6nnen, Einer derselben dient zur Aufnahme der verschiedenen Ausl\u00f6ser, welche | durch Mikrometerschraube M radial einstellbar sind. Auf der Kreisteilung sind 1/2 Grade an den Teilstrichen, 1/i Grade durch Sch\u00e4tzung leicht I ablesbar. Der Apparat ist f\u00fcr Motorbetrieb eingerichtet oder wird von einem Kymographion (Fig. 2000) betrieben. Im letzteren Falle erhall das Kymographion ein unter dem Trommelmitnehmer angebrachtes Zahnrad. Durch Vermittlung der Zahnr\u00e4der des Kontaktapparates erhalten die Zeiger die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit wie die\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":136},{"file":"p0137.txt","language":"de","ocr_de":"137\nTrommel selbst, soda\u00df letztere zu gleichzeitigen Registrierungen verwendet werden kann.\tM. 250.\u2014\nZu dem Universalkontakt-Apparat werden drei Arten von Kontakt-Vorrichtungen geliefert:\nNr. 1951. Schleifkontakte von dreieckiger Form, Fig. 1950, 1. \u00dcber eine Metallplatte in Form eines gleichschenkligen Dreiecks schleift eine federnde Stahlzunge; der Zeiger, an welchem letztere befestigt ist, kann durch eine feine Schraube M verl\u00e4ngert werden, so da\u00df die Schleifkontakte f\u00fcr sehr verschieden lange Kontaktdauer in kontinuierlicher Abstufung verwendbar sind. Die Dreieck-Kontakte k\u00f6nnen zwecks allgemeiner Einstellung untereinander radial eingestellt werden und sind aus Hartgu\u00df gefertigt.\tPro St\u00fcck M. 9.50\nNr. 1950\u201454\nNr. 1952. Platinbelag der Kontaktfl\u00e4che, je nach dem Tageskurse des Platins.\tPro St\u00fcck ca. M. 4.\u2014 bis 5.\u2014\nNr. 1053. Drehkontakte f\u00fcr dauernde Stromschlie\u00dfung. Fig. 1950, 2. (Ausf\u00fchrl. Beschreibung: Wdt., Phil. Stud. XII. u. XIII.) Der 6teilige Stern derselben wird durch den Kontaktzeiger um seine Mittelachse gedreht, wobei ein Arm des Sternes auf ein Kontaktfeld zu stehen kommt und solange darauf verbleibt, bis der zweite Zeiger durch Drehen die Verbindung aufhebt und der n\u00e4chste Arm auf ein zweites Kontaktfeld r\u00fcckt. Durch geeignete Kombination je zwei dieser Drehkontakte und Zeiger l\u00e4\u00dft sich eine variable Kontaktdauer von beliebiger K\u00fcrze bis zu jeder Zeitl\u00e4nge herstellen.\tPro Paar M. 32.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":137},{"file":"p0138.txt","language":"de","ocr_de":"138\nNr. 1954. Absolut momentaner Kontakt. Fig. 1950, 3. F\u00fcr diesen wird ein nicht isolierter Zeiger mit Platinspitze benutzt; im Moment ihrer Ber\u00fchrung mit dem doppelarmigen, drehbaren Metallhebel des Kontaktes erzeugt dieselbe Stromschlu\u00df, welcher an der gegenseitigen Platinspitze sofort wieder aufgehoben wird,\tM. 11-\nDie Preise der Kontakte reduzieren sich bei gleichzeitiger Bestellung von 6 St\u00fcck um 10%.\nDa die s\u00e4mtlichen Kontakte in der schr\u00e4g profilierten Rinne des Apparates leicht gleiten und auch w\u00e4hrend des Versuches schnell und sicher verstellt werden k\u00f6nnen, so eignet sich der Apparat zu Arbeiten nach allen psychophysischen Ma\u00dfmethoden, \u00fcberhaupt aber zu allen Versuchen, bei denen w\u00e4hrend der Rotation der Zeiger eine Ver\u00e4nderung der Kontaktstellung n\u00f6tig ist.\nSeine direkte Verwendbarkeit neben dem Kymographion machen ihn ferner sehr geeignet als physiologischen Universal-Reiz-Apparat,\nNr. 2000 1 mit Nr. 1950\u201454\nNr. 2000. Trommel-Kymographion nach Ludwig (Baltzar\u2019sche Konstruktion) mit zwei Trommeln von 135 mm H\u00f6he. Die Trommeln sind\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":138},{"file":"p0139.txt","language":"de","ocr_de":"139\nvon beiden Seiten einlegbar, vertikal und horizontal zu benutzen und \u2014 ohne dabei den ruhigen Gang zu st\u00f6ren \u2014 vermittels Schlitten und Schraube um 100 mm zu heben, bezw. zu senken, wobei eine Umdrehung der Schraube einer Verschiebung von 4 mm entspricht. Der Betrieb des Kymographions geschieht durch ein solides Federzug-Uhrwerk mit modifiziertem Regulator nach Foucault. Die Geschwindigkeit der Trommel l\u00e4\u00dft sich durch mehrfachen R\u00e4derwechsel, sowie Friktionsgetriebe von 2 Sekunden bis 1V2 Stunden pro Tour kontinuierlich ver\u00e4ndern. Die Wechselr\u00e4der im Uhrwerk, durch schwarze Ringe gezeichnet, werden seitlich verschoben, wodurch andere R\u00e4derpaare in Eingriff kommen. Die mittlere Stellung des oberen R\u00e4derwechsels wird durch ein R\u00f6llchen pr\u00e4zisiert. F\u00fcr den schnellsten Gang sind in den Regulator starke, bezw. f\u00fcr den langsamsten Gang schwache Federn einzusetzen. Der Gang des Apparates ist ein vollkommen gleichm\u00e4\u00dfiger und ruhiger.\nZum Befestigen von Manometer und anderen Hilfsapparaten sind auf der Grundplatte L\u00f6cher mit passenden Schrauben vorgesehen. Die auf der Friktionsscheibenwelle im Uhrwerk befindliche ausl\u00f6sbare Kuppelung gestattet, die Trommel unabh\u00e4ngig vom Uhrwerk zu bewegen. M. 650.\nReservetrommeln und sonstiges Zubeh\u00f6r siehe Nr. 2550, 2700 etc.\nNr. 2001. Selbstt\u00e4tige und variabel ausl\u00f6sbare Senkung derlrommel\nzu Nr. 2000. Zur Erreichung spiralf\u00f6rmig gewundener Kurven ist die Schraube des Schlittens mit zwei Paar Wechselr\u00e4dern verschiedener Gr\u00f6\u00dfe versehen, durch welche der Kurvenabstand ver\u00e4ndert werden kann. Die Vorrichtung kann bei jeder Trommelstellung beliebig ein-und ausgeschaltet werden; bei tiefstem Trommelstand l\u00f6st sie sich selbstt\u00e4tig aus, ohne den Zylinder an der Rotation zu hindern. Vermittels der am Schlitten angebrachten, stellbaren Leiste kann die Senkung der Trommel in jeder H\u00f6he beendet werden, falls unterhalb derselben angebrachte Apparate etc. dies w\u00fcnschenswert machen.\tM. 75.-\n(No. 2001 kann nicht nachbezogen werden!)\nNr. 2002\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":139},{"file":"p0140.txt","language":"de","ocr_de":"140\nNr. 2002. Einrichtung f\u00fcr fortlaufendes (sogen, endloses) Papiei von 135 mm H\u00f6he, f\u00fcr Tintenschrift, zu Nr. 2000. Die Papierrolle wird auf den St\u00e4nder P gesteckt, in der Drehungsrichtung der Trommel um dieselbe gelegt und durch ein justiertes Druckrollensystem R in Spannung erhalten. Das freie Ende wird mittels Klemmring auf den Aufnahme-Zylinder C befestigt, welcher durch ein Zahnradpaar von P seine Drehung erh\u00e4lt und die Kurven selbstt\u00e4tig aufwickelt. Zum Ausgleich der verschiedenen Durchmesser ist eine besondere Drehung vorgesehen, weicht au\u00dferdem gestattet, ohne St\u00f6rung des Laufes die Kurven zu besichtigen,\nDie punktierte Linie markiert den Lauf des Papiers.\tM. 90.-\nPassendes Rollenpapier hierzu siehe Nr. 2701.\nNr, 2003. Hering\u2019sche Schleife zu Nr. 2000. F\u00fcr lange Ru\u00dfschriftkurven kann unterhalb der Trommel ein Gestell angeschraubt werden, welches eine zweite, kleinere Walze mit federndem Lager tr\u00e4gt und die Verwendung einer Papierschleife bis 2 y3 m L\u00e4nge gestattet. Zum bequemen Auflegen und Spannen der Schleife ist die zweite Walze verschiebbar.\nVergl. Fig. 2105.\tM. 90-\nNr. 2004. Motorantrieb zu Nr. 2000. Auf der Friktionsscheibenwelle ist ein Schnurlauf befestigt; hierbei mu\u00df das Uhrwerk durch die ausr\u00fcckbare Kuppelung ausgeschaltet werden.\nFriktionsverstellung, Senkung und horizontale Lage der Trommel kann hierbei ungehindert Verwendung finden.\tM. 15-\nNr. 2010. Kymographion nach Steinach. In Konstruktion und Gr\u00f6\u00dfe gleich Nr. 2000, unterscheidet es sich von diesem durch einen Zahnradantrieb f\u00fcr die Trommelwelle an der Stelle des Friktionsgetriebes. Die Friktionsscheibe ist mit vier verschieden gro\u00dfen Zahnkr\u00e4nzen versehen, welche in ein auf sie einstellbares Triebrad ein-greifen. Die Einstellung des letzteren wird durch eine vertikale Schraube analog Nr. 2000 bewirkt, wobei Teilungsmarken den richtigen Stand an-zeigen. Inkl. 2 Trommeln von 135 mm H\u00f6he\tM. 690.\u2014\nNr. 2020. Kymographion nach Hermann f\u00fcr \u00e4u\u00dferst langsame Umdrehung und langen Gang. Im allgemeinen der Konstruktion von Nr. 2000 entsprechend, besitzt es infolge besonders konstruierten Federzug-Uhrwerkes eine Umdrehungszeit f\u00fcr die Trommel von 12, 6 und 3 Stunden pro Tour bezw. durch Kuppelung zweier R\u00e4der im Innern des Uhrwerkes 3, U/2 und 3/4 Stunde pro Tour. Die Ver\u00e4nderung der Geschwindigkeit geschieht auf gleiche Weise wie bei Nr. 2010 durch drei verschieden gro\u00dfe Zahnkr\u00e4nze auf der Friktionsscheibe. Der Gang des Uhrwerkes ist ger\u00e4uschlos, die gesamte Ablaufszeit des Uhrwerkes\n\u00a3. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":140},{"file":"p0141.txt","language":"de","ocr_de":"141\nbetr\u00e4gt mehr als 24 Stunden. Die Einrichtungen Nr. 2001\u20142003 sind auch an diesem Kymographion verwendbar. Inkl. 2 Trommeln von 135 mm H\u00f6he\tM. 790.\u2014\nNr. 2021. Kymographion gleicher Konstruktion wie Nr. 2020, jedoch mit Gewichtsuhrwerk und endloser Kette, welche jederzeit aufgezogen werden kann, ohne den Gang der Trommel zu st\u00f6ren. Das Gewicht bewirkt einen vollst\u00e4ndigen Ausgleich des Ganges zwischen Anfang und Ende des Ablaufs.\nInkl. 2 Trommeln von 135 mm H\u00f6he\tM. 760.\nNr.\u201dzu3u\nNr. 2030. Trommel-Kymographion ohne Uhrwerk, mit f\u00fcnfstufigem Schnurlauf f\u00fcr Betrieb durch Motor eingerichtet. Dasselbe entspricht in allen Gr\u00f6\u00dfenverh\u00e4ltnissen dem Ludwig\u2019schen Kymographion Nr. 2000 und besitzt wie dieses zwei Trommeln. Die Einrichtungen Nr. 2001--2003 k\u00f6nnen auch hieran angebracht werden, da der Oberbau der gleiche wie Nr. 2000 ist. Zum Ausgleich der Drehungsrichtung l\u00e4\u00dft sich die Friktionsrolle \u00fcber und unter dem Zentrum der Scheibe durch die gleiche Einrichtung wie bei Nr. 2100 U abgebildet, verstellen. Mittels einer am hinteren Lager der Antriebachse angebrachten Pre\u00dffeder kann die Friktion aufgehoben und die Trommel ausgeschaltet werden.\nEntgegen der Abbildung wird die Friktionsrolle durch eine Schraube verstellt und ist die Trommel auch horizontal zu benutzen. M. 350.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":141},{"file":"p0142.txt","language":"de","ocr_de":"142\nNr. 2050. Kymographion f\u00fcr Motorantrieb mit R\u00e4derwechseL\nDiese Konstruktion erstrebt eine gr\u00f6\u00dfere Reduktion der hohen Umdrehungszahl der Elektromotoren, sowie einen erheblichen Umfang verschiedener Trommelgeschwindigkeiten. Zwischen dem Antriebsschnurlauf A und der Trommel ist ein dreifacher R\u00e4derwechsel R eingeschaltet\nNr. 2050\nund an Stelle des Friktionsgetriebes eine Scheibe S mit f\u00fcnf verschieden gro\u00dfen Zahnkr\u00e4nzen getreten. Die Trommel hat bei einem Umfang von 500 mm eine L\u00e4nge von 250 mm und kann nach beiden Seiten scharnierartig horizontal gelegt und durch Schrauben V fixiert, sowie durch H arretiert werden.\nDer Apparat kann auch f\u00fcr Schleifen eingerichtet werden und stellt ein sehr handliches, ruhig und leicht laufendes Kymographion dar.\nM. 460.-\nSchleifeneinrichtungen unter Nrn. 2105\u20142106.\nZu Kymographion Nr. 2051 sind alle Hilfsapparate, wie selbstt\u00e4tige Senkung, Einrichtung f\u00fcr fortlaufendes Papier, Universalkontaktapparat u. a, von Nr. 2100 zu verwenden und zu den gleichen Preisen lieferbar.\nNr.2100. Kymographion, bew\u00e4hrte, meist bevorzugte Konstruktion, welches eine gro\u00dfe Anzahl Vorz\u00fcge aufweist und haupts\u00e4chlich f\u00fcr Laboratorien, die mit nur einem Instrument alle Arten von Registrie-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":142},{"file":"p0143.txt","language":"de","ocr_de":"143\nrungen vornehmen m\u00fcssen, konstruiert wurde. In gr\u00f6\u00dferen Dimensionen gehalten, besitzt dieses Universalkymographion zwei Trommeln von 180 mm H\u00f6he und 500 mm Umfang, welche durch Kurbel K bis zu 2/;j ihrer H\u00f6he gehoben bezw. gesenkt werden. Die Trommeln sind in einem doppelten Rollensystem am Arme des Schlittens S aufgeh\u00e4ngt, wodurch sie einen bisher unerreichbar leichten Gang erhalten.\nNr. 2100/1\nDie Aufh\u00e4ngungsflanschen f\u00fcr die Trommeln sind im Innern derselben angeordnet, wodurch sie beim Aufsetzen auf den Tisch etc. nicht mehr verdorben werden k\u00f6nnen.\nDie zur Auf- und Abbewegung der Trommel dienende Senkungsschraube ist zur Verh\u00fctung von Besch\u00e4digungen der Kurven und der Spindel selbst im Innern der S\u00e4ule P untergebracht.\nDer Antrieb des Apparates erfolgt durch ein vorz\u00fcgliches Pr\u00e4zisionsuhrwerk mit Foucault\u2019schem Regulator, welches der Trommel durch mehrfachen R\u00e4derwechsel und Verstellen der Friktionsrolle eine variable\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":143},{"file":"p0144.txt","language":"de","ocr_de":"144\nUmdrehungsgeschwindigkeit von 2 Sekunden bis U/a Stunde pro Tour erteilt. Die Wechselr\u00e4der sind durch schwarze Ringe gezeichnet. Eine auf der Friktionsscheibenwelle im Uhrwerk angebrachte Kuppelung gestattet, den gesamten getriebenen Teil des Apparates \u2014 unabh\u00e4ngig vom Uhrwerk t\u2014 zwecks Kontrolle oder zur Besichtigung der Kurven frei zu bewegen.\nDas Verstellen der Friktionsrolle F bewirkt ein Kegelr\u00e4derpaar; durch Drehen desselben mittels des Knopfes U wird nicht allein die Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel ver\u00e4ndert, sondern audi derselben rechts- bezw. linksg\u00e4ngige Drehung erteilt, je nachdem die Friktionsscheibe ober- oder unterhalb des Zentrums benutzt wird. Der jeweilige Stand der Friktionsrolle kann an der Skala bei E abgelesen werden. Diese Anordnung der Verstellung durch den Knopf U ist \u00e4u\u00dferst handlich und bequem.\nDie Pre\u00dffedern D sorgt f\u00fcr die n\u00f6tige Reibung zwischen Friktions-rolle und Scheibe; beim Verstellen der Friktionsrolle mu\u00df die Pre\u00dffeder durch Zur\u00fcckschrauben der Reguliermutter D gel\u00f6st werden.\nNr. 2100 a\nDer gesamte Trommeltr\u00e4ger l\u00e4\u00dft sich in dem massiven Scharnierst\u00fcck C drehen, so da\u00df die Trommel nach rechts oder links horizontal zu liegen kommt. Hierbei sichert eine federnde Einschnappvorrichtung die richtigen Hauptstellungen; in diesen, als auch jeder Zwischenstellung kann der Trommeltr\u00e4ger mittels der zwei Schrauben V endg\u00fcltig fixiert werden. Dadurch ist ein vollkommen ersch\u00fctterungsfreier Gang der Trommel gew\u00e4hrleistet.\nZur vertikalen Auslotung des ganzen Apparates sind die F\u00fc\u00dfe verstellbar.\tM. 750 \u2014\nStaubschutzkasten hierf\u00fcr siehe Nr. 2160/1.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":144},{"file":"p0145.txt","language":"de","ocr_de":"145\nNr. 2101. Selbstt\u00e4tige und variabel - ausl\u00f6sbare Senkung der\nTrommel zu Nr. 2100, durch welche die Trommel zur Erreichung von Spiralkurven in jeder Lage abw\u00e4rts bewegt wird. Das Einschalten der Senkung bewirkt der kleine Hebel X; in der tiefsten Trommelstellung l\u00f6st sich dieselbe mittels des zweiten Hebels H von selbst aus. Durch einen verstellbaren Ausl\u00f6ser A kann die abgleitende Bewegung in jeder beliebigen H\u00f6he, bezw. ehe der tiefste Stand der Trommel erreicht ist, beendet werden, falls unter derselben angebrachte Hilfsapparate dies n\u00f6tig machen.\nDie Spiralsteigung der Kurven l\u00e4\u00dft sich ver\u00e4ndern durch Verstellen des Antriebes auf verschiedene Kr\u00e4nze der Zahnradscheibe Z, wobei eine Einschnappvorrichtung die jeweilig richtige Stellung des Triebes sichert.\tM, 95.\nNr. 2102\nNr. 2102. Extra hohe Trommel zu Nr. 2100. ln seiner h\u00f6chsten Stellung gestattet der Schlitten S eine besonders hohe Trommel von 300 mm L\u00e4nge einsetzen zu k\u00f6nnen.\tM. 35.\u2014\nNr. 2103. Motorantrieb zu Nr, 2100. Mittels der Stufenscheibe N kann die Trommel durch Motor in beliebig schnelle Umdrehung, unabh\u00e4ngig vom Uhrwerk, gesetzt werden. Dabei ist es n\u00f6tig, da\u00df das Kupplungsrad durch den drehbaren Ausr\u00fccker L vom Uhrwerk\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN\n10","page":145},{"file":"p0146.txt","language":"de","ocr_de":"146\nausgeschaltet wird. Diese Einrichtung bietet den besonderen Vorteil da\u00df bei Antrieb durch Motor die Verstellungsm\u00f6glichkeit der Friktions rolle, die selbstt\u00e4tige Senkung und die Umlegvorrichtung ungehinder benutzt werden k\u00f6nnen.\nBleibt die Kuppelung im Uhrwerk geschlossen, so kann die Stufen scheibe N zum Antrieb anderer rotierender Apparate verwendet werden\nM. 15.-\nNr. 2104. Einrichtung f\u00fcr fortlaufendes (sog. endloses) Papier zt\nNr. 2100. Durch einige Handgriffe ist das Kymographion f\u00fcr fortlaufendes Papier verwendbar gemacht, indem die Einrichtung Fig. 2104a an die S\u00e4ule P, wie Fig. 2104b zeigt, in beliebiger H\u00f6he angesetzt wird. Der gro\u00dfe Vorzug dieser Einrichtung besteht darin, das Papier in vollen Rollen verwenden zu k\u00f6nnen, wodurch das l\u00e4stige, zeitraubende uni schwierige Aufspulen einiger Meter Papier vermieden wird. Das letztere\nNr. 2104a\tNr. 2104b\nwird in Rollen von 180 mm H\u00f6he auf den Tr\u00e4ger T gesteckt, um die Trommel gelegt und mittels Klemmring auf dem Kurvenst\u00e4nder 0 befestigt. Die Fortbewegung besorgt das federnde Druckrollensystem R. Unterhalb der Trommel wird auf deren Achse eine Antriebsscheibe B aufgesteckt, welche \u2014 mit dem Kurvenst\u00e4nder durch ein Kettchen verbunden - das Aufwickeln der geschriebenen Kurven bewerkstelligt. Zum\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":146},{"file":"p0147.txt","language":"de","ocr_de":"147\nAusgleich der verschiedenen Durchmesser besitzt der Kurvenst\u00e4nder zwei gesonderte konachsiale Drehungen.\nDas Papier l\u00e4uft tadellos gerade und durch Vertauschen von Papierst\u00e4nder T einerseits mit Kurvenst\u00e4nder 0 und Druckrollensystem R andererseits kann dasselbe sowohl rechts - als auch linksg\u00e4ngig benutzt werden. Durch Zur\u00fcckspulen des Papiers k\u00f6nnen mehrere Kurven \u00fcbereinander geschrieben werden. Diese Einrichtung ersetzt vollst\u00e4ndig ein besonderes Kymographion f\u00fcr fortlaufendes Papier.\tM. 145,--\nNr. 2105. hering\u2019sche Schleife zu Nr. 2100. F\u00fcr besonders lange Ru\u00dfschriftkurven l\u00e4\u00dft sich unterhalb der Trommel des Kymographions eine Einrichtung f\u00fcr Hering\u2019sche Schleifen, Fig. 2105, anbringen, deren zweite Trommel mit federnden Lagern eine Schleife bis 2,5 rn L\u00e4nge\nNr. 2105\nbei 180 mm H\u00f6he zul\u00e4\u00dft und zum Spannen der Schleife verstellbar ist. Als Schreibtrommel dient hierbei eine Trommel des Kymographions, welche mit der zweiten Trommel in gleicher H\u00f6he stehen mu\u00df.\nEin ev. ungleichm\u00e4\u00dfiger Lauf der Schleife wird ausgeglichen durch H\u00f6her- oder Tieferstellen eines der F\u00fc\u00dfe des Schleifengestelles. M. 100._\nNr. 2106. Neue Schleifeneinrichtung. Dieselbe bietet den Vorzug, da\u00df beim Auflegen der Schleife die Trommel des Kymographions in ihrer Stellung bleiben kann. Hierdurch ist ein sehr handliches und bequemes Abnehmen der beru\u00dften und beschriebenen Kurven ohne Assistenz gew\u00e4hrleistet.\nDie Papierschleife wird \u00fcber die gew\u00f6hnliche Registriertrommel T sowie die Gleitrollen RR1 (Fig. 2125) gelegt und mittels der hinteren\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n10*","page":147},{"file":"p0148.txt","language":"de","ocr_de":"148\nWalze W gespannt. Diese ist auf der Eisenschiene E verstellbar und legt sich mit ihren Achsenenden beiderseits gegen Spiralfedern, welche in den Lagern L ruhen und durch die Schleife m\u00e4\u00dfig gespannnt werden. (Die Spannung soll nur so gro\u00df sein, da\u00df die Achsen-Enden nicht festliegen.) Durch diese Federung werden alle Ungleichheiten der Papierschleife, entstanden durch unrichtiges Zusammenkleben, Beru\u00dfen etc. ausgeglichen und die Schleife immer gleichm\u00e4\u00dfig straff erhalten. Das Hoch- bezw. Tieflaufen der Schleifen ist abh\u00e4ngig von der Parallelstellung der beiden Trommeln T und W. Vor dem Auflegen einer Schleife \u00fcberzeuge man sich daher durch Abloten mit einer Wasserwage nach beiden Seiten, ob die Oberfl\u00e4chen der Trommeln horizontal stehen. Im \u00fcbrigen wird durch Heben d.es Fu\u00dfes 1 (mittels der Schraube oder durch Unterlegen) ein Sinken, durch Heben des Fu\u00dfes 2 ein Steigen der Schleife erzielt. Durch dieses Hilfsmittel k\u00f6nnen selbst schlechte Papierstreif\u00a9 zum korrekten Lauf gebracht werden.\nDie gesamte Schleifen-Einrichtung kann sofort durch eine Schraube V vom Kymographion abgenommen werden.\tM. 145.\u2014\nNr. 2125. Kymographion f\u00fcr Ru\u00dfschrift mit ebener Schreibfl\u00e4che nach Krueger. Das \u00fcbliche Verfahren, auf der Trommel selbst zu schreiben, f\u00fchrt einen prinzipiellen Fehler mit sich: Die Spitze des Schreibhebels folgt nicht der Kr\u00fcmmung der Trommeloberfl\u00e4che, sondern bewegt sich in einer Ebene, die bei sorgf\u00e4ltiger Einstellung der Schreibkapsel parallel zur Trommelachse verl\u00e4uft. Mit zunehmender Entfernung des Schreibhebels aus der Ruhelage entfernt sich daher seine Spitze von\nNr. 2125\nder (gekr\u00fcmmten) Schreibfl\u00e4che: Es vermindert sich zun\u00e4chst die Reibung, so da\u00df vergr\u00f6\u00dferte Wellenh\u00f6hen vorget\u00e4uscht werden. Und jenseits einer bestimmten Grenze der Exkursion \u2014 um so eher, je leiser die Ber\u00fchrung schon urspr\u00fcnglich war \u2014 verliert die Schreibspitze \u00fcberhaupt den Kontakt mit der Trommel.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":148},{"file":"p0149.txt","language":"de","ocr_de":"149\nBei allen plethysmographischen und Atemkurven ist der Fehler merklich st\u00f6rend, und kann auch durch Feinstellung der Schreibkapsel nicht gleichm\u00e4\u00dfig kompensiert werden.\nDie neue Vorrichtung umgeht den jeder gekr\u00fcmmten Schreibfl\u00e4che anhaftenden Fehler, in dem sie neben der rotierenden Haupttrommel eine (parallel zu deren Achse verstellbare) Ebene F als Schreibfl\u00e4che schafft. Sie verbindet den Vorzug der urspr\u00fcnglichen graphischen Apparate \u2014 ebene Schreibfl\u00e4che mit den (\u00fcnaufgeblichen) Vorteilen der rotierenden Bewegung. Der gesamte Apparat ist zusammengesetzt aus dem Kymo-graphion Nr. 2100 und der Schleifeneinrichtung mit federnder Spannwalze Nr. 2106. Die bei F sich ergebende Fl\u00e4che wird hinter der Schleife durch eine aufrechtstehende, polierte Metallplatte unterst\u00fctzt. Letztere ist gegen die Schleife verstellbar; sie soll nur wenig aus der Tangente der beiden Walzen T und R hervorragen.\tM. 895.\u2014\nNr. 2130. Schleifeneinrichtung mit ebener Fl\u00e4che, allein, zum Anpassen an vorhandene Kymographions.\tM. 155.\u2014\nNr. 2150\nNr. 2150. Kymographion, urspr\u00fcnglich konstruiert zur photogr. Registrierung des Erdmagnetismus, entspricht es in Form und Gr\u00f6\u00dfe voll-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":149},{"file":"p0150.txt","language":"de","ocr_de":"150\nkommen Nr. 2100 und besitzt wie dieses zwei auswechselbare Trommeln, Dieselben haben eine Umdrehungsgeschwindigkeit von drei Stunden bis 45 Minuten f\u00fcr eine Umdrehung. Das Uhrwerk besitzt eine Ablaufsdauer von \u00fcber 24 Stunden und wird durch Federkraft getrieben; zur Erzielung eines gleichm\u00e4\u00dfigen Ablaufs und gleichbleibender Geschwindigkeit der Trommel ist es durch Ankergang reguliert. Die Arretierung des Werkes besorgt ein seitlich aus dem Ankergang hervorragender Hebel. Au\u00dferdem ist f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Geschwindigkeiten ein Motorantriet vorgesehen. Die Trommeln k\u00f6nnen sowohl rechts- als auch linksg\u00e4ngig vertikal und horizontal benutzt werden.\tM. 800.-\nNr. 2151. Derselbe Apparat mit selbstt\u00e4tiger Senkung der Trommel\nwodurch auf derselben acht Spiralkuren von je 20 mm Abstand verzeichnet werden.\tM. 895.-\nAlle zu Nr. 2100 passenden Hilfsapparate Nr. 2102 bis Nr. 2106 k\u00f6nnen bei Nr. 2150/1 Verwendung finden.\nNr. 2160. Staubschutzkasten f\u00fcr Kymographion, aus Messingrahmen mit durchsichtigen Zelluloidplatten.\tM. 60-\nNr. 2200 u. 1815\nNr. 2200. Kymographion f\u00fcr fortlaufendes (sog. endloses) Papier\nmit Gewichts-Uhrwerk und selbstt\u00e4tiger Aufwicklung der Kurven. Die\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":150},{"file":"p0151.txt","language":"de","ocr_de":"151\nSchreibfl\u00e4che wird bei diesem Kymographion gebildet durch eine Trommel T von 500 mm Umfang und 180 mm H\u00f6he, welche durch den oberen Arm A zum Herausnehmen eingerichtet ist und auch zur Ru\u00dfschrift verwendet werden kann. Die Trommel erh\u00e4lt eine Geschwindigkeit von 0,3 bis \u00fcber 100 mm pro Sekunde, und zwar durch Verstellung der Windfl\u00fcgel, der unterhalb der Trommel befindlichen Friktionsrolle, mehrfachen R\u00e4derwechsel im Uhrwerk und durch Auflegen verschieden schwerer Gewichte.\nNr. 2200 a\nDer Aufzug f\u00fcr das Uhrwerk kann w\u00e4hrend des Ganges erfolgen, ist also endlos.\nNr. 2220.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":151},{"file":"p0152.txt","language":"de","ocr_de":"152\nDer Lauf des Papieres ist in Nr. 2200 a durch punktierte Linien gezeichnet; die Aufwicklung der Kurven wird durch ein Kettchen vom Papierst\u00e4nder P aus bewirkt. Das Papier wird in wollen Rollen auf den St\u00e4nder P aufgesteckt und entspricht im \u00fcbrigen die ganze Konstruktion der Einrichtung Nr. 2104.\tM. 625.-\nNr. 2220. Kymographion genau gleicher Konstruktion wie Nr. 2200,\njedoch mit Federzug-Uhrwerk und Foucault\u2019schem Regulator. Dasselbe ist leichter transportabel.\nDie Geschwindigkeit des Papieres kann durch R\u00e4derwechsel, Friktionsscheibe von 0,6\u2014125 mm ver\u00e4ndert werden.\nDas bei Kymographion Nr. 2200 und 2220 verwandte Uhrwerk kann auf leichte Weise abgenommen und zum Betriebe, anderer Apparate benutzt werden.\tM. 680 \u2014\nNr. 2230. Kymographion f\u00fcr fortlaufendes (sog. endloses) Papier, f\u00fcr Motorbetrieb eingerichtet und lediglich f\u00fcr Tintenschrift benutzbar. Das Papier wird in vollen Rollen von 180 mm H\u00f6he auf den Tr\u00e4ger P gesteckt, windet sich alsdann um einen mit Spannvorrichtung versehenen Stahlpfeiler und bildet, \u00fcber zwei Metallzylinder laufend, eine ebene Schreibfl\u00e4che von 65 mm Breite. Durch ein federndes Druckrollensystem R wird das Papier in Spannung nach dem Kurvenst\u00e4nder C, der mit der Hauptwalze durch ein Kettchen verbunden ist, geleitet. Dieser besitzt zum Ausgleich der sich \u00e4ndernden Durchmesser der Papierrolle zwei gesonderte konachsiale Drehungen.\nH, 'I\nNr. 2230\nAuf der Welle des Antriebrades sitzt die stellbare Friktionsrolle F, durch welche die Geschwindigkeit an einer Skala variiert werden kann.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":152},{"file":"p0153.txt","language":"de","ocr_de":"153\nMittels eines Exzenters kann dieses Getriebe in jedem Moment ausgeschaltet und die Bewegung des Papieres arretiert werden. Unterhalb der\nNr. 2230 a\nSchreibfl\u00e4che ist eine Eisenschiene zur Befestigung von Schreibapparaten vorgesehen.\nDie punktierte Linie markiert den Lauf des Papieres! M. 370.\u2014 Nr. 2235. Kymographion f\u00fcr fortlaufendes (sog. endloses) Papier mit ebener Schreibfl\u00e4che, betrieben durch Federzug-Uhrwerk. Die Friktionsstellung ist unterhalb der Papierwalzen untergebracht; ein Exenter ge-\nNr. 2235 u. 1815\nstattet die Friktionsscheibe behufs Stellung der Friktionsrolle zu heben. Die Geschwindigkeit ist durch R\u00e4derwechsel im Uhrwerk und Verstellung der Friktionsrolle in den gebr\u00e4uchlichen Zeiten variabel. Die Papierbewegung ist analog der von Nr. 2230.\tM. 725.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":153},{"file":"p0154.txt","language":"de","ocr_de":"154\nNr. 224\u00dc. Kymographion nach Wundt, zu plethysmogr. Versuchen wegen seines absolut ger\u00e4uschlosen Ganges besonders geeignet. Die Geschwindigkeit der Trommel wird variiert durch die Stellung der Windfl\u00fcgel, der Friktionsrolle und verschieden schwere Gewichte und erreicht max. 100 mm pro Sek. Zur Verstellung der Friktions\u00fcbersetzung mu\u00df die Scheibe durch Drehen des unter ihr angebrachten Exzenters von der Rolle gehoben werden. Die Arretierung der Windfl\u00fcgel geschieht durch Drehen eines Wirbels an der Au\u00dfenwand des Uhrwerkes. Die Trommel ist bei einem Umfang von 500 mm 180 mm hoch, beiderseits einsetzbar und zum Verstellen auf der Welle eingerichtet, jedoch ohne Senkung.\nNr. 2240\nDer vertikale Pfeiler f\u00fchrt einen Schlitten, welcher mittels Kurbel und Schraube auf und ab bewegt werden kann. An demselben ist eine gegen die Trommel dreh- und fixierbare Klemme befestigt zur Aufnahme aller Art Signale, Tambours und Schreibhebel. Diese Einrichtung \u00fcbertrifft wegen ihrer gro\u00dfen Handlichkeit und sicheren Standes alle Stative und ersetzt in gewissem Sinne auch Nr. 4250.\tM. 615-\nNr. 2242. Kymographion nach Krueger f\u00fcr beru\u00dfte Registrierstreifen. Dieser neue Apparat stellt ein durch Motor angetriebenes Trommel-kymographion mit selbstt\u00e4tiger Ab- und Aufwicklung von Papierrollen dar, nach Art von Nr. 2200/2220. Die Antriebsschnur wird auf den Schnur-\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":154},{"file":"p0155.txt","language":"de","ocr_de":"155\nlauf A geleitet und die Geschwindigkeit durch die Friktionsstellung reduziert, bezgl. ge\u00e4ndert.\nAu\u00dfer der Trommelregistrierung ist der Apparat eingerichtet f\u00fcr beru\u00dfte Registrierstreifen von ca. 25 m L\u00e4nge, welche in Rollen zu haben sind\n(No. 2760). Zur Aufnahme derselben dient St\u00e4nder R, durch dessen Konus K sie festgeschraubt werden. Der Streifen wird um die Trommel gelegt, an welche er durch ein Druckrollensystem, analog R, Fig. 2220, gedr\u00fcckt wird und endlich auf den Aufwicklungszylinder gesteckt. Der Letztere hat\nNr. 2242\neinen besonderen Antrieb und Ausgleichvorrichtung f\u00fcr die wechselnden Durchmesser des ablaufenden Papieres. P stellt zwei Pinsel dar, welche den Ru\u00df von den Laufstellen der Triebrollen entfernen und zugleich den Ru\u00dfstreifen auf der Trommel straff erhalten. Durch Hebel H wird die Friktionsscheibe momentan ausgeschaltet und somit der Lauf des Ru\u00dfpapiers gehemmt, w\u00e4hrend der Motor weiter l\u00e4uft. Gleichzeitig wird durch H eine Bremsvorrichtung B an den Ru\u00dfrollenteller gelegt.\nDer Apparat ist f\u00fcr phonetische Untersuchungen konstruiert und infolgedessen f\u00fcr gro\u00dfe Gewindigkeiten des Papieres berechnet u. z. sollen\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":155},{"file":"p0156.txt","language":"de","ocr_de":"156\nnoch Schwingungen von a2 gut ablesbar erscheinen; durch geeignete Transmission (Nr. 4575J, Vorschaltwiderstand etc. ist jede andere Geschwindigkeit zu erreichen.\nDie Trommel ist nach L\u00f6sen der Federb\u00fcchse M herausnehmbar,\nM. 600.-\nBerulMe Registrierstreifen in Rollen No. 2760\tAL 2.25\nBest geeignetes Stativ Nr. 4250.\nNr. 2250. Kymographion mit 2(4 m langer, auf dem Apparat beru\u00df- und fixierbarer Papierschleife. Dieselbe l\u00e4\u00dft sich durch L\u00f6sen des Schl\u00fcssels G in eine vertikale Stellung bringen, in welcher das Papier mittels des Gasbrenners B bei gr\u00f6\u00dfter Geschwindigkeit beru\u00dft wird. Es empfiehlt sich, das Gas durch eine Ru\u00dfverst\u00e4rkungsflasche (Nr. 2795J streichen zu lassen. Zur Fixierung der Kurven taucht die Schleife in eine Wanne unterhalb der Trommel.\nNr. 2250\nDie Geschwindigkeit l\u00e4\u00dft sich variieren von 0,5 bis \u00fcber 100 mm in der Sek. 1. durch Ver\u00e4nderung der Gewichte, 2. Verstellung der Windfl\u00fcgel, 3. R\u00e4derwechsel der \u00e4u\u00dferen \u00dcbertragungsr\u00e4der R. Letztere sind leicht durch Seitw\u00e4rtsschieben ausschaltbar, soda\u00df man Papiertr\u00e4ger und\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":156},{"file":"p0157.txt","language":"de","ocr_de":"157\nUhrwerk f\u00fcr sich kontrollieren kann. Ist der R\u00e4derwechsel R ausgeschaltet, so kann die Trommel bezw. Schleife mittels des Motorantriebes M jede Geschwindigkeit erteilt werden.\nDer Apparat besitzt ger\u00e4uschlosen Gang und kann in jedem Moment durch den Ausschalthebel A arretiert werden.\tM. 675.\nZur Aufnahme der Schreibapparate dient das mit Trieb und Feinstellung versehene Universalstativ U, welches besondere Erleichterungen bietet.\tM. 80.\u2014\nTischuntersatz A hierzu siehe Nr. 2258\tM. 45.\u2014\nNr. 2255. Kymographion nach v. Kries, mit 2% m langer, vertikal und horizontal laufender Schleife wie Nr, 2250. Der Oberbau und die Umlegevorrichtung gleicht dem vorher beschriebenen vollkommen. An Stelle des Uhrwerkes ist jedoch ein motorischer Antrieb verwendet worden, welcher mittels Schnur auf ein Zahnr\u00e4der-Getriebe geleitet wird. Durch\npassende, wechselbare \u00dcbersetzung derselben, als auch durch eine Friktionsstellung analog Nr. 2230 F und geeigneten Vorschaltwiderstand wird die hohe Tourenzahl des Motors vollkommen reduziert. Ein Exzenter unterhalb der Friktionsrollenwelle hebt in jedem gew\u00fcnschten Moment den Kontakt zwischen Friktionsscheibe und Rolle auf, wodurch die Papierschleife momentan zum Stillstehen kommt. Auch beim Verstellen der Friktionsrolle ist dieser Exzenter zu benutzen, der Stand derselben kann an einer Skala abgelesen werden.\nDer gesamte Apparat ist auf einer massiven Holzplatte montiert.\nOhne Motor M. 630.......\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":157},{"file":"p0158.txt","language":"de","ocr_de":"138 \u2014\nNr, 2258. Untersatz, 1 m hoch, zu Nr. 2250 und 2255. Massives Tischgestell, auf welches die Holzplatte der Apparate pa\u00dft und mit Zapfen und eisernen Winkeln verbunden wird. (Fig. Nr. 2250.)\nJe nach Gr\u00f6\u00dfe M. 40\u201460.\u2014 Nr. 2300. Chronograph nach Wundt. (Wdt. III. 405.) Zur Messung kleinster Zeitr\u00e4ume bis Vioooo Sekunde. Die von einem kr\u00e4ftigen Uhrwerke getriebene Schreibtrommel von 320 mm L\u00e4nge und 620 mm Umfang ruht beiderseits in einem Friktionsrollensystem, welches leicht ge\u00f6ffnet werden kann und ein bequemes Entfernen der Trommel gestattet. Letzterer kann eine Geschwindigkeit bis 10 Umdrehungen in der Sekunde erteilt werden.\nGleichzeitig mit ihr wird die in einer Schlittenf\u00fchrung laufende Transportspindel M f\u00fcr den elektromagnetischen Schreibapparat zur Erreichung der Spiralkurven bewegt.\nNr. 2300.\nDerselbe besteht aus drei mit Schreibspitzen versehenen Elektromagneten E und einer Stimmgabel S, welche genau auf 500 v. d. gestimmt ist. Dieselbe besitzt eine eigene elektromagnetische Anregung mit Platinkontakt das m\u00fchevolle Inganghalten derselben durch eine gr\u00f6\u00dfere sekund\u00e4re Gabel ist dadurch in Wegfall gekommen.\nDie Elektromagnete werden in neuer Zeit, bezgl. auf Wunsch ersetzt durch dem Federsingnal Nr. 1830 nachgebildete Markierer, wodurch weit geringere Latenz erreichbar ist.\nDurch einen Exzenter X kann der Schreibapparat von der Trommel entfernt werden, durch einen Druck auf den Haken D schnellt der Schreib-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":158},{"file":"p0159.txt","language":"de","ocr_de":"159\napparat in die Transportspindel zur\u00fcck, wobei die Schreibspitzen die Trommel ber\u00fchren.\nDer Schreibapparat l\u00e4uft in seiner Schlittenf\u00fchrung auf gro\u00dfen lang-achsigen Rollen sehr leicht; am Ende der Schlittenbahn l\u00f6st er sich selbst\u00e4ndig aus, so da\u00df ein Anprallen und Verderben nicht zu bef\u00fcrchten ist. Die Transportspindel ist auf 20 mm verst\u00e4rkt, und verschiebt den Schreibapparat bei jeder Umdrehung der Trommel um 10 mm.\nDer Apparat ist auf schwerer eiserner Grundplatte montiert.\nUhrwerk und Trommel k\u00f6nnen durch Hebel H bezw. N beliebig schnell arretiert werden.\nAls Gewicht f\u00fcr das Uhrwerk sind n\u00f6tig 5 Bleischeiben \u00e0 10 kg und 2 \u00e0 5 kg. Bei Bestellung ist anzugeben, ob dasselbe mitgeliefert werden soll; andernfalls wird eine geeignete Gie\u00dfform daf\u00fcr beigegeben. Preis je nach verlangtem Schreibapparat\tM. 1050.\u2014 bis M. 1350.\u2014\nSiehe auch Nr. 2310 und 2315.\nNr. 2301. Bleigewichte zum Chronograph, 60 kg schwer, je nach Tageskurs des Bleies.\tca. M. 60.\u2014\nNr. 2305. Chronograph, genau wie Nr. 2300, jedoch f\u00fcr Motor eingerichtet. Auf der Achse eines f\u00fcnfstufigen Schnurlaufes ist das \u00dcber-tragungsrad f\u00fcr die Transportspindel montiert, in welches der Trommel-mitnehmer wie beim Uhrwerksantrieb eingreift. Wechselr\u00e4der und Spindel selbst sind in separaten B\u00f6cken gelagert; beim Einschalten des Antriebes mu\u00df zur Schonung der Zahnr\u00e4der mit langsamer Geschwindigkeit begonnen werden. Schreibapparat und alle \u00fcbrigen Teile gleichen genau den vorher bei Nr. 2300 beschriebenen. Siehe auch Nr. 2310 und 2315. M. 750.\u2014\nNr. 2308. Chronograph f\u00fcr Motorantrieb, vereinfacht. Die Trommelachse ist einerseits in Spitzen gelagert und tr\u00e4gt andererseits ein Schnurrad f\u00fcr die Antriebsschnur, sowie das \u00dcbertragungsrad f\u00fcr die Transportspindel des Schlittens. Der Letztere bewegt sich bei jeder Umdrehung der Walze 10 mm seitw\u00e4rts und besitzt einen Tr\u00e4ger zur Aufnahme von vorhandenen Markiermagneten, Federsignalen oder anderen Schreibapparaten. Au\u00dferdem ist noch ein Bock vorgesehen f\u00fcr Stimmgabel, graph. Chronometer Nr. 1860 etc.\tM. 400.___\nNr. 2310. Elektromagnetische Ausl\u00f6sung f\u00fcr die Chronographen-Schreibapparate nach Wirth. Dieselbe bezweckt eine g\u00fcnstigere Ausn\u00fctzung der Schreibfl\u00e4che, erspart einen Assistenten und erm\u00f6glicht, die Schreibspitzen in einem durch Kontaktvorrichtung bestimmbaren Moment mit der rotierenden Walze in Ber\u00fchrung zu bringen und nach einer eingestellten Zeitdauer zur\u00fcckzuziehen. Dabei k\u00f6nnen die Ber\u00fchrungszeichen als weitere Marken verwendet werden.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":159},{"file":"p0160.txt","language":"de","ocr_de":"160\nDie bei Nr. 2300 erw\u00e4hnte Exzenterstellung X wird hierbei durch einen doppelten Elektromagneten ersetzt, welcher bei Stromschlu\u00df den Schlitten aus der rotierenden Spindel M holt und durch ein Relais den Strom zur Schonung der Magneten auf die halbe St\u00e4rke umschaltet. Bei \u00d6ffnung schnellt der Schlitten infolge der Zugfedern in die Spindel. Auf diese Weise ist es m\u00f6glich, die Trommel w\u00e4hrend ganz kurzer Zeitstrecken und niemals unn\u00f6tigerweise l\u00e4nger zu beschreiben und auf ein er Trommel die dreifache Anzahl Reaktionen aufzunehmen.\nDiese Einrichtung kann nicht nachgeliefert werden. M. 135. Nr. 2315. Tisch und Schutzkasten zu Chronograph Nr. 2300\u20142308, Massiv und solid aus hartem Holz gebaut, mit zwei B\u00f6den und Werkzeugkasten, diversen Schraubenziehern, Stiften etc. Der Schutzkasten wird mit Glasscheiben geliefert und ist verschlie\u00dfbar. Die H\u00f6he des Tisches ist so bemessen, da\u00df die Trommel in Augenh\u00f6he des stehenden Beobachters kommt.\tM. 95.\u2014\nNr. 2320. Kontroll - Apparat nach Lange. (Wdt, 111. 404.) Drei isolierte Kontakte werden durch den Aufschlag eines Hammerkopfes ge\u00f6ffnet; derselbe ist in seiner H\u00f6henlage durch eine Federnase gehalten.\nM. 125.\u2014\nNr. 2321\nNr. 2321. Dreifacher \u00d6ffnungs - Kontakt. Dieser Apparat kann Nr. 1305 beigef\u00fcgt werden und ersetzt alsdann den Kontrall-Apparat nach Lange. Der fallende Hammerkopf schl\u00e4gt auf eine Metallplatte, welche drei von einander isolierte Kontakte \u00f6ffnet.\tM. 55 \u2014\nNr. 2350. Rotations-Apparat f\u00fcr seismographische Aufzeichnungen, Der Antrieb der 25 cm langen Trommel erfolgt durch ein Doppel-Federgeh\u00e4use zur Erzielung besonders langer Gangdauer. Die Arretierung des Werkes bewirkt der Hebel A. Die horizontale Verschiebung auf der Achse besorgt die Spindel im Schlitten S und kann freih\u00e4ndig an deren Kurbel bewirkt werden. Das Einschalten in die selbstt\u00e4tige Fort-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014- BERLIN","page":160},{"file":"p0161.txt","language":"de","ocr_de":"161\nbewegung geschieht durch Einr\u00fccken des Zahnrades; dadurch wird die Trommel im Abstande von 0,5 cm pro Umdrehung bewegt.\nZum Bespannen der Trommel mit Bromsilberpapier ist die Spannvorrichtung K vorgesehen. Das Werk bewegt die Trommel pro Sek, 1j2 mm\nNr. 2350\nlind vollendet bei dem Umfange von 500 mm in 162/3 Min. eine volle Tour; in ca. 12 Stunden verschiebt es die Trommel \u00fcber deren ganze Fl\u00e4che. Der Anfang und das Ende der Federspannung ist durch solide Regulierung vollst\u00e4ndig ausgeglichen. Andere Geschwindigkeit kann ausgef\u00fchrt werden.\tM. 875.\u2014\nNr. 2375. Registrierapparat nach Pfeffer, speziell konstruiert zur Aufzeichnung der Sc h 1 af b e we g ung e n der Blattorgane und Registrierung der Zuwachsbewegungen.\nDurch ein starkes Uhrwerk K (mit Zifferblatt und Zeiger versehen) mit 14t\u00e4giger Gangdauer wird der Trommel eine Umdrehungsgeschwindigkeit von 1 Stunde, 1 oder 7 Tagen erteilt, je nachdem die Trommelachse mit einem der drei aus dem Uhrwerk hervorragenden Triebzapfen 1 verkuppelt wird. Uhrwerk und Trommel sind mittels der F\u00fchrung n sowohl in jeder H\u00f6he, als auch im Gelenk m horizontal einstellbar. Zur genauen Vertikalstellung sind Stellschrauben im Fu\u00df und das Lot r vorgehehen Die Trommel besitz einen Umfang von 380 mm und wird \u2014 falls nichts anderes vorgeschrieben \u2014 in 300 mm L\u00e4nge geliefert, worauf drei Kurven \u00fcbereinander Platz haben. Es empfiehlt sich, eine zweite Trommel\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG - BERLIN\n11","page":161},{"file":"p0162.txt","language":"de","ocr_de":"162\nzu bestellen; das Umwechseln derselben nimmt nur wenig Zeit in Anspruch. Der im Uhrwerk unvermeidliche tote Gang wird durch das Zuggewicht p, dessen Schnur mittels einer Aufzugsvorrichtung o um die Trommelachse gewickelt wird, ausgeglichen.\nNr. 2375 u. 2386\nZur Erzielung gr\u00f6\u00dferer Fallh\u00f6he bei einst\u00fcndigem Gange wird die Gewichtsschnur \u00fcber die Rolle q1 gelegt.\n(Beschrieben im XXX. Bd. Nr. III. Abh. d. kgl. s\u00e4chs. Ges. d. Wissensch.: Pfeffer, Untersuchg. \u00fc. d. Schlafbeweg, d. Blattorg.)\tM. 480 \u2014\nNr. 2376. Ersatztrommel zu vorstehendem Apparat. M. 45-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":162},{"file":"p0163.txt","language":"de","ocr_de":"163 \u2014\n\nNr. 2380. Einfacher Registrierapparat nach Pfeffer. Auf dem mit\nStellschrauben versehenen Stativ ist ein Uhrwerk montiert, das der Trommel i eine Umdrehung von 7 Tagen erteilt. Dieselbe hat eine H\u00f6he von 165 mm und einen Umfang von ca. 300 mm; sie ist mit Handgriff versehen und\nNr. 2380\tNr. 2385\nunten in Falz gepa\u00dft, mittels dessen die Klebnaht des Papieres bequem hinter die Spitze des Schreibers gedreht werden kann. Der tote Gang wird durch einen um die Trommel geschlungenen und mit Spanngewicht p beschwerten Faden q beseitigt.\tM. 295.--\nNr. 2385. Rahmenstativ f\u00fcr zweifache Registrierung der Schlafbewegung. Eine mit vier Stellschrauben justierbare Eisenplatte tr\u00e4gt an zwei Stativst\u00e4ben eine in jeder H\u00f6he fixierbare Traverse, an welcher mit Universalklemmen und kleinen Retortenhaltern die Schreibhebel befestigt\nwerden.\tM. 40.___\nNr. 2386. Dasselbe, jedoch nur ein Stativstab.\tM. 30.\u2014\nNr. 2390. Unterbrechungsvorrichtung nach Pfeffer. Ein Zahnrad mit 250 Z\u00e4hnen unterbricht bei seiner Drehung durch einen Doppelhebel einen Quecksilberkontakt, wodurch mittels eines Markiermagneten Zeitmarken neben den Kurven geschrieben werden k\u00f6nnen.\tM. 75.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n11*","page":163},{"file":"p0164.txt","language":"de","ocr_de":"164\nNr. 2400. Klinostat mit regulierbarer Geschwindigkeit. Aus dem Uhrwerk ragen zwei Achsen hervor, welche der Pflanze eine Umdrehung von 4\u201425 Min. oder 36\u2014140 Sek. erteilen, u. z. durch entsprechendes Spannen der Regulatorfedern, Verstellen der Fl\u00fcgel und durch R\u00e4derwechsel im Uhrwerk.\tM. 360 \u2014\nNr. 2400 u. 2405\nNr. 2403. Klinostat f\u00fcr kleinere Lasten bis 3 kg und einer variablen Geschwindigkeit von 15\u201425 Min.\tM. 255.\u2014\nNr. 2405. Teller und Haltevorrichtung f\u00fcr horizontale Stellung zu Nr. 2400 und Nr. 2403.\tM. 65.-\nNr. 2420. Registrierapparat f\u00fcr Treppenschreibung nach Pfeffer. Die 40 cm lange Trommel wird in gewissen einstellbaren Zwischenr\u00e4umen um 1 bezgl. 2 mm fortbewegt, wodurch der mit dem fortschreitenden Wachstum der Planze herabsinkende Schreiber eine Kurve in Gestalt einer Treppe schreibt. Mittels der zugeh\u00f6rigen Schreiber, Stative und Rollen ist der Apparat sowohl f\u00fcr die von \u00dfaranetzky, als auch f\u00fcr die in Pfeffers Physiologie II., p. 86 beschriebene Weise verwendbar.\tM. 395 \u2014\nVorrichtung zur Zeitmarkierung unter Nr. 1800 u. f.\nKontaktuhr f\u00fcr elektrische Ausl\u00f6sungen unter Nr. 1780\u20141785 Nr. 2430. Zeiger am Bogen nach Sachs, f\u00fcr 40fache Vergr\u00f6\u00dferung.\nM. 80-\nAndere Apparate nach Pfeffer auf Anfrage.\nNr. 2450. Elektrokymographion nach Straub. Durch Verstellen der Wechselr\u00e4der, der Zahnkranz\u00fcbersetzung und Verminderung des Vorschaltwiderstandes l\u00e4\u00dft sich die Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel von\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":164},{"file":"p0165.txt","language":"de","ocr_de":"16o\n0,05 bis 250 mm pro Sekunde erreichen. Die Trommel hat einen Umfang von 500 mm und eine H\u00f6he von 135 mm. Mittels Umschalters l\u00e4uft sie in beiden Drehungsrichtungen. Die Trommel kann auch in horizontale Lage gebracht werden.\tM. 525.\u2014\nNr. 2420 u. 2430\nNr. 2450\nNr, 2451. Type A Registrierungen.\nmit Trommelkassette f\u00fcr photographische\nM. 660.\u2014\nNr. 2452. Type A III, mit Einrichtung f\u00fcr 2 m lange Papierschleifen,\nM. 615.\u2014\nNr, 2453. Nr. 2450\nEinrichtung f\u00fcr fortlaufendes (sog. endloses) Papier zu\nM. 145.\u2014\nNr. 2455. Schutzkasten f\u00fcr den Unterteil von Nr. 2450 -2452. Elegante Ausf\u00fchrung, Aluminiumgeh\u00e4use mit Schieberdeckel aus Glas.\nM. 55.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":165},{"file":"p0166.txt","language":"de","ocr_de":"166\nNr. 2505. Registrier-Apparat nach Zuntz, Kymographion f\u00fcr vertikale und horizontale Benutzung der Trommel, besonders f\u00fcr praktische \u00dcbungen; handlich, wenig empfindlich und speziell geeignet f\u00fcr Laboranten. Die leichte Transportf\u00e4higkeit trotz seiner 180 mm hohen Trommel und der ger\u00e4uschlose Lauf kommen ihm besonders zu statten. Zum Bespannen l\u00e4\u00dft sich die Trommel nach Zur\u00fcckschrauben des oberen Lagers M leicht\nNr. 2505\nherausnehmen; das Berussen erfolgt in horizontaler Lage des Apparates, wobei die Trommel durch Anziehen der Schraube S frei gedreht wird.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":166},{"file":"p0167.txt","language":"de","ocr_de":"\n\u2014\t167 \u2014\nDer Umfang der Geschwindigkeiten ist aus der Tabelle ersichtlich. Nr. 2505 hat eine Umdrehungszeit von ca. 5\u201440 Sek. mm. Hierbei wird nur der Windfl\u00fcgel im Innern des Uhrwerkes benutzt. Durch Aufstecken verschieden gro\u00dfer Fl\u00fcgel auf den \u00e4u\u00dferen Zapfen W kann die Umdrehungszeit bis auf 1 Stunde pro Tour 500 mm reduziert werden, (s. Kurve 3.)\tM. 100.\u2014\nNr. 2506 ist nach F\u00fchner, Freiburg i. Br., mit besonders langsamem Gang ausgestattet.\n(Nachweis und Bestimmung von Giften auf biolog. Wege, Urban & Schwarzenberg, Berlin.) Dem Uhrwerk ist ein einr\u00fcckbarer Anker-gang angef\u00fcgt, wodurch die Trommelgeschwindigkeit bis zu ca. 24 Std. f\u00fcr eine Umdrehung herabgemindert wird. (Kurve 1 und 2.) M. 145.\u2014\nNr. 2507 ist mit einem schnellen Gang versehen. (Vergl. Kurve 13-15.)\nDie Umschaltung auf die entsprechenden Geschwindigkeiten ist leicht durch Hervorziehen eines Knopfes am Uhrwerk zu bewirken. M. 135.\u2014\nNr. 2508. Da, wo motorische Kraft vorhanden ist, kann das Uhrwerk in Wegfall kommen und an dessen Stelle eine Schnurenscheibe Sch treten.\nDie feineren Abstufungen werden erreicht durch Verstellen der Friktionsrolle gegen die Mitte der aufliegenden Scheibe F. Zur Ver-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\nI","page":167},{"file":"p0168.txt","language":"de","ocr_de":"163\nmeidung der Gleitung ist die obere Lagerb\u00fcchse M mit einer zentralen Federung ausgestattet, welche die Scheibe auf die Rolle dr\u00fcckt. Soll die Rolle verstellt werden, so ist die Schraube S anzuziehen, wodurch die Rolle frei wird.\tM. 70.\u2014\nNr. 2509. FederkYmographion ohne Uhrwerk und Friktionsver-steilung mit Schleuder Nr. 2514, nur f\u00fcr eine Umdrehung bei gro\u00dfer Geschwindigkeit. (Vergl. auch Nr. 2514.)\tM. 70-\nNr. 2511. Zu dem Apparat ist ein praktisches Stativ St konstruiert, das in seinem unteren Teil prismatisch gehalten und in dem Zapfen D dreh- und fixierbar ist. Durch die prismatische F\u00fchrung k\u00f6nnen die Schreibhebel etc. in ihrer H\u00f6he verstellt werden, ohne ihre Schreiblage zur Trommel zu ver\u00e4ndern.\tM. 15.\u2014\nNr. 2513. F\u00fcr miographische Versuche ist der Apparat mit der Schleudervorrichtung ausgestattet. Hierbei ist n\u00f6tig, da\u00df die Trommel frei l\u00e4uft. An der S\u00e4ule des Registrier-Apparates wird ein Hebelarm H mit Fangfeder K und an dem unteren Rande der Trommel ein Zapfen Z befestigt. (In der Figur ist die Trommel zwecks deutlicherer Darstellung zu hoch ger\u00fcckt.) Am Hebel H sitzt ein verstellbarer Auszug R, welcher\nein Gummiband B h\u00e4lt, das an dem Zapfen Z angeh\u00e4ngt und gespannt wird. Zapfen Z legt sich an die Nase N des Hebels H und hindert die Trommel an rotierender Bewegung, bis nach Herunterdr\u00fccken des Hebels H die Nase N den Zapfen Z frei l\u00e4\u00dft und die Trommel je nach verschiedener\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":168},{"file":"p0169.txt","language":"de","ocr_de":"169\nSpannung des Bandes B in mehr oder wenig gro\u00dfer Geschwindigkeit abgeschleudert wird. Bei der Bewegung des Hebels H r\u00fcckt gleichzeitig die Fangfeder K in eine solche Stellung, da\u00df die Trommel nach erfolgter einmaliger Umdrehung sofort festgehalten wird. Kurve 11 u. 12. M. 18.\u2014\nNr. 2514. Schleudervorrichtung nach dem Engelmann\u2019schen bekannten Pantograph modifiziert. Die zum Abwerfen der Trommel n\u00f6tige Spannung wird erzeugt durch eine Stahlfeder, die am oberen Ende der Trommelwelle wirkt. Die Handhabung ist einfach und kann die Wurfgeschwindigkeit je nach der Federspannung bis 1400 mm pro Sek. gesteigert werden.\tM. 27.50\nNr. 2516. Windfl\u00fcgel in drei Gr\u00f6\u00dfen zur Erzielung der verschiedenen Geschwindigkeiten\tM. 3.\u2014\nNr. 2520. Bei Anwendung von endlosem Papier f\u00fcr Tintenschrift wird auf das Stativ St ein geeigneter Tr\u00e4ger gesteckt; das Ende der Rolle mu\u00df auf der Schreibtrommel befestigt werden, wobei sich das Papier, unter der Spannrolle U durchlaufend, auf die Trommel wickelt. M. 25.\nNr. 2528\nNr. 2521. F\u00fcr Hering\u2019sche Schleifen wird die Zusammenstellung von Nr. 2505 und Nr. 2508 gew\u00e4hlt, oder dem Apparat ein Gestell Nr. 2521 angef\u00fcgt.\tM. 60.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":169},{"file":"p0170.txt","language":"de","ocr_de":"170\nNr. 2524. \u00d6ffnungskontakt C unterhalb der Trommel festgeklemmt, welcher durch einen verstellbaren Zapfen A gel\u00f6st wird.\tM. 10.\u2014\nNr. 2526. \u00d6ffnungskontakt f\u00fcr Reaktionsversuche\tM. 20 \u2014\nNr. 2528. Miographische Reiz- und Schreibvorrichtung, besteht aus einem in Spitzen gelagerten Aluminiumhebel O, der durch die Schale G belastet ist. \u00dcber ihm ist die Muskelklemme L mittels der Schraube Q fein einstellbar und kann um V gedreht werden. Die Reizplatte E ist mit 2 Paar Zuleitungen versehen und wird durch das Kugelgelenk X direkt neben die Muskelklemme L gebracht.\tM. 60.-\nNr. 2530. Tachistoskopische Trommel mit Reizhalter f\u00fcr Nr. 2505. Der Apparat wird auch als Tachistoskop mit Wurfeinrichtung verwendet. Die Trommel ist verdeckt durch einen Schirm, die Reizworte selbst stehen still und die bewegte Trommel, hinter welcher die Reizworte eingeschoben werden, ist mit einem entsprechenden Ausschnitt versehen, welcher ohne Vorger\u00e4usch den Reiz darbietet.\tM. 48.\u2014\nEbenso kann der Apparat als Ged\u00e4chtnis-Apparat mit wandernden Reizen oder als Bewegungs- und Antriebsmittel oder mittels der Schleudervorrichtung f\u00fcr Reaktionsversuche nach graphischer Methode Verwendung finden. Hierf\u00fcr ist die in Nr. 2513 abgebildete Zusammenstellung nur durch Markiermagnet und direkt aufzeichnende elektromagnetische Stimmgabel (100 v. d.) zu erg\u00e4nzen. Als Kontakteinrichtung C wird Nr. 2526 geliefert, welche f\u00fcr Schlu\u00df-\u00d6ffnung oder auch als akustischer Signal-Apparat verwendet werden kann.\nMit lichtdichtem Kasten umgeben wird der Apparat auch zur photographischen Registrierung benutzt.\nNr. 2531.\tTransport-Etui\tmit\tHandhabe und\tSchlo\u00df\t.\t.\tM.\t25 \u2014\nGlac\u00e9papier 510x180 mm, gummiert,\tNr.\t2722\tpro\t100\tSt\u00fcck\t\u201e\t3.75\nBeru\u00dfgestell f\u00fcr\tSchleifen\t\u201e\t2785\t................\u201e\t58 \u2014\nBeru\u00dfspitze mit\tQasschlauch\t\u201e\t2790\t................\u201e\t1.50\nNr. 2540. Registrierapparat f\u00fcr vertikalen und horizontalen Gebrauch der Trommel. Durch Verstellen der auf der Uhrwerkswelle verschiebbaren Rolle F, deren Stand auf der Teilung T abgelesen werden kann, erh\u00e4lt die Trommel verschiedene Geschwindigkeiten, welche durch Verschieben des \u00e4u\u00dferen R\u00e4derwechsels W weiter reduzierbar ist. Die Trommel ist auf ihrer Welle in der H\u00f6he einstellbar und kann zum bequemen Bespannen und Beru\u00dfen durch L\u00f6sen des Exzenters E und Hochklappen des Armes A herausgenommen werden. Mittels eines Exzenters l\u00e4\u00dft sie sich von der Friktion heben und frei um ihre Achse bewegen.\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":170},{"file":"p0171.txt","language":"de","ocr_de":"Durch Umlegen des ganzen Apparates kann die Trommel auch horizontal benutzt werden, wobei mittels Stellschraube Z die genaue wagerechte Aufstellung erfolgt.\nSeine verschiedenen Geschwindigkeiten machen ihn verwendbar zur Aufzeichnung von Puls-, Atem-, sowie ergographischen Kurven etc. Der Gang des Apparates ist vollkommen ger\u00e4uschlos.\tM. 175.\u2014\nNr. 2540/41.\nNr. 2541. Stativ zu Nr. 2540. Unterhalb der Trommel kann eine Schiene verschraubt werden, welche sich scharnierartig um die Trommel dreht und zur Aufnahme des Stativstabes dient. Derselbe kann in der Klemme der Schiene verstellt und durch die Mikrometerschraube M um seine eigene Achse behufs Ann\u00e4herung der Schreibspitzen auf die Trommel fein bewegt werden.\tM. 25.\u2014\nNr. 2542. Einrichtung f\u00fcr fortlaufendes Papier zu Nr. 2540. Konstruktion und Anordnung wie Nr. 2002, jedoch einfachere Ausf\u00fchrung.\nM. 80.\u2014\nPassendes Rollenpapier hierzu siehe Nr. 2701.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":171},{"file":"p0172.txt","language":"de","ocr_de":"172\nReservetrommel mit Welle:\nNr.\t2550.\tH\u00f6he 135 mm, zu Kymographion Nr. 2000\u20142030\t\t\t\tM.\t32.-\nNr.\t2551.\t\u201e\t250\t\u201e\tdo.\tyy\t2050\t-\t40-\nNr.\t2552.\t\u201e 180\t\u201e\tdo.\t71\t2051, 2100\tii\t\n\t\t\t(mit Aufh\u00e4ngungsflanschen)\t\t2125, 2150\tiy\t40.-\nNr.\t2553.\t\u201e 180\t\u201e\tdo.\til\t2200u.2220\tyi\t33-\nNr.\t2554.\t\u201e 180\t\u201e\tdo.\tii\t2240\u20142255\tii\t36.-\nNr.\t2556.\t\u201e 320\t\u201e zu Chronograph\tn\t2300\u20142305\tii\t85.\u2014\n\t\t(inkl. Mitnehmer f\u00fcr Uhrwerk)\t\t\t\t\t\nNr.\t2557.\t\u201e\t250\t\u201e\t\u201e Seismograph\tii\t2350\t\u00bb\t50-\nDieselbe\tohne\tWelle:\t\t\t\t\t\nNr.\t2558.\t\u201e\t135\t\u201e\t\u201e Kymographion\tii\t2450-2452\tii\t21.-\nNr.\t2559.\t\u201e 180\t,,\t\u201e Registrierapp.\tii\t2505\u20142509\tii\t22.-\nNr.\t2560.\t.,\t145\t\u201e\tdo.\t\t2540\tii\t25.-\nNr.\t2600.\tRegistriertrommel, auf Dreifu\u00df montiert und vertikal ver-\t\t\t\t\t\nstellbar. Die Trommel hat bei einem Umfang von 500 mm eine H\u00f6he von 180 mm, ist in einer harten Stahlspitze aufgeh\u00e4ngt und rotiert mit gr\u00f6\u00dfter Leichtigkeit um ihre st\u00e4hlerne Achse. Mittels Schnurlaufs kann ihr jede Geschwindigkeit gegeben werden.\tM, 48 \u2014\nNr. 2600\tNr. 2610\nNr. 2605. Registriertrommel wie Nr. 2600, jedoch mit f\u00fcnfstufigem Schnurlauf, welcher beim Abnehmen der Trommel mit der Welle verbunden bleibt, so da\u00df die Antriebsschnur des Motors nicht abgenommen zu werden braucht.\tM. 60 \u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":172},{"file":"p0173.txt","language":"de","ocr_de":"173\nNr. 2610. Registriertrommel, 180 mm hoch, horizontal und vertikal\nbenutzbar. Dieselbe rotiert in Stahlzapfen, deren drehbare Lagerdeckel ein bequemes Herausnehmen aus dem Rahmen gestatten.\nEin unterhalb der Trommel angebrachter Schnurlauf erm\u00f6glicht, dieselbe durch Motor in gleichm\u00e4\u00dfige Rotation zu setzen. Die horizontale und vertikale Stellung wird durch Marken leicht gefunden. M. 70.\u2014\nNr. 2611. Registriertrommel wie Nr. 2610, jedoch 300 mm lang und mit f\u00fcnfstufigem Schnurlauf.\tM. 120.\u2014\nZum Antrieb der Registriertrommeln eignet sich gut die Tischtransmission Nr. 4575.\nNr. 2635. Myographion-Zylirtder nach Fick. Der 1 m im Umfang gro\u00dfe Metallzylinder ist in Stahlspitzen gelagert und wird durch ein Gewicht in Rotation gebracht. Die Schnur desselben ist um einen unterhalb des Zylinders befindlichen Schnurlauf gewickelt, von dem sie sich selbstt\u00e4tig abl\u00f6st, dem Zylinder eine gewisse Endgeschwindigkeit erteilend. Diese wird durch die Schwere des Gewichts variiert. Unterhalb des Zylinders befindet sich ein \u00d6ffnungskontakt, der gegen das Zentrum ger\u00fcckt, ausgel\u00f6st wird. Der Metallzylinder besitzt eine H\u00f6he von 300 mm. Zur Aufnahme der Schreibapparate leistet das Universalstativ Nr. 4250 vorz\u00fcgliche Dienste.\tM.\t270.\u2014\nNr. 2638. Myographion nach Helmholtz, mit rotierendem Zylinder. Genau nach dem Original angefertigt; Abbildung und Beschreibung in Cyons Mthk. L.\t1.\tM.\t950.\u2014\nNr. 2640.\tFedermyographion nach Du Bois-Reymond (Lgdff. 288).\nDie beru\u00dfte Glasplatte wird durch eine Spiralfeder an dem aufzeichnenden Apparate vorbeigeworfen, wobei Stimmgabel und Muskel ihre Kurven aufzeichnen.\tM.\t420.\u2014\nMyographion nach Pfl\u00fcger (Lgdff. 280). Siehe Nr. 3910. Kymographion-Papier f\u00fcr Tinten- bezw. Farbschrift. la holzfrei und satiniert, Nr. 2700. ln Rollen v. ca. 135mm H\u00f6he u. ca. 105mm Durchm. \u00e0 M. 3.40 Nr. 2701.\tdo.\t135 \u201e\t\u201e\t65 \u201e\t\u201e\t\u201e \u201e 1.60\nNr. 2702.\tdo.\t180 \u201e\t\u201e\t105 \u201e\t\u201e\t\u201e \u201e 4.20\nKymographion-Glac\u00e9papier f\u00fcr Ru\u00dfschrift, einseitig glaciert, prima Rohstoff. Nr. 2705. In Rollen v. ca. 135mm H\u00f6he u. ca. 100mm Durchm. \u00e0 M. 3.\u2014 Nr. 2706.\tdo.\t145\t\u201e\t\u201e\tdo.\t\u201e\t\u201e\t3.25\nNr. 2707. In Rollen v. ca. 180mm H\u00f6he u. ca. 100 mm Durchm. \u00e0 M. 3.75 Nr. 2708.\tdo.\t250\t\u201e\t\u201e\tdo.\t\u201e\t\u201e\t5.25\nNr. 2709.\tdo.\t300\t\u201e\t\u201e\tdo.\t\u201e\t\u201e\t6.50\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":173},{"file":"p0174.txt","language":"de","ocr_de":"174\nKymographion-Glac\u00e9papier f\u00fcr Ru\u00dfschrift, einseitig glaciert, prima Rohstoff,\nin fertigen Trommelbez\u00fcgen (gummiert):\npro 100 Stck. in Karton verpackt\nNr.\t2720.\t510\tmm\tlang und\t\t135\tmm\tbreit\tM. 3.50\nNr.\t2721.\t510\t??\t\u00bb\tV\t145\t\u00bb\tr>\t\u201e 3.50\nNr.\t2722.\t510\t??\tV\tn\t180\tV\tn\t\u201e 3.75\nNr.\t2723.\t510\t??\tV\t\u00bb\t250\t\u00bb\t\u00bb\t\u201e 5.50\nNr.\t2724.\t510\tV\t\u00bb\t\u00bb\t300\tn\t\u00bb\t\u201e 6.50\nNr.\t2725.\t380\tV\t\u00bb\t\t300\t\u00bb\t>>\t\u201e 5.50\nNr.\t2726.\t620\t\tV\tV\t320\t\tv\t\u201e 9.50\nIn 2Vs m langen, fertigen Schleifen:\nNr. 2737.\t180 mm breit pro 100 St\u00fcck\tM. 22.\u2014\nNr. 2738.\t,\t250\t\u201e\t\u201e\tdo.\t\u201e 30.-\nNr. 2740. In Bogen von 510 x 610 mm, zur Selbstanfertigung von Trommelbez\u00fcgen\tpro 100 Bogen M. 7.50\nNr. 2750. Beru\u00dfte Registrierstreifen, Neuheit, gebrauchsfertige Rollen ca. 25 m L\u00e4nge, 30 mm breit in Blechb\u00fcchse zu zwei Rollen\tM. 3.50\nNr. 2940, 2750 u. 60\nNr. 2760. Desgleichen, 70 mm breit in Blechb\u00fcchse mit einer Rolle\tM. 2.25\nAbwicklungsstativ unter Nr. 2935/40.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":174},{"file":"p0175.txt","language":"de","ocr_de":"175\nDie Ru\u00dfrollen sind aus bestem Glacepapier hergestellt und sehr gleichm\u00e4\u00dfig beru\u00dft. Sie bed\u00fcrfen vorsichtiger Behandlung und sind nur auf den Endfl\u00e4chen P anzufassen.\nProbelieferung und Zur\u00fccknahme findet nicht statt.\nNr. 2780. Beru\u00dfgestell nach v. Frey f\u00fcr Kymographentrommeln. Dieselben k\u00f6nnen mittels Kurbel und Zahnrad\u00fcbertragung in schnelle Rotation gebracht werden. Die Flamme B ist ein mit der Gasleitung verbun-bundenes breites Rohr, welches durch Schraube S unterhalb der Trommel\nNr. 2780\nbewegt wird. Der ru\u00dfende Saum der Flamme wird dadurch an der rotierenden Trommel entlang gef\u00fchrt und eine sehr gleichm\u00e4\u00dfige Ru\u00dfschicht hergestellt. Das linke Lager ist zum Verstellen eingerichtet, wodurch Trommeln von\tverschiedener L\u00e4nge eingesetzt werden k\u00f6nnen.\tM.\t55.\u2014\nNr. 2781.\tEinfaches Beru\u00dfgestell\tM.\t25.\u2014\nNr. 2785.\tBeru\u00dfgestell f\u00fcr Hering\u2019sche Schleifen,\t150\tcm\thoch.\nDas Beru\u00dfen kann auf Vorrat und in anderem Raum damit vorgenommen werden.\tM.\t52.\u2014\nNr. 2790. Beru\u00dfspitze aus Glas mit 1 m langem Gummischlauch.\nM. 1.25\nNr. 2791. Beru\u00dflampe f\u00fcr Petroleum, 19 cm breite Flamme.\nM. 12.\u2014\nNr. 2792. Beru\u00dfbrenner f\u00fcr Gas, 20 cm langes Rohr mit feinen \u00d6ffnungen, auf\tDreifu\u00df montiert (siehe Abbildg. 2755).\tM.\t9.\u2014\nNr. 2793.\tDerselbe mit Abschlu\u00dfhahn.\tM.\t11.50\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":175},{"file":"p0176.txt","language":"de","ocr_de":"176\nNr. 2795. Beru\u00dfverst\u00e4rkungsflasche zur Erzeugung eines kr\u00e4ftigen Ru\u00dfniederschlages, wird mit Flie\u00dfpapier gef\u00fcllt, welches mit Benzin oder Xylol anzufeuchten ist.\tM. 4.\u2014\nNr. 2800. Fixiereinrichtung. Die Aufnahmeflasche F f\u00fcr die L\u00f6sung ist mit einer entsprechenden Fixierwanne W durch Gummischlauch verbunden und beide \u00fcbereinander auf einem Stativ aufgeh\u00e4ngt.\nNr. 2785 u. 2792\nNr. 2800\nAuf den Tisch gestellt, f\u00fcllt sich die Wanne von selbst, beim Wiederaufh\u00e4ngen \u00fcber die Flasche l\u00e4uft die L\u00f6sung zur\u00fcck. Am oberen Ende des Stabes ist eine breite Klemme befestigt, an welcher die Kurve zum Trocknen aufgeh\u00e4ngt wird. Diese Einrichtung ist sehr bequem und\nreinlich und erspart das l\u00e4stige Umgie\u00dfen der\tL\u00f6sung.\tM.\t25.\u2014\nNr. 2801,\tFixierkuvette aus Zinkblech, mit\tAusgu\u00df.\tM.\t6.25\nNr. 2804,\tFixierkuvette aus Glas.\tM.\t\u2014.75\nNr. 2805.\tFixierl\u00f6sung in Literflaschen.\tM.\t4 \u2014\nNr. 2810. Trommellager zur Aufbewahrung von zwei Trommeln.\nM. 9.-\nNr. 2811. Trommellager f\u00fcr drei Trommeln.\tM. 11.50\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":176},{"file":"p0177.txt","language":"de","ocr_de":"177\nNr. 2850. Reise - Registrierapparat ohne Trommel, mit beru\u00dften Registrierstreifen von 25 m L\u00e4nge. Durch das Uhrwerk U wird der 70 mm breite Papierstreiten P, in einer Geschwindigkeit von 10 mm per Sek. bewegt. Der Hebel H1 setzt die Bewegung des Streitens, H-eine Zeitmarke in T\u00e4tigkeit, die am rechten Rand des beru\u00dften Streitens als Vs Sek.-Marke sichtbar wird. Der am Uhrwerk hervorragende Knopf U schaltet eine zweite gr\u00f6\u00dfere Geschwindigkeit ein.\nDrei Schreibkapseln mit metallenen Schreibhebeln zeichnen in gleicher H\u00f6he mit der Zeitmarke. Die Hebel ruhen mit leichtem Federdruck aut dem Angriffspunkt der Membran. Dies erleichtert sehr das Beziehen der Schreibkapsel.\nNr. 2850\nDer Apparat hat den Vorzug, gleichzeitig drei verschiedene Kurven \u00fcbereinander zn schreiben und zu vergleichen; die Ordinaten stehen senkrecht und k\u00f6nnen durch die Zeitmarke leicht ausgewertet werden. Er ist \u00e4u\u00dferst handlich und wiegt mit Etui nur 3 1j2 kg. Lg. M. 190.\u2014\nNr. 2851. Reise-Registrierapparat ohne Trommel. Gleicher Ausf\u00fchrung wie vorher beschrieben, jedoch mit in das Etui pa\u00dfenden Aufnahmeapparaten :\n1.\tSphygmograph Nr. 2951.\n2.\tCardiograph Nr. 2977.\n3.\tCarotiskapsel Nr. 2995.\n4.\tPneumograph Nr. 3012.\n5.\tDrei Nulldruckventile Nr. 2985, sowie 3,6 m Patentschlauch 4:8mm.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n12","page":177},{"file":"p0178.txt","language":"de","ocr_de":"178\nDer Apparat wiegt komplett nur ca. 4 kg uud eignet sich in seiner kompendi\u00f6sen Form vorz\u00fcglich f\u00fcr Hochtouren, Reisen etc. M. 265\u2014\nNr. 2851\nGanz besonders hervorzuheben ist die Verwendung von fertig beru\u00dftem Rollenpapier, welches in Blechb\u00fcchsen jederzeit geliefert wird.\nBeru\u00dfte Registrierstreifen 25 m lang unter Nr. 2760. M. 2.25\nNr. 2853. Streifen aus Glac\u00e9papier, f\u00fcr Nr. 28 50\u20142851, 52 cm\nlang.\tpro 100 Stck. M. 1.75\nNr. 2855. Beru\u00dfblech, f\u00fcr Nr. 2853, zweiteilig.\tM. 1.75\nNr. 2900. Sphygmograph nach v. Frey, mit Schreibtrommel von 2o0 mm Umfang. Der Schreibhebel besitzt au\u00dfer einer feinen auch eine grobe Einstellung.\nDie \u00dcbertragung der Pulsbewegung von der Pelotte auf den Schreibhebel geschieht durch ein Stahlst\u00e4bchen ohne Gelenkverbindung. Der Schreibhebel ist nach Art der Schalen-Aufh\u00e4ngung an chemischen Wagen in winzigen Pfannen beweglich und wird durch eine variierbare Spiralfeder in gleicher Spannung erhalten.\nMittels eines Exzenters wird das Uhrwerk bewegt, wodurch der Druck des Schreibhebels auf die Trommelfl\u00e4che reguliert werden kann. Der Apparat wird \u00fcber der Pulsationsstelle befestigt und kann gegen die Armschiene verschoben, bezw. von derselben abgehoben werden.\nDie Pulskurven k\u00f6nnen geschrieben werden:\na)\tauf ein an dem Instrument befestigtes Chronometerwerk mit auswechselbaren Trommeln und Zeitregistrierung von i/o Sekunde\nb)\tdurch Luft\u00fcbertragung oder\nc)\tdurch direkte \u00dcbertragung auf irgend eines der gebr\u00e4uchlichen Registrierwerke.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":178},{"file":"p0179.txt","language":"de","ocr_de":"179 \u2014\nNr. 2900 zeigt die komplette Zusammenstellung mit Chronometeruhrwerk, x/p Sekundenzeitmarke und abnehmbarer Armschiene. Die beiden Armaturen f\u00fcr Luft- bezw. direkte \u00dcbertragung k\u00f6nnen leicht angesetzt werden. Mit 2 Trommeln im Etui\tM. 175.\u2014\nNr. 2900 a.\nNr. 2903. Gummierte Papierstreifen, per 100 St\u00fcck\tM. 1.25\nNr. 2904. Reservetrommeln, per St\u00fcck\tM. 4.50\nNr. 2908. Armatur f\u00fcr Luft\u00fcbertragung zu Nr. 2900. Hierbei wirkt das Verbindungsst\u00e4bchen gegen die Membran der Luftkapsel.\nM. 12.-\nNr. 2908\nNr. 2909\nNr. 2909. Armatur f\u00fcr direkte \u00dcbertragung, zu Nr. 2900. Der Schreibhebel ist nach au\u00dfen gerichtet und kann leicht an eine Kymographion-trommel gebracht werden.\tM. 17.50\nNr. 2910. Sphygmograph nach v. Frey, nur f\u00fcr Luft\u00fcbertragung eingerichtet. Die Form des Apparates ist die gleiche, nur f\u00e4llt das Uhrwerk weg und an Stelle des Schreibhebels tritt die kleine Luftkapsel Nr. 2908.\tM. 62.50\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n12*","page":179},{"file":"p0180.txt","language":"de","ocr_de":"180\nNr. 2911. Sphygmograph nach v. Frey, eingerichtet f\u00fcr direkte Schreibung auf eine Kymographiontrommel. Hierbei wird die Luftkapsel ersetzt durch Armatur Nr. 2909.\tM. 70 \u2014\nNr. 2915. Sphygmograph nach v, Frey, wie Nr. 2900, mit zwei separaten Schreibkapseln, um \u00fcber dem Sphygmogramm auch noch Herzspitzensto\u00df oder Carotispuls aufzeichnen zu k\u00f6nnen.\nAls Aufnahme-Apparate f\u00fcr Cardiogramm und Carotis eignen sich Nr. 2975\u20142995.\t'\tM, 225.\u2014\nNr. 2920\nNr. 2920. Sphygmograph nach Dudgeon. Der beru\u00dfte Papierstreifen wird zwischen zwei Walzen fortbewegt. Die Einstellung der Pelottenfeder erfolgt mittels Exzenters. Der kleine Apparat wird mit Band befestigt und l\u00e4\u00dft sich in einem Etui bequem in der Tasche unterbringen.\tM. 50.-\nNr. 2921. Sphygmograph nach Richardson, wie Nr. 2920, jedoch ist der Pelottendruck durch Gewicht einzustellen.\tM. 57 \u2014\nNr. 2922\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":180},{"file":"p0181.txt","language":"de","ocr_de":"181\nNr. 2922. Polygraph nach Mackenzie. Der Sphygmograph nach Dudgeon, Nr. 2920 ist mit Schreibkapsel zur gleichzeitigen Aufzeichnung der Carotis oder des Herzspitzensto\u00dfes etc. versehen.\nInkl. 1 Aufnahmekapsel aus Metall.\tM. 90.\u2014\nSphygmographen nach Dudgeon und Richardson Nr. 2920 und 2921 werden auch f\u00fcr fertig beru\u00dfte Registrierstreifen von 30 mm Breite geliefert. Vergl. Nr. 2935,\nNr. 2924. Papierstreifen zu Nr. 2920\u20142922, pro 100 Stck. M. 1.25\nNr. 2930\nNr. 2930. Sphygmochronograph nach Jaquet, mit sehr genauem, starkem Uhrwerk mit 1/!) Sekunden Zeitregistrierung neben der Pulskurve. Durch einen Hebel d wechselt die Geschwindigkeit des Streifens von 10 auf 40 mm pro Sekunde. Der Apparat wird mit einer Manschette auf dem Unterarm befestigt. Inkl. Etui und 100 Papierstreifen M. 160.\u2014\nNr. 2931. Einfacher Sphygmocardiograph nach Jaquet, wie Nr. 2930, jedoch zur gleichzeitigen Aufnahme von Radialis und Carotis-Puls oder Radialis und Herzspitzensto\u00df mit Schreibkapsel versehen. Uhrwerk und Zeitmarkierung wie Nr. 2930.\tM. 210.\u2014\nNr.\t2932.\t100 Papierstreifen zu Nr. 2930/1.\tM.\t1.75\nNr.\t2933.\tSphygmocardiograph nach Jaquet,\twie Nr.\t2930,\tjedoch\nmit zwei Schreibkapseln, um gleichzeitig Herzsto\u00df und Carotispuls neben der Radialis aufzuzeichnen.\tM. 290.\u2014\nNr.\t2934.\t100 Papierstreifen zu Nr. 2933.\tM.\t2.25\nNr. 2935. Abwicklungsstativ f\u00fcr beru\u00dfte Registrierstreifen Nr. 2750 f\u00fcr 30 mm Papier.\tM. 15.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":181},{"file":"p0182.txt","language":"de","ocr_de":"182\nNr.2940. Desgleichen\u00ee\u00fcrNr.2760mit70mm Papierbreite. Lg. M. 20.\u2014 Die Ru\u00dfrollen bed\u00fcrfen schonender Behandlung und m\u00fcssen vor jedem Druck gegen die Rundung bewahrt bleiben. Beim Einsetzen in das Stativ fasse man nur auf die Endfl\u00e4chen P und befestige die Rolle\nNr. 2940, 2750 u. 60\ndurch die konische Mutter C auf der Achse. Die Rolle R verh\u00fctet ein unbeabsichtigtes Abwickeln. Sch dient als Schutzblech und kann scharnierartig nach L\u00f6sen von V zur\u00fcckgeklappt werden. Mittels der Schraube S kann die richtige H\u00f6he fixiert werden.\nBeru\u00dfte Registrierstreifen f\u00fcr Sphygmographen in Breite von 30 mm und 25 m L\u00e4nge Nr. 2750\tLg. 2 Rollen M. 3.50\nDesgleichen f\u00fcr Nr. 2933 in Breite von 70 mm und 25 m L\u00e4nge Nr. 2760\tLg. M. 2.25\nNr. 2950\tNr. 2955\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":182},{"file":"p0183.txt","language":"de","ocr_de":"183\nNr. 2950. Transmissions-Sphygmograph nach Marey (Lgdff., 233) modifiziert. Der Druck der Pelotte P wird durch eine Schraube M ver\u00e4ndert. Die Schwingung derselben \u00fcbertr\u00e4gt der in einem Kugelgelenk bewegliche Stift S auf eine Luftkapsel, welche mittels Triebeinrichtung eingestellt und fixiert werden kann.\tLg. M. 48.\u2014\nNr. 2951. Sphygmograph nach Lehmann. (Vergl. Lehm., K\u00f6rperl. Au\u00dferng. 9.) Derselbe besteht aus einem Metallb\u00fcgel, welcher mittels Band \u00fcber der pulsierenden Stelle festgebunden wird. In dem B\u00fcgel ist eine Aufnahmekapsel verstellbar, welche mit einer Pelotte versehen ist. Der richtige Druck auf der Arterie wird durch ein auf die Kapsel gelegtes Gewicht bewirkt oder durch Verstellen mittels Schraube fixiert. (Abgebildet bei Nr. 2501 unter S.)\tLg. M. 12.50\nNr. 2955. Pulsophon, Apparat zur Umsetzung des Pulses in T\u00f6ne nach Sommer. (Berl. klin. Wochenschrift 1903 Nr. 51.) ln dem Geh\u00e4use G befindet sich eine kleine Zungenpfeife, welche durch einen kontinuierlichen Luftstrom zum T\u00f6nen gebracht wird. Bei jedem Pulsschlag erfolgt ein Ansteigen und Abfallen des Tones, wobei die Schwankungen der Tonh\u00f6he, die Art des Anstieges und Abfalles, sowie die Besonderheiten des Rhytmuses als akustischer Ausdruck des wechselnden Arterien zustandes wahrzunehmen sind.\nZwecks graphischer Darstellung der Pulsbewegung kann die Pulspfeife durch die Aufnahmekapsel C ersetzt werden.\tM. 160.\u2014\nNr. 2960\nNr. 2960. Armauflage-Stativ f\u00fcr den Unterarm. Gepolsterte St\u00fctze, welche, an den Tisch geschraubt, in jeder H\u00f6he einstellbar, dem Unterarm und der Hand festen Halt bietet. Dieselbe leistet bei allen Pulsversuchen gute Dienste und erleichtert das Arbeiten mit allen Sphygmographen, Pulsophon usw.\tM. 15.\u2014\nNr. 2965. Brachiaiis-Pulswellenschreiber, Mittels desselben werden die Pulskurven bei einem bestimmten, genau einstellbarem Druck vom\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":183},{"file":"p0184.txt","language":"de","ocr_de":"184\nOberarm aus gewonnen. Hierdurch kann die Kurve zu verschiedenen Zeiten unter immer gleichem Druck wiedererhalten werden. In der N\u00e4he des Minimal-Druckes, wenig unter demselben, ist die Kurve am deutlichsten und der sphygmographischen gleich.\nDie Armmanschette M wird straff um den Oberarm gelegt und die Verbindung nach Abbildung hergestellt. Bei horizontaler Stellung des Hahnes H wird durch das Gebl\u00e4se G Druckluft erzeugt, welche Manschette und den in einem Glasballon (Erlanger Kapsel) eingeschlossenen Gummiball aufbl\u00e4ht und am Manometer abgelesen wird. Die durch B\nNr. 2965\nverdr\u00e4ngte Luft entweicht durch den vorher abgenommenen Gummist\u00f6psel L. Sollen die Kurven geschrieben werden, so mu\u00df der Hahn in vertikale Stellung umgeschaltet werden, wodurch die Schreibkapsel T in Verbindung mit der im Glasballon eingeschlossenen Luft tritt, w\u00e4hrend die Manschette mit dem Ball B kommuniziert. Selbstverst\u00e4ndlich mu\u00df der Manometer durch H3 und die Au\u00dfenluft durch L abgeschlossen werden.\nDer Minimal-Druck wird nach dem bekannten Verfahren von Riva-Rocci Nr. 3100 festgestellt. Zur Aufzeichnung des Pulses allein ist der Manometer nicht n\u00f6tig. V stellt ein Ventil zum Ablassen der Druckluft dar.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":184},{"file":"p0185.txt","language":"de","ocr_de":"185\nGlasballon mit Umschalthahn\nArmmanschette nach Dr. v. Recklinghausen\nUnzerbrechlicher Manometer Nr. 3828\nDreiwegventil\nDoppelgebl\u00e4se\nSchlauchklemme\n1 m Gummischlauch, starkwandig\nM.\t37.50\nM.\t12 \u2014\nM.\t27.50\nM.\t3.\u2014\nM.\t2.50\nM.\t2.\u2014\nM.\t1.25\nNr. 2970. herztonapparat nach Marbe, Der Apparat dient zur graphischen Registrierung der Herzt\u00f6ne, sowie der pathologischen Ger\u00e4usche, der Systolen- und Diastolendauer etc.\nNr. 2970\nHierzu ist erforderlich:\nNr. 2971. Empfindliche Kapsel nebst Gummiringen zur Unterlage und Kapsel f\u00fcr Aufnahme ohne Membrane.\tM. 37.\u2014\nFerner die unter Nr. 1522\u20141528 aufgef\u00fchrten\nApparate nebst Zubeh\u00f6r.\t\u201e 460.90\nNo. 2970.\tKompl. M. 497.90\nNr. 2975. Cardiograph nach Sanderson. Derselbe ruht mit drei Hartgummif\u00fc\u00dfen, welche bei Drehung der Schrauben Stillstehen auf der Brustwand und wird mittels B\u00e4ndern um Hals und Brust gehalten. Der Druck der Pelottenfeder l\u00e4\u00dft sich durch eine Stellschraube variieren, ebenso l\u00e4\u00dft sich die Luftkapsel, ohne sich selbst zu drehen, auf und ab bewegen.\tM. 55.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":185},{"file":"p0186.txt","language":"de","ocr_de":"186\nNr. 2976. Cardiograph nach Marey, einfache Form. Lg. M. 17.50 Nr. 2977. Cardiograph, abgebildet bei Nr. 2851 unter C, zeichnet sich durch klare \u00dcbersichtlichkeit vor dem vorherigen aus und eignet sich durch seine drei leicht verstellbaren F\u00fc\u00dfe besonders f\u00fcr den weiblichen K\u00f6rper. Die Luftkapsel ist mit stark vorstehender Pelotte versehen und kann leicht auf die richtige Stelle der Pulsation eingestellt werden, in welcher Stellung der Apparat um Brust und Hals festgebunden wird.\tLg. M. 15.\u2014\nNr. 2975\nNr. 2978. Cardiograph nach M\u00fcnzer. In einer metallenen Stahlkapsel ist ein Gummiball eingekittet, welcher \u00fcber der pulsierenden Stelle festgebundem wird. Dadurch wird eine gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4che benutzt, deren Druckbewegungen durch eine Schlauchspitze dem Schreiber \u00fcbermittelt werden.\tLg. M. 20.-\nNr. 2978\nNr. 2985. Nulldruck-Ventil. Zwischenst\u00fcck zwischen Aufnahme-und Schreibkapsel, durch welches sich der Schreibhebel auf die Normalstellung einstellen l\u00e4\u00dft. Der Verschlu\u00df wird durch einen kleinen Hebel bewirkt. Das Ventil leistet bei allen Arten der Luft\u00fcbertragung gute Dienste und ist zur Schonung der Schreibapparate unerl\u00e4\u00dflich. Lg. M. 1.90.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":186},{"file":"p0187.txt","language":"de","ocr_de":"187\nNr. 2986. Nulldruck-Ventil mit Dreiweg (Fig. 2965 V). M. 3.\u2014 Nr. 2990. Carotispulsaufnahme-Kapsel nach Lehmann. In dem\nmetallenen B\u00fcgel, der durch ein Band am Halse befestigt wird, ist eine\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG.\nNr. 2990.\nrechtwinklig zur Carotis einstellbare Luftkapsel befestigt. Eine zweite Kapsel dient als St\u00fctzpunkt f\u00fcr die Einstellung.\tM. 26.\u2014\nNr. 2993. Pansphygmograqh nach Brondgeest. (Lgdff., 232.) Zur Aufnahme der Pulsbewegung von der Carotis bestimmt, kann derselbe mittels Band \u00fcber Kinn und Hals befestigt werden. Die Luftkapsel ist gegen die pulsierende Stelle einstellbar.\tM. 25.\u2014\nNr. 2995. Carotiskapsel aus Hartgummi mit Membran, zum Aufsetzen durch die Hand. Die Kapsel hat einen Durchmesser von 35 mm und ist durch 60 cm Patentschlauch mit einem Nulldruckventil verbunden. Abgebildet bei Nr. 2851 A.\tLg. M. 7.50\nNr. 2996. Carotiskapsel.\t\u201e M. 4 \u2014\nNr. 2998. Venenpulskapseln aus Glas in 4 Gr\u00f6\u00dfen\nLg. pro Satz M. 5.\u2014\nNr. 3000. Eisenzylinder f\u00fcr Pulsversuche nach v. Frey. Derselbe wird zu s/i Teilen mit Quecksilber gef\u00fcllt, in welches der Unterarm eingetaucht wird. Sobald der \u00e4u\u00dfere Druck den innern \u00fcbersteigt, tritt eine deutliche Verlegung und Empfindung des Pulses auf. M. 25.\u2014\nNr. 3010. Pneumograph nach Marey. (Lgdff., 252.) Die um die Brust gezogenen B\u00e4nder b b ziehen an den Scharnierhebeln a\u2019, und durch Vermittlung eines Gelenkhebels auch die Membran der Luftkapsel-Bei der Expiration sorgt die Federplatte f\u00fcr die R\u00fcckkehr in die urspr\u00fcngliche Stellung. Die Kapsel ist zum bequemen Herausnehmen eingerichtet.\tLg. M. 50.\u2014\nNr. 3011. Pneumograph nach Lehmann. (Vergl. dessen: K\u00f6rperl. Aussg. psych. Zust. 8.) Die metallene Hohlkapsel des Apparates ist mit\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":187},{"file":"p0188.txt","language":"de","ocr_de":"188\nzwei Gummimembranen verschlossen. Schlauchspitzen f\u00fchren in den hinter den Membranen gelegenen Hohlraum und zwischen beide Membranen. Bei Benutzung des Apparates saugt man aus der hinteren\nNr. 3010\nKammer etwas Luft; es str\u00f6mt dabei durch die zweite Schlauchspitze Luft zwischen die Membranen. Verschlie\u00dft man hierbei diesen Zuflu\u00df,\nNr. 3011\nso bildet dieselbe ein Kissen, welches jeden Druck der in der Schale befindlichen Luft und dem damit verbundenen Schreibhebel vermittelt.\nDer Apparat wird mit B\u00e4ndern befestigt oder zur Registrierung der Bauchatmung unter die Kleidung geschoben.\tLg. M. 12.50\nNr. 3012. \u00f6\u00fcrtel-Pneumograph nach Gutzmann, bestehend aus einem elastischen Gummischlauch, welcher mittels Band festgebunden wird.\tLg. M. 7.50\nNr. 3013. Pneumograph nach Bert. (Lgdff. 252.) Die \u00d6ffnungen eines Metallrohres sind mit Gummimembranen bespannt, an welchen je ein H\u00e4kchen f\u00fcr das Brustband befestigt ist.\tM. 14.50\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":188},{"file":"p0189.txt","language":"de","ocr_de":"189\nNr. 3020. Stethograph nach Bert. (Lgd\u00eef,, 255.) Aufnahmekapsel, um die respiratorische Bewegung einzelner Punkte der Brust- oder Bauchwand zu registrieren. Dieselbe ist mit einem Gelenk auf einem Stativ montiert, durch welches sie leicht in jede gew\u00fcnschte Lage gebracht und fixiert werden kann.\tM. 40.\u2014\nNr. 3021. Zirkelstethograph nach Bert. (Lgd\u00eef., 255.) Zur Aufzeichnung der Ver\u00e4nderung eines einzelnen Brustdurchmessers beim Atmen. Die Schenkel des Apparates k\u00f6nnen beliebig verl\u00e4ngert oder verk\u00fcrzt werden. Mittels einer Klemmvorrichtung wird die jeweilige Stellung pr\u00e4zisiert.\tM. b5.\u2014\nb\nNr. 3020\nNr. 3021\nNr. 3027\nNr. 3026. Spirometer nach Barnes. An einer mit Teilung versehenen S\u00e4ule ist die eingef\u00fchrte Luftmenge ablesbar, sonst wie Nr. 3025.\nM. 25.\u2014\nNr. 3027. Spirometer nach Wintrich. (Cyon XXVII.) Zur Messung der ausgeatmeten Luftmenge bestimmt, besteht derselbe aus einer graduierten ausbalancierten Glocke, welche in ein mit Wasser gef\u00fclltes Gef\u00e4\u00df taucht. Durch ein Rohr wild die Luft direkt in die untergetauchte Glocke geleitet, welche dadurch gehoben wird und die Atemmenge am Stande \u00fcber dem Wasser anzeigt.\nDer Apparat ist aus Zinkblech gefertigt und auf Dreifu\u00df montiert.\nF\u00fcr ca. 250 ccm Inhalt, f\u00fcr Tierversuche.\tM. 55.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":189},{"file":"p0190.txt","language":"de","ocr_de":"190\nNr. 3028. Derselbe Apparat f\u00fcr ca. 5 L Inhalt, aus Zinkblech, vergr\u00f6\u00dferte Ausf\u00fchrung; f\u00fcr Versuche am Menschen.\tM. 68.\u2014\nNr. 3029. Pneumatischer Apparat nach Waldenburg, mit s\u00e4mtlichen Gewichten.\tM. 160.\u2014\nNr. 3030. Pneumo-Dynamometer nach Mathieu, zur Messung der ausgeatmeten Luftmenge.\tM. 21.\u2014\nNr. 3035. Spirometer nach Zuntz mit direkter Ablesung und Registrierung der Atemmenge. In Vorbereitung. Der Apparat ist mit eigenem Uhrwerk versehen, welches an einer Me\u00dfkammer angebracht ist. Preis nach Aufgabe\tca. M. 180.\u2014 bis M. 300.\u2014\nNr. 3040. Plethysmograph. Zylinder aus starkem Glas mit zwei Bohrungen f\u00fcr Thermometer und Schlauchspitze, welche zu dem Schreiber f\u00fchrt. Die letzteren stecken in durchbohrten Gummistopfen. Der Glaszylinder ruht in einem Holzlager und ist mit Vorrichtung zum Aufh\u00e4ngen versehen. Als Schreibvorrichtung eignet sich ein Marey\u2019scher Tambour oder Piston-Rekorder. (Vergl. Abbildg. Nr. 3044.)\tM. 19.\u2014\nNr. 3041. Gummimanschette zu Nr. 3040, aus bestem Patentgummi, doppelwandig, mit R\u00f6hrchen zum Aufblasen.\tM. 5.50\nNr. 3042. Stativeinrichtung mit Druckflasche etc. zur Aufh\u00e4ngung und F\u00fcllung des Plethysmographen-Armzylinders. Mit Tischklemme (vergl. Abbildung Nr. 3044).\tM. 25.\u2014\nNr. 3044\nNr. 3044. Plethysmograph nach Kronecker (Lgdff., S. 240), bestehend aus Armzylinder Nr. 3040, Gummimanschette Nr. 3041, Piston-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":190},{"file":"p0191.txt","language":"de","ocr_de":"191\nrekorder Nr. 3806, Stativ mit Druckflasche nebst dickwandigem Gummischlauch und Thermometer.\tM. 97.50\nNr 3045. Plethysmograph nach Mosso, zur Aufzeichnung der Volumenpulse nach Art der hydrostatistischen Wage. (Cyon LIV.) Die Schlauchverbindung ist ersetzt durch ein S-f\u00f6rmig gekr\u00fcmmtes Metallrohr, dessen oberer Abschlu\u00dfhahn nach dem Armzylinder Nr. 3040 und unterer nach der Regulierb\u00fcrette f\u00fchrt. Die Rolle, welche das be-\nNr. 3045\nschwerte Schreibpfeifchen und das Reagensgl\u00e4schen tr\u00e4gt, ist besonders peinlich gearbeitet und ruht reibungslos auf Friktionsr\u00e4dern, so da\u00df sie den geringsten Schwankungen folgt. Sie ist in der H\u00f6he verstellbar, kann um ihre Achse gedreht und durch eine mikrometrische Schraubeneinstellung gegen die Registriertrommel fein eingestellt werden.\nln der hohlen S\u00e4ule des Stativs ist ein Lot aufgeh\u00e4ngt; durch Stellschrauben kann der Apparat genau vertikal ausgerichtet werden.\nM. 180.\u2014\nNr. 3050. Plethysmograph nach Lehmann. Der Armzylinder aus Zinkblech ist mit dickem Polster aus Watte und Ledertuch umgeben. Im Innern befindet sich ein dem Arm entsprechender Sack aus feinstem, weichem Gummi, welcher \u00fcber das offene Ende der R\u00f6hre festgebunden\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":191},{"file":"p0192.txt","language":"de","ocr_de":"192\nist. Die F\u00fcllung geschieht durch Zuf\u00fchrungshahn, nachdem der Arm in den Gummisack gesteckt wurde. Das Wasser f\u00fcllt den Raum zwischen Metallzylinder und Gummisack und steigt in das aufgeschraubte Glasrohr von 10 cm H\u00f6he, von welchem ein Gummischlauch zum Schreibapparat f\u00fchrt. Zur Erzielung von h\u00f6herem Druck ist die Glasr\u00f6hre gegen eine solche von 25 cm auswechselbar. Der Ellbogen kann durch ein gepolstertes Lager auf Skala eingestellt werden. Der ganze Apparat kann an Ketten aufgeh\u00e4ngt und dazu die Einrichtung Nr. 3042 mit Vorteil benutzt werden.\nNr. 3050\nDer Metallzylinder hat, wenn nichts vorgeschrieben, einen Umfang von 31 cm und eine L\u00e4nge von 32 cm (siehe Nr. 3051\u20143054).\nBleibt der Hahn, der nach der Wasserstandsflasche f\u00fchrt, offen, so ist der Apparat auch als hydrosphygmograph benutzbar. Lg. M. 47.50\nNr. 3051. Ersatz-Armzylinder aus Zinkblech mit Hahn, gepolstert in den angegebenen Gr\u00f6\u00dfen, zum Auswechseln mit Nr. 3050, so da\u00df Druck-Zylinder, Ellbogenst\u00fctze etc. verwendet werden k\u00f6nnen. Inkl. 1 passender Gummisack:\n\t\tGr\u00f6\u00dfe I\t34\tcm\tUmfang, 32 cm\t\tlang\t. . M. 19\u2014\nNr.\t3052.\t\u201e II -31\t77\t77\t32 \u201e\t77\t. . \u201e 18-\nNr.\t3053.\t\u201e 111 28\t77\t77\t29 \u201e\t77\t\u2022 \u2022\t\u201e 17-\nNr.\t3054.\t\u201e IV 28\t77\t77\t26 \u201e\t77\t\u2022 \u25a0\t\u201e 17-\nNr.\t3058.\t\u00f6ummisack, Ersatz,\t\tpassend f\u00fcr Nr.\t\t3050-\t-3052. M. 5.25\nNr.\t3059.\tdo.\tf\u00fcr\tNr.\t3053-\t-3054 passend,\t\tf\u00fcr Kinderarm,\nM. 3.75\nNr. 3065. Fu\u00dfplethysmograph nach Lehmann, f\u00fcr den Tibialispuls, geeignet, die Verz\u00f6gerung des Herzsto\u00dfes in den unteren Extremit\u00e4ten zu messen.\n\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":192},{"file":"p0193.txt","language":"de","ocr_de":"193\nDas Bein ist in Sitzlage zwischen zwei Brettern oberhalb des Knies durch ein Polster fixiert.\nBei Bestellung ist Angabe der Gr\u00f6\u00dfe erw\u00fcnscht,\nNr. 3066. \u00f6ummistrumpf, Ersatz, gro\u00df,\nNr. 3067.\tdo.\tklein,\ngehalten und\nM. 62.\u2014 M. 4.\u2014 M. 3.50\nNr. 3070. Fingerplethismograph; drei verschieden gro\u00dfe Glaszylinder mit Schlauchspitze. Die Abdichtung erfolgt durch Vaseline, Paraffin u. dergl.\tLg. Pro Satz M. 2.25\nNr. 3080. Ohrplethismograph; hohle Metallkapsel mit Schlauchansatz, der Form des Ohres angepa\u00dft, wird dieselbe durch Paraffin u. dergl. abgedichtet.\tM. 21.--\nNr. 3090. Sphygmomanometer nach Mosso. Zwei gekr\u00fcmmte Metallr\u00f6hren sind durch Gummifingerlinge beiderseits verschlossen und stehen mit einem registrierenden Manometer und einer Druckpumpe in luftdichter Verbindung. Werden je zwei Finger beiderseits eingef\u00fchrt und der Druck durch die kleine Pumpe entsprechend gesteigert, so kann\nNr. 3090\nmittels des Manometers die Pulsation aufgezeichnet werden. Zur Erhaltung der ruhigen Lage der Hand legen sich gegen den R\u00fccken derselben verstellbare Polster, w\u00e4hrend der Unterarm auf Holzfl\u00fcgeln des Grundbrettes aufliegt. Zum F\u00fcllen der Fingerrohre etc. dient die Druckflasche, wobei die Luftblasen durch das im Zuf\u00fchrungsrohre zum Manometer angeordnete Ventil entweichen.\tM. 155.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n13","page":193},{"file":"p0194.txt","language":"de","ocr_de":"194\nNr. 3100. Sphygmomanometer nach Riva-Rocci. Mittels desselben wird der arterielle Blutdruck gemessen. Der Apparat besteht aus einem Quecksilbermanometer und einer \u00fcberzogenen Armmanschette, welche um den nackten Oberarm gelegt wird. Der durch das Gebl\u00e4se erzeugte Druck ist an der Skala abzulesen; sobald derselbe den Druck in den Gef\u00e4\u00dfen \u00fcbersteigt, verschwindet der an der Radialis gef\u00fchlte Puls.\nZum Ablassen der Druckluft dient ein Schraubenventil Z. Um gleichm\u00e4\u00dfige Werte bei wiederholten Messungen zu erhalten, ist der Armschlauch nach Rautenberg mit Teilung bei T versehen. Zur F\u00fcllung sind 300 g reines Quecksilber n\u00f6tig; die Skala ist durch Verschieben mit ihrem Nullpunkt auf den Meniskus des Hg. einzustellen.\nNr. 3100\nGebrauchsanweisung wird jedem Apparat beigef\u00fcgt 1\nLiteratur: Zeitschr. f. Kl. Med. 1900, 1. Bd. 1 u. II.\nArch. f. KL Med. 1900, 67. Bd. V u. VI.\nMit 4,5 cm breiter Armmanschette und Metallverschlu\u00dfklemme nach Perthes komplett in Etui (ohne Quecksilber).\tLg. M. 37.50\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":194},{"file":"p0195.txt","language":"de","ocr_de":"195\nNr. 3101. Nr. 3102. Nr. 3103. Nr. 3104. preise)\nNr. 3105.\nErsatzteile: Armmanschette komplett \u201e\tArmschlauch, 4,5 x 40 cm,\n\u201e\tGlas^el\u00e4\u00df\nLg. M. 11.\u2014 \u201e M. 3.50 \u201e M. 3.\u2014\n300 g Quecksilber inkl. Flasche (zu billigstem Tages-\nLg. M. 4.50\nDoppelgebl\u00e4se, bester Gummi\tM. 2.50\nBreite Armmanschette mit Metallklemme und \u00fcberzogenem Gummischlauch von 14 cm Breite und 40 cm L\u00e4nge. Die Ausdehnung des Schlauches G nach au\u00dfen ist durch Segeltuch M gehindert, welches zusammen mit dem Schlauche lest um den Oberarm gelegt und durch die Klemmschiene c mittels der Muttern b, b1 festgezogen wird. Die Verbindung mit dem Manometer wird durch v hergestellt.\nNr. 3110\nNr. 3120\nNr. 3110. Preis der breiten Manschette mit Segeltuchschutz\nM. 30.50\nNr. 3111. Komplettes Sphygmomanometer mit dieser Manschette (jedoch ohne schmale Armmanschette Nr. 3101).\tM. 57.50\nNr. 3112. Ersatz-Armschlauch, 14x40 cm,\tM. 9.\u2014\nNr. 3120. Armmanschette nach v. Recklinghausen, 13 cm breit, bestehend aus einem abgeschlossenen breiten Gummikissen mit Ansatzschlauch zur Verbindung mit Manometer. Dasselbe ist auf 13 cm\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n13\u2019","page":195},{"file":"p0196.txt","language":"de","ocr_de":"196\nbreites, starkes Gurtst\u00fcck gekittet, zur Verh\u00fctung der Ausdehnung nach au\u00dfen. Die Armmanschette wird durch einen Gurt mit Schnalle am Oberarme fixiert. (Vergl. Abbildg. Nr. 3130.)\tLg. M. 12.\u2014\nNr. 3121. Dieselbe kleiner, f\u00fcr Kinder, 9 cm breit\tM. 9.\u2014\nNr. 3122. Komplettes Sphygmomanometer nach R. R. mit Armmanschette Nr. 3120\tLg. M. 38.50\nNr. 3123. do. mit Nr. 3121\tM. 35.25\nNr. 3125. Sphygmomanometer nach Riva-Rocci, entsprechend der Abbildung von Nr. 3100, mit Me\u00dfskala f\u00fcr Drucke bis 300 mm geeignet. Mit Armmanschette nach v. Recklinghausen.\tLg. M. 40.\u2014\nnO\nfiih\nNr. 3130 u. 3120\nNr. 3130. Sphygmomanometer, neues Modell zu gleicher Anwendung wie Nr. 3100. Infolge kleineren Eisenfu\u00dfes leichter transportabel. Der Glasballon ist vergr\u00f6\u00dfert und sind zur F\u00fcllung 330 g Hg. n\u00f6tig. Dadurch ist bei hohen Druckmessungen das Zur\u00fcckgehen des Meniskus weniger bemerkbar; f\u00fcr genaue Messungen kann man bei 200 mm Druck ca. 1 % zum abgelesenen Werte hinzurechnen. Alle Kittstellen sind vermieden; Steigrohr und Reduzierventil Z sind durch Gummistopfen luftdicht eingesetzt, wodurch Bruch vermieden wird. Ein weiterer Vorteil dieser elastischen Verbindung besteht in der leichten Auswechselbarkeit schadhafter Teile. Die Gummistopfen sind Lagerware und f\u00fcr wenige Pfge. von Jedermann zu ersetzen. Auch der Glask\u00f6rper ist nur von einer federnden Klammer gehalten und in einem Eisenfu\u00df ge-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\ni","page":196},{"file":"p0197.txt","language":"de","ocr_de":"197 \u2014\nsch\u00fctzt. Das Dreiwegst\u00fcck V dient zum momentanen Ablassen der Druckluft und wird M mit der Manschette und G mit dem Doppelgebl\u00e4se verbunden. Der dritte Weg f\u00fchrt zu einem mikrometrischen Reduzierventil Z, welches zum allm\u00e4hligen Sinken bzw. genauen Ablesen des Maximaldruckes gute Dienste leistet.\nDas Etui ist gegen Nr. .3100 wesentlich verkleinert, und die Grundfl\u00e4che nur 115x80 mm gro\u00df. Komplett mit Manschette Nr. 3120 und Gebl\u00e4se, jedoch ohne Quecksilber\tLg. M. 40.\u2014\nNr. 3132. Derselbe, mit 300 mm hoher Skala. Lg. M. 42,50 Nr. 3135. Taschen-Sphygmomanometer wie Nr. 3130, ohne Eisenfu\u00df, in elegantem Etui von nur 100 x45 mm Gr\u00f6\u00dfe ohne vorstehende Teile. Der Apparat kann mit Quecksilberf\u00fcllung in der Tasche unter-\nNr. 3130\tNr. 3135\ngebracht werden und k\u00f6nnen die Messungen sowohl im Etui, als auch nach Herausnahme aus demselben vorgenommen werden. Die Verbindungen sind die gleichen, wie bei Nr. 3130 beschrieben. Komplett mit Manschette Nr. 3120 und Gebl\u00e4se, jedoch ohne Quecksilber.\nLg. M. 36.\u2014\nNr. 3137. Derselbe, mit 300 mm hoher Skala bei gleicher Ausf\u00fchrung wie Nr. 3135.\tLg. M. 37.50\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":197},{"file":"p0198.txt","language":"de","ocr_de":"198\nNr. 3140. Taschen-Sphygmomanometer nach Fellner, ohne Bassin mit geteiltem, unzerbrechlichem U-Rohr. Zur Reduzierung der Ma\u00dfe ist der lange Schenkel zweiteilig und wird durch eine Gummiverbindung verbunden. Die Skala Sk ist an dem Rohr verstellbar und mu\u00df auf Null eingestellt werden. Zur Verbindung mit Manschette und Gebl\u00e4se sowie zur Reduzierung des Druckes dient das Ventil V.\nSk und Ventil V finden im Etui Platz und wird durch Schlie\u00dfen des Deckels K ein vollkommener Abschlu\u00df der Quecksilberrohrenden hergestellt. Die Vorderwand schlie\u00dft durch H und die beiden seitlichen Riegel 0 den gesamten Apparat ein. Preis mit Armmanschette nach v. Recklinghausen, Doppelgebl\u00e4se jedoch ohne Quecksilber M. 32.50 Nr. 3145. Sphygmomanometer mit Metalldruckmesser nach v. Basch, mit Armmanschette nach v. Recklinghausen, welche durch Dreiwegst\u00fcck mit Manometer und Doppelgebl\u00e4se verbunden ist. Das Dreiwegst\u00fcck besitzt ein Ventil V zum Ablassen der Druckluft. Komplett im Etui mit Manschette Nr. 3120 und Gebl\u00e4se, jedoch ohne Quecksilber.\nM. 40.-\nNr. 3150. Binaureales Stethoskop zur auskultatorischen Methode nach Korotkow.\tLg. M. 4.75\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":198},{"file":"p0199.txt","language":"de","ocr_de":"199\nNr. 3160. Taschenmanomeier nach Sahli,\tM. 20.\u2014\n(Dieses Manometer kann f\u00fcr die Verfahren nach Riva-Rocci und G\u00e4rtner Verwendung finden.)\nTonometer nach G\u00e4rtner:\nNr. 3165. Modell A mit Hg-Manometer, komplett\tM. 30.\u2014\nNr. 3166.\t\u201e B \u201e Metallmanometer (Taschenapparat) \u201e 42.\u2014\nNr. 3167. Neues Modell mit Hg-Luftmanometer, komplett im Etui\nM. 42.25\nNr. 3169. Einzelne pneumatische Ringe von 12, 15, 20, 25 und 30 mm innerem Durchmesser\t\u00e0 M. 3.70\nOriginalapparate zur Blutdruckmessung am Menschen nach v. Recklinghausen.\nNr. 3175. Kompletter Apparat zur Blutdruckmessung nach Anfrage Nr. 3178.\t\u201e\t\u201e\t\u201e Blutdruckschreibung \u201e\t\u201e\nNr. 3200\nNr. 3200. Sphygmotonograph nach Uskoff. Zur gleichzeitigen Registrierung des Blutdruckes und Pulses des Menschen, sowie des Arterien-, Venenpulses oder des Herzsto\u00dfes bezw. Carotispulses. Da alle Kurven zugleich mit l/5 Sekunden Zeitmarke auf ein und derselben Ordinate stehen, ist man im Stande die Kurven auch in ihrem zeitlichen Verlaufe zu einander zu vergleichen. Durch Manschette M wird mittels des Gebl\u00e4ses B der Puls unterdr\u00fcckt. Der Druck teilt sich dem Hg.\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":199},{"file":"p0200.txt","language":"de","ocr_de":"200\nManometer Q und dem im Glasballon G eingeschlossenen Gummiball mit. 1st die Pulsation verschwunden, so wird der Hahn H in Richtung des Pfeiles gedreht; dadurch sinkt der Druck allm\u00e4hlich und die wieder eintretende Pulsation wird durch die Schwingungen des eingeschlossenen Gummiballes G auf dem beru\u00dften Streifen markiert.\nManometer-Druck\nCarotis\nPulskurve unter wechselnd. Druck\nV\u00f6 Sek. Zeitmarke\nNr. 3200b\nGleichzeitig wird Druckluft durch den mit feinen L\u00f6chern versehenen Schwimmer geblasen und die vom Sinken des Druckes entstehenden Luftst\u00f6\u00dfe durch Schreiber 3 in Abst\u00e4nden von 2 zu 2 mm markiert. Von 50 zu 50 mm treten Doppelzacken zur Erleichterung des Ausz\u00e4hlens deutlich hervor.\nDas Uhrwerk ist mit einer zweiten, gr\u00f6\u00dferen Geschwindigkeit ausgestattet.\nNr. 3200 c\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":200},{"file":"p0201.txt","language":"de","ocr_de":"201\nDie Leichtigkeit, mit der m\u00fchelos und schnell gro\u00dfe Kurven erreicht werden, machen den Apparat besonders wertvoll am Krankenbett, bei Versuchen, \u00fcber die Wirkung von B\u00e4dern, Medikamenten etc. Inkl. Manschette und poliertem Schrank\tLg. M. 320.\u2014\nAufnahmeapparate f\u00fcr Radialispuls, Herzspitzensto\u00df, Carotiskapsel, Venenpuls und f\u00fcr Atem unter betr. Nr. Nr.\nAbwicklungsstativ f\u00fcr beru\u00dfte Registrierstreifen von ca. 25 m L\u00e4nge in Rollen. Dasselbe kann durch Klemme K an der Mittelplatte jedes gelieferten Apparates nachtr\u00e4glich angebracht werden. Vergl. Nr. 2940.\nLg. M. 20.\u2014\nNr. 2940\nNr. 3201. Sphygmotonograph wie Nr. 3200 mit festverschraubtem\nAbwicklungs-Stativ und gr\u00f6\u00dferem Holzschrank.\tM. 345.__\nNr. 3202. Papierstreifen zu Nr. 3200 einseitig glaciert, 510 mm lang\nper 100 St\u00fcck\tLg.\tM.\t1.75\nNr. 3203. Papierstreifen f\u00fcr l\u00e4ngere Sphygmogramme, 750 mm lang\nper 100 St\u00fcck\tLg.\tM.\t2.75\nNr. 3204. Kleine Beru\u00dflampe, die im Etui bei L Platz hat, ca.\n70 mm breit f\u00fcr Petroleum\tLg.\tM.\t3,__\nNr.\t3205.\tBeru\u00dfrad, 500\tmm Umfang, auf Stativ\t\u201e\t\u201e\t9.\u2014\nNr.\t3206.\tBeru\u00dfschiene\tf\u00fcr 750\tmm lange Streifen\t\u201e\t\u201e\t2.50\nBeru\u00dfte Registrierstreifen ca. 25 m lang, in Blechb\u00fcchse Nr. 2760\nLg. M. 2.25\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":201},{"file":"p0202.txt","language":"de","ocr_de":"202\nNr. 3210. Sphygmotonograph nach Uskoff, ohne Uhrwerk, Zeitmarkierung und Schreiber, \u00ef\u00fcr Laboratorien bestimmt, welche mit Registriereinrichtungen versehen sind. Die Schlauchzuf\u00fchrungen von 0 und 1 m\u00fcssen alsdann mit entsprechenden Schreibkapseln verbunden werden und ist die Funktionsf\u00e4higkeit alsdann die gleiche wie bei Nr. 3200\nLg. M. 145.\u2014\nSchreibkapsel Nr. 3773, separat, mit Anschl\u00e4gen f\u00fcr den Hebel zur Aufzeichnung des manometrischen Druckes. Mit Stab und Klemme\nLg. M. 22.50\nSchreibkapsel Nr. 3775 mit h\u00e4ngendem Metallhebel f\u00fcr horizontale Trommel\tLg. M. 22.50\nNr. 3230. h\u00e4modromograph nach Chauveau und Lortet. (Lgdlf., 246.) In eine R\u00f6hre ist eine d\u00fcnne Aluminiumnadel durch ein kleines mit Gummi verschlossenes Loch gesteckt, welche durch den Blutstrom abgelenkt wird.\tM. 25.\u2014\nNr. 3233\nNr. 3230\nNr. 3235\u20143237\nNr. 3233. h\u00e4modromometer nachVolkmann. Zur sichtbaren Messung der Blutgeschwindigkeit. Durch einen Doppelhahn kann der Blutstrom entweder direkt passieren oder wird durch die Glasr\u00f6hre geleitet. An einer Millimeterskala kann die Geschwindigkeit des fortr\u00fcckenden Blutstromes abgelesen werden.\tM. 70.\u2014\nNr. 3235. Stromuhr nach Ludwig. Mit abnehmbaren Kan\u00fclen und Schl\u00fcssel zum Wenden des Blutgef\u00e4\u00dfes. Ca. 30 ccm Inhalt. Lg. M. 35.\u2014 Nr. 3236. Dieselbe, mittlerer Gr\u00f6\u00dfe, Gef\u00e4\u00df ca. 50 ccm fassend.\nLg. M. 38.\u2014\nNr. 3237. Dieselbe, gr\u00f6\u00dferes Modell, Gef\u00e4\u00df ca. 80 ccm fassend.\nLg. M. 40.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":202},{"file":"p0203.txt","language":"de","ocr_de":"203\nNr. 3238. Markier-Vorrichtung zu Nr. 3235\u20143237.\nRegistrierung der Anzahl der F\u00fcllungen.\nKontakt zur M. 12.\u2014\nNr. 3245\nNr. 3245. Aorten-Stromaiche. (]. P. Pawlow, 1887, p. 454.) Selbstt\u00e4tiger Umschalter mit Absperrhahn f\u00fcr die Me\u00dfzylinder zur automatischen-Messung des Blutstromes.\tM. 275.\u2014\nVT\nNr. 3250\nNr. 3250. Hydraulische R\u00f6hren. (Cyon X, 9\u201413.) F\u00fcnf verschiedene Formen zur Erl\u00e4uterung der Grundbegriffe der Hydraulik und der wichtigsten Gesetze, welche beim Str\u00f6men von Fl\u00fcssigkeiten in verzweigten und elastischen R\u00f6hren in Betracht kommen. Kompl. Satz M. 140.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":203},{"file":"p0204.txt","language":"de","ocr_de":"204\nNr. 3280. Respirations-Apparat f\u00fcr Hand- und Motorbetrieb nach Ludwig. (Cyon IX, 4.) Die Exkursion des Blasebalges kann durch den auf der Betriebswelle sitzenden Exzenter in ausgiebiger Weise ver\u00e4ndert\nwerden. Infolge des allm\u00e4hlichen Hubes ist die Luftbewegung eine sanft ohne Sto\u00df ab- und zunehmende. Die \u00fcbersch\u00fcssige Luft kann durch das stellbare Ventil austreten.\nDer Apparat wird zweckm\u00e4\u00dfig unter dem Experimentiertisch angebracht.\tLg. M. 125.\u2014\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG - BERLIN","page":204},{"file":"p0205.txt","language":"de","ocr_de":"205\nNr. 3283. Respirations-Apparat mit Elektromotor und eingebauter Transmission, in einem massiven Tisch montiert. Der Blasebalg ist unter dem Tisch angebracht und die Schlauchspitze f\u00fcr die Luft nach oben durch die Platte geleitet. Bei Bestellung ist die Angabe der vorhandenen Stromspannung (Volt) f\u00fcr den Motor erforderlich I\nMit Elektromotor f\u00fcr 110\tVolt\tM. 260.\u2014\nNr. 3284.\tMit Elektromotor f\u00fcr 220\tVolt\tM. 275.\u2014\nNr. 3300.\tArterienkan\u00fclen aus Glas,\tmit \u00d6ffnungen\tvon\t2\u20148 mm,\nin S\u00e4tzen von 20 St\u00fcck\tpro Satz M. 3.50\nNr. 3301. Dieselben aus Metall, mit \u00d6ffnungen von 2\u20144 mm steigend\tpro Satz (6 Stck.) M. 8.\u2014\nNr. 3302. Kan\u00fclen nach Fran\u00e7ois-Franck, aus Glas, verschiedene Gr\u00f6\u00dfen, sortiert in S\u00e4tzen von 12 St\u00fcck\tpro Satz M. 5.\u2014\n\nNr. 3300\nE.ZIMMEREUNN\nLEIPZIG.\nNr. 3302\nNr. 3303\nNr. 3303. Kan\u00fcle nach Ludwig-Spengler (Lgdf\u00ee,, S. 200) f\u00fcr Blutgef\u00e4\u00dfe\tM. 10.\u2014\nNr. 3304. Ureterkan\u00fclen mit 1 und 2 mm \u00d6ffnung, sowie f\u00fcr rechts und links eingerichtet\tpro Satz = 2 St\u00fcck M. 7.\u2014\nNr. 3310\nLZIMMERMANN\nLEIPZIG.\nNr. 3315\nNr. 3305. Magenfistelkan\u00fcle, 20\u201425 mm \u00d6ffnung\tM. 18.\u2014\nNr. 3306.\tdo., 30 mm \u00d6ffnung, aus Hartgummi M. 21.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":205},{"file":"p0206.txt","language":"de","ocr_de":"206\nNr. 3307. Nr. 3308. Nr. 3310. kr\u00f6tenherz\ndo., nach Pawlow\t3 Stck. M. 60.\u2014\nGallenfistelkan\u00fclen\tM. 4.50 bis 9.\u2014\nDoppelkan\u00fcle nach Kronecker, f\u00fcr Frosch- und Schild-\nIM. 5.75\nNr. 3315. Trachealkan\u00fcle nach Ludwig, in 3 Gr\u00f6\u00dfen, durch eine Verschraubung teilbar, wodurch Anbinden und Reinigung sehr erleichtert wird.\tM. 6.\u2014, 7.\u2014, 8.\u2014\nNr. 3330\nNr. 3330. Operationsbrett f\u00fcr kleine Hunde und Katzen, gr\u00f6\u00dferes .Modell, mit Kopfhalter etc.\tM. 57 \u2014\nNr. 3331. Operationsbrett, Ludwigs Modell, f\u00fcr Hunde; zweiteiliges Bett, 130 cm lang und 20 cm breit, mit festen, soliden Kopfhaltern in zwei Gr\u00f6\u00dfen.\tM. 130.\u2014\nNr. 3332. Maulsperre f\u00fcr Hunde und Katzen, um Operationen in der Mund- und\tRachenh\u00f6hle etc. auszuf\u00fchren.\tM.\t46.\u2014\nNr. 3335. Operationsbrett nach Gad f\u00fcr Kaninchen, Die Fixierung des Tieres geschieht durch Schn\u00fcre, die in seitlich offenen Klemmen festgehalten werden, f\u00fcr den Kopfhalter ist ein verstellbarer Metallrahmen vorgesehen.\tInklusive Kopfhalter M. 65.\u2014\nNr. 3336. Kopfhalter n. Czermak f\u00fcr Kaninchen (CyonVll, 2). M. 33.\u2014\nNr. 3339. Operationsbrett f\u00fcr Kaninchen, mit Kopfhalter (wie Nr. 3330).\tM.\t48.\u2014\nNr. 3340. Operationsbrett nach Friedberger f\u00fcr Meerschweinchen, mit Kopfhalter.\tM.\t32.\u2014\nNr. 3343. M\u00e4usehalter, Tisch mit Blechtafel, welche durch Kugelgelenk in verschiedenen Lagen fixiert werden kann.\tM. 11.50\nNr. 3360. Besteck f\u00fcr Physiologie nach Kronecker. Mit 20 div.\nInstrumenten.\tIn Etui mit Leder\u00fcberzug und Samtfutter M. 45.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":206},{"file":"p0207.txt","language":"de","ocr_de":"207\nNr. 3361. Gro\u00dfes Besteck f\u00fcr Physiologie, enthaltend: 12 verschiedene Scheren, 6 gr\u00f6\u00dfere Messer, 6 div. Skalpellen, 12 Pinzetten verschiedener Form, div. Finder, Sonden, Haken, Arterienhaken, Umstechungsnadeln, Pr\u00e4pariernadeln, Knochenzangen und -s\u00e4gen, Gef\u00e4\u00dfklemmen, Serres fines, Heftnadeln etc.\tKompl. im Etui M. 180.\u2014\nNr. 3343\nNr. 3480. Serres fines, gerade, sortiert in 3 Gr\u00f6\u00dfen, p. Dtz. M. 3.25 Nr. 3481. do. gebogen,\tdo.\tM. 3.75\nNr. 3500. Donders Schema zur Veranschaulichung der Druckschwankungen im Thorax.\tM. 75.\u2014\nNr. 3505. Onkometer nach Roy {Lgdff. 242). Zur Aufzeichnung der Volumen\u00e4nderung der Milz oder Niere. In zwei Gr\u00f6\u00dfen: M. 75.\u2014 Nr. 3506. Desgl.\tM. 95.\u2014\nNr. 3508. Onkograph nach Roy (Lgdff. 242). Derselbe wird mit dem Onkometer verbunden und schreibt die Volumenschwankungen, die mit demselben erhalten werden, in beliebiger Vergr\u00f6\u00dferung auf. M. 90.\u2014 Nr. 3515. Froschherzmanometer nach Kronecker (Lgdff. 170). Zur Aufzeichnung der Pulse des ausgeschnittenen, aber von ern\u00e4hrenden Fl\u00fcssigkeiten durchstr\u00f6mten Herzens. Auf Stativ montiert. M. 75.\u2014 Nr. 3520. Williams Durchstr\u00f6mungsapparat f\u00fcr das Froschherz (Lgdff. S. 173). Zur Registrierung der Herzt\u00e4tigkeit, sowie zur Messung der absoluten Kraft des Herzens.\tM. 65.\u2014\nNr. 3527. Durchstr\u00f6mungsapparat f\u00fcr \u00fcberlebende Organe nach Kobert-Thomson, umfa\u00dft 1 Gasometer f\u00fcr 20 1, zur gleichm\u00e4\u00dfigen Druckerzeugung; 1 Wasserbad aus Kupfer, 30x40x30 cm; 1 W\u00e4rmekasten f\u00fcr Wasserdampf, doppelwandig, 30x20x20 cm, mit 1 Tischchen zum Auf-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":207},{"file":"p0208.txt","language":"de","ocr_de":"208\nlegen des Organes. Inkl. Nebenteile wie Bunsenbrenner, Quecksilbermanometer, Thermometer, 2 Flaschen mit Tuben, Verbindungen etc.\nNr. 3530\nNr. 3530. Froschherzapparat nach B\u00f6hm (Arch. f. exp. Path. u. Pharm. B. 66) zur gleichzeitigen Beobachtung von Ventrikel und Vorhof. Kan\u00fclenapparat mit Doppelhebeln nach dem Orginal\tM. 75.\u2014\nNr. 3540. Schnellwasserw\u00e4rmer, elektr. Heizung, mit von iy2 Liter per Minute bei 20\u00b0 Cels., f\u00fcr Starkstrom\nDurchflu\u00df M. 90-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":208},{"file":"p0209.txt","language":"de","ocr_de":"209\nNo. 3541. Schnellwasserw\u00e4rmer mit Durchflu\u00df von ca. 3 Liter per Minute bei 40\u00b0 Cels.\tM. 150._\nNr. 3550. Tetanomotor nach Heidenhayn. (Cyon XIX, 3 und 4.) Derselbe erlaubt, die Nerven durch mechanisches Klopfen beliebig lange Dauer tetanisch zu erregen, und die Reizung durch Verschieben auf der ganzen L\u00e4nge der Nerven auszuf\u00fchren.\tM. 60.__\nNr. 3553. Arbeitssammler nach Fick. Mittels desselben l\u00e4\u00dft sich die Gesamtleistung eines Muskels messen, welche er bei Induktions-sehhigen durch Heben eines bestimmten Gewichtes verrichtet. Durch die Kontraktion des Muskels wird ein mit Teilung versehenes Rad gedreht, welches beim Erschlaffen des Muskels stehen bleibt, die Leistung in Winkelgraden angebend.\tM, 87.__\nNr. 3560. Spannapparat f\u00fcr Froschmuskeln nach Garten. (Rhythm, elektr. Vorg\u00e4nge im quergestreiften Skeletfmuskel, V. 338.) M. 75.__\nNr. 3562\nNr. 3562. Elektromagnetischer Kontaktapparat nach Garten.\n(Rhythm, elektr. Vorg\u00e4nge im quergestreiften Skelettmuskel, V. 343.)\nElektrischer Zeitmarkierer mit optischer Markierung des Reizmomentes. Kann sowohl zur \u00d6ffnung oder Schlie\u00dfung zweier gesonderter Stromkreise allein, als auch zur \u00d6ffnung und Schlie\u00dfung momentan hintereinander verwendet werden.\tM. 170.__\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN\n14","page":209},{"file":"p0210.txt","language":"de","ocr_de":"210\nNr. 3565. Apparat zur Fixation der Wirbels\u00e4ule. (Cyon XL, 1.) An zwei prismatischen Stangen k\u00f6nnen je eine Klemme verstellt werden, welche in die Vertiefungen der Knochen eingreifen und die Wirbels\u00e4ule auf dem Brett festhalten.\tM. 90.-\nNr. 3567. Froschbrett mit Knieklemme. Die letztere l\u00e4\u00dft sich an jeder Stelle der Hartgummiplatte, auf welcher der Frosch in dazu vorgesehenen L\u00f6chern festgebunden wird, befestigen und bietet dem Knie sicheren Halt.\tM. 40.\u2014\nNr. 3568\nNr. 3568. Froschpanzer nach Boehm. (Arch. i. exp. Path, und Pharm. Bd. 63.) Fixierungsapparat mit kugelig geh\u00f6hlten Klemmen und Elektroden.\tM. 57.50\nNr. 3569. Froschklemme zum \u00d6ffnen der R\u00fcckenwirbel. Die Ans\u00e4tze der R\u00fcckenwirbel werden durch zwei verstellbare Klammern gehalten; der Kopf wird in einer davor angebrachten Klemme fixiert. Der gesamte Apparat kann in einer Tischklemme Nr. 4345\u20144348 hoch und tief gestellt werden.\tM. 50.\u2014\nNr. 3570. Apparat f\u00fcr den Bellschen Versuch nach Ludwig. M. 45 \u2014 Nr. 3573. Zuckungstelegraph nach Du Bois-Reymond (Cyon XLII1, 73), zur Demonstration der Muskelzuckung im Auditorium. Der Gastrocnemius ist mit einer Rolle verbunden, welche bei den Zuckungen des Muskels eine Fahne deutlich sichtbar bewegt.\tM. 85.\u2014\nNr. 3575. Froschpistole nach Du Bois-Reymond, zur Beobachtung der Muskelzuckungen am Vorderschenkel des Frosches.\tM. 38.\u2014\nNr. 3580. Unpolarisierbare Elektrode nach v. Fleischl,\npro Paar M. 4.50\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":210},{"file":"p0211.txt","language":"de","ocr_de":"211\nNr. 3582.\nNr. 3583.\nNr. 3584.\nNr. 3586.\nNr. 3590.\nNr. 3591. Nr. 3595.\nNr. 3598. Nr. 3599. Nr. 3600. Nr. 3750. gern Luftraum, gelagert.\nNr. 3751.\nM. 20,\n17.-\nNr. 3581. Stativ u. Halter mit Kugelgelenk zwecks beliebiger Fixierung der Elektrode\t\u00e0\nUnpolarisierb are Elektrode nach D\u2019Arsonvale,\nmit Stativ Nr. 3581\t\u00e0\nDieselbe nach Du Bois-Reymond (Cyon IV, 2)\npro Paar\nDieselbe nach Ludwig, zur Reizung der Froschmuskel\nDieselbe nach Ludwig, zur Reizung der Nerven, bestehend aus vier verschi\u00e8bbaren Elektroden, deren mittlere zwei auswechselbar sind, um k\u00fcrzere oder l\u00e4ngere Nerventeile reizen zn k\u00f6nnen.\nElektroden f\u00fcr tiefliegende Nerven nach Ludwig.\nDieselben werden in S\u00e4tzen von vier St\u00fcck verschiedener Gr\u00f6\u00dfe aus Hartgummi angefertigt.\nPro Satz\nKleinste Elektrode nach Frank, aus Hartgummi Reizelektrode nach Cl. Bernard, mit verstellbaren Reizspitzen, sowie Stromunterbrecher Einf. Reizelektroden mit Kupferspitzen \u00e0 Dieselben, mit Platinspitzen\t\u00e0\nSchl\u00fcsselelektrode nach Du Bois-Reymond Mareyscher Tambour, kleinste Schreibkapsel mit gerin-feiner Bohrung. Der Schreibhebel ist in einer Feder\nM. 20.\u2014\nMareyscher Tambour, 5 cm Schreibkapsel mit grober Verstellung der \u00dcbertragung\tLg.\tM.\t14.\u2014\nNr. 3752. Mareyscher Tambour wie Nr. 3751 mit Feinstellung f\u00fcr die Schreibspitze\tLg.\tM.\t16.\u2014\n48.-\n42.-\n53 \u2014\n20.\u2014\n3.50\n26.\u2014\n8.\u2014\n13.50\n22.\u2014\nNr. 3753. Mareyscher Tambour; die 5 cm gro\u00dfe Schreibkapsel ist durch Schraubstellung verstellbar, wodurch das \u00dcbertragungsverh\u00e4ltnis f\u00fcr den Schreibhebel ver\u00e4ndert wird.\tLg. M. 22.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n14s","page":211},{"file":"p0212.txt","language":"de","ocr_de":"212\nNr. 3754. Mareyscher Tambour wie Nr. 3753, jedoch mit Feinstellung f\u00fcr die Schreibspitze.\tLg. M. 24.50\nNr. 3755. Mareyscher Tambour, wie Nr. 3754, jedoch mit doppelter\n\u00dcbertragung des Schreibhebels.\tLg. M. 30.\u2014\nNr. 3755.\nBei Nr. 3753/5 besteht der Schreibhebel aus einem flachen Strohhalm, der auf eine mit der Achse verl\u00f6tete Nadel aufgesteckt wird. Zum Beziehen kann die Kapsel herausgenommen werden.\nNr. 3760. Mareyscher Tambour, 5 cm gro\u00dfe Luftkapsel mit Mikrometerschraube zur Ver\u00e4nderung des \u00dcbertragungsverh\u00e4ltnisses bis 14 mm vom Drehungsmittelpunkte. Der Schreibhebeltr\u00e4ger ist in Spitzenschrauben beweglich. Die Verbindung mit der 'Membran vermittelt ein Doppelgelenk G; durch eine Exenterbewegung E l\u00e4\u00dft sich der Hebel bei jedem Druck in horizontale Lage bringen.\tLg. M. 37.50\nNr. 3761\nNr. 3761. Mareyscher Tambour, wie Nr. 3760, mit feiner Einstellung der Schreibspitze. Der Mikrometerschrauhe M wirkt eine Spiralfeder entgegen, wodurch eine sehr sichere, ersch\u00fctterungsfreie Einstellung garantiert ist.\nZum Erneuern der Membran kann bei Nr. 3760 und Nr. 3761 die Luftkapsel durch Herausziehen des Querstiftes im Kapselstiel abgenommen werden.\tLg. M. 45.\u2014\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":212},{"file":"p0213.txt","language":"de","ocr_de":"213\nNr. 3765. Mareyscher Tambour mit 3,5 cm gro\u00dfer Luftkapsel und \u00e4quilibriertem Schreibhebel, dessen Ubertragungsverh\u00e4ltnis durch Verschieben des Achsentr\u00e4gers ver\u00e4ndert werden kann. Spitzenlagerung und Einstellung des Schreibhebels entspricht Nr. 3760. Lg. M. 40,\u2014\nNr. 3767\nE.ZIMMERHANIi1. LEIPZIG.\nNr. 3765\nNr. 3767. Mareyscher Tambour mit \u00e4quilibriertem Schreibhebel und scharnierartiger Feinstellung f\u00fcr denselben. Derselbe ist im \u00fcbrigen genau mit den gleichen Vorz\u00fcgen ausger\u00fcstet wie Nr. 3760 und 3761, besitzt aber au\u00dferdem einen Abschlu\u00dfhahn zur Herstellung des Nulldruckes. Zum bequemen Aufbinden neuer Membrane kann der Schreibhebeltr\u00e4ger abgenommen werden.\nDurch den seitlichen Hebel kann der Schreibhebel bei \u00dcberdruck in Normalstellung gebracht werden.\tLg. M. 60.\u2014\nNr. 3770. Mareyscher Tambour mit vertikaler Membran. Die Luftkapsel ist durch ein Winkelgelenk mit dem Hebel verbunden; da sie aufrecht steht, ist sie vom Schreibhebel nicht belastet. Er kann bei \u00dcberdruck durch eine Schraube horizontal und durch eine Feinstellung auf die Trommel eingestellt werden. Mittels Abschlu\u00dfbahn kann nach Verbindung mit dem Schlauch der Nulldruck hergestellt werden.\nLg. M. 55.\u2014\nNr. 3773. Mareyscher Tambour mit 2 Anschl\u00e4gen zur Aufzeichnung manometrischer Dauerschwankungen. Mit Stab und Klemme.\nLg. M. 22.50\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":213},{"file":"p0214.txt","language":"de","ocr_de":"214\nNr. 3775. Mareyscher Tambour mit h\u00e4ngendem, metallenem Schreibhebel nach dem Dudgeon-System f\u00fcr liegende Trommel, wodurch die Ordinaten senkrecht stehen. Der Hebel ist nicht fest mit der Membran verbunden, sondern legt sich mit leichtem Federdruck auf deren Angriffspunkt. F\u00fcr Atem- oder andere Versuche kann das \u00dcbertragungsverh\u00e4ltnis ge\u00e4ndert werden.\tInkl. Stab und Muffe M. 22.0\nNr. 3780. Volumschreiber nach Maass zur graphischen Registrierung aller physiologischen Vorg\u00e4nge, die mit Volumenschwankungen verbunden sind. Der seitliche Ausla\u00df dient zur Herstellung des Nulldrucks. Durch das Fehlen jeglicher Spannung, durch geringstes Gewicht\nder bewegten Masse und Vermeidung von Reibung ist das Instrument\nb:\nNr. 3780\n9,S-% 0 8,\u00ee-\n8,0---------------\nZs~-------------\n7,g-------------\n6,5\u2014------------\n6.0\t---------_\u2014\n5.5\t-----------\n5,o----------- \u2014\n\u00a5,s\u2014:-----------\n. M&------------\n3.5\t---\u2014\n5.0\t----------\n2,r------:-----\u2014\n2.0\t----------\n1.5\t----------\nf,o---------------\n0,5------r--------\n0 --------------\n\u00cf77V2\nJdd '/XJrm\n\nimstande, kleinsten und schnellsten Verschiebungen richtig zu folgen und die Volumenver\u00e4nderungen gleichm\u00e4\u00dfig und proportional also auswertbar zu zeichnen. Mit 3 auswechselbaren Luftkapseln f\u00fcr verschiedene Empfindlichkeiten, Stativklemme mit mikrometischer Feinstellung f\u00fcr die Schreibspitze inch\tpol. Holzkasten\tLg.\tM.\t65.\u2014\nNr. 3782. Volumschreiber nach Maa\u00df, einfache Ausf\u00fchrung mit seitlichem Ausla\u00df,\tohne Hahnabschlu\u00df, kleinste Kapsel\tLg.\tM.\t24.\u2014\nNr. 3783.\tDerselbe,\tmittlere Kapsel\tLg.\tM.\t25.50\nNr. 3784.\tDerselbe,\tgr\u00f6\u00dfte Kapsel\tLg.\tM.\t27.50\nPol. Kasten mit Einrichtung f\u00fcr 3 div. Kapseln M. 6.\u2014 Einzelne Kapseln M. 10.\u2014, 11.50 und 13.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":214},{"file":"p0215.txt","language":"de","ocr_de":"215\nNr. 3800. Wellenzeichner nach Fick. (Lgdfi, 216.) Die mit feinstem Gummi \u00fcberzogene Kapsel wirkt auf eine elastische Feder, deren * Bewegung ein Schreibhebel vergr\u00f6\u00dfert auizeichnet. Sowohl die Feder, als auch die Stellung der Kapsel, die bei einem Durchmesser von 13 mm eine Bohrung von nur 1 mm besitzt, kann zur Vergr\u00f6\u00dferung der Exkursionen ver\u00e4ndert werden.\nDazu geliefert werden drei Federn verschiedener St\u00e4rke und drei Hebel verschiedener L\u00e4nge.\tM. 42.\u2014\nNr. 3800\nNr. 3805. Piston-Rekorder. In einem Glaszylinder bewegt sich ein sehr leichter, hohler Hartgummikolben, der durch ein Doppelgelenk mit dem Schreibhebel in Verbindung steht. Der letztere ist \u00e4quilibriert und in\nNr. 3805\nfeinen Stahlspitzen drehbar. Mittels der Mutter M wird die Hebelvergr\u00f6\u00dferung ver\u00e4ndert. Die Schlauchspitze S dient zurEinstellung des Nulldruckes, mit mikrometrischer Feinstellung f\u00fcr den Schreibhebel. Lg. M. 55.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":215},{"file":"p0216.txt","language":"de","ocr_de":"216\nNr. 3810. Atemvolumen-Schreiber f\u00fcr Kaninchen nach Gad. In einem doppelwandigen, mit Wasser gef\u00fcllten Blechkasten bewegt sich scharnierartig ein \u00e4quilibrierter Glimmerdeckel, der durch die Atemmenge gehoben wird und die Exkursion durch einen Schreibhebel direkt aufschreibt.\nLg. M. 60.\u2014\nNr. 3815. Metall-Tonograph nach v, Frey. Mit flacher Wellblechdose aus Platin-Iridium von 15 mm Durchmesser, welche sich durch Unver\u00e4nderlichkeit, Dauerhaftigkeit und Dichte vorteilhaft auszeichnet.\nNr. 3815\nDer Schreibhebel S ist in eine Metallh\u00fclse gesteckt und ruht mit zwei feinen Stahlspitzen in winzigen Pfannen des Tr\u00e4gers T, in welche er durch die Feder F mit immer gleicher Spannung eingedr\u00fcckt wird.\nDurch Verr\u00fccken des Tr\u00e4gers T wild die Hebelvergr\u00f6\u00dferung ge\u00e4ndert, eine unterhalb befindliche Schraube hebt T zwecks horizontaler Einstellung des Hebels. Die Heranf\u00fchrung der Schreibspitze an die beru\u00dfte Fl\u00e4che bewirkt leicht und sicher die Mikrometerschraube S. Der Apparat folgt mir gro\u00dfer Treue selbst den kleinsten Schwankungen und zeigt auch bei starken Deformationen keinerlei elastische Nachdehnung.\nLg. M. 85.\u2014\nNr. 3820. Tonograph (Gummimanometer) nach h\u00fcrthle (Pfl\u00fcgers Archiv Bd. 43, S. 416 und Bd. 47, S. 5).\tIn Etui M. 80.\u2014\nNr. 3821. Desgl. (Federmanometer) nach H\u00fcrthle (Pfl\u00fcgers Arch. Bd. 47, S. 5).\tin Etui M. 85.\u2014\nNr. 3822. Differentialmanometer nach H\u00fcrthle (Pfl\u00fcg. Arch. Bd. 49, S. 45) zur Registrierung der Druckdifferenz.\tM. 120.\u2014\nNr. 3825. Aichungs-Manometer f\u00fcr Tonographen etc. Einarmiges gegen Teilung verstellbares Manometerrohr von 300 mm L\u00e4nge mit Quecksilberkugel und Gummiball.\tM. 20.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG -BERLIN","page":216},{"file":"p0217.txt","language":"de","ocr_de":"217 \u2014\nNr. 3828. Quecksilber-Manometer, unzerbrechliches U.-Rohr mit einstellbarer Skala und Schreiber. Durch das 3 - weg Ventil kann die Druckluft abgelassen werden. F\u00fcr Vorlesung und Kurs sehr geeignet.\nLg. M. 27.50\nNr. 3830. Quecksilber-Manometer nach Ludwig-Cyon, mit schr\u00e4gem Dreiweghahn. Die Glasr\u00f6hren liegen gesch\u00fctzt in einem d\u00fcnnen, eisernen Rahmen und enden in einem Stahlk\u00f6rper, durch dessen Verschlu\u00dfschrauben sie leicht entleert und gereinigt werden k\u00f6nnen. Der Hahn ist mit den Glasr\u00f6hren einerseits und der nach dem Gef\u00e4\u00dfende f\u00fchrenden Schlauchspitze anderseits durch eingeschliffene Kegelst\u00fccke verbunden und durch \u00dcberwurfmutter befestigt.\nDie Klemm-Muife zum Befestigen am Kymographion kann in verschiedener H\u00f6he angeschraubt werden. DerSchwimmer besteht aus einem Elfenbeinstab; seine Stahlnadel ist gef\u00fchrt in einer feinpolierten Stahlschneide.\tLg. M. 68.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":217},{"file":"p0218.txt","language":"de","ocr_de":"218\nNr. 3831. Quecksilber-Manometer nach B\u00f6hm. Durch Anwendung einer U-f\u00f6rmigen, leicht auswechselbaren Glasr\u00f6hre sind alle Kittstellen vermieden und durch Gummiverbindungen ersetzt. Als Abschlu\u00df dienen ein Quetschhahn und oberhalb des Glasrohres ein Hahnenst\u00fcck, welches infolge seiner geradlinigen Lage das Reinigen und Entfernen der Luftblasen erleichtert. Der Manometer ist gesch\u00fctzt durch ein eisernes Geh\u00e4use und besitzt Klemm-Muffe zum Befestigen am Kymographion und Schwimmer wie Nr. 3830.\tLg. M. 65.\u2014\nBleirohr zu Nr. 3830/1 wird nur auf Verlangen beigegeben, andernfalls immer Schlauchspitze geliefert.\nNr. 3832. Doppel-Manometer beider Konstruktionen. Die Schwimmer liegen dicht nebeneinander. Die Verbindung ist so gew\u00e4hlt, da\u00df jeder Manometer auch einzeln benutzt werden kann. Die Trennung geschieht durch L\u00f6sen zweier Schrauben.\tFoim Nr. 3830 M. 145.\u2014\nNr. 3833.\tForm Nr. 3831 M. 135.\u2014\nNr. 3835. \u00dcberwurfmutter. Nr. 3836. Nr. 3837. Nr. 3838. Nr. 3839. Nr. 3845.\nBleirohr mit eingeschliffenem Verbindungskonus und\nLg. M. 5.50\nSchlauchspitze mit demselben Zubeh\u00f6r. Lg. M. 4.50\nReserveschwimmer\tLg.\tp. Stck.\tM.\t7.50\nReserve-Glasr\u00f6hren f\u00fcr\tNr.\t3830\tLg.\tp. Stck.\tM.\t1.\u2014\nReserve-Glasr\u00f6hren f\u00fcr\tNr.\t3831\tLg.\tp. Stck.\tM.\t1.20\nMaximum-Minimum-Quecksilbermanometer (Lgdff. 185)\nzur Ermittelung des im Herzen vorkommenden maximalen und minimalen Druckes. Der Apparat ist gegen die angef\u00fchrte Beschreibung modifiziert worden und wird ausschlie\u00dflich in dieser verbesserten Form geliefert.\tM. 135.\u2014\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":218},{"file":"p0219.txt","language":"de","ocr_de":"219\nNr. 3850. Arteriograph nach Friedenthal. Derselhe bezweckt, die Pulsation bei nicht ge\u00f6ffneter Arterie aufzunehmen; unter letztere wird eine mit dem Stativ unnachgiebig verbundene Hartgummiplatte P geschoben, wobei sich dann ein feiner F\u00fchlhebel mit Pelotte auf die Arterie legt. Der F\u00fchlhebel ist im Knie umgebogen und \u00fcbertr\u00e4gt mit seiner Spitze die Pulsation mehrfach vergr\u00f6\u00dfert auf die elastische Gummimembran der Aufnahmekapsel K, die in der S\u00e4ule S gegen die pulsierende Spitze des Fiihlhebels eingestellt werden kann. Mittels Schlauchleitung wird die Pulsation alsdann dem Schreibapparat zugef\u00fchrt.\nLg. M. 35.\u2014\nNr. 3865. \u00f6laspfeifchen nach Ludwig, aus d\u00fcnnstem Glas hergestellt.\tLg. pro Dtzd. M. \u2014.70\nNr. 3866. Desgleichen\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t\u201e L\u2014\nNr. 3870. Farbschreiber aus d\u00fcnnem Neusilberblech, zeichnen Linien von gro\u00dfer Feinheit.\tLg. Pro St\u00fcck M. 2.50\nNr. 3873. Scharnier-Schreibhebel f\u00fcr Tintenschrift, zu Nr. 3870 und allen Markiermagneten. Der Hebel ist gegen die Trommel drehbar und wird durch eine Feder mit gleichm\u00e4\u00dfigem, gelindem Druck an das Papier gedr\u00fcckt.\tLg. M. 4.50\nNr. 3874. Tinte bezw. Farbl\u00f6sung, schreibfertig, pro Flasche \u201e \u2014.80 Nr. 3875. Schreibhebel f\u00fcr Ru\u00dfschrift, aus Bambusfaser, prismatisch, mit Federpose. Derselbe besitzt bei gro\u00dfer Steifheit eine hohe Elastizit\u00e4t gegen die Trommel und ist sehr leicht, ln drei L\u00e4ngen.\nLg. Pro Satz -\t3 St\u00fcck M. 1.50\nNr. 3876. Schreibhebel aus flachen Strohhalmen in L\u00e4ngen von 75 bis 150 mm, mit Schreibspitze.\tLg. Pro Dtzd. M. 1.50\nNr. 3878. Schreibhebel von 150 mm L\u00e4nge, aus Aluminium mit Federpose, zwischen Spitzen laufend und durch Gegengewicht \u00e4quilibriert, mit L\u00f6chern zur Ver\u00e4nderung des Angriffspunktes. Mit Stativ-Muffe.\tLg- M. 17.50\npiiiimii\u00bbiiiiiii\"'u'HiiiiiiiimiilJM\nE. ZIMMERMANN LEIPZIG,\nNr. 3880\nNr. 3880. Universal-Schreibhebel, f\u00fcr vertikalen oder horizontalen Zug. Die \u00c4quilibrierung oder Belastung erfolgt durch die auf der\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":219},{"file":"p0220.txt","language":"de","ocr_de":"220\nSchreibhebelachse festsitzende Fadenrolle. Die obere Rolle und der Angriffspunkt sind verstellbar.\tLg. M. 38.\u2014\nNr. 3882\nNr. 3882. Vertikaischreiber zum \u00dcbertragen vom horizontalen Zug, Bewegungen etc. auf eine vertikale Trommel. Die Rollen, bei denen die Schnur am Herausspringen gehindert ist, sind in der H\u00f6he verstellbar und ist die F\u00fchrung des Schreibhebels eine geradlinige. Der Apparat findet speziell Anwendung zur Aufzeichnung von ergogra-phisehen Kurven.\tLg. M. 38.50\nNr. 3890\nNr. 3890. Froschherz-Doppelhebel nach Engelmann. Verwendbar f\u00fcr die \u00fcblichen Herzspitzensto\u00df-Kurven, sowie f\u00fcr getrennte Ventrikel- und\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":220},{"file":"p0221.txt","language":"de","ocr_de":"221\nVorhof-Kurvenaufnahme. Der Vertikalschlitten dient zur \u00dcbereinanderstellung mit der Zeit (d. h. also Ventrikel-Vorhof).\nAu\u00dfer dieser Vertikalverstellung des einen Hebels ist durch die Mutter M noch eine mikrometrische Verstellung beider Hebel zugleich m\u00f6glich. Die Hebelachsen sind mit Fadenrollen zur Ent- oder Belastung versehen.\tM. 65.\u2014\nNr. 3892. Doppelhebel (sogen. Potenzf\u00fcllhebel) nach Fick. (Lgdff. 56.) Zur Erzielung sehr starker Vergr\u00f6\u00dferungen, ohne lange Hebel anwenden zu m\u00fcssen, sind zwei in Spitzen bewegliche und durch Gelenke verbundene Hebel \u00fcbereinander angeordnet. Die Angriffspunkte f\u00fcr die Hebel befinden sich nahe der Achse und sind variabel.\tM. 60.\u2014\nNr. 3893. Herzhebel nach v. Frey. Zur direkten Aufzeichnung der Bewegungen des Herzens, gewi\u00dfer Brustteile beim Atmen, dienen zwei ungleich lange, sehr leichte Holzhebel, die auf einer in Spitzenlager leicht drehbaren Achse in jedem Winkel eingestellt werden k\u00f6nnen. Das eine Ende wird auf die betr. Stelle aufgesetzt, w\u00e4hrend das andere, mit Schreibspitze versehen, an die Trommel gelegt wird\" Das Ganze ist auf Stativ Nr. 4250 zu befestigen.\tM. 12.50\neTzimmermannXeipzig.\nNr. 3900 u. 3902\nNr. 3895. Elastischer Muskelhebel f\u00fcr die isotonischen Zuckungen nach Gr\u00fctzner. (Lgdff. 299.) Der in Spitzen gelagerte Hebel dehnt bei der Zusammenziehung des Muskels ein elastisches Gummiband oder eine Spiralfeder, welche an einer drehbaren Rolle befestigt ist. Sowohl die Spannung derselben als auch der Ansatzwinkel am Hebel sind variabel.\tM. 55.\u2014\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":221},{"file":"p0222.txt","language":"de","ocr_de":"222\nNr. 3900. Tigerstedt\u2019scher Schreibhebel. Leichter, zwischen Spitzen gelagerter Hebel, welcher bei den Zuckungen des Muskels einen Kontakt \u00f6ffnet. Eine zweite gesonderte Stromzuleitung f\u00fchrt zu dem Haken f\u00fcr den Muskel, welcher zugleich den Angriffspunkt f\u00fcr den Hebel bildet und verstellbar ist.\tM. 35.\u2014\nNr. 3902. Feuchte Kammer. Unter einer Glasglocke ist eine von au\u00dfen einstellbare Klemme derart montiert, da\u00df der Muskel sowohl vertikal als auch \u00fcber ein neigbares Tischchen gelegt, mit dem Schreibhebel verbunden werden kann. Das Tischchen besitzt drei Paar Kontakte, welche mit der gleichen Anzahl au\u00dferhalb der Kammer angebrachten Polklemmen korrespondieren und mittels deren der Muskel auf l\u00e4ngere oder k\u00fcrzere Strecke gereizt wird. Eine federnde Klemme f\u00fcr die Stromzuleitung gestattet raschen Wechsel von einem Polklemmpaare zum anderen. Die seitliche Anordnung des Muskels gestattet ein m\u00f6glichstes N\u00e4hern an die Trommel.\tLg. Mit Stativ M. 75.\u2014\nNr. 3903. Feuchte Kammer nach Lahouse, wie Nr. 3902, mit\nSchlauchzuf\u00fchrung um den Einflu\u00df der Gase auf die Muskelkontraktion studieren zu k\u00f6nnen.\tM. 72.50\nNr. 3910. Myographion nach Pfl\u00fcger (Lgdff. 280). Zur Aufzeichnung von Zuckungsh\u00f6hen. Der Apparat besteht aus Schreibwerk und feuchter Kammer und wird dem Originale entsprechend geliefert.\tM. 140.\u2014\nNr. 3950\nNr. 3950. Glasma\u00dfstab mit rechtwinklig iibereinandergelegter Millimeterteilung und Zahlen auf der unteren Fl\u00e4che des Glases, zum Ausmessen der Kurven: Teilung 100 mm lang, 50 mm hoch. Lg. M. 12.\u2014\nNr. 3951. Desgleichen, Teilung 200 mm lang, 140 mm hoch, mit in der Mitte liegender 0-Linie. Zahlenmarkierung 70 mm nach oben und unten. Die mit Knopf versehene Glasplatte ist auf ein Holzbrett mit Fixierungsecken gelegt.\tM. 32.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":222},{"file":"p0223.txt","language":"de","ocr_de":"223\nNr. 3952. Gr\u00f6\u00dferer Glasma\u00dfstab: 500 mm lang und 200 mm hoch, zum Auswerten ganzer Kurven. Sonst wie Nr. 3951.\tM. 75.\u2014\nNr. 3955. Kurven-Dreieck, rechtwinklig, mit 15 cm langer Kathede in Millimeterteilung.\tLg.\u00ae M. 9.50\nNr. 3960\nNr. 3960. Kurven-Me\u00dftisch nach v. Frey, gestattet, auf dem Tisch des Mikroskops befestigt, die direkte Messung von Kurven-Ordinaten durch Mikrometerschraube und Teiltrommel bis auf eine Genauigkeit von 0,01 mm. Die rechtwinklig sich kreuzenden Schlitten k\u00f6nnen bis 35 mm verstellt werden und besitzen eine Skala zum Ablesen der ganzen Millimeter.\tLg. M. 135.\u2014\nNr. 3961. Kurven-Me\u00dftisch wie Nr. 3960, mit 60 mm Schlittenverstellung.\tM. 160.\u2014\nNr. 3963. Beleuchtungs-Vorrichtung zu Nr. 3960/1 nach Asher. Durch einen seitlich angebrachten, in Kugelgelenk beweglichen Hohlspiegel k\u00f6nnen die Kurven von oben beleuchtet werden.\tM. 40.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":223},{"file":"p0224.txt","language":"de","ocr_de":"224\nNr. 3970. Kurven-Analysator zur Auswertung gr\u00f6\u00dferer Kurven bis zu 250 mm L\u00e4nge und 180 mm H\u00f6he. Der Glasma\u00dfstab f\u00fcr die L\u00e4ngen kann durch eine Mikrometerschraube mit 0,01 mm Teiltrommel eingestellt und rechtwinklig zu seiner L\u00e4ngsachse in einer Schlittenverschiebung bewegt werden. Hierbei wird die Ordinatenh\u00f6he an einer Skala in Ganzen und in 0,01 mm an der in der Mitte angebrachten Mikrometerschraube abgelesen. Der Apparat ist auf einer Grundplatte scharnierartig drehbar montiert; das Kurvenblatt wird durch diesen festgehalten, da die Teilung an der unteren Fl\u00e4che angebracht ist, ist ein parallaktischer Beobachtungsfehler ausgeschlossen.\nDer Apparat erm\u00f6glicht ein \u00e4u\u00dferst genaues und bequemes Arbeiten.\nM. 225.\u2014\nNr. 3980. Koorclinaten-Me\u00dfapparat nach Braune und Fischer. Der\nApparat hat den Zweck, die rechtwinkligen Koordinaten von Punkten auf photographischen Platten (Gr\u00f6\u00dfe: 18:24), mikroskopischen Objekten usw. bis auf eine Genauigkeit von 0,001 mm zu messen.\nLt. spezieller Offerte M. 550.\u2014\nNr. 3985. R\u00e4umliches Modell nach Otto Fischer zur Veranschaulichung der Bewegungen beim Gange des Menschen. Dasselbe bringt in 21 Bewegungsphasen w\u00e4hrend eines Doppelschrittes die sukzessiven Stellungen der L\u00e4ngsachsen der einzelnen Abschnitte der Arme und Beine und die Bahn des Kopfscheitelpunktes zur Darstellung. Gleich-\nNr. 3985\nzeitig gibt es eine Anschauung von den doppelt gekr\u00fcmmten Bahnkurven, welche die Mittelpunkte der H\u00fcft-, Knie-, Fu\u00df-, Schulter-, Eli-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":224},{"file":"p0225.txt","language":"de","ocr_de":"225\nbogen- und Handgelenke und den Scheitelpunkt des Kopfes beschreiben. Die Hand ist zum Unterarm festgestellt angenommen.\nDas Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bewegungsphasen betr\u00e4gt fast genau V20 Sekunde; um die zusammengeh\u00f6rigen Stellungen der einzelnen Extremit\u00e4ten besser \u00fcbersehen bezw. abz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen, ist die 1., 6., 11., 16. und 21. Phase durch gelbe F\u00e4den hervorgehoben, w\u00e4hrend die anderen F\u00e4den grell rot gehalten sind.\nDas Modell ist ungemein \u00fcbersichtlich und zur Demonstration sehr geeignet.\nln 710 Lebensgr\u00f6\u00dfe, mit Etui\tLg. M. 80.\u2014\nNr.\t3986.\t\u201e\tY4\t\u201e\tsehr\tgenau\tgearbeitet\t\u201e\t175.\u2014\nNr.\t3987.\t\u201e\ty2\t\u201e\t'\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t250,\nNr.\t3988.\t\u201e\t%\t..\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t480.-\nNr. 3995. Schwerpunktsmechanismus nach Otto Fischer. Durch diesen Mechanismus wird die Konstruktion des Gesamtschwerpunktes S des menschlichen K\u00f6rpers aus den Schwerpunkten seiner Teile f\u00fcr jede beliebige Haltung desselben in der Projektion auf die Median-Ebene automatisch ausgef\u00fchrt. Der Mechanismus gibt in sehr pr\u00e4ziser Weise die Verr\u00fcckungen wieder, welche sowohl der Gesamtschwerpunkt als auch die Schwerpunkte der einzelnen Teilsysteme innerhalb des menschlichen K\u00f6rpers erfahren, wenn in irgend einem Gelenk Bewegung ausgef\u00fchrt wird.\nNr. 3995\nGenaue Beschreibung bei: Otto Fischer, Der Gang des Menschen, 11. Teil: Die Bewegung des Gesamtschwerpunktes und die \u00e4u\u00dferen Kr\u00e4fte. Abhandl. der math.-phys. Kl. der Kgl. S\u00e4chs. Ges. der Wissensch. Band XXV Nr. 1, Seite 20 ff.\tM. 105.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n15","page":225},{"file":"p0226.txt","language":"de","ocr_de":"226\nNr. 4000. Kehlkopfmodell nach Thi\u00e9ry. Der Apparat stellt ein 15 mal vergr\u00f6\u00dfertes, schematisches Modell des menschlichen Sprechorgans dar.\nDie Knochen und Knorpeln sind durch Aluminiumteile repr\u00e4sentiert, die unabh\u00e4ngig voneinander beweglich sind, und welche durch den Muskeln entsprechende Seitenb\u00e4nder zusammen verbunden werden. Diese B\u00e4nder k\u00f6nnen verl\u00e4ngert bezw. verk\u00fcrzt werden, um die verschiedenen Stellungen der konstituierenden Teile demonstrieren zu k\u00f6nnen.\nNr, 4000 (Seitenansicht).\n\u201e iia \u2022\u00ab?:.\nNr, 4000 (Vorderansicht).\nDer komplizierte Mechanismus der Spannung der Stimmb\u00e4nder\nder darin besteht, da\u00df die Spannung durch die Drehung der verschiedenen Teile um zwei senkrechte Achsen erzielt wird, ist mittels dieses Apparates besonders leicht darzustellen.\tM. 770.\u2014\nNr. 4248. Universalstativ f\u00fcr graphische Experimente. Dasselbe bietet gro\u00dfe Erleichterung bei allen Arbeiten am Kymographion, bei Reizversuchen und dergl. Die Schreibapparate werden mittels Zahnstange und Trieb leicht auf- und abbewegt und sind um die Vertikalachse drehbar. Die Schreibspitzen lassen sich mittels einer Mikrometerschraube fein einstellen. Der Stativstab ist in einer offenen Klemme vertikal und horizontal benutzbar.\tM. 80.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":226},{"file":"p0227.txt","language":"de","ocr_de":"227\nNr. 4250. Universalstativ wie Nr. 4248. In seinem Oberbau leicht und handlich, bietet es auf schwerem Dreifu\u00df montiert den Vorzug unbedingt sicheren, ersch\u00fctterungsfreien Standes bei H\u00f6henverstellung der Schreibapparate durch die Zahnstangen.\nDer gesamte Apparat ist um die st\u00e4hlerne Vertikalachse drehbar und wird durch eine Wirbelschraube fixiert. Alsdann wirkt die Mikrometerschraube zur Feinstellung der Schreibspitzen gegen die Trommel am unteren Ende der S\u00e4ule. Am oberen Ende derselben befindet sich noch ein verstellbarer Anschlagzapfen, durch welchen die einmal innegehabte Stellung der Schreibspitze auf die Trommel leicht wiedergefunden wird. Der Stativstab ist in einem dreh- und fixierbaren Doppelarm gehalten; zur horizontalen Benutzung desselben wird das ganze Stativ auf eine am oberen Ende befindliche Horizontalst\u00fctze gelegt. Die Triebstellung l\u00e4\u00dft sich in jeder H\u00f6he dauernd feststellen.\nNr. 4250\nNr. 4260\nInfolge der vielseitigen Einstellungs- und Verwendungsm\u00f6glichkeit ist dieses Stativ demjenigen Nr. 4248 bedeutend \u00fcberlegen.\nLg. M. 105.\u2014\n(Nr. 4248 und 4250 sind ca. 5 kg schwer und 55 cm hoch.)\nNr. 4253. Fu\u00df-Stellschrauben zur vertikalen Auslotung der Stative Nr. 4248 und 4250.\tM. 15.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN\n15\u2019","page":227},{"file":"p0228.txt","language":"de","ocr_de":"228\nNr. 4260. Universalstativ zu gleichen Zwecken wie Nr. 4250, extra schwer gehalten, mit gro\u00dfem, breitem Dreifu\u00df und massiver Eisens\u00e4ule. Das Prisma mit Zahnstange l\u00e4\u00dft sich gegen die Eisens\u00e4ule um die Vertikalachse drehen, um ihm die jeweilig g\u00fcnstigste Lage zum Kymo-graphion geben zu k\u00f6nnen.\nDas Stativ wiegt 20 kg und besitzt eine H\u00f6he von 65 cm.\nM. 175.\u2014\nNr. 4263. Stellschrauben in die F\u00fc\u00dfe zur vertikalen Auslotung der Stative Nr. 4260.\tM. 20.\u2014\nNr. 4270. Stativ mit langem, um seine Achse drehbarem Stahlstab von 10 mm, mit mikrometrischer Feinstellung. Die grobe Einstellung der Schreibspitzen bewirkt ein Hebel und erfolgt die feine Einstellung alsdann durch Mikrometerschraube.\tLg. M. 48.\u2014\nN. 4273. Stativ mit Zahnstange und Trieb, geeignet als Tr\u00e4ger f\u00fcr Lampen, Linsen, Beleuchtungskugeln, Auerbrennern etc., welche mittels drei Schrauben befestigt werden. Die 30 cm hohe S\u00e4ule kann in ihrem schweren Fu\u00df um die Vertikalachse gedreht werden. Elegant poliert und vernickelt.\tLg. M. 45.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":228},{"file":"p0229.txt","language":"de","ocr_de":"229\nNr. 4275. Injektions-Schlittenstativ nach Ludwig. (Cyon V.) Der die Injektionsflasche zur Durchleitungsvorrichtung aufnehmende Schlitten kann durch die Vertikalschraube leicht und ohne St\u00f6\u00dfe auf- und niederbewegt werden. Der eiserne Dreifu\u00df ist mit Stellschrauben versehen.\nM. 75.\u2014\nNr. 4280. Stativ auf Dreifu\u00df, 55 cm hoch, mittels Trieb noch um 15 cm zu verl\u00e4ngern. Der 25 cm lange und 13 mm starke Stativstab tr\u00e4gt eine Muffe mit einem zweiten, parallellaufenden Stabe. Mittels Mikrometerschraube erfolgt die feine Einstellung der Schreibspitzen.\nDas Stativ kann infolge seiner H\u00f6he f\u00fcr alle Kymographions verwendet werden.\tLg. M. 75.\u2014\nNr. 4281. Stativ auf Dreifu\u00df, 40 cm hoch, mit Trieb und 20 cm langem Stativstab. Mikrometr. Feinstellung wie Nr. 4280. Lg. M. 50.\u2014\nNr. 4281\nNr. 4285 u. 4330\nNr. 4285. Kleines Stativ f\u00fcr leichte Registrierapparate. Mit mikrometr. Feinstellung der Schreibspitzen gegen die Trommel. Lg. M. 15.\u2014\nNr. 4290\u201495. Einfache Stative auf Dreifu\u00df in allen Gr\u00f6\u00dfen. Die St\u00e4be sind aus calibriertem Stahl und passen f\u00fcr alle entsprechenden L\u00f6cher meiner Klemmen und Muffen. (Die den Dreif\u00fc\u00dfen beigesetzten Ma\u00dfe beziehen sich auf denjenigen Kreis, auf welchem der betreffende Fu\u00df Platz findet.)\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":229},{"file":"p0230.txt","language":"de","ocr_de":"230\nNr.\t4290.\tDreifu\u00df,\tDurchm. 18\tcm, Stab\t9x350 mm\tLg.\tM. 2.\u2014\nNr.\t4291.\t\u201e\t22\tV\tV\t10x400\t\u201e\tV\t\u201e 3.-\nNr.\t4592.\t\t22\tV\tV\t13x500\t\u201e\tV\t\u00bb 3.25\nNr.\t4293.\tV\t26\tV\tV\t13x800\t\u201e\tV\t\u201e 5.-\nNr.\t4294.\tV\t\u201e\t35\tV\tV\t20x1000 \u201e\tV\t\u201e 9.50\nNr.\t4295.\tV\t\u00bb\t44\t\u00bb\tV\t22x1500 \u201e\tV\t\u201e 14.-\nNr. 4296. Extra hoher Dreifu\u00df, abgebildet bei Nr. 166, mit 12\u201415mm\nBohrung und Fixierungsschraube\tLg. M. 9.___\nGr\u00f6\u00dfere Stative auf Anfrage.\nDie Preise verstehen sich f\u00fcr einfach schwarzen Fu\u00df.\nNr. 4299. Stellschrauben an den Dreif\u00fc\u00dfen erh\u00f6hen den Preis derselben je nach Gr\u00f6\u00dfe\tum M. 2 bis 15.\u2014\nNr. 4300. Stativ auf halbrundem Fu\u00df, 14:9 cm, Stab 9x350 mm (diese Stabst\u00e4rke wird, wenn nichts Besonderes aufgegeben, f\u00fcr alle\nSchreibapparate verwendet!), vergl. Fig. 4370/75.\tLg. M. 2. \nNr. 4302. Stativ auf rundem Fu\u00df, Durchmesser 7,5 cm, Stab 9-x 250 mm\tLg. M. 1.25\ni\nNr. 4320\u20144328 u. 4360.\nNr. 4320. Eiserne Eicheln E, besonders starke Modelle zur rechtwinkligen Verbindung von Stativ und St\u00e4ben etc. Bohrung 9x10 mm\nLg. M. 1.50\nNr. 4321. Eiserne Eicheln EL Einseitig offen, f\u00fcr St\u00e4be von 9 bis 16 mm, rechtwinklig durchbohrt, mit 10 mm Loch.\tLg. M. 1.60\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":230},{"file":"p0231.txt","language":"de","ocr_de":"231\nNr. 4322. Eiserne Eicheln E\".\tBeiderseits offen,\tf\u00fcr 9 \u201422\tmm\nSt\u00e4be.\tLg.\tM-\t'-75\nNr. 4325. Eicheln aus Messing, klein und elegant vernickelt, offen f\u00fcr 6 bis 10 mm Stab, rechtwinklig durchbohrt mit 8 mm Loch.\nLg. M. 3.\u2014\nNr. 4326. Desgl. vierkantig, mit 8 und 9 mm Bohrg. Lg. M. 1.75\nNr. 4327. Messing - Eicheln M rund, fein vernickelt; mit 9 und 10 mm Bohrung.\tLg.\tM.\t1.75\nNr. 4328. Messing-Eicheln M^ mit dreifacher + und = Bohrung und 2x9 mm.\tLg.\tM.\t2.\nNr. 4330. Gelenkklemme S, Fig. 4285, zur bequemen Verbindung zweier St\u00e4be oder R\u00f6hrchen von 9 und 5 mm Dicke, durch eine Schraube in jedem Winkel einstellbar.\tAbbildg. f.\t229.\tLg.\tM.\t5.50\nNr. 4332. Dieselbe, klein f\u00fcr St\u00e4be von 5 u.\t3 mm.\tLg.\tM.\t4.75\nNr. 4335. Universalklemme zur Verbindung zweier sich kreuzender St\u00e4be von 7 bis 10 mm Dicke, welche in jedem beliebigen Winkel zueinander fixiert werden k\u00f6nnen.\tLg.\tM.\t5.\u2014\nNr. 4336\nNr. 4335\nNr. 4336. Universalklemme zur Verbindung eines 9 mm und eines 10 mm starken Stabes, welche gleichfalls in jeden Winkel eingestellt werden k\u00f6nnen. Durch den Druck nur einer Schraube werden beide St\u00e4be zugleich fixiert.\tLg. M. 8.\nNr. 4340. Messing-Eiche! mit Platte zum Aufsetzen von Flaschen und dergleichen.\tM. 4.\u2014\nNr. 4345. Tischklemme zur Aufnahme von Stativst\u00e4ben etc., welche horizontal und auch vertikal darin befestigt werden k\u00f6nnen. Bohrung 10, 12 oder 15 mm, nach Wunsch.\tLg. M. 6.\u2014\nNr. 4346. Tischklemme wie vorher, nur mit vertikaler Bohrung von 10 oder 12 mm.\tM. 5.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":231},{"file":"p0232.txt","language":"de","ocr_de":"232\nNr. 4348. Tischklemme mit doppelter Auflage, gew\u00e4hrt dem Stativstabe selbst bei schwerster Belastung sicheren Halt. Mit vertikaler Bohrung von 15 mm Durchmesser.\tLg. jyp 7.50\nNr. 4345\nNr. 4348\nNr. 4360. Retortenklemmen\nFeder sich \u00f6ffnend, mit Stab von bis 4328), 20 mm spannend\nNr. 4361.\t30\tmm\tspannend\nNr. 4362. 40\t\u201e\nNr. 4363.\t60\t\u201e\nNr. 4370/4375 u. 4300\nR aus schmiedbarem Gu\u00df, durch 9x200 mm (vergl. Abbild. Nr. 4320\nLg. M. 1.75\nyy yy\nNr. 4340\nNr. 4370. Kugelgeienkklemme, geeignet zum Befestigen von Elektroden, Reagensgl\u00e4sern etc., welche in jede Lage gebracht werden k\u00f6nnen. Ohne Stativ Nr. 4300\tLg. M. 18.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":232},{"file":"p0233.txt","language":"de","ocr_de":"233\nNr. 4375. Muskelklemme. Der die Klemme tragende Stab kann in vertikaler und horizontaler Lage befestigt werden. Zur Zuleitung elektrischer Str\u00f6me ist eine Polklemme vorgesehen. Ohne Stativ Nr. 4300.\nLg. M. 17.50\nElektromotoren f\u00fcr Gleichstrom, k\u00f6nnen direkt durch Schalter Nr. 4415 in Betrieb gesetzt werden. Die Nebenschlu\u00dfmotoren erfordern des Anlassers Nr. 4410.\nNr. 4415\nNr. 4402-7\nNr. 4410\nHauptstrommotor:\tNebenschlu\u00dfmotor.\n\tPS.\tTouren- zahl\ta Volt 6\tb 12\tc 110\td 220\tf 110\tg 220\nNr. 4402.\tV40\t2200\t45.\u2014\t45.\u2014\t45 \u2014\t45.-\t\u2014\t\u2014\nNr. 4404.\t7ie\t2000\t\u2014\t56.\u2014\t56.\u2014\t56 \u2014\t\u2014\t\u2014\nNr. 4406.\t7\u00ab\t1900\t\u2014\t85.\u2014\t80.\u2014\t82.\u2014\t*115.\u2014\t*120.\nNr. 4407.\tVs\t1400\t\u2014\t\u2014\t\t\u2014\t*160.\u2014\t*165.\nNr. 4410. ^erforderlicher Anlasser hierzu .... 22.\u2014\t22.\u2014\nNr. 4411. Drehstrom-Motoren :\nV4 PS. Drehzahl 2800\tf\u00fcr\t110\tod.\t220\tV.\t.\t.\tM.\t95\t-\nNr. 4412.\tV10 \u201e\t\u201e 1380\t\u201e\t110\t\u201e\t220\t\u201e\t.\t.\t\u201e\t70.\t-\nNr. 4415.\tAnlasser\tf\u00fcr vorstehende\tMotoren.............\u201e\t9.\nGr\u00f6\u00dfere Motoren auf Anfrage lt. Spez.-Offerte.\nNr. 4428. Elektromotor auf Stativ f\u00fcr horizontale und\nvertikale\tRotation.....................\u201e\t95.\u2014\nNB. Modell\u00e4nderungen gegen die Abbildungen Vorbehalten!\nNr. 4435. Elektromotor mit Widerstand und Einrichtung zur Redu-zierungderTourenzahl (vgl. Beschreibg. Nr.4440),auf Schieferplatte montiert mit Motor Via PS, 110 Volt, Nebenschlu\u00dfwickelung M. 180.\u2014\nNr. 4436. \u201e\t7l(i \u00ab\t220 \u201e\tM\t\u201e 185.\nNr. 4437. \u201e\t7\u00ab \u00ab\t110 \u201e\t\u201e\t\u201e 240.\nNr. 4438. \u201e\t\u201e\t1/ /6 \u00bb\t220 \u201e\t\u00bb\t\u201e 260.\nGr\u00f6\u00dfere\tMotore\tmit Einrichtung\tauf Anfrage!\t\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":233},{"file":"p0234.txt","language":"de","ocr_de":"234\nNr. 4440. Einrichtung zur Reduzierung der Tourenzahl des Motors\nbis um das 200 fache; bestehend aus starker, doppelt gelagerter Welle, an welcher einerseits das Schneckenrad R2 mit Fixiermutter und andererseits ein zweifacher Schnurlauf S1 vorgesehen ist. Das Schneckenrad ist auswechselbar und wird je eins mit 50, 100 und 200 Z\u00e4hnen\nNr. 4440\nbeigegeben. Die Motorachse erh\u00e4lt eine Schnecke S2. in welche das Schneckenrad eingreift. Den verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen der Schneckenr\u00e4der entsprechend kann das Wellenlager vertikal verstellt werden. (Ohne Motor, Widerstand und Montierung). Vergl. auch Nr. 4575. M. 60.\u2014\nNr. 4450\nNr. 4450. Elektromotor mit Centrifugal - Regulator nach Garten. Die Achse des Motors ist mit einer ringf\u00f6rmigen Feder C verbunden, welche den Platinkontakt P \u00f6ffnet, sobald eine bestimmte Tourenzahl\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":234},{"file":"p0235.txt","language":"de","ocr_de":"235\n\u00fcberschritten wird. Dadurch wird der Hauptstrom unterbrochen und die Tourenzahl auf einer konstanten H\u00f6he erhalten. Durch die Mikrometerschraube kann P in mehr oder weniger festen Kontakt gebracht werden.\nDie vordere Verschraubung der Achse ist eingerichtet zur Aufnahme von Sirenenscheiben, Episkotister, etc.\nMotor f\u00fcr 110 oder 220 Volt und J/1(t PS. ohne Sirenenscheibe.\nM. 135.\u2014\nNr. 4455. Sirenenscheiben je nach Angaben lt. besonderer Offerte! hei\u00dfluftmotor mit ruhigem uud gleichm\u00e4\u00dfigem Gang, bed\u00fcrfen keiner besonderen Wartung.\nNr. 4500. VkuPS mit Gas- oder Petrolbrenner, Gewicht Ko. 15 M. 100.\u2014\nNr. 4501. y25 Nr. 4502. l/Jg Nr. 4503. H\nio \u00bb\n28\n54\n125\n150.\u2014 210.\u2014 300.\u2014\nNr. 4525/6\nNr. 4525. Wasserleitung.\nWassermotor (Turbine) nach Rabe, zum Anschlu\u00df an Kleine Ausf\u00fchrung.\tLg. M. 10.75\nNr. 4526 Desgl. gro\u00dfe Ausf\u00fchrung (18 cm Durchmesser)\nmit Wandhalter.\t\u201e\t23.\u2014\nNr. 4527. Desgl. mit Zahnrad\u00fcbersetzung f\u00fcr langsamen Gang, mit gr\u00f6\u00dferer Kraftentfaltung (20 cm Durchmesser).\t\u201e\t43.\u2014\nNr. 4530. Stativ f\u00fcr vorgenannte Wassermotoren, f\u00fcr Horizontal- und Vertikalstellung.\t\u201e\t11.50\nNr. 4561. Tourenz\u00e4hler mit dreikantiger Spitze f\u00fcr Wellen mit K\u00f6rnerpunkt, mit Hohlh\u00fclse f\u00fcr spitz zulaufende Wellen und Stahlscheibchen f\u00fcr Wellendurchmesser.\tLg. M. 7.50\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":235},{"file":"p0236.txt","language":"de","ocr_de":"236\nNr. 4562. Umlaufz\u00e4hler \u201eExpert\u201c f\u00fcr Rechts- und Linksgang. Infolge Leerlaufs beginnen die Zeiger erst bei Druck auf die rotierende Achse. Die Messung kann auf den ersten Blick abgelesen werden; die R\u00fcckstellung auf Null erfolgt durch Drehung eines seitlichen Knopfes momentan.\tLg. M. 9.50\n\nNr. 4561\nNr. 4564\nNr. 45b4. Tachoskop-Chronometer, zur Bestimmung der Umlaufsgeschwindigkeit und -zahl einer rotierenden Achse durch Kombination eines Tourenz\u00e4hlers mit einem zeitregistrierenden Uhrwerk, bis zu 6000 Touren.\tM. 70._\nNr. 4575\nNr. 4580\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":236},{"file":"p0237.txt","language":"de","ocr_de":"237\nNr. 4575. Tischtransmission mit Einrichtung zur Reduzierung der Tourenzahl des Motors mittels Schnecke bis um das 200fache. Die\nSchnecke S greift in das auswechselbare Schneckenrad R1 ein, dessen Welle doppelt gelagert und vertikal verstellbar ist, um die beigegebenen drei Schneckenr\u00e4der R1\u2014R3 (mit 50, 100 und 200 Z\u00e4hnen) verwenden zu k\u00f6nnen.\tM. 110.\u2014\nNr. 4580. Tischtransmission. Dieselbe dient zur Reduzierung der Geschwindigkeit horizontal oder vertikal schnell laufender Motoren und erm\u00f6glicht die Verwendung derselben, wie Nr. 4575, zum Antrieb von Kymographien, Kontaktapparaten u. dergl.\tM. 60.-\nNr. 4585. Wand- und Tischtransmissionen nach bes. Angaben.\nNr. 4600/3\nNr. 4620/21\nNr. 4600. Cupron-Element, Prim\u00e4relement zur Erzeugung st\u00e4rkerer konstanter Str\u00f6me, beh\u00e4lt selbst bei l\u00e4ngerem Gebrauch seine normale Spannung von 0,8 Volt. Da es immer gebrauchsf\u00e4hig ist, sich nicht abn\u00fctzt und keiner Wartung bedarf, sowie keine Ausd\u00fcnstung sch\u00e4dlicher Gase zeigt, trotzdem aber jederzeit Stromst\u00e4rken, die den sonst gebr\u00e4uchlichen Bunsen- oder Chroms\u00e4ure-Elementen nicht nachstehen, abgibt, ist es den Akkumulatoren, wo es sich um station\u00e4re Anlage handelt, vorzuziehen.\n\t\tGr\u00f6\u00dfe\tI\t40\u2014 50 Amp.-Std., 1\u20142\t\tAmp.\tM. 6.\u2014\nNr.\t4601.\tV\tII\t80\u2014100\t2-4\tV\t\u201e 10.50\nNr.\t4602.\t\tIII\t160\u2014200\t4-8\tV\t\u201e 19.-\nNr.\t4603.\t\u00bb\tIV\t350\u2014400\tGO !_ CT'\tV\t\u201e 32.-\nAusf\u00fchrliche Beschreibung gern zu Diensten.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":237},{"file":"p0238.txt","language":"de","ocr_de":"238\nNr.\t4610. Flaschen-Tauch-Element n.\tGrenet, Vr Liter Inhalt.\tM. 2.75\nNr.\t4611.\tdo.\t\u201e\t\u201e\ti/2\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t4.\u2014\nNr.\t4612.\tdo.\t,,\t\u201e\t1\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t6. -\nNr.\t4613.\tdo.\t\u201e\t\u201e\t2\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t10.\u2014\nNr. 4620. Fleischer-Element, bestes Dauerelement mit Standkohle und Zinkzylinder in Salmiakl\u00f6sung, sehr konstant, findet in der Tele-phonie etc. viellache Anwendung. 16 cm hoch\tM. 2.\u2014\nNr. 4621. Desgleichen,\t24 cm hoch,\t\u201e 3.\u2014\u00bb\nNr. 4625. Meidinger-Element, sehr gleichm\u00e4\u00dfiges Ruhestrom-Element, bestehend aus Standglas, Glasballon, Tasse, Zinkzylinder und Kupferring,\t24 cm hoch M. 2.50\nNr. 4626. Desgleichen,\n30 \u201e\t\u201e\t\u201e 3.50\nNr. 4640/2\nNr. 4630. Beutel-Element, hohe Kapazit\u00e4t und lange Lebensdauer sowie bequeme\tHandhabung.\t16\tcm\thoch\tM.\t2.\u2014\nNr. 4631.\tDesgleichen,\t25\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t3.\u2014\nNr. 4635.\tLeclanch\u00e9-Elemente,\t24\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t2.50\nNr. 4640. Trocken-Elemente \u201eKonstant\u201c, besitzen hohe Spannung und Kapazit\u00e4t, sowie anerkannt lange Lebensdauer. Nach andauernder st\u00e4rkerer Stromentnahme regenerieren sich diese Trockenelemente sehr rasch.\t7\tcm\tDurchmesser\tund\t11\tcm\tH\u00f6he\tM.\t1.50\nNr. 4641.\t8\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t14\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t2.\u2014\nNr. 4642.\t9\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t18\t\u201e\t\u201e\t\u201e\t2.75\nNr. 4690. Thermos\u00e4ule von 30 Elementen, zur Messung der Muskelw\u00e4rme etc. Mit kl. Stativ\tM. 40.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG BERLIN","page":238},{"file":"p0239.txt","language":"de","ocr_de":"239\nThermos\u00e4ulen nach G\u00fclcher, Ersatz f\u00fcr galvan. Elemente. Konstante elektromotorische Kraft, geringer Gasverbrauch bei hohem Nutzeffekt; weder Polarisation noch Ersch\u00f6pfung.\nNr. 4690\nNr. 4691. S\u00e4ule I, 26 Elemente, bei mittlerem Gasdruck 1,5 Volt. Innerer Widerstand ca. 0,25 Ohm, bei gleichem \u00e4u\u00dferen Widerstand = ca. 3 Amp.\tM. 120.\u2014\nNr. 4692. S\u00e4ule II, 50 Elemente, gibt 3 Volt; innerer Widerstand ca. 0,50 Ohm u. 3 Amp.\tM. 205.\u2014\nNr. 4693. S\u00e4ule III, aus 66 Elementen bestehend, gibt 4 Volt; innerer Widerstand ca. 0,65 Ohm. u. 3 Amp.\tM. 250.\u2014\nNr. 4693 eignet sich zum Laden von Akkumulatoren, und allen Experimenten.\nNr. 4700. Akkumulatoren, transportabel, in naturfarben lackiertem Holzkasten eingebaut, mit Deckel und Kontrollschlitz sowie Handgriffen. Die positiven Elektroden sind Gro\u00dfoberfl\u00e4chenplatten, welche eine schnelle Wiederladung gestatten. Zur F\u00fcllung ist Schwefels\u00e4ure von 1,21 spez. Gew. erforderlich. Die Zellen sind mit Einzelableitung versehen, und haben sich ihrer Handlichkeit und starken Stromes wegen in Wundts Laboratorium bestens bew\u00e4hrt.\nKap. ca.\n30 Amp. Std.\n| Max. Ladestrom -kg. 12,7 M. 40-|\t8 Amp. \u201e 17,5 \u201e 48.-\nNr. 4700\tSpg\t4\tV.j\nNr. 4701\t\u201e\t6\t\u201e\nNr. 4702\t\u201e\t8\t\u201e |\t\u00d6U Amp\u2018 \u00f6tU\u2018 | Max. Entladestr. \u201e 22,8 \u201e 75.-\nNr. 4703. Elemente in Hartgummigef\u00e4\u00dfen erh\u00f6hen vorstehende Preise um 20%; sind f\u00fcr Export empfehlenswert.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG - BERLIN","page":239},{"file":"p0240.txt","language":"de","ocr_de":"240\nAkkumulatoren, einfache Ausf\u00fchrung, eingebaut in naturfarbenen Holzkasten ohne Deckel, mit Tragriemen.\nNr. 4710 Spg 4 V. Nr. 4711\t\u201e\t6\t\u201e\nNr. 4712\t\u201e\t8\t\u201e\nKap. ca.\n10 Amp.Std.\nMax. Ladestrom - kg. 4,8 M. 11.\u2014 1,6 Amp.\t\u201e 7. \u201e 15.\u2014\nMax. Entladestr.\t\u201e 9,2 \u201e 18.\u2014\nNr. 4700/2\nNr. 4722\nAkkumulatoren, Einzeizellen in Rippenglasgef\u00e4\u00dfen mit Gro\u00dfoberfl\u00e4chenplatten mit Klemmen.\nNr. 4720. H\u00f6he 21 cm, 9x6 cm 0,6 Amp. Entladestr. 10 Amp. Std. kg 2,8\tM. 6.25\nNr. 4722. Std. kg 5,6\nNr. 4724. Std. kg 8,8\nH\u00f6he 24 cm, 14x8 cm 1,5 Amp. Entladestrom 10 Amp.\nM. 11.\u2014\nH\u00f6he 25 cm, 14x12 cm 3 Amp. Entladestrom 10 Amp.\nM. 17.50\nAkkumulatoren, Doppelelemente in Rippenglasgef\u00e4\u00df mit trennender Mittelwand; 4 Volt.\nNr. 4730. H\u00f6he\t11\tcm, 7 x8,5\tcm. 0,6 Amp. Entladestr. kg 1,8\tM. 3.75\nNr. 4731.\t\u201e\t16\t\u201e\t8 x9 \u201e\t1,2\t\u201e\t\u201e\t\u201e 3\t\u201e\t5.50\nNr. 4732.\t\u201e\t18\t\u201e\t8,5x9.5 \u201e 1,6 \u201e\t\u201e\t\u201e 4\t\u201e\t7.-\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":240},{"file":"p0241.txt","language":"de","ocr_de":"241\nEinfache Widerst\u00e4nde, auf genutetem Schiefer gewickelt mit Handgriff auf Schieferplatte montiert.\nNr.\nNr.\nNr.\nNr.\nNr.\nNr.\n4740. F\u00fcr 1 Amp. max. Belastg.: 55 Ohm | j2x3xl 5\n4741.\n4742.\n4743.\n4744. 4750.\n1,5\n5\n10\n20\n24\n15\n4\n2,5\nM.\n30x5x2,5 }\nMit Skala zum Ablesen des Widerstandes mehr\n12.25\n22.75\n26.50\n3.\u2014\nNr. 4750\nNr. 4760. Universal-Widerst\u00e4nde, bestehend aus zwei nebeneinander liegenden Schieferst\u00fccken mit je 1 separaten Schieber. Die Wickelung des dicken Konstantandrahtes ergibt 0,5 bis 245 Ohm, die des d\u00fcnnen\nNr. 4760\n5 bis 2450 Ohm Widerstand. Sicherer Schleifkontakt mit je 5 Zungenfedern. Nach L\u00f6sung des Verbindungsst\u00fcckes kann der Widerstand f\u00fcr zwei Stromkreise benutzt werden.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":241},{"file":"p0242.txt","language":"de","ocr_de":"242\nNr. 4760. F\u00fcr 0,45 Amp. max. Belast., 420 Ohm I\nk\tq\t;\n\u00bb\t^\tv\tv\tn\t\u00b0\t\u00bb\tI\nNr'476L\t'\tl'5\t\u201d\t\u2022\t\u25a0\t12\u00ab\t\"\tI\tM.\t42.50\nV\t*\t\u00bb\t\u00bb\tJ\u00bb\t\u00f6\t\u00bb\tI\nNr Nr\nAlle Zwischengr\u00f6\u00dfen zu gleichen Preisen lieferbar!\nNr. 4775. \u00f6ef\u00e4lldraht-Widerstand nach Coehn. 20 Windungen auf rundem Schiefer-Klotz von 80 mm Durchmesser\tM. 42.50\nNr. 4780. Derselbe gr\u00f6\u00dfer\tM. 55.\u2014\nNr. 4790. Wheatston\u2019sche Zylinderbr\u00fccke nach Ruhstrat mit Vergleichswiderst\u00e4nden\tM. 250.\u2014\n4762.\n4763.\n3\n10\n5\n15\n45\n4\n18\n2,5\nM. 45.\u2014 M. 47.50\nNr. 4800\nNr. 4800. Universal-Me\u00dfbr\u00fccke nach Kohlrausch zur Messung aller vorkommenden Widerst\u00e4nde zwischen 0,1 \u201410000 Ohm ist infolge seiner kompendi\u00f6sen Form und Zusammenstellung f\u00fcr den Gebrauch im Laboratorium besonders geeignet. Die Me\u00dfbr\u00fccke, die Vergleichswiderst\u00e4nde, ein aperiodisches, sehr empfindliches D\u2019Arsonval-Galvanoskop, sowie f\u00fcr Elektrolyten ein zur Erzeugung von Wechselstr\u00f6men dienendes Induktorium mit Telephon samt der Stromquelle sind in einem kleinen Kasten untergebracht. Der Me\u00dfdraht ist auf einem runden Schieferk\u00f6rper mit Skala aufgerollt, \u00fcber dem eine Kurbel mit Fadenvisier schleift, welche den zu messenden Widerstand direkt in Ohm abzulesen gestattet. Der Vergleichswiderstand ist so zu w\u00e4hlen, da\u00df die Visierung m\u00f6glichst in der N\u00e4he der auf der Skala verzeichneten 1 verbleibt.\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":242},{"file":"p0243.txt","language":"de","ocr_de":"243\nBei Elektrolyten wird zur Abh\u00f6rung des Stromes das Telephon eingeschaltet.\nDie Batterie kann bei Ersch\u00f6pfung, die bei sachgem\u00e4\u00dfer Behandlung erst nach Jahren eintritt, leicht erneuert oder durch andere Stromquelle ersetzt werden.\tM, 145.__\nPr\u00e4z. Volt- und Amp\u00e8remeter. Diese Instrumente sind Pr\u00e4zisionsinstrumente und zeigen infolge der Ausbalancierung der beweglichen Teile in jeder Lage richtig an. Mittels der vorz\u00fcglichen D\u00e4mpfung erfolgt die Einstellung des Zeigers beinahe momentan.\nVoltmeter:\nNr.\t4850.\t3\tVolt\tl\tTeilstrich\nNr.\t4851.\t5\t\u00bb\tl\tV)\nNr.\t4852.\t15\t\tl\tV\nNr.\t4854.\t30\tr>\tl\t\u00bb\nNr.\t4855.\t75\t\u00bb\t1\t\n0,05 Volt . . .\t. . M. 39.\u2014\n0,1 \t\t. .\t39.-\n0,2 \u201e . . .\t. .\t\u201e 39.\u2014\n0,5\t\u201e\t.\t.\t.\t.\t.\t\u201e 39.\n1 \t\t. .\t\u201e 40.-\nGr\u00f6\u00dfere Instrumente, sowie Millivoltmeter nach Aufgabe.\nAmp\u00e8remeter:\nNr.\t4865.\t3\tAmp.\t1 Teilstrich\t= 0,05\tAmp.\t. .\t.\nNr.\t4868.\t5\t*\t1\t\u201e\t-\t0,1\t\u201e\t...\nNr.\t4870.\t10\t\u201e\t1\t\u201e\t=0,2\t\u201e\t...\nNr.\t4871.\t15\t\u201e1\t\u201e\t=\t0,2\t\u201e\t...\nGr\u00f6\u00dfere Instrumente, sowie Milliamp\u00e8remeter nach Aufgabe.\nE. ZIMMERMANN. LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":243},{"file":"p0244.txt","language":"de","ocr_de":"244\nKleine Taschen-Volt- und Amp\u00e8remeter, System Deprez d\u2019Ar-sonval f\u00fcr Gleichstrom, in vernickeltem Geh\u00e4use von 60 mm Durchmesser.\nPr\u00e4z. Voltmeter:\nNr. 4900.\t3\u20140\u20143 Volt Me\u00dfbereich\nNr. 4901.\t5\u20140\u20145\t\u201e\nNr. 4902. 10\u20140\u201410 \u201e\nM. 30.\u2014\nPr\u00e4z. Amp\u00e8remeter:\nNr 4910. 0\u201450 Milliamp\u00e8re Me\u00dfbereich . Nr. 4911.\t0\u2014100\nNr. 4912.\t0\u20141000\nNr. 4913.\t0\u20145000\t\u201e\nM. 35.\u2014\n4920. Tragbares Pr\u00e4zisions-Volt- und Amp\u00e8remeter, System Deprez d\u2019Arsonval f\u00fcr Gleichstrom in poliertem, verschlie\u00dfbaren Nu\u00dfbaumkasten mit Messinggriff. Gr\u00f6\u00dfe des Geh\u00e4uses 20x18x10 cm.\nDas Instrument besitzt regulierbare Nullstellung und 125 mm gro\u00dfe Skala mit Metallspiegel, sowie eine vollkommene aperiodische Einstellung.\nM. 145.\u2014\nNr. 4925. Kapillar-Elektrometer nach v. Frey. Die Kappillare desselben ist sowohl seitlich als auch gegen das Mikroskop durch Schraube und Schlittenf\u00fchrung verstellbar und an beiden Enden mit Zuleitungen f\u00fcr den Strom versehen. Das Druckgef\u00e4\u00df kann durch Triebeinrichtung hochgestellt werden und steht mit einem manometrischen Rohr in Verbindung.\tM. 100.\u2014\nNr. 4926. Kapillar-Elektromotor nach Ostwald.\tM. 48.\u2014\nNr. 4927. Derselbe mit Pr\u00e4zisionsstativ und horizontaler und vertikaler Feinstellung, inkl. Mikroskop\tM. 175.\u2014\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":244},{"file":"p0245.txt","language":"de","ocr_de":"Alphabetisches Inhaltsverzeichnis.\n-\u25a0<>--\nft-\tNr.\nAbblendungsvorrichtung..............1915\nAbwicklungsstativ f\u00fcr beru\u00dfte Registrierstreifen ............. 2935\u20142940\nAdaptometer .........\t370\nAesthesiometer...................900\u2014970\nAichungsmanometer.................. 3825\nAkkumulatoren................. 4700\u20144732\nAkumeter...................... .\t1452\nAmperemeter................... 4865\u20144913\nAnalysator......................... 3970\nAnlasser.......................... 4415\nAnthropometr. Instrumentarium .\t.\t840\nAorten-Stromaiche.................. 3245\nApparat z. Analyse v. physiognonr.\nBeweg, d. Stirnmusk............ 505\nApparat z. Aufzeichn, d. Muskelkraft 1160 Apparat f. d. Beil-Versuch . . . 3570 Apparat z. Darst. d. Kontrastfarben 550 Apparat z. Demonstr. d. bl. Fleckes\nu. periph. Sehen................398\nApparate z. dreidimens. Analyse .\t501\nApparate z. Exposition opt. Reize .\t741\nApparat z. Fixation d. Wirbels\u00e4ule 3565 Apparat z. Qenauigkeitspr\u00fcfung des\nAugenma\u00dfes...................... 40\nApparat z. Pupillenuntersuchungen. 495 Apparat n. Ranschburg .....\t750\nNr\nApparat f\u00fcr Sehsch\u00e4rfepr\u00fcfung 385\u2014395\nApparat z. Variation eines Rechteckes ....................... 158\nApparat z. zeitl. Messung des Knieph\u00e4nomens ................... ...\t504\nApparat z. zeitl. Verschiebung . .\t670\nArbeitssammler.................... 3553\nArmauflagestativ.................. 2960\nArmlagerung...................1100\u20141105\nArmmanschetten ..... 3041, 3120\nArmzylinder....................... 3051\nArmplethysmograph .... 3044, 3050\nArterienkan\u00fclen................... 3300\nArteriograph...................... 3850\nAtemvolumenschreiber...............3810\nAtmungsapparat (Respiration) 3280\u20143283\nAufnahmekapsel.....................1515\nAufsatzgewichte.....................976\nAugenmuskelmodell.................... 2\nB.\nBar\u00e4sthesiometer....................941\nBeleuchtungsvorrichtungen 655, 1271, 3963\nBeobachtungsrohr....................596\nBeru\u00dfbrenner...................... 2792\nBeru\u00dflampen................. 2791, 3204\nBeru\u00dfrad.......................... 3205\nBeru\u00dfschiene. ...\t....\t3206\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":245},{"file":"p0246.txt","language":"de","ocr_de":"246\n\t\tNr.\t\tNr.\nBeru\u00dfvorrichtung\t\t2780-\t-2795\tDoppelspalt\t\t. .\t290\nBeru\u00dfte Registrierstreifen . .\t2750,\t2760\tDrehkontakte\t\t. .\t1953\nBeutelelemente\t\t\t4630\tDreifacher Rotationsapparat .\t. .\t185\nBinaureales Stethoskop . . .\t\t3150\tDreifu\u00dfstative\t\t4290\u20144296\nBleigewichte .......\t1130,\t2301\tDruckbogen mit Reizen .\t.\t.\t. 755\u201471\nBlutdruckme\u00dfapparate . . .\t3090-\t-3210\tDruckreize, elektrom. Hebel .\t. .\t917\nBrachialis-Pulswellenschreiber\t\t2965\tDruckwagen\t\t. 974\u2014978\n\t\t\tDuplikator-Umschalter .\t.\t.\t. . 1748\nc.\t\t\tDurchstr\u00f6mungsapp\t\t. . 3520\nCardiographen\t\t\t2975\tDurchst\u00f6mungsapp.f.\u00fcberleb. Organe 3527\t\nCan\u00fclen\t\u25a0 . .\t3300-\t-3315\tDynamometer\t\t1070\u20141080\nCarotispulsaufnahmekapseln .\t2990-\t-2996\t\t\nCephalometer ....\t\t855\tE.\t\nChronograph .......\t\t1840\tEicheln, eis. u. messing. . .\t4320\u20144328\nChronograph n. Wundt .\t,\t.\t\t2300\tEinfache Registrierapparate\t2505\u20142540\nChronometer\t\t1250,\t1860\tEinfache Widerst\u00e4nde .\t. .\t4740\u20144750\nChronoskope \t\t1260-\t-1290\tEinricht, f. fortlf. Papier .\t.\t2002, 2104\nChronosk.-Kontrollkontakt .\t.\t\t1265\tEinrichtung f. Registrierplatten\t. . 1202\nCupron-Elemente\t\t\t4600\tEinrichtung z. Selbsteinstellung . .\t203\t\nCyrtometer\t\t\t\t850\tEinrichtung f. Vergleichsfarben\t. . 202\n\t\t\tEintonsignal . \t\t\t. .\t1428\nD,\t\t\tEisenzylinder f. Pulsversuche\t. . 3000\nDauerkontakte\t\t\t1953\tElektr. Sirene\t\t.\t.\t1871\nDekadenz\u00e4hler\t\t\t1810\tElektroden .......\t3580\u20143600\nDemonstrations-Aesthesiometer .\t.\t\t970\tElektrokymographion ...\t. . 2450\nDemonstrations-Chronoskop .\t\t1270\tElektrom. Ausl\u00f6sung\t .\t. . 2310\nDemonstrations-Ged\u00e4chtnisapparat.\t\t775\tElektrom. Druckwage\t. .\t977\nDemonstrations-Ophtalmotrop\t\t1\tElektrom. Kontaktapp . .\t.\t. 3562\nDeprezsignale\t\t\t1820\tElektrom. Reizhebel\t.\t.\t.915\u2014917\nDezimalen Apparat .\t.\t.\t\t635\tElektrom. Rotationsapp. .\t.\t. .\t250\nDiaphragma\t\t\t155\tElektrom. Schallhammer . .\t. 1425\nDichord .......\t\t1692\tElektrom. Stimmgabeln . .\t.\t1700\u20141720\nDifferenz-Flimmerphotometer\t\t425\tElektrom. Unterbrecher .\t.\t.\t1411\nDifferentialmanometer .\t.\t\t3822\tElektrometer .\t. . . . .\t4925\u20144927\nDonders Schema ....\t\t3500\tElektromotoren\t\t4402-4450\nDoppelaesthesiometer .\t.\t\t902\tElektro-pneum. Marke .\t.\t.\t. . 1858\nDoppelhebel\t\t\t3892\tElemente, galvan.\t\t4600-4642\nDoppelmanometer .\t.\t.\t.\t\t3832\tEpiskotister\t\t. .\t150\nDoppel-Olfaktometer .\t.\t\t1051\tErgographen \t\t1100\u20141150\nDoppel-Relais\t\t\t1749\tEwaldsche Wippe\t\t. . 1375\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":246},{"file":"p0247.txt","language":"de","ocr_de":"247\nF.\tNr.\nFallapparate................ 1310,\t1435\nFallphonometer............... 1440\u20141448\nFalltachistoskop................592\nFarbenmischapparate.......... 235\u2014260\nFarbenscheiben................125\u2014134\nFarbige Gelatine............... 138\nFarbige Papiere...............120\u2014134\nFarbenkreisel .................160\u2014215\nFarbschreiber ..................... 3870\nFederkymographion.............. 2509\nFedermanometer................. 3821\nFedersignale........................ 1830\nFederpendeltachistoskop ....\t625\nFederunterbrecher................ .\t1725\nFeuchte Kammer.................. .\t3902\nFiguren n. Martius-Matzdorf ...\t55\nFingerh\u00fclse....................1108\nFingerplethysmograph........... 3070\nFingerschl\u00fcssel................ 1396\nFixiereinrichtung.............. 2800\nFixierkuvette.................. 2801\nFixierl\u00f6sung................... 2805\nFiaschenelemente...............4610\nFleischer-Elemente............. 4620\nFlimmerphotometer...............420\nFortlaufendes Papier. . . . 2002,\t2104\nFroschbrett mit Knieklemme . . . 3567\nFroscbherz-Apparat............. 3530\nFroschherz-Doppelhebel......... 3890\nFroschherzmanometer............3515\nFroschklemme z. \u00d6ffnen d. R\u00fcckenwirbel ...................... 3569\nFroschpanzer ...................... 3568\nFroschpistole . ................... 3575\nFunkenzieher...................1920\nFu\u00dfplethysmograph.............. 3065\nF\u00fchner-Registrier-Apparat ....\t2506\n6.\nGallenfistelkan\u00fclen............ 3308\nNr.\nGaltonpfeife.......................1698\nGangmodell................... 3985\u20143988\nGalv, Elemente.............. 4600\u20144642\nGasgl\u00fchlichteinrichtung .....\t566\nGed\u00e4chtnisapparate............. 750, 791\nGef\u00e4ildraht-Widerstand............ 4775\nGeh\u00f6rmesser........................1452\nGelatine, farbig .................. 138\nGelenkmechanismus n. O. Fischer . 3995 Gewichte ..... ..... 2301 Glac\u00e9papier f. Kymogr. . . . 2705\u20142740 Gl\u00e4serkasten f. opt. Bank ....\t401\nGlasma\u00dfst\u00e4be........................3950\nGlaspfeifchen...................... 3865\nGleichheits- u. Kontrastphotometer .\t415\nGummimanometer..................... 3820\nGraph. Chronometer................. i860\nGrenzpfeife .........\t1698\nGummimanschetten .... 3041, 3120\nGummischlauch................. .\t1515\nGummistrumpf................. 3058\u20143067\nG\u00fcrtelpneumograph..................3012\nH.\nHaaraesthesiometer..................900\nHaemodromograph................... 3230\nHaemodromometer.................... 3233\nHandzitterapparat n. Sommer...\t501\nHefnerlampe.........................440\nHei\u00dfluftmotore.................... 4500\nHeizspitzen..................... 960\u2014965\nHelligkeitsskala ......\t129\u2014130\nHelmholtz\u2019 Kompensation ....\t1202\nHering\u2019sche Schleifen . 2003, 2105, 2521\nHerzhebel . . . .................. 3893\nHerztonapparat.................... 2970\nH\u00f6rsch\u00e4rfepr\u00fcfer....................1450\nHydraul. R\u00f6hren............... .\t3250\nI.\nJalousieverschlu\u00df z. Darb. opt. Reize 645\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":247},{"file":"p0248.txt","language":"de","ocr_de":"248\nNr.\nInduktionsapparate .... 1900\u20141907\nInjektionsschlittenstativ.......... 4275\nIntensit\u00e4tsr\u00f6hren.............. .\t1455\nInterferenzapparat .......\t1495\nK.\nKan\u00fclen...................... 3300\u20143315\nKaolinr\u00f6hren........................1052\nKardiographen...................... 2975\nKarotiskapseln............... 2990, 2995\nKartenwechsler ................ 734, 740\nKautschukschlauch ......\t1515\nKautschuktypendruckerei ....\t795\nKehlkopfmodeli..................... 4000\nKehltonschreiber....................1512\nKinematometer.......................1090\nKlaviertaster.......................1360\nKlemmen...................... 4320\u20144375\nKlinostaten........................ 2400\nKnieph\u00e4nomen-Apparat.................504\nKomplikationsuhr.....................660\nKomplikationsversuche App. f. 650\u2014651\nKontaktapparate.............. 1761, 3562\nKontakte .....\t1380, 1951-1954\nKontakteinrichtung ..................772\nKontaktpendel.......................1320\nKontaktuhren.................. 1764\u20141785\nKontinuierl. Resonatorenapparat, . 1550\nKontrollapparat.................... 2320\nKontrollfallapparat .... 1312\u20141313\nKontrollhammer................ 1300\u20141306\nKontrollkontakt f. Chronoskop . . 1265 | Kontroll-Kreis-Segment ..... 1201\nKontrollpendel......................1330\nKoordinatenme\u00dfapparat.............. 3980\nKopfhalter ........................ 3336\nKopfmesser...........................860\nKreissegment f. Spaltpendel . . .\t1201\nKugelgelenkklemme.................. 4370\nKurvenanalysator................... 3970\nNr.\nKurvendreieck................ 3955\nKurvenme\u00dftisch............... 3960\nKymographions................ 2000\u20142541\nKymographion-Papier . . . 2700\u20142740\nL.\nL\u00e4ngenma\u00dfstab ......................840\nLagerung f. Trommeln.........2810\nLamellenhebel................1460\nLamellenpendel ....................1458\nLaternen....................... 381, 384\nLeclanch\u00e9-Elemente ......\t4635\nLidschl\u00fcssel.................1400\nLinsen-Stereoskop............. 54\nLippenschl\u00fcssel..............1397\nListing\u2019sches Gesetz: Mechanismen\nz. Darstellung d. Bewegungen 20\u201424\nM.\nMagenfistelkan\u00fclen ....\t3305\u20143307\nManometer ....\t3820\u20143833, 3845\nManometr. Flamme....................1575\nMarey\u2019sche Tambours\t.\t.\t.\t3750\u20143775\nMarkiermagnete......... 1800\u20141815\nMarkiervorrichtungen\t.\t.\t.\t1865, 3238\nMaulsperre ....................... 3332\nM\u00e4usehalter........................ 3343\nMaximal-Minimal-Manometer\t.\t. . 3845\nMechanismen u. Mod. z. Darstellg.\nd. Beweg, n. d. List.\tGes.\t.\t20\u201424\nMeidinger-Elemente ................ 4625\nMe\u00dfbr\u00fccken......................... 4800\nMessingeicheln......... 4325\u20144328\nMetallst\u00e4bchen.......................953\nMetalltonograph.....................3815\nMetronome.............. 1741\u20141751\nMillimeterpapier....................1126\nMomentankontakte ...................1954\nMotorantrieb ............... 2004, 2103\nMotoren................ 4402\u20144450\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":248},{"file":"p0249.txt","language":"de","ocr_de":"249\nNr.\nMotorkymographion................ 2050\nMuskelhebel...................... 3895\nMuskelklemme..................... 4375\nMyographion .......... 2635\u20142640, 3910\nMyographion-Zylinder............. 2635\nMyogr. Reiz- u. Schreibvorrichtung 2528\nN.\nNachbilderapparat Nulldruckventil , . .\n560\n2985\no.\n\u00d6ffnungskontakte . . Ohrplethysmograph Olfaktometer . . . Onkograph .... Onkometer .... Operationsbrett . . Ophthalmograph . . Ophthalmotrop . . . Optisches Auge . . Optische Bank . . . Optischer Reizapparat\n. . . 2524 . . . 3080 . . . 1050 . . . 3508 . . . 3505 . 3330\u20143340 . . . 10 . . . 2 . . .\t410\n. . .\t400\n. . .\t730\nP.\nPansphygmograph ................... 2993\nPapier, satiniert und glaciert 2700\u20142740\nPapier, farbig.................. 120\u2014134\nParallelogramm..................... 158\nPendel.........................1320\u20141335\nPendelapp. f. Komplikat.-Versuche .\t650\nPendelhahn .........................1462\nPendelmyographion...................1210\nPendeltachistoskop...................620\nPendelunterbrecher..................1733\nPerimeter.................... 376 -388\nPfeilsignale........................1830\nPhotogr. Registrierung ..... 2150\nPhotometer.......................415\u2014450\nPhysiolog. Besteck .... 3360\u20143361\nNr.\nPistonrekorder.................... 3805\nPlethysmographen............. 3040\u20143080\nPneumat. Apparat.................. 3028\nPneumat. Ringe.....................3169\nPneumo-Dynamometer................ 3030\nPneumographen .....................3010\nPohl\u2019sche Wippen .......\t1370\nPolygraph......................... 2922\nPotenzf\u00fchlhebel .................. 3892\nProjektionsapparate.................300\nProjektionsobjekte f. opt. T\u00e4usch. .\t48\nPr\u00fcfungsapparat des Augenma\u00dfes .\t40\nPseudo-isochromat. Tafel ....\t100\nPulsophon........................ 2955\nPupillen-Untersuch.-Apparat .\t495\u2014496\nQ.\nQuecksilbermanometer............ 3828\nR.\nR\u00e4umliches Modell.................... 3985\nRanschburg-Ged\u00e4chtnis-Apparat 750, 760 Raumschwellen-Apparat .....\t42\nReaktionstaster .....................1350\nRechenapparate .......................742\nReduzierung d. Tourenzahl . . . 4440 Reflexmultiplikator n. Sommer , .\t503\nRegistrierapparate, einfach 2505\u20142540 Registrierapparate n. Pfeffer . . . 2375 Registrierstreifen, beru\u00dfte .\t. 2750, 2760\nRegistriertrommeln .... 2600\u20142611\nReiseregistrierapparate............. 2850\nReisetonometer . ....................1540\nReizelektroden................ 3595\u20143599\nReizhebel, elektrom.............. 915\u2014917\nReizkarten................. 617, 735, 753\nReizschlagw\u00e4hler.....................1870\nReizschl\u00fcssel m. Markiervorricht. .\t1395\nRelais . ............................1411\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":249},{"file":"p0250.txt","language":"de","ocr_de":"250\nNr.\nReserveglasr\u00f6hren............. 3838\u20143839\nReserveschwimmer................... 3837\nReservetrommeln............... 2550\u20142560\nResonatoren-Apparat.................1550\nRespirationsapparate............... 3280\nRetortenklemmen.................... 4360\nRheochord...........................1268\nRheostaten.................... 4740\u20144780\nRiva-Rocci-Blutdruckmesser . 3100\u20143137 Rollenpapier ....\t1128, 2700\u20142709\nRotat.-Apparate.......... 185, 250, 690\nRotat.-App. f. seismogr. Autzg. . . 2350\nRotat.-Tachistoskop............ 600, 610\nRotier. Schallunterbrecher ....\t1490\nRotier. Spiegelapparat...............815\nRotier. Spiegel.....................1575\nRu\u00dfrollen..................... 2750\u20142760\nRu\u00dfstreifen-Kymographien . . 2125, 2242\nRu\u00dfstreifen-Registrierapparat 2850, 2851\nS.\nSechsfacher Markiermagnet . . .\t1806\nSehsch\u00e4rfepr\u00fcfer............... 385\u2014395\nSeismogr. Rotat.-Apparat .... 2350 Selbsteinstellung d. Sektoren . . .\t203\nSelbstt\u00e4t. Senkung .... 2001, 2101 Selbstt\u00e4t. Z\u00e4hler d. Hubleistung. . 1135\nSerres fines...................... 3480\nSignaluhr..........................1790\nSirene, elektr.,...................1871\nSommers Apparate............... 501\u2014505\nSpaltpendel .......................1200\nSpannapp. f. Froschmuskel . . . 3560 Spektrale Farbenmischung ....\t290\nSpektrometr. Apparat................295\nSpektroskop. Einr. f. Proj.-App. 300\u2014350\nSphygmographen............... 2900\u20142951\nSphygmomanometer .... 3090\u20143210\nSpygmotonograph .................. 3200\nSpiegelapparate ...............815, 820\nNr.\nSpiegelstereoskop . .................. 56\nSpiegeltachistoskop.............630\nSpirometer................... 3026\u20143035\nSprachmelodieapparat...........1520\nSprachwellenzeichner...........1510\nSummationspendel...............1335\nSch.\nSchallhammer................... 1425\u20141426\nSchallpendel...................1430\nSchallschl\u00fcssel................1410\nSchalltrichter..................... 1418\nSchallunterbrecher........... 1485, 1490\nScharnierschreibhebel.......... 3873\nSchiebma\u00dfe............................865\nSchirmvorrichtung...............567\nSchleifeneinrichtungen . 2106, 2130,\t2521\nSchleifkontakte................... . 1951\nSchleuderhahn..................1461\nSchleudervorrichtung.................2514\nSchlitten-Induktionsapparate 1900\u20141907\nSchl\u00fcssel.....................\u2022\t.\t1390\nSchnellwasserw\u00e4rmer................. 3540\nSchreibapparate z. Ergograph . .\t1109\nSchreibhebel................... 3873\u20143880\nSchreibkapseln................. 3750\u20143775\nSchriftdruckregistrierer.............1065\nSchriftwage..........................1068\nSchulergograph.......................1129\nSchutzkasten .... 2160, 2315, 2455\nSchwellenwage.........................910\nSchwerpunktsmechanismus . .\t.\t3995\nSchwingende Feder....................1850\nSt.\nStative.................4248\u20144302, 2541\nStereoskope....................54, 60\nStethograph......................... 3020\nStethometer...........................850\nStethoskop...........................3150\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":250},{"file":"p0251.txt","language":"de","ocr_de":"251\nStimmgabelapparat . . .\tNr. . . .\t1720\nStimmgabeln\t\t. 1600-1715\nStimmpfeifen\t\t. . . 1696\nStirnmuskulaturapparat . .\t. . .\t505\nSt\u00f6pselkontakte ....\t. 1380\u20141382\nStoppuhren (}f6 Sek.) . .\t. 1250-1254\nStrahlenfilter \t\t. . .\t383\nStreckung, Einr. f\u00fcr, z. ergogr\tVers. 1101\nStroboskope\t\t. . .\t30\nStromuhren\t\t. .\t3235\nT.\t\nTachistophone ...\t.\t. .\t1475\nTachistoskop. Apparate\t590\u2014640\nTachistoskop. Trommel\t. . . 2530\nTachoskop-Chronometer\t. . 4564\nTaschenmanometer , , .\t.\t. . 3160\nTaschensphygmomanometer\t3135\u20143140\nT\u00e4uschungen, geometr.-opt.\t...\t45\nT\u00e4uschurigsfiguren . .\t.\t. .\t35\u201437\nT\u00e4uschungsgewichte .\t985-992\nT\u00e4uschungslineal ....\t. . .\t995\nT\u00e4uschungsobjekte f. Proj.-App.\t48\t\nTafeln m. geometr.-opt. T\u00e4usch. 45, 825\t\nTaktierapparat\t\t.\t. .\t1940\nTambours \u2014 Marey . . .\t. 3750\u20143775\nTaschen-Volt- u. Amperemeter 4900 -4913\t\nTauchelemente .....\t. 4610-4613\nTeilring\t\t. . .\t146\nTelegraphentaster ...\t. . .\t1353\nTetanomotor\t....\t. 3550\nThermaesthesiometer . .\t...\t950\nThermos\u00e4ulen .....\t. . , 4690\nTigerstedt Schreibhebel. .\t. . . 3900\nTintenschreiber\t\t. . . 3870\nTisch f\u00fcr Chronograph\t. . 2315\nTischklemmen\t\t. 4345-4348\nTischtransmission ....\t. . . 4575\nTonographen\t\t. 3815\u20143821\nTonometer ......\t. . . 3165\nNr.\nTourenz\u00e4hler..................... 4561\nTransmissionen ............. 4575\u20144585\nTransmissionschronograph\t.\t.\t1740\nTransmissionssphygmograph\t.\t.\t.\t2950\nTreppenschreibung................ 2420\nTrockenelemente.................. 4640\nTrommelkymographion . . . 2000\u20142541\nTrommellagerung...................2810\nTropostereoskop.................... 60\nTurbinen (Wassermotoren)\t.\t,\t.\t4525\nu.\n\u00dcbertragungsrolle f. Streckung . .\t1101\nUhr f. Komplikat.-Versuche . . .\t660\nUhrwerke f. Farbscheiben .\t160\u2014161\nUmlaufz\u00e4hler....................... 4562\nUniversal-Klemmen .... 4335\u20144336 Universal-Kontaktapparat ...\t1950\nUniversal-Me\u00dfbr\u00fccke................ 4800\nUniversal-Projektionsapparat 300\u2014350\nUniversal-Schreibhebel............. 3880\nUniversal-Stative............ 4248\u20144260\nUniversal-Widerst\u00e4nde.............. 4760\nUnpolaris. Elektroden.............. 3580\nUnterbrechungsvorrichtungen . . . 1760,\n1930, 2390\nUskoff-Apparat .................... 3200\nV.\nVenenpulskapseln.................. . 2998\nVereint. Kymographions .\t. 2505\u20142540\nVergleichstarben.....................202\nVergleichsgabeln....................1610\nVergleichsgewichte...................981\nVergleichstachistoskop...............640\nVertikalinduktorium................ 1905\nVertikalschreiber.................. 3882\nVisierlampe f. Adaptometer ...\t371\nVoltmeter ................... 4850, 4900\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":251},{"file":"p0252.txt","language":"de","ocr_de":"252\n\tNr.\nVolumschreiber\t\t. 3780\nVorrichtg. z. Scheibenschneiden .\t.\t140\nVorschaltwiderstand\t\t. 4775\nw.\t\nWandtransmission\t\t. 4585\nWassermotore.............. 4525\nWasserw\u00e4rmer..................... 3540\nWellenzeichner................... 3800\nWheatstonsche Zylinderbr\u00fccke . . 4790\nWiderst\u00e4nde................. 4740\u20144780\nWilliams Durchstr\u00f6m.-Apparat . . 3520\nNr.\nWippen..............................1370\nWollproben .........\t105\nZ.\nZahnschl\u00fcssel.......................1399\nZehnfacher Reaktionsapparat . . .\t1360\nZeiger am Bogen.................... 2430\nZeitmarke ..........................1853\nZeitsinnapparate............. 1945, 1950\nZirkel f. Kopfmessungen ....\t858\nZirkelstethograph.............. .\t3021\nZuckungstelegr..................... 3573\nZwischenventil..................... 2985\nE. ZIMMERMANN, LEIPZIG \u2014 BERLIN","page":252}],"identifier":"lit24265","issued":"1912","language":"de","pages":"264","startpages":"264","title":"Psychologische und Physiologische Apparate. Liste 25","type":"Trade Catalogue"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T12:53:17.403256+00:00"}
