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Illustrirtes Thierleben: eine allgemeine Kunde des Thierreichs. Sechster Band. Wirbellose Thiere

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{"created":"2022-01-31T13:26:22.461529+00:00","id":"lit29462","links":{},"metadata":{"contributors":[{"name":"Brehm, Alfred Edmund","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Hildburghausen: Bibliographisches Institut","fulltext":[{"file":"a0001.txt","language":"de","ocr_de":"5t. G. Sre\u00efjm\u2019\u00ea\n\n$ed)|tfr $anl>.\nSirBe\u00fcofe \u00a3l)tere*","page":0},{"file":"a0003.txt","language":"de","ocr_de":"Sttuf\u00eericte\u00e9\n4 t \u00ee 4\n(Sine allgemeine\n\u00c4uitbc b t\u00e9 XJjievretcM \u00bbon %. \u20ac. \u00f4rrljiii.\n2Jlit TOi\u00eebmtgen, au\u00eagef\u00fcf)rt unter ber Seitung bon 9\u00ce, ^retfturner unb \u00aedjmtbk\nSedjl\u00eeer\nbon (\u00a3+ & \u00a3ajd)enfcrg nnb 03far Sdjmibt\n\u00a7t\u00efbburgl)intfetu\nVerlag b e \u00a7 SBibliogra\u00eepbtjdjen $ n ft 11 u t \u00ea.\n1869.","page":0},{"file":"a0004.txt","language":"de","ocr_de":"Stlte 3\u00eeetf)te tiom SSerleger sorSe^alten.\nF\u00dcR\n5*10.03 x*\n.\ni-\nMAX-PLANCK-INSTIT\u00dcT\nWISSENSCHAFTSGESCHICHTE\nBibliothek\n","page":0},{"file":"a0005.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a3 th en\n^pinncntljifrc\nbon\noS. J. ^afd)cn\u00dfctg.","page":0},{"file":"p0001.txt","language":"de","ocr_de":"d:in \u00efUirli auf \u00eeias Tcbrn ber d\u00eefanmtjjett.\n3ufevin\u00f6Uc^e fliegen, pjj\u00efidje 'Spinnen, Bunte Scinuetrerlinge, flei\u00dfige \u00fctmeifen, Beu i\u00eeciief-fd;ritt liebenbe Hrebfe, S\u00df\u00fcrtner mit unb ohne i\u00dfetue, fie ade unb nod) biele anbere, ben genannten nahe fteljeitbe Spiere fodeit im ^olgenben borgef\u00fchrt Serben, bamit mir fie in i\u00dferfon eben fo gut, tnie in ihrem Seben unb Freiheit n\u00e4her kennen lernen. ^Befentlicf) aitberS geftaltet fidj baS allgemeine Sitb, metheS \u2018voix bon ihrer H\u00f6rpertradjt erbalten beim Sergleidj mit allen ben gieren, mcldic in ben bora\u00fcgehenbeit f\u00fcnf S\u00e4nbeit unfere Sufmerff amfeit in fo ljbhem \u00a9vabe feffelten. SB\u00e4hrenb bei ben \u00a9\u00e4ugern, S\u00f6geln, Smphhieit unb giften ein inneres Hnohenger\u00fcft mit ber SBirbelf\u00e4ule al\u00bb fpauptftamm bie \u00a9t\u00fchpunfte f\u00fcr alle nad) augeit ficb anfebenbe gleifhtljeile barbietet unb, burd) biefelben berlj\u00fcllt, feine \u00a9lieberuitg nicht gitr \u00a9djatt tr\u00e4gt, umgibt hier ein bielfadj geglichener Sanier bon berf hieb euer ip\u00e4rte als fogeitan\u00fcteS \u201efpantffeiet\" baS gange Sbier, bilbet bas geftefte an ihm unb fdjliegt bie metheit Sljeile in feiner inneren H\u00f6hlung ein. Surd) biiitne $\u00e4itte ftitb bie mehr ober Weniger ringf\u00f6rmigen \u00a9tfufc beS \u00a9feletS berbitnbeit unb fomit beit'\u00a9lteberthiereit (Artkrozoa), mie man fie int \u00a9egettfahe gu ben S\u00fccfgrattl)iereu genannt hat, bie Seioegltd)fett beS H\u00f6rperS gefiebert. SaS Hnohenger\u00fcft ber SSirbelthiere befteht im SBefentiicpen aus Half, baS jpautffelet ber \u00a9Iteberthiere a.uS einer eigenthnntliehen, in 2Iei)fali unl\u00f6slichen, fticfftoffhaltigen \u00a9ubffang, bie man \u00a9hitiu genannt hat. Siefelbe l\u00e4gt auch JjinfldjtUdj ihrer \u00a9eftaltnng feinen Sergleid) mit ben Knochen gtt. Sie Seine, too fie bort u\u00f6thig mareit, in ber h\u00f6djftcit galjl nur burd) gioei 5\u00dfaare bevtreten, fontnten hier, too fie einmal bor\u00efjanbeit ftitb, minbejtenS in brei paaren oor, f\u00f6niten aber auch noch biel zahlreicher fein. Sie burchgreifenben Uitterfchiebe int \u00e4ugereit Saue ber beibeit genannten \u00a9ruppeit bebittgeit nat\u00fcrlich and)' ihr SuSeiitaitbergeheit in ber inneren Organifation. Sie \u00a9lieberthiere athmeu nicht burd) ben Stunb unb unter Seihilfe bon Bungen ober Kiemen, mie jene, fonbern ihr ganger Korber nimmt burd) feitlidje Seffnungen, bie fogettannten Snftl\u00f6djer.unb ein in ihm fein bergmeigteS S\u00f6hrenfpjtem (Srad)een) barait Sheil, mag immerhin manchmal Hiemeitbilbung bamit iit Serbittbung fteheit. Ser jpanptftamm ber Slutgef\u00e4ge'liegt am S\u00fccfeit lang, ber beS Serbenfpfte-mS am Sand)e unb hat feinen \u00a9entrai-\u00ffuu\u00eft nicht im \u00a9ehint, fonbern gleichfoichtige Shcile reihen ftcfj als fnotige Sitfdjmellungeit, bie fogeitannten \u00a9anglienfitoten, bon born bis hinten auf ber Saudjfeite aiteinaitber. \u00a9intteSiberf: geuge ftitb borljanben, aber nicht f\u00fcr alle f\u00fcnf \u00a9inn\u00e9 nahmeisbar, bor allem feine \u00a3%'en unb feine Safe in ber bei ben SMrbelthiereit ernannten Steife, unb fotoeit unfere \u00fc\u00dfiffeufdjaft reiht, bismeileit an anbereit H\u00f6rpertl)eileit, als am Hopfe.\nSebeit ben eben nur angebeuteteit ttnterfd)iebcu gmifdjeu beit \u00a9lieber: unb SBirbelthieren befteht anh Uebereinftimmnitg giuifdfeu ihnen iit anbereit als fold)eit f\u00fcnften, bie nnnmg\u00e4itglid) n\u00f6tl)ig\n\u00eeafe^enberg, hniMtofe Spiere. (Sretjm, ^ierle\u00f6en. VI.)\t^","page":1},{"file":"p0002.txt","language":"de","ocr_de":"2\n(Sin Blid auf ba3 Selen ber \u00a9efamntt^eit.\nfinb, um ba\u00a7 \u00a9pier zu einem \u00a9piete \u00fcberhaupt gu machen. (Sin fpmmetrifcpcr K\u00f6rperbau unb bie Trennung je-bev Slrt in ein m\u00e2nnticpe\u00ea unb loeiblicpel \u00a9efepteept \u00a7aben beibe \u00a9piergruppen mit einanber gemein.\n$u \u00a9rto\u00e4gnng, bap jtd) zu ben beiben pd)tig mit einanber Derglicpenen \u00a9ruppen noep bie br\u00fcte bei* Bauddpiere gefeiten muff, um ba\u00ea grope Steicp ber 3\u00dc^ierix)elt beifammen zu ^aben, bap ferner bie \u00a9\u00dfirbeltpiere bie hier erften klaffen be\u00ea B\u00e2ter Sinne umfaffen, bap enblicp ber @e= nannte bie^nfelten unb SB\u00fcrmer in feinen noch \u00fcbrigen beiben testen Staffen unterbringt: ergibt fid) Don felbfi ein Uuterfcpieb gU)ifd)en bem Begriff Don i^nfelt unb S\u00dfurrn im Binit\u00e91fcpen unb im \u00a9inn\u00e9 ber Steueren. 28a3 biefe aber barunter oerfiepen, lotrb bie Folge lehren.\n3>nt SBaffer unb auf bem Sanbe, an 5pf(anjeu unb gieren, auf bem \u00a9oben Iriecpenb ober in ber Suft fliegenb, all\u00fcberaE, too \u00fcberbauet tpierifcpeS Sebeit m\u00f6glich, trifft man pfefteu an, nur niept im 2JIeere; fepr Vereinzelt unb zutept ganoid) oerfcploinbeitb, je h\u00f6her man naep Sterben ober, bem entfprecpenb, auf ben \u00a9cpiteebergen oorbringt \u2014 toi\u00e9 g. S3, auf ben \u00a9cpioeizeralpeu bi\u00ea 9000 Fup SJieere\u00eap\u00f4pe \u2014, zahlreicher, mannigfaltiger unb iounberbarer in Form unb Farbenpracht, je n\u00e4her bem Slequator.\n\u00a9ie 3nf eiten erlennt mau aber barait, bap ihr \u00e4u\u00dferlich gegiieberter K\u00f6rper brei Haupt; abfehnitte, \u00aeopf;, B\u00fcttel; unb Hinterleib unterfcheibeu t\u00e4ft, bereu mittelfter immer fed) 3 S3 eine, allermeift oier, feiten er zloet ober gar leine Fl\u00fcgel tr\u00e4gt.\n\u00a9er^opf, f\u00fcr ben Befcpauer be\u00ea oolllommett entioidetten ^nfe\u00efte^ au\u00a7 einem einzigen \u00a9t\u00fcd befteheub unb burch ioeidje J^ant mit bem SJtittelleibe oerbunben, lann f\u00fcr fiep allein betoegt tuer ben, nad) allen \u00a9eiten pin, ioenn er frei 00r jenem ftpt, meprfaep befepr\u00e4ntt, menu er tu bie H\u00f6hlung oon beffen Borbertpe\u00dce ptneinpaft, ober loopl gar oon oben ptr baoon \u00fcberiouepert loirb. Sin ipm ft peu paarioeife zioei F\u00fchler, bie Singen unb am oorberen \u00a9ttbe bie SJtunbtpeile, aUe\u00a7 SBertgeuge, Don benen bie erf\u00eeereu ben bt\u00e9per betrachteten SBirbeltpiereu g\u00e4nzlich feplen, bie anbereu Don ben gleichnamigen bort fo burepau\u00ea abloeicpenb gebilbet ftnb, baf einige allgemeine Bemertungeu \u00fcber alle brei niteti\u00e4plid) Poerbeu.\n\u00a9te F\u00fcpier (F\u00fc pip orner, Sin tenu en) feplen feinem Fnfeft, toenn fd)on jte bann uub mann Derftedt ober unfcpeiubar genug finb, um bei pep tiger Betrachtung leiept \u00fcberfepeu loerben Zu f\u00f6ntteit. \u00a9ie pb an ben \u00a9eiten ober Dorn am \u00aeopfe, loeiter oben ober unten burep ein \u00a9eien! eingef\u00fcgt unb taffen ftep aKerio\u00e4rtl pin rupten, in iprem S3au liefern fie un\u00ea beit erften Beloei\u00bb f\u00fcr ben uneitblicpeit Steicptpum an Formen, ben loir in jeber Hiuficpt bei bett pfefteit anzuftauneu no cp \u00a9elegenpeit pbett loerbett. \u00a9ie \u00a9lieber, au\u00a3 benen bie Sintenneit beftepen, fommen in geringerer ober gr\u00f6ferer Slttzapl Dor, fttmmen in iprer Gilbung \u00fcberein, ober einzelne, befonber\u00ea bie erften uub lepten, loeiipeit bariu Don ben \u00fcbrigen ab unb biefe ftellen einen $nopf, eilten \u00aeamut, eine S3\u00fcrfte, einen F\u00abd;er, eine $eule unb toa\u00ea f\u00fcr- anbere' \u00a9inge noep Dor. \u00a9pne auf bie baf\u00fcr eiitgef\u00fcprten Bezeichnungen n\u00e4per eiuzugepeit, gen\u00fcge pier nur auf git?ei Hauptformen pinzuloeifett: Bei ben g er ab en F\u00fcplern ift bie Slcpfe f\u00e4mmtlicper \u00a9lieber eine uapezu gerabe, minbeften\u00ea leinen SSinfel bitbenbe Sinie, bei beit gebrochenen, gelnieten ober gelnidteit bagegen ein SBittfei. \u00a9ie beiben \u00a9runbgtieber, bie man pier ben \u00a9 cp a ft zu neunen pflegt, Der; laufen in einer anberen S\u00fccptuitg, als bie \u00fcbrigen, bie \u00a9eifei. \u00a9r\u00f6tere \u00a9ide, $\u00fct*ze ober S\u00e4nge z^icpitet immer bie \u00a9runbglieber Dor ben \u00fcbrigen aul.\nHeber bie Bebeutuitg ber F\u00fcpler paben fiep bie \u00a9eieprteit lange niept einigen l\u00f6itneit unb b\u00fcrften bi\u00ea biefen \u00a9ag noch itid\u00fc gleicher Bteiuung fein, \u00a9ap fie einem \u00a9inne bienen, unter; liegt leinem 3toetfet, ob aber nur bem \u00a9ef\u00fcple, ioa\u00ea ipr beutfper Staute anbeutet, ober bem","page":2},{"file":"p0003.txt","language":"de","ocr_de":"\u00aeer$opf. 2)tc $\u00fc\u2019l)ter. \u00aeie Singen.\n3\n@el)\u00f6re, ober bem \u00a9eruche, bag fleht battit, \u00a9ridffon, toe\u00efd\u00c7er ehe gro\u00dfe Stenge bxefer gehcimni\u00df= oollen \u00a9ebilbe mtfrogfohtfd)en Pr\u00fcfungen unterwarf, fctnb iit ber Siegel ait geWiffen \u00a9liebe\u00e7tt, befonberg ben lebten, ober beu blattartigen Slnf\u00e2^en, welche oieleit eigen ftitb, einzelne ober ftebafynlic\u00efj bet einanber j\u00eee^enbe, gr\u00f6\u00dfere ober Heinere S\u00f6djer nnb hinter jebetn eine ipaut atigs gekannt, um fte |er\u00abnt einen furzen $ilg bitter H\u00e4rchen. \u00a9r glaubt in biefem Sau bie Safe ber VSirbeltijiere erlernten gu m\u00fcffen. Unb in ber \u00a9hat, im* einer weiblichen Schlubfweghe int Sluffucheit ber ihrem Singe oerborgenen, im ipotge etneg alten S\u00e4umftammeg lebenbeit Sarbe gufieht, ioeld)er fte i|r \u00a9i aubertrauen m\u00f6chte, ber ioirb nad) feiner menfdjltcheu SlugbrucfgWeife erkl\u00e4ren ; fte berieche mit ben Scheit ber laugen f\u00c7\u00fc^ler alle Sohrl\u00f6d)er, big fie bag richtige anfgefunbeit bat\u2019, \u00a9ie ^ontgbieitett nnb attbere 3dfetten fd^einen ftdj mittelft ihrer W\u00fchler big; ineilen gu unterhalten unb i|rc, fur - ung Sienfdjeitfinber freilich unoerft\u00e4nbiiche Spraye Su \u00efcbett. V5ag bagegen anbereu 3>nfeften, ioie ben \u00a9icabeit, ben Sibeilen ihre fttrge, einfache Sorfte anf ein 5\u00dfaar turnen bideit \u00a9ruttbgiieberit nn|ett folle, bag fann bie Seobad&tung nicht oerratl)eu. SBeil e\u00a7 im Segriffe beg nieberen Organigmug liegt, ba\u00df ginei Verrichtungen, bie mir beim h\u00f6heren auf gWei Oerfdjiebeite.SBerfgeuge oertheilt ftubett, einem einzigen gufallen f\u00f6uuen, ober auch gang fehlen, ioeil eg ferner nid)t gul\u00e4fftg ift, bie \u00a9iitrichtuitg nuferer @ernd)g; ober \u00a9eh\u00f6rwerfgeuge auf bie ber gang auberg gebauten 3>ttfeften \u00fcbertragen gu wolleit: fo ift eg meiner Slnfidjt nad) recht mohl benfbar, ba\u00df bei beit \u00a9inen bon ihnen bie W\u00fchler ben \u00a9hreit, fofern foldje il),neu \u00fcberhaupt n\u00f6thig, bei Slitberett ber Safe h\u00f6herer \u00a9hiere entbrechen unb oielleidjt wieber bei Slnbereit feinem bon beibeit.\nV\u00df\u00e4hreub bie Slittennen in befoubere \u00a9rttben eingeleuft fittb itnb eine freie SeWegung gttlaffeit, ja oft gro\u00dfe SeWeglid)feif au ben \u00a9ag legen, ft^eit bie Slugeit feft, fo feft, ba\u00df fte and) nid)t bie geringfte V\u00dfenbuitg machen f\u00f6itnen. \u00a9effenungeadjtet b\u00fcrfte bag Snfeft ein gr\u00f6\u00dfereg \u00a9efid)tgfelb haben alg jebeg VMrbelthier mit feinen beweglichen Singen. \u00a9hue \u00d6en $\u00f6t*ber gu r\u00fchren, fdjaut e\u00ea gugieicb nad) oben nnb unten, nach born nnb hinten, Wie ber fl\u00fcchtige Sd)iuetterling lehrt, ber ftcb nicht befdjleitihen l\u00e4\u00dft, bon welcher Seite her man auch nahen mag. \u00a9er \u00a9rttnb bon biefer Umfichtigfeit liegt im Saue beg ^nfeftenaugeg. \u00a9affelbe befiehl tt\u00e4mlid) aug einer \u00fcbers rafdhenbeu Stenge Heiner Slengelchen, bereu Oberfl\u00e4che fidj alg regelm\u00e4\u00dfigeg Sed)gecf fchott bei m\u00e4\u00dfiger Vergr\u00f6\u00dferung oft erfenneit l\u00e4\u00dft, $n ben gew\u00f6hnlidjften f\u00e4llen gwifdjeit 2 unb 6 \u00a9aufeub fdjwaufenb, in einzelnen bar\u00fcber hinau^geheub, bei ben Slmeifen nur gu 50, bilbeu fte auf jeber Seite beg ^opfeg fheinbar ein eingtgeg, mehr ober Weniger gew\u00f6lbteg, bisweilen halbfugelig bor= gnellenbel, gufamnt eu ge fehlet Singe. Slaitchmat laffeit ftd) bie S\u00e4uber ber eingeliten gelber ober Facetten alg regelm\u00e4\u00dfige Unebenheiten auf ber bag \u00a9ange \u00fcbergiehenben .fpornljaut erlernten; ftnb fie mit SBintpent befeht, fo erf^eint bag Singe behaart. Unter jeber facette, oon ihr bttrd) eine w\u00e4fferige gl\u00fcffigleit getrennt, geht bie fegelf\u00f6rntig ftd gufjnfcettbe, ober hrigmatifdje trhftads linfe nach innen in ben \u00a9lagl\u00f6rber nnb fteht hier mit bem Sehneroeit in Verbittbung. Vom \u00a9urd)meffer unb ber SB\u00f6lbung ber Hornhaut, fowie oon ber \u00a9ntfernuug biefer bi\u00ea gu ber Ste|s haut, auf ber ftd; bie Steroenfaben an^breiten, h\u00e4ngt bie V3eitfid)tigfeit eine\u00ea ^ttfefte\u00ea ab. 3>it beibeit Segiehnugeit geigen ftd) bei ben oerfdjiebeiten immer attbere Verlj\u00e4ltniffe, bie mit ber Seben^Weife gewi\u00df iit engfter SBedfdwirfnng fteheit. \u00a9te gufammengefehten Singen f\u00fc\u00dcCeit einen gr\u00f6\u00dferen ober geringeren \u00a9Ijetl fcott ber Oberfl\u00e4che be\u00ea ^opfe\u00ea an\u00ea, ni^t feiten, wenn fie oben gufammenfto\u00dfen, ben gr\u00f6\u00dften, Sltt\u00dfer ihnen fommen bei fehr Oielen ^nfe\u00efteit anf bem Scheitel noch einfache ober SjJunftaugeu (Ocelleit) oor, bie meift gu breiett in flad)eit Sogen ober mit feiner Sf\u00fche nach oorit gerichtetem \u00a9reiede, and) gu gweieit ober gar oereiugett gwifdjeit ben Sd)eiilr\u00e4itbern ber gufammengefehtcit flehen. ihrer \u00e4u\u00dferen \u00a9rfd)eiituitg laffeit fie fid) am befielt mit einer garten i\u00dferledergteidjen, bie ber \u00a9otbarbeiter Ijatbirt itnb gefa\u00dft hat, int inneren Sau wieberholt ftd; ungef\u00e4hr ba\u00eb, wag oon ber eiugelneit facette beg gufammeugefehten Slugeg gilt. Sehr Wenige $ufefteu finb bliitb. \u00a9g geh\u00f6ren bahin befoitberg einige ^\u00e4fer, bie augfd)lie\u00dflid)\n1*","page":3},{"file":"p0004.txt","language":"de","ocr_de":"4\t\u00a9in Slid auf bag Seben ber \u00a9efammt^eit.\nSSetoohner bon jpohlen ftnb, toie fie In Strain nnb K\u00e4rnthen oor\u00efomnten, ober in Kent it dp, al\u00ea 9Jiammutpl)\u00f6^leit befannt.\nSDer toid)tigftc \u00ef^etl, nid)t nur f\u00fcr ba\u00ea 3>nfeft feXbft, foubern and) f\u00fcr ben fpftematifireubeu ' Entomologen finb bie born am Kopfe angebrachten SLRunbt^eile. SSon ihnen entlehnt ber le^tere troh ihrer fubtilen Statur loiddige Kennzeichen, unb and) un8 \u00efann e\u00a7 nicht erlaffen loerben, bie; felbeit etma\u00ea genauer in bie 2lugeu zu faffen. SDarum muthig an1\u00ea \u00fc\u00f6ert unter Einleitung ber Beiftehenbeu Figuren, in melden biefelben 23iubftaben bitrchloeg biefelben ^he^e bezeid)iten.\nOiefe aber, iufofent fie einen bollft\u00e4nbig eutmidelten \u00dcRunb zufammenfetjen, ftnb folgenbe: Oberlippe r Xtnterlippe mit ber \u00dfttuge unb ben Haftern, Oberliefer, Unterlief er unb bereu- Hafter.\nOie O b er\u00efippe, 2efze (labrum o gig. 1 u. 9) [teilt geto\u00f6hnlid) ein betbegliche\u00ea, fefteg @t\u00fccf bar, melche\u00bb mit feiner E\u00dfurzel am SSorberranbe be\u00eb K\u00f6pfet, beut fogenamtten Kopf;\n12.3\t10\t9\n1 Sobf Vr Soittabiette pon Dont; 2. ber \u00carb\u00c7ummel Port unten; 3. \u00dcJhmbt\u00efjetle ber Andrena labialis; 4. ber Cimbex variabilis; 5\" Sopf beg Procrustes coriaceus bon unten; 6. SRedjte Unter\u00fceferplfte bon Cicindela campestris; 7. biefelbe bon Staphylinus oieus; 8. biefelbe bon Locusta yiridissima; 9. Sopf bon Tetigonia orni bon born; 10. So\u00a3f eine? gagfdjntetterltngg; U- B\u00fcffel\nbon Tachina grossa. 2l\u00f6e gignren ftar\u00ef bergr\u00f6fert.\na Sinn b Runge b' \u00fcSebemmtgen, c Stylpentafier; alte brei ntadien jufamnten bie Unterlibbe au\u00ea \u2014 d Sinnbaden (Slianbibeln) \u2014 e Sinnlaben (\u00cfOlariUen) auS folgenben St\u00fcden beftebenb: f Singel, g Stiel, h innere, h' \u00e4ndere Sabe (Saften), i Siefertafter \u2014 k Sobffcbi\u00efb \u2014 o Dberlibbe ober Sefge \u2014 n betpeglidjer Bob\u00ab an ber Sf\u00fb\u00c7e ber inneren Sieferlabe.\nf cpil\u00ef) e (k) h\u00e4ngt unb oou oben her bie \u00e4Jhtnb\u00f6ffnung fdjlie\u00dft. Obgleich fie in M\u00e9fiait unb (Sr\u00f6fee fel;r toecbfelt, pflegt fie im Slllgemeineu turz nnb breit, oieredig,-gerunbet ober breiedig nnb ooit berfelben Ehitinmaffe mie ber Kopf Zu fein, boch bleibt fie auch bei gnfelten, mie $. 23, bei K\u00e4fern, bie \u00a9\u00e4fte leden, bt\u00ebtoeileu biinnh\u00e4ntig. 9Jtand)mal toirb fie \u00fcberfeinen, theil\u00c4 in golge ihrer Kleinheit, iheif\u00ea loeil fie unter beut ftarl enttoidelten Kopffd^ilbe oerborgen nnb mit ihm oermachfen ift. 3hr gegen\u00fcber, ben SRunb oon nuten f\u00f4fiejjeub, liegt bie Unterlippe (labimn), ein mehrfach zufammengefehteg, in feinen Oheilett nicht immer leicht beutbare\u00ea unb barum Oon ben Entomologen auch Oerfchiebeuartig aufgefajjteS Organ, loelcheg beim Schluffe \u2018beS \u00e4Ruubfe bie Oberlippe ber\u00fchren fanu, beifpiel\u00eatoeife beim Zptrfchf\u00e4fer, e\u00ea aber leiue\u00eaioep z* t\u00efj\u00fbtt braucht. Oer hornige \u00a3heil ber Unterlippe ioirb als Kinn (mentum a gig, 2\u20145\t4), ber mehr ober\ntoeitiger entloidelte h\u00e4utige Oheil auf biefem al\u00bb Bunge'(b gig. 1\u20144) uutevfd)iebeu, \u00aea\u00a3 Kinn","page":4},{"file":"p0005.txt","language":"de","ocr_de":"Sie \u00fcJtunbtpeile.\n5\nipt bet beit Mfertt meift breiter atm taug, feiten tmtb, ooru gem\u00f6pnltdp geftupt ober palbbteim; f\u00f6rmig aumgefdjnitten. Set bett Sauff\u00e4fertt mirb bie \u00a7ortn bem Sorberranbem gum \u00a9attung\u00ea; merbmale intb geigt entmeber einen geteilten ober ehtfacpeu, l\u00e4ngeren ober b\u00fcrgeren S\u00eeittetgapn, ober berfetbc feplt gang unb gar; bte Sumrattbuug mirb and) mitunter gtt einem bim gut SSnrgel reicpenben (Schnitte, fo ba\u00a7, mie bei beit \u00abgjeufcpreden, gmei \u00a9eiteulappeit entfielen. Set oielen B\u00fcfetten, mogu bie Sieueu geh\u00f6ren, perrfcpt bte S\u00e4ugeuaumbepnttng bebeutenb \u00fcber bie in bie Sreite bor (\u00a7ig. 1\u20143), faft r\u00f6prenartig umfcpliefjt ^ier bam \u00c4iitn bie \u00a9eiten ber Bunge, nun (b) liegt entmeber bem $iitit feft auf nnb ragt nidjt bar\u00fcber piuaum, mie bei ben meifteit K\u00e4fern, mirb l\u00e4nger aim baffelbe, ober fie ift gang frei unb oerbinbet fid) mit bem Sorberraitbe bem \u00aeirntem. h\u00e4ufig bemerkt man fte iprer \u00aeleinpeit megen bannt, bann tt\u00e4mlicp, meint fie eine nur untergeorbnete ober gar feine Solle bei \u00a9tnnapme ber Saprung fpielt. Bft fte m\u00e4fjig ent; midelt, fo ftnbeit mir fie oortt abgeruitbet, ntepr ober meitiger aumgefdjnitten ober mie bei ben Slattmempen breigipfelig (Big. 4) mit oerfcpiebeitett formen nnb S\u00e4ngenoerp\u00e4ttniffeu ber\tia\nfte fanit an dp in oier Partien geteilt fein. Oen p\u00f6djjieit \u00a9rab ber Bungenan\u00eabilbung fhtben mir bei ben poniglecbenben Sieneit, mo fte mancpntal l\u00e4nger mirb, aim bam gauge Spier nnb mit jp\u00e4rdjeit* an iprent Sorbertpeile befept ift, in melden ber .jponig fleben bleibt nnb bem Sfrntbe gugef\u00fcprt mirb. Oer SlJlittel\u00efap^en ift halb' m\u00e4fjig lang nnb langettf\u00f6rmig, bte beiben \u00a9eiteulappeit, pier Sebengtutgen (b1) genannt, fcpm\u00e4ler, aber oon faft gleicher S\u00e4nge, mie bei Andrena Big. 3, halb fcpliefjeit fid) festere fdjeibeitartig an ben \u00a9vunb bei langen, fcpmaleit Siittetgipfelm (Big* 2), ber mit feiner meiteren, gleicp n\u00e4l)er gn er\u00f6rternbeit Umgebung faft mie ein \u00a9etreibe\u00e4prcpen nebft \u00a9beigen nnb \u00a9rannen aumftept.\n3Bir ftnb mit ber Unterlippe aber noch nidjt gu \u00a9itbe. 9lut Sorberraitbe, bimmeilen audj etmam ntepr feitm\u00e4rtm ger\u00fcckt, ftnb bie Sippentelfter (palpi labiales) eiugelenft (c Big* 1\u20145); fie befielen aum 2\u20144, mitunter ferner uuteijcpeibbaren \u00a9liebem, oon beiten bam tepte in ber \u00a9eftalt meift oon ben \u00fcbrigen abloeidjt unb barum befonbere Ser\u00fcctfidjtigung oerbient. Sei beit Sienen nennt man btefe Safter eingeftaltig, menu t^re gleidpjgebilbeten \u00a9lieber ftdj mit il)reit \u00a9pipett aneiit\u00e4nberreipen, mie em bei ben meiften Saftent, bei etnfacpeu B\u00fcptp\u00f6ntern ber $att ift (Big. 3 c), gmetg eftaltig bagegeit (Big* 1 nnb 2 c), meint bie beiben \u00a9rnnbglieber lange, fdjmate \u00a9djuppeit bilben nnb bie beiben lebten ftd) feitm\u00e4rtm unb oor ber \u00a9pipe bem gmeiteit aim gtoei oerf\u00fcmnterte S\u00e4ppdjeit anp\u00e4ngen.\nOie beiben itodj \u00fcbrigen Styubtpeile fommen paarioeife oor unb fini) f\u00fcr bie ^leifd); nnb ^Pflaugenfreffer unter ben Buffte\u00ab aim t^ve eigentlichen B\u00e4pne Oon ber gr\u00f6\u00dften Sebcntnitg.\nBun\u00e4djft unter ber Oberlippe, in bie Spangen eingelenft nnb mie bie beiben Fl\u00fcgel einer Skiteipgange in. porigontater Sidjtung gegen einanber bemeglid), folgt bam Oberbieferpaar, bie Kinnbacken, Begangen (Staubibeln d Big* 1, 2 nnb 5). \u00a9ie taffen fiep je ttadj tprer Bonn mit \u00a7ade, \u00a9djaufel, Steifet :c. oergletcpeit, pflegen poruig gn fein, fpip oberftumpf, oont nur geg\u00e4pnt, ober l\u00e4ngm ber gangen Buneitfeite; in ber Segel gleicpt bie reepte \u00f6p\u00e4lfte iprer linken, em bann aber auep bie eine ein oer\u00e4nbertem nnb kr\u00e4ftigerem Sumfepen aititepmeit, aim bie anbere. SB\u00e4prenb fie beim ut\u00e4nitlidjen Jpirfcpt\u00e4fer mie eilt \u00a9emeipe meit l\u00e4nger aim ber S^opf felbft biefen \u00fcberragen, bropenb unb grimmig bem Sitfcpeine nach, gnnt ^anen aber nitbrandpbar, oerfteden fie ftep bet oielen Sermanbten unter bie Oberlippe unb eitbigen naep innen b\u00fcunp\u00e4utig tit gletcper Uitf\u00e4pigbeit gnnt 3erbei\u00a7en ber \u00dctaprung. Sei bem Sl\u00e4tter banenben Staib\u00e4fer unb beit Snbereit feiner \u00a9ippe liegen fie audp oerborgen, paben aber breite ^aufl\u00e4cpeit, \u00e4pitlidp beit Staplg\u00e4pneit ber SMeberb\u00e4uer. Sei oielen Bnfebteit, befonberm ben fftaub; unb Slttuteumempeit, feiten Secberm\u00e4uleru, beneit nur \u00a9\u00fc\u00dfigbeit^n fd)medeit, fiub iit ber dteget bie f\u00fc'iitnbacfen fepr kr\u00e4ftig eutmidelt, bienen aber adern Suberett mepr, aim ber Slufitapme Oon Saprung, fie fiub uuentbepulicpe S^erbgeuge gnm Sauen ber S\u00dfopitnngen, gnr Searbeitnng bem Saurnaterialm, gur Sefd)affiutg beffelbeit, .gnnt \u00a9r greif en ber Saprung, jebodp meitiger ber eignen, aim ber f\u00fcr bie Sacpbommen beftimmten.","page":5},{"file":"p0006.txt","language":"de","ocr_de":"6\n(Sin S\u00fcd auf baS Men ber \u00a9efammtbeit.\n@o leidet ftd) baS Sdanbibelpaar bet all feiner Sdetgeftaltigteit beuten l\u00e4\u00dft, fo feiterig loirb e3 mitunter, bie banmter liegenbeu Untertiefer, \u00dfiunlabeu (SJiarfllett e $ig. 1\u20145 unb gig. 6\u20148 gang) in allen ihren feilen richtig herauSgufhtben. gu ber Siegel ftnb fie meiner als jene, bei beu S\u00f6afferjuugfertt unb einigen anbereu fielen fte ben ^iunbaefeu an $\u00e4rte nicht nad), in anbereu \u00a7\u00e4dett lieber, loie bet ben Sio\u00dff\u00e4fern unb anbereu \u00fcbertreffeit fte biefelben fogar au geftigteit. SJlebr ober ioeniger leicht taffen ftd) au feben ber beibeit immer fpiumetrifchen Unterkiefer^ h\u00e4lften, ber redjteu unb linken r brei \u00a3fjeite uuterfd)eibem Ou\u00a7 quere \u00a9tiid, loomit ber Unterkiefer bem \u00c6opfe eingelentt ift, bei\u00dft bie Singet (f ftig. 4, 7 unb 8), meift oon boruiger 33efc^affen^eit, qe\u00efjt eS auS ber breieckigett \u00a9eftalt in bie langgebebnte bis ftabf\u00f6rmige \u00fcber. OaS n\u00e4cpfte \u00a9t\u00fcd ift ber \u00a9tiel (g $ig. 2\u20144, 6\u20148), ber ftch unter einem (red)ten) S\u00f6iutel mit ber Singet eintentt unb int Slttgemeiueu eine hornige glatte bilbet, bereu S\u00e4nge 1V2\u20146 SJiat ben Ouerburdjmeffer \u00fcbertreffeit tarnt; bei ben dienen gteiebt er einem famine, loeit feine gnuentante mit Oorften reich befeU ift. OaS auf bent \u00a9tie\u00efe ftheube britte \u00a9t\u00fcd, bie Salben ober Saben (h $ig. 1\u20144, 6\u20148) bitbeu ben \u00f6paupttbeil beS gangen Organs, beim fte loirten auf baS putter, loeldjeS gunt *Skrfd)ludeit oorbereitet ioerben mu\u00df; ftnb bie Saben au ber \u00a9p% mit g\u00e4hnen ober Ooruen beloebrt, fo fommeit fte in \u00a3j\u00e4rte bem Obertiefer gteicb, anbernfadS bleiben fie loeid)er unb mehr b\u00e4utig. OiefeS \u00f6pauptft\u00fcd beftebt nur auS einem Sappen (h ^{g. 1\u20143), loie bei mannen K\u00e4fern, ben 23lumenioeSpen unb anberett, unb fanu febr taug, aber auch febr turg fein, h\u00e4ufiger noch fet)t eS fid) aber aus gloei Sappen gufammen (h unb h1), einem oberen mehr \u00e4u\u00dferen unb unterem, mehr nach innen gelegenen. Oabei fittben bie oerfcbiebenarttgften Skrb\u00e4ltuiffe \u00abStatt, in Si\u00fcdftdjt auf bie gegeufeitige Sage, bie \u00a9eftalt ber Sappen, ihre Stnbeftung au bem \u00a9tiete: fo b\u00e4ngt g. S3. ber untere Sappen feiner gangen S\u00e4uge uad) an ber gnnenfeite beS le|teren bei geloiffen Wafern (fyig. 7), beibe liegen neben einanber an feiner \u00a9pi^e, loie bei ben SSlattloeSpen (^ig.4), ber eine \u00fcber bem aitbern, jeboeb feber am \u00a9tiele fi|enb, loie g. S3. bie h\u00e4utigen Sappen beS $irf<ht\u00e4ferS, 23ei ben \u00a9djrecfeu (gig. 8) tegt fid) ber obere Sappen unter bent Stamen eines Reimes tappeuartig \u00fcber beu unteren. S\u00dfieber anberer Statur ift bie \u00a9igentb\u00fcmlicbteit, loeld)e in biefer SSegtebung brei gro\u00dfe $\u00e4fetfantilien geigen, gu beiten bie Sauft\u00e4fer geh\u00f6ren unb bie mau ade brei unter bem Statuen ber gteifdjfreffer gufammengefa\u00dft bat. Jpier n\u00e4mlich oerloanbelt ftd) bie \u00e4u\u00dfere Sabe in eilten gloeigliebrigeu Oafter (h1 $ig. 5 unb 6) unb gibt f\u00fcr biefe Hamiden eilt fdj\u00f6iteS lluterfcheibungSmertmat ooit aden aitbereit ab. Sludj bie Oetteibung ber Sappen ift gro\u00dfem 3Bed)fet uitterloorfeit. \u00f6pier oerloanbelt etitf reicher SSefah\u00bb Oon SSorften bie gange gntteitfeite in eilten pantin, eine d\u00fcrfte, bort befchr\u00e4ntt ftch bie SSepaarung nur auf bie \u00a9pi^e, in einem britten gade fehlt fte g\u00e4nglich. \u00a9tatt ioeidjerer ober fteiferer \u00a3aare fiitbeit fich aber auch g\u00e4hne, beioeglicpe unb burd) \u00a9iufdjmite in beu K\u00f6rper entftanbene uubeloegtid)e \u00f6peroorragmtgett. Oie Familie ber \u00a9aubtafer charatterifirt ein beloegtidjer tlauenartiger gapn an ber \u00a9pi^e ber Sabe (gig. 6 n), bei ben gefr\u00e4\u00dfigen \u00a9ebreden uitb r\u00e4uberifeben Sibedeit tommen ihrer mehrere l\u00e4ngs ber gangen gnnenfette oor.\nSlm \u00a9ube beS \u00a9tieleS ober nahe Oor betnfelben, nach au\u00dfen, meift in bem \u00a9infdjititt, loeld)eu er mit bem oberen Sappen macht, fi^t loie an ber Unterlippe eilt Oafter, ber ^ieferntafter (palpus maxillaris, i $ig. 2\u20145, 6\u20148). Oie gabt feiner \u00a9lieber fchloautt gloifcheit 1 uitb 6, hoch taint mau als Sieget amtebmeu, ba\u00df er l\u00e4nger als ber Sippentafter ift; eine SluSnapme baooit machen bie S3ieuen, loo er h\u00e4ufig aus einem, mitunter red)t nitfd)einbaren \u00a9liebe beftebt. \u00a9egenfeitige S\u00e4uge unb \u00a9eftalt ber \u00a9lieber, bauptf\u00e4d)lidj ber lebten, bebtitgett auch ^ter, loie fich erloarteit l\u00e4\u00dft, mancherlei Uuterfchiebe. Oa\u00df bie Oafter ober i\u00dfalpeit, gufammeit in ber S3iergabl porbaitbeit, bei ber Pr\u00fcfung ber eingituebmettben Siabruitg ititb befouberS als @ib f\u00fcr beu Oaftfimt eine gro\u00dfe Siode fpieten, bat man burch ben ihnen beigetegten beutfcbeit Stamen anbeuten loodeit.\n\u2022 SJiuubtbeile, toeldje auf bie eben befepriebene SBeife gufammeitgefeht ftitb, bei\u00dfen bei\u00df eit be. Oie straft, ioeld)e bie kleinen SBefeit barin befihen, ift eben fo lounberbar, loie oerberblid) burch","page":6},{"file":"p0007.txt","language":"de","ocr_de":"Sie Munbil)eile.\n7\n\u00dferft\u00f6rung menfhlihen Eigentum!. Man benke nur an bie Berm\u00fcftungen, inclue Meine, kaum 2 hinten lange H\u00e4ferhen am jpoi^merk unferer 2\u00f6ol)nungen, an 28albft\u00e4d)en anrihteu k\u00f6nnen, bereu \u00a9aufenbe bon Morgen burd) ihren- 3al)tt Su Eruitbe gerietet m\u00fcrben. 28er ein Ma\u00a7 f\u00fcr bie bei\u00a7enbe Hraft ju haben m\u00fcnfdjt, ftede nur feinen Ringer gmifdjen bie gemeifyf\u00f6tmigen Hinns baden eineg m\u00e4nnlichen \u00f6pirfdsk\u00e4ferg ober laffe fid) oon ben kurzen gangen be! meibiidjen noch fr\u00e4ftiger faff en, ba\u00a7 aber im legieren f\u00c7a\u00ef\u00efe Blut flie\u00dfen merbe, baraitf mache er fid) nur gefaxt. Selbft Metall, menu auch nur ba\u00ea meihe Blei, bermag ben gangen Minen dBiberftaub ju leiften. E! liegen mehrere Beifbiele bor, mo bon gnfektenlarben bemoljnteg jpoi^ gu Sdjijfgblankett ober in @d)ibefelfaure:gabri\u00efen bermanbt unb mit Bleiblatten \u00fcberzogen m\u00fcrbe. 211B f\u00fcr ben gnfaffeit bie geit gekommen mar, ftd) feine! gefl\u00fcgelten \u00a9afeing gn erfreuen, mo$u ba! Berlaffen be! bunklen Werter! bie Borbebingnng mar, muffte nach bem \u00f6polje auch bie Bletfhidd burdhrungen m erb en, unb fielje ba, e! gelang.\n\u00a9te Entomologen l^aBeit bie Mimen ber \u00a9abfern in ben Slnualen bezeichnet: Callidium bajulus, bie Sdjulmeifter nennen ihn ben \u201efpangbod\", Apat\u00e9 capucina, Bostrichus unb gmar ungenannte 2lrt ber eben erm\u00e4hnten SBalbberberber, unb au\u00a7cr biefen K\u00e4fern Sirex gigas unb juvencus, gmei \u00f6potgmegben, bereu n\u00e4here Betanntfdjaft mir fp\u00e4ter noch machen merbeu.\n\u00a9en bei\u00a7enben Munbtheilen ftehen bie faitgenbeu gegen\u00fcber, bie bei ben berfdjiebenen gnfekten berfchieben eingerichtet finb, ftdh in Bheileu aber auf bie bort borkomtnenben ^ur\u00fcd; f\u00fchren laffen. Bei \u00a9Banken, Eitaben unb Blattl\u00e4ufen bilben fie einen Schnabel ($ig. 9), eine breis bi! bierg\u00efiebrige Moljre, bie Sdjeibe ober bag Futteral, bie burch Biegung etmag berf\u00fcrgt merbeit kann nnb in ihrem engen \u00f6pohlraume hier feine, bicht aneinauber fhlieffenbe Borften birgt, gn biefer Einrichtung beft^t bag \u00a9hier einen Saugabbarat, melcher ihm burch Einfachen ber Borftenfbihen in thierifdje ober bf^ngtidje Korber beit ern\u00e4hrenben Saft $uf\u00fchrt. Ein fhmaieg, breiedige! .fpornbl\u00e4tthen am Erunbe ber Scheibe (o) eutfbricht ber \u00a9beriibbe, fie felbjt ber Untere libbe umb bie \u00f6ier Borften im inneren ben beiben Hieferbaaren; bon \u00a9aftern mid man hte unb ba fhmadje Slubeutungen gefunben haben, \u00a9er Schnabel, manchmal bon ber S\u00e4nge be! Hobfeg, fa be! ganzen Korber!, meift bie Mitte $bif<hen ben Ertremeu haltenb, legt ftch in ber Mu'he au bie Hehle unb Bruft an, beim Eebraudje richtet er ftch aber unter einem rechten ober ftumbfen \u00a9Sinket auf, je nad) ber Bequemlichkeit. Ein turner, bider Schnabel kr\u00fcmmt fid) mohl auch nach unten um unb muff unber\u00e4nbert biefelbe Stellung behalten.\nHaum jufammengefehter ift bie Einrichtung be! M\u00fcffelg, mie mau bei fliegen unb M\u00fcden ben Saugabb^rat nennt. 3\u00ab feiner Bodft\u00e4nbigkeit kann er befteljen au! ber, ben Muttb bon unten fdjlie\u00a7euben ttuterlibbe (a gig. 11), bie ftch altermeift nach born berl\u00e4ugert, fleifdjig ift unb entfdjiebeu ben am bodkommenfteu entmidelten \u00a9heil be! Ean^eu augmaht. \u00a9Benn, mie beifbielgmeife bei unferer Stubenfliege, bie ttuterlibbe in einen gmeitheiligen, fleifcdjigen, breiten, neben eiuanber gelegten \u00a9Inljang enbigt, ber manchmal mie ein jp\u00e4ntmerchen augfieht, mag auf ihr alg bem Stiele ftfct, fo nennt man ben ganzen 2Xbbarat einen Saugriiffcl (gig. 11); bei einem foidjen bfkegen bie \u00fcbrigen - Steile mehr ober mettiger ju berk\u00fcmntern. \u00a9er ttuterlibbe gegen\u00fcber liegt bie meift hornige \u00a9berlibbe nnb gmifdjen beiben fhlteffen ftd) bie \u00fcbrigen St\u00fcde, bie beiben Hieferbaare unb bie gunge 00 alg Borften, jene auch alg mefferf\u00f6rmige \u00a9Bezeuge eng aneinanber an, finb aber feiten ade bodkommen eutmideit. \u00a9iefe Borften (Munbborften), mie man fie fdjlechihin auh nennt, k\u00f6nnen embftnblih ftehen, mobon ung unter anberen bie blutb\u00fcrjtigen M\u00fcden einen Bemeig liefern, unb bergteidjen Muffel hot man barum unter bem Mameit ber Stedjr\u00fcffet ben ebengenannten entgegengefiedt. Balb n\u00e4her ber Munb\u00f6ffmtng ger\u00fcdt, balb meiter bon ihr entfernt ftehen nah oben am Stamme ber ttuterlibbe bie eins big biergliebrigen Sibbeutafter (c), bie nad) $orm unb fonftiger Befhaffeuheit oft gute Unterfheibungg= mevkmale abgeben k\u00f6nnen.","page":7},{"file":"p0008.txt","language":"de","ocr_de":"(Sin SB\u00eftc\u00ef auf ba\u00a7 Seben ber @efantmtpeit.\nSet ben (Schmetterlingen enblicp ($ig. 10) revt\u00fcmmern Oberlippe nnb Obertiefer g\u00e4itglicp, unmittelbar unter bem $opffd)ilbe ragt ein l\u00e4ngerer ober t\u00fcrgerer Streifen petror, eutfpredjenb bem Unter tiefer ber beiffenbeit SJhinbtpeile, trelcpet im Stupeguftaube irre eine Uptfebet* gufammeit; gerollt iritb unb bon unten per bon ber fleinen, gipfelartigeit Unterlippe bon ben Seiten burep ber en breigliebrigen Oaftet (c) gebalten irirb. Oer Untertiefer (e), alfo ba3 eigentliche Skrfgeug,\u00bb mit treldjem ber Schmetterling Jfponig ober Opaitttopfen auffangt, ipeilt ftd) it\u00e4mlid) in brei Stopfen unb' irirb ebenfalls Saugruffel ober Stollgunge genannt, beibe\u00ea Segeicpnungen, irclcpe auf feinen eben er\u00f6rterten Sau nicpt recpt paffen modern \u25a0\nStuf ben $opf folgt ber S\u00f6tittelleib, Oporar (Srufttaften, Stumpf) al\u00ea Oraget ber Selbes gung\u00ealrertgeitge. (Sr beftept au3 brei Stiitgen, bem Sorbet*;, SJtittel; unb \u00a7interbruftringe, ober bequemer unb titrier: bem f\u00dfros, Stefo; unb SDtetatporar, bon benen jeber ein i\u00dfaar Seine tr\u00e4gt. Oie Stiitge ftnb entireber ade brei mit eiuaitber rettracpfeit, mit \u00f6pintevlaffung fid)tbarer St\u00e4pte, ober ber borberfte ift frei, b. p. eine lofere Serbinbung \u00a7t\u00ef>ifd;en ipm unb ben beiben folgenben geftattet ipm eine felbftft\u00e4ubtge Setoegung. Sei allen 3ufetten, bie fefte Sorbet*; flitgel paben, fiubet fid) ein freier S\u00dfttotporaje, ben man bann gelr\u00f6pitltcp ba\u00ea \u00a3)at\u00eafd)itb nennt ($\u00e4fer, d\u00f6augen, \u00a3>eufdjreden); loo fette gleidjartig auftreten, ift bie Sertoacpfung aller Stiitge meift rodft\u00e4nbig (Aminen, Schmetterlinge, gingen). Oie einzelnen Oporarriitge pflegen au\u00a7 meprereit St\u00fccten gitfamutengefept gtt fein, bie fid) pier leichter, bort fcplrieriget unterfcpeiben unb beuten laffen. Oen oberen Ohetl begeidfnet man al3 St\u00fccten unb fpricpt, loo e3 gut* napereit Segeicp; nuugn\u00f6tpig, bon Sorbet*;, SDtittel; unb \u00f6pinterr\u00fcden O\u00dfro;, SOtefo;, SDtetanotum), ben unteren al\u00ea Sruftbein (sternum) unb bie beiben fettlicpen al\u00ea SBetcpeit (pleurae). Oe^tere ftnb fepr p\u00e4uftg burep eine Ouernapt abermals getpeilt in ein borbere\u00ea St\u00fcd, bal Scp>u\u00efter6tatt, \u00a9pifter num (scapula) uitb ein pintere\u00ea, ba3 ^nftblatt, (Spimerttm. Sei beit K\u00e4fern irerbeit bie Spuren be\u00f6 SOtetatporar oon beit $l\u00fcgelbedeu uuficptbar gemadjt, mancpmal bleibt aber eine glatte, bie fiep gtrifdjeu biefent Seitenft\u00fcd unb ber ^interbruft eiitfcpiebt, fitptbar unb f\u00fcprt ben Stamen Stebenfeitenft\u00fcd (parapleura). Oie SJtitte am \u00f6piuterraitbe be\u00a3 SJtittelr\u00fcdeiB geiepnet ftd) bei bielett 3\u00abfetten bttrd) befonbeten \u00a9lang, al3 eigentp\u00fcmlid), in bet* Stegei breiedig geformte^ Sl\u00e4ttdjen, ober fonft trie rot* feiner Umgebung au\u00a7 unb trirb ba\u00ea Scpilbcpeit (scutellum) genannt. SeiberfeiB roit ipnt finb bie ginget in befouber\u2019e \u00a9rttben eingeteutt, bie rorbereit, irenit iprer riet* rorpanben ftnb, am Stanbe be\u00a7 mittleren, bie pinterften an ber entfpreepenben Stelle bes> pintevften Sruftringe\u00bb. Sie ftellen \u00f6pautlappen bar, iredpe burep fteife Slbern, Herren ober Stippen au\u00eagefpannt unb geft\u00fcpt irerben, unb fttmmeit enttreber ade 4 iit ber Silbuitg \u00fcberein, ober bie rorbereit ftnb burepau\u00ea, mitunter auep nur au iprer Shtrgelp\u00e4lfte bet* garten gl\u00fcgelnatitr untreu unb fefter, mepr pornartig gelrorbeit unb peilen bann gl\u00fcgelbedeit, Oedfcpilbe. Sei ben .gtreifl\u00fcgleru einer SCtenge roit K\u00e4fern feplett bie |>intet'ftnget, aufjetbem tommen in allen ^ufeflenorbnungeit rereiitgelte Sitten ober tleinere \u00a9nippen ror, bie ungefl\u00fcgelt ftnb, unb trenn e\u00bb nur bie Sktbcpen tr\u00e4ren.\nSJt\u00f6geit bie Fl\u00fcgel, ja bie Singen einem Snfefte feplen, bie feepg Seine ftnben fiep bei ipm ebenfo confiant, trie bie gtrei $\u00fcpler. 2Se\u00f6e3 beftept au\u00ea JSp\u00fcfte, Scpentel, Schiene uttb fftifr, ade\u00ea l\u00e4ngere ober titriere, burep @eleute*rerbunbeite St\u00f6prett. SDtit erfterer ift ba\u00a7 Sein au bet* Sruftfeite jebe^ bet* brei Oporarriitge eingelentt, enttreber an beffen ebener, uitrer\u00e4uberlet* f\u00c7\u00ef\u00e2cpe, ober iit eiltet* eigene bafitr beftimmteit \u00a9tube, uitb glrar mittelft freier \u00a9elentt\u00f6pfe, um ba\u00a3 Sein r\u00fcd; unb rortr\u00e4rtl riepten gtt t\u00f6nneit. 3u>ifd)eit \u00a7\u00fcfte unb Scpentel, bem fr\u00e4ftigften Opeile be\u00a3 Seined, fepteben ftd) gtoei (auep nur ein) trintelig bagegeit geftedte \u00a9liebevcpett ein, bet* ScpentelpaB, Scpentel rin g (Orocpanter), bagu beftimmt, bem Scpentel eine anbete Sticptung gtt geben, aB bie \u00f6pftfte pat. Sei ben Spriugbeinen erreiept ber Scpentel eine bebeutenbe Oide, aber iticpt jeber Oidfcpcntei bef\u00e4pigt batunt gum Springen, piergu ift g. S. immer eine g er a be Septette n\u00f6tptg.","page":8},{"file":"p0009.txt","language":"de","ocr_de":"\u00aeet 2ftitte\u00ef\u00efeib. Ser \u00a7ittterleib.\ng\nSDaS Sdjtenbem (Stibie) pfCegt metf\u00ef Don ber S\u00e4nge feinet Scpente\u00efl gu fein, Don ber b\u00fcnnen \u00a9inlentunglftelle mit biefem a\u00ef\u00efm\u00e2lig an (Starte fdpadj ppnepmen unb fepr h\u00e4ufig an ber ^nnenfeite feiner Spipe mit betoeglicpen 3)5rnd^en, freien, ober aud) nur einem, ben -fogeuannten (Sporen, \u00a9nbbornen berfepen p fein, m\u00e4prenb bie 3lu\u00a7enfeite\"pufig iprer ganzen S\u00e4nge nach unbewegliche 3'dpne ober Stadjeln tr\u00e4gt Man nennt eine foldje Scpiene, wie \u00fcberhaupt leben $peil, ber in bief er 3Seife mit l\u00e4ngeren ober tiirgeren, ftumpfen obe-r ftedjeuben gortf\u00e4pen berfepen ift, Belue|rt \u2014 Oer $u\u00a7 ober Oarfttl enblid) befiehl aul turnen, gelenfig mit einanber Der-; bunbenen \u00a9liebem, bereu leptel in ^Wei, bisweilen and) nur eine bewegliche Tratte aull\u00e4uft. DJteift tommeu an alleu pfjen bie \u00a9lieber in gleicher Stnjapl Dor unb par nie mepr all f\u00fcnf, \u00f6fter and) meniger, jeboch ift biel nicht notpmenbig, el tonnen and) bie Derberen'pjje aul f\u00fcnf, bie pinterften aul nur Dier \u00a9liebem pfammengef\u00e9pt fein. 3triften ben Graden, welche bureaus nicht fo gleichartig auftreten, mie man bei folch einem einfachen Organe glauben fodte, fiuben ftch bei fehr Dielen pfelten abermall Dielgeftaltige Hautl\u00e4ppcpen \u00a9\u00dfulbilleu), aul melden eine tlebrige bl\u00fcffigteit perborbriitgt, bie el ben Spieren erm\u00f6glicht an ben gl\u00e4ttefteu K\u00f6rpern, nicht nur in mageredjter Sage, fonbern attdj feutrent empor \u00a7u triedjeu, mie el beifpielimeife unfere Stubenfliege an ben pnfterfcpeiben fo meifterpaft, aber jum DSerbrufj ber Sauberfeit liebenbeu ^au\u00eafrau p Staube bringt Oie brei i\u00dfaar Oeine fiitb bei feinem pfeft fo gleich in feber ^>iufid)t, baff fie fid) unter einanber oertaufcheit liefen, bal Dorberfte ober bal piuterite $aar pflegt fid) burdj biefe ober jene \u00a9igentp\u00fcmlicpleit Dor ben anberen aulppdpeit, fei el, bag feitel pm dtaubeu ober borpgltoeife pt \u00a9raben, fei el, ba\u00a7 biefe\u00bb bie lept genannte Oh\u00e4tigteit beg\u00fcnftigt,*pm Springen ober SdjtDimmeit bef\u00e4higt, genug, el gibt ber Unterfcpiebe manche, bie Don ber beftimmteu Sebenl; .Weife bel ^nfe\u00eft\u00ea geboten fmb, unb bie mau halb her a ul fiuben lernt\nOer Hinterleib (bal Dlbbomeu) enblid) all ber britte Hauptabfdjnitt bei ^nfeftenf\u00f6rperl befiehl aul 3 bil 9 unter fid) eiugeleuften \u00a9liebem, D\u00fcngen (Segmenten), Don betten einige aul; napmlioeife audj mit einanber beru>ad)feu fein t\u00f6nneu\u00bb \u00a9I ift nicht in allen f\u00e4llen leicht, bie 3apl berfelbeit feftpftelleu, Weil feber aul einer Dt\u00fcdett; unb Oaitdjp\u00e4lfte p bejteljen pflegt unb biefe ftch nicht immer genau eittfpredjen, fo baff bie 3\u00e4pluug bout Dt\u00fcdeu per ein anberel Diefultat liefert, all menu bie Oaudjriitge gew\u00e4hlt toerbeu. Um ftd) in biefer Oepputtg p orientiren unb biel SSerpalteu richtig p beurtpeileu, mu\u00a7 man bie fettlicpeu Suftl\u00f6cp.er unb aufjerbem bie \u00a9nt; midelung aul ber Sar\u00fce p Diatpe giepeit, pei Oittge, bie fcpou mepr Umfid)t unb tieferel \u00a9in; bringen in bie \u00a9epeimniffe ber Dtatur boraulfepeit. UeberaE ba, too ber Et\u00fcden bei Hinterleiber Don fefteu ptgelbedeit gefdj\u00fcpt ift, bleiben bie oberen Halbringe ioeidjp\u00e4utig unb nur bie bei Oaudjel ftnb Don fefter \u00a9pitiumaffe gebilbet; ioo bie Oedffcpilbe mangeln, paben fie oben unb \u2022unten eine mit bem \u00fcbrigen K\u00f6rper \u00fcbereinftimmenbe fyeftigfeit Dlicpt feiten fiuben fid) am \u00a9nbe bei Htnterleibel berfeptebenartige Dfitp\u00e4itgfel, Joie unbewegliche Stacpelu, Bewegliche pben, Oorfieit, 3attgen unb bergleicpen, entweber paarweife ober einzeln, bereu Oebeutuug f\u00fcr mancpe pEe nod) nicpt ermittelt Werben tonnte. Oie einzelnen Dlup\u00e4nge in ber DJiitte Werben meift beim \u00a9ier= legen gebraud)t uttb laffeix fomit bal DBeibcpen erfemteu.\nDlbgefepeit Don beit allerlei \u00a9eftalten bei H\u00fcEerleibel tr\u00e4gt bie Dlrt feiner Dlnpeftung au ben Oporax rtocp Diel pr eigentp\u00fcmlicpeit ^\u00f6rperform eiuel ^nfefter bei, bebingt feine Oracpt (Habitul). \u00a9ittWeber n\u00e4mlidp p\u00e4ngeit bie beiben p\u00e4djen, bal HMerenbe bei Drittel; unb bal Dorbere bei Htttterleibel auf bal ^itnigfte pfammeit, lepterer ift angetoachfen, ober bal H^tereube feitel fommt nur pm Heineren Opeile feiner Oberfl\u00e4che mit ber DSurgel bei Slbbomen itt Oer\u00fcprung, iubeut biefer Dom abgeftupt ift unb an feiner Unterfeite ein tur^el \u00a7\u00e4bd)ett nadj jenem entfeubet, ober ftd) Don oben nadj unten gufch\u00e4rft unb fo nur itt einer Ouerlittie mit feuern itt DSerbiitbung tritt, ober enblid) fid) alltn\u00e4lig mepr ober ioentger ftielartig aucp Don ben Seiten per nach Dorn Der; engt, \u00a9rfolgt bie DSerbinbuitg buch eilt taum fichtbarel Dt\u00f6prdien, Wie bei beit Oienett, gemeinen","page":9},{"file":"p0010.txt","language":"de","ocr_de":"10\n(Sin \u00a9lid auf bal \u00a3eben ber \u00d4Jefammi^eit,\nSBe^en unb anbeven, fo itemtt man ben Hinterleib auhangenb, bttrd) eine \u00a9uerlinie : ftl^enb unb im leiteten gade geftielt. Stuf biefe Seife bmmen gnfeften mit gunt gerbreden b\u00fcttner unb \u00e2ievlidjer faille gum \u00a9orfdein unb mieber anbere, benen fie gang fehlt, bagtoifdjeu alte benf; . baren Ueberg\u00e4nge, bie man burd) beigef\u00fcgte einfdr\u00e2n\u00efenbe Sorter, mie faft jtyenb, \u00efaum geftielt te. m ettoa\u00ea uubeftimmter Slulbrudlmeife au begegnen pflegt. SDie \u00a9ermuthung liegt nahe, ba\u00a7 bei fo bebeutenben \u00a9erfdiebe\u00bbheiten, mie fie im \u00e4u\u00dferen \u00a9au ber gnf etten ooidommeit, aud bie innere Organifation eine feljr Oielgeftaltige fein merbe, unb ba\u00a7 bie Serfgeuge ber \u00a9erbauung, be\u00ea \u00a9lutumlaufe! unb ber fonjtigen Spjteme gmar einem \u00a9rttubgefeise folgen, bei beu einaelnen aber manchen Stb\u00e4uberungeu untermorfeu fein merbeu. Seit nun aber bie \u00a9rforfduug biefer ^eile gu ben fdmierigjien' Stufgaben ber SJtifrolfopie geh\u00f6rt unb bi! jefet oet*h\u00e4ttni\u00a7m\u00e4\u00a7tg erft menig \u00ef\u00a7ieie auf biefelben unterfudjt morben fittb, fo barf mau gut* 3 eit taunt nod) oon atlge; meinen \u00a9efe^eit fpredeu. gd merbe bat)er and) bei \u00a9efpiedung bei* iniftren Organifation' fttrg fein unb bie SJtomente heioothebeit, bie f\u00fcr bie allgemein gittigeu gehalten merbeu.\n\u00aea\u00ab S\u00efeifd/ bie Sliulfelu bei* gnfe\u00efteu haben eine lichte, in St\u00f6thlid ober \u00a9elb gie^enbe garbe unb befielt aus\u00bb \u00a9\u00fcnbeln quergeftreifter gafet* n, bie entmeber neben einanber Einlaufen, ober mie Strahlen oon einem f\u00fcnfte her fidO aulbreiten, gm Kopfe unb \u00ef^orar, nidt aud im Hiuterleibe bieten ihnen einzelne gortf\u00e4ije bei* \u00a9hitinmaffe an bei* gnnenfeite bie n\u00f6tigen Sfnhaftunglpunfje.\n\u00a9ie \u00a9erbauunglmerfgeuge ftttb einfadjer Statur unb befielen in einem \u00a9arme, bei* Dort bei* SJiunb\u00f6ffnunq au! in oerfdiebenen Sinbttngen uadj bem Sifter oerl\u00e4uft. \u00a9urd biefe Kr\u00fcmmungen fanu er gmei= bi! breimal fo lang all bal gange, \u00a9hier merbeu, bilmeilen noch l\u00e4nger. SJiait unterfdjeibet an ihm oier Partien. \u00a9ie Oorberfte all Speifer\u00f6hre, melde bil gut* SJtitt\u00ab? bei* \u00a9ruft, ia ^ 3um Hiuterleibe leiden bann unb fehl* eng ift bei benen, melde nur gt\u00fcffigteiteu eiftu\u00e9frhen' meiter bei benen, bie ihre Staining tauen; bei biefeit tommt gegen bal \u00a9ube and eine fadartige \u00a9rmeiteruug, ein Kropf oor. gut. n\u00e4dftett \u00a9heile oermanbelt fid bei* eingenommene Stoff in beit gur \u00a9rn\u00e4hrmtg n\u00f6tigen (Saft, ben fogeuaunteu \u00a9bplul, melljalb unter Umfi\u00e4nben feine gnneit; m\u00e4nbe gum \u00a9heil mit S\u00e4enden befefet ftnb, ober Pr\u00fcfen haben, melde beibe bie \u00a9erbauung bef\u00f6rberu. Senn aud auf biefe Seife bei* genannte \u00a9heit bei Marmel bie \u00a9euridtungeu. bei SJtageu! ber b\u00f6seren \u00a9hiere \u00fcbernimmt, fo bann er bod) uid)t bamit Oergliden merbeu, oielmeljr fpridt mau mit Stedt ben gnfetten einen folden ab. Sim \u00a9nbe bei in Siebe ftehenben \u00a9arm; abfdnittel ftubeti ftd bei allen gnfetten meift einfade, btimeileit oer\u00e4ftelte unb gefdl\u00e4ugelte Si\u00f6brden, melde ihren gnljatt in ben \u00a9arm entleeren, bie fogenannten \u00a9adengef\u00e4fje, melde bei ber \u00a9erbauung bie gunctionen ber \u00a9ade, Seher unb Stieren h\u00f6herer \u00a9hiere \u00fcbernehmen, ohne eine! biefer \u00a9rga\u00fce felbft gu fein, \u00a9er giemtid turge britte, mit einem \u00a9linbbarm Oerfehene srheit leitet ben gur \u00a9ermerthung geeigneten Speifebrei (\u00a9hhmul) fort unb mirb gem\u00f6hnlid) all \u00a9\u00fcunbarnt begegnet, m\u00e4hrettb ber \u00a9idbarnt mit bem SJtaftbarm all bal \u00a9ube bei gangen-Stpparatel bie uttoerbauliden \u00a9rcremente aul bem K\u00f6rper entfernt.\ngm \u00a9egenfahe gu biefer \u00a9infadh^it burdgieht ein Spftem uneublid) feiner Suftr\u00f6hren, \u00a9rad)een, aul fpiralf\u00f6rntig gemunbeiteit g\u00e4bdjen gebilbet, ben gangen K\u00f6rper bei gufeftl all Slthmungimertgeuge. \u00a9ie \u00a9erbinbung mit ber atmolph\u00e4rifden Suft mirb hergeftedt burd) Sufts l\u00f6der ober Stigmen, bie ftd) paarmeife auf beftimmte Steden aut K\u00f6rper oeriljeilen. Sie finb mit einem hornigen Stinge umgeben, haben in ihrem \u00a9ingange eine Hautfalte, iooburd fie midt\u00fcrlid gefdloffen merbeu f\u00f6ttnen unb fi^en au ben Seiten bei K\u00f6rperl, in ber St\u00e4lje ber \u00a9er= binbuuglftede gmeier Stinge, ihrer brei feberfeitl am \u00a9horar, bie \u00fcbrigen je an einem Hinterleib!; fegmente mit Slulfdlufj bei festen, \u00a9ou ihnen nehmen bie \u00a9rad)een ihren Urfprung, oerbittbett ftd) unter einanber gu feitlideu Hnuptft\u00e4mmen unb oer\u00e4ftelit ftd) ooit b\u00e4, um bi! gu ben \u00e4ujgerfteit K\u00f6rpertheileit, ben Spieen ber gl\u00fcgel, g\u00fchler, g\u00fc\u00a7e ic. oorgubrittgen. \u00a9ei ben eigenttideu ^uft; bemohnerit fdmedeu bie \u00a9t*ad)een an gemiffeu Steden blaftg gu ben fogenannten Suftf\u00e4den an,","page":10},{"file":"p0011.txt","language":"de","ocr_de":"Sone. Serbenfpftem. 9Ru;3feln. SerbauuugSorgane. 2ttbmung\u00a7organe. 11\nmeldjc ait eine \u00e4^nXi-c^e (Siuridjtung Xei ben Diel nub lange fliegenben S\u00f6geln erinnern. 2ln il)reit inneren (Snbett finb bie Sradjeett gefcXjXoffeu, foba\u00a7 bie burcbftr\u00f6menbe Suft anf betitfelben S3ege mieber gurtlcf mug, auf \u00bbeifern fie anfant. SBerfto^ft man einem Sufeft bie Suftl\u00f6djer, fo ftirbt e\u00ea febr balb ben Sob be3 (Srfiiden\u00ab.\nSDie 2Rebr$abt ber grife\u00eftcn ift fhttnm. Sknige bringen S\u00f6ne pernor, bie bon Sifter\u00ab fyx bic gorfdjer \u00a7u er\u00eflaren, einzelne Sud) ter ju Dei'berrlidjen oerfudjten. Jporner oergteidjt bie \u00ef\u00eftebe feiner gelben in ber ^\u00efiabe mit bem \u00a9efaug ber (Sicaben, nnb ba\u00a3 \u00a9e^irpe ber Oriden unb \u00aera3* t)\u00fcpfer geh\u00f6rte bei ben \u00a9riedjen 5m* Sottenbung ber f\u00f4mmerlidjett dteije. f\u00c7reiin non Strafte j^nl\u00ea^off fingt in ihren |)aibebi\u00efbern:\n\u201eSa \u00efrimmeft, mimmelt e\u00ea im \u00a7aibege\u00a7toeige:\nSie \u00a9ride brefjt gefchminb bas Seincben um,\n\u00a9treibt an be3 Sbaue\u00ea Kolophonium Unb fpielt fo fd)\u00e2fer\u00fcd) bie Siebe\u00eagetge.\n\u00a9in t\u00fcchtiger \u00a7ornift, ber K\u00e4fer, fcbnnrrt,\nSie SR\u00fcde fd^Xeift bep\u00e4nb bie \u00a9ilberfcbmingen,\nSafj beder ber Sriangel m\u00f6ge Hingen;\nSiMant nnb auch Senor bie fliege furrt;\nUnb immer mebrenb ihren merthen \u00a9urt,\nSie reiche Ka\u00a3e nm be\u00ea Seibe\u00ea 9Ritten,\n$ft al\u00ea Safftft bie Siene eingefchritten.\n\u00a9chmerf\u00e4tlig hodenb in ber SSl\u00fctbe, rummeln Sie \u00a9ontrabiolen bie tr\u00e4gen fummeln.\n00 taufenbftimmig ftieg noch nie ein \u00a9bor 3Sier3 mnficirt au\u00ea gr\u00fcnem \u00a7aib berber.\"\nSBir muffen mofl uitterfdjeiben gmifdjeit S\u00f6tten, metd)e berborgebracpt inerben burd) Reibung gemiffer mit Seiften, Kl\u00fcngeln unb fouftigen Unebenheiten berf ebener $\u00f6rpevtbetle gegen eittauber unb foldjen, bie bon einem mirflidjeit \u00a9timmapparate au\u00eagebeit, ber ioie bei beu beeren Sbieren mit ben iRefpiratiotr\u00e2orgaueu in Serbiubung ftebt. \u00a9iite IReibe bon K\u00e4fern taffen nid)t eben laute S\u00f6ne nernebmeu, befonbcr\u00ab ioenn mau fie feft h\u00e4lt, bie immer nur burd) ^Reibung berfdjiebetter \u00a9teilen ibre\u00e4 harten K\u00f6rpers\u00bb berborgebradjt inerben. \u00a90 bei nieten Sodf\u00e4fern am jpiitterranbe be3 Sorberr\u00fcden\u00bb mit ber finden, fid) in ibit bweittfdjiebenben gortfepung be\u00a7 norberen SRitteH riideutbeit\u00ea, bei beit Sobteugr\u00e4bern ginei fd^ntale SDRittelleifteu be3 f\u00fcnften ^interleib\u00eafegment\u00ab gegen quergeftettte Seiften auf ber Unterfeite ber gl\u00fcgelbedett. Sei beit fRofjf\u00e4fern entftebt ba\u00ea fchnarreube \u00a9er\u00e4ufdj burd) ba3 IReibeit ber querriefigen jpinterfante ber ^iitterb\u00fcften gegen bie fdjarfe $aute be3 gineiten \u00a9egment\u00ea, bei bem rotbett Silienf\u00e4fer burdj bie geleistete \u00a9eitenfante ber gl\u00fcgelbedeit gegen bie gef\u00f6rnelte, entfpredjenbe \u00a9teile am \u00a7interleibe. 2lnt lautefteu jtnb bic S\u00f6tte ber ipeufdjredett, aber auch fie fotnmen nur auf ^Reibung ber Seine an beit kl\u00fcgeln ober biefer an eittaitber hinan\u00ab unb ftebeit in feinem gufammenbaitge mit beit 3ltbmung\u00a7inerfgeugen, inte inir fp\u00e4ter bei n\u00e4herer Setrad)tuitg biefer Spiere febett merbeit. SRittelft eine\u00ea befouberen \u00a9timnt; apparatel, ber mit geiniffcit \u00a9tigmeit gufammenb\u00e4ugt, bringen bie fittgeubeit \u00a9icabeu ihre \u00f6fter troiumelubeit S\u00f6tte gu Stege uttb bei ben fliegenben Sieitett unb gmeifl\u00fcglerit mirb bie \u00a9ache baburd) nodj mannigfaltiger, ba\u00a7 mir bie burd) bie rafdjeit \u00a9djmingungen ber Fl\u00fcgel erzeugten Saute Don anbereu, h\u00f6hnen ober tieferen jtt uttterfcbeibeu b\u00e4bett, meldie gleid)fall\u00ea mit beit fRefpt^ ration^orgaiten im Sufammeitbaitge ftebeit, tone an beit betreffeitbett \u00a9teilen n\u00e4her erl\u00e4utert merbeit foil.\nS)a\u00ab IR er b en ft) ft cm ber ^erfe beftebt au\u00ea einem \u00a9trange Don fRerDenf\u00e4ben, bie fut) Dom $opfe au^ au ber Saud)feite burcb beit K\u00f6rper erftreden. Ba^reidbe knoten (\u00a9attglien),","page":11},{"file":"p0012.txt","language":"de","ocr_de":"12\n(Sin SBlick auf bal Seben ber \u00d6tefammtheit.\nweift in jebem S\u00e4nge einer, Silben ftd^ in biefem Strange burdj StufchWetlungen biefel, burch Swifcheulageruugett bon BeUeit nub geben nach ben Seiten au! O\u00fcnbelu bon Ouetfaferu ihre g\u00e4ben an bie einzelnen Organe ab. Heber nnb unter bem Scfylnnbe liegt gleichfalls eilt knoten, bie beibe gu bem fogenaunteu Sd^\u00efunbringe berbmtben, it)re 23oteit nadt) ben SinneSwerkgeugen aulfeitbeit nnb fomit ait ba! \u00a9ehirn ber SBirbettljiere erinnern. Oa fetbft bei ein nnb bemfetben gnfekt auf feinen berf^iebeiten \u00a9ntwickelunglftufen i\u00dfer\u00e4nberungett im fRerOenfhfteme oorkontmen, fo barf un! nicht SBunber nehmen, ba\u00a7 bei \u00bbergebenen Sitten noth Weniger Uebereinftimmnng im \u00a9ingeliten ^errfc|t. Sehr oft gieht unmittelbar \u00fcber bem fpauftflraitge ein Reiter mit ihm berbuttbener hin, aber baburd) Wefentlich bon ihm oerfdhiebeit, ba\u00df er leine fnoten bilbet. SBei beit gr\u00f6\u00dferen Sibe\u00fceit \u00a7at man gemeint hier Str\u00e4nge untevfcheibeit 511 muffen. Oie Slulbrudkls Weife, eine^SterOenkette mit \u00a9aitglienknoteu\" giehe burdt; beit gaitgen K\u00f6rper l\u00e4ng! bei Oauche!, mag in Wenigen S\u00dforten eine S3orftetlung boit ber S3efcl;affeut;eit bei in 9\u00eeebe ftehenben Shftem! geben. gn her mehr gleichm\u00e4\u00dfig im gangen forcer bert^eiltett Slitocbitung ber Sterben haben wir \u00fcbrigen! ben \u00a9ruttb gu fuchen, Warum feilt gnfckt burcf; Orennung eingeliter fpauh^ theile bei Stumpfe! ober $obfe! fdhnett get\u00f6btet werben fautt nnb bie eiitgelnen Partien fo lauge burch guckungen noch Sfntren bon Seben beurat^en. SSeitn Umgrabeit eine! \u00a9artenbeete! w\u00fcrbe burch gufall eine \u00dfn folgen Stellen aUerbing! nicht gern gefehene SRaulWurflgrille mit bem @rabfc|eibe mitten eutgWei gefchnitteit; ber S3orbertheil tarn nach 82 Stuubeit, ber hintere fogar erft nach 108 gu bollft\u00e4nbiger Siuhe nnb SSeWeguitgllofigkeit.\nOer beibeit Wichtigen Sinttelovgaite : ber Slugeit nnb ber girier all \u00a9etudhlWetkgeitge W\u00fcrbe fchoit gebadht, auch babei angebeutet, ba\u00df leitete mtb, Wa! hier noch hingugef\u00fcgt fein mag, bie Oafter an ben SRuubtheilen bem Oaftftnne bienen. Oie guttge, Wo fie entwickelt ift, all \u00a9efdhmadk!= organ anguuehmeit, hntmoch Sliemaitb beanftaubet, nur mit beit Ohren hat fein SSBefen. Ob alle Infekten eitt \u00a9elwr hnbeit, l\u00e4\u00dft fich Wohl kaum ermitteln, einige, bei beiten bie SR\u00e4nitcheu Sockt\u00f6ne herootbtittgen, m\u00fcffen aber eittf(hieben bamit begabt fein. fpiet l;nt man auch eine Stelle, bie aber nicht am \u00c4opfe liegt, all ba! oermittelnbe S\u00f6erkgeug entbeckt, wie fp\u00e4ter n\u00e4her auleinaitbergefeht Werben foil, bei allen \u00fcbrigen aber Wollte e! noch\u2019nicht gelingen, eitt \u00a9eh\u00f6rorgait aufguftnbeit, nnb fo gut wie bie nur im ginftern lebeitbeit Infekten feiue ^Ugeil haben, Weil fie biefelben nicht brauchen, ebeufo beb\u00fcrfeit \u2014 foUte man weuigften! meinen \u2014 bie Stummen ber Ohren nicht.\nOa! Wenig entwickelte Otutgef\u00e4\u00dffhftem ber gufekten befteht nach \u00f60u Stebolb an! einem gufammeugiehbareit Sitidkeitgef\u00e4\u00dfe, Welche! \u00d6te Stelle eine! jpergen! oertritt nnb au! einer gro\u00dfen Sdhlagaber, ber Slorta, Welche ba! SSlut au! bem bergen iit beit H\u00f6rner hinaulleitet. Oa! in gleichen gwtfchenr\u00e4umeit eingefchitiirte S\u00e4ickeitgef\u00e4\u00df nimmt immer bie SRittellinie be! \u00f6piitterleibe! eine! giifekt! ein nnb ift burcl) mehrere breieckige SRulkelit an beit St\u00fccken ber Segmente befeftigt. Seine SB\u00e4itbe befteheu au! S\u00e4ngl* ititb Ouerfafent nnb Werben au\u00dferbem oott einer garten fpaut aulgekleibet, Welche an beit eiugefchu\u00fcrteit Stellen klahfenartige fperoorragttngeit bilbet. fpierbutdh wirb ba! St\u00fccke 11gef\u00e4\u00df iit fo oiele Kammern abgetheilt, all \u00a9iitfdhn\u00fcrungeit an ihm oorhanbeit fiub. gebe biefer Jpergkamntern befi^t an ihrem S3orbetraitbe beiberfeit! eine Spalte, Welche oon innen her bttrch eine g\u00e4lte oetfchloffeit werben kamt. Oa! an! bem K\u00f6rper gur\u00fcckkehrenbe S3lut fammelt ftd) iit ber it\u00e4chften Umgebung biefe! bergen! au nnb tritt burcl) bie Seiteitfpalten in bie eingeliten Kammern, Welche ftch iit regelm\u00e4\u00dfiger ^Reihenfolge oon hinten nach Horn gufammem gieheit nnb fo unter SRttWitkung bel $labbenabbarate! ba! Olnt iit bie Slorta treiben. Oiefe ift nur bie gortfehuitg ber oorberfieit fpergkammet nnb l\u00e4uft all einfache, enge St\u00f6hre unter bem \u25a0 St\u00fccken be! Ohorar nach bem ^opfgaitglioit, wo fie mit einer eiitgigeit Oeffitttug eitbet ober ftch in kurge Stefie fpaltet. Oie S\u00e4nge be! St\u00fcckengef\u00e4\u00dfe! richtet ftch nach ber be! fpiuterteibe! nttb","page":12},{"file":"p0013.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9iiutedorgane. ^Blutgef\u00e4\u00dfe. ^ortpflangung.\n13\nift frayer unbeft\u00e2nbtg, bodj fdjeinen adjt Hergfammerit giemlidj puftg oorgufommeit. \u00e4\u00dfemt nuit bad S3Iut tooru aud ber Slorta audtritt, fo verbreitet ed ftd) ohne alle \u00a9ef\u00e4\u00dfc in regelm\u00e4\u00dfigen \u00a9tr\u00f6men burdj ben ganzen hooper, tritt in bie \u00c7\u00fcljler, ginget, \u00a7\u00fc\u00dfe unb bie fonftigen Slith\u00e4nge bed Seiten aid Strterienftrom, fe\u00efjrt barau\u00ea aid SSenenftrom gur\u00fcd nub vereinigt fid) guleht in gtvei Hauhtfir\u00f6men nadj hinten, bie ed ben feitlidjen galten bed Oiiidengef\u00e4\u00dfed unb burd) )ie biefetn felbft wieber guf\u00fcljreu. Sluf feinem Saufe oermifdjt ed fid) mit ben neuen (grn\u00e4ljruitgd; fl\u00fcfftgfeiten, bie and ben SSanbuugen bed Slerbauuitgdfanald audfd)n>if$en. \u00a9ad S3lut ift meijt farblod ober gelblid), aud) gr\u00fcnlich, mtr fe\u00efjr feiten roth gef\u00e4rbt\n\u00a9er Hinterleib ift nun au\u00dferbent nodj ber \u00a9ih f\u00fcr bie ^ortpf\u00efanguitgdioerfgeuge, bei ben 3Beibd)eu im Sillgemeinen and einem 5|3aar (gierft\u00f6cfen gebilbet, bereit Sludf\u00fcljrungdg\u00e4nge mit bem \u00a9antenbe\u00efj\u00e2\u00efter (Receptaculum seminis) in SSerbinbung fielen. S3ielfad)en SJiobificationeu unter; ioorfen ift ber \u00e4u\u00dfere Separat, mittelft beffen fte i^re (gier legen. (Sin \u00ef^eil berfelbeu tritt bei manchen hinten aud bem K\u00f6rper Ijeroor unb bietet einen in bie Singen ffmngeitbeu Uuterfdjieb. oont anbern \u00a9efchledjte bar, too bied nidjt oorfommt, laffen ftdj unterfd)eibenbe \u00fcfterftitale an anberen \u00a9heilen aufftitben. $antt ed in einem Sade f\u00fcr ein unge\u00fcbted Singe mit \u00a9e\u00dfioierig; feiten oerbunbeit fein, beibe \u00a9efdjledjter einer SIrt toegen ihrer beinahe ootlfommenen Uebereiu; ftimmung gu unterfc^eiben, fo fe^lt ed anbererfeitd audj nidjt an folgen, too beibe fo gang unb gar ton einanber abtoeidjen, ba\u00df ed feinem gorfdjer gut* Saft gelegt iverbeu barf, menu er bad S\u00dfeibdjen unter biefem unb bad SOt\u00e4nudfen unter feuern Stamen befdjrieb unb in bie \u00e4Biffeitfdjaft entf\u00fchrte. \u00a9o \u00a7at g. S3, in verfd^iebenen Orbnungen bad gule\u00dft genannte \u00a9efdjledjt fyl\u00fcgel, bad anbere nidjt, ber K\u00f6rper bed einen ift gang anberd geformt uttb gef\u00e4rbt, aid beim anberen. \u00a9ie SJtannigfaltigfeit geht noch tveiter. \u00a9er gro\u00dfe amerifanifdje \u00a9agfalter Papilio Memnon fommt im m\u00e4nnlichen \u00a9efchledjte in ein unb berfelbeu \u00a7orm unoev\u00e4nbert oor, im toeiblidjen in gtoei gang oerfdjiebenen, bie au berfelbeu Socalit\u00e4t fliegen unb ohne Ueberg\u00e4nge ftnb; bie einen SBetbdjen meinen oom SXR\u00e4nnd^en butdj F\u00e4rbung unb geidjuuitg ab, bie anberen butdj lang fpatelf\u00f6'rmigen \u00a9djtoaitg an beu J^interf\u00efuge\u00efit. (Sin anberer in Storbamerifa gemeiner \u00a9djloalbeit; fdjtoang (Papilio Turnus) hat gelbe \u00a9ruttbfarbe in beiben \u00a9efdjlectern um 3teu;S)orf unb Stern (gnglaitb, bagegen ift bad S\u00dfeibdjeit im \u00a9\u00fcbeu von ^XXiuoid fdjtoarg gef\u00e4rbt, \u00a9ie S\u00dfeibdjen einer britten Slrt (Papilio Ormenus) begn\u00fcgen ftd) nid)t mit bem \u201e\u00a9imor$)idmud\", bei ihnen fommt \u201e\u00a9rtmor^id'mud\" oor, brei oerfdjiebeite, 0011t anbern @efd)led)t feljr abtoeidjenbe Tonnen. \u00a7ort; gefegte Beobachtungen nub ange\u00dfellte gudjteit toerben mit bei* $eit lehren, ba\u00df unter ben Steifen biefer ftattlidjen \u00a9c^metterXinge ntaudje, bie in nuferen SOiufeeit unter gtoei oerfdjiebenen bauten ftedeit, in bei* Statur nur eilte Slrt bilbeit.\n3lbgefel)en 001t vereingelten ^\u00e4Uen, in beiten bie 3Seibc^eit Xebenbige 3ull\u00d6e gut* SBelt bringen, legen fie (gier, burd) toeldje i^re Slrt fovtgepflangt tvirb. 3u ben erftereit, beit fogenannteu oioiparen SSeibc^eu geh\u00f6ren einige ^f\u00e4fer (and ber Familie ber \u00a9tap\u00effttfmm unb (S^rtifomeleit). \u00a9cott fing in Slnftralieu eine SOtotte, bie er Tinea vivipara nannte, ioeil aud ihrem Hiu.terleibc bei bem guf\u00e4digen \u00a9rude givifc^en ben gingerf^i^en 9t\u00e4u|)(heu hevoortvaten. \u00a9a\u00df uttfere gemeine ^Ieifd)fliege SOtabeit ftatt bei* (gier, bie Saudfliegen eine fdjeiitbare 5\u00dfuf)pe ftatt jener legen nub geloiffe SSlattl\u00e4ufe anbere, ihnen gang gleiche geb\u00e4ren, ftnb befnmtte, burdh fd)Otr \u00e4ltere SBeobad); tungen feftgefe^te \u00a9l^atfac^en.\n\u2022 \u00a9ad (gt ber ^ufefteit befteljt aud einer fejteit, leberavttgen \u00a9djcde, au bereit ^ni^nfeite fid) bie garte \u00a9otterhaut anlegt; biefe umfdjlic\u00dft eine flare gliiffigfeit, in ioeld)er ^iigeldheit unb bad ^eimbl\u00e4ddieit aid \u00a9otter fddoimmen. ^infid^ttid^ ber $orm unb ber oft gierlid)ften 3\u00e4d)mmS auf ber Oberfl\u00e4che beginnt bie SDtaunigfaltigfeit, bie ftch um fo mehr* fteigert, aid bie (Sntloidelung ber oerfd)iebeneu Organe bid gum oollfommcueu\tfortfehreitet, \u00a9ie $ugel, Halbfugel, ber","page":13},{"file":"p0014.txt","language":"de","ocr_de":"14\n\u00a9in 23tid auf baS Seben ber (SJefantnttpeit.\n$eget, \u00a9plinber mit abgeruubeteu \u00a9ttbfl\u00e4cpeit, ftad^gebv\u00fcc\u00eet, beiberfeitS in \u00a9pipen auSgegogette \u00a9eftalten, U>ie fte bei beu \u00a9amen oieter f\u00dfflattgen oorfommett, nnb nt and) e attbere ftnben ftcp nocp. SDie Dberpdje ift bei biefeu glatt, bei anberen tautig, regelm\u00e4\u00dfig gerippt -nacp einer ober Oer; fcpiebettett Stiftungen. Hier martirt fid) eine \u00a9teile als fotcpe, mo fid) beim SluSfcplitpfen beS jungen \u00a3piereS ein SDedelcpett abpebt, bort nicpt, m\u00e9it bie \u00a9cpale unregelm\u00e4\u00dfig zerrei\u00dft, \u00a9lang, Barbe, mclcpe fid) je ttad) ber fortfcpreitenben \u00a9utmideluitg im inneren \u00e4nbert, fd)\u00fc\u00dfenbe Umtleibung bebingeu meiteve Uitterfd)iebe. Be nacp ber SebenSmeife ber B\u00fcfetten mu\u00df nat\u00fcrlich ber Ort, au melcpent nnb bie Strt, mie bie \u00a9ter oon ben S\u00f6etbcpett abgefept merbett, attberS auSfadett.\nSBemt and) bie 23rutpflege, mie man Den Bubegtiff aller Ma\u00dfregeln nennt, mettre baS SBeibcpett in ^\u00fcrforge f\u00fcr feine diacpfommett trifft, fid) bei ben ^nfeften mefentlid) aitberS \u00e4u\u00dfert, als bei ben V\u00f6geln, fo ift fte bod) nicpt mittber bemunbernSmertp. d\u00df\u00e4prenb ber SSogel feine \u00a9ier felbft auSbr\u00fctet nnb bie Bungen aufgie^t, \u00fcberl\u00e4\u00dft baS 3>itfeft baS erfte @efd)\u00e4ft ber \u00a9onnenm\u00e4rnte ttub genie\u00dft in ben atlermeiften g\u00e4lten gar nicpt baS \u00a9liid, feine dtad)fommen nur gu fepett, gefcpmeige ibnett beim He^anmacpfen Siebe nttb Bucpt ungebeten taffen gu t\u00f6rnten. Oie gange \u00a9orgfalt mivb fid) bei ipm auf baS Unterbringen ber \u00a9ier befcpr\u00e4nfett nnb f\u00e4llt mithin auSfcplie\u00dflid) ber Butter anheim. Oer einer jeben Slrt angeborene Orieb, ben man mit bem nid)tS ertt\u00e4renben SBorte Bnftinft begeidpnet pat, l\u00e4\u00dft baS \u00a3\u00f6eibd)en bie i\u00dfflange auffhtbeit, oon metd)er baS auS beut @ie gefcpl\u00fcpfte Bunge feine dlaprung empf\u00e4ngt; fie ift bei Oielett, ben fogeuannteit dRoitoppagett, eine gang beftimmte, bei ben ^ol\u00dfppagen (SMerleifreffettben) eilte gmifcpett oerioanbten \u00a7)3ftangenaften fcpmanfenbe. Hier loerbett bie \u00a9ier immer nur in bie dt\u00e4pe ber SBurget, ba an ben \u00a9tamm, bort au knospen, ^Bl\u00e4tter, Br\u00fccpte gelegt, \u00e4it\u00dfetlid) aufgeflebt ober bem inneren einoerleibt. Slttbere leben nur oon faulenbett pflauglid)eu ober tpierifdpen \u00a9toffen nnb miffett foid)e als Orutft\u00e4tten auf; gufinbett. 3Siele dd\u00fccfen, fliegen, Sibedett nttb bergletcpeit, als oodfomnteite B\u00fcfetten red)t eigentliche Suftbemopner, palten ftd) in iprer Bugenb int d\u00dfaffer auf, barnm taffen bie d\u00dfcibdpett ipre \u00a9ier enttoeber in baffelbe fallen ober befeftigen fie an d\u00f6afferpflangen. \u00a9olcpe, bie in beu Seibern auberer Bnfetten, felbft marmblutiger Opiere ipre Bugettb oerbracpten, miffen nacpper bie betreffenben S\u00dfoptt; tpiere auSftnbig gtt macpett, um itt ipttett ipre Slrt fortgupfiaugen, fei eS, ba\u00df fte fiep unmittelbar attf biefelbett fepett, fei eS, ba\u00df fie biefetbeu tief int Holge nnb anberm\u00e4rtS attffuepen nttb mit iprent langen Segboprer anftecpeit. Ueberall pier paubelt eS ftd) um Slufftitbeit beS rieptigen OrteS, gmed'; m\u00e4\u00dfige Oefe\u00dfignng, \u00a9inp\u00fcdttng ber \u00a9ier, menu eS n\u00f6tpig, um fie oor ber d\u00dfiuterf\u00e4lte ober anberen feinblicpett \u00a9ittpffen gu fdp\u00fcpett. Dbfd)ott nacpper \u00f6fter dhptuttg nttb SlufentpattSort beS d\u00dfeibdpeuS mefentlid) oerfepieben fxnb oon betten feiner erfteit SebenSperioben, fo fmbet eS bod; in ber plrforge f\u00fcr feine dtadfommeu baS 3\u00fcd)tige mieber auf, als ob ipnt \u00a9ttuttetungeu an bie oergangeitett Betten geblieben m\u00e4ren. Oocp \u2014 mie ber SJiettfd) irren tarnt, marutn foKte eS nicpt attdp bei \u2018einem fo tief unter bemfelbett ftepenbeu SBefett m\u00f6glich merben? $cp pabe ffott mandpmat bie \u00a9ier beS Bid)tenfd)m\u00e4rnterS, beffen Staupe nur oon bem genannten Saunte fri\u00dft, an \u00a9idpft\u00e4mnteit gefunbeit, bie adetbingS in ber 9tad)barfd)aft jettet ftanben, nttb oon auSl\u00e4itbiffett Stiegen, bie ipre \u00a9ier au oermefettbe \u00a9ubftangen legen, erg\u00e4plt matt, ba\u00df fie fiep bttrep ben \u00a9erud) ber SlaSpflaitgeit (Sta-pelia) irre leiten lie\u00dfen ttnb biefelbett gu unrichtigen Orntft\u00e4tten beuupten. Oei meitem ge\u00dfeigerterc Slnfpriicpe maept bie Orntpflege an biejettigeit B\u00fcfetten, melcpe int \u00a9aube, alten Sepntm\u00e4nbeit, faulem ^olge, D\u00f6\u00f6pren ober einfache ^\u00f6plnttgen anlegett, allerlei attbere Breiten einfaitgeit, bort eintragen ober Jponig fammeltt, ein \u00a9i baratt legen nnb nun ben Oau oerfcplie\u00dfett, baS d\u00dfeitere ber Btttnnft, fiep felbft bem Soofe alles \u00a9terblicpen \u00fcbertaffeub. Stuf ber p\u00f6dpftett \u00a9titfe fiepen in biefer \u00a7infid;t bie Honigbienen, Slmeifett nub uod; einige attbere, in f\u00f6rntlicpett \u00a9taaten beifatntuett lebenbe Bnfelten; baoott jebodp fp\u00e4ter auSf\u00fcprlicper.\nUnter bem \u00a9ittfluffe ber SB\u00e4rtne erfolgt im \u00a9i bie \u00a9utmicfetuug beS \u00a9tnbrpo. Stadp ber SluSbilbititg ber ^eimpaut tritt eine ir\u00e4ftige Slitgieputtg ber Beden unter eiuanber ein, oon betten","page":14},{"file":"p0015.txt","language":"de","ocr_de":"Srutpftege. Sftetamorp\u00efjofe.\n15\nfid) eine gr\u00f6\u00dfere Stenge am f\u00fcnftigen \u00aeobfenbe anfammetn. hiermit bat ftdE> tie ^eimbaut in ben einfachen, gungenf\u00f6rmigen \u201e^eimftreifen\" umgemanbett, burd) Weitere Ingiebititg tbeitt fid) ber \u00c6eimfireifett nad) beiben \u00a9eiten in gmei ftrangf\u00f6rmige, neben einanber bertaufenbe, auf ber gnnenfeite burcb eine mehr ober meniger beutlid^e gurdfe getrennte F\u00e4rber, bie beiben \u201eS\u00eeeiinm\u00efitfte\", mel^e ben fbmmetrifcheit Sau ber \u00a9tiebertbiere bebingen \u2014 nicht nur bei ben gnfeften, fonbern bei a\u00fceit \u00a9tiebertbieren ift bie \u00a9ntmicfetuug au3 bem \u00a9ie im S3efeutli<beit biefelbe. \u2014 \u00a9teicbgeitig trennt ftcb nad\u00df> au\u00dfen ba\u00ea fogenannte \u201e\u00e4u\u00dfere Statt\" ab, metcfp gute^t bie \u00a7aut be3 \u00a9ntbrbo bitbet, m\u00e4breub au3 ben SMrnm\u00fctfteu, bie man im \u00a9egeufahe bagu bal \u201einnere Statt\" nennt, ade\u00ebUebrige entfielt, \u00a9up fortgefe^te^ gufammengiebeit ber \u00dc\u00e4nge nach treten nun bie eingetnen ^\u00f6rpert^eite a\u00fcf, guerft in \u00abeinen Ibfdfnitten um eingetne, hinter einanber tiegenbe Stittetpuntte bie Inbeutmtgen ber \u00a9egmente. \u00a9teicbgeitig entfielen auch Serf\u00fcrgungen in gr\u00f6\u00dferen Ibfcbnitten unb enbtidb in ber gangen lu\u00eabebuung ber ^eirnm\u00fctfte, foba\u00df bie brei Jpaubtabfchnitte be\u00ea $\u00f6rper\u00a3 unterfdjeibbar ioerbem \u00a3>ie \u00a9ntmicfetuug, bie mir in ba\u00ea \u00a9ingetne nidjt meiter berfolgeu f\u00f6nneu, ^at nun geteert, ba\u00df urfpr\u00fcugtid) auch ber \u00c4opf am\u00a7 mehreren Itrfeginenten befielt, fie bat ferner gingergeige an bie JSpanb gegeben f\u00fcr bie \u00a9eutnng befoitber\u00eb ber liefern unb borberffett Seine, bereit Serrid)tungen, mie mir fp\u00e4ter bet ben \u00a9finiten ititb $rebfeit fe^eit merben, nid)t in ber S\u00dfeife angeorbnet gn fein brauchen, mie mir e\u00ea meiter oben bei ben gnfefteit gefunbeit fabelt, mo bie beiben liefern at\u00a7 Shtub\u00ab)eite/ bie Sorberbeine gum \u00a9eben bienen. \u00a3)ie erften Anf\u00e4nge beginnen in ber \u00a9ntmicfetuug bon ber Saucbfeite be3 f\u00fcnftigen \u00a9mbrbo, unb am 3\u00ee\u00fcden f^tie\u00dfcn ftdb gute^t bie feitticb ficb mehr unb npr au\u00eabe^nenben fteirnm\u00fctfte. Stuf Soften be3 SDotter^, ber rnetjr unb mehr fcbmiitbet, fproffen bie \u00a9tiebma\u00dfen au\u00a3 befonberen $eimattlagen berbor unb in bert)\u00e4ttni\u00dfm\u00e4\u00dfig \u00abtrger 3eit i|t ba3 gunge fomeit fertig, um bie \u00a9ifctjate gu fpreitgeit unb ein fetbftft\u00e4nbige\u00a3 Sebeit gu begiititeit.\n\u00a9a\u00ea pnge ift eine Sarbe; beim e3 t)at in ben nteiften g\u00e4lten nidjt bie minbefte lebntidjfeit mit bem bottfommen entmidelten gnfeft, bermummt bielnte^r beffen matjre \u00a9eftatt, triebt mie ein Shtrtn an ober in ber \u00a9rbe umber unb ftittt feinen ftet\u00ea regen Sb^petit mit St\u00e4ttern, Sb^t'eib ober ber Sermefung anbeimgefattenen \u00a9toffeit, m\u00e4brenb biefe\u00ea in gang anberer \u00a9eftatt auf leidsten \u00a9djmingen burd) bie S\u00e4fte fctjmebt unb #onigfeim ober Storgentbau gur labrung m\u00e4btt. 3mifdjeit beiben liegt bie $\u00dfubbeitrube at\u00ea Hebergang\u00eaguftanb. \u00a9rjt bann alfo, menn t\u00a7 feine ^arbe unb Serb\u00fct\u00efungen a\u00ef\u00ea ^u^be abgelegt t)at, erfd)eint bal 3\u00bbwago, ba3 mabre bottenbete Sitb beffen, ma3 fette nod) berbaygeu. \u00e4Jtit anberen Porten: ba\u00ea gnfeft beftebt eine bol\u00ab fontmene Sermanbetung ober \u00e4Jtetamorpofe. \u00aeocb gitt bie\u00ea nic^t bon alten. Sei anberen, bie febod) in ber Stinberbeit bleiben, glei\u00dft bie Sarbe in ber ^auptfacbe ihren Lettern, nur festen ibr bie ginget, eiitige g\u00fcbter= unb gu\u00dfglieber ober fonfiige, teic^t gu tiberfebenbe \u00a9tgen= tb\u00fcmlidjfeiten; fotcbe befielen nur unbotttommene Sermanbetung. \u00a9nbtidb fiitbet ftd) unter ben teueren nod) eine \u00abeine Ingabt, bie all ptago nie gt\u00fcget betommeu unb barum in bem eben aulgeffmodjenen \u00a9iune gar feine Sletamorpbofe haben. \u00a9ie bitben in biefer \u00a3infid)t menigfienl einen Itebergang gu ben \u00fcbrigen \u00a9tiebertbieren, bie gu ihrer botten lulbitbung ber Sermanbetung gar nid)t beburfen.\n\u00aeie SRetamorbbbfe ber pfeften i]t ben gorfd^ent be\u00bb grauen Ittertbum^ nicht berborgeit geblieben unb bat bon per gu Sergteidjen aufgeforbert mit bem leiblichen unb feetifd^en Seben be\u00ea Stenfd)en. \u00a9mantmerbam, metcber tiefe Sticte in bie \u00a9ebeimniffe ber latur getbait bat unb ftd) mobt bemu\u00dft mar, mie meit er in feinen ^aratteten geben burfte, l\u00e4\u00dft ftcb an einer \u00a9teile, mo er bon ber Stetamor^hbfe banbett, gu etma fotgenben leu\u00dferuitgen hinrei\u00dfeit: \u201eSDiefer Sorgang gefchiebt bei bem \u00a9duuetterliuge auf eilte fo muuberbare Skife, ba\u00df mir bie luf erftehung bor unfereu lugen abgebitbet fef)en, ba\u00df mir fte mit ben- \u00f6p\u00e4nben greifen t\u00f6nuen.","page":15},{"file":"p0016.txt","language":"de","ocr_de":"16\nQsirt Slid' auf baS \u00a3eben ber \u00a9efammtheit.\nSeifen loir bie fftampe, meldfe auf ber \u00a9vbe tried) t, fidf bon gutter fd)ted)ter silrt n\u00e4hrt, uub nadfbcm fie SBodfeu, \u00e4Rottbe taug uuter tiefer niebrigett \u00a9eftalt ilfr beftimmteS 3Berl oolU Bracht h&t, ple|t iit beit \u00dfmifchenpfianb eines fdfeinbareu SobeS \u00fcbergehen. gtt eine 2lrt bon Seidfentud) geh\u00fcllt, iu einen Sarg berfdfioffen uub gem\u00f6lfnticb uuter ber \u00a9rbe bergraben liegt fie ba. Sott ber SB\u00e4rate ber Sounenjirahteit gerufen, Bremen fie aus ihren \u00a9r\u00e4bertt terror, bie \u00a9rbe, Shift uub SBa'ffer als \u00a9efaugeite feft^ietteu, merfeu ihre Sebeduug ab uub mit neuem, hochzeitlichem Sdjmud angetan, treten fie beu \u00a9enu\u00df eines erhabenen .guftanbeS Sebent au, eine\u00ea guftanbeS, in meinem alte ihre g\u00e4ljigteiteu entmidelt merben uub fte pr Vollenbmtg ihrer \u00ef\u00eflatur gelangen, mo fie nic^t mehr an bie \u00a9rbe gebunben, bie \u00a9eftlbe ber \u00a3uft burdj; ftreifen, ben fftettar fangen auS Stnmeufctdjen uub \u00a3iebe iljre befetigenbe .fperrfdjaft \u00fcber fte auSp\u00fcben beginnt. \u00dcBemt mir bieS SltleS mit aufelfen, foKteu mir barin nicht ein lebhaftes Silb bon bem breifadfen \u00dfuftanbe erbtiden, in meinem ftdj ber SDRenfd) nad) nnb nad) befinbet, uub befonberS bon fettem glndtidfen Sage, mo auf ben fftuf ber gro\u00dfen Sonne ber \u00a9eredjtigteit alle bie, meldje iu ben \u00a9r\u00e4berit ru\u00efjeu, ^erbortreten, mo baS Steer feine Sobten miebergebeit nnb ber Sob bon bem Sieben bernichtet mirb, mo bie Sdjaaren ber \u00a9l\u00fcdlidjen leben nnb lieben merben iu alle \u00a9migteit?\"\nSer bergotbete (Schmetterling auf ben \u00a9rabtreupn nuferer Verdorbenen foil, mie ftdj $eber baffelbe am liebften beuten mag, ein Shntbol fein; f\u00fcr bie 2fuferftelfuug, bet einem \u00e4hnlichen \u00a9ebanleitgange eines Smatnrnerbam, ober f\u00fcr bie Unfterbltd)teit ber (Seele, bie bem hinf\u00e4lligen K\u00f6rbel' entminen ift, mie ber bem himmlifdfen Sidjte entgegenfdjmebenbe (Schmetterling feiner auf ber \u00a9rbe pr\u00fcdbleibeitben dhtipenlptle. 2Bie ber italienifdje Sichter fingt:\nNon v5 accorgete voi, che noi siam\u2019 vermi\nNati a formar l\u2019angelica farfalla?\nS\u00dfi\u00dft ihr nicht, ba\u00df mir SB\u00fcrmer ftnb,\n\u00a9e&oren, um beu enget\u00e4bnlichen Schmetterling p bilben?\nSie \u00a9ntmidetung ber ^nfe\u00eften, mag fie nun, mie in ber unbolltommenen .Vetmaubelung, in fietigeut gortgange, ober mie in ber boUtommenen, fcheiubar ffmtttgmeife ftdj bolieuben, in ber Shnt ift fie eine altm\u00e4lige, gr\u00f6\u00dftenteils bitrd) mehrmalige H\u00e4utung ber S!arbe bebingte. Sie H\u00e4utungen erfolgen nadj befiimmten geitabfdjnitteu, f\u00fcr bie \u00a9inen fr\u00fcher, f\u00fcr Slnbere fb\u00e4ter, mteberljoien ftdj \u00f6fter ober feltener, febodj mohl nicht h\u00e4ufiger als fedjS SM nnb tragen ben \u00a9harafter einer ^rantljeit an ftdj. Sie Sarbeit ft^en tegungfloS ba, nehmen leine W\u00e4hrung p ftch nnb finb in biefer \u00dfeit au\u00dferorbentlidj enpf\u00e4itgtidj f\u00fcr \u00e4u\u00dfere \u00a9iufl\u00fcffe, befonberS bie nng\u00fcnfttgen ber VMtterung, bis eitblidh im Sadeit bie alte $\u00f6rf)ert)aut gerrei^t nnb f\u00efdj unter Iranpfhaften V\u00dftnbungen baS neu belleibete SBefeit, biSmeilen mit anberer g\u00e4rbmtg, attberem (Samuel augethan baranS Ijetborarbeitet. Sie Ummanbelmtg gefdjieljt aber nicht blo\u00df \u00e4u\u00dferlich, baS gattp innere SVefett nimmt Sheil au ber Verj\u00fcngung, baS Vradjeenfhftem mit bem 3RahrnngS= lanale ft\u00f6\u00dft feine \u00a7\u00e4nte ab nnb erleibet allm\u00e4lig fogar mefentlidje Ver\u00e4nberuitgeu; bemt bie im Vkffer lebenbeit Sarbeit berlierett bei ber lebten H\u00e4utung ihre Sternen, bie lein oolitommeiteS ^ufelt hat, felbfi menu eS biefem \u00a9lemente treu bleibt. Sei ben freilebeitbeu Saroeit .fittbeit bie H\u00e4utungen ausnahmslos (Statt, aber nicht immer bei foldfeu, meld;e abgefd)toffeu oon ber \u00e4u\u00a7ereit Umgebung nnb bereu \u00a9iitfl\u00fcffen eittgogeit, in anbereit Shierett, tief in ipflangent\u00f6rbern, eiitge; fchloffen in gellen leben. \u00a9S fdfeiut, abgefehen Bon bem befiimmten SilbungSgefehe, bem bie einzelne Slrt untermorfeit, ba\u00a7 baS Slbmerfeit ber ^aut nur ba it\u00dfthtg mirb, mo fte ber SBitteruugS; einfl\u00fcffe m\u00f6gen einen (Sdph p bilben Ipt, ber \u00a7it feft ift, itht bei ber Vergr\u00f6\u00dferung ber Vorher; ntaffe meiter nachgebeit p l\u00f6nueit. 3tt ben lehtgenanuten g\u00e4lten bebarf bie Saroe biefeS Schuhe\u00ab nicht, ihre Oberhaut bleibt meicher nnb elaftifch genug, um beim fortfehreitenben 2\u00dfad)Sthume immer noch) meit genug p fein. Ser Saroenflaub ift f\u00fcr bie ^ufelten bie 3^t ihres 2Bad)SthumS,","page":16},{"file":"p0017.txt","language":"de","ocr_de":"S) a 3 $\u00eetfeft ail Sarbe.\n17\nbaher bte unerh\u00f6rte \u00a9efr\u00e4\u00dfigfeit jener. 24 (Stunben famt eine \u00abSchmetterlingltaube mehr ail bal ^Doppelte ihrel eigenen \u00a9emidjtel an S\u00dfflangenitahrung gu ftc^ nehmen unb baburd) ein 3el)ntel invent fr\u00fcheren \u00a9emidjte hinguf\u00fcgen, meldjel ftdj in brei\u00dfig Vagen anf bal 9500fac^e fteigert, menu inan el mit bem Vergleicht, mal fie hatte, ail fie bem \u00a9ie entfdjl\u00fcdfte. dBeldje Verheerungen bie bon Vfiangenftoffen lebeitben Barben in nuferen \u00a9arten nnb SB\u00e4lbern, auf Reibern nnb SBiefen aitricfien f\u00f4unen, miff en biejenigeu am beften gu beurthei\u00efeit, .meiere ben Sdjaben gu tragen batten.\n\u2022\n\u00a9ie Barben ber ^nfetten mit bodfommetter SDtetamorbhofe haben entmeber Veine nnb bf\u00efegen bei ben (Schmetterlingen Staupen, bei ben Vlattmelpen Slfterraupen genannt gu m.erbett, ober fie haben feine nnb hei\u00a7en bann SDtaben. \u00a9ie SQtehrgahl ifi mit einem hornigen \u00aeopfe nnb bei\u00dfenbett SDtunbtheilen aulger\u00fcfiet, an anbereu, befonberl ben SDtaben, finbet fich fein folder nub bie Vahruug faun nur anfgefogen merben. SDie \u00a9inen leben frei auf Vffangeit unb geidjuen fich burd) ihre bunten f\u00e4rben unb oft muttberbaren \u00a9eftalten bor ihren ^ameraben anl, ober unter (Steinen, anberen Verfteden, bie fie gu gemiffen feiten, g. V. nur bei Stadd berlaffen, bie Slnbereit fommeit nie gnm Vorigem, inbem fie ihr Beben unter ber \u00a9rbe berbringen ober in thierif\u00e4>eit Korbern, ober bohrenb unb minirenb in ben berfdjiebenften \u00fc\u00dfflangentheileit. \u00a9ie lichtfcheueit fiimmen in ber Stegei bitrch fchmugigmei\u00dfe F\u00e4rbung mit einanber \u00fcberein, Veinahe alle befreit eine g\u00e4higfeit, meldje bem bodfommeiteit Bnfeft mit fehr meitigeit Slulnahnteit mieber berloren geht, fte f\u00f6mteit fpiniteit. 3n ber Unterlippe ober fonfi mo am SDtuitbe nt\u00fcnbeit \u00a9rufen, meldje eine fiebrige gl\u00fcffigfeit abfonbent, bie au ber Buft erh\u00e4rtet nnb bie Btiben liefert, an beneit fid) maitdje in ber \u00a9efapr herablaffeu, bon beneit biete ein \u00a9ocoit fertigen, in meinem fte gur Vuppe merben unb melchel mir bon einzelnen uni gu Stulpe machen, menu mir nul in (Seibe fleiben moden.\nSBeitn bemuad) bie Barbe all bal in ber \u00a9ntmidelung begriffene, uod) unreife ^nfett begeidmet merbeit \u201emu\u00df unb bitrch fie eine Vermehrung ber SIrt, eine ^ortpftauguug unm\u00f6glich erfdjeint, meil biefel Verm\u00f6gen gefehm\u00e4\u00dfig bal ^emtgeidjeit ber f\u00f6rderlichen Steife ifi, fo haben h\u00f6chft intereffante \u00a9ntbeduugen, melche ber j\u00fcngften Beit angeh\u00f6ren, gelehrt, baff bie Statur ihre SSege geht ttitb ftdj nicht immer an bie \u00a9efe^e biitbet, bie ber menf\u00e4)Iid)e (Scharfjtitit aitl ihr heraulgitlefeit bermeint, fie haben gegeigt, ba\u00df feine Siegel, mag fte auch Bahrljunberte hiuburd) gegolten haben, ohne Slulnahme fei. Stic. SEBagner in Sbafan fattb im Slugufi (1861) unter ber Stinbe einer abgeftorbeiten St\u00fcfter mei\u00dfltdfje, bodm\u00fcdjjtg 4\u20145% SDItdimeter lange Barben, bie itad) ber forgf\u00e4ltigeit \u00a9arfteduitg bei \u00e4u\u00dferen uitb inneren Vauel in V\u00f6ort unb Vilb feinen 3metfel bariiber laffen, ba\u00df fte einer \u00a9allm\u00fcde (Gecidomyia) aitgeh\u00f6rten. dBeiter fanb ber genannte ^orfeper im inneren biefer Vhiercheit Heinere, lebenbe Barben in berfd^iebeiteit (Stabien ihrer \u00a9ntmidelung. \u00a9er \u00a9ebanfe lag nahe, ba\u00df biefe einem (Sdjmaroberinfeft angeh\u00f6ren m\u00f6chten, bal hier auf Soften ber gliegenlarben 'fein \u00a9afein frifte unb feine naturgem\u00e4\u00dfe \u00a9ntmidelung burdjinache. \u00a9ie merfmiirbige Uebereinftimmung ber flehten Barben mit ben gro\u00dfen unb nod> mehr ber Umfiaitb, ba\u00df fich in ben Heineren fp\u00e4ter bon felbft mieber in gang- gleicher Vkife futtge Barben bilbeten, lie\u00dfen bie nahe liegenbe erfie Slnjtdjt all Brrtlum. erfennen unb lieferten ben Vemeil, ba\u00df bie bemopnten unb fte bcmohitenbeit Barben ein unb berfelbeit SIrt angeh\u00f6ren m\u00fcffen. \u00a9ie Sluftcht SBagner1! \u00fcber bie SIrt ber erfteii \u00a9ntfiehuitg unb adm\u00e4ligen \u00a9ntmidelung ber jungen Barben modelt mir hier uuer\u00f6rtert laffen. (Seine \u00a9ntbedung machte \u00fcberad uitgemeinel Sluffepen unb beranla\u00dfte bie $orfd)er, biefe g\u00e4nglich neue \u00a9rf^einuitg meiter gtt berfolgen. <So gelang el gr. SDteinert, im $uni unter ber Stinbe einel Vnd)enftnmpfel bibtdare \u00c7\u00fceSonmabeu gtt finbeit unb auch fh\u00e4ter bal bodfommene Bitfeft baraul gu ergieheit, melchel er Miastor me-traloas nennt, unb Jperrn i\u00dfagenftecher gleichfadl, folche SDtaben gu unterfuchen, melche ftd) in halbberborbeiten 5)3re\u00dfr\u00fcdft\u00e4itbeit einer Buderfabrif gefuubeit hatten. (Sie fhtb boit ben guerft\n%afcbenBexg, tsirbeltofe Spiere. (SBre^ut, St^ter\u00efeben. VI.)\t2","page":17},{"file":"p0018.txt","language":"de","ocr_de":"18\n(Sin Slid auf ba\u00a7 geben ber \u00a9efammtpeit.\ncntbecfteu \u00f6erfcpieben unb geboren einer anberen 2lrt an. 9Beigner bat iitgioifdjen ba3 ootU fommene gnfett auch ergogen. Sie ioingigen fliegen h\u00fcben gun\u00e4cpft f\u00fcr itns> toeniger gntereffe, toir bitten nur baran feft, bafj e\u00a7 lebenbig geb\u00e4renbe gliegettlaroen gibt itub bafj bie gitngeit ficb alter 2\u00f6aprf<heinlicpleit nach att3 (Siern im Seibe ber lutter enttoideln.\nStbgef\u00ebpen bon ben eben erg\u00e4plteit, mit alten bisherigen Seobadjtuitgeu im geraben SBiber-'fprucpe ftebenben g\u00e4lten, toirb bei ben ^nfelten mit ootttommener Sertoanblimg bie Sarbe gu einer rubenben S\u00dfuppe (\u00fcftpmppe) nnb toenn man amb bei benen mit unoollfomtnener 3Jtetamor= Pp\u00f4fe bon einer fotzen fpricpt, fo meint man ber Slnalogie nadj bie Saroe, toelcpe nah ihrer lebten H\u00e4utung bie gl\u00fcgelfhtmpfe betommen pat. Ste S\u00dfuppe geigt bereite alle 3^be^e bo\u00bb 3mago, g\u00fcpler, bie noch gufammeugefcprumpfteu gt\u00fcgel, bie fecp\u00ea Seine, fie alte liegen, jebe3, toie ber \u00fcbrige K\u00f6rper in ein gartet Ij\u00e2utcpen eingeb\u00fctlt, an ber Sorb er feite angebr\u00fcdt, bie angegogenen Seine unter einanber ober bon ben gt\u00fcgeln tpeiltoeife gebedt. S\u00dfirb e\u00a7 n\u00f6tpig, eine i\u00dfuppe n\u00e4her gu begeidjnen, fo nennt man bie auf bie eben angegebene Slrt gebildete eine gemeifette ober gufammengetauerte 5\u00dfuppe. Sei ben \u00a9djmetterliugen toirb bie gemeifette ^\u00dfuppe noch mit einer geglieberten Hornhaut \u00fcbergogeu, toelchc bur\u00f6p SR\u00e4bte, (Sinbriide nnb (Srpabenpeiten bie Sage ber boribergenannten Speite nnb be\u00ea \u00a9augr\u00fcffel\u00ea gleichfalls? erlernten l\u00e4fjt nnb in ihrem geringelten Sinterteibe oft febr betoeglid) gu fein pflegt. Sei ben gtiegenmaben erh\u00e4rtet p\u00e4uftg gutept bie jpaut gu einer tonnenf\u00f6rmigen ^\u00fclfe, in metier bie eigentliche H\u00dfuppe eingefd|\u00efoffen ift; bergteicben meint mau, menu bon Sonnenp\u00fcppd)en bie Sebe ift, benen bann bie nacften puppen, g. S. ber \u00fc\u00ef\u00eft\u00fcden entgegeugefte\u00ef\u00eft toerben. Sie Sonnenp\u00fcppcpen barf man nicht oertoecpfelu mit beit fepr oft ebenfo geformten, toferen ober bi\u00f6ptereit nnb bann oft pergamentartigen \u00a9efpiunfteu, toelcpe a\u00efs\u00bb (Socous\u00bb getbiffe puppen, befottbers\u00bb p\u00e4uftg bei ben \u00a9cpmetferlingen, auf er ben fie fcp\u00fcpenben h\u00e4uten nod; toeiter umh\u00fcllen nnb fo recht eigentlich ben \u00a9arg bilbeit, in toebpem ber fteine \u00a9djeintobte feiner Stuferftepung eutgegeubarrt.\nNat\u00fcrlich erfcpeiut e\u00a7, baff bie ^3uppe fid) alternat ba fhtben m\u00fcffe, too bieSaroe lebte, nnb bop trifft biefe Annahme nicht immer gu. 3$ to\u00fcfjte leine in ber (Srbe lebeitbe Saroe gu nennen, bie gur Serpuppung au\u00a3 berfelben perauiginge, genug bagegen, bie auf St\u00e4ttern, in gr\u00fccpten ober im \u00a9tengel, ja in anbereu Spieren h\u00e4ufen nnb gur Serpuppung -bie (Srbe ober bie \u00f6erborgen tebenben ioenigffeit\u00ea ba\u00ea greie auffudjen. SSorin bie Sotptoenbigleit biefer Drt\u00eaOer\u00e2nberuug liege, I\u00e4\u00a7t fid; nicht immer angeben; benn trenn man fagett tooEte, bie boprenb tebenben Raupen m\u00fc\u00dften and ihren Serfteden oor ber Serpuppung perau\u00eagepen, toeit ber \u00a9cpmetterling, ber leine bewerben ERunbtpeile pat, fid) aus? bent \u00a9djilfftengel, bem jpolge rc. nid)t perOorarbeiten tonne, fo f(point biefe Smtapme gerechtfertigt, ift aber in ber SBirtlicpfeit nicpt begr\u00fcnbet. @erabe oott biefen bleiben oietteicpt bie meiften and) als\u00bb s$uppe ba, too bie Eiaupe lebte, biefer gab e\u00bb aber ber $nftintt ein, oor iprer Sertoanbelung ein ^IngXocp) gu nagen bi\u00eb auf bie \u00e4ufgerfte feine t}3flaugeu; pant ober and) bis\u00bb in ba\u00a3 greie nnb e\u00a7 bann toieber mit feinem \u00a9efpiunft gu oetfcpliejgeu, toeld)es> ber k\u00fcnftige \u00a9pmetterling eben fo leid)t to.ie jette ftepengelaffene b\u00fcmte S\u00dfflaugenpant burcp^ brtcpt. Uebrigen\u00ea ftnb fepr oiele. puppen mit S\u00f6rnpen ober fonftigen, bem iEuge toeuig bernerU baren (Sinricptungeit oerfepeit, mit benen fie au iprer Umgebung paften, um fo bem au\u00eafcpl\u00fcpfenben gmago einen getoiffen S\u00dfiberftanb entgegeugufepen nnb fo bie etmi'tbenbe Srbeit bebeutenb gu erleichtern. Skuit getoiffe Slaffertaroeu biefe\u00ea Element gur Serpuppung oer\u00efaffen, fo p\u00e4ngt bie3 mit ber jept eintretenben Ser\u00e4uberuug iprer Sttpmuug\u00eatoertgeuge auf ba\u00ea @ngfte gufammett. S)ie l'ienteu toerben n\u00e4rnltd) burcp Srad)een erfept. @8 bleiben inbe\u00a7 uod) genug g\u00e4lte \u00fcbrig, in beiten toir beleitnen m\u00fcffett: Joarutn bie\u00a7 pier fo, bort anber\u00f6 fei, toiffen toir nicpt; bie iRatur pat e3 einmal fo eingerichtet, oietteicpt toil! fte un\u00ea nur ipre unenbticpe \u00e4Rancpfattigteit, ipre uube= grengte (Srftub\u00fcttg\u00eagabe gur Snfcpauung bringen.","page":18},{"file":"p0019.txt","language":"de","ocr_de":"Sad $nfe\u00eft aid i\u00dfuppe. Sauer ber \u00a9ntmideluug.\n19\n\u00a9d b\u00fcvfte nidjt mtr bon allgemeinem 3>ntereffe fein, fonbern and) gur \u00a9erbodft\u00e4nbigung b eff en, mad \u00fcber bie \u00a9ntmideluug ber ^nfeften angebeutet mur be, unumg\u00e4nglich n\u00f6tpig, etmad \u00fcber bie geit &u erfahren, in me\u00efdjer fie ipre SJtetamovppofe burdj\u00efaufeu unb mie fange ipr Sehen \u00fcberhaupt bauert.\n\u00a9Sie bie einj\u00e4hrige ^flauje in ihrem Sehen nur ein SJtal \u00a9teugel, \u00a9\u00dc\u00e4tter, \u00a93l\u00fctpen unb ^ri'upte treibt unb mit ber Steife ber lepteren iprett Sebendztoed erf\u00fcllt pat, inbem fie im leim; f\u00e4higen \u00a9amen bad gortbeftepeu ihrer Slrt fieberte, fo bad Sfitfeft. \u00a9d pat feine \u00a9Seftimmung erf\u00fcEt, menu ed, burep ben (Si;, Sarbeit; unb 5\u00dfuppenzuftanb piuburchgepenb, feine\u2019Steife erlangt unb ftd) gepaart hat, mad nur ein SOtal gefepiept. \u00a9ad SJl\u00e4mtcpeu ftirbt fehr halb nachher, bad \u00a9Seih (pen bann erft, menu ed bie befruchteten (Sier abgelegt hat, mad allevbingd bei einigen menigen, z* 58. ber K\u00f6nigin im \u00a9Henenftode einen Zeitraum oon mehreren 3apren tu \u00a9lufprud) nehmen bann, f\u00fcr gem\u00f6pnlicp aber fogleid) gefepiept, ober, menu bie m\u00fctterliche ^apredzeit fi\u00f6renb bazmifepen tritt, erft im n\u00e4djften gr\u00fcptiuge. \u00a9omit muff man bad Sehen bed 2>ufe\u00eftel aid ein furzed bezeichnen, menu auch' aid fein gerabe. einj\u00e4priged, mie bei ben Pflanzen, mit melcpen ed eben \u00f6erglicpen m\u00fcrbe. SJiandje \u00a9Irteit entmicfeln fiel fo fcpnell, bafj in iSapredfrift einige \u00a9ene; rationen zu \u00a9tanbe fommen, anbere brauchen mehrere, bid etma f\u00fcnf 3fapre su einer einzigen. \u00a9Ste im f\u00fcblichen \u00a9Imerifa bie \u00a9Igaoe erft im hunbertften 2>apre and ihrer SSlattrofette einen paudpopen \u00a9chaft treibt, ber in menigen \u00a9Sodjen ftd) zu einem ftattlichen, ppramibenf\u00f6rmigen $anbelaber entfaltet unb in \u00a9aufenbett oon \u00a9Sl\u00fctpenb\u00fcfcpeln prangt, bie an ben \u00a9pipeit ber \u00a9lefte mie ebeitfo oiele ^l\u00e4ntmcpeit feuchten, bann aber abfiirbt, alfo pier hunbert' 3>apre n\u00f6thig ftnb, mad nufere \u00a9ommergem\u00e4chfe in faum einem Satire erreichen: fo ern\u00e4hrt Storbamerifa ein Snfeft, ioelcped fid) bei fester \u00a9ntmideluug aud) mehr geit nimmt, aid a^e anberen.\n\u00a9ine (Sicabe braucht gerabe 17 3>apre Zu threr \u00a9ntmideluug unb ift bedhalb auch Cicada septendecim genannt morbeit. \u00a9ad \u00a9Seibcpen legt 10\u201412 \u00a9ter in einen tiefen Schnitt, ben ed mit feiner mefferartigen Segr\u00f6pre in einen \u00dfmeig, .mie beifpieldmeife in ben borj\u00e4hrigen \u00a9rieb eiued Slpfelbattmed audf\u00fchrt. Stad) 52\u201460 \u00a9agett friechen bie S\u00e2rocpeit and, laffen ftd) oon oben herabfallen, um ftd) fofort in ber Si\u00e4pe ber \u00a9Surzel in bie \u00a9rbe einzugraben; mittlermeile ftirbt ber gmeig am \u00a9Saunte ab. Jpier in ber \u00a9rbe leben fte ftebenzepit ^ahre oom \u00a9afte ber \u00a9Surzelit; einen fo langen Zeitraum nimmt mau barum au, meil bie \u00a9icaben in folcpen 5\u00dferiobeit in ungeheuren SJlaffeit erfcheiiteu. \u00a9amt enblidj fried)en bie puppen aud ihren unterirbifcpeit \u00a9Serfteden peroor, fe^en fiep an ben erften heften etmad \u00fcber bem \u00a9Soben erhabenen \u00a9egeuftanbe fejt, ed berftet ihnen im Staden bie ipaut unb bad gefl\u00fcgelte 3nfe\u00eft erfreut ftd) feiited oberirbi\u00ffpen \u00a9afeiud. 3ft cd ein SMnudfen, fo zirpt ed, mie nufere \u00a9rillen, bie \u00a9Seibcpen fiellen ftd) ein unb bie Paarung erfolgt, \u00a9ad \u00a9Seibcpen legt feine \u00a9ier unb in einem Zeitraum bon etma fed)duub; breijjtg \u00a9agen ift \u00a9tiled abgetpait, bie \u00a9piere ftnb mieber berfcpmuubeu.\n>T' \u00a9d ift n\u00f6tpig, bei biefer \u00a9efegenpeit auf eine beftimmte \u00a9ludbruddioeife aufmerffant zu macpeit, bie im meitereu Verlaufe manchmal gebraucht merben mirb. SJlatt fpriept n\u00e4mlicp bon einfacher \u00a9eiteration eiued ^ufe\u00efted, menu ed in 3c\u00fc eined ^apo^ feine \u00a9Sermanblungdftufeii nur ein SJial burcplebt, boit boppelter, z\u00efoeifad)er \u00a9eiteration, menu bied in berfelben geit Zmetntal gefepiept unb unterfepeibet bann gtoifcpeit evfter unb zweiter, ober bezeiepuettber zmifcpeu \u00a9omnter= unb \u00a9Sintergeneration, bon beneit btefe in einer tprer Sebeitdfornten ben \u00a9Sinter ber; brad)te. $n fofent man hierbei bad b\u00fcrgerliche $apr zu @ruube legt, faun ed eben gefd)epeu, baff bie zmeite \u00a9eiteration bor bent 31. \u00a9ecentber nod) niept zum \u00a9Ibfcplufj gefontmeit ift, bedpalb aber bodj innerhalb ber zum ^apre geh\u00f6rigen 12 \u00a9Roitate. SJiait mirb z* \u00a9S. bem gro\u00dfen ^oplmeifj; linge zmei \u00a9eitevafioitett zuerfennett, obfepott bon ber zmeiten bie 5]Suppe \u00fcbermintert unb erft int Slpril ben \u00a9djmetterling gibt, baf\u00fcr beginnt aber f\u00fcr biefed \u00a9pier bad Sapr uiept mit beut 1. Januar, fonbern mit bem SSionate, mo bie erften \u00a9ier gelegt merbett, alfo mit bem SJtai (Sipril). \u00a9Bie alfo bad genannte gtioei \u00a9eueratioiten im ^apre pat, gteid) bieleit anberen 9>ufef ten,\n9 *","page":19},{"file":"p0020.txt","language":"de","ocr_de":"20\n\u00a9tn Siet auf ba! Men ber \u00a9efammtpeit.\ninte e! aucp toe\u00efc^e gibt, bie bereu brei, menn niept gar nier paben, fo mu\u00a7 man umgeteprt bie (Generation be! SDtaif\u00e4fer! f\u00fcr bie metfien (Gegenben at! oierjaprig, bie bei* oben erm\u00e4hnten (Sicabe at! fiebengepttj\u00e4prig begcicpneit.\n(&\u00a7 tft im Berp\u00e4ttnifj gu ber ungeheueren SXngapt aller ignfetten erft non fehl* menigeit bie (Sntmtc\u00efe\u00efunglgefcpicpt\u00e9 guberl\u00e4fftg beobachtet; fotneit unfere \u00c4euntniffe reichen, b\u00fcrften einige (Gefepe atl majjgebenb ftcp peraulgefiettt haben, mie ettna: 1) \u00a9a! Sar\u00f6entebeit bauert tanger, al! ba! Seben be! 3mflgo, eine 2Xu!napme banon machen bie freitebenben tarnen berer, tneXdhe int notlfomntenen 3uftanbe \u00fcbermintern, fobann biejenigen SJnfeften, bie einen \u00a9taat bilben (dienen, SXnteifen, Termiten). 2) \u00a9ie boprenben ober unterirbifcpen Sarnen brauchen tangere 3eit gu ihrer (Sutmicfetung at! bie frei auf fangen tc. ober \u00fcber ber (Srbe tebenben. 3) \u00a9ie fufjtofen, gang befonber! aber bie fujjs unb topftofen Sarnen gebrauchen am inenigften 3 eit &u ipver 2Xu!bttbung. 4) $e tangere \u00dfeit ein ^nfett gu feiner (SntmicMung braucht, befto t\u00fcrmet* ift ihm im Berp\u00e4ttnijj hierzu bie Sebeitlgeit f\u00fcr beit notttommeneu \u00dfaftanb bemeffen. \u00a9o menig biefe unb nietleicht noch anbere (Gefepe, bie ftdh aufftetten tiefen, au!napm!to! ftnb, ebenfomenig treffen bie jeher SXrt im SXttgemeinen gefegten Termine bei ihren Bermanblungeit immer gu. graueitborf hatte, um ein SBetfpiet anguf\u00fcpren, (Snbe guni 1836 Staupen eine! an Birten neftermeife tebenben, f\u00fcr manche (Gegenben \u00a9eutfcptanb! gemeinen \u00a9pinner!, ber Gastropacha lanestris, unb gmar gmei fotcpe Stefter eingetragen, \u00a9ie Staupen hatten ftdh SDtitte SXuguft f\u00e4mmttidh nerfponnen. \u00a9en 18. \u00a9ep= tomber erfcpien ber erfte \u00a9cpmetterting, beit 14. Dftober ein gineiter, beibe! SDt\u00e4nitcpen. (Sinige gmangig \u00a9t\u00fccte betbertei (Gefcptecpt! fdht\u00fcpften im Fr\u00fchjahre 1837 au! \u2014 bie! m\u00e4re ber regelrechte \u00dfeitpunft \u2014 anbere folgten im \u00f6perbfte nach, eingetue in beit fotgeuben fahren, ba! teilte am 4. SDt\u00e4rg 1842. \u00a9er ^\u00dfuppenguftanb patte* bei biefem testen (Sremptare atfo 5V2 gapre gebauert, beim erfteit bagegen ebenfoniete Soeben. SXepnticpe Beobachtungen, menu auch nicht mit fo bebeit^ teuben 3 eitunt er f epiet) en, pat man auep bei anbereit \u00a9cpmettertingen, bto! niept bei \u00a9ag* unb \u00c4leinf altern gemacht. $it einem gatte, metepen \u00a7. \u00a9mitp erm\u00e4pnt, nerpupp ten ft cp non 250 Sarnen einer gemeinen SJtauerbiene (Osmia parietina) 25 erft im \u00a9ommer 1852, obfcpoit bie (Gier 1849 gelegt m\u00e4ren uttb f\u00fcr gem\u00f6pnticp ein Ojapr gur (Sntmictetung pinreiept. (S! barf uni niept Sunber ttepmen, befonber! non \u00a9cpmettertingen bergteiepen Beifpiete gu temten, meit gerabe biefe 3>nfeftenorbnung non jeper unb non beit nerfepiebenften Siebpabent beobachtet m\u00fcrbe uttb baper am atternottft\u00e4nbigjten in iprer (Sntmie\u00eee\u00efunglgefcpicpte befanut ift.\n\u00a9af$ S\u00e4rme mit ber geh\u00f6rigen geueptigfeit unb f\u00fcr bie freffenben Sarnen Ueberftuf; an Stcfpruitg bie (Sntmictetung befepteunigen, ber \u00e4ftangeX an jenen (Srforberntffeit biefet\u00f6e aufp\u00e4lt, pat bie (Srfaprung geteprt, unb biefe (Sinft\u00fcffe treten ttoep piitgu, um ba! Slufftnben gemiffer (Gefepe fepmieriger gu maepen, at! e! au ftcp fepon ift. \u00a9er tunbige \u00a9cpmettertinglg\u00fccpter mei\u00a7, bajj er au! ber S\u00dfuppe, metepe im greien ungef\u00e4pr erft im SDXai ben galter liefern m\u00fcrbe, beitfetbeit fepott um bie Seipnacptlgeit in gteiep fep\u00f6ner garbenpraept enttocten faun, menu er jene beut marmen \u00a9fen reept nape bringt unb fie \u00f6fter anfeueptet, bamit er ipr Bertroctnen nerp\u00fctet. $nt umgeteprteu gatte pat er bie (Sier be! \u00a9eibenfptnner! in ber $\u00e4tte gu \u00fcbermiutern, menu er fiep niept ber (Gefapr aulfepeit miff, im gr\u00fcpjapre eper Staupen gu pabeit, at! ber SOtautbeerbaum ba! gutter bagu pergibt, \u00a9ie beiben angef\u00fchrten Beifpiete maren nicht au! bent unumfepr\u00e4nften Satten ber Statur felbft entnommen; benn mir m\u00fcffen uu! im gmeiten baran erinnern, bajj ber \u00a9eibenfpiniter in nuferem \u00aetima niept peimifcp i|t, fuepen mir un! baper noep einige anbere, mo bie menfeptiepe Beeinftuffung fern bleibt.\n\u00a9er aufmerffame Beobachter bann maprnepmeu, mie ein Snfett burep ung\u00fcnftige! Setter um etma oier Socpen unb noep tanger im (Srfcpeineit gur\u00fcctgepatten mirb, gegen anbere, feiner (Sntmictetung g\u00fcufiigere 3apre; e! tarnt ipm niept entgegen, mie ein unb baffetbe \u00aeerf, menu e! im \u00a9ommer feine SOtetamorppofe burepmaept, bagu oiet i\u00fcrgere 3e^ gebraucht, at! menu bei ber n\u00e4cpften ber Sinter bagmifepett f\u00e4ttt, Stm fcptageubjten merbeu mir aber bon bem \u00a9inftuffe ber","page":20},{"file":"p0021.txt","language":"de","ocr_de":"21\nVefpleunigung ttttb Verz\u00f6gerung ber f\u00ebntwicfelung. Ueberiutnterung.\nSapreStemperatnr auf bie \u00a9ntwicfelung ber gnfefteu \u00fcberzeugt, Wenn Wir uuS nap einem um-fepeu, we\u00efpeS eine gro\u00dfe Verbreitung auf ber \u00a9rboberppe pat unb iu oerfpiebenen f\u00f4limaten zugleich lebt Oer fpon oben erm\u00e4hnte SMflWei\u00dfliug ift ein folpeS. $m mittleren unb n\u00f6rb; liefen Oeutfplanb fliegt er zum erften SRale im g\u00fcnfiigfien gatte in ber zweiten \u00a3\u00e4lfte beS Steril unb bann uopmalS oor \u00a9nbe guni bis in ben (September unb \u00fcberwintert unter allen Umjt\u00e4nbeu aB $uppe. Stuf (Sicilien, wo bief er Proletarier aup oorfcmmt, fliegt er oom iRo\u00f6ember bis Januar. Vci uns gept feine Staupe im hinter allemal zu \u00a9runbe, W\u00e4prenb anbere Slrten nutate Raupen \u00fcberwintern; auf (Sicilien fann fie bie falte beS gelinberen V\u00dfinterS ertragen. 9Ran tonnte nun glauben, ba\u00df in ben tapfren Zaubern, Wo bie Oemperaturunterfpiebe Weit geringer finb, al\u00a7 in ben gem\u00e4\u00dfigten unb falten 3onen, bie \u00a9ntwicfelung ber ijnfeften in gletpm\u00e4\u00dfiger S\u00dfeife oor ftp ginge unb nur bon ber feber Sfrt eigentp\u00fcmlipen Statur bebingt W\u00e4re. SIbgefepeu babon, ba\u00df, Wie fpon oben erw\u00e4hnt W\u00fcrbe, aup baS gutter f\u00fcr bie Sarbe eine bebeutenbe Stolle, ja bie Wefentlipfte in ber \u00a9ntWicfelungSgefpipte pelt unb in biefer \u00a3infipt bie Oropenl\u00e4nber ftp baS ganze gapt pinburp nipt gleipbleiben, fommen auch pier ganz \u00e4pulipe Verp\u00e4ltniffe oor, Wie bei uuS. SRorib erz\u00e4hlt z- V. bon einem gefeflfpaftlip tebenben (Spinner in \u00a9aracaS, ber ftp ZWar im Stooember einfpinne, aber nipt oerpuppe, fonbern erft mit Veginn ber Stegenzeit im SRai Zur \u00a9ntwicfelung gelange; er etpplt weiter, Wie ein anberer olibeitgr\u00fcner Spinner aus bem Weit verbreiteten \u00a9efplept Saturnia fepr ungleipm\u00e4\u00dfig aus ber Puppe f\u00e4me. \u00a9inen \u00fcRonat nap ber Verpuppung erfpien\u2019 ein SR\u00e4nnpen im Oftober, bann ein SBeibpen im Oezember, im gebruar folgten mehrere (St\u00e4dte beiberlei \u00a9efpleptS unb nop waren anbere lebenbe Puppen \u00fcbrig, als er \u00a9nbe beS genannten SRonatB feinen Vrief nap \u00a9uropa abfpicfte. SBotlen Wir in fotpen unb \u00e4pnlipen g\u00e4lten \u2014 ein nop eigeutp\u00fcmliperer W\u00fcrbe ja oben fpon erw\u00e4pnt \u2014 einen \u00a9runb f\u00fcr fo auffa\u00fcenbe Unregetm\u00e4\u00dfigfeiten fttpen, fo W\u00e4re eS fein anberer als ber: bie Statur will bie \u00a9rpaltung ber SXrt baburp fiper feilen; gept irgenbwie baS Opier in feiner normalen \u00a9ntwicfelung P \u00a9runbe, fo bleiben anbere \u00fcbrig, bie fip bem \u00a9efepe nipt f\u00fcgten.\ng\u00fcr bie S\u00e4nber mit einem S\u00f6inter, ben groft unb (Spnee fennzeipnen, oerfpWinbet gtvvir W\u00e4prenb beffelben alles infeftifpe Men unferen Singen, ba\u00df eS aber nipt aufgep\u00f6rt pabe, leprt jebeS barauf folgeube gr\u00fcpfapr oon Steuern. Oie einen \u00fcberwintern nur im \u00a9izufianbe, anbere nur als Darren, Wozu felbftoerft\u00e4nblip alle bie gep\u00f6ren, Welpe zwei unb mepr $apre W tp\u00abr \u00a9ntwicfelung beb\u00fcrfeit, eine br\u00fcte Stetpe \u00fcberlebt bie b\u00f6fe $apreSzeit als Puppe, eine vierte als $mago. Stur in fetteneu g\u00e4lten b\u00fcrfte ein unb baffelbe 3\u00abfeft auf zwei oerfpiebenen \u00a9ntwipe= lungSftufen bie in Stebe ftepenbe gapreBzeit oerbringen. SBer \u00fcbrigens einen Vegriff baoon pabeit Wifi, Wie oiete von ipnen im ooHfommeuen guftanbe einen SBinterfplaf palten, ber gepe nur pin im f>erbfte, Wo bie \u00a9rftarrung nop nipt eiugetreten ift unb fupe im V\u00dfatbe unter bem b\u00fcrren Saube nap, baS fip feit Sapren angefamntelt pat, ober unter bem irocfnen \u00a9eftr\u00fcpp oon Sir\u00e4upern, bie an einer gefp\u00fcpten (Stelle wapfen, ober unter Steinen unb \u00e4pnlipen Orten, Welpe bem fparfen Suftzuge nipt auSgefept finb, ba Wjrb er eine ungeapnte SRannigfaltigfeit oon f\u00e4fern unb gliegen, SBeSpen unb (Spinnen, S\u00f6anzen unb anberem \u00a9eziefer finben, pie unb ba einen Staptfpmetterling aus bem b\u00fcrren Saube peraitSfpazieren fepen, alle aber bem\u00fcpt, ftp fo fpneU wie m\u00f6gtip feinen Vlicfen wieber zu entziepen. SRattpe befannte \u00a9rfpcinungen finb vieUeipt barunter, bie man iu ber befferen ^apreSzeit anberW\u00e4rtS zu fe^en gewopnt ift, aber aup Viele, bie bergteipen Splupf Winfet zu iprem ftepenben SlufentpattSorte w\u00e4plen unb faum je au baS OageStipt fommen. \u00a9iu s\u00dfaar SRaif\u00e4ferfl\u00fcgel, eine palb oerfpimmelte jporntffe opne Veine unb fon\u00dfige tleberrefte f\u00f6nuten glauben mapen, ba\u00df man pier in \u00abeinen gro\u00dfen Vegr\u00e4biti\u00dfpla^ biefer fteinen Vkfeu geratpen fei, unb ba\u00df \u00fcber V\u00fcnter feines mit bem Seben baoon fomme, V\u00dfoplan, gepe zum zweiten SRale bortpin, Wenn fener fip oerabfpieben will, Wenn groft unb \u00abSpnee eS geftatteu, einige f)\u00e4nbe OoK zevfr\u00fcmetten Raubes beizuftecfen in einem woploerwaprteu (S\u00e4cfleiu, unb trage eS peim. (Sp\u00fcttet man beu ^npa\u00eft, uapbem er einige \u00a9tunben in ber warmen \u00abStube gelegen, in ein","page":21},{"file":"p0022.txt","language":"de","ocr_de":"22\n(S\u00fbt Slid auf ba! Men ber \u00a9efammtheit. \u00aeefid)t!pun\u00efte ber dintheilung.\n\u00a9rahtfieb au!, Breitet biefetn einen Sogen Beden Rapiere! unter unb f\u00e4ngt an gu r\u00fctteln unb gu f(B\u00fctteln, fo mirb man gu feiner nidjt geringen Sermunberung auf bem Rapiere ein regeg Beben maBrneBmeit unb eine SJteuge berfelBen \u00a9|iet\u00e4)en lieber erlernten, bie mau im ,$erBfte braunen im freien antraf, oorau\u00e4gefefct, ba\u00a7 man ein treue! \u00a9eb\u00e4djtnifi f\u00fcr dergleichen \u00a9tnge Bat. 23e\u00fc l\u00e4ufig gefagt, ift biefe! Verfahren eine gtoar f<Bou Bekannte, aBer gang oortrefflidje SJtetBobe f\u00fcr beit Sammler, fid; mit einer SJtenge, Befonber! Keinerer \u00a9Biere, 51t BereicBern, bie er auf beit fommerlicBeu \u00a9rcurfionen \u00fcBerfieBt, ober aBftdjtltd) .unBer\u00fcdjtdjtigt l\u00e4\u00dft, loeit er gerab\u00e7 anbere 3mede oerfolgt.\n\u00a9en IBetooBneru eine! Pu\u00a7f|ale! Bieten bie mit bem Eilgange meift oerBunbeneit lieber; fcBmernrnitngen im erften $rnBjaBre \u00a9\u00e8\u00efegenBeit bar, fid) auf anbere Steife-baoou gu \u00fcBergeugen, mie riete ^nfeiten im oodlommeneit ^uftaupe ben SBinter burcBlcBeu. \u00a9ie Keinen fpolgft\u00fcddjeu, Sdplfftengel, pflangenfamen unb ba! fonftige \u00a9elr\u00fcmel; toel^e! bie g-tutBeu unb \u00a9i!f<Bodeit mit fid) fortf\u00fcBreu unb an ben St\u00e4ubern be! Steffetfptegel! gur Stupe lommen taffen, find oermengt mit fpunberten oon $nfelten, oorneBmlicB \u00c4\u00e4fern, bie oerm\u00f6ge ihrer B\u00e4rtereu f\u00eaorperBebedung bie unfreimidige, gemi\u00a7 feBr unangenehme'Steife imBefd)\u00e4bigt eBer guriidtegen lounten, al! bie meidjereu unter ben.Werfen; fie finb e! \u00fcBrigen! aud) B\u00fcnptf\u00e4djiidj, bie al! ^mago \u00fcBertoiuteru unb 0011 ben au!tretenben \u00a9eio\u00e4ffern au! iBreit Serfteden Berau!gefpiilt unb auf fo K\u00e4glid)e Steife au! bem Sdnterfdflafe ermedt merbeit. Stenn fidj ba! St\u00f6Bridft adm\u00e4lig aufftauct nub oon bem mieber gur\u00fcdtretenben Steffer trodeu gelegt toirb, ermadjeu oiele ber armen Schiffbr\u00fcchigen, ein fftear Stunben burdjm\u00e4rmenber Somtenfdjein tl)uen iBueit fo mopl, ba\u00a7 fie ftcBtlicB au Beben!lraft gemhtnen unb \u2014 menu ba! Stetter milb BleiBt \u2014 fid) Balb fo ioeit gelr\u00e4ftigt BdBen, ba\u00a7 man iBueit leine Siotp anmerlt. foirer Steife fpielt ba! \u00a9efdjid bief en Keinen SCBefeu mit, aBer iBre Beben!g\u00e4Bigleit, bie fid) aucB Bei anberen \u00a9etegeuheiteu geigt, ift gr\u00f6\u00dfer al! bie SRaturlr\u00e4fte, meldfe anbere \u00a9inge gerft\u00f6ren, bie ioeit ioiberftanb!f\u00e4t)iger erfdjeineit. 2tid)t al! Seioei! f\u00fcr ba! UeBerminterit oieter oodlommener ^nfelteu, iooBt aBer at! nod). riet ergiebigere-^ouggelegenheit f\u00fcr ben ^\u00e4ferfammler bient biefelBe \u00a9rfd)einung, menu fie fid) im Sommer nach anBalteuben Stegeng\u00fcffen in etioa! anberer $orm ioieberBoIt. \u00a9ie jept oon \u00a9egiefer aller 2lrt reicB BeiooBnten S\u00fcefeit Bieten, fo lauge bie @ra!fpihen notB au! bem Steffer peroorragen, ein Sdjaufpiel gang eigeutB\u00fcmlicBer 2lrt. \u00a9aufenbe unb aBermat! \u00a9aufenbe oon 3Mferdjen, bie man gar nid)t bort oermutBete, ioeil fie geborgen unb f\u00fcr ba! menfdjlidje Suge oerBorgeit im ScBatten iBre! @ra!; Baine! i|r Stefen trieben, fudfen je^t in gebr\u00e4ngten Scpaareu au ben \u00e4ufjerfteu \u00a9ipfelit ber Stengel unb Sl\u00e4tter ba! \u00a9rodene. $\u00fcrmapr, ein Stroppalm, an ben fid) ber \u00a9e\u00e4ngfiete anllam; mert. \u00a9ie Betoegenbe Stefferlraft oon unten, bie gu grofe Saft* ber enger unb enger fid) \u00dfufammenbr\u00e4ngenbeit unb 3aPpelnben you oben unb e! ift um bie fpilfe Sucpenben gefcBel)en. \u00a9er Stettung!anler ift gu fcpmadj, baBiu gebt e! mit ber Sdjaar, die be! Scpmimmeu! nid>t luubig; ein gioeite! fp\u00e4lmdjen ioirb oon biefem unb jenem erfa\u00dft, iBut fehlte aber eben nur nodj bie geringfte Selaftung, um uutcrgutaucpeu, eilt dritte! unb Oierte! geio\u00e4Brt leine gr\u00f6\u00dfere Sicherheit* So geht e! fort, Bi! bie Kr\u00e4fte endlich fcpminben unb ber unfreimidige Sd)ioimmer midenlo! fidj ben $iutpen \u00fcbergibt. (S\u00fcdlich treibt er both an fidjeren Straub, eine \u00a9rp\u00f6puug inmitten ber gtutp, ber Staub ber \u00a9em\u00e4ffer fp\u00fctt bie Beiben!gef\u00e4prteit mieber gufammen unb ba ja jene Balb mieber gur\u00fcdgugeBeit pflegen, merbeit fte, bie path \u00a9rftarrten, trodeu gelegt, unb fcBioerlidj ift \u00a9\u00fcter oon ihnen gu \u00a9runbe gegangen, fo gef\u00e4hrlid) f\u00fcr fie Oom menfchlicBen Staub\u00ab punlte au! bie Situation auch erfdjetnen mod)te. (S. ,,\u00a9ie S\u00e4fer in 2Baffer!notB\".)\n\u00a9! liefen fid) nodj mantBerlei 3\u00fcge bem ^ufelteuleBeu erg\u00e4l)len, bie in eine allgemeine Sd)ilberung geh\u00f6ren, mir too\u00fcen fie aber Bi! gulejd auf einen StiidBlid auf diefe! luftige unb luftige 23\u00f6ltd)ett oerftBteBen, menu fie ftdj nicht Bei bem einen unb anberen berfelBen einflechten taffen, ioeil mir meinen, ba\u00a7 biefe \u00a9inge unb Stamen, bie mir etma babei gu nennen B<*Ben,","page":22},{"file":"p0022s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"Jt\u00e4fcr in Uiaffcrsnotl)","page":0},{"file":"p0023.txt","language":"de","ocr_de":"^\u00e4f er.\n28\nbon ioeit prevent gntereffe ft\u00abb7 Joenn toir erft biejenigeit perfonlidj fenueit, bon beneit fie beridjten.\nStout gu ben einzelnen Slrten felbf\u00eeI Sie ioerben auf mehr a\u00ef\u00ea eine SJtillion gef d)\u00e4|t unb f\u00f6mten barttnt nicpt aile, nicpt einmal gum gr\u00f6\u00dferen ^etl guv Spracpe gebracht, fonbern nur in gebatffeit Hauptrepr\u00e4fcntauten oorgef\u00fchrt toerbeu, biefe aber eingekeilt in Drbnmtgen, Familien unb Joeitere Unterabteilungen, Joogu bie \u00dcRuubteile, Silbung ber pfl\u00fcget unb 2lrt ber Steta; morphofe in erfter Sinie gu \u00a9rttnbe gelegt finb.\n\u20acr|\u00efe ^rbnuntg*\nSie \u00aedfer (Coleoptera, Eleutherata).\nS\u00f6eitit fr\u00fcher a l\u00e9 (Svfemtun\u00df\u00e4jeidjen bet Snfe\u00eften ein in bvei \u00c7auptaif^nitte, Scjjf, Srufi unb Hinterleib eingekeilter K\u00f6rper borangeftellt, unb ber mittelfte at\u00a3 ber Pr\u00e4ger ber fech\u00ea Seine Begeic^net tourbe, fo fkeint bei ^Betrachtung be\u00ea Staif\u00e4fer\u00bb, um ein allgemein befannteS \u00a3hier herau^gugreifen, \u2018jene Sehauptung nicht ootlfommen gutreffen gu toolfen. Sott oben gefehen, la ff en ftdj brei ^cmptabfd^nittc fe^r toohl unterfkeibeit, aber ber mittelfte tr\u00e4gt nur ein 5\u00dfaar ber Seine, bie \u00fcbrigen ftfcen am soorbereit Xheite be\u00ea nach h^en fi<h gleichnt\u00e4^ig bi\u00eb gum \u00a9nbe fortfeheubeu \u00ae\u00f6rperft\u00fcde\u00a7, an toelchem man gtoar fftingetitng, aber feine toeitere HcmpUl^luug ioahrnimmt. 2Bie t\u00e4\u00a7t fid) biefe \u00a9rfdjeinung mit bent \u00a9hara^er eines 3>nfe\u00efte0 in \u00a9in\u00ef\u00efaug bringen? 2)ie Sadje ift fepr einfach: ber mittelfte Haupttheil in ber Slnficpt bon oben bilbet nur ben b or bereit Sruftring, toelcher frei, b. h* in betoeglidher Serbinbung mit ben beiben folgenben unter fidj Oerioachfeneit fleht; toeil nun ber Hinterleib in feiner gangen borberen gl\u00e4che mit ber gangen ^inteveit be3 lebten Sruftringe\u00ea auf ba\u00a7 \u00a9ngfte berbunben ift unb aufferbent burd) bie hornigen gt\u00fcgelbeden gu einem \u00a9aitgen bereinigt ioirb, .fo fiedelt fich h>ier bie brei Hftltb^bfchnitte anber\u00ea bar, Joie g. S. bei einer fliege, ober einer Siene* S)ie \u00ae\u00e4fer fabelt fomit eine freie Sorberbruft. \u00a9ine berartige Silbuug toirb bttrdh bie hier gl\u00fcget bebingt, bereu borbere al\u00ea hantige ober mtubefieu\u00ea feftere Sieden gum \u00a9chube be\u00ea toeidjen \u00df\u00f6rpertheile^ bienen, \u00fcber ioetchem jte liegen, bereu hintere b\u00fcnnh\u00e4utige allein al3 Skrfgeuge gum gtiegen bienen* SDiefe hornigen gl\u00fcgelbedeit (\u00a9edfcpilbe) fdjliefjen auf ber Stittellinie be3 8t\u00fcden3 in geraber $nte, ber foge* nannten 9taht, fdjarf aueinanber unb nur in fehr Joenigen g\u00e4den (Melo\u00eb) berl\u00e4uft bei* ^nneitranb gebogen; an feiner Shtrgel fchneibet er ftd) etioa\u00eb au\u00ea, um bent 9t\u00fcdenfdhilbken $lah $n machen. 2)er 2lu\u00a7euranb biegt fich fehr geto\u00f6hultch nadh unten um, bamit er ben K\u00f6rper etioa\u00ea umfaffe, io\u00e4hrenb ber Hinterranb in allen ben g\u00e4lten oerfchloinbet, Joo bie gt\u00fcgetbede in eine Spke au\u00eal\u00e2uft, Joie faft immer gefdjieht. 2fnt H^fkilbe Joenbet ftd) ber Seitenraub, bie Schulter herftettenb, nadj oont unb bilbet bie SBurgel ber \u00aeeden, einen t\u00fcrgeren ober l\u00e4ngeren Sorberranb. Skit auf biefe SBeife bie Sorbcrfl\u00fcget ben unter ihnen befinblidjen ^heilen Sctuk gew\u00e4hren, fonuteit bie^ felben ohne feftere (S^ittnmaffe bleiben, burften toeidk\u00e4utig fein. Sei vielen K\u00e4fern toirb bie Hittterleib\u00eafpihe nicht bebedt, bann aber nimmt fie biefelbe heutige 23efd^affenh>eit an, Joie jotr an ber Uuterfeite aller ^\u00f6rpertheile finbeit unb erh\u00e4lt ben befonbereit \u00fcdautenr-'i\u00dfhgibiunt. B\u00fcrgen jtch bie SDeden, Joie bei ben Staphplinen, noch Joeiter unb taffen ben Hinterleib unber\u00fchrt, fo","page":23},{"file":"p0024.txt","language":"de","ocr_de":"24\nSie Safer.\npvt ber Unterfdpieb g\u00efoifcpeu berMden* unb Saudjbe\u00efteibung g\u00e4nglidp auf, gleicpfefte \u00a9pitinmaffe flie\u00dft tpu ringdum ein. SDie hinter flu get Serben in bei* 9tupelage burcp bie oorbereu oodft\u00e4ubig Oerborg eit unb ioeil fte biefe an S\u00e4nge alle meift \u00fcbertreffen, fo Joirb f\u00fcr fie nicpt nur eine Haltung, fonbern aucp ein \u00a9iuf(plagen bei* <Spipe gegen bie d\u00f6urget unumg\u00e4nglich uotpJoenbig. (Sie Joerbett oon Wenigen, gum Spetl fepr Mftigen S\u00e4ngdrippen bwrdjgogen unb man pat oerfudjt, ipre Sefdjaffenpeit gu unterfcpeibenbeit Sterfmaleit gu benupen, Joie bei anberen gnfettenorbnungen, jebocb bie Itebergengung geJoouueu, ba\u00df fie fid) Jocnig bagu eignen. \u00a9d tonrben hierbei brei Haupt* formen anfgefunben: gerabt\u00e4ufige ^interpge\u00ef opte SUterfalten nub Smcp (Molorchus, Atractocerus, Lycus), gegenl\u00e4ufige, gebrodene opte Stuerfalteu (Trichopteryx, ScapMdmm, Catops, oiete dt\u00fcffelt\u00e4fer), qnert\u00e4ufige, b. p gebrodene unb gteicpgeitig l\u00e4ngdfaltige, fo ba\u00df ber Sorb er raub bed gl\u00fcgetd einen ntep* ober Joeniger fpipeit SBtnfel bilbet, Jo\u00e4p*enb bei beit oorper* gepenbeit ber Sorberraub \u00fcbereiitanber gebroden Joirb. \u00a9titgelueit gubioibuen, gattgeit \u00a9attungeit ober \u00a9ruppeit oert\u00fcmmertcn fte, festen ipteit ootlft\u00e4nbig unb bann pflegen bie Seden an ber \u00fcftap gu oerJoacpfeit, Joeit bad fliegen itnut\u00f6gtid) unb bad Aufheben jener fomit \u00fcberfl\u00fcfftg Joirb. Sie brei Sporarriitge fiitb, Joie bei alten gnfefteit, oon Oerfcpiebenem 2\u00f6ertpe; ber freie oorbere getaugt gur p\u00f6cpfteit \u00a9ntioidelung, ber gJoeite bleibt am meiften guritd mtb ber britte aid Sr\u00e4ger bed lepten gu\u00dfpaared nacp unten itttb ber gtug\u00eeoertgeuge itadt) oben Joirb Joieber l\u00e4nger unb bebarf f\u00fcr bie gaplreidjett Studfelit eine bebeutenbere Oberfl\u00e4che. Sdeberpo\u00efcn Joir bad \u00a9efagte mit Joenig Shorten unb f\u00fcgen uod) gJoet fomente pngu, fo paben Joir bad untr\u00fcgliche Senngeidjett ber S\u00e4fer tu fotgenber Raffung: fie fiitb gnfefteit mit oollfommener SerJoaitbluitg, bei\u00dfen* beit SDlunbtpeilen, freiem, ftarf entJoidettem Sorberbruftrhtge unb hornigen gl\u00fc gelbe den. (So fcparf fie fiep burd) biefe Sterfmale oon alten \u00fcbrigen gnfefteit abfcpeiben, fo mannigfaltig geftalteu fiep ipre gormeit imterpalb ber gegogeneit \u00a9reitgen, titbern fte oott ber liitien\u00e4pulicpen \u00a9eflredtpeit bid gur Sftunbung bed Sreifed, oou ber beinahe flauen \u00a9bene big gur \u00e4\u00f6\u00f6lbuitg ber Saget alle (Stufen burd)laufen. Sei beit meiften ift ber Sopf in ben protporar eingetaffeit, fettener freibeioeglicp oor bemfetben, bie Augen gang, audgeraitbet, manchmal fo tief, ba\u00df oollfommene Speiluitg erfolgt. SRit ioenigeu Auduapmen fehlen bie Pmtftaugen g\u00e4ngtid). Oie guiper, oorperrfdjenb and elf \u00a9liebem gufamuieugefept, f\u00f6nneit biefe gapl \u00fcber brei\u00dfig Oer* mehren, big auf Oier oerminbern, geigen aber Joeniger in btefer Segiepung, aid in ber Sortit, bie \u00f6fter aid gamiliencparaftet nupbar Joirb, eine \u00fcberaud ioed)felnbe Serfdpiebenpeit. ^Durchg\u00e4ngig beftepen bie Siefertafter and oier, bie Sippeutafter and brei \u00a9liebem, unb an ber Unterlippe \u00fcberioiegt ber \u00a9runbtpeil, bad fogenaitnte Sinn, Jo\u00e4hrenb bie adermeift ungetpeilte g\u00fctige in beit ^intergrunb tritt, gut Uebrigeit f\u00f6nneit Joir nur auf bad oerloeifen, Joad im adgemehteit lieber* blide oott ben bei\u00dfenben Stunbtp eilen beigebracht unb burdj einige Abbilbungeit (<S. 4) erl\u00e4utert Jourbe. ge nach Aufenthalt unb SebeitdJoeife ber S\u00e4fer oer\u00eeoanbeltj ftcp bie gelo\u00f6pnltcpe, bem \u00a9ange bienenbe g\u00f6nn ber Seine in (Scpjoimm*, \u00a9rab* ober springbeine, Joooon unabh\u00e4ngig bie oorperrfcpenbe gap ber Sarfettglieber f\u00fcnf (bei ben pentameren) in Oier (Setramereu), brei (bei beit Srimeren) prabfintt; g\u00e4lte, ioo bie gap fiep noch Joeiter oerminbert, fiepen oereingelt ba, ioogegen bei einer gr\u00f6\u00dferen \u00a9rnppe, ben ^eteromeren, bie beibeit oorberen Paare mit f\u00fcnf, bad pinterfte mit nur oier gu\u00dfgliebent audgeftattet ift. Som ^interteibe Jourbe bereitd ber ettge Anfcplu\u00df au ben Sporar erJo\u00e4pnt,- er ift fo innig, ba\u00df fein Sorberranb ftdp bei Silbuitg ber Pfannen beteiligt, Joelcpe bie ^\u00fcften ber Hinterbeine aufuepmett. \u00aeie H^vinge cot ber Sampfeite (oier bid fteben) fiepen in gapt beneit bed IR\u00fcdend nad), ba pier in ber dtegel acpt oorfommen. Oicfe \u00a9rfcpeinung gr\u00fcnbet ftcp auf meprere \u00a9igentp\u00fcmlicpleiten. \u00a9inmal tritt ber erfte fcpmale Saudjriug ttiemald gu Sage,, fobanit oerfcpmelgeit \u00f6fter meprere oon tpneu gu einem unb enblidp giepen ftcp bie beiben lepteit unter bad ficptbare \u00a9nbglieb gur\u00fcd ober oert\u00fcmmern tpeilJoeife, ioeil pier bie \u00a9rettge gloifcpeit HinteWeibdfegment unb \u00a9efcptedptdorgan nicpt immer mit Seftimmtpeit feftgefte\u00fct ioerben fantt.","page":24},{"file":"p0025.txt","language":"de","ocr_de":"Unterf\u00e4jeibetrbe SDterlmale. Larbett. puppen.\n25\nUitfere \u00aeenntni\u00df bon beu Farben bet SMfer tfi gut- $eit noch fehr mangelhaft; benn n\u00e4hme man and) cut, ba\u00df fett 1853, in meinem 3a|re \u00a9habuiS nnb \u00a9anb\u00e8ge in ihrem Kataloge 681 Sitten, a\u00efs bis bahiit \u00fcberhaupt begannt, auff\u00fc\u00efjren, nod) eine gleidje Slngaht bagugelommeit tr\u00e4te, toaS entfliehen nid^t bet $ad, fo bleibt eine Stenge bon 1300 Sitten in vunber Summe noch getoaltig gut\u00fccf hinter ber ber oodlommeneit (jufelteit, bie man bod) immer auf 80,000 f\u00e4j\u00e4^en barf; 3n i^rer \u00e4u\u00dferen \u00a9tfdjeinuitg bieten bie Farben and) nidjt annaljernb bie Stanchfalti gleit, trie bie f\u00f6\u00e4fer felbft. \u00aea bie meiften oetborgeit leben, gehen ihnen bie bom Lidjte bebingten bunten Farben ab nnb ein fdjtnuhigeS ober ge\u00efblidjeS d\u00dfei\u00df ift oorhetrfdjeub. Sie ^aben ade einen dornigen $obf nnb au\u00dfer biefem gto\u00f6lf (11) LeibeSglieber, gar deine Seine ober bereit fedj3 Ifornige au beit brei borberften; biefelbeit hefteten aus f\u00fcnf \u00a9liebem uitb enbigeit in eine, bei einigen gamilieit in gtoei ttttb in eiitgelrteit fallen in brei drallen, \u00a9er \u00aeobf, ber fid) \u00f6fter ctioaS in beit erfteit LeibeSring gut\u00fcdgieheit lauu, ift geneigt, fo ba\u00df ftdj bie Stunbt^eile ber Stuft n\u00e4hern, ober er fteljt gerabe aus nnb geigt iit feinen formen mancherlei ttnterfchiebe. \u00a9ie 2lugeit, trenn fte nicht gang fehlen, trie g. S. bei folgen, bie im faulen Holge leben, fielen gu eins bis fed)3 jeberfeitS beS \u00aeobfeS uitb finb nicht gufammengefeht in beut Sinne, trie bie Slugeit ber oodlom.. menen B\u00fcfetten, aber auch nidjt gang fo einfach toie bie, hier nie ootlommenbeit \u00a9cedeit auf beut Sdjeitel. $abem ober tegelf\u00f6rmige ^\u00fc^ler, bie gioifdjen beit Slttgen uitb ber S\u00dfurgel ber ^innbadeit fielen, ftttbeit \u00dfdj bei fehr oielett Latoen, aber nicht bei adelt. Sie befielen in ber Siegel aitS oier \u00a9liebem, bereu britteS nicht feiten mit einem feitlidjen Slnh\u00e4ngfel oerfeheit ift, eS tommt aber and) einv@lieb mehr, ober einige Zeitiger oor. \u00a9ie gre\u00dftoerlgeuge, bei betten, toelche i\u00a7re dta^rung tauen, in ber SJtnnb\u00f6ffitung angebracht, bei aitberen, toeldje fte faugeub gu \u00dfd) neunten, oor jener fte^enb uitb biefelbe bebedettb, entbrechen benen ber oodlommeneit B\u00fcfetten. Sie fehen ftd) gufammett.auS bem dornigen \u00a9betliefet, bem Unterliefet*, einer Unter; uitb Oberlippe mit \u00fcetfdjie; benen Siobt\u00dfcationeit. Sei ben gleifdjf reff ent feplt meift bie Oberlippe unb bie oerl\u00e4ngerte Stint, ober ein baoon abgefonberteS $obffd)itb \u00fcbernimmt beit Schlu\u00df ber Siunb\u00f6\u00dfttung oott oben \u00a7er. Obgleich einzelne Steile ber Unterlippe fehlen t\u00f6uiteit, fo ift fie ein con\u00dfantereS Organ, als felbft bie Unterliefen \u00a9ie gto\u00f6lf LeibeSglieber fittb enttoeber fo giemlid) gleich unter ftd), mit \u00a9uet; rungelit Oerfeljeit ober glatt unb bann mit laterer Oberhaut, ober bie brei \u00fcotberjtett geicpneit fidj oor ben \u00fcbrigen bittdj \u00a9r\u00f6\u00dfe unb attbere Stertmale auS unb laffeit leidster als bort erlernten/ ba\u00df auS ihnen ber \u00aeh\u00b0rar \u00f6eS l\u00fcitftigen MferS toitb; au ber Seite beS erfteit ober gioifdjen ihm unb bem gtoetten ober aut Sorberranbe biefeS felbft liegt baS erfte i\u00dfaat ber Luftl\u00f6cher, oorn erfteit HtnterleibSringe an, alfo bem oierten LeibeSgltebe, g\u00e4hlt man bereu nod) ad)t, au febem ein i\u00dfaar. Sei beit nur elfgliebrigett LatOen ber Skfferl\u00e4fer unb einiger anberer (Donacia) tarnt man nur acht Stigmenf)aare g\u00e4lten, baS neunte oereinigt \u00dfdj h*cr dt ber HdtterleibS\u00dfnhe. \u00a9a leine SMfer; laroe an ben HdtterleibSringeit mit Seinen oerfehen ift, ioie g. S. bie Dtaupen ber Schmetterlinge, fo haben oiele gur Unterft\u00fchuug beim ^orttvied)en hatten gtoei Slnh\u00e4ngfel, ober ber Sifter tritt r\u00f6hrenf\u00f6rmig \u00efjeroor unb fcheint ein btetge\u00efjnteS \u00a9lieb gu bilben, ben fogenannten dtachfdjieber.\n\u00a9te S^hhen geh\u00f6ren gu ben oben al3 \u201egentetfelte\" begegneten, fte laffeit ade \u00a9h\u00dfde be3 t\u00fcnftigen ^\u00e2fer\u00ea, Seine, W\u00fchler, Fl\u00fcgel, jsben mit feinem ^\u00e4utcheu umfchloffen unb frei beut Vorher anliegenb, ertenueu unb geigen \u00dfd) ungemein beioegtid), tubem ber Hinterleib hin; nnb fd\u00df\u00e4gt, ioenn man \u00dfe irgenbtoie \u00df\u00f6rt. \u00a9ie einen liegen frei in einem Lager, \u00efuetche\u00ea bie Laroe oor ber Serioanblung burch Slu^itagen ihre\u00ea bisherigen SlnfenthaltSorteS tun\u00dfloS ^erridt)tete, anbere ruhen in einem befonberS gufammengeleimten \u00a9ocoit, noch anbere finb, iote oiele Sdjmet; terlingShuhhen, mit ihrer HmterteibSfbihe an ein sgiatt aufgeh\u00e4ngt, ioernt bie Laroe frei auf biefem lebte. nach ber \u00a9r\u00f6\u00dfe beS ShtereS, bebarf eS nach beut 2luSfd)l\u00fchfm eine t\u00fcrgere ober l\u00e4ngere geit, um gu erh\u00e4rten unb \u00dfcb, befonberS feine ^l\u00fcgelbeden, oodlommeit auSguf\u00e4rben, immer aber eine eutfhiebeit l\u00e4ngere f\u00c7rift, als ein Schmetterling, ber feine $arbe mit gur SBelt bringt, als ein Hhn^wpteron ober eine gltrge. \u00a9S 'ift bieS feljr nat\u00fcrlich, loeil im Sldgemeinen","page":25},{"file":"p0026.txt","language":"de","ocr_de":"26\nSie Safer, \u00a9aitbl\u00e4fer.\nber Safer fie alle an fp\u00e4rte \u00fcbertrifft itnb btefe nur nadj \u00f6odft\u00e4nbiger Serbunfiung aller geud)tig* feit, met\u00e4je er auS ben fr\u00fcheren \u00a9tauben mit in ben \u00f6odfommeneit hin\u00fcber nahm, m\u00f6glich mirb.\nS\u00dfeit Saroe nnb ^mago mit beiffenbeit SJfrmbtljeileu auSger\u00fcftet [tub unb beibe ihre Rahrung nicht mefentlid) oer\u00e4nbern, alfo bie ftcifd)freffenbe Sarbe nicht zum fffanzenfreffenben S\u00e4fer mirb nnb umgefehrt, fo barf eS nid)t S\u00f6unber nehmen, menu bie letzteren ftd^ manchmal bem \u00a3Utenfc^en gegen\u00fcber fehr unltebfam geigen unb feinen SttTturgem\u00e4chfen nicht unerheblichen \u00a9(haben guf\u00fcgen.\n$ of file Safer \u00efennt man zur ^eit gegen taufcnb Rrten, fie beginnen fd>ou im (\u00a9teinfohlcn* gcbirge, mehren fid) aber im Serti\u00e4rgebirge unb im Sentfieitt.\n2\u00f6aS bie (Sintheitung ber Safer betrifft, fo haben fidj feit Bintt\u00e9 eine nicht uitbebeutenbe Rnzaht ber t\u00fcdjtigften (Entomologen bem\u00fcht, eine m\u00f6glid)ft nat\u00fcrliche Ritorbnuttg herzufteden; bemt eS t\u00e4fft ftd) nicht leugnen, baff leine einzige ^ufefteitorbnuitg bon.fo zahlreichen \u00dcR\u00e4mtent ber S\u00f6iffenfdjaft bearbeitet morben ift, mie bie Safer. (Sin fabricate, Satreiile, SSeftmoob, Surmeifier, (Srichfon, Se (Sonte u. a. haben.fid) Serbienfte um bie (Slaffification ermorbeit. Sa eS jebocb) hier nicht am pa^e ift, meber bie \u00a9ritttbe zu er\u00f6rtern f\u00fcr bie gmedm\u00e4figfeit ber einen ober ber anberen SRetl)obe, uod) eine amt\u00e4hernbe Bodft\u00e4ubigfeit eines \u00a9hfternS zu geben, fo f\u00fchren mir bie paar. n\u00e4her zu beffmechenben Rrtett unter ben Familien unb in ber Reihenfolge auf, mel<he Sacorbaire annimmt. Serfelbe hat f^t 1854 ein unfterblicheS 2\u00f6erf begonnen (Genera des Col\u00e9opt\u00e8res), meld)eS bem Sitel gent\u00e4ff nur bie \u00a9attungeit ausf\u00fchrlicher betriebt nnb bis fe^t in feinem fiebenten Sattbe nod) nicht zunt Rbfd)lu\u00a7 gefomnten ift, fonbern einer ungef\u00e4hren ^Berechnung nach minbeftenS uod) um j\u00fcaet oermehrt merben mn\u00a7.\nSie erfte Familie ber \u00a9attbf\u00e4fer (Cicindeletae) bilbet mit ben beiben folgenbeit zttfammen bie gro\u00a7e, nat\u00fcrlidje Rbtheilung ber gleif\u00abhfreffer (Adepdagi), ioetdje oor Rdent burch bie tafterf\u00f6rmige \u00e4uffere \u00a3abe ber Unterfiefer djarafterifirt mitb (\u00a9. 4, $ig> 6)* dftau pflegt bal)er allen biefeit S\u00e4fern fechS Safter gnjnfcpretben, oon beiten Oier beit SRarideit eiitgelenft ftnb. Sie Uebereinftimmnng ber Familien befdjr\u00e4nft fiel) inbe\u00a7 nicht auf biefeS einzige Sennzeicheit, bie innere \u00a3abe beS UitterfieferS h\u00fc eilten bid)ten Sorftenbefal? unb eubigt oben in einen fpafeit, baS Sinn ift tief auSgef\u00e7hnitteu nnb am phtterleibe oermachfeit bie brei oorberfteit \u00a9egmeitte nnbemeglich mit einauber. R\u00e4t biefeit (Sigenth\u00fcmlidjfeiteit bereinigen 'fich noch ftarf ermeiterte Snnterh\u00fcfteit, Zarte, borften* ober fabeitf\u00f6rntige fS\u00fch\u00efer, zmei (Sigenfdjafteit, melche mehr als Seroodfi\u00e4nbigung ber (Sharafterifiif, als zur Untertreibung ber Familien oon Sebeutung-fiitb, ba fie auch bei anberen als ben $leifd)freffent Oorfommett. Sei ber in Rebe ftehenben Familie nun fiitb bie \u00fcberz\u00e4hligen Safter, alfo bie \u00e4u\u00dferen Unterfieferlahbeit, zloeigliebrig, ber fpafeit beS inneren SappeitS aUermetft bemeglich, bie 3nnge fehr furz, oorn Sinne bebedt, ber \u00a9tamm ber Sippentafter frei, bie fabelt* f\u00f6rmigen W\u00fchler ber \u00a9tirn \u00fcber ber SBurgel ber Siititbaden eingef\u00fcgt, bie Seine lang nnb fcplatt\u00ef, mit f\u00fcnfgliebrigen Sarfeit unb nach innen, \u00fcber beu \u00a9cpen\u00efelriitg htaanS fortgefepten hinter* h\u00fcften, ber piitterleib beS Si\u00e4ititchenS am Sauche meift fiebeit*, beS 2Beibd)enS fech^gltebrig unb, mie bereits erm\u00e4hnt, bie brei erfteit \u00a9egmente oermachfeit. Sie SebenSmeife ber ^amiliettglieber entfprid^t genau ben entmidetten, befonberS fr\u00e4ftigeit Sinnbaden, melche auS bem groffeit, burd) oorguedenbe R\u00fcgen breiten Sopfe meit oorrageit, unb ben langen, b\u00fcniten Seinen, fie fiitb ebeitfo raubgierig mie flinf im \u00a3aufe. \u00a9ie fliegen auf, fliegen fehr fdpted, aber nur eine furze \u00a9trede, oerfriechen ftch meniger als bie Sauff\u00e4fer unter \u00a9teilten, ober halten fich menigftenS nur au tr\u00fcben, nnfreunblichen Sagen oerftedt. Sie einett lieben offene, faubige ober fterile Sofalit\u00e4ten, anbere halten ftch an ben Ufern fiiffer ober f\u00e4lliger \u00a9em\u00e4ffer auf, mieber aitbere m\u00e4hten in ben SS\u00e4lbertt begrafte \u00a9teilen, Saumft\u00e4mme ober bie Sl\u00e4tter ber \u00a9eb\u00fcfehe. Sie menigeu Saroen,","page":26},{"file":"p0027.txt","language":"de","ocr_de":"SCng.emetite\u00ea. ^e\u00efb = \u00a9attbf\u00e4fex (Cicindela).\n27\ntoe\u00efdje ntan bon ihnen Beitnt, haben ^wet flauen an ben $\u00fcgen nnb leben in \u00a9tbl\u00f4d)ern. 3)ie Beiweitem meigett Sitten geh\u00f6ren ben 3/roheu an. Sacorbaire Bringt bte mehr al\u00ea fe\u00c6y^nnbert in eiitititbbfeigig \u00a9attitngeu unter, bon betten nur goei (Tetracha uiib Cicindela) in (Sttropa ber; treten finb nnb nimmt f\u00fcnf \u00a9typen ait (SJianticoribeu, SJiegacepha\u00efiben, (SicinbeXibett, \u00a9ottyribeir nnb \u00a9tenoftomibeit). SDer lebten feljlt ber ipaBeit au ber inneren ^tefer\u00efabe; Bei ben Beibeu erfteit \u00fcbertrifft ba\u00ea britte \u00a9lieb ber $iefertafter ba\u00a3 bierte an S\u00e4nge, Bei ben Beibett folgettbett Bel;rt fid) bie \u00a9ad)e um. 5)a3 erfte Stypentafterglieb ber SDtanticotibcn reicht Baum \u00fcBer ben \u00a9tttttb bed $innau\u00f4fd)niited Iguau\u00f6, W\u00e4brenb Bei ben SDtegacephalibeit baffelbe weit bar\u00fcber ^inragt; bad bierte Sarfenglieb ber \u00a9icinbe\u00eftbeit ift gang ber \u00a9ollpribett herdf\u00f6rmig, minbeftend an ben SSorbetf\u00fcgeit.\n3)ie Sftanttcoren, ^ittber bed f\u00fcbiid)en SlftiBa, iibertreffeit fammt tyren norbamerifanifd)eu Sr\u00fcbern aile gamilienglieber an \u00a9r\u00f6ge unb Br\u00e4ftigem K\u00f6rperbau nnb ftimmen bttrd) fd^mar^e F\u00e4rbung \u00fcberein. SSenttbie Manticora tuberculata ober eine atibere S\u00fbt auf bem \u00a9aube ba^itt; l\u00e4uft, fo mad)t fie nach bem \u00fcBereinftimm'enben Urteile aller SlftiBatetfenbett bett \u00a9inbtud: einer jener grogeit, Ber\u00fcchtigten \u00a9pinnen ber \u00a9attung Mygale ober S3ufd)fpittue. S3on beit SJiega; ce^^aliben, ben \u00a9togB\u00f6pfen, Xcbt bie \u00a9attung Oxycheila, fd)wat*d bon $atbe mit je einem lid)ten \u00c7lecBe in ber SJtitte jeber \u00c7l\u00fcge\u00efbede, in ben iropifd)eu \u00a9egenbeit \u00a9\u00fcbameriBa\u2019d. \u00aeie Sitten fliegen itic^t, galten ftd) gern unter \u00a9teilten auf uttb Bringen baburd), bag fte bie JpinterfdjenM atu Staube ber f\u00c7l\u00fcgelbec\u00efeit reiben, eilt ^iemlid) ftarBed \u00a9er auf d) hei-'bor.\n3)ie Sitten ber \u00a9attung Megacephala, audgedeid)net bttrd) einen bidett, nad) Iguteit nid)t berengten \u00aeopf mit m\u00e4gig bortretenben Singen, faft herdf\u00f6rmigem \u00a7aldfd)ilbe, metadifch gr\u00fcnen, mehr ober Weniger Blau fdji\u00fcernben gl\u00fcgelbedett mit gelBem $lecBe, finb n\u00e4chtliche \u00a3Igete, bte ftd) am \u00a3age itt ihr eit \u00a9anbt\u00f6djeru an ^lugufern berftedt halten, laufen fehr fdhneXX, B\u00f6mteit aBer in \u00a9rmangelttttg ber Fl\u00fcgel nicht fliegen. 3hre Sorbett, fehr \u00e4hnlich betten ber \u00a9icinbeieit, haben ettteu halbkreisf\u00f6rmigen $opf mit aufw\u00e4rtd geBr\u00fctnmten HinnBacBen unb einen fehr gtogen, halb; Breidf\u00f6rntigeit ^\u00dfrothorar.\nSDie artenreiche \u00a9attung Cicindela Breitet ftd) \u00fcber bie gattje \u00a9rbe aut? unb m\u00fcrbe neuetbingd in eine nicht geringe Strahl bon Untergattuitgen ^erlegt, bie ftdh nur menig bon einattber unter; fd)eibett. 3\u00bbtt ber Siegel fiubet ftd) Bei ihnen im Sludfd)uitte beS Sinnes eilt gapu uttb Beim \u00dcMnnd)en berBreitern ftch bte brei leisten gugglieber am borberfteit i\u00dfaare. \u00a9ie ' nteifteu Slrteit biefer unb ber n\u00e4d)ft bermanbtett \u00a9attungeit leben in \u00a9\u00fcbameriBa, unb auf \u00a9utopa Bommt eine berh\u00e4ltnigm\u00e4gig geringe Strahl, mic bie allgemein Verbreitete Cicindela campestris, ber gelb;\u00a9anbB\u00e4fer. SDiefe Bleiite, lebhafte SSeftie Begegnet und im \u00a9ommer auf bett S\u00f6egett gmifchen ben Reibern, menu bie \u00a9ottne fd)eiut, l\u00e4gt aber ben S3eobad)tet nie fo weit heranBommett, um eilte genauere ^enntnig boit ihr du erlangen; bentt fd)ett fliegt fte auf, Wobei ge Blau erfd)eint unb l\u00e4gt geh in einiger \u00a9ntfernnng Wieber ttieber. 23el)\u00e4lt man ben i\u00dfunBt im Singe, wohin fie ftch fehle, in ber Hoffnung, fte hoch nod) gtt \u00fcBerrafd)en, fo fliegen, Wenn bie \u00a9egettb eintgeriitagen reid) an ihnen ift, ingwifd^ett rechte unb linBS gwei brei anbere auf unb ehe mau Behntfameit \u00a9chritteS bem \u00fc\u00dfuitBte nahet, wo mau bie erfte mit Sicherheit erwartet, hufd) ift ge Wieber auf unb babott uttb fo geht ed fort int Wed)felnben \u00a9viele. SJlatt geht eine SJiettqe biefer \u00a3Inete seib^saaMSfet um geh unb bor geh, f\u00e4ngt aber an einem fonnigeit Stage fo leicht nicht twnEntertn.Same, eilt einziges, Wenn matt nid)t ganj Befonbere \u00c4unftgriffe unb kniffe anwenbet. Wxv haben auger ben haar \u00a9iciitbelen nicht einett JB\u00e4fer h^ei* gU Sanbe, ber itt gleicher SBeife burd) beit f^lug geh ttttfereit Siad)fteUungett gtt entgehen betgeht. S3ei tr\u00fcbem SSetter BemerBt matt ge wenig, ba halten fte fid) ruhig im \u00a9rafe ober jWifchen beit @etreibeh*ilmen, laufen ober fo flink eitther, bag","page":27},{"file":"p0028.txt","language":"de","ocr_de":"28\nTie \u00c4\u00e4fer, \u00a9anbt\u00e4fer. Saufl\u00e4fer.\ne! eine Suft ijt, iprer \u00a9efdj\u00e4ftigteit gugufdpauen. Unfer getbfanM\u00e4fer fielet grasgr\u00fcn au!, an ber Sfiptermurget nnb beit gientlicp ftart behaarten, f (planten Seinen mit r\u00f6t^Iid^em ^upferfcpimmer, bei* Hinterleib fta^bbtau, f\u00fcnf Heine toeijfe Btedcpen am Stujgeuranbe feber Tede nnb einer hinter bei* Stitte auf it)rer \u00a9cpeibe, fotoie ba! gro\u00dfe, nkpt gefiette topffdjitb finb ioei\u00df, teptere! mim beften! an bei* \u00a9pipe. ber \u00a9runbfarbe, bie mitunter in Stau \u00fcbergebt, iinb bei* 3ei\u00a7nung ber Bt\u00fcgetbcden tommen manche Slb\u00e4nberungeit oor. Tie fepr fpip enbenben an ber ^auft\u00e4dje mit und) brei fcparfeit Bahnen beloeprtett ^inubaden taffen bie tftaubtpieritatur nicpt Oertennen, greifen beim \u00a9cpluffe be! SJtunbe! ioeit \u00fcber einanber toegen iprer bebeutenben S\u00e4nge unb oer? teilen bent \u00a9efidjt einen ioilbett 2Iu!brud, gang \u00fcbereinftimmenb mit ber Sebpaftigfeit be! Temperament!. 5tn bet* abenteuert! cp en Saroe\u2019 fatten ba! btaftg aufgetriebene Untergeftcpt unb gtoei nac| oorn gerichtete Tonten auf bem \u00fct\u00fceten be! acpten S\u00eeiitge! fofort in bie Slugen. 2lm lornigett $opfe fielen jeberfeit! Oier Slugeit, gtoei gr\u00f6\u00dfere auf bet* oberen, gtoei au ber unteren \u00a9eite, oiergtiebrige \u00c7iipler unb bie $re\u00dftoerzeuge \u00e4pnlicp benen be! ootttommenen B\u00fcfette!. 2tucp bie brei oorberften Seibe!glteber bedeit oben je eine\t3r&bt M e^ue feutred;te,\nfeberlieibttfe, bi! acptgepn Bott tiefe S\u00f6pre, an bereu \u00a9iugange, blo\u00df ben $opf |erau!ftre(fenb, fte auf oorbetpafftrenbe B\u00fcfetten lauert, tteine Saitfl\u00e4fer, Stmeifen, anbere Saroen. Hat fie e^ne^ ertoifdpt, fo giept fie ftcp mit i|m in ben \u00a9runb i|re! Saue! gut\u00fcd, gerbet\u00dft e! unb faugt beit \u00a9aft au!. Tie Ueberrefte toerbett |erau!getragen, toobei ber au!ge|\u00f6|tte \u00a9djeitet gu flatten tommt, fotoie bie ^\u00fcdenpalen beim Stuf; unb Slbfteigeit in beriR\u00f6pre. \u00a9! l\u00e4\u00dft fid) too|t ertoarten, ba\u00df nicpt immer bie gep\u00f6rige, gut* \u00a9tittung be! Hun9er^ n\u00f6tpige \u00dcRenge ooit uitgt\u00fcdlicpen Opfern an ber \u00a9efapr briitgenbeit \u00a9teile oorbeitommt, unb barum oerl\u00e4\u00dft bie Saroe iit it\u00e4d)tlid)er SBeite ipren ^inter^alt, um auf Bagb au!guge|en. Ob fte tut Saufe eine! Bdpre! ipre \u00a9nt; ioidetung ootlenbe, toei\u00df icp itid)t, m\u00f6chte e! aber begtoeifetn, ba in ber elften H\u00e4lfte be! 2luguft bie Serpuppmtg beobadfet tourbe unb ftd) ntcpt* anue|meit l\u00e4\u00dft, ba\u00df ooit fr\u00fcpeften! \u00a9nbe SDtai, gu toelcper' Beit ber $\u00e4fer eiffeint, bie \u00a9nttoidelung fotoeit oorgefcpritten fein fottte. Seoor fte fiel oertoanbelt, erweitert fte ben \u00a9runb i|rer 3l5|re, feptie\u00dft biefetbe am Eing\u00e4nge unb ioirb gu einer fhtppe, toetepe burep bie boruenartigen 2lu!to\u00fccpfe gu betbeit \u00a9eiten be! Ot\u00fcden! auff\u00e4llt, bie auf bem f\u00fcnften Hinterleib!g!iebe befonber! fiart |eroortreten unb toaprfepeintiep ba! 3lu!*\nfdf\u00fcpfett be! St\u00e4fer! unterft\u00fcpen. iftaep ben gemalten Seobacptitngeu fepeint bie fhtppe gu bief er Beit nur otergeptt Tage gu rupen. \u2014 Bn Teutfcptanb leben allgemeiner Oerbreitet noep bie Cicindela hybrida oon mepr br\u00e4untieper Oberft\u00e4cpe, ioei\u00dfer Obertippe, Sionbfteden unb geb\u00fcrgter SJtittelbinbe ber Bl\u00fcgetbeden, bie buntet ergfarbette Cicindela sylvatica mit getielter, feptoarger Oberlippe, grubigeit Bl\u00fcgetbeden, toeld)e an bet* \u00a9cputter moitbftedig, in einer fepr\u00e4gen, abget\u00fcrgteu Sinbe unb oor ber \u00a9pipe in einem Sanbfteddjen toei\u00df ftitb, unb bie fteinfte ooit allen, bie mepr toatgige, am fp^feptibe gientlicp fei(ptgefurd)te, erggr\u00fcne Cicindela germanica mit gtoei Dbanbpuntten uttb einem SSJtonbftede an ber \u00a9pfje bet* Bt\u00fcgelbeden oon meiner $arbe.\nTie Collyris longicollis, feptoarg mit rotpett \u00a9djentelit unb naep bei* \u00a9pipe etioa! oerbtdten f^\u00fcptern unb ber eigentp\u00fcmtiepen florin, toelcpe bie Slbbilbuitg oergegenm\u00e4rtigt, tebt toie alte n\u00e4dften Sertoanbten, bie rneift blau au!fepen, im \u00a9\u00fcben be! oftinbifepen Kontinente! unb auf ben gugep\u00f6rigen Bnfetn. Kine gang \u00e4pitttdpe \u00a9eftalt fomint ben ettoa! kleineren Ctenostoma - Wirten gu, toet<pe polirte, f^toarge, tieptgeftedte Tedfcpitbe paben, l\u00e4ngere b\u00fcttnere ^\u00fcpler, ftep burep bie oben angegebenen \u00a9paraftere ber \u00a9tppeit unterfepeiben unb iit \u00a9iibamerita peimatpen. @ie laufen befonber! att Saumft\u00e4mmeu umper unb fud;en fid) an biefen ipre Sente.\nSub tf c\u00ef> er \u00a9anb\u00efafer , longicollis).\n\u00c7e\u00efb =\n(Collyris","page":28},{"file":"p0029.txt","language":"de","ocr_de":"29\ngelb = Sanb\u00efafer (Cicindela). Bllgeutein\u00ea\u00ea \u00fcber bie Sauf\u00efafer.\nSDie gWeite gamilie, bie ben h\u00f6rigen ahnlid) gefalteten, berh\u00e4ltiti\u00dfm\u00e4\u00dfig Weniger fhlanfen, Weniger hochbeinigen, entfliehen bem ginge nicht fo ergebenen,\u2022 fhhjat&en ober erdfarbenen Sauf; \u00ef\u00e4f er (Carabici), bie ftd) gern unter (Steine oerfriedjen nnb baburdj mehr Bbfhm bor bem Sichte befunben, tro^bem uns> aber h\u00e4ufig genug auf ben BBegen, befonber\u00ea gwifdjeit ben gelbem begegnen nnb gu ^Huberten bon ben griffen ber B\u00dfanbercr vertreten Werben. 2\u00dfie nahe fte ben Sanbt\u00e4fent flehen, W\u00fcrbe bei biefen bereite erw\u00e4hnt; ba\u00df bie fabelt; ober borftenf\u00f6rmigeu g\u00fchler nicht an ber Stirn, fonbern in ber Balje ber ^inttbadeitwurgel eingelentt finb, bie innere Sabe ber Unterliefer mcift in einen feften \u00a7aten enbigt, bie gr\u00f6\u00dfere 3mtge bon bem tief au\u00eagefdjnittenen Stirne nicht bebedt wirb, ber Stamm ber Sippentafter berW\u00f6chfen ift nnb bem Baudje bei ber \u00a9efchlechter fedj\u00eb \u00a9lieber jutommen, begr\u00fcnbet bie ttnterfdjiebe ber gamilie, bie iitbe\u00df tetneSWeg\u00f6 fo fdjarf ausgepr\u00e4gt ftnb, um nicht eine Bereinigung beiber gelten laffen gu t\u00f6nuen, Welche anbere \u00a9nto; mologen ber Trennung borgegogeit h\u00fcben, SDie Sauft\u00e4fer w\u00fcrben borgugSWeife unb mit Borliebe bon ihnen behanbett unb in mehr beim fedj^hunbert nnb f\u00fcnfzig \u00a9attungeh gertegt, bereit manche auf fehr uitbebeutenbe Btertmale gegr\u00fcnbet ftnb. SDie ^\u00f6tperformen, obfchon febr \u00fcbereinftimmenb, Weichen bei ber ungeheuren 3ahl ber Brten bocfj audj Wieber fo bon einanber ab, baff fie ftd) gu einer allgemeinen S'h\u00dcbernng Wenig eignen. \u00aeer $opf ift faft immer fhm\u00e4ler, als ber fWotfjorar unb nur in feltenen g\u00e4lten berfdjmilgt fein Sdj\u00fcb mit bem \u00a9efiht, fonbern fe|t ftd) burd) einen CUtereinbrnd babon ab. SDie Bugen quellen bei nur Wenigen (Elaphrus) weit her\u00fcor, Wie bie\u00f6 haratteriftifh bei ben \u00a9icinbeiiben war, werben anbererfeitS audj nidjt auff\u00e4llig tlein; einigen H\u00f6hlenbewohnern (Anophthalmus, Anillus) fehlen fte g\u00e4ttglidj. Bott ben elf \u00a9liebem ber g\u00fchler pflegen bie erften nadt, bie folgenben bon einer furgeit Haarbede betteibet gu fein, bie bem .unbewaffneten Buge entgehen tann. Oberlippe unb ^innbadeit, leidere in einen fharfen 3ahu auSlaufenb, erlangen h\u00f6djf feiten bie S\u00e4nge, wie Wir fte in ber bortgen gamilie als lieget antreffen. Bielen \u00a9attungen unb \u00a9ruppen fehlen bie gl\u00fcgel g\u00e4nglidj ober bleiben rubiment\u00e4r. SDie Haften ber hier borberett Beine ftnb tugelig unb bie Sdjentel burd) bett Sheutelring auf gew\u00f6hnliche BSeife-ihnen eingelenft, bie hinterften bagegeit quer, wenig beweglich unb reidjen innen \u00fcber bie \u00a9inlenfuitgSftelle ber Shentel hinaus ; f\u00fcnf \u00a9lieber fepeit bie g\u00fc\u00dfe gufammeit, an ben borberften bei ben SMuncpen h\u00e4ufig erweitert, uub obfhbu bie Shlantijeit ber Beine ben garni; iieitnameit gu recptfertigen put, fo tommen boh \u00a9ruppen bor (Scariten, \u00a9libineit), bei betten fte fth bebeutenb f\u00fcrgeit unb bie Borberfhielten ftdj berbreitern, nah au\u00dfen mit Bornen berfeheit ftnb, Weil biefe fth in ben faitbigen Boben, Hbl)ieu unb \u00a9\u00e4nge graben; nodj mehr berlteren mit ber ber\u00e4nberten SebeitSWeife bie meift in Beupolianb unter Baumriitbe lebenben fgfeubomor; pljiben burd) ihre breitgebr\u00fcdten $\u00f6rpertljeile ben Sauft\u00e4ferharatter.\nSDie Sarben finb noh gu unbollft\u00e4nbig betannt, um fte beurtheilen gu tonnen; ein horniger $opf, fed)t> Beine unb meift gWei hornige gortf\u00e4fe am lebten HiuterleibSgliebe tommen ihnen gu, aud) barf man alle auf bem Sanbe lebenbe Sarben mit'gWei g l e i he rt gu\u00dftlauen als ber gamilie gugep\u00f6rig aitfehett, jeboh uiht behaupten, ba\u00df folhe ihnen allen guf\u00e4meit. SDiefelbeit beiben \u25a0gortf\u00e4be ber Sarbe finben fth auh bei ben puppen Wieber, bie unter ber \u00a9rbe in einer H\u00f6hlung ruhen.\nSDie \u00a9arabichten bilbett n\u00e4hft ben B\u00fcffelt\u00e4fern unb ^urgfl\u00fcglern 'bie gr\u00f6\u00dfte gamilie, beim eS finb bereite gegen fedj^taufenb Brteit befhrieben. Sie ftnb \u00fcber alle 3\u00f6nen berbreitet, fheinen aber in ben gem\u00e4\u00dfigten unb talten \u00dflimateit einen gr\u00f6\u00dferen ^Srogentfah bon ber \u00a9efammt; menge ber $\u00e4fer gu btlben, als in ben pei\u00dfeit; fie fub bie befonberS ben \u00a9paratter ber H0^ gebirgSfaunen beftimmen.\n\u00a9in inter eff aut eS, breitet unb podjgeW\u00f6lbteS SDpierdjeit, baS in feiner ^\u00f6rp^rfomt an ein Btarient\u00e4fercpeit erinnert, ift baS an fanbigett gltt\u00dfufem lebenbe Omophron limbatum. SDer eine","page":29},{"file":"p0030.txt","language":"de","ocr_de":"30\n\u00a9>ie Mfer. Saitff\u00e4fer.\nSporn ber \u00a9orberfepiene ftept normal an ber Spipe, ber anbere oberhalb eineg ' burden, an ber unteren S\u00e9l\u00e2epe beftitbliepen Slugfcpnitteg, bag grofe, hinten gelappte .fpalgfcpilb bebecft bag Scpilbcpen, ebenfo berl\u00e4ngert fic^ naep hinten bie \u00a9orberbruft in einen breiten, abgeftupteu $ortfap, ber bie \u00a9littelbruft unftcptbar maept 3)er K\u00f6rper gt\u00e4ugt roftgelb, fnnterfopf, \u00a9litte ber JSpalgfepitb; murret, bie Stapf ber gerieften ^fiigelbecfen, ein f\u00c7lec\u00ef an iprer SBurgel nnb gfteigegacfte Ouerbiuben fmaragbgr\u00fcn. S\u00e4nge 2% Sinieu. \u00a9iefeg p\u00fcbfepe \u00a9pier, bag man and) f\u00fcr einen Sepftimmf\u00e4fer palten f\u00f6nnte, lebt im gangen mittleren (Europa, aufer in \u00a9r\u00fcfbritaunieu, anbere 3\u00efrten fommeit am \u00a9ap, auf \u00a9labagagfar, in Elften nnb Storbamerifa bor.\n\u00a9er Elaphrus riparius nnb feine \u00a9attuugggenoffen ftimmeu in ber \u00a9ilbung ber \u00a9orberfcpienen mit vorigem \u00fcberein, bag Sepilbcpeit ftirb aber bom \u00f6palgfcpilbe niept bebecft. \u00a9ie gropn, globenben Gingen, foftie bie $\u00f6rpertracpt mapnen fepr an Cicindela. \u00a9ag Ifinit f\u00fcprt einen hoppelten \u00dfapu, bie ftumpfe Bunge tunbet fi<p nnb bie Diet borberen \u00a9arfenglieber beg \u00a9t\u00e4nnepeng erfteitern fiep nur fepr fepftaep. \u00a9ei ber genannten Slrt f\u00fcr cp t fiep ber \u00a9porar in ber \u00a9litte, ber erggr\u00fcne K\u00f6rper ift biept punftirt, nnb bie gt\u00fcgelbeefen tragen nier IReipen biotetter SBargeit in je einer eingebr\u00fceften \u00a9ruhe. Stoep anbere SIrten, ftelcpe in \u00a9uropa nnb \u00a9orbamerifa peimatpen, lieben fepr bte S\u00e9eueptigfeit nnb laufen im Sonnenfepetne an fumpfigen Stellen, ben Ufern non ^l\u00fcffett nnb Seen umper. \u2014 Blethisa nnb Notiophilus, teptere mit fleineu, fepr ftarf gt\u00e4ugenben nnb fladpen SIrten, fcpltepn fiep unmittelbar baran au.\nmi;\nElaphrus riparius hergr\u00f6fjert.\n\u00a9ie \u00a9ammf\u00e4fer (Nebria) non burfepnittliep feepg big aept Siitien S\u00e4uge, gep\u00f6ren ber n\u00f6rb; liepen <palbfugel an, leben au glufufern unter Steinen nnb fommeu nur beg Staeptg pernor; bie gaplreicpen Sllpenbeftopner reitpeit gum \u00a9peil big \u00a7ur Sepneegrenge pinauf. (Sin meiji brauner ober fepftarger, etftag flacp gebr\u00fcefter K\u00f6rper mit turpem, pergf\u00f6rmigem \u00f6palgfcpilbe, beffeit Seiten; r\u00e4nber fttp aufbiegeu, onate gl\u00fcgelbecfeu mit neun S\u00e4nggftreifen'unb einem gepnten, abgef\u00fcrgten an ber \u00a9apt tparaftertfiren ipre gf\u00f6rpertraept. \u00a9ie beiben Sporen ber innen niept auggefepnittenen \u00a9orberfepienen fiepen au ber Spipe, gftei B\u00e4pne in ber Slugranbuug beg f\u00eaittn\u00ea, bie Bunge fiep leiept gu, bie Oberlippe ftupt fiep am \u00a9nbe ab nnb beim \u00a9t\u00e4itncpeu erfteitern fiep bie \u00a9arf en ber \u00a9orberf\u00fcfje nur ftenig. 3u ben ftattliepften beutfepen gefl\u00fcgelten SIrten \u2014 eg fommeu auep ft\u00fcgetlofe nor \u2014 bie icp einft bei ^alle an ben Saalufern fanb, gep\u00f6rt bie fieben Sinien meffenb^ Nebria livida. Sie' ift gl\u00e4ugenb fepftarg, bag \u00f6pafgfcpitb ein breiter \u00a9anb ber ^l\u00fcgelbecfeit mit Slugnapme iprer SSurgel, f^iipler unb \u00a9eine blaf gelb. \u2014 PelopHla nnb Leistus, bereu erfter bem korben \u00a9uropag unb Sibirien eigentp\u00fcmlicp, fcptiefjen fiep eng an Nebria au, foftie eine einzige Slrt ber californifepen \u00a9attung Metrius.\n3u ben liefen ber gangen Familie gep\u00f6rt ber fepftarge, auf ber Oberft\u00e4epe ftarf ber S\u00e4nge naep gerunzelte Procerus gigas, beim er mifjt gftei Bb\u00fc unb pat bie \u00a9eftalt eines\u00bb \u00e4epten Carabus mit etfta\u00ea ftarf geft\u00f6lbteu gl\u00fcgelbeden. \u00a9ei ipm, ftie beim gangen \u00a9eftplecpt ift bag \u00c4iun nur fepftaep auggefepnitten unb ber im \u00a9ugfepuitte ftepenbe 3a^n ton ber S\u00e4nge ber Seitentappen. \u00a9)ie b\u00fcrge Bunge fpipt ftep ftumpf git, ift pier frei unb pat gftei pinfetartige iRebeitguugen oon gleitper S\u00e4nge. SDa\u00ea \u00a9nbglieb ber \u00a9after nimmt eine beitf\u00f6rmige \u00a9eftalt au. \u00a9ie Oberlippe raubet fiep born fepftaep aug unb bie rn\u00fcfig bortretenben $iunbacfen f\u00fcpreu an ber SBurgel einen 3apn. \u00a9ie Singen, naep \u00a9erp\u00e4ltnif tlein, treten etftag perbor. \u00a9ag \u00a7atgf(pilb, in ber. \u00a9litte am breiteften, ftirb feittiep feparf, fepftaep teifteuartig beraubet unb fept fiep au ber \u00a9rnftfeite in eine \u00a9erl\u00e4ngerung big pinter bie \u00a9orberp\u00fcften fort. Sin ben S\u00f6pienen ber \u00a9orberbeiue gibt eg infteubig feinen Slngfcpnitt. \u00a9te beiben \u00a9efcplecpter uuferfcpeibeit fiep niept in ber \u00a9ilbung ber \u00a9orbertarfeu unb pierin liegt eigeutlicp au^ nur bag ftefentlicp Unterf^eibeube bon ber \u00a9attung","page":30},{"file":"p0031.txt","language":"de","ocr_de":"Elaphrus r\u00efparius. \u00a9am-mf\u00e4fer, \u00a9artentauff\u00e4fer. \u00a9olbhenne.\n31\nCarabus. SDie elf S\u00eftlen, tbeihe man bis je^t fenut, leben borgug\u00eatbeife in \u00a9ebirg\u00eaib\u00e2\u00efbern, too man fie burd) aufgelegte f\u00c7\u00efeifc^\u00ef\u00f4ber f\u00e4ngt, uni? fabelt ein ziemlich befhb\u00e4itftef Verbreitung^ gebiet: baf f\u00fcbliche Europa, bie \u00a9egenben bef \u00aeaufafuf, ^leina\u00dfen, Werften uub \u00a9gb\u00dften, nur eine Sill (scabrosus) ber\u00dfeigt \u00dfh bif git beu \u00fcpiemoute\u00df\u00dfheu Sllpen. \u00a9ie n\u00e4dj\u00df fr\u00e4ftig\u00dfe \u00a9attung Procrustes (16 Siuien), bereit $obf mit bem \u00a9ebi\u00df in gig. 5 auf S. 4 abgebilbet tourbe, unterfheibet \u00dfh faurn generifdj bon Carabus, e\u00a7 fei benn, ba\u00df ber $inngat)n fner meift \u00dfum|)f, bort \u00dfnh, bie. SDberXif5f>e hier brei?, bort zloeitabbig ift. \u00a9in ibenig anberef S\u00efuff\u00eafeit, tbie bie matt fhibatze F\u00e4rbung uub bie ettoaf rauben gl\u00fcgelbeden fommen nodj hiu^u, ^btere pflegen bet Carabus glatt ober regelm\u00e4\u00dfig ^un\u00eftflreifig 31t fein, auch z*t gl\u00e4nzen, h\u00e4ufig lebhaft meta\u00fcifd). Vtit Sluffdjlu\u00df bef P. coriaceus, tbelher bif zum \u00a7arje borfonimt, leben bie Sitten im f\u00fcblicben \u00a9utopa, bem toe\u00dflihen Elften uub im iftorben Slfrifaf. \u00a9ie \u00a9attung Carabus tourbe eigentliih fhoit d) ar after ifirt beim Procerus gigas, nur ba\u00df l\u00dfer \u00dfh beim SMundjen zum Unterfd)iebe bon feinem SBeibdjen bie bier testen \u00a9atfenglieber ber Vorberbeine ftarf ertbeitern unb mit einer befristen Sohle oetfeljen finb. \u00a9ie zahlreichen Wirten, bon benen bie meiften toegen SSJtangel ber Fl\u00fcgel nur auf baf kaufen angetbiefen finb, treiben bef iftahtf ihr Dl\u00e4uberhanbtberf, manche taffen ftd) jebod) bei Sonneufdjeiu in ihren Steoieren auch am \u00a9age erbliden uub laufen gefch\u00e4ftig auf Reibern, befchatteten SBegeit im VSalb unb getbiffe Wirten in \u00a9\u00e4rten umher, fp\u00fcren ben Dlegentb\u00fcrmern, Shueden unb anberen gnfeften nach unb Iberbeu burch Vertilgung manchen Ungeziefer^ zu n\u00fc^tiheu \u00a9hieten. \u00a9ie \u00a9etbohuheit, einen braunen, \u00fcbeltiehenben Saft reiflich auf bem SOtaute bon \u00dfh zu geben, trenn man fie ^tbifcfjen bie ginger nimmt, hat fchon manchen unangenehm ber\u00fchrt, ber ihre n\u00e4here Vefanntfhaft machen tbodte. \u00a9er Sammler loei\u00df fie unter Steinen unb in alten faulen Vaum\u00dfumpfen ber S\u00f6\u00e4lbet aufzufudjen unb trifft fie befonberf I\u00dfer mandtmal in zahlreichen \u00a9efedfdjaften bei einanber. \u00a9ie tbenigen Farben, tbelhe man fennt, finb r\u00fcdlingf gt\u00e4n^enb fhtoarz unb bon horniger Vefha\u00dfenljeit, eine eiugebr\u00fcdte S\u00e4ngftinie l\u00e4uft \u00fcber beit 3t\u00fcden, unb gtbei Anh\u00e4nge, berfd)ieben bei ben berfhiebeneit Stilen, hel\u00dfu am \u00a9nbe bef \u00a3eibef alf iftah\u00dfhieber. \u00aeie mehr benn breihunbert Stilen laffen ftd) nah \u00f6et fehr mannig= faltigen Sfulptur ihrer gl\u00fcgelbeden gmppireit. SBir haben hier ben Siun\u00e9\u2019fhett Carabus liorfcensis, \u201ebeit \u00a9artenlauff\u00e4fer\" abgebilbet, srethen gabriciuf C. gemmatus nannte, unb tbelher fih h\u00e4u\u00dfger auf gelbem, alf in \u00a9\u00e4rten \u00dfitben b\u00fcrfte. Seine metadifh fcfjloarze g\u00e4rbung, bie fein liniirten gl\u00fcgelbeden, bereit fupfetgl\u00e4itzenbe Stu\u00dfenr\u00e4nber unb brei Reihen ebenfo gef\u00e4rbter \u00a9r\u00fcbhen but\u2018h bie gl\u00e4he einer jeben m\u00e4hen ihn leiht fenutlid). \u00a9aneben fteht bie Sarbe ber @otbt)enue bef Carabus auratus, ber im tbeftlidjen \u00a9utopa auf ben gelbem in gro\u00dfer SDtenge angetroffen loirb, aber in ber ibittenberger \u00a9egenb, ber V\u00eeatf Vranbenburg unb in ^onu mern fo gut tbie ganz fehlt \u2014 in Preu\u00dfen tritt er tbieber auf Seine \u00a9berfette i\u00df golbig gr\u00fcn, Veine unb g\u00fchter= tbut'zel roth, auf jfeber ber fein querrunzetigen gl\u00fcgelbeden erheben \u00dfh brei Rumpfe \u00a3\u00e4ugfleifteit. fperr Stlingenj\u00f6ffel in \u00a9armftabt erz\u00e4hlt eine intereffante Veobahtung, bie entfhieben bon \u00fcftadhenfen bei biefem \u00a9Ijiere 3eugui\u00df ablegt, tbie folgt: \u201egit meinem \u00a9arten, unibeit ber Vaut, auf tbeldkr id) midj niebergelaffeu hatte, tag ein Vkif\u00e4fet auf bem Dt\u00fcden uub bem\u00fchte \u00dfh umfon\u00df, tbieber auf bie Veine zu fommen. Uuterbeffeu erfhien auf bem nahen Vofquet ein Carabus auratus, fiel \u00fcber ben SJtaif\u00e4fer her unb balgte \u00dfd) unter gro\u00dfen Slu\u00dfrengungeit bon beiben Seiten minbefteir\u00ea f\u00fcnf SJtinuten mit bemfetben herum, oljue i\u00dfu be^tbingeu zu f\u00f6nneu, toobou er \u00dfh zule^t zu \u00fcberzeugen fdfien; beim er bevlie\u00df ihn bei einer baffenben \u00a9elegenheit unb eilte\na\na. S\u00a3>er \u00a9a\u00eftenlauf\u00ef\u00e2fer (Carabus hor-tensis, b. Serbe ber \u00a9olb^enne (C. auratus).","page":31},{"file":"p0032.txt","language":"de","ocr_de":"32\nSie f\u00e4fer. Sauff\u00e4fer.\n-in bag Sogquet pv\u00fctf. Stach turner Seit jeboch erfriert er im \u00a9efolqe eineg gleiten lieber auf bem \u00c4\u00fcntyfylafce; fte beibe beftegten ben SJtaif\u00e4fer uub fc\u00dfle^ten ihn nach ihrem Serftecfe.\" Ser gl\u00e4ngeitb fdhmarge, blaufchillernbe Carabus glabratus mit fe^r gem\u00f6lbten, fein nabelrtfftgen, an beit Slu\u00dfenr\u00e4nbern mattblauen gl\u00fcgelbeden lebt h\u00e4ufig in ben uorbbeutfcheit fieferumalbuugeit, fefjlt aber auch nicht in S\u00e4uemarf, \u00a9itglanb, (Schmebeit, 5\u00dfoIeit, (Siebenb\u00fcrgen, Stu\u00dflanb.\n\u00aeie Gattung Calosoma unterfc\u00dfeibet fu\u00df bon ber h\u00f6rigen burcf auff\u00e4llig oert\u00fcrgteg gboeite\u00ea g\u00fchlerglieb, \u00efurgen uub fart gerunbeteu gkothorar, breite, faft quabratifcbe gl\u00fcgelbedeu unb in ber Siegel auggebilbete Fl\u00fcgel. Sie Slrteu oerbreiteu fidj regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber ben ganzen \u00a9rbtreig, tletteru fehr gefchidt an ben Saumf\u00e4mmeit unb auf ben ^ludgon umber, um bort bie Staupen unb puppen abgulefen. Statt fennt fec^gig bis fieberig Slrten, hon benen ber Suppenr\u00e4uber ober Sanbit (Calosoma sycop\u00fcanta) gu ben ftattlidjften geh\u00f6rt. (Sr ift blaufchmarg big auf bie golbgr\u00fcnen ober ftart rothfdjiHernbeu, bi\u00f6bt gerieften atub babei fein quergeruitgelten gl\u00fcgelbedeit, unb mi\u00dft gehn bis\u00bb gm\u00f6lf Stuten. Ser Suppenr\u00e4uber ftnbet fdj einzeln in Obf g\u00e4rten, in ben nor-bbeutfcben fiefernm\u00e4lbern ba befonbet'g zahlreich, mo bie Jointe fiep oerbeereub eingeftellt but. \u00aeie \u00b0t>en f<$toar$ gefc^ilberte, feitlid) unb am Saucpe mei\u00dfe, ziemlich breite Saroe l\u00e4uft bann mit faft gleicher \u00aeemanbt|eit Joie ber f\u00e4fer an ben (St\u00e4mmen empor unb fri\u00dft ben Skibcpen beg genannten (Schmetterlinge^ gern bie (gier aug bem Seibe peraug. Sag S^ier but ftcb pterburd) eine gro\u00dfe forfmirtpfdiaftlidje Sebeutuug ermorben uub geh\u00f6rt f\u00fcr ben SMb u\u00e4cbft ben (Scblupf megpett gu ben befteu P\u00e4chtern \u00fcber bag infeltifcbe \u00a9leichgcmicpt. Sag fleinere/p\u00f6cpfeng neun Sinien lange, buitfelgr\u00fcne, mehr ober meniger blaufcbillernbe Calosoma inquisitor mit brei Steipen flacher Sunftgr\u00fcbcpen auf feber gl\u00fcgelbede Hopft man in gro\u00dfer Stenge oon h\u00f6heren (5id;en= biifcpeu, menu fte oon zahlreichen Otaupen peimgefudht merben, unb eg mar mir fetg ein erg\u00f6llicpeg (Sch auf fiel, menu beim 2tnpralleu au einen folgen (Stamm brei big hier \u00a9alofomeu auf bag b\u00fcrre Saub feien, ftp mit fnifternbem \u00a9er\u00e4ufcp in baffelbe gu Oerbergen fucptcn unb gleichzeitig fo uub fo oiele Rauhen, befonberg oon (Spannern, atg \u00a9rp\u00e4nfte an ihren g\u00e4ben oon ben Sleften herabbaumelten. \u2014\n\u00a3)ie in ben gl\u00fcgelbeden ftart gem\u00f6lbten, fcpmat; uub fpippftgeu Cychrus-Sitten, bei benen ftcb *>ie Sorberbruft nicht in einem gortfape hinter bie $\u00fcften augbehnt, ber munberbare, einem Blaps in ber f\u00f6rperform unb befonberg megen ber oermacpfeuen, hinten in lange gmeigiutige \u00a9>ihett auglaufenbcn gl\u00fcgelbeden fehr \u00e4hnliche Damaster blaptoides aug gapan unb einige Sorb? amerifaner reihen fiep noch un unb befdfie\u00dfen bie 3apl berer, bei benen fid) bie Sorberfcpieiten am gunenraitbe nicht augfcpueiben.\nSeim meit \u00fcberlegneren .fpeere, melcpeg fept folgt, finbeit mir bie Sorb erf dienen au ber ^nnenfeite ft\u00e4rter ober fchm\u00e4cher auggefchnitteit uub ben einen \u00a9nbfporen hinter bem Slugfcpnitte. git ber Odacantba melamira begegnet ung ein gierlic^e\u00ea, fcplant gebauteg Spiei'chen oon brei Stnien S\u00e4nge, melcheg in Seutfcptaub am 3topre lebt unb fiel) auggeiepuet bufcp einen nach hinten halgf\u00f6rmig oerengten f opf, beffeu Sreite bag cpliubrifcpe \u00a3algfcpilb \u00fcbertrifft. Bitten im finite ftht ein einfacher .gapn, bie .gunge ruitbet ftch ftumff ab uub bie Safter enbigen in einem eif\u00f6rmigen \u00a9liebe. Sin beit bie hulbe Seibegl\u00e4nge erreichenben g\u00fchlern oerl\u00e4ugert fich bag erfte \u00a9lieb nicht. \u00aeie flach gebr\u00fcdteit, beinahe ein Siechtect bilbenben gl\u00fcgelbeden mit gerunbeteu (Schultern ftu^en ftch finten gerabe-ab unb laffen bie Seibegff\u00fche frei. \u00aeie m\u00e4nnlichen gu\u00df^ gtieber ermeitern ftch nicht. Ser former gl\u00e4nzt*ftahlblau, bie SBurzel ber g\u00fchler, Sruft, gl\u00fcgeD -beden mit Slugfdhlu\u00df etueg gemeinfamen gledeg an ber (Spi^e unb bie Seine, abgefeheu oon ben fnien, tragen ftch ro\u00dfgelb. \u2014 Ser artenarmeit \u00a9attung Odacantlia flie\u00dfen ftch bie artenreichen nur in Slmerifa oertretenen \u00a9attungen Apiodera unb Casnonia an, bie oftiitbifche Ophionea unb bie aut \u00a9enegal oorfommenbe Stenidia.","page":32},{"file":"p0033.txt","language":"de","ocr_de":"Pupettr\u00e4uber. (Saleriten, Sombarbtrf\u00e4fer. Sebien.\n33\ngleichet ^\u00f6rprtracbt, weift bcbeutenb gr\u00f6\u00dfer, [tub bie 0aleviteit, uuterfcbeiben ftc\u00a7 aber ooit bet ootigen Sipe burdf bag fep Verl\u00e4ngerte erfte pperglieb, weidfeg wandfwal ben butten oerengteit \u00aeop nod) ubertrifft, bagegen bleibt bag gwlgfcplb weift f\u00fcllet. Set bet wit fe^t gasreichen Sitten in Slwerifa ^etmifc^en \u00a9attuug Galerita, treidle bet gangen \u00a9efeEfdfaft ben Slawen gab, fiubet fid) ein furger, abet gwetfppget ^imtgabn, eine oieredige, vorn gef\u00fcgte, gro\u00dfe 3unge, beilf\u00f6ttnige (gnbglieber bet haftet, ein oerbidteg, bie Singen iibettagenbeg SButgeG glieb bet ^tipet, -nnb ein langet Sorfpttng an bet pnenfeite febeg bet tier etfren $tarfenglieber an ben w\u00e4mtlicfiett Sorberbehten. Slndf per ftnb bie piigetbeden ftacb) gebr\u00fcdt nnb hinten gef\u00fcgt, abet etWag fc\u00dft\u00e4g. Oie Galerita Ianus non acp big nenn Sinien S\u00e4nge geh\u00f6rt gu ben geweinften itotbawetifantfcben Sitten. Sie ift pdbfcbWarg, fudfgtotb behaart, SBurget nnb Sp|e bet f\u00fc^et, ifto tb or ar nnb bie fdflanfen Seine giegetrotp bie pnftftreiftgen f\u00c7\u00ef\u00fcge\u00efbedett blaufcbwatg. Oiefe \u00a3Pere foutwen in SS\u00f6rfaertradf>t nnb ptbttng unfeten Sowbatbirf\u00e4fern nabe. \u2014 Dendrocellus vertritt bie ootigen in Oftinbien nnb an bet SBeftfiiffe Slfttfag, Drypta, ZupMum, Polystichus [teilen ip*e Settretet auch f\u00fbt (Sttrop.\n@ine gro\u00dfe, genan in bet SJlttte hornige guitge, i>ie ooEft\u00e4nbig wit ibteit Slebengungeit OerWadpeu ift, ft\u00e4fttge, giewlicb oortretenbe \u00aeimtbaden, nicht fo gebogen Wie fcfiatf gngefpx^t, eut eif\u00f6rmiger, hinten Wenig oerengtet \u00dfpf, kr\u00e4ftige, fabenf\u00f6rwtge d\u00fcblet,- ein bergf\u00f6tmigeg, an feinet bintetn partie praEet l\u00e4ufigeg \u00f6patgfcplb, bitten breit abgeftuhte glngelbeden, beten Slu\u00dfeuede fidf febod) rnnbet nnb ein unterlegter, Wenig bepiwirter Mother wit acht ficbtbaren fpinterteibgringen beiw SJl\u00e4ititcben, fteben \u00f6eint anbeten \u00a9efdflecbt, vereinigt eine gro\u00dfe SlngaP febt \u00e4hnlich augfebenbet Sauff\u00e4fer, bie and) in ihren (Sitten webtfacb Uebereinftiwwenbeg haben. $or SlEew leben fte gefeEig unter Steinen nnb beftpit weift bag Serm\u00f6gett, gu ihrer $er= t'beibigung einen \u00fcbelriecbenbeit Ounft wit \u00a9er\u00e4ufcb aug bet jpinterteibgfphe gu entla\u00dfen, Weshalb man ihnen ben beutfcben Slawen Sowbarbirf \u00e4fer beigelegt bat. Sledft bentlicb bann wan biefe\u00ea Schienen beobachten itnb bag bawit oetbnnbene eigeittb\u00fcwlicbe \u00a9et\u00e4ufcb Oetnebwen, Wenn wan einen folgen f\u00e4fet nach Sitte bet Sawwlet in ein gi\u00e4fcb<ben mit Spritug wirft. (gin giewlicb lattteg\terfolgt einige \\ - ' _\ntotale hinter einanbet, big bet guw Sobe Serurtbeitte fein ^uloer\t' v\tVI\nvetfcboffen bat nnb erwattet bie Steffen ftredt. Oiefe intereffanten yMBWEgBf V \u00a3pere fontwen in aEen S\u00e4ubern oot nnb bie gro\u00dfen big etwa\nacht Sinien langen Sitten haben auf fcbWatgew Untetgrnnbe weift ^'Al\t\\^||Pf|\ngierlicbe gelbe Segnungen; unfete betwifcben fehen fcbwarg nnb\t(Bracwnus cr\u00e9pita**),\ngtegeltotb aug wit einfarbigen, weift blaufcpmwetnben $t\u00fcgelbeden\nimb erreichen nur geringe @r\u00f6\u00dfe. 3a \u00d6en ftattlicbfteu geh\u00f6rt bet 3x/2 Sinien weffenbe BracEinus crepitans, an $op fawwt ben g\u00fcpetu, i\u00dfrotborar nnb Seinen giegelrotp bie feiert getieften, in feiner Steife pnftirten gt\u00fcgelbeden buntelblan, bet Sleft bet Unterfeite fcbwarg; bei genauerer Sluft^t bewerft wan bag britte nnb vierte phfetglieb etwag gebr\u00e4unt nnb eine febt futge Sebaatuug aw gangen- Korber, einfcbtie\u00a7tid) bet glngelbeden.\n$on bet Fracht bet vorigen, jeboeb gr\u00f6\u00a7tentbeilg wit quetew, alfo webt gefiirgtew iptotbotat nnb entfebieben viel patterew \u00c4\u00f6r^et erfc^eiuen gablteid^e, unter oiefe (Sattungen oertbeilte Sitten, Welche gut Sipe bet Sebien bereinigt worben ftnb, bod) bat eg guw $be^ feine gro\u00dfen Schwierig; feiten, feite ftreng oon einanbet gu unterfdjeiben. Sin bet S^ibe fteben ein paar evotifebe \u00a9attnugeu wit febt auggegeid)ueten Sitten: Agra ang bew f\u00fcblidjen Slwetifa nnb Calleida in aEen (grbtbeilen, au\u00dfer in (guipa, oertreteu, befonbetg gablteicb iw erft genannten, ^ene taffen ftdh mit ben Srentbiben, einet gawilie bet Sl\u00fcffelf\u00e4fer, vergleichen, \u00dfnb gro\u00df, metaEifd) gl\u00e4ngenb, lang nnb febwat nnb leben auf S\u00e4untett, Wo fte ftcb gwipen ben butten Sl\u00e4ttern oerftedt halten. Oer paten baf\u00eaartig oerengte Sfopf, febt lange, beilf\u00f6rwig eitbenbe Sipeuta\u00dfer, ein langeg,\n\u00efafcS) ent erg, njittteHofe 2|iere. (Sr e fim, Stiertet:eit. VI.)\to","page":33},{"file":"p0034.txt","language":"de","ocr_de":"34\n$\u00e4fer, S\u00e4ufer. \u00a9rotniett. \u00a9entetrien. \u00dcDcorntoltyce.\ngefr\u00fctnmte\u00e2 \u00a9runbglieb ber f\u00c7ii^\u00efer, gefr\u00fcnnnte flauen uub ein gtoei\u00efabbige\u00ea bicrte\u00ea \u00a9arfettglieb getanen jte befonberg au3. \u00a9ie \u00a9alleiben haben gleidjfaft\u00bb beit geftredten, flachen \u00ae\u00f6t\u2018herbau, aber % \u00aeof>f \u00f6ereitgt ftd) nad) hinten ntd^t gu einem ipalfe unb bie gn^Ier fr\u00fcmmen ftcb nicht ait ber Shtrgef, ber ^rot^orar ift, toie bortr l\u00e4nger at\u00ea breit, nach b^Hen berfcbm\u00e4lert unb gef\u00fcgt, oont gerttubef. \u00a9ie fcbeiueit tt)eil\u00ea hinter Saumrinbe, tbeil\u00ea unter f\u00dfflangen gu leben unb ba aud) ihre \u00a9ier abgttfehen. Soit europ\u00e4tfcben \u00a9attungeit geboren b^i'ber Cymindis, Demetrias, Dromius, Lionychus, Singilis unb Lebia. \u2014 3Bie in beit Tropen bie gr\u00f6\u00a7ereu Slrten \u00f6on Calleida, fo ^altert ftc^ bei un3 bie bebeutenb feineren Dromius-2trten, befonber\u00ea int SBinter, hinter Saumrtnbe auf. 3br gientlidj tief au\u00bbgefdjuitteite\u00bb $init bleibt itngeg\u00e4bnt, bal \u00a9nbglieb beraubter f^i^t ftd) gu, bie Oberlippe breiter al\u00ea taug, toie gem\u00f6bnlid), Verl\u00e4uft oont in geraber Sinie, ber $o\u00a3f oerfdjm\u00e4tert ftd) gloar nad) hinten, aber feine\u00ebtoeg\u00ea baf\u00eaartig. Soit beit f\u00e4higen Emblem \u00fcbertrifft ba\u00ea elfte \u00a9lieb alle \u00fcbrigen att S\u00e4nge, ba\u00ea gioeite ifi b\u00fcrg, bie folgeitbett unter ftd) gleich ober itebuteit aHnt\u00e4lig ab. \u00a9er i\u00dfrotborar ift mehr ober Weniger bergf\u00f6nnig, bie gleid) breiten, blatten ^l\u00fcg-elbeden finb b^tert gefugt, bie flauen geg\u00e4bnt, bagegett ba3 oierte Warfen; glieb einfach. Seim Dromius quadrisignatus, ber fattm gioei Sinieit lang ioirb, fomiueit ftcb Eobf mit \u00a9iitfdjlu\u00a7 ber $iitnbaden uub ber tiefgefurdjte ^prot\u00efjorar gleid) au S\u00e4nge. \u00a9a\u00ea fdjtoarge \u00a9bie^n bat bie f\u00c7\u00fcbler, Seine unb oier $tecfe auf ben flach gerieften \u00a9edfcbilbern getblid)rotb, bie gtoei gr\u00f6\u00dferen ftebeit hinter ber SBurgel mitten in ber fl\u00e4che, bie beiben Heineren nabe ber \u00a9bi^e ititb ber \u00ef\u00eftabt, fo baf [ie beinahe gu einem gemeinfdjafttidjen oerfdjmelgeit.\n\u00a9ehr \u00e4hnlich in \u00a9eftalt ift bie \u00a9attung Demetrias, nur nod) ettoal fd)laitfer, im $ittitau3; fd)ititte geg\u00e4hnt uub ba\u00ea oierte \u00a9arfeitglieb bergf\u00f6rmig. \u00a9te Slrteit leben an fd)ilfreid)en \u00a9teilen itnb halten fid) tneift gefellig gufamnten. \u00a9er Atricapillus ift bleicbgelb, ber \u00aeobf fdjmarg, Sruft unb S\u00dfurgel be3 \u00f6pinterleibe\u00e4 bechbrauit; am r\u00f6tblid)en fpal\u00eafdjilbe treten bie fpinteredeit beraub unb auf beu ^l\u00fcgelbeden loedjfelit feine \u00a9treifen mit noch oiel feineren $\u00dfunttreil)en. \u00a9ie ettoa;\u00bb gr\u00f6\u00dferen Cymindis-2lr ten unterfcbeibeit ftcb burdj bie beilf\u00f6rmig enbenbett Stbpeutafter, oott ben Serioanbteu Lebia bagegeit burcb ba3 beinahe hobelt fo breite at\u00a3 fange ^albfcbilb. \u00a9em S^ittitauSfc^nitte fehlt ber Saba, bagegeit ift ba\u00ea oierte \u00a9arfenglieb gloeilabbig/ ober minbeften\u00ea au^geraubet, bte flauen ftarl gef\u00e4mmt uub au ben W\u00fchlern ba\u00a3 erfte uub britte \u00a9lieb bie l\u00e4ngfteit. \u00a9te febr ftar! gl\u00e4itgenben, gierlicbett ^\u00e4ferdjeit mit eif\u00f6rmigen \u00c7\u00efnge\u00efbeden leben unter \u00a9tettten, laffett ftcb aber and) auf \u00a9ra^fbihen ober bl\u00fcbeubett \u00a9tr\u00e4iuhent antreffeit. \u00a9ie Lebia chlorocepbala fd^eint bie oerbreitetfte gu feilt. Sei ihr ift bab oorle|te gu\u00a7glieb nur aulgeranbet, ber Korber blau mit gr\u00fcnem \u00a9djimmer, ba\u00a7 erfte g\u00fcbterglieb, ^allfchitb, Sntft uub Seine mit\nSu\u00a3fd)litf ber $ii\u00a7e rotb- \u00a9ehr fein jntnfs tirte \u00a9treifen gieren \u00fcber bie bolivien Fl\u00fcgels bedeit. S\u00e4uge brei Sinieit.\n\u00a9ntfdjiebeit bie'abenteuerlidjfte $ovnt aller Sauff\u00e4fer begegnet uit\u00ea in ber ftattlid)eu, bi\u00bb brei BolC taugen Mormolyce pbyllodes, bie abgttbilben mir mx\u00ea nicht oerfageit fonnten, aber ber Obauitterfbarnif) megen nad) einem befoitber\u00ea tleinen \u00a9remblare. \u00a9a\u00ea fonberbare Shier beimatbet iit 3a\u00f6a unb lebt, tote feine Saroe, in Sauntfdjm\u00e4mmeit, oermtttblid) anberen Semobiterit berfelben nafsgebenb, unb gtoar fiubet mau e3 noch bi^ 4000 $uf? ^\u00f6be \u00fcber beut Steerebfbiegel. \u00a9ie blattf\u00f6rmige 2!u3bebmtitg ber ^l\u00fcgelbeden unb fonftigeit abnormen Sergemtttgen eingetner ^\u00f6rbertheile beb\u00fcrfen feiner toeiteren Slu\u00eaeinaitberfehungett, ba fie ftd) au\u00bb bem Silbe ergeben; g\u00fcbter unb Seine ftitb fdb^arg, ba\u00ea Uebrige gl\u00e4ngeftb hedjbrauit, nur Kumten, burchfcheinettben Ot\u00e4nber, ioie ftch ertoarten l\u00e4\u00a7t,","page":34},{"file":"p0035.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9cariten. (Slitiuen.\n35\nettral Uc^ter. \u00a9al tief aulgefdjnittene l>tnn Beroe^rt ein fdjavfer Bahn, Mftigen Cafter laufen in faft chlinbrifche, am \u00a9ube gevunbete \u00a9lieber aul. \u2014 Sod) eine lange S^ei^e ton \u00a9attungen fchliefjen fid) an, bie aber f\u00e4mmtlich burd) feine Slvten in \u00a9uropa rertreten iterben.\n\u00a9inen Irefeutlid) anbereu \u00c7ormentreil entfalten bie \u00a9car it en, aulgegeichuet burd; eine Stenge ton \u00a9igenttnimlidjfeiteu, unter beuen ein gabfen\u00e4hnlichel Stittelgebilbe g\u00eerifchen bem i\u00dfrothorar unb ben ^l\u00fcgelbeden befonberl in bie Singen f\u00e4llt* Sie torbere Jp\u00e4lfte bel mittleren Sruftringel terengt fich genau fo, mie ein gapfen, mit meld;em ber \u00a9red;ller einen \u00aeno\u00a3f in trgenb einen \u00a9egenftanb eiitl\u00e4fjt. \u00a9iefer \u00a9egenftanb ift \u00efjiet ber s\u00dfrothorar, aber fein Sod; ift gu Hein, ober umge\u00efe^rt ber gapfen Su bid, um ihn in feiner ganzen S\u00e4nge aufgunehmen, er bleibt brau\u00a7en unb greift nur oben mit feinem \u00e4ufferfien \u00a9nbe in bie H\u00f6hlung bei Sorberbritftringel ein, itelcher fidb nad; ber \u00a9eite ^in etiral tereugt unb bie \u00a9den abruubet, m\u00e4hrenb er torn gerabe abgefdjnitten mit rechten SB infein erfcheint. \u00a9obann treten bie breiten Sorberfchieneit an ber Slufjenfante in fr\u00e4ftige B\u00e4hue beraul, eine Silbung, ireldje bei beit Stiftt\u00e4fern unb ihren Sermanbten fo diarafte= riftifch Irtrb, unb fehlen fid^ torn an ber Unterfeite tief aul; bie beiben \u00a9poren an ben \u00a9nben biefer tiefen furche finb eingelenft unb tonnen nach terfdhiebenen \u00a9eiten bin betregt trerben. Sei Scarites fommt gu ben angef\u00fchrten Stertmalen noch fyn$u ein gro\u00dfer, quabratifcher ^opf mit m\u00e4d;tigen, langen ^innbaden unb turner, brei\u00efap^igev \u00a9berline, ein halbmoubf\u00f6nniger i\u00dfrothorar, torn mit ber gr\u00f6\u00dften Sreite unb an ber 2lu\u00a7enfante bebartete @d;ienen ber tier hinterften Seine. \u00aeie terh\u00e4ltnifjm\u00e4fjig furgeu W\u00fchler tonnen in $otge bei langen, tr\u00e4ftigen \u00a9runbgliebel f\u00fcr gebrochen ertl\u00e4rt iterben mit einer faben; faft herlfchnurf\u00f6rmigen \u00a9eifei. \u00aeie etita h^nbert, f\u00e4mmtlid) ungegeichneteit, fd; Inargen Wirten ton meift gro\u00dfem ^\u00f6rpetumfange leben in ben in\u00e4rmeren \u00a9egenben aller \u00a9rbtheile, fte graben ftd) torguglineife an fanbigen \u00a9teilen, befonberl ^lufjufern unb bem \u00a9eftabe bei Sleerel, fohlen, in ine\u00efchen fie am Sage jteden unb nur bei Sadjtl auf Saub aulgetjeu, einige laufen auch im \u00a9ounenfcheiu umher.\nSacorbaire traf in Smerifa einige in ben SS\u00e4lbern unter \u00a9teilten ober faulenben Saumftumhfen, ja bei Suenol Slirel bie eine Slrt (Sc. anthracinus) nur unter trodenem 2lal. \u00a9er Scarites pyracmon ton ben l\u00fcften bei Stittelmeerel hat gl\u00e4ngenbe, ftumpf eif\u00f6rmige ^l\u00fcgelbedeit ohne jebe \u00a9treifung unb i\u00dfunftirung, einen turnen Bahn am \u00a3mllfchi\u00efbe, hinter ber Stitte feinel \u00a9eitenranbe! eine S\u00e4nglfurdje, etlral torffn'ingenbe Sorbereden unb feine ^erbftriche am Sorbet'; ranbe bil gu einer eingebr\u00fcdten Ouerlinie geidmeu bal te^tere aufkrbent noch aul.\n\u00a9ie Clivina fossor oertritt f\u00fcr nufere n\u00f6rblichen \u00a9eqenben bie Scarites-\n11\t^\tScarites pyracmon.\nWirten bei \u00a9iibenl. \u00a9er geftredte, malgeuf\u00f6rntige Vorher ton nur 3Va Sinieit S\u00e4nge tr\u00e4gt ftch nidjt immer fchinarg mit rothen W\u00fchlern unb Seinen, fonbern auch techbraun bil gelbrott;. \u00aeie madigen gl\u00fcgelbeden ftnb punttirt geftreift, ber i\u00dfrothorar laug tieredig, mit gerunbeten \u00a9den, fanft nach hinten aulgebogenem ^interranbe unb mit feinem S\u00e4itgleinbrude burd; bie Stitte. \u00a9er fpitje B^hn ber \u00c4ditnaulranbung hat bie S\u00e4nge ber \u00a9eitenlabben, unb tor bem \u00a9ube ber Stittelfchienen fteht ein tr\u00e4ftiger \u00a9orn, in\u00e4hrenb bie torberen an ber $nnen; unb Intentante mit tr\u00e4ftigen 3^hnen beltehrt finb. \u00aeie sHrt h\u00e4lt fich an fanbigen \u00a9luffuferit unb \u00e4hnlichen \u00a9teilen auf unb gr\u00e4bt ftch ein ober terbirgt ftdj unter \u00a9teinen. Bit allen \u00a9rbtheilen unb befonberl in Smerifa ftnbet fid) bie \u00a9attuug inteber. Son ihr hat man eine gmeite, DyscMrius, getrennt, bereu gasreiche 2lrten, h\u00e4ufig mit ftartem \u00a9rgglange, genau benfelben \u00a9inbrud madjen unb fich generifdj nur burch gmei unbebeutenbe Stertmale ton ben torigen unterfd)eiben, bie in ber anberen Silbuitg ber 3ungo nnb bei \u00a9nbgliebe! ber ^iefertafter beruhen. S\u00df\u00e4hreitb bei Clivina bie lange breiedige Bunge in eine ober glnei h\u00e4utige \u00a9hihcn aull\u00e4uft, h\u00aet fte bei Dyschirius eine tieredige, an ber SBurgel fchitach terfchm\u00e4lerte \u00a9eftalt mit h\u00e4utigen bo^elt fo laugen Seben; gungeu. ^ier erreicht bal bimf\u00f6rmige nnb geftu^te \u00a9ttbglieb ber ^iefertafter nicht bie S\u00e4nge bei\n3*","page":35},{"file":"p0036.txt","language":"de","ocr_de":"36\nSafer. S ait fer. Sreugt\u00e4fer. Soricera. Gelernten,\nvorpergepeubeit, bort bagegeit iiaivb et hoppelt fo taug lote bat vorletzte unb bilbet mit Upm eine 2lrt von \u00a9piubel. ttfteprere Opfpiriett palten ftp nur auf ' faltigem Ocben auf. \u2014 Campylo-enem\u00fcs, Morio, Pasimachus, Carenuxn, Ditomus, Siagona unb anbere ftepen ilt napeit VertranbU fpaftlipen Skrp\u00e4ltitiffen.\n\u00aeer Panagaeus crux major, ber \u201egro\u00dfe $reugt\u00e4fer\", trenn man feinen triffenfpaftlipen tarnen rerbeutfpeu tritt, gep\u00f6rt gu uttfereu fauberftew unb gierlipften Sauff\u00e4fertt, fotropl in S\u00fctfepung ber Sonn, trie F\u00e4rbung feinet 3% Sinien taugen S\u00f6rpert. Oat ftart gerunzelte jpaltfpilb grengt ftp in dirige feinet treitruuben Umriffet gegen ben pinter beu vorquettenbeit Singen ettrat rerengten $opf unb bie gerabe S3afi<\u00a7 ber Pigelbecfeit fparf ab unb biefe w\u00fcrben eine vottfontmene \u00a9tttpfe barftetteu, trenn nipt ber Oorberraub einen gerabliitigeu Verlauf auf eine turge \u00a9treefe n\u00e4pute. SBte beim S5efcpatteu ron oben bat Singe augenepm roit ben rttnbeu formen ber\u00fcprt trirb, fo in ber \u00a9e\u00fcenaitftpt, trelpe eben biefelbe pile ber Oombarbirt\u00e4fer, aber mit mepr Slbrunbuttg erlernten l\u00e4\u00a7t. treten trir bem Ofjierpen n\u00e4per unb fepen et fp\u00e4rfer auf feine generifpen ttttertmale au, fo finbet fip ein aittgeranbeter Stinngapit, eine tle\u00fctc, au ber \u00a9pipe abgefiupte Bunge, ein ftart beilf\u00f6rmiget \u00a9nbglieb ber Hafter unb an betten ber Sippe bat giueite \u00a9lieb aufjergetr\u00f6pulip Verl\u00e4ngert. Oie turge Oberlippe verl\u00e4uft vorn gerab\u00efinig; bat erfte gitpler; glieb ift bict, bat gtreite fitrg, gelblipe glaumpaare \u00fcbergiepen ben gangen S\u00f6rper unb bie, trie fepon ertr\u00e4pnt, piuten geruubeteit unb bafetbft mit gr\u00f6\u00dferem \u00a9rubeneinbrutt verfepetten p\u00fcgelbecteu fe neun tt\u00eeeipett grober f\u00fcnfte. Oeitn tttt\u00e4unpen erweitern fip gtrei \u00a9lieber ber SSorberf\u00fcge. Oer faft metattifp fptrarge $\u00e4fer pat gtoei ntennig'rotpe Oinbett auf beu fy\u00ef\u00fcge\u00efbec\u00efen, .riptiger gtrei bergleipen pecte auf einer jebett, trelpe bie \u00a9ruubfarbe au ber \u00a9pipe unb vor ipr, in $ornt eiltet fenfrepteu Strenget \u00fcbrig taffen, ttttan finbet bat p\u00fcbfpe Opier eiugeltt unter \u00a9teilten ober in m\u00fcrben Oaumf\u00fctmpfen, frei umpertaufen fap ip et nie. Slnbere, gum \u00a3peil etlra\u00e2 gr\u00f6\u00dfere Slrteu fommen nop im trefflipen SCften unb in beibeu H\u00e4lften Slmerifat vor. \u2014 Oie fepr nape ftepenbeu \u00a9attuugeu Brachygnatlms, Craspedophorus unb anbere, jene nur mit f\u00fcb= ameritanifpeit Slrteu, biefe bitper in Slfrifa, Oftinbieit unb Sluftralten aitfgefmtben, entpalten au\u00bb? gegeipuete, etWat gr\u00f6fjere Spiere mit attermeift golbgelben Beipnungen auf ben p\u00fcgelbecteu. \u00a9in in nuferen europ\u00e4ifpeu SB\u00e4lbern, aber aup in tttorbamerita unter ttftoot ftp gern aufpaltenber fptvarger f\u00e4fer mit brongegl\u00e4ngenber Oberfeite gep\u00f6rt nop pterper, ip meine bie Loricera pili-cornis, trelpe bie abftepenben Oorftenpaare an ber Unterfeite ber pipier leipt tenntlip mapeu, fotrie bereit langet unb verhieltet \u00a9rttnbglteb; jebe p\u00fcgelbecfe geipneit \u00fcberbiet nop bret tiefe g\u00fcmtteinbr\u00fccte neben ber Siapt aut, gtrei bavott in ber SJ\u00fctte, ber br\u00fcte um faft bat Ooppelte von bem mittelften entfernt, trie biefer vom vorberften. Stii\u00dfer ber tiefen SRittelfurpe martiren fip gtrei nop tiefere \u00a9pr\u00e4gftripe, trelpe von beu jpinterecten autlaitfeit, auf bem \u00a7at\u00f6fpilbe. Oie Oeiue f\u00e4rben fip von ben Snien au rotpbrauu. Oat Opier, trelpet nipt rept pierper paffen tritt, ftp aber nirgeubt aubert gut einreipeu l\u00e4\u00a7t, pat bie \u00a9r\u00f6fje, aber burpaut nipt bat Stobufte uitb Slbgeruitbete bet Vorigen.\nOie \u00a9pl\u00e4itieit (Chlaenius), in einigen punbert Slrteu aut allen \u00a9rbtpeileu befanitt, leben trenig verborgen, fonbern laufen im \u00a9onnenfpein an fanbigen Ufern, an ben St\u00e4ubern ber \u00a9\u00fcmpfe, auf feupten SBiefeu umper, verfriepen fip nat\u00fcrlip aup unter \u00a9teilten unb im \u00a9rafe, ioie anbere Sauft\u00e4fer. Oie runbeit Umriffe ber p\u00fcgelbetteit paben fie mit ben ^aitag\u00e4eu gemein, finb aber ettrat platter gebr\u00fcctt, bat Spaltfpilb ift fpm\u00e4ler alt bie SBurgel ber Oecffpilbe, vorn uitb piuten gefiupt, ein feibenartiger pawn \u00fcbergiept bei ben attermeiften ben gangen K\u00f6rper. Stm pinteit nur fptrap Verengten fopfe paratterifireu fie ein gWeifpipiger Sinngapit, eine vorn freie B^\u00dfe, faft cplinbrtfpe \u00a9nbglieber ber Staffer unb fplaitte ppler mit ettrat verl\u00e4ngertem br\u00fcten \u00a9liebe. Orei \u00a9lieber ber S\u00dforbertarfeit ertne\u00fcent fip ftart beim SR\u00e4unpeu. Oie fp\u00f6itfleit unb gr\u00f6\u00dften Slrteu leben in Slfrifa, von unfereit europ\u00e4ifpeu geipneit ftp einige burp gelb;","page":36},{"file":"p0037.txt","language":"de","ocr_de":"Vro\u00eatu\u00ea. $arBa\u00efn\u00a7.\n37\ngeranbete fy\u00efilgelbedeit unb ein golbgr\u00fcneg'^algfdjtlb aug Q. S3, velufcinus, festivus); ber Ghlaenius \u25a0vestitus gl\u00e4nzt burchaug bunfe\u00ef erggr\u00fcit, Rafter, ^\u00fcljler, 5Betne, ber Slu\u00dfenranb ber g\u00efiigelbedeu fdjma\u00ef unb bie feber gedenartig gelBrotl), \u00efe^tere ftnb bic^t unb oerworreit; aBer fe^r fein Bunftirt unb werben Bon j[e adjt feinen S\u00e4nggfurdjeit bttrdjzogen. Vnt jpalgfdjilbe treten bte \u00ab\u00c7interecfeu redgwinfe\u00efig Bor, eine aftittelfurdje unb zwei gruBenartige Sd)r\u00e2ggrid)e tnacfjeu bie etwag gerunzelte \u00a9Berg\u00e4dje nod) uneBciter. Huge f\u00fcnf Stuten. \u2014 Von europ\u00e4ifc^eit Gattungen fdgie\u00dfeit fid) Oodes, Licinus, Rembus nub Badister, auger ihnen nod) zahlreiche embere an, weldfe in \u00a9uroBa offne Vertretung BleiBen.\n\u00a9en \u00fcberall in \u00a9eittfdjlanb gemeinen Broscus cephalotes f\u00f6uitte man feiner allgemeinen ^\u00f6rBertradjt, fJarBe nnb \u00a9reffe nad) f\u00fcr einen Scarites galten; beim aud) Bei iffnt crfdfeiut ber Born gef\u00fcllte, nad) hinten Berengerte igrothorar geftieft, bie ^innBadeit ragen in Bebrofflidfer S\u00e4uge unb Starte heroor, aber \u2014 bte \u00a9rWeiterung nnb Bpne ber Vorberghicnen fehlen, Wenn and) nid)t t|r feljr tiefer Vugfdjnitt an ber Bnnenfeite; baf\u00fcr BerBrcitern ftc^ Beim 3Mnnd)eit bie brei erfteit \u00a9lieber ber zugeh\u00f6rigen Warfen, Welche bort feinen Unterfd)ieb ber @efd)led)ter Bebiitgen. \u00a9ie W\u00fchler fiitb furz, \u00f6er Jfinnzahn einfad), bie Bungen Born gefinkt, bag \u00a9ubglieb ber \u00aeiefer= tafter eben fo fang, ber Sipentafter B\u00fcrger alg bag oorhergehenbe, \u00a9berlipe geftuht. \u00a9ie genannte Slrt pt matt fc\u00dfWarze, au\u00dferordentlich fein Bunftftreigge ^fngelbedeit, \u00a9uernmzeln neben ber feidjten jpalgfurdje nnb eine etwag runzelig hunftirte Stirn. Sfleint Sinien S\u00e4nge erheben bag mehr aginbrifebe afg Breitgebr\u00fcdte \u00a9(fier <5U ben mittelgro\u00dfen heimi\u00dfheit Vrten ber ^aruilte* S\u00df\u00e4ljrenb Bei Broscus, Bon Welcher \u00a9attung .zahlreichere Wirten im n\u00f6rblidfeit Vfrifa unb \u00f6ftlicfjen Slften leben, bie Sohle ber brei erweiterten gu\u00dfglieber mit ^aarftlz Bebedt Wirb, \u00fcberzieht fie ein SdwBBettffeib Bei ben acht, fte in Snbamerifa oertretenben 5lrten ber \u00a9attnug CnemacantBus. 3u ben \u00a9attungen Broscosoma (euroB\u00e4ifd)), Oopterus, Promecoderus (beibe tteuholl\u00e4nbifch), Caseelius ('f\u00fcbamerifauifd)) erweitern fid) bie Bier erften \u00a9arfengliebet ber m\u00e2nnlidjen Vorbei^ Beine unb h\u00e4u\u00dfg auch bie Beiben erften ber \u00fcMtte\u00efBeine, fie alle bedt unten \u00a7aarftlz. Vei Baripus, Bon Weither \u00a9attnug zwei f\u00fcbamerifanifdje Vrten Begannt ftnb, trifft bie \u00a9rweitermtg unb bie Pzfohle nur bie zwei erften \u00a9lieber, nnb Bet Dioctes Lekmanni oom fagBifcheit \u00dcUteere f\u00e4llt ge g\u00e4nzlich Weg, unb fomit bie Scariten\u00e4hnlichfeit noch mehr in bie Ingen. Sie alle aBer w\u00fcrben mit uod) ein paar anbereit Bon Sacorbaire zur Sipe ber \u00a9nentacauthiben Bereinigt. \u2014 Stomis mit zwei unb zwar eitroB\u00e4ifchen Vrten unb einige anbere \u00a9attungen fdgie\u00dfeit gdj au; ehe Wir aBer Big bahnt gelangen, Wo Wir wieber etwag angf\u00fchrltd^er werben, m\u00fcffen Wir in bem oben erw\u00e4hnten 2Berfe beg genannten Slutorg an etwa fed)gunbbrei\u00dfig meift arteuarmen \u00a9attungen BorBeigehcn, Bon Welchen nur Daptus, Diacliromus ' nnb Gynandromorphus je eine unb zwar euroB\u00e4ifclfe 2lrt enth\u00e4lt, Anisodactylus in ettrofmifdjen, aftatifdjen, afrifanifdfjen nnb norbamerif\u00e4uifthen Borfommt.\n\u00a9ine ber artenreichften \u00a9attungen nennt fid) Harpalus, bie ich gern mit Stidfd)Weigen \u00fcber; gaitgeit haben W\u00fcrbe, wenn nicht eilt gut \u00a3heil ber nttg im Zweien Zu \u00a9eficht fommenben Sanff\u00e4fer gerabe ihr augeh\u00f6rte, \u00a9iefelbeit m\u00fcffen alg langweilige \u00a9efellett Bezeidmet Werben, Wenn eg gdj barum haubelt, etwag Bott ihnen augzufageit, um ge non anberen unterfdjeiben zu f\u00f6nneit; beim mau gubet fo \u00c6euig Viiggezepneteg in ihrer \u00a7erm, fo Biel \u00a9tnt\u00f6nigeg in ihren b\u00fc\u00dfern, faft Bei ben mehreren huubert Betannten, \u00fcber bie ganze \u00a9rbe berBreiteten Wirten immer unb immer wieberfehrenbeit g-\u00e4rBung. \u00a9ag quere \u00c4inn raubet geh mehr ober Weniger tief freigf\u00f6rmig aug unb ber \u00fc\u00ef\u00eftittelzah\u00ab BleiBt fleht, Wirb manchmal fehr unbeutlid), bie Seitenlapen, pr\u00e4g aBgeftup nach au\u00dfen, nutben geh an ihrer Vagg nnb enben in eine fdjarfe S:pii3e. \u00a9i\u00df fdpnale Bunge Wirb an ihrer gerunbeten ober quer aBgefchuittenen Spile fattm frei, bie \u00fcfteBeuzuitgett ftnb Breit, Born gerunbet, einmal uidgt l\u00e4nger alg ber 9)tittellapen, bag anberentaf gehen fie merflid) bar\u00fcBer hiitaug. \u00a9ag faft eif\u00f6rmige \u00a9nbglieb. ber Hafter ftu|t gd) oont aB. Von ben $tnnBadeit l\u00e4\u00dft fid) nidjtg Weiter Beridjten, alg ba\u00df ge zwmlid) furz unb fr\u00e4ftig, m\u00e4\u00dfig gefriimmt unb ftumBf","page":37},{"file":"p0038.txt","language":"de","ocr_de":"88\n\u00c4\u00e4fer. S\u00e4ufer, ^eroniett.\nftnb unb an bei* $aufl\u00e4d)e einen bis gioei 3c\u00fc)ne f\u00fchren; \u00e4hnlich \u00a9d)manfenbeS oon ber Oberlippe: fie ift queroieredig ober nad) oorn etmaS oerfd)m\u00e4lert, gangranbig ober fd)mad) auSgeraubet, mit gerunbeten Sorbereden. \u00a9er eif\u00f6rmige fopf Oerengt ftd^ beutlid), ober faurn nad) hinten, \u00a9ie fabenf\u00f6rmigen g\u00fcl)ler erreichen miitbefteuS bie S\u00e4nge beS \u00a3ja\u00efSfd)ilbeS, feines ber \u00a9eife\u00efg\u00efieber bie beS br\u00fcten \u00a9liebet, Sei ben einen fournit ber S\u00dfrothorar einem queren Siered nahe, bei beu anberen oerfd)m\u00e4lert er ftd) nad) hinten, Weiter ftnb bie gl\u00fcgelbeden gefiredt ober eif\u00f6rmig, bie @d)enfel fr\u00e4ftig, bie \u00abSchienen ber Hinteren S\u00dfaare au\u00a7eit fe|r bornenreid), bie oorberfteit nad) ber \u00a9pifse etwas erweitert unb innen tief auSgefd)nitten, bie soier elften \u00a9u\u00a7glieber ber Sorbet; unb Stittelbeine enblid) beim Staunten mefr ober meniger, in ber fRegel aber ftavf erweitert, breiedig ober \u00c7erjf\u00f4rmig, baS f\u00fcnfte auSgefdjuitten ober faft jweitf>eilig, alle rei^enWeife mit gelammten \u00a9chu^en auf ber \u00a9ol)le befefct. \u00a9ieS bas \u00abSignalement eines Harpalus in genere. \u00a9a id) aber uid)t oorauSfehen barf, ba\u00a7 einer meiner Sefet, meldjer soon fpauS au\u00bb noch feinen in specie fennt, batttad) bie \u00a9attung wieberftnbet, fetbft menu id) i\u00a7u auf ben H. ruficornis auf unferm Silbe \u201et\u00e4fer in SkfferSnoth\" soerweife, fo mill ich. Seit unb S\u00eeaum an Schreibung irgenb einer gemeinen Slrt fyaren unb nur nod) bemerfeu, baff eS m\u00f6glichenfalls ein Harpalus mar, menu nicht eine Amara, ber an einem fd)\u00f6iteit \u00a9ommerabenbe bei offenem Renfler nad) ber Sarn^e geflogen fam unb beufeuigen \u00fcberrafcfte, meld)er bei bereu \u00a9feilte in fp\u00e4tett \u00a9tuijben feinen \u00a9tubien noth oblag. 3u ben gasreichen Snfeften, melche ftd) ein befonbeteS Sergu\u00fcgeit barauS machen, nad) bem Sichte gu fliegen unb ftch ihre Fl\u00fcgel 31t oerbrennen, menu aiibetS bie butd) einen \u00a9laSct>Iinber abgefyerrte flamme eS nicht gul\u00e4ft, geh\u00f6ren auch bie beiben genannten, liebend m\u00fcrbigen ^\u00e4fergattungen. \u00a9ie oielen anberen (Acinopus, Cratacantdus, Paramecus, Acupalpus, Stenoloplms etc.), bie mie ein Harpalus auSfel)eit, ohne einer gu fein ttub barum ber \u00a9type angeh\u00f6ren, unterfcheibeu ftd) oorgugSmeife burch bie gar nidjt, ober nur an beu oorberften Seinen, ober an biefeit unb ben mittelften ermeiterten \u00a9arfeugliebet ber 2Jt\u00e4itnd)en unb au ber g\u00f6nn beS $o})feS.\n\u00a9aS fehr inbirefte Sob, melcbeS foebeit ber \u00a9attung Harpalus in fpiuftcht Auf ben fpecieden 3med ertheilt m\u00fcrbe, meldkit mir hier oerfolgen,. bann ftch auch bie 001t ihr burch manches 3mifd)englieb im \u00a9bfteme getrennte \u00a9attung Feronia (PterosticPus) mit noth oiel gr\u00f6\u00dferem 3fted)te annehmen. \u00a9ie Semerfung, ba\u00a7 fich neununbfunfgig \u00a9attungSnamen aufg\u00e4hlen liefen, unter melchen bie nahe f\u00fcufhunbert Slrten oou ben soerf\u00abhiebeiten \u00a9chriftftellern befchrieben morben ftnb, melcfje Sa c or b aire mieber unter bem einen: Feronia oereinigt, \u00fcberhebt mich febeS Ser; fud)S, biefelben mit \u00a9rfolg hier fd)ilbern gu Sooden, oielmehr D\u00fcrfte eS angemeffener erfcheinen, ein paar Sitten herauSgugreifen, bie eigent\u00fcmlich genug ftnb, um ftd) ohne grof)e 2Beitfd)meifigfeit hinrei\u00e8heub d)arafterifiren gu taffen.\n\u00a9ie Feronia (Poe.cillus) punctulata erfenut man unter ihren n\u00e4chften Sermanbten an ber mattfd)margeu \u00a9berfeite mit fehr feinen 5\u00dfunftftreifen auf ben gl\u00fcgelbeden, melcpe in ben breiten 3mifd)enr\u00fcumen bureaus eben bleiben. Ser breite $iungahn ift etmaS auSgeranbet, baS erfte g\u00fchlerglieb oben gelautet, baS gef\u00fcgte \u00a9nbgtieb ber Rafter ioalgeitf\u00f6rmig, ipalSfd)ilb oorn fo breit mie hatten, hier nur feid)t eingebr\u00fcdt in ben \u00a9den uitb meitig fcpm\u00e4ler als bie Fl\u00fcgel; beden au ihrer S\u00dfutgel, am fd)arfeit, etmaS aufgebogenen \u00a9eiteuraitbe gerunbet. \u00a9er Slujgenraub ber \u00a9edfd)ilbe fchmeift fich \u00f6or ber \u00a9jsifce fanft auS. \u00a9d)eufel giemlid) bid, Sorberfd)ieneit nach oorn fchmad) erweitert, mit einem \u00a9horn au -ber <^pi^e unb tiefer 3nnenfutd)e oor ihm, ihre brei erften \u00a9atfenglieber beim \u00dcIft\u00e4nud)eu breiedig evmeitert, an ber \u00a9ohle futg beborftet. \u00a9ie Jtrt mifjt beinahe fteben Siniett unb finbet ftd) h\u00e4ufig unter \u00a9teilten, \u00a9ie Feronia (Poecilus) lepida geh\u00f6rt gu ben gemeinfieu S\u00e4ufern, bie unS \u00fcberall begegnen unb auf ben SBegen gertreten merben. \u00a9ie ift 001t bcrfefben \u00aer\u00f6\u00a7e unb ftimmt in allen mefeutlithen Sterfmalen mit ber oorigen, hat aber feine f\u00c7l\u00fcge\u00ef, Silbung ber Seine, ^re\u00a7merfgeuge, W\u00fchler, $orm beS ^alSfchilbeS","page":38},{"file":"p0039.txt","language":"de","ocr_de":"(betreib elauff\u00e4f er.\n39\nUnb bei* gl\u00fcgelbeden biefelbe, an jenem \u00dfnben ftdj neben jebei* #interede z^ei eingebr\u00fcdte \u00a9triche, biefe burdjfurcben tiefe, einfache Streifen, moburdjj \u00dfumfcffautige \u00e4toifdjeur\u00e4ume entfielen, an beffen br\u00fcten man bvei s\u00dfunftein&r\u00fcde auf jebei* Oede unter\u00dfbeibet, bei* fou\u00df fd&toarze tafer \u00e4nbert auf feiner Oberfeite in ber F\u00e4rbung ab nnb fommt ergr\u00fcn, ober*'mit rotpdjem Tupfers febimmer, ober \u00dfabtbtau oor, bie gl\u00fcqelbeden ber Seibcben immer matter all bie bei anberen \u00a9efd\u00dfedjtel. \u00a9ie nnb bie fclgeube 2ftt befinbet fid) unter tmm, meld)e nufer B\u00dcb in \u201eSafferls notb\" barftedt. \u2014 Oie gl\u00e4nzeub fd^iiaarge, nur f\u00fcnf Linien tauge Feronia (Omaseus) nigrita bat jon\u00df m\u00fc\u00dfl Stn^tebenbe\u00ea in ihrer dufferen (grfdie\u00fcmug, nimmt aber nufer Sntereffc in duffrud), ioenn mir erfahren, ba\u00df fie ebenfo gut in Dtorbamerifa, mie bei nul an feuchten \u00a9teilen, unter Sanb in ben S\u00e4lbern nnb an \u00e4hnlichen Orten angetroffen mirb. Beine nnb gre\u00dfmerf'zeuge mie oorber, bal Sui\u2019zefglieb ber g\u00fcbter zeigt oben feine tote, fonbern ift oodfommen ebtinbrifd), ba\u00ea \u00a3aI3f<bitb oerfdpn\u00e4lert fich etmal nad) hinten, bat hier red)tminfetige \u00a9den, baneben eine gerunzelte \u00a9rube mit zmei \u00a3\u00e4ngleinbr\u00fcden, bereu innerer jebodj febr nnbeutlicb mirb. Oie l\u00e4ngs eif\u00f6rmigen Oed\u00dfb\u00dcbe fmb gejimft, an ber Dtabtfpihe nicht gez\u00e4hnt nnb auf bem lebten Baucfjrittge be\u00ea Bi\u00e4nucbenl bemerft mau eine fietf\u00f6rmige \u00a9rbabenbeit. Oie Strt ift gefl\u00fcgelt, ga\u00df biefelbeu Btevfmale m\u00fc\u00dften oon bei* Feronia (Pterostichus) nigra angegeben merben, nnb hoch l\u00e4\u00dft fte fid) fo leidjt nicht mit ber vorigen oetloecbfeln; fie ift faft noch einmal fo gro\u00df, bal fpallfc\u00f6ilb bat in feinen re^tminfcligen \u00a7 inter eden je z*oei tiefe, grubenartige S\u00e4ngleinbr\u00fcde nnb feine Runzeln, nnb bie ftarf geftreiften, nicht pnftirten gf\u00fcgelbeden oerbreitern ftd) entfebiebeu adm\u00e4tig oon oorn nach bauten. Oiel Obier bilbet bie gr\u00f6\u00dfte oon ben gemeinen beutfdjen Wirten. Oagegen begegnet uni eine bei* breitefteu formen in ber Feronia (Abax) striola, einem ben \u00a9ebirgls m\u00e4lbern eigenen \u00df\u00e4fer. Beine,\u2019 f\u00f6inubtbeile nnb pbler mie oorber. Oal breite ipaflfcbilb bat einen furzeren Borberraub im Bergleidj zu ^ent bunteren nnb bod) oerengt el fich etmal nach biefem bin. Dieben ben faft ffemtufeligen jpiutereden oerlaufen z^ei gleidtange, grubeuartige S\u00e4ug^ftricbe bem \u00a9eitenranbe paraded Oie eif\u00f6rmigen, breitgerieften uub bazmifeben eben fo breit uub \u00dfumpf gefielten gl\u00fcgelbeden fteben an ihrer breiten Sui'zel faum \u00fcber bie \u00a3interedeu bei \u00f6pallfdjilbel binaul, ermeitern ftd) aber nad) bunten fef)i* unmerflicb. Sbre \u00a9djulterede h\u00fcbet eine febarfe \u00a9pii^e, oon melcber eine \u00dfumpfe ^aute nad) hinten gebt nnb fo bie Dt\u00fcden\u00df\u00e4dje oon ber fieiter abfadenben \u00a9eiten\u00df\u00e4dje abgrenzt, ioelcbe festere bureb ben eigentlichen, forfeit \u00a9eitern raub ber &\u00e4nge nach burdjzogen mirb. Oal ganze Obier ijt gl\u00e4nzenb febmarz nnb mi\u00dft 8V2 Siuien bei fa\u00df 3V2 Breite. Sieber eine aubere uub ztoar recht faubere \u00a9ebirglform begegnet uni in ber teid\u00dfid) fedj3 Linien fangen Feronia (Molops) metallica oon bederem ober bunfterem, febr ftarfem \u00a9^glanze auf b\u00e8r Oberfeite. Oer oorbere uub gletd\u00dfauge hintere Dtaub bei #all* fdjilbel oertaufen nicht ganz gevabe, fonbern etmal eingebogeu nadj innen, bie Borbereden rieten \u00df<b nach Oorn, bie hinteren finb genau rechtmiufelig, haben neben fich brei Mftige, finienf\u00f6rmige \u00a9inbr\u00fcde nnb einen tiefen in bei* B\u00fctte, bembil zu einem Ouerbogen hinter bem Borberranbe reicht. Oie gl\u00fcgetbeden, oorn gerabliuig, hinten nicht aulgebudjtet, tragen febr oermi\u00dfbte S\u00e4ngls ftreifen auf ber \u00a9djeibe nnb jebe zmei Bnnfteinbr\u00fcde in bei* B\u00e4be bei* Babt hinter ber B\u00fctte. Beine, W\u00fchler uub Btunbtbetle mie bei ben oortgen.\nOer \u00a9etreibelauff\u00e4fer (Zabrus gibbus) i\u00df ber einzige feinel \u00a9efdjlecbtel, melcber fomeit nad) Borben binaufreid\u00df, m\u00e4breub bie \u00fcbrigen Strten ber B\u00fcttefmeerfauna angeboren; feine zweite \u00a9igentb\u00fcmlicbfeit be\u00dfebt barin, ba\u00df bie Saroe \u00df<h oon ^ftanzeufoft ern\u00e4hrt nnb zu oer\u00dfbiebeneu Blalen ben \u00a9aatfetbern im piUjjabre febr nad\u00dfbeilig m\u00fcrbe. \u00a9I mar im Sabre 1813, all Zuerft \u00a9er mar barauf aufmerffant madjte, ba\u00df \u00dfe im mannlfelber \u00a9eefreife, befouberl im B\u00fcii bei oorangegaugeueit Sabrel, bureb Dlulfreffeit bei \u00f6perzeu! beit Seizeus, Dtoggens uub fb\u00e4ter ben \u00a9erftenfetbern bebeuteuben \u00a9d)aben zngef\u00fcgt habe, \u00a9fetter, im Sinter oon 1832 auf 1833 m\u00fcrben aul Italien Etagen \u00fcber eine gleiche Berbeerung taut, \u2014 m\u00f6glich, ba\u00df bie ba \u00dfb\u00e4bigeube.","page":39},{"file":"p0040.txt","language":"de","ocr_de":"40\n$ \u00e4 f e r. S\u00e4ufer* Stntaren.\nSarOe einer anbereit Slrt angeh\u00f6rte. \u2014 Oteuerbhtgg (im Sripjahre 1866) mar fie in gmei, nteilem toeit non einaitber entfernten \u00a9egenben ber preufjifpeit !prooing \u00a9apfeit abertnal\u00ea in folgen Mengen oorgebommeit, baf man fteHenfteife gen\u00f6tigt mar, bie \u00a9aat umguppg\u00e9n. SSarum\nfo\u00ef\u00efte e3 nipt geftattet fein, ein fo ber\u00fcchtigte\u00bb Oh^ etmag genauer lernten gu lernen? Oiefelbe ift in ihren formen an ber Slbbilbuitg einiger nicht v\u00f6llig ermachfener \u00a9remplare gu erlernten* Oer bon oben etmag geh\u00f6hlte $opf ift l\u00e4nger alg breit unb menig fchm\u00e4ler alg ber 5proporarthtg, tr\u00e4gt in eine fcharfe \u00a9ppe auglaufenbe, in ber SJtitte mit ftumpfem Balpe bemchrte ^tmtbadeu, hinter ihrer SBurgel oierglteberige Spier nnb fepg Singen in gmei fenlrechten Leihen jeberfettg, bie $iefertafter fittb oierglieberig, bie ber Unterlippe gtoeiglieberig. Oeit fRiideit f\u00e4mmt; liehet* H\u00f6rperriitgc bedeit ^ornplatten, bereu oorberfte gr\u00f6fjer unb braun, bie meiter folgenben Heiner unb mehr rop ftnb, alle aber oott einer lipten S\u00e4nggfurpe buvpgogeit merben* Stufet* tiefen JSpauptfpilben haben bie fuflofen Jjpinterleibgringe nop eine \u00dcDteuge am Oaupe gierlipe ^eipnungeu heroorbrittgeit* Oag ftumpf gugefppte Seibegenbe l\u00e4uft in gmei gmeiglieberige, butge SleifPfbPpeu aug, an betten, mie am gangen K\u00f6rper, befonberg aber am \u00aeopfe, turge Oorftenh\u00e4rpen gerftreut mahrgenommen merben. (Srmapfen mift bie Sarre menig \u00fcber einen Bell* S3ei Oage h\u00e4lt fie ftp einen halben Suf unb tiefer in ber \u00a9rbe auf, tommt Slbenbg nnb \u00fcftaptg Iproor nub frift ftp in bag jperg ber jungen ipflange ein. Stufangg Bttni geht fie big gmei Sufi tief in feutrepter, ober gun\u00e4pft etmag gelr\u00fcmmter St\u00f6hne in bie \u00a9rbe, ermeitert bag \u00a9ube eif\u00f6rmig nnb mirb gur 5J3nppe, aug melper \u00a9nbe beffelben ober gu Stnfange beg tt\u00e4pffen SJtonatg ber SMfer gum ^orfpein lommt, mag aber aller S\u00f6ahrfpeinlipteit nap nipt fr\u00fcher alg im gmeiten Sahre nap bent Sripliuge gefpiept, in metpem bie uberminterte SDtutter pre (gier abgefep tptte, fo baf alfo brei BPre gur \u00a9ntmideluitg erforberlip ftnb. Oiefe 3eH reipt f\u00fcr anbere $\u00e4fer oou \u00e4hnliper Sebengmeife ttop gar nipt aug. Oag oottbommene Sufebt m\u00f6lbt ftp ftart auf bent Dt\u00fcden, fteht pepfpmarg aug, an Splern unb Seinen pepbrauit, bag ^algfpilb ift am jpintetranbe' punttirt, bie gemeinfpaftlip an ber \u00a9pipe abgerunbeten, puuttftreifigen Oedfpilbe bergen Singel, bie SSorberfpienen fipren an ber \u00a9pipe gmei \u00a9poren, eilten br\u00fcten hinter bem Slugfpuitte, bie Slugranbmtg beg $iuneg einen einfapen ^ahn nnb bag faft malgige \u00a9nbglieb beg \u00eenfierg ftuft ftp oorn ab.\nOie abermalg fel>r artenreipe \u00a9attung Amara unterfpeibet ftp oott Feronia burp b\u00fcrgeren, meift langeif\u00f6rmigeu K\u00f6rper, beffeit ipaigfpilb bem eben begeipneten Umriffe ftp beffer f\u00fcgt, mie bort, burp fpmap auggeraitbete Oberlippe, eif\u00f6rmigeg \u00a9nbglieb ber liefer;, fpinbel; f\u00f6rmigeg ber Sippentafter unb burp lurge $iunbaden. SSoit Zabrus unterfpeiben Amara bie Slnmefenheit oou nur gmei \u00a9poren an ben SSorberfpieneit, einer an ber \u00a9pipe, einer hinter bem Slugfpnitte, unb bie b\u00fcrgeren Otebengungen; in ber Sebeugmeife fpeiut gmifpeu beibeit beine Oiffereng gu befielen; beim mau nimmt au, baf bie Saroen ftp gleipfaUg oon ^flangenftoffeu ern\u00e4hren. Oie eint\u00f6nig gef\u00e4rbten, meift b\u00fcfter metallifpen Slrteu oon geringerer \u00a9r\u00f6fe ftnb h\u00e4ufig auf Selbem, Oriften unb mehr trodnen Oertlipbeiteu unb maitpe (A. vulgaris, convexius-cula) bommeit gletpgeitig in \u00a9uropa unb \u00fcftorbameriba oor.\nOie A. fulva f\u00fcgt ftp, mie ihr fiftame befagt, mettiger ber allgemeinen Otegel, iitbem fte burpaug roftgelb augfteht, he\u00fcer ober bunbler, pr \u00a7algfpilb erreipt oor ber SJtitte bie gr\u00f6fte Oreite, enbet reptminbelig an beit jpiuteredeit, neben melpett je eine punbtirte \u00a9rube ftp flap eiubr\u00fcdt. Oie Sl\u00fcgelbedeu ftnb fpmap gerieft unb bie jpinterfpienen beg SJt\u00e4nnpeng an ber Bnnenfeite bipt behaart. S\u00e4nge f\u00fcnf Sinieu. Stuf fterilent, tobtent \u00a9anbe unter \u00a9teilten ftnbet man biefeg Ohier im $uli nnb aup nop. im Sluguft mit fehl* bloitber S\u00e4rbuitg unb in grofer\n\u00a9et \u00a9etteibelauff\u00e4fet (Zabrus gibbus).\nbleinerer gpornfledpeu, melpe","page":40},{"file":"p0041.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9p\u00ef)0bru\u00a7, SlnchomenuS.\n41\na\u00f6etc^^eit, Welche beibe bereifen, ba\u00df eS noch nicht lange feiner ^ufjfje entfchl\u00fcpfte. traf in bief er \u00a9\u00dfeife brei unb hier unter einem deinen \u00a9teilte. \u2014 \u00a9ie nahe berwanbte \u00a9attung Antarctia, etwas Weniger uuterfe^t unb ohne \u00a9chu^peit au ber \u00a9ohle ber erweiterten \u00a9arfenglieber beS HR\u00e4nnchenS Vertritt in \u00a9\u00fcbameriFa bie bafelbft fehlenben Slmaren.\n\u00a9aS \u00a9u^enb Sphodrus-Slrteit, gumeift (Sibirien, bem f\u00fcblidfen Sbu\u00dflaitb unb beu bittet; meerl\u00e4nbern eigen, geh\u00f6rt gu beu gr\u00f6\u00dferen, fdjwargeit unb langbeinigen SaufF\u00e4feru, bie ftch an b\u00fcftern, feuchten OertltdjFeiten, gern in Lettern auf^a\u00eften, fo ber in \u00a9eutfdjtanb nicht feltene S. leucophthalmus. \u00a9er g\u00e4hn beS gro\u00dfen, Foncaben Sinnes ranbet ftch ans. \u00a9ie born abgeftut^te Bunge wirb bon ihren tinienf\u00f6rmigen \u00a9eitenlabfen etwas \u00fcberragt, baS ctytinbrifche \u00a9nbglieb ber \u00a9after ift abgefui\u00fc. Sou ben g\u00fchlergliebern erreicht baS br\u00fcte eine bebeutenbe S\u00e4nge; beim eS \u00fcbertrifft baS fo\u00efgenbe faft um baS \u00dfweiunbein^albfadbe. Slm- herdf\u00f6rmigen ipalSfchilbe beFommt ber Hintere \u00a9beit bur<h bie tiefen \u00a9ruben neben beit beinahe rect\u00fcWinFeligen \u00a9den in ber SDtitte eine Fietartige \u00a9rlj\u00f6hung. \u00a9ie gefirecFteit, Wenig gew\u00f6lbten unb fc^Wad^gerieften Fl\u00fcgel; bedeut enbeit an ber 3\u00a9a^t in giemlid) fdjarfer \u00a9fn^e. 2HIe \u00a9beite ber Seine, bie einfachen Ulanen nicht ausgenommen,, erfdfeinen febr geftrecft, auch bie brei erften \u00a9arfenglieber an beit borberfteit m\u00e4nnlichen bleiben troh ihrer (Erweiterung immer noch l\u00e4nger als breit. \u00a9aS nur fdjwach gl\u00e4itgeube, gefl\u00fcgelte \u00a9hier mi\u00dft gehn Linien unb bar\u00fcber. \u2014 3U beit n\u00e4d)fteit SerWanbten geh\u00f6ren bie \u00a9attungen Pristonychus, Calathus, bon Welcher leideren bie Stilen bis auf wenige 3\u00a9orb= ameriFaner ber alten \u00a9Belt eigen ftnb, Dolichus u. a. .\nHeber bie gauge (Erbe breitet fid) in gasreichen Species oon meifi geringer \u00a9r\u00f6\u00dfe, fchwarger ober lebhaft metaHifcber F\u00e4rbung AncWomenus attS, cbaraFterifirt burd) einen einfachen 3ol)u beS 'tief auSgefchnittenen, feitlich fcharf getypten Zimtes, geftu|te Bunge, bereu liuteitf\u00f6rmige \u00a9eitern lappen etwas l\u00e4nger ftnb, fdbwach eif\u00f6rmiges (Enbglieb ber \u00a9after, herbotfpringenbe Slugen, buvch einen meift Fleineit, mehr ober weniger herdf\u00f6rmigen ^rothoraw \u00a9ie Seine ftnb fcbtauF, beim ^\u00e4itndseit ihre brei erften Sorbertarfengtieber mehr ober Weniger erweitert, \u00a9ie Slrteit laufen lebhaft im \u00a9onnenfdjein umher, fliegen wohl auch ttub holten fiep am liebfteit au feuchten (Stellen auf. Unter \u00a9teilten ftnbet man meift itt gro\u00dfen \u00a9efetlf (haften beifamnteit ben nur 3V2 S\u00fctien langen A. prasinus, Welcher an ben roftgelbeit, eif\u00f6rmigen, feiitgevieften \u00c7l\u00fcgelbecFeu mit gro\u00dfer gemcinfchaftlicher, blaugr\u00fciter SJtaFel hinten leicht erFattiti wirb; bie SSurgel ber W\u00fchler ttub bie gangen Seine nehmen \u00a9heil an ber \u00a9runbfarbe ber gl\u00fcgelbedeu, topf unb baS hergf\u00f6rmige \u00a7alS^ fchilb an ber ber S\u00eeaFel, bie Unterfeite unb ber fpaupttheil ber W\u00fchler ftnb fcpWarg. \u00a9eit gier= lichen A. marginatus, ben Wir auf bem Silbe auch iit \u00a9BafferSnoth fehen F\u00f6nnen, Feungeichnen gelbliche Slu\u00dfenr\u00e4nber feiner gr\u00fcnen, fcpWach gerieften $l\u00fcgelbedeit mit brei tiefen 5J3unFteinbr\u00fcdeit auf einer jeben. Sei ihm hot baS ^alSfchilb eine wefentlidj anbere gorm: eS W\u00fcrbe quer reep\u00fc ectig genannt Werben F\u00f6nnen, wenn feine (Se\u00fcenr\u00e4itber Weniger ftarFe Sogen bilbeteit unb ber ^interranb nicht F\u00fcrger als ber borbere W\u00e4re. \u00a9aS gange \u00a9hier tr\u00e4gt fich gr\u00fcn, an ben Fl\u00fcgel* bedeit am lebhafteren, baS_2Burgelglieb ber W\u00fchler uub bie Seine gelbrottf Xe^tere an ben p\u00dfeit unb ber \u00a9pi^e ber \u00a9cpenFel bunFler. B\u00e4ttge Faum f\u00fcnf Siitieu. \u00a9er befepeibene SlnchomenuS (A. modestus) hat genau bie t\u00f6rpertraept beS vorigen, fiept aber jcpWarg auS, topf uub S\u00dfrotporar oben gr\u00fcnlich Fupferrotp, bie matten gl\u00fcgelbedeit intenfio gr\u00fcn mit einer Sbeipe fehr feiner ghmF\u00fc e\u00fctbr\u00fcde im br\u00fcten B^ifchenraume gwifcheit ben garten B\u00e4ngSriefeit \u2014 bon ber \u00a9Iaht auS geg\u00e4rt, Wie eS ftetS gefleht. \u2014* \u00a9iefe Slrt geh\u00f6rt gu ben felteneren, immer nur eiitgelit angutreffenben. \u00a9er etwa oier Stuten lange A. sexpunctatus hat biefelbe, aber Fr\u00e4ftigere ^unFtreipe auf feinen pofirt Fupferrotpen pigelbeden, einen fmaragbgr\u00fcnen topf unb g\u00fcctporar, beffen \u00a9eitenFauten fich an beit gerunbeten \u00a3intereden far! aufbiegen, ppler, Seine unb untere t\u00f6rperfe\u00fce h\u00fcllen lieh in metallifcpeS \u00a9chwarg. \u2014 Stenognathus mit nur einer btaftliaitifcheit Slrt (cayennensis), Diplorhapus, wobon baffelbe gilt, Megalonychus mit wenigen Slrteit beit StabagaSFar uitb SUatal,","page":41},{"file":"p0042.txt","language":"de","ocr_de":"42\n^\u00e4fer. S\u00e4ufer, \u00a9chtointnter.\nOlisthopus mit \u00a9urop\u00e4ern unb \u00a9pecie\u00e9 auS ten n\u00f6rblidjett feilen Slfrita\u00ea unb SlmeritaS, Pleu-rosoma, Dyscolus; Pogonus, bereit Urteil Ilteift mtV \u00a9aljbobeit &eh>0$tteu. Trechus, Anophthalmus mit augenlofen $\u00f6hleut\u00e4feru ber f\u00fcbeurop\u00e4ifcheu \u00a9ebirge unb 9tor.bameritaS uub eine Steife anberer (Gattungen fchliefjen fich ber vorigen au.\n\u00aeie gliuff\u00e4fer, Sembibieu (Bembidium) fie\u00eften bie tleinften aCCer ^auff\u00e4fer unb erlangen in nur Wenigen ber ungemein gaflreicben Slrten eine Sange bon hier Linien. @ie laufen mit ungemeiner \u00a9chnelligteit oft |eerbentteife auf bem feuchten \u00a9anbe ber glufjufer uub \u00a9een umher, menu bie \u00a9oune fd^eint, manche fliegen auch gern. diad) ihren \u00c4\u00f6rperformen, ber \u00a9tulptur ber piigetbeden unb anberen untoefeutlicheu Sterilit\u00e4ten hat mau eine Stenge bon \u00a9attungen baratt\u00e9 gemacht, bie aber alle barin \u00fcbereinftimmen, baff ber \u00c4inu^|n einfach bie Bunge an ber \u00a9pifee germtbet, bie \u00a9eitenlappen -augefpiht, baS \u00a9ubglieb ber Hafter Kein, b\u00fcnufpiubelf\u00f6rmtg ftnb; beim S\u00c4\u00e4nndfen erweitern jt<h bie beiben erften S\u00f6orbertarfenglieber quabratifdj. gu ben jierlid&ften tu prm unb \u00a9tulptur geh\u00f6rt baS giemlid) feltene, 2% Sinien lange Bembidium paludosum. SDa\u00e9 born unb hinten gleichbreite ^atSfdjilb pa&t hier mit feinen f<hv\u00e4g abgefchnittenen, \u00fcberbie\u00e9 einen f^iefen hinteneinbrud f\u00fchtenben ^interecfeu in einen mittleren StuSfdjuitt ber eif\u00f6rmigen, bebeutenb breiteren pigelbedeu, meiere fid) an ber \u00a9pi^e einzeln abrunben, acht feine gJuntts ftreifen mit St\u00fche erlernten taffen unb ziemlich matt erf<h einen bis auf bie Umgebung gtoeier oierediger \u00a9inbr\u00fcde im br\u00fcten 3 Io if (heuraume einer feben; ber gau^e $\u00e4fer ift metallifchgr\u00fcn, auf ber Oberfeite filter uub matt, bie d\u00f6uraet ber phler loie ber \u00a9Teufel mehr ober loettiger auS= gepr\u00e4gt gelblid)braun; eS erinnert in feiner prm an Elapbrus uub tourbe bon ben \u00e4lteren \u00a9djriftfteltem auch bagu gerechnet, \u00a9in \u00a9leides gilt unb loegen ber ftart borquedenben Slugen oielteidft mit noch gr\u00f6\u00dferem dtedite bon beut gemeinen B. flavipes, matt burd) fe^r feine Sehaarnng an ber Oberfeite beS t\u00f6rperS. OaS hinten ettoaS oerfdmt\u00e4lerte, gerabe abgeftutde $alSfd)i!b verf\u00e4llt auf feiner Oberfl\u00e4che burch eine tiefe Stittelfurche, treize born in einen Ouereinbrud miinbet, in jtoei feitlic^e, runbe Leuten; auf feber ber taunt geftreiften gl\u00fcgelbeden bemerft mau ^toei tiefe \u00ab\u00dfunftgruben. Oie S\u00dfurjel ber ppter, bie Oafter unb ganzen Seine ftnb gelbbraun, ber \u00fcbrige K\u00f6rper ergr\u00fcn, auf ber Unterfeite b\u00fcfierer. S\u00e4nge jloei Sinien. 3u ben platteren formen geh\u00f6rt baS brei Sinieu meffenbe B. decorum, fein herdf\u00f6rmiger ^\u00dfrothorar l\u00e4uft h\u00fcUm m genau rech\u00fcbintelige \u00a9den aus unb neben feber br\u00fcdt fich ein rauheS, ntnbeS \u00a9r\u00fcbdjen ein, an ben bebeutenb breiteren, ftart beprimirten Pigelbeden unterfcheibet man nur fe fed)S tiefe ^unttftreifeit, ber \u00e4ufjerfte ftebente ftnbet fiep allenfalls in ber oorberen jp\u00e4lfte noch augebeutet, oerfdjtoinbet aber oodfommeit loeiter nach hinten. Soit \u00b0ben her\tM ^aS \u00c4\u00e4fcrchen ftahlblau, auf\nber Unterfeite fchioara, phtertourael unb Seine gelblichroth. OaS Bembidium quadrimaculatum ertennt man leicht an ben ginei toeijjgelbeit gteden auf ber fdfloara polirten P'tgelbede, baS eine gr\u00f6\u00dfere hinter ber \u00a9gutter, baS Heinere treiStuube hinter ber Stitte, bie fteben S\u00dfunttjireifen ftnb nur in ber oorberen ^\u00e4lfte ertennen, nach hinten an oetfdjloinbeit fte aUut\u00e4lig. OaS hinten in rechttointelige \u00a9den attSlaufenbe jpatSfcpilb ift breiter all lang, ba eS feitlich ttt fehr furaent Sogen oerl\u00e4uft; neben ben Singen erhebt fich fe eine \u00a9tirnleifte. \u00a9tart fd)loaragl\u00e4naenb, $opf unb $al\u00eaf<hi\u00efb mit gr\u00fcnem \u00a9cheine, SBurael ber W\u00fchler uub Seine gelbbraun. \u00a9S liefen ftd) noch eine Stenge ber gierlichfteu formen oorf\u00fcljren, ba man bie SluSioaht unter faft breihunbert Sitten hat, oon betten auf \u00a9uropa allein eiuhunbertunbbrei\u00a7ig tommen, ioir muffen aber fte, loie bie ganae prnilie, laufen taffen uub tutS ein loeitig bei beit \u00a9chtoimmern umfeheit.\nOer finnige \u00a9paaierg\u00e4itger, toelcher \u00a9efadeu au ber fcfj\u00f4uen Statur fiubet unb auch baS kleine unb Unbebeutenbe bemertt, toelcheS ftch feinen Slideu barbietet, betommt biefen unb fenen","page":42},{"file":"p0043.txt","language":"de","ocr_de":"^Itn\u00eflafer. l\u00ef\u00efgemetiteS \u00fcber bie \u00a9chmimitd\u00e4fer.\n48\ntapfer gu fehen, mit beu im Staffer lebenbeit ift eg freilich ein anber Sing. Um fie gu beobachten, mu\u00df man mehr Siufe unb ^utereffe h\u00fcben, alg ein gem\u00f6hnlicher \u00a9pagierg\u00e4itger ; man mu\u00df an S\u00fcmpfelit, Sachen, \u00a9r\u00e4ben mit ffeheubem SBaffer \u00df<h umhertummeln unb aufmerffant beobachten. Sa gibt eg allerlei munberbare Singe gu fehen unb oiel gu berichten f\u00fcr ben, welcher fidj einigerma\u00dfen t\u00fcmmerte um bag \u00a9efchmet\u00df, bag hier geitmeilig ober f\u00fcr immer lebt, um gu freffen unb gefreffen gu merben. Senn nimmt bag SD\u00ceorbeu unter bergleidjen \u00a9e\u00dfnbel in ber Suft unb auf ber meiten \u00a9rboberfl\u00e4dje fein \u00a9itbe, fo geh\u00f6rt eg gum augfchlie\u00dflidjen ipanb^ merle borer, meldfe bag \u00a9efd\u00dfd in ein Stafferlod) einfperrte, mo fo leicht fein \u00a9ntfommen ift unb ber \u00a9chm\u00e4djere bent \u00a9tarieren immer unterliegen mu\u00df. k\u00f6nnten mir burch bie Seridjte, bie \u00dfdj auf bie britte. Familie, bie \u00a9dimimmf\u00e4fer, Sandk\u00e4fer (Dyticidae ober Hydrocan-thari) begieheit, nufere Sefer f\u00fcr'einen nur flehten Speil jener Stafferbemohiter iuteref\u00dfren unb jte oeranlaffen, felbft hingugepen unb gu fehen, fo m\u00fcrben mir unfereit gmed erreicht haben unb fie m\u00e4ren reichlich belohnt; beim fie m\u00fcrben mehr fehen, alg mir ihnen hier erg\u00e4ben f\u00f6mten. Sie \u00a9hrnimmf\u00e4fer, um melche eg ftd) gun\u00e4chft hanbelt, ftnb f\u00fcr bag Stafferlebeit untgefhaffene Sauft\u00e4fer. Sa aber biefeg meuiger Slbmechfelung bietet, mie bag in ber freien Suft, fo ftnb en mir auch bei meitern nicht ben Stadjfel ber formen bon Vorher. \u00e4Runbtheile unb g\u00fchler ber \u00a9\u00abhmimmf\u00e4fer unterfcheiben ftch nicht oon betten ber S\u00e4ufer, ber Vorher jebodj verbreitert ftch gang allgemein unb mirb gum regelm\u00e4\u00dfigen Oval mit mehr ober meuiger fdjarfen bauten ringgum. 3>n gleicher Staife merben bie Seine, oorguggmeife bie hhtterfien, breit unb bemimpern ftch gur Nachhilfe ftarf mit paaren, benn fie bienen alg 3tuber, ihre ^\u00fcfteit ftnb meift gro\u00df, quer, reichen faff big gum \u00a9eitenranbe beg $\u00f6rperg unb vermachten mit betn \u00a7interbruftbeine ood\u00df\u00e4nbig. Sigmeiten berf\u00fctnmert bag vierte fyu\u00dfgiieb ber Sorberbeiite, m\u00e4hrettb beim SMnitchen bie bret er\u00dfeit beffeiben ipaareg, manchmal auch beg folgettben in gum Sljeil eigent\u00fcmlicher S\u00dfeife ftch ermettern. Sig auf bie Sermadjfung ber brei oorberfiett ber ft eben Saucpringe erffredt ftch \u00f6ie Uebereinftimmung mit ben \u00a9liebem ber betben ooraufgehenbeit Familien. SReben ber \u00a9c\u00dfmimm; f\u00e4higfeit fehlt beu Sptictben feinegmegg bie gum fliegen. Sa \u00dfe fa\u00df augf<hlie\u00dffi<h in \u00dfehenbcit Staff ent leben, bereu mandfe im \u00a9ommer augtrodneit, fo m\u00fcrben \u00dfe einem \u00dfchereit Sobe ent; gegengeheit, menu nicht bie glugfertigfeit oorgefeheit m\u00e4re. Sut Sage berlaffen \u00dfe ihr \u00a9lement nid^t, fonbern beg ^Rad^tg oon einer Staff erpffange aug, au ber in bie H\u00f6he gefroc\u00dfen m\u00fcrbe, unb baher ift eg gu erfl\u00e4reit, ba\u00df man in \u00dfiegenf\u00e4ffern, fft\u00f6prtr\u00f6gen unb \u00e4hnlichen SD\u00dfafferbeh\u00e4lterit manchmal gerabe bie gr\u00f6\u00dferen Slrten gu fehen befommt, ba\u00df \u00dfe beg SJtorgeng, meit entfernt oon ihrem gem\u00f6hnlichett Aufenthalte, auf beut \u00dft\u00fcden hitflog baliegeitb, gefuubett morben finb auf beit \u00a9lagfenftern oon Sreibh\u00e4ufern unb Starmbeeten, bie \u00dfe entfd\u00dfebcn f\u00fcr eilte gl\u00e4itgenbe Staffen \u00df\u00e4c\u00dfe gehalten haben mu\u00dften, \u00a9ehr viele beuufcen ihr ^lugoerm\u00f6gen, um unter Stoog iit ben SMlberit ihr SSinterquartier gu fucheit, mo ich fie fc\u00dfoit neben Sauff\u00e4fern, Ifurg\u00df\u00fcglent uttb in ber \u00a9rffarruitg angetro\u00dfeit habe. Sa \u00dfe nicht burd) Sternen athmen, fo beb\u00fcrfeit \u00dfe ber Suft oberhalb beg SBafferg, foiitmeit bann unb mann aug ber Siefe hervor unb h\u00e4ngen gleidjfam mit ihrer Hinterleibgfpipe, mo bag lebte Sracpeenpaar m\u00fcnbet, an betn Stafferfpiegel, um frifche Suft aufguitehmen; marmer \u00a9onnenfdjetit lodt fie befonberg an bie Oberfl\u00e4che unb belebt ihre Slj\u00e4tigfeit, m\u00e4hrenb fie an tr\u00fcben Sagen \u00dfdj im \u00a9hlainme oerfriechen, ober verborgen unter Staffergangen [ten ; beim fehlen biefe einem Staff erb\u00fcmpfel, fo fehlen auch fie. Sie \u00fcbertaiegenbe Sngaht von ihnen, mit feljr gro\u00dfen unb nach vorn ermeiterten l\u00fcften, fchmintmen unter gleichgeitiger Setvegung ber Hinterbeine, alfo nach ben Regeln btefer ebleu $un\u00df, einige fleinere Arten mit fc\u00dfmaleit Hinterh\u00fcffeit, unter abtaechfelitber Semeguitg ber Hinterbeine; eg [tub bie Staffertreter.\nSegug auf bie Saroen m\u00fcffeit mir mieber ttnfere gro\u00dfe Unmiffenheit befennen; oon ben paar befchriebeneit l\u00e4\u00dft fich nur anf\u00fchren, ba\u00df \u00dfe mit fech^ fdjlaufeit, bemimperten unb gmeiflauigen Seinen augger\u00fcftet \u00dfub, aug elf Seibeggliebern befteheit, metdje auf bem Dt\u00fcden von Horn\u00dfhilbern bebedt merben; nur bag lebte r\u00f6hrenf\u00f6rmige ift gang hornig unb l\u00e4uft in gmei^uugeglieberte, aber","page":43},{"file":"p0044.txt","language":"de","ocr_de":"44\n$\u00e4fer. \u00a9cp to immer. \u00a9ef\u00e4umter ^abenfeptoimmfafer.\nemgeleulte Slnp\u00e4ngfel aur, enth\u00e4lt auep unmittelbar neben ber 9tfter\u00f6ffuung bar neunte nnb lepte \u00a9tigmenpaar. .\u00a9er porigontal oorgeftreefte, glatte Stopf geicpitet fiep burep einfad^e, fupelf\u00f6rmige f\u00f6'innbacfeit, freie Stinitlaben mit eingliebertgen Haftern/ ein fitrger fletfcpiger Stinn mit gtoen glieberigeit Haftern nnb feine \u00a9pur einer gunge, burep ben \u00fcftangel ber Oberlippe, oierglieberige f\u00c7ii^ler nnb feberfeitr eine \u00a9ruppe bon feepr ^\u00dfunftaugeu aur. SSoit beit f\u00f4innbatfen mu\u00df noep bemerft to erben, baff fie fiep unter ber \u00a9pipe in einer \u00a9palte \u00f6ffnen, toelcpe gum \u00a9\u00e4ugen ber \u00fcRapruttg bient, toie bei ben Saufl\u00e4fern nnb biefelbe niept burep gerbei\u00dfeit aufnepmeit.\n\u00a9ie ettoa fecprpuitbert bekannten \u00a9eptointmlafer breiten fiep \u00fcber bie gange \u00a9rbe aur, Oot= toiegenb feboep in ber gem\u00e4\u00dfigten gone nnb ftimmen toie in ber \u00a9eftalt and? in ber meift eint\u00f6nigen F\u00e4rbung \u00fcberein, fo gtoary ba\u00df pier in Muerlei SBeife bie eyotifepen eine Slurgeicpnuitg oor nuferen peimifepett aufgutoeifeit paben. \u00a9egen beit ^erbft finbet mau fie am gaplreicpfrat nnb, toie er fc&eint, alle alr SReugeborne nnb gttr ttebertointerung SSeftimmte. \u00a9er gefanmte $aben; f eptoimntb\u00e4fer (Dyticus margiualis) geh\u00f6rt gu ben gr\u00f6\u00dften ber gangen Familie, p\u00e4itgt jept mit ber \u00e4n\u00dferfteit \u00a9pipe feine\u00bb Hinterleiber an ber Oberfl\u00e4che ber SBafferr, f\u00e4prt im u\u00e4cpften 2lugem bliefe pinab nnb to\u00fcplt fiep in ben \u00a9cplamnt ber \u00a9ntnbel, ober berfteclt fiep in bar \u00a9etoirr ber bbrt tourgelnbeit fangen, fommt toieber herb or, eine Keine Barbe ober einen anbereit \u00a30Zit-Petoopner ber fepmupigen \u00a9\u00fctnpfelr fo lange berfolgenb, bir er beu lectern i\u00f6iffen trtumppirenb gtoifdjeit feinen feparfen ^re\u00dfgaitgeit feftp\u00e4lt. \u00a9er 33ait ber St\u00f6rperr nnb ber gleichm\u00e4\u00dfig rnbentbeit Hinterbeine berlei^ett ihm folcpe \u00a9etoanbtpeit. \u00a9ie SDtittels nnb SSorberbeitte ftnb gttm klettern nnb \u00a7efPafKn eingerichtet, in betbett \u00a9efcplecptern aber berfchiebeit gebaut. SB\u00e4prenb bie f\u00fcnf feitlicp ettoar gufammengebr\u00fccften ^n\u00dfglieber beim SBeibcpeit unter eiitanber giemlicp gleich ftnb, p\u00f6cpftenr bar Stlauenglieb burd) feine B\u00e4itge ft cp mehr aurgeichitet, ertoeitent fiep bie brei erften an beit- \u00e4ftittei.f\u00fc\u00dfen ber SDR\u00e4nudhett nnb ftnb, gang toie bei oielett Sauff\u00e4fern, an ber \u00a9oble mit einer d\u00fcrfte fttrger \u00a9orfteit biept befept. 2lu ben 33orberbeinett btlben biefelben gufammen fogar eine freirmnbe \u00a9epeibe, toelcpe auf ber \u00a9ohle au\u00dfer ber \u00a9\u00fcrfte noep gtoei \u00dcR\u00e4pfcpen pat. \u00a9ine einfache nnb bodh tounberbare \u00a9iurichtuug. SBeitn bar- \u00a9pter feine 25orberf\u00fc\u00dfe platt auf br\u00fceft auf einen K\u00f6rper, g. S3. ein im SBaffer liegeitber Star, ben polirten St\u00fccteu feiner SBeibcpenr/ fo fommt bie gmtenfeite fetter N\u00e4pfchen mit gur S3er\u00fcprung, bann aber giept ein mitten brinneit befinblieper SRurfel bie gmtentoanb gur\u00fccf nnb er bitbet fiep ein luftleerer iRaum innerhalb biefer Keinen \u00a9epr\u00f6pf!Opfer, bieS3eine paften auf biefe SBetfe fefter, alr er unter Sluftoaub bon Oielleicpt gepnmal mepr SRurfelfraft m\u00f6glich to\u00e4re. \u00a9ie immer gl\u00e4ngenbe, niemalr \u2022 naffe \u00a9berf\u00e4cpe ber gangen St\u00f6rperr ift oben bunlel olibengr\u00fcn mit Sturnapme einer gleichm\u00e4\u00dfigen, gelben \u00a9infaffttng ringr mit bar H^fcpilb nnb einer nach hinten gu aufp\u00f6reitben am Slu\u00dfenranbe ber \u00a9l\u00fcgelbecMt. \u00a9iefe lepteren bieten bei ben anberen \u00a9pttcur^SIrten ein noep anberer Unterfcpei\u00f6ungrmerfinat ber \u00a9efcplecpter, bei ber unfrigeit nur theiltoeife. \u00a9ie ftnb n\u00e4mlich auf iprer gr\u00f6\u00dferen Korber; p\u00e4lfte bei ben SBetbcpeit ftarf gefnrept, to\u00e4preub gerabe Don nuferer Sirt ebenfo p\u00e4ufig SBeibcpeit mit glatten \u00c7l\u00fcgelbecMt angetroffen toerben. \u00a9ie Unterfeite ber gangen Leiber fammt ben elf gliebrigen g\u00fcplern fieht gelb aur, bie \u00a9eine buufeln ein toeitig. SBie bie gr\u00f6\u00dferen Bauft\u00e4fer einen \u00fcbelriechenben gr\u00fcnbrannett \u00a9aft anrfpeien, um benfenigeit au\u00dfer Raffung gu bringen nnb gur ^reilaffttng iprer ^erfoit gn it\u00f6tpigen, ber einen gtoifepen bie Ringer napnt, fo foitbert mtfer \u00a9eptoimutf\u00e4fer nnb bie mittelgro\u00dfen aitbereit Stilen aur SSorber; nnb H^erranbe ferner Heiles ftpilber eine milcptoei\u00dfe \u00a9l\u00fcffigMt aur, toelcpe gleicpfaUr einen uitaugenepmen \u00a9eruep oerbreitet. SBotten toir ber \u00a9nttoicfelungrgefdhicpte biefer \u00a9eptoimmf\u00e4ferr toeiter uacpgepeit nnb fomit einen begriff oon ber ber \u00fcbrigen erpalten, bie im gro\u00dfen \u00a9angen feine anbere fein b\u00fcrfte, fo brauchen toir nur eine partie berfelben iit ein Aquarium gu fepeit, toeliper \u00fcber bem fieftgen SSoben ettoar \u00a9cplamm nnb ftatt ber \u00fcblicpeit Reifen in ber SDtitte einige Stafenft\u00fccfe enthalten m\u00fc\u00dfte. S3ei ber gro\u00dfen \u00a9efr\u00e4\u00dfigfett ber \u00a9piere oeritrfacpt ipre \u00a9\u00e4ttiguug einige \u00a9cptoierigMten, boep l\u00f6nueu \u00eelmeifenpuppen, f^rofdh = nnb gifchbrnt, SBaffetfcpnecfen, eine tobte \u00dcRaur nnb anbere in","page":44},{"file":"p0045.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9epumter ffabeitfcpimmf\u00e4fer.\n45\n\u00a9rmangelung bon Heineren, meidjereu SBaffertufeften attl kr dtotl) Reifen. 3>m Sv\u00fcpape legt bal SBeibdjen auf ku \u00a9runb feinel \u00e4Bafferbeplterl eine giemlitp 2\u00efn\u00a7aX)\u00ef gelber, o\u00f6aler \u00a9ier, ctma bon ber Puge einer &nie. SDiefe liegen gm\u00f6lf Sage, \u00eap fie aulkiecpu. SBingtg Heine SB\u00fcrmcpu mimnteln bann int Staffer untrer nnb ipe gcioa\u00eftige \u00a9efr\u00e4\u00dfigfeit, in freiner [te \u00dfdj unter einanber nicf)t Oevfcpiten, geigt, ba\u00df fie XHt\u00df pbeu, fcpted gr\u00f6\u00dfer gu merbeit. \u00a9d)Ott nad) Oter bil f\u00fcnf Sagen tneffeu fie beinahe brei Linien unb gieren ip erftel SHeib au!, nadj berfelben $eit finb fie nod; einmal fo gro\u00df uub puteit ftd) gunt gmeiteu, unb bei gleidj befdjleunigtem Stacptpuu ein britte! SJtal. freilich m\u00fcrbe ntattcp biefer Farben, bebor fie fidj einigerma\u00dfen H\u00e4ftigte, bie Sente eine! [tarieren dt\u00e4uberl, mie einer SibeUen\u00efarbe unb anberer. 3>m fpteren Aliter, menu fte erft mep \u00fcftap\u00fcug bebarf, fdjreitet bal Stacptpm meniger rafcfy fort; mir feptt fie ermad\u00dfeu in nuferer Slbbilbung uub gmar bon berfelben \u00a9e\u00dfalt, melcp fte au! bem (Sie mit; braute, \u00fcftit ge\u00f6ffneten gangen lauert fie rttpg, bi! eine ungl\u00fcdlicp SUtdett; ober jpajtlaroe, ober mie ad bal Heine \u00a9em\u00fcrtn pi\u00dfen mag, melcp!, au \u00a9e\u00dfalt ip nid^t unaplid), in gef\u00e4p; licier \u00fcftadjbarfdjaft mit ip gufammen lebt, in ipe 9t\u00e2p lommt, unb erfiep ben g\u00fcnftigen Gingen; blid, um ftd) unter einigen fc\u00f6langenartigen SBinbungen ipe! ^\u00f6rprjl auf baffetbe gu ft\u00fcrgen uub el gu ergreifen. Unter betreiben $\u00f6rprbemegungen unb arbeitend mit beu Seinen, gep fte nun auf beu Sobett, fe|t ftdj an einer Stafferplange feft uub fangt bie Sente aul. Sie dteipu\nDytiscus marginalis nefcft Sarde, Acilius sulcatus. Hydroporus elegans. Onemidotus caessns, Sarde boit Hydrous caraboides.\nkr Farben pttcu ftd) im Aquarium etmal gelid\u00dfet; berm obfcptt id) gleidj nad) bem \u00a9rfdj einen ber jungen S\u00e4rocpn gu bereu \u00a9djup bie \u00c4'\u00e4fer entfernt ptte, bie \u00fcbrigenl nun fterben, ba \u00dfe ipen gmed erfiidt pbett, obgleich id) mir ade 9Mp gab, jetten pitreicpnbe dtaputtg gufommeu gu laffett, Oerfcpnteu fte fidj bodj uid)t, fei el nun, ba\u00df bie nap Ser\u00fcpttng, in meldje fte int Slqitarium lauten, ipe ddorbgier reigte, fei el, ba\u00df id) ipen Slpetit unterfcpp ptte. Um fie bapr am \u00a9ttbe nidjt ade gu oerlteren, fing idj mir nette ein, bie id) nad) oorprgegangener genauer Xtnterfucfjung all berfelben 2lrt attgeprig crlaunt patte, unb bracPe fte gu ben fr\u00fcpren. Sie Heineren mu\u00dften fid) am mei\u00dfelt iper \u00a7aut mepett, benu fte m\u00fcrben gleid) einmal gepdt, menu fte fid) nidjt oorfaptt. Sie ermad)fenen unter ipen fingen an, in iper gre\u00dfbegierbe nadj; gulaffen, \u00dfe frozen an ber \u00dfeinigeit Unterlage ber dtafen\u00df\u00fcde in bie ip\u00f6p uub oerfdjmanben adm\u00e4lig unter btefett. dtadj Serlattf oott uttgef\u00e4p oiergept Sagen l\u00fcftete id) eittl ber \u00a9Hide, meldjel lofe auf ber \u00a9rbuuterlage\u00abfa\u00df, unb fattb gu meiner [peube einige JSp\u00f6Puttgett, mit je einer $ttpe, an melcpr $ornt unb \u00a9liebma\u00dfen bei fiiitftigen $\u00e4fer! erlaunt merbett. jftadj bttrdj; fdjnittlidj breim\u00f6d;entlier dtup f\u00fcr bie \u00a9ommergeit rei\u00dft bie Jip\u00fcde im dtaden nnb ber junge Reifer arbeitet fid) proor; bie erft im fjerb\u00df gur Sermattbelung gelangten ^3uqoqoeit \u00fcbermintern. \u00a9p ber Seugeborne feinen \u00a9Item oodlontmen gleicht, oergep eine geraume geit. . silnt erften entmideln \u00dfdj bie gufammengerodten, \u00e4u\u00dfer\u00df garten Fl\u00fcgel uub bereu Seden, peraitf i\u00df bal Spet feiner $orut ttadj aulgebilbet, aber ttodj ungemein meicb unb oott gelblic\u00dfmei\u00dfer ^arbe.","page":45},{"file":"p0046.txt","language":"de","ocr_de":"46\t$\u00e4fer. \u00a9cp Wimm er. flciliu\u00ea. \u00a7pbaticul. \u00a9olpmbetel. Slpbiul. Hgabul.\n$u biefem \u00dfuftanbe w\u00e4re e! im \u00fcE\u00dfaffer nod) nicpt! nii|e, e! bleibt baher auch ferner in feiner fernsten \u00a9Biege, Wirb mit febem \u00a9ag fefter nnb bunfler nnb erft am achten ift e! f\u00e4hig, feine b\u00fcftere \u00a9eburtlft\u00e4tte gu Oerlaffeit. Sind) felbft bann nod), Weint fie fcpou luftig im Staffer umher; fchwimmeit, tarnt man an ber blaffen Sarbe bei Sampe! nnb ber Weicheren \u00a9pitinbede bie j\u00fcngeren ^nbioibnen oor ben \u00e4lteren heraulerlennen. Saubeit nnb Siorben ift mm itjre Aufgabe, Wie fie el fcpon all Saroeit gelernt Ratten. \u2014 \u00a9urd> ben erweiterten \u00a9eiteuranb ber ^l\u00fcgelbeden erfc^eint ber um einige Sinien l\u00e4ngere Dyticus latissimus bebentenb breiter, \u00a9eine Oberfeite ift fcpWar^, ber \u00a9aunt bei \u00a9koiporar ringlum eine \u00a9infaffung ber S'l\u00fcgelbeden, Unterfeite nnb Seine gelb. (Sr finbet fiep nur feiten nnb Wie el fcpeint, pauptf\u00e4chlicp im \u00a9ebirge.\n\u00a9\u00df\u00e4prenb Dyticus, ober auch Dytiscus gefdjrieben, gWei giemlicp gleiche nnb bewegliche Graden an ben Hinterbeinen pat, tommen bei Acilius nnb Hydaticus jwei ungleiche bor, bereu obere feft ift, bei Cybister Eoeselii nur eine unbewegliche. \u00a9iefe lebten, au \u00a9r\u00f6\u00dfe ben Dyticus-Sitten gleid), erfennt man \u00fcberbie! nod) burd) bie hinter ber Stitte etWal erweiterten, beim \u00a9\u00f6eibdjeit fein nabelriffigen f\u00c7Xitgelbtec\u00eee\u00eft. \u00a9er Acilius sulcatus, ein gemeinel \u00a9pier, hat ben lebten Saudf ring nicpt aulgeranbet, Wie Dyticus aber im m\u00e4nnlichen @efdf)led^t bie \u00a9djeibe ber Sorbettarfcu, bie \u00a9Beibdjen fuhren auf ben hier \u00e4wifcpent\u00e4uineit gwifdjeit ihren wenigen, bie gange S\u00e4nge ber Sl\u00fcgelbeden bttrchgiepenben liefen lange Sepaaruitg, fowte je ein bergleic^en S\u00fcfcpcpeit an ben \u00a9nben ber gelben S\u00fcttellinie bei liebt itmranbeten Hallfcpilbel. \u00a9eine Oberfeite ift fdjWatgbrauit, bie untere fcpwarg mit 5tu!fd)lu\u00df einiger gelblichen Siede am Saud)e. \u00a9ie Saroe geidjnet fiep bttreb geftredtere \u00a9potargiieber bor ber oorigen anl. Sei Hydaticus finb bie mittleren \u00a9atfen ber St\u00e4nncpeit gleichfalls erweitert nnb mit \u00a9augu\u00e4pfd)en oerfepen, aber tleineren, all bie oorberfteu, bie pinterften bei beibett \u00a9efddecptern au\u00dfen nnb innen bewimpert nnb bie Weiblichen \u00a9l\u00fcgelbeden nie gerieft, \u00a9en p\u00fcbfdjen H. stagnalis oon 6Va Sinien S\u00e4nge ttnb fehr regelm\u00e4\u00dfig elliptifchen Umriffen ertennt man an ben braungelbeu \u00a9treifen \u00fcber bie buntelbranuen St\u00f6golbedeu; fcpilb nnb ber $opf fammt Stippt nnb Stunbtpeilen haben biefelbe tiepte Satbe, au\u00dfer einel langen \u00a9Bttrgelflede! au erfterem nnb ber hinteren ^opfpartie; auch bie oorbereu Seine erlangen nicht bie bitntle garbling ber hinterfteu.\nColymbetes fuscus nnb feine n\u00e4chflett SerWanbten erweitert gWar im m\u00e4nnlichen \u00a9efdilecpt bie brei erften \u00a9lieber ber Sorbet; nnb Stitteltarfen, aber einzeln, fie oereiuigen ftch nicht gu einem \u00a9augn\u00e4pfcpeit, unb bewimpert bie Hinterf(hielten beiberfeitl, beim \u00a9\u00dfeibcpeit nur oben; oon ben beiben $u teueren geh\u00f6rigen Ulanen bleibt bie obere, l\u00e4ngere unbeweglich, \u00a9ie fepr fein qnernabelrifftgeit ^liigelbeden, bnnfelbrauit oon fyatbe, niuf\u00e4nmt au\u00dfen ein gelblicher IRaub, ber ftch ouf bal fchWarge ^al\u00eafc\u00ef>Ub> aulbehnt. \u00a9er $opf unb bie Uuterfeite haben bie faft fcpWatge Sarbe bel leiteten, nur bie oorbereit Seine unb Ampler bleiben lichter. S\u00e4uge teicplid) acht Sinien. Socp m\u00fcffeit Wir nachtragen, ba\u00df bal gWeite \u00a9lieb ber Sippentafter beutlid; l\u00e4nger all bnl britte ift, um bie \u00a9parafteriftil ber \u00a9attung gu oeroollft\u00e4nbigen; beim bie in allen \u00fcbrigen \u00a9t\u00fcdeit mit Colymbetes ftimmenben Sitten, bei beiten bie genannten \u00a9lieber gleich ftnb ober lautit metflich btfferireit, hat man all befoitbere \u00a9attung Ilybius abgefdjiebeit. Sei beit fd)oit Heiner werbenbeit Slgaben (Agabus) treffen Wir biefelbe Silbuttg ber Seine, nur mit bem Unterfcbiebe, ba\u00df bie hinterfteu in gWei gleiche unb bewegliche flauen ettbigeu. \u00a9I \u00efommeu barunter einige etwa! buntere Sitten oor, fofent bie Wenigen \u00fcberhaupt m\u00f6glichen Farben einen folchen Slulbrud gu rechtfertigen oerm\u00f6gen. \u00a90 getepnet ftd) ber metaUifch fcpWatg gl\u00e4ngenbe, orale, 3V2 Sinien lange Agabus abbreviatus butep eine gelblich Wei\u00dfe, bie Sapt nicpt oollfommen erreiepenbe 3adenbinbe hinter ber \u00a9B\u00fcrgel jeber gl\u00fcgelbede aul unb burch einen fd)r\u00e4gett, mit ihr oetbunbenen \u00a9trich, ber oon ber \u00a9coulter bem Su\u00dfenranbe entlang ftch aKm\u00e4lig Weiter oon ihm entfernt unb hinter ber SUtte aufh\u00f6rt, eublid) burd) ein lichte! Senjterfledcben oor ber \u00a9pi^e. \u00a9iefe lehte geiebuung \u00efommt h\u00e4ufig auch bei anberen \u00a9attungen oor, Wirb nach bem \u00a9obe aber","page":46},{"file":"p0047.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a7fybroporen. S\u00f6affertreter.\n47\n\u00f6fter unbeutlid), tote and) bann btc geidjnungen nuferer 2Irt nicht feiten nachbunfeln uub mehr tu Sraungelb \u00fcbergehen. \u2014 Copglatus mit flehten amer if f\u00fcnften, moluffifchen uub afrifanifdhen SIrten, Malus mit einer (bicarinatus) norbamerifauifc^en, Anisomera, Coptotomus fdj\u00efie\u00a7en ftdj eng fyter an, bleiben aber ohne Vertreter in beu europ\u00e4ifdhen \u00a9eto\u00e4ffertt. Sie gtemlich gasreichen Laccopbilus-3Irten mit b\u00fcnuen paient, fe^r furgern ^rot^orar, fr\u00e4ftigeu Hinterbeinen geichueu ft<h burcf) beu Mangel be\u00ea \u00a9dp\u00efbdheir\u00e8 au3; auch bei Noteras uub einigen anbereu fehlt baffel\u00f6e, bie pihler berbiden ftd) aber Iper fpinbelf\u00f6rmig in ber SRitte unb ba\u00a7 \u00a9nbglieb ber Hafter ift obal.\nSie fleinften, biefe prmfreife befdjliefjenben \u00a9chtoimmf\u00e4fer, toelche bur\u00e4jfchnittlich nur ettoa gtoei Sinien lang toerben, geh\u00f6ren ber \u00a9attung Hydroporus au, treibe fid} burd) nur hier Sarfen; glieber an ben beibett borberen pfjpaareu uub fabenf\u00f6rmige ^\u00bbint\u00ebrtarfen neben ihrer geringeren \u00a9r\u00f4ffe bon aEen bbrigen unterfcheiben. Sie 180 \u00fcber bie gange \u00a9rbe berbreiteteu 3Irten, bereu eine (nigrolineatus) in \u00a9ttropa unb audj in Etorbamerifa borfommt, laffen fid) theiltoeife ferner bon einauber unterfdieiben. ERaudhe geidpten ftc\u00ef> bttrd) artige, lichte \u00dfeichitungen au\u00ea, einer befonber\u00ea, ber Hydroporus elegans, f\u00fchrt beu Etameu in ber ShftE 2luf bleichgelbem Unter; grunbe ber p\u00fcgelbedett, melier beut gangen \u00a3tperd)en eigen, fielen fdjtoarge, faubere \u00a9djraf; firungeit, tote fie unfere 31bbilbung bergegeuto\u00e4rtigt. Siefer $\u00e4fer geh\u00f6rt gu ben ^Ber\u00fchmtheiten be\u00ea manu\u00eafelber \u00a9a\u00efgfee\u00ea, ober bielmehr ber in feiner unmittelbaren Et\u00e4he befinblidieu EBafferl\u00f6cher unb fommt fortft nur toieber im \u00a9\u00fcben \u00a9uropa\u00ea bor (panfreid), \u00a9djtoeig, \u00aeieto) uub an bon \u00a9teEeu be\u00a3 abriatifc^en SDReerel, toeldje ftdh f\u00fcr ben Stufenthalt bon \u00a9djtoimmf\u00e4fern eignen.\nUm auch ber toaffertretenbeu \u00a9chtoimmf\u00e4fer mit fcbmalen, nicht berl\u00e4ugerteit Hiuter^\u00fcften gu gebenfen, nennen toir gun\u00e4chft ben Cnemidotus caesus, \u00fcber beffen ^\u00f6rperbilbuttg biel Stbtoeichenbel bon beu h\u00f6rigen gu berichten to\u00e4re; ber au einer S\u00f6afferpflange in nuferem Silbe emporfriedjeitbe faint einen ungef\u00e4hren begriff babott geben. Sie gr\u00f6\u00dfte SBreite erlangt ber $\u00e4fer bon einer \u00a9dhulterede gur anbereit/ ba3 furge, Sintert in einen \u00dc\u00dcRittelgahn au\u00eagegogene Ha\u00efS^it^ bereugt fic\u00f6 nach born mit gerablinigem \u00a9eitenraube unb ber $opf erfdheint burch bie borqueEeubeu Slugett toieber ettoa\u00ea breiter; an ihm ftnb bie nur gehugliebrigen, ber \u00a9tirn eingeleuften ^y\u00fc^tev uub bie bebeutenbere S\u00e4nge be\u00ea lebten, fegeif\u00f6rmigen f\u00a3iefertajietg\u00efiebe\u00ea im Vergleich gnm bor; lebten djarafteriftifdj. SlEe Seine ftnb f\u00e4)fanf, befonber\u00ea bie Satfen, toelche nebft ihren \u00a9dienen nur au beu borberften aufjett mit EBhnperhaaren betoachfcit fittb. Sie hiiEerften \u00a9djenfel fieht man blo\u00ea an ber \u00a9pipe, toeil eine m\u00e4dftige, bon beu HmEerh\u00fcfteit au^gepenbe glatte faft beu gangen Hinterleib bebedt, uub nur f\u00fcr jene gtoifchen ihm unb fid) feitlidj eine \u00a9palte l\u00e4jjt. Sie ftarf gcto\u00f6lbteit p\u00fcgelbedeu, an bereu \u00a9runbe ein \u00a9d^ilbd^eit nicht bemerft toirb, bitrdjgiehen Leihen grober Smttte, toelche nach h^ten aEm\u00e4lig berfdjtoinben, eine gemeinfdjaftlidje bunfle Eftafel unb meift einige Heinere auf ber \u00a9djeibe bedt ihren blajjgelbeit \u00a9rttnb als? eingige Slbtoeidjung bon biefer $\u00f6rperf\u00e4rbmtg; eine Dteihe grober f\u00fcnfte br\u00fcdt fi<h aufjerbem bor bem Hiuterraube be3 Ha^pS1^ ein. S\u00e4nge Sinien. \u2014 Sie artenreichere, noch uuanfehulidhere \u00a9attung Haliplus uuterfdjeibet [ich bon ber eben befchriebetteit nur burd) ba\u00ea biel fleinere ahlf\u00f6rnttge \u00a9nbglieb ber ^iefertafter im Vergleich gum borleijteit. \u2014 Serartiqe \u00a9chtoimmf\u00e4fer tummeln fidp in Sachen, \u00a9r\u00e4ben unb theiltoeife fleineren fliejjenben \u00a9eto\u00e4ffern, fie ftnb aber nicht bie ehtgigen, toelche folcpe Orte beb\u00f6lfertt.\n%\nSon Wafern toerben toir fogleidj noth einige fennett lernen, in ber bierten pmilie, ben Saumei;, Srehf\u00e4fern (Gyrinidae). SBer ben fleinen, ftahlblau gl\u00e4ugenben, ja \u00f6fter leuchtenbeu Shterchen auf bem \u00a9piegel eine\u00a3 ftehenbeu \u00a9eto\u00e2ffer\u00ea ber eben erto\u00e4hnten 3Irt fdhon einmal einige","page":47},{"file":"p0048.txt","language":"de","ocr_de":"48\n\u00c4\u00e4fer. SDrehf\u00e4fer.\nGyrinus mergus.\n\u25a0Minuten ioibmete, m\u00f6chte faft auf ben \u00a9ebanfen fommeit, ba\u00a7 eg fein luftigereg, gl\u00fccfltchereg \u00a9efcfj\u00f6hf geben \u00ef\u00f4unte. $eht grttyfnrt ftd^ bie Keine \u00a9efellfchaft auf einem f\u00fcnfte, jjeber f\u00e4hrt fin unb her, bei* eine betreibt einen gr\u00f6\u00dferen \u00aeretg, ber gioeite folgt, ein bvitter OoUeitbet beit Sogen in bei* entgegengefefcten Stiftung, ein vierter geidjnct anbere W\u00fcrben ober Giraten nnb fo fontmen fte im ioed)fetnben (Spiele einanber n\u00e4her ober ferner. SDabet ftub bie Seinegungen fo elegant, bag Staffer unter bem einzelnen fiept faft ftitl, nur, ioo mehrere bei einanber finb, bitbeu ftch embrhonif^e SGellen. $ebt plumpt ein fchioerf\u00e4Utger $rofd) in ihrer 97\u00e4t)e in bag S\u00f6affer ober eg ioirb auf anbere SBeife beunruhigt, ba, mie bie (Strafen beg Slifseg, fahren bie Keinen @d) trimmer augeinanber unb eg bauert eine .geraume 3e^t, ehe fie ftch ioieber gum alten \u00bbSpiele oereinigen. <So bei <Sonnenfd)ein ober bei ioarmer fdjto\u00fcler Suft ohne benfelben; an rauhen, unfreunbtichen \u00a3ageit bemerft man feine (Spur oon biefen Saumelf\u00e4fern (Gyrinus), ioie man. fie genannt hat, otelleicht um bamit angubeuten, ba\u00a7 fie fid) in einigem ^reubeutaumel befinden ; fie haften fiep oerborgen am Otanbe gioifchen ben Slattern ber i\u00dfffangen. S\u00dfenit einer untertaucht, nimmt er eine, am Seibegenbe h<*ftenbe, ioie eine $\u00dferle erfcheinenbe Suftbtafe mit futtdb. @te f\u00f6nneit aud) fliegen unb fonbern, ioie bie \u00aebtigceu, eine milchige ^\u00ef\u00fcfftgfeit ab, ioenn man fte anfafjt. Sehen mir ung einen ber gemeinften, g. S. ben Gyrinus mergus, etioag n\u00e4her an, bamit bie Oielen \u00a9gern th\u00fcmlichfeiten gum Seiou\u00a7tfein fommen, ioe!d)e bie \u00a9attung auggeichnen. Um bag in SSorte gu iiberfepen, ioag bie $igur in Linien augbr\u00fcdt, beginnen ioir mit ber allgemeinen rpertracht. SDaffelbe Soal, ioie eg bie oorigen geigen, hoch am Saud)e mehr platt gebr\u00fceft unb r\u00fccfio\u00e4rtg geio\u00f6lbter, bie \u00c7l\u00fcgelbecfen ftupen ftch bagegen hatten ab unb laffen bie Seibe^fpipe frei. \u00aeie Sorber; betne, aug freien, fegelf\u00f6rmigeit Haften entfpringenb, hdbeit fiep armartig oerl\u00e4ngert, bie hinteren, bereit Stiften feft mit bem Stufibehte oetio,ad)fen, (Schienen unb Xarfeit je ein rhombifdjeg Slatt barftelfen, finb gu f\u00f6rmlicpeit Stoffen getoorben. \u00aete W\u00fchler, obfehon gufammeitgefeht aug elf \u00a9fiebern, bereit lepteg fo lang' ift, ioie bie fieben oorhergehenbeit gufammengenommeit, erfcheineit both alg blofje Stumpfe, ^\u00bb\u00f6cpfi merfio\u00fcrbig ioerbeit bie Shiere burch bie Silbung ihrer Singen, beren jebeg ein breiter Ouerftreifeit in eine obere unb untere partie tl)eilt, fo baff ber $\u00e4fer, ioenn er umherfd)ioimmt, gleidjgettig unten in bag SBaffer, oben in bie Suft, ioahrfcheinlicp aber nicpt in geraber Dichtung mit bem SBafferfpiegel fel)en faitn. Sag \u00aeimt ift tief auggefd)nitten unb feilte Seitenlappen ruitbeit ftep flarf, bie Hafter finb furg, bte ber Sippe brei5, ber tiefer oiergliebrig. \u00a9iefe unterfepeibet fid) ioefentlich Ooit ber ber Sauf= unb (Schioimmf \u00e4fer, inbem bie \u00e4u\u00dfere Sabe bie florin eineg b\u00fcitneit Stacpel\u00ea annimmt, bei anbereit ^amiliengliebent g\u00e4nglicp oerf\u00fcmmert. \u00aeie fitrgen, gefr\u00fcmmten ^innbaefett taufen in gioei 3^hne# (m3. \u00aeer Hinterleib ioirb oom Sandte bet* aug nur fed)g \u00a9liebem gufammengefeht, beren brei oorberfte auch hier oerioachfen, bag lepte gufammengebr\u00fcdt unb geruitbet, in einigen anbereit g\u00e4lten bagegen fegeG f\u00f6rmig ift. 3ur \u00a9h^Kerifitf bet* in 37ebe ftehenben Strt fei noch fmpuSef\u00fcgt, bajj am fehl* flarf fiahtblau gl\u00e4itgeitbeit Vorher ber untergefcplagene ^aitb ber gliigetbeefen unb beg ^al^fcpilbeg, foioie bie Seine roftroth uitb bie garten ^unftfireifeit jener in ber \u00fcft\u00e4he ber Staht noch feinet* alg bie \u00fcbrigen finb. 5Der Slrteit gibt eg oiele, gum She\u00dc ferner gu unterfcheibenbe, gioei oon ihnen (minutus unb aeneus) nicht nur bei uitg, fonbern auch in \u00fcftorbamerifa; oon bet* einen (natator) lottrbe 1770 bie Serioanbelungggefchichte oer\u00f6ffentlieht, bie .feitbent, meiiteg S\u00dfiffeitg nad), nicht ioieber beobachtet loorben. Slug berfelbeit geht heroor, ba\u00a7 bie einem Sfotopenber \u00e4hnliche Saroe oom O\u00eeaube im Staffer lebt unb ftch au\u00dferhalb beffelbeit in einem ooalen, beiberfeitg gugefpipteu \u00a9ocoit oon pergamentartiger Sefchaffenheit oerpuppt, SDie geftreefte Saroe, mit oiergliebrigett W\u00fchlern an ihrem faft reeptedfigen \u00aeopfe unb faugenben ^innbacfeit, befteht aug gio\u00f6tf K\u00f6rper' rittgett, beren brei oorberfte gloeiftauige $\u00fcjje, bie folgenbett je einen feitlicbeu, betoimperten, fpipen 3ipfe\u00ef tragen, bie aller 2Baht*fcheiulid)feit nad) Kiemen barjlellen.","page":48},{"file":"p0049.txt","language":"de","ocr_de":"49\n$e<hfd?mctrger Kolben = 2\u00d6 aff erf \u00e4f er.\n\u00a9er OrectocMlus villosus, auf bem [tard gew\u00f6lbten S\u00fcden bunM erwarben un6 behaart, unten bla\u00dfmoftgelb, ragt mit feinem fegeif\u00f6rmig enbeitben jpinterleibe faum \u00fcber bie gugefpifdeit, faft badjartig geftedteit gl\u00fcgelbedeit hinaus, ^at gar feine \u00e4u\u00dfere Unterfieferlabe unb ift baS einzige europ\u00e4ifdje \u00c7amilienglieb, meldieS einer anberen a\u00efs ber \u00a9attung Gyrinus augeh\u00f6rt; in fremben S\u00e4ubern gibt eS nod) einige, mitunter oon bebentenberer K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe (8'\") gum \u00a9he\u00fc ohne \u00a9djilbchen, mie Dineutus, Porrorhynehus, Gyretes u. a., foba\u00df fiep bie \u00a9efantmtgahl ader $amilienglieber, bie in feinem \u00a9rbtheile felgen, in f\u00fc\u00dfem mie in faltigem SBaffer vertreten ftub, auf etma hunbert Slrteit bel\u00e4uft\nSodj eine britte ERei^e t>ou dBafferf\u00e4fern, nufere f\u00fcnfte gamilie, fdjlechtmeg als dB aff er; f a fer (HydropMlidae ober Palpicornia) bezeichnet, fommt gur Seo\u00f6lferititg jener Sachen, in benen ftdj \u00a9c\u00dftmmmf\u00e4fer tummeln, \u00a9S finb Kerfe, bie in ben K\u00f6rperutitriffen ton ben oorigeu nicht abmeicheit, mohl aber in ber Gilbung ber \u00fcJJiunbtlfeile unb W\u00fchler, foba\u00df fie in einem (Spfteme, meines gerabe auf biefe Steile \u00a9emicht legt, unm\u00f6glich mit ben oor|erge^enben terbunben Serben fonnteit. \u00a9ie l^ier^ev geh\u00f6rigen K\u00e4fer ftimmen \u00fcberein burd) baS nidjt auSgefdmittene Kinn, eine meift breite, lappeuf\u00f6rmige \u00e4u\u00dfere Sabe ber Unterfiefer unb bereu feljr geftrecfte, fabenf\u00f6rmige Hafter, poeXd^e bie S\u00e4uge ber W\u00fchler erreichen ober nod) \u00fcbertreff,eu, meSIjalb man fie f\u00fcr biefe galten f\u00f6unte, mai and) burdj ben Samen Palpicornia, \u201ei\u00dfalpenh\u00f6ntige\" angebentet merben feilte. \u00a9ie furzen Smhlerglieber, bereit erfteS geftredt ift, m\u00e4hrenb bie lebten eine burdj; brochene Keule bilben, fd^manfeit in ihrer 3Xuga^I gmi\u00dfheu fedjS unb nenn, ebeufo ftnbeit in ber Stenge ber SBauchriitge (tier bis fieben) unb in ber SSilbung ber \u00a9arfenglieber llnterfd^iebe ftatt\n\u00a9er pechfdfmarge KoIbeit;dBafferf\u00e4fer (Hydrophilus piceus) unb feine \u00a9attuitgSgeuoffen, meldje fte\u00df faft \u00fcber bie gange \u00a9rbe auSbreiten, btlbeit bie Siefen ber Familie unb in bem obaleit unten mehr ober meniger gefielten, oben giemlid) ftarf gem\u00f6lbten K\u00f6rper eine com; pacte, plumpe Staffe, mie fie tu biefer Storm unter ben K\u00e4fern nicht mieberfehrt \u00a9ie neuttglieberigeit W\u00fchler beginnen mit einem gebogenen roftrothen \u00a9ritnbgliebe unb fdilie\u00dfeit mit ben tier lepten in einer braunen SSI\u00e4tterfeuIe, bereu erfteG \u00a9lieb gl\u00e4itgt; ton beit brei folgenbeit matten gtihlerglieberit oerl\u00e4itgerit fid) baS erfte unb gmeite nad) au\u00dfen in einen Sft, m\u00e4hrenb ftd) baS eif\u00f6rmige \u00a9itbglieb gufpipt \u00aeaS lebte \u00a9lieb ber gleith; fads roftrothen Kiefertafter erfd)eint burep ein i\u00dferfehen in nuferer \u00a7igur gmeitheilig. dBie bei ben \u00a9itiScen oerbreitern [ich auc^ hier bie \u00a9arfeit ber tier hinteren Seine\nruberartig unb bemimpent ihre ^nneufeitc tnit fr\u00e4ftigeit paaren, baS erfte \u00a9lieb ift nur fteiit unb erfdieint an ber Su\u00dfenfcite mie ein blo\u00dfem Sith\u00e4ngfel, m\u00e4hrenb baS gmeite ade anberen an S\u00e4nge \u00fcbertrifft; hmr\u00e2r beruht ber eilte \u00a9Ijarafter ^er Q\u00dfngen \u00a9ippe. \u00aeas> 9S\u00e4nnd)en faitn man oom Skibc\u00dfeit leicht unterfd^eiben au bem breitgebr\u00fceften, beilf\u00f6rmigen testen \u00a9liebe ber Sorbertarfen. \u00a9in gmeiter, hier fehr fdj\u00f6u ausgepr\u00e4gter \u00a9harafter ber @ippe befteht barin, ba\u00df\nXafcfjenberg, toi\u00efbe\u00ef\u00efofe Spiere. (\u00ef\u00efre\u00efjm, X^ie\u00ef\u00efeben- VI.)\t4\nSam unb 2\u00dfeib$en bom bedgdjtoarjen Selben = SBaffert\u00e4fer (Hydrophilus piceus).","page":49},{"file":"p0050.txt","language":"de","ocr_de":"50\n\u00aeie \u00c4\u00e4fer. SB aff er\u00efaf\u00e9r.\n9?tefo= mtb \u00dcUietaperuum einen gern einf amen, bet uttfever 2lrt flach gebr\u00fcdteu mtb toorn pari gefurchten $iel bilben, inelc^er pd) in gerat einer fcparfeit \u00a9pt^e \u00fcber ,bte ^inter^\u00fcften hinaus erftre dt. 2tuperbem ergebt ftd) hier ber \u00a9auch git einem giemlid) ftarteit SJvitte\u00ef\u00efte\u00efe, \u00a9ie l\u00e4ng!* rief gen, baburd) nad) ber \u00a9pifje l)in etloa! gerippten, in beit \u00dftoifcheurlumen, mtb gloar einer um ben auberen pun\u00eftirten gl\u00fcgelbeden laufen an ber \u00fcftaljt in ein feines\u00bb 3^t)ndhen au!. \u00aeer gl\u00e4ngenbe, gr\u00fcnlid) pedjfd)loarge t\u00e4fer lebt in ftepenbeit unb piepenbeu \u00a9elb\u00e4ffern; ich ha-\u00f6e ihu lier bei gr\u00fchfahr!\u00fcberfd)loemmungeit ber \u00a9aale bortjerrfhenb am Staube toon batoon betroffenen SBiefen gefangen, unb manchmal \u00fcbergielp ihn eine nicht gang loieber gu befeittgenbe \u00a9d)tnuh; fd)id)t. ^ntereffant gepalten pcp einige SSerh\u00e4ltntffe in ber inneren Organifatiou be! eifere!. Sitte bebentenb grope, \u00e4uperp b\u00fcnnh\u00e4utige, ballonartige \u00dcratheeublafe auf ber \u00a9renge toon \u00a3horar unb Hinterleib ift neben ben \u00fcbrigen fe^r galjlreidjeu 2Iu!behnuitgeit ber Strafen geeignet, eine betr\u00e4chtliche \u00e4ftenge Snft in ben K\u00f6rper anfgunehnten unb gugleid) al! \u00a9d)leintmblafe gn bienen. Sind) ber SDarmfanal, loetdfer bem ber pflangenfreffeitben hanteltitornen gleicht, n\u00e4mlich ein lange!, b\u00fcnue!, in allen feinen Xheiten gleichf\u00f6rmig gebilbete! ?(obr barpellt, iiaeid)t loefentlid) toon bem ber anberen St\u00dfafferf\u00e4fer ab mtb loeip auf fflangettfop hin; biefe b\u00fcrfte aber, lote bet feiten, auch nur au! ben \u00a9\u00e4ften anberer SBafferiufetteu bepehen.\n3nt Wpv'il forgt ba! befruchtete SBeibdjeit burch Oblegen ber Sier f\u00fcr Skc|f onttnenfdjaft, h\u00e4lt aber babei ein Verfahren eilt, loeldje! toolf ioerth ift, ettoa! n\u00e4her beleuchtet gu loerben, loeil e! fdfloerltd) bei einem anberen \u00c4'\u00e4fer, ber nicht gur n\u00e4chften Skr\u00efoanbtfdjaft geh\u00f6rt, loieber toorlommt. S! legt ftch nn b.er Oberfl\u00e4che be! SBaffer! auf ben fft\u00fcden unter bem fcbloiiumenben Platte einer Prange, loeldje! e! mit ben 23orberbeiiteu an feinen 23aud) br\u00fcdt. 2lu! toier Schreit, toon beiten gloei l\u00e4nger au! bem Hinterleibe herau!treten al! bie anberen, fliepen loeiplidfe g\u00e4ben, bie burd) Hiit= unb Herbeloegmtgen gn einem \u00a9efpinuft ftd) bereinigen, loelche! mit ber $eit \u2014 e! faint breitoiertel \u00a9tmtbe bauern \u2014 ben gangen 23aud) be! Ohiere! \u00fcbergietf. $p biefe! fertig, fo lehrt ftch ber $\u00e4fer um, baffelbe auf ben St\u00fcden nehmenb, unb fertigt eine gloeite glatte, loelche mit ber erpen an ben \u00a9eiten gnfammengeheftet loirb, unb fhlieplid) pedt er mit bem Hinterleibe in einem born ofeiten \u00a9ade. Oiefen f\u00fcllt er toon hinten her mit feinen (Sietreihen unb r\u00fcdt in bem SJtaafe an! bemfelbeit heran!, al! ftd) feite hinten mehren, bi! enblich ba! \u00a9\u00e4ddfen gef\u00fcllt ift unb bie Hmierleib!fpihe herau!fd)l\u00fcpft. 3>e|t faft er bie St\u00e4uber mit ben Hinterbeinen, fpinut gaben an gaben, bi! bie Oeffmtng immer enger loirb ttnb einen etloa! loulftigeit \u00a9aum befommt. Oarauf gieht er g\u00e4ben quer\u00fcber auf mtb ab mtb tooltenbet ben \u00a9d)lup loie mit einem \u00aeedel. Stuf biefeit Oedel loirb noch eilte \u00a9pii^e gefegt, bie g\u00e4ben piepen toon unten nad) oben unb loieber gur\u00fcd toon ba nach unten, unb inbent bie folgeitben immer l\u00e4nger loerbeit, th\u00fcrmt ftd) bie \u00a9pi|e auf unb lotrb gu einem etloa! getr\u00fcmmten H\u00f6rnchen, 3>n hier bi! f\u00fcnf \u00a9tunbeit, naepbem hier mtb ba nod) etloa! nacfgebeffert lourbe, ip ba! S\u00f6er! too lienbet unb fd) autelt, eilt Heiner Laheit toon eigenth\u00fciitlid)er \u00a9efialt, nun auf ber SBafferfl\u00e4dfe gtoifepen ben IBl\u00e4ttern ber ^fangen. SBirb er bttreh mtfanftere Oeloegungen ber S\u00f6ellen umgep\u00fcrgt, ridpet er fiep fogleid) loieber auf, mit bem fd)laud)artigen Sitbe nach oben, in golge be! \u00a9efe^e! ber \u00a9d)loere; bemt hinten liegen bie \u00a9ier, im oorbereit Olfeile bepnbet pd) Suft. \u00fcDtait ftnbet biefe eif\u00f6rmigen Sicocon! manchmal burd) anhaftenbe p$flaugentheild)en fehr mtlenntlid) gemacht, Stad) fed)!gel)n bi! adjtgehn Oageit fdf\u00fcpfen bie ^\u00e4rtoepen an!, bleiben aber nod) einige $eit in ihrer getnetnfamett S\u00f6iege, loie man meint, bi! nach ber elften H\u00e4utung. 3)a ftch aber loeber bie \u00a9ifepatett nod) biefe H^nte in einem bann am Oedel ge\u00f6ffneten Soeon toorpnben, muffen biefelben toon beit Sartoen aufgegehrt loorbcit fein, loie ba! lodere Seloebe, loelche! beit inneren \u00ef\u00eftepraum nod) au!f\u00fcdte. ^m freien S\u00dfaffer entiotdeln pe bie gleiche Ptaubnatnr, loie bie Sartoeit ber \u00a9d)ltoimmf\u00e4fer unb loadifeit, ihrer \u00a9efr\u00e4pigteit entfpred)enb, fd)tted. 3um Unterfhteb toon feiten fangen pe aber bie i\u00f6eute nid)t mit beit ^innbaden au!, fonbern gtotfepen ihnen unb ber \u00a9tirn \u2014 eine Oberlippe fehlt \u2014 liegt bie fehr feine Deffnung ber \u00a9peifer\u00f6hre. \u00a9urch einen phloargeit, piittenben \u00a9aft, ben fie au! \u2019beut","page":50},{"file":"p0051.txt","language":"de","ocr_de":"Sauf f\u00e4f er artig er JEolb emuaff erfctf er. Hpbrobien. Helophorus grandis.\n51\nSifter bon fiep geben, f\u00f6nneit fie ba3 Staffer in ifter n\u00e4cpften Umgebung tr\u00fcben nub ftdp gemifj tpeilmeife bor Serfolguitgen fdp\u00fcpeu. Oie Sarbe liebt bie \u00abStellung, meldpe nufere Slbbilbuug miebergibt; *ur Erl\u00e4uterung biefer lederen foi noch pinjugef\u00fcgt, ba\u00a7 am platten $opfe feine $\u00dfunftaugen ftepen, bie beiben St\u00e4bcpeu bor ben Mnnbacfeit bte auf ber Stirn etngelenften breh gliebei'igen $iipler barftelfen, bie kr\u00e4ftigen SDtanbibeln in ber SJUtte mit einem 3apue berfepen finb, ber freie Unterliefet fepr lang fticlartig mit feiner Singel perborragt, an ber Spipe uadp aufjeu in einen breiglieberigen Hafter, nacp innen in ein O\u00f6rncpen, a\u00fc> Slnbentung ber Sabe, auil\u00e4uft. Oie fut*en Seine tragen je eine Mane unb ba\u00ea fpipe Enbglieb be\u00ea Seiber unten ein 5\u00dfaar f\u00e4blidpet Slnp\u00e4nge. Oie raupe ^aut be<\u00a7 Mmperl f\u00e4rbt fiep fepmat*, iutenfiber auf bem Ot\u00fccfen. Oie ermacpfene Sarbe berl\u00e4\u00a7t ba\u00ea Staffer, bereitet in beffen ilt\u00e4pe, alfo in feudpter Erbe eine Hopluug, in meldper fie *ttr S\u00dfttppe mitb, bon ber fiep feine Weitere Sefonbetpeit beriepteu l\u00e4fjt. \u00a9egen Eube be\u00ea Sommer\u00ea friedpt ber \u00ae\u00e4fet au\u00a7, ber au feiner \u00a9eburt\u00f6ft\u00e4tte bie n\u00f6tpige Erp\u00e4r* tititg unb feine Slulf\u00e4rbnng abmattet, epe er ba3 SBaffer auffitcpt. \u2014 2>n ber \u00a9efeUfdpaft ber eben befeprtebenen Slrt, aber feltener ftnbet fiep eine gleite, (H. aterrimus), bereu f\u00c7\u00fcp\u00efer burepatt\u00ea roftrotp au\u00eafepeu, gl\u00fcge\u00efbecfeu nicpt in ein \u00df\u00e4pndpeu enben, beren Saudp nur gem\u00f6lbt, nidpt gefielt erfepeint unb beren Stuftfiel born opne $urcpe bleibt.\nOer biel gemeinere la u ff \u00e4f er artige Kolben=3\u00f6afferf\u00e4fer (Hydrous caraboides) fte\u00fct bie h\u00f6rigen im Meinen bar (er mi\u00a7t aept Linien) unb unterfepeibet ftep bon tpuen geitetifcp burdp bie au\u00bbgeranbete Oberlippe unb ben bebeutenb fdpm\u00e4lereu, leiftenartigen Sruftfiel, beffen piutere Spipe nidpt \u00fcber bie l\u00fcften pinau\u00f6ffept. Oa.\u00a7 S\u00dfeibcpen birgt feine Eier in ein gau* \u00fcpnlidpe\u00ea Eocon, benupt ba*u aber ein fcpmafe\u00eb Statt, meldpe\u00eb e\u00a7 *ufammenfpinnt unb naepper mit jenem flehten Stafte berftept. Oie Sarbe geidpuet fiep burdp gemimperte Seitercgipfel an ben \u00a9liebem unb *mei Horupafen am ptnterftcn and; eine uoep nidpt ermaepfene fepeit mir auf ber redpteu Seite neben ben Opticiben (S. 45) abgebilbet. \u2014 Oie \u00a9attung Tropisternus mit nur ameth fauifdpeit Heineren Slrten unterfepeibet ftdp bon Hydrophilus burdp *mei gleidpe lepte \u00a9lieber ber Meferntafter, ba bei ber genannten ba\u00ea lepte pinter bem borlepten an S\u00e4nge pr\u00fcdbteibt, unb Sternolophus bertritt bie Sippe in Slfrifa unb Oftinbien.\nOie ^pbrobten, obale, braune ober fdpmar*e S\u00f6afferf\u00e4fer bon brei Sinieit S\u00e4ttge, finb in jeber Hinftcpt unfepeinbare \u00a9efeHen, benen an ber Stuft jeber Met feplt unb bie Oarfen ber Hinterbeine niept *u Zubern itmgefdpaffen m\u00fcrben, menug\u00efeicp ipr *meite\u00a3 \u00a9lieb bie \u00fcbrigen an S\u00e4nge \u00fcbertrifft unb bie Semegungett im SBaffer nidpt ntinber gemanbt, mie bon jenen, au\u00eagef\u00fcprt merben. Oie d\u00fcpier finb au<p nenngtieberig, bal *meite \u00a9lieb lang unb fegeif\u00f6rmig. Oer Hydrolbius fuscipes, gemein bei ttm\u00a7 in Oeutfcptanb unb in \u00fcftotbametifa, ergl\u00e4nzt pedpfdpmarg, ift mit gebr\u00e4itgten, feinen ^\u00fcuftdpen beftreut unb au\u00a7erbem auf ben fyl\u00fcgeibedfen punftftreifig. Phylhydrus i\u00e4\u00a7t ftdp faunt bon borigem unterfepeiben unb *mei peimifepe Slrten (melanocephalus unb marginellus) babon paben mir mit Slorbamerifa gemein. Oie fepr napeftepenben \u00a9attungen Laccobius unb Berosus mit nur fteben ^\u00fcplergliebern, m\u00e4prenb bie beiben borpergenannten mit einem mepr begabt finb, Limnebius mit einem Saucpfegment mepr at3 bie h\u00f6rigen (fedp\u00ea ober fiebeu) unb Amphiops mit brei Slrten au3 Slfrifa, SJtabaga\u00eafar unb Ofttnbien, bie ftdp burdp *tbei *ufammengefepte Slugen jeberfeit\u00eb au^eidpnen, bermepren bie Slnjapi biefer giemlid^ flehten, unfdpeinbareit, im Staffer umperfrabbeluben \u00ae\u00e4fer.\nOer Helopborus grandis unb feine Sippe gep\u00f6rt einem anberen ^otmenfreife au, f^jm\u00e4teren Spieren mit meift etma\u00ea metallifdpen Farben, anfepeinenb hier Oarfengliebern, ba ba\u00ea erfte fepr fur* unb oft unbeutlidp mirb. Mpf unb Sporar gl\u00e4ugett epern, lepteren fenngetdpuen f\u00fcnf \u00a3\u00e4ug\u00bbs furdpen, bie unpaaren gerabe, bie paarigen in ber SJtitte gebogen, unb bie grauen ^l\u00fcgetbecfeu bnrdp*iepen je *epn fr\u00e4ftige S\u00dfuuftreipen. Eine breiglieberige, furge bettle h\u00fcbet ba3 Eube ber neunglieberigen \u00c7\u00fcpler unb ein ba3 borlepte an S\u00e4nge \u00fcbertreffeube\u00ea \u00a9lieb ba\u00ea ber SJtar\u00fcIartafter,","page":51},{"file":"p0052.txt","language":"de","ocr_de":"52\nSte K\u00e4fer. ASafferf\u00e4fer. Kurzfl\u00fcgler.\nbie gleid) beiten ber Sippe lang aug bem \u00a9hutb beraugb\u00e4ngeit. SDurcp bret Simen K\u00f6rperma\u00df \u00fcbertrifft ber K\u00e4fer f\u00e2mintlidpe \u00a9ermanbte, meuigfteug bie einbeimifdjeu, an \u00a9r\u00f6\u00dfe. (Sr friedjt tr\u00e4ge an SBafferpflanjen winder, verbirgt ftd^ aucp unter Steinen, frie btefe, ben \u00a9attungeu Hydrochus, Epimetopus, Ochthebius itnb Hydraena ungeh\u00f6rig,\n(Sin paar furz orale St^iere, ron ben vorigen baburcp mefentlicp uut\u00e9rfdjieben, ba^ bei ihnen bie erften \u00a9arfenglieber bie \u00fcbrigen an S\u00e4nge \u00fcbertreffen, fabelt mit bem SBaffer feine \u00a9emeinfchaft, \u00a9o lebt beifpie\u00efgmeife bag bret Stuten lange, fd\u00fcoar^e Sphaeridium scarabaeoides mit gelben, braungefleeften \u00a9einen, einem flehten gelben \u00a9lede an ber \u00a9pipe feber \u00a9l\u00fcgetbede nnb einem gr\u00f6\u00dferen, blutrotpen ror berfelbeu, im \u00fcUtifte, mit meldjem \u00a9iuber unb IjSferbe tut freien bie \u00a9teilen ipreg get\u00fcretligen Aufeutpalteg auf fo lange bezeichnen, alg biefer unb tanfenb anbere K\u00e4fer febe \u00a9pur baron rerlrifd)t l)abeu. \u2014 Cercyon, Cyclonotum, Megasternum unb Crypto-pleurmn neunen bie aitberen nodi hierher ge^\u00f6renbeit \u00a9atfungeu.\n2Rit Itebergepung einer flehten Familie, ber 5paufibeit, bie nur feltene, burcp tpre eigen\u00ab tb\u00fcmlicben, biden pp^1' unb anbere \u00a9ierfmale auggezeicpnete, faft augfchlte\u00dflid; erotifcpe Wirten enth\u00e4lt, fommen mir gu einer ber gr\u00f6\u00dften, ber fedjften gamilte, rou ber fiep im Allgemeinen nur fagen l\u00e4\u00dft, ba\u00df ber fed>g\u00ab ober ftebenglieberige, geftredte Hinterleib ron ben febr gef\u00fcgten, nur bie jufammengeflappten \u00a9l\u00fcget unter ficb bergenben \u00aeedfcp\u00fcbeu frei bleibt, baber eine gro\u00dfe \u00a9emeglicpfeit au ben \u00a9ag legt unb rou beit lebhaften \u00a9pieten beim Utnperfriecheu h\u00e4ufig in einem \u00a9ogen gefr\u00fcntmt nach oben getragen mirb.\n\u00a9ie mehr alg jlreitaufeub big jefct befannteu Arten ber fogeuannten Kurzfl\u00fcgler (Stap\u00fcylinidae ober Brachelytra), auf ber ganzen \u00a9rboberfl\u00e4cpe rerbreitet,( unterfcpeiben fid) burcb bag eben angef\u00fchrte \u00a9cerfmal ron aitberen K\u00e4fern nicht f\u00abhirer, bieten aber im fiebrigen bie gr\u00f6\u00dfte \u00dcRannigfattig\u00efeit in K\u00f6rpertracht, Sebengmeife unb \u00a9\u00dcbung einzelner, f\u00fcr anbere Familien fonft febr djarafteriftifdjer \u00a9peile. \u00a9bfcpon ber \u00e4ReprzapI unter ihnen f\u00fcufglieberige \u00a9\u00fc\u00dfe zufommen, fo fehlt eg bocp nicht an Wirten mit nur rieten ober gar nur breieit. \u00a9ie meift elf\u00ab, aber auch Zebnglieberigeu pbler f\u00dcmmeu giuar alle in ber geftredten \u00a9orrn \u00fcberein unb .[tub in ber \u00a9egel fabeuf\u00f6rmig, eg fommen iubeffett and) au ber \u00a9pi^e rerbidte, infolge be\u00a7 langen \u00a9rmtbgliebeg gebrochen erfcheineube unb meitere Ab\u00e4nberuugeu aller Art in biefen beftimmteu \u00a9reuzeit rou \u00a9bfcpoit ber K\u00f6rper linear, im Allgemeinen langgeftredt genannt merben mu\u00df, fo fhtben fiep bod; formen, bei beiten am reeptedigen rorbereit \u00a9peile ber Hinterleib mie ein cplhtbrifepcr \u00a9cpmanz anftpt, formen, melcpe ron fpiitbelf\u00f6rmigem Umriffe, anbere, bie an bie langhalfigeit Sauff\u00e4fer mahnen, neben rollfommeit malzigen rollfommen ptattgebr\u00fcdte. \u00a9ine faft zeicpnuugglofe, b\u00fcftere ober fepmuzig gelbe F\u00e4rbung, maept ttnfere meifteit ^eimifcpiert neben ber geringen \u00a9r\u00f6\u00dfe zu unfdpeinbareit \u00a9pieren, Qe\u00fcoiffe tropifepe Arten zeiepnet fcpoit mepr ein lebhafter \u00a9tetadglauz aug. \u00a9te meifteit leben am \u00a9rbboben unb z*rar gefelltg unter faulenbeit \u00a9toffeit, riete im \u00fcftift, au Aag, iit polzigeit \u00a9cpm\u00e4minen nub fcpuetl rerg\u00e4nglicpeit tilgen, unter \u00a9aumriube, ober an fans bigeit \u00a9teilen in \u00a9emeinfepaft rieter Sauff\u00e4fer, mit beneit zitfammeit fie bann bei pl\u00f6plidieit Ueberfcpmemmuitgeit bag Soog ber \u00a9epiffbriiepigen tpeilen unb iit Sagen rerfept merbeit, bie mir bei ber allgemeinen \u00a9cpilberuug fr\u00fcper anbeuteten nnb bnrd) ein \u00a9ilb zu rerauf(pauiid)eit fuditeu. \u00a9emiffe Arten bemopuen Ameifenfolonieit unb leben augfcplie\u00dflidi in biefen (z. \u00a9. Lomechusa), einige meitige finben feinen SBoplgefallett an ben feuchten, SJtober uttb \u00a9ermefung haucpeubeit Aufeutpaltgorteu unb fepeiueu einen \u00e4ftpetifeperen \u00a9inn zu bemeifeu, inbem fie fiep auf \u00a9lumen umpertreibeit unb bereit \u00a9aft teden. Sut \u00a9ounenfepeht merben bie meifteit fepr lebenbig unb","page":52},{"file":"p0053.txt","language":"de","ocr_de":"Staphylinus caesareus. Ocypus olens. Oxyporus rufus,\n53\nfliegen gern umher, bie gr\u00f6\u00dferen Urten aud) ent fcf)\u00f6lten \u00a9ommerubenbeu. 3hi*e Staprung. be|tel)t auS bermefenbeit \u00a9foffeit beS 5\u00dff\u00a3cingen- unb ShictmeicheS, aber audj auS lebeuben gieren. \u00a9im gelne \u00a9attungeu unb Sfrten bieten baS bet K\u00e4fern ^\u00f6d^ft feltene Auftreten bon einem ober gmei Siebenaugen auf bem \u00a9Reitel, unb nod) merbm\u00fcrbiger ift bie tteuerbingS bon \u00a9cpi\u00f6bte gemalte Seobad)tuug born Meubiggeb\u00e4rett einiger \u00a9\u00fcbameribatter ber \u00a9attungeu SpiracMha unb Corotoca.\nSie Sarbeit ber <Stap^t)Xinen gleichen barum ben bolltommeneu 3ufe^ten me\u00efjr als anbere, io eil biefe felbft etmaS Sarbena^nU^e\u00eb in \u00a9olge ihrer b\u00fcrgen, gu \u00fcberfehenben \u00a9l\u00fcgelbechen unb be\u00eb geftveeften K\u00f6rperbaues an ftd) laben. Sei ben meuigen, bie man hennt, ftnb hier- bis f\u00fcnf? g lieb \u00e9rig\u00e9 \u00a9ilpler, ein bis fedjS S\u00dfunbtaugen jeberfeitS, b\u00fcrge f\u00fcnfglieberige, in eine Kralle auSlaufenbe \u00a9\u00fc\u00a7e, unb gmei geglieberte \u00a9riffei am ^iuterleibSenbe, beffen Sifter a\u00efs Stadjfdjieber heraustreten bann, oorgefunben morben. Sie ber gr\u00f6\u00a7ereu Slrten gehen anberen Sarbeu naep unb taffen fiep mit \u00a9leifd) f\u00fcttern, meint man fie ergiepen mill.\nStad| bem \u00a9efagten mirb eS ftplecpterbingS unm\u00f6glich, amp nur amt\u00e4pernb einen Ueberblid \u00fcber bie Familie gu geben, fonbern mir muffen unS mit ioenigen Wirten begn\u00fcgen unb f\u00fcpren barum unferett Sefern in SBilb unb SBort oor einen ber gemeinften unb gr\u00f6\u00dferen, ber fiel borgugSmeife tu S\u00f6\u00e4lbern ftnbet unb hier mieber unter \u00e4hnlichen Serp\u00e4ltitiffeu mie bie \u00a9alofomeit. 'Sbfcpon ber Staphylinus caesareus fiep gmifdjett bem biirren Sattbe aufgupalten pflegt, pabe id) ipn boep au \u00a9teilen, bie er ftarb beo\u00f6lbert, auch bon \u00a9ichenb\u00fcfthen gebiopft, mo er entfliehen auf Staub au\u00ebgept. \u00a9cp ertappte tpu gmar nie bei ber Spat, eben tecil ich auf anbere Singe achtete unb i|m gar beitte Slufmerbfambeit meiter fcpenbte, inbe\u00a7 b\u00fcrfte biefer eben erm\u00e4hnte Umftanb unb bie (Erfahrungen S3 ou cp\u00e9\u2019S, m etch er mehrere Farben anberer Slrten mit staphyimus ca6-\u00a9Ieifdj ergog, baf\u00fcr fpveepen, ba\u00a7 bie Kttrgfl\u00fcgler ni\u00e4)t attSfd^lie^lid) bonfauleubeu \u00a9toffeit ftd) n\u00e4hren, mie bon SJtancpen behauptet mirb. Sie hteiueren, metdhe bie SDtajorit\u00e4t in ber \u00a9amiti\u00e9 bilben, m\u00f6gen eS tpun, bie gr\u00f6\u00dferen Slrteit ftnb St\u00e4uber, fo gut mie bie gro\u00dfen SlattmeSpen, melche baburd) bietmehr ihren \u00a9amiliencparalter berleugnen als eine \u00a9tapppline. Unfere Strt tr\u00e4gt fiep fdjmarg, au Kopf unb Sporar erggr\u00fctt, \u00a9\u00fcpler, bie behaarten Seine unb \u00a9t\u00fcgetbecbeu braunrot!, bie geifert \u00a9lede am ^interleibe unb bie lichten \u00a9teilen am ^rotporax entftehen burd) golbgelbe $aare. Siefe Slrt mirb mit bem noch gemeiuevett St. erythropterus h\u00e4ufig bermechfelt, nnterfcheibet ftd) aber entfcfjiebeu bon ipm bitrcb ben golbigen \u00a7interranb beS \u00a3al\u00ebfcpilbeS unb fr\u00e4ftigere \u00a9orm; bei bem gulept genannten bleibt baS \u00a3a\u00ef\u00ebfd)ilb einfarbig fepmarg. 2HS \u00a9baratter ber gangen \u00a9attuug, bie noch mehrere jtattlidhe, ftarb behaarte Slrteu aufgumeifen hat, beachte man bie geraben, am Sorberranbe ber \u00a9tint entfpvingenben \u00a9iihter, bie br\u00e4ftigen, fichelf\u00f6rmig gebogenen unb perauStretenben Kinttbadeit, ben gmeilappigen Untertiefer mit faben= f\u00f6rmigen, bie Sappen meit \u00fcberragenben Saftern, bie h\u00e4utige, auSgeraubete Bunge w\u00fc teberartigen, fdhmaten, etmaS l\u00e4ngeren Stebeitgungen, ben geruubet bieredigett Kopf, fo breit, ober etmaS breiter als baS hinten gerunbete, born gerababgeftupte ^alSfcpilb, mit melcpem er burep eine gapfenartige Sereitgung biefeS in Serbinbung fiept, bie an ber \u00a9pipe abgerunbeten ober fdjr\u00e4g nach innen abgefiupten \u00a9l\u00fcgelbecfen, bie ermeiterten fp\u00fcften ber oorberften, fomie enbtid) bie bon einanber abftepenben ber mittelften Seine.\nSer Ocypus olens bon rnattfdjmarger \u00a9arbe, gleicher K\u00f6rpergeftalt, aber etmaS breiter, geh\u00f6rt gu ben menigett peimifepen SCrten, melche \u00fcber einen Boll lang merbeit. Sie \u00a9attung nnterfcheibet ftd) bon ber h\u00f6rigen nur burd) bie einanber fehl* naheftehenbeit Jp\u00fcfteit ber SJtittelbeine.\n\u00a9rimmig nimmt ftd) aus burd) feine gemaltigen, \u00fcbereittanbergreifenben, mtgeg\u00e4hnten \u00a9re\u00a7; gangen ber in Sobifteu lebeube Oxyporus rufus, an melcpem mir noch allerlei \u00a9igenth\u00fcmlidhbeiten mahritehmeu b\u00f6nitett. Sie beulenf\u00f6rmigen \u00a9\u00fchler fteheu auf einem langen Shtrgelgliebe, errekpen tropbem aber niept Kopfesl\u00e4nge. Seit Unterbiefer fepen gmei bebartete Sabett gufammeit, eine","page":53},{"file":"p0054.txt","language":"de","ocr_de":"54\n\u00a9te $\u00fcfer. ^urgfl\u00fcgler. i\u00dffelapftben.\nfornige aufjerc unb h\u00e4utige innere, unb fabenf\u00f6rmige \u00a9after. \u00a9ie h\u00e4utige Bunge tfeilt fxc^ in gtx>ei fpife Wappen, unb falbmoubf\u00f6rmige \u00a9lieber enbeit bie gu i\u00a3>r geh\u00f6rigen \u00a9after. \u00a9ie \u00a9eine, bereu mittelfte non einanber abftefen, djarafterifiren b\u00fcnue \u00a9arfen mit langem f\u00fcnften \u00a9liebe, fo lang mie bie nier oorfergefenbctt gufammeit. \u00a9er gl\u00e4ngenbfcfwarge Kopf ift gr\u00f6\u00dfer unb breiter aB baS furge, finten oer fcf malerte, rotfgl\u00e4ngeube ^at\u00f6fdjtlb. \u00a9ie gl\u00fcgelbeden ftnb f\u00fciger, als gufammeit breit, f inten mit gernubetem 2lufj ettWinM, an ber Saft mit tiefem S\u00e4ngSftreifen ausger\u00fcstet. 3>fre fcfwarge \u00a9runbfarbe wirb burd) einen grofeit rotfeit \u00a9cfulterfled, ber bis gur Stitte ferab; reidjt nub ooit ba in geraber \u00c2\u00fcnie ttad) bem \u00a9cfilbdjen fin abfcfneibet, 51t einem grofeu \u00a9feil oerbr\u00e4ngt. \u00a9after, Seine mit SuSfcfluf; if rer \u00a9B\u00fcrgel, g\u00fcflerbaftS unb ber au ben \u00a9eiten ftarf aufgebogeue Hinterleib mit 2tuSfd)luf feiner fcfWargeit \u00a9fife faben gleidje giegelrotfe F\u00e4rbung. \u00a9ieS fdjmttde \u00a9fier erreicht bis f\u00fcnf Sittieu S\u00e4uge.\n\u00a9ine fcflaufe, luftige \u00a9efe\u00fcfcfaft, bie fid) am liebften im \u00a9eb\u00fcfcf an \u00a9Baffer auffalt unb burd) rotfe uub metadifcf blaue f\u00e4rben auSgeitfnet, gef\u00f6rt ber \u00a9attung Paederus an. Stau erfenut bie Srten an bem gweilappigeit oorlefteu gufgliebe, etwas erweiterten \u00a9arfen ber Sorber; beine, an ben fegelf\u00f6rmigen Hinterf\u00fcften, ber nid)t auSgeranbeten Oberlippe,- bem fphtbelf\u00f6rmigen \u00a9nbgliebe ber Sippen;, fefr flehten, abgefiuften ber Kiefertafter. \u00a9er Kopf ftft mit b\u00fcnnem H\u00e4lfe an bem rmtblicfen, meift fugelig gew\u00f6lbten gkotforar, beffen Suftl\u00f6djer burd) bie \u00a9pimeren bebedt Werben, \u00a9er gefl\u00fcgelte P. riparius tr\u00e4gt fi(f fd)Watg; ftaflblau ftnb bie Bl\u00fcgel; beden, giegelrotf ^\u00dfrotforar, Stittelbruft, Seine unb bie oier elften \u00a9egmeitte beS Hinterleibes; er Wirb brei bis oier Stttien taug unb finbet fid) \u00fcberall in gro\u00dfen Stengen.\nUnter faft \u00e4fulitfen Serf\u00e4ltniffeu, febod) mefr baS greie fanbiger pufufer auffucfenb, leben bie gefefligen Stenus-5'lrteu. \u00a9ie fcf Wad) gefeitlten fjf\u00fcfler eutfpringen gwifcfen ben ftarf glofenb'ett Sugen; burcf biefe Wirb ber Kopf breiter als baS Waldige, in ber Stitte Wenig angefcftoollene HalSfcfilb, aber faum fo breit, Wie bie faft guabratifdfen, au ben \u00a9den gerunbeten gliigelbedeu. \u00a9er Hinterleib ift lineal, meift brefrunb, baS Kinn breiedig unb bie Bnnge gWeilappig, Hinterf\u00fcften fegeif\u00f6rmig unb bie Suftt\u00f6djer beS S\u00dfrotfora* gleichfalls nicft ftcftbar. \u00a9S ftnb alle bid)tpnnftirte, feinbefaarte, fd)Warge Srten. \u00a9er Stenus biguttatus, fdjw\u00e4rglicf ergfarben, bicft unb tief puuftirt uub fein Weif? befaart, geicfuet ftcf burcf ein rotfgelbeS $led auf feber gliigeh bede, au ber SafiS gelbe \u00a9after unb bie einfacfeu, nicft gweilappigeit oorleften \u00a9arfenglieber auS; feilte S\u00e4nge betr\u00e4gt nur gWei Siniett.\nOmalium gef\u00f6rt gu ben \u00a9attnngen, Wetcfe gWei ^unftaugeit auf bem \u00a9cfeitel auSgeidjiteu. Uitgeg\u00e4fute Obertiefer, oerl\u00e4ngerteS \u00a9ubglieb ber Kiefertafter, feingebornte \u00a9cfienen uub oert\u00fcrgte oier erfte \u00a9arfenglieber mtterfcfeiben fte oou ber fefr nafe ftefenben Anthophagus. \u00a9ie \u00a7\u00fcfler Oerbideit fid) aEitt\u00e4lig nach ber \u00a9pipe, unb bie gl\u00fcgelbeden reid)eit \u00fcber bie \u00a9B\u00fcrgel beS Hinter; teibeS. \u00a9aS gl\u00e4ttgeub fd)Warge 0. rivulare mit gelbbraunen \u00a9edfcfilbeit, gelben Seinen uub ebenfo gef\u00e4rbter pflerwurgel, mit bicft punftirtem, burcf gWei t\u00e4ngli\u00fc)c, gefd)Wungeue \u00a9rubeu auSgegeicfnetem ^rotforar, lebt unter Saumriube, finbet ficf f\u00e4ufig auf ^flaugeu unb erreicht eben; falls nur eine S\u00e4uge Oon gWet Sinien.\n\u00a9ie ftebente g\u00e4milie, bie f\u00dffelapfiben (Pselaphidae), wingige, aber mand)e intereffante (\u00a9eite barbietenbc K\u00e4ferdjen, bie unter StooS, feucftent Saitbe, Sauntrinbc, \u00a9teineu uub \u2014 gwifcfen \u00a9Xmeifeit oerborgen leben, fchliegert ftcf ben \u00a9tapfplinen eng an, Weil attcf bei ifnen bie ginget beden oiel gu furg ftnb, um ben Hinterleib in feiner gr\u00f6\u00dferen SluSbefnnng bebeden gu t\u00f6nueu, trofbem wirb gwifcfen ifnen unb fenen eine SerWecffeluug unm\u00f6glicf. \u00a9ie ^felapfiben, gebrungen in ifrer K\u00f6rperform, meift am breiteften gegen bie \u00a9pipe beS Hinterleibes fin, befifen burcf aus nicft bie g\u00e4figteit, biefeu emporgurtcfteu ober irgeubwie gu bewegen, Worin bie \u00a9tapfp-","page":54},{"file":"p0055.txt","language":"de","ocr_de":"Pselaphus Heisei. Bryaxis sanguinea. (Selber ^eulenl\u00e4fer.\n55\nlinen gerabe ftarl.fiub, beim bie f\u00fcnf S\u00e4nge, weihe ihn gufammenfefcen, ftnb feft mit einanbev Oer; wadjfen. \u00a9af\u00fcr entfh\u00e4bigen fie fth burh bie ftetige SEeWeguug ihrer in bei* Sieget leuteuf\u00f6mtigeit, perlfhnurarttgeit W\u00fchler unb ber ein; bi\u00ea oierglieberigen Utefertafier, welche ben nteiften lang att\u00e9> bem EJtuube herau^h\u00e4ugen. ^nt \u00a9egenfah bagu bleiben bie ein; bt\u00e9 gWeigliebettgeit Sibbentafter fe^r lurg. Von ben beibeit h\u00e4utigen Sabbat bed Itnterlieferd Wirb bei* \u00e4u\u00dfere bebeutenb gr\u00f6\u00dfer aid ber innere. Sin ben Warfen g\u00e4ljlt man h\u00f6<hftcnd brei \u00a9lieber unb biefe manchmal laum, eine ober gwei flauen am lebten. \u00a9ed Slbettbd fliegen bie Slrten umher, Welche ihre \u00a9rifteng nic^t an bie Slmeifen geln\u00fcbft haben. \u00a9ie Sar\u00f6en leimt man noch nicht $\u00e4fer bagegen and allen \u00a9rbtt)eilen, nur nicht and Slfien, wo fie febenfalls auch nicht fehlen, oon ben \u00a9ammlern bisher aber iiberfehen w\u00fcrben, ba man in ben au\u00dferenrob\u00e4ifheit S\u00e4ubern immer guerft nach ben gr\u00f6\u00dferen, augenf\u00e4lligeren formen greift, aid nah f\u00b0 unfheinbaren oerftedten, nur burhfhttittlih eine Sinie meffeuben SC^icrd^cn.\n\u00a9er Pselaphus Heisei^ geh\u00f6rt gu feiten lleinen, iit \u00a9eutfhtanb nicht feltenen E\u00f6efeu. \u00a9eine langen elfglieberigen W\u00fchler ftf$en auf einem, burh eilte EJtittelfurdje geteilten \u00a9tirnh\u00f6der unb befommeit nah ber \u00a9bttw p immer l\u00e4ngere unb bicfere \u00a9lieber. Shttett tommen faft an S\u00e4uge g\u00efeih bie attd oier \u00a9liebem gufammengefehten, leulenf\u00f6rmig enbenben ^iefertafter. \u00a9ad &Hnu oerengt fth am \u00a9runbe nnb buhtet fth an ber \u00a9bhe gWeintal leiht aud. \u00a9ad Walgige, in ber \u00dcDiitte fanft erweiterte Haldfhtlb ift l\u00e4nger aid breit, unb niht breiter aid ber $ebf, ohne Duereiit; bruct an feiner E\u00f6urgel. \u00a9ie hinten gefisten gl\u00fcgelbedeit erweitern fth altm\u00e4lig ooit oorn nad> hinten, ftitb neben ber Siaht jeberfeitd mit einer tiefen $urhe Oerfehen unb mit feinen \u00a9treifheu auf bem Et\u00fcden, \u00a9er ebenfo breite, hinten gerunbete unb oben polfterartig gew\u00f6lbte, beim SDt\u00e4nnhen flahere Hinterleib ragt faft um ihre S\u00e4nge \u00fcber fie hinauf; beim eben genannten \u00a9efhleht f\u00e4llt bie Vetbidung ber \u00fcberhaupt biden \u00a9henlel an ben Vorberbeiiten noch mehr in bie Singen, \u00a9ie \u00a9arfeit aller g\u00fc\u00dfe enben in eine \u00aetaue unb erreichen im gWeiten \u00a9liebe ihre gr\u00f6\u00dfte S\u00e4uge. \u00a9ad \u00a9hierher gl\u00e4nzt \u00fcber unb \u00fcber roftroth unb Wirb oon \u00e4u\u00dferft garten, grauen H\u00e4rhen bebedt.\nS3ei Bryaxis' ift bie Settle ber entfernt ftehenben unb unter ber \u00a9tirnleifte eiugef\u00fcgten f\u00fchlet* geftredt, bad lurge, britte ^iefertafterglieb lugelig, bad oierte ooal ober fbiubelf\u00f6rmig. Sind; hier haben bie b\u00fcuneit, btdfhenleligeit Seine nur eine Platte, \u00a9ie gemeine Bryaxis sanguinea, gl\u00e4ugenb fdjwarg, mit rothen gl\u00fcgelbedeit, hat ein lugetiged J^a\u00ef\u00ebfd^ilb mit brei, burh eine furche oerbunbeiteit \u00a9r\u00fcbhen. Stod) eine Slngaht non \u00a9attungerufhtiefit fth ber langf\u00fchlerigen \u00a9rubbe mit gehn bid elf \u00a9liebem an, bagegen hat eine g Weite h\u00f6hfteud ihrer feh*> unb mbiment\u00e4re f\u00f6'iefertafter. \u00a9al)in geh\u00f6rt ber hier abgebilbete gelbe \u00aeeuten!\u00e4fer (Claviger testaceus). Unfere fhematifhe Vergr\u00f6\u00dferung l\u00e4\u00dft bie Umriffe erlernten, Wie fte allen Familien; gliedern eigen; gu feinen hnralteriftifhen EJierltnaleit geh\u00f6ren: ber EJiattgel ber Singen, faltenartige Hintereden ber gufamntengeWadjfeneu gl\u00fcgelbedeit, an beneit ein Hnarb\u00fcfhel fteht, unb eine tiefe \u00a9ruhe auf bem Et\u00fcden ber HinterleibdWurgel. Sin ben einllauigen \u00a9arfen ftnb bie beibeit erften \u00a9lieber fo lurg, ba\u00df matt fte tauge \u00fcberfeinen hnt. \u00a9er am meifteit gl\u00e4ngenbe Hinter; leib, ba ihm nur an ber \u00a9bii?e bie Sehaantitg bed \u00fcbrigen ^\u00f6rper\u00e4 gulommt, erfheint faft lugelig, hnt au beit \u00a9eiten eilten feinen Etanb unb l\u00e4\u00dft nur am SSauhe bie f\u00fcnf ihn gttfammenfe|enbeit Etiitge erlernten. \u00a9ad ER\u00e4unheit unterfheibet mau bout SBetbhen burh einen kleineren S\u00fcffn an ber ^nnenfeite oon \u00a9heulet unb \u00a9hielten ber E\u00fcittetbeiue. \u00a9er ^euleul\u00e4fer lebt unter \u00a9teinen in beit Stefiern ber gelben Slmeifen, bie ihn Wie ihre eigenen ^tthbrn erfaffen unb in ba\u00ea innere be\u00ea Saue\u00ea tragen, wenn er burd) Slufhebeit be\u00bb \u00a9teine\u00ea in feiner \u00a9berfl\u00e4he erfhloffen unb bie Hftrt^orbuung ber \u00a9hi\u00dfre geft\u00f6rt^Wirb. beutet biefev 3U3 auf eilt intime\u00ea Verh\u00e4ltni\u00df gWifheit beibeit hitt, ttnb forgf\u00e4ltige Seobaddungen haben biefe^ atth itt aubereit Segiehuitgeit beft\u00e4tigt. Defter, Wenn eilte\n(Selber \u00c4eulenlafer (Clayiger testaceus).","page":55},{"file":"p0056.txt","language":"de","ocr_de":"56\n\u00a9ie Hafer. Sla\u00ealafer.\nSCmeife auf tpren \u00a9efdf\u00e2ft\u00ealnegeit einem Heuienf\u00e4fer Begegnet, Bereit mehrere au oerfdpiebcneit \u00a9te\u00fceu be\u00ea Saue\u00a7 gtnifcpen ipuen umpexdrtecpeu, ober in beit \u00a9\u00e4ugen [till fipett, beledt fie ii>n auf bem fR\u00fcden unter fortlo\u00e4prenben Siebfofuugeit mit ben g\u00fcplerit, inelcpe ber H\u00e4fer burd) bie feinigen erloiebert, oor altem aber if e\u00e9> jener |jaarb\u00fcfcpet, loekpen fie mehrere 9Jtal iit ben SJlttnb nimmt, um iptt au\u00eagufaugett. \u00a9ie Slnteifett iprerfeib\u00bb bleiben nitpt unerlenntlicp f\u00fcr ben empfangenen \u00a9ettu\u00df. Jpat ftep eine gef\u00e4ttigt, fo tpei\u00eft fie bem blinbeit Heuienf\u00e4fer baron mit* ^Begegnet fie einem uttb er ergebt beit Hopf gegen fie, fo finbet bie getn\u00f6pnlicpe ^Begr\u00fc\u00dfung, ba\u00e4 gegenfeitige Setafien mit ben g\u00fcplerit ftatt, fcbann fiiffeit fiep beibe, um fo gu fageit, nnb bie Slmeife l\u00e4\u00dft aus? iprettt SJhinbe \u00a9aft oott bem H\u00e4fer aufledeit. \u00a9iefe g\u00fctteruug bauert ad)t br\u00a7 geptt \u00a9efuubeit nnb eubet bamit, baff jebe\u00e4 burd) 3lu3 5 ttitb \u00a9ingiepeit bei\u2019 \u00a9peile feilte\u00bb SUhtubeS fid) biefen loifdjt nnb ben SBeg bann loeiter fortfept. SBunberbar! \u00a9ie Heuienf\u00e4fer finb einzig nnb allein auf gelnifje Slmeifenavteit attgeloiefen, ineldje \u00efeptere fie au3 angeborenem \u00a9riebe nnb au\u00a3 \u00a9auf; barfeit f\u00fcr gelnifje \u00a9eu\u00fcffe ab\u00bb ipre Pfleglinge lieben, fcpnpen, ern\u00e4hren ; fie, bie Hafer, burd) ben \u00e4ftangel ber Singen nnb ginget pilflofer ab\u00bb aitbere, f\u00f6niteit eben nur in Slmeifenueftent leben, Inofelbft fie fid) fortpflangen nnb fterben, opue fie je oerlaffett gu pabeu. \u00a9\u00dfer p\u00e4tte fold)e Proben aufopfernber greimbfcpaft bei bifftgen kneifen, Verborgen unter \u00a9teilten gefitcpt?\nUnter Uebergepung ber fleiiteit \u00a9cpbnt\u00e4niben, inebpe ftd) pauptf\u00e4cpticp nur burd) ipre gliigef; lofigfeit oott ben oorigen itiiterfd)eiben, in H\u00f6rpertradjt, 2ebem\u00bbineife mit ipuen nbereinftimmeit nnb Oorgug\u00ealneife in iprett nttgef\u00e4pr 90 Slrteit Slmeifettfreunbe gu fein fd)eiiten, loenbeit loir uio\u00bb gu nnferer ad)teu Familie, beu Sla\u00eaf\u00e2fent (Silphidae ober Silphales). Serfdjieben in \u00a9r\u00f6\u00dfe uttb H\u00f6rperbatt, l\u00e4\u00dft fid) iit ber allgemeinen \u00a9cpilberung omt ipuen nur am\u00bbfagett, ba\u00df bie gelo\u00f6pnlid) elfglieberigeit g\u00fcpler fiep allm\u00e4tig gegen bie \u00a9pipe pin oerbicfeu ober bafelbft einen fcparf abge; fepten \u00a9nbfnopf tragen, beibe Uuterfieferlappen bentlid) uitterfd)eibbar, poruig ober p\u00e4ntig ftnb, bie 3unge gineilappig, uttb bie f\u00c7\u00ef\u00fcgelbec\u00efeit meift bb\u00bb gut* \u00a7inter\u00efeib\u00eafpipe reicpen. \u00a9itrdj bie frei perau\u00e4tretenben, fegelf\u00f6rmigeit l\u00fcften ber nier oorbereit Seilte uttb fed)3 frei belneglicpeit Saudp ringe unterfcpeiben fie fiep oott aUet; anberett pentameren H\u00e4fertt mit fenleitf\u00f6rmigeit g\u00fcplp\u00f6rnent. \u00a9ie fittbett fiep f\u00e4mmtlicp att \u00a9pierle\u00fcpen ein, fei cj\u00bb, um felbft baoott gu gepren, fei e\u00a9 um ipre (gier att biefelbett gn legett, nnb beftpeit af\u00f4 Sla\u00eafrenttbe bie (gigenfd)aft, einen ftiufenbeu \u00a9aft an\u00ea bem Sifter ober bettt SJlaute ober am\u00bb beibett gugleicp oott fiep gtt geben, menu mau fie aufa\u00dft. gu \u00a9rntangelung jener Sederbiffen gepen fte auep fauleubeu Pflangenftoffeit naep ober greifen lebenbe gnfeften &n, ipm3 \u00a9leicpeit nid)t Oerfcponeub. gpve Seineguitgeu finb flinf nnb ipr \u00a9enup\u00eaftnn entfd)ieben fepr eutmidelt; beim au\u00a3 ineiter gerne fotunten fte, burd) benfelbeit geleitet, perbeigeflogen, Ino ein tobter S\u00f6gel, ein oereubete\u00ea Hauittcpeu, ein \u00dcRaullnurf u. a. ipren i\u00dfer-loefutig\u00e4proge\u00df beginnen. \u00e4ftatt fennt gegen breipnubert Slrten, ineldpe \u00fcberall auf ber (grbe oertpeilt finb, itt ber gem\u00e4\u00dfigten 3\u00b0Ke \u00fcber am gaplreicpfteit oertreten gu fein fdjeinen. \u00a9ie Samen ftimmen in ber Sebeit\u00ealoeife \u00fcbereilt, unter ftep uttb mit bett H\u00e4fertt, aber niept, mie ftep bei ber Serfcptebenpeit biefer erinarten l\u00e4\u00dft, in beit \u00e4u\u00dferen gormen, barntn inerben mir auf fte bei ben eingeltteit \u00a9attungen gur\u00fcdfommeu.\n\u00a9er gemeine \u00a9ebtengr\u00e4ber (Necroptorus vespillo) pat mit feinen etlna Oiergig \u00a9attung\u00ea; genoffen, non inelcpen bie meifien in (guropa nnb Slorbamerila leben, fotgenbe SDlerlmale gemein, \u00a9ie nier lepteit ber geptt g\u00fcplerglieber bilbett einen lugeligen Httopf. \u00a9er gro\u00dfe, pinteit paf\u00e2j artig nerengte Hopf budt fttp gum \u00eepeil unter ba\u00ea faft Irei\u00earnnbe, breitranbige ^al\u00eafcpilb. \u00a9ie gefiupteit glitgelbeden laffett bie brei lepteu Seibelglteber frei, \u00a9ie fr\u00e4ftigeit Seine, bereu","page":56},{"file":"p0057.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9enteilter \u00a9obtengr\u00e4ber.\n57\nfyintevfte au<? queren, gufammenftoffeiiben \u00a7\u00fcften entfpriitgeu, getanen ftd) burd) au ber (Sfnjje ftarf erweiterte (Sdjjeiten au\u00a3>, uub beim \u00e4Mnndfen oerbreitent ftd) bie oier elften \u00a9arfenglteber ber Berber; uub Eftittelbeine. \u00a9ou beit Wattig eubenben Haftern \u00fcbertreffen bie ber tiefer feue ber Sippe bebeutenb au S\u00e4nge, \u00a9en abgebilbeten djaraftetijtreit gebogene Ijiitterfdjiene\u00bb, ein golbgelb behaarter 5prott>orar, gelber g\u00fcplerl\u00fcopf, gWei orangefarbene \u00a9inben ber gl\u00fcgelbeden nnb fdjwarge \u00a9runbfarbe.\n2Bo ein 2la3 liegt, finbet er fidj ein, wenn man iljit anc^ foufl wenig gu fei) en befommt alt? oorperrfcpeitb n\u00e4cptlidjel? \u00a9t)ier. 9Jtit bemfelbeit \u00a9efurnrn, we\u00efdje\u00ea and) bie fjorntffen oerurfadjeit, tommt er perbeige: flogen nnb gibt babei beit gl\u00fcgelbeden eine gang eigentp\u00fcutlicpe (Stellung.\n\u00a9iefelben flauen fid) n\u00e4iitlidj Doit r\u00e9cit\u00e9 nnb linf\u00f4 in bie fp\u00f6be, lepreu bie ^tmenfeite nad^ au\u00dfen nnb ftepeit, ftd) mit beit \u00a9ujgenr\u00e4nberit ber\u00fcprenb, badpartig \u00fcber bem 9Hiden. 2ln bem (Sdpauplaf) iprer \u00a9paten aitgelaugt, muftert bie Heilte \u00a9efeUfcpaft, m beim aus> bem einen Werben gWei, brei, bi\u00eb fedp<\u00a7 <St\u00fcd \u2014 bie gu begrabenbe Seidje nnb beit \u00a9oben, Welker fid) itidpt immer bagu eignet, ginbett bie \u00a9piere Sllle\u00ea in \u00a9rbnuitg, fo fdpiebeu fie fid) iit geh\u00f6riger \u00a9ntfernung ooit eiitanber, nm ftdj nid)t tit beit \u00a9\u00dfeg gu lommett, unter jene, fcparrett bie \u00a9rbe mit ben \u00a9eilten unter ftd) weg itad^ hinten, ba\u00df fie ring\u00ea perum einen \u00a93aH um beit aCCnt\u00e4lig burd) feine (Sdpwere einfinfettbett \u00a9iaulwurf, ben Wir beifpiel\u00eaWeife auuepmen Wollen, bilbet. \u00a9er\u00e4tp bie Slrbeit irgeitbWo in (Stodeu, bleibt ein \u00a9peil, Wie ba\u00ea beinahe nicpt aubert? m\u00f6glicp, gegen anbere gnr\u00fccf, fo erfd)eint biefer unb fetter Slrbeiter au ber Oberfl\u00e4cpe, betrad)tet fid),\n\u00a3opf unb g\u00fcpler beb\u00e4dfig emporpebenb, Wie ein (Sadpoerfl\u00e4ubiger oott alleit (Seiten bie wtberfp\u00e4itftige partie, nnb e\u00ea w\u00e4prt nicpt lange, fo fiept matt and) biefe allm\u00e4lig pinabftitfeu; benit bie Kr\u00e4fte aller oer; einigten fidp nun an btefem f\u00fcnfte. \u00a93 ift tanin glaublidp, iit wie turger geit biefe \u00a9piere ipre 2lrbeit fo f\u00f6rbern, ba\u00df halb ber gauge DJ\u00efait\u00efwurf Doit ber \u00a9berfl\u00e4dpe oerfdpwuuben ift, nur uod) ein Heiner \u00a9rbp\u00fcgel bie (SteEe anbeutet, wo er lag uub gule^t and) biefe ftd) ebnet, gu redpt loderem \u00a9oben oerfenteu fie bie Seidpen einen falben, fa einen gangen gu\u00a7 tief, \u00a9er um bie \u00a9otanit unb \u00a9etonomie oieE fad) oerbiente \u00a9lebitfdp pat feiner geit biefe SMferbegr\u00e4buiffe lange xtttb oft beobadptet uub tpeilt uit3 mit, ba\u00a7 iprer oier in f\u00fcitfgig \u00a9agen gWei SDtautW\u00fcrfe, oier gr\u00f6fdpe, brei Heine \u00a9\u00f6gel, gWei \u00a9ra\u00eap\u00fcpfer, bie (Singeweibe eine\u00ea gifdje\u00ea unb gWei (Stiiden fftinblleber begruben, \u00a9\u00f6ogu fold)e fftiiprigfeit, fold)e (Sile? \u00a9en unoerit\u00fcitftigeu \u00a9efdp\u00f6pfeit fagt e\u00ea ber \u201eguftinft\", jener Etatur; trieb, ber un\u00ea S\u00dfttnber \u00fcber \u00a9Ember erbliden l\u00e4\u00a7t, Weint Wir il)it in feilten oerfdjiebenartigfteit \u00a9eufjerungen betrad)ten. \u00a9aff inbeffen oft mepr al\u00ea biefer 3\u00a9atitrtrieb im (Spiele fei, ein wirtlidje\u00ea fftadpbenfeit, beweift folgenbe \u00a9patfadpe: \u00a9obtengr\u00e4ber, beiten man ein 2fa3 fdjWebenb \u00fcber betr\u00fcbe an einen gaben pingep\u00e4ngt patte, We\u00fcper au einem (Stabe befeftigt war, bradfjtett biefeit gu galle, nacpbem fte fid) \u00fcbergeugt Ratten, baff fie auf geW\u00f6pitlicpe \u00a9Seife am \u00a9afc iiid)t\u00bb.au3= ricpten tonnten. (Sie Wiffeit, um gur \u00a9eaittWortung ber aufgeworfenen grage \" gur\u00fcdguiommeit, recpt Wopl, ba\u00a7 t^nen anbere i\u00a7re\u00e4 \u00a9leiden, Sla^l\u00e4fer betriebener @ef(|ied)ter, befonber\u00ea attdb) groge (Sdjmei\u00dffiiegeit, guoorlommen tonnten, unb um ifyrer \u00a9rut in g\u00e4rtlid)er gitrforge Ijinreidjenbe Eta^rnng unb befte\u00ea \u00a9ebenen gu fidjent, bartint ftreitgen fie i\u00efjre Kr\u00e4fte \u00fcber bie fDta^eu au; benit nidjt um ftd) eilten Sederbiffen gu oerWal)ren, wie ber gef\u00e4ttigte \u00a7uitb, Weld)er eilten ^noc|eit oerftedt, begraben fie ba\u00ea 2\u00a3ai, fonbertt um i^re (gier baran gu legen; al\u00ea greffer finbet man fie mit allerlei aitberen K\u00e4fern, beit gleidtj lt\u00e4^er gu erW\u00e4ljitenbeit (Sil\u00dfl)eit, @taf)f)t)liiteit, \u00a9tiftt\u00e4fent unb Wie fie alle Ijeifjen m\u00f6gen, unter gr\u00f6\u00dferen, unbegrabenen liefern, weld)e allm\u00e4lig bi3 auf bie\nx\nSat\u00fce be\u00ea $obtengr\u00e4ber\u00a7.\n\u00a9emetner Sobtengr\u00e4fier (Necro-phorus vespillo).","page":57},{"file":"p0058.txt","language":"de","ocr_de":"58\n2) te. Hafer. StaS\u00ef\u00fcfer.\nHnocpeit ooit a\u00ef\u00efeit oertilgt Perben. gft bie Seerbiguug vor\u00fcber, fo erfolgt bie Paarung, itnb bas SBeibcpen oerfd)minbet nun mieber in ber \u00a9rbe, mo eS unter Umft\u00e4nben f\u00fcnf bis fed)S Oaqe unftdjtbar bleibt. Connut eS bann lieber peroor, fo pflegt eS tau yt mepr femttlicp gu feilt, meil eS \u00fcber unb \u00fcber oon \u00eflehten, acptbeinigeu, r\u00f4tplicpgelben SDcilbeit (Gammarus eoleopterorum) bemopnt mirb. \u00a9S pat fein \u00a9efcpid: erf\u00fcllt, auf ipnt nimmt nun ein anbereS \u00a9efcp\u00f6pf 5\u00dftap unb erfreut fiep in feiner S\u00dfeife ber Slnnepmlicpfctteu beS finden OafeinS. SBotlen mir aber felbft fepen, mie nufer bemeglicper Hafer mit feinen orangenen Sinbcit unb ber golbigett .\u00c7alS\u00efraufe gu \u00a9taube laut, fo mirb eS Seit, eine itnfaubere Arbeit oorguuepmeit unb bett SRaulmurf, beu er m\u00fcpfam oerfentte, mieber gu Oage gu f\u00f6rbent, in ein \u00a9las mit ber itctpigeu \u00a9rbe unb gmar fo 31t bringen, ba\u00a7 er gum Opeil an bie S\u00f6aitb beS \u00a9ef\u00e4feS gu liegen tommt, um gefepeit merbett 31t l\u00f6nnett; benn uacp meniger als oiergepn Sagen triedjen bie Farben auS ben \u00a9tern. Oie meitere ^Beobachtung berfelben, mie fie fid) unter fcplangenartigen S\u00dfiubuugeit tfjreS H\u00f6rperS im Hotpe m\u00e4lzen unb au ben bamit amalgamirteu \u00a9rbtl\u00fcmpcpen, mie bie $mtbe an einem Huod)en, peruim gaufen, bietet gu menig beS Sleftpetifcpeu, um eine meitere StuSf\u00fcprung gu geftatteu. 3>u litrger 3eit unb uacp mehrmaligen H\u00e4utungen haben fie ipre oolltommene \u00a9r\u00f6jge erreicpt, in ber mir eine barflellten. gpre \u00a9r\u00fcubfarbe ift fcpmugigmeiff, bie fed)S fcpmacpen, eiullauigeit Seine, ber Hopf mit Oterglieberigeu g\u00fcplern unb beu m\u00e4\u00dfigen Himtbaden ftnb getblicpbraun, ebenfo bie troneuf\u00f6rmigeu Dt\u00fcdenfdjilber, meldje an beu Sorberr\u00e4nbern ber \u00a9lieber aitffipen unb beim gort* triedjeu mit iprett \u00a9pipen gum \u00a9t\u00fcpen unb Sluftemmeu bienen. Sont Hopfe fei nur nod) bemerft, ba\u00a7 pier eine Oberlippe oorpaitbeu ift mtb bie fed)S SRebeuaugeit feberfeitS baburdj tu gmei \u00a9ruppeit gerfadeu, bap fiep bie beibett unteren meiter 001t ben \u00fcbrigen entfernen, gut Serpupputtg gept bie Saroe etmaS tiefer in bie \u00a9tbe, p\u00f6plt unb leimt biefelbe auS unb mirb gu einer anfangs meinen, nad)per gelben uttb meiter unb meiter buntelnbeu ^Suppe, fe it\u00e4per fie ber \u00a9utmidelitng gum ooHfomnteneit 3nfett entgegenreift, bie, mie bei ber Partie, fpneE oon \u00a9tatten gept, fo ba\u00a7 in einem ^apre gmei unb unter g\u00fcnftigeu Umft\u00e4nben brei \u00a9euerationen m\u00f6glich fiitb. Oer auS; gelrocpeite Hafer \u00efommt halb au\u00bb ber \u00a9rbe peroor, nur bie meit oorger\u00fcdte gapreSgeit p\u00e4lt ipu in feinem \u00fcRefte gttr\u00fcd.\n3\u00ab gleicher SBeife geftaltet fid) baS Sebeu ber anberen, meift auch rotpbeb\u00e4nberten Irten; gang fepmarg unb nur auSnapmSmeife mit einem rotpen glede an ber \u00a9pipe ber gliigelbeden gegeiepnet ftnb ber bis einen gotl meffeube Necrophorus humator mit gelbem g\u00fcpletduopfe, unb ber gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ifepe N. germanicus mit fepmargen g\u00fcplern unb r\u00f6tplicpem \u00a9eitenraube ber Oedfcp\u2019tlbe. \u00a9r mirb bis fedjgepn Linien lang.\nOie \u00a9ntnbform ber Familie, melcpe baooit amp ben Hainen empfing, bilbet bie \u00a9attung ber SlaSf\u00e4fet (Silpha). Oie fd)lauferen, clfglieberigen g\u00fcpler Oerbtdeu fiep allm\u00e4lig uaep ooru gu einer brei ' bis f\u00fcnfglieberigen Heule, ein porntger \u00a3a!en bemeprt bie gmtenlabe beS UuterlieferS, beffen Oafter, mie oorper, l\u00e4nger als bie ber Sippe finb; bie pinteu geruubeten gt\u00fcgelbeden erreichen bie ^interleibSfpipe, eS fei benn, baff biefe ftep laug auSbepnt, mogu befonberS bie Skibcpeu bef\u00e4pigt ftnb, unb bie queren \u00a3interp\u00fcften ftopeu gttfammen.\nOie feepgig betannten Slrteu ftnb beinape alle gang fepmarg, 001t gmei in ber F\u00e4rbung befonberS abmeiepenben \u00a9urop\u00e4ern gei^net fid) bie S. thoracica bitrd) ein pocprotpeS ^alSfcpilb, bie S. qua-dripunctata burd) gt\u00fcnlicpgelbe gl\u00fcgelbeden mit oier fepmargen\tunb burd) eben fo liepte\n\u00a9eitenr\u00e4nber beS 5protporar aus. Septere lebt niept feiten auf p\u00f6perem \u00a9icpengebiifcp, mo fie ent\u00ab fcptebeit anberen 3nle^e\u00eet uadpgept, mie Calosoma inquisitor unb bie oorper erm\u00e4puteu gro\u00a7en \u00a9tappplinen. \u00dfu ben gemeinften Slrteu gep\u00f6rt ber fd)marggl\u00e4ngeube SlaSt\u00e4fer (S. atrata), \u2022beffen Saroeu bismeileu bie fungeit ^unfelr\u00fcbenpfl\u00e4ng^en auf eingeluen gelbem ooKft\u00e4nbig oer= nidjtet paben. \u00a9r finbet fup ben gangen \u00a9ommer piuburtp auf 5ledern, SBegeu, unter \u00a9teilten, \u00a9rbfcpollen, am liebften freilich unter einer Opierleidjo, ift elliptif^ im Umriffe, oben m\u00e4\u00a7ig gem\u00f6lbt unb burcpauS gl\u00e4ngeub fepmarg ber fenlrecpt naep unten gerichtete Hopf mirb, mie","page":58},{"file":"p0058s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"3$trkuit0?n uminter Kr\u00e4fte.\n(\u00a3obtengr\u00e4ber, SUjorn^feUmotte mit Raupen, \u00a3>onttffen.)","page":0},{"file":"p0059.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9hwarggl\u00e4itgenber Sta\u00eafafer.\n59\nI\tbet alten feine\u00ea \u00a9teilen, bon oben \u00a7et burd) ba\u00a7 Hallfcbilb bebedt. Oiefe\u00ea bilbet einen retc^lte^eit\n\"\tHalbfreis\u00bb mit aufgeworfenem Baube, auger an ber Hiuterfeite, greift mit biefer etwa! \u00fcber bie\nBSurgel ber ^l\u00fcgelbecfen ttnb \u00fcbertrifft biefetben ein Bknige\u00ea an Breite; auf feiner Oberfl\u00e4che ift e\u00eb bidjt unb grob punftirt. Oie p\u00fcgel\u00f6ecfen mit fiar't aufgebogenem \u00c4nfenranbe ftnb hinten gerunbet unb gwar fo, bag fie fid) au ber Ba\u00efjt fa um merftid) Oerfiirgen. lieber bie $l\u00e4d)e einer febeit laufen brei ftumpfe Bing\u00ebftele in gleichen Slbft\u00e4nben unter ftdj unb ber ebeitfo leifteuartig erhabenen Ba\u00efjt. Oie \u00dfwifdjenr\u00fcume finb rungelig grob punftirt. Hurg beborftete \u00a9djieuen unb f\u00fcnf Oarfenglieber fenngeidjnen bie Beine, filgige \u00a9offen augerbem bie Oorberften ber SMnndjeu.\nBei Beachtung be\u00ea \u00a9ignalement\u00ea Wirb mau bie in Bebe ftet)enbe Slrt nicht Woljl mit gWei feljr \u00e4tjm lid)en (S. laevigata nub reticulata) OerWcdjfeln r f\u00f6nnem Oie oben fdjWarge, am Bandje lichte \u00a3aroe befielt and gW\u00f6lf \u00a9d^tlbern, bie oom Hopfe nah ber B\u00fctte l)in an Breite wadjfen, bann aber ftch aEm\u00e4lig ftarf berfdjm\u00e4lern; bie bebeutenbe Breite in ber B\u00fctte entftel>t burd) bie lappig erweiterten \u00a9eitenr\u00e4nber ber \u00a9djilber, bie in ber; felbeit SBeife fid) bei anbereu \u00a9ilpheularben nicht gu wieberholen braucht. Oa\u00ea \u00a9nbfegment f tr\u00e4gt au ber \u00a9pi^e gWei fleifd)ige Anh\u00e4nge. Oie \u00fcber fie hinaulge\u00efjenbe gortfehung ift ber au\u00ebfi\u00fctpbare Sifter, Weld)er beim Griechen gum Bacpfdjiebeu bient. Slm Hopfe bemerft mau brei; glieberige, gtemlidj fange $\u00fcf)ler unb hinter ihrer S\u00dfurgel oier, Weiter baruuter noch gWei Beben; \u00e4ugen. Bei ihrer grogen \u00a9efr\u00e4gigfeit W\u00e4d)ft fie unter oiermaliger H\u00e4utung fdjneE unb gr\u00e4bt | fid) gur BerWanbeluug einige $oE tief in bie \u00a9rbe ein. Bach etwa ge\u00efju Oagen liefert fie ben Hafer, Weldjer \u00fcberwintert. Oa\u00ea groge SBaffer Slnfaitg\u00ea Bpril 1865 fhwemmtc bei uu\u00ea bie in [ Bebe ftehenbe Slrt unb bie S. obscura in \u00fcberau\u00bb grogen SBengcit lebeub an. Bad) beut \u00a9rWadjen im erften Fr\u00fchjahre erfolgt bie Paarung unb gleich barauf ba\u00ea \u00a9ierlegen unter mobernbe\u00ea Btub : ober bie oberfte \u00a9rbfdjicpt, wogu ber Hinterleib Wie eine Segro\u00efjre Weit \u00f6orgeftrecft Werben faun. j Oa\u00a3 \u00a9efdj\u00e4ft nimmt l\u00e4ngere 3eit in Slnfprud), bal)er frieren bie Saroen gu Oerfdjiebeneu feiten au\u00ea, baher folgt Weiter, bag mau im \u00a9ommer \u00a3arOe unb H\u00e4fer gleichseitig antreffen faun, \u00a9in gang befonber\u00ea gahlreidje\u00ea Auftreten, Weld)e3 SBangel au ber gew\u00f6hnlichen Ballung mit ftch bringt, * fann Wohl nur ba\u00eb Sluffreffeu ber Bunfelbl\u00e4tter oeranlaffeu, Wa\u00a3 uad) Berichten au3 $ranfreidj i auch bie \u00a3aroe ber S. opaca gethan Imben foE. \u2014 Oie it\u00e4djfi oerwaubteu \u00a9attungen, Wie Necro-I philus, bann bie fabeitf\u00f6rmig bef\u00fchlerteu Pteroloma unb Apatetica, bie augenlofeu Leptinus unb [ Adelops, fie aEe beftehen au<\u00a7 einer ober Wenig mehr Slrten, bagegen werben wieber zahlreicher -a- bie \u00a9h^teoa\u2019\u00ea, fleine flinfe Ohierch^u, Wegen ber \u00a9r\u00f6ge ber oier oorberen H\u00fcften mit fdjwanfeubem \u00a9ange, bie fid) in faulem Holge, in tilgen, unter Baitmriube unb \u00a9feinen finben; bie \u00a9olon\u2019\u00ea, nur bitrch feine ERerfmale oon jenen unferfdjieben, unb fo maitdje anbere, fogar bie fleiuen Familien ber \u00a9ph\u00e4ribien, Oridjopterhgien unb \u00a9caphi\u00f6ien, \u00fcbergehen Wir mit \u00a9tiEfdjWeigen, ba fc eine au\u00eareidjenbe (S^ava\u00efteriftiC ihrer uubebeutenben \u00a7perf\u00f6nlid)feiten gu oiel Baum entnehmen W\u00fcrbe unb fonft nidjt\u00e9 Bterfw\u00fcrbige\u00ea oou ihnen gu oermelben ift, Weldje\u00ea bon allgemeinerem ^ntereffe W\u00e4re.\nOie neunte Familie, nad) nuferer Orbmtitg enth\u00e4lt bie \u00a9tup\u00e4fer (Histerini), meift faum miftelgroge \u00a9efdj\u00f6pfe, we\u00efdje burch ih^eu tr\u00e4gen \u00a9ang, bie \u00a9ewohnlj\u00fct, Hopf unb Beine eingugiehen\n0d)toar^3lansenber Sla\u00ea\u00ef\u00e2fer (Silpha atrata) nebftSarbe. 3J\u00a3ifts@ tu^l\u00e4f er (Hister fimetarius). (@. 60.)","page":59},{"file":"p0060.txt","language":"de","ocr_de":"60\nSie ,ft\u00e4.fe.r. Stufel\u00e4fer.\nuub [id) tobt gu ftetlen, um einer \u00a9efapr gu entgegen, unb buvdj bie abgerunbete form ipve\u00ea fepr garten t\u00f6rper\u00e4 bie Sdjitbtr\u00f6ten unter beu K\u00e4fern barfteden. Sic lurgen, e\u00effg\u00efieberigen ppler nehmen oom langen \u00a9ruttbgliebe an eine aubere Otichtimg uub enbigeit in einen geringelten topf, melier bie brei lebten erlernten l\u00e4gt. Son ben h\u00e4utigen unb bebarteten Sappen ber Unterliefer \u00fcbertrifft ber \u00e4u\u00dfere ben inneren an \u00a9r\u00ebge, bie lurge B^uge oerbirgt fid) meift hinter beut f'inn unb bie Saftet* ftnb fabeuf\u00f6rmig. Sa\u00ea Oorn au\u00ebgeranbete Ha\u00ef\u00eafd)i\u00efb fcpliegt fid) hinten eng an bie fl\u00fcgelbedeu an, weldje ftd) mehr ober weniger finden, ftet\u00ea bie ^iuter\u00efeib\u00bbfhibc ad> S\u00dfhgibittnt unbebedt laffeit unb ooit S\u00e4ug\u00a7furd)en burdjgogen Werben, Weldje bei llnterfdjejbung ber Sitten gute Stnhaltepuulte gew\u00e4hren, Slattgebr\u00fcdte Seine, bie hinterften weit auMnanber ftehenb, bie oorberften an ben Schienen gum \u00a9raben eingerichtet, mit fabenf\u00f6rmigen, f\u00fcnfglieberigeit pi\u00dfen, bie [ich in eine mehr ober Weniger fd)arf marlirte Otinne ober Sdjieite legen laffeit, erm\u00f6glichen einen nur beb\u00e4djtigen @attg. Slm Hinterleibe werben unten f\u00fcnf d\u00fcnge unter fd)iebeit.* Slu\u00dfer Sdjwarg mit blauem ober oiolettem, oft [ehr flattern \u00a9lange lommt nur nod) dtotp in ber Setfeibung ber gegen ad)thunbert Slrten oor, weldje fid) \u00fcber bie gange \u00a9rbe au\u00eabreiten uub im stifte ober faulenbeu Spierrefteu ihr Men friftem\n0te geftredten, gW\u00f6lfglieberigen Satoett, auger am \u00aeopfc nur noch am 3\u00dfrott)orarringe potnig, fdjlie\u00dfett fiep burdj bie geglieberten Slnp\u00e4itge am \u00a9nbe unb beu au\u00eaft\u00fclpbaren Sifter pm Stadr [(hieben ben SarOeu ber Staphpliuen an. Sie ungew\u00f6hnlid) lurgen unb gugleidj b\u00fcnnen Seine fiub bem Slu\u00dfenrattbe nahe ger\u00fcdt unb laufen in eine, faft borftenf\u00f6rmige Platte au\u00a7. Slm ^opfe fehlen Oberlippe unb Sunttaugen, bagegen nid)t breiglieberige ppler mit langem er ft eu unb luirent lebten, nach innen gelr\u00fcmmten \u00a9liebe, Sie ftarlen, in ber SCUitte geg\u00e4hnten \u00aeittnbaden Ir\u00fcmmeu ftd) ftchelartig, unb bie freien $iratlaben tragen breiglieberige Safter, gweiglieberige finbett fiih au ber guitgenlofen Unterlippe auf unter fid) oerwad)feiteit, au ber SBttrgel hornigen, au ber \u00a9pipe fleifcpigeit, frei oorfiepeitben St\u00e4mmen. SBegeit ber unmerllid) Heilten dJtitnb\u00f6ffnung lattn bie Nahrung, bie gewig au\u00ea lebenben Wie tobten Spieren unb oerwefeuben ^flangenftoffen befteht, nur faugenb aufgenommen werben.\n0W Hololepta plana i)t ein gl\u00e4ngeitb fdjwarge^, oier Siitieit lattge\u00ea 4,pier, an Welchem eigentlid) nur S\u00e4nge unb Sreite in Setradjt lommen, Weil bie Side gegen biefe Slu\u00ebbehuungeu oerfchWiubet. 0er topf, beffen ungeahnte, Ir\u00e4ftige tinnbaden gerabe au3 flehen, um feine oon oben her f\u00fchlbare S\u00e4nge, lattn nicht gttr\u00fcdgegogen Werben unb bleibt oon unten immer frei, Weit bie Sorberbruft geftu|t ift unb nicht oorfpringt. Sa\u00ea \u00fcberall gerunbete, nur hinten geradlinig oerlaufeube H^ fd)ilb raubet ftd) Dorn in regelm\u00e4\u00dfigem Sogen fo breit au3, af\u00ea gur Slufnahme bed topfed n\u00f6thig. 0ie burepaud platten, nur in ber dt\u00e4pe ber Schulter mit tiefem \u00a9omma;\u00a9inbrude uub einem ^unlte baueben oerfeheuen fl\u00fcgetbeden fiub au ber Stahl am l\u00fcrgeften unb laffeit bad [ehr lauge oor ; lepte Hinterleibsglieb in Wagrechtem Serlaufe fel)eit, W\u00e4l)renb bad lebte ben gerunbeteit H\u00fbderi'anb bed Seibedenbed bilbet. Sin beu Weit aud einattber gev\u00fcdten, breitgebr\u00fcdten lurgen Seinen tragen alle Slugeitlanten ber Schienen B^bno, bie oorberften auch noth eilten \u00a9nbgapn nach innen. Sad fonberbare Shier lommt feiten, mehr im [\u00fcblichen 0eutfd)lanb unter ber Stinbe abgeftorbener Rappeln, oor. Side \u00fcbrigen Strien (ungef\u00e4hr 30) leben in augereuropdifepeu S\u00e4ubern. \u2014 Sem \u00e4ugeren Slnfepen nach nicht gu unterfd)eiben unb nur in ber Silbuttg bed Unterliefet etwad abWeid)enb fiub bie audfcplie\u00dflid) amerilanifd)en Slrten ber \u00a9attnngen Leionota unb Phylloma, w\u00e4prenb ber Oxysternus maximus, gleicpfadd ein S\u00fcbamerilaner, oon oiergepn Sinieit S\u00e4nge, biefe Sippe mit nicht gur\u00fcds giepbarem ftopfe burch feine bide t\u00f6rperfornt uub burch bie Slulptur ber fl\u00fcgelbedeu mit ber folgeitbeu oerbinbet.\nSer SJtiftsStuhl\u00e4fer (Hister fimetarius ober sinuatus f.) uuterfepeibet fiep mit aden noch \u00fcbrigen f amiliettgenoffeit ooit ben bereite erw\u00e4hnten burch beit gur\u00fcdgiel)baren ^opf, Welchen man oon unten in ber dtupe niept fiept, weil ein gerunbeter Sorfprung ber Sorberbruft ipn oerbedt.","page":60},{"file":"p0061.txt","language":"de","ocr_de":"Hololepta plana. dJ\u00dcft == \u00a9tupf\u00e4fer. Hetaerius quadratus. Sapriniis nitidulus.\n61\n}!\tUnter einem \u00a9tirnranbe len\u00efen\tbie gebrochenen, in eine ooale, breiglieberige $eule enbenben\nf\t$\u00fcljfer ein, nnb legiere faint in\teine \u00a9rube am Vorberranbe ber Vorberbruft oerborgeu Serben,\n\u00a9rolfenb, ioie Bei ben oorigeu, ragen, fc^v\u00e4g itad) unten gerichtet, bie in ber SD\u00fctte geg\u00e4hnten $innbadeit U>eit heroor. \u00a9ad $\u00ffgibium f\u00e4llt fdfr\u00e4g nach hinten: aB, nnb bie htnterfteu \u00a9d)ieneit Bekehren gloei Leihen \u00a9ortten an ber dlujgenfeite. \u00a9ied dllled gilt oon jebem Hister, bie gal)l; reich ftch \u00fcber bie gange (grbe audbreiteit. \u00a9ie genannte dlrt erfeniit man an einem flehten, gernnbeten ^ortfa^e am \u00f6pinterranbe ber Vorberbruft, toelcper in eine dludranbung ber dJ\u00fcttelbruft pafgt, an nnr einem \u00a9eitenfireifeit bed \u00f6paldfchilbed, ber beuflid) punftirten Vertiefung auf bem umgefdj\u00efageneit \u00a9eitenranbe ber\tgl\u00fcgelbedeit, loeldhe auf bem d\u00fcideit bref gange \u00a9treifen nach\n| anffen, einen in ber Witte aufh\u00f6renben neben ber dtaht h^en unb mit einem rothen $Iede gegeidmet finb, beffen \u00a7ornt nnfere dlbbilbuitg (\u00a9. 59) oergegenio\u00e4rtigt. \u00a9er 3J\u00fcft;\u00a9tuhf\u00e4fer lebt oorgugdloeife auf trodenen, faubigen \u00a9riften im Wifte. \u2014 5Jla^e ftehen bie \u00a9attungen Macrosternus If (dlfrifaiter) mit fehr plattem K\u00f6rper, fepr breiter Vorbei*; unb dJ\u00dcttelbruft nnb fcharfen d\u00fcnnen |K f\u00fcr bie Warfen an ben Vorberfcpieueu, Plaesius (^aoaner), Placodes (dlfrifaiter), Margarinotus, | Contipus, Psiloscelis U. a.\n\u00a9er gierlicpe, bl\u00f6d eine Siitie lange, gl\u00e4ngenb roftgelbe Hetaerius quadratus mit eingelnen aufgeridjteteu paaren befe^t, mit oerbicfteit \u00a9eiten bed \u00f6paldfchilbed nnb feingeftreiften gl\u00fcgelbecfcu, lebt bei dlmeifen unter \u00a9teilten. Von Hister unterfcheibet ftd) bie \u00a9attung burd) furgen W\u00fchler; fcpaft, eine toalgige, fdjehtbar itngeglteberte $eule, burd) fehr breite @d)ieneu mit einer nach \u00abujgen offenen d\u00fcnne f\u00fcr bie \u00a9arfett. \u00a9ie dlrteit ber oerioanbteit \u00a9attnngeu Dendrophilus unb Paro-7. malus leben gleicpfadd bei dlmeifen.\n\u00a9ie \u00a9aprinen (Saprinus) bilbeu neben ben \u00f6fteren bie arteitreichfie \u00a9attung ber gangen Familie, haben mit ihnen biefelbe geographtfdje Verbreitung, biefelbe $\u00f6rpertrad)t, aber mehr \u00a9lang unb gtoar entfchieben metallifcher d\u00fcttur, in blau, gr\u00fcn, oiolett, biefelbe 2ebettdioeife, I uuferfdfeibett ftdh oon ihnen aber toefentlid) burd) ben dJ\u00fctngel bed \u00a9ortfafjed Dorn au ber Vorbei*; bntft, tro^bem f\u00f6ititeit auch fie il)\u00efeit ^opf eingiehen. \u00a9ie \u00a9rttbe f\u00fcr beit eif\u00f6rmigen g\u00fcljlerfuopf liegt au ber \u00a9eite bed Vvofternumd, unb ber jpinterranb bed \u00a3aldfd)ilbed geigt gtoei feidfte Vud)teu; eine mehr ober ioeitiger ftarfe S\u00dfuhftiruug auf ber gangen Oberfl\u00e4che bed gebrungeneit ^\u00f6rperd l\u00e4fjt einen gemeinfameu $led an ber V\u00dfurgei ber ^l\u00fcgelbedeit unber\u00fchrt, \u00a9er S. nitidulus, gl\u00e4ngenb erggt\u00fcn mit gebr\u00e4ngteit f\u00fcnften am \u00f6pinterraube bed Jfpaldfchilbed uitb auf ber hinter h\u00e4lfte ber - $l\u00fcgetbecfen, bereit abgef\u00fcrgte ^unftftreifeu fchr\u00e4g oerlaufeit mit dludna\u00ef)ine bed oodft\u00e4ubigen an ber d\u00fctht, mifjt 2V2 Shtie unb ftitbet ftd) h\u00e4ufig im dJ\u00fcfte, befoitberd auf \u00a9aitbbobeit. \u2014\u25a0 dJtaudje * anbere \u00a9attuitgeu, barunter oier europ\u00e4ifdfe (Teretrius, Plegaderus, Onthopliilus, Abraeus) theileu mit Saprinus beit V\u00fctugel ber oorbereit \u00a9rioeiteruug am i\u00dfroftentunt, bei ben meiften fitzen jebod) bie W\u00fchler nicht unter einem Vorfprmtg ber \u00a9tint, foubern an beit \u00a9eiten berfelbeit.\ndiu bie \u00bborigen fd)ltefgt ftd) bie gamitie ber 5Pha^acr^ en/ \u00fceine lebhafte \u00a9hiere, bie man auf Vittmen ftitbet, unb bie fid) ooit ben folgenbeu burdh ihre fugeligeit Vorbei*; unb ftd) beruh' renbeit Jptuterh\u00fcften unterfd)eiben. \u00a9ie loitrben bisher nur iit \u00a9uropa, fftorbamertfa unb dlfrifa beobachtet, \u00a9ehr gahlreid) \u00fcber gang dlmcrifa unb \u00a9uropa, gerftreut unb oerehtgelt \u00fcber dlfrifa bid nach ^eit Unfein ifiolpitejteud breiten fid) bie \u00a9lieber ber gepitteit Familie and, bie \u00a9lang; f\u00e4fcr (Nitidulariae); ed ftitb flehte \u00a9hiere utit furgen \u00a9afient, a\u00ef\u00efermeift nur einer Unterlief erlabe, elfglieberigeit (10), itt gloeh bid breiglieberigcn $nopf audtaufenbeit W\u00fchlern, mit fehr h\u00e4ufig etioad abgef\u00fcrgteit gl\u00fcgelbedeit. ^hi*e furgen Veine eutfpringen, bie oier oorbereit aud quereif\u00f6rmigeu,","page":61},{"file":"p0062.txt","language":"de","ocr_de":"62\nSie \u00c4\u00e4fer. \u00a9lanzf\u00e4fer. \u00a9pedf\u00e4fer.\n(id) uid)t bet\u00fcpreitbeit l\u00fcften, bie pinterften aus queren, palbcplinbrifdjen, tie ntepr ober Weniger auSeinanbergeriidt (inb; Warfen f\u00fcufglieberig, beim SS\u00e4itndjeu bie pinterfien bisweilen nur hier; glieberig. Sie SSeprzapl, obal bon Umrif nnb mepr ober weniger f\u00efad^ gebr\u00fcdt, lebt unter Satttnrinbe, aber attdp auf Slumen nnb auberW\u00e4rtS.\n@o fxnbet fid) bie Soronia grisea itnb aubere in beut @d)lamme ber @aftau\u00eafC\u00fcffe berfcpiebeiter nuferer S\u00dfalbb\u00e4ume, befoftberS ber \u00a9icpe, Sirfe, Sudje. @ie ift ein obaleS, jiemii^ plattes, etwas fcpilbf\u00f6rmigeS S\u00f6efeit bon p\u00f6cpfteitS 2V3 Linien t\u00e4tige nnb gelbbrauner, fcpwarzflediger Dber= fl\u00e4dpe, bereu R\u00e4uber nebft einem gemeinfamen Stittelflede ber ^liigelbeden am peflfteit bleiben, biefe fcpliefeit fiep born in geraber Stute au baS gleicpbreite ipalSfdjilb an, bebeden l)inteu in iprer Suubuitg bie Seibe\u00eafpi^e bodft\u00e4ubig, tragen \u00efurge Sepaaritng uitb je hier bis f\u00fcnf fcpwacp erhabene \u00a3\u00e4ngSleifteu. Sie uidjt erweiterten gufglieber, bereit bierteS Kein, bie einfache Sorber; brttffc itnb bie fiep einauber n\u00e4pernbeu g\u00fcplergrubeit fenn^eidjiten bie \u00a9attung. Sie fecpSbeinige, bebrimirte #arbe pat jeberfeitS hinter ben \u00c4imtbaden nur brei Sebeitaugeit nnb gioetglieberige \u00c7\u00fcp\u00efer, zw\u00f6lf \u00a3eibeSrhtge, mit braunen jpaarfledcpen in Oiterreipett auf bem bilden uitb mit furzen, feitlicpeit SInp\u00e4ngen, ber lebte mit jtoei aufw\u00e4rts gebogenen fp\u00f6rncpeu.\nSer SapS:=@lanzf \u00e4fer (Meligethes aeneus) f\u00e4llt p\u00e4uftg bitrd) feine betr\u00e4d^t\u00fcd^e Stenge auf bl\u00fcpenbem SapS, S\u00fcbfen unb anberett $reuzbl\u00fcmlern, fowie fp\u00e4ter auf ben 33l\u00fctpen ber berfc^iebenftett \u00a9tr\u00e4ucper in bie Singen, ber einzelne wirb freilief) Ieid)t \u00fcberfepen, beim er mift eine Stttie, fiept erzgr\u00fcn auS unb (teilt ein fleineS tiered mit ftuinpfeu \u00a9den bar, unten mit fdjmaler naep piitten jugefbibter Sorberbmft. Ste \u00a9epienen ber SSorberbettte ftitb fd)mal, am Stuf enranbe gleichm\u00e4\u00dfig f\u00e4geartig gez\u00e4pitelt, bie \u00fcbrigen etwas breiter, bon ihrer fepr\u00e4g abgefdmit; teueit @pipe bw> \u00fcber bie Siitte beS SlufenranbeS pirtauf mit furjeit, feinen 23\u00f6rftd)eu bid)t bewimpert. Sacp \u00fcberftanbenem SBinterfdfafe berlie\u00df er baS jept xtnWirtplidje Skrfted, fuept bie genannten Pflanzen auf unb ern\u00e4hrt (id) bon bereu knospen unb SU\u00fctpeu, fdpw\u00e4rmt im warmen (Soitnenfcpeiu lebhaft umber, unb bie Paarung erfolgt. Srei bis hier Sage xtaepper, befonberS bei bollfomtnener SBinbftille, fepiebt baS S\u00dfeibcpen feine auSbepttbare jpinterieibSfpipe in bie SfnoSpe unb l\u00e4\u00dft ein l\u00e4nglicprunbeS, weifeS \u00a9i in bereit \u00a9runbe pr\u00fcd. $n aept bis bierzepit Sagen, je naep ber w\u00e4rmeren ober rauperen SBitterung, eutwidelt fiep bie Sarbe barauS uitb ern\u00e4hrt (xd) boit ben SMtpeutpeilen int inneren ber $itoSpe, wenn fte biefe ttoep borftitbet, ober bon ben bereite entwidelten unb beitagt, WeitigfteitS im borger\u00fcdtereit filter, bie jungen \u00a9cpoteit, an Welchen fte bebeitteitbereit (Scpabeit anrichtet als t>er $\u00e4fer. $n gwifepeuraumen boit acht bis zepn Sagen beftept fte nadj uitb itad) brei H\u00e4utungen, bereu lepte ihren Ptppenpfiaitb perbeif\u00fcprt, unb lebt mithin burdjfdpitttid) einen SRoitat, \u00a9rwacpfeit ift fte l)\u00f6djfteuS pei Sittieit lang, giemlid) Waldig bon \u00a9eftalt, gelblich Weif bon ^arbe unb einer \u00a9rbfloplarbe fepr \u00e4hnlich* @ie befiehl au\u00dfer bem braunen ober fd)W\u00e4rflicheit \u00aeopfe attS gw\u00f6lf \u00a9liebem, mit fed)S turnen Seinen born uitb Warzenartigem Dtadfjfcpieber hinten. Stuf bem S\u00fcden jebeS \u00a9liebes bemexdt man je zwei pontige gledcfeit, ihrer brei auf bem lebten. Siefe (inb lang unb fdptat, bie borberften mepr breiedig; bom bierten bis elften \u00a9liebe ift zWifdjeit ihnen no\u00fc) je ein fc^WarzeS s\u00a3\u00fcuftd(jeit p exdennen. S)er fdpmale \u00aeopf pat jeberfeitS brei einfad)e Singen, bierglieberige ^\u00fcpler uitb eine pontige Oberlippe. S)ie Iraftigen ^iititbadeit fehlen (id) au ber J\u00efauf\u00ef\u00e2dje attS unb eitbigen in einen fpipen 3a^n* geh\u00f6rt feixt ge\u00fcbter gorfdjerblid, foitbent nur Slufmerffamfeit bajit, biefe Sarbett in gr\u00f6ferer \u00a9efellfcfjaft z^ifdett ben oberen Sliitpen ber Oelfaateit zu eittbedeit, unb mau Wirb baxtn begreifen, ba\u00df bie laugen, Weit perabvcicbeitbeit fapleit @pipen in ben nacpperigeit ^rudptft\u00e4nben tpeilWeife auf ipre Secpituitg fontmen. gur Serpuppitttg l\u00e4\u00dft (td) bie Sarbe perxtnter? fallen, gebt flach unter bie \u00a9rbe unb fertigt ein lofeS \u00a9efpinttft, in welcpem mau halb nachher baS Weife, beweglicpe $\u00fcppd)eit, WelcpeS iit gtnei gleifdbfpipd)en hinten auSl\u00e4uft, ftttbett faint. Sad) ZW\u00f6lf bis fe^Szepn Sagen, mithin SlnfaitgS 3\u00bbli, fomutt ber Sf\u00e4fer zum Sorfcpeiit. trug am 3. 3uni erwaepfene Sarbeit ein xtitb befant f^on am 27. bie $\u00e4fer barauS. Oiefe treiben jxd)","page":62},{"file":"p0063.txt","language":"de","ocr_de":"Soronia grisea. Vaps> * \u00a9tanzf\u00e4fer. \u00a9emeiner \u00a9pedEf\u00e4fer*\t63\nauf \u00a9l\u00fctten untrer, mie bic \u00fcberminterteu, pfXangeit fit aber im laufeubeu nkpt fort, fous bent evft im n\u00e4hrten.\n\u2756 #\nddit bert meiteren', ungemein z^plveitm \u00a9langE\u00e4fern, beu Eeulenf\u00fcplertgeu dtinbenE\u00e4fern unb mie mau fonft not bie unter fit oermaubteit Sippen itnb Familien genannt pabeit mag, pat eg fein V\u00dfefen. SDie unbebeutenben Stpiercpen leben oerftecEt, Eommen braufjeu im freien nur bem* feuigen zu \u00a9efitt, medper bie m\u00fcpeOode unb geitraubenbe \u00fcdtetpobe Eennt, fte aufzufudfen unb macpen bem \u00a9ingeioeipeteren megen bei* oft geringf\u00fcgigen ltnterfcpiebe unb fdj\u00fcnerigen ttnterfucpung ber deinen K\u00f6rperteile mandje 9V) tp, barum io \u00f6den mir intg n\u00fcpt unn\u00f6tiger VBeife bei tnen aufpalten, fonbent nur bemerEen, ba\u00a7 Sacorbaire bie Vrogofiten mit Egplia, Trogosita, Gyirmocliila, Peltis alg Sippenrepr\u00e4fentanten folgen l\u00e4fjt, hierauf bie \u00a9olpbien, cplinbrifte, langgeftredte K\u00e4ferc^en mit Synchita, Colydium, Botdrideres, Pycknomerus, Gerylon alg tppifc^e \u00a9attungen bei* oerftiebenen Sippen, ioeiter bie fdppfobiben mit Rhysodes unb anbere, bie \u00a9u enfin en, fepr plattgebr\u00fccfte, langgeftredte K\u00e4fer mit meift fabenf\u00f6rmigen \u00c7\u00fcplern, unter benen Passandra, Cucujus, Hemipeplus, Brontes, Silvanus kleinere Sippen repr\u00e4fentiren. S>puen fd)lie\u00a7en fit bie \u00a9rpptoppagiben, bie \u00a3atprtbien, ddpeetoppagiben unb \u00a3porictiben an. 2)ui*t biefeg \u00a3abprintp oon 2'lrten, \u00a9attungen, Sippen unb Familien gelangen mir enblit gu feiner f\u00fcnfunb^mangigften, bei ung bui*t Unterftlagungen zur elften \u00a9amilte getoorbenen, medpe beEanntere \u00a3piere, bie \u00fcbelber\u00fcdjtigten SpecEE\u00e4fer (Dermestini), entsaft. SDie Heineren, l\u00e4nglid)eit ober Eui*z ooa\u00efen K\u00e4fer palten fid) meift an tobte Vpierftoffe unb merben barum an Stag getroffen, geioiffe Slrten and) in naturpiftoriften Sammlungen unb menfdpKcpen SBopmtngeu, mo fie tpeilg bie SpeifeEammeru, tpeilg rnodene Stoffe unb fPelzmerE aitffud)en unb gro\u00dfen St\u00e4ben j anrid)ten E\u00f6nnen, menu man nitt pinter iprer Vertilgung per ift. \u00a9urd) ben VerEepr ftnb mand;e \u00a9ogmopoliten gemorben unb in allen SBelttpeileu alg Ungeziefer anzutreffen. Vmbere leben auf Vlumen ober in ntorften V\u00e4umen. Sluffer biefem \u00a7erumtreiberleben oereiut fie bie Verftedungg* Euitft, bie alle meifterpaft oerftepen. \u00aem*t Sln^iepen bei* Ernten Veine unb Eettlenf\u00f6rmigen $\u00fcpler ftellt fid) feber fofert tobt unb Oerparrt unter Umft\u00e4itbeu lange bei biefer Unmaprpeit, bie ipn einer \u00a9efapr entgiepen foil, \u00a9in gefenEter, ntepr ober meniger eiit^iepbarer Kopf, bei* unterpal\u00f6 zur Stufnapme ber f^\u00fcpler auggep\u00f6plt ift, Eegelf\u00f6rmig oortretenbe Vorbei**, ftr\u00e4g geftellte, ooale S\u00dctittel* unb in eine i\u00dflatte ermeiterte JSpinterp\u00fcften, f\u00fcnf Xarfenglieber unb ebenfooiele, freie Vampringe f Eommen allen \u00a9liebem ber Familie zu. 3pre SarOen zeituen fit burt ein aufgeritteteg, bitteg JSpaarEleib aug, medpeg meift not pinten ftellenmeife bid)te V\u00fcftel bilbct, and) fternartig fid) augbreiten Eaitn, burt Eiti*ze, Oierglieberige \u00a9\u00fcpler, meift fet^ ^itnEtaugen jeberfeitg unb Eurze, einElauige Veine. Vei ber Vermanblung reift bie jpaut l\u00e4ngg beg Dt\u00fcdeng, unb bie i\u00dfuppe benupt biefelbe alg ft\u00fcpeube jp\u00fcde. \u00a3)ie Saroen aller ftnb eg gerabe, melte burd) ipre \u00a9efr\u00e4figEeit im Verborgenen ben gr\u00f6\u00dften Sd)aben anrid)tat.\nSDer SpecEE\u00e4fer (Dermestes lardarius) mirb unter feinen \u00a9attungggenoffen, bie ade burt* ftuittlit 3V2 Linien lang finb, leitt erEannt an ber pedbrauneu, quer \u00fcber bie V3ui*zel bei* \u00a9l\u00fcgelbeden gepenbe, mit einigen ftmarzen ^unEten gezeid)neten Viube bei \u00fcbrigeng burtaug br\u00e4unlid) fd)mai*zer \u00a9\u00e4rbung; alg \u00a9ermeften Eommen ipm folgenbe dderEmale gu: Kinn l\u00e4nger alg breit, oorn gerunbet ober ftmat auggeranbet, ebenfo bie p\u00e4utige, ooi\u2019it ftar! bemimperte Bunge. Von ben leberartigen, glettfadg ftarE gemimperten Saben beg Unterlief erg enbigt bie innere in einem Er\u00e4ftigen Bapn, bie bebeutenb gr\u00f6\u00dfere \u00e4u\u00dfere ftupt fit oorn etmag ftr\u00e4g ab. \u00aeie Kiefertafter enbeit in ein cplinbrifteg, oorn gerabe abgeftuitteneg, bie Sippentafter in ein ftitmpf eif\u00f6rmigeg \u00a9lieb. SDag gem\u00f6lbte \u00a7algfd)ilb oerengt fit uad) oorn, buditet fit am hinter* ranbe zweimal feitt aug unb f\u00fcprt an ben Seiten unten fe eine \u00a9rube zur Slitfnapme beg gro\u00dfen","page":63},{"file":"p0064.txt","language":"de","ocr_de":"64\nSie $\u00e4fcr. \u00a9pedf\u00e4fer.\ng\u00fchleibnopfeS. gleicher Vreite giet)cit ftd) Me gl\u00fcgelbedeit barallel nad) hinten, nntben ftd) ab, bebeden ben gangen Hinterleib, nnb fo [teilt [xd; bte faft toatgige \u00a9eftalt beS gangen ^\u00f6r-perS f)tv, ben anliegenbe Haare oorgugStoeife bid)t an ber Xtnterfeite bebeden; ^ter taffen ftd) bie \u00a9efhlehter Ieid)t unterfd)eiben, inbem fid) baS SR\u00e4uuhen am britten nnb inerten Vaud)vinge, ob\u00e9rait teuerem allein burd) eine gl\u00e4ngenbe, runbe \u00a9rttbe auSgeidmet. \u00a9te geftredte \u00a3aroe hat hinten einen langen, fd^rctg nad) ob\u00e9it ftehenbett Haar-f\u00fcnfel nnb gtoei dornige Halen unter einer j\u00efeij'djigen \u00a9Sarge; auf ber Oberfeite tr\u00e4gt fie fid) gelbbraun, am Vaud)e toei\u00dflid), fried)t giemlid) rafd), aber fto\u00dftoeife nnb I)at im Angu\u00df ober \u00a9eptember nad) mehreren H\u00e4utungen ihre oolle @r\u00f6\u00dfe erreicht, \u00a9iefe abgeftreiften V\u00e4lge oerratI)en in gefd)lcffenen, engeren R\u00e4umen, toie in S\u00e4ften nnb ba, too fie ber \u00a9\u00dfiitbgttg nid)t toegtoel)en lattit, am beften ihre Autoefeitl)eit. \u00a9er \u00a9pec\u00efMfer nnb feine \u00a3arbe fiubet ftd) itid)t ettoa bloS in beit \u00a9beife\u00efantmern, fenberit unter AaS, unb \u00fcberhaupt \u00fcberall ba, too eS tl)ierifd)e Ueberrefte gibt\n@aitg ebenfo lebt ber ettoaS toeniger geto\u00f6lbte, ettoa gtoei Linien lauge, graufhtoarge \u00dfSetg; \u00ef\u00e4fer (Attagenus pellio) mit einem toei\u00dfeit gledd)en auf ber SRittc jeher gt\u00fcgelbede nnb einem ^nnttaitge auf beut @d)eitel. Am liebften l)\u00e4lt er ftd) in tootfeiten \u00a9eden ttitb ^elgtoerb auf, l)at alfo faft nod) mel)r Veranlaffttng, unfere it\u00e4d)fte St\u00e4l)e git fud)en, als jener. Vei Aufarbeitung eines \u00a9ddaffobha\u00ea, toelc\u00dfeS mir fiebengel)it igahre treu gebient hatte unb in feinen (Stngetoetbeit oiel \u00a9d)toeinSborfteit enthielt, toar ber \u00a9attler faft entfett \u00fcber bie Stengen ooit Saroeit unb bereit .abgeftreiften V\u00e4lgett, bie er f\u00fcr \u201e\u00a9Rotten\" erkl\u00e4rte* \u00a9>d)on im \u00a9R\u00e4rg fte^t mau il)n ^ie unb ba in beit \u00a9\u00dfohngimmern, oft grau oott \u00a9taub, beit er aus einem \u00a9\u00dfinfel mitbringt, bei \u00a9onuenfd)ein gal)lreid) auf ben genfterbrettern, toeil er fortto\u00e4!)renb gegen bie \u00a9Reiben fliegt, um baS greie gu fud)en. H*61' ift er um bie genaititte gal)reSgeit nat\u00fcrlich nod) oerftedt, meift too\u00ef)l noch nid)t geboren. gm \u00a9ommer ftellt er fid) aber gahtreid) auf Vlttmeit, ben St\u00fctzen beS \u00a9Sei\u00dfbornS, ber \u00a9bir\u00e4eit, \u00a9d)ivm; bflangenu.a.ein, gleid)geitig mit einem britten im Vttnbe, bem ^abiitetl\u00e4fer (Anthrenus museorum), einem \u00efleinen ntnbeit @efeilen, unten grau burd) Vel)aarung, oben bmtMbraitn mit brei unbeut; tid)en, aitS grattgelbeit H^vt^eu gebtlbeteit, ba1)er h\u00e4ufig ftellentoeifc abgeriebeneit Vtnbeit \u00fcber bie \u00a9edeit. \u00a9eine g\u00fcl)ler jtnb ad^tglieberig, bie beiben testen in einen ^no\u00dff oerbidt. \u00a9er $oj>f \u00efauit ootlft\u00e4nbig oom ^roftentum aufgenommen toerbeit, foba\u00df nur bie \u00a9berlifhe frei bleibt unb bie Vorberbruft gum S^eil in bie quere, gehaltene \u00a9Rittelbruft. And) b)ter ftel\u00df eilt \u00dfhndtauge auf bem \u00a9c^eitel. \u00a9tefeS eine Sittie lange S^ierdbeit ftitbet fid) aber aud) iit unferen Ve\u00ef)aufuitgeit unb OorgugStoeife in beit gnfeftenfammtungen, bie nic^t fet)r forgf\u00e4ltig oor feiner gubringlid)teit betoabrt unb nid)t h\u00e4ufig genug uahgefel)eit toerbeit. \u00a9er \u00ae\u00e4fer m\u00f6chte noch gu ertragen fein, aber feine ettoaS breitgebr\u00fcdte, gleichfalls behaarte, burd) einen langen, abgeftu\u00dften H^arb\u00fcfdjel gefhto\u00e4itgtc \u00a3arOe ift ein b\u00f6fer \u00a9efell. \u00a9Segen ihrer anf\u00e4nglichen \u00a9Siugigteit ift fie einentl)eilS fchtoer git eittbedeit, anberutheilS toirb eS ihr leicht m\u00f6glid), in bie feiufteit gttgett unb Aij$e eiitgitbriitgen unb iit R\u00e4umen gtt erfheinen, toelhe man f\u00fcr oo\u00ef\u00eftommen oerfhloffen hielt. SDt\u00f6gen bie ^nfettenf\u00e4fteu noh fo gut Oertoahft fein, baitu unb toanit geigt fid) bod) ein fold)er $einb, fei eS nun, ba\u00a7 \u00e9tals (Si mit einer anr\u00fcchigen Shfeltenleiche eingefhlebM tourbe, fei eS, bafj er fth foitft toie eiugu= fhleihen toit\u00a7te, uub bie Verheerungen, bie eine eiitgige biefer gefr\u00e4\u00dfigen ^aroeit hier aitrihten \u00efanit, toei\u00df berjettige am Vefteit gu beurtheileu, bem baS Seib gugef\u00fcgt tourbe. ber Siegel lebt fie im inneren beS 5\u00a3()iereS, fbagiert aber and) mit attSnehmenber \u00a9etoanbtheit auf feiner* \u00a9berfl\u00e4he umher, fo ba\u00df ait alleu \u00a3l)eilen ber gra\u00df gu erleuueit ift. $m erftereit g\u00e4lte oerr\u00e4th eilt braunes \u00a9taitbl)\u00e4itfd)eit unter bem betool)nteit ,gufet^ tm anberett bas ^odertoerben ber Veine, g\u00fchter unb fonfttgeit \u00a9heile, fotoie ibr theittoeifeS Heo^bfadeit bie (Segentoart beS geinbeS, ber btStoeilen feine Vente ffutrloS bon ber Stabei berfd)toinben l\u00e4\u00dft, \u00a9tarde (Srfd)\u00fctterung, toie Alt: Hoffen beS \u00aeaftenS auf eine \u00a9ifd)lante, bringt beit oerborgeneit leiht heroor, m\u00e4\u00dfige, ben \u00a9lateren ber \u00a9ammtung bei geh\u00f6riger Vorfidjt niht nadhheiltge H^e tobtet ihn. ga\u00dft mau eine burd) bie (Srfdj\u00fctteruug auf ben Vobeit beS ^aftenS gef\u00e4ltelte \u00a3arbe in ber SRitte il)reS VeibeS mit einer","page":64},{"file":"p0065.txt","language":"de","ocr_de":"i\u00dfelg* unb ^abinetf\u00e4fer. ipidenf\u00e4fer.\n65\nRincette, uni fic\u00ef> it\u00e9rer gu bem\u00e2cpttgen, fo gelb\u00e2prt bie fo ge\u00e4ngftete einen eigentp\u00fcm\u00eficpen unb \u00fcberrafcpeiiben S\u00efitblid: ber Scptt>angb\u00fcfdpel.bt\u00e2pt ftcp ungemein auf, unb jeberfeitS ait feiner \u00a9Surgel treten brei \u00e4it\u00dferft garte, burcpfid)tige .fj\u00fc\u00fcrf\u00e2dper perbor. S^ad^ bielleidjt achtmaliger H\u00e4utung erfolgt in ber testen Sarbenpaut bic Serpuppung. \u00a9ie gintr\u00e4ume, ioelcpe gibifcpen je gtbeien bon jenen Hegen, h\u00fcben fid) uterfimirbtg ungleich eribiefeit; benit man \u00ef>at Unterfcpiebe bon bier bid fechgehn \u00a9Bodjen beobachtet, toeHpe auf ein unregelm\u00e4\u00dfiges \u00a9BadfStpum nnb l\u00e4ngere, als ein; j\u00e4hrige \u00a9ntmidelungSpertobe fcplie\u00dfeit laffeit. \u00a9er auSgefcpl\u00fcpfte \u00ae\u00e4fer treibt bie \u00a9efttopnpeit mit feinen Seribanbten, mocpenlaitg in ben fc^\u00fc^enben h\u00e4uten ftpen gu bleiben, \u2014 Megatoma, Hadro-toma, Tragoderma, Trinodes, Orphilus unb anbete geh\u00f6ren itodj in biefe Familie.\n\u00a9ie $ugeit; ober ^illeitf\u00e4fer (Byrrhii) bilben eilte burd) ipre $\u00f6rpertradjt fehl\u2019 \u00fcberein; ftimmeitbe, f\u00fcr uni bie glb\u00f6lfte Familie, loelcpe fid) nur \u00fcber \u00a9uropa unb \u00fcftorbanterifa auSbreitet unb im \u00a9ebirge gaplreicper borfommt, als in ber \u00a9bene, \u00a9ie eif\u00f6rmigen oben pocp gelo\u00f6lbteit \u00a9piere, nur ben Heineren formen [ich anreihenb, berftellen fiep, ibie bie borigen, unb ioenn jxe ihre \u00a9Hebma\u00dfen eiitgegogett h\u00fcben, fo loirb eS fehr fdpmer, bie \u00a9tnmefenpeit folcher \u00fcberhaupt gn erfeniten. \u00a9ie platten Seine, bon ioeldjen bie borbereit auS eingefenften loalgigen ober eif\u00f6rmigen, mtb bie hinterfteu auS queren unb eittattber ftarf gen\u00e4herten l\u00fcften entfpringen, fd)lie\u00dfen fo bidjt an ben Vorher an, bie Scpienen paffen fo gut mit ihrem gttnenranbe in eine $nrd)e ber Sdpenfel, bie f\u00fcnfgHeberigen \u00a9arfett fo fcp\u00f6n gloifcpen bie (Schienen unb ben Seib, ba\u00df man einige \u00a9t\u00e4pte, aber feine Seine gn bemerfen glaubt, \u00a9agu fommt, ba\u00df ber \u00aeopf fa\u00dft bei aUeu feiner gangen \u00a9luSbepnung nach in baS .fpalSfdfilb eingelaffen ift, fo ba\u00df nur Stirn unb \u00a9eftdjt nach born bie fenfrechte K\u00f6rper; begreitgung auSmadpen unb beSpalb bon oben per nicptS bon tpnen ficptbar toirb. \u00a9ie nteift fcptoadp feutenf\u00f6rmigen $\u00fcpler, ftselcpe fiep unter ben Seitenraub beS jpalSfdjilbeS berftecfeu f\u00f6unen, befiepen auS elf, in menigett fj\u00e4flen auS nur geptt \u00a9Hebern, \u00a9ie beiben Saben ber \u00dcDtariHen bleiben unbemeprt, 2fm Saucpe unterfdjeibet man f\u00fcnf \u00a9dinge, bereit brei erftc inbe\u00df bertoacpfen. \u00a9ie pHeitf\u00e4fer ern\u00e4hren fiep nur bon Sffangeuftoffen, bon SdooS unb b\u00fcrrem \u00a9efrftmel; betttt man finbet fie oft in gr\u00f6\u00dferen \u00a9efe\u00ef\u00effcpaften an fonitenberbrannten Sergp\u00e4ngeit, unter Steinen, aber aud) in ben \u00a9ebirgen pocp oben, mo bie \u00a9emperatur eine ftetS niebere gu fein pflegt; in unfteperem \u00a9auge frieepen jte im Sommer manchmal faitgfam auf \u00a9rifteit itmper, fdjeinett inbe\u00df lieber bie \u00a9tadpt abgumarten, um gu fliegen. \u00a9Seil fie fonft bie \u00a9rboberfl\u00e4dfe nie berlaffen, fo feplen getoiffe Slrten niemals unter ben angefepmemmten K\u00e4fern, toelcpe bie ausgetretenen \u00a9elb\u00e4ffer im \u00a9ri'tpjapre mit ftd) f\u00fcprett, fo gang befonberS niept\nber gemeine ^ugeit; ober 5\u00dfillenf\u00e4fer (Byrrlms pilula). \u00a9r ift eif\u00f6rmig, ftarf gelo\u00f6lbt, 3V* Linien laug nnb 2lu breit, ben fdjmargeit \u00a9ruitb bedt auf bem bilden furgeS, nu\u00dfbraunes Sammetpaar, loelcpeS auf bem \u00abfpalSfdjilbe einen brottgeneit Sdpiller, auf ben ^l\u00fcgelbeden in $orm bon ip\u00fcnftdjen ober \u00a9uerbinbett eine toei\u00dfe \u00a9\u00e4rbttng annimmt, p\u00e4uftg aber amp mepr ober toeniger abgeriebeit ift. \u00a9ie Stirn pat feine \u00a9uernapt unb bie Oberlippe ift frei, bie Sfinnbaden bagegen fteden berborgen im jpatSfdjilbe, bie \u00a9after ftupen ipr eif\u00f6rmiges \u00a9nbglteb ab. \u00a9iitigen Slrten fepleit bie Fl\u00fcgel. \u00a9Bie ber E\u00e4fer, fo tr\u00e4gt auep bie Sarbe ipven hornigen \u00aeopf fenfredpt; berfelbe gcidjnet fid) attS bitrcp eine fleine, querbieredige Oberlippe, je gtoei \u00a9debenaugen biept pinter ber \u00a9IdanbibeBmtrgel unb in runbem \u00a9r\u00fcbdpeit berborgene, gtoeiglieberige fyiipler \u00fcber ipr. \u00a9ie fr\u00e4fttgen, fa\u00dft breiedigen ^inttbaden treffen mit ber inneren Sdjiteibe gegeiteinanber, in iprer pinteren \u00a9CitS; p\u00f6plitttg liegen bie \u00c6iitnlaben mit ungegliebertem Sappen unb biergtieberigen \u00a9aftern, an ber guitgen-lofen Unterlippe befiepen biefe nur auS gloei \u00a9Hebern, \u00a9ie giemlicp furgeit, einftauigen Seine rupen auf fa\u00dft breifantigen, fepr\u00e4g naep pinteu unb innen gerichteten^ fr\u00e4ftigen l\u00fcften, \u00a9ie grn\u00f6lf K\u00f6rper;\n2af$ enB er g, toirMIofe Spiere. (S5r e\u00efjm, giertet)en. VI.)\t5","page":65},{"file":"p0066.txt","language":"de","ocr_de":"66\nSie $\u00e4fer. $antmhornf\u00e4fer.\nfegmente inerten auf bem 9\u00eeittfen non feften Hilbringen Bebeeft unb fittb am Saudje etma! gedopt, bie beiben testen, gr\u00f6\u00dfer al! bie \u00fcbrigen be! ^iuter\u00efeibe\u00ea, friimmeu ftc^ nach unten, unb ber lebte enbet in ein 5paar Sadjfchieber, \u00e4hnlich benen ber Schmetterling!rauben; biefe beiben grojfeu Seibe!; glieber unb ber noch gr\u00f6jfere $|3rothorarring machen biefe Same, mettre fic^> in ber \u00a9rbe unter Safen finbet unb nach bem oben \u00a9efagten oor S\u00dfiuter! gum oolliommeneu ^ftfe\u00eft mirb, leicht fenntlidj\u00bb.\nSodj einige SBaffem ober Schlantmbemohuer mit auf ber Stirn eiugelenften ^\u00fc\u00a7Ient, fleinent gur\u00fcdgiehbaren $obfe unb f\u00fcnf ip inter lettering en, non benen bie nier oorberen oermachfen, reifen fihier an unb \u00efoerben non Sacorbaire in bie Familien ber \u00a9eorhffeit (Georyssus), $ar; niben mit ben tfyf\u00fcfdjen \u00a9attungen Psephenus, Parnus unb Elmis unb ber ^eterocertben mit Heterocerus untergebracht; mir ftnbeit f\u00fcr fie aber gu menig 2lnfn\u00fcbfung!bunfte -f\u00fcr nufere Sefer, um ohne au!f\u00fchrlicheren 2Ibbarat hinl\u00e4ngliche begriffe non ihnen geben gu f\u00f6uuen, unb menben un! lieber gu einer gug\u00e4nglidheren Familie, melcher ber al\u00efbefanute ^irfchf\u00e4fer angeh\u00f6rt.\nSie ^ammf\u00fchlerigen ober $ammhornf\u00e4fer (Pectinicornia) trennen mir all breigehute Familie mit Sacorbaire oou ben nachherfolgenbeu Statthornf\u00e4fern megen ber entf\u00e4rben auber! gebilbeten W\u00fchler unb megen meiterer Unterfd)iebe. \u00abSie umfaffen bie beiben alten \u00a9attungen Lucanus Sinu\u00e9\u2019\u00ea unb Passalus be! gabriciu! unb fomrnen barin \u00fcberein, baff bie gebrochenen, gehn* glieberigen g\u00fchler mit ihren brei bi! fieben lebten \u00a9liebem unbemeglich neben einauber geftellte ^ammg\u00e4hne h\u00fcben, unb baff ber au! f\u00fcnf, fqft gleichen Singen gufammengefehte Hinterleib ool\u00fc fomrnen unter ben ^l\u00fcgelbeden oerborgen mirb. Ser 3un8e, bei jener hinten am kirnte ober an feinem Sorberranbe, him* in einer 2lu!ranbung beffelben angebracht, fehlen bie Seitenteilen, oon ben beiben Saben be! Unterfiefer! nimmt bie innere fehr allgemein, bie \u00e4ndere nur au!nahm!s meife bie $orm eine! Ha^en! cut, bort erhalten bie $innbaden beim St\u00e4unchen eine ungem\u00f6hnliche \u00a9utmidelung, him gleichen fie fid; in beiben @efd;led)tern fo giemlich. Sie Hnf^eu aller Seine flehen quer, bei einigen nehmen bie mittleren eine mehr fugetige \u00a9 eftalt au, bie Sarfeit nebft ben flauen fittb immer einfach, aber ein gmeiborftige! 2lnh\u00e4ngfel gmifdheit legieren bilbet eine fogenanute Slfterflaue. 211! Se\u00a3r\u00e4fentanten ber Familie nennen mir ben ^irfc^\u00efafer, geuem fd)r\u00f6ter (Lucanus cerTus, f. 2lbbitbung), jenen gr\u00f6\u00dften aller eurojkiifcheu \u00ae\u00e4fer, melcher oou ber Oberlihho bi! gur gerunbeten $l\u00fcgelbedenffnhe gmei 3e\u00fc nt eff en bann; bie bem \u00a9eme\u00fcje eine! Hirfche! nicht un\u00e4hnlichen, nach muten geneigten ^imiba\u00fcen f\u00fcgen in geraber Sichtung biefer S\u00e4uge uod; reichlich gehn Sinien hin3ul ein SBeibchen oon gmaugig Sinien S\u00e4uge hat f<hon recht anfehnlicho \u00a9r\u00f6fje. \u00a9in gro\u00dfer 3ahn imr ber Siitte unb eine gmeiginfige Sfnhe ber m\u00e4nnlicheu SSaubibelu, bie einem queren $o:pfe eutffmngen, melcher breiter at! ba! Hftt!fd)ilb ift, ein b\u00fcnner g\u00fchlerfchaft, oier bi! fedi! \u00c6ammg\u00e2hne an ber \u00a9eifei (hier bie erftere 2lngahl), abm\u00e4r\u00fcgebogene Obertif)be/ tief au!gefchuitteue 3wtge au ber ^jnuenfeite be! f\u00eaiitu! unb eine unbemehSe innere Sabe ber Unterfiefer djarafterifiren neben ber geftredten $\u00f6rperfornt bie \u00a9attung Lucanus. ilnfere 2trt ift matt fchmarg, bie ^l\u00fcgelbecfen unb \u00a9emeihe gl\u00e4ngeu faftauienbrauit; e! fomrnen formen be! Staunch en! mit Heineren finubaefen oor, benen man gum Sheil befonbere Samen beilegt, mie L. capreolus ober Lircus, bie aber nur Variet\u00e4ten futb. 3m 3uni finbet ficb biefer ftatttiche t\u00e4fer in \u00a9ichenm\u00e4lbern unb fliegt au ben fd)\u00f6uen 2lbeuben mit fiarfem \u00a9efumme unb in auf= rechter Haltung um bie fronen ber S\u00e4ume; am Sage fieht mau ihn an bereu (St\u00e4mmen, Saft faugenb, ober frabbelnb unb rafdjelnb unter b\u00fcrrem Saube. \u00a9r t\u00e4fjt fid) mit 3udermaffer unb f\u00fcfjeu Seeren l\u00e4ngere 3eit in ber Stube am Seben erhalten. 3u \u00a9nbe biefe! Stonat!, Oberin ben erften Sagen be! fotgenbeu ift feine 3eit Oor\u00fcber, bie Paarung mar erfolgt, ba! Skibchen hat feine \u00a9ier in angegangene \u00a9ichenft\u00e4ntme abgelegt unb bie oou 2lmeifen ober S\u00f6geln au!gefref;","page":66},{"file":"p0066s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"^oljbock- un\u00efr ^irfcfyk\u00e4ffr.","page":0},{"file":"p0067.txt","language":"de","ocr_de":"^irfcpf\u00e4fer ober gfeuerfcpr\u00f6ter, i\u00dfaffafiben.\n67\nfeiten, garten Ueberrefte be\u00bb $\u00f6rper\u00a3 liegen itt feiten \u00a9egenbett eiitgeln untrer unb geben \u00dfeitgitifj baboit, baff pier Jpirfcpf\u00e4fer gelebt paben. SDie au\u00a7 ben runblidjeit, eine Sinie langen \u00a9ent gefdjl\u00fcpften Farben ibadjfeit fepr langfam, inbem fie ftdj bon faulem \u00a9idjeitpolge ern\u00e4hren, unb erreichen int\tf\u00fcnften 3apre\teine S\u00e4nge\tbon bter god bei tier \u00aeide eines* ^ing\u00e9r\u00e9. Sprer \u00e4u\u00dferen\n\u00a9rfdjeiuuug\tnach\tglei\u00dft bie Sarbc fepr\tbem belannteu \u00a9itgerliuge be\u00eb Staif\u00e2fer\u00ea. @ie pat einen\nboritigeit $opf mit bierglieberigeit fy\u00fc^\u00efern, bereit lebtet \u00a9lieb fe^r furg ift, an ber $aufl\u00e4dje ftumpfg\u00e4pnige f\u00f6iitnbacfen, gefcpiebeue Sabeit au bem ttuterfiefer, toelcpe fiep gufpipen unb an ber Suneufeite beibimpert fiub. S)ie borbereit brei 2eibe\u00a3fegmente, ibelcpe ftcp ibegeit ber Ouerfalten, ibenigften\u00ea auf bem S\u00fcden, fcpiber unterfcpeiben laffen, tragen fecps> Mftig entibidette, eiuftauige Seine bon gelber garbe, ber be\u00ea \u00aeopfe3; nur bie pornigen \u00e4duubtpeile fmb fdjibarg. \u00aeic eribadjs feue Sarbe fertigt eilt fauftgrofje\u00ea, fefte\u00ea \u00a9ocoit auf beit faulen jpolgfp\u00e4ueit, ober, ibenn e\u00a7 fein tarnt, tiefer\tim\t(stamme,\tanl \u00a9be,\ttue\u00efc^e\u00ea fie innen gut au\u00eagl\u00e2ttet. \u00a9in Sierteljapr etiba\nbergest, bi\u00ea\tfie\tpier gut\ts$uppe unb\tbiefe gum ^\u00e4fer ibirb. SDerfelbe bleibt aber bavin ben\nborgen unb-fommt, boUtommeit erh\u00e4rtet unb ungef\u00e4rbt, im fecpften 3at)re unt abgegebene $eit gum Sorfcpeine, um ungef\u00e4hr hier SBocpen fang fidj feinet gefl\u00fcgelten SDafein\u00ea gu erfreuen, \u00a9r breitet fiep \u00fcber ba\u00a3 gange mittlere unb n\u00f6rblicpe \u00a9uropa bt\u00e9 tu ba\u00ea aitgrengenbe Slftett au3, fehlt aber nat\u00fcrlid) in ben \u00a9egenbcit, ibelcpe feine \u00a9icpenib\u00e4lber beft^ett. Son ben 176 befannten Wirten leben in \u00a9uropa 8, in Sorbamerifa 12, Slfrifa 17, Sujtralien 28, (S\u00fcbamerifa 34 unb in SXfteit 77. dB\u00e4preitb ibil' nodj Sertreter bon Dorcus, Platycerus, Sinodendron, Ceruchus unb Aesalus in \u00a9uropa h^beit, fehlt bie plattgebr\u00fcdte $orm ber S\u00dfaffafibeit g\u00e4ngtidj unb befchr\u00e4nft ftch auf bie \u00fcbrigen \u00a9rbtheile.\n^n Passalus, ber eingigeit \u00a9attung biefcr (Sippe, ibieberpolt ftch bie ^\u00f6rperfornt, toefcbe uns* bereite beim Scarites pyracmon begegnete, nur ift in Sergteid) mit jenem ba\u00ea geftielte ipal\u00eafdjilb quer recptedig, pinteit nicht, eher born etiba\u00ea berengt, ber K\u00f6rper bei ben meiften platter gebriidt, fo baff befonbers* bie ftarf gerieften gl\u00fcgelbedeit in ihrer (Sdjeibe eine boUfommeue \u00a9bene bar= [teilen. 2lm ^opfe,,ibeldjer fdjma\u00efer ab\u00a7 ber Sporar ift, fallen tp\u00f6der, Unebenheiten unb ein gacfiger, oft fepr uitfpmmetrifcper Sorberranb auf, bie \u00a9tplergeifel, nocp einmal fo laug ab\u00a7 ber (Sdiaft, ibirb bitrcp bicpte Sorfteu raup unb l\u00e4uft in ben brei bis> fedj\u00ea lebten \u00a9liebem je nad) ben berfd)iebeiteit 2Irteit gu ^ammg\u00e4puen au\u00ea. \u00aeen Dberfiefer, ibelcper meift fo lang ibie ber $opf ift, djarafterifirt in ber \u00fcftitte ein beibeglicp ein geteufter 3apn. Side Slrteit, treize ftcp auf 210 belaufen, bon beneit 140 auf Slmerifa allein fommeit, gl\u00e4ngeit ftarf unb fepen fdjibarg ober lid)tbraun au\u00eb. <Sie leben, ibie bie Sucanibeit, ab\u00a7 Sarben im \u00a7olge abfterbeuber S\u00e4ume; biefelbeit fiub glatt, nicpt querfattig, pabeit nur glbeiglieberige ^\u00fcpler, unb bal britte gu\u00a7paar ift mangelhaft entibidelt.\n2)ie Stattp\u00f6rner, Slattporuf\u00e4fer (Lamellicornia) bitben bie fotgenbe, unfere biergepnte Familie, bon ber mau ungef\u00e4hr 4113 Wirten feunt, tbelcpe ftd) auf 447 \u00a9attungeu bertpeiten. Son biefett Slrteit fommeit bie ioeitigften auf SXuftraliert (256), auf \u00a9uropa 385, dtorbamerifa 416, Slfieit 782, (S\u00fcbauterifa 1111 unb Slfrifa 1163. 5lbgefepeit boit biefem dteicpthume, mit Ibetcpem, ibie ftcp erwarten l\u00e4\u00a7t, gro\u00a7e DJtancpfaltigfeit in ber \u00e4u\u00dferen \u00a9rfdpeiuuitg berbuitben ift, geidjnet fid) bie Familie bor allen anberen bitrcp bie \u00a9r\u00f6fge unb (Sd)\u00f6itpeit ber formen, ibie bttrdp Harbern pracpt au\u00ea; beitit fte entp\u00e4tt bie Dtiefen unter ben K\u00e4fern, ferner ftitbeit fbir in feiner gamilie einen fo geibaltigen Unterfcpieb gibifcpeit ben gibei @efd)lecptern ein unb berfelbeit 2lrt, ibie pier, \u00a9ie St\u00e4nndjeit ibeicpeit nicpt nur burdp Slu\u00eaib\u00fccpfe am $opfe ober au bem ipaf\u00a3[d)ilbe, ober an beiben gugleicp, fonbern in eingetuen f\u00e4delt in ^arbe unb (Sfulptur fo ibefenttid) bout anbereu @efcpled)te ab, ba\u00a7 man Sebenfeit tragen f\u00f6nnte, fie f\u00fcr gufantmengep\u00f6rig anguerfeuneit, unb\n5*","page":67},{"file":"p0068.txt","language":"de","ocr_de":"68\nSDte $\u00e4fer. S31a11^ihmer.\ntnerfm\u00fcrbigermeife pr\u00e4gen ftd; biefe XXntevfdEjtebe am fcEj\u00e4vffteit attr Bet Ben gr\u00f6\u00dften Slrteit, miuberit fiep ttnb oerfcpminbeit faft g\u00e4itglicp, je flehtet biefelben merbett. Sei allen biefen Sifferettgen ftimmen biefe Saufenbe Don gieren in bcm S\u00f6au iprer tut Serp\u00e4ltnijj furgen \u00a9\u00fcpler, nicpt in bereit \u00a9lieber; gapl \u00fcberein, indexe gmifepen fielen nnb elf fcpmcmft; biefelben lilben iit beit brei ober auch rnepr lebten eine fogenannte Sl\u00e4tterfeule; ipr erfleh \u00a9lieb ift gr\u00f6\u00dfer. $e ein b\u00fcmter Sl\u00e4ttdpen, beim St\u00e4nncheit ftetr l\u00e4nger air beim SBeibdjett, fiept air Slnpattg nach oorn am \u00a9liebe, nnb feber fcplie\u00dft fiel) in ber 3tupe biept an bar benachbarte an; f obalb ber \u00ae\u00e4fer aber fiep gum fliegen anfepidt, \u00fcberhaupt lebettbiger in feinen Semegungen mirb, fpreigen fiep biefelben mie ein ^\u00e4eper au\u00ebeinaitber, nnb hierin liegt ber mefeittlicpe Unterfdpteb gmifepen ben Lamellifornen nnb S\u00dfeftiui; formen. \u00a9obantt flehen bie Singen gut* \u00a9eite ber T\u00f6pfer, merben Pom SBangenranbe mehr ober Weniger burepfept, bie Seine, befonberr bie oorberen, ermeifett ftch gum \u00a9raben gefepidt, inbem ihre \u00a9(hielten breit nnb nach au\u00dfen geg\u00e4hnt ftttb, bie \u00a9djenfel ftnb bid ititb fr\u00e4ftig, bie l\u00fcften malgig. Sie Warfen beftehen immer aur f\u00fcnf \u00a9liebem. Stop ber ftp to er f\u00e4lligen $3rper$ fliegen bie meiften bei fr\u00e4ftiger \u00a9utmidelung ihrer Fl\u00fcgel gemanbt nnb attrbauentb. Sie meidpen, gebrummten ttnb meift faltigen, babei aber feiften -Latoeit paben feepr Seine, giemlid lange, oierglieberige W\u00fchler, feine Singen ttnb eine fadartig au\u00eageb\u00e8p\u00f9te ^interleib\u00f6fpthe mit querer Slfter\u00f6ffnung; bie Poit ber LarPe ber Staif\u00e4ferr genommene Segeichnung \u201e\u00a9ngerliug\" meubet matt auf fte alle an, ba fie in ber allgemeinen ff\u00f6rpertracht mit ihr \u00fcbereinftimmen. \u00a9ie foloopl, mie bie \u00df'\u00e4fer ern\u00e4hren ftd) nur Pott Sffongenftoffen, nnb gemiffe unter ihnen fonuen unter Umft\u00e4uben beit ^uftitrgem\u00e4cpfen fehr erheblichen \u00a9chabett guf\u00fcgeit, m\u00e4prenb anbere fiep nur att bereite abgeftorbeite palten unb baburch bereu Umfepung in Humur befdEjleunigen. SBie loir \u00fcberall Slurnapmen Pott ber Siegel fiitbett, fo fommeit auch pier $\u00e4fer unb LarPett por, melde ftch Pott Star n\u00e4hrett.\nSXbgefepett pon ben gaplreidjett \u00a9ippett uttb Uuterjtppen, laffeit fte fiep in glpei ^orbeit bringen, bie Lamellicornia laparostictica ttnb pleurostictica, ober ilt bie Siiftf\u00e4fer Ultb Laubf\u00e4fer, menu mir eine ann\u00e4hernbe beutfepe Segeidpmmg Pon ber Lebettrmeife ber Spiere entlehnen molten. Sei feiten ift bie \u00dfunge ftet\u00ea Pom $iittt gu intterfdpeibeu, uttb bie Luftl\u00f4dper ber Hinterleiber ftpett nur in ber Serbiubungrpaut ber bilden; unb Sauc^Halbtinge, bie beiben Saben ber Unterfieferr ber Laroett ftttb frei; bei biefett ift bie gunge p\u00e4ttfig pornig unb mit beut \u00aeiitn permadhfeu, aber auch leberartig ober h\u00e4utig uttb baoon gu unterfcheiben, bie Luftl\u00f6cher ber Hinterleiber liegen gttnt Shell in fener Serbinbungrhaitt (bie Pier porberett, lattggegogenett), gum Spell auf beit Sancp; ringen felbft (bie brei hinteren, mehr gerunbeten), unb bei ben Laroett ftttb bie beiben Laben ber Unterfieferr mit eittauber oermadpfett. Um nicht gu attrf\u00fchrlich gn merbett, \u00fcbergehen mir anbere Unterfdfiebe, me\u00fcpe fiep mit meniger beftimmten SBorteit gmifc\u00a3;ett biefett beiben Hp^eit attgebeu lie\u00dfen.\nSie Stiftf\u00e4f er im engeren '\u00a9intte (Gopropliaga) paben Oberlippe, Oberfiefer unb guttge h\u00e4utig, erftere Perftedt, leptere frei, bie Lippentafter am SUttnranbe befeftigt, bie gatplerfeule brei; glieberig, \u00a9pitueren ber Hinterbruft Perbedt. \u00a9ie beftepen gunt gr\u00f6\u00dften Spetle attr flehten ober mittelgro\u00dfen Spieren, melcpe, mie ipre LarPett, im Stifte unb gmar porgugrmeife beut ber Hufs f\u00e4ugetpiere leben, burep iprett feparfen \u00a9eruepfiun aur meiter fyertte febe frifepe Segugrquette mittern, fofort perbeigeflogen fommen unb in f\u00fcrgefter geit eine folcpe \u00a9t\u00e4tte beP\u00f6lfertt. Sie unter biefer entftepeitben gr\u00f6\u00dferen ober fleitteren L\u00f6cper beuten an, ba\u00df ber Soben Pott iprett \u00a9\u00e4ugen unterminirt unb bie Sefter f\u00fcr ipre Srut angelegt m\u00fcrben, mefd;e Pon gemiffen Slrteit pier in ber \u00a9rbe, mit Sapruug Pon oben per oerforgt, ipren Aufenthalt angemiefen befommt, Pon attberett in beut S\u00fcngerpaufett felbft.\nSer heilige ipillenf \u00e4fer (Ateuchus sacer) ift ettt inbiologifcper, mie in ardp\u00e4ologifcper intereffanter Spier, melcper bie Stittelmeerl\u00e4nber bemoput uttb itt beut Spierfultur ber alten \u00a9gpptier eine 3toHe fpielte. \u00a9ie fanbett n\u00e4mlich im Sreibeu unb tu ber \u00a9eftalt ber f\u00e4ferr bar Silb ber SB eit, ber \u00a9onne uttb ber mutpigen \u00c6riegerr, fo ba\u00df fte ipn auf Senfm\u00e4lern barfteUteu","page":68},{"file":"p0069.txt","language":"de","ocr_de":"Stifll\u00e4fer. \u00a7 eiliger ^\u00dftdenl\u00e4fer.\n69\nunb, in coloffaiem Stafffiabe aus (Stein genauen (bie fogenannten \u201e\u00a9carab\u00e4en\"), in ipeit Semmeln auffieEten\u00bb 2Bir k\u00f6nnen un\u00ea baljer aup nipt oerfagen, nuferen Sefent btefe\u00ea S\u00dfunberthier in feiner nat\u00fcrlichen \u00a9eftalt t>or\u00a7uf\u00fc^rert unb bemerleit ba\u00a7u, baff ber bdtbtreip\u00f6nnige Hop mit tief fep\u00eb; j\u00e4hntgent Sorberranbe, ba\u00ea oodft\u00e4nbig in eine obere unb untere H\u00e4lfte gepeilte Suge jeberfeitp bie ueiutglieberigen f^\u00fcl^bev, bie feitlid) nid^t au3; gebuchteten ^l\u00fcgelbecfen, ioelpe ftp pnten afcfhtfcen unb ba3 ^hgibium freitaffen, ber Mangel ber Sarfett an ben fingerf\u00f6rmig geahnten Sorber; fd^ienert, ber eine \u00a9nbbont an ben \u00fcbrigen fep fplanlen unb bie fepl>\nSaupringe bie \u00a9attuitg paralteriftren, bagegen giiaei \u00e4p\u00f6derpett an ber \u00a9tim, bie innen an ber Shtr^el gelerbten Sorberfpieiteit, ba\u00ea glatte ^hgibium, fploape S\u00e4ng^riefeit ber gliigelbedeu, fpioar^e \u00c7ranfen an Hop, ^h\u00b0var unb Seinen, rotlpraune an ben ioeiblipen \u00f6pinterfpienen unb bie fpioad) gt\u00e4njenbe fpioarge $arbe be\u00ea bitten H\u00f6iperl bie genannte Sri \u00a9ie, Joie alle \u00fc\u00dfideitl\u00e4fer, beren noch mehrere mit ihr baffelbe Saterlanb th\u2019eilen, aubere im mittleren Sften leben, h^ben ihren Samen oon ben pden\u00e4httlipen kugeln erhalten, Joelpe fte anfertigeu f\u00fcr ihre Saplomnten. 2Bie bei ben Xobteitgr\u00e4bern beibe \u00a9efplepter f\u00fcr beren Hnterlommen \u00a9orge tragen, uicbt btc\u00ea ba\u00ea Skibpeit, fo and) hier* guerft ioirb oon einem ber beiben \u00a9flatten ber jur $ide beftimmte Sheil be3 Siifie\u00ea, befonber\u00ea Hipb\u00fcitger\u00ea, mittelft be3 ftrah\u00efigen Hopfdfiibe\u00ea oont Raufen abgetragen, mit fpilfe ber Seine gebadt unb adm\u00fclig oergr\u00f6ffert bi\u00ea faft ^loei \u00dfod im SDitrpmeffer; Heinere Srten fertigen Heinere Rillen, \u00a9iefelbe toirb nun geto\u00e4lp, oon bem einen Hafer mit ben Sorberbeinen gezogen, oom anberen mit bem untergeftemmten Hope oon hinten gefpoben. \u00a9urp biefe Sehanblung toirb adnt\u00e4ltg bie anfangs toeipe unb unebene H\u00fcgel feft unb gegl\u00e4ttet. S\u00fcttlertoeile gruben bie Spere eine tiefe S\u00f6hre, in Joelpe bie mit einem \u00a9i befpenlte H\u00fcgel gelodert Joirb. 2>a3 \u00dfuloerfeit ber S\u00f6hre befd>lie$t bie m\u00fcheoode Srbeit, toeipe u\u00f6thig ioar, um einem Saplotnmett feine \u00a9t\u00e4tte gu bereiten, \u00a9in gioeite\u00ea, br\u00fctet \u00a9i u. f. io. bedingt bicfelbe Arbeit, toeipe bie lurge Seben^eit ber \u00a3pere aup\u00fcdt, bie hier alfo, tote bei fo Oieleit ^mitten, aupplie\u00dflip ber \u00a9orge f\u00fcr bie Srut geioibmet ift. \u00a9ntlr\u00e4ftet oon ber Arbeit bleiben bie Hafer gulep am \u00a9paupa^e prer Spaten liegen unb oerenben. Silber Oer; grabenen H\u00fcgel erbl\u00fcht aber ueue\u00ea \u00a3eben, ba\u00ea \u00a9i toirb \u00a3ur SarOe, unb biefe ftnbet ben binreipenbeit Sorrath, um baburch \u00a7u ihrer oodcit \u00a9r\u00f6ffe IpPingutoapfen. 2Ber ftp \u00fcber bie Saroe toeiter belehren toid, toeipe im Sdgemeinen beit bereite erto\u00e4huten \u00a9haralter ait fid) tr\u00e4gt, ber m\u00f6ge bar\u00fcber itaplefeit in \u00a9ripfon^ \u201eSaturgefpipte ber Spfelteit ^eutfplanbi?\" 1848 \u00a9. 750, ober in Mills ant\u2019s Hist. nat. des Col\u00e9opt. de Fr. Lamell. 1842 p. 44. n\u00e4pfteit f\u00c7r\u00fc^jfa^re arbeitet ftd) ber fertige H\u00e4fer au\u00ea feiner \u00a9eburtpt\u00e4tte prOor, unb bie jungen parpen, bem Seifpele ihrer Seltern folgeub, ba3 fte ihnen nipt mit eigenen Sugeit ablaufpeit lonnten, brehen ^jSideit in gleiper SBeife unb gleiper Sbftpt, Joie feite. Sber nipt bloS bie Steitpen, fonbern eine Stenge anberer \u00a9attungen oerJoenbett biefelbe \u00a9orgfalt auf ihre Saplomtnen, loie Gymnopleurus, gu erlenneit an ben feitlip am\u00f6gefptoeifteit $l\u00fcgelbecfeit, Sisyphus mit auffadenb langen Seinen unb einem btdeit, Heilten, nap hinten fehr oerengten \u00abJpnterletbe, Deldochilum, beffen faft Irei\u00earttitbe, pattr\u00fcdige Srteit nur iit Sitterifa \u00a7u ^aufe ftitb unb oiele aubere, benen aden bie Sorbertarfeit nipt fepeit. Siotngftoue er^\u00e4pt oon einer Srt am\u00a7 Hurumait, in ber Sol\u00ef\u00eafpape \u201e\u00a9laoanger Seete\" genannt, Joahrfd;einlip ein Ateuchus, ioetdjer bie Sb\u00f6rfer rein hnlt, inbern er ben frifdien Stift fofort gu H\u00fcgeln oerarbeitet, nipt feiten oon ber @r\u00f6\u00a7e eiltet Sidarbbadep unb oergr\u00e4bt.\nSBieber anbere, loie bie nur fploarjen, mehr geftredteit, aber ftart gelo\u00f6lbteit Gopris - Srten, bie theiliceife hvnptood metadifp blau, gr\u00fcn, golbtg, roth ergl\u00e4ttjeitben \u00a9\u00fcbamerilaner ber \u00a9at; tintg Phanaeus, bie Heineren, in mehreren pntbert Srteit auf ber ganzen \u00a9rbe oerbreiteten Ontho-phagus (Hotp\u00e4fer) leben in gr\u00f6fjeren \u00a9efedfpafteit im Stifte, graben barunter \u00a3\u00f6per, in loelpe","page":69},{"file":"p0070.txt","language":"de","ocr_de":"70\nOie \u00c4\u00e4fer. \u00a9l-att hinter.\nfie einen pfropfen baoott ^ineinjte^en, um bie (gier bort abgufepett. S3ei fe^r Dielen Doit ihnen geic^net ein Hont ober gtoei, mie bei einem \u00a9tier gefte\u00dfte, bie 3Mim ten am $opfe aus, biSBeifeit aitdj am HaBftilbe. \u00a93 mirb erg\u00e4bt, ba\u00df eine Gopris-lvt (Midas) in Oftinbien au\u00eagefroten fei unb $mx ein \u00a9remplar nad) breigehn, ein anbereS uat fetgehn SJtouateu aus einem fitrteu \u00a9rbllumpen, melden man anf\u00e2n\u00e7g\u00efidO f\u00fcr eine \u201e^anonenfugel\" gehalten habe.\nSJtit allen vorigen in bei* Silbung ber SJhtnbtheile unb bei* fy\u00fc^ter \u00fcbereinfiimmeub, aber bitrd) f\u00fcnf BftM(|riuge, am ,\u00a9nbe g met hornige ^interfc^ieneu unb hinten gerunbete S\u00fc\u00fcgel? beden, mette bie SeibeSfpifce nitt frei laffeit, Don ihnen unterfd)icben, breiten ftd) bieOititgf\u00e4fet (Apliodius) in mehreren Rimbert Slrten \u00fcber bie gange \u00a9rbe auS, am ga\u00a7treid;fteu in ber gem\u00e4\u00dfigten unb falten 3oue \u00a9uropaB (115)* (Sie ftnb eS, mette an ben fr\u00f6nen (Sommerabenbeit ober bei (Somtenftein am Oage gn Oaufeubeit in ber Stift uml)erfliegeit unb mie bie dienen ihren (Stod, fo einen SJtiftaufen uinftm\u00fcrrneu, ber fit manchmal in eilte bunte \u00a9efellfdfaft biefer Beinen \u00a9efelleit aufget\u00f6ft gtt fabelt fd^eint. <Sie erteidjteru ftd) ihr Sebeit, graben nidjt in ben Oobeit, m\u00e4lgcit feine Ritten f\u00fcr ihre Siattommen, fonbern legen bie (gier unmittelbar in ben SJ\u00eeift, barum bleibt ifmett $eit genug, menu fie fid) nid)t laben au beit efelhafteit Sederbiffeit, beut Oaiig unb (Spiele in ber fti\u00dfen Slbeitbluft uad)guget)en, geitmeilig ben fcbmugigeit ^fit^l mit ber Don ben (Sounenfttal)leit burd)bruitgeneit Sltmofph\u00e4re gtt oertauften. (Sin beinahe malgiger K\u00f6rper Don nur meitig Sinieit S\u00e4nge, Don fd)marger ober ftmugig brauner $arbe geid)itet fie aus. Oer halb? frei\u00eaf\u00f4rmig gerunbete $opf buchtet fid) in ber SJtitte flad) au\u00ea unb tr\u00e4gt ungeteilte Singen. \u00a9ine feine g)aut f\u00e4itmt ba\u00a3 HaBfd)ilb am SSorberranbe, unb neben feinem ^iitterranbe l\u00e4\u00dft ftd) baS @d)ilbd)en beutlid) unterfdjeiben. Oie SORittel^nftcn ftnb gen\u00e4hert, unb bie f)iuterften beden in ihrer (grmeiterung meift bie SSurgel beS Slbbomen. \u2014 Oer grabeitbe Ottitg? \u00ef\u00e4fer (A. fossor), gl\u00e4itgenbftmarg oou $arbe, mand)inaf braunrot au ben \u00a9l\u00fcget? beden, ift uitfere gr\u00f6\u00dfte Slrt, fenutlit an bem Dor ben Slugeit iit eine Beine, gerunbete (gde ermeiterten Stopfftitbe, bem unbehaarten ^\u00dfrothorar, ben fein geferbtsgeftreiften, hinten geruubeten unb nicht geg\u00e4hnten)\u00a9l\u00fcgelbeden, bereu .gmifteitr\u00e4ume fit gleit; m\u00e4\u00dfig m\u00f6tben, au bem gro\u00dfen (Stilbten unb barait eitblit, ba\u00df baS erfte \u00a9lieb ber Hinterf\u00fc\u00dfe f\u00fcrger at\u00a7 bie Dter folgenbeit gufamnten ift. Sim $opfftilbe ftitbet fid) ein \u00a9efd)ted)Bunter]chieb: beim S\u00dfeibcheit beuten fid) hier brei Hader eben nur au, m\u00e4hrenb fie beim SMitudjen ft\u00e4vfer heroortreteu, ber mittelfte hornartig. Oie SarDe hat einen braunen $opf mit furgent S\u00e4ngSeinbrude, eingelneit langen Haaren, beutlidjem $opffd)ilbe unb gerititbeter Oberlippe, f\u00fcitfglieberige Sutler, bereu mittelfteS \u00a9lieb -am l\u00e4ugften, lauge unb b\u00fcune ^innbaden Doit \u00e9marger \u00a9arbe, bereu linde H\u00e4lfte gr\u00f6\u00dfer aB bie rechte ift, breigliebcrige Kiefers, gmeiglieberige Sippeutafter. Oeit K\u00f6rper fetten bie gem\u00f6hnlichen gm\u00f6lf, etma\u00bb querfaltigen S\u00dcnge gufamuteit. Oiefe Saroe fiitbet fit int Fr\u00fchjahre ermatfen, flat in ber \u00a9rbe, Dergraben unter Dorf\u00e4hrigent ^uhmifte, mtb Dermanbelt ftd) in f\u00fcrgefter geit in beit $\u00e4fer.\nOie gr\u00f6\u00dften SJiiftf\u00e4fer Oeutfd)laub\u00ea feunt mau unter bem Stamen berSto\u00dff\u00e4fer (Geotrupes, fr\u00fcher mit Dielen anbereit gufammeit Scarabaeus), melte iit ihrem fdfmerf\u00e4Uigeit SRarfte uiB \u00f6fter in \u00a9elb unb S\u00dfalb \u00fcber beit S\u00f6eg laufen unb an ben (Sommerabenbeit mit ftarfem \u00a9efumm an nuferen Ohren Dorbeifaufeu. Oei ihnen fittb Oberlippe unb ^iitnbadeit nid)t, mic bei ben oorher? gepeitben, h\u00e4utig, fonbern hornig unb unbebedt, bte \u00a9pimeren ber Hiuterbruft frei, bie f\u00fchlet* elfglieberig uitb bie Singen DoHfi\u00e4ubig geteilt. Slu\u00dferbent erfeunt man fie au einem rauten? f\u00f6rmigen, Dorn aufgemorfeneit, hinten Dom @efid)t getrennten $opffd)ilbe, au einem queren, hinten gerabranbigen ^Srothorar, einem hergf\u00f6rmigeit (Stilbten, fet^ freien Oautringeit unb einem b\u00fcrgen, ftlnnpf eif\u00f6rmigen, oben giemlit ftarb gem\u00f6lbteit K\u00f6rper, \u00a9iit Haarfled an ben SSorberfteufetn, ein gef\u00fcgter Slu\u00dfeuranb ber zugeh\u00f6rigen (Sd)ieiten unb Diet* bauten au ben \u00fcbrigen geid)ueit bie Oeiue att\u00f4. Oie ftmargeit ober metallift gl\u00e4ugenben Ohieve beftv\u00e4uleu fid) auf bie gem\u00e4\u00dfigte\n2) er g ra \u00f6 eitbe SDuttg\u00ef\u00e2fer (Aphodius fossor).","page":70},{"file":"p0071.txt","language":"de","ocr_de":"(Srabenbe \u00a9mtgl\u00e4fev. Sftofjl\u00e4fer. Stebenfcpneiber.\n71\nj:\tgone \u00a9uropaB uub ElorbameritaB, auf baB .fpitnalapagebirge in Slften, auf \u00a9pili tu \u00a9\u00fcbamerila\nunb in 9lfvifa auf bie tHorbl\u00fcfie. \u00a9ie leben im frtfc^en EEift unb in bemfelben fepr halb \u00e4pnl\u00fcp merbenbett Spieen, graben unter jenen fi$ttefe S\u00f6d)er, in melcpe fie pu pineiufcpaffen, um je ein \u00a9i barart gu legem \u00a9ie barauB entftepenben Savoen, melcpe man freilip nur erft bon einer 2lrt (Gi. stercorarius) fenut, paben oierglieberige Situier unb reiplip beg\u00e4pnte ^innbaden. \u00a9er Geotrupes Typhoeus ift megett ber brei |>\u00f6tner; melcpe am ^\u00dfrotporar beB EMnncpeitB gerabe nacp oorn ftepen, entfcpieben unfer intereffantefter Etopifer; bie etmaB flap gebr\u00fcdteu gl\u00fcgeE bedien beB gl\u00e4ngenb fcpmargeu \u00a9piereB finb punttirt geftreift. 3<p fanb tpt auf b\u00fcrftigeu \u00a9Triften, mo \u00a9cpafe meibeten, in bereu EJdift biB einen gu\u00a7 tief unter ber \u00a9rbe. \u00a9ine anbere, fep* gemeine 2lrt ijt bei* faft plbfugelige G. vernalis, tenntlid) an feiner tief blauen g\u00e4rbung unb ber faft polirten \u00a9berf\u00ef\u00e2cpe, melcpe febop bei n\u00e4herer Setracptuug baB d^alBfpilb bip unb fein, bie glitgelbeden fep* gart geftreift punttirt erlernten l\u00e4fjt. \u00a9r geprt gu ben Heineren Slrten unb mifjt nur fepB biB fteben Sinieit. \u00a9in in oieler ^infipt mertm\u00fcrbigeB \u00a9per ift ber im \u00f6ftlipeu Oefterreip, befonberB puftg in Ungarn lebenbe Etebenfcpneiber, fcpleddpin \u00a9cpneiber (LetErus cepha- soMmtctjen bom ato\u00dfi\u00e4feE totes), melcper feinem ^\u00f6rperbaue nacp perpr geprt, nipt aber megen ber {Geotrupes Typh\u00b0ens)-mentg mift\u00ef\u00e2ferlipen SebenBmeife. \u00a9eine fpeinbar nemtglieberigen g\u00fcpler unterfdpiben ftp in fofern oou benen aller \u00fcbrigen SameEitornen, alB bie beiben lebten in biefem neunten mie Heiner merbenbe iBeper eingefept ftnb.' \u00a9ie Oberlippe raubet ftp tief auB, unb bie an ftp fep* i unf\u00f6rmlichen ^innbaden merbem beim Eft\u00e4nucpeu baburcp noch auff\u00e4lliger, baf? in ber EJditte jeber H\u00e4lfte ein ftumpfer, aber langer \u00a3apt nach unten fiep, \u00a9er' Unterliefet* ift gmeilappig, ber \u00e4u\u00dfere b\u00fcune, prnige Sappen mit biden, flap eiartig en Oorfieu, ber innere fehr turge au ber \u00a9pipe mit einem fmrnpaten befept. \u00a9aB \u00c4iun, fo lang nie breit, oorn oerengt unb gejtupt, [ bebedlt bie gunge. \u00a9er $opf ift fehr gtof, baB unf\u00f6rmlidhe ^\u00bbalBfpilb breiter alB bie b\u00fcrgen, gufammen faft palbtugeligen gl\u00fcgelbeden. \u00a9ehr bipte unb feine s$untte matten ben fcpmargeu K\u00f6rper matt \u00a9iefeB merln\u00fcrbige \u00a9pier fe&t na(^\t^er gelbgriEen paarmetfe in \u00a9rbl\u00f6cpern\nnahe bei ERift ober EBurgeln auBbanernber ^ftangeu in trcdeneu, faubigen \u00a9egenben. gn Ungarn h\u00e4lt eB ftp gern in EBeittbergen auf unb lommt im erften Fr\u00fchjahre bei \u00a9onnenfcpein peroor, Hettert an ben E\u00f6einfi\u00f6deu in bie fmpe, beifjt bie jungen \u00a9riebe herunter unb fpteppt fie, r\u00fcd\u00ab m\u00e4rtB gehenb, in feine O\u00f6per; ferner foE eB im Saufe beB \u00a9ommerB \u00a9raB unb S\u00f6mengapnbl\u00e4tter eintragen, Hoahrfpeinlip alB gutter f\u00fcr bie l\u00fcnftige Saroe. 2lup bartn belunbet eB feine \u00a9riEem \\ \u00e4pnlicpteit, bafj eB, fep* furcpfam, beim geringften \u00a9er\u00e4ufp ftp im Sope Oerbirgi \u00a9er \u00a9chueiber breitet fiep biB Etufjlanb auB unb mu\u00a7 alB ein Slbtr\u00fcuniger feineB rein aftatifpett \u00a9efpleptB betraptet merbett. \u2014 33iele \u00a9attungeu, mie Bolboceras, Odontaeus, Athyreus u. a. fcpltefen ftp ben \u00a9eotrupen an. \u00a9aB fehr eint\u00f6nige \u00a9efplept ber \u00a9rbl\u00e4fer (Trox) h\u00e4lt ftp mep unter 3laB unb an $nocpen im \u00a9anbboben, alB am Sfttfte auf. SSenn mir nacp obiger SSerecpnung 1402 \u00fcMfit\u00e4ferarten aunepmen, fo tommen baoon 51 auf Sluftralien, 138 auf Edorbamerita, 215 auf \u00a9uropa, 254 auf Elften, 369 auf \u00a9\u00fcbamerila unb 375 auf Elfrita.\n\u00a9ie gtoeite \u00a7orbe ber SameUitoriteu, bie L. pleurostictica, mie mir fie fr\u00fcper megen ber anbereu \u00a9tellung ber brei lepten Sitftl\u00f6per beB ^interleibeB begeidpneten, enthalten gun\u00e4epft bie gleipllauigen Saubt\u00e4fer (Melolonthidae), gu beneit ber gemeine EJlait\u00e4fer ein 33eifpiel liefert. 2HB Saroen, fo meit man biefe tennt, n\u00e4p*en fie ftp oon E\u00f6urgeln lebenber 5]3ftaugen, alB ooEtommene ignfetten freffen fie i\u00f6l\u00e4tter, unb gemiffe unter ipieu t\u00f6nnen f\u00fcr bie mettfplipe Oetonomie im p\u00f6ipften \u00a9rabe nachtpeilig merben, menu fie fteEenmeife in gr\u00f6fjeren EJdengen auftreten. \u00a9B geh\u00f6rt biefe \u00a9ippe gu,ben artenreipften, aber gXetpgettig auep gu ben fpmierigften ber gangen gamilie, ba bie burep^ fpnittlip gleipm\u00e4fjig braun, igraubraun ober fdjmarg gef\u00e4rbten, in ber aEgemetnen $\u00f6rpertracpt","page":71},{"file":"p0072.txt","language":"de","ocr_de":"Sie \u00c4\u00e4fer. 331 att\u00ef) ont er.\nftd) feljr ciljnlidjeit Spiere oft fetjr genau itnb aitf fubtite SRerfma\u00efe angefe\u00efjen (ein trollen, um fie oon eiuanber uitterfdjetbeu 31t f\u00f6nuett. Hauptf\u00e4djlid) fcmmt eS habet auf hie \u00e4Ruubtlieile, bie \u00a9orm bei* H\u00fcften, bie Gilbung beS lebten ^iuterleib\u00eafegment\u00ea tu elfter, auf baS @d)ilbdjeu, bie \u00e4it\u00a7erett 3\u00e4ljne t)er @d)ieneit, bie @efd)led)tSuuterfd)iebc, bie Silbuttg bei unter ftd) immer gleichen $ug; flauen unb fo maud)er\u00efei SlubereS in ^weiter Siuie au, unb bantm l\u00e4gt ftd), ol)tte fefr toeitl\u00e4ufig 3\u00ab ioerben, feine allgemeine @d)ilbentitg oorauSfd)tden, l)\u00f6d)ftenS uod) bemerfeit, bag bte leisten bvei, meljr ntubett 2uftt\u00f6d)er in it\u00e9rer \u00a3age oou beit oorbereit in fofent toeing abineidjeit, a\u00efs fie ttaf)c am oberen (Raube bei* betreffenben Sattdjrtuge liegen, nidjt ltterfbid^ uadj unten r\u00fcden, \u00a9uropa ern\u00e4hrt bte treitigften dRelolontlnben (94), Slfrifa bie nteifteit (361), Elften, (Rorbamertfa, Sluftralten eine gleidje Sfitja^l (103\u2014121), \u00a9\u00fcbamerifa 264.\nSer gemeine SJtaif\u00e4fer (Melolontha vulgaris) m\u00f6ge uns bie ganje Sippe oergegenio\u00e4rtigeit. Sie beim 2R\u00e4ititd)en fieben;, beim S\u00dfeibdjeit f\u00fcttere fed)SgIieberige giiplerfeiile unb an ber SafiS gej\u00e4pnte gugflaiteu in beiben @efd)led)tent ituterfdjeibeit bie \u00a9attuitg oon beit it\u00e4cpft oeiloaitbten; bte Slrt erfennt man an beit freibetoeigeit, breiedigen Seiteufleden beS Hinterleibes, an beut iit a\tb\tc\teilten langen \u00a9rtffel 3uge;\nfpifdeiO\u00dfpgibium, beit rotten fpljlern, (Beinen unb Fl\u00fcgel* beden bei fonft fc^mar^er \u00a9ntubfarbe unb au bei* mepr ober Zeitiger beut; liefen ioeigen Sepaaruitg beS ganzen K\u00f6rpers, toeldje fid) bei \u00e4lteren \u00a9remplarett allerbiitgSoielfad) abgeriebeit l)at. \u00a9ine Slb\u00e4itbenmg mit rotl)em ^a\u00ef\u00eafc^itbc, bie \u201efRotftiirfen\" unferer 3Ui geitb, pflegt nid)t feiten 31t (ein, bagegen gibt eS noch einige aitbere, meift (\u00fcbliche formen, toeldjeber gemeinen Slrt fel)i* nape ftepeit, uitb eine mit tpr gleid)3ettig fliegeitbe: ber M. hippo-castani. &Rait unterfefeibet bief eit 00m gemeinen 2Ra U f\u00e4fer burd) bie ettuaS ge; riitgere \u00a9r\u00f6ge, ben filteren, atttit\u00e4lig oereitgten Sifter; griffet unb burd) rotljlidje F\u00e4rbung 001t \u00aeopf imb^alS; fepilb, ioeldjeitur auSitapntS; toeife (ebtoarj auSfepeit.\nSBegen ipreS gem\u00f6pitlidjeit \u00a9rfcpeineuS im \u00dcRai fiat bie iit (Rebe ftepenbe Slrt ipren (Ramett ermatten, bamit, foU aber ntept behauptet ioerben, bag fie in feinem anberen DJtonate fliegen bitrfe. \u00a9in befonberS ntilbeS ^riipfapr lodt bie $afer (d)oit int Slprit auS ber \u00a9rbe, int untgefeprten fyade ioarten fie ben 3tmt ab, unb itt tfreu (ogeitanuten gtugjapreit faun man fie bistoeilen oont 2Rat bis SRitte 3ult antreffeu. 3m @d)attjal)re 1864, einem SRaif\u00e4ferfapr f\u00fcr ben gr\u00f6gten Speit\n2) er SEt\u00eeai\u00ef\u00e2f er, Meloloutha vulgaris.\na Safer, b c ^\u00dfuppe, d e Sar\u00fce, \u00c7albto\u00fcctiftg unb au\u00eagetoacfjfen, f \u00a9ter, g toetblidje, b tn\u00e4nitXtc^e giiljler, i ber grofje marntorirte Slta\u00fc\u00e4fer (\u00aeerber) (M. fullo), k ber \u00a9ounenl\u00fcenb\u00ef\u00e2fer (Rkizotrogus solstitialis).","page":72},{"file":"p0073.txt","language":"de","ocr_de":"Saubf\u00e4fer. \u00a9emetner SJiail\u00e4fer.\n73\nSeutfdj\u00efaub\u00ea, famett tie erftert $\u00e4fer Wegen rauher S\u00dfitteruitg erft am breigehnten imb biergehnten ddai gum Sorjdjeiit unb gWar in folgen ungeheueren dJtaffeit, ba\u00a7 ftedenWeife ber (Srbbobett bon ihren Flugl\u00f6chern ftebartig burdjbohrt erfdjien. @ie trieben ihr Uuwefen bi3 dJittte 3>uni, ent; lattblen unter anberen bic ftattlidjften (Sichen bodft\u00e4nbig unb nahmen jejjt erft adm\u00e4lig ah. Slnt achten 3>uli, ja fbgar noch am adjtuubgWangigften fanb id), je ein H\u00e4rchen in fefter (Sopula. SDie F\u00e4de, Wo einzelne 3>nbtbtbueu in ein unb bem anberen dftoitate erfdjeiueit, weldje gWifdjen \u00a9e\u00a3; temher unb d\u00df\u00e4rg bor ihrem normalen Finge liegen, ftitb 21u\u00bbuahmeit, weld)e immer einmal bortommen unb ihren \u00a9runb tu ber fie auf; unb Ijerau\u00e4W\u00fchlenben S^h^tig\u00efeit be3 31cferpfluge3 haben b\u00fcrften. 3hr Auftreten ift ziemlich lofai unb ba3 maffenhaftere ein j>eriobtfche3. 3\u00ab hen meiften \u00a9egenbeit \u00aeeutjcpanb\u00a7 hat man <*de hier 3ahre biefe bem Saub; unb Forftmanne fo h\u00f6djft uttWidfomntene (Srfdjetitititg Wieberfeljren fehen. grauten notirte man bie Sahre 1805, 1809 u. f. w., in Berlin 1828, 32, 36. S)e3gleid)eu hat im gr\u00f6fjteu Sl)eile @adjfen3 bie (Srfahrung gur Sinnahme heredjtigt, ba\u00a7 bie \u00a9djaltjaljre zugleich and) dftaif\u00e4ferjaljre feien. Slnber\u00bb geftalten ftdj bie Serlj\u00e4ltitiffe in ber \u00a9d)Weig. \u00f6pier wieberholen fid), wie am dlljeiu unb in Franfreidj, bie jpauptpge ade brei \u25a0Fahre unb mau unterfdjeibet bort ein Safeler Flugjahr (1830, 33,36, 39), Weld)e3 in Franfreich ht\u00bb an ben 3ura unb D^l^ein beobachtet worben ift, ein ferner ^lugjahr, bieffeit be3 ^ura in ber wefilidjeit unb n\u00f6rbdchen \u00a9djWeig, auf 1831, 34, 37, 40 u. f. W. gefaden, ein Unter \u00a7lug= jahr (1832, 35, 38, 41 u. f. W.), f\u00fcb\u00efid) unb oftw\u00e4rb\u00bb born Sierwalbfl\u00e4bter \u00a9ee. Slm dtijeiu Waren 1836, 39 unb 42, au ber d\u00dfefer 1838 , 41 unb 44 dMf\u00e4ferjaljre. SDiefe um ein 3ahl\u2018 berfdjiebeite (Sntwidelung\u00eageit ein unb beffelheit Sljiere3 hat entfdjiebeit ihren @ruttb itt lofalcit Serb\u00e4ltniffett, unter beneit einige @rabe dB\u00e4rrne ber mittleren 3>ahre3temheratur mehr ober Weniger ba3 J^auptmoment ahgeheit biirften.\n\u00a9obalb bie \u00ae\u00fcfer au3 ber (Srbe ftnb unb burd) unfrettnblidje\u00ea ^Better nicht ahgehalteu werben, fliegen fte nicht nur au beit warmen Slbenbett lebhaft umher, um dialjrung gu fuchen unb fidj gu paaren, fette \u00dfeeferbiffett f\u00fcr bie Fleberm\u00e4ttfe unb einige n\u00e4djtlidje Otauhto\u00f6gel, fonbent geigen fid) auch hei \u00a9djw\u00fcle ober \u00a9omtettfdjeiit am Sage fehr beweglich. SBer h\u00e4tte fte nicht fdjott in klumpen bon biereit unb noch mehr au beit faft entlaubten (Sidjett ober Sbftb\u00e4unteit Ijerumfrabbeln fehen, ftdj balgenb um ba3 Wenige gutter, bie dft\u00e4nndjen um bie d\u00dfeibdjeit; wer h\u00e4tte fte nicht fd)oit an Korn\u00e4hren, fR\u00fchfenftengelit unb anberen niebereit ^flaitgeit fich herumtreibeu fehen unb ben luft; oerbeftenbeit \u00a9erttdj il)re3 efelljaften $otlje3 einathmeu muffen, wenn er itt bon ihnen gefegneteu fahren burd) ben entlaubten SBalb eiuherfchritt? (Srft in fp\u00e4ter dtadjt begeben fie fid) gur dtulje, unb am fr\u00fchen ddorgeit, foWie au einzelnen rauhen Sagen h\u00e4ngen fte mit augegogetteit Seinen lofe an ben S\u00e4umen unb \u00a9tr\u00e4ucherit, befonberl beit Pflaumen; unb ^irfchb\u00e4ttmen nuferer \u00a9arten, ben (Sidjett, dteffaftanien, SUjortt, Rappeln unb meiften \u00fcbrigen Saublj\u00f6lgent be\u00bb 2BaIbe3. S)a3 befruchtete d\u00dfeibdjen bebarf einer d\u00eeeilje bon Sagen, ehe bie (Sier gum Slblegen reifen, battit aber berfriedjt e3 fich, loderet (Srbreid) bem feften, $alf, dRergel ober \u00a9anb anberen Sobenarteit bor; giel)enb, unb legt auf ein \u00f6p\u00e4ttfleitt Wenige ,gbd unter ber Dberfl\u00e4dje bi\u00ea etwa breiig l\u00e4itglidje, etwa\u00bb breitgebr\u00fcdte, wei\u00a7e (Sier ab. (S3 \u00efann bie3 an einer Srutft\u00e4tte, ober an mehreren gefcheheit. d\u00eeadj beeubigter Slrbeit erfdieint e3 gar nicht Wieber, ober e\u00a7 fontmt nod)mal3 \u00fcber bie (Srbe, folgt, bon ber Slnftrengung erfd)\u00f6hft, .bem ihm borangegaitgeueit 9Jt\u00e4uud)eu ttad) unb berenbet. dtacb hier bi3 fed)3 2Bocheit fried)en bie \u00dfarbeit au3, freffert etwa bi3 (Snbe \u00a9ef\u00eetember bie feilten SSurgelfafern in ihrer Umgebung unb graben ftd) bann etWa3 tiefer ein, um ben 2\u00dfiuterfd)laf gu halten.\nn\u00e4djfteit Fr\u00fchjahre gehen fte mit bem adgemeiueit @rwad)en ader \u00a9cbl\u00e4fer nach bben unb freffen bon dienern, gur erfteu H\u00e4utung begeben fte fich Mb bardttf Wieber tiefer, dlach dtiicl; fehr unter bie ^flangenbede beginnen fie ihre gewohnte Slrbeit mit berbobpelter (Sttergie, um burd) mehr diahrung bie eben aufgeWanbteu Kr\u00e4fte gu erfehen. 3e%t finb fte etwa ein Saljr alt, mad)en fich burd) bebeutenbereit ^ra\u00a7 benterfbar uttb gerftreiteit ftch mehr unb mehr. .gtwf\u00e4^K ben l\u00e4ngfteit Sag unb bie ^erbftuad)tgleid)e f\u00e4dt bie 3eit be\u00bb gr\u00f6\u00dften bon ihnen angerichteten \u00a9djabett\u00ea. S)attit","page":73},{"file":"p0074.txt","language":"de","ocr_de":"74\t3)te $\u00e4fer. Slatth \u00f6rn er.\nUneber l^inabfteigenb, verfallen fie gum gmeiteu 93Me in ben SEBinterfchl\u00e2f. dtad) btefent mieberholt ft<h t>nffe\u00efl6e, mie irn Oorigeu 3a\u00a7re, nub menu enb\u00efid^ feit bem Eierlegen bvet 3>ahre oerftrichen, ftnb fie gut Serpuppung reif, geben mieber tiefer hiuab, nnb man bann anuel)men, ba\u00df gegen ben giuguft bi! giitfaitg! September f\u00e4mmtlidje \u00a9ngerltnge eine! unb beffelben Jahrg\u00e4nge! oerpuppt ftnb unb oor Eintritt bel Sintert bie \u00c4\u00e4fet ffr unb fertig, aber, trenn fte nicht geft\u00f6rt Serben, ruhig in ihrer 3Biege liegen b\u00efeiben. 3e nad? ber SLiefe, in melier biefe ftcj? beftnbet, uub bet gejiigbeit bei Erbreiche!, meldje! ibn bedt, braucht er l\u00e4ngere ober b\u00fcrgere Beit, beoor er auf ber Oberfl\u00e4che anlaugt, mal er ftetl fo einricptet, ba\u00df el in bie gibenbfimtben f\u00e4llt. \u00a9a! eigen; tb\u00fcmlidbe jumpen mit bem gangen K\u00f6rper unter hfllb gehobenen gl\u00fcgelbeden, m eiche! man bei jebern SJtaibafer, and) bei ben gr\u00f6\u00dferen SJtiftl\u00e4feru, beobachten tarnt, ehe er ftd) in bie Siuft erbebt,\nbat feinen guten Erunb. Er f\u00fcllt n\u00e4mlich feine \u00a9radjecn uttb mirb fo bei ber @d)ioerf\u00e4Uigfeit feinel K\u00f6rper! gtt gemnnbtent uub anhaltenbem ginge bef\u00e4higt. \u2014 \u00a9er \u00a9erber (M. Mio) ift ber ftattliibfte aller ettrop\u00e4ifd)ett Sdtaib\u00e4fet uub 'f\u00fchrt in ben oerfchiebeneit \u00a9egenben oerfdnebene tarnen, all ba fiitb halber, \u00e4ft\u00fcllet; f\u00e4fer, SGBetn\u00ef\u00e2fer, \u00a9iger, \u00a9attuen;, \u00a9onner;, \u00a9ihtenb\u00e4fer. dJtait crbennt ihn leiht an ben mei\u00df marmorirten braunen \u00a9edfdjilbeit, nnb obgleich ihm ber Siftergriffel fehlt, beim Weibchen bie g\u00fchletbeule nur f\u00fcnfgtieberig ift uub ber ^laueugahn in ber S\u00f6litte, nicht au ber SSajtl fleht, oereinigen mir ihn bo<h mit bem \u00e4ftaib\u00e4fer, bemerken aber, ba\u00df Jfjarri! f\u00fcr ihn uub eine giugapl erotifher Slrten ben \u00a9attunglnamen Polyphylla einf\u00fchrte. Er oerbreitet fid? meit in Ser \u00a9erber (Meioiontha fauo).\takr We fanMgeU/ mit giften befiattbeneu Ebenen\nallen anberen \u00a9teilen oor unb fri\u00dft an jenen eben fomohl, toie an ben bagmifheu mahfeubeu Saubh\u00f6lgern. Ein periobifdj maffeuhaftel Auftreten m\u00fcrbe oon ihm noh nicht beobachtet, foitbertt er erfheint in ber erfien $\u00e4lfte bel Suit allj\u00e4hrlich tu fo giemlih gleichen Stagen. \u00a9eine Sermanblunglgefchichte tft noch nicht aufgebl\u00e4rt.\n\u00a9agegen tritt ber Sradjb\u00e4fer, \u00a9onuenmeubt\u00e4fer, ^uni; ober Schau ni Ib\u00e4f er (Ehizo-trogus solstitialis), bilmeileu recbt h\u00e4ufig auf unb l\u00e4\u00dft feinen Sahn ben Eulturgem\u00e4chfeu befonber! cmpftnblih merben, menu bie SRaib\u00e4fer oorher fdjon ba maren. Er ift meuig \u00fcber halb fo gro\u00df Une biefer, bla\u00dfgelbbraun auf ber fft\u00fcdenfeite, nur ber \u00abpinterbopf, bie \u00a9cpeibe bei \u00a3at!fchilbe! unb bie gange Unterfeite ftnb buttfl\u00ear; Sorberr\u00fcden, \u00a9hilbheu unb SSrufl langgottig behaart, etmal fhm\u00e4her ber Saud?, \u00a9er ttnterfdjieb gmifheu biefer unb ber oorigen \u00a9attung befleht barin, ba\u00df hier bie \u00a3iift= blatter bei \u00a3interr\u00fcden! fehr Kein finb, m\u00e4hrenb fte bei Meioiontha gro\u00df auftreten,fobanu entfpringen bei Rhizotrogus bie Sippentajier an ber Unter feite ber Unterlippe uub enbigen eif\u00f6rmig; bie bettle ift breibl\u00e4tterig, bie Oberlippe, mie bort, aulgeranbet uub bie S\u00f6urgel ber flauen fdjarf geg\u00e4hnt, \u00a9leid) bem \u00e4Jlaif\u00e4fer fhm\u00e4rmt ber Srachb\u00e4fer bei Slbeubl lebhaft umher,' befonberl \u00fcber gelbem, uub fheint el bann immer barauf abgefehen gu ha\u00f6en, bem harmlofen \u00a9pagiera\u00e4nger fo l\u00e4ftig all m\u00f6glich gu fallen; beim mie bie gubringli\u00e4he gliege immer unb immer mieber benfelbeu ^lah im \u00a9eftcht mahlt, melden fte fih einmal attlerfah, fo fcpmirrt er Einem troh eifriger Slbtoehr fortm\u00e4hrenb um ben \u00c4opf. 3h\u2122 reht \u00e4hnliche Elften gibt el in Europa, befonberl bem f\u00fcWid&eu, gerate nod) genug, um bem \u00a9pftematifer bei ber Unterfheibuug bie Arbeit ungemein gu erfahrneren.\ngiber auch an gahlreihen Heineren Paubf\u00e4fern fehlt el nuferem Erbtheile beineimegl, melhe man in Stage autrifft, menu man gur rechten Seit am rechten Orte ihre! Erfreuten! ftch einfieUt, bie man aber jahrelang oergeblid) fucheu bann, menu jene gSorbebiuguugeit fehlten, \u00a9o habe ich beifpie\u00fcmeife bie gemi\u00df nicht felteue, gelbbraune, golbig fdhimmernbe Serica brunnea nur fehr oereingelt unb meift nicht lebenb, fonberu aulgefogen in \u00a9pinnengemeben gefuuben, ebenfo mar mir bie Serica holosericea (Sulzeri) nur fehr eingeln oorgefommen, unb ich fanb bie giugabe","page":74},{"file":"p0075.txt","language":"de","ocr_de":"1 : \u25a0.*? -\nSftaif\u00e4fer, \u00a9erber. Sradj\u00efafer. \u00fcuteliben. \u00a9efveibe* uttb \u00a9artenlau\u00f6f\u00e4fer.\t75\n\u201efeiten\", ioeldje idfj in irgenb einem entomologifchen fpanbbudje gelefett ^atte, boKfommen gerecht; fertigt, big auf einmal \u2014 id) glanze, eg mar 2lufaitgg 3uni \u2014 bei* 3ufall midj einen oben \u00a9aitbmeg f\u00fchrte, anf meinem fte maffenhaft untherfrod). \u00a9ie ift oevM)i*t eirunb, ftarf gem\u00f6lbt nnb fchmargbrauit mit bl\u00e4ulichem \u00a9dhimmer, im frij'djeit 3uffonfeb tote bereift Stuf beu gl\u00fcgelbeden medhfelit \u00abStreifen nnb gem\u00f6lbte, punftirte 3lbifcbeur\u00e4ume. \u00a9ag ^opffdjilb trennt feine f\u00c7itrd^e oom \u00a9eftcpt. 2lit beit Seinen jtnb djarafterigifdj bie breiten, ben erfteit Sauchriitg bedenben hinter* haften, bie augeit bretg\u00e4hnigen oorberen nnb beboruten \u00fcbrigen \u00a9dj\u00efenen, fomie bie langen Sarfen; glieber nnb gmeifpif\u00fcgeit flauen aller Seine. \u00a9rei big Oier Linien &\u00efuge ift bag Stag f\u00fcr biefeg nnb ntaudjeg \u00e4l)nlid)e Shier.\nSide \u00a3ame\u00eftiforuen, bei meldjen bie brei lebten fpinterleibggigmeu nicht in ber Serbinbuuggs haut gmifdjen dti'idem nnb Saudjringen liegen,, fonbent an legieren mehr ober meitiger tief Ijerab\u00ef gehen, nnb bei betten bie flauen an bemfelbeit guge in \u00a9r\u00f6ge uid)t \u00fcbereinftimmen, bilben bie \u00a9ippe feer fftuteliben. 3>Ig\u2019e hantige 3un0e berm\u00e4djg mit bem finite, bie gleidjfallg hornigen $iitnbaden f\u00fchren in ber Siegel an ber ^nuenfeite eine fdhmale nnb lurge S\u00f6imperhaitt. Soit ben ge\u00efju ober nenn g\u00fchlergliebent bilben getg bie brei lebten bie bettle. \u00a9ag breiedige, mittelgroge jp\u00fcftblatt (\u00a9pirnere) ber .jptuterbrug ift immer bemerfbar. \u00a9ie menigfien ber \u00a9efammtarteu (fedhghuubert) \u00efommeit auf Enroba nnb Steuhodaub (36, 31), bie meifteu auf 2fften (200) nnb bemn\u00e4chft auf \u00a9\u00fcbamerita (183), dcorbaiuerifa mit 55 nnb Slfrifa mit 74 fielen ftdh in biefer fpingdjt ziemlich ual)e.\n\u00a9ie 2tuifoplteit (Anisoplia), I'\u00e4fer bon burd)fc\u00a3)uittlich hier big f\u00fcnf Linien Huge, ftnben ftdh an berfdjiebeneu 5pflanken, hmiptf\u00e4chiidh aber au \u00a9r\u00e4fent nnb mithin auch an \u00a9etreibehalmeit in \u00a9uropa nnb Elften, in Slfrifa fommeit nur toenige bor, in Oftinbien merbeit fie burdj bie n\u00e4dhft bermanbte \u00a9attuug Dinorhina bertreteu, in Slmeri'fa fehlen fie g\u00e4nglicp. \u00a9er gierltdje \u00a9etreibesSaub\u00ef\u00e2fer (A. fruticola) ift erg; gr\u00fcn bon \u00a9arbe, unten bicht meig, am Sljorar gelb behaart, bie gl\u00fcgelbedeit feheit ' roftroth aug beim Spanne, mehr gelb beim Skibdjen, nnb jtnb bei biefent mit einem gemeinfamen bieredigen Siede bon ber gr\u00fcnen \u00a9runbfarbe um bag \u00a9djilbcbeit auggeftattet.\n\u00a9ag t\u00ebobff\u00f4i\u00efb berfdmt\u00e4lert ftd) bei allen Wirten biefer \u00a9attuug nad) born unb biegt ftdh am Staube .auf, bebedt aber babei bie Oberlippe bo\u00fcg\u00e4nbig. \u00a9ie \u00e4ugere 2abe beg Uuterlieferg bemeljren fechg lange, fdjarfe 3\u00e4hne* \u00aecig fp\u00fcftblatt ber Stittelbrug, meldje ohne feglidje .jperborraguitg bleibt, ift bebedt, an ben borberfieit S\u00fcgeu bie \u00e4ugere, \u00fcberall gr\u00f6gere $laue born gefpalten. \u00a9ie genannte 2lrt jtfct halb nach ber Sl\u00fctljegeit an beu Sioggeu\u00e4hreit unb befrigt bie jungen K\u00f6rner. 3h^ Sam, einem jungen \u00a9ngerlinge feljr \u00e4hnlich, mirb bon Soudj\u00e9, meldet* fte immer nur im halb berfaulten \u00a9\u00fcttger fanb unb fte auch feamit ergog, f\u00fcr nid)t nad)theilig gehalten, Stodfj eilte gioeite 2lrt, bie etmag gr\u00f6gere A. agricola, meldje gmei rotlje gemeinfame Sinbeit auf ben bindet erggr\u00fcueu \u00a9edfdjilbeit auggeidhuet, bereit borbere hnfeifenf\u00f6rmig um bag \u00a9cptlbchen liegt, ftitbet ftdh unter gleichen Serh\u00e4ltniffeu an \u00a9etreibe\u00e4ljren unb \u00a9raghalmeit, mie jene in ber Stuhe bie hinterften Seine meig in bie fp\u00f6he h\u00fcltenb; beibe Giriert fommeit im mittleren unb n\u00f6rblidheit \u00a9eutfcplanb bor, f\u00fcblidher mieber anbere.\n\u00a9in recht gemeineg Shier, meldjeg allj\u00e4hrlich beu Stofen ttnferer \u00a9\u00e4rten auf unangenehme S\u00dfeife gufejd unb bereit fd)\u00f6nfte St\u00fctzen gerfrigt, meint man ftdh feiner nicht ermeljrt, ig ber barum fo genannte flehte Stofenf\u00e4fer ober @arten;2aubf\u00e4f er (Phyllopertha horticola), jeiteg hier big f\u00fcnf hinten lange, gl\u00e4itgeub blaugr\u00fcite, garf behaarte f\u00f6\u00e4ferdhett. 2luf feinen buufelbrauiten ober fcpmargen ^l\u00fcgelbedeit med)felit unregelm\u00e4gige S\u00e4nggleifteit mit ^Reihen unreged\n2)a\u00eb2Bei6d)en be\u00ea \u00a9etreib e = 8au6\u00bb= \u00ef\u00e2ferg (Anisoplia fruticola).","page":75},{"file":"p0076.txt","language":"de","ocr_de":"76\nSie $\u00e4fer. SBlattp\u00f6rner.\nm\u00e4\u00dfiger f\u00fcnfte ab. \u00aear getrennte $opffcpilb umgibt eine garte, born gerate dtanbleifte. \u00aear Halrfdilb pa\u00a7t genau an bie SBurgel ber ^l\u00fcgelbeden unb berengt fic^ nad) born. Slufjeit gmeig\u00e4pnige SBorbertarfeit unb \u00a9oppelfpipeu ber gr\u00f6\u00dferen flauen geicpuen bie borberen Seine aur; an ber \u00e4u\u00dferen Sabe ber Unterkiefers fielen fedpr 3\u00e4pne, 0^eu einer/ bann gtoei unb unten brei. \u2014 \u00aeie Sarbe lebt an ben \u00a9Surgelit berfepiebeuer (Stauben unb berfdjont aud) ^opfcgem\u00e4c^fe (Saxifraga, Trollius unb aubere) nid)t.\n\u00a9er 3>ulif\u00e4fer (Anomala Frischii), obal in feinen Umriffen, ftarf gem\u00f6lbt unb ettoaS gr\u00f6\u00a7er (6'\"), fiept beut h\u00f6rigen fepr nape, ftept auch erggriin aur, an ben (Seitenr\u00e4ubern ber \u00a7all; fd)ilbeS unb ben ^l\u00fcgelbedeit bebentenb lidjter. \u00aeie fanbigeu Stieberuugen fcpeineit ipm befonberr gn besagen. 3cp fap ipit in ber \u00fcdtarf SSranbenb\u00fcrg unb anberm\u00e4rtr in folgen SOteugcit auf SKeibenb\u00fcfcpen, baff bie \u00ae\u00e4fer bie (Stelle ber bodfi\u00e4ubig berfdmunbeneit SBl\u00e4tter eiitgunepmen fcpieneit. SJtait lann mopl annepmeit, ba\u00a7 bie meiften Sitten ber Siegel itacp in gr\u00f6geren \u00a9efedfdjaften auftreten.\n2Bir fommen nun git ben \u00a9pnaftibeu, ibid fagen, gn ben liefen ber gangen Familie, Samedifonteit, melcpe fiep burep bie gleid)eit flauen bon ber h\u00f6rigen (Sipfoe, burep quere, eingefeitfte SSorberp\u00fcften bon beu folgeuben, ben \u00a9etonien, xtnterfReiben. \u00aear $opffcpilb berm\u00e4d)ft bet i^neit mit bem \u00a9efidjt unb l\u00e4gt ben Slugettraitb ber f\u00f6innbadeu uitbebedt. \u00a9iefe finb pontig, innen geg\u00e4hnt unb meift auf fitrge (Strede mit ^aartoimpern befept. \u00a9er \u00e4ugere Sappen ber Unters tiefer berm\u00e4djft mit bem inneren unb bie poruige 3UU\u00d6C wit bem finite, \u00a9ie faft immer gepttglieberigeit giipler bermeitbeit bie brei lebten gur f\u00f6'euleubilbuitg. \u00aear ^iiftbtatt ber ^interbruft ift immer beutliep, m\u00e4\u00a7ig grofi unb breieckig ; bie brei lepteit Suftl\u00f6cper ber Hinterleiber r\u00fcden itad) au\u00a7en. \u00a9iefeit fammt ben beibeit lepten \u00a9porarrhtgeit umfcplie\u00a7en bon ben (Seiten per bie in ber Siegel glatten, braun ober fdmarg gef\u00e4rbten ^l\u00fcgelbedeit. napegn bierpuitbert Sitten paltenbe Sippe befd)r\u00e4itft fid) faft aurfdjliepcp auf bie \u00a9ropeit, unb Slmerifa allein pat bie gr\u00f6gere H\u00e4lfte aufgumeifen; nur gm\u00f6lf fommeit in \u00a9uropa bor. 2Bir fiitbeit pier bie gr\u00f6\u00dften aller S3l\u00e4tter= p\u00f6rner unb bie bebeutcnbfteu \u00a9efcpledjtrbiffereitgeu, SJt\u00e4nncpen mit gemaltigent \u00a9ep\u00f6nt an $opf ober SSorberr\u00fcdeit, Slurm\u00fccpfe, bon bereu \u00dftoeden mir nur itt beit meitigfteit $\u00e4deit 3tecpenfd)aft geben f\u00f6itneit. \u00a9ie meiften palten ftep am \u00a9age berborgeit in faulem H\u00b0^e/ 33auml\u00f6eperit, unter biirrem Sanbe unb au \u00e4pulicpen SSerfteden, merbeit ber Stacptr lebeitbiger unb gebrauten itacp langen SSorbereitungeit unb aupattcubem jumpen ipre Fl\u00fcgel gn fepmerf\u00e4digent, meitpiit p\u00f6rbarem gluge. \u00aeie paar Sarbeit, melde man gnr 3e^ teunt, leben iit fauleitbent H\u00b0^e u\u00bbb gleicpen fepr beiten ber Saubf\u00e4fer burd) bie \u00a9uerfalteit \u00fcber bem K\u00f6rper, melcpe bar 3\u00e4pieit ber \u00a9lieber erfcpmereit, unb burep bie fadartige \u00a9rmeiterung ber \u00a9nber; im 33erp\u00e4ltiti\u00a7 gum gebruitgenen, feifteu Seibe erfepeint ber $opf fcpntal; 3l^ue au ber Spipe unb \u00a9uerriefeit au ber Slu\u00dfenfeite djarafterifiren bie ^innbaden, unb mepr ober meittger biepte Sammetpaare beden beit K\u00f6rper anpr eingelnen S3orfien. SSor ber S3ermaitblung, melde 3apre beaitfprucpt, fertigen bie Sarben ein fefter \u00a9ocon aur einer bideit Scpicpt ipver Umgebung, iit melcpem ber fafer fo lange bermeilt, bir er, bodfommen erp\u00e4rtet, baffelbe opite i\u00dferbr\u00fcduitgeit unb \u00a9netfd)ungeit an feiner \u00a9berft\u00e4dje gn burdbriitgen im Staube ift; unb boep fdeiueit bie fr\u00fcppelpafteu H\u00f6rner unb aderlei aubere SSerunftattuugen, meld;e man niept feiten bei eiitgeineu ^ubibibueit gtt fepen befommt, barauf piitgn; beuten, bag biefe gn bormipig mareit uitb bie geit uidpt abmarten fouitten.\n\u00a9ine gemiffe SSer\u00fcpmtpeit burep @r\u00f6\u00a7e unb \u00c7orm pat bar SMnncpen ber H^rfulerf\u00e4ferr (Dynastes Hercules) erlangt, \u00a9affe\u00efbe mirb bir einen palfcen f^u\u00a7 laug, moboit ein bom SSorbers r\u00fcden gerabeau-T gepeitber, etmar naep unten gefr\u00fcmmter Horn bie flehte H\u00e4lfte aurmaept. \u00a9affelbe, unten mit gelber Haarb\u00fcrfte aurgeftattet, bebedt in ber \u00a9beraitfid)t ein gmeiter aufgeriepteter, bem ^opfe eittfpringenber H\u00b0rn bon uitgef\u00e4pr 2/3 ber S\u00e4uge ber erjten. \u00aeie beiben H\u00f6rner, bar obere mit gmei Seiteng\u00e4pnen nape ber dritte, bar untere mit mepreren an ber Smtenfeite, ftitb,","page":76},{"file":"p0077.txt","language":"de","ocr_de":"$utif\u00e4fer. \u00aei)itafHbeit. \u00a7crfute\u00a7f\u00e4fer. Stttad. 9\u00eea\u00a7^orn!afer.\ntoie ber. gange Sf\u00f6rpr, gt\u00e4ngeub fptoarg, rtur bie pdotioeitgr\u00fcneit gt\u00fcgetbecfeu Bemalten bie \u00a9ruitbs f\u00e4rbe ftedeittoeife. $e ein D\u00f6der hinter ben SSorberptffeu imb bte S\u00dfurget bed S\u00dffcgi\u00f6iumd tragen tauge, gelbe Daare. @aitg anber\u00ea fiep bad S\u00f6eibpen and: oorit feine \u00a9fntr bon SBetoepmng, \u00fcber unb \u00fcber braun befitgt, matt bitrd) grobe iJhmgefn auf ber Oberfette bed Sf\u00f6iperd, beffen $arbe nipt in reinem \u00a9ptoarg erfpeint, nur bie \u00a9ppn ber \u00c7t\u00fcgetbeden ftnb gtatt; ed toirb bi\u00bb 3V2 golt lang, Oiefer ptatttipe $\u00e4fer b\u00fcrfte in SDUttet; unb \u00a9\u00fcbanterifa gerabe nipt git ben \u00a9etteupiten geh\u00f6ren,\n\u00dcRop bnpenber unb grimmiger burp fein @epnt nimmt ftp ber Banbdmann bed oorigen, v ber Megalosoma Typhon, and. (Sin \u00e4^ntic^e\u00e4 fptanfed ^ont, unten b\u00fcrftenartig braun behaart, ergebt fip fpr\u00e4g itap oben unb oortt oont ^at\u00eafcbilbe unb freuet ftp mit einem gletp taugen fenfrepten, toetped oom Stopfe audgep unb in feiner oberen\u2022 H\u00e4lfte auf ber ^nnertfeite gej\u00e4pett iff. gu biefen beiben mastigen, 2% $otl taugen R\u00f6mern fommeit nop gtoei f\u00fcttere, toetpe hon ber oorberen partie bed ^at\u00eafd)itbe\u00ea gegen fepd Siitien toeit gerabe and nap oortt gepn. SDad gauge Obier, im Vorher brei 3ott tang, iff fptoalg, nuten ftarf gelbbraun behaart, auf ber Ober= feite toie ptirt, an ben (Seiten bed ^at\u00eafdntbed bipt puftirt, auf ben gt\u00fcgetbcden neben ber \u00fcftap gereibet brauitbaartg. Stud) f\u00eaiit S\u00f6eibpeu, ettoad breiter im K\u00f6rperbau, ift oortt toep\u2019to\u00f6, matt fptoarg, auf bent Jpalfftplbe unb beit ^l\u00fcgetbedeit oortt, befoitberd mit bie 9dap, grob gerungett, nur bie Dunteip\u00e4tfte bed \u00a9pi\u00efbpend g taugt lebhaft. Oiefe \u00a9attung nnterfpeibet ftp oon Dynastes bitrd) bte faft gteipen gtoei erften Oarfeitgtieber ber oier pitteren $\u00fcfje, to\u00e4breub bort bad erfte l\u00e4nger ift, ferner burp eine m\u00e4\u00dfige, am 9danbe ttadte $urpe pnter ben 3)orber? pifteit, toetpe bort gro\u00a7 unb fammetartig behaart ift, oon beit nabe oertoanbten \u00a9attungeu Xylotrupes unb Eupatorus burd) eine toep'tofe \u00e4u\u00dfere Babe bed Uuterfieferd gegen eine geg\u00e4hnte.\nUm aup eines? afiatifpeit Opaftiben gu gebenfeit, tteitite ip beit fp\u00f6tten 211ta\u00ea (Ghalcosoma Atlas) oon beit @uuba;3>itfetn nitb ^\u00dfpiplnneit. \u00a9ad ohne bie Studto\u00fcpfe bid brei 3oU tauge gt\u00e4ngenb fptoarge SDl\u00e4mtpeit bnt erggr\u00fcite gl\u00fcgelbedeit unb betoept fip mit oier R\u00f6mern, breiett Oorto\u00e4rtd geriptetem am ^opfpitbe, oon beiten bie beibeit \u00e4u\u00dferen tanger unb ettoad gebogen ftnb, tote bie eined ftatttipen \u00a9tiered; bad f\u00fcrgere, mittlere fann aup febten, bad oierte auf bem \u00dfpfe fteigt in bie D>\u00f6\u00a7e unb biegt fip faitft itap pnten. \u00a9ad uitbetoep\u2019te S\u00dfeib tyat einen matten, narbigen 33orberr\u00fcdeit unb ru\u00a7brautt befitgte ^Ingelbedeit.\nSJtit mehr \u00dcBefpeibetopit, einem nur m\u00e4\u00a7ig grofjeit \u00a7orne auf bem $o\u00a3fe unb brei gteidjeit D\u00f6dern auf bem 2Butft bed in ber oorberen SOUtte oertieften Datdfpitbed tritt bad aJt\u00e4itnpeit itnfered be^ma^Peit 3dadbontf\u00e4ferd (Oryctes nasicornis) auf, feilte ^t\u00fcgetbeden burd)= gieben feine $puttftreibeit, unb bad \u00a9ptoargbrauit feiited \u00ae\u00f6rprd fpett auf ber Unterfeite ftarf in rotp ftlmtbaden unb bie Bapett bed Unterfieferd finb uitbe= toebrt, biefe au\u00dfen betotmprt, bie t\u00e4itgtipe Untertipe gugefpp, bie putereit \u00a9pienen au\u00dfen mit gtoei fpr\u00e4gett, beborfteten^ieteu oerfeben, SSorbertarfen iit beiben \u00a9efpleptern einfap. \u00a9ent S\u00dfeibpen fehlt bad \u00a3>ont, ein ftumpfer D\u00f6rfer geigt nur an, ba\u00a7 hier bie Sludgeipuuitg feiited \u00a9atten ftp. S\u00e4nge 12 bid 17 Sinien. Oiefer bnbfpe ^\u00e4fer tebt oorgttg\u00f6toeife im n\u00f6rbtipeit \u00a9itrop unb gtoar in ber audgetaugten \u00a9erbertobo, mit toetper bie SiBarmbeete in beit ^unftg\u00e4rteit eingefa\u00dft, ober toie in ^Bremen, Darnburg tc. bie Dauptoege beftreut toerbeit.\n2Bo er fip eiitmat einuiftete, pflegt er nipt fetten gu feilt.\n$nt 3>uni uitb ^nti, gteip itap feinem \u00a9rfpeineit, erfotgt bie Paarung, nad) toetper bad SDd\u00e4nnpeit ftirbt, bad S\u00f6eibpen\nin bie 2ope friept, um oereingett feine \u00a9ier abgutegen. Oiefe fommeit ungef\u00e4hr \u00a9itbe Huguft aud, bie Baroeit braitpeit aber mehrere 2>at)re, ehe fie and ber magent ^oft biitreipenbe 9dapttng\n2)aS SOlannc^en be\u00a7 3ia\u00a7^orn!\u00e4fer\u00a7 (Oryctes nasicornis).","page":77},{"file":"p0078.txt","language":"de","ocr_de":"78\n3)ie f\u00e4fer. Slatt^\u00f6rner.\ngiel)eit. gut Vergleich gu Denen bei jpirfchf\u00e4fet! ftnb ihre Suftlodjer gr\u00f6\u00dfer uitb bei* fopf beutlid) fmnftirt. gur SSerbubbuug gehen fie liefet* in bie \u00a9rbe, fertigen ein eirnube! \u00a9ocott, in meinem nad) burd)f<hitittli<h einem \u00dcUlonate bie 5\u00dfnf>be unb nad) bei* hobelten $rtjl bei* Safer angutreffen ift, ber fo lange barin Derbleibt, bi! er oollfommen erh\u00e4rtet. \u2014\u2022 Sb er Podisckrms Agenor Kolumbien! finbet ftd) io\u00e4hreub bei* erften SRegenmonate in ben armlbide\u00ab SRiefenfbroffen bei 33aut; bulrohrel, an! Denen er ftd) nachher in \u00a9eiten\u00f6ffmutgen heraulfrift; and) rietet biefe\u00efbe Wit in ben halbreifen SRailfolben bilioeiten bebentenben \u00a9d)aben an nnb liefert ben 23etoe\u00fc, ba\u00a7 nicht blo\u00a7 im SSerioefen begriffene ^flaugeutheile gm* \u00dcRahmng bienen.\n$Die lebte, nad) ft ben 9Jtelolontl)iben nnb \u00a9obriben artenreichfie \u00a9if be bilben bie houigliebettbeit \u00a9etoitibeu, biefenigett unter allen, ioeld)e bie oo'llenbetften g\u00f6nnen nnb ben herrlid)fteit garbem fdjmnd gut* \u00a9d)au tragen, Stiere, ioeld)e ber 3Jbel>rga^l nad) nnter bem \u00a9influffe einer trobifdjen \u00a9onne ergeugt lottrben, ioelche nicht fchen oor bem Sidjte ba! n\u00e4d)tlid)e S)nn!el abfoarten, um an! ihren SSerfteden hevoorgufommen, fonbern all greiutbe beffelben bie finbet* bei Sicht!, bie bnftenben SBlnmen nnb bl\u00fchenben \u00a9trancher anffuchen, um in \u00a9efetlfchaft ber bunten \u00a9chmetter; linge, ber luftigen gliegen nnb einig gefdj\u00e4ftigen gmmen ben Rotten gu Dergehreit; and) ledeu fte ben R\u00e4umen entfliefenben \u00a9aft. \u00a9ie ftnb ber SUbehrgahl nach \u2014 ioir ioiffen, ba\u00a7 e! \u00fcberall 2ln!nahmen gibt \u2014 bie nobelften ihrer gamilie, ioelche ioenigften! im oollfommenen \u00dfuftaube feinere \u00a9en\u00fcffe gu fdj\u00e4ben ioiffen, all gr\u00fcne flatter, fanlenbe ^5ilg\u00e9 ober bttrd) ben Seib ber bfdwgeu; freffenben \u00a9\u00e4ugethiere gegangene \u00a9toffe bieten f\u00f6nneu. SJiehr all ein drittel ber gangen \u00a9efetl; fdjaft bemohnt Slfrifa, fanm ber fmtfunbgtoangigfte Sheil \u00a9uroba ober Sfuftratien, nad) ben Slbhobieit ftnb e! bie \u00a9etoniben, ioelche in \u00a9\u00fcbamerifa am fd)io\u00e4chfteu Dertreten ioerben (mit ungef\u00e4hr 88 Slrten). \u00aeie hornige gunge Oerioachfl mit bem Sinne, ioie mit bem Oefid^t bal Sopffchilb, ineiche! Oberlids ioie f innbad'eit bebedt. \u00a3)iefe beftehen an! einem hornigen 3Iu\u00a7enthe\u00fce nnb einer h\u00e4utigen glatte nad) innen, ber Unterliefet* au! eingelenlter Sluffenlabe, bie giihler an! geh\u00ab, ihre feule au! ben brei teufen \u00a9liebem. S)ie gl\u00fcgelbeden liegen, ba! $\u00dfi)gibium frei laffettb, einfach auf bem jpiuterteibe, ohne ihn feitlich gu umfaffen, unb behalten ihre Sage bei ben meiften auch int ginge. SDte SSo r b e r h \u00fc f t e n fpringen in ioalgig Kegelf\u00f6rmiger \u00a9eftalt herS)or, unb bie brei lebten ^interteibljtigmen r\u00fcden nad) unten. ge nachbem bie jp\u00fcftbt\u00e4tter be! ipinterr\u00fcden! oon oben ftdjtbar ftnb ober nicht, l\u00e4\u00dft ftch bie \u00a9ippe in bie gr\u00f6\u00dfere Slbtheilung ber \u00e4d)ten \u00a9etoniben ttttb bie Heinere ber Xrichiiben gerlegen.\nS)ie Saroen unter fdjeiben ftch ioefenttich oon ben \u00fcbrigen .berfeiben iporbe baburch, ba\u00a7 ihr lebte! \u00a9lieb nicht burd) eine Onerfurd^e in gioei gertegt ioirb,, ioeniger ioefentlid) bnrch einen im Sergteid) gum gebrungeneu f\u00f6rber fchm\u00e4ieren fobf, bie fdlno\u00e4chereu Onerfurchen auf beit \u00a9eg; menten unb eine ft\u00e4rfere \u00a9ammetbehaarnng. \u00a9ie n\u00e4hern ftch beiten ber Sbbitaffibeit Durch ihre an ber \u00a9pibe geg\u00e4hnten unb \u00e4uferlid) qnerriefigen fiititbaden.\nSollenbet tut Sau fleht ber m\u00e4nnliche S\u00eeiefen^o\u00efiath (Goliathus giganteus ober G. Druryi) au! Ober;\u00a9uinea ba. \u00a9ein fafl freilruube! ^allfchilb, ioelche! in ber SRitte am breiteften ift, febt ftch am Jpinterranbe breimal ab, am f\u00fcrgefteu oor bem l\u00e4ng breiedigett \u00a9djilbdjeu, loetche! bebeutenb mehl* nad) h^den liegt, all bie \u00a9d)ultern, mill fo Diel fagen all: bie \u00fcftaht ber gi\u00fcgel; bedeu ift merflid) f\u00fcrger all ihr 3lufeitranb. S)ett fchr\u00e4g abfd\u00e7\u00fcfftgeit f obf gieren neben beit Singen gioei fhtmpfe, aufgerichtete Sa^en unb Dorn eine breite, furge, au beit \u00a9piben geftubte $ont; g\u00e4bet, \u00a9in conDere! finit, ba! f\u00fcrger all breit, bie fehl* fr\u00e4ftige nnb gioeig\u00e4httige \u00e4ndere Sabe be! Unterfiefer! unb unbetvehrte Sorberfd)ieiten geh\u00f6ren noch gtt beit fenngeid)en be! \u00a9oliath-Sberfelbe ift fammetfdjioarg, Sopf, ^atlfchitb mit Slulnahme oon fecb! S\u00e4uglftriemeit, \u00a9d)ilbd)eit, ein gro\u00dfer breiediger S^ahtfled nnb ber Slu\u00a7enranb ber gl\u00fcgelbeden freibeioeif. S\u00e4nge bi! 33,4 Bo\u00fc. S)a! etioa! Heinere SBeibchen hat mehr \u00a9lang, feinen fo^fbub, aber brei g\u00e4hne am Sln^eitraitbe ber SSorberf^ietteu. \u00a9eit 1770 iourbe biefer fch\u00f6ne S\u00e4fer in \u00a9uropa befannt nnb Don ben","page":78},{"file":"p0079.txt","language":"de","ocr_de":"(\u00dcetoniben. liefen = (Goliath. (Babelnafe. @olbf\u00e4fer.\n79\nSammlern fo gefugt, ba\u00df jte f\u00fcr baS S\u00e4rcben bis brei\u00dfig Slper galten; feitbeux hat man nod) brei anbere Sitten berfelbeit \u00a9attung feitneit ge\u00efevut, meldje nur in SIfrifa botdommt.\n\u00a9in anberev \u00a9oliath, menu and) nidjt bet \u00a9r\u00f6\u00dfe, fo bod) feinet \u00fcbrigen SRetdmale nach ift bie Dicranorrhina (Eudicella) Smithii (\u00a9abelnafe) bon Svrt fRataX, meldje nttS in il)tet K\u00f6rpers Itad)t bie \u00a9oliathiben bergegenm\u00e4rtigt. 2)aS fc^\u00f6ne Shier fleht erggr\u00fcn an\u00ab, \u00a9Rentei, Schienen, Schieben, Hinterranb beS Sorberr\u00fcdeuS fmb roth, ein iaetiiaifc^tet \u00a9led anf beffen Scheibe, bie f\u00e4mmtli^eit fR\u00e4nber nnb je gmei SRafelu bet braungelben gl\u00fcgelbedeu fdjmarg; auf bet Uuterfeite ftnb bet Hinterleib roth nnb bie Stuft braun. Seim etmaS breiteren Seibchen fep bie Semehrung am $opfe, baS ^aX^fc^ilb erfdjeint meuig taufet, bie Seine b\u00fcrget, bie Sorberfd)ieneit an ber @\u00a3i\u00a3e breiter, mit brei fdjarfen g\u00e4hnen au\u00dfen; baf\u00fcr fehlen biefe\u00efben an ber gnnenfeite, mo mir bleinere beim SR\u00e4nndhen bemerfen. \u00a3>ie Sreite, \u00bbge, glachheit nnb Sunbnug beS gortfa|eS ber Stittelbrnft, eine dornige \u00e4u\u00dfere Sabe beS UntetdieferS, melche fidj verl\u00e4ngert nnb etmaS feflmmt, eine beim St\u00e4nndjen mehrlofe, beim Seibdjeit meift in einen Zuhn enbigenbe innere nuterfcheibet bie in IRebe jte^enbe \u00a9attung von ihren nahen Sermanbteu (CyphonoeepRalus, Dicranocephalus, Bothrorkma). \u2014 Zahlreiche Strien, melche auSfchlie\u00dflidj in S\u00fcbamerifa leben, meift bi<ht beft\u00e4ubt auf ber Oberfeite nnb mehr ober meniger marmorirt erfreuten, biXbert bie \u00a9attung Gymnetis, ausgezeichnet baburdj, ba\u00a7 ber gro\u00dfe Sorberriiden fiel) nadh hinten in einen Sappen; ermeitert, melcher bas Schilbdhen vollfommen bebedt. \u00a9ie Sorberbruft hat einen fen!re<ht am Sorberranbc herabfteigenben, gr\u00f6\u00dferen ober fleinereu, nur menigen Sitten fehlenben Saufen, beffen Sfnhe nnb oorbere Seite behaart ftnb. \u00a9in gortfah ber SRittelbruft neigt ftd; nadh unten nnb born bismetleit h\u00f6derartig, h\u00e4ufig als [tarder, brehruitber Zah\u00eeen. Oie ziemlich gro\u00dfen Schulterbl\u00e4tter geigen eine Ouerfante, meldhe um fo beitilidher nnb nadh harten h\u00f6derig herbortritt, je mehr ber SRitteU bruftfortfah einen gapfenartigen \u00a9harafter annimmt. Oie fxeben bis adjt Linien lange G. brasi-liensis \u00efeungeichneit eine mattgelbbraune Sberfeite mit SluSfcblu\u00df ber eimaS lichteren Seitenr\u00e4uber beS H^fdjilbeS nnb [tarde Stacbelfbihen, in meldbe bie yt\u00e4hte ber gl\u00fcgelbedeu enbigen; baS auf; gemorfen umranbete ^ohffdhilb nebft beut JXohfe ftnb einzeln fjunftirt, bie Seitenr\u00e4uber beS Sorbet r\u00fcdenS nnb bie ftumpfribbigen \u00a9teilen ber gl\u00fcgelbedeu, bor allen aber ihre Spi^e nnb baS gtygibium bnrchziehen fetten\u00e4hnliche \u00a9iitbr\u00fcde.\nOer gemeine Sdofeit; ober \u00a9olbf\u00e4fer (Cetonia aurata) geigt nuS bie \u00a9ruubform ber Sippe. Ser foXIte ihn nicht fennen, ben golbgr\u00fcnen \u00c4\u00e4fer mit einigen mei\u00dfbefdjuppten Oiterftridhen auf ber Hinterh\u00e4lfte ber gl\u00fcgelbedeu, melcher bei Sonitenfdheiu mit lautem \u00a9efumrn herbeifommt gu ben blnhenben Str\u00e4udjern im Salbe ober \u00a9arten nnb einen unangenehm riechenben, fdjmierigeit Saft hinten entleert, menu mau ihn gmifdjen bie ginger nimmt, \u00a9r unterfcheibet [ich beftimmt bon mehreren recht \u00e4hnlichen Slrten burdf gmei erhabene Sinien ber gl\u00fcgelbedeu, eine breite fRapt bcrfelbeit, melche hinten gefurcht ift, nnb burdf einen gebrungenen, faft fugeligen H\u00f6der oorn am Sru|tbeiue. Unter Ser\u00fcdfidjtignug biefer SRetdmale mirb man bie berfdhiebenen Slbmeichungen in g\u00e4rbung als hierher geh\u00f6rige erlernten. Oie \u00a9attuug Cetonia \u00fcberhaupt djarafteriftren folgenbe \u00e4Retdmale: OaS HalSfdjilb Verengt fich [tard nad) vorn nnb fe^t ftd; am Hinterranbe breimal ab, vor beut laugen, ftnten ftitmpfen Sd)ilbd)en immer etmaS gefchmeift; bnrd) bie feitlidje StuS? ranbung ber gl\u00fcgelbeden treten bie Sdju\u00eftern ftar\u00ef hervor. Sruft breit nnb fr\u00e4ftig, bie gortf\u00e4^e ihrer beibeit vorberjten fRittge nach vorn menig eutmidelt. Seine fr\u00e4ftig, babei bie Sorberfchieuen fchmal nnb au\u00dfen mit brei fleinen Z\u00e4hnen beivehrt in beibeit \u00a9efchlechtern. \u00aeer \u00e4u\u00dfere J\u00e4hheit ber Unterfiefer tr\u00e4gt einen bitten H\u00ab^rbufd). Sin ber Sarbe uuterpeibet man ein ^ohffchilb mit Oberlihhe, ungleiche ^innbadeu, vierglieberige Kiefers, gmeiglieberige Sippentafier nnb bier^ glieberige gnhler, melche einem H\u00f6der anffit^en. SDte furgeit Seine laufen in einen flanenlofeit ^nopf auS. Sie lebt in faulem H\u00b0fSe unh m\u00fcrbe h\u00e4ufig im \u00a9rnube ber Slmeifeithaufeu bon Formica rufa gefitnben, mo fie fidh bon ben allm\u00e4lig bermefenben Hvlgft\u00fcddjen ern\u00e4hrt, melche bie Slmeifeit gufammeufd;lehhten. \u2014 \u00aeie marmorirte \u00a9etonie (C. marmorata), bunfelbrattn mit mehreren","page":79},{"file":"p0080.txt","language":"de","ocr_de":"80\n\u00aeie $\u00e4fer. Slatthorner.\nWei\u00dfen \u00a9tridfjeldjen unb 5\u00df\u00fcnftc^en auf bei* ftart gl\u00e4itgeitbeit 9iitdenfl\u00e4.d)e, ift etwas gr\u00f6\u00dfer unb fe\u00eftener, als \u00bborige-Slrt. 3<h traf fie faft immer nur au alten SBeiben, \u00a9aft ledeitb, au unb m\u00f6chte mit SSottdj\u00e9 behaupten, ba\u00df itjre Sarre \u00bborgugSWeife l)t.er ihre Nahrung' finbet. \u2014 $Die pradjtOollfte nuferer eurob\u00e4ifdjeit Wirten ift bie nod) gr\u00f6\u00dfere, einen Boll lauge C. speciosissima (fastuosa), burdjauS golbiggr\u00fcit, ohne alle SJtatelu, bie ^l\u00fcgelbedeit fparfant unb unbeutlid) punttirt. SJtan finbet fie in gr\u00f6\u00dferen SBalbungeit ait aitSflie\u00dfenbeu \u00a9idjeuft\u00e4mmen unb gWar ftetS nur einzeln. \u00aeaS einzige \u00a9remhlar, Welches idj \u00fcberhaupt nur fing, fa\u00df mit etwa fransig \u00a9t\u00fcd ber gemeinen Slrt an einem \u00a9id) enflamme, welche alle, wie ein golbigeS ^\u00dfflafter, Weit in bie $erne leuchteten. \u00a9S ift unm\u00f6glich, nod) anberer Slrteit unb \u00a9attungen ju gebeuten, bereu \u00a9d)\u00f6nheit\nSie Oabelitafe (Dicranorrhina Smithii). Ser 9tofen== ober \u00a9olbl\u00f6fer (Cetonia aurata). Ser gefi\u00fcttberte\nS\u00efidjilt\u00eb (Trichius fasciatus).\nmehr ober Weniger bie genannten \u00fcbertrifft, ober tu $olge eines glanglofeit, einfad) fchWargeit \u00a9eWanbeS bal)inter gur\u00fcdbleibt.\n@an\u00a7 anberS nehmen fid) bie \u00a3rid)ien auS, Wctd)e berfelben \u00a9type gugeg\u00e4htt Werben, aber, wie fdjon bemertt W\u00fcrbe, fo gebaut fiitb, ba\u00df man mit wenigen SluSnahnteit (Osmoderma, Inca) oou oben teilt fpiiftblatt fieht. SDer SSorberr\u00fcden ift mehr freiSrunb, oor bem fleiiten \u00a9d)ilb<heu nie ctuSgefd)nitten, \u00f6fter aber am jpinterranbe geleiftet, bie ^l\u00fcgelbeden buchten ftdh nicht am 2lu\u00dfenranbe unb muffen beim f\u00c7Iuge erhoben werben, ntnben ftd) hinten einzeln ab, fo baff eS teilten \u00ef\u00efiahtwinfet gibt, unb enthalten in ihrem SS au beit fpaubtuuterfcf)ie\u00f6 gwifdjen beit \u00a9etoitieit unb Strtdjieit. Sie Saroeit flehen wieber beiten ber \u00dc\u00dcJielotonthiben am n\u00e4d)fteit, unterfdieibeit fid) aber befonberS bon ihnen burd) eine breilafofotge Slfter\u00f6ffmtitg: bie obere \u00f6p\u00e4lfte ber Duerfpalte f\u00bbi\u00dft fid) in ber SJUtte gu, bie untere betommt an ber entfpredjenbeu \u00a9teile eine furge \u00a9balte.\nSDer \u00a9remit, Sebert\u00e4fer (Osmoderma eremita) oerbient als ber gr\u00f6\u00dfte \u00a9urop\u00e4er biefer 2lbtt)eilung unb geWifferma\u00dfeit ber Vertreter ber \u00a9oliathe, Wenn Wir bie allgenteine $\u00f6rbertrad)t ber\u00fcdfid)tigeit uitb beit Umftaub, ba\u00df hler \u00f6ie f)\u00fcftbl\u00e4tter oott oben noch ftdjtbar fmb, guit\u00e4chft ber \u00a9rw\u00e4hunttg. \u00aeaS gl\u00e4ngeitb fd)Wargbraune, oiolett fd)immerttbe $h*el\\ 1)011 gW\u00f6lf bis funfgehn Sinieit S\u00e4nge, lebt au UBelbeit, WenigfteitS fanb id) eS bisher nur au fold)en; eS hnt einen l\u00e4ngs? gefurchten, tleineit S\u00dforberrliefen, gro\u00dfe, bebeutenb breitere unb gerungelte ^l\u00fcgelbecten, baS \u00aeobffd)il\u00f6 ift auSgeh\u00f6pt, erhaben geraubet unb oor beit Slugeit mit je einem \u00a3)\u00f6der auSger\u00fcjlet beim SDt\u00e4mtchen, ohne biefen, nid)t geh\u00f6hlt unb taunt geraubet beim 3Beibd)en. SDie \u00e4u\u00dfere Sabe beS ttnterfieferS ift furg breiedig, fpife unb hornig, unb ein ftarf gebogener, finfcer B^h\u00ab enbet bte innere Sabe. $n ber anberen Sonn jener unb bem \u00dcRanget ber K\u00f6rner oorit am m\u00e4nnlichen ^opffchilbe befiehl ber Uuterfchieb biefer \u00a3hwoe ooit beit gr\u00f6\u00dferen, broitgefarbeneit BncaS, i\u00abt\u00abt","page":80},{"file":"p0081.txt","language":"de","ocr_de":"Brtcptu\u00a7. Balgu\u00ea. GcucpirusL\n81\nBridjien, icelle in \u00a9\u00fcbamerita au \u00a9telle ber \u00a9oliatpe gefegt ftnb. Oie Sam be3 \u00a9remiten lernten mir feit 1811 burdp Orumpelmann au\u00ea feinen \u201enaturpiftorifcpen Befcpreibungen\" (III. \u00a9. 8 Baf. XI. ftig. 6 a.)\nBer geb\u00e4nberte Bridfiu\u00ea (Trichius fasciatus), midier fiep im (parge, \u00fcberpaupt int \u00a9ebirge auf bl\u00fcpenben Brombeeren unb ben Bl\u00fctpen ber oerfdpiebenften nieberen BfRoUen ft\u00bbbet, oergegenm\u00e4rtigt bie ^\u00f6rperform feiner Slbtpeiluug. Bie (p\u00fcftb\u00ef\u00e2tter ftnb pier oon oben nidpt ftcptlidp, bie Beine fcplanler, al\u00ea bei ben Borg\u00e4ngern, unb ipre Borberfdjienen in beiben \u00a9efcpledptern uad) au\u00a7eit gmeig\u00e4pntg. Bei ipm ift, mie bei allen echten Bricpien, bie \u00e4ndere Sabe be\u00eb Unters liefert leberartig, ftumpf breiedfig unb bie innere unbemeprt, ba\u00ea \u00aeopffd)ilb'l\u00e4nger a\u00ef\u00ea breit, O ont au\u00eagebucptet, fammt $opf unb Bporar f\u00eearl gotti\u00df gelbpaarig, bie Unterfeite, mo mir bie jtdp ber\u00fcprenbett ipinterp\u00fcften gu beadjten paben, unb ba\u00a7 5\u00dfpgibium \u2122epr meif\u00eagottig, bie beiben, an ber \u00ef\u00efta\u00efjt gufammenp\u00e4ngeuben Binben ber Sfl\u00fcge\u00efbecten gelb. Btancparb (Hist, des insect. I. 232 pl. VII. gig. 5 \u2014 7) (teilt burdj S\u00f6ort unb Bilb bie SarOe baoon bar. 5Rodp einige anbere Slrten leben in \u00a9uropa, Borbaften unb iRorbamerila.\n\u00a9in nterlm\u00fcrbige\u00ea, lleine\u00ea Bpier oon nur Oier Sinieit S\u00e4nge, ber Valgus hemipterus, fcpliegt ficp*pier an, unterfcpeibct fid) aber leidet burdp bie in iprer gangen Slufjeul\u00e4nge geg\u00e4hnten Borbers fcpienen, bie oon einanber abf\u00eeepenben Jpinterp\u00fcften unb ben giemlicp langen \u00a9tadpet, in melden beim BBetbtpen ba\u00eb sppgibium au\u00eal\u00e2uft. Bie glatten gt\u00fcge\u00efbeden paben eine fc^arfe $ante gmifdpen \u00a9coulters unb \u00a9nbbudel unb ftar! abfaUenbe \u00a9eitenf\u00e4ume. Oa3 Bpier ift fdpmarg, auf bem \u00a9cpeitel, .\u00c7af\u00f4fdfilbe, \u00c7iuterleibe,>n ben SBurgeln ber \u00c7lugelbeden unb in einer me\u00ef\u00efigen Binbe tinter ipm SRitte ioei\u00a7 befdf>uf>pt; gmei Bmlte auf beat mei\u00a7en i\u00dfpgibium bleiben fdpmarg; e3 lornmt in gang \u00a9uropa unb im norbmefttidfen Slfrila oor, Iriedjt auf Bkgen umper unb p\u00e2lt ftdp im \u00a9tafe oerftedt. \u00a9eine Saroe mirb oon \u00e4Rulfant betrieben unb abgebilbet (Hist. nat. des Coleopt. de Fr. Lamell. 1842 p. 520 pl. III. gig. 8).\n\u00a9in p\u00f6djft intereffanter Bricpier oon Slmboina fei ant \u00a9dbluffe nod) in ber ^\u00fcrge erm\u00e4hnt: ber Euchirus longimanus, bei melcpem fiep im m\u00e2nnlicpen \u00a9efdfl^cpt bie Borberbeine berma^en Oevl\u00e4ngern, ba\u00a7 ba\u00ea an ftdp fcpoit 2Y2 3oE meffenbe SR\u00e2nncpeu burd) fie bi\u00bb f\u00fcnf 3oE gtofi mirb; cr ift laftanienbraun, unten gelbbraun behaart, Borberfdjenlel unb alte \u00a9d)ienen fdpm\u00e4rglicp, bie fy\u00fc^Ierfeu\u00efe rotp. Bie\u00bb fdp\u00f6ne Bpier erinnert in feiner $ornt an bie Opnaftiben, geh\u00f6rt burdp Bilbung be\u00bb $opfe\u00ea unb be\u00ea Oberlorper\u00ea pierper unb n\u00e4hert ftdb megen feiner Oberlippe unb ber geg\u00e2pnten gu^flauen ben SRetolontpiben.\nBie i\u00dfracptl\u00e4fer (Buprestidae), meldpe bie f\u00fcitfgepute ^amiti\u00e9 bilben, leben im Sar\u00fcen;, mie im ooEfommenen \u00dfuftanbe gang eben fo, mie bie \u00a9etouien, jene im \u00a7olge, biefe an Blumen unb \u00a9tr\u00e4udpern, unterfcpeibeu ftdb \u00fcber ^ i\u00a7rer \u00e4u\u00dfern \u00a9rf^einung fepr mefentlid) oon ipnen. 3un\u00e2dbft ift ber K\u00f6rper meift laug geftredt, nach hinten gugefpi^t, mepr ober meniger beprimirt, fetten ber SSatgenform gen\u00e2pert unb oon fepr berber \u00a9pitinrinbe bebedlt. Ber Heine ^opf, bt\u00e9 gu ben Singen in ben oorbent Bruftring eingefen\u00eft, tr\u00e4gt uacp unten bie Heineit ERunbtpeite, oon benen bie beiben Sappen be\u00ea Unterliefet^ ftdb bur(p p\u00e4utige Befdfaffenpeit, SBeprloftgfeit unb BSimperpaare au^geidpnen, nad) oben bie turgen, elfglieberigen \u00c7\u00fcpter, meldpe oom britten, oierten, ober gar erft oom fiebenten \u00a9liebe an bie $orm f\u00e4rgerer ober l\u00e4ngerer \u00a9\u00e4geg\u00e4pne annepmen. Bie furgen Beine eignen fidp menig gum \u00a9ange, bie Oorberften unb mittelften beginnen mit lugeligen ^\u00fcften, beren ^Pfannen nad; pinten meit offen bleiben, bie pinterften mit\nSafdjenberg, toirbe\u00ef\u00efofe Siliere. (Sretsn, 2^ierleben. VI.)\t\u00df","page":81},{"file":"p0082.txt","language":"de","ocr_de":"82\n3)ie $\u00e4fer, ^rac^t\u00efafer.\nblattartigen; fie a\u00ef\u00efe haben aber beutlid)e \u00a9djen\u00efe\u00efrirtge, i|te Warfen f\u00fcnf \u00a9lieber itnb genau fo \u00f6iele ber Hinterleib, an meidjent bie beiben erfteu aber yerfdjmelgeit. SDie Sorberbruft l\u00e4uft in einen flachen gortfah aug, metier yon einer H\u00f6hlung ber dftittelbruft, bigmeileu fogar nod) meifer reidjenb, auf ber Hinterfcrufl aufgenontmen mirb. d\u00dfenn bie \u00ef^iere ijjre Sauml\u00f6d)er yerlaffen haben, meldje ftc\u00a3) burdj bie roale, beiberfeitg gugefdi)\u00e4rfte gorm leidet tenntlid) machen, fonneu fie fid) gern, au Saumft\u00e4mnten, nod) lieber, an Saumftumbfeit unb ^laftei'bolg ft^enb, taffen fid) mie tobt berabfadeit, fobalb man iljneit nabet, ober fliegen febr eilig baoon. 3$re ginget legen fiel) nur ber S\u00e4nge uad) gufamnten, fiitb alfo fd)ited entfaltet unb eben fo felted mieber unter beit gleidjlaugen Sedett yerftedt. \u2014- 2)ie Saroett, nur yon menigeu Slrten gelaunt, leben hinter Saumriitbe unb geid)iteit fiel) auf ben erfteu Slid burd) einen gro\u00dfen, fcl) eibenf\u00f6rmig eit Srytbcrar= ring, Heinere fotgenbe unb meift malgige H\u00fc\u00fcerleibgglieber (neun an _gal)l) unb burdf> beit ddangel ber Seine aug. \u00aeer Ijyrigyutate $o:pf t\u00e4fft fid) gur\u00fcdgieljen unb ift nur am Slunbraitbe hornig. Slufjer bem Srotborarringe ftub bie \u00fcbrigen ^'\u00f6rbertbeile fleifd)ig unb meid), ohne Hordbebedung. S)er Sifter tritt, gteid)fam ein breigebnteg \u00a9lieb btlbenb, etmag Ijeroor unb \u00f6ffnet ftd) in breiter S\u00e4nggf^alte. SDie Suftt\u00f6d)er, neun Saare, fiitb bctlbmonbf\u00f6nnig, bag yorberfte am Stittelr\u00fcden befonberg gro\u00a7.\nSbie \u00c7amilie, Sradjtfafer yon beityDeiitfdjen, Richards yon*beit grangofe.it genannt, fd)iie\u00a7t m frur<h bie angegebenen, fo mie burdj gemiffe anatomifdje d\u00fcertmale, meldje loir mit \u00a9tid; fdjmeigen \u00fcbergeben moden, febr fdjarf yon anberen ab unb rerbieut ibrett dtamen in ber 2Jtebr= gabl ihrer Slrteit. \u00e4Jtait leimt bereu etma 1200, melche ftd) gmar \u00fcber ade \u00a9rbtbeite augbreiteit, aber in ben Sropen gegen bie gem\u00e4\u00dfigte unb falte \u00dfoite gang bebeutenb yormalten. SDie bort lebenbeit Slrten ftub eg auch hanbtf\u00e4djlidj, bereit \u00dfdeib an \u00a9lang, ^atenftt\u00e4t unb fetter ber f\u00e4rben bag nuferer heimatlichen meit \u00fcberfiraljlt. 3;e nadj ber Sertbeiluug ber miiroflo|)ifdjen Seren ber g\u00fcl)lb\u00f6rner, meldje hier in ben meiften $\u00e4deit unter ber Sebaaruitg mabrnebntbar fiitb, bat man bie Familie in brei \u00a9ifypen getbeilt: bie ^ulobiben geigen feine bergleidjeit, bie \u00a9Ijalcos pberiben gerjireute an beibeit \u00a9eiten ber \u00a9lieber, uitb bie Subreftibeu im engern \u00a9inn\u00e9 bereinigen biefelbeit iit einem \u00a9r\u00fcbdjeit ber eiugelneit \u00a9lieber, meldjeg bei ben yerfdjiebeiten Slrteit an yerfcbiebeiten \u00a9teden gu fudjeit ift.\nS)te erfte \u00a9type/ nur ben Simsen aitgeb\u00f6rig, enth\u00e4lt in ihrer tbbifdjen florin, ber \u00a9attung Julodis, febr gablreid)e Slrten, bie ficb bureb bie Sbide ihres? ^\u00f6rf)er# feitutlicb machen, meldjer in feinem gangen Serlaufe einen faft Ireigf\u00f6rmigen Duerfdjnitt ergibt. SefKiubmtg ber metadifdb gl\u00e4ngenben ^l\u00fcgelbedeit \u00fcber bereit gange gl\u00e4dje, ober nur in fledigeit 35ertiefimgeit, geredjete Haarb\u00fcfdjel unb mancherlei anbere dderfmafe geid)iteit bie grofjett SIrtett aug, melche ftd) meift in gasreicheren \u00a9efedfehaften beifammen ftnbeit. \u00a9o hat bie gm\u00f6lf Sinieit lauge, in ber \u00fcdiiite f\u00fcnf Sinien breite unb eben ba yier Sinien bide Julodis fascicularis aug bem f\u00fcblidjen Slfrifa auf ihrer fiarf gerungelten, erggr\u00fcnen Oberfeite Oieiljen meiner ^aarlOiifdOel, melche in Sertiefungen flehen, je f\u00fcnf auf jeber ber yon ber SD\u00e4itte \u00f6eg \u00a9eitenranbeg etmag gefchmeiften gl\u00fcgelbedeit unb elf auf bem Hadfcbilbe, fo ba\u00a7 fie faft mie ein deiner 3gel augjtebt.\nS)ie \u00a9halcobhyriben enthalten bie gr\u00f6fjten SIrten ber gangen gamilie uitb taffen bie g\u00fcblerforeu erfennen, menu man bie \u00a9attung Euchroma augnimmt, mo bie Sebaaruitg berfelbeit gu bicht unb lang ift. diadj ber gegenfeitigen S\u00e4nge ber beiben erfteu Hmtertgrfenglieber unb ber SDeutlidjlett beg \u00a9chilbcheng, nach bem Slitfange ber \u00a9\u00e4geg\u00e4bne an ben ^\u00fcblertt unb einigen anberen dderfmalen unterfdheiben fidb bie yerfchiebeiten \u00a9attungen, bereit mehrere in \u00a9urofia Ser= treter aufgttmeifen haben. Sie gro\u00dfen Strten ohne \u00a9djilbdjeit, bei beneit bie g\u00fcbler yom yierten \u00a9liebe an gef\u00e4gt ftnb, bag br\u00fcte bie breifadje S\u00e4nge beg gmeiten bat, bag erfte ber Sarfen bie anberen \u00fcbertrifft, ber \u00a3b\u00b0ray ftch nach ^yr11 yerfchm\u00e4lert uitb bie ^l\u00fcgelbedeit S\u00e4ten in eilte SDornfShe auglaufeit, fa\u00a7te man unter Chrysoehroa gufamnten; ihre meift feurig gef\u00e4rbten, fd)\u00f6nen","page":82},{"file":"p0083.txt","language":"de","ocr_de":"gitlobiben. (Sfya\u00efcop\u00efpribeit. Supreftiben.\n83\nSlrten bemohnen 3\u00efften. Gl. Buqueti bon gaba bat beifpie\u00efSibeife SD\u00fctte beS \u00a9b\u00b0t\u2018ar, Hinterleib unb Seine purpurbtau, $opf, Sruft nnb (Seiten be\u00ea HalSfdjilbeS ^uv^urrof^ lupferig gl\u00e4iigenb, auf ben braunge\u00efben gl\u00fcgelbeden gicei gro\u00a7e, oiotette glede.\nS\u00e4nge 22 Sinien.\n\u00a9ie Chalcophora mariana braun erdfarben, ioeijg beft\u00e4ubt mit f\u00fcnf S\u00e4ngSfcblbielen auf bem Sorberr\u00fcden uub brei glatten, ftumpfen S\u00e4ngSrippen auf jeber Fl\u00fcgels bede, bon melden bie mittelfte bui*h gtoei quabratifhe, raube \u00a9ruhen unterbrochen mirb, geh\u00f6rt gu ben gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ifhen Strien; benu ihr lang elXipti[dE)er K\u00f6rper, tbelher leiht geib\u00f6lbt ift, mijgt 12 bis 14 Sinien. \u00a9aS \u00a9cbilbtben ift gmar borhanben, aber febr dein nnb hier? edig. \u00a9er 3?opf h\u00f6hlt fih aus, nnb bie W\u00fchler, bereit \u00a9lieber l\u00e4nger als breit finb, berfeben ftd) bom bierten an mit fhtntpfen S\u00e4geg\u00e4ljnen. \u00a9ie Strt finbet ftd) in ^ieferntb\u00e4lbern bei* norbbeutfcben faubigen \u00a9benen. 2\u00f6ir geben fie nebft ihrer Sarbe im Silbe, um baburd) bie Familie- in einer ihrer Haub^oi:men \u00f6u bergegentb\u00e4rtigen. \u2014 \u00a9ie rieftge Euehroma gigantea (24\u201430\"') in S\u00fcbamerila, beren gl\u00fcgelbeden, an g\u00e4ben gereiljet, ben \u00a9htgebornen als HalSfhuutd bienen, Polybothris, bereu fehl* auSgegeidjnete Slrten auf SJtabagaSfar leben, Gapnodis mit fdjtbargeu, tbeifjgegethneten Slrten aus bem f\u00fcblid^en \u00a9uropa nnb Sorberafiert, ibie nod) mand)e anbere fhliefjen fih b^r (tu*\nSei ben echten Supreften, bereu guplerporen ftd) auf @rtibd)en au ben \u00a9liebem befdjr\u00e4nfen, miebei'holen fiep biefelben geraten. \u00a9ie \u00a9attung Poecilonota (Lampra) enth\u00e4lt entfliehen unfere fdj\u00f6nfte beutfepe Strt in bei* fmaragbgr\u00fcnen, an ben Stufjenr\u00e4nbern fupferrotpen, auf ben gl\u00fcgel= beden fcptbargtb\u00fcrfeligen, unter ihue\u2019n blauen, f\u00fcnf bis feep\u00ea Sinien langen P. rutilans, bereu Sarbe in alten Sinbenft\u00e4mmen lebt. Dicerca h\u00abt ettbaS gr\u00f6\u00dfere Slrten, bereu gl\u00fcgelbeden fiep hinten in eine female Spipe anSgtepen; biefenigen, bereit ^iefertafter in ein ibatgigeS ober eif\u00f6rmiges \u00a9lieb enbeit, bereu HalSfdjtlb born nicht breilappig ift nnb bereu porentragenbe \u00a9r\u00fcbdjen an bei* Unterfeite her \u00a9lieber liegen, \u2014 ihnen allein blieb bei* alte \u00fcftame Buprestis \u2014 ; fie alle fcpiiejgen ftdh mit bieleit anbereu bei* h\u00f6rigen an.\nUnfere lleinen, flachen uub fttrgen Slrten, bie man auf Sluinen am meifieit antrifft, geh\u00f6ren bei* \u00a9attung Anthaxia gu. 3h1' \u00aebpf ift nicht breiter als lang, an ben g\u00fchlern baS gtbeite unb britte \u00a9lieb fo giemlicp gleich gro\u00a7, nnb an ben \u00a9arfeit baS erfte um bie ^\u00e4lfte l\u00e4nger als baS gtbeite. \u00a9a\u00ea bieredige HalSfcptlb runbet fich feittb\u00e4rtS, baS Shilbcpen ift breiedig, bie Sorbet*; brufi hinten breig\u00e4hnig, Unfere gr\u00f6\u00dfte Slrt, bie A. manca, ernennt man leicht an bei* braunen, giemlich matten \u00a9berfeite beS Sl\u00f6rperS, bem golbgr\u00fcnen, ftatd behaarten $opfe, rotplih golbigen Seitenr\u00e4itbern unb feinem SJ\u00dcttelftreifen beS J\u00a9al\u00eafd^ilt\u00bbe\u00ea. \u00a9ie Unterfeite gl\u00e4ngt gr\u00fcnlich \u00efiip>fcr= roth. SJtan finbet biefeit fltnfen, g.um galten unb gtiegen gleid) bereiten \u00ae\u00e4fer, je naepbem bie \u00abSonne fich berbirgt ober fcheint, im 3nni auf Sl\u00fcthen, an alten Saumftumpfen -im lichten Unterhotge; er mi\u00a7t bis 4% Sinien.\n\u00a9ie artenreihe \u00a9attung Agrilus tbeidjt in ihrer $\u00f6rpertrad)t tbefentlicp hon ben \u00fcbrigen baburh ab, bajg bie Seiten faft parallel berlaufen unb eine lineare, cblinbrifhe gorm mit abge; blatteten S\u00fcden gu SSege bringen, \u00a9ie $iefertafter enben mit einem obalett \u00a9liebe, bie g\u00fchler entfernen ftd) ioeit bon ben Singen, ftpeit in gro\u00dfen SluSpoblungen ber Stirn unb iberbeit bom bierten \u00a9liebe an gef\u00e4gt. \u00a9aS H^fcljitb ift breiter als lang, ettoa ibie bei Anthaxia geformt, nur mit bem Unterfhiebe, bafj eS am Hinterranbe fih gtbeimal buhtet, ba\u00ea Shilbhen breiedig; bie gl\u00fcgelbeden Serben hinter ber \u00dcRitte am breiteften, bleiben aber im Sergleicp gn ihrer S\u00e4nge fehr fhntal unb laufen in eine breit gerunbete Sbihe aus. Sin ben Seinen ber\u00fcdfthtige man\n6*\n./\u2022 \u00ef T'r-s '\u2022\nChalcophora mariana iteBf\u00ef Sar\u00f6e.","page":83},{"file":"p0084.txt","language":"de","ocr_de":"84\tSie 3\u00a3afer. @ucnenttb en. \u00a9\u00a9nellf\u00e4fer ober \u00a9dfmiebe.\nnod) baB fe\u00a9 lange, gufammengebr\u00fcdte \u00a9\u00dfurgelglieb bei* \u00a9arfen unb bte gehaltenen flauen. \u00a9ie Slrteit, voetc^e Bei bei* 1lnterf\u00a9etbung manche \u00a9\u00a9u\u00fcerigfeiten barbieten, Breiten ft\u00a9 \u00fcber bte gange (Srbe auB nnb treten manchmal in gro\u00dfer Stenge auf, fo ghxtr, bag fie beu gorften na\u00a9t\u00a9ilig merben. (Sine ber gr\u00f6\u00dften Wirten ift bei* in \u00a9cutfdjtdnb an (Sieben eben ni\u00a9t feXtene A. biguttatus bon bier biB f\u00fcnf Stuten S\u00e4nge* \u00a9aB St\u00e4nn\u00a9en ift btaugr\u00fcn, baB 2Beib\u00a9en gr\u00fcnlid) braun, je ein ibeiger ffaarfled auf bem \u00a9ittern \u00a9rittet jebet' Sfl\u00fcgelbede in ber SXl\u00e4^e ber Sia\u00a9, toe\u00efd\u00c7er ben tarnen beranlagte, unb mehrere \u00e4l)nlid)e \u00a7led\u00a9en an ben \u00a9eiten ber jpinterleibBfegmente mad)eu i\u00a9t leicht fenntli\u00a9. yba|eburg betreibt au\u00a9 feine Sarbe.\nStau finbet bei unB auf ben Slattern ber SSeiben gar nidjt feiten ein flehtet \u00a9atteB, \u00a9ft breiedigeB \u00a9\u00a9er\u00a9en, ftarf gl\u00e4ugenb unb braun bon $arbe mit einigen tbeigen gadeitbinben, u>el\u00a9e bur\u00a9 Se\u00a9aruitg entfielen; eB erinnert in feiner @rf\u00a9einung an bie fr\u00fcher bereite etlb\u00e4!)nteit 2lnt\u00a9enen, ift aber eilte beit Slgrileu fe\u00a9 na\u00a9 bermanbte Suprefte, bie Trachys minuta, \u00a9aB (Sitbglieb ber \u00aeiefertafter ift fugebeif\u00f6rmig, an ben $\u00fc\u00a9ent baB erfte unb gtoeite \u00a9lieb berbidt, baB fe\u00a9fte biB a\u00a9te ftunrpf unb fitrg f\u00e4gef\u00f6rmig; fie ftfsen ebenfadB, tote bei Agrilus, in einer \u00a9tirngrube. \u00a9ie grogeit Slugeit n\u00e4hern ftd^ unten ftarf, baB furge, born oerf\u00a9m\u00e4lerte, hinten breite f)alBf\u00a9ilb ift \u00a9er ftarf gtoeibu\u00a9tig unb gie\u00a9 ftd) in einen ftumpfen $a\u00a9 au\u00a9 \u00a9uter toelcbem ein @\u00a9ilb\u00a9ett faurn gu etttbeden iff Slu\u00a9 \u00a9er ftnb bie flauen an ben fe\u00a9 furgen \u00a9arfen geg\u00e4\u00a9tt unb bie gangen Seine angie\u00a9ar. Slfrtfa, StabagaBfar unb \u00a9ftinbieit errei\u00a9en nod) einige Slrten, bie meiften aber \u00ef)at @uro|)a. \u00a9aB Sterfto\u00fcrbigfte au il)nen unb gtoei no\u00a9 guge; \u00a9rigert \u00a9attungen (Bracliys, ireldje f\u00fcr bie $\u00fc\u00a9er \u00a9itrdjeit \u00a9t, unb Aphanisticus bon linealer, geftredter K\u00f6rner form) ift bie SebenBart ber Sarbett, toel\u00a9e ftd) ni\u00a9t im jpolge auffalteit, fonbern Sl\u00e4tter freffeit. Stau toeig bon ber T. minuta, bag baB \u00fcbertointerte 2\u00f6eib\u00a9en im Stai feine \u00a9ter au bie 9t\u00fcdfeite ber Sl\u00e4tter bon ber Sldertoinbe (Convolvulus arvensis) logt unb gtoar an bie Stiffen, \u00a9ie Sarbe beigt bur\u00a9 bte Oberhaut beB SlatteB, baB $leif\u00a9 beffelbcn freffeitb. \u00a9\u00a9ne \u00a9\u00e2ng\u00e7 gu miitiren, \u00a9\u00a9t fte innerhalb hier biB f\u00fcnf 3So\u00a9en, to\u00e4\u00a9enb bent fie fid) breimal \u00a9utet, baB l)albe Statt auB uitb toirb na\u00a9 bierge\u00a9t\u00e4giger ^u\u00a9enru\u00a9 gum Mfer.\n\u00a9ine fleine Familie, bie \u00a9ucnemiben, bilbet beit Uebergaug gu ber folgenben, gleich n\u00e4\u00a9r in1B Singe gu faffettben. \u00a9ur\u00a9 bie gorm ber Sarben f \u00a9liegt fte ftd) eng au bie s$ra\u00a9tf\u00e4fer an, burd) bie \u00a9eftalt beB oodfontmenen 3>ufefteB unb Mlert b\u00fcftere F\u00e4rbung me\u00a9* au bie folgenbe, mit ber fie aber baruut nid)t bereint merbeit famt, toeil il)reit Stitgliebein baB Serm\u00f6gen fel)lt, ft\u00a9 emborguf\u00a9nelleit, loenit fte auf bem St\u00fcden liegen, \u00a9ie \u00a9er\u00a9r geh\u00f6rigen \u00a9\u00a9ere, im mittlern xtub f\u00fcblid)en Slmertfa befoitberB \u00a9imif\u00a9, leben meift berftedt in ben Sauml\u00f6d)ent, toel\u00a9e fte bo\u00a9eit mugten, um an baB \u00a9ageBltc\u00a9 gu gelangen, unb berlaffen biefelbeit meift beB 9ta\u00a9tB, bo\u00a9 au\u00a9 am \u00a9age, um an ben \u00a9t\u00e4mmeit utn\u00a9rgufp agieren.\n\u00a9ie \u00a9\u00a9nellf\u00e4fer, \u00a9\u00a9miebe (Elateridae), f\u00fcr unB bie fe\u00a9ge^nte Familie bilbettb, er\u00fct= nern in' i\u00a9*er allgemeinen \u00ae\u00f6rpertra\u00a9t an bie Supreftiben, toei\u00a9en aber bo\u00a9 in mefentlt\u00a9en ^puidten bon i\u00a9ten ab. \u00a9er tief in ben ^rot\u00a9rar eingelaffene \u00a3o\u00a9 neigt ft\u00a9 ftarf abib\u00e4rtB, ofme tn ben adermeiften f\u00e4llen eine fenfre\u00a9te fRi\u00a9tung eiitguite\u00a9nen, uitb toirb bon unten meift bur\u00a9 bie berl\u00e4ngerte Sorberbruft bebedt. \u00a9ie elf 5, au\u00a9 gib\u00f6tfglieberigen g\u00fc\u00a9er lenfen ft\u00a9 na\u00a9 bem Sorberranbe ber Slugen ein unb ftnb geg\u00e4\u00a9tt, beim 2Ji\u00e4mt\u00a9eit ni\u00a9t fetten gef\u00e4mmt, man\u00a9; mal au\u00a9 nur fabenf\u00f6rntig. \u00a9ie \u00a9bertif\u00a9e ift beutli\u00a9, jeber Sa:p\u00a9K beB UnterfieferB blattartig unb be)btm\u00a9rt, bie 3un0c \u00b0^ne \u00a9bitongipfel. SSie bor\u00a9r, ftnb bie \u00a9elenfbfannen f\u00fcr bie faft fugeligen ^\u00fcfteu ber borberen Seine \u00a9nten offen, bie f)\u00fcften ber \u00a9nterfieit blattartig, na\u00a9 \u00a9nteit gerinnt, eB fe\u00a9en aber \u00fcberall bie \u00a9ro\u00a9anteren (\u00a9\u00a9eitfelringe), ttel\u00a9e bei ben 5pra\u00a9t;","page":84},{"file":"p0085.txt","language":"de","ocr_de":"85\nSacon. (Spalcolepibier.\nf\u00e4fent bentlie\u00df enttoidelt finb. \u00a9ie linealen \u00a9dienen haben lurge \u00a9nbfporett unb f\u00fcnfglieberige, p\u00e2uftg unten lamedirte Warfen, eine gleite Singgapl bei* Hinterleib. (Sine \u00a9igentb\u00fcmheptett geic^net bie meiften \u00a9lieber biefer gamilie oor allen \u00fcbrigen K\u00e4fern auS. \u00a9a fie n\u00e4mtid) in $o\u00efge iprer lurgeit Seine ftep oergeblicp bem\u00fchen toitrben, auf biefe lieber gu gelangen, toemt fte auf ben S\u00fcden gefallen ftnb, bat bie Satur ein anbereS SuSfunftSmittel getroffen: burep \u00a9mpor= fepneden unb Umbrepeu beS K\u00f6rpers in ber Suft. H^gu toar n\u00f6tbig eine gang befoubere Setoeglicpleit gmfd^eu bem Sorberbruftriitge unb ber pintern K\u00f6rperpartie, ein gortfap feneS nad) hinten unb eine SuSp\u00f6blung baf\u00fcr im Sorberrattbe ber Stittelbruft. Sdd ber Reifer biefe Sor; tbeile benupen, fo macht er feinen S\u00fcden b#', Ha^fcpil\u00d6 im\u00ef) Sl\u00fcqelbedenfpipe gegen eine fefte Unterlage unb ben Sorberbruftftacpel gegen ben SBorberranb- ber Siittelbruft jiemmenb; inbem er nun burd) bie SruftmuSleln Unteren oon hier ab in feine \u00a9rube fepnedt, toaS mit einem Inipfenben \u00a9er\u00e4ufepe erfolgt, toirb ber gange Korber in bie Suft gefebert, brebt fid) bber um unb f\u00e4llt auf bieSeine nieberg gelingt es bei uug\u00fcnftigen \u00a9t\u00fcppunlten niept baS erfte unb gtoeite Stal, fo toieberpolt ber K\u00e4fer baS \u00a9djneden fo oft, bis er feinen gtoed erreicht bat. \u00a9ie \u00a9etoobnbeiteu ber oerfepiebenen Srten ftnb nicht biefelben;-bie einen, unb g toar bie meiften fi^en auf Slumeu ober Slattern unb fliegen im \u00a9onnenfepeine umher, anbere halten ficb hinter Saumriube auf, unter \u00a9teilten ober ber obent \u00a9rbfcpidjt unb tommen am Sage toettig gum Sorfcpeitt. Sei berannabenber \u00a9efabr gieben bie meiften ihre Seine an unb laffen fiep, toie tobt, perabfaden. \u00a9ie tourmf\u00f6rmigen, fehr f eftbepangerten, fecpSbetnigen Sar\u00f6en, oou getoiffen Srten unter bem Samen ber \u00a9raptto\u00fcrmer gelaunt unb gef\u00fcrchtet, leben oerftedt in ber \u00a9rbe ober faulenbem J Holge oon allerlei pflaitglicpen, and) oon tbierifeben \u00a9toffen, unb nicht immer ftnb eS abgeftorbene, toelcbe fte angreifen, fonbern Gurgeln noch lebenber, toie beS \u00a9etreibeS, ber S\u00fcben, Anoden ber Kartoffeln, in toelcfe fte fiep pineittgubopreu pflegen.\n3n ben \u00a9ammlungen finben fid) ungef\u00e4hr breitaufenb Sr ten, toeldje fid) \u00fcber alle \u00a9rbtbeile j oerbreiten, aber gn einem nid;t unbebeutenben Speile toeber befebriebett noch benannt fittb. \u00a9ie gep\u00f6ren burcpfcpuittlicp gu ben mittelgro\u00dfen, giemlicb eint\u00f6nigen K\u00e4fern unb bilbeten bei Satraille mit ben Suprefteit' unb \u00a9ucnentiben gufammen bie \u00a9ruppe ber \u00a9ebarfbr\u00fcftigen (Sternoxi), bei Sintt\u00e9 bie \u00a9attuug \u00a9later, toelcpe peut gu Sage nur noep f\u00fcr oerp\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfig toettige Srten aufrecht erhalten toorben ift.\nSei einer Sngapl bieten bie S\u00e4bte ber Sorberbrnft feberfeitS eine tiefe \u00a9urepe gur Sufnabme ber g\u00fcpler, toie bei ben \u00a9attungen Adelocera, Lacon, Agrypnus, Dilobitarsus unb attberen. \u00a9er Lacon murimis ift einer nuferer adergemeinfien \u00a9cpnedf\u00e4fer unb au\u00dfer ait bem eben angef\u00fchrten f \u00dcSerfmale, bem noep pingugef\u00fcgt derben tarnt, baff bie gurepe ftep pinten fcplie\u00dft, an feiner breiten gorm unb ber \u00fcberad biept graubraunen unb toei\u00df marmorirten Sefcpuppuug auf bem feptoargen Untergrunbe tenntlidj. \u00a9er quere Sorberr\u00fcden bueptet fiep pinten gtoeimal, pat einen furgen, auSgeranbeten Stittellappen, unb bie l\u00e4nglicp eif\u00f6rmigen \u00a9l\u00fcgelbeden to\u00f6lben fid) ntepr, als bei oieleit attberen Srten. @r mi\u00dft 6 Sinien in bie kl\u00e4nge, 2Y3 in bie Sreite. Sk ft too ob unb and) Slancparb (Regn. animal, de Cuvier, Ins. 1855 pl. XY. \u00a7ig. 7) bilbeit feine SarOe ab.\n^m gangen iropifepen unb ben toarmen Speilen beS n\u00f6rbiiepen Smerifa peimateu ftattlicpe \u00a9cpnedf\u00e4fer, bie bis 20 Linien 'S\u00e4nge bei betr\u00e4cptlicper Sreite erlangen, befonberS auffaden burep \u25ba baS lange Haf\u00eafcpilb, toeldjeS fid) gtoeimal bueptet unb im furgen DSittellappen feparf auSfcpneibet f\u00fcr baS breiedige \u00a9cpilbcpett, beffett auSgeranbete \u00a9pipe ttaep oorn fiep rid)tet. \u00a9ie \u00a9attuug Chalcolepidius, toelcper man biefe fep\u00f6nen Spiere beig\u00e4plt, tenngeiepnet fiep toeiter uoep burep eine lurge gurepe au ber Unterfeite beS ^rotporar f\u00fcr bie niept eben langen, oom oierten \u00a9liebe an gef\u00e4gtett, nur in einem $ade (Cb. viridipilis) toebelartigen S\u00fcpler. \u00a9ie oier erften Sar)englieber t nepmen an S\u00e4nge ab unb haben leine Haftlappen, \u00a9er K\u00f6rper ader ift oon gl\u00e4ngenben \u00a9ep\u00fcppepett unb ftedentoeife oon Haarfilg \u00fcbergogett, bie beibe fiep leiept abreiben unb barnm fepr oer\u00e2nbert\u00eaS SuSfepen ein unb berfelben Srt peroorbringen l\u00f6ntten. \u00a9ie Spiere leben auf ben Slattern ber","page":85},{"file":"p0086.txt","language":"de","ocr_de":"86\n2)te R\u00e4fer. @^ne\u00ef\u00ef\u00ef\u00e2fcr ober \u00a9c^miebe.\n\u00a9eb\u00fcfde, fo unter anberen ber gemeine Ch. zonatus. \u00a9ie fc^toarge \u00a9ntitbfarbe ift bon fmaragb; gr\u00fcnen \u00a9cpppdjen \u00fcberzogen, eine breite, nach born berf^malerte S\u00e4ngSftrieme neben bem \u00abSetten; ranbe beS .\u00c7a\u00ef\u00eafcbitbe\u00ea, bte Seitenr\u00e4nber ber hinten etmaS geftufcten gl\u00fcgelbedeu unb mehr ober weniger bie gmifd\u00abtr\u00e4ume ptfdett ben hier ftumhfen S\u00e4ngSrtfpen einer jeben berfelben bon freibemei\u00dfem gilje. \u00a9iefe gmifdenr\u00e4ume ftnb breit unb \u00bberben bon je einem fdmalen, fc^arfen Riete burdpgeu, melde nach ber Surpt fyn breit unb ftuiipf, ben hier HauptriWen \u00e4^nlic^ merbetu \u00a9ie breite HmterleibSfoifce enbet in einem fdmarpn Bart S\u00e4nge 18V2,' Breite 6 ,Sinien.\nSenn bie eben betriebene Brt unb bie \u00a9halcolepibier \u00fcberbauet im gr\u00f6\u00dften Berlattfe iljreS matten RoperS gleich breit ftnb, fo typen ft bie Semiotus-Brten, hinter beit Schultern begin; ttenb, aUm\u00e4lig p unb pidnen ftch bur<h Stylanfheit, mie burch ftarlen \u00a9laug ihres mie polirten f\u00f6t>er\u00a7 gleich bortheilhaft auS. \u00a9ie Rinnbaden ftnb an ber Sppe auSg er anbei, ber faft magred)te Rop nteift ftarf auSgeh\u00f6h'lt unb bor ben phlern mit je einem kr\u00e4ftigen, nach born gerichteten g\u00e4hne begehrt \u00a9ie m\u00e4\u00dfig langen g\u00fchler beginnen mit einem etmaS gebogenen, legeif\u00f6rmigen \u00a9runbgliebe unb fefcen ftd) bout brittcn an f\u00e4geartig, bei manchen Brien gelammt ober mebel; f\u00f6rmig fort. \u00aeaS J^al\u00ebfchitb ift feljr filait!, h.at unten eine mehr ober Weniger beutliche g\u00e4lte f\u00fcr bie g\u00fchler, fpit^e, menig nad auf eu geridtyete ^interedeu, ftunpfe, aber auch oortyringenbe unb einanber n\u00e4her liegenbe Borbereden, \u00a9aS Sd)ilbchen fommt bon bertiebener gorrn bor unb liegt tiefer, als- bie n\u00e4chfte Umgebung ber gl\u00fcgelbedeu. \u00a9ie \u00a9arfeu ftnb eomprimirt, bie brei erften mit Haftlabpn berfehen. \u00a9ie \u00a9efdtedter unterfcheiben ficb burd baS lefte Baud-fegment, meldeS beim Bl\u00e4unden ganp beim Seibdeu gebudtyet ober auSgefduitten ift. \u00a9iefe t\u00f6nen Bhiere, meift bon lebhaft rother ober gelber g\u00e4rbung mit fdmarpn geidmtngett, fittb gleichfalls Bemoljner beS mittlern Btnerifa, bon (Shi^ ^ einfdlie\u00dftid Blertfo. \u00a9er S. suturalis ift orangefarben, Rof>f, g\u00fchler, eine breite Btittelftrieme unb pet gtede beS' \u00a7alSfd)i\u00efbe\u00ea, fomie brei born abgef\u00fcrpe S\u00e4ugSftriemen ber gl\u00fcgelbedeu fdmarp S\u00e4nge 14 Sinien.\n\u00a9ie fid hier anfdlie\u00dfenben, mieber in auberer Seife auSgepidpeten erotifden gormen m\u00fcffeu mir jebod \u00fcbergehen, um nod) Baum f\u00fcr einige gttl\u00e4nb.er p erhalten, \u00a9a ift ber Athous Mrtus, meter ftd) h\u00e4ufig auf \u00a9olben unb anberen Blumen ber Siefen umhertreibt.- Seine Stirn begrenzt ein erhabener, fdjarf abgefeimter Borberranb, baS sprite g\u00fchlerglieb ift Heiner als baS britte, bie mittleren breiedig, fo lang mie breit, baS ^alSfdilb, l\u00e4nger als breit, ermeitert ftch etmaS in ber Bl\u00fcte, petty ftd *>or ben m\u00e4\u00dfig herauStretenben unb typen Jpintereden ein menig ein unb ift fein gieid)tn\u00e4\u00dfig puftirt ; bie faum breiteren, feid)tgeftreiften unb fein pndtirten gl\u00fcgelbeden runben ftd hinten gemeinfdaftlid ab. \u00a9ie Borberbruft ermeitert ftd m\u00e4\u00dfig uad) oorn unb bleibt ohne g\u00fchlerfurde. \u00a9ie l\u00fcften ber Hinterbeine ermeitern ftd) aUm\u00e4lig nad tunen, gii\u00dfe unb gu\u00dfflauen ftnb einfad, *>aS erfte \u00a9lieb ift fo lang, als bie beiben folgenben pfammen. \u00a9er @lan$ beS fdmarpn R\u00f6rfcerS mirb burd t\u00f6e graue Behaarung etmaS gebroden. S\u00e4nge 6, Breite 2 Sinien. \u00a9ie jahlreidcn Brten biefer \u00a9attung leben oorpgSmeife in ben falten unb gem\u00e4\u00dfigten \u00a9egeuben ber n\u00f6rbliden Hetuityh\u00e4re.\nZahlreichen, redt h\u00fcbfden Brten hat Sacorbairc neuerbingS ben alten Bauten Elater miebergegeben, nad)bem fte feit \u00a9ejean unter bem \u00a9attungSnamen Ampedus aufgef\u00fchrt m\u00fcrben, \u00a9ie Bereinigung oon brei mefentlid)en Bterfmalen mirb erfordert, um fte hier unterporbnett: ein Heiner, gteidm\u00e4\u00dfig cottoerer Ropf mit parabolifd gerunbeter, in ber Btitte etmaS minfeltger Stirn mit gro\u00dfen \u00a9ruben f\u00fcr bie g\u00fcltycrmurpl unmittelbar oor ben Bugen, melde bie Satte unter bem Stirnranbe (bie Bafe) oon ben Seiten* her oerfdm\u00e4lern, poeitenS bie in ihrer innern H\u00e4lfte p einer gl\u00e4de ermeiterte Htuterh\u00fcfte, melde ftd am Hmterranbe auSbud)tet uttb im gnnenminfel mehr ober meniger phnartig oortritt, fomie enblid brittenS b\u00fcnne, ooUfommeit faben; f\u00f6rmige, geminderte Barfen, bereu erfteS \u00a9lieb ben beiben folgenben pfammen gleid, bereu oierteS gang ift. \u00a9ie \u00fcbrigen Blerfmale, mie ber nad) oorn brettere, niebergebr\u00fcdte R\u00f6per, bie R\u00fcrp ber g\u00fchler, melde ben Borberr\u00fcden menig \u00fcbertreffen unb an betten oom oierteu \u00a9liebe an bie S\u00e4gepljne","page":86},{"file":"p0087.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9emiotu\u00ea. Sttpoug. (Slater. ifpropporug.\n87\nBeginnen, finb mepr uutergeorbneter \u00fcftatur. \u00a9ie auf bie eben ttaper beftimmte SBeife parafteris ftrten S\u00efrten, \u00f6fter mit tinter gef\u00e4rbten f^I\u00fcge\u00efbecf'eu gefpm\u00fcpt, geh\u00f6ren bor^uggtoeife ber n\u00f4rb= lichen \u00a3aibfuget an nnb \u00efommen gaplreip in \u00a9uropa bor, fo ber gierltpe, tief fpioarje E. sanguineus, toelper auf bent gleipm\u00e4\u00dfig punftirten, in feiner fintcrn \u00a3\u00e4lfte mit S\u00e4ngSembrutf berfepenen \u00f6palgfpilbe fptoarg behaart, ait ben ftart punttftreifigeu gl\u00fcgelbecfen fparlaprotp gef\u00e4rbt ift. \u00a9iefer 5 big 6 Linien lange \u00ae\u00e4fer finbet ftp nipt fetten auf liefern, tpeilg auf ben fabeln, tpeilg hinter ber 9binbe alter \u00a9t\u00e4mme. \u2014 \u00a9epr \u00e4pnlip ift ipm ber Heinere (4 big 5'\" lauge) E. pomorum, bop fepen bie gl\u00fcgelbecten mepr blutrotp aug, $opf uub jpalgfptlb ftnb braun bepaart nnb leptereg auf ber \u00a9petbe feiner unb fparfamer pun\u00eftirt alg an ben Dt\u00e4nbern. \u2014 33on ipm mieber unterfpeibet ftp leipt ber E. ephippium burp fpmarggraue 33epaarung uub eine fptoar$e 3fapt ober einen fpmargen gemeinfpaftlipeu gletf ber fparlaprotpen \u00a9ecffpilbe. 9fp fanb bie 2Xrt fepr ;$aplreip 2Iufangg $tmt auf ben 23l\u00fctpen ber ftattlipen \u00a9umpfibolfgmitp (Euphorbia palustris), toelpe jmifpeu niebrigem S\u00dfeibengeb\u00fcfp auf einer 2Btefe ftanb.\n2)a3 reipe \u00a9\u00fcbamerifa erzeugt in feinem tropifpen Speile etioa punbert 2lrten bon \u00a9pnell= t\u00e4fern, melpe neben ber ^amilieneigentp\u00fcmlipfeit uocp bie iounberbare $raft beftpen, tote bie 3)Opauni3lo\u00fcrmcpen im \u00a9unfein gu leupten. 9Jtan erfennt bie gro\u00a7en, ober mittelgro\u00dfen Spiere, \u201eSeuerfliegen\", melpe meift bit ft er braun gef\u00e4rbt, bicpt graugetb bepaart uub ber \u00a9attung Pyropborus gugetpeilt iootben ftnb, leipt an einem etioag aufgetriebenen, mapggelben glecfe tu ber 9?\u00e4pe feber \u00a3interec\u00efe beg #a\u00efgfpilbeg, bon melpem auf ftp im Seben bag magifpe \u00a3ipt berbreitet; biefeg mirft fo intenftb, ba\u00df einer pinreipt, um au einer Safpenupr bie 3eit 31t erlernten, fepg, ioelpe man in ein \u00a9lag eiufperrt, um gelb\u00f6pulipe \u00a9rucffprift' tefen 31t tonnen, \u00a9ie \u00a9tirn ift abgeftupt ober abgerunbet mit bicfem ^orbetraube, opne \u00a9uerleifte, bie 2tugen fepr gro\u00df, bie ppler bom bterten \u00a9liebe an ober gar nipt gef\u00e4gt. \u00a9er quere Sporar m\u00f6lbt ftp meift unb giept fip in ben ^interecfen gu einer mepr ober weniger kr\u00e4ftigen \u00a9tapelfpipe aug. \u00a9ie Sarfeu ftnb ^ufammengebr\u00fcctt, fabenf\u00f6rmig unb unterpalb bepaart. \u00a9ine 2lrt, melpe bie \u00a9tu= gebornen Cucubano nennen, fliegt bom tK\u00e4rg big 3Rat auf ^ortorico beg ^tapt\u00eb umper, befonberg in ben \u00a9trafen ber \u00a9rtfpaften. \u00a9a\u00df bie Sarbe im ^olje leben m\u00fcffe, beloeift bag \u00ab\u00dforfommen beg ff\u00e4ferg in K\u00e4ufern unb au \u00a9teilen, ioo gef\u00e4llte Saumft\u00e4mme liegen, \u00a9ine ber gemeinfien 2lrten auf \u00a9uba fpeiut ber f. noctilucus 31t fein, bon ioelpem mir ein \u00a9remplar abbtlbeten. \u00a9eine 8arbe foil im SJtarfe beg gttcferroprg leben uub bafelbft \u00f6fter \u00a9paben auripten. \u00a9ie Seuptfraft ber geuerfliegen toirb in ben berfpiebenen \u00a9egenben gtt berfpiebenett greifen benupt. \u00a90 ftedft man einige in auggep\u00f6plte, mit fteinen S\u00f6pera berfepeue gtafpenf\u00fcrbiffe, um uat\u00fcrlipe Sateruen baburp peqitftellen. \u00a9epr finnreip ift bie I\u00dfers mettbiiug ju nennen, toelpe bie \u00a9amen babott mapen, um ipre D\u00e4etje ^u erp\u00f6peit. \u00a9ie ftecfen beg Slbeubg bie ^\u00e4fer in ein \u00a9\u00e4ctpen bon feinem S\u00fcll, bereu meprere in sJtofenform an bem H'leibe befeftigt merben; am .fp\u00f6uften aber foil ftp biefer \u00a9pmiu\u00ef augueputen, ioemt er mit \u00dcinftlipen, aug ^olibrtfeberu gefertigten SSluuten uub einzelnen Srillanten berbunbett, alg SXrauj im \u00a3aare getragen mirb. \u00a9ie $\u00e4fer, bon ben \u00a9pauieru \u00a9ucufo genannt, bilben in i\u00dferacrus eben barum einen ^anbetgartifel.\n\u00a9ie ^nbianer fangen fie, inbem fie eine $ople an einem \u00a9tocle pin unb per fpmingen, uap loelper jene fliegen, \u00a9ingefangen p\u00e4lt mau fie in etgeng ba^tt augefertigten ^\u00e4ftpeu bon feinem \u00a9rapte, f\u00fcttert fie mit \u00a9peibpeu bon ^ucferropr unb habet fie t\u00e4glip ^meirnal, bamit fie bei Ebenb ipren \u00a9xenft nipt berfagen unb burp m\u00f6glipft lebpafteg ^eupten bezaubern.\n\u00a9ie \u00a9attuug Corymbites (Diacanthus, Ludius je.) entp\u00e4lt btele meta\u00fcifp gl\u00e4ngenbe ober arbige 2lrteu, toelpe, ber gem\u00e4\u00dfigten unb f\u00e4ltereu ,3oue eigen, felbft big jxtr \u00a9pneegrenje perauf=\n2)er Sucuio (Pyrophorus noctilucus.","page":87},{"file":"p0088.txt","language":"de","ocr_de":"88\tSie \u00c4\u00e4fer. \u00a9cpnelllafer ober \u00a9cpmiebe.\ngefeit unb gaplreicp in \u00a9uropa bortommen. Sie \u00a9tint biegt fidb in ber \u00dc\u00eelitte abto\u00e2rt\u00eb unb pat leine Duerleifte. Sie berpaltni\u00a7m\u00e4\u00a7ig langen g\u00fcpler finb bom br\u00fcten \u00a9liebe an platt gebr\u00fcdt, breifettig, Beim 9Mnucpen p\u00e4uftg get\u00e4mmt ober ioebelf\u00f6rmig. 3)er Sorberr\u00fcden io\u00f6lbt fiep tiffem artig, ba\u00eb eif\u00f6rmige \u00a9djilbdpeu erfcpeint an ber.Saft\u00eb geftupt, unb bie gl\u00fcgelbedeit erreichen um bie \u00e4ftitte i\u00a3>re Bebeutenbfte SBreite\u00bb Sie gientlid^ langen Seine tragen einfache Warfen, \u00a9iner unferer fcp\u00f6uften \u00a9cpnelll\u00e4fer, ber fiep jebocp nur im \u00a9eBirge ftubet, ift ber Corymbites haematodes; bon ber fcptoargen garbling meinen nur aB bie gerieften, in ben gtotfdpenr\u00e4umen punttirten unb mit giiaei [tarieren Stippen berfepeneit, cocpenillerotpeu gliigelbeden. Sie g\u00fcpler be\u00eb SJ\u00fc\u00efnncpen\u00eb finb gef\u00e4mmt. S\u00e4nge 5 bi\u00ea 6 Sinien. \u2014 Siel gemeiner ift ber Heinere C. castaneus, beffett gelbe, gleidjm\u00e4ffig geriefte gliigelbeden fd^boarg befpipt finb.\n3>cp gebenfe nod) eine\u00eb ber allergemeinften, fiep in feinem Steurern toenig empfeplenben \u00a9cpmiebe\u00eb, be\u00eb \u00a9aatfcpnellt\u00e2fer\u00eb (Agriotes segetis), beffen Sarbe niept feiten bebeutenben\n\u00a9epaben an ber fungen \u00a9aat brtrep SlBnagen ber S\u00dfurgeln anridptet. Sie \u00a9tirn trennt fiep niept bitrep eine Oiterfurdfe bom \u00a9efiept, foubern Biegt fiep in ber SDtitte abto\u00e2rt\u00eb \u00fcber ben \u00dcRunb pin unb raubet fiep beiberfeit\u00eb. Sie mepr fabeitf\u00f6rmigen g\u00fcpler fepeit fiep auffer bem cplinbrifcpen erfteu au\u00eb noep giemlicp gleicp; gro\u00dfen, fegeif\u00f6rmigen \u00a9fiebern gufammen, bereu lepte\u00eb mepr lanzettf\u00f6rmig ift. Sa\u00eb born ftarf geto\u00f6lbte unb an ben \u00a9den gerunbete Jpal\u00ebfcpilb ift fo lang, ioie Breit unb l\u00e4uft an ben \u00abfpintereefen in gtoei fv\u00e4ftige \u00a9pipen gerabe au\u00eb, bie S\u00e4pte ber Sorberbruft erfcpeineit hoppelt unb born au\u00ebgep\u00f4plt. 2luf fe.ber gl\u00fcgelbede g\u00e4plt man aept ^Reipen feptoarger ^uuftftreifeu, gleidp= m\u00e4jjig bertpeilt, mit ebenen gtoifd)enr\u00e4umeu; ber gtoeite unb bierte (bon ber iltapt geredfuet) ift ioenig bunfler aid bie anberen. 2lit ben etioa\u00eb gufammengebr\u00fcdten, einfadsen Warfen ift ba\u00eb erfte \u00a9lieb berl\u00e4ngert. Sie gange DBerfeite be\u00eb $\u00e2fer\u00eb unb bie Seine erfepeinen burd) Sepaariutg gelbs liepgrau, auf ber Unterfeite bagegen fdpimmert bie feptoarge \u00a9ruubfarbe mepr bnrep. S\u00e4nge reiddidp 4'V2 Sinien.\nSie Uebertointerung be\u00eb Sufette\u00eb, Bebor e\u00eb fiep fortpflangt, bgtoeift ber Umjtanb, bafj e\u00eb im gr\u00fcpfapr bom gro\u00dfen Skffer gaplreid) angefeptoemmt toirb, au\u00eb feinen unnterlid)en @d)tupftt>infelu perau\u00ebgefp\u00fclt, nodp epe e\u00eb au\u00eb ber \u00a9rftarrung e\u00fcoad)te. \u00a9\u00eb treibt ftd) auf gelbem, SBiefen, Siegen, \u00fcberall umper, unb bie Paarung erfolgt, Sa\u00eb SBeibcpeu legt feine \u00a9ier entfd)ieben in ber \u00fclt\u00e4pe bon ^flangen au bie \u00a9rbe ober flacp unter biefelbe, uitb bie barau\u00eb entfd;l\u00fcpfte Sarbe n\u00e4|rt fiep bon ben feinen 2Burgelfafern. \u00a9ie to\u00e4cpft ungemein langfam unb le&t entfepiebeu meprere Sapre, ioaprfdpeinlicp hier, epe fie gur Serpuppung. reif ift. gpre form, loeldpe mit ben \u00fcbrigen \u00a9dpnedt\u00e4feriarben \u00fcbereinflimmt, ergibt bie Slbbilbitug; e\u00eb fei nur bagu Bemevft, ba\u00a7 bie \u00f6pauptunterfepiebe in bem \u00a9nbgliebe gu fuepen ftnb. Saffelbe l\u00e4uft pier in ein ftumpfe\u00eb \u00a9pipdjen au\u00eb unb pat au feiner SBurgel feberfett\u00eb gtoei fd)toarge, obale \u00a9inbr\u00fcde, auf ber Untere feite bor einer Sogenleifie bie runbe gum dtadpfdpieben bienenbe Slfter\u00f6ffimng. Sie fepr feften, gelben, gebr\u00fcdt toalgigen Seibe\u00ebringe unterfepeiben fiep faum bon eiuanber, ber erfte unb lepte, glo\u00f6lfte \u00fcbertrifft bie \u00fcbrigen ettoa\u00eb an S\u00e4nge, ber gtoeite unb br\u00fcte bleiben bagegeu in biefer ^infidpt nur ioenig pinter ben \u00fcbrigen gur\u00fcd. \u00aeer ^opf fdp\u00e4rft fidp naep born gu, ift um bie SOtunbtpeile bunller gef\u00e4rbt, tr\u00e4gt breiglieberige g\u00fcpler, leine nadptoei\u00ebbaren Slugen, born gloe\u00fc g\u00e4pnige Slinnbaden unb fepr berl\u00e4ngerte finnlaben. Ser \u00a9tamm einer feben bilbet mit bem ebenfo langen $inn in ber SDUtte brei \u00a7ornplatten, toeld)e in einem fafi bi\u00eb gur SBurget be\u00eb topfe\u00eb reiepeuben Slu\u00ebfdpnitte neben eiuanber liegen, unb tr\u00e4gt nad) aufjen bierglieberige Safter, naep innen in gorm breiglieber\u00e4ger bie Sabeu; auf bem fdpmal reeptedigen \u00dfiun fipt eine nad)\n\u00a9aatfdinelI\u00efSfer (Agriotes segetis) in natiirlictjer @r\u00f6\u00a7e unb \u00f6ergr\u00f6\u00a7ert.","page":88},{"file":"p0089.txt","language":"de","ocr_de":"(ssaatfdjne\u00ef\u00eff\u00e2fer. gebriontben.\n89\nborn breiedige Unterlippe mit gmeiglieberigeit Oaftern, opne \u00a9pur bon gunge. Son \u00b0ben Per fd^Xie^t tie nid^t alS ^opffdpi\u00efb abgefdpiebeite \u00a9tint in Ermangelung ber Oberlid bie \u00fcftuitb; \u00d6ffnung. \u00fcdm gmolften September fammelte idp gtia\u00f4Xf \u00a9t\u00fcd foirer Sarbeit, meXd^e gmifcpeit ben d\u00f4urgetn gient\u00eficp berf\u00fcmmerten \u00aeopffopleS auf einem feudpten 2Xder fafjeit, braute fie in einen Slumentopf, in me\u00efcpen idp dt\u00fcbfen unb Etang f\u00e4ete, um burdp bereit S\u00dfurgelit fie mit gutter gu berforgen. 2XIS bie i\u00dffl\u00e4ng^en ungef\u00e4hr gmei god pocp gemadpfeit mareit, fingen fie an gu mellen, befonberS baS \u00a9raS. gn biefem guftanbe blieb bei* Oopf, meldjer bismeilcit etmaS angefeucptet m\u00fcrbe, \u00fcber SBinter im gettfier beS gezeigten gimmerS fiepen, gm gebruar m\u00fcrben einige Erbfett gelegt, bie bis etma einen gu\u00a7 lang m\u00fcrben, fp\u00fcrlidj nnb burnt im S\u00f6ucpfe, mie eS bie gapreSgeit mit fiep braepte; pl\u00f6plicp aber fingen fie an gu mellen. 2Xnt fecpfteit guli unterfuepte id) bie bon gaplreicpen gafermurgeln burcpgogeite Erbe unb fanb barttt brei frifdp auSgefdpl\u00fcpfte SMfer unferer 2lrt, bie garten, nat\u00fcrlich fepr berbr\u00fcdten 5\u00dfuPPeup\u00e4ute ebenfalls, bon ben neun \u00fcbrigen Farben aber leine \u00a9pur. SDie ^\u00dfuppe fiept meifj auS, pat fdpmarge Slugeit, \u00fcber benfelbett je ein tleineS braunes \u00a9pipcpeit, meines mie ein fp\u00f6rndpeit emporftept, unb enbet in gmei lurge \u00a9cpm\u00e4itgdpeit ; fie rupt lofe, opne Eocoit unb gmar nur einige SBodpeu in ber Erbe. 2Bie menig m\u00e4plerifdp Oraptm\u00fcrnter in iprer $oft finb, gept barauS perbor, baf$ man eingelne, id) mid nidpt behaupten bon unferer 2trt, angetroffen, melcpe fiep in bie Seiber anberer gnfeftenlarben eingefreffen patten*;^ Unter gang gleidpeit Serp\u00e4ltniffen unb in \u00a9efedfepaft beS h\u00f6rigen lebt ber ipm fepr \u00e4pnlicpe Agriotes odscurus, beffen dt\u00fcdenfeite gleichm\u00e4\u00dfig b\u00fcfterer ober peder braun gef\u00e4rbt ift, nidpt bie \u2022hier buulferen \u00a9treifen auf beit gl\u00fcgelbedeit pat, mie jener, auep m\u00f6lbt fiep fein ^alsfepilb ft\u00e4rfer unb erfepeint baburep gebruttgener; uodp maitcpe anbere s4lrt, bereu EntmideluitgSgefcpidpte menig abmeidpen b\u00fcrfte boit ber beS \u00a9aatfcpuedt\u00e4ferS, fcpliefjt fiep pier an.\nOer Cebrio gigas ift ein intereffanteS 3\u00fcpier beS f\u00fcblidjeit granlreid)S unb \u00a9pattienS, metdpeS, befonberS auf Sugernfelbern (Medicago sativa) nad) \u00a9emitterregen iit bismeileit gro\u00dfen \u00dcRengeit urpl\u00f6plidp erfepeint unb eben fo fcpited mieber berfepminbet. OaS Spier entmidelt jtdp n\u00e4mlid) gur geit beS \u00a9p\u00e4tfommerS iit ber Erbe, bie bon ber borpergegangenen O\u00fcrre gu feft gemorbeu, um eS perauSgulaffen, barum mu\u00a7 eS marten, bis ftarle dlegeng\u00fcffe ben Sobeit erft ermeidpten. Sleibeit foldpe bis gum Otto ber auS, fo erfepeint eS erft in biefem \u00fcRouate, fonft normal im Sluguft; in manepen gapren la\u00dft eS fiep auep gar nidpt bltdeit. Oie S\u00c4\u00e4uudpen fliegen bann fepr unrupig nnb paftig umper, um ein SBeibdpeit aufgufudpen, meldpeS nidpt auS ber Erbe* perauS= lommt, foitbern nur feine ^interleibSfpipe auS beut gluglocpe perborredt. 2Beil erfiere immer itt gr\u00f6\u00dferer Slngapl borpanbeit ftnb, fo entfpinnen fiep gmifdjen ipnen peftige K\u00e4mpfe um fo eine ^interleibSfpipe. 9tacp ber Paarung fterbeit fie, unb bie SBeibepeit berfdpmiubeu in ber Erbe, um ipre Eier abgufepen nnb bann ben dJi\u00e4nndpen nadpgufolgen. git iprent K\u00f6rperbau meinen fie mefentlid) bon jenen ab. Oie g\u00fcpler finb t\u00fcrger als ber \u00aeopf famntt ben borftepeitben, fteped f\u00f6rmigen $imtbadeit, bas gmeite \u00a9lieb fepr turg, baS br\u00fcte l\u00e4nger, berteprt fegeif\u00f6rmig, bie fod genbeit bis gunt borlepteu quer gufammengebr\u00fcdt, adnt\u00e4lig breiter merbenb, baS lepte, elfte furg eif\u00f6rmig; bie gl\u00fcgelbedeit, t\u00fcrger als ber Hinterleib, am Eitbe eingeln abgermtbet, Haffen auSs einanber unb pabeit leine gl\u00fcgel gu fdp\u00fcpeit. Oie Seine, etmaS tr\u00e4ftiger als beim dJt\u00e4uncpen, dparaiterifiren hier breiedige unb ein fepr langes lepteS \u00a9lieb ber unten bemimperten Sarfeu, loelipe t\u00fcrger als bte \u00a9djienen finb. Oeit Hinterleib fepeit bout Saudpe per fedjS breiedige \u00a9lieber gufammen. Ein tidjteS 9iotpgelb bedt ben gangen, unbepaarten K\u00f6rper. OaS roftfarben fein bepaarte dJl\u00e4nmpeit, an i'opf, H^fcpilb, g\u00fcpler, \u00a9djienen unb Oarfen pecpbraitn, auf beit bidpt punftirten unb fepmaep gefurepten gl\u00fcgelbedeit roftgelb, pat fabenf\u00f6rmige g\u00fcpler bon gmei Oritt;","page":89},{"file":"p0090.txt","language":"de","ocr_de":"90\n\u00aeie Safer. gebrioniben. SBeicpfafer.\ntfyei\u00ef be3 $\u00f4rper\u00ea, fabeitf\u00f6rmige Warfen l\u00e4nger aI8 bie \u00a9dhtenen. $n beiben \u00a9efdjlechtern quellen bie \u00e4ugen ftar! toor, ftnb bie SCafter lang, ber topf gientlid) fenfred)t, ba\u00ea born runbe unb toer* ftendierte ^al\u00ebfdbtlb hinten in gmei \u00a9pt|en au\u00eagegogen, ba\u00a7 eingelaffene \u00a9d)ilbd)en breiedig, bie H\u00fcften ber borberen Seine fugelig unb bie \u00a9elenfpfanneu hinten offen, &\u00fcnge S Vi\u00e4 9 Stnien. \u00aeie Sartoe lebt minbejienS brei igahre bon S\u00dfkrgeln unb hat in ihrer \u00e4ufertt \u00a9eftalt totel Slehn= liefert mit beiten ber \u00a9lateren, fecp furge, einflautge Seine, einen mehr gew\u00f6lbten \u00aeopf, einen langen ^rot^orarriug, l\u00e4nger als bie beiben folgenben jufammen, unb noch fo manche Slbmeidjungen, tteidfe bei Chapuis unb Cond\u00e8z, roo eine Slbbtlbung gegeben, ttachgulefen ftnb (M\u00e9m. d. 1. soci\u00e9t\u00e9 royale des sciences de Li\u00e8ge 1853 p. 488). \u2014 Stoch anbere Slrten bemohnen bie t\u00fcfteili l\u00e4nber be\u00a3 Stittelmeered, Storbamerifa unb Slfrifa unb anferbem einige \u00a9attungen, ibeldfe bie Familie ber \u00a9ebriontben (Gebrionidae), unferc fiebgehnte, bilben, geteifferma\u00dfen \u00a9lateren obue \u00a9d)nellberm\u00f6gen, aber mit \u00a9rabf\u00fcfcen, bte in ber eben betriebenen g\u00f6nn gu ben St a las cobermen ^itt\u00fcberleiten. Sacorbaire fcpiebt gtoif\u00e4en beiben noch ein bie Heine gamilie ber gft^i^iceriben mit einigen erotifd&en Slrten unb bie SDaSc^Hiben, toon betten auch mehrere in \u00a9urcpa unb \u00a9eutfchlanb an i\u00dfflangen leben, meift unanfehnliche, otoale unb breitgebr\u00fcdte Spiere toon unbebeutenber \u00a9r\u00f6jje, itoie Daseillus (Atopa) cervinus, CypLon (Elodes); Scirtes ttnb anbere.\n\u00a3)ie folgenbe ad^nte gamilie vereinigt unter bem Hainen ber Skidff\u00e4fer (Malacodermata) eine grofe Stenge toon Urten, trete faft au\u00eaf^lieflich burd) meiche, mehr-leberartige K\u00f6rpers Umh\u00fcllung, befonberS gl\u00fcgelbeden, \u00fcbereinftimmen unb aufjerbem noch folgenbe Stertmale gemein haben: cplinbrifche Sorben unb Stittelh\u00fcften, quere an ben Hinterbeinen unb mit fegeif\u00f6rmigem gjufahe nach innen toerfebene \u00a9dienen, meift ohne \u00a9nbbornen, f\u00fcnfglieberige Starfeit, bei mandjen St\u00e4mtchen bie toorberften nur totergliebertg, ein attS fed)3 bis fielen freien \u00a9liebem gufantmens gefegter Hinterleib unb fel)r toerfchieben geformte g\u00fchler, meld)e in ber Siegel au\u00a3 elf \u00a9liebem beftehen, eS fommett aber auch nur gehn unb manchmal gte\u00f6lf toor. Sie hornige ober h\u00e4utige gunge hat feine \u00a9eitengipfel, bie beiben 9aben be\u00eb UnterfieferS, bereit innere manchmal toen f\u00fcmmert, ftnb blattartig unb bemimpert, bie \u00a3ippentafter brets, bie ber tiefer toierglieberig unb bie tinnbacfen fttrg. .Sei ben meiften treten bie @efdjle<ht\u00f6u\u00abterf<hiebe bentlieh hertoor, enttneber an ben beiben leiten Scibedgliebern, ober an ben g\u00fchleru, ben Oedfchilben, ben gl\u00fcgeln ober ben Sorbertarfen. Stuf Slumeit ober \u00a9tr\u00e4ud)erit ftnb eit ftd) bie meiften ber hierher geh\u00f6renbeit ~hiere, jum Xheit aber nicht, um bafelbft \u00a9tifigfeiten gu fucheit, fonbern bem Staube nachgugeheit. S\u00f6ie Die tooKfommenen $\u00e4fer iit ben angegebenen \u00a9rengen mancherlei Unterfchiebe barbieten, fo l\u00e4fjt fi^ and) toon ihren Satten im Stdgemeineu nichts Leiter fagen, al\u00ea baf fte fed# Seine haben unb gletfchfreffer gu fein fchetiten; mir fommen bei ben eingeltten \u00a9ippett auf fie gur\u00fcd.\ngun\u00e4chft g eich net ftd) bie artenreiche, toorgugdtoeife in ben Tropen heimifdje \u00a9ippe ber \u00a3pcibeit (Lycidae) burch bie ftarfe \u00a9ntmidetung, fehr iuechfelnbe g\u00f6nn, g\u00e4rbung unb \u00a9fulptur ber gl\u00fcgeh beden toor ben \u00fcbrigen and. Oiefelben liegen bem i\u00f6rper adermcift nur auf, erweitern ft<h nach hinten oft fehr bebeutenb, borgug\u00eateeife bei ben St\u00e4mtchen einiger \u00a9attungen, pflegen einfarbig fd)arta<hroth ober fdjtearg unb gelb geb\u00e4nbert, burd) ^\u00e4ngSrippcn in mehrere gelber geteilt unb biefe bei einer gemiffen Sreite ttoieber burch Ouerrippen in ein gierlicheS Stafdjenne| gerlegt gu fein. Oer $opf fte dt gum Shoil unter bem toont toorfpriitgeubett Hal^fct\u00fctbe, bie langen, gufammem gebr\u00fcdten g\u00fchler entfpringen, eittanber gen\u00e4hert, gmifd)en ben Singen, bie f\u00eainnbaden bleiben unbeteehrt, bie Stittelh\u00fcften flehen toon eittanber ab, unb bie \u00a9chenfelringe liegen in ber SM&fc be\u00a7 \u00a9chenfel\u00ea. Sie linienf\u00f6rmigen gatten haben je ein einfache^ Singe unb gioeiglieberige g\u00fchler, aber feine Oberlippe; fte laufen hinten in eine gegabelte \u00a9pi|e auS unb halten ft<h in faulenbem Holge auf, mahrfcheinlich ben flehten \u00a9dhnedett in ihrer Sta^barf^aft uachgeheitb.","page":90},{"file":"p0091.txt","language":"de","ocr_de":"Spciben. Oictpopterud. ^o^amti\u00e2ro\u00fcrmc^en.\n91\nOie paar beutfc^ert Sitten traf id^ oorzngi\u00efoetfe, mie im fchlafenben 3ufian^e/ au halnten h\u00e4ngenb tm S\u00dfalbe an, nur eine einmal (Dictyopterus minutus) in einer faulen Oiidfe. Oer Dictyopterus (Lygistopterus) sanguineus ift tief fcpmatz mit Sluditahnm ber linealen, fdjtoadj gerieften, filzig behaarten SE\u00fcgelbedeit unb ber \u00a9eiteur\u00e4nber bed quer redftedigen, tu ber \u00e4ltitte tief gefurzten ^al\u00ebfdbilbe\u00ea, meldje betbe fdfarlachroth audfehen. Oer Hopf, melier gr\u00f6jftenthcild omit JpaldfEjilbe bebedt mirb, oerl\u00e4ngert fid) nacf Peru fdjnaujenartig, ber fehl* lur^e innere Sappen*bei Unterlieferd ift h\u00e4utig, ber \u00e4ufere, zugefpipte, erteilt bad brttte \u00a9lieb ber fcpief abgeftupten Hafter. Slid abgerunbete, behaarte \u00a9pipe fteht bie \u00dfuitge am @itbe ber l\u00e4ngs lidjen, dornigen Unterlippe jinifc^eu ber EBurzel ber geftupt enbenben Oafter. Oie elfglieberigen ^\u00f6per ftnb flad) gebr\u00fctft, bie Warfen herzf\u00f6rmig, in einfache flauen anllaufenb. S\u00e4nge 3Y4 bid 4 Sinien. \u2014 Oie tppifcpe gorrn Lycus ^eimatet befonberd in Slfrila, lommt aber and) in menigen Wirten in Oftinbien unb ERittelamerifa Oor, nicht in unferem \u00a9rbtheile.\nS\u00f6er h\u00e4tte fie nicht fcboit gef eh eit, jene ^euerf\u00fcnlcheit, meldfe in \u00a9egenben, beiten 33ufchmerl unb \u00a9rad nicht fehlen, bidmeileit zn Oaufenbeit bie fommerlic^e Slbenbluft burdjtanzen ober, in biefen ioie feftgebannt, S3l\u00e4tter unb \u00a9tengel mit gr\u00fcnlichem Sid)tfcfein et\u2019heEen? Oaf oon einem lebcnben SBefeit^ bad nicpt brennenbe geuer audgept, meif jebed Hinb unb fennt ed and) unter bem \u00fcftameit Seudftl\u00e4fer, $ohanitidm\u00fcrmd)eit (Lampyris). Oie umherfliegenben lernten nur SJi\u00e4nitchen fein; beim ben 2Beibd)eit fehlen bie Fl\u00fcgel, fie ftnb ed, bie im h\u00b0heu \u00a9rafe, im \u2018\u00a9eb\u00fcfch tr\u00e4ge einljertriedfen unb burch ihren l)eEen Siddfcpeiu feite herbeilodeit. SBir haben in OeutfdY laitb gloei Slrteit, oon benen bie eine hier, bie anbere bort bie gemeinere ift: bie Lampyris splendidula leun^eicftitet ihr granbranned SMnndfen burd) jtoei gladartige ^enfterflede oorn am Jpaldfdjilbe unb burd) bie gl\u00fcgelbedeit, meld)e meitig mehr aid hoppelt\nfo lang, ioie gnfammeit breit finb. Oad meifgelbe SBeibdfen erleimt man an \u00a3>eit oetoeit \u00a9df\u00fcppchen an \u00a9teile ber p\u00fcgelbedett. Oie anbere Slrt, L. noctiluca, ioirb ein gut Olfeit gr\u00f6\u00dfer (bad SBeibcpen fteben bid ad)t, bad SMnitchen f\u00fcnf Sinien); biefed, lid)tpechbrauit, l^at ein gratis getbed Daldfd\u00fclb mit buuller \u00a9djeibe, jloei nnbentlidjen geufietfledchen, unb breimal fo lange ^l\u00fcgelbedeit aid ihre gemeinfchaftliche SSreite betr\u00e4gt; beim SSeibdjeit finbet fid) leine \u00a9pur oon folgen, unb feine Saroen\u00e4hnlicpteit ioirb nod) oolllommener, aid bei ber oorigett. Oer Hopf Oers ftedt ftd) bei beiben unter bem Ijatbtreidf\u00f6rmigen .fpaldfdnlbe, tr\u00e4gt lurje, fabenf\u00f6rmige ^\u00fc^ler, bereit \u00a9lieber Oom oierten an gleid) lang finb, unb grofe lugelige Singen, meldfe zufammeuftoffeit. Oad oierte \u00a9lieb ber Oarfeit ift nicht gioeilappig. Oie fdfio\u00e4rglidjen, leberartig bebecften Saroeit breiten ihre \u00a9egmente fcptlbf\u00f6rmig and. Oer horizontale, fel)r Heine Hopf l\u00e4ft fid) ooEft\u00e4nbig in ben ^rotforax zur\u00fcdziehen, tr\u00e4gt feberfeitd ein grofed ^nnltauge, breiglteberige S\u00fcfler, leine Obers lippe, fidfelf\u00f6rmige, einfad)e Hiititbaden, Hinnlaben mit breiglieberigem Oafter unb tafterartigem, Zioetglieberigen Sappen. Oie Unterlippe befielt and einem fdjmalen, l\u00e4nglichen, fleifcbigen Hiitne, einem hornigen, biden, cpliitbrifcheit Oafterftamme, ioelcher mit ben gtoei barauffiheitben \u00a9liebem beffelbeit znfammen ioie ein breiglicberiger Oafter erfcheint. Oie cplinbrtfchen duften liegen bem H\u00f6rper an unb finb nad) hinten unb innen gerichtet. Oer Sifter tritt m\u00e4fig oor unb bient aid Stacpf chieber.\nOie hier abgebilbete SarOe geh\u00f6rt ber L. noctiluca an, toelche ftd) burdf beit \u00a9nbpinfel ihro\u00ea Seibed audzeicpitet; gtoei concetttrifihe Hreife ioeifer, litorpeliger, bttrch eine gaEertartige ^aut oerbuitbener \u00a9trahlen, bie ficf einzeln auds unb einziehen l\u00f6ttnen, uttb im erftern gaEe eine\n50l\u00e4nnd)en unb S\u00f6eibc^tn be\u00a7 3obannigtD\u00dcrintf)ett (Lampyris splendidula). Sortie bon L. noctiluca.","page":91},{"file":"p0092.txt","language":"de","ocr_de":"92\n3)te $\u00e4f er, 28 eicht \u00e4f er.\nArt trichterf\u00f6rmiger Vertiefung umfdjtiefjen, h\u00fcben einen dteiuigung\u00eaahharat. Oa\u00ea 3^^ier, melche\u00ea, mie bie \u00fcbrigen, Oon \u00a9djnedeu lebt, bie e\u00ea in feiner \u00a9efr\u00e4fjigfeit in SJienge aufgehrt, betupft mit jenem Vhtfel bie ^\u00f6rpertheite unb fangt bamit ben \u00a9djtnitg, ben \u00a9chleim bei* \u00a9chuedeu k. auf. SJtai ober 3>uni Oerpubben [ich bie \u00fcberminterten Saroen, unb nach turger ^\u00dfuhbenruhe fomrnen bie Seuchtm\u00fcrmchen barau\u00ea heomor, melche nach Ojohanui\u00ea bi\u00ea in ben \u00a9ebtember hinein angetroffeu merben.\nOie Seudhtt\u00e4fer, milche \u00fcber ade Sauber bei* \u00a9rbe Verbreitet finb, leben am g\u00ab^Ireich)ften im f\u00fcblichen Anterifa in ben Oerfchiebenften formen, bie meiften jebod) in beibeit @efchled)tern befl\u00fcgelt unb ade barin iibereinftimmenb, baff ftch ber $obf unter beut fchilbartig au\u00eagebreiteten Vt'othorar meifi gang oerftedt, bie Oafter Kr\u00e4ftig, bie g\u00fc^ler ber \u00a9tint eiugelenft finb, bajg bie SDtittel\u00a7\u00fcfte\u00fc ber gufammengebr\u00fcdteu Veine [ich ber\u00fchren unb baff am ^interleibe einige ber d\u00fcnge burch lichte glede ben \u00a9if$ be\u00ea 2end)toenn\u00f4gcn\u00ea angeigeu. Oie Sid)t oerbreitenben Organe, meldfe alfo im Abbomen liegen, beftehen au\u00ea zahlreichen, in gartmaubigeu $abfeln eingefdhloffeneu oielfeitigen \u00dfedett, melche t\u00efjeil\u00ea bur^fichtig finb, theil\u00ea eine feint\u00f6rnige SJtaffe enthalten, unb au\u00ea einem bichten Siehe garter Ver\u00e4ftelnngen ber Suftr\u00f6hren. H\u00f6llifer meint nun, bie burchfichttgen 3eden feien bie leuchtenben (Elemente, unb ba\u00ea Sendeten felbft merbe oom A\u00dfiden be\u00ea Ohiere\u00f6 unb ben bahin gehenben S\u00fcroeu bebingt; SJiatteucci bagegett glaubt, ba\u00a7 bie Seudjtfubftang auf Soften be\u00ea burch bie Suftr\u00f6hren gugef\u00fchrten \u00a9auerfioffe\u00ea oerbreune. \u00a9o viel ift gemtfj, ba\u00a7 bie im Siuhe= guftanbe nur m\u00e4\u00dfige Seu<httraft burch beit lebhaften ging unb Steige, melche oon duffen auf bie Vhiere einmirten, bebenteub gefteigert mirb, bei Ueberreig jeboeb mieber uad)l\u00e4\u00a7t, unb ba\u00a7 ferner auch bie Sarnen, aber unoodtommener, leuchten.\nSJiancher meiner Sefer l)at oiedeicht fcE)on Stetig genommen Oon einem Verichte, melchen bie Leitungen bi\u00eameileu \u00fcber bie \u201e\u00a9chueem\u00fcnner\" bringen, bie mit bem erften S\u00d6interregen auf ben \u00a9chnee gefadeu fein fodeit. \u00a9<hon 1672 m\u00fcrbe biefe (grfcheiuung am 20. Stooember in Ungarn bemerkt unb forgf\u00e4ltig aufgegeichnet; ein gleichet SBuitber ereignete ftch, mie 3)eguer erg\u00e4hlt, tut 3>auuar 1749 an oerfdjiebenen fchmebifchen Orten, unb e\u00ea mirb babe\u00fcbe\u00ea Umftanbe\u00ea gebaut, ba\u00a7 man fchon fr\u00fcher folcfee SB\u00fcrmer eingeln mitten auf bem (gife unb \u00a9dutee eitte\u00ea \u00a9ee\u00ea gefunben habe, fo baff alfo ber d\u00dfiub fie offenbar fortgef\u00fchrt haben m\u00fcffe. Am Au\u00eagattge eine\u00ea fel)t ftrengen ASinter\u00ea (11. gebruar 1799) erregte jene @rfd)etnuug im dtheiugau, an ber Vergftrafje, bei Offenbach, Viitgeit n. f. m. folcbe\u00ea Auffeheit, baff bie barauf beg\u00fcglicfeeu Au\u00eafagen ooit bem ^anton\u00f6gerichte in \u00a9tromberg oon Vevfoneit gn Vrototod gegeben m\u00fcrben, melche an jenem Vage ba\u00ea .jperabregnen ber 3>nfefteu int freien gefehlt haben modten. Oafj ber Aberglaube, ber immer au\u00ea ungemol)nten Siaturerfcheinungen eine Ant\u00fcnbigung ber \u00a9trafgerichte be\u00ea guten \u00a9otte\u00ea herau\u00ea? gulefen gemohnt ift, auch bamal\u00ea bie uutr\u00fcglichften Vorbebeutuugeu oon\t^uuger\u00eanoth\nunb allen \u00a9chredniffen eine\u00ea neuen ^riege.\u00f6 in jenen gum Ol)e^ \u00fcbertriebenen \u00a9er\u00fcchten ertannte, l\u00e4fjt fid 8>oh;t ermarten. ^ni gebruar 1811 m\u00fcrben biefelben \u201eSB\u00fcnner\" in @ad)fett unb am 30. Ojanuar 1856 in ber \u00a9cbmeig beobachtet. .Spier, befonber\u00ea in SJtodi\u00ea (\u00a9laru\u00ea) trieben fie ftch in einer \u00a9rojje oon V\u00ae bi\u00ea % $od auf eiuer nahe anberthalb gu\u00a7 tiefen \u00a9ebneebede eine\u00ea 25\u201430,000 Ouabratruthen haltenben \u00c7l\u00e2cbeuraume\u00ea in folcher ddenge umher, ba^ ungef\u00e4hr f\u00fcnf bi\u00ea fech^ \u00a9t\u00fcd auf bie Ouabrattlafter tarnen, ja in ber dt\u00e4he be\u00ea dBalbe\u00ea gm\u00f6lf bi\u00ea f\u00fcnfgehu. (Singelne fanben ftch fogar auf ben SD\u00e4chern be\u00ea \u00a9orfe\u00ea. 8>n allen angef\u00fchrten Jadeit gab e\u00ea eine oern\u00fcnftige \u00a9rft\u00e4rung ber au ftch munberbaren (Srfchetnitng, menu man fie nur fuchte. Oie ^Berichte \u00fcber bie dtebenumft\u00e4nbe, melche man babei beobachtete, ftimm-en ade barin \u00fcberein, baff jene \u201eSBiirmer\", bie mir gleich u\u00e4her tenneu lernen merben, unb oon beneit guu\u00fcchft bemerlt fein mag, ba^ fie unter \u00a9teinen, Saub, ober an Vaummurgeln \u00fcbermintern, burch bie oerfd)iebeuften Veranlaffungeu in ihrer dtuhe gefi\u00f6rt, au\u00ea ihren \u00a9chlupfmiideln oertrieben morbeu maren. \u00a7ier gefdhah e\u00ea burdh grofje dt\u00e4ffe in golge anhalteuber Vegeng\u00fcffe, ober bur^ einige oerh\u00e4ltni\u00a7m\u00e4Big","page":92},{"file":"p0093.txt","language":"de","ocr_de":"Sarbe be\u00a7 SSargenfafer\u00ea.\n93\nWarme \u00a9age, bort Ratten \u00f6polgijauer burdj \u00a9folgen eiite\u00e9 9?othtanneu: unb \u00a9udjenbeftanbe\u00e9 ben nicht gefronten \u00a9oben aufgew\u00fchlt unb gelodert. \u00a9Illental warb ein feijr heftiger, gum \u00a9heil orfanartiger \u00a9turnt beobachtet, ber biefe \u00a9hievten mit nodj manchen anberen, welche ebenfo leben unb in jenen \u00a9erid)ten tljeilwetfe auch namhaft gemacht werben, aber ftet\u00ea bet \u00a9ftettge nach to eit hinter jenen \u201e\u00a9djneew\u00fcrmern* gur\u00fcdblieben, fortf\u00fchrte unb gWar nach \u00a9djneefelbern hin, too ntan fie leidht bemerfte. \u00a9attg btefelben Umft\u00e4nbc m\u00f6gen \u00f6fter gufatnmenfommen, aber bte W e i \u00a7 e \u00a9djtteebede fehlt unb man beobachtet feinen \u201eStegen bon 3>nfeften\", unb b och iff \u00df leicht m\u00f6glich, ba\u00a7 auf berfelben $l\u00e4dje biefelben \u00a9taffen bon ihnen liegen, \u00a9in anbere\u00ea 9Jtal treffen wieber alle jene \u00a9iebenumft\u00e4nbe gufammen, auch bte \u00a9djtteebede fehlt nicht, aber bie ^nfefteu bleiben au\u00e9, Weit fie in bem ^ahre gerabe in fo geringer ,3a\u00ef)l botljanben geWefeit ftnb, ba\u00a7 ba\u00e9 eine unb anbcre, Weldje\u00ea ber \u00a9turnt bcr ftdh herjagte, nnbemerft bleibt. Oa\u00ea \u00a9Buitber ift alfo gel\u00f6ft unb ber nat\u00fcrliche \u00dfufammentlang aufgefl\u00e4rt.\n\u00a9\u00ea fragt fidj nun noch, bon Welchen \u201e\u00a9\u00df\u00fcrmeru\" Werben un\u00ea foldje nat\u00fcrlidje Oittge erz\u00e4hlt? \u00a9Sir brauchen fie un\u00e9 nicht au\u00ea Ungarn, \u00a9chweben ober ber @chWei\u00a7 gu berfdjreibeu, auch brauchen Wir feinen bermeinttichen 3>nfeftenregen abguWarten, um fie n\u00e4her fennen gu lernen. \u00a9Settbeit wir nur einen etwa\u00ea gro\u00dfem \u00a9teilt um an einem jftaine, \u00f6polgranbe, \u00a9artengaune, ober an einem \u00e4hnlichen Orte, fo ftnben wir unter anberen, wenn e\u00df \u00a9Sinter ift, in einer runbert \u00a9rube, mit efwa\u00ea \u00a9rbe bebecft, in hUbmonbf\u00f6rmiger Sage ein fammetfchWarge\u00e9 \u00a9hietcheu ber \u00a9rftarrung anheimgefallen, ober, Wenn wir bie mtlbere \u00a9Bitterung nach bemfelben abwarteten, au\u00dferhalb be\u00ea Sager\u00e9 bamit befch\u00e4ftigt, unter bem \u00a9teilte ftdh biefett unb jetten fleinern \u00a9djlafgenoffen gur \u00a9eute au\u00eagulefen; auch begegnet e\u00e9 un\u00ea Wohl auf bem \u00a9Bege, um ein eben tobtgctretene\u00ea \u00ae\u00e4fer<heu au\u00eagufaugett. \u00a9So wir e\u00df auch antreffen m\u00f6gen, immer erlernten Wir e\u00df gleich bor ben anberen bttrch ben buttfeltt, fammetartigen f\u00c7itg, mit Welchem e\u00df bicht unb fo \u00fcberzogen ift, ba\u00a7 nur bie borbere jp\u00e4lfte be\u00ea \u00aeobfe\u00ea babon frei bleibt. ' Oerfelbe ift platt, hornig, hat gWei \u00a9lugen, ein \u00a9aar furge, bretglieberige W\u00fchler, fein ^obffdjiib unb feine Oberlippe, furge fr\u00e4ftige Ifinnbacfen mit ftarfem g\u00e4hne in ber \u00a9Ritte., breigfieberige \u00a9after ber tu einen h\u00fblbfrei\u00eaf\u00f4rmigen \u00a9tu\u00eafdjuitt eingef\u00fcgteu ^iunlabeit, unb gwctglieberige ber giemlidh gro\u00dfen Unterlippe. Oie furgett \u00a9eine au ben brei elften Seibe\u00earingen beweifen un\u00e9 in \u00a9erbinbung mit ben bereite angegebenen \u00a9Rerfmalen, bajj Wir e\u00df mit feinem \u00a9Burme, fonbern mit einer $\u00e4ferlarbe gtt thun haben. \u00a9itbe \u00a9t\u00e4rg, \u00a9Infang\u00e9 Slpril mochte e\u00df fein, a l\u00e9 ich in einem galjre biefe Barben nicht feiten antraf uttb Wahr5 nahm, Wie eine ober bie anbere einen St\u00ebegenWurnt'fa\u00a7te, ober eine \u00a9djuafenlarbe unb ftdh fo feft in ihren fftattb eiitbifj, baff fie fid) mit bemfelben in bie jp\u00f6lje heben lieh* \u00a9ie faugett ihn gun\u00e4chft au\u00e9 unb bergehren ihn fchliefflidj auch Wohl gang, \u00a9or geiten, al\u00e9 ich biefe \u00a9Ijiere noch nicht faitnte unb ffe \u00f6fter beim fftaufienfucheit im Fr\u00fchjahre antraf, fammelte ich gefegentlid) eine \u00a9artie mit ein, um fie weiter gu beobachten, \u00a9li\u00e9 ich nad) \u00a7aufe faut, hatten fte bebeutenbe \u00a9erheerungen unter ben \u00a9autelt angerichtet, mit betten ich fie uuborfidhtiger \u00a9Seife gufammeit eingefd>achtelt hatte; faum eine War noch gefitnb, bie meiften aitgebiffen unb halbtobt. \u00a9\u00e9 ftnb alfo n\u00fcfdidje \u00a9hiere unb flehen im Oieufte be\u00e9 \u00a9arten; unb Sanbbebauer\u00e9. gut \u00a9Ipril ober \u00a9Rai werben fie uugefchidt im Griechen, w\u00e4lgeit ftdh h*n nnb heto berf\u00fcrgen ftdh atlm\u00e4lig unb liegen f\u00fcnf bi\u00e9 fe<h\u00e2 \u00a9age an foldjen \u00a9teilen, wo fie ihren \u00a9Binterfdjlaf hielten, bann ftreifen fte bie Jpaut ab unb Werben gu einer bla\u00a7rothen, etwa\u00e9 nad) born gefr\u00fcmmten S\u00dfttppe mit fdjWargen \u00a9lugen.\n\u00a9Beim ber Fr\u00fchling feilten gangen iKeichthum entfaltet, ber \u00a9d)Wargborn ben \u00a9dhitee feiner garten \u00a9l\u00fcth<hen fchon in alle \u00a9Biitbe au\u00e9geftreut unb feinem \u00a9ruber, bem \u00a9Bei\u00a7bont, beu i)3rei\u00e9 ber \u00a9\u00abh\u00f6itheit. abgetreten hat, Wenn bie \u00a9dhWalben ihre alten jRefter fd^ou wieber aufgefuitben unb f\u00fcr bie junge \u00a9rut wohnlich eingerichtet haben unb \u00a9aufehbe boit ^nfeltett ihre Winterlichen \u00a9dhlupfwinfel l\u00e4ngft berliefjen, ober anbere ber gerbredjlidjen ^Supperth\u00fclle eutfchl\u00fcpft ftnb : bann fteilt ftdh mit ihnen audj ein fdjlanfer, fd)Warger, nicht eben fdj\u00f6ner $\u00e4fer eilt unb belagert bie \u00a9lumen, bie ihm in reicher \u00a9tu\u00eawatjl erfdjloffen ftnb, befonber\u00e9 bie \u00a9l\u00fctheu ber gahlreid)en","page":93},{"file":"p0094.txt","language":"de","ocr_de":"94\n2)te $afer. S\u00f6eitpf\u00e4fer. (\u00a3tet't\u00f6 cit.\n\u00a9trauter, fliegt, bon ber \u00a9cuite burdim\u00e4rntt> bon einer gttr aubevn, ober langt, trie ber \u00a9tai= fafer, bei feuchter nnb ran|er Witterung an ben 3^ei9en umper, berbiffen ob ber i|m unbepag: Helen Sage. Oer gemeine 2Beid)f\u00e4fer, S\u00f6argenf\u00e4fer (Telephone fnscus), benn nm biefen lanbelt eg ftdp |ier, ift fein grau be|aart, rot|gelb finb an i|m bie \u00a9Hirgel ber elfglieberigen, fabenf\u00f6rmigen pipler, meldje fid) born an ber \u00a9tim einleufen, ber \u00a9orbertpeil ^ / beg nadp unten gerichteten, gunt \u00a9peil unter bem gerunbeten Ha^>fdpilbe berftedten \u00aeopfeg, biefeg leptere mit Slugitapme eiueg fdpmargen pedeg born, unb enblidp jflft ber Itmfreig beg fiebeng\u00efieberigen \u00a9aucpeg. Oie berp\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfig fcplan\u00efeit teilte |aben alle f\u00fcnf \u00a9arfenglieber, bereu bor\u00efepteg ftdp in gmei Sappen fpaltet. Oie * k \u00e4u\u00dfere flaue ber Hinterf\u00fc\u00dfe tr\u00e4gt an iprer \u00a9Sttrge\u00ef ein leine! 3\u00e2pndpen, Mprenb \u00a9erSBarsen^ aile artbereu o|ne bergleupen, mit|in einfadp finb. 2luf aile biefe \u00a9ier\u00efmale mu\u00df \u00eealnl fuslus)h0' man mopl ad)teu, nm biefe \u00eert bon mehreren lunbert anberen, i|r tpeilmeife fepr \u00e2pnlicpen gu unterfepeiben, bie .alg \u00a9attitngggenoffen (fr\u00fcher audp Cantliaris genannt) in allen SBelttpeilen leben, ben Mfteren \u00a9rbftricpen nnb befonberS bem \u00a9ebirge eigen finb nnb entfliehen i|re Sarben gu ben oben befpodpenett \u201e^nfeltenregen\" |ergegeben |aben unb ferner lergebeu merbett. 3fr ber bidett, gemimperteit 3unSer ber \u00e4u\u00dfern gerunbeten Unterfieferlabe, ber inuern fcpmalen unb gugefpipteu unb in ber gorm, meldpe unfere gtgur bergegenm\u00e4rtigt, ftimmen fie alle \u00fcberein. Oie \u00a9attung ift feboep nicht bie eiugige, eg berbinben fic| mit i|r uoc| anbere, oorguggmetfe in Slmerifa bertretbne, burcp ben freien \u00aeopf mit nicht abgefeptem \u00a9dpilbe unb nnbeutti(|er Oberlippe, burdp bie nicht comprimirten \u00a9eine, bereit \u00a9dpenWtiiig an ber ^nnenfeite ber @d)enfel liegt nnb bereu bierte\u00ea \u00a9arfenglieb fid| in gmei happen tpei\u00eft, enblicp burcp- ben ftebenriitgeligen ^intevletb gnr \u00a9ippe ber \u00a9elepporibeit.\n\u00a9ine Slngapl \u00efleinerer \u00e4Seicpf\u00e4fer, bor 3^e^ unter bte brei \u00a9attitngen Malachius, Melyris nnb Dasytes bertpeilt, melcpe man augfdplte\u00dflicp auf \u00a9lumen unb bl\u00fcpenben \u00a9r\u00e4fern antrifft, bon beneu allein fie ft\u00fc) gu ern\u00e2pren fcpeinett unb niept bon anberen Snfeften, melcpe fie bort fagen, unterfepeiben ficp burcp bie \u00a9inlen\u00efung ber meift geg\u00e4puten ppler unb bag .getrennte fopffipilb bon allen anberen unb Pilbeit bie \u00a9ippe ber \u00a9ielpribeit. Oie ppler ftpeit n\u00e4mtiep (mit 2lugs napme bon MalacMus) bor beu \u00a9ugen an ben \u00a9eiten beg fcpnabelartig berl\u00e4ngerten \u00a9tuubeg, ber fopf ift frei, bie Oberlippe beutlicp, bag gefonberte fopffepilb \u00f6fter leberartig ober p\u00e4utig. Oie mittleren H\u00f6ften \u00f6er\u00fcpreit ftdp, bie \u00a9rodpauteren liegen an ber pnenfeite ber \u00a9cpenfel, nnb bag bierte \u00a9lieb ber fabenf\u00f6rmigen \u00a9arfen ift faft immer gang. Oen ^trtterleih fepen nur feepg fftinge gufautmeit. Oie Sarbeit pabeu mepr alg ein \u00a9unftauge auf feber \u00a9eite, feep\u00f6 P\u00dfe nnb enbigen in gmei fletfdptge \u00a9pipdjen. \u00a9ie n\u00e4pren ftdp augfcplie\u00dflidp bom fftaube, palten fiep aber ptnter \u00a9aumriube, auep in alten \u00a9tropb\u00e4cpern auf.\nOie \u00a9attung Malachius enth\u00e4lt gaptreiepe, meift metallifcp gr\u00fcne SIrteu, befdpr\u00e4nft ftd) aber nur auf \u00a9uropa unb bie augrengenben \u00a9peile \u00a9fieng unb Slfrifag, fenugetepnet fiep burdp bie gmifdjeit ben Slugeit, auf bem untern \u00a9peile ber \u00a9tirn entfpringenben fj\u00fcpler, melde oft beim \u00a9t\u00e4undjen an mepreren \u00a9liebem mit lappenf\u00f6rmigen ober pafigen Slnp\u00e4ngfeln bergiert finb, unb bur\u00a9 bag gang abfottberiiepe \u00a9erm\u00f6geu, bei ber \u00a9er\u00fcprung aug beit \u00a9eiten beg \u00a9porar unb beg H^Hei\u2019le^e\u00ea *btpe SB\u00fc\u00effte peraugfi\u00fclpen gu f\u00f6nneu. Oie \u00a9after finb fabeitf\u00f6rmig, bag pornige ^opffcptlb bieredig, nacp born berfdim\u00e4lert, bie Oberlippe faft quabratifcp, bie .\u00a9orbertarfen in beibeu \u00a9efd)te,(ptern f\u00fcnfglieberig. \u00a9ei ben meifien unterfepeibet ftdp bag \u00a9i\u00e4nndpeu neben feinem pplerfdjmude auep uotp burcp au ber \u00a9pipe eingebr\u00fcdte unb umgefniffeite p\u00fcgelbedeit. \u00a9ine nuferer gr\u00f6\u00dften (3\"') unb gemeinften Wirten ift ber M. aeneus bon gl\u00e4ngenb gr\u00fcner garbe, ber \u00a9orbertopf ift golbgelb, bie \u00a9orbereden beg Hal\u00f6fcpilbeg uub bie pigelbeden mit 5lugttapnte einer breiten dtaptmafel feparkdprotp. \u00a9eim \u00a9t\u00e4nnepen l\u00e4uft bag gmeite unb britte pplerglieb nadp unten in einen brummen Hafen aug, bie \u00a9pip# ber gl\u00fcgelbeden bleibt aber eiufacp. \u2014 Antho-","page":94},{"file":"p0095.txt","language":"de","ocr_de":"SBar^enf\u00e4fer. SMpriben. Imeifenartiger \u00a9untl\u00e4fer. $mntenf\u00e4fer.\n95\ncomus, Ebaeus \u00eemb anbere fd)Ite\u00a7en fid) eng an Malacbius an unb fonneit gleichfalls an ben ^\u00f6rperfeiten jene fonberbaren SB\u00fc\u00effte auSft\u00fclpen. Dasytes mit etwa 150, meiff f\u00fcbeurop\u00e4ifchen Slrten, Byturus borherrfchenb in Slfrifa, nur fchWad) im S\u00fcben \u00a9uropaS bertreten, Melyris, unb biete anbere geh\u00f6ren ber genannten \u00a9type noch an.\n?I m etf eitarti g er SSunt\u00ef\u00e2fer (Clems formiearius),\nSarbe unb\t\u00f6ergr\u00f6fjert- -\n\u00a9er ameifenartige \u00a9nntf\u00e4fer (Clerus formiearius) bergegenw\u00e4rtigt bie ^\u00f6rpertvadt)t ber aus? 450 bis 500 \u00a9liebem beftehenben (unferer neunzehnten) Familie ber \u00a9feriben (Gleridae), Welche man, Wie pt, faft alle unter \u00e4hnlichen \u00a9erh\u00e4ltniffen unb an attent ^otjinerfe finbet, weil fte bom fliaube leben fammt ihren Farben. \u00a9er \u00a9enannte begegnet ttnS h\u00e4ufig in ^iefernw\u00e4lbern, befonberS an abgefchlagenen (St\u00e4mmen, ober folgen nach lebeuben, Welche reich an \u00a9ohrl\u00f6chem ftnb, unb \u00fcberwintert hinder \u00a9inbenfefjuppen.\n.jpalSfchilb unb SBurget ber ^l\u00fcgelbeden bis jur borbern ber beiben Weiten \u00a9uerbinben, fowic bie Bnterfeite erfepeinen bei ihm rotl) gef\u00e4rbt; bie nahe an haubert Slrten, treidle auf ber ganzen \u00a9rbe berbreitet ftnb unb alle fd)\u00f6n bunt auSfepen, haben als gemeinfame \u00e4Jierfmale eine zwei; labbige Bunge, ein fehr gtwfjeS, quer beilf\u00f6rmigeS \u00a9nbglieb ber Hibben; taffer, ba\u00ea \u00c4inn bieredtg, bie \u00a9berlippe auSgeranbet, ebenfo bie Singen, baS feepfte bis achte \u00a9lieb ber W\u00fchler f\u00fcrzer als bie borhergeheitben, bie brei lebten eine fleine, gef\u00e4gte tole bilbenb, fc bafj fie in SBirflidjfcit anberS auSfepen, als in unferer Slbbilbung. \u00a9erm\u00fcden beS herzf\u00f6rmigen, an ber \u00a9ap eingefepn\u00fcrfen jpal\u00eafchilbe\u00bb berfdOmitgt mit ben Reichen unb ifi fcpmaler a\u00efs bie parallelf eiligen gl\u00fcgelbeden. \u00a9ie \u00a9eine bef\u00e4higen bie \u00df'\u00e4fer zu fehl* fd) nettem Saufe, bie borberfien beginnen mit m\u00e4\u00a7ig peranStretenben, Walzig kegelf\u00f6rmigen \u00abpiiften, bie mittleren mit faft fugeligen, bon einanber abger\u00fcdten, bie pinterften mit queren, bon ben Scheit; fein bebedten, baS fepr furze erfte \u00a9arfenglieb wirb bom zweiten bebedt, fo bafj nur ihrer hier borhanben zu fein fepeinen.\n\u00a9on ber rofenrothen Sarbe, beren \u00a9effalt wir bor unS fehen, fei bemerft, ba\u00a7 ^opf unb Df\u00fcden beS erften SeibeSgliebeS hbi\u2019uig ftnb; an ben beiben folgenbeit \u00a9liebem beftnben fiep je zwei apnlidpe $ledd)en. Beiter tr\u00e4gt jeberfeitS in zwei \u00a9eipen f\u00fcnf \u00fcftebeitaugen, unter einem \u00a9orfprunge \u00fcber ber finnbadenwurzel zweiglieberige W\u00fchler, ein fcpmale\u00ea, pergamentartiges ^opffcpilb, eine borgeftedte, born gebudhtete \u00a9berlippe, furze, breiglieberige ^iefertafter unb zweiglieberige ber Sippe auf hornigen, an ber \u00a9ap berwaepfenen St\u00e4mmen.\nkr\u00e4ftiger, aber bon bemfelben aUgemeineit \u00a9aue ftnb bie Bmmen\u00ee\u00e2fer (Trichodes), m\u00e9ijf fiarf behaarte, bunfelblaue ober gr\u00fcnfepimmernbe \u00a9piere mit rothen, blaugeb\u00e4uberten ober um; gelehrt mit blauen, rothgeb\u00e4nberten $l%elbeden. Bpre Oberlippe ift faft bieredig, ber \u00a9berfiefer an ber Spipe breiz\u00e4hnig, ber Unterffefer hat zwei gefranste Sappen unb fabenf\u00f6rmige lange \u00a9after, baS \u00a9nbglieb ber noch l\u00e4ngeren Sippentafter ift breiedig, ebenfo bie plattgebr\u00fcdte, au\u00bb ben brei lebten \u00a9liebem gebilbete g\u00fcplerfeule unb ber SluSfcpnitt ber klugen. \u00a9a\u00ea cpliubrifcpe .jpalSfdjilb berengt ftep nach hinten, bie gl\u00fcgelbeden haben ganz bie \u00a9eftalt, Wie bei ben-\u00a9leren. Slud) hier berl\u00fcrzt fiep an ben fr\u00e4ftigen \u00a9einen baS erfte \u00a9arfenglteb, Wogegen an ben hinteren baS Zweite einen langen \u00a9p\u00efinber bilbet. \u00a9aS \u00a9iertelhunbert befannter Wirten heintatet faft aitS; fdpliepdj in ber n\u00f6rblicpeit ^albfugel; fte fteUen ftdp auf \u00a9lumen ein, befonberS ben \u00a9olben unb Spir\u00e4en, ttm Bagb auf anbere Bnfeften bafelbft zu machen.\n\u00a9er gemeine Bmmenf\u00e4fer (T. apiarius) bon f\u00fcnf bis fed)S Sinien S\u00e4nge ift gi\u00e4itzenb PWarzblau, bid)t punftirt unb rauppaarig, bie grob punftirten gt\u00fcgelbeden erweitern fidp fdpwadp nach hinten unb fehen poeproth au3 mit 3lu\u00eafdhtu\u00a7 ber Spi^e unb zweier \u00a9uerbinben, beren bor;","page":95},{"file":"p0096.txt","language":"de","ocr_de":"96\n2)te \u00c4\u00e4fer. \u00a3>otgbobrer.\nbete fid in \u00c7tecfe auft\u00f6fen, tu fetteneu f\u00e4llen gang fehlen famt. SJtan fiubet du Oom 2Rat bi\u00eb 3uli au ben angegebenen (Stellen in SDeutfd\u00efanb nitgenb\u00ea fetten, \u00a9eine \u00a3atoe glet^t bet be\u00a3 \u00a9untf\u00e2fer\u00ea ungemein, ift mtr ettoa\u00eb gebtuitgener, nad hinten tteitig biefet unb ^\u00e4tt fict; \u00f6ont 3nti bi\u00eb gum Slprit be\u00a7 n\u00e4dften 3aboe\u00ea \u2122 \u00a9\u00e4ttgen bet fjolgt\u00fce\u00ebpenlatoen (Sirex) auf, benen fie naebgetft, in ben ifteftevn oerfdiebeuer loitber \u00a9ienett (Osmia, Megaehile), abet and) bet K\u00f6nigs biene, too fte Satten, puppen unb beoabgetootfene halb tobte \u00a9tenen oergebrt. Sie ftnbct fid bieo ootgug\u00ebtoeife auf bem \u00a9oben ituteittlidb gebaltenet, fdijinad^et St\u00f6de unb Oetbitgt fid in Spalten. <\u00a3>at fie fid aber erft in eine \u00a9ruttafet eingeuiftet, fo atbeitet fie int \u00c4mtern \u00a9\u00e4uge unb oergepot nat\u00fcrlid gefunbe \u00a9tut; nur bann, toenit es foWje nid)t mebt gibt, tned)t fie petan\u00ea unb \u00fcbet; tointert in gugeit unb Slipeit. 3m Stprit f\u00e4ngt fie toiebet an gu fteffen, fept bie\u00eb bi\u00eb tief in ben SJiai fort, bann abet gebt fte in bie \u00a9tbe, fertigt eine H\u00f6hlung, toelde fie au\u00ebtapegiert, unb toirb in brei bi\u00eb feiet \u00a9ageu gut fhippe, toelde eine ungemeine s2tebnlid)feit mit bet oben abgebilbeten geigt. 9iad) riet bi\u00eb f\u00fcnf 2Bod)eu fommt bet St\u00e4fer batait\u00f6 bcri>or. \u00e4)taud)e Saroen fdeinen fid) fden im erften 3>abte 5U Oerpuppen unb in biefem \u00dfuftaube gu \u00fcbettointern; folde liefern fd)Oit im n\u00e4dfien SOtai ba\u00f6 ooftfommene 3nfe^*\n\u00aeet Corynetes (Necrobia) violaceus lebt bei un\u00eb fo -gut, ifeie in ben Steppen be\u00a7 Reifen; gebitg\u00eb in \u00a9otbamerifa, gletd mander anbetit litt, al\u00eb trabtet \u00a9o\u00ebmopolit. \u00aeeitt S\u00f6unber; beun et unb feine \u00a9attuug\u00ebgeuoffen batten fid an Sta\u00eb, getrodneten fgleifdtoaaren, fetten tc. auf unb U)etben butd ben .fpanbel\u00eboerfebt au\u00ebgebreitet. @t ift ftabtbtau, bi\u00f6toeiten gr\u00fcntid, gottig behaart, felbft an ben Emblem, aber fdto\u00e4der, auf ben fft\u00fcidlbedeu goob pun\u00eftfireiftg, unb feine \u00a9attnng unterfdeibet fid butd feoit ben \u00a9Seiden abgefepten \u00a9\u00fcefen be\u00ea fStotborar oon bet ootigen, butd furge, bteigtieberige g\u00fcbteofeule, bteiedige\u00eb \u00a9nbglieb bet \u00a9after oon ben n\u00e4dften \u00a9ettoanbteit. \u00a9r mi\u00dft nur gtoei Linien ober toenig batitber. \u00a9ine anbere Slrt, ber C. ruficollis, tr\u00e4gt fid an \u00a9ruft, deinen, jpal\u00eafditb unb \u00a9Sutgel bet gl\u00fcgelbeden bettgiegetrotb unb breitet fid \u00fcbet alte \u00a9rbtbeite au\u00eb, trie bet ftabtbtaue G. rufipes, beffen \u00a9eine unb g\u00fcbtertoutgei attein rotbs gelb au\u00eafeben.\nSDer \u00a9teb ober ^r\u00e4uterbieb (Ptinus fur) gefettt ftd gu ben unangenehmen gpau\u00ebgeuoffen, beten fdon einige in bet \u00a9erfoit be\u00a7 ^Setg;, Spedt\u00e2fer\u00eb unb beten \u00a9elidtet gut Sprade tarnen, lebt, obfdon er fid in feinem Slu\u00ebfeben unb feinet Sat\u00fcenfotm toefentlid oon jenen entfernt, bod eben fo toie fie, oetborgen in \u00a9Siuleln, unb b\u00efo\u00eb bei \u00a9adt triedt et lebhaft nad \u00a9ente an ben \u00a9S\u00e4nbeu in bie <p\u00f6be. Seine gtaulid toei\u00dfe, nur gtoei Siuieit tauge Satoe bat eilten \u00e4ugen; tofen, braunen $opf mit febt furgett g\u00fcblent, fr\u00e4ftige fyte\u00dfgangeit, fed*> \u00a9eine unb einen behaarten K\u00f6rper, ben fie einfr\u00fcmmt. .fperbarieit unb 3nfettenfammtungen ftttb tl)te liebften Slufentbalt\u00eb\u00f4rtet, unb befonber\u00eb in elfteren, loo fie leichter \u00fcberfeinen toerbeu fattn at\u00ea bier, ridtet fie in ftttget 3eit ben gr\u00f6\u00dften Sdabett an. 3m Sluguft umfpinnt fie ihr le^teS ^aget mit beit Slbnagfelit ihrer Umgebung, irtrb gut \u00a9uppe uitb fdon in oietgebn \u00a9agen gum 1V2 Sinieit langen, unfdeinbareit ^afet, beffen Slu\u00ebfeben je nad ^en @efdted)tern fid unterfdeibet, inbent bie ^ttigel\u00f6eden be\u00eb \u00a9^eibden\u00ea eif\u00f6rmig fid runben, bie be\u00ea SMunden\u00eb paratletfeilig, faft ioatgig oertaufen, bie tiefen fSunftftreifen mit beit toeibliden gemein haben unb auf rofibrauitent Unter; gtttnbe met\u00dfe ^aarftede ootn unb biaten, toelde ftd aber and abteiben. $Die an bet S\u00dfutgel b\u00fcniten, 001t bet \u00fc\u00fcitte an fdnetl feulenf\u00f6tmig Oerbicften Sdentel unb Otet Oon fjaarb\u00fcfdetn gebilbete \u00a7\u00f6c!et auf bet Sdeibc be\u00ea getunbeten, fleiiten, bintea quergerinnten unb oerengteit ^al\u00ebfdilbe\u00ea daoaftetiftten bie 2lrt. Sie bat nod gabtreide \u00a9attung\u00eagenoffen, ioelde mau al\u00ea folde erfennt an bem eingegogenen Stopfe, ben gen\u00e4herten, fabenf\u00f6tmigen, 00m oierten \u00a9liebe au eptinbrifd geglieberten g\u00fcblern, ben runben, oortreteubeu Singen, bem lang fpin\u00f6elf\u00f6tntigen \u00a9nbgliebe ber","page":96},{"file":"p0097.txt","language":"de","ocr_de":"SKopff\u00e4fer.\n97\nHafter, am hinten Verengten f)al\u00a7fcpitbe, \u00efxeffen tft\u00fcden mit beit SBeidpen oerfcpmilgt, an beit cpliubrif\u00e4peu, Wenig peran\u00eatretenbfu Dotieren unb beit nad) innen nid^t merBlicp erweiterten pinterfieu l\u00fcften. \u2014 Oie Buntere, grau Behaarte tmb fcpWarggegeidpnete, wenig gr\u00f6\u00dfere Hedobia imperialis XeBt unter beufelBeit Verp\u00e4ltniffeu unb fiubet fid;, wenn and) feltener, in nuferen Vepaufungen.\nOie $lopf? ober 2\u00f6erBpolgB\u00e4fer (Anobium) .Bohren aK> SarOeit in aBgefiorBeitent tSpolge, oorgug\u00eaweife bem ber StabelB\u00e4ume, ober Rappeln, Stuben, VirBeit, \u00a9dem tt. a., Welcpe fid) unter beit SauBp\u00f6lgeru bitrc^ SBeicppeit au\u00f6geicpneit, unb Bonnen baper au Orten, wo fte ungeft\u00f6rt ftnb, Wie in ^irdjeit, uuBeWopitten \u00a9dfl\u00f6ffern, an Vilbf\u00e4uleit, Wertpoo'deit \u00a9djnipeleieit, an alten \u00a9rbpdeu oon SOteuBelit in nuferen SBopitgimment fepr Betr\u00e4djtlidjeu (St\u00e4ben anricpteu. \u00a9eBr\u00fcmmt Wie bie Oorige unb oon faltigem K\u00f6rper, mit fed)3 Keilten Vehtcpeit Oerfepen, arbeiten fie \u00a9\u00e4uge int 4?oIge, guit\u00e4bpfi unter \u00a9djoituitg ber DBerfl\u00e4cpe, oerBorgen im S^erit, unb man Bann fie bes> 2lBenb3, Wenn 5llle\u00f6 rupig ift, pra\u00dfen p\u00f6ren, iitbem fte iit einem alten \u00a9\u00f6pranBe, einem Oifcps ober (StuplBetite iprem gerft\u00f6rung\u00f6werBe uacpgepeit. $m 2Dtai ober fp\u00e4ter, je na cp ber 2lrt, pflegen fie erwacpfen gu fein. Oanit nagen fie ein etwa\u00ea ger\u00e4umigeres Sager mit fiep perum nnb Werben gur i\u00dfuppe, Welche in einigen 2\u00f6od)eit beit $\u00e4fer entl\u00e4\u00dft, ber nun ba3 SBerB ber Saroe fortfept nnb burcp ein BreiArunbe\u00eb ^luglocp ba\u00ea f^reie fudpt. \u00e4lteprere foldje S\u00f6djer, Welche bann aucp ben fp\u00e4teren SarOeit bagu bienen, ba3 Voprmepl au3gufto\u00a7en, oerratpen mit ber \u00a3eit bie Sluwefeit; fseit be\u00ea ,,3Snrme\u00ea/; in irgenb einem .fpolgger\u00e4tpe, in ValBeu ober ben ^enfterBrettern be3 alten \u00a9eB\u00e4ttbe^. 3ft ^ aBer erft bapiit gefommeu, fo l\u00e4\u00a7t fid) gur \u00a9rpaltung ber angegriffenen \u00a9egern ft\u00e4itbe Wenig ober uidpt\u00ea mepr tpuir. ,3m 3>uni f\u00e4llt f\u00fcr gew\u00f6pitlicp bie gluggeit ber $\u00e4fer, unb je\u00a3t ftnbet man fie ba, Wo fte einmal paufeit, in Paarung, ba3 Bfeiitere SMnitcpeit auf bem gr\u00f6\u00dferen OBeiBcpeit ftpeitb. Oer Bapugenf\u00f6rmige, Budelige Vorberr\u00fcdeit, ber fiep feitlidp fdparf Bautet unb bafer mit ben SBeicpen nidpt oerfdpmolgen ift, ein Keiner, ttadp unten gerichteter, gum gr\u00f6\u00dften Opeile bariit Oerftedter $opf, eine fcpmale, lofe \u00c7\u00fcp\u00eferBeu\u00efe, welcpe fo lang ober l\u00e4nger ift, al\u00ea bie oorpergepenben f\u00e4blicpeu \u00a9eifelglieber, obfdjon fie nur brei baoon umfafjt, unb ein Walgiger K\u00f6rper madjeit fte im SKigemeiucit Benittlid). Oa\u00ea \u00a9nbglieb ber Sippentafter erweitert fiep unb ift geftupt, bie @pipe ber ^inuBaden gweig\u00e4puig, ber Unterliefet* an\u00ea gwei Bepaarten Sabeit gufammengefept, einer innen fepm\u00e4lern unb B\u00fcrgern, unb auS fadenf\u00f6rmigen oierglieberigeit, oortt fepr\u00e4g geftupten Oaftern. Oie Veine paBeit au ben Beibeit oorberen paaren Wenig oortreteube, cplinbrifcpe .fp\u00fcften, au ben pinterfien Baum ttaep innen erweiterte, alle f\u00fcnf nngetpeilte |\u00c7u\u00a7glieder unb B\u00f6nneit wie bie \u00c7\u00fcpler au ben K\u00f6rper angegogeu Werben; beim auep biefe H\u00e4fer fteden fiep tobt unb laffett in foldjer Sage 2llte\u00a3 \u00fc&er ftep ergepen, We\u00eapa\u00efB man bem einen fpecied ben Spanten \u201eOropBopf\" Beilegte. \u00fcDlait Beunt etwa fed)gig Slrteit, bereu ip\u00e4lfte iit \u00a9nropa peimatet. Oie gr\u00f6fte ift ber pier aBgeBitbete Bunte ^lopfB\u00e4fer (A. tessellatum), leidjt Benntlicp an ben breied'igeit Oarfengliebent unb ber \u00fcBerau\u00ea feinen, nidpt gereipeteit ^unBtirung be\u00ea auf ber DBerfeite burdp gram gelbe Sepaarung gefprenBelteu, Braunen ^orper\u00ea. \u2014 Oa\u00ea Bleinere, aber iit nuferen K\u00e4ufern gemeiitfte A. striatum (Oobtenupr) ift peXXer ober buitBier pe^Braun, fein unb \u00efurg Bepaart, auf beit gl\u00fcgelbecBeit regelm\u00e4f tg punBtirt geftreift, pinten gerundet unb einfad) geranbet. Oer 9tanb be\u00ea ^allfcpilbe\u00ea Biegt fiep in ber \u00a9egenb ber \u00a9dputtern wiuBeltg auf, pat aber Beine \u00a9inferbungett. \u2014 Oer Orop; topf (A. pertinax) ift fdpwar\u00a7 ober pecpBrauu, pat ben \u00a9eitenranb unb bie (Anot,mm tesseilatlimB \u00a9den be\u00ea f)aK>fcpitbes> aBgernnbet, eine rautenf\u00f6rmige Vertiefung an beffen 2Bur(^et unb Beiberfeit\u00eb baoon ein gelBe\u00eb ^aarfledcpen. Oie Unterfeite ift etwa\u00ea liepter Bepaart.\nOiefe \u00ae\u00e4fer oerurfadpeu gu Seiten einen Kopfenden Oon, welcper in feiner 3tegelm\u00e4figBeit an ba\u00ea Olden einer Oafcpeitupr erinnert, ^orte man e\u00ea be\u00ea SIBenb\u00ea unb 3^ad)t\u00ea in einem ftilieit ^ranBengimmer, fo muffte e\u00ea bem alten SIBerglauBen gu ffolge bem Patienten feine tefeteu SeBen\u00a7=\n\u00efaft^ertBerg, Hjirtre\u00ef\u00efofe Sljtere.\tSterleten. YI.)\t7\nGunter ^\u00eelopf\u00ef\u00e2fer","page":97},{"file":"p0098.txt","language":"de","ocr_de":"98\nSie Hafer. \u00a3 eteront er en.\nftunbeu verf\u00fcnbigen, t>a^er \u201eSobteituht\". XI\u00ab matt uad) einer nat\u00fcrlichen unb vern\u00fcnftigen \u00a9rU\u00e4ritng biefer \u00a9rfdjeinuitg fudjte, glaubte man fie in bent r^t^mifd^eit Stagen Jener Sarve\u00ab unb ber Reifer gefunben gu haben. SDiefe\u00ab ift \u00abUerbhtg\u00ab ein feljr gleichm\u00e4\u00dfige\u00ab, aber nicht\u00ab Weniger al\u00ab ben Sou einer Utjr nachahmettbe\u00ab. Sielmeljr bringen bie H\u00e4fer felbft biefe\u00ab \u00a9er\u00e4ufdj fervor, in feiner anbern Nbftcht, als fid) gegenfeitig gur Begattung heranguloden unb gwar in folgender SEBeife. Sorb erbeine nebft W\u00fchler Werben angegogen, unb haumtf\u00e4djlidj auf bie mittelften gef\u00fcgt, fdjne\u00ef\u00efen fie ihren Korber vor unb fdjlagen mit \u00a9tint unb Sorberrattb be\u00ab HaBfchilbe\u00ab gegen ba\u00ab Holg. Seder in Hildjenbad) tbeilt hier\u00fcber feine Beobachtungen mit Wie folgt: \u201eUnter vielen f\u00e4delt, in benen id) ba\u00ab Klopfen bet\u00e4tigte, ift mir nur eilt einziger befaunt, too biefe\u00ab ber Reifer au\u00dferhalb feine\u00ea \u00a9ange\u00ab int ^olje verrichtete, \u00a9\u00ab War am erfteu SJtai (1863), al\u00ab ich in einem Zimmer meiner SBohnung, too aufgehobene alte fielen aufgefteUt waren, biefe\u00ab gegen Sbenb h\u00f6rte, S)a\u00ab vorfichtige Umbrehett ber Sbielenft\u00fcde f\u00fchrte mir gwei noth nicht lange au\u00abgefd)l\u00fcmfte Hafer von A. tessellatum gu, ich br\u00f6d)te fie unter eine @la\u00abg!ode auf einem Sifdje unb fanb fte 31t meiner Ueberrafdjuttg nach einer @tnnbe itt ber engften Serbinbuttg, 211\u00ab biefe einige 3e\u00fc gew\u00e4hrt unb beibe ettva brei 3od von einanber gelaufen ivarett, begann ba\u00ab Weibchen fein Soden burd) Hlomfen; ba\u00ab SN\u00e4nttdjen ftredte bie W\u00fchler, ivie gunt Sanften gerabe au\u00ab uttb antwortete nach bem zweiten Nufe bem 2Seibd)en mit bemfelben Seichen; fo w\u00fcrbe unter N\u00e4her; uttb N\u00e4her; r\u00fcden biefe\u00bb Siebe\u00abbuett mit \u00a9rfolg fortgefefd. S)a\u00ab abWed)felnbe Hlohfett uttb Segatten bauerte itt gr\u00f6\u00dferen unb Heineren Swifdjenr\u00e4umen bi\u00ab gum anbern Nachmittag fort. Nach biefer Seit fa\u00a7ett beibe Hafer ruhig uttb von einanber entfernt. 2lm anbern SNorgeit verrietl) bas Si\u00e4nndjen au allen feinen SeWeguitgett eine bebeutenbe \u00a9chW\u00e2dje, tonnte nicht mehr orbeutlid) gehett uttb verenbete beit folgenbett Sag.\" Sut n\u00e4chften $ahre fanb ber Seridjterftatter feine S\u00dfahrnehmttngeu von Neuem beft\u00e4tigt unb erz\u00e4hlt bann Weiter von einem H\u00e4rchen, Welche\u00bb er am erften Styril be\u00ab abermals n\u00e4chften Satwe\u00ab am\u00bb altem Holge erlogen, unb jebe\u00ab einzeln in gut-Verfchloffeue, leere S\u00fcnbhoigb\u00fcch\u00eache\u00ab gebracht hatte: \u201e2lm achten 2ty>ril,\" hei\u00dft e\u00ab, \u201eh\u00f6rte ich ben einen in ber 2lbettb; b\u00e4mmerung Hopfen, worauf ber anbere halb antwortete. S)a\u00ab 2N\u00e4mtd)en war in ber Nacht geftorben gu meinem gro\u00dfen Seibwefett, ba\u00ab SSeibdjett machte mir aber um fo gr\u00f6\u00dfere \u00a7reube; beim al\u00ab id) mit einer \u00a9tridnabel burch Sto\u00dfen auf bett Sifdj, auf Welchem ba\u00ab S\u00fcd)\u00ab<hen mit ihm ftanb, beffen Hlopfen ltadjguahmen verfuchte, antwortete e\u00ab\u2022 mir mit bemfelben 3ei\u00e4>e\u00ab unb gWar an fp\u00e4tereit warmen Sagen gu feber Seit unb mit einer foldjen HUse, ba\u00df fidj leicht bereit Urfache, Siebe\u00eafehnfudfjt, Verrieth. Nut gweiten Niai antwortete mir ber Hafer gut\u00ab lebten State; bi\u00ab gum f\u00fcnfzehnten lebte berfetbe noch, ohne in fedj\u00ea SBod)en mir bekannte Nahrung gu fidj genommen gu haben.\" S)a\u00ab Hlopfeu, Welch e\u00ab fich Vom Suni bi\u00ab gum 2luguft an warmen Sagen ober N\u00e4chten vernehmen l\u00e4\u00dft, r\u00fchrt von beut fich fp\u00e4tet entWidelnben A. pertinax her. Unter ben weiterhin gu erw\u00e4hnenbett Sohrt\u00e4fern W\u00fcrbe e\u00ab von Bostrichus bispinus beobachtet unb Wirb au\u00ab bemfelben \u00a9raube Wohl auch von noch anberen verftanben werben.\nStau finbet alle biefe Hafer auch im ^rei\u00e9u, wo e\u00ab ja uirgenb\u00ab an altem Holge fehlt, aber auch noch Viele anbere, feljr \u00e4hnliche, bebeutenb Heinere, h\u00f6djfteu\u00ab 1V2 Sittieit lauge, ber \u00a9attung Cis angeh\u00f6rig, Welche oft 31t fpunberteit bei einanber in holzigen Saumfdjw\u00e4mmen Wohnen unb barin eben fo bohren, Wie bie befprodjenen im fpolze. Sacorbaire Weift fie mit noch mehreren attberett \u00a9attungen einer befonbern Familie gu, w\u00e4hrettb Wir vorzogen, fte mit ben vorigen 3\u00ab nuferer gWangigften Familie ber Holzbohrer (Xylopbagi ober Ptiniores) 31t vereinigen, ittbem fte alle gemein haben: ein hornige\u00ab Himt, eine h\u00e4utige ober leberartige Sunge, zwei blattartige unb gewimmerte Saben ber Untertiefer, meifi elfgliebertge, vor beit Slugen eingelenfte W\u00fchler, c^lhtbrifche ober \u00efugelige Jp\u00fcften ber vier vorberen Seine, meifi f\u00fcnfglieberige Sarfett, einen au\u00ab f\u00fcnf (feiten fteben) Sauchringen zufammeugefehteu Hinterleib ttnb Walgigen H\u00f6rfer.","page":98},{"file":"p0099.txt","language":"de","ocr_de":"\nSenebrionen. (femeinet \u00a3obtent\u00e4fer.\n99\n9JUt ber einunbgmangigften Familie, ben Senebtionen (Tenebrionidae, Melasomata) beginnt bie D^etl^e bev \u00a38fev, treize bon je aid $eteromereu begeidjuet m\u00fcrben, meil bie guffglieber uad) gemiffer \u00a9efe|m\u00e4\u00a7igleit nidjt an allen Seinen in gleidfer 2tnga|l auftreten, f\u00fcnf it\u00e4mlid) an ben borbeten, hier nur an ben |iuterften. Sie Senebrionen, bon einer bei* belanutefteu \u00a9attungeu, ober Sdjmargleibet (Melasoma), bon i\u00efjrer faft audna|mdlofeu fc|margen F\u00e4rbung fo benannt, bilben eine Familie, treize an 9teid)t|um ber Srten ben Saufl\u00e2fcrn laum nad)fte|en b\u00fcrfte. @o berfd)ieben and) bie Sradjt ber ga|lreidjen Sippen audf\u00e4dt, in meldje man biefe Familie auf; l\u00f6feit nutzte, legen biefe bod) in anberen Segie|ungen, au\u00a7er in F\u00e4rbung unb $u\u00a7bilbitug, fo biele Uebereinftimmung an ben Sag, baff fie ein groffed, abgefdiloffeued \u00a9auged bilben. Skd ben $\u00f6r|erbau anlangt, fo ift guu\u00e2d)ft bad \u00aeinu in einer Sludraubung ber $e|le eingelenlt unb bebedt bie gunge mit i|ren dtebengungen l\u00e4ufig. Sie ^innbaden f\u00efttb lurg unb fr\u00e4ftig, am \u00a9runbe mit einem SQ\u00cea^lga^n audgeftattet; ben Unterliefet* fe|en \u00a7Voei Sa^en gufammen, bon benen ber Heinere, innere oft mit jpornfjalen berfe|en ift. Sie Slugen finb breiter aid lang, meift fladj unb born aud; geranbet, bie K\u00fcbler elf;, feiten nur ge|ugtieberig, feitlic^ bor ben Stugen, unter bem borfbringenben Skngenranbe eingef\u00fcgt unb and beutlid) abgefe|teu \u00a9liebem gebilbet, moburdj fie ein fdjnurf\u00f6rmiged 2lnfe|en er|atten. Sie l\u00fcften liegen ftetd bon einanbcr entfernt, bie borberen, lugeligen in gefdjloffenen Pfannen, bie l^interften finb breiter aid lang, unb bie Planen ber Sfitffe ehtfad). 2lm Saudie unterfc|eibet man ftetd beutlid) f\u00fcnf freie dtinge. Sa bie Spiere, faft aitdna|mdlod lidjtfdjeu, unter (Steinen unb \u00e4|nlic|en Serfteden an ber \u00a9tbe, einige unter Saumrinbe leben, fo berl\u00fcmmeru i|nen fe|t l\u00e4ufig bie Fl\u00fcgel, itub bereu Sedeu bermacfifen mit eiuauber, ferner dfaralteiiftrt bie meiften ein mibetlidjer \u00a9erud), ber mo|l feinen \u00a9runb in ben \u00a9rcrementeu unb fautenben (Stoffen |abeu mag, mobon fie fidj im boHlommenen, mie im Sarbenguftanbe eru\u00e4|ren. Sieben bem gro\u00dfen ipeete ber b\u00fcftergef\u00e4rbteu, tr\u00e4gen unb lid)tfd)euen Sitten, meldje in Sfrila mit \u00a9tnfdjlu\u00a7 ber \u00dcDtittelmeerl\u00e4nber i|ren ^au|tfi| |aben unb nur burd) einzelne dtepr\u00e4fentanten aud) anbermeitig bertreteu finb, fommen Untere, metaUifcd) gl\u00e4ngenbe, bemegiidfere Sitten bor, treibe an Saum; ft\u00e4mmeu um|erlriec|en unb in biefer Segie|ung i|re Serieanbtfdjaft gu anberen |eteromeren Familien belunben. $nbem fid) bie bid fe|t aufgeftellten \u00a9attungen auf etioa bier|unbert belaufen, fo leudjtet ein, baff mir and) lier nur ein paar ber adergeib\u00f6|nli(|ften n\u00e4|er befpredjen f\u00f6nueu. gn ben meuig belannteu Satben geigen bie \u00fc\u00f6telafomen grofje Uebereiu; ftimmung; biefelben finb alle laug geftredt, etmad befmmirt, bureaus |ornig bepaugert, laben f\u00fcnfglieberige Seine, bierglieberige $\u00fc|ler, eine Sabe im Unterliefet, leine, gioei ober f\u00fcnf Slugeit jeberfeitd unb laufen |inteu meift in gieei loruige 9ln|\u00e4nge aud.\nUftadj Serleugnung ber obalen, biden unb fetten Zophosis, bereu gl\u00fcgeibedeu [fdjarf gelautet, ber eben fo geftalteten \u00a9robien, ber me|r f(|tanl; unb gefdjn\u00fcrtleibigen, gl\u00e4ngenben Senti) rien, ber Slid;\nSitten, bereu jpaldfd)itb unb ^l\u00fcgelbeden fidj fdjarf r\u00e4ubern, unb mand)erlei auberer Sdjmatgt\u00f6de, ioelc|e nur im f\u00fcbfidjen \u00a9uro|a gebei|en, ioenben mir und gu einem \u00c7infterlinge, meldjer fic| audj in Seutfc|lanb unb befonberd in feinen federn borftnbet, git beut Sobten; l\u00e4fer (Blaps mortisaga), an beffen dtamen fidj mir unbelannte aber; gl\u00e4ubif(|e dieminideengen ln\u00fc|feu. Son feiner ^\u00f6rperform fage id| ioeiter nic|t\u00ea, ioeil fie bie gegebene Sbbilbung oerfiunlic|t; ioa\u00a7 fie\nnic|t beutlid) mad)t, finb ba3 quere, flache ^inn, bie oerf\u00e4ugerten, beilf\u00f6rmig enbenben ^iefertafter, bie |eroorf|ringenbe, au\u00eagebuc|tete Sberli||e, bie |albmonbf\u00f6rmigeit Sugen, bie |\u00c7\u00fc|ler oou ber S\u00e4nge be\u00a7 ^al\u00eafd^ilbe\u00ea mit fe|r langem dritten unb lugeligem a<|ten bid ge|nteu \u00a9liebe, bie matt; fdimarge ^\u00e4vbitng, fein gerftreute allgemeine ^unltirung unb unbeutlid)e Streifung ber oer; madifenen ^l\u00fcgelbeden. Seine Sarbe |abeu me|rere \u00a9ngl\u00e4nber befdiriebeit unb abgebilbet, fo\n\u00a9emettter $ob leit!\u00e4,f er (Blaps mortisaga).","page":99},{"file":"p0100.txt","language":"de","ocr_de":"100\nSie f\u00e4fer, \u00a7 et er ont er en.\nPimelia distincta.\nSBefttOOOb (Introd. tho de modern class. 1839. I. p. 821)* \u00a9ie Slrt Breitet [id) \u00fcBer gang \u00a9uropa aug unb fontmt and) in Sensalen oor, befonberg reid) an anberen ift aber Elften; Slfrifa |at nur toenige aitfguJoeifen, Stmerifa gar feine* \u00a9af\u00fcr [inb biefem in feinem f\u00fcblid)en \u00a9heile, befonberg ber meftlid)en Mifte, eigen bie SRtjctelicn (Nyctelia) unb oertoanbte, anfei)m lid)e 3nfeften, bereit ftad)c ober geto\u00f6lbte, ooale ^t\u00fcgelbeden fid) eng an bag quere \u00a7algfd)ilb anfd)lie\u00dfeit unb meift eine ratifie, auberg alg fd)toarg gef\u00e4rbte Dberfl\u00e4d)e mit oerfd)iebeit geformten, fhtoieligeit Reiften haben.\nSon ben ^eiftf\u00e4fern [Pimelia) fommen oiergig im [\u00fcblichen (Suro^a oor, mehr* nod) im norbIid)en Slfrifa fammt Sorberafieit. 3hv K\u00f6rper ift furg unb bid, gtoifhen beut geruubeten \u00abfpafg; fd)ilbe unb ben \u00a9l\u00fcgelbeden, \u00efoeld)e eg an SSreite bebeutenb \u00fcbertreffeit, eiugefchn\u00fcrt. \u00a9ag \u00a9ub; gfieb ber Hafter ftarf geftu\u00dft, bie Oberlippe oorfprtngeub unb gebuchtet, Singen nierenf\u00f6rmig, ff\u00fchler giemfid) furg, mit [ehr langem, britten \u00a9liebe, Seine fr\u00e4ftig, mit breiedig erweiterten Sorbete, gufammengebr\u00fcdten, oierf antigen SRittel; unb \u00a7interfd;ieneu. \u00a9ie P. distincta aug (Spanien hat ein gf\u00e4ngenbeg, glatteg, an ben (Seiten erhaben punftirteg \u00f6)algfd)iib, matte, rungelig punftirte \u00a9l\u00fcgclbeden, Oier gl\u00e4ngenbe S\u00e2ug\u00earippen auf feber, Weld)e unter [ich gleiche Slbft\u00e4nbe nehmen, fid) mehr ober Voeniger an ber ^\u00dfunftirung betheiligen unb eben folche Etahtleiften.\n\u00a9ie \u00a9taub!\u00e4fer (Opatrnm), fanbliebenbe, oier big f\u00fcnf Sinien lange, obale ober l\u00e4nglich ooale $\u00e4fer, oon weihen man etloa Otergig (Europ\u00e4er feunt, einer Voie ber anbere augfehenb, [tub flach gew\u00f6lbt, meift fliigellog. \u00a9ie Sippem tafter enbett mit fpip eif\u00f6rmigem, bie ber liefern mit ftarf beilf\u00f6rmigem \u00a9liebe. SDie Singen theilen fid) burd) bie S\u00f6angeit gang ober faft gang, bie $\u00fc|ler Werben allm\u00e4lig bider unb erreichen nicht bie S\u00e4uge beg \u00f6palgfhtlbeg. \u00a9iefeg ift breiter alg taug, feitlid) gerunbet, aber nicht fchm\u00e4ler alg bie gl\u00fcgelbeden. \u00a9ag 0. satmlosum fiubet ftd) \u00fcberaE in \u00a9uropa unter Steinen, auf SSegen, b\u00fcrreu Triften tc. in gro\u00dfen ERengen. Sein l\u00e4nglich eif\u00f6rmiger, matt fd)Warger K\u00f6rper ift fein unb bid)t geformt, auf ben gl\u00fcgelbeden Wed)feln bie erhabene SRal)t wtb je brei erhabene S\u00e4nggleiften mit glatten EB\u00e4rgdfeu in ben Bwtfhenr\u00e4umeit ab.\n\u00a9ine nuferer buntefteu, |a eutfhiebeit bie buntefte Slrt ber gangen \u00a9amilie ift ber S dp to am nt; 3ld)fenf\u00e4fer (Diaperis boleti), ein polirter, eif\u00f6rmiger, ftarf gew\u00f6lbter St\u00e4fer oon fd)Warger f)arbe,\nfehr feiner spunftirung unb regelm\u00e4\u00dfigen ^unftftreifeu auf ben rothgelb befpi\u00dfteu, gliigel bergenbeu \u00a9eden, \u00fcber welche au\u00dferbem gwei Ouerbiubeit oon berfelben $arbe gehen. \u00a9ag \u00a9nbglieb ber \u00a9after ift l\u00e4nglich/ ber \u00a9iufdmitt ber Singen nur feid)t, bie W\u00fchler finb furg unb bid, bag f\u00fcnfte big gehute \u00a9Heb fleht ang Wie an einen fyabert geredete Sheiben. \u00a9ie brahttourmartige Sar\u00fce lebt in talgigen SaumfhW\u00e4mmen, loo fie einmal oorfommt, in gahlocnheu \u00a9efeHfhafteu.\n\u00a9er SRehtf\u00e4fer, H\u00fcller (Tenebrio molitor), fo ge= uaunt, weit fid) feine Satoe, \u201eber EftehlWurm\", eine beliebte Speife f\u00fcr ElahtigaEeu unb anbere iufeftenfreffenbe Stubem o\u00f6gel, am liebfteu im \u00a9raube ber SRehlf\u00e4fteu ober unter bem f eiben in SR\u00fchlen, SRehlhaubtuugeu tc. aufh\u00e4lt; fie nimmt iubeffeu and) mit to eiliger fauberem SBohnorte f\u00fcrlieb. 3h fan*> fte \u00e4nfl \u2122 Stenge unb oon oerfhtebener \u00a9r\u00f6\u00dfe in einem ettoag \u00a9rbe halteuben haften, foeld)er gur Bucht bou Shmettertiuggraupen beftimmt loar, unb ben ih mir oon einem, in einem S\u00e4derfjaufc wolpteubeu \u00a9reuitbe geliehen hatte, \u00a9ie bariu befhtblihen, l\u00e4ngft oergeffeuen puppen unb einige auggefhl\u00fcpfte Shmetterlinge bienten ben Saroeit gur Slahrung. \u00a9in anberer Sefaunter, toelher SRehlW\u00fcrmer f\u00fcr feine Singo\u00f6get in einem alten \u00a9opfe ergog, in ben mau geto\u00f6hulid) ettoag Sr ob, Meie unb Sumpeit gu ftedeu pflegte, lie\u00df ftd) Heinere S\u00e4uger\n2) er @d) to omm *'1 \u00e4) f en\u00ef\u00e4 f er (Diaperis boleti) mit Satt)e. \u00a3>et' 9)iel)t = \u00cf\u00e2fe\u00ef (Tenebrio molitor) mit Sarbe.","page":100},{"file":"p0101.txt","language":"de","ocr_de":"^eifif\u00e4fer. 3Cd)fent\u00e4fer. Sfteljtlafer. \u00a3>elopd.\n101\nliiere unb S\u00f6gel ron ihnen ftelettiren, lt>eld;e g mar aller rermedlidjen SLl)etle enttleibet maren, aber burdj Slnbaften ber \u00a9eljnenfafern nod) nicht bad Sludfeljen eiltet rorfcljriftdm\u00e4\u00dfigen, fauberu ber; artigen Pr\u00e4parate\u00bb Ratten* Sind) finbeit ftd) bie in diebe ftehenbeu Spiere nid)t feiten auf Saubeii; fdjl\u00e4gcit, tut Stifte, unb aud adebem geht Ijerror, ba\u00df fie ireber in f\u00f6'oft nodj int dlufeutljaltdorte nidjt feljr m\u00e4l)Ierifd) fiub, trenn lepterer, fei ed ^Boben, \u00a9djeune, Steljltaften, Saubenfdjlag ober ein audrangirter S\u00efodjtopf nur trocfen, unb jene audreidjenb- rcrljanbeu ift. Saft man fie in einer \u00a9djadfel barbeit, fo freffen fie and) an ben Seidjen il)rer Srnber, ober benagen bie S\u00df\u00e4nbe ihred \u00a9ef\u00e4ttgitiffed, um ftd) baraud ^u befreien. \u00a9pe fie ermadjfen fiub, Rauten fie fidj rtermal, unb man t\u00f6nnte eine folc^e Sarreitpaut f\u00fcr ein abgeftorbened Spier halten, ireit fie megeit ihrer sp\u00fcrte bie nat\u00fcrliche \u00a9eftalt beibeh\u00e4lt. \u00a9ie finb gl\u00e4ngenb gelb, ron ber S\u00e4uge eined $odd, haben einen Keinen oralen, augenlofen \u00aeopf, mit turgen, rierglieberigen W\u00fchlern, fecpd Seine mit eben fo riet \u00a9liebem, gmei feine, hornige \u00a9dfrangfpth\u00f6jen oben unb gmei margige dtad)fd)teber barunter am gm\u00f6lften fftiitge ipred tranigen, etmad gebr\u00fcdten ^\u00f6rperd, unb tonnen rerm\u00f6ge ihrer \u00a9l\u00e4tte unb ftarten Shidteltraft bnrd) fdjlaitgenf\u00f6rmige dBinbungen nuferen Ringern Ieid)t entgleiten, trenn trir fie nicht recht feft gmifd)en benfelbeit halten. Ungef\u00e4hr im 3uli erfolgt bie Serpuppitug an bem getrohnten 2'lufentljaltdorte ber Sarre, gern in einem SSitxtel, gmifdjeit Srettern, bie troht auch gnr gro\u00dfem Sequemlidjteit an ben dt\u00e4itbent etmad abgenagt irerbett. Slbmeidjenb ron ber Sarre ift bie Puppe gart unb meid), ron garbe mei\u00df, mit beutlidjen \u00a9liebma\u00dfen unb gmei hornigen, braunen \u00a9djmangfpihdjen rerfepen. 3;ebed \u00f6piuterleibdglieb erireitert fidh feitm\u00e4rtd gu einem b\u00fcunen, rieredigeit Sorfprunge mit braun geahntem dtanbe. 3tadj einigen S\u00dfodjen erfdjeiut ber $\u00e4fer, anfangs gelb, adm\u00e4lig buntelbrauu, am fauche peder unb r\u00f6tplid) fd)immernb. \u00a9r ift ^iemlidj flash, mit Sludnapme feiited fdjmalen \u00aeopfed faft gleid) breit im gangen Verlaufe unb h\u00e4ngt in feinen brei fpanpttpeileit lofe gufammeit. Ser blatte, rorn gerunbete ft'opf fleht gerabe ror unb tr\u00e4gt an feinen \u00a9eitenr\u00e4ubern bie elfglieberigen, fcpnurf\u00f6rmigeu, nad) ber \u00a9pipe fdjtrad) rerbidten $\u00fcpler, burd) bie Sadeit eingefdjnittene Singen, einen hrrnigen \u00dfapu an ber imterit Sabe bed Uutertieferd, beffett Hafter beilf\u00f6rmig eubeit, unb ein abgeftnpt eif\u00f6rmiged \u00a9nbglieb ber Sippentafter. \u00a9eine gange Dberfl\u00e4dje ift bi\u00f6pt unb fein puuttirt, bad \u00a9djitbdjen beutlidj, bie $l\u00fccjel; beden fiub fein gefurcht; bie brehrunbeit \u00a9cpienen ber fdjlanten Seine an ben rorberfteu bed SDt\u00e4nndjend gefriimmt. S\u00e4nge fiebeit Sinieit. Sefonberd bed idbenbd irirb ber H\u00e4fer lebenbig unb fliegt umher, baher finbet man il)u am Storgeu bidmeilen an St\u00e4umlidjteiten, mo er fiep btdper nodj nie bliden lieg, \u00a9eine \u00a9ntmidelung nimmt burdjfdjnittlid) ein ^apr in Wnfprudj. 1\nUm and) uod) eined Saumbemopuerd gu gebeuten, meldjer ftd) hinter lofett dtinbenft\u00fcden auf h\u00e4lt, mitunter in gr\u00f6\u00dferen Familien, nenne id) ben Helops lanipes, ein tangbeiniged, fedjd bid fieben Stitien meffenbed Shier ron hedergfarbettem \u00a9lange; nur g\u00fcpler, \u00a9cpienen unb Sarfeit finb rotljbrauu. 3\u00ab ber It\u00f6rpertradjt fleht er ron ben pier erm\u00e4hnten Wirten bem Blaps am u\u00e4chfteit. Sie innere Untertieferlabe bleibt unbemeprt, bad \u00a9nbglieb ber gugelj\u00f6rigen Safer ift beilf\u00f6rmig, bie Oberlippe frei unb gctngranbig. Sin ben langen, fabeitf\u00f6rmigeu $\u00fcplern geidjnet gr\u00f6\u00dfere S\u00e4nge bad britte \u00a9lieb aud. Sad uebft bem stopfe bicpt unb grob puu\u00f6irte, baburdj mattere ^aldfd)ilb ift breiter aid lang, rorn ftitmpf, hinten faft fpipmintelig unb fdjarf audgegogen, gerablinig fdjlte\u00dfeit fid) bie ftart gem\u00f6lbten, rorn menig breiteren, fp\u00e4ter aber noch etmad ermeiterteu \u00a7UtgeU beden barau au, meld)e hinten einzeln in ftitmpfe \u00a9pipeit audgegogen fiub. 3>ebe f\u00fchrt acht puntt; ftreifen unb in ben flad;eu \u00dfmifdjenr\u00e4umen rermorreite, fchmad)e Puntte. Seim fdjmalern dd\u00e4nu^eu ift bie Unterfeite ber \u00fcDtitteltarfen lang behaart, mad ber gmeite dtame befagen fod. Slancparb (in Gu\u00e9rin-M\u00e8nev. Mag. de zool. 1837 pl. 175) bitbet bie Sarbe ab. Sie \u00a9attung Helops breitet fid) rorljerrfdjenb \u00fcber bie Stittelmeerl\u00e4uber aud, gegen hnubert Wirten tommen adeiu auf \u00a9uropa, meldje ihrem \u00e4u\u00dfern Slufeheit nach nicht ade iibereinftimmen unb fidh gum Sheil fcpmer unterfd)eiben laffen, dtorbamerita meift fehr menige auf, Dftinbien eine unb Sluftralieu eine \u00dcberbein noch fragliche Slvt.\n\u2756 \u2756","page":101},{"file":"p0102.txt","language":"de","ocr_de":"102\nSie li\u00e4fer; ^etcromeren.\nEinige nun folgende Slrten m\u00f6gen aid Stebr\u00e4feutanten oon eben fo otel Heineren Familien beteromerer \u00c4'\u00e4fer betrachtet werben, weihe fidj mit noch anberen an bie oorbergebenbe anfhliefjen, ebne im wefentlidjen Saue ber einzelnen \u00a9beile baron ab^uweihett, aber burd) ihre lebhafteren f\u00e4rben, ibr'e SJtunterfeit, bad Um'berffiegett bei Sonnenfhein, burd) ben 2fufentl)alt auf plauzen, bereu Slattern unb Sl\u00fctbeit einen auberit \u00a9barafter au fid) tragen unb barum feine Bereinigung mit ihnen, aber aud) nid)t mit etuauber geftatten, ohne ber einmal begonnenen \u00a9iittbeilung in Familien untreu 51t Werben.\n\u00a9ie Cistela fulvipes ift ein 3Y2 bid 4 Linien laitged, ooaled, uad) oorit burd) beit ziemlid) freien etwad febm\u00e4ler Werbettbed Sf\u00e4ferheit 001t metallifd) feb^arjem \u00a9laitue unb roftrotben Seilten, leid)t fenntlid) an ben fammz\u00e4l)ntgctt ^upiaitem \u00a9a biefed te^terc SJterfutal gufammett mit ben beteromereu \u00a9arfett ber ganjeit Samilie eigen ift, loelcber ed angeb\u00f6rt, fo muffen wir aid weitere \u00a9attungddjaraltere beachten: bie oorit zweiz\u00e4hnigen ^inubadeit, bad ftarf beilf\u00f6rmige \u00a9nb? glieb ber \u00c4defertafter, bad ungeteilte, oorle|te \u00a9arfeitglieb unb bie fid) nicht ber\u00fcbreitbeit Sorber? b\u00fcfteit. \u00a9ie ziemlid) langen, f\u00e4blid)eu W\u00e4hler fif$en Oor beut Sludfhnitte ber nierenf\u00f6rmigeu Singen, burd) Weldje ber \u00aeo\u00a3f feine gr\u00f6\u00dfte Sreite erlangt, etwa bie bed oorbent \u00a7aldfd)ilbraubed; ber hintere ift l\u00e4nger, au ben \u00abSeiten retftwinflig unb faillit f\u00fcrder aid bie geftredteit, l\u00e4ngdrieftgeit, hinten gemeinfam abgerunbeten gdtigelbedeit, loeltbe nid)td Dont ^iuterleibc frei laffeit; am Saud)e uitterfd)eibet man beutlid) f\u00fcnf Stinge. \u00a9ie \u00a9cOenfeb fiub jufammengebr\u00fcdt. \u00a9d fommett and) \u00a9remfdarc oor, weldje braun bid r\u00f6tblid) gelbbraun audfel)ett unb loobl aid ,C. bicolor in ben Sammlungen fteden. \u00a9ie zahlreichen Slrten befdjr\u00e4nfen [ich oorjugdvoeife auf bie gem\u00e4\u00dfigte \u00dfoue ber n\u00f6rblicben ^albfugel,. finben ftd) auf Slattern unb Slumeu unb zeid)neit ftd) burd) Sliufbeit int Saufe, wie ftete Sereitfc\u00a3>aft juin Singe aud.\n*\n\u2756\n\u00a9er raube SBollf\u00e4fer (Lagria hirta), Weiher [ich in \u00a9etttfdjlaub recht h\u00e4ufig auf Str\u00e4uheru finbet, bat ein tr\u00e4gered Matured unb l\u00e4uft niht baoou, loie bie \u00a9tftclen, toenn mau if)u ergreifen mid, [teilt fih oietmebr auf furze Beit tobt; auch bat er eine ioefentlid) oerfhiebeue Sortit, inbem bie nah bmteu ftarf erweiterten weidjen, Wie Stufen aufgetriebeueu, biht fcunftirten unb fhwah gerieten Sl\u00fcgelbeden gegen bie fhmale oorbere partie bed \u00df\u00f6rperd fcljr \u00fcberwiegeu. \u00a9ie elf glieb erigen Spier, frei Oor ben nierenf\u00f6rmigeu, glofcenben Singen eiugelenft, oerbiden fid) fhwah nah born unb euben beim SSi\u00e4uuheu Wenigftend mit einem \u00a9liebe, Welhed.bic brei oor? bergebeubeit zufammen an S\u00e4nge \u00fcbertrifft. \u00a9ad $obffdjilb ift audgeranbet, ber Dberfiefer oorit ZWeifbibig/ ber Hitterfiefer befielt aud furzen, faft gleich grofjeit, lang behaarten Sabeit unb tr\u00e4gt bei\u00a9 f\u00f6rmig audlaufenbe \u00a9after. \u00a9in fleined quered f\u00f6\u2019iuit, eine h\u00e4utige, abgeruitbete 3uu\u00f6e uu& eif\u00f6rmig enbeitbe \u00a9after bilben bie Unterli^e. \u00a9ad walzige ^aldfh\u00fcb ift fo lang Wie breit, auf beut Sd\u00fcden grubig eingebr\u00fcdt. \u00a9ie Shieiteit finb fbornlod, bad erfte \u00a9lieb aller \u00a9arfett oerl\u00e4ugert, bie flauen einfah* Snnf Sauhrittge fe^eit beit Hinterleib znfamitteit. \u00a9ad gauze \u00a9hier \u00a91 gottig gelb behaart, fdjwarz bid auf bie braungelben, an ber Stal)t ZugeffPt<m Sl\u00fcgelbedeit, unb oier bid f\u00fcnf Stnieit lang. Semerft fei nod), ba\u00a7 bad SJl\u00e4nitdjett fhlaitfer ift in Solge fhm\u00e4lerer Sl\u00fcgelbeden, Weiher Umftanb ben Sabriciud oeraulajjte, ihm einen aitbent Stamen z\u00ab geben (L.'pubescens), in ber SMnung, ed fei eine oerfhiebeue Slrt. Sott ber zweiten H\u00e4lfte bed Stai ab erfheineit bie $\u00e4fer. Stad) ber Paarung oergebeit fedjd bid ze^u \u00a9age, ehe bad S\u00dfeibheit feine \u00a9ier einzeln unter Str\u00e4uher in'lodere \u00a9rbe abfe^t, am liebften in ber St\u00e4be 001t S\u00dfalb? b\u00e4hen, in Hohlwege unb au attbere gefh\u00fcpe p\u00e4fce. \u00a9rft uad) breijjig bid oiergig Sagen fommett bie Saroett baraud berOor unb ern\u00e4hren fih anfangd nur 001t faulen, fenhten ^flanzen\u00fcberreften, fb\u00e4ter 00m abgefadeiteit Saube oerfhiebener Str\u00e4uher. Sie h\u00e4uten fid) oiermal in febv Oer?","page":102},{"file":"p0103.txt","language":"de","ocr_de":"103\nStj\u00efe\u00efeit. Sauver SBo\u00fcf\u00e4fer. 9\u00eeoto\u00e7u\u00a7.\nfdjiebenett Bfcnfdjenr\u00e4umen, bie aber nie unter gtrangig Sage herabgehen. \u00a9nbe S\u00efuguft, Slnfang\u00ea (September richten fie fid) f\u00fcr beu fBinter ein unb h\u00f6ren auf gu fr eff eu, riele rot* ber br\u00fcten H\u00e4utung. SDUt beut Slpril erlrad&en fie lieber unb freffen Sag uub 9ldd)t, iooljl ftdj audj felbfi auf, trenn e\u00ea i^nen in bei* \u00a9efangeufdjaft an 9M)ruug gebricht 3hre Seinegungen ftttb tr\u00e4ge, trie bie be3 $\u00e4ferd. Stnfang\u00ea 9Jtai nerpuppen fie fid) tu loderer \u00a9rbe ohne \u00a9ocoit, unb nach riet; ge^it Sagen ift bei* $\u00e4fer fertig, fommt aber nur an einem mannen Sage auf bie \u00a9tr\u00e4udjer Verbot*; gefroren. S)ie fedj^beinige Sarre ift inalgig, bidlj\u00e4utig unb bunfelbrauit, bat eine liebte Dl\u00fcdeit; Unie unb rertnafd)ite SJkteln jeberfeit\u00ea berfebbert auf febeut iRtnge, mit 2lu<t>nahme be\u00ea lebten, ror iuetdjem bie Sinie aufb\u00f6rt; biefer l\u00e4uft in gtrei Hnntfpihchett air\u00ea, treldje trie eine fdjtnad) getr\u00fcutmie ^ange btnteitau\u00ea fteben. SDidjte Sorftenbinben bebed'en beit k\u00f6rbet*, lieber ben buntlen \u00aeopf gtebeu ron einem f\u00fcnfte im Jadeit au\u00ea bret gerabe Simen non meiner garbe, bie gioeigliebertgen g\u00fcbler erreichen feine S\u00e4nge, bie breiten, furgeit fiitnbaden enbeit in gtrei\tunb tragen\ninmitten ber ^aufl\u00e4dje itocb brei bergleidfeit. 2lit bei* hergf\u00f6rmigen Unterlippe fiben gtreiglieberige Hafter, an \u00a9telle be\u00a3> innertt ^ief\u00ebr\u00efappett\u00ea einige gtuangig ftad)e Haten, nach an\u00a7en ron ihnen in einem Slbftanbe, metier ihrer S\u00e4nge gleich tommt, bie breig\u00efieberigen Hafter. \u2014 SDie gasreichen Sa grien \u00efeben nur in ber atten 2\u00dfelt, einige trenige in Slnftralieit, bagegeit geh\u00f6rt bie nabe rer* tranbte \u00a9attuug Sfcatira aujSfdjtiefjlid) Slmerita an, erinnert beil\u00e4ufig in ihren gahlreidjen Sitten, trag .f\u00f6rpetforiit, g\u00e4tbuitg, \u00a9tulptur unb Setleibung anlangen, lebhaft an ba3 Sauft\u00e4fer; gefdjlecbt Agra.\n* %\n%\n2>er Notoxus monoceros ift ein tleiue^, geftredte\u00ea, nur bis gtrei Sinien meffenbe\u00e4 Shiercheit, treldbe\u00ea bnreb eilt getraltige\u00ea ^rnt rorn am HalSdjilbe ein gang eigenth\u00fcmliche\u00ea Sinfehen betommt. 2)er \u00aeopf fiept fdjr\u00e4g nach unten, faji fenfredpt, ift l\u00e4nglich runb unb oben flad), mit querem \u00a9djilb unb tr\u00e4ftigen, quabratif^en, feparf gtreifpibigen ^innbaden au^ger\u00fcftet; ber fleine Untertiefer beftebt au3 gtrei freioimperteu Sabett unb oierglieberigen, gro\u00a7ett, beilf\u00f6rmig eubeitbeit Saftern. S)a3 rertebrt eif\u00f6rmige \u00a9nbglieb ber Sippentafter iibertrifft bie beibett anbereit gufammeit bebeutenb an@r\u00f6\u00a7e. \u00a9ie elfgliebetigen, fabenf\u00f6rmigen, aber tr\u00e4ftigen g\u00fchlet lenten fiep ein gut Speil *mr ben fdjr\u00e4g oralen Singen ein. . SIm tugeligen ^al\u00f6fdpilbe fonbert fi\u00abp nach rorn ein rorgeftredte\u00ea, cplinbrifcpe^ H\u00b0rn ab, toeldjeS auf bent bilden feiner \u00a9pi|e l\u00f6ffelartig geh\u00f6hlt unb rorn fdjarf umranbet ift. cScptlbdpeit tleiit, gl\u00fcgelbedeit ettraS breiter af\u00f4 ba\u00ea .\u00dfat\u00f6fdjilb, geftredt unb giemlicp gleich breit, getr\u00f6lbt, ft\u00e4rter unb biepter punttirt,. at\u00e9 Jettes, pinte\u00bb gemeinfam abgerunbet beim SBeibcpen, furg geftufet beim SDi\u00e4nncpen, ben f\u00fcnfringeligen Hinterleib rerbergenb. Seine lang unb fcplant, baS rorlepte Sarfenglieb gelappt, \u2022 ba3 erfte ber binterften fehl* rerl\u00e4ngert, bie H\u00fcften biefer quer burd) einen Sorfprung ber Stuft getrennt.. \u00a3>er K\u00f6rper ift rofigelb unb feibenbaarig, ^opf, Seiten, Horn be\u00a3 Haf\u00f6fdjilbeS unb glede auf ben gi\u00fcgelbeden feptrarg; biefe $lede bleiben fiep nicht immer gleich, f\u00fcr\tgeir\u00f6bnlicb befteben fie in\teinem\tgenteinfcpaftlidpen um baS \u00a9chilbcpen, einem an\tfeber\nSlufenfeite\tb\u00fc\u00fcer ber Gepulter unb\teinem\tmonbf\u00f6rmigen gemeiitfameit hinter ber DJlitte.\tS)a3\nShier fepeint \u00fcber gang \u00a9uropa rerbreitet gu fein, finbet ftep an @ra\u00a3, JBlumeit, auf \u00a9aubboben, faft ba\u00ea gange 3al)r; benn eS \u00fcbertrintert, fliegt im \u00a9onuenfehein gern umher uttb nimmt anima; lifdhe \u00c4oft\tgu fiep, \u00a9chtnibt faitb\teinige\tgtrangig \u00a9t\u00fcd in einem tobten greffe. SDie\tnahe\nrerioanbten\t\u00a9attungen, ron beiten teilte ireiter ein geh\u00f6rnte^ Haf\u00f4fchtlb h\u00abt unb Anthicus bie\nartenreiepfte ift, breiten fiep \u00fcber bie gange, \u00a9rbe au<\u00a7 unb umfaffeit mehr bemt breibuttbertunb; funfgig Slrteit, faft alle ron ber geringen \u00a9r\u00f6fje be\u00ea eben befcpriebeneiu","page":103},{"file":"p0104.txt","language":"de","ocr_de":"104\n$te fififer, Heteromeren. \u00fc\u00dfprodjroiben.\nStuf OeftrciudO finbet fid) Wdbrenb ber Sommcrtnonbe in \u00a9eutfdjlanb nid)t feiten bie an \u00a9ruftfdjilb unb ^l\u00fcgelbcdeu fammetartig fdjarladjrotbe, fclift glan^enb jc\u00c7jtoar^e unb fd)Waq behaarte* Weidje Pyrochroa coecinea, Don fiebett bis adjt Siitieit S\u00e4nge. \u00a9aS ftattlidje \u00a9bier, um il)tn etwas n\u00e4her ju treten, \u00c7at ein quereS, born gerunbeteS \u00aeinn mit gleidjfallS gerunbeter, h\u00e4utiger, in (twei Sappen gefpaltener guitge, ein fd^tnal beilf\u00f6rmigeS, fpipeS \u00a9ttbglieb ber ^iefertafter unb ^wei bewimperte, webrtofe Saben. \u00a9ie furzen, unter ber oorfpringenben, etwas gebud)teteu Ober; lippe faunt Dorrageitbeit f\u00f4inubaden enben in ^Wei \u00a9pitmen. \u00a9or beu lang nierenf\u00f6rmigeu Singen fipeit bie ftattlidjen, elfglieberigeit $\u00fcbler, boni f\u00fcnften \u00a9liebe au fdjarf fagej\u00e4^nig, beim SJt\u00e4uudjeu immer ft\u00e4rfer als beim SBeibdjen unb bei auberen Strien wohl aud) ftatt ber 3\u00e4i)ue mit fabem f\u00f6rmigen Sleften gegiert, \u00a9er $opf ift ein St\u00fcd hinter beit Slugeit am breiteften unb bereugt fid) bann pl\u00f6plid) in einen ^apfenf\u00f6rntigeit .\u00c7alS. \u00a9aS qiterobale, platte, born unb l)inteu geftupte HatSfdjilb ^at etwas unebene \u00a9berfl\u00e4dje unb bitrdjgebeitbe S\u00e4itgSfurd)e, lafft unten feine bom Sauden abgefepte SBeidjen erfemten unb Wirb bon ben langen, mehr flad)eit, boit ber \u00dcD\u00e4itte nadj hinten erweiterten gliigelbedeit an SSreite bebeutenb \u00fcbertroffen, \u00a9iefe, am \u00a9orberraitbe etwas auSgefdjWeift, fdjliefjen ein Irummlinig breiedigeS Sdjilbdjeit ein unb laffen Wegen ber Sammet; bebaantttg auf ihrer \u00a9berfl\u00e4dje feine Weitere Sfulptur erlernten. Sie \u00fcberragen beit beim SDl\u00e4nudjen fedjS;, beim SBeibdjeit f\u00fcitfgiieberigen Hinterleib etwas unb bebedeu boHfommen fd)Warje Fl\u00fcgel, \u00a9ie \u00a9eine ftnb f\u00fcr ifjre S\u00e4uge fdOw\u00e4dOlid;, fabelt feine Sdjieitenbortten, au beit l)iutcrfteu bie H\u00fcften fdjtef unb wenig bon eiitanber abftebenb, baS erfte \u00a9arfeitglieb fo laug Wie bie \u00fcbrigen brei gufammeiigenommeit unb au allen lange, aber eiufadje Uralten. \u2014 \u00a9ie eigcittlj\u00fcmlidje Sarbe fanb id) beim Sudjett nad) Sejtenraupeit nidjt feiten hinter \u00a9i^euriitbe im erfteit fyr\u00fcbjja^re unb gog ohne \u00fclft\u00fclje, weil fie immer erwadjfen war, ben $\u00e4fer barauS; e'pe fie baS aber ift, fdjeint fie mehrere ^apre gu beb\u00fcrfeit. Sie ift febr platt gebriidt, paraltetfeitig, bureaus T^ontig, bie finden, fr\u00e4ftigen \u00a9eine fielen feitlid) au ben \u00a9Ijorayriugen bet'Dor, unb baS leiste geritubete \u00a9lieb l\u00e4uft Nitt \u00a7wei ftarfe, bro|eub nad) Ritten gerid)tete Hornfpipett auS. \u00a9ie \u00a3Wei lebten unter fid) gleidjlangeu \u00a9|orarringe berengeit ftdf) nad) born unb bilden, ber borberfie nur nad) lauten unb nimmt im engen Slnfdjlitffe beit ^opf auf. \u00a9iefer ift breiedig, rmtbet aber feine \u00a9den hinten ftarf ab, b<d eine grubige \u00a9berfl\u00e4dje, breiglieberige fy\u00fct)ler unb je gwei ben tlidje Slugeit. \u00a9ie ^iunlaben befteben auS fugetiger Singel, langem (Stamme, gerabe abgefiuhter Sabe unb brei; glieberigem \u00a9after. Sin ber Spipe eines faft quabratifdjeu ^iitnS fibt Wie eilt \u00a9reigad bie Unter; lippe; bie \u00e4u\u00dferen Baden fiellen bie ^Weigtieberigen \u00a9after, bte innere bie Bunge bar. \u2014 \u00a9ine etwas flcjitere, auf ber \u00a9berfeite burcbauS rotbe Strt, bie P. mibens, fd)eiut weniger allgemein Der; breitet ju fein. Bbnen beibeit ift baS rotbe \u00c4leib uidjt eigentb\u00fcmticb, fie babeit eS gemein mit uodj ntandjer Strt, Weidje fid) ^erfireut fiubet itt Slfteit unb Siorbanterifa. tftod) eine jWeite \u00a9attung Dendroides fommt in ber neuen unb alten \u00a9Bett oor, eine britte unb lebte ber fleiuen Familie ber \u00a9prod)roibeit, uantlid) Schizotus, nur itt S\u00fcbanterifa.\n\u2756 *\n*\n\u00a9ine itt oieler Hinfid)t intereffante \u00a9attung bilben bie Stadjelf\u00e4fer (Mordella). Slbweidjeub Don allen bisherigen formen bat ber K\u00f6rper au beu Sdjulteru feine gr\u00f6\u00dfte \u00a9reite, oerfcbm\u00e4tert fiep nach hinten, unb ber am \u00a9audje gefielte Hinterleib l\u00e4uft in eine Stadjelfpipe aus, Wetdje famint bem \u00a9pgibium Don ben fid) einzeln abrunbenbeit ^l\u00fcgelbedeit nid)t geborgen wirb. \u00a9aS nad) Dorn fid) in Stabitng oerfdjm\u00e4teritbe, gleichm\u00e4\u00dfig gew\u00f6lbte H^\u00ee^d0 fndt fdjr\u00e4g nad) Dorn ab, fo ba\u00a7 ber fenfrecbte \u00c4opf, Wetcper bebeutenb tiefer ju liegen fommt, Don oben faunt ftd)tbar Wirb, obfdjon er nid)t unter, foitbern Dor bem Hnl^fcbtlbe angebeftet ift. \u00a9ie Hinterbeine Der; langent unb Derbreitern ftd) in allen ibreu \u00a9heilen auSnebmenb, entfernen ficb auffaUenb Don","page":104},{"file":"p0105.txt","language":"de","ocr_de":"^ro^roc* Stadjelf\u00e4fer. Slafeuf\u00e4fer.\n*105\nSaubi\u00efter <\u00e2tac\u00a3) ef= \u00efafet\n(Mordella fasciata).\n-ben mittleren uni) erm\u00f6glichen eine halb unb halb fpringenbe, in ber \u00fcEBirflicfjfeit ftof\u00eamcife rutfdjcnbc Semegung; ihre l\u00fcften ber\u00fchren fid), mie bie lang herau\u00e2treteubcu borberften. Sie\u00eb ftnb bie \u00a9inbr\u00fcde, meldje man bei einem fl\u00fcchtigen Slide auf ba\u00ea Shier, empfangt. Slut halbtreBf\u00f6rmigeu Hopfe, meld)er fiep auf bie Sorberlj\u00fcften ft\u00fcfct, ftehen bie immer h\u00e4utig gef\u00e4umten Hinnbadeit ein menig bor, bie h\u00e4utigen fabelt be\u00eb Unterliefet fmb bt\u00e9 \u00a7ur Saft\u00f6 getrennt, unb ihre Safter eubigen fd)mal beilf\u00f6rmig (mefferf\u00f6rmig). Sor beu gro\u00dfen, obalett unb ungeteilten klugen flehen bie fabenf\u00f6rntigen, Dom bierteit \u00a9liebe ab fepmad) gef\u00e4gten \u00a9uf)ler, ber ^interranb bc\u00bb hinten ftumpfedigen Sorberr\u00fcdeit tritt gegen ba\u00eb bieredige Scpilbcben geruubet ermeitert, aber fanft gefdjmeift bor unb fdjliefft fid) eng au bie gleichbreiten \u00a9l\u00fcgelbedeit an. Klange \u00a9nbfporett an ben Sdiieueit unb geg\u00e4hnte flauen geidjnen bie Seine noch au\u00ea. Sie 21/3 Sinieu lange Mordella fasciata ift fdjmarg, giemlid) biept feibenartig grau behaart, bid)ter in einer fdjiefett Stafel an ber \u00abSchulter unb einer geraben, am Seitenraube unb an ber 5Raht unterbrochenen Ouerbinbe hiuter ber Siitte; bie SBurgelglieber ber \u00a9upler fepeit gelbbraun au\u00a7. Stau ftiibet ba\u00f6 intereffaute H\u00e4ferdjeit fehr h\u00e4ufig auf Sl\u00fcthen unb f\u00e4ngt e\u00bb fdjmer, meil e\u00f6 ftd) fortfepnedt ober, menu man e\u00a3 fd^on ji\u00ef>ifdh)en beu Ringern pat, megett feiner \u00a9l\u00fctte unb Zeitform biefeit leicht entgleitet. Zahlreiche Slrteit fommeu in allen R\u00e4ubern bor unb auejj bie ber fehr \u00e4hnlichen \u00a9attung Anaspis, melcpe fid) mefentlicp burd) bie gemeiufchaftlich gugefpipten, ba\u00a7 iphgibium berbergettben \u00a9l\u00fcgelbedeit bon Mordella unterfReibet. SBie ber H\u00e4fer, fo geidptet fich and) bie Saroe in ihrer \u00a9orm au\u00f6 unb l\u00e4gt fiep nicht mopl mit einer anberit ber gangen Drbnung Dergleichen; man feunt fie gmar nicht bon ber befdjrtebeueu Storbeda, mopl aber oou ber ihr fehr nahe fteheuben, gang fepmargen M. aculeata. Siefelbe ift fleifdjig unb malgig, nur ber fuube, nad) unten gerichtete Hopf unb ba\u00f6 bnreh erhabene f\u00fcnfte rauhe lepte Segment in feiner fpipen Serl\u00e4ngerung fittb hornig. \u00a9euer tr\u00e4gt Je ein Sluge, bierglieberige \u00a9\u00fcpler, ein quer= bieredige\u00ea Hopffdplb mit horniger Oberlippe, melcpe beibe bie \u00a9uge gmifdjeu ben furgeit, adnt\u00e4lig gugefpipten Hinnbadeit atmf\u00fcdeu ; an ber faft oieredigen, fleiftpigeit Unterlippe ftpen fepr Heine, gtoeiglieberige Safter, bicht neben ipr leiden fid) mit bermadjfeuer Singel, faft horniger, bermaepfeuer Sabe unb breiglieberigen Saftern bie Untertiefer ein. Sie fept ftummelhaften, gapfenf\u00f6rmigeit Seine finb fd)r\u00e4g nad) hinten gerichtet.\n* \u00a9ine Slngapl H\u00e4fer, bon benen gemiffe burch tpre fcharfeu, blafengiehenben S\u00e4fte betaunt unb mebiginifch beiloenbbar finb, bie aber aud) in ihrem H\u00f6rperbaue fo freit \u00fcbereinftimmen, bafg fie ber Spftematiter bereinigen tonnte unter bent Samen ber Stafenf\u00e4fer (Yesicantia ober Cantha-ridae), haben f\u00fcr un\u00f6 noch ein gang befottbett \u00a9utereffe burch bie poepft eigenth\u00fcmlid)e Slrt iprer \u00a9ntmidelung, melcpe, aufjer bei ihnen, fouft uirgeub\u00ea mieber beobachtet m\u00fcrbe unb im SBefen\u00a9 liehen folgertben Serlauf nimmt. Slid? bem \u00a9ie, pier in bief gr\u00f6\u00dferen Stengen bon einem S\u00f6eibcpett abgelegt, al\u00f6 fouft bon ben H\u00e4fern gu gefepepen pflegt, friecht eine geftredte, fedj\u00f6behtige Sarbe mit horniger Sebedung, bon melher uns bie meiter hinten folgenbe Sehnung ber gur Spautfcpen \u00a9liege gel)\u00f6renben eine Sorfteduitg gibt. Sa\u00a7 eingige Streben biefer ift barattf gerichtet, nicht Salbung gu fud)eit, mie e\u00bb anbere thuit, fonbern guit\u00e4dpt auf ben S\u00fcden einer houigfammeluben Stette gu gelangen, fpter hat mau fie gefunben, f\u00fcr einen Scpmaroper Jener gehalten unb bie eine Slrt fchoit fr\u00fcher al\u00f6 \u201eSienenlamo\" befd)rieben. Sie thut ber Siene niept gu Seibe, frabbelt nur auf ipr umher unb betrachtet fie a\u00ef\u00ea Scittel gum Bernde: burd) fie \u00a9utter unb fomit bie Sebiugungen gu ihrem meitern \u00a9orttommen gu erlangen. Sie Siene ifjrerfeit\u00ea, beforgt um ihre Sacpfommenfdjaft, mie febe\u00f6 red)tfhaffene ^nfefteumeibhen, baut ihve tr\u00e4gt fie bod fitter \u00a9l\u00fcffigfeit, legt ihr \u00a9i barattf. Siefen Slugettblid hatte aber bie bermeintUdm ^au\u00f6","page":105},{"file":"p0106.txt","language":"de","ocr_de":"106-\n2)te Safer. Hetero m er en.\nmit \u00a9djmergen erwartet. @ie gleitet herunter soon ihrer SBohlth\u00e4teriu nub fefct fid) auf ba3 (Si. 3eue fdjlie\u00dft bie Belle unb hat SUIeS getrau, ma\u00ea ihr bie g\u00e4rtli$)e SJiutterforge eingab. g\u00fcr nufer S\u00e4rOdjen beginnt nun eigentlich erft ba3 Sebeit. (S3 ocrgeljrt ba3 (Si, feilte erfte Staljrung, legt bic SJk\u00eale ab, meldje e\u00e4 bisher trug unb mirb gu einer meidet) antigen, mefeutlid) anber\u00ea au3= fdjfcnben Saroe, meldje nun ben Honig oertragen tarnt, i\u00efju unter fiddlidjem \u00a9ebenen gu ftdj nimmt unb ju ihrer o\u00f6lligeit \u00a9r\u00f6\u00dfe gelangt. SBic nun, mirb man mit Siedjt fragen, trenn eine foldje Sicitenlan3 fid) Oerfieljt, eine m\u00e4nnliche Sieite befteigt, ober eine haarige gltege unb fo niemals ihren Bmed erreichen tanu? \u00a93 ftitb einzelne geilte beobachtet toovbeit, fie \u00efomtnen alfo Dor, mo fie im grrthum mar unb mahrfd)eintid) gu \u00a9runbe gehen mu\u00dfte. S\u00f6eil bie meitere \u00a9ntmidelung hier oon mehr Sorbebinguitgen abh\u00e4ngig i]t, at\u00bb bei anberen, baritm hat bie Statur gum @djuhe ber Slrt ben meiblidjeit (Sierftotf and) oorgug3meife gefegnet. Slubererfeit\u00bb hat fie aber auch jenen S\u00e4tOcpen ben Srieb eingepflaugt unb fie unter folgen Sebiugungen geboren merben laffeu, baff fie biejenigen dienen (befonber\u00ea ber \u00a9attuug Anthophora, Macrocera angeh\u00f6rig, audj Apis u. a.) herau\u00eafinben, melche ihnen n\u00f6th.ig flub. SJlatt fottte meinen, ba\u00df nun menigfien3, uadp bem bk Saroe ben Honig oergehrt hat unb oodtommen ermachfen ift, ber gem\u00f6hnlid)e \u00a9ntmidelung^ gang eiiitreten unb fie fnh oerpuppen merbe. SDem ift aber, nicht fo. \u25a0 \u00a93 hebt fid) oielittehr ihre Haut ab, ohne gn berften, unb innerhalb geigt fid) eine hornige ^uppenform, bem Umriffe ber n\u00f6tigen Saroe fehr \u00e4hnlich, innerhalb biefer 5\u00dfuppe, bereu Hornhaut ftd) abermals l\u00f6ft, tritt 001t Steuern eine meidjlj\u00e4utige Saroe auf, nub erft biefe mirb gur m\u00e4hren ^nppe. 2)ie3 ber Hergang ber Sermaitblung, meldjer bei einigen oollft\u00e4nbig beobadjtet m\u00fcrbe, bei anberen in eiugelueu s$hafen, me\u00ebhalb mau aber megen ber Stehntidjfeit beiher auch hior beufelbeit Serlauf oermuthet. 2Ba3 nun , bie oolllommeuen gnfetten felbft anlangt, fo ift ber $opf hergf\u00f6rmig ober breifeitig, ttadj unten gerichtet unb nad) hinten Ijal3artig oerengt, meift breiter al\u00bb ba3 Ha^fdjilb, er tr\u00e4gt in ber Siegel elfgliebertge g\u00fchler, feine Unterlippe eine aikgebndjtcte ober gmeilappige 3unge uu^ ^ev Unterliefer gloei hornige Sappen, bereu innerer bi3lpeilen fdjmiubet. Situ |>al.\u00a7fchitbe berfdjmilgt ber Stiideit mit beit Speichen; bie biegfamen, mandimal beit K\u00f6rper fehr utioolltommen oerbergeubeit gl\u00fcgek beden finb breiter al3 jene3. SDie fepr gro\u00dfen, gapfenf\u00f6rutig meit oortretenbeu ^iiften ber\u00fchren fich an ben gmei erften paaren ber Seine, unb bie S\u00dffannen be3 erften bleiben hinten nicht nur meit offen, fonbertt ftehen aud) mit einauber in Serbiubitng, bie \u00a9djieiteit tragen \u00a9nbbonten, je\t\\\nf\u00fcnf Sarfenglieber an ben oorberen, nur oier an ben hinterften g\u00fc\u00dfen. SDie Manen biefer fpalten fid), unb ber Hinterleib befiehl au3 fed)3, and) fiebeit freien Svingen. 2>ie Slafent\u00e4fer ern\u00e4hren fich oon Sl\u00e4ttern, einige 001t ben Sefruchtung3theileu ber Sl\u00fcthen unb breiten fid) auf ber gangen \u00a9rboberfl\u00e4dje au3, oorgug3meife aber in ben heilen S\u00e4ubern; in \u00a9nropa leimt man , hnubert unb einige Urten.\n\u00aeie SJtaim\u00fcrmer, Selt\u00e4fer (Oelmutter, Mclo\u00f6) oertl)eilen |tdj in gasreichen SIrten faft \u00fcber bie gange alte SBett, au\u00dfer im f\u00fcblidjeu Slfteit, finbeu ftd) auch eiugelu in Slmerila, nicht aber in Sluftralieu unb ^\u00dfolpuefteu. gm erften gr\u00fchjahre \u2014 id) habe bie gemeine Slrt fchott am 11. SSt\u00e4rg gef unb eit \u2014 Iriecheit bie Shiere trag im \u00a9rafe, an beffeit \u00a9tengetu nub auf Skgeit umher, fie finb leid)t lenntlidj an bem fehr bideu, uadteu ^iuterleibe, melier ftd) bei ben SBetbdjeu . fo unf\u00f6rmlich ermeitert, ba\u00df bie gl\u00fcgelbeden mie ein S\u00dfaar oerl\u00fcmmerte Hautlappen erfcheinen, unb an bem braunen, \u00f6lartigen \u00a9afte, melier au3 ben \u00a9eieitlen ber Seine herbortritt, fobatb man fie gmifdjen bie ginger nimmt. (Sr ift e3, melcber ba\u00ea fogeuauute \u00a9autharibin enth\u00e4lt, jenen ft<h burdj blafettgieheube SBirluitg an\u00eageid)itenben K\u00f6rper; 001t biefen gieren hat man ihn bisher menig in ber Sllebigiu an gemenbet, aUeufall\u00ea bei gemiffeu f ferbelranlheiten, empfiehlt ihn aber in neuerer \u00dfeit mehr unb gtoar gnm ittttern \u00a9ebrau^. 3bie Oelm\u00fcrmer ftitb giemlich gro\u00dfe, plumpe SEhiere ohne gl\u00fcgel, oon fchmarger, buntelblaner ober gr\u00fcner.garbe mit metallif^em \u00a9lange.\n\u00aeer Mpf ift breiedig, ba\u00ea (Snbglieb ber ^iefertafter eif\u00f6rmig; bie fd) nur f\u00f6rmigen, beim SJt\u00e4un^en l\u00e4ngeren, \u00f6fter oor ber SJtitte bur^ einige trumme \u00a9lieber mie gebrochenen g\u00fchler ftehen meit","page":106},{"file":"p0107.txt","language":"de","ocr_de":"Qsrj\u00eee Partie bed Delf\u00e4ferd.\n107\n! and. eiuauber gmifdjen beit fdnefeu, giemlid) nierenf\u00f6rmigen 2lugeit. Oad flehte \u00a7ald[d)U\u00ee) runbet fidO ab, ober iff oieredtg, erweitert fid) aber uid)t uad) hinten, bad <Sd)ilbd)en fehlt. Vkgeit bed fe^.r furgett Hmterbruftft\u00fccfed merbett bie ihm anpenbeit J^\u00fcften oon beit mittleren bebeeft, a\u00ef\u00efe \u00a9d)ieneit ermeiterit ftd) nad) ber \u00a9pm hin breieefig, ttttb bte H\u00e4lften ber drallen glepeit ctitanber. 2lm uitgefchidtefieit nehmen ftd) au\u00a7er bem tourfi\u00e4hnlicheu, fedjdrittgeligen \u00a7interleibe bic Sl\u00fcgelbedeu and: an ber S\u00dfurget breit unb etnanber beefettb oerfchtn\u00e4lerit fte fid) ttad) hinten, runbett fid) eiugelit bafelbft ab unb ftaffeu; bei beu uteifteu runzelt fid) bie Oberfl\u00e4che part. Oie Verloanbluitg \u00fcoit M. cicatricosus tourbe oon iftetobort unb Sabre beobachtet unb in Monografien oer= \u00f6ffeutlidjf. ^ieruad) gleicht bie erfte Saroe fef ber ber \u00a9panifdjen giiege, nur bafi ihre breiglieberigeit \u00a7\u00fcl)ler iu eine lange Vovfte audlaitfeit, oier berartige an ber Hinterleibdphe flehen, unb bie giemlid) langen \u00a9eine in br ei Graden audlaufcn; gmei $unftaugen erm\u00f6glichen ihnen bie; fettigen unter ben Vienen hrraitdgupbeit, meldje bie -Blumen befudjeit, auf beiten fie fid) it)reh toegen auf halten. VSoljer fie fauteit, tniiffett toir both noch erz\u00e4hlen. 2\u00f6ie bereitd erto\u00e4hnt, erfdjeitten bie Ma im \u00e4rmer fr\u00fch itn pljre \u2014 beit \u00e4^ai toarten fie nicht ab \u2014 unb gmar and ber ^ubf Oie Paarung erfolgt fogleid), unb bad Vkibdjeu geht an bad \u00a9efdj\u00e4ft bed \u00a9ierlegend. Mit feinen Vorberbeiiteit beginnt ed in nid)t gu loderer \u00a9rbe ein Sod) 31t graben, m\u00e4hrenb bie \u00fcbrigen SBeitte gur Sortfdjapng ber \u00a9rbe oertoenbet toerben. Vei ber 2lrbeit breht ed fid) \u00f6fter, fo ba\u00a7 bad Sodj eine giemlid) freidf\u00f6rmige \u00a9eftalt befommt. Sft ed einen \u00a30$ tief oorgebrungen, fo fmb bte Vorarbeiten beeubet, ed \u00efommt heroorgefrochen unb fefet ftd) nun mit bem oon \u00a9tern ftrohenben ^interleibc auf beu Voben ber \u00a9rube, inbem ed fid) mit ben Vorberbeiiteit am Otaube !\tberfeiben fefth\u00e4lt. Unter oerfd)iebeueu ^raftanftrenguugen legt ed einen Raufen matgenf\u00f6rmiger,\nbottergelber \u00a9ier unb beginnt fd)on gegen \u00a9nbe biefer 2lrbeit mit flehten Unterbrechungen, ioeldfe bem.\u00a9ammein frifd)er Kr\u00e4fte gelten, fo oiele \u00a9rbe mieber herunter.gu fchaffen, aid ed mit feinen Vorberbeineit eben erreid)en faun. Oer halb unb halb tnit oerfd)\u00fcttete Hinterleib mirb guleijt I Ipoorgegogen unb burd) loeitered Sluff\u00fcllen ber \u00a9rbe febe \u00a9pur baoon m\u00f6glich# oertilgt, ba\u00a7 ihr hier ein \u00a9djah anoertraut loarb. Hierauf l\u00e4uft ed \u2014 uad) feiner Vkife \u2014 fchned baoott unb pr\u00eet fich burd) eine geh\u00f6rige Mahlgeit, meldje ihm Veitchenbl\u00e4tter, S\u00f6mengahu,:@rad, S\u00f6ege; breit ober anbere \u00abBl\u00e4tter in ber n\u00e4djfien 9Mf)e reicblid) bieten. 97odj ift bie Mutter gu fterben nicht bereit, ihr Vorrath au \u00a9iern hat fid) noch nidjt erfdj\u00f6pft, an gtoei bid brei anbereu \u00a9teilen mieberljolt fte bie eben befdjriebeue Irbeit unb oertraut fo ber \u00a9rbe bie ungeheuer gahlreicheu \u00aeeime ihrer Vrut au. Ueber taufenb \u00a9ier loerbeu 001t ihr abgelegt, ed fei benn, ba\u00a7 eine auhaiteub ung\u00fcnftige Witterung ihr bie Stift bagu benimmt unb fte allm\u00e4lig oerfommen l\u00e4\u00a7t. i Math brei VSodjeit ungef\u00e4hr fried)eu bie bereitd erm\u00e4hnten Saroeit baraud heroor unb fudjen ftd) bie u\u00e4chften \u00aeinber glorad auf, bie meinen unb gelben Anemonen, bie faftreid)en, immer b\u00fcrfienben Ootterblumeu mit ihren gl\u00e4itgenben Vl\u00e4ttern, bie mancherlei 3ftanunfeln, furg alle, toeld)e, bei und menigflend, bie Volfdfprad)e unter bem tarnen \u201eVutter; ober Kuhblumen\" gttfammen - fajjt, Speit;, ^reugbliimler u. a., mohl ioiffenb, ba\u00a7 hier ^ed Honigd toegen audj bie Vielten ftd) einfteUen toerben. \u00a3n bidjten fchtoargeu Kn\u00e4ueln faun man fte bort fehen, trenn man fich bie M\u00fche gibt, barattf gu achten. Man hat fte mehrfach and ben \u00a9iern ;ergogen. \u00a3n bem einen Salle ftanb ber Vlumenpf, iu toelchem fte tagen, lofe mit einem \u00a9ladperbeu bebeeft, am genfter bed \u00a3immerd. @ar halb liefen bie flehten Saroeit gu Hunberten auf ber Seufterbr\u00fcpug umi)er, gruppten fich in gr\u00f6\u00dferen ober fletuereit Haufen unb oerljieften ft^ bann gientiidj ruhig. to\u00e4hrte ed nid)t lange, fo fd^\u00efe^tett ftd) \u00a9tubenfliegen an berfelben \u00a9telle mpfam einher, ober lagen unbetoeglich auf bem fK\u00fccfeu. Vei n\u00e4herer \u00fcnterfudhung fanben fie fp \u00fcber unb \u00fcber mit Meto\u00eblarOen bebedt. Oied betoeift ihren Orattg, ein anbered Sitfeft gu befteigen, unb foUte ed in \u00a9rmangetung bed m\u00e4hren ein falfdjed fein. 2Bettn aber bemerft m\u00fcrbe, ba\u00a7 fie gun\u00e4chft oodfommen harmlod feien, fo gilt bted bod) nicht 001t allen. Von beu Saroeit ber M. variegatus, bed bunten Oelf\u00e4ferd, hat man beobachtet, baf; fie ftch nicht einfach, toie anbere, au bie Haare ber H\u00b0utg;","page":107},{"file":"p0108.txt","language":"de","ocr_de":"3)ie Safer. $ ct er om er eit.\n108\nbienen anpattgen, fottbent gtoifdjen bie fdjuppig \u00fcber einander tiegenben Dringe be\u00e9> Saudje\u00ea unb anbere \u00a9elettfe einbriiigen, ttoburdj bie Sienen unter Sudungeu abfterben. \u00a9ie ft^en an ben auf bent Sobeit be\u00ea \u00a9tode\u00ea fterbenben dienen, ober irren, meil fie bie tobten 0 er taff en, im \u00a9em\u00fclm ttmper nnb ftnb allm\u00e4lig bem Berber ben $rei\u00bb gegeben. Silan I;at fte im Sprit unb SJtai, ob oon biefer ober einer anbern Slrt, mei\u00a7 id) nidjt, and) mit gefprei^teit Seinen auf bem Zottige in ben SEBaben augetroffeu, mo fie aber bereite? tobt m\u00e4ren ober mit bem Sobe rangen; beim beoor fte nidjt ba<\u00a7 (Si \u00f6er^eprten unb ftd) bann h\u00e4uteten, nepmeit fie teilten ipoitig an. (Sublid) fiitb einzelne in faulbr\u00fctigen \u00a9t\u00f6den and) auf meiteren \u00a9utmide\u00efung\u00eafhtfeit gefnubeit morbeit, eilt SemeiB, ba\u00a7 e\u00e9> ipnen in biefern galle gelang, in ber oben angegebenen normalen Sffieife auf ba\u00ea\na'\tli\tc\tfl\na 2>er 6uute Oett\u00e4fer (Helo\u00eb yariegatus). b. jtoeife Sarbe. c. 5J?feubodjrt)f\u00fbttb\u00ee. d.\tin ber ge\u00f6ffneten,\nlebten Oar\u00fcentjaut.\n(St perab^ugleiten. Sind) no cp im mtb 3>uli Mut man bergleidjeit Saroeit an fummeln unb milben Sienen antreffen, immer jebod) nur in berfelbeu ititbebeitteubeit \u00a9r\u00f6fje; meil fie in biefern Suftanbe Mite Saprung ju fid) nehmen, f\u00f6mten fie and) nid^t maepfen. \u00a9ept nun aber ohne \u00a9t\u00f6rung bie gefeptn\u00e4fige (Sntmicfeluug oor fiep, fo pat bie Saroe, itadjbem fie ben \u00a3onig oet^eprte, ba\u00a7 Slufepeu eines? (Sngerlingd unb mit'b bttrdj ttnfere gigur (b) oergegenm\u00e4rtigt; fte ift fteifdjig unb meiep, ^m\u00f6lfglieberig, am aUittelbruftringe unb beu aept erften be\u00f6 Ipiutetteibe\u00ea mit \u00a3uft; l\u00f6chern oerfepen. Sint hornigen Sopfe fehlen bie Singen, bie Oberlippe tritt trape^ifcp per\u00f6or, bie furzen, fr\u00e4ftigeu Sinnbadeit biegen fid) menig unb tragen innen fe einen Saptt. g\u00fchler, Simu laben unb Sppeutafter ftnb breiglieberig, bie giife \u00efur$ unb laufen in eine Platte au\u00a7. \u00aeie n\u00e4cpfte g\u00f6nn, bon gabre al3 Sfeubodjr pf alibe bejeidjuet, pat ba3 Slufepen Oon gigur c, ift hornig, am Saudje platt gebr\u00fcdt, am S\u00fcden ftarf gem\u00f6lbt unb au ber Serbinbuug\u00ebfte\u00efle beiber\n\u00a9egenben mulftig geleiftet, ber Sopf fteUt eine Stable bar, au meldjer einige unbemeglidje (Srpabett; heiteit eine gemiffe llebereiiifiimmuitg mit ben jul\u00fcnftigen Sopftpeileit aitbettten, ftatt ber Seine bemerit man markige Sluffreibuugen. SDie britte SarOettform glei\u00dft ber jmeiteit, unb bie aus? tpr eublid) eutftehenbe SuPPe (d) bietet Mite \u00a9tgett; tl)\u00fcmlid)feiteu meiter bar.\nS)er bunte Delf\u00e4fer (M. variegatus ober majalis) oerbreitet ftd) \u00fcber gatt3 \u00a9utopa, ba\u00ea norbmeftlicpe Slfteit unb ben Sautafu\u00ea unb fd\u00e7eiut in \u00aeeutfd)laub befouber\u00bb h\u00e4ufig \u00a7tt fein. (Sr iff metaUifdj grain ober bl\u00e4ulich, utepr ober meniger purpurn fcpimmerttb, grob punttirt unb ge; runzelt, ba\u00ea quere \u00a3al\u00eaf(pttb oerengt fiep etmad ttad) hinten, unb bie Sauber fteigen unmerllid) auf. t\u00e4tige f\u00fcnf U\u00a7 ^oolpSiuieu, fe nad)bem bie eiugc; ,\tf\u00e9leppte, er fte Saroe einen geringem ober gro\u00dfem \u00a3onigoorratp in ber Seile\n(Sut \u00eflerne\u00ea \u00efl\u00eeamtct)en oeg 1 '\t'\t1\t_\ngemeinen staittiurmeg ooi'fattb. SDiefelbe ift 1V5 Siuieit laug unb glan^ettb fd)loar^. \u2014 Sjer ge; (Meioe proscarabaeus).\tgftat\u00fcourm (M. proscarabaeus) ftitbet fid) entfepieben no cp h\u00e4ufiger\naB ber oorige unb in bettfelbeit \u00a9egenben; er ift fd)loargblau, oiolett fepimmerub, au Sopf unb #af\u00eafcpi\u00efb grubig punftirt, lettered faft quabratifd), nur nach hinten fepmaep oerengt unb","page":108},{"file":"p0109.txt","language":"de","ocr_de":"\u00ae enteilt er Delf\u00e4fer, \u00a9erocoma. SfttytaBriS. \u00a9panifie gliege.\n109\nan beu \u00a9den gerunbet, bie gl\u00fcgelbedeit wurmartig quemmjeiig nnb Beim Sl\u00e4nndjeu ba\u00a7 fed;f\u00eee nnb fieBente f5\u00fc\u00ef>\u00efevglteb fd)eiBenartig erweitert, an ber Unterfette wie aulgefreffen. \u00a9ie @r\u00f6\u00a7e fo oer\u00e4nberlidj wie Bet voriger Slot, Bet ben Heuten \u00a9yemblaren Wirb ber Jpinterleib Don ben gl\u00fcgelbedeit fogar etwas \u00fcberragt. \u00a9ie erfte Laroe ift etwas Heiner al\u00ea bie be\u00f6 oorigen (1\"'), |at einen oorn mehr gerunbeten, Weniger breiedtgeit ^opf nnb fiebt Better ober bunller gelb an\u00ab.\n\u00a9in h\u00fcbfdfe\u00ea \u00fc\u00e4fercheu ift bie Cerocoma Schaefferi, Weid:je ficb im fjodjfomtner auf Slumen, Befouberi \u00a9djafgarbe nnb ber tt\u00f6udferBliune (Chrysanthemum Leucanthemum) finbet, in \u00a9eutfdj=\nlanb nnb Weiter nad) Often bi\u00ea gum f\u00fcblid)en (Sibirien. \u00a93 erinnert in feiner f\u00f6rfjertra^t au bie Bereite erw\u00e4hnte SBeidjl\u00e4fergattuitg Telephorus, pt aber fntaragbgr\u00fcne, hettgelB Behaarte gl\u00fcgelbedeit nnb nat\u00fcrlich bie Stertmale ber in Stebe ftehenben gamilte, aber febr abweichend gebilbete g\u00fchler. \u00a9iefelben Beftehen att\u00f6 nur neun \u00a9liebem, enbigen breit fpatelf\u00f6rmig unb jaden fid) Dotier unregelm\u00e4\u00dfig beim Si\u00e4nndjen; fie feheit, wie bie Seine, rotb au\u00ea. \u00a9ie \u00aeiun= Baden treten lang unb fdfjmal wie ein \u00a9ctjnaBel hel'bor, unb bie \u00e4u\u00dfere Labe be\u00ea Unterliefet^ oerl\u00e4ngert ficb auff\u00e4llig, gn bem Blafig aufgetriebenen \u00a9nbgliebe ber ftiefertafter unb ben erweiterten, behaarten Sorbertarfeu but ba\u00a7 Si\u00e4nndfen nod) gWei aitbere Slu^zeichnungen oor bem SBeibdjeu oorau\u00ea. \u00a9ie fnnterh\u00fcfteit ftnb hon ben mittleren abgeriidt unb Werben nid)t, wie Bei Melo\u00eb, Don ihnen bcbedt. \u00a9ag> \u00a9djilbcfen ift Hein, aber bodj in \u00a9reiedfornt oorbanbeit. S\u00e4nge f\u00fcnf Linien. \u00a9ie \u00a9attung hui nur wenige Slrten aufjutoeifen, Welche in Slfieit unb ben Stittcl; meerl\u00e4itberit leben.\n\u00a9tu bagegen febr artenreid)e\u00ea \u00a9efdf\u00efedjt, weldje;\u00bb fid) fo ziemlich in benfetbeu \u00a9egenbeit finbet unb in beit SUttelmeerl\u00e4nbern oon Slfrifa nnb 51 fielt huptf\u00e4chli\u00e4) ju fjattfe ift, |$i\u00dft Mylahns. SDte Slrten ftub fdjWer ju unterfdfeibeit Wegen ber \u00a9inf\u00f6rmigleit im Sau unb in ber F\u00e4rbung bei? i\u00ef'\u00e0\u00efptx\u00ea. \u00a9ie faft badjartig bie Fl\u00fcgel unb ben Seib fdf\u00fchenbeu, attm\u00e4lig nad) hinten erweiterten \u00a9edfdfilbe f\u00fchren auf fd)Wargem \u00a9runbe lid)te, meift rotbe Sinbeit, aud) gleden, ober gerabe umgetebrt, beit lid)teit \u00a9ritnb gieren fdjwarje Zeichnungen. \u00a9ie Saftet finb f\u00e4blid) unb eitbigeit etwa\u00bb Beilf\u00f6rmig, gro\u00df unb laitnt au\u00bbgeranbet bie Singen, unterfetd bie acht? bi\u00ea elfgltebetigen, leuleitf\u00f6rmigeit g\u00fcl)let, Weldfe fid) hurt hinter ber ^opffchilbnaht einlenleit. Lineale \u00a9d)enlel unb \u00a9dienen, lange \u00a9ubffwreit au biefeit, ctwa\u00a7 jufammengebr\u00fcdte Satfen unb gleiche, einfache ^alfteu jeber gtt\u00dfllaue djaralterifiren bie laugen Seine. Sou ben mehr beim 200 Sitten lommt eine, bie M. Fuesslini, im f\u00fcblidjeit \u00a9eutfdjlanb auf bl\u00fchonbem Salbei oor. \u00a9ie ift gl\u00e4itjenb fdjWarg unb ratthhuarig, ein Shtrjelfled unb brei ZadenBiitbeit ber gl\u00fcgelbedeit finb gelbrotf), bie g\u00fchler elfglieberig. gnbem fte fiebeit Linien mi\u00dft, geh\u00f6rt fie ju ben Heineren; neun Linien pflegt bie burd)fdjnittlid)e \u00a9r\u00f6\u00dfe ber meiften ju betragen, e\u00ea tommen aber and) Bebeuteitb kr\u00e4ftigere Slrten oor.\n\u00a9ie @banifd)e fliege (Cantharis, and) Lytta vesicatoria), al\u00f6 Leid)e bie Lieferantin be3 betannten Zugbflafter\u00ea, lommt ftettenweife manche# Zap in \u00fcberrafdfenbeit Stengen oor unb oerr\u00e4th ihre \u00a9egenwart bann aus! Weiter gerne burd) einen fdjarfen \u00a9erud). \u00a9fdjengeb\u00fcfd) unb \u00a9bringen Weibet bie \u00a9efettfd^aft tahl ab unb gieht Weiter, Wenn fie nicht# mehr finbet. Zhre fd)\u00f6n gr\u00fcnen, bid)t gerunzelten gl\u00fcgelbeden mit je jwei feinen L\u00e4ng\u00f6ripen, Beim Staune fmaragbgr\u00fcn unb geftredter, beim 3\u00dfeibd)ett lichter gotbgr\u00fcn unb Breiter, maiheit fte teuntlich, Wenn e\u00ea ber \u00a9erud) nid)t fd)Oit th\u00e4te. \u00a9ie fabeitf\u00f6rmigeit g\u00fchler erreidben bort halbe ^\u00f6rfierl\u00e4nge, hwo finb fie um bie fj\u00fctfte t\u00fcrjer al\u00ea bie m\u00e4nnlid)en.\nSod) geh\u00f6rt ein herzf\u00f6rmiger foff, ein quere\u00bb, ftumbf f\u00fcnfeckige^ \u00abfpal\u00f6fdfilb ju ben ^ennjeidhen be\u00ea acht bie> neun Linien nteffenben Xt)iere\u00ea. Stan tennt mehrere ^uitbert Slrten, weld)e am gahl= reidhften in Slfrita unb Sinterita leben \u2014 bie meiften norbameritanifd)en fdjetrten ^artoffeltraut anberen Pflanzen oorzuziehen \u2014 unb bie manchfaltigften garben tragen, aber alle \u00fcbereinftimmen in furzen ^iefertaftern mit gefinktem \u00a9nbgliebe, itievenf\u00f6rmigen, faft queifteljcnbeu Slttgen, fabelt;\n5Die@\u00ffanif^eglt\u20ac\u00e7ie (Can-tliaris vesicatoria) netftSar\u00f6e.","page":109},{"file":"p0110.txt","language":"de","ocr_de":"110\nSie \u00c4\u00e4fer. Setraineren. 9\u00ee\u00fcffelf\u00e4fer.\nf\u00f6rmigen, etfglieberigen g\u00fcBtern an einem $opfc, melier nteifi Breiter ift atg Bag ffatgfdjilB nom, in ftumpf Breiedigem \u00a9cBitBdfeit, geftredten, einzeln aBgemnBeteit gl\u00fcgelBedett, treibe Bie SeiBegfpitm nidjt frei taffen, in aBgerndten, non Ben mittleren nid>t BcBedten fnnterB\u00fcften nnB gefpattenen Stauen, Bereit oBere $\u00e4tfte einfad) b\u00efeiBt. \u00e4Jiait fennt Bie erfte Same Bei* \u00a9panifdjett gtiege, Bie, tote Bereits? erm\u00e4tjnt, grofje 9leBnlid)feit mit Betten Bet 9Jiaito\u00fcrmer B>at, unB Bet Sitaris, einer anBern BierBer geh\u00f6rigen \u00a9attung, metcBe in \u00dcjrer \u00fcBereiufttmmeuBen \u00a9ntmidetungggefdjidjte oottft\u00e4uBig BeoBad)tet m\u00fcrbe; \u00f6on Bett meiteren \u00a9djidfaten Ber in S^eBe fieBenben metfj id> nidftg anguf\u00fcBren, unB Bag maffenBafte Auftreten Beg \u00f6oltfommeneit $nf eftg muf; alterbingg etmag BefremBen, menu mir Bie oben augf\u00fcBrtidjer Befd)tieBene \u00a9ntmide\u00efunggmetfe audj B^e\u00ef anneBmen, mie eg gefd)ieBt.\n&\nSDtit UeBergeButtg tang geftredter, Ben n\u00f6tigen ttaBe nermanBter S\u00e4fercBett, metdje auf Stumeit teBen nnB gut gami\u00efie Ber SeBemeriBeit nereinigt murBen, tommen mir nun gu Betten, metd)e menigfteng fd)eiitBar nur nier \u00a9tieBer au alten g\u00fcfett B^Ben unB Barum Setrauteren B^ifm11* Sie neueren \u00a9ntomotogen motten fte \u00a9rppto pentamer eu genannt miff eit, meil atterBing\u00f6 Bei nieten Bag notierte \u00a9tieB fid) gmar nerftedt, aBer uacBmeifen t\u00e4fgt, uttB BaBer in S\u00dfirtticBteit f\u00fcnf \u00a9tieBer oorBauBeu ftnB. Sie dt\u00fcffett\u00e4fer (Curculionina) m\u00fcrBett Bie ad)tuuBgmangigfte gamilie BitBeu unB unfere Stufmertfamteit gun\u00e4dft in Slttfpmd) ueBnten. SBie Ber S\u00fcame Befagt, net; t\u00e4ngevt ftdj Bei iBnen Ber $opf nom r\u00fcffetartig unB tr\u00e4gt au Ber \u00a9pif$e Biefer Sert\u00e4ngeruitg Bie grefmer\u00efgeuge, metcBe Big auf Bie feBteuBe SBertippe in atten ZfyxUn oorBauBeu ftnB unB ficB BttrcB Bie feBt turgen Saftet, BreigtieBerige Ber Unterlippe unB niergtieBerige Ber Siefer au\u00f6getd)ueu. Sie SinntaBen BaBett in Ber Siegel nur einen Sappen unB merBett gang oBer gr\u00f6ffteutBeit\u00f6 Burclj Ba\u00f6Sittn BeBedt in Ber erfteit Segton Beg SacorBaire, mettre ftcO mieBet in fed)g \u00a9ippen tBeitt, oBer fte tiegen oottfommen offen in Ber gmeiten, Bie \u00fcbrigen fed&S unB fteBgig \u00a9ippen umfaffenBen Segiou. Son Ben SinnBaden t\u00e4ft ftd) nur anf\u00fcBren, Ba\u00a7 fte turg ftnB, Benit iBre germ \u00e4uBert feBr aB. Sie ac|t= Big gm\u00f6tfgtieBerigeu g\u00fcBter entfpringen in einer \u00a9ruBe oBer gurd)e Beg fR\u00fcffetg, ftnB in Ben attermeiften gatten gebroden unB teutenf\u00f6rmig. SR\u00fcden unB SSeidtett Beg S\u00dfrotBorar oerfcBmelgett mit einauBer; Bie SorBerB\u00fcften Ber\u00fcBren fidj oBer BteiBen getrennt, mie Bie anBeren fj\u00fcfteit unB Bemegett ficB in nur gefd)toffenen Pfannen. Sie Sarfen, Bereit Britteg \u00a9tieB gmeitappig gu fein pflegt, Befreit nteifi eine fcBmantrnige \u00a9oBle unB nier Beut= ticpe \u00a9tieBer, \u00f6fter ein Oerftedteg f\u00fcnfteg. Ser fnuterteiB, umfdjtoffen non Ben gl\u00fcgelBedett, fe^t fi(B aug f\u00fcnf, feBr fetten aug fed)g Saudjrittgeit gufammen, non Benett Ber Britte unB nierte meift B\u00fcrger ftnB atg Bie \u00fcBrigett. Ser Ot\u00fcffet atg mefenttidjer\tBiefer gamilie, faft atten\nBenfbaren StenBeruugen untermorfen, fdjmantt am meiftett in Ber S\u00e4uge. nieten g\u00e4tten, mo er faft gteid)e Side mit Bern Sopfe BeB\u00e4tt, m\u00fcrbe man i^n Ber S\u00fcrge megett Baum f\u00fcr einen fotdjen erBl\u00e4ren Bonnen unB gmeifetBaft fein, oB matt einen fR\u00fcffelB\u00e4fer not fid) t)aBe, meint nid)t alte SJterfmale gufammenB\u00e4mett, metcBe Biefe gamitie cBaraBterifireu. Sem gegen\u00fcBer fteBen g\u00e4lte, in metdjen er Bet faBenf\u00f6rmiger S\u00fcnnt)eit Bie S\u00f6rpert\u00e4ttge erreid)t ober \u00fcBertrifft (Balaninus, Antliarhinus it. a.). Ser Bide, Burge unB hteBr ober mentger verl\u00e4ngerte, B\u00fcnne dt\u00fcffet \u00e4uBert Bag StnfeBen Ber S\u00e4fer fo mefentlidj, Baf Bie BeiBett ^auptgruppen: Surgr\u00fcfter unB Sangr\u00fcfter, BigBer Bei Ber \u00a9iutBeitung einauBer entgegengefe|t murbett. SB edig ober gerunbet, nom oerBtdt ober nerb\u00fcnnt, gerabe ober gebogen, febod) nie nad) oBen, fonbern immer nacB unten, einlegBar in eine \u00a9ruBe gmif^en Ben l\u00fcften, ober nidjt, Bag ftnB Singe, Bie n\u00e4t)er Ber\u00fcdficBtigt fein motten, um Bie ungef\u00e4hr 350 \u00a9attungeu gu unterfcBeiBen. 3lBer nic^t Btog Bie pfiffet, aud) Bie g\u00fc^ter, Bie Seine, Bie gange \u00a9eftalt Ber Spiere Burd)taufeu Bie mancBfadjften SilBungcn, metcBe inner\u00ab BatB Ber Beftimmten \u00a9rengett m\u00f6gtidj ftnB ; fo t'ommt g. S. tu f)infid)t auf testete Bie Sugetform neben Ber Sittie nor.","page":110},{"file":"p0111.txt","language":"de","ocr_de":"(\u00a3pppu\u00a7.\u2019\nIll\nSDic f\u00e4mmtlicpen Oitiffelf\u00e4fer leben oon E\u00dfflangen, unb Peil oft beftimmte Urteil ooit jenen auf beftimmte Elrten oon biefeit angepiefeit finb, fo p\u00e4ngt bie Verbreitung jener auf ba\u00e9 \u00a9enauefte mit ber $f\u00efangenPe\u00eft gufammett. \u00a9\u00e9 gibt feinen \u00a9peil eine\u00e9 \u00a9eP\u00e2cpfe\u00e9 oon ber \u00e4u\u00dferften EBurgelfpipe bis gum \u00a9amen in ber reifen f\u00c7rudjt, at\u00e9 bem entgegeugefepten 5\u00dfole, welker oor ben Eingriffen iprer Saroen gefiebert incire. \u00a9iefe gleichen am meiften berteit ber S\u00dftiniben unter ben .gp\u00efgboprern, I)abeit einen rnnben, dornigen Hopf, Pelcper fiep nadfj unten rietet, einen feppaep eingefr\u00fcmmten, faltigen, fu\u00dflofen, rnepr ober weniger behaarten K\u00f6rper, ber ftep naep hinten etpa\u00ea oerengt; an jenem ftnb o erlaub en : ein oiereefige\u00e9, beutlicpe\u00ea Scpilb, fur je, aber fr\u00e4ftige Hinnbacfen, ein SJSaat Hinnlaben, Pelcpe faft mit ber gunge oerbnnben fiub unb au\u00dfer ber Eingel au\u00e9 einem gemimperten, iitnern Wappen unb einem \u00a9afterftamme mit furgem gpei* ober breiglieberigen Staffer befielen. \u00a9ie ppler ftnb nur pargenf\u00f6rmig, bie Elugeit gar nicht ober in geringer \u00dfapt oorpanbeu.\n\u00a9ie Familie ber SR\u00fcffelf\u00e4fer ift naep Bacorbaire\u2019\u00e9 Elnftcpt bie gr\u00f6\u00dfte, Pelcpe e\u00e9 gibt, uiept nur in ber Elbtpeilung ber 3>nfeften, fonbern im gangen \u00a9pierreiepe; 3efef fcp\u00e4pi bie in beit @amm; Iungen aufgefpeiep er ten Elrten auf 20 bt\u00e8 25 \u00a9aufeitb, unter Pelzen bie EJtitglieber ber fr\u00fcper bagu geregneten Vrucpibeit, Elntpribiben unb Vreittpiben inbegriffen ftnb; Scp\u00f6itperr befeprieb in feinem E\u00f6erfe, Pelcpe\u00e9 biefelben \u00a9rengeit annimmt, 7141 Elrten. E\u00f6aeS bie Verkeilung auf ber \u00a9rboberpepe anlangt, fo l\u00e4\u00dft fiep gur $eit nur feftffeUen, ba\u00df fiep ipr Uebergepicpt gegen bie \u00fcbrigen H\u00e4ferfamilien meprt, je n\u00e4per man bem Elequator fommt, unb ba\u00df Elmerifa in biefer \u2022pinftept ber alten ESett ooranftept. S\u00fcbamerifa oorgiiglicp ift auep f\u00fcr biefe Spiere eine uuerfep\u00f6pfliepe ^nnbgrnbe. 3>nbem % a\u00dfet* Hafer Sfteufee\u00efanb\u00e9 in \u00a9etrameren befiept, fo fommt neben ben ES\u00f6tfen auep ein gut \u00a9peil auf biefe ffamifie. E8ie l\u00fcefenpaft nufere peiteven Elu\u00e9; f\u00fcprungen amp pier aufsfalten muffen, gept an\u00bb ben eben gegebenen Einbeulungen gur (gen\u00fcge peroor.\nEBemt Pir in einer itacp Bac'orbaire popt georbneten Sammlung an einer Oteipe unfcpein= barer Hafer mit furgem Ot\u00fcffet au\u00ea ben oerfepiebenffen EBeltgegenben oor\u00fcbergegangen fiub, Pie an ben furgen unb biefen, in Europa gemeinen Kneorpinen, ben anep in Elften eiitgeln Oers tretenen Strcppofomeit, ben fepon ftattlicperen, lang gepreeften, burep fepr b\u00fcnne mtb lauge gitpler au\u00e9gegeicpneten Naupactns, Pelcpe itt gaplreicpen Elften bie V\u00e4ume unb V\u00fcfcpe S\u00fcbamerifa\u00e9, aber nur biefe\u00ea \u00a9rbtpeile\u00e9 bePoptten, an ben Steinen Palgigen, \u00fcberall in \u00a9itropa auf EBegen itmpers lanfenben Sitones ober Sitona, ooit betten einige Elrten fiep an ben jung aufgefeimten \u00a9rbfen befonber\u00ea babnrep oerePigen, ba\u00df fie bie Vt\u00e4tter faft regelm\u00e4\u00dfig bueptig aufranben, opue ipnen pefentlicp nacptpei\u00efig gu Perben, oon beiten Elrten auep in ben angrengenben afiatifcpeit R\u00e4ubern, int n\u00f6rb = licpeit Elfrifa unb Elmerifa oorfontmen, an beit uiept gr\u00f6\u00dferen, naep pinteit aber etPa\u00e9 erpeiterten Polydrosus, Pelcpe nur auf Vufcpperf leben, ber alten EBett in ber n\u00f6rblicpen ipalbfugel eigen ftnb, opue beibeit -fp\u00e4lfteit Elmerifa# g\u00e4nglicp gtt feplen, an ben p\u00fcbfcpeit, ring# um bie Fl\u00fcgels beefen fpPefetgelb bereiften Kploroppanen, bereu eine Elrt (Chlorop\u00fcanus viridis) auf unferm Silbe gepaart oor bem peranflutpenbeit EBaffer gur\u00fccfpeidpf, Penn Pir an biefett unb mancpeit aubereit oorbeipaffirt ftnb, bie Popt f\u00fcr beit Sammler gro\u00dfem ^ntereffe pabeit, geringere# f\u00fcr ben 9\u00fcicpt= fenncr: fo oerPcileit pir gun\u00e4epft unb oerPeilett mit Staunen unb Veiounberuitg ob ber perrltcpen f\u00e4rben, ber au\u00dferorbentlicp faitbeveit \u00dfeitputtngen, bei einer \u00a9ruppe mittelgro\u00dfer bi\u00bb gr\u00f6\u00dferer f\u00fcbamerifanifeper Hafer, Pelcpe eutfepieben gtt ben fep\u00f6nften ber gangen Familie ein uiept unbebeu; tenbe# Kontingent fte\u00dfen.\n\u00a9ie \u00a9attung Gyp\u00fcus beginnt tpre fRctpe unb cparafterifivt fiep burep folgende EJierfmate: \u00a9er Sft\u00fcffel ift oon ber Vreite be# Hopfe# unb faum l\u00e4nger al\u00bb berfelbe, parait elf eilig ober itacp oorn ein peitig oerb\u00fcnnt, lang\u00e9 ber EJlitte oben gefurept, unb gpar reiept biefe \u00a7urcpe bi# gum Scpeitel, eine anbere, tiefe gept in feufreepter Vieguitg naep unten oon feiner Spipe bt# gu ben palbfugeligen, gtopenben Elugen f\u00fcr bie in feinem oorberu \u00a9peile eingeleitften $\u00fcpler. \u00a9iefelben","page":111},{"file":"p0112.txt","language":"de","ocr_de":"112\n$ie $\u00e4fer. \u00a9etrameren. Sttffettafer.\nbeftepen du! einem kr\u00e4ftigen, an feiner \u00a9B\u00fcrget fdj\u00fcoap gefr\u00fcmmteu (Schafte, einer \u00a9eifei, bereu gloeite! \u00a9lieb ba! erf\u00eee merftid) an Bange \u00fcbertrifft, unb bie in eine gugefpipte, mepr geftredte all oerbidte teilte aull\u00e4uft \u00a9er Unterkiefer ioirb burp ba! Hiitn oerbedt. \u00a9a! \u00a9pilbpen ift brei; edig, nap Serp\u00e4ltnifj \u00efleiu, ba! fpallfpilb im Allgemeinen toalgig, breiter all lang, aber etmal gebr\u00fcdt, born gerabe, hinten glueibuptig im Verlauf. \u00a9ie oralen, ober l\u00e4ttglip oralen unb conreren gl\u00fcgelbedeu ragen beiberfeitl meift ireit \u00fcber ben Sorberr\u00fcden feitlip pinaul; ipre \u00a9pultern treten edig, billreilen bornig peroor, unb ron ipneu aul biegt ftp ber Sorberranb erft ettoa! ein, - um bann nap bem \u00a9pilbpen pin in ber Sapt am p\u00f6pften emporgutreten. An ben kr\u00e4ftigen Seinen ber\u00fchren fid) bie Sorberp\u00fcften, rerbreitern ftp bie Jpinterfpieuen unb fxnb pier aulgep\u00f6plt, aber fpuppenlol, bie Uralten aller frei. \u00a9er elf Linien lange, an ben \u00a9putterbeulen f\u00fcnf Sinien breite C. Germari pat eine B\u00e4itglfurpe im fpatlfpilbe, toelpe an ber Saft! befonberl tief ioirb, unb feipt gefitrpte, pinteit gemeinfam abgerunbete fftiigelbeden ; er ift \u00fcber unb \u00fcber mit \u00a9puppen rom fp\u00f6nften \u00a9otbglange bic^t bebedt, bie Ampler allein unb bie Augen bleiben frei unb fepett fptoarg aul, ioie einige \u00a9ammetflede auf ben ^l\u00fcgelbedeu, rier ron ber \u00a9putter; beule einfplie\u00a7lid) an in gle\u00fcpem Abftanbe au bem \u00a9peile, toebper in ber \u00a9beran\u00fcpt ben \u00c4u\u00dfern raub bilbet, bi! gu einer beuleuartigeu Auftreibung ror ber \u00a9pipe; bie beibcu \u00a9nbflede biefer Seipe pabett nad) innen nop einen neben ftp, brei aubere auf jeber bilben pinter ber SSitte eine gemeinfpaftlipe, abget\u00fcrgte \u00a9uerbinbe unb rier ioeitere eine gemeiufame nap rorit offene Sogen; geipumtg baror. \u2014 \u00a9Bieber ein gang aubere! Aufepen bietet ber C. Linnaei, einmal burcp ba! rerfeprt pergf\u00f6rmige fpallfpilb, ioetpe! feinem feiten \u00a9attunglgenoffen gutommt, unb fobanu burd) bie fdjtoarge \u00dfottenbepaaruug. \u00a9ie fammetfpioargen \u00c7l\u00fcgelbetfen geipnen aul fe ein runber, paar; unb fpuppeitlofer \u00a9pulterfled ron mennigrotper \u00a9arbe, \u00fcberbie! nocp anbere, toelpe burd) Sefpuppung unb gleichfarbige Sepaaruttg baffelbe Aulfepeu bekommen: fe einer neben bem \u00a9d)ilbpeu, einer ror ber \u00a9pulterbeule, brei am Attffenranbe pinter ber \u00dcJUtte unb gtoei all gemeiufame Mein auf ber Sapt \u00a9ie Unterfeite pat burcp weniger bipte \u00a9(puppen unb \u00a3aare biefelbe garbe, bie Seine erpalten fie nur burcp \u00a3aare. \u00a9er fp\u00f6ne Reifer ift bi! 7% Sinien lang. \u2014 \u00a9ie \u00a9attungen Platyomus, Compsus u. a. fpliefen fiep eng an mit nipt miuber fep\u00f6nen, meift auf ben ^l\u00fcgelbeden im lepten \u00a9rifttpeil guer leiftenartig evpabeneu unb bann badjartig fepr\u00e4g abfadenben Arten. Siete ron ipnen ftub burcp bid)te \u00a9puppen kreibeioeif unb sunt \u00a9peil auf ba! BierMfte braun, fpioarg ober golbig gegeipuet. \u00a9o ift g. S. ber ungemein garte Compsus Dalmanni an ben ppleru mit Aulnapme ber fpmargen \u00a9pipe, am $opfe, ben \u00a9eiten bei quer-rmtgeiigert, uaep rorn fptoad) rerengteu jpallfpilbel, au ben f^l\u00fcgelbedeu in ber \u00a9inbuptmtg gtoifpen \u00a9djutterbeute unb \u00a9pilbpen, au ber \u00a9uerrout|t pinter ber SUtitte unb au beit Seinen ron ber rorbern \u00a3\u00e4lfte ber \u00a9penkel au golbig befepuppt, fene \u00a9uerbiube auferbem fptoarg ein* gefaxt, \u00a9eine B\u00e4nge betr\u00e4gt fafi einen \u00dfod, \u00a9ie arteureiepe \u00a9attung uuterfepeibet fid) ber \u00a9auptfape naep oou Cypdus burcp ben oorit etioal oerbidteu S\u00fcffel, ben ftet! bi! gum Sorber; raube be! fpatlfpilbe! reiepenben pplerfpaft unb bie Sefcpuppung an ber aulgepbplteu \u00a9pipe ber fpinterfpentel. \u00a9ine ioeiteve Seipe kleinerer, mepr glatter $\u00e4fer beffeiben Baitbe! fptiej^t fids au, ioelpe mepr ober Weniger ftar\u00ef befepuppt fxnb, am veiepften unb glaugoodften bie ber \u00a9attung Eustales.\nSorguglioeife ben ^pilippitten eigeutp\u00fcmlicp, aber auep in Seu;@uinea unb ifotpuefieu oer; treten ift ba! \u00a9efcpled)t Pachyrliynchus, beffeu Arten auf fd)loargem \u00a9runbe mit golbigeu, filbernen, blauen unb auberen bunten \u00a9cpuppeu meift in breiig: unb \u00a9uerftriemen ober fleden^ artig gegeidpiet fmb unb ftep pradptooU aulnepmeu. ^opf, \u00a9al!fd)ilb unb ^l\u00fcgetbeden fxnb alle .ftar\u00ef gerunbet unb gem\u00f6lbt, ber S\u00fcffel gebruugen, \u00efantig, nad) Ooru uubebeuteub erweitert unb p\u00f6cpftenl um bie Kopfl\u00e4nge fenfreept nad) unten gerichtet, ba! firm bebedt ben Unterkiefer, bie pplergrube reiept bi! gur S\u00e4pe be! Stunbel, ift tief, feparf begrengt unb uaep unten gebogen, bie getuteten ppler erreipen mit bem \u00a9epafte ben ^interranb ber Augen nipt, bie Sorberp\u00fcfteu","page":112},{"file":"p0113.txt","language":"de","ocr_de":"(Spppu\u00ea. i\u00dfacpi)rppncpu3. Dtiorppn\u00e4piW, grope fc^toarge D\u00ee\u00fcffe\u00eff\u00e2fer. Bracppceru\u00a7.\n113\nBer\u00fchren einauber nicpt, unb bie mittleren ftepeu, Wie bie ^tntevffen, weit bon einauber ab. \u00a9er P. concinnus oon beu i\u00dfpilipptnen ift gl\u00e4nzenb fdpoarz, jebe ber naep hinten fdjwacp eingezogenen g-l\u00fcgelbedeit pat ad)t i\u00dfunftfireifen unb ift ringsum mit lichtblauen unb ftlbernen \u00a9djitppen eingefa\u00dft, \u00a9iefe \u00a9infaffung fenbet rom unb hinten einen 21ft an ber iftapt entlang, beibe SXefte oereinigen f\u00eed) aber nicpt, fonbent Werben burd) ein gleicpbreite\u00ea, queres? Btitte\u00efbanb gefdjieben; ein gleicpe\u00ea ge\u00ef)t \u00fcber bie \u00fcOtitte be\u00a7 ,fpat;\u00a7fcpilbes?, weldje\u00ea ebenfalls ringsum unb rom SJ\u00ceittelbanbe in einer Strieme nach hinten befcpuppt erfcheint; jeberfeit\u00ea unb auf ber \u00a9berpdfc fcpm\u00fcden ben Stuff el eine \u00a9trieme unb SSruft wie \u00a9djenfel Rieden biefer gl\u00e4ujenbeit \u00a9cp\u00fcppcpeu. \u00a9ie fr\u00e4ftigeit \u00a9chienen brummen fid). \u00a9ie S\u00e4nge betr\u00e4gt 6 Sinieit. \u00a9ie Heineren \u00e4hnlich gezeichneten 2lrten ber \u00a9attung Apocyrtus unterfc^eiben fid) nur burcp ben bis? zum Borbereube be\u00ea Bootporar reicpenbeit giihler; fd;aft oon ben oorigeit unb finben fiep, tote es? fepeint, nicht feiten auf beit ^P^iXtpopinert.\n\u00a3Ra^e oerwanbt biefen pradjtooHen \u00a9pieren ift bas? gr\u00f6\u00dfte aller \u00a9efdjledjter, Otiorhynclms Welcpe\u00e2 ungef\u00e4hr aus? 400 2trten beftept, bie oorperrfcpeitb in \u00a9uropa, einige im angrenzenbeit 2Ijten unb in Dtorbafrifa leben, burd) bie Heinere \u00a9ruppe ber \u00a9eleutpetibeu im tnbifepen 2lrd)ipel unb in pdpnefien oertreten Wtrb unb ftd) burd) fie an bie oorigen anfcpliefft. \u00a9ie meiften paben ein b\u00fcfteres?, geW\u00f6pnlidj ein fcpwarze\u00ea \u00a9eloanb, boep feplcit manchen nicht, zWifdjen bie feinen 2B\u00e4rzd)en ber \u00a9berfl\u00e4dje be\u00ea K\u00f6rpers? eingeftreut, bie golbigen ober jtlberigen \u00a9ch\u00fcppchen, Weldje bie Vorg\u00e4nger fo oortpeilpaft auj\u00bbzeicpnetcn. \u00a9er $opf ber \u00a9tiorppndjeu fiept faft horizontal, ber tft\u00fcffel erreicht minbeften\u00bb bie S\u00e4nge beffelben, erweitert fiep naep oorn unb tr\u00e4gt bie ziemlich gerabe fpplergrube oberhalb, gegen bie 2tugen gewanbt. \u00a9er g\u00fcplerfdjaft ift lang unb b\u00fcnn. \u00a9a\u00ea \u00a9djilbdjeit feplt. \u00a9ie Borberp\u00fcfteit ftitb fugelig, bie pinterfien fepr weit zur \u00a9eite geriidt. \u00a9ine gemeine \u00a9rfdjeinung in ben tJtabelw\u00e4lbern ber \u00a9ebirge unb ftedentoeife in ben \u00a9benen \u00a9eittfcplanb\u00ea ift ber pier abgebilbete 0. niger ober ater, welcpen bie ^orftleute ben g r o\u00a7e n f cp io atz en 9t it f f e l X \u00e4 f er nennen.\n\u00a9r gl\u00e4nzt fcpwarz, bie Beine mit 2lu3napme ber \u00aenie unb gujfglieber fepeit licpt rotp auS, reipeitWeife \u00a9r\u00fcbepen, in Weldjeit graue ^\u00e4rcpeit fiepen, zieren bie \u00c7l\u00fcgelbedeu.\n\u00a9ie paar Saroen, toelcpe man oon ber \u00a9attung feunt, leben in ber \u00a9rbe oon \u00a9B\u00fcrzeln, fo bie be3 in Bebe ftepenben an gidftenWurzelu, unb oerpuppen fiep banebeu in f leinen \u00a9rbp\u00f6plen.\nHeber 2Ifrifa unb bie Btittelmeerl\u00e4nber \u00a9uropa\u00ea breitet fid) in zaplreid)en 2irteu ein \u00a9efcplecpt au\u00bb, weldfe\u00bb unWiUf\u00fcrlidj au bie ^imelieit unter ben ^eteromeren erinnert, uuterfepte, in ipren einzelnen \u00a9peilen plumpe, b\u00fcfter gef\u00e4rbte \u00a9piere, Weldjeit man auf ben erften Blid aufiept, baff fie tr\u00e4ge unb in gewiffer ipilfloftgfeit an ber \u00a9rbe unb unter ben Pflanzen umperfrieepen muffen.\nBei genauerer Betrachtung finben fiep bie ooalen ober reeptedigen, glatten ober mit erpabenen ^ieroglpppeit\nbefepriebenen \u00c7\u00ef\u00fcgelbeden oerwadjfeit. \u00a9ie \u00a9attung Brachycerus, ooit Weldjer pier bie Bebe, pat einen faft fenfreept ge|tellteu $opf, einen fepr bideu, baOoit bitvep tiefe \u00a9uerfurdje allermeift abgefdjmirten, naep oorn erweiterten B\u00fcffel mit tiefer, bogig gefr\u00fcmmter \u00c7\u00fcplerrinne unb bide, furze g\u00fcpler. \u00a9ie 2lugen umgibt mepr ober weniger ooKft\u00e4ubig, befonber\u00e4 naep oben eine SBulft, welcpe bie Bauppeit ber \u00a9berpepe erp\u00f6pt, bie am queren Bruftfdjilbe nodp mepr Zur \u00a9ntwidelung fommt, inbem ^urcpeit, Beulen, feitlicpe \u00a9ornen gro^e Unregelm\u00e4^igfeiteu erzeugen, h\u00e4ufig erweitert e\u00ea fid) nape ben 2lugen lappenartig, fo baff biefe zum \u00a9peil Wie Oon\nSTafdjettberg, toirbe\u00ef\u00efofe SSC^iere. (SBrebm, 5\u00a35ierlebett. YI.)\tQ\n\n\n5Der gro^e f \u00e4)tr> arge 9t\u00fcffell\u00e4fer (Otio-rhynchns niger) bergr\u00f6fert unb uat. @r\u00f6\u00a7e.","page":113},{"file":"p0114.txt","language":"de","ocr_de":"114\nSie \u00c4\u00e4fer. Setrameren. fR\u00fcffelf\u00e4fer.\neinem Sdjeuleber bet>ecft io erb eu. \u00a9ad Sdfilbchen fehlt. \u00a9ie gl\u00fcgelbecfen \u00e4nberit fehl* in ihrer g\u00f6nn, gehen in fanften fRuubungen aUm\u00e4ltg in bie ben K\u00f6rper umfdjtie\u00a7enben (Seitenteile \u00fcber, ober biegen fid) unter. Seiftenbtlbung red)tloinflig um, runben fiel) an ben Schultern uub nad) hinten allm\u00e4lig ab ober fteflen nahezu ein ffted)ted, auch etn Ouabrat bar. \u00a9ie \u00a9eine ftnb, iote Sided, plump, bie Stentel oerbiefen fi<h allm\u00e4lig, bie mittelften ber\u00fchren fid) tu treu ^\u00fcften, bie Schienen ftnb gerabe au ber Spt^e ^d) innen unb au\u00dfen geeeft, ihre \u00a9arfen ft\u2122*/ f\u00fcft brel)ruub, aber bie brei erften \u00a9lieber am \u00a9nbe nach unten fpih audgezogen. \u00a9ie \u00a9hitinbebecfuug bed bieten H\u00f6rperd pflegt bei ben fft\u00fcffelf\u00e4fern \u00fcberhaupt felr hart ju fein, \u00fcbertrifft aber l)ier in biefer Beziehung ben geio\u00f6bnlid)eu \u00a9rab um ein Skbeutenbed. gn ber \u00e4u\u00dfern \u00a9rfd)eiuuug ^abeu bie \u00a9lieber biefer \u00a9attung \u00efoenig @leid)f\u00f6rmtgfeit. \u00a9ine ber fr\u00e4ftigfteu unb gerunbetfteu gormen ift ber am $ap h\u00e4ufige Brachycerus apterus oon 16 Sinien S\u00e4nge unb ad)t Sinieu SSrette Oor ber 9JUtte ber gl\u00fcgelbecfen; bureb bie filzhaarigen roftbraunen SJiafeln, ioeld)e ftd) auf ben gl\u00fcgelbecfen reil;eu, bureb gtoei \u00a9aldfd)ilbbinben unb gr\u00f6\u00dfere glede berfelbeu Skfchaffenheit auf SSruft, \u00a9intet; leib, l\u00fcften unb Sei) ent ein, lo eiche gegen bie graitfd)ioatze \u00a9ntnbfarbe abfted)en, geh\u00f6rt er gleichzeitig gu ben bunteflen. Sim \u00a9aldfd)iibe tritt jeberfeitd ein febarfer \u00a9orn ber^u^ unb ein treujf\u00f6rmiger \u00a9iubrud bringt tief in feine oorn erh\u00f6hte gl\u00e4d)e b^nn\nSHele, fel)t oieie SSl\u00e4tter m\u00fcffen loir im Sacorbatte\u2019fchen SBetfe umfehiageu, ehe loir oon hier and gur \u00a9attung Cleonus gelangen, nuferer erften ber zweiten Segion, ioeld)e freie, b. h- unbe* beefte $innlaben charatterifiren. Sie ift nur auf bie alte SBelt befdjr\u00e4nft, loo bie auf Saubboben umher triechenben, oft nicht anbetd aid biefe gef\u00e4rbten Sitten am $ap fo gut, toie in Sibirien angetroffen ioerben. \u00a9er $opf neigt ftd) bet allen ftart nach unten unb l\u00e4uft in einen fauligen, bieten St\u00fcffel and, loelcher ihn an S\u00e4nge \u00fcbertrifft unb feine g\u00fchlerrinne nad) ber $el)le h^uab; fteigen l\u00e4\u00dft. \u00a9ie kr\u00e4ftigen, furzen g\u00fchler erreichen im Schaft % ber \u00a9eifell\u00e4nge* \u00a9ie Slugen ftehen fenfreept unb oerfchm\u00e4lern ftd) allm\u00e4lig nach unten, \u00a9ie gorm bed \u00a9aldfdjilbed \u00e4nbert mehrfach ab, befi\u00e4nbig bleibt ed nur in ber hoppelten Sludbudjtung am \u00a9interraube uub in ber \u00a9infehn\u00fcrung nach oorn. \u00a9ad Schilbchen fehlt and) lner* \u00a9ie gl\u00fcgelbecfen ftnb l\u00e4nglich eif\u00f6rmig, bie zufammenfto\u00dfenben SSorberf\u00fcften fugelig unb bie Schienen aller au ber Spihe mit einem \u00a9ornl)a!en beloehrt. SJtan fenitt feine Saroe ber zahlreichen Sitten, \u00a9er Gl. sulcirostris zeichnet fid) burd) brei fdjarfe $iele and, ioelche bie ganze S\u00e4nge bed Pr\u00fcffeld auf feiner \u00a9berfl\u00e4dje burchziehen. \u00a9r ift fchloarz, bicht punftirt unb ziemlich bid)t lichtgrau behaart, auf bem \u00a9aid; fchilbe in brei mehr ober toeniger audgepr\u00e4gten Striemen, bagegen bleiben auf ben unbeutlich gepreift punftirten gl\u00fcgelbecfen fe z^ei gegen \u00f6ie ^ahl nach r\u00fccf; m\u00e4rtd gerichtete Schr\u00e4gftriche oon ber Behaarung frei. Seine S\u00e4nge fd)toanft gmifchen 5V2 uub 7V, Sinien, \u2014 \u00a9er Cl. punctivcntris foil im f \u00fcblich eu ku\u00dflanb ben SRun\u00efelr\u00fcben fehl' nachtheilig ioerben. \u00a9r h&t \u00a9t\u00f6\u00dfe unb \u00a9eftalt bed oorigen, bad zweite \u00a9eifeiglieb \u00fcber; trifft aber bad erfte merflid) an S\u00e4nge, bie gl\u00fcgelbecfen runben ftd) einzeln ab, auf ihnen bleibt ein binbenartiger bunfler glecf in ber SJtitte oon ben grauen \u00a9aaren unbebeeft, unb eine fleine 33eule oor ber Spifje zeichnet ftch burch lichtere, mehr rein ioei\u00a9e Behaarung and. Heber bie Pt\u00fcffelfl\u00e4d)e l\u00e4uft ein \u00e4Rittelfiel, bie feitlichen Piele finb ioebet gerabe, noch fd)arf in ihrem ganzen Verlaufe audgepr\u00e4gt. \u2014 \u00a9ad nahe oerioanbte \u00a9efd)ied)t Lixus oerbreitet ftch \u00fcber bie ganze \u00a9rb; Oberfl\u00e4che, uuterfcheibet fid) in ber allgemeinen K\u00f6rper tradfjt burch noch geftredtere, mehr malzige gorm unb beftfet bie \u00a9igenth\u00fcmlichfeit, feine Oberfl\u00e4che mit einem abl\u00f6sbaren Staube oon gelber g\u00e4rbung bicht zu \u00fcberziehen, meiner fid) bid zn einem geioiffeu \u00a9rabe ioieber erfept, menu er oerloven ging, \u00a9er L. paraplecticus\nfii\nwi (y:\nLixus paraplecticus.","page":114},{"file":"p0115.txt","language":"de","ocr_de":"Sleonud. Styu\u00ea, Jpeilijml.\n115\n?\nift ein eigent\u00fcmlich gebauter $\u00e4fer; beffen \u00a9eplt unfere Sbbilbung oergegenlo\u00e4riigt, t>e(fert garbe, ioeitit 1er gelbe Ueberzug abgerieben, graubraun erfcheint; bad jpaldfchilb ift \u00e4ufjerft fein rungelig ^nm\u00eftirt unb an bem Sorberranbe in ber Sugengegenb .lang beioimbert \u00a9a inbe\u00a7 nicht aile Srten baffelbe Sufehen hdben, muf} aid \u00a9rfennungdzeichen ber \u00a9atfung noch ^in^uge= f\u00fcgt inerben, bafj ber B\u00fcffel \u00efoalgig uub me^r ober ineniger b\u00fcnn ift, feine gplerfurdje nad) ber $e\u00a7le \u00c7iit Oerl\u00e4uft, uub bie ooalen Sugen frei finb. SDad ^jaldfchilb b\u00fc\u00dftet fid^ an ber Stavge\u00ef Zweimal aud, bad Sdnlbcheu fehlt, bie Sorberfhenfel ruhen auf furg gapfenformigen jp\u00fcften, uub bie f\u00fcmntttid)en Schienen laufen in einen flehten Jpafen aud. SD\u00efc Sebendsoeife ber Srteu fc^eiitt eine eben fo mandjfadfe gu fein, inie ifyre \u00a9r\u00f6jge, ipe \u00a9eftalt; beim in\u00e4l)renb man bie europifcheit mtr au nieberen S\u00dfpngen autrifft, fommen bie amerifaitifchen mtr auf ben Sl\u00e4ttern ber S\u00e4ume oor. SDie l)ier n\u00e4her bepochene lebt aid Saroe in ben bidett, Ijo\u00eff\u00efen \u00abStengeln bed Sf^'bef\u00fcmmeld (Phellandrium aquaticum, ueuerbingd Oenanthe aquatica) gleichzeitig mit beneu eined gelb uub fch\u00eeoarg geftreiften Slattf\u00e4ferd (Helodes phellandrii), in Sium latifolium uub auberen am Staffer ftehenben SDolben. Stamt man gui* Sl\u00fct'hegeit einen fleiuen Stalb ber erft genannten am Sanbe eined Sttmbfed n\u00e4her ind Suge fa\u00a7t, fann man einzelne Sohol\u00f6cher oon ber \u00a9r\u00f6\u00a7e eined groben Sdjrotforned baran entbecfen. $n folgern gade flog ber Sogei bereitd and, beim Spalten ^er mtOerle|ten Stengel ftnbef man g\u00eet biefer $eit noch puppen, ioeldje lofe in einem ber inneren gadier liegen, eben audgefdjl\u00fcpfte, noch ganz toeidje unb ioei\u00a7e \u00ae\u00e4fer, aber audh oollfommen and; gebilbete, ioelchen nur noch \u00fcbrig blieb, [ich heoaud zu nagen. gu jebern gadje lebt nur ein Shier, lo\u00e4hrenb bie anberen SDtitbeioohner in ber Segel baffelbe beo\u00f6lfern. SDer $\u00e4fet* \u00fcberiointert 1 * in einem fichent Serfted in bei* \u00fcft\u00e4he folcher Orte, ioo int gr\u00fcplinge bie jungen Sriebe ber gutters ppnge auffproffen. Starben begleichen Stellen oom gt\u00fchiahr\u00f6ioaffer \u00fcberfdpemmt, fo zeigt er fid) aud) aid fleiner Sniffer ober Sdjloimmer. Sei Sonnenfehein bemerft man iljn nidjt allein, fonbern gehaart, \u00a9r friert bann auch au ber ^flange in bad Sf\u00f6affer hinab, uub fytx unter bem; felben legt bad befruchtete Staibdfen feine \u00a9er einzeln, \u00a9d gefchieht bied zu einer geh im 3ahrer ioo bie ioentgften \u00a9remplare feiner gutter})flauen fchou aud bem Staffer heraudgeloachfen fein b\u00fcrften. SDamit er bereu Sorfontmeit nid)t erft abguioarten brauche, hat bie itaatur ihn fo organifirt, bafj er unter bem Staffer jened \u00a9efch\u00e4ft oerrt\u00e4jten fann. \u00a9ine fleinere Srt, C. bardanae, fanb ich fr\u00fcher zcthlveich ebenfalfd in ber \u00fcta\u00e4he bed Stafferd, unb gloat* an Smpfer (Rmnex hydrolapathum) ; L. filiformis lebt aid SaiOe an SDiftelu (Carduus nutans Unb crispus) mit einem Setter zufammen, bem Larinus jaceae unb mit einem britten dt\u00fcffelf\u00e4fer, bem Rbino-cyllus latirostris; L. turbatus unb gemellatus beiOO\u00cfjuen beu Schierling, erfterer auch bie Angelica * arcbangelisa; L. juncei bol)t\u2018t in Beta cicla, unb L. octolineatus toirb in 3Pliert beut $O\u00cf)Ie nachtheilig. \u2014 \u00a9in abermald artenreiched, audfcfjliejglich f\u00fcbamerifanifched \u00a9efdjlecht begegnet und in Heilipus, einer \u00a9attung, beren \u00a9lieber oon geftredtem K\u00f6rperbau, ohngef\u00e4ht* loie bie \u00a9leoneu, aber mit b\u00fcnnerem, cplinbiifd)em, mehr* ober Zeitiger gebogenem dt\u00fcffel audgeftattet finb, beffeu g\u00fchlerfitrche gioifdjen SDStte unb S^i^e entfhriugt uub nach bem Sorberraube ber Sugen oerl\u00e4uft. SDer oortt fnobfarlig oerbidte \u00a9\u00fchlerfchaft erreicht biefe gleichfalld. \u00a9in ooated ober breiediged Schilbchen ift bemerfbar. SDie Schenfel, an ber Starget b\u00fcnn, nach oorn ftarf feulem artig angefchloollen, finb auf ber l\u00eeuterfeite hier mit fr\u00e4ftigem $ahu beioehrt, bie Schienen breite :\tgebr\u00fcdt, gebogen, an bet* ^uuenfante in ber 3Jiitte h\u00f6dertg erweitert, unb bie hiuterpen laufen in\neinen fd)arfen ^afett and, oor bem meift ein ^aarb\u00fcfehcheu fleht. SDad \u2022 zweite Sauchfegment fommt ben beiben folgenbett zufammeugenommen an \u00a3\u00e4nge gleid;. S)ie Oberpche, bei ben einen glatt unb eben, bei ben anberen bitrcb \u00a9rubenetitbr\u00fcde ober edige Sorragungen fitorrig, zei\u00abhuet fich bttreh licdjte Sefdjttbbung auf bunflem \u00a9rmtbe aud, loelche bie zieolichften 3ei^umtgen gu Sage f\u00f6rbert. So bet* h\u00fcbpe H. pardalinus aud ilieu=@ranaba. SDie gl\u00e4ttgeub ploarge, burch fehl* feine, anliegenbe Sehaarmtg aber braun erfcheinenbe Oberfl\u00e4che ioirb ffeHemoetfe oon orangenen \u00a9chubbenfleden, beren S\u00e4ume in littered \u00a9elb \u00fcbergehen, bunt, uub gtaar bie Supnr\u00e4uber\n8*","page":115},{"file":"p0116.txt","language":"de","ocr_de":"116\nSie $\u00e4fer. Setrameren. 9Hiff el\u00efafer.\n\u00ee)e\u00ea $al\u00eafd)ilbe\u00a3, je biei $lede l\u00e4ng3 bei* glatten, fmnftivt gepveiften ^litgelbeden; bei toieite tfled fielet an bei* \u00a9f\u00fcjje, bei* ooilefde in $oim eines? ^3fei\u00efe\u00ea bald* unb ber\u00fchrt an bei* fftaljt faft feinen cntfpiedjenben fftadjbai auf bei anbern \u00a3)ede.\nSDen Bunten $ eiligen fe|i nalje fie|t bie \u00a9attung Pissodes unb Beitritt biefelben in bei gem\u00e4\u00dfigten mnb \u00efalten gone bei n\u00f6iblidjen Jpalbfugel. SDie biaitnen, buid) Iid)te 33oi|tentjaai'e gewidmeten Stilen leben, wie bie ungemein \u00e4ljnlidjen jptylobieu auf Soften bei fabelt)\u00f6^er. Welche fie au ben jungen ^lieben gut \u00a9aftjeit an^apfett, um ju fangen. 2>ei \u00a9oft flie\u00dft au\u00ea ben ja^lieid)en $Jdjein aus?, bie bltinbe bl\u00e4fd fids, l\u00f6ft ftdj ab unb bei $weig\tWailSen^u^uren\nab \u00a9er gro\u00dfe gie\u00dftenr\u00fcff ell\u00e4f er (Hylobius abietis) bergr\u00f6\u00dfert unb unbergr\u00f6\u00dfert- c \u00c4ofef bott ber \u00a9eite. dSarbe. e \u00e7pu^e. - f g Ser \u00efleineS\u00eeiefernr\u00fcffe\u00ef\u00ef\u00e2fer (Pissodes notatus) e\u00f6enfo. h Sarbe. i i\u00dfu^pe. \u2014 k Bunt Aljeu entrinbeteg Siefernft\u00e4mmcfjen mit ben Samng\u00e4ngen unb i\u00dfn^enlagern.\nmeiben \u00efjierbuidj boipg\u00eawetfe beeintr\u00e4chtigt, \u00a9ie beiben Xl}ieie, Weldje in biefei* Se^idjung, af\u00ea \u201e\u00c4ultui\u00f6eijbeibei\" bei bei goiftbeiwaltung befonbeiS fdjledjt augefdjtieben fielen, fel)en Wii \u00c7iev abgebilbet. 5Dei Hylobius abietis (Curculio pini Sinnet) ift bei gi\u00f6\u00dfeve, unb Heit ei* fidj mit SSoiliebe fui bie Richten entfcjjei&et, l)at man ifn ben gie\u00dfen j\u00ffidjteni\u00fcffel\u00ef\u00e2fei genannt, \u00a9eine $?\u00f6if5eifoim bebaif \u00efeinei Weiteien (Si\u00f6iteiung. Qsi tr\u00e4gt fi<h ^ellei obei buutlei faftaniem braun, unb bie SSovftenbdjaaruug, weldje binbenaitig \u00fcbet* feine gl\u00fcgelbeden gietjt, if* loftgelb, \u00a9ret tief entlie\u00dfe SOlerhnale untcvfdjeiben i^n bon bem folgenben: bie ual)e am SDRuube bem bideieu B\u00fcffet auge^efteten f\u00c7\u00fc^\u00efei, ba\u00ea ebene, bieiedige \u00a9cj)ilbdjeu unb ein giem\u00fcdj tiefei* 2tu3\u00ab fd)nitt im ^\u00dfoibenanbe bet* SSoibeibiuft. \u00a9ine ftumpfe \u00a9djwiete loi bei \u00a9pitw jebei ^l\u00fcgelbede","page":116},{"file":"p0117.txt","language":"de","ocr_de":"(gro\u00dfer gtdften* unb Heiner $iefernrfiffelf\u00e4fer.\n117\nuitb bie \u00a9omfpi|e, tu meldje bie Sdjtenett nach innen aitSlaufeit, hat er mit bent folgenden gemein, bei* gapu enblid), melden mir cm jcbem feiner bieten Scheutet Bemerken, unterfcheibet ihn bon anbern \u00a9attungSgenoffen. \u00fcftit #ilfe jenes Schienenbornes B\u00f6ntten ftc6 bie tr\u00e4gen \u00c4fifer ungemein feftl)alten. 2Benn man einen non einem f\u00f4ieferngmeige aBnimmt, fo H\u00e4mmert er ftch fo feft an einen ginger an, ba\u00df eS ferner nnb fogar fdmerghaft mirb, ipn mieber toS gu BeBommeu. \u00a9er $\u00e4fer crftfjeiut am gem\u00f6^ulic^ften im Serfommer (gumi) auS ber S\u00dfuppe, in g\u00fcnftigen Sauren frieren biefe aber noch im $erbfte auS nnb ber \u00fcberminterte f\u00e4fer Beginnt bann fdjon tut 2M mit bem Srutgefd\u00e4ft. \u00a9aS Befruchtete 2BeiBcBeu legt feine \u00a9ter einzeln m\u00f6glichft tief in bie SWubenriffe fteB;enber dtabelholgfi\u00f6de o er fdieb etter Slrt ober frifch gef\u00e4llter St\u00e4mme. \u00a9ie \u00a3aroe, meldte mir gleichfalls aBgeBilbet feljeu, arbeitet ftch unter ben Saft nnb fri\u00dft \u00a9\u00e4uge, moburdj fte aber meutg Schaben anrichtet, \u00a9rmachfen fertigt ft<h auS ben IBnagfetn eine Irt \u00a9ocon, mie eS nufere gigur (k) geigt nnb mirb bartu gur-ghtppe (e). Unter g\u00fcnftigen Serlj\u00e4ltniffen, mie Bereits erm\u00e4hnt, nod) im \u00a9erbfte, f\u00fcr gem\u00f6hntich aber erft im guni beS n\u00e4chften gahreS Bohrt fleh bei* \u00c4\u00e4fer burd) baS \u00a9ocon nnb bie bar\u00fcber liegenbe fRiube.\n\u00aeer Heine itiefernr\u00fcffclBafer (Pissodes notatus) fte\u00eflt ftch unS als gmeiter nnb gef\u00e4ljrs lidherer \u201ef\u00eaulturoerberb\u00ear\" ebenfalls in f\u00dferfon oor (f). \u00a9r unterfcheibet [ich* im SBefen bon bem 0origen burd) bie in ber SOcitte beS b\u00fcnnern fft\u00fcffelS angehefteten g\u00fcljler, burch ein runbeS nnb erhabenes Schitbd)en nnb eine einfache, b. h* nicht auSgefdnittene Sorberbruft. luch er hat eine Braune, Batb mehr in \u00a9etb, Balb mehr in fftotlj gieljeube K\u00f6rperfarbe. \u00a9ie lichten, faft mei\u00dfelt SorftenB\u00fcfdfel, oou melden einige auf bem geBielten $alSfdilbe flehen, gruppiren ftch auf ben gt\u00fcgelbeden gu gr\u00f6\u00dferen gleden Oor ber dRitte, Binbenartig hinter berfelben. \u00a9ie helle geidjnung mar nicht Bei allen gnbioibuen in bei* Einlage biefetbe nnb \u00e4nbert ftch burd) silbreiben ber Sorften. h\u00e4ufig Baun baS Serfdjmiuben folder \u00a7aar- ober Schuppeugeidjnungen einem alten, oom g\u00e4hne ber Seit Benagten dt\u00fcffelB\u00e4fer ein mefentlich oerfchiebeneS 2Infehen Oon bem jugenblidj frifchen oerleiheu. Unfer P. notatus l\u00e4\u00dft ftch oon mehreren anderen \u00a9attungSgenoffen au ber ungleichen ^unBtirung feinerfgl\u00fcgelbeden heraus erlernten. \u00a9ie f\u00fcnfte n\u00e4mlich, melche in Streifen \u00fcber biefelben hingteljeu, merben auf ber SKitte ber \u00a9eden oiel gr\u00f6\u00dfer unb nehmen eine Beinahe oier= edige \u00a9eftalt au gegen bie Heineren unb runben ringsum. gn ber Sieget oerl\u00e4\u00dft bei* K\u00e4fer im Sp\u00e4tfommer nnb \u00a9erbfte feine ^uppenlj\u00fclfe burch bie glugl\u00f6cher, melde mir an ber IBBilbung fel)en, unb \u00fcbermintert am Stammenbe ber liefern in ben Stinbenriffen. gm gr\u00fchjahre legt baS S\u00dfetbdjen feine \u00a9ier an Rlafterh\u00f6lger, Hanfe liefern, aber and) an bie Stinbe funger, oiem Bis f\u00fcnfj\u00e4hriger tiefem. $ier arbeitet bie Saroe (h) im Splinte etmaS gefchl\u00e4ngelte \u00a9\u00e4uge, melche abm\u00e4rtS gu gehen pflegen, unb Bann megen beS jugenblidkn SllterS ben fangen bann gef\u00e4hrlich merben, menu fte in gr\u00f6\u00dferen Mengen, mie etma in bem hier abgebilbeten Stamme, ihr Unmefen treibt, gn ihrer Lebensart unb SermanblungSmeife unterfReibet fte ftch tu nichts bon ber oorigett.\n\u00a9ie Spipm\u00e4uSdjen (Apion) finb Bleine gierliche K\u00e4f erden, oon bereu etma breihunbert, auf ber gangen \u00a9rbe oerbreiteten arten man eingelne baS gange gahr fehenBann; benn, auS ihrem 9Binterfd)lajt ermacBt, ftellen fiep etliche oon ihnen auf ben Str\u00e4uchern ein, fobalb biefe gu gr\u00fcnen Beginnen, unb mit bem fallenben Saube gehen fte fchfafen; anbere Brieden an niebere\u00fc fangen umher, oou \u00f6fteu nicht nur fie, fonbern and) ihre Saroen ftch ern\u00e4hren, Burg fte finb \u00fcberall, menu man fie nur ihrer Kleinheit megen BemerBt. \u00a9er K\u00f6rper iffc Bimf\u00f6rmig, hinten am bidften, born in einen b\u00fcitnett, malgigen B\u00fcffel oerlaufeub, meldet* Beim 3BeiB<hen l\u00e4nger uttb fdm\u00e4dei gu fein pflegt als Beim SJt\u00e4undjen, Bei einigen auch in bei* hintern \u00f6p\u00fcfte bidet* fein Bann, als in ber oorbern. \u00a9r tr\u00e4gt an feiner SBurgel ober in ber S\u00c4itte bie Beuleuf\u00f6rntigen, nicht gebrodenen g\u00fchler. \u00a9aS \u00a3alSfd\u00abb, immer l\u00e4nger als Breit, ift \u00f6oKBommen malgig, ober etmaS Begelf\u00f6rmig, oieredig hinten,- oom fdjief gef\u00fcgt, baS Sd)itbd)en puuBtf\u00f6rmig. \u00a9ie SdenBet finb m\u00e4\u00dfig geBeult unb unbemehrt, bie Schienen gerate, bie \u00a9arfeu fdlauB. \u00a9aS gmeite Sauchfegment, oom erften","page":117},{"file":"p0118.txt","language":"de","ocr_de":"118\n\u00a9te \u00c4\u00e4fet* SEetratneren* D\u00eeitffe\u00eff\u00e4fer*\nnur but# eine, je^v feine $ftaljt getrennt, \u00fcbertrifft bie beiben folgenbett gufammengenotnmeu an S\u00e4nge* \u00a9iet Korber bleibt offne 3eit\u00a3)ttung, l)at l)attftg \u00a9rgglaug in \u00a9(binary 23lau ober \u00a9t\u00fcn, e\u00a7 to mitten au# mennigrote Wirten oor; bie il\u00fcgelbeden pflegen tief gefur#t gu fein* 23ei biefer einf\u00f6rmig* \u00efeit unb f\u00f4leinlfeit ift bie Untertreibung oieler 3lrten mit bcbeutenben \u00a9#mierigteiten berbunbeu.\n\u00a9a\u00a7 fonneliebeitbe @pifcm8u8-#en (A. apri-h\tcans ), mel#\u00e9\u00ea unfere Stbbilbung in einer H\u00fcffen?\n\\ unb \u00a9eitenanfi#t fepr fiat! bergr\u00f6fert bringt, H pat einen but#meg glei# btdeu, fd^inacp gebogenen J B\u00fcffel, mel#er bie gi#let in ber SJUtte tr\u00e4gt, ein 7 na# oont bereugte\u00eb, btcpt punttirte\u00eb ^a\u00ef\u00eafc^tlb* \u00a9te gl\u00fcgelbedeit finb lugeltg eif\u00f6rmig, punftirt geftreift, bie 3\u00fc\u00fcf#eim\u00e4ume f#ma# gem\u00f6lbt* \u00a9a\u00a7 gieret)on tr\u00e4gt ft# gl\u00e4ngeitb f#marg, rotffgelb finb bie SButgelgliebet ber \u00a9\u00fctfler, bie Sorbete beine gang, an ben Hinteren nur bie \u00a9#enfel, bie $niee aller gang fein unb bie Warfen f#matg. ilia# ber Ueberminteruug paaren ft# bie $\u00e4fet. \u00a9a\u00a7 2Beib#eu legt hierauf mehrere \u00a9iet an ben 33l\u00fc#euftanb be3 tft\u2019opftlee\u00ea nub gemifg au# auberer SUeearteu. 3m-' 3ott be\u00ea erfteu \u00a9#nitt\u00ea \u00aea\u00a7 fottne\u00efieBenbe \u00a9^ifem\u00e2u\u00ebc^en (Apion apricans) ~ . b} o , ermacb\u00efeit unb betpuppeit fi#\nin ber St\u00fc\u00c6en = unb \u00a9eitenanfic^t, ferne Sarbe, bereit borberer\tna\u00efueu euuiut)|cu u\tP PP I ;\n\u00abofjft^eil nnb feine i\u00dfn^e (atteS ftar\u00ef bergr\u00f6gert). $mif#en ben 33l\u00dctpen be\u00ea $\u00d4pf#eu\u00eb. Db ilt\nbemfelben 3al)te eine gmeite \u00a9eneration gu \u00a9taube \u00efommt, \u00efanu i# ni#t behaupten, m\u00f6#te e3 aber glauben* A. assimile unb trifolii f\u00fchren biefelbe Seben\u00ebmetfe, unb bon man#eu anberen meijg man, bafj fie auf gang \u00e4#tli#e 2lrt in \u00a9\u00e2mereieu, befonberi oon \u00a9#metterliug\u00f4bl\u00fcmlern, leben unb fi# au# battit oerpuppen, febo# au# bolfreitb in \u00a9tenge\u00efn. \u00a9o fri\u00dft bie Sarbe boit A. craccae bie \u00a9amen ber SSoge\u00efmicfen (Vicia cracca), jettes;, bas; \u00a9etteibe ftellentbeife \u00fcber; mu#ernbett Uufrauted, A. ilicis bie be\u00ea \u00a9a\u00ebpelborn (Ulex europaeus), ba\u00ea notbamerilautf#e A. Sayi bie K\u00f6rner ber Baptisia tinctoria. A. flavipes lebt in ben k\u00f6pfen be\u00ea ^oU\u00e2ubif#eu meifen ^lee\u00eb, A. ulicicola ergeugt \u00a9allen an Ulex nanus, in benett bie Sarbe \u00fcbermintert nnb fi# ber; puppt* A. radiolns bo\u00efmt iit ben \u00a9tengeln bon 2Mbengem\u00e4#feit ober ber 9\u00eeainfafer (Tanacetnm vulgare) unb berpuppt fi# barin. \u00a9ie galfltei#eit Sitten auf ben \u00a9tr\u00e2u#ern eutmidelu ft# jeben; faUg pier auf eine no# nnbelannte SBeife. \u00a9ie Sarbeu, met#e man leunt, feljen einanber fo \u00e4pnli#, ba\u00a7 man fie f#mer ober gar ni#t unter bent SDUtroflope nnterf#eiben lann.\n\u00a9<g lontmen einzelne Df\u00fcfflet bor, mel#e ben 23emei3 bafnr liefern, mie au# ein $\u00e4fet; meib#en int \u00a9taube fei, einen gemiffen ^ttnftfinn gu entmicfeln unb fi# m\u00fclfeboliet Arbeit gu untergieljen, menu e3 ft# batum #anbelt, feine SSrut gmeefm\u00e4fig untergubriugen, eine \u00a9rf#einung, mel#e pier eben fo feiten, mie bet ber folgenben Orbnung, bei ben ipautfl\u00fcgtern, (l\u00e4ufig ift. \u00a9er ,!paf el;\u00a9icttopft\u00e4f er (Apoderus coryli), ein gl\u00e4ngenb f#matge3, an l\u00f6orberrndenf beu punit; ftreifigen, in ben \u00dfft^ettt\u00e4umen gernngeiten ^l\u00fcgelbedett unb an ben \u00a9#enletit mit Stus\u00fctaljme i|rer \u00a9p#en ro#e\u00ea \u00a9#et#en bon brei bt\u00e9 bier Siuiett S\u00e4uge, pat einen lurgeit, ftdeu,-mie ein $n\u00f6t#eit bor bent $opfe ftpenbeit tR\u00fcffel, mel#er an feiner \u00a9berfeite bie leuleitformigett, uitge; bto#eneit \u00a9\u00fcljlet tr\u00e4gt, einen pal\u00eaartig piitter ben glopeuben 5lugeit berengten ^opf, tegelf\u00f6rmigen, bont eiugef#n\u00fcrten 5\u00dfro#orar, born gerablinige, breitere ftd\u00fcftolbeden mit gro\u00dfem, guerem \u00a9#ilb#en, mel#e ft# hinten breit abruttben, fo ba\u00a7 ba\u00e4 ippgibiunt frei bleibt* \u00a9ie gapfenf\u00f6rnttgett 3Sorberp\u00fcfteit ber\u00fchren fi# unb tragen mie bie \u00fcbrigen bon einanber abger\u00fcdteu, leulenf\u00f6rmtge mebrlofe \u00a9#entel, biefe gerabe (bei anberett etmag gebogene) \u00a9#ienen, mel#e beim 9Jt\u00e4nn#eu in einen, beim 2\u00dfeib#en in gm ei \u00a7aten au\u00ealaufen. \u00a9te freien S9au#ringe finb alle faft glei#","page":118},{"file":"p0119.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9pipmcraSclem 2>tdlopff\u00e4fer, Stpoberu\u00ea. Stttetabug. Sthpuhiteu.\n119\nlang. \u00a9er H\u00e4fer erfcpeint fur gemopnlicp non SOlttte SJlat ab in \u00a9eutfcptcmb unb n\u00f6rblicpet Big \u00a9cpmeben oorguggmeife auf \u00a9afelnu\u00dfftr\u00e4uhern, aBet and) auf Sttcpen, fpainbucpen unb \u00a9Hern, unb bag Befruchtete Skibcpen fertigt eine oben unb unten gefcploffene Atolle aug einem Platte, etma non bent Slugfepen einer \u00a9elbt\u00fcte. 3u biefent Sepufe fcpneibet eg in einiger \u00a9ntfernuug born S3tattftiele bie eine fp\u00e4lfte, bie SMttelrippe, unb bon ba noch etmag meiter in bte gmeite \u00a9\u00e4tfte ber gl\u00e4dfie irt querer Oticptung ein unb midelt ben fo entftanbenen gepen in ber sEBeife, ba\u00df bie Stittetrippe in berB\u00e4nggacpfe liegt, bie \u00a9pipe beg Statteg unb beg Slbfcpuitteg beffelBen, umgefcptagen unb eingeBogen, ben untern unb oBern Serfcplu\u00df Bilbett. \u00a9in Big brei BernfteingelBe \u00a9iercpett merben burcp eine gezielte \u00a9effnuug fmeingelegt, unb im 3ult ober Sluguft finben fiep neben fepmargern, fabenf\u00f6rmigem Hotpe bie ermaepfenen Farben, puppen ober fd^on H\u00e4fer barin, bie fiep l)eraugfreffen unb gleich neue Sollen machen, in benen mit bem Baubfalte bie Starben auf ben So ben gelangen, too fie \u00fcbermintern. SBenn 9^a|eBurg bie Bebengg efepiepte fo erz\u00e4hlt, fann icp ipm niept miberfpreepen, metl icp fie felBft niept Beobachtete, aber glauben fann ich fie auch nicht; eg fl\u00f6\u00dfen mir baBei mehrere Sebenfen auf, meldje gu finben bem ben\u00efenben Befer \u00fcberlaffen fein mag. \u00a9ie f\u00fcnf Bittien lange unb eine Binie bide Barbe bon bottergelber ffarbe unb, ben Saucp attggenommen, giemlicp bidjter Sepaantng f\u00e4llt burcp bie flatten Sruftm\u00fclfte unb ungemein f<harf perbortretenben Ot\u00fcdenm\u00fctfte beg bierten Big fechften \u00a9egmentg, fomie burcp bie fretgf\u00f6rmige Kr\u00fcmmung ihreg H\u00f6rperg auf. \u2014\n\u00a9ine fabanifepe Slrt, ber A. longicollis, fleht ber unfrigen fonft nahe unb io\u00e4re auch nicht gr\u00f6\u00dfer, menu fiep ber ipalg nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig berl\u00e4ngerte,\nBefouberg Beim Si\u00e4nucpen, melcpeg fabriciug f\u00fcr eine Befoitbere Strt hielt unb alg A. cygnus in ber SBiffenfcpaft einf\u00fchrte, ein \u00a9epibem itt Skprpeit, mag bie fpalgbtlbitng anlaugt. 3h tonnte mir niept berfagen, biefeg eigen: ip\u00fcmlicpe Skfen botguf\u00fcpten.\n3n gang \u00e2pnlicper S\u00f6eife fertigt ein eben fo gro\u00dfer, nahe bermanbter H\u00e4fer, ber einzige., feineg \u00a9efptecptg in \u00a9urofja, Sltameng Attelabus curcu-lionoides, an einem \u00a9t\u00fcd \u00a9ihenblatt einen furgeu \u00a9hlinber, ein fleineg \u00a9\u00f6gepen f\u00fcr jebeg \u00a9i,_fo angelegt, ba\u00df einiger \u00a9aftguflu\u00df m\u00f6glich unb bag gu fr\u00fche Slbtrodneit berhiubert mirb. \u00a9ie etmaepfene Barbe arbeitet ft h peraug, betpuppt fiep im \u00a9epoo\u00dfe ber \u00a9rbe, unb im n\u00e4cpfteu Fr\u00fchjahre erfcpeint ber H\u00e4fer. \u00a9etfelbe ift flarf g\u2019em\u00f6lbt, gl\u00e4ngenb feptoarg, am fpatgfcpilbe unb ben etmag geftreiften, unregelm\u00e4\u00dfig punttirten gHigelbeden rotp. \u00a9er nicht patg; artig berengte, mehr gefentte Hopf, bag Bebeutenb gr\u00f6\u00dfere, born bidere fpalgfcpitb unb bie gl\u00e4tteren, gleicht^ h\u00f6her auffieigenben p\u00fcgetbeden unterfepeiben ipn auf ben erften Slid bom \u00a9idtopft\u00e4fer.\n\u00a9te Beiben genannten Sitten fiepen mit ber fhtureihen \u00a9emopnpeit, ipren'Barben ein fp\u00e4ugcpen gu Bauen, niept bereingelt ba. Stau tennt noch eine Slngapl anberer, melhe barurn Stattfcpueiber (RBynchites) genannt m\u00fcrben, obfepon niept cille \u00a9attungggenoffen bag \u00a9cpneibetpanbmer\u00ee Betreiben, \u00a9ie Sftppncpiten berbreiten fiep mit Slugnapme Sluftratieng \u00fcber bie gange \u00a9rboberpdpe, bor= guggmeife aber \u00fcber bie n\u00f6rblicpe fpalbtuget ber alten S\u00f6elt. \u00a9ie ftnb alle geicpnuitgglofe Hafer bon burepfepuitttih ber \u00a9ro\u00dfe ber h\u00f6rigen, \u00efommen aber auch Heiner bot unb gl\u00e4ngen meiffc metaUifh in Stau, \u00a9r\u00fcn, Hupferroth, Srongebraun. 3hr tegelf\u00f6rmiger Hopf Bleibt opne haf\u00ea= artige Serengung, hat bie Singen born au ber Surgel beg Dtiiffelg, biefer tritt mepr ober meniger lang petbor, ift fabenf\u00f6rmig ober gebrungen, meift etmag gebogen unb tr\u00e4gt ungef\u00e4pr in feiner SDiitte bie ungebroheuen, in eine breigtieberige, burhbt\u00e4tterte Heule allm\u00e4lig berbidten \u00c7\u00fcpler. \u00a9ag ^algfhtlb fhu\u00fcrt \u00dfh Born unb hinten ein, bag \u00a9cpilbheu \u00dfept quer, \u00a9ie gt\u00fcgelbedeu, immer Breiter alg feneg, ftnb f\u00fcrger ober l\u00e4nger, m\u00e4\u00dfig gem\u00f6lbt unb ruitben fih hinten in einer SBeife ab, ba\u00df faft immer bag S\u00dfpgibium fihtbar Bleibt, \u00a9ie gapfenf\u00f6rmigen l\u00fcften ber Sorbet: Beine Ber\u00fchren fid), uip bie \u00efugeligeu ber \u00fcbrigen, \u00a9er Sebeuftecper (R. betnleti), blau,\n\u2022K\u00e4mtdjen bon Apoderus longicollis.","page":119},{"file":"p0120.txt","language":"de","ocr_de":"120\n\u00a9ie \u00c4\u00e4fer* Setr amer en. f\u00df\u00fcffe\u00ef\u00ef\u00e2fer*\ngolbiggr\u00fcit ober gr\u00fcngolbtg, unbehaart, bie faft oierecfigeu gliigelbedeit iit fe|r bitten Aeiijen punftirt, bad gleichfa\u00fcd bidjt fpunftirte, quer eif\u00f6rmige fpaldfcfilb beim SMitudjeit mit einem nabt) \u00fcont gerichteten \u00a9ornfjnhdjen \u00fcber beit Sorberlpfteit audger\u00fcftet, mirb 2V2 big 3 Linien taug uiib midelt an ben oerfdjiebenftett S\u00e4umen unb \u00a9tranchent oft mehrere St\u00e4tte? in eine A olle gufammeit. (Sr erfdjeiut im Ski unb 3juui, im' dBalbe auf Suchen, \u00a9d^eit, canabif\u00e4)en ?papf>eln, Einheit, mehreren Sktbenarten unb Sillen, au\u00dferhalb beffelbeit auf Sirub\u00e4umeit, \u00a9uitteit ttub SBeiuft\u00f6den. SDarin, bag er bie meinen, frautartigen \u00a9fmk \u00e8ux Nahrung aufjucht, junge Sl\u00e4tter gut Anfertigung bei* Srutrotteu m\u00e4ljlt, fd^eint ber \u00a9rttub feiner maitdjfalttgeit Aufent|altd\u00f6rter gu liegen, $nbeut er bie jungen \u00a9djojfe anftidjt unb baburdj bad Abmelfen ber \u00a9bij$e oeranlagt, laitn er an Stntb\u00e4umeit, gang bejonberd aber aud) am Skiuftod bann gtoge Serm\u00fcftungeu anridjten, menu er in \u00e4Rettge ba ift; aud) fdjabt er, mit beut \u00fcR\u00fcffel oorgeljenb, fdjmale \u00a9treifdjeu oon ber ipaut fammt beut Stattgr\u00fcn auf ber \u00a9berfeite ber St\u00e4tter ab unb l\u00e4gt nur bie ber Unterfeite gut\u00fcd, menu er feine jungen St\u00e4tter mehr flnbet* \u00a9ie cigarrenf\u00f6rmigen Srutloidet merben an ben oerfchiebeneit Sflangeu auf Oerfdjiebeite Steife angefertigt, bie Heineren St\u00e4tter ber Sud)eit, Sirueit, Skibett erforbent eine SReljrgahl, bei ber \u00a9uitte, bent Skin reidjt ein\u00bb aud;# burd) Anftedjeit bed jungen \u00a9tiebed, ober h)o biefed nid)t pagt, ber \u00a9tiete oon beit eittgeliten St\u00e4ttern loirb biefeit ber \u00a9aft= guflug genommen, fie fangen an 31t melfeit unb ioerben gef\u00fcgig gum Skdeltt, meldjed mit \u00f6pilfe ber Seine unb bed Dl\u00fcffeld ohne meitere\u00bb Siubemittet oon 9R\u00e4itn\u00e4)eit unb Skibcheit in \u00a9etueiits fd)aft audgef\u00fcljrt mirb, unb mau fann beobachten, loie ita\u00e4hvenb ober nadj bent Srutgefdj\u00e4ft fich bie Mfer um ben Skdel hmum Oerfotgenb fpieleu unb t\u00e4ubctn, menu bie \u00a9oitne fdjeiut. j^ft biefer fertig, fo mirb ein (Si hiueiugefdjobeit, bidmeilett and) mehrere, aUerh\u00f6chftend fedjd. \u00a9ie ttad) ad)t bi\u00bb gm\u00f6lf Sagen audgefchl\u00fcbfteu Htodjen freffen bie jgnnenfetfe it)re? Skhnttug gangs artig ab unb gebeitjen babei. Skmt fie erm\u00e4chfeu ftnb, beigen fie jtdj aud jener herauf unb oer= ^pupben ftch ttt ber (Srbe. Sont Ski bid Anfangd 3>ufi trifft man If\u00e4fer an frifchen SRdelit, bann ftnb fie oevfd)muitbeit, im \u00a9efRembet getgen fid) mteber einzelne, bnarett fich mobl aud). Stau hat btefe Stahruehmungeit auf bie oerfdjiebeitfte Skife gebeutet; mir Jcfjeint fotgenbe \u00a9rH\u00e4rung bie eiitgig richtige gu fein: \u00a9ie im Iperbft erfdjeiitenbeu Jt\u00e4fer flammen oon beit fr\u00fchefteit Sruteit bed taufeitbeu ^aljred, fm Serf tied) eit ftch bann mieber, \u00fcbermiiitent unb fomuteit im n\u00e4chfteit giterfi gum Sorfchein; anbere, befonberd bie fp\u00e4teren, entfcht\u00fcffeit erft int Fr\u00fchjahre ber i\u00dfubbe leben-l\u00e4nger iit beit \u00a9ommer hinein*. Skr hnbeit benfetben gabt bet oerfdjiebeiten, oon mir beobachteten 9KiffeIf\u00e4fern; fie entmidetn ftch tut \u00a9b\u00e4tfommer, bleiben in ihren Serftedeit ruhig fi^en, ober fommeit baraud\tfiitbeit aber erft nach beut SUnter bie Sebinguitgeit f\u00fcr ihre Sntt unb\nmuffen baher fo lange marten; bag bei nuferer Art bie Aufangd 3m\u00dc int (Siftaitbe oorhanbeneu oor S\u00dcnter\u00bb nodj gtt K\u00e4fern m\u00fcrben, l\u00e4gt jtch nidjt gut anttehmett. \u2014 \u00a9er R. populi ift bem oorigen fehr \u00e4hnlich, aber etmad Heiner, auf ben gl\u00fcgelbedeit meitiger bid)t puuftirt unb gmeifarbig: oben fupferig, gr\u00fcn ober golbig, unten, an Ot\u00fcffel unb Seinen ftaljlblau. (Sr midelt bie St\u00e4tter ber oerfchiebeneit ^\u00dfa^peXarten. \u2014 \u00a9er noch Heinere, nur gmei Siuieit lange, butdjaud fdjmarge unb faum behaarte R. betulae, bearbeitet bie St\u00e4tter ber Sirfen, \u00a9tient, Suchen, begn\u00fcgt fich ftetd mit einem Slatte, oermenbet fogar nur bie oorberen gmei \u00a9ritte! eined grogeit \u00a9dernblatted. \u00a9a\u00bb Serfahreit meicht 001t bem bidtjer erm\u00e4hnten mefentti<h fth. Ungef\u00e4hr iit ber Keinem, obern H\u00e4lfte.ber Stittelrifbe beginnenb, nagt ber ^\u00e4fer in einer Sogenliuie, metche nach beut Slattftiele hin auffteigt, bie fl\u00e4che auf ber einen, mir mo\u00fcen fageit auf ber rechten \u00a9eite burdj, l\u00e4gt bie ihm begegueubeit \u00a9eitenrippert unoerleht, in entfpredhenber SBetfe fommt bann bie linfe \u00a9eite brau; ift er aud) mit biefer fertig, fo fdjneibet er an ber erften ^\u00e4tfte aud) bie Aebenribfmu burd) unb l\u00f6ft fo bie eine \u00f6p\u00e4lfte feined StBideld. An ber \u00e4ugerften \u00a9de mirb bie \u00a9berhaut bed Slatted etmad abgel\u00f6ft, iit biefe Safdje ein \u00a9i gefchobett unb nun gerollt, fo bag bie \u00a9de mit bem \u00a9ie in bie 2Ritte bed SBideld gu liegen fommt; bie fiebrige \u00a9berft\u00e4dje bed \u00a9dernblatted h\u00e4lt biefeit leicht gufantmeu, mogu einige kniffe mit ben greggangen an ben geeigneten \u00a9teden noch beitragen, \u00a9ie linfe \u00a9eite","page":120},{"file":"p0121.txt","language":"de","ocr_de":"Slattfdjneiber, Sl)t)ttd)iten. (pafelitufsr\u00fcfsler, Salaninen.\n121\nipirb nun gleidjfaUd burd) 3er6et\u00a7en bet iftebeuriftyetf oo\u00fcpnbig gel\u00f6ft nnb \u00fcber bie erfte $\u00e4lffe gerollt, bid bie. flehte bigarre bon ber SJtittelrifpe \u00a3>ed bebeutenb get\u00fcrmten .Slatted Ijerablj\u00e4ngt Salb erh\u00e4lt bavin bad SBidelfinb Sebeit nnb arbeitet (S\u00e4nge ttadj a\u00ef\u00efen Iftipungen, treibe bad b\u00f6llige SXbfierbett nnb Serttodfnen ber Slattmaffe nod) bepleunigen. Sridfft fte bom S\u00dfinbe lod nnb f\u00e4llt gut (Srbe, bep beffer f\u00fcr bte reife SarOe; fte wartet aber fdperlid) bicfe Biif\u00e4lligfeit ab, fonbern frijjt fid), meint iljre Beit gefommen, burp f\u00e4llt gut* (Srbc, fidC; aber nie p \u00a9droben, nnb oerpt^t fid) in beren \u00a9djoofe. \u2014 Set pbpe R. cupreus ift eben fo gto\u00a7, erdfarben, auf beut bilden etmad lichter, grau fdjmadj behaart, hat einen fplanten B\u00fcffet, fr\u00e4ftige S\u00dfunftpeifen auf bett gl\u00fcgelbedeit nnb beren Bttipenr\u00e4ume aberntald puuftirt; er n\u00e4pt fid) aid \u00a3at*Oc bon fitugeit Spumeit, Zirpen, Sogeibeeten, (Sldbeeteu (Pirus torminalis). \u00a3abeit bie Pflaumen bie (St\u00f6\u00dfe einer SJlanbel erreicht, fo fdpeibet bad SMbdjen in Beit einer \u00a9tunbe beu \u00a9tiel halb burd), fud^t an bei* grucfft eine faffenbe \u00a9teile ptn tlnterbriugeu eiued (Sied, bohrt ein pdjed Sedfj, erweitert ed etmad unter m\u00f6glidjpr \u00a9Rottung bei* Oberhaut, legt bad (Si hinein, fdjiebt ed mit bem B\u00fcffel pr\u00e9dit nnb br\u00fcdt bie Oberhaut auf bie SBunbe, hierauf begibt ed fid) pr\u00fcd au bie halb bttrdbfreffene \u00a9telle bed \u00a9tieled, bei\u00dft bie anbere \u00a3\u00e4lfte burd), ober fo meit, ba\u00df bei* leifefte SEBittb ober bie eigene \u00a9djmete bie Pflaume halb pm galle bringt Sie gange Arbeit nimmt gegen brei \u00a9tunbeit Beit in 2lnp*ud). iRadj burdhfdjnittlidj 14 Sagen belebt fid) bad (Si, bie Sar\u00fce gept am unreifen gleifdje nnb ift in f\u00fcnf bid fedjd 2Bo<hen ermadjfem Sie Serhppng erfolgt in bei* (Srbe. Sie eingelnen im \u00a3erbfte pm Sorfdjein fommenben SMfet* geh\u00f6ren p ben oerfr\u00fc^eteu, meldje \u00fcbetmintern m\u00fcffen, bie \u00e4Reljrgahl tried)t erft im n\u00fcd)fteu gr\u00fcpuge and bei* (Srbe Ijeroor.\n3Sie bei* langljaipe Spoberud beit m\u00e4hten \u00a9djmatt unter beu IR\u00fcffelf\u00e4fent barftellt, fo erinnern ein paar int tropfdjen \u00a9\u00fcbantetifa lebettbe, ben (Sattuugen Erodiscus nnb Toxeutes guge; feilte Slrten lebhaft an bie \u00a9djnepfeu; beim ed ftnb toon ben \u00a9eiten breitgebr\u00fcdte fcfjtanfe S^ierd^en mit fel)i* langem, an bei* \u00a9ipi^e fdjmadj nach unten gebogenem, fabenf\u00f6rmigetn B\u00fcffet Son nuferen l)eimi]d)ert fommeit i|nen in legerer \u00a7infid)t nahe ber .fpafeluu\u00dft\u00fc\u00dflet (Balaninus nucum) nnb feine St\u00fcber. Ser 2Burm in beu ^\u00bbafelu\u00fcffen ift fa allgemein begannt, uodj mehr bad\n\u00aeer \u00a7a{etnu^9l\u00fc\u00a7Ier (Balaninus nucum) beim \u00ebierlegen, bon ber 9t\u00fccfenanfic^f, Sobf bon bet Sette (beibe ftar\u00ef bergro\u00a7ert).\nSBurmJodj, and bem er entfdjlpfie, um in bet* (Srbe feine Sermanblung gu befielen; bentt mie jebetmamt mei\u00df, finbet ftdfj in einer \u201emitrmftidjigeu\" fRu\u00df fein Sf>ier mehr, fonbern in bem gut* ^\u00e4lfte ober g\u00e4uglid) audgefrcffeneit Sterne tutb beu Sfothfriundjen nur bie \u00a9pur feiner fr\u00fchem Slntoefen^eit nnb gerft\u00f6renben Sptigfeit Sad befruchtete Skibdjeit gmicft bid iitd Sperg bei* halberitoadfifenen ^afelituf, um bie 9Jtitte bed Buli ober and) fr\u00fcher, legt ein (Si in bad","page":121},{"file":"p0122.txt","language":"de","ocr_de":"122\n\u00a9ie f\u00e4fer. \u00a9etrameren. fR\u00fcffe\u00ef\u00eeafer*\nSodj unb fd^iebt e! mit beut Sb\u00fcffet tief hinein. \u00a9tel gefdjieht aber gu einer bie au!; reicht, um bie SButtbe oernarben gu laffert, fo meit menigften!, ba\u00df man genau htnfeljen mu\u00df, um eine einftige SSerlehuug ma|rne^mett gu t\u00f6nnen. S)om SJ\u00ceai au treibt ftdj bei* f\u00e4fer auf ^afelb\u00fcfdjett unb Eicpen umher, aber nidjt au! Dorf (irrigen Saroen entfproffen; benn biefe liegen nad) ben gemachten Erfahrungen bi! gum Suni be! n\u00e4djften Saljre!, oermattbeln ftdj bann erft gui* i\u00dfitppe, uu! meiner bei* f\u00e4fer im Slugttft au!fd)l\u00fcpft unb noth gum SSorfd^ein tornrnt, ober oerftedt bleibt bi! gum n\u00e4djften Sr\u00fcljlinge. Er hat einen fehl* langen, borftenartigen, an ber fBurgel oet$idten, bafelbft geftreiften unb punttirten St\u00f6ffel Don rotbrauner Sarbe, tu either ftdj beim SR\u00e4nndjett fdjmadj, beim S\u00dfeibdjen [tarier tr\u00fcmmt unb etma! Dor feiner SDtitte bte fdjlanteit, gelnieten Rubier tr\u00e4gt, \u00a9iefetben gaffen mit ihrem \u00a9(hafte gerabe in bie \u00a9rube, metdje bi! gtt ben Singen reicht, unb eiibeu in eine faft getnopfte feule, iubent bie lebten ber ftebeit \u00a9eifei; glteber laum l\u00e4nger al! breit ftub. \u00a9er eif\u00f6rmige, fdjmarge f\u00e4fer ift \u00fcber unb \u00fcber gelbgrau behaart, am erhabenen runben \u00a9djilbdjen, an ben (Schultern unb auf ber St\u00e4che ber herdf\u00f6rmigen Sl\u00fcgelbeden io\u00fcrfetartig lichter, \u00a9ie Scheutet Derbiden fith nach Dorn unb haben hier an ber Unter; feite einen breiedigen \u00dfafjn, bie \u00a9dhtenen enben in einen \u00a9aten, ba! br\u00fcte Su\u00dfglieb ift gloetlappig, unb ber \u00a9runb ber flauen geg\u00e4hnt. 3\u00ab \u00a9eutfdjlanb tommen noch gmei au\u00dferordentlich \u00e4hnliche Slrteit Dor, bereu S\u00fcplerteule baburdj bebeutenb b\u00fcnuer erfcheint, ba\u00df ba! lepte \u00a9lieb menigften! hobelt fo lang al! breit ift, ber B. glandium (ober venosus), beffen \u00a9al!fdjilb an ben \u00a9eiten unb in einer SJtittelftrieme lichter behaart ift, unb ber etma! Heinere B. turbatus, beffen Stuffei [ich ftart tr\u00fcmmt, befouber! beim SBeibchen. \u00a9ie beibe leben al! Saroett in ben Eicheln unb meiden f\u00fcr biefelben in gleicher SBeife Derberblid), mie jener f\u00fcr bie St\u00fcffe. \u00a9ie SSalanitten breiten ftdj mit ihren ber \u00a9leidjf\u00f6rmigteit megen gum \u00a9hed fehr fdjmer gtt unterftheibenben Slrten faft \u00fcber bie gange Erboberfl\u00e4dje unb befouber! gat)lrei<h \u00fcber Europa au!.\n\u00a9ie Antiionomus-Strten t\u00f6nnte man ber f\u00f6rpertradjt nad) f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere, plumpe Spionen ertt\u00e4ren, bie gebrochenen S\u00fcpler, bie lichten [paarbinben ober Sieden auf bem braunen Unter; grunbe ber Sl\u00fcgelbeden unterfdjeiben fie aber auf ben erften SSlid baDon, mie noch oerfdjiebene anbere SJiertmaie, meldje im b\u00fcnueu, geraben St\u00fcffet, ben Keinen, runben Singen, ben fdjmadjen S\u00f6hlern mit ftebenglieberiger \u00a9eifei, Don benen ba! erfte \u00a9lieb [ich oert\u00e4ngert, bie lebten eine fpinbetf\u00f6rmige, geringelte fente bilben, unb im gro\u00dfen \u00a9djilbdjen begr\u00fcnbet ftub. \u00a9ie gapfenf\u00f6rmigen SSorberh\u00fcfteu fto\u00dfeu gufammeu, alte \u00a9djentel ftub Derbidt, bie \u00a9djienen getr\u00fcmmt, bie S3authringe frei, \u00a9a! \u00a9efdjiedjt breitet fiel) gleidjfatt! \u00fcber bie gange Erbe au!, in Stmerita toeniger gasreich, al! auberimo. \u00a9ie europ\u00e4ifdjett gr\u00f6\u00dferen Slrten ber \u00fcberhaupt am f\u00f6rper nicht gro\u00dfen \u00a9efeli; fdjaft ermeifeit ftd) au ben Obftb\u00e4umeu Dielfach unn\u00fch, inbem bie SBeibdjen im erften Sr\u00fchjapre bie \u00a9ragtnolpen berfelbeit anftechen, ein (auch ein paar) Eier pineinf(hieben unb bie Sarbett bie; felbett aulfreffen, fie nicht gut* Entmidelung gelangen taffen, \u00a9ie \u00e4u\u00dferen \u00a9\u00abhuppen br\u00e4unen ftd), ein mit Dielen berartigen oerfeljener Slpfel; ober SSirnbaum fiept frie Der; brannt au!, ttnb man hat bem Uebetttj\u00e4ter in manchen \u00a9egeitben ben Stamen \u201eSBrenner\" gegeben, momit leine beftimmte Slrt gemeint fein tarnt, toeit mehrere in gleicher S\u00f6eife leben. S\u00fcr geio\u00f6hnlidj b\u00fcrfte ber hier abgebitbete A. pomorum baruuter Derftanben fein. 3<h ergog eine anbere 'Slrt au! foldjen \u201eDerbrannten\" fito!peit, in meldjett bie Enttoidelung giemlidj rafd) Dorfdjreitet; benn fd)ou im 3>uni tommen bie jungen f\u00e4fer gum SSorfdjeine; e! mar ber A. spilotus, pell roftroth Don Sarbe, fchm\u00e4rgltdj au fopf unb SJiitte ber Sl\u00fcgelbeden, fein unb fparfam grau behaart, \u00fcber ba! ftart unb fehl* bicht puuttirte \u00a9aBfipilb gieht eine mei\u00dfbehaarte SJUttelftrieme unb quer hinter ber SJtitte ber punttftreifigeu Sl\u00fcgelbeden eine etma! abget\u00fcrgte, gerabe unb gleichbreite, mei\u00dflicpe \u00a3aarbinbe, ein fehl* tr\u00e4ftiger \u00a9orn bemehrt bie Unterfeite ber SSorberfcpentet in ber SMpe ihrer \u00a9pipe, \u00a9ie S\u00e4nge betr\u00e4gt bi! gut* \u00a9B\u00fcrgel be! SR\u00fcffel! gmei Siniett.\niDer 2lpfetbXiitUen-jtecfjer (Anthonomus pomorum).","page":122},{"file":"p0123.txt","language":"de","ocr_de":"Balattittett. HitthonomuS. G\u00fcottuS.\n123\nBott bei* oben angegebenen 3 eit an treiben ft<3& bie \u00ae\u00e4fer auf ben B\u00e4umen umher, fliegen im \u00a9onnenfcheiit, laffen ftd) bet beramta^enbev \u00a9efahr ferabfa\u00ef\u00efeit, eine \u00a9igeuth\u00fcm\u00efid)!eit, mefd)e bie Bhhnc\u00ef)iteu unb Balanineit gleid)fa\u00ef\u00efS an fid) haben, mie -^ier uod) nad)tr\u00e4glid) bemerft fein mag, unb n\u00e4hren [ich non ben jungen Bl\u00e4ttern; furg fie geuiegen ihr Oafeiit, fo lange bie B\u00fctterung es erlaubt, ben gangen \u00a9ommer hindurch. Bleuit ber b\u00f6fe B\u00fcnter herauuaht, fud)eit fie \u00fcorgugSmeife hinter Bittbenfd) uppen unb in Biffen ber B\u00e4ume baS gegen ihn fie fd)\u00fcheitbe Obbad).\nOie Heilten, oralen \u00a9rbpl)e, meld)e luftig bahinfpingen, menu mau fid) ihnen n\u00e4ljert, fennen meiite'Befer, hatten \u00fctedeid)t aud) fd)on \u00a9elegettheif, fie fpiitgen gu h\u00f6ren. Bkmt man tt\u00e4mlid) im iperbft auf ober neben b\u00fcrrem Baube an B\u00dfalbr\u00e4nbern bahinmaubelt, fo h\u00f6rt man, mie bie gum Uebermiittern hrer \u00fcerfammelte \u00a9d)aar biefer Heilten \u00a9pinger auf baS bitrre- Baub mieber auff\u00e4llt, non meld)em fie ftd) foebeit gleid)fa\u00dcS mit \u00a9er\u00e4ufd) abgefd)itedt hntte. \u00a9S m\u00e4re jebod) ein ^rrthunt, menu matt alle biefe Heilten \u00ae\u00e4ferd)en f\u00fcr \u00a9vbphe hatten mollte, oielmehr beftnbeit ftd) gemiffe B\u00fcffelt\u00e4fer in gleicher Bage. Bon feiten fp\u00e4ier nod) einige Blorte; ooit biefeit fei bemertt, bag fie ber \u00a9attung Orchestes angeh\u00f6ren, meld^e in oielett Brten \u00a9urof)a, bie alte, aber auch bie neue B\u00dfelt bemohnt.\n3u ben gemeinften unb gleid)geitig gr\u00f6gteit europ\u00e4ifc^eit Brten (faft 2\"') geh\u00f6rt ber 0. quercus; er tr\u00e4gt ben giemltd) fchlanteu B\u00fcffet meift ber Bruft angebr\u00fcctt, an feinem \u00a9runbe bie Bugen, meld)e fid) mit beit oberen B\u00e4nbent beinahe ber\u00fchren, unb temtgeid)net fid) oor Bdeut bttrth bie an ber ^mtenfante f\u00e4geartig geg\u00e4hnten, fehr bieten \u00a9Rentei; er fleht t\u00f6thlid)gelbbraun aus unb ift bid)t grau behaart, \u00a9eine Bar\u00fce lebt manchmal in fold)ett Btengeit auf \u00a9icben, > bag eingelne B\u00e4ume eilt gelb gefd)edteS Bnfel)en betommeit. fturg nach ber IfnoSbenentfaltunc; frigt ber \u00fcben minterte $\u00e4fer ungef\u00e4hr in ber B\u00fctte beS Blattes auf beffen ltnterfeite eilt tahnf\u00f6rmigeS \u00a9t\u00fcdd)en auS ber B\u00fcttelripe, legt iit biefe Bertiefuug ein \u00a9i unb bebedt eS mit bem langettf\u00f6rmigen @t\u00fcdd)eit ber Oberhaut. Oie fehr halb nadlet* gum Beben ermachenbe Barbe frigt eine \u00a9trede in ber Btpfm entlang, bann aber geht fie feittid) in baS Btattfleifd) unb ermeitert bie anf\u00e4nglichen \u00a9\u00e4uge allm\u00e4lig gu einer grogen, bom Baitbe unb einigen ft\u00e4rteren Bipeu\u00e4fieit begrengten gl\u00e4d)e, bie, ihres Blattgr\u00fcns beraubt, nur bie bertroditeitben ip\u00e4ute ber Ober; unb llnterfeite behaltenb, nat\u00fcrlich bergilbt mtb ftch fdpad) blafig ermeitert. hierin \u00fcerfntpt fid) bie Barbe, unb atsbalb bohrt ftd) ber entmidette $\u00e4fer barauS harbor, ber fich nun meiter feines OafeinS erfreut uitb baS n\u00e4d)fte gr\u00fchfahr abgumarteit heit, bis fich bie n\u00e4mlichen Bet'h\u00e4ltitiffe f\u00fcr feilte Bad)fommen biefeit, unter beiten er geboren m\u00fcrbe. Bod) einige aitbere Brteu burchleben eilt rafd)eS Barben; unb $upett; bafein innerhalb ber \u00a9td)enbl\u00e4tter, anbere ftnbeit mehr @efd)mad an beneit bon Buche, \u00a9der, B\u00fcfter, Hartriegel tc.\nB\u00fceber anbere \u00a9itten I)d6en bie Barben ber \u00a9attung Cionus. \u00a9ie hftHen ftd) frei an ben Bl\u00fcthen unb jungen \u00a9autenfabfelu gemiffer Spfkngen <tuf, mobei ihnen leine Beine gu \u00a9fatten tommen, fonbern nur bie Ouerfalten beS H\u00f6rners unb ein fiebriger, fd)mieriger Uebergug. Oie gebrtutgeneir, beinahe fugeligen \u00ae\u00e4ferd)en fiitb Hein, aber h^bfch gegeicf)net, mofaifartig burd) regelm\u00e4gige, lichte Hacu'ftecttf>en ftUf einem anberS gef\u00e4rbten Uutergrmtbe; bei ben meifieit fittbet fid) au ber B\u00fctrgel ober auf ber B\u00fctte ber gl\u00fcgelbedeit eilt runber, farnrnetfchmarger Bahtpd. 3\u00a7r ctylinbrifcher B\u00fcffet legt fich \u00f6ie Bruft an, bie jebod) nicht mit befonberS beutlid)er Bimte oerfehen ift, bie Bugen n\u00e4hern ftch ftuf \u00f6er \u00a9tint, unb bie \u00a9eifet ber gebrod)eneit W\u00fchler fehen nur f\u00fcnf \u00a9lieber gufammeit, fo bag fie bem \u00a9d)afte au B\u00e4uge gleicht. OaS \u00a9chilbd)en ift obat, bie \u00a9pi^e ber ^l\u00fcgelbedeit genteinfam geruitbet. OaS erfte \u00a9egment beS Hinterleibes \u00fcerm\u00e4d)ft mit bem gmeiten, beibe fiitb lang, bie gmei folgenbett baf\u00fcr fehr gefiirgt. OaS Bt\u00e4nnd)ett unterfdjeibet ftd) oon feinem B3eibd)en bttrd) eilt l\u00e4ngeres testes Oarfettglteb unb ungleiche flauen; bie \u00e4ugere ift f\u00fcrger, als bie innere. Oiefer @efd)led)tSunterfd)teb mirb an ben Borberbeiiten am beut\u00efidhften. Oer Cionus scrop\u00fculariae lebt iit gal)freid)en \u00a9efedfdhaften auf","page":123},{"file":"p0124.txt","language":"de","ocr_de":"124\nSie f \u00e4fer. \u00a9etrameren. Sft\u00fcffelf\u00e4fer.\n\u00c7\u00fconus scrophulariae in itaiiMtdjet \u00aer\u00f6fe unb bergr\u00f6fjerf, nebft ^u\u00a3penlj\u00fct]'en on gr\u00fc\u00dfte tragenber SBrauntuurj.\nVrauntourz (Scropdularia nodosa), toelpe oom \u00e4Jtai bt\u00e9 in ben Sluguft bl\u00fcpt, unb ip m\u00f6chte faft eine bereite Generation Oermutpen. 2ltn 17. 0u\u00efi faitb ip einzelne, zur Verpuppung reife\nbr\u00e4unlipgr\u00fcne Darren neben bereite in ein glaftge\u00ea \u00a9oeon eiugefpomteuen, toelpe ftd^ in ber SSeife aittleben, line nufere Slbbilbmtg oergegem lo\u00e4rtigt. Ungef\u00e4hr brei Soeben mochten Oers gangen fein, at\u00f6 oon beit elften bie Safer junt Voifpeitt tauten. 3t einem fr\u00fchem galle, al\u00ea mir jene zterlipen \u00a9ebilbe noch iti3)t bes taunt toaren, lernte ich ipte \u00a9rgeuger and) nipt tennen, foifbern attl beit tleinen Vlafeit enttridelten fip nur toiitzige Splupftoe\u00eapeit (Chrysocharis conspicua), ber gamilie ber S\u00dfteromalinen angep\u00f6rig. \u00a9er Safer ift fptoarz unb bipt befpuppt, 23ruftfeiten unb ^3rotporar fpneetoeijf, gl\u00fcgelbeden buntelfpicfergrau, bie erpabeiteit, abtoepfelnbeit gtoifpenr\u00e4ume zlotfpen beit Streifen fammetfptoarz unb toet\u00a7 gew\u00fcrfelt, bie SR:ab>t mit einem gro\u00dfen oorbent unb bintent fptoarzen Sammetflede oerfepen. Verfpiebene aitbere Wirten leben \u00e4pitlip auf beit S\u00f6niglferzen\n(Yerb as cum).\n\u00a9er Cryptorbyncbus lapatbi ift ber einzige enrob\u00e4ifd)e Vertreter eine\u00eb fepr artenreipeit f\u00fcbamerifanifpen \u00a9efplept\u00e9 unb eine ooit ben fep\u00eauubztoanzig Slrten, toelpe ftp nod) auf brei anbere \u00a9attungen (Acalles, Acentrns, Orobitis) 0 er tp eiten unb al3 bie einzigen \u00a9lieber einer ber gr\u00f6fjteit Sippen (\u00a9rpptorppnpiben) ber ganzen gamilie in \u00a9uropa zu .fpaufe ftitb. \u00a9er B\u00fcffel be3 genannten S\u00e4fer\u00e4 l\u00e4fjt ftd) in eine tiefe Vruftfurpe legen, toelpe ztoifpen beit dftitted l\u00fcften enbigt mtb bie Vorberp\u00fcften nat\u00fcrlich au\u00eaeiitanber br\u00e4ngt. 3u ber pier gegebenen Slbbilbung fei itosp bemerft, baff bie gnplergeifel au\u00ea fteben \u00a9liebem befiept, unb bajz ber K\u00f6rper bitrp biepte\u00ea Spuppeit; treib fptoarz, braun mtb ioei\u00a7 erfd)eint, am lepteit \u00a9rittel ber gt\u00fcged betten treibetoeiff \u00a9as> p\u00fcbfcpe, 4y3 Sinieit lange, fepr unebene \u00a9pier ftpt an \u00a9Beibengeb\u00fcfp, bei ttn\u00ea an b eit Ufern ber Saale fepr gemein, anberto\u00e2rt\u00ea autp an \u00a9dem, in toelpen beiben Holzarten feine \u00a3aroe lebt, aber nur fo lauge fte bie Straucpform bepaupten ober al3 Vaumpen noch jung ftnb. \u00a9ie \u00a9ier derben oom d\u00f6eibpeu im 2Rai nape ber \u00a9rbe an bie dtinbe gelegt, unb bie halb au\u00eafpl\u00fcpfenbe &arOe boprt ftd) in ba\u00ea gnnere uitb natp oben, teprt ftp zur Verpuppung am \u00a9nbe be3 \u00a9aitge\u00eb um, unb nap oier^epn \u00a9agen ^uppeurupe ift ber Safer fertig, ber aber, felbft trenn er zur popeit Sommerzeit zur Vodenbung dam, feine \u00a9eburt\u00eaft\u00e2tte nipt eper oerl\u00e4fjt, ab\u00a7 tut n\u00e4pften gr\u00fcpfapre. 2\u00a3ie lauge bie 2aroe zu tprer \u00a9uttoidelung braupe, ift mir nipt betaunt, ganz entfpiebeit aber nipt toeniger 3e\u00fc dt\u00e8 ein oode\u00ea gapr. Sie pat in iprent K\u00f6rperbau uipf\u00ea 2Ibtoeipeube\u00a7 oon anbereu \u00a9urculionenlaroen. \u00a9egen 200 Wirten berfelben, fp\u00f6iten \u00a9attung, fepr oerfpiebeit iit ber \u00e4u\u00dfern S\u00f6rpertrapt, garbe unb geipitung leben, trie bereite erto\u00e4pnt, in S\u00fcbamerita, uitb gaptreipe \u00a9attungen fplie\u00dfeit ftp als> dtepr\u00e4fentauten ooit Unterfippen unb \u00a9rttppeit au\u00dfer fo unb fo oieleu anbereu oor unb nap ipueit an.\ngp erto\u00e4pne beil\u00e4ufig nop beit Antliarhinus Zamiae oom \u00a9ap als\u00bb benjenigen mir betaunten S\u00e4fer, toelper beit l\u00e4ngfleit, einer Vorfte \u00e4pnlipeit dt\u00fcffel pat; berfelbe erftredt ftd) zepu Sinteit oor, to\u00e4prenb ber \u00fcbrige, plattgebr\u00fccfte, in ben gl\u00fcgelbeden lang oieredige K\u00f6rper bereu nur oier mi\u00dft.\nOryptorbynchus lapathi, \u00ffrot^oraf mit\u00c4opf iit berSeiten^ anfic^t, beibe ftart bergr\u00f6\u00dfert.","page":124},{"file":"p0125.txt","language":"de","ocr_de":"(Sr\u00efjptorljfyttdjibe\u00eet. (\u00a3eutorhbn<hiben. 3ftau\u00a7gahur\u00fc\u00dfler, Varibien.\n125\nj[\tV\u00dfenn ber \u00a9attung Ceutorhynclms gebaut mirb, fo gefd)ieht bte\u00eb nidj\u00ee mdgeu ber hevbor?\nI ragenben ipevf\u00f4n\u00efid&fctten ihrer gasreichen Slrten, meld)e au\u00a7er menigett Borbamerifaneru ftd) bor? gug\u00f6meife in ber falten unb gem\u00e4\u00dfigten gone \u00a9ttropaS, Stjienl unb Borbafrtla\u00ea aufhalten, xmb iut \u00a9egentljeil gu ben H\u00e4uften g\u00e4lten, fonbern meil eine SlngaS fid) unferen Reibern nnb \u00a9em\u00fcfe? g\u00e4rten auf h\u00f6&ft unangenehme Bkife bemerUid) macht, \u00a9iittge geid)nen ftd) auf blindent \u00a9runbe . burd) lichte, meift fehlest begreugte $ledd)en au\u00a7, bie mehrften eint\u00f6nigen laffen fid) fehler bon einanber uuterfd)eibeu. \u00a9ine ber gr\u00f6\u00dften, !enutlid)ften unb gierlid)fteu beittfd)eu Slrten ift bei* auf Batterlobf (EcHum vulgare) nicht feltene C. echii non gmet Sittien S\u00e4nge. (Sr faitn feinen B\u00fcffel gmifd)en bie fegeif\u00f6rmigen Vorberh\u00fcften legen, ohne eine fe\u00dfjarf abgegrengte gurd)e baf\u00fcr \u00f6orgitftnbem Oie fabenf\u00f6rmigen, gefnieteu g\u00fch'ler gefehlten fnh du ber reftrothen \u00a9eifei burch bie Verl\u00e4ngerung ber beiben \u00a9runbglieber au& Oie hinten ein flehtet S\u00df^gtbtnm freitaffenben Fl\u00fcgels bedeit fd;lie\u00dfen born fein beutlid)e\u00eb Sd)ilbd)eu ein; mag man baf\u00fcr halten f\u00f6nute, ift bei genauerer Betrachtung ein 9Bittelg\u00e4hnd)ett be\u00ea fiteren <\u00a3)a\u00ef\u00eafd>t\u00efbranbe3. 2113 \u00a9attunc^charatter mag noch bie Verl\u00e4ngerung be3 elften [pinterleiblringe\u00e2 erm\u00e4hnt merbeu. Oer gange $\u00e4fer ift fchmarg, unterhalb mei\u00df, oben braun unb fledeuartig fchmarg \u00caefc^upiot, feine mei\u00dfe Sittien geid)nen bie Oberfeite, brei S\u00e2ng\u00ealinien ba3 \u00d6pal3fd)ilb, einige gleiche bie \u00a9l\u00fcgelbeden, mo quere ftellenmeife Verbinbuugeu hebftellen; fe ein ftarfer Bahn unten nahe ber Sfnhe bemehren bie fr\u00e4fttgen Sd)enM. \u2014 Oer C. sulcicollis ift fteffefmarg, menig gl\u00e4ngenb, unten bitter, befonber\u00ea gegen bie (Schultern hin, oben fparfant unb fein grau befchufrpt unb ohne irgenb meld)e SHere 3eid)nung, melche burch Anh\u00e4ufung ber Sdjuhpcn bei auberen Slrten entfteht. Oa3 ftarf bunftirte \u00f6pal3[d)ilb \u00bb hat born einen fd)mad) aufgemorfenen Banb, feberfeit\u00f6 ein ip\u00f6derd)en unb eine tiefe Biittelfurdfe; bie ^l\u00fcgelbeden ftnb tief geftreift, in ben Bmifdjenr\u00e4unteit eben, ftarf gerungelt unb bor ber Spitm fdmbbig geh\u00f6dert, bie Sd)enM born furg begahnt. Oie burd)fd)uittlid)e S\u00e4nge betr\u00e4gt 1% Sinie bei 3/4\"' Breite. Oie Sarbe lebt in gallenartigen 2Infd)metlungeu am S\u00dfurgelftode ber berfchiebeneit I ^ohlarten, mie Ba:p3, B\u00fcbfen, $obf?, Blumenfohl u. a., in ber Siegel an ber \u00a9renge be3 ober? nnb uuterirbifdjen StodeS unb etma\u00f6 tiefer. Stub ihrer biele borhanben, fo bereinigen fid) bie \u00a9allen; id) fanb in einem f\u00f6lc&en \u00a9omfdere f\u00fcnfunbgmangig Sarben. 2>m ^r\u00fchfahre unb Sommer brauchen fie bier VSoiben bi3\tgur Vermanblung in bie 5\u00dfuf$e, melche faurn\tmeitere hier V\u00dfod)en liegt; bie im\nBad)fontmer an bie\tfangen\tgelaugten bleiben in ber Begel bi3 gum Fr\u00fchjahre\tin ben \u00a9allen.\nOie'reife, bref Sinien lauge, beinfarbene Sarbe fri\u00dft ftch h^au\u00ea unb geht flad) unter bie (Srbe, au3 meld)er fte ein biltenartige\u00ea, giemlid) fefte\u00ea \u00a9ocon gufammenfeimt. \u00a9ube Steril, 2lnfang3 2Bai fornmen bie $\u00e4fer barau3 harbor nnb m\u00f6gen ftd) Beit mit bent Brutgefch\u00e4fte nehmen, ba man bie s Sarben bon ungemein berfd)tebeueit \u00a9ro\u00dfen antrifft, \u00a9iitige anbere, \u00e4hnliche SIrten ergettgen gleid)= faH3 \u00a9allen. \u2014 \u00a9in fehl* h\u00fcbfd)er, burd) feine reiche mei\u00dfe 3e\u00ee<f>rtun0 leicht fenntli\u00e4jer, ber C. macula alba, hat in beit \u00dcBohnf\u00f6bfen feine VSiege aufgefchfagen.\nOie \u00fcDtau3gahnr\u00fc\u00dfler (Baridius, fr\u00fcher Baris) breiten ftch \u00fcber bie gange \u00a9rboberfl\u00e4d)e mit ihren gasreichen Strten au3. Blatt er\u00efennt fie am lang obaleit Umri\u00df ber fdjmargen oft ntetaUifd) gr\u00fcn? ober blangl\u00e4ttgenben, fehl\u2019 harten Oberfl\u00e4che unb ber \u00a9emohnheit, bie Sdjen\u00efel mit angegogeuen Schienen unb Oarfen bid)t gebr\u00e4ngt fenfrecht nach unten gu rid)ten unb ben B\u00fcffel mit feiner Spifce an bie borberen aitgubr\u00fccfen, menu fte, um Verfolgungen gu entgehen, f ftch tobt [teilen; ber\tS\u00eeopf ift\tfugeltg, bie Keinen Singen flehen\tunmittelbar bor\tber SBurgel be3\nB\u00fcffelt. Oiefer ift\tmalgig,\tbid, etma3 gefr\u00fcmmt unb unten\tfchr\u00e4g, mie ber\tBagegahn einer\nB\u00eean\u00ea, abgefchnitten, grubtg pun\u00eftirt, bor feiner Btitte mit ben gelnieten \u00a9\u00fchlerit berfehen, bereu Schaft bei ber Btthelage in bie tiefe \u00a9urd)e f\u00fcr fie ha\u00dft. Oie \u00a9eifel befteht au3 acht \u00a9liebem, einem etma3 bideren unb l\u00e4ngeren 2lnfang3?, einem fnopff\u00f6rmigeit, gro\u00dfen \u00a9ubgliebe, gmife\u00dfen f benen bie \u00fcbrigen fed)\u00a7 b\u00fcrgen nad) born adm\u00e4lig an Breite guttehmen. Oa\u00a7 \u00a7al\u00eafd)ilb, in ben Umriffen rec^tedig, giel)t fich born etma\u00ea ein unb bud)tet ftd\u00df> am ^linterraube gmeimal au\u00a3; bie ; Vorberbruft ift gmifdjeu ben melt au^einanber fteheuben, l\u00fcgeligen unb eingefeuften Vorberb\u00fcfteu","page":125},{"file":"p0126.txt","language":"de","ocr_de":"126\n3)tc t\u00fcfer. Setrameren. 9\u00ee\u00fcffe\u00ef\u00efafer.\n\u00dfad> unb eben, opue feglihe \u00a7urhe. \u00a9hilbcpen \u00efleht, aber beutlidj uub runb, \u00c7t\u00fcgelbeden geftreift, gufammeu faufil palb fo breit af\u00f4 ber gange S\u00e4fer, oont SSorbertaube be3 ,\u00a3jat3fhilbe;\u00a7 au geregnet, laug ift; fie laffeit ein Heine;\u00bb 5\u00dfhgibium frei. SDie \u00a9cpienen ber Mftigeu 33eine laufen in ein fp\u00e4fheu au\u00bb.\n\u00a9o memg\u00dfemi djarattert\u00dften \u00dfh bie burdf)fc$5nittlic\u00a3> gmei Siuieu meffenbett europ\u00e4ifhen Slrten. SDa \u00dfh bie \u00a9efammtgapt aller aber an breipunbert bel\u00e4uft uub ihre Vradd nicht burchau\u00ea \u00fcber; eiuftimmt, fo geben bie unfrigeit oon ben fcp\u00f6nen, fr\u00e4ftigeren, mitunter mehrfarbigen tropifdjeu formen 2lmeri\u00efa<\u00bb, melcpe\u00c4 al\u00ea ipr eigentliches\u00bb Vatertanb betrachtet merben mu\u00df, feine gen\u00fcgenbe VorfteEung. \u00a3)er 3ftap3;\u00e4ftauigahnr\u00fc\u00dfler (B. \u00e7hloris) ift glangenbgr\u00fcn, bi\u00eameileu bl\u00e4ulid) fcpimmernb, am ^a\u00ef\u00eafdjtlbe gerftreut pun\u00eftirt, in ber SJtitte faf\u00ee glatt, bie \u00dfmifhenr\u00e4urne ber f\u00fcnfte Diet gr\u00f6\u00dfer ab\u00bb biefe felbft, an ben g\u00ef\u00fcgelbeden einfach geftreift, bei ftarfer Vergr\u00f6\u00dferung finb in ben \u00dfmifheur\u00e4umen ^un\u00eftreipen gu bemerfen. \u00a3>ie \u00a9eiten bes? Et\u00fcffels\u00bb unb ber 33ruft, bie \u00a9cbenfe\u00ef unb ber, nicht mei\u00df befc^u^pte, 33audj in feinem borberu Speile finb grob pun\u00eftirt, bie Vorberbru\u00dffeiten mehr rungelig. SDie iiaei\u00dfe Saroe lebt bohrenb in bem unterfteu \u00a9tengeltheile ber Oelfaaten unb gemi\u00df auch cmberer ^reugbl\u00fcmter unb geht bi\u00eb in bie \u00e4u\u00dferfteit S\u00d6Burgelfpihen, oerpuppt ftch auch pier nub liefert bereite\u00bb im ^uni ben $\u00e4fer, ber unter itm\u00df\u00e4nben Oerftedt bleibt, aber auch, menu ftch in ben genannten \u00a9aaten eine paffenbe Gelegenheit f\u00fcr Unterbringung feiner Gier bietet, biefe oor 3Binterb abfe^t, mie auch bie im Fr\u00fchjahre gefunbenen, fehr ungleichen Sarnen gelehrt h\u00fcben; anbere begatten \u00dfh erft gur genannten Beit, unb ihre Eiaddommen erfdheinen im ooE\u00efommeneu guftanbe nat\u00fcrlich fp\u00e4ter im \u00a9ommer unb b\u00fcrften nidft mehr gum Vorfheiue fommen. \u2014 3)er pecpfcpttarge Eftauggapur\u00fc\u00dfter (B. picinus) lebt in gleicher SSeife in anberen fohlforten, bie er aber in (Ermangelung non ^erbftfaaten nur im ^r\u00fcpUuge mit (Eiern befchenft, nachbem er au\u00bb feinen 3Binterner\u00dfeden peroorge\u00efrohert ift, trie g. 33. aus\u00bb ben \u00a9tr\u00fcnfeu bes\u00bb \u00aeopf; \u00efopls\u00bb, in benen er im \u00a7erb\u00df gunor geboren m\u00fcrbe, S\u00fcefelbe Sebeu\u00ebart f\u00fchrt ber A. chlorizans uub noch mancher anbere.\n2ln bie 33aribien fchlie\u00dfen fich noch gasreiche Oermanbte Gattungen au, unter benen bie f\u00fcbamerifaitifche Gentrinus eine ber reid)ften fein b\u00fcrfte, mo 9Mnnd;en norfommeit (g. V. C. Ger-mari), meldje burch lange, mie $\u00f6rner norragenbe, etrna\u00ea gebogene \u00a9tacpelfpi\u00dfen \u00fcber ben Vorher; h\u00fcften auffaEen unb eine 33emeprung tragen, bie fonft fetten in biefer Familie norfommt uub \u00dfh nur bei eingelnen nuferer Eiphncpiteu in furgen Einbeulungen mieber\u00dfnbet.\n(Sine \u00a9ippe m\u00f6chte id) nicht unerw\u00e4hnt laffen, obgleich fie fa\u00df au^fd^lie\u00dflich ben Vropeu augeh\u00f6rt unb nur mit mentgen unfeheinbaren 3lrten im f\u00fcblicheu (Europa Vertretung \u00dfnbet, ioeil fie bie gr\u00f6\u00dften Spiere ber Familie aufgumeifen pat, bie $orm eine \u00e4u\u00dfer\u00df gef\u00e4llige ift unb eins\u00bb ihrer SKftglieber auf nuferen \u00aeornb\u00f6ben eine geioiffe \u00dfloEe fpielt. Ohne oiel E\u00f6orte um bie (Epara\u00efterifti\u00ef ber \u00a9ippe ober einer unb ber anheim (Eattung gu oerlieren, oergegenm\u00e4rtige ich in bem REynchopEorus Schach au\u00a7 2>atta bie (Ermtbform ber pierper geh\u00f6rigen Spiere, mit bem 33emerfeu, ba\u00df bie W\u00fchler oon ben bt\u00e9per femten gelernten burch bie abmeiepenbe Vilbuug be3 (Enbgliebe\u00ea mefentlicp Oerfchieben finb unb bei anberen oermanbten Spieren ein gum Speit lieber anbereg, aber mei\u00df abfonbertihes\u00bb S\u00efu\u00eafepeit h\u00fcben, biefelben auch nicht meiter al\u00a7 bt\u00e9 gum erften drittel ber Et\u00fcffell\u00e4nge oorr\u00fcdeit, ba\u00df ba\u00ea S\u00dffigibtum oon ben \u00dfach'gebr\u00fcdten gl\u00fcgetbedeu nie ber\u00fchrt mirb, ba\u00df bie Verbidung auf ber Ober\u00df\u00e4dje be\u00ea Et\u00fcffet\u00ea in einer bid^ten ipaarb\u00fcr\u00dfe uub bie $arbe bes? gangen Spiere\u00bb in einem \u00f6fter mie mit Sbuft \u00fcbergogenen \u00a9cpmargbraun befteht, melcpe\u00e4 hie uub ba, befonber\u00ea auf ber \u00a9cheibe be\u00ea ^al\u00ebfchilbeS, auch einem ftarf rotheu \u00a9d;eine fplah machen fann. 3Sie bereite erm\u00e4hnt, \u00dfeEt nufere 3lbbilbung bie @ruubform ber (Eatanbriben bar, e\u00a7 gibt aber auch bebeutenb fhm\u00e4tere, bie, meil \u00dfe oerh\u00e4ltui\u00dfm\u00e4\u00dfig niht mehr niebergebr\u00fcdt finb, eine fpinbelf\u00f6rmige (Ee\u00dfalt anuehmeu, 33ei anberen ermeitert \u00dfh ber B\u00fcffel an feiner \u00e4u\u00dferfteit \u00a9pipe minfelig ober gapuartig, bei nod) anbereu (Macrocheirus longipes) oerl\u00e4ngent \u00dfh bie Vorher;","page":126},{"file":"p0127.txt","language":"de","ocr_de":"\u00e4ftanigabnr\u00fc\u00dfler, Saribien. 9tbpnd)opbovug. Hornmurnt.\n127\nBeine gang enorm, mag \u00fcbrigeng Bei oerfdjiebenen un erm\u00e4hnt gebliebenen \u00a9ruppen gleicbfadg Oors \u00efommt. Sie fd)matg= ober rotbraune \u00a9arbe beg fe^r garten fSaugetg berrfcbt oor, eg ftnbeit fid) aBer and; oermanbte \u00a9arbeit, mie rotb, geXB, grau, eint\u00f6nig ober in \u00a9iecfengeidjmtngeii, Sie St\u00e4uncben nnterfdjeibeu ftd) burd)\nSitbung beg Snffelg, ber Seine, ber \u00a9\u00fcbler te. \u00f6fter mefentlid) oou ihren SkiBdjen. Stau \u00efennt mtr menige barren, me\u00efd)e oorguggmeife im \u00a9mtern monocotpter \u00a9em\u00fcdife (Valuten,\n\u00a9peabeen, Sauaneit, \u00a9ucferrobr) Bobrettb leben, too fte mitunter Bebeutenbeu \u00a9cfeaben anricBten, meil fie oft in gro\u00dfen Stengen oortommen. Stan bat fie barum mobl attd) \u00fc\u00dfatntbobi\u2019er genannt, eine Segeid)nuug, meld)e fpecied bem Eh. palmarum aug \u00a9\u00fcbanteri\u00efa gu\u00efommt. \u2014 2luf bie \u00efleinfteu Srten ber gangen \u00a9ippe mid \u00a3acorbaire ben fouft adeit gegebenen Samen Calandra anmenben. 3met baoon haben fid) burd) ben fpattbel, aug bem Orient mabrfd)ein\u00efid), oerfd)teppt nnb \u00fcber gang \u00a9uropa niept nur, fonbern and? \u00fcber bie anberen \u00a9rbtbeile auggebreitet: ber fcbmarge ^ornmnrm (C. granaria, and) Sitophilus granarius) Bemobnt bie Stagagine nnb i^ornb\u00f6ben, meil er nnb feine SarOe oom Siebte beg \u00a9etreibeg leben nnb letztere gmar oon bem einen Sortie, meld)eg bie Stutter anbobrte nnb mit einem \u00a9ie befd)en!te. fpier fri\u00dft fid) bie &iroe meiter nnb bat ihre rode \u00a9r\u00f6\u00dfe erlangt, menu oon jenem nur nod) bie fp\u00fclfe oorpanben ift, in ber fie fid? oerpuppt, Sad? f\u00fcnf big fed?g-2Bod)en oom \u00a9i an geredjnet, erfd^eint Snfangg \u00a9uli bie erfte \u00a9eueration oon ben \u00fcBerminterten K\u00e4fern. Siergepn Sage fp\u00e4ter Beginnen biefe if;r Srutgefdj\u00e4ft, nnb oor \u00e4\u00dfinterg \u00efommt bie gmeite gnnt SXBfcfjlu\u00df, meld)e in ben Sielenrifceit, Salfenfurd)eu nnb fonfiigen SBinfeln beg \u00a9peic^er^ ihren S\u00dfiitterfd)laf b^d. Stau mei\u00df l\u00e4ugft, ba\u00df Setnlid)!eit nnb guter Suftbnrcbgng bie Befieu \u00a9d?uhmittel gegen biefen nid)t gu unter fdj\u00e4penben \u00a9einb ftnb nnb b^t- nenerbittgg mit Befiem \u00a9rfolge ein ftnnreid)eg Serfabren in Snmenbung geBradjt, um beit Sornmurm gn oertreiBen: burd? eine Suftbrainage, mittetft gehn \u00a9u\u00df bon eiuanber burd) ben \u00a9etreibebaufen gelegter Sraiitrobren, mettre ftd^ nad) au\u00dfen eingeln \u00f6ffnen ober auch gu einem Sluggange oerBunben fein f\u00f6nuen, mirb innerbalB beg fpaufeug biefelBe Temperatur, mie in ber umgeBenben \u00a3uft bergeftedt, nnb bie bie S$\u00e4rme liebeitbeh nnb gur \u00a9ntmidelnng gebraud)eubeit $\u00e4ferd)en oertaffen ben Raufen. Siefeg Serfabren gefkttet an\u00dferbem, bie Raufen ohne \u00a9d)aben f\u00fcr bag \u00a9etreibe felBfi b\u00f6ber aufgufdi\u00fctten, atg eg fonft m\u00f6glich mirb. Ser It'ornl\u00e4fer ift rotf)= Big f(bmargBraun, an \u00a9\u00fcblern nnb Seinen etmag bedei'/ mit Sugfd)lu\u00df beg S\u00fcffelg l2/3 Sinieu lang, 2/3'\" Breit. Ser b\u00fcnne, fanft gebogene S\u00fcffel, etma oon ber l*\u00e4nge beg fpafgfdjilbeg, tr\u00e4gt an feiner Shtrgel, unmittelbar oor ben Sugen, bie gelnieten \u00a9\u00fcb\u00df)8mer mit fed)gglieberiger, lang eif\u00f6rmig ge\u00efnopfter \u00a9eifei. Sag platte, oom menig oerengte fpalgfd)ilb ift bidf>t mit tiefen l\u00e4ngs lieben f\u00fcnften Befept, meldje nur eine gt\u00e4ngenbe ^\u00e4ngglinte burd) bie Stitte freilaffen. Sie \u00a9l\u00fcgelbeden, oon ber Sreite beg teueren nnb patadel an ben \u00a9eiten, runben ftd) oor bem ^Pbgibium gemeinfd)aftlid) ab nnb merben oon tiefen S\u00dfiutftftveifen bttrcbgogeit, bereit 3mifd)ens r\u00e4ume glatt Bleiben. Sie \u00a9d)ieneit ftnb mit einem fpontba\u00efeit an ber \u00a9pipe Bemebrt, bie oorberen am \u00a9itnenranbe mit deinen $erbg\u00e4bnen. 2Bie btefer ^\u00e4fer oon Soggen, Steigen nnb Staig lebt/ fo ber fepr \u00e4bntidje C. oryzae oon ben Sei\u00dff\u00f6rnern; ein \u00a9lecfdjen jeber \u00a9\u00abbutter, eing hinter ber Scitte jeber \u00a9l\u00fcgelbede nnb ber \u00a9eiienranb oon rotper \u00a9arbe auf mattem, pe<bfd)margem \u00a9rnitbe, ein bidft nnb rnnbpunftirteg ,gaigfd)ilb ohne beutlicbe glatte Stitteltinie nnb \u00e4u\u00dferft biept pnn!t= fireiftge \u00a9liigelbeden, bereit fepr fd?mate \u00e4mifd^enr\u00e4ume aBmed)felnb mit gelBen S\u00f6rftcben befebt ftnb, nnterftbeiben ipn oom oorigen.\nEhynchophorus Schach.","page":127},{"file":"p0128.txt","language":"de","ocr_de":"128\nSie K\u00e4fer. \u00a9etrameren. SBor\u00efert\u00ef \u00e4fer.\n\u00a9ie Keinen fcpmargett, weift fdjmalen unb glatten \u00a3R;iiffe\u00eff\u00e2fer, melcpe ftd) inefentlie\u00df nur burd) ba\u00a7 bebedte ?\u00dfpgibium non ben \u00a9alanbribett uiiterfcpeiben unb in ber (Sippe ber \u00a9offoniben aucp ga^Xveid;e, aber unanfepulidje Vertreter in \u00a9ttrepa unb \u00a9eutfcplaitb l)abeu, leiten \u00fcber gur neitnunbgmangigfteit ptnilie, gu beit f\u00fcr ben prftmann \u00fcbel ber\u00fcchtigten Sortent\u00e4fern (Bostn-chidae ober Scolytidae). p tprer \u00e4u\u00dfern \u00a9rfepeittung ftimmeit |ie burd) Kleinheit be3 malzigen K\u00f6rpert, burd) einen biden Kopf utit oortretenben Kinnbaden, int Uebrigett Derftedten Stuubtpeileit, bttrdj gebrochene W\u00fchler mit bidem \u00a9nbKtopfe, burdj langgeftredte Kugelt mit eiuattber \u00fcberein unb unterbleiben jtd) non ben nertoanbten burdj bie K\u00fcrge be\u00ea K\u00f6pfet, ber \u00a9after, fy\u00fc^ler unb Seine, an betten breitgebr\u00fcdte, itt eilten Jpafen enbenbe (Sdjiettett nierglieberige Sarfett tragen\u00bb Son ben f\u00fcnf Saudjriitgett oermadjfett bie beibett erflett \u00f6fter unter fiep. 3Me beibett \u00a9efdjledjter berfelben Srt laffen fid) \u00e4u\u00dferlidj nid>t feiner non eittanber unterfepeiben. \u00a9ie tarnen haben bie gr\u00f6\u00dfte Slepnlicpteit mit betten ber SKtffelt\u00e4fer, nur erf epeinen fie minber gebruttgett ttttb oolltommener tiaalgtg\u00bb 3>pr gefellige\u00f6 Setfamntenfein, mie ba\u00ea ber K\u00e4fer, unb bie Srt, mie fie in ber fftinbe ber S\u00e4ume fet\u00f6ft ober unmittelbar unter ihr im Safte \u00a9\u00e4nge anlegen, ineifett auf ihre nat\u00fcrliche Bufammeitgeh\u00f6rigteit fpftematifdjer Segiepuug hin* Son einem etma\u00f6 breiteren Anf\u00e4nge be\u00ea \u00a9ange\u00ea, einem Sorgimmer au\u00f6, tno bei nieten Srten aud) bie Paarung itattfinbet, arbeiten bie SBeibdjett metter unb legen gu betben (Seiten in eine Keine Ku^hopiung, deldje lie in regelm\u00e4\u00dfigen Kbft\u00e4nben folgen laffen, ihre \u00a9ier einzeln ab. \u00a9ie biefen entfcpl\u00fcpfenben S\u00e4r\u00f6djett freffen nun iprerfeit\u00ea redjt\u00ea unb liitt\u00ea non bem \u00abfpauptgauge, \u201eStuttergange\", 9tebeitg\u00e4nge, bie fid) allm\u00e4lig nerbreitern mit bem Skdj\u00eatpum ber Saroe, je mehr fie ftdj non ihrem Anf\u00e4nge entfernen. Situ \u00a9nbe mirb berfelbe etma\u00ea erweitert, bamit fie als ifktppe ein bequemes Sager pabe. Stuf biefe Steife entftehen artige, benbritifche \u00a9ebilbe, bereit \u00a9rtmbform non ber beftimmten Slrt, tnelcher ber K\u00e4fer angeh\u00f6rt, abl)\u00e4itgt, je nad) bem gegebenen Staunte ttttb nach bem Segegtten mit einem gWciten \u00a9angfpftent aber getoiffe Slb\u00e4nberuitgett erleiben mu\u00df. Syenit man bebenft, ba\u00df biefe Keinen S\u00df\u00fchler fruchtbar ftnb unb fcpneli tnachfett, fo ba\u00df bei getniffen unter ihnen gmei \u00a9enera* tionen im ppre gur Siegel geh\u00f6ren, fo barf man fich nicht munbettt, menu Klagen \u00fcber ihre bebeutenben Serheeruitgen att beit SBalbb\u00e4ttmen, \u00fcber \u201eSBurmtrodni\u00df\" laut merbett. \u00a9\u00f6 fiub bie Stabetp\u00f6lger, metche bie bei mettent \u00fcbermiegenbe SJteprgaht ber in \u00a9urepa lebettben aitgreift. \u00a9a\u00df fetbft bie edjteit Sorteut\u00e4fer nicht alle fo leben, bemeift ber Bostriclius bispinus, melden matt boprenb itt ben rantenbeit \u00dfmeigen ber gemeinen SBatbrebe (Clematis vitalba) ftnbet, ber B. dacty-liperda, metdjer bis gu pimbert an .gapt iu bem \u00aeente ber \u00a9attel, biefe burdj feinen Kotp unfehmadhaft machenb, unb in ber Setelnu\u00df (Areca Katechu) lebt.\n\u00a9er gro\u00dfe .Kiefernmartt\u00e4fer (KieferngmeigsSaftf\u00e4fer, SBalbg\u00e4rtiter tc., Blastopbagus, ober Hylesinus piniperda) mag fammt bem Keinen bie \u00a9attung oergegenm\u00e4rtigeu. \u00a9er feidredjte oon oben fichtbare Kopf mit fein gef\u00f6rnelteu Slugett unb einem eif\u00f6rmigen, geringelten pipfer* fnopfe,- meldjer burch feep\u00ea \u00a9lieber mit bem (Sdjaftf in Serbinbuug ftept, ein S\u00dfroiporar, beffett \u00fct\u00fcden mit ben Speichen oerfdjmoigeit, unb ein gmeilappige\u00bb britte\u00ea \u00a9arfenglieb cparalterifireit biefe \u00a9attung, mie gleid)geitig bie pedjfdjmarge K\u00f6rperfarbe, bie nur att pipleru unb p\u00dfett in Sioft; rotp \u00fcbergept, bie gr\u00f6\u00dfte Slrt, meld)e itt unauSgef\u00e4rbten \u00a9xemplarett (Hylesmus testaceus be\u00f6 gabriciu\u00f6) auch roftgelb ober braun oortommt. Unfer K\u00e4fer foinmt bei g\u00fcnftiger SUtteruug fepott im SJi\u00e4rg gttm Sorfcpehte, bie 5\u00dfaaruitg pflogt aber erft im Slpril gu erfolgen, unb gmar palb ttttb palb im Ptgiodje, an melcpem ba\u00f6 SJt\u00e4undseu immer fieptbar bleibt, \u00a9ie Srutft\u00e4tten merbett am liebfteit in frifd) gef\u00e4llten (St\u00e4mmen, ober in SBurgelft\u00f6deit angelegt, bie \u00a9\u00e4ttge gepett bttrep ein etma\u00a7 geK\u00fcmmte\u00f6 Soprlocp bi\u00ea gur Unterfeite ber 3Unbe unb an biefer feulrecpt entlang. _\u00a9ie feitlicpeit Saroeng\u00e4ttge ftepeit fepr biept gebr\u00e4ugt hinter eiuattber unb merben bi\u00f6 brei 3\u00b0^ laug. 3ur Serpuppung nagt fid) bie au\u00f6gemadffene Saroe iu ber Sorte ein Sager, pt ppre 1836, meldpe\u00f6 bie erftet\u00a9ntmidelung ber Saroett beg\u00fcnftigte, fp\u00e4ter aber burd) raupe \u00a9age oerg\u00f6gerte, beobachtete \u00fctapeburg am 22. Sprit ben erften Snflttg ber K\u00e4fer, am 27. marett bie \u00a9\u00e4uge fepon","page":128},{"file":"p0129.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9rope \u00eetitb Heine JUefernmarff\u00e4fer. ^thtenbortenf\u00e4fer.\t129\ngloet Bol\u00ef lang unb enthielten 30 bid 40 \u00a9ter, ben 2. SCRai lebten bie erf\u00eeen Farben, tx>e\u00efdb>e bi\u00bb gum\t18.\tihre ^a\u00efbe \u00a9r\u00f6fge erlangt\tfatten, bier\tSBocheu fp\u00e4ter (18. ^uni) gab ed bie elften\ni\u00dfitbben,\tam\t2. $uli noch\tgang toeifje\tnnb Reiche\t\u00c4\u00e4fer unb erft am 15. beffe\u00efben Siouatd\nbie elften Flugl\u00f6cher. Sei ung\u00fcnfti; gerer 2\u00dfittevnng ift bie Srut auch erft im 2luguft entloidelt.\tbe;\nginnt ber Frafj. \u00a9ie \u00ae\u00e4fer bohren fich n\u00e4mlich loagredjt in bie jungen ober felbft \u00e4ltere gapfeutrageube Triebe ber liefern ein bid gum Starte unb gehen, baffelbe bergehrenb, auflo\u00e4rtd. Um bad \u00a9ingaugdlod) bilbet fich ein 2\u00f6aU bed audfliefjenben barged, unb bie Triebe brechen bei SSinb leicht an biefer \u00a9teile ab, ioenn fie ftein unb b\u00fcnn fiub, ober bie enbft\u00e4nbigeu ^ronentriebe bleiben, unb ftatt ber audgefreffenen @nb= fnodbeu treiben neue oon bidfjt bufhtgetn Slnfeheit. S3etl auf biefe \u00e4\u00f6eife ber Saum feinen nat\u00fcrlichen 2\u00f6u<hd \u00e4nbert, lote ein unter bem \u00a9chnitt t\u00fcnftlid) gez\u00fcchteter, hat mau ben Urheber fold;er \u00a9rfhetuung beu \u201e2Balbg\u00e4rtner\" genannt. \u00a9r geht gur Uebertointeruug.ber Otegel uad) lieber hebaud, burdj bad \u00a9ingangd; lod) ober ein neu angelegted ineiter oben, fucht bad hohe fpolg auf unb oertriedd ftd) an ben St\u00e4mmen bicbt \u00fcber ber SUtrgel nicht nur heiter Oiinbeufhufhen,\tfonbern in\tetgend bagu\tgebohrten, oft bid gum Saft reidjenben\n2\u00f6d;ern.\t\u00a9er\tS\u00f6albg\u00e4rtner\tgeht fublich\tin \u00a9eutfhiatib fo ioett, iuie bie liefern oortommen,\nunb nach korben bid Schieben unb fftufjlanb. \u2014 \u00a9er fehr \u00e4hnliche tleine $iefernmartt\u00e4fer (B. minor) lebt ebenfo unb unterfcheibet fich nicht immer burd) geringere \u00a9r\u00f6fje oorn oorigen, fonbern nur baburch, bafj bie gloeite jpinterreihe glnifhen ben ^unftftreifen ber \u00c7l\u00fcge\u00efbecfen bid gum fnnterranbe ber \u00a9eden reiht, ir\u00e4hreub fie beim Oorigen ba aufh\u00f6rt, too biefe ihre Seuguug nah unten beginnt. \u2014 (Sine mehr geftredte \u00c7\u00fchlerteute unb fiebeu \u00a9lieber gloifhen ihr unb bem \u00a9hafte geben beu eingigeu Unterfhieb ab gioifhen Blastopliagus unb Hylesinus, unb \u00e4hnliher 2lrt ftnb bie generifheu Stertmale ber \u00fcbrigen oerioanbteu \u00a9attungeu.\n\u00a9ie ehten Sorteut\u00e4fer (Bostridhus ober Tomicus) haben einen tugeligen \u00aeo|)f unb f\u00fcnf; gtieberige Serbinbung gioifhen ^hlerfhaft unb bem runbeu, oierglieberigen i'nohfe, beffen erfted nadted \u00a9lieb bie \u00fcbrigen behaarten Don oben her umfd)lie\u00a7t. \u00a9ad \u00abfpaldf\u00e4ftb gieht fih born faffenartig \u00fcber ben $opf toeg, aber in gleihm\u00e4fgiger Obunbiiug, unb ift auf feiner oorbern tfp\u00e4lfte btht unb fein geh\u00f6dert. \u00a9ie Fl\u00fcgelbeden pflegen an ber \u00a9f\u00fcf?e gefhi|t ober audgeh\u00f6hlt gu fein unb an bem \u00a9eiteuranbe biefer H\u00f6hlung ft\u00e4rter ober fhtr\u00e4her geg\u00e4hnt, \u00a9ie breitgebr\u00fcdteu \u00a9hieneit enblid) harafte\u00ee-lfB\u2019eu fih burh geg\u00e4huelte \u00fcuffentante. \u00a9iner ber f\u00fcr Fid)ten fh\u00e4blihfieit unb gr\u00f6\u00dften (2 \u2014 2,7'\") nennt ftd; u. a. auch ber Sithbruder ober ahtg\u00e4huige \u00c7ihten; Sortent\u00e4fer (B. typograplms), er hat n\u00e4mlich jeberfeitd ber tiefen fp\u00f4hle an ber \u00a9f\u00fctse feiner grob fmttftf\u00efreifigen Fl\u00fcgelbeden oier 3^ne/ bereu bvitter ber ft\u00e4rtfte ift, tr\u00e4gt fih rotlj; ober\nSTafcljenberg, toitbe\u00ef\u00efofe Spiere. (Sreljnt, SOperleben. VT.)\t9\nSDer gro\u00dfe unb Heine Siefernntar\u00ef\u00ef\u00e2fer (Blastophagus piniperda. B. minor).\na B. piniperda. b Same, nat\u00fcrliche Or\u00f6\u00dfe unb bergr\u00f6\u00dfert. c j\u00dfubbe-d g\u00fc\u00dfler. e Sein, f SEarfenglieber, g Slubgefreffene Slteferntriebftnie. h B. minor.\n","page":129},{"file":"p0130.txt","language":"de","ocr_de":"ISO\n\u00aete $\u00e4fer, \u00a3etr anteren. Sorfenf\u00e4fer.\npecprautt, gottig gelb behaart. 5Rad) ben evften mannen ^r\u00fchtiuggtagen field man eiugelne Sudf brader in ber SR\u00e4l^e it\u00e9rer SBinterquartiere giemltch tr\u00e4ge itub gerciufdfjlog umherfliegen, fie ven trieben ftd) aber auch mieber, menu eg f\u00fchlet mirb. Sig Sftitte 3Jlai pflegen fte alle erma\u00dft gu fein attg ber m\u00fctterlichen (Srfiartuug, unb bie \u00a9orge um bie fftacbfcmntenfchaft nimmt ihren Slnfang. \u00a9efa\u00ef\u00efett ihnen bie Smtpt\u00e4be, mo fte unb Vietteidjt ihre 2lhneu bt\u00e9 gunt \u00ee\u00b0 N11*5 \u00ee\u00b0 vielten Oliebe hinauf geboren m\u00fcrben, fo fte^t bem Segimten nichts im SBege. 3m entgegen? gefegten $alle erheben fie ft\u00abh h0\u00a3h \u00fct bie \u00a3uff win, mie eg fdfeittf, qaaffenbe 5\u00dfl\u00e4he aufgufucben, nub eg ift feine ttcbertreibung, menu man fie uad) einem ihrer (Sntmicfelung giiuftigeu 3ahl'e mit fchm\u00e4rrnenben Stetten, ober Keinen SBolfen vergleicht 3m ^la|e freuten fie giemlich m\u00e4hlertfd} gu fein, alteg .fpolg ift ihnen lieber alg jungel, liegenbel, alfo Von ber 2trt ober burd) 2B\u00fcib? brnch gef\u00e4llte\u00bb lieber alg ftehenbeg; gemiffe Bagen giehett fte anbereu vor unb bie gid>te (Pinus\nS)er a\u00e4jtjiJj\u00fcige gid)tenbot\u00efen\u00ef\u00fcfer (Bostrichus typographus). a Safer, nat\u00fcrliche @r\u00f6\u00a7e unb bergr\u00f6fjert. b Sarbe, ebenfo. c Spufpe, \u00f6ergt\u00f6fjert. d ein Stein, e g-ufj ober \u00a3atfe. f $ii\u00ef)H)O\u00eftt. g StrutMonie. h ein \u00aefj\u00ebi\u00ef einer folgen bon B. chalcographus, nat\u00fcrliche \u00a9r\u00f6fje.\nabies) jebent anbern \u00ef\u00eftabelholge. 3ft bie \u00a9teile gefuttbeu, fo mirb an ber \u00a9ohle ber Obittbe eilt gr\u00f6\u00dferer S^aum angelegt, in meinem bie Segattuug von mehreren paaren vor ftch geht, von mo aug in ber bereite angegebenen SBeife bie (Ster untergebracht merben nub bie Batmen meiter freffett. Salb nach bem (gierlegen fterben bie SBeibd&eit in bem Saue felbft, ober fte fehleren fid) nod) mnhfant hel'\u00f6u^. \u00a3>ie vollfommeit entmideltc Srut bleibt uod) eilte 3eit laug an bet \u00a9eburtgft\u00e4tte nub fri\u00dft unregelm\u00e4\u00dfige \u00a9\u00e4uge, metdje von Surmutehl erf\u00fcllt fittb itub beit urfpt\u00fcttgs liehen, regelm\u00e4\u00dfigen San feht verunfiatten. 3ft eg fp\u00e4t int 3^h\u00ab, 1\u00b0 bleiben fie hier, um gu \u00fcberminteru ; foEte fte ba\u00ea flotte SBetter noch hetmorloden, fo treiben fic ftd) im freien umher unb oerlriechen fich nachher aubetm\u00e4tfg. Zeitig im^abte attggeftodieue \u00c4\u00e4fer verlaffett itt \u00a9efell? fchaft, gern nach marinem Diegett, gegen \u00e4Rittag ihre SBiege, fd)m\u00e4rmett unb legen eine gmeite Srut ait, bie unter beit g\u00fcnftigften Kmft\u00e4nben nod) gur Volten (Sntmidetung gelangt, itt beu meiflett aber int Barren? ober Suffeitguflanbc gu \u00fcberminteru |at unb nur bann uugef\u00e4hrbet bleibt, menu bie Sorfe gut auffifet unb feine Mffe eiitbriitgett fantt. ?litt meiftcu heilten bie\n","page":130},{"file":"p0131.txt","language":"de","ocr_de":"$id)tett&orfent\u00e4fer. Sf\u00eeitflerfp\u00efratf\u00e2fer.\n131\n$\u00e4fer and; bemt man 3^at Beobachtet, ba\u00a7 fie gut normalen Beit an\u00a7 gefl\u00f6\u00dftem -fpolge tarnen, metdje\u00e4 \u00fcber brei S\u00f6odfen eingefroren gelegen hatte. Farben nnb ^Pupfjeit gehen fdmctl gu \u00a9runbe, menu man fie bttrd) So\u00eatetfien ber Sorte bent \u00a9influffe ber Sonnenftrahlen au\u00a3>; fe^t.\u2014 Set mand)eit Wirten biefer \u00a9attung h\u00fcben beibe @efdjled)ter etn fe^r t\u00bberfc\u00a3>tebene^ 5\u00a3nfel^en: bent Skibdjen fehlt bie Sln\u00f6hbljlmtg \u00abm \u00a9ttbe ber gl\u00fcgelbeden, ober biefe ftnb fehv furg, faft fugelig beim \u00e4Jl\u00e4ttndfen (B. dispar), unb ioortn fonft noch bte SDifferengeit befieljen.\nS>ie \u00a9plintt\u00e4fer (Scolytes ober Eccoptogaster) unterfdfeiben fid) leicht in ber @eitenanfid)t bon allen anberett, inbem oon ben beibett erften bermad)fenett Sand)fegmenten an biefer giemlid)\n\u00a9er gro\u00dfe Dtiifierftilint\u00ef\u00e2f er (Eccoptogaster seolytus). a Safer, b Sarbe. c ^Juppe. d 33rutMonie. e Eecoptog. destructor bon ber \u00a9eite.\nfteil noch oben aitffieigt, tote ber h^r fft^trte E. destructor lehrt. SDie 9b\u00fcctenanfid)t ftellt ben gro\u00a7en fft\u00fcfterfblintf\u00e4fer (E. seolytus) bar, loetdjer in \u00e4hnlicher SBeife in ber fftiifter lebt, ixue bie Softridjen in ^abelb\u00e4umen; \u00fcberhaupt bertritt biefe\u00ea @efd)Ied)t jette\u00ea f\u00fcr bie Sanbljotger.\n* *\n-fpodjft foitberbar nehmen (ich bte \u00a9lieber ber nachften, breiffigften $amtlie, bie Srentljiben (Brenthidae), au3, meld)e in bieten Sterfntalen, bor aillent in ber r\u00fcffelf\u00f6rmigen Serl\u00e4ngerung be3 ^ohfe\u00ea, mit ben \u00a9urcnltcnibeit \u00fcbereinftimmen, mit beneit fte bi^her mtd) berbtmbeit loaren, anbererfeit\u00bb ber \u00a9igenheiten fo biele an fid) tragen, ba\u00a7 eine Trennung babon bodfommen geredj\u00a9 fertigt erfd)eint. Sn deiner gmeiten H\u00e4ferfamitie herrfdjt bas> Streben aller She^e \u00a3>e\u00bb dtumhfel, fid) in bie S\u00e4nge an$gnbe'hnen, fo allgemein bor, loie hier. IDer magred)te ^opf berb\u00fcnnt fid) nad)\n9*","page":131},{"file":"p0132.txt","language":"de","ocr_de":"132\n2>ie t\u00e4f er, Getr\u00e4nter en. Srentpiben. \u00a7tnt\u00eejrx&xb en.\nborn allm\u00e4ttg tu einen 3t\u00fcffet; bi\u00ea gu ber feitlidjeu \u00a9rireiteruug, an irelc^er fic\u00ef> bie $iipfer anpefteu, gibt e\u00a7 rneift deinen 2lbfap, feine \u00a9merfurepe, feine anbere 3tt<ptung> \u00fcberhaupt feine \u00a9teile, non bei* man fagen f\u00f6nnte, \u00ee>ier port jener auf itnb f\u00e4ngt btefer an. Senfeit\u00bb ber \u00a9tnlenfung ber girier pflegt er rollfommen ct>Xinbrift^ gtt fein, trenn niept bie ^re^trerfgeuge bei ben \u00e4ft\u00e4mttpen rieler Wirten einen breitgebr\u00fcdten $itopf, ober paffenber \u00dfefagt, bie ginget einer $neipgange an feine \u00a9pipe fetten. \u00a9ie Oberlippe feplt, ba\u00ea $inn ift \u00fcbertriegenb gro\u00df unb rerbirgt bie 3unge unb bie Unterfiefent mit i|ren Haftern, \u00a9ie S\u00e4uge be\u00ea 3b\u00fcffel\u00e9> i|t bei ben rerfcpiebeneit SIrten unb ben beiben \u00a9efdftecptern betreiben 3trt eine fepr rerfd)iebene unb gtrar beim Sl\u00e4nnd)eu immer betr\u00e4chtlicher, als beim SSeibdjen. \u00a9ie elf, in felfenen g\u00e4lten (Ittoceriben) nur neun \u00a9lieber ber uttgebr oepeuen \u00a9iipter, nach ront bistreilen altm\u00e4lig rerbid't, reifen ftd) trie perlen auf einer \u00a9djnur an einanber; tpr erfte\u00ea mufc mit gang befonberer \u00a9efepmeibigfeit im B\u00fcffel ftpeu, bemt h\u00f6chft \u00fcberragt fi$t man f\u00e4mmtlicpe Sudler fttp betregen, trenn auf irgenb eine Skife bie 3teipen ber in einer \u00a9ammlttng aufgeftellteu, troefnen \u00a9piere erffuttert irerben. 2lm 5protporar, ber immer l\u00e4nger at\u00f6 breit unb burtpfdjuittlidj niept fcpm\u00e4ler als bie gl\u00fcgelbeden ift, rerfcpmelgen bie \u00a9eiten noUft\u00e4nbig mit bem bilden. 2ii(pt genug, baf bie gl\u00fcgelbecfen lang unb fcpmal mit parallelen \u00a9eiten rerfaufen, bet ben SMnncpeu manner Slrten gibt ftdj ipr \u00a9rang naep t\u00e4tige noch burdj fdjtrang artige 5Inp\u00e4ngfel gtt erfenneu. \u00a9ie ^tnferbruft Verl\u00e4ngert fup, mepr nod) ba\u00eb erjie unb gtrette Saucpfegment, bie beibe mit einanber rertradjfeu ftnb. \u00a9ie Seine finb fcplauf, im Serp\u00e4ltnifj gum linealen K\u00f6rper nicht eben lang gu nennen, bie fp\u00fcften ber rorberften flach fugetig, faft eingefenft in eine ptnten geftploffene Pfanne, Semerfen\u2019ltrertp b\u00fcrfte nod) bie oft fepr ungleiche \u00a9r\u00f6fe ber ^nbiribuen ein unb berfelben Irt fein, \u00a9ie Srentpibeu geh\u00f6ren in ihren burcpfcpuittlidj fecp\u00eapunbert Wirten bi\u00ea auf eine (Amorphocephalus coronatus), treibe im\nf\u00fcblicpen \u00a9uropa lebt,, ben \u00fcbrigen \u00a9rbtpeiten an, Slmerifa nicht rorperrfdjenb, trie man fr\u00fcper meinte, at\u00ea man bte rieten Slrtett au\u00ea Elften xtoch niept fanitte. \u00a9ie leben gefellig hinter Saunt; rinbe, entfernen fiep alfo trefeittliep in biefer Segiepung ron ben fRixffelf\u00e4fern, fcpltepeit ftep rielmepr ben \u00a3ploppagen int treiteften \u00a9inn\u00e9 be\u00a9 2\u00dforte3 an. \u00a9ie gtret Sarreit, trelepe befeprieben trorben ftnb, tretepen fepr ron benen eine\u00ea 3i\u00fcffelf\u00e4fer\u00a7 ab, fo bafj man meint, e\u00bb b\u00fcrften ftd) ^rrtp\u00fcrner eingefepliepett paben, unb biefelben feinem Srentpiben attgep\u00f6ren. \u00a9er in Sraftlien gemeine Brentlms Anchorago m\u00f6ge eine Sorfietfung ron ben eben befproepenett \u00a9pieren geben. Sei ipm erreid)t ber St\u00fcffet be\u00ea Si\u00e2nmpeu\u00ea eine bebeutenbere S\u00e4nge al\u00bb bei jebem anbent feiner \u00a9attitng\u00eagenoffeu. \u00a9ie \u00a9runbfarbe ift ein bunfte\u00eb S\u00eeotpbraun, trelcpe\u00ea auf ben \u00a9l\u00fcgelbecfen burep gtrei btutrotpe (gelblitpe) Saug\u00eaftreifeu rerbr\u00e4ngt trirb, \u00a9ergleidpeu geiepnuitgeu, trelepe attep fledenartig auf; treten, ftnbeit fiep bei rieten \u00c7amilieug\u00efiebern.\nS\u00dfeihdjeit uttb Sjj\u00e4itndjen bon Brenttius Anchorago.\n\u00a9ie etnmtbbfet\u00a7igfie Familie ber 3fntpribiben (Anthribini) rerbaub man gletdjfa\u00efl\u00ea bt\u00e9per mit ben 3i\u00fcffelf\u00e4fern, Sacorbaire trill fie aber baron getrennt triff eu unb mit bemfelbeu 3ied)te, trie bie rorigen. 2luep pier rerl\u00e4ngert ftd) ber \u00aeopf in einen ettra\u00ea breiten, ukpt langen, nie tralgigen, nie ron ipm burep eine \u00a9uer\u00efiute gegebenen B\u00fcffel, \u00a9er Unterliefen ift gtreilappig, bie Sappen fepmat, linienf\u00f6rmig, au ber \u00a9pipe gerunbet unb fein geirimpert, ron ben faben; f\u00f6rmigen, fpip enbenben \u00a9afteru bie ipm gugep\u00f6rigen rierglieberig, bie ber Sippe nur breigtieberig; ber Oberfiefer tritt mepr ober treniger perror, ift breit unb geg\u00e4pnt an ber SBurgct, rerfepm\u00e4lert","page":132},{"file":"p0133.txt","language":"de","ocr_de":"SBrent\u00efju\u00ea. 2Int\u00ef)ri\u00a3>tt\u00a7. Sracfytytarfu\u00ea.\n133\nnad) ber Sfn|e him \u00a9te \u00a9berline ift beuilid), Dorn gerunbet unb bewimpert, \u00a9ie nicht gebrochenen f\u00fchlet* befielen auS eXf \u00a9liebem, bereu lebte eine lofe geg\u00efieberte, manchmal lit $olge ber \u00a9eftredtheit verfchtv\u00eenbenbe \u00aeeule bilbeit, unb ftnb bem O\u00ee\u00fcffel an fe|r verfd}iebeiten (Stetten in einer (Seitengrube eingeleuft. Sei manchem \u00dcUt\u00e4nuchen erreichen fte eine bebentenbe S\u00e4nge, unb vielleicht hierburch, aber and) burd) bie $\u00f6rf?erfornt ift oft eine getviffe Slehnlidjteit mit beit fp\u00e4ter gu betradjtenbeu Sodf\u00e4fent nicht gu verleimen. 2lit ber Unterfeite beS ^Prothorar unb givar gun\u00e4cbft feiner S\u00f6urgel bemerft man einen \u00a9uerfiel, tveldjer in feinem Serlauf, feiner S\u00e4nge tc. gute \u00a9attungSdjaraltere abgibt, \u00a9ie l\u00fcften an beu beiben erften paaren ber Seine ftnb faft lugelig unb von einanber getrennt, bie beS lebten SaareS bebeutenb breiter als lang, bie Sfaflnen aller gefdftoffen, bie Schienen an ber Sf\u00fch\u00a3 gefinkt, nie mit \u00a9ubfborctt ober Hafen verfeheu, unb baS britte ber vier \u00a9arfenglieber attermeift im gtveiten fo verftedt, ba\u00a7 man au feiner \u00a9egenlvart glveifeltt tonnte; bie flauen tragen unten je einen Bahn. \u00a9cn Hinters leib fe^en vom Sandte her f\u00fcnf giemlich gleiche \u00a9lieber gufammen, bereit lebtet auf bem St\u00fcden als unbebedteS i\u00df^gtbium immer fichtbar bleibt, \u00a9te ^\u00f4r^erbetleibung bef\u00eeeht auS paaren, baS (Solorit auS b\u00fcfteren f\u00e4rben, \u00f6fter bunt burch he^ei'e Siede, \u00a9te Slnthribiben fiitbeit ft<h an trauten Sattmfi\u00e4mmen ober Scf)iv\u00e4mmen; viel feltener auf Sl\u00e4ttern ober Slumeit. \u00a9ie meiften haben einen fchiverf\u00e4liigeit ging, einige bagegeit geigen ftd) in biefer Segiehung fehr beweglich, unb ein i>aar (Araeocerus, Ghoragus) tonnen fogar fpringen. SJlatt tennt erft fehr tventge SarVeit, bie in ihrer \u00e4ufjern \u00a9rfdjeinung von beneit ber Siiiffelf\u00e4fer nicht ablveidjen unb barauf fhliefjen laffen, ba\u00a7 bie meiften bohrenb in Sflaugeit leben, \u00a9ie Familie breitet ftct) mit ihren reichlich adhthunbert Slrteu, bereu givei \u00a9rittet noch nicht befdjrieben unb benannt ftnb, \u00fcber bie \u00a9rbe auS, bebeutenb \u00fcberiviegenb in beu \u00a9hetleu von Elften, tvelche von beu Stalahen belvoljnt iverben. \u00a9uro!pa hat nur fteben \u00a9attungeu\u2019mit gufammen neungehn Wirten, unter benen ber Anthribus albinus gu beit fcb\u00f6nfteit geh\u00f6rt,. Seine \u00a9eftalt unb \u00a9r\u00f6jge erfte^t man auS ber Slbbilbung; bie hedeit Beidjs nuitgen auf bem rehbraunen Untergrunbe ftnb fdmeetveiff \u00fcber-bieS noch ber $of>f unb Hinterleib famrnt b\u00c6n testen Srufts ringe, bie mir hier uid)t gu feheit betommen. 3lit ber SBurget beS breiten, {entrechten 9\u00f6iiffelS, flehen etlvaS fd)ief bie nierem f\u00f6rmigem idugett, bavor bie faft fabeitf\u00f6rmigen Suhlet\u2019, iveldje beim 2Beibd)en nur halbe H\u00f6tperl\u00e4itge erreichen, fid) baf\u00fcr aber mehr* nad) vorn verbideit. \u00a9er iveite Slbftaitb ber Sorberh\u00fcften von einanber charatterifirt bie Slrt noch im Sefoitbent. fanb fie biStveilen an angegangenen St\u00e4mmen ber Dbothbudje,\nimmer al3 Seltenheit. \u2014 ^ntereffant iverben bie tleinen, unanfehnlidjen Slrten ber \u00a9attung Brachy-tarsus, iveldje in \u00a9uropa unb Slmevifa gu Hanfe ftnb. \u00fcftan finbet bie Vodtommeuen ^nfe\u00eften auf Slumeit, bieSarVen unter beit braunen, halbfugeligeitSchilblauSh\u00e4uten (Coccus), ivelche bekanntlich \u00fcber ber iitugeit Sr nt als Schuh unb Schirm gur\u00fcdbleibeit, unb man meint, ba\u00a7 fte ftch bon ben \u00a9ierit ber \u00a9occuSarten ern\u00e4hren. SBenigftenS ivarb bieS beobachtet von B. scabrosus unb B. varius. SeibeS ftitb Heine, fturnpf eif\u00f6rmige ^\u00e4fer mit breitem, an beit Seiten fcharffaittigem, litrgem Ot\u00fcffel, ber itt einer fdjmalen, nach unten gebogenen furche feitlich bie fladjgeleulten f\u00fchlet* von geringer S\u00e4nge tr\u00e4gt, \u00a9te gro\u00a7en 5lugen ber\u00fchren ben Sorberraub be\u00ea quervieredigen, am \u00a9ntnbe gloeibuchtigeit ^\u00bbal\u00eafc^iXbe^, beffen Hintereden fpih ftch ein bie S^ultent ber nicht breiteren gl\u00fcgelbeden anlegett, givifdieit beneit man vorn ba\u00ea Sd)ilbd)en nur in Svrm etite\u00ea\tbemer\u00eft.\n\u00a9er \u00a9efchtedjtSname ber \u00a9hleve f\u00b0H Anbeuten, ba^ ihre Seine fttrg, befouberS bie \u00a9arfeit fcheiit; bar nur breiglteberig ftnb. Soit ben fchlvargeit, biht bunltirteit ^\u00e4ferdeen, auf bereit Sl\u00fcgelbeden bie Suu^e veiheulveife f\u00eeeheu, ift ber B. scabrosus mehr roth behaart unb bie etlva\u00bb erhabenen, abtvechfolnben 3^lfchenv\u00e4ume ber fyl\u00fcgelbedeit fhlvarg unb ivei^ gelv\u00fcrfelt, ber glveite, h\u00e4ufigere\n\\\nAnthribus albinus (\u00e4li\u00e4unt^en).","page":133},{"file":"p0134.txt","language":"de","ocr_de":"134\n2)te Safer. Setvameren. \u00a78rud)tben.\ngelbgrau, unten bitter, inte oben, mo bie Sedfd)tibe mit grauen SJtafeln geffjrenfelt erfd^etneit; feine Same lebt non ben \u00a9iertt bes> befannten Sruhteit;\u00a9occu3. Sie S\u00e4nge beiber betr\u00e4gt taunt gmei Sinteu.\nSie SSrudjiben (BrncMdae) bilben f\u00fcr um> bte gmetunbbreif igfte Familie (bei Sacorbaire bie 66.); e3 finb Keine obale, oben Weniger at\u00f6 unten gew\u00f6lbte ^\u00e4fercfen, We\u00efdtje burcf) ihre Sebeit\u00ea; Weife ttnb bie \u00a9eftalt ber Sarnen ben Sb\u00fcffelf\u00e4fertt nahe fielen, mit ihnen auch nerbunbett morben finb, aber bodj ber \u00a9igenth\u00fcmlichfeiten gu niete fabelt, um bieS rechtfertigen 31t laffeit.**3hr abto\u00e2rt\u00ea gerichteter $o\u00a3f nerengt ftd) hinter ben gro\u00dfen nierenf\u00f6rmtgen Singen unbebeutenb t)al\u00bb= artig nnb nert\u00e4ngert fief) nom in eine Sdjnauge, Wie bei manchen ber fr\u00fcher erm\u00e4hnten Familien, nicht in einen eigentlichen Si\u00fcffel. Sie nom abgerunbete ttnb gemimf)erte Oberlippe, breiter al3 lang, mirb non ben \u00c4'innbacfen nicht \u00fcberragt; gmei Sappen, melche unbemehrt unb bemimpert finb, nebft niergXieberigen, f\u00e4blichen Sajtern bilben ben Unterftefer, eilt faft red)tecfig ausSgefdjnittene\u00bb, breitet $inn mit gro\u00dfer gWetlci^piger ober geteilter 3unge unb breiglieberigen Saftent bie Unters lippe, Sie fr\u00e4ftigen, \u00f6fter geahnten, ober gelammten, nicht getuteten W\u00fchler beftehen au\u00ea elf \u00a9liebem unb ft|en frei, b. h* ohne \u00a9rube in ber Siegel unmittelbar nor ben Slug eit. Sie SSorber; haften flimmern nicht bei allen \u00fcberetn, finb bei Bruchus teitf\u00f6rmig unb liegen, nach hauten conbergireub, an, bie mittleren faft tugelig, bie hinterften fehr quer unb etnanber nahe ger\u00fcdt, bie Scheutet gufammengebr\u00fccft nnb breit, bie Schienen laufen in einen fpafen au3, unb bie flauen ber tetrameren $\u00fcfe tragen Slith\u00e4itgfel. S3ou ben f\u00fcnf 33aud)fegmenten \u00fcbertrifft ba\u00ea erfte, me\u00efdje\u00ea fid) nach born in eine Spt|e au\u00eagugteheit pflegt, bie \u00fcbrigen an S\u00e4nge, am \u2019Si\u00fccfett bleibt ba<\u00a7 teilte ab\u00a7 grofe\u00ea $\u00dfbgibium unbebedt. Slbgefeheit 001t ber Oil\u00f6itng ber SJiuitbtheile unb W\u00fchler, fomie boit ber Seutlid)fett be3 britten Sarfeugliebe\u00ea, geigen bie \u00a9enoffen btefer \u00a9amide biel Uebereinjiimmuitg mit beiten ber h\u00f6rigen unb grofe @leid)f\u00f6rmiglett unter fich. *Sie berbreiten ftd) \u00fcber alle \u00a9rbtheife, oorgug\u00eameije aber in Slnfbrifa unb \u00a9uropa, unb Weil bie Sarben aller berer, melche man bisher fenneit gelernt h&t, bon Sament\u00f6rnent, befonbets ber Schmetterling^; bl\u00fcmler, leben, fo hU man fie Sament\u00e4fer genannt. \u2014Ser \u00a9rbfent\u00e4fer (Bruchus pisi) ift fdjmarg, bidjt mit graugelblichen unb Weifen, auliegeitben fpaareit betleibet, ba\u00a3 S3ruftfcpilb, beffeit \u00a9eftalt mir hier feheit, ift feitlidj in ber dditte mit einem 3\u00e4bnd)eit berfehen, meld)e3 aber ber SSehaarmtg megeit gefugt feilt mid; bie \u00a9l\u00fcgelbeden haben gegen bie eingeln breit abgerunbete Spi|e je eine auB metfeit \u00a9ledd)eu gufammeitgefehtc Ouerbinbe, ba<\u00a7 ^\u00dfpgibium gmei eif\u00f6rmige, bon Behaarung frei bleibenbe, fcpmarge f\u00c7letfe. Sie oier erfteit \u00a9lieber ber teulenf\u00f6rmigeii f\u00c7\u00fct)ter finb rotljgelb, bie oorberen Sd)entet gang fd)marg, bie borberften Sd)ienett uitb \u00a9ufglieber, bie mittleren Sd)ieneit au ber Spij$e unb bie \u00a9ufglieber rott)gelb; bie fpiitterfchenfel haben unter; halb nahe ihrer Spiije einen tr\u00e4ftigen 3dj11/ bte ^ieferntafter enbeu in ein langet, fdjntale\u00ea, bie Sippentafter in eilt turge\u00ea, obale\u00ea \u00a9lieb. Siefer \u00dcMfer fdjeiut in Storbamerifa unb im f\u00fcb = (id)eit Seutfdjlanb gemeiner unb bisweilen ben \u00a9rbfeit nachteiliger gu merbeit, af\u00ea attberm\u00e2rt\u00e9, im mittleren ttttb n\u00f6rblicpen Seut)d)laub finbet er fich nach meinen \u00a9rfahrungeit nur bereingelt 3nt erften \u00a9r\u00fchjahre, bt\u00e9 fp\u00e2teften\u00eb Slnfang\u00e2 SJtai, fournit er burdj ein frei\u00earuubel Sodj au\u00ea ben irgettbmo aufgefd)\u00fctteten \u00a9rbfeit gum S5orfd)ciu, liegt mie ttobt gmifdjen beitfelbeit ober auf bem S3obeit, menu ba3 SB etter fuller, l\u00e4uft emftg umher ober fliegt nach beit f\u00fcnftem, menu ihn bie Sonne befcijeiitt. Sobalb bie \u00a9rbfeit braufett in ber befielt S3l\u00fctlje ftehen, ftelleit fich bie $\u00e4fer bavattf ein, fei tS nun, baf fte mit ber StuSfaat bahiu gelaugten, fei es, baf fie bon ben SSorrath\u00c4r\u00e4umeit bahiu flogen; fie paaveit ftd), unb ba\u00ea SBeibdjett liebt einige meitige \u00a9ier an bie gang junge jp\u00fclfe, mid fageit, au ben burch ba\u00ea Slbbl\u00fchen eben fid)tbar gemorbenen griuhtfnoteu, in ber Siegel e\\nS an einen; biefelbett finb Walgig, biennal l\u00e4nger <\u00e4S breit, au beiben \u00a9itbeit","page":134},{"file":"p0135.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9rbfent\u00e4fer. Bohnent\u00e4fer. \u00a9erneuter \u00a9ament\u00e4fer.\n135\ngerunbet unb citronenge\u00efb. 3fi bal Brutgefch\u00e4ft boEeubet, meldjel nat\u00fcrlich immev einige $eit in S\u00efnfprud) nimmt, bcfonberl menu el burcfj mehrere Regentage unterbrochen mirb, fo ^at bal EBeibdjeit feine Beftimntuug erf\u00fcEt unb flirbt. \u00a9te inngen ^avi>c\u00a3)en freffen ftd) in bie \u00a3itlfe ein unb fucpen bie \u00a9rbfen auf, ton bereit \u00a9ntmicfeluug el abp\u00e4ngt, ob eine Saroe mepr all eine brauet, ober mit einer gufrieben ift. 2\u00f6ar bie[e tr\u00e4ftig genug, um burd) Beilegung ber &arbe in ihrem Boadjltpunt ficd> nicht ft\u00f6reit gu taffen, fo gebeten beibe mit etnanber, unb bie eine \u00a9rbfe gen\u00fcgt bem Heilten \u00a9piere bil git feiner BoEeitbmtg; mar ba= gegen bie (grbfe gu fcpmadj, all bie Sarbe fiep iprer bent\u00e4d)tigte, fo bebarf festere noth eine gmeite, in melcpe fte fiep geitig genug ciuboprte, ba\u00a7 bie \u00a9inganglfteEe nod) boEtommeit oernarbeu tonnte; eine gtueite |)\u00fclfe fattn fie nicht auffud)ett. Btit beu reifen \u00a9rbfen mirb bie Bteprgapl bevfelben nod) im Sarbenguftanbe eingeerntet, attbererfettl barf man annehmen, ba\u00a7 in feber belohnten \u00a9rbfe oor \u00a9intritt bei EBinterl ber\na \u00a9er (grljfettf\u00e4fer (Bruchus pisi) bergro\u00dfert, 1> nat\u00fcrliche @r\u00f6\u00a7e. c \u00a9er SBoIjnent\u00e4f er (B. ruflmanus). d Sar\u00f6e be8 folgenben. o \u00a9er ge= meine Samen\u00ef\u00e2fer (B. granarius) (aEe au\u00dfer b fiar\u00ef bergr\u00f6gertj.\nt\u00e4fer barin fertig ift; nur meuigftenl fd^eiut bie Behauptung nicpt richtig, ba\u00a7 m\u00e4prenb biefer $aprelgeit bie Sarbe nod) freffe.\n\u00a9er Bohnent\u00e4fer (B. rnfimanus) ift bem oorigeu aujferorbentlicp \u00e4pnlid), unterfcpeibet ftd) aber beftimmt bon ihm in folgenbeit f\u00fcnften. \u00a9al ^allfcpilb ift im Berp\u00e4ltuifj 31t feiner Breite l\u00e4nger, feine \u00a9eiteng\u00e4pncheu unbeutlicper, bie ^l\u00fcftHbedeit finb t\u00fcrger unb il)re meinen \u00a7lecte etmal auberl gefteEt, eben fo bie l\u00e4nglichen, unbehaarten \u00a9teEen am ^pgibium oft bermifcpter. \u00a9ie Borberfd)eufel feheu rotpgelb aul, bie hinterfd)entef finb nicpt fo beutfid) geg\u00e4hnt, \u00a9ie garbe lebt in $ferbe= unb \u00a9arteubopueu, maprfcpeinlid) nid)t in \u00a9i'bfeu, gang in berfelben 2lrt. \u2014 \u00a9er gemeine \u00a9ament\u00e4fer (B. granarius) b\u00fcrfte f\u00fcr B\u00fcttel* unb Borbbeutfcplanb ber p\u00e4ufigfte bon biefem Uleeblatte fein unb and) meuig m\u00e4plerifcp in feiner \u00aeoft. \u00a9r m\u00fcrbe ergogeu aul Orobus tuberosus, aul Lathyrus-Slrten, id) ergog ihn, mie aubere, aul ber gemeinen 3auumicte (Vicia sepium), unb all \u00a9dp\u00e4biger ber ^ferbebopne (V. faba) mirb er gleicpfaEl augetlagt. Bei ben bebeuteub Heineren StBicteu bleibt bon bem \u00a9amen freilid) nicht biel mehr all bie \u00a9chale \u00fcbrig, \u00a9iefer Umftanb mag bem \u00a9piere ben SBinteraufeutpalt in feiner BMege berleiben; red)itet mau hiBgu, baff el fid) in ben mtlbmacpfenbeit unb mithin eher borhaubeneit EBicfeu fr\u00fcher ent* mictelt, fo ertf\u00e4rt fid) leicht, ba\u00a7 fd)on B\u00fctte September ber Heine \u00c4\u00e4fer frei erfcpeint unb lebhaft umher fpagiert, mie id) bei feiner 3ucPt beobachtete, \u00a9ie \u00e4ugen -, fu\u00a7* unb f\u00fchlerlofe ^arbe unterfcpeibet fiep, ohne feinere mitroftopifdje Unterfud)ungeu, nicht bon betten ber h\u00f6rigen, ber ^\u00e4fer bagegett burd) geringere \u00a9roffe, t\u00fcrgere g\u00f6nn unb anbere F\u00e4rbung: er i|t giemlid) glaitgenb fepmarg, bie bier S\u00f6urgelglieber ber W\u00fchler unb bie Borberbeiue gelbrotp, au festeren tonnen bie \u00a9arfen unb feltener bie \u00a9d)entet aucp fepmarg fein, \u00a9ie hinter freutet finb bon ber \u00a9pipe nach","page":135},{"file":"p0136.txt","language":"de","ocr_de":"136\nSie \u00c4\u00e4fer. Tetramer en. Bodt\u00e4f.er.\nunten tief aulgeranbet unb ber fpifee \u00a9\u00f6infet bor ber Stulbuchtung mehr ober weniger gu einem \u00eftetnen, in ben \u00a9efchfedjtern berf (hiebeneu g\u00e4hne aulgebilbet. \u00a9ie \u00a9djeibe bel Hnf\u00eaf<hilbel geigt gWei ibei\u00dfe ^iinftchen, unb ein gr\u00f6\u00dfere! f\u00c7\u00efetf d^en fleht an feiner Baft! unmittelbar bor bem \u00a9chilbchen. \u00a9iefe! ift gleichfalls Wei\u00df, ein ^abtflec\u00eedjen bahntet* gelblich. \u00a9ie fonftige wei\u00dfe Beidntung auf ben Fl\u00fcgelbedett ift unregelm\u00e4\u00dfig, mehr ober Weniger au\u00bb biubenartig gefeilten ^lecfdjen gufammengefeht, auf bem ^tjgibiunt bleiben gwei berartige runbe bon ber grauen Behaarung uube; ru^rt. \u00a9er Stitfeitf\u00e4fer (B. lentis) geht bie Siufen au, unb aubere Stilen beit \u00a9ernten anberer Bflaugen: ber \u00a9lebitfdjien, SOlimcfen, SIcagien, einiger Jahnen je. in ben \u00a9ropeul\u00e4ubevu.\n\u00a3\n%\n\u00a9ie folgenbe breimtbbrei\u00dfigjte Familie umfa\u00dft brei bi! biertaufenb Stilen ber gum \u00a9heil ftattlidjiteu tetrameren t\u00e4fer, gleich fd)\u00f6it in ihrer traft unb \u00a9elbftbertraueu aulbr\u00fcdenbeit, eblen t\u00f6rperform, wie in ber Bertheilung lebhafter Farben, Slu!]<hnt\u00fcdung ber nad) allen \u00a9eiten beweglichen, ihnen beu \u00a9baratter gebenbeit W\u00fchler. \u00a9b[d)on fie frieblidjer Statur ftnb, feine R\u00e4uber, fonbern bon ^ffangen leben in ben beibeu \u00a9utwidelunglfi\u00e4uben, Weld)e ber Nahrung beb\u00fcrfen, m\u00f6chte ich lie mit ben Stblent unter ben B\u00f6gelit bergleicheu, weuigften! einzelne \u00a9ippen unter ihnen, ob bei fchlaufen, gef\u00e4lligen unb babei bod) fr\u00e4ftigeit Baue!, ber brohettbeit timt, baden am herborgeflredteu, nicht fo tr\u00e4umerifd), Wie bei auberen, unb unterw\u00fcrfig fd&laff herab; hv\u00e4ngenbeu ober gar berftedten topfe. \u00a9amit freilid) ftimuit ber beutfdje Stame Wenig, unter Welchem man fic bereinigte, unb beit mau in Betracht ber F\u00fchlh\u00f6rner unb ber gangen \u00a9eiteuanfid)t bei topfe! hoch nicht unpaffenb W\u00e4hlte, Wenn man fte B\u00f6de, \u00a9olgb\u00f6de, Bodl\u00e4fev (Saug; h\u00f6rtter, Longicornia ober bon einer ber fdj\u00f6ufteit \u00a9ippeit Cerambycidae) nannte. S\u00dfill mau fie mit einer attbetn Familie ihrer \u00a9rbituitg bcrgleid)eit, fo w\u00e4ren el bic Samellifonteit, beneit fie an \u00a9legattg, Dieicpthunt unb SDtaudjfaltigfeit ber Farmen, au ftberwiegeuber F\u00fclle in beit \u00a9ropeu; gegenbeit unb in ben febarf aulgepr\u00e4gteu gefchledjtlidjen Unterfd)ieben bielcr Sitten am u\u00e4chfteu flehen, Hier finb el aber nicht StulW\u00fcchfe au topf unb \u00a9horaj:, burd) Welche ftd) bie Bl\u00e4ulichen herborthuu, fonbertt bebeuteub ft\u00e4rfere ^iuitbadett, l\u00e4ngere F\u00fchlerr anbere Bilbttug berfelbew, iubem fte \u00a9\u00e4ge; ober tammg\u00e4hne anuehmeit f\u00f6uueit, mcfiidjutal fogar geWebelt fiub, manchfaltige Slb\u00e4ubentngen au ben deinen, bilWeilett aubere t\u00f6rperform unb F\u00e4rbung; am burdjgreifeubften unterfcheibet ein feerer, borfiredbar enbeuber Hinterleib bal SBeibdjeu bon feinem Bl\u00e4ulichen. 2Bie bie borangegangeneu \u00a9etramereu ber ^auptfad;e nad) ein r\u00fcffelarttg berl\u00e4ngerter topf djarafterifu'te, fo bie B\u00f6de lauge, h\u00e4nftg ben t\u00f6rper \u00fcbertreffeitbe, borflige ober fabeitf\u00f6rmige F\u00fchler, in ber Siegel aul elf \u00a9liebem gufammengefeht, beren gWeitel fepr furg ift. \u00a9ie timt; baden laufen meift in einen forfeit gapn aul, bie giemlich furgett \u00a9after in ein beit; ober fpinbelf\u00f6rmige! \u00a9lieb, \u00a9ie geftredteit Flngelbedeit berbergeu ben gattgeit, aul f\u00fcnf beWeglid)en Bauchungen gufammengefehteu Hinterleib, boep fommen aud) Stilen bor, wo fie, wie bei ben \u00a9taphpltneu, ihn feiner gangen S\u00e4nge nach frei laffen. \u00a9ie \u00a9d)ieiteu aller Beine tragen \u00a9nbfporen, bie H\u00fcften ber borberjfen ber\u00fchren fiep nicht, unb ihre Pfannen erteilten nach hinten meift weit ge\u00f6ffnet. SSie in bem Bau innerhalb ber gegogeueu \u00a9rengett bie gr\u00f6\u00dfte SJtanchfaitigfeit herrfcht, fo auch in ben \u00a9ro\u00dfen, Welche bei ben berfchiebeneu Stilen gwifd)eu Wenigen Siuieu unb eben fo bielen Boden fcpWauft. Blau mu\u00df bie B\u00f6de im Stilgemeinen all beweglidje \u00a9hiere begeichuen, bie gern im \u00a9omtenfehein ober an Warmen, fchw\u00fcleit \u00a9agen lebhaft umherfltegeu unb Blumen ober faftfpenbenbe \u00a9teilen au Baumft\u00e4mmen auffucpen, gang befonberl auch bal in SMbertt aufgefpeicherte tlafterpolg, unb ich fann nach meinen \u00a9rfahruugeit ber Slufid)t anberer \u00a9utomotogen nicht recht geben, nach welcher bte fchwargen Stilett erft bei aitbrechenber \u00a9\u00e4titmerung ipre Baum; l\u00f6cher ober aubere \u00a9chlupfwinfel berlie\u00dfeit, , Wal nur bon eingeltten, uid^t bon ber Bleljrgahl","page":136},{"file":"p0137.txt","language":"de","ocr_de":"i\u00dfrtonu\u00e4. t$tyrobe\u00a7.\n137\n(jilt 33iele erzeugen, toenn man fie gtrifchen beit Ringern feft pit, burch Reiben be\u00a3 I\u00dfrothorar an bem furgeit, in ihn eiitgefcbobeiten \u00a9ttbe be\u00ea SJtittelr\u00fcdeu\u00ea ein beutlich rentehmbarejo \u00a9er\u00e4ufch, fie \u201egeigen\", irie man ftd) iroht amlbr\u00fcdt.\n\u00a9ie Partien bei* S3odt\u00e4fer fommett benen ber $rad)tf\u00e4fer feljr nahe, uitterfcheiben ftch aber Don ihnen burd) beutlicbe Sthpntafter, eXXiptifc^e ober Het\u00e9ruube Suftl\u00f6cher nnb eine Yf\u00f6rmige Slfter\u00f6ffnung. \u00a9er flache, iragred)t fiebenbe $obf \u00efann plb in beit rorbent \u00a9horarring gur\u00fcd; gezogen irerbeit nnb ift hcntig trie bie Oberlipp, ba3 beutlid) abgefepe &'ohffd)ilb bagegett lebet'; artig. Singen fhtb eutireber gar nicht rorhanbeit, ober j\u00ebberfeit\u00ea ein\u00bb, and) brei fdjiuer gu erfennenbe, ferner bie breiglieberigen f\u00fchlet* fo Heilt uitb in eine fputfalte rerftedt, ba\u00a7 fie leidet \u00fcberfeben Inerben. SSoit beit SJtunbtheilen cntioideln fid) bie b\u00fcrgen, ftarb hornigen Ittuitbaden am H'\u00e4ftigften, ber furge, breite \u00a9tamm ber Unter\u00efiefern tr\u00e4gt nach au\u00a7en einen binnen, breiglieberigen Hafter, nach innen eine br\u00e4ftige Sabe mit borftiger Sfnnenfeite. \u00a9in fleifdjige\u00ea $iun, ftarbe, gr\u00f6\u00a7tentbeit\u00f6 rertnachfene \u00a9afterft\u00e4mme mit breiglieberigen \u00a9aftern nnb eine fleijcpge, Dont hoarige \u00e4uu\u00d6e fepit bie Unterltyp gufammeit. \u00a9ie Seine fehlen eutireber gang ober bleiben fep turg nnb eins hlanig. \u00a9er ^rothorarring geidptet fid) burdj feine bebeutenbe \u00a9r\u00f6fje, befonber\u00ea and) Steile ror beit \u00fcbrigen am\u00a7, eine beiberfeitige fpornbebeditng, \u00f6fter rauhfl\u00e4chig, bommt meift aud) beit \u00fcbrigen \u00a9egtnenten gu, inelche fich burcb \u00a9infchn\u00fcrung ade gut abjepn. \u00a9ie leben all er meift in ange; gangenem Jpolge nnb beb\u00fcrfeit getnifj in beit meiften g\u00e4deu mehr al\u00bb ein 3abr su ibrei* \u00a9nttnidelung, Don beit bleiitereit Sitten leben aber auch manche in \u00a9tengein uitb namentlich ben SBurgelfi\u00f6deit rautartiger \u00a9etn\u00fcchfe (SBolf\u00f6milch, fpintb\u00eagunge, \u00a9etreibehalmen ac.), nnb f\u00f6uneu in einzelnen f\u00e4llen beit \u00aeulturgetn\u00e4chfen nacbtheilig inerbett.\ni\u00f6ei ber erften \u00a9ippe, ben pumperen, breiteren, mehr Hirgbeiitigett, bid befd)enfe\u00efteu uitb breit befchieitten 5\u00dfrioitiben (Prionidae) ift ba\u00ea Jpal\u00f6fcljilb feitlicb geranbet, bie g\u00fchlet ftpn im Slu\u00f6fdptitte ber nierenf\u00f6rmigen Singen, bie \u00e4u\u00dfere Untertieferlabe fdjlniitbet meift, unb bie iit bie \u00a9uere gezogenen Sorberh\u00fcften beiregen fid; ber Sieget nach in je einer nach hinten ireit offenen Pfanne, \u00a9ie \u00a9ippe ift nicht reid^ au Strten, f\u00fcr \u00a9itropa fogar arm. Slujjer ben ftattlichen \u00a9roten ber \u00a9attungeit Parandra, Mallodon, Macrodontia n. a. geh\u00f6ren mit einigen auberett Europ\u00e4ern hierher ber fchirarge, brehrmtbe Spondylis buprestoides (S\u00f6albf\u00e4fer), toeldjen ein faft fugetigel, \u00efattm feitlid) geraubete\u00ea .\u00c7alpdplb, Htrge, prlenfchnutf\u00f6rmige f\u00fchlet unb f\u00fcttfgliebertge g\u00fc\u00a7e au\u00f6; geichueit. \u00a9Beim man orbentlid) htnfdiaut, bemertt mau n\u00e4mlich an ber \u00a9B\u00fcrgel bes> laugen flauen; gliebe\u00ea einen knoten, ba\u00ea Heine rierte \u00a9lieb barftedenb. \u00a9ie Oberfl\u00e4che be\u00ea ad)t bi\u00ea gehn Siitien langen $\u00e2fer\u00ea ift bicht unb ungleich punftirt, auf ber \u00a9djeibe ber gl\u00fcgelbedeit mit girei fdhlrach erhabenen S\u00e4ttg\u00f6linien rerfeheit. Siapbutg bilbet in feilten \u00c7orftiitfeHen (Sb. I. \u00a9af. XYII. 12) bie Sarre ab ron biefem Uebergang\u00eabode, ber an fchir\u00fcleit \u00a9ageit gern gtrifchen ben \u00a9t\u00e4mmen in $iefernln\u00e4lbern umherfliegt unb nirgeitb\u00ea in \u00a9eutfcdjlanb, tro biefe nicht fehlen, feiten gu fein pflegt. \u2014 Sticht ntinber h\u00e4ufig ift ber an \u00a9ipit lebeitbe \u00a9erber (Prionus coriarius), ein ftatttidjer S3itrfche ron glr\u00f6lf bi3 ad;tgehn Sinieu S\u00e4nge, beffen guhler man g ef djupf) t nennt; bie bveiedigett, beinahe trichterf\u00f6rmigen \u00a9lieber ftedeit n\u00e4mlich iit eiitauber, beim SJt\u00e4nncheu g\u00e4hlt man ihrer glr\u00f6lf. \u00a9ie brauurothen, rerfehrt eif\u00f6rmig enbeubeit \u00a9after hoben an ber \u00a9hip eine Slu\u00f6tehlung. \u00a9a\u00ea hoppelt fo breite trie lange \u00f6pal\u00f6fchilb l\u00e4uft an jebent ber fc\u00e7arfeit \u00a9eitenr\u00e4uber in brei ftarte 3ahne au\u00ea unb ift flach gebr\u00fcdt. \u00a9ie baffelbe an SSreite \u00fcbertreffeubeit gl\u00fcgelbedeit fd)lie\u00a7en ein ftumhf breiedige\u00ea \u00a9chilbchen ein, ruubeit fich h^^eit nur an ber Slupttede ab unb hoben auf ihrer rungelig hunHirten \u00a9berfl\u00e4die einige fd)trach erhabene S\u00e2ttg\u00ealinieit. Sludh pei* l\u00f6\u00a7t fich ba\u00a7 rierte \u00a9arfeitglieb am \u00a9r\u00fcnbe be\u00bb laugen f\u00f4laueng\u00efiebe\u00ea al\u00a7 Kn\u00f6tchen erfemteit. \u00a9er pdifchtrarge ^\u00e4fer ift am S3auche mehr roth unb au ber 23ruft ftarf Irei^lid) behaart. \u00a9<hoit 1746 bitbete St\u00f6fel in feinen S^f^tenbeluftiguiigeu (\u00a9h- II. II. \u00a9af. II. 4 unb 5 uitb 6) bie ftatttiche Sarre, bie 5\u00dfuhp unb ba\u00ea eif\u00f6rmige \u00a9ocoit ab, iit treld)em fie ftedt. \u2014 \u00a9ent eben befchriebenen \u00a9erber au \u00a9r\u00f6fje unb ^\u00f6ipertracht fte(;t ber in SSrafilieit red^t gemeine Pyrodes auratus fehr","page":137},{"file":"p0138.txt","language":"de","ocr_de":"138\nSDte \u00c4\u00e4fer. Setrameretu Sodk\u00e4fer,\nnahe, uutevfd^ei\u00f6et fid) aber mefeutlid) auf ben evfteu Slid burd) eine lappige (Srloeiteritng an ben ^aBfd)ilbfeitenr ioeldje in ber au\u00eagebogeitett borberit H\u00e4lfte geg\u00e4hnelt, bann in einen fdiarfeit 3aljtt borgegogeit nnb bon ba ab bogig eingef^nitten ift, fobaun burd) beit kr\u00e4ftigeren, in ber SJtitte tief l\u00e4ng\u00e4furdjigen \u00aeopf, burd) bie einfad) fabenf\u00f6rmigeit, nidjt gefdjuppteu g\u00fcljler, ein l\u00e4ngs gegogeite\u00ea, gugefpibte\u00ea \u00a9d)ilbd)eit uub. fo mancherlei anbere dfterkmale; and) finb feine teilte gefiredter, befonber\u00ea bie kaum gufammeitgebr\u00fcdteit \u00a9djieueit. Oie Oberfl\u00e4che be\u00ea $\u00f6rper3 gl\u00e4nzt burcbatt\u00ea metallifd) gr\u00fcn unb ift auf bem \u00ef\u00ef\u00eetiden grob gerunzelt.\n\u00a9inen gmeiten \u00a7orm entret\u00e9, ben fd)\u00f6nfteu bon allen, bilbeit bie \u00a9erantbpcibeit (Cerambycidae), bei meldjen ba\u00a7 |jal3|cbilb an ben \u00a9eiten uid)t geranbet ift, bie \u00a9tint ioagred)t, ober fcbmad) geneigt, aber kurg fid) erftrcdt, beibe Sahen be3 Unterkiefer^ borl)aubeit ftub unb bie kugeligen Sorberlj\u00fcfteit in ge\u00f6ffneten Pfannen fid) bemegem 2lud) ^ieu fielen bie normalen, bi\u00eatoeileit fepr langen gtipler im 3lu\u00eafd)iiitte ber uierenf\u00f6rmigeit Slugeit. 2Bemt ber alte \u00a9attuug\u00eaname Cerambyx nid)t g\u00e4nzlich au\u00e4 bem \u00a9pfteme berfdjminbeu foil, fo mu\u00a7 er beit jtattlidjen, b\u00fcfter gef\u00e4rbten, \u00fcber bie gange \u00a9rbe verbreiteten Wirten berbleibeu, bie mir unter ber neuern Settemtung Hamma-ticherus aufgef\u00fchlt fhtbeiu 3hl* ftredt ftd) mcit bor, bie klugen \u00abbuchten fid) \u00fcber ber Sftitte tief au3, bie elfglieberigeit pUjler fdjmelleu im britteu bU> f\u00fcnften \u00a9liebe ftark keulenf\u00f6rmig au,\neitbeit in ein lange\u00ea, b\u00fcitne\u00ea, breitgebr\u00fcdte\u00ea, fd)einbar geteilt e\u00ea uub \u00fcbertreffeubeim fUt\u00e4nncpeu bie ^\u00f6rperl\u00e4nge um ein Sebeuteitbe\u00ea. Oer^porar ift quer gerieft ober beulens artig gerungelt, in ber SJtitte burd) eine Seule, meldje ftd) aud) in eine Oornfpi|e au\u00eagiepeu kann, am breiteften, bie Fl\u00fcgel; bedeit, born ein ftumpf breiedige\u00ea \u00a9d^ilbd^en aufs nepmeub, finb pier faft hoppelt fo breit, mie ber \u00a7interraub be* jpa\u00ef\u00eas fdjtlbe\u00ea, unb \u00fcbertreffeu an S\u00e4nge ihre hoppelte Sreite. hierher geh\u00f6rt \u00f6er\u00a3>et\u00f6bod, \u00a9pie\u00a7s bod (C. h\u00e9ros), her in feiner beinahe gmeig\u00f6ltigeit S\u00e4nge hbdjften\u00ea bon gmei \u00a9Itrop\u00e4ent (Ergates faber Ultb Aegosoma scabri-\n2) er \u00a9|nepotf {Cerambyx h\u00e9ros).\t\u2018 Corne, ^HOlUbeit) eiTeid)t\nober gar \u00fcbertroffen mirb.\n\u00a9r ift gl\u00e4ngenb fcpmarg, fd)immeri unterhalb, an beit Seinen uub ^\u00fcljtern burd) \u00a9eibeuljaare ftlberu; bie pechbraitueit, nach hinten etmaS berf\u00fcttgten unb mehr rotbraunen gl\u00fcgelbedeit f\u00fchren ein kaum merkliche^ dtahtfptdjen unb merbeit meiter nach born immer ntugeliger. Oa mir ihn","page":138},{"file":"p0139.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9tnejfbotfti SKofcpb-SBetbenbod. Stauer Siftl\u00e4fer. ^aubbod.\t139\naucf) nodj auf einer nuferer gr\u00f6feren tafeln mit bem jpirfcfd\u00e4fer gufamuten erbtiden, bebarf eb feiner Weiteren SBorte, um ip $u erlernten, menu er unb au einer alten, burdj gro\u00a7e Sopl\u00f6dfer ftarf mitgenommenen \u00a9icp \u00a9ube 3;uni h11 \u00a9efpt lonmteit follte. \u00a9ab ift jebodtj ein feltener \u00a7alt; beim er ftrecft in bei* Siegel nur feine taugen fpper aub bem \u00a9djtpflocp prror unb gie^t jtdj fdjleuitigft gur\u00fcd, trenn man nicjjt rorfptig natjt, bagegen toirb er gegen Slbenb lebhafter unb fliegt im Verlangen nadf bem anbertt \u00a9efd)lecijt um bie droite bei* ftattlicpn \u00a9icp untrer, bei* feine Sarre mit ber Beit ben SobebjTp gibt, trenn fie in gr\u00f6ferer Slitgap ftd> bafetbft einqnartirt pt \u00a9ein pcbfienb nur eine Sinie \u00fcber beit god meffeitber Sruber, ber gteidjfadb fdftrarge unb feibent)aarige C. cerdo, beffen bib gut* \u00a9pp fdjtoarge Bl\u00fcgelbedeit an ben \u00a9eiten parallel rertaufen, lommt entfliehen pufiger unb aud) in mep* \u00a9egenbeit ror unb pit fid) treitiger rerftedt, beim er fliegt im \u00a9ouneufcpiit lebhaft ittnpr unb flicht bie bl\u00fcpnbeit \u00a9tr\u00e4ud)er, trie Skijpont, tr\u00fcben \u00a9dftteebad, Jp^riget auf* \u00a9eine Sarre unterfepibet ftd) launt ron ber beb rorigen, eb fei benit, attfer burd) bie geringere @r\u00f6\u00a7e, nod) burd) eine Steip ron S\u00e4ttgbs riefen auf ber pittern fp\u00e4tfte ber statte beb Sorberr\u00fcdeub. \u00a9ie finbet ftd) pnter ber Siinbe ret*; fdjiebeuer franfer S\u00e4ume, befonberb $irfcp, Stufet; unb \u00a9idjb\u00e4ume.\n\u00a9er SlofdjubsSBeibeitbod (Aromia moschata), ber ben erfieit bauten rom \u00a9entere, ben freiten rom Stnfentpltborte ermatten pt, ift an \u00c7\u00fcpent unb Seinen ftapblau, auf ber ftarf gemittelten \u00a9berfeite metallifc^ gr\u00fcn ober brongefarbeit, am querfedpedigett, burd) .fp\u00f6der unebenen .plbfcplbe gX\u00e4itgenb, auf ben fdfjtrad) gtreirifoptgen, abgeftadjten gl\u00fcgelbedeit faft matt ^\u00bbinters beine rerl\u00e4ngert, ip*e \u00a9djienen gnfammengebr\u00fcdt unb fanft gebogen, \u00a9ttrdj bab nid)t quer= rmtgelige ipalbfdpb unb bie nitp auff\u00e4llig rerbidteit \u00a9runbglieber ber \u00a9eifei unterfepibet ftdj biefe \u00a9attuitg ron ber rorigen, burd) bab breiedige \u00a9\u00fc;ilbd^eu, bie einfarbigen gl\u00fcgelbedeit unb bie im Sergteid) gu betten ber liefern l\u00e4ngeren Sipeittafier ron aitbereit itapftepuben \u00a9attungen. \u00a9er SJiofdjubbod Iriedjt im \u00a9omtenfdptit lebhaft an ben \u00a9t\u00e4mmeit ber alten SBeibeit untrer, fliegt iooljl and), an tr\u00fcben Sagen ftp er eben ba ober gtrifdjen \u00dftreigeit unb Saub feft, richtet feine fpper nad) pnteit unb br\u00fcdt fie an bie ^t\u00fcgelbeden an, toeldje beim SJi\u00e4mtdjeit treit baron \u00fcberragt trerben.\n\u00a9ab Callidium violaceum (ber blaue Siftf\u00e4fer) l\u00e4uft bibtreilen am ^ofjtrerfe in ben K\u00e4ufern nutzer, toeil feine Sarre in Salfen lebt, unb eben treit fie in altem ipolge ftp, founte ber l\u00e4fer auch nad) Storbamerila eutgefc^lefopt loerbeit unb ftd) bort einb\u00fcrgerit. \u00a9r ift ftapblau, auf ber Unterfeite matt fdjtrarg unb behaart, \u00a9ie b\u00fcnit bovftigeit fpper erreichen ungef\u00e4hr ba\u00bb \u00a9itbe ber an ber \u00a9djulter red)tedigen, pradetfeitigen unb bitten gl\u00fcgetbeden, treidle breiter ftitb, alb bab beinahe freibrunbe, flacp, ront unb l)inten geftu^te uub babitrd) quere .fpalbfdjilb. d\u00dfieberitnt bebeutenb fd)in\u00e4ler ift ber litrge $op, irelcpr bib gu beit Slugeit iit jenem ftedt. \u00a9ie feulenf\u00f6rmigeit \u00a9Teufel unb bab nid)t aubgeranbete pitterenbe beb mittleren Srupeiiteb unterfdpibet \u00fcberbieb uod) bie \u00a9attuitg ron ben u\u00e4d)jfett Seilranbteit. \u00a9er pbfdje, fep* lebhafte SMfer ift bei 6V2 Siitien S\u00e4nge 21/2/\" breit \u2014 Unter genau benfelbeit Serp\u00e4ltniffen lebt ber fep* \u00e4ptlidj gebaute, riet gemeinere Jpaubbod (Hylotmpes bajulus), ber gleidifadb nad) Storbamerifa eingefdjlept trttrbe. \u00a9eine Seine ftub f\u00fcrder unb fd)n)\u00e4d\u00a7er, bie.fplftcr fabeuf\u00f6rmig unb faunt ron falber Seibebl\u00e4nge, bab SUttelbruffbein f)inten g\u00fcufdjeit ben treit aitbeinanber fte!\u00a7enben l\u00fcften bogig aubgeraitbet \u00a9ab be^ptrar^e ober braune \u00a3f)ier tr\u00e4gt ein treigeb ^aarfleib, irelcbjeb auf bem jpalbfdjilbe rot-; ^ugbireife bid\u00a7t iff uub einige flad)e Seuleu frei l\u00e4fft. fo ba^, befonberb trenn bab Sopmeljl au ipett pften blieb, manchmal eine gertd)tb\u00e4\u00a7itlid)e, bttufle geidjuuitg auf lid)tem \u00a9runbe au bents felbeit erfdljeint. \u00a9ab d\u00dfeibcljeit pt eine fange Segr\u00f6pe, treld)e um fo fidjtbarer trirb, alb fiel) bie flacpit ^litgelbeden pnteit einzeln abruttben. \u00a9ie \u00a9r\u00f6\u00a7e fd)tranft auff\u00e4llig, trie trir bieb meift bei ben im ^olje bop*enben ^nfefteit trap'itepuen, eb briecfieit neben ^itbiribueit ron riet* Sittieit S\u00e4nge auc\u00a7 neun Siitien gro\u00dfe umpr.","page":139},{"file":"p0140.txt","language":"de","ocr_de":"140\nSte$\u00e4fer. Setrameren. SB o t\u00ef \u00ef \u00e4 f er*\nUngemein gaflreidj breitet bie \u00a9attung Clytus t^re Wrteit \u00fcbet* bie gange \u00a9rbe au& S)ie langbeinigen, turgf\u00fchlerigen \u00ef\u00efjiere, [tint im Saufe ttnb bei \u00a9onneuf<heiu ftet\u00f6 bereit gum ginge, ft|eit gern auf bl\u00fchenbeit.\u00a9tr\u00e4ud)erit uub laffeit ftd) meift an bunten, borherrfdjcnb gelben 3eich; nitngen erteuneit. SDieborftens ober fabenf\u00f6rmigeit g\u00fchler, ftet\u00bb f\u00fcrger al\u00ea ber Seib, \u00f6fter nur bon feiner falben S\u00e4nge, eutfpringeu gmifdjeit bem Stugeuauiofdjuitt uub einer [entrecht babor herablaufenbeit \u00a9tirnleifte am ftart gerunbeteit \u00aeopfe, melier nicht tief genug im jpal\u00e4fdjilbe ftedt, um mit bem ^interranbe bei* Singen beffen Sorberranb gu ber\u00fchren; baffelbe iftfugelig ober quereif\u00f6rmig* SDie gl\u00fcgelbeden fdjmanteit in bei* gorm, tommen chliitbrifd), aber audj ttadj l;iuten oereugt uub fladj gebr\u00fcdt bor, bie \u00a9Rentei puftg nach ber \u00a9pthe teuleuf\u00f6rmig augefdjmolleit, bie Ijinterfien and) berl\u00e4ngert. \u00a9ine ber allergemeinften beutfdjeit Sitten ift ber SBibbert\u00e4fer (C. arietis) melden ein\nfugelige\u00ea qpaf\u00eafdglb, itadj born altm\u00e4lig berbidte \u00a9djentel unb eingeln an ber \u00a9pil^e abgerunbete, ctjlinbrifche gl\u00fcgel; beden au\u00eagetdjiten. 5Da8 4V2 big 7 Siuien lauge \u00a3hier ift fdjmatg, g\u00fchler uub Seine finb rotlj, bie borberen mettigfteng bon ben \u00a9dienen an, golbgelb burdj biente auliegenbe Ses Paarung bie \u00a9nbt\u00e4ttbet be\u00ea Sorbett\u00fcdeng, bag \u00a9d^tlbd^en, bier Sinbeit ber gl\u00fcgelbeden, bie jpinterr\u00e4uber ber Saud); fegmente unb einige gtede au ber Stuft; bon ben Sinbeit ber gl\u00fcgelbeden l\u00f6ft ftd) bie borberfie hinter bem \u00a9d^ilbc^ert in gmei Duerflede auf, bie britte hat biefelbe Obidjtuitg, ift aber bollft\u00e4ubig uub befinbet ftd? hinter ber Stitte, bie bierte bilbet beit ^interranb ber ADedfdjilbe, bie gmeite enblidj [teilt eine fdjiefe, nach aufett ge^enbe, iit ihrem Serlaufe gleich; rn\u00e4fige, gebogene Sinie auf jebet 3)ede bar, mie fie; uitfere gigur geigt. fftodj gmei anbere Slrteit fomnteit in g\u00e4rbuitg unb Betonung ber eben befdjtiebeiteit [ehr nahe, ber etmag fleinere C. rhamni, beffen glede hinter beu \u00a9chultent nidjt alg Ueberbleibfel einer gerabeit Duerbinbe betrachtet metbeit f\u00f6nneit, meil fte fdjr\u00e4g nac^ aufeir mit bem Sorberenbe gerichtet ftttb unb beffen Saudjbiitbeu in ber Stitte fdjm\u00e4ler metbeit ober bafelbft gang berfdjmiuben, uub ber gr\u00f6\u00dfere C. arvicola, beffen jpalgfdjilb an beit Jpinteredeit au^gefd^nitten, gl\u00fcgelbeden am \u00a9ube fdjr\u00e4g nach innen geftufd fiitb, unb beffen gmeite Sinbe fid) faft redjtmintelig iit ber Stitte oon ber \u00fcftaht ab nach aufen biegt. SDie Sarbe beg S\u00f6ibbert\u00e4fetg lebt im gefunben Sudjenholge uitb arbeitet [entrechte \u00a9\u00e4uge, fod ffdj audh in trauten Oiofeufteitgeln gefuttben haben.\nUm audj einen Sod mit geb\u00fcrgten gl\u00fcgelbeden gu erm\u00e4hnen, m\u00fcrbe ber Molorchus (Necy-dalis) major abgebilbet, gu melchem ich nur hiuguf\u00fcge, ba\u00a7 er fdjmarg unb golbhaarig ift, g\u00fchler, Seine, gl\u00fcgelbeden unb bie SBurgel beg Hinterleiber fehett r\u00f6thlidj gelbbraun aug, bie \u00a9fn^e bei* jpmterf djentel buntler uub beim \u00fc\u00fcMitndjeit nur bie S\u00f6urget ber g\u00fchler gelb. S\u00e4uge 11 big 15 Sinien. \u00a9eine Sarbe lebt in alten S\u00d6eibeit; id) fanb ihn iit trauten ^itfdjb\u00e4umeit unb auf \u00a9eftr\u00e4udj; er gilt inbefj f\u00fcr eine \u00a9elteuheit, m\u00e4hrenb einige bebeittenb tleiitere Sitten in S\u00df\u00e4lberu auf SDolbeit h\u00e4ufiger bortommen.\nSei ben Samiarieit, ber folgenbeit \u00a9ifofaer ftnbeit iit fft\u00fcdftdjt ber g\u00fchler unb ihrer \u00a9ins leutung biefelbeit Serh\u00e4ltniffe mie bisher ftatt, aber bie \u00a9tim f\u00e4llt [entrecht ab unb bie Sodl\u00e4hnlidjteit mirb boKtommeuer. SDie tugeligeit Sorberh\u00fcfteit [then iit gefdjloffeiten Pfannen, bie Sotberfdjienen fntdjeit ftd) innen, unb bie Saftet* eitbett fqaiubeif\u00f6rmig, fluten ftdj niemals ab. 3dj lenne teilten Sod meiter, beffen borftige g\u00fchler l\u00e4nger m\u00e4ren, alg beim St\u00e4nndjen beg 3ttnmer.s bodg (Astynomus aedilis); beim jte \u00fcbertreffen beu Vorher um bag g\u00fcnffache uub merbeu big brei\na\na SDer \u00e4jibbert\u00e4fer (Clytus arietis). b Dorcadion crux, c Molorcbus major.","page":140},{"file":"p0141.txt","language":"de","ocr_de":"SBibber\u00ef\u00e2f\u00e9r. 9Roiord)itS, Uimnter&od. S^agnnirte SBeber,\n141\ngod lang. \u00a9a\u00a7 ^tev pat in ber ^\u00f6rpertracbt geioiffe Slebu\u00efidj\u00efeit mit bem borner befdjriebenen Callidium violaceum, in fyo\u00efge ber gebn\u2019idteit \u00a9ortn, ber regten \u00a9djultereden nnb ber \u00efeuleit; f\u00f6rmigen \u00a9djenM. SBeil bie (Stirn breit nnb bie Slugen Hein ftnb, erscheinen biefe feitenft\u00e4nbig. \u00a9er quer fedj\u00eafeitige Sorberr\u00fcdeu erweitert fid) beiberfeitS in \u00efurge \u00a9ornenfpihdjen, ba\u00a3 \u00a9djilbchen ift ba\u00efbtr eisf\u00f6rmig, nnb beim SBeibdjen ftebt baS S.pgibiunt a l\u00a3 lange Sobre gerabe auS. \u00a9er giertidje Sod tr\u00e4gt fid) r\u00f6tf)lid) afdjgrau, \u00fcber baS \u00a7alifdjilb eine \u00a9uerretbe bon bier gelblichen ipaarfledeu, \u00fcber bie l)inter ber SRitte fdjJDadjfantig aufgetriebenen, hinten einzeln gerunbeten \u00a9l\u00fcgeibeden gtoei mepr ober trseniger beutlidje, braune \u00a9uerbinbeit unb je gtrei abge= f\u00fcrste S\u00e4ngSrippen, enblid) bie fitbergrauen \u00a9\u00fcpler bis gum acpten \u00a9iieb^ fdjloarg geringelt. \u00dcRan finbet ipit im erften \u00a9r\u00fcpfapre au frifdjgef\u00e4dteit ^iefernft\u00e4mmen unb bereu ftebengebliebenen \u00a9tumpfen, unb burdj fie, Jbeil bie Sarbe barin lebt, Jbirb er in bte Jp\u00e4ufer berfc^Iego^t* \u00a9eite bilbet Sapeburg in feinen \u00a9orftiufefteu (Saf. XYI. 2) ab. Son ber genannten \u00a9attung fommeit nod) einige Sitten in \u00a9uropa, ein paar anbere in Sorb* amerifa bor, eine Jbeitere Serbreitung finbet fie nicht.,\n\u00a9in oorgugStoeife bodigeS Slnfepeu bat ber unter[e|te djagriuirte 28eher (Lamia textor), ein butd) febr feine, gelbliche Sepaatung, gJoifcpeit iretdjer fdjJn\u00e4tgliche |j\u00f6der irie S\u00fcnttcben peroorgl\u00e4ngen, fdbmugigbraun erfcpeinenbeS 3ibier bon gib\u00f6lf bis f\u00fcnfgebn Linien \u00a3\u00e4itge. Sind) b^er flebeit bie Singen gut* \u00a9eite unb bie fnorrigeit \u00a9\u00fcbler bon % ber ^\u00f6rperl\u00e4nge\nmit ihrem bideit unb langen SBurgetgliebe auf einem ftarfen \u00a9efidjiSp\u00f6der. \u00a9aS quere, cblinbrifcbe ipalSfcbilb, bon ber Sreite beS Kopfes, p(d feitlid) fe einen tr\u00e4ftigen \u00a9ontanfap. \u00a9ie bebeutenb breiteren \u00a9l\u00fcgeibedeit flachen ftdj bon ber \u00dcRitte an uad) b\u00f9deit etiuaS ab. \u00a9ie biden Seine geidjnet ein jp\u00f6der au ber Slu\u00dfenfeite bei* SRittelfdjieneu auS. \u00a9d) fiube ben Sod pier adf\u00e4brlid) an bem SBetbeitgeb\u00fcj'cb, JneldjeS bie \u00a9aalitfer ftellenJbeife eiitfa\u00dft; er fommt alfo auch bei \u00a7od)tbaffer beS \u00a9ontnterS mitunter in Sotp, ibie loir auS nuferer Slbbilbuitg erfeben. \u00a9nt SBeibengeb\u00fcfd) lebt auch feine fu\u00dflofe Sarbe, toeldfe fid) bon born nach bi^tt adm\u00e4lig oerfdj malert, in einen Joargenartigen JSp\u00f6det, ber ben Sifter bilbet, auSl\u00e4uft, einen faft obalen, erften unb gr\u00f6\u00dften unb gioei febr \u00efurge barauf folgeitbe \u00a9porarriitge bie fteben borberen ipiuterteibSfegmente tragen auf ihrem bilden je eine obale, tiefe \u00a9urdje, am Saudje eine breite, in bei* SDtitte eiugegogene in bie \u00a9uere. \u00a9ie Spuppeitrube bauert nicht biel \u00fcber einen SRonat.\n2) er gitnrnerBod (Astynomus aedilis), 2Jt\u00e4nnd)en unb\tbe\u00a7 2Bei&djen\u00a7.\n\u00a9in eigent\u00fcmliches, ungefl\u00fcge\u00efteS \u00a9efdjledjt Dorcadion beJbohnt ootgugSloeife baS f\u00fcblidje \u00a9utopa, ioefdiepe Slfieit bis nach Sibirien, unb bie Slrten fried)eu im \u00a9r\u00fcbfapre auf SBegeit unb an SRauern umber, berfteden fid) auch unter \u00a9teilten, \u00a9ie geiebnen fid) auS burch geftredt eif\u00f6rmige, am \u00a9titube baS \u00abIpatSfdjilb irenig an Sreite \u00fcbertreffenbe \u00a9l\u00fcgelbeden, toelche fid) hinten eiitgeln abrunbeit, feitlid in fdjarf umgebogenem staube beit k\u00f6rbet* umfaffeit unb auf bunflem \u00a9runbe h\u00e4ufig burd) ft\u00efgige Sebaaruug tneifje \u00a9triemeit, befonber\u00ea laitg\u00ea ber SRabt, bergteidjeu \u00a9lede, gierltche ^reuggeichnungeit unb aitbere aitfgulreifeit h\u00fcben, bie elfglieberigen, borftigeit \u00a9\u00fcbler finb bid unb reichen feiten \u00fcber bie SRitte be\u00ea ^\u00f4r^er\u00ea bi^dwl, ba\u00ea ^al\u00eafchtlb, breiter als laug, erjoeitert fid) feitiidj in einen fpi^en ^\u00f6der, unb ber mittelgro\u00dfe, gebrititgeite K\u00f6rper ruht bei adelt auf furgeit, biden Seinen, bereit SRittelf(hielten ein fp\u00f6der an ber Siu\u00dfenfante auSgeichnet.\n\u00a9iite ber fleinften unb gieriiehften Slrten ift baS bei \u00a9mpma unb iit feiten \u00a9egenben taunt feltene D. crux, JrelcheS Jrir auf bem oortepten Silbe febeit. \u00a9er fammetfdjirarge K\u00f6rper Jnirb","page":141},{"file":"p0142.txt","language":"de","ocr_de":"142\nSDte \u00c4\u00e4fer. Setrameren. Sodf\u00e4fer.\n\nreicpiicp oon meinem Seibeitpaar \u00fcberzogen, me\u00efdje\u00ea eine tiefe S\u00e4nglfurcpe \u00fcber $opf unb $al\u00ea; fd)ilb au\u00eafleibet, bie Seine reicplidj bebed't unb an ben \u00c7l\u00fcgetbecfen nur bie ftumpfe \u00aeante, melcpe ben Sdicfentpeil bout Seitentpeile ftpeibet unb einen Breiten \u00abStreifen neben ber \u00fcftapt frei l\u00e4jgt, an melden ftd> itad) aufjen ein faft palbfret\u00e9f\u00f4rmiger SD^ittelfted aufcpliejjt. Sm meiteften itad) korben gept ba\u00ea in Sp\u00fcringen unb am jparze in. mannen $apren gar nicpt feltene D. atrum, me\u00efcpe\u00ea im S\u00fcben fep\u00eft. \u00aea\u00ea bi\u00a7 7% Sinie meffenbe Spier ift burcpam\u00a7 fcpmarz, pat auf bem fepr grob unb oermorren punftirten ,!pall>fdjilbe einen fiumpfeit \u00dcJ\u00fcftelfiel unb auf ben pinteu beinahe geftupten, fepr fcpmadj gerunzelten, au feiner Stelle punftirten ^^gelbecfen einen ftumpfeu Siittelfiel gtoifdjen ber 97apt unb ber g\u00efeicpfaE\u00ea fepr fiumpffteligeit Stelle, an melier bie Sieguitg beg Suffenratibe\u00ea nadj unten erfolgt. SDtit iput zugleich pflegt, aber feltener unb weiter f\u00fcb\u00fcd) gepeitb, ba\u00ea D. fuliginator oorzufommen, pauptf\u00e4cplid) oorn oorigen unterfRieben burdj ben fcpmuztg metjgen ^aarfilj \u00fcber bie Sl\u00fcgel= betfen unb fd^tuad^e, gleichfarbige Sepaaruttg an ben \u00fcbrigen Speileit be\u00ea fcpmarzen K\u00f6rpers?, befonberl\u00bb aucp an ben deinen.\nSie \u00a9runbform ber Sippe tr\u00e4gt bie \u00a9attung Saperda unb f\u00fchrt nul ber hier abgebilbete grofje ^appelbocf (S. carcbarias) oor; er ift graugelb\u00eficp \u00fcber unb \u00fcber befitgt, bazmifcpen ragen feine fdjmarz; gl\u00e4nzenbe ip\u00f4d\u00e7rcpeu peroor, auf ben gl\u00fcgelbecfen am ft\u00e4rfften; an ben Spipen ber g\u00fcplerglieber fehlt ber \u00c7ilz, baper erfcpeiiten bie \u00a9\u00fcpler fcpmarzgeriugelt, mit Ttir\u00eanapme ipre\u00ea lebten \u00a9nbe\u00ea. gur \u00a9parafteriftif ber \u00a9attung geh\u00f6ren: ba\u00ea qtteroieredige, feitlid) unge; bornte ipa\u00ef\u00eafcpilb, ba\u00a7 abgerunbete Scptlbdjeit, bie ftumpf redpt; miufelige Scpu\u00efterecfe ber beim S\u00fci\u00e4mtcpen nach hinten menig Oer; fcpnt\u00e4lerteit \u00c7\u00ef\u00fcgelbecfen, bereu 97apt ftcp au ber Spipe etma\u00ea itad) aufjen biegt, bie einfadje Sorber; unb SDtittelbruft unb bie mepr fdjlattfen, babei fr\u00e4ftigen Seine, bereit Scpieitenfpipe jtcp oerbreitert. Seim St\u00e4nndjeit erreichen bie borftigen $\u00fcpler $\u00f6rperl\u00e4nge. Sa\u00ea S\u00f6eibdjeit legt feine (gier in bie S^inbenviffe oerfdjiebeiter 5\u00dfapp eiarten, bie barau\u00ea peroorfriedjenbeu barren bitrdjm\u00fcpleit ba\u00eb ipolz meift bt\u00e9 auf ben \u00aeent unb erfdfeinen nach z^bi 3>apreu ab\u00a7 $\u00e4fer. Sn jungen St\u00e4mmen merben fie bann fcp\u00e4blicp unb t\u00f6btlidj, zumal menu bie Saroe be\u00ea jp or niff ettfcpm \u00e4rmere iptten beiftept. \u2014 Ser bebeutenb Heinere, nur f\u00fcnf bi\u00ea fedj\u00ea Sinieu lange \u00a9\u00eapenbocf (S. populnea), oou etma berfe\u00efbeit \u00a9runbfarbe unb filziger Sepaarung mit brei gelben .fpaarftr eifert auf bem ^a\u00ef\u00eafcpilbe unb je einer fo\u00efcpen ^f\u00efedfertvethe auf ben gl\u00fcgelbecfeu geziert, erzeugt al\u00ea- \u00a3aroe fnotige Snfipme\u00eflungeu im brei; bt\u00ea oierjaprigeit \u00a7olze ber @\u00eapeu unb tput benfelben oiet Scpaben. \u00a9aitz \u00e2pnlicp jtnb bie SBirfungeu einer f leinen Scpmetterling\u00earaupe, ber zierlicpeit Grap\u00fcolitha corollana auge; porig. Sbie Saperben breiten fid) pauptf\u00e4cplid) \u00fcber \u00a9uropa unb Sorbamerifa au\u00ea. \u00a9\u00ea fehltest ftd) ipnen eine Oteipe p\u00fcbfdjer S\u00f6ddjen an, bereit SJalzeu; form immer beut\u00eficper perbortritt, je meniger Sreitenunterfd)ieb z^ifdjeit \u00a7a\u00ef\u00eafcpi\u00efb unb ^l\u00fcgelbeden maprnepntbar mirb, bie ben in \u00a9uropa oertreteuen \u00a9attungen Tetrops, Oberea, Phyfcoecia u. a. aitgep\u00f6reit, ber au\u00eal\u00e2ttbifcpen gar niept z\u00ab gebenden, unb nteprfad) in frautartigeu \u00a9em\u00e4tpfeit leben, \u00a9ine ber geftreefteften formen ftellt nnftreitig bie fdjmarze, an Seinen, Safteru unb unter ben Scpulterecfen rotpgelbe Oberea linearis bar. SDie gl\u00fcgelbecfeit ftnb gerippt unb tief punftftreifig, hinten fdjr\u00e4g nach innen geftupt, bie \u00a9ttpiauen gefpalteit. \u00a9ie\u00a7 bei feip\u00ea Sittien ^\u00e4nge nur eine Sinie breite Sbdcpen fliegt im Stai unb $uui bei Sonitenfd)ein um bie ^afelb\u00fcfdpc, an bereu junge Sdhoffe ba\u00ea S}eibd)en bie \u00a9ter legt.\n\u00a3> er i\n\u00a7e spappelbodE\n(Saperda carcharias) mit Sar\u00f6e.\nSDer (S\u00e8ment) oct (Saperda populnea) neigt bergr\u00f6fjerter Sar\u00f6e.","page":142},{"file":"p0143.txt","language":"de","ocr_de":"SDorcabion. ^appelbod. (Sspenbod. Septuriben.\n143\nOie ^epturiben ober Sifterb\u00f6de ernennt man leidp an beut, hinter ben Singen berengten, pal\u00bbartig eiugefdpt\u00fcrteu $opfe, bei* pdp nadp born mepr ober toeniger fdjnangenartig berl\u00e4ugert, fdjr\u00e4g uacp nuten neigt nnb launt au\u00eageranbete, faft runblidpe Singen tr\u00e4gt, eine ioeit Oorragenbe Oberlippe nnb gtoei Saben am Unterliefet-. Oie gapfeuartigeit Sorberp\u00fcften n\u00e4pent fid) in ber Siegel fepr. Oie adetntetpen piegett lebpaft im \u00a9onnenfcpeitrumper nnb pnbett fiep nidpt nur auf Sufdpmerl, foitbent au allerlei bl\u00fcpenbeu Kr\u00e4utern. SJian pat bie Slrten Oielen \u00a9attnugen unter? georbnet, bie aber in ipreit SJievfmalen fo in einanber \u00fcbergepeit, ba\u00a7 fie pdp fdpioer bon cinanber unterfepeibeu laffen, Sei ben einen pat ba\u00f6 ^al\u00eafcpilb eine glodenf\u00f6rmige \u00a9eftalt, runbet pd) nadp born ab nnb n\u00fcrb na(p piuten bogig ioeiter nnb fod naep ben Slngabeit ber \u00a9ppematiler feitlid) leinen .fp\u00f6der paben, tnbeffeu lommt boep \u00f6fter ein fol(per bor, nur an beit d\u00dfeidpentpeilen fipeitb, fo bap er bon oben in ber Siegel nidpt fieptbar ioirb. SBenn bet ber angegebenen $brm bie ipintereden in feparfe, fdjr\u00e4g uacp au pen gerieptete \u00a9pipen au\u00ealaufen nnb ber hinter? raub fid) gtoeimal budjtet, fo tourbe bie \u00a9attuug Strangalia genannt, too fiep aufevbem bie Oed; fdjilbe uad) piuten pari berfdpm\u00e4lern. Einheit pdp bagegen bie ipintereden pumpf, lurg nnb nadp ptuteu geridptet, fo lommt toeiter bie \u00a9epalt ber ^liigelbeden inSetracpt; pnb biefe an ber \u00a9pipe gePupt, bann peift bie \u00a9attnng Leptura, bei Pacdyta, einer gebrnitgenen g\u00f6nn, ruitbeu pe fid\u00bb piuten ab, io\u00f6lben pdp born pari nnb fpriugeit au ben \u00a9dpulteru redptedig bor, bei Grammoptera enblitp rnnbeit pe fid) piuten anep, pnb aber fdpn\u00e4ler itnb am \u00a9rnube mepr niebergebrudt. Oie anbere Seipe pat ein mepr cplinbrifcpe\u00ea, in ber SJtitte entfdpebeu p\u00f4detige\u00ea \u00f6pal\u00f6fdpilb; bapin gep\u00f6ren bie \u00a9attnugen Toxotus, Kdamnusium, Phagium. Oie pattliepe Strangalia calcarata (ober armata) ift pptoarggelb bepaart, bie gelben giipler pabeit bout bvitten \u00a9liebe an fdptoarge \u00d6linge, bie gelben Seine fdpoarge \u00a9dpienenfpipeit, einen fdjmargen $led born nnb innen an ben ^interfcpenleln nnb pptoarge Swinge ber Oarfett; bie brei erpen Saudjringe pnb gelb, -au ben \u00a9eiten nad) born fdploarg, nnb bie gelben gl\u00fcgelbedett paben,nidpt immer bie hier fdpoargen Sinbeit fo bodp\u00e4ttbig, toie pe nufer Stlb geigt, inbem bie beibett borberen fiep mepr ober toeniger in $lede anfl\u00f6feit, ipre \u00a9pipe fdpneibet pdp an\u00a7erbem bogig nadp innen au3. Oa<\u00a7 \u00a9elb aller Opeile ift ein fdjmttgigeio, beut SBadpe gleidplommenbe\u00ea.\nOa\u00ea SJt\u00e4nucpen uuterfepeibet pd) uodp bout S\u00f6eibcpen burd) gtoei 3^pue am ^nneitranbe ber fjiutetfdjienen. Oie Sarbe pubet fid) in Sirlenp\u00e4mmen nnb getoip itocp.anberem \u00f6polge, pat unbeuttiepe Singen, aber beutlitpe ^\u00fcfdpen, einen fepr gro\u00a7en $opf mit breiglieberigeu g\u00fc^lern, $opffd)i!b nnb Oberlippe nnb l\u00e4\u00a7t ipre fonfiigen dderlmale an ber bei; gegebenen $igur erlernten. Sacp iprer Serpuppung bergepeit ttodp brei bi\u00ea bier S\u00dfodjeu bi\u00ea gum \u00a9rfdjeinen be\u00a3 $\u00e2fer\u00ea. Oerfelbe ift tiidjt gn bertoed)felu mit ber auf beu ^\u00ef\u00fcgelbedeit beinape ebeufo gegeidjueten, aber fdptoargbeiuigeu, fd)toargb\u00e2ncpigen, nidpt gelbf\u00fcpl\u00e9rigeit St. quadrifasciata, toe\u00efd)e and) im K\u00f6rperbau ettoa\u00ea Ir\u00e4ftiger nnb gr\u00f6\u00dfer erfcpeint. \u2014 Oie in Hieferntoalbungen gemeine Leptura rubrotestacea pat ein bor bem pumpf eubenbem, boppelt gebuepteten ^interranbe tief querfurdpige\u00ea J^al\u00eafcpilb nnb piuten fdpr\u00e4g nadp innen gepupte Fl\u00fcgel; beden.. \u00a9ie ip fcptoarg, grau bepaart, an beu Seinen bon ben \u00a9dpienen ab mit Slu\u00eauapme ber \u00a9pipe an beu pintei\u2019Pen rotp; biefelbe rotpe \u00c7arbe pat ba\u00ea adpt Siniett lange SBeibdjen an -fpadG fcpi\u00efb uub glnge\u00efbeden, to\u00e4preub beim nur ettoa\u00ea \u00fcber feep\u00ea Linien meffenben \u00fcdt\u00e4nndpen bie ^l\u00fcgelbeden, meift auep ba\u00ea ^al\u00eafdpilb attber\u00ea gef\u00e4rbt pnb, uub gtoar ped gelbbraun.\nSeidpt lenntlicp burep ipre g\u00e4rbtutg toirb bie 2V2 bt\u00a3 brei Sinieit grofe, auf Oolbctt \u00fcberall gemeine Pachyta colloaris; pe ift fptnarg unb ba\u00ea born fdptoad) eiugefdjn\u00fcrte, piuten gerabe ab;\nStrangalia armata mit Sat\u00fce.","page":143},{"file":"p0144.txt","language":"de","ocr_de":"144\nSie $\u00e4fer, Setrameren. SBlattf\u00e4fer.\ngef\u00fcgte ipatdfhilb fammt bent \u00a9auhe roth- \u00a9ie ftar\u00ef pun\u00eftirten ^l\u00fcgelbedett haben metatlifhen Hauen, gr\u00fcnen ober oioletten Stimmer, \u00a9ie weiften anberen Slrten fd;einen ben \u00a9K\u00e4lbern ber \u00a9ebirgdgegenben angugep\u00f6ren, tote bie im jparge ntc^t feltene P. octomaculata, bie ihr \u00e4hnliche P. sexmaculata aud Ungarn u. a.\n\u00a9ie langbeinige unb tangfhnaug'ige \u00a9attung Toxotus geh\u00f6rt gu betten wit cplinbrifhem, Oorn unb hinten tief eingefhn\u00fcrtem, feitlidj in ber Mitte unb burd) eine \u00a3\u00e4ngdfttrhe auch auf beut tft\u00fcden geh\u00f6dertem ,\u00a3)aldfd)ilbe. \u00a9ie fabenf\u00f6rmigeit W\u00fchler [tub faft immer fo lang wie ber K\u00f6rper, ihr britted \u00a9lieb oiel l\u00e4nger aid bad feierte unb bie ^l\u00fcgelbedeu wenigftend beim M\u00e4nnchen nach hinten Wenig Oerfhm\u00e4lert. \u00a9ie gemeinfte \u00a9rt f\u00fcr \u00a9eutfcplanb ift ber mehrfach in ber F\u00e4rbung ab\u00e4itbernbe T. meridianus. \u00a9ei ihm ift bad f\u00fcnfte g\u00fchterglieb noch einmal fo lang aid bad oierte, unb bad br\u00fcte l\u00e4nger aid bad f\u00fcnfte. \u00a9n ben \u00a9eiten bed geftredten, nach hinten fcpWah crwei= terten jpatdfh\u00fcbed fipt fe ein ftumpfer \u00a3)\u00f6der, unb bie nach hinten beim M\u00e4nnchen ftar\u00ef, beim \u00a9Weibchen nur m\u00e4\u00dfig oerengteit ^l\u00fcgelbedeu rauben ftch an ber \u00a9pipe fhWah bogig aud. \u00a9ie \u00a9ruft becfen bichte fitbergraue ipaare. \u00a9er $\u00e4fer ift entweber gang fcpwarg, ober ed ftnb bie \u00a9kabeln ber g\u00fchterglieber, bie \u00a9eine unb ber \u00a9hulterranb ber gl\u00fcgelbecfen r\u00f6thltchgelb, ober bie \u00a9htrgel ber teueren, auch ihre gange \u00a9orberh\u00e4lfte ftnb r\u00f6thlichgetb unb nur ber hintere \u00a9h^t ber \u00a9apt ober bie \u00a9pipe fhw\u00e4rglich, ober fie ftnb gang r\u00f6tplih gelbbraun. \u00a9ie \u00a9r\u00f6\u00dfe fcpWan\u00eft gWifcpen feepd unb gepn Sinien. 3>n ben erften \u00a9agen bed $uni flogen bie M\u00e4nnchen lebhaft an ber bereit? fr\u00fcher erw\u00e4hnten \u00a9umpfwolfdmilch umher, ftetd bereit fid) fallen gu laffen, Wenn man fie nicht Oorftcptig ergriff, W\u00e4hrettb bie \u00a9Weibchen oiel einzelner tr\u00e4ge an \u00a9radpalmen unter ber \u00a9ehre hingen.\n\u00a9ie \u00a9hrot\u00ef\u00e2fer ober gangettb\u00f6de (Ehagium) geiepuen fiep burd) ihren bidett, faft quabra= tifd)en $opf unb bie furzen, fchnttrf\u00f6rmigen, auf ber \u00a9tint einauber gen\u00e4herten giipler au\u00a9 \u00a9ie \u00a9ugeit ftnb breit, nierenf\u00f6rmig, bad jpatdfcpilb \u00efteiu, oorn unb hinten eingefchniirt, in ber Mitte ftar\u00ef bebornt, bad \u00a9chilbchen fchmal, fpip, breiedtg, ^l\u00fcgetbeden flachgebr\u00fcdt, \u00a9eine lang, aber plump, \u00a9orberh\u00fcften \u00efurg unb bid, oon einauber getrennt. E. mordax, gehn bid gw\u00f6tf hinten lang, ift auf ber Unterfeite ftlgig roftgelb behaart, auf ber Oberfeite Weniger, fo ba\u00df bie fcpWarge \u00a9runbfarbe in \u00a9preit\u00efeluug heroortritt, aber gwei abge\u00ef\u00fcrgte roftgetbe, au ber \u00fcftapt Weit oon einauber entfernte \u00a9uerbinben auf ben biept unb grob pun\u00eftirten, gWeimal gerippten ^l\u00fcgelbeden Wohl unterfd)ieben werben \u00efonueit; man barf ben \u00ae\u00e4fer nicht Oerwechfelu mit bem etwa\u00bb \u00efleinereit E. inquisitor, beffeit \u00a9inben n\u00e4her au einauber liegen unb au ihrem hintern \u00a9u\u00dfenranbe'burd) je einen entfhiebener rein fdjwargen gted begrengt Werben, aid bort. \u00a9ie finben ftch beibe oont Mai an auf \u00a9ufdjwer\u00ef, befouberd \u00a9fcpeu ober gef\u00e4llten jpotgft\u00e4mmen. \u00a9ttrd) ben gro\u00dfen, be= fouberd beim M\u00e4nnchen hinter ben Singen bid angefcpwotleneu \u00aeopf unb bie \u00efurgeit, perlfhnur; f\u00f6rmigen W\u00fchler geht ber \u00a9ppu\u00bb ber Familie Wieber in anberer \u00a9kife oerloreu, wie bei bem guerft erw\u00e4hnten Spondalis buprestoides, barum ftellten wir bie \u00a9attuug auch ait bad Qntbe.\n\u00a9te \u00a9\u00efatt\u00ef\u00e2fer (Chrysomelinae), aept bid gehutaitfenb \u00a9rten oon mittelgro\u00dfen, meift aber Heineren unb fehr fleiuen Werfen W\u00fcrben git einer Familie, nuferer oierunbbrei\u00dfigften, oer= einigt, bie in ben fcp\u00efan\u00efereu formen, bei weihen bad \u00a7aldfcpilb fhm\u00e4ler aid bie ^l\u00fcgelbeden ift, \u00e4u\u00dferlich taunt einen lluterfc^ieb oon ben oorigeit Wahrnehmen taffen, in ber \u00fcberwiegenben Mepr= g\u00abhl feboh burh ben gebrungenen K\u00f6rperbau ftch Wefentlid) ton ihnen itnterfheiben, obfhon fid) \u00efein eingiged butebgreifenbed Mer\u00efmal anf\u00fchren l\u00e4\u00dft, \u00a9er $opf fipt mehr ober weniger tief im jpaldfcpilbe, manhmal unter bemfelbeu oerborgen, tr\u00e4gt fabens ober borftenf\u00f6rmige, auditahmdi Weife gebeulte W\u00fchler, Weihe eine mittlere S\u00e4nge unb elf \u00a9lieber gu haben pflegen, bie \u00a9ugen an","page":144},{"file":"p0145.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9cpilff\u00e4fer, SWnacia.\n145\nber \u00a9eite unb furge Hafter, Oie ftunbadeu laufen weift in eine gehaltene \u00a9pipe an\u00bb, f\u00fcnf freie Baucptiuge feigen ben Hinterleib pfammeit. Oie $\u00fc\u00a7e befielen aufcpeinenb weuigfteuS auS oier \u00a9liebem, bereit britteS, wie bei ben 58\u00f6deit, gweilappig gu fein fliegt, unb enben in p\u00e4ufig geg\u00e4hnte ober gefpattene flauen. Oie Oorperrfcpenb bunt gef\u00e4rbten, oft pr\u00e4dfjtig metallifd) ergl\u00e4tt; genbeit \u00c4\u00e4fer freffeu weidje ^3ffangent^eile, \u00f6otWiegenb bereit ^Bl\u00e4tter, unb and) ipre Sar\u00f6eit n\u00e4hren fiep ooit beufelbeit \u00a9ubjtangeit. \u00a9epr oiele leben \u00e4ufjerlid) an biefen unb geicpuen ftcf) bann burd) buuflete, oft bunte Arbeit auS, anbere boprcnb in ben Weiteren feilen, nie aber int Holge, Wie bie weiften ber oorigen Familie, ooit beiten fie nid;t nur bie $\u00f6rpertiad)t, foitbent auch bte beutlid) eutwidelteu Steine wefeutlicp unterfdjeiben. Sm Uebrigen l\u00e4fjt fid) ooit ipneit fo wenig, Wie ooit ben oollfommenett ^nfefteit eine allgemeiue \u00a9d)ilberitug geben. Chapuis unb Cand\u00e8ze oer^ ipeilen fie in folgeitbe f\u00fcnf \u00a9ruppett: 1. \u00a9eftredte Saroeit ooit weifet* garbe unb faft Walgiger $ornt, bte int \u00c4mtern ooit SBafferpflangeit leben unb fiep gut* SSetpttppuitg eilt @efpinit|t fertigen, WelcpeS fte unter S\u00f6affer an bie SBurgel ber gutterpflaitge aitpeften (Donaeia, Haemonia). 2. Saroeit, Weldje ftd) mit ipreit \u00a9rcrementeit bebeden, unb gwar l\u00e4ngliche oon brauner \u00a7arbe, ol)iie befonbereS SBerfgeug, biefelbeit gu tragen; *pr SBerWanbluug gefeit fie in bie \u00a9rbe (Crioceris unb Lema), ober breit eif\u00f6rmige, Welche bie \u00a9rcremeute auf einem gabelartigen Slitpaitge be\u00bb lebten \u00a9egutentS aufammeln unb fid) an beit ^Bl\u00e4ttern oerpuppeit (Cassida). 3. \u00dcBtinirenbe Saroeit, bie in foferit ooit ber walgigeit \u00a7orm abweid^ett, a\u00efs fie fid) nach beibeit \u00a9ubeit Oerb\u00fcititeit; fie oerpttppen fid) int Snnei'n bei* 5pflange ober iit ber \u00a9rbe (Altica), anbere leben im Situent ber ^Bl\u00e4tter, paben aber feitlitpe S\u00f6argeit (Hispa). 4. $itrge, bide unb gef\u00e4rbte Saroeit, weift mit Wargigem Stad)?\n\u00bb fd)ieber, SBaigeit an beit Sf\u00f6iperfeiten unb beut Verm\u00f6gen, einen fiebrigen \u00a9aft auSfliejgeit gu laffeit; fie leben frei auf ^Bl\u00e4ttern unb p\u00e4ttgeit fiep gut* iBetpupputtg mit ber \u00e0*ei\u00f4eSfpipe au biefe auf ober gefeit in bie \u00a9rbe (\u00a9untolpeit, \u00a9prpfomeleit, \u00a9aleruceit). 5. Sid)te, geftredte, giemltd) ct>Unbrifd)e, aber wargige Baroeit, bie fid) hinten pafenf\u00f6tmig umbiegeit unb iit einem !\u2022 \u00a9ep\u00e4ufe aitS ipretit $otpe an 5pflangeit ober int Suuern ber Slmeifeitpattfen leben unb fid) an gleidjem Orte in biefent \u00a9ep\u00e4ufe oerpuppeit (\u00a9Iptpribcu unb \u00a9rpptoceppalibeit).\nOa Wir oon bei* gaijtreidjen Familie nur Wenige formen oorf\u00fcpren f\u00f6itneit, laffeit wir uns\u00bb auf eine Weitere \u00a9lieberuitg nid)t etit, fonbern greifen einige ber Wicptigften perauS in ber Steipeit? folge, iit ber fie bie \u00a9pftematifer gu bringen pflegen. Oie fdj\u00f6neit \u00a9d)ilff\u00e4fer (Donaeia) fowweit iit gaplreid)ett Sitten in \u00a9uropa unb Siotbameiifa oor unb ftpett \u00a9nbe SJiai, SlnfaitgS Sunl oft maffenpaft auf \u00a9d)ilf, Slieb?\n^ gr\u00e4fent nitb ben \u00fcbrigen grasartigen, am SBaffet Wacpfett? ben 5pflaugeit, ober auf ben fdpoimiuenben ^Bl\u00e4ttern aitberer, in bereit Opeileit tpre BatOe lebte. Oetit \u00a9ammter ftub fte burd) bie (S\u00e4ure iit iprent K\u00f6rper \u00fcbel ber\u00fcchtigt ; v. beim fein aitberer \u00ae\u00e4fer ergeugt an ber tpu burdfboprettbeit Stabet fo oiet \u00a9r\u00fcnfpait, oerWaitbel.t mit ber $eit ben iit ipm ftedeitbeit Stabettpeil O\u00f6llig iit fold)eit, Wie fie; biefer treibt bie \u00a9t\u00fcgclbedcn unb ben Hinterleib auSeinauber Z wob gerft\u00f6rt bie Opiere. SDtan pflegt fie barunt Wopl wodtenlaitg auStrodnen gu laffeit, Wieber etwas angu? feud)ten, bamit fie beWeglid) Werben unb bann erft an bie Siabeltt gu bringen, aud) \u00fcberfilberte bagtt gu oerweitben, unb nod) erp\u00e4tt man feine \u00a9idjerpeit, t\tber \u00e4erft\u00f6tuitq ooltff\u00e4ubig Oorgebeugt gu paben, weSpatb eS am gWedm\u00e4\u00a7igfteit ift, fte auf ein\nt\t5papierjtreifd)eit neben bie Stabet gu flebeit, WaS man foitft bei K\u00e4fern iprer \u00a9t\u00f6fgc uiept gu tpuit\npflegt. SBie nape bie Ooit a ci eit i prent Stnfepeit naep ben O\u00f6den ftepeit, fiept mau batauS, ba\u00a7 Degeer eine auf \u00a9eerofeubl\u00e4tterit augutreffeitbe ?trt, bie D. crassipes, als Leptura aquatica SafdjenBerg, ivirMIofe \u00ef^iere. (Sreljm, STjterXeben. 'VT.)\t_\t10\n1 ytr\n\u00a9d)itft\u00e4fer (Donaeia menyanthidis).","page":145},{"file":"p0146.txt","language":"de","ocr_de":"146\nSie $\u00e4fer. Stetrameren. SBlattf\u00e4fer.\nbefcprieb. Oie D. menyanthidis m\u00f6ge und ftatt aller eine BorfteEung oon btefeit hitbfcben gieren geben. Oiefe Donacia geh\u00f6rt gtt ben geftrecftefteu unb ben foenigerett, bet beiten bad M\u00e4nnchen fiep ntd^t burcp einen ober gfoet Znpne an ber Unter [eite bei* ^interfcpenfet, fenbent nnr burcp geringere \u00a9r\u00f6fje oon [einem S\u00dfeibcpeit unter [Reibet, Oie Oberfl\u00e4che ift golbgr\u00fcit, bic untere bidpt ftlberfoei\u00a7 behaart, bie mitten auf ber \u00a9tint eingetenffen, faben[\u00f6rmigeit f\u00c7ii^\u00efev bon M\u00fcperl\u00e4nge unb bie in einfache Mauen audgepenben Beine r\u00f6tlich. Oad oierecfige, born beiberfeitd gelieferte nnb in ber SRitte leicpt audgebucptete .\u00eepaidfcbilb foirb boit feilten Oner; runzeln nnb einer S\u00e4ngdfurdpe burdpgogen. Oie tief ^unftftreiftgen unb \u00e4ufjerft feilt gerum jetten gl\u00fcgelbecfeit, foetdpe fiep hinten eingetn abrunbett unb etfoad oerfdpm\u00e4lern, ftnb \u00fcber hoppelt fo lang foie gufammen breit; bie jpinterfdpeufet. erreichen bie \u00a9pipe berfeiben, bie cblinbriftpen Borberp\u00fcften ber\u00fchren fith* Bemerfendfoertp ift noch bei alten Oonacien bie bebeutenbe S\u00e4nge bed erften Baudpriuged, foetdper atte \u00fcbrigen gufammengenommeit \u00fcbertrifft. Oiefen, im foeiblicpen \u00a9e[chte<ht bid reichlich f\u00fcnf Sinien meffenben, \u00a9chitff\u00e4fer fanb ich, foie atte anberen Slrten, nur im SOiai unb Slnfangd ^unt beifpietdfoeife 1866 [ehr h\u00e4ufig unb iit (Secuta int gemeinen \u00a9chitfe unferer \u00a9aatufer uitb gfoar an einer \u00a9teile, foo toeit unb breit fein grofdpl\u00f6ffet (Alisma plantago) fo\u00e4chft, foetdpe Merger aid Sfutterp flange begeicpitet, fo ba\u00a7 ich annehmen mu\u00a7, ba\u00a7 bie Saroe aufjer biefer audp au anberen ^ffangen oortommt; ebeitfo foeitig pctbe ich ben ft\u00e4fer im Ottober ober SRo\u00f6ember gefmtben. (Sr mu\u00a7 aber fooht gtt biefer 3ahve\u00bbgeil cmgutreffeu fein, bettn ber eben genannte guoerl\u00e4fjtge Beobachter behauptet oon ihm, ba\u00a7 er gefoopnlidp int Ottober bei Oage aud bem SBaffer oorfomme unb fiep nach einigen Oageit bei BBinbft\u00fcle begatte; bie gegen (Snbe biefed SDRonatd ober gar erft tut \u00fcftooember ftch entfoicfelnben $\u00e4fer thun bied erft im n\u00e4chfteu Fr\u00fchjahre, nachbem fte ben SGBinter im Staffer unter faulen ^ftangenbeftanbtpeiten gugebradpt h\u00fcben. Oad im f\u00c7r\u00fcps fahre befruchtete SBeibcpeit geht nach fechd bid acht Oagen foieber unter SBaffer unb legt bei Oage feine (gier eingetn au bie bicfeit S\u00dfurgeln ber ^utterpflangen; oiergig bid f\u00fcnfgig b<\u00fc cd abgufepeit, bie in oiergepn bid adptgepn Oageit untergebracht ftnb. Sind ihnen fommt nach gehn bid gfoaugig Oageit bie Saroe gum Borfcpein, n\u00e4hrt ftch anfangd oon ben garten ^aarfoitvgetn, fp\u00e4ter ooit ben ft\u00e4rteren unb nach ber br\u00fcten H\u00e4utung ooit ber \u00e4ndern fpaut ber bieten- Sludl\u00e4ufer. \u00a9ie h\u00e4utet ftch in [ehr ungleichen Zeitr\u00e4umen unb braucht gur ooEfomntenen Sludbilbung f\u00fcnf bid fechd BBocpeu. 3m erfoachfeneit \u00dfitftanbe pn* fie eine S\u00e4uge oon f\u00fcnf bid fecpd Sinien unb eine \u00d6icfe oon l1/2/// erreicht, ift faft foalgig, am Bauche etfoad audgep\u00f6plt, bla\u00a7 gr\u00fcnlichgrau ooit $arbe, pat einen fepr tteinen, runben xtnb eingiepbaren M>pf, fechd Beine unb am oortepten (elften) Baudpringe gfoei braune, pornige, audfo\u00e4rtdgebogene unb am \u00a9runbe gen\u00e4herte, lange Oortten, foelcpc in ber fRupe nach oorn am Battdpe anliegcn, beim Griechen aber aid SRadpfdpieber bienen. Oer pornige $opf erreicht taum ben oierten Opeil oon ber Breite bed mittleren Oporayringed, tr\u00e4gt breiglieberige f^\u00fcpler, feine Singen, fepr fleine gfoeiglieberige Sippentaffer uitb einen Unter* tiefer, beffen innere Sabe leberartig uitb oerfeprt eif\u00f6rmig, bie \u00e4ufere nur f\u00fcrger, aber foitff ebenfo gebilbet iff, foie bad Oafterft\u00fccf mit feinen gfoeiglieberigen Oaftern; aEe bref Opeile ftepeit auf bem fepr\u00e4g gefinkten (Sitbe ber f eulenf\u00f6rmig eu Singel. Oie Oberlippe ift quer oiereefig uitb jebe Mnnbacfcnp\u00e4tfte einfach gugefpipt, an ber innerit Mmfl\u00e4cpe ftumpf gfoeig\u00e4pnig. Znlept fertigt bie Saroe an ber B\u00dfurget ber gutterpftange ein pergameittartiged, fdpfoargorotetted, infoenbig meifed, eif\u00f6rmiged (Socott, in foelcpem bie \u00a7\u00dfuppe ooEfommen foafferfret gfoaugig bid f\u00fcnfunb? gfoaugig Oage rupt. B\u00dfie bereitd erfo\u00e4pnt, fommt ber Mtfer oor B\u00dfinterd baraud peroor, nachbem er ein Oecfelcpen abnagte, p\u00e4lt ftch eine 3e^ lang an ^ntterpflange feft, bid er ftepoom SBaffer bid gur Oberfl\u00e4che peben la\u00dft; pier angetaugt, fteigt er an ber erften befielt S\u00dfftaitge empor, fliegt auep fort, foie alle Oonacien; beim man fiitbet eingellte foeit entfernt ooit ipren \u00a9eburtdft\u00e4tten. unb auf ^ftangen, betten fte entfepieben niept entfproffen ftnb. \u2014 3m tropifepen Slfieu uitb Slfrifa oertreten rieftgere, gfo\u00f6lf bid feepgepu Sinien lange unb gefo\u00f6lbtere formen nufere Oonacien: bie pr\u00e4chtigen, bttrep ipre \u00fcberaud biefen, auf ber Unterfeite beim","page":146},{"file":"p0147.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9pilff\u00e4fer. Silienl\u00e4fer. \u00a9pargell\u00e4fer. (\u00eftpbra<\n147\n\u00e4Ji\u00e4nupeit ftar\u00ef geg\u00e4hnten jpinterfpeufet nub ten gefr\u00fcmmten \u00a9pieiten tarait leicht fenutlipen Slrteit ter \u00a9attung Sagra, meld)e man an tie \u00a9pp ter \u00c7amilte gu j\u00eee\u00ef\u00efen pflegt.\nS$er an ten fielen meinen Eilten (Lilium candidmn) unferer \u00a9arten tie SBI\u00e4tter gevfreffert fab mit ftp uap teilt Uebelp\u00e2ter umfpaute, mirt fpmarggl\u00e4ngenbe, feupte K\u00f6rper bemerft fabelt, melpe tr\u00e4ge am \u00a9tettgel ftp bemegeit, ober tfj\u00e4tig ten Slattern gufpepen. 2Bal man oon irrten gu \u00a9efipt befommt, ift ter M>tb, in ten fie ftp f\u00fcllen, nur ten Saup frei laffeut. \u00a9ie ergeben ftp bei n\u00e4herer Setraptuug al\u00ea tide, nap ooht oerj\u00fcngte, fep3beiniget \u00a3f)ierd>en, tie ten \u00a9ommer \u00fcber ton feiten Slattern fid) n\u00e4hren nnt bann in tie \u00a9rte gefeit, um ftp 31t oerptbpen, 3m n\u00e4pfeit Sfripjabr fommen tie a\u00ef\u00efbefannteu, gl\u00e4ngenb fpmargen, auf jpal\u00eafptlb nnt ^l\u00fcgelbeden rotten Silienf\u00e4fer (Crioceris, aup Lena merdigera) gunt Sorfpeiue, tie man aup al\u00f6balb auf einanter in ter Paarung ftpu fiep. 3>n \u00a9eftalt fommen fie ten \u00a9pilff\u00e4fent nabe, fie fuit jebop getrungener, pre fpnurf\u00f6rmigen, nur f>albe ^\u00f6tperl\u00e4itge erreicfienteit f\u00c7\u00fc\u00ee)\u00efev nnt tie Seine tider. 2Bie tort erreicht ba3 nabegu c^Hntrifcfye, nap hinten ftarf eingefpn\u00fcrte ipal\u00f6fpilb bei meitem nidbjt tie Sreite ter an ten \u00a9puffern reptedigen ^l\u00fcgelbeden, ter treiedige \u00c4otf Oerengt ftp nap hinten bal\u00eaartig unt erh\u00e4lt burp tie glopuben, nad) innen fdjmap au\u00eage; ranteten Gingen feinen gr\u00f6\u00dften Sreitenburpmeffer. SDie beitf\u00f6rmig ententen Meferutafter unt ungehaltenen ^uptauen feititgeipiten tiefe \u00a9attuug oor antereu ter Mjrpertrapt uap fet)r apt\u00ab ticken (Zengophora, Orsodacna u. a.). \u00aeer Silienf\u00e4fer mifjt reiptip trei Stnieit unt oermag f\u00fcr feine \u00a9r\u00f6p einen ftarfen \u00dfitpoit gu erzeugen, loenn man pu in tie ppe ^ant eiitfpliefjt; er beloirft pn turd) Reibung ter ^l\u00fcgelbeden au ten fnnterleibpeiten. 2luf fpntalere, gr\u00fcn= oter blaufpmarge 2lrt mit oier meippeit Steden auf jeter g\u00ef\u00fcgeltede, ter \u00a9pargelf\u00e4fer (c- asparagi). Uebrigen\u00ea breitet ftp tie \u00a9attuug mit itjren mep* al\u00a7 treipmtert Srten, bon tenen tie gr\u00f6pre ip\u00e4lfte auf Smerifa fommt, \u00fcber tie gange \u00a9rte au\u00ea.\nStit ter \u00a9attuug Clythra, melpe mau neuertiugg iu 40 Untergattungen gerlegt pt, unt bereit \u00fcber 250 Slrten fafi nur auf tie alte 2Belt fid) befpr\u00e4nfen, geben mir gu einem anterit ^ormenfreife \u00fcber, mehr malgigen STpeten, ^even fpl\u00f6fpilb am fnttterraitbe mit ter Saft\u00ea ter bara\u00eflelfeitigen Sd\u00fcgetbeden gang oter faft gang in ter Srette \u00fcbereinftimmt. Sei ter genannten \u00a9attung ftebt ter \u00aeop fenfrept ober fpr\u00e4g, ift bt\u00e9 gu ten Slitgen in ba3 jpat\u00eafdji\u00efb einge? laffen, unt tie meift gef\u00fcgten, furgeit K\u00fcbler leit\u00efen ftp unter jenen ein unt fteben in $olge ter breiten \u00a9tint meit au\u00eaehtanber. SDie Mnnbaden enten in trei g\u00e4hne, unt tie hornige gunge ift tont gemutet oter gef\u00eeipt. Sei oielen Oerl\u00fcttgent fip tie Sorberbeine fep*, befonter\u00ea im m\u00e4nnlipeu \u00a9efplepte, babett aber, mie tie auteren, mtgefbaltene Mauen. \u00a9a\u00a7 erfte ipiitterleib\u00eafegntent um-fa\u00a7t feitlip ba\u00a7 ^\u00bb\u00fcftblatt ter Jfpiuterbruft, unt ba\u00a7 lebte erreipt tie S\u00e4nge jene! oter \u00fcbertrifft fte uop. Sie 0. quadripunctata ift gl\u00e4ngent fpmarg, unten fein grau behaart, auf jeter ter gelbrotben, gl\u00e4itgenten gl\u00fcgelbeden fteben gmei fpmarge Stafelu, eine flehte au ter \u00a9pulterbeule, eine gr\u00f6pre \u00c7tnter Siitte, biit\u00f6enartig \u00fcber beite gebeut; tie Sorberbeine geipneit ftp nipt turp gr\u00f6pre S\u00e4nge oor ten auteren auo>. \u00a3)a3 St\u00e4itnpen unterfpeitet ftp turp eine montf\u00f6rmige \u00a9rube auf tern lepen Saupfegmente 00m Skibpen, melpe\u00a7 bier nur eine S\u00e4itgpurpe geigt. \u00aea\u00f4\u00bb SCbier ift im \u00a9ommer gemein an @rap \u00a9eb\u00fcfp, befonter\u00ea Skibeit unt entmidelt ftp in Sfapreprift au\u00ea einer Saroe, tie nufere 5lbbiltitng oorf\u00fcbrt unt tie in einem fpmargen Futterale ftedt, beffeit fpnitt gleipfa\u00ef\u00ef\u00ea oerteutlipt. \u00a9ie fertigt taffelbe au\u00ea tbreit \u00a9rcrementeit, fpnut e\u00ea oben gu unt trgentmo an gutn Uebermintern, fotamt itopmald, menu fie ftp oetpubbe\u00ab loiH. Slnt tideren Unterrante fommt nap mettigeit S\u00f6opeit ter ^\u00e4fer tarant be^tor, intern er ten Soteu ber\u00e4u^s\n10 ^\n\u00a9fiargel lebt eine\nClythra quadripunctata mit \u00f6ergr\u00f6\u00dferter Sarbe im l\u00fcng\u00eaburi^* f^nittenen \u00a9epufe.\nUmriffe ter Ouer^","page":147},{"file":"p0148.txt","language":"de","ocr_de":"148\nS)te f \u00e4fer. getranteren, SHattf\u00e4fer.\narbeitet, Eoogu Bei ber SSr\u00f4de\u00eflgfeit be! \u00a9eb\u00e4ube! Eoenig $raftaufEoanb n\u00f6tBig ift. \u00fcftan I)at bie Sarre \u00f6fter in SlmeifettBaufen (Bei Formica rufa) gefttnben. \u00aeie \u00a9attungen Babia, Euryscopa, Megalostomis u, a. oertreten bie eben befprodjette in ber neuen S\u00dfelt. \u2014 Sp\u00f6cBft fonberBar neunten fidE) bie metadifd) gl\u00e2ngenbeit, furgett nnb bicfen Slrten ber f\u00fcbamerifaitifdjeit \u00a9attitng Chlamys ait! bur<^ bie Eoargige nnb bucfelige Dberftddje iBre! K\u00f6rper!, ioeldjer unter Umft\u00e4nbeit g\u00e4itgiid) glieberlo! erfdBeint, \u00eeoeil bie furzen, gef\u00fcgten Ampler in eine \u00a9urcbe be! ^\u00dfrotl^orax unb bie unter ftd) gleid) taugen Siebte im entfpredjenbeit \u00a9htbrucfe ber Slruft bict;t angelegt Ererben f\u00f6ntten. $Da! rrn ben ^l\u00fcgelbecfett freigetaffene ^pgibiuut fW)t al! greffe Spornplatte fenfredjt nad) unten unb Begrenzt ben Sf\u00f6rper nadj hinten in Breiter St\u00e4dte, Erie in \u00e4BitlicBer SBeife bie platte \u00a9tint it)tu uadt) rern ein Ziel fe^t.\n3Son dBulidjem \u00ae\u00f6rperutnrif, aber Bebeutenb jierlid^er unb meift polirt, ntinbeften! uid&t B\u00f6dterig, fieUen ftd) bie \u00fcber alle \u00a9rbttjeile in fiebern bi! adjtBuubert Sitten rerbreiteteu \u00a9tE)pto = cep^a\u00efen (SSerborgeuf\u00f6pfe, Cryptocepbalus) bar, tBeil! fdjioarge ober utetallifd) gl\u00e4ttgenbe, tl)eil! Bunte, furg loalgige, rern etEoa! rerengte ^\u00e4fetdjen ron burdBfdmittticB 2y2 Linien S\u00e4uge, au!get\u00fcftet mit fuge\u00efig geto\u00f6lbtem SSjoray, f\u00f6eldjer ben Slopf reu oben Ber uuficBtbar ntadjt unb ron rern nur feine \u00a9tifnfl\u00e4d)e frei l\u00e4ft, mit b\u00fcnneit, fabenf\u00f6rmigen $\u00fcBlerit, \u00f6fter reu Sf\u00f6rperl\u00e4uge, bie am untern ttbanbe ber nierenf\u00f6rmigen Singen cntfpringen. SDie Ereit aulehtanbet ftet)enbeu S>orbetl)\u00fcften fhtb fladjfttgelig unb eiitgefenft, bie $l\u00fcgelbecfett Bhtten eingeltt unb breit abgerunbet, fo baff ein gtofe!, fenfred)te! ^Ppgibium frei bleibt. (Sitte nuferer gcmeiuften uub gleicbgeitig gr\u00f6\u00dften Slrteu ift ber fmatagbgt\u00fctte ober blaue, rier Siniett lange Cr. serieeus mit ftatf tungeltg punffirteit \u00c7l\u00fcgelbedett. (Sr ftBt im \u00a9emitter Bfiwftg itt beit oetfd)iebenften SHitmeit, am ticbften, Joie e! fd^eiut, in ben gelben \u00a9ompoftteit. \u2014 tDer Cr. duodecim-punctatns ift roftgelb, matt, \u00fcber unb \u00fcber grob eetlrorreit punftirt unb Bat gEoei fd)Eoarge f\u00fcnfte auf bem Spa\u00dcfdtilbe unb f\u00fcnf, mitunter and) tBeitioeife rerfdBtriubenbe, auf jeber ber etEoa! gr\u00f6ber, aber Eoeuiger bid)t pitnftirten ZX\u00fcgelbecfen, Uuterfeite liebtet, gelb, S\u00e4nge 2V2 Sinteit. Zd) tvaf im $r\u00fcBjaBte bie Sarre \u00f6fter in tprem fdjioargett \u00a9ep\u00e4ufe an \u00a9idjeuft\u00e2mitten uub ergog uadj einigen SBodjett epue Sdl\u00fcpe beu $\u00e4fer baratt\u00e9. \u00a9ie ift reu nteBrerett befannt uub bie Sebcn\u00f6Ereife aller ftimmt mit ber ber (Slt)tBra \u00fcberein. Sien ben ungef\u00e4Br 120 eurep\u00e4ifd)ett Sitten fontuten ftd) mattdje fo nape, baf ipte Hnterfd)eibung eilt fepr ge\u00fcbte!, felbfirerft\u00e4nblid) auf erbeut eilt mit guter Supe beioaffnete! Singe oorau\u00e9feBt.'\nS)ie \u00a9Brpfomelen im engften \u00a9inn\u00e9 be! S\u00f6ortel ftreden ben \u00aeopf rer, tragen bie fabem f\u00f6rmigen, ttad) ber \u00a9pit^e iroBl and) etEoa! revbidteit g\u00fcB'ler rer ben Singen, nidjt gEoifd)eit benfelbeit, B^beit ba! Spal!fdjilb rent nid)t gerunbet, fe breit al! lang, ober breiter unb eilten l\u00e4nger ober b\u00fcrget* eif\u00f6rmigen Umrif il)te! eben gcEr\u00f6lbteit, nuten platten St\u00f6rperl. \u00aeie Saroeit leben frei an SSl\u00e4ttern. Siet Gonioctena crEueitert ftd) bie \u00a9pi^e ber \u00a9d)ieiteit ttadB aufett gapu; artig breiedig, bei Lina pabett bie jpinterfdjieiteit eine tiefe, faft bi! gut* \u00a9pipe reidfenbe $ttrd)e, bal ^a\u00dcfcBilb erlangt au feiner S\u00f6urgel ttid)t bie SSreite ber gl\u00fcgelbeden, EreldBe eine flehte \u00a9dfulterbeule feititgeicBnet, unb bie b\u00fcrgen g\u00fcBler rerbtdett ftdB merfltcB na^ rern, Erie Euir au beit beibeu Bier abgcbilbeteit Slrtett feBett f\u00f6nnen. \u00aeer grofe 5pappet=S3iattf\u00e4fer (Lina populi) ift fd)irarg, gr\u00fcn ober biaufcBilteritb, ba! ^allfcpilb feittid) fanft gerunbet unb fdBiradB irulftig rerbid't, bie \u00e4uferfte \u00a9pit^e ber rotBen ^l\u00fcgelbedett fd)irarg. Sleittt ctEra! fleinerett, ebettfe gef\u00e4rbten fleittett 5\u00dfappet;3Siattf\u00e4fer (L. tremulae \u2014 d) ifi ba! \u00a7al!fd)ilb feitlicB ges rabe, ltadj rent uitmerflid) rerengt, neben bent Staube mit grob puuftirter $urdje rerfeBett, Jreburd) biefer ftarftrutftig erfd)eiut, beu \u00c7l\u00fcgelbed'eit fel)lt bie! fd)Eearge \u00a9pi^cBeu. S3eibe Slrteu fommett auf SBeibett; unb 5]3appelgeb\u00fcfd), befonber! ben jungen Zitterpappeln B\u00e4ufig neben ehtanber eer uttb erfdBetnett bafelbft ttad\u00f6 iprem S\u00dfiitterfdBlafe, febalb bie SSl\u00e4tter gtt gr\u00fcnen beginnen. \u00a3)ie Paarung erfolgt, unb ba! S\u00f6eibcBen legt bie r\u00f6tBltdBen \u00a9ter neben ehtanber, meift au bie Unterfeite ber Bl\u00e4tter, ungef\u00e4hr\n\u00a9er gro\u00dfe ^3appe\u00ef^ SBIottlafer (Lina populi).","page":148},{"file":"p0149.txt","language":"de","ocr_de":"(\u00a3ri$tocepfjatu3. d\u00e9roge unb Keine ^afmeKBattf\u00e4fer, (Sbrtfontelen.\n149\nge^tt an ein Slatt, uni) mieberbolt bieS \u00a9efdj\u00e4ft an nodj gehn unb mehr anbeten. Sladj adjt bis gm\u00f6lf Sagen, je nach bet m\u00e4tmeren \u00fcbet tauberen Bitterung, fomtnen bie Satten batauS bettor nnb fiitb \u00fc\u00fcm SDlat an gu bemetfeit, befonbetS burdj bie S\u00f6djet, melcbe fie in bte Blatter nagen. Sfladj mehrmaliger fj\u00e4utung erlangen jte tl;te tolle \u00a9t\u00f6\u00dfe. \u00a9te \u00a9eftalt etgiebt bie Slbbilbmtg (c), bte garbe ift ein fdmtugigeS Bei\u00df mit fdjmargem Slufluge, bet fR\u00fccfen bet beiben t)inteten Srufitiuge bleibt teiltet mei\u00df, $obf, Bruftfdjilb, bie Beine, mehrere Sitnftreibeu babintet, fo mie bte fiat\u00ef be= haarten Bargen in ben $\u00f6r|)et[eiten entflieh eitet nnb gl\u00e4ngeub fcbmatg. Set fechS Singen jebet [eit\u00bb beS \u00aeobfeS m\u00f6ge and) gebaut merbett, ba fie ttnfete Slbbilbttug nat\u00fcrlid) nicht ernennen l\u00e4gt. \u00a3)ie Satte bet gro\u00dfem Sttt tt\u00e4gt ftd) \u00e4hnlich, ober einen etmaS bteiteten Hinterleib. Seim Slnfaffett laffen fie ein Sr\u00f6bfd)en mitdjige nnb ttbelfiedjeube glitffig;\nb\nS)er Heine at)f)el = 331att\u00ef\u00e2 fer (Lina tremulae).\na Sarbeit, ife gra& an Bitterfm^el, nebft vergr\u00f6\u00dferter m\u00fctfeitanfic\u00ef)t ber ^\u00dfu^e. b biefel\u00f6e bon born, c bie Sarve. d ber Safer,\nalte Vergr\u00f6\u00dfert.\nfeit auS ben \u00e4\u00dfcitgdjen l^ev\u00fcortteten, bie\tand)\tmiebet gut\u00fcd gebt, menu fie nid^t\tmit einem\nanbetn \u00a9egenftanbe in Ber\u00fchrung tommt.\tSie\termadjfeue Satte\theftet ftdj mit ibtet\tSetbeS\u00dfnhe\nan ein Blatt, ftteift bte lebte Haut ab nnb mitb gut fdjmugig mei\u00dfett, auf bem bilden fdjmatg= ftedigen ^tt^^e, meldje am gr\u00f6\u00dften Sbeile\tibteS\tHinterleibes bon\tbet gur\u00fcefgeftteiften\tSartenbaut\numfebtoffen ift. \u00a9dmu nad) fechS bis gehn Stagen\tfommt bet K\u00e4fer\tbatauS gttm Sotfdjeiu, anfangs\nmatt gef\u00e4rbt unb febt meid) nnb etft bann toUfomnteu, menu alle 3:^eile gut \u00a9en\u00fcge auSgetrodnet finb; et fri\u00dft feine S\u00f6d)et, fonbetu tergebrt bie Stattet, mit 2luSfd)lu\u00df bet bidften Stilen, tolls ft\u00e4nbig. Sie Umfi\u00e4nbe, ba\u00df bie Satten torn 2Jlai bis in ben luguft angutteffen, ba\u00df im \u00a9ommer Satten, hupten nnb to\u00ef\u00effommene $nfef ten gleidjgeitig totbaubett ftub, unb ba\u00df bie \u00a9ntmicfeluug bet einzelnen \u00a9t\u00e4nbe bei nicht gtt uug\u00fcnftigem Bettet giemtid) rafch ton \u00a9tatten gebt \u2014 man beobachtete ton am gmeiteu Btguft gelegten \u00a9ient ben breigebnten \u00a9eptember bie K\u00e4fer! \u2014 fdjeinen baf\u00fct gu fbtcdjen, ba\u00df gmei \u00a9enerationett int Sabre gttm Benigften gu \u00a9taube fommen.\nSet \u00a9attung Chrysomela fehlt bie finite an ben ^interfdjieuen, ober, menu fie angebeutet, fo erreicht baS ^atsfchilb au feinet Ber\u00fcbtungSfte\u00dce mit ben gl\u00fcgelbeden beinahe beten Breite, ferner ift baS gmeitc Satfenglieb fdjm\u00e4ler als bie beiben, melde eS einfdjlie\u00dfen. Sie ft\u00e4ftigeten formen, benen bie Fl\u00fcgel fehlen, bftf matt als Timarcha ton Chrysomela abgefdjieben. Sou festeren fenut man ungef\u00e4hr 150 Sitten, bie gum gr\u00f6\u00dften Sbe\u00fce \u00a9utopa augeb\u00f6ten, bie fcpnften, in au\u00dfetotbentlid) feurigen \u00e4MaHfatben gl\u00e4ttgenbeu, tot'bettfd)eub bem \u00a9ebirge. Sie meifteit halten ftd) au gang beftimmte 5\u00dfftangen, auf*metd)en ficb ihre malgigen, etmaS bucfeligeu, nid)t mit behaarten Bargen an ben \u00a9eiten terfebenen Satten fteffenb aufbalten. \u00a9o lebt bie fdj\u00f6ne","page":149},{"file":"p0150.txt","language":"de","ocr_de":"150\nOie $\u00e4fer. Oetrameren. \u00dcSlattl\u00e4fer.\nfla^\u00efb\u00efauc unb polirte Ch. violacea an verfcbiebetten \u00e4ftingeitarteu (Mentha), bie fd)\u00f6ne rotl) ober golbig itnb blaugeftreifte, babei b\u00f6ftere Gh. cerealis ftnbet ftd^ mir unter \u00a9teilten an trodeueu 23ergb\u00e4itgen, Von bereit b\u00fcrftigem \u00a9ra&vucbfe ftd^ bie Partie ern\u00e4hren mu\u00df. Oie Heinere, flad) gew\u00f6lbte, brougefarbene Ch. fueata, bereu fpgelbedeit tveiiig tiefe f\u00fcnfte ciitgegrabeit ftnb, ftfct nur am gemeinen Sofymnt\u00e8\u00efraut (Hypericum perforatum), bie lebhaft golbgl\u00e4ugeube unb auf bcn Sfl\u00fcgelbedett blaugeftreifte Ch. fastuosa au Galeopsis versicolor, bie gr\u00f6\u00dfere, gientltd) runzelige, einfarbig fmaragbgriine Ch. graminis an \u00a9raS tu f. tu., utib in ber S\u00eeeget pflegt man fie in gr\u00f6\u00dferen \u00a9efehfdjaften auf ihren gutterpftaugeu angutreffen. \u00e4)ian bat au ein unb ber anberu 2trt b\u00f6cbft intereffante biologifdje SBabrnebmungen gemadbt 3m (\u00fcblichen granfreicb, \u00bbrfeitte, Portugal tc. lebt g. O. bie Ch. diluta als u\u00e2d0tlid;e\u00ea Obier. i\u00dfom \u00a9eptember bis \u00a9nbe tftovember fnd;t fie beS 91ad)tS bie Bl\u00e4tter von Plantago coronopus als Nahrung auf unb ftecft bei Oage unter \u00a9teineit \u2014 ivabrfbetulicb f\u00fchrt nufere Ch. cerealis and) ein n\u00e4d)tlicheS Sehen. \u2014 SDie \u00a9ier tverben im Oftober au bie genannte ^flange gelegt, SlufattgS Oegembcr kommen bie erjteit Sarven barauS berror, bauten ftcb gtveimal unb oer^uppeu fidb gegen \u00a9nbe gebrttar. Sdacb brei SBodjen Stpmpbeurube, alfo \u00a9nbe 2Mrg erfbeiuen bie $\u00e4fer, graben fid) tief in bie \u00a9rbe ein unb verbringen bie bei\u00dfen SJiouate in einer SXrt von \u00a9ontmerf d)laf, auS meinem fte erft mit bem \u00a9intreten f\u00fc^ferer 2t\u00e4d)te erma\u00dfen. OaS Pier ift lurg eif\u00f6rmig, ftarf gem\u00f6tbt, metaHif\u00e4) fdjtvarg, bie febr grob unb unregelm\u00e4\u00dfig puidtirteu (pgelbedett bolgfarben, auf ber \u00a9cpeibe in ben ^unftgruben gleichfalls bun\u00efel, brei Siniett laug, 2%\"' breit Stad) Perroud\u2019s S3eobad^tuugen bringen bie beiben pr\u00e4d)tigen Slrten Ch. (Oreina) superba unb speciosa Sarven gur \u00e4\u00f6elt, bie nicht im 3Jhitterleibe auS bem \u00a9ie frohen, Une auSbr\u00fcdlih bemerft ioirb.\n3n \u00a9\u00fcbamer\u00fca ftnb nufere \u00a9brpfomelen Vertreten burcb bie meift bebeutenb gr\u00f6\u00dferen unb nid)t minber fcb\u00f6it gef\u00e4rbten, ga^freic^ett Wirten ber \u00a9attung Doryphora (\u00a9pie\u00dftr\u00e4ger), Vor Ment fenntlid) an bem laugen, uad) vorn gerichteten Oorn, in toeldjem ficb SWittefc unb \u00f6pinterbruftbein vereinigen, bie Pbler brinfeu ficb nach ber \u00a9pipe bi\u00ab ettnaS breit, unb ber gro\u00dfe \u00c4opf ioirb von ben vorfpringeitbeit \u00a9den beS HalSfhilbeS etngefcbloffett. 2lu nufere Siua. fdjiie\u00dfett ftcb bie amerifanifcben Calligrapha-Mteu an mit allerlei gebeimtti\u00dfvolleu \u00a9hriftg\u00fcgeit auf ihrer liebten Ober feite, Deuterocampta u. a. SDie neuboU\u00e4itbifdbeit \u00a9brbfonteleit laffeit ficb mit beit uufrigen gleichfalls \u2018nicht vereinigen, fte haben allenneift burcb raube Oberfl\u00e4che ntatteS MSfebett, Holg; f\u00e4rbe ober fbmttgigeS SBrauit, ftnb febr bvd) getv\u00f6lbt, furg eif\u00f6rmig unb bilbeit bie \u00a9attung Paropsis (Notoclea).\nOie ioeitereit SBerioanbtett unterfebeibeu fid) nid)t fotvobl in ber ^\u00f6rpertraebt, als tu ber Mbeftuitg ber gupler. Oiefelbcn ftebeu mitten auf ber \u00a9tint nabe bei einanber, unb gtyar ift ihr brittel \u00a9lieb l\u00e4nger als baS. vierte bei Galleruca, tvoVoit man bie kr\u00e4ftigeren formen, bereit taum l\u00e4ngere als vorn breite gl\u00fcgelbedeit ftcb nach b^ten ertveiterteit, als Adimonia abgefd)ieben bat SDie A. tanaceti ift ein gl\u00e4ngenb fhtvarger, auf ber Oberfeite grob unb tief punftirter \u00c4\u00e4fer von reichlich bter Sinien S\u00e4nge unb brei Sittieit \u00a9reite hinter ber \u00a9litte, Welcher auf SBiefen unb grafigett SBegen iv\u00e4brenb beS \u00a9omnterS \u00fcberall votdommt Oie befructjteteu SBeibcbeit fallen befoitberS in bie Singen, toeil ihr Hinterleib fo getvaltig aufhtviltt, ba\u00df fte ihn nur mit \u00fcft\u00fcbe uad)f<bleppeit unb unter bie ziemlich ftadjeit, b^deu eittgeln geruubeten gl\u00fcgelbeden nicht mehr bergen f\u00f6ttnen. SDaS HalSfcpilb ift halb hoppelt fo breit, als lang, vor ber SOkitte fd)r\u00e4g itad) Vorn vevfehm\u00e4tert, an bent auf biefe SSetfe ioinkelig gebrod)eiteu \u00a9eitenranbe leiftenartig attfge; tvorfett; in \u00e4hnlicher Slrt Verengt fid) ber bis gttm Vorbern Slugeitraubc von hinten bet' quer rechtedige ^of)f nach vorn unb unten. Oie gasf\u00f6rmigen SSorberb\u00fcfteit fl\u00f6\u00dfen beinahe gufammeit, bie gu\u00dfflaueit galten fid), unb bie f\u00fcnf Oauchringe gleihen fid) uutereiitauber in ber S\u00e4uge. SSer barauf achtet, bemertt an gleid)eit \u00a9telleit, aber nur an ben bl\u00e4ttern ber \u00a9dfafgarbe unb gtvar gu einer\tttw> biefe eben nur erft 23l\u00e4tter bat, eine mattfhtvarge, burcb Oorften iget\nftad)elige Sarve. S\u00f6ar fte in \u00dcDtenge vorbaubeit, fo folgt bie Adimonia in bettfelbeit \u00dcJieitgeit nad);","page":150},{"file":"p0151.txt","language":"de","ocr_de":"151\n2>ori$\u00a7orcu Ubimonia, \u00a9rlen\u00f6lattf\u00e4fer. Ugelaftica. (Srbf\u00efofye.\nfcemt gu it)v geh\u00f6rt fie; gur \u00a9erbupung gebt biefelbe in bte \u00a9rbe. \u00a9ent eben genannten $\u00e4fer in ben $\u00f6rberumriffeu fet;v \u00e4hnlich if\u00ee bei* Haue, botirte (gvXen=331attf\u00e4fer (Agelastica alni). 3\u00f6eii hier ba3 britte g\u00fcbterg\u00efieb f\u00fcrger at\u00a7 ba\u00ea feierte, feiet l\u00e4nger af\u00f4 ba3 gifeeite, $o\u00a3f fammt\nS)er g\u00efUit=33Iatt\u00ef\u00e2fer (Agelastica alni). a Safer, b Sarbe, bergr\u00f6\u00a7ert. c SMefetbeit nochmals ttefef\u00ee \u00abStern uni ifjrem\ngro\u00dfe an \u00cbrlenblattern in nat\u00fcrlicher \u00a9r\u00f6fje.\n{ Gingen beinahe fo breit une bie \u00a9litte be3 .fpal\u00f4fcbitbe\u00ea finb nnb ' \u00efe^tere\u00ea fein teiftenartig aufs geworfenen \u00a9eiten^ nnb ^interraub, eine glatte nnb gl\u00e4ngenbe \u00a9djeibe bat, fo ifi leine \u00a9er= einigung mit bent feorigen m\u00f6glich, fonbern man fafte alle bie tetrameren, gefbaltenllauigen \u00a9lattl\u00e4fer feon biefer \u00a9\u00dcbung, bereu gl\u00fcgetbeden ftdj \u00fcberbie\u00bb auch gegen bie \u00a9fpe bi\u00ab bannig ( erweitern, unter ber \u00a9attung Agelastica gufammen. \u00a9ie genannte Strt bat mehr feiotettbtaue, bi\u00abbt nnb fein funltirte gl\u00fcgelbeden unb ftfct'iu \u00a9eutfdjfanb \u00fcberall maffenbaft auf \u00a9Hern, bereit \u00a9latter bie gefettig tebenbe, fdpatge Sarfee im Suti mit ber Seit faft fleletirt. Sie bie gelben (gier feom bid angefcbwotlenen Seibdfen gelegt werben, bie jungen S\u00e4rfecben bei einauber gu ftp\u00ab pflegen unb bie \u00a9l\u00fctter burd) ihren graf entftetten, bie\u00ea Me\u00a7 feeranfcbauti\u00e4)t \u00abufere gigur c, Seite, une bie feorigen, haben jeberfeit\u00bb nur ein 2tuge unb geben gur \u00a9erwanblung in bie \u00a9rbe.\nWbetanut unb gum \u00a9beit \u00fcbet ber\u00fcchtigt fmb bie lleinen, in ber Sieget maffenbaft auftretenben \u00a9tattt\u00e4fercben, Welche burd) ihre feerbidten f\u00fcnterfdientet gum \u00a9bringen bef\u00e4higt, barum nicht f\tunpaffenb mit bem Stamen ber \u00a9rb= ober \u00a9tattfl\u00f6be belegt W\u00fcrben. Sbl\u2018e Stngabt ift febr\nbetr\u00e4chtlid), unb nirgend auf ber \u00a9rbofeerpdje fehlen fie; ba\u00ea reidje \u00a9\u00fcbamerila bat fie bt\u00e9 feter Sinien taug aufguweifen, w\u00e4brenb bie heimatlichen gu ben lleinen g\u00e4btem \u00abSie \u00fcberwintern meift im feolllommenen Suftanbe, bod) auch all Sarfee unb beginnen feom erften gr\u00fcbjabre an ihren Unfug in \u00a9\u00e4rten unb auf gelbem, ber bann befonber\u00ea f\u00fchlbar Wirb, Wenn fte ftcb an bie iungeu S\u00dffl\u00e4ngdjeit batten (Stab\u00ea, Sefelojen, starten :c.). \u00a9er alte Wiffenpafiltcbe Stame f\u00fcr fte ift Altica ober Haltica, jefct nur noch Wenigen Slrten feerblieben, unb burcb fo unb fo feiele neue erfeht, je nadjbem ber Vorher eif\u00f6rmig ober balblugelig (Sp\u00fcaeroderma unb Mniophila), bie t\t^interf\u00fcfe an ber \u00a9file ber (Schiene, ober inmitten einer S\u00e4ng^rinne feor ihr eingef\u00fcgt ftnb\n(Psyliodes), bie \u00a9\u00abbienen in einen einfachen ober gabelig geteilten \u00a9nbboru (Dibolia) auHaufen, unb fe nadj anberen Unterfpeben, bie baubtf\u00e4djlid) bon ber \u00a9itbung ber \u00a9eine entlehnt ftnb* Sn \u00a9eutfdjlaub leben in runber Saht haubert Strten, feon benen feiele ft<h nur an eine plange halten, bie meiften aber auch anber^wo angetroffen Werben, al3 man ihrem \u00a9einamen na\u00abb feermutben foltte, Weil fte leine $oftfeer\u00e4djter ftnb unb minbeften\u00f6 nabe feerwanbte \u00a9eW\u00e4pe mit ihrem \u00a9efudje nicht nur beehren, fonbern ft\u00abb auch gur \u00a9afet bei ihnen laben, \u00a9o lebt ber Stap'@rbflob (Psylliodes chrysocepbala) nip blo\u00ea an ber $pnge, bie ihm ben beutfd)en","page":151},{"file":"p0152.txt","language":"de","ocr_de":"152\nSie t\u00e4fer. Se tramer en. Slattf\u00e4fer.\ntarnen gab, unb an. meldjern feine Sam bebeutenbe Serm\u00fcfiuugeit anridjten famt, fonbent aft fe^r Oerfdjiebenen anberen \u00a9em\u00e4cfjfen. $ch beobachtete feine SebenSmeife an ben \u00a9inter :\u00a9elfaaten unb mid fie in bei' f\u00f6\u00fcrge erg\u00e4ben. gm erften gritljfahre, ibemt bie \u00fcberminterteit Spangen beginnen, neue Meir\u00eageidjeu bon fiep gu geben, bemerft man einzelne ober gasreiche \u00a9remplace, beven nod) burger Stengel mit feinen Slattern gebr\u00e4unt, ftatt gr\u00fcn auSfiept, ober ba, mo ber\nSauptftengel gang fehlt unb burd) f\u00fcmmerlid)c Sebeutriebe er: fe^t mirb, bie Sl\u00e4tterrofette gleichfalls bon brauner F\u00e4rbung. Set n\u00e4herer Unterfudutug ftnbeit fid) bort im (Stengel, hier im Innern beS \u00a9urgelftodS % bis 2% Stuten lange Farben, bis fedpS an 3ahl- $kle \u00a9ocheit fp\u00e4ter, menu bie .gauptbl\u00fctlje bor\u00fcbcr unb bie Schoten fo angefefjt haben, baff fie eine rcid)Iid)e \u00a9ritte oerfpredjcn, trifft man btefelben Sarbeit immer nod), aber gr\u00f6\u00dfer unb h\u00f6^er oben, am ftdjerfteit in umgetnidten Stengeln, bereit $ahl fid) mit: unter fo mehrt, bag bie gelber ben traurigen SInblid bieten, als ioemt Stenfdfeit ober Siel) riidfichtSloS bartu umhergelaufen m\u00e4ren. 3u bergleid)eit Stengeln haben bie Farben uad) unb nad) baS Star! bergehrt unb fie miberftaubSloS gegen beit \u00a9iub gemacht. SfeUcumeife, befouberS unter ben Slejten, bemerft mau auch \u00a3\u00f6djer, auS beiten fid) bie gur Serpuppmtg reifen herauSfra\u00dfeit. Sie tu 3^ebe ftehenbe Sarbe ift fd)mugtg met\u00df, fdfmadj uiebergebr\u00fcdt, fechSbetnig, ber hornige $opf, baS hornige Sacfenfdjilb unb baS fdir\u00e4g abgebad)te, am .fjiitterraitbe gcrunbete, bor ihm mit gm ei Sornfpihchen bemehrte Ifterglieb ftub gebr\u00e4unt, unb eine Iid)tere, braune garbe f\u00fchren auch bie $ornffedd)en, metd)e reihenmeife \u00fcber bie bagmifcbenliegenben ^\u00f6rperglteber gehen. 9lm $opfe uuterfcheibet mau deutlich !urge, fegeif\u00f6rmige g\u00fch'ler, fe ein Sluge bafjinter unb brei 3\u00e4f)ne au ber Spi\u00a3e ber fr\u00e4ftigen ^imtbadeu. \u00a9rmacpfeit hat bie 2arbe eine S\u00e4nge bon 3X4 Sinie, oerl\u00e4\u00dft ben Stengel unb bermaubelt ftch in ber \u00a9rbe, ohne ein \u00a9ocoit gu fpiunen. Ungef\u00e4hr bon Stifte Stai au geigt fid) ber $\u00e4fer, ber, mie bereits erm\u00e4hnt, an ben betfdjiebenjteu, ntd)t bloS fohlarfigeit ober fd)otenfr\u00fcchtigeit Sftaitgeit angetroffen mirb. Seine ^\u00f6rpertrad)t unb bie \u00a9titleufmtg ber hinter; f\u00fcge bor ber Spi^e ber Sd)ienen geigt bie \u00eflbbi\u00efbung; gur meiteru Segeichnung feiner ^erf\u00f6it; Itcpfeit fei hingugef\u00fcgt, baff am fdfmargblau ober fdhmarggr\u00fcit gl\u00e4itgenbeit K\u00f6rper bie Sorberh\u00e4lfte beS $opfeS, fetten bie gange gl\u00e4d)e beffelbeu, bie \u00a9urgel ber g\u00fchter unb bie Seine mit SluSuahme ber ^interfdjeitfel, bie ber Sorber: itub Stittelbeine in ber \u00fcteget etmaS bunfler als bie guge* h\u00f6rigen Schienen, rothgelb gef\u00e4rbt ftub. \u2018Sie Stirn ift glatt, ohne \u00a9ittbr\u00fcde, baS 4>alSfd)Ub fehr fein ^ unb feiert punftirt, bie gl\u00fcgelbedeu bagegeu beutUd) puuftfireiftg. \u00a9emt bie \u00a9mterfaat ber Selfr\u00fcdde aufgegangen ift, fte\u00fcen fid) bie f\u00e4fer ein, um git freffen unb an bie St\u00e4tter bie \u00a9ier eiitgeln abgulegen, maS \u00a9odfeit lang fortgefe^t mirb; beim bie na d) ber Uebermiittermtg info oerfd)iebenen \u00a9ro\u00dfen angetroffenen 2aroeit bemeifett bie\u2018gro\u00dfen \u00dfrnifchenr\u00e4itme gmifepen ihren \u00a9eburtStagen. Sad) etma oiergehn Sagen fournit bie Saroe barauS heroor, frigt ftd) in bie Stittelrippe unb arbeitet fid) oou ba metter tu baS \u00f6perg ber fangen ^flange. Ser f\u00f6\u00e4fer hatte feine Seftimmuug erf\u00fcllt unb ftarb bor \u00a9inters ; id) fanb oou biefer Vlrt nie einen in ben gem\u00f6hnlidjen Schlupfmiitfelu f\u00fcr bie flehten m\u00fctterlichen Sd)l\u00e4fer.\nSer \u00aeoht=\u00a9vbfloh (Haltica oleracea) rid)tet feilte SebeuS\u00f6fonomie mieber anberS ein. \u00a9r \u00fcbermintert, paart ftd) int gr\u00fchfaljre, unb bie \u00a9eibdjen legen ihre \u00a9ier au bie oerfd)iebenfteu Spangen, au meidten bie 2ar\u00f6e nachher \u00e4u\u00dferlich lebt, geh fanb fte beifpietsmeife in Stenge au bem fd)malbl\u00e4ttrigeu \u00a9eibenr\u00f6Sd)en (Epilobium angustifolium). Sie ift graufd)marg oon garbe unb igelborftig. Sm gl\u00e4ngenb fepmargen Sfopfe erlerntt man bie fegeif\u00f6rmigen g\u00fc\u00efjler, fe ein einfaches Singe bahiuter. Sie Shmbtljeile ftimmen mit beneit ber Oorigeit. Sitf f\u00e4mmtlicheit Gingen flehen fe gmei Leihen erhabener \u00a9argen, oon melden febe mit einem Sorfteithaar oerfeheit ift. 2luf biefe \u00a9eife gellt ftch ber fft\u00fcden, menu mau ihn oon ber Seite fleht, regelm\u00e4\u00dfig","page":152},{"file":"p0153.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00eeap\u00ea = unb ,f ol)\u00ef * \u00a9rbf\u00efob. \u00a9djilbMfer.\n153\ngc^ac\u00cat bar, inbent febe\u00bb \u00a9lieb \u00a7ix>et Jadeit liefert. \u00a9a\u00ea le|fe uuterfdfcibet fict> in feiner Silbuug bon beu \u00fcbrigen infofern, al\u00a7 ifm berm\u00f6ge feiner Mehrheit nur eine 2\u00dfar^enrei^e gutommt unb fic| fein guff eflba\u00ea lappig zu zmei Sacbfd)iebern erioeitert, toie fie bie \u00a9dimetterling\u00earaupeit haben, \u00a9rmacbfeit ift fie 2V2 Siitie lang. 2lm 21. ^uli fammelte ,id) bereit me|rerc in biefem Bufiaitbe ein unb erhielt am ge|nteit Sluguft bie erfieit $\u00e4fer; bie Sermanbluitg erfolgt in ber \u00a9rbe in einem meid)eit \u00a9ocon. \u00a9er Stoblerbflol) ift l\u00e4nglid) eif\u00f6rmig, nabe zmet Linien lang, burdfamS bunfet olibeugr\u00fcn, mehr ober loeniger blau fcpiEerub, nur bie Su\u00dfglieber unb Spier ftnb fdjlo\u00e4rglid). \u00a9ie Dberfette ift fe^r fein unb bid)t puuftirt, ba3 ^af\u00f6fd)ilb bor feinem ipiuterraube feiept quer eingebr\u00fcdt unb bafelbft am breitefien, aber nod) uiept fo breit loie bie beutlper unb unregelm\u00e4\u00dfig pui\u00fctirten ^l\u00fcgeibedeit, meldfe fid), mte oorber, hinten gemeiitfam abruubeu. \u00a9ine ungemein \u00e4hnliche 2Irt, aber zeitiger gl\u00e4n^eitb unb blau, bereu ^iitterraub be\u00ea ^albfdiilbe\u00ea fid) fdjmdcber furd)t, bei\u00dft H. lytbri uub lebt nur auf bent Sluttraut (Lythrum salicaria), eine gioeite blau; gr\u00fcne furd)t ba\u00ea ^al\u00eafdhilb mie ber M\u00fcflerbflol), erbebt aber bie \u00a9eiteitr\u00e4nber leifteuartig, lebt auf fungeit \u00a9idfentriebeu unb bei\u00dft H. erucae; beibe b\u00fcrfeit nidjt mit bern erfiereit bermed)felt merbeit. EEebrere anbere Slrteit b^en gelbe S\u00e4ugbftreifeu berfd)iebener \u00a7orm \u00fcber bie Singel; bedeit, mieber anbere ftnb burd)au<\u00a7 liefet gef\u00e4rbt, fic alle mu\u00df man aber febr genau iit\u00ea Suge faffeit, um richtig zu unter fdfeib eit. 3Bie bei beu beimifdjen \u00a9attungen bie S\u00dcbung ber Seine bie ERerfmale abgiebt, fo tbeilmeife auch bei beit erotifdfen. Seifpielimeife erfeuftt man bie artenreiche f\u00fcbamer\u00fcauifd)e \u00a9attung Oedionycbis an beut born ftaif angefcbmoEeneu Maueitgltebe ber fpiutertarfeu. \u00a9er b\u00f6d)ft iutereffante uub felteite, ebenfalls bort nur ooi\u00fcomnteitbe Loxo-prosopus ceramboides fiep mie eilt Sodf\u00e4fer au\u00bb, uub bie m\u00e4nnlichen Spier \u00fcbertreffen beu K\u00f6rper um eilt SebeutenbeS an S\u00e4nge. Unter tlebergebung ber iutereffanteu Sgell\u00e4fer (Hispa), meldfe ftd) in zahlreichen Elften \u00fcber bie alte E\u00f6elt auSbreiteit, unb fehl* b\u00fc\u00f6fcber amerifaitifcber formen (Odontota, Cepbaladonta, Callispa, Alurnus u. a.), m eiche biefelbeit iit ber neuen E\u00f6elt oertreten, befd)lie\u00dfeit mir bie tetramereit \u00a9brbfontelibeit mit beu, menigftenS iit beu beimifeben Elften, einer Slattmanze nid)t nn\u00e4bulid)eit\n\u00a9d)ilbf\u00e4fern (Cassida). \u00a9ie oralen Sbiere laffeit fid) leidet au beut oont geruitbeten halSfd)\u00fcbe erlernten, unter beut ber 5?'opf ooEfommeit* oerborgen mirb, feite\u00bb, eng beu S\u00fc\u00fcgelbeden fid) anfcblie\u00dfeitb, h\u00fcbet mit ihnen zufamntett eine Elrt \u00a9d)ilb, meldfeS beu K\u00f6rper ringsum \u00fcber; ragt unb i|n ooit oben fytx boEfi\u00e4nbig bedt. \u00a9raSgr\u00fcn gelblich ober r\u00f6tblicbgrau pflegt feine Sarbe Zu fein, uub biSloeileit ziehen golb ober filbergl\u00fcuzenbe \u00abStreifen bar\u00fcber bin, fo lauge baS Sdpr lebt, melche aber nad) feinem Sobe burd) \u00a9rodeumerbeit beu ooElommeiten \u00a9lanz ber eblen SJietaEe Oerliereit. \u00a9ie f\u00fcnf lebten ^\u00fcblerglieber oerbideit fid) z^ einer Mute. \u00a9ie zed)Emicben Elften fommeit iit \u00a9uropa, einige menige in Elfrifa oor, unb ihre breitgebr\u00fcdten, feitlidj bornig bemebrteu, hinten mit einer \u00a9djmanzgabel oerfebeneit Saroeit leben frei auf Sl\u00e4tteru unb oerpuppett ftd) auc| au benfelbeit. \u00a9ie aEe \u00fcbermintent im OoEtomnteneu guftaube uub forgeit mit Segiun beS fyr\u00fcb^ fahret f\u00fcr ihre Srut, bie fic| ziemlich fcpteE eutmidelt unb baber iit minbefienS zmet \u00a9euerationeit im $abre erfheint. \u00a9er nebelige \u00a9dfilbf\u00e4fer (C. nebulosa) geh\u00f6rt zu beit gemeinften uub l\u00e4\u00dft fid) au folgenbeit Efterfmaleit eideitneit: K\u00f6rper eif\u00f6rmig, oben m\u00e4\u00dfig gem\u00f6tbt, unten platt, bie hiutereden beS halSfcplbeS breit abgerunbet, ^l\u00fcgelbedeu regelm\u00e4\u00dfig puidiftreiftg, bazmtfd)eit fielartig erh\u00f6bt uub ftart ber\u00f6l>l'E\u2018eteitb au beit \u00a9d)ultern. \u00a9ie \u00a9berfeife ooEfommen auS; gef\u00e4rbter \u00a9remplare ift roftbraiut, r\u00f6tblid) bupfergl\u00e4ngenb -unb unregelm\u00e4\u00dfig fhmarzfledig auf ben Sd\u00fcgelbedeu. St\u00fcde ooit bleichgr\u00fcner F\u00e4rbung uub zmei mei\u00dfgl\u00e4uzeubeit, mehr ober meniger Zufammenftie\u00dfenben gledeit am \u00a9ruitbe be\u00ea ^a\u00ef\u00eafhtlbe^ bemeifeit ihr fugenblidjejo Sllter, ba \u00a9ounenfd)eiit unb, menu biefer mangelt, eine 3eit ooit brei bi\u00ea oter E\u00dfodjett zu i|ter ooEpubigett i\u00fcu\u00eaf\u00e2rbitng n\u00f6tl)ig ift. ^opf unb Seine, mefdfe letztere ooit ber Et\u00fcdenfeite au3 ebenfaE^ fa\u00dft unfichtbar bleiben, ftnb roftgelb, bie \u00a9chen\u00efel in ber Etegel unb bie feuleitf\u00f6vmigeu Spier mit Elugfchlu\u00df ihrer roftgelben SBurzel pmarz, ebenfo fiitb Sruft unb Saud) fdjmarz, an lehterem","page":153},{"file":"p0154.txt","language":"de","ocr_de":"154\n2)te Ufer, \u00a3etrameren, SMattf\u00e4fer. (grotty\u00efiben.\nein breiter \u00a9auutroftgelb. SSoit beit brei uodj \u00fcbrigen Wirten (C. berolinensis, obsoleta, ferruginea)/ toeldje gang \u00fc\u00efjn\u00efid) gebilbete ^l\u00fcgelbedeit l^aben, uuterfdjeibet ftd) bie nnfrige auger anbereu, itt bcr F\u00e4rbung begr\u00fcubeten Sftertmalen fogleidj burd) bie fdjioargen glede auf feiten. \u00aeie Sam, trie ber \u00ae\u00e4fer ftad; gebr\u00fcdt, hat einen fehr gefiredt eif\u00f6rmigen Umriff, fpifct ficb uadj hinten gu\na \u00a9ine gamilie fce\u00ea nebeligen \u00a9tf)Ubf\u00e4fer\u00a7 (Cassida nebulosa) nnb b bie Satbe, c Sie 5\u00dfu$>e. d \u00a9er Safer bon fRMen\nitnb SSaudjfette, bergr\u00f6fjert.\nnnb l\u00e4uft in gioet \u00a9d))oaugborfteu au\u00bb, bie fie burd) Kr\u00fcmmung nach born in ber Stegei \u00fcber bem Si\u00fcden tr\u00e4gt. \u00a9ie befielt auger bem Keinen, faft tubifdjeit \u00aeohfe, melier nur burd) SUtSredeit beim Sriedjen boit oben gefeljen merben tarnt, aus elf \u00a9liebem, bereu brei Oorberfte fed)S turge, hatenf\u00f6rmige g\u00fcge tragen, ber tegelf\u00f6rmig oortretenbe Sifter bilbet ein glo\u00f6lfteS \u00a9lieb. 2)er 5\u00dfrotl)orarring hat jeberfeitS oier mit feljr feinen \u00a9eiteu\u00e4fidjeu oerfe\u00efjene \u00a9oriten, bereit beibe oorbere einanber gen\u00e4hert nnb nadj oorn, audj ettoaS nach oben gerietet Jtnb. \u00a9ie beibeit folgenben ^orarringe haben gioei bergleidjen, gerabeauS ftebeube \u00a9oruen, alle \u00fcbrigen fe einen nad) hinten gerichteten. Slugerbem bemerlt mau noch eiuto\u00e4rtS Don ber SSBurgel beS ^interfteu \u00a9ettenborneS am erfieit uitb berer oom oierten bis elften SeibeSringe large aufgeridjtete St\u00f6hrdjeu, bie an ihrer \u00a9pi^e mit beit Suftl\u00f6djern oerfeljcn [tub. ^ebe\u00ea \u00a9lieb hat oom oierten an eilte Diterfurche auf bem St\u00fcden. 3|ene bereite erm\u00e4hnten \u00a9djmangborftcit bilbeit ben Pr\u00e4ger ber br\u00e4un-liehen \u00a9rcremente, bie nad) unb nach in finalen f\u00c7Iodeu \u00fcber beit St\u00fcdeu ioeglicgen, ohne ihn gu ber\u00fchren. '\u00a9ie Saroe fieht gelblidjgnin aus, ber \u00aeopf tr\u00fcber, bie \u00a9eiteubornett heller, mehr meig, bie \u00a9tigmeitr\u00f6hren meig, \u00fcber ben St\u00fcdeu laufen neben einanber gloei loeige S\u00e4ngSftreifett, bie [ich nad) \u00f6ont unb hinten ettoaS oerfdpn\u00e4lern unb bie \u00e4ugereit \u00a9nbeit beS \u00ae\u00f6rf)erS beiberfeitS nicht erreidfeu. \u00a9ie ^uppe fi^t mit ber .fpiuterleibSfhihe in ber abgeftreifteu Saroenhaut unb erfcheiitt barum hinten gleichfalls feitlich bebontt, ift einem Platte ber gutterpflege augeheftet unb ihm mit ber \u00a9efidjtSfeite gugetehrt, gerabe fo ioie bie ber Lina tremulae. $n ber erften jp\u00e4lfte beS ^uui tarnt mau alle brei \u00a9t\u00e4nbe neben einanber auf SMbeit antreffen, toeldje \u00a9djutt; h\u00e4ufen unb Slderboben lieben, mie Chenopodium album unb Atriplex nitens, fa fie haben merK io\u00fcrbtgerloeife manchmal beit fd))oargeit SlaSt\u00e4fent \u00a9oncurreitg auf ben fuitgeit Stuntelr\u00fcbenhft\u00e4ngchen gemad)t unb biefelben tahl abgefreffeit. ' \u00a9aS SBeibdjeit legt feine gahlreidjeu \u00a9ier an bie St\u00fcdf\u00e8ite ber SSl\u00e4tter, bie Saroeit betoohueu biefe baher in gr\u00f6gereit ober tleiueren \u00a9efedfdjaften, nagen S\u00f6cher hinein, freffeu aber fp\u00e4ter auch Oom Staube her., Unter mehrmaligen H\u00e4utungen loerben fie fchnell grog, meint S\u00f6\u00e4rnte fte beg\u00fcnftigt, tangfamer bei rauheut, reguigetn ^Better. \u00a9ann heften fie ftdj ba, ,mo fte guleht fragen, mit bem \u00f6piuterleibe feft, oerfmhhen ftch, unb in ad)t \u00a9agen tomtut ber ft\u00e4fer gum ^orf^eiu, ber, beil\u00e4ufig bemertt, im \u00a9oitnenfd)eiu gern umhevfliegt.","page":154},{"file":"p0155.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9dplbl\u00e4fer. \u2018\u2019Vefomppttlia. Vripla\u00e7.\n155\n4\nl\nOie \u00a9chilbl\u00e4fer galten fidj mehr, gleich beu \u00fcbrigen i\u00f6lattf\u00e4fevn, an beftimmte pttcrpflaugen unb flehten ihr Vugenmert mit SSor\u00efiebe auf bie \u00a9ompofiten gerietet gu h&ben. \u2014 Elften, befottber\u00ea aber Vnterita ern\u00e4hrt uod) gang aitbcre, fdj\u00f6iter gef\u00e4rbte, pr\u00e4chtig gl\u00e4ngenbe \u00a9d\u00fclbt\u00e4fer, ron beneu bie mit glapgeit, metaltifch geftedten gl\u00fcgelbedeit, ber \u00a9attung Coptocycla ungeh\u00f6rig, nuferen \u00a9affiba\u00f6 entfpredjen, bie gr\u00f6\u00dferen bagegeu leine \u00e4hulid)eit formen in \u00a9uropa aufgttireifen haben. Vor nun bereits glo\u00f6lf S^ven m\u00fcrbe eine Vtonographie bar\u00fcber ron S3olh>errtau fertig, ber barin ungef\u00e4hr 1300 2trten befdn\u2019etbt. Um einen Vegriff ton ben gr\u00f6\u00dferen \u00a9\u00fcbamertlanern 51t geben, lie\u00df id) bie Mesomphalia conspersa \u00a9ermar\u00f6 (fstig-matica Dej.) abbilben uub betnerle nur nod) bagit, ba\u00df ba\u00a7 fouberbare Viper, melcbe^ feine fyl\u00fcgelbedett torn gu einem finden ^\u00f6der erhebt, auf ber Oberfeite metaEifd), aber matt fchlrarggr\u00fcu au\u00f6fiel)t, in ben ruubeit Vertiefungen fammetfchtrarg, bagegeu auf ben fet^S gr\u00f6\u00dferen pdeit burd; filgigc' Behaarung braungelb; bie Unterfeite gl\u00e4nzt unb fdpttert blau.\nMesomplia]ia conspersa.\n\u2756 \u2756\n\u00a3\nVit bie Vlattl\u00e4fer reihen fid) an uub machen beit Vefdpu\u00df ber tetrameren \u00ae\u00e4fer bie in fech\u00bb bi\u00f6 fiebenhunbert Vrten belannten \u00a9roiplibeit (Erotylidae). Eteun phntheile baron leben in Vmerila unb ron biefen mieber bie meiften im tropifcheit. \u00a9ie geidpten pdj ber Viehrgalp nach * burch lebhafte f\u00e4rben, buntfdjedige pidjitungeu uub glatte ^\u00f6rperoberfl\u00e4che au3, fliegen bei Vage munter umher unb fhtben [ich auf Vl\u00e4ttern unb in tilgen, treidle teuere ihren Sarreit gur Valp'uug bienen. \u00a9ie rerbreiten im Veben einen Iriberlicheu \u00a9erttch. SJ\u00cean erlennt bie Vtitglieber biefer nuferer f\u00fcufunbbrei\u00dftgftett Familie an fotgeuben Vterlmaleit: ber topf rerftedt fid) gum gr\u00f6\u00dften ( Vpeite tut Vhorar, rerengt fiep ror ben Vugeit uub ftu^t [ich ront ab; bie ^initbadett ragen taunt unter ber Oberlippe herror unb fpalteu ftcp an ber \u00a9pi\u00dfe. Oie Sabeu be\u00f6 Unterliefet fiub f lein, bie leberartige pnge leicht au\u00f6gebuchtet uub ba\u00f6 \u00a9nbglteb ber Va ft er meift fehr breit unb furg, feiten l\u00e4nglich. Oie biinneit, eifglieberigen W\u00fchler laufen in eine platte \u00aeeule aus, I gebilbet roit ben brei ober rier lebten \u00a9liebem. Oie eiufadjeu Veine iaffeit bi\u00f6meileit gmifdpn ben beibett lebten \u00a9liebem ihrer Varfeit ein fehr furgeS, f\u00fcnftes ertennen. pttf Dtinge am Vauche fe|en ben Hinterleib gufammeu. Oie geftredten Samen tragen hornige Ei\u00fcdenfdplber, fech\u00ea f\u00fcnfglieberige Veine, breigiteberige phler, feberfeitS fed)S einfache Vugeu; bie Oberlippe f rerbedt bie $tunbadeit, uub rott ben ^iunlabeit l\u00e4\u00dft ftch nur ein Wappen trahmehmeu. Oie ed;ten \u00a9rotpliben, bet beiten ba3 H\u00fcftblatt ber Hinterbruft frei, bie innere Uuterticfertabe am \u00a9nbe gmeig\u00e4huig unb ba\u00a7 \u00a9nbglieb ber Vafter burd) ftarte Verbreiterung quer ift, lommeit nur in \u00a9iibamerita ror uub m\u00fcffett roit un\u00f6 mit \u00a9tillfdpneigen \u00fcbergangen merbeit. p einer anb\u00e7rit f (Sippe, bei me\u00efdjer bie \u00a9pimereit ber Hiuterbrup gleichfalls frei, bie Uutertieferlabe meift aber gahnlo\u00ea unb ba\u00f6 \u00a9nbglieb ber Vafter biSliaeileit gepult eif\u00f6rmig finb, geh\u00f6rt bie iit \u00a9uropa in Vaumfchtr\u00e4mmeit \u00fcberall rortommenbe Triplax russica. Oa3 2% bis? 3 Linien lange, gepredte unb m\u00e4\u00dfig auf ber Oberfeite gem\u00f6lbte Vhierdjen ift gl\u00e4ngenb roproth, plpm, Vntft, \u00a9dplbd)eit t unb gl\u00fcgelbedett tief \u00dfhmarg, ledere puuttirt geftreift. Oa3 \u00a9nbglieb ber ^iefertaper ift riet gr\u00f6\u00dfer at\u00f6 ba\u00f6 ber Sippentapcr, quer breiedig, Hiitit ront breifpthig, bie berben piper eitbeit mit breiglieberiger $eule.\n\u2756\nP ber Sebett\u00f6lrcife unb \u00e4u\u00dfern \u00a9rfdjetnung gehen biefe $\u00e4fer allm\u00e4lig \u00fcber in bie fedpttb; brei\u00dfigfte pmilie, bie \u00a9ubo'mpd}iben (Endomycliidae), meldje fid) ron allen roraugeheubeit","page":155},{"file":"p0156.txt","language":"de","ocr_de":"156\n\u00a9te J\u00efafer. Sprintera. \u00a9nbompcbibeit. SJtarienf\u00e4f erdfern\n\u00eet>efentitd^ butd) bie fc^etitBar mtr breiglieberigeit $\u00fc\u00a7e (Trimera) unterfcheibeit. \u00aeer $opf oerlaugert fid) fdptaujeitartig unb \u00ef\u00e2\u00a7t (e\u00fbt \u00a9dfilb beutltd) etfeitneit, bte auf ber \u00a9tint ehtge\u00efenfteit g\u00fc^ler oer= bideit ftd) itadj oorn, unb bie ^iefcrutafter ertbert cbliitbrifd). Slit ber \u00a9aftd be\u00a3 ^a\u00ef\u00eafdjtlbe\u00ea fommeit brei, ober mit Segfalf ber mittleren, men'igfteug gmei Saug\u00f6furdjeit, ait ber SJ\u00eeittelbruft rf)ombifd)e H\u00fcftbl\u00e4tter oor, bie fugeligeit \u00a9orberh\u00fcfteit bemegen fid) iit hinten offenen \u00a9elenfpfamten, ben \u00a9d)ieneit festen bie \u00a9nbborneit, unb bie stauen [tub einfach; f\u00fcnf, and) fedjd freie \u00a9auchfinge bilbeit beit Hinterleib. SDie l\u00e4itglidfeit, beprimirten Sarbeit hdben teilte Slugett, fur^e breiglieberige W\u00fchler unb leben in \u00a9dfm\u00e4inmeit. SDie SJtitglieber biefer flehten, \u00fcber bie gauge \u00a9rbe Oerbreiteten, oor^ug^meife aber in \u00a9iibamerifa unb auf beit \u00a9unba^itfeln bertretenen gantilie tommen bei \u00a9age ioeitig gum \u00a9orfdfeiu, iitbeut fte ftd) in ^3ilgeit oben l;tnter \u00a9aumrtube aufhalten, unb id) laffe baper, um meinen Refera eilten begriff bon beit ^ierlidfeit \u00a9t\u00fcercit geben, bie Slbbilbuitg a a ber nicht gerabe felteneu, gl\u00e4u^eub fchmar^eit Lycoperdina bovistae folgen. \u00a9)ie gt\u00fcif d) eit beit Singen ehtgelenfteu fy\u00fc^ler merbeit bout brittlehten \u00a9liebe an atlm\u00e4lig bider, enbeit nicht, mie bei ber fel)r nahen \u00a9attuitg Endomychus, iit einett breh glieberigeit lititopf, unb bie \u00a9orberh\u00fcfteit ftogeit gnfammeit, meil nid)t, mie \u00a7m, ftd) ein gortfah ber \u00a9orberbruft ba^mifdieit br\u00e4ttgt. \u00a9eit Obertiefer begehrt atft \u00c4mtern {\traube eilt tleiner Baljn, fphtbelf\u00f6tmig enbeit bie liefern; unb eif\u00f6rmig bie Sippentafter,\nLycoperdina gVbifd^eit ibcld^eu letzteren eine ^mcilappige gunge bemertlid) ift. \u00a9ei ber abgebilbeteit bovistae.\toebtiefeit ftd) bie gl\u00fcgelbeden au ber ftaljt, ioeld)e boit einer feinen \u00a9inie\nbegleitet mirb, bi\u00eameileit fiitb bie gifler unb bie St\u00e4nber be\u00f6 ^\u00bba\u00ef^fdljUbe^, nof fetteiter auch bie \u00a9eine rothbraun.\n\u00a9ie SJtarienf\u00e4ferd)eit (Coccinellidae) m\u00f6gen al\u00f6 ftebeuuubbrei\u00a7ig]te gantilie nufere $\u00e4fer^ ftubieit befd)lie\u00a7eit. git ber geit, menu ftth bie Statur ^u ihrem allgemeinen Sinterfcptafe aufd)idt, ait \u00a9aunt unb \u00a9trauf bie nod) borhattbeiteit \u00a9t\u00e4tter bttrd) ihre g\u00e4rbuitg fif al3 ha^ tobte Organe p ernennen geben unb bie flehten unb flehtjfen Sefeit fich beeilen, eine gute \u00a9d)taffietle gu befommeit, ftubet man fdjmerlid) eilt etma3 jufammengerollte\u00f6, trodite\u00e9 \u00a9latt, itt beffeit H\u00f6hlung nicht rnenigftem\u00f6 brei, hier, f\u00fcnf rothe ^\u00e4ferfen mit fdjmargett St\u00fcdenpunfteit ober fchmaqe mit rothen gledfeit f\u00fcgen, iit ber \u00a9rmartmtg mit fenett herunter*^! fallen unb unter bem nachfolgeitbeit \u00a9aube begraben gu merbeit. \u00a9ebr\u00e4itgt ft|en aubere an beit augerfteit \u00a9pfeit ber jungen liefern, griffen bie Stabein geflemmt, ober hinter lo\u00f6geriffeiten Stinbenft\u00fcden einer alten \u00a9idfe aufmarfchirt, ober oerfammett unter einer \u00a9ra\u00f6faupe ait bem nach \u00a9Sorgen gelegenen Hange e^ne^ \u00a9oaben\u00f6; iit ber letzten Seife ftubet man befonber\u00ea bie flehte h^dgfavbene Micraspis duodecimpunqtata, bereit fdgoargueihtige gl\u00fcgelbedeu gaplfeidfe fdfmar^e gleddfen bef\u00e4eit; bte ooalett \u00a9hmofeit liegen gebr\u00fcitgt neben einattber, mie ein H\u00e4uflein \u00a9amenferne, melde man mit bem \u00a9efen jufammeitgefegt ift. Sir feheit fte jeljt ftd) fo maffeithaft iit ihren \u00a9erfteden f\u00fcr ben Sinter fammeltt, eittgelit begegnen fie ttit\u00f6 m\u00e4l)renb beffelbeit in nttfereit gimmem, nub ben ganzen \u00a9ommer hhtburep f\u00f6mten mir fte \u00fcberall im freien antreffen, aber ftet\u00f6 am gahlreicbfeit ba, mo \u00a9lattl\u00e4ufe, jene gr\u00fcnen ober braunen ober fdfmar^eit fleinett Ungef\u00fcllte, h\u00e4ufen unb bie ^\u00dfftangen au\u00f6faugeit; bemt ooit ihnen n\u00e4hren fie ftd) mie ihre Saroeit faft alle, \u00a9aff bie \u00a9olf\u00f6fprache eine \u00a9tenge Stamen f\u00fcr fte Ift (\u00a9onneuf\u00e4fer, Hergott\u00f6=^\u00fchleiu, \u00a9onitent\u00e4lbcf)ett, \u00a9otte\u00f6fd)\u00e4flein, SJtarienm\u00fcrntd)en, lady-birds, vaches \u00e0 Dieu u. a.) bemeift jur \u00a9en\u00fcge, bag man fte allgemein ftnnt, unb megeit ihrer \u00fceibenfehaft, ben \u00a9lattl\u00e4ufeit uad^uftelleit, follte man fte auch allgemein pflegen; beim fie ftiften bttrd) \u00a9ertilgung jener l\u00e4ftigeit \u00a9efelleit grogeit Stuben au beit oerfd)ie? benften \u00a9flanken. Sin ber halbeif\u00f6rmigeit ober hcdbfugeligeit \u00a9eftalt erfeitnt matt fte moht ober= pd)lidh/ bodh mitffen mir un\u00ea auch nad) ben anbereit SSterfmaleu umfehen, burf melcpe bie ganje","page":156},{"file":"p0157.txt","language":"de","ocr_de":"?\n\u00fc\n?i)coperbiita. Soccineda. SRari ettf\u00e4f er.\t157\n|\tFamilie cparaftcrifirt u*rb. 5Der fitrge $opf ragt uienig aus km fpalSfcpilbe perbor, unb fein\n7t\t@djilb fet^t [id) ntd^t beut\u00eficp bon ber \u00a9tint ab, bie furzen, [dptbadj feitlenf\u00f6rmigeit d\u00fcpier finb\nbor beit Singen, unter bem \u00a9eiteitranbe beS Kopfes eingelenft nub meift berftedt, Uieil fte Ritter bem @eitenranbe bei glatten, nid)t gefurzten .fpalSfdftbeS eiitgefcplageit merben f\u00f6nnett. \u00a9ie liefern; tafter enbeit beilf\u00f6rmig, ioeSpalb bte famille bon \u00a9hilfant, fteldjer fie mouograppifcp bearbeitet l)at, and> als \u00a9ecuripalpeit begeidjnet Umrben ift. \u00a9te jp\u00fcftbl\u00e4tter ber \u00a9littelbruft fiitb breL edig, bie \u00a9orberp\u00fcfteit quer cpliitbrifd) nub belegen fid) in piut\u00ebit gef cploff eiten Pfannen, bie \u00a9littet; nub ,fpinterfd)enfel laffett [id) in \u00a9rubeit gur\u00fcdgiepen unb eben[o iljre \u00a9djieneit in eine $itrcpe ber @d)enfel; bie \u00a9ufjflaueit [tub meift geg\u00e4pnt ober an ber @pipe gefpalten. \u00a9er hinter; leib geigt f\u00fcnf freie fRinge, beffen borber[ter gttnfcpeit bie \u00f6pinterp\u00fcften halb fdpm\u00e4ter, halb breiter [id) fortfept gegen bte \u00ebpinterbrnft unb in feinem fein teiftenartigen Staube gute \u00a9terfmale abgibt f\u00fcr bie gaplreidfeit \u00a9aftungeit, in nieldje bie urfpr\u00fcitglicpe (Coccinella) gertegt umrben ift. \u00a9ie geftredten, oft [tard bemalten Saroen paben in iprer \u00e4u\u00dfern (grfcpjetmtng gro\u00dfe Slepnlicpfeit mit beit abgcbilbeteit bon Lina unb Agelastica, breiglieberige $\u00fcpler,- bret bis bier Singen jeberfeiiS, bitrcp lange \u00a9djenfet unb \u00a9djieueu breit bont K\u00f6rper abfiepenbe \u00a9eilte. 3pre gemanbtereit f \u00a9eUmguttgeit, Umldje bie anbere SebeitSumife bebingt, unb bie buntere F\u00e4rbung unterfd)eiben [ie \u201d jebocp leicpt bon jenen, optte ba\u00df man n\u00f6tpig p\u00e4tte, [ie erft mit ber Supe git betrad)ten. \u00a9ie : \u00a9occtitellen berbreiten fiep in -uitgef\u00e4pr taufenb Slrten \u00fcber bie gange \u00a9rbe, erUmifen fiep, mie bereite ertb\u00e4pnt, [epr it\u00fcplid), nur boit einigen \u00a9attungeit (Epilachna, Lasia), bie meift' bepaarte Slrteit entpalten, pat man neuerbingS in \u00a9rfapntug gebraept, ba\u00df fte unb ipre Farben fflaitgeit; T freffer [iitb. Slod) mag bon ipiteit bemerlt Umvbeit, ba\u00df [ie bei ber \u00a9er\u00fcprung mit beit \u00a9ittgent I $iipter unb \u00a9eine eingiepen unb einen gelben, \u00fcbeltiedjeitbeit @aft auS beit \u00ae\u00f6rperfeitcit bon fid) geben, fieper \"ein \u00a9djupmittel f\u00fcr [ie, Une f\u00fcr bie \u00fcbrigen, foitft umprlofett $erfe, benen bie Statur ein gleicpeS \u00a9erm\u00f6gen auf beit turnen SebenSUmg mitgab.\n\u00a9ei ber \u00a9attung Coccinella ift ber nadte K\u00f6rper palbfugelig ober palbobal, bie biepte bettle ber elfglieberigen fppler abgeftupt, baS (Sdflbcpcn beutlicp, baS gbmite \u00a9arfeuglieb pergf\u00f6rmig, baS britte berftedt, unb bie flauen [patten fiep entioeber in ber \u00a9litte ober pabeit eilten breiedigen 3ct^u am Ovurtbe. \u00a9er @teb enpititft, fiebenpunftirte \u00a9iarienf\u00e4fer (C. septempunctata) l gep\u00f6rt gtt ben gr\u00f6\u00dften unb gemeiitften peimifd)en Slrten, er fiept fdfumrg au\u00bb, gUmt \u00a9tirnflede unb bie \u00a9den beS \u00f6palSfepilbeS Umi\u00dfgelb, Fl\u00fcgels beden mennigrotp, born mei\u00dfltd), mit gufammeit fiebeit runben, [dfoargeit ! Rieden gegeidjnet. \u00a9r fommt int elften \u00a9r\u00fcplinge mit ber allgemeinen\n*\tStuferfiepung aus feinem \u00a9Sinterlager, paart [id), unb fc\u00dfoit \u00a9nbe SDRat faint man faft erloadfene Farben fepeit, im 3>uni unb 3uli mirb bie @efeUfcf)aft gaplreidfer, unb bann bemerft man auep auf ber SR\u00fcdfeite M\u00bb \u00aeKtteu Sie W'\u00bbW9flf\u00bben gier bev cvften \u00a9nictation in H\u00e4uflein 0occinel,a mtampmcUb_ bon gepn bis jib\u00f6lf. \u00a9ie in ber fr\u00fcpeften Su\u00d6en^ [cpmargen\n\u00a9\u00e4rbdjen palten fid) anfangs etroaS jufammeit unb tummeln ftd) in ber \u00a9\u00e4pe ber etngefd)rumpfteu \u00a9ip\u00e4ute umper, jerftreuen ftd) auep [pater nid)t iueit bon einaitber. \u00a9ie [orgfame \u00a9lutter patte [ie ba nutergebraept, um [ie in beit \u00a9lattlauSfolouien reicplicp \u00a9apriutg fiubett; mit \u00a7iilfe biefer f- Uiacpfeit [ie [dpnell perau, p\u00e4uteit ftd) nteprere \u00a9tale unb befommen adm\u00e4lig eine bl\u00e4ulid) fdjiefem graue F\u00e4rbung, bie \u00a9eiten beS elften, bierten unb [iebeitteu \u00a9\u00dcebeS unb eine HngSreipe garter fR\u00fcdenpunfte [epen rotp aus. 3ur \u00a9eilbanblung peftet [id) bie ^arbe mit iprer \u00a9d)lbaitgfpipe feft, fr\u00fcmmt ftd) itad) born, giept ben $opf ein, berliert bie ^>aare, unb fdfieffid) ret^t bie \u00a7aut im I \u00dcR\u00fcden, bie fhippe ibinbet [id) pcrauS, [ipt aber auf ber gur\u00fcdgefepobeueu Sarbeupitdc, mie auf\n\u2022\teinem ipolftcr. \u00a9on garbe ift [ie rotp unb fdfoarg. 2\u00dfemt man [ie burd) \u00a9er\u00fcprung in iprer 9iupe ft\u00f6rt, [o pebt [ie beit \u00a9orbertpeil ipreS K\u00f6rpers unb l\u00e4gt ipn ibieber fallen, oft fo taftma^ig,\nL ibie ber Jammer einer fcplagenbeu Upr. iRa\u00ebp itugef\u00e4pr ad)t \u00a9agen fepl\u00fcpft baS bollfommeue","page":157},{"file":"p0158.txt","language":"de","ocr_de":"158\nSie \u00a7 au tf l\u00fcg I er.\n2>nfe\u00eft auS, au mekpent ein unb ber aubere fcpmarge ^\u00dfuntt auSnapntSmeife aucp megbleibt. $mei \u00a9enerationeu tut ^a|ve b\u00fcvfteu bie Siegel fein nacp bem, maS mtr mittpeilten; bei reicper Koft unb farmer Sitterung tfl mir eine br\u00fcte gar nicpt unmaprfcpeiul\u00fcp.\nSDie glaugenb ftpmargett, meift rctpgefledten Chilocorus-Wirten pabett einen runbett, ftarf gem\u00f6lbteu K\u00f6rper, furge, nur neunglieberigc, in eine fpiub eif\u00f6rmige Keule aitSlaufeitbe $\u00fcpler, ein tief auSgeraubeteS Kopffcpitb, breite, au ber S\u00f6urgel unten gapuavtig evioeiterte Sdnenen unb an ber 23aftS breitgegapnte flauen; fie befd)r\u00e2n!eu f\u00eec\u00a3) oorgugSmeife in invent Sfufentpa\u00efte auf SSalbb\u00e4ttme, two ntan fie an ben St\u00e4mmen untper\u00efriecpen fiept unb aucp bie puppen bemerlt, meldm auS ber S\u00e4ngSfpalte ber lebten Saroeupaut nur perOorfepeu, ber ipauptfadje nacp ooit ipr umgeben merben. SDer anbertpalb Sittien lauge, glaugenb fcpmarge Ch. bipustulatus pat Kopf, Seitenr\u00e4nber beS iSattcpeS, Kirnt unb eine fdpnale, abge\u00fcirgte, mie auS gleden gitfammengefepte Onerbinbe mitten bttrcp bie gl\u00fcgelbeden blutrotp. \u2014 $n $olge bebeutenber K\u00efeinpeit, biifterer F\u00e4rbung unb beS 2lufentpa\u00efteS oben auf ben 2\u00f6albb\u00e4ttmen fallen meniger in bie 2lugeu bie eif\u00f6rmigen, furggraupaarigeit Slrten ber \u00a9attuug Scymnus, oon me\u00efcper \u00a9uropa einige brei\u00a7ig aufgumeifett pat. \u00aeie elfglieberigeu g\u00fcpler ftnb \u00efeulenf\u00f4rmig, baS Scpilbcpeit Hein, bte \u00c7\u00ef\u00fcgelbedeit hinter ber 9Ritte feitlid; fauft auSgebuditet nub bie ^ufjllaueu gefpalten. 91od) miugiger merben bie 3lrten ber \u00a9attuugen Lithophilus unb Clypeaster, melcpe in ber gufbilbmtg info f\u00e9ru oon ber oorigen abmeicpett, als baS freite Sarfettg\u00efieb fermai unb baS br\u00fcte frei ift. @S ftnb unter Steinen ober hinter SSaumrtnbe lebenbe Spiercpeu, melcpe noep uid^t bie S\u00e4uge einer Sittie erreichen.\nOmette $r\u00eernuntj.\n\u00a9ie\tSl&erfl\u00fcgler, Stttmett\n(^tunenopteren, Hymenoptera ober Piezata).\nO\n<x5tt iprem allgemeiuen K\u00f6rperbau fepr \u00fcbereinftimmenb, befto mepr aber oerfepiebett in iprer SebeuSmeife bilben bie \u00fcberaus gaplreicpen Sirten, unter benett SSienen, Slmeifen, 2BeSpeit unb fummeln bem tarnen nacp allgemein befannte ^nfefteu ftnb, bie gr\u00f6\u00dfte aller Dehnungen. 3Bir m\u00fcrben tpnen ben oberfteu $lap unter beu ^nfe\u00efteu aitgemiefeit paben, bie r\u00fcdftcptlicp ipreS K\u00f6rperbaues geuau genommen gang gleid;>mertpig ftnb, menu mir baburep bie bisher einmal \u00fcbliche Slnorbnuttg nicpt gu fepr geft\u00f6rt patten. ^it ^Dtnftcd;t auf bie SSielgeftaltigfeit iprer \u00fcberaus eigen; tp\u00fcmlidjen SebeitSbegiepungeu, meldje bem finnigen 23eobad)ter ber lebenben \u00fcftatur ein utterfep\u00f6pf lid)eS \u00e4ftaterial gu erpebenben 23etrad)tungen unb ernftem \u00fcftadfbenfeu bieten, unb in 5lubetrad>t ber geifttgeu 23ef\u00e4pigung, bie fie bei ipren Kunfttriebeu au ben Sag legen, geb\u00fcprt iptteit entfepiebeu ber erfte ptap.\n\u00aeie 3wtmen pabett burdjmeg ein fefteS, partes ipautftetet, einen in feinen bret iRittgen oollfoutmen oermaepfenen 23rnftfafteu, bet\u00a7enbe SOtunbtpeile, oier gleicparttge, oon menigen Slbent burd)gogette, fepehtbar uadte ^l\u00fcgel, bereu oorbere l\u00e4nger unb breiter als bie pinteren ftnb; fte beftepeit eitte oollfommene SSermanblung. SIRancpeu feplett bie f\u00c7l\u00fcgel gang, bei anberett tragen fte im Verlauf beS \u00a9e\u00e4berS einen\u2019 fo beftimmten \u00a9paralter, baf ftd) leidet fenutlicpe Unterfcpei; bungSmerlmale baoon entlepiteu laffett.","page":158},{"file":"p0159.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9Elgern eilt e\u00ea.\n159\n3>nt OoEfommeueu \u00dfuftante leBen tie fdmeuohteren Beinahe au\u00eanahm\u00ea\u00efo\u00e2 tou \u00a9\u00fc\u00dfigfetteu, melde fie mit ter 3unge aufleden, medljalB tiefe\u00efBe and Bei aEeu oorljerrfdent entmidelt ift, nirgend aBer auf fXoften eiuejS auteru ^eile\u00ea, melder tie \u00a9Runttijeile al\u00eb Bei\u00dfente c^ara\u00efterifirt. \u00a9Bir f\u00f6uuen i\u00efjreu \u00a9au tuer um fo el)er mit \u00a9tiEfdmetgen \u00fcBerge\u00efjen, meil er auf \u00a9eite 5 turd) \u00a9ilt unt \u00a9\u00f6ort fdon erl\u00e4utert iourte, uut ioeil er Bei Erfeunung ter ehtgeluen \u00a9Irteit eine nur\nuntergeordnete \u00a9toEe fpielt. \u00a3)ie \u00a9\u00fc\u00dfigfeiten entnehmen fie ten \u00a9lumen uut------------------ten \u00a9latte\ntaufen. E3 ift fa Befamtt, ioie tiefe garten, nur fffangenf\u00e4fte faugenten 2:t)ierc&en, melde ftd in ter Siegel in gr\u00f6\u00dferen EefeEfdaften Bei eiuanter finten, entmeter turd) feitXid;e St\u00f6ijrdeu am Ente iljrejg SeiBe\u00f6, oter unt haufEf\u00e4dlid) in ihren Ercrementen einen fii\u00dflideu \u00a9oft aBfoutern, mand)mal in fotzen \u00a9Rengeit, ta\u00df er tie \u00a9latter f\u00f6rmlid) ladirt. liefen fud>eu antere B\u00fcfetten, oor aEen Stegen unt tie in Stete fte\u00efjenteu Begierig al\u00ea faft eiitgige\u00ea \u00a9iahrung\u00eamittel auf. 2)er \u00a9ammler mei\u00df au\u00a3 Erfahrung, taff er nirgend reifere \u00a9eute einljeimfen fann, all ta, ioo gl\u00e4ngente, \u00f6fter fdm\u00e4rglide \u00c7lede auf ten \u00a9tattern ter EeB\u00fcfde fd)o:t au\u00f6 einiger Entfernung tie \u00a9lumefen\u00efjeit ga^treid^er \u00a9lattlau\u00f6folonien oerrat\u00efjen. $m f\u00c7rii^Xtnge te\u00ea emig tenfm\u00fcrtigen Schrei 1866 ftreifte id) turd einen \u00a9Beitenlj\u00e4ger, too tie gemeinen JjponigBienen in fo auffaEeuter \u00a9tenge fummten, ta\u00df man in n\u00e4djfter \u00a9l\u00e4lje einen \u00a9ienenftant ptte oermuthen foEeu. 3m erften \u00a9lugeitBlide tackte id an tie \u00a9Eitlen ter \u00a9tr\u00e4ud)er, toetcfje ja gtt ten friEjeften unt reidffien fmntgqueEen tiefer \u00a9hiei'den geh\u00f6ren, aXXeitt Bei n\u00e4herer \u00a9etradtung fanten fd tie L\u00e4hden au\u00dferortentlid fparfam unt tie \u00a9ienen ntcfst ta, ioo fte tiefe Ratten fuc^en muffen, \u00a9ie umfdjioirrten oielmeljr oon unten Bi3 oBen tie Btatttofen \u00a9teitenft\u00e4mmdjeu. \u00a9aufente unt aBer\n*\t\u00a9aufente oon grauen \u00a9tattt\u00e4ufen Betedten tiefe. \u00a9Reine Leiter Ratten mit Ejnen Bereite? \u00a9efannte fc^aft gemacht, fte ioarett \u00dcBer unt \u00fcBer tamit Betedt unt oon iljnen Befutett, ioeit man in $olge te\u00a7 timten EeB\u00fcfde\u00ea feinen \u00a9d^ritt oorm\u00e4rt<\u00a7 tljun fonnte, ohne jene aBguftreifeu. 28emt fomit\ni\tfetBfi tie \u00a9orneljmfte ter \u00a9ienen tie \u00a9lattlau\u00f6faBrifate nic^t oerfdm\u00e4ht, iote foEten e3 tie \u00fcBrigen\n*\tfmnigfammler t\u00a7un? \u00a9ou aEen anteren, it>eXc^e feinen fmnig eintragen, oerB\u00fcrge ids tiefe SieB; ^aBerei nad meinen langj\u00e4hrigen Erfahrungen.\n\u00a9o gleichm\u00e4\u00dfig fid) tie 3*ntago\u00ea ern\u00e4hren, fo oerfdieteuartig ihre Saroen. Eemiffe unter ihnen tjaBen galjlreide \u00a9eine (Bi\u00f6 22), in ter Siegel Bunte ^arBeit unt ftjjen au ten \u00a9X\u00e4ttern, iDefdje fie oergehren. 3lu3 ihnen entftehen tie fogenannten \u00a9tattioe\u00ea^eu, teren \u00a9erioantte, tie fjolgme\u00f6p en, ate> iourmartige Saroett Bohreut im jpolge leBen. \u00a9eite oerrat\u00efjen im \u00a9aue ihres? D\u00f6rfer\u00bb itnt hEtfie&teiE) einer gemiffen \u00a9elBftft\u00e4ntigfeit im \u00a9Sefen einen h\u00f6heren Entmide; = tung\u00f6grat, ate> aEe \u00fcBrigeit Saroeu ter 3mmen, melde megen ihrer ^u\u00dfloftgfeit mit ooEem\n*\tSiedte ten Stamen ter \u00a9Raten oertieuen. 3ete Befielt au\u00ea einem hornigen $o|)fe unt gm\u00f6lf S\u00e4ugen ihrel nahegu malgigen ^oifer\u00ea. 3n\u00f9f<hen jenem uut ten oorterfen tiefer fdjieEt ftd)\n\u2022mohl auch ein treigehnter al\u00bb ^af\u00f4 ein, in melden fd ter ^opf theilmeife gur\u00fcdgieht, menu tie 2aroe ruht. 2lu le^terem uuterfdeitet man hornige ^inuBaden, \u00efafterm\u00e2rgden unt \u00a9pinumerf; \u00ef geuge, aBer feine Singen unt hodl^en\u00ea fdmade Slnteutungen oon \u00c7\u00fchlern. S\u00a3)ie Einen tiefer \u00a9Raten feBen in ^fangen, aBer nidf in gem\u00f6hnlider 3Beife Bohrent, oter gmifden \u00a9l\u00e4ttent minirent, fontern in eigenth\u00fcmlideu \u00a9lu\u00eam\u00fcdfen, melde turd ten \u00a9tid ter Eier legenteu \u00a9\u00f6eiBdeit oeranla\u00dft merten uut al\u00ea \u00a9allen aEgemeiu Befannt fint. \u00a9Ran gaB tarum ten au\u00ea ^ ihnen heroorgeheuten 3^fe^en ten \u00a9tarnen Eallme^hen. \u00aeie \u00a9luteren Bemohnen eingelit oter gefeXXig \u00a9tefter, melde ihnen Bereitet unt gleidgeitig mit \u00a9tahrnng oerforgt murteu. \u00a3)ie\u00a9lumen= me\u00f6^en tragen hiergu ^onig uut \u00a9l\u00fcthenftauB ein, tie \u00a9tauBmes>hen antere ^ufeften. Entlid leBt eine gro\u00dfe \u00a9Reuge tiefer \u00a9Raten fdmaroheut in ten SeiBern anterer 3llfefteu, nut tie ihnen \u00a3 angeh\u00f6renten \u00a9dluhfme\u00f6hen, \u00dfehrme^hott fhieleit eine midtige \u00a9toEe im ^au^halt ter \u00a9tatur. \u00a9ie murteu al\u00ea \u00a93\u00e4d)ter gefegt gur Erhaltung te\u00ea Efeidgemidt\u00ea; taturd), ta\u00df jete t|r SeBeit erh\u00e4lt turd) ten \u00a9ot eine\u00ea antern, oorgug\u00f6meife lofXaitgeiifveffenteu\tmirt teren\nt \u00a9ermehrung in \u00a9d)i*anfen gehalten. UeBerfdrettet tiefe einmal ihre Erengen turd) ta^ 3uf^wmem","page":159},{"file":"p0160.txt","language":"de","ocr_de":"160\n\u00aete Hautfl\u00fcgler.\ntreffen mehrerer k\u00fcnftigen llmft\u00e4ube, gleid; finb bie Sdjlupfmedpeu ba, [ie ft \u00fcben ihre 3\u00dfo|nt^ieve gahlveidfer aid gem\u00f6ljulid), f\u00f6niten fid) alfo ft\u00e4rfer bermehren nnb f\u00fchren jene gar halb auf ihr gemohulidjed SRaff gur\u00fcd. Sit bei* Siegel leben bie gr\u00f6ffereit \u00dfehrmedpen nur eingeln in einem S\u00f6irth, bie fleinereu nidjt feiten in gamilieit gu Huberten, nnb man mirb ftd) einen SBegriff madjett f\u00f6nnen bon ber SBiugigfeit bieler, meint man erf\u00e4hrt, baff bie deinen SBIattl\u00e4ufe bon Sdjmaroherit heimgefudjt merben, ja ba\u00a7 ^nfefteiteicr, uod) deiner aid biefe, mieber anbereu bad Sehen geben, \u00a9ie 2\u00d6eibd;en ber meiften Wirten fted>en Farben an, um fie mit einem ober mehreren Eiern gu befd)eufen, unb bie biefeit entfdjl\u00fcpfcnben \u00dcRabett leben oerborgen im Seibe bed SBobntfyierel. SRandje ft^en aber and) ciitfferlid) baran. \u00a9ie Gattungen Pteromalus, Bracon, Spathius, Tryphon, Phygadenon, Cryptus, Pimpla u. a., melcbe mir fpciter lernten lernen merben, enthalten SIrtcn, meldje ftd) gemiffe Slftcrraupeit bon SSIattmedpeit, fRaupett einiger S\u00dfidler unb Eitlen unter beit (Schmetterlingen unb 001t f\u00e4ferlarbeit fo\u00efdje borgugdmeife audgufucpeit fdjetncn, meld)e h^B.ter S\u00f6anmrinbe ober im Holge mohneit, um aid Farben ein \u00e4ufferlicped Sdjmaroherlebeit baran gu f\u00fchren. 2Iud) in anberer 23egiehung, aid ber eben ber\u00fchrten, geftaltet ftd) bad 23erl)\u00e4ltni\u00a7 bed S\u00dfirtljed gum Einmiether je itad) ber 2lrt berfd)ieben. Hier bohren ftd), unb bied gilt befoitberd bon ben gefe\u00ef\u00efigen Schmarohern, bie reifen Sarbeit and ber fRaupe, um fid) an ihrer Haut/ b\u00e9nit nicptd meiter ift je^t bon ber fterbeubeit \u00fcbrig, gu berpuppeit. \u00a9ort fertigte bie fRaupe g\u00efeidj einer gefunbeit bad Eocon, unb man ermartet fp\u00e4ter ihre ^itppe barin. 3\u00dfie oft aber t\u00e4ufd)te ftch fd)on ber Sdpitetter\u00efiitgdfamm\u00efcr, meld)er auf einen fdj\u00f6ueit gaiter hoffte! (Sr ftnbet ftatt ber redjtm\u00e4ffigen f\u00dfuppe ein fdjmarge\u00bb, Ichtglid)ed Eocon unb meiff and Erfahrung, baff ed boit einer ermacpfeueu Scplupfmedpeumabe feft unb bauerhaft, mie bon ^Pergament, augefertigt m\u00fcrbe. gu einem britteu galle hat bie fRaupe, meldje nicht fpiunt, uod) fraft genug, um gttr aitfc\u00ee;einenb gefunbeit 5puppe gu merben. \u00a9od) mehe! 3Rit ber $eit berliert biefe ihre \u00a9emeglidffeit, fie h\u00abt nidjt mehr bad \u00a9emicpt, me\u00efdjed ihr bon fRecptd megeit gulomiitt. Seibed fuhere 2litgetgeit, baff hier aberma\u00efd ^Betrug unb \u00a9\u00fctfdjung int Spiele finb. Eiued fd)\u00f4nen SRorgeitd liegt fie ba mit burdjbohrtem Scheitel, biefer aid abgeitagted \u00a9ede\u00efdfeit banebeit, unb luftig fpagiert eine ftattlidje Scplupfmedpe, bielteidjt eiit.gierlid)ed gdjneumoit, im gminger umher. 2Bcr fic| mit bent \u00fcberaud iutereffanten Stubiunt ber \u00a9aUmedpen befcp\u00e4ftigte unb flei\u00dfig ihre Ergeuguiffe eiufammelte, ein fd)led)terbiugd unerl\u00e4fflicped Verfahren, um biefe \u00a9harden \u00ef'eniteit unb uuterfdjeibeu gu lernen, metff nur gu gut, baff er gar h\u00e4ufig nid)t ein St\u00fcd baboit gu felfeit befommt, aber bie number^ barften \u00a9eftalten bon allerlei \u00dfelp\u00fcoedpdfeit, gmei, mol)I brei 3Irteit and einer \u00a9alle unb unter Umfi\u00e4nbeit, menu er bereu mehr einfammelte, and) beit red)tm\u00fcffigen 23emol)uer bagu. Solche unb \u00e4hnliche Erfahrungen merben bon beiten gefammelt,. meld)e bad Treiben ber iRatur unter 33erl)\u00e4ltiiiffen belaufdjeu, meld)e bie 23eobad)tuitg erleichtern, anbere m\u00fcffett braunen im greieit gemad)t merben. \u00a9a faitit man g. 35. aud) fehen, mie eilt Sd)Iupfmedpd)ett bei feilten Streifgiigen. fiep eiuftellt bei einer eben erft bo\u00ef\u00efenbeten, nod) gang meidjeit galteitpitppe, meldje fid) au einem Saumftamme aufhing. E\u00bb fpagicrt mit fid)tlid)em 23chageit auf ber fid) miubeubett ff\u00dfuppe umher, taftet mit feinen emig bemeglicheu g\u00fchlent unb \u2014 fept fiht feilt SSohrer in ber meicheu Haut, feu\u00eft fidi tiefer unb tiefer, unb bie Eier gleiten hmburd), ma\u00a7 fiep freilid) nicht fehen l\u00e4gt, aber ftarf bermuthen; benn feiner $\u00e4t fommt feilt Sd)iiietterliug au\u00ea ber 5]3uppe gum 3]orfd)eiite, fouberu eine Sd)aar genau fcfd)er Sdlupfme\u00bbpd)eit, bereu eiltet bamaf\u00ea feilte f\u00fcnfte geigte. $it eiitgelueu g\u00e4den, meldm a\\\u00a7 Sltt\u00eanahmeu bon ber fRegel gu bctrad)teu fiitb, h\u00bbt man Sarbeit bon Sd)inaroherit ober biefe felbft att\u00ea bereit\u00bb bodfommeit eutmidelteu ^nfefteit hebau\u00eafommeit fehen.\tmag\nba3 Smago boit ber Sdjlupfme\u00eape angeftodjeu morben fein, ober aber ber SBirtt) beit Sd)maroher in feiner Entmidelitng \u00fcberholt, bie fd)\u00e4blid)eit Einmirfuitgen beffelben \u00fcbermuitbeit h^beu, unb beibe gelangten nun nebeneittauber gttr 3SolIeubung. \u2014 9tid)t genug, ba\u00a7 ein gnfeft in einem aitbent auf beffeit foften lebt, ba\u00ea unfreimiUige SSerh\u00e4ftni\u00df gmifd)en \u00a9Birth unb Eiumiether fept fid nod) meiter fort, biefe leideren m\u00fcffen ftch gefallen taffen, mieber anbereit aid \u00a9Birthe gu","page":160},{"file":"p0161.txt","language":"de","ocr_de":"Mgemetneg.\n161\nbienen, b. b* mit ember en \u00ceBorteit, eg gibt \u00a9dbmaroher in \u00a9cbmaroherit, ein ttmfiaitb, ber eben nicht bagtt beitr\u00e4gt, bie fo ^\u00f6ctjft tntereffanten Sebengrerb\u00e4ttniffe biefer \u00a9bicrcbett, treize noch in grofjeg \u00a9unfet gep\u00ef\u00eft ftitb, bem forfdjenbeit ^BXic\u00efe beg Seobacbterg \u00eftar gu \u00efegeit. \u2014 SSunberbar unb r\u00e4tbfetbaft bteibt in ber Sebengmeife ber \u00a9ebtupfmegbeu ber ^nfiin\u00eft, melier bie SBeibdb.en beim 2tbtegen ber (gier leitet. S\u00dfober irei\u00a7 bag ft\u00e2teidommeube, bafj bem Innern eineg S\u00f4irtp bereitg ein \u00a9i aurerfraut iff, freiner eine gmeite Sarre nicht m\u00fcrbe ern\u00e4hren f\u00f6uneu, i^m alfo \u00efeinen Srutbtah barbietet? gi'tr ni\u00e9 \u00e4Renfdbeit ift nur in mentgett pt\u00efeu ein \u00e4ttfereg \u00dcRer\u00efmat gegeben, ob eine Saroe angeftodjen ift. (gintge febmarge ober mifjfarbige Sdeddjett an \u00a9cbmetter; tinggraupen rerrat^en beu \u00c6eim beg \u00a9obeg, melier nach folgert Singeigen aber meniger ron einer \u00a9dbtubfmegbe, a\u00efg burdb f^maro^enbe fliegen gelegt m\u00fcrbe, ron benen einige Familien jenen ger\u00df\u00f6ruitgeit ex officio treuen Seiftanb teiften. \u00a9ot<be unb \u00e4hnliche fragen merben ficb bem bentenben ^Beobachter aufbr\u00e4ngen, meiner fie nur burd) Sermutbuttgen gu beantmorten rermag.\n9Xacbbem mir menigfteng bem ^Begriffe nach Statt;, ipolg;, \u00a9alt;, \u00a9^tupf; iRaub; unb Slutitenmegbeit tenuen lernten, muffen mir noch einen fl\u00fcchtigen Stid auf ben SX\u00f6rberbau biefer \u00a9efch\u00f6pfe merfen, um fte mit \u00a9icberbueit ron anberen unb unter ficb unterfebeiben gu f\u00f6nneit. \u00a9er ^obf fitst frei ror bem Srufifafteit, atg menu er burdb eiiteit*3aPfeit an 3ef%* ^\u00e4re, erfdjeint, ron oben gefetjen, faft. immer breiter atg lang, er ift ein \u00a9uerfobf im magren \u00a9tune beg \u00a9Sorteg, bei nur menigeit fttgelig, batbtugetig ober atg S\u00f6\u00fcrfet geformt. Stuf feinem \u00a9feitet bemertt man giemlidb augnabmgtog brei 2fiebeitaugett, metebe mie gerieben ergt\u00e4itgen, bie gu einem \u00a9iabent gefaft m\u00fcrben. \u00a9te \u00a7\u00fcbter rertaufen meift gleichm\u00e4\u00dfigen ihren \u00a9liebem unb erfcbeineit fabelt; ober borftenf\u00f6rmig, fetten rerbidett fie ficb nad) ront gu einer teilte, gerabe ober gebrochen, \u00a9er Sange nad) merben fte nie \u00fcberm\u00e4\u00dfig gro\u00df, noch rerfdbminbenb ttein im Serb\u00e4ttni\u00df gu ber beg ^\u00f6rfierg. \u00a9Seil fie rom au ber \u00a9tim unb gmar meift nabe bet einanber eiitgef\u00fcgt finb, richten fte ficb auch ftetg itadb rorn, niematg nact) b^den. \u00a9er Sruftfaften, in feinen tfmriffeit rorberrfdjeitb orat, jeboeb and) ertinbrifdb, erfdfeint in ber iRegel itad) oben etmag budetig unb l\u00e4\u00dft bureb Mbte feilte \u00a9reitbeitung ernennen, \u00a9er rorberfie bRtug erlangt auf bem fRitdeit ber allermeiften jpautfl\u00fcgter nicht bte fp\u00f6be beg it\u00e4cbftfolgenben unb mirb atg .fp atg fr a g eit begegnet, fein Srufttbeit reicht bagegett meiter nach b^fen. \u00a9er \u00dcRittetbruftring bitbet beit gr\u00f6\u00dften fR\u00fcdett; tbeit unb gteiebgeitig beit Sudel unb gertegt ftcb febr h\u00e4ufig burdb gmei itadb bffifen gen\u00e4herte S\u00e4ngg; einbr\u00fcde in brei Partien, bie fogenannten Sabbelt, \u00a9er fteinere brifte Sruftrtng eitbtidj bietet in feiner gtatten ober burdb Seiften ntanebfaeb in f\u00c7e\u00efber getbeitten \u00a9berft\u00e4dje unb in feinem rorbern, obern unb abfdj\u00fcfjtgeit X)irttern \u00a9beite f\u00fcr gasreiche ginnten midbtige \u00a9rfemtungg; unb Unterfdjeibunggmerfmale. \u00a9a\u00df bie neueften ^orfebungen bei atten Kimmen au\u00dfer bei beit .fpotg; unb Statimegfien einen rierten \u00a9borarring nadbgemiefen ^aBeit, meteber in gleicher 2Beife burdb fefte SRabt mit bem britten rerbunbeit ift, mie biefer mit bem Sitttelr\u00fc den, mitl ich bdr nur erm\u00e4hnen unb babei bemerfeit, bafj biefe \u00a9ntbedttng f\u00fcr bie \u00a9bftematif ron gr\u00f6\u00dferer Sebeutuitg fein mirb, atg bie Ser\u00fcdfidbtigung roit einem ober gmei \u00a9d;enfetriitgeit. \u2014 Mrgenbg \u00fcbt bie Stnbeftunggmeife beg ^intertetbeg einen fo mefentltdbeit (ginftu\u00a7 auf bie $\u00f6rpertracbt eiiteg ^fnfe\u00eftg aug, mie hier, inbent alte gormett, angemadbfene, ft^enbe, anb\u00e4ngenbe unb geftiette, mie fte auf \u00a9eite 9 befprodbeit m\u00fcrben, angutreffeit ftnb. \u00a9ed)g big neun fRiitge fe^en it)u gufammett, metebe Sbitgabt in gemiffen g\u00e4lten big auf brei berabjtit\u00efen fann. \u00a9ag br<hfte ^ntereffe nimmt aber bte muuberbare \u00a9inrid)tung beg an ihm befinbtid)en SBerfgeugg in Stnfprucb, momit bie S\u00dfeibcben ihre (gier legen. $aft augnabntgtog befiebt eg in einem brrnigeit \u00a9tadlet, metd)en brei ober rier \u00a9beite gufammenfeben unb gmei feittidbe \u00a9cheibett atg ^utterat einfd)tie\u00a7eit. \u00a9er \u00a9tadjet gerf\u00e4ttt in eine obere, oft rinneitf\u00f6rmige fp\u00e4lfte, beit \u00a9iteiter, unb in eine untere, ftetnere ^\u00bb\u00e4tfte, bie fogenannten \u00a9r\u00e4teit, metebe eng aneinanber liegen unb burdb $\u00fch$e an bie \u00a9berb\u00e4tfte anf^tie\u00a7en. 3Bir febeit hier ben Segbobrer ber gr\u00f6\u00dften ^olgmegpe ron ber ttnterfeite famutt ber \u00a9d)eibe unb beut \u00e4Rugfetabfmrate (c \u2014 a), meteber ihn aufridbtet, abgebitbet unb erfenneit an ber befonberg\n2;afc\u00a3)enberg, trirbUIofe Spiere. (Sre^m, giertet)en. VI.)\t11","page":161},{"file":"p0162.txt","language":"de","ocr_de":"162\n\u00a9te \u00a7cuttfl\u00fcglet.\nbargeftellten \u00a9pipe beffelbeit, oben am Querburdfdnitte iit Dent oberen fdtoargen Sogen ben \u00a9ileiter, in ber unteren, alberntaB palbirteit H\u00e4lfte bie betbeu \u00a9raten. 2lud ber \u00a9ileiter faim ftd) bodft\u00e4itbig ober tpeiltoeife in gtoei p\u00e4utig betdmtbene unb babttrd) ber \u00a9rtoeiternng f\u00e4hige \u00a9t\u00fcde auf-l\u00f6fcn. \u00a9urd) btefe \u00a9tnridjtnng toirb eine Serfdie\u00efsuitg ber \u00a9raten gegen ben \u00a9Heiter nad oben unb\nnnten rnoglid, too e\u00a7 n\u00f6tpig ift, fefte K\u00f6rper gu bitrdjbringen. \u00a9ie \u00a9raten [teilen ^Pfriemen, \u00dcRcjfer, Sourer, \u00a9\u00e2ge, mit einem \u00a9Borte ba<\u00a7 \u00a9dueibetoetdgeug bar, mit \u00eeoel^em bte Sdfelteu biefenigen Korber gu burr\u00eejbringen pa\u00efen, roe\u00efc^e gtoifdeu ipiteit unb ber \u00a9telle int \u00a9Bege finb, bte ba\u00a3 \u00a9i eimtepmeit foil. Sei oielen \u00a9dlupftoe^peit, ben Stalib; unb Slumentoe\u00eapeit ift ber \u00a9tadjel im Saud;e betdorgen, fitrg unb fd^cirfer gefpipt, al\u00ea bie feinfte \u00a9t\u00e4pnabel unb fe\u00ef\u00efsftberft\u00e2ub\u00efid and) geeignet, einen empfinbitd)en \u00a9tid) bentjentgeit in bie Ringer gtt berfepcn, ber ftd) eid\u00fcpitt, einem biefer \u00a9pierdseit bte getooputc greipeit rauben gu toollen. @\u00ea fiitbet aber itodf> eilt Unterfcpieb hierbei \u00a9tatt. \u00a9er \u00a9tid einer \u00a9dlupftoe&pe fd)tnergt nur tote ber einer \u00a9labet, unb bie \u00a9ntpftubuitg palt nid)t lange an, Usent bagegen eine S\u00eeaub; ober Slumentoe\u00eape tpr \u00a9tilet in ba\u00ea gleifd boprt, ber empfinbet ein nadjpaltigeg Srettnen, bie \u00a9teile r\u00f6tpet [ids unb fdtoillt ntepr ober toeitiger an, toeil ba\u00ea Snfelt nidst blo\u00ea ftads, fonbern gleidgeittg \u00a9ift in bie \u00a9Buttbe au\u00ebfliegett lieg. \u00a9t-efe gl\u00fcfftgleit, eine conceittrirte \u00a9Imeifenf\u00e4ure, fammelt ftd) in einer Slafe am \u00a9ruube be\u00ea \u00a9tavel\u00e9 an, beim \u00a9teden iotrb biefelbe gebriidt unb l\u00e4gt ein \u00a9r\u00f6pfleiit bm*d feiten fliegen, loie fonft bei itid)t feinblider \u00a9eftitnung ein \u00a9i. \u00a9iefer @iftftad)el, bereu \u00a9r\u00e4ger mau and unter bent Flamen ber \u201e\u00a9Iculeateit\" gitfatm mengefagt pat, ift ben Dbatdtoe\u00e4pett uueittbeprlid, ttnt bie Sdfeften gu l\u00e4pmeit, bie fie f\u00fcr ipre Srut gufammentragen, toie bereite erg\u00e4plt tourbe, bei ben Slumentoe\u00eapeit piugegeit, bte ja nur Hoitigfeiut oerf\u00fcttern, bient er ai\u00ea Sertpeibiguitg\u00eatoaffe, toirb gum \u201e2\u00d6 ei) rftadel\". \u00a9a ba\u00e9> in \u00a9lebe ftepeiibe \u00a9Setdgeug gum 2lblegen ber \u00a9ter bei beu \u00fcbrigen Hautfl\u00fcglern toeber \u00a9iftftadel ift, toie bei beu genannten, nod i\u00bb ber ciugent $orm bemfelbeit entfprid)t, toie bei getoiffen \u00a9dlupftoe\u00eapen, fonbern p\u00e2uftg a\u00ef\u00ea l\u00fcrgere ober l\u00e4ngere \u00a9dtoangborfte au\u00a7 bent Hinterteile perau^tritt, fo pat nt^it e\u00a7 im \u00a9egenfape gtt bem \u00a9tad)el (aculeus) Segr\u00f6pre, ^egboprer (terebra) genannt unb feine ^npaber unter bem \u00a9lauten ber Hymenoptera terebrantia bereinigt. Sei ben toeibltden Slatttoe\u00eapen toirb er aut Saude fid^ar, toenit er and nidpt gur ^\u00f6rperberl\u00e4ngeruitg be\u00a3 \u00a9piere\u00ea beitr\u00e4gt, pat bie \u00c7ornt einer \u00a9Jleffetdlinge, aber in f\u00c7oIge ber gegapnteit \u00a9r\u00e2ten bo\u00ef\u00ef\u00efommeit bie \u00a9Bildung unb ba\u00a3 Sltt\u00ebfepen einer \u00a9\u00e2ge. Sei ben Holgde\u00eapeit ragt er ftabf\u00f6rmtg merflid \u00fcber bie ^tnterleib\u00eafpi^e ptttau\u00bb unb l\u00e4gt fid) am befteit mit einer 9da\u00a3pel bergleideit. Sei fepr bielett \u00a9dlupftoegpeit ftept er a\u00ef3 l\u00fcrgere ober l\u00e4ngere Sorfte, bie, einen fpipen \u00a9Bin\u00efet mit bem Hintevleibe bilbeitb, nad) born betoegt toerben \u00efann, \u00fcber biefen piitaul, um fo l\u00e4nger, fe tiefer im H<dge ba\u00ea \u00a9BetM)eit bie Farben berjenigcit ^jufelteu 3\u00ab fuden pat, benett e\u00bb feine \u00a9ladlomuten angubertratten geben\u00eft. Sefoitber\u00ea fold)e lange Soprer erfdeiueit trad bent \u00a9obe be3 \u00a9piere\u00ea a\u00ef\u00ea bret fabetif\u00f6rmige \u00a9dtoangborfteit, bie mittelfte fteifer \u2014 ber pornige Soprer \u2014 bie feititden gebrept unb uitregelm\u00e2gig gefr\u00fcntmt, toeil fte bte toeid)ere \u00a9deibe au\u00eamaden, toelde burd) ba\u00ea \u00a9introdneit ipre ftraffe HaHurtg nidpt l\u00e4nger gtt bepaupteit berntag. Sei Heineren \u00a9ddttpftoe^peit, bielett \u00a9alltoe\u00eapeit, bie aud) gtt beu SJticroppmenopteren g\u00e2p\u00efeit,\nSegBo^rer ber gro\u00dfen ^tolgtoe\u00eape mit feiner @d)eibe, redits baneben bie beffelben o^tte fo\u00efd^e. x \u00a9djioansftnfse be\u00eb \u00a7interleibe\u00a7. Sei c \u2014 a ber 9DftxtS\u00efeIappa= rat junt 2tnfrid)ten be\u00ea So\u00dfrerS. Sebeu* tenbe Vergr\u00f6\u00dferung.","page":162},{"file":"p0163.txt","language":"de","ocr_de":"Stdgememeg.\n163\nerreicht ber Bovver, o|ne and b eut K\u00f6rper in ber Stupelage hebborgntreten, eine unberh\u00e4ltnifjm\u00e4fUge S\u00e4nge, meniger barum, meit biefe ^terdjett ipn fo tief gu berfen\u00efett Ratten beim \u00a9iertegen, fonbern bietmehr, nm burd) feine \u00a9lafticit\u00e4t ben Stachbrud gu berft\u00e4rten, metcpen ihm bie fdjmache SJhtdleU \u00efraft ber Keinen SSefen beim \u00a9inbohreu nicht m\u00fcrbe berieten \u00ef\u00f4ntten. 3U biefem \u00dfmede legt er ftd) fd)Ieifenf\u00f6rmig an bie guuenm\u00e4nbe ber ^inter\u00efeib\u00ea^\u00f4^te, nnb ber Stechanidmud tf\u00ee fo ein= gerichtet, baff ber Solder mie eine ein ober einige SJial gemunbene \u00a9tahlfeber eined Uhrmerfd febert $a ed fommen g\u00e4de bor, mo ftch ber Hinterleib, meil fein normaler Umfang nid^t hierzu audreidjt, in gang eigent\u00fcmlicher S\u00f6eife ermeitert, g. S3, an ber Sauchfeite bnrch eine fegeif\u00f6rmige Slnftmeduitg bid gttr SJtittelbruft, ober anf ber St\u00fcdenfeite bom \u00a9tiete an burdf ein bid gum \u00aeopfe borbringettbed, runbed H0l\u2018n bei Platygaster Boscii nnb fo ben n\u00f6tigen Staunt fd^afft f\u00fcr ben munberbaren SJtechanidmud. \u00a9aff inbe\u00a7 and) bie \u00a9admedpen beim Segen ihrer (Siet* nnb \u00a9iuftedjen tn bie oerfdfiebenfien ^\u00dfffan^ent^eile einen \u00a9aft abfonbern nt\u00fcffen, ber f\u00fcr biefe aid (Sift, b. h- gerjl\u00f6renb nnb ben Silbiutgdgang in franfhafter Skife ab\u00e4nbernb mirft, fcpeint bie f\u00fcr febe Slrt gang beftimmte gorrn ber \u00a9alle gu bemeifen, beren Slnfah fofort beginnt nnb nichifber erft fp\u00e4ter aitdfchl\u00fcpfenben Sarbe gugefchrieben merben fann, mag biefe gu ber Weiteren \u00a9ntmidelung ber \u00a9alle bann immerhin auch bad 3hr^\u00d6e ntit beitragen.\nSon ben Seinen, beren borberfted \u00a7\u00dfaar meit bon ben beiben hieben, einanber fehr gen\u00e4herten, abfteht, fei nnr bemerft, baff beiben Statt s, H1^/ @<hlupf= nnb \u00a9admedpen gm ei; gtieberige \u00a9chenfetriuge borhanben ftub, nnb gmar ift bad \u00a9rnnbglieb am l\u00e4ngften; etnglteberig bleiben biefelben bei ben Staub ; nnb Slutnenmedpen. 311 einer fdjmierigen Familie (Sroctotrupier), bie mir ben \u00a9chlupfmedpen anfchliefjen merben, fommen Slrtett mit ein? nnb gmeiglieberigent \u00a9teufelringe bor nnb liefern hterbnrch, mie bnrch ihre fdjntarofcenbe ober ben Siaubmedpen gleich fommenbe Sebendart ben Semeid, meitn ein folder \u00fcberhaupt noch n\u00f6thig m\u00e4re, baff ed \u00fcberall Uebergangdgruppen gibt, bie bem orbnenben \u00a9pftematifer fo h^nftg im S\u00dfege ftehen. g\u00fcttf \u00a9lieber bilben in ben meiften g\u00e4dett ben gu\u00a7.\n\u00a9ie Fl\u00fcgel, bad mifentliche Semegnngdorgait biefed emig unruhigen, luftigen \u00a9efiubeld befteheu ade hier and einer b\u00fcnnen, bem Hoffen Singe nacft erfdmiuenben, unter bem SJtifroffope aber furg behaarten H^ut, bie mafferhed, in ben meiften g\u00e4den aber etmad getr\u00fcbt, mie ange; r\u00e4uchert audfiept; nicht feiten gieht ihre garbe in \u00a9elb, ober bie Hhtferr\u00e4uber ^ gefdfm\u00e4rgt, auch bhtbenartige Tr\u00fcbung bttrch bie gleiche fommt \u00f6fter bor. SBeniger bei nuferen einheimifchen 3>mnten, bagegen nicht fetten bei ben bielett, meit ftattlidjeren erotifcpen Sfrten nimmt ber gange Fl\u00fcgel ober ein She^ beffelben eine fd^marge, blaue, biotette, braune, rothe ober gelbe g\u00e4rbung an nnb tr\u00e4gt baburcp nicht meuig gnr Slndfchm\u00fcdung bed fcp\u00f6nen S;hmred bei. 2)ie H^ut ibirb im Sei*h\u00e4ltni\u00a7 gu ben kl\u00fcgeln ber fonft nahe bermanbten Stehfl\u00fcgter bon nur meuigen Slbern ober Sterben burdjgogen nnb geft\u00fcpt, meldfe burd) ihre \u00a9inm\u00fcnbnngen in einanber ober mit bem \u00a9auntebed $t\u00fcg'eld gemiffe gefdjtoffene St\u00e4urne, bie 3 eil en, bilben. ber Stuhe pflegen bie ginget magrecpt auf bem St\u00fcden gu liegen nnb ben Hinterleib gu \u00fcberfd)teiern, bei ben eigentlichen SSedpen, mo fte fid; ber S\u00e4uge nach falten, h\u00e4ngen fte mehr an ben \u00a9eiten bed \u00ae\u00f6rperd nnb bebeden ben Hinterleib nicht, geber Sorberfl\u00fcgel ift mit feinem Hinterfl\u00fcgel im ginge bereinigt, inbem biefer mit fepr feinen H\u00e4fchm feitted Sorberranbed an entfprechenben \u00a9teden bed Hinterranbed bon fettem eim greift. Stuf ber \u00a9inlenfungdftedc bed Sorberfl\u00fcgeld liegt ein bemegliched, hontiged ^f\u00dfl\u00e4ttcHen, bad fogenaiinte gl\u00fcgetf d)\u00fcppchen, bad fith manchmal bnrch befonbere g\u00e4rbuttg bon feiner Umgebung audgeidjnet, nnb mehr barttrn, aid bnrch feine eigent\u00fcmliche \u00a9eftatt ber Ser\u00fcdftchtignng merth mirb. \u00a9tu attbered Hbrnfleddhen, metcped, eben meit ed hornartig ift, mie bie Slbertt, burch feine anbere g\u00e4rbtntg gegen bie b\u00fcnne gl\u00fcgelhaut leicht in bie Slugeit f\u00e4dt, fiubet fi<h am Sorberrattbe ber meiften gliiget hinter ber SJtitte nnb l)oi\u00a7t badgliigeU ober Stanbntal; mo ed fehlt, merben bie Slbent fehr fparfaut ober faden g\u00e4ttglid) and. \u00a9ie fittb ed nun mit ben bon ihnen gebilbeten Bddat/ betten mir itnfere befottbere Slnfmerffamleit gnmenbett m\u00fcffeit, ba fte f\u00fcr ben bei meitern gr\u00f6\u00dften\n11*","page":163},{"file":"p0164.txt","language":"de","ocr_de":"164\n\u00aete Hautfl\u00fcgler.\n2;|c\u00dc ber ^mertopteven Unterfdjeibungrmerfmale enthalten, opne ireldbe bte Erten unm\u00f6glich erfannt irerbett f\u00f6itnen. \u00aeie verriebenen \u00a9chriftfteller [eigen in btefer Begiebititg vertriebenen Enfchamtngen unb Weidjeu ba^er and) in ihren Benennungen f\u00fcr bie einzelnen Beeile von einanber ab. Ohne Weiter auf bar (Singetue eingugeljen, all er f\u00fcr bie fvlgenbe SDarfiellmtg n\u00f6tbig Wirb, Wollen Wir jefct verfud>en, unter Anleitung einiger Ebbilbungeit, in benen biefelbett Bitdjfiaben immer baffelbe begeidmen, beit \u00a9egcnftanb fo einfach Wie m\u00f6glich gu bejubeln unb bartbun, &afj er nidjt fo fdjWierig ift, Wie er f\u00fcr ben elften Eugeitbltcf erlernt.\nBorn Borberfl\u00fcgef gilt bar eben \u00a9efagte in vollem Blaffe. gWei kr\u00e4ftige Ebern (bie O\u00eeanb; unb Unterranbaber, costa unb s\u00fcbcosta) bilbeit nape neben einanber, bei manchen Blattwerken gu einem dornigen Utreifdjen vereinigt, ben Borberranb ber gl\u00fcgefr, feine ^auptft\u00fcbe, unb bar bereite erw\u00e4hnte Blaf ift nur eine (Erweiterung ber elfteren ober ein turner Eureinaubertreten beiber. 3)ie gWei l\u00fcngfleit, mehr ober Weniger feilf\u00f6rmigen geden, Wetdje von ber S\u00f6urgelb\u00e4lfte\n1\n\u00a9tat! vergr\u00f6\u00dferte SSorberfl\u00fcgel, in gig. 5 and) ein #ittterpgel von 1 Tenthredo scalaris. 2 Osmia pilicornis. 3 Ichneumon pisorius. 4 Cerceris. 5 Eurinus. 6 Eubadizon. 7 Crabro striatus. 8 Chrysolampus solitarius. 9 Athalia spmarum. sibern: a Spang. k SubituS. p parallele 3tber (S)i\u00ebcoibalaber). rl r\u00fcdlaufenbe Stbern. - Betten: c', c\", c'\", c\"\" erfte, Stoeitc . . . Unterranb = ober Subitaljeae. d', d\", d'\" mttiU, S)i\u00eacoibaI\u00a7etIen. 1 lanjettformige Bette, r 3tanb=, Slabialjette. s', s\" mittlere, untere \u00a9d|uTter=, \u00c7umeralaette (s' vorbere, d'\" Hintere \u00a9ubmebialaette).\nber gliigeir per nach ber \u00a9gutter m\u00fcnbeu (s' unb s\"), finb bie mittlere unb untere \u00a9djufter\u00ab fpu nt er atg elfe; bie obere fommt bann nur in Betradjt, Wenn (Sofia unb \u00a9ubcofta ein bautiger \u00a9treiben gwifcf)en ftd) taffem Born Banbmafe nad) ber gl\u00fcgelfpibe bin fegt ftd) eine gelle -bei vielen Blattwerken Werben auch gWei baraur \u2014 an ben Borberranb au, bte Bau b; ober Rabiat gelte (r). Birweilen gebt ber einfd^liegenbe BerV (Babutr) etwar \u00fcber bie \u00a9k^c hinaus unb bilbet einen Wb au g (a gig. 7). Unter ber Eanbgelle \u2014 in ber aurgefkannten Sage ber gt\u00fcgeir, welche bte Figuren wiebergebett \u2014 bilbet eine mehrfach gebogene Sctngraber, ber (Subitur (k) unb bie (Snbitalquerabern eine Beipe von 1 bir 4 gellen, Welche Unterranb\u00ab ober (EubitaU gellen (e', 6% c'\", c\"\") beigen unb vom gl\u00fcgelmale nach bem \u00a9aume ober fpiuterranbe gu geg\u00e4blt Werben. Bei genauerer Betrachtung ber gf\u00fcgel begreift man, baf? vier Unterranbgelleu nur bann m\u00f6glich Werben, wenn ber (Subitur ftd) bir gum gt\u00fcgelraube fortfefjt, war f\u00fcr echte \u00a9djlukfWerken unb Btattwerpen Beget ift, bei ben BtumenWerken nie vorfommt. gm gt\u00fcgef ber echten \u00a9djtu.kfweTken, Wo b\u00f6#en0 Brei biefer gellen auf treten, ober unter Berf\u00fcmmeruug","page":164},{"file":"p0165.txt","language":"de","ocr_de":"2lttg ententes.\n165\n\u00ef>er mittelften mtr gtoei, oerbient gerabe biefe alS lluterfcheibuugSmerfmal befottbere Eittfmerffants feit uub tourbe butdj einen eigenen tarnen als \u00a9fnegelgelle auSgegeidjuet (c\" gig. 3). \u00a9ne gtoeite \u00a9igenth\u00fcmliihfeit bei ber E3ilbung ber in Etebe ftehenbeit gl\u00fcgel befteljt in ber ESerfdpuelguttg ber erften UnterraitbgeEe mit ber obern EJiittelgeEe, h\u00e4ufig unter gur\u00e4dlaffung eines fleinen UeberrefteS beS treunenben Eteroen (gig. 3). SDie Mittels, SDiScoibalgeilen (d', d\", d'\") liegen, mie ihr Etajne befagt, in ber EJtitte ber gl\u00fcgelfi\u00e2dje (discus) unb toerben unter Beihilfe ber beiben r\u00fcdlaufenben Serben (rl) gebilbet. Sludj biefe finden eine EtoEe bei ber Uuterfdjeibung, unb man legt befonbercS @emid)t barauf, in toelche ber baborliegenben UuterranbgeEeit fie einm\u00fcnbem Sei gemiffen unechten \u00a9djlupftee\u00ebpen, ben SSraconibeu, toirb ber OoEft\u00e4nbige St\u00e4ngel ber \u00c4u\u00dfern r\u00fcdlaufenben giber (gig- 5. 6) gum burdjgreifeitben \u00a9rfenuungSgeichen ber gamitie. SDie n\u00e4djfie S\u00e4ngSaber nach bem \u00a9ubituS |at man als parallele ober SDiScoibafaber (p) bezeichnet, unb bie 3elle, toe\u00efdje fie \u00f6fter an bem innern gl\u00fcgelminfel eittfdjlie\u00dft, Etpicalgelle. Etodj m\u00e4re beS EtaumeS bon hier bis gum Snneuraube gu gebeuten, \u00a9erfelbe mirb nur f\u00fcr ben 'gl\u00fcgel ber Slattme\u00f6fen bon Sebeutung, toeil er, aber aud) nur beibiefen, bie fogenanute langettf \u00f6rmig e Belle (1 gig. 1 uub 9) enth\u00e4lt, bon mc\u00efcher toidtige UnterfcheibuitgSmerfmale entlehnt toerben. \u00a9nU meber bert\u00e4uft fie einfad) als. fchmaler \u00a9treifen, toelcher fich gule^t nach born uub hinten ettoaS heufelartig ertoeitert, in bie \u00a9coulter, ober fie mirb bur<h eine fehr lurgc gerabe (gig. 1), bebeutenb l\u00e4ngere fd)r\u00e4ge Oueraber (gig. 9) in gmei \u00dfeEen getheilt. Etadj einem anbern SilbuugSgefe|e fd)uiirt fie fid) in ber EJtitte gufamnteu unb berl\u00e4uft eine fiirgere ober l\u00e4ngere \u00a9trede als einfad)er Eterb, man nennt fte bann eingef\u00e4fjuiirt; bei ber geftielten langettf\u00f6rmigen BeEe enblidj berl\u00e4uft jener einfache Eierb bis gur \u00a9chulter, ohne borher burdj Trennung bie BeEertfornt toieber anguitehmen. \u2014 Elm Heineren Hiuter\u00df\u00fcget l\u00e4\u00dft fich halb leichter, halb fdjmieriger in golge gr\u00f6\u00dferen EluSfaES baS \u00a9e\u00e4ber fo beuten, mie im Sorberfl\u00fcgel, unb and) fyvc dirb fein Verlauf gur IXnterfcheibung ber Elften bon Sebeutung. \u2014 \u00a9\u00e4ugltch fehlen bie gl\u00fcgel einigen echten \u00a9djluf>f; messen ber fr\u00fcheren \u00a9attung Pezomachus, manchen \u00a9djluhftoeSpen\u00f6ermaitbteu, einigen \u00a9aEiitfefteit, ben arbeitenben Elmeifeit uub bei ben ERutiEen, einer EtaubmeSfenfamilie, ben EBeibchett.\nUnter ben H^menopteren ftnbet fich feine geringe B^hl, fummenbe, brummenbe S\u00f6tte laut toerben laffen, mie ja bon ben fummeln, Sienen, EBeSfeit, Horniffeu Ipreicheub befannt. SDie \u00c4enntni\u00df bon ihrem \u00a9utftehen oerbanfen mir ben f\u00fcngfteu, unerm\u00fcblidjeit gorfdjungen beS Herrn Dr. H* SanboiS (ber\u00f6ffentlibht in ber \u201eBeitprift f\u00fcr toiffenfdjaftfiche Zoologie\" bon \u00a9. Sh- b. \u00a9iebolb unb El. \u00c4\u00f6llifer YII. 1, \u00a9. 105\u2014184). SDaruacf) entfielt eine Eteihe bon S\u00f6lten, mie man bereits mu\u00dfte, burdj bie fdjtoingeubeu Setoegungeu ber gl\u00fcgel, fyzi, die bei gltegen uub anbereu B\u00fcfetten. Bit biefer Segiehuug geigen Bmmeit unb Btoeipgler bie gr\u00f6\u00dfte EJtanchfaltigfeit itt Qsfyt unb Siefe beS SotteS. SDie feilte EJtembran toirft bei ber au\u00dferorbettP lid)en \u00a9efchdinbigfeit berfelbeit in gleicher Seife mie bie Binfen einer angefchlageueu \u00a9timmgabel. SattboiS fteEtnun folgenbe \u00a9efehe auf. S)ic gl\u00fcgelt\u00f6ite ftnb bei bemfelbeit Babibtbuum confiant; unterfdjeiben fich beibe @efchted)ter ein unb berfelbeit Elrt itt ESegug auf ihre \u00a9r\u00f6\u00dfe, fo bifferireit aud) ihre gl\u00fcgelt\u00f6ue bebeutenb; Heinere B\u00fcfetten ha^eit \u00f6fter einen bebeutenb tieferen glugton als gr\u00f6\u00dfere. Elat\u00fcrlich ift hierbei nicht baS \u00eflappenbe, leife flatfd)ettbe \u00a9er\u00e4ufdj gemeint, toetd)eS baS eingige ift, tooburch fich einzelne \u00a9chlupftoeShett biStoeilett bernel)mett laffen, Sagfdjmetterliitge, menu fie itt gr\u00f6\u00dferen EReitgett mit einanber umherfliegen, befottberS auch Heuf\u00f6redett mit ihren \u00f6fteren gl\u00fcgelbedett. \u00a9ine gmeite Eieihc oon S\u00f6tten bringen bie Bauten (unb gltegett) burch bie Luftl\u00f6cher ihres Shorar ober beS Hinterleibes herbor, unb gtoar millf\u00fcrlid), ittbeut fie aus bettfelben bie Luft aitSathnten. \u00aeiefe \u00a9timmabbarate laffen fich am beften dergleichen mit beit Sirfuitgen ber B^ngenpfeifeit, beim eS toerben babei Sftembraiten itt \u00a9chdittguitgeit oerfeht, toelche am \u00a9nbe ber Srad)eenr\u00f6hre angebracht ftnb. SDie pfeifen ftnb bie Suftr\u00f6ljren, auf bereit ungetheiltem \u00a9nbe ber \u00a9timmabbarat auffipt, mie ber 5M)Eobf auf ber Luftr\u00f6hre ber \u00a9\u00e4ugethiere. ESor bem \u00a9intritt in beit Elpparat oereugt fid) bie Sracbee uub enth\u00e4lt gerabe bei","page":165},{"file":"p0166.txt","language":"de","ocr_de":"166\nSie Hautf l\u00fcgler. S\u00f6turn en to erp en.\nben $tymeno\u00a3teren h\u00e4ufig noch \u00e2Borrtchtuugen, i\u00fce\u00efc^e er erm\u00f6glichen, je nad) ben 23eb\u00fcrfniffen Oiel ober meuig Luft ait\u00eaftr\u00f4men gu laffeit, fie mtr b mit einem \u00ceBorte gu einem 23lafebalge. SDer gufammengefehte \u00a9timmapparat felbft befielt ber ^auptfache nad) attr \u00a9hitinbl\u00e4ttchen, Seiche garbinenartig aufgeh\u00e4ngt finb ober bie gornt oon dt\u00f4hrdjen hciben uttb burdj bie au\u00eaftromenbe Luft in gitternbe 23emeguug gefegt merben unb t\u00f6nen. \u00a3)a\u00df er nicht bie ein;, fonbern bie au& jtr\u00f6menbe Luft fei, mier Lanhoir burch birefte SSerfucpe unb am S5aue ber oerfd)lie\u00dfbaren (Stigmen, ber Mannten Eing\u00e4nge gu beu Sradjeeu, nach; ja er ging bann noch Leiter unb ftedte bie SSrummt\u00f6ue oerfd)iebeuer gliegett unb SBIurneumerpeu in Aoteit bar. Stiebt alle Luftl\u00f6cher finb mit bem (Stimmapparat oerfehen, fonbern h\u00dfuptf\u00e4chlid) bie ber Shorar, bei ben ftart brummenbeit Sdumeit; unb D\u00eeaubmerpen bagegeu bie ber Hinterleiber unb bei fehr meitigeu beibe gugleid).\ngoffite Hbmenopterett fttibeit ftd) in ber Juraformation feiten unb gum Sheit gioeifelljaft, h\u00e4ufig bagegen, befonberr Ameifen, im Serti\u00e4rgebirge unb im Sernftetn.\nS)ie 33titm enmerpeit, dienen (Anthopdila), melche mir air erfie Familie au bie (Spitze fte'\u00fcen, m\u00fcrben gmar mehrfad) fdjou erm\u00e4hnt, nicht aber in einer A\u00dfetfe, um auch nur eine ber; fetben air folche gu erlernten. SDer einfache (Sdienfelring lommt ihnen, mie ben dtaubmerpen gu, oon meltheit fie in ben meiften g\u00e4lten bie ftarfe ^Behaarung ber gebrungenen $\u00f6rperr unb ber eigeuth\u00fcmlid)e S3au ber Hinterf\u00fc\u00dfe unterfcheibet. teilte SSlumenmerpe hat einen geftielten Hinter* leib, mie fo oiete iftaubmerpeit; bei ben gr\u00f6\u00dferen Arten ift er oielmehr an ber Unterteile ber breiten SSorberranber in einem faft pmtftf\u00f6rmtgeu ^reirringe bem untern (Sttbe ber Hinterr\u00fccfeur augeheftet, bei ben Heineren oerfdpn\u00e4lert er fidj beiberfeitr gleichm\u00e4\u00dfig, mirb ediptifd) im Umri\u00df unb geh\u00f6rt gu ben \u201eatthaugeubeu\", nad) ber fr\u00fcher er\u00f6rterten Anheftuitgrmeife. \u00a3)ar ftarfe Haar* fleib, melcher bie meiften dienen bebedt unb ihnen in ber dtegel bie bunten g\u00e4rbungett guf\u00fchrt, mirb gteichfadr gu einem (grfennuugrgeidjeit unb Uuterfdfeibungrmerfmale oon ben 3taubmerpeu. gmar fommen faft naefte Arten oor, tro|bem mirb fie ein einigerma\u00dfen barauf ge\u00fcbter Auge air SSlumeumerpeit erfenuen. \u00aeie SSietten tragen, mie mir miffeit, f\u00fcr ihre SSrut Honig unb Slumenftaub ein, jenen mohloermahrt im Jttuern ihrer Sl\u00f6rperr, biefeu \u00e4u\u00dferlich, meift in gorm ber fogenaunteit \u201eH\u00f6rdjett\". SDiefe aber gieheu fie ihren gang eigeuth\u00fcmlid) gebauten Hinter; beinen an. (Sie finb er audj/ meld^e jebe Sduntenmerpe meiblid)en \u00a9efchlecht\u00ea, mit meuigeit Aur* nahmen, oerrathem 2Die (Schienen nebft bem beinahe eben fo langen er\u00dfen Sarfengliebe, melcher fonft air dMatarfur uuterfchieben gu merben pflegt, hier aber gerfe hei\u00dft/ finb attffadenb breit gebr\u00fcdt, lettere au\u00dferbem manchmal nod) an ber Slu\u00dfeufeite ihrer S\u00dfurget mit einem fdjaufel; artigen Anh\u00e4nge, bem fogenanuten gerfenhenfel, oerfehen. \u00a9te <Sd)tette famt nun auf ihrer gl\u00e4ugettben Au\u00dfenfl\u00e4che etmar oertieft unb an ben fft\u00e4ubent mit langen Haaren bemad;fen fein, eine treffliche SSorfehruug, um lner twie in einem K\u00f6rbchen ben Sdumeuftaub anguf\u00fcmmelu unb fortguf chaff en. SJian hat eine fold)e Gilbung barum fchledjthiu auch ein K\u00f6rbchen genannt. Aicpt feiten fommt noch gur SSeroodfommnung ber gterlidjett Apparater eine S3 ii r ft e gum gufammeit; fegen ber SBl\u00fcthenftauber hingu, fb^ife, furge SSorfteu1, me\u00efdje am Grube ber gerfe in einer SBeife fi^en, mie eine gemiffe Art oon Han^feSern <*n ihvent (Stiele. Auch bie gerfe betheiligt ftd) in gleicher, menu aud) nicht fo oodfommetter SBeife an ber Aufnahme ber 23l\u00fctheuftauber, melcher burdj bie langen Haave berfelben feftgehalten mirb. SDte Stetten, bereit Hinterbeine in ber eben angegebenen S\u00f6eife gebaut finb, merben fehr begeidmenb \u00abSepien en f a mutier genannt. S3ei anbereu entmidelten fiep bie genannten Speile nicht in folcher Sodfommeupeit gu (Sammelapparaten, bie","page":166},{"file":"p0166s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"3m\u00fc)ltnpbtl\u00ef\u00ef aus beut ^nfelitenleben.\n$t\u00bbet fliegen: Bomltylins venosus mtb Myopa ferr\u00fcginea. \u2014 Steilen: Nomada flava, Srbljummel itnb \u00a7onigbiene. Androna cineraria. Andrena nigro-acnea.","page":0},{"file":"p0167.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9chieit\u00f6to*, \u00a9dheulet*, SSauchfammler, i\u00dfarafiten.\n167\nSu\u00dfenfcite ber (Schiene h\u00fcbet Mit K\u00f6rbchen, fonbern iibergieht if>ve ntd)t au\u00eagephlte Su\u00dfenfeite mit etngetiteu paaren, baf\u00fcr tourbe bie \u00a9pi^e ber gugeh\u00f6rigen \u00a9cpeitfel, bie H\u00fcfte, ja fogar bie \u00a9eite be3 Hinterleibes mit l\u00e4ngerem, gum \u00a3he\u00fc lodigem Haare au\u00eageftattet. @1 jtnb bie \u00a9cpeit\u00efelf antntler auf biefe SBeife nicE}t minber bef\u00e4higt, ba3 unentbehrlidje \u201eSieuenbrot\" ein* gupeintfen. 2\u00dfie \u00fcberall in tarent SHrMt unb \u00a9Raffen, fo ift and) hier bie Satur unerfch\u00f6pflich. Snbereit SSienett belie\u00df fie in ber Breite ber \u00a7interfcl)iene unb Ferfe ihren Sienencharafter, verlegte i\u00a7ren \u00a9ammelapparat aber an beit Saud). f'urge, nach hinten gerichtete Sorftenpaare, toelche biefen bicht bebedeit, ftnb bei ben Sauchfautmlern bagtt beftimmt, ben Sl\u00fcthenftaub, ber ja au [ich fiebriger Satur ift, abgub\u00fcrfteu unb feft gu halten. SBornit famnteln nun aber biefenigeit Sienen, beneit an ben \u00a9dienen unb \u00a9djenfetit, am Sandte, toie am \u00fcbrigen K\u00f6rper faft g\u00e4nzlich bie Sepaarung fehlt? SDIit gar nichts. \u00a9ie \u00fcberlaffen baS \u00a9ammein beneit, toelcpe bagu bef\u00e4higt ftnb unb giehett e3 oor, ihre (gier iit beit Seftent berfeiben oerftohlener SBeife untergubringen. 3)a3 iit ber gro\u00dfen, toeiteit 2\u00f6elt fo allgemein verbreitete \u00a9chmaro^erlebeit greift l^ter in bief er befonbent Form ttm fid) unb erh\u00e4lt burch bie nat\u00fcrliche \u00a9inridjtuitg oo\u00fcfomntene Seredjtigung. SDie eben befprod)eneit, fo iutereffanten SorMjrungeit, toelche ber Srutpftege bienen, bleibett (Sigett; thum ber S3eibd)en unb berfenigeit Jungfrauen, toeldje, ohne fe Stutter gu toerben, hoch bie m\u00fctterlichen \u00a9orgeit um bie Sad)fominen gu \u00fcbernehmen haben, ber fogenanitteit Arbeiter, toelche bei einigen gefeHig lebeitbeit Sieneit eilten britteu, fo einflu\u00dfreichen \u00a9tanb bilben. 3)ie SS\u00e4itttcheit, toeldje nicht einfammelit, ber \u00a9ammelapparate alfo axtdt nicht beb\u00fcrfen, toerben baburd) gleichseitig \u00e4rmer an guten Uuterf\u00e4)eibuug3mertmaleu. \u00a9ie immer richtig gu beuten, fte als gugeh\u00f6rtg gu einem beftimmten 3Beibchen gu erlernten, bietet bem \u00a9hftematifer nicht nur bei beit Sienen, foubent auch bei manchen anbereit Jmmeit noch befonbere \u00a9djtoierigMten. SDaper barf eS uit\u00a3 auch nicht touubern, toeitit nid)t feiten beibe @efd)led)ter ein unb berfelben 2lrt mit Oerfchiebeiteit Samen belegt tourben, toenn bet fummeln, Sttbreiten unb anberett \u00a9attungen, toelche reich att fehl* \u00e4hnlichen Srten finb, eine babplonifche Sertoirrung in ben Samen bie Oerfchiebeiteit Snftchteit ber gorfdjer belunbet. $E)er meift fepr enttoidelteit 3mtge ber Slumentoe\u00eapen, toelche tljeiltoeife oon ben \u00fcbrigen Stunbtheilen am \u00a9rttnbe fch eiben artig untfchloffen unb in ber Sulje nach hauten an bie \u00dcMjle angelegt getragen toirb, gebachtett toir fdjon fr\u00fcher (\u00a9. 5). SDie W\u00fchler aller finb gebrochen, bei manchen St\u00e4nndjen allerdings iit Folge beS furgeit \u00a9(haftet \u00efaunt mer\u00eflid), $ter au\u00e2 gto\u00f6lf, bei ben Skibdjen anS breisehn \u00a9Hebern gufamntengefeht. 2)ie \u00a9eifei Oerl\u00e4uft fabelt^ f\u00f6rmig, biStoeilen nach ber \u00a9pipe $itt m\u00e4\u00dfig oerbidt, ober breit gebr\u00fcdt, aber immer ftumpf. Jhoe \u00a9lieber laffen ftd) gtoar unterfdfetben, fdjtt\u00fcreit fid) aber an ben \u00a9nben toeber auff\u00e4llig ein, noch fd)toelien fte an ber \u00a9pifje an; bi\u00f6toeilen erfcheineit fte an ber Sorberfeite ettoaS \u00efnotig. 3\u00f6ir fittbeit mithin f\u00fcr eine fo artenreiche Familie eine feltenc \u00a9ittf\u00f6rmtgMt im Saue eines fottft Viels gewaltigen DrgaueS. Sebenaugett finb immer oorhaitbett, aber toegeit ber bidden Seljaarung beS \u00a9cpettelS biStoeileit fchtoer aufgufinben. \u00aeie Sorberfl\u00fcgel haben ftetS eine Sandelte unb ^ivet ober brei \u00a9ub\u00fcalgedett, ber hadere \u00a3he\u00fc ber Fl\u00fcgelfl\u00e4che bleibt oerh\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfig breit ohne alle Sbern, to eil, mit toemgeit SluSitahnten, hiuter ben lebten Ouerneroeit bie beiben Sl\u00e4ngSabern (ber \u00a9ubituS unb bie parallele) ctufh\u00f6reit. Sei manchen, befonberS ben gr\u00f6\u00dferen Srteit, ift btefer Saum burch biente i\u00dfuitftirung ober garte \u00a3\u00e4ngSftreifung, ber gange fF\u00ef\u00fcgel \u00fcberbieS h\u00e4ufig noch burch bunflere F\u00e4rbung auSgegeichnet. 2Bo nur gtoei Unterrattbgelleit oorlommeit, m\u00fcttbeit bie beiben r\u00fcdlaufenben Sbent in bte Ie|te, gutoeileit bie erfte genau auf ber oorbern \u00a9renge; too ihrer brei oorhanben, nimmt bie gtoeite unb br\u00fcte \\t eine auf, mit toenigett Su\u00f6nahmett, toie g. S. bei ben jpolgbieneit. \u00aeer Hinterleib befteht beim SSeibchen, fruchtbaren unb oerl\u00fcmmerteit, au\u00ea fech^, beim St\u00e4nnchen au\u00ea fieben \u00a9liebem. Ueberad, too e3 h^mgfpenbenbe Slumen gibt, fiitben fich auch Sienen ein, biefe gu benafdjen unb f\u00fcr \u00fc)i'e Sachtommen gu oertoerthen, bod) freuten bie Tropen mit ihrem oortoiegenben Slumenreichtpum nicht audh in biefem Serh\u00e4ltuiffe fo reich an Sienen gtt fein, toie ttnfere gem\u00e4\u00dfigten Hinmtof\u00eajlnche.","page":167},{"file":"p0168.txt","language":"de","ocr_de":"168\n\u00aeie Hautfl\u00fcgler. 33\u00efumen)oe;\u00a7|)en.\n\u00aeie gemeine Honigbiene, Hait\u00eabi\u00e8ite (Apis mellifica) ^eidjnet ftd^ burdj ben \u00fc\u00f4tangel jebe\u00ea SDorn\u00ea an beu breiten Htnterfdjtenen oor alleu europ\u00e2ifdjen SBiencn ait\u00ea. SDie \u00c7l\u00fcgel ^aben eine born gerunbete Sftanbge\u00fce, bte oiermal fo laug ioie breit ift, brei gefcbloffene Uuterranb;\nSie Honigbiene (Apis mellifica).\na, b ba\u00a7 S\u00f6eib\u00f6jen. c \u00c6opf. d, e bas SOW\u00fcmd&eit. f topf. g, h bie gefti&\u00efe^tS\u00efofe SBiene. i topf. k garbe. l i\u00dfutoe. m burtf). fd\u00bbnittene Belten, in \u00e4toeien berfe\u00efben liegen puppen. n ber SBoben einer Belle mit bem (Si. o \u00a9er in nat\u00fcrlicher @r\u00f6fie p ein\u00a7 ftar\u00ef bergr\u00f6jjert. q Be\u00fcenboben mit einer iungen Sarbe. r Hinterbein einer Arbeiterin. s. bie Unterlippe (Bunge, Rafter an\u00a7= geij\u00f4hlte\u00ea Kftttt). t ber \u00a9tacEjel (nur m, n, o , q ftttb unbergrofjert).\t'\t'\nnnb eben fo oiele ajlitteljetten; jene gleichen alle brei einauber fo giemlid) in ber @ro\u00a7e ifrer nnb bie lefcte, format rfyombifdje n\u00e4hert ftdfj mit bem borbereu (Sitbe ioeit meljr ber Fl\u00fcgels","page":168},{"file":"p0169.txt","language":"de","ocr_de":"Honigbiene.\n169\ntour^cf, aid mit \u00ee)em Hinteren, fteht alfo fel\u00a7r fd)ief. \u00a9er \u00c2\u00f4rfcer ift fdjtoarg, f eiben glandent), fcfertt nidjt bie fudj^rothe, in \u00a9ran fpielenbe Sehaaruitg, bie fid) bid auf bie Sugen audbe\u00efjut, beu \u00a9runb bedft nnb r\u00f6thtid) f\u00e4rbt \u00a9ie ^interr\u00e4nber ber Segmente itub bie Seine l\u00a7aben eine braune, bid in \u00a9elbrotb \u00fcberge^enbe F\u00e4rbung, minbeftend beim Skibdjen. \u00a9ie Tratten ber \u00a7\u00fcfje firtb au ber Sjiihc gloeithei\u00eftg, bie \u00c4iefetntafter ein;, bie Li$>entafter oierg\u00efieberig, gloeigeftaltig.\n\u00a9te S;ormenunterfd)iebc gioifcbett St\u00e4nudfeu ober \u00a9rol)nen, S\u00f6eibdjeu nnb Strbeiteru lehrt ber Llubltd ber einzelnen ^erf\u00f6ulidjkeiten. \u00a9ein Sktbcbeit fehlen bie Sammelhaare, ber \u00a9ro\u00efjne bad Bahudjeu am \u00a9raube ber fferfe. \u00a9ie Arbeiterin, fd;Iec^ttx)eg Sieite genannt, fened loeiblid)e fsnbioibuum, toeldfed ioegeit Ser\u00ef\u00fcmmerung ber \u00a9efcbledjtdioerfgeuge bie 2lrt nid)t fortyflangeit kann, baf\u00fcr aber alle nnb febe Sorforge gu treffen Ijat im Sereine einer gr\u00f6\u00dferen Stugaijl oon 3\u00a7re\u00eag\u00efeid;en, bamit and ben oom Skibdjeit gelegten \u00a9tern ein Mftiged \u00a9efdjlecbt erload)fc, ^at in ber l\u00e4ngeren gunge, ^ett l\u00e4ngeren ^innbaden, in bem \u00ae\u00f4rbd)eu ber Hinterbeine bie \u00a9er\u00e2th; fdjafteit, treize ihre m\u00fcheoo\u00ef\u00efeit Arbeiten audf\u00fchreit, loie im gunern ihred Leibed ein fleiued djemifc&ed Laboratorium, loo H\u00b0uig, 2Ba<hd nnb ber Speifebrei fur bie S rut Je ttad) Sebiirfuiff \u2022 l)ergerid)tet loerben.\n\u00a9ie eben gefemtgeidjmeteit Sienen leben in einem loohlgeorbneteu Staate, in loeldjent bie Arbeiter bad Soll, ein oon biefcm erlo\u00e2ljlted, fruchtbares SBeibdjen bie allgemein geliebte nnb geh\u00e4tfdjelte K\u00f6nigin, and) S\u00f6etfel genannt, nnb bie SK\u00e4nndjett bie loo^lpbigeit, oorneljinen Lfoullenger barftelten, bie unumg\u00e4nglich n\u00f6t|ig [tub, aber nur fo lange gebitlbet loerben, aid man fte braucht \u00a9tefe \u00a9Errichtung ift barnm fo mufterhaft, loeil jeher SC^etl an feinem i\u00dflahe feine Sdjulbigkeit im ooltften SJtafje tljut, loeil feiner mehr ober loeniger feilt loiE aid bad, loogit itjn feine Leiftungdf\u00e4l)igfeit beftimmt\n\u00a9er Stenfdj h<E bon je beit gleifj ber Siene anerfannt unb fie ge\u00efo\u00fcrbigt, ein Symbol gu fein f\u00fcr biefe hohe-Sugettb, er hat aber auch bie \u00a9rgebniffe ihred fjleijjed gu lo\u00fcrbtgeit geioufjt, unb bah er ift ed gefommett, ba\u00a7 loir feue Sienenfiaaten nicht mehr frei in ber \u00fcftatur antreffen (audnahmdloeife oerloilbert), and) nicht angeben f\u00f6mteit, toann nub loo fie fid) guerft bafelbft gefunben Ijdhen. \u00a9er ftolge \u201eHerr ber Sch\u00f6pfung\" ioeift beut Shiercheit in beut Sienentorbe, Sieitenfiode, gu oerfchiebenett feiten oerfd)iebeu eingerichtet, beit $\u00dflah an, loo ed feine Staaten gr\u00fcitbet, loirb ihm toohl and) in mancher H^W babei f\u00f6rberlid), loar aber nicht im Staube, fein ihm angeborned S\u00f6efen in beit Saitfeitbeit oon gahreit/ loahrenb loeldjer ed ihm treu gefolgt ift, auch nur im \u00a9eringften gu oer\u00e4itbern. \u00a9ie oft fid) loiberffrecheiiben Slitfichten, bie loir in ber iiberaud umfangreichen Sienenliteratitr aufgegeichnet ftnbeit, h^eit mithin nicht ihren \u00a9runb in ben oer\u00e4nberteit Sitten bed Sh^ei'e^/ foitbern in bem \u00a9rabe ber @rfenntni\u00a7 biefer. Sid auf ben heutigen Sag ftnb loir nod) nicht bahiu gelaugt, fageit gu f\u00f6nnett, ed fei 2111 ed aufgekl\u00e4rt in biefem lounberbarett \u00a9rganidntud, ed gebe nid)td mehr, load uid)t oolle 2lnerfeitnung ftube bei ben loahren \u201eSieneno\u00e4tern\", b. h* beneit, bie Sienen ergieijen, nicht bl\u00f6d um S3ad)d unb Honig gu ernten, fottbent um auch im allgemeinen gntereffe f\u00fcr bad SBalteit in ber Statur bie fo iiberaud angieheitbe Lcbendioeife ber Fabrikanten gtt fiubirett. 2Bir lo ollen jefct oerfitcbjen, nicht f\u00fcr ben Sieneug\u00fcchter (geibler, gmrnker), fonbent f\u00fcr beit loifjbegiertgeit dtaturfreuub ein m\u00f6glid)ft getreuem SSilb jeued loohlgeorbueteit unb both oiel beloegten Lebend gu eniioerfen.\neingenommen, ed fei goljanitidtag nnb ein ad) fdjlo amt \u2014 load bamit gefagt fein foil, loirb bie Folge lehren \u2014 fo eben oollft\u00e4nbig eiitgefangeit in einen leeren haften mit beut bekannten, kleinen Flugloche unten am \u00a9ruitbe einer feiner \u00a9iebello\u00e4ttbe unb bem Srettd)eu oor biefem an einem beftimmteu \u00fc\u00dflabe im Sienenhaufe aufgefte\u00dft. 9tod) fleht er kaum feft, ba erfcheint ein nnb bie attbere Siette auf bem glugbrettdhen unb \u201ehr\u00e4fentirt\", b. h*\terhebt fid) auf ihren\nSeinen fo loie ed nur gehen loitl, fbreigt bie oorberften unb fd)loirrt in eigent\u00fcmlich gitternber 2Beife mit ben Ringeln, \u00a9ted fonberbare \u00a9ebahrett ift ber Sludbrud ihrer greube, ihred SBohlbehagend, unb ber SieuenOater ioei\u00a7 ficher, ba\u00a7 er beim \u00a9titfchlageit bed Sd)loarmed","page":169},{"file":"p0170.txt","language":"de","ocr_de":"170\nBie Hautfl\u00fcgler. Blumenm eSpen.\nbie jugenbltdhe K\u00f6nigin mit erfa\u00dft \u00a3;at/ ba\u00df fie nid>t braunen blieb, mag bet ungephidter .fjanb; Reibung ober ung\u00fcnftigem \u00a9ammefylahe beg \u00a9djmarmeg molp gefdjeheit fattit. (Sollte bieg SJii\u00df; gefdjtd eingetveteu feilt, fo bleibt bag Bolf feinen Slugenblid int \u00a9tode. Btt milber HaP pwrgt Sltteg l)crbor unb fdfm\u00e4rmt angflooll untrer, big ber \u00a9egenpanb gefnnbett, bent man bie Leitung feiner f\u00fcnftigen \u00a9efdpde nun einmal anocrtraute; l\u00e4\u00dft er ft<h ui dp anffinben, fo fe\u00efpt bag gefamntte Bolf, Arbeiter unb \u00a9r\u00f6nnen, in bie alte Behaufmtg gur\u00fcd. ;gtt unferent neuen \u00a9tode ifl aber Sitte\u00bb in Orbnung unb eg beginnt fofort bie Slrbeit: ber Bau ber fetten unb gmar oon ber Bede herab. Bie BienenO\u00e4ter bflegeit babei gtt Hilfe gu fontmeit unb einige leere S\u00f6abett, meldp bei ber BieueumirthPhaft petg abfatteit, alg Slugpeuer in bie neue SBohttung mitgugeben. Baooit fehett mir jeboch ab. Bag Baumaterial haben bie $hier<h\u00abt bei ftd), moljl miffenb, ba\u00df bie b\u00e4nglichen Slrbeiten ihnen guu\u00e4chft feine B\u00abt laffeit gum Eintr\u00e4gen, haben eine breifache pr; tion in ihren flehten Silagen gelaben, um nidp 31t hungern unb bag unentbehrliche 2\u00f6ad)g bereiten gu f\u00f6nneu. Biefeg laffeit fte in Keinen Bl\u00e4ttchen gmifchen beit Bauchringen heroortreteu, menu fte feiner bcb\u00fcrfeit. 3>n einfacher, bobheiter ober oielfach oerjdp\u00e4itfter f\u00f4ette, meint ber Bau erft meiter oorgefthritten, h\u00e4ngen fte an einattber. SDag gibt ein eigenth\u00fcmliche\u00bb \u00a9efrabbel; bemt jebe mu\u00df p<h mohl oorfehen, ba\u00df fie ben \u00a9runb unb Bobeu, b. h* bie ttiadjbarinnett nicht unter ben g\u00fc\u00dfett Oerliert Bie \u00a9efdf\u00e4fte beg Hanblangerg unb beg SMfterg, fte ftnb hier in ein unb berfelbeit prfon oereinigt, \u00a9ie nehmen ftcb) eiitanber bie SSadphl\u00e4ttchen Oom Bauche meg, bitreh-faueit unb oermifcheit fie mit ihrem \u00a9Reichel, unb jebe, bie bag SJtaterial auf biefe Bteife oor; gerietet hat, geht an bie Bauftette unb flebt eg an. gun\u00e4thff eutfteht eine gerabe, nicht mathe= matifch regelm\u00e4\u00a7ige $ante ober Beifte, an biefe merbeit rechte unb littfg mit beit \u00a9eiten an eiitanber fto\u00dfenbe unb mit beit B\u00f6beit fich ber\u00fclftenbe Betten iit magrerer Bage an eiitanber gereiht, big bie feufredft herabpngenben, reefftg unb linfg ftch \u00f6ffneuben Bafeln entftehen, bie man S\u00dfabeu nennt.\t\u00a9eite biefer ftettt ein atterlie\u00f6fteg Sieh fed^gfeittger SJtafthen bar oon einer Siegel;\nm\u00e4\u00dfigfeit, mie mir fte nur mit \u00dfirfel unb Siueal errieten f\u00f6nnten. Bie Bitten ftnb befamttlich fedpedtg, auf bem Bobeu napfartig oertieft, an ihrem offenen Eitbe, alfo oben, menu man fie ftch aufrecht unb nicht magrecht b\u00e4dfte, gerabe abgefchnitteu, 7 SJlitt. lang unb 5 breit, 001t einer gut* gegen\u00fcberliegenbeit \u00a9eite, nidp \u00fcbereef gemeffeu, unb jebe genau fo gro\u00a7 mie bie aubere. \u00a9olcher SSabeit ftubeit ftd) in berfelbeit S\u00fcdpung mit ber Beit fo Diele, alg ber Staunt beg \u00a9todeg erlaubt, menu nur gmippen je gmeien ein Bioiftbentaum bleibt oon ber Breite einer Betteuh\u00f6he. Stud) taffen bie Bauleute pettenmeife Soper in beitfelbeit alg Burpg\u00e4nge. \u00a9ie machten fo gtemlich gleichm\u00e4\u00dfig, unb leine mirb fo gro\u00df, mie eg ber Staunt geftattet, ehe nicht bie anbereu angelegt unb gleichzeitig mit ermeitert m or ben. Boch greifen mir ber Einrichtung nicht gu meit oor. Stach einigen \u00a9tunbeit Phon f\u00f6itneu mir iit ttuferm \u00a9tode einen breiedigen S\u00f6abengipfet oon efma oier Bott tng \u00a9eoiert herabh\u00e4ngen feheit.\nSitter Slnfang ift fchmer. Biefeg S\u00f6ort beioahrheitet ftch auch an jebem neuen Bieneuftaate. \u00a9ein Pah ift eilt anberer, alg auf meldjetn bie B\u00fcrger beffelben geboren m\u00fcrben. Baljer ift bie Drientiruitg oor bem erpen Slugfluge f\u00fcr jebeit einzelnen ein uitoerl\u00e4\u00dflid)eg \u00a9tubium. Bie Biene ift, mie man mei\u00df, ein \u00a9emohntjeitgtbier oon fo betulicher SIrt, ba\u00df fte mehrere SJlale erft genau an ber-felben \u00a9teile anfliegt, bie pe al\u00bb beit Eingang in ihren Bau feinten gelernt hatte, menu man benfelbeit ttttb fomit bag Flugloch auch nur um meitige Bott gut* \u00a9eite ritdte. Um alfo ihren Ortgpmt gu fch\u00e4rfeit, bie Umgebung beg fleiiteit Slaumeg, ber ihr gum Slug; unb Eing\u00e4nge neben fo unb fo oieleit gang gleichen bient, ihrem \u00a9eb\u00e4dpntffe genau eiitgupr\u00e4gen, fommt jebe pch rechte unb linfg umfthauenb beb\u00e4ptig auf bag ^lugbrett heraugfyagiert, erhebt pch in fttrgen Bogen; fchmingungen, l\u00e4\u00dft pch nieber, erhebt pch Oon neuem, um bie Bogen gu oergr\u00f6\u00dfent unb gu Greifen gu erfteitern, $eht erft ift Pe ihrer \u00a9ache gemi\u00df, pe mirb bag gfttgfo\u00e4} bei ber Sl\u00fcdfehr nicht oerfehleit, mit einem furgeit Slitlaitfe erhebt fte fid) in gerabetit unb rafepem ginge unb ift in bie gerne oerphmunbeit, Biefe faun pe, menu eg fein mu\u00df, big auf gmei \u00a9tuitbett SBegeg aug;","page":170},{"file":"p0171.txt","language":"de","ocr_de":"Honigbiene\u00bb\n171\nbehneit. Sie fu\u00a9t \u00a9lumen unb \u00ef;ar^ige \u00abStoffe auf, finb Zttderfabrifeit in bev 3^t\u00e4^e, me\u00a9 fie btefe fehr molff gu finben nub leibenf\u00a9aftli\u00a9 gern gu bettaf\u00a9eit, rneift gu \u00a9rem \u00a9erberbett. \u00a9attfettbe finbeit bavin il^reit \u00a9ob, ineil fie cS berffeheu gtoar hinein, aber nid)t mieber hermt\u00f6gttfommen. Sdffoer belabeit fliegen fte gegen bie Renfler, arbeiten ff\u00a9 baran ab, fallen ermattet gtt \u00a9eben nnb fommen mit. Viererlei irirb eingetragen, \u00bbfpoitigfeim, S\u00dfaffer, \u00a9l\u00fctheitffaub nttb Ijargige \u00a9effanb\u00a9eile. SDett erfteren ledett fte mit ber Zunge auf/ f\u00fchren it;n gttm \u00a9tuube, berfdffudeit \u00a9n nnb m\u00fcrgett i|n aus ber \u00f6ponigblafe als \u00fc>irfli\u00a9en .fpouig ioieber Verbot*. \u00aeaS SBaffer ivirb natiirlid) auf biefelbe \u00a9Seife eingenommen, bient gur eignen Ern\u00e4hrung, beim \u00a9aueit nnb gut* Zubereitung beS SmtterS f\u00fcr bie tarnen, mirb aber ui\u00a9t im Stode aufge\u00a9ei\u00a9ert, fottbern muff, je na\u00a9 beu \u00a9eb\u00fcrfniffett, unmittelbar herbeigef \u00a9afft merbeit. SJtit bett behaarten ^\u00f6rffertheilen, bem \u00aeobfe nttb SJiittelleibe ftreift bie \u00a9ieite abff\u00a9iSloS beim Einbringen in bie bieten \u00a9lumen; fronen ben gerftreuteu (Staub ab nub Use\u00a9 \u00a9it gefct;ict't mit beu \u00a9einen herunter gu b\u00fcrften, um \u00a9u au bie ^interften anguflebett. \u00a9tel\u00a9 aber erarbeitet fie abff\u00a9tli\u00a9, ff\u00a9 all ihrer \u00a9tkrfgeuge beioufft nttb mit bem \u00a9ebrauebe berfelben bodfomnten bertraut. \u00a9tit ben l\u00f6ffel\u00e4^tilid^eit, f\u00a9arfen ^iunbaden f\u00a9neibet fte bie Heilten (Staubtr\u00e4ger auf, menu fte ff\u00a9 nicht f\u00a9ott felbft ge\u00f6ffnet hatten, fafft ihren ^n^abt mit beu \u00a9orberf\u00fcffen, f\u00a9iebt ihn oou ba auf bie mittleren uub bon biefen auf bie Iffttterfieu, mel\u00a9e in beu bereite fr\u00fcher be\u00a9ro\u00a9eneu $\u00f6rb\u00a9eit nnb ber barunter liegeubeit \u2022 $erfe mit ihren \u00f6paartvimbent beu m\u00e4hren Saturn elabfmrat bilben. \u00f6pier mirb ber leidst haftenbe \u00a9ollen mit beu attberen \u00a9einen angeflebt uub nt and; mal gtt bidett ^lum^en, ben fogettaiintcu .\u00a3>\u00f6S\u00a9eit, aufgeh\u00e4uft, \u00a9ou beu $noSf)eu ber \u00a9affpetn, \u00a9ivfeit nnb anberer \u00a9\u00e4ttme, beu ftetS ^arg abfonberubeu \u00a9abelh\u00f6lgern, t\u00f6ft fte bie brauchbaren (Stoffe mit beu Z^neu toS ttnb fammelt fie gleichfalls in bem K\u00f6rbchen. \u00a9saff \u00a9ieiteit, nufere, ioie bie bielett milbett, bei ihrem <Sammeigef<h\u00e4ft bie \u00a9e; fruchtuitg gemiffer \u00a9flangeu eingtg nttb allein bermittelu, ift eine bekannte \u00a9l\u00a9tfa\u00a9e, an met\u00a9e beil\u00e4ufig erinnert fein mag.\n^at bie \u00a9ieite nun ihre \u00a9r\u00e4cht, fo fliegt fte auf bem f\u00fcrgeffett \u00a9\u00dfege tta\u00a9 Haufe in ihrem munberbar entmidejten \u00a9rtsfimte. $ier angefommen, l\u00e4fft fte fid; in ber tRegel auf bem Sffttg; brette nieber, um ein meitig gu ruhen, bann geht eS eiligen SattfeS gum \u00a3o\u00a9e hinein\u00ab 3>e ttad; ber dtatur ber S\u00a9\u00e4ffe, bie fte bringt,, ift bie s2Crt, mie fie fid; ihrer entlebigt, eilte berfdffebene. \u00a9er jponig mirb entmeber einer bettelubeit S\u00a9mefter gef\u00fcttert, ober in bie \u00a9orra\u00a9\u00f6geden attSge; fd)\u00fcttet. Einige Ze^elt enthalten \u00f6pottig gttm t\u00e4glichen \u00a9erbrattche, attbere, eS ffnb gun\u00e4\u00a9ff bie oberfteit 9te\u00a9en feber \u00a9\u00f6abe, als \u00a9orrath\u00f6fammeru f\u00fcr guf\u00fcnftige 3e^en/ 1)011 beiten febe foglei\u00a9 mit einem \u00a9\u00dfa\u00a9Sbedet berf\u00a9loffeit ioirb, fobalb fie gef\u00fcllt ift. \u00a9sie jp\u00f6Schett ftrampelt fie ft\u00a9 ab ttnb ftamffft fte feft in einer bon bettZedeit, bie an berf\u00a9iebenen Steden ber \u00a9Babe bagtt beftimmt finb, bie \u00a9orr\u00e4tt;e beS fogenannteit \u00a9iettenbrobeS aufgunehmen; ober fie beifft ff\u00a9 eilten \u00a9he^ baboit ab nnb berf\u00a9litdt ihn, ober bie eine uub attbere ber S\u00a9toefteru erfdjeint in gtei\u00a9er 2tbff\u00a9t ttitb befreit fte fo boit \u00a9rer \u00a9\u00fcrbe. \u00a9sie hai\u2018gigeit \u00a9effaitbtheiie, baS Stofffma\u00a9S, \u00a9orma\u00a9S (propolis), mie man fte nennt, merbett gur \u00a9efeffiguitg ber \u00a9\u00dfabett, gttm \u00a9erlitten bon S\u00fcden uub \u00a9\u00a9en bertoenbet, bur\u00a9 toel\u00a9e \u00a9\u00e4ffe ober teilte eiitbrittgeit f\u00f6nitten, gttm \u00a9erflehtem beS \u00a7luglo\u00a9eS unb, menu eS in einem SluSttahmSfade n\u00f6\u00a9tg feilt follte, gttm Einh\u00fcllen frembartiger Eegeuft\u00e4iibe, mel\u00a9e ihrer \u00a9r\u00f6ffe megeit ui\u00a9t befeitigt merbett, \u2019burd) f\u00e4ltln\u00a9 aber bett Stod berpeften f\u00f6unten. 3\u00a9 ibe\u00a9 ni\u00a9t, ioer eS erg\u00e4lfft, baff man eine SJRauS, eine nadte S\u00a9ttede auf biefe \u00a93eife eittge; fafffelt in St\u00f6deit gefunben hat.\n\u00a9er Zbdettbau als erfte, 'baS unmittelbar ff\u00a9 baran anf\u00a9lieffenbe Eintr\u00e4gen als gmeite ber \u00a9ef\u00a9\u00e4ftigungeit beS \u00a9olfeS bauern fort, fo lange eS befielt, unb toerbeu bon febent Z^ibibuuut betrieben, mie eS eben paffen mid; aber nod; fehlt bie Seele beS Eattgett, bie Sorge f\u00fcr bie dta\u00a9fommeu, auf mel\u00a9e adein baS Streben febeS SnfeftS geri\u00a9tet ift, fobalb eS gtt feiner \u00a9odenbung gelaugte\u00bb","page":171},{"file":"p0172.txt","language":"de","ocr_de":"172\nD*te Hautfl\u00fcgler. 33tumettmegf)en.\n\u00a9ie SJt\u00e4uupeu, t>ie fid) um beit 33att uub bag \u00a9iitfammelit nipt k\u00fcmmern, fonbevn ttuv bergeljren, mag 2tuberc mutant ermarben, haben niptg meiter gu ibuu, alg um bie SJlittagggeit iu fpmanlenbent Sluge mit herabb\u00e4ngeitbeit SSeinen uub gemaliigeut (Summen ftp einige \u00a9emegttitg gu machen. \u00a9ag mei\u00a7 bie junge K\u00f6nigin mobl, felbft meint in il)rem (Staate nipt ein eingiger biefer Sattllenger m\u00e4re. \u00a9leid) nap ben evften Sagen preg \u00a9ingugeg f\u00fchlt fie ben \u00a9rang in ftp, genau g\u00eet betreiben geit aup einen 2lugflttg gu unternehmen. (Sie erreicht ihren gmed, eg finbet fip halb ein \u00e4R\u00e4nttpeu, in ber \u00a3uft erfolgt bie Paarung uub eubet mit bent Sobe beg 2luger= m\u00e4hlten. 2tad) lurger. Slbmefeipeit le\u00efjrt bie K\u00f6nigin gitr\u00fcd, befrudjtet f\u00fcr pre ^ebeitggett, bie hier, and) moljl f\u00fcnf Safre m\u00e4hren tarnt, uub berntag nad) beit augefte'tlten Berfupeu j\u00e2fjrlip 50 big 60 taufeut) \u00a9ier gu legen, in ben testen galjren meniger; aucb l\u00fc\u00a7t man fie irn gntereffe beg (Stodeg in ber Dtegel nipt nier Sabre iit Slj\u00e4tigleit. Sepgunbbiergig (Stmtben nadb ber Heim\u00efebr f\u00e4ngt fte an mit \u00a3egen. \u00a9te borberfte \u00a9abe uitb bie 23orbermanb ber folgeitbett l\u00e2\u00a7t fie in ber fftegel nop uuberiprt; bie oberen Oteiben aller \u00a9abeit ftitb gebedelt uub enthalten Hmttg, unter biefeit fiitbeit fip bie 23rutgelleu. 23ei ibrer 2lrbeit, melpe meift ohne l\u00e4ngere Unterbrechung gum 2Iugrtpeu fortgebt, mirb fie oon 2lrbeiteriuueu begleitet, bie ibr 2M)riutg reichen, fte mit ben Siplern ftreipelit, mit ber gunge beleden uub ibr alle bie 2liifmerlfamteit bemeifeu, bie eben eilte 23iette ihrer K\u00f6nigin godt. Su febe gede, bie fte mit einem \u00a9ie gu befpenten gebeult, Irietbt fte erft mit beut Stoffe hinein, gleid^fam um ftp gu \u00fcbergeugeit, ob aup 2ldeg in \u00a9rbitttitg fei, bann lommt fte mieber herbor, fpiebt ben Hinterleib hinein, uub ift fie fertig, fo fteft man hinten gttr (Seite ber untern \u00a9aitb unmittelbar am \u00a9oben ber gede bag \u00a9i fenlrept fingeftedt. \u00a9g ift rnilpmeifj, bitrpfpehtenb, reichlich gmei Millimeter laug, fpmadj getr\u00fcmmt uitb au feinem untern \u00a9ube laum merllid) fpm\u00e4ler alg am obcnt. \u00a9er 2Iitblid beg elften \u00a9emeifeg k\u00f6niglicher \u00a9nabe ift f\u00fcr bag SSoll ein Mahnruf gu bojpelter Sb\u00e4tigleit, eine 2lufforberttitg gut* Itebernabme neuer (Sorgen. (Sofort merbeit bie \u00a9rutgeden mit einem Heilten 4?\u00fcuffein meiner \u00a9aderte gang hinten am i\u00f6oben, nod) hinter beut \u00a9ie, oerfebeit, melche aug Honig, \u00a9ieiteitbrob uub \u00a9affer im \u00a3abora= foriitm gubereitet marb. 21 m oierten Sage erfpeint bie &trbc alg ein geriitgelteg \u00a9\u00fcrmleiu, gehrt bag gutter auf, [treckt ftp gerabe mit bent Stoffe nach born uub mirb meiter gef\u00fcttert, \u00a9abei m\u00e4pft fte, ohne ftp gu h\u00e4uten, ohne ftd) gu entleeren, fo fpned, mirb fo feift, ba\u00a7 fte am fepfteit (ftebenten) Sage bie gange Seite erf\u00fcllt, \u00a9ie unt fte beforgteit .Pflegerinnen bcbneit mit ihren g\u00e4hnen bie Ot\u00e4nber ber gelle, biegen fie nad) innen, um fte gu oerengen unb erg\u00e4itgeit bag Sefleube burch einen platten \u00a9apgbedel, bamit ber \u00a9rfplufj bodft\u00e4nbig fei. dtop ffttt bie S\u00fcr= forge f\u00fcr fte uid)t auf. \u00a9ie gebedelten SSrutgeden merbeit nicht berlaffeit, foitbent fittb ftetg ooit dienen .in btptgebr\u00e4ngtent H\u00e4ufen belagert, merbeit gemiffermafeu \u201ebebr\u00fctet\", gut Sintern ffinut bie SJtabe eilt (Seibeucocoit um fip, ftreift ihre Hunt ab unb mirb gttr puffe. 2lm ein uub = gmaitgigfteu Sage, bout \u00a9i au gered)itet, mirb ber \u00a9edel boit innen abgeftofjeu, unb bie junge B\u00fcrgerin ift geboren. Sie recft uub ftrecft ftd), mirb freuublid) bon ben \u00a9djmeftent begr\u00fcbt, beledt uub gef\u00fcttert; bodj laum f\u00fchlt fte ftd) trocken uub im 23efp ihrer boden Kr\u00e4fte, mag nap menigeit Stunben ber Sali ift, fo mifcft fte ftd) unter bag 23o\u00eft unb ftubet eine 23ef<b\u00fcftiguug im h\u00e4uglicfen Streife: S\u00fcttern, dritten, \u00a9edelit uub Oteinhalten ber d\u00f6ohuttitg, 2Begfd)affeit ber SSroclen, meld)e beim 2lttglriecheit abfalleit; bag b\u00fcrften bie 23efd)\u00e4ftigungeit feilt, melche in beit erften acht Sagen ben fitng eit 23ieneit gitfaUeit. Sie ift laum aug ihrer S\u00dfiege herborgelrodjeit, fo erfdheineit Arbeiter, um bie H^ute, bie 2Binbelit beg ueugebonteit ^inbeg, gu entfernen, bie Ot\u00e4uber ber gelle mieber gu gl\u00e4tten uub ik;r bie fr\u00fchere 23erfaffung gur\u00fcdgitgebeit, bamit fte f\u00fcr ein gmeiteg \u00a9i tauglich fei. \u00a9ie ad)t Sage alte 23ieite belommt aber fehl Sebitfud)t nach ber Sreibeit. 2iad)bem fie in ber fr\u00fcher befd)riebeueit S\u00dfeife ihren \u00a9rtgfinit gefr\u00fcft bat, fud)t fie bag \u00a9eite uub tr\u00e4gt mit bemfelbeit \u00a9efpid ein, mie bie alten S\u00dfieneu. So bernait fid) bie Sape alfo, menu bie fr\u00fcheren Spriftfteller beljaufteteit, eg gebe gmei 2lrten bon 2lrbeitgbienen: bte jungen berripten b\u00e4ttglipe \u00a9ienfte, bie alten gefeit ber Srapt nap in\u2019g Selb, in ben SBalb, auf","page":172},{"file":"p0173.txt","language":"de","ocr_de":"Honigbiene,\n173\ntie SBtef.cn, 3n btefer SBetfe mirb ed nun getrieben beit ganzen pommer I)inburd), unb nur an unfreunblicfjen, regtterifdjen Bagett bleibt mau gu Haufe. $e hontgreidjer unb g\u00fcnftiger ein 3aljr ift, befto flei\u00dfiger tr\u00e4gt bad Bolf ein. \u00a9d ift aber einig mit feiner K\u00f6nigin, liebfoft fte, reicht itjr reidjlidj. Baljruug bar, mof\u00fcr biefe in Anerfennttng bed allgemeinen SBoljlftanbed, mill fagen bei gutem putter, mohltlmeuber AB\u00e4rme, and) iljrerfeitd ffeijjig (gier legt. \u00a9ad Bolf meljrt fic^ oou Bag gu Bag unb mit if)nt bie \u00a9egen briugenben Arbeitdfr\u00e4fte.\nB\u00eeatt m\u00f6chte beinahe glauben, cd liefe biefe rege, beibe Steile in fo \u00eejo\u00effem Btafe antyanuenbe Blj\u00e4tigfeit bie Br\u00e4gljeit ber Bl\u00e4nudjeit in um fo grellerem Sicfjte erfdjeinen unb mehr unb mehr einen geheimen \u00a9roll gegen biefelben auffontmen. 3\u00ab \u00e4\u00dfirfliddeit aber ift ed bad Bemufjtfeiu, ba\u00a7 biefelben nun \u00fcberfl\u00fcfftg feien, mefdjed \u00a9nbe 3ttli, Attfangd Auguft bie \u00a9rohuenfdjladjten in \u00a9eene fef$t. 3u'biefer fallen bie Bienen \u00fcber bie Bl\u00e4ttndjen ^er, jagen fie im \u00a9tode herum, treiben fte in eine \u00a9de, in meldjer fie biefelben bout putter abfperren, ba\u00a7 fte elenbiglidj Oerljungern muffen; ober beiden fie, gerren fte an ben gl\u00fcgeltt ober fonft mo gunt gluglodje ijinaud, ober flehen fie in no\u00e4j f\u00fcrgerem Berfaljren nteb\u2019er. \u00a9iite eigent\u00fcmliche \u00a9rfcheiitung ift babei bie, bajg ber \u00a9ebraudj ber A\u00dfaffe f\u00fcr ben, meiner fte f\u00fchrt, nicht oerberblidj mirb. ABir miff en, ba\u00a7 jebe Biene, bie und in bad gleifdj ftidjt, in golge ber ABiber\u00efj\u00e2fdjen au ihrem \u00a9tacket benfelben gang ober tljeitmeife gur\u00fcddaffett unb fterben muff. A\u00dfacurn nidf)t and), menu fte ihn ber \u00a9roljne gmifdjen bie \u00a3eibedrhtge einboljrt? ABeil bie \u00a9hitinmaffe nidjt bie A\u00dfmtbe fdjliefjt, mie bad elaftifdje gleifd), fonbern bad bernrfadjte \u00dfod) ein \u00a3od) bleibt, and meldjent bie SBiber^a\u00efeu ben B\u00fccfmeg fhtbett. (Sin \u00a9tod, meldjer in ber angegebenen 3ett feine \u00a9roljnen nidjt abfd^lad^tet, ift meifellod, mie bie Bienenb\u00e4ter feljr moljt in \u00a9rfaljruug gebradjt fabelt.\nBadjbem bie Beiden and bem Baue entfernt finb, fe\u00efjrt bie alte Drbuttng mieber gut\u00fccf unb bie frieblidje Blj\u00e4ttgfeit nimmt ihren gortgang. \u00a9ie befte 3e^/ \u00ef>tc \u201eBr adjtgeit\", ift alierbiitgd Oor\u00fcber, menigftend f\u00fcr \u00a9egenben, mo ^aibefraut fehlt, bie Duellen fangen an fparfamer gu flie\u00dfen, unb tljeitmeife muffen fdjott bie Borr\u00e4tljc and befferen Bagett in Antyrudj genommen merbett, ober ed regt ftdj Buft gu Zaubereien. A\u00dfettn n\u00e4mlid) bor unb ttad) ber Bradjtgeit bie \u00a9rnte ftta$> mirb, fo entmideln ntattdje Bienen eine befonbere Anlage gttm \u00a9teilen, \u00a9ie fttdjeu troh ber am \u00a9ingange eined jeben \u00a9toded aufgeftellten A\u00dfadjeit in benfelben ehtgubringen unb bie bolleit A\u00dfaben, aid menu cd Blumen m\u00e4ren, gu pl\u00fcnbern. \u00a9elingt ed einer, gmeiett irgenbmo eingu= bringen, fo bringt fte bad u\u00e4djfte Btat ntel;r $ameraben mit, unb bie Z\u00e4uberbanbe fdjeint organifirt gu fein, \u00a9er fdion erm\u00e4hnte Befud) in ben ^uderfabrifen ift im \u00a9runbe nid)td Bnbered, aid ein allgemeiner Banbgug. \u2014 2lud) bie Brutgellen fangen an ftd) gu minbern, obfc\u00a7on bei g\u00fcnftigem SBetter noc^ bid in ben D\u00eftober hinein Arbeiter geboren rnerben. Blatt barf uic^t glauben, ba\u00a7 je^t am \u00a9ube ber f\u00fcr bad Budfliegen geeigneten 3eit nufer Bolf oiel ft\u00e4rter fein ut\u00fcffe, aid bei feiner \u00a9r\u00fcttbung am ^oljannidtage, im \u00a9egent^eile, ed tarnt bei ung\u00fcnftigen SBitterungdOers pltniffen fogar gnr\u00fcdgegattgen fein, \u00a9er Slbgattg au \u00a9rotmen tommt nid)t in Betragt, mo^l aber bie Bleitge ber Arbeiter, bie ttac^ unb ttad) umtommeu, ober eined nat\u00fcrlid)en Bobed darben, \u00a9ad Seben einer Biene m\u00e4ljrt in ber ^aubttradjtgeit nur fecf)d 2Bod)ett. Blan mar in biefer ^inftc^t lauge $\u00e4t geteilter 2lnftd)t unb madjte moljl ooit ber langem Sebendf\u00e4^igfeit ber meiblideit Biene einen \u00a9rugfc^lu^ auf bie ber Arbeiterin, bid bie \u00a9inf\u00fcljrung ber italien nifc^en Bienen in \u00a9eutfdjtanb jeben .3d5# befeitigte. \u00a9ibt man n\u00e4mlid^ gu Anfang ber Bradjtgeit, in melier bie Biene iljre gr\u00f6\u00dfte Bt)\u00e4tigteit entmidelt unb ftd) am ft\u00e4rffteit abnu^t, einem beutfcf)en Bolle eine befruchtete italienifd^e ^\u00f6nigitt, fo ift ttadj fed)d 2\u00f6od)en bid auf oereingelte 3r\u00f4>\u00efoibuen jeneg ^erfdhmunben unb burd; ein Bolf italienifd)er Bienen erfe|t, bie man an ber rotljen ^interleibdmurgel o^ne Blitze oott nuferer norbifdjeit Biene imterfd^eibet.\nSB\u00e4^renb bed SBiuterd ftuben mir nun im Bane bie oorberfte SBabe bttrdjaud mit J^onig gef\u00fcllt unb gebcdelt, bie folgenbe minbefteud ait ber \u00a9iebelfeite unb alle \u00fcbrigen mehr ober meniger an ihrem obertt B\u00efjeile, meiter ttath unten befinbeit fid) bie mit Biettenbrob ungef\u00fcllten Borrath^;","page":173},{"file":"p0174.txt","language":"de","ocr_de":"174\n2)ie Hautfl\u00fcgler. Slutnenmegj) en.\nlaminent, gleidjfattg gebedelt, unb bie leeren Srutge\u00eflen. SRtc^t feiten enthalten geltet gur nntevn \u00a7\u00e2lfte Siettettbrob, gur obent jpoitig, mie ber geibler gu feinem Serbruffe bemerlt, menu er gur geit ber Stadjelbeerblutlje ben \u201efpottig fchtteibet\", b. h- feine Ernte h\u00e4lt. 3luf ben SrutgeKen fifmn bie Siettett fo bidjt gufammengebr\u00e2ngt, mie eg eben gehen mill, tu ihrer SBiuterrithe. SBie marmbl\u00fctige \u00a3l\u00dfere \u00df<h W\u00e4rmen burch bidjteg Stebeneiitanberltegen, fo erh\u00f6hen audj gnfelteit burcf) itjr maffenfafte\u00ea SIufeinanbert)oden bie Temperatur, nnb barum erftarrt bie Stene nicht, mie ein eingeln int freien \u00fcberminternbeg ginfelt. Sie bebarf ba\u00efjer ber \u00fcftahruttg, mit metier fie ftd) oerforgte. SDer SBiitter mu\u00df fdjott hart fein itnb bie teilte batternb anljalten, menu ttn Stode bie Temperatur auf l\u00e4ngere geit unter 8\u00b0 0t. herab\u00dfnleit foil, biefer SB\u00e4rmegrab in freier Buft \u00f6erlodt fte aber nod) gum Slir\u00eaftiegeu; fa man \u00dfeljt au fomtigeit SBintertageu, bie nidjt biefett SB\u00e4rmegrab erreichen, einzelne Sieneit in eiligem ginge aug bem Stode lotnmen, um SBaffer eingttnel)men ober fiel) gu entleeren. 3\u00ab $olge tljrer gro\u00dfen SMnlidjleit gibt bie hielte ihren Unrath niemals im Stode Don ftd;, fonbent im greien. Sollte fte megeit ber H\u00e4tte ihn gu lange bei ftd) bemalten muffen ober oerborbenen Jponig, ber nicht gebedelt mar, genie\u00dfen, fo mirb fte Irani, befcfjmugt ihre SBohnitng, tmb ber gange Stod geht in ber Siegel gu \u00a9runbe. SBenn ber SBinter einen m\u00e4\u00dfigen Verlauf nimmt, ruht auch bie Arbeit nicht, unb foUteit nttr bie Sorr\u00e4tlje aug ben hiuter\u00dfeu Dt\u00e4umeu nach jetten mehr itt ber SDtitte beg Saueg liegenbett gepadt merben, mo fte.aufgegehrt ftttb. Uebrigeng f\u00e4ngt bie K\u00f6nigin meift fchon SJtitte gebrttar an, \u00a9er gu legen ttttb gmar itt einem deinen geHettlretfe inmitten beg SBintertagerg.\nErft im 5Iprtl (ober SDt\u00e4rg) merben bie Stenett allm\u00e4lig ade burep bie m\u00e4rmeitbett Sonnen; ftrahlen aug bent SB inter quartiere gelodt. Tutrdj l^oc^t\u00f6uenbe^ greitbeugefimtme ttttb Ireifettbeg Untherfchm\u00e4rmett geben fie ihr SBotjlbe\u00dfubeit gu erlernten, menu fie guut erfteit dftate ihrer engett Haft eutlaffen finb nnb im Strahle ber jungen Sonne ihre greiljeit genie\u00dfen f\u00f6imett. SDal erftc \u00a9efdj\u00e4ft i\u00df bie Entleerung. SBemt eg ftd) bann guf\u00e4dig trifft, ba\u00df eitte |jaugfrau mei\u00dfe SB\u00e4fdje itt ber fft\u00e4lje gum Krediten aufhing, fo mirb biefe fepr halb gum Seibmefett ber SSeft^critt mit einem brauupunltirten S\u00d6untbrude bemalt fein; beim bie Stenen, mie attbere umljer\u00dfiegenbe 3ttfeften, lieben e\u00ea, ftdj an pelle Eegett\u00df\u00e4nbe angufehen. hierauf geht eg an ein gegen unb SXugfnt^en im gttnern ber SBopitung, alg menu ein gro\u00dfeg geft in Slug\u00dfdjt ft\u00e4itbe. \u00aeie Beidjeit ber abgeftorbeiten Sthmefiertt, bereu eg immer gibt, merben hwaug gefd;afft, Sefdj\u00e4biguitgeu an beit SBabett, burch bag emige Seltabbeltt nicht immer gu Oermeibett, merben auggebeffert; bie meifte Slrbeit mad)t aber bag gufatntnenlefen ttttb gortfepaffen ber Rimberte Don SBadjgbedeltt, bie auf bem Sobett umperliegen, fomie \u00dfe beim De\u00dftten jebeg eiitgelitett iponigt\u00f6pfdjeitg perab\u00dfelen. SDie Slugft\u00fcqe beginnen, fo meit eg bie SBittcrung erlaubt; beim bie H\u00e4kchen ber jpafeln\u00fcffe, bie gelben St\u00fctpen; In\u00e4ulcpeit ber Eorneliuglirfcpe, Erocug, SJt\u00e4rgbl\u00fcmdjett, Haiferlronett, Scpneegl\u00f6dcpcit unb immer mehr unb mehr liebliche T\u00f4cpter glorag forbent heraug guttt fu\u00dfen H\u00fcffe. gu ber altgemohnten, oott ung lennett gelernten SBeife geht eg aber nicht mehr lange fort Sorauggefept, ba\u00df bag S5oll nicht gu fchmach in beit SBinter laut tmb burch biefett itidjt adgufehr gelitten bat mirb eg nun gu gro\u00df, ber DIaum mirb ihm gu ettg, eg mu\u00df Vorbereitungen treffen, um eine Eolonie augfeubett gu l\u00f6nuett.\nSRit einem DJIale entfielt eitte neue Slrt oott 3e^eit gem\u00f6hulichett gleid) an gorrn unb \u00fcage, aber gr\u00f6\u00dfer bem Solum nach. $ier hinein legt bie H\u00f6itigiit genau itt ber fr\u00fcher angegebenen SBeife je eilt Ei. \u00a9ie Arbeiter oerfeljen bie 3ede mit gutterbrei unb oerforgett bie junge Saroe big gum fedj\u00dfett ober fiebenten \u00a3age ihrer SoIlmitd)ftgleit, bedeltt bie \u00dfdk unb bebr\u00fcten fte. Sllteg fo, mie mir eg bereitg leimen lernten. Slttt oieruubgmaitgigftett 3^age, ttadjbem bag Ei gelegt m\u00fcrbe, \u00f6ffnet fidj ber \u00aeedel, aber biefeg SJtal geht eine Drohne barattg heroor. Sie i\u00df gr\u00f6\u00dfer alg eine Slrbeitgbieite, barum bereiteten biefe ihr auch eine gr\u00f6\u00dfere gelte. . 3)ie H\u00f6nigitt iibergeugt fid) bei ihrer Uitterfudjimg berfelbett tmb f\u00fchlt eg beim Einf\u00fchren beg ipinterteibeg an bem meitereit Slaume, ba\u00df fie hmr ein \u00a9rohueitei ^ineittgulegeit h^t* \u00aeiefeg uuterfcheibet ftd)","page":174},{"file":"p0175.txt","language":"de","ocr_de":"Honigbiene.\n175\nn\u00e2mlidj bon kn bisher gelegten (Stern ioefentlih babttrd), ba\u00a7 eS nicht befruhtet ift. Sm SuSgange beS tnnern \u00a9ileiterS beftnben fid;r trie fr\u00fcher ermahnt lourbe, beiberfeitS bie (Santen; taffen bet alten ioeiblihett 3\u00abfekten, loeldje bet ber f\u00dfaarung oom SN\u00e4itithen mit (Sperma gef\u00fcllt inerben* 3ebeS \u00a9i mu\u00a7 bafetbfl oorbei, trenn eS gelegt ioirb, ttnb erh\u00e4lt bie Befruchtung. Bie Bienenk\u00f6nigin hat eS nun in ihrer \u00a9einalt, ein (Si gu befruchten, ein anbereS nicht; baS letztere thut fte mit allen beiten, loeldje in bie ger\u00e4umigen Brobneitgeden abgefefd inerben, \u00a9ine iounber; bare Bhatfadje, inelche Bgiergon guerft entfd^ieben auifprah unb non (Siebotb ioiffenfhaftlid) begr\u00fcnbete.\nBie Buftanbe int (Stocke inerben immer nerinicletter. Nieift an ben R\u00e4ubern ber BSabeu entfielet, ineittt ftd) bie Broljnen gu mehren beginnen, eine br\u00fcte Srt non Beden, ihrer ginei bis brei in ber Siegel, bie 3ahl kann aber auch bas \u00a9omette unb dreifache biefer \u00fcberschreiten. Biefelben fteheit feukrecht, ftnb cptinbrifh unb mit gr\u00f6\u00dferem Suftoanb non Baumaterial, and) in gr\u00f6\u00a7eren Btmenfionen als bie Brohnettgeden angelegt, 3n biefe legt bie K\u00f6nigin aud) ein \u00a9i, bie \u00a9itteu meinen, mit einem geiniffen 3Biberflreben, loeldjeS inieber Snbere nicht gugebett inoHen. Bie Bede intrb mit befferem gutter nerfehett, nach gleicher ^rift, trie bie \u00fcbrigen, gebedett, aber mit einem gein\u00f6lbteit Beckel, fo bafj eine gefdjloffene Bede Sehnlichkeit mit einem \u00a9nenn getniffer (SdjmetterlingSpuppeu hat, unb mit mehr \u00a9itergie \u201ebebr\u00fctet\", als bie anberen. Bie angef\u00fchrten Itnterfddebe: anbere Sage unb \u00a7orm ber Bede, beffereS gutter, erh\u00f6htere Bemperatur beinirken and) einen tlnterfhieb in ber \u00a9ntinidelung ber Sarre im \u00c4mtern, toeld)e nach ft ebengehn hagelt nuferer NecbnungSioeife ein fruchtbares S\u00f6eibdjett ift. SB\u00fcrbe man eS frei taffen attS feiner Bede, unb bie K\u00f6nigin in\u00e4re noch oorhanbett, fo g\u00e4be eS einen Itampf auf Sebett unb Bob, ba g io e i fruchtbare B\u00dfeibheit nun einmal nicht neben einanber in berfelben SBoljnung fein k\u00f6rnten. S)aS ioiffen feine Befdj\u00fcherimten, unb barum laffen fie eS noch nicht heraus; ioenigftenS k\u00f6nnen toir biefe BorauSfepung machen, ioentt fte auch nicht in jebem f^aUe gutrifft. \u00a9S kann feinen Uttmnth nicht oerbergen nnb t\u00e4\u00a7t einen t\u00fctenben Bott oeritehmen. dft\u00f6glidj, bafj aud) fhoit oon einer gioeiteit k\u00f6niglichen Bede her berfelbe Bon geh\u00f6rt ioirb. Bie alte K\u00f6nigin, fpbalb fie biefeS \u00a9ignal h\u00f6rt, ioeif, bajg ihr eine Nebenbuhlerin erfianben ift. (Sie kann ihre Unruhe nicht Oer; bergen. Bie Srbeiter f\u00fchlen gleic^faUS, ba\u00a7 ein bebeutenbeS \u00a9reiguijj beoorfteht. Bie Unruhe ift gegenfeitig unb fteigert ftd) gegenfeittg. BaS ioilbe Burhetttanberlaufen ber oieleit Baufenbe im (Stocke \u2014 im Beiouftfein ber Binge, bie ba kommen ioerben, flogen nur SBettige attS \u2014 erzeugt in ber \u00fcberf\u00fcdten BBohnuttg eine unertr\u00e4gliche ,\u00a3n|e. \u00a9in Bheit lagert ober h\u00fcngt in gro\u00dfen Braubett, ftark braufenb, oor bem \u00c7tugtohe, ioaS ber Bienenloirth \u201eBor lie gen\" nennt. Bie ioentgeit Bienen, ioelhe heute belabett gur\u00fcdkehren, eilen meift nidjt, ioie geto\u00f6hnlidj, in baS innere, um ftch ihrer B\u00fcrbe gu enttaben, fonbern gefeiten ftd) gu beit oorliegettben Bienen. 3m 3unent ioirb eS immer unruhiger, eilt (Saufett unb Braufett, eilt krabbeln burh unb \u00fcber einanber, febe Orbnung fheint aufgeh\u00f6rt gu h\u00fcben. 3ef\u00fc ft\u00fcrgt, kopf\u00fcber, topfunter, tote ein BSafferftraht, ber geioaltfam attS einer engen Deffnung herauSgeprefgt ioirb, ein Sddoarm oon 10 bis 15 taufenb Bienen, bie K\u00f6nigin unter ihnen, ijerbor, erf\u00fcllt ioie (Sdjneeflockeu bei bem bihteften $ade bie Suft, ober gleiht einer bie (Sonne Oerftttfiernben B\u00dfolte. Beim Hin; unb Hjerfdjioanten gibt er einen eigent\u00fcmlichen, ioeithin h\u00f6rbaren, frettbigett Bon, ben (Sdjioarm; gefang, oon ftd). dBoljt gehn B\u00fcnuteu bauert biefeS (Sdjaufpiel, bann m\u00e4ht eS einem anbei*\u00ab ^3lah. 21m 2lfte eines nahen Baumes ober an einem (St\u00fcck Borke, ioelcbeS ber Bienenloirth gu biefem Blecke an einer (Stange aufftedte, ober fonft ioo bitbet ftd) guerft ein bid)ter, fauftgrofer Raufen oon Bienen, betten fth mehr unb mehr gugefedett, bis fte fth g\u00fctest ade in eine fhioarge, herabh\u00e4ttgenbe \u201eBrattbe\" gufatnmengegogen h\u00fcben, ihre K\u00f6nigin mitten barunter. BieS ift ber ^auf)t; ober Borfhioarnt, ber, Joie ade anberett ettoa noh folgenbett \u201eNadjfdiio\u00fcnne\", nur an fh\u00f6nett Bagett, meift um bie \u00fcd\u00fcttagSftunbeu unternommen ioirb ttttb nicht ioeit geht, loeil bie oon \u00a9ient erf\u00fcdte K\u00f6nigin gu fdjioerf\u00e4dtg ift. Ber Beibier, fhott oot'her burh bie mancherlei\u2019Sitgeigeu","page":175},{"file":"p0176.txt","language":"de","ocr_de":"176\n3) t e Hautfl\u00fcgler. 931 um en to eg pen.\naufmetffam gem\u00e4ht auf bie Singe, bie ba fommeit fo\u00ef\u00efeit, hat einen neuen haften, eine neue S\u00dfatge, obet toie et* fonft feilte (Sinrihtung neunen mag, in SSereitfd^aftr fehrt borfic^tig jene Traube hinein, oerjdjliegt if)u mit bem Sedel uub Voeift feinen beftimmten S\u00dftai^ an. Sieg ift bie evfte (Kolonie, beten (Snttoideluug genau in bet norher befdjrtebeiteit SBeife not fidj geht mit bem einzigen Untevfhiebe, bag bie K\u00f6nigin nicht etft gut \u00dcBeftudjtuug auggttfliegett braucht. Sie Siencno\u00e4ter fehen ein red)t geitigeg \u00a9hto\u00e4rmeit fehl* getit; benit bann famt bag Self befto eher erftatfen, teidjlidje SBiitternorr\u00e4the einfammelit, uub fie brauchen toeniget mit f\u00fcnftiidjem uub foftfpieligem gutter nad)guhelfeit. Saljer bet alte Seim:\n(Sin \u00a9chtoatm im SJtai O\u00eet\u00eft ein ^fuber Heu;\n@in @d)toarm im Bun\u2019,\t\u2022\n(Sin fetteg Huhn;\n@in \u00a9htoarrn im $uP Kein\u2019 ^eberfpul\u2019.\nWehten toit nun gu tutfetem \u00a9to de gttt\u00fcd, toeldjet foebeit eine (Kolonie mit bet alten K\u00f6nigin aitggefdjidt hat. Safelbft ift mittlettoeile toenigfteng eine junge K\u00f6nigin aug bet Belle gefdjl\u00fcpft unb non bem Anh\u00e4nge, bet i$t fd^on norher gugetfjan toar, mit ben fcbutlbigen (Shtenbegeugungen begr\u00fcbt tootbeit, \u00a9te in\u00fctbe ungtoeifelfjaft al\u00bb (Svftgeb otne bie betritt fein unb bleiben, ba bie \u00e4Jtutter iljt bag $elb ger\u00e4umt ^at, toemt nicht nod) Nebenbuhlerinnen mit genau benfelben 2Xu= fpt\u00fcdjen nothanben toarett. Sie Serlj\u00e4ttniffe f\u00f6itueit fid) netfdjieben geftalteu, nad) btei, ftebeit obet neun hagelt f\u00f6itueit Nctdjfhfo\u00e4tme, non betten nat\u00f6rlidj jebet folgenbe immer fdjto\u00e4djet toitb, nottomtu en, obet bag \u00a9hto\u00e4rmeit tjat mit bem Sorfdjtoaftne ein Grube. Stag bet eine obet bet attbete $alt einireten, ohne Kampf gtuifc^en K\u00f6niginnen geht eg fo leicht nidjt ab, gtoei gu gleichet \u00dfeit in einem (Staate futb nicht m\u00f6glich; toitb auch jebe gun\u00e4djft non einem Kteife non SXtbeitetn umgeben, bie ben B^eifampf auf einige Beit nethinbettt unb mit f\u00fct biefe beibett g\u00e4nglidj ttttm\u00f6glid) madjett, toenn bet \u00a9h to arm gu \u00a9taube tommt: toeitetljin, toemt noch anbete K\u00f6niginnen itadsfolgen, bleibt et uu\u00f6ermeibltd). jpubet erg\u00e4ljlt non gtoei fungett K\u00f6niginnen, bie fa]t gleidjgeitig ihre B^e nevlaffett hatten, ^olgenbeg: \u00a9obalb fte fich gu \u00a9eficpt tarnen, jehoffen fie gorneutbranut auf einattbet log unb fteEten fid) fo, bag ihre giihter toehfelfeitig non beu Kinubaden beg \u00a9egnetg gehalten toutbeu, Kopf gegen Kopf, Stuft gegen Stuft, Saud) gegen Saudj, fie brauchten nidjtg toeitet gu thun, alg bag (gnbe begleiteten gutt\u00fcmmeu, um fich gegen; fettig tobt gu fiedjen. Sag gefdjah aber nicht, teilte hatte einen Sortheit not bet anbetit, fie liefen log uub jebe toidj gut\u00fcd. Nad) toenigett Stinuteit toieberholte ftd). bet Slttgviff auf biefelbe .Heife mit gleid)eut (Svfolge, big butd) eine Sknbung bie eine ben Fl\u00fcgel bet anbetit fagte, auf fte ftieg uub ihr eine i\u00f6btlidje \u00e4\u00f6ttnbe netfeite. Um gu untetfudjen, ob beteitg befrud)tete K\u00f6niginnen non gleid)et SButh befeelt feien, feite et eine foldje in einen \u00a9tod, tootitt ftd) eine gleiche befanb. \u00a9ofovt nerfammclte fid) eilt Kreig non Stetten um beu trembling, nid)t um ihm gu haUigett, fonbent um fein (Sntfommeu gu nethinbent. SB\u00e4hrenb bieg gefdjah, fammelte fid; ein anbetet Haufe um bie legitime K\u00f6nigin. Nad) ben Hutbigungen bet @hrfurd)t uub Siebe, bie fie il)tet gefehm\u00e4fjtgcit Segeutiu geto\u00f6hulid) an beu Sag legen unb ttad) bem Stigtrauen, bag fte anf\u00e4ngltd) eiltet fremben entgegen bringen, auch toenn fte bie ihrige netloreit haben, foUte mau meinen, fie to\u00fct.beit eg nicht auf einen Btoeifampf aidommeit taffen unb ftd) gut Serthetbigung ihteg Sbethaupteg neteinigen. Sem ift aber niht fo; feine Heere fallen f\u00fcr bie \u00f6petrfher eins treten, biefe folleit ihre \u00a9ad)e felbft augmaheu. \u00a9obalb bie legitime K\u00f6nigin Stiene m\u00e4hte, gegen ben Speit her S\u00dfabe notgugehen, too fth ihre Nebenbuhlerin befanb, gogen fth bie Sieneu gut\u00f6d, bag bet Saum gtoifhen beibeit frei toatb. Bene f\u00e4hrt to\u00f6theub auf ben (Sinbringliug log, fagt ihn au bet SBurget beg glugelg, bt\u00fcdt ihn gegen bie S\u00f6abe, bag et fth niht r\u00fchren fattu, unb fertigt ihn mit einem \u00a9toge ab. Sie Seobadjtungen ^ubetg finb gu getoiffenhaft, um in","page":176},{"file":"p0177.txt","language":"de","ocr_de":"pottigbiette.\n177\nfeine \u00a9rs\u00e4ljlungen SOlifjtrauen su fe^eit. 2Ba! er \u00a7ter mittheilt, mag er in bief ent galle gefehlt ^aben, Siegel ift e! aber nid^t, oielmehr pflegen einige Arbeiter eine freite K\u00f6nigin, bie ntatt unter fie fe^t, fofort im bitten $n\u00e4ul ein^ufcE)lie\u00a7en unb opne 3Bei,tere| tobt ftedjen.\n\u00a9in 97adjfchmarm gept megen ber gr\u00f6\u00dferen Seicptigfeit unb Bemeglichfeit bei nodj unbefrttch' teten Bkibcpen! in ber Siegel ineiter unb bebarf immer erh\u00f6hter 2\u00f6a<hfamfeit non \u00a9eiten feinel Beft^erl, D\u00a7ne beffen i\u00f6eipilfe m\u00fcrbe ber \u00a9chmarnt ttad) einiger Seit aufbrecpett oon feinem \u00a9ammelpla|e, um ftd) in einem lobten Saum, in einer SD\u00e4auerfpalte ober fonft mo an geeignetem Orte ein neue! Quartier einsuridjteu. Sa e! ftnb oorper fdjott einige \u201e\u00a9purbienett\" au#s gefdfidt merben all gourirfch\u00fchen , ftcp nach einer paffenben \u00a9teile umsufchauett. Sm freien geht ein fo fiep felbft \u00fcbertaffene! Bolf fd)on im jperbft, ober im 2Binter su \u00a9runbe, bod) fehlen bieBelege bafitr nid)t, ba\u00a7 e! fid) Sdfre lang in biefem 3ufian^e ber Bermilb.erung gehalten |at Sn fehr feltenen g\u00e4lten fommt\u2019aufjer ben genannten \u00a9djm\u00fcriiteit and) noch ein Sungfern; fdjmarnt oor, menu n\u00e4tnlidj ein geitiger 97ad)fd)marm fid) fo fdjmelt fi\u00e4rft, ba\u00a7 er im Saufe bei \u00a9ommer! einen neuen \u00a9djmarrn abftoffen bann.\n\u00a9o Ratten mir bemt gefehlt, mie e! nach bem regelrechten Verlaufe in einem Bienenftaate jugent; e! fommeit aber nodj einige Uitregelm\u00e4ffigfeiteit babei oor, bie %u intereffaut ftnb, um mit \u00a9tii\u00effdjmeigen \u00fcbergangen merben su b\u00fcrfett.\neingenommen, e! Oerliere ein \u00a9tod burd) irgeitb meldfe Suf\u00e4ttigfeiten feine K\u00f6nigin, unb megen SDtaugel an f\u00f6ttiglicher Brut ftnb feine eiulftdjten auf bie \u00a9rsiehuttg einer neuem 2\u00f6a! gefdjieht bann? ge nad) ben Umft\u00e4nbeit bie eine ober bie attbere oon nur smei gegebenen Bt\u00f6gs lid)feiten. \u00a9utmeber gibt e! nod), menn ba! Uttgl\u00fcd eintritt, uttgebedelfe 33rutgellett mit \u00a9iern ober Saiden, ober biefe ftnb f\u00e4mmtlich gebedelt. Sm elfteren galle mirb in gr\u00f6\u00a7ter \u00a9ile eine Seile mit einem \u00a9i ober einer gatts jungen SJtabe su einer f\u00f6ttiglichen umgebaut. SQlait tr\u00e4gt fte ab, entfernt bie barunter liegenben, um 97attm gu gemimten, bie runbe gorm unb fenfredfte Sage ift int Tm hergeftellt. k\u00f6nigliche! gutter mirb oorgelegt unb \u2014 'bie Slnftrenguitgen mareu nicht erfolglol, pr beftimmteu Se\u00fc 9eht ein fruchtbare! BMbdfen au! bem Umbaue \u00a7eidoi\\ Sut aubern galle, ber biefe! 2Iu!funft!mittel ,au!fchlie\u00a7t, meil f\u00e4utmtlidje Selten fdjott gebedelt maren, mirb bie \u00a9ache noch inter eff auter. SSJiatt erhebt eine fr\u00e4ftige, m\u00f6glidjft gro\u00dfe Arbeiterin auf bett Bljoon baburdj, baff man fte ihrer Arbeit entbiubet, fte pegt unb pflegt, gut f\u00fcttert unb ihr alle bie Aufmer\u00effamfeiten ermeift, mie bef gebornett jfjerrfdjevitt. 5Balb f\u00e4ngt fie an, \u00a9ier gn legen. Ourdj fftulte unb pflege entmideln fid) biefelben, fte ftnb ja bei ihr al! oerf\u00fcmntertein St\u00f6eibdhen* in ber Einlage oorhanben. Oodj o mep \u00ce e! ftnb ja nur Oroljneneier, ba! befrudjtenbe \u00a9tentent fehlt ihnen. Oie barau! Ijereorgehenben Btaben h^ett feinen 5)3Iah in ben flehten Sellen, \u00f6iefe m\u00fcffeit mit einem ftarf geio\u00f6lbten Oedei gefdjloffett merben, barum h<*t man fette \u201eBudelbrut\" genannt, \u00a9in gleiche! Btiffgefdjid nur m\u00e4nnlicher \u00a9eburten trifft ben \u00a9tod, beffen K\u00f6nigin nidjt sur Befruchtung gelangte; aber meber fte noch bie brohnenbriitige Arbeiterin mirb non ben Anberett oentadjl\u00e4fftgt unb geringer gefdj\u00e4ht barum, baff fie ihre BWten uitOerfdjulbeter SBeife nidjt in ber rechten Art erf\u00fcllen f\u00f6nnen, mie non \u00a9ittigett behauptet mirb.\nOer Untftanb, baff eine unfrudjtbare Arbeiterin ober ein niebefruchtete! Bkibdjen \u00a9ier legen f\u00f6nnett, au! betten trobbem gitfeftett entftehen, eine Ohatfadhe, melcd>e man auch ttod) bei attberen Werfen, befonber! bei einigett \u00a9chmetterlingen au! ber \u00a9ippe ber \u00a9adtr\u00e4ger beobachtet I)d, uttb bie bei ben \u00fcbrigen gefelligen Slberfl\u00fcglertt, mie bei 2Be!pett uttb Ameifeit, h\u00e4ufiger Oorfommt, al! bei ber ^attlbieite, f\u00fchrte oon \u00a9iebolb unter bem kanten ber $\u00dfar tlj en ogenefi! in bie S\u00dfiffenfdjaft ein, oermarf ihn babei gleid;seitig f\u00fcr \u00e4ljnlidje, aber oerfd)iebene Berlj\u00e4ttniffe, meldje bei Blattl\u00e4ufen Oorfommen.\nklopft matt au einen \u00a9tod, meldjer feine K\u00f6nigin hat, fo oeruiutmt matt ein fofort mieber oerfchminbettbe! Aufbraitfeit ,* m\u00e4hrettb ein meifellofer einen lange fovtbaiteruben Bon h\u00f6ren l\u00e4\u00a7t;\nSafdjeitBerg, toirlelTofe 2:^iere. (Steint, Stjierlefcen VI.)\tj[2","page":177},{"file":"p0178.txt","language":"de","ocr_de":"178\n\u00a9>ie Hautfl\u00fcgler. SluntenmeSpen. \u00a9cpienenfammter.\nein folget* \u00a9tod gept ba\u00efb gu \u00a9runbe, menu jtd^ ter (Stgentp\u00fcmer nicpt in1S Mittel fcpl\u00e4gt unb f\u00fcr eine neue K\u00f6nigin forgt\n(SS lie\u00dfe fid) nocp Zieles oon biefeit fo \u00fcberaus intereffernten \u00a9pier cp eu erg\u00e4ben, befonberS attep $\u00fcge auS invent Men, meld)e oon mepr als blo\u00dfem \u201egnftintte\", meldpe oon einer gemiffen Ueberlegung Bettgni\u00df geben, meit fie au\u00dfer bem Seretcpe ber (Semopnpeiteit unb angeboraen Sefcp\u00e4ftigung liegen: allein mir b\u00fcrfen fie nicpt gu fepr beoorgugen oor fo Oielen anbereu Ser; loanbten, bereit \u00a3ebenSoerpaltitiffe laum ntinber retd) ftitb an beacptenSmertpen (Singetnpeiten. 2Int \u00a9(bluffe fei nur nod) bemerlt, ba\u00df mau in S\u00fcdfiept ber ^\u00f6rperf\u00e4rbung fecpS \u00a9pielarteit unter; fdjeiben tarnt, hiernach m\u00e4re bie oorper befd)riebene bttnlle, einfarbige, a) bie norbifdpe Siene, meldpe fiep nicpt nur \u00fcber beit gangeit Sorben oon (Suropa auSbreitet unb bis oor nocp menigen Sapreit bafelbft bie eingige mar, fonbent and) im f\u00fcblicpett graitlretdp unb (Spanien, in Portugal, einigen (Segenbeit Italiens, in Dalmatien, (Sriedjentanb, ber frimm, auf ben Unfein \u00aelein; afieitS unb beffeit ^ufteufiridpen, in Algier, (guinea, am \u00aeap unb in einem gro\u00dfen \u00a9peile beS gem\u00e4\u00dfigten Smerita\u2019S aitgutreffeit ift. Tb) \u00a9ie italieitifd^e Siene mit braunrotper ^iuterleibl; murget unb podprotpen Seinen ber K\u00f6nigin, \u00a9ie finbet ftdp in ben n\u00f6rblicpen \u00a9iftritten Italiens, iit \u00a9prot, ber italienifdpeit \u00a9d)toeig unb m\u00fcrbe in eilte gro\u00dfe Stenge oon Steiteiift\u00f6deit \u00a9eutfep; tanbS eingeb\u00fcrgert c) (Sine ftep oon ber oorigeit burcf) ein gelbes \u00a9djltbdpen ituterfcfeibenbe Sbart tommt tut fiiblid)eu grantreidp, \u00a9almatieit, im Sanat, auf \u00a9icilieit, ber $rimm, auf beit ^nfeln unb beut gefttanbe Oon \u00aeIeiitafteit, mie im $autafuS Oor. d) \u00a9ie \u00e4gpptifdpe Siene, ebenfadS mit rotljem \u00a9cpilbcpeit unb mei\u00dfer Sepaarung. \u00a9ie lebt in Segppten unb breitet fiep \u00fcber \u00a9icilieu unb Arabien, meiter itad) bem Himalaja unb (Spina pin auS. \u00a9ie StHimatifationSoereine pabeit fie iteuerbingS audp in \u00a9eutfdptanb eiitgef\u00fcprt \u00a9ie \u00e4gpptifcpe Sieite gept unmerflicp \u00fcber in e) bie afritanifdpe, melcpe mit SuSnapme SlgierS unb SegpptenS \u00fcber gang Slfrifa auSgebreitet ift f) \u00a9ie auffa\u00ef\u00efenb fdpmarge Sieite oon StabagaStar ift nur auf ber genannten gttfel unb auf \u00dcSauritiuS peimifd). git^af\u00e4jmir, mo jeber Sanbmirtp Sienen; jt\u00f6de p\u00e4lt unb biefelbeit fo anlegt, ba\u00df cplinbrifdpe \u00a9effnuitgeit f\u00fcr fte in benSB\u00e4uben beS \u00a9\u00dfopit; pattfeS gelaffen merbeit, ift bie Siene Heiner, als bei itnS unb oermutplidp eine aitbere Srt, bie ftd) audp iit einem \u00a9peile beS peubfepab mieberftrtbet; bagegeit \u00efommt auf beit f\u00fcblidjeit (gebirgen eine anbere Siene oor, bie gr\u00f6\u00dfer ift als nufere norbifdpe, audp iit gaplreidpereit S\u00f6llern bei eilt; anbei' lebt, ipr Honig foil aber p\u00e4uftg giftige (Sigenfdpaftejt paben.\n$tt beit tropifepen (gegenben, mie auf beit \u00a9unbainfeltt, iit Seupodattb, aber gang befonberS in Sraftlien leben iit gaplretdpen Urten milbe Sienen, bie im lepteren Sanbe allgemein unter bem gemeinfamen Samen ber \u201eAbelhas\u201c gelaunt ftnb unb opite Pflege ooit \u00a9eiten ber Stenfdpen biefeit reiepe Sorr\u00e4tpe oon Honig liefern, meint fte ipre Sefter dufguftnbeu miff ein Originell ift bie babei befolgte SSetpobe ber (Singebornen in Seupollanb. \u00a9ie fangen eine Siene, Heben ipr eilt mei\u00dfeS geberdpen an, taffen fie mieber fliegen unb fepen ipr \u00fcber @tod unb \u00a9teilt, bitrdp Sufd) unb ^ede naep, \u00a9rop ber \u00a9tolperei, bie bei einer foldjen ^epjagb nidpt auSbletbett lanit, foHen fte bie gegeiepnete Sfene feiten auS ben Sugeit oerliereu unb in ber Segel als Sopit f\u00fcr ipre Si\u00fcpe baS Seft auffiitb en.\n\u00a9ie Stelipoiten (Melipona), mie jene pet\u00dfen, paben mit nuferer gemeinen Honigbiene beit St\u00e4ngel beS \u00a9ornS au beit $interfd)ieneu gemein, ftitb aber, gang abgefepeit ooit tprer geringeren (gro\u00dfe, in adelt \u00fcbrigen Sterlmaten fo mefentlid) oon ipr oerfepiebeu, ba\u00df eine Sermed)felitng gar niept m\u00f6gtiep ift. \u00a9er Sorberfl\u00fcgel pat eine, oorn nkpt ooHlommen gefiploffene Saub;, fo eigeittlidp gar teilte Uuterranbgede, ba bie Ouertteroen entmeber gang fepleit ober bla\u00df unb oermifept fittb, unb'gm\u00e8i gefdploffene Stittelgeden. \u00a9ie gerfe ift gapnloS unb l\u00fcrger als bie ungemein breite \u00a9d)iette. Sei ben einen ift ber Hinterleib oben gem\u00f6lbt, am Saud)e laum geliett (Melipona), bei ben aitbereu lurg breiedig, unten gelielt (Trigona), bei nodp aftberett eublid) oert\u00e4ngert, faft\n","page":178},{"file":"p0179.txt","language":"de","ocr_de":"SMiponen.\n179\noieredig (Tetragona). Oie 3Mititdjen ftu\u00ee> ben Arbeitern in garbe itnb ^orpergeftalt fe|t \u00e4|n; lief), |aben aber feinen \u00a9djienenforb unb gefpattene Pfauen, Ote SBeibc^en, meldje man bon nur menigen Srten fenitt, geidpteit ftc| bttrd) bebentenbeve \u00a9r\u00f4fje, bevf\u00fcmmerte \u00a9\u00efitgel unb einfad) braune farbung au\u00ea.\nSoit ber \u00a3eben\u00a7metfe btefer Sienen meifj man nidjt\u00e2 SoHf\u00eeaitbigeS, ma|rfd)eiit\u00efid) ftimmt fie and) nidjt bet allen Srteu \u00fcberein. Ote meiften bauen in |o|\u00efe S\u00e4ume, liaetd^e man in ber Siegel f\u00e4llen muff, um 311 ben Heftern gu gelangen, eine ber gemeinten Wirten, bie Trigona amatliea, in \u00a9rbm\u00e4nbe, bie Tr. mexicana unter gerfreffene Sauntmufgeln ober in bie gro\u00dfen Raufen bon b\u00fcrren Sftongenabf\u00e2lteu, met<|e fid) in ben Sftminfelit ber alten S\u00e4ume anfammetu. \u00a9t. pilaire gibt einige Stetigen \u00fcber fte, monad) brei Slrten eine gemiffe 3\u00e2|mung gulaffeit. Oie \u00a9iitgeboriteit in mandjen \u00a9egettbeit Srafitien\u00ea tragen bie in Saum\u00e4ften aufgefnnbenen Stefter nad) jpaufe, l\u00e4ngen fie magredjt unter bem Oadie auf unb menbeir attdj ein SOiittel an, fte gu oerme|reit. Stonn bie 0|iere gum \u00a9intrageit au\u00eageflogeit finb, nimmt man einige SBaben mit Farben unb \u00a9iern |erau\u00a7 unb t|ut fie in eilten neuen \u00a9tocf, melc|er oor|er forgf\u00e4ltig mit Stoi|raud) aulger\u00e4udjert m\u00fcrbe. \u00a9in Ofjeit ber Sienen nimmt beufelbeit an, unb er f\u00fcllt fid) halb mit \u00a7onig unb Stod)3. Suffer ben brei Srten erlauben feine meiter biefe Se|anbluitg3meife, fonberit fliegen babou, menu man i|r Steft megfc|afft. Stoiter ioiffeit bie \u00a9ingebonteit, baff Spril unb \u00e4flai, bann mieber Oftober unb Stoeember bie beften gelten finb, um reiche \u00a9rnte an jpontg unb Stodj\u00a3 git |alteit, baff ferner ber gr\u00fcne \u00abfponig ber \u201e9Jiunbubiu|a\" giftig fei, unb baff ein unb biefelbe Srt gu Oerfdjiebeiten 3e^en ie &eit Ottellen1, augi beuett fie fdi\u00f6pft, oerfdjiebeuen \u00a7oitig eins fammelt. Oiefelbe \u00a9rfa|rung machen loir fa audj au nuferer Siette, meiere gur geit ber Stap\u00a3bt\u00fct|e au\u00eafdf\u00efiepd) 001t i|r eintr\u00e4gt ober in anberen \u00a9egenbeit 00m Sudfmeigeit, unb m\u00e4|renb foldfer $eit alle \u00fcbrigen Segug\u00eaqitellen fo gut mie gang unber\u00fcdftdjtigt l\u00e4ft.\nOie angie|enbfien Stitt|eiluugen \u00fcber bie SJteliponen lefen mir beiSate\u00ea in feinem \u201eStaturs forfdjer am Smagonenftrome\". Oafetbft |eijft el: \u201eOie ga|lreic|fteit unb gugleidj intereffauteften \u00a3|ouf\u00fcnfiler finb bie Arbeiter einer \u00a9pecie\u00ea Siene, Melipona fasciata. Oie SJielipoiten tte|men im tropifdjen Smerifa bie \u00a9teile ber ma|ren Spiben eilt, gu beneit bie |ier unbefannten europ\u00e4ifc|eit \u00a9todbieueit geh\u00f6ren, \u00a9ie finb iit ber Sieget fleitter al3 biefe unb |aben feilten \u00a9tacpet. Oie Melipona fasciata ift etma um ein Orittef fleitter al\u00a3 bie Apis mellifiea; i|re \u00a9oloitien befielen au3 einer unge|etteren Sitga|l 0011 ^nbioibueit. Oie Arbeiter fie|t man im Sllgemeiiteit auf biefelbe Steife Slumenftaub fammein, mie attbere Sienen, eine groffe Sitga|l aber tr\u00e4gt O|oit gufammeit. Oie \u00a9dfitelltgfeit unb ^r\u00e4cifioit i|rer Semeguttgen bei biefer Slrbeit ift mirflid) mitnberbar. 3uerfi fepaben fie ben O|oit mit i|ren ^imtbaefen. Oie fleiueit gufammengebrad)teit jp\u00e4ufdfeit merbeit bann mit beit Sorberf\u00fcffen gereinigt unb fommen 001t ba unter bie SJiittetbeine, melcpe ba\u00a7 $t\u00fcmpc|ett ait ba3 \u00ae\u00f6rbdjen aitfleben. Suf biefe Steife erlangen bie $\u00fcgeld>en bie evfot'berlic|e \u00a9eftalt unb $eftigfeit, unb fobalb bie Sabung fo groff ift, baff eine Siene gerabe genug barait |at, fliegt fie babon. muffte mir anf\u00e4nglich nicht recht gu erfl\u00e4reit, ma\u00ea fte mit bem O|oue madden, fp\u00e4ter aber hatte id) lii\u00fc\u00e4uglidje @elegen|eit, bar\u00fcber im\u00a7 teilte gu fommett. \u00a9ie |\u00e4ngcit it\u00e4ntlidj i|re \u00a7onigfc|eibeit in 9ti|en 001t Saumft\u00e4mmeit ober oon fenfredjteit Ufers r\u00e4ubent unb oermaitent bie \u00a9palte mit bem O|one, bt\u00e9 auf eine fleine St\u00fcnbung, burc| bie fte eiu= unb au\u00eafliegeit f\u00f6nneit. Oie meifteu \u00dcMiponenarteit finb auf biefe Steife gugleidj SJtaurer unb SBach^arbeiter ober Sl\u00fct|enftaubfammler. \u00a9ine fleitte, noch nicht betriebene \u00a9peciel, bie faum gmei Siniett lang ift, baut attimenbig an bem \u00a9ingauge gtt i|rent Sorrat|e, au\u00a7erbent ba\u00a7 fte bie \u00a9patte iit bem Saume oerrammelt, eine |\u00fcbfdje r\u00f6|renf\u00f6rmige \u00a9aUerie oon O|on, ben fie mit einer fiebrigen \u00a9ubftaitg fnetet. Oie SDUtitbuttg ber 9i\u00f6|re |at bie \u00a9eftatt einer Orompete, unb am \u00a9ingaitge finb beft\u00e4nbig eine 5lnga|l biefer\tol^ @c|itbmac|en aitfgepflangt.\"\n\u201e\u00a9^ ift merfm\u00fcrbig, ba\u00a7 feine aiiterifanifc|e Siene e\u00a7 bi\u00e4 gtt einem fo |o|eit \u00a9rabe arc|i; teftonifcher \u00a9efdjidtidjfeit in bem Saue i|rer jponigfdjeibett gebrad)t |at, mie bie europ\u00e4ifdje\n12*","page":179},{"file":"p0180.txt","language":"de","ocr_de":"180\t\u00a9ie Hautfl\u00fcgler, Slumentoelpen. \u00a9d)ienenfatnmler.\n\u00a9todbiene. \u00a9ie \u00a9Badjljetten ber \u00e2Miponen finb in bei* Siegel l\u00e4nglich nub h<*beu nur an \u00a9teilen, , too mehrere fo nalje beifammeit fielen, bajj fie fic^ ber\u00fchren, cine ann\u00e4hernb fedjledige \u00a9eftalt.\nfcheint, ba\u00a7 bie alte \u00a9Belt in ben dienen, ebenfo toie in anberen \u00a9hierfamtlieu, bei toeitem aulgebilbetere Sonnen heroorgebradjt hat, all bie \u00a9ro:peul\u00e4nber ber neuen \u00a9Belt.\"\n\u201e(Sin \u00a9tod ber Melipona fasciata, toeldjen id) offen fat), enthielt ungef\u00e4hr ^toei \u00a9uart toohl; fd)medenben, fl\u00fcffigen ^ouig\u00ea, \u00a9ie \u00a9denen, toie fd)ou bemerft, \u00c7abeu feinen \u00a9tacket, aber fie beiden f\u00fcrdjterlid), toenn bie \u00a9otenieu geft\u00f6rt toerben. \u00a9er 3ubianer, toeldjer ben \u00a9tod pl\u00fcuberte, toar ganj bamit bebedt, namentlich fatten fie el auf fein fpaufd\u00efjaar abgefeljen, an toeldjel fie fid) $u Rimberten gingen. 3d) fanb fiiufunboier\u00a7ig Strten biefer \u00a9denen' in oerfdjiebenen feiten bei Sanbel. \u00a9ie gr\u00f6\u00dfte toar auberfl)alb \u00dfod lang, bie fteiuften toareu au\u00a7 er or b entlief) flein, mand\u00e9e ma\u00a7en fanm eine Sink. \u00a9iefe totnjigen @efd)\u00f6|)fe toerben tocgeu ihrer gubriuglidjfeit in ben SB\u00e4lberit oft red)t l\u00e4fiig: fie fe^en fid) (Sinem in bal @efid)t nnb auf bie $\u00e4ube, fried)en \u00fcberall untrer nnb fommen in Singen, Stafe nnb \u00a9Jtunb.\"\n\u00a9ie unbeholfenen, brummigen fummeln (Bombus), jene \u00a9Mreit unter ben 3ufefteu, in itnterirbifc^eu fohlen funfflo! uiftenb, finb eigenttid) nidjtl gegen bie Ijodjgebitbeten \u00a9denen in ihren gro\u00dfen \u00a9t\u00e4bteu, nidjtl gegen bie ibrannifdjen \u00a9Bellen unb ^orniffeu in ihren hafdernen nnb h\u00e4renen \u00dftoingburgeit, nnb hoch bieten ihr einfadjel, t\u00e4nblidjel Sebeu, bie fteiuen @efellf(haften, in benen fie ftdh $u einanber halten, bie oerfledteit \u00a9rblj\u00fctten, oon toeldjeu fie friebiidj nmfdjtoffen toerben, bei ^oetifcfjeu genug, um einer einge\u00efjenben ^Betrachtung geto\u00fcrbigt gu toerben. 3|t \u00a9taat, ober oielteidjt richtiger gefagt bie Familie, ift nodj pfammcngefehter, all bei ben Honigbienen, \u00a9ie befiehl aul Scannern, gro\u00dfen nnb fleinen \u00a9Beibdjen nnb ben immerto\u00e4hreuben Sungfraueit, auch hier Strbeiter genannt, aber mit toeniger Stedjt toie bort, toeit hier Sitte arbeiten, \u00a9ie flammen f\u00e4mmttidj oon einer, aber gro\u00dfen SJtutter ab, toeldjer el oerg\u00f6uut toarb, in einem \u00a9Binfel ber etenben H\u00fctt^ ober fern oon ber \u00a9eburtlft\u00e4tte unter SJtool, in einem hohlen Saum; flamme ic., ben tointertidjeu \u00a9t\u00fcrmen gu trogen, \u00a9ie birgt im m\u00fctterlichen \u00a9djoofje bie ent; toidetunglf\u00e4higen $eime ber f\u00fcnftigen Stadjfommenfdjaft nnb ertoartet bie allgemeine Sluferfteljung bei n\u00e4chfleit 3aljrel, um ben f\u00fcr fie erften nnb \u2014 einzigen Sr\u00fcljling gu begr\u00fc\u00dfen. Stuf ben (Srocul, \u00a9\u00dfeibeuf\u00e4hdjeu nnb ben toenigen \u00a9rfdiugeit bei jungen Saljrel ftellt fie fid) mit anbereu hungrigen Settern unb Safen ein unb flimmt in beut fr\u00f6hlichen (Concerte ben tieffien Safj an, toeld)en feiner ber aubereu \u00a9ummer unb Srummer unb Pfeifer ihr nad)fingen fanu. \u00a9abei geht bie Sfrbeit r\u00fcftig oon \u00a9tatten. \u00a9ie Slrbeit? \u00a9ie feiert ja! feiern unb Slrbeiten ift bei ihr unb ihresgleichen ein unb baffetbe, bitrdj Slrbeit toirb eben gefeiert, \u00a9ie hatte ein oerlaffenel, altel \u00a9left aulftnbig gemacht, ober einen bereiften, Oon Stmeifen nod) nicht in Stufprud) genommenen 9Jiauftourf!f)\u00fcgel, einen fchlangenf\u00f6rmigen @ang beffelbeu \u00a9hierel, ein oerfadenel S\u00dctaitfelodj, bem fie im iunern, toenn n\u00f6tl)ig, bie geto\u00fcnfdjten St\u00e4umlidjfeiten felbft oerleiht. ie nach ber Hummelart toirb lieber bal eine, ober bal anbere ifd\u00e4hdjen geto\u00e4ljlt, aber alle fttmmeu bem \u00a9Befeit nach \u00fcberein unb m\u00fcffeu einen oerftedten unb bequemen \u00a9ingang haben. H^r hinein tr\u00e4gt fie nun ben Honigfeim, toeldjen fie reichlich mit \u00a9d\u00fctljenftaub Oermengte, nnb fpeidjert bie SD\u00fcfdjung in funfilofeu H\u00e4uflein auf. \u00a9ariit liegt guu\u00e4chft ein toefentlid;er Uuterfdjieb jtoifdjeu ben Hummeln unb ber Honigbiene. \u00a9ie oerftet)eu \u00a9tidjtl oon ber Saufuuft, fertigen feine 3eilen f\u00fcr ihre \u00a9d*ut, ober all Sorratljlfammern bei Honigl. Sin jeuel H\u00e4uflein legt bie forgfame Hummel; mutter je^t einige \u00a9ier, f\u00e4hrt fort, jeuel \u00a7u oergr\u00f6fjent, biefe gu oermehreu. \u00a9urd) anhaltenb g\u00fcnftige \u00a9Bitterung toirb ihre Slrbeit befd)teunigt, burdj bal \u00a9egeutljeil oer^\u00f6gert toerben. \u00a9obalb bie Saroen ben \u00a9Hern entfdjl\u00fcbft finb, f reff en fie fidh in bie Suttermaffe hinein unb bilbeu Hoijl; r\u00e4ume, \u00a9ie \u00a9B\u00e4ube oerb\u00fcunen ftdj mehr unb mehr burd) ihre \u00a9Ij\u00e4tigfeit, aber neue s\u00dfo\u00fcenmaffen erfehen oon au\u00a7en bie Slbg\u00e4nge im 3^ern. \u00a9ie Saroen, fcljr \u00e4hnlich beueit ber Sieneu, toad)feu fd)nell heran unb fpiuueu je ein \u00a9ocoit um fid), Sille biefe \u00a9oconl, ohne \u00a9rbntutg neben einanber","page":180},{"file":"p0181.txt","language":"de","ocr_de":"f\u00f6ummetn.\n181\nliegend, ix>te in nuferer 2lbbilbnng, ober enger unter einaitber oerbunben, je nach bei* geringem ober gr\u00f6geru $afl ber gleidjalten Seamen unb ihrem bamit gttfamntenh\u00e4ngenbett meiteren ober bicht gebr\u00e4ngteren \u00e4leieinmtberfeiit, m\u00fcrben lange f\u00fcr bie gellen bei* fummeln gehalten\u00bb \u00a9inb fie erfi leer nnb bon bem fr\u00fchem gnfaffeit oben ge\u00f6ffnet, fo mirb aud> mitunter gutter pneingetrageu, bamit f\u00fcr b\u00f6fe \u00a3age, metdje ba\u00ea 2tu\u00a7 fliegen nidjt ertauben, teilt \u00fcDiaitgel eintrete. 2lm\u00a7 beit \u00a9ocon\u00ea fdjl\u00fcpfen im Stuf an ge nur Arbeiter, bie man ftet\u00ea au ihrer bebeuteitbereit Kleinheit erfenut. \u00a9ie helfen nun bei* \u00a9tammmutter, bringen gutter h^bei, berbinbeit bie ^uppent\u00f6nwhen mit einaitber, bie gutter\u00fcberbteibfet babei berioenbeitb, mie e3 fdjeint, \u00fcbergie|eu einzelne Partien im iRefte mit einer jpargfchic\u00f6t, eine burd) ben \u00fcReftbau bebiugte \u00a9igeuth\u00fcmlichtett ber DRoo\u00eahmnmelit. J\u00eeurg ihre ^h\u00e4tigteit leimt feilt \u00a9itbe. i\u00dfon fr\u00fch bi\u00a3 gum fp\u00e4teit 2lbeub taffen ftd) gefeb\u00e4ftige fummeln feheit uub h\u00f6ren. 2ln tr\u00fcben, uufreunbticbeu -lagen, menu fiel) gern febe\u00ea anbere gnfeft in feinen \u00a9dbiupfmiitWit berborgeit h\u00e4lt, fp\u00e4t be3 Stbenb\u00ea, menu bie aitbereit, nicht n\u00e4chtlichen fepon gur Otuhe gegangen ftitb, brummt eine einfame Rummel bon S\u00f6litme gn 33tume, e3 \u00efommt ihr aud)\nS\u00dfeibcEjen unb Erbeitec ber @rb\u00ef)U\u00efume\u00ef (Bombus terrestris) uebft bem tfjeiltoeife aufgebeetten SRefte.\nnicht baraitf an, im \u00a9djoo\u00dfe einer gro\u00dfem gn \u00fcbernachten, einen \u00a9turnt unb fRegenfchauer baritt abgumarteit, ja SBahtberg fah fie int hohen iRorben, in ber giiimavf nnb in Sapplaitb, an hatten \u00a9ontmern\u00e4chten arbeiten, \u00a9p\u00e4ter im gahve erflehten Heinere 2Beibcbeit, melche nur \u00a9rohiteneier legen, nnb StR\u00e4nnchen, uub gulept, gegen ben .Iperbft hin, auch gro\u00dfe \u00e4Mbcpeit, loetche gut* Ueber= minterung beftimmt finb. iZ\u00f6enit e3 m\u00f6glich m\u00e4re, bie Jrjummeiuefter einer fo forgf\u00e4ttigen SSeobad^ tuug gtt untermerfeit, mie bie t\u00dfienenft\u00f6cfe, fo m\u00fcrbe f\u00fcr \u00a9iitgelnheiten iit ihrem Seben mehr t\u00dferft\u00e4nbui\u00df ba feilt, m\u00e4hrenb gur geit noch nicht Sttte\u00ea Har liegt, \u00a9o fcheint ber ^ottig, metcheu man in ben teerett \u00a9ocon\u00ea gefunbeit, bagu beftimmt gn feilt, um bie t\u00f6nigliche, gro\u00dfe \u00fctRutter au\u00a3 ber Sarbe gn ergieheit, inbem fid) nach ber Analogie amtehmen l\u00e4\u00dft, ba\u00df fie einer beffent $oft beb\u00fcrfe, a\u00ef\u00ea bie anberen gamitieugtieber. >3toifch>en ben gro\u00dfen 2Beib<hen unb ber \u00a9tammmutter fotten anf\u00e4nglich einige gmiftigieiten oorfommett, bie aber batb bei bem burchau\u00ea gutm\u00fctigen \u00a9harafter ber fummeln ohne K\u00e4mpfe beigetegt merben; ob teuere immer noch am Sebett, menn biefe gum t\u00dforfchein tommeit, m\u00e4re eine \u00a9egenfrage, meldje id) eher oerueiiteit, al\u00ea befahen m\u00f6chte. $it einer gamilie oon hmtbert k\u00f6pfen rechnet man fept etma 25 \u00fcDi\u00e4nmheit, 15 28eib<hen unb ben fReft auf bie Arbeiter, t\u00f6oit \u00e4Ritte \u00a9eptember big SJiitte Dttober f\u00e4llt bie 3^t, in metdjer [ich bie gro\u00dfen Weibchen paaren; auf einem SSaumftumpfe, einer \u00fctftauer, ober einer anbent,","page":181},{"file":"p0182.txt","language":"de","ocr_de":"182\n2)te Hautfl\u00fcgler. 33luntenme\u00a7pen. \u00a9djienenfammler.\netlua\u00ea erh\u00f6hten @tede erwarten fie im (Sonnenfcpein ein perbeifiegenbe\u00ea 3Jt\u00e2nnd)en, meld)e3 uacp beenbeter ^Bereinigung matt \u00a3u SSoben fa\u00dft unb Oerenbet. 2iucp bie \u00fcbrigen \u00a9lieber ber \u00a9emeinbe fterben mepr nnb mepr pin unb, Jme fcpoit erm\u00e2pnt, blog jene im Siuguft gehonten, gro\u00dfen SKkibcpen \u00efommen \u00efebenb bnrcp ben \u00cfBinter. \u00a3rop ipre\u00ea Oerfedten Slufentpa\u00efte\u00ea feplt e\u00ea ben Hummeln \u00efeineSmeg\u00ea an \u00a9inbriuglingen in i\u00eejre defter, ber 3i\u00f4ge\u00ef gar rtidbt gu gebenfeu, bie ficT; ipver \u00a7\u00dfer[oit bem\u00e4cptigen uub fie fogleid) oergepren ober an Konten fliegen* \u00aeie groge $e\u00efbs mau\u00ea, ba\u00ea 3BiefeI unb ber $ltk jtnb bie ^auptgerft\u00f6rer iprer Hefter. SDte SOiaben mehrerer fliegen-arten (Volucella, Myopa, Conops), ber \u00a9pinneitanteifen (Mutilla) u. a. oergepren bie Hummek \u00efaroen, \u00efeben aXfo ad> \u00a9cpmaroper in ben Heftern. ^>uber erg\u00e4plt ein artige\u00ea \u00a9efd^id^tc^en, au\u00ea meldjent bie \u00a9utm\u00fctpigfeit ber fummeln unb ipr SBerpalten g\u00eet benen peroorgept, bie fie gu beeim tr\u00e4chtigen [neben. 3>n einer \u00a9cpadfel boitte er unter einem 23ienenfto\u00c6e ein ^ummelneft aufgefiedt. 3UI' 3eit gro\u00dfen dftangef\u00ea bitten einige SBienett ba\u00ea ^ummelneft flei\u00dfig befuc^t unb entmeber bie geringen $orr\u00e4tpe geftoplen ober gebettelt, fitrg fte traten alle gemorbeit. Smopbem arbeiteten bie Hummeln unOerbroffeit fort. 2113 fie ehte3 \u00a3age\u00ea peimgeteprt maren, folgten ihnen bie Sienen nad) unb gingen nicht eher babon, bk fie ihnen auch biefen geringen \u00a9rloerb abgetrieben bitten. @ie \u00efodten bie Hummeln, reiften ihnen ihre Dt\u00fcffcl bar, umgingetten fte unb \u00fcberrebeten fie enblicb bureb biefe f\u00fcnfte, ben Inhalt ihrer ^onigblafe mit ihnen gu tbeilen. 2>ie fummeln flogen mieb\u00e9r atk, unb bei ber dt\u00fcdfepr fanbeit ftdj auch bie ^Bettler mieber ein. Heber brei dBccpeit patte bie3 d\u00dfefen gebauert, at$ fiep auch 2Be\u00eapen in gleicher Slbficpt mie bie dienen einfedten; ba3 m\u00fcrbe bann bod) ben fummeln gu bunt, b\u00e9nit fte teprten nicht mieber gurtid gtt ihrem dtefe.\n^eber meiner Sefet meint vielleicht bie fummeln fo meit gu fennen, um bot ^ermedpfelung mit anb.eren ipre3 \u00a9leicben gefichert gu fein, ber plumpe K\u00f6rper, bie biepte ^Behaarung, in ber Siegel fepmarg, bkmeilen burep rotpe ober meige Sinben unterbrodjen, feien gu untr\u00fcgliche dderH male, \u00a9emad)! 3>cp Iber be gleicp naepper bon einigen fummeln fpreepett, medpe gmar ebeufo au\u00ebfepen, aber eine gang aitbere Sebeikmeife oodf\u00fcpren, unb fo gibt e8 auep dienen, bie ber nicht \u00a9iugemeipete unfehlbar f\u00fcr fummeln au^geben m\u00fcrbe. 3$ bitte alfo auf bie folgenbeit cparaH ierififpeit ddertmale achten gu modern 2)ie fummeln ftimmeu ber ^auptfaepe nad) im K\u00f6rperbau mit ben Honigbienen \u00fcberein, nur mit beut mefentlicpen Hnterfcpiebe, bag bie breiten Hinter? fepienen mit gm ei \u00a9nbbornen aulger\u00fcftet ftnb unb bie ebenfo gefaltete $er[e ftatt be3 3\u00e4pncpen3 einen reeptfepaffeneu, mopl au\u00eagebilbeten gerfenpeit\u00efel tr\u00e4gt. SDa\u00ea $\u00f6rbd)en an ben Hinterbeinen fontmt nat\u00fcrlich nur ben dBeibcpeit unb ben Slrbeitern gu. 2)ie gunge ift lang, atkgefredt, minbefetk bem K\u00f6rper gleicp unb mirb oon ben beiben erften \u00a3afetglieberu ber Sippe mie oon einem Stopre eingefcploffeit; meil aber bie beiben folgenbeit \u00a9lieber biefer at\u00f6 \u00efurge Slnp\u00e4ngfel feitmark ftepen, fo mirb man bie Sippentafer ak gmeigeftaltig begeicpiteu muffen, bie Stieferntafter bagegen ftnb Hein unb einglieberig. Stuf bem \u00a9cpeitel fepeit bie diebenaugeu in geraber Sinie. 2)er 35orberfl\u00fcgeI pat biefelbe \u00dfellengapl, mie bet ber Honigbiene, aber bie dtanbgede if Htrger unb oorn Oerfcpm\u00e4lert, bie britte Unterranbgede oben fdpnt\u00e4ler al\u00ea unten unb nach \u00e4ugen bogig begrengt. SDag Heinere unb fcplan\u00efere SDi\u00e4mtcpen er\u00efennt man al\u00ea folcpe\u00eb am beften burep ben Heineren $opf, bie l\u00e4ngeren ^\u00fcpler, meld)e in go\u00efge be\u00ea turgen @d)afte\u00ea \u00efaunt gebroepen erfdpeinen, unb am fcpm\u00e4leren Hu\u00dferleibe. 2)en Hinterbeinen feplett ^orb unb Werfen; pen\u00efel, Oielmcpr tragen fte an ber 5lugenfeite lange H^re. \u00aeie ^leinfeit unter ber gangen \u00a9efedfdjaft ftnb bie gefcplecptlid) oerf\u00fcmnterten S\u00f6eibcpen, meltpe im \u00fcbrigen 29au unb in ber F\u00e4rbung mit ben grogen unb Heineit 2\u00f6eibcpen oodfommeit \u00fcbereinfimmeit. dagegen meid)cn bie dd\u00e4nnepen in 23egug auf leptere bkmeileit niept unbebeuteub oon ipren dBeibcpen ab. \u00a9aper if e3 auep gefomnten, bag SSermecpfelungen fattfanben unb eine groge SSermirrung unter ben dtamen perrfdfe; ba\u00ea \u00dfufammenleben in einem unb bemfelben fiefte mugte fcplieglid; gur \u00a9emigpeit unb SSerbefferung fr\u00fcper begangener \u00c7ep\u00efer f\u00fcpreu.","page":182},{"file":"p0183.txt","language":"de","ocr_de":"Srbhummel. (Sartenhumme\u00ef. 9Koo0|untmeL @<hmarofccrhumme\u00efn.\t183\n\u00a3)ie \u00a9rb|ummet (Bombus terrestris), um einige bei' geto\u00f6hulidhften Strten n\u00e4her gu fenn-geidpteit, fe^eit loir nebft invent t^eiltoeife auf gebest en Dtefte oor nng abgebilbet, ihre f^i\u00fcarge ^\u00f6i^evbe^aavung loirb auf ben bvei lebten $interleibggiiebern burdj ix>ei\u00a7e, auf bem gleiten unb ant ^\u00dfrothorar biitbenartig burd) gelbe vertreten. \u00a9ie bvei 3rdioibualit\u00e4ten ftimmeit genau in bev garbling \u00fcberein, nur finben fid) beim SJt\u00e4nnchen bigtoeilen unter ben Kopfhaaren einige ioei\u00a3e unb bie gelbe \u00a3interleibgbinbe nicht fc^arf auf bag gloeite \u00a9egment befdhr\u00e4ukt; in \u00a9r\u00f6fje meinen fie aber fefjr ab, bag breite S\u00dfeib^en ift einen \u00dfoU lang unb bar\u00fcber, bag Mannten 6 big 10, bie Arbeiter 4 big 6 Sinien. 3m Sllter loirb bag \u00a9elb fel)r bla\u00a7. \u00a9ie Irt ift \u00fcber gang Europa unb bag n\u00f6rblid)e Afrika verbreitet Sei bei* etloa eben fo gro\u00dfen \u00a9artenhummel (B. hortorum), bie auch eine treibe \u00a3iuterleib0fp\u00dc3e h<d, ftub Srothorar, meift auch bag \u00a9R\u00fcbchen unb bag erfte \u00a3iuterleibgfegment gelb, bie \u00e4u\u00dferfte \u00a9pihe biefeg aber fdjloarg. \u00a9ie \u00a9teinhummel (B, lapidarius), bon berfelbeu \u00aer\u00f6\u00a7e, ift fdj\u00f6n fdtoarg unb an ben brei lebten Segmenten fud^Srot^* Seim SJl\u00e4itnd)en Kopf, Sorberr\u00fcdken unb Sruft, \u00f6fter and) noch bag \u00a9cpilbchen gelb unb bie $aare bei* hinterfd>ieneit r\u00f6thlidh*\nSDie SJiooghnotmel\t(B. musc\u00f6rum) ift bnrchaug\tgelb, am \u00a9horar unb ber Safig\tbeg\t^inters\nleibeg r\u00f6t^lidC;, bier auch\tmit\teinzelnen braunen ober\tfdt)tragen paaren untermifd^t,\tam\t\u00fcbrigen\n$interleibe burdfj graue Seimifdjung geller gelb; im Sllter bleichen bie garben, unb bag gange \u00a9hier kann ein f^immelartiged Sugfepen bekommen. \u00a9ie S\u00e4nge fd)loankt gloifdhen 4 unb 10 Sinien. Spreu tarnen bat biefe Rummel baoon, loeif fie tpr SHeft mit 2Jtoog unb \u00a9enift giemlidp lodfer bebe\u00fct. Sei einiger Sorficbt kann man eg aufnebmen unb m\u00f6chte bann ben gangen Sau mit einem umgekehrten Sogelnefte vergleichen, in ioe\u00efcbem bie \u00a9ocottg ungef\u00e4hr in \u00a9eftalt oou \u00a9tern ohne \u00a9rbnung, aber gufammeugeklebt neben einanber liegen* S\u00f6\u00e4prenb mau noch beim dtefte ftebt, holen bie \u00a9piere bag gerftreute SDlooS lieber gufammen, unb habet arbeitet febe ohne fft\u00fcdftdjt beg \u00a9efdpledhtg. \u00a9ie tragen eg nicht, fonberu fliehen eg gufammen. \u00a9abei (teilen fidb brei ober hier hinter einander, bie eutferntefte fafgt ein Kl\u00fcmpchen mit beit liefern, gieht eg mit ben Sorberbeiueu augeinanber, fdjiebt eg unter ben Seib, loo eg bag gloeite guf\u00eapaar erfa\u00dft unb e3 bem britteu \u00fcbergibt,\tmit\tbiefem loirb eg fo loeit\tloie m\u00f6glich bem Stefte gitgefto\u00a7en.\tliefen\nkleinen Raufen behanbelt\teine\tgloeite Rummel ebenfo,\tbann eine br\u00fcte, big er beim\tStefte auge=\nlangt ift. $ier ioarten fchon anbere barauf, um mit ihren 3\u00e4hnen unb Sorberbeiueu bag Staterial gu oertheileu unb angubr\u00fcdfen. SXuf biefe Steife entfteht nach unb nach ein \u00a9elo\u00f6lbe oon ein big gtoei Soll \u00a9ide. Sei biefer Saumeife k\u00f6nnen fie bag Steft nat\u00fcrlich nur ba antegeu, loo fid) bag Staterial in unmittelbarer St\u00e4pe finbet. \u00a9eit inneren \u00a9peil \u00fcbergiehen fie in gfopierjt\u00f6rke mit einer hargigen SJtaffe. \u00a9er \u00e2ugang gum SRef\u00eee, oft in einen gelouubenen \u00a9ang oerl\u00e4ngert, loirb in ber Siegel mit einer SBacpe\tbefefct, loelche Slmeifen unb anbere\u00ea\t\u00a9egiefer\tabloehren foil.\nlu\u00a7er einer noch fehl* gro\u00dfen Sngahl\toou Srten, loelche \u00a9uro^a beloohnen,\tleben in\tbeibeu\tH\u00e4lften\nbeg amerikanifchen \u00a9ontinentg, in Sften unb Sfrika anbere Srten, bie ber \u00df\u00f6rperform unb ben garben nach unloefentiidh oon unferen abloetchen, minbefteng immer ohne \u00a9chloierigkeiten alg \u00a9attungggeuoffeu erkannt loerben.\nUnter ben fummeln gibt eg geioiffe Srten, in \u00a9eutfdhlanb allein leben ihrer fechS, oou melden bie gelfeit=, gelb\u00ab, Sommer; unb S\u00f6albhnmmel (Apathus rupestris, campestris, aestivalis unb saltuum) bie oerbreitetfteu fein b\u00fcrften, loelche ft<h in ihrer Sebeugloeife oon ben anbereu unterfcheiben, loeitit fie auch ber \u00e4u\u00dfern \u00a9rfdheiuuitg uad) gu ihnen geh\u00f6ren. @ie famtrieln n\u00e4mlich nicht felbft, fonberu legen\tihre \u00a9ier in bie dtefter anberer fummeln,\tbamit\tfidh bie\nSarben ber oon biefen eingetragenen\tSorr\u00e4the bebienen. Stit Stecht gab\tman ihnen beit\tStamen\nber @<hmarofcerhummeln, unb Segeletier be \u00a9t. gargeau trennte fie unter bem \u00a9attungg; namen Psit\u00fcyrus oou ben vorigen ab, itachbem ihnen fchon fr\u00fcher (1834) Stetoman ben Stamen Apathus beigefegt hatte, toelcher nach bem oon ben \u00a9ntomofogen angenommenen \u00a9efe^e \u201eber Priorit\u00e4t\" ben Sorgug oerbient. S\u00dfeil biefe Xfyevt aber nicht felbft fammeln, beb\u00fcrfen fte auch","page":183},{"file":"p0184.txt","language":"de","ocr_de":"184\nSie Hautfl\u00fcgler. Slumenire\u00eapen. 23\u00fcrftentr\u00e4ger.\nkr Arbeiter nicht unb fommeu nur in ben gioei @efd;redC;tem oor. Sftte SScibcheu unterfdjeiben M non ben trauten fummeln burep golgenbeS: Sie Oberlippe ift- unten ftumpfminfelig, m\u00e4hrenb fie bort gerabe enbigt, bie Dlebenaugen fielen in ffcufev iBogenliuie. Oie Ht\u00fctcrfd)ieneu haben fein ^\u00f6rbepen, fonbern nad) an\u00a7en eine erhabene unb behaarte Oberfl\u00e4che, ihre gerfe feinen \u00c7enfeL Oie Oberfeite be\u00ea Hinterleiber ift mit EuSuahme ber Enbfegment\u00e9 faft fahl, gl\u00e4ngenb, bci\u00e2 lepte \u00a9lieb ein gef nimmt, auf ber ituterfeite mit einer minfeligen Erhabenheit nerf eben, toeldje an ben (Seiten fe eine Ede h\u00fcbet. (Sehr fdhiner taffen fiep bie M\u00fcnchen non ben mapren Hammeln unterfcheibett, ihr \u00aeopf ift furg, faft fugetig, norn meift ft\u00e4rfer behaart als hinten, bie Oberlippe beinahe gerabe abgeftnpt.\n* *\n\u00aeie nun fotgenben (Schieuenfammler, toie \u00fcberhaupt bie noch \u00fcbrigen Mtglieber ber ganzen Familie leben paarfteifc, eS fehlen ihnen bie nerf\u00fcmmerten Ekibcpen als Arbeiter, ineii ihre Kr\u00e4fte a\u00fcSreicpenb ftub gu ben Eorfehrnngen, ioelcpe bie gortpflang\u00fcug ber Ert erpeifdfen. Oie inarmen Erbftriche ern\u00e4hren eine IReihe fdf\u00f6ner dienen, ineld;e in ihrem gi\u00fcgetge\u00e4ber ben Hummeln fehl* nahe ftehen, eine lange, aber unbehaarte Bunge haben, bie Ekibcpeu ein fet)r breitet unb tiefe\u00e4 K\u00f6rbchen an ihren Hinterbeinen, aber feinen Heufet an ber gerfe; beim M\u00fcnchen fcpnnltt bie Hiuterfchiene geinaltig ait, ift auf ber Oberfeite uneben unb in ber untern H\u00e4lfte gefurzt \u00e4fteprere f\u00fcbamertfaitifdje Erteit ber Eattuug Euglossa geidpten ftd) burch ben blauen ober gr\u00fcnen Mtadglaug ipreS beinahe nacften K\u00f6rpers unb ein fammtartig behaartes gledcpeu am Hinter* raube beS <Schtlbd)enS auS, bie etma 5 Stnieit lange E. eordata unterbeut burch ben herdf\u00f6rmigen Hinterleib, toeifce, gterltdh braunger\u00e4uberte g\u00e4rbung um ben Mutb perum unb gftei braune ooate ftedchen auf ber faft quabratifchen Oberlippe. Oie pr\u00e4chtige furiuamifche \u00a9cp\u00f6ngunge (E. surinamensis) baut ihr einfame\u00ea 9teft in Eaunu ober Muerfpalten unb fcpliefjt beu mit troduen Elattft\u00fcddjen unb Holafp\u00e4ndpeit, bie fie gufammenfittet mit bem Eummi getuiffer SS\u00e4nme, befoitberS ber Eajuft\u00e4mme. gpre HSScpeit beftehen auS einem Eemenge fetter brei Sita; terialien. \u2014 Oagegeit betreibet ein bitter Haarfilg, meift bunt banbirt auf beut Hmterleibe, bie Erten ber Eattung Eulema, melcpe cparafterifrrt ift burch eine etmaS fd)itabelarttg oorn oor; gegogette Oberlippe unb ein gro\u00a7eS, plattes O\u00fcidenfdjilbcheit ohne befottbere EuSgeidjnuitg.\nEin Enh\u00e4ngfel eigeuth\u00fcmlicher Ert fommt au ber gerfe ber Ekibcpen bei einigen artenreichen Eattungen \u00f6or ; au ihrem Eufentoinfel ftpen n\u00e4mlich bid;te Eorjleupaare in gorm einer fleineit (Sdjaufel, in meldfer ber El\u00fctpenftaub, gu beffeu Ebb\u00fcrfien fie bienen, oft h\u00e4ngen bleibt, fo ba\u00a7 man glauben tonnte, biefe E\u00fcrfte beftehe auS einer gufammeuh\u00e4ugenbeu hornigen Mffe; fie br\u00e4itgt nat\u00fcrlich baS gfteite Oarfeitglieb gang nach bem Bnnenmiufel ber f^erfe, m\u00e4prettb eS fottfi in ber Mtte angepeftet ift. Eu biefem Mrfmale laffeit fiep bie ioeiblidjeit E\u00fcrftentr\u00e4ger, mie man biefe Eruppe genannt hat, fehr leicht erfemteit. Eu\u00a7erbem ftub bie in \u00ef\u00efiebe ftehenben Opeile auf ber fdpmacp geio\u00f6lbten gl\u00e4cpe unb an ben Oi\u00e4ttbern mit (Sammelhaaren bemaepfen, alfo fein K\u00f6rbchen rorpanbeit. Oie ^iititbadeit ftub gerabe, auf ber Oberfl\u00e4che mit unregel* m\u00e4\u00dfigen ^3unfteinbr\u00fcden uitb auf ber igmtenfeite mit nur einem gapne Oerfepeit. Oie faft cplinbrifche Bmtge \u00fcberragt im Eupefiaitbe eben nur ben $opf, auSgefiredt ben gangen K\u00f6rper unb befleibet ftd) oor ber \u00a9pipe mit feinen H\u00e4rchen.\nOie E\u00fcrftentr\u00e4ger bauen, mie bie anbereit nicht fdjmaropeitben, paarioeife tebeuben Eieneit, bie man auch einfame ^unftSieiteit genannt hat, aus oerfchiebettett \u00a9toffeit \u00dfelleit, nur nicht ans EktdfS, f\u00fcllen biefelbeu mit lunreicbenbem gutter, einem Eemtfch ooit Honigfeitn unb i\u00f6l\u00fcthen= ftaub, legen ihr Ei barauf unb uerfch>tie\u00a7en bie Bede. Eacpbem in ihr bie Mbe ihre SSertoanb^","page":184},{"file":"p0185.txt","language":"de","ocr_de":"edmaugenbienen.\n185\nInit-g burd)gemad)t bat, \u00c4agt (id), oietleidjt gehn, elf Stonate fp\u00e4ter, al\u00e9 bie Stutter ba\u00e9 (St legte, ba\u00e9 ooUfommene ^nfeft baratt\u00e9 tfevbor uttb ftnbet feine itebeoode ^ftegeriit, n?ie bie Sieiteit unb Hummeln, fie tt;eilt ba\u00ea Boo\u00e9 ber allermeifiert \u00a9biere, ftch felbftfi\u00e4itbig mit bem irrten augebornett ^uftinft burc61\u00e9 furge Beben burdfguhelfen. \u00a9ie St\u00e4itndjen loerbeit guerft geboren, ttnb loir treffen fte auf ben Blumen an, too fte i|r \u00a9afein friften unb \u2014 ein Skibeben (neben, Sind) biefe\u00e9 oerl\u00e4\u00dft (eine \u00a9eburt\u00e9ft\u00e2tte, \u00eeo\u00fcufd)t (id) gu ern\u00e4hren, unb bie Sefanutfdjaft i(i leidet gemalt. E\u00ea toirb oft oon mehr al\u00e9' einem Anbeter um(d)to\u00e4rmt unb oerfoigt. \u00a9ie gegenfeitige 3ltue^\u00e4un\u00d6 \u00e4ndert (ich bei ben oerfd)iebeiteit Srteu oerfd)ieben, aber immer b\u00fc\u00dft ba3 beOorgugte St\u00fcnncbett (eine Eroberung mit balbigem Sobe. \u00a9a\u00e9 befrnd)tete Skibdjen bebarf nod) l\u00e4ngerer 3rit> um g\u00fcrforge f\u00fcr bie Sadffommeit gu treffen. 3fi bie ^onigernte reich, ber \u00a9ommer aubaltenb (tb\u00f6tt, (o toirb bie Arbeit gef\u00f6rbert, unb e\u00e9 fann ben Erunb gu einer reichen Sadjfommenfcbaft legen, toirb c3 bagegen burdj anbaltenbe raube Sktterung h\u00e4ufig im Satte gur\u00fcdgeljalteu, (o gebt biefer nur langfam oon (Statten, bie 3dl; fann nicht an\u00e9gemt^t toerben, unb eine geringere Sngabt oon Eiern ift gelegt, toenn ber \u00a9ob bie m\u00fcbe ^ilgeritt f\u00fcr immer gut* Sulje bringt.\n\u00a9iefer ttnb (etter \u00a9djntaroher beultet bie Sbloefenljeit ber eifrigen Stutter unb legt fein Muf3ei in bie gef\u00fcllte Bdte/ ba\u00e9 el)er au\u00e9fried)t a\u00ef\u00e9 ber rechtm\u00e4\u00dfige Inhaber, menu bie <Sd)maroherlaroe (ich oom Honig n\u00e4hrt, fp\u00e4ter, loenn fte ber Sieneitmabe (elbft naebftedt. Stancher Sberfl\u00fcgler au\u00e9 ber Familie (elbft geh\u00f6rt gu ben Serr\u00e4tbent, ein unb bie anbere Eolbtoe\u00e9pe, @d)lupftoe\u00a3pe, fliegen au\u00e9 ben \u00a9attuugen Bombylius unb Anthrax unb bie ^mmenf\u00e4fer mit ihren Serloanbteit (Trichodes, Silais). 3U ben S\u00fcrfteutr\u00e4gern g\u00e4lten bie Sdhitaujens ober ipelgbieneit (Anthophora, Megilla Fabricius). Sie breiten ftd) in oielen Sitten \u00fcber gang Europa unb ba\u00ea u\u00f6rblidie Slfrifa au\u00ea, fehlen aber and) in S\u00fcbamerifa unb Sfteit nid)t g\u00e4ngig. Sut Sotberfl\u00fcgel ftnbet man bie gleiche 3edeitmenge, ioie bei ben oorhergehettben Eattungen; eine oorn gerunbete mit Keinem Anhang Oerfeheue Sabialgede, bie nid)t oiel loeiter nad) hinten reid)t, al\u00e9 bie lebte ber gefd)lo((enett brei, unter (ich faft gang gleid) gro\u00dfen Unterraubgeden. \u00a9ie $u\u00dfs flauen (tub gloeitheilig, bie @d)ienenborueu an ben binterjfen in ber 3n>eigabt oorhanbett; bie gebrodjeuett ^\u00fchler-itt beiben Eefchlechterit gleid) unb nur m\u00e4\u00dfig lang, bie Sebeitaugeit in ein \u00a9reied geftellt, bie Sippentafter gioeigeftaltig unb bie ber liefern (edj\u00eaglieberig. \u00a9ie Shiere erinnern nicht nur bureb ihren gedrungenen K\u00f6rperbau, (onbent and) bttrd) bie bidjte Sebaamng unb F\u00e4rbung an bie fummeln, ein pr\u00fcfenber Slid auf bie Hinterbeine l\u00e4\u00dft inbe\u00df loenigfteu\u00e9 bei ben Skibdjen feinen Sugenblid eittett 3toeifel dar\u00fcber, ob mau e\u00e9 mit ber einen ober ber anbern Eattung gu tbuit habe. \u00a9er Eefdjlecbt\u00e9uitterfcbieb befteht im St\u00e4ngel ber S\u00fcrfte beim Stanudjen, toelcbe\u00e9 bagegen manchmal au ben Xatfeit ber Stittelbeine abtoeicbeub behaart ift unb in ber Segel in ben unteren $opfpartieu toei\u00df gef\u00e4rbt, lo\u00e4hreitb biefer She^ beim Skibdjen (cbloarg bleibt, loie bie obere H^fa\u00bb \u00a9a\u00e9 (ehr Keine, gugefpi^te Enbfegment faffeit beim Skibdjen bidjt gebr\u00e4ttgfe, fttrge Sorffeit ein, (o ba\u00df bie (Spi^e mehr ober loeniger au\u00eageranbet erfdjeint. Seiber (ittb f\u00fcr ben orbnenben Entomologen bie IKttetfcbiebe ber beiben Eefdjlecbter ein unb berfelben %ri (o bebeuteub, ba\u00df, loie fdjoit bei ben Hummeln bemerft lourbe, nid)t ba\u00e9 Snfe\u00efjeu, (onbertt bie Seobad)tuug in ber freien Satur bie gu etitanber geh\u00f6rigen auch richtig gufammeuguftellen lehrt.\n\u00a9ie \u00a9djitaugenbienett bauen in ber Erbe, in Stauerfpalten, Sauml\u00f6djetn, Bebmto\u00e4itben S\u00f6hren, bie fte bureb 3Koi(cbenlo\u00e4nde in 3eden theilen, erfebeinen (d)Ott (ehr fr\u00fch int Sdfjre unb fliegen ungemein fitted mit ettoa\u00e9 pfetfeitbem Eefumme oon Slume gu Slttme. Statt fann im Sprit ober Stai gur to\u00e4rmfieu be\u00e9 \u00a9age\u00e9 eilte Sugaljl St\u00e4nndjeit hinter einander in getaber Siitie auf unb ab fliegen fehen an einer Stauer, einem faitbigeit Sbhange, too oiele Sefier (tttb, au\u00e9 betten bie Skibdjen eben au\u00e9friechen, ^\u00fch^ \u00dfiu^ berfelben Serlaitgeit nach bem St\u00e4ttncbeit, (o (teilt e\u00e9 ftd) in ba\u00ea g\u00efugtod), ein St\u00e4nndjeu ft\u00fcrgt auf baffelbe gu, padt e\u00e9, unb beibe oer= (chloinben mit eittanber in ber Sitft. 3n h\u00e4ufigen g\u00e4lten toirb ba\u00e9 befruchtete \u00dcBeibchen (eine Eeburt\u00e9ft\u00e2tte al\u00e9 Srutplah auffueben unb (ich bafelbft h\u00fcu\u00e9tidh einrichten; benn mau ftnbet in","page":185},{"file":"p0186.txt","language":"de","ocr_de":"186\n2>ie Hautfl\u00fcgler. Blitmetnoelpen. B\u00fcrfletitr\u00e4ger.\nalten M)mfv\u00e4nben viele 3>aljre hinter einanber biefelben Wirten niften, ivenn fie fonft nidE>t geft\u00f6rt, ober burd) l\u00e4ftige Sdjutaroher, bie fidj bergleidjen g\u00fcnftige 5pi\u00e4|e gleidjfadl inerten, mit ber \u00dfeit Vertrieben tverbctt. SDte rauhaarige ^\u00dfetzbiene (Anthophora hirsuta) ift einen falben \u00dfod lang, \u00fcberall bidjt behaart, am ^orav unb ber H\u00e4nterletblivurzei roth ober gelbbraun, am Sammelahbarate gelb, \u00fcbrigenl fdjtvarz. Beim Bl\u00e2niidjen f\u00e4rbt ftd; bie \u00a9hitinbefleibung bei $\u00fchlerfd)aftl vorn, bel ^obffdjt\u00efbel fammt ber Oberlippe, ben SBangen unb ^tnnbacfemvurzeln gelb, unb bie BUtteltarfen zeidjnet eine blattartige, bid^t fdjioarz behaarte \u00a9ilveiterung bel erfteit unb f\u00fcnften \u00a9lieber aul.\u2014 2)al Bkibdjen ber abgeftuhten fpel^btene (A. refusa) h<U genau \u00a9r\u00f6\u00dfe unb \u00a9eftalt ber vorigen Slrt, ift aber burdjau! fddvarz behaart, nur am \u00a9amme\u00efapparate roftrot\u00efp SDal etlval Heinere, fdjlattfere BMnndjen, Jveldjel Sepeletier A. pilipes nannte, tr\u00e4gt fudb>ftge Haare an $opf, h^ar unb ^interleib\u00eatvurjel, tveiter hinten toerben fie fyarfamer unb fcfgvar^ Stnfangl; unb \u00a9nbglieb ber Btittelfii\u00dfe ertveitern fid) burd) einen fdjtvar^en ^\u00bbaavftern, loie vorder, nur fehlen bem ganzen \u00a7u\u00dfe bie langen .gottenhaare au ^,er Hinterfeite, tveldje bort vortontmen. SDal Bt\u00e4nndjeu fliegt fp\u00e4ter all bal B\u00dfeibd)en, unb biefel benuirt im (Siebengebirge unb im parifer Beden mit Vorliebe all i\u00f6rutpl\u00e4^e bie $ellt\u00f6d)er, ioeld)e bem 5trachbttuff ein fo eigentt)\u00fcmlid)el Slnfe^en verteilen. \u2014 SDie B\u00dfanb;5\u00dfeizbiene (A. parietina) legt tvieber eine aubere Liebhaberei beim \u00fcfteftbau an beitrag; fte betvo|ut bie L\u00f6d)er alter Lehmtv\u00e4nbe unb fd)\u00fc|t ben \u00a9ingang burd) eine \u00a9aderie, ein ettval nad) unten gefriimmte\u00bb dtohr, h\u00e4ngt einige god lang an ber Blauer |erab, bal Baumaterial liefern bie 2lu\u00ea|\u00f4|lungen ber Blauer. \u00aeal Bkibdjen biefer Slrt ift etival Heiner, all bie vorigen unb mit 2lulna|me ber roftrot|en \u00a7interleib\u00eaf|i|e fd)tvarz behaart. \u00a3)al Bt\u00e4undjeu l\u00e4\u00dft fid) in ber F\u00e4rbung faunt vom Vorigen unterfReiben, trenn nid)t burdj grauen (Schimmer in ber Behaarung, tveld)e Paie verfdjoffen aulfieht, \u00fcberbiel fehlt ben Btitteltarfen jegliche 2lulzeid)nung.\n\u00a9ine anbere Oteipe von B\u00fcrftentr\u00e4gern zeichnet fid) im m\u00e4nnlichen \u00a9efd^lecpt burd) bie \u00fcberaus langen g\u00fc|ler aul, Paeld^e man tvegeit ber fanft Hiotigen Stnfdjtveduugen an ber Borberfeite ber \u00a9lieber mit ben R\u00f6mern einel Steiubodl Vergleichen f\u00f6nute. (Sie tourbeit barum ,\u00a7ornbienen ober \u00a3ang|\u00f6rner (Macocera) genannt; ba iube\u00df in \u00aeeutfd)lanb feine 2trt vortommt, mehrere im f\u00fcblicpeu \u00a9uropa unb iv\u00e4rmeren ^\u00e4nbent, fo Und id) eine beutfche 2lrt befpredjen, Paelche in ber ^\u00f6r|crtrad)t ihnen vodfommen gleicht, aber tvegeit ber geringeren Slnzahl ber Unterranb^eden nicht mit biefer \u00a9attung vereinigt tverbett fomtte. SDie gemeine \u00a7ornbiene (Eucera longi-cornis) fliegt Von \u00a9itbe Bbai an, |at aber fdjon Blitte gutti viel von ihrem |\u00fcbfdjen 2titfe|eit verloren, iveil bie ipaare theill erblaffen, theill burd) Slbreibeit verloren gehen. \u00aeal Bt\u00e4nndjen, im fugenblid)en Sitter an $o|f, B|orar unb ben beiben erften (Segmenten bei ftart gelv\u00f6lbten jpinterteibe! von fd)\u00f6it fuchlrot|eit paaren bidjt bebedt, von einzelneren fchivarzen Paeiter uac| hinten, erfdieint fe|t fahler unb aulgeblichen; bie ftatttidjen \u00a7\u00f6rner unb bal \u00a9elb Von $opffd)ilb unb Oberlippe bleiben i|m all unver\u00e4nberticber (Schmitd. \u00abSein ivenig gr\u00f6\u00dfere! (5 \u2014 6/;/) SBeibdhen Paeicht in ber ^\u00f6rpertracht Paefentlich ab, einmal verleihen ihm bie getv\u00f6hniidjeit, gebrodjcneit g\u00fchler feine Slulzeichitung, fobamt io\u00f6lbt fich ber Hinterleib loettiger, verengt fich nach Vorn mehr unb befontmt einen ediptifchert Umri\u00df; in golge beffen f\u00f6nitte man bal \u00a3|ier f\u00fcr eine (Sanbbiette halten, z^mal bie Hinterr\u00e4nber ber (Segmente mit tvei\u00dfen Binben verziert fiitb, iveldje auf beit brei vorberften in ber Blitte eine breite Unterbrechung erleiben, eine 3Ud)uuu3/ Pae\u00efche man bei ben \u00a9eitannten h\u00fcnfig antrifft. (Siehe ba, bie B\u00fcrfte an ben H(ntei'f^^eneit rettet nul ader Berlegeitheit; feine (Sanbbiette erfreut fid) biefer Slulzeichnung. ^ene- Binben tverben von furzen, anliegenbett (Seibenh\u00e4rd)en he^vrgebracht, unb biefe finb verg\u00e4nglich/ ivie adel @c|\u00f6ne. Sbarunt fann el gefdiehett, ba\u00df pair im (Sommer einem abgefchabten B3eibd)ett begegnen, toelchel, beil\u00e4ufig gefagt, biefelbett Bheile in aulbteichenbe, fmhlrot'he Hnnve fleibet, Paie bal Bl\u00e4nmheit. \u00a9I mirb um fo fch\u00e4biger aulfehen, je gePaiffenhafter el feine B\u00eeutteipflichten erf\u00fcdte. \u00a9ine glatte dt\u00f6hre in ber \u00a9rbe bient all Brutft\u00e4tte. (Sie Patrb burch Ouertv\u00e4nbe in grtdtt getheitt, Welche von","page":186},{"file":"p0187.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9enteilte Sattgpornbiene! &affrtfd;e, \u00f4io\u00efettft\u00fcge\u00eftge ^olgbtenc.\n187\nhinten itadj Dorn fiep mehren, fobalb bie pinterfte guerft bod $ontgfetnt getragen unb mit einem (Sie befcpenft morben mar. Oa\u00ea d^ara\u00efterif\u00eeifd^e ^enugeicpen btefer \u00a9attung beftept in bem $or; panbenfein non nur gtoei Unterranbgellen, non melden bie gmeite in ber iR\u00e4pe iprer \u00a9rengeit bie beiben r\u00fcdlaufenbeit Slbern anfnimmt. <Sonft ftimmt fte mit Macrocera. Oie Oafter ber Sippe ftnb gmeigeptaltig, bie ber tiefer fecp\u00bbglieberig, bie iRebenaugeit fielen gerablinig, unb bie gro\u00dfen stauen [batten fid;. \u2014 Slmerifa ift fe^r reicp an 2lrten, melcpe mit ber ttnfrigen in ben \u00a9efcplecpt\u00eaimterfcpiebeu unb ber $\u00f6rperf\u00e4rbtutg gro\u00dfe Uebereinftimmung geigen.\n3it ben ^olgbieiten (Xylocopa) begegnen uit\u00ea bie ftattlid;[ten \u00a9lieber ber ganzen Familie. Oer \u00a9eftalt itacp ftnb e3 fummeln mit einem mepr platten, auf feinem tR\u00fcden meift fallen Jpinterleibe, aber gr\u00f6\u00dfer unb bei n\u00e4herer Setradptuug in mefentlicpen 9Rer!malen baoon unter; fcpiebeit. Oie borberen ber meift bunfel gef\u00e4rbten, oiolett ober brongeartig fcpilleruben Fl\u00fcgel pabett eine beiberfeit\u00ea gugefpipte, am $interranbe etmal fd;nabelartig nad; innen gebogene, mit mepr ober meniger beutlicpem Slnpange berfepeue tRaubgelle. Oie mittelfte ber brei bo\u00fctommeu gefd)loffeneit, mand;mal bttrcp einen feinen \u00dcRerbeit in gmci uebeneiitanber liegenbe geteilten Unter; ranbgellen, mit ber erften gicmlicp oott gleid;er \u00a9r\u00f6\u00dfe, ift faft breiedig, bie britte fo lang, mie bie beibeit h\u00f6rigen gufammeugeuommeu; in ober pinter iprer SRitte miinbet bie gmeite r\u00fcdlattfcnbe Slber, genau in iprem 2litfange bie erfte. Oie nicpt eben breiten gpiitterfcpieuen merbeit mit iprer nodp l\u00e4ngeren f\u00c7erfe au\u00dfen burdp ein bicpte\u00ea ^aarfleib fammelf\u00e4pig, tragen gmei einfad;e \u00a9nb; boruen unb bte Oarfenglieber oont gmeiten an auf ber Slu\u00dfenede ber gerfe. \u2018Oie flauen finb gmeig\u00e4pitig, bie \u00dcRebenaugen in ein Oreied gefte\u00ef\u00eft. Oie Oafter be\u00ea pornigen Unterliefet feigen fiep am\u00a7 fecp\u00f6, an S\u00e4uge nacp unb nad; abneputenben \u00a9liebem 'gufantmen; bie ber Sippe ftnb cingeftaltig. 2lbgefepeit bon ber geringeren \u00a9r\u00f6\u00dfe unb fcpm\u00e4cpern i\u00f6epaanutg au ben hinter; bei neu, unterfcpeiben fid) ntatupe SDc\u00e4nnd;en bon ipren S\u00dfeibcpeit bttrcp ein bolUommeit berfd;iebeue\u00a7 \u00f6paarfleib, ober ermeiterte \u00a9lieber ber SSorberf\u00fc\u00dfe, mie bei ber fiattlidpen Xylocopa latipes au\u00a7 Oftinbien, 3mm m., ober ipre Slugen r\u00fcden nad; bem @d;eitel gu n\u00e4per aneinanber. S3ei ber ta ff rifcpen ^obgbieitc (Xylocopa caffra) beifpiel\u00f6meife fiept ba3 9R\u00e4und;en auf ber gangen Oberfeite gelblicp olibengnin au\u00f6, m\u00e4preitb ba3 fcpmarge SSeibcpett au \u00a9cpilbcpen, jpiuterr\u00fcdeu unb auf bem erften \u00a9egmeute bc3 ^\u00bbinterleibe\u00ea gelblicpe Ouerb\u00e4uber tr\u00e4gt; in etma\u00ea auberer d\u00f6eife fleibet ftCp bei ber Xylocopa mesoxantha au\u00a7 3aba ba3 9R\u00e4ititcpen mieber burcpau\u00eb gr\u00fcn\u00eftcpge\u00efb, ba3\u2018 fcpmarge dBeibcpen mit gmei gelben Ouerb\u00e4ubent \u00fcber bie beibett erften .fjinterleib\u00f6fegutente. (Statt gelber SS\u00e4nber tommen bei anbereu Slrteit aucp mei\u00dfe bor.\nOie jpoigbieuen bauen ipre 3^eni'e^cn in jpolg unb leben borgug\u00eametfe in beit pei\u00dfeit \u00a3peileit Slmer\u00fcal, 2lfrita3 unb 2lftett3; gmei 5lrteu lommen aud) im f\u00fcblicpen \u00a9uropa bor, bie eine babon tt\u00f6rbltdp bi\u00ea gu einigen beutf\u00e4pen Sauben.\n\u00a9\u00ea ift bie biolettfl\u00fcgelige jpoigbieite (Xylocopa violacea), eine ber mittelgro\u00dfen silrteu bon 10 bt\u00e9 12 Sinien S\u00e4uge unb burcpau\u00ea fcpmarger g\u00e4rbuitg. \u00a93 p\u00e4lt \u00fcbrigen^ fd;mer, bie \u00a9r\u00f6\u00dfe einer 2lrt gu beftimmen, ba fte nicpt nur gmifd>eit ben \u00a9efcpledjtern, foubent aut^ gmtf^en ben 3ubi; bibuen beffelbeu \u00a9efcpledpt\u00ea ungemein fcpmatdt. \u00aea3- 2R\u00e4nndpen ber itnfrigeu pat einen gro\u00dfen\na3io\u00efettf\u00efiigeItge \u00a7oIxbiettc (Xylocopa yiolacea), nebft blo\u00dfgelegten \u00e4e\u00e4enx\u00f6^rett in einem SSaumftamme.","page":187},{"file":"p0188.txt","language":"de","ocr_de":"188\n2)te Hautfl\u00fcgler. B\u00efumettwe\u00ea'pen, \u00a9cpenle\u00effamm\u00efer.\n\u00eetjeil bei* p\u00a7\u00efei*9ei]e\u00ef auf ber Unterfeite unb -bie beiben oorlefcten \u00a9lieber ring\u00eaum gelb gef\u00e4rbt. 3M \u00a9dienet fliegen im erften gr\u00fcpnge \u00fcberwinterte Bkibcpen; Don gult bi\u00ea in ben \u00a3erbft kommen, befonber\u00ea an \u00a9djmetterling\u00eabiiithen, junge Bpiere beiberlei \u00a9efdjkcht\u00ea gum Borfdjeine. Oer genannte S3eric^terftatter fing ju Wieberholteu SDtaten dft\u00e4ititd)eu, bei benen an ber glatten unb glatten gnueitfeite ber \u00a3iuterfcf)enfet unb bereit <p\u00fcften Bliithen\u00dfaub augetlebt war. Bterk w\u00fcrbigerweife ifi (1856) ein einjelue\u00ea \u00a9remptar biefer \u00a3>oljbiene in \u00a9itgiaitb gefangen worben, unb dteWman meint, t>a\u00df Dieikidjt bie ftarte \u00a9infuhr Don Orangeb\u00e4umen bei (Gelegenheit ber gnbu\u00dfrie;Bu\u00eafeilmtg bie Berantaffung baju gegeben habe, Wa\u00ea mir niept einteuchten kid.\nSUit kr\u00e4ftigem \u00a9efumme fliegt ba\u00ea \u00fcberwinterte unb befruchtete Bkibdjen an Satten, S3retter= W\u00e4nbeit, 5\u00dffoften umher, l\u00e4\u00dft fid) Don ber \u00a9ouue befcheinen unb fumntt wieber baDon. Oiefe Bewegungen b\u00fcrften juerft bie \u00a9ef\u00fcple ber greube fein, ba\u00df ber dBinter, ber e\u00ea bisher gefangen hielt, nun Dor\u00fcber ift, allein halb ftnb bamit ernfterc Betrachtungen Derbunben: bie Slu\u00eawapl eine\u00ea geeigneten Orte\u00ea, wohin e\u00ea feine dtaepfommenfehaft bette, ba ba\u00ea noch lur^e Seben nid)t ihm, fonbern biefer angeh\u00f6rt. Sllte\u00ea #otj, eine morfdje Bfo\u00dfe, ein m\u00fcrber-Baumftamm, bem fepenWeife bie Borte fchon fehlt, eignet fid) baju am beften unb erm\u00f6glicht bie fchwere Arbeit. SUit \u00a9ifer nagt bie Biene ein Sodj Don bem Umfange ipre\u00ea S\u00ee\u00f4rper\u00ea, bringt einige Siuieit in ba\u00ea innere ein unb Wenbet fid) nun nach unten. \u00a3ierju bebarf fie eine\u00ea SUeifel\u00ea, jebe $initbadeit= h\u00e4lfte bient ihr baju, unb einer gange, al\u00ea folche Wirten beibe in \u00a9emeinfdjaft. gebe H\u00e4lfte oerl\u00e4uft Don Dorn bi\u00ea hinten faft in gleicher Breite, ftupt fiep bort fchr\u00e4g ober jahnartig ab unb h\u00f6hlt bie gnueufl\u00e4dje au\u00ea. Oie \u00a9p\u00e4ne Werben peratt\u00eagefcpafft unb tiefer unb tiefer gearbeitet, bi\u00ea eine gleichm\u00e4\u00dfige dt\u00f6pre entfteht, welche einen gu\u00df lang fein tarnt unb fiep am \u00a9ttbe Wieber etwa\u00ea nad) au\u00dfen biegt. Oie forgfame SUutter g\u00f6nnt ftd) nur fo Diel dfttpe bei biefer Befdj\u00e4\u00df tigung, al\u00ea ju einem unb bem aitbern diu\u00eafitge nach Blumen n\u00f6thig ift, wo fie burdj dlufitapme Don \u00a3oitig neue Kr\u00e4fte fammelt. Oer SUai ift noch nicht ju \u00a9nbe, fte aber fertig mit ihrer dt\u00f6pre. gtt \u00f6en untern Oheil Wirb nun jponig mit Bliithenftaub oermifcht in einer gaitj beftimmten SDtenge eingetragen, .ein \u00a9i barauf gelegt unb etwa in ber \u00abfp\u00f6pe, Weldje ber Oide be\u00ea jftohre\u00ea gleichtommt, ein Oedel au\u00ea concentrifchen d\u00fcngen Don gekneteten \u00a9\u00e4gefp\u00e4neit auf; gefept. Oie erfte gelle ift gefd)loffen unb bamit ber Bobeit f\u00fcr bie jWeite, h\u00f6her liegenbe, gewonnen. Oiefe betommt eine gleiche ^portion unb Wieber ein \u00a9i. gn folcper B\u00dfeife geht e\u00ea fort ohne Unterbrechung, Wenn nicht unfreuttb\u00eficpe\u00ea Bktter biefelbe gebietet, bi\u00ea ber dtauut mit einer gellem faule erf\u00fcllt ift. SUir ftnb bar\u00fcber feilte beftimmten Beobachtungen befauitt, ich m\u00f6chte aber glauben, ba\u00df nach folgen Slnftrengmtgen bie Lebenskr\u00e4fte erfdj\u00f6pft W\u00e4ren, unb ba\u00df ber SUutter nicht ba\u00ea \u00a9l\u00fcd jtt Oheil Wirb, auch nur eiite\u00ea ihrer $tnber ju fehen, f\u00fcr bie fie fid) pinopferte. dtadj Wenig Oageit fd)l\u00fcpft bie junge SUabe au\u00ea, bie fich im \u00e4u\u00dfern Bnfepeit in nichts Don ben GJtaben unterfc^cibet, wie fte iit ber allgemeinen Ueberfidjt ju biefer Familie befd)riebeit w\u00fcrben, \u00a9ie liegt gefr\u00fcmmt uttb f\u00fcllt, Wenn fie itad) ungef\u00e4hr brei Bkdjen erWachfeit ift, bie H\u00f6hlung ber gelte jiemlidj au\u00ea, in Welcher man fdjwarje ^\u00f6rndjen, ihre \u00a9rcremeitte, neben ihr fiitbeit faitn. geht fpiitnt fie ein \u00a9ocoit unb oerpuppt ftd|, Oa hie uuterjte bie \u00e4ttefte ift, mu\u00df fie nat\u00fcrlich auch juerft jur \u00a9ntwidelttug gelangen, bie jweite jun\u00e4epft, bie oberfte julept. S\u00f6irb fie nun wohl fo lange warten, bis bie lebte ihrer \u00a9djweftcnt bereit ift, ben Bkg au\u00ea bem Werfer jtt bahnen? Slubere Bienen be\u00dfpett bie \u00a9eib\u00dfDerkugituug, beinahe eilt palbe\u00ea gapr ohne dtaprung unb ohne \u00a9ebraud) ber Bkrfjettge, bie fie juin Leben in ber Freiheit bef\u00e4higen, gefangen jtt ftpen, unfere Jpotjbieue aber nicht, Weil fie eben Don ber diatur nicht ju biefer Ou\u00e4terei Derurtheilt ift. \u00a9\u00ea W\u00fcrbe ihr barurn auch ber t\u00fcrjefte d\u00f6eg gezeigt, auf bem \u00dfe ftch au\u00ea \u00f6ern Werfer befreien tarnt, \u00a9ie fleht auf bem $opfe, braudjt alfo nur etWa\u00ea beWeglid) ju Werben unb nad) Dorn ju br\u00e4ngen, fo wirb fte \u00dfitbeit, ba\u00df ber dtaunt ftdh nad)giebig geigt, \u00a9ie gelaugt fo an ba\u00ea \u00a9nbe ber Biegung, Wetdje\u00ea mit \u00a9p\u00e4neit lofe gef\u00fcllt i\u00df; inbem fie ihregattgeit iitftiuftm\u00fc\u00dfig fennt, pr\u00fcft \u00dfe biefelbeit jum erften Btale unb nagt bie biiitne \u00a9djicht gwifhen \u00dfdh nnb ber Warmen \u00a9ommerluft burdf","page":188},{"file":"p0189.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9d^enMfa\u00eetttn\u00efer. SRaithf\u00fcfjige ^iirftetxbierte* \u00a9rbbienen.\n189\nS)ieg nimmt menigfteng Sepetetier au, Sft\u00e9aumur dagegen berichtet, baf; bie \u00dcRutterbiene baS Sod) am \u00a9ube b\u00e9r 9\u00ee\u00f4t)re nage, Bigmei\u00efen aucp in ber S\u00c9Jtitte nod) ein britteg. SDev Analogie nadj tann jebe ber beibeit 2tnftd)ten bic richtige fein, fie t\u00f6nneu and) nebeneinanbei* i\u00efjre \u00a9ettung finben; ba mir bie eignen (Erfahrungen fehlen, meit Bei ung bie Holgbieite nicht oortoinmt, fo taffe id; bie an jtdj fepr unBebeutenbe \u00a9ad)e nnentfdjieben. SDie gmeite, meldfe augtriedjt, folgt ber erften nad), Bis eitbtid) bie gange \u00a9efettfdjaft \u00a9nbe Suli, STnfangg Stuguft auggeftogen ift nub bag 9Reft teer fiept. Sn \u00a9egeitbeit, mo ^otgBienen ftd) einmal eingeb\u00fcrgert h\u00f6ben, Bennien {te gang gemifj Sapre fang bie \u00f6lten Srotpt\u00e4fce nnb gemimten Bei fonft g\u00fcttf\u00fcgen SBitterungSOer; p\u00e4ttniffen mehr $eit, um einer reid)ern !Ra<htommenfchaft bag Seben gu geben, a\u00efg menu fte in ber eben befchriebeiteit SBeife $innbaden unb \u00a9ebutb auf fo h\u00f6rte ^\u00dfrobe [teilen muffen.\n&\n$Die \u00a9djeittelfammler (Merilegidae) itnterfd)eiben fiep bon ben oorigeu, mir mir fd)on fasert, babnrep, ba\u00a7 ber \u00a9ammetapparat bem Vorher n\u00e4her rndt, auf beffen \u00a9eiten in ber DR\u00e4pe ber Hinterbeine, bereit ^\u00fcften unb \u00a9cpentel \u00fcbergeht, menu aud) an \u00a9djienen unb Serfe mancher hatten getben SBt\u00fctpenftaubeg hangen Bleibt, \u00a9ingeftattige Sippentafier fommeit ihnen gmar gu, aber nid)t atg \u00a9rtenuuitggmerimat, meit fie auch oerfcpiebeiteit \u00a9cfjienenfammtern nicht fehlen. \u00a9Ben fo cparatterifirt fte nidht bie titrge gunge, metd)e bag $inn nicht \u00fcberragt unb SSerantaffung m\u00fcrbe, baff Satreitte barauf bie Uferfamilie ber 2tubreniben Begr\u00fcubete, meit eg and) \u00a9djenteU fammter mit tanger gunge gibt, \u00a9omit ift, menu mir bie \u00a9ache bei Sichte befepen, bie \u00a9ifof>e nid)t fd;arf abgegreugt ton ber vorigen unb bie \u00a9iitorbnung gemiffer SIrten nicht \u00fcber jeben gmeifet erhaben. gu ben \u00a9cpenfetfammlern geh\u00f6rt\nSDie raupf\u00fcjgige 23\u00fcrften= ober Hofeubieite (Dasypoda hirtipes Ltr.). SDiefe 2lrt, metd)e \u00a9uropa in 'feinem gr\u00f6\u00dften \u00a3peile bemohut, barf megen ber \u00a9dfj\u00f6n^eit ihreg SBeibdjenS nicht ttnerm\u00e4hnt bteiben, obmoht \u00fcber bie Sebengmeife nichtg oon 33etang gu berichten ift. 2\u00f6ie feine gahtreid)en i\u00f6afeit unb 2JM)meit bettet bag S\u00dfeibdjeit feine S\u2019ftadjtommeit ohne t\u00fcnfttid)en S3au in ein Sodj ber fdjmugtgen \u00a9rbe. \u00e4\u00f6ag nun ben K\u00f6rperbau antangt, fo liegt bie tangett; f\u00f6rmige 3RaubgeIIc mit ihrer \u00a9pipe ber fftanbaber an, unb oon ben beiben gefcptoffeiteu Unterranb= gelten nimmt bie t\u00fcrgere gmeite bie r\u00fcdtaufenben Stbern nahe bei ihren \u00a9nbeit auf. SDag gmeite \u00a9eifetgtieb ber $\u00fcpter oerb\u00fcnnt ftd) ftietartig, bie Sippentafier fepen oier \u00a9lieber gufantmen, unb bie gunge, gmar nicht fo titrg, mie bei ben 2Ittbreiteit, tarnt ebenfomenig taug genannt merben. 2\u00f6aS beut \u00a3piere fafa p\u00fcbfdjeg Stnfepeu oerteipt, ftub* bie taugen, fudjSrotpen Ha\u00f6re, metche, mie bei einer gtafcpettb\u00fcrfte, riugg um bie piuterfteit \u00a9d)ieuen fammt ihrer fyerfe flehen, ferner bie meinen H\u00f6arbtitben hatten am gmeiten bis oierten \u00a9egmeitt beS furg fdjmargpaarigeit HfafaoteibeS; berfetbe ptattet ftd)\t\u00f6b, Befchreibt\teine \u00a9ttipfe\tunb mirb\tau ber \u00a9pi^e burd) tangere, fdjmarge\n\u00a9ttbfraufen breiter,\t\u00a3porar uttb\tS\u00f6urget beg\tH^terleibeg ftub bid)t fudjgrotp betteibet; gratt\nuntermifd)t, ber $opf fd)marg, nad) hinten oortjerrfcheub grau; 5 big 6 Siitieit S\u00e4nge r\u00e4umen ipr einen i\u00dftah unter ben ftattticperen \u00a9ippeitgeuoffen ein. \u00a9ang auberg unb bei mettent nicht fo fd)\u00f6it fieht bag h\u00e4ufigere \u00e4ft\u00e4itndjeit aug. \u00a9g ift tteiner, h\u00f6t einen fpinbetf\u00f6rmigen, bebeutenb gem\u00f6tbteren H^tterteib, l\u00e4ngere g\u00fcpter, bereu gmeiteg \u00a9eifetgtieb teilten \u00a9tiet barftettt, unb ein gctbtid)graueg, fparfamereg H\u00f6\u00f6rtteib, metcpeg bie ^tuterr\u00e4uber ber \u00a9egmente entfdjiebeit tichter erfd)eineit t\u00e4\u00a7t. $dh h\u00f6be bie Hofenbiene immer nur oon SDUtte gitti Big \u00a9nbe 3tuguft gu feheit betommen. \u2014 9Ro<h\teinige aitbere\t\u00a9a\u00fcungeit\tmit gm ei\tUnterraubgellen unb guriidgefchtageiter\ngunge fchtie^eu fidh\thioo \u00f6tt, mie\tbie burdjauS gt\u00e4ngenb\tfcpmargeit, tteiuen uitb breiten \u00a9rab?\nober Sappenbienen (Panurgus), metd)e man fd)lafenb in beit getben ^ier\u00f6ctett fiubet, bie \u00a9d)t\u00fcrfbienen (Rhophides) u. a.","page":189},{"file":"p0190.txt","language":"de","ocr_de":"190\nSie Hautflttgler. SBlum enm elp ett. \u00a9d^eti\u00eee\u00effontm\u00efer.\nOie 2tnbretten, \u00a9rb= ober \u00a9anbbteiten (Andrena) machen, bal faun man breift behaupten, beit britteu S^eit aller Bienen aul, m eiche mir ben \u00a9ommer hinburd) im freien zu fehen befommeit, menu bie Hctulbietten nitb bie fummeln bet ber Beredjuuitg aulgefhloffeit bleiben. 3m erften Fr\u00fchjahre ftnb jte e\u00a7, melhe milben f\u00c7Iitge\u00ea in \u00a9efeUfd^aft ber befottueuereit unb ruhigeren Haulbieite nm bie 2\u00f6eibeuf\u00e4^d)eu faufen unb fth lange befiniten, ehe fie fiep nteberlaffen, um fdjmaufenb bal 2luferftehuuglfeft ber lebenben \u00a9reatur $u feiern. \u00a9ie ftnb el, bie au fonnigen R\u00e4ngen aul tpren dBiegeit, \u00a3oh bei 8od) emporfteigett unb fiel) au folgen \u00a9teilen in \u00fcDtaffen umbertreiben, um bpf\u00efaugf\u00eecitten t^rett 2tacl)fommen zu bereiten; auf S\u00dfegett unb \u00a9tegeu, too man mentg Blumen bemertt, fummen jte umber unb oerfhminben mit ihren gelben f\u00e8o\u00eafyen in runben \u00a9rbl\u00f6dpern, manchmal mitten auf beut bartgetretenen $uffpfabe, untermengt mit ihren Lettern, ben gleich zu erm\u00e4pnenben Balleitbieuen. \u00a9ie enbltcp ftnb el, bie mit benfelben in ben OifteH forfeit unb attberen gro\u00dfen Blumen, ootnehmlidj beit \u00a9^ngeneftftett, fcblafen ober ftd) gegen eilten oor\u00fcbergebenben Oiegenfhauer bergen. \u00a9ie haben meift eilt fhlicpfeh einf\u00f6rmige# \u00a9eioanb, fleiben fth iit \u00a9elbbrauit mit etmal \u00a9dpmarz ober \u00a9rau gemifept, auch fontnten unter ihnen foldm oor, bereit K\u00f6rperhaut nicht, mie gem\u00f6hnlidp, fdpmarz, fonbent meitigftenl au ber SE\u00d6ttr^el bei hinter\u00ab leibe# brauuroth gef\u00e4rbt ift, \u00a93 mirb birr meniger fepmierig, bie beibeit @efcf)le\u00e4)ter einer 2lrt aid foldje zu erlernten, um fo f\u00f6pmieriger aber, bie oerfcpiebeitcit Slrtett ooit einauber mit \u00a9id)er; heit zu unterfcheibeit. Oie \u00a9aitbbieueu ftimmen gun\u00e4chft alle \u00fcbereilt in ber fur^eit pitge, bie fnh nicht zur\u00fcdfcpl\u00e4gt im Otupeftanb, foitbern ftd) auf ber Oberfeite be# Kirnt# zur\u00fcdziept, babei aber immer noch eine lanzettf\u00f6rmige \u00a9eftalt pat ($ig. 3. 0.4), fo bag fie SBeftmoob anberen Bermaitbten al# \u201e\u00a9pipz\u00fcitgler\" entgegenftellte. Oie zugeh\u00f6rigen Oafter ftnb etugeftaltig unb oier= glieberig, bie be# Unterliefet# fedj^gliebetig. Oie fRanbzede ber Borberpgel mirb in ber hinteren H\u00e4lfte meitig fchnt\u00e4ler uitb liegt mit ber geruitbeten \u00a9pipe ber Otaitbaber nicht au. Bon beit br ei gefhloffenett Unterraubzeden erreicht bie er jte faft bie \u00fci\u00e4nge ber beiben anberen znfammeit, bie zweite ift bie fleiitfte, ziemlich quabratifch ttitb nimmt ben erften ritdlaufeitben diero faft in ihrer W\\tte auf, bie britte oereitgt ftdf> bebeutenb nach oben unb empf\u00e4ngt bie anbere ber eben genannten Olbetit meit hinter ihrer OJiitte. Oie ganze Bitgenfeite ber Hinterbeine bi# zum \u00a9nbe ber $erfe ift beim SBeibdjen mit bidjteit \u00a9amntelhaareit befept unb nicht miitber bie \u00a9eiten bei Ohorar; innen an ber ^erfe bitbet f\u00fctzere#, bid)te# Hftar bie fogenannte fyerfenbnrfte, fo bag bie S\u00f6eibheit an allen biefen Opeilen bid)t mit S3l\u00fcthertftaub bebedt peintfepten. 2lud) hier ftnb bie $itgHatten hinter ihrer OJtitte mit einem \u00a9eitenz\u00e4hithen oerfehen unb paben zmifcpeit fih ein metHicpe# Hctuti\u00e4ppdjen. Oer Hinterleib oerfhm\u00e4lert ftd) an feiner Bhtrzel, ift ooat, lauzett; f\u00f6rmig ober eirunb. 2ln ihm eideitnt man leiht beit llnterfhieb beiber \u00a9efhtehter. Beim SBeibheit ift er flaher gebr\u00fcdt, an ber \u00a9pipe, b. 3p, am f\u00fcnften \u00a9egment, mit einer Herein; faffung, ber \u201e\u00a9ltbfraitfe\", oerfehen, me\u00efd)e ba# deine fehfte \u00a9egmeut mehr ober mettiger bebedt. Oa# Heinere 2Jt\u00e4nncpen, obfhon im Hinterteibe geftredter unb oben mehr gem\u00f6lbt, nimmt in ihm boh nie bie Siitienform an, burh bie ppler unterfheibet e# fth faillit oorn SBeibdjett, benu fie merben uttmetHidp l\u00e4nger, bafiir ift ihm ein {tarier H\u00dfarfdjopf im \u00a9efid)t eigen unb bie Ober? lippe manhmat in ihrer ganzen Bulbepitung liht gef\u00e4rbt, niemals aber bl\u00f6d am Botberranbe; meil e\u00a7 nid)t einfammett, f\u00e4llt bie ^Behaarung ber Hinterbeine oiet fparfamer bei ihm au\u00ea, all beim SBeibheit. \u2014 Oie 2tnbrenen ftnb reih cut \u00a9hmaropern, unter beiten bie Heilten 2\u00f6elpcn = bienen (Nomada), ferner ein merfloiirbigel Ohier, melhel mir fp\u00e4ter unter bem dtameit Stylops nod) etloal n\u00e4her lernten lernen werben, unb felbft bie Saroen oon K\u00e4fern fMelo\u00eb) eine hrroor= ragenbe dtolle fpieleit.\nSBemt ih borher erm\u00e4hnte, baff fth biele 2lrteu fehl* \u00e4hnlid) f\u00e4hett unb fhloer oon eiuaitber Zu unterfheiben m\u00e4ren, uitb nod) hinznf\u00fcge, bag \u00a9. \u00a9mith in feinem 23erzeidmiffe ber britifhen 23teueit 68 2lrten anf\u00fchrt, fo barf mohl hiei\u2018 fein meiterel \u00a9ingel)en ermartet merben. \u00a9I fei nur mit ein paar SBorten ber beiben 2lrteit geb\u00e4ht, meld)e au ber \u00a9r\u00fchlinglfeier tit nuferer","page":190},{"file":"p0191.txt","language":"de","ocr_de":"Rubren en, 33a\u00ef\u00efenbienen. Sf\u00eeau\u00efje \u00a9eibenbiene.\n191\nSlbbilbuitg \u00a9heil nehmen. \u00a9te mitte\u00effte ber brei gr\u00f6\u00dferen 33ienen auf ber redeten \u00a9eite be\u00eb SSilbe\u00ea, biefetbe, \u00bbeiche mit bem \u00aeo})fe nach rom fieht, ift bie gl\u00e4ngenb btauf<h\u00bbarge, an ben \u00a9horarr\u00e4nbern \u00bbollig \u00bbei\u00df behaarte A. cineraria unb bie untere, \u00bbeld;e in giemlid; umgebrehter Sage jldj un\u00ea prafentirt, bie erwarb eue (fdj\u00bbarge) am ganzen \u00a9horar gelbbraun behaarte A. nigro-aenea, beibeg 3Beibd)en.\n\u00a9ie \u00a9allenbieuen, \u00a9djntalbienen (Hylaeus ober Halictus), \u00bbewiger reich an 2lrten als rorige \u00a9attung, fielen ihr ungemein nahe in SR\u00fccfjtdht auf ba\u00ea \u00e4u\u00dfere Slnfeheit unb ftimmen in ber Seben3\u00bbeife mit ihr \u00fcberein. \u00a9a3 2Beibd;eit unterf\u00e4jeibet ftd; nur burd; einen (gl\u00e4itgenbeit) bauten ^eilfted mitten auf ber \u00a9nbfranfe, ber Hinterleib bes> 2Jl\u00e4nnd;en3 o er fd; malert ftd; linienartig, \u00bbirb bi\u00a3\u00bbeilen fogar btcfer hinter feiner \u00dcDiitte, bie f\u00c7\u00fc^lergeifel ift hier bebeutenb oerl\u00e4ngert unb T^\u00e4uftg ber 33orberraitb ber Oberlippe \u00bbei\u00df gef\u00e4rbt, auch bie 33eine haben bei rieten Wirten mehr ober \u00bbeniger au\u00eagebefnte \u00bbei\u00dfe Hautfarbe, \u00a9omit \u00bbirb e\u00a7 hier beim M\u00e4nnchen leichter, eine SBiene at\u00f6 biefem \u00a9efeptecht angeh\u00f6rig gu erlernten. 9Jiit Slu\u00eanahme einiger attfehn; lieferen Slrten erlangen oiele nur bie \u00a9r\u00f6\u00dfe ber meiften \u00a9anbbienett, bagegen gibt e\u00ea eine dJienge fehr bleiner, \u00bbie fte bei ber oorigeu nur feltener oorbommen. SDie 33ieit<hen, \u00bbelcpe man \u00bb\u00e4hrenb be3 ganzen \u00a9ommers? an fanbigen R\u00e4ngen, 9t\u00e4nbern oon \u00a9r\u00e4beit unb \u00e4hnlichen \u00a9teilen in gro\u00dfen SJtengen utnherfd;\u00bb\u00e4rnten fleht unb ein; unb au\u00eagehen burd) nabeXtopfgro\u00dfe S\u00f6d;er, \u00bbomit fold;e\u00ea \u00a9rbreid; \u00f6fter ioie \u00fcberf\u00e4et ift, b\u00fcrften faft immer biefer \u00a9attung angeh\u00f6ren.\n\u00a9ie rau he \u00a9eibenbiene (Colletes hirta), \u00bbeiche ben beibeit oorigeu \u00a9attuugen fehr nahe fleht, baut ihr \u00fcieft in eine \u00a9rbh\u00f6fXe, \u00bbeld;e ftd; mehr loagrecht oerlaufenb irgenbtoo in Sehnt; hoben anbringen l\u00e4\u00dft. \u00a9ie Selten beftehen au\u00a7 einer berben Haut, ber einer @<h\u00bbein3blafe \u00e4hn; lieh, liegen \u00bbagreept, eine hinter ber anbevit. \u00e4Jian benbe fleh eine fReihe oon ^ingerh\u00fcten gleicher S\u00dfeite, ben folgenben mit feinem 33oben in bie \u00a9effnung be3 oorigen gefchoben, unb man hat ein 33ilb oon ber Slnorbnung biefer Sellen, \u00bbeiche au\u00dferbent nod) burch einen SRiug au\u00ea berfelben SD\u00ceaffc an ber 33erbinbung\u00a7ftelte fe g\u00bb\u00e8ier gufammeugehalten \u00bberben, \u00a9er Ouerburcpmeffer einer Seile betr\u00e4gt et\u00bba 3V2 Sinien, bie S\u00e4nge ift nid)t immer genau biefelbe unb fch\u00bbanbt g\u00bbifcpeu 7 unb 8 Sinien. \u00a93 bebarf \u00bbohl nicht erft ber \u00a9r\u00bb\u00e4hnung, ba\u00df bie erfte mit gutter (^onig unb SBI\u00fctpen; flaub) gef\u00fcllt unb barauf ein \u00a9i gelegt fein mu\u00df, ehe bie 33iene gur Einlage ber g\u00bbeiten fort; fehreiten bann, \u00a9ie oerpuppten Saroeit, ober oietteicht fd;on bie ent\u00bbidelten 33ienen bleiben \u00fcber \u00a9Sinter in ihren Selten unb \u00bberben im \u00dcUtai burch bie fep\u00f6ne \u00a9Sitterung peroorgelocH. \u00a9ie Selten, \u00bbeld;e id; gu beobad;teu \u00a9elegenheit hatte, \u00bbaren au ber \u00a9eite auf unregelm\u00e4\u00dfige SBeife ge\u00f6ffnet, \u00bboraul ich fd^Xie\u00dfe, ba\u00df febe einzelne \u00a9Mene unabh\u00e4ngig oon ber anbern ipre SHaufe oerl\u00e4\u00dft, nicht \u00bbie bei ber \u00f6pol^biene, \u00bbo bie g\u00bbeite burd; bie oorher teer ge\u00bborbene Seite ber erften ihren \u00a9tu3\u00bbeg finbet. \u00a9ort \u00bbaren bie \u00a9krh\u00e4ltniffe gang anbere. \u00a9ie \u00a9Menen ent\u00bbidetten ftd; im Saufe be3 \u00a9omuter\u00ea unb tarnen noch gum \u00a9Mnfcpeine, febe, \u00bbemt fie fertig \u00bbar, pier bleiben bie puppen, ober \u00bba& mir oiet \u00bbahrfdjeinlicper ift, bie ootl\u00efommeueu $nfe!ten to\u00e4prenb bes> \u00a9Sintert oerborgen unb ftnb alle auf einmal bereit gur \u00a9luferftepung im Fr\u00fchjahre.\nUnfere \u00a9Mette X;at bie \u00a9r\u00f6\u00dfe unb Sl\u00f6vperform einer g\u00e4hnten Arbeitsbiene, durchaus ein grau; bramte\u00ea \u00a7aartteib, \u00bbeldje\u00ea febod; auf bem ^ititerleibe b\u00fcitu genug ift, um bie fd;\u00bbarge \u00a9runb; f\u00e4rbe burchlemhteit gu taffen. SB\u00e4hrenb beim 3Beibd;en ber obere \u00a9he^ beB ^ohfe\u00ea unb bie ttuterfeite be\u00a7 gangen K\u00f6rpers mehr fd;\u00bbarg erfd;eint, tl;eil\u00ea burd; fo gef\u00e4rbte \u00a7aare, tBeilS burch bie \u00a9harfamleit ber lid;teu, hat ba\u00ea et\u00bbaS Heinere M\u00e4nnchen hier einen \u00bbei\u00dftid;eu Anflug, einen eben folcheu ^aarfd;off im \u00a9eftcht, unb auf bem 9Hiden ftnb bie \u00f6pinterr\u00e4nber ber \u00a9egmente bei frifchen \u00a9rem|)taren gleichfalls et\u00bbaS lichter, \u00a9ie Behaarung an ben Hinterbeinen ift bem 2Mbd;ett nur fparfam gttgenteffen. 33oit ben \u00eelnbrenen unterfd;eibet fid; bie \u00a9eibenbiette nur burch bie oorn","page":191},{"file":"p0192.txt","language":"de","ocr_de":"192\n\u00aete Hautfl\u00fcgler. SlutnenmeSpen. Sauchfantmler.\nerweiterte, fdjmadj a\u00f9Sgefdjnitteue Bunge uub bie bamit im (Sin\u00eflange ftehenbe Serf\u00fc)$ung ber \u00fcbrigen Siunbtheile.\nSDte Si\u00f6rtetbiene, gemeine Stauerbiene (Chalicodoma muraria), bem 2lnfeljen nach eine Hummel, branche id) nid)t umft\u00e4nblid) su betreiben, ba ttnS i|re Werfen beiberlei @efd)led)tS iu getreuem Silbe oorgef\u00fchrt ift ; eS fei nur bemerkt, baf baS ftfcenbe SSeibc^en burdjauS fct\u00fcoars\nauSfteljt, einfdjfiepd) ber Fl\u00fcgel, meldje itad) ber Spi|e su etmaS lifter mer= ben, baff baS auSgebreitete St\u00e4nndjen ftdj fuc^rotl) bleibet nub enbltd), baff bie Bunge feljr lang, bie suge* 'h\u00f6rigen Rafter smeigeftaltig, bie \u00aeteferntafter stoeigliebes rig unb bte Dorn oerbret= terten^iunbaden \u00f6iers\u00e4ljnig xtnb oierfttrdjig ftnb. Salb h\u00e4tte ich ein mid)tigeS $enu= Seidjen \u00fcberfeinen, meldjeS nufer Silb nicht auSfprid)t: ber Saud) ift gleich bem finden ftar! behaart unb\n\u2018Die \u00fcD\u00ee\u00eb\u00efte\u00efbiene (Chalicodoma -muraria). 3Jt\u00e4nnd)en, SBeifidjeu unb Sfleft an einer Steinmauer.\nsmar beim Skibdjeu mit mehr borfiigem, nach hinten gerichtetem Haar, bamit eS ben Sl\u00fcthenftaub Sur ^utterbereitung bamit eintrage; eS ift mit einem S\u00dforte ein Saud)fantmler.\ndlad)bem im Stai bie Spre ftd) burd) ein runbeS Sod) auS ihren Heftern her\u00f6orgearbeitet unb gehaart haben nach ftar! fummenben Umfl\u00fcgen, beginnt baS 2\u00f6eibd)eit mit bem Sau unb legt babei feine Sa\u00efente als Siaitrer an ben Sag, benn bie 3Ko^uungeit merben an Steine, adern falls audj au ber feften, nicht lehmigen Stufenfeite eitteS ^aufeS angellebt, mie eS bie 9taud)= fd)malbe mit ihrem Sefte macht. 3)aS Saumaterial befielt aus feinen Sanbt\u00f6rud)en, meldje mittelft (Speichel [ich fo feft oerbhtbeit, baff $raft unb ein fpi^eS SSer\u00ef^eug ba$u geh\u00f6rt, um eine Bede su \u00f6ffnen, 3n irgeub einer fd)mad)en Sertiefitng, metd)e bie Steite \u00fcberall an foldjjen Steden findet, ohne lange fudjeu su muffen, fertigt fte in l\u00fct'sefier Be^t eine aufred)t ftehenbe Bede oon $orm eines flehten, ftd) nach oben oerengenben giugerhutS. 3\u00ab einem 3ade, mo id) ein dteft serft\u00f6rt ^atte, beuuhte fte bie flehen gebliebenen dtefte als Unterlage sum \u00dcJteubau. S)ie Bede ift imoenbig gegl\u00e4ttet, auSmenbig rauh, fo ba\u00a7 man bie Sanbf\u00f6rnd)en unterfcheiben fann. Sobalb fte fo meit fertig ift, ba\u00a7 fte ftd) oben mieber oereugt, mirb fte ood* ^onigbrei getragen, ein (Si barauf gelegt unb fo eilig mie m\u00f6glich burch einen, bem Soben genau entfpredjeubeit, Serfdjluff oo\u00fcenbet. Sie fie\u00efjt battit attS mie baS (Socon ntaitd)er Schmetterlinge, St\u00f6glichft fdjned mu\u00a7 bie Sermahntng gefd)ehett, meil aderlei geittbe uml)erlungern, meld)e S\u00f6feS im Sdfilbe f\u00fchren. dleben biefer erften entfielt in gleicher d\u00dfeife eine gleite Bede, bie in bem SBintel, melchen bie Stauer mit ber S\u00f6fdjung ber erften bitbet, ihre Hiutermaitb befommt. So cntfte\u00efjt nach unb nadf eine Sereinigung oon mehr ober meniger B^\u00fcen, melche sum Sheil neben, sum Sljeit \u00fcbereinander liegen, ohne beftimmte Orbnung theilS paradet, theilS pr\u00e4g gegen eittanber gerietet. 3hre Buhl h\u00e4ngt entfliehen oott ber Witterung ab uitb oon ben fonftigen St\u00f6rungen, benen baS bauenbe 9\u00dfeib<heu auSgefept ift. (Sine eigentliche Heimat hat daffelbe nicht; benn ber frei gelegene","page":192},{"file":"p0193.txt","language":"de","ocr_de":"M\u00f6rtelbiene, $itge\u00efbtenen. \u00cf\u00cfJ\u00ceauer&tene.\n193\nOrt, mo c\u00ea bie gellen aneinauber mauert, bietet ihm in feiner Bkife ein Obbad). gdj entftnne mid), nie mehr al\u00ea etma gehn gelten beifam.men gefmtbeit gtt haben, in bei* Megel weniger. Oiefelben Serben auf ihrer melligett Oberfl\u00e4che roh gegl\u00e4ttet, fo ba\u00a7 ba\u00a3 Meft fdjltefjltd) einem $othflumpen gutn Bermehfeln \u00e4hnlich fieht, meldjen ein Bube an bie SSattb toarf, unb ber nun angetrodnet ift. Mur ein Bkibdjen erbaut bie eben n\u00e4her befdjriebene gellettgruppe, fteldje MnfangS 3uli mit bem Berfhminben ber Baumeifteriit fertig ift. 2ln einer anbern \u00a9teile in ber M\u00e4he arbeitet meift eine gmeite, br\u00fcte; beim man ftnbet jene \u201eSlnm\u00fcrfe\" in \u00dcMehrgaljl. Oabei haben bie Sdjiere feinen \u00a9tun f\u00fcr \u00a9efeUigfeit; im \u00a9egentheif, feinben fie ftd) nach M\u00e9aumur\u2019S Beobachtungen an. SS\u00e4ijrenb bie eine arbeitet, erz\u00e4hlt er, fommt manchmal eine anbete, meldje bie gelle af\u00f4 ihr \u00a9igenffjum beanfprncht unb fich nicht feiten eine ^aXbe \u00a9tunbe lang gegen bie gur\u00fc\u00fc= fef)renbe \u00a9igenth\u00fcmerin mehrt, \u00a9ie ..fliegen mit ben k\u00f6pfen gegen einanber unb merfen ftd) gu Boben, mo fte ftd) mie Rechter mit einanber herumbalgen. Bismeilen fliegt bie eine fenfredjt in bie H\u00f6he unb l\u00e4\u00a7t fid) ^l\u00f6^\u00fcch auf bie anbere herunter fallen, melche fobanu auSgumeiheit jucht unb r\u00fccfm\u00e4rt\u00f6 gu fliegen fdjeint. \u00a9nblid) erm\u00fcbet eine unb fliegt baton; ift eS bie \u00a9igem th\u00fcmerin, fo fommt fie halb mieber guritcf, unb ber \u00aeampf beginnt ton Meuem. Ob fte fich babci gu flehen fuhett, m\u00fcrbe nicht beobahtet. \u00aeel)t einmal eine Biene m\u00e4hreitb ber Slrbeit gtt \u00a9runbe, fo ergreift eine anbere Befits tom angefaugenen Baue, and) gefhieljt bie\u00a3, menu ein alteS Meft leer gemorben iff, meil fid) bie \u00a9igenth\u00fcmerin nicht mehr barum h\u00e4mmert. \u00a93 fommt fobann eine anbere, fchafft bie \u00a9efpiitnfte unb ben l\u00eenrath hetatt\u00ea, tr\u00e4gt gutter ein unb fehltest bie gelle. Oabei gibt eg gem\u00f6hulih K\u00e4mpfe, \u00a9o meit M\u00e9aumttr\u2019S Beriht. \u2014 Oie SMabe, bereit 2lttSs fehen feine meitere \u00a9tgenth\u00fcmlidjiett bietet, ift halb ermadjfett, fpinut eilt \u00a9eibettcocott um ftd), mirb gur Buppe unb biefe gum roftfi\u00e4nbigen gitfeft, jebodj gtt terfdjiebenen geilen. gm hetzen \u00a9omnter 1859 fanb ich fhou am 15. Mugufi entmicfelte Bienen, am 10. Mptil beS toraitge; gaugeiteu ga|re\u00a7 nod) SMabeit. geft fteht aber, baf; feite nicht fr\u00fcher an ba\u00ea OageSlidjt gelangen auf nat\u00fcrlichem SBege, als biefe, tt\u00e4mlih MnfangS guui. Oie ruitben \u00a3\u00f6djer auf ber normalen \u00a9eite be\u00a3 abgebitbeten MefteS ftnb bie ton ihnen gearbeiteten Mu\u00eaganggftelten, bie anbere H\u00e4lfte m\u00fcrbe ge\u00f6ffnet bargeftellt, um bie eingelneu gelten, ihre &tge, eine Starte unb ben $offj, melden fte gur\u00fccfl\u00e4fjt, gur Mnfdjauuitg gu bringen.\nOie SM\u00f6rtelbiene hat manchen geinb, nah grauettfelb bie Melo\u00eb erythroenemis, einen \u00ae\u00e4fer, unb bie Orauerfliege Argyromoeba subnotata, auh unter beit Hhmenopteren. gh ergog aus einem Buppencocon fehgehn B\u00dfeibdjen unb gmei SM\u00e4nndjen einer flehten gchrmegpe, melhe Herr g\u00f6rfter Monodontomerus Ghalicodomae genannt hat, eine reidjltdj 5 SMifl. lange Bteromaline ton bunfelgr\u00fcner \u00a9rgfarbe mit roftrot'hein g\u00fch'lerfhaft uitb ebenfo gef\u00e4rbten Beinen ton ben \u00a9djieneit an, um beit Manbaft ber nitgeaberten gl\u00fcgelhen etmag getr\u00fcbt. Oer Bohrer be\u00a3 B\u00dfeibheng ift ton ^ interlei belange, \u00a9r foitnte meiner Mnfidjt nah nicht bie \u00a9teinh\u00fclfe big gur Sarte burdp brititgeit haben, fonbertt bie \u00a9ier mu\u00dften tor bem \u00a9djfuffe ber gelle gelegt morbeit unb erft tiel fp\u00e4ter alg bag ber Biene auggefhl\u00fcpft fein, bamit bie jungen S*\u00e4rtd)en in ber mehr ober metttger ermahfenen Satte ihre Mahrung torfanbeit,\nBon Bauhfammlent fenitt mau noh gasreiche Sitten, mie bie \u00c4ugels ober SBoflbieneu fAntbidium), barttm mit festerem Mauten belegt, meil fie ihr Meft mit molligen Bflangenfioffeit augf\u00fcttern. ghr Hinterleib ift faft fugelig, fahl unb gelbftedig, ober gelb ger\u00e4ubert, mag bet Bienen fonft feiten torfommt. \u00a9ine anbere \u00a9attung ton ^Mauerbienen (Osmia) haben einen paraXlelfeitigeit, oben ftarf gem\u00f6lbten Hinterleib, tierglieberige Sippe\u00ab? unb $iefertafter. Oie Manbgelle ber Borberfl\u00fcgel liegt mit ihrer \u00a9pi^e ber Manbaber niht an, unb ber gmeite r\u00fc\u00fc? laufeitbe Mert m\u00fcnbet merflih entfernt tont \u00a9nbe. ber gmeiten unb gugleih fehlen UnterranbgeHe in biefe. \u00dcMandje Sitten legen ihr Meft in ben terlaffenen \u00a9\u00e4ugen anberer Bienen an, fo Osmia tricornis in beiten ber Anthophora hirsuta; anbere fanb mau in leeren \u00a9hmedenh\u00e4ufern bauenb,\nSafdjenberg, ftcirbe\u00ef\u00efofe Spiere. (\u00a9rebm, 2)Ijterte6en. VI.)\t^3","page":193},{"file":"p0194.txt","language":"de","ocr_de":"194\n$ i e & a it tf l\u00fcgler. Slumenw en. Saud) fa mini er.\ntote 0. bicolor uitb ferruginea. ($trt h\u00fcbfhe\u00ea, fyierljev geh\u00f6rige^ \u00ef^ietd^en ift bie rothe ober geh\u00f6rnte SRatterbiene (0. rufa ober bicornis), Weihe Wegen ihrer \u00a9r\u00f6\u00dfe itnb Sefleibttng auf ben erflen S\u00fcd au bie gelbe \u00a9anbbiene erinnert 3hr Hinterleib ift golbig fud)\u00f6rot'b, auf beut S\u00ee\u00fcden fd^to\u00e4c^er behaart, fo ba\u00df bie ehern gl\u00e4ngettbe ^\u00f6rperhaut burhfheiut. \u00ef\u00efjorar nnb $opf fantmt ben Seinen ftnb fcpWarg behaart, nnb beim SBeibden ragen \u00fcber bem SJtuube an beit \u00c4opffeiteit gWei unregelm\u00e4\u00dfige, bide Horner gerabe auS. \u00a9te fheint and) mit ber border erm\u00e4hnten \u00a9djnaugenbiene baffelbe SJtauerloh al3 Stiftylah gu feilen,\n\u00a9eljr nahe oerWanbt mit ber eben befprohenen \u00a9attuug ftnb bie Slattfdjneiber ober Stabegterbienen (Megachile), ber Hinterleib be\u00f6 SBeibcpen\u00ea flacht fid^ aber bebeutenb ab auf bem 9i\u00fctfen nnb ftid)t mit bem (Stachel meift nad) oben; ber gWeite r\u00fcdtaufenbe Stero m\u00fcnbet n\u00e4her bem \u00a9nbe in bie gWeite \u00a9ubitalge\u00ef\u00efe, nnb ber f\u00f6iefertafier fe^t ftd^ ang nur gWei \u00a9liebem gufammeu. Seim SR\u00e4mtcben jtnb bie \u00a9nbglieber ber \u00a9\u00fcbler breitgebr\u00fcdt mtb bie beibeit lebten Hiuterleib\u00eafegmente nad) nuten eingekr\u00fcmmt; ihnen toirb eine gang befonbere Stuf rnerff amfeit gefhenft, menu e\u00eb ftc^ barunt banbeit, bie fehr \u00e4hnlichen Strten gu unterfheiben. Sei einer \u00fcbt^e\u00fcung haben bie SR\u00e4nnhen erweiterte Sorbertarfen nnb Wethen non einanber burd) harafteriftifhe \u00dfeihnungen an ber ^nnenfeite ber ungeh\u00f6rigen \u00a9Teufel ab, bei ber aubern bieten bte \u00df\u00e4^ne am Siu\u00eafhnitt be\u00ea lebten \u00a9egment\u00ea, bie \u00a9nbglieber ber f\u00c7\u00efi^\u00efer nnb bie Seribeilung ber Sebaatttng gute Slnhaltebunfte.\nSDie Stbtere bauen i|re Hefter in Sauml\u00f6her, SRauerffalten, \u00a9rb|\u00f6hlen nnb fertigen ^ter fingerhutf\u00f6rmige,, an einanber gereihete 3e\u00fcen, it>eXd\u00a7e fie in gattg befiimmter SSeife au3 Slattern getoiffer 5pflanken funfloo\u00ef\u00ef gufammenfehen. SRan bat Slattft\u00fccfe ber gitterbappet, SBei\u00dfbuhe, ber wilbeit SRobnbl\u00fctbe nnb befonber\u00ea be\u00a7 Stofenftod\u00ea a\u00fc> Saumaterial im ylefte gefunben.\nSD er gemeine Statt fhneib er (Megachile centuncularis) tr\u00e4gt ftdj im SJ\u00fcttetteibe braun; gelb nnb fhto\u00e4rgtid) untermifdjt. \u00a3>a\u00a3 Sitter l\u00e4\u00dft and) b*er bie Haare ergrauen, befonber\u00f6 beim SR\u00e4mtd)en, Weldjel ftdj bie wenigsten borgen gu machen brauet SDen faft fahlen Hinterleib gieren nur oom grauliche \u00dfottenhaare, nnb Wei\u00dfe, h\u00e4ufig unterbrochene Sittben bie Hinterr\u00e4nber Oom gWeiten bis f\u00fcnften \u00a9egmente. Stotbbrauue \u00a9ammeihaare beden bid)t ben Saud), nnb feine Stu\u00eafdjnitte, fonbent nur unbeutlidje g\u00e4hndjen geidjnen ba\u00ea \u00a9pilenglieb be3 SR\u00e2nndjen\u00ea au\u00a7. Stach \u00a9mith fliegt bie Slrt nicht nur in \u00a9uropa, fonbent auch in \u00a9anaba nnb ben HubfowSbap; S\u00e4ubern.\n\u00a9nbe SJtai, Sfnfang\u00ea 3>uni erfcheinett bie Sieiten. SBie immer im Seben finben fich bie beibeit \u00a9efhledjter fehr halb gufammen, nnb nach ber Paarung beginnen f\u00fcr ba\u00a3 SBei\u00f6djen bie \u00a9orgett. ' Sb biefe Slrt au\u00f6fhlie\u00dfltdj in altem Holge, ober auch in ber \u00a9rbe ihre ge\u00ef\u00efen baut, Will id) babin gefteEt fein taffen, jebenfaEd jtnb berartige \u00dfeEeit bort nnb fner gefunben Worben nnb k\u00f6nnen m\u00f6glt<henfaE\u00a3 gWei oerfhiebeneit Slrteit angeh\u00f6rt haben. SDie H\u00f6ble ober b effet* gefagt, St\u00f6hre, War hier ber \u00a9ang einer S\u00f6eibenbobrerraupe, welcher weiter gnred)tgenagt Wirb, bort ein etwa\u00ea oerfaEene\u00ea SORaufetodj, bie eigne \u00a9ebnrt\u00f6\u00df\u00e4tte; fitrg \u00fcberaE mag bie Slnlage oor; gefunben nnb gu bem befiimmteit \u00dfinede noch \u00f6eroonfommnet werben. SDer H^bttheil ber Slrbeit bejtel)t im gdtenbau. c^n ejner gewiffen H\u00fcft kommt bie Siene herbeigeflogen, fe%t ftd) in ber S\u00f6eife, Wie fie unfere Slbbilbung geigt, auf ein Stofenblatt nnb girfelt ein \u00a9t\u00fccf oon ber n\u00f6thigen \u00a9r\u00f6\u00dfe heocih\u00f6. Seim lebten Siffe hat fte e\u00f6 t\u00fcteuartig gebogen gWifhett ben Seinen unb ift bamit auch fhon in ber \u00a9erne oerfchWunbett. SBar ihr bie Segug\u00f6gnehe genehm, fo ift fte fehr halb Wieber ba, um Weitere \u00a9inf\u00e4ufe gu beforgeit. SDie hoimgetragenen \u00a9t\u00fcdcheu, gufammen; g'ebogett, Wie fte Waren, Werben je^t lo\u00f6gelaffeit nnb fchmiegen fid) Oerm\u00f6ge ihrer \u00a9lafticit\u00e4t an bie SBanb au. \u00aea ftnb ihrer brei bi\u00ea oier gr\u00f6\u00dfere, auf fte folgt eine gWeite \u00a9hiebt au\u00ea gleid) gro\u00dfen, Weihe an einem \u00a9nbe fhm\u00e4fer, al\u00ea am anbern ftnb. SDie oom geg\u00e4hnten Stattranbe gebildete \u00a9eite Wirb nah au\u00dfen, bie \u00a9dmittfeite nah innen gefegt. Su biefe\u00ea \u00a9utteral bringt bie Siene","page":194},{"file":"p0195.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9enteilter SB\u00cfattfd^netber.\n195\nein britte\u00ea aug ab er mal\u00ea unter ftd) gleichen \u00a9t\u00fcdeu, meldje mit ihren gleiten bie gugeit ber \u00bborigen beeten, big enblid) ber Heine gingerljut fertig ift. \u00a9cf\u00fc\u00eftt mit Honig nnb befdjen\u00eft mit einem \u00a9ie erfolgt ber Berfdj\u00efujg mit einem oo\u00fctommeu frei\u00eaf\u00f4rmigen \u00a9t\u00fccfdjen, auf melchem ber gerunbete Bobeit ber u\u00e2chften aufgefeid mirb unb jtch atlmalig bie \u00aeette aufbaut, bereu eine bon nur nier \u00a9liebern mir \u00efjier fe^ett. Oie entmidelte Same fpinnt ein \u00a9ocoit, unb \u00e4ufjerlidj bleibt 2lde\u00eb big gum n\u00e2djften gr\u00fchfahre in ber Orbnuitg, mie eg bie forgfame lutter bei tarent Oobe hinterlieff. 3U biefer 3 eit mieberholt ftd) baffelbe, mag fdjon bei ber ^ol^btene erg\u00e4bt m\u00fcrbe, nur mit bem Hnterfdjiebe, bafj ber 9lugmarfdj nad) oben erfolgt \u2014 Obgleich bie Biene, befonberg bag 9Mitttd)en, nidjt feiten auf Blumen augetroffen mirb, fo \u00efjat man bod) bag Sluffinben eineg\n1)\tcd\nSer g eme in e 331 attf c\u00a3)neib e r (Megachile centuncularis).\na SBeibcfyeit. b 2Jtchmd)en, fcergr\u00f6\u00a7ert. c ein 9\u00eeofeji6Iatt mit mehreren S\u00efugfctjmtten, mettre bie SSiene gemacht bot- d \u00a9ti ^iej\u00ef = in einem o\u00eften SBeibenftamme. e @me einzelne Seite, f Setfelft\u00fcc\u00ee babon, g nnb h \u00a9eitenj\u00ee\u00fctfe. i \u00abSenlredjter \u00ab\u00e8c^nitt burd) bie\nSe\u00dfett mit bem am 33oben liegenben gutterbrei. k Socon.\nBaueg immer einem befoubern \u00a9l\u00fcdgumjtanbe gugufdmeiben, ba ung bie $unft ber \u00fcBilben ! 91eu\u00a7ollanb\u00ea abgebt, bie bitrdj bag Blatt gefenngeidjnete bauenbe \u00dc\u00dcJtutter im Saufe gtj Verf\u00f6lgen jf unb uitg non i\u00c7r bag SRefl geigen gu laffen, mie eg feue mit beu SDlelipouen machen*\n9iuu leben aber noch eine grojge \u00dcDtenge gum ^^eil redjt artiger Bienen, bereit 2Keibd)en \u2018 meber an ben Beineu, noch am Bauche mit \u00a9ammeihaaren auggeftattet fiitb, meldje man baljer rf aud) nie mit Bl\u00fctl)enftaub in bie \u00a9rbl\u00f6djer Ijineinlriedjen fal), in mettre fie git bauen feheinen.\n| 9Jtan tarn ba^er auf beu \u00a9ebanfen, ba\u00a7 fie moljl gar nid)t eintragen m\u00f6chten, fonbent bieg Slubereit t iiberlie\u00a7eit, beneit fie alg \u00a9djmaroher gttr Saft fallen* Ob eine foldje @cf)lu\u00a7folgermtg geregt | fertigt ift? $d) m\u00f6chte eg begmeifetn. k\u00f6nnte nicht 3>ewanb bagegeit folgenbe Betrachtung >1 anftedeit: \u00a9ine Honigbiene oerfdjludt ^\u00bborttg unb Bl\u00fct^enftaub, um putter baraug gu bereiten; fr fie t^ut eg in ihrem Haufe, eine aitbere faitn ja baffelbe in ber Blume beforgen, heim\u00efehren, it)re Lj 3elt bamit f\u00fcllen unb bebarf ber \u00e4u\u00dferen S\u00dferfgeuge nicht, melche ber anbern gu \u00a9ebote flehen* f t Oie Statur ift manchfaltig genug, um audj in biefer Begiehtutg eilte Heine 2teuberung angubrittgen*\n13*","page":195},{"file":"p0196.txt","language":"de","ocr_de":"196\n$ie \u00a7autff\u00fcg\u00efer. BUtntenmegp en. i\u00dfaraf iten.\n2Bir tonnen affo feine S\u00f6teue ber \u00a9cbmaroherei befcpufbigen, menu mir fie nicht mirflid; babei ertappten. \u00a9ajj aber b er gleiten Beobachtungen ihre \u00a9djmierigteiten paben, liegt auf ber ipaub, nub baritut ift eg auch erff\u00e4rficb, menu ber eine ^orfdjer eine \u00a9attuug f\u00fcr parafttifcb erkl\u00e4rt, mefcbe ein anberer f\u00fcr n efterb an enb ^alt. \u00a9mitb g. 25. behauptet, feinen Beobachtungen nach feien bie fallen, am ^jinterfeibe tbeifmeife rotfj gef\u00e4rbten Budefbieuen (Sp\u00fcecodes ober Dichroa), bereu \u00e4Ji\u00e4nncben im \u00a9eficbt ftlberpaarig gf\u00e4ngeit, feine \u00a9cbmaro|er, Sepefetier, meiner auf bie 2tuorbnung, ber aud) mir gefolgt fmb, ein grofjeg \u00a9emicpt legt, regnet fte bagu. \u00a9ehr fange bat eg gebauert, ehe man biefe \u00a9iqenfdjaft an ben \u00a9dmtaroherbummefn enibedte, Don melden oben bie 9tebe mar, unb eg mirb mobf noch einige \u00dfeit \u00bbergeben, ehe alle \u00a9ebeimniffe gef\u00f6ft nnb in biefem f\u00fcnfte \u00bbolle Klarheit gemorben ift. \u00a9ie f<bmarof$enbeu 23ienen fegen ihre \u00a9ier in bie fertige gelte eineg 2Birtbeg, f^affen \u00bbieUeid^t aud> bag rechtm\u00e4\u00dfige \u00a9i bei \u00a9eite, mie ber $utuf. \u00a9ie ang bem unberechtigten \u00a9ie fcbf\u00fcpfenbe Sar\u00bbe ern\u00e4hrt fiep \u00bbon beit fremben Borr\u00e4tben, unb ftatt ber 2frt, bie ftcb mit bem gelfenbaue abqu\u00e4fte, fommt ein bie Bequemfiddeit fiebenbeg anbereg, menu auch \u00bbermanbteg Xfym gunt 23orfd)ein. h\u00e4ufig ftnb bie \u00a9cbmaroher ben 2frten \u00e4bnficb, bei mefcben fte fcbntarohen, unb \u00bberfdjaffeit ftcb burd) biefe Uniform ben Zutritt gum fremben \u00fcftefie. gu ben gemeinften unb arteureicbften \u00a9cbmarohent im eben begegneten \u00a9inne geboren bie 2\u00dfegpenbieiten (Nomada), bie bunteften in ber gaumen Ramifie. 3bo meift nur 4 big 5 Linien fanget* K\u00f6rper ift fo gut mie fabf, ber ediptifdje, beiberfeitg etmag gugefpi^te Hinterleib gelb=, mei\u00a7;, rotbffedig ober banbirt, auf gf\u00e4itgenb fcbmargent ober rotbem \u00a9runbe. \u00a9ag Ob\u00fcdettfcbifbcben tr\u00e4gt gmei S\u00f6argeu. \u00a9ie \u00a7interfcbienen ftnb gmar etmag breitgebr\u00fcdt, aber nur mit menig turgen ^drehen, befonberg au ber Unterfeite, beffeibet. \u00a9ie nach auf en b^frs getr\u00fcbten Borberpget haben eine grofe Banbgede, mefcbe fid) beiberfeitg m\u00e4fig gufpi^t, brei Unterranbgetfen, bereu erfte ungef\u00e4hr fo grof ift, mie bie beibett anberen. g\u00fcr bie SOtunbtbeife geften, eine fange guuge, gmeigeftaltige Sippen- unb fed^glieberige \u00c4iefertafter afg mafgebenb. \u00a9ag etmag ffeinere ^M\u00fcnchen unterf^eibet ftcb meift burcb anbere g\u00e4rbung beg \u00a9ejtdp unb ber W\u00fchler \u00bbon feinem 2\u00dfeibcben.\n\u00a9ie SR out ab en fcbntaroheu bfmptf\u00e4cbftcb bei ben \u00a9aitbbienen, \u00a9cbmafbienen unb bei ben Sangb\u00f6ruent, fd)m\u00e4rmen affo gabfreich ba, mo biefe ihre \u00a9rbl\u00f6cber haben. gut erfieit ^t\u00fcbjabre befnd)en fte mit jenen bie bfitbenben 2\u00dfeiben unb geidbnett ftcb burd> eine fonberbare \u00a9emobnbeit aug, menu fte ber 9tube pflegen, \u00a9ie beifen ftcb u\u00e4mficb mit ihren ^imtbaden in ein 23f\u00e4ttcben ober gmeigfeht feft, Rieben bie f\u00e4mmtficben 23eiue an, fegen bie Sjmbfer &nr\u00fcd unb h\u00e4ngen fo in {entrechtet* \u00a9teffung an ihrem \u00e4Jhtube. 9jn biefer 2Beife feben mir auf uuferm 23ifbe, mefd^eg bie ^r\u00fcbfhtggfeier barfietft, bie braunrote, am ^interfeibe ziemlich gfeicbm\u00e4fig gelb banbirte N. flava, bie fpgef fofften ihr naturgem\u00e4\u00df aber paraffef auf bem 9t\u00fcdeu liegen, \u00a9ingelite 2lrteu \u00a9uropag ftuben ftcb in Sftorbamerifa mieber, in ben bei\u00dfen \u00a9rbftricben merben fte bagegen burcb anbere formen erfebt.\nkr\u00e4ftiger im 23au unb au \u00aeopf uttb \u00a9bora* \u00a3\u00bb*% behaart ftnb bie \u00a9ratterbteneu, SBaffenbienen (Melecta), leicht tenntfidj an ben mei\u00dfen \u00a3aarffedcben auf bem fcbmargett, breiten, hinten pl\u00f6fcfidj gugefppen ^interfeibe. \u00a9ie \u00abRabiafgeffe ift regelm\u00e4\u00dfig o\u00bbaf, bie brei Unterranb* gelten mie \u00bborber, ebenfo bie Sdtunbbifbuug. 2tm flart gem\u00f6fbten \u00a9dpbdjen merben gmei \u00a9eitern g\u00e4hne burcb bie Behaarung \u00bberftedt. \u00a9ag 2\u00f6eibcbeu flicht 'nach oben mit einem feb\u00bb fangen unb fr\u00e4ftigen \u00a9tacbef, m\u00e4brenb bag 3}t\u00e4nud)en gern um ft^ beift. \u00a9ie fdjmaroheu bei Anthophora unb, mie Sepefetier meint, bei ben gr\u00f6feren Megachile-2lrten. \u00a9ehr \u00e4bnficb ift bie \u00a9attung Crocisa mit bfattf\u00f6rmig \u00bberf\u00e4ngertem \u00a9^ifbcbeu unb ^aarffeden \u00bbom f\u00fcnften ^immefbfau; fte fc^eint nufere fdjmarg unb meinen in ben m\u00e4rmeren S\u00e4ubern gn \u00bbertreten.\n\u00a9ie ^egefbieuen (Coelioxys), u\u00e4cbft ben 9^omaben f\u00fcr unfere \u00a9egenbett bag artenreidbfte \u00a9dbmarohergefd)fe\u00e4)t, mef^eg in feiner \u00a9r\u00e4cht gang unb gar ben 23aud)fammfern unter ben ^unff=","page":196},{"file":"p0197.txt","language":"de","ocr_de":"Bude\u00efbienen. Bomaben. grauerbten en. \u00c4egelbiene\u00ab.\n197\nI\nbienen entfpript, nur baB, inte bei* lernte anbenten foH, bet Hinterleib jp| enbigt beim Bkibpen, fiumpfet nnb mepgdpiig beim SMnnpen, unb aup per nach oben gebogen ift. 2lu\u00a7etbem patafteriftten ba\u00ea erhabene, jeberfeit^ bebovnte 3ftiidenfpitbpen,t nut g io ei Kubitalgellen, eine furge, oieredige Oberlippe unb ein eigentpmliper, unangenepnet @erup bie jpioer gu unter; fd)eibenben Sitten, inelpe f\u00e4mmtlip fpioatg aupepn unb Oerioifpte ioei\u00a7e H^apede ober Biuben pben. @ie fpmaropn bei betreiben \u00a9attungen ioie bie n\u00f6tigen unb bei Saropoda.\nBor einet Steife non Sagten f\u00fchrte mip mein 2\u00f6eg in bet erften H\u00e4lfte be\u00a7 3uni au ba3 \u00a9tadgeb\u00e4ube einet Icinblipen SSirtppaft. Sie grout befjelben beftanb au\u00ea einet ftattlipen, nipt \u00fcbert\u00fcnpten Sepminanb unb inat (gegen Mittag gelegen) reip gefegnet mit dienen, Scatter; unb \u00a9olbtoeSpen, inie ip nie iniebet fo niete bei etnanber gelegen pbe. SDie 2Banb inat faft fiebartig burpl\u00f6pert. Bon beu Bienen betraten not bie brei \u00a9attuugen Anfchophora, Melecta unb Coelioxys, fpio\u00e4nnteu unb fummten butd) einaubet, ba\u00a7 e3 ein Vergn\u00fcgen gein\u00e4pte, bem bunten Treiben gugufpaueu unb ip nur bebauette, einen jo br\u00fcchigen BeofcaptungSplap nipt n\u00e4pt meinet Berufung gu pben, Unjete beiben \u00a9ptnatopt lungerten pe unb ba umpr unb bauten nur beu giinftigen Slugenblid ab, in meinem eine \u00a9pnaugenbiene au\u00eaflicgen io\u00fctbe. faiim inat fie fort, jo ftedte ftp and) fpon ein Unberufener ein, um bie SBoptung genau gu unterfupen. SieB et ftp unoorfiptigerioeije einmal non bet gu ftiil) pimfepenbett Kigentpmeriu erinijpeit, jo gab einen $ampf, inelc^er gefapliper aupap, aI8 et ioirflip inat; beim bie tedpm\u00e4pge Beioopterin ging halb uad) bet SSalgetei ipet geinoptten Befp\u00e4ftigung nap, unb bie anbete ptte bie erpltene Section fpned iniebet netgejjen, aup fie fefete ipe \u00a9pn\u00fcffeleien fort, gefpap e3 nipt in bem, jo gefpap e8 in einem anbetn dtefie, \u00aeen \u00a9pmatopru im Bienen; geinanbe gang \u00e4ptlid) treiben & bie Heineren, uad) iprent p\u00e4ptigen \u00a9olbglange benannten SBeppen, beten prf\u00f6nlipe Befanntfpaft init halb mapen ioerben.\nHiermit'iooden init mt\u00a3 non ben Bienen netabjpiebeu unb beu dUubioe3j>en unjete Sluf; met!jamfeit guinenbeu, inelpe im \u00a9runbe meniget butp ipe Seben^ioeife, als in bet \u00e4ufjent Krfpeiuung gu netjpieben finb, um tu einet einzigen gamilie neteint bleiben gu f\u00f6nneu.\nOie 5 in eit e gamilie bet galtinioegpu, 2\u00f6e3j>en (Diploptera, Vesparia), geipnet ftp * not allen anberen H^cnopeten babutp au\u00bb, ba\u00a7 in bet dtupelage bie Borberfl\u00fcgel in einet Sctitg\u00eaf alte bie pnteten tpeilioeife um ja jjen unb, gut \u00a9eite be\u00ea Hinterleibes pfafc gteifenb, biejeit nipt bebeden. Oet nadte ober jaft uadte K\u00f6rper pt meift nipt bie fptoatge Hautfarbe, inelpe bei beu Bluntenioe\u00eapu gut Siegel geptt, jonbetit gelbe, aup inei\u00a7e glede ober jr\tBinben etgeugeu am $ope\tunb H^^ibe bunte Slbioepfeluug, SBir finben\tgang\t\u00e4ptlipe\ng\u00e4tbungen in jpteten gamilien iniebet, aber im \u00a9efolge anbetet g\u00fcplet;, anbetet gl\u00fcgelbilbung, jo baB bei einiget Umfipt feine Berinepfelungen m\u00f6glip finb, Unjete SBepen tragen g\u00fcplet, inie bie Bienen, gebtopeit,\tbei beu \u00e4ft\u00e4nnpen inegen geringerer Kntinidelung\tbe\u00ea\t\u00a9pafte\u00ea\nt\tanjpeinenb getabe. Dbgleip\tjie jelbft nur ben \u00a9\u00fcfcigfeiteit napgepit, inelpe fte\tmit,\tbei ben\nmeiften futget Bunge aufledeit, netin\u00f6pten jie ipe Sarnen nipt butp betgleipeit Sederbiffen. Oiefelben inerben mit anberen ^nfefteu aufgef\u00fcttert, inelpe ipen in nereingelteu g\u00e4den gurept; gefaut inetben. tritt aljo in biejer Begieptng bie dtaubtpiernatur git 2:age. SDie gr\u00f6\u00a7te \u00dfaP , bet gamilieugliebet beinoptt bie in\u00e4tmeten \u00a9rbftripe unb Europa liefert ein neip\u00e4ltniBm\u00e4Big nur \u2022f jpinapeS Kontingent,\n3n ip*em K\u00f6rperbau unb aup tpilineije in bet Seben^\u00f6fouomie bieten bie galtenine\u00eapeu trobbem maupetlei Untetfpiebe, ine\u00ebplb mau jie in brei \u00a9ippeit eiutpilt. Bei ben einen pben","page":197},{"file":"p0198.txt","language":"de","ocr_de":"198\n2>te \u00a7autfl\u00fcgter. $atten\u00bbe\u00eapen. Sumentben.\nMe \u00a9orberpgel nur g \u00bbei gefdloffene \u00a9ubitalgeden, bag topffdilb nimmt in einer borberu Slugs raitbung bie Oberlippe auf, unb bie Bunge eitbigt in g\u00bbei feine g\u00e4bd)en. \u00a9ag Sdplbden reitet auf bem bapnter liegenben Steile, bem fogenannten ^interpilbcben. \u00a9ie ppler enblid erfdeinen aug nur ad)t \u00a9liebem gufantmengefep, \u00bbeil bie lebten, nad rent \u00efeu\u00efenartig anfd\u00bbedenbett, gu bic^t an einanber liegen, um ernannt \u00bberben gu fonneit. \u00e4ftit ben eben er\u00bbctynten tenngcicpn ftattete Gutter Statur bie S\u00c4affariben aug, ettoa breifig Strien, \u00bbedp in \u00bbarmen R\u00e4ubern leben unb aud in g\u00bbeieit, Celonites apiformis unb Ceramius Fonscolombi, bem f\u00fcb; litten \u00a9uropa angepreu. \u00a9iner anbern 2lrt ber erfien \u00a9attung fagt man nach, ba\u00a7 fte im Bugenbguftaube fdmaropub boit ber Prbe einer Scolia lebe. \u00a9ie \u00a9umeniben, \u00a3epit; ober d)tauer\u00bbegpen, bilbeu bie g\u00bbeite \u00a9type. Sie pbeit im \u00a9orberft\u00fcgel brei gefc^Ioffene Unters ranbgedeit (man f\u00f6nute fogar bon bier fpredett, \u00bbeil ber \u00a9ubitug meift big gum gl\u00fcgelfaume reicht), eine lauge, breitpilige gunge, fabeuf\u00f6rmige \u00a9after, fedpiiebertge au ben liefern, bien glieberige an ber Unterlippe, ein prgf\u00f6rmigeg ober obaleg, nie in einen Bapt auglaufenbes topf; fdpilb; bie Slugen reifen big gur S\u00dfurgel ber tinnbaden prab unb finb am Bitucnranbc, nap bem \u00a9Reitel, tief auggefduitten. Sie gebrodenen pper berbideu fid) fd\u00bbad) nad) born unb beftepn aug g\u00bb\u00f6lf ober breigep \u00a9liebem. \u00a9ie tinnbaden, l\u00e4nger alg breit, pflegen fdnabel; artig nad unten gn ftepn. \u00a9ie trabten ber pp tragen au ber pnenfeite einen, in felteneu \u00a9\u00e4deit mehrere B\u00e4pden unb bie SDf\u00f6ttelfdienen nur einen (Sporn. 2Bie bie h\u00f6rigen leben fte eingeln, borgugg\u00bbeife in 2epn\u00bb\u00e4nben, fteilen Slbpngeu fetten Sanbeg, einige in trodenen ^flangett; ft eng ein, in \u00bbeldett fie 3^enreipn bon \u00a9rbe aniegett (Odynerus rubicola), unfere pimifdjen SIrten \u00bbenigfteng nie in fdtidter \u00a9rbe ober toderem \u00a9aube, unb berforgen tyre \u00a9rut eilt f\u00fcr allemal mit ber geh\u00f6rigen portion eingetragener pfeftentarbeit.\n\u00aete \u00a9egpibeit enblid ober Papier\u00bbegpeit leben altermeift gefeUig, pbeit unfrudt; bare \u00a9\u00dfeibden alg Arbeiter, bauen fep \u00effmftlide Hefter, in beiten biefe bie \u00a9rut afuff\u00fcttern, \u00bbie bie Honigbienen. Sleujjerlid ftimmen fte fonft in allen St\u00fcden mit ben borigen, pibett aber einfade p\u00a7flauen, au ben SKittelfdienen g\u00bbei Sporen, eine b\u00fcrge, bi er lappige Bunge, b\u00fcrgere tinnbaden, big gu bereu SBurgel bie Slugen nidt prabreiden, unb ein mep bieredigeg topffdilb. \u00a9ie beiben lefcten \u00a9ippen f\u00fchrten bei Sinne ben \u00a9attuuggnamen Vespa.\n\u00a9in ungemein artenreich, \u00fcber bie gange \u00a9rbe berbreiteteg \u00a9efd)fed)t ber Se|m\u00bbegpen, \u00bbeldeg bie eine \u00a9runbgeftalt beg \u00a3>interleibeg bergegen\u00bb\u00e4rtigt, ift Odynerus. \u00a9iefer n\u00e4mlidj aityangenb, beginnt mit einem mep ober \u00bbeniger glodenf\u00f6rmigen \u00a9liebe, \u00bbeldeg in ber S\u00dfeife fdm\u00e4ler alg bag g\u00bbeite \u00bbirb, ba\u00a7 ber Hinterleib au ber \u00a9erbinbunggftede beiber et\u00bbag eiitge-fdn\u00fcrt erfdeint unb befonberg am \u00a9aude eine tiefe \u00a9rttbe bekommt, bag topffdilb-ifi augge; ranbet unb l\u00e4uft feitlity in je ein g\u00e4ptden aug. \u00a9d\u00bbarg, lebhaft gelbe \u00a9inben am Hinterleibe unb biedeidt nod gelbe pdden am topfe ober \u00a9prar, fteUt ftd alg bie faft allen Slrten gemeinfame \u00a9radt prang, \u00a9ag Heinere, fdtanfere \u00a9t\u00e4nitdeit pt eine et\u00bbag breitere Hinters leibgfpip mit g\u00bbei Slnpngen au beit @efdledU>\u00bberfgeugeit, \u00bbelde nad) bem \u00a9obe nid)t fetten \u00bbie g\u00bbei Heine Stadeln, jeberfeitg einer, aug jener prborrageu, auprbent darafteriftrt eg ftd bei bielen Strien nod burd) bie an ber Spip fpiralig nad) au\u00dfen umgebogenen \u00a9\u00fcper. \u00a9tau pt in dt\u00fcdftdt auf Heine 2lb\u00bbeidungen bon biefem allgemeinen \u00a9au, ob g. \u00a9. ber Hinter; r\u00fcden gerunbet ober tantig, bag erfte Segment gemubet, ober burd) eine \u00a9uerleifte born in einen fteilabfallenbeit borbern unb einen prigontalen pntern \u00a9pil gefdieben ift, ob bie tinubadcn brei, and hier, ober ob fte f\u00fcnf B\u00e4pe an ber tauft\u00e4d)e pbeit, ob bie r\u00fcdlaufenben Slbent n\u00e4pr ober ferner boit ben \u00a9nbeit ber g\u00bbeiteit \u00a9ubitalgede m\u00fcttbett u. f. \u00bb., in neueren Beiten berf<pebeite \u00a9attuugeu baboit abgetrenut, \u00bbeld)e aber entfdieben bielfad) itt eiitartber \u00fcbergepit.\n\u00a9ie \u00a9taiter;\u00a3el)m\u00bbegpe (Odynerus parietum) \u00e4nbert in ber gelben 3eiduung unb ber \u00a9r\u00f6jje (3 \u2014 6 Linien) mandfad ab uitb pt bapr bon ben \u00a9utomologen mepere dtamett erplteit.","page":198},{"file":"p0199.txt","language":"de","ocr_de":"Scatter*, Stntitopem, gapn\u00f6eittige Sepmmegpen.\n199\n@g tn\u00e4re eine fepr augf\u00fcpr\u00eficpe Sefcpretbung n\u00f6t^ig, nm fie mit \u00a9icperpeit non mander \u00e2^nlid^en 2Xrt gu \u00f9nterfcpeiben. Oer $irtterr\u00fcden pat eine \u00dcJiittelfurcpe unb f\u00e4dt gegen tag erfte \u00a9egment feil ab; tiefeg, novit gleichfalls fleil abfcp\u00fcfftg, mint hinten non einer gelben, feitliep ineit oor\u00ab greifenben Siitbe bef\u00e4umt, in invent Verlaufe gleich breite Sinbeit gieren bie \u00fcbrigen \u00a9egmente, unt and) am Sandte tnerbeu gelbe, in ber dritte breitere, nad) ber \u00a9pipe pin nur alg dftittels ftede angebeutete \u00a9iufaffungett ftcptbar. 3(n ber Siegel ftnb bie Seine non ber .\u00a3>tnterp\u00e4lf|e ber \u00a9cpenfel an gelb, am Spora* ber ^algfragen, je ein runber Bled unter ber Bl\u00fcgeliourgel, ginei folcpe nebeueinanber auf bent \u00a9cpilbcpen, and) inopl eine Sinie bapinter, ttnb ein Speil ber ^l\u00fcget; fcp\u00fcpptpen, am \u00c4opfe bag \u00a9cpilb rtttggum, ein Bledcpen auf jeher ^innbade, eing ginifcpen beit f\u00fcttern, bereit \u00a9cpaft unterin\u00e4rtg uub bigineilen noch je ein Bledcpett hinter bent obern, \u00e4u\u00dfern Slugenranbe, Oie gelben 3e\u00ee^n:im\u00e2en an $opf unb Sporar bebingen befonberg bie oorfommenben Slbarten. Seim dR\u00e4nitcpeit biegen fiep bie beiben testen B\u00fcpferglieber pafig nad) h^ten, bag ^opffcpilb ift burd)aug gelb, aber ber Bled unter ben \u00c7\u00ef\u00fcgelit fehlt. \u2014 (Sine fehr \u00e4hnliche, aber tr\u00e4fttgere 3lrt ift bie 9lutilopen;Sepmioegpe (0. Antilope), bereit \u00fc\u00f6eihchen am ^opffcpilbe nur eilten unb gloat obern gelben Sogenranb unb am gelben Saitbe beg erfien \u00a9egmentg einen breiteren Slugfcpnitt hat; au\u00dferbem erfcheint unter ber Supe bie Oberfl\u00e4che beg $\u00f6rperg mehr polirt. (Sine dritte 2lrt, bie gapnbeinige Sepminegpe (0. spinipes) unterfcheibet ftcp int m\u00e4ttnlicpen \u00a9efcplecpt leicht burdh bie gapnartig auggejdpnittene Unterfeite ber Stittelf epenlei unb bie fpiralig geiounbene B\u00fcpierfpipe, \u00fcberbieg ftnb in beiben \u00a9efcplecptern bie gelben \u00a3>interr\u00e4nber ber \u00a9egmente fcpm\u00e4ler unb am erfien bag \u00a9eib feitin\u00e4rtg nicht nad) norm oerbreitert. \u00a9ie tr\u00e4gt in tpre Beden bie Sarnen eineg flehten Si\u00fcffelf\u00e4ferg, Phytonomus variabilis.\nOie 2Jiat;emSepmioegpe, unt auf biefe nocpmaig gur\u00fcdgutommen, erfcheint in ben testen Sagen beg ddai, unb man fann bag Sktbcpen ben gangen barauf folgeuben dJionat mit ber ff\u00fcrforge f\u00fcr bie \u00fcftad)fommeit befcp\u00e4ftigt fepen. \u00a9ein \u00fcteft legt eg in einer alten Sepmmauer, ober in ber S\u00dfanb einer Sepmgrube an. \u00a9g arbeitet nacp unb nacp mit feinen Hiitnbadeit ein Socp non mehreren Bod Siefe unb einem Umfange, ineicper ben feineg ^\u00f6rperg ineuig \u00fcbertrifft; babei inirb ber fortgufcpaffenbe Sepht flei\u00dfig mit \u00a9peid)el unb geioif aucp burd) reicpltdjeg, gu biefem B^ede eingenommeneg Staffer benept unb ertoeicpt. Oiefe geloderten $l\u00fcmpd)en finben ineitere Serinenbung. Oie d\u00dfegpe legt bamit not bent \u00a9ingange iprer d\u00dfopnung eine \u00a9aderie an, ioetdje in bem 2Jta\u00dfe in\u00e4\u00f6pft, atg bag Socp gr\u00f6\u00dfer inirb. \u00a9ie gept anfangg in fenfrecpter dticptung non ber dJlauer ab, biegt ftcp aber adm\u00e4lig nach unten unb ftedt auf biefe d\u00f6eife ein getr\u00fcmmteg dtopr b.ar. Oie einzelnen Sepmfteiitdjen, inelcpe mit \u00abfpilfe beg ddunbeg unb ber Sorberbeine ringgum angefept inerben, l\u00e4ft ber Sau uod) erlernten. Deicht ader Seput, ineicper aug ber \u00e4Jtauer gefepafft inerben mu\u00df, um bem dtefte feine geh\u00f6rige Siefe big et\u00efoa nier Bnd gu gebett, inirb \u00e4u\u00dferitep an bie \u00a9aderie angefept; beim man lamt \u00f6fter beobachten, inie bie Skgpe ipren \u00c4opf aug ber dJt\u00fcnbuitg biefer pernorftedt unb ein JMmpcpen aug iprem ddunbe perabfadeit l\u00e4\u00dft. SSJlait pat nerfepiebette \u00a9r\u00fcnbe aufgefmpt, )neld)e inopl bag Spier gu folcp einem Sorbau beftimmeit k\u00f6nnten, unb gemeint, er jode \u00a9epttp geln\u00e4preit nor feinblicpeit Dingriffen, bie bremtenbe \u00f6pipe ber \u00a9onnenfirapten abpalten, ober inelcpe tnmtberlidje Dlnftcpten nod) gu Sage gef\u00f6rbert inurben. Dpite meine Dlnftcpt burd) birefte Seobacptung beineifen gu f\u00f6niteit, meine icp, ba\u00df bie d\u00dfegpe bag Saumaterial in ber 9t\u00e4pe pabett inid, inenn fte fp\u00e4ter bag Dleft gu \u00fcerfdfie\u00dfen pat. Bf bie SSopnung fertig, fo beginnt bag \u00a9intragen ber \u00fcdapruitg. Oie forgfante \u00fcdutter bringt, fte mit beit norberen Seinen an ipre Sruft br\u00fcdettb, im fringe Sarnen angetragen, inelcpe irgenb einem Slattf\u00e4fer, geini\u00df aucp itodp aubereit B\u00fcfetten, inie Heilten \u00a9cpmetteriingen, angep\u00f6reit. BP fte angelaitgt, fo fa\u00dft fie bie Sente am klopfe unb giept fie, barauf reitenb, big nacp bem pinterften dtaum beg dtefteg, br\u00fcdt fie an bie d\u00f6anb an, bie iticpt get\u00f6btete, fonbern burep beit \u00a9tiep nur gel\u00e4pmte uub inidenlofe Same nimmt eine iprer f\u00f6'\u00f6rperform entfpreepenbe ringartige Sage in ber engen Ob\u00f6pre ein. \u00a9ine gineite, britte, big aept uub nod) mepr, inelcpe f\u00e4mmtlicp regelm\u00e4\u00dfig neben einattber gefepieptet","page":199},{"file":"p0200.txt","language":"de","ocr_de":"200\nBie Hautfl\u00fcgler, ^attenm e\u00eapen. \u00a9umeniben.\nderben, folgen nach unb erf\u00fcllen ten Bvutraum, ungef\u00e4hr in ber SBetfe, meldfje ba3 blo\u00dfgelegte ^efi unferer Bbbilbung erlernten l\u00e4\u00dft. 2\u00f6enu ber mr\u00eareidjenbe Borratl) gufammeu iff> mirb ein @i bagugelegt unb bie Deffnung mit Sehnt berffhloffen.\nUm ein gmeite\u00ea (St abfehett gu l\u00f6nnett, mu\u00df bie Baulunft bon Oceuent in Slnmenbuitg lomtneu. 5\u00a3>a\u00a7 bie Slrbeit bet g\u00fcnftigcr B\u00dfitterung ittbe\u00df fitted bon (Statten geben nt\u00fcffe, folgt au\u00a7 einer Beobachtung Sdeaumur^, Welcher in geit bon einer (Stunbe eine Be\u00eaffe bi3 gu ihrer t\u00f6rffev; l\u00e4nge in bie Blauer borbringeu fal). gube\u00df gilt hier bie fd;on fr\u00fcher ge\u00e4u\u00dferte Bemerkung mieber, ba\u00df fc\u00dfon borhanbene, alte Baue benu^t merbett, aud) glaubt man, ba\u00df bie ber (Sdfftaugenbienen Sur Bettoeubung l\u00e4uten. Bad) toenig Sagen fchl\u00fcpft bie Btabe au3, l\u00e4\u00dft eine S\u00e4rbc nach ber anbcrit bi3 auf ihre \u00a7aut berfdjminben unb ift nach h\u00eb'hften\u00ea brei BSodhen ermadjfen. hierauf fbinnt fie ein ffhnutgig braune\u00ea, ziemlich feffo\u00ea (Socon, melche\u00ea auf bem Boten -ihre\u00ab Sager\u00ea feft-geliebt ift, unb m\u00e4rtet hier ba\u00a7 Fr\u00fchjahr ab. BSenige BSodjen bor bem (Stffheinen be3 gmago ioirb fte gur ffdtbffe, unb fene3 burchbricht beu Berfffflu\u00df feiner gelle leidet, um an ba<3 Bage\u00ealicht Su gelangen. BBe\u00eamael erz\u00e4hlt ein artige\u00ea (Sefchichtchen, melche\u00ea geugni\u00df bon getoiffent Bad)benleu be3 Bhiere\u00ea ablegt. (Sine 3\u00f6e^e fanb ein bon einer Blattmidlerraupe gufammengerollteS Blatt auf, unterfudhte bie beiben offenen (Snben mit beu W\u00fchlern, lief bann in bie B\u00fctte, gmidte bie\na\tc\na Steft unb 2Beib ber 90tauer=2 e\u00efjmto e\u00eab e (Odynerus parietum). b Sie gemeine \u00aeoIbtoe\u00a7t>e (Chrysis ignita). c \u00ef\u00efteji unb 2Beib ber fraupfifcJjen )\u00dfa|t\u00abrtoe\u00a7be (Polistes gailica). (@. 204.)\nBode mit ihren g\u00e4hnen, eilte fobamt toieber nach beiben (Snben, unterfuc\u00dfte fie unb mieberholte ba\u00a7 gmideit unb Badjfehen, bt\u00e9 enblidj ba\u00ea geft\u00f6rte B\u00e4uschen au ber Oeffttung feiner Bahnung erfdffeu; hier mavb e3 fofort erfa\u00dft unb fortgefdffebbt.\nSine gmeite gm'menreihe ber Sehmme\u00eaben bietet bie lautn minber artenreiche (Sattuug Eumenes, metche ber gangen Sipbe ihren tarnen gab unb ueuerbiug\u00ea gleichfalls in mehrere \u00a9enera gerlegt tourbe. Ber Hinterleib iff hier geffielt, b. h* ba\u00ea erfte, hinten ffarl augefdjmodcue \u00a9lieb berengt ffdh nach born ftielartig, unb ber bom gtoeiten an ffnnbelf\u00f6rmige, born fid) gleichm\u00e4\u00dfig in fanfter Bunbung einfchn\u00fcrenbe Hinterleib fehl ffch taran* Bief er Bau gibt fo recht eigentlich bie filante \u201e2\u00f6e3pentaide\". Ber Bhorar, au ftd) ffhou lurg, faff litgelig, erffheint gegen einen folcbcn Hinter; leib befonber\u00ea berl\u00fcrgt. Beim Bt\u00e4uuchen, meldje\u00eb au ber Hinterleib\u00eaffnbe ba\u00a3 borher fchou erm\u00e4hnte (Srlennung\u00f6geicheu haH bt\u00efbet ba\u00ea lebte g\u00fchlerglieb einen biinueu, ffarl gugefffibteu Halen, ba3 borlebte iff fehr lurg unb merllich bider, bal brittle\u00dfte m\u00fcd)ff noch ntehr int Umfange. Bie eingige 2lrt, melche in (Suroffa am tt\u00f6rblichffen geht unb auch in Beutfdffaub uidff gu beu (Seltenheiten geh\u00f6rt, iff\nbie i\u00dfilleume^ff e (Eumenes pomiformis, ba\u00ea Bl\u00e4mtdjen f\u00fchrt auch ben Barnen E. coarctata), 3hr \u00df'obffchilb ranbet ffch born deutlich aus, ber Bhorar f\u00e4llt hinten fteil ab, ba\u00ea erfte Segment erffheint in feiner etma\u00a3 gro\u00dfem hinteren H^fie becherf\u00f6rmig, ba3 gtoeite lotnrnt ihm au S\u00e4nge\n*","page":200},{"file":"p0201.txt","language":"de","ocr_de":"'\u2019\u00dfiHenmeSpen. SSe\u00e2pennefter.\n201\ngleicf), hat aber beu Bierfadjen Umfang. \u00a9er 6 BB 7 Sinieit lange K\u00f6rper ift fd\u00fcnarg, reifer 3<dB gefchm\u00fcdt, mie \u00ee)ie Borigeu Arten, aber morn\u00f6glich nod) Ber\u00e2nber\u00eficher. Sepe\u00efetier fanb au einem \u00a9traudje compacte Seljmgeden, fo giemlidj bon (Gr\u00f6\u00dfe unb (Geftalt einer Hafelnu\u00df; fie enthielten \u00e4hnliche gr\u00fcne SarBeu mie bie Aefter ber Odynerus parietum itnb er Bermut\u00efjet, ba\u00df fie ber pdenmegpe angeh\u00f6rten, meil er Bei einer aubern (Gelegenheit, an einem feudjten, rauhen \u00a9ommertage unter gleichen Serh\u00e4ltniffen eine angefaugene Belle Bemerkte, in melcher ein SBeiBdjen ber genannten dBe\u00eape fa\u00df, melees fid) Bei feiner Ann\u00e4herung gur SOSehr fe^te ; in anberen Bodenbeteu Beden lagen bie eben erm\u00e4hnten gr\u00fcnen Taimen. UeBerbieg mirb Bon btefer Art Behauptet, ba\u00df fie smci (Generationen im Bahre habe, iubem Bon ben \u00fcbermiuterten 2BeiBd;en im Buui bie Aadjfommeu erfchienen nub fich Bon biefen im Auguft, nach breiuubgmaugigt\u00e4giger (Gntmidelungggeit, bie gmeite (Generation geige. \u00a9ie gemeine (Golbmegpe (Chrysis ignita) geh\u00f6rt gn ben \u00a9djmarohern ber pdenmegpe.\n\u00aeie aAehrgaht ber gefeilt g en S\u00f6egBen (Vespidae) fefct ung burdj ben San ihrer Surgen unb \u00ab\u00dfal\u00e4jle in \u00a9tarnten nub Sermunberuug. S\u00f6ir trauen \u00fcberhaupt feinem gerfe einen in bem Ata\u00dfe entmidelten SnnjitrieB gn. Amt nttb nimmermehr fndfjen mir aber Bei einem fo friege= rifd&en, milben SBefen, mie ung bod) ade SBeSpeu erfcpeineu m\u00fcffeu, ben \u00a9inn f\u00fcr bie SBerfe beg grieben\u00f6. Auch h^r ftnben mir Stoben, mie Bei ben Honigbienen, aber feine hoppelten, foubera einfache, mit ben Oeffnuugen ber Beden uadh unten gerichtete; and) Befteheu fie nicht aug Stodjg. \u00aeag Saumateriat liefern Borherrfdjeub S\u00dfffangenftoffe, melche bnrchfauet nub reichlich mit bem chitinhaltigen \u00a9peichel gemifd)t, :g\u00ab jenen fpr\u00f6beren ober mehr elaftifdjen guuftmerfen merbeu. \u00aeie fehr elaftifchen, papierartigen Aefter Befteheu aug langen Safigedeu, bie pappartigen aug Berfifgten fffangenhaaren ober einem (Gemenge folcber mit \u00e4hnlichen (Gef\u00e4\u00dfB\u00fcnbelft\u00fcdd)eu. \u00a9ag mehr Br\u00f6dlidje gabrifat nuferer Horuiffeu ift 9tiubenpareud)pm unb erfcheint immer geb\u00e4nbert, meil eg Betriebenen S\u00e4umen entnommen m\u00fcrbe. 3fn meuigen g\u00e4den Berarbeiten auglaubifdje d\u00f6e\u00f6pen auch thonige \u00a9rbe, ober ben Stift pflaugeufreffenber SEhtere. 2\u00f6eit manchfaftiger, aB bag SAaterial, ift ber Sauftpt nub bie Anheftung\u00eameife ber Aefter. \u00a9ie einen legen fich ta fed f\u00f6rmig an bie Unterfeite eineg Slatted ober an einen Saumftamm an, bie anberen umfaffen mit ihrem oberu \u00a9ube einen Aft unb h\u00e4ngen in g\u00f6nn etueg \u00a9ptinberg, ftumpfen gegeB, einer gugel ober H\u00fclbfugel baran herunter, ober Berfteden ftd) gmifchen Beigen unb Sl\u00e4ttern, Bon melchen fie theilmeife bur<hfe|t merben, in noch anberen g\u00e4den erh\u00e4lt ber gange Sau in einem ober mehreren \u00a9tiefen feinen \u00a9t\u00fcfcpun\u00eet. \u00a9ag einfadjfte Aeft Befiehl aug einer, and) mehreren Aeihen fed)g= feiti\u00dfcr Beden, melche am h\u00e4ufigfien rofettenf\u00f6rmig in einem greife flehen, bie GA\u00fcnbnngen nach unten gerichtet, \u00a9t\u00e4nben bie Stoben aufrecht, fo m\u00fcrbe fich bie A\u00e4ffe beg Aegeug barin anfammefn, au\u00dfetbem ginge bie Storme, melche gum AnfBr\u00fcten ber SarBen unb bereit \u00a9ntmidelung unutm g\u00e4nglich nothtoenbig ift, ftetg Berloren. Stit biefem einfachen Saue Begn\u00fcgen ftd) jeboch bie menigften SSegpen, BefonbetB biejenigen nicht, melche in gr\u00f6\u00dferen (Gefedfdjaften Beifammen mohnen. \u00a9ie umflie\u00dfen in ber Aegel ihre Stoben mit einer H\u00fcde nub gioar auf gmei mefentlich Berfchiebene Arten, \u00a9ie Banen becfelmaBige ober f\u00e4nlenmaBige Aefter, mie man fich furg aiBbr\u00fcden faun. Setrachten mir BeifpieBmeife bag gierliche Aeft ber reichlich brei Simen langen Polybia sedula aug \u00a9\u00fcbamerifa. \u00a9ag Stogpdjen erfd)eint burd) reichlich Bla\u00dfgelBe Betonung auf matt-fch mar gern (Grnnbe Bunt unb heftet fein Aeft mittelft einiger \u00a9tieldjen au bie Unterfeite eineg Statte\u00bb. Bft bie erfte StoBe fertig, fo mirb unter ihr in ungef\u00e4hr halber Bedeuf\u00e4nge ein \u00a9edel aB \u00a9cfdu\u00df angebracht unb burdj bie Serl\u00e4ngeruug ber \u00a9eitenm\u00e4ube jener an ihr Befeftigt. Bum \u00a9ingange Bleibt feiflidj ein Flugloch. Stoil fich bie Heine (Gefedfdjaft Bermehrt, mirb bie Sehanfung gn eng. \u00a9ent l\u00e4\u00dft ftch ungemein leicht abljelfen; an ben \u00a9edel ber erjien StoBe Baut man eine gmeite au, hier, mie mir fe\u00efjen, ungef\u00e4hr in bem gleidjen Umfange, mie bie erfte, Verl\u00e4ngert bie Au\u00dfento\u00e4nbe ber Aanbgeden, um mieber einen \u00a9edel f\u00fcr biefe gu Betommen, melcher in gleichem ABftanbe unter ben Bedenm\u00fcubungen hrnl\u00e4uft unb in feiner SerBiubunggmanb mit ber StoBe","page":201},{"file":"p0202.txt","language":"de","ocr_de":"202\tHautfl\u00fcgler, $attenme\u00eaben. (\u00ffefettige Se\u00e2pen.\nebenfalls ein \u00c7tugtoch befommt. ttufere gigur jeigt eine bereits oottenbete Br\u00fcte 2\u00f6abe, unb bie \u00a9enfftrtdje unter bereu SDedet beuten bte Anlage gut* vierten an. $e nadf beut Seb\u00fcrfuiffe taffen fid) bie \u00a9tagen nenn errett, unb bag ganje Seft bitbet gute^t eine immer l\u00e4nger merbenbe S\u00f6atge. Sei einer anbern 2trt \u00efantt eS bie ^egetform aititehmeu, bei einer br\u00fcten in ber \u00e4Jtittc mehr aufdjtuellen. \u2014 3U etmag Oer\u00e4uberter SSeife (b) baut bie Polybia rejecta. @ie legt bie erfte S\u00dfabe feft um einen $meig unb b\u00e4\u00a7t in ber Stitte beg Sbedetg bag ^tugtod). Sei Sergr\u00f6\u00dfentng beg Dtefteg bittd) eine streite Skbe bteibt f\u00fcr biefe an ber entfbrechenbeit (Stelle bag $tugtod) offen, bag erfte betommt einen fctm\u00fcr\u00f6fenartigen Slnfab unb ioirb je^t gahrtoch genannt. biefer SSeife fe^t fid> ber Sau fort, fo toeit unb meiter, atg unfere fcOentatifc^e 2tbbitbung te^rt. \u00a9Bern fo baut ber Chatergus chartarius, eine mittelgro\u00dfe Skgfm bon f\u00fcjtoarjer $arbe, bereit anti\u00e4ngenber Hinterleib getb banbirt ift. SDie in \u00a9avenue fe^r h\u00e4ufige, fd^tcar^e Tatua morio, bereit breiter Hiuterteib fid) toie bei Eumenes born e\u00fcoag ftietartig berbiinut, unb bereu ^tilget ftart gebr\u00e4unt erfreuten, ^>\u00e4ngt ihre manchmal mehrere $u\u00df taugen Hefter au gmeige, metche ganj ebeitfo umfa\u00dft merben, toie bei ber Polybia rejecta. \u00a9iefetben utderfcheibeu fid) in ihrer Sauart um* baburch bon beiten ber eben genannten, ba\u00df bag ^tugtod) unb beut entfprecbeub bie f^ahrt\u00f6cher\n@d)emati[dje SarfteUung bon ber\u00efleinerten SBe\u00eb^ennefiern. a \u00a9er Poiyhia seduia. b \u00a9er Polybia rejecta. c \u00a9er Chatergus\napicalis. d \u00a9er Polybia ampullaria.\nnicht in ber S\u00fctte beg SDedelg, fonberu an feiner (Seite nahe ber HMeutoaitb angebracht fiub. SDiefe Hefter feheit braun aug, ftitb fetjr ^art unb bid; benn fte miiffen reichliche Piaffe augh\u00e4tteu. \u00a9ie merbeit n\u00e4mtich mit Segiun ber ^egenjeit angelegt unb machfeit m\u00e4hreitb berfetbeu immer gr\u00f6\u00dfer, \u00fcbeqieheit ftd) itt \u00a9otge ber $eud)tig\u00efe\u00fc mit Stoog unb anbereu crtqtfogamifdjeu ^ft\u00e4n^chen, loerben gu \u201ebentooften H\u00e4uptern\", meldfe tauge noch an ben S\u00e4umen h\u00e4ngen bteibeit, nadfbem fie mit Seg\u00fctn beg S\u00fcnterg, ber tro\u00fciten ^ahreS^eit, auggeftorben fiub. SDag tarifer Stufen m betoahrt nach \u00a9auffure ein ^ufammeitgcbr\u00fc\u00fct mal^eitf\u00f6rmigeg Sept ber Polybia liliacea Srafitieug auf, ioetdjcg bitrd) feine \u00a9r\u00f6\u00dfe Beugni\u00df oon ber ungeheueren Stenge gibt, in metier biefe S\u00dfeSpeit beifammett mohueit tonnen. SDaffelbe ift unten abgebrodjeit, mithin uuoottft\u00e4nbig unb mi\u00dft benttod)\tbei einer Sreitc oon 1 big 2 gu\u00df\tbereu oier big\tf\u00fcnf in bie\tS\u00e4nge, inbent\neg aug 26 Skben\tober \u00a9todmeiden aufgebaut ift. \u00a9g ermeitert ftd)\taXIm\u00e4tig nach nuten, hat\neine runjetige, b\u00fcitue SjxxVit, braunrothe $arbe, giemtich grob X^oXgartige\u00ea Slufeheu unb bie $ahr= l-\u00f6dier in ber Stitte ber SDedet. \u00a3)ie Polybia cayennensis baut gteicbfattg bedetmabige Sefter aug einem eifeit*,\tquar^; unb gtimmerhattigen Shone\toon getbgrauer\t\u00a9ntubfarbe\tuttb h\u00e4ngt fte\nan b\u00fcnneit gmeigen auf, metd)e [chief abm\u00e4rtg machten.\tS)ie bebeutenbe\t\u00a9chmere beg\tSaumateriatg\nfeht hier ber \u00a9r\u00f6\u00dfe batb \u00a9rennen.. Sefter oon 14 3ott S\u00e4nge uitb 4 3ott Sreitc geh\u00f6ren ju beit","page":202},{"file":"p0203.txt","language":"de","ocr_de":"2Be\u00a7pnnefter berfpebener 2trt.\n203\numfangretplen, iroelc^e bi\u00eapr aufgefunbeit tourbett. Sei allen biefeit Piepern nnb anbereu nad& tarent \u00a9tpe gebaiteten, beit bedeltoabigen, tote totr fie nannten, pngt bie #\u00fcde auf ba\u00ea \u00a9ugfte mit ben feilen gufamtnen, nnb jeber \u00a3o$raum gtoifpn beibeit fel)It. Petite einige europifp galtem toepie fertigt folp Hefter an, toop aber ga^Xreic^e Slrten, toeXd^e im f\u00f6bXit^ett Slmeri\u00efa Heimaten.\n\u00a9ie Sk\u00eapit ber alten Skit, fotoie Diele ameritaitifp, toetp iX;re \u201ef\u00e4ulentoabigeit\" Hefter mit f\u00fcllen umgeben, folgen einem anbent ^lane. \u00a9iefelbcit ltmfPieBen ringsum in einigem Slbftanbe bie SBaben, toetdje bmp \u00a9einigen aueiuanber befeftigt ftub nnb toie (Stagen auf eiuanber folgen. \u00aeie gapl\u00f6pr toerbeu per nberpfftg, toeiX bie S\u00dfabeu ringsum gug\u00e4nglidj ftnb. ^Sei a\u00dfen biefeit Heftern prrfp bie \u00a9i = ober ^ngeiform Dor, in pen inneren \u00a9inripuugeit f\u00f6ituen jebodj gtoei toefenttip Serfpebcitpiten botdommen, toe!cX;e ttnfere beiben lebten Sbbiibungen beranfpulipn. S)er fiibameriXanifcX)e Chatergus apicalis, ein burpu\u00bb fcXjtoarge\u00ea Sk\u00eabpu, legt mehrere geftielte SBabeit unter eiitauber an einem Steige an nnb umgibt fie mit einer afpraueu, pper\u00e4plipn \u00a3>\u00fclle in einer Skife, toie ber S\u00e4ngpcpitt anbentet. lieber anberB fepn bie Hefter anberer Srten auS, toelp nadij gleipm pane bauen, d\u00df\u00e4penb X;ier bie \u00a9\u00e4uld)en, toelp bie SBaben tragen, einzeln am frembeit \u00a9egenftanbe ange^eftet tourben, oerbiitbeit fte in ben meiften g\u00e4lten bie dBabeit unter ftp toie beifpe\u00ef\u00eatoeife bie Polybia ampullaria, bereit 9teft toir an ber Unterfeite eiltet Slatte\u00ea in nuferer testen gtgur erbliden; \u00a7ur \u00a9rl\u00e4uterung fei nur noch ptgngefiigt, ba\u00a7 bie gtoeite Skbe bnrd) einen \u00a9eitenpeiler mit ber fp\u00fclte ^ufammenpngt. 2Rit biefem iJtefie ftimmen im Skfentlipu bie Hefter nuferer Skpen \u00fcberein, bon beiten ftdfj bie einen an ben Btoeigeit bon Sufpoetd ober S\u00e4umen, anbere in \u00a9rbl\u00f6pru, toieber aubere in pipit Saumft\u00e4mmeit, unter borfpingeubeu Sktterb\u00e4prn ober \u00e4ptlipn \u00a9teilen fiitben, toeld)e bor bem (Sinpffe be\u00a3 iftegen\u00ea gefpp ftnb. Be nadij ber Sauftelle \u00e4nbert bte Skpe bann nip feiten ben 5]3lan. \u00a9o beb\u00fcrfen bie fporniffenuefter, toelp in einen ppen Saumftamm eingefeiit erpeinen, ber grille nid)t, biefe fe^Xt bagegen nie, toemt bie \u00a9efellfpft ba\u00ea dteft frei anting. \u2014 Sbtoeipitb bon ben eben befpopnen jpaupformen [bauen bie gapreipn Keinen Slrten ber im tropfpn Smerifa ftdj toeit berbreitenben \u00a9attnng Nectarinia. SDie pperartige $\u00fclle ift im SUgemeinen fugelig, beftep nur an\u00ea einem Siatte nnb nip au3 \u00a9Richten blattartiger (Studien, toie bie meiften anbereu, au\u00a7erbem umfpie&t fte leine \u00a9tagen im B^ern; bielmep bilbeit bie Beden concentrifp, in eiitauber gefppelte kugeln bon gr\u00f6\u00dferer ober geringerer 3tegelm\u00e4\u00a7ig!eit nnb fep gerbrepipm Saufioffe. \u00a9ie Skben ftnb bnrd) S\u00e4nber au bie \u00a3\u00fctle nnb burd) ffoivaXig getounbene gkperftreifeu mit eiitauber befeftigt. 2iit biefeit teueren Serbiubuitgpelien beplten fie Oeffnungeit, fo ba\u00a7 bie \u00a9treifeu getoiffermafjett bie Xrepeit barfteden, toelp 31t ben d\u00f6abeit f\u00fcpen. B^em fie aber toieber at\u00a3 S\u00f6ben ber Beilen bienen, erf\u00fcllen fie einen breifad)en Btoed* \u00aea\u00ea BiPtore ift bon gapreipit Sleften burpogen, toeldje bem lofeit Saue ntep \u00a3>alt berlepit. ^Derartige Dtefter erlangen mandjmal jtoei \u00a7ufj im SDurpneffer nnb ftnb auprorbentlidj reid^ au Bellen, \u00a9iefe Slnbeutungeit miiffeit gen\u00fcgen, um einen begriff bon ber gro\u00dfen 2Dtandl)fattig!eit gu geben, toelct;e im\u00ea neben ber Bierlipeit in ber 2lu\u00eaf\u00fcp*uug ba\u00ea pd)fte \u00a9taunen abn\u00f6tpgt. 2111 e biefe Santen ftnb nur auf einen \u00a9ominer berechnet. B^ gr\u00fcpiitge tourben fie bon einem befruchteten SBeibpn, toeXd^e\u00ea ben S\u00f6inter \u00fcber berftedt toar, begonnen, mit ber 3e\u00fc bnrd) bie gablreid)en Arbeiter bergr\u00f6\u00a7ert, genau in bem P^ute, toeld)eit bie \u00a9tammmutter angab, nnb toemt bie biife Be^ prannap, finb fte ber\u00f6bet nnb berlaffeit, gerabe fo, toie bei ben fummeln.\nS)ie mep\u2019fad^ erto\u00e4pte, pnpf\u00e4pic^ in \u00a9\u00fcbamerifa gapreid) bertretene, \u00fcberpup nur tropfp \u00a9attnng Polybia erinnert in ber \u00e4u\u00a7ern \u00a9rfd)einung lebpft an Eumenes. Sber ^inter= leib ift per ebenfalls bmp einen pnteit ftarl augefdfjtoollenen \u00a9tiel bom Sruftft\u00fcde abger\u00fcdt. \u00a9ebenft man aber ber bereite angef\u00fchrten \u00a9ibbeitunterfd)iebe, ba\u00a7 per bie SJtittelfdpenen immer gtoei \u00a9nbbonten, bie gii\u00a7e eiitfad)e flauen tragen, ba\u00a7 bie 2lngeit nid^t bi\u00ea jnr S\u00dfurjel ber $innbaden prabreipit, fo toirb man nicht in B^eifel fein, ob man eine gefeXXige ober eine eiufam lebeube\tbor ftdj pbe. Ueberbie^ erreichen bie Sblpieu nidp bie @r\u00f6\u00a7e bieter","page":203},{"file":"p0204.txt","language":"de","ocr_de":"204\t2)ie Hautfl\u00fcgler. gfa\u00eftenf\u00f4e\u00a7|>eit. \u00a9efeilige Se\u00eapen.\n\u00a9umene\u00eaarteit, ^aBeu Dom feiten \u00a9Hebe aB einen rieft oDaleit ober faft \u00efugeligett Hinterleib, rn\u00e4frenb er ftef bovt in ber fRec^el fpiubelf\u00f6rmig ttad) hinten ft\u00e4r! gufpift. \u00a9er ^\u00f6rperf\u00e4rButtg fd^etnt fier eine anbere^bee gu \u00a9runbe gu liegen, unb fo taffen fief allerlei Unterf\u00e2jeibung\u00eamerH male gtrifdjen Beiben auffinben.\n\u00a9tu gtreite\u00ea, \u00fcber alle \u00a9Mttfeile oerBreitete\u00ea \u00a9efdjledf gefeEiger 2\u00f6e3pett Bei\u00dft Polistes. \u00a9er HinterleiB ift fier im Untriffe lanzettf\u00f6rmig, ba3 erfte (Segment oerengt fid) gtrar aEm\u00e4lig nadO Dorn, oerl\u00e4ngert fidj aBer nidjt ftielartig, unb inbetn ber Hiitterr\u00fcdeit fdjr\u00e4g aBf\u00e4Et, entfielt gtrifdfen il)m unb bem fpinterleiBe eine Bebeutenbe $luft. \u00a9a\u00ea ^opffdjilb ift Dorn trinlelig Don gegogen, am oBent Etanbe faft gerabe aBgeftupt unb bie ^\u00fc^lerinurgetn nidjt eBen fefr gen\u00e4hert, \u00a9ie in \u00a3\u00e4nge unb \u00a9reite nahezu gleiten SHuuBadett irerben an ber \u00aeaufl\u00e4dje ron Dier g\u00e4Bnett BeireBrt, bereu brei piterfte gleich ftnb unb gleiche ElBft\u00e4nbe Don einauber faBen, to\u00e4^renb ber \u00a9pifengaBn, treldter bem EladjBar fe^r uafe [ieft, burcf \u00fc\u00fcrge unb \u00a9tumpfBeit bie auberen \u00fcBer= trifft, \u00a9ie m\u00e4nulicBen gutter enblid) Biegen fjre \u00a9pipett Ba\u00efenf\u00f4rmig ttad) auffett. \u00a9te Etefter geh\u00f6ren gu bett einfad)ften unb Befielen au\u00a7 einer, feiten gtrei EBaBett, treldje unBebedt BleiBen. \u00a9te frang\u00f6fifcBe \u00a9apiertre\u00eape (P. gallica) ift eine Don ben brei europ\u00e4ifcBen 2lrten, trelcBe aud) in \u00a9eutfcflanb nidjt feiten oorfommt. 3>tn elften St\u00fcBfaBre erfBeiitt ba\u00a7 \u00fcBertrinterte EBeiBcfeit unb Baut au einer geeigneten \u00a9telle eitte\u00ea \u00a9ufcpe\u00a9 BeifpieBireife eiltet Ecofeuftodi\u00fc, au einem Steige, unter einem \u00a9taueroorfpruitge, trie un fere 2lBBitbung \u00a9. 200 neBen ber \u00a9tauertre\u00eape angiBt, an Burgen \u00a9\u00e4ttlcBeit einige irenige \u00dfeEen, tretd^e mit ber \u00dfeit eine B\u00fcHenlofe Eiofette Bilben. \u00a9er \u00a9ommer mttjj feBr g\u00fcnftig fein, trenn bie Heine \u00a9efeEfdjjaft f\u00eed) berartig oermeBrt, baf eine gtreite \u00a9ruttafel itotfig trerbe, trelcfe im \u00a9iittelpuutte ber elften burd) ein \u00a9\u00e4ulcBeu angefeftet trirb. \u00a9ie \u00a9Biere BeBalten Bei ber reichen gelBeu 2lu3fcBm\u00fcduttg trenig Don ber fd)irargen \u00a9nmbfarBe \u00fcBrig, fo an bett g\u00fcBlevn nur bett Et\u00fcden be\u00a7 \u00a9dfafteio unb BBdiften\u00ea ber \u00a9eifel; inurget. \u00a9ie f\u00e4mmtlicBcit H\u00fc\u00fcierv\u00e4nber ber \u00a9egmente gieren gelBe \u00a9inbett, trelcBe naef Dont trie au^gefreffen fittb unb ftd) Don ber gtreiten aB feitlicf ertreitern. \u00a9iefelBen \u00a9inbett ftnben trir am \u00a9attefe irieber, nur feBlt iBuett fier bie mittlere 2lu3!eBluitg. \u00a9ie gelBeu 3eicBituugeit aut \u00a9forar BleiBen ftd) uidjt immer gleicB, f\u00fcr getr\u00f6Bnlid) treffen fie bett fcBntalen Hal\u00eatragen, gtrei \u00a9cBr\u00e4gfiridfe Don ifm nad) ben Si\u00fcgeifcBitppdfeit, biefe felBft, gtrei \u00a9unite au ben \u00a9eiten be\u00a3 \u00a9cfilbcBen\u00ea trie be3 HinterfdjilbcBen\u00eb, unb gtrei \u00a3\u00e4ng3fri\u00e4)e am aBfB\u00fcffigen \u00a9feile be\u00ea Hinteir\u00fcden\u00ea. 2lm f\u00f6'opfe pflegt ba\u00a7 \u00a9djilb bttrd)au3 gelB gef\u00e4rbt gu feilt. \u2014 \u00a9df) en! ergog au3 einem Etefe einen ^mment\u00e4fer (Trichodes alvearius) uttb Bemertte gleid)geitig beu Xenos Kossii al\u00ea \u00a9cBmaroper am rollfommenett 3>nfe!t.\n\u00a9ie \u00a9attintg Yespa Begreift 2lrten Don fo \u00fcBereiufimmenbeit Sonnen unb SarBengeidjnungen, ba\u00a7 e\u00a7 Bi\u00eatreileit feutrer trirb, fie mit \u00a9icfeifeit Don einauber gu uuterfdfeiben, gttmal Bei mancBett bie 2X\u00e2nitd)eu Doit il)rett EBeiBcfen itt lepterer Hinfcft aBtreicfen, unb baburd) bie \u00a9cBtrierig\u00efeiteit in SeffeEuttg einer 2trt nod) erBoft irerben. \u00a9ie nteiften ber euiop\u00e2ipBett \u00a9pecie\u00ea finb fd)trarg unb gelb unb treidjeit burcBau\u00ea itid)t in ber S^DbenDertBeilung Doit einauber ab. \u00a9etr\u00f4Bn\u00eficB Baben bie ^interr\u00e4nber ber \u00a9egmente gelBe E\u00eeattber, treidle ftd) in ber \u00a9litte nach Dont au\u00ebleBlen uttb Bei beut EBeiBcfjett mit gtrei fcftrargen \u00a9unlteit marlirt ftnb; Bei bett 2lrBeitent enttrideln ftcB biefe \u00a9ittben ettra\u00ea f^tracfier unb ueBmen meBr bie \u00a9efalt Doit 3ac!m an, ba bie fcBtrargeit \u00a9uit\u00efte nicBt immer ringsum gelB eingefa\u00dft ftnb. \u00a9ie \u00a9eftalt be\u00ea fn\u00fcter\u00efeiBe\u00ea ift Bei Yespa f pittbelformig, er fuft fief ait ber \u00a9aft\u00ea fen!red)t ab unb B\u00e4ngt bem gteidfall\u00ea feil aBfaEenben Hinterr\u00fcden au, bafer ber 3lDif<Bem\u2018aum smiffjen Beiben eng uttb tief. \u00a9a3 SBopffcBilb raubet fief oben unb unten fad) Bogenf\u00f6rmig au3 unb u\u00e4Bevt fid) bort ben g\u00fcB\u00efer\u00efrurgetit fefr. \u00a9ie ^tnnBadett finb Dorn mer\u00efli^ Breiter al\u00ea Bi\u00fcten unb fd^r\u00e4g aBgefupt, mit 3ciBmtt an ber untern H\u00e4lfte iBrer ^auf\u00e4d^e, bie an @r\u00f4\u00a7e Doit Dont nad) finten guueBmen. \u00a9ie S\u00fcfler be\u00ea \u00a9l\u00e2nnd)en\u00ea, in ber \u00a9eifel metdlid) l\u00e4nger, Bv\u00fcmtneu ftd) nicBt an bereu \u00a9pipe itad) au\u00a7ett um. \u00a9ie \u00a9B^do","page":204},{"file":"p0205.txt","language":"de","ocr_de":"^rang\u00f6ftfdEje sf3a;pienoe\u00a7pe, tpor-niffe.\n205\nbctooljnen (Suropa in iueittgett \u00fcrten, oiel galjlreidjer bie gem\u00e4\u00dfigten unb f\u00e4lteren \u00a9egenben 9lmerifa3, fontmen in (\u00fcjiua, Saba nnb Of\u00eeinMcn Oor; au\u00ea \u00fcfrifa nnb \u00dcReuljoHaub finb mir feine befannt. \u00aeie Skben iljret Hefter Serben bon einer bl\u00e4ttrigen \u00abfp\u00fctle umgeben.\n\u00a9ie iporniffe (Yespa Crabro) I\u00e4\u00a7t fxc^ burdj iljre bebeutenbe \u00a9r\u00f6\u00dfe, toeldje beim SBeibdjen bi\u00a7 einem 3\u00b0^ anto\u00e4djft, nnb burdj bie rot\u00efje $arbe, ioeldje an ber borbern $\u00f6r\u00a3erl)\u00e4lfte oorljerrfdjt, oljne 3R\u00fcl)e bon ben \u00fcbrigen europi[d)en2lr; ten .unterfdjeiben, f)at and) anberSioo feine SDo^efgan= gerin.\nS\u00a3)a\u00a7 \u00fcb er Juins terte S\u00f6eibdjen be= ginnt \u00fcnfang\u00ea 9Rai ben \u00fcftefibau an einem halfen, feigem in einem leeren Sienenforbe, in einem \u00efjolji en Saum= flamme nnb \u00ffuat mit einem \u00a9tu cf ^ugelpdje, ber f\u00fcrtftigert $\u00fcl\u00a3e, beren Snnenfeite an fr\u00e4ftigem \u00a9\u00e4uldjert bie erfte S\u00f6abe mit nadj unten offenen,\nfedj\u00eafeitigen 3c$en\td\t0\nangef\u00fcgt foitb. SDa\u00a7\nSaumaterial befielt aud ber jungen 9\u00fcnbe oerfdjiebener S\u00e4ume, befonber\u00ea ber \u00fcefdjen, toeldje fie bt\u00e9tueilen ring\u00eas um abfdj\u00e4len, ioirb gtoifdjen ^inubacfen uub Sorberbruft\neingetragen. @ine rgje ^)0rniffe (yeSpa crabro). a 3)iefetbe bon oben, b non ber \u00a9eite gefdjen. c ffopf bon born. Sortion bat unae? d \u00aeini9e Facetten ber Singen, e (Snbglteber eine\u00ea borbern 8rufje8. f ein \u00a9t\u00fccfc\u00c7en gl\u00fcgeI\u00c7aut. \u2014 ^\t\u00f6 g Sarbe. h S\u00dfnftye. i gin \u00a9t\u00fcd SBabe mit leeren nnb gef\u00fcllten Bellen, legiere nod) offen ober gebedelt.\nf\u00e4p bie \u00a9l\u2019\u00d6\u00dfe einer\t(S\u00efufjer a nnb b SlUe\u00ea, aber betrieben bergr'ojjert.)\nS\u00f6ide unb tourbe\nbereite mit ben $iuubacfen unter\tbon \u00a9peidjet 31t einer gleidjm\u00e4\u00dfigeu 2Raffe oerarbeitet.\nSjf bie \u00a3orniffe $u jpaufe angefommeit, fo h\u00e4lt fie itjr Saumaterial mit ben oorberften \u00aeuieen, fa\u00dft e\u00a3 mit ben Bangen, legt e\u00a7 gegen bie \u00a9teile, an toeldjer toeiter gebaut toerben foil, unb breljt e\u00a7 fortin\u00e4ljrenb gegen fid), inbem fie ein \u00a9t\u00fccfdjeu nad) beut anbern abbei\u00dft, anfetjt, fejt br\u00fccft unb gl\u00e4ttet. \u00aeie0 \u00fc\u00ef\u00efe\u00ea gepiekt aber mit fctdjer \u00a9efpuinbigfeit, ba\u00df mau meinen","page":205},{"file":"p0206.txt","language":"de","ocr_de":"206\nSie Hautfl\u00fcgler. galtenme\u00abpen, \u00a9efe\u00ef\u00fcge 2Se\u00abpen.\nfo\u00ef\u00efte, fie midele ein Saut) bon einem Knaule ab unb lege e\u00ab gu bem Bereite Sorhanbeuen. \u00a9leidm\u00e4fjig mit Sermefrung bet* \u00dfellen m\u00e4dft bie fie umgebeitbe H\u00fcde bitrd) fdjraubenartig fortfdbeitenbeu Slnfah, meldet guleht eine bl\u00e4ttrige, bon flachen Slafenr\u00e4ttmen buvc\u00ef;fe^te, giemlid br\u00f6dlidje S&ale bilbet. 3fl eine Heine Wngaft bon Beden fertig, fo beginnt ba\u00ab \u00a9ier= legen. SBie bie f\u00f6niglidfe Honigbiene, fo ftedt bie beforgte Horniffenmutter evft ben \u00aeopf in jebe Bede, betaftet fie inmeubig mit il)ren gu\u00a7letu, breljt ft cf) um, fcf)iebt ben Hinterleib hinein, unb ibeun fie nad) ad^t bi\u00ab gehn Minuten mieber Hjevait\u00eagefommen ift, tarnt man hinten am Soben ba\u00a7 \u00a9i lieben fe\u00efjen. g\u00fcnf Sage fb\u00e2ter tried)t bie Barbe au\u00ab unb finbet einen Sorratlj bon flutter. 3d) erhielt ein fehl* \u00efe\u00effrreidje\u00ea St\u00fcd eine\u00ab Hobniffentteffe\u00ab mit bertrodneten Barben in.offenen unb begonnenen Beden, fomie in legieren and entmide\u00efte 3unge. 3m \u00a9runbe ber erften lag eine fdmatge, murftf\u00f6rrnige Staffe, melde fid in \u00fc\u00dfulber getreibeit lie\u00a7, gmeifel\u00eao\u00efjue ber ein= getrodnete gutterbrei,\tmeldet au\u00ab Hat getauten\t3llfetteu\u00efeibern,\tStetten ic.\tbefteht,\taud mit\nHonig bermifdjt mirb,\tmenu foirer gu h^en ift.\tSon oben f\u00e4llt bie Horniffe lote\tbie d\u00f4e\u00abpe\n\u00fcber bie au\u00aberfehene Sente her, mirft fie su Soben, bricht ihr Seine unb g\u00ef\u00fcgel ab, fefet fid) bann mit ihr auf ben B^eig eine\u00ab benachbarten Saume\u00ab, laut ben Sljeil, melden fie eintragen Ibid, gr\u00fcnblid) burd) unb tr\u00e4gt ihn nach bodeubetet Arbeit gmifdeu ben grefjgaugeu nach Hailfe-Hier angelangt, fe^t fte ftd) auf bie d\u00f6abe, nimmt ba\u00ab putter, mie ba\u00ab Saumaterial gmifden bie borberfteu ^itiee, luetet e\u00a7 nochmals burch, beifft St\u00fcdd)en \u00efo\u00ab unb legt fie ben fd)on gr\u00f4fjeren Sarben auf ben SJhmb, ber 9teil)e nach feber ein St\u00fcdden, bi\u00ab fte Side\u00ab bertheilt hat. \u00a9iefe 21rt, bie ermadfenen Barben su f\u00fcttern, gibt ber Pfarrer St \u00fclier an, meldet in feinem Sieuem ftanbe einfl (Gelegenheit\thatte, ein folde\u00ab Seft entfielen su fehen;\tfo lange bie\tFarben\tnoch Hein\nmaren, lonnte er bie\tSItt ber Serforgung nicht\tbeobachten; er\tfelbft reichte\tihnen\tauf einem\nSt\u00e4bd)en biden Honig, meidheu fte mit berfe\u00efben \u00a9iet bersehrten, mie ba\u00ab bon ber Stutter gereichte gutter. dBenn bie Stabe am neunten Sage ihre\u00ab Sllter\u00ab ermachfeu ift, f\u00fcllt fte nicht nur bie Bede gans au\u00ab, foubern ragt fogar ein St\u00fcdd)eu au\u00ab ihr herbot, barum hat bei* \u00a9edel, mit meld)ern fte felbft ihre \u00dflaufe gufpinnt, eine bodlommen halblugelige \u00a9eftalt. \u00a9a\u00a7 er au\u00ab einem \u00a9efpinnft unb nid)t au\u00ab ber Bedeumaffe befteht, habe id) au meinem infiructiben 9tefH fl\u00fcdchen fehl* beutlid) mahrgenommeu. 3e|t erft,' nad)bem bie Bede gefdjloffeu ift, barf bie Stabe mageu, hinten bon ihr Io\u00abgulaffen, jfefet lanu fte nidjt mehr herau\u00abfaden, unb mu\u00a7 Io\u00ablaffeu, bamit fie ein \u00a9ocon um ftd fpiunen l\u00f6une. 3ft biefe\u00ab aud) fertig, fo ftreift fte ihre Haut ab unb mirb su einer 5\u00dfuppe, melde f\u00e4mmtlid)e \u00a9heile ber l\u00fcnftigeit Horniffe beutlid) erlernten l\u00e4gt, mie bie\u00bb bei adeit Slberfl\u00fcglent ber gad ift. Stach abermal\u00ab biersehn Sagen tommt bie junge Horniffens aid eite rin sum Sorfchein, melde mithin Sde\u00ab in 2ldem hier SBoden su drei* 2ltt\u00abbilbung bebarf. \u00a9obalb fie ben erften \u00a9djred \u00fcber ba\u00ab bodlommeu Uugemoljute ihrer Sage \u00fcbermunbeit, buht fte ftd) g\u00fcl)ler unb Seine, lried)t bann sur\u00fcd in ihre \u00a9Biege, um fie bodlommeu gu f\u00e4uberit unb Sur Aufnahme eine\u00ab gmeiten \u00a9ie\u00ab borgubereiteit. dBeld Stuftet bon \u00a9fbuung\u00abjtnn unb Zaubers leit, nicht angelernt, foubern angeboren! giubet fie fdjou Sdmefteru bor, fo nimmt fie ber erften befteit, meldhe mit gutter anlomtnt, ein @t\u00fcdd)en ab, berf\u00fcttert e\u00ab, unb itadhbem fte gmei Sage in biefer S\u00f6eife ftd) h\u00e4u\u00ablid)eu \u00a9efd\u00e4fteu mibmete, fliegt fie, mie bie \u00fcbrigen, au\u00ab, geht auf bie 3agb, bringt Saumaterial unb beigift nicht, aud) f\u00fcr ihre eigene \u00a9rhaltung (Sorge gu tragen. Salb reidjt bie erfte Sruttafel nicht mehr an\u00ab, mau f\u00fchrt ein S\u00e4ulden auf, f\u00e4ngt bie gmeite tu einem Blbifd)eitraume bon etma einer Bedenl\u00e4nge an, bermeljrt nad) Seb\u00fcrfni\u00df bie Sfeiler, melde leine bejtimmte Stede einneljmeu, aber um fo gahlreid)er merbeit, je gr\u00f6fer ber S\u00f6abeuboben mirb. 3e nad ber SBitterung, ob bem Sau unb bem 3<*gon auf gutter g\u00fcnftig ober uidt, m\u00e4dft ba\u00ab Steft fd)ned ober langfam. Bth\tmelde\u00ab in feinem untern S\u00efjeil ber H\u00fcde gerbroden mar,\nf\u00fcnf \u00a9tagen bon SBaben \u00fcber einaitber h^tte, unb brad)te bi\u00ab gur lebten bon oben hevab einen, am \u00a9ntnbe bon einer d\u00f6aitb ber H\u00fcde gur entgegeugefe^teu anbertl)alb gu\u00a7 herau\u00ab. 3nt Hevbft, bon ber gmeiteu H\u00e4lfte be\u00ab September, befonber\u00ab aber im Anf\u00e4nge be\u00ab \u00a9Itober, merben nun","page":206},{"file":"p0207.txt","language":"de","ocr_de":"9\u00eeot\u00a7e, gemeine SBe\u00eape.\n20!\naud) 9Jtannc|en uni) fruchtbare SSeibdjeu geboren. OB fyev tu S3epg auf Bie (Ster bte gleiten SSerB\u00e4ltniffe ftatt ftnBen, mie Bet Bei* ja^meit Honigbiene, ift \u00efro^I nod) ntc\u00f6t unterfucBt morBeit, eBettfo meitig ermittelt, meldfe SSerB\u00e4ltitiffe auf Bie \u00a9ntmidelung eiltet frud)tbaren S\u00dfeibd)en\u00f6 eins milden; anBer\u00f6 gelegte, !\u00f6uigitd)e gellen BaBe id) tu feinem Horniffennefte entBeden foulten. SJtait meifj nur fo riel, Bafi mit Bent ^>erannat)en Ber rauben 3)aBre\u00f6jeit, uadjBem ft dB Bie 5\u00df\u00e4rd)eit pfamntengefunBen BaBen, Bie nod) 'oorBaitBene SBrut oon Ben SSemoBnern Be\u00ea S3aue\u00f6\u2019 felBft Beraub geriffelt unB Bern SSerBerbeu $\u00dfret$ gegeben mit'B, trie Bie HeBeltB\u00e4ter felBft iBrem \u00a9djidfale nicBt entgeBen. S3i\u00f6 auf Bie befruchteten SEeibdljeit, treize in Ben gett>3\u00c7nitdj)en SSerftedeu \u00a9d)uB oor Bern S\u00dfinter fudBett uuB ftnBen, geBeu Bie Arbeiter unB SMnncBen nad) unB nadj p \u00a9runBe, unB Bie ^errfcBaft Biefer fonft gef\u00fcrchteten Spiere ift p \u00a9itBe. 3)a\u00a7 fie fid) Bet Ber n\u00f6tigen SSorftcBt unB richtigen SSeBanBlung ancB pBmeit taffen, geBt au\u00f6 Ben intereffanten 3J\u00eeittB.ei\u00efungeu Be\u00f6 oben erm\u00e4Bnten ipfarrer\u00ea Ijeroor, meldjer Ben SSiettenforb, morin Ber S3 au angelegt mar, oou feinem pla^e megtragen, iB\u00ab Beliebig anfBedeu Burfte, aucB feinen \u00c6inBern uuB ffreuuBen Ben \u00a9enufj an Bern munBerbareit SEreibeit Biefer ^B^ei'e berfd)aff\u00e7n fonnte, oBue je oon Beit fonft milBeit unB ltitB\u00e4nBigen SSeftien Bel\u00e4ftigt p merBen. SDer \u00a9taat, oou Bern er erz\u00e4hlt, naBut \u00fcbrigens ein tragifcBe\u00ea \u00a9nBe: Bie Shutterspontiffe, meldje fort unB fort au3= unB einflog, fain eiltet \u00a3age\u00ea nicht mieBer, Ber \u00a9ifer Ber Arbeiter lie\u00a7 merftich nach, unB aUin\u00e4lig ftanB Ber gange SSait oermaift Ba.\nSSoit Ben \u00fcbrigen Sitten l\u00e4\u00dft ftdlj Bie r o tB e SSe\u00f6pe (Y. rufa) au Ber rotheu \u00a3interleibi8tour$et nodB leicht unterfdBeiBen, Bie ajtBeren gleichen Ber gemeinen S\u00dfe\u00f6pe (Y. vulgaris) nteBr ober meniger, BefonBerS noch Bie Beutfd)e (Y. germanica). SDa id) mid) auf feBt att\u00f6f\u00fcBrlidje SBefdfjreibungen eiitlaffeit muffte, um Bie UnterfdjieBe feftpftellen, gteBe ich e3 oor, einige Unters fcBieBe in iBrer \u00fce&eitimeife attgnf\u00fcBrett. Yespa media, norvegica unB sylvestris (aucB holsatica genannt) Bauen au SS\u00e4ume ober \u00a9tmudjer. SSon legerer fanB id) eilt mei\u00a7graue3 \u00fcfteft an einem SKkiBenpeiglein, meldje\u00e4 aufjerorBentlidfj gierlich auSfteBt. @o grofj mie eine SSMnu\u00a7 B\u00e4ngt eS unter einem S\u00dfinfeb oon 45 \u00a9raB am Sleftd)en Berab, mirB am \u00a9ruitBe oou einer netzf\u00f6rmigen Stu\u00a7euB\u00fcUe, mie oon einer SUtanfchette, umgeben. \u00a9aS entgegengefe^te \u00a9uBe Ber ooUft\u00e4nBigeit H\u00fclfe bleibt in einer 3iuitBuitg oou 5 Linien \u00a9urdjmeffer offen unB geftattet eilten S3Iid iit Ba\u00a3 innere. Slm \u00a9runBe Ber ^itgelB\u00f6Blung fi^en rofettenartig gm\u00f6lf fed)\u00a7fettige, nach Bluten oerengte 3edeit, Bereit mittlere l\u00e4nger uuB ool\u00ef\u00efommener erteilten, als Bie fcitlid)en. 3)er gange S3au macBt Ben \u00a9inBrud Ber 3mtgfr\u00e4ulid)feit unB fcBeint noch nicht BemoBnt geioefen gu feilt. \u00a9iefelbe Slrt Baut aber aud) gr\u00f6\u00dfere Hefter oon meBrereit god im \u00a9urdjmeffer, mit ober oBue ddanfdjette, Beiten mandjmal Bie \u00a9eftalt einer umgefeBrten gtctf<he p \u00a3Beil mirB, menu ftdB Ba3 untere \u00a9uBe etma\u00ea r\u00f6Brenartig auS^ieBt. \u00aeie $Mt BefteBt au\u00f6 einigen Schichten, meldje jfeBe f\u00fcr ftd) iit einem \u00a9t\u00fcde mie ein \u00a9ad Bie $eden umgeben unB nur am Stnfange mit eiitaitBer oerbunBeit finB. ^seBenfaH^ ftellt Bie erm\u00e4hnte ddaufdjette Bie gmeite, noch ltuoodenBete \u00a9djidjt Bar. S3ei Ben attBeren Slrten (Y. media, norvegica, saxonica) fe|t ftdj Bie H\u00fcde au3 mufdBelf\u00f6rmig gem\u00f6lbteu \u00a9t\u00fcddjen pfammen, melcBe fid) \u00e4Bnlidj Ben \u00a9adjpgeln Beden unB nur an iBreit SB urteilt unB \u00a9eiteitr\u00e4uBern pfammenB\u00e4ugen, in Ber gl\u00e4d)e oon einanBer flaffen ititB Blafen\u00e4Bitlid)e ^oBlr\u00e4ume bilBeit. Sind) Bier finBet ftd) Ba\u00ea \u00a9luglod) aut untern \u00a9nBe, etma\u00f6 pr \u00a9eite ger\u00fcdt. Y. media baut eif\u00f6rmige, bt\u00e9 \u00fcber fu\u00a7lange iHefter, norvegica \u00efugelige, BeBeutenB fleinere. \u00a9in unB Bie anBere Ber genannten Sirt m\u00e4Blt aud) gefd)\u00fcbte \u00a9teilen an SBaitBeden unB oer\u00e4nBert hiernach Bie \u00a9eftalt Ber Hefter.\n3)ie gemeine, B e u t f ch e unB r o t B e SBe\u00f6^e (Y. vulgaris, germanica unB rufa) legen iBre Hefter unter Ber \u00a9rBe an unB Bennien af\u00ea S3augruitB fehr gern alte SJiaulmurf\u00f6B\u00fcgel, metd)e fte ftd) f\u00fcr iBre $mede oorridBteit. Oft f\u00fchrt eine fehr lange Di\u00f6Bre p Ber uitterirBifdfen \u00a7\u00f6Ble, aber nur eilte \u00a9effnuug Bient guiu Slu\u00f6s unB \u00a9ingange. SSiefen, ^felBraine, SlBB\u00e4itge oon \u00a3>oBtmegeu geben Ben gieren Beliebte \u00a9teilen put Slnbau, SDie f\u00fcllen BefteBen au3 oielen gefr\u00fcmmten,","page":207},{"file":"p0208.txt","language":"de","ocr_de":"208\nSie Hautfl\u00fcgler. galtenme\u00a7pen. ($efe\u00eflige SBe\u00e9pen.\nunregelm\u00e4\u00dfig uni) fruit\u00e9 \u00fcbereinanber liegenbett St\u00fcdett , gmifheu melden btafen\u00e4hntiche Hohlr\u00e4ttnte eingeftreut ftn\u00ef). Stuf btefe Steife h\u00fclfen fie h)ie Ooftyelfenfer unb OSJfelth\u00fcren, bie SB\u00e4rme im gnnern gufammen;, Staffe hon au\u00dfen abha\u00eftenb. 2Itt abgeforbetteu entrindeten Sauntf\u00e2mmeu, etma\u00e9 hermitterten ^ol^foften unb Sretterm\u00e4iiben erfdjeint m\u00e4hreub be\u00e9 Sommer\u00e9 biefe\u00e9 unb jene\u00e9 Ste\u00e9pchen unb nagt eifrig bie Oberfl\u00e4che ab, babei frengt fie fdj fidfbar an; b\u00e9nit in rhbthtnif\u00c6}en Semegungeit unb gr\u00f6\u00dferem SJta\u00dffabe geigt ber Hinterleib bie entfpredjeuben ber gmtdenbeit $inttbacben au. V. rufa fertigt bie \u00ef\u00efeinfteit Siefer, bie beibett anbereu Slrten tommen bamit in marinen Comment bi\u00e9 \u00fcber einen gu\u00df tm Ottrdjmeffer.\nOie gredfjeit, g\u00fcgeltofe Stelbheit ber Steifen teunt ein gcber gut* \u00a9einige, aud) menu er nicfit, mie ei mir einft in meiner $inbljeit it>iberfuhr, barnm hon einem gangen Sdjmarme \u00fcber; fallen unb uitbatmhergig gerfodjen m\u00fcrbe, mcil 'er hcmmloi unb h\u00f6Kig nntiutbig bei Siefei beu gu\u00dfpfab manbelte, neben meinem fein (gingang lag. Sor einigen Sauren malten ein Hirten\u00efjunb unb feine \u00a9efe\u00ef\u00effhaft eine gleiche (Erfahrung. Stuf einem (gute meibeten \u00ae\u00fche. Oie betreffenbe \u00abStelle mar hott gasreichen SJiaulmutfih\u00fcgeln burchfe\u00dft. Stuf einem biefer fi\u00dft ber Hun^/ etn treuer SJ\u00e4djter feiner Herbe. Silit einem SDcale hollf\u00fchrt berfelbe ein entfe\u00dflichei \u00a9eheut unb ft\u00fcrgt fd> hergmeiftungiho\u00ef\u00ef in bai nahe horbeiflie\u00dfenbe Staffer. Oer Kuhhirt, guit\u00e4chf nidf atmenb, mai gef\u00e4chen, eilt feinem treuen Ol)iere gu ^itfe, loctt ei herbei unb fttxbet ei mit Steifen gefndt. Sloth bamit befdj\u00e4ftigt, bie burth bai Stoff erb ab etmai abget\u00fchlten Sefieit hon ihm gu entfernen, bemerft er int \u00a9ifer nicht, ba\u00df auch er auf einem Sultan fleht. Oie geneigten Ohiere frieren au feinen Seinen, innerhalb bereit Setleibung, in bie H^e/ unb aud) er mu\u00df fchlie\u00dflich im Stoffer einige Sinbevung f\u00fcr bie ihm beigebrachten Stidje fliehen, gntnter gr\u00f6\u00dfer mirb bie Sermirrung. gene SJtautmurfih\u00fcgel finb hon gasreichen Schm\u00e4rnten bemohnt, meldje man bisher nicht beachtet hatte. Sind) bie meibenbe f\u00f6\u00fcfe mareit einigen tu beit Steg gefommeit unb auth fie murbett hon beit in milbe Slufregung herfe\u00dftett Steifen angegriffen. Oai Sr\u00fcllen aller unb fd) tu bai Stoffer St\u00fcrgen mar bie golge unb ber $antbf ein allgemeiner. \u00a9i toftete gro\u00dfe SJl\u00fche unb ber SRitmiifung hieler Kr\u00e4fte, um allm\u00e4lig bie Orbttuitg mieber hergit; feilen. Serfuche, jene Siefer gu gerft\u00f6ren unb bie Stelle f\u00fcr bai meibenbe Steh gug\u00e4ngiieh gu machen, bliebett erfolglos. Oie Steifen marett in jenem gafre gu gahlretdj unb blieben Herren ber Situation. Stenn eine mit ihrem l\u00e4uten unb brohenben Oft! OfttfOfu! gum genfer herein tornrnt, erregt fe gurdjt unb Sdjreden. \u00a9ine gliege, eine Spimte, ein St\u00fcddjen gleifch ober irgeub meldje S\u00fc\u00dfigteit fudjt fe hier unb achtet nicht .ber Serfolgungen, benett fte auigefeft if, ba bent rechtm\u00e4\u00dfigen SemoSter ber Sefudj nicht galt. Unter bemfelbeit \u00a9efumnte entfernt fie ftch mieber, menu fe bai \u00a9efudjte nicht faitb; ein gleifdjlabett in ber Siadjbatfdjaft, bie $\u00f6rbe holt Obf, hinter beneit bie fonuegebr\u00e4unte Hierin mit StrguSaugen Stodje h\u00e4lt, ber gur Schau gefeilte Sflauiuenfitcbeu im S\u00e4cberlaben, bai fittb ihre Oummelfl\u00e4he, mo fte gliegen, gleifch unb S\u00fc\u00dfigkeiten gu reidjer SluimaS fubet, menu fe bie l\u00e4nblidjeit \u00a9eflbe gur Stbmcdjfeltntg einmal mit bem Sebeu in ber Stabt hertaufhte. ghre S\u00fclbljeit, ihre (Site, mer foUte fe ihr nicht her; geiheu, menu er bebeuft, ba\u00df in ber b\u00fcrgen grift hott taunt fedji SJioitaten eine gmittgburg hon folcher Slu\u00eabehnuug gebaut, ein Staat gegr\u00fcnbet unb ergogen merbett, alle\u00e9 ba\u00e9 gefchehen foil, ma\u00e9 bem barauf folgettben gahre ein \u00a9teiche\u00e9 fd;erte. g\u00fcr btefe Oittge mill bie 3\u00fct au\u00e9gebauft fein, merben Ohaten, (SittfcSoffenheit geforbert; ba\u00ea aber erfcheiut bem Seb\u00e4chtigereit, lange erft Ueberlegenbetx al\u00ea \u2014 SBilbheit, UeBerf\u00fcrgung!\n2Bie bei beit Hhrniffett mirb bie Srut ergogen, unb b\u00e4um ift ber junge S\u00fcrger, ober hietmehr bie B\u00fcrgerin, ber \u00a9emeinbe gugef\u00fcS\u2019t, fo untergieS fte fich beit Arbeiten ihrer \u00e4lteren Schmefent. Sauen, gagett, SJlorbeit, g\u00fcttern unb ($rfrifd)ung ber eignen, fo augefpantiten Kr\u00e4fte f\u00fcllen bie b\u00fcrge Seben\u00e9geit au\u00e9. gm ^erbfte erfcheiuen neben beu guttgfrauen SR\u00e4unchett unb SBeibchen, bamit ba\u00e9 @efd)ledf nicht att\u00eaferbe; beim bie Stammmutter hat ftch nun abgenuht. SBenn burch","page":208},{"file":"p0209.txt","language":"de","ocr_de":"Sn\u00efgemei\u00eete\u00ea Don ben Unreifen.\n209\nPaarung bei* \u00a9runb fiiuftiger \u00a9efdjtehter gelegt ift, m\u00e4t)renb bem im (Staate Sittel feinen geirofnten \u00a9aitg meiter ging, unb flimmere \u00dfeiten eubltd) eine adm\u00e4tige \u00a9rfhtuffung eintreteu taffen, bliht bte alte \u00a9uergie nod) einmal auf, in einer \u00a9hat, melde bie gemohufe \u00a9raufamfeit gegen Slubere bem eigenen \u00a9efhtehte zumenbet. \u00a9ie Sarben nnb puppen, mettre nod) im dtejte ftnb, bisher fo forgfam gepflegt, merbett nun unbarmherzig l^erau\u00eageriffen nnb bem Perberben Pr\u00eat\u00e9 gegeben. \u00a9ine adgemeitte dtebotutiou l\u00f6ft bie Panbe bei* Orbnmtg. Pt\u00e9 auf bie befrud); teten \u00a9Seibdjeu, melde ftd)ere Perftecfe auffttchen, fiirbt eine nach ber aubern ^iit, unb immer Zahlreichere Leihen beden bie \u00a9efilbe, frei auf fahler \u00a9rbe liegenb, ober im \u00a9r\u00fcneit begraben, menu bie Kr\u00e4fte noch au\u00f6reihtett, um ftd) felbft eine fotdfe \u00a9rabft\u00e4tte zu erfd)ietd)en. (So fttiefen enbtich bie erfteu \u00fcftadjtfr\u00f6fte bie bormat\u00e9 fo unb\u00e4nbige, feinen S\u00dfiberftaub auerfennenbe $raft ber \u2014 dBe\u00f6peit; \u00f6be unb leer flehen bie (St\u00e4tten, meldfe nod) gettgnif abtegen bon ihren frieb = liehen \u00a9haten.\n% #\n\u2756\n\u00a9ie britte Familie ober bie SImeifen (Formicina) geh\u00f6ren zu beu bauernb gefelligen ippmem \u00f6fteren, bereu Kolonien zu einer gemiffen Beit au\u00ea breiertei Snbibibuett beflehen, ben geb\u00fcgelten SBeibdjen unb dft\u00e4mthen unb ben f\u00eeet\u00e9 ungefliigelten Slrbeitern, unb bei einigen \u00a9attuugeu, bon beuen feboh in \u00a9uropa nur eine lebt, \u00fcberbie\u00ea noch aus? einer bierten gefhleht\u00e9fofen Sbrut, ben fogenannten (So\u00efbaten. Sebermanu meint ihren allgemeinen Ilmriffen nad) bie Slmeifen zu feinten, tro^bem mirb e3 aber n\u00f6tpig fein, ihren K\u00f6rperbau feinen \u00a9igenth\u00fcmlihfetleu nach furz int\u00e9 Sluge zu faffen.\n\u00a9er ffopf iff berhaltnifm\u00e4^tg gro\u00a7 bei beu Slrbeitern, bt\u00e9meilen fogar fehr grob, flein bei ben SDt\u00e4nncheu. 31m meiffen fallen bie tr\u00e4ftigeu ^innbaefeu in bie Singen, melche in felten\u00e8ren f\u00e4llen ebliubrifeh, ber dteget nad) breit gebr\u00fceft unb au ber ^attfl\u00e4he einen nur fchneibigen, meift aber gez\u00e4hnten dtanb h\u00fcben. Unter ihnen berborgen liegen bie Unterkiefern mit nur einem Saften unb ein= bt\u00e9 fecp\u00eaglieberigen, epfinbrifdjen \u00a9aflent. \u00a9ie Sippentafter beflehen ait\u00e9 z^ei bt\u00e9 bier ebenfad\u00ea malzigen \u00a9Hebern, unb bie Bunge gelaugt uic^t zu ber \u00a9nfmicfelung, mie bei ben \u00fcbrigen gefedigen Bntmen. Pon dBid)tigfeit f\u00fcr bie \u00a9pftematif ftnb bie fogenannten (Stirnleiften, bie nach auffen freien, nad) innen mit ber $opffI\u00e4d)e bermachfenen leijtenavtigen Porfpr\u00fcng\u00e8, melche \u00fcber ben S\u00fchlern beginnen unb nad) hauten unb oben paradel, bibergireitb ober S f\u00f6rmig gebogen bertaufen, \u00a9ie S\u00fchler ftnb gebrochen, megen be3 furzen (Sd^afte^ beim dft\u00e4nithen \u00f6fter unbeuttid), ihre (Reifet in ber dtegel neun = bt\u00e9 zm\u00f6lfgtieberig, fabenf\u00f6rmig ober nach ber \u00a9pifse hin mehr ober meniger feulenf\u00f6rmtg aitgefhmoden. \u00a9ie brei Punftaugen auf bem \u00a9heitel fehlen ben Slrbeitern h\u00e4ufig. .\n\u00a9er PUttelleib bietet bei ben gefl\u00fcgelten Bttbibibuen feine \u00a9igenth\u00fcmlihteiten, bagegett erfheint er ungemein fhrnaf, nah oben flumpffanttg herbortretenb bei beneit, mo er nie Sl\u00fcgel ZU fragen befommt, unb er ift e3 huuptf\u00e4d)lth/ Welcher bie Slmeife at\u00e9 fothe erfeuneit l\u00e4\u00a7t. \u2014 \u00a9ie Sl\u00fcgel ftpeit ungemein lofe unb merbeu bon beu SBeibcfjen berloren, menu fie ihrer nicht mehr beb\u00fcrfen, beffen ungeahtet I\u00e4\u00a7t fid) ein fold) fl\u00fcgellofe\u00ea \u00a95eibd)en burh feinen breiteren \u00a9horar unb bie Sl\u00fcgelfh\u00fcppdjen au bemfelbeit leiht bon einem SIrbeiter unterfheiben. \u00a9a3 \u00a9e\u00e4ber berfetben ift fehr b\u00fcrftig, eine, born nidjt immer, gefhloffene dtanbzede, eine, in feltenen S\u00fcden zmei, gefhloffene Unterraubzedeu, eine bt\u00e9 gtoei SDtittetzedeu nebft beu beibeu \u00a9hidterzeden fontmen hier nur bor, unb bat)er ftnben fte auh menig Pead)tung, meurt e3 fth um Uuterfheibmtg ber SIrten hanbelt. \u2014 \u00a9te Peine finb fdjtanf, hat\u00e4en ade f\u00fcnf Suf\u00eaglieber uitb nur eilten \u00a9henfel= ring, mie bei aden dtaubs unb Pluntenme\u00eapeu.\nSafdjenberg, toitbellofe Spiere. (5Bret)tn, gerieben. TL)\n14","page":209},{"file":"p0210.txt","language":"de","ocr_de":"210\n\u00aeie #autft\u00fcgler. Hmeifen.\nSDev int er \u00efetb Befielt au\u00bb fedj\u00ea, Beim SMitithen aitj\u00a7 fteBen (Segmenten unB ift immer in einer SBeife geftielt, Ba\u00df man Bei [einer gormBefiimmuitg Ben Stiel f\u00fcr fth unB Ben ^interteiB f\u00fcr ftd), feiten atfo f\u00fcr ein BefonBereS SiittetgeBilBe gu Betrauten pflegt, \u00aea3 Stielten ift ent= ineBer ein; oBef gtoeiglieBerig unB BilBet im erfteren fyalle einen knoten gtoifheit Bern .fpinterr\u00fccfeu nnB .fpinterieiBe, oBer einen an Ben \u00a9den aBgerunBeten d\u00fcrfet (\u00a9attitng Typhlopone), in Ber Oiegel aBer fitst auf feiner DBerfeite eine Don Born nah hinten gerichtete, Bieredige, gerunBete, oBen mehr oBer ioeniger au\u00eagefhnitteite Duerleifte, Bie Shuhhe, \u2019m feltenerert g\u00e4lten Br\u00fcc\u00eft e\u00ea fiel) in feiner gangen gt\u00e4dje non oBeit itad) unten Breit (toie Bei Ber \u00a9attuitg Tapinoma), Sei einem gtoeiglieBerigen Stielten ift Ba\u00ea gtoeite \u00a9IteB ein fugetiger oBer nah Ben Seiten hin Breiterer, Ba3 erfte ein geftielter knoten. \u00aeer ^interleiB, nur mit einer Olu\u00eana\u00efjme (Cremastogaster) an feinem UnterranBe Bern Stielten angetoahfeit, $at einen fuge\u00efigen, ooaleit, l\u00e4nglich eUiptifcOen oBer herdf\u00f6rmigen Umri\u00df nnB fdm\u00fcrt fth nur in feltenen g\u00e4lten gioifhen gtoei Segmenten ein. Sei Ben OJi\u00e4nncfjen geigt Bie letzte SauhfhuWe (Sentratplatte, Slfterf tappe) BefonBere SSerfc^ieBenheiten unB BeBedt Bie \u00a9efhteht\u00eaioerfgeuge, ioemt BiefelBen fleht ftnB, oBer l\u00e4\u00a7t Bie off feljr gro\u00dfen t^eilmeife \u00e4u\u00dferlich ftt^tBar ioetBen. SDurdj Biefe \u00a9enitalieit, Ben Heineren \u00c4opf, l\u00e4ngere unB B\u00fcnnere Seine, [finalere DBetfiefent unB toegen Ber um eins? oermehrten \u00a9IteBergahl au jpinterteiB unB g\u00fchlergeifel unterfdjeiBen fie ftct> leicht Bon hfren SteiBheu, fie Verlieren and) Bie Fl\u00fcgel nie, Joie Biefe, ioemt fie gefhto\u00e4rmt ]\u00a7aBen.\n\u00aeie meiBlidfen unB arBeiteuBen Ofmeifeit, feljr Biffige Spiere, taffen eine fraftige, nad) ihnen Benannte S\u00e4ure in Bie S\u00dfunBe flie\u00dfen, unB gtoar au\u00ea Ber gu Biefem gtoede nah Born geBogenen .fpinterieiB^fpifse, anBere f\u00fchren, lote Bie Stehimmen, einen Stad;et unB mehren fth mit Biefem. $n BeiBett f\u00e4llen ergettgt Bie Ber ShtnBe mitget^eilte Slmeifenf\u00e4ure Srenneit unB fhtoadje \u00a9nt? g\u00fcitBung. Sie ^at'Beit, au3 Beneit Bie Ofmeifeit entfielen, fiitB iourmf\u00f6rntig, ioeifg unB IjaBett einen hornigen itad) unten gerichteten $opf mit fr\u00e4fttgeit ^\u00dcmtBadeit, OlnBeutungeit Bon Olugen unB fiimmen \u00fcBerljaupt im Saue mit alten \u00fcBrigen fuflofen ^jproenoptereularoeit, foferit BiefelBen nicht in anBeren S\u00e4ften al3 Schmaroher h^fen, \u00fcBerein. \u00aeie in ein unB BerfelSeit Kolonie Bor; fommenBett nuterfcheiBen ftd) nicht nur in \u00a9r\u00f6\u00a7e, metdje Born SXlter BeBingt JoirB, fonBern auch Bon Bern \u00a9efhleht, unB man nimmt an, Ba\u00df Bie barren Ber S\u00f6eiBhen unB OtrBeiter urfpr\u00fcngfih nicht BerfchieBen ioareit, fonBern, ioie Bei Ber ipoitigBiene, erft fp\u00e4ter Burd; reichlichere^ unB Beffere\u00ea gutter oerfdjieBen toerBen. 3eBe erioachfene SarBe fpinnt ein \u00ef\u00e2itglidje\u00ea, fhmugigioeiBe\u00ea oBer Br\u00e4unliche^ \u00a9ocon um [ich, too fie furge $eit Bor Bern Olu\u00eafh\u00ef\u00fcpfen Be\u00ea ^mago gu einer gemeifelten 5\u00dfuppe JoirB. \u00aeiefe \u00a9ocon\u00ea mit ihrem ^nl^lte, Befanntlidj ein Bortrefflidje\u00ea gutter f\u00fcr Biete StuBeuO\u00f6get, fiitB e\u00a7, toelhe unter Ber nicht correcten Segeihnung Ber \u201e2lmeifeiteier\" fogar einen \u00abfpanBel\u00eaartifel BilBen. 2tn Bein einen ftumpfen \u00a9nBe fhimmert ein Bindley gledhen Burd), Bie \u00a9rcremeitte Ber SarBe. \u00a9a\u00ea \u00a9efagte gilt Bon faft allen 2lmeifeit, ioeldje auf Bern eiitglieBerigeit Stielhen eine Shuhho tragen; Bie mit gioeifuotigem Stiele fertigen fein \u00a9efyinufi.\n\u00aeie Kolonien Ber 2lmeifen, Bereu eingelne ^n\u00f6itoibuett toohl nicht l\u00e4nger al\u00bb ein 3^hr leben, Beftehen tro^Bem\t^an\u00d6 fort, toeil fth Ber SIBgaug immer irieBer Burd) neuen Otahtouh^\nerfeht; Bie OlrBeiter unB fruhtBaren S\u00f6eiBhou OerBringeit tiefer unten im Saue Beit SBiuter in einem geiuiffeu \u00a9raBe Bon \u00a9rftarruitg. S)ie Olngaht fann eine ungeheuer gro\u00a7e fein, in anBeren g\u00e4lten ift fte nur gering, ioa3 fth gum Sheit nah Bern Slufeuthafte ridjtet. SDeitfelBeit nehmen fie gro\u00a7tentheii\u00ea in Ber \u00a9rBe, aBer audj in hohfot S\u00e4umen, Bie fte auf hohf* eigen; th\u00fcmtihe OBeife im \u00c4mtern gerBohren, voie ein Stitcf Bor Bern Slmeifeithaufeit in unfernt SitBe Bie\u00ea Berftnuliht, unB anBertn\u00e4rt^. Oluf ^ortorico teBt eine 3lrt, Bon Beit \u00a9ingeBorneit \u00a9omeheit\u00ea genannt, toelhe gelo\u00f6hnlih gtrifhen Saum\u00e4fteit riefeitgrofge Otefter, trie Sieuenf\u00f6rBe, aulegeit unB Bie gu BeitfelBen f\u00fchrenBett Stra\u00dfen iiBeraU, an Beit Oteften, Bern Stamme, Ben Sl\u00e4tteru, auf Steinen unB Bern \u00a9rBBoBeit \u00fcBerm\u00f6lBeu mit einer gegen Sidjt unB Oiegeit fh\u00fcijenBen S)ede, toelhe","page":210},{"file":"p0210s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"lotlje \u00ee0albamei|t","page":0},{"file":"p0211.txt","language":"de","ocr_de":"SCdg enteiltet.\n211\neine innere SBeite bom SDurhmeffcr einer gtberfBnle hat Sie bringen and) in K\u00e4ufer ein, burdj= Bohren h\u00f6lgerue \u00a9er\u00e4thfhaffen .unb meinen Bei i\u00efjren dJc\u00e4rfheit nur bann bon ber gerabeit J-inie ab, menu uitburdjbriitglihe ^inberniffe in ben 2Beg treten, Sei uni in \u00a9ttroBa flirrt bie rotlje 2Balb ant ei f e (Formica rufa) bie Bebentenbften bauten au\u00ea, inbem fie in ben dtabelmalbungen ip\u00fcgel bon br-ei Bt\u00a3 hier $n\u00a7 .Ip\u00f6he au\u00eb Sfatttheildjen, fabeln, \u00a7argfr\u00fcm<hen, \u00a9rbfl\u00fcmBhen, fpo\u00eegft\u00fccfhen mit Bemnnbern\u00eam\u00fcrbtger S\u00efu\u00eabauer unb $raftanftrengung gufammenfhleBBl nnb auftprint. SDiefe SRefter nehmen unter ber Sobenft\u00e4he eine nod) biel gr\u00f6\u00dfere SDimenfion an, ad> ber oBerirbifdje SPjoil* Berfiort man einen folgen \u00a7\u00fcge\u00ef, fo fommeit taufenbe bon StrBeitern .in bittern \u00a9emimmel gum Scrfhein. gitr ben erfc^\u00f6Bften SBanberer fault e\u00bb nid)H> \u00a9rquicfenbere\u00ea geben, all menu er bie flache <panb, mit meiner er einige rafdje Sdjl\u00e4ge auf einen fold)en ip\u00fcgel f\u00fchrte, unter feine Btafe h\u00e4lt. \u00a9I ift Bei btefer \u00d6Beration Sdjnedigfeit all. Sorfthtlmafjregel notljmeubig, bamit fid) fein! ber htevburd) m\u00fctljenb gemalten \u00ef^iere in bie Jpanb einbeife ober an ben Sf\u00f6t'Ber friere, meit el fonft burdj feljr unangenehme! $miden fid) emBfinblih r\u00e4chen m\u00fcrbe, \u00a9inft HoBfte ich ein fo\u00efdjel dteft, melhe! am dtanbe eiue\u00ea 2Ba\u00efbe! etma! \u00efjodj \u00efag, uub gmar genau bor ber am ^origonte im (Scheiben Begriffenen (Sonne. dtahbetn mir, meine mich Begfeitenbeu SDameit unb ich, Ben aromatifdjen jpaud) bon meiner ipanb eingefdjl\u00fcrft hatten uub un! im Skggeljen itohntal! nad) ben h\u00f6rbar fehr unangenehm Ber\u00fchrten, erg\u00fcrnten ^h^erchen umfaheit, geuoffeit mir ba! einzige (SchaufBiel: jpunberte bon ftlBeruen \u00c7ontainen, Beleuchtet bnrd) bie Strahlen ber finfenben Sonne, fBrube\u00eften bon affen Seiten Bi! gegen gmei $ufj in bie gem\u00fcrgige Buft unb l\u00f6fteu fich auf ihrem 9t\u00fccfmege in garte dteBel auf. \u00a9tue Sefunbe unb 2lde! mar bor\u00fcBer, nur ein \u00a9efnifter unb \u00a9eniftel gmifchett beut aufgem\u00fchiten Saumaterial h\u00f6rte mau Bei ber aBenblidmit ^eierftide auf biele Schritte \u00a9ntferuung, bie fortbauernbe Aufregung ber fo uufreunbtid) in ihren berBrieften Rechten Beeintr\u00e4chtigten \u00eehrere. SDafj fie au! ber \u00a7inter; leiB\u00eafBihe bie 3lmeifenf\u00e4ure bon fi<h geben nnb fo einem floBfettbeit 2Berfgeuge bereit \u00a9eruch mittheilen, mar mir Befaitnt, baff fie biefelbe aber mit folder \u00a9emalt gu folcher Jp\u00f6lje emBor= fchleubent f\u00f6unteit, hatte id) nicht geatmet.\nSDa! innere btefer Hefter enth\u00e4lt eilt \u00a9emirre bon freug unb quer fich bereiitenbeit \u00a9\u00e4ugen nnb flehten H\u00f6hlungen, in beiten ftch bie Semoljner herumtummeln, uub bon meldjen nach aden Seiten X;tu \u00a7auBt= unb dteBenjtrafjen meit bon bem^\u00fcgel meg f\u00fchren, melhe burch ba! ununter; Brocheite jperbetfhaffen meiterer ^\u00dfflaugentr\u00fcmmer f\u00f6rmlich gegl\u00e4ttet fhtb. Siele anbere 2lrten Bauen in \u00e4hnlicher SBeife, nur ftnb bie <\u00a3>\u00fcgel Bebeutenb Heiner unb bon \u00a9rbe, mie Sftaulmurf!; h\u00e4ufen, meld)e \u00f6fter mit ber \u00dfert Berafen. Sehr h\u00e4ufig Benuhen fte einen etma! gr\u00f6ffent Stein, um unter beffett Shufce fid) |\u00e4u!li<h eingurihten. 3\u00bbit loderem Sanbe merben bie \u00a9\u00e4uge mit ben Sorberf\u00fcfjeit au!geh\u00f6flt, unb hinter einanber aufgeftedte Arbeiter fhaffen in gleicher S\u00dfeife ben attlgemorfenen Sanb meiter, Bi! er ihnen nicht mehr im 2Bege liegt; mirb er feudjt genug, um in Stl\u00fcmBhen gufammenguhaften, fo fafjt man ihn, mie bie im SBege liegettbeu fleitten Steinhen, mit ben fangen unb tr\u00e4gt ihn fort. 9ieid)t bie Sraft ber einen nidjt gu, fo fa\u00a7t eine gmeite unb britte mit an, unb rftcfm\u00e4rt! fhreitenb, ober mie e! am Sefteu gehen mi\u00df, mirb gegerrt unb gef hoben, Bi! ber Bfoecf erreiht iff. \u00a9igenth\u00fcmlih legen gemiffe Slrten (Polyergus rufescens, CataglypMs viatica, Amphaenogaster stmctor) ihre \u00a9rbbauteit an. \u00a9ht Heiner fraterf\u00f6rmiger \u00a9rblj\u00fcgef f\u00fchrt burh ben Sridjter in bie uuterirbifhen \u00a9\u00e4uge, meldje m\u00f6gliheitfad! in einem Bettad)Barfen gleihen \u00a7\u00fcgel einen gmeiten \u00a9in; unb 2tu!meg haben. 2Jlit \u00a9rbe gef\u00fcllte $el!fBalteit, dRauerriffe, melhe bon anderen al! SBohnuitgeit Beituht merben, enthalten in ihrem Innern ein m\u00e4hte! SaB^rinth oon \u00a9\u00e4ugen unb Kammern in oerfhtebeueit Stodmerfen. ^ntereffant finb ferner biefelbeit m\u00e4anbrifheu Serfhltugungeit unb H\u00f6hlungen, melhe Oon ihnen im mobernbeit ^olge, in hohlen Saumff\u00e4mmen, dBurgelft\u00f6den tc. angelegt merben. SDen gorftleuten finb fte belljalB midfommene Semohner be\u00ea SBa\u00efbe\u00ea; bie p\u00e4^e, itt meld)eit fidj fonft fd)\u00e4biihe ^iefernlaroeit \u00fcberm\u00e4\u00dfig Oer; mehren m\u00fcrben, nehmen uitfere Snteifett f\u00fcr fih itt Sefhlag unb oermanbelu fte iit furger \u00dfeit\n14*","page":211},{"file":"p0212.txt","language":"de","ocr_de":"212\n\u00a9te Hautfl\u00fcgler. Streifen.\ngr\u00f6\u00dfientpilg gu bmtgeubem Ooben. URand^e Seine 2trt \u00ef>er \u00a9attuug Leptothorax nagt fp in \u00e4bnlper SBeife unter Oaumrinbe ipe \u00a9\u00e4uge, ober begie\u00dft alte* \u00a9aK\u00e4pfel, in tre\u00efdje bag Snfeft beim Sugp\u00ef\u00fcpen ben \u00a9ingang fcpn anfertigte. Stuf biefe nnb ttodj anbere 2\u00f6eife legen bie feerfdjiebenen Slrtdn ip'e Hefter an, ein nnb biefelbe trei\u00df fp aber and) na<h ber Dertlpteit eingurpten nnb baut eg per in einer ettrag feer\u00e4nberten \u00a9eftalt, trie bort, tro bie \u00ef\u00efcatur .beg Oaugrunbeg eine anbere irai*. Oer iR\u00e4ffe npt auggefepe \u00a9teilen finden fie inbe\u00df immer auf nnb tranbern mitunter aug, trenn fie fp tu ihren \u00a9rtrartungen,. eine trodeue SBobnung gu finben, get\u00e4upt ^abeit feilten. Sn nuferen n\u00f6rblpen \u00a9egenben tommt eg treniger feor, ba\u00df Smeifen im \u00a9eb\u00e4lt ber SBobpaufer nifteu nnb Suggcinge nach $\u00fccp nnb SSorrat^fammern antegen; im f\u00fcblpen \u00a9nrofja nnb ttodj ntep in Reifen S\u00e4ubern fennt man biefe Page nur gu gut, nnb ntandje augl\u00e4nbifdje Strt ift fdjon nac| \u00a9urofta feerpiept trorben nub bai fP befonberg in beu trarmen \u00a9eir\u00e4djgb\u00e4ufern gr\u00f6\u00dferer \u00a9arten mi\u00dfliebig gemacht.\nOag \u00a9rbaneit ber Dtefter npt nur, fonbern audj bie b\u00e4uglicpn \u00a9efdj\u00e4fte fallen ben Arbeitern anheim, nnb biefe finb, trie trir gleich fepn trerben, in Oegug ber f5w^f\u00b0^\u00d6e\ttoaplp\nnpt geringf\u00fcgig. Oei ben Streifen, gu treiben eine feierte Srt fern Snbifeibuett, bie gro\u00dfSjpftgeit, Saftigeren \u00a9olbaten geh\u00f6ren, finbet eine geiriffe \u00a9Leitung ber Arbeit ftatt. Oiefe n\u00e4mlidj gerproten mit ihrem fd^arffd^neibigem Ober\u00efiefer bag $leifdj nnb bie fonft erbeutete Sapung, bie garter gebauten Arbeiter tragen bie Seinen \u00a9t\u00fcddjen alg gutter f\u00fcr bie Orut nach Haufe nnb trerben auf fo\u00efdjeu pofeiantg\u00fcgen an ber Su\u00dfenfeite iper \u00a9tra\u00dfe fern ben \u00a9olbaten begleitet, treibe bei prannapnber \u00a9efap tpe \u00a9ebuhtradje bilben fallen.\nOie Orutfpege erftredt ftd; per auf (gier, Sarren nnb ppen. \u00a9rftere, trei\u00df nnb fep Sein, trerben ferm SBeibdjen auf ein H\u00e2ufdjen in eine Kammer gelegt, fern ben Arbeitern trerben fie beledt, mit einer ern\u00e4penben ^euepigfeit rerfepn, in ein oberes\u00bb \u00a9todtrer! beg ^aufe\u00ea getragen, trenn eg trarm irirb, ober tiefer gerafft, trenn bie S&itterung brau\u00dfen raub uufreunblp ift. Oaffelbe triebepolt fp mit ben Sarfeen. Seber \u00a9onnenftrap feerurfadjt einen f(beinbaren Sufftaub im Sefte, eine Umbettung ber kleinen, treize gn ipem \u00a9ebeipn eineg beftimmten \u00a9rabeg ber \u00a9emiperatur nnb \u00c7eudjtigteit beb\u00fcrfen. \u00e4J\u00fct ber 3U\u00eet\u00e2e t'etd^en fie einer jebett \u00fcDtabe eine aug ipem Innern feorqneSenbe \u00a9\u00fc\u00dfigfeit nnb beteden fte, um fte feon apaftenben \u00a9rbft\u00e4ubdjen gn reinigen. Oei fold) forgfamer ^pflege tradjfen fie fdjned beran nn\u00f6 h\u00e4rten fP gnm elften Otale bei ber Oerppnmg. Stuf) bie 5\u00dfuftyen trerben entfpedjenb ben ihnen gutommenben Oemberaturfeerb\u00e4ltniff en pu nnb pt* gef\u00fcgt, u\u00ab\u00f6 trer h\u00e4tte npt pon gefeben, trie beim Stuf; beben eineg \u00a9teing, unter treuem fte tr\u00e4penb beg \u00a9onnenfdjeing an ber Oberfl\u00e4che be\u00ea SSane\u00ea liegen, bie forgfamen f5\u00dfegerinnett fogleid) bei ber f)anb finb, eine ergreifen nnb eiligfit bamit im Innern ber \u00a9\u00e4nge feerftbtrinben, um fie fern* ben \u00a9trrnngen feon au\u00dfen gn pupn nnb in \u00a9icberbeit gn bringen.\n\u00a9otreit bie Sabre\u00eageit bem Seben ber Sttfefteu ift, fehlt e\u00ea in bem \u00a3Ref\u00b1e ber Slmeifeu nie au Or nt, au\u00ea trelc^er Arbeiter entfteben. Sunge SBeibd^en nnb M\u00e4nnchen erfdbeinen nur gu getriffen 3eiten, feerpieben f\u00fcr bie eingeluen Slrten, feerpieben nach ber mittleren Oempratur f\u00fcr ein nnb biefelbe 2lrt. \u00a9inige SBo^en halten fte ftd) feerborgen im \u00c4mtern be\u00ea SRejteS. Oattn aber begeben fp bie gepgelten \u00a9efdppter, befonber\u00ea an irarmen \u00a9ommerabenben, an bie Oberpdje be\u00eb Oanme\u00ea, ber SJtauer ober be\u00ea \u00a9rbb\u00fcgel\u00ea, tro eben bag 9te\u00df feerborgen ift, nnb tummeln ftd) in hpt gebr\u00e4ngten Raufen umher, big Arbeiter erfdbeinen, fte mit ben Sangen erfaffen nnb trieber \u2022 gnr\u00fcd in bag 2teft gieben. Oieg tr\u00e4p't trop einige Oage, bann aber fep fp ein nberrapenber 2lnf; tritt, eine \u00a7ocbgeit ber SImeifen in \u00a9eene. SRan Um bergleidbeu am |\u00e4nftgften im Slugnft, befonberg gegen Stbenb eineg \u00bbarmen, jrinbftiSen Oageg beobachten, aber and) fr\u00fcher im Sabre, trie pon erir\u00e4ptt tourbe, benn fie b\u00e4ngt gufammen mit bem \u00a9rfebeinen ber Ot\u00e4mpen unb SEBeib\u00e4ben in jebem Oane. fTlidbt^ SRenpipe\u00ab gibt einen Oegriff feon bem \u00bbirbelnben 5lnfbraufen,","page":212},{"file":"p0213.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9dp-armen. \u00a9tla\u00fcen unb Stmeifenfreanbe.\n213\nDon bent man nid)t toei\u00a7, ob e\u00a7 Siebe, ob e\u00a7 2\u00f6uth bebeute. J\u00fcnfchen bem Bolle ioitber Braute paare, ioelche Don nidp gu irtffen fcpeinen, irren Ungefl\u00fcgelte umher nnb greifen befonber\u00ea bie an, iDeldje ftd) am meiften oerioideft fabelt, beigen fte, ^erren jte fo fiarf, bag man meinen fo\u00ef\u00efte, fie ioodten fie \u00fcernichten. Oa3 ift aber nicht ihre 2lb ftp, fte looden fie gum \u00a9ehorfam, gu fid; fe\u00efbf\u00ee gur\u00fcdbringen. Oiefe Jungfrauen \u00fcbermalen alfo auch bie Siebenbett unb f\u00fchren eine ftrenge Slufftdjt \u00fcber bie Vorfeier ber jpocbgeit, biefe\u00ea fta\u00efjre Bolf\u00ebfeft. Occh jefct grengt bie B\u00f6ilbheit an diaferei, in taumelnbem d\u00dfirbel ergebt fiep bie gepgelte \u00a9par, gun\u00e4chft im toechfefnben \u00a9teigen unb \u00a9inten, gulept hoch in bieS\u00fcfte unb \u00fcerfpoinbet gum Opeil in toeiter Jerne. Oben in ber Sttft pbet bie Bereinigung \u00a9tatt, unb biefenigen d\u00dfeibdjeu, l\u00fceldje ftd6 in ber \u00fcd\u00e4he be\u00a3 dtefte\u00ea toieber ttieberlaffett, iocrbeit Don ben Arbeitern ergriffen unb in ba\u00a3 dieft gur\u00fcdgebrap, ioo fie af\u00f6balb ihre Jl\u00fcgel Derlierett, inbern fie au^fadett, ober abgebtffen toerbett. Oie einmalige Befrndpng gen\u00fcgt f\u00fcr ba3 Bkibptt, fo lange e\u00ea lebt dlttbere fallen an entfernteren \u00a9teilen nieber unb gr\u00fcnben ba neue Kolonien* Oie SK\u00e4nnpit fittbett fepr halb ihren Bob. Uebrigen\u00ea Serben bei biefer (Gelegenheit Baufettbe beiberlei \u00a9efpecht\u00ea bie Beute ber B\u00f6gel, ober tommen fonft toie um i|r Sebett.-\nOie 2lmeifenfdp\u00f6rme, befonber^ ioeutt fiep mehrere eitter @egenb Dereinigett, paben bt\u00e9toeilen bie ddeitfpn in prp unb \u00a9pedeit oerfept, inbern fte f\u00fcr m\u00e4chtige dtaucptoolfen gehalten iDttrben, 2lm 4. Sluguft 1856 regnete e\u00a3 bet \u00a9t. \u00a9apporin in ber \u00a9cpioetg dpriaben fcpioarger, gefl\u00fcgelter dlmeifett. 2lm 10. Slugufl 2lbenb\u00a3 5 Upr 20 dRinuteit bi3 6 Upr tourbe Don SBetttopl bi\u00ea Sipenftein, ber Bpur entlang, eine Don \u00a9\u00fcbtoeft ttacp dlorboft giepettbe S\u00f6olte gepgelter Slmeifen Don fdjtoargbrauner Jarbe in ettoa breipunbert gug jp\u00f4pe beobachtet Jloifptt beiben Orten l\u00f6fte fte fiep auf unb gertpeilte ftch auf B\u00e4ume, Raufer unb \u00a9r\u00e4fer. Jnt \u00a9eptember 1814 beruhtet ein ettglifcher \u00a9pirttrg Dom Borb eine3 \u00a9d)iffes>, bag eine acht bi\u00a7 gehn Jug breite Kolonne Don fep Jod Jp\u00f6pe, beftepenb au\u00a3 grogen dtmeifen, ba3 Bkffer auf eine \u00a9trede Don f\u00fcnf bi\u00ea fed)3 (englifthen) \u00dcUteilen bebedt pabe. Slucp bie alten \u00a9promten erg\u00e4hlen' Don bergleichett Oingett. 21m 2. Sluguft 1687 um 3 Upr dtadjmittag\u00ea fchto\u00e4rmte eine folcpe \u00dcDbenge Dort dlmetfen \u00fcber bem Bpurrne ber \u00a9lifabetpenfirp gu Breslau, bag bas Boit fte f\u00fcr Stauch anfah unb einen Branb f\u00fcrchtete, \u00aeurg barauf toieberholte fiep biefelbe \u00a9rfpinung um bie \u00fcbrigen Bp\u00fcrnte; e3 bauerte aber taum eine \u00a9tunbe, fo fielen fte gu Boben, bag man fie h\u00e4tte haufentoeife aufraffen tonnen. 2lm 19. Juli 1679 gegen 2 Uhr ift eine SBolte groger Slmeifett \u00fcber pegburg gepgett unb nad; einer Bierteljtunbe fo btcht herunter gefallen, bag man auf bem \u00fcftartte feinen $ug oorfepen tonnte, ohne einige Oupettbe gu gertreteu; fie hatten alle bie Fl\u00fcgel Derloren, fdjliptt langfant umher unb ioarett nach 3\u00fc>ei \u00a9tunben g\u00e4nglich Derfchnmnben.\nJn ber neuen Kolonie haben bie .BSeibptt anfangs bie \u00fc\u00dfffege ber Brut gu beforgett .unb gr\u00fcnben biefelbe noch in bemfelbett Jahre, ober erft im tt\u00e4chften. \u00a9ie fegen bie \u00a9ter in eine ffeine @rube unb \u00fcberlaffen beit barauf entftaubenen Arbeitern bie weitere Einlage eiltet orbent lichen Baue\u00ea.\n2ltt^ bem fo hipft angiehenbett Seben ber Slmetfett m\u00fcffen Joir noch gioeier \u00a9rpeinungen gebenfett, ber \u00a9ffaDett unb ber Slmeifenfreunbe, toie man bie gefelligett Berf)\u00e4ltniffe ber betreffenben Ohiere bezeichnet hat. \u00a9;\u00a7 gibt n\u00e4mlich Slmeifen, bereit Arbeiter nicht Don \u00a9iern ber \u00a9tammmutter be\u00ea dtefie\u00ea hevr\u00fchven, fonberit al\u00ea SarDen ober puppen au^ ben 37effertt gang beftimmter anberer Slrteu geraubt tourben. Oie Sluteifen, bei benen btefe Unfttte herrfcht, hat man Staitbameifen genannt, ihre Kolonie eine gemifchte. \u00a9ie \u00fcbertaffen ben entf\u00fchrten Slmetfett, ihren \u201e\u00a9tlaben\", enttoeber au\u00eafd)tieglidh alle Slrbeiten, toelche biefent \u00a9taube gufommett, ja fte laffett ]ich fegar Don ihnen f\u00fcttern, unb gehen felbft nur bem St\u00e4uberhanbioerfe nach, ober bie \u00a9efch\u00e4fte toerbeit gemeinfdjaftlid; Derrid)tet. Ju beit dtaubametfen ber erfteren 2lrt geh\u00f6ren Polyergus rufescens unb Strongylognathus testaceus, beibe haben, abtoeidhenb Don aden","page":213},{"file":"p0214.txt","language":"de","ocr_de":"214\nSie Hautfl\u00fcgler. SCntetfen.\n\u00fcbrigen europfiifc&en Sir ten, chlinbrifdje, ungeg\u00e4hnte Kinnbacken, entbehren aXfo beseitigen S\u00f6erL geuge! ober nielmehr ber regten (Sinric^tung beffe\u00efben, io omit alle Arbeit gu \u00a9tanbe gebraut ioirb. SDie erfte Slrt geleitet fidj au\u00dferbetn burdj eine biete, obate, h\u00b0^e unb aufrechte \u00a9djuhp auf bem einglieberigen fpinterleiblftiele nnb einen ftark budelf\u00f6rmig erhobenen SRittelr\u00fcdeu au! nnb lebt in \u00a9rbljaufen, melche mit ber Oberfl\u00e4che bel \u00a9oben! nur burdj eine Oeffnung in \u00a9em binbung flehen. Strongylognatlms \u00ef>at einen gmeiknotigeit |jinterlei\u00f6\u00a7ftiet, niergltcberige Kiefers nnb breig\u00efieberige Stypentafter unb ftnbet fidj unter \u00a9teinen, aber fetten; Sette raubt bie Arbeiters brut bon Formica fusca unb cunicularia, biefe bie Ooit Tetramorium eaespitum. S>ie br\u00fcte europ\u00e4ifdje Slaitbameife, bie Formica sanguinea, t)ott fid) bie Arbeiter ait! ben Heftern ber beibcn eben genannten \u00a9attunglgenoffen nnb, miemoljt felteuer, non Lasius alicnus, \u00bberridjtet aber gemeinfdjaftlidj mit ben \u00a9klaren alle Arbeiten unb nertljeibigt all eilte ber biffigfteit Slmeifeit ba! Steft auf ba! SRutljigfie, m\u00e4ljrenb bie beibett anberen \u00a9aubameifen nur Feigheit an ben Sag legen. Sn foldjeit gemifdjten Kolonien geh\u00f6ren bie gefl\u00fcgelten \u00a9efdjledjter ber Siaubanteife an unb nur bie Arbeiter nerfdjiebeuen Slrten. Sie ^R\u00e4ubereien merben *noit ben Arbeitern ber betreffenben \u00e4ltere in f\u00f6rmlichen ipeerg\u00fcgett unternommen, unb ba\u00df e! bei bem \u00a9runbdjaratter ber \u00a9mfeit p m\u00f6rberifdjen \u00a9dj\u00efadjten kommt, mo Siebte unb \u00a9ermunbete maffenljaft bleiben, l\u00e4\u00dft ftd) iool)l ben\u00efeit. Slber au\u00e2j au! anberen, all ben eben angef\u00fchrten \u00a9r\u00fcttbeit merben non beit Slmeifeit Angriffe auf frembe Hefter unternommen, g. S3, um baraul lebeube \u00a9lattl\u00e4ufe gu holen, itub biefer Umjianb leitet uni gu ihren \u201egreunben\", ben fogeitanuten \u00e4R&rmecophilen, \u00fcber.\nSieben ber bekannten Shatfadje, ba\u00df bie Slmeifen \u00fcber jebel Shier fogieich herfallen, melche! in ihr Steft gerathen ift, mu\u00dfte el SBunber nehmen, gemiffe Snfetten nicht nur unangefochten, fonbent fogar mit einer merklichen Sichtung non ihnen bchanbelt, mitten unter ihnen gu ftubeu. Mehrere \u00a9ntomologen halben mit befonberer Vorliebe biefen \u00a9egeitftanb inciter \u00bberfolgt unb lange giften biefer Spiere angefertigt, auch bal Verhalten ber Slmeifeit gu ihnen gu erfovfdjeu ftd) bem\u00fcht, hiernach taffen fte fich in brei \u00a9ruppeu eiutheilen. 1) Slmeifeufreuube, meldje nur all Sarnen ober \u00a9ufpfjen in beit Stefiern lebeu, bie all ihnen uitfch\u00e4blidje \u00a9\u00e4fte gebulbet inerben, \u00a9o n\u00e4hrt ftdh, inie mir fr\u00fcher fahen, bie einem \u00a9ngerlittge \u00e4hnliche Same bei gemeinen \u00a9olbt\u00e4fer! (Cetonia) non ben nermobembeit Hjolgft\u00fcddjen bei untern Sleftiljeile! bei ber SMbametfe. 2) Slmetfem freunbe, meldje all nolltommenc ^ufetten in ben Sieftent auptreffen ftnb, aber hier nicht auls fdjlte\u00dflidj. Saljin geh\u00f6ren einige \u00a9tuht\u00e4fer (Uister) uttb @tahh'b^nen, aber audj bie \u00a9lat\u00fc l\u00e4ufe m\u00fcffen bap gerechnet merben, melche nicht freim\u00fctig, fonbent non ben Slmeifen hineingetragen, bei ihnen all \u201eSRildphe\" leben m\u00fcffen. \u00a9I m\u00fcrbe bereitl erm\u00e4hnt, mie nerfeffetx alle Hhmenop; tereit auf bie f\u00fc\u00dfen Slbfonberuugen ber \u00a9lattl\u00e4ufe feien, unb barum b\u00fcrfett mir itnl nicht munbern, ba\u00df bie Slmeifen herbenmeife biefelbeit nicht nur au\u00dferhalb ihre! Stefie! auffuchen unb fte burdj \u00a9etajten mit ihren W\u00fchlern unb burch \u00a9treidjeln bap neranlaffen, jetten \u00a9aft non ftd) p geben, fie 31t \u201emellen\", fonbent auch fte, bie mehrlofeu, fdjmad)en S\u00efjierdjeu bortljin entf\u00fchren uttb babei meniger ritterlichen \u00a9inn all gang gemeinen \u00a9goilmu! au ben Sag legen, \u00a9ei beit in \u00a9aunts ft\u00e4mmeu nifteitbeit, mie Lasius fuliginosus unb brunneus, mohut h\u00e4ufig eine \u00a9lattlaul, Stamen! Lachnus longirostris, meld)C mit ihrem ben Vorher breintal au S\u00e4nge \u00fcbertreffenben \u00a9djitabel an beut jungen fpolge bei \u00a9attme! fangt; in unterirbifcheu Slmeifeniteftern erhalten mieber aubere girten non \u00a9lattl\u00e4ufen ihre Siajjruitg au! ben \u00a9raimurgeln iit ber n\u00e4chften St\u00e4lje. Oft umgeben Slmeifen eine \u00a9efe\u00dff^aft non \u00a9lattl\u00e4ufen mit einem \u00a9eh\u00e4ufe non \u00a9rbe, rnnfiit fte and) mohl ihre Sarnen tragen, ober fefceit eine \u00a9lattlaultolonie burch einen bebedteit \u00a9aitg mit ihrem Slefte in \u00a9erbinbuttg. Sit hei\u00dfen S\u00e4ubern, mo bie \u00a9lattl\u00e4ufe fehlen, nertreten bie ihnen nermanbten kleinen \u00a9ilaben ihre \u00a9telle. B) Stmeifenfreunbe, meldje in allen \u00a9erm\u00e4ublunglftufeit unb all 3mago aulfdjlie\u00dfltdj in beit Steftern leben, unb bereu gauge \u00a9rifteng non ben Slnteifeit abh\u00e4ngt, hierher geh\u00f6ren einige Heine gelbbraune H\u00e4ferdjen au! ber \u00a9ihhe ber ^felabhen (\u00a9. 54) unb zahlreichere \u00a9tahhh^imn. ^n Oeutfbhlaub kennt matt \u00fcber 300 Slrten non Infekten aller Or\u00f6itungeit, melche","page":214},{"file":"p0215.txt","language":"de","ocr_de":"Stofiameife, S\u00eeothe SSa\u00efbameife.\n215\nf\u00eed^ unter SImeifen geitvue\u00fcig ober f\u00fcr immer auf galten, ^au^tf\u00e4c^lid> aber ben K\u00e4fern angeboren, bar unter allein 159 \u00a9tarnen. SDie meiften leben bei Lasius fuliginosus (15\u00dc Sitten)'uub Formica rufa (100 Sitten). Bon ben toenigften fenut man inbe\u00a7 gut Beit noch bie n\u00e4heren Begehungen, in melden fte jit ihren SBirtheu fielen.\nSStau hni ba\u00a3 gtojfe ipeet ber Slmeifen nach ber allgemeinen ^'\u00f6r^ertracfit in f\u00fcnf \u00a9t\u00a3>heit georbitet uub oon ben euvop\u00e4tf\u00e4^eit biejenigeit $otmicibeit ober SDt\u00fcf euameifen genannt, beten nid)t eiugefc\u00a7n\u00fcrter Hinterleib an einem eiitgltebetigeit \u00a9tiele fi|t; bei ben \u00a9tachelameif en ober Boueriben toirb ||oi|^en bem erften unb feiten \u00a9egment ein b entliehet \u00a9infchnitt bemerfbaiv (gin gtoeiglieberiger HintetfeibSfiiel eitblid) \u00efenn^eidmet bie \u00a9type ber knoten a me if en, Blpr mtcib en.\n3\u201c ^eu arteureicbfteu \u00a9attuugen ber \u00a9rnfeitametfen geh\u00f6rt Camponotus. \u00a9ie Sf\u00f6rmig 'gebogenen \u00a9tiruteiften, bie Dom fopffcpflbe entfernt eingeteuften P|ter uub ber \u00c4uget ber Siebenaugen bei ben Arbeitern d&ara\u00efteriflren fie. Unfere gr\u00f6\u00dfte beutle ($mfe, bie 9to\u00a7ameife (C. herculeanus), liebt bie betoalbeten \u00a9ebirgSgegenben unb legt tyr Sleft unten in alten B\u00e4umen\nS)ie rottje SBalb anteif e (Formica rufa). l \u00e4ft\u00e4iutdieit. 2 a, b Start bergr\u00f6\u00dferter Arbeitet. 3 SBeitJt^en. 4 gobf eine\u00f6 Arbeiter?. 5 Saroe. 6 ^u^ettcocon, fogenatmteg Stmeifenei. 7, 8 spuppe.\n2>ie 3\u00ceOB am elf e (Camponotus herculeanus). 9 Arbeiter. 10 SOUinnctiett. il \u00e4Peibdjett, alte in naiMtc\u00efjer Q5r\u00f6\u00a7e.\nan. Bknu fie im \u00a9ommer oor ber \u00a9dj to armait fid) bemetfltdb matyt, flaunt man \u00fcber bie m\u00e4chtigen, bis ad)t Sinien laugen SSeibcpen, toelche beit \u00a9ritnb feitet \u00a9t\u00e4mnte fchtoar^ f\u00e4rben. \u00aeie Selben \u00a9pi^en ihrer langen, ben Hinterleib toeit \u00fcberragenbeu gt\u00fcgel zeichnen fie aus. Bei genauerer Betrachtung flimmert ber K\u00f6rper in $otge grauer Behaarung iit biefer garbe. 2)ie am \u00c4telleibe glauglofeit \u00c4itndjeit ttub bie Slrbeiter toerben oier bis f\u00fcnf Sittiett lang. Unter bemfelbeit beutfcheit Slameit pafftrt eine gtoeite 2lrt (C. ligniperdus), toeltye ftd) burd) bunfelrothe Beitynung am Bltyrax unterfcheibet unb ftd) fammt ber oorigett \u00fcber \u00a9uropa bis Oftftbirien uub Slorbamerifa ausbreitet, oon ber \u00a9bene bis 31t ben h\u00f6tyften Sitten. Slnbere, ^reiche Sitten berfetben \u00a9attung fommen in allen \u00a9rbtheilen ohne SluSnahme oor.\n\u00a9ie r01he SBalbanteife (Formica rufa), oon toeldhet oben ausf\u00fchrlicher erz\u00e4hlt tourbe, hat eine aufrechte, beinahe oerfehrt herdf\u00f6rmige \u00a9tielfcpuppe, einen bvauurothen Btittelleib mit","page":215},{"file":"p0216.txt","language":"de","ocr_de":"216\n2)te $ autf\u00ef\u00fcgler. Or\u00fcf enantetfen. \u00a9tad)e\u00efanteifen.\nfdjtoarglidjen Rieden, baS M\u00e4nnchen bagegen einen bureaus brauuphtoargen, in golge ber Seljaaruttg aber afdjgrau fdpmmernben; baffelbe ift gr\u00f6\u00dfer als baS SBeibdjett (5\"')/ biefeS uul\u2018 4V, nnb ber Arbeiter gar nur .2 bis 3 Sinieit. Die \u00a9attungSmertmale, toeldje ber Irt gidommeit, befielen in folgenben: Bto\u00f6lf \u00a9lieber ber piper beim d\u00f6eibe, breige^n beim Spanne, biefe unmittelbar hinter bem topf\u00dfbilbe eingelentt, ioelcheS p<h nicht gi\u00fcifd^en ihre \u00a9dj\u00e4fte fortfefct, ein fd^arf abgegrengteS \u00a9tirnfelb unb nadj oben toenig auSeittanbergehenbe \u00a9itruleipeu; bie Arbeiter Baben dtebenaugen, trie bie gefl\u00fcgelten \u00a9efdpedper, unb bie M\u00e4nndjett mefferf\u00f6rmige klappen an ben gro\u00dfen \u00a9enita\u00efien. Oiefe d\u00f6albameife lebt in gang \u00a9uropa bi\u00ab Oppbirien unb in SKorb* amerita. Sinn\u00e9 begriff alle Imeifen unter bem \u00a9attuugSnamen Formica, bie Irten ber \u00a9attung im heutigen \u00a9inn\u00e9 \u00efomrnen in \u00a9uropa, gum Oheil gleicfjgeittg in lorbamerita bor, unb nur eine auf Malacca.\nSB\u00e4hrenb bie prmica Wirten in ber \u00a9rbe niften, to\u00e4hlen bie \u00a3\u00f6dersOr\u00fc[enameifen (Lasius) bie berfdjiebenartigpen Saupeden. L. fuliginosus, \u00fcber gang \u00a9uropa verbreitet, mit luSnaljme ber ppren\u00e4ifchen unb Saltan=$albinfel, legt Brrg\u00e4nge in alten Saump\u00e4mmen an ober titlet begleichen gufammen, trenn ber Bahn ber Beit fd)ou gu lange genagt unb baS $olg in \u00a9rbe bertoanbelt hatte. L. niger, in gang \u00a9uropa unb in lorbamerifa, audj auf Mabeira anf\u00e4ffig, baut, gleich ihrer, nur auf bie \u00a9\u00fcbh\u00e4lfte \u00a9uropaS bephr\u00e4ntteu <Sd)toefter, L. alienus, trie e\u00ab eben gaffen toid, in bie \u00a9rbe, in |olpe S\u00e4ume, gtoifchen MooS unb bergt. L. \u00e9margions fuc^t mit Sor liebe bie 3f\u00e4fcen in \u00a9artenmauern auf. Oie toegen ihrer emppnblid)en Siffe ber\u00fcchtigten gelben Imeifen, treize gleichfalls biefer \u00a9attung angeh\u00f6ren unb mehrere Irten enthalten, bauen betanntlid) in bie \u00a9rbe unter bem (Schuhe eine\u00ab \u00a9teinS ober eines pgelS.\nOie \u00a9tadjelameifen (Poneridae) f\u00fchren biefen tarnen, toeil Arbeiter unb SBeibchen mit einem \u00abStapel beioehrt pnb. gfre Kolonien beftehen auS nur toeuig pbioibuen, pnb meift nur im Irbeiterftaube betanut unb in \u00a9itropa fparfam rer treten. \u2014 Oie bon Satreilte aufgeftellte, bisher gu ben $oneribeu gerechnete \u00a9attung Od\u00f6ntomachus hat man mit noch einigen anbereu gu einer befonberen \u00a9ippe erhoben unb gtoifchen bie Pr\u00fcfen; unb \u00a9tadjelameifen eingephoben. Oie fplanten, fchmaten Oljtere geichneu fid) bur<h ben laugen, nach hinten gerichteten Oorn auf ihrem eingigen \u00a9tieltnoten auS, fotoie burd) bie gtoei Unterranbgedeu unb bie brei Mittelgeden in ben gl\u00fcgetu. SDaS Merttoiirbigpe an ihnen bleiben aber bie ^innbaden burd) ihre Silbuug unb Slnheftuug bei S\u00f6eibdjen unb Arbeitern, ln ber \u00e4u\u00dferfien @pi|e beS auff\u00e4llig geftredten ftopfeS phen bie \u00fcberm\u00e4\u00dfig langen f\u00f6lnnbaden mit ben SBurgeln bid)t bei eiuanber, tbie bie SP\u00fcget einer Oraljtgange bor ihrem Met. Sur Ifien unb \u00a9\u00fcbamerita ern\u00e4hren begleichen intereffaute Olpere. \u00a9ine g tu eite, ebenfalls nur erotifdje \u00a9ruppe, toelche bon anberen lutoren als felbp\u00e4ubige gamilie hinter bie Imeifeit gepeilt toorbeu, t\u00f6nneu tbir au biefer \u00a9teile burd; eine turge Sotig \u00fcber bie SebenSberh\u00e4ltuiffe einer Irt einf\u00fchren. Oie Oorplibeu (Dorylus, Labidus, Anomma u. a.), toelche man in ber Oreigepaltigteit ber Irten noch feljr unbolltommen tennt, geh\u00f6ren nur ben hei\u00dfen \u00a9rbpridjen an, borgugStoeife Oftinbien, \u00a9euegambien unb Sraplien. Oie Oreiber= aiueife (Anomma arcens), eine Setooljnerin beS toeplichen IfritaS, hat p<h burd ihre eigen* th\u00fcmlide SebenStoeife eine getbiffe Ser\u00fchmtheit ertoorben. Oie \u00a9efedfepaft, in meiner fid) Heinere unb gr\u00f6\u00dfere (bis 5 Sinieu lange) pbibibuen bepuben, hat teine fepen SBoljnpfce, fonberu f\u00fchrt ein oagabonbirenbeS Seben. d\u00dfeil ben Oberen bie brennenben \u00a9onuenprahlen berberblich tberben, fo halten pe pd) bei Sage unter \u00a9raS unb in Oidicht berborgen unb gieheu nur beS sy^ts'auf Saub auS. Mitunter pub pe aber both gen\u00f6tigt, inS f\u00c7reie gu gehen, unb bann \u00fcbermauern fie fofort bie \u00a9tra\u00dfe, toelche Pe gu-giehen haben, burch ein auS \u00a9rbe unb \u00a9heikel gemengtes \u00a9eto\u00f6lbe. Stuf ihren Saubg\u00fcgen faden pe gr\u00f6\u00dfere SEpiere au, unb gtoar bereu lugen gun\u00e4chp in Ingriff nehmenb, barum foden ihnen felbft Siefenfchlangen erliegen. Oem get\u00f6bteten Opfer faugen pe baS Slut auS, tbie berichtet toirb, gerfdjroteu baS glei\u00dfh unb fdhleppen eS nach","page":216},{"file":"p0217.txt","language":"de","ocr_de":"Sretberametfe. \u00a9citon\u00ea.\n217\nihren \u00a9chlubfioinfetn. Sluch in menfcb\u00eficheit SBohnungen \u00efaffert fie ftdj bt\u00e9toeilen b\u00efidett, too eine allgemeine g\u00efudfjt ber hatten, \u00e4ft\u00e4ufe, \u00a9djabeit, \u00a9ibed&fett, ioelche ftdj etioa barin aufhalten, ihre Slnn\u00e4heutng berf\u00fcnbigt unb bie \u00a9iitioohuer malmt, fdjlemtigft ihre Setten gu berlaffen unb ba\u00ea $reie $u fitzen. SBerben gur tRegenjeit ihre \u00a9djlnfftoinfel \u00fcberfdjtoemmt, fo [paaren fte fid^ in einen runben Raufen, bie Sritt nnb \u00a9d)io\u00e4d)linge in bie SDtitte nehmen!), gufammen unb treiben auf ben $luthen, bt\u00e9 fie au irgenb einer \u00a9telle auf bas? Sanb abgefefd toerben. lieber Sache unb fc\u00efjmci\u00efere \u00a9eto\u00e4ffer, auf ioelche fie bei ihren S\u00e4uberungen ftofjen, fetten fie eine tebenbige Sr\u00fcde fragen, inbem jte fich an etnanber befeftigeu.\nSie knoten a me if en (Myrmicidae) bieten ben gr\u00f6\u00dften $ormenreid)thum bar unb n\u00f6tigen bie \u00a9hftematifer, fte auf ungef\u00e4hr ^ioeiunbbier^ig \u00a9attungeu ^u bertheilem Ser gioeifnetige .fpiiiterleib\u00eaftiel unb \u00a9tadjel bei Seibdfeit unb Arbeitern bitben bie atteu genteiitfamen \u00dcRerfmate. \u00a9attuitgen ioie Myrmica, Eciton unb Atta, Aphaenogaster, Monomorium, Typhlatta u. a., bereu brei erftere \u00e4lteren Saturn^ ftnb, bie anbereu ben beibeit eifrigften \u00fcfttirmecotogen ber 5Reu$eit, \u00abSpernt Dr. @. 9J1 a h r in Sien unb \u00a9mit! tu Sonbon, ihre \u00a9r\u00fcnbung berbanfeit, geh\u00f6ren hierher unb liefern 'pm 3:\u00a7eil gasreiche Slrten. \u2014 Sie \u00a9citouh leben in Sraftliett, einige bb\u00a7 i\u00efftertfo reichenb, unb ftnb bidder nur tut Slrbeiterftanbe begannt getoorbeu. \u00a9euer if dj unter; f^eibeu fte ftd) \u00f6on beit \u00fcbrigen ^uotenameifen burch gtoeiglieberige tiefer;, breigtieberige Sieben; tafter, bur\u00e4j eine \u00a9rube ber gio\u00f6lfglieberigeit W\u00fchler, ioeldje uad) innen bon ben \u00a9tirnteiften, nach au\u00a7eu bon einem \u00aeiele begrenzt ioirb, burdj fehl* Keilte, einfache Singen an \u00a9teile ber \u25a0tftefcgugen, ober g\u00e4uglicbeit SRangel berfelben, unb enblidj burdj bie meift gioeig\u00e4huigen $u\u00a7Kaueit. Sateh gibt in feinem \u201e\u00fcftaturforfdjer am Slmagoitenftrome\" h\u00f6d)ft intereffante \u00a9ingeluheiten \u00fcber ba\u00ea Sehen biefer bon ben \u00a9iugeborneu Tou\u00f6ca genannten 2d;iere, ioeldje ioir beit fotgenben \u00e4ft\u00fctheilungen gu \u00a9ruitbe fegen.\nSie \u00a9citons gieren alle in \u00a9djaareit auf 3\u00eeaub au\u00a7 unb ioerbeit babei bon einer fliege (Stylogaster) begleitet, ioeldje in oibrirettber gl\u00fcgelbeioegitttg einen \u00a7u\u00a7 Jjodj, ober niebriger \u00fcber it;reit \u00a9paaren fdjioebt, ftdj pl\u00f6hlidj ^erabl\u00e4gt, ioahrfdje\u00fctlich um mittelft ihrer langen Segr\u00f6|re ein \u00a9i bet ben bon ben Slnteifen fortgefdjlefmten Saroeit untergubrtrtgen. Seinalje febe Slot t)at il)re \u00a9igenth\u00fcmlidjfeiten, ioie unb ioo fte in georbneten ipeerfdjaareit aufmarfdjirt, unb attdj bie; fenigen, ioeldje biefe gufammeufehen, ftnb nicht gleich. Sftan uuterfcheibet fe^r tooljl gioifdjen grofj= fopfigeu unb Keinf\u00f6pftgeu Sir bei tern, ioelche aber nur bei einigen Strten (E. hamata, erratica, vastator) burch aitbere Stlbititg ber \u00c4innbaden beioeifett, ba\u00df beibe uid&t ^u gleicher Slrbeit bef\u00e4higt ftnb; in ben tneiflcn anberen pEeit ftttben ftd) Ueberg\u00e4itge in ber K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe, unb Sate3 \u00efonnte feinen Knterfdfjieb in ben Serridjtungen ber gro\u00a7; unb fleinf\u00f6bftgen 3n^btbuen ioa^rne^men. Eciton rapax, ber 9\u00eeiefe be\u00ea \u00a9efc^led^f\u00e9, iitfofern bt\u00e9 fec^\u00ea Linien gro\u00a7e Slrbeiter borfommeu, burcfi^ie^t in nur fd)lbac\u00a7eit Kolonnen ben 2Batb unb ft^eint \u00efjau\u00a3t|\u00fcc\u00ef)lidb bie 2te|\u00eeer einer formica; Strt gu pl\u00fcnbent, ibenigfteu\u00e9 fanben ftd^ puftg berjt\u00fcmmelte K\u00f6rper berfelben auf i^ren SBegeu. \u2014 Slud) bei einer feiten Slrt, Eciton legionis, ioeld^e bebeutenb Keiner ift unb ftdj in biefer Se^ie^ttng, une in ber \u00c7arbe ioeitig bon unferer eurofo\u00e2ifd^eit rotten ^'notenameife (Myrmica mbra) uitterfcbeibet, t^etleit fic| bie beibeit Slrbeiterformen itidfjt in bie @efd)\u00e2fte, ibenigfiettB betragen fte ftd) auf ben 3w\u00f4eu \u00d4ail5 g\u00efeic\u00ef). S)iefe iourbeu bon Sa te\u00bb auf beu fanbigen \u00a9ampo^ bon \u00a9antarent feiten gefehlt, aber um fo beffer beobachtet, ioeil ba\u00ea \u00a3)icfid)t bie Slu^ftiht nid)t ber; fberrte. \u00ae{e .\u00c7eere beftehen au^ bieten \u00a3aufenbeit, toelche fidf) in breiten Kolonnen borm\u00e4rt^ belegen; ioerbeit fte babei gef\u00fchrt, fo greifen fte beit eiitbringeubeit \u00a9egenftattb mit berfelben SButl) an, ioie bie anbereu Slrteit. Sei einer \u00a9elegenheit gruben fte am .Spange eiue\u00ea ip\u00fcgel\u00ea in bie lodere \u00a9rbe SDKuen bi\u00ea gtt ge^tt 3oK Siefe, um bide Slmeifeu (Formica) herau\u00eajttholen. Sie bereiuten Kr\u00e4fte berbobbelten unb berbreifadfden ben ^ifer, mit ioetdfiem fte bie Seute betrogen unb in \u00a9t\u00fcde griffen, Ser Seobacfder io\u00fcnfchte einige ber angefallenen Slmeifeit \u00a7u fammeln","page":217},{"file":"p0218.txt","language":"de","ocr_de":"218\nSie Hautfl\u00fcgler. Hmeifen. \u00c4notenameifen.\nunt grub banadj ; bag War jenen aber gerate rec^t, in tarent \u00a9ifer nahmen fie ihm biefelben unter ten ganten fort, unt eS \u00efoftete Herrn SateS wahre SHUje, einige uuOerle|te (St\u00fcde in \u00a9idjerheit gu Bringen* Seim Snlegen ter Seinen, it>eXd;e ten S\u00e4ubern ten 28eg gunt Saube Bahnen feilten, f(Bienen tie \u00efleinen Arbeiter in nerfdjiebeue SBEjeilungen get^ei\u00eft gu fein, intern tie \u00a9inen gruben, tie Sinteren tie \u00a9rttheildjen entfernten. SIS fte tiefer eingetrungen Waren unt tie \u00a9cbwierig; feiten ter SCrBeit gunahmen, iourte ter ^antlangertienft eingerichtet: ten oon unten herauf; fommenten nahmen tie \u00c6ameraten, Welche fie fdjon oben am Saute erwarteten, tie S\u00fcrbe aB unt trugen fte Weiter. Sudj oertanfdjten fie bisweilen ihre SoEen, tie \u00a9djadhtarbeiter blieben trauten unt jene fuhren ein, um tie \u00a9rbe Big jurn Staute gu f\u00f6rtern. (Sowie aber erft tie Sente fidjtbar wurte, griff SEeS gu, jaulte unt gerrte uad) allen Sichtungen, SEeS fcX>Xe^^te fort, fo oiel tie Kr\u00e4fte erlaubten unt marfdjirte tamit ten SlBl)ang hinunter. Sadj gwei \u00a9tunten Waren tie Sefter fo giemlidj ausgenommen, unt in eiugeluen \u00df\u00abge\u00ab Bewegten fid) tie \u00a9ieger ten H\u00fcgel hinab, trafen aber aEe unten Wieter in gefd)Ioffener Kolonne gufammen, Weldje ftd) fedigig Bis ftebgig \u00a9cfjritte Weit erftredte unt an einem fleinharten jp\u00fcgeldjeu ihr l\u00e4ute erreichte. Sin tiefem ging ter (Strom hinauf. Siele, tie Bis tahiu leer mitgelaufeu waren, h^fen nun ihren fameraten'tie fd)Were S\u00fcrbe hiuauffchaffeu, unt aEut\u00e4lig oerfdhWanb tie \u00a9efeEfdjaft titrch einen obern (\u00e4ingang in tie Siefe beS SaueS.\n\u00dfWei autere fehr gemeine Slrteu (E. hamata unt drepanophora) ftnb ftd) fo \u00e4hnlich, ta\u00a7 eine genaue Unterfudjun\u00f6 n\u00f6thig Wirt, um fte unterfdjeiten gu taten; aber nie uutermifdjt, ftetS getrennt giehen tie getr\u00e4ngten \u00a9d)aaren gu Saufeubeu in ten Uferw\u00e4ltern beS Smagonem ftromeS einher. \u00a3)ie @r\u00f6\u00a7e ter Bnbioibuen ein unt terfelBen \u00a9efeEfdjaft ift ungemein fcpwanfenb, man tat Bwerge ooit V5 Bo\u00fc neben V2 BoE langen \u00a9roppfigen mit ungeheueren liefern hinWauteln fehlen, \u00a9he ein gufjg\u00e4nger auf einen BUS foXc^er Slmeifeit trifft, Wirt er turch tag B^^pern \u00ab\u00ab& baS \u00ab\u00abruhige Umherflattern eines Heilten \u00a9d)WatmeS einfarbiger S\u00f6gel, ter Slmeifentroffein, im \u00a9ididjt aufmerlfam gemad)t. \u00a9ebt er ungeachtet tiefer SBarnuug noch einige \u00a9djrttte oorWartS, fo f\u00fchlt er ftdj mit einem Stale oon tiefen flehten S\u00e4ubern ange; faEen, Welche fdjaarenweife mit unglaublicher @<hneEigfeit an feinen Seinen in tie \u00f6p\u00f6he frieren, ihre Bd\u00abSe\u00ab i\u00ab bic \u00a3aut einfdjlagen, auf tiefe SBeife Inhalt geWinnent, tie ^interleibSfhifee nach oorn Biegen unt mit aEer traft jtechen. \u00a9S Bleibt taun nidjtS SlutereS \u00fcbrig, als fchleunigft uad) Bern anteru \u00a9ute ter tolonne gu entfliehen. \u00aeie Sefiieu h\u00abhen fich fo oerbiffen, bafj man fie Beim Slbnehmen gerreifjt unt ter topf au ter SBunte jtfcen Bleibt. Stuf ten ungl\u00fcd; liehen SBanterer War eS urfpr\u00fcnglich nicht abgefehen, er ta ten im SDididfjt ihr UnWefeu treibenten Stmeifen nur gu nahe, tie \u00fcberaE \u00a9dfjreden unt Aufregung oerbreiteu, wo fte ihre (Straffe giehen. Sorg\u00fcglidj haben tie ungez\u00fcgelten B\u00fcfetten, \u00a9Binnen, antere Slmeifeit, Staten, Staupen, Sffeln u. a. aEe Urfa^e, fid) oor ihnen gu f\u00fcrchten. SDie \u00a9citonS fteigen nicht hoch an ten S\u00e4umen hinauf unt BeX\u00e4fiigert tie Sogelnefter bafer Wenig. SateS meint folgeute Slngrip; Weife oerb\u00fcrgen gu f\u00f6nnen: SDie Haupifolonne, oier Big fed)S neben einanter, r\u00fcdt in einer gegebenen Sid)tung oor, ten Soten oon aEen animalifdjeu \u00a9toffeu reinigeut, gleid)0iel ob lebentig ober tott, Wobei fie hie \u00ab\u00abb ta eine Heine \u00a9eitenfolonue abfenben, Welche au ten glaufen ter Hauptarmee fouragirt unt bann Wieter in ten Hauptgug eiutritt. EBeuu irgentWo in ter S\u00e4he ter Starfcbliute eine BefonterS g\u00fcnftige \u00a9teEe enttedt Wirt, Wie etwa ein Haufe oerwefenteit HolgeS, in tem ftdj feiele Bnfeftenlaroeu anfhalten, fo wirb Halt gemadjt, unt ein ftarfeS ^eer concentrirt ftdh au tiefer \u00a9teEe. \u00aeie W\u00fcthenteu \u00a9efdj\u00f6pfe turd)fud)eu nun fete \u00a9palte unt reif;eu aEe gro\u00dfen Saroen, Welche fte an\u2019S \u00a3ageSlid)t bringen, in \u00a9t\u00fcdeu. Bntereffant ij\u00ee eS, wie fte tie SBeSpennefter auSpl\u00fcnteru, welche fte maud)mal an nietrigen \u00a9tr\u00e4udheru antreffeu. \u00a9ie nagen tie papierneu \u00a9edel oon ten B^Eeu, um gu \u00a3aroen, puppen ober fdjon eutwidelten B\u00abfelten gu gelangen, unt reifen SEeS in gehen, ohne S\u00fcdfid)t gu nehmen auf tie beteibigten Inhaber unt nat\u00fcrlichen SB\u00e4chter teS Saue3. \u00aeie \u00a7eere marfchireu nie Weit auf einem betretenen","page":218},{"file":"p0219.txt","language":"de","ocr_de":"(Setton. SBifttenatnetf e.\n219\n2Bege, irofsbem ifi ihnen Sateg manchmal ^al6e Steilen ioeit nachgegangen, |at aber nie ein D^eft aufgefunbeu. \u00a9inft Beobachtete er einen Bug, ioeldjer eine female offne \u00a9teile fjafftrte ntib e\u00fcoa eine S\u00e4nge oon 60 big 70 \u00a9chritteu hatte, ohne ba\u00df man toeber Sortrab, noch Statut fe|en lonnte. Stile Belegten ftch in einer Dichtung big auf einige Bnbioibueu an ber Stu\u00dfeufeite beg Bage\u00ea, toeld)e eine ff eine \u00a9treefe r\u00fcdto\u00e4rtg gingen, bann aber toieber Oorio\u00e4rtg mit bent \u00a9trente* biefe Setoeguug nach hinten fe^te fid) aber in gleicher SBeife an ber ganzen Stu\u00dfeufeite fort, nub bied fchien eine Sorftdhtgma\u00dfregel gu fein, tim ben Bug gufammenguhalten; beim bie glanfenl\u00e4ufer Blieben h\u00e4ufig einen Moment flehen unb Ber\u00fchrten einen nnb ben anbern ihrer \u00c4anterabeu in ber Kolonne mit ben phlern, nm irgeub eine Stittljeilung gu machen. gBemiSateg ben Bug ft\u00f6rte, fo tourbe biefe \u00a9t\u00f6rung big gu (Entfernung oon mehreren \u00a9dritten ben \u00fcbrigen mitgetheitt, nnb ber Bng fing au, fid) Big gu biefent f\u00fcnfte r\u00fcdto\u00e4rtg gu Betoegeu. Stile Keinen Strbeiter trugen ein S\u00fcnbel toei\u00dfer SRaben gtoifdjen ihren S^anbibeln, toelche anfangs f\u00fcr ihre Seul gehalten iourben, fid) aber nad) fp\u00e4teren (Erfahrungen alg Staub augtoiefeu. Sefonberg merfio\u00fcrbig nahmen fid) in biefent Bnge bie gro\u00dff\u00f6fjftgen Strbeiter aug, Oon beiten etioa einer auf ein SDufcenb ber deinen taut, unb bereu feiner ettoag trug, fonbern alte liefen teer unb au\u00dferhalb beg Bnge\u00ea in giemlid) regelm\u00e4\u00dfigen Btoifd)enr\u00e4umen Oon eittanber. Sbiefe Seobad)tung tourbe baburd) befouberg et leichtert, ba\u00df ihre gro\u00dfen, toei\u00dfgl\u00e4ngenben ^\u00f6pfe Beim Starfdje \u00fcber Keine Unebenheiten oor ben anbereu auf; nnb abtoogenb herOorfal)en. 2)a\u00df fie bie Sertljeibigung ber attbereit \u00fcbernommen h\u00e4tten, tote man nad) ber ihnen gegebenen ^Benennung \u201e\u00a9olbaten\" ertoarten m\u00fc\u00dfte, founte nicht bemerft toerben; ber Sau ihrer ^initbadeit oerbietet ihnen \u00fcbrigeng auch, fi<h itt einen \u00c7einb eingubei\u00dfeit. Sateg fah bie (Ecitong fid) int \u00a9onnenfdjein aud) tummeln, gegenteilig beledett nub pu^en unb auf biefe S\u00dfeife oon ber Strbeit augruheit.\nS)ie Keine buttfelr\u00f6thltd\u00f6e Eciton praedator unterfcheibet ftch oon alien \u00fcbrigen baburdj, ba\u00df fte nicht in Moniten, fonbern in einer Palanr, toetche aug SO^^rtabeu oon Bubioibuen befiehl, gum Staube auggieljt. SBie ein \u00a9trom ergie\u00dfen fie ftd) \u00fcber ben Soben, fteigen big auf bie \u00a9ibfei ber uieberen S\u00e4ume, burchfud)en jebeg Statt big an bie \u00a9jjifceu, nub too1 fie irgenb einen oegetabitifchen \u00a9toff ftnbeu, ber in Sertoefung begriffen ift, ben \u00fcberfluthen fte, alg toenn eine vothe gl\u00fcfftgfeit bar\u00fcber htngegoffen to\u00e4re. Salb burchbringeu fte alte Sljeile etneg \u00a3aufeg, fammeln ftd) aber bann toieber in Slarfdjorbuung unb gieljeu fd\u00fcubernb toeiter, alleg Sraudjbare gerrei\u00dfenb unb in Keinen \u00a9t\u00fcddjeit mit ftch fortfchlef)f>eub. Stud) oon biefer Strt founte Sateg feilt Steft augfinbig machen.\nEciton crassicornis mit fehr ftarfen \u00a9liebem biibet ben Uebergang oon ben higher erm\u00e4hnten gu ben ooHfommen. blinben Strten, inbem bie einfachen Singen, toehhe ftch an \u00a9ie\u00ef\u00efe ber gufammett; gefegten beftuben, in einer giemlid) tiefen H\u00f6hlung fteden. 3)iefe \u00a3hiooe unternehmen ihre Staub; g\u00fcge nur unter bem \u00a9djuhe ooit Sl\u00e4ttent nub abgefallenen \u00abfpotgtr\u00fcmmern, unb fiub fie geu\u00f6tljigt, einmal eine offene \u00a9teile gu \u00fcberfchrciteit, fo improoiftren fte einen oon \u00a9rbfr\u00fcmdfen unb gpolgs ft\u00fcdd)eit \u00fcberto\u00f6lbten \u00a9aug, toelcher nicht geleimt ober gemauert toirb, fonbern nach ben med)auifd)eu \u00a9efefjen gufammeuhalteit mu\u00df, auch fogleich toieber horgefte\u00ef\u00eft toirb, ioenit an einer \u00a9teile jene \u00a9efefje nicht ftidjhaltig ftnb.\nS)ie augenlofeit Strten E. vastator unb erratica Joanbetn nur auf bebedten \u00a9tra\u00dfeit, toeld)e fie, toie jene, anlegeit, fid) babnreh aber ber ioeitent Seobadjtuitg noch oiel mehr entziehen, alg bie im \u00a3>icficht lebeitben.\nSDie Bll8; ober Sifitenameife (Atta cephalotes), in gang \u00a9\u00fcbamerifa unter bem Stauten Sauba \u00f6efannt unb gef\u00fcrchtet, toeil fte meift bie JoerthOollften, angebflaugteu S\u00e4ume ihreg Saubeg beraubt unb in \u00a9egenben, too fie in ungeheueren Staffen oorfommt, ben Slcferbau beinahe uttm\u00f6glidh macht. \u00aeen Bnbianertt gelten \u00fcbrigeitg bie mit \u00a9ierit angef\u00fctlteu Seiber ber S\u00dfeibdjeu alg gr\u00f6\u00dfter","page":219},{"file":"p0220.txt","language":"de","ocr_de":"220\n2)ie Hautfl\u00fcgler. Umeifen, $netenameifen.\nSederbiffen; man bei\u00dft fie ab unb i\u00dft Salg bagioifdjeu. \u00a9ibt eS eine reiche (Sente, fo Serben fie mit Salg ger\u00f6fiet nnb fo\u00eflett in biefer gortn aucfj ben Europ\u00e4ern munben.\n\u00a9te Bitten biefet* Slmeifeit ftimmeit in Dieter Sealing mit ben oben gefdji\u00efberten ber europ\u00e4ifdjeit \u00fcberein. Sie bauen, menu nidjt feljr ^o^e, bod) fet)r umfangreiche ip\u00fcgel in ben \u00a9flaugungen unb \u00a9e\u00efj\u00f4igeit, \u00a9ateS gibt Diesig (Schritte im Umfange unb gtoei ffu\u00df H>\u00f6he an, anbere Sfteifenbe fpredjjen Don fechS unb acht $u\u00df. \u00a9iefe \u00a9oute bitten nur bie \u00e4u\u00dfere \u00a9ebedung eine\u00e2 tief unb me it im \u00a9oben Derbreiteten \u00a9angiteheS mit Dielen \u00a9effuitugen nach au\u00dfen, ioeldje f\u00fcr gew\u00f6hnlich gefd)loffen fi\u00fcb. \u00a9ei ben mancherlei \u00a9etfudjeu, bie Sa\u00f9ba aus beu botanifehen \u00a9arten Don s$ara gu Dertreiben, w\u00fcrben \u00fcber einigen Hgupteing\u00e4ngeit gu ihrer Kolonie fetter angeg\u00fcnbet unb bitrd) \u00a9tafeb\u00e4tge SdjWefelb\u00e4mpfe eiugef\u00fchrt. \u00a9ateS fah auS einer \u00a9tenge Don Oeffniutgen bie \u00a9\u00e4mpfe auSftr\u00f6meu, unter beiten eine ftebeitgig (Schritte Doit ber (Siuf\u00fchrttngSfiette entfernt War. \u00a9ie H\u00fcgel beftehen aus loderet* (Srbe, welche auS ber \u00a9iefe IjerauSgefdjafft wirb\nSSifitenameife (Atta cephalotes) \u00e4ft\u00e4mtdjett, Heilte Arbeiter, 2Bei6^en, gro\u00dfe Slrbeiter.\nunb barum Wo\u00efjl etwas anberS gef\u00e4rbt erlernt, als bie Umgebung, ferner fdjw\u00e4rmett bie Kolonien genau in berfetben \u00a9Seife, Wie bie uttfrigen gegen Stbenb, unb gWar gu \u00a9eginn ber* Dtegengeit im Januar unb ^ebntar. \u00a9ie (Sorge f\u00fcr bie \u00a9rut bleibt ben Arbeitern \u00fcberlaffen, Weldje in bei* \u00a9r\u00f6\u00dfe gWifdjen gwei unb jteben Sinien fdjwaitfeit unb Don breierlei formen fein joden : bie eigentlichen Arbeiter fiub bie Keinften, mit Keinen k\u00f6pfen, unb bie gro\u00dff\u00f6pftgen gerfalleit Wiebet* in folche mit gl\u00e4ngeuben fahlen k\u00f6pfen unb in bie unterirbifdjen Arbeiter, bei beiten biefelben Dorn behaart fiub unb auf bem Scheitel \u00a9ebenaugen tragen, Weld)e jenen fehlen, \u00a9ateS \u00e4u\u00dfert fid) \u00fcber ihren K\u00f6rperbau nicht D\u00f6tlig flat* unb fagt Don ihnen bann noeiter : \u201eS\u00dfenn man bie Spipe eines fleinen, frifch aufgeworfenen \u00a9meifenhaufenS, in meinem eben ber \u00a9roge\u00df beS \u00a9edeitS Dor fid) geht, abnimmt, fo fommt ein breiter, cplinbrifcber (Schadjt gum \u00a9orfchein, bis gut* \u00a9iefe Don gwei $u\u00df Don ber Oberfl\u00e4che. Unterfudjt man biefen mit einem (Stode, waS bis gut* \u00a9iefe Don etwa brei bis Diet* $u\u00df gef\u00e4chen tamr, ohne ba\u00df mau auf ben \u00a9tunb ft\u00f6\u00dft, fo beginnt eine Keine Slttgahl biefer berbett \u00a9urfdjen laugfam au beit glatten (Seiten bet* \u00a9tine empor gu\nKittern.------Sie mar eit nicht feljr fampfluftig, Wie id) f\u00fcrchtete, unb id) fah fie nie unter anberen\nUmft\u00e4nben, als ben eben erg\u00e4l)lten, famt baher aud) nicht erratheu, Worin ihre fpecielle \u00a9efcp\u00e4fc tigung beftehen mag.\"","page":220},{"file":"p0221.txt","language":"de","ocr_de":"SBifxtenartteife\u00bb\n221\nSie Seinen SrBeiter uub bte groprt mit ben glatten nub g\u00ef\u00e2ngenben k\u00f6pfen, meldm mit* ^ier bargefe\u00ef\u00eft fe\u00efjen, bte \u00a9o\u00efbatert, mie fie gern \u00e4hnlich genannt merben, oBfhon aud^ fie bie Ser= theibigung ber Seinen nicht \u00fcbernehmen, geigen ft dj auprhalB beS SaueS unb m erb eu in bereiter ^inf\u00eecbt f\u00fcr bie Semohtter icner \u00a9egenben |\u00f6chf unangenehm. Ser eine Sanft m\u00fcrbe Bereite ermahnt unb Betrifft oorgugsmeife bie angepflangten Kaffee ? uub Orangenb\u00e4ume. $n gro\u00dfen \u00a9paaren fommen fte gegogeu, bie Keinen erflettern einen Sannt, jebe fefct ftdC; auf ein Statt unb fdjnetbet mit ihren geg\u00e4hnten ^tttuBadett eine \u00a9heiBe non ber \u00a9r\u00f6p eines \u00a9rofhenft\u00fcdS auS ber gl\u00e4che aus, fafjt baS \u00a9t\u00fcd mit ihren 3\u00abnficu/ reift eS gemaltfam aB unb uert\u00e4gt bamit beit Saum. Stancbmal f\u00e4llt btefeS herunter unb mirb bann non einem anbern ^ttbiBibuum ergriffen, \u00a9te marfchiren bamit, baS \u00a9t\u00fcd fenfredf nach oben an feinem untern Sattbe gmifhert ben fangen hattenb, nach \u00a7aufe unb gem\u00e4hren baBei einen fehl* eigent\u00fcmlichen 2lttBltd, bei* ihnen audh ben tarnen: \u00a9ottttenfehirtttattteifett eingetragen hat. Sie \u00a9trap, m eiche fte fortm\u00e4hrenb gieheit, Befommt Balb baS Slnfehen eines SBagengleifeS im \u00a3aube. SRur fetten m\u00e4hlen bie S^htere bie Sl\u00e4tter eittheimifcher SBalbB\u00e4ume. S\u00dfogu bient ihnen aBer biefeS Staterial? Untermtfdjt mit \u00a9rbfr\u00fcmchett auS bei* Siefe iiBerm\u00f6lBett fte bamit bte tuer Bis f\u00fcnf goll im Surdmteffer haltenben Sunnel ihrer SBohnungen uub oorgugsmeife bereu Eing\u00e4nge.\n\u00a9ine gmeite Untugenb biefer Snteifen Befieht in ihren n\u00e4chtlichen Sefudjett, metche fte bett K\u00e4ufern aBftatten, um 2tHeS gu pl\u00fcrtbern, maS fte an f\u00fcptt \u00a9toffett f\u00fcr jtdj Bermerthen f\u00f6nnen. SBenrt Bott ihnen erg\u00e4hlt mirb, baf fte bie menfchlidhen S\u00f6ohuungen Bon t\u00e4ftigen ^rtfeften Befreiten unb fte fomit mehr atS S\u00dfohlth\u00e4ter erfdjeinen, fo b\u00fcrfte bieS auf einem ^rrthume Beruhen, Saf fie, ohne eigentliche SRauBanteifeu gu fein, auch ^itfe\u00eften freffen unb BefonberS bereu \u00a9aft ledert, unterliegt mop feinem gmeifel, aBer bei* Soriheil, melden fie baburd) ben mettfhlichen SSohnungen attgebeihen taffen, mirb gemif fehr \u00fcBermogen burdf artbere Iliad) teile in ihrem \u00a9efolge. \u00a9ie ftitb n\u00e4chtliche Sijiere, als foldje m\u00e4hreitb ber Stacht th\u00e4tiger als am Sage unb f\u00fchlen ftdj gu jener Seit in ber Slt\u00e4he ber IJienfcheit \u00fcBerbieS fixerer. SateS, melier anfangs ben Sehaupurtgen ber bortigeu \u00a9ittttfohuer feinen \u00a9tauben fchenfeit modele, ba\u00a7 bie in S\u00eeebe ftehenben Slmeiferf Bei Hiadjt in bie K\u00e4ufer f\u00e4men, um bie H\u00f6rnchen beS garinhas ober 2Kanbioca=2JlehleS, baS Srob ber niebeven klaffen in Sraflien, fortgufchlcpen, formte fdj Bei feinem fp\u00e4tern Aufenthalte irt einem Sorfe felBft Bon ber Wahrheit biefer AuSfagert \u00fcBergeugen. \u00a9ineS IliachtS mirb er Bon feinem Wiener gemeeft uub Benachrichtigt, baf hatten an ben garinhaf\u00f6rBeit nagten. Sei n\u00e4herer Uuterfuchung fanb ftch eine Kolonne Bort Bielen Saufenbett unfern* Ameifeit. Sie $\u00f6rBe mit bern genannten SJtehte fanbert auf einem hohen Sifdje unb marert \u00fcBer unb \u00fcBer Bort ihnen Bebeeft, baS jgemagen ber fte auSffitteruben trodnen Sl\u00e4tter hatte baS \u00a9er\u00e4ufeb herBorgeBracft, unb Bort bert ABgiehenbett. hatte jebe fd) mit einem H\u00f6rnchen Belabert, meldjeS gumeilen gr\u00f6\u00dfer uub fernerer als baS gange Shier mar. Ser Serfuch, mit Bier Jpolgfhtthen bagmifdjen gu fdfagen ttrtb baburd) bie \u00a9inbriitglinge gu tobten, ermieS ftd) Bodft\u00e4nbig ttuhloS; bertrt bie unmittelBar nachbrirtgenben \u00a9chaarert eiferten fofort bie Bernichtetert. Sie rt\u00e4chfert M\u00e4chte, irt benen fte mieber erfdhienen, m\u00fcrbe \u00a9djiepulbet auf ihrer Sahrt augeg\u00fcnbet, moburch fte nach unb nach bodj eingefh\u00fcdjtert fein mochten; bertrt fe BiieBen guleft meg. SateS Bernerft baBei, baf er fch nicht erfl\u00e4rett forme, mogtt fe bie Sianbiocaf\u00f6rtter, melcfe Biel gaferfoff unb feinen lieber enthalten, alfo als \u00a9erneut nicht Bermerthet merben formten, mohl Brauchen m\u00f6chten.\nSie Siftertameifen fehert roth auS, bie Arbeiter haBert einen pvgf\u00f6rmigeu $oj)f, an bemfelBert hinten je einen \u00a9eitenborn, je einen an ben \u00a9tirnleiften etmaS \u00dcBer ben W\u00fchlern; biefe firtb elf glieberig, bie breieefigert ^innBacfert geg\u00e4hnt, bie ^iefertafter Befehert aus Bier, bie IHperttafer aus gmei \u00a9liebem. 21m Sorb er r\u00fcden fehert gmei nach h^feu gerichtete \u00a9eitertbornen, am hinter? r\u00fcden beSgleichert, bagmifheu mertigfenS Srtbeutungen baBort. Ser gmeifnotige \u00a9ttel if gefielt. Sei bert fep* gropn SBeiBhen ift ber f\u00f6'ohf auf beut \u00a9cheitel fchm\u00e4dher auSgefd)nitten, hinten \u00fcBer beit Sadert f\u00fcrger Bebornt, bie \u00a9tirnleiften, f\u00fchlet* unb ihre \u00a9ruhen mie Bei bert SrBeitent","page":221},{"file":"p0222.txt","language":"de","ocr_de":"222\t3)te h autft\u00fcgler. Ameifen. ^notenameifcn. heterogenen.\ngebildet, and) ber. hinterr\u00fcden bebornt, aber etmag f\u00fcrder, Oie \u00a9l\u00e4undjen eub\u00eftdC; haben bretgehm. glieberige p\u00a7ter, einen nie! Keinem $opf, toeWjer tief unten fi|t int \u00a9ergteid) gu bem budeltg erhobenen, aniiegenb gelb behaarten \u00a9tittetr\u00fcden, ,an\u00a7erbem ftnbet fictj fyte, mie beim anbern \u00a9efdfedf: unb ben Arbeitern, \u00fcber ben*\u00a9orberh\u00fcften ein g\u00e4hn. Oie gl\u00fcget ber gefdjtedjtlidjen Ameifen haben eine gefdfoffeue Slaubgede, eine Knterranb s nnb eine \u00a9tittelgede nnb f\u00e4rben fidf; nad) bem \u00a9orberranbe hin gelbtid). Oie ^\u00f6rherformeu ftnb aug ben Abbilbungen erfidjtlidj.\nAnbere Arten beg \u00a9efdjlechtg Atta uuterfcheibeit fidt; bttrd) mehr Oorneit am $o:pfe, am Xljorar nnb am \u00a9tielcheu. $c\u00a3> \u00c7abe \u00fcbrigeng triftige \u00a9r\u00fcnbe attgunehnten, ba\u00a7 unter ber Sa\u00fcba ber \u00a9raftltaner- mehrere, gum \u00a9h^l fehr \u00e4hnliche Arten ber europ\u00e4ifcheit \u00a9ntomologen begriffen ftnb.\n\u00a9ine aitbere Art, bie Atta malefaciens, nennt Oarioiit bte aderbautreibettbe unb Berichtet nach Br. ^infecont\u2019g bar\u00fcber in \u00a3erag angefteUten \u00a9eobaetdungen an bie Linnean society in Bonbon ioie folgt: \u201eOie Art, ioetdje ich bie \u201eaderbautreibenbe\" nenne, ift eine grofe braune Antetfe. \u00a9te ioo^nt in, mie man eg nennen tonnte., geklafterten \u00a9t\u00e4bteu unb trifft, gleich einem flei\u00dfigen, Oorjtdh\u00fcgen Sanbtoirt\u00c7e, paffenbe unb geitgem\u00e4fje Auorbnungeu f\u00fcr bie oerfchiebenen Sahreggetten. $urg fte ift begabt mit \u00a9efdhid, \u00a9inu unb unerm\u00fcblid;er \u00a9ebttlb, um erfolgreich gegen bie ioedfelitben \u00a9othf\u00e4de attguf\u00e4mpfen, bie ihr im Men begegnen m\u00f6gen. ABeitit fte einen 5\u00dflab f\u00fcr ihren Aufenthalt auggelo\u00e4htt hat, bohrt fte, im f\u00e4ltle eg geio\u00f6hnlidjer, trodener \u00a9oben ijt, ein \u00a3od), um loelcheg fie ben \u00a9oben brei big feep $od erh\u00f6ht, ittbent fte einen niebrigett, Keigf\u00f6rmigen ABad bilbet, toeldjer tont \u00a9tittetpunKe big gum \u00e4u\u00dfern Staube, ber burdjfdjjnitftidj brei big tier \u00a7u\u00a7 tont \u00a9iitgange entfernt ift, fanft ablo\u00e4rtg fteigt. A\u00dfemt aber bie Realit\u00e4t auf flachem Saitbe ift, toeldjeg \u00fcberfddoemmt ioerbeit Kirnt, bann erh\u00f6ht fte ben A\u00f6ad in \u00a9eftalt eine\u00ab gtemlidb fkheit fegelg auf f\u00fcnfgehn big gtoangig $od ober mehr unb madjt ben \u00a9ingang nahe ber \u00a9pi^e, ioemt and) gu ber Beit, ioo fte ihren \u00a9au antegt, ber \u00a9oben oodfommeu troden ift. 3n beiben pdett reinigt bte Anteife ben \u00a9runb riitgg um beit A\u00dfad ton adeit hiitberniffeit uitb gl\u00e4ttet bie Oberfl\u00e4che big gu einer \u00a9ittfernung ton brei big tier p\u00a7 tor bem \u00a9hcre ber \u00a9tabt, inbem fte bem pa|e bag Anfehen e\u2019ttteg fdh\u00f6iteit \u00a9ftafterg gibt, loag eg and) JoirKid; ift. gutter; halb biefeg hofeg ioirb aufer einer eiitgigen Art ton forntragenbem \u00a9rafe fein gr\u00fcneg \u00a9latt gebulbet. \u00a9advent bag ptfeK biefeg \u00aeortt riuggunt in einem Greife, groei big brei pjg ton ber \u00a9litte beg A\u00dfalleg entfernt, gelangt hat, pflegt eg baffetbe mit fteter (Sorgfalt, inbem eg alle anberett \u00a9r\u00e4fer unb Kr\u00e4uter abbeift, metope bagmifdjeit uitb in einer \u00a9ntferuuug ooit einem big gtoei p\u00a7 au\u00a7en um ben AdeiKeig aitffprtegeu foXXten ; bag tultioirte \u00a9rag io\u00e4djft auf g Ueppigfte uitb gibt eilten teidjeu \u00a9rtrag Keiner, ioeifer, \u00fcefelharter \u00a9amen, ioetdje unter bem \u00a9ti\u00efrof\u00efope gew\u00f6hnlichem \u00a9eig fehr \u00e4hnlich feheit. A\u00dfemt eg reif ift, wirb eg forgf\u00e4ltig eingeerntet ttitb ooit ben Arbeitern mttfammt ber \u00a9preu iit bie $orttKimmer getragen, too eg ooit ber \u00a9preu befreit unb Weggepadt Wirb. SDie \u00a9preu ioirb \u00fcber bie \u00a9reitgeit beg geklafterten hofeg tnaauggeWorfeit. A\u00df\u00e4twenb anhalteubeit \u00a9egeuwetterg \u00efomutt eg gutoeilcit \u00f6or, ba\u00a7 bie \u00a9orr\u00e4the na\u00a7 toerben unb ber \u00a9efabr auggefe^t fiitb, gu fproffett uitb gu Oerberben. 3it biefent ^ade bringen bie Ameifeit am erften fdi\u00f6iteit \u00a9age bag feitdfe unb befdh\u00e4bigte $ont heoaitg uitb fe^en eg ber \u00a9oitne aug, big eg troden ift, toorauf fte ade gefunbert K\u00f6rner gur\u00fcdtragen unb ioegpadeit, m\u00e4hreitb fte bie fkroffenbeit umfoutmeit taffen.\"\n\u201e3n einem ^ftrjtchgarten\", hei\u00a7t eg ioeiter, \u201enahe meinem ^aufc, befiitbet ftd) eine betr\u00e4chtlich^ \u00a9rhebttng, mit auggebehutetn \u00c7elfenlager. \u00a9aube, meldjer \u00a9he\u00fce ^efe\u00ea ^olfeitg bebedt, liegen fch\u00f6ne \u00a9t\u00e4bte ber \u201eaderbautreibenbeit Ameifeit\" ooit offenbar fehr hohem Atter, \u00a9teilte \u00a9eobadf tuitgeit \u00fcber ihre \u00a9Uten uitb @etoohnhelien befd;r\u00e4n!en fid) auf bie lebten gto\u00f6lf\tio\u00e4hrenb\nioetcher Beit bie Umg\u00e4umtitg beg \u00a9arteng bag \u00a9teh Ooit beit Ameifeit\u00e4dent abgehatten h^t. \u00aeio \u00a9t\u00e4bte, loetdhe ft<h auferhatb ber Umg\u00e4uitung befiitbeit, finb toie bie inneren gur geeigneten 3(d)l*^; geit mit bem \u201eAmeifenreig\" bekflangt. \u00a9tau Knut baher bag \u00a9etreibe immer gegen ben erften","page":222},{"file":"p0223.txt","language":"de","ocr_de":"Slderbautreibenbe Stmeife. \u00a9uro^\u00e4tjc^e @^mnettameife.\n223\nNo\u00f6ember jebe! ^ahrel auffdfe\u00dfett fehen. 3it ben \u00efe^tevcn $at)r\u00abn jebodj, feitbem bie 3a^ ^er \u00a3anbmirthfd)aften unb bel Vie\u00ef)e! fd) fehr oergr\u00f6\u00dfert hat, unb bal letztere bal \u00a9rai oiet genauer abfri\u00dft ix>te fr\u00fcher unb fo bal EReifen ber \u00a9aat oei'hiuberb bemerfe id), ba\u00df bie ac\u00eferbautreibenbeu Slmeifeu i\u00eejre @t\u00e4bfe l\u00e4ng! ben gmifhenmegen auf ben Se\u00efbent, ben \u00a9Bagiermegen in \u00a9arten, inmenbig in ber SR\u00e2^e ber \u00a3t)ore u. bgt. antegen, mo fie i^re gelber Bebauen f\u00f6nnen, ohne Bom Vieh bet\u00e4ftigt gu merben. \u00a9I fann nidjt begmeifett Serben, ba\u00df bie eigenth\u00fcmtidje Vrt bel oBeu erm\u00e4hnten \u00a9rafe! abftdjtlich ge^ftaujt mirb. 3\u00ab tanbmirthfdjaft\u00eficher Vkife mirb ber Vobeu, auf bem el f\u00eee^t, forgf\u00e2\u00eftig Bon alten anberen Kr\u00e4utern m\u00e4tjrenb ber geit feinel Vkdjlthume! gereinigt. S\u00f6enn bal $orn reif ift, mirb baf\u00fcr \u00a9orge getragen, bie trocfne \u00a9toBBel abge\u00eedjnitten unb fortge= fd^afft unb ber geBftafterte \u00a3of unbehelligt ge\u00efaffen Bil gum folgenben ^erbfte, mo berfe\u00efbe \u201eUnreifem rei!\" in bemfetben Greife lieber erfheint unb biefe\u00efbe ioirt^f(|aftti^e prforge erh\u00e4lt, metd?e auf bie oortjergehenbe \u00a9aat oermanbt m\u00fcrbe unb fo fort, 3>ahr auf Mr, mie ich toei\u00df, ba\u00df el ber galt ift unter atten Veilj\u00e4ttniffen, unter benen bie Nnfebetuugeit ber Stmeifen Bor gralfveffenben Vbmren gefdj\u00fcht ftnb.\"\nSDie Vmeifeu, Bon benen Bil jejst ungef\u00e4hr 1250 Strten befdjriebeit ftnb, metche ftd) j\u00e4hrlich nod) mehren, fcitbem bie oben erm\u00e4hnten \u00a9ittomologeu unb einige anbere ftch Befonber! f\u00fcr ihr \u00a9tubium intereffirt haben, fpieten entfdfebeit eine nichtige Spotte int \u00f6paulhalt ber Natur. 3>n ben Proben, too SNober nnb Vertorfung einer \u00fcBBigen Vegetation fhnetler auf bem $u\u00dfe ita\u00f6h; folgen, all in ben gem\u00e4\u00dfigten gonen, ftnb fte el hauBtf\u00e4djlich, \u00efoelcfe ben \u00dferfehunglBroge\u00df Befchteunigen unb bem thierifdjen D\u00f6rfer naddheilige \u00a9afe nicht auffommeit taffen, \u00a9ie ftnb el, metdje unter bem anbern \u00a9egiefer m\u00e4chtig aufr\u00e4unteit unb f\u00fcr nat\u00fcrliche! \u00a9feidjgemidjt \u00a9orge tragen, mal in nuferen \u00a9egenben mehr ben \u00a9djluBfmelBeit \u00fcbertaffeu gu fein fdheint. \u00a9ie finb el, bie mieber Bon oieleit V\u00f6geln, ben Nnteifenfrefferit, \u00a9iirtet* unb anbereu \u00dcHferen oorgttgimeife atl Nahrunglmittel aufgefudjt merben, um nicht ihre Vernichtungen \u00fcber gemiffe \u00a9rettgen hi^^wl attlbehnen gu f\u00f6nneu. 2Bie t\u00e4ftig, ja mie fdj\u00e2btid) fie bem 5Nenfd)eit merben, geht au! eiitgetueu Sdtittheitungen gur \u00a9entige herBor, bie Bon ihnen gegeben m\u00fcrben unb bie teidjt nod) hatten Ber? mehrt merben f\u00f6nnen; beim e! gibt moht feinen unter ben in jenen \u00a9egenben \u00abgereiften Nature fordern, metdjer nicht \u00fcber Nmeifen gn ftageu h\u00e4tte, metdjer nicht alte m\u00f6glichen ^unfgriffe aumenben mu\u00dfte, um feine Sebenlmittet, feine erbeuteten Naturalien gegen bie fctjarfen g\u00e4hne biefer gmar fleineit, aber bitrch Nulbauer unb SNeitge fehr m\u00e4chtigen Vhiere gu fdmhen.\n*\n\nUnter bem Namen ber $ eterogttnen (Heterogyna), metchc itnfere Bterte f^amitie bitbeit, hatte Satreitle Nmeifen unb Ntutitteu Bereinigt unb ben SNanget ber $t\u00fcgel bei beit Vkibdjen at! mefenttichen \u00a9hara^er h^n9ePe^* \u00aeie elfteren m\u00fcrben mteber baBoit getrennt unb Bon $tug burd) bie \u00a9attung Thynnis erfe^t, bereu Vkibdjen gteichfattl ungef\u00fcgett finb. Nun mu\u00dften aber auch einmat bie \u00dcN\u00e4itner ben Nulfdjtag geben, bie \u00a9attung Scolia bie britte im Vunbe merben, meit bie Bermanbtfdfafttidjen Verh\u00e4ttniffe ihrer unb ber VhBnuen; M\u00e4nnchen unm\u00f6gtich uuber\u00fccf= fchtigt bteiben fonnten. SDer auf fotche Vkife entfanbeueu ffeinen Familie Bon 12 bi! 13 hunbert Nvten belie\u00df man ben Satreittefdjen Namen, Bermag aber Bon ihr im Stttgemeinen nur au!gu= fagen, ba\u00df ber Vorberr\u00fccfen mit fernem ^iitterranbe bi! gur ^l\u00fcgetmurget reicht, ba\u00df bie Vkibdjen fid) burch einen fr\u00e4ftigen \u00a9iftfacfet gu mehren miffen, unb ba\u00df enbtid) gefchtedjttich Berf\u00fcmmerte Neutra nicht Borfomnten.\n^ene! intereffante Schier, metdje! itnfere Nbbitbuug in beibcn @efchted)tern Borf\u00fchrt, ift bie eurof\u00e4ifche \u00a9Binnenanteif e (Mutilla europaea). \u00a3)a! uugef\u00fcgette S\u00dfeibchen h^t einen ftadjen, bur<h unregelm\u00e4\u00dfige S\u00dfunftiruitg fehr unebenen $oBf ohne Nebenaugen, einen gleich rauhen","page":223},{"file":"p0224.txt","language":"de","ocr_de":"224\nSie ^autfii\u00eeg\u00efer. heterogenen.\nSUttelleiB Don Oieredigen Umriffen uitb rotier ^arbe, einen fdjioargett, auliegenb fdjtoavg Behaarten nnb an einigen Segmenten hleic^ toftgelB Banbirten ^i\u00efittr\u00efetB. Siefe ^aarbinben treffen bie brei Korber ft en \u00a9lieber uub verlaufen am erften oljue Unterbrechung in ber Stifte. Sie Burgen, fdjioargett Seine erfdjeinen rant), mehr butch Borftige Behaarung, aB burdj Stadjeln. 2tm \u00c4andfe enblidj finbet fidj gtoifdjeit beit Beiben erften Gingen eine tiefe Duerfurdje. SeBenaugeit, Ringel nnb ein f\u00fcr fie eingerichteter ^horar, loeldjet bie brei fRittge tro| ber ftar\u00efen Sehaantug feljt looljl ernennen l\u00e4\u00dft, geidjnen ba\u00ea St\u00e4nnd)en atB. Sei ihm ftitb Stittelr\u00fcden nnb Sdjilbdjen Braunrot!) gef\u00e4rBt, bie brei h<Sen ^inter\u00efeiB\u00eaBinben mehr ftlBergl\u00e4ugeitb, bie mittleren fdjm\u00e4ler nnb nidjt unterbrochen, and) mifdjen fidj unter bie fdjloatgen haare ^e3 $interleiBe3 nnb ber ft\u00fcfje zahlreiche loei\u00dfe. Surdj ^Reibung be3 freiten nnb britten h^terlciB\u00earinge^ au cinanber verm\u00f6gen Beibe \u00a9efchledjter einen fdjrilleubeu Son hetoorgubringett, nt\u00f6glidjenfalB, nm ftch gegem feitig baburdj auguloden, ba ihre &Ben\u00a7ioeifen anleinanber gehen. Sie SkiBchen fteht man im Sommer anf fanbigen Skgen nnb hangen immer oereingelt utnherlaufeu, gefdj\u00e4ftig loie eine SImeife, to\u00e4htettb bie St\u00e4mmen Sluinen nnb oon Stattl\u00e4ufen gelo\u00fcrgte\u00ea \u00a9eflr\u00e4udj Befudjeu. hummelneftern loaren Beibe entfproffen; benn bie \u00a3arOe teBt hier* Sdjntaroher nnb gehrt bie erload)fenen hummellaroen anf. \u00a9Ijr'ift, tocld^er aB erfter SeoBabhter in beut einen hummed\nSSBeibt^en, 2)t\u00e4nn^en ber Scolia haemorrhoidiilis. 3ftcimtcf)ett, \u00e4\u00dfeifidjen ber europcitfdjett @)jitutenanteife (Mutilla europaea).\ncocon bie redjtm\u00e4\u00dfige Seloobneriit, im BenachBarten eine Stutiltenlaroe antraf, glaubte auf ein intime\u00ea Familienleben flie\u00dfen gu muffen, ioelche\u00ea Beibe Shiere oereinige. Sem ift aber nicht fo, Oietmehr mu\u00df bie loeibliche Sienenameife mittelft ihres langen StacheB bie ^ummellart>e mit einem \u00a9ie Betrauen, fo lange biefe nodj frei in ihrem FutterBreie lebt nnb ftd) ern\u00e4hrt. Siefe mirb burdj ben $eim be\u00eb SobeS in ihrem Tunern fo loenig in ihrer nat\u00fcrlidjen \u00a9ntloidelmtg geftbrt, lote fo manche SdjmetterliugSraupe, in bereu SeiBe eine Sdjfupfloe\u00eape lauft, kenn fie fpinnt fidj ihr* \u00a9ocon. hier, gang im \u00a9eljeimen, gefd)ehen Singe, toetche bem Slide be\u00a3 loi\u00dfs Begierigen ForfdjetB entgogen ftnb. Seiner Seit Brid\u00e2t feine hummel, fonbern eine Spimtenanteife baratB Ijeroor. hevr Sreiofeit, loetcher ein hummelneft berBombus Scrimshiranus mit mehr aB himbert gefchloffenen \u00a9ocotB heimgetragen hatte, ergog baratB 76 StutiHen, barunter 44 St\u00e4nm then nnb nur gtoei m\u00e4nnliche himmeln, au\u00dferbem erfdjienen noch mehrere anbere Schmarohet in ^tiegengeftalt, Yolucella plumata gioei St\u00e4nudjen nnb Yolucella bombylans ein Sktbdjeit, bereit Staben atB bem \u00a9ocon heroorfameit nnb ftch au\u00dferhalb oerpu^hten, foloie enblid) gioei SIrten Antbomjia. SBeitu jebeS hummelneft fo heimgefudjt lo\u00e4re oon Fremblingen, loie ft\u00e4ube e\u00ea bann um bal hummelgefdjlc(ht? m\u00fc\u00dfte halb oon ber \u00a9rbe oerfdjloinbett. Sie ergogenen Spinnenameifen paarten ftd), looranf bie St\u00e4nndjen f\u00e4mmtlid) flarben, bie 3BeiBd;eit ftd) in bie \u00a9rbe eiugruben, nm in gufammengefugelter Sage gu \u00fcberlointern. 3dj fanb eiiB bergleidjen am 5. Stai unter einem Steine im Sinterlager. 3m u\u00e4chften Fr\u00fchjahre Bcfteljt nun bie SlnfgaBe barin, ^mnme\u00efrtef\u00eeer au\u00eafinbig gu machen nnb bie \u00a9ier bafelbft nutergnbringem Sa\u00df inbe\u00df nid)t","page":224},{"file":"p0225.txt","language":"de","ocr_de":"SD\u00ceprmofa. \u00a3ppnmi\u00a7. Ooltip\u00efoeSpeit.\n225\na\u00ef\u00efc Siettenameifen Bei ben genannten SerJoanbten fdjmaropen, gept fcpon auS iprer H\u00e4ufigkeit in \u00a9\u00fcbamerika peroor, too bic \u00a7nmmeln nur fp\u00e4rlicp vertreten ftnb. 3n bem genannten Sanbe gibt eS gaplreiche S\u00efrteit, Joelcpc gu ,ben buitteften aller SIberfl\u00fcgler geh\u00f6ren; beim au\u00dfer ben ^laarftecfen ober Stuben am ^inter\u00efeibe, in \u00a9olb ober \u00a9\u00dcber ^err\u00efic^ ergt\u00e4ngenb, f\u00e4fm\u00fcden tiefen p\u00e4uftg noch lidjtc, gteicpfant polirte \u00a9teilen ber K\u00f6rperpaut. Oie oieleit Wirten, bereu faft kugeliger Hinterleib, budetiger Siporar, tieffiepenber Kopf oon ben rauben, m\u00e4\u00dfig langen Seinen getragen Joerben, erinnern an geioiffe \u00a9binnen unb redjtfertigen ben tarnen ber gangen \u00a9ippe beffer, als bie joenigeit, mepr bem \u00a9\u00fcben angep\u00f6renben europ\u00e4ifcpen SlrtenJ \u2014 SRod) einige anbere, Heiner au K\u00f6rper nnb burd) beit Oerfcpm\u00e4terten SJiittelr\u00fcden einer Sbnteife fepr nape gebracht, (flie\u00dfen fiep l^ier an, Joie Myrmosa unb Methoca. Oie ioefentlid) anberS auSfepenben \u00e4ft\u00e4mtcpen ber lebten \u00a9attung oerkattnte man bernta\u00dfen, ba\u00df man fte unter einem befonbern tarnen (Tengyra) in bie SBiffenfcpaft einf\u00fcprte. \u2014 3tt gleidjer \u00a9dproffpeit Joie bier treten bie \u00a9efcplecptSunterfcptebe aud) bei ber nur in \u00a9\u00fcbamerika uitb \u00ffieupot\u00efanb oertretenen \u00a9attung Th.ynn.us auf. Klug befcprieb 1840 fecpgig SIrten, \u00a9mitp f\u00fchrt in feinem Kataloge beS britifcpen SiufeumS oon 1859 bereu 180 an, immerbin noch eine geringe 3a!P im Sergteid) gu ben Uftutilten.\n2Bir feben neben ber europ\u00e4ifcpett \u00a9piitnenameife bie beiben \u00a9efcplecpter ber ftattlic^en Scolia haemorrhoidalis, gu ioeldjer Scolia erythrocephala alS Skibcpeit geh\u00f6rt, Ultb J\u00fcoUett fte alS 9tepr\u00e4= fentanten ber kr\u00e4ftigen OolcploeSpeit (Scolia) betrachten, \u00a9ie lebt*in Ungarn, ber O\u00fcrkei, in \u00a9rtecpentanb uitb bem f\u00fcbliche\u00ab fftu\u00dftanb, unb ihr \u00a9attungSname b\u00fcrgt baf\u00fcr, ba\u00df bas S\u00f6eibcpen eine febr gute klinge f\u00fchrt. Oie fcbtoarge K\u00f6rperfarbe loirb butcp fe gJoei gelbe \u00a9eitenfleden beS gJoeiten unb britten \u00a9egmentS unterbrochen, beim \u00dcE\u00dfeibcpeu \u00fcberbieS noch au ber Oberfeite beS KopfeS unb fledenartig auf bem \u00a9djilbdjeit ; bei ipm tragen Sorberr\u00fcden uitb Oberfeite beS f\u00fcnften \u00a9egmentS roftrotpe Haare, beim \u00e4ft\u00e4nncpen ber gauge fR\u00fcdeit bis gum \u00a9cpilbdjeit unb bie Oberfeite beS Hinterleibes oom oierten \u00a9liebe an, ioeitit pier auch Joeitiger bicptftepeub ; au\u00dferbeut k\u00f6nnen pier bie Rieden ber Hau* Su Sinbeit Oereinigt fein. Oie \u00fcbrigen K\u00f6rperteile bedeit fcpioarge 3*tften-paare. 2US \u00a9attuugScparaktere gelten: bie tiefe \u00c7urcpe g\u00efoifdjeit ben beiben erffen Sauebringen, bie kurgen, gleichzeitig brtrtrigeit unb ftad)eligen Seine, bereu oier hintere mit ipren H\u00fcften Joeit ooit einanber entfernt fiepen, unb bie taugen, kr\u00e4ftigen m\u00e4nnlichen, kurgen uitb gebrochenen Joeibticpen g\u00fcpter. Oie gtiigel, pier beiben \u00a9efcplecptern guertpeilt, geigen iticpt minber, Joie bei ben m\u00e4nn= licpen \u00a9pinneuameifeit baS Streben itacp Unbefl\u00e4nbigteit im 21b er usa erlauf e.\tOrei Unterranb=\nunb gJoei SDtittelgeUen tommen bet ber abgebilbeten 2lrt nnb Oielen anbereu oor; eS ftnbet ftd> aber aud) baS umgekehrte Serp\u00e4ltni\u00df. \u00a9leiepe \u00a9djJoanfungeit bieten bie \u00a9efd)lecptSunterfd)iebe; eS gibt StJt\u00e4nrfcpen, loetcpe in ber F\u00e4rbung ipren SBeibdieit ungemein gleichen, neben aitberen, fepr abioeiepenben. 3tt Slitfepung ber K\u00f6rpermaffe k\u00f6nnen einige OolcpioeSpen alle \u00fcbrigen Hbmens opferen an \u00a9r\u00f6\u00dfe \u00fcbertreffen. OaS Skibdjen ber faoaitifdjen Scolia capitata, toeldjeS ^abriciuS \"Sc. procer nannte, mi\u00dft 2V4 3\u00b0$ bei 7 Stinten HfuterleibSbreite. OaS Wenige, loaS man Oon ber MeitSgefcpicpte biefer Spiere Joei\u00df, beutet auf \u00a9cpntaropertpum. fftadj (Soquebert leben gJoei Urteil oon beit Saroen gro\u00dfer SRaSpontk\u00e4fer, Joetcpe auf SOtabagaSkar gu Hu\u00abberten in ben \u00a9ocoSpalmeit bopren unb bebeutenbe SerJo\u00fcftungeit anridpten. Son ber \u00a9arteit;OolcptoeSpe {Sc. hortorum) ift gleichfalls eine parafttifepe SebeitSart bekannt, unb Surineifter fap eine brafis lianifcpe 2trt, Joetcpe er Sc. campestris nannte, gaplreicp auS ben Heftern ber Sifttenameife kommen. \u2014 SB\u00e4prenb bei Scolia unb einigen napeftepenben \u00a9attungen (Meria itttb Myzine) bie 3uitge oert\u00e4ngert unb auSgeftreckter ift, oerfeptoinbet fte faft g\u00e4ngtiep bei Tiphia, unb baS erfte HiuterleibSfegment fept fid) attep auf bem 9t\u00fc den burd) \u00a9iitfcpit\u00fcruitg beuttid) ab. Oie uitatu fepttlidpeu Slrteu, ooit benett brei iit Oeutfdplaub oorkommen, gl\u00e4ngeit fepioarg uitb Joeicpen in ber K\u00f6rperform ber beiben \u00a9efcplecpter Joeitig oon einanber ab; ba\u00df fie in ber \u00a9rbe umperkrieepen,\nSaf^enBerg, toit&eUofe\t(Sre\u00c7nt, SljierleBen Yi.)\t15","page":225},{"file":"p0226.txt","language":"de","ocr_de":"226\n3) te Hautfl\u00fcgler. @ap pgib en. SBegtoe\u00eapen.\nBeit?eifei\u00ee \u00ee>tc ipnen nipt feiten anpaftenben Mntpen; fie fangen and) gern an b\u00ef\u00fcpenbett Kolben unb \u00fcbernapten oft gaplreip gloifpen berat (Strahlen*\nSapyga ober Hellus be\u00ea pbrtcitt\u00ea enblip H\u00fcbet mit ber oon \u00a9pinola aufgeftellten, f\u00fcglip ntcHt gu nennenben \u00a9attung Poloclirum eine oierte \u00a9ippe ber .fpeterogfytrenen, loelpe ftp in ber \u00e4ug ent \u00a9rfpetnung loeniger ben 0 orig en anfpliegt, ab\u00a7 in ber parafittfpeit Seben\u00ealoeife. \u00a9er Mangel ber Saupfurpe, ber faft nacfte K\u00f6rper, ber oorn oor fparfer $ante fteit abfatfenbe, pinten gernnbete Mittelleib, ber et\u00efoa\u00ea niebergebr\u00fcdte, fonft cplinbrifpe Hinterleib, nierenf\u00f6rmig au\u00eagefpnittene Singen unb nop anbere \u00a9igentp\u00fcmlipfeiten unter]'Reiben biefe \u00a9ptere. \u00a9ie \u00fcberall in \u00a9uropa oerbreitete S. pacca, melier, beil\u00e4ufig gefagt, pbriciu\u00eb nod) f\u00fcnf anbere Stamen betgelegt pat, fpmavopt bet anbereu Sntmett, befonberS bei ben Mauerbienen ber \u00a9attung Osmia._ 3p ergog fte einmal an\u00a7 einem fd)loargcrt \u00a9ocott, loelpe\u00eb tp tnt SBalbe \u00fcber SB inter unter b\u00fcrrem Saube erbeutet l^atte. Man feitnt mehrere f\u00fcbeurop\u00e4ifpe unb f\u00fcbamerifanifpe SIrten unb eine oorn \u00a9ap, treize ade aber au\u00dferhalb ber SBenbefretfe oorfommen.\nkonnte tp ber oorigen Familie gar feinen beutfdjen Stamen beilegen, benn bie Ueberfepmtg be\u00ea lotffenfpaftlipen \u201eSerfpiebeitloetbige\" lo\u00e4te oon fd)Ied)tem flange, fo bin id) mtubefleitd f\u00fcr bie nun folgenbe um einen folpen oerlegen. Seiber feplt e3 nop bei beit metfien biefer \u00a9piere an oolfMp\u00fcmltpen Segetpnmtgen g\u00e4ttglip, ioeil ftp ba3 Soif nid)t um biefelben f\u00fcmmert. 2IB Mcrbloe\u00eapeit ober \u00a9rabloe\u00eapen oereinigte man eine Menge fepr O\u00e9rfpiebenartigerSmmen, loelpe f\u00fcr ipre Barben anbere ^nfeften in @rb;, Mauerl\u00f6per ober alte\u00bb \u00a7olgioerf eintragen, bt\u00eb SBe\u00eama\u00ebl im \u00a9erhalten be\u00ea Sorberr\u00fccfen\u00ea gum Mittelbruftft\u00fcd einen loefeniltpen Unterfpieb gloifpen einer Slngapl berfelben auffaitb, loelper eine Trennung in gloei Familien gur BPIge patte, \u00a9ie fept gu betrad)tenben, nufere f\u00fcnfte Familie, m\u00f6gen bie \u00a9Begloe\u00eapen (Pompilidae) feigen, obftbon ber Staute Joenig Segeipnenbe\u00ea enth\u00e4lt \u00a9ie Eingabe ber loefentlipeu Merlmale mug feftfteden, treize oon ben M\u00f6rbent pier gemeint feien.\n\u00a9ie SBegloe\u00eapen pabeit gun\u00e4d)ft ben einfamen \u00a9penfelriitg mit allen bt\u00e9per betrachteten unb ben gloei napfolgenben Familien gemein, benn fie geh\u00f6ren gu ben Siaubloe\u00eapeit. \u00a9er hinter-raub be3 Sorberr\u00fccfen\u00ea ber\u00fcprt bei ipnen bie ^l\u00fcgellourgel, nie bei ben oorangegangenen, enblip ift, nie bei ben \u00a9appgiben, ba\u00ea erfte Hiute*Ieib\u00a3fegmeut oorn gneiteit nipt abgefept, fonberit betbe fpltegeit ftp nie bie \u00fcbrigen (Segmente aueiitauber an unb H\u00fcben einen nap oorn unb pinten etioa\u00eb oerfpm\u00e4lerten, aitpaugeubeit Hinterleib. SBa\u00ea fie nun aber fepr* leipt oon ber oben genannten Sippe unterfpeibet, finb bie laugen Seine unb bie fplanfen geraben \u00a7\u00fcpler. \u00a9ie pinterften Seine ragen rneit \u00fcber bte Seibe\u00f6fpipe pinanS unb finb au ber Slugenfante ber \u00a9pienen, befonber\u00e4 ber loeiblipen, mit \u00a9ornen ober 3\u00e4^nett reiplip, meift f\u00e4geartig beloeprt \u00a9ie Sf\u00fcp\u00efer beftepen au3 gn\u00f6lf, ober beim M\u00e4wtpen au\u00ea breigepn, faft immer beutlid) oon ein? anber abgefepten \u00a9Hebern, \u00a9ie Stanbge\u00ef\u00efe ber Sorberpgef ift loeit oon ber \u00a9pipe berfelben entfernt, mitpin giemlip furg, bie 3apl ber oodfommen gefcploffeneu llnterranbgeden, ioobei loir ben \u00a9(plug burcp ben gl\u00fcgclfaum mitgelten laffen, fploanft gloifcpen gloei unb oier. \u00a9er \u00aeopf ift gerunbet, lote ber \u00a9porar glatt unb gl\u00e4ngenb unb bie ^\u00f6rperbepaarung nur fparfam. \u00a9ploarg. unb rotp finb bie oorperrfpenben Farben, gelbe unb ioeige 3eipnuug fommt aber bt\u00e9loeiten pingu, unb \u00a9r\u00fcbung ber $l\u00fcgel nop p\u00e4uftger. \u00a9ie ftet\u00ea Heineren M\u00e4nndjen uuterfpeiben fup oom gugep\u00f6rtgen SBeibcpen burd) ben fdjtanfereu K\u00f6rperbau, bte etioa\u00f6 btderen, nipt loie bei ben tobten SBeibpeit eingerollten ppler unb burp bie fplo\u00e4pere Seloepruug an ben Hinterfpieneu. \u00a9ie \u00a9ptere geipnen fip faft alle burp eine eigeutp\u00fcmtipe Seloegung\u00f6loeife au\u00ea. \u00a9ie laufen u\u00e4mlip","page":226},{"file":"p0227.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9emehie SBegwe\u00eape.\n227\nmit gitternben gl\u00fcgetn auf bem \u00a9anbboben, an Baum\u00df\u00e4mmen, alten dauern fucpenb nmper unb fliegen in forttv\u00e4prenbem Bkcpfet bidjt \u00fcber biefeit pin, fo ba\u00df _ man ipren ging einen p\u00fcpfenben, ipren Sauf einen \u00dfiegenben nennen tonnte. Oie SIrten verbreiten jtd^ \u00fcber bie gange \u00a9rbober\u00df\u00e4cpe unb freuten in pei\u00dfen S\u00e4itbern nid\u00df gaptreicper gu fein, at\u00bb bei uni.\nUm bie tvenigen \u00a9attungen, in tvelcpe man bte gamitie gertegte, unb bie SIrten unterfcpetben gu tonnen, |at man befonber\u00ea ben Slbervertanf ber Borberfl\u00fcget, fobann bie Bilbung ber ipinter; teibjsfpihe Von ber Ober; unb ltnterfeite unb bie Befcpa\u00dfeupeit ber Borbertarfen tn\u2019\u00a7 Singe gu faffen* Sin teueren t\u00f6mmen bei manchen S\u00dfeibcpen aper ben unregelm\u00e4\u00dfig ge\u00dfetlten \u00a9tadpeln, ivoran ja bie Beine reich \u00dfnb, noct) lange, regelm\u00e4\u00dfig an ber Sln\u00dfenfeite \u00dfcp hinter einanber an; reipenbe Oornen vor unb madjen ben gu\u00df gu einem ged\u00e4mmten; bei Bergteicp eine\u00ea fotcpen mit ber Btitteltarfe ivirb biefe $ugabe \u00eeeP leiept bem erlbar,\nOie 2Begtve\u00a7pe (Pompiius), tvetcpe ber gangen gamilie ben Seamen gab, bitbet bie @runb= form, Oie beiben, an ihren gufammenfto\u00dfenben \u00a9eiten gleich langen \u00a9djultergeden, bret voll; ft\u00e4nbig gefcptoffene Unterranbgeden, bereit gtveite ben er\u00dfeit, bie britte ben gtveiten r\u00fcdtaufenben\nPelopoeus destillatorius (@. 229) 2 \u00e4Mntt^en. 2) er Bunte Sienentoolf (Philanthus triangulum) (@. 234) mit einer geraubten Honigbiene. Oemeine 2\u00dfegtoe8\u00a3e (Pompiius viaticus). 2 9Jt\u00e4nncEjen unb 2 SBeiBdjen.\nNerven aufuimmt, gtvei Btittelgeden unb ber Mangel einer Ouerfurcpe am gtveiten Baucpfegmente be\u00ea 2\u00f6eibd)em> bilbeu ben \u00a9\u00c7ara\u00efter ber \u00a9attung. Oie gaplreicpen Slrten befi\u00dfen eine nmnberbare \u00a9cpnelligteit unb \u00a9eivanbtpeit in ihren Belegungen, befonber\u00ea auch in benen be\u00ea ^interteibef, niften in \u00e4Jlauerrifcen, Bohrl\u00f6chern alter $fo\u00dfen unb mor\u00dfper Baum\u00df\u00e4mme, ober in ber \u00a9rbe unb tragen \u00a9pinnen, Staupen, Stmeifen, gltegen vorgug\u00eaiveife ein. gn gang eigenth\u00fcmtichem rudtoeife au\u00ebgef\u00fcprtem Btarfcpe im Ste\u00dfe einer \u00a9pinne loden \u00dfe biefe hervor, faden \u00fcber fie per unb bet\u00e4uben \u00dfe mit einem @ticpe, opne \u00dfd) je in jenem feftgurennen. Oie \u00a9pinnenfammter polen biefe nicpt immer au\u00ea Steftern, fonbern ergreifen auch ^ie ipneit auf bem SBege begegnenbeit. \u00a9o \u00fcberti\u00dfet ber Pompiius formosus eine in Xex-a\u00ea p\u00e4u\u00dfge Bu\u00dfpfpinne (Mygale Hetzii), l\u00e4pmt \u00dfe unb fcpteppt \u00dfe gum Stefte, obfdpon ihr ^\u00f6rpergett\u00fccpt ba<? feinige minbe\u00dfen^ um ba\u00a7 Oreifacpe \u00fcber\u00dfeigt. Boie ergog Pompiius melanarius aud einem Stopr\u00dfenget, in iveldjem f\u00fcnf puppen \u00fcbereinanber lagen, jebe burdj eine \u00a9cpicpt Von \u00a9p\u00e4nen Von ber anberen getrennt.\nOie gemeine SSegtve^pe (P. viaticus, \u00df Slbbilbung) erfcpeint im er\u00dfen gr\u00fcpjapre an bl\u00fcpenben Bkiben unb i\u00df ben gangen \u00a9ommer \u00fcber in Op\u00e4tigfeit. \u00a9ie rnopnt im \u00a9anbe, tvelcpen ba\u00ea SSeibcpen mit gro\u00dfer \u00a9efcpidlichfeit unb \u00a9cpnedigfeit mittet\u00df ber Borberbeine tvie ein $uub ober ein ^anincpen a\u00fcf; unb gtvi\u00dfhen feinen gefpreigteu anberen Beinen hinter \u00dfcp\n15*","page":227},{"file":"p0228.txt","language":"de","ocr_de":"228\nSte Hautfl\u00fcgler. (grab freien.\nfrirft, bi\u00e9 c\u00e9 mehrere god tief eingebruttgen i\u00df. Qa\u00e9 gutter f\u00fcr Me SBrut fritb tn\u00fcbfam gerbet; gefdjieftyt, gunt S^etl hetaugefdjleift unb befielt au\u00e9 oerfdjiebenen Snfetten. S3ei frifdjeu \u00a9reut; klaren unfern* SSe\u00e9fe ftrtb bie f^l\u00fcgel an bei* Spitze faft fdjfratg, bei* Hinterleib an ber S\u00f6urgei rotb, aber ber Hinterranb febe\u00e9 \u00abSegment\u00e9 fc^roarg unregelm\u00e4\u00dfig geb\u00e4nbert; ber Hintert\u00fcren tr\u00e4gt einige lange, abftebenbe H^ate, Mr H^nterranb be\u00e9 SSotbert\u00fcrett\u00e9 einen SBintelau\u00eafdjnitt; beim SBeibdjen ftnb bie SSorbertarfen gek\u00e4mmt, ba\u00e9 lebte St\u00fcrenfegment be\u00e9 H\u00fbdn'ieibe\u00e9 feitlid) bebor\u00dfet, beim SUt drau\u00dfen ba\u00e9 flauettglieb ber SSorbetfii\u00dfe nad) innen etfra\u00e9 erweitert.\nSSon Pompilus unterfdjeibet \u00dfd) bie \u00a9attung Priocnemis burdj bie \u00fcber ba\u00e9 \u00a9nbe ber obern binan\u00e9ge^enbe untere Sdjultergede, treibe alfo hier l\u00e4nger ift, ai\u00e9 bort, unb burc\u00df eine Quer; furche im feiten Skudjfegmente be\u00e9 SBeibdjen\u00e9; aud) ftnb hier bie Hinterfdjieneu mit boppelter Qornenrcibe befre\u00dftt. Sel)t \u00e4b>nlid) ift Agenia, nur bat ber Hinterleib einen taunt bemerkbaren Stiel, unb ber S\u00e4geranb fehlt ben Hinterf\u00abbienen* Qie SBeibdjen bauen in Sanb ober Sebm eine Slngabl ton tonnenf\u00f6rmigen \u00a3eden, freidje au\u00e9 lauter kleinen Sebmkl\u00fcmpcben gufamnten; geleimt frerben. Sie \u00a9attung Aporus, ebenfad\u00e9 ben genannten auf ben er\u00dfen Slid gum Siet; fredjfeln \u00e4bnlicb, bat nur gm ei gef(bioffene \u00a9ubitalgeden, bereu gfreite beibe r\u00fccklaufenbe Slbern aufnimmt, gablteidje unb \u00e4u\u00dfer ft \u00dfattiic\u00dfe Sitten, melcbe bi\u00e9 gfrei \u00dfod lang frerben k\u00f6nnen, mit \u00a9infc\u00dflu\u00df ihrer Fl\u00fcgel fc\u00dffraig ober blaufcbmarg au\u00e9fe\u00efjen, bemobnen bie fylfon \u00a9rbftridje. Sludj rotbe ober gelbe, bi\u00e9freileu gmeifarbigc Fl\u00fcgel in brennenben f\u00e4rben erh\u00f6ben \u00f6fter bie Sch\u00f6nheit 3>r Um\u00dfanb, ba\u00df bie erfte t\u00fcdlaufcnbe Sibet* neben bem ^nnenfrittkel in bie gmeite Unterranbgede m\u00fcnbet, unterfc\u00dfeibet bie \u00a9attung Pepsis oon unferen beimifcben; bei einer gmeiten Hemipepsis bat ba\u00e9 gliigelge\u00e4bet keine charakteriftif^e SBilbung, fonbern bie gu\u00dfklauen geilten fu\u00df, abfreic\u00dfettb bon unferen beimifcben SBegfre\u00e9pett, burcb g to ei kr\u00e4ftige 3^\u00a7ne am \u00a9tunbe au\u00e9.\n2Bir bereinigen in ber fecbfieit gamilie unter bem Stamen ber \u00a9rab; ober SJtorbfre\u00e9beu (Sphegidae, Crabronea) ade biefenigen Staubme\u00e9pen, bei freiten ber Htnterranb be\u00e9 Slot; betr\u00fcden\u00e9 aufb\u00f6rt, ehe er bie gl\u00fcgelfrurgel erreichte, unb nicht feiten gegen ben SStitteir\u00fcden etfra\u00e9 eingefc\u00dfn\u00fcrt erfc\u00dfeint. \u00aeie hierher geh\u00f6rigen Stetere ftimmen freber in k\u00f6rbet; tradjt, noch in g\u00e4tbung fo mit einanber, frie bie h\u00f6rigen gamiliengliebet unter \u00dfc\u00df, bielmehr gibt ihnen ber geftielte, fa oft auch febt langgeftielte Hinterleib ba\u00e9 Oerfdjiebenartig\u00dfe Sinfcben. S3iele tragen fic\u00df einfarbig fdjfratg, fdjfratg unb roth, oot\u00dferrfc\u00dfenb gelb; ben mei\u00dfen jebodj ftnb lebhaft gelbe, feltener frei\u00dfe geidjnungen auf gl\u00e4ngenb fchfrargem \u00a9runbe eigen, freite felb\u00df bei ein unb berfeiben Sirt mauc\u00dffaitig frec\u00dffeiu.\nSo mitten \u00a9eftalt, gatben unb bereu Sktt\u00dfeiiung, fofrie Sebenbigkeit in ben SBefregungen in ihrer Sleteiniguug ba\u00dfin, biefe oieige\u00dfaltigen S\u00dfiere gu ben gieriidjften unb anmuthigften \u00a9t; fdjeiumtgen frerben gu kaffen. Sie breiten \u00dfdj \u00fcber bie gange \u00a9rbober\u00df\u00e4dje au\u00e9 unb ftnb gegen; m\u00e4rtig in etfra 1200 Sitten bekannt.\n2Bie bie erotifdjen ^ft\u00e9; Sitten unter ben SBegfre\u00e9pen bie \u00dfattlic\u00df\u00dfen \u00a9lieber ber gangen gami\u00fce \u00dfeden, fo freift ba\u00e9 alte \u00a9efchlecht Spbex, freldje\u00e9 ootgug\u00e9freife bie m\u00e4nneren S\u00e4nber befrohnt, bie impofanteften formen unb bie Skiefett f\u00fcr biefe Familie auf. Slber i\u00e4ttg\u00df i\u00df baffeibe getfadeit], b\u00e9nit e\u00e9 ging bei bem Steichthum bet formen nicht mehr an, unter feinem Stamen Side\u00bb gu oereinigen, fra\u00e9 Slater S inn\u00e9 mit feinen frenigen Sitten konnte. Stad) ber g\u00f6nn f\u00eat\u00e9 ge\u00dfieltett Hinterieibe\u00e9, nach ber SSer\u00dfhiebenbeit ber Staub; unb bet brei gefchloffenen Hi^tertanbgedcn, be; fonber\u00e9 ber Sittfnahme bei* titdlaufenben Slbern in biefelben, nach bei* SBilbung ber gu\u00dfklauen unb","page":228},{"file":"p0229.txt","language":"de","ocr_de":"@ppep. *\u00dfelopoeu3.\n229\nnacp matterem anbern SJ\u00eeer\u00efma\u00efe, Welcpeg big Weiten in bag $leinlicpe gept, W\u00fcrben eine Stenge oon (Gattungen geraffen, \u00bbon benen nur Wenige unb \u00bbon biefen rnetft nur bie ituanfepnlicpjien in Europa gu [paufe ftnb. \u00a9ie Heineren, fcpwarg, p\u00f6cpjteng an ber ipinteriei\u00f6gwurgei rotp ge; f\u00e4rbten Vrten (Psen, Mimesa) niften tut [polge unb ffeinen gu fepmaropen. Sei i^nen allen fpipt f<P bie ttianbgette gu unb reicht nape an bie Bl\u00fcgelfpipe peran, bie Bunge, ijt furg unb breit, niept gur\u00fcdgetegt, unb ber einglieberige Stiel, bie Verl\u00e4ngerung beg erften Saucpfegmentg, gefielt ober gefurzt Sei ben gro\u00a7en, niept unter' f\u00fcnf Linien perabgepenben, h\u00e4ufig aber einen Bott in S\u00e4nge \u00fcberfepreitenben \u00a9feeren ift ber \u00a9tief runb unb niept gefurzt, bie lange female Bunge oorn ge; [palten unb in ber Vupe unter bag f inn gelegt, bie tttanbgette fur5, mithin oon ber gl\u00fcgetfpipe Weit entfernt, unb \u00bbon ben beiben lebten Unterranbgelten nimmt jebe einen ber r\u00fcdlaufenben Heroen auf. \u00a9ie Sphex maxillosa reid^t in einzelnen \u00a9egenben big gum mittleren \u00a9uropa herauf, mehrere anbere fommen nur im f\u00fcb\u00efichen oor, Wie S. flavipennis unb albisecta, an Welcpen $ftbre intereffante Seobacffungen anjtettte. Bene tr\u00e4gt gew\u00f6hnlich oier \u00a9ritten in ihr Seft, biefe macht 3agb auf Belbpeufcpreden aug ber \u00a9attung Oedipoda. \u00a9ine jebe jt\u00fcrgt auf ihr \u00a9pfer unb fuept feine Sruftfeite gu erlangen. \u00a9a fept eg heftt\u00dfe ^Balgereien; benn fo ein fr\u00e4ftiger \u00a9tdfcpenfel, Wie jene finb, ergibt fiep niept ohne \u00a9egenwehr unb [trampelt, fo lange eg gehen Witt, ttiiept immer l\u00e4jgt er [ich Werfen, hat ihn aber erft bie \u00a9pper unter f\u00fcp, fo tritt fie mit ben Vorberbeinen auf bie erm\u00fcbeten [pinierfepenfet beg \u00a9egnerg, [temmt ihre [pinterf\u00fcfe gegen beffen Ifopf unb f\u00fchrt nun gwei ftepere, \u00a9ift entfenbenbe \u00a9tiepe. \u00a9er erfte trifft ben [patg, ber gWeite bie Verbinbungg; fette gwifepen Vorher ; unb Siittelbruft. Bept ift cg um ben \u00a9ragp\u00fcpfer gefd)epen, er fann nicht leben unb nicht fterben, aber er ijt willenlos?. St\u00fcpfam fchleift ihn bie \u00a9pper nach ihrer \u00a9rbp\u00f6ple, legt ihn baoor nieber, um fiep erft gu \u00fcbergeugen, ob auch Sittel barin in \u00a9rbnung fei. $abre nahm ein unb berfelben SBegpe W\u00e4hrenb ihrer Vbwefenpeit ben ttiaub \u00bbiergig Stal Weg, um ihn in Weiterer \u00a9ntfernung Wieber pingutegen, unb \u00bbiergig Stal holte fie fi<h ipn Wieber, unterfuchte aber jebegmat oon j_9teuem ben Sait, beoor [ie fiep anfepidte, bie Veute pineingufep\u00e4ffen. \u00a9ag \u00a9i Wirb oon ber Spliex flavipennis gwifepen bag erfte unb gWeite guffpaar an bie Vruft ber \u00a9ritte gelegt, [pier fri\u00a7t fiep bie Saroe ein unb geprt in feepg big fteben Vagen bag Bunere oottjt\u00e4nbig auf; bie \u00a9pitinbebeefung bleibt faft unoerfeprt guriid. \u00a9urep bie n\u00e4mlicpe \u00a9effnung gept jept bie feepg Sinien lange Saroe heraus? unb greift in ber \u00ef\u00efbegel am Weicpen [pinterteibe bie gWeite \u00a9rille an, balb bie br\u00fcte unb enblicp bie oierte, Welcpe in ungef\u00e4pr gepn \u00a9tunben oergeprt ift. ttluit mift bie erwaepfene Saroe gW\u00f6lf big \u00bbiergepn Sinien, fpinnt fiep in gWeimal 24 \u00a9tunben ein, bag \u00a9ocon im Bumern mit ben \u00a9rcrementen augfireiepenb unb baburep beinape wafferbiept maepenb. [pier liegt fie regunggtog 00m \u00a9eptember big gum Butt beg folgenben B^preg, bann erft Wirb fie gur ^uppe, aug Welcper in ber f\u00fcrgeften Beit bag Bmago augfepl\u00fcpft. \u2014 \u00a9urep pr\u00e4chtige \u00a9ilberbepaarung am K\u00f6rper, befonberg an \u00a9efiept unb Vporax, geiepnen jtep mandpe erotifepen \u00a9ppere oortpeilpaft oor ipren Vr\u00fcbern unb \u00a9cpWeftern aug.\n\u00a9mau oon ber \u00a9eftalt ber oorigen, nur baburep unterfepieben, baff bie gWeite Unterranbgette bei be r\u00fcdlaufenbe Sfbern aufnimmt, fepen wir in ber \u00bboraufgegangenen Slbbilbung (\u00a9.227) ben Pelopoeus destillatorius alg tttepr\u00e4fentanten eineg anbern, artenreichen \u00a9efcplecptg. \u00a9ag fepmude Spier ergl\u00e4ngt in \u00a9cpwarg, nur ber \u00a9tief, bag [pinterfepilbepen, bie gl\u00fcgelfep\u00fcppcpen, ber B\u00fcpterfcpaft unb bie Seine fepen gelb aug; an festeren bleiben bie V\u00fctrgeln aller, bie \u00a9epienen; unb \u00a9cpenfelfpipen ber pinterften ber \u00a9runbfarbe treu, \u00a9r lebt im f\u00fcblicpeit \u00a9uropa. \u00a9oergmann fanb an einem gelgoorfprunge am Vuggange beg Uralgebirgeg fein ttleft. \u00a9affetbe beftanb aug einem l\u00e4nglicpen \u00a9rbflumpen oon 2V2 big 3 Bott \u00a9urepmeffer unb giemtiep glatter, nierenf\u00f6rmiger \u00a9berfl\u00e4cpe.\nBauern lagen ungef\u00e4pr \u00bbiergepn l\u00e4nglicp ettiptifepe Be^n neben unb \u00fcber einanber, jebe oon % B\u00b0^ S\u00e4nge unb % Bott Sreite. \u00a9ie waren f\u00e4mmtlicp biept erf\u00fcllt mit je gepn \u00a9t\u00fcd \u00a9pinnen einer Slrt, ber fepr feiten aufftnbbaren Thomisus citricus. \u2014 2tacp ben bigper gefammelten \u00a9rfaprungen baut fein Pelopoeus in bie \u00a9vbe, \u00a9er P. chaiybeus auf ifort tttatal legt fein tttejt","page":229},{"file":"p0230.txt","language":"de","ocr_de":"230\n\u00aete Hautfl\u00fcgler. (Srabmelpen.\nin .poplen Bambulfieugeln auf ben \u00a9ackern ber Raufer an nnb bebient fiep gur Anfertigung ber \u00a9dpeibem\u00e4nbe, melcpe bie gelten trennen, ber \u00a9rcremente oon B\u00f6gelit, melcpe er oon b en Slattern abfcpabt nnb mit \u00a9peicpel oermifdpt. \u2014 Aacp Sioingftone mauert ber P. Ecklonii in \u00a9\u00fcb;= amerila fein SReft an einen Balten ober eine \u00a9\u00fce in ben K\u00e4ufern nnb tr\u00e4gt SRaupen, \u00a9pinnen ober \u00a9rillen ein. Ser P. fistularius, gu ertennen am fc^toargeit fnnter\u00efeiblftiele, an fed^\u00ea gelben S\u00efecten, melcpe ben \u00a7interr\u00fccten Oergieren nnb gum Speil bil nacp ben \u00a9eiten bel Btittelr\u00fc\u00fcenl oorreicpen nnb an ben fcpmacp anger\u00e4udperten St\u00fcgetn, lebt autp tn \u00a9\u00fcbamerita nnb fertigt einzelne fetten au\u00bb Spott in ber S\u00e4uge oon gmei goll nnb ber $ornt ehtel \u00a9ocoitl. SORit fcpmtrrenbent Sone, einer Art oon Sriumppgefang, bringt bal S\u00dfeibdpen bal Baumaterial perbei, fept el an, gl\u00e4ttet mit ^innba\u00fcen nnb Unterlippe bie biibfame Blaffe, luftig babei feinen \u00a9efang fortfepenb, betaftet oon aufjen nnb innen mit ben Beinen bie gange SBanb nnb \u2014 oerfdpminbet. SJleift pat, trop ber baranf fallenben \u00a9onnenftrapleu, bal neu angelegte \u00a9tiictcpen nocp niept einmal bte $arbe bei trodnen Speilel, fo ift bie SBelpe fdpon mieber mit neuem BRateriale ba. Sie fertige 3e^e pfropft fie ooU mit einer tleinen \u00a9pinne anl ber \u00a9attnng Castra nnb fdplief\u00fc fxe bamt. All Batel m\u00e4prenb feiner \u00a9treifgnge am Amagoneuftrome mit feinem \u00a9attoe adpt Sage an einer \u00a9teile piett, patte eine bief er 2Belpen au einem ^aftengriffe in ber \u00a9aj\u00fcte ipren Ban begonnen unb toar gerabe fertig gemorben, all fiep bie \u00a9efellfcpaft auf iprem ^abrgenge mieber in Bemegung fepte. \u00a9o gutraulicp nnb furcptlol fie fiep bilper anep gegeigt patte, fo tarn fie boep niept mieber, obfepon laitgfam am Ufer pingefapren m\u00fcrbe.\nSur Seutfcplanb nnb ben p\u00f6peren Aorben \u00a9ttropal Oertreten gmei Arten ber \u00a9attnng Psammopliila bie gr\u00f6\u00dferen \u00a9ppere. Ser generifepe Unterfcpieb gmifdpen ipr nnb ber oorigen beftept nur in ben einfaepen, nngeg\u00e4pntcn gnpianen. Bei ber 9 Sinien laugen P. birsuta (anep arenaria ober viatica genannt) ift ber \u00a7interteib!ftiet ungef\u00e4pr nur bett britten Speil fo lang mie beim Pelopoeus destillatorius. Bil auf bie branurotpe ^interleiblmurgel tr\u00e4gt fiep bal gange Spier ftpmarg, an Beinen nnb ber oorbern ^\u00f6rperp\u00e4lfte gottig fepmarg bepaart, oorgngimeife am grob gernngelten ^internieren. Sen gangen \u00a9ommer pinburep treiben fiep bie Spiere au fanbigen \u00a9teilen nmper nnb fudpen, menu fie pungrig finb, bl\u00fcpenbe Blumen nnb mit Blattl\u00e4nfen befepte \u00a9tr\u00e4ueper auf. Bei ipren Balgereien fept fiep ein Spier auf bal aubere nnb beipt el in ben Baden; anep temmt mopl ein brittel unb oiertel pingn unb fo entftept ein Kn\u00e4uel, metdper ftep auf bem Boben m\u00e4lgt nnb ftep enblicp mieber anfl\u00f6ft. Ob blope tegmeil, ob \u00a9iferfuept nnb ernftlicpe g\u00e4ntereiett fol<peit Auftritten gu \u00a9rnnbe liegen, mer foK el erratpen? Sie Scbenlmeife biefer A\u00dfelpe uuterfepeibet fiep in Ai<ptl oon ber in ber Siegel noep p\u00e4ufigeren, mit ipr unten mifept oorfommeuben\n\u00a9emeinen \u00a9anbmelpe (AmmopHla sabulosa). S\u00f6ir fepen fie in nuferer Abbilbnng, nnb gmar bie eine mit ber bropenb emporgeriepteten ^eule iprel ^iuterleibel, eine \u00a9tellung, melcpe fte bei ipren \u00a9pagierg\u00e4ngeu fepr gern aitnepmen. Sal erfte \u00a9lieb jener ift b\u00fcnu nnb cplinbrifcp, bal faft eben fo lange gmeite oerbidt ftep etmal naep pinten, unb erft bann nimmt ber Umfang bil gum f\u00fcnften mertlicp gn, oon mo ab eine fcpnelle Berf\u00fcugnng uaep ber \u00a9pipe erfolgt. BUt einem S\u00f6orte, ber tpinterteiblfiiet ift pier g-m-eig liebe rig, fonft, befoitberl in ber Bilbnng ber flauen nnb ber Singel, melcpe rupeub bem K\u00f6rper platt aufliegen nnb nun bil gum \u00a9nbe bei \u00a9tielel reiepen, mieberpolen fiep bie Biertmate oon Psammophila. SORit Anluapme ber bleicproipen ^tnterleiblmnrgel perrfept andp pier bie fdpmarge Sarbe, aber an beit Sporarfeiteu bilbet turgel \u00a3aar \u00a9ilberftede. \u00a9in fepmate! ftlberbepaartel ^opffcpilb nnterfdpeibet bal SA\u00e4nndpen leidpt oom Btetbepett, bei melcpem fenel breiter nnb tapl ift.\nSJtan trifft bie \u00a9anbmelpe ben gangen \u00a9ommer phtburep an nnb mie el fepeint, immer luftig nnb guter Singe, halb gefep\u00e4ftig auf bem Boben umperfcpnnffelnb, halb bebaept f\u00fcr ipr SBopl auf bl\u00fcpenbeit Brombeeren ober an auberen ^onigque\u00fceit. \u00a9tnubenlaitg mirb mau oon biefen Spieren \u00f6efeffelt unb tarnt ftdp niept m\u00fcbe fepen an bem gefep\u00e4fttgen Sreiben unb eigentp\u00fcmlicpen","page":230},{"file":"p0231.txt","language":"de","ocr_de":"^famnto^ifa, (Gemeine SanbmeSpe.\n231\n\u00a9emohnheiten ber fedeit \u00a9efedett, gumai menu fte iit StRaffe neben einanber wohnen unb gefd^afttg ab nnb gufliegen. diach borgen gelegene, verfallene SlBpnge eiiteS fanbigeit \u00a9rabenS nnb \u00e4hnliche, aber immer offene Steden irakien fte befonberS aus, ltm ihre Hefter aitgulegen. dBie ein \u00a7unb, melier ein l*od; in bie (Srbe fd)arrf, fo mirft bie um bte dia\u00e4)tommenfdjaft beforgte d\u00f6eSpenmutter mit ben SSorberbeinen ben Sanb gmifdjen ihren \u00fcbrigen deinen nnb nnter bem K\u00f6rper in einer Haft hinter ft<h, ba\u00df leiste Staubm\u00f6lldjen nm fie aufmirbeln, nnb fnmmt babei im hohen Sone ein luftiges Siebtem H\u00f6rt mau biefen eigenth\u00fcmlidhen Son, fo tarnt man ficher barauf rechnen, bie d\u00f6eSpe bei biefei* SSefdh\u00e4ftiguug angutreffen. ip\u00e4uft ftd> ber Sanb beim weiteren 33orr\u00fcden in baS innere gu fehl* hinter bem 2od)e an, fo fteilt fie fich baranf nnb fegt unter Staubmirbeltt ben gangen Raufen auS einanber. kleine Stehtdjen, au betten eS auf folgern Sobeit nicht gu fehlen pflegt, nnb bei* feuchte Saitb toerbeit gmifdjeit $opf nnb SBorberf\u00fc\u00dfe geflemmt mtb herausgetragen. Sie S\u00dfeSpe tommt r\u00fcdm\u00e4rtS auS bem \u00a3od)e hervor, nimmt fliegenb einen \u00efleinen Sah abfeitS von biefem ttnb l\u00e4\u00dft ihre SS\u00fcrbe faden. Sn bemfelben dlugenblide ift fie auch f choit mieber iit ber \u00a9rbe Oer?\n\u00a9enteilte \u00a9attbto e\u00eb\u00a3e (Ammophila satralosa). \u00a9e\u00efie\u00efte \u00a9ie\u00dftoeSpe (Crabro striatus) (@.237), \u00dcMttndfett.\nfchtounben nnb mieberholt biefelbe SdjachtuugSmeife gmei, brei ddal nach einanber. Sann bleibt fte, mohl ber Slbmechfeluitg megen, and) einmal vor ber Deffititng fthett, ftreicht mit beit SSorbers heilten \u00fcber bie f\u00fchlet* hin, geht um ihren 23au herum, mit tanerblid bie Einlage gu muftern, in ihrem Selbfibemu\u00dftfetit folg ben Hinterleib emporhaltenb. Hufdj ! nnb fte ift mieber im Situent verfchtvunbeit. So tiefer fte vorbringt, befto l\u00e4nger bauert eS, ehe fte, mit neuem Slbraunt belaben, fich r\u00fcdm\u00e4rtS mieber herauSbr\u00e4ngt, bod) gefchieht bieS ftetS nach verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig furger \u00a3eit. Seht \u00efommt fte heraus uitb fliegt fort in bas d\u00f6eite, ficher mid fie fich nun ft\u00e4iden nach bei* anftrengenben Arbeit unb ein menig Honig ledett; beim \u00efr\u00e2ftigere f\u00c7leifc^\u00efofl nimmt fte ja niemals gu fich. mht minber intereffant mie ber dteftbau ift baS Herbetfchaffen ber SchmetterlingSraupen f\u00fcr bie k\u00fcnftige S3rut; beitn nur foldje, aber nad) beit verfd)iebeiteit SSeofachtungeit von verfchiebeneit Wirten, menu fte nur gro\u00df unb nicht behaart jtnb, merbeit von ber SanbmeSpe aufgefudjt. Sie @tede, an Welcher ich meift (Gelegenheit faitb, eine gro\u00dfe dftcitge von dtefiern gu beobachten, mar nicht eben g\u00fcitftig f\u00fcr ben SranSport, beim bte diefter befaitbeit ftd; au einem \u00a9rabenhaitge l\u00e4ngs eines d\u00f6atbfairmeS, unb ein jBrathader fenfeitS beS \u00a9rabenS lieferte bie dtaupen gemiffer Sldereuleit. Sft eine aufgefunbeit, fo merben mit ihr, bei* S\u00dfehrlofeit, menig Umft\u00e4nbe- gemacht, ein paar (Stiche","page":231},{"file":"p0232.txt","language":"de","ocr_de":"232\n2)ie Hautfl\u00fcgler. \u00a9rabioe\u00ebbeu.\nin bas f\u00fcnfte ober fed^f\u00eee 33audjfegment berauben fie feber \u00a9elbftfl\u00e4nbigfeit, fie ift baburdj gum loiEentofen \u00a9egenftanb geworben, nidjt get\u00f6btet, bamit fie nicht in pulnig \u00fcbergebe, fonbern mtr gel\u00e4hmt. \u00fcftun irai* oft evft ein ioeiter, ioenn audj nidjt gerabe unebener 2Beg giotfdjen Unfraut gun\u00e2djft bis gum \u00a9rabeit gur\u00fcdgulegen, biefer gu fjafjtreu ttnb am fenfeitigen, fdjr\u00e4gen Ufer emborguflimmen. fprioabr, feine f\u00efeinigfeit fur ein eiuge\u00efneS SC\u00c7ier, eine foldje \u00a3afi, biStoeileu gebnmal feinerer als ber eigene K\u00f6rper, fo ioeite \u00a9treden fortgufdjaffen! S3ei ben gefelligen ^Cmeifeu fommen bie \u00aeameraben gu Spilfe, ioenn eS Sftottj \u00dcjut, bie \u00a9anbioeSbe aber ift auf ihre eigene S\u00eeraft, \u00a9eioanbtljeit, auf \u00dcjr \u2014 \u00fc\u00ef\u00efadjbenfeu, ioenn id) mid) fo auSbr\u00fcden barf, augeioiefen. \u00a9ie f\u00fcgt bie 23eute mit ben gangen, gie^t unb fc^Ie^pt, ioie eS eben geben loin, auf ebenem SBege meift auf ibr reitenb, b. b* fie unter ihrem Korber mitfdjlebbenb in \u00efangfamem SSorio\u00e2rtSfdjreiten. 2\u00efm f\u00eeeilern \u00a9rabenbange angelangt, ft\u00fcrgten bann 3^og unb Leiter f\u00e4tjlingS ^inab, bie SBeSbe lieg babei loS unb fam felbft\u00fcerft\u00e4nblt\u00e4) iooblbebalten unten an. SDie ^anpe ioarb balb loiebergefuitben, oon bleuem gefagt unb ioeiter gefdjlebbt. tftuit gebt eS aber bergan, bie fr\u00fchere SBeife l\u00e4gt fid^ habet nidjt mefr anioenben; um bie b\u00f6djfte Straft gu ent= ioideln, mug fid) bie SBeSbe r\u00fcdio\u00e4rtS beioegen unb rndioeife ihre Safi nadjfdjlebbeu. \u00e4ftandjmal entgleitet biefelbe, unb alle SJt\u00fcben ioaren oergeblid), aber foldjeS SDHggefdjicf h\u00e4lt bie 2BeSf)e nidjt ab, oon Steuern ibyr Speil gu oerfneben, unb gulef\u00fc ioirb ihre Slrbeit mit \u00a9rfolg gefr\u00f6nt. SDie Staupe liegt oor ber rechten Oeffnung. SRid^t um au\u00eaguru|eu, fonbern auS SDtigtranen, aus SSorftd^t friedjt unfere SBeSpe, ioie jebe aitbere, ioelcbe in biefer SBetfe baut, er ft allein in ihre SBo\u00efjnung, um ftd) gu \u00fcbergeugen, -bag SllteS in Drbnung fei. SB\u00e4brenb biefeS \u00a9augeS bat fie fdf)on Joieber fo oiel Kr\u00e4fte gefammelt, um an bie SSeenbiguug ihres fdjioeren SBerfeS gu geben, R\u00fcdio\u00e4rtS ooraits friedjenb, giebt fie bie Staupe nach* SJteift ioirb biefe folgen, manchmal famt eS aber and; gegeben, bag fie an einer \u00a9teile Ij\u00e4ngen bleibt, bann mug fie ioieber beraub unb ber n\u00f6tbige 3iaum im (Eing\u00e4nge erft befd^afft ioerben. SBabrbaft beiounbernSs unb nad) ab mungSio\u00fcrbig ift bie 2luS= bauer, ioelcbe ioir hier, bei Slmeifen unb anberen in \u00e4hnlicher SBeife lebenben gnfeften fo h\u00e4ufig ioabrnebmen f\u00f6nnenl (gnblicb ftnb beibe, \u00a9anbioeSbe unb Staupe, oerfcbiouuben, unb eS io\u00e4brt lange, ebe fene ioieber gum SBorfdjettte fommt, bemt fte bat gum \u00a9cbluffe nod) Jbr ioeigeS, l\u00e4ngs licbeS \u00a9i an letztere gu legen, aber nur einS. gebt eitblid) fommt fie ioieber gum Sorfdjetn, aber noch ift fie nidjt fertig, \u00a9ie ioeig febr toobl, bag fid) in ber \u00fcft\u00e4be ihres S3aueS Heine graue fliegen, manche mit filbergl\u00e4ngenbem \u00a9eftdjt, unb anbere ^aullenger umbertreiben, ioelcbe auch ihre \u00a9ier legen mosten, aber ioeber \u00a9efdjtd noch Straft bagu haben, eS ibr naebgutbun, eS oiel' mehr oorgieben, oon anberen \u00a9eiten berbeigefdjaffteS gutter f\u00fcr ihre gioede gu benuhen unb \u00fc)r $uMSei baran abgufe^en. \u00a9egen foldje ungebetene \u00a9\u00e4fte fuebt fid) bie \u00a9anbioeSpe gu oerioabren, inbem fte \u00a9teindjeu, \u00a9rbH\u00fcmpcben ober Hoigft\u00fcddjen oor ben \u00a9ingang legt unb auf biefe SBeife febe \u00a9pur oom SSorbanbenfetn beffelben oerioifebt. gur Slufnabme eines gioeiten, br\u00fcten unb febeS folgenben \u00a9ieS muffen biefelben S5orfebruugeit ioieberbolt ioerben. 33ei biefem m\u00fcbeoodeit Sebeit, ioeldjeS bie \u00a9anbmeSfje mit fo oieleit ihrer SSerioanbten tbeilt, bleibt fie aber immer luftig unb guter 2)inge. 3U \u00aen':)e \u00a9ommerS macht ber $\u00a3ob ihrem beloegten \u00aeafein ein (Snbe. SaS-@i im \u00a9cbooge ber (Srbe ioirb balb lebenbig, bie SJtabe frigt ein 2od) in bie 9tauf3enbaut unb gehrt fie faugenb g\u00e4ugltcb auf. SBar ber SSorratb reichlicher, fo ioirb fie gr\u00f6ger gegen ihre \u00a9djioefter, ioeldjer eine Heinere Dtaupe gut* Nahrung biente, ioorauS fid) bie oerfebiebene \u00a9r\u00f6ge erfl\u00e4rt, ioeite man bei ben oerfdjiebeneit ^nbioibuen beS Sntago ioabrnebmen fann; bemt fte f\u00f6nneit gioifdjeit ftebeit unb oiergebn Sinieit febioanfen. SDie SarOe, ioetdje, ben \u00a9iftanb eingerechnet, oier SBodjen bis gu ihrer 9Mfe bebarf, fpinnt ein b\u00fcmteS, ioeigeS \u00a9eioebe, innerhalb biefeS ein bicbtereS unb fef\u00eeereS, ioeld^eS fie eng umfchliegt unb braun auSgebt. biefem \u00a9ocon ioirb fte balb gu einer ^Pubbe, ioelcbe nicht lange auf ihre oolte \u00a9ntioidelung ioarten l\u00e4gt. S)ie SBeSbe frigt ein SDedeldjen Oom cblinbrifchen \u00a9ocon herunter unb fommt gum 58orfc(jein. ^^benfadS gibt eS im ^abre mehrere \u00a9eneratioueu, befonberS ioenn baS ^Better bie \u00a9utioidelung beg\u00fcngigt;","page":232},{"file":"p0233.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9enteilte \u00a9anbmeSpe. 2lder*\u00a9tattme\u00ebpe. \u00a9emeine SSaftarbmeSpe.\n23a\nbie \u00efe^te \u00fcbermiutert als Mabe \u00fcber f\u00fctppe. \u2014 3nt {\u00fcblichen Europa leben rtod^ einige felfr \u00e4ljnltdje \u00a9aitbmeSpen, bie Slrten in \u00e4rmerer (Srbftridje geidjnen ftd^ burdj oorherrfchenbe roffje K\u00f6rperfarbe \u00fcber gahlreidje \u00a9ilberfch\u00fcppd\u00fcn oortpeilhaft \u00fcon bei* uuferigen auS.\nOie \u00a9lattmeSpen (Mellinus) h\u00fcben eine anbere \u00a9ippe \u00fcon mefentlidj \u00fcerfdjiebener K\u00f6rper^ tratet ihrer menigeit Slrten. Man erfeitnt fie an bem beutlicp gef\u00eeielten, e\u00fciptifiheit \u00f6pinterleibe, ber anhangtofen S\u00eeanbge\u00efXe nnb ben brei gefdj\u00ef\u00fcffenen Unterranbgelleit, bereit erfie ben erften, bie br\u00fcte ben gmeiten r\u00fcdlaufenben \u00fcter\u00fcen aufnimmt Oer f^\u00fc^\u00eferfd^aft ift furg, aber bid, bie (Seifet fabenf\u00f6rmig, ber HinterleibSfiiel feutenartig \u00fcerbidt. OaS \u00eftetnere, fdjlaitfere M\u00e4mtdjett ^at fteben 33au<hfegmente, baS S\u00f6eibdjen einS meitiger, nnb ein gr\u00f6gereS \u00fci\u00fcdenfegment an ber \u00a9pif$e. Oie 2Xders@IattmeSpe (M. arvensis) ift eine gemeine, gubringlidje Strt, treibe h\u00e4ufig in SRabeX-m\u00e4lbern angetr\u00fcffen mirb nnb in fucpenben, rudmeifeit Oemeguitgen auf bem \u00a9aitbboben umher-triedf. SDabei brebt uub menbet fie fid) nach allen \u00a9eiten, fliegt mit \u00a9efutnin eine furge \u00a9trede, l\u00e4gt fich mieber nieber, um hier in gleicher SSemeglidjfeit hin nnb he? \u00a7u fahren. (Sern fef\u00fc fter fid> bem \u00fc\u00fcrubergehenben S\u00dfanberer auf bie Kleiber uub breht ftd) ebenfo fed recptS unb linfS-t\u00fcte auf bem SSoben; aber in nidjtS mentger als b\u00f6fer SXbficpt m\u00e4l)lt fie biefen Oummelplah,. fonbern, mie eS fc^eint, au\u00bb einer gemiffen \u00fcteugierbe. Sin \u00fcerlauften \u00a9eb\u00fcfdjeit, mit \u00a9hermeSarten befe^ten Kiefern geigt fie fich gefdj\u00e4ftig mit Rimberten ihres \u00a9leidjeit unb atlerlei anberer Slber-fl\u00fcgler im SXufleden ber \u00a9\u00fcgigfeiteit; au Olumen trifft man fie feiten an. 3h? K\u00f6rper ift gl\u00e4ngenbfcbmarg, h^t brei breite, gelbe Oinbeit auf bem S\u00df\u00fcdeit beS Hinterleibes unb gmifcben ben beibeit lebten gmei gelbe \u00a9eitenflede, halb hinter ben gefdjmoltenen SBurgelit ber \u00a9djenfet ebenf\u00fc gef\u00e4rbte Oeine. SSoit gleicher Sarbe ftnb ferner: baS \u00a9djilbdjen, ber linienf\u00f6rmige HalSfragen, bie Sl\u00fcgelfcp\u00fcppcheit, baS Sleddfeit barnnter, ber \u00fcorbere OEje\u00fc \u00f6eS S\u00fchlerfcpaftS unb bie \u00fcben offene, \u00fcter* edige .geidjnung im breiten \u00a9eftcfjt. 2\u00dfie bei fo J\u00e4teten (SrabmeSpeit fehlt eS h\u00fc? an 33eft\u00e4nbigfeit ber gelben Zeichnungen. g)je $\u00f6rpert\u00e4nge betr\u00e4gt \u00fcier bis fedjS S\u00fctieit. \u2014 Unfere (StattmeSpe gr\u00e4bt \u00fcergmeigte \u00fct\u00f6hreiHit ben \u00a9anb unb tr\u00e4gt nur Stiegen ein, befonberS MuSciben (Musca rudis u. a.), meicht aber baburd) \u00fcon fafi allen \u00fcbrigen \u00a9aitbmeSpen ab, bag fie fdjon au bie erjte baS (Si legt unb, m\u00e2\u00efjrenb bie Sar\u00fce fd)\u00fcit frigt, ihr mehr Sutter gutr\u00e4gt. (Svft im n\u00e4chften 3ah?e ift bie (Sntmidetung biefer \u00fcollenbet. \u2014 (Sine gmeite, fleinere SXrt (M. sabulosus) ftnbet fich meift in \u00a9efe\u00eflfdjaft ber elfteren. OaS S\u00dfeibcheit legt feine Orutl\u00f6djer eingeln an, metdje ftd) burch fleine, tegelf\u00f6rmige \u00a9anbh\u00e4ufcheit auf ber Oberfl\u00e4dje teuntlich machen, uub tr\u00e4gt ebenfalls nur S\u00ef\u00fcgen ein, aus ben (Sattungen Sarcophaga, Coenosia, Ankhomyia, Lucilia, Cyrtoneura Ittlb Syrpbus.' (SS legt bie Oeute \u00fcor bem 33aue nieber, ehe eS biefelbe, riidm\u00e4rtS get)enb, in benfelbeit hineingieht.\nOie OaftarbmeSpen (Bembex) taffen fich unter allen anberen. MorbmeSpen leicht burch i^re Muttbbilbung erfeuneit. Oie Oberlippe h\u00e4ngt n\u00e4mlich mie ein langer \u00a9djnabel herab nnb mirb in ber Stube, bie lauge Zunge bedeitb, an bie Kehle angelegt, iitbem bie fcplanfeit, \u00fcorn gmeig\u00e4hnigen Kinnbaden fte an ber SBurget jeberfeitS umfaffeit. 3rt ber K\u00f6vpertracht gleichen bie Offere ungemein einer H??niffe ober anbereit grogeit SBeSpeit, tragen \u00fcberbieS \u00fcorherrfd)eitb gelbes (Semanb. Oie mittelfte ber brei gefcploffeiten l\u00eenterranbgellen nimmt beibe, ungemein lange, r\u00fcdlaufenben Slbern auf, bie S\u00fchler ftnb gebrochen, ihre (Seifet faft fabeitf\u00f6rmig, an ber \u00a9p\u00fc$e fanft nach \u00e4ugen gebogen. Oeirn M\u00e4nnchen erfcheineit bie lebten \u00a9lieber bevfelben etmaS jtumpf gef\u00e4gt, unb \u00fcber; bieS unterfd)eiben einige \u00f6p\u00f6der mitten auf bem Oaudje biefeS oom anbern \u00a9efcpledf:. SBir lernen in ber gemeinen S3aftarbmeSpe (B. rostrata) bie ber K\u00f6rpermaffc nach f\u00fcr Oeutfdjlan\u00f6 gr\u00f6gte MorbmeSpe feinten; fie migt gmar nur fteben bis adjt Linien in bie S\u00e4nge, aber beren brei in bie SSreite. 3h?? f\u00abh\u00fcarge \u00a9runbfarbe mirb burch reifliche Blaggelbe \u00e4eichnnngen \u00fcevbr\u00e4itgt, meld^e am Ohorar fehr \u00fcer\u00e4nberlich ftnb, am H^\u00fcerleibe, mie gem\u00f6httlid), als S3inbeit anftreten, aber","page":233},{"file":"p0234.txt","language":"de","ocr_de":"234\nSie Hautfl\u00fcgler. <$ra6ioeSpeu.\nuid?t an ben Hinterranbern, fonbent in bei* SJtitte bei* (Segmente. Sie erfte berfelben ift in ber StTUtte breit nut erbrochen, jebe folgenbe oerl\u00e4uft Wellenf\u00f6rmig bitrd? gwei Sogenaugfhnitte nach born itnb einen mittleren nad? hinten. Sag \u00a9eftd?t nnb bie Seine ftnb gletchfallg borherrfheitb gelb gef\u00e4rbt Sie h\u00fcbfd?e S\u00dfegfe lommt in gang \u00a9Uropa bor, aber, trie mir fd?etnt, bereiuge\u00eft nnb in berfelbeu \u00a9egeub nicht alle \u00a9al?re. \u00a9nbe \u00a9uni (1857) faub id? au einer freien, fehl* b\u00fcrreu \u00a9teile einer ^iefernfhoitung in hieftger \u00a9egeitb eine S\u00eeeuge bon Seftern, welche bag ftarfe \u00a9ummen ber biefelbeit nmlreifenben SBegpeit berratheu hatte; feitbem habe id? allj\u00e4hrlich biefelbe \u00a9teile ibieber aufgefucht nub nie, and? nirgeitbg anber\u00ea auf meinen \u00a9rcurftottett, eine Bembex git fehen bekommen. Ste Shiere tragen burd? bag fehl* fr\u00e4ftige \u00a9ummcn nnb bie freifenben, auf; unb abwogeitbeit \u00a9lugsSeWeguttgeit um bie \u00a9rbl\u00f6d?er, weld?e fte f\u00fcr ihre Srut anlegeit, mehr alg alle anberen itweg \u00a9leihen beu \u00a9baratter ber SMlbheit au ftd?. Sie Sefter entftehen in ber gew\u00f6hnlichen SBeife bur<h \u00a9harren nnb \u00f6peraitlfhaffen beg \u00a9aitbeg nub gehen in fhr\u00e4ger Dichtung tief in bag \u00a9rbreid? hinab. lieber bie \u00a9inrihtung berfelben unb bie ^ebeitgWeife ihrer \u00a9rbauer fpred?en 'ftd? bie \u00a9orfd?er berfhiebeu aug. Sah Skftwoob legen mehrere SR\u00fctter ihre (Sier gemeinfant an bag eingetragene gutter, Sahlbont meint, bie langen S\u00f6hren bergweigten ftd? unb hatten mehrere Slug; unb \u00a9htg\u00e4ttge. Sepetetier gibt an, ba\u00a7 febem \u00a9te gehn big gw\u00f6lf \u00a9liegen gnertheilt, bie fd?r\u00e4gett S\u00f6hren mit \u00a9anb berfhloffen unb bon febem 2Beibd?en etwa gehn \u00a9ter gelegt w\u00fcrben. Sateg enblih faitb bei ber f\u00fcbamerifanifd?en B. ciliata in febem Sefie nur ein \u00a9i, wonah alfo ebeitfo biel Sefter gtt befhaffen W\u00e4ren, alg \u00a9ier boni S\u00dfetbheit gelegt werben. Sarin ftimmeu alle \u00fcberetn, ba\u00a7 bie Shiere nur gr\u00f6\u00dfere \u00a9liegen f\u00fcr bie Sarbeit fangen unb eiutrageit. Sie erfte fetter Suchten W\u00fcrbe ben \u00a9rfahrungett au allen attbereit DSorbWegpen Wiberfpred?eit, bie \u00fcbrigen erfd?eineit mir glaubw\u00fcrdiger, id? trage aber niht gu eutfd?eibeu, Weihe bie allein rihtige fei, Weil mir bie eignen ^Beobachtungen fehlen. \u2014 Sie SaftarbWegpen leben borguggwetfe in l?ei\u00a7en \u00a9rbftrid?eit unb \u00e4nbern bier gum Speil beit K\u00f6rperbau, fo bag ftd? Satreille berantagt fanb, eine befonbere \u00a9attuitg unter bent Santen Monedula babott abgutrennen. E\u00f6\u00e4hreitb bei Bembex bie ^iefertafier aug hier, bie Sippeittafter aug gWei \u00a9liebem befielen, erh\u00f6hen ftd? h^r bie fahlen entfpred?eub auf fed?3 unb hier, ferner berengen fih bie beibett lebten tinterranbgetleu mertlid? nah born. Suger einigen unbe; beutenberen Serfcpiebenheiten btlbeu bie beiben l?erborgehobenen bie Hauptgr\u00fcitbe gut* Sbtrennung. Soit ber Monedula signata fagt Sateg: ,,\u00a9ie ift f\u00fcr Seifeube in beu \u00a9egenben Sntagonieng, bie bon ben blutb\u00fcrftigen \u201eMut\u00fcca\u201c bet* \u00a9ittgeboruen, Hadans lepidotus- ber Sipterologeit geplagt ftnb, eine wahre SBoplthat. Sag fte auf btefe \u00a9liege \u00a9agb m\u00e4ht, bemerkte ih guerft, alg id? einmal an einer \u00a9anbbaitf am Sattbe beg SBalbeg lanbete, um mit* bort ein SSittaggbrob gu fod?en. Sag \u00a9nfett ift fo grog Wie eine iporniffe, fleht aber einer S\u00f6egpe fehr \u00e4hnlich* \u00a9d? ftngte niht Wenig, alg aug ber \u00a9haar, welche \u00fcber un\u00bb fhWebte, eilte gerabe auf mein @efid?t flog; fte hatte eine Mutuca auf meinem H\u00e4lfe erfpciht unb fd?og nun auf biefe herab, \u00a9ie ergreift bie \u00a9liege mit beit hier borbereit Seinen unb tr\u00e4gt fte fort, biefelbe g\u00e4rtlid? an ihre Srufi br\u00fcdettb.\"\nSer bunte SieiteitWolf (Philantbus triangulum) ift eilt b\u00f6fer \u00a9efed unb bei ben Sienem b\u00e4tern \u00fcbet ber\u00fchtigt Wegen feiner r\u00e4uberifd?en Stnf\u00e4lle auf ihre Sftegliuge. S$eit er am liebfleit Honigbienen, aber auh Snbreiteit, hier big fed?3 auf febeg @i, eintr\u00e4gt, W\u00fcrbe ihm obiger Same im Seutfheu beigelegt, $\u00fcl?it unb geWanbt, Wie et* ift, f\u00e4llt er Wie ein \u00a9t\u00f6ger bon oben \u00fcber bie Sieite her, Wethe, nid?t\u00ea ahueitb, eifrig mit \u00a9tntrageit befcp\u00e4fttgt ift, wirft fte gu Sobeit unb hat fte gel\u00e4hmt, ehe Jene ftd? gut* @egenWel?r anfhiden tann. Sluf ber borte^ten Sbbilbmtg (\u00a9.227) fehen wir beim Pelopoeus unb ber Skgwegpe eilten fold?eu UeberfaE. Sen Saub unter fid?, fliegt er bann gu Sefte. Saffel\u00f6e befiubet fih ebenfattg iit ber \u00a9rbe, in bei* Sad?barfhaft anberer Saub= itefter unb bet* SSohnuitgen eintragenber Sieiten. \u00a9aitbige H\u00e4uge, Wethe bie \u00a9oitne trifft, bieten beut aitfmeidfameit Seobad?tei bie bejte \u00a9elegeuheit,, bie \u00a9ittcit alter biefer Shiere gu ftubiren; f\u00f6zxx \u00a9 heu d traf bie \u00a3\u00f6d?er gWifh^tt ben ^flafterfteinen neuer Sfitbaue SfBtegbabeitg.","page":234},{"file":"p0235.txt","language":"de","ocr_de":"SSunter Sienenwolf. \u00a9ercerig.\n235\nSer \u00a9ienenWolf gr\u00e4Bt feine Big einen $u\u00a7 langen \u00a9\u00e4uge in berfelBen 2lrt, inte bie eftenfo leftenben \u00a7amilicngeuoffen, erweitert bag \u00e4ugerffe \u00a9itbe berfelften alg \u00a9rutftlaft nnb fchliejjt ben \u00a9ingang, Wenn gu ben eingetragenen dienen bag eine, f\u00fcr fie fteftimmte \u00a9i hingugefommen ift. So oiel \u00a9ter er aftfe|t, fo oiele Minen mu\u00df er graften. n\u00e4cftjtett 3>uui fontmen bie jungen \u00a9ienen; W\u00f6lfe gunt \u00a9orfchetn nnb bie Befruchteten \u00a9kiftchett treiften iftr Unwefeit genau eftenfo, wie bie M\u00fctter eg im ftoraufgegangenen Sommer traten. Bit Ber @r\u00f6\u00a7e fcftwanfen bie ftreitf\u00f6pfigen ^iere gwifcften 4V, big faft 71/, Sinieu, nnb auch bie gelften Betonungen wedjfeln fo, ba\u00a7 mandjmal am lanzettf\u00f6rmigen, anhangenben jpiuterleiBe bag \u00a9elft bie fdjwarge \u00a9runbfarfte \u00f6fters Wiegt, nnb nur fcftwarge Sreiede an ber SBurg\u00eal ber Segmente etfcfteinen. f\u00fcr gew\u00f6hnlich tragen bie jpiitterr\u00e4nber ber fdjWargen Mftegringe gelfte, an ben Seiten ftarf erweiterte S3iuben nnb am St^orar ber fpalgfrageit, bie gl\u00fcgelfcft\u00fcppcbcn, bag \u00a7 inter fcftilbcfteu nnb zwei fiedle baoor biefelfte f^arfte. Sie \u00dfeicftnungett beg Kopfeg ftitb wei\u00a7; feine untere partie Big gWifdjeit bie gutter hinauf in breigadigem Verlaufe unb bie inneren Slugeitr\u00e4nber Big faft gu i^ret\u00ab tiefen Stugfdjnitte. Surd) in ber Mitte oerbidte \u00a9eifei unb weiten Slftftanb unter eiuanber charafteriftreu fiep bie furzen Stiftler, burcft Brei gefd^Xoffcttc UnterranbgeUen unb eftenfo riete Mittelgeden bie \u00a9orber; fl\u00fcgel. \u00a9on jenen nimmt bie f\u00fcnfecfige zweite in ihrer SD\u00ceitte bie erfte, bie nach oorit fehl* Oerengte britte nafte ftei ihrem Anf\u00e4nge bie zweite r\u00fcdlaufenbe Slber auf.\nBur n\u00e4dftfteit SSerwanbtfd^aft geh\u00f6rt bag mit oielen Slrten \u00fcfter bie gange \u00a9rbe auggeftreitete \u00a9efcfttecftt Gerceris. \u00a9ei ihm feftt ftdfj bag erfte jpinterleiftgglieb fnotig gegen bie \u00fcftrigett aft, unb auch bie folgenben fcftit\u00fcreit fi\u00e9 in ben \u00a9etenfen metflkft ein, fo bafj bie \u00ab\u00c7iuter\u00efeiftgform bie \u00a9attung auf ben erften Slid erfenuen l\u00e4\u00a7t. Sie zweite \u00a9uBitalgette ift breiedig unb geftielt unb bie SRabialgeUe am \u00a9ttbe ftumpf gerunbet. B^if^eit Beu uic&t merffid) gebrodenen W\u00fchlern giept eine S\u00e4nggteifte-uadh bem @eftcX)t heraft, Welche fiep Beim immer fteinern M\u00e4nnchen burdj reid)ti<h gelfte Beicftnuitg auf fdjwargetn \u00a9ritube auggeidjnet unb burch golbigeg \u00a9Bimperpaar an ben \u00a9den beg Kopffcftilbeg. \u00a9S\u00e4prenb bem \u00a9Beiheften biefer Scftmud fehlt, ftat eg ftei manchen Sitten eigen; th\u00fcmtiche glatten unb nafenariige Slnf\u00e4pe beg \u00a9eft\u00f6fttg oor feinem M\u00e4nnchen ooraug. Uefterbieg liegt noch ein bittcftgteifenbet @efd&led^t\u00eaunterfd^ieb in ber \u00a9\u00dcbung beg testen SR\u00fcdenfegutent\u00bb, ber oftent SIf ter flappe, Wie man eg gu nennen pflegt. Siefelfte ift fteirn M\u00e4nnchen regelm\u00e4\u00dfig oieredig, Beim \u00a9Beiheften oont unb hinten ftogig oerengt, fo ba\u00df ein eif\u00f6rmiger ober eUiptifcher Umri\u00df gu Staube fommt. SdjWarge K\u00f6rperfarbe unb gelfte ober Wei\u00dfe \u00a9inben am jpinterleifte ftilben bag Kletb ber meiften \u00a9ercerig;2trteu, in beit W\u00e4rmeren \u00a9rbftrichen ftnbeit ftch after burdjaug roth ober rothgelft gef\u00e4rbte, mit untergeorbnet bitnflen Bedungen. Man trifft bie m\u00e4\u00dfig fteWeglid)en Sftterc auf \u00a9lumen unb ihre gebrummten, Big gehn BoU tief gehenben R\u00f6hren in ber \u00a9rbe. \u00a9erfcftiebeite Sitten tragen oerfcfttebene Bnfeften alg gutter f\u00fcr bie Saroeit ein, ttnfere fteimifdftcn Sitten oorfterrfcftenb Sanb; nnb Schntalfticuen, fowie aubere SIberfl\u00fcglet. gab re Oerfdjaffte ftd) aug bem iRefte ber C. vespoides fRoffi\u2019g (major Spin.) beit Cleonus ophthalmicus, einen foitft fcpWet aufgufiitbenben \u00fci\u00fcffelf\u00e4fer, iit gr\u00f6\u00dferen Mengen. Sutcft einen ober gWei Stiche gwifcften ben erften unb gWeiten \u00a9ruftring feiteitg ber \u00a9Begpe oerf\u00e4llt ber K\u00e4fer fofort in Scheintob. Sufour fah eine anbere SItt iit granfreich fcft\u00f6ne unb feltene \u00a9racfttf\u00e4fer gu iRefte tragen unb nannte fte barttrn ben 5pra\u00e9tf \u00e4fert\u00f6bter (C. bupresticida). S3ewmtberngwerth War bie Nichtig; feit, mit Welcher in Beiben lebten g\u00e4lten bie SSeute, Weld)e bag K\u00f6rpergewicht ber St\u00e4uber iit \u00f6fterg nicht unmerflid) \u00fcftertrifft, in ber Umarmung mit ben fecf)3 \u00a9eilten heintgetragen W\u00fcrbe, unb tit Wie furger \u00dfeit bie forgfante Mutter mit neuem \u00a9orratpe Wieber aitfant, Wenn man ihr graufamer; Weife ben alten aftgeitommen hatte\u00bb \u00aeie \u00d6anZ niebere\tber \u00a9ntomologen hut audh ipreit\nIReig uitb Bei Weitem mehr Sf\u00f6edjfel iit ihren Methoben, Wie bag \u201eeble S\u00dfaibWerf\"! Sepeletier Beobachtete, Wie mand)mal W\u00e4hreitb beg \u00a9infchleppeng ber \u00a9eute eine Saroenfliege (\u00a9achiue) herbei; faut, um ipr \u00a9i baran gu legen, unb fanb fp\u00e4ter auch bie \u00a9oitttenpuppe ber fliege im \u00dcRejte. Morb, Dtauft unb \u00a9etrug ftnb nun einmal bie K\u00fcufte, Welche hanbWerfgm\u00e4\u00dfig hier nicht Weniger,","page":235},{"file":"p0236.txt","language":"de","ocr_de":"236\t$te Hautfl\u00fcgler, $rabtoe\u00eapen,\ntoic bei taufenb unb aber taufenb ctnberen SnfeUen betrieben Joerben, ipnen gur \u00a9rpaltuitg, un\u00ea tpeilloeife gutn \u00a9egen!\n3ab\u00efreicpe 2lrten bon SJlorbloe\u00eapen, Heiner nnb unanfepn\u00eficper im K\u00f6rper, aber gleicp tpats H\u00e4ftig nnb besorgt um ipre Stacpfcmmen, beo\u00f4\u00eftern ba3 reicp mit Vlattl\u00e4ufen befepte \u00a9eb\u00fcfcp nnb fiebe\u00efn ficp tm \u00a9aitbboben, altem Scatters ober j^olgtoerfe an, fei e\u00bb, bag fie fetbft bauen, fei e3, bag fie bie Vnftrengung Vitbereit itberXaffeit nnb nur auf Big finiten, nnt ipr $uHiH>ei fremben \u00fcfteftem tnt Verflogenen einguoerleibeit. $n $olge ipre\u00ea oerfcptebenartigen $l\u00fcgelge\u00e2ber3 lottrben fie oon ben \u00a9pgematifern ocrfcpiebenen \u00a9ippeit guertpeilt. \u00a9o bi\u00efben bie Opferloe\u00eapen (Trypoxylon) burcp tpre g\u00eeoei Unterranbgellen, loelcpe in ber Einlage oorpaitben, bereit gioeite aber oon fo blaffer Slber begrengt loirb, bag man fte leicpt \u00fcberfielt, ben Hebergang gu allen benen, too \u00fcberhaupt nur eine oor\u00efommt. \u00a9ie am 3n*tenvanbe tief au\u00eagefcpnittenen Vugen, ber gegrecHe \u00efeulenf\u00f4rmige Hinterleib, loelcper beim Heilten Vt\u00e4mtcpen ftumpf, beim Vkibcpeit fpip enbet, machen bie \u00a9attung leicpt \u00efenntlicp. \u00a9ie gemeine Opfer\u00efoe\u00eape (T. figulus), ein burcpattig fcp\u00efoarge\u00ea, feplan\u00efe\u00ea \u00a9piercpen, loeicpeS in ber \u00a9r\u00f6ge gloifcpen gloei nnb f\u00fcnf Sinieit fcploantt, ntacpt ftc| io\u00e2prenb be3 gangen \u00a9omnter\u00ea burcp fein gefcp\u00e2ftige\u00ea sIlu\u00ea ; nnb \u00a9infliegen an alten 5\u00dffogen, ber 3tinbe beraubten, abfterbenben Vaumft\u00e4mmen bemetHtcp. Vielfach bie Voprl\u00f4cper aitberer ^yrtfe\u00eften beitupenb, tragen bie SBeibcpett Vlattl\u00e4ufe ober Heine \u00a9pinnen f\u00fcr bie Vrut ein, tpeilen bie Opren burcp Bepmlo\u00e2nbe in 3e$en unb *oerftreic^en gulept ben \u00a9tngang in gleicher Vkife. \u00a9arum gab man ipnen ben beutfcpen tarnen. \u00a9ie SJtabe entloide\u00eft gcp rafcp, fpinnt fiep bann ein, loirb aber erft im n\u00e4dpfieit ^r\u00fchjapre gttr 5\u00dfuppe. \u2014 \u00a9nbauterifa ern\u00e4hrt gr\u00f6gere Wirten, ioelcpe ioieber in anberer Vkife bauen. \u00a9ie % \u00dfoll lange loeigf\u00fcgige Opfer loe\u00eape (T. albitarse) legt unter ftar\u00efem \u00a9efumm r\u00f6hrenf\u00f6rmige, faft brei 3\u00b0$ lange Sieger in bie \u00a9den ober an bie 5\u00dffofteit menfcplicper VSopnuitgeit an unb tr\u00e4gt \u00a9pinnen ein. \u00a9er fl\u00fcchtige Opfer (T. fugax) Vraglien\u00ea beitupt oerlaffeite Veger einer Polistes unb oerfchliegt bie 3eUeu utit rother \u00a9rbe, eine anbere, norbamer\u00fcaitifepe 3lrt baut entloeber fetbft in \u00e4hnlicher Vkife Joie ein Pelopoeus, jebocp \u00ef\u00fcrgere 3e^eu, ober fte Benutzt beffen oerlaffeite Sieger, theitt aber febe 3eHe burcp eilte \u00a9uerioanb in gloei, loeil fte bann immer noch grog genug gitb f\u00fcr ihre 3^^* \u00a9ie: 3ebten ber go Ib -girnigen Opferloe\u00eape (T. aurifrous) in Vmagottien nehmen geh ungemein gierlicp au\u00a7. 3n $ornt einer gar! gerunbeten, fepr Htrgpalggen \u00a9teiit\u00efru\u00efe ioerben fte unter etnaitber an oerfd^iebene \u00a9egenft\u00e4nbe augetlebt unb mit Raupen gef\u00fcllt.\n\u00a9ine ber artenreichften \u00a9aitungeit bilben bie \u00a9itbermunbs ober \u00a9iebloe\u00eapeit (Crabro), \u00efenntlicp an nur einer Unterranbgelle be3 Vorberg\u00fcgeLo, loelche oon ber barunter liegenbeit SJtittet; gelle getrennt ift. \u00a9ie Otanbgelle feist geh in einen furgen Anhang fort, ioeldher geh fo gtemlid) parallet mit bem ^l\u00fcgetranbe pingieht. Von oben erfepeint ber $opf beinahe quabratifcp, oon oont gefepeit, am ^opffepitbe mit ftlbenter ober gotbiger Vepaarung oergiert, ioelcher Umganb, obfepon auep anber^too gu beobachten, ben ergeit tarnen oerantagte. 3\u00ab ber Siegel ig ber gl\u00e4ngenb fepioarge, naep beibett \u00a9eiten oerfepm\u00e4terte Hinterleib gelb gegeiepnet, nur bie Heineren, tpeitioeife fepr fcploer gu unterfepeibenben Vrten macpeit eine Sltt\u00ebnapme. \u00a9ie SDt\u00e4nncpeit gnb fdptanfer unb Heiner al3 ipre SBeibcpen, pabeit eine palbntonbf\u00f6rmige, meig ettoa^ geto\u00f6lbte obere 5lfterHappe, unb bei manepen Vrten unregetm\u00e4gig gebilbete ^upler ober Veine, \u00a9iefe gnb bei ben Vteibcpeit einfach, bie H^efftpienen aber p\u00e4ugg f\u00e4geartig bebornt unb bie obere 5lfter\u00eftappe ber \u00a9reieef\u00ea^ form gen\u00e2pert. 3ene Slu\u00eageicpnungen ber \u00e4Jt\u00e4nncpen begehen entioeber in brettgebr\u00fcdter \u00a9eifei-mitte, ober 3lu\u00a7hbplung an einigen \u00a9liebem, loelcpe bann loie att^gefreffen erfepeinen. Vei anbereit loieber erioeitert fiep bie Vorberfcpieite mufcpelartig, Joie loir (\u00a9. 231) bei ber auf ber Vrombeerbl\u00fctpe","page":236},{"file":"p0237.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00a3\u00f6pferwe\u00a7pett. \u00a9tebioe\u00eapen. 0\u00a3p being.\n237\nfti\u00eeettben, gefiel ten \u00a9iebWegpe (Crabro striatus) erfehett. \u00a9Begen ber lid)ten, bitrchfcheinenben IjB\u00fcnttchen hat man tiefe \u00a9rWeiterung mit einem (Siebe Oerglichen unb ber gangen \u00a9efellfchaft ben gWeiten tarnen oerlieljen. 3tt noch anberen S\u00e4deit \u00efommett wieber anbere \u00a9tbwetdbungen Oor. \u00a9ie in \u00a9lebe f\u00eeehenben \u00a9\u00dfegpen geh\u00f6ren gu ben lebenbtgeit nnb beweglichen ihrer Familie, niften ebenfo h\u00e4ufig in altem Holge, Wie in ber (Srbe nnb benutzen bort h\u00e4ufig bie 33ohtt\u00f6d)er nnb oerlaffe.nen \u00a9\u00e4uge ber Hotglafer, biefetben burdh \u00a9Bohrmehl in gelten theitenb. \u00a9ie Heineren, fdhwargen Slrten tragen \u00a9dattl\u00e4ufe ober Heine Stiegen ein unter Beihilfe ber SHitnbadeit nnb oorberfien \u00a9leine ; auch bie gr\u00f6\u00dferen \u00a9Irteit fdheinen f\u00efd) oorguggWeife an fliegen gn halten.\n2tm \u00a9(bluffe fei noch beg h\u00fcbfcbeit Oxybelus uniglumis gebacht, einer \u00a9a'ttung angeh\u00f6rig, Welche man leicht an beut meift rinnenartigen \u00a9ont erfennt, in Weichen bag ^ inter f c\u00a3)ilb ch en aitgl\u00e4uft, nnb an ben Hautfd)\u00fcppcheit beiberfeitg beg \u00a9dhi\u00efbdheng. \u00a9eu \u00a9iorberfl\u00fcgel dharafteriftren ein \u00a9Inhang au ber \u00a9tanbgeHe nnb nur eine ttnterranbgelte, Welche eine fehr nnfdheiubare, blaffe \u00a9Iber oon ber obern \u00e4Jlittelgelte trennt, \u00a9er fpinbelf\u00f6rmige Hinterleib h\u00e4ngt bem Hinterr\u00fcden au nnb lauft beim \u00a9M\u00fcnchen in eine oieredige, ebene \u00a9IfterHappe, beim \u00a9Beibcben irr eine allm\u00e4iig oer= fbm\u00e4ierte aug; gelbe, auch Wei\u00dfe \u00a9eitenftede ober \u00a93iitben oergiereit ihn. \u00a9ie turgen Sut)ler ftnb gebrodjeit, nnb in ber @eft<htgbilbung fpridjd fi<b noch ein gWeiter Unterfdjieb ber @ef<hled)ter aug: eine nafenartige Seifte l\u00e4uft beim \u00a9M\u00fcnchen ber S\u00e4uge nad) \u00fcber bag oorn auggefdmittene, filbert haarige \u00aeopffdhilb, W\u00e4hrenb bag Weibliche oont ftumpf ift nnb ftd) nur in ber \u00a9J\u00fctte budelarttg erhebt, \u00a9ag \u00a9efagte gilt oon ber \u00a9attung, bie genannte, h^dhften^ brei Sinieit meffenbe \u00a9trt ift fdjwarg, hat auf bem Hiuterleibe oer\u00e4nberliche, elfenbeinwei\u00dfe \u00a9eitenftede, 1 big 4 bag \u00a9M\u00fcnchen, 2 big 5 bag \u00a9Beibcben, Welche btgWeilen auf bem f\u00fcnften \u00a9liebe beg \u00a9\u00dfeibchettg gu einer \u00a9Hube Oerfdhmeigen, rothe \u00a9cpienen nnb \u00a9arfen, oon betten jene an ber \u00a9B\u00fcrget oft brantt geringelt ftnb. \u00a9ie \u00a9dhilbfcb\u00fcppcheit bereinigen fich nicht an ihrer \u00a9B\u00fcrget, nnb ber m\u00e4\u00dfig tauge \u00a9orn gwifdhen ihnen enbet ftumpf. 3m \u00a9lUgemeitten hat bag \u00a9Mnudjen eine etwag b\u00fcfterere F\u00e4rbung atg bag \u2022anbere \u00a9efchledht. -\n\u00a9ag befruchtete \u00a9Beibchen gr\u00e4bt an fonnigeit \u00a9teilen einen gWei big brei gott taugen \u00a9attg in ben \u00a9anbboben, f\u00fcr febe Saroe einen, beginnt bamit im \u00a9Mi nnb f\u00e4hrt fort big gegen \u00a9ttbe beg \u00a9ontmerg. gft ein SRefi fertig, fo wirb fein \u00a9luggaitg forgf\u00e4ltig oerfdhloffen nnb auf Muh auggegogen, um bie \u00ef\u00fcnftige SarOe gu oerfotgeu. \u00a9tad) o. \u00a9iebotb'g intereffanten \u00a9Jtittheilungen \u00fcber biefen \u00a9egenftaub ftnben ftcp tu bem \u00a9lefte Stiegenarten, in jebent nteift nur einerlei, :oor= guggweife ben \u00a9Inthompieu angeh\u00f6rig, \u00a9ag um feilte \u00a9ladh\u00efommen beforgte \u00a9Beibchen ft\u00fcrgt ftdh Oon oben auf bag \u00a9ct)ta<htopfer, wirft eg gu \u00a9loben nnb auf ben \u00a9l\u00fcden, ftid)t eg in beit HaH> nnb tr\u00e4gt eg, angefpte\u00dft mit bem \u00a9tadhel, gu \u00a9lefte. \u00a9teg \u00a9llleg geht aber nicht immer fo glatt hintereiitanber fort, Wie eg ftdh erg\u00e4ben l\u00e4\u00dft. $aum ift bie fliege oor bem \u00a9ingange guut \u00a9lefte niebergelegt, um biefeg erft gu burdhmuftern, fo ift auch- fdjon ein anberer Oxybelus bei ber jpaitb, um fie gu ftehten. \u00a9he ber rechtm\u00e4\u00dfige \u00a9igeuth\u00fcmer feine mi\u00dfliche Sage er\u00efannt hat, ift ber \u00a9ieb l\u00e4ngft bamit oerfdhWuuben. \u00a9ag ift \u00e4rgerlich, l\u00e4\u00dft fich aber nicht \u00e4itbern; cg mu\u00df oon \u00a9lenem auf bie gagb gegangen werben, \u00a9g gibt eine Heine Stiege, Miltogramma conica nennen fte- bie Shm\u00f6igett, bie hat bie b\u00f6fe \u00a9eWotmheit, bei Oxybelus gu fdhmarofcen, ihr \u00a9i in beffett \u00a9left gu legen, bamit ftdh \u00f6ie aitg bemfelben fhl\u00fcbfenbe Saroe bie beg Oxybelus fd)iuedeu laffe. \u00a9eghalb lungert bie genannte Stiege au folchen \u00a9teden umher, Wo Oxybelus uniglumis baut, \u00a9obatb festerer nun mit SSeute anlangt, erhebt fich bie Miltogramma nnb fdjwebt unheweglid) \u00fcber beim felbeit, wie ber Stauboogel, Welcher fich fein \u00a9dh'lachtobfer tief nuten erfah. 3euer leimt feinen Seinb fehr Wohl unb fliegt, um fid) feiner gu eutlebigen nnb ihu oon ber \u00a9pur abgubringen, hiu unb her. \u00a9ie Stiege l\u00e4\u00dft ftdh uid^t fo leidet t\u00e4ufdheit, fte begleitet ihn, fe^t ftd) auf einen hohem ^\u00dfunft, Wenn ber Oxybelus augruht, ftetg beitfelben im \u00a9luge behaltenb. \u00a9ie betabene \u00a9Begpe","page":237},{"file":"p0238.txt","language":"de","ocr_de":"\u00aeie Hautfl\u00fcgler. (SolbioeSpen.\nerm\u00fcbet meift fr\u00fcher, als bie lebige fliege, toelcpe mit gleicher Hartnadigfett unb Energie ein nnb baffelbe Biel tut Singe Hat: bie (Sorge f\u00fcr ipre Stacpfommeu. Bept \u00f6ffnet bei* Oxybelus fein 3^eft, um bie Seute pineiitgufcpaffen. (Sobalb er brin ift, ft\u00fcrgt bie Miltogramma, nacp, erfcpeint aber gleich ioieber; benn fie tourbe pinauSgefagt. Seil\u00e4uftg bemerkt, f epeinen anbere Stiltogramma; Sirten ein \u00e4pnlicpeS (Spiel mit anbereu StorbloeSpen gu treiben, Stacp o. (Siebolb\u2019S Seobacptung tourbe bie Psammophila hirsuta burd) Miltogramma punctata Oerfolgt.\n3n ^eit \u00a9olbloeSpen (Chrysidae), bie man H\u00e4ufig aud) \u00a9olbfliegen nennen H\u00f6rt, tritt unS bie fcHarf abgegrengte, nicht leid)t gu oerfenuenbe fiebente Familie mittelgro\u00dfer bis \u00efteiner Haut; ft\u00fcgler entgegen, treibe in nuferen gem\u00e4\u00dfigten \u00a9egeuben mit berfelben, fa faft mit nocp bunterer garbenpradjt ergl\u00e4itgen, Joie in beu to\u00e4rmeren B\u00e4nbern, too nidjt mehr, aber etloaS gr\u00f6\u00dfere Slrten oorgufommen freuten, \u00a9er auf feiner Oberft\u00e4cHe an Kopf unb bem gteicpbreiten Sporar mehr ober toeniger grob, an bem ebenfo breiten ober breiteren, anhangenben Hiuterleibe meift fehr fein ober gar nicpt punftirte K\u00f6rper gt\u00e4ugt metallifd) in \u00a9olbgelb, .geuerrotp, Violett, intenftoem Stau, toelcpeS burd) \u00a9mit erfept fein faun unb gtoar feiten tu einer, meift in bei* Serbinbuna mehrerer ber genannten f\u00e4rben; fd)toarg fommt oereingelt, toei\u00df ober eine lichte, uidjt metadifdje Sarbe niemals oor. \u00a9er furge unb bann palbfreiSf\u00f6rmige, ober geftredte paraMfeitige, hinten ftumpf gerunbete, oben geto\u00f6lbte Hinterleib befiehl auS brei ober oier \u00a9liebem, toelche fiep in ber Siegel am 33and)e auSp\u00f6pleit. \u00a9iefe Hoplb\u00e4ucpigfeit benupeit bie Spiere gu ihrem Sortpeile; fo toie fte ftd) nicht anberS gu helfen toiffeu bei feinblic\u00dfen Eingriffen, fugein fte, toie ber J^gel, manche \u00a9\u00fcrtelthiere, geiotffe Slffeln, ihren K\u00f6rper gufammen, unb bann pa\u00dft feue H\u00f4p\u00efung trepep f\u00fcr Kopf unb Sorberr\u00fcden.\u2022 Sor bem SeibeSenbe fepr oieler \u00a9olbtoeSpen lauft eine tiefe, oft puufti grubige fyitrdje bem Staube entlang, fo ba\u00df man baS eine Segment f\u00fcr gtoei halten f\u00f6nnte. \u00a9ie Sefdfaffenpeit ber \u00a9berft\u00e4dfe beS lepteren, befonberS aber feiiteS HinterranbeS, ob er gang, oerfeptebem artig geferbt ober geg\u00e4pnt ift, gibt lohptige \u00a9attungSunterfcpiebe ab. Unter biefem Hintcrranbe fann baS SBeibcpen eine fernroprartige Begr\u00f6pre toeit perauSftredeit, mit bereit ^ornfpi^e unter g\u00fcnftigen Serp\u00e4ltniffen (Sticpe ausf\u00fchrbar ftub; in ber Stupe giept fie fid) gur\u00fcd, pflegt aber im Sobe toieber e\u00fcoaS perauSgutretcn. \u00a9er in ben Umriffeu fo giemltcp oieredtge SOtittelleib pat pinten feparfe, manchmal gapnartig auSgegogene \u00a9den. \u00a9oaie, nid)t auSgeraubete Slttgen, brei 5\u00dfunft-augett auf bem (Scpeitel unb bretgepnglteberige, gebrochene g\u00fcpler, toeid)c nape bei einanber unb-bem Stunbe fiepen, fommeit am queren Kopfe in Setradjt. \u00a9ie g\u00fcpler fiepen feiten f\u00fcll, fonbern taften pin unb per unb fr\u00fcmmeit bie \u00a9eifei fpiraif\u00f6rmig. Hinftcptlidp iprcS \u00a9e\u00e4berS bleiben bie Sorberpgel ber \u00a9olbioeSpeit pinter beneit ber StorbloeSpen gur\u00fcd. \u00a9hte nad) pinten offene Staub-gelle, eine, gleichfalls nur in ber Einlage oorpanbene, Unterranbgefie, gioei Stittelgellen unb bie fo leicpt nirgenbS feplenben beiben (Scpultergetteu ift ElHeS, ioaS pier oorfommt. \u00a9ie flehten Krallen ber toeber langen noep furgeit Seine bieten fe nad) bem St\u00e4ngel ober bem Sorpanbenfein oon B\u00e4pncpeit toieptige UnterjhpeibungSmerfmale.\nS\u00df\u00e4preub beS (Sommers, am gapireiepften im $ult unb Sluguft, erfd)einen bie \u00a9o\u00efbfoeSpen auf Slunten, an altem ,\u00a3jolg = mx^ Stauetloerf, nnb bie iifiigen EBetbcpeit legen ipre \u00a91er in bie Stefier anberer, befonberS grabenber Bmmen. Osmia unter beu Sienen, Odynerus unb Eumenes-unter ben ^alteitioeSpeit, Philanthus, Cerceris, Trypoxylon, Crabro, Bembex unter ben \u00a9rab-JoeSpeit unb fo manepe anbere, ioeidje Joir niept fenneit lernten, ftnb feinen Elugenbiid oor ipren Singriffen geftd)ert. $pre Staben freffen in ber Stegei baS oon feiten eingetragene gutter toeg, oergreifen fiep mitunter aud) an ben Barben, ioemt fte oiei fp\u00e4ter als biefe beut \u00a9ie eutfcpi\u00fcpften. \u00a9ie Sertoanblung erfolgt iit $apreSfvift nur ein Stal.","page":238},{"file":"p0239.txt","language":"de","ocr_de":"SlepteS. ^arnope\u00ea. \u00a9tilbum. \u00a9hrpft\u00e9.\n239\nOie menigjten ber eben angef\u00fchrten Sterlmale gelten Doit bem Cleptes semiauratus nnb ben paar anberen Slrten feiner \u00a9attung. Oer gegen bie Sittte\u00efbruft eiitgef<hn\u00fcrte fptothorar, meiner mit feinen fdjarfen ^intereclen bte gl\u00fcgelmurge\u00ef erreicht, erinnert an gemiffe \u00a9ppere, ehenfo ber breite, h^ter ben Singen Derengte $opf. Oie Silbung ber ir\u00e4ftigen g\u00fchler, ber f\u00c7l\u00fcgel nnb ber Seine, bereit Planen in ber Slitte einen 3ah\u00ab tragen, ftimmt mit bem ^amiliendjaraiter, aber Doliji\u00e4ubig treibt ber Hinterleib baron ab. Oerfelbe jp\u00f6lbt fid) am Saudje ebenfo, mie auf bem St\u00fcden, Derfchm\u00e4lert fid) nad) Dorn nnb befiehl aus Dier, beim Si\u00e4itnchen auS f\u00fcnf fairer Don einanber gu unterfcheibenben \u00a9liebem, Si\u00e4nndjeit nnb SBeibcheit ber genannten Slrt tragen fiep am Sorberl\u00f6rper nnb ben deinen Derfchieben. OiefeS hat \u00aeDpf nnb Sporar bis gnm \u00a9djilbdjen tupferig ober golbiggrnn, Htnterrntfen nebjt ber Sruft gr\u00fcnblau, Seine, g\u00fchler, mit 5iXuSfchtn\u00a7. ber fchmargbraunen \u00a9pi^e, nnb bie SBurgel beS ^inter\u00efeibe\u00ea he\u00ef\u00ef brannroth, lederen jpie |>olirtA feine \u00a9pt^e meta\u00ef\u00efifdj fdjmarg. Seim Stanne fchen $opf fammt bem g\u00fchlerfdjafte, Shorar nnb Seine bis an bie \u00aeuie gr\u00fcnblau auS, biefe Don ba ab he$ brannroth, bie ^\u00fchtergeifet fchmargs-brauit. S\u00dfie fo h\u00e4ufig bei grabenben Hunnen treten auch hier bie Sr\u00fcbmtgen an ber \u00a9pi\u00a3e nnb bnrch bie Slitte ber Sorberfl\u00fcgel im meibtidjen \u00a9efd^Ied^t mer\u00eftidj fd^\u00e4rfer heroor, als beim St\u00e4nndjen. Oer 2 bis 2% Linien meffenbe Cleptes lebt in feiner ^ugeitb gang mie eine \u00a9chtupfmeSpe. OaS SSeibdjen fticht n\u00e4mlich bie Staube einer SlattmeSpe, beS bJematus grossulariae, an, melclje ben \u00a9tachelbeerbt\u00e4ttern arg\tnnb bie bem \u00a9i entfchtnpfte Stabe lebt im Innern jener mie ein\nechter \u00a9cpmaroher. \u00a9omit paft mich in biefer ^tnftcht baS Spier rttcht recht hierher. Waffen ipir eS aber getrofi fielen, bis eine paffeitbere \u00a9telle auSftnbig gemacht morbeit ift!\nUnter ben feltneren Slrten jeid^itet ftch bie fch\u00f6ne Parnopes carnea bnrch eine lange, in ber Stupe an bie \u00aeeple angebr\u00fcclte 3uKSe auS, rnelcpe Don bem Oberliefer an ber S\u00dfurgei einge= fchloffen mirb nnb grojge Slepnlicpieit mit bem gleichen Organe ber Sienen pat. Oaf\u00fcr fcpminbeit bie Safter, infofern jeber nur auS gmei \u00a9liebem befiehl* $opf, Sruftiaften, erfteS Hinterleibes fegment nnb Seine bie gu ben $nieen fehen buniel erggr\u00fcn ane nnb finb grob punitirt, mie bae ioeit heranetretenbe, breilabbige Hinterfdjifbchen; bie gmei ober brei folgenben \u00a9egmente \u2014 bae St\u00e4nncpen pat n\u00e4mlich eine mehr \u2014 ftitb intenfio fleifcprotp, bie Hinterr\u00e4nber aller nnb bie Seine Don ben ^nieen an lichter gef\u00e4rbt. OaS nuterfe^te, f\u00fcnf Linien lange, auch noch gr\u00f6\u00dfere Spier fcpmaroht bei Bembex rostrata nnb ftnbet fi<h alfo nur ba, mo biefe SaftarbmeSpe in gr\u00f6\u00dferen Stengen ooriommt.\nSlbgefepen Don einer am $ap lebenben Slrt, bereit Hinterleib nur gm ei \u00a9lieber gufammens fehen, ift bei ben \u00fcbrigen in beibeit \u00a9efchlechtern bie gem\u00f6pitiiche 3apt brei; einige beS genannten \u00a3anbeS geichnen fiel; bureb fehr lange \u00dfunge auS. Sou \u00a9urop\u00e4ent lornmen in biefer Hinfidjt, ba\u00a7 n\u00e4mlich bie 3nnge l\u00e4nger als gem\u00f6hnlich nnb auSgeranbet ift, gmei \u00a9attnngen, Eucbroeus nnb Stilbum, in Setracpt. OaS burcpauS ftahlblaue, burcpauS golbgr\u00fcne, ober in beiben f\u00e4rben gugleid\u00a9 brangenbe, am gangen Korber eingeln grob punltirte. St. splendidum hat Dier ftarle 3\u00e4pne am HinterleibSenbe nnb ein nabff\u00f6rmig auSgep\u00f4plteS, gahnartig DorfpringenbeS Hinterfchilbchetu \u00a9S ift f\u00fcr \u00a9nroba bie Ir\u00e4ftigfle Slrt, mirb bi^ einen 3cS lang nub babei bid nnb breitet ftdj Don \u00a9\u00fcben her bi\u00ea in ba\u00ea O eft er r eich i f e, \u00fcber ^leinafien, Slfri\u00efa bi^ gum \u00a9enegal, \u00fcber 3aba nnb Sengalen ans\nChrysis ift bie artenreichfte, fyex ftch anfchlie\u00a7enbe \u00a9attung au3 ber Steihe ber geflredten \u00a9olbme\u00f6ben, mit breiglieberigem Hi^terleibe in beiben \u00a9efchlechtern nnb mit einfachen Tratten, unterfcheibet ftd\u00a9 aber Don oorigen burd) bie lurge, legeif\u00f6rmige 3u\u00ab\u00dbe ^a^ nicht gahnartige, allenfalls in feiner gangen fl\u00e4che etmaS tegelf\u00f6rmig erhobene Ht\u2019derfdhilbchen. nach ber Silbnug beS lebten \u00a9egmentS hat Oahlbom baS \u00a9efch\u00efecht in acht \u00a9nippen georbuet, mobei in","page":239},{"file":"p0240.txt","language":"de","ocr_de":"\u2022240\nSie Hautfl\u00fcgler. (S\u00eeo\u00efbme\u00eapctt.\nSetracpt lornrnt, ob feer Hinterranb gang unb glatt oerl\u00e4uft, etioaS ioedenartig, mit einem fetzten, gahnartigen \u00a9infcpnitte in ber SJUtte oerfepen ift (pier fomnten nur bie betben uub gioar europ\u00e4tfcpen 2lrten Ch. succinctula unb Leachii oor), ober ob er mit g io ei \u00a9eiteng\u00e4pncpen (gioei egpptifdpe Wirten: Ch. bihamata unb prasina), mit.brei, oier, f\u00fcnf (gioei italienifdpe \u00a9pecicS) ober fe\u00e4pS Sonett auSgeftattet ift; oier unb fecpS jtuben fiel) am p\u00e4ufigften.\nS)tc Chrysis-Wirten, bereit \u00a9nbfegment opite feglicpe 2luSgeicpnung~oerl\u00e4uft, leben oorgugSioeife in ben \u00dcDHttelmeerl\u00e4nbern unb nur eine in tdmerila, einige oerbreiten fiep n\u00f6rblid) bis \u00a35eutfdplanb unb bar\u00fcber pinauS bis \u00a9cploeben, ioie Ch. austriaca, bicolor, imbecilla tt. a. Soit ben ioeniger ga^lreicOen ioellenranbigen gilt fo gietnlicp baffelbe, nur b\u00fcrfte bloS eine 2trt (elegans) bis SDeutfcp; lanb unb eine anbere (unicolor) feiten n\u00f6rblicper, in \u00a9d) Soeben Oorlommen. \u2014 Chrysis bicolor legt i^re (Sier in bie Hefter oon Osmia nigriventris, Ch. bidentata in bie beS Odynerus spinipes, melden audp Ch. neglecta begl\u00fcdt neben ber Osmia bicornis, Ch. austriaca fdjmaropt bei Osmia parietina. Sou Ch. barbara tourbe beobachtet, ba\u00a7 fte ipre \u00a9ier in bie Hefter oon Osmia ferru-ginea unb coerulescens legte, t\u00fcelc^e fiep niept fetten in teeren \u00a9dmecfenp\u00e4ufern ftnbett, unb $ir[cpbaum ergog auS \u00a9efpinnften in einem $aufe' ber Haiufdptede brei \u00a9tiief oon Ch. aerata. \u2014 Sie blaue \u00a9olbioeSpe (Ch. cyanea \u00a3inn\u00e9) ift bie einzige \u00fcber gang \u00a9uropa oerbreitete 2lrt, bereu ^interleib\u00earanb in brei gapne geteilt unb bie hieran leicht gu erfennen ift. \u00a9ie tr\u00e4gt jtdp in ber Siegel gang blau, am ^interleibe etioaS f\u00f6pioarg geftreift, uub ioenigftenS an ber S\u00dfurgel ber Seine gr\u00fcn, 2)aS Spiercpen geh\u00f6rt gu ben Heineren Slrteit (bis 2V2 Siniett) unb fdpuaropt am tiebften bei foltpett ^ntmen, irelcpe ipr dleft in Srombeerftengeln anlegen, ioie Trypoxylon figulus, Crabro lapidarius, bei ber Heilten, mit bem Sauere fammelnben Sieite Chelostoma florisomne tt. a. \u2014 2)aS breig\u00e4hnige \u00a9nbfegment pat fis mit noch brei brafilianifdjeit Slrteit unb einer oont $aps lanbe gemein.\nChrysis fulgida ift eine oon beit ioenigen aut ^interraube oierg\u00e4hnigen 2lrten, ioelche fich \u00fcber gang (Europa auSbreitcn; fie toirb befonberS burch bie gleiche F\u00e4rbung oon \u00aeopf, Sporar uub erftem HiitterleibSfegment leuutlid). SDie genannten Speile ergl\u00e4ugeit lebhaft blau, oiotett, ober blau in \u00a9r\u00fcn \u00fcbergeheitb, bie beibeit lebten \u00a9egmente golbigroth, baS \u00dcDd\u00e4itncpen dr\u00e4gt aber auf bem gioeiteit tJiinge einen Sogenfled oon ber ^at'be beS oorbern t^\u00f6rpertpeileS.\nSDie gemeine \u00a9olbtoeSpe (Ch. ignita) bie Oerbreitetfie uub p\u00e4uftgfie oon allen, geh\u00f6rt gleichfalls pierper. 2\u00dfir feheit fie au ber \u00dcRauer auf nuferer Slbbilbuitg (\u00a9. 200) an bem \u00a9in? gange gu einem \u00fcftefte lungern; benn fte ift ioenig io\u00e4hlerifch uub begl\u00fcdt eine \u00fcdtenge oon Sfmnten mit ihrem $ululSei, Sarnen, ioelche an folcpen \u00a9teilen, im \u00a9anbe ober in alten \u00a7\u00dffofteit ioohiteii, ioeSpalb ioir fte auch ba am meiften fich herum treiben uub bei \u00a9onneitfcheiit fehr betoeglid) fepett. Philanthus triangulum, Cerceris ornata, Odynerus parietum, Antilope, spinipes, Eumenes pomiformis ftttb ihr oon beit fr\u00fcher erio\u00e4huten alle genehm, aufferbem nod) manche \u00a3epmioeSpe, bie ioir nicht lernten lernten. Skr ipr einige mibrnen ioill, tarnt fte halb als ein fcplaueS unb gegen ihres (gleichen eiferf\u00fcd)tigeS Spier leinten lernen, beffeit gange SkbenSbauer oont gr\u00fcp= fahre bis ^\u00bberbft eben nur mit Hebungen in biefett nid)tS ioeniger als liebeuSio\u00fcrbigeit \u00a9igenfepaften pingebraept gu ioerben braucht. SDiefe \u00a9olbtoeSpe \u00e4nbert in iprer @r\u00f6\u00a7e (2% bis 5 Linien), ioie in iprer F\u00e4rbung mandffaep ab, fiept am $opfe unb Sporar blau ober gr\u00fcn auS, rein, ober in ben getoopnlicpen Heberg\u00e4ngen gemifept, unb am Hinterleib golbgl\u00e4itgenb, biSioeilen gr\u00fcn fcpillernb ober intenfio rotp, oft mit fepioargett di\u00e4itbent in ben \u00a9elenteiufdjuitten, am Sattcpe fcpioargfledtg. S)er giemlid) grob punHirte Hinterleib pat einen ^\u00e4ngSHel, ioelcper auf bem langen mittleren \u00a9egmente am beutlicpften peroortritt.\n2)te meiften ber n\u00e4djften Serioanbteit leben in beit SSJcittelmeerl\u00e4nberu, pauptf\u00e4cpiich in \u00a9gppten (ungef\u00e4pr 15), fecp3 im f\u00fcb\u00efidpeit ober ioeftlid;en Ifrila, etloa ebeitfo oiele in \u00a9\u00fcbamerita, oter in Slften, auS Sborbanterifa unb Sluftralieu leimt man meines SSiffenS itacp nur je eine 2lrt.","page":240},{"file":"p0241.txt","language":"de","ocr_de":"(gemeine mtb roftgc \u00a9olbioe!pe. \u00a9fantpiben.\n241\n\u00a3)ie @olbme!pen mit fecp! Binnen am ^infevenbe be! SetBe\u00ea feinen ben pei\u00dfen S\u00e4ubern, pofonber! Ifrifa nnb S\u00fcbamerifa, einige ben europ\u00e4ifepen SJUttelmeerl\u00e4nbern augugep\u00f6re\u00fc, nnb Ch. Zetterstedti ift oidleidjt bie einige, toelcpe am n\u00f6rblicpften, in Scpmebeit n\u00e4ntlicp, angetroffen mirb.\n33i3|er mar ton ben langgeftredten formen bie Otebe. \u00a9ie furgen, bei beiten bei* Hinterleib tanm l\u00e4nger at! breit ift, nnb bie gu\u00dfflauen allerlei B\u00e4pne au!geicpnen, ftnb minber gaplreicp, Diele inegen iprer \u00c4feinpeit \u00fcberbte! leidet gu \u00fcberfein. \u00a9! fdjmiuben bei ipuen bie Unterranb= nnb \u00a9\u00fccoibalgelle im 95orberpgeI und) mepr; fo fepr fte ftd) aber burep biefe SWerftnale unb in ber \u00e4u\u00dfern \u00a9radjt non ben \u00fcbrigen abfonbern, fo ioenig laffen ftd) bequeme SOtertmale f\u00fcr bie beibeit, ttad) beut \u00a9aue be! SDtunbe! fe^r fdparf unterfepiebenen, ^cm^tfad^Iic^flen; \u00a9attungen Elampus nnb Hedychrum aufffellen. \u00a9rftere ftimmt mit Chrysis in ber turnen, fegeif\u00f6rmigen, leptere mit EucL.roeus nnb Stilbum in ber nerl\u00e4itgerten, an ber Spipe au!geranbeteit Bunge \u00fcberein; bie npu ben gu\u00dfflauen unb ber S3efd^affen^eit bei \u00a9nbfegment! pergenommenen Unter f cp tebe, melcpe gu ineiteren (Spaltungen f\u00fchrten, ftnb burepau! niept fiid;paltig unb geben mopt auf bem Rapier ein gang p\u00fcbfcpe! Sd)ema, aber feine Sicherheit, inenn e! ftep barum panbelt, eine fepmierigere 2lrt gu beftimmen.\nSie \u00a9attung Hedychrum geicpitet ftep, fo meit nufere peimifepen Slrten in Setradpt fomnten, burdh ben gangen, nicht einmal gef\u00fcgten \u00a9nbranb be! Hinterleibes imb einen Bapu h\u00f6r ber Glitte ber gu\u00dfflauen an!. \u00a9ine ber gemeinten unb fc^\u00f6nfien Slrteu ift H. lucidulum, bereu Slt\u00e4iutcpen non gabriciu! al! Chrysis regia betrieben m\u00fcrbe. \u00a9er breite, aber immer noch etioa\u00ea l\u00e4ngere Hinterleib gl\u00e4itgt golbigroth, am S3attd)e fd^marg, ber gleichm\u00e4\u00dfig grob punftirte \u00a9pgrar ift beim SJMmtcpeit gr\u00fcn ober blaugr\u00fcn, beim 2\u00f6eibcpen bagegen ber Korber? unb SD^ittel-l\u00fcden ber Stege! nach faft gang purpurrotp. \u00a9ie gl\u00fcgel jtttb non ber SDtitte an getr\u00fcbt, \u00a9ie S\u00e4nge betr\u00e4gt 2 bi! 4 Siitieit. SJiait pat biefe 2lrt bei Osmia nigriyentris, mehreren Scpmalbieneit unb bei Chalicodoma muraria fdjntaropenb gefunben.\n\u00a9ie rofige @olbme!pe (H. roseum, auch Chrysis rufa non ganger benannt), mirb an iprent ungemein biept punftirten, barum matten, gart rofenrotp gef\u00e4rbten Hinterleibe fepr leicpt erfannt; \u00c4opf unb \u00a9porar ftnb gr\u00fcnblau, blau ober niolett, biept, faft neuartig punftirt, bie Hintereden be! lepteren treten bornenartig pernor, \u00a9a! gierlicpe \u00a9pierepen mirb p\u00dfcpften! gtnei Sinicn laug, bemopnt befonber! trodne \u00a9egeuben unb m\u00fcrbe n\u00f6rblicp nur bi! gegen ben 60. Breiten* grab hinauf beobachtet.\n\u00a9ie fleinen \u00a9lampiben, bei me\u00efcpen bie geftftellung ber Irten einen fepr ge\u00fcbten SBlidf Dorau!fept, paben mepr ober meniget beutlicp gef\u00e4mmte flauen, ein gangranbige^1 ober in ber mtk etma! au!gefcpnittene!, gum \u00a9peil fcpmadp gugefpipte! \u00a9nbe be! fepr polirten Hinters leibe! unb fepeinen am liebften bei Holgbelnopnern gu fepmaropen. Omalus auratus fanb fnp in einer HoI\u00eafiaUe gtnifepen Slattl\u00e4ufen, bie febenfaH! non einer fleinen 2Jlorbme!pe eingetragen morben toaren, nad)bem bie \u00a9aUtneipe ihr Hau! nerlaffeu patte; auch ergog man ba! \u00a9otbs )ne!pcpen au! bem Steft non Cemonus unicolor, einem fleinen gkutppreboitiben (2Rorbme!pe) au! Srombeerfteugeln. Elampus aeueus unb bidentulus fegen ipre \u00a9ier in bie Stejter be! fleinen \u00a9ppegibeu Psen caliginosus.\nSDtan pat, mie e! fdjeint, in beit \u00a9ropent\u00e4nbern biefe fleinen \u00a9piere noep meitig be! Sammeln! gehmrbigt, ba nur gloei S\u00fcbamerifaner unb gmei Slfrifaner befannt ftnb; bie 90tepr= gapl, etloa gmangtg, beobachtete man iit ben SDtittelmeerl\u00e4nbern unb eingelne banoit in beit meiter naep korben reicpeitben \u00a9peilen \u00a9nropa!. \u00a9ie fepon anfepnlkperen g\u00f6nnen ber \u00a9attuitg Hedychrum leben norgug\u00fcnetfe in \u00a9nropa, gur H\u00e4lfte \u00fcber ben gangen \u00a9rbtpeil oerbreitet, gut* anbereit H\u00e4lfte\nSTafdjentierg, toirMTofe Spiere. (Sre\u00c7m, StyerleSen VT.)","page":241},{"file":"p0242.txt","language":"de","ocr_de":"242\t2) le Hautfl\u00fcgler. @olbmeSpen.\nnuv itt feinen {\u00fcblichen \u00a9egenben; mau \u00efennt aber and) ein paar amerifanifdje Wirten unb eine bengalifcbe.\n\u2756\nOie fr\u00f6nen rotbb\u00e4digen, fugelrunben Nuim\u00fcdjfe, melche manchmal gu falben Oupenbett an bei- Unter feite eines\u00bb \u00a9icbenblatte! R\u00e4ngen, \u00efennt Sebermann unter bem kanten bei \u201e\u00a9ad\u00e4pfel\", mei\u00a7 auch, baff eine anbere, mehr ^olgige Nrt, treize au! ber Gebaute gu uni gelangt, bei Bereitung einer brauchbaren Ointe folglich nic^t entbehrt treiben \u00efann. SNan nennt biefe uub bunberterlei anbere Niifjbilbnitgen an \u00fc\u00dfflaugeit gang allgemein \u00a9all eit, unb mid bamit fagen, ba\u00a7 e! \u00efran\u00efbafte SBudjerungen bel. ^edgeioebe! feien, meldfe unter tbierifhem \u00a9influffe entftaubeu nnb bagu beftimmt ftnb, ber Brut bel \u00a9rgeuger! Gablung nnb Obbad) gu gem\u00e4hten. Oie 3abl ber $erfe ift nidjt gering, meldfe \u00a9allen bet\u00f6otbriitgen: fliegen, b^^^f\u00e8i^bicC) aul ber \u00a9ippe ber \u00a9allm\u00fcden, einige ff\u00e4fer, Blattl\u00e4ufe, S3latt- nnb \u00a9admelpen \u00efommen auf bal Bergeid)ni\u00a7. Oa \u00efein ^flangentbeil ron ber O\u00f6urgel bil gum 3^e^\u00d6e/ ^em\t^ 8ur\tuu^\n\u00a9ruht, oor \u00a9allenbitbung gefiebert ift, fo b\u00fcrfen mir uni nicht muubetn, menu mir eine \u00fcber alle \u00a9Wartung greffe Ntanh faltigfeit unter biefen \u00a9ebilben ftnben. Oer intereffante \u00a9egenftanb, nodj lange nicht binreic^enb erfhopft, bat neuerbittgl bie Nufmerffamfeit einiger fjorfd^er auf fth gelenft, unb 0. \u00a9raueufelb betriebt bie \u00a9allen al3 umb\u00fcdenbe, einf^lie|enbe uub geglieberte \u00a9allen. Oed) f\u00f6nuen mir uni hier nid)t meiter mit bem \u00a9egenftanb befaffett, all er Begug bat auf bie ^unfimetfe ber \u00a9a\u00ef\u00efmelpen (Cynipidae), meldje nufere achte Familie au! m\u00e4hen.\n\u00a9nbem cinel biefer .Keinen SGBefen, bereu mir gleich nachher' einige n\u00e4her leimen lernen merben, an ber beftimmten Otcde, melche ihm ber Naturtrieb aumeift, eine gang beftimmte S\u00dfflange mit feinem 33obrer anftidjt unb ein \u00a9i in ber SBuube gur\u00fcdl\u00e4fjt, mirb in munberbarer 2Beife biefe oeraulafjt, all f\u00f6ugel, \u00dfapfeit, $egel, H\u00f6rnchen, gottiger \u201eNofenf\u00f6nig\" ober in mer mei\u00a7 melcher \u00a9orm, aulgumacbfeu unb fo lange fortgumuebern, all ba! Snfeft beffeit bebarf. Oaitit erft, menu ber $nfaffe nicht mehr m\u00e4cdjft, ift auch bie \u00a9ade \u201ereif\" gemorben. Sdlan ftebt alfo febr mobl bie tttfadje unb ihre Bildung, begreift aber nicht recht bie Nrt ber BUrfung. Nu \u00a9rfl\u00e4rungimeifen bat el nicht gefehlt, Unb u. a. bat man ben ipergang an ber ^flange burdj ben Neig gu erfl\u00e4ren oerfudjf, melden bal SJtuttertbier beim \u00a9ierlegeit baraitf beroorbriugt, uub bie SarOe bitrcb ihr \u00a9\u00e4ugen fortfefet. Oiefer Neig erftredt fid) fo meit, ba\u00a7 bie \u00a9ade gu einem \u00a9chmarofcer ber ^flange mirb, melcher nicht mehr ihr, fonberu bem thterifd&en \u00a9inmobuer bient. Oal @ad= infeft geminnt mithin eine gperrfdjaft \u00fcber bie flange, mie fein anbere! Snfeft meiter, mie ber Nienfh mit feinen Nerebelungloerfudfen nimmermehr. Oiefer tbatf\u00e4hlidm Hergang bei ber \u00a9allem bilbung erkl\u00e4rt noch lange nicht bal 2Bie ber SBirfung unb t\u00e4fjt eine Neibe oou \u00a9ragen, melche fleh bem beufenben Beobachter aufbrfingen, unbeantmortet.\nOie oou ben \u00a9admelpen ergeugten \u00a9aden ftnb bie oodfommenfteu uub f\u00fcnften, fie begehen au! burd>aul gesoffenen \u00a9ebilben, melhe fuh md)t oon felbft offnen, mie oiele anbere \u00a9aden, fonberu Oon ben ootlenbeten \u00a9nfeften in ihrem Sfmtern burd&uagt merben muffen, menu biefe fchliepd) bem \u00a9reibeitlbrauge ader \u00a9reaturen folgen, \u00a9ine Naupc, melche im Blattfleifhe minirt, ein \u00c7olgmurm, welcher f&rapeub alte Bretter aularbeitet, fie beibe haben eine gemiffe gre|heit, fte merben gmar beengt burch ben Nabrunglftoff in ihrer Umgebung, f\u00f6nuen ihn aber ba fortfd)affen, mo e! ihnen gefallt, unb bierbureb ihre SBohnung beliebig ermeitern. Nnberl Oer* h\u00e4lt e! fuh mit ber Niabe ber \u00a9admelpe. Oiefelbe liegt in einem fefteren, fteinartigen \u00c4erue, ber fogeuaunten Saroenfanimer, gleid) bem \u00a9amen ber \u00abirf\u00f6e ober Pflaume in ihrem \u00a9teins fern. Nuf biefe enge \u00c4laufe ift fie befht\u00e4nft, fie unb bie meitere Umb\u00fcdung, mehr fleifdjiger ober bolgtger Natur, bat ba! Sferf gu burd)bred)en, menu bie Bermanblung oodenbet ift. Oer gemeine \u00a9adapfel enth\u00e4lt in feinem NUttelpunfte nur eine Saroenfammer unb geh\u00f6rt baber gu ben","page":242},{"file":"p0243.txt","language":"de","ocr_de":"SBerfdjtebEttfyeit ber \u00a9allen, mit irrten behaftete t\u00dfflangen. Bucht ber \u00a9alftoegpen. 243\neiitfammerigeit \u00a9allen; toeldjer 2lrt bie mehrf amnterigen jein m\u00fcffett, erfl\u00e4rt ftdj ^ievau\u00ea bon felbft. $e nach i^vev Befcpaffenheit, ob holgig, fleifcpig, mehlig tc., nach ihrer 2lnfyeftung\u00a7= [teile, ob Blatt, BSurgel, Stengel fie erzeugten, ihrer \u00a9eftalt unb ber 2Irt bei* \u00a9rttppirung, trenn mehrere beifammen finb, gibt e\u00e9 eine Sftettge bon n\u00e4heren Begegnungen f\u00fcr bie \u00a9ade, toeld)e Sdernteift feiner loeitent \u00a9rfl\u00e4rung beb\u00fcrfett. Oer Siegel nach ^at jebe\u00e9 ^\u00dfrobuft einer \u00a9aUtoe\u00e9pe [einen bejtimmten i\u00dflab an einer beftimmten ^\u00dfflange nnb erfdjeint ftet\u00e9 in berjelben 5orm. Ifetne Siegel ohne 2Iu\u00e9nannte: bie \u00a9allen be\u00e9 Spathegaster baccarum fommen an ben Sdb\u00fcppd;ert, aber and; an bem (Stiele ber \u00a9idhenf\u00e4h<hett oor, bie bRofen^\u00a9allnoe\u00eape flicht f\u00fcr getoolptlid) bie \u00dftoeige an, treize gu ben befannten \u201e3ftofenf\u00f6nigen\" au\u00e9toadhfen, fann aber auch au\u00dfer ber SBurgel feben anbern \u00a3\u00efjeil be\u00e9 3Rofenfti*aitche\u00e9 begl\u00fcden. \u00a9ine intereffante ungefl\u00fcgelte \u00a9a\u00fctoe\u00eape, bie Biorhiza aptera, lebt f\u00fcr geto\u00f6hn\u00fcch in Bkrgetgadeu ber \u00a9idje, ift aber auch an ber Bhtrgel ber tiefer gefunbeit toorben. Bl\u00f6glich, ba\u00df fi<h bei aitfmerffamer nnb eifrig fortgefe^ter Beobad;tung bie \u00dfa|l berer nod) oermehrt, treibe ihren Stanbort oer\u00e4ubent. STlid^t nur in ber \u00a9r\u00f6\u00dfe toedjfelnb, fonbern auch in ber $arbe nnb untoefentlichen Slb\u00e4nbernngen ber $ornt,' fommen bi\u00e9toeilett \u00a9allen ein nnb berjelben 2lrt oor. $0- Baron Dfteit;Saden ioiU tteuerbing\u00e9 in \u00fcftovbanterifa au\u00e9 gtoei oerfdjiebenen \u00a9aUfornten bie oeffchiebenett @efd)le<f>ter - ein nnb berfelben 2Irt erlogen fabelt, \u2014 Oie fangen, an toetdjen \u00a9pnipibengallen oorfommen, befdhr\u00e4itfeit fiep auf eine geringe 3aP/ bon \u00a9allm\u00fcden toerben bebeutenb mehr angegriffen. Obenan f\u00eee^t bie \u00a9idpe, oon toelcfjer fein O^eil oerfdjont bleibt, nnb bie man infofern recpt eigentlid) ben \u201eBannt ber \u00a9iuheit\" nennen f\u00f6nnte, toeil fiep in feinem Buttern trie an feinem\n*\tSleu\u00dfern mehr ^nfe\u00eften ern\u00e4hren unb frieblidp bei einanber toohneit, al\u00a7 irgenb too anbei*!. Sin ber \u00a9id;e fommen allein in Oeutfcplanb oor: gtoattgig Blatt;, oier Blattfiielgatleu, acht \u00a9allen an ben m\u00e4nnlichen Bl\u00fchen, mehr beim gepn an ben $no\u00e9pett, jteben an gtoeigm unb jungen Trieben, brei am Stamm, eine gleiche Slttgapl an ber S\u00dfurgel unb bem oberirbifcfjen\nj S\u00dfurgelftode. g\u00fcr grattfreid; unb ba\u00ea [\u00fcblidpe \u00a9uropa geftalten jtdj bie Berh\u00e4ltniffe toieber anber\u00e9, \u25a0 ebenfo ern\u00e4hren bie norbamerifanifchen \u00a9icbjen anbere, i<h trage nicht gu behaupten, ob eben fo zahlreiche \u00a9allioe\u00e9pen, toie bie nnfrigen. Sln\u00dfer ber \u00a9idpe fommen 2tf)orn, Bogelbeerbattm, toilbe j 9tofeit nnb Brombeeren in betracht Bon frautartigen ^[langen ftnb in biefer Begleitung I faum ber 3tebe toerth einige \u00a9onipoftten (Hieracium, Centaurea, Scorzonera), tr\u00fcber StRopn, ^\u00f4ttig\u00e9ferge unb nod; einige bifotple \u00a9eio\u00e4chfe. 9Ra<h ben ungureicpenben Beobachtungen in au\u00dfer; europ\u00e4ifchen S\u00e4ubern, ioeidpe \u00fcber biefett \u00a9egenftanb befannt getoorben ftnb, fehltet gtoar itirgenb\u00e9 an \u00a9allen, tool;! aber \u00fcberall an ber Sdienge oon \u00a9allto e\u00e9pett, toelche tutfere jpeimat ern\u00e4hrt Often;\n*\tSa den g\u00e4plt achtunbgtoangig an ben norbamerifanifchen \u00a9icpeit, befonber\u00e9 um BSafhington, auf. ^raueitfelb faub oon 2llerattbria bi\u00ea gum \u00a9ube ber finaitifchen dpalbinfel fehl* zahlreiche \u00a9allen\n! au ber Oamart\u00e9fe, behauptet aber, ba\u00df nid)t eine baoott einer \u00a9pniptbe angeh\u00f6ren f\u00f6ntte. Sdpi*ab er, toeldjer fiep \u00fcber gallenergeugeube ^nfeften Sluftralieit\u00ea oerbreitet, ha* gteich>faH\u00ea nur toenig 1- \u00a9alltot\u00eapeu, foubern hauptf\u00e4c^Xid^ fliegen, Scfjitb; unb Blattlc\u00e4ufe gn notiren. \u2014 0>a3 | Stubium ber \u00a9allinfeften fann hdrptf\u00e4chlich nur burch bie Bmpt berfelben gef\u00f6rbert toerben, toeldje aber \u2014 \u00a9ebulb erfordert, oontehmlidh att\u00ea gtoei \u00a9r\u00fcnben. Sammelt man bie \u00a9allen gn einer Beit, toelche ihrer Obeife noch gn fern liegt, fo oertrodnen fie nnb bie 3arOen barin nat\u00fcr; t lieh aud); fie in S\u00f6affer gn fehett, fc^\u00fc^t toenig oor bem \u00fcDbi\u00dfliugeu. SErifft man aber ben g\u00fcnftigen Beitpuuft ber Steife, fo folgt nod; lange nicht baratt\u00e9, ba\u00df man nun auch Oefanntfdjaft mit ihren \u00a9rgeugevn loerbe machen m\u00fcffen. Oiefelben ioerbett n\u00e4tnlid; gtt h\u00fcnftg oon Schmaroherit betoohnt, ttm niept bereu oerh\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfig mehr gn ergiehen, al\u00e9 jette. 3Reben ber \u00a9ebulb toirb bal)er and; I gro\u00dfe Um; unb Borficht n\u00f6thig, toenit bie tlBiffeufdhaft in SSahvheit gef\u00f6rbert toerbett foil.\nOie \u00a9adtoe\u00e9pen felbft, betten toit* un\u00e9 nun gutoenbett, nnterfcheiben jt^ gun\u00e4chft Oon allen i bisher befprochettett $\u00bbmten burch bie gtoeiglieberigett Schettfelringe, toeldje fte mit ben \u00fcbrigen : noch folgenbett gemein h^\u00f6en, au\u00dferbent erfeunt man fte leid;t au ber eigentf)\u00fcmtichen Bilbnng\n16*","page":243},{"file":"p0244.txt","language":"de","ocr_de":"244\nSie Hautfl\u00fcgler. (Sallwe\u00eapen.\n/\niprer Dotbetf\u00efiigel. SenfetBcn fep\u00eft gun\u00e2d)ft bar SD^aX nnb jebe SRittetgelle, nur eine gefcptoffene fRanb = nnb gkei gejc^Xofferte Unterranbge\u00eflen Bommen Bei ipnen au\u00dfer ben Beiben \u00a9djulterg eilen Dor. J^ierBei unterfcpeibet inan gkei n^uptformen, entkeber ift nSmlidj bie erf\u00eee (SuBitalgeUe fepr fermai nnb lang, bie gkeite Bilbet ein Bir gum 95erfd^lt>inben Heiner Sreted, nnb bie britte kirb kegen ber aBgeHirgten \u00a9ubitur nidjt gefdjtoffen, ober bie evfte ift gr\u00f6\u00dfer, unregelm\u00e4\u00dfig bieredig, gekifferma\u00dfen burdj Derftpmelgung ber erfteu unb'gk&iien in ber eBen Befprodjnen Sorm entfianben, k\u00e4preitb bie britte Dom \u00a9aurne nnb bon bem Bir bapin reidjenbeu \u00a9ubitur gefdjloffeit kirb; gkifcfjett Beibe fdjiebt fiep bie breiedige, Breite Sfiaitbgelle mit einem fa\u00dft rechten SBinBel ein. Sie hinter finget paBen p\u00f6djftenr eine einzige Slber, alfo audj leine gelle. \u00a9r finben fiep Strien, beren \u00e4\u00f6eibcpen berl\u00fcmmerte, ober gar leine ginget tragen nnb barnnt gekiffeit Heilten \u00a9eptupfkerpen nape fielen, aber kegen iprer aBgerunbeten, bon ben \u00a9eiten gufantmengebr\u00fcdteu Hinterleiber nnb nodj anberer SRerBrnale niept kopt mit biefen gu berkecpfeln ftnb.\nSille \u00a9a\u00ef\u00efkerpett f\u00efeXXen ftd) nur air unfdjetnbare, Heine Spierdjett Don burcpfcpnittlid gket hinten S\u00e4nge Dor; keitige ioerben gr\u00f6\u00dfer, fepr Diele erreichen aber nidjt einmal bar 9Ra\u00df einer Sink; fte ftnb fdjkarg, fdjkarg nnb X;eHer, rotp Bir Braun ober gang gelbbraun nnb in Bemerkt SBeife mit litten geicpnttngen Datiert. Sie geraben ,* tii(\u00a7t gebrochenen W\u00fchler ftnb fabenf\u00f6rmig ober oerbidett ft<p aUm\u00e4lig nnb fepkaep itacp Dorn, fte Befielen aur 12 Bir 15, meift recht beutlicp abgefe^ten \u00a9Hebern, beren erfieT am bidften, gkeiter fe^r Burg nnb britter meift bar l\u00e4ngfte ift; Beim Stt\u00e4nndjen lomrnen gek\u00f6pnlicp einr ober gkei mepr oor, atr Beim S\u00dfetBcpen, oft auch ein gebrummter ober anrgeranbeter britter \u00a9lieb nnb gr\u00f6\u00dfere \u00a9cp\u00efanBp\u00e7tt. Ser \u00aeopf ift Hein, faft Ireirntnb nnb ftel)t tief nuten, keil ftd) ber Sporar podj kolbt nnb Bndelig ergebt, tr\u00e4gt auf bem \u00a9feitet brei SteBenangen nnb pat m\u00e4\u00dfig entkidelte SRunbtpeite, eine fepr Heine DB erlief) e, B\u00fcrge, meift gkeig\u00e4pmge \u00c4iunBaden, am \u00a9nbe oerbreiterte nnb gefranfte Otnterltefern, eine Breite, nicXjt aurgefdjnittene Unfertige mit fepr Burger gunge nnb Baum Dorragenbe Safer, ketdje biem Bir fnttfglieberig bort, gkei^ Bir breiglieberig Bier an ber. Sippe ftnb. Ser Burge, Don ben \u00a9eiten gufammengebr\u00fcdte Hinterleib, Bir keilen fo comprimirt, ba\u00df am Dattcpe ober auch am fR\u00fcden eine Bielartige gufdj\u00e4rfuttg Beroortritt, ft|t am Hi\u00abterriiden, fteBt in anberen f\u00e4llen mit biefem burdj ein Burger \u00a9tielcpen ober einen fRittg in DerBiubung, kelcpe mau, hue Bei ben Stmeifen, air SDtittelglieb Betrachtet nnb il)m nicht gng\u00e4Blt. Sie fR\u00fcdenfegmente gleiten nur feiten einanber in ber S\u00e4nge, nnb bar le^te Daucpfegment, in Sonn einer Heiner\u00ab ober gro\u00dfem \u00a9epnppe, ragt kenigftenr Beim SBeiBdjett \u00fcber bar ber tR\u00fcdenr pinaur, nnb Beibe Haffen an ber \u00a9pipe oft keit attTeinanber. Sie Segropre ber lepteren ift eine feine, gum Speit fel)r lange, im Innern ber Seiber gekunbene Dorfe, kel(pe in ber !RuBe nidjt perauSgutreten pflegt. Sie HinterteiBrfpipe enbet Beim 3R\u00e4nndjen immer ftitmpfer; an\u00dferbem unterf<Beibet ftdj biefer burd) bie geringere \u00a9r\u00f6\u00dfe fokie B\u00e4ufig noep bnrd) eine anbere pplerbitbung Dom SBeiBdjen. gu einer fReipe Don SIrten Bat man BiTper nod) Bein SR\u00e4mttpen aufgefunben nnb mu\u00df fomit eine \u2022 s\u00dfartpenogeneftr ober Sortpflangung opne Dorpergegangene Defrndjtung attnepmen. SBie Bei \u00bbeitern niept alle \u2018\u00a9alten Don \u00a9\u00e4Hmerpen perr\u00fcpren, fo entkidelu fiep umgeBeprt niept alle iprer \u00e4u\u00dfern dgrfdjeinung nad) gnr Samilie gep\u00f6rigen SnfeBten aur \u00a9atten, ftnb eepte \u00a9aUteeTpen, fonbern ein gut Speit berfelben legt feine \u00a9kr an Bereitr Dorpanbene, junge \u00a9allen, \u00bbo fiep bie baraur entftanbene Dtabe Don ber fpflangenfuBftang (ober mopf anep Don bem rechtm\u00e4\u00dfigen \u00a9iuioopuer) ern\u00e4prt; biefe ftnb \u00a9inmietper ober Slftergallloerpen genannt korben, \u00a9ine britte fReipe lebt im Saroengupanbe gang Jo, kie eine \u00a9d;lupfkerpe, in nnb Don anberen J3nf eiten nnb fepmarbpt mitpin in DollBommenfer S\u00dfeife.\nSie in \u00a9allen tebenben SarDen, gleiepDiet ob beren \u00a9rgeuger, ober Blofe \u00a9inmietper, ftnb bide, nadte, etkar gelriimmte 3Raben mit pornigem ^opfe, au kelcpem Br\u00e4ftige DBerBiefern, aber Beine Stugen fipen, nnb fd)lie\u00dfeu ftd) fomit in iprer aUgememen Dilbung ben SarDen ber Dorpes gepenbeu Samitien an; bie eepten ffaraftteit m\u00f6gen mit iprem SBatprtpum apulkpe Der\u00e4nberttugeu","page":244},{"file":"p0245.txt","language":"de","ocr_de":"(Stehen* \u00a9a\u00efit\u00fce\u00eabett. \u00a9entente \u00a9a\u00ef\u00efabfelt\u00fce\u00e2pe.\n245\nerleibeu, ioie fie fftaheburg .Bei einigen \u00a9d;luf) firemen beobachtete* 3\u00f6ie \u00fcberall geht bie \u00a9nt--tricfelung bei rerfdpiebenen Slrteu in l\u00e4ngerer ober Innerer 3eit ror ftd), mir barin ftimmen fie alle \u00fcberein, baff fie fich in ihrer \u00a9alte rerpupheu, habet rneifi fein \u00a9ocoit fpiunen nnb aB breite Ruhbett nur litige 3e*t ruhen* (Sintge f\u00f6nneit aB Sarre, anbere aB 3>ntago, aber aU(^ biefe\u00a3 in ber noch nicht ge\u00f6ffneten \u00a9alle, \u00fcbeririutent* \u00a9in runbe\u00ea Sod) in biefer betreift allemal, ba\u00a7 ber Pfaffe feine f\u00f6laufe rerlaffeit h^t, nnb oft entfcheibet bie \u00a9r\u00f6\u00a7e be3 So<he3, ob bie \u00a7u evtrartenbe \u00a9aHtre\u00f6pe ober ein \u00a9d)maroher barau\u00ea herrorging.\n\u00a9ie \u00a9td)eu;@al\u00eftre\u00eabeu (Cynips), obfdjott ohne St\u00e4nndpeu, liefern bie \u00a9ruubform ber gr\u00f6\u00dften, echten \u00a9aHtre^en ttttb laffen ftd) aB \u00a9attuug leicht erfenneit an bem mehr ober Weniger gottig behaarten S^\u00fcc\u00efen be\u00ea Stittelleibe^, au bem faft halbfugeligen, gro\u00dfen \u00a9chtlbchen, au bem fifceuben, ruubeu nnb cornfprimirten Hinterleib e, beffen erfte3 \u00a9egmeut jebe\u00e4 ber aubent in S\u00e4nge \u00fcbertrifft, nnb an beu nach born fd)trach revbidten W\u00fchlern* \u00a9ie DffanbgeHe ber Sorber;\nSie eiftengat)fen*@anioeSi)e (Cynips fecundatrix). a @uCe. b \u00a9efc^Ioffener Socon. c (ge\u00f6ffneter Soccn, nat\u00fcrliche \u00a9r\u00f6ffe. d (ge\u00f6ffneter Socon, bergr\u00f6gert.\nSie gemeine OalIalpfeltoe\u00eaJpe (Cynips folii).\ne' Sie SBe\u00eafte, nat\u00fcrliche (greffe, f biefelbe bergr\u00f6fjert. g Oaltapfe\u00ef. b (gehaltener (ga\u00dfafjfel, mit ber Sarben\u00efantmer im \u00e2JUttelfmn\u00efte.\npgel ift geftredt, bie jtreite llnterraub^e\u00ef\u00efe feht \u00eflein unb breiedtg nnb an bem \u00a9runbe jener gelegen, \u00a9ie ^iefertafter trerbeu bon f\u00fcnf, bie Stypentafter bon glrei \u00a9liebem gufammengefeht.\n\u00a9te gemeine \u00a9al\u00efabfelioe\u00eabe (Cynips folii) ift bie SSevfertigerin ber fugelrunben, fleifchigen \u00a9aU\u00e2hfel, inelche fo au ber llnterfeite ber \u00a9ichenbl\u00e4tter angetnadjfen ftnb, ba\u00a7 man auf ber Oberfl\u00e4che itidfjt\u00f4 baron bemevtt. \u00a9a3 \u00a9\u00a3)iefd)en ift am hinter leibe gl\u00e4tt^enb fditrarj, auf bent \u00a9djilbcheu, au Seinen unb $opf mehr ober Weniger braunrotl), hat rauhhaarige g\u00fcljler unb Seine unb eine fleiite, borftig betrimperte le^te Sauchfcpuppe. 3ur 3eit, iro bie f\u00f4no\u00e2peit aller S\u00e4ume nod) fd^lafett \u2014 bie \u00a9i<he gr\u00fcnt befanntlid) unter nuferen S\u00f6albb\u00e4umeit gule^t \u2014 Wecpt ba3 \u00a9hier* tr\u00e4ge an ben nod) rollig uneuttridelten\t$no3pen umher unb\tftict)t\tein unb bie anbere an,\tum bei jebem \u00a9ttd)e ein\n\u00a9i barau $u legen*\t3ft feilte Arbeit rollenbet,\tfo ftirbt e3, nnb irer baher beu hrlbett Stai unb\nba3 frifdje \u00a9vint abtrartet, ehe er ben 2\u00dfalb befugt, betommt e\u00eb im freien nicht gu.fehen* \u00a9ie ron ihm getroffenen Sl\u00e4tter fiitb e3, treidle im \u00a9ommer unb befonbetB im \u00a7 erb ft utt8 burdj jene rothb\u00e4digeir, etlra\u00ea h\u00f6cferigen Slepfel in bie Singen fallen, \u00a9ie irareit mit ber Stabe in iprem Stittelpuufte eutftauben unb reifen mit ihr.\t3>m\tH>erbft tarnt man beim\tDeffueit bereiB bie fertige\nfliege bavin ftitben,\ttrelchc f\u00fcr gelr\u00d6l)ulid)\taber\tevft im it\u00e4dpfteu 3at)ve\tfidj ^erau^arBeitet*. \u00a9iu=\ngefd)vumpfte, nod) am \u00a9tvaudje h\u00e4ngeube \u00a9atl\u00e4pfel finb Bott \u00a9dpuarohetit betroljnt, ;$u beneit u* a.","page":245},{"file":"p0246.txt","language":"de","ocr_de":"246\n3)te Hautfl\u00fcgler. ($allwe\u00a7pen.\n\u00ef>te EftergaEme\u00eafpe Synergus geh\u00f6rt unb ein gclbiggr\u00fcner ifoteromaline (Callimome bedeguarls), me\u00efdjer ben fdjon ^a\u00efB\u00eeD\u00dcdjftgen \u00a9aEapfel mit feinem langen Bohrer anftidjt, mobet ftch ber Hinterleib in gemaltigem Budel ergebt unb bie lefcte Bauchfdptye meit flafft. \u2014 \u00a93 gibt noch mehrere t\u00ebtynty\u00f4arteu, meldje in ber SBe\u00d4pens unb \u00a9aEenform ftch feutrer bon ber gemeinen, eben befyrodjenen unterfeheiben laffen.\n2Bir fe\u00efjen an bemfelben \u00a9id)engmeiglein in nuferer Ebbi\u00efbuitg einen fleinen 3a^feu/ tu beffen ERittetyunft bie eif\u00f6rmige Barbenfammer fifd, meldje \u00fcberbieB in gmet S\u00e4ng\u00e4bur^fdbnitten unb gmarin nat\u00fcrlicher unb \u00fcbernat\u00fcrlicher \u00a9r\u00f6\u00dfe bargefteEt ift. Oerartige \u00a9aEett ^at man Sitten\u00bb g allen genannt, meil fie fid) innerhalb einer eigenth\u00fcmltchen Uebermudjerung beftnben, bon meldjer fie ftd> bei ber Steife l\u00f6feit f\u00f6nnen. Soldje gterlic^e Bapfen [then \u00f6fter tu gr\u00f6\u00dferer SJtenge bet einanber an beit Sf\u00fchen ober in ben Blattminfeln junger Triebe unb berbauten ihren ttrfjmtitg ber \u00a9td)eitga$fens\u00a9altme3he (C. fecundatrix), meldje anliegenb behaarte, baher feibem gl\u00e4ngenbe g\u00fchler unb Beine hat, fchmarg an\u00f6fielft, an ber EBurgel jener unb ben Scbenfeln biefer brauuroth. Sie bebarf fehr langer Be\u00fc Su ihrer \u00a9ntmicfeluug. gn ben \u00a9allen, meldje ich al3 abgefallen im Herbfte 1865 auffud)te, fin\u00f6e id) jefct (SXcitte Oftober 1867) noch lebenbe Barben, bon benen fid> bisher noch nicht eine gum bollfommenen B\u00fcfett entmidelte. Bei fr\u00fcheren Buchte berfuchen erhielt id) au\u00ea ben \u00a9aEen nur einen fdj\u00f6nen S<hmaro|er, ben bitrch pr\u00e4chtigen SDtetaE; glang mie burch gierlidje Sfulptur feiner ^\u00f6rperoberft\u00e4che gleich au\u00f6gegeichueteu Ormyrus chalybeus.\nOie Cynips lignicola, burdjau\u00ea gelbbraun unb am \u00a9nbe be\u00f6 Hinterleiber anliegenb behaart, fertigt an ber Seite junger \u00a9idjengmeige fugelrunbe \u00a9aEen bon ber @r\u00f6\u00a7e ber \u00a9all\u00e4pfel, meldje aber boEfommen befolgen. Bor mehreren Bahren m\u00e4ren fte in ber Umgegenb bon \u00a7aEe fehr h\u00e4ufig, unb i<h ergog eine \u00e4ftenge fliegen barau\u00f6, feitbem fai) idj fie nie mieber. Oiefelben flehen ber Cynips tinctoria, meldje bie Bebantifchen fnopern ergeugt, ungemein nahe.\n\u00a93 ift befannt, ba\u00df fdjon bie Sitten fid) eine \u00a9aEme\u00f6pe, bie Cynips Psenes Binn\u00e9*!, gu Stu|e machten, um faftigere unb mohlfcbmecfenbere geigen gu erlangen, unb noth heutigen Bage\u00ea bermenbet man in \u00a9rtedjenlanb gro\u00dfe Sorgfalt barauf, bie \u201ePpriftfation\" ber geigen an beit berebelten B\u00e4umen burch biefe\u00ea Bhier gu bemirfen. \u00a93 lebt in ben milbeit geigen unb ift gu ber Beit, mo btefe noch unreif fittb, \u00a9nbe Bunt boEfommen entmidelt, m\u00fcrbe auch noth bavin bleiben, menu titan e3 nicht ft\u00f6rte. So aber ppdt man btefe geigen, berbinbet je gmei burch einen langen Binfen\u00c7alm mit einanber unb mirft fie auf bie B*neige ber eblen geigeub\u00e4ume, fie m\u00f6filidjft gleichm\u00e4\u00dfig gmifchen bereit gr\u00fc\u00dften bertheilenb; ba3 Slu\u00f6trodueit unb Bufammeufdmttmpfen ber milben geigen beranla\u00dft bie Bnfeften, biefe guberlaffeit, herau\u00f6gufommen, eine (abnorme) gmeite \u00a9eneration gu bilbeit unb bie berebelten geigen f\u00fcr ihre Brut al\u00eb EBohnung gu mahlen, \u00a9he biefe gur \u00a9ntmicfelttug gelangt, merben bie geigen geerntet, fte geljt baher gu \u00a9runbe, ttad)bem fte burch ihre Enmcfenheit ben Saftreichthum ber grud;t bermehrt hnt. .\u00a9tu aubere\u00ea \u00a9aEiufeft (Cynips Sycomori Binn\u00e9) bedurft ein @leid;e\u00ea au ber Spcomore.\nOie \u00a9attung Andricus fommt itt beibett \u00a9efchledjtent vor unb unterfcheibet ftd) baburch mie burch ben fahlen, leberartig gerungelten Btitte\u00efr\u00fccfeu boit ber h\u00f6rigen; ba3 mentger gem\u00f6lbte Sdjilbcheit hat gmei \u00a9ruben au feiner EBurgcI, unb ber gebrungene Hinterleib erfdjeint meniger gufammengebr\u00fcdt. Beim SJMnnd)en ift ba\u00a3 britte g\u00fchlerglieb gebogen unb au\u00eageranbet. Oie Bhiere erreichen feiten bie Bange einer Birne uub\u2018 biiben \u00a9ichengaEett an ben Bl\u00e4ttern, beit jungen Brieben, ben Beigen unb ben Stielen ber R\u00e4bchen.\nOie Schmamms@alime\u00f6he (Teras terminalis) ergeugt nicht immer an ben Spieen, mie ber Beiname befageu foE, fonbent auch au ben Seiten ber \u00a9ichengmeige bie bielfammerigen, unregelm\u00e4\u00dfigen Sd)mammgaEeit, melche im erften gr\u00fchjahre mei\u00df unb rothb\u00e4efig, im Elter aber mi\u00dffarbig unb.bur<h= l\u00f6djert er fd; ein eu. Oie 2Be3pe hut bk befonbere \u00a9igeuth\u00fcmlidjfeit, ba\u00df neben gefl\u00fcgelten auch uttge.-","page":246},{"file":"p0247.txt","language":"de","ocr_de":"@d?t\u00fcamm=\u00aeatoe&|)e. f\u00c7\u00efitge\u00ef\u00efofe SBurge\u00efga\u00ef\u00efmelpe. Sftofen^atttoelpe.\n247\nfl\u00fcgette \u00a9Beibdjeit bor\u00efommen. 3n ber leben bie beibcit @efcbted)ter getrennt in ben \u00a9allen. s>uni pflegen fie aulgufdjl\u00fcbfen. \u00a9te gliiget -haben ben Sau mie bet Cynips, audj bie ^n^ler, aber bal \u00a9djilbdien ift niebergebriidt nnb flatt; bie $iefertafter befte^en au! tier, bie J2if>^entafiei? au\u00bb gloei \u00a9liebem, \u00a9a! 5Ehi\u00abr ift an ber borbern ^alfte braungelb, an ber \u00a9Burgel bel fix\u00e2tes* leibe!'braurtrotlj nnb bahinter fdjlrargbraun gef\u00e4rbt, bie female Saudjfchupe bel \u00a9Beibdjen! tr\u00e4gt einen langen \u00abfpaarb\u00fcfdjel. \u00a9I ftnb aufjer mehreren Synergus - Slrten fdjoit biergig i\u00dfarafiten au! ben \u00a9allen erlogen irorbeu, befonber! I\u00dfteromatinen. Study ein Sft\u00fcffelt\u00e4fer (Balaninus villosus) legt feine \u00a9ier hinein, bamit fid) bie Sarre bout ^leifdje ber \u00a9alle ern\u00e4hre.\n\u00a9en ungez\u00fcgelten \u00a9Beibdjen ber h\u00f6rigen ungemein \u00e4hnlich ift bie feltene ft\u00fcgellofe \u00a9Burgel; gai libell\u00e9 (Biorhiza aptera), bie nur int loeiblidjen \u00a9efdjledjt bor\u00efommt nnb bie S\u00e4nge bon gtioei Sinien \u00fcbertrifft. \u00a9ie ift rothlidj braitnge\u00efb, an ber g\u00fcljiergeifet eflra! buitfler, nnb tr\u00e4gt einen fdjib\u00e4rglidjeu \u00a9\u00fcrtel um ben [tard gufammengebr\u00fcdten Hinterleib, \u00a9a! lletue \u00a9djilbdjeu tritt \u00efaum harbor nnb ber \u00a9\u00efjbbar in ber Sreite gur\u00fcd gegen $o}>f nnb Hinterleib. \u00a9ie \u00efornmt fehr zeitig int gr\u00fchialjre gum Sorfdjeine nnb lebt an ben \u00a9Burgein alter \u00a9iahen, oft mehrere $u\u00a7 unter ber \u00a9rbe, loo bie unregetm\u00e4fjigen \u00a9allen in gr\u00f6\u00dferen ober geringeren Stengen gebr\u00e4ngt neben einanber fiijen all traubige Stipilbung ber Sinbe.\n\u00a9en Spathegaster tricolor, ein loingige!, gierltdj gebaute!\n\u00a9horchen, ioeldje! nad) \u00a9djeud int Stai unb 3>uni fehr gemein ift, ergog ich tnt ^nli au! behaarten \u00a9allen bon \u00efaum \u00a9rbfeu; gr\u00f6p, ioeldje bie \u00a7l\u00e4dje eine! Heineren \u00a9idjenblattel bon beren fftanb hex fo ein; unb in fid) aufnehnten \u00efonnen, ba\u00a7 fie trauben; artig an ber Stittelripe unb bereu n\u00e4chfter Umgebung h\u00e4ngen.\n\u00a9ie \u00a9Belpe geigt fid) fd)loarg, au ber \u00a9B\u00fcrget be! firni\u00df leibe! braungelb, -an beit Seinen burdjau! btafgelb unb an ben kl\u00fcgeln ftar\u00ef getr\u00fcbt, \u00a9ie fab en f\u00f6rmigen W\u00fchler erreid)en beim St\u00e4nndjeit 3?\u00f6rberl\u00e4nge unb finb funfgehnglieberig. \u00a9er in ber \u00a9eitenanfidjt ritnbe Hinterleib bel \u00a9Beibdjen! h\u00e4ngt au einem Htrgeit, \u00efaum bemer\u00efbaren, ber faft bieredige be! St\u00e4un; djeit! an einem fehr bentlidjen \u00a9tie\u00efe bon ber S\u00e4nge ber Hinter; h\u00fcften. \u00a9a! \u00a9djilbdjen beh\u00fct ftdj nad) hinten loeiter au! all in bie Sreite unb tr\u00e4gt grobe \u00dctungelu auf ber Oberfl\u00e4che; ba! gl\u00fcgelge\u00e4ber orbuet fidj ioie bei Cynips unb allen bisher erm\u00e4hnten. \u00a9ie eben befdjriebene Strt hat no\u00fcj aubere fehr \u00e4hnlid) gef\u00e4rbte \u00a9attunglgenoffen, meldje mieber anbere \u00a9allen beraitlaffeu.\t\u00bb\n\u00a9ie Stofen;@allloe\u00eafje (Rhodites rosae) unb ipe menigen \u00a9attunglgenoffen oerbinben, menu ber Sau ber Sorberfl\u00fcget in Setradjt \u00efommt, bie beibeit oben erio\u00e4hnten ^formen mit einanber, infoferneine breite breiedige Sanb; gelte unb gleidjgeitig eine breiedige, unter ihrer Saft! ftehenbe gloeite \u00a9ubitalge\u00ef\u00efe bor\u00efommt. \u00a9ie fabenf\u00f6rmigen^\u00fcljler h^beit fed)gehn ci)linbrifdje \u00a9lieber, bie \u00aeiefertafter ihrer hier, bie Sipentafter nur gioei. \u00a9er $op ift breiter all ber \u00a9h\u00b0va*\nunb nicht fo tief prabger\u00fcdt an biefem, mie bei Cynips, meldjer \u00a9attung biefe hinfidjtlidj ber allge; meinen $\u00f6r|)erform nahe fteht. \u00a9er gange Hinterleib mit Slulnaljme feiner \u00a9pip unb bie Seine finb braunroth/ alle! Uebrigc fd)loarg, beim St\u00e4mtdjen and) ber gr\u00f6fte \u00a9p\u00fc ^ Hinterleibel. \u00a3)ie ^|te\n2)ie 3tofen = \u00aeantoe\u00eat>e (Rhoditesrosae) unb bie @ai\u00efe.","page":247},{"file":"p0248.txt","language":"de","ocr_de":"248\n2>te Hautfl\u00fcgler. <$atlme3pen.\nBaucpfhuppe be\u00e9 BBeibcpen\u00e9 \u00eelafft mie ein langer, fpiper \u00a9cpnabel. Bi\u00e4unepen kommen gmar bor, aber fepr eingeln. SDic genannte Strt bringt an ^bert milben Stofen bie gottigeu Siofeu\u00ef\u00f4ntge, \u00a9htaf\u00e2pfet, Bebeguar perbor. Bor 3eiten fdjrieb inan biefen bielfammerigeu \u00a9allen l^eilenbe Kr\u00e4fte gu unb legte fie g. 35. tu livrer nat\u00fcrlichen \u00a9eftalt gur Beruhigung fehlest fcplafenbcr ^iuber unter ba\u00e9 ^opftiffen, ober gab fie in S\u00dfulberform benfelbeu gegen BB\u00fcititer, Shipr :c. ein, me\u00e9palb fie eine gemiffe Ber\u00fchmtheit.erlangt paben. 3nt ^erbft ift bie \u00a9alle reif, aber erft im tt\u00e4cl)fteit Fr\u00fchjahre arbeiten fiep nicht nur bie SSBe\u00eapen, fonberu h\u00e4ufig auch noch aubere Bemopner baratt\u00e9 perbor, loie bie \u00a9inmiether (Aulax Brandti) unb Stilen be\u00ea mehrfach erm\u00e4hnten \u00a9efcplecpt\u00bb Synergus, befonber\u00e9 aber \u00a9cplupfme\u00e9pen an\u00ea ben gamilieu ber peromntinen \u00fcnb Braconiben; e\u00e9 fiitb etma ihrer gmaugig gnfammen, bon benen bie einen bor, anbere nach unb noch aubere gleich-geitig mit bem rechtm\u00e4\u00dfigen Bemopner erfepeinen. \u2014 \u00a9ine aubere Stofengallmegpe berurfadpt Inges lige, harte \u00a9allen meift bon \u00a9rbfengr\u00f6\u00dfe unb barunter an ber Unterfeite ber Bl\u00e4tter, aber auch anberm\u00e2rt\u00e9 unb pei\u00dft Rhodites Eglanteriae, fie ift ber h\u00f6rigen fehr \u00e4hnlich, hat aber pellere Sl\u00fcgel, ftatt be\u00ea SDreted\u00e9 ber gmeiten \u00a9ubitalgelle nur ein ^\u00fcnttcpeit unb licptere\u00e9 Stotp am K\u00f6rper; auch ihr fehlt e\u00ea nicht an \u00a9cpmaroperu. Sleep ein haar aubere Stilen leben unter gleichen Berp\u00e4ttniffen an ben Stofen, unb mau mu\u00df baher genau pr\u00fcfen, menu man fiep bor Bermecpfeiungen ftepern mill.\nBon ben ^pilinen ober \u00a9inmiethern fei nur ber beiben \u00a9attnngen Synergus unb Aulax gebaept, bereit p\u00fcgelge\u00e4ber ber gmeiten geint angeh\u00f6rt, mo gloei Unterraubgellen, bie erfte. unb br\u00fcte, borpanben,\u2018\u2018gmifcpeit melhe fiep bie breiedtge, breite Staubgelle einfehiebt. \u00aeer fchtoad) gnfammengebr\u00fcdte Hinterleib ift mit bem Bporar burd) ein turge\u00e9, gefcpmottene\u00e9 \u00a9tieldjen ber; buubett', melcpe\u00e4 fid) bei Synergus burd) Sang\u00e9riefeu bor bem glatten ber Aulax-Stilen au\u00eagekpnet; feue \u00a9attnug hat gioeigliebertge Sippentafter mit einem gro\u00dfen Stnpange am \u00a9nbe, biefer \u00a9attuug fehlt berfelbe. Bet Aulax unterfd)eiben fiep bie \u00a9eifeiglieber unter eifomber niept tu ber S\u00e4nge, unb bie fabenf\u00f6rmtgeit g\u00fcpler beftepeu au3 13 bi\u00ea 14 \u00a9liebem beim Bkibdjeit, 15 b\u00fc> 16 beim Spanne. \u00a9\u00e9 ftnb \u00fcbrigen^ niept alle Stilen ber beiben \u00a9attnngen Inquilinen, fonbern e\u00e9 gibt aitcp eepte \u00a9a\u00ef\u00eftbe\u00eapen barnnter, bie nie an ber \u00a9idje, mopl aber am Habidjt^traut (Aulax Hieracii unb Sabaudi), a nt gingeitraut (A. Potentillae), mo \u00fcberall \u00a9tengetanfcptbe\u00fcuitgeit burd) fie entftepen, am S\u00f6topue (A. Rhoeadis), unb gmar in beit ^apfeln leben.\nSB\u00e4prenb bie bisher befproepenett Stilett unb nod) red)t biete aubere, ipneu napeflepenbe \u00a9allen belbopneit, foldjefelbft ergeugenb, ober parafitifcp barin lebenb, entmidelt fiep ba\u00e9 \u00a9efdjledjt Allotria, loelcpe\u00e9 au\u00a3 ben mingigften Stilen beftept, bie ta um eine patbe Sinie erreichen, in Blatts taufen, ^inficht\u00eftc^ ber \u00a9eftalt ftimmeit fie mit bortger \u00a9nippe: berturge, fa\u00dft runbe K\u00f6rper, ber ftpenbe ober tanm geftiette, im er ft eit \u00a9egmeitt eigentlich allein bertreteue Hinterleib unb bie glueite gl\u00fcqelform tommen pier, mie boil bor; bie pot\u00fcle Dberfl\u00e4cpe be\u00ea tleinen K\u00f6rper# aber unb bie biinuen, meift biefett an S\u00e4nge \u00fcbertreffenben g\u00fcplercpen nnterfheibeit fte leidjt. Bet bieleu boit ipnen fcplie\u00dft fid) bie Slanbgelte niept bollfotnmeit nah hinten, unb bei eilt paar Stilen erfheiiten bie gl\u00fcget fogar nur ftummelpaft, fo ba\u00df man ba\u00a3 \u00a9efhleht gemi\u00df fhon l\u00e4ugft in meprere aufs gel\u00f6jt p\u00e4tte, trenn niht bie \u00a9n\u00fcbidetung\u00a7gefcpih& bei adelt fo iibereinftimmte.'\n$Die uoh \u00fcbrigen \u00a9cpmaroper (Figitidae) tommeit burd) einen mepr geftredten K\u00f6rper uitb beit Umftanb \u00fcberein, ba\u00df beim SBeibcpen ber Segboprer an\u00a7 ber H^terleiblfpfpe ober berfelbeit fepr nape perbortritt, nid)t burd) ba\u00ea iveite klaffen ber lepten \u00a9huppen am Baudje, uitb unters fcpeibeit fiep baburh bon ben bi\u00e9per betrahteten \u00a9aUiitfetten. \u00aeie S^aitbgeKe iprer Borberfl\u00fcget ift furg\u201cunb bretedig, bie erfte Unterraubgelle laug, bie br\u00fcte butep beit gl\u00fcgelfaum gefhloffett,","page":248},{"file":"p0249.txt","language":"de","ocr_de":"8?igiteS. Slnacpari\u00ea. ^balia.\n249\nbie fteiue bretedige zweite, ober bet* fie oertretenbe S\u00dfuuft bet* echten \u00a9attloelpen fatten loeg. 23on beu Htuterleiblfegmentcn \u00fcber\u00eeuiegt nur tu einem galfe ba! erfte atte \u00fcbrigen, Oielmepr fpielt lier bal z in eite biefe 9botte ober beibe erften tpeilen ftcp in biefelbe.\nFigites (Psilogaster ^artig1!), bei* Huuptrepr\u00e4feutant uub Siamengeber an bie ganze Sippe, pat ein \u00a9aitunglmerfmal, Joeldpel fo leidet nidpt trugt \u00a9er furze, ringartige Stiel, burdp ioeldpett fiep bei* eif\u00f6rmige, fdpioad) oon beit Seiten per zufammeugebr\u00fcdte Hinterleib bem 3:|orar anpeftet, ift an feiner Unterfeite burep einen \u00f6ou oortt naep pinten toagredpt einbringenbett 2lu!fdpnitt in einen oberit Hauptf\u00f6rper unb einen untern, fiumpf ga^nartigen Slnfap getpeilt; bie Oberfl\u00e4che jene! f\u00fchrt S\u00e4uglriefeit, Joie fie uni fchon bei Synergus begegneten, \u00a9ie beibeit er]teu Hiuterleiblfegmente gleichen einander fo giemlitt) auf bem 9i\u00fcclen an S\u00e4nge, bal erfie oerfchm\u00e4lert ftd) aber attm\u00e4lig an ber K\u00f6rperfeite nach oorn, opite an feiner Baft! behaart p fern, Joie bei anbereu \u00a9attungeu. \u00a9ie 13 = bil 14 glieberigett $\u00fcpler ftnb fabenf\u00f6rmig beim SMmtdpen, oorn fdpjoadp gefdpiootteit beim \u00a9\u00dfetbdpeit unb rofenfraitz\u00e4pttlicp, b. p. bie \u00a9lieber runben ftc| an ipren beiben \u00a9nbeit, fo ba\u00a7 fie fiep an eiitanber reipen, Joie perlen auf einer Sdpnur. \u00a9nblicp bedt ein fepr fparfame! H^arfleib bie Singen, \u00a9ie gl\u00e4ngenb fcpJoarzeu, fteUenloetfe rotpeu Slrten, ioeldpe gaplreicp unb fdfloer p unterfdpeiben fntb, fdpeinen in gliegeularoeu p fepmaropeu. Siocp nteprere \u00a9attungeu fcpliefjen fiep eng an Figites au njtb ituterfcpeiben ftdp burep feine SDterfs male oott eiitanber.\n\u00a9inen aitberen fyorntenfreil er\u00f6ffnet Anacharis (Megapelmus Hcirtig\u2019l) burdp feinen langen, glatten Hinterleib! fiel, Joelcper jtep gioifdpeit ben Hinterp\u00fcften au beit f dp rag abfattenbeit, fiarf gerunzelten Hinterr\u00fcden anfept. \u00a9er Hinterleib, beffeit erfte! trichterf\u00f6rmige! \u00a9lieb oorn zJoeiten in beit S\u00e4ugeuoerp\u00e4ltniffeu faum abloeicpt, ift lang ooal, fdpm\u00e4ler all ber \u00a9porar, aber faum l\u00e4nger, biefer ioteber fdpm\u00e4ler all ber Kopf. \u00a9a! fiuuipf tegelf\u00f6rmige Scpilbdpen, ioeldje! nadp hinten feil abf\u00e4llt, umgibt ein fdpm\u00e4ler Staub, unb feine Bafi! br\u00fcdt ftep in zJoei naep oorn fiep n\u00e4pernbe \u00a9r\u00fcbdpen ein. 3\u00ab ben glalpetten Borberfl\u00fcgeln fiept kn Stelle ber mittleren .\u00a9ubita\u00a9 gelle ein bloubel, oieredtge! Hcu'offeddjen. \u00a9ie Slrten ftubeu ftdp befoitber! auf \u00a9eb\u00fcfdpen, aber fepr Oereinzelt,- unb oon iprer Sebeitlioeife ift nid)t! betannt. Bet anberen \u00a9attungeu tr\u00e4gt ber faft fipenbe Hinterleib an ber SSurzel eine SJianfdpette zierlicher Joeifer Borftenp\u00e4rdpeit, toeldpe fidp auf ben St\u00fcdeu bei Segment! bidpt auflegen, ober ba! erfte \u00a9lieb oerl\u00e4ngert ftdp in ber Dritte Zungenartig naep pinteit, unb e! ftnbeu ftd), ioeitit nidpt am Hinterleibe, fo bodp an anberen \u00a9peilen \u00a9igentp\u00fcmlicpfeiten, Joelcpe allerlei SlbJoedpfeittng in bie \u00a9rttnbform be! K\u00f6rper! bringen, naep Joelcper er bei ben \u00a9allJoelpeit aufgebaut ift.\nIbalia cultellator joeiept oon biefer \u00a9runbibee oielfeitig ab, unb barum fei zum Scplttffe biefe! fonberbareu \u00a9piere! gebaept, Joeld)e! all Scpmaroper bei ber HolzJoelpe Sirex juvencus auep burep feine \u00a9r\u00f6fenoerp\u00e4liniffe nidpt redpt zu ben \u00a9puipiben paffen Joitt. \u00a9er fipenbe Hinterleib ift oon ben \u00a9eiten fo ftarf zufammeitgebr\u00fcdt, ba\u00a7 er ftd) beittape Joie eine SOieffer\u00eflinge au bem Joalzigeu, langgejtredten \u00a9porar, bem (Stiele bazu, aulnimmt; feine \u00a9lieber paben gleidpe ober beim Bkibdpen ba! f\u00fcnfte geringere S\u00e4uge, \u00a9er oben ftarf gerunzelte \u00a9porar patein fajt guabratifdje!, oor ben Hinfereden uub in ber SJtitte be! aufgebogenen Hinterranbe! fauft an!; geranbete! Scpilbdpen, zJoei burdpgepeitbe uub beiberfeit! eine nad) oorn abgef\u00fcrgte S\u00e4nglfurdpc auf bem SDiittelr\u00fcden. \u00a9er nad) pinteit bogig ettbenbe ^protporar Oerl\u00e4ngert ftdp itadp oortt in einen furzen Hall, auf toeldpem ber ebettfatt! ftarf gerunzelte, breite Kopf auffipt. \u00a9rei$epn \u00a9lieber bil ben bie Joeiblidpeit, funfzepn bie m\u00e4ititlidpeit \u00a7\u00fcpler, bereu britte! pier au ber 2lu\u00a7enfeite Joie angefreffen atilfiept. \u00a9ie getr\u00fcbten Fl\u00fcgel paben fr\u00e4ftige, fd)loai*ze Slbertt, gep\u00f6reit ber erften gorm an, Joegeu ber \u00a9ide be! \u00a9e\u00e4ber! oerfdpjoinbet aber bie mittlere \u00a9ubitalzetle faft ganz, \u00a9ie Beine fittb fepr fr\u00e4ftig, befoitber! bie pinterften, bereu erfte! \u00a9arfettglieb reichlich % ber","page":249},{"file":"p0250.txt","language":"de","ocr_de":"250\nSDie Hautfl\u00fcgler. ^rocfotrupiben.\n@c(jiene an S\u00e4nge erreicht. OaS reidjlid) f\u00fcnf SHitiett lange Oljier Keibet ftd) fdjwarg, an ben borberen S3 einen bon ben \u00a9djieiteit an itnb am bolivien Hinterleib e braunrott\u00bb; eS fliegt, aber fetten, in ber gw\u00e7iten H\u00e4lfte beS \u00a9ej\u00eetem&erS an f ichteuft\u00e4mmen, in ibeldjen fene H^ine^e h\u00e4uft\nUnter bem Namen ber ^roctotrupiben (60brin en, Orpuren \u00e4lterer Sluctoren uub anberer Raffung), nuferer neunten Familie, bereinigen bie neueren forcer eine nic^t unbetr\u00e4chtliche Sln^abl Keiner \u00a9d\u00e9marcher, Weldie af\u00ea Uebergang\u00eagru^e in ihrer \u00a9efammtheit fid) \u00efaurn \u00ffaxab terifiren taffem Oie S3iK>ung ihre\u00ea flitgelge\u00e4berS, manchmal ben \u00a9^\u00eetipiben nat)c ftet)enb, erlaubt b\u00e4umt feine SSerbinbung mit ihnen, Weil baS Nanbmal hier nid)t fehlt toie bort; aud) bie aHge= meine \u00bbpertra<|t berbietet ben Slnfdjluf? an feue. Stuf ber anbern \u00a9eite fommen formen bor, Welche fid) ber folgenben Familie guiteigen, Wie bie gebrodbene.it f\u00fchlet*, ber Niangel feber \u00dfelle nnb feber Slber in ben fl\u00fcgelit bis auf bie beS UnterranbeS im SJorberfl\u00fcgel bart|un; einer S3er\u00bb biubititg mit biefer imiberfpvicht aber neben einigen Slbweidfungen and) ber Umftanb, ba\u00a7 bet ben Sffieibdjen ber 2egbof)rer an\u00bb ber \u00a9pihe be\u00ea Hinterleibes herborfommt. Oie ^roctotrupier finb im Slllgemeineit Keine, fdf)lbarge S\u00dfeSpchen, Weld)c, obue fdj\u00efatt\u00ef nnb gierlid) gtt fein, einen geftredten K\u00f6rperbau haben, ohne tr\u00e4ge genannt voerben gu f\u00f6uneit, bod) eine gewiffe Sangfaudeit nnb flumps beit an ben Sag legen. S\u00dfie fiep bie fd)Werf\u00e4Mge, ttnberbroffen tb\u00e4tige Hummel gur tbilbereu, fahrigen, in allen ihren Belegungen raf(bereit \u00a9anbbiene ober gu anberen Oienenarteu berh\u00e4lt, fo bie ^roctotrupier gu ben (Sbalcibierit. \u00a9ie benterfeit einen beraititabeitbeit feiitb nicht fd)\u00f6n auS weiterer ferne, fucben fid) ihm auch nicht burcp fdbleunige fludft gu entziehen; fie huKeu fid) am liebften an feud)teu \u00a9teilen, unter abgefallenem Sattbe, in ben unteren Legionen bitter S\u00e4nne auf, W\u00e4bteub bie ewig beweglichen, nimmer mit ben W\u00fchlern rubeitbeit (Sl)alc-ibier, bereit SBcibdjett ftetS auSfp\u00e4hdn nach bem \u00a9egenftanbe, Welchem fie ihre \u00a9ier anbertrauen inoden, Me \u00a9ointe lieben, ben \u00a9chatten W\u00e4hlen gtbifchen ber f\u00fclle gr\u00fcnen SaubwetdeS nnb nur bann feite Orte ber S3eu Wefuitg aitffucben, Wenn fie gen\u00f6tbigt finb, bei heranuahenbem SBiitter ein fid)ere\u00eb Sager gu beziehen gegen beffen berberbliche Cgittfl\u00fcffe auf ihren garten Organismus \u00a9S liefe ft\u00abh eine. 9ieibe ber gierlid)ften formen \u00bberf\u00fchren, Wie bie \u00a9attung Proctotrupes, bereit 2Beibd)en burd) bie ^egr\u00f6hre einen pfriemf\u00f6rmigen, nach unten gebogenen Hinterleib befommett, ober ber fd&toarje Helorus, beffen aufehnlicher HintcrleibSftiel gegen febe Negel born biefer tft als hinten, ober baS fonberbare Sparasion frontale, bem ber breite Hinterleib anjtfct, bie plumpen, gebrochenen f\u00fcbler bicht \u00fcber beut SNuitbe eingeleitft finb nnb ber \u00aeopf gWtfdjen ben Singen itt fcharfer Ouerleifte herbortritt: bod) Wo W\u00e4re ba ein (Snbe gu finbeit! 3$ gielje eS barurn bor, unter Einleitung einer bon Nahebnrg entlehnten Sibbilbitng einige biotogifdfe Nachrichten \u00fcber eitteS biefer Shierchen gn geben nub gleichgeitig eine form borgufithreit, Welche lebhaft an bie folgeitbe familie erinnert nnb gu ihr \u00fcberleitet.\nSffitr erbliden hier in gewaltiger SSergr\u00f6\u00dferung uub mit auSgebreiteten fl\u00fcgetn ben weiblichen Teleas laeviusculns Naheburg\u2019S ober phalaenarum Hartig\u2019S, nnb in ben Umriffen ber fthenb,en figur ben ungemein \u00e4hnlichen, in ber HinterleibSfpifce aber bon ihm berfd)iebeueit T. terebrans. 33eibe Slrten nnb noch gtoei anbere, ibeldje Naheburg babott getrennt wiffen Will, h^en eme gl\u00e4ngenb fd)Warge, an kn H\u00fcften nnb \u00a9d)enleln brannf\u00e4&arge f\u00e4rbung nnb eine \u00bbperbilbung, weld).e nnfer H*Hf\u00e4nitt bergegenw\u00e4rtigt. Oie feineren Uuterfd)iebe, fanm bem Singe beS formers Har, m\u00f6gen nuber\u00fcdftdjtigt bleiben, ftatt berfelben einige S3emetdungen \u00fcber bie SebenSWetfe biefer\thier ihren \u00ab fiubeu. Oie SBeib^en legen ihre \u00a9ier in bie bon \u00a9htnnern nnb","page":250},{"file":"p0251.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a3e\u00efea\u00a7.\n251\nglrar ba\u00ea er [ter c iit bie be3 \u00aeiefernfpiniter\u00ea (Gastropacha pini), ber Teleas terebrans tit bie fe\u00efjr garten (gier be3 d\u00eeinge\u00effbinners? (Gastr. neustria), bereu n\u00e4here Belauntfd\u00fbft loir fp\u00e4ter nod machen Serben. biefen \u00ef\u00efeineit (giern entiricfelt ftd^ uidjt immer blo\u00ea ein Teleas, fonbent t\u00e8 Xomrnen gioet nnb brei, ja bu> breU ge\u00efjn barin bor. \u00a3>ie Bu\u00ebbilbuitg erfolgt in oier bi\u00ea fedj\u00ea SSodeit,\nBoud\u00e9 ergog im 2luguft nad) fdfjon biergeljn Stagen bie S\u00dfe&pdjen, fo ba\u00a7 ftd^ ibol)l mehrere \u00a9enerattonen im 3>aljre aitneljmen laffen, ioenn nur \u00a9fnitnereier genug al\u00a3 \u00fcialjrung borljaiiben finb. dtaf3eburg beobadtete beit Teleas terebrans Beim SXblegeit ber \u00a9ier. \u00a9eft\u00fcbt auf bie Hinterbeine, bie borberen, ioie bie f^\u00fcT^Xer langfam beloegenb, fd)ob er rljl)tl)mtfd ben Sourer in beut Bempo eiltet langfamen ^uf\u00eafddage\u00ea auf unb nieber, ol)ite baff babei ber Hinterleib blaffte, iooljl aber ber Borberf\u00f6rber burd Bor; unb Si\u00fcdio\u00e4rtjsgeljen ben Batt au\u00ebfii\u00efjreit \u00efja\u00eff. SDie ^liigel entfalteten ftd) bt\u00e9ioeileit, nntrben aber gleid) loieber platt auf beu Korber aufgelegt. SDieS bauerte etloa. eine Biertelfiuube, unb lo\u00e4brenb bem fpagierten anbere feiner \u00a9euoffeit tr\u00e4ge auf bem \u00a9ierringe innrer, in ber gelootmteu B\u00dfeife mit beit gierlideu g\u00fcljXeru unauf^\u00f6rlid) taftenb.\na Teleas laeviusculus. b Teleas tere.\nON1 \u00abX. o -j-t Vi.' V x er -y- v-\tbrans, c \u00a9er bei \u00abRingelftmtnetg, toeldje\nB)te \u00fcberaus retddalttge geinte gamtlte, bte ber (gl) aletbter\teine $eiea\u00a7rae\u00ebpe anfti^t.\nober $t er o ma lin en, Joie fie fr\u00fcher \u00efjie\u00a7, mit i|Mn meift\nioingigen \u00a9Hebern, trennt fid ab\u00a7 gefdjtoffeite\u00ea \u00a9ange\u00ea ioeit fdj\u00e4rfer bon beu \u00fcbrigen 3>mmen ab, a\u00ef\u00bb bie sHrbctotrupier. SDie fiet\u00ea gebrodenen g\u00fcfjler, bie breiten, aber\u00efofen Borbcrfl\u00fcgel, ber metallifdje \u00a9lang be3 gebrungeiteit, nnterfe^ten, ober be\u00ea ft^m\u00e4dtigen unb gterlid gebauten f\u00e0\u2019\u00f4rper\u00ea, joenn einmal bie geftredte gorm auftritt, unb bie beim Bkibdeu bor ber Seibe\u00eafpibe, am Bande Ijerbortretenbe ^egr\u00f6ljre: bie Bereinigung ad biefer dftetdmale \u00efomnft eben nur Ijler oor unb unterfdeibet bie \u00a9Ijalcibier oon iljreit n\u00e4dfieu Berloanbten.\nB)ie berlj\u00e4ltuif;m\u00e4fiig grogeu, l\u00e4nglid) ooalen drangen finb niemals aulgefdjnitten, bie Bunftaugen auf bem \u00a9deite\u00ef boiijaitben. SDie Fl\u00fcgel ergeben ftd nidt gur \u00dfedeubtlbuug, ten Oorberen felj\u00eft ba3 9Jtal, unb oom \u00a9e\u00e4ber ift nur bte Uuterranbaber beutlid entJoidelt unb gibt gute Hnterfdeibung\u00eamertmale ab. \u00a9ie entfpringt au\u00ea ber \u00c7l\u00fcgelJourge\u00ef, lauft in ber dt\u00e4tje bei Borberranbei ein \u00a9t\u00fcd Ijin unb bereinigt fid bann mit iljm felbft, Joie aui \u00a7ig. 8 auf\u00a9. 164 erfidtlid* dtadjbem fte eine Heine \u00a9trede bamit bereinigt blieb, fpringt fie entloeber afiartig uad) ber p\u00fcgelfl\u00e4de ub unb enbigt in einem meljr ober loeniger entloidelteu Knopfe, ober fie fenbet loirUid in ber angegebenen SBeife einen Bft aui, gleidgeitig am gliigelranbe nad) ber \u00a9pit^e f).in fortlaufenb. Bie beutlid gebrodenen g\u00fcljler geigen in ber Bilbung ber \u00a9eifei einen dteid); t|um an formen unb mandmal fogar bei beibeit @efdled)tern einer 2Xrt Berfdjiebe\u00fcfjeiteit; p\u00e4ufig fdteben ftd) gioifdeit \u00a9daft unb \u00a9eifel einige, bon beu \u00fcbrigen abtoeideube, fe\u00efjr furge \u00a9lieber, bie fogenannten dt in g elf eilt. 2)ie Barfen, borljerrfdeitb f\u00fcufglieberig, f\u00f6tuteit and) mit hier unb nur brei \u00a9liebem borfoimneit. Side biefe Berlj\u00e4ltitiffe loerbeu gur Unterfdeibuug ber \u00a9attungen unb Slrten gu 3tatl>e gegogeit, unb aujgerbeut nod l>ie Bilbung be\u00ea Btjorax, befonber\u00ea be\u00ea SDXitted r\u00fcden\u00ea, Joelder entloeber eine S^id)e barftedt, ober burd gftei ^\u00e2ng\u00eafurden in brei \u201eSa^en\" geteilt ift. S)ie\u00ea to\u00e4re in adgemeineit Untriffeit bie Uniform, in toeldc ba\u00ea gro^e Heer ber flehten Bfjierdeit bon ber ddutter dtatur geftedt Soorben ift, bon beneu loir ein unb ba3 anbere","page":251},{"file":"p0252.txt","language":"de","ocr_de":"252\nSic Hautf\u00ef\u00fcg\u00efer. \u00a9\u00efja\u00efctbter.\netma3 uaper betrachten m\u00fcffeit, ba bie [chou golbig gl\u00e4ngenbeu SBcfcit un3 im freien immer eher auffallen, a 13 bie eint\u00f6nigen ^roctotrupier.\nSie Callimome bedeguaris fehen mir auf beut \u00a9adapfel (\u00a9. 245) bamit befdj\u00e4ftigt, ihr (St in bie barin lebeitbe Sarbe gu berfcnten, bamit bie au3 ihm entfcp\u00ef\u00fcpfenbe Stabe bon ben \u00a9\u00e4ftett be3 @adinfett3 feine Nahrung begehe unb btefe3 bann jur Stufl\u00f6fung bringe, toc un fie feiner nicht mehr bebarf. Sabei berparrt fie ruhig in ber angegebenen \u00a9tedung mit tlaffeitber Hinterleibs fptpe unb aufftehenber erfter Mdenfcpuppe. 2lit3 einem feineren glttglocpe, at3 bie rechtm\u00e4\u00dfige (Sin; mopnerin bohren m\u00fc\u00dfte, tommt fdjlie\u00dflicp unfer golbige\u00bb, auf beut ^\u00fccfeu blauf<pidentbe3 mit rothgelbeit Leutchen au3geftattete3 2Be3p<peit gum SS.orfdjeine. Sa e3 aber recht biele, fehl* \u00e4hnliche Slrteit gibt, fo m\u00fcffen mir feine Sterfmale etma3 genauer aufgapteu. Sie f\u00fchlet* mit ihrer gebrungenen, nach born etma3 beibidten \u00a9eifel haften fid) mitten im \u00a9eftept an, bem SUtnbe meniger nahe ger\u00fcdt al3- bei anberen, ber m\u00e4\u00dfig gem\u00f6lbte Sporar ftredt ftd) befouber\u00ea nach born unb fpipt ftch etma3 tegelf\u00f6rmig gu, auf feinem Stittelr\u00fcden bemertt mau giioet S\u00e4ug3furcpen unb \u00fcberall fel)r bichte ^unttirung ; ber glatte ftpettbe Hinterleib ift bon ben \u00a9eiten gufammengebr\u00fcdt unb feine erfte dt\u00fcdeufepuppe bon ber folgeubeu mie gel\u00f6ft, bamit feine Semegl\u00fcpfeit eine gr\u00f6\u00dfere merbe, menu ber Soprer gebraucht mtrb. S3eim anbertt \u00a9efchlecht erfepeint er mie berf\u00fcmmert unb erreicht taum bie S\u00e4uge be3 StittelleibeS Sin ben mafferpeden gl\u00fcgelit ift ber 2lft mit feinem menig entmidelten Knopfe furg nub ba3 \u00a9t\u00fcd ber Unterraubaber hruter ihm bielmal t\u00fcrger al3 ba3 dtanbpd berfelbeit. Sie Hinteifcpeittet ftnb etma3 gefepmoden, berlaufen am dtanbe aber bod; tomnten glatt, bie Sarfen f\u00fcnfglieberig, ba3 ^lauenglieb ift fdfmarg unb ber \u00c7\u00fcplerfcpaft rothgelb. Seim St\u00e4mtcpen haben nicht nur, mie beim S\u00dfeibdjen, bie taugen l\u00fcften ber Seine bie golbiggr\u00fcne garbe be3 \u00fcbrigen $\u00f6rper3, fonber\u00fc fie beh\u00fct ftch mehr ober meniger \u00fcber bie gangen \u00a9cpenfel unb auch \u00fcber ben g\u00fcplerfcpaft au3; nur bie \u00a9eifet ift in beiben \u00a9efcplecpterit fepmarg.\nHinficptlicb ber adgemeineit ^\u00f6rpertraept bem borher erm\u00e4hnten Teleas fepr nape ftehenb, unter; ftpeibet ftd) bie artenreiche \u00a9attnng Pteromalus hoch mefentlicp unb bor Sldent buvch ben grttbig eingebr\u00fcdten Si\u00fcden be3 Hinterleibes bon feuern. Sre breigepnglieberigett W\u00fchler fi^eit mitten in bem taum punftirteu \u00a9eftept unb haben am \u00a9ruttbe ber fepmaep feuleitf\u00f6rmigeit \u00a9eifet gmei fepr tleine Ginget. Ser dRittelleib entmidelt ftch nicht borherrfcpeitb, ber Sorberr\u00fcden ift bielmehr turg unb linienf\u00f6rmig, ber SDtittelr\u00fcden geigt bie beiben S\u00e2ng\u00ebfttrdjen, aber in t\u00fcrgerem Serlaufe. Sen Hinterleib tann man p\u00f6cpftett3 at3 anhangenb begeiepnen; benn ein beutticher \u00a9tiet l\u00e4\u00dft ftch nicht mahrnehmen, unb beim Skibcpcn ragt ber Soprer niept peroor. \u00a9onft toeifen meber Seine ttoep Fl\u00fcgel ein befoubere\u00ea 3Rertmal auf, e3 fei benn ber giemlicp lange SXft ber Unterraubaber, an beffett ^itopf man minbeften3 ein 3\u00e4pncpen erlernten tann. Ser Hinterleib ader Slrten gt\u00e4ugt metadifcp gr\u00fcn, bi\u00bbmeilen mit blauem \u00a9epider, bon beit f\u00fcnf tneift lichten Sarfeitgliebent ift nur ba3 ftauenglieb fdfmarg; buittle $lede ber Fl\u00fcgel, ft\u00e4rtere ober fcpm\u00e4cpere Sunttiruug be3 \u00fcftittet; r\u00fcden3, \u00a7arbe ber giipter unb Seine m\u00fcffen au lepter \u00a9tede bei Unterfcpeibung ber Slrten gu Hilfe tommen. \u2014 Sie S\u00dfferomaleu leben in dtiubeu; unb H^gt\u00e4feru, in !@adme3peit, einige in \u00a9cpilb; unb Slattl\u00e4ufeu, gliegenmaben unb ber fepr berbreitete Pteromalus (Diplolepis) puparum in ben puppen mehrerer Sagfd)metterlinge. \u00a9eine Fl\u00fcgel ftnb gta\u00bbped, ber Sftanb; tpetd ber Uuterranbgede bilbet mit bem gleiihlangeu Slfte einen fepr ftumpfen \u00dcBintet, unb ber Hiuterranbtpeit \u00fcbertrifft beibe um ein Sknige3 au S\u00e4uge. Sa3 \u00a9\u00e4;ilbd)eit tritt ftart perbor, t\u00fctb beim etma3 gr\u00f6\u00dfereu 2\u00f6eibd)eu fepueibet bie Hinterleib\u00f6fpipe in ber \u00a9eitenanfupt bon oben # ttnb-hinten nad) unten unb born fcpjr\u00e4g ab. Sie \u00a9ruubfarbe be3 H\u00f6rper3 ift olibengr\u00fcn, ber Sporarr\u00fcdeit grob puuttirt, ba3 \u00a9ipilbcpen blau, ber Hinterleib lebhaft golbgritu, giiplerfdjaft unb Seine ftnb beim Skibcpeit erft bon ben \u00dfnieeit, beim dR\u00e4nncpen f\u00f6hoit boit ben \u00a9epeutetringen au rotpgelb; biefe3 mi\u00dft eilte Sinie, fene3 eine patbe mepr. 3m \u00a9ommer erfolgt bie \u00a9ntmideluug","page":252},{"file":"p0253.txt","language":"de","ocr_de":"Sa\u00cf\u00cftntome. i\u00dfteromalus. \u00a9micr-a. Seucolpil.\t253\ninnerhalb Bier SSod^en, in ten \u00fcBeriointernteu huppen BleiBen and) tie Skipepen, toelcpe fie Bil 311 f\u00fcndig \u00a9t\u00fcd aitf\u00fcllen. \u00a9urcp einige f^Utgl\u00f6c^er, jnelcpe an Beliebigen \u00a9feilen ter H\u00f6eifjlingl;, Sfatdantenpuppen nnt nod; einiger antereu, in ioelcpett tic SarBen leBett, genagt inerten, lotnmen tie \u00a9cpmaroper gum Sorfcpeitt.\nUnter ten gr\u00f6\u00dferen SIrten finten fiep einige fepr Jounterlidje formen, Bon tenen tie Smicra clavipes, treibe man Bom SJiai Bis Suguft Befonteri an \u00a9epitf antreffen dann, noep lange niept tal Seu\u00a7erfte leifiet. \u00a9er tiefe, lange \u00a9ttel riieft ten Bon ter \u00a9eite gufammengetr\u00fcdten, in ter \u00a9eitenanftept palBlreilf\u00f6rmigen, gl\u00e4ngenteu <pinterteiB ineit Bont raupen Sporar aB. \u00a9onterBar genug nepmen ftep tie \u2022\u00c7interBeine aul mit ipreit tiden, unten f\u00e4geg\u00e4pnigcn \u00a9cpetdeltt.\n2llle Warfen ftnt f\u00fcnfgfieterig, nnt turep tie getr\u00fcBten W\u00f6rter\u00bb f\u00ef\u00fcgel giepett mepr Stern, all Bei autereu ^amiliettgenoffen.\n\u00a9te fepmarge \u00ae\u00f6rperfarBe mirt an ten Borteren Seinen Bon ter \u00a9cpenfeliourgel aB unt an ten gangen \u00a9cpenleltt ter pinterften turdp Srauurotp oertrangt; tie hinter tar feu fepen toeifjlid) au\u00bb.\nBinar uiept tiefe, inopl aBer eine gtneite, etioal gr\u00f6\u00dfere unt feltenere 3Irt (S. sispes) ergog icp aul einer 5pitppe ter SSaffettfltege (Stra-tiomys), jnelcpe im Staffer leBt, gur SerJoaittlung aBer taffelBe Berl\u00e4fjt unt unter BeitacpBarteu \u00a9feinen ftep Berftecff. Sei tiefen Sinterungen, tie nur \u00efaugfam Bon \u00a9tatten gepen, t\u00fcrfte ta\u00bb SBeiBcpeu ter Smicra feine SSutterpflicpten erf\u00fcllen.\n@tn \u00a9idfcpenlel gang anterer Sri iff tie nur im f\u00fctlicpen Mitropa Bertretene \u00a9attung Leucospis, turepaul erotifcp in iprer \u00e4u\u00dferen \u00a9rfcpeinttitg. \u00a9er Bon ten \u00a9eiten gufammengetr\u00fccfte, fipente ^interleiB inirt Bon Born ttaep piuten immer Breiter, mutet ftd) pier in. Beinape feparfer, fenfredjt ftepeuter Sogettlinie aB unt tr\u00e4gt Beim ioeiBIidjeit @efd)led)t ten Soprer auf tem Sft\u00fcdett. Su ter Saucpfeite tel g\u00eeoeiten \u00a9egmentl aul tret ent, legt tiefer ftd) tiept um tie \u00a3interleiBlfpipe perum unt BerBirgt ftep Bout Borlepten \u00a9egment an in ein Futteral, ioelcpel l\u00e4ttgl tel \u00ef\u00eftiideul Bil gur Shtrgel tel JpinterleiBel frei au ipm Berl\u00e4uft. \u00a9ic getr\u00fcBten \u00c7l\u00fcgel ftnt \u00e2pttltcp inie Bei ter Borigen Sri Bon ein paar oertt\u00f9fcpteu S\u00e4uglatern turdjgogen. \u2022 \u00a9er groB punltirte K\u00f6rper ift fcpmarg unt gelB, Binten* uut fledenarfig gegeid;net. \u00a9unp tie Siltung tel fpiitterleiBel unterfepeitet ficp \u00fcBrigenl tal \u00dcU\u00ce\u00e2itncpen Jrefent\u00eficp Bout SBeiBcpen, intern terfelBe Bei jenem cplintrifcp, tal erfte \u00a9egment laug, tal gjreite noep l\u00e4nger ift unt Beinape ten gangen IRefl teffelBen au!mad;t, \u00a9ine grofe Setoeg\u00eficp\u00efeit ter Beiten Bortereit \u00a9egmente erm\u00f6glicht tem SkiBcpen Bei ter ungeiB\u00f6pulidjen Sage tel Soprerl teffen \u00a9eBrautp. \u00a9ie gaplreicpeit Srten finten ft<h, aufjer im f\u00fctlidjen \u00a9uropa, in ^ortafrtfa unt im Orient nnt foHen in S\u00dfelpeniteftern leBeu.\n\u00a9ie aBeutenerlicpfteu Spierepen unter ten \u00a9palcitiern liefern aBer tie Sropen \u2014 icp lernte nur fiitamerifanifepe. \u00a9a ift eine \u00a9attung Chirocerus mit langgeftieltem .gjinterleiBe, Jnie uttfere peimifcpeit Smicra- oter Eucharis-Srten, aBer mit f\u00e4cherf\u00f6rmiger ^t'iplergcifel unt gtoei m\u00e4eptig langen R\u00f6mern, Jnelcpe Bon ten \u00a9eiten tel fepr gro\u00dfen \u00a9cpiltdjenl aulgepen unt Beinape Bil gur \u00a9pipe tel ^iuterleiBl reichen, \u00a9ie ipinterfdjeidet fuit pier eBen fo fcpm\u00e4cptig, iuie tie Bortereu, Sei Galeana nepmen tie Seri\u00e4ngeruitgeu tel \u00a9djiltcpenl ten \u00a9paralter porniger ^i\u00fcgeltecfen cinel $\u00e4fer! an nut laffen tie loapren Fl\u00fcgel in ter S\u00eeupeiage nur an ter \u00e4ufjerfteu \u00a9pipe uut in einer fepmaten Stittelfpalte -fidjtBar; ter einer auf ter fdjarfen ^aute ftepeuten Stufe fepr \u00e4pttlicpe \u00a3>interleiB ftpt an einem B\u00fcrgen \u00a9tiefe.","page":253},{"file":"p0254.txt","language":"de","ocr_de":"254\n\u00a9te Hautfl\u00fcgler. \u00a9baniaben.\nS\u00dfidjtS ioeuiger als nat\u00fcrlich f flie\u00dft [id) bie elfte Familie, bie bei- \u00a9baut ab en (Evaniadae) ab. 3Jlan hat in itjr n\u00e4mlich, ohne $t\u00fcdfi<ht zu nehmen auf bie fonfiige $\u00f6rperbilbmtg unb beit aller; bingS einfachen \u00a9au ber fjl\u00fc\u00dfel, alle bie SchlupftoeSpeit bereinigt, bei beiten ftcp ber Hinterleib nicht in ber gew\u00f6hnlichen \u00a9kife an ber untern partie beS Hinterr\u00fcdenS anljeftet, fonbern in ber SJiitte ober noch \u00a7\u00f6|et, unb ba^u nod) einige anbere gebracht, Welche fouft lein Unterlommen im Spftem fiuben lonnten.\n\u00aeie Gattung Evania, treibe all bie artenreichfte ben tarnen hergab, ftubet ftd) in allen \u00a9\u00f6elttheilen unb fdjetut bei ben Schaben (Blatta) p fchmaro|ett, toa\u00ea wentgftenS bon einigen Wirten erwiefen ift. \u00a9ie zu ben Heineren \u00a9BeSpen \u00a7\u00e4|lenben \u00a9hiere fabelt ein eigenth\u00fcmlid) ber; komnteneS Slnfeljen, iubem ber jtcbelf\u00f6rmige, comprimirte Hinterleib, Welcher oben au ben beinahe rechteckigen, kr\u00e4ftigen \u00a9horar ftd) anfefct, gegen biefen burdj feine Kleinheit faft berfcpwiubet, zumal Wenn bie langen, biinneit Hinterfd)enlel ihn feitlid) beden. \u00a9er breite \u00aeopf tr\u00e4gt in ber SJ\u00fctte ZWifdfjen ben Singen bie biefen, gerabeu W\u00e4hler bon \u00c4\u00f6rperl\u00e4itge. \u00a9ie \u00a9orberpgel haben eine grope Dianb; nub Unterranb; unb eine SJlittelgelle, eS gibt aber auch Slrten, bei beiten fie faft nerbenloS ftnb unb nur z^ei Slbern bon ber \u00a9B\u00fcrzel bis zum Heilten gl\u00fcgelmale aufzuweifen haben. \u00a9iefe trennte man unter bem befoitbern \u00a9tarnen Brachygaster bon Evania uitb mu\u00dfte u. a. beit 1V2 bis 2 Sinieit langen B. minntus (Hyptia minuta) bafelbft nnterbringen, welcher bie am Weiteften nach korben berbreitete Slrt zu fein fcheiitt.\nSin alten SehntW\u00e4nben, f\u00fcr ben Smmenfammler beutereiche Orte, fliegt in ber Sommerzeit ZWifd)eu einer SJleitge aitberer \u00a9ewopner jener (St\u00e4tten ein fdjlan\u00eeeS \u00a9hiercjjen in f\u00b0 auff\u00e4lliger \u00a9\u00f6eife, ba\u00df eS bem einigerma\u00dfen aufmertfamen Beobachter unm\u00f6glich entgehen lattit. \u00a9Bie eine broheub gefcpwuitgene ^enle beit Hinterleib emporhaltenb, bie gleichfalls keulenf\u00f6rmigen Hinter;\nfchieneit Weit fpreizenb, wiegt eS fid) in fanften \u00a9ogenfehwingungen hart an ber SJtauer unb Wirb laum m\u00fcbe; beim nur feiten fiept man eS ftordjbeiitig mit aufrechten Ringeln einige @d)ritte pin; Wanbein. (SS ift ber bei mauerbewohnettbeit Hautfl\u00fcglern fcpma; ro\u00dfenbe Foenus assectator, ein burcpauS bon ber Seite breit ge\u00ab br\u00fcdteS, fdjWarzeS, am Hinterleib roth gefledteS unb auch au beit Kniekehlen ber Hinterfd)ieneit rotheS \u00a9Befeit, beffeit \u00a9obrer etwa beit bierten 3:he^ Hiulevlci6\u00ea* l\u00e4nge erreicht. (Sine zweite, feltnere, aber and) etwas ftattlichere Slrt, ben Foenus jaculator (ben \u00a9feiltr\u00e4ger), bergegenw\u00e4rtigt bie Sibbilbuitg. \u00a9om h\u00f6rigen nnterfd)eiben ihn bie an ber \u00a9B\u00fcrgel Wei\u00dfen Schienen unb \u00a9arfen, was toenigftenS boit ben hinterften gilt, ber in ber SJiitte rothe Hinterleib unb ber bei Weitem l\u00e4ngere \u00a9obrer. \u00a9Ran lenitt noch eine capenfer, eine neu; bott\u00e4nbifebe uitb mehrere brajtiiauifche Slrten, in Summe etioa gtoanjig, Welche put \u00a9peil nufere heimifchen an @r\u00f6\u00dfe \u00fcbertreffen.\n\u00a9er Stephanus coronator auS i^aba uitb Oftinbien ift eilt \u00e4hnliches, aber bebentenb gr\u00f6\u00dferes \u00a9hier. Sein kugelf\u00f6rmiger Kopf mit ben b\u00fcititeit, borftigen W\u00fchlern fffct lofe auf bem cplin; brifchen/zu einem H\u00fclfe berb\u00fcttnien \u00a9porar auf unb hat au ber Stirn mehrere zahnartige Stad)eln. Hier ftnb nicht bie hinterften Schienen berbidt, fonbern bie Schenkel unb bereit lange H\u00fcften*\n\u00a9on bureaus berfepiebener \u00a9anart erfcheint ber f\u00fcbameritantfehe Pelecinus polycerator, Welcher auch hierher gerechnet wirb, obfcpoit ber \u00fcber ben H\u00fcften am kegelig itad) hinten bereitgteit Hinterr\u00fcden normal eingef\u00fcgte Hinterleib keine \u00a9eranlaffmtg bazn bietet. \u00a9Bopin follte man aber ein fo fonberbareS \u00a9hier fteHeit? \u00a9affenber bielleicht zu ben \u00a9roctotrnprern, too er mit einer-nahe ftehenben UebergangSgattuug ffionomachus auch untergebracht toorben i\u00df. Statt aller (Sigen; heiten in ber K\u00f6rpertracht bon Pelecimlb fei nur hiugetoiefen auf bie keulenf\u00f6rmigen, nad) ber SBnrzel hin pl\u00f4plid) berb\u00fcmtten Hinterpienen, auf ipre biel [djw\u00e4djer keulenf\u00f6rmigen, b\u00fcituen uitb\n2>er I\u00dffeiXtr\u00e4ger (Foenus jaculator).","page":254},{"file":"p0255.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9er i\u00dffeiltr\u00e4ger. \u00a9tebbanitd. ^e\u00efectnud.\n255\nlangen Sdjenfel unb auf ben unm\u00e4\u00dfig langen Hinterleib. Sein erfte\u00bb Segment ift fptnbeXf\u00f6rmig, berb\u00fcratt pd) nadjj born ein wenig pielarttg unb ba* ungef\u00e4hr bie S\u00e4nge bon \u00a9forar' unb $obf gufammengenommen. Htevan fefcen Pd uod f\u00fcnf bollfommen cb'linbrifde \u00a9lieber bj@m Umfange bei* Sbde bed erpen an unb gwar bte bret n\u00e4dftett bon feiner S\u00e4nge, bad f\u00fcnfte bon reidjltcb falber' unb bad nad) unten gefr\u00fcmmte fec^fte, Welded tu eine furge Sbp$e enbtgt, etwa ben britten \u00a9^eil fo lang aid bad bor^erge^enbe. Somit pfp alfo an einem etwa f\u00fcnf Siniett langen Sorberf\u00f6rber bei* f\u00fcnfmal l\u00e4ngere Hinterleib Wie ein biimter Sdtoattg, Serb\u00e4ltniffe, lote fie bei feinem Slberpgler Wieber borfomtnen, fo fd;lanfe Sd\u00efubfWedben ed and; gibt. So bad 3Beibd;en, beim attbern @efd)ted)t ift bad erfte Segment l\u00e4nger aid ber Sorberf\u00f6rber, fe\u00a7r gerabe unb b\u00fctttt unb Wirb nur hinten ettba\u00ea bicfer, bie f\u00fcnf folgenben bilbeit bagu einen bimf\u00f6rmigen Sfiiobf.\n3\u00ab gewaltigem \u00a9egenfa^e ^u folder S^lan\u00ef\u00c7eit pebt bie nepo\u00fc\u00e4nbif^e \u00a9attung Megalyra, bei Welder ber bide \u00a9l)orar mit beut gleich biden H\u00f9tterleibe faft ebenfo gufantmeit geWadfeu ift, Wie bad c^ara\u00efterifiipe \u00e4Rerfmat ber SlattWedbeu ed bedangt bie febr lange, borfiige Segr\u00f6bre bed SSeibdend unb bad gl\u00fcgetge\u00e4ber bewetfen aber ohne SSeitered, bap wir ed Ipb tnit feiner Statts Wedbe gu t^un ^aben.\n* *\n\u00a3\u00dce S3racouiben (Braconidae), and SdlubfwedbenberWanbte genannt, unfere zw\u00f6lfte Familie, fielen gwifdett ben \u00a9balcibtern unb ^er u&dpen Familie, beit echten Sd\u00efubfWedben, in ber SDtitte, Wad ben $\u00f6rberbau anlaugt; in ber Sebent Weife ftitbet fein Unterfdteb Patt. \u00a9d pnb burdfduittlid fleiitere \u00a3f\u00fcei'e bon 1 bid 3 Siniett S\u00e4nge, unb nur Wenige Werben bereu f\u00fcnf bid fedjd laug. Sie laffeit pd am leidpefteit am $I\u00fcgelge\u00e4ber erfentten, ittfofent ber Sorbeip\u00fcget nur einen rii oft a ufenb en \u00dcRerben but. Sluperbem berW\u00e4dP bad gWeite mit bem britten Segmente bed Hiiderleibed uuf bem 3t\u00fccfen entweber obtte \u00dcRabt, ober ber ibr entfbredeube \u00a3Htereiitbritcf l\u00e4pt feine Bewegung gu. SDiefer UmPanb erleid)tert bie \u00a9rfennung ber Wenigen ungep\u00fcgelten Slrtert, welche and hier borfommett, bei ben ^teromaliueit aber biet b\u00e4upger fittb. \u00a9ine fleine \u00a9rupbe, bie ber b tbier, madt bon bem eben angef\u00fchrten SOterfmale eine Slttdnabme, unb pe pnb ed, Weide aud) in Segug auf bie gr\u00f6pere \u00a9infadbeit bed gt\u00fcgetge\u00e4berd unb bie geringere 3al)t ber Splerglieber ber eben erw\u00e4hnten Familie am n\u00e4dPeit fteben. \u00a9iitgeltte, feltenere \u00a7\u00e4Ue abgerednet, pnb bie geraben g\u00fcbler ber Sraconiben fabeiu ober borftenf\u00f6rmig uub bepcbeit aud einer gr\u00f6\u00dferen Stenge bon \u00a9liebem, bie man nidjt mehr gu g\u00e4bleit pflegt. $Die Seine buben beit allen Hpwuopteren niit Segr\u00f6bre gufommenbeit, gweiglieberigen Sdenfelring unb bie Sarfeit burdloeg f\u00fcnf \u00a9lieber.\nUm bie \u00a9attungen unb Slrten gu erlernten, but watt ben SDRittelr\u00fcden gu beadteit, ob er mit ober obue bie bereitd bei ben \u00a9balcibient erw\u00e4hnten S\u00e4ngdfurdeit ip, foWie bie Sfutytur bed Htuterr\u00fcdend, Welder mandatai burd Seiften in gelber getbeilt wirb, aber boit attberer Slnorbitung, -aid bei ben edteit Sd\u00efubfWedben. $ttr ben Hinterleib wirb befonberd bad erfte Segment bon genereller Sebeutung, fe itadbem ed feiner gangen S\u00e4uge ttad, ober nur an ber SUtrgelb\u00e4lfte gu einem Stiele berfdm\u00e4lert ift, ober gar feinen folden bitbet, unb bie Segeiduuugeit bed geftielten, faft geftielteit, fdenbeit ic. Htaterleibed fpieleit bier eine ebenfo widtige 3toIIe wie in ber folgenben Familie, dagegen ift hier Wegen feiner Standfultigfeit bad \u00a9e\u00e4bcr bed Sorbet f\u00ef\u00fcge\u00efd gttr Unterfdeibung bon gr\u00f6perer SBidtigfeit aid bort. SDad gr\u00f6pte \u00a9ewidt hintan inbep auf bie Stunbtbeile gelegt unb nad ihren Serfdiebeitbeiten bie \u00c7amilie in bvet Sieben geteilt. Sei ben einen ift bad ^obffdt\u00efb Wie gew\u00f6bnlidj am borbent 3tanbe geritubet, gugefpi^t ober nur febr feidt audgebudtet, unb bie f\u00eatnnbacfeit greifen Weit \u00fcber einattber, fo bap bie Sluub\u00f6pnung g\u00e4nglid bebedt wirb, ober bbdftend aid fdntalc Spalte erfdeiut (\u00a9tiboftouten). Sei ber gWeiten Sibbe, fon \u00a9bctopomeit (Ptunbm\u00e4ulem) budpet pd bad f\u00f4obffdM um Sorberrattbe","page":255},{"file":"p0256.txt","language":"de","ocr_de":"256\n35te Hautfl\u00fcgler. Sraconiben.\ntief auS, unb bie (Oberlippe \u00eftappt fid) fo Weit z&r\u00fcd, ba\u00df fie gewiffevma\u00dfen bett \u00a9aumeit ber S\u00fctnbh\u00f6hle Bilbet, gleichzeitig BleiBen bie \u00aetnnhadeit furz genug, um fidj Beim Schluffe eBen nur mit ihren Spieen zu Ber\u00fchren, $u $otge biefer eigent\u00fcmlichen Stiftung evfc^etnt ber gesoffene Stunb als eine freiSf\u00f6rmige Deffnnng. Bm br\u00fcten f\u00c7aUc enbtidj, bem ahW'eidjeub\u00dfen, ftub bie ^innbadeit nidjt nur feljr furz, fo ba\u00df jte ftd^ gegenfe\u00fctg gar nidjt Ber\u00fchren Bonnen, fonbent fie fielen andj Voie oertaufd\u00df: mit ber gew\u00f6lbten Seite einanber zugefeljrt, mit ber auSge\u00efj\u00f4hlten nach au\u00dfen. SDie mit ihren \u00dfangeit fo \u00fcBel Beratenen Sraconiben Rei\u00dfen \u00a9r ob ont en (Slu\u00dfenj\u00e4^nige).\n^Bogenf\u00f6rmig nadj unten gerichtete Sutler, ein beutlidj geftielter J^interleiB, beffen zweites unb br\u00fcteS \u00a9lieb ni\u00abht mit einanber oerwadjfen, fennzeidjiten bie flehten, h\u00f6djftenS 1% Sinie langen Shiftier, Welche alle in Stattl\u00e4ufen leBen unb baljer am Beften burd) B\u00ab<ht zu erlangen ftnb. \u00a9ie augeftodjene SlattlauS \u00dffct mit gefpreizteu Seinen, metallifdj gl\u00e4u^enb unb, Wie Wafferf\u00fcdjttg, mit fugelig angefdjwollenem Hinterleibe tobt zd\u00fcfdjen beit \u00a9efunbeit ihrer Kolonie, menu ber fie BeWoljnenbe Sdjmaroher feine Saroenreife erlangt hat. Semerft man ein Sodj im K\u00f6rper, nicht gr\u00f6\u00dfer als ein fRabelftich, fo Wei\u00df man, ba\u00df ber gibier Bereits baS S\u00f6eite fitste, \u00a9inen noahrhaft panifdjen Sdjreden oerurfadjt baS \u00a9rfdjeiuett eines folgen SBeSpdjenS unter beit fo ruhigen, harmlos Weibenben Slattt\u00e4ufen. Sie fenueit ihren I\u00c7einb, ihre \u00f6pilflofigfeit unb Wiffeit auch, ba\u00df jte \u00dfdj burch bett einge\u00dfodjenen SdjnaBet uitb bie drallen ber Beiben SorberBeine au ihrem Splafce feft Behaupten f\u00f6uneit, baruut laffeit jte mit ben nier \u00fcBrigeit Seinen loS, richten beat Hinterleib empor ober laffeit itjn herab, fofern fte auf ber S\u00fcdfeite eines SlatteS jt^eit, \u00dframpelit gewaltig mit jenen unb Wadetn mit biefent, um ben $ehib aB^uioepreit, ober Wenig\u00dfenS feinem (Sto\u00dfe auS; ZUWeidjen. \u00aeiefer l\u00e4\u00dft \u00dfdj nicht Beirren, nimmt (Stellung, fpreijt bie Seine unb im Su f\u00e4hrt er mit feinem Beweglichen Hinterleibe bazWifdjeit burd) nach born unb \u2014 ber (Stich \u00dfj\u00df im SeiBe beS Sd\u00dfadjtopferS. $n gleicher ober \u00e4hnlicher SBeife fommt ein zweites, britteS an bie Seihe. \u2014 SDic artenreiche \u00a9attung Aphidius oerr\u00e4tlj ber lanzettf\u00f6rmige Hinterleib, Welcher Beim SBeihdjen feine hornigen Anf\u00e4nge hat Wie Trioxys, bie nach ft oerwaubte, fobauit bie mit ber oBern S\u00fcttelzetle Oerfdjmolzeue Unterranbzelle uitb bie mit bem Stal attflj\u00f6renbe Sanbaber.\n\u00a9ntfdjieben baS genteinfte \u00a9efdjtedjt in ber Familie uitb baS reidfjjfe an Srteit, Welche \u00dfdj mit gro\u00dfer St\u00fche unterfdjeib\u00eau laffeit, auch nid)tS SnzieljenbeS iit ihrer $\u00f6rperfornt aufguWeifett haben, hei\u00dft Microgaster, auf beutfch \u201eSfleinBauch\". \u00a9rfeuueit la\u00dft eS \u00dfdj au bem uitanfehnlidjeu, fi^enben ober faitm ge\u00dfielteit Hinterleibe, ben plumpen, nur auS achtgehtt \u00a9liebem zufammem gefegten W\u00fchlern unb ber oom gl\u00fcgetmale au oerWifdjteit, unbeutlidhen Sanbaber, auch hat ber Stittelr\u00fctfen feine fdh arf eit Seitenfurdjen. H\u00f6djft djarafteri\u00dfifdj f\u00fcr bie \u00a9attuug Wirb bieSitbung ber \u00a9uB\u00fcalzedeu, bereu mei\u00df zwei, aber and) brei oorhaitbeit ftttb. \u00a9ie er\u00dfe, unregelm\u00e4\u00dfig fedhS= ober fteBenedig, liegt am ziemlich gro\u00dfen gl\u00fcgetmale, bie zweite i\u00df gefdjloffeit, breiedig ober Bilbet, Wie iit ben mei\u00dfelt fallen, BlcS einen fpi^en SBinfet, inbent ber nad) au\u00dfen hin fchlic\u00dfenbe Sero fehlt. SDiefe Belle, gefd\u00dfoffeit ober nicht, h\u00e4ngt immer Wie ein (Steigb\u00fcgel au einem Stietdjeu, weldjeS, fa\u00df einen rechten S\u00dfinfel mit ber Sanbaber Bilbenb, oom State l\u00e4nger ober fitter h^raB\u00dfeigt. B\u00ab \u00aenbe biefeS StieldjenS Bemerft man eutweber eine fd)arfe \u00a9de, ober ben Anfang beSjenigen Seroeu, welcher bie er fte Sanbzelle oon ber br\u00fcten Unterranbzelle trennt, \u00a9er Hinterleib i\u00df \u00dfetS ffirzer als ber oorbere Sf\u00f6rperfheil, am Sattdje mei\u00df nach ber (Spi^e hin Zufammengebr\u00fcdt, unb Beim 2BeiBd)eu Rafft.biefe oft \u00dfarf, Wenn eS ben furz \u00bbortretenbeu Sohrer gebraucht. SDie ziemlich gro\u00dfen Se^augeu \u00dfnb oft beutlich Behaart unb bie Ptnffaugen auf bem Scheitel \u00dfdjtbar. \u00aeie St\u00e4nnchen h\u00abBeu einen Reineren, Weniger zufainmengebr\u00fcdten Hinterleib, etwas l\u00e4ngere g\u00fchler unb Bei manchen Srten buuflere Rieden ober Streifen an ben Seinen, burd) Welche \u00dfe \u00dfd) oon ben SBeiBdjen tmterfdjetbeu.\n\u00aeie Slrteit leBett, mit SitSuahme zweier, welche aus Spinueiteiern unb Slattl\u00e4itfen erzogen W\u00fcrben, in SdpncttertiugSraupen, ben haarigen mehr als ben uadten. Sie felbft werben aber im","page":256},{"file":"p0257.txt","language":"de","ocr_de":"SERtcrogafter. Sracott.\n257\nBarfeenfianbe lieber feen flehten ^tevontafinen bemofint. gur geit i^ver Steife bohren ftd^ bie SRicrogafterlarfeen aul bet* fRau^c bemul nnb fphtiten (Socoitl, joie voir an bent Microgaster glomeratus erfeben f\u00f6nuen, voe\u00efd;ev bie.SBeipnglrauben burdj feine gelblidjen pichen \u2014 bie feermeint\u00efidjen 3f\u00eeau^eneier f\u00fcr benjenigen, ioetdjer bie \u00a9acbe nicht beffer feexfeft \u2014 ioeich bettet. (Sin \u00a9leich'el erfe^en Voir an bem ^ter abgeBilbeten Microgaster nemorum, einem ber gasreichen \u00a9djmaroher in ber Sban^e bei \u00aeiefernfpiititerl. Um \u00fcber feine prfon erft flar gu voerben, fei auf bie ^l\u00fcgelbilbttng aufmerffam gemacht: ioie bie mittlere Unter; r\u00e4ndelte nach aufjeit offen bleibt nnb ber (Subititl nur burcf eine fd^arfe (Sde am \u00a9ticldjen jener fidj aubeutet, nnb fobamt auf bie g\u00e4rbung: am gl\u00e4ngenb fchioargen, faft glatten K\u00f6rper ftnb bie hinter; r\u00e4uber ber beibeu erften (Segmente lieft, bie $l\u00fcgelfd)\u00fcbb<hen gelb, bie Seine mit 9Iulfcbtu\u00a7 ber ^interb\u00fcften nnb ber etioal ange; r\u00e4uberten \u00e4\u00fcfjerfteit \u00a9f\u00fc^en ber (Sdjenfel, \u00a9(hielten nebft beu gangen \u00a9arfen r\u00f6t\u00a7lidf)gelb.\ndtajjeburg, melier bie \u00a3arfee btefel Sracoitibett mit benen einel fy\u00e4ter n\u00e4her gu betradjtenben ^iouib>en (Anomalon cir-cumflexum) gufammeit in ein nnb berfelbcn dtaupe faub, beobadjtete bei beiben feerfd)iebene \u00a9tabieit uub formen ber (SutUndelung, ioofeoit bei jener ettoal 2lulf\u00fcbrliherel, feon biefer fei nur bemerft, baf? fte ermaebfen aul gtoolf d\u00fcngen beftebt, feon betten bie brei feorberften ber eigentb\u00fcmliheit, etvoa\u00eb fdfjr\u00e4g ftebenben regelm\u00e4\u00dfigen \u00a9eiteulo\u00fctfie fcel feierten bil gebuten fRiitgel entbehren, uub ba\u00df bie SRuitbtbetle fhtoah aulgebilbet ftnb. Seim ^erau\u00eafreffett aul ber \u2019Raubeubaut f\u00e4ngt bie \u00a3arfee an gu fpiunen, fobalb fie gur H\u00e4lfte mit bem K\u00f6rper frei ift, unb braudjt feine feierunbgmangig \u00a9tunben, um ibrett toei\u00dfen (Socon gtt feodenbeit. gehn bil gto\u00f6lf Sagen brid\u00e2t bal SBelf); eben baraul bert>0lh nat\u00fcrlich gu einer geh, in ber el fRaupen gibt, Voefd)e befanntlid) im bulb e\u00fcuahfeneit guftaitbe \u00fcfeer\u00fcnittent unb feon Slnfang guni bil SDRitte Sluguft fehlen ober menigftenl noch nicht gro\u00df genug ftnb um feon beu SRicrogafteiloeiferen angefioeben gu ioerben.\n3Jt\u00e4mt(J}en bei Microgaster nemorum unb feine Sorbe, cutl ber SftauBe bei Stefernftnnnerl Ijer\u00f6orbrmgenb.\nBracon, bie erfte \u00a9attung ber fRuitbm\u00e4uler, voelc^e loir gur \u00a9brache bringen, beftebt aul febo feieten dlrten; beitu man fennt bereit in \u00a9eutfhlanb etioa gtoetbunbert, unb fte ftnb cl, \u00eeoelcfe feon biefen fleinereit \u00a9df>luf>fvoe\u00eaf>eit am gablreicbfieit aul beit \u00a9robenl\u00e4nbern f\u00fcr ttnfere \u00a9ammiuitgeit eiitgeben, feiedeidjt fteil fie boot feorberrfd^eit, feiedeidjt auch ioeil fie burdj ibve gef\u00e4llige $orm uub bie b^nfig bunt gef\u00e4rbten Fl\u00fcgel mehr all anbere unfdjetttbare Sbierdfen in bie dingen faden unb feon beit unfuttbigen \u00a9ammlern f\u00fcr etvoa\u00ea Sefferel gehalten merbeit. \u00a9er faft fugelige, am hinteren \u00a9peile gerunbete unb uid)t fdparfgeranbete $obf, bie gleiche \u00a3\u00e4nge beiber \u00a9cbultergedeit im Sorberpgel, ber fihenbe ober faum geftielte edibtifepe ober langettf\u00f6rmige Hinterleib, beffeit erftel \u00a9egment f\u00fcrger all bie feier folgeitben gufammettgenoiitmett ift, bal im Sergleicb guut gtoeiten l\u00e4ngere britte ^\u00fcblerglieb ttitb bie oben befhriebeite SRunbbilbung ebarafterifiren bte \u00a9attung, Voeld^e bil feef\u00ea Linien lange beimifdbe unb nod) gr\u00f6\u00dfere aull\u00e4nbifhe dlrten auf; guioeifen fcat \u00a9er mehr fcblanfe, nach feorn, unb bauten etvoa^ feerengte \u00a9borax ift mit dtul= n\u00e4hme bel Hiuterr\u00fcdeitl immer glatt unb blanf, bie W\u00fchler ftnb ftetl lang, ber Sobrer bei Skibcbeit! ragt mehr ober meittger ioeit feor. \u00a9ie r\u00f6tbliheit ober gelben f\u00e4rben betrfdben meift an beit Seinen, am Hmterleibe jveu{ger ant\tJ30r/ gu ben \u00a9elteubeiten geh\u00f6ren bie\ngang bedeit ober gang fd)loargen Slrteit. \u00a9ehr h\u00e4ufig ftnb bie Fl\u00fcgel, bereu feorbere \u00fcbrigenl\nSofien Berg, luirSellofe Spiere. (SBr et) m, \u00a3t)terIeBen. Ti.)\t-j7","page":257},{"file":"p0258.txt","language":"de","ocr_de":"258\n2)ie Hautfl\u00fcgler, Sr aconibe\u00fc. $d)neuntoniben.\ngirei ober brei \u00a9ubitalgeden haben \u00ef\u00f4nnen, par! getr\u00fcbt big faft gang fdjtrarg unb bei eyotifdhen Slrten mit lebhaft gelben gte\u00fcen ober Sinben gegeichnet. \u00a9ie Sraconen fdjeinen rotguggtreife in benjenigen ^\u00e4ferlarben gu fc|maro^en, irefche abfterbenbeg H\u00b0^ betoohnen, trieSocf\u00fc, B\u00fcffel?, Sohvt\u00e4fer, beghat\u00f6 trifft man fte auch am m elften auf altem Hrige an, ttenit ntd)t allt ^umen bem Hmigfafte nachgehen.\nS\u00dfir geben hier in bem Bracon palpebrator eine tppifche prm, trelche bon Staheburg in beiben \u00a9efdhledjtent gasreich aug ^iefernln\u00fcppeln ergogen irarb, bie mit Pissodes notatus,\neinem hier lebenben unb @chaben anrichtenben St\u00fcffetf\u00e4fer, erf\u00fcllt \u00eeoaren. \u00a9er \u00a9horarr\u00fcclen ift burdjaug glatt unb gl\u00e4ngenb, bag gange \u00a9hiev fd)trarg; roth ftnb: bie Seine mit Sugnahme ber hiuterften, adenfadg noch ber mittleren ^\u00fcte, ber Unterhalt, \u00a9ejtcht unb \u00a9tiru big gu ben W\u00fchlern, beim Stanue auch meift bie S\u00dfurgel unb enblich ber Hinterleib mit \u00abn\u00e4hme eineg fchtrargen gte\u00fceg auf bem evften \u00a9egment, beim SBeib^en \u00f6fter auch auf ben folgenben \u00a9liebem.\n\u00a9ine gang \u00e4hnliche $\u00f6rperform une Bracon bilbet bie gleich faUg artenreiche \u00a9attung Rogas, inbe\u00a7 uutetfdfeibet fie [ich bei n\u00e4herer Setrachtung leicht oon jener, \u00a9er breite, quere $opf ift am Hinterhaupte fcparf geranbet, bag gireite \u00a9egment oont br\u00fcten SBei6(^en bes Bracon palpebrator. burch eine tiefc \u00a9uerfurche gefcljieben , ber Sohrer oerborge\u00bbi\nober nur fefjr irenig ftchtbar. \u00aeie Sorbetfl\u00fcgel haben immer brei Unterranbgedeu. \" l\u00f6e bigper ergogenen Slrten flammen aug \u00a9djmettetlinggtaupeu, unb girar toerben biefe burch fie eigent\u00fcmlich gugericptet. \u00a9ie \u00a9chiupftnegpe fpinnt ftdj im \u00c4mtern berfelben ein unb oerfteinert fie getrifferma\u00dfen in gel\u00fcrgter unb rertriippelter ptm. Stau fiubet berglpichen Stunden, treidle man noch alg Staupen erfennt, trenn man auch nicht bie 2lrt nennen tarnt, an \u00dftreigen unb ^Pffangeuftengelu gar nicht feiten. Skr eine fieht, ber beule nur baran, baff eg ein Rogas trar, trelcper ihr bief eg anthat.\n\u00a9en SpatMus xlavatus m\u00f6chte ich barum nicht mit \u00a9tidfcptreigen \u00fcbergehen, treil er ber eingige Sraconibe ift, Welcher fiep um bie \u00a9unft betr\u00fcbt, unfer \u00a9tubengeuoffe gu fein, bann trenigfteng, trenn getriffe \u00ae\u00e4fer eg oorher irareu. \u00a9eine ^>arre fcpmaroht n\u00e4mlich bei ben in altem Holgtrerle, alfo im \u00a9tubenger\u00e4tpe bohrenben $lopff\u00e4fern, befouberg bei bem Anobium striatum, unb ich m\u00f6chte rermutpen, aud) beim gktgt\u00e4fer. ^vbenfaUg barf man ihm nicht\u00bb gu Seibe thun, trenn er ft\u00a7 ginifcpen pni unb Sluguft geigt. Sou Sracon unterfcheibet ihn ber lange leibgftiel unb ber fcharfe Staub au ben \u00a9eiten beg Hmterfopfeg. \u00a9ie Sorberfl\u00fcgel haben brei \u00a9ubitatgeflen, alle ron faft gleicher @r\u00f6\u00a7e, eine big gur \u00a9pipe fortgefepte Staubaber unb rom gro\u00dfen State an einen getr\u00fcbten \u00a9cheiit burch bie fonft glagpede gt\u00e4dje. \u00aeag erfte \u00a9egment beg Hinterteibeg nimmt gang an ber \u00a9tietbilbuug \u00a9heit, ift burch feine S\u00e4ngiriffe, trie bag gtreite buvd) fehr bid;te ^unftirung matt, bie folgen ben gl\u00e4ngen unb alle einigen fid) gur talenform. Unter ber Hinterleibgfpihe ragt ein Sohrer ron ber S\u00e4nge ber phler perrot. \u00aeag blonbe \u00a9hier Reibet fiep br\u00e4unlidjtotp, mir bie Seine ftnb in ben \u00a9etenfen bebeuteub tidfter; feine \u00a9r\u00f6\u00a7e fcptranft gtrifchen gtrei unb rier Sinien, bie Reinen Stafje faden befouberg auf bie St\u00e4tyupen, bereu ppler noch fchlanler ftnb.\nSon ben \u00a9robpftten breitet ftch bie \u00a9attung Alysia am treitefien aug unb feungeicpttet fich neben ber oben ertragen eigenthiimlichen Stunbbilbuug burd) einen breiten, fipenben Hinterleib.","page":258},{"file":"p0259.txt","language":"de","ocr_de":"Vracon. \u00a9patpinS. Sttpf\u00efa.\n259\n\u00a9ie A. manducator T^at breite, au ber \u00a9pipe breig\u00e4^rttge $htnbadeu, treidle r menu fte \u00eftaffen, trie ein paar Seitenfl\u00fcgel, \u00efaurn trie \u00a9peile be\u00ea dftunbeg au\u00eafepen, einen biden, treit pinter bie Singen fortgefepteu \u00aeopf unb [tari bepaarte, beim SBeibcpen faft per\u00effcpnurartige, beim dR\u00e4mtcpen mepr fabenf\u00f6rmige, bebeuienb l\u00e4ngere ^\u00fcpier. \u00a9er ^interriiden ifi grob gerunzelt nnb matt, mie bie \u00a9eiten be\u00ea \u00a9porar au beu ebenfalls unebenen (Stellen; fo taug mie biefer ift ber eif\u00f6rmige, giemticp flacpgebr\u00fcdte Hinterleib, beffen erjte\u00eb Segment burcp Sang Griffe matt mirb; unter feiner \u00a9pipe ragt beim SBeibcpen ber Soprer \u00efurg p error. (Sine grope dianbgede, brei Unterranb= geden nnb ein gro\u00a7e8, fdjmarge3 9JM geicpneu bie Vorberpgel au\u00ea. \u00a9a\u00ea gange \u00a9pier gl\u00e4ngt tu \u00a9cpmarg, mit Slulnapme ber ab\u00a7 ruugelig begeicpueten, matten \u00a9teilen, bie turgbepaarteu Seine fepen braunrotp au3, ipre \u00a9arfen am bunfelfien. \u00a9ie Slrt fcpmaropt, mie alle \u00a9lieber ber \u00a9robonten, in ^liegenlarbeu (Anthomyia dentipes, Cyrtoneura stabulans U. a.).\n\u00eeji\t\u2756\n\u2756\nSeim ift\u00fcdblid auf bie bi\u00eaper betrachteten Slberpgler, befonber\u00ea auf biefenigen, treibe im (Sinne ber \u00a9lieber biefer breigepnten Familie, ber ecpteu \u00a9cplupfme\u00eapen (Idmeumonidae), ein fcpmaropenbe\u00ea Seben f\u00fcpren, mirb e\u00a7 nicpt fcpmer, letztere trop aller dRancpfaltigleit in ber allgemeinen \u00ae\u00f6rpcrtrad)t an iprer ^l\u00fcgelbilbung gu erfennen. \u00a9ie Sorberft\u00fcgel aller 2>(pneu= moniben ftimmeu im \u00a9e\u00e4ber fo \u00fcberein, bap baffelbe nur menig benupt merben Um, um bie \u00fcberaus grope $apt ber Slrten unb \u00a9attungen oon einanber gn unterfcpeibeu. \u00a9ie \u00a9ruubform, % melcpe pier Dorfommt, Jourbe auf \u00a9eite 164 $ig. 3 abgebilbet. \u00a9anacp finben mir gun\u00e4cpft im Vorpanbenfein gmeier r\u00fcdlaufenben Slbern ben ttnterfcpieb gmifcpeit biefer Familie unb ben Sraco? niben, melcpe in anberer Segiepung gum \u00a9peil leicpt mit einanber oermecpfelt merben l\u00f6nnten, ferner oerfcpmilgt pier immer bie oorbere Bede ber \u00a9cpeibe mit ber erften be\u00ea Unterranbe\u00ea, unb ein Heiner 3t er oe na ft beutet oft ben Slufang ber tremtenben Slber an. \u00a9omit pat ber Vorberfl\u00fcgel einer ecpteu \u00a9cplupfmc\u00eape ein Sftanbmat, eine fftanbgede, brei ober mit dBegfatt ber mittelften, ber fogeuannten \u00a9piegelgette, nur gmei Xtuterranb= unb gmei SOtittels gelten, \u00a9in meiterel, allen Bcpneumonibeu an bie \u00a9tint gepeftete\u00ea \u00a9rfennung\u00eageidjen fmb bie Die\u00efglieberigen, g er a b en gijpter, bie burcpau\u00ea gleich bid ftnb mit Slu\u00eafcplup ber immer Mftigeren SBnrgetglieber, ober nacp ber \u00a9pipe pin b\u00fcuner merben; etma\u00ea \u00efeulenforntige \u00efommen fepr fetten oor, eper bei gemiffen SBeibcpen folcpe, bie eine Slnfcpmedung ober Verbreiterung oor ber \u00a9pipe erleiben, \u00a9ie brei Stebenaugen, ber oorn burd) ba3 $opffplb gefdjloffene dftunb, f\u00fcnfglieberige Kiefers tafter unb \u00a7\u00fcpe, ein fipenber ober biinngeftietter Hinterleib ftnb SDterlmate ber 3><pneumonibeu, melcpe aber aucp Dielen anberen Bmmen gufommeu, unb fo bleiben eben nur bie gl\u00fcgel mit iprem \u00a9e\u00e4ber ba3 mefentlicp tlnterfcpeibeube. 2Bo biefe\u00efben fepten, ma\u00bb bei gemiffen kleinen Slrten aud) Dor\u00efommt, \u00efann unter Umft\u00e4nben bie \u00a9acpe fritifd) merben unb ein Bmeifel entftepen, mo ba\u00ea betreffenbe \u00a9pier eingnfteUen fei. feilte \u00a9djtupfme\u00eape fummt beim \u00a9ipeu ober fliegen, jebe tann fiep atfo ger\u00e4ufcplo^ iprem \u00a9djtacptopfer u\u00e4pern; nur bie gr\u00f6\u00dferen Slrten merben bt\u00e9meilen bur(p einen fcpmadjen \u00c7t\u00fcgetfcptag p\u00f6rbar.\n\u00a9er Vielfeitigleit in ber fcpmaropenben Seben\u00eameife m\u00fcrbe bereit\u00bb oben gebacpt, unb bie \u00a9nH midetung ber einen unb anberen Strt fod bei bem Anomalon circumflexum unter Sluleituug Don Slbbilbungeit befprod)eu merben. \u00a9a\u00a7 ba3 SKopntpier erft bann gu \u00a9runbe gept, menu beu \u00a9cpmaroper feiner nicpt mepr bebarf, liegt in ber Slrt, mie er fid) Don ipm ern\u00e4prt 9Ran nimmt n\u00e4mlicp an, ba\u00a7 er Don bem Settlor per gepre, Don einer gelben SJtaffe, melcpe ftcp meift um ben \u00a9armfanal lagert unb benfenigeit SRapruug^ftoff in fiep aufgefpeiepert entp\u00e4tt, burd; meldjen ba^ Bnfeft feine Dolle, DieKeicpt pauptf\u00e4cpticp feine gefiptecptliipe \u00a9ntmidelung erp\u00e4lt* Side ebtereur ba\u00ea Seben bebiugenben \u00a9peile bleiben unberlept, fo lange ber \u00a9inmietper feine \u00dcteife nolp nicpt erlangte.-\n17*","page":259},{"file":"p0260.txt","language":"de","ocr_de":"260\nSic \u00a7autfl\u00fcgler, $d)neumonibett.\nbliebe f\u00fcr die allgemeine \u00bbetradtung nur nod \u00fcbrig, diejenigen f\u00f4orpertheile etmaS n\u00e4her inS 2luge gu faff en, melde gut* Untertreibung ber Hunderte bon \u00a9attungen nnb bielen Saufende boit Wirten bienen,\nSie Situier aller folgen bemfelben \u00bbtlbungSgefebe: an ein dictes \u00a9runbglieb, meldeS mandnta\u00ef c^ara\u00efteriftifd\u00c9) fein \u00efann und ein fe\u00efjr \u00efleineS, gmeiteS, meif nur menig auS dent erften ^erbor? ragenbeS \u00a9lied reifen fd die \u00fcbrigen an, melde der \u00a9eifei der gebrodenen Rubier entfpreden m\u00fcrben und mettigfenS bon der H\u00e4lfte ihrer \u00a9efammtl\u00e4uge nad der g\u00fcljlerfpibe gu immer \u00ef\u00fcrger jyerden; bleiben fte bis dahin gleid did, fo h\u00fcben mir den fadenf\u00f6rmigen, \u00bberben fte gleich5 zeitig and d\u00fcnner, den bogenf\u00f6rmigen W\u00fchler. Slbgefeljen hiet'bon treten in der \u00a9eftaltung der einzelnen \u00a9lieber nod gmei SilbnngSunterfdiebe auf: entmeder, und dies ift der gem\u00f6hnlidfe gall, find alle bo\u00ef\u00ef\u00efommen c^Iindrifd und dann mandatai fdmer gu nnterfdeiden, oder jedes fdmillt nad oben etmaS an, und eS entfteht ein fnotiger Serlauf, der beim SBeibden ringsum, beim SJt\u00e4unden mehr auf der Unterfeite bemerkbar mird und an eine fumpfg\u00e4huige S\u00e4ge erinnert. So geringf\u00fcgig diefer Umftand and erfdeint, fo entfdeidend mird er bod f\u00fcr den \u00a9efammteindrud, melden der phler auf daS Singe deS SefdauerS madt Sie SBeibden, melde \u00efurge, knotige \u00a9lieber in ihren g\u00fchlern f\u00fchren, ringeln diefelben nad) dem Sode immer mehr oder meniger und fdm\u00fcden fte biel h\u00e4ufiger als daS andere \u00a9efdled* mit einem. meif en fftinge, oder bielmehr einem \u00a9\u00fcrtel oder Sattel, infofern die F\u00e4rbung an der Unterfeite bermifdt gu fein pflegt. SaS Kopfs fdild, die 3\u00e4l)ne der meif in ihrem \u00bberlaufe giemlid gleidbreiten Kinnbacken und die \u00a9eftalt des Kopfes, melder in der Siegel breiter als laug, atfo quergefeilt ift, kommen mehrfad in Setradt Slm Shorar berdient befouderS der \u00a7iuterr\u00fcden eine n\u00e4here Seadtung, ob feine born und oben liegenden Suftl\u00f6der obal oder kreisf\u00f6rmig find, ob fid ein borderer mehr horizontaler Sheil bon einem hinteren, abfallenden fdarf fdeidet, oder ob gmifden beiden ein alim\u00e4liger Uebergaug fatts findet, befouderS aber, ob und mie er durd Seiften in Felder getheilt mird. Sei der boUft\u00e4udigfteu gelderung, melde m\u00f6glid ift, tarnt man fedgehn f\u00c7e\u00efder nnterfdeiden, melde alle ihre Flamen erhalten haben. Stuf der \u00bborberft\u00e4de g\u00e4hlt man dann f\u00fcnf: eins in der SDtitte, daS \u201eobere Mttelfelb\", als daS ant meiften dnratteriftifde und jederfeitS gmei hintereinander gelegene, meiter folgen fhmmetrifd auf jeder \u00a9eite daS in die Quere nidt getheilte, in meldem daS Snftlod dann ein gr\u00f6\u00dferes meiter nad nuten und ein gang kleines an der \u00e4uferften \u00a9cfe. Slm abfd\u00fcffgen Sheile liegt daS gr\u00f6\u00dfte in der 2Jtitte als \u201eunteres Sttttelfelb\", und jederfeitS nod gmei, melde alle mie breite (Strahlen um den Mittelpunkt deS ^interrandeS ftd auSbreiten, an meldem der hinter* leib befeftigt ift. Siefer nun ift den gr\u00f6\u00dften Ser\u00e4nberungen untermorfen. S\u00fcdffdtlid feiner Slntjeftnug tommen die bereits mehrfad erm\u00e4hnten \u00a9rtreme gmifden pendent und geftieltem Hinterleibe in allen Ueberg\u00e4ngeit gnr \u00a9eltnng, Seim erften (Segment handelt eS fid miedet* darum, ob nur der Sordertheil den Stiel bildet, meldet* daun gegen den breiteren hintern, den fogeitannten hinter ft tel, eineSiegttng nad unten madt, oder ob daS gange Segment, ohne gebogen gtt fein, ftd a\u00fcm\u00e4lig nad bbrit berj\u00fcngt. \u00a9in fe\u00efjr midtige\u00ea Merkmal bildet ferner die Stellung der Suftl\u00f6der an diefem erften Segmente, melde mandmal unter feitlid herauStretenben, tnotigen Slnfdmeblungen ffeu und dann leicht ertannt merden, ohne diefe aber berftedter find, p den felteuften g\u00e4lten liegen fte gerade in der Mitte deS Segments, h\u00e4ufger dabor oder dahinter, dem \u00a9ndrande (der Spifce) deffelben n\u00e4her ger\u00fcckt. Skulptur, \u00bborhandenfein oder Slbmefenheit bon Mieten und gnr den, die 3trt, mie Hinterfiel und Stiel beim Uebergange in einander ftd in der Seitenlinie \u00bberhalten und fo manderlei minderes bedarf oft einer genauen Pr\u00fcfung. Siefe befdr\u00e4nkt fd Per nidt auSfdliepd auf daS erfie Segment, fondent auf alle folgenden; und da treten gun\u00e4df miedet* gmei \u00a9egenf&fce herbor, die redt rarft\u00f6erififd m\u00e4ren, menu fe die statut* nur and fdarf inne hielte: ein beprimirter, bon oben nad unten mehr oder meniger breitgedr\u00fcefter Hinterleib, meldet* im SWgemeineu einen obalen Umrif hat/ und eiu comprimirter, bon den Seiten her gufammengedr\u00fccfter Seib, meldet* in feiner boEtommenfen \u00a9ntmickeluug am Et\u00fcden einen","page":260},{"file":"p0261.txt","language":"de","ocr_de":"SCftgemetne\u00ea.\n261\nftumpferen, am Saucp einen fdprferen $iet BeBommt, bon born.nadj hinten Breiter Wirb nnb in ber \u00a9eitenanftdp an eine \u00a9idpl erinnert gwifdpn Beiben formen liegen Diele UeBerg\u00e4nge, bie manchmal gWeifetpft Baffen, weldp bei* Beiben \u00a9runbformen attguueljmeu fei, bann entfd^eiben bie \u00fcbrigen feilte, treibe ja niemals au\u00dfer Step gelaffen werben b\u00fcrfen, nnb Befonber\u00ea audj bie tefete jp\u00e4tfte be\u00a7 fp\u00efnterleiBc\u00e2 felBfi, bei* gu ben compimirten g\u00e4pt, foBalb biefe barauf pnwetfh @ep* cpr alter iftifd) Wirb f\u00fcr riete SBeiB\u00f6pu bei* fpinterleiB burd) ben prborftepnben, BiStoeileit fep langen SegBoper, bon beffen Sau ba3 S\u00f6tpge Bereit\u00bb BeigeBracp m\u00fcrbe, \u00a9eine relatibe S\u00e4nge nnb bei* Um\u00dfanb, oB er au8 bei* \u00a9pp ober burdj eine \u00a9plte am Saudje Beim \u00a9eBraudp prau\u00bbtritt, Wirb Bei bei* UnterfReibung oon gro\u00dfer Sebeutuug. S)ie Beiben, ftet\u00ea etWa\u00a7 Behaarten Etappen, Weldp fein Futteral Bilben, finb nat\u00fcrlich immer an ber \u00a9pp be3 fjinter; letBe\u00ea angepftet, aBer barum Braucht nicp au3 biefer gerabe bei* Soper feXBfi prborguBoutmen, bietmep* Wirb pufig ein gut Spit feiner Shtrgel burct) ben SeiB fetBjt umpttt. gn anbereit gatten fept jener \u00e4u\u00dfere \u00a9cpaitg gang, Weit ber B\u00fcrge Soper, metier per genau bem \u00a9tac^el bei* 2lculeaten gteicp, tut Saucp felbft pnretcpnben 5\u00dftaB fxnbet. Sie \u00c6enngeicpn am fpnter; teiBe unb an ben g\u00fcperu pr\u00e4gen ffcB borguglweife Bei ben 2BeiBdpu aus, bie bapr teinter gu unter fdpiben finb, al\u00ea bie biel einf\u00f6rmiger gebauten ttft\u00e4nndpn. \u00a9rw\u00e4gt man nun no cp ba\u00df biefe and) in bei* g\u00e4rBung Bisweilen Wefenttidj oon ipen SkiBcpn aBWeidpn, unb ba\u00df man bie Spere nur in fep* fettenen g\u00e4ttcn in ber Segattung antrifft, Weldp bie meiften w\u00e4penb bei* tttadjt bor; nepnen muffen, fo Wirb man bie gro\u00dfe ilnftcprpit, mettre in ben berf cp ebenen 2tnfid)ten bei* gorfcpr ipen SBitlbrucB finbet, bie rieten ttianten ein unb beffe\u00efBen Spere\u00ea unb bie gWcifelpfteu Serm\u00e4pungen, weldp an tobten \u00a9rempareit rorgenommen W\u00fcrben, teicp Begreiflich ftitben. \u00a9teidp geitig ergep an ben flreBfamen Saturfreunb bie bringenbe ttttapumg, burd) aufmerlfame SeoBacp tung ein gelb au\u00eaBauen gu ptfen, Weldp\u00a7 nocf) fep* bei* Kultur f\u00e4pg ift, ein getb, meinem nur rereinigte Kr\u00e4fte WirBlid) \u00a9rfp'ie\u00dflidje\u00e4 aBgeWinuen Bonnen.\nUm be\u00ea m\u00e4cpigen fpeereS biefer \u00a9djtupwepeu einigerma\u00dfen f)err gu werben, pt mau fie in f\u00fcnf \u00a9ipen getpitt, Weldp gWar in ipen fjaupformen fdjarf gefd)ieben finb, aBer burd) bem \u00a9pematiler immer \u00a9dB)wierigleiten Bereitenbe UeBerg\u00e4nge tpiftreife in einauber berfpnetgen. ^n bie ttftitte m\u00f6chte ich bie 3jdpteumonen (Icttneumones) ftetten at\u00ea ben $ern, bie ebetftcu gormeu bei* gamitie. SDer bepimirp, tangettf\u00f6rmige JpinterteiB ift geftiett, fo gWar, ba\u00df bei* fpintertpil be\u00ea erfteu \u00a9egments? mit ben \u00fcbrigen pljer fiep, a\u00fc\u00a7 bie tt\u00f6urget be\u00ea \u00a9tie\u00efe\u00ea. Sie Suftt\u00f6cpr jeneB Beftnben ftch pnter feiner ttttitte unb Biegen einauber ui dp n\u00e4pr al3 bem fpinter* enbe be\u00ea \u00a9egmeitt\u00ea. Ser Soper OerBirgt ftch fo gut Wie gang im SeiBe. Sie \u00a9pegetgette ift fiiufedBig mit bem \u00a9treBen, nad) bem Sorberranbe gu einen 2\u00f6inBet gu Bilben. Sie g\u00fcper pBeit etwa\u00ea gefdpottene \u00a9lieber, finb Beim tttt\u00e4mtcpu immer Borftig, Beim SkiBdjen eBenfo, ober fabenf\u00f6rmig, unb im Sobe roru mep* ober ftseuiger geringelt. S)ie gelber be\u00ea ^interr\u00fcdBen\u00ea finb per am rottg\u00e4pigfteu unb feine Suftl\u00f6dpr nur Bei ben Heineren SBrteu Brei\u00f6runb. \u00aeie ^d^neumonen ftetten bie Bunteften \u00a9dj)lnf)fmepen, tt\u00f6eiBc^en, au bereit \u00ae\u00f6rpr ttiotp \u00a9(^toarg unb ttBet\u00df ober \u00a9elB ftch bereinigen, biejenigen reinen garBen, loeld^e in ber gamilie \u00fcBerpup nur gur \u00a9eltuug Bommeit; aip bie gr\u00f6\u00dften \u00a9efcpedp\u00eauuterfcpebe im bleibe nepnen loir per ioap. S)ie Sarreu, fo ireit man fie Bennt, geidjnen ftch burdl) eine geloiffe ttBelBpit att\u00ea unb fdjeinen ni^jt gu fpunett, loeil ipten gr\u00f6\u00dfere \u00a9dtjmetter\u00efiugpupeu al\u00ea \u00a9ocoit bienen, ttttait ergiep bie SBepen nad) meinen (Srfapuugeu nur au\u00ea fotd)eu, unb gum Su\u00eapt\u00fcBfeit nagen fie ipen ben oBeru ^opftpil ireg. S)a\u00ea SSeiBdjen mu\u00dfte rorpr bie Saupe mit einem (\u00a3i Befd)enBeu.\n, Sie \u00a9ppibeu (Cryptides) pBen bie gornt be\u00ea geftielteu ^interleiBe\u00ea unb bie fcpoad)= Bnotigen g\u00fcB)ler mit ben ,gd)ueumoueu \u00dfemein, aip gum \u00a3pil bie f\u00fcnfedige \u00a9fjiegelgette, ioeld)e per gum Duabrat puueigt unb eine weniger rottBommene getberimg be\u00ea fpinterimden3, unter; fdieibeit fp aBer bon benfelBeit burd) einen in ber fttuplage prrortreteubeu Sop*er, toetdpr au\u00a7 einer Saud^fplte Bommt, fo Wie baburd), ba\u00df bie Suftt\u00f6cpr be\u00ea erfteu \u00a9egmenp einauber","page":261},{"file":"p0262.txt","language":"de","ocr_de":"262\nSie Hautfl\u00fcgler, $chneumontben.\n*\nn\u00e4her fielen al? bem \u00a9nbe beffelben; and) fommen j^ter meift biel fdjlaufere f\u00c7\u00fc^\u00eferg\u00efieber bor uitb bielfadj SSerbiduug bot* ber \u00a9pi^e. Sie Angeh\u00f6rigen biefer \u00a9ippfchaft gefeit fdjon biel gu weit au? einanber, nm mit Wenigen SBorten bodft\u00e4ubig djarafterifirt Werben gu k\u00f6nnen; bie einzigen, im Weiblichen @efd^\u00efed^>t Wenigfteu?, fl\u00fcgellofen 3sd)neumoniben finben toil* hier in bei* \u00a9attung Pezomachus bon \u00a9rabenhorft bereinigt\n\u00a9ine britte \u00a9ippe, bie $ imp la riet (Pimplariae), fenngeidjnet ftdj im Adgemeiiten burd) einen fijjenben, beprimirten Hinterleib, an beffen elften nicht gebogenem (Segment bie Luft; l\u00f6cher in ober bor ber \u00e4ftitte flehen unb ber Weibliche SBohrer oft fehr lang \u00fcber bie \u00a9pi^e be? lepten hiuau?ragt. 3>n ber Siegel ift bie \u00a9picgelgede breiedig, fehlt aber auch gang. Sie gelberuttg be? Hinterr\u00fcden\u00ea tritt fehr gur\u00fcd, feine Luftl\u00f6cher finb h\u00e4ufiger frei?runb unb fehr fleht, als l\u00e4nglich, bie \u00c7\u00fchlerglieber borperrfchenb bodfommen Walgig unb unbeutlich bon einanber gefdjieben. \u00a9inige Arten (Xorides) flehen riidfid)tlid) ber allgemeinen $\u00f6rperform ben h\u00f6rigen n\u00e4her, paffen in anberer Hiuftcht aber beffer hierher.\nSie \u00a9ichelwe?pen (Ophionidae) ftimmen in bem nteift gerabftie\u00efigen, bon ben \u00a9eiten gufammengebr\u00fcdten Hiuterleibe \u00fcberein, au? Welchem ber SBoprer faum herborragt Sie f\u00fchlet*; glieber ftttb cbliubrifc\u00f6, bei Hellwigia elegans, einem zierlichen, gelb unb braungef\u00e4rbten 2Be?p(ben, Werben fte um fo bieder, je n\u00e4her fie ber \u00a9pipe fommen. SDie \u00a9piegelgede ift breiedig ober fehlt\nSSon ben Srpphouiben (Tryphonides) enblidj l\u00e4gt ftch eigentlich nur jagen, ba\u00a7 fte bie; jenigen feien, Weide nach Au?fcheibung ber h\u00f6rigen bon ber gangen Familie noch \u00fcbrig bleiben. Sei bieten adetbing? wirb ber tpeil? ftpenbe, tpeil? geftiette Hinterleib baburep djarafteriftifcp, bafj er breprunb unb bon born nach hinten .etwa? bieder, alfo folbig berl\u00e4uft unb ben Soprer faum fepen l\u00e4gt; Wo bie? nicht ber $ad, erinnert bie H\u00f6rpertracpt au eine ber \u00fcbrigen \u00a9ippen, aber bie Silbung ber f\u00fchlet*, ober ber fl\u00f6get, ober eine? anberen She*le3 l\u00e4gt bie Serbinbmtg bamit nicht gu. \u00a9ie halten ftch \u00f6ern an \u00a9\u00abhilf uitb fd)ilfartigen \u00a9r\u00e4fern auf.\n\u00a9in gemeiner Srpphonibe ift ber f\u00fcnf Linien lange Exenterus marginatoxius, fennttich au ben gelben Hiuterr\u00e4nbern ber \u00a9egmente, ber\u00e4nberltd) gelber Seicpnung au $opf unb Sporar auf fcpwargem, burcp dtungelung rauhem Uutergrunbe unb am dJtangel jeglichen \u00a9nbbcrtt? ber gelben, fcpWarg befpipten niuterfepienen. Surd) einen Sbgeneinbrud fcheibet ftd) ba? ^opffcpilb bom \u00a9efiept ab. \u00a9ine breiedige \u00a9piegelgede fommt bem \u00a9orberfl\u00fcget gu, unb ber Hiuterleib ftpt mit feinem, ttacp born faum berfchm\u00e4lerten, oben gWeimal gedielten \u00a9runbg\u00efiebe ait bem etwa? gefelberten, fteil abfaUenben Hinterr\u00fcden.- SDie 2\u00f6e?pe fliegt borgug?weife in ^iefernw\u00e4lbern, weil fte hi\u00dfr f\u00fcr ipre Larbe in ber gemeinen $iefernblattwe?pe (Lopdyrus pini) ba? SBopntpier antrifft. SJlit ber adett \u00a9tplupfwe?pen eigenen \u00a9p\u00fcrgabe unb burch bie fortw\u00e4prenbe Sewegticpfeit ift bie gr\u00fcne, fafi erwacpfeite Larbe ber $iefentWe?pe bout \u00a9djlupfwe?penweibd)en halb aufgefunben. \u00a9I Wirb ipr \u00e4u\u00dferlich ein \u00a9i angepeftet, burch rin H\u00e4f<hm angeh\u00e4ngt, wa? fie trop ipre? abweprenben Umperfchneden? mit bem K\u00f6rper leiben mu\u00a7. \u00a9ie fpinnt ftch nun ein \u00a9ocon, tun bariit, Wie fie in gefunben Sagen gelohnt ift, gu \u00fcberwintern. Sa? \u00a9djmaroperei frient au?, bie Larbe bleibt \u00e4ufjerlicp ft heu unb fangt ihren SBirtp gr\u00fcnblich ait?, bon Welchem ftch fd)lie\u00a7lid) nur noch bie gufammengefchrumpfte Haut in ber einen \u00a9de be? hon ihm augefertigten \u00a9ocou? borfinbet, W\u00e4prettb ber \u00a9inbringling fein eigene? fpinnt, Welche? ben $nnenraum bon jenem nur halb au?; f\u00fcllt, \u00a9tatt ber Slattwe?pe arbeitet jtd) tm n\u00e2dpften Saljre burch bie hoppelte Umh\u00fcllung nufer Srpphonibe hiuburd). \u2014 Sa? \u00a9tammgefchlecht Tryphon fleht beut h\u00f6rigen fehr nahe, bie gelberuttg be? Hluterr\u00fcden?, ba? gefielte erfte Hinterleib?fegment unb bie \u00a9egenwart ber \u00a9piegelgelle, Welche hier meift geflielt ift, bebingen bie SSerWanbtfchaft, bie furgett, biden \u00a9Rendel unb bor adern gwei \u00a9nbboruen au ben Hiuterfdpieneu ben Unterfchteb. Sie zahlreichen Arten fdjmarohen borherrfepeub gleichfad? bei S3latjwe?peularben.","page":262},{"file":"p0263.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9yenteruS. \u00e4FcetopiuS, \u00a9ancpuS.\n263\n\u00a9ne andere \u00a9attuug, bon meldper mehrere zierlidpe unb Bunte 2lrten p\u00e4ufig oorBojjtmen, pei\u00dft Bassus uni) mirb leidet Benntlid) burdp bas faft quabratifdpe \u00a9rttnbglteb, mit melcpetn ber ftarB beprimirte, Burj orale Hinterleib am \u00a9porar jipt. \u00a9nigen Slrten fep\u00eft pie Spiegelnde, Bei anberen ift fie Dorpattbeit unb breiedig, bie erfte r\u00fcdlanfenbe 2lber mtnBelig gebogen. \u00a9er B. albosignatus pat Beine m eiteren \u00a9ntbedungSreifen anzutreten, menn er feine (gier unterBringen mid, \u00a9IS flei\u00dfiger \u00a9efucper bon \u00a9lattlauSBolonien, bereu S\u00fc\u00dfigBeiten er nad)gept, ftnbet er in ben bon ben \u00a9lattl\u00e4ufen fetBft leBenben \u00a9taben ber Scpmebfltegen ben \u00a9egenftaitb feinet \u00a9er= langent, \u00a9ie mie ein Heiner Blutegel geftaltete StRabe mirb mit einem \u00a9e BefdjeuBt. \u00a9aS fcpeint fie menig zu B\u00fcmmern; benn fie fri\u00dft meiter, mirb gro\u00dfer unb fpinnt fiep ^ule\u00dft ipren tropfenf\u00f6rmigen \u00a9ocon, meldjer feitlicp .ber S\u00e4nge nad) einer \u00fcJiabel, einem \u00a9latte ober einem anbereu \u00a9flanken; tpeile angepeftet ift. Unmittelbar in biefem \u00a9ocon entmidelt ft cp aber Beine gliegens, fonbern eine SeplupfmeSpenpuppe, unb auS biefer baS SBeSpcpen, melcpeS 2% Bis 4 Stnieit lang, mapr; fcpeinlttp je nadpbem eS in einer Bletneren ober gr\u00f6\u00dferen SprppuSlarDe fdpmaropte, unb an feinem fdpmarzen K\u00f6rper reicpltcp mei\u00df gezeichnet ift, am Stopffcptlbe n\u00e4mlich, an ben inneren \u00a9ugenr\u00e4nbern, ben gl\u00fcgelfcp\u00fcppcpett unb barunter, beut Scpilbcpeit unb Hutferfcpilbcpen, ben Hinterr\u00e4nbern mehrerer \u00a9egmente unb enbltcp in einem 0tinge an ben fcpmarzen \u00a7xt\u00e0tx\\$\\mtxi\u00ee iw \u00fcbrigen fepen bie \u00a9eine leBpaft rotp auS. \u00a9ent \u00a9orberpgel feplt bie Spiegelzede. Sftocp anbere \u00a9rten m\u00fcrben Bei gleicher SeBeitSmeife Betroffen, eine als Scpmaroper in ber Saroe oon \u00e4JtarienB\u00e4fercpeit (Cocci-nella), melcpe BeBanntlicp gleichfalls bie \u00a9lattl\u00e4ufe aufzepren. \u2014 2Bie bie 0orige, fo erinnert auch bie Br\u00e4ftigere \u00a9attuug Metopius in ber \u00c4\u00f6rpertradpt an Pimpla, nur mirb Bei Beiben ber \u00a9obrer nicht ficptbar, mie Bei ber letztgenannten, \u00a9on allen Sdpneumoniben mirb Metopius leicpt unters fcpieben burdp baS qnabratifcpe, an ben H\u00fcdereden fdparf oortretenbe dt\u00fcdenfcpilbcpen unb baS etmaS eingebr\u00fcdte oon einer Seifte ringsum eingefa\u00dfte \u00a9eftcpt. \u00a9ie gegen 5 Bis \u00fcber 6 Sinien meffenben \u00a9rten ftnb fcpmarz, burdh eine raupe Oberftacpe matt unb mepr ober meniger reicp gelb gegeicpnet, BefonberS an beit H^terr\u00e4nbern ber Segmente. So pat ber am menigften Bunte M. dissectorius ganger\u2019s, melcpett \u00a9raoenporft sicarius nennt, nur einen \u00a9unBt unter ben $\u00fcplern, je einen in ben ^tntereden ber brei erften Segmente, unb ben Saum beS vierten oon lebpaft gelber $arBe; bie gro\u00dfe Spiegelnde Bommt ber dtautenform nap'e. \u00a9ie \u00a9rten fcpmaropen nur in \u00a9tlcpenraupen.\n\u00a9er Banchus falcator, beffen SBeiB gabriciuS f\u00fcr eine anbere \u00a9rt pielt unb B. venator nannte, ift eine SicpelmeSpe, aber infofern noch Beine ecpte, als ber fipeitbe Hinterleib erft in feiner ^weiten H\u00e4lfte ben SippencparaBter annimmt unb fiep Don ben Seiten per ftarB gufammenbr\u00fcdt (comprimirt). \u00a9ie \u00a9attuug l\u00e4\u00dft fiep \u00fcberbieS noep an bem Scpitbcpen erBennen, melcpeS in einen mepr ober meniger feparfen \u00a9orn auSgezogeit ift, an ben Bimenf\u00f6rmigen Suftl\u00f6cpern beS Hinterr\u00fcdenS, ber faft rpombifepen Spiegelzede unb ben gelammten gu\u00dfBlauen. \u00a9eibe \u00a9efdptedpter unterfepeiben ft cp niept nur in ber F\u00e4rbung beS K\u00f6rpers, fonbern audh in ber $orm beS H\u00fcderleiBeS, unb barauS laffen fiep bie Don oerfdpiebenen gorfepern Begangenen gepler leid)t erBl\u00e4reit. \u00a9eint \u00a9t\u00e4nncpeit mirb ber jtcpelf\u00f6rmig geBr\u00fcmmte Hinterleib in ber Seitenanficpt Don Dorn naep pinten Breiter, fiupt fiep am \u00a9nbe fepr\u00e4g naep unten ab unb l\u00e4\u00dft pier ein paar S\u00e4ppcpeit peroorfepen, medpe f\u00fcr bie \u00a9oprerfepeibe gepalten merbeit B\u00f6unten, m\u00e4prenb fie ben m\u00e4ttnlidpen \u00a9efcpledjtstpeilen angep\u00f6ren. Ueber beu fo gebilbeten, gl\u00e2n^enb fcpmar^eit Hinterleib liegen Bei ber genannten Slrt Dier gelBe, fattelartige ^lede.\n\u00a9on gleicper Sfarbe fiitb bie fcplanBen \u00a9eine mit \u00a9uSitapme ber H\u00abfBen \u00a9dpienenfpipen an ben pinterften, baS Sdpilbdpen, ^l\u00fcgelfcp\u00fcppcpeit, ein \u00a9reied baoor, gmei S\u00e4itgSflede barunter unb\nSBetDd\u00f6en be\u00a7 Banchus falca-tor unb fein Ijinterlaffener Socon-","page":263},{"file":"p0264.txt","language":"de","ocr_de":"264\n3)te Hautfl\u00fcgler, $(pneumonibett.\nenbticp ber gr\u00f6\u00dfte \u00a9peil beb Sorberfopfeb fammt ber ttnterfeite ber fadenf\u00f6rmigen $\u00fcp\u00efer. \u00a9ab Skibcpeu bergegenm\u00e4rtigt nufere Stbbilbuug unb geigt bor Sfdem einen fpip berlaufenben ^uxkx' leib. @b tr\u00e4gt ftdj borperrfdjenb fcpmarg, nur bie Sorbcrp\u00e2lfte beb Hinterleiber, bie Seine mit Slubfcptu\u00df f\u00e2mmtlicper ^\u00fcften unb ber \u00a9cpienenfptpe an ben pinterften fepen getblicprotp aub. Sei beibert (gefdflecptern tr\u00fcben fiep bie ginget in (gelb. \u00a9ie Sancpeit fcpmaropen in \u00a9(pmetterliugbs raupen, oorgugbmeife ben (Sulen angep\u00f6rigen. \u00a9ief eiben gelangen nicpt gur Verpuppung, fonbern fiait iprer Vuppe erfd)eint ein fcpmarger (gocon, mie einer bom B. falcator pier abgebilbet ift. (gin folcpeb \u00a9efpinnft pat bebeutenbe f\u00c7ef\u00eeigfeit, benn eb beftept aub fecpb bib fiebeit bicpt auf einander liegenben Hauten, meldje alle burdpnagt fein moden, epe bab $erf feine f^reipeit erlangt, derartige (Soconb fepeinen ben \u00a9icpelmebpen befonberb eigen gu fein; benn icp ergog baraub bie berfepiebenften Slrten berfeiben, mie beifpietbmeife meprere bei* bermaubten (gattung Exetastes. Slucp bei ipr fipt ber Hinterleib an, fpipt fiep beim fcplanfen \u00fcft\u00e4nnepen gu, m\u00e4prenb er beim SBeibcpen naep pinteu etmab breiter mirb (in ber \u00a9eitenanffcpt) unb ben Soprer b\u00fcrg borragen l\u00e4\u00dft. \u00a9ie flauen finb pier einfaep, bie Snftl\u00f6cper beb fpinterr\u00fcdenb obal ober freibrunb; bie berp\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfig Heinere \u00a9piegelgede p\u00e4ngt niept feiten an einem \u00a9tielcpen.\nS)ie bei mettent gr\u00f6\u00dfere Stenge ber \u00a9icpelmebpen benngeidjnet fiep burep einen geftietten naep pinteu adm\u00e4iig breiter m erbend en Hinterleib unb eine ^\u00f6rpertraept, traie fie bab Anomalon auf nuferem Silbe bergegenm\u00e4rtigt. \u00a9a ftnb beifpielbmeife bie meift nur deinen, fepmargen unb fepr fepmer gu unterfepeibenben Sirten ber (gattung Porizon, melepe alb folepe eine faft trapegifepe, innen recptminbelige dianbgede, ein gro\u00dfeb breiedigeb gl\u00fcgelmal, ber Mangel ber \u00a9piegelgede, ein furger, budeiiger \u00a9porar unb ein nad) oben ged\u00e4mmter, burger Soprer eparatteriftren. Septem* f (peint gum Stnfieepen bon Verborgen iebenben \u00c4\u00e4ferlarberi benupt gu merben. (gr\u00f6\u00dfer finb im Vdgemeinen bie itoep biei gaplreicperen Strten ber (gattung Campoplex, bei ber bie Sianbgede laugetd f\u00f6rmig, bie \u00a9piegelgede borpanben, oft in giemlicper Siubbepuung, unb bie flauen gef\u00e4mmt ftnb. S3 ei ben fonft fepmargen \u00a9pieren tritt an ben gl\u00fcgelfcp\u00fcppcpen, SDtunbtp eiten, Seinen unb bent Hinterleibe gleiepfadb bie gelbe, am lepteren daf\u00fcr auep bie rotpe \u00c7arbe auf. \u00a9ie leben botperrfepenb m\u00e4prenb ipreb Sarbenftanbeb in Heineren \u00a9epmettertingb? ober Stattmebpenraupen.. \u00a9ie Sarben ber einen fertigen fepmugigibei\u00dfe (Soconb mit einem fepmargen (g\u00fcrtet au jedem @nbe, anbere fpinnen fiep am Saud)e ipreb SBirtpeb feft, unb bie in ben \u00a9\u00f6nnepen ber Sopppreu Iebenben begn\u00fcgen fiep mit biefeu.\nSin ben S\u00e4umen unb (geb\u00fcfepen, oorgugbmeife ber d\u00f6\u00e4tber, fudfenb gmifepen ipren Sl\u00e4tteru fepmebt in p\u00f6epfier Stnmutp bab Anomalon circnmflexum. gierltep ftredt eb feine langen Hinter; beiue aub, p\u00e4lt bie g\u00fcpier in bie H\u00f6pe unb ben fcpm\u00e4eptigeu Hinterleib fauft gefepmuugen naep unten. (Sb l\u00e4\u00dft fiep gu gelten auf ein Statt nieber, um ben Honigfaft, ben eine Stattlaub pinterlie\u00df, aufguf\u00e4ugen, ober oon einem noep \u00fcbrig gebliebenen dbegeutr\u00f6pfepen gu nafepen, unb erpebt fiep barauf toieber gu neuem \u00a9piet, aber ftetb mit einer gemiffeu fftupe unb SB\u00fcrbe, alb menu ipm jebe Semeguug oon einem \u00a9angmeifter fepulgerecpt beigebraept morben m\u00e4re unb eb fid) beflei\u00dfige, pebantifcp ade Regeln beb Slnfianbeb gu befolgen. Stuf nuferer Slbbilbung fepeu mir eb \u2014 ein Skibepen \u2014 ftpen, unb boep uiept in dtupe. @b ftpt gerabe fo, alb menu eb eine ^iefernfpinnerraupe unter fiep p\u00e4tte, melcper eb feinen \u00a9taepet einboprt unb mit ipm ein ($i eiu= berletbt, ein (Si, au melcpeb fid) munberbare (gefepiepten antn\u00fcpfen, menu eb einmal gt\u00fcdticp in bie genannte, in bie g\u00f6preutenraupe, ober in biefe unb fene anbere gelegt ift. \u00a9ie ipm entfepl\u00fcpfte Saroe lebt frei in ber dtaupe, ift eine Siuie lang, ni(pt Oiel bider alb ein ^3fevbepaar, pat einen braunen, pornigeu ^opf, einen laugen \u00a9cpmang unb fiept genau fo aub mie $igur c. Stuf einer gm eiten \u00a9tufe iprer (gntmidelung, metd;e gigur d barftedt, m\u00e4epft fie in bie Sreite unb oerf\u00fcrgt fiip in ber anbern \u00fctieptung, meit ber \u00a9^mang mepr fcpmiubet (ber Pnfel au ber \u00a9pipe, eine Mmelige Slaffe unb bie angebeutete \u00a9repung r\u00fcpren bon bem \u00a9rude beb \u00a9edgt\u00e4bcpenb bei ber mitroftopifepen Uuterfudpung per), \u00a9er H^Ptftrang ber Sltpmungbmerlgeuge mit ben erfteu Slnf\u00e4ngen feiner Sergmeigung bemeift ben $ortfcpritt in ber (gntmidetung. Sluf ber dritten\n\u00ab","page":264},{"file":"p0265.txt","language":"de","ocr_de":"Slnoma\u00efott.\n265\n\u00a9tufe (e) fxnbett fief) bte Luftr\u00f6hren feo\u00eflft\u00e2nbig feerglfeeigt, aber nod) keine Luftl\u00f6cher; StaBe= Burg fragt, ob etna ber inerter feerk\u00fcrgte, fidjelf\u00f6rmige \u00a9cfjt\u00fcang bereu \u00a9telle vertreten m\u00f6chte. 3u ben anfangs feor\u00efjanbenen f\u00eainnBacfeu haben fid> Unterkiefer unb LiBBe etngefunben, geglieberte Cafter unb g\u00fcljter jtnb feorgefBtofft unb hietburdj bie SRunbtheile feerfeo\u00fcft\u00e4nbigt. \u00a9iefe Latfeenform fanb fRa^eBurg in eilte fiant eingefdjloffen, bereit \u00a9egentoart er ftd) nidl)t erkl\u00e4ren konnte, Stuf bent feierten \u00a9tabium (f) eublidj erh\u00e4lt bie Latfee bte l\u00f6efd^affen^ett, in melier man aubere \u00a9djmaroBer kennt. \u00a9er $oBf erfdjeint je# feerh\u00e4ltuifpt\u00e4fjig klein, mehr juin \u00a9\u00e4ugen eingerichtet, unb ber \u00a9d&tioatt^ als entgegengefeBter i\u00dfol ift feetfdpmtben. \u00a9aS S\u00fcjter fd^eint fep Weniger mit ber Slufttahme feon Nahrung Befdj\u00e4ftigt, a\u00ef\u00ea mit ber BeljauBtung feines i\u00dflaheS in beut mehr unb mehr feerberBenben SBirtlje. SB\u00e4hrenb mit beut \u00a9djmaroBer bie eBen angebeuteten Ber\u00e4nberungen feorgehen, ife\u00e4djft biefer, h\u00e4utet fid), h\u00e4lt feinen S\u00f6titterfdjlaf, ifeenn eS bie \u00a9BinnerrauBe mar, h\u00e4utet ftch ifeieber, fpiunt ein \u00a9elj\u00e4ufe unb mirb gur i\u00dfuBPe, unb erft in biefer nimmt bie Larfee bie \u00a9eftalt feon gigur b an, b. h* fte feertfeaubelt ftch in eine i\u00dftiBBe. Sut SDRai ober Suni gelangt biefe pr Bo\u00fcenbuitg, unb nufere SBeSBe fri\u00a7t fi<h heraus. SkoBf, 'StumBf, \u00e4ufjerfte \u00a9Biise beS fnnterleibeS, l\u00fcften unb an beit fnnterbeinen bie \u00a9Bip ber \u00a9chenkel unb \u00a9djienen fehen\na\tbed\te\tf\n\u00a9te \u00aeiefernft)inner=\u00a9\u00e2)\u00efut)ftoe\u00abt)e (Anomalon circumflexum). a 2fee\u00eat)e, nat\u00fcrliche \u00a9x\u00f6\u00dfe. b\tc, d, e, f Farben in betriebenen \u00a9tabien ber (gnttni\u00c6elung. (b - e ftar! toetgt\u00f4fjett.)\nfdpatg auS, baS UeBrige, ifeogtt bie inneren Stugenr\u00e4nber, Staffer unb \u00a9djpdjen geh\u00f6ren, gelB= roth, bie \u00a9arfeit am lidjteften, bie f\u00fchlet* Braunrot!). \u00a9ie \u00a9attungSmerkmale, fotoeit gl\u00fcgel unb ber lange SRetatarfuS ber fimterf\u00fcffe ftd) baran Betheiligeu, geigt bie SlBBiibuitg, BeadjteitSlfeerfh unb bap geh\u00f6rig jtnb noth: baS feorn geftuhte $oBff<htlb unb glfeei ungleiche \u00a9itbg\u00e4ljne ber MnitBacken, ofeale Luftl\u00f6cher beS fnnterr\u00fcdenS unb bie einfachen Platten. Sehnliche gotmenfeer= \u00e4nberungen m\u00f6gen bie Larfeen ber anbereu, cBenfo fdjmaropnben Smnten burdjlaufett, JfeenigftenS liegen noch einige Beobachtungen StaBeburg\u2019S feor, tt>eld)e hierauf fdj\u00efief\u00eaen laffeit.\n\u00a9ehr gahlreidje \u00a9iBBengeitoffeit fdjeiiteit in golge her \u00a9radjt unb gleichen F\u00e4rbung tl)re\u00a7 ^\u00f6t'BerS bem uitge\u00fcBten Blicke ein uttb berfelBett Slrt angugelj\u00f6reit; benn \u00fcberall auf \u00a9eb\u00fcfdj, in Rehmen, an Blumen Begegnen unS- lehmgelbe \u00a9idjellfeeSBeu, ioeld)e mit aufgehobenen f\u00c7l\u00fcgelit barauf umherfBagiereit, in tr\u00e4gem, faitmefnbein ginge, Bei meldjem baS \u00a9djlfeirteit ber gl\u00f6gel BiStfeeileit h\u00f6rbar toirb, ftd) auf unb bafeon machen, um in n\u00e4chfter St\u00e4lje mit einer getoiffen \u00a9dperf\u00e4Higkeit triebet* nteber gtt gehen unb gu futheu, iras fie feorljer nicht fanbeit. \u00a9iefe \u00a9pete haben genau biefelbe \u00a9eftalt trie baS eben BefBrodjene Anomalon, ergeben fid) aber Bei n\u00e4herer Betrachtung aBS nicht nur iit beit Sitten feerfhieben, fottbern geh\u00f6ren auth mehreren \u00a9attungen au, feorgugStoeife gtreiett. \u00a9ie eine, Ophion, ineiche ber gangen \u00a9iBBe ben Stamen gab, Breitet ftch in gasreichen Sitten mit gleidjem, unftheittbarem \u00a9eiranbe \u00fcber alle \u00a9rbtljeile auS. \u00a9ie l\u00e4fjt fid) fehl* leicht bitrdj baS gt\u00fcgetge\u00e4ber feoit allen aitberen \u00a9id)ellfeeSBeit unterfdjeiben. \u00a9ie Beiben r\u00fcdlattfenbeu Slbent merben hier n\u00e4mlich feon ber erften Uitterranbgelie allein","page":265},{"file":"p0266.txt","language":"de","ocr_de":"266\nSDte Hautfl\u00fcgler. 3d)n eumonib en.\naufgenommen, seit bie \u00a9piegetaelfe burdj ^elWagen ihres inneren Serben abhanben gekommen ift. 2Bir Serben fp\u00e4ter SBeifpiele lernten lernen, So fxe burd) \u00a9cbsinben beS \u00e4u\u00dfern illeroen unooftff\u00e4nbig Sirb, aber lein aSeiteS ber eben bestatteten 2frt. UeberbieS ftnb bie flauen get\u00e4mmt unb ber Hinterr\u00fcden glatt, s\u00e4hrenb er bet Anomalon u. a. Otunaeln setgt. Unbebeutenbe prbenunterfchiebe amiffheu braungrau, fcbmu^tg gelbrot'h, ob auf ben Vorberfl\u00fcgeln ^\u00bbornfledbd^en ft^tbar Serben ober nicht unb \u00e4hnliche \u00a9inge m\u00fcffen beamtet Serben, Senn man bie Wirten erlernten Sill. \u00a9ie aSeite hier in betracht lommenbe \u00a9attung Paniscus hat baS pi\u2019tgelge\u00e4ber oon Anomalon, uttterf\u00e4jeibet ft(h aber hauptf\u00e4<hli<h burch gelammte flauen oon ihm unb oon Oer* sanbten \u00a9attungen Daburch, ba\u00df bie Luftl\u00f6cher beS erften \u00abSegment\u00e9 oor beffen \u00e4ftiite fielen. 3a ein \u00a9rpphonibe (Mesoleptns testaceus) lann felbff oon einem ge\u00fcbten Sluge Segen feiner gleichen K\u00f6rperfarbe leicht mit hierhergeaogen Serben. 3<h ers\u00e4hne alle biefe \u00a9lffei'e/ um e*ner ^er; Sechfelung berfelben mit einanber oor^ubeugen, benn bagu beb\u00fcrfte eS seitl\u00e4ufigerer 2luS; einanberfehuttgen, fonbern Segen eines fcljon oon \u00a9egeer u. a. beobachteten, h\u00f6<hff intereffanten Momentes aus ihrer EntSidetungSgefc\u00dfichte. 3<h meine bie f<h<m oben einmal fl\u00fcchtig ers\u00e4hnten, geftielten Eier, selche bei \u00a9phioniben unb \u00a3rppboniben sahrgenommen Sorben ftnb. \u00a9tefelBen hangen manchmal ber Seiblicheu 2BeSpe einaelit ober in gebr\u00e4ngten Trauben an ber HinterleibSfpihe. 3\u00f6a\u00a7 follen fte h^er? 3<h lann mir biefe Erlernung nur babur\u00e4j erli\u00e4ren, ba\u00df baS \u00e4Beihchen ben \u00a9rang jum Slblegen ber (Ster hatte unb ben \u00a9egenftanb nicht fanb, Dem eS biefelben anoer; trauen tonnte, \u00a9ergleicheit geftielte Eier fanb ich ffhon \u00f6fter ju einem bis bret an oerfcpiebeuett \u00a9teilen, ooraugSSeife aber in ber fft\u00e4pe beS KopfeS au einer unb ber anbern uadten \u00a9cpmetter; lingSraupe. \u00a9iefelben feljen gl\u00e4ngenb fdjtoara aus, ben \u00a9amen mancher s\u00dffknjen, etsa beS betannteu ptcbSfdjsanaeS, nicht un\u00e4hnlich unb ftnb burd) ein $\u00e4tchen in bie Vaupenhaut befeftigt. fftacp ben oon mir gemachten Erfahrungen m\u00fcffen bei ber Seilern Entsidelung ber Eier pei Sefentiic\u00df oerpiebene pile oortommen. Vor einigen fahren fanb ich bie ffh\u00f6ne Uiaupe ber Hybocampa Milbauseri, eines bei ben \u00a9ammlern ber \u00a9elten^eit Segen in hohem Slnfepen ftehenben \u00a9pinnet. Seiber sar fte angeffochen; benn an ber linten \u00a9eite ber oorbern \u00a9egmente fa\u00dfen gsei Eier oon bem befchriebenen SfoSfepen. 3n ber Hoffnung, noch am rechten Beit als Slr^t aufeutreten, gerbr\u00fcdte biefelben mit einer ^pingette, mertte aber leiber habet, ba\u00df ich eS nur noch mit leeren \u00a9cpalen an tpun hatte, ber Inhalt alfo fcpon in ben iHaupent\u00f6rper eingebruugen fein mu\u00dfte. \u00a9effen unge; achtet Sarb bie fftaupe forgf\u00e4ltig gepflegt unb ihr ein \u00a9t\u00fcd Eichenrinbe in ihr \u00a9ef\u00e4ugtti\u00df gegeben, um ihr baratt bie Verpuppung. au erm\u00f6glichen, \u00a9iefelbe erfolgte auch in oolltommen normaler SBeife. \u00a9ie nagte ein ffadjeS, elliptifcpeS Sager aus, fpann eine mit ben Slbnagfeln untermifchtc flache H\u00fclfe bar\u00fcber, unb ber Eocott sar fo tunffgerecpt angelegt, Sie im peien, fo oerborgen, ba\u00df ihn nur ein ge\u00fcbter Vlid oon ben \u00fcbrigen Unebenheiten eines EicfettftammeS unterffheiben tonnte. V\u00fceS bieS gefcpah im \u00a9p\u00e4tfommer. 3m Sftai beS n\u00e2cpften 3ahreS mu\u00dfte ber \u00a9djmetter; ling erfcheitten, falls bie mintage au ihm noch oorhattben sar. Ehe aber bie Beit heoan laut, trieb mich bie ifteugierbe. \u00a9er Eocon Sarb oorfichtig ge\u00f6ffnet unb fiehe ba, ftatt ber benfelben g\u00e4nalicp f\u00fc\u00fcenbeu \u00a9chmettertiugSpuppe fanb ftch eine geftredte, fepsarae Vonnenpuppe, mir l\u00fcugft fchon als bie einer \u00a9cplupfSeSpe betanut. Einige 2Bod)eu-fp\u00e4ter laut benn auch eine folds lehnt; gelbe \u00a9ichelSeSpe, ber Paniscus testaceus, barauS peroorfpaaiert, Seldjen ich fchon gSeimal bei fr\u00fcheren \u00a9elegenljeiten auS bemfelben \u00a9 ChmetterlingSgefpiunffe exogen hatte. 2BaS aus bem aSeiteit Ei gesorben fein mochte, lann ich nidff augeben, eine \u00a9chlnpfseSpe nur sar baS Ergebni\u00df ber oerungl\u00fcdten \u00dfn\u00e4ff, oerungl\u00fcdt in fofern, als ich eine Hybocampa Milhauseri au erhalten S\u00fcnfchte. Ein Reiter pH, Selchen iCh pier erz\u00e4hlen si\u00fc, um eine anbere \u00a9d^maro\u00dferSeife ju oeranfchaulichen, ift folgenber. 3m \u00a9p\u00e4tfommer trug ich eine Strahl nadter Vaupeu einer eben nicht feiten en Eule, ber Naenia typica, ein. \u00a9ie saren noch ^iemlid; fung unb Surben mit bem auf allen 2Begen sachfenben Vogeltn\u00f6teviCh (Polygonum ayiculare) gef\u00fcttert. Valb bemertte ich, ba\u00df einige ber Raupen in ihrem Sach^thum gur\u00fcdbliebeu, S\u00e4hrenb bie \u00fcbrigen fr\u00f6hlich gebieheu.","page":266},{"file":"p0267.txt","language":"de","ocr_de":"G\u00fcmtmidetung einiger Stcbelme\u00e4pen. $d)iteunton.\n267\nSet n\u00e4herer Untersuchung fanden fie ftd) aitgefiodjen itnb gmar nahe am ^\u00dfpfe mit einem ober ^freien bet oben Befc^rteBetteit \u00a9ier behaftet. SRit bettfelbeit batten fte ftdj, mie bie \u00fcbrigen, geh\u00e4utet, mareu babei mobt ihre alte \u00a3)aut, aber bie gef\u00e4hrlichen Sntj\u00e4ngfet nicht log geworben. Sifei btefet* trauten Raupen nahm id) unter meine befoitbere Sufficht, brachte fte mit gutter in ein $\u00dfabbfdj\u00e4d)tet\u00e4)en uub fab beg Sageg \u00f6fter nach ihrem Seftttben* Sebe batte eilt \u00a9i gut Seite beg Sadeng fthen. Stgbalb faltete fid) biefeg bnrch einen S\u00e4nggtiff, uub ber oorbere Sbeit einer SJiabe marb ftd)tbar* Sei ber einen Sanfte mudjg biefelbe anfdjeiitenb nurtangfam, h\u00e4utete fid) einmal, uub ioarb git einem tteinen ^3\u00fc^>^chen; auch bie Staupe gab eine, aber am $of)fe Oerfr\u00fcftpelte Suftfte. Seiber bertam bag Schiubfmegfpenft\u00fcitftchen* Surdj bie Seobadjtung ift nur feftgefiedt, ba\u00a7 bag (Si bon einer tleineren Bebrmegfte angeftochen mar uub babur\u00e4) f\u00fcr bie Saupe Weniger fdj\u00e4blid) gemacht m\u00fcrbe, inbeffett hoch ihre regelredfte \u00a9ntmidelitng oerbinberte* \u00a9attg anbetg gefalteten ftch bie Serb\u00e4ltniffe bei bem gmeiten Patienten* Sie Stabe fog, mit bei* hinteren $\u00f6rftei*b\u00e4lfte gun\u00e4cbfi gteicfsfadg in ber (Sifchale rubenb, febr eifrig an bem SSobntbiere, mie aug ben Semeguttgen ber innern, bnrch ihre bnnne Haut bnrchfcheiuenben \u00ae\u00f6rf)ertbeile nnb ihrem fdjnedeit 2Bad)gtbnnt eiftcbtticb* Sach acht Sagen mar fie ermad)feit, fette oodtommen auggefogen* Sie fing nun au gu ffunnen, fdjten aber nicht in ber f\u00fcr fie erffn*ie\u00a7lid)en Sage gu fein; henn fie fertigte nur eitt bob^ Stifter auf bem Soben ber Schachtel, brachte aber feinen \u00a9ocon gu Staube* Sto^bem ioarb fie, frei rubenb auf biefem \u00a9efpiunfte, 31t einer ^\u00dfuftfte. 2ilg bag $erf fo giemlidj entmidelt mar, bttrd) feine lehmgelbe Satbe nnb bie $\u00f6rf)ergeftalt beutlich genug nadjmieg, ba\u00a7 eg bem hier in Sebe ftebenben Sormentteife aitgeb\u00f6rte, ftarb eg, meil ihm bie n\u00f6tbige ^euchtigteit gefehlt haben mochte* S&emt angenommen merben b\u00fcrfte, baff ein nnb biefelbe Srt itt bem einen Sade innerlich, in einem anbern \u00e4u\u00dferlich fdjntarohen l\u00f6ntte, m\u00f6d)te ich bag oerMftftelte Shier fur nidftg anbereg, alg ben bereite genannten Paniscus halten. Sebenfa\u00ef\u00efg laffen bie Seobadjtungen einen tiefen Slid tbnn in bie fo b\u00f6cbft intereffante Sebengmeife nnferer oielgeftaltigen Schmarotmi*.\n\u00a9raoenborft betrieb 1829 in feiner \u201eIckneumonologia europaea\u201c unter ber \u00a9attung Ichneumon 274 Srteit, meldfe in \u00a9urofta nnb oorguggmeife in Seutfd)ianb leben, barunter nicht menige nur in bem einen @ef<btecbt. Sie richtige Sereinigung fe gmeiet \u00a9efcbledfter gu einer 2lrt ftedie ftch feit 1844 Sk\u00f6mael in oetfdfiebenen Sibeiteit ber brnffeler Slfabemie gut Aufgabe unter oorberrfchenber Ser\u00fcdftd)tigung ber belgifchen. Stau f\u00fcllte meinen, baff ftd) babnrch bie Ml ker Slrten oerminbert h\u00e4tte, nnb bod) bleibt fte bnrd) neu btngugelommene fait genau biefelbe; bie Babt ^er \u00a9attungen nnb Untergattungen oerutebrte ftd) aber nicht unbebentenb. \u00a9g fontmen hier bie eleganteren Sonnen nnb Sarbeu unter ben Sdfluftfmegfteit oor: gang fdfmatge, fdjmarge, befonberg blaufcbmarge nnb elfenBeiitmeiff gegeidfuete Srten. Sergleid)eit Beidfitungen finben fid) 001*2 berrfdjenb an ben Slngenr\u00e4nbern, im \u00a9efidft \u00fcberbauet, an Haigftagen, Sd)ilbdjen, Sl\u00fcgelfd)\u00fcf)f)d)ett an beit Seinen in Singform, feltener alg S\u00e4ume ber Hinteileibgfegmeute, h\u00e4ufig aber an ber Sfterfbihn @elb, meidfeg ftatt d\u00dfeiff ebeitfadg oorfommt, tritt \u00fcorberrfdjenb alg Sinbe an bett Segmenten auf, ober Oerbreitet fid) \u00fcber einige bet* oorbereit Segmente gang nnb gar. Set febr oielert Slrten ift ber Hinterleib gmeifarbig, rotb nnb fdfmatg, ober eg fommen, menu bag Sotb .etmag lichter ift, nod) einige meiffe S\u00e4nber ber binterften \u00a9lieber biitgu. Siefe menigen Sarbeit bringen bie gr\u00f6\u00dfte dRandffaltigfeit bn'Oor, uub in ber Segel febeit bie 2\u00f6eibd)eu bunter aitg, alg bie SR\u00e4nncheit, moburdj bie 3ufammenftednng beiber \u00a9efchlechter gu einer nnb berfelben Srt unge= mein erfchmert mirb* Sie 2Beibd)en taffen ftch al\u00bb folche leidjt erlenuen au ben etmag fnotigeu, im Sobe immer mehr ober meniger gemunbenen, fabelt? ober borftenf\u00f6rmigen SnbUvn, nur in feltenen S\u00e4den an ber !aitm fid)tbaren Sobrerfd)eibe* Sbgefebett oon einigen unter 2Roog ober in m\u00fcrben Saumft\u00e4mineit \u00fcberminternbeit B^neitmoneit, befommt man \u00fcom Simt \u00fcb bie meifteit gu feben* Sie SHigel platt auf beit S\u00fcden gelegt, fd)niiffetn fte an ben Sl\u00e4ttern ber \u00a9ebiifdje einzeln ober um fo gabireicher umber, menu Stattt\u00e4nfe f\u00fcr fte ihre S\u00fcjfigfeiten gur\u00fcdtieffen, ober","page":267},{"file":"p0268.txt","language":"de","ocr_de":"268\n2>te Hautfl\u00fcgler. \u00a9hueumoniben.\n9^au^en oorhanben ftnb, ben en fie i\u00efjre \u00a9ter anoertraiten fomten. Btan faun eS raffeln nub fniflern h\u00f6ren, trenn ga^\u00efretc\u00e8e Slrteu in \u00a9emeiufchaft mit anberen \u00a9mmen berfelben \u00a9amilte, bes f\u00f6nberS audj \u00dcJtorbmeSpen, fl\u00fcchtigen \u00a9liegen u. a., im bunten \u00a9entifdj als Sederm\u00e4uler ober R\u00e4uber fid) gufammenftnbeu, unb unterijattenb ift eS, i^nen alten jujufc^aucn nnb bie Bemeg* lichfeit ber einen, bie gr\u00f6\u00dfere Sdjmerf\u00e4tttgfeit ber anberen, bie \u00a9urdjtfamfeit biefer, bie SDreiftigfeit jener Slrt su beobachten. SDaS ift ein ^eben nnb Treiben munberbarer 2trt, meldjeS fich fd)toer fdjilbern lap, fonbertt felbft angefdjaut fein mu\u00a7, trenn man eS in feinem ganzen Umfange fernen lernen tritt. 3$ hatte eihft \u00a9elegenheit, unter anberen Berhaltniffeu ein foldjeS \u00a9ahrntarftS* leben biefer fteinen SBefen, trie ich eS nennen m\u00f6chte, su beobachten. \u00a9S irar in einem troefenen (Sommer, unb jeglidjeS \u00a9ethier., jebe S\u00dffXange fcpmachtete nach erquidenbem Stegen, \u00a9in \u00a9emitter hatte benfelben gebracht, unb in einem breiten \u00a9abrinege, ber ftettentneife befdjattet burd) einen gemifd)ten Saubs unb Stabelmalb ^irtgog, hatten fich feuchte Stetten unb einige ^f\u00fctsen girifd)en \u00a9raSmudfs unb Brombeergeftr\u00fcpp erhalten. Siefen 2Beg manbette idh in ben fp\u00e4ten StadjmittagS; ftunben unb gem\u00e4hrte ein Seben, meldjeS mid) mahrhaft in (Staunen fehle unb erft recht erfenuen lie\u00a7, mie unentbehrlich baS SBaffer auch f\u00fcr biefe \u00a9efdj\u00f6pfe ift, trelche both fonft mit ihm gar nicbt\u00a7 gu fdjafjen haben. Baufenbe ron burftigeu \u00a9nfefteu hatten ftch hier ^ufammengefuubeu, groffe unb fleine (Schlupftreten, gefdjm\u00e4nste unb ungefdjm\u00e4ngte, ftcpeltragenbe unb bie eleganten \u00a9orrnen ber in Stebe ftehenben \u00a9djnettmonen, \u00a9liegen unb (Schmetterlinge. SltteS tummelte fich in buntem \u00a9emifdj, fliegeub unb friedjenb. SaS f\u00fchle \u00a9raS, ror allem aber bie feuchten St\u00e4uber ber 5\u00dff\u00fchett \u00fcbten eine unmiberftehliche StnsietjungSfraft auf biefe $erfe auS unb fdjienen einen gemiffen frieblidjen (Sinn auSsugiefjen \u00fcber bie fonft friegerifchen, einanber sum \u00a3he\u00dc befeinbenben Bkfen. Seiber rerfdjieben bie Ichneumonen mie bie meiften anberen \u00a9amiliengenoffen bie Hauptaufgabe ihres SebenS, baS f aarungSgef^\u00e4ft unb bie Brutpflege, auf bie Stacpt ober oerrichten fte minbeftenS fo im Verborgenen unb oerftedt im@rafe, bafj erftereS fo Oiel mir befaunt, noch bon Stiemanb, baS Sluftecfjen einer Staupe fepr oereinselt unb nur bann beobachtet m\u00fcrbe, menu gemiffe Staupen in berheerenber SJtenge bann unb mann auftraten.\nUnfere Stbbilbung oergegenm\u00e4rtigt in bem m\u00e4nnlichen Ichneumon pisorius, miner ber gr\u00f6\u00dften beutfdjeu Sitten, bie ^\u00f6rpertradjt ber gansen Sippe unb in ber barunter liegenben, ihres Scheitels\na M\u00e4rattfiett be\u00a7 Ephialtes imperator, ba\u00a7 S\u00dfeibdjert beim (gierlegen, b 2Bei\u00f6c\u00a3)en bon Mesostenus gladiator, c 2Ji\u00e4nnd)en be\u00a7 Cryptus tarsoleucns. d Ichneumon pisorius, 3Rfinndjett mit ber\tbc\u00a7 gid|tenfd)to\u00e4rmer\u00abi, au\u00ea ber er gefommen.\nberaubten ^uppeup\u00fclfe beS \u00a9id)tenf<hm\u00e4rmerS bie 2lrt, mie fich biefe SBefen auS ihrem Sarge befreien, \u00dfur \u00a9harafteriftif beS genannten fei bemerft, baf? ber ^interleibSfiiel nicht breiter als hoch, baS \u00a9nbe beS ftebenglieberigen SeibeS beim SBeibdjen gugef^t^t ift unb bie lepte Baudjfdjuppe","page":268},{"file":"p0269.txt","language":"de","ocr_de":"$d?neu\u00eettOtt. SCm&\u00eftyte\u00efe\u00a7, drogu\u00e9.\n269\nbout Urforunge be! Sohtet! ettx>a\u00ea entfernt fiep, ba\u00a7 bie Suft\u00ef\u00f4djer be! H^tert\u00fcden! geftredt, S\u00fcdens unb ^opffd\u00fclb opte befonbere !lu!geihnuttg ftnb. hierin liegen im herein mit ben bereit! oben erm\u00e4hnten \u00a9tyhentenngeihen bie Stertmale ber \u00a9attung S^emnort/ mie fie 2\u00f6e!mael auffafjt. \u00a9ie abgebilbete Slrt geh\u00f6rt gu ber \u00a9rup^e, in meldjet ber Hinterftiel nabelrifjtg erfdjeint, bie \u00a9inbt\u00fcde am \u00a9runbe be! gmeiten \u00a9egment! tiefgrnbig nnb minbeften! fo breit, mie ihr ebenfall! I\u00e4ng!rifjtger gmifhenraunt fhtb, bie gitrc^e gmifdjeu beut genannten nnb beut folgenben \u00a9egmente tief, ba! obere SRittelfelb be! .fpinterr\u00fccfen! faft quabratifh/ h\u00f6hfien! born etma! gernnbet ift nnb in melier ftd) bte meibliheit piper, mie bie aller SR\u00e4nndjen, born gufpifsen. Set ihr fpeciett fhtb \u00a9d;ilbcb)eit tmb fe eine Sinie an ber piigelmurgel gelb, ber burch spun\u00eftiruug matte Hinterleib mit 2ln!nahme be! braunen \u00a9tielgliebe! bleich rofitotp \u00a9a! SR\u00e4nnheit hat ba! gange \u00a9eftcp nnb bie Seine oot\u2019herrfchenb gelb, ba! SBeibhen nur \u00a9tim5 nnb \u00a9cheitelr\u00e4nber ber Singen nnb an ben fhmatgeit Seinen bie SRitte ber \u00a9c^ienett, iiberbie! einen Sing um bie piper meijp \u00a9ie nid^t erm\u00e4hnten ^\u00f6rpttheile fehen fcpnarg an!, \u00a9er Ichneumon pisorius treibt ftaf 00m 3uni ab in gemifhten SRabelm\u00e4lbern umher, tu feiner \u00a9r\u00f6ffe bie Heb erleg enh ett \u00fcber feine! \u00a9leieren f\u00fctpenb; beim er ift ein teder, luftiger \u00a9efell. 3m fringe fhmirten feine meingelben Ringel bernehmlidp \u00a9a! S\u00dfeib\u00e4mn fitest gr\u00f6\u00dfere \u00a9hm\u00e4rntertauben an, befonber! bie be! an feinem SMjnorte meift nidjt feltenen \u00c4Hefernfhm \u00e4rmer!, legt aber nur ein \u00a9i in febe. \u00a9ie \u00a9eftodjene mitb menig bet\u00e4tigt hon bem \u00a9hmatohet im Seibe ; b\u00e9nit fie gelangt gut normalen Sermanblung in bie Supe. <\u00a3ier aber mu\u00a7 ba! Seben be! Inquilinen erft gut ma\u00efjren \u00a9eltnng lommeit; allm\u00e4iig mitb bie SuPe fto* nnb leiht, nnb menu man fte im rechten Moment \u00f6ffnet, finbet man eine gelblihmeiffe, melle Stabe bon l\u2019\u00c4 3\u00f6tl S\u00e4nge barin. Sltt jfeber \u00a9eite f\u00fchrt fte \u00fcber ben ftarl mnlftigen S\u00e4ubern ber \u00a9lieber neun Suftl\u00f6cher, bereu brei h^nterfte unentmidelter erfheineit nnb meniger gelb bnr^fchimment, al! bie \u00fcbrigen. Sadf ber Sermanbluug gut SuPe liegt fm in ber Segel nur btergept Sage, bi! bie fliege erfd^eint. \u2014 $nt \u00fc\u00f6efeit, in ber \u00a9r\u00f6ffe nnb ber allgemeinen F\u00e4rbung ungemein \u00e4hnlich ift ber gleich h\u00e4ufige Ichneumon fusorius, nur baf? bei ihm \u00a9djilbchen nnb \u00a9cheitelr\u00e4nber ber Singen nnb b\u00fcmeilen ein, auch gmei Snntte an ber p\u00fcgelmurgel meifg, bie \u00a9dienen nnb Sarfen bagegen roth au!fehett.\nSicht fehmer nnterfcheibet man bieS\u00dfeibhen ber \u00a9attnng Amblyteles bon 3<hnenmon burch bie ftumpete Hmterleib!fphe nnb bie fie faft gang erreichenbe le^te SauhfhuPe, meldm ber Sohrermttrgel hier oiel n\u00e4her liegt al! bort; oiele geidhneit fid) burch befonberen \u00a9lang ber Vorher; Oberfl\u00e4che nnb lebhafte f\u00e4rben au!, auch ringeln ftdj ihre fchfanlen W\u00fchler meniger eng al! bei 3hmeumon. SBentt bie SR\u00e4nnhen in ber F\u00e4rbung oon ihren SSeibchen abmeichen, mn\u00a7 mau gu ihrer \u00a9rlemtung ebenfall! ein SRetlmal gu Hilfe nehmen, melche! erft tm Sobe herbortritt, \u00a9er gufammeutrcdneitbe Saud) bilbet bei biefen \u00a9hlupfme!f)en immer eine l\u00e4ngere ober t\u00fcrgere, mie ein $tel herau\u00fcretenbe f\u00c7a\u00efte; m\u00e4hrettb biefe nun bet ^cfmeunton ba! gmeite bi! bierte \u00a9lieb ein; nimmt ober nod) meiter reicht, erftredt fte ftd) bei Amblyteles nur auf ba! gmeite nnb br\u00fcte, bei A. fossorius, einer fdfmatgeit Slrt, melche ein elfenbeinmeiffe! \u00a9d)ilbcheit ttnb gelbrothe \u00a9d)en!el unb \u00a9hielten pit, fehlt fie fogar g\u00e4nglid). Statt leimt einige biergig Sitten, melche faft alle ber \u00a9r\u00f6\u00a7e unb $atbe nach gu ben fiattlidiften 3hneumoneu geh\u00f6ren unb burchfcEmittlich acht Sinieit meffen, e! tommen aber aud) faft golltange bor, mie ber fhmarge, int \u00a9eftdft unb an ben Seinen reidflid) metjg gezeichnete, meipefhilbete A. laminatorius, gu melhern ber nur auf bem \u00a9hilbdjen unb in ber Stitte ber ppler breit mcip, fonft burd)au! fhmarge Ichneumon proteus al! SBetbheit geh\u00f6rt. 3h etgog e^n St\u00e4nnd)en au! ber SuPe he! mittleren SBeinfhm\u00e4rrner!. 3n her Seben!= meife haben bie Amhlyteles - Sitten nicht! Sefonbere! bor ben \u00fcbrigen 3hmuntoiten oorau!.\nSiht minber ftattlih al! bie lehte Slrt mirb ber Trogus lutorius leiht tenntlih an bem etma! phramibal herait\u00fcretenben S\u00fcctenfhitbh^n, an beut lurgeit \u00a7itge auf ber Unters feite ber Satfen, mo f\u00fcr gem\u00f6hnlih Sorftenhaare flehen, unb an bem in ber SRitte mintelig borgegogeiteit ^ohffh^lhe. \u00a9a! Shier fteht an ber Sorberh\u00e4tfte fhmarg au!, ber Hinterleib","page":269},{"file":"p0270.txt","language":"de","ocr_de":"270\n3)te Hautfl\u00fcgler. $chtteuntoniben.\ngelbbraun, an ber ftumpfen \u00a9pi^e boUfommeit ober nur fledtg fcpwarg. \u00a9elb ftnb \u00a9chilbchen, \u00c7\u00ef\u00fcgelWurgel unb \u00a9ch\u00fcppcpen, ein \u00a9trich barunter unb ber borbere H&f\u00f4\u00efragenranb, bas \u00a9eftcht, bie \u00a9Ruubtheile, bie gangen \u00a9lugenr\u00e4itber unb bie Seine in ihrer gr\u00f6\u00dften \u00a9luSbehnung. \u00a9te \u00c7\u00fch\u00efer; W\u00fcrget ift gelblicproth, beim \u00a9Beibcpen Weiter hinauf, unb auch bie gt\u00fcgel tr\u00fcben ft ftar! in ber borherrfdjenben \u00a7arbe. \u00a9refer Trogus \u00efommt gleichfalls auS ben puppen gr\u00f6\u00dferer \u00a9chw\u00e4rnter, aber feltener.\n\u00a9te ungemein zahlreichen, Heineren Slrten haben meift \u00efreiSrunbe Luftl\u00f6cher am ^interr\u00fccfen, einen roth unb twarg gef\u00e4rbten, ober Wohl auch gang rothen Hinterleib, mitunter am ^opffdjilbe ober au ben Htnterh\u00fcftcn befonbere \u00a9luSgeichnungen unb ftnb barum bon \u00a9BeSmael auf gafjl; reiche Untergattungen bertheilt Werben.\n\u00a9en nat\u00fcr\u00efichften Uebergang bon ben Ichneumonen gu ben \u00a9rpptiben bilbet bie \u00a9attuug Phygadeuon, welche auS meift Heineren, unter fehlen \u00a9BeSpett beftept. \u00a9ie weiblichen g\u00fchler fehen fehr b\u00fcrge, Htotige \u00a9lieber gufammen, bereit l\u00e4ngfteS britteS h\u00f6chftenS baS \u00a9oppelte feiner Sreite erreicht; biefelben rollen fich ftar\u00ef unb enben fiumpf. SiSWeilen fireden fie fiep trtehr unb ber; breitem ft bor beruhe, ober, findet biefe \u00a9rWeiterung nicht jtatt, fo gibt bie mehr entwidelte gelberung beS ^interr\u00fcc\u00efen0 gegen bie \u00fcbrigen \u00a9enoffen ber \u00a9type ein gutes UnterfdjeibungS; merfmal ab. \u00a9er Soprer ragt nur wenig \u00fcber bie \u00a9pipe beS obalen, geftielten Hinterleibes herbor unb fommt auS einer Saucpfpalte. Set ben M\u00e4nnchen verbreitert ftch $\u00aer Hinterftiel merHich im Sergleich gum \u00a9tiete unb berl\u00e4uft gleichfalls nicht in berfelben \u00a9bene mit ihm. \u00a9roh biefer \u00a7ormengtei\u00e4)heit mit ben Ichneumonen unb troh ber Uebereinftimmung beim Serlauf beS ^l\u00fcgelge\u00e4berS wirb burch bie fchoit oben, bei ben \u00a9ippenunterfchieben angegebene attbere Lage ber Luftl\u00f6cher, bitrch bie glatten, in ben \u00a9liebem Wenig abgefehten W\u00fchler and) im m\u00e4nnlichen \u00a9efcplecht gwifdjett beiben eine unberfennbare \u00a9renglinie gegogeu. \u2014 3U ben gr\u00f6\u00dferen unb gemeinten Wirten, treize 3 bis 4 Linien iit bie L\u00e4nge mi\u00dft, geh\u00f6rt baS P. pteronorum, ber gew\u00f6hnliche \u00a9chmaroper in ben \u00a9\u00f6nnchen ber \u00f6fter fdjon erw\u00e4hnten liefern ; StattweSpe (Lophyrus pini). \u00a9er fR\u00fcden heS faum geh\u00f6rnten lebten SruftringeS bilbet eine fchWach gew\u00f6lbte, Wenig gerungelfe, nur beim 9R\u00e4nnd)en beutlidjie L\u00e4ngSleiftchen tragenbe fl\u00e4che, Welche ftch burch eine \u00a9uerleifte oon bem abfch\u00fcffigen \u00a9heile fdjeibet. \u00a9er Hinterftiel ift auf feiner \u00a9treibe polirt, ohne gleichm\u00e4\u00dfige s\u00dfunUirung, baS gWeite \u00a9egment beSgleichen, nur beim SDi\u00e4mtcheit burch Sehaarung matt. Sbge= fefen bon einigen geringen inbivibueHen \u00a9tbWeicpungen ift ber Hinterleib roth, fein beiberfeitigeS \u00a9nbe unbeftimmt fd>Warg, an ber a\u00fcer\u00e4u\u00dferften \u00a9pipe fein Wei\u00df, \u00a9tefelben f\u00e4rben fontmen au ben Seinen gur \u00a9eltuitg: bie borberen ftnb roth, bie hinterften fcpWarg, mit SXuSnahnte beS rothen SBurgeltheileS ber \u00a9ch'enfel unb ber Wei\u00dfen \u00a9chienenWitrgel. Seim \u00a9Beibdjeit, beffen W\u00fchler bie gleichen f\u00e4rben, roth, Wei\u00df, fcpwarg, in ber genannten fReipenfolge bon ber \u00a9B\u00fcrget nach ber \u00a9pihe tragen, erreicht ber Sohrer ungef\u00e4hr bie H\u00e4lfte beS Hinterleibes. \u00a9aS \u00a9R\u00e4mten unter; fcheiben in ber prbung ein mehr ober weniger Wei\u00dfes \u00a9eftcht, Wei\u00dfe \u00a9B\u00fcrgel unb \u00a9dpippcpen fcer ginget unb -ein in berfchiebener \u00a9luSbehnung Wei\u00dfes \u00a9chilbcheit. fRapeburg hatte im Herbft eine SERenge \u00a9onnenp\u00fcppdjen ber eben genannten SlattWeSpe unter \u00a9RooS gefammelt unb in bie Warme \u00a9tube gebracht. \u00a9Im 24. \u00a9Ipril beS folgenben SapreS erfcpienen gWei \u00a9t\u00fcd eines Heilten \u00a9rpptiben, beS Hemiteles areator. \u00a9ie beiben \u00a9ocoitS, auS Welchen fte perborgefommen waren, w\u00fcrben einer n\u00e4heren Unterfuchung unterworfen, unb merfw\u00fcrbigerweife befanben ft bariu: gun\u00e4chft ber rechte SeWopner, bie SlattWeSpe, bereu gl\u00fcgel nicht orbeutlid) entfaltet Waren, fobann ber eben betriebene \u00a9chmarofer bolllommen flugfertig. \u00a9Bie l\u00e4\u00dft ftch biefer ungew\u00f6hnliche \u00abH\u00e4ren? \u00a9Baprfcpeinlt hatte bie StattWeSpenlarbe, als fie bom Pbygadeuon angeftocpen W\u00fcrbe, in ihrer \u00a9ntwidelung einen fo bebeutenben Sorfprnng, ba\u00df ihre normale Serpuppung unb \u00a9nt; Widelung nicht mehr berhiubert werben Hunte, \u00a9ie Phygadem>n;Larbe patte benfelbeu Serfprung,","page":270},{"file":"p0271.txt","language":"de","ocr_de":"t\u00dfhbgabettou. Gfrpptui. SJlefoftenusL\nati ber Hemiteles ipr fein (Si entrer traute, unb ei enttoidelten fidj aUe bref, aber and) nur fo eben; beim fetten gtoeien fehlte bie ^raftgum \u00a9utchbtechen bei \u00a9oconi.\n\u00a9ie \u00a9attung Cryptus, jiael^e jtd) auf ber gangen \u00a9rbe auibreitet, m\u00f6ge uni butdj bai Skibdjett oon C. migrator oergegento\u00e4rttgt fterbem \u00a9ie fcptaitfen Smtjler oetbiden fidj nie an ber \u00a9pihe, iooljl aber fdjioelten bie einzelnen \u00a9lieber bafelbft leicht ait* \u00a9et \u00a7iuterr\u00fcden bat aufer h\u00f4djfteni gtoei \u00a9uerletften, toe\u00efdje nic^t immer beuttid) finb, feine \u00a9elbetuug, fetten eine fe^r uttoollfommene. \u00a9ie fdjtanfen i\u00dfeiite taufen in einfache, \u00efteirte stauen aui* Um bie genannte Slot non anberett gu unterfdjeiben, haben mir bie eben befprodjnen Steile noch n\u00e4her ini Singe gu faffen uub \u00fcber attbere gu berichten. Sott ben beiben \u00a9uerteiften bei Jpiitterr\u00fcdeni t\u00f6ft ftd) bie oorbere anfehehtenb in gtoei Sogen, to\u00e4htenb bie hintere in ber SJtitte nertifcht unb an ben \u00a9eiten itt je ein \u00a9\u00f6rnchen auigegogen ift; nor jener liegen bie freiitunben \u00a3uftt\u00f6d)er. \u00a9ai erfte \u00a9egmeut bei \u00a7interletbei erweitert fut) bii gu ben nicht beutenartig oortretenben Suftl\u00f6chern in fanfter Sluibiegttng unb nert\u00e4uft int \u00f6pinterftiete gerabttnig; bieferift oben glatt unb potirt, bai it\u00e4djfte \u00a9egment bidjt punftirt. \u00a9utd) eine \u00a9uerfurdje trennt ftch bai ^opffdjilb nom \u00a9efidjt, uub in ber.SJtitte biefei erhebt fich eine fdjtoac\u00efje Sente, \u00a9ai britte \u00a7tih= tergtieb ift ungef\u00e4hr breimat l\u00e4nger ati bid. 3m Sorberft\u00fcgel toirb burep einen Dteroenaft bie fehtgefchtagene Sheitnng ber erften \u00a9ubitalgelle non ber obern SUttet; gelte angebeutet. 3\u00ab Slubetradd ber F\u00e4rbung ftttb bie brei erften \u00f6pinterteibiglieber unb bie \u00a9chenfel mit Sluifchtufj ber \u00a9pi^e an ben hiuterften ati roth, bie Slfterfpihe, \u00a9d)ienenlourgel bei br\u00fcten unb gtoeiteu Seinpaarei unb bie \u00a9eife\u00efgtieber nom fiebenten b\u00fc gum elften ati biefenigen Sheite gu notiren, toelche bie fdjtoarge \u00a9runbfarbe mit 2\u00f6ei\u00a7 nertaufcheit. \u00a9iei bai \u00a9igitates ment bei Skibcheni. \u00a9ai flehte, fchtanfe St\u00e4nndjeit ftimmt in ber F\u00e4rbung infofern, ati ftatt bei fehtenben meinen ^\u00fchterringei anbere ^\u00f6rperttjeile mit btefer $arbe gegeichnet finb: bai gloeite b\u00fc nierte \u00a9Heb her \u00abtpintertarfen, bie norberett l\u00fcften unb \u00a9chenfetriuge mehr ober ioeniger, bai \u00a9eficht nebft SJtunb unb g\u00fchlertourget unten \u2014 nur gtoei fepioarge S\u00e4ngiliuieu giehett bittd) fenei \u2014 ber Suaden, bie \u00a9ch\u00fcppdjen unb S\u00dfurget ber \u00a7t\u00fcget, eine Sittie barunter unb bie \u00a9pipe bei \u00a9chitbcheni unb jpiuterteibei. 3d) ergog biefe Slot uub gtoar in beiben \u00a9efdfjtechtern familientoeife aui beut \u00a9ocott einer Sfnopfhorntoeipe (Cimbex uemorum), toeiter tourbe fie ergog\u00e8tt aui einer gtoeiten Statttneipe (Hylotoma rosarum), fotnie atti gtoeiertei \u00a9pinnerraupett (Gastropacha quercus unb Harpyia erminea), ficher ftnb aber bie genannten nicht bie eiugigett, benett ber \u00a9rpptui fein Sehen oerbanft. \u2014 \u00a9ai SMmuhen bei C. tarsoleucus auf ber oortjergeheuben SIbbilbung m\u00f6ge bie fchtanfe \u00a9eftatt bei anbern \u00a9efd)ted)ti oorfiihreit. \u00a9ie beiben \u00a9uerteiften bei ^iuterriideni pr\u00e4gen fiep pier oottft\u00e4nbig unb gtoar geedt aui. Sou ben \u00a9den ber oorberften giet)eu gtoei S\u00e4ngileiftdjen nach bent Sorberranbe bei \u00fcft\u00fcdeni, unb bie hhttere tritt jeberfeiti ati ein \u00a9ornfpi^cheu hert>or. \u00a9ai erfte \u00a9egment bei \u00f6pinterteibei oerl\u00e4uft nach hatten bogig, erioeitert jtd) fnotig f\u00fcr bie Sitfts I\u00f6djer unb tr\u00e4gt auf feiner \u00a9berft\u00e4che eine ftac^e S\u00e4itgirinne. \u00a9in tanger \u00dcJteroenaft unb eine \u00a9ejtchtibeute fomuten and) hier* oor. \u00a9ai 2Beipd)en tr\u00e4gt ftep fdjloarg unb flimmert am \u00a7inter= leibe b\u00efatt, bte \u00a9djeufet mit ihren \u00a9chieiteit ftnb getblidjroth, bie \u00a7intertarfen oom gtoeiten \u00a9liebe an bleicher, bie inneren Slttgenr\u00e4nbet fein ioeifj. Seint SMundjen ift bie \u00a9pi^e ber \u00a3>intertarfen, toai oielett Sitten eigen, faft toeijj. \u00a9ie auif\u00fchrtichere Sefdjreibnug beiber Sitten fotlte bie f\u00fcnfte oergegento\u00e4rtigen, auf toetdje ei bei ben \u00a9h^teit aufontmt, um fie oou einanber unterfcheibeit gu f\u00f6nnen. 3tt ihrer Sebenitoeife toeichen fie oou ben 3d)ueumouen infofent ab, ati bai S\u00dfeibdjen mehrere \u00a9ier in ein S\u00dfohnthicr legt, toenn ei bie Serh\u00e4ttniffe geftatten.\n2Bit fehen \u00fcber bent Cryptus tarsoleucus einen toeibtichen Mesostenus gladiator mit feinem laugen \u00a9djioattge augeftogen fommett. \u00a9ai fd)toarge \u00a9tuet, beffett \u00f6phtterr\u00fcdeu burd) gitfammett; ftiejgeube Spunftirung fept rauh unb bontenloi ift unb oOate Suftt\u00f6djer hat, to\u00fcrbe ein \u00a9rppttti fein, toettn nicht bie feljr fteiue, oo\u00fcfomnteu oieredige \u00a9piege\u00efge\u00ef\u00efe an ber ben r\u00fcdtaufenben Heroen\nCryptus migrator, S\u00dfeibdjenunb \u00a9eitenanficfyt be\u00a7 etrf\u00eea\u00eb bergr\u00f6\u00dfers ten \u00a7interlei6eg.","page":271},{"file":"p0272.txt","language":"de","ocr_de":"272\nSie Hautfl\u00fcgler, $<h nennt on ib en.\naufnehmenten \u00a9eite oo\u00eftbommen gerablinig W\u00e4re. (Sin gWeiteg uterfcheibunggw erbmal l\u00e4fjt bei tiefer 2Xrt tie gewaltige S\u00e4uge teg \u00a9oljrerg oerfd) Winten, bei ten anberen ift er oiel f\u00fcrder unt biegt fidj nadj unten, S\u00dfettn tag \u00a9hier borner alg fdjwarg begegnet W\u00fcrbe, fo mufj erg\u00e4ngenb bewerbt inerten, bafj tie \u00a9Rentei unt werteren Schienen nebft iljven Warfen eine roffje garbe annehmen, bi\u00ealneilen and) nodj tie \u00a9\u00dfurgelh\u00e4lfte ter m\u00e4nnlichen ninterfdjieneu, unt ta\u00a7 tag gWeite big oierte \u00a9lieb ter \u00abfpintertarfen unt einige ter weiblidjen g\u00fcljler in gr\u00f6\u00dferer oter geringerer \u00a9oEft\u00e4nbigbeit weife finb. \u00aeie gierXic^e \u00a9kgpe fliegt im guni, treibt ftch ^auptf\u00e4(d)Xic^ au alten \u00a9tattern umher unt l\u00e4fet oerntutheu, bafe fie bei tafelbft haufeuten \u00a9rabwegpeit oter ^Bienen fdjmaroH gnmat \u00a9raoenljorft angibt, taff bag \u00a9ktbdjen tie Same oon Pelopoeus spirifex mit einem (Sie befdjenbe. \u00a9ie genannte \u00a9rabWegpe fehlt in nuferer \u00a9egenb oollft\u00e4utig, beinegwegg aber ter Mesostenus,\n\u00a9er Hemiteles areator* w\u00fcrbe fchon oorher alg Schmaroher eitteg Schntaroherg erm\u00e4hnt unt fdjeint ein gewaltiger Umhertreiber gu fein; tenu man ergog ihn aug ten oerfdjiebeufien SL^tex'ert, t^r Ebaupe eitteg Sicljeifpiunerg (Platypterix falcula), aug \u00a9totteuraupen, aug ten SarOen beg Sped; unt S\u00dfeXgb\u00e4ferg unt bann ihn haher and) oom guni big in ten \u00a9ooember an ten genftern foldjer SBohngimmer antreffen, tenen jene beiten SMferlaroen nicht fremt bleiben, \u00a9ag itnanfehn; liehe \u00a9hieben oon 1% big 2% Sinien S\u00e4nge geichnet ftch mit feinen bleineu unt gasreichen \u00a9attungggenoffen turch tie nach aufeett ungefchloffene, in ter Einlage normal f\u00fcnfedige SpiegelgeEe aug. \u00a9er hinter r\u00fcden ift ti<ht punbtirt, unt Wegen ter auf ten oorhantenen Ouerleiften fteheuten b\u00fcrgen S\u00e4nggrmtgeln ein obereg \u00a9tittelfelb angebeutet, \u00a9ag erfte Segment teg Hiuterleibeg erweitert ficb big gu ten hnotigen \u00a9nfdjWeEuttgen aEm\u00e4lig unt oon ta ab nodjmalgbig gum (Snbe teg \u00a7iuterftieieg unt ift mit bidden ^unbteu befe^t, Wie tie folgenteu. gatenf\u00f6rmige g\u00fcljier, trei tnnble \u00a9uerbinbeit \u00fcber tie Weiblichen, nur gWei \u00fcber tie m\u00e4nnlichen gl\u00fcgel unt fchwarge gtede auf rothem Untergruute am \u00dfopf, \u00a9horar unt gWeiten \u00a3interleibgfegment machen tag gierlidje \u00a9hiercheu benntlidj; au ten rothen \u00a9einen erfdjeiuen tie Schieuenfpihen ber Ijinterften Weife.\n(Sine \u00abeine \u00a9ruppe h\u00fcbfeher Sd)IupfWegpen, Welche ftch turch ihm \u00ae\u00f6rpertrad)t, befonterg Wegen teg mehr h\u00fcgeligen i^opfeg, n\u00e4her an tie \u00a9raconiben anfdjliefeen, w\u00fcrben oon \u00a9raoenljorft gu einer gamilie erhoben, Welcher er ten \u00a9amen ter Xoriten beilegte. 3h^e \u00a9Weibchen fudjett mit tem laugen \u00a9obrer im Holge oerborgeue SarOen auf, unt tarum fintet man fie oorguggweife an ten (St\u00e4mmen fdjabljafter \u00a9\u00e4ume, in ter fRegel jetoih oereingelt. ghv -Hinterleib oerengt fich etwag nach Oorn unt bann nicht gefielt, aber auch nicht firent genannt werten in tem Sinne, Wie ihn tie Pmpiarier haben, an bereu Spihe Wir fte fteEeu. \u00a9ine ter gemeinften \u00a9rteu, Weldje ftch manchmal and) itt K\u00e4ufern flutet, ift ter Odontomerus dentipes, ter \u201eBahnfdjenbel\", \u00aeie gefdjWoEeneu, mit einem nach unten gerichteten galjue bewehrten ^ittterfdjenbel unt tie tem \u00a9or; terfl\u00fcgel feijlenbe SpiegelgeEe \u00abharabterifiren ihn. \u00aeie g\u00fchler werten oon b\u00fcrgen, an ihren Spieen etwag gefchwolleneu \u00a9liebem gebiltet mit erfcheiiteu beim \u00a9kibdjett faft perlfdjnurarttg. \u00a9er chlintrifche, fchwach beprimirte \u00a9horar ift im \u00a9iittelr\u00fcden breilappig, in feinem \u00a3iuterenbe teutlich gef eitert, raub, befonterg beim \u00a9t\u00e4mtdjen, geg\u00e4hnt unt mit eEiptifdjeu Suftl\u00f6djern oerfeheu. \u00a9ag erfte Segment, beim eben genannten \u00a9efdjledjt ten tritten \u00a9heil ter gangen Hnnterleibgt\u00e4nge biltent, oerfchm\u00e4lert ftch fehr aEm\u00e4lig nach Dorn, \u00a9er \u00a9obrer teg SSeibdjeng bommt aug einer \u00a9audjfpalte unt ift l\u00e4nger alg ter Hinterleib, \u00a9ag Sdjlupfwegpdjen gl\u00e4ngt fdjwarg, an ten \u00a9einen rotlj, nur tie H\u00fcften bewahren mehr oter weniger tie \u00a9runtfarbe. \u00aeie ^\u00f6rpevl\u00e4nge f\u00e4jwanbt gwifchen gWei unt fedjg Sinien, tie bletneren \u00a9tafee gelten befonterg oont \u00a9t\u00e4undjen, Welcheg ich \u00f6fter an genftern fing, Womit tie 5Xnftd)t ftimmt, bafe tie Slrt in ten Saroett teg 5\u00dfelg; b\u00e4ferg fdjmarope. \u00aeie gr\u00f6\u00dferen \u00a9Beigehen tn\u00fcffen freilid) eine gr\u00f6\u00dfere E\u00f4o\u00efjnuug gehabt haben. \u00aeie gl\u00e4ngent fchwarge REyssa atrata mit gelbem Sbopfe, gelben g\u00fchleru unt \u00a9einen oon ten Sd)ietten an, bereu \u00a9tittelr\u00fcden in \u00a9uerrungeln ten \u00a9attunggdjarahter erbentten l\u00e4gt, ift ein ftattlidjeg \u00a9hier","page":272},{"file":"p0273.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a7eaitele\u00a7* gapnfcpett\u00efel* fRppffa* \u00a9ppialte!*\n273\nau! Horbamerita, iuelcpe! idp nur anf\u00fcpre, um in gaplen einen begriff gu geben Don ber S\u00e4nge, ire\u00efdper ein \u00aeoprer f\u00e4^tg ift* \u00a9eu K\u00f6rper mi\u00a7t einen 3rH unb \u00f4ter Sinien uub ber SBoprer fiept brei unb breiriertel 3o\u00efI ai! feiner borftiger Scptrang noep \u00fcber bie Spipe jene! piuau!. \u00a9a\u00a7 foldp ein $aben, mag er ron bemunbern!irept|er (g\u00efafticit\u00e2t fein, nidpt bagu beftimmt fein f\u00f6nne, S\u00f6cper gu bohren, liegt auf ber^aub, \u00a9rbient rielmepr gur Sonbe, treiepe in ein notpanbene! Sodp eingef\u00fcprt trirb uub burep meiere bann a\u00eflerbiug! ba! \u00a9i gleitet, menu bie Spipe tief unten im -Ipolge bie Same traf, f\u00fcr treibe jene! beftimmt ift. \u00a9ie 2Jht!felB*aft mu\u00a7 eine aufjerorbentiiepe fein, trenn fie ba! \u00a9i, eingeflemmt in ben engen Seiter, einen fo langen 2Seg fortfdpiebeit foil! \u2014 Uufere Habeltr\u00e4lber beherbergen mehrere Wirten biefer \u00a9attung al! bie liefen ber i\u00dfimplarier.\n2Bir f\u00f6nnen ben EpMaltes imperator, treiepen nufere rorlepte Hbbilbung in beiben \u00a9efdptecp; tern bringt, al! eine \u00efleine Slu\u00eagabe be! eben erir\u00e4pnten Horbamerifaner! betrachten, trenn trir ron bem querrungeligen Sftittetr\u00fccten abfehen, ben Ephialtes nie\u00e7t pat, unb bon bem fnotigeir Hinterleibe, trelcher bort nicht nortommt, fonbent eben nur bie H\u00f6rpertradpt in! Huge faffen. Unferen Ephialtes cparaHerijtren ror ben anberen, in ber F\u00e4rbung fehl* \u00fcbereinjtimmenbeu Hrten bie abgerunbet rhombifchen \u00a9l\u00e4dpen, treidle bttreh bie feitlichen knoten mitten auf ben mittleren Segmenten entfteheu, bie im Vergleich gu ihren (Schienen l\u00e4ngeren ^intertarfen, fotrie enblich bie Htrge Behaarung an ber Soprerfdpeibe. Hm fchtrargen K\u00f6rper paben nur bie gl\u00fcgel; fdp\u00fcppdpen bie braunrothe F\u00e4rbung ber teilte unb trieberum biefe nur bie ^interfiett \u00a9arfeu unb (Schienen fdptrarg. \u00a9a! \u00a307al ber gelblichen Fl\u00fcgel ift buntelbraun, ihre Spiegetgelle breiecHg. 2Bie alle \u00a9ppiattelarten in ber ^\u00f6rpert\u00e4nge ungemein feptnanten, je nach ber \u00a9r\u00f6fje ber Sarre, in trelcher fie \u00eerohnteu, fo tommt auch bie in fRebe fiepenbe Heiner unb noch H\u00e4ftiger ror, al! ba! abgebilbete Hkibcpen* ^dp befipe ein fotepe! bon fechgehtt Sinien K\u00f6rper; unb faft betreiben Bohrers l\u00e4nge, lepterer nur in feiner Scheibe gemeffen; ba er aber au! einer 23audpfpatte \u00efommt, feine SBurgel mithin ineiter rorn fipt, fo ift er um ein gut \u00a9peil l\u00e4nger all fein Futteral, \u00a9a! ftet! Heinere M\u00e4nnchen geidfjnet fiep bitrch gr\u00f6\u00dfere Sd;\u00efan\u00ef^eit bei Hinterleibe! au!* 3>tt \u00ee>er Sommer; geit, trie fie ber SMenber begrengt, treiben ftch bie \u00a9ppialtelarten tu ben SS\u00e4lbern umher, ror; gugltreife an gerbohrten \u00a9aumft\u00e4mmen, bemt hier nur ftnbeit fie bie S\u00dfiege f\u00fcr ihre Hacptommen. Sehr beb\u00e4dhtig taftet ba! SBeibcpen mit oorgeftrecHen W\u00fchlern, bereu Spipe bogenf\u00f6rmig nach unten fteht, \u00fcberall umher, nerlreilt forfchenb, trie riechenb bei jebem SBopriocpe unb oertieft fich in biefe Arbeit, bafj fein fcheue! Hkfen fdptrinbet, ba\u00a7 mau in n\u00e4chfter H\u00e4pe babei flehen tarnt, ohne e! gu oerfdpeudpeu* 3>ft enblich bie rechte Stelle gefunbeit, f\u00f6 trirb ber Hinterleib hrdh empor; gehoben, fo ba\u00a7 ba! \u00a9hier f\u00f6rmlich auf bem $opfe fiept, bie Soprerfpipe eingef\u00fchrt unb beputfam bi! gur Sarre oorgefdpoben, inobet ber Hinterleib mit feiner Spipe allm\u00e4lig perabgept. $n foidper Stellung oerparrt bie 2Be!pe, bi! ba! \u00a9i gelegt ift uub befinbet ftdp tn\u00e4prenb beffen in einem roH; lommen pilflofen guftanbe, inbem fie ftdp felbft anpeftete. \u00a9ie im n\u00e4cpfien ^apre ertraepfene Sarre fpinnt einen fdptoargen, epiinbrifepen \u00a9ocon, fri\u00dft ftdp burdp unb gelaugt burep ba! SSoprlodp be! SBopntpiere! gur fyreipeit. 3dp habe bie SJi\u00e4nndpen mancher Heineren Hrten au! \u00a9lalfl\u00fcgter; raupen ergogen (Sesia sphegiformis), au! ber einer Sdpmammmotte (Scardia polypori), au! ben fnotigen HnfcptreHungen, treize bie Saroe be! Heinen S\u00dfappelboctt\u00e4ferl (Saperda populnea) perror; Bringt, ferner au! einem $ieferngapfen* Sie alle fepmaropeh 'bei im Hrlge rerborgeneit Sarren, trie fepon ber lange Soprer be! S\u00f6eibdpeu! betreift. Hu! Horb; uub S\u00fcbamerila, au! Hfrifa unb SSanbienten!;Sanb ftnb Hrten begannt*\n\u00a9in! ber gemeinften \u00a9ptere, nnb trenn e! bei ber \u00a9nttridelung reidpltcpe! putter patte, ber gr\u00f6\u00dferen peimifepeu Sippengenoffen einer ift bie Pimpla instigator, ein feptrarger \u00a9efell, ber lebpaft getbrotpe Schienen unb \u00a9arfeit an ben Bier rorberen S3einen, au ben pinterften bagegen nur bie Schienen ron ber genannten $arbe pat. \u00a9ie lidpteu gl\u00fcgelfdp\u00fcppdpen unb \u00a9after, treppe ba! pier abgebilbete SH\u00e4nndpen aulgeidpneu, feplett bem S\u00f6eibdpen, treldpe! im Hinterleibe trenig breiter ift unb eine SSoprerfcpeibe ron \u00efaurn halber S\u00e4uge be! m\u00e4unlidpen pintenau! ftepen l\u00e4\u00a7t. \u00a9a\u00a7 bie Suft*\n3:af\u00c6)ent)erg, totr\u00f6ellofe Spiere, (t\u00f6ret)m, S^ierfetien. YI.)\t4Q","page":273},{"file":"p0274.txt","language":"de","ocr_de":"274\nSie Hautfl\u00fcgler. ^cpneuntoniben.\nlocker beg breiten unb rangen HmtevrMeng l\u00e4nglicp ftnb, bie @ttrn big gu ben Sudlern butdj quere Stabelriffe raup mirb, bie \u00a9lieber biefer au ipreu Spipen etmag anfdjmeden, bie flauen au tt)rer SStttgel feinen lappigen Slnpattg paben, Une viele aubere unb ba\u00a7 fd) eitblicp bie innere Oueraber beg Hinterfl\u00fcgelg \u00bbeit \u00fcber iprer \u00a9titte einfnidt, um einen S\u00e4uggnetv\ntauggufenben; bag aUe\u00ea ftnb \u00a9terfmale, melcpe mopl beamtet fein \u00bb\u00f6den, um bie gaplreicpen, oft recpt \u00e4pnltcpen Sitten untetfcpeibeu gu f\u00f6nuett. 2)aff bie Pimpla instigator fo gemein unb bafj fie in ber @v\u00f6\u00a7e gmifcpeit f\u00fcnf nub neun Sinten fcpmanft, bat feinen \u00a9tunb in ber (Sigeiitl^\u00fcmlic^\u00efeit beg SBeibcpeng, feine (gier einer gro\u00dfen \u00a9lenge fept verfcpiebener Sdjmetterlinggraupen, bie von petrfcpeub ben Spinnern angeboren, einguoerteibeu. Side berartigen Raupen, melcpe ftd) in nuferen \u00a9arten unn\u00fcp machen, viele ber ber\u00fccptigtfteu SBatbven m\u00e4trn&m ron pimpia betbet, toie bie Raupen ber Stonne, beg S\u00dfrogeffong = unb tiefernfpiunerg, ftnb ^a^fnstigator. P tpm genepnt, bantm befommen mir biefen Herumtreiber and) \u00fcberall gu febeu.\ngreift mit etmag gehobenen glitgeln fpagiert er an \u00a9aumff\u00e4mmen, auf Heden, au Seprnm\u00e4nbeu, fttrg aderm\u00e4rtg timber unb fucpt ftd) feine \u00a9eute aug. \u00a9be ^ fl(b \u00f6ie tuptg baftpeube Staupe oerf ept, erp\u00e4lt fie einen Stid), unb in f\u00fctgeffet Beit if trop abler abmeptenben \u00a9emegung beg K\u00f6rper! bag \u00a9i burcp ben furgen \u00a9ileiter geglitten unb iprem Snnern eiuoerlcibt. iOUt mippenbem gluge ift bie Uebeltp\u00e4teriu verfcpmunben, treibt ipr Unmefeit in n\u00e4cpfer Si\u00e4pe merter unb l\u00e4fft ftd) burd) Sticptg aufet Raffung bringen. Slucp Spinueneier ftnb in ipretn \u00a9efpinnf; ballen nid)t f d^er oor ben Slngtiffeu feiteng- biefer SBegpen, menu atit^ nufere Slrt meiueg S\u00f6iffeitg nod) nicpt babei betroffen m\u00fcrbe. \u00a9er mefentlicpe Unter fcpteb ber beiben \u00a9attungen Pimpla unb Ephialtes berupt im gebrungeneren ^\u00f6rperbauc jener: bie Segmente beg H\u00fcderleibeg ftnb, menigfteng beim 2\u00dfeibd)en, immer breiter atg lang, unb ber \u00a9opter erreicht nur in jeltenen f\u00e4llen bie Sange beg Hiuterleibeg. Sind) Pimpla breitet fcp mit gaplreicpen Sitten \u00fcber bie -gange \u00a9rbe aug.\nHargige SlugfReibungen an ben \u00dfmeigfpipen junger tiefernbef\u00e4nbe geh\u00f6ren burcpaug nicpt gu ben Seltenheiten, \u00a9tan pat fte \u201eHatggaden\" genannt, aber mit Unrecpt; beim- eg fubef pier feine Wucherung beg pfanglicpen Bedgemebeg ftatt, foubern burd) bie \u00a9p\u00e4tigfeit einer im jungen H^e boprenben Staupe fiefft ber pargigeSaft aug tutb erp\u00e4rtet au berSuft. \u00a9ergleidjen, big gu SBad-nuffgt\u00f6jje anmacpfenbe Slbfonbermtgen eutftepeu burd) oerfcpiebeue Staupen gierlicper \u00a9lattmidler. SBenn mau jene im grtipjapre eiufammelt, um ben Tortrix resinana baraug gu ergiepeu, bemt fo peiff berjenige, um melcpen eg ftp pier panbelt, fo fami man bigmeilett recpt angef\u00fcprt merben. Statt beg Scpmetterlingg erfcpeint bie Glypta resin\u00e4nae, ein f^marger \u00a9implariet oon faum 4 Shtien S\u00e4nge, aug jeber Slnfcpmedung nur einer, fei eg ein \u00a9t\u00e4nnlcin ober eilt SBetblein. Sein Hinterleib ift gleidffadg uneben, mie bei ben beiben oorigett, aber nicpt burcp knoten, foubern burd) je gmei na cp Oorn gen\u00e4perte S\u00e4nggeinbr\u00fcde auf bem gmeiten big rieften \u00a9liebe, bag^ \u00a9parafa terififcpe ber \u00a9attuug Glypta, oon melcper eg oiele Sitten gibt, \u00a9ei ber uuftigeu ftnb bte guffflaueu einfach, ber H^rtterr\u00fccfcn gefelbert, bie \u00a9orberf\u00fcgel opne Spiegelgelle, bag \u00c4opffcpilb unb bie \u00a9eine mit Slugfdjtuff ber fdjmargen, meifmurgeligeit Spielten unb \u00a9atfeit ber pinterften rotp; beim \u00a9tarnt cp en ftnb bie Hinterfcpienen rotp unb bag ftopff\u00f4ilb fcploarg. _ \u00a9er \u00a9obrer, bei allen \u00a9typten aug ber Spipe beg Hndetleibeg fommeub, erreicht beinape bie S\u00e4nge beg gangen \u00fc\u00f6vperg. gm Sommer flettert biefeg S\u00f6egpcpen auf ben fiefernabelu ttmper unb braucht faum aubere Steden attfgufucpen, bemt an \u00a9lattl\u00e4ufeu feplt eg ja pier befanntlidj nicpt. ginbet bag SSeibcpeu einen jugenblicpen Hargaugfluf, fo forfcpt unb pr\u00fcft eg genau unb \u00bbeiff fept mopl bie bann verborgene Staupe gutreffen. SDiefe lebt ben gangen SBiuter pinburd) mit bem\u00a9obegfeime im Seibe, unb erft im gr\u00fcpjapre, menu fie ermacPfeu ift unb % gut \u00a9erpuppuug aufd)idt, fommt ber Srrtpum au bag \u00a9ageglicpt. Statt beg fdffvargen Scpmetterlinggp\u00fcppcpeng erfcpeint ein lidfet \u00a9ocou unb aug biefem afgbalb bie betriebene Glypta.","page":274},{"file":"p0275.txt","language":"de","ocr_de":"c\u00dftmpta. \u00aelppta. SRenifcuf.\n275\nSB\u00e4hrenb bie genannten unb nod) einige ctnbere \u00a9attungen ber (Sippe bttrd) bie Unebenheit i\u00ef)ref Hiuterleibef ft cp auf geidpten, djaratterifirt bie glatte, oft poXirte Oberfl\u00e4che beffelben, bei* auf bei* Spipe heroovtontmenbe Sourer nnb bie (ginfachbeit bei* Mauen bie artenreiche \u00a9attung Lissonota. SDie \u00a9hierdfett finb gleidfadf auf Staupen attgemiefeu, melche fie -in ihrem \u00a9erfted aufgitfp\u00fcren nnb mit bem in ber Siegel laugen \u00a9oprer ficher gu treffen miffett. Zu ber F\u00e4rbung geigt fid) oiel Uebereinftimmitng unb \u00a9int\u00f6nigfeit, bod) \u00efommen hier rothe \u00a9lieber gmifd)en ben fdjtoargeit bef Hinterleiber toor, \u00f6fter auch gelbe Zeichnungen an Mpf nnb \u00a9forar. SRatt hat eine Sieitje toon Sitten, melcpe -ftd) nur burd) gelammte Mauen unterfcheibeu, alf befonbere \u00a9attung Meniscus getrennt unb bie gr\u00f6\u00dfte toon alleu, ben M. setosus, in mehreren \u00a9rentplarett auf bem \u00a9ocott bef SSeibenbohrerf erlogen. SDie bnrch St\u00fcptf aufgegeid)uete Sartoe lebte fo lange in ber Staupe bef genannten Sdpnetterlingf, bif biefe anf\u00e4rtgt, auf Hol^fp\u00e4nen ihr \u00a9ocott gttfammeu? guleimeit, bann bohrt fie ftch ober auch eine Heine \u00a9efellfchaft berfelben herauf, febe fertigt ihr eigitef \u00a9efpiunft au, mogn gleichfaXXf bie noch gu erlangeuben ^olgfp\u00e4ncheit toerbraucht merbett, unb bleibt bif gum n\u00e4djften Zapre barin liegen, Zm SRai erfcpeint bie Sd)iupfmefpe. Sie mi\u00dft fteben bif neun Linien, ift burd; auf fcpmarg, bif auf bie toon ben Sd)en!eiringeu an rothgelben \u00a9eine; bie Star feit ber hiuterfteit haben eine fcpmargbraune F\u00e4rbung. SDie tief aufgeh\u00f6hlte Stirn, ber rauhe Hinter r\u00fcden, ber barum leine Seiften uuterfdjeibeit l\u00e4\u00dft unb l\u00e4ngliche Luftl\u00f6cher f\u00fchrt, muffen alf Weitere \u00a9rlenuungf^eicfen beachtet merbett, \u00a9er meiblicpe \u00a9obrer, meldjer ftch im \u00a9obe ftarl nad; oben Ir\u00fcmmt, fommt beinahe bem gangen K\u00f6rper an S\u00e4nge gleich unb erh\u00e4lt bnrch einen breiedigen Stuffdjnitt ber lepten \u00a9auchf<huppe befonberen Spielraum*\n3Bir m\u00fcffen unf jebod) nun oon bem Sd)maroperleben abmenben, umititf ber lebten Familie ber Slberfl\u00fcglet gu mibnten.\n# $\n\u2756\nZu mehr alf einer \u00a9egiepung greugt ftch ^ie toiergehnte \u00a9amilie, bie ber S\u00dfflangenmefpen (Phytospheces ober 31ymonoptera phytophaga), melcpe matt i\u00fcteber in H\u00b04 ttoef pen (Urocerata) unb \u00a9latimef pen (Tenthredineae), aber ohueburchgreifenben@runb, fpaltete, fcparftoon ben \u00fcbrigen ab, maf fomopl bie \u00e4u\u00dfere \u00a9rfcheinung ber toodft\u00e4nbig aufgebilbeteit B\u00fcfetten, alf and) ihre \u00a9uf? midelung felbft anlaugt, \u00a9in in feiner untoerfchm\u00e4lerten, nicht berengten \u00a9B\u00fcrgel angemad)? fetter Hinterleib, baf gem\u00f6pttlidje \u00a9orfomnten bei faft allen \u00fcbrigen Zufetten, tritt unter ben Hautfl\u00fcglern hier gum elften SJiale auf unb unterfdjeibet bie genannte Familie toon ben toorauf\u00ab gegangenen. Sobamt lernten mir noch teilte Urten teunen, bei melcpeu bie \u00a9l\u00fcget mit einem folchett Steidhtpum toon Zellen aufgejtattct m\u00e4ren, meldjer fid) pier toor\u00dfubet \u00a9ei ber allgemeinen \u00a9e? trachtung m\u00fcrbe auf S. 164 in \u00a9ig. 1 nnb 9 ber fogenanttten langettf\u00f6rmigett Zede gebacht, melche am Zuuettranbe bef \u00a9orberpgetf eben nur hier toorfommt. \u00a9af \u00a9e\u00e4ber mirb gttr Unter? fcheibung ber \u00a9attungen toon gang befonberer \u00a9\u00d6icptigfeit. \u00a9ie gmei Scpenfelringe uttb ben Seg? bohrer finbeit mir and) pier mieber, letzteren jeboch nicht in \u00a9orm eittef Stadjelf, fonberu alf SReffer, Sto\u00dff\u00fcge, \u00a9eile, Siafpel. \u00a9ie \u00a9\u00fchter geigen gmar bie in ber gangen Orbuuug herrfcpenbe \u00a9abett? unb \u00a9orftenform itt ben \u00fcbermiegettben \u00a9\u00e4dett, bod) fdpleichen fid; battebett aderlei Sieben? formen, befouberf alf Sd;mttd ber SR\u00e4mtdfeu ein. Sie fittb nientalf gebrochen unb beftepeu tooi'herrfd)enb auf neun \u00a9liebem, bei einigen \u00a9attungen fogar nur auf breiett, Zap\u00efenberp\u00e2liniffe, melche itt biefer Siiebrigfeit bifper fautn toortamen. SD er \u00aeopf ftept in ber Siegel bid)t toor bem \u00a9porar, ift mit Siebenattgeit, fed)f? (fteben)glieberigen tiefertafteru unb toierglieberigen Sippeutaftern toerfehett, motoott nur ein paar \u00a9attungen auf genommen fittb. \u00a9ig. 4 auf S, 4 toergegenm\u00e4rtigt bie gem\u00f6pn? lidfte \u00a9ruitbform ber SRitubtheile mit Sluffd)tu\u00df ber burd; Siid;tf aufgegeid)neten Mnnbadett. \u00a9er SRittetleib nimmt burd;fd;nittlich ben brittcn \u00a9Speit ^er gangen Mrperl\u00e4ttge mit 2tuffd;lu\u00df bef Mpfef ein. Stur ber mittelfte feiner Siinge ift toorgugfmeife entmidclt, auf bem Stiiden flad) gem\u00f6lbt,\n18*","page":275},{"file":"p0276.txt","language":"de","ocr_de":"276\nSic Hautfl\u00fcgler. i\u00dfflan'gentr eS\u00efpen*\nberfdjieben gefelbert unb burdj einen tiefen Duereinbrud born furgett ^interr\u00fccfen getrennt, in \u00eereldjem jeberfeitS ein h\u00e4utiges, meift fetter gef\u00e4rbtes \u00a9leddjen ftdjtbar inirb, treldje ^artig bie S\u00fcdenf\u00f4rndjen nennt. Seim S\u00f6eibd)en erfdjeint ber Hinterleib in ber Segel toalgig unb l\u00e2fjt bie \u00a9djeiben ber Segr\u00f4\u00efjre an ber Unterfeite fe\u00efjeit, inemt biefelbe nidjt, trie bei ben Ho\u00efgtoeSben, ail fdjlbaitgartige Verl\u00e4ngerung i\u00efjn \u00fcberragt, \u00a9te beiben \u00a9nbbortten ber (Schienen, an ben Vor; berbeinen btSloeilen nur einer, fornmeu nidjt immer in ber gelo\u00f4\u00efjniidjen \u00a9orngeftatt, fonbern biStoeileu breitgebriidt, me\u00efjr Ij\u00e2utig bor, audj ftnb bie \u00abSo\u00efjlen vieler mit breiten, nabfartigen \u00a9rtoeiternngen, beu fogeuannten Patellen, berfeljeu unb bie flauen gtoeig\u00e2\u00efjnig.\nVoit ben biSljer betrachteten Sberfl\u00fcglern ftnb nur bie Sarben ber edjten \u00a9a\u00ef\u00eflueSben auf ^ftangenna\u00efjrung aitgeiriefen, aber iufofern bo\u00cf\u00cffommen unfe\u00efbft\u00e2nbige S3efen, atS fie in \u00a9allen ioo\u00efjnen unb in ber ihnen burdj bie \u00a9a\u00ef\u00efeubilbung angetriefeneu Kammer ber \u00a9rtSber\u00e2nberuug entbehren. H*\u00ab fwben ftdj gleichfalls bohrenbe Darren, inetdje, bem dichte entgegen, beiufarben, trie alle berg\u00efeidjeu Sarben, erfcheiuen, aber bod) mehr Freiheit genie\u00dfen, treil fte ihren \u00a9\u00e4ugen eine beliebige Sichtung geben l\u00f6nnett. \u2022 \u00a9iefelbett geh\u00f6ren ben HotglbeSpen W wtb h^ben fedjS deutliche ober bek\u00fcmmerte Sruftf\u00fcfe, ober einigen trenigen SlattioeSben, trenn ihnen galjtreid)ere Seine fur Ser; f\u00fcguitg fie\u00efjen. \u00a9ie bei treitem gr\u00f6fjere Sngaljt ber Sarben lebt aber frei auf ben Sl\u00e4ttern, gleicht burdj bunte \u00a9arben ben (SdjmettertiugSraubeu, f\u00fcr treize fie ber Unfunbige auch l^\u00e4nftg genug h\u00e4lt, unb erlangt fomit eine \u00abSelbft\u00e4ubigteit, trie fonft teilte Sfberft\u00fcglertarbe. \u00a9iefe Sfter; rauften, trie mau fie genannt l^at,leben gern in \u00a9efelXf\u00e4^aftett beifammett unb ft^en in ber Suhe fchnedenf\u00f6rmig gufammeugerollt auf ber obent ober untern Slattfl\u00e4che ihrer \u00a9utterbflange. Seim fyreffen reiten fte auf bem Stattraube unb gantirenihtt auf fehr eigent\u00fcmliche S\u00dfeife, trenn ihrer mehrere beifammen ftnb. \u00a9a.bei haben rie\u00efe bie fonberbare \u00a9etrohuheit, ben bon ben Sruftf\u00fcfjen an f^lgenben H\u00f6rbertljeit fragegeigenf\u00f6rmig itt bie H\u00f6he gu hattett taltm\u00e4fjig auf unb ttieber gu betregen, trenn erft eine bon ihnen ben Soit angegeben hat* \u00a9S ift h\u00f6chft unterljattenb, biefe tnibftenben gtagegeidjen gu beobadjten, aber auch erjtdjtlidj, ba\u00a7 fte nicht gum Vergn\u00fcgen, fonbern gut Sbirehr einer bermeintlichen \u00a9efahr, bergleicheit Surn\u00fc\u00fcnfte* bornehtneit. Statt braucht ftdj nur ber flehten \u00a9efellfchaft fotreit gu n\u00e4hern, bafj fte ben Sthemf\u00fcljlt, fo fci^t fte ftdj in ber angegebenen S\u00dfeife in Setregung, l\u00e4ft ftch trohl and) herabfadeu, trenn fte treiter bel\u00e4jtigt trtvb. \u00a9attg befonberS b\u00fcrfte baS \u00a9ebahren barauf berechnet fein, einer gubringticheu \u00a9djlubfibeSpe ihr Vorhaben gu bereitein. SRit SuSfcfjlufj beS bierten unb h\u00e4ufig ^ud) beS borteiden SeibeSgtiebeS tr\u00e4gt febeS ein ^Saar futger Seindjen, bon trelchen bie brei borberften 5\u00dfaate an ben Sruftringen nur horniger Satur ftttb unb je tu eine \u00a9fn^e auSlaufen, ir\u00e4hreitb bie \u00fcbrigen fleifdjigen 3tthfen gleichen, treidle in einen Sorftenfraitg eitbtgen. \u00a9urdj jene SebenS\u00e4ufjeruugeu, fotrie burdj bie Slngahl bon 20 bis 22Seinen unterfdjeibet ftd) febe Sflerraupe bon ber l)\u00f6d)ftenS fc\u00e4)gehnbeinigeu \u00a9\u00e4jmetterlingS; Satbe. 3h\u00ab H^t erfdjeint auf ben erfteu Slid nadt, bod) bemertt man bei genauerer Seftdjtigung b\u00fcmte Sehaarung, mattd)mal auffaUenbe \u00a9ontfpihdjen, nie aber baS bid)te H^tfleib, trie bei fo manchen ber teueren, \u00a9ie f\u00e4rben ftttb lebhaft, both nidjt manchfaltig, unb buidlere friede auf hellem \u00a9runbe bie getr\u00f6httlicheit Seidjttungeu. \u00a9ie Sfterrauben fiitb mit einfachen Sugeit uttb Keinen \u00a9\u00fchlern auSgeftattet, h\u00e4uten ftch mehrere Stale, trobei manche nidjt mir \u00a9arbe, fon; bertt auch \u00a9eftalt nicht untrefentlich ber\u00e4ttberu. \u00a9rtra^feu, berlaffett bie meiften ihre gutter; ^flange unb Rinnen in ber \u00a9rbe, an berfelben, unter b\u00fcrrern Saube ober ScooS, mitunter aber and) am \u00abStengel anberer ^ftangeu ein tonnenf\u00f6rmigeS, hergament\u00e4ljntidjeS, aber auch gartereS \u00a9ocon, in trelchem fie in berf\u00fcrgter \u00a9eftalt unb betreguugSloS ben SKnter berbringen unb erft furge Seit bor bem SluSfdjl\u00fcpfen ber \u00a9liege gnr gemeifeiten ^uftpe irerben. Stande ruhen fogar in- biefem Suftanbe ein bolIeS \u00a9ahr. 3\u00ab biefer ^tnfid;t \u00efommen aber and) fonberbare SuSna\u00efjmeu bor. @o berfuhben ftd) bie Sarben einer braftlianifchen Hh^toma^rt (Dielocerus Ellissi) gefeit; fchafttidj. \u00a9aS Seft h\u00abt bie \u00a9orm eines geftredten \u00a9ieS bon bier bis f\u00fcnf \u00dfoll S\u00e4nge unb h\u00e4ngt aufred)t au einem B^eigc. 3ebe Sarbe beft^t ihre eigne Seite, treibe in mehreren \u00a9djicbten bid)t,","page":276},{"file":"p0277.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9emeine \u00a7olgme3pe.\n277\nfaft lote \u00a9ienengeten auf unb nebeneinanber liegen, fo par, baf ipre \u00a9ueradjfe mit ber S\u00e4ngSs adjfe beS gmeigeS gufammenf\u00e4tt unb ihre beibeit (Silben freij\u00eee^ert. \u00a9ieS \u00a9ange mirb bon einer gemeinfc|aftlichen \u00a9ebedung untfcploffen, Welche im Innern feibenartig, ausmenbig geleimt ift. beil\u00e4ufig fei noch eines anbern 2luSnahmSfateS gebaut, melier bie Perga Lewisii, eine ueuhol* Ictnbifdje 2lrt, n\u00e4her angeht 3m Stpril legt baS 2Beibd>en feine blafgelben \u00a9ier gmeireipig- in bie \u00a9lattmittelrippe einer \u00a9ucalpptuSs^lrt. ttad) menigen Sagen erfcpeiuen bie bunfelgr\u00fcnen S\u00e4rbdjen unb fr eff en gef eilig, mieeSfdjeint, beS 9la<htS. \u00aeie \u00e4Rutter fifet fcpfcenb \u00fcber ben \u00a9ieru unb ber jungen \u00a9rut, m\u00e4prenb f\u00fcr gem\u00f6hnlich bieSJt\u00fctter nicht mehr jtnb, menu ledere pm ^eben erdacht \u2014 \u00e4Jtan fennt bis jefct minbeftenS taufenb berfdjiebene \u00a9lieber ber Familie.\n2lm br\u00fcten Oltober (1857) bemerfte ich an einem liefernjtamrn einige gnf \u00fcber ber \u00a9rbe eine grofe, ftaplbiau ergl\u00e4ngenbe H^StoeSpe unb par bie gemeine 2lrt (Sirex juyencus), melcpe ihren fdjnurgeraben, bon ber DJlitte beS Hinterleibes anSgehenben, fcpmargen \u00a9oprer genau in ber SBeife. in baS bon \u00ef\u00ef\u00eeinbe entbl\u00f6\u00dfte Hblg ein= gefenft hatte, mie eS nufere Slbbilbnng geigt \u00a9a in ben betreffenben \u00a9\u00fcdjeru ber 3uui, 3uli, h\u00f6chfienS noch Slugujt als bie Sdp\u00e4rmgeit biefer Shiere angegeben mirb, fo \u00fcberrafcpte mich bie \u00a9r= fMeinung. 3<h n\u00e4herte mi ch b eputf am, merfte aber halb, baf ich einen mohl erhaltenen \u2014 Seidp nam bor mir hatte, \u00a9S fehlten mir bie n\u00f6tigen \u00a9krfgeuge, um in bem gefnnben H\u00b0^e nach<p\n2)ie gemeine \u00a7oIjh3e\u00a7lie (Sirex juyencus), (Ster \u00efegenbe\u00ea S\u00dfei\u00f6djen unb Sarbe.\na\tb\tc\na b Samen bout bilden unb bou ber \u00a9eite, c 5\u00df\u00fc$je ber gemeinen \u00a7o\u00efstoe\u00ebfce.\ngraben unb gu fehen, ob bie forgfame Stutter ein \u00a9i abgefeimt unb nicht mehr \u00c4raft genug gehabt habe, ihren \u00a9obrer mieber herauSgugiehen. \u00a9iefelbe \u00a9rfahrung ift auch bon aubereu Seiten gemacht unb beim \u00abRadjfud&eu lein \u00a9i entbedt morben. \u00a9S liegt baher bie \u00a9er= muthnng nahe, ba\u00a7 jene im \u00a9range ihrer ptidjterf\u00fctuug bie fcbou borher aufgemanbten Kr\u00e4fte nberp\u00e4ht h<*be unb mitten tn ihrem \u00a9erufe geprben fei, 3n golge fp\u00e4terer \u00a9r= fahrungen fonnte mich bie 3 eit, 'm ber ft cp bie S\u00f6eSpe geigte, nicht mehr in \u00a9ermunberung\nfehen, beim einige 3apre nachher ha^e tb noch am 7, Slobember ein gioar fehr fletneS, aber bod) lebensf\u00e4higes 2Beib<hen an einem gef\u00e4llten \u00a9aumjtamme umherfpagieren fehen, unb im n\u00e4djften 3ahbe erfdjienen bon ber DJlitte Septembers an bie Shiere fo maffenhaft in ber \u00a9egenb bon Hate, mie fonft nie. Slut 20. beS genannten StouatS fafen am Stamme einer etma f\u00fcnfnnbgioangigj\u00e4hrigen tiefer nicht meniger als fechS SBeibchen, bon benen hier ihren \u00a9obrer gnr H\u00e4lfte ber S\u00e4nge in baS H\u00b0^ berfenft hatten. Sie uubefch\u00e4bigt herauSgubefommen mar nur burch Slnfaffen beS leideren mit Slnmenbnng giemlicher $raft m\u00f6glich/ motte man bie S\u00dfeSpe felbft ergreifen unb an ihr giehen, fo m\u00fcrbe man fie mitten entgmei reifen, unb ber Hinterleib mit bem \u00a9obrer m\u00fcrbe im H\u00b0^e then bleiben, mie ich mid) mehrfach \u00fcbergengte. \u00a9iefe unb bie folgenbe 2lrt erfepeinen in manchen fahren befonberS gasreich, jebod) ergibt fich anS ben Slufgeidjnungen burdjauS feine Otegelm\u00e4figfeit ober periobifcpe SBieberfepr biefer H\u00e4uftgfeit. 3\u00f6aS bon ber \u00a9n\u00fc","page":277},{"file":"p0278.txt","language":"de","ocr_de":"278\n35te Hautfl\u00fcgler. tpolgmedpen.\nmidelung gu erg\u00e4ben ift, ftimmt bei betreu \u00fcberein, baritnt hier\u00fcber erft bairn, menu Juif ipre \u00a9fs fauntfdpaft gemalt pabeit. \u00a9ou bei* aud ben Sibbilbmtgeu erfteptftepen g\u00f6nn fdjmctge i\u00df, nur eine, biefer itnb bei* folgenben \u00a9attung eigentp\u00fcmlidje Sibmeicpung im K\u00f6rperbau bavf nid)t mit \u00a9tidfepmeigen \u00fcbergangen merben. \u00a9er S\u00dfrotporar gerf\u00e4dt u\u00e4mlitp in guaei gegen einanber \u00bberfipiebbare ^albvtnge, non betten ber obere beit \u00a9\u00f6rberr\u00fcdett, bei* untere bie \u00a9orberbruft bilbet; \u00fcberbied bemerft man am Jpinterr\u00fccfen gmei luftlocp\u00e4pnlicpe \u00a9palt\u00f6ffmtiigen nub am Sdlnnbe feine Kiefertafter. \u00a9er Hinterleib enbet in einem, bei ben berftpiebenett Sirten mteber etmad aitberd geformten Sifters born, meiner fepon bei bei* Same augebeutet ift nub jebenfadd beim Siudfriecpeu ber S\u00dfedpe and bem H\u00b0\u00cf5e gute \u00a9teufte leiftet. Bpm fcpntiegt fiep in ber O\u00eeupelage bed \u00a9obrem beffen \u00a9epeibe nuten btept am \u00a9ie gemeine ober KiefernsHo\u00efgmedpe ift ftap\u00efb\u00efau, an beit \u00a9einen non ben fepr furgen \u00a9djettfeln ab, rotpgelb, an ben gliigetn gelb gef\u00e4rbt. Biuei diaub;, nier ituterranbs nub brei \u00a9tittelgeden legen Beugnig non iprern reichen \u00a9e\u00e4ber ab. \u00a9ad \u00a9l\u00e4niupen tr\u00e4gt fid) mefentlid) aitberd. \u00a9in breiter \u00a9iirtel um ben Hinterleib ift gelbbraun, nnb bie breits gebr\u00fccfteit \u00a9cpieiten nnb \u00a9arfen ber Hinterbeine nepnteit au ber bnufteit K\u00f6rperfarbe \u00a9peil. \u00a9ic bnrd)fd;nittiid)e \u00a9r\u00f6ge eiltet SBeibdjeud betr\u00e4gt einen \u00dfod, bie eine! SJi\u00e4nncpeitd bie Hoffte; id) beftpe aber auep ein \u00e4R\u00e4uncpen non gepu Siniett S\u00e4nge nnb ein SBeibdjen, medped bereit nur f\u00fcnf migt. \u00a9oldjt bebeutenbe Uuterfcpiebe Xaffeit ftd) I)ier, Ino bie \u00a9rn\u00e4pruug an ein nub bemfeiben \u00a3>rie gefepiept, fanrn evfl\u00e4reu. \u00a9ieSame Ijat einen pornigen Kopf, ppleiftumpfe, feilte Singen nnb fr\u00e4ftig eutmidelte,\naber nnfpmmc; trifdje Kiunbaden: bie B\u00e4pne ber redjten H\u00e4lfte fiepen mag* red)t neben, bie ber iiitfen fenfredjt \u00fcber einanber.\n\n\u00a9ie \u00a9 i e f e u s ober g i d) t e n ; Hoi gm c\u00e8pe (S. gigas) pcit einen gelben Hinterleib mit fdjmarger \u00a9pige beim \u00e4Ji\u00e4ntupcit, ober mit fepmargetn\na 2Beibci)en, b SH\u00e4itndjen bei 3tiefen = \u00a7oIjtoe\u00a7\u00ffe (Sirex gigas).\n\u00a9iirtei baib hinter ber SSitrgel beim SSeibcpen, Kopf nnb \u00a9porar fiub matt fdjmarg, au jenem bie bid oorquedenben \u00a9adeu nub bie g\u00fcpler gelb, ebeufo f\u00e4mmtlidje \u00a9eine, \u00a9ie finbet fid) in \u00a9egenbeit, mo giften (Pinus Abies) lnad)feit, meiifie borgugdmetfe biefen SRabelbaum aid Same bemoput.\n\u00a9eibe Sirten erfdjeineu einmal fr\u00fcper, einmal fp\u00e4ter im Sapre, jebod) iii\u00f6pt leidst nor \u00a9ltbe 3utti nub leben furge Beit. Singer in Rapfen, in beiten fie red)t p\u00e4uftg finb, fommeit fte und fauiit gu \u00a9eftdpt; beitu fte palten ftep an ben betreffenben \u00a9t\u00e4mmen ober bereit Kronen giemlid) \u00bberborgen, \u00a9eim gliegeu oerurfaepen fie ein lauted \u00a9rummen, bem einer Horniffe nidpt uu\u00e4pntid); p\u00f6d)ft maprfcpeiittid) fiepen bie eim\u00e4pnteu \u00a9palt\u00f6ffnungen be\u00e8 Hinterr\u00fcdend piermit im iunigftcu Bufammenpange. Btt meltper \u00a9Seife je eilt \u00a9i bid einen palben Bod tief bem gefunben Holgftamme einoerleibt mirb, fapen mir bereitd. \u00a9ie halb audgefd)liipfte Same boprt fid) tiefer ein nnb nagt, je gr\u00f6ger fte mirb, immer ntepr an \u00a9reite gunepmenbe, gefpi\u00e4ugeite \u00a9\u00e4uge, melcpe gulept \u00fcber gmei Siuieu im \u00a9ur (put eff er pabeit f\u00f6itnen. \u00a9iefelbeu ftub mit \u00a9p\u00e4neu nub ipreit \u00a9rcremeuten, ben audgefaugten \u00a9p\u00e4neu, gef\u00fcdt SBie lange Beit bie Same gebrauept, epe fie ermaepfeu ift, meig man mit \u00a9ieperpeit niept augugebeit; ein $apr adermenigftend, ed f\u00f6itnen aber auep mepvere \u00bbergepeu, mie mir aud einigen, glei\u00df u\u00e4per gu erm\u00e4puenbeit SSapm","page":278},{"file":"p0279.txt","language":"de","ocr_de":"liefen *^>ofzme\u00a3pe. \u00a9enteilte \u00a3>almmeipe.\n279\n|\tne|mungen gu\tfchliefjeu Berechtigt ftnb. Oie ermadjfene Saroe nagt ali Buppenlager bai-(Snbe\nt\tiljrei langes\tetmai ineiter aui unb arbeitet nachher, mie fKafceburg meint,\tnon ba aui\neinen Nattai Bi\u00bb unter bie Oberfl\u00e4che bei (Stammei, um ber SSeipe ben Stuigang zu erleichtern.\n- Octfj Bohrenbe\tSchmetterlingiraupen biefe 25orftc\u00a3)t gebrauchen, ift hiureidjeub\tbefannt; ber\n\u00abSchmetterling m\u00e4re ja auch unf\u00e4hig, fiel) Zu Befreien, \u00fcfticht in bief er unbeholfenen\tSage Befuibet\nfich bie |>olzmeipe, ba\u00a7 fie nagen fann unb ei fehl\u201c gut Oerfieht, h\u00fcben zahlreiche f \u00e4Ue Bemiefeu. 3<h taffe alfo auch bahingefteEt, ob ei ihr bie Same infiinftm\u00e4pg fo leicht mache. Oer Umftaub, bag bie tin Shtpolze lebenbe Same oft mit in' nufere Be\u00efjaufungen Oerfdjlepp m\u00fcrbe, bie ber ftchtenljolzmeipe mehr, ali bie anbere, f\u00fchrte bie S3e\u00efanntf<haft mit b\u00eant \u00bboils fommenen ifufeft Bei Seuteit herbei, melche ei brauffeit im freien in ihrem ganzen Sebeu nicht Zu feheit Bekommen unb fich barob fehr \u00bbermunterten, urpl\u00f6tzlich in ihrer ift\u00e4lje ein fo groffei Opier Zu ftnben* non beffen \u00a9riftenz fie gar feine Siljnung hatten. 2\u00f6ie Bed) fte in erz\u00e4hlt, erfchieit im $uli 1798 in ber Budjbrucferei zu Sdjnepfenthal zehn Oage hinter ehtanber jebett B\u00fcrgen eine gro\u00dfe Stetige ber gelben Strt aiti beut neugelegten fu\u00dfbobeit unb fdjm\u00e4rrnte an ben f enflent umher. 3m .fpattfe einei Haufntanui zu Sdjleuftngen erfchieuett in bemfelben Btouat (1843) biefelbeit SBeipett maffeuhaft, aber aui ben bai 3aljr vorher eiitgebradjten Unters lagen ber Oielett; fie hatten ftd) alfo auch burd) biefe hinburch arbeiten muffen. 3tt Bauzeit enblich, um noch einen foldjen fad anzuf\u00fchren, melcher zugleich mehr Stuffdjltt\u00df \u00fcber bie (gut; micfelungibauer ber Zpolztoeipen gibt, famen im Stuguft (1856) aui berfelbeit Stelle, mie in Schleuftngen, 60 b\u00fc 80 St\u00fccf ber gemeinen Zpolzmeipe zunt Borfd)ettt; bai Jfpaui mar feit f\t2V2 fahren fertig, unb bie Ballett hatten \u00bberper eine ,geit long frei gelegen. SB\u00e4ljreub biefer m\u00f6gen\nbie (Ster abgefept morbett unb non ba an etma 3 3af>re \u00bberftrichen fein, b\u00fc bie S\u00dfeipeit bie Oielett lurchbohrten. Sind) in Bergtoerfe fiitb bie Saroeit fdjott \u00bberfdjleppt morben unb h\u00fcben bann bie auigefd)l\u00fcpfteit fliegen ali Berggeifter bie \u00a9rubeulidtter oerl\u00f6fcht. Btan mei\u00df fogar, ba\u00a7 |\tfie felbft Bleiplatten auger bem ^olge burd)bohrten, um ihrem Orang nach freiheit gerecht\nZu Serben. Dollar berichtet n\u00e4mlich, ba\u00df zu S\u00dfieit im neuen Bi\u00fcnzgeb\u00e4ube mieberum bie gelbe Strt nid)t nur fehr bide h\u00f6lzerne Bfoften, fouberu auch bie l2/3 3\u00b0\u00fc ftarfeu Sleiplatten ciitei Sfafteiti burd)bohrt h\u00e4tte, melcher zur Stufbemahruug oon Btetadl\u00f6fungen beftimmt gemefen fei. 2Jtehrfad)e ^Durchbohrungen ber Bleifammern in Scbmcfelf\u00e4itrefabrifeit maren fr\u00fcher fchon in dht\u00dfborf beobad)tet morben unb j\u00fcugft in freiberg, mo ei bie ftahlblaue Zpolztoeipe gethan hutte. Blatt fteht aui ben angef\u00fchrten Beifpielett, mie unangenehm unter Umft\u00e4nben biefe Oljiere Serben f\u00f6uuen, melche burch ihren fra\u00df bem Baume ali folchem burdjaui feinen Schaben meiter zu; w f\u00fcgen. \u2014 Stu\u00dfer einigen anberen, aber felteneren Strten, melche in (Suropa leben, ern\u00e4hrt bai tt\u00f6rblidje Sltnerifa nod) meitere, theilmeife fehr \u00e4ljnlidje. \u2014 (Sitte zweite \u00f6polzmeipengattung Xiphydria foiumt in nur menigett unb feltenen Strten oor. Oer fugelige, au\u00dferordentlich bemegs liehe $opj ftp an einer Ija\u00dcartigep Verl\u00e4ngerung ber Borberbruft, tr\u00e4gt bebeutettb f\u00fcrzere f\u00fchlet* i_ unb am Bhtnbe brei= ober oierglieberige Sippentafter, mie bei ben \u00bborigen, aber aud) $iefertafter unb Ztoar f\u00fcnfglieberige. Oie genteiufte Strt, bie gl\u00e4nzettb fd)toarze X. annulata, zeichnet ftd) an beit Beinen uttb am Zpinterleibe burch elfettbeittmei\u00dfe Zeichnungen \u00bbortheilhuft aui, B\u00e4herei \u00fcber bie Sebenimeife feuitt man ntd)t.\nOie gemeine Zpalmmeipe (Cephas pygmaeus) oerbirgt fich feineimegi oor ben Blidett Oerer, melche \u00fcberhaupt bergteidjen \u00a9eziefer feheit motten. Oettn fie befucfjt oom Btai ab bie gelben \u00ef\u00eftanunfelu, bie Schafgarbe unb anbere Blumen, melche beit fetbrainen unb begraften \u00a9reiben l\u00e4ngi ber felber ihr buutei Stuifehen Oerleih en. 3>n marntett Sonnenfdjeitte fteht man fte lebhaft oon Blume zu Blume fliegen unb \u00f6poitig nafdjen, -aud) Befanutf\u00abhaften unter fich ans ftt\u00fcpfeit, bei bebedtem Rimmel ft|t fte ftiU unb tr\u00e4ge. 3d) habe fchon f\u00fcnf ober fed)i St\u00fccf zu einem \u00c4n\u00e4ul aufeiitauber hodettb gefunden unb baraui ihren heftigen Orattg nach Paarung erfehen.","page":279},{"file":"p0280.txt","language":"de","ocr_de":"280\nSie |j autf l\u00fcgler. \u00a7olftoe\u00a7pen. \u00a9efpinnfLSSlattioe\u00eapen.\nOa3 flehte, brei hinten lauge 'Opierdjen evfennt man leicht au bem gl\u00e4itfeub fcptoarfeit, reidplid) gelb gefeicpneten K\u00f6rper, beffett comprimirter Hinterleib beim S\u00f6\u00dfeibdpeit eine furfe SBoprerfcpeibe nad) oben |erau\u00eatreten l\u00e4\u00dft, unb an beit fcpioad) fadenf\u00f6rmig nad) born berbidten g\u00fc|lerit, freiere einem faft fugeligen |?opfe aufft|en. gtoei 3^aub= unb hier Unterranbfelleit djarafteriftren beit S5orberfX\u00fcgeI, ein etloa\u00f6 |aftg gebogener (Snbborn bie S3orberfd)ieiie, ein \u00fcberf\u00e4lliger fur \u00a9eite bie fPUttelfcpiene unb fioei bergleid)en bie |interfte. \u00a9o paradox biefe X|ierd)eit erfc^eineit, fo uitam gette|m f\u00f6nneit i|re Farben ben O\u00eeoggen = unb felteuer and) beit S\u00dfeifenfelbern loerbeit, in beren $t\u00e4|e mau bie gliege and) am ftcherftert fu fe|eit befommt. Stftad) ber Paarung begibt ftd) bac> 2Beibd)en an bie Halme, bo|rt einen ber cberfteit Quoten an unb l\u00e4fjt |ier ein (St ft|en, nur eiit3 an jebent Hahne. Oer (Sierftod enth\u00e4lt fio\u00f6lf bis f\u00fcitffe|n (Sier, beren Unterbringung biefelbe Arbeit ooit feuern erforbert. 9tad) ungef\u00e4hr fet)n Sagen fd)l\u00fcpft bie \u00a3arbe au\u00a3 unb begibt ftd) fofort in ba\u00a3 Sauere ber 9t\u00f6|re. H^er n\u00fc|rt fie fid) ooit beit abgeitagten \u00a9p\u00e4neit ber ^mtenlo\u00e4nbe, bitrcpfrift bie i|r im S\u00dfege beftnblicpen Quoten ttitb fpafiert auf unb nieber, bid)t eiitgeflo\u00e4ugt in bie enge $taufe; beult man ftitbet fie aufrecht unb mit bem $opfe nad) nuten ftepenb, oben ober unten, unb bie $ot|ft\u00fcmd)eit au berfcpiebeneit \u00a9teilen belretfeit, baf fie ba toar, einzelne H\u00e4ute mit ber hornigen $opffd)a\u00efe, baf fie ftd) l\u00e4utete. @ie |at eine Sf\u00f6rmige (Sefialt, fobalb man fie au\u00a7 ber fft\u00f6lre |erau\u00eanimmt, einen fnotigen K\u00f6rper, toelcper nad) |inten allm\u00e4lig b\u00fcmt toirb, uub l\u00e4gt au ber S3 ruft |\u00f6d)ften3 ioarfenartige Slnfcploellungen, aber feine eigentlichen g\u00fcfe erfenneit, Haie beifpie\u00ef\u00eatoeife bie Farben ber 2Rufbo|rer ober \u00e4|ufidjer f\u00fc\u00fcffelf\u00e4fer. Slnt |ornigeit $opfe unterfdjeibet man lurfe g\u00fchterepen, je ein Singe unb fr\u00e4ftige 2Jcunbt|etle. \u00a9egen bie (Srntefeit ift fte OoKfommen erioacpfeit, fiept fid) fitr\u00fcd bt\u00e9 finit unterfteu H^lutenbe unb fpfttitt ftt| in einen \u00a9eibencocon. 3\u00ab biefem uub alfo in ber \u00a9topfet bleibt fie \u00fcber SSiitter liegen unb erft 14 Sage oor bem (Srfcpeiiten ber fliege loirb fie fu einer gemeifetten $ttppe. , 2\u00f6a3 toirb aber aio\u00a7 bem Halme, toeldjeu fie iunerlid) bearbeitete? Oemfelbeit fiept manfRicpt\u00ea an, too|l aber feiner Slepre, toeldje ftd) fr\u00fc|feitig entf\u00e4rbt. S\u00dfenit and) bie gefunben Slepreit fu reifen beginnen uub ba\u00f6 Slnfepett bie franfen oon ihnen niept me|r unterfc|eiben l\u00e4gt, fo braucht man fte nur fu bef\u00fc|teit. S3elommt man eine Stepre ftoifd)en bie ginger, i\u00fcelcpe in i|rett unteren Speilen ftdpjli f\u00f6nterloo unb feptbad) erloeift, fo famt man mit fiemlicper \u00a9elbtfpeit barauf rechnen, beim \u00a9palten be\u00bb Hahue\u00ea ben Uebelt|\u00e4ter fu entbedeit. \u00a9leicpfeittg uub an gleidhett Orten mit ber Hulutloe\u00eape treibt fid) eine faft noch l\u00e4ngere, fd)lanfe \u00a9cplupfibe\u00f6pe umper, ber fu beit \u00a9id)et!oe\u00bbpeu geh\u00f6rige Pachyme-rus calcitrator, toeld)er fp\u00e4ter al\u00f6 jene biefelben Hahue auffud)t, um bie bereite bort paufettbe \u00a3arbe mit einem (Si fu begl\u00fcden; beim er fepmaropt, meinet SStffen\u00f6, an\u00eafcplieflid) bei btefer \u00dftoergf\u00e4getoe^pe. \u2014 (S3 gibt nod) einige, fe|r \u00e4pitlid)e Slrteit, beren Seben^gefc^icOte man bi\u00f6per toenig Slufmerffamfett fcpeidte, barunter and) ber nicht minber fdjm\u00e4cpttge, fed)3 Sittien lange Ceplius troglodytus.\nS\u00dfenn bie genannten uub nod) eitt paar anbere \u00a9attuugen fu einer befoitbereu \u00a9ippe fufammeitgefaft toerben muffen \u2014 i|neit ben S^artg einer gamilie eiitfur\u00e4nmen, fe|lt e3 meiner Meinung nad) an au3reicpenben \u00a9r\u00fcnbeit \u2014 fo bilbeit bie @efpinnf\u00fcS3lattioe3peit (Lyda) ein |\u00fcbfd)e\u00ea i3toifd)englieb ftoifchen i|iten unb ben ed)ten S3latttoe\u00f6peu. \u00aeie laugen, borftigett g\u00fc|ler, ber, toeil einem H^lfe aufft|enb, ungemein beioegliche ^opf, fotote ba\u00f6 gl\u00fcgelge\u00e4ber bringen fie ben H^lftoe\u00f6peu na|e, ben flachen Hhtterieib uub ^fopf beanfprudpen fte al,\u00a7 (Sigent|\u00fcmlic|feit f\u00fcr ft^ allein, unb ioegett be\u00ea nid)t oorfte|enben 2egbo|rer\u00ea unb ber au feit boit ben gSftaufen lebenben Farben fc|iiefen fte fid) ben SSlatttoe^pen an. 3tt letzterer Hinftdht jeboep noch nidjt bodft\u00e4nbig; beim bie Sarben jtnb \u00e4rmer an S3eiiten unb leben iit einem leichtert \u00a9efpiitnft, toie getoiffe \u00dcRotteit ober \u00dfiu\u00f6ler unter'ben \u00a9djmetterlingen. (Sine nicht feltene Slrt, (Slbb. \u00a9. 282) bie ^othfacf\u00ee^iefernbfattioe\u00eape (Lyda campestris), mtg un\u00f6 alle biefe S3er|\u00e4ltntffe etioa\u00ea genauer erl\u00e4utern. Oie ftpmufig gr\u00fcne Sarbe |at nur feep\u00ea Oruftf\u00fcfe, ftebeitglieberige, lange g\u00fcpler,","page":280},{"file":"p0281.txt","language":"de","ocr_de":"Kotpfack* KieferitblattmeSpe* liefern = KautmportttoeSpe.\n281\nam Stifter ein ^ornp\u00e4kcpen uub feif\u00fc\u00e4rtS je ein bretgliebertjis Slnh\u00e4ugfel. Sie lebt int Bult an breU nnb vierj\u00e4hrigen Kiefern, ivo ftc baS r\u00f6hrenf\u00f6rmige, burd) ihren Kotp unburcpgcptige \u00a9efpinnft kenntlich macht. SBBir fehen eS in nmgepenber Slbbtlbtmg. Sie felbg p\u00e4lt fidh barin vergeckt nnb kommt meift nur am unteren \u00a9efpinnfttpeile mit bem \u00a9orberk\u00f6rper pervor, um eine au\u00dferhalb begublidje Stabel non ber Spipe bis gut S\u00dfurgel afcgutoeiben, ivaS fie ungef\u00e4hr in einer Siunbe fertig bringt. Sinb alte fabeln im \u00a9ereicpe ipteS Steges vermehrt, fo verl\u00e4ngert fie baffelbe unb tann auf biefe SBeife ben ganzen SJtaitrieb beS jungen \u00a9\u00e4umdjenS vernichten, \u00a9nbe Stugug ift fte ertvacpfen, in einem tvarmen Sommer fcpon fr\u00fcher, l\u00e4gt fid) an einem gaben herab unb grab! ftdj bis fecpS Simen tief in lockere \u00a9rbe ein, bereitet aus biefer einen bopnen\u00e4pitlidjen, lofert \u00a9ocon uub verfdjl\u00e4ft hier in gekr\u00fcmmter (Stellung ben \u00f6perbft unb SBinter. SJtitte Slpril beS n\u00e4cpgcn BapreS kann man unter Umft\u00e4nben ftatt ihrer eine ghtppe fiuben, eg ift aber auch m\u00f6glich, bag \u00a9nbe 2DM bie Sarve noch unveilvanbelt liegt, auSnapmSiveife fogar baS gange taufenbe Bapr hinburch. \u00a9iergepn \u00a9age ungef\u00e4hr ruhet bie S\u00dfuppe, bann erfcheint bie S\u00dfeSpe, tveldje [ich ziemlich vergeckt gvifcpen beit fabeln h\u00e4lt uub barunt Wenig bemerkt mirb. \u00a9ept man bei marinem Somtenfcpeine burd) jene \u00abSchonungen, in meldjeit ge geh aufh\u00e4lt, fo fliegt fie fcpeu auf unb verr\u00e4tf ftd) bitrch fdjmacpeS Summen mit ben gl\u00fcgeln. gpr Vorher ift big auf bie gr\u00f6gere, r\u00f6thlichgelbe ^interleibsmitte (Segment 2 big 5) gl\u00e4ngenb blaufdgoarg, SDtuub, .B\u00fcp\u00efer, ein Slugengeck, Scpilbdjen, Kniee, Scpienen, Warfen unb gl\u00fcgel finb gelb, legiere blaufleckig auf bem \u00a9tale. SDie \u00a9orbers fchienen haben gWei \u00a9nb= nnb gWei Seitenbornen, bie mittleren gvei ber lepteren Slrt \u00fcbereinanber, bie pintergen nur einen unb auch nur einen .am \u00a9nbe. \u00a9iej'e SDornenverp\u00e4ltmffe \u00e4ubent ftd) bei anbereit Sitten, bantm muffen ge gets genau gepr\u00fcft iverben. Sin bem \u00a9orberg\u00fcgel unterfcheibet man gtoei Staub; uub vier Unterraubgellen, beren lepte fid) nicht vollkommen fchliegt. 3)aS befruchtete SBeibdjen fehl feine \u00a9ier, p\u00f6djgenS ihrer brei auf ein \u00a9\u00e4umepen an Verfcpiebene Blveige beS SJtaitriebeS ab, biefelben nur anklebenb, unb bie folgen bavoit haben wir bereit\u00bb kennen gelernt. \u2014 \u00a9ine ^Weite, gleichfalls an liefern lebeube Slrt ift bie L. pratensis, bie aber ihren Kotp nicht im \u00a9efpinnfg mit feftmebt, eine br\u00fcte, bie au bem gahlblaueu K\u00f6rper unb bem rotpen Kopfe beS SBeibcpeitS leicpt kenntliche L. erythrocephala, lebt ebenfalls tut Sarvengaitbe au liefern. ItebrigenS gibt eS manche Slrten, Welche ihre burepgeptigen \u00a9efpinnfte tu kleinen \u00a9efedfepaften bemopiten, Wie beifpielliveife au S\u00dfeigborit ober ^Birnb\u00e4umen bie L. elypeata. Slud) Slmerika unb \u00a9plu a ern\u00e4hren gemiffe \u00a9efpinnfhdBlattiveSpen.\nSDie KieferusKammporntoeSpe (Lophyrus pini) h\u00e4lt geh, Wie ipr Staute vermutpeit l\u00e4gt, nur in Kieferniv\u00e4lbern auf, ivo bie Sarve bisweilen fepr betr\u00e4chtlichen Schaben anrichtet. SJtan pat gefepen, Wie biefelben in fo biept gedr\u00e4ngten Steipeu auf bie \u00a9\u00e4unte marfepirten, bag bie St\u00e4mme gelb gef\u00e4rbt Waren, wie fte oben bie Stabein vodg\u00e4nbig bebeckten unb in Kn\u00e4ueln von ber \u00a9r\u00f6ge eines SJtenfcpenkopfeS baran ptitgen. \u00f6patten fte alles \u00a9r\u00fcn verfeptoin\u00f6en laffett, fo Sogen fie iveiter naep anbereu SteVieren, Welche vom Scpauplape iprer \u00a9eriv\u00fcftungen burd) einen 33acp getrennt ivaren. Bu \u00a9aufenben unb abermals \u00a9aufenben ivimmelten ge am Ufer beffelbem unb Weil fie ipre Stiftung niept \u00e4nberten, g\u00fcrgen fte in baS SBaffer. \u00a9ag f\u00fcr Sag mogteit ge auS bem Bmtern jenes verntdgeten \u00a9eftaubeS iprem gepern \u00a9obe git, fo bag ber \u00a9ad) iv\u00e4prenb biefer Beit niept von lebenbigem SBaffer, fouberu von bem mit bem Sobe ringenbett \u00a9egefer gebilbet ju fein fepiett. Solcpe \u00a9rfepeinungen kommen feiten vor, tropbem gttb bie \u00a9ertv\u00fcguitgen uodp grog genug, tvenn baS getv\u00f6pnlicpe 2Dtag attep nid)t in folcpent Umfange \u00fcberfepritten Wirb, g\u00fcr getv\u00f6pnlid) erfepeint bie Sifter raupe vom 2Dtai ab in fepr m\u00e4gtger Slu^apl. Sie pat jtvet unb glvattgg \u00a9eine, eine gr\u00fcne, je nacp.bem Sllter in \u00a9elb ober \u00a9lau fpieleubeK\u00f6rperfarbe unb eigene tpitmlicp gefd)tvungeue, raudjgraue ober fd)tvarge B^id)nungeu \u00fcber beit vorberett \u00a9einen. Stad) aept SBocpett ober bar\u00fcber pittauS, Wenn bie \u00e4BitterungSVerp\u00e4ttniffe nitg\u00fcuftig, ift ge erwaepfen, itacpbem ge fiep f\u00fcnfmal h\u00e4utete, ^tt biefem Buganbe erblicken Wir mehrere auf einem B^eige,","page":281},{"file":"p0282.txt","language":"de","ocr_de":"282\nSie Hautfl\u00fcgler. \u00a9tattmeSpen.\nebenfo baS \u00a9\u00f6nudjeit, in loetcpem fie ftcp au einer \u00dcRabel berfpimti (Sube 3\u00abli nagt bie \u00a9BeSpe eilt SDecfe\u00efdjeit toS nnb \u00efommt ait baS \u00a9ageS\u00eficpt. (Sept* djarafterifiifdp lutrb fie unb ipre \u00a9atfitng burd) bie bei ben betfdpiebenen G\u00fcrten 17s bis 22g\u00efiebetigen f\u00c7\u00fcpter. \u00a9eint \u00a9kibcpeit ftnb biefe gefa\u00dft, beim \u00e4R\u00e4nndpeu auferorbentlid) gierticp fammg\u00e4puig; bie B\u00e4ptte nepmen nad) ber (Spipe pin atlm\u00e4lig au S\u00e4nge ab, fiepen in gtoei fReipen unb feber pat, ibie bie $afne einer $eber, Juieber feine fiebern. (Sine \u00ef\u00efianbs unb brei Unterraubgellen, giuei (Subbornen an ben \u00a9orberfdpieneit fenngei\u00f6ptten bie (Gattung, unb itnfere 2ivt unterfcpeibet mau bon ben bieten \u00e4t)nlid)cu tut tbeiblidfen @efd)tecpt burd) \u00eefie in ber 2Ritte ber glister auftretenbe gr\u00f6\u00dfte (Starte berfefben, burd) ben bicpt puttf tirten$cpf unb SRittetteib, bie pier unb ba in fteiuen (Streifen auSgebliebeuen ^t\u00f6getabern unb bie gloei (Snbfporneu an ben (Sepieneu ber Hinterbeine; \u00aeopf unb IR \u00fccf en beS \u00a9pora? unb ber %interteibSmitte ftnb bot; perrfdpenb fdjnxtrg, fotbte ein \u00e4Rittetftecf ber \u00a9ruft, ba\u00bb Uebrige ift fdjntugig roftge\u00efb. 5)aS \u00e4R\u00e4un\u00f6pett erfennt mau an feinem fdpnxtrgeit bleibe, ftoboit nur bie bon ben $nteen an fdjmugig roftgetben \u00a9eine eine ftuSnapme mad)eu, an bem bitnfetn gt\u00fcgetmale unb berfetbeu ^\u00f6rperpunftirung, ibie\na\na Sie \u00a3iefertu\u00aeft\u00abun\u00ef)O\u00efnh>e\u00a7\u00ef>e (Lophyras pini) in t\u00f6ten berfdjiebenen \u00a9tiinben. i> Sie Sotl)fa\u00e4*tieferu* blattiue\u00ea\u00f4e (Lyda campestris) mit itjrer Sorte unb beren (Scfpinnft.\nfte eben am SMbdjen auSeinaitber gefegt tourbe. \u00a9teidj ttadp iptern (Sffdpetneu paaren ftd) bie gBeSpcit, unb ba\u00bb \u00a9\u00dfeibdpeit \u00efriedpt fofort, mit ben borgeftredten jppleht fud)enb, umber unb iu\u00e4plt, menu ber Buli nod) nid)t bor\u00fcber ift, borf\u00e4ptige \u00abRabetit, fp\u00e4ter, bout Stuguft ab fdjto\u00e4r; menbe \u00a9kibdpeu gepeit au bieSj\u00e4prige. Hat eS bie erlb\u00fcnfcpte (Stelle auSftubtg gemadpt, fo fept e\u00ea fidp, gleicpbiet ob au ber \u00a9pipe ober am \u00a9titube beginneub, \u2018 auf bie fdjatfe Plante ber \u00dcRabet, fcpneibet mit feiner \u00abSage baS gleifdp bis auf bie SRittelrippe burcp unb tagt ein (Si neben baS anbere feiner S\u00e4uge uadp auf biefe gleiten. SDie (Spalt\u00f6ffnung toirb mittetft eines* gteidpgeitig auSftieffenben (SdpletmeS, toetdper fid) mit ben S\u00e4gefp\u00e4uen bermengt, gugefittet. Stuf fotdpe greife gelangen gtoei bis gtoaugig (gier in eine stabet, bereu faute burd) eben fo biete, bon ber (Sette als \u00a9ierecfe erfcpeineube, fid) aneiuauberreipcnbe \u00c4ittfu\u00f6tdpen loiebcr gefd)toffeit toirb. (Sin \u00abBeibdpen bermag adptgig bis punbert unb gtoaugig (Sier abgufepeu, unb gloar gefdjiept bieS immer an bcnad)barteit diabetu. SJtit furger Uuterbred)uitg bepufS ber fRupe toirb bie Arbeit \u00a9ag unb \u00abRad)t bis gu (Snbe fortgefept, unb ein fdpuetler \u00a9ob ift bie gotge ber gepabten Stnftreugung. $e nad) ber \u00abBitterung ift ein Beitraum bon biergepu bis bierunbgtoaugig \u00a9ageu","page":282},{"file":"p0283.txt","language":"de","ocr_de":"StematuS. \u00a9labiu\u00ea.\n283\naugrekhenb, um bag \u00a9i gui* \u00a9n\u00fcoi\u00fcelung gu Bringen; babei fdjioillt cg etioag an unb ber $itt \u00ef\u00f4ft ftd) bon felbft, fo ba\u00df bie junge Slfterraupe ohne St\u00fcl)e heraugfriedjen famt. Sercdjnen loir bie Bei ben Oerfdjiebenen \u00a9tauben Bereite angef\u00fchrten Beiten ihrer \u00a9utioidelung, fo ergibt ftd; int g\u00fcnftigf\u00eeen fya\u00ef\u00efe eine Sebengbauer bout (Si Big gum \u00a9djtt\u00e4rmen ber 3Be\u00ea^e bon ettoa brei Sto; naten. \u00a9iubet lejhereg nad) normalen SMtterungg\u00f6erh\u00e4ltniffeu gum elften SJtale im Stpril ftatt, fo ioirb im Buli bie gloeite, gelo\u00f6l)ultch immer gatjlreidjere Srut fd\u00fco\u00e2rmen, unb *ber $ra\u00df ber Staupen fallt fomit in ben SJtai unb 3uui boit ber erften, iu ben S\u00efuguft unb \u00a9erlerntet bon ber gtoeiten \u00a9eneration, ioeldje miter Stoog ihre \u00a9ocong fpinnt, bariit \u00fcBertointert unb im n\u00e4dflen 3ah^\u2018e loieber ben Slitfang macht 3nbe\u00a7 mu\u00df man nid)t meinen, ba\u00df biefe Stegelm\u00e4\u00dfigfeh and) immer \u00a9tatt habe; nach forgf\u00e4ltig angefte\u00fcten Seobadfungen faun bie erfte \u00a9eneration int n\u00e4dhfien 3*r\u00fci); linge gut \u00a9nttoideiung gelangen, ober im Stadfommer, ja felbft mit Ueberfpriitgung eiiteg gangen Ba\u00efjreg erft im br\u00fcten, eBenfo meitig Brauet bie Srut beg \u00a9patfommerg gerabe beit erften \u00a9djtoarm im folgcnbeit gr\u00fchjahre gu Bilbem SJlerflo\u00fcrbig BleiBt hiebei ber Um [taub, ba\u00df bie Farben berfelBeit S\u00dfegpeitart ioenige Stage in ihrem \u00a9ocoit ruhen unb iu einem allerbingg felteueren $allc mehrere 3alh'e- 3m SUlgemeiueit ifi bie Slfterraupe gegen \u00e4u\u00dfere \u00a9infl\u00fcffe giemlidj empftitblidj, befonberg in ber garten 3ugenb unb bor bcm Scrfpiituen; eg fehlt nicht an Seifpielen, too mau nach einer f\u00fchlen Stadjt, einem heftigen \u00a9en\u00fctterregeu, nad) ^\u00f6heuraud) tc. gange gamiliett tm ben berfd)iebenfteu \u00a9tellnngeu uttb g\u00e4rbttitgeit tobt, tljeilg auf ben Stabein, tljeilg unter beit S\u00e4umen angetroffen hat 5)a\u00df fte ait\u00dferbeiit boit bieleit \u00a9djmarojserit aufgefudjt toerbeit \u2014 mau hat Bet nahe biergig Oerfdjiebeue Slrteit baraug ergogen \u2014 geht aug bent Sotljergeheuben gnr \u00a9einige herb on 3m hinter fdjleppen bie SDt\u00e4ufe gern bie \u00a9ocong gufammeit unb freffen fte amt\nNematus ift eine feht oerbreitete \u00a9attung, bereu Sitten biegen ber gro\u00dfen UeBereinftimmnttg itt ber unBeftimmteit oft matten F\u00e4rbung uitgureidjenbe Unterfdfebe Bieten; nenttglieberige, Borftige f\u00fchlet, ioeldje in Sergleidj gtttn flehten K\u00f6rper oft giemlid) laug eifdjeineu, eine Stabialgelle nub bier in ber Einlage borhaitbette \u00a9uBitalgellen, toeld)e aber/ioegett geljlfd)lageng ber Slber gtoifdjeit ben Beibeit elften nidjt immer gu \u00a9tanbefommeit, uttb bereu'gloeite beibe r\u00fcdlaufenbe Slbent aufnimmt, Bilben ben \u00a9attunggdjarafter. SDie Farben haBeit gtoangig \u00a9\u00fc\u00dfe. Unter ihnen f\u00e4llt bie iu ber SDtitte beg ^\u00f6rperg gr\u00fcnblaue, an Beibeit \u00a9\u00fcben gelB gef\u00e4rbte, bttrdjaug fdjtoarg punftirte nitb fdjioargf\u00f6pftge, eiiteg jener oben erm\u00e4hnten ^ragegeidjeit, bout 3uli Big OftoBer an oerfdjiebenen SBeibeitarten in bie Singen, \u00a9ie geh\u00f6rt bem Nematus salicis an, einer gelben, am \u00a9djeitel, ^l\u00fcgelmale, ben W\u00fchlern unb mitten auf bem Sljorarr\u00fcden fledig fdjioargeit SBegpe bon bier unb einer halben Sinie S\u00e4uge. \u2014 SDer Ij\u00f6djfteug brei Stitieit lange, r\u00f6thlid) gelbe Nematus ventri-cosus, ioeldjer ttod) eine Stenge anbere Stamen erhielt, ift am $opfe au\u00dfer bem SDtunbe uttb ber Uuterfeite ber g\u00fcl)ler, att brei fSlecfett auf bem Sruftr\u00fccfeu, an ber Sruft mehr ober toeniger unb an ber SBurgel beg m\u00e4unlidjeit ^interleibeg fdjioargeit \u00a9djienenfpihe unb Sarfeit ber Hinterbeine Braun, \u00a9eine fdjmugiggr\u00fcne, an beit \u00a9eiten beg erftetf-uttb ber brei lebten \u00a9lieber gelbe, fdjloargtoargige, fdjioargf\u00f6pftge uttb furgljaatige Staupe fri\u00dft im SJtai mattd)inal bie \u00a9tadjelbeer; unb 3\u00b0^aitnig; Beerb\u00fcfde gang fahl unb erfdjeiut gum gioeiteit Stale bcffelbeit 3aha'^ im 3ult unb Sluguft. Sou Staupen, toeld)e am 22. Stai eingetragen loaren, erhielt id) fd;ou am 3. 3uni gtoei )oeiBlid)e S\u00f6egpett. SDarattg, ba\u00a7 ein 2\u00f6eibd)en Big 120 \u00a9ier abfe^eit faitn, erfl\u00e4rt ftd) bie ftarfe Ser; mehrung. \u2014 Stur baburd), ba\u00df bie gloeite ttub britte Uitterraubgelle je eilten ber r\u00fccftaitfenbeu Sternen aufnimntt unb bie SSt\u00e4nndjeu Bigtoeilen eigeuth\u00fcmlido Slefte an ihren W\u00fchlern tragen, unterfcheibet ftd bie \u00a9attung Cladius non ber oorigeit, ttub ber Cladius viminalis $alleit1g ober C. eucerus ^lug\u2019g ift eine gleid)faUg gelbe S?egpe, treld)e nur aut gangen \u00aeopfe, au bem Sljorap r\u00fcden unb einem SDtittelflede ber Sruft fd)ioarg gl\u00e4ugt, unb bereit bottergelbe, fchtoargf\u00f6pfige, reihett; toeife fd)tvarggefledtc Saroe gu breteit unb oicreit auf ber Uuterfeite ber ghterpappelbl\u00e4tter neben einanber aufmarfd)irt unb S\u00f6djer mitten iu bie Slattfl\u00e4d)e fri\u00dft, ober im Hel'bft unruhig au beit \u00a9t\u00e4mmeit ber fSappelb\u00e4ume umherfried)t, um ooit ba bie \u00a9rbe aufgufttd)ett.","page":283},{"file":"p0284.txt","language":"de","ocr_de":"284\nSie Hautfl\u00fcgler. Slatttrelpen.\nDolerus trifft ein anbere! \u00a9efcbled)t, beffen grob puu\u00eftirte, meift gang fcptoarge, gui* Slbirecbfeiuug and) f\u00efeUenireife rotb gef\u00e4rbte, gasreiche Slrten un! tnt erften gr\u00fcbfabre begegnen unb mit angegogeneit Seinen uub Sf\u00fcbient trie tobt Doit ben \u00a9ralflettgein ober SBeibenbl\u00fctben fid) gur \u00a9rbe fallen laffen, trenn fie merleit, ba\u00df fie ergriffen \u00eererbeit foUen* \u00dftrei Staub; unb brei Uuterranbgelleu burdj Seifcbmelgung ber fonft gireiteu unb br\u00fcten, bilben neben ben fablic^en, plumpen, nettnglteberigen g\u00fchlern bie \u00a9rlemimtgigeicben, Oie beiben r\u00fccHaufeitben Slbent m\u00fcnbett in bie mittelfte Unterraubgelle.\n(Sin $eer \u00efurg eif\u00f6rmiger \u00a9eftalten, gu beiten bie Heiuften ber gangen Familie geboren, rereinte man unter beut genteinfamen SJterlmale bon gtrei Stanb; unb bier Uuterranbgelleu, bereu gtreite unb br\u00fcte bie r\u00fccHaufeitben Slbern aufnebmeit, bon neunglieberigen, tneift faben; f\u00f6rmigen jublet\u00ab, trelcbe nur bie S\u00e4uge bon $opf uub Sborar gufammengenontmen erreichen, unb nannte bie \u00a9attung Selandria. $e nach Sefd;affenbett bei* laugettf\u00f6rmigen 3e\u00fce/ ber flngabl bei* gefdjloffenen gellen in bem \u00a7interflugel, bem \u00a9r\u00f6\u00dfenberb\u00e4ltntffe bei* g\u00fcblerglieber bat man bie gasreichen Slrten auf eine Steibe bon Untergattungen bertbeilt unb babei noch mancbmal feine liebe Stotb, bie unanfebnlicbeu SSefen nach beit borbaubenen Sefdjreibuitgeit richtig gu benennen. Sliait trifft fte bont \u00c7r\u00fcb\u00ef\u00fctge an bi! in ben Sommer hinein meift auf \u00a9eb\u00fcfd), an itnfreunblicben unb rauben Sagen rubig uub tbeilnabmfo! baftbeitb, aber immer bereit, ftd) tobt gu [teilen, trenn mau ihnen gu nabe to mint, fehl* betreglid) unb luftig umberfliegenb, trenn ihnen bie Sonne irarrn auf ben Seib fd^eint. Statt aller fei biei\u2018 noch ber Selandria aethiops ober bei* Tenthredo cerasi (\u00aeirfd) ;Slatttre!pe) gebac\u00efjt, trie fie Sinne nannte, iregen ber eigent\u00fcmlichen Sarbe, irelcber fte ihr Sebett berbanlt. gut Suit uub guut gtre\u00fcen SJtale im September ft|t auf ber Oberfeite ber Sl\u00e4tter an berfd^iebenen Str\u00e4uchern unb Obftb\u00e4umen ein gang abfonbetlid)e! Shier, treibe! iregen feinet fd^Xetmigett, getr\u00f6bnlicb braunen bi! fchirargen Hebet*; guge! uniriUl\u00fcrlib au eine nadte Sdme\u00fce erinnert. 2lnf Scblebborn, Pflaumen, Sauerlitfbeit, Sinten; uub Slepfetb\u00e4umen tommt e! bor unb im ^ erb ft bann uub traun fo maffenbaft, ba\u00df bie genannten Str\u00e4udjer unb S\u00e4ume fboit au! ber \u00a9ntfernung trie trau! aulfeben. Sb ging bor irenigen Sagen (10. September) an einer IReibe Sauerlirfbb\u00e4ume bor\u00fcber, bereu SBipfel ent; bl\u00e4ttert traren unb bereu untere f\u00f6ronentbeile faft ohne Stuluabme Sl\u00e4tter trugen, irelcbe, bei Sleifbe^ beraubt, nur au! burbftbtigem Slberitep beftauben, all trenn fte einen SBinter biuburb. im S\u00dfaffer gelegen h\u00e4tten. Sie kleinen fchirargen \u201eSbneden\" fa\u00dfen aber noch gasreich barauf. Sor mehreren Sabrert brachte ich im J^erbft eine Slngabl biefer Sbtere mit nach \u00abfpaufe. Ohne Setregung bei born angefchtro\u00eftenen, nach hinten fpih berlaufenben K\u00f6rper! fa\u00df febel auf ein unb betreiben Stelle unb fab fpieg ciblant, aber fchtrarg aul. Sind) gab lein! ein Sebenlgeihen bon ftch, all ich bie Schirargbornretfer, bereit Sl\u00e4tter fte betrobnten, in eine Schachtel einpaclte. hierbei tarnen eingelue gur Seitenanjtd)t unb liefen ihre gtrangig turgeu Setncheit er\u00efennen. 211! ich am anbent Sage bie Schachtel \u00f6ffnete, traute ich anfang! taum meinen Singen, benn ftatt ber geftern eingefperrteu fchirargen Sbtere fa\u00dfen beut gr\u00fcne baritt, ohne mertlidfe 2Infbtreltung bei Sorbet*; leibel. \u00a9in Heiner, fcpirarger Strich hinter febem belehrte mich halb, ba\u00df biei* eine Sertranblung borgegangeit fei, uub el trurbe mir nun auch bie Sbeiluabmlo ft gleit unb Sr\u00e4gbeit bout h\u00f6rigen Sage Har; bentt allen Sarbett ftnb bor einer febelmaligeu H\u00e4utung Dergleichen apatbifbe guft\u00e4itbe eigen. Stach einiger geit ftellte [ich and) ber buttlle, fdfleimartige IXebergug triebet* eilt, ^reffen fab ich bie Sifter raup en nie, baff fie el aber geHfait haben mu\u00dften, betriefen bie ihrer Oberbaut unb ihre! gletfdje! beraubten infelartigen Sieden auf ben Slattern. S)ie im Ottober ertragene Sarbe gebt in bie \u00a9rbe, fpinnt einen fblrargfeibeiteu \u00a9ocoit, unb \u00a9ttbe SJtai bei n\u00e4chften 3>abre! tommt eine Heine, gl\u00e4ngenb fchtrarge fliege barattl berbor, bereit Sorbetbeine bon ben \u00df'nieen an rotbbrauit gef\u00e4rbt ftnb. Oie ihr entfproffenben Stabtommen ftitb bil Stnfaitg! Sluguft fort; pflanguitglf\u00e4big unb in gr\u00f6\u00dferen Stengen bor^aitbeit, all ihre Stamm\u00e4ltern. \u00a9enfelben Stamen f\u00fchrt ein Shier, irelcbe! in Stichig au giterft 1859 unb bann tr\u00fcber 1862 gro\u00dfe Sertr\u00fcftungen","page":284},{"file":"p0285.txt","language":"de","ocr_de":"^trfcf)* Slattwe\u00eape. St\u00fcbett^iBlattwegpe.\n285\nan ben Sirfdj&Sumen unb bag Slbfterben einer Stenge berfe\u00efben berait\u00efaft bat, eg bi\u00eevfte aber einer anbern, alg ber europ\u00e4ifcbeit Strt angeboren.\nOie St\u00fcbensSlattWegpe (Athalia spinarum) wirb burdj ihre \u00a3arbe, befonberg aug ber gWeiten (Generation, f\u00fcr ben Sanbwirtb mitunter gur ^tage, inbent fie bie flatter ber \u00a9tedr\u00fcben unb ber jungen Oelfaaten int September boUfommen fabl frifjt. Oie botterge\u00efbe SBegpe, welche an Kopf nnb g\u00fcblern, am Oborarr\u00fcden wit Slugnabme beg ipalgfrageng unb \u00a9cbilbchenl unb an bent SSorberranbe ber Sorberpgel big gum Stale fd\u00e7Warg ergl\u00e4ngt, bat fd)Warg unb gelb geringelte ipintertarfeu, etwag feutenf\u00f6rmige, e\u00effglieberige f^\u00fc^\u00efer unb bag gl\u00fcgelge\u00e4ber genau fo, Wie eg gigur 9 auf \u00a9. 164 barfteUt. \u00a9ie erfdjeint gunt erfieit State aug ber \u00fcberwinterten \u00a3arbe tnt Stai unb Wirb faum bemerft, Weit fte nur eingeln fliegt. SSerfdjiebene Kreugbl\u00fctnler, befonberg and) bie SBinterfaaten ber Oelfr\u00fcdjte bienen djr gum Oblegen ber (gier. Oie benfelben entfdppfenbeit Farben ftnbeit letztere bereitg bief gu weit borgefdjritten, um ihnen \u00a9cbaben guf\u00fcgen gu f\u00f6nneng im 3uui 1866 h\u00f6rte id) Krautg\u00e4rtner bwft\u00d4er \u00a9egenb \u00fcber ftar\u00efe \u00a9dj\u00e2bigungen bitrd) biefelben flageu. (gitbe 3uli unb Sluguft fd)W\u00e2rmt bie SE\u00d4egpe gum gWeiten Stale unb f\u00e4llt burdjj ibtJ ip\u00e4ufigfeit leidjt in bie Singen, Wenn fie im \u00a9oitnenfcbein auf S\u00dfiefenbf unten, an SSeibettgeb\u00fcfd), au \u00a9tr\u00e2\u00fccbern ber S\u00dfalbr\u00e4nber gefdj\u00e4ftig umberfliegt unb bem K\u00f6nige ober ben SBIattlaugfabrifaten\n2)ie 3f\u00ee\u00abben = S5\u00efatttoe\u00ebpe (Athalia spinarum), iljre Sam unb <<\u00a3ter.\nnadjgel)t. Sin rauben Oageit pt fie febr fti\u00fc unb oerbroffen mit angegogenen Oeineit unb l\u00e4\u00dft ficb b^vabfal\u00efen, wenn man t\u00a7r nabe fommt. ^uttge Oelfaaten fommeit ihr nun trefflich gtt \u00a9tatten nnb bie fletneit $ledd)eit an ben oberen St\u00e4ubern beg b0$P\u00a7euben Ofatteg in nuferer Stbbilbung begetcbneit bie \u00a9teilen, Wefdje bag S\u00dfeibdjeit oerWttnbete, um hier eilt (gi gu berfeufen. 3(m September unb October machen ftcf> bie graugr\u00fcnen fcbwarggeftreiften Satbeit burd) ihren $ra\u00a7 leid)t feindlich. \u00a9ie baben gWeittnbgWangig Seine, bunten ftd) mehrere State unb Werben burd) bag Bitfammenfliejgen ber fd)Wargen geicbnuugeit unb \u00a9triche \u00fcber ben St\u00fcdeit ntandjmaf gang fdjWarg, fo ba\u00a7 man fte in (gnglanb \u201enigger\u201c nannte, bie fdjwarge Staupe, im \u00a9egenfahe gu ber gr\u00fcnen ber @ammas\u00a9itfe, Weldfe ungef\u00e4hr gu gleicher $eit bisweilen gteicbfalfg 33erl)eerungen auf ben Reibern \u00e4ndertet. 3m Oftober ftttb bie Stiggerg erwachfen, geben ffadj unter bie (grbe unb fertigen ftch einen mit Kr\u00fcmd)eit berfelbeit untermifebteu (gocoit, in Welchem fie \u00fcberwintern, (g\u00fctige anbere SlattWegpen gleichen iit F\u00e4rbung unb \u00aer\u00f6\u00a7e ber iit Stebe ftebenbeit ungemein, f\u00f6ititeit aber nicht mit ihr berwedjfelt Werben, wenn man gl\u00fcgelge\u00e4ber unb gplerbilbititg einer genauen Pr\u00fcfung unterwirft; nur eine Slrt,: bie Athalia rosae, fiimmt mit ihr aud) in biefeit Segiebungen, unters fdjeibet ftch jebod) bon ihr burd) geringere \u00a9reffe unb ben burdjaug fd)Wargeit St\u00fcden beg Svuftfafteng.\nOte gr\u00f6\u00dften bon ben fehl auf en, edjten OlattWegpen geh\u00f6ren bem alten \u00a9efdjfecbte Tenthredo au, Welcbeg in feiner heutigen Segreugitng immer noth febr gal)lreid)e Slrteit umfafjt, bie ftd) nid)t","page":285},{"file":"p0286.txt","language":"de","ocr_de":"286\nSie Hautfl\u00fcgler. SIattioegpen.\nimmer Ieid;t \u00bbou einander imterfd&eiben \u00efaffett, 2lrten, Bei Betten \u00f6fter Si\u00e4mtdjeu unb SBeibcpeit in ber garbe nid)t tibereinfihnmeu ; befouberg fommt eg h\u00e4ufig \u00f6or, ba\u00a7 eilt bttrdjattg fbploarget $mterleib beg le^teren einem f(Binar5 unb rotten beg gugeporigeu SS\u00e4uudjeng entfpridpt. Sie SentBreben [tub fdjmude unb lede S\u00a7iere, bie eiitgigett unter ben Slatt\u00eeoegpen, loeldje big; \u00efueilett ein attbere\u00bb Sufe\u00eft mit i-Breu Mftigen ^imtbadett gufantmenarbeiteu unb oergeprett. gleifd) geB\u00f6rt gioar nicBt gu iBrer gelo\u00f6B\u00fclicpeit $oft, fie \u00f6erfdjm\u00e4Bett eg aBer nicpt, inte id) einige Stale gu BeoBad)ten \u00a9elegenpeit fanb. Seunglieberige Sorftenf\u00fcpler, todcpe in ber Siegel ben Hinterleib au S\u00efnge \u00fcbertreffen, gloei Sanb; unb nier UuterranbgeHen in ben Sorberfl\u00fcge\u00efn unb HinterB\u00fcfteu, lneld)e B\u00f4djjteng big gum \u00a7 inter raube beg gioetten ^interleiB\u00eafegntent\u00ea reichen, cparafterifiren neben ber geftredten ^\u00f4rperform bie \u00a9attung, toc\u00efdje man nad) ber Sefdjaffeupeit ber \u00efaugettf\u00f4rmigen Sette in eine Seipe non Untergattungen gerlegt pat. Um auf ein paar leid)t fenntlicpe Stten aufnterffam gtt ntadjen, Bei beiten bie langettf\u00f6nnige Seite non geraber Dueraber getBeilt toirb nub in ben \u00abfpinterfl\u00fcgelit gVoei Siittelgelleit nntevfd)iebeu inerben (Tenthredo im engem Sinne), erloapne id) bie auf Skibeugeb\u00fcfcp pier gu Sanbe recpt gemeine T. scalaris. Sie fiept licptgr\u00fcu att\u00ea unb tr\u00e4gt auf bem S\u00fcden non Sporar unb Hinterleib meBr ober ineuiger auggebepnte fcpmarge glede, inelcBe in ber Siegel auf legerem alg Stittclflrieme gufainmeup\u00e4ugen. \u2014 T. viridis, ioeldje 2lrt, Benor $lug bttrd) feine Searbeitung biefer Spiere mancBe ^rrtp\u00fcrner Befeitigte, p\u00e4uftg mit ber norigen nerinecBfelt tourbe, ift norBerrfcBenb fcptoarg, unb bie lidjtgr\u00fcne garbling fpielt nur eine untergeorbnete Sode. \u2014 Sic gelbgep\u00f6rnteSlattioegpe(T. flavicornis) Bat, inie iBr Statue anbeutet, nicBt nur gelbe g\u00fcpler, fonbent and) gelbe Seine unb einen gelben, fdjinarg Besten Hinter; leib* Ste geh\u00f6rt gu ben gierlicp|teit Sitten unb rnifjt fedjg Linien. \u2014 Sei ber auf $\u00dfaftinafen unb anberett Selben gern \u00a7ottig ledettbeit, gl\u00e4ngettb fcBinargett T. albicornis ftnb g\u00fcplerfpipe, ScBietten, attd) inoBl bie ^niee att ber Sorberfeite unb bie norberfteit Sdjenlel oben inei\u00a7, unb bie gelblicpeu Sorberft\u00fcgel nerlaufeu in eine fiarf getr\u00fcbte Spipe. 3Bir b\u00fcrfen iBr nid)t, entfpredpenb ber norigen, ben Seinautett ber Voetffp\u00f6rntgeit geben, ineil gar niete anbere biefe Suggeicpttung mit iBr tpeileit. Sieineg SBiffeng fd)lu\u00e4rinen ade Slrten nur ein 2M im gapre, im Stal unb Sunt. \u2014 Sie Slvten, bereit Hinterp\u00fcften ftcB fo ineit nerl\u00e4ugertt, b.a\u00a7 fte faft big gum \u00a7interranbe beg b ri tien ^interleibggliebeg reidjett unb bie Spitze iBrer Sd)ettfel mit ber beg ^interleibeg abfcptteibet Bat matt unter bem \u00a9attungguamen Macrophya gufammeitgefa\u00a7t. \u2014 Allantus unterfdjeibet ftcB non Tenthredo nur burd) bie f \u00e4rgeren, inettig ben Sporar \u00fcbertreffeubeu f\u00c7iiBler, voeldje einem auffa\u00eftenb bidett \u00a9ruubgliebe aufftpeu, adeg Uebrige ift inie bort, Befouberg aud) bie gliigel Bilbuttg: ginei Staub5, nier ttnterranbge\u00ef\u00efen, unb eine langettf\u00f6rmige mit geraber Dtteraber im Sorberfl\u00fcgel, ginei Stittelgellen im ^interfl\u00fcgeL\nSer f\u00abBinarge Allantus scrophulaidae, ioelcBen inir abgebilbet feBett, Bat burd)ang gelbe gauler, fecB^ gleicpbreite, fd)tnale Siubcit am .\u00c7iuterleiBe, ein gelbeg Sdjilbd)eit unb ^>iitterfcBilbd)en, and) fonft uod) einige gelbe ^dcpiiungen aut Sporar unb Hopf unb gelbe Seine, nur bte ^\u00fcfteit unb ScpenM ftttb an brei Seiten fd)ioarg. Sie Big einen gell lauge Same lebt int Suguft unb September auf beit Slattern ber gemeinen Sraunlnnrg (Scrophularia nodosa) unb frifgt S\u00f6d)er Binein. Sie pat gineiuubginaugig Seine, gaBlreid)e Ouerfalteu unb inirb uad) bem fd)inavgett $opfe pin biefer. gpre Oberpd)e nimmt ein grattioei\u00a7eg, fammetartigeg SlugfeBett att, ift auf bem S\u00fcden Breit perlgrau, bigioeileu gritttltd) unb mild)inei\u00a7 bereift g\u00fcnf S\u00e4uggreiBen f^inarger f\u00fcnfte gieBett \u00fcberbieg noch l\"l&er ben S\u00fcden. Sad) ber lebten H\u00e4utung erfepeint [ie rotBgelb, auf bem S\u00fcden buttfler, aber oBue fd)ioarge Sunlte. Sie \u00fcBeriointert, ioie alle Sifter; raupett, in einem etliptifdjen \u00a9ep\u00e4nfe unter ber (grbe.\nSn ber SofemS\u00fcrftBorniuegpe (Hylotoma rosae) erbliden Voir ein gierlid)eg SBtercpeit ioeld)eg ua^ \u00a9r\u00f6\u00a7e unb garbling mit ber S\u00fcbenblattioegpe oerioed)felt iorbeit f\u00f6unte, ftdp aber bei uaperer Setracptung in einigen ioefentlid)eu f\u00fcnften oott berfelbett unterfepeibet \u00a9intal paben bie","page":286},{"file":"p0287.txt","language":"de","ocr_de":"(MBgep\u00d6rttte, Sraumtmrz=Slattt\u00bbedpe, S\u00eeofe\u00eet = SBiirft\u00ee>OTtU\u00fce\u00eape\u00bb\n287\nRingel nur eine Sanbze\u00efle, unb giuar iff* biefelBc auf Sorbeff unb .fpinterflitgel mit einem Sn= pange nerfepeit \u2014 line bort \u00efommeit auep pier nier Uuterranbzellen nor\u2014, bie lanzettf\u00f6rmige gelle fdpn\u00fcrt ftd) in ber 2Jiitte ein; fobaitit Beftepen bie g\u00fcpler and nur brei \u00a9liebem. 'Dad fepr lange brittc nimmt Beim 2BeiBd)eit eine fdgnad) lettlen\u00e4pnlicpe gornt an, in\u00e4prenb ed Beim 3Jt\u00e4itud)en auf ber Unterfeite inie eine Surfte mit bittern Sorftenpaar Befept ifU gu biefen Sterilit\u00e4ten toinmeit aid \u00a9paratter ber \u00a9attung uod) bie ein fad) en flauen aller fpge nnb ein Seitenborit ber piuterften Sd)ieiteu. \u00aeie Srt Breitet ftep non Sdjtnebeit Bid gtalieu \u00fcber \u00a9uropa and, ift nirgenbd feiten, il)re Same nielmepr allen SofeitlteBpaberit Betannt unb nerpagt. Sie pat nur ad)tzel)n Seine nnb eine S\u00e4nge non fieBen Bid neun Sinien. gpre \u00a9ritnbfarBe ift Br\u00e4unlid) gr\u00fcn, auf bem S\u00fcden liegen jeberfeitd bed gr\u00fcnen S\u00fcdengef\u00e4ged gelBe, allm\u00e4lig in bie \u00a9rimb^ f\u00e4rbe \u00fcBergel)enbe $lede, bie \u00f6fter zufamuten fliegen unb ben ganzen S\u00fcden pommeraitzengelB f\u00e4rben* Suf jebern \u00a9liebe mit Suduapme ber Beibeit lebten fielen fed)d ?\u00dfaar gl\u00e4nzenb fdjtnarze Skrzett\nSrauntourasS5IattlDe\u00ea)3e (Allantus scropiiulariae) mit Same unb bereit ^rafj. 8xofen=S3\u00fcrfttjorntoe3t)e (Hylotoma .\trosae), SBei&cfjen, SDt\u00e4nndjen unb Sarbe.\nnon oerfcptebciter \u00a9r\u00f6ge, aid Pr\u00e4ger non eben fo nielett Sorfteitp\u00e4rcpeit. Sn fte fdjliegt ftdp jeberfeitd nod) ein gr\u00f6gerer fd)tnarzer $led mit mehreren Sorften unb au biefen enblid) ein Uetnerer. SDie Beibeit lebten Segmente paben Heinere gtede unb bad lepte einen einzelnen auf bent Elfter. Unmittelbar nad) jeher H\u00e4utung erfd)einen bie 2\u00f6arzeit aid groge, graue Slafeu mit nieten fd)inarzcit gHinftdjeu, ineld)e nur atlm\u00e4lig ipre gein\u00f6pnltcpe $arbe unb \u00a9eftalt anneljmeu. Stau finbet bie eben Befdjriej Bene Sfterraupe nom guti Bid September auf Sofeit, inilbeit unb aitgepflanzteu, ioo fte bie Sl\u00e4tter fo Bepanbelt, irie ed nufere SBBtlbuitg leprt. gur Serioanbluitg fpimtt fte einen boppelp\u00e4utigeit \u00a9ocoit, beffen \u00e4ugere ip\u00fctle mafd)ige giuifdpeur\u00e4ume l\u00e4gt. Sud ben im guli ertnadpfeneu Sarnen yerfdjeint bie 2\u00dfedpe im Suguft, bie fp\u00fctereit \u00fcBerimittent unb fdjl\u00fcpfeit erft im n\u00e4dpfteit gapre and. \u00a7ier lommeit atfo inteber z^nei \u00a9enerationen nor. \u00aead \u00e4Beibcpen f\u00e4gt in bie jungen gineige Ztoei gleicptaufeube Seipeit non \u00a9infdjnitten, jebeit f\u00fcr je ein \u00a9i. gn golge biefer Seriounbmtg fr\u00fcmmt fid) bie Stelle unb inirb fd)tnaiff Sod) aitbere, mitunter burdjaud Blaufcpinarze Srteu mit meift gef\u00e4rbten gl\u00fcgelit fommen nor, inte Beifpietdineife Hylotoma berberidis, bereu Bunte Sarne maucpmal in grogett SSeitgeit am Satterboru (Berberis) ftpt. Srafilien, \u00a9pitta unb gapait ern\u00e4hren ipre Befoitbereit Srteu. \u00a9ine fepr nape nerioaubte \u00a9attung ift Schizocera, bad Spalte pont, Bei inelcper ber Sanbzelle ein Supang, ber ^interferierte ber Seitenborn feptt unb flip bad brittc \u00a9lieb ber m\u00e4nulidpen g\u00fcpler gabelartig fpaltet.\nSie Sirlcm^uopfpontloedpe (Cimbex betulae) mag in Beibeit @efd)ted)tern bie lepte Sippe zur Sufd)auitng Bringen, )neld)e burd) Silbuitg ber $\u00fcpter unb ^litmppeit bed ^\u00f6rperd leid)t fenntlid) inirb. SDiefe pinftcptlidj ber Sreite ttttb Sdpnerf\u00e4tligfeit bed lepteren bie fummeln unter ben Slattinedpen barftelleuben Spiere pabett attgerbem gnaei Saitb* ttttb brei Uuterraubzellen nebft","page":287},{"file":"p0288.txt","language":"de","ocr_de":"288\nSie Hautfl\u00fcgler. SStattme\u00eapen.\neiner burdj gerabe Oueraber geteilten lanzettf\u00f6rmigen Belle oll \u00a9attunglmerfmale. Oie 2lrteit, bet mel\u00dfeit fid^ letztere in ber SJlitte zufammeuzieht, murbeit unter bem gemeinfameit kanten Abia abgefd\u00dfebeit. $ehf,Shorar ttitb SBeine jinb bei ber Vorftehenben fdjmarz ober gelb behaart, jebocE) nicht fo hie\u00dft, ba\u00df baburd) bie fdjmarze $arbe nnb ber \u00a9tanz ber Oberfl\u00e4che bebedt m\u00fcrben. Oer Hinterleib ift me^r ober mentger rot-braun, beim S\u00dfeibc^en and) lic\u00dfter, R\u00fc\u00dfler mie K\u00f6rper braungelb ober rein gelb gef\u00e4rbt, bie Fl\u00fcgel ftttb mafferrett ober gelblid), neben bem SJbale braungeftedt nnb am \u00f6ptmterranbe getr\u00fcbt; bal bunflere \u00e4ft\u00e4mt\u00dfen bat verl\u00e4ngerte Hintcr^\u00fcften nnb fetjr bide \u00a9dfenfel baran. Oie ermadjfene Sarve ift lebhaft gr\u00fcn, reichlich, aber fein querfaltig, mit mei\u00dfen \u00e4B\u00e4rz\u00dfen unregelm\u00e4\u00dfig be\u00dfreut, befonbetl an ben \u00a9eiten, bot eine na\u00df vorn abgef\u00fcrzte, fd^mar^e \u00a3\u00e4ngl= linie mit gelblicher \u00a9htfaffuitg \u00fcber ben Di\u00fcden, einen gelben Itopf unb zmeiunbzmanzig $\u00fc\u00dfe. 3n ber Bugeitb mirb \u00dfe bttr\u00df einen mei\u00dfelt \u00a9taub\u00fcberzug einfarbig, \u00a9ie fri\u00dft vereinzelt auf SBirfett unb bot bie i\u00dfrel (Stei\u00dfen eigene \u00a9emohn\u00dfeit, aul ben ^\u00f6r\u00dferfeiten einen gr\u00fcnden \u00a9aft aulflie\u00dfen zn taffen, menu fie angefa\u00dft mirb, bocb flie\u00dft ber \u00a9aft nicht fo reichlich, mie bei anderen. Seim Stuben am Sage pflegt \u00dfe zufammengeroUt an ber Unterfeite ber Bl\u00e4tter zu ftbett, beim ^reffen bie veitenbe \u00a9tellung einzttnebmen, mie beibel unfere Slbbilbung vergegem\n2)ie S3tr\u00ef?n = .$nof)fI)ortttoe\u00eaf)e (Cimbex betulae). Sartoett, SJl\u00e4tindjen, SGBeibdjen imb ge\u00f6ffneter Cpufjfjencocott.\nm\u00e4rtigt. 2Benn fte erma\u00dffeit i\u00df, fo fertigt \u00dfe an einem Steige einen fergamentartigen, braunen (Socoit, in mel\u00dfent \u00dfe vom \u00a9extender ober Oftober au bal ganze it\u00e4\u00dfffe Bahr baburd; bi! gum SJtai be! folgenben zu ruhen pflegt unb mentge S\u00dfo\u00dfen vor bem 2lu!f\u00dfl\u00fcbfen ber fliege zur \u00dfh\u00dfbe mirb. Oie biefer entfd\u00df\u00fcpfte SBel^e nagt eilt \u00a3)edel\u00dfeit Vom Gfocoit mtb erfd^eiitt. SStel SUt\u00fctje mag ihr bie! ni\u00dft venir fa\u00dfen, bemt ihre Munbadett mirfen fo fr\u00e4ftig, ba\u00df \u00dfe ben Ringer eine! Einbe! blutig fneifeit f\u00f6itnen. Slitbere \u00e4hnliche Wirten leben auf SBeibe, \u00a9Her, 33u\u00dfe. 2\u00f6a! bie kanten anlangt, fo fei noch bemerft, ba\u00df ber miffeitfd^aftlid^e neu i\u00df. \u00aelug hotte n\u00e4mlid) in feiner moitograbh\u00df^en ^Bearbeitung (1829) eine gro\u00dfe Slnzahl verfchiebeuer, in etnanber \u00fcben gehenber formen, mel\u00dfe bie fr\u00fcheren \u00a9\u00dfrift\u00dfelfer al! C. femorata, sylvarum tt. a. aufgefteOt hatten, unter bem \u00dcRanten G. variabilis vereinigt. Oa fettbem bie Bucht au! ber Staufe gelehrt, ba\u00df bie! nicht gut gul\u00e4f\u00dfg, hat neuerbing! Bob bach ben obigen tarnen in Enmenbttng gebra\u00dft.\nhiermit verabf\u00dfieben mir un! von beit Hautfl\u00fcglern, ni\u00dft ohne bie \u00a9efiihle ber \u00a9emuuberuug nnb Oanfbarfett gegen fte; beim mir hoben gar viele unter ihnen lernten gelernt, mel\u00dfe e! ntdjt ntinber al! bie Honigbiene verhielten, all ba! \u00a9iititbilb ttitb SDSufter eiltet uuerm\u00fcbli\u00dfeit glei\u00dfe! unb einer \u00dfrengen Drbitunglltebe aufgefteUt zu Serben. Bnbent mir \u00dfe verlaffeit, gehen mir zu beiten \u00fcber, melde all \u00a9tftnbol bei Sei\u00dftftnitl ttitb ber Flatterhaftigkeit im f\u00dfro\u00df\u00dfen \u00a9egenfa\u00dfe zu ihnen \u00dfeheit.\n'jw","page":288},{"file":"p0289.txt","language":"de","ocr_de":"2>te Schmetterlinge.\n289\nfritte $r\u00eenutng.\n\u00a9ie (Schmetterling e, Walter (Lepidoptera, Glossata).\nUnter 33er\u00fcdfid)tigung be\u00ea \u00a9efammteinbruded, Weldjeit bie \u00ae\u00f4rpertracpt eine\u00ea gnfeltS bei bem $efcpauer peroorruft, m\u00fcffen wir ben ^autpglern bie Schmetterlinge, jene bunten Siebliugc unfern* naturforfcpenben gugenb, folgen taffen. \u00a9ie bref oo\u00efllommen oerwacpfenen \u00a9ruftringe, wetcpe naturgem\u00e4\u00df ben SCRitteX\u00efeib abfcplie\u00dfen, ber fret baoor ftpenbe $opf mit feinen g er a b en, immer beut\u00eficp bemerlbaren paient, ber oorwtegeub gef\u00eerecfte, burcpweg mit \u00a9pitinmaffe gepangerte forcer unb bie oier g-l\u00fcge\u00ee, Wetdje ipre gntjaber bef\u00e4higen, ben feuchten, nnfaubern \u00a9rbboben gu oerlaffen unb im luftigen \u00a9aulelfpiele bie w\u00fcrgigen S\u00fcfte gum gew\u00f6hnlichen Aufenthalte gu W\u00e4hlen, bie\u00ea SIEe\u00ea, aber and) au\u00dferbem ba\u00eb Verlangen nad) Sii\u00dfigleiten unb beu perlen be\u00a7 \u00a9fjaue\u00ea, um ba3 \u00efurge Sehen gu friften, unb bie feharf gefepiebenen, brei \u00a9ntwidelung\u00eafhtfen pabeit &ie Sdnnettertinge mit beu Hautfl\u00fcglern gemein. Slucp fie grengen jtep fehr beftimmt oon allen anbereu gnf eiten ab burch bie Silbung ihrer 3JHmbtpeile unb bie \u00a9efdjaffenpeit ber 'ginget unb f\u00f4uuen barum uitm\u00f6glid) mit bem \u00a9liebe einer anbern Orbnung oerwecpfelt werben, fetbft bann nicht, Wenn in eiugetneu g\u00e4lten bur\u00f6h SSerl\u00fcmmerung ber ginget ba\u00ea Suftleben oerfagt W\u00fcrbe.\n\u00a9ie Uftunbtpeile ftnb faugenbe. 2Bie fepon fr\u00fcher bemerlt, bilbet hier bei* Unterliefer, auf bei* gnnenfeite jeber H\u00e4lfte halbr\u00f6hrenf\u00f6rmig au\u00eagep\u00f4plt, einen l\u00e4ngeren ober liirgeren, aufrollbaren Saugapparat, bie fogenannte fRotlgunge (S. 4, gig. 10), Weldie \u00a9egeiepnung aber bie SHffenfcpaft nicht billigen laun. Oberlippe unb Oberliefer werben oon beit gorfchern in brei unbeweglichen Hornpl\u00e4ttipeit wieber erlannt, Wetcpe fo Hein unb burd) bie iBefteibuug be\u00ea \u00a9eftcpt\u00ea fo oerftedt ftnb, ba\u00df ein Uneingeweihter Wohl vergeblich bantaep fuept. \u00a9in Heiner breieefiger gipfel, Welcher al\u00a3 Unterlippe fiep beut (Saugapparate anfdflie\u00dft unb baran feberfeit\u00ea breiglieberige \u00a9after taffen fiep bequem erlernten, \u00a9iefe leptereit geben a\u00ef\u00ea Palpen ober gre\u00dffpipen befottber\u00ea bei \u00dfleinfaltern wichtige Unterfcpeibung\u00ebmerlntale ab. \u00a9ie \u00aeiefertafter enblidj ftnben ftep meiftentpeild oor, oetl\u00fcmmerit aber gu lurgen, gweiglieberigen i\u00fcnp\u00e4ngfcln unb erlangen nur bei ben \u00a9djabeit (Tineina) mitunter in S\u00e4nge unb \u00a9liebergapl eine uugew\u00f4pnticpe 2lu\u00bbbi\u00efbttng.\n\u00a9ie vier gl\u00fcgel, bereu oorbere bie pinterfien an \u00a9r\u00f6\u00dfe in ben meiften g\u00e4llen bebeutenb \u00fcbertreffen, Werben in giemlicp gleichm\u00e4\u00dfiger S\u00f6eife ootperrfcpenb oon S\u00e2ng\u00eaabcrn bunpgogen. S\u00dfeit bie neueren Spftematiler eilt gro\u00dfed \u00a9ewiept barauf legen, fo l\u00f6ttnen Wir bie Wefeutlid)fteu S3evh\u00e4ltuiffe unb bie baf\u00fcr \u00fcblichen SSegeicpnungeit iticpt g\u00e4ngtidj mit \u00a9tillfcpweigen \u00fcbergepen. 3lu\u00a3 ber dJ\u00e4tte bei* S\u00dfurgel entfpringt eine gelle, 9JHt teig elle (\u00a9i\u00eacoibatge\u00efle), Wetcpe uuge= f\u00e4pr in ber SJ\u00ceitte ber gl\u00fcgetfl\u00e4d)e bttrep eine lurge, meift gebogene ober gebrochene Oueraber gefd)loffen wirb, in felteuent g\u00e4Uen aber au cp offen bleibt, \u00a9ie, ber \u00a9ofia, bem SBorberraube be\u00ea gl\u00fcgel\u00ea gugewanbte \u00a9retige ber gelle hei\u00dft oorbere \u00fcftittelrippe, bie entfpreepenbe ber eittgegengefepten \u00a9eite bie pintere'\u00dcRittelrippe. \u00a9iefe beiben ^Benennungen ergeben ftep au\u00a7 berjenigen Sage ber gl\u00fcgel, Wetcpe mau ipnen gu geben pflegt, um ben \u00a9cpmetterling in einer Sammlung aufguftelleu, nad) iprer 9\u00fcd)tung gum Seibe W\u00fcrben fie beg\u00fcglid) \u00e4u\u00dfere unb innere \u00dcRittclrippc gu nennen fein. 2lu\u00a3 beiben SJtittelrippen unb an\u00a7 ber \u00a9uerrippe entfpringt eine Stngapl oon S\u00e2ng\u00earippeit, Welcpe in ben Saum unb $orberranb be\u00ea gl\u00fcgel\u00ea nt\u00fcnben. \u00a9iefe Werben am Saume oout gunenwinlel au geg\u00e4plt, Wobei man oon gWei anf\u00e4ngt, opne fR\u00fcdftdjt\ngafefjenberg, hjirbe\u00ef\u00efofe Spiere. (23rebtn, STEjterleben. VI.)\tj9","page":289},{"file":"p0290.txt","language":"de","ocr_de":"290\nSDie \u00a9cbmetterliitge.\nbarauf gtt nehmen, ob fie gefonbert aug ben beibeit SDUttefrippen ttnb ^er Ouerrippe fommen, ober oB gtoei ober mehrere ft\u00df murgelm\u00e4rtg oeteinigeit unb auf gemeiuf\u00dfaftli\u00dfem (Stiele baraug entgingen. 2lu\u00dfer ben eben befprod>enen \u00dfitbeit \u00df\u00df am Sntteitranbe eine big brei fftippeit ttnb gmar auf beut oorberu mei\u00df nur eine, feiten gtoei, treibe aug bcr fl\u00fcgelmurgel fommeit nub in ben (Saunt ober Snitenranb Oerlaufen. \u00a3)iefe hei\u00dfen Snnenraitbg; ober \u00a9orfalrippeit itttb f\u00fchren alle bie 3af)l 1; too mehrere \u00fcot\u00dfanbeit \u00dfnb, unterf\u00dfeibet man fie oou ber SBurgel nad) bem (Saunte, alfo bem Sunenminfel gu bttr\u00df la, lb, lc. 9lm Slu\u00dfeitruube eutfpringt bie i\u00dforberranb\u00e4 = rippe (\u00a9oftalrippe, \u00a9o\u00dfa) bireft aug ber-S\u00f6urgel beg fl\u00fcgelg; fie erh\u00e4lt beim 3\u00e4l\u00dfeu ftetg bie Ij\u00f6\u00df\u00dfe Summer. Sut ipiitter\u00df\u00fcget Oerbiubet ftd) biefelbe bei oielen \u00dcRad\u00dffaltent mit ber oorberu 9Ritteirippe in ber SR\u00e4l;e ber \u00dcBurgel auf eine furge (Strede ober big gu biefer h^n uu^ f\u00dfetnt in biefem teueren falle aug ber SRittelgetle gu fommen. SDag (Sd)ema ift inbe\u00df ni\u00dft fo einfach, Voie man hteritad) glauben f\u00fcllte, meil im ^otber\u00dfttgel bie oorbere f\u00dcUttelrippe heiter einanber brei lefte augfenbet nub baburdj allerlei Unterf\u00dfiebe bebingt, mei\u00dfe f\u00fcr Oiele (Schmetterlinge \u00dfarafteri\u00dfif\u00df merbeit f\u00f6nneu. fut \u00f6pinterfl\u00fcgel fenbet biefelbe nur gmei2(efie aug, mei\u00dfe in ben (Saum oerlattfeit nub gr\u00f6\u00dfere Uebereiuftimmung geigen. \u00aeie burch gmei auf einanber folgeube Stippen unb bag (St\u00fccfd)en fl\u00fcgelranb gmifd)eit ihnen gebilbeteu Selten begei\u00dfitet utatt ebenfalls mit ber Sahlenre\u00dfe, f\u00b0 g^ar, ba\u00df bie Seile febegmal bie Siffer berfeuigett fTttp^e erh\u00e4lt, auf Voeldjc fte in ber fRi\u00dftmtg oou innen nad) au\u00dfen folgt. \u00a9o toirb beifpielgloeife eine offene SRittelgelle gu ber fehr langen 3e\u0152e 4, meil \u00dfe gmi\u00df\u00dfen Stippe 4 unb 5 liegt. anberett f\u00e4llen toirb bie genannte burch eine, ober and) burdj gmei \u00fcb erg\u00e4hltge ^\u00e4nggrippett getheilt; btgmeileit gabelt fid) eine biefer Stippen faurnm\u00e4rtg unb bilbet am (Snbe ber SJtittelgelfe, in ihr felb\u00df eine flehte, breieefige, bie fogenannte eingef\u00dfobene Stebengelle. Sltt\u00df an ihrem SSorbertoiufel fattn bitrd) eigenth\u00fcmlichen Slber\u00fcerlauf eilte Slitbangggell e ent\u00dfeheit, unb enblid) i\u00df im ^inter\u00df\u00fcgel \u00fcor ihrem 2Butgettl)eife eine gr\u00f6\u00dfere Stebengelle m\u00f6glid). \u00a3)ieg in allgemeinen Umriffen bag mehr oerborgene (\u00a9felett ber fl\u00fcgel, ben h\u00f6ch\u00dfen SBertp aber f\u00fcr bag Sluge unb f\u00fcr ihre \u00a9\u00dfmetterlingguatur oerleiht ihnen bie \u00e4u\u00dfere SSebedttug. SBettit man fagt, bie \u00a9\u00dfmetterliitgg\u00dfugel feien mit abtuifd)barem \u00a9taube \u00fcberzogen, fo br\u00fcdt man \u00df\u00df minbe\u00dfeitg fehr ungenau aug, beim Seberntann toei\u00df, ba\u00df cg nicht formlofe, beliebig aufge\u00dfreute, au\u00dferorbentlich feine K\u00f6rperchen \u00dfub, f\u00fcr luelcpe mir eben feinen anberu Slugbrud alg \u201e\u00a9taub\" haben, toelche ben f Ingeln ihre \u00a9d)\u00f6uheit oerleihen, fouberu fehr garte \u00a9ch\u00fcppchett Oott gang beftimmtem, regelm\u00e4\u00dfigem \u00dfufd)nitt. SDiefelbeit heften fid) mit l\u00e4ngeren ober fiirgeren \u00a9tielchen lofe au bie fl\u00fcgelhaut in beftimmten Leihen au, beden fid), h^r b\u00fc\u00dftet', bort lofer, Voie bie Siegel auf bem \u00aea\u00dfe unb haben in einem unb bemfelben Fl\u00fcgel, je nach ber \u00a9teile, mei\u00dfe \u00dfe entnehmen, fe na\u00df ber \u00a9\u00dfmetterlinggart, oerf\u00dfiebeite \u00a9r\u00f6\u00dfe, form, f\u00e4rbe, Ober\u00df\u00e4d)c, m\u00e4ljteitb biefe Skrf\u00dfiebenheiteit bei allen fitbiotbuen ein unb berfelbeit \u00a9pecieg immer bi\u00e8felbeu bleiben. ber SRitte ber fl\u00fcgel\u00df\u00e4\u00dfe pflegt bie mei\u00dfe Uebereht\u00dfimmuug gu herrf\u00dfen, menu mir bie f\u00e4rbe augf\u00dflie\u00dfeu, an bem Snneitranbe unb \u00a9autne gehen bie \u00a9\u00dfuppen in haarartige \u00a9ebilbe ober toirfli\u00dfe \u00f6paare \u00fcber, Voie au\u00df h\u00e4u\u00dfg auf ber Unterfeite; bie ben \u00a9aum einfaffenben hei\u00dfen fr an feit. \u00a9g gibt bra\u00dflianif\u00dfe \u00a9\u00dfmetterlinge, bereu P\u2019tgel gar feine \u00a9\u00dfuppen tragen unb au\u00df in \u00a9ttropa eine \u00a9ippe gierli\u00dfer falter, bie \u00a9lagfl\u00fcgler, bet beneu ein gro\u00dfer S\u00dfeil beg fl\u00fcgelg bur\u00dffi\u00dftig bleibt, baf\u00fcr nehmen bie \u00a9\u00dfuppen beg \u00fcbrigen \u00a3heil\u00a7 ^e oerf\u00dfieben\u00dfeu formen au. \u00aeag \u00a9trei\u00dfeit ber Leihen, ob \u00dfe gerabe ober gebogen, bag fe\u00dfere ober lofere, bigtoeileit fogar feuf; re\u00dfte Sluf\u00dfhen ber eiugelueit i\u00dfl\u00e4tt\u00dfen, bieten neben ber \u00a9r\u00f6\u00dfeit^f ormens ttub farbeuoerf\u00dfiebenheit eine ni\u00dft geahnte Slbme\u00dffeluitg nub oerle\u00dfeit bem unna\u00dfahntli\u00dfeulDhniaturgem\u00e4tbe beit h\u00f6\u00df\u00dfcit Sauber. SDer \u201eStaturfelb\u00dfbrud\", in mel\u00dfem auf oerf\u00dftebenett \u00a9ebieten higher bie mieuer \u00a9taatgbruderei bag Sea\u00dftengloerthe\u00dfe im \u00a9ro\u00dfen getei\u00dfet hat, iourbe l\u00e4ngft f\u00dfoit auf fehr einfa\u00dfe aber ioefentli\u00df oerf\u00dfiebeite SGBeife gttm Uebertragen oon \u00a9\u00dfmetterlingen auf Rapier ange= ioenbet. \u00aeiefeg Verfahren, mel\u00dfeg foglet\u00df n\u00e4her angegeben merbeit foil, hat gelehrt, ba\u00df in fehr Oielett f\u00e4llen, gang befenberg bei beit \u00a3agf\u00dfmetterlingen, mei\u00dfe \u00df\u00df bagtt am heften eignen, bie","page":290},{"file":"p0291.txt","language":"de","ocr_de":"Seiberbatt. \u00a9\u00ef\u00efgentexneS.\n291\nS\u00ee\u00fcc\u00effeite \u00ef>ev Fl\u00fcgelfcp\u00fcppcpen mit iprer \u00a9berfeite \u00fcbereinftimmt. \u00a9ieS gilt beifpielSmeife nidpt bon beseitigen, bereit f\u00c7\u00ef\u00fcge\u00ef je nadp bem berfcpiebett auffa\u00effeuben Sieste berfepieben auSfepeit, bon ben SdpiUerfafteru* Selbftberft\u00e4nblicp tann man nui* bie Fl\u00fcgel auf papier \u00fcbertragen, beu Seib mit ben F\u00fcplern uub \u00a9einen mu\u00a7 man mit bem \u00a9tnfel ergangen. S\u00f6'er ftdp ein lepiboptero; \u00efogifdpeS \u00a9iibermert auf btefe \u00a9kife fe\u00efbft befdpaffen mill, inerte FolgeubeS, (Sine niept gu ft\u00fcff\u00efge S\u00f6fung bon reept reinem \u00a9umnti arabicum mit einem geringen 3ufape bon \u00a9raepantgummt, melcpeS jenem beu \u00a9lang benimmt, mirb als \u00a9inbemittel benupt. SDtau beftreiept nun, amt\u00e4perub in ber fyorm, melcpe etma bie hier Fl\u00fcgel eines gut auSgebreiteten SdpmetterlingS eiunepmen m\u00fcrben, mit biefer-S\u00f6fung baS \u00a9apier in b\u00fcmter Scpicpt, mu\u00a7 aber megen beS raffen \u00a9robftteuS bie Fl\u00fcgel, me\u00efc$e abgebrucft merbeu foften, in \u00a9ereitfepaft haben. (Sin frifdp gefangener Schmetterling eignet fiel) bagu am befteu, ein alter mu\u00a7 auf feuchtem Sanbe erft aufgemeiept merben, meit feine Schufen fefter gu ftpeit fepeiuen, als bei jenem. SJtit \u00a9erficht gibt man nun, nat\u00fcrlich ohne gu feptehen, ben Fl\u00fcgeln auf bem Oummi bie Sage, melcpe fie entnehmen follen, l\u00e4\u00a7t f\u00fcr beit naepgutragenben \u00a9porar uub Hinterleib ben n\u00f6tigen 3toif epenraum gmifepett bei* rechten unb linfeit Seite, fegt bann ein Stiicf glatte^ \u00a9apier \u00fcber bie Fl\u00fcgel uub reibt mit bem Fingernagel borfteptig, bamit feine \u00a9erfdpiebung m\u00f6glich, unter m\u00e4\u00dfigem SDrucfe \u00fcber bie abguflatfcpenbeit Fl\u00fcgel, alle ihre ein; gelnen \u00a9peile ber\u00fcdfftdptigenb. Ffi SlHe\u00ea in Orbnuitg, fo mu\u00a7 man beim itacpperigen \u00a9bpeben bei* Fl\u00fcgel baS \u00a9ilb betreiben auf bem Rapier, feine Schuppe mepr auf bei* Fnnenfeite biefer fiitben. \u00a9ie \u00fcber bie Zauber piuauSftepenben, baS \u00a9ttge rn\u00f6glichermeife berlepenbeu Flecfcpen beS \u00a9inbemittel laffeit fiep burep \u00a9Baffer unb \u00a9infei optte SJiitpe entfernen. \u00a9iefeS \u00a9erfahren fann man burep Umbrecpen beS papiers, menu man \u00a9orber ; unb Siiieffeite gitgleidp pabett mi\u00fc, in \u00aeleinigfeiteu ab\u00e4itbern, mirb aber bei \u00a9eaeptung ber ^auptfact)e unb bei einiger Uebung immer baS gem\u00fcnfepte Stefultat erpalten.\n\u00a9ie Hiuferpgel ftnb niept feiten mit einem feinen \u00a9ern ober einem \u00a9\u00fcfdpel feiner \u00a9orften berfepen, melcpe in ein \u00a9\u00e4itbcpen ber borbern eiugreifeu unb baS 3ufammenpalteu beiber bemerk fteftigen. \u25a0\u2014 SJiait pat, um fiep bei \u00a9efcpreibuug ber 3e\u00fcpn\u00fcugen befiimmter auSb r\u00fccfen uub auf bem \u00a9orberfl\u00fcgel, melcper amp pier mieber bie mieptigfte Sto\u00dfe fpielt, orieutireu gu f\u00f6nnen, feine Fl\u00e4cpe in brei Haupttpeile, baS \u00a9Burgel;, SStittel; uub Saumfelb gerlegt. \u00a9a eS eine gro\u00a7e SJtenge bon Schmetterlingen gibt, bei beneit burep gmei-eiufadpe ober gufammengefepte Duerbinben eine foldpe (Sintpeilung marfirt mirb, bie borbere Ouerbiubc baS \u00a9B\u00fcrgel = bom S\u00dctittelfelbe, bie pin; tere aber btefeS bom Saumfelbe trennt, fo p\u00e4lt man biefe \u00a9nfcpauungSpoeife auep ba feft, mo burep baS Fcplen jener \u00a9inbett feine ficptlicpen \u00a9rengen gegogen merbeu. \u00a9Bie Farm, gwpnuttg unb \u00a9ber; berfauf ber f^liigel f\u00fcr bie \u00a9rteu dparafteriftifcp ftnb, fo auep bie Haltung berfelben in ber Stupe, obgleich pierin meniger \u00a9bmedpfelung m\u00f6glich ift. \u00a9Bit* merbeu bei ben einzelnen Familien, fo meit mi\u00e8 n\u00f6tptg, auf alle biefe \u00a9titge gur\u00fcdfontnten.\n\u00a9ufjer SJtunbtpe\u00fcen unb Fl\u00fcgeln, a\u00efs beu \u00a9r\u00e4gern beS OrbnungSdparafterS, berbienen anep bie \u00fcbrigen St\u00fcc\u00efe beS K\u00f6rpers eine menigftenS fl\u00fceptige \u00a9eaeptuug. \u00a9nt gottig bepaarten ober gleichfalls befcpupptcit $opfe nepnten ben gr\u00f6\u00dften \u00a9peil ber \u00a9berff\u00e4cpe bie palbfugelig bortre; teuben, gro\u00dfen Stepaugen ein, einfache berftecfeit ftep, unb gmar nur gu gm eien borpattben, ebeitfo h\u00e4ufig auf bem Scpeitel, mie fie g\u00e4nglicp fepleit. \u00a9)ie bielglieberigeit F\u00fcpler ftnb in ben meiften F\u00e4llen borfieit; ober fabenf\u00f6rmig itnb merben f\u00fcr bie. \u00a9agfalter eparafteriftifcp burep eine fnopf\u00e4pn; fiepe \u00a9itfcpmeUung an ber Spipe, meicpeit aber auep bielfacp bon biefer \u00a9ilbttng ab. \u00a9uep pier ftnb eS mieber bie SUt\u00e4uncpeu, melcpe burep eiufadpe ober hoppelte Steipen einfacher ober boppelter ^amut; g\u00e4pite bor ben SBeibcpen etmaS borauSpabeit unb pierbitrcp, mie gum \u00a9peil burep baS lebhaftere \u00a9olorit, ; fcplaitfere, mepr @beitma| perftelfeube \u00a9eftalt beS HiuterleibeS f\u00fcr gemiffe F\u00e4lle baS Streben ber Statur aubeuten, biefeS \u00a9efcplecpt bor bem meiblidpen gu beborgugen.\n\u00a9er \u00a9porar, bei ben (Siiteit borperrfdpenb mit mirftiepen, bei ben \u00a9nberen mit mepr^dpuppeit; artigen Haaren biept befept, la\u00a7t baritut bie brei Stinge uidpt unterfepeiben, uub boep marfirt fiep\n19*","page":291},{"file":"p0292.txt","language":"de","ocr_de":"292\nSie \u00a9c^rnetterlitt g e.\nber furge Sorbetr\u00fcden als Hat^ragen butd) gmei gr\u00f6\u00dfere\tmeldje ftd) auf feiner SJlitte\nin iljren fdjmaleu \u00a9eiten ber\u00fchren unb nad) au\u00dfen nnb unten ffnfs oerlaufen. \u00a9aran fl\u00f6\u00dft jebet\u00ee feit\u00ea bie \u00a9djulterbede, eine gr\u00f6\u00dfere breiedige \u00a9djuhhe/ treize bie \u00efa^Ie gl\u00fcgelmutgel Bebedt. sftiht feiten ergebt ftd) bie Sefleibung in ber State beS H\u00fcdenS ober HaMragenS in gierlihfter S\u00dfeife gegen bie glattere Umgebung unb bilbet einen fogenanuten \u00a9hohf*\n21m angemahfenett, nie geftielteu H\u00fctterleiBe fommen fteben Bis neun d\u00fcnge gut \u00a9ntmidelititg. \u00a9eine htumhere, burcfj bie \u00a9ierf\u00f6de gefdjmellte \u00a9eftalt oerr\u00e4tlj tu fehl* oieleit R\u00e4dert baS 2\u00f6ei6d)eit, bei bent \u00fcBetbieS ttodj eine lange, oorflredBare Segt\u00f6ljre bann bie \u00a9h\u00dck fenitgeihnet, menu bie \u00a9er meniget oberfl\u00e4chlich abgefe^t merben, als eS gem\u00f6hnlih gefleht. Son ber Sefleibung beS hinter* leiBeS gilt baffelBe, maS oom \u00a9horar gefagt m\u00fcrbe, auf bem d\u00dciden ber oorbereit \u00a9egmente fommen gleichfalls \u00a9c^\u00f6pfe oor, unb bie \u00a9fn^e \u00bberl\u00e4uft bann unb mann, BefonberS beim dR\u00e4nnhen, in gier-lidje HaarB\u00fcfhel, melche baS \u00a9hier nad) SelieBett f\u00e4cherartig auSBreiten famt.\nObfchon bie Seine burch ihre BiSmeileu biente unb lange Sefleibung einen gro\u00dfem Umfang eiuuehmen, m\u00fcffen fte hoch als fhtanf, gart unb lofe eingef\u00fcgt bezeichnet merben; benn ber \u00a9hmettet* ling fann leicht um eins berfelben fommen. \u00a9ie \u00a9hielten bemehren oerh\u00e4ttni\u00dfm\u00e4\u00dfig lange \u00a9h\u00f6ren, nicht BloS am \u00a9nbe, fonbern auch oft au ben \u00a9eiten, f\u00fcnf \u00a9lieber feigen bie \u00a9arfeit gufammen, melhe in flehte Tratten austaufen.\n\u00a9omit ft\u00e4nbe nun bie ben K\u00f6rper nnb feine \u00a9heile, gl\u00fcgel unb Seine 'bidjt bedeube, oorherrfheub fhuhhige Selteibung ber \u00a9hmetterlinge ber ooUfommenen Fadheit ober fparfamen Sehaarung ber ^inenopteren, menu mir etma oon ben SturnenmeSheu unb einigen \u00a3eteroghuen abfehen, fomte baS thatenlofe, faule SeBen ber galtet* bem oielBemegten, \u00f6fter hohen toftfinn oerrathenbeit \u00a9reiben ber Hautfl\u00fcgler gegen\u00fcber, \u00a9ie Saroen ober Rauhen ber \u00a9hmetterlinge tat man oollft\u00fcnbiger als biejenigen irgenb einer anbent 3nfeftenorbnung, loeil ftd) nirgenbS mehr, mie hier, bie \u00a9itettauten ber \u00a9rforfhung unterzogen. S\u00dfir h^en allen @runb,bie \u00a9inen ebenfo megen ihrer \u00a9h\u00f6nheit gu bemunbern, mie bie Slnberen um ihrer \u00a9efr\u00e4\u00dfigfeit mitten zu f\u00fcrchten. 3>ebe tRaupe befteht au\u00dfer bem hornigen \u00c6chfe anS gm\u00f6lf flei\u00dfigen SeibeSgliebern, oou methen bie brei \u00bborbctlten je ein S\u00dfaar horniger, geglieberter nnb in eine \u00a9fnhe auSlanfenber Sruft; ober HatSfii\u00dfe tragen. %n bem SeibeSenbe flehen mit menigen Ausnahmen zmei fleifhige nnb nngeglieberte g\u00fc\u00dfe nad) hinten heroor, bie fogenanuten tahfh\u00fcBer. \u00e2mifhen-biefen nnb jenen Beftnben fth noh ^ aht fangnapfartige, furge Seine am Sauhe, toeldje fo \u00dfeftettt ftnb, ba\u00df gmifhen ben Sruftfii\u00dfeu minbefienS gmei unb oor ben Hadjf\u00e4iefcern eben fo oiele \u00a9lieber frei bleiben, \u00a9onad^\u00efamt eine 9\u00f6auhe h\u00f6hftens tehgefjn, \u00abher anh nur gehn, i\u00ab fehr feltenen g\u00e4llen fogar nur ad)t gu\u00dfe haben, ein Stehr fenngeihnet fie als Hfterrauhe einer StattmeSpe. $n \u00a9\u00fcbamerifa foil eS tnbe\u00a7 \u00a9hmetterlingSranpen mit gmangig Seinen geben. 2Bo nur ein ober gmet ?aare am Sauhe oor= fommen, mirb ber \u00a9ang ein eigenth\u00fcmtiher, ben tarn burhfpanneuber, bie SRaupe jlrcdt fd) lang anS, unb menu fte mit bem Sorbertheile gu\u00df gefaxt hat, gieht fte ben Htuterforpet, tc State in eine \u00a9h\u00efeife biegenb, nah, W N\u00ab \u00bborberften Sauhf\u00fc\u00dfe hinter bte htutetfen ber ovuf, l\u00e4\u00dft lefetere loS, ftredt ben Sorberf\u00f6rher laug oor unb fommt auf btefe Sktje feh^ f^ned \u00bbom glede S\u00f6tan nennt bief e tata \u00a9ha nur a uh en unb ihre \u00a9hmetterlinge \u00a9banne r. \u00a9tencun Suftl\u00f6her an ben \u00c45q> er feiten taffen ftd) \u00f6etniht gu Beinen Hauben leiht erfennen; fie fehlen nur bem gmeiten,, br\u00fcten nnb testen ber \u00a9lieber. Sei ben \u00a9inen ift bie \u00a7aut nadt ober fo gnUrne nadt, meil nur fehr oereingelte Haare hie nnb ba fanm Bemerfhar ftnb, Bet ben taeren oetb dt ein bihteS Haarfteib ben Untergrunb, ein Haarfteib, melhe\u00bb, aBgefefjeu oon Ber garBnng, ben oerfhiebenften \u00a9inbrud auf baS Singe beS SefhanerS m\u00e4hen fann, je nad) ber Ser hetlnng, ber \u00a9ebr\u00e4ngtheitunb ber S\u00e4nge ber Haare. 9ii*t feiten flehen fte in Sufhetn melhe auf btefem unb jenem \u00a9liebe lang \u00fcBer bie anberen heroorragen. Stuf er Haaren Bdben aber anh \u00ab ^ gahfen, einfahe, ober bornenartig oergmeigte, nadte ober Behaarte, anh Stnhangfet anberei Hit allgen e Sergierungen ber OBerPhe ober SlnSgeihnnngen f\u00fcr Beftimmte tage. Skr merben mit bet 3e\u00fc","page":292},{"file":"p0293.txt","language":"de","ocr_de":"Raupen ber \u00a9hmetterlinge.\n293\neinen SSegviff bon Dev unenblthen Stanhfaltig\u00efeit bekommen, melhe in Segug auf bie \u00a9eftalt unb Me \u00e4ufjere \u00a9rfhehtttug ber Staupen \u00fcberhaupt herrfht, unb begn\u00fcgen utt! je^t mit biefen turgen pinbeutungen, nur uoh \u00a9tu! ^tnsuf\u00fcgenb: ber $opf, melhen gmei feitlihe fpornfhalett gufamntenfehett, |at bo\u00fcfi\u00e4nbig entmidelte bei\u00a7eitbe Stunbtheile, an ber borbent \u00a9de jeber \u00a9hale eine \u00a9ruppe bon. f\u00fcnf bi! fedp Sleugeldjen unb babor einen au! menigen ^affenartigen \u00a9liebem gufammengefehteit g\u00fchler. 2ludf> in Slitfehuitg ber Sebenimeife \u00efomtnen gr\u00f6\u00dfere Unterftriebe bor, all man benleit folXte* Sie \u00a9inen finben fth immer nur einzeln, meil bie \u00a9ier bereiitgelt m\u00fcrben, bie Slnberen f\u00fcr f\u00fcrgere ober l\u00e4ngere 3eit gefellfhaftlih bei ehtanber, mit ober ebne genteinfame! \u00a9efpittnft, in melhent fie mohneit. Sie meiften leben auf ben bl\u00e4ttern ber berfcfiebenften ^flangett, uitb au\u00a7er beit \u00a9t-pptogamen bxtrfte e! meitige geben, an benen nicht menigften! eine Staupenart \u00a9efhntad f\u00e4nbe; mirb bod) bie \u00a9id>e, melhe mir fhon a\u00ef! ben Liebling ber \u00a9a\u00fcmelpen lernten lernten, bon biergig unb etlid^eu aufgefuht. 2Sie fie ft<h auf ihren bl\u00e4ttern einridfjten, ift eine anbere grage, bereu Seautmortung je nah ber 2lrt fel)r berfhiebeit aulf\u00e4llt. Seim greffert pflegt eine jebe menigften! mit bem borbent ^orfert^eile auf beut Slattranbe gu reiten, meil bie \u00a9hmettertinglraupeu, fobalb fie bie erften Sage garter igugenb hinter ft<h h^hen, nur bom Staube her bie Sl\u00e4tter abmeiben, fie nidd burhl\u00f6herit, mie manche Slfterraupen, ^\u00e4ferlarben unb bie bl\u00fctterfreffenben Reifer felbft; baf)er ift ber Staupeitfrafj all folcher immer leicht gu erfennett. Sie Uitterfhiebe in ben \u00a9emohuheiten begieheit ftdf> alfo auf bie Stutje. Sie \u00a9inen pflegen berfelben auf bem Statte felbft, an einer beliebigen \u00a9teile ber fjl\u00e4c^e ober lang aulgeftrectt auf ber Stittet; rippe, oben ober auf ber fcfattigexx IXnterfeite, anbere berlaffen bal Statt unb frieren auf ben benachbarten \u00a9teitgel, bei S\u00e4umen an ben \u00a9tantnt, gmifhen bie Stiffe ber 3Sinbe, ober unter bie gutterp flange auf bie \u00a9rbe, bon ben S\u00f6urgetbl\u00e4ttern jener bebedt, auch flach unter bie \u00a9rbe, mie befonberl bie an \u00a9ral unb anbereu niebrigen S\u00dfflattgen blol im Sunlelit freffenben Staupen oieler Stahtfd)metterliuge. Siefe gieheit mit menigeit g\u00e4ben einen Sheit bei Slattraubel \u00fcber ftch unb fthen in ber baburch gebilbeteu H\u00f6hlung, ober oermanbelit bal gange Statt in eine St\u00f6hre, in melcljer fie mit gleicher \u00a9emaubtheit r\u00fcd= unb oorm\u00e4rtl friehen, um ftch bor feinbtid^en Eingriffen gu f h\u00fcben; jene mieber lieben gmei Sl\u00e4tter mit ihren gt\u00e4hen au ehtanber uttb betten ftch gmifhen biefelben, ober fie fpinnen fich nur ein flehte! \u00a9eibenpolfter, auf meinem fte gufamnten; gelegt ruhen, mie ein \u00a9hoofh\u00fcnbleiu bei feiner fperrin. 3\u00ab \u00c4\u00dfen biefen unb anberen g\u00e4lten fann mau bie berfhiebenfteit \u00a9te\u00fcungen beobachten, melhe gum Sheil c^aralterifiifdf)e Stertmate gur llnterfheibung ber 2lrten barbieten: \u00a9hlingett; ober ^reilform, gerabe unb frumtne Sinie, t\u00e4ufheitbe Elehnlicfileit mit einem b\u00fcrren \u00dfmeig te. \u00a9I gibt aber auh gasreiche Staupen, melhe fth fim immer unferen Sliden entgieheu, meil fte entmeber im fpolge ober itt ben \u00a9tengein fraut; artiger \u00a9em\u00e4chfe, befonberl ber \u00a9r\u00e4fer, in griihten, Sl\u00e4ttern ober SBurgelit leben unb bal Sage!; liht fheuen. Sergleiheit Staupen feheit meift bleich/ fhmugigmeif aul unb jebe hat mieber ihre befonbere 2trt, mie fte minirt ober bohrt, unb berr\u00e4th baburh ihre \u00a9egenmart.\nStauche Staupen gelten bem gemeinen Staune bei uni, mie jenfeitl bei Ocean! f\u00fcr giftig \u2014 beifpietimeife bie Guzanos bravos auf ^ortorico \u2014 unb merben barttm oft mehr gef\u00fcrchtet, all megett bei \u00a9haben!, ben fte an Mturpflangen aitrihten. \u00a9iftorgaue hflt feine Staupe, bei manchen aber finb bie fpaare ober bie fleifhigeit, mit bemeglidjen \u00a9eiten\u00e4ften reihlih berfebenen Rapfen he>h^ enthalten fehr concentrirte Stnteifenf\u00fcure unb neffein baher beim Slbbrehen ber \u00a9pi|eu. \u00a9o haben meitigften! einige batmen eilt \u00a9hubmittet, m\u00e4hrenb and) niht ein \u00a9djmetter; ling im \u00a9tanbe ift, fth gu bertheibigeit, fonbern bei brohenber \u00a9efahr burh feine \u00a9hmiugett eingig auf fhlettitige gl\u00fcht augemiefeit ift.\nUnter mehreren H\u00e4utungen, mit melhen h\u00e4ufiger ein garben; all ein gormenmehfef ber; bunbeit ift, mahfen bie Staupen in f\u00fcrgerer ober l\u00e4ngerer 3eit, melhe niht feiten einen SBinter in fih fh\u00fceft, heran unb merbeit reif gur Serpuppitng. Sie ^\u00dfupp e ift hier mehr bermahrt, all bei jebeut anbern ^ufeftp beim bie eittgelnen \u00a9lieber h\u00fclfen fth niht nur in bie garten Jp\u00e4ute,","page":293},{"file":"p0294.txt","language":"de","ocr_de":"294\n2)te Schmetterling e. Tagfalter. Witter.\niue\u00efd^e mir aud) anberm\u00fcrt! ftnbeit, fondent merben au\u00dferbem nod) v>oit einer getiteinfamen, geglieberten \u00a9hitinfdjale umfdjloff\u00e9n, melpalb inan bie flippe eine bebecfte genannt I)at. Sie atfynet burd) bie ip\u00a5 an jeber Seite bleibenben nenn Sitftl\u00f6cher, bereit l;intere ftd) mit ber geit [erlie\u00dfen, itnb l\u00e4\u00dft auf bent 9t\u00fcdett meift neue Ginget uuterfdieibem, mithin brei ioeuiger al! bie kaufte \u00ef>atte, inbem bie borberfien juin t\u00fcnftigeit Bporar bermad)feit finb. fin ber Baudp feite fiitb bie f\u00c7\u00ef\u00fc\u00e7^e\u00ef, g\u00fchler, Gingen unb ber Ot\u00fcffel, mepr ober loentger beuttid) and) bie Beine gu unterfcheibeit. $n 2lnfe|mtg ber gorm unb garbe, melcpe letztere fid) nad) bent Sitter Oer; \u00e4nbert, ber Oefleibuug unb 93ilbuug ber Slfterff>ii^e (Brenta ft er), fotoie ber Slrt ber Sliil)\u00eaft uncj fontmeu loieber eine SJteitge Uuterfd)iebe bor, loeId)e theitloeife auf bie @ippc fd)lte-\u00dfeu taffen, loeld)er ber t\u00fcnftige Sdpuetterltug angeh\u00f6rt. So ^\u00e4rt\u00dfen fid) gunt SSeiffaiet bie ccftgcit, nidft feiten golbig ober filberit ergl\u00e4ngeitbeit puppen ber meiften Oagfalter, Haetd^e borgug\u00fcueife \u00a9hrb\u00eeatiken beiden, mit ber Sdim\u00e4itgfpihe an irgeub einen \u00a9egeuftanb auf, umgiirten loobl and) mit einem gioeiten fabelt ihren Seit ititb beugen bann hbrigoutal ober aufred)t. Oie puppen ber meifteit (Spinner ftedeit in\teinem befonbereit \u00a9ocon,\tioelibeu fie gmifcpeit Bl\u00e4tter ober an Steige befeftigen;\naubere rubeit mit\tober obite\tfolgen in\tber\t(\u00a7rbe. S\u00dfenn gulept bie jjeit ber \u00a9ntmideluug\ngetommeit ift, fo t\u00f6ft fiep int Jadeit bie 3tal)t, loeld)e plnteir ben g\u00fchlerfdjeibeit hinl\u00e4uft, unb mit ibr bie\t\u00a9efiebt^feite\tber\t\u00aeii\tgu beit gl\u00fcgelfcheiben, ber ^borarriideit fpaltet\nficb ooit oben per ber S\u00e4uge\tnad), unb\tber\tSchmetterling toinmt hevau!, friil) am borgen,\nmenu er beit Bag unb bie Sonne liebt, gegen 2lbenb, loeuit er gur \u00dctadptgeit feine entfaltet, jpat er erft gu\u00df gefaxt, fo fif$t er boUfommen ftill unb rut)t au\u00a7 ooit beit gehabten Slnftrengungeit. Oie gn ertoarteuben Fl\u00fcgel ftel)eu auf bem B\u00fcdett loie ein fftonr getr\u00fcmmte, garte S\u00e4ppcpen, mit ben Bu\u00dfeufetteu gegen eiitauber gelehrt. \u00dcJtait latin fel)eit, loie fie toad)fen. 3u gelt einer halben @tuube l\u00e4ttgften! pabeit fie ihre bolle \u00a9r\u00f6\u00dfe erreicht, bie \u00dfeidptung ift aber fcpoit beim Hu\u00dcriecpeit beutlid) oorbanbeu. Sie oei'barren nod) fitrge $eit in bief er Sage, bann bringt fie ber Schmetterling in bie feiner Slot eigeitth\u00fcmlidfe unb beloeift bamit, ba\u00df er nun bot\u00fc ft\u00e4nbig entloidelt fei. 31 ber and) jetpt nod) fiitb bie gi\u00fcgel gart unb meid) unb erh\u00e4rten erft au ber ait\u00fcroditeubeit Suft. 3tacp loenigeit Stuitbeit linnen fie ihre punition \u00fcbernehmen, bei ben lleineit galtent fr\u00fcher, al! bei ben gro\u00dfen. fabelt fie nad) einer Stuttbe and) bei beut gr\u00f6\u00dften Schmetterlinge ihre naturgem\u00e4\u00dfe 2tu!behuuug nod) nicht erlangt, fo befommeit fie biefetbe nie unb bleiben tr\u00fcppelpaft.\nSpeper fdj\u00e4pt bie Bttgapl f\u00e4mmtlid)er \u00a9dpuetterlinge auf 200,000, melcpe in geioiffen Slr-tcit beinahe \u00fcberall auf ber \u00a9rbe bertreten ftitb. S\u00f6egett ihrer \u00e4^tpeit fonuteu fiel) fofftle Uebcrrefte fdjmieriger erhalten, al! bon aitbereit 3;ufetten, biefe Ibmmeit bal)er and) feltener bor; iitbeffeit haben mir au! bem Oerti\u00e4rgebirge mehrere mohl erhaltene Sdflo\u00e4rmer nub al! \u00a9infcplu\u00df itt Bernftetit Heinere unb gartere g\u00f6nnen.\nSauge geit begn\u00fcgte mau fid) mit ber Siuit\u00e9\u2019fdmit \u00a9intpeilung in Bags, \u00a9\u00e4mmeruugls unb 3ta d)tf alt er, bon meldjeit nur bie beiben erfteu nat\u00fcrlich begrenzte gamilieit bilbeit, bie lepteren bagegeit au! ben berfd)iebeuartigften \u00a9lemeuten gufammeitgefept fiitb. Oa! Beftreben, and) bie mit ben fahren betanut geloorbenen gaplreidjereu Slrteit ferner S\u00e4uber eingttorbneit unb bie genaueren Unterfitd)ungeit l\u00e4itgft betaunter Sitl\u00e4ttber gu bermertl;eit, ergab allnt\u00e4lig eine IReipe bon mehr ober meniger nat\u00fcrlichen gamilien, bereit mefentlicpe mir leititeit lernen motten.\nSlit ber \u00a9pipe fiepen bie Bagfalter, SEagfdjmetterliuge (Diurna, Rhopalocera), Stnit\u00e9d! @attung Papilio. \u00a9iit b\u00fcmtcr, fcpm\u00e4cptiger K\u00f6rper mit fChlo\u00e4d)lid)er Setleibuug, gro\u00dfe mtb breite ginget, melcpe in ber Dtuhe aufrecht getragen merben, fo ba\u00df fiep bie Oberfeiten ber\u00fchren, unb fd)lanfe g\u00fcpler, meld)e an ber Spipe felbft ober unmittelbar bor tpr bie gr\u00f6\u00dfte Oicfe erlangen, bilbeit in ihrer Bereinigung bie untr\u00fcglidfeit SJterfmate, au melcpen man bie gal)lreid)eit \u00a9lieber biefer erften gamilie ertennt. 3tur bei beit Spinnern mieberholeit fid) bie @r\u00f6\u00dfenbert)\u00e4itniffe boit gl\u00fcgel","page":294},{"file":"p0295.txt","language":"de","ocr_de":"SlmpprifuS. pfiamuS.\n295\nunb K\u00f6rper bismeileit, aber bieppler folgen einem anberit VilbungSgefepe. SD te Vagfalter fabelt nie Siebenaugen, feine Haftbovpen an ben Hmferff\u00fcgeln, meift bloS gmei \u00a9nbfporen an ben hinter; ppieuen unb fliegen nur bei Vage. Vod) pnb feines megS alle \u00a9d)in etter linge, melcpe bei Vage M lebhaft geigen, barnm \u00a9lieber biefer gamtlie. \u00a9ie erflehten mit berfe\u00efben Veparr\u00eficpfeit als bie gepulten, liebeitSm\u00fcrbigeit Vagebiebe, mit melier ipre Staupen bie unerf\u00e4ttlicpen Vertilger ber Spangen pnb. Viefelben gefeit aber mit iprem \u00e4ugent SBefeit gu fepr auSeinaitber, um \u00fcber pe im Sillgemeinen mepr fageu gu f\u00f6nnen, als bag fte fedjgepu pge haben unb fein bicpteS unb lauget Haarfleib tr\u00e4gem Sitte peimifdpeit Vorneitraupeit geh\u00f6ren hierher. Vie puppen ber Vag; falter finb ron lichter $arbe, auSgegeicpnet burcp allerlei \u00a9cfeu auf beut St\u00fcden unb \u00a9nbfpipeit auf beut (Scheitel, fo bag fie, mie auS beu folgeuben Slbbilbungeu gu erfehen ift, nicht feiten in ihrem rotberen St\u00fcdeutpeile ein frapenpafteS \u00a9epcpt geigen. Vie Staupe heftet mitte\u00efp eines \u00a9ubp\u00e4fcpeitS bie \u00a9pipe ihre\u00bb Hinterleibs einem feinen Polfter auf, meldpeS pe an eine ptanfe, einen Slp, Vaumfiamm \u00eec. fpinnt, fr\u00fcmmt pch bogenf\u00f6rmig, preift burd) SBinbungeit ihres K\u00f6rpers bie Haut ab unb erfcpeint nun als eine mit beut $opfe nach unten gerichtete puppe ober fi\u00fcpt [ich rorper burcp einen \u00a9\u00fcrtel um beit Seib unb ruht fenfredp ober magrecpt mit ber Vaucpfeite auf ihrer Unterlage; in feltueren pden pnbet man bie puppe aucp unter (Steinen, nie aber hat pe einen \u00a9ocoit um pcp. Slbgefehen baron, bag einige Staupen in ihrer $ugenb ein lofeS Step fertigen, mebpeS ihnen befoitberS f\u00fcr beit SBiuter als \u00a9cpup bient, haben pe nicht riel gu fpiitnen, barum bleibt auch baS bagu btenenbe.Organ giemlid) uueittmidelt.\nSBelcpeu \u00a9inffug Sidpt unb S\u00e4nne gerabe auf bie \u00a9lieber biefer gantilte auS\u00fcben, erpeht mau auS ber geograppifcpen Verbreitung uitb ber garbeupracpt, mebpe nur folgen im roden SOtafge gufommt, bie unter fap immer feufrechteit \u00a9ounenftraplen peimifcp pnb. $n beit u\u00f6rb; liefern Vreiteu unb auf h\u00f6heren \u00a9ebirgeit pnben fiep feilte Vagfalter mepr, obfepon anbere \u00a9dpuetter; linge, mie \u00a9ulen ober (Spanner, bafelbp noep leben f\u00f6nnen. S\u00f6\u00e4prenb in Veutfcplanb nidff rode gmeipunbert Slrten ron Vagfalteru augetroffen merben, in gang \u00a9uropa, einfcplieglid) ber apatifd)en \u00a9rengl\u00e4itber, melcpe pinpcptlicp ber gauita itidp gut baron gu trennen pnb, fattm rierpunbert, piegen bei Para in Vraplien fecpSpuubert Slrten. VieS eine Veifpiel mirb gen\u00fcgen, um ipreit rormaltenbeu Steidppum in ben Vropen erfeititeit gu laffeit. Vie Slnnapme ron f\u00fcnftaufenb Slrten b\u00fcr fte eper gu niebrig, als gu pod) gegriffen fein, maS bie SluSmapl ber menigen Slrten, melcpe pier gur S3ejpred;uitg fommeit f\u00f6nnen, ppmierig madjt.\nSJtau feuut etma gmattgig rerfcpiebeite \u00a9cpmetterlinge, medpe beit SMitffeit, Philippinen, Steit;@uinea unb ben \u00fcbrigen Unfein jener \u00a9em\u00e4ffer eigeittp\u00fcmlid) unb megen ipreS pattlicpen SlnfepenS mit nocp fepr riefen aubereit ron Sinne treffenb als \u201eStifter\" begegnet morben pnb. Sin ber ^nnenfeite ber SJtittelgede eutfpringeu auf ben fepr grogen, breiedigen Vorberft\u00fcgeln rier S\u00e4ngSrippeit, an ber S\u00dfurgel ber Hnderp\u00fcgel aber nur eine ^nneitranbSrippe, Stippe 6 unb 7 pnb gefonbert. Vie ^\u00fcpler rerbtdeit pcp adm\u00e4lig itacp ber \u00a9pipe ttitb biegen pdp pier fauft uad) hinten, mie ein paar (Si\u00e4bcpen ron gifepbein gieren fie ben niept eben grogen $opf. Ver pier abgebilbete SlmpprifuS (Ornithoptera Ampbrisus) attS 3;ara geigt auf ber Oberfeite feiner Fl\u00fcgel faft bie; felbe ^eiepnung, mie auf ber untern, nur feplen bort ben fcpmargbrauneit \u00a9ammetff\u00e4cpen ber Vorher; fl\u00fcgel bie freibemeigen \u00a9triemen um bie Slbern, unb bie Hwterff\u00fcgel pnb lebpaft golbgelb, am \u00a9aume fepmarg gegadf. Ver \u00c4opf unb parf entmidelte Vporar pnb fdpmarg, ber Hal^fragen beS lepteren im Staden feurig carmiurotp, ber H^derletb oben buitfelbrauu, unten gelb. \u2014 Vie mit bideit ^leif\u00f6pgapfeit reipenmeife befepte Staupe fault au\u00a7 bem Staden gmei gabelf\u00f6rmige Hinter oorpreden, melcpe einen unaugenepmeit \u00a9eruep rerbreiten ttub bem fonft meprlofeit Vpier als \u00a9cpupmittel bienen. Sin ber puppe ,f\u00e4dt baS Vermalten ber grogen ^l\u00fcgelfcpeibe, fomie bie ^adenbilbuitg auf bem St\u00fcdeit beS Hinterleibs unb am $opfe in bie Slugen. ' Vie Slrt ber Slnpeftitng pat etmaS Ungem\u00f6pitlicpeS, ba ade \u00fcbrigen aus ber n\u00e4cpPeit Vermanbtfcpaft aufreept pepen. \u2014 Vefanuter als bie abgebilbete Slrt ift ber PriamuS (0. Priamus), melcper naep ben","page":295},{"file":"p0296.txt","language":"de","ocr_de":"296\t2>ie \u00a9d;metterliltge. Tagfalter. Witter.\nbeiben \u00a9efchledjtern ein fehr verfdpbeneS 3Iufehen ^at. SDaS \u00e4Jl\u00e4nn^en fdpn\u00fcden fammetfdpavje 33orberfl\u00fcget mit fmaragbgr\u00fcnen R\u00e4ubern unb biefelbeit Satben au ben Hinterft\u00fcgelu, nur in uuige; \u00efe\u00ef)vtev 2luSbehnung. \u00a9iefelbeu jtnb fmaragbgr\u00fcn, fabelt fdjlvarje Zauber unb [t vier fdparje, aber\nSet euriu\u00eb (Leptocircus Curius). Ser 21 jn\u00a3 I) r if U 8 (Ornitlioptera Amphrisus) mit 3\u00eeau\u00a3e unb ^iWe.\nandb einige gotbgetbe \u00a3u\u00a3fen auf beut gr\u00fcnen \u00a9runbe. \u00a9agegen tr\u00e4gt baS 33eib<heu fahlbraune, tveiffgeflecfte ginget unb fpannt fedjS bis ftebeit $011. \u00aeer Hinterleib ift bei beibeit \u00a9efdjledjtern golbgelb gef\u00e4rbt\n\u00a9in anberer Witter, ber allgemein betannte \u00a9djivalbenf d&tt>an$ (Papilio Machaon), ift in gauj (guropa verbreitet, finbet ftd) aber auch auf bem \u00a3imalaiagebirge unb in Sapait. 2Bir fe^eu ben [tattlidjeu \u00a9d)metterling auf ber S\u00f6tttte unfereS \u00a9ruppenbilbe\u00ea bargeftellt Sin ben Korbers pgeln fmb bie fd)tvarj gefledten unb burchaberteu, (taubartig aufger\u00e4umten gelben \u00a9<h\u00fcpi>dben auf bem fchmar^en 3Bur$etfelbe unb ber fehlen S3iube vor ben gelben \u00a9aumflecfeu beutlid) ivahrjunebmen, au ben gefd\u00fcn\u00e4njten Hinterfl\u00fcgeln ergl\u00e4nzt ein fd)\u00f6neS 33lau in ber eutfprecheubeu SSinbe, meldter ftd) ein rotheS, in 33lau verfd)ivimmenbeS Sluge als \u00a9djlttf nach innen anreiht; e\u00a7 ijt'bieS gleichfam ber Drben, welchen biefe bitter tragen. Sie Unterfeite J&at faft biefelbe Segnung, nur matter unb mit vorherrfebenbem \u00a9etb. 3m pit unb 3luguft gaufeit biefer fd)\u00f6ne Salter in langfamem ^gluge \u00fcber bie Sleefelber hin, ober nafdjt auS ben 33l\u00fcthen ber SSiefeu, ber \u00a9arten unb \u00a9\u00e4lber, feine \u00a9dringen babei in ivedhfelnbem \u00a9piele (lad) auSbreiteub, ober","page":296},{"file":"p0297.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9djtoal&enfcptDintgv ppegelfalter.\n297\ntu falbem Scpluffe einporhaltenb. Senn er toill, fann er amp in fcpiteUem 3\u00ab3e bapinfegeln unb er to\u00e4re gang bagu angetan, toeite \u00a9treten in \u00ef\u00fcrgeftcr Seit gur\u00fcdgu\u00eeegen. 2)er \u00c2enner toeijj e\u00e9, ba\u00a7 er gur genannten Beit bie gasreichere gtoeite Generation oor (ich pat, eingeln geigt (ich her Scptof!benfd)toang (chon im dRai au\u00e9 \u00fcber\u00efointerten Puppen. SDaS Befruchtete Seibcpen fucpt in ber Sorge um (eine diacpfommenfcpaft auf Siefen, in G\u00e4rten ober an freien Salbpl\u00e4pen oer* (chiebene \u00a9olbengeto\u00e4cpfe, namentlich gencpel, Stftt,-\u00c4\u00fctnmel, dRoprcn auf, legt ein Gi, auch einige an febe grange unb ftirbt. \u00a3>ie jugeubticpe (Rauhe ift fdjtoarg, \u00fcber ben (R\u00fc\u00c6en pin Joeijj geftecft unb mit rotheu Konten oerfepen; hoch halb \u00e4nbert fiep iprSfoSfepen unb ift fie er(t gr\u00f6\u00dfer, fo bemerft man fte h\u00e4ufig oben in ben grucptft\u00e4nben ihrer gutterpflange, ben Samen nacpgepenb. Sie ift fept eine ftattlicpe (Raupe, gr\u00fcn unb fammetfcptoatg geringelt, ettoa\u00e9 faltig, aber ohne weitere lu\u00e9geicpnung auf ber Oberfl\u00e4che, ba bie SDorneu nicht mehr oorpaubeu finb. Senn man fie anfafjt, ft\u00fclpt fxe, ben Bubringlitpeu gu eippredeu, gtoei gleifcpgapfen in gorm einer Gabel au\u00ea bem (Raden heroor, (chl\u00e4gt toopl auch mit bem Vorher um ftdj. Oie gr\u00fcnlic$>geXbe, gelb geftreifte, am (R\u00fcden gefielte, auch fonft ettoaS rauhe Puppe pat S^ei ftumpfe Spipen am Stopfe, h\u00e4lt (ich burch einen gaben in toagerecpter ober aufgeregter Stellung an irgenb einem Btoeiglein fejt unb \u00fcbertointert, io\u00e4prenb bie ber erften Generation nach toenigen Soeben gum Schmetterlinge jpirb. _ 2)er n\u00e4chfte dlnOerioanbte be\u00e9 oorigen ift ber Segelfalter (P. podalirius), Welcher fiep mepr auf ba\u00eb ^\u00fcgellanb befdjr\u00e4nft; fo hat man ihn g. S3, in pomment unb Scple\u00bbtoig uod) nicht gefangen. Seine ftrohgetben gl\u00fcgel finb fireifig fdjtoarg gegeidjnet, \u00fcber bie oorberen, toelcpe am Saume unb fdjinal an ber Surgel biefe garbe geigen, giehen noch gtoei gange unb brei abgef\u00fcrgte, teilf\u00f6rmige Striemen hin, toelcpe alle mit ihrem breiten Gnbe am (Borberranbe h\u00e4ngen. \u00aeie langgefdjto\u00e4ugteit .fpiuterff\u00fcgel (tub am ait\u00e9gegadteit Saume auf fepioargem Grunbe mit blauen dRoitbeit oergiert, geigen am geraben Bnuenranbe ein Paar breitere feptoarge Streifen, an toelcpe ein rotper gled fiept, unb ein paar (epr fcpmale burep bie dRitte. Oie (Raupe lebt auf Scptoargborn, ift gelbgr\u00fcn, mit rotpen punften, ioeipgelben Linien \u00fcber ben (R\u00fcden unb toeipgelbeu Scpr\u00e4gftrichen \u00fcber biefen unb bie, Seiten oergiert, pat aber feine oorftredbare dtadeugabet. Oie Puppe h\u00e4ngt fiep ebenfo auf, toie bie be\u00ea Scptoalbenfcptoange\u00e9, pat auep (o giemlicp biefelbe Geftalt, aber anbere garbeu: fie ift oorn braun, hinten \"gelb unb pier mit braunen (Ringen unb punften gegeiepnet.\n$n ben \u00fcbrigen Grbtpeileu, befonber\u00e9 im f\u00fcbficpen dlmerifa, leben noep \u00fcber breipunbert (Rrten folcper Scptoalbenfcpio\u00e4nge ober (Ritter, gum Opeil gleid) nuferen peimifepen, mit feptoargen Streifen ober gleden auf gelbem Uutergrunbe oergiert, anbere oom perrlicpften Sammetfdjioarg, ioetepe\u00e9 gelbe gledenreipeu uuterbredjen, ober mit lebpaft carminrotpeu ober toeijgen gleden, toeldje fiep binbenartig orbnen. (Biele paben einen breit fpatelf\u00f6rmigen Scpioaug am gpinterpgel, anbere meprere furge unb (pipe 3a^eu ober ftumpfe B\u00e4pne, fa e\u00ea fepleit biefe dtu\u00eageicpitungen and) gang unb gar; beim fie bebingen burdjatt\u00e9 uid)t beu Gattung\u00e9cparafter. G\u00e9 tourbe fepon fr\u00fcper, beim (Slide auf ba\u00e9 Men ber Gefammtpeit (S. IB) barauf pingetoiefen, toie gerabe pier gro\u00a7e SSerfcpiebenpeiteu niept nur in Beicpuuug unb g\u00e4rbung, fonbern auep in ber gorm ber gt\u00fcgel bet beibeu Gefcpledjtern ein unb berfelben 2lrt beobadjtet toerben. Oariu aber ftimmen fie alle \u00fcberein, ba\u00a7 au\u00e9 ber dRittelgeUe ber breit breiedigen tBorberfl\u00fcgel nad; innen oier Saug\u00eaabent au\u00ealaufeu, an ber entfprecpenbeu Stelle be\u00ea jpintevfl\u00fcge\u00ef\u00ea aber nur eine ober gar feine, baff bie (Borberbeine ebenfo ooUfommeit enttoidelt finb, toie bie \u00fcbrigen unb alle in einfadje flauen enbtgen, baff bie g\u00fcplerfeule lang unb naep oben gefr\u00fcmmt unb ba\u00e9 Gnbglieb hereafter furg ift. Sind) umg\u00fcrten bie (Raupen fiep mit einer Sdp\u00efinge, epe fie gur Puppe toerben, unb forgen baf\u00fcr, baff bereu Sfopf niept naep unten h\u00e4nge. Oie Gefammtpeit biefer dRerfmale fommt ber Gattung Papilio gu. (Rur burep untergeorbnete Gigenfcpaften unterfepeiben fiep baoon bie au\u00e9l\u00e2nbifcpen Gattungen Teinopalpus, Eurycus, Sericinus unb Leptocircus, ooit toelcper lepteren ber gleichfalls auf uuferm (Bilbe prangenbe L. Curius bie fd)ioaugartige (Berl\u00e4ugerung be\u00e9 jpiuterf\u00ef\u00fcge\u00ef\u00e9 in faum nodp gu \u00dcbertreffeuber (BoHenbung oergegento\u00e4rtigt. SDer in (Bergleid) gu ber \u00fcbrigen (Ritterfcpaft flehte","page":297},{"file":"p0298.txt","language":"de","ocr_de":"298\n\u00aete Schmetterlinge. Vagfalter. Bei\u00dflittge.\nSchmetterling lebt in Siam unb auf Saba, Mt braune $l\u00fcgel, bur# bereu briber SDlitte ein gr\u00fcnlicher Streifen gieb>t, meldjer beim SBeibdjeu beinahe farblos ift, mie ber breitere, glabelle im Sauntfelbe ber borbereu. \u00a9in \u00a7ierlid)er meiner Saum fifi \u00fcberbieS fehr fdjmal bie hinteren jgl\u00fcgel ringsum ein.\n\u00a9er Vpollo (Parnassius Apollo) mag bie 9teihe ber Witter befdjlie\u00dfeit. 3m Verlauf beS Sf\u00fcgelge\u00e4betS, in ber 33i\u00efbung ber Vorblbeine unb in ber Anheftung ber fuppe finbct afoifd&en ihm unb beit Vorg\u00e4ngern fein Uuterfc\u00dfieb Statt, aber bie b\u00fcnnbefd>uppteu, ^alb burd)fichtigeu Fl\u00fcgel rnnbett fid) mehr, befonbetS bie j\u00eeumpftpihigen borberen, unb fommen betten beS imiter nuten folgenbett Vaummei\u00dfWugS fehr nahe; bie fehr furzen unb bideu W\u00fchler gehen allm\u00e4lig in bie \u00dfeulenform \u00fcber, nub baS br\u00fcte Vaftetglieb fleht ben \u00fcbrigen \u00efaum an S\u00e4nge nad). \u00a9ie Fl\u00fcgel biefeS ftatttid;eii, br*et Soll fpaunenbeu \u00a9ebirgSfalterS fittb mehlmei\u00df, bie borbereit fd)m%pe\u00fcig, an ber Spi^e glaSheU, auf ben hinteren prangen gViaei carminrothe, fdjfoaraumringte unb mei\u00dfgcs lernte 2titgenflecfe, einer in ber SSJtitte, ber attbere am Vorberranbe bot beffen fD\u00fctte. \u00a9aS 2Beibd)en tr\u00e4gt nad) ber Begattung am \u00a7iuterleibSeube unten eine Slrt bon SLafd^e, melche mahtfdjeinltd) burch bie Erh\u00e4rtung einer ^\u00e2pen, bom 2Jl\u00e4nnd)en abgefouberten gl\u00fcfftgfeit entftanben ift. \u00a9er 2i|>oilo fliegt in ben \u00a9ebitgeu Europas, auf betn \u00abRiefengebirge, ber Stapen 211p, bem S\u00e4jmar^ ioalbe, ben V\u00e4peit n. a. gur Somm,erjeit, in meld)et baS gro\u00dfe \u00f6peer ber Vagfalter bot^ugSmeife bie Statur belebt, \u00a9ie fd)\u00f6n fammetfdjmarg * braun unb gelb bidjt pun\u00eftirte unb \u00fcberbieS mit ftahlblauen ^B\u00e4r^eit befehle fRaupe lebt an Slrtett ber Fetthenne (Sedum), \u00a9ie \u00a9attung enth\u00e4lt nod) mehrere Sitten, melcpe ftd) aber auf bie \u00a9ebirgSgegettben ber n\u00f6rblid)eu ^talbfugel, namentlid) \u00a9uropaS nttb VuterifaS, b'efdjr\u00e4ufen.\n\u00a9ie V\u00dfei\u00dfliuge (Pieridae) haben burdpuittlidj eine geringere \u00a9r\u00f6\u00dfe, entfenben nur brei S\u00e4ugSabent bom Snneuranbe ber SDtittelje\u00ef\u00efe beS Vorberfl\u00fcgelS nub \u00a7mei SnnenranbSrippen anS ber V\u00dfui#l beS hinteren, \u00a9ie SDtittel^elle beiber ibirb nach hinten bon Stilen gefd)loffen, ibeld)e ioeber prier, nod) fchm\u00e4d)er als bie \u00fcbrigen ftub. \u00a9ine fdjman^artige Verl\u00e4ngerung lommt au ben fpiitterpgeln niemals bor. \u00a9ie Planen ber fed)S unter fich gleich langen Veine erscheinen in golge bon Stfter\u00eflaueu bop\u00eepelt. \u00a9ie puppen h\u00e4ngen gleichfalls in einer Schlinge, \u00a9ie \u00a9runbs form ber Sippe, Pieris, zeichnet ftd) anS burd) eilte tnr^ legelf\u00f6rmtge plptfeulc, beit $opf \u00fcberragenbe \u00a9after, bereit le\u00dfteS \u00a9lieb meift fo fang ift, mie bas borlefcte, .abgerunbete, breiedige Vovbers nub eif\u00f6rmige .fpinterpgel. \u00a9ie zahlreichen Sir ten breiten ftch \u00fcber alle S\u00e4uber ber \u00a9rbe anS nub haben ftd) tpeilmeife burch bie \u00a9efr\u00e4\u00dfigfeit ihrer Stangen bem Saubmirthe nub \u00a9dritter fehr mi\u00dfliebig gemacht.\nSl\u00fcgemeiit belanut ift ber gro\u00dfe ^ohUbci\u00dfliug (Pieris brassicae), djaraUerifttt burd) bie fdpaiVSpi\u00dfe ber'' Vorberfl\u00fcgel nub ben fd)maqen 2Bif<h am Vorberranbe ber hinteren SPgel; bort hat baS V\u00f6eibdfen att\u00dferbem nod) pei fe\u00dfmarze, rnnbe Siede \u00fcbereiitauber hinter ber SDtitte ber fl\u00e4che unb einen fchmar^en V\u00dfifd) bon bem streiten berfelbett bis nad) bem Simenraube; bie auf ber Unterfeite gelben ^interfl\u00fcgel tragen gleichm\u00e4\u00dfige St\u00e4ubten oou gleichfalls fdpatset garbe \u00fcber ihrer gladje. \u00a9aS etmaS gr\u00f6\u00dfere Vkibdfen fpaiint bis einige Sinien \u00fcber jmei Soll, \u00a9iefer fd)lid)te \u201eSommerbogel\" treibt ftd) bom 3uli ab auf gelbem, SBiefen nub in \u00a9\u00e4rten umher, in meid)eit le^teven er bie etma borhanbeuen ^ohlppusen, Schlafen unb fpanifdfe treffe borsugS; meife umflattert, menu eS ftd) um Slblegen ber \u00a9ier hanbelt; lommt eS ihm bage&en auf ben \u00a7ouig au, fo finb ihm nat\u00fcrlich alle Vlumeit genehm. Seit ad)t Vagen, \u2014 mir fchreibeit heute ben 26. Slugnft, \u2014 fehe id) bie luftigen \u00a9efellen'in ber Stra\u00dfe bor meinen Seufletn aufs unb abphen, in einem beufelbeu gegeutibergelegeuen Vau\u00dfofe erfcheineu; einer berfolgt ben anbern, eilt fritter fommt hiuju nub fo beleben fie, mie mei\u00dfe ^Papierfchnihel, meld)e ber SBiitb nmhertreibt, fid) gegen beit blauen \u00f6pitnntel abgrettjenb, im munteren Spiele baS bunte \u00a9etreibe mitten in ber","page":298},{"file":"p0299.txt","language":"de","ocr_de":"Gro\u00dfer foplmetpUng.\n299\n\u00a9taW, ba eS in tier St\u00e4pe nicC;t an \u00a9arten feplt, in ive\u00efct;en [ie \u00a9Bepuung nnb \u00a9kutpl\u00e4pe fiuben. SSermeilen mir einige \u00dfeit bei einem 23eete, auf meldjem Sfoplrabi ober $opffopl m\u00e4djft, unb fepeit bent muntern Treiben gu, aber borurtpeilSfrei nnb unbe\u00ef\u00fbmmert um ben \u00a9djaben, melden biefeS \u00a9egiefer bcranlaft. \u00a9a ift ein \u00a9Beibcpen, meldjem mir an bem fdj\u00e4bigett bleibe aufepen, baff eS fcpoit l\u00e4nger gmifdjeit ben gro\u00dfen bl\u00e4ttern umperflatterte. \u00a9ben fommt es unter einem perbor. \u00a9epcit mir uuS btefeS an. dJtepr benn puubert ge\u00efbe \u00a9iercpeit ftepeu bicpt bei einanber, mie eine Heine i^nfel auf ber gr\u00fcnen gl\u00e4dje. 2\u00efn anbcren SSl\u00e4ttern ftnbeu fie ftcp auf ber \u00a9berpcpe, aucp in geringerer S\u00efngap\u00ef, febodj immer gu meprereit bei eiuattber. \u00a9emerfeit mir ein einge\u00efiteS, fo r\u00fcprt eS bout Heilten Stoplmeifflinge per, melcper in \u00a9efedfdjaft beS gro\u00dfen ebeitfadS hier ift unb ftcp in feinem \u00a9Befeit \u00efebig\u00efidj burcp bas bereinge\u00efte \u00a3egett ber \u00a9ter unterfcpetbet. Sin einem anbern \u00a9latte iu ber St\u00e4pe ber SJtitte\u00efrippe Pen bicpt gebr\u00e4ngt beifammen ge\u00efbe, fdjmarggefledte Staupen, bereit \u00a9r\u00f6fje ipr nod) fugenblicpeS Silier berr\u00e4tp, m\u00e4prenb bie S\u00f6djer in ber \u00a9lattfl\u00e2dje bemeifen, bajf fie ipre ^reB\u00efuft fcpoit befriedigt pabeit. .fjier feffelt ein aubereS \u00a9ebilbe uttfere Slufmerffantfeit: fap\u00efe Stippen ftarren in bie Suft, ipr garteS $letfdj ift betjcpmuuben, ttnb mo nod) eine \u00a9pur baooit in ben \u00a9\u00dfiufeln gu erb\u00efiden, ba fipt eilte moplgen\u00e4prte Staupe Doit eben fetter F\u00e4rbung, raut) burd) furge Spaare unb ift bamit befdj\u00e4ftigt, aucp biefe \u00efepte \u00a9latt\u00e4pnlidjfeit gu bermifdjeit. \u00a9o tarnt eS gefdjepen, ba\u00a7 mir befonberS in 3aprett, mo biefe \u00a9djmetterliuge in \u00a9d)aaren bor= paube\u00ab ftnb, (gier, Staupen feber \u00a9r\u00f6ffe, \u00a9djmetterlinge unb and) puppen neben eiitauber fiitbeu. \u00a9in feltener fad, albe \u00a9t\u00e4nde eines 3\u00bbfeft3\tberfeiben Seit beifammen gu pabett. \u00a9ie puppen\nfipeit inbeffett fcpmerlid) au einer ber ^ftangeit, \u00a9ie ermacpfene Staupe pat n\u00e4mlicp bie \u00a9emopttpetf, biefe gtt berlaffeit unb au einer benachbarten \u00a9Baitb, an einem \u00a9aumftamme in bie Sp\u00f6pc gu friecpeu unb pier ipre \u00a9ermanblung gu beftepeit. \u00a9\u00dfettn bann ber \u00a9eptember unb \u00a9Hoher perait fommt, fo berfcpmiitbeit bie \u00a9ier, unb bie gelben, fdjmarg geftedten puppen mepren fiep unb Heben uutermifept mit uoep uitOermaitbeiten Staupen au beit benadjbarteit dB\u00e4itbett, ^laufen unb anbereu etmaS perborragenben \u00a9egeuft\u00e4ubeu, bie \u00a9auepfeite ber Unterlage gugefeprt, ben Stopf ttad) oben gerid)tet, meint fie,ni<pt unter einem d\u00f6etterbacpe gur Slbmecpfeluitg eine magereepte Sttdjtung eins ltepmeit. \u00a9iele Staupen liegen and) gebettet auf gelben \u00a9oconS unb merbeit nimtnermepr gtt puppen, meit ipiteit eine Heine \u00a9djlupfmeSpe ein \u00a9eid aittpat, bereu Farben fept baS \u00a9terbebett ber Staupe fpaitiieit. \u00a9ie gefunbeit puppen \u00fcberminteru. SluS ipiteit fdjl\u00fcpfeit im Slpril ober SJtai beS n\u00e4cpftcn $apreS bie \u00a9djmetterlinge, meld)e gu biefer geit uur eiitgeln fliegen, uub nid)t fo iu bie Slugeit fallen, mi\u00df bie gloeite \u00a9eneration, bereit \u00a9reiben eben gefepilbert m\u00fcrbe. 3>it einem marinen \u00a9ontmer, bent ftdj ein fd)\u00f6iter Jperbft aitfcpliefft, ftnb bret \u00a9euerationeit reept gut beufbar; benn bie Staupen mad)feit fepned unb nberftepeu ipre hier H\u00e4utungen gl\u00fcdli.cp, menu nidjt gcrabe biel St\u00e4ffe m\u00e4prenb einer berfelben eiutritt.\n\u00a9er Saitbmaun pat einen \u00a9egriff bon ber SJtenge, iu meldjer biefe \u00a9piere biSmeileu bor; panbeit fittb, uub faim fie am .beften bettrfpeileit ttad) bem \u00a9d)aben, meldjeit ipttt bie Staupen guf\u00fcgteit. ^eite ^Begriffe \u00fcberfteigen aber uod) einige Stitfgetdjnungen, meld)e ftd) iu entomologifdfcu S\u00dferfeit fiubeit. Dr. \u00a9opnt erg\u00e4plt bon einem \u00a9ifeubapnerlebniffe, meltpe^ ipnt 1854 gmifdfeu SSr\u00fcnit nnb 5\u00dfrag begegnete, \u00a9er 3U9 feilte eben einen fleinen \u00a9uiinel paffirt, al\u00a7 er pl\u00f6plid) auffallenb langfamer ging, opue ba\u00a7 bod) au ba3 -gem\u00f6pitlidje Stitarbanbo bor einer \u00a9tation gu bettfen mar. 2lu3 bem laitgfamen \u00a9empo m\u00fcrbe fofort ein fd)leppenbe\u00a7, unb gleid) barauf pielt ber 3ll3 bollft\u00e4ttbig ftill. dtat\u00fcrlicp fap 2\u00efl\u00efe\u00ea au\u00bb ben genfteru; einige 5)3affagiere fliegen atu\u00bb uub begaben ftd) gu beit \u00a9ifeubapnbeamteit, melcpe born neben ber ^ocontotibe bereu St\u00e4ber pn'tfeub beobaepteten, unter ipiteit aud) ber \u00a9eriepterftatter. \u201e\u00a9a fap id) beim\", f\u00e4prt biefer fort, ben al\u00eferbiitg\u00ea ebenfo unbermutpefen a\u00ef\u00ea uiiglaublid)eii \u00a9runb ber \u201eS\u00e4pmuttg eiite\u00ea \u00a9ifenbapn= guge^ in boiler $aprt\". 2\u00dfa\u00a7 einem \u00a9leppauteu, einem SS\u00fcffel nid)t gelingen m\u00fcrbe \u2014 etma ben gad ausgenommen, baf ipre gerfepmetterte S?eid)e beit gug aus beit \u00a9cpiencit gebradft p\u00e4tte \u2014 baS patte bie unbebeuteube Staupe bon Pieris brassicae burd)gefept. 2luf ber littfen \u00a9eite beS","page":299},{"file":"p0300.txt","language":"de","ocr_de":"3QQ\tSie \u00a9pin etter litt ge. \u00a9agfalter. Setzlinge.\n\u00a9pieneuftrangeg befanten ftc^ n\u00e4mlip einige geltet\u2019, au bereu abgefreffetten f\u00f6oplftr\u00fcnfeu tie Seiftungen befagter Staupe beutlip genug 31t ernennen Waren. \u00a9a ftd^ nun in einiget Entfernung recpt\u00ea bon ten Schienen nop einige Itoplbeete wapruepmeit lie\u00dfen, bereu ^flan^eu nop im bodeir SSl\u00e4tterfpmude prangten, fo war offenbar furg border in einer Staupen sSSolfgberfammluug eiiu ftimmig befploffen worben, nap tcp Stegei ubi bene ibi patria tag enge Staterl\u00e4ubpen teg .fleinpergogtpumg Siufgftrang mit tent \u00a9ro\u00dfPergogtpum Steptgfirang gu bertaufpeu. gu golge teffen waren gerate im Momente, alg unfer gug mit boiler \u00a9efpwinbigfeit peranbraufte, tie \u00a9cpienen auf mepr tenu 200 gu\u00a7 S\u00e4uge mit ten \u00dfoplraupett bipt betedt. \u00a9a\u00a7 auf ten erften 60 big 80 gu\u00df tie %ngl\u00fcdlid)eu gu\u00df* unt Slf ter f u\u00df Want erer burp tie t\u00f6lpifcpen St\u00e4ter ter Socomotibe in einer \u00a9efunbe gerquetfpt Waren, tag War nat\u00fcrlich \u2014 aber tie fcpmietige SJtaffe ter Staufentc bon \u00abeinen gettf\u00f6rperu legte ftp and) gleicp mit folper Eop\u00e4fton an tie St\u00e4ter, ta\u00a7 tiefe in ten n\u00e4cpfteu \u00a9et unt en nur mit \u00a9pwierigfeit nop Steibung genug befa\u00dfen, um bor= m\u00e4rtg gu tommen. \u00a9a aber jeter \u00a9pritt borW\u00e4rtg turcp neueg St\u00e4upenquetfpen ueueg gett auf tie St\u00e4ter fd)mierte, fo berjagten tiefe boIXft\u00e4ntig ten \u00a9ienft, nocp epe tie marfpirenbe Eofottne ter Pieris-Sarben burpbropett war. Eg tauerte l\u00e4nger alg gepn SJtinuten, epe mit 23efen tie \u00a9pienen bor ter Socomotibe geteprt unt mit Wodenen Sappen tie St\u00e4ter ter Socomo* tibe unt teg \u00a9ett\u00f6erg fo Weit gepult waren, ta\u00a7 ter gug Wieber in \u00abBewegung gefept werten tonnte.\" \u00a9ie unteren \u00a9eweifc bon maffenpaftem Auftreten begiepen fiep auf uuerme\u00dflipe.g\u00fcge teg \u00a9pmetterlingg. \u00a9egen Ente teg \u00a9ommerg 1846 mart ein folder bei \u00a9ober beobaeptet, helper aug tem gro\u00dfen unt tleinen ^oplwei\u00dflinge beftant unt bon grautreiep getommen fein fodte. SBaprfpeinlip bon tenfelben \u00a9pmetterliugeu fap S\u00dfajtor $opp am 26. guti 1777 Stacp= mittagg 3 Upr bei Eulmbacp einen gewaltigen \u00a3eereggug. \u00a9ie \u00a9pmetfevlinge flogen in foltper Stngapl, ba\u00df mau fte \u00fcberall fap, Wo mau tag Singe pinWentete. \u00a9ie flogen Weit unt breit, niept in einerlei \u00a3\u00f6pe, tpeilg fo poep, ba\u00df man fte faum bewerten tonnte, in ter \u00a3\u00f6pe teg \u00c4irdj? tpurmeg, tpeilg aup nietriger, opne ftp niebergulaffen, in gerater Sticptuug, alg wollten fte etne weite Steife maPcn, beeilten fid) aber nipt gu fepr tabei, ta ipr glug betanntlicp fein eben leb, Pafter ift. Salt tarn ein einzelner, bait ein \u00a9rupp bon 20, 30, 100 unt nocp mepr. @0 ging cg ein paar \u00a9tunten fort in ter Stiftung bon Stortoft na<p \u00a9\u00fctWeft. \u00a9ie Suft War pei\u00a7 unt wintftitt. Sftatt pat tergleicpen g\u00fcge and) anterw\u00e4rtg beobaeptet, faun aber niept angeben, Wag tie \u00a9piere bagu beranla\u00dft pabeit mag.\n\u00a9af ter fl eine ^oplwei\u00dfling (P. rapae) ein getreuer Begleiter teg gro\u00dfen ift,Wart bereitg erw\u00e4put. Er mi\u00dft faum eilten god unt geptt Siitieit boit ter einen gl\u00fcgelfpipe big gur auteren unt gleicpt tem h\u00f6rigen fepr tu ter g\u00e4rbung, nur i|t tag \u00a9cpWarg ter SWrterfl\u00fcgelfpipe matter unt Weniger auggetepnt, ter fpwarge SBifp am gnnenrante feplt tem SBeibcpett meift, tagegeit pat tag SJt\u00e4itnpen \u00f6fter einen fpwargett gled auf ter \u00a9bevfeite ter genannten ginget, \u00a9ie ^iippe ift Wie tie borige gebiltet, gr\u00fcn oter gr\u00fcnlicpgrau bon garbe, fpwarg punftirt unt mit trei gelben, mepr oter Weniger teutlicpen S\u00e4nggiiniett gegeipuet. \u00a9agegett unterfd)eitet ftp tie Staupe wefentlicp. \u00a9ie ift jpmugig gr\u00fcn, etwag fammetartig in gotge tiepter unt furger Sepaarung, unt \u00fcber ten \u00abR\u00fcden unt tie \u00a9eiten l\u00e4uft je eine feine, bt\u00ebweilen etwag unterbrepene, gelbe S\u00e4ttggliuie, tie \u00e4u\u00dfere in SSegleituug ter fd)Warg umranteteu Suftt\u00f6d)er. \u00a9ie fri\u00dft \u00f6te^ felbett \u00ab\u00dfffattgen Wie tie borige, ftpt aber aup gern an ter woptrieepenten Stefeta. \u00a9bgleip fie S3epufg ter SSerwautlung, gleicp ter porigen, antere Orte auffupt, fo faun man fte top \u00f6fter and au ten \u00a9lattrippeu ter gutterpflauge antreffeu; and) \u00abrfpeint fie in ter Siegel unser* Wantelt l\u00e4nger im ^aPre. 3P faut fie noP am 29. October an einer SBant, Welpe ftP eben ten Eiirtel um ten Seib gelegt Patte. 23on einigen Slnfangg \u00a9eptember eingefammelten Staupen, Welpe ftp bait berpuppten, lieferten tie erften am 27. genannten SJtouatg fpon tie \u00a9pmetter* linge, fo ba\u00df Pier ebeufadg unter g\u00fcnftigen, Skip\u00e4ltuiffen tie gum Ueberwinteru beftimmten puppen einer tritten \u00a9enervation angep\u00f6reit f\u00f6mten.","page":300},{"file":"p0301.txt","language":"de","ocr_de":"Meiner \u00c6oplweifjling. 5R\u00fcbfaatmeipng. 33aitmmeif?littg.\nSoi\n\u00a9er britte. im 58unbe, aber nidjt gang fo l\u00e4ufige ift ber IR\u00fcbfaatmeiffling, \u00a3edenmei\u00a7* ling (P. napi). (Sr glei\u00dft in ber \u00a9r\u00f6fje bem vorigen, ift aber leidpt \u00efenntlidp an beit fdjmarg beftaubteu fRippenenben auf ber Oberfeite ber SSorberftiigel uub an bei* fcpmargen 58eft\u00e4ubiutg ber gangen 5Rippeit auf ber gelb angeflogenen Unterfeite ber pinteren. \u00a9eine SRaupe ift ber be\u00ea \u00bborigen gum SBermedpfeln \u00e4pnlidp, nur etma\u00ea bunfler gr\u00fcn/ an beit \u00a9eiten letter mit einigen fcpmargen \u00a9taubp\u00fcnftcpen unb meinen 3B\u00e4rgd;en beftreut. Sie 5\u00dfuppe pat mepr \u00a9cpmarg auf gelblichem Untergvunbe im Vergleich gu ber ebenfo gebauten oortgen. \u2022\n(Sine oollft\u00e4nbig anbere Seben\u00eametfe f\u00fcprt ber 58aurnmetf$Iing (P. crataegi), melden mir in feinen Oerfcpiebenen \u00a9t\u00e4nben pier abgebilbet fepen. 3m Suit erfdpeiut ber fcpmadp beft\u00e4ubte Raiter, melden feine fcpmargen 5Rippeit mtb\t\u00fcnp\u00e4ttfung gleidjgef\u00e4vbter \u00a9tauberen an ipreit\n(Snben eparafteriftren. 3d) mu\u00a7 itodp bemerlen, bajg bie attfdfeinenb bidere fRippe al\u00ea palbe \u00a9renge ber SRittelgeHe im 58orberfl\u00fcgel ooit ft\u00fcrferer 58eft\u00e4ubung perr\u00fcprt, unb ba\u00a7 fie ber fReget folgt, meldfe oorper oon ber \u00a9i^pe angegeben m\u00fcrbe. Sal> 5\u00a3\u00dfeibdpeit legt al\u00eabalb feine gelben, flafeinf\u00f6rmigen (Sierdpeit in H\u00e4uflein, gr\u00f6\u00dfere ober Heinere, mie mir fte auf bem niept oo\u00ef\u00ef= ft\u00e4nbig air\u00e2gef\u00fcprten Statte in nnferer geiepnung erbliden, an bie 58l\u00e4tter ber 5\u00dfflaitmen= uitb 58irnb\u00e4ume, be3 oertoanbten \u00a9dpmargborn\u00ea, am feltenften mopl an beit \u00a9traud), melier bem Spiere feinen miffenfd)aftlidpeit 5Rameit oerliep, an beit 5\u00a33et\u00dfborn. 3\u00abt ^ erb ft friedpen bie 5R\u00e4up; cpeit au8, freffeit itodp, fpinnen aber gleidp ein paar 58latter au iprem gmeige gnfammen nnb an biefeit feft, bamit fie beim Saubfalte fipen bletbeu.\nSit biefem feibengl\u00e4ngenben \u00a9efpinnft \u00fcbermintern fie. 523enn bie 58\u00e4ume ipr Staub ocrloren paben, fallen biefe \u201eHeilten fRaupeitnefter\" leidet in bie Slugeit. \u00a9obalb' im f\u00fcnftigen \u00c7r\u00fcpjapre bie $no\u00bb; pen gr\u00fcnen, fangen bie 5R\u00e4updpett an gu freffeit unb meiben halb aUe\u00ea, 58latter unb 5BI\u00fctpen ab, bie fiep in iprer \u00dcRacpbarfdpaft beftitben. 5\u00a3\u00dfenit fte gr\u00f6\u00dfer fiitb, oer\u00efaffen fie ipre gemeinfame 5\u00df>opnuttg unb gerftreuen ftd). Sie ermad)feite fRaupe ift feift nnb gl\u00e4itgenb, giemlicp bepaart, pat auf bem fR\u00fcdeit fdjmarge uub rotpe St\u00e2ng\u00eaftreifeu, meltpe mit einaitber mecpfelit, uub fiept am 58aud)e afdpgrau au\u00ea. (Sitbe 3uiti oerpuppt fte ft dp meift in ber \u00dcR\u00e4pe ipre3 lepteit 5\u00a3\u00dfeibeplape0, oerl\u00e4\u00dft beit; feibeit aber and) uub !ried)t auf anbere \u00a9egenft\u00e4ube.\nSie Slbbilbung geigt ipre \u00a9eftalt uub bie regelrechte 2irt iprer 2lnpeftitng, uub e\u00a7 fei nur bagit bemerft, baff fie pe\u00ef\u00efgeftr\u00e8ift unb fdjmargflecfig auf einem bvauugr\u00fcnen ober gelbgr\u00fcueu \u00a9i'ttnbe ift. 5Rad) 12 bi\u00ea 14 Sagen fommt ber \u00a9d)metterling barau\u00ea peroor, meldper, mie bie mcifteit, halb uaep feiner \u00a9eburt einen gef\u00e4rbten \u00a9aft aud> bem Elfter entleert. Sief er fiept pier beinape blutrotp au\u00a7, uub meil er gu feiten iit gro\u00dfen !peitgen oorfommt, fo pat bie# gu ber \u00a9age ooit bem \u201e58lutregen// 5\u00dferaitlaffung gegeben, meldper ein 5\u00dfovbote f\u00fcr allerlei b\u00f6fe (Sreiguiffe fein follte.\n2)er SB attmitm\u00a7I i n g (Pontia crataegi) ncbft \u00a9icvit, Staude unb","page":301},{"file":"p0302.txt","language":"de","ocr_de":"30%\nSie Schmetterlinge. Sagfalter. S\u00eepmphaliben.\nS\u00dfRtr mitt e\u00ea fdfeinen, at\u00f6 m\u00e4re bief er Schmetterling mit ber \u00dfeit fettener geworben. \u00a9\u00bb mar S\u00dfftTtgf\u00fceit 1829, erz\u00e4hlt $ef er ft ein, a\u00ef\u00ea bie \u00a7eetfira\u00a7e non Erfurt nach \u00a9otha einen eigene th\u00fcmlid)e\u00fc Slublid barbot Stile Obfib\u00e4ttme, Welche fie beiberfeit\u00ea eittfaffen, marett mei\u00a7, att> Wenn fte in ben fdf\u00f6nften SSI\u00fct^en prangten. Oiefe\u00ea Ol\u00fcthengemanb befianb aber an\u00bb einer ungeheuren SDbaffe non \u00a9aummeifflingeu. Seitbcm ift biefe Strt nie ioieber in foldfeu Sttengett gef eben morbett. SlehttlicheB latin id) aus> einer e\u00fcoa\u00ea fp\u00e4terett $eit berichten, ma\u00ea id) felbft beobad)tete. ^Blumengarten meiner \u00a9rofjelteru traf ich al\u00bb \u00aeinb biefe Sl)ieie in Schieden erregeuben ttfteitgett. 33efottbers> intereffaut mar elf gemiffe @em\u00e4d)fc gu fehen, an melden fte gum Uebernachten be\u00ea Slbenbl feft fafjeit unb ginar in folgen SJlaffett, baff fte biefelbeu gang bebedten. Sind) an Heilten SBafferpfiiheit fafett fte am Sage itt einem breiten, meifett \u00a9\u00fcrtel gu Saufenbett. Seit jener Beit ftnb einige bretfjig Bahre nerfloffeu unb id) habe taunt einen mieber im freien gu \u00a9efid)t belommett, obfd)on ich ntaitdje\u00ea gabt eifrig unb in nerfdjtebenen \u00a9egettbett ben Schmetterlingen uad)geftellt habe.\nSSott ber beutfeheu ^Benennung ber Sippe, meldje auf recht niete Sitten be\u00a7 gm 2lu\u00ea; tanbe\u00ea pafft, barf mau nicht ben Sd)lu\u00a7 giehett, baff alle \u00a9lieber itt ber ipauptfacbe meiff att^ fehen mufften. gtentbe \u00a9rbftridje ern\u00e4hren bereit, meldfe nur auf ben jpiuterftiigeln inettig SBetff \u00fcbrig behalten, ttttb biefenigett, bei betten d$ burd) \u00a9elb ober Orange erfeid tnirb, braud)ett mir nicht in ber gerne gu fudjen. Oer \u00fcberaus gierlidje Slurorafalter (Anthocharis cardammes) ergt\u00e4ugt minbefiettl im m\u00e4nnlichen \u00a9efcplecht nor ber fdjmat fdfmatgen Spitze feiner Slorberfl\u00fcgel in feurigem Draitgerotlj, m\u00fcl)tenb bie Hnterfeite ber <\u00a3>interfl\u00fcgel bei beibett \u00a9efdjtedjteru bie gien licbften, baumartigen Belehnungen (Oenbriten) itt SJioolgr\u00fctt attfmerfen. Oie fd)lattfe, tichtgriine tttaupe hat meiffgr\u00fcne Oi\u00fcdeitftteifen unb fchmarge P\u2019mltcheit itt ben Seiten; fie lebt att oerfdjiebeneu ^rettgbl\u00fcmlern ber SSiefeu, mie Shurmlraut, SSerglreffe, Sauchheberid) u. a. ttttb tnirb gu einer h\u00f6chft eigent\u00fcmlichen \u00fcpuppe, OiefeXbe fpiid ftd) nad> nom unb hinten faft gleichm\u00e4\u00dfig gu unb gleicht eiitem fdjntalen, etmal gebogenen SBeberfd)iffd)en. Stach ber tteber\u00eeointerung gibt fte im Slpril ober SJtai ben h\u00fcbfehett H\u00f6ei\u00dflittg frei, tneld)er nur in einer (Generation fliegt\nOer attbefaitnte (Zitronenfalter (Gonopteryx ober Rhodocera Rhamni)- geh\u00f6rt gleidffatt\u00ea ber Sippe an, hat aber infofertt eilte anbere Seben\u00eatoeife, all ba\u00a7 b\u00efajjgelbe, befruchtete 2Beibdjeu \u00fcbertnintert \u00e4Jlatt lattit e\u00a7 bei ber gnih\u00efing\u00eafeier aut bl\u00fchenbeu SBeibcnbufcpe gtnifchett SBienett unb fummeln, melcpe leitete mit ipm in gleicher Sage ftnb, unb gtoifdjen manchem anberett gufelt Shell nehmen fehen, freilich ohne Saug unb mang, fottbern ftumm tnie alle Sagfalter. 2Sou ba fud)t e\u00bb einen eben fproffettben meitgbont (Rhamnus) auf, um feine \u00a9iet eingeln, aber bod) mehrere au einen Shtfd) abgufepen. Oie Staupen, meldje barau\u00ea entfteheu, n\u00e4hren ftd) non beit ^Bl\u00e4ttern unb ftnb gr\u00fcn, an ben Seiten mit einem meinen Streifen nerfel)ett, inelcher nach oben altm\u00e4\u00fcg in bie \u00a9ruitbfatbe \u00fcbergeht Sie nertnanbeltt ftd) itt edige, gr\u00fcne, feitm\u00fcrt\u00ea l)ettgelb geftreifte unb rofibrauit gefledte puppen. Oer flatter fliegt im ^uli ttttb Slitguft; bal 2Jt\u00e4iiitd)en geid)itet fi<h burd) citrouengetbe g\u00e4rbuug nor bem blafferett Sffieibchen a\\\\\u00a7. Oie Slbbilbttug gur Sitdett ber \u00a9ruppe geigt einen f5l\u00fcgeifd)ititt, ioeld)er nur nod) bei ber \u00a9leopatra (G. Cleopatra) noidommt, einem f\u00fcbettrop\u00e4ifd)ett Schmetterlinge, tneld)eu (g\u00fctige f\u00fcr eine Hoffe Spielart uufere\u00ea \u00a9itrouenfalter\u00bb halten, Oie allm\u00e4lig nerbidte g\u00fchlerfeule ttttb eilt feltr tleine\u00ea, ruublidje\u00ea \u00a9ub= glieb ber Safer geh\u00f6ren \u00fcberbie\u00ea nod) gu beu \u00a9attung\u00ebd)ara!tereu.\nSlnbere SBei\u00dflittge ober \u00a9eibtiuge, tnie man biefe nenitett f\u00f6uute, geichnen ftd) burd) einen Silberfled auf ber Hnterfeite ber ^iuterf\u00fcgel att\u00ea, tneld)er an bie g\u00f6nn einer 8 erinnert, mie g. O. bie blafjgelbe golbene Sicht (Colias Hyale), bie orattgegelbe, fd)toarg umranbetc Colias Edusa tt. a. m.\nSin bie ^ieribett fd)lie\u00a7ett ftch fd)\u00f6tte gaiter au, nott betten Vertreter itt \u00a9uropa g\u00e4uglid) fehlen, hierher geh\u00f6ren bie \u00fcber alle Sropcnl\u00e4uber nerbreiteten Oanaiben (Danais), tneld)e alle fehl\u2019 itt Schnitt ttttb \u00dfeidgtttng ihrer gl\u00fcgel \u00fcbereiuftimtneit. Oiefelben, gro\u00df uttb breit,","page":302},{"file":"p0303.txt","language":"de","ocr_de":"Zitronenfalter, $eliconier. Silberftrid).\n303\n^abeu beiberfeitl eine rot|e \u00a9ruubfarbe, fdjmarge Zauber unb fdjmatgel \u00a9e\u00e4ber, aufjerbem ioei^e f\u00c7\u00efe\u00c6e. Sie g\u00fc|Ier erreichen |albe ^\u00f6rpetd\u00e4nge, bie furgen haftet laufen nad) Dont aul einanbet, nub bte Stotberbeine fangen |iet an gegen bte \u00fcbrigen in bet \u00a9ntmidelmtg gur\u00fcc\u00ef^ubXeiben; an Often Satfeit g\u00e4|lt man beim \u00fcMnnd)en nut gtoet, beim 3BeibdC;en Diet \u00a9liebet. Sie puppen bet Sanaiben R\u00e4ngen mit bem $opfe nad) unten, ioerben mithin ton feinet Sdjleife urn bie SDUtte bel Seibel gehalten. \u2014 Sie nut bem tropifdjcn Slmerita eigenen Jpeli cottier (Heliconiu) finb galtet mit auff\u00e4llig fdimalen unb langen gl\u00fcgeln, beten ootbetffe man beinahe fpatelf\u00f6rmig nennen l\u00f6nnte, menn ntc|t bet gnnetttanb anlgefdjmeift m\u00e4re; bie Hinteren ftub eif\u00f6rmig. Sie loeit aul einanber laufeitben Saftet reidjeit bil gut \u00a9tint, felbft bie klugen fttecfeit jtd) in bie \u00a3\u00e4ttge, ttub bie g\u00fc|let fommett faft bem fdjmalett, fd)m\u00e4d)tigen K\u00f6rper gleid). Sille Steile geigen |ier mithin bal Streben, ben \u00a3\u00e4ttgenburd)meffer auf Soften bet Streite gu oergr\u00f6jjeru. Sie SJt\u00e4nndjeu |aben gar nur eine einglieberige SSorbettarfe. \u00a9in S|eil biefet ungemein ga|lteid)en galtet |at blenbenb fammetfd)ioatge mit fatmiutot|en, ober meinen ober blafgelbett glecfett, gledentei|eu unb \u00a9inbeit in ben oerfdjiebenften SJtuftern oben foie unten gegierte gl\u00fcgel. g|re fdatante \u00a9eftalt, bie blenbenbett gatben, bet langfame, fegelnbe ging in bet unteren, bet Strand); region bet SB\u00e4lber, mad)eit fie gu Iteblic|eu \u00a9rfdjeiuungen, fa t|re Sftenge Oerlei|t bem SSalbe einen gemiffeit \u00a9para\u00efter unb erfept bie bott ntangelnben S3tumen.\nSie gr\u00f6\u00dften unb fdj\u00f6nften unfetet |eimatlic|en Sagfdjmetterlinge, toeldje nid)t gu ben bereit\u00bb befptodjeneit ge|\u00f6rett, |aben mit uod) oiel ga|lteid)eten aull\u00e4ubifdjen bie gu fogenanuten ^\u00dfu| = Pfoten oerl\u00fcmmetten SSorberbeine gemein, gtofe, fdjr\u00e4g oorgefiredte gre\u00a7fpi|en, gleidpu\u00e4\u00dftg entfoidelte gl\u00fcgel, auf beten |\u00fctterften Stippe 6 unb 7 gefonbert au! bet SJtittelgeHe eutfptingcu, unb bilben bie Sippe bet 9tpmp|aliben. gene oerf\u00fcmmetteu, am \u00a9nbe gef\u00fcrgten f\u00dforbetbeine tragen beim SJl\u00e4nndjeit bon ben %d)ietten an bid)te gtanfen. Sie puppen bet Sippe l\u00e4ngen geft\u00fcrgt mit bem $opfe na(| unten unb |aben \u00f6fter pt\u00e4c|tige @olb; ober Silbetflede.\nSlllbefannt ftnb bie Sperlmutterf alter (Argynnis), meld)e ber Uuterfeite bet ^iuterfl\u00fcgel i|ten tarnen Oerbanlen. Jfpiet fte|en in me|reten Steilen glede ober Striemen oon bem Silber; glange bet ^Perlmutter, m\u00e4|reitb f(|ioatge, bameubrett\u00e4|utic|e geic|uungeu ben otangetot|eu \u00a9tuitb auf bet Oberfeite bebeden, barunter fd)led)t gefc|tiebenen giffern oetgleicpbate |intet bem SSotbettanbe bet SSorberfl\u00fcgel. Sie finb 33etoo|net bel SBalbel unb feinet Umgebungen, \u00a9ingelue Sitten ober me|tete, untermif(|t mit anberen Sommeto\u00f6gelit, befudfen bal bl\u00fc|enbe \u00f6paibefraut, ben Stafen bei rot|en S|pmian! auf freien 3\u00f6albpl\u00e4|en ober b\u00fctren Stiften, gm |ei\u00dfett Sonttenfdjeine umflattern fie bie genannten unb anbete Zottig quellen, bajj man, ioenn i|tet oiele Oot|anben, maudjmal ben gl\u00fcgelfc|lag oetne|men fann. Sin ben Saufeitbeit oon S3l\u00fct|d)en l\u00f6ft einet ben anbetit ab, um jenen bie S\u00fcftgfeiten gu enttoden. Spielenb unb t\u00e4nbelitb fliegt biefet jenem nad); toeit ab oom reidjen SBeibeplape fcpminbeit fte unfetm SSlid. S3alb ift bet eine oon biefet, bet anbete Oon jener Seite triebet ba, Oerjagt eine gleidjfaK! bnrftige gliege, einen anbetu S\u00eeameraben oon bet 33l\u00fct|e, auf toeldje et fiel) niebevl\u00e4\u00a7t, ober fe|tt auf ben ^Bl\u00e4ttern einel benadjbarteit \u00a9id)engeb\u00fcfd)e! bie Oolle gl\u00e4d)e feinet Sdjfoiugen ber Sonne gu, foetdje fte all \u00a9olb gur\u00fcdftra|lt. gn biefem bunten Surcbehtanber gibt el toebet S\u00fct|e nod) Staft, benn jene! lieb\u00e4ugeln mit bet Sonne ift eben aud) nur ein Spiel oon b\u00fcrget Sauer. Unb bod), meid) ein \u00a9ontraft gmifdjcn biefet @efd)\u00e4ftigfeit unb bet bet emfigeit S3iene, bet ftreitbaren S\u00f6elpe, bet forgfamen SBegmelpe unb anbetet ippmonepteren, meld)e an fold)en Stellen nid)t minier oertreten ftnb \u00ce ge|t oerbitgt fid) bie 33e|errfd)erin bei Sage! |inter einet biden SSoIbe. S\u00dfl\u00f6felidj ift bal 33ilb firitt. Stile! ftpt ftiH, el fei benn, ba\u00a7 align grojje St\u00e4pe eine Keine Salgerei gut golge |at. SSetmeileit mit bei einem unb bem anbetit jener @e[d)\u00e4ftigen, um feine geben!gefd)id)te fammt feinet ^Petfon etmal genauer fenneit gu lernen.\nItnfer gr\u00f6\u00dfter S\u00dferlmutterfalter ift bet Silberfttid) ober \u00c4aif et mantel (A. paphia), bet gmei 3\u00b0^ bat\u00fcbet fpannt. Sie otangetot|en gl\u00fcgel f\u00fc|teit im Saumfelbe brei","page":303},{"file":"p0304.txt","language":"de","ocr_de":"304\nOie Schmetterlinge. Tagfalter, \u00a9dfl\u00fcgler.\nSRet^eu fdjmarger fleden, tie bopberen tm 2BurgeIfe\u00eft>c na\u00c7e bcm SSorbserraube eine \u00e2eidjnung, au\u00ea meldjer man red)t\u00a7 mehr ober ioeniger beutlidj bie $ahl 1556 herauSlefen \u00efaun \u2014 auf ben; linfen gl\u00fcgel folgen nat\u00fcrlich bie Ziffern ber (Symmetrie megen in umgekehrter Steilje. SSeirn SObctnndfen fdjmelien ait\u00dferbem bie fdjmarg befd)uppten Stippen fdjmie\u00efig an. Stuf ber gr\u00fcnen Unterfeite ber jpinterft\u00fcgel fdjimmerm oier Perlmutter fitreif en oiolett, gmei teilf\u00f6rmige unb abget\u00fcrgte in bcm SBurjels, gmei burdfgehenbe tm \u00a9aumfelbe, mie an bem (Srentplare gu erfe\u00efjen ift, meldfe\u00bb in unferem \u00a9ruppenbilbe ho<h oben \u00fcber bent \u00a9c&malbeufdfmange fliegt unb un\u00ea feine Unterfeite gutehrt. Oie gelbbebornte, braune Staupe, \u00fcber bereu St\u00fcden eine geteilte, gelbe, braun einge; fa\u00dfte S\u00e4ngs\u00dcinie l\u00e4uft, lebt an SSeilcOen, Ueffeln, \u00e4pimbeetgeftr\u00e4ud) in SB\u00e4lbern, befonber\u00bb ber (Sbeue. @ie \u00fcbermiutert giemlid) jung. \u2014 Oen gro\u00dfen Perlmutterfalter (A. Aglaja) erblicft man auf ber redden (Seite unfere\u00ea @ruppenbilbe3 auf ber S\u00f6albmiefe. (Sr ift befonbers\u00bb an ber gr\u00fculidjgelben \u00a9pifce auf ber Uuterfeite ber SSorberft\u00fcgel fenntlidj, tu melier fecp\u00ea \u00a9ilberpunttc gl\u00e4ngeu, \u00e4t>nlicOe glede orbncn fidj tu oier Ouerreipen auf bem Jpinterfliiget. Oie Staupe ift \u00e4ftig fdjmarg bebornt, auf fd)m\u00e4rglid)em Untergrunbe unterfdjeibet mau einen gelben Stiiden; ftreifcn unb giegelrotpe Seitenfledeu. Sie lebt auf bem .(punb\u00eaoeitdfen gleichzeitig mit ber n\u00f6tigen. \u2014 (Suropa pat mit ben betbeit erm\u00e4hnten Perlmutterfaltern im (Sangen 25 Sitten, oon benen 18 in Oeutfcplanb ooriommen unb Stamen, mie Stiobe, Oappne, Stpfitadje, Selene, l\u00fcatpouie unb \u00e4pnlid)e f\u00fchren; in anberen S\u00e4ubern, aber nur ber n\u00f6rblidjen halbkugel leben mieber anbere.\nOie Scpedenfalter (Melitaea) finb gleichfalls fepr gaptreid) unb fiepen ben oorigen ungemein nape in g\u00e4rbung unb Beicpnung auf ber Oberfeite ber gl\u00fcgel, auf ber untern ^aben fie aber teine Silberflede, melcpe and) bei ben oorigen mand)mal blinb finb. Oie SJtittalge\u00fce ber tinter; fliigel bleibt ber ihnen offen unb bie langen gre\u00dffpipen bebaaren fiep aufftepenb, m\u00e4prenb bei Argynnis jene gefd)loffen, biefe anlicgenb befcpuppt finb ; audj fehlt ber g\u00fcpler\u00efeule baS feine Spifcdien, melcpeS mir bort bemerken. Oie Staupen tragen ftatt ber Oornen ^aarb\u00fcfpel, leben aber, mie bic oorigen, oon Mutern (nieberen Pflangen, mie ftd) ber Sepibopterolog auSgubr\u00fcdeu pflegt). Oie Heilten, kolbigen puppen ftnb mei\u00df, gelb unb fcpmarg getiegert, ohne SJtetallglang. \u00e4B\u00fclbmiefen unb offene \u00a9teilen ber SB\u00e4lber bieten ben Schmetterlingen bie liebften Oummelpl\u00e4pe. ^ier oertreten fte bie meiter unten gu erm\u00e4pneuben Sleugler ber gem\u00f6pnlidcen S\u00dfiefen. Oie meiften ber ungef\u00e4hr 16 europ\u00e4tfcpen Sitten kommen and) in Oeutfcblanb oor, mau die Oon ihnen in nicpt unbebeutenben Spielarten.\nOie (Sdfl\u00fcgier, edf i\u00fcgeligen galtet (Yanessa) geh\u00f6ren gu ben atleroerbreitetfteu, tljeiU meife gu ben koSmopolitifdjen unb f\u00fcr Oeutfcblanb gu ben ftattlicbfien galteru in Slnfcpuug beS gierlicbeu Schnittes, mie ber oft fcp\u00f6nen bunten garbeit auf ber Oberfeite ihrer gl\u00fcgel; bie Unterfeite ift meift biifter gef\u00e4rbt, mie marmorirt. Oie Siugeit finb ftart behaart, bie g\u00fcplerteulcit gekn\u00f6pft, mie bei ben oorigen, unb nicht ailm\u00e4lig Oerbidt. Oiefe Schmetterlinge fliegen \u00fcberall, nicht oorherrfchenb in SB\u00e4lbern ober bereu Stahbarfcpaft. Oie Staupen aller haben ' eine mit burdjauS unfh\u00e4blicpett Oornen bemehrte #aut unb leben tpcilO au nieberen Pflangen, theit\u00f6 an \u00abB\u00e4umen unb Str\u00e4uchen;. Oie (Shrpfalibeu haben fdj\u00f6nen SKetaHglang, eine (Srfcheinuug, melche aber bei einer unb berfelben Slrt ebenfo oft ooriommen, mie fehlen tarnt.\nOen gl\u00fcgelfdmitt mag baS ebenfo gemeine mie in ber g\u00e4rbung pr\u00e4chtige Oagpfaiteitaugc, ber Pfauenfpiegel (V. Jo) oeranfd&aulidheu. Oer lebhaft braunrothe Sammet als Uutergruub mirb in ber St\u00e4pe ber SSorbereden auf ben oier gliigeln oon pr\u00e4chtigen Slugenfledeu in S3raum fdjmarg, Schmarg unb SBlau auf ben ^iuterfl\u00fcgeln, unter Sutritt oon (Selb auf ben oorbereu oergiert. Oie lichte Stelle am giemlich fdjmargen SBorberranbe ber teueren ift oon berfelben holggelben garbe, mie ber \u00e4u\u00dfere S\u00fcng beS SlugcS. ;Oie gl\u00e4ngenb fchmarge, fein mei\u00df puuftirte Oornem raupe lebt gefellig auf ber gro\u00dfen SSrennneffel unb oerbauft \u00fcberminterten SBeibchen ihren Urfpruug. Unter fonft g\u00fcnftigeu Umft\u00e4nben gelangt aud) eine gmeite \u00a9eueration gum Slbfddu\u00df. (Sdig, mie ber gl\u00fcgelfchnitt be\u00ea g\u00e4lte\u00ab ift in ihrer Slrt aud) bie geft\u00fcrgt aufgeh\u00e4ngte Puppe, bereu Ohorwr\u00fcden","page":304},{"file":"p0305.txt","language":"de","ocr_de":"^faueitfytegeL fib mirai. T ift elf alter. Trauermantel.\n305\nmit einem frauenhaften \u00a9eftc\u00c7jt oerglidjen inerten faint.\u2014 Ter ftattlid)e Jibuti rat (Y. Atalanta) l)ut ungef\u00e4hr tiefelbe oter et\u00eeua\u00ea betr\u00e4d^ttichere \u00a9r\u00f6\u00dfe, iff fammetfchloarg auf ber Oberfeite ter Sl\u00fcgel, an ten Sranfen loei\u00df itnt burd) eine giunoberrothe SSinte, iueld)e nom SSorberranbe am (Snbe te\u00ea SSurge\u00effelte\u00ea Bi\u00bb nal;e gum 3>tmeiuotnfel. hin\u00fcber'; reicht, nnt gloei gr\u00f6\u00dfere, trie einige Heinere trei\u00a7e Sieden nach ter \u00a9pifce hm aus>gegeidjnet. 3)er hinter; rant ter \u00a7iuterf(\u00fcgel ift gleichfalls giunoberroth/ girifhen ten Rippen biennal fdjtoarg |)uuftirt. 2Iitf ter ER\u00fccffeite toieberljoleii fid) an ten f\u00dforterfl\u00fcgeln tie 3eid)itmtgen ter Oberfeite, nur matter, tie hinter; finget ater fiitb lebhaft marmorirt nnt tragen fdfloarge arabe\u00eaf\u00e7nartige g\u00eb\u00eedfmmgen, ioorunter eine nahe ter SBurgel auf ter redden \u00a9eite eine 18, auf ter linfen eine 81 erlernten l\u00e4\u00dft. , Tie buittfchedige Toruenraube lebt einzeln, leicht eittgefponnen gtoifdjen ten SSl\u00e4ttern ter 23renititeffelu. Sind) fte flammt non \u00fcberioiuterteu 2BeiBchen. Ter Sltmiral geh\u00f6rt gu ten \u00fc\u00f6eltB\u00fcrgern, tenu er Breitet fid) \u00fcber gang \u00a9nro^a, Etorbamerifa au\u00bb, fliegt and) auf tern himalaja, auf ten \u00a9nnbaittfelu, auf dteufeelant nnt in Oftinbieu. \u2014 Ter SDiftelfalter (Y. cardui) Ijut ungef\u00e4hr taffelbe Oerbreitung\u00f6gebiet trie ter oorige, lebt im dtanbeuguftaube auf gleiche S\u00f6eife, aber an Tifielit nnt loirb taturd) fo redd gum \u00a9egler \u00fcber Selter unb S\u00dfege;, auch in ter geidpiung fleht er beut SItmiral am n\u00e4djften, er ift roth, fddoarg nnt loei\u00df gef^edt, unter faft gleichm\u00e4\u00dfiger \u00e4\u00dfetheiliguug ter beiten erften Surben. 3ll*\u00fc erfdjeiaieu tie erften frifhen f^alter, oon teneu h\u00e4ufig nod) eine gloeite \u00a9eneration gu \u00a9taute fomntt. Oefrudjtete S\u00f6eibdjeit \u00fcberiointerit auch h*er. Tl\u00a7lo eilen fliegen tie Tiftelfalter in au\u00dferort entlieh er Stege, loie oon unloiberftehliher 2Banterluft getrieben, hreboft beobachtete am 29. Oftober 1827 in Svunfreidj einen gehn bi# f\u00fcnfgehn S\u00ab\u00df breiten 3ug, ioeld)er gloei \u00a9tunten laug oon \u00a9\u00fcben nah Elorben flog, \u00a9hiliuui ebenfalls im f\u00fcblicheit (Suro^a, am 26. ^Ifml 1851 einen autern frifd) au\u00f6gefrocfjenen Suiter, uut loeitere \u00e4hnliche (Sr; fdjeinmtgen fiut in ten entomologifdfen Slitnalen rerg.eichnet. \u2014 EBeit im hntttergrunbe Wen iX)ir gloifheu tem \u00a9d)toaIbenfd)loangc unb $erlmutterfalter oom 2Mte her einen Trauermantel (Y. Antiopa) auf uitferm \u00a9mpbeubilbe geflogen fommen. (Sr h\u00e4lt fid) tort oorgug\u00f6loeife auf; beim feine Staupe ern\u00e4hrt fid) am liebften oon ben ^Bl\u00e4ttern\tter 23trfe.\t9Jtit ihr\ttehnt\ner fich auch \u00fcber gang (Suro^u nnt Dtortamerifa au0.\t(Sr fbannt\t\u00fcber gloei\tuut\teinen\tBulben\n3oE \u00fcnt ift ter gr\u00f6\u00dfte nuferer (Sdfalter. (Sine breite Ud)tgetbe (Sinfaffung ter fammetartig fd)loargbraunen f^l\u00fcgel macht ihn fhon uu\u00a7 ber\t(Sntfernuug\tfeindlich,\teine\t9\u00eeeihe\tblauer\nSiede oor ter \u00aeante ift aber erft in ter Et\u00e4lje\tbemerfbar.\t3Sout $uli\tan\tgeigt er fich/\njetoch auch in ter \u00fcft\u00e4he oon T\u00f6rfern unb \u00a9t\u00e4tten, loo SBeibeu nnt hudeln loadjfen; beim aud) oon biefen fri\u00dft tie dtaupe. Tiefelbe lebt gefeEig an ten genannten ^B\u00e4umen, loeil ta\u00ea \u00fcber; lointerte SSeibchett feine (gier giemlich l)0(h oben an tie fiio\u00eapengefchioeEteu 23\u00e4ume in \u00a7\u00e4ufd)eit abfe|t. Tie fahlen Partien oerrathen mit bei* 3eit tem aufmerffamen Oeobad)ter tie 5tnloefenheit ter tepen. (Srtoahfen fiut tiefe tief blaufdjloarg mit giegelrothen Sieden lang\u00e9 te\u00ea E\u00ef\u00fcdeu\u00ea\nSiaftfjentievg, toirbe\u00efXofe Spiere. (aTf\u00efj.u!, S\u00c7ierleben VI.)\t20\n(Vanessa Jo) mit Klause ittib 25 i e Tantra\n(Epinepliele Janira, gEeibc^en) mit Staupe (@. 310).","page":305},{"file":"p0306.txt","language":"de","ocr_de":"306\nStc <0dj\u00abiet'ter\u00efiitge. Sagfalter. \u00a9dfalter.\nunb furgen Sornen \u00fcber ben gangen K\u00f6rper au!geftattet. \u00a9te jfommen je^t au! ihrer Jp\u00f6be \u00a7erab, ber; eingeln ftdO nnb h\u00e4ngen fid) mit ber Seibelfpi^e an einen 3^0, ben @tamm ober anbere \u00a9egenfi\u00e4nbe in ber Sftadbarfdaft auf, mobet [te ftd nad ber Saudfeite etnfr\u00fcmnten, bie f\u00fcnf Derberen Atinge mehr nnb mehr und oben er^ebenb, fo bag ibr \u00a9nbc, ber $opf, aufred)t ftebt. \u00a9r fdseint b\u00fcnner gu merben nnb etma! Dorgutreten, m\u00e2brenb ber K\u00f6rper babinter unmerf\u00eftd anfdmidt. Surd \u00a7ins nnb Jperminbett fpattet ftd) enblid) bie \u00a7aut im Atiiden, nnb ber Dorberfte Snppentbeit tritt berau!. ABeiterel Aufbl\u00e4hen nnb \u00fcftad)fdtebett l\u00e4gt bie Aiaupeubaut bi! gum btnterf\u00eeen ptgpaare berfteu nnb nadj-gebeu; bamit fie aber nidjt berunber falle, mal teid)t gefaben tonnte, fagt fte mit gmei Obingen ipre! jpinterleibel, melde fte etma! \u00fcbereinanber fdtebt, a\u00effo mie eine Bange beituht, bie eben meidjenbe A\u00eeaupenbaut, bebt fid/ fagt mit bem n\u00e2dften A\u00eetnge gu nnb l\u00e4gt mit fetten to!. $n biefer ABeife flettert fte gemiffermageu an ber fie nod) eben utftfcbltefjenben Ataupem bant in bte Jp\u00f6be, bi! bie \u00a9dmangfpihe bem \u00a9efpinnfte getaugt, me\u00efdje\u00ea gtt atlererf\u00ee a\u00ef! Rentei f\u00fcr bie Aiadfdmber gemebt morben mar. \u00a7ter mirb bie \u00a9pihe bweingefdoben nnb b\u00efeibt mit ben nnfkbtbaren jp\u00e2fdeit bidt neben ber Ataupenbaut bangen, Atod gibt ftd bie Subbe aber nicht gufrieben, b\u00e9nit fte mid btefe nicht neben fid) bn\u00efbett, biegt belbalb ihre Seibelfpifm S f\u00f6rmig, baff fette ber\u00fchrt mirb, unb mirbeit ftcb mie ein Greifet halb tint\u00e9, batb red)t\u00e9, bi! fte ben Saig abgeftegen bat. $n biefer ABeife arbeitet ftd) febe geb\u00fcrgte S\u00abppi au! ihrer Ataupenbaut berau\u00e9, um fid) aufgub\u00e4ngen. Atun rubett fie au!, bie Snppen, Don ben eben \u00fcberftanbeiten ABeben nnb Don beit AJt\u00fcben nnb \u00a9orgeit ihrer A\u00eeaupengeit, m\u00e4brenb meldet* fie in ftd) anb\u00e4ufteit, mal ihnen nun in ihrer Uutb\u00e4tigfeit gnr Nahrung bient. Ade! if aber anbei*! gemorben. Sie pge ftnb nicht mehr bte pige, melde fr marett, beuu mal fol! ber t\u00fcuftige \u00a9egter ber Stifte mit beit Dielen fepmer; f\u00e4lligen Seinen ber Ataupe? Ser \u00aeopf ift nicht mehr ber $opf Don ebematl, beim er hat bie gemattigen ^innbaden abgemorfen, ba ber t\u00fcuftige Siebbaber ber Slumen ihnen nur mit feiner taugen Abodgttnge bie \u00a9\u00fcgigfeiteit raubt nnb ihre \u00a9dj\u00f6nbeit in bem AJlage achtet, all bie Ataupe ade! ihr Annehmbare Dergebrte. Ser .pupped ber innertt Ataupe, ber entmidelte Serbauung!= apparat, bie \u00a9ittgemeibe ftnb hier faft auf ein Atidt! gufammeugefdrumpft, baf\u00fcr aber bte gefd)ledt; liehen ABertgeuge aufgetreteit, unb namentlich nimmt ber \u00a9ierftod beim ABeibden faft bie gange Sauchb\u00f6bd f\u00fcr fich itt Anfprudj. Ste! Adel ift fepon ba unb mar in ber Abaupe al! Anlage Dorbanbett, bat mau bod) in eingetnen adt Sage Dor ihrer Sermanblung bie \u00a9ifeime gefnttben. Deffuet matt eine fugenbtid)e Suppe, fo erblidt man itt ihrem Seidentude nicht!, all einen formte! fdeittenben \u00a9dfeitn, au! metchem ftcb erft in l\u00e4ngerer ober t\u00fcrgerer pift bie \u00a9lieber be! t\u00fcnftigen \u00a9chmetterling! feft abfonbertt. Sie \u00a9utmidetimg ift eine gleidnt\u00e4gig fortfdreiteube nnb geigt fich hier tu ber $uppe auch \u00e4u\u00dferlich tu ad ben augebenteten Sbeiteu be! t\u00fcnftigen plter! mefenttidb meiter gef\u00f6rbert. ABenige ABod)en gen\u00fcgen, bamit bie Ade! betebenbe AB\u00e4rme Pf\u00fcgteit in ba! pfiffige bringe nnb ba! gange ABert berrlid bdtaulf\u00fcbre. \u2014 \u00a9inige oraugebrauueu \u00a9d= fatter fchtiefen ftd ben genannten an unb umf\u00e4umeu gum Sbeil ihre p\u00fcget auf fdjmargetn \u00a9rttnbe mit blauen ddonbfteden. Sie gro\u00a7e Stantante ober ber grof e ^uch! (V. polycdloros) bat gmet gr\u00f6\u00dfere fdmarge Pede am Sorberrattbe ber Sorberft\u00fcget unb f\u00fcnf tleinete gernnbete auf ber P\u00e4de berfelbett, einen gr\u00f6\u00dferen am Sorberranbe ber \u00a7iuterft\u00fcgel aufer ber fdfoargeit Sinbe Dor bem \u00a9aume ader Piiget. \u00a9eine getbbeborute, fdjmargbraune dtaupe, \u00fcber bereu dt\u00fcden brei gelbe \u00a9treifen gteben, lebt gefedig auf 8irf<b*, Sirnett^ unb einigen attberen S\u00e4umen unb fri\u00dft bte \u00a9pihen ber Smeige tat)d \u00a9ie tommt nur einmal im ipdp llub berbantt \u00fcberminterten A\u00dfeibchen ihren Urfprung. An fotcheu S\u00e4umen, melde \u00aeege einfaffeu, finbet mau fte am meifteu, unb gern tummelt ftd) ber ftattlide plter an ABatbr\u00e4nbern, feht unten auf bem Soben, bann mieber oben auf ben Sl\u00e4ttern feine p\u00fcget ber \u00a9ottne au!breiteub. \u2014 Sie tleine Stautaute ober ber fl eine ptd^ (Y. urticae) ift etma! lidter braun, mehr gelbrotb, att ber A\u00f6urgel ber P\u00fcget fdmarg, befonber! an beu \u00c7interf\u00eeen; auf ben Dorberett fteben brei Heinere Peden auf ber \u00a9deibe, brei gr\u00f6gere unb Dieredtge am Sorberranbe Don gleider prbe, unb gmifden bem","page":306},{"file":"p0307.txt","language":"de","ocr_de":"(Kroger, \u00efteiner gup\u00ea. (Kroger (gt\u00eaboget. \u00a9pitterfalter.\n307\nhinterjlen biefer uitb ber fpwargen \u00a9aumbiube ein Weigliper $ted. Oer Raiter fliegt lib\u00e9rait intb beinahe ba\u00ea gange 3<*Pr pinburp. \u00a9eine fpWarge \u00a9ornenraupe lebt gefe\u00ef\u00eftg auf ber \u00a9rennneffel, Welpe fie \u00f6fter gang tapi abWeibet. \u00a9tan ertennt fte an ben gelben unb gelbgr\u00fcnen Sang\u00eagreifen in ben \u00a9eiten. \u00a9up biefer \u00a9pmetterling be\u00efommt Suji gum \u00a9S\u00e4ubern, Wenn er au\u00eanapnt\u00eaWeife in ungez\u00e4hlten \u00a9iengeit oorpanbeit ig. \u00a9obet beobachtete am \u00a9ee oon \u00a9eupatet im 3>uli i&28 einen gug, Welper eine halbe \u00a9tunbe bauerte.\t,\n\u00a9er groge \u00a9i\u00eaooget ober \u00a9\u00eapeitfalter (Limenitis populi) g\u00e4plt it\u00e4pg ben Gittern gu beit gatflid)gen europ\u00e4ifpeit \u00a9agfpmetterlingen, benn \u00a9remptare bon gWet 3oll acht Sinien gt\u00fcgeb fpannuug geh\u00f6ren noch nicht gu ben gr\u00f6\u00dften. \u00a9in \u00a9eWopner bei* \u00a9B\u00e4lber \u2014 benen be\u00ea norbweft; lichen \u00a9eutfp\u00efanb\u00ea fpeint er gu fehlen \u2014 beperrfpt er bie h\u00f6heren Legionen unb h\u00e4lt e\u00bb unter feiner \u00a9B\u00fcrbe, ftp auf beit \u00a9turnen unter ba\u00ea tteine \u00a9egnbel gu mifchen. \u00a9tan gept ihn befonber\u00ea bie \u00a9f\u00fcgen bei* \u00a9SalbWege auffupeit, too er eifrig fangt, Soobei er, obfpon fottft fepr fcheu, ftch leicht fangen l\u00e4gt. 3p fah oor feiten \u00a9litte 3>uni, benn nur gu biefer $eit fliegt bei* \u00a9chmetterling einige \u00a9Bopen, eiue\u00ea ber oiel ferneren uub bon ben \u00a9annulent gefuchten StBeibchen hoch oben in ben l\u00fcften \u00fcber eine \u00a3iptung int \u00a9Batbe perbeigeftogen tommen unb neben einem \u00a9ape f\u00f6rmlich einfallen, at\u00f6 trenn e\u00ea oon \u00a9Beitem ba\u00ea \u00a9Baffer getoittert h\u00e4tte. 3\u00ab biefent Buge unb $tuge lag etwa\u00ea gang \u00a9tnbere\u00ea, al\u00ea man f\u00fcr gew\u00f6hnlich bei ben \u00a9pmetterliugen beobachtet unb Welpe\u00ea in \u00a9Borte \u00fcberfegt etwa fo lauten W\u00fcrbe: \u201e3p pabe gar nipt\u00ea gu oerf\u00e4umen; fomme itp pente uiept pierper, fo ift morgen auep ttoep ein \u00a9ag, unb fomme ich morgen niept, fo liegt Wenig baratt, ba\u00ea \u00a9Bopin bleibt ftep ja gang gleich, wenn icp nur meine Seit in gem\u00e4epiieper \u00a9eWeguitg tobt fplage.\" 3>ene\u00a3 \u00a9Beibcpen wugte, wopin e\u00ea Wollte, bie \u00a9tu\u00eaf\u00fcprung feine\u00ea \u00a9Bittend gereichte ipm freilich gum \u00a9erberben; benn e\u00ea gerietp in bie \u00a9ewa\u00eft be\u00ea^\u00e2ger\u00ea, bebedt mit bem \u00a9lege, war e\u00ea um feine Freiheit, um fein Seben gefpepeit. \u00a9ei ipm Wirb bie tiefbraune Ober; ft\u00e4cpe bei* am \u00a9aume etwa\u00ea gefcpwungenen Fl\u00fcgel burd) eine Weige gledenbiitbe, bie quer \u00fcber bie ^interfl\u00fcget l\u00e4uft, unterbrochen, auf ben oorbereit burp eingelne weige f\u00c7\u00efede, bereu mittlere ftp gleichfalls gu einer..fepr\u00e4gen Ouerbinbe orbtten. \u00a9eint \u00a9l\u00e4mtcpen ift biefe weige geipnuttg eben nur augebeutet. Slugerbem uuterfepeibet man bei beiben \u00a9efpleptern nape bem \u00a9aume fcpwarge, gegredte gtede, Welcpe oon innen burep liepte, gelbrotpe jpalbmonbe eingefagt werben unb in bei* Siegel auf ben Bpinterg\u00fcgeln beutlicper uub oottft\u00e4nbiger peroortreten, at\u00ea auf ben oorbereit. 3nt \u00a9ergleicp gu biefer eint\u00f6nigen, mepr b\u00fcfteren F\u00e4rbung \u00fcberrafept ba\u00ea lebpafte uub bunte \u00a9olorit bei* ltnterfeite. Oie weigeit Beipnungeit bet* Oberfeite treten pier fep\u00e4rfer unb bejtimmter peroor, aup beim \u00a9l\u00e4mtcpen; bie \u00a9runbfarbe bitbet feue\u00ea \u00a9etbrotp bei* \u00a9lonbgede oon oben, unterbrochen oon fcpwargen ^ledenreipen, Welcpe auep auf ber Oberft\u00e4cpe angebeutet ftub; nur ber Bunenranb ber ^interft\u00fcgel unb ber Wellige, fcpWarg befaumte jpinterranb beiber Fl\u00fcgel fittb bleigrau; an ben \u00a9orberft\u00fcgeln pat bie $nnenede eilten fcpwargen Slitftug. Oie gr\u00fcnlicpgelbe, am oierten, feepften, achten unb neunten Oltitge r\u00f6tplicpbraune, braun unb fcpw\u00e4rglicp geftedte uub geftreifte \u00a9taupe pat groge \u00a9piegelgede an ben \u00a9eiten be\u00ea f\u00fcnften unb gebeuten OliebeS unb gWei \u00a9teipen bidet* ffleifpgapfen mit gefnopften ip\u00e4rpen l\u00e4ngs be\u00ea \u00a9t\u00fcden\u00ea, oon Welpen bie im \u00a9laden bebeutehb l\u00e4nger ftitb als bie \u00fcbrigen, \u00a9ie lebt im \u00a9lai unb \u00a9tufaitg\u00ea Suiti oon ber etgen \u00a9eneratiott unb bann Wieber im Bgili uub \u00a9tuguft auf popeit Bitterpappelit unb p\u00e4ugt ftep gur \u00a9erpuppuitg gern an ben \u00a9l\u00e4ttent auf. Oie gelbliche, braun unb fcpWarg geftedte \u00a9uppe ift an \u00aeepf unb \u00a9rugr\u00fcden p\u00f6derig unb pat an legterem einen penfelartigen \u00a9tu\u00eawup\u00ea; bie ber ergeit \u00a9eiteration frieept fepon nad) acht bis neun \u00a9agen aus. \u2014 Limenitis entp\u00e4lt uoep meprere fteiuere \u00a9trten, Welcpe in ber Beipnuttg, j\u00fceuu aucg iit ber ^arbenmifpung oiel \u00a9tepnlipfeit paben unb barin, wie im ^t\u00fcgetfpnitt, ber \u00a9ebormtitg ipret* \u00a9taupeit, Welcpe alte an \u00a9\u00e4utneit leben, ben \u00a9attung\u00eacparafter wapreit.\nOie \u00a9 dpi Ile rf alter (Apatura) paben benfelbeit gl\u00fcgelf^nitt unb faft bie gteidpe getcpmmg Wie ber groge \u00a9i\u00eaoogel, auep, wie biefer, bie offene \u00a9tittetgeUe aller ^l\u00fcget, aber bie ^\u00fcplerfeute\n20*","page":307},{"file":"p0308.txt","language":"de","ocr_de":"BOB\tOie \u00a9p in etter ling e? Oagfa\u00eftev. 9Jiorpptb en. Sleugler,\nifi breitgebr\u00fccft, bie fpip au\u00ea\u00efaufenben, ben $opf \u00fcberragenben Cafter liegen ciitanber an unb bie Oberfette ber f\u00c7lix\u00e7gel zeipnet fiel) beim Eft\u00e4nnpen burd; lebhaften \u00a9critter in prachtvollem 33lau ober Violett au\u00a7, \u00fcberbieS iveift feber Fl\u00fcgel ein Slngenfletf auf, ivelpel pier inept* auf bei* Oberfeite, bort beutliper auf bei* unteren zur Entivicfelung gelaugt. Oie bornlofeit, gr\u00fcnen Raupen fpipeit ftp nap pinten zu, Ivoburp fie bic allgemeinen Itmriffe einer naeften \u00a9pneefe aititepmen-, unb zetpueit fiep burep jloei eigeutp\u00fcmlipe, nap oben gerieptete ZPfel am ans. \u00a9ie leben an EBeiben unb Zitterpappeln. Oie beibeit beutfepeu Sirteu A. Iris nub A. Jlia, mit einigen Slb\u00e4nberungeit, ftitb ^ieutlicp verbreitet, jebop mepr an gelviffe Oo\u00efa\u00efit\u00e2teit gebuubcu nub erfpeiiten mit bem vorigen in S\u00f6\u00e4lbern, aber etivaS l\u00e4ngere Zeit im gapve. Ein ft\u00e4ter, fplvebeitbct* ging unb raftlofeS unb ^ereilen an beu fR\u00e4itberit breiter gaprivege, ivelpe bie SS\u00e4lber burcpfcpiteiben, ober ipnett entlang fiepen, zeipnet fie aus.\nOie riefigen Eftorppibeit \u00a9iibamerilaS ftitb Raiter von glanzvoller garbling, ivelcpe poep bben, meift nipt unter zwanzig guff Entfernung vom Erbbobeit in beu SMptuitgeu unb breiten\nSGBegeit bei* braftiianifpeu \u00e4\u00df\u00e4lber fiep fummeln unb bem Oefpauer einen \u00fcber; rafepenben 5lubltd getv\u00e4preit. 2Benu bie gro\u00dfen ERitter, von ivelcpeit fritper bie IRebe ivar, burep bie \u00a9trafen bei* \u00a9t\u00e4bte fegelit, in bie \u00a9\u00e4rten, fa jum offenen genfer p\u00fcteiitfliegeu, iveitit fie Olunteit in bei* \u00a9tube erbliden, fo laffeit jtep itnfere \u201etrofauifepen fpelbeit\", ein praptvoE blauer Menelaus, ober ein Telemachus, eilt Hector mit UUt* blauem Ouerbanbe von matterer garbling, ein burpauS iveifer Morpho La\u00ebrtes, auf bei* IXnterfeite bei* Oiftterfl\u00fcgel mit bet* Zierlipfteit Eftofaifarbeit in einer Oner; reipe gezeiepuet u. a. niept fo iveit perab unb fontmeit p\u00f6pftenS naep \u00a9emitter; regen zur Erbe, um ipreit Ourft z11 ftitten. \u00a9ie aEe pabeit eine gl\u00fcgeE fpaitituitg, tvelpe baS EEa\u00a7 von f\u00fcnf bis fiebeit Z\u00b0lt uoep \u00fcbertreffen tarnt, fo baff fie felbft iit gr\u00f6\u00dferer Eittfer; itnitg bem Slide nipt entgepeu. Oie EE\u00e4ttitpeit aEev SJtorppoS pabeit fepr Heilte, pinfel\u00e4pnlipe i\u00dforberbeiite, beibe \u00a9efplepter ftu*ze biittne g\u00fcpler mit fptvaper bettle, zufammengebr\u00fcefte, iveit von eiitanber getrennte Oafter, ivelpe mit einem Heilten, legeff\u00f6rmigen \u00a9liebe eitbeit, grofe, nadte 3lugen unb meift am \u00a9aume etlvaS auSgebuptete SSorberft\u00fcgel. Oer pier abgebilbete UteoptolemuS (Morpho Neoptolemus) gl\u00e4nzt auf ber Oberfeite in Azurblau, lvie polities gjtetaE unb fpielt in Dbegenbogenfarben ivie Opal, aber mit viel inteufiverer garbenprapt; rings um ben 9tanb l\u00e4uft eine fplvat'ze, nap pinten fpm\u00e4lei* iverbeube Einfaffuug. Oie braune Unter; feite mirb von getbfipgrauen Zeichnungen: Zudenliuieu unb meifgeferuteu Slugenfleden in ber SBetfe reiptip verziert, mie fie bie dbbilbung vergegeulv\u00e4rtigt. \u2014 3lup pier fpliefen fip viele \u00a9attuugen an, bereit zaplreipe Urten \u00fcber bie Oropeugegeitbeit verbreitet ftnb.","page":308},{"file":"p0309.txt","language":"de","ocr_de":"!\u00ef?eoptolemit\u00a7. Semele.\n309\nOie 21 eu g ter (Satyridae) Oilbeit eine artenreiche Sippe, loelcpe fiep mehr burcp garbling unb getcpimng a!3 burcp beit Scpmttt ber ginget, foloie bnrd) einige anbere SJiertmale beftimmt abgreugt nnb in \u00a9uropa oorperrfcpenb vertreten 31t fein fcpeint. Sie heiter ober bunfter braune Oberfeite ber gl\u00fcgel fattit faft einfarbig fein, loirb aber meift 001t einzelnen rnnben S\u00df\u00fcuftfpeit, \u201ebliitbeit\" ober gelernten 2tngenfteden gezeichnet, ioelcpe in geringer \u00e4Jienge ober auch gaplreidjer, aber bann immer in einer Dleipe nnb gloar nahe bem (Saume flehen ; \u00f6fter nnb oorgug\u00f6loeife beim SBeibdjeit auf bem SBorberft\u00fcgel in einem lichteren gtede. Oie Unterfeite ber ginget, oorn meift ber obern entfprecpenb, hinten oorherrfchenb braun marmorirt, tr\u00e4gt bie Slugenflede fep\u00e4tfer unb ooUfi\u00e4itbiger, fo bafj bie ber Oberfeite nur bie mehr ober toeniger oodlommeit eittloidelien gortfepungen biefer gu fein fcheiuen. Oiefelben finb in ber Sieget fcploarg unb haben einen meinen, bi\u00f6loeileu auch einen metallifd) gt\u00e4itgenbeu SJcittelpunft, nicht feiten \u00fcberbie\u00ea einen lichteren, 100hl and) metaUifcpett 2lu\u00a7eitriug. Sieben ber fo eben befchriebenen gl\u00fcgelgeicpuung nnb bem gefonberteu Slu\u00f6treteu oon Stippe 6 unb 7 au\u00f6 ber \u00dcJ\u00eeitte\u00efgeUe ber Jpinterfliigel tommen allen Satpriben uod) gu: ein behaarter K\u00f6rper, gefpaltene ober geterbte gn\u00a7flauen, m\u00e4fjig lange, oon eiuaitber abftehenbe Hafter, loelcpe aufgerichtet unb abflepettb bicht behaart finb, Oie meiften oon ihnen erreichen eine mittlere \u00a9r\u00f6\u00a7e. \u00dcJtaucpe gormen tommen nur im popeit Sorbett oor, biefe getepuen fich bnrd) eine lichtere \u00a9ruitbfarbe unb eut auffa\u00eflenb b\u00fcnue\u00ea unb burcpfihtige\u00ea Scpuppeufleib au\u00ea, anbere finb beu SXtpen unb \u00fcbrigen h\u00f6heren \u00a9ebirgen eigent\u00fcmlich, loelcpe zahlreiche 2lrtcn, menu and) nicht immer au\u00eafcplie\u00a7Iid), ern\u00e4hren, \u00dfu liefen geh\u00f6ren bie buntelfteu, auf ber Unters feite mit fein geabertem \u00e4JIarmor gezeichneten. Sie tummeln fich befoitber\u00ea auf SSiefeu unb\n*\t\u00a9raspl\u00e4ijcit herum. \u2014 Oie Staupen ber beugter ocrb\u00fcniteit fich ein ioeuig nach pinten, laufen hier tu gloei Scptoangfpihheo au\u00ea, loelche bie Stelle ber fehlenben 0tad)fd>ieber oertreteu, finb glatt ober runzelig, fehr h\u00e4ufig fammetartig behaart unb heller ober bunfler ber S\u00e4nge nach geftreift. Sie leben faft ait\u00eafdfieflid) an \u00a9r\u00e4jern nnb gioar fehr oerfeett; loeit fie be\u00bb 91acpt3 freffen, Oers\n\u00a7 bergen fie fich bei Oage am \u00a9ruttbe ihrer gutterpflangen in ober au ber \u00a9rbe. Oie br\u00e4unlichen puppen runbeit ftch mehr ab, at\u00a7 bie ber meiften \u00fcbrigen Oagfalter unb finbeu fiep ftadj unter ber \u00a9rbe ober unter Steinen, anbere aufgep\u00e4ngl.\n3Jtan pat bie gaplretdjen Slrteit je itacp ber SSefcpaffeupeit einiger S\u00e2ng\u00eartppeit, ob fie bide Scploieleu bilbeit ober nicht, je nach bem S\u00e4itgenOerp\u00e4ltniffe ber \u00dcJtittelfcpieuen 31t ipreut gu|e, fe nach ben getitopften ober allm\u00e4lig in eine Heule \u00fcbergepettbeu g\u00fcplern, je nach ber \u00a9eftalt ber ^interfl\u00fcgel, ob fiep biefelbett am tgmtenranbe au\u00eafcpmeifeu ober nicht, itt eine yleipe 001t \u00a9attungeu Zerlegt, oon beneit Erebia (Utaitbbanb\u00e4ugler), Chionobas (burcpftchtige sileugler), Sa'tyrus\n*\t(Sreitbaub\u00e4ugler), Epinephele (b\u00fcftere Sleugler, Ochfeitaugeu), Pararge ffepedige Steugler), Coenonympba ffleine Steugler) bie oerbreitetften finb.\nOie Sem eie (Satyrus Semele) ift ein a u\u00a7 er orbentlid; fepeuer, geloanbter galtet*, loeldjer \u00fcberall lo\u00e4prenb bei* guli unb 2tuguft auf loalbigen, licpten ^\u00f6pett, au troditeu, foitnigett 23albs pl\u00e4peu unb an ben R\u00e4ubern ber Hiefernio\u00e4lber angutreffen ift. \u00a93 gereicht ipm gum befoitberen Vergn\u00fcgen, au einen Oaumftamm zu fiteren, bie gl\u00e4dje ber gufammeitgel'lappten gl\u00fcgel burd) 2lufeiitanberfd)iebeit fo flein ioie m\u00f6glich gu utaepen, fiep in S\u00f4lipe\u00eafcpuelle gu erpeben, um an einer gioeiten Stelle beffelbeu Stammet biefelbe Stellung einguitehmen unb fofort biefe\u00ea \u00eeticpt\u00e9s % fagenbe Spiet gepits, gioaitgigmal git ioieberpolett. jpat fie fcp auf biefe \u00cfBeife hungrig gefptelt, fo bef\u00fchl fie bie rotpen SSl\u00fctpeu be\u00ea Oppmian\u00ea in ber \u00fcftaepbarfepaft be3 faubigeit 2Balbfautne\u00a7, loo fte ipre\u00bb \u00a9leihen unb anbere \u00fcfticpt\u00e4tpuer in SJteitge antrifft. Sept toicberpoll fie ipr 2lufs fapren, ba\u00ea \u00fcftieberlaffeu unb gufamiiteitfcpieben ber gl\u00fcgel oon neuem unb pat nimmer 9taft, fo lange bie Sonne uod) \u00fcber bem \u00abfporigonte fiept unb oon S\u00f6otfeu ni ht bebedt loirb. 9*lie fiept j- man fie, loic bie \u00a9dfl\u00fcgler fo gern tpitit, jener ipre gl\u00fcgeloberfl\u00e4cpe barbieteu, ftet\u00eb pat fie biefelbeit gufammengetlappt utib in eiuaitber geftpobeu, baper befommt mau ipre Oberfeite toegen be3 fcpneUeit gluge\u00ea atth nie im greieit gu fepeit. Oiefelbe ift braun, grau angeflogen uttb tr\u00e4gt auf ben","page":309},{"file":"p0310.txt","language":"de","ocr_de":"310\n\u00aeie \u00a9dometter\u00eftttge. Tagfalter, beugler.\nVorber\u00df\u00fcgelit im Saumfelbe gwei fein Wei\u00dfgefernte Slttgenfledett tinter ehtanber, ein3 im Jfpinter; fl\u00fcget, ita\u00a7e feinem ^mtenWinfel; fie fielen in liefern, gelbtothem gelbe, welche^ beim 2\u00f6eibd)eit beuttidjer ftdEjtbar, als beim Heineren, bebeutenb bunHer gehaltenen SDl\u00e4nndjen i\u00df. Stuf bei* Unterfette ftimmt bie jjetchnung ber Vorber\u00dfiiget fo giemtid) mit bei* Oberfeite, an ben |jintew \u00df\u00fcgeltt ift bie gl\u00e4tte fanber grau, bunlelbrauit itnb fdjWarg marmorirt unb ba\u00ea Heine Singe nur beim SBeibthen \u00dfdbtbar, beim Mnndjen berfdjwinbet e8, baf\u00fcr marHrt fid) h to eine Rdjte, nad) ber SBurget fdjarf bunfel unb mehrfad) edig begrenzte Vinbe. Vorberranb\u00ea; unb \u00fcdittetriphe finb in ber Sft\u00e4he ber V\u00f6urget fd)Wielig aufgetrieben, bie g\u00fcl)ter gefnopft, bie S\u00dfatyen Wenig reit einanber abftchenb, bor\u00dfig behaart, ihr (Snbglieb b\u00fcutter unb anliegenb be\u00dfhuftyt. Oie gl\u00fcgel; fhanmtng be\u00ea SBetbdjenS betr\u00e4gt 2V4\t\u2014 Oie glatte, graue, am Vaud)e gr\u00fcnliche dtau\u00dfe\nhat f\u00fcnf fdjwarge S\u00e4ngsftreifen, bereu mittelfter am buntelften ift, au jebem Suftlodje einen f\u00abbinaren S\u00dfuntt unb fec^S fdjwarge Streifen am $obfe. Sie fri\u00dft \u00a9ra\u00e4 unb \u00fcberwintert in giemtid) jugeitblidjem Sitter. Oie ^uppe ruht \u00dfad) unter ber \u00a9rbe ober unter einem Steine.\n\u00a9ang in berfelbett SBeife entwicfelt \u00dfd) bie \u00e4hnliche SBrifeiS (S. Briseis), \u00efennttidj an bem Weingelben Vorberrattbe ber Vorber\u00df\u00fcgel unb einer ebenfo gef\u00e4rbten gledenbiitbe berfelben, Weld)e ftd) berwifcfd unb meift ftedenartig \u00fcber bie hinteren fortfefd, ebenfo bie etwad gr\u00f6\u00dfere, bun\u00fcere unb auf bem fpinter\u00df\u00fcgel entfdjiebener unb fd)\u00e4rfer wei\u00dfgelb banbirte Sltcty one (S.-Alcyone). SSeibe ftnb eben fo fRnte unb fdjeue galtet*, welche nie ihre gliigel au\u00eabretteit, fonberu in fe\u00dfem (Sd)luffe halten unb gufammenfaden laffen, Wenn fie pen. \u00fcdtan finbet fte auf founigen, fteinigeit Roheit, \u00fcber Welche fte bem \u00a9erode nahe in eiligem gluge hinfegelit unb ftd) bon Stein auf Stein fe^eit, immer bereit, wieber aufgufahreit, wie Semele, bon Vanm\u00dfamm auf Vaumftamm. Oie Sltchone ift bie fettenere Slrt unb \u00dfiegt borgug\u00eaweife im n\u00f6rblicheit, \u00f6\u00dflichen unb fiiblicheu Oeutfdjlaitb.\nOer JSpbheranthul\u00bb, Jjpirfengra\u00eafatter (Epinephele Hyperanthus) ift ein edjter V\u00dftefett; bewohner in fehr fd)lid)tem \u00a9eWanbe. Seine buntelbrauuen gl\u00fcgel umgieheit Wei\u00dfe granfen unb feuttgeidhnen fe gWei fdjwarge, Wei\u00dfgeternte, fein gelb umringte Singen auf jebem gl\u00fcgel, beibe nahe bei einanber. Oie Unterfeite tmdt ftd) in \u00a9raugetb unb geigt auf bem Vorber-\u00df\u00fcget einen Heinen britteu Slugenfled unter ben beibeit oberen unb au\u00dferbem in ber SJtitte be\u00ea Vorberraube\u00ea gWei gu einer 8 gufammenh\u00e4itgenbe auf ben jpinter\u00df\u00fcgelit. Oie Vorberranb\u00eariphe unb bie innere SJtittelripbe ber; bicfeit fid) fdjwielig an ber d\u00dfurgel, unb ber ^nnenranb be\u00eb hinter fl\u00fcgef\u00ea fc\u00dfWeift ftdh nahe ber gnnenede fdjwad) au\u00ea, woburd) biefe mehr borgegogen erfd)eint. Oie girier berbidcn fid) adm\u00e4lig gu einer langen, b\u00fcmteit bettle, bie Oafter laufen in ein lange\u00ea, b\u00fcmte\u00ea \u00a9nbglieb au\u00ea, unb bie 9Jtittelfd)iene ift wenig Htrger als ber gu\u00df. Oie gl\u00fcgelfbannung be\u00ea gro\u00dfem SBeibdjen\u00ea betr\u00e4gt ftebeit Sinien \u00fcber einen god. Von SJUtte fguiti bt\u00e9 in beu Slugufi tummelt ftdh biefer \u00a9ra\u00eaboget iiberad, h\u00e4ngt ftch an bie patine mit halbge\u00f6ffneten gl\u00fcgelit unb befud)t flei\u00dfig bie Vlumeit ber gr\u00fcnen V\u00dfiefenbede, be\u00ea begraften \u00a9rabeit\u00ea ober .fp\u00fcgelabhange\u00eb. Sein glug i\u00df fd)Waitfenb unb ohne Slu\u00eabauer. SSenn ber Slbenb tommt, fd)l\u00e4ft er, Wie ade Oagfalter, mit gufammengelegteit gl\u00fcgelit. Seine dtaufe n\u00e4hrt ftd) borgug\u00ebweife bom ^irfengrafe (Milium effusum), aber auch bon aitbereit Slrteit, Wie bon bem fo bieten \u00a9ra\u00eafreffent genehmen dti&bengrafe (Poa annua). Sie i\u00df in ber dditte am \u00df\u00e4rfften, graur\u00f6thlid), aber fammetartig behaart, hat \u00fcber ben grauen g\u00fc\u00dfeit einen Wei\u00dfen Streifen unb einen braunen l\u00e4ng\u00a7 be3 di\u00fcden\u00ea, Weld)er jebcd) erft bom f\u00fcnften d\u00fcnge an beutlid) horbortritt. dtad) ber UeberWinterung berwanbelt \u00dfe fid) Slnfang\u00eb ^nni in eine Htrg feget; f\u00f6rmige, born gerunbete $ubbe, bereit hellbraune Dber\u00df\u00e4d)e bon buntlen Streifen burchgogeit wirb.\nOie 2>anira, ba\u00ea gro\u00dfe Ddjfenauge, Sanbauge, ber dtiebgra\u00eafatter ober gemeine SSiefemboget (E. Janira) beWei\u00df burd) feilte bieten dtamen, ba\u00df er einer ber gemeinften unb befamtte\u00dfen Sien gier i\u00df; unb in ber Ohat treibt er ftd) bom Sutti ab ein Vierteljahr auf aden SBiefen umher unb bietet hinreidhenbe \u00a9elegenheit, feine unbebeittenbe gkrf\u00f6ntidjfeit \u00dfubireit gu laffen. dJi\u00e4mt^en unb SBeibdjeu unterfdheiben ft^ fytx mehr a\u00ef\u00ea bei mancher aitbent Slrt. 3^ne\u00ea","page":310},{"file":"p0311.txt","language":"de","ocr_de":"^pperantpul. $anira. 2ftauerfud)3. @id)enfcbitterchett.\n311\nift oben buitfe\u00efbrauit, mie beim Dori gen, giemlidj langhaarig an SSurjel unb HJlittc\u00effeXb ber Sorben pgel, auf meldjen gegen bie Spihe h**1 ein blinbe! Singe fleht. Daffetbe belommt einen mei\u00dfen \u00dfevn auf ber ge\u00efbrot|en, ringlum gebr\u00e4unten Unterfeite* Der augenlofe \u00f6pinterfl\u00fcget tr\u00e4gt ftd) hier graubraun unb beutet bal Streben an, nach bem Saume hin eine lichte Sinbe ju bilben. Dal unter bem Pfauenauge abgebilbete 2Beib\u00abhen (S. 305) fleht bebeutenb lifter aul, hat bie eben erm\u00e4hnte S3inbe ber Jpinterfl\u00fcgel entfchiebener unb einen rotheu $ted um bal mei\u00dfgefernte Singe auf ber Oberfeite ber Sorberpgel. Die bei h\u00f6riger Slrt erm\u00e4hnte Silbung ber fftippen, W\u00fchler, Dafier unb ber Schnitt ber hinterfl\u00fcgel tommen all \u00a9haraftere ber \u00a9attung Epinephele nat\u00fcrlich and) biefer Slrt 3m Die gr\u00fcne ober gelblichgr\u00fcne Otaupe, bereu \u00a9eftalt mir gleichfalls bargeftellt feheit, hat einen meinen Laug! ft reifen \u00fcber ben S\u00fc\u00dfen unb fur je, gefr\u00fcmmte .fj\u00e4rdjen \u00fcber ben ganjen Vorher* Sie fri\u00dft oerfdhiebene \u00a9r\u00e4fer, befonberl S\u00f6iefenrilpengral (Poa pratensis), unb lebt mie bie h\u00f6rige* Die gr\u00fcnliche, am Stopfe \u00efeidjt jmeifppge puppe jeidjnet ftd) burch mehrere br\u00e4unlich hiolette L\u00e4nglftreifen unb jmei Oieiheu brauner f\u00efi\u00fcdenpun\u00efte auf gr\u00fcnlichem Untergrunbe aul.\nDie \u00dcJleg\u00e4ra, ber \u00dcJtauerfuchS,\nLitauers ober Sanbarg ul (Pararge Me-gaera), liebt el, ftd) mit Ijftlb offenen kl\u00fcgeln an Lehmmauern, an fteile 2B\u00e4nbe ber \u00a7oht= mege ober \u00a9r\u00e4ben, in Steinbr\u00fcche ober auf bie nacfte \u00a9rbe ju fe|en unb legt fomit meuig Sinn f\u00fcr bal \u00a9r\u00fcn bei SBiefenteppid)! ober Laubbadje! unb f\u00fcr bunte Slumett an ben Dag; beim er fliegt aud) nur an jenen Stellen, mo er aulruht, auf unb ab in fchlaffer Haltung feiner rothgelben, fdjmarj banbirten unb geflecfteu Sd)mingen unb l\u00e4\u00dft ftd) l)\u00f6d)ft feiten auf Slu= men betreffen. $u bem nebenfteheuben Silbe braucht \u00fcber bie F\u00e4rbung nur hinjugef\u00fcgt ju merben, ba\u00df bie Singen einen feinen meinen $ern unb bie Sranfeit jmifdjen ben Rippen ebenfall! biefe Sarbe haben, ba\u00df ferner bie bleidje fft\u00fcdfeite ber Sl\u00fcget auf ben gelbbraunen, hinteren mci\u00dfgrau angepgeit ift.\nDie behaarten Slugen unterfcheiben bie \u00a9attung Pararge hon ben beiben h\u00f6rigen, mit meldjeu fte bie an ber SBurjel fdjmielig herbidte Sorberranb!= unb innere \u00fcftittetrippe gemein hat, ferner ftnb bei allen \u00a9attunglgenoffen bie Spier fdjmarj unb mei\u00df geringelt unb enben mit einem lang eif\u00f6rmigen Sln\u00f6pfdjeit; bie Dafter ftnb l\u00e4nger all ber \u00aeopf, ihr \u00a9ttbglieb ift aitliegenb behaart, bie \u00dcRittetfchienc menig f\u00fcrjer all ber Sn\u00df. Der 9Jtauerfud)l fliegt in mehreren @enera= tioneit hom Fr\u00fchjahre bil tief in beit jperbft hinein; herfp\u00e4tete Lfnbihibuett foHeit auch \u00fcbermintern, mie bei ber Staupe Siegel ift. Diefelbe lebt an allerlei \u00a9r\u00e4fent, ift fammetartig behaart, bla\u00dfgr\u00fctt hon fyarbe; in ben Seiten, \u00fcber bie bitnflen Luftl\u00f6cher hinmeg, l\u00e4uft eilt meiner, hont aflm\u00e4lig herfd)miubenber Streifen, f\u00fcnf bunfelgr\u00fcite, bla\u00df eingefa\u00dfte jieheit ben SJl\u00fcdeit entlang. Die fd)m\u00e4rjlid)gr\u00fcne Puppe tr\u00e4gt jmei Leihen heller \u00c4u\u00f6pfdjen auf bem Et\u00fcden,\nDal Sier eich en fa\u00efterd) en, \u00a9ichenf chill erd) en, b er Heilte \u00a9hange a nt (Thecla quer-cus), f\u00e4llt im freien meitiger in bie Slugen all bie meiften aitberen Sippeitgeitoffeit; beim er fournit nur einzeln h\u00f6r unb herl\u00e4\u00dft bie h\u00f6hnen fftegioiteit bei S\u00dfatbel, menigften! bal \u00a9idmugeb\u00fcfh, nur fetten. 9Rit bid)t jufammengeflappten, aber nicht auch jufammengefdjobenen kl\u00fcgeln fpajiert er auf einem \u00a9idjeublatte, melchel bie Sonne beftrahtt, umher unb fdjeiiit bie \u00a9infamfeit aufjufudjen. 2Bie in einem faKenben, furjeit f^tuge ift er hou bief ein Statte herfchmttuben, um auf einem anbern feine Spagierg\u00e4nge gu mieberl)oten. Sur menu bal \u00e4\u00f6eibdjen ben Sefud) einel 2R\u00e4nnd)en! ermartet,\n\u00a9er SD\u00ceaiterfudj\u00eb (Pararge Megaera).","page":311},{"file":"p0312.txt","language":"de","ocr_de":"2)te Spmetterlinge. Xagfalter. Vlaulinge.\n312\nbann breitet fetteg feine Fl\u00fcgel aug, Don betten bie oorberett eine teilf\u00f6rntige \u00a9eftalt fabelt, bie Hinteren ftp abrunben, im gnnenWinfel fpwap lappig nnb in geringer \u00a9ntfermmg baron in einem fpmalen \u00df\u00e4pnpen peraugtreten. Sie bieten eine einfarbig fpwargbraune !5l\u00e4d;e bar, Welpe bei g\u00f6nftiger Veleuptuitg trie mit Oiolettem \u00a9ufte \u00fcberzogen fpeitti gept fpl&gt aud) bag 3Munpen feine ginget augeinattber nnb br\u00fcftet ftp, ber coquetteu \u00a9ante gegen\u00fcber, \u00a9g tr\u00e4gt in ber Vpat ben peig ber Sp\u00f6npeit baoott, beim gWei ^eilflede oott pr\u00e4ptigftem 2lgur ergl\u00e4nzen an ber Surgel ber Vorberpgcl bipt bei einattber, ber innere in gr\u00f6\u00dferer \u00a9rftreditug alg ber \u00e4ufere. Sir trollen aber bie beiben Verliebten nid)t ft\u00f6ren nnb uttg einen \u00bberlaffeneit Spagierg\u00e4nger befepen, nm fein adt\u00e4glipeg \u00a9efipt, feine 2lufenfeite lernten gtt lernen, \u00a9iefelbe ift gl\u00e4ngenb filbergratt nnb pat im Saumfelb eine treize, nacp innen buuflcr gefaxte Strieme nebft einigen r\u00f6tplid)en gledpcn bapinter. \u00a9ie gierlip Wei\u00a7geringelten g\u00fcpler oerbiden fiep atlm\u00e4lig gur bettle nnb reipen mit iprer Spipe big fur $\u00e4lfte beg gl\u00fcgeloorberranbeg. \u00a9ie gart weif) nmfcpnppten 2lugeu ftnb bepaart, bie Vorberbeine bei beiben \u00a9efplepteru etwag fcptr\u00e4d)er alg bie anberen. \u00a9ie gl\u00fcgelfpauuung betr\u00e4gt fiinfgepn big fepgepu Sinien. \u00a9iefer p\u00fcbfpe galtet* fliegt im guni aderw\u00e4rtg in \u00a9uropa, too ei \u00a9ipett gibt, napbem er bie \u00fcberwinterte gJttppe oertaffen pat. \u00a9ag Seibpeu legt nacp einiger Seit feine (gier einzeln an bie Vl\u00e4tter ber (gid)b\u00e4ume ober beg eigenen Stangenpolgeg, nnb bie ipnett eutfpl\u00fcpfeuben ^\u00e4uppen, oon bcnfelben freffenb, erlangen niept nur im l*aufe beg So muter g ipre rolle \u00aer\u00f6\u00a7e, fonbent Itiepett gut* Verpuppung piept and) noep unter 9Jtoog. Sie gep\u00f6reu p ben fogenanittcu 21 f fei raup eit, weil fie uad) oben gew\u00f6lbt, nacp unten platt gebr\u00fcdt nnb lurg, in ber \u00a9eftalt beu be\u00efannten Meraffelu gleipen. \u00a9eu braunen, pinten gelblicpen Untergrunb beden feine \u00f6p\u00e4rpen, nnb auf bem bilden fiepen reipenWeifc gelbe erpabene \u00a9reiedpeu, Welcpc burep eine fpwarge S\u00e4ngSliuie getpeilt werben, \u00a9ag lipte, brauugefledte S\u00df\u00fcpppeu W\u00e4re eif\u00f6rmig p nennen, Wenn cg-ftp nipt nor ber \u00fcRitte etwag einfpn\u00fcrte; eg liegt fteif uub uubeWegltp nnb fpnetlt bei ber Ver\u00fcprttitg nipt \u00efebpaft mit bem ^iuterleib\u00eaenbe pin uub per, Wie eg bie fd)lantcu puppen ber Vagfalter p tpuu pflegen. 5ftop oiele anbere Vpecla\u2019\u2122pini, pruni, rubi, ilicis u. a.) ftnb in \u00a9eutfptanb peimifp, Welpe mit ber eben befpriebetteit piujiptlip ber Vitbung ber gl\u00fcgel, g\u00fcpler, Veine nnb 2lugen \u00fcbereinftimmen uub an anberen |)olggeW\u00e4pfen auf biefelbe Seife leben, wie bie T. quercus au \u00a9ipen; bie \u00a9berft\u00e4pe iprer gl\u00fcgel ift bunfelbraun, aup bunlelgr\u00fcu (T. rubi), mit uubeftimmten rotpen ober rotpgelbeu gledett ober optte folpe. \u00a9ie Uttterfl\u00e4pe erfpeint immer lebpafter gef\u00e4rbt, niemals aber mit Eugenfledeu oergiert.\n\u00a9er geueroogel, \u00a9ufatenfalter, \u00a9olbrutpeufalter (Polyommatus virgaureae) pat biefelbe \u00a9r\u00f6\u00a7e nnb '\u00a9eftalt, wie ber oorige. \u00a9ag Vl\u00e4nnpen ift ber feurigfte nuferer peimifpeu gaiter, nipt bem Sefen, fonbent ber garbe nap, beim bie Oberfeite feiner gl\u00fcgel gl\u00e4ugt wie ein ftarf mit Tupfer legirter \u00a9u\u00efateu, bie fpwargen \u00abR\u00e4uber auggenommeu, W\u00e4prenb bag Seibpeu mit fpwargen gledeu wie bef\u00e4et erfpeint, Wenigfteug auf ben qpinterpgelu; au ben oorberen orbneu fip biefetben in gWei \u00a9uerreipen beg Saumfelbeg, uub f\u00fcr bag Sffl\u00fftelfelb bleiben nop g Wei uebem einanber ftepenbe \u00fcbrig, \u00a9ie Unterfeite ftimmt bei beiben 'fo giemlip \u00fcberein; auf glanglofem \u00a9elbrotp fittb fpwarge Philipen \u00fcber ben Vorberftiiqet gerftreut, barunter brei in geraber Siuie innerpalb ber SRittelgelle, alg \u00a9attunggparafter. \u00a9ie ^intcrpgel finb \u00e4rmer an folpett, gegen ben Saum pin mit gWei weiten Vupfen gegiert, bie fip beim Seibpen gur giemlip ool\u00a9 ft\u00e4ubigen Vinbe erg\u00e4ngen. Sein 3tanb ift etwag edig, gutital ber jpinterwintel, aber optte Wie bei bem \u00bborigen, wobttrp ftp biefe3t\u00f6tplinge oon ber oorigeu \u00a9attnng unterfpeibeu. \u00a9er \u00a9ulatenfalter fliegt im guli uub 2luguft gefpaftig an Vluinen in ben S\u00e4lbent nnb bereit n\u00e4pfter 2l\u00e4pe umper nnb l\u00e4\u00dft fipenb bie Oberfeite feiner gl\u00fcgel fepett. \u00a9r feplt im uorbwcftlipeu \u00a9eutfplanb. \u00a9ie gr\u00fcne, gelbftreifige 2lffelraupe lebt oorguggweife auf ber \u00a9olbrutpe (Solidago Yirgaurea), aber aup an Empfer. \u00a9ag \u00ab\u00df\u00fcpppen pat bie gedrungene \u00a9eftalt uub Obegunggloftgteit ber oorigeu, \u00fcberpaupt aller aug 2lffelraupen entftanbener, ift br\u00e4ttnlipgelb, au ben gl\u00fcgelfpeibett buntler.","page":312},{"file":"p0313.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a3au\u00ef)ed)e\u00effalfcv. Slbonid.' \u00a9tricpfaltcrthen.\t;\t'\t313\nOie eigentlichen 23l\u00e2uliuge (Lycaena) fyabeit ihren stamen bon ber fd)\u00f4n butu gef\u00e4rbten Oberfette ber m\u00e4nnlichen |5\u00ef\u00fcge\u00ef; auf beiten ber 2\u00f6eibd)eit \u00a3>errfd>t Ounfe\u00efbraitit Dor, unb 5Bla.it bleibt mtr an ber S\u00f6urgel ober aid \u00a9cailler \u00fcbrig. Ote Uuterfeitc ift \u00e4rmer ober reifer mit fd)tuargen f\u00fcnften (blinbeit Singen) ober 2lugenfledcu beftreut, iocldje fiel) nad) bem \u00a9aume gu in Steil)eu orbueit unb nic^t feiten burd) \u00a9ilberfente lebhaft ergl\u00e4itgeu. \u00a9ined btefer bliitbeit Singen fteht immer auf ber Ouerrippe bed 23orberfl\u00fcgc\u00efd aid ^enngeidjen ber \u00a9attuug. Oie facettirteu Singen \u00efoniteit nadt ober behaart fein, \u00a9iitige, u>eld)e fr\u00fch im gahre a\u00ab 23uf\u00e4>iDerf fliegen, fabelt je ein garted \u00a9d\u00fcoaitgfpipcheit am .fptnterfl\u00fcgel, loeldfed beit meifieit \u00fcbrigen felgt. SDtait feunt mehrere l)unbert Slrteit aud allen SBeltttjeiteu, meldje f\u00e4mmtlid) and Slffelraupeit entfteljen. Sille biefc Heineren galtet- treiben i\u00a3>r muntered \u00a9piel \u00fcberall im \u00a7od)fommer auf beit Olumeit ber.SBiefen uub gelber, ber SB\u00e4lber unb b\u00fcrreu Jpeibeft\u00e4djeit, fd)eiueit aber loeitere Slttdfl\u00fcge liid\u00dft gu unternehmen. Oad \u00a9ruppeubilb geigt g)oifd)eit beu S\u00eeauunfelbl\u00fcthen bad ^\u00fcbfdl;e 2Jt\u00e4itnd)eit bed ^au\u00efjedje\u00efy falterd (L. Icarus S3 o rfl) auf en\u2019d, Alexis gabriciud). (Sr hat noch gar Diele Stauten, trie bie meifteit feiner \u00a9attungdgenoffen, merattd herDorgclg, tuie fdgoer cd bei ber gro\u00dfen Uebereiuftimmung oie\u00efer beu Slutoren tourbe, bie beftimmte Slrt eined anberit \u00a9djriftftellerd and ben SSefdjreibitngen toieber gu erlernten. Oie Oberfeite ber gl\u00fcgel fdjtmmert pier fd)\u00f6it r\u00f6tljlid)blau unb ift mit einem feinen fdftoargen St\u00e4ubdjeit oor beit loeifen granfeit untf\u00e4umt. Oie Unterfeite ift br\u00e4uutidjgrau, an ber SSurgel gritnbl\u00e4utid) unb mit gasreichen Slugenfledeit uub rothgelbeit fgledc^en auf ben ^interpgelit befept. Oer galtet- fliegt bad gange gahr ^inburd> in gtoci \u00a9eneratioiten uub ift \u00fcberall gemein, aber nicht immer beft\u00e4nbig iit beit geichnungen. Oie blafgrittte Staupe femtgeidjneit ein buitfler, % tvei\u00a7lid)bef\u00e4umter Si\u00fcdenftretfeit uub gtoct Steipeit buitfler \u00a9djr\u00e4gftridje. \u00a9ie ftitbet fiep im \u00dcDtai unb bann triebet- int gult au ber gemeinen Jpauhediel (Ononis spinosa), bereu S3l\u00fctl)eit fie befonberd Oergeprt.\u2014Oer f dj\u00f6ne Slrgud, Slbonid (L. Adonis), ift eittfdjieben ber pr\u00e4d)tigfte nuferer beutfdjeu S3l\u00e4uliitge, beim bad 23lau feiner gl\u00fcgel trirb tu geltet- unb \u00a9laug Doit feinem anberit erreicht; in I gahreit, trelche i^rt galgreid) ergeugteit, fommeit aud) SKeibdgit Dor, bereu fottft braune gl\u00fcgel reid) in 23lau ergl\u00e4ngen. $)er galtet- hat gtrei \u00a9eneratioueit uub lebt aid Staupe auf ^lee unb anberen \u00a9djmetterlingdbl\u00fcmlern, fd)eiut aber nur ftrid)toeife Dorgufontmeit; bem n\u00f6rblid^eit Oieflaube fehlt er. 33ei ^alle unb im \u00a9aa\u00efttjale inciter aufto\u00e4rtd finbet er fid) bagegen ^\u00e4uftg.\nOie Oidf\u00f6pfe (Hesperiadae) uitterfdieibeu fid) leicpt Oon allen anberen Oagfaltern burd) bie in ber beittfcpen Oenenuiutg audgefproepeue \u00a9igenfd)aft unb burd) g tuet \u00a9porenpaare, treldie bei ben meifteit bie .fpiuterfdjieneit betrehreu. gl)t-c Staupen leben iit gufammengegogeiteit Ol\u00e4ttern. \u00a9d gibt huuberte Don Slrteit, bereit meifte toieberum \u00a9tibamerifa beinoljneu, Don beiten Diele burd) kr\u00e4ftigere * \u00a9eftalt, lebhafte garbeit, lid)te genfterflecfe, lange \u00a9d)tn\u00e4uge an beit Jpiuterfl\u00fcgelit unb anbere \u00a9igeit; ih\u00fcmlid)feiteit audgegeid)itet fiitb. Oie \u00a9urep\u00e4er erreichen etina bie mittlere @r\u00f6\u00a7e ber 23l\u00e4uliitge, ftnb aber unterfepter uub einf\u00f6rmiger im \u00a9olorit. Oie furgen \u00a9d)iriitgeit herben berbe Stippen, bie hinteren eine offene SJtittelgelle. 21m bideit $opfe fteheit grofe, naefte Slugeit, je eine jpaar\u00efocfe au beu ireit Don eiitauber entfernten g\u00fcl)ternutrgelit, metft eine Kr\u00fcmmung an ber ^eulenfpipe, uub iit beiben @efd)ledhterit bleiben bie SSorberbeiue iit ihrer \u00a9utioicfeluitg gegen bie \u00fcbrigen nicht gur\u00fccf. Oied ungef\u00e4hr bie \u00c6eitugeicheit ber artenreichen \u00a9attung Hesperia, gu giemlid) rafchem unb ftraffem gluge erfd)eint ber Oicffopf auf einer S3lume, au ber er fangt, ober auf bem \u00a9rbbobeu, l Sperrt bie Jpinterfl\u00fcgel loeit audeiitanber, m\u00e4hrenb er bie Derberen iit bie \u00a3>\u00f6he rid)tet. \u00a9o fdptell ioie er fam, fo fd;iteU Derfd)tDiubet er trieber. 2HIe feine Oetoegungeu charafterifirt eine getoiffe \u00a9lafticit\u00e4t unb \u00a9itergie. \u00a9tatt aller ioerbe h^r bad \u00a9t rid) fait er dien (Hesperia comma) genannt, ioeld)ed fid) int guli unb Sluguft \u00fcberall geigt uub bid gu beit h\u00f6dffteit 2llpen hinaitfgeht. 9Jt\u00e4nitd)en unb SBeibcheit, oberm\u00e4rtd braungelb, unten gr\u00fcnlichgelb, ftimmeit im \u00e4u\u00dfern Slttfeheu nid)t \u00fcberein, gened hat einen bunfelbrauueit \u00a9aum, f\u00fcnf lichtere glecfe uub eine f^irarge fdhr\u00e4ge, burd) eine filbergl\u00e4itgenbe Sinie ber S\u00e4nge itad) getheilt erfcheinenbe SStittelfchioiele auf ben Vorbei-; fX\u00fcgelit, einen fd)malen buitfleit \u00a9aum unb lichte gled'e barait auf beit ^interpgeln. Oeim \u00e4\u00dfeibcheit","page":313},{"file":"p0314.txt","language":"de","ocr_de":"314\nSie \u00a9cpmetterl ittge. \u00a9d)to\u00e4rmer.\n^iept eine gledEenreipe \u00fcber beibe gl\u00fcgel, ke\u00efcpe befonberd auf ben Hinteren getblid)kei\u00a7 erfdpeint; ftatt ber fdjkarjen \u00a9cpkiele I)at cd auf ber S\u00ee\u00fccEfeite zahlreichere gr\u00fcne \u00a9cpuppen. Sie gr\u00fcne, an ben \u00a9eiten fcpkar^puitfttrte Saupe lebt auf ber ^roitkide.\n3unt @dplu\u00a7 fei ed ttod) Verg\u00f6nnt, bie Zapl ber in \u00a9uropa unb fpe^iell in Seutfcplanb oor; \u00efommeitben Sa gfalter arten nacp ben berfcpiebenen \u00a9typen ait^uf\u00fcpren. Son ben 14 europ\u00e2ifcpen $\u00dfapilioitibeit fommeit 6 in Seutfd)Ianb oor, bon ben 31 i\u00dfteribeit 16, bon ben 59 Etymppatiben 46, bon ben 75 2pc\u00e2uiben 49 nnb bon 29 JSpe\u00eaperibett 18. Slufjerbem fournit \u00a9prpfippud (Danais Chrysippus), kelcper fporabifd) auf \u00a9kitten fliegt, aid einziger Sanaibe in \u00a9\u00eetropa bor nnb in ber \u00efteiuften ^ertbinbe (Nemeobius Lucina) bie einzige \u00a9tpcittibe f\u00fcr \u00a9uropa unb Seutfcplanb,\n*\n*\n*\nS)er \u00e4ttfjeren \u00a9rfMeinung ibie ber Sebeudkeife ttadp fielen bie \u00a9cpkatmer, S\u00e4mmerungd? falter (Sphingidae ober Crepuscularia), aid ^keite \u00a9cpmetterliitgdfami\u00efie im gerabett \u00a9egenfape 5\u00ab ben Sagfaltern, \u00a9in bief er unb umfangreicher K\u00f6rper, ke\u00efdjeit ein biepted \u00a9cpuppen; ober Haarfleib bedEt, fcpmale, fr\u00e4ftig geaberte gl\u00fcgel, kelcpe auf bei* Unterfeite ftellenkeife oft gottig behaart ftnb; bie ^interfl\u00fcgel erfepetnen etkad breiter, aber fepr furg unb fleitt im Sergleidj gu ben geftrecEten Sorberfl\u00fcgelit unb haben born eine fpaftborfte, bie Hinterfcpieneit tragen 3 kei 3\u00dfaare bon \u00a9poren nnb bie Sorbeibeine ftnb niemals berf\u00fcmmert Ser gegen ben Sporar fcpmale $opf l\u00e4uft infolge bei* furgett unb breiten Saftet* born in eine ftumpfe \u00a9pipe and, tr\u00e4gt feine Eiebenaugen, gebrungene, in ein nabelfei'ned Ha\u00efcnfpifccpen born nmgebogene g\u00fcpler, keld^c feiten bie palbe Sorbetraubdl\u00e4ttge ber ginget erreichen unb pridmatifcp ober fepkaep feulenf\u00f6rmig ftnb. Sie fRollgunge fournit hieb aur boEfommenften \u00a9ntkidEelung unb \u00fcbertrifft tyidkeilen bie K\u00f6rper\u00bb l\u00e4nge um bad Soppelte. Ser glatte Sporar, bei uttferen hebtnifdh>ert Wirten nie, bei manchem Slndl\u00e4ttber fepkaep befchopft, geht in ben meift fpinbelf\u00f6rmigett Hinterleib ohne \u00a9infepn\u00fcrung \u00fcber unb jeidjitet fiep bidkeiten butep lebhaftere Zeichnungen bor beit gl\u00fcgein aud. 21m Sage fipett bie \u00a9dpmetterlinge mit kenigen EEudnahnten rnhig an fepattigen, berfteeften 5\u00dfl\u00e4H<d5en unb taff eit babei bie gt\u00fcget etkad flaffenb unb lofe kagredpt auf\tbem K\u00f6rper\tliegen,\tbr\u00fccfeit bie nad)\tpinten\ngerichteten g\u00fchter bid)t an bie Shorarfeiten an,\tfo ba\u00a7 matt\tbiefelbett gar nicht bemerft unb\nfcplafeit, kenigftend taffen fie fid), kenn man einen ttub ben anberen in feinem \u00a9cplupfkinfel zuf\u00e4llig antrifft, ergreifen, ohne nur einen Serfucp junt \u00a9ntkeiepen ju madjeit. \u00a9obalb aber bie SIbenbb\u00e4mmerung gefontnten, fangen ihre Singen an gn leuchten, \u00a9ie berlaffen ihre SerftecEe, um fiep ehtanber unb Slumeit au\u00dfufudjeit, unb matt h\u00f6rt fte in ber Segel fr\u00fcher, aid mau fie gtt fepen befommt, beim in ftarf brummenbem Sone laufen fte burep bie S\u00fcfte, fummettb fdpkebeit fte oor ber Slittne, k\u00e4prenb fie mit ihrer langen Soll^unge barin nach Honig fud)en. @o tr\u00e4ge fte am Sage fepeinen, fo kilb unb unb\u00e4nbig finb fte typt, spfeilfcpnell fahren fie bal)iu oott SE\u00fctpe ju Sl\u00fctpe unb pufdpen in gr\u00f6\u00dferen unb gr\u00f6\u00dferen Sogen ober fchnurfiradEd ooit bannen, kernt hier uidjt\u00eb mehr p fhtbcit, ober kenn irgeub eine\t\u00a9t\u00f6ruug ooit\tau\u00dfen\tfommt, etka ein\tg\u00e4ger\nam Eiatterfopfe, am \u00a9albei, am \u00a9eidblatte k. auf ber l*auer\tfleht\t3>pr rafd^er ging\tbauert\nohne Unterbred)ung bid gum fp\u00e4teu EEbettb, bid ftdh bie \u00a9efcplecpter pfammeitgefunbett, kernt ed fiep barum panbelt, ober bid bie EJiudfelit nadh ftunbentanger, ununterbrochener Sp\u00e4tigfeit eitblidh erfchlaffen unb ber Eiupe beb\u00fcrfen. Siefe au\u00dferordentliche glugfertigfeit p\u00e4ugt ent fcptebeit pfammen mit ben fchmaleit unb langen gt\u00fcgelu, mit einem fepr audgebilbeteu Sracpeeit; fpfiem im plumpen K\u00f6rper; ipr p\u00e4ben kir ed auch fiepet* ppfdjreiben, baff einige f\u00fcbeurop\u00e4ifcpe \u00a9dpk\u00e4rmer, kie ber Sphinx Nerii, Celerio unb lineata, iit pei\u00dfeit \u00a9ommerit, vielleicht burd) and \u00a9\u00fcbett kepeube E\u00f6inbe uuterft\u00fcpt, bid p ben n\u00f6rblidpeu l\u00fcften bed beutfepen gauneugebieted Oor;","page":314},{"file":"p0315.txt","language":"de","ocr_de":"Sobten\u00efopf.\n315\nbringen unb bafelbfi ihre S\u00f6rut abfeheit. Sticht miitber inte bie f\u00c7a\u00efter ftintmen ihre Raupen mit einattber \u00fcberein. (Sie finb ade uadt, geftredt, meift nad) nom etmaS oerb\u00fcmtt, fed)gef)nf\u00fc\u00a7tg unb tragen auf beut bilden beS lebten (Segmente bor beffen Abfall nad) hinten ein l\u00e4ngeres ober t\u00fcrgereS Horn, finb h\u00e4ufig fehl* lebhaft gef\u00e4rbt unb gegeidjitet unb ftpen, mie bie \u00a9djmetterlinge, am Sage tr\u00e4ge unb feft ged\u00e4mmert an ihrer gutterpflange. SeS StadjtS entmidelit fie i|r\u00ea bode \u00a9itergie unb feiert bie ^tmibadeu in g\u00efeid;e r\u00fchrige Slj\u00e4tigfeit, mie ber \u00a9djinettevliug feine Fl\u00fcgel, Sie leben niemals gefedig. 3ft i^re \u00dfcit gefommett, fo bohren fte ftd) ausnahmslos in bie ($rbe ein, gl\u00e4tten um ftd) ein Sager, ohne irgenb meld)eS \u00a9efpinnft, unb merbett gur fpinbelf\u00f6rmigeit b\u00fcfleren, mit; unter and) Unteren $\u00dfuppe, meld)e lebhaft beit Hinterleib beloegt, menu matt fie fi\u00f6rt, unb h\u00e4ufig an ber St\u00fcffel|d)eibe eine befoitbere AuSgeid)ituitg, bis gu einem bodft\u00e4nbigen Hen^/ aufgumeifett bat $ebe bebarf ber Siegel nad) bie 2Bintergeit gu ihrer \u00a9ntmideluitg, ja mattd)e fabelt nad) Verlauf mehrerer 3al)re biefe auSnahmSmeife erft bodenbet. \u2014 Sie Familie enth\u00e4lt in runber 3ahl nur bierhunbert Arten, bon melchen bie meiften auf \u00a9\u00fcbamerifa, bie menigfteit auf Stern ho\u00f6attb fontmen; (Suropa ern\u00e4hrt mit botler \u00a9id)erheit nur f\u00fcufitnbbretjgig.\nSer Sobtenfopf (Acfierontia Atropos), einer ber bidleibigften \u00a9djmetterlinge, meld)e eS gibt \u2014 er mifjt 9 Siitien im Otterburdjmeffer \u2014 hfli burd) gmei Singe eine gemiffe SBer\u00fchmtheit erlangt. Ser teigig bidjt braun behaarte, blattgraiifdjimmeritbe Shorar tr\u00e4gt eine ocfergetbe Zeichnung, melche auff\u00e4llig einem Sobteufopfe \u00e4hnelt, unter melchetn jtd) gmet ^nodjeit fceitgeit, bann bringt ber \u00a9cbmetter\u00efing, fobalb er gereigt mirb, einen pfeifeitben, fd)rideubett Sou harbor. Sa\u00a7 biefer Saut burd) Steibuug gemiffer Speile beS 2}orberf\u00f6rperS entfteht, bar\u00fcber hat man ftd) l\u00e4itgft geeinigt, meld)er aber, baS ift uod) immer eine Streitfrage ber gorfd)er, obgleich fd)on St\u00e9aumur baS Nichtige getroffen hatte. Sie nadte SSurgel ber Saftet* hat n\u00e4tnlid) inmenbig eine Steipe kr\u00e4ftiger Seiftdfjen, melche beim SDt\u00e4und)en feiner als beim 2\u00f6eibc\u00a3>eit finb, unb mit biefeit reibt baS gereigte Shier ben harten, furgeit B\u00fcffel. Um ein bodft\u00e4itbigeS Oilb biefe\u00bb ftatt; lid;eu \u00a9d)m\u00e4rmei*S gu geben, meldjer bei gmei $od einer Siitie ^\u00f6rperl\u00e4nge, hier 3od unb brei Sinien fpanut unb jmar nicht als gr\u00f6gte^ \u00a9remplar, fei noch bemerft, ba\u00a7 bie SSorberfl\u00fcgel tief; braun, fdjmarg unb etmaS odergelb gem\u00f6lft finb unb ftd) burd) gmei gelbliche Ouerbinbeu iit bie befannten brei gelber tpeilen, bereit mittelfteS ein lidjteS StRittelp\u00fcnCtcpen geigt. Sie odergelbeu Hinterfl\u00fcgct f\u00fchren gmei fdjmarge Ouerbinbeu, bereu breitere, \u00e4ufjere an ben D^ippett gadig, mie auSgefloffett auSftel)t. Ueber ben gleichfalls gelben, fdjmarg geringelten Hinterleib gicht eine breite blaugraue S\u00e4ngSftrieme. SBie bereits erm\u00e4hnt, ift bie Stodgunge fehr lurg, bebeutenb f\u00fctger als bei jebent anberen \u00a9d)m\u00e4rmer unb erlaubt bent \u00a9djmetterlinge nicht, in ber oben gefdjilberteit S\u00f6eife feine Nahrung gu ftch gu nehmen, SDtatt ftnbet ihn bei unS gu Saube unb gmar nur im Herbft entmeber mit bad)f\u00f6rmig auf ben D\u00f6rfer gelegten gl\u00fcgeln an einer Mauer, einem \u00a9teilte fi^eub, ober er geht beut Sichte nach unb erfdjeint fchm\u00e4rntenb in einem SSohngimmer, moburd) er fd)oit manchmal gurd)t unb \u00a9taunen oeraulafjt hat. \u2014 Sie ftattliche Staupe fommt in ber Siegel im 3>uli unb Auguft ermachfen auf Kartoffelkraut, SeufelSgmirtt (Lycium barbarum), Stechapfel bor, man mid fie febod) auch auf gaSmiit (Jasminum officinale), Mohrr\u00fcbe unb g\u00e4rber; r\u00f6the angetroffen haben, \u00a9ie mi\u00a7t f\u00fcnf 3rd unb hat ein Sf\u00f6rmig gebogenes, an ber S\u00dfitrgel oer; b\u00fcnnteS unb mie ein \u00a9chm\u00e4ngd)eit herabh\u00e4ngenbeS fmrn. Man tarnt in ber g\u00e4rbtutg mehrere Spielarten unterfcheiben, f\u00fcr gem\u00f6hulidh febod) fteht fie gr\u00fculidjgelb auS, ift bid)t mit fdjmarg; blauen S\u00df\u00fcnftd)en beftreut, bie brei erften unb baS lepte \u00a9lieb ausgenommen, unb hat bout bierten ab fd)\u00f6it blaue, nach born offene, unterm\u00e4rtS fchmarg befdjattete SSiufelhafen \u00fcber ben St\u00fcdeu, je einen auf jebem \u00a9liebe. Samt unb mann fommt bie Staupe nicht feiten bor, m\u00e4hrettb man fte fonft nur eittgeltt ober auch gar nicht ftnbet. 3\u2122 $at)re 1783 brachte ein Sammler bei S\u00f6eimar 38 \u00a9t\u00fcd gufantmen. ^am eine ber anbern in bent haften, moriu fte ftd) befaitbeit, gu nahe, fo fuchtelt fte ftch mit ihren grefgangen, mit meid)eu fie ein bem ^\u00e4hnefnirfcheit \u00e4hnliches \u00a9er\u00e4ufd) herborbriitgen f\u00f6itnett, an ben H\u00e4lfen gu faffen, mobei bie Angegriffene troh ihrer fonftigen","page":315},{"file":"p0316.txt","language":"de","ocr_de":"316\t\u00a9te Schmetterling e. @ d) to \u00e4rmer.\n\u00a9r\u00e4gbeit mit gro\u00dfer \u00a9eioanbtheit ait\u00easubiegen \u00fcerftanb. SSor ber tBerpupp\u00fcug frieren fie in bie \u00a9rbe, lomnten Bt\u00e9toeiten nadj f\u00fcnf bi\u00a7 fed)\u00bb Stnnben loieber heroor, ober ftedeu b\u00efo\u00ea ben Kopf ^eraud imb ge\u00c7ren au einem erreichbaren Platte, \u00a9te Unruhe Bieter Staupen gu biefer \u00dfeit ift oft fet)i* mertlid) unb \u00efann burd) geiotffe 3uf\u00e4\u00fcigleiten erh\u00f6ht to erben. So erjagte mir ein \u00c7reunb, ba\u00df bie fdjoit sur $erioanbtnng in bie \u00a9rbe gegangene fftaupe be\u00a7 SBinbtg\u00ea (Sphinx convolvuli), au \u00a9r\u00f6\u00dfe ber be3 \u00a9obten\u00efopfe\u00ea nicht.1\u00bb nadjgebenb, alternai toieber ^eroorgelommen unb aufgeregt in ihrem 3friuger umhergefrodfeit fei, fobatb man in it\u00e9rer 9Rat)e Ktaoier gefpie\u00eft habe. \u00a9ie gl\u00e2njenb fd)toargbraune -fSuppe be\u00ea \u00a9obtentopfe\u00a9 \u00eeoe\u00efdje oorit hinter bem Kopfe ftad) fattelartig eingebr\u00fcdt erfd)eint,- toirb Bei ber Kartoffelernte tu nuferen \u00a9egenben einzeln aufgefitnbeu, bod) ergie\u00dft man feljr h\u00e4ufig leinen Schmetterling baratt\u00e9, ioeit fie toeuiger ab\u00bb bie meiften aubereu t\u00dfuppen to\u00e4l)i*enb bei* \u00a9ntloideluug geft\u00f6rt fein mill, \u00a9er \u00a9obteulopf lommt in SRerifo, gang Slfr\u00fca unb auf 3\u00ab\u00f6v*i oor. 3n \u00a9uropa ift er mehr in ben f\u00fcb\u00eftdfen ab\u00bb in beit n\u00f6rblidfen \u00a9egenbeit heimifeb. \u2022?ltte bie Schmetterlinge, toeldfe Bei und im .\u00c7erBft au\u00e9lrtecheit, pftansen bie 5trt nid)t fort, unb int gr\u00fcl)fa|re hat -meinet tffiiffen\u00ea nod) utemanb einen \u00a9obtenfopf gefunbcit. \u00a9ie tRaupen, toetd)c Bier oorlommen, m\u00fcffett mithin oou jugeftogeuen 28eihd)en t)err\u00fcl)ieu, toofftr and) it)t* fporabifdfe\u00ea \u00a9rfdjeineit fpnd)t.\n\u00a9er ^id)tenfd)to\u00e4rmer, \u00a9anneitpfetl (Sphinx pinastri) ift bei* uitfdjetnBarfte alter Sddo\u00e4rmer; bentt er uuterfdjeibet fid) \u00efaunt in bei* $arbe oou bem \u00a7id)tenftamme, an bem erfind;\ner felftt loot)! nirgenb\u00e9, too biefer i\u00dfaum to\u00e4d)ft. \u00a9ie Oberfette fei; ner fd)tanfeu f\u00c7\u00fc^ler unb bie^ran; fen ftub ftedig toei\u00df, bie liebten (Stellen am JpinterleiBe l)eftgrau. \u00a9er tR\u00fcffet erreicht eine S\u00e4uge oon 1% 3olt. 2Benn ber Sd)met; ter ting in ber oben gefdfitberteu \u00a9Seife bie \u00efui*se Seben\u00eajeit oer; Brad\u00e2t, ba\u00ea Befruchtete \u00a9Seibdjeit feine Blei\u00e4tgr\u00fcneit (gier au bie diabetn bei* $id)tenb\u00e4itme ange; Hebt bat, toie e\u00ea nufer S3ilb lehrt, bauert e\u00a7 ettoa noch sehn ober oiergehu \u00a9age, Bb\u00bb bie stoei Sinien taugen di\u00e4updfcit baram\u00bb heroorbi*ed)eu; biefelBeit h\u00e4uten fich burd)fchuitttid) alter gehn \u00a9age, freffeu meift ihren t\u00f6atg auf, ioa\u00ea and) oiete auberetRaupeu thun, unb Bebommeit mit ber 3eit ihre Bunte S\u00e2ng\u00eaftreifung. \u00a9ie uad) ber fecbfteu H\u00e4utung ertoad)feue IRaupe hat fdftoacbe, theittoeife fdgoarse \u00a9uerruusetn, eine gr\u00fcne \u00a9runbfarbe, einen Streifen Bta\u00dftita \u00fcber bem Di\u00fcdeit uitb oerfd)iebene bunte \u00a7tedd)eu am K\u00f6rper, S\u00d6ei ber ^Ber\u00fchrung fchl\u00e4gt fie toitb um fielt, gibt einen Braunen Speidjel am\u00bb unb oerfud^t fogar su Bei\u00dfen, \u00a9erartige \u00a9Sahrnehmuugen toerbeit meift nur m\u00f6glid), ioeuu fie sur \u00a9erpuppung oou beu \u00a9Raumen heraBfteigt; beim iit fungeu \u00a9kft\u00e4iiben h\u00e4lt fie fid) nur fetten auf, foubent meift oben in beit\n2)er gpd) tenfd) to\u00e4rmer \u00c7Spl\u00fbnx pinastri) nebft Stern, glauben,","page":316},{"file":"p0317.txt","language":"de","ocr_de":"f\u00c7ic\u00ef)ten = r 2BoIfmUd)3=, Pappelf<|to\u00e4rnter. Stbenbpfauenauge.\n317\n\u00a9ipfeln feer S\u00e4ume. Ungef\u00e4hr i\u00bb bei* elften \u00a3>\u00e4lfte bei \u00a9eptember bohrt fte fid) in bie (Si\u2019be ein; umgibt eine \u00cfRoolbede beu fpif be! Saume\u00bb, fo get)t fie unter biefe uub nimmt ^pu^^engettcilt an, in soeldier bie Uebersoiitterung erfolgt. (Sine furge, nafeuartig |eraultreteube 3b\u00fcffelfd)eibe dfaratterifirt bie fc|suarge puppe. \u00aea\u00a7 im n\u00e4fften $r\u00fc|Iiitge nicht immer ber gu erloarteitbe \u00a9dpnetterliug baratt! heroorfommen muffe, foubent groffe \u00a9dflupfsoelpen (Ichneumon pisorius unb fusorius) feine \u00a9teile oertreten f\u00f6uuen, tourbe bereit\u00bb fr\u00fcher erm\u00e4hnt. Silioeileu erfdjeineit bie fRaupeit in einer f\u00fcr bie S\u00e4ume \u00fcerberblid)eii \u00efReitge, Soie g. S. bei* ttmftaub beioeift, baff 1837 unb 1838 in ber SInuaburger ^aibe fettend ber $orft\u00fccrloaltuug auf ba! Quart berfelben eine Pr\u00e4mie ooit einem unb einem oiertel @rofd)en gefeilt ioarb unb namhafte \u00a9itmmeu baf\u00fcr \u00fceraulgabt iourbeit. \u2014 2Ber f\u00fcllte nid)t fd)on bie feifte, fd)\u00f6n gelb getigerte fRaupe im \u00a9ommer auf ber (\u00a3ppreffeii;2Bolf!mild) (Euphorbia Cyparissias), aber and) nur auf btefer |abeit fibeit fel)eu, au! Soeldjer ber gemeinfte aller \u00a9dpo\u00e4rmer loirb, ber uad) ber fgutteipflauge benannte 2Bolfiitild)!f d) tu \u00e4rmer (S. euphorbiae)? \u00a9eine lebergelben, \u00f6fter rofa beft\u00e4ubteu Sorberfl\u00fcgel \u00c7aben au ber \u00e4Burgel unb hinter ber S\u00dcRitte ooru einen olioengrihteu \u00a7led, loie eine feilf\u00f6rmige \u00a9trieme oon gleicher fyarbe Oor bem rof|eit \u00a9aume; bie hinteren Fl\u00fcgel, letter uub bititfler rofen? roth, au ber SBurgel unb oor bem \u00a9aume biubenartig fdpoarg, ftnb am (gnuemoinfet loeiff, Soie ber \u00a3|orar unb Hinterleib au beu \u00a9eiten. 2lchnlid)e F\u00e4rbungen fontmen uod) bei maud)em auberen \u00a9dpo\u00e4rmer bei (git? unb 5lu!laube! oor.\n(gm \u00dcRai unb (gtuti fielt man nid)t feiten an beu pappelft\u00e4mmeit ber ^eerftva\u00a7eu einen r\u00f6t|iid)? grauen \u00a9d)metteriiitg h\u00e4ngen, loeld)eit man au! ber (Sntfernuug f\u00fcr ein b\u00fcrre! Statt halten f\u00f6nnte. \u00aeie au!gegafften Fl\u00fcgel legen fid) fo \u00fcber beu fR\u00fcden, baff ber Sluffeuraitb ber hinteren \u00fcber beu Sorberraub ber oorberen |erOorragt. (Sr |\u00e4ngt tu ber \u00a3lfafa bemt nur feine Sorberf\u00fcffe hatten i|n feft. 3Rand)ntaI h\u00e4ngen i|rer gtoei au eittauber, bie K\u00f6pfe biametrat eiuauber eutgegeugefeht, uub oerSoeileit in biefer Bage halbe \u00a3age lang. (S! ift bie! eine oon beit (gigeuth\u00fcmlidpeiteu biefer \u00a9dpo\u00e4rmer, Soeld)e mtait i|rer absoeidpubeit gliigel loegeit aud) 3adeufd)lo\u00e4rmer genannt |at, ba\u00a7 fie, gegen bie Skife ber echten \u00a9d)io\u00e4nner, \u00fcber \u00a3age im 3Ift ber Segattuug fid) betreffen laffen, baff fte itad) ber SBeife geioiffer \u00a9pinner, Soeld)en fie auch in ber K\u00f6rpertrad)t tta|e fte|en, biefeit 2lft fofort beginnen, toenu bie beiben @efd)led)ter in einem ^toiuger beu Puppen entfdjl\u00fcpft ftnb. pffa'e gsoeite ($;igeuff)\u00fcmlid)feit befte|t baritt, baff fie nid)t fdpo\u00e4rmen, fottbern loie bie \u00a9pinner in getoanbtem \u00a7iuge fid) Seioegttug madjeit, ohne gerabc beu Slumeit nad)gitge|en; Soenigften! f\u00e4ngt man fie nie an foldfcit \u00a9teilen, Soo Sigufter, S\u00dfittbig, S\u00dfolfmild)!?, 2\u00dfeinfd)to\u00e4rmer, Xanneitpfeil uub aitbere fumnteitb mtb brnmmeitb Honig nafd)eit. \u00a3ro|bem haben beit Baden? fd)lo\u00e4rmerit i|re allgemeine K\u00f6rpertradp, bie g\u00fc|terbilbuug, oor allem bie geh\u00f6rnte fRaupe unb bereit Serpuppung\u00fcoeife i|reit piah im \u00a9pfteme unter beu ed)ten \u00a9d)lc\u00e4rment gefiebert. \u00aeer Pappelfdflo\u00e4rmcr (Smerinthus populi), ooit ioeld)em |ier fpegiell bie bRebe ift, |at flump f au!? gegadte, giemlid) breite Fl\u00fcgel, auf bereu oorberen gloei brauurot|e, etloa! geloeUte, fdpttale Siitbett bie brei falber abfd)eiben, ein Soeiffe! 2Ronbd)en, fosoie ein brauurother fogeitanuter \u201eSRittel? fd)atteu\" ba! mittelfte feuitgeidptet; burd) bie am Sorberloinfel au!gefd)loeifteit, aut (gitueitranbe brauitroth befdfatteten Hinterfl\u00fcget gie|en gsoei Siitbett. Seim im Seibe fd)laufereit \u00dcR\u00e4itnd)ett geidptet eine \u00aeoppelrei|e ooit Kammg\u00e4lpten bie $\u00fc|ler au!, \u00a9p\u00e4tfommer fried)t ein unb bie aitbere rau|e, gelbgr\u00fcite fRattpe, bereit \u00a9eiten mit Soeijflidpn \u00a9d)r\u00e4gftrid)en gegeidptet ftnb unb bereit tputerfte! \u00a9egment ein fd)Soarg befpi^te! Hol\u2019n Si01'^/ aut ^el\u2018 Sanbftra\u00a7e um|er, So\u00e4lgt fid) and) in beren \u00a9taube, \u00a9ie faut \u00fcom Saume h^^'nb, um fid) in ber @rbe ein K\u00e4mmerlein gur Serpuppitttg gu fueben. llebrigenl fri\u00a7t fte attc| SBeibeit, toie bie \u00e4|nlid)e 9taupe be! f\u00e4)\u00f6ueit Sfbenbpfaueiiauge! (S. ocellatus), ioeld)e! fid) burd) ba! blaue Pfauenauge auf beu \u00efarntiit? rot|eu, in ber \u00c7uvbc nid)t etbten, b, h- \u00efeid^t au!bleid)eubeit Hiuterfliigeln oort|eilhaft oor allen leimifcben \u00a9dhso\u00e4rmerit au!gei(|net. \u00aeer Siubenfihto\u00e4rmer (S. tiliae), eilt in ber F\u00e4rbung","page":317},{"file":"p0318.txt","language":"de","ocr_de":"318\n\u00a9te \u00a9cpmetter\u00eftnge. <\u00eacp manner. Holgboprer.\nfehr vercmberlicper \u00a9\u00e2mmerungSfa\u00efter t>oit vorperrfcbenber Werbung beS listen, rohen $albleberS, ift ter tritte ter in \u00a9eutfcp\u00efanb allgemein verbreiteten gacfenfcpm\u00e4rmer.\nSDaS Karpfen; ober \u00a9aitbenfcpm\u00e4ngcben (Macroglossa stellatarum) geh\u00f6rt einer tritten \u00a9ippe nn erer \u00a9cpm\u00e4rmer an, treize in f\u00c7o\u00efge t^rer Siiptfreunblicpfeit eS vorgieht, am \u00a9age ebenfo umhergufcpm\u00e4rmen, mie tie echten \u00a9cpm\u00e4rmer tann, menn er fiep geneigt batt 3U ^er \u00e4u\u00dfern (Srfcpeinung meinen fie burcp ten breitgebr\u00fccften, bitten ftumpf ententen unt ringsum turd) einen Bart noch breiter mertenten Hinterleib von ihnen ab. Unfer ftinter \u00a9cpm\u00e4rmer, melier napegu gmei gott fpaunt, treibt fiep in gmei (Generationen vom SJtai bis gnm Oftober an ten ver; fcpiebenften Blumen umber unt biltet turd) feinen $Iug, burd) fein ebenfo bli^fc^neUe\u00ea (Srfcpeiuen, mie Berfdfmtubeu einen gang eigent\u00fcmlichen (Gontraft gegen baS \u00fcbrige bunte ^nfeftenv\u00f6lfcpem (Sr fiept tunfetbraun au\u00bb, b\u00dfl gmei fpmarge unregelm\u00e4\u00dfige Ouerlinien \u00fcber tie Borberfl\u00fcgel, br\u00e4unlich orangene Hr\u00e0terf\u00ef\u00fcge\u00ef, mit mtSfcplu\u00df ter tunfe\u00efn Bhtrge\u00ef unt beS f\u00abbmal tunfeln HinterranbeS, einen abmecpfelub fcpmarg unt mei\u00dfett Bart, melden er anlegen unt f\u00e4cherartig fpreigen fanit, unt einige liebte \u00a9eitenf\u00efede am Hiuter\u00efeibe. Oie geh\u00f6rnte ttiaupe ifi better oter tunffer gr\u00fcn, biSmeilen rotbbraun unt pftt ad)t Oteipen mei\u00dfl\u00fcper, erhabener ^er\u00eff\u00efede unt vier mei\u00dfe S\u00e4ngSltnien, von melcpen gmei fiep vor tem bl\u00e4ulicpgr\u00fcnen H\u00f6rne auf ^em B\u00fctten vereinigen, tie beiten anteren hinter temfelben. \u00a9ie fri\u00dft Sabfraut (Galium) unt W\u00e4rberr\u00f6tpe (Rubia tinctorum). \u00a3)te graubraune $Puppe bat einen tunfe\u00efn fft\u00fcdenftreifen, fc^\u00e4rft ihr itumpfeS \u00aeopf; ente beiberfeits etmaS gu nut erfebeint tarum nach vorn fcbm\u00e4c^tig; von ter gmeiten (Generation \u00fcber; mintert fie. \u2014 \u00dfmet unter ftcb febr \u00e4hnliche Slrten, M. fuciformis unt M. bombyliformis, megen ihrer oberf\u00ef\u00e2<bIi<ben mpnliddeit mit einer Hammel gu beutfep Hummelf(bm\u00e4rmer genannt, entfteben gleichfalls auS freilebenten geh\u00f6rnten fRaupett, leiten aber in $olge ihrer fte\u00fcenmeife burdffteptigen Fl\u00fcgel gu ten (Glasfl\u00fcglern \u00fcber, melcpen mir jept nufere Slufmerffamfeit gugumenten h^beu.\n\u00abBon ten in ter tritten gamtlie als Holgboprer (Xylotropha) vereinigten \u00a9cpmetterlingen laffeit ftcb &\u00cf3 gemeinfame 2Jterfmale nur gmei aufjtetten, n\u00e4mlich, ta\u00df ihre W\u00fchler nach vorn fpip merten, unt ta\u00df tie Hinterfcpienen an ter ^nneufeite gmei \u00a9porenpaare tragen, im Uebrigeu gehen fie meit auSeinanber. (SS ftntet ftcb bei ihnen tie breite f\u00c7litge\u00efform, melcbe an tie \u00a9ag; falter erinnert, tie female ter \u00a9cpm\u00e4rmer, gu melcl)en mampe von ihtteit bisher gerechnet morteu fmt, unt tie in ter B\u00fctte ftehente, melcbe in Bereinigung mit tem tiefen pnterleibe tie \u00a9pinner gu fenngeichnett pflegt, \u00a9omit haben mir eS pior mit einer UebergattgSgruppe gu thnn, bereit \u00a9lieber nur megen ihrer (SntmicfeluugSgefcbicbte gut* Bereinigung berechtigen. \u00aeie malgigeu oter tepri; mitten, eingeln behaarten unt feebgehnf\u00fc\u00dfigen ttiaupen aller leben n\u00e4mlich in ter jugent unter ter tttinte bolgiger (Gem\u00e4djfe, bohren fiep, menu fte gr\u00f6\u00dfer merten, tiefer pinciu unt arbeiten (G\u00e4nge im Holge, ober gmifepen tiefem unt ter fftinbe auS. \u00a95eil fte fiep vom \u00a9onnenlicpte abfcplie\u00dfen, feplen ipnen lebhaftere Warben g\u00e4nglicp, unt tie melften erfepeiuen in tem H\u00e4tten, bein; farbeneu (Gemanbe, melcpeS ten ebenfo lebenteu anteren Wnfeftenlarven eigeuth\u00fcmlicp gu fein pflegt. SUS Bohrer beb\u00fcrfen fte auep einer l\u00e4ngeren Seit gu ihrer (Sutmicfelung, unt einmalige Ueber; miitterung mirt bei ihnen gur tttegel, eS fommt aber auep eine gmeimalige vor. ttJtancpe fertigen ftcb, menu fie ermaepfen fint, einen (Socon auS ten \u00a9p\u00e4iteit iprer Umgebung, antere verpuppen ftep frei in ter etmaS erheiterten ^\u00f6plung ipreS (Ganges. SDarin aber ftimmen alle \u00fcberein, ta\u00df tie tt\u00eeaupe taf\u00fcr forgt, tem ter 5}\u00dfuppe entfcpl\u00fcpfteu \u00a9cpmetterlinge tie Wreipeit gtt ftcpevrt. @ie pat m\u00e4prent ihres &beuS einen SluSgang bereitet, melcper ihr gurn ^>irtait\u00eafd;affeix ihres $ofpeS tiente, mie fte jenem gum SluSfliegen bienen mirt. \u00aeer ^otp quillt in Worm gufammett;","page":318},{"file":"p0319.txt","language":"de","ocr_de":"\u00e4arpfenfcptn\u00e4nzcheit. ^orniffenfcpto\u00e4rttter.\n3i9\ngebadener \u00a9\u00e4gefp\u00e4ite b\u00e4rauS perror, bleibt g um \u00a9peil barem fangen, rerfiopft baS 2ocp ftetS unb ttirb zum Serr\u00e4tper ber Staupe. \u00a9iefe nun, trenn fie tu Segriff fiept, ftd) gu rerpuppen, begibt fiep ganz nape nach jenem rerftopften SlitSgaitge unb feprt fiep mit bem Sfopfe ipm zu. \u00a9ie Statur, irelcpe nichts l^aXB tput, pflanzte ^r Staupe nid^t nur biejen \u00a9rieb ein, fonbern baute amp bie 5\u00dfuppe fo, bafj fte burd) eine fd^arfe \u00a9pipe am $opfe, ober burep SBorftenMnge an ipren SeibeSringeu bobren unb fiep burd) SBinbuitgen ihres \u00c4\u00f6rperS rerfdjiebeu fantt, trenn baS eriraepte \u00a9djmetter\u00efingS\u00efeben im \u00a9range nach Freiheit baju Seranlaffuug bietet. \u00a9onadj ift ber \u00a9dpmetter= ling gegen feine S3r\u00fcber, bereit puppen im freien h\u00e4ngen, faum benacptbeiligt, er pat nur, beror er im Jadeit bie \u00abjpitUe ber legieren fpreugt, bureb einige S\u00dfurmbetregungett, trie ber \u00a9djtr\u00e4rmer in ber @rbe, bie 5\u00dfuppe trenige Stnieit roriu\u00e4rtS gu fepiebeu. \u00a9iefe (Sigeutb\u00fcmlicbfeit in ber (Snttridelung unb ber SJtangel getriffer Kennzeichen, treldje anbere Slrteu paben, bereit Sarbett gleichfalls bobreitb leben, fiub eS, treidle bie gleich u\u00e4^er zu betraebtenben zu einer Familie rer= einigen laffen.\n\u00a9ie (Glasfl\u00fcgler (Sesia) ftimuten irenigfteuS in ber K\u00f6rpertradjt unb Silbuitg ber g\u00fcpler, trie ptuftcptlid) ber au beit jpinterfl\u00fcgetit befutblidjeu ipaftborfte mit beit \u00a9epir\u00e4rmern \u00fcberein, ron beiten fte bie eben naper gefdjilberte SebeitStreife, baS Sorpanbenfeiit freier ^unltaugen auf bem \u00a9cbeitel, bie burdpauS glaSbe\u00fcen Jpinterfl\u00fcgel, bte in ber Siegel febr unooftft\u00e4ubig' befepuppten, fcpmalen Sorberfliigel \u00fcaefentlicb uitterfcpeiben. SSoit biefen \u00fcberaus zierltdpen Raitern fennt man etira feepzig Slrteit aus (Suropa, barnuter 27 beutfdpe, attferbem zaplreidpe in Slmerifa. \u00a9ie fehlen fcpireritcb in beit \u00fcbrigen (grbipeilen, eS pat aber eine ganz eigent\u00fcmliche Seiranbtnifj mit ihrem Slufftnbett. \u00a9otreit ntetue (Srfapruitgeit reichen, frieepen bie \u00a9cpmetterlinge, bie ^\u00dfuppe pdlb auS bem \u00a9dpiupflocpe mit [ich nebmenb, iit beit SDiorgeitfhmben ztrifeben neun unb j\u00fca\u00f6lf Uhr aitS, fi^ett einige \u00a9tuitben ruhig am Saumftamme, um roEfommeit abzutroditen, fliegen bann aber lebhaft am 2aube ntnher, um fiep $u begatten. $br Slug ift ein mtgemeiit leichter, fl\u00fcchtiger uitb ihre Setregung eilte p\u00fcpfenbe. 3Spre SebenSbauer b\u00fcrfte eine nur furze fein. 52er bie SebenStreife ber einzelnen Slrten \u00efennt, ipve \u00a9Bohnungen aufzuftttben irei\u00a7 unb zur beftimmten\u201c $eit an Ort uitb \u00a9teile ift, trirb unter Umft\u00e4ubeit eilte reidpe Ausbeute machen, ir\u00e4breitb ber eifrigfte \u00a9ammler, trelcper bieS SlEeS nicht \u00efennt, jahrelang umherlaufen fann, ehe er nur ein \u00a9t\u00fcd unb bieS zuf\u00e4llig Zit feheit befommt. \u00a9tejenigeit Slrten, bereu ertuaebfeue Raupen gefammelt trerbett f\u00f6niten, ohne ba\u00a7 mau S\u00e4ume zu f\u00e4llen braucht, laffen [ich and; erziehen, \u00a9tedt man jene einzeln in einen ettraS anSgeh\u00f6hlteit, trodeueit Srombecrfteugel, fo bohren fie ftcb ireiter ein, fpiititen bie \u00a9effnuitg zu unb gebeihen rortrefflid) in biefeit Patronen. Slbgefepen bon einigen Wenigen Slrteit, trie bie oorherrfd)eitb gelbe C. empiformis (SSper\u2019S, tenthrediniformis Dcpfen h eim er \u2019S, inoroit bie Staupe ilt bem SBurzelftode ber (Sppreffeit\u00ee\u00a9BoifSmil<b lebt, ber \u00a9cbmetterling aber im \u00a9ounenfebeiue um bie Sutterpflauze fliegeitb angetroffen trirb, befommt man noch am h\u00e4nfigfteit nufere gr\u00f6\u00dfte Slrt zu fepen,\n\u00a9eu $oruiffenfdfjtr\u00e4rmer (TrocMlium apiforme). 3u ber beigegebenen Slbbilbung braucht nur bemerft zu trerben, ba\u00a7 bie lidpten \u00a9teileit ant K\u00f6rper golbgelb, bie buufeln eitt= fdpliefltcb ber f\u00c7\u00fc^\u00efev braun bis fdptrarzbraun, bie Slbent, Svattfen aller gl\u00fcgel unb ber Korbers raub ber rorbercit nebft ben Seinen roftgelb (bronzefarbeit) ftitb. \u00a9ie IJtaupe lebt unten im \u00a9tamme junger Rappeln unb (SSpeit, am liebften an ber \u00a9teile, tro er auS ber (Srbe h^t\u2019auStritt, aber and) tiefer unten, unb eS fehlt niept au Seifpielen, tro ber SBiitb bergleicpeu \u00a9t\u00e4mmd)en nntge; brocbeit unb biefe Staupe genau biefelbeu SBirfungeit hei'borgebrad)t hat/ luie bie 2arre beS gro\u00a7en 5)3appeibodeS (Saperda carcbarias), treldpe trir fritper feittteit lernten, \u00a9ie Sertranblung ber Staupe Oertheilt fid) auf ziuei ^alenberjapre, jeboeb nur auf eines ipreS Gebens. 3>uni unb SlnfaitgS ^uli irerbeit bie (Sier zirifepen bie Stinbeufcbuppeit abgefept, uitb im n\u00e4d)ftcn SDt\u00e4rz ftnbet man bie Staupe ziemlid) ertradpfeit. 2ebte fte im S\u00f6urzelftode, fo fann bie Serpuppitug auch in ber (Srbe, nape iprer \u00a9berfl\u00e4cpe erfolgen.","page":319},{"file":"p0320.txt","language":"de","ocr_de":"320\n3)te @d)mettre rXiugc. HolgUwobrer,\n\u00a9\u00ea [et nor\u00eej bemer\u00eft, ba\u00df man bie a\u00efte \u00a9attung Sesia neuerbiugl in mehrere gerXegt \u00ef>at, itnb ba\u00df bie Schmetterlinge, meld)e jenen tarnen bereiten, bebeutenb fdjlan\u00efer im Hinterleibe ftnb, mie. ber hier abgebilbete, nnb in einen gierXid^en Haarbufdj enbigeit, meldjer f\u00e4cherartig aulgebreitet merben \u00efaitu, ma! befonber! bei ber Paarung gefdjieljt. 211! id) einft in ben Storgenftunben (11. 3 uni) auf beu gang ber c^ett Sesia myopiformis aulging, eine! gl\u00e4ugeub blaufdjmargen \u00a9lalfl\u00fcglerl, beffett fdjm\u00e4djtigen Hinterleib ein rotifer [Ring oergiert, unb beffen Saupe in ben St\u00e4mmen ber\n$er \u00a3orniffenfd)ft)\u00e4t-nter (\u00efrochilium apiforme) nebft 3?au:pe, ^u^enptfe unb \u00ffu^e.\nSpfelb\u00e4ume lebt, beachtete ich aud) bie \u00a9ranime bei neben bcu S\u00e4umen hintaufeuben \u00a9hauffee; graben!, metX fte nidjt feiten an bemfelben impeten. H^r fah ich &en. \u00a9e[ud)ten and) [then unb baueben eine fette 2\u00f6e!pe. S'il ich mid) n\u00e4herte\u2019\u00abtu rnip ber Sefie gu bem\u00e4chtigen, flog jene baOou. 2Bie gro\u00df mar aber mein Staunen, all id) ein [M\u00fcnchen gefangen hatte, beffen Hinterleib um bie beiben lebten \u00a9lieber eine! meibiichen Verl\u00e4ngert mar; alle! \u00fcbrige $leifdj biefer ungl\u00fcdlid)en Stutter mar im Stagen ber gefr\u00e4\u00dfigen f\u00dfelpe fpitrlo! oerfdjmunbeu.\nSornehmlid) in bem Saume, oou melchem ber Skibeuboprer (Cossus lignip\u00e9rda) feinen beutfd)eu Samen erhielt, aber and) in Dbftb\u00e4umen, S\u00fcfteru, Rappeln, (grien, \u00a9ichen nnb Siubeu, mohin gerabe ba! (gier legenbe, giemlid) tr\u00e4ge S\u00f6eibcpen oerfdjlagen m\u00fcrbe, lebt feine Saroe. Sie ftubet fid) meift einzeln ober nur in geringer Sugapl in einem Saume, fommt aber auch au& uahmlmeife in gr\u00f6\u00dferen Stengen oor. 3n beu Inlagen um \u00a9\u00f6ttiugeu m\u00fcrben im \u00a9egember (1836) brci je faft einen $u\u00df im SDurdjmeffer halteube Srauermeiben aulgerottet, au! meld)en beim $er; H\u00fcften bei \u00a7*%! hunbert Saucen gum Sorfd)eiu tarnen. Hinter ber Sinbe einer \u00a9icheuftubbe fanb id) einmal im St\u00e4rg neun ^albg\u00f6Uige, rofenrothe Saucen eben berfelbeu Srt, melcpe entfd)iebeu au! (gieru oom 3uli bei ooraugegaugeneu Sapre! abftammten. Sie fa\u00dfen nahe bei eiuanber unb mareu noch uid)t in ba! Holg eiugebrungen. \u00aeie \u00a9\u00e4uge, meld)e fie fp\u00e4tef bohren, verlaufen in ber Segel mit ber S\u00e4nglacpfe bei Saume!, fie oerbinbeube Duergiige fd)eiiten nur baburdj eutftauben gu fein, ba\u00df eine neue Stra\u00dfe angelegt m\u00fcrbe, ober, menu fie nach au\u00dfen f\u00fchren, gum j^ortfchaffeu ber Sp\u00e4ne gu bienen. &ie Saupe m\u00e4chft bei ber polgigen \u00c2of\u00ee, melcpe menig Saprunglftoff bietet, fehr laugfam, unb ehe fte bapec ihre bolle \u00a9r\u00f6\u00dfe bon 37, 3# S\u00e4nge unb faft % 3oE Sreite erlangt hat, oergehen miubefteu! gmei 3apre. SHBeil fte gef mibe! cbeufo mie m\u00fcrbe! angreift, fo ftattete fie Stutter Satur mit fehr tr\u00e4ftigen gre\u00dfgaugen, bebeuteuber Stulfulatur \u2014 bie ber\u00fchmte Anatomie ber Skibenboprerraupe oon S\u00dfeter Sp\u00f6nnet meift 4041 Stulfelu nach \u2014 unb mit einem \u00e4peuben Safte au!, melcpeu fie aud) bemjenigeu in ba! @efid)t fpript, melier fiep mehr mit ihr gu fdpaffm mad)t, al! fie oertrageu bann. \u2022 \u00aeie rofenrotpe garbe be! Sugenb\u00efleibe! oertaufdjt fie in oorger\u00fcdterem Slter mit einer fcpmiigigen gleifd) f\u00e4rbe au beu Seiten, am Saudje unb in ben \u00a9efenfeinfehnitteu, m\u00e4hreub fid) bie ffifWenfKW&en ber Segmente braun, Saden unb \u00aeopf fdpmarg f\u00e4rben. \u00a3ur Serpuppuug begibt fie fid) in bie S\u00fcpe be! 2lu!gaug!lod)e! unb fpiunt einen \u00a9ocon. \u00a9elangt fie bei ipren unruhigen S\u00e4uberungen oor ber Serpuppuug tief genug, ba\u00df fie bie \u00a9rbe erreicht, fo fertigt fie oon folcper ein \u00a9efpiunft. Sebte fie eublid) in einem fchmad)eu Stamme,","page":320},{"file":"p0321.txt","language":"de","ocr_de":"SBeibenbohrer, \u00a7opfettfnnner.\n321\nib\u00e9ldjer f\u00fcr jenes gu eng fetn m\u00fcrbe, fo enthebt fte ftd) g'\u00fcnglid) ber Sorarbeit unb nimmt mit bem nadteu \u00a9ange als Sobten\u00efammer f\u00fcr\u00efieb, menu fte eS nid)t borgielf, herauSgugehen unb unter bem erfeit beften \u00a9terne eut Dbbad) fur bie ^uppenru^e gu ficken. Sie braune, auf bem \u00aeopfe fd)nabe\u00efarttg g\u00fcgefnj\u00eete S\u00dfuppe mi\u00a7t etma einen unb einen falben 3^X1, faft einen falben in ber gr\u00f6\u00dften SreitenauSbehmmg unb mirb bttrd) bie Sorfteitfr\u00e4nge au ben fd)arfett R\u00e4ubern ber \u00a9egmente ungemein r.aul). 3e n\u00e4her bie Beit ilfer Solteubung heranr\u00fcdt, befto unruhiger mirb fte, bo|rt gegen beu born nid)t fefteu \u00a9ocott, burd)brid)t il)n unb fd)iebt fd) gur H\u00e4lfte aitS bemfelben heraus, ja fte berl\u00e4jf ihn gang, menu er bem gluglod)e etmaS entfernter lag. \u00a9ie muf f\u00fcgten, bafj ihr $opf minbefenS bon ber freien Suft angehaucht mirb. Stad) fttrger Sftu^e ft\u00f6\u00a7t ber uad) Weiterer Freiheit rittgeube goiter gegen bett \u00bborbern Sl)eil, unb bie biinne \u00a9d)ale faltet fcf in ber gem\u00ebl)ulid)eu S\u00dfeife. Sie Seine \u00efontmeit mit bem \u00aeobfe unb beu g\u00fchlent gun\u00e2dft gum Sorfd)eiue, jette faffeit gu\u00a7, unb ber fdjtoerfSUige \u00c4\u00f6tyer mirb nadjgegogen. Sie gefalteten, bidrfpigen gl\u00fcgel machfett iit berfetbeu \u00efurgen \u00a3eit, mie\tbei anberen ^altern, nur beb\u00fcrfen fe l\u00e4nger ber \u00a9inmirfnng\tnon\nSuft unb\tS\u00df\u00e4rme, um\tburd)\tSerbttnfung ber \u00fcberf\u00fcffgen $eud)tigfeit bie geh\u00f6rige \u00a7\u00e4rte\tunb\ngefig\u00efeit\tgu erlangen.\t\u00dcJlit\tattbred)enber 9tad)t erf fd)eint bem \u00a9rfaubenen baS Sebett\tgu\nfommett,\ter umfd)mirrt\tfeine\t\u00a9eburtSf\u00e4tte, befortberS baS @efeltfd)aft fitd)eitbe 2Dt\u00e4mtd)eu\tunb\nfreut ftd) beS gefugelten SafehtS, meid)eS burd) feine $\u00fcrge f\u00fcr baS lange jp\u00f6lfeuteben nur einen fp\u00e4rlid)ett \u00a9rfaf bietet. Stm Sage ffct er mit bad)f\u00f6rmig ben Hinterleib berbergenbeu kl\u00fcgeln in bodenber \u00a9tellung, b. lj. burd) 9tal)eaueinanberbringeu ber borberen Seine mirb ber borbere \u00ae\u00f4r|>ert\u00ef)eit bon ber Unterlage, bem Saumfantme, abger\u00fcdt, bon beffett Stiitbe er fd) faunt unterfd)eiben l\u00e4\u00a7t. \u00a9eilte Sorberfl\u00fcgel unb ber in biefer \u00a9tellung nur fdfbare Sl)orar ftttb burd) gal)liofe gefdf\u00e4ngelte Sinien unb Rieden in alleu \u00a9d)attirungen non Srautt, \u00a9rau unb @d)marg mie fein marmorirt, \u00a9Reitel unb Ha^fragen geid)nen fd) burd) gelbgraue F\u00e4rbung aus. Sie Hiuterfliigel finb braungrau unb bttufelu bor bem \u00a9aume unbeutlid). Ser ebenfalls graue, meiffid) geringelte Hinterleib enbigt beim S}eibd)en mit einer borf redbaren \u00a3egr\u00f6l)re, bamit eS feine \u00a9ier tief gmifdjen bie Stinbenri|e l)iueiiifd)teben l\u00f6nne. Ser St\u00e4ngel ber Stebenaugeu, eine in bie SDtittelgetle eittgefd)obeue \u00dfeUe, gmei freie ^ttnenraubSribben ber Sorberfl\u00fcgel, brei ber Hinteren, meld)e and) H^fiXorfen fabelt, unb gibei \u00a9porenpaare an ben H^derfchienen bilbeu bie Hau|)tmer!male ber \u00a9attung, meld)e nod) einige, aber feltnere Slrteu aufgumeifen ^at, mie bie \u00a9ipe nod) bermanbte \u00a9attungen.\nSer Hbbfenfbitttter (Epialus humuli) if, um unb um beferen, ein h\u00e4ffid)er \u00a9d)metferling, bcfonberS f\u00fcr eine \u00a9ammtung, in melier er halb \u00f6lig unb fd)mierig git merben beginnt, eine \u00a9igeufebaft, mit metdjer er nicht allein haftest, uttb bie ftif am Ij\u00e4ufgften bei betten ibieber fnbet, meidje al\u00bb Stauben bohrenb leben. Slber autf im frifefen 3ufan^e madf er ben \u00a9inbrud eiltet unreifen S5efcit\u00eb. Ser fe^r fleine Slbbf leine Stebenaugen, pttgenbe, furge Safer, fatt ber 3unge gtbei rttube knoten uttb fabenf\u00f6rmige \u00c7\u00fc\u00effer, )beld)e nod) nicht bie Sljprarl\u00e4nge erreiefeu, alfo fiirger finb, al3 bei jebem aubertt \u00a9dimetterlinge, bie nod) unreiferen, ntabenartigen SBeibdien ber \u00a9adtr\u00e4ger ausgenommen, ^obf unb Sttttelleib behaaren fcf gottig. Stilen \u00a9d)ieneit fehlen bie \u00a9boren. Sie Fl\u00fcgel finb alle mit gm\u00f6lf Stibbeu uttb einer eingeftfobenen berfel)en, bon \u00a9eftalt lanzettf\u00f6rmig, bie ffuteren faft fo gro\u00a7, mie bie borberen unb ohne H^ftborfen. SaS St\u00e4itud)en if auf ber Oberfeite einfach atla\u00a7mei\u00a7, unten braungrau, baS SBeibdhen born bla\u00a7 lehmgelb, im \u00a9attmfelbe berlofd)en roth gmeintal gef reift, hinten r\u00f6tl)lid)grau. Sie ^l\u00fcgelfbauitung betr\u00e4gt 2V4 3bH. S5\u00e4hreub beS 3U11^ 3uli fliegen bie flatter in ben Slbeubfunben fchlber^ f\u00e4llig umher, baS SSeibdhett nahe ber \u00a9rbe unb l\u00e4\u00a7t babei feine gal)lreid)en, llettteu \u00a9ierd^en fallen, loeld)e alSbalb gl\u00e4ugettb fd>marg merbett unb ibie feitteS \u00a9dhie\u00a7bu^er auSfehen. Sie auS^ fd)l\u00fcbfeuben St\u00e4ubd)en bohren fid) in bie SSitrgelit berfd)iebener S\u00dfiefenbflaugcit ein, befottberS ber Slmpferarten, meld)e burf) ihre Side ihnen Staunt unb Stahruug bieten, eutfd)iebeu nid)t borgugS;\n2;afd)ent)erg, toitMIofe S^icte. (Sre^m, ^icrlekn. VI.)\t21","page":321},{"file":"p0322.txt","language":"de","ocr_de":"Bie Sdjinetterling e. Sbelontarier.\n322\nmeife in bie bed Hopfend, monadi\u00bb man ben Schmetterling benannt T^at; benn er fommt ebenfogut in benfentgen \u00a9egenben oor, mo man feinen ^obfen baut nnb mo betreibe oermilbert faum ange? troffen mirb. B>ie auf bem Bilden br\u00e4unlich gelbe, mit fdjtuargeu Stadjelm\u00e4rgchen beftreute Baupe braucht minbefiend ein ^apr, bid fie ermadffen ift nnb ein lofed langet \u00a9efpinnft anfertigt, in meinem bie fd[)fanfe, in ber \u00a9efta\u00eft ber bed Bkibenbotjrerd \u00e4hnliche 5j3uppe *upH \u2014 Bon ben fedid \u00fcbrigen, in \u00a9eutfdftanb lebeuben, Heineren Brten b|V \u00a9attung Epialus ober Hepialus, mie man fie auch fdfjreibt, fantt man bidioeilen Heine \u00a9efeflfd^aften bei Sonnenfehein in milbetn fringe, mie er ben (Seem\u00e4nnern eigen, gmifdjenBufdperf fpieleit fepen.\nBkttn bie \u00a9lieber ber eben befprodjenen gantilie bur\u00e4) itjre Uebereiuftimmuug in g\u00f6nn nnb Sebeitdmeife ber fr\u00fcheren St\u00e4ube, nidjt aber bitrdj \u00a9leidjartigfeit bed gmago ihrf oermanbtfchaftlichen Berp\u00e4ltniffe geigen, fo f\u00f6unen bied bie Btitgtieber ber oierteu gamitie, ber <5 he lo ni a riet* (Chelo-niariae), meber in ber einen, noch in ber anbern Begleitung. Bon beu brei Sippen, me\u00efdje fie nmfaffen, merben bie jjpg\u00e4nen eigentlich nur megeit Uebereinftimmnug ber giil)ler mit ben Sdp\u00e4rment, bie beiben \u00fcbrigen mit ben Spinnern bereinigt, benen fie entfliehen fepr nape fielen. Unter Ber\u00fcdjtct)tigung ber ungemein gaplreichen erotifcpeit Brteit fmbet ein fo unmevflichev Uebergang oou einer Sippe gur anbern Statt, bafj ihre Bereinigung gu einer gamitie feinem Bebenfeit unter? liegt ttnb aufferbem minbefteitd eine fdf\u00e4rfere, nat\u00fcrliche Begrengung ber Senner gul\u00e4p ileberbied fommt ben aHermeiften hier gufammengefaften Sdjtnetterliugen noch eine \u00a9igenth\u00fcmlicpfeit gu, melde mieber in anberer ^infid)t auf eine nahe Bermaubtfcpaft pinbeutet. SBenn man fie gmifchen bie ginger nimmt, bringt aud ben g\u00fcplerit unb SMegelenfeit ein gelber, bicflicher Saft in gorm oott Bropfcpeit peroor, ebenfo aud ber BBunbe bed Bporay, denn berfelbe mit einer Babel burepbohrt mirb. Sonft ftimmen bie \u00a9pelontarier noch \u00fcberein in ber \u00a9ntmidelnng ber Bollguttge, bem Borpanbenfein ooit Bebenaugen, bei ben meiften menigftend, bitrd) glatte anliegenbc Behaarung bed ^\u00f6rperd, in ber Buhe bachf\u00f6rmig getragene gl\u00fcgel, meld)e meift lebhaft unb grell gef\u00e4rbt ftnb unb bttreh eine ^aftborfte au ben hiuterften gufammengehalten merben. \u00a3)ie fed)gehuf\u00fcfugen Bauzeit bleiben nie nadt, fiitb \u00f6fter fogar fepr ftarf behaart. Bie puppen ruhen meber in ber \u00a9rbe, noch in Bflangentheilen, fonbent in einem fehl* oerfdjieb en artigen \u00a9efpinnft.\n3n ber SBeife, mie pier Ht nuferer Bbbilbttng auf ber Sfabiofe, fo fehen mir oon B\u00fctte ^uni bid' in ben Bitgitft an ben oerfepiebeneu Bklbblumeit Schmetterlinge ftpen, meldje burep. ihren biefeu Hinterleib, bie fch\u00f6ueit rothen Uuterpgel unb rothen Bttpfett auf ben ftahlgr\u00fcnen ober blaufcpmargeit-Borberfl\u00fcgelu auffallen. Bn unfreunblpeit Bag eu ft tien fie ruhig unb tr\u00e4umerifd), bei Sonnen? fdtein fangen fte eifrig, manchmal ihrer brei, oier an einem Bl\u00fctheuf\u00f6pf\u00e4)eit unb begeben ftch in fdperf\u00e4Higem gluge oou bannen, menu fie hier nieptd mehr fin ben, um bort ihr H^t heiter gu oerfuchen. Harmlod peu fie febergeit, eingelu ober gepaart in entgegengefepter Bid)tung, unb laffen ftch mit ben gingern erpafpit. SBan fanu felbft oerfepi ebene Brteu in Paarung autreffen, baher entftehen B\u00fcfd)formen, melde bie Scpmierigfett noch erh\u00f6hen, fehl* nahe ftehenbe Brteu mit Sicherheit gu unterfepetben, gumal eingelne au ftch f\u00e4jott bie Ber\u00e4uberitug in ber garbling gu lieben fcheiuen. 2Ran hat biefe p\u00fcbfdjett galter megeit ihrer etmad gefdjmungeucn giihlcr SBibbercpen, megen ber rothen glecfeu auf ben Borberfl\u00fcgelu Blutdtr\u00f6pf (peu, \u00e4pg\u00e4neu (Zygaena) genannt unb fiubet an allen aid gemeiitfame Bterfmale eine ftarf eutmidelte BoUgituge, gloci Bebeitaugeit, gmei Sporenpaare au ben ^interfchienen, gmei Sunenraubdrippen in ben ftumpf gefpipten Berber? \u2022 f\u00fcg ein, brei in ben breiteren unb fpipereu, rothen Hi\u00fcterpgelu, meldje \u00fcberbied eine ^aftborfte haben, uugeg\u00e4hnte, Oerh\u00e4ltni\u00a7m\u00e4fcig tauge, oor ber Spitze ftarf angefdpollene g\u00fcpler, meld)e nach bem Bebe in golge ihrer b\u00fcnueu BSurget ungemein leicht abbredjeu, glaum.haare an ben fopf-","page":322},{"file":"p0323.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9teinbred) * 28ibberd)en. SF\u00cettt g e\u00eff tr> ar ttt er.\n325\nlangen $afyen imb an ber Unterfeite ber \u00a9djenfel. \u00aead t)tev abgebitbete \u00a9teiubred);2B'ibber (peu (Z. filipendulae) pat fed)d gleichgro\u00dfe, farminrotbe gledcpeu auf ben b\u00efaugr\u00fciteu Mrberfl\u00fcgeln, bad mittlere ^aar gen\u00e4hert unb menig fipr\u00e4g; ed fomnten aud) \u00a9tilde mit faffeebrauiten Seic^rtungen itnb fpinterfl\u00fcge\u00efu aid \u00a9e\u00efteupeiteu oor (Z. chrysantfiemi). ' SDie Staupe fepeit mir auf einem Matte bon S\u00f6egerid), melden fie neben oerfdpebeneu anberen nieberen s)3flaugeu, mie ^\u00dfmeugapn, Sft\u00e4ufe\u00f6brcpeu it. a. fri\u00dft. \u00a9te ift, mie bie meiften biefer Mupen, Ikptgelb, reibenmeife fdfmarg gefledt, etmad meicppaarig unb gte^t ipr \u00efleitted S\u00ee\u00f4pfipen gern in ben erften ^\u00f6rperriug gur\u00fcd. Siemlicb ermaipfen \u00fcberlebt fie beu Muter. Md)bem fie fid) im m\u00fcpflen fyr\u00fc^linge nocp einige Mocpen ern\u00e4hrt pat, trient fie an einem \u00a9tengel in bie fp\u00f6pe nub f\u00e4ngt an, ein \u00a9efpinuft gu fertigen, mcldjed nadj feiner MUenbuug fiarfem, gut geleimtem ^pa^ier \u00e4bnlid) ift nnb ficb in ber SBeife beut \u00a9tengel anfdfmiegt, mie mir an bemfenigcn linier fpanb erfe^eit- Oben bleibt ed loderer, unb menu ber @d)metterling im $uni gum \u00a3eben ermadft, fo nimmt er beim 2lud= friecpert bie $\u00dfuppe ^alb mit beraitd.\n\u00aead Mei\u00dffled, ben Mitgelfdjm\u00e4rmer (bie \u00a9iebenbr\u00fcber, Syntomis Pfiegea), feben mir gleid)falld auf nuferem Mbe unb ftnbeu ben blaufdjmargen, mei\u00dfgefledteit, am ipintertcibe gelb geringelten \u00a9cbmetterling in ber ^\u00f6rpertracpt einem 93lutdtr\u00f6pfc^en febr \u00e4bnlid) nnb bocb in\n$>a\u00a7 S5Jei\u00a7fIedE (Syntomis Phegea). SDa\u00a7 0teinbred)s2Bib\u00f6ercf)en (Zygaena filipendulae) in 3tt>ei (Spentblarett nefift 3laupe unb i\u00dfu^e. 2>et braune 33\u00e4r (Arctia caja) nebft (Reuige.\neinigen f\u00fcnften mefeutlicp oerfd)iebeit. gun\u00e4cpft fehlen bie 'pitnltaugen, fcbamt oerbiden fid) bie fcplaufen giipler nid)t itad) Dorn. 3n febetn gltigel ftebt nur eine ^nnenranbdrippe mtb an ben tleiuen Haftern eine borftige Mpaarung. 2Bo biefed ^\u00fcbfd)e \u00a3pier einmal oortommt, ift ed febr gemein unb geigt biefelbe Sebendmeife, mie bie Mbberdjeit, nur baff ed beim \u00a9\u00e4ugen auf M\u00fctpen bie Fl\u00fcgel ein menig 'gehoben tr\u00e4gt. \u00a3)ie gteid)faltd \u00fcberminternbe Mupc ern\u00e4hrt fid) bon Mumfledjten, ift b\u00fcrftenartig mit graubraunen paaren bid)t bebedt unb oermebt, menu fie reif ift, biefe gu einem lodern \u00a9efpinnft f\u00fcr bie braune, beiberfeitd ftumpfe -puppe, melcbe nur menige Modjen ruht.\n2Benn mir eine Steipe liebt gef\u00e4rbter, fdpoarg ^xmftirter \u00a9cpmetterliuge, eine noch gr\u00f6\u00dfere in febr lebhaften f\u00e4rben praplenber aid S\u00e4reit Begeidbitet fiubcit, fo muff und bad SBunber nehmen, meil mir au ihnen fcplecpterbingd feine \u00fclepnlicpfeit mit bem plumpen, brummigen Mren mabruebmeit f\u00f6niteit. lernten mir aber ipre Raupen, fo ftnbeu mir bie i\u00f6egeidjnung eher gerechtfertigt, meil fte mit laugen, meift buitllen paaren biept unb gottig. bemad)fen fiitb, mie ein Mr. \u00a9ie\n2i*","page":323},{"file":"p0324.txt","language":"de","ocr_de":"324\nSDte \u00ae pmetterlinge, (\u00a9pinner.\n\u00ef\u00f4nneit aile flint laufen unb rul)ett lang auggeftredt, haben aber je nap bei* 3lrt ein febr bei*? fpiebeneg Slugfebem SJian bat nap allerlei feinen Sftertmalen bie Satter in gablreipe \u00a9attungeu _ \u00bberteilt. (Sinen ber gemeinten, ben braunen SBfir (Arctia caja), fe\u00c7eu mir \u00c7ier fammt feiner glaube oor ung. Severe begegnet uni h\u00e4ufig oom.Slnguft au unb nap bei* Ueberibinternng mieber big gum 2Rai, kenn fie an aGen m\u00f6glipeit $fengeu, frantartigen fo gut mie au (Str\u00e4ngent, \u201eman \u00efantt fie mit Orob f\u00fcttern\", ctufjerte gegen mid^ einmal ein Sammler, um bamit angubeuten, ba\u00a7 fie fein \u00dfojloerSpter fei. SJtan ernennt fie bor anberen iB\u00e4renraupen an ben fpmargen, meifc peppten paaren, mel^e eben nur bie \u00bbpereant burpfpimmern laffen; blcg feittip unb auf ben brei erften Gingen oer\u00e4nbert ftp bag fpmarge Haartleib in ein fup^ rotljeg. \u00a9er Spmetterliug h\u00e4lt ftp ben Oag \u00fcber bevftedt. \u00a9r ift bim lebhafter prbnng; bie meinen Zeichnungen bei* SPrberft\u00fcgel fielen auf fammetartig rotprauuem Untergrunbe, treiben fie mit \u00aeobf unb 3Tprar peilen, unb ber ginnoberrope Hinterleib unb bie ebenfo gef\u00e4rbten Hinterfl\u00fcgel finb fpmarg, lefetere blaufpmarg in ber angegebenen S\u00f6eife gegeipnei \u00aete meinen pper \u00bberben beim \u00e4R\u00e4nnpeu burp furge \u00dfammg&pte etmag bidet*, alg fie bag per abgebtlbete SBei&pen geigt Sn mannen K\u00e4pten beg Snnt unb Suli fliegt ber braune S3\u00e4r uuper, langfam unb beb\u00e4ptig unb nur m\u00e4penb bief er Seit erfolgt bie Paarung, in melier 2R8nnpen unb \u00a9cibpert unter einem bepaueten \u00abBlatte am fri'pen borgen mop nop ertast \u00bberben, \u00a9te ermapjeue gftaupe oerfertigt aug ifreu langen Haaren ein lofeg \u00a9epinnft, in melpern bie fpmarge, gebntngene \u00ab\u00dfnpe an ber \u00a9rbe, unter b\u00fcrrem Saube eine furge Shpe oon menigen SBopen pit. S\u00fcpt feiten erfpeint fte aber gar nipt in biefem \u00a9epinnft, fonbern ftatt prer eine partie oon f\u00fcnf big ftebeu fpmargen \u00c4omtenb\u00fcbbPen, aug metpen prer Seit fpmarggraue \u00a9liegen gum \u00aeorfpein \u00efommen, fogeuanute \u00a9apinen, meipe in ga^ireipen Stilen fip im \u00a9rafe umprtreibeu, um bte oerfpiebenften Spmetterlinggrauben mit \u00a9iern gu befpenfen. \u2014 Einige Spbengenoffeu fliegen augnabmgmeife im Sonnenfpeine uuper, lie g. O. ber bt\u00e4ptige ^uxpuxb\u00e4x (Arctia purpurea), ober bie Jungfer (Callimorplia dominula), menige, mie beipielgmeife bie \u00a9banifpe \u00a9ahne (Callimorpha Hera), haben fip bieg gur Siegel gemapt unb geigen ftp babei fe(r fpeu unb fl\u00fcpttg, bie meiften jebod) ruhen m\u00e4brenb biefer Seit, inbem fie ben Hinterleib mit pren b\u00fcgeln bad;; artig bebedem\n* %\n*\nS\u00f6ag ooit bidleibigen, breitfl\u00fcgeligen, im m\u00fcmtiipeu \u00a9efplept ftarf tammfiplerigeu Spmetter* iingeu nop \u00fcbrig, g\u00e4bft gur f\u00fcnften \u00a9amilie, ben Spinnern (Bombycidae), meipe an Steip; pum ber Slrten ben oorigen nipt napffeben, an Uebereiuftimmung ber f\u00f6ipertrapt fie \u00fcbertreffen. \u00aeie Spinner, meift oon mittlerer, aber and) oon aufergemipnliper \u00a9rcfe, finb ber SRebrgabt nad) oon tr\u00fcber, blaffet* unb molliger \u00a9l\u00fcgetf\u00e4rbuug, meift ohne \u00abRebenaugen, febr allgemein buip auffaltenbe ITntcrfpiebe ber beiben \u00a9efplepter tu \u00a9orm unb \u00a9r\u00f6fce auggegeipuet. \u00aeie an ftp borfttqen \u00a9\u00fct)ler bleiben fo ober oerfpen ftp nur mit S\u00e4ge= ober Jurgen tammg\u00e4bnen beim SBeibd^en, m\u00e4brenb bie m\u00e4nulipeit ftetg ungemein lange fammg\u00e4bue ftpren, meipe mitunter fpr bufpig finb \u00a9te breiten Fl\u00fcgel merbett in ber Siegel ba'partig getragen, \u00a9er bipt unb mollig behaarte K\u00f6rper, bei beiben \u00a9efpleptern tmrp biefe Behaarung plump, erfpeint inbeS beim SJi\u00e4uupen oft fplan! gegen ben bebeutenb gr\u00f6\u00dferen, burp gablreipe gier gefpmeEten Hinterleib ber SBeibpeu. Hiermit gebt bie gr\u00f6\u00dfere \u00a9lugfertigfeit unb SBemeglip\u00efeit jener im SSergleip gu biefen fianb in Hanb. \u00a9enn oiele SR\u00c4nnpen faufen bei \u00a3age unft\u00e4t unb baftig tu augbauernbem ginge gmifpett \u00a9rag unb \u00a9eb\u00fcfP umber, inbem eg fip um bag SlttffuPeu ber S\u00dfeibpeu banbett, betten fie mit fparfem Sitterunggoerm\u00f6gen napp\u00fcren. @g gefptebt bteg halb, uapbem fie bte \u00abPu^e oertaffen haben, fo mie fie, nipt hinter ben Obren, fonbern an ben gl\u00fcgetn trodeu gemorben finb \u00a9ie S\u00f6eibpen bagegeu entfernen fip meift nipt meit oon ihrer \u00a9eburtgftatte, maupe","page":324},{"file":"p0325.txt","language":"de","ocr_de":"Vaptpfauenaugen.\n825\nf\u00f6iuten eS fogar nipt, Weit ipnen regelrecht entwickelte Fl\u00fcgel bazu fehlen* 2Begett ihrer @chtrei= f\u00e4lligfeit legen fie gew\u00f6hnlich t>ie (gier auch gedr\u00e4ngte Raufen Bei einanber, Worauf weiter folgt, ba\u00df bie zahlreichen Staupen ftp zufawmenhalteit unb unter ihnen bie wei\u00dfen Por\u00efowiuen, welche ber menfdeichen \u00a9ef\u00f6nontie bebeutenben Spabeit zuf\u00fcgen. \u00a9iefelbeit ftnb unter [ich fehr rer-fchiebenartig, \u00dfitnmen aber alle barin \u00fcberein, ba\u00df fie Bei ber Verpuppung ein \u00a9efpinnft fertigen, welche^ fie an einen \u00a9egeu\u00dfanb ihrer Umgebung auheften, WeSpalb man auch bie ganze ffamilie af\u00f4 \u201e\u00a9pinner\" bezeipnete.\nSKie Ornithoptera unb Morpho f\u00fcr bie Vagfalter, Sphinx f\u00fcr bie Schw\u00e4rmer, fo ift Saturnia ber Stolz ber ganzen Familie, fa ber ganzen \u00d6rbnung; benn unter beit fogenanuten SVacCjt-Pfauenaugen treffen Wir nicht nur bie liefen aller Schmetterlinge, fonbern and) f\u00fcpit gefchwungette formen ber ungeheuren fl\u00fcgel, Welche in ber StRitte entweber ein \u00a9taSfenfter ober ein pr\u00e4chtiges, gro\u00dfes Slugenfleck auSzeipnet. Sie ftnb pier Zu gro\u00df, um bapartig getragen Werben zu f\u00f6nneu; ben oorberen fehlt eine SlnpangSzeHe, ben Breiten h\u00e4rteren, Welpe unter allen Umft\u00e4nben beit Hinterleib Weit \u00fcberragen, bie Haftbor\u00dfe, fte haben nur eine beutlipe ifunenraitbStippe. \u00a9ie hoppelte 3teipe ber langen, nap beiben (Snben pin abitehmeubeit Tatitmz\u00e4bue an ben furzen m\u00e4mu lipeit f \u00fcplent bringt einen blatt\u00e4hnlipen Umri\u00df berfelben zuwege.- \u00a9ie \u00abRaptpfauenaugen tommen tu allen \u00a9rbtpeilen oor, BefonberS zaptreip in Stmerifa. Um ben gr\u00f6\u00dften aller Spmetterlinge nipt mit StiUfpWeigeit zu \u00fcbergehen, erw\u00e4hne ip beit SIttaS (Saturnia Atlas) aus (Spina. Seine aitSgefpanuteu fl\u00fcgel W\u00fcrben beiberfeitS bie \u00e4u\u00dfer\u00dfeit feilen m*t ben Spipeit erreipett, Wenn wir unS beit Spmetterling in bie \u00a9uere auf ein Vlatt biefeS VupeS gefept b\u00e4pteit; babei mi\u00dft fein K\u00f6rper nur \u00dfebzepn Siuien. \u00a9ie Vorber\u00df\u00fcgel befommett burp einen faft reptwinfligen SluSfpnitt am Saume eine zwar geruitbete, aber ftarf ftpelf\u00f6rmige Spipe, bie Unterfinget [trecken ftp berma\u00dfen nap hatten, ba\u00df fte bie SeibeSfpipe um bie ganze T\u00f6rperl\u00e4itge \u00fcberragen. (Sin lebhaftes Etotpgelb, im Saumfelb unb born fart r\u00f6tppgrau beft\u00e4ubt, bitbet bie \u00a9runbfarbe, unb bie 3eipnuugSanlage fanit unS baS folgettbe Vilb bergegenW\u00e4rtigeit, nur ift baS Spiegel\u00dfeck in ber SJtitte teilf\u00f6rmig, unb bor beutfelben fleht im Vorber\u00df\u00fcgel nop eilt fteinereS lanzettlipeS, baf\u00fcr teilt Singe tu ber lipteit Spipe.\nVefannttip lie\u00dfen eS bie berfpiebetten Trautheiten, Welpe feit beut Slitfange ber f\u00fcnfziger \u201cfahre unter ben \u201eScibenw\u00fcrment\" bebeutenbe Verheerungen anripteten unb bereit \u00df\u00fcpteru fpwere Vertu\u00dfe beibrapten, w\u00fcnfpenSWerth erfpeiiteit, fip nap aubereu Spinnern umzufpaneit, Welpe m\u00f6gliperweife bttrp ba\u00a3 S\u00dfrobutt ihrer Staupen eine Seibe liefern t\u00f6unteit, bie ben SlttSfall wenigfienS einigerma\u00dfen beetle, \u00a9ie itt allen gr\u00f6\u00dferen Staaten (SttropaS berbreiteten, fo petlfam Wirtenben SlttlimatifationSbereine nahmen fip aup biefer Angelegenheit au unb forgten f\u00fcr Vefpaffuttg berfpiebener Spinner, beiten man fpoit l\u00e4itgft in \u00a9ftinbien in biefer Veziepuug Aufmerffamfeit fpentte unb burp f\u00fcnfilipe $upt Seibe abgeWattit, als ba ftnb bie Saturnia Silhetica, S. Paphia, bereit Staupe \u00a9uffap in ber Sprape ber \u00a9ingebornen genannt wirb, bie S. assamensis, SQloaga in ber &mbeSfprape, S. Pernyi u. a. SRat\u00fcrlip f\u00f6nnen nur folpe Ver\u00fcck\u00dfptigung \u00dfnben, bereu futterpflanze bei unS zu befpaffeit i\u00df. \u00a9ie meiften Verfupe pat man mit bem in. Affam \u00a9rpa genannten AUanthuS^Spinner (S. Cynthia) ange\u00dfellt, wetper meines SSiffeitS giterfl 1854 boit ber parifer AfflimatifationSgefeEfpaft berbreitet w\u00fcrbe, \u00a9en Unterfpieb, Welpen mau itt tepterer $eit ziD^eu Miter \u00a9pntpia unb Arinbia aufrept erpatten Will, bon betten feite Ailanthus glandulosa (\u00a9\u00f6tterbaum), biefe Ricinus communis freffen fo\u00fc, tarnt ip nipt anerf einten. 3P pabe burp ben berliner AfflimatifationSPereiu (gier ber S. Cynthia erpalten unb bie \u00dflaupeit mit beiben Pflanzen gef\u00fcttert unb gefuitbeit, ba\u00df fte bei leitetet fa\u00df beffer gebeipeit; aup Will mir ber Unterfpieb nipt eiitleupten, welper int Anfepeit zwifpen beiben Spmetterlingen ftatt= \u00dfitbett foXX. \u00a9er AitantpuS^Spinner alfp, beit unS fammt S\u00eeaupe unb ^uppengefpinn\u00df um\u00dfepenbe geipnuitg borf\u00fcprt, entwickelt fip fepr fpneU unb l\u00e4\u00dft im Sapte bequem brei \u00a9eues ratioueit zu, Wenn matt nur im Staube ift, f utter ztt beforgett, was freilip eilt VreibpauS borauS:","page":325},{"file":"p0326.txt","language":"de","ocr_de":"326\nDie 0 \u00e2) nt e 11 t t \u00cf i it g e. \u00a9pinner.\nfefct. \u00e4fteift impuni, ober erft im $uli friere\u00bb bte Oiaupeit \u00ef>ev zmeiten \u00a9eneration aug ; nehmen mir einen fp\u00e4feren Dermin, bat 14. ^ult, an, fo erfolgt ben 19. bie er ff e, am 28. bie Anette, ben 8. Sluguft bte britte uitb am 14. bie oierte H\u00e4utung. Diefe Daten ftnb ermittelt, [ollen aber mt\u00a3 bie ungef\u00e4hren \u00e4mtfdjenr\u00e4tmte angeben, ba Differenzen ooit einigen Dagen, nach meinen \u00a9rfnbrungctt fogar \u00f6on acht, ftetg oorfontmeit. Die St\u00e4nden finb gr\u00fcnlidjgelb gef\u00e4rbt unb haben au\u00dfer ben fedjg Leihen flei\u00dfiger Rapfen \u00dfhmarze if$\u00fcuftd)eu, jtoei auf jebent Dringe zmifdjen ben brei oberen \u00dfapfenlinteit, brei um bag fdfmarz bef\u00e4umte Suftlod) p\u00fcfdjcn ben \u00e4u\u00dfeiften Leihen unb att\u00dferbem noch gtoei \u00fcbereittanber auf jeber Fu\u00dfmurzel. \u00fctacp ber leisten H\u00e4utung bekommen fie einen met\u00dfen, h\u00e4ufiger noch einen au\u00dferorbentlid) zarten blauen Sluflug. Die Raupen m\u00fcrben mehr ober Weniger erfolgreich auch mit SBeber\u00efarbe gef\u00fcttert. |fnt ^erbft 1864, alg bie fr\u00fchen \u00fcftachtfr\u00f6fte eintraten, meldje beibe erft genannten Futterpflanzen zu \u00a9nutbe richteten, gerieth id)\n\u00a9er 2liIantIjitSf\u00a3inner (Saturnia Cynthia) mit Staude unb spujj^e.\nin bie gr\u00f6\u00dfte Verlegenheit, inbem id) oiele hunbert Oiaupeit m\u00fchfant big zur \u00fcberftanbeuen br\u00fcten H\u00e4utung, oiele big zur vierten gebrad)t hatte. Die legieren licken ftd) tpeilmeife burd) bie Vl\u00e4tter beg \u00a9ffigbaumeg (Khus cotinus), meldje mit beiten beg \u00a9\u00f6tterbaumeg einige 2lel)nlid)feit haben unb meuiger ftarf bout F^fte gelitten hatten \u2014 t\u00e2ufdjen; fte fra\u00dfen btefelben, nub id) erhielt einige brei\u00dfig, allerbingg b\u00fcrftige (focong. Diefelbeit m\u00fcrben \u00fcber 2Biutcr in einem falten dimmer aufs bemaljrt, unb oom 12. dJtai beg n\u00e4djfteit i^afrcg an erfdjteneu einige Schmetterlinge, metope eben nicht zu ben gr\u00f6\u00dften geh\u00f6rten. 28irb burd) erniebrigte Demperatur bag 5lug[d)l\u00fcpfeit nid)t Oer; Z\u00f6gert, fo 'bauert bte ^uppenrithe nur loettige Dage \u00fcber brei SBodjen. Die (gier brauchen unge; f\u00e4l)r oierzehu Dage, big bie 3fi\u00e4ttpd]eu baraug heroorbredjett, menu mau fie uid)t abftdjtlid) burd) m\u00f6glich# niebrige Demperatur baran pmbert, Ueber beit fd)\u00f6ueit Spinner fei nur bemerft, ba\u00df bie \u00a9tmtbfarbe iit einem lebhaften, fammetartigen 9tef)brauit befteht, bie Viubeit mei\u00df, bie ^inters r\u00fcitber ber monbf\u00f6rmigeit \u00a9lagfenfier gelblid) unb bie Slugeit Oorit nach au\u00dfen fdjmarz ftitb. Die","page":326},{"file":"p0327.txt","language":"de","ocr_de":"2\u00eftfantfyu\u00ea ' \u00a9pinner, Seibenfpinner.\n327\nfreiten ^fcctrftp\u00f6pfdjen be\u00bb \u00a3interleibe3 nehmen fiep fel;r ^ierlicp att3. \u2014 \u00a9ie meiften aubereit ait\u00dfeteurop\u00e4ifcpeit (Saturnien paben fo &iemiidj benfclbeit S'l\u00fcgelfdjuitt, biefelbe 3eid)ituitg\u00eaaitlage, nufere brei beutfdjeit Slrteu, ba3 gro\u00dfe mien et* Stadjtpfauenauge (S. pyri), ba\u00ea mittlere (S. spini) unb ba\u00ea gemeinfte bon ihnen, ba\u00a7 flehte (S. carpini) bagegeit faunt au\u00eagefdjmeifte S*(\u00fcgel, auf febent ein ftattlidjeg 2luge unb feinen genfterfled. Spre SUmpett tragen ftatt bei* Sleifd^apfeit behaarte SBarjen unb fertigen gut* Verpuppung einen gut geleimten, bimf\u00f6rmigen \u00a9ocon, Welcher oben burcp trichterf\u00f6rmig nad) innen gerichtete \u00a9efpittufigipfeldjeit gefdjloffett mirb. Stod) anbere ftattlidje (Schmetterlinge bel $n= nub 2lu3\u00efanbe3 fcplie\u00dfen [ich pier au, bereu Vefcpreibung iebocp nufere \u00a9rettgeit \u00fcberfdjreiteit m\u00fcrbe.\n\u00a9er Seibenfpinner, SJtaulbeetfpimter (Bombyx mori), fteht h eut .gi; \u00a9age int Spftem einzig ba, inbem ber \u00a9attung\u00eaname Bombyx, meldjen Sinn\u00e9 ber ganzen gamilie oerliep, ipm allein nod) geblieben ift. SBie bie fcp\u00f6itfteu (S\u00e4nger unter beit V\u00f6geln ba3 fcplicptefte $leib tragen, fo bei* n\u00fcplicpfte unter allen (Schmetterlingen. (Sr hat IV* bi\u00a3 1% 3o\u00fc Singmette, ift nteplmei\u00df, bie \u00a9oppelreipe ber bei beiben \u00a9efcpledjtern langen Sii^erg\u00e4hne fepmarg. Von ben furzen Singeln erhalten bie oorberen burcp tiefen Vogenair\u00eafcpnitt be3 Sauntet eine fithelf\u00f6rmige Spipe; eine gelbbr\u00e4ttnlidje \u00a9uerbinbe \u00fcber beibe ift eben fo oft fieptbar mie air\u00eagemifdjt. \u00a9er auvent \u00a9rfdfeimtng, aber and) beut \u00a9range nach/ fofort fiep gu paaren, menu er bie 5\u00dfuppe herlaffett pat, ift ber (Schmetterling ein echter Spinner, bie naefte Staupe, gemeinhin \u201eSeibenmitriit\" genannt, bie oollenbetfte aller Spinnerinnen, nur ihrer \u00e4u\u00dfern \u00a9radjt nach fchm\u00e4rrnerartig; beim fie f\u00fchrt hinten ein fnrge\u00ea \u00a3orn, aud) oerbidt fte ihren #al3 faft gang fo, mie bie Staupe be\u00ea mittleren 2Beinfd)m\u00e4rrner3 (Sphinx Elpenor). Sie fiel)t graumei\u00df au3, pat \u00fcber beit St\u00fcdett braune \u00a9abets geidjituttgeit mtb rotl)gelbe Vugeitflede an ben Seiten bei* oorbereu Stiuge. Spre\tStapruitg\nbilbeit bie Vl\u00e4tter be3 SStaulbeerbaumeS. \u00a9ie eif\u00f6rmigen, geleimten, am\u00bbmeitbig Doit lofeit Seibern fabelt umgebenen \u00a9ocom\u00bb fiub entmeber mei\u00df ober gelb, bie beiben f\u00c7arBeit, in beiten befanntlid) bie rope Seibe oorfontmt. 3milting\u00bbcocon3 geh\u00f6ren feiue\u00eameg\u00ea gu ben Seltenheiten; neulich fah id) aber einen, melcper genau obit ber Sonn eiite\u00ea einfachen mar unb bod) gmei Schmetterlinge geliefert hatte, \u00a9a ber Satter mittetft feinet Speichels ba\u00ea obere (Sube be\u00ea \u00a9ocon\u00bb burd)meid)t unb baitu mit beut $opfe burdjboprt, fo mirb nat\u00fcrlich ber einzige Sabeit, melcher benfelben bilbet, itt riete griffen unb unbrauchbar, \u00a9ie \u00a9ocon\u00bb, melche Seibe liefern follen, f\u00f6nueit baper feilte Sd)mettci*s linge entmicfeln, biefe gepeit oieimet)i* bei ber Vepaitblitng not beut Vbl^a\u00eapelu gu \u00a9raube.\n2111er 2Bal)rfcheiitlid)feit itad) flammt ber Sd)inetterling au\u00a7 (Spina, bem Vaterlanbe feiner Sutterpflauge, nub Verbreitete ftdj mit ipr von Storben nad) S\u00fcbett itt ber it\u00e4djfteu Umgebung, bi\u00ea unter ber Stegiemitg be\u00a3 $aifer3 Suftiitianu\u00ea :$mei perfifdje SJt\u00f6ncpe SJtaulbeerpflangeit unb \u00a9er (\u00a9rained), meld)e fte entmenbet unb iit ipreit ait^gep\u00f6hlteit S\u00f6anberft\u00e4ben oerborgeit patten, nach Honftantinopel einfehmnggetten. \u00a3ier meitigften\u00ea marb in \u00a9uropa guerft feit 520 u. \u00a9pr. ber Seibenban betrieben, blieb aber bi\u00ea in ba\u00ea 12. ^yahupluibevt SJtouopol be3 griedjifdjett ^aifers reiep\u00ea, mo bie Sttfel \u00aeo\u00a3 bie bebeutenbfte Stolle in biefer Vegiepuitg fpiclte. Von \u00a9riedpenlaub ait\u00ea marb ber Seibenban bitrd) Slraber nad) Spanien verpflanzt, ^u ber SJtitte be3 12. ^apt*; pnnbert\u00ea fam er burcp ben $rieg, melcpeu St\u00f6ger II. mit bent Spjautiuer \u00a9manuel f\u00fcprte, ita^ Sicilien nub breitete fiep aHm\u00e4lig \u00fcber S:toreu5, Bologna, beliebig, SJtailanb unb ba\u00ea \u00fcbrige italien au\u00ea, unter ^einrid> IV. uaep Siaitfreidp nub von ba meiter nach Storben. Sit \u00a9eutfch= laitb bilbete fiep 1670 nub jmar in \u00a9apent bie erfie SeibenbaugefeUfcpaft. Si'tebricp ber \u00a9fo\u00a7e ltapm fiep biefe\u00ea SubuftrieL;meig\u00ea in feinen S\u00e4ubern auf ba3 SB\u00e4rmfte an, nub fo faitb in ber gmeiteit H\u00e4lfte be\u00ea vorigen Sahrpuitbert\u00ea bet* Seibeitbau \u00fcberall in \u00a9entfd)tanb \u00a9ingaitg. \u00a9ie Sreipeit\u00eafriege gaben bet* netten \u00a9rrungeitfdfaft eilten gemaltigeit Sto\u00a7; bettit bie Seiten maren iticpt baju angetpait, Seibenraupcit gn pflegen unb SJtaulbeerbl\u00e4tter gtt pfliicfeit. \u00a9ie 23\u00e4ume m\u00fcrben","page":327},{"file":"p0328.txt","language":"de","ocr_de":"328\n$ie (Schmetterlinge. \u00a9pinner.\n\u00e4lter, mehrten ftd) uidjt, uub man achtete iprer faum, p\u00f6cpftend bie \u00aeorfjugeub um bei* f\u00fcgen gr\u00fcdjte milieu. git neueren nnb ueuefteit geilen marb ber \u00a9egeitftanb mieber angeregt, oon ben Regierungen, tu breiigen meitigftend, Begnuftigt, man fepte gr\u00e4mten and auf eine gemiffe Duan; tit\u00e4t erzielter \u00a9ocond u. f. im nnb cd fdjeiid, aid moltte ber gnbuftriegmeig e^nen neuert/ gebetf)^ licken Ruffdjmuitg nehmen, melcper baburdj beg\u00fcuftigt mirb, ba\u00df mau niept mepr SRaul\u00f6eerb\u00e4ttme, foubent SRattlbeerpeden aupflaugt.\n$Ser ^ieferufpinner (Gastropacha pini) geh\u00f6rt \u00fcberall, mo liefern madjfen, niept gu ben (Seltenheiten, ja feine mahrhaft fd^\u00f6ne Raupe gu ben oont ^orftmauue gef\u00fcreptetfteu. \u00a9ie finbet fid) palb ermaepfeu ober ttoep Heiner im ^Sinterlager unter Rlood uub gtoar im Vereidje bed \u00a9derated fecpgig= bid achtzigj\u00e4hriger Veft\u00e4ube. git einer H\u00f6hlung, uhrfeberartig gufammengeroKt, liegt fie hier feudjt, mirb and) fteif, menu ber ffroft bie \u00a9rbe burdjbringt. 2Beid)t ber f$rofi, fo bekommt fie mieber \u00a9efdjnteibigfe\u00fc unb b\u00e4umt je nach ber Witterung fr\u00fcher ober fp\u00e4ter, beftimmt bann, menu im Reinere bad Barometer auf + 8\u00b0 R. fleht, mieber auf. gft fte ater gegen \u00a9nbe Rpril oben in ben Rabelit angelangt, fo fommt fie meifl nidjt mieber herunter, ed fei beim furg oor ber Vermanbltntg. 3>u S3raun unb SBei\u00dfgrau befteheu ihre beibeu gpaupt far beit, meld;e in Oer= fdjiebeneu \u00a9cpa\u00eftirungen unb Rnorbnuttgeit mit einanber medjfeltt unb fteUenmeife ftlgige Behaarung mit bem herrlid)jleu i\u00dferlmutterglange tragen. SDie \u00a9iitfcpn\u00fcfe bed gmeiteu unb br\u00fcten Ringed bilben fogenaunte \u00a9piegel, je einen flahlblauen \u00a9ammetfled, melcper er|t bann reept ftdjtbar mirb, fobalb bie Raupe bie (Stellung in nuferer Rbbilbttug auuimmt; piergu fann mau fte leicht oeraulaffen, menu mau fte ber\u00fchrt ober trgenbmie reigt, bann fcpl\u00e4gt fte \u00fcberbied mit bem Vorbei*; \u00eforper uad) ben \u00a9eiten hin unb her. gttr Verpuppung fpiunt fte einen \u00a9ocon, nid)t immer gmifdjeu ben abgefreffeuen Rabeln, fonbern auep unten am \u00a9tamme gmifcpeu Riubenfcpuppeu. h\u00e4ufig fommt fte aber and) gar nicht bagu, fonbern bietet ben traurigen Ritblid oou gtgur h. ^unberte oou \u00a9djlupfmedpeitl\u00e4rocpeit fepntaropten in ipretn Seite uub lauten gulept baraitd peroor, um fiep auf ber aUeiit oou ipr nod) \u00fcbrigen \u00a7aut in fepneetoei\u00dfe i\u00df\u00fcppdjen gu oermaitbelit. Ramentlid) bie Iranien Raupen fdjeiiten in iprer Rngft oott ben V\u00e4umeit perabgufteigeu; beittt id) pabe in ReOieren, mo fte nur eiugeltt oorlamett, bergleicpeit gefpidte V\u00e4lge in auff\u00e4lligen Rtengeu bid in SRamtdp\u00f6pe unb tiefer au ben (St\u00e4mmen Heben fepett. S)ie gefitttbe i\u00dfuppe im \u00a9ccon pat bad Rttdfepeit oon gigur d unb braudjtetma brei 28ocpen gu iprer \u00a9ntmideluug, fo ba\u00df m\u00fcpiu um bie Rtitte bed guli ber \u00a9djmeitertiug erfepeiut. (Sr geigt fiep in ber Wartung ebeufo oer\u00e4nberltcp, mie bie Raupe, pat inbe\u00df f\u00fcr ^em\u00f6pulicp -bad Rudfepen, melted und pier oorgef\u00fcprt iff, \u00a9ran uub Vrauii in Oer; fd)iebeiten Rtifcpuitgen lommen aucp ipnt gu. (Sin mei\u00dfed SKonbfledcpeit auf bem Vorberfl\u00fcgel unb eine unregelm\u00e4\u00dfige fcpm\u00e4lere ober breitere rotpbraune Duevbiube bapinter maepeu ipit leiept leuntlicp. 3)ad gr\u00f6\u00dfere RSeibdjen ift fepr tr\u00e4ger Ratur, aber aucp bad Rt\u00e4nucpen fliegt uiept leid)t Beilage. 5>a\u00df bie \u00a9cpmetterlinge bidmeilen meitere g\u00fcge unternehmen m\u00fcffeit, leprte mid) oor geiteu ber fonberbare Umftanb, ba\u00df id) eine \u00a9efedfcpaft oon ungef\u00e4pr ad)t \u00a9t\u00fcd beiderlei \u00a9efcplecptd an einer \u00a9lode auf benr Eird)tpurme fipeitb antvaf, in einer \u00a9egettb, in melcper ftunbenmeit teilte liefern mupfeit. Rttcp Rapeburg gebeult eingetuer Sude, melcpe auf folcpe ^S\u00e4uberungen pinmeifen. SDad befrachtete Vkibcpen legt aldbalb ttaep ber Paarung, melpe meijt ben Rbenb an feinem \u00a9eburtdtage erfolgt, punbert bid gmeipunbert \u00a9ier an ben \u00a9tamm (f), an bie Rabeln ober and) an einen gmeig in gr\u00f6\u00dferen ober Heineren Partien bei eiuartber. Riefelten finb lauepgr\u00fcn, turg oor bem Rudfdppfen int Ruguft grau, 2)a\u00df aucp fte unter ben \u00a9cpmaropern ipre Siebpaber finbeit, pabett mir bereitd fr\u00fcper erfahren unb itt einem Teleas beit einen baoou leimen gelernt, meld)er bid gu gm\u00f6lf \u00a9t\u00fcd aud einem (Sie ergogen m\u00fcrbe; ber Encyrtus embryo-phagus \u00a3artig\u2019d ift ein gmeiter, melcper gu oier bid feepd aud einem \u00a9ie perOorfpagiert, ber Chrysolampus solitarius, meltper eiitgelit barin pauft, ein br\u00fctet*, gft ben \u00a9iern fein Uttgl\u00fcd miberfapren/ bad R\u00e4upcpett gl\u00fcdlicp eutbunbeu, fo begibt ed fiep fofort uad) ben Rabeln, befepabt","page":328},{"file":"p0329.txt","language":"de","ocr_de":"^iefernfpinner,\n329\nbiefelBen giterfl, famt fie aBer Balb mit \u00a9tuntpf unb \u00a9tiet Verbauen. SJtau ijat nadj forgf\u00e4ltig angefielUeu 23eoBad;tungeit ait\u00eagereefuet, bctjj eine regeiredjt fidj euttmcfelnbe 9iaupe burdjfdjnittlid)\nSer \u00c4i ef ernflpinner (Gastropacha pini).\na b m\u00e4nnlicfier unb toeiblidjet \u00abSchmetterling. ertaube, d ^ubbe. e (Socon. f gier. g Stnfgebrodjefce i\u00dfubbe, barin bie @c|Iubft\u00ee)e\u00ebbenmabe non Anomalon circumflexum. h Sobte 3taube mit ben fpu^ijengef^irtrtf\u00efen beb Microgaster nemorum, eines SSraconiben, bebee\u00eft unb anSgefrocfjene \u00a9fhlubftoeSbdjen.\ntaufenb \u00fcftabefit Brauet, um bie SBerpupputtgSretfe $u erlangen, unb ba\u00a7 eine tya\u00efBto\u00fcdjjtge tu f\u00fcnf SRinutcn mit einer fertig ttnrb, trenn fie fid) nidjt unterBrid)t. SDarau\u00ea geijt Terror, ba\u00a7","page":329},{"file":"p0330.txt","language":"de","ocr_de":"330\n2)ie @d)m etter linge.\n\u00a9})i n\u00ab er.\n\u00c4ffen non ihnen etma\u00ea leifteu f\u00f6nueit. JSRacbridjten \u00fcber \u00a9d)\u00e4bett burdj ben graf bief er fRaufm t>at man feit beut Sape 1776. Dbfdjoit fett btefcr \u00dfctt bte gorftbermaltuug ein aufmerffameg Singe auf biefelbe t;at uub niete \u00a3attfeubc non patent f\u00fcr ihre SBertilguitg berauggabte, fo m\u00fcrbe bod) mcttig bamit gebient fein, meint nidd bie iRatur felbft in beit maitdjerlei \u00a9ddupfmegbett ihren allgugrofeit SSermebrititgeit \u00a9djraufeit felgte ; ja felbft gr\u00f6fdje b\u00abt man auf beit ^B\u00e4umen-angetroffen, auf meldjeu bte Lauheit in berl)eereitbeit \u00e4Rettgeu fafeit.\n\u00aeie d)Ocolabenfarbcite fRaufe ber fd)\u00f6nen ^uperglude (G. quercifolia) \u00fcbermintert and) im iugettblid)eit filter, ift aber fcpmmer barait; beim fte briidt ftd) au bte Uitterfeite eiltet gmeigs leiitg am pflaum enbaume nnb |at per bte b\u00f6fe Ojabrcggeit 3\u00ab \u00fcber fielen. Unter Saub bagegeit berfrieefjt ftd) bte b\u00e4reitartige, fepoarg uub gelb geringelte beg SSie\u00effrafeg (G. rubi), eiiteg gemeinen, graubraunen \u00a9pntterg, beffeit 3R\u00e4ttitd)eit in imUber am ~a\u00d6e gtbifdjen beut \u00a9rafe uml)erf\u00e4t)rt, um ein SBetbdjeit gu fiubeit.\n2\u00dfer h\u00e4tte nid)t fdjoit an beit \u00a9t\u00e4ntmeit ber Dbftb\u00e4ume (Silbe SRai, Stufaitg\u00ea -gutti bie plG blaue, braun nnb getbftreifige fRaup, \u00fcber bereu fRtidett attferbem nod) ein metfer (Streifen l\u00e4uft uub bereit fd)\u00f6it blauer $op gmei fdjmarge glede tr\u00e4gt, in gebr\u00e4itgteit \u00a9djaareit bei eiitaitber filmen uub luftig mit beut 23orbertbeite ip\u2018eg ^\u00f6rperg bi\u00ab uub ber f<Pa\u00d6e\u00ab febeit, menu it)f bie \u00a9oitite red)t mann auf beit Seib fdjeiitt? \u00a9iefelbe, aud) Sinreeraube genannt, megeit ber bunten Streifen uub 23ef\u00e4he, eutfebl\u00fcpfte im f\u00c7r\u00fc^Iinge bent faff fteint)artcu fRiitge non (Stent, meldjer fid) um eilten\ttoinbet ttitb megeit berfelbeit ff\u00e4rbmtg febmer gtt erlernten ift. 33tg\ngut* br\u00fcten H\u00e4utung ungef\u00e4hr lebt fte mit beit \u00a9efdjmifteru bereint, uitb filbergl\u00e4ngeube g\u00e4ben berratl)eit bie \u00a9tr\u00e4fe, meldje fte gtt manbelit pflegen, menu eg gu 3ufdje uub bon ba itacE) bent gemeinfameit fRitbep\u00e4hdjeit gebt, Bpfofent bie gefeXlige i\u00dferetittgung gufammengel)\u00f6riger SSrut ein SReft genannt merbeit \u00efanit, lebt aud) biefe fRaupe iteftermeife; ba fte aber fein \u00a9efpinuft aufertigt, fo ift ber ^Begriff beg bJtaupemtefte\u00eb bier eilt anberer, alg mir i|tt beim 23auntmeifliitge bereit\u00bb lernten lernten uub meiterbin nod) fittben merbeit. (Srft bann, menu fte ermad)feuer ift uub mehr gutter bebarf, fd)etnt jeher bie atlgugrofe St\u00e4be ber \u00a9djmeftent eine ^Beeintr\u00e4chtigung ber eigenen Ritter eff eit uub Slitfpr\u00fccbe iit ftd) gu f\u20ac)liefen, itnb mau gerftreut fid) bal)er mehr uub mehr.\n\u00e4Jt\u00e4itnctjen, \u00a9er, SRniipe bom Ift Inge! flintier (Gastropacha neustria).\n(Srmacbfett, fpirtnt fte, am liebfteit gmifd)eu ^Bl\u00e4ttern, einen gelblichen, in ber Siegel mehlig beft\u00e4ubteit \u00a9ocoit, in meWjem bte fiumpfe, gleidjfallg ftarl bepitberte 5puppe einige SBodjett rut)t; beim im 3uli nnb Sluguft erfd)eiut ber fRiitgelfpitttter (G. neustria), mie man beit \u00a9djmetterliitg megeit ber Slrt beg \u00a9ierlegeitg geuaimt b\u00abt. 5lnt \u00a3age ftp er oerftedt uub tr\u00e4ge, erft mit einbred)euber \u00a9untelbeit beginnen bie jpodjgettgreigeit. SBir febeit hier ein redjt bunlel gef\u00e4rbtem \u00e4R\u00e4ititd)eit bor ting, eine lid)t odergelbe \u00a9ruitbfarbe ift bag gem\u00f6bnlid)e (Solorit, uub bie bettereit, faft gergbeit uub unter ftd) giemltd) gleid)taufenben Duerliuieit untevfd)eibeit biefe Slrt ooit einer fel)r \u00e4bnlid)eit, ber G. castrensis, bereit nod) buntere, fd)\u00f6n golbig braune fRaupe gefeUig an SBolfgmild) lebt.\u2014 3>te genannten, oom 5Hefernfpiuiter an, itttb nod) gapreidje attbere \u00a9pinner \u00a9uropag nnb Slmerilag bat man gur \u00a9ippe ber \u00a9luder bereinigt, fo genannt, meit biefe bon ihnen iit ber fRidje einen","page":330},{"file":"p0331.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9adtr\u00e4ger.\n381\n(Streifen ber gpinterfl\u00fcgel \u00fcber beit Sorberranb ber oorberett heraustreten laffeit, fo, ba\u00a7 fic\u00a3> bte gl\u00fcgel etmaS auSbreiten, Une bte einer \u00a9ludhenne, meldjeihre ^\u00fcdjleiit barunter oerbirgt. Sei bem etmaS abtoeidjeitben 2lberberlaufe, meldjen bie ^l\u00fcget mancher geigen, ftimmen fie bod) in folgeitbeit Scerlmalen \u00fcberein: bie. kr\u00e4ftigen, Oerh\u00e4ltntfjm\u00e4jjig furgett Sorberfl\u00fcgel fabelt gm\u00f6lf SRiftyeu, teilte Slid) angSg eile nub eine nicht gegabelte 3iumuranbi\u00a7rt$pe, bie furg gefranften breiten hinterft\u00fcgel teilte ipaftborfte, gioei 3nneuraubSribben, bereit Hintere in beit Stftermintet m\u00fcitbet. Sei beiben @efd)ted)tern fiub bie pUjter, meldje gmifdjeit ein Giertet bis ein halb ber Sorber= ft\u00fcgett\u00e4nge fdjmanfen, gmetreihtg get\u00e4mmt, bie 3\u00e4t)ite ^S SBetbdjenS manchmal fe^r lurg. \u00a9ie Hafter treten mie ein f\u00fcrgerer ober l\u00e4ngerer \u00a9djuabel heroor, ^\u00dfunttaugen fehlen, ebenfo an beit hinterften (Schienen ber furgen, ftarten Seine ein oberem \u00a9poreupaar.\n(Sine in mehr als einer ^inftdjt h<W intereffante \u00abSipfae bilben bte \u00a9adtr\u00e4ger (Psyehina), barum fo genannt, meil bie \u00fct\u00e4ubcn in einem Futterale ftecten, me\u00efcheS fie fid) aus ben oers fd)iebenften S\u00dfflaugentheilen unb in ber maitdjfad) fielt SInorbnung berfelben anfertigen, jebe Strt febod) fo beftimmt unb f\u00fcr fie fo charatteriftifd), ba\u00a7 man beit \u00a9ad fenueit mu\u00a7, um mit Sicher* beit ben \u00a9djmetterling oon einem aitbent, ungemein \u00e4hnlichen unterfd)eiben gu tonnen, \u00a9ine gmeite \u00a9igenth\u00fcmlicljfeit beftel)t in ber ^l\u00fcgelloftgteit ber S\u00dfeibdjeit, oon meldjen otele beit \u00a9ad, in meld)em fid) bie Dtaupe fietS Oerbuppt, nid)t oerlaffen unb oiet eher einer Stabe, als einem oollfommenen 3\u00bbfett \u00e4hnlich febett, aut aUermenigften einem \u00a9dpnetterlinge. Slnbere haben Seine unb f\u00c7\u00fcbler unb fef$en ftd& menigfteitS auf bie Stu\u00a7enfeite ihrer \u00a9Siege. \u00a9ie in ber Siegel gottig behaarten, b\u00fcfter gef\u00e4rbten unb geicfjnungSlofeit St\u00e4uncfjen ermeifen fid) als muntere \u00a9efedeit, meldje auS meiter $erite baS attbere \u00a9efdjledjt mittcrn, iit hafttgem ginge b^vbei foutmeit unb mom\u00f6glidj iit bie \u00a9d)ad)tet eittbringen, iit meldje ber \u00a9ammler ein ihrer Strt gugeh\u00f6rigeS \u00a9Beibdjen einfperrte. \u00a9ie g\u00fcljler ftnb bitfdhig get\u00e4mmt unb gmar in ber gem\u00f6hulidjeit \u00a9Seife bobbeit, \u00a9after unb \u00dfunge fehlen ober oert\u00fcmment miubeftenS febr fiarf. \u00a9ie Sorberfl\u00fcgel haben eine, nteift itad) bem \u00a9aum gu gegabelte gttnenraubSribbe, bie Jpinterfl\u00fcgel bereit brei unb eine $aftborfte. 3m llebiigen unterliegt ber Otibbenberiauf je nach ber Slrt oerfchiebeneit Slb\u00e4nberuugeit. \u00a9ie fliegen bei \u00a9age unb in ber \u00a9\u00e4mmerung uitb legen rubenb bie gi\u00fcgel bad)f\u00f6rmig auf beit \u00a3>iuter= leib. 3U beit gtoei erm\u00e4hnten tommt uod) eilte britte \u00a9igenijeit, meld)e gmar nid)t gur Siegel mirb, aber bod) eingelne -Urten betrifft. Stau hat n\u00e4ntlid) SaiKl)enogenefiS bei einigen beobachtet, gortbflangung ohne oorangegattgene Scfrud)tung, ja bei einer, ber Psyche helix, meld)e auS \u00a9anbt\u00f6rndien einen \u00a9ad oerfertigt, ber einem \u00a9djitedeuhaufe ber \u00a9attitug Helix nicht un\u00e4hnlich, tanute man baS St\u00e4nudjeu jahrelang gar uid)t. \u00a9rft am 22. Stai 1866 erhielt 5poof. \u00a9lattS iit SJiarbltrg SJiaubCU auS \u00a9tyro\u00ef, meld)e fid) mit Teucrium Ghamaedris unb Alyssum montanum leicht f\u00fcttern liefen, unb fanb bei ber ilnterfud)ung ber \u00a9efdjledjtStbeile aud) m\u00e4nnliche Raupen barunter, \u00a9er \u00a9ad biefer unterfd)ieb fid) bon bem ber \u00a9Seibdjett au\u00a7erb\u2019em burdj feine geringere \u00a9r\u00f6\u00a7e unb baburd), ba\u00df bie obere feitlid)C Deffttung nicht oiel \u00fcber eine eiitgige \u00a9biralminbung oon ber untern \u00a9tngangSm\u00fcnbung entfernt liegt, m\u00e4hrenb bicfe \u00a9utfernuug beim meibiidjeit \u00a9ade faft bereit gmci betr\u00e4gt. \u2014 Stitte 3uut mareit f\u00e4mmtlidje S\u00e4updjeit oerpub|)t. \u00a9ie m\u00e4nnlichen puppen uuterfcheiben fid) mefentlich oou beit meiblid)eit. Sor bem tluSfdjl\u00fcbfen fomnten fie f\u00e0ft gang auS bem \u00a9ade IjeiAuS. Slut 1. 3uli crfd)ieit ber erfte, am 10. ber gmeite Scann, \u00a9urd) bie gro\u00dfen buuM dje'coiabenbrauuen Sorberfl\u00fcgel, bie bid)te Sehaarttug beS 3 Stitiim, langen SE\u00f6rberS unb bie gro\u00a7e Hinf\u00e4lligkeit geichueteu fid) bie einfarbig bunfleit, \u00a9l)ierd)eit auS; beim fie ftarben fdjoi.t am erften \u00a9age ab. Seobad)tung oou jungfr\u00e4ulicher gortbftauguug murbeit gonacht qn Psyche umcolor, viciella unb apiformis, einige attbere au ein paar Keinen \u00a9dpnetterliugen, meiche bisher gu beit \u00c4leinfaltern gerechnet m\u00fcrben, als Dtaubeit aber auch in \u00a9\u00e4deit leben, n\u00e4mlich an ber Talaeporia nitidella, Solenohia lichenella uitb triquetrella. \u2014 \u00a9ie S\u00dff^cheUPait^eil beb\u00fcrfeit bei biefer \u00a3ebeitS= meife gmar ber fed)S hornigen Sruftf\u00fcjje, meld)e fic mit ben bagu geh\u00f6rigen ^\u00f6rberthetleit horauS?","page":331},{"file":"p0332.txt","language":"de","ocr_de":"332\t2)ie (Schmetterlinge. \u00a9pinner.\nftecfen, um,, ihr \u00ef\u00eeetneB HauS mit fid fdleppenb, an \u00a9aumft\u00e4mmeu, \u00a9raSftengeln \u00eec. umljergu; trieben unb ftd^ flutter gu fuden, .bie \u00fcbrigen jtnb aber rerf\u00fcmntert. \u00a9tatt ihrer famt man \u00bbdjl \u00a9\u00df\u00e4rgden uuterfdeiben, \u00bbelde aber gum Frieden im freien ftd nid)t eignem Um ftd gu perpuppen, \u00bberlaffen bie meiften \u00a9fpd)iueu ihre flutter\u00bb flange nnb Rinnen bie 0orbere SDt\u00fcnbung \u00dcjreS \u00a9adeS an \u00a9aumft\u00e4mme, Bretterz\u00e4une, (Steine m bergt, feft. \u00a9obamt feprt ftd) bie \u00a9aupe um, mit bem ^opfenbe gegen bie hinten freie \u00e4ft\u00fcnbitng. Oie beiberfeitS ftumpf gerunbete \u00a9uppe beS \u00a9kibdeitS geigt \u00bbeilig \u00a9etreguitg nnb bleibt, and) trenn ber (Schmetterling auSfried)t, am .\u00a9runbe beS \u00a9elj\u00e4ufeS liegen, \u00bb\u00e4prenb bie geftredte, mit \u00a9orftenfr\u00e4ngen auSger\u00fcfiete m\u00e4nn; lic^e ftd ror bent \u00a9uSfdl\u00fcpfen bis gur H\u00e4lfte aus bem hinteren \u00a9nbe Ijerborarbeitet.\nOer gemeine \u00a9adtr\u00e4ger, S\u00fctohrentohf (Psyche unicolor ober graminella), mag unS als bie Perbreitetfte flrt ein S3ilb ron biefeit intereffanten galtern geben. \u00a9r geidnet fid) guu\u00e4chft baburd) auS, ba\u00df bie \u00a9aupen ber rerfchiebenen @efd)Iec|}er rerfdjiebeue @\u00e4de fertigem \u00a9er gro\u00dfe beS \u00a9t\u00e4nndenS (e) tr\u00e4gt im rorbereu \u00a9heile aderhanb umfangreiche \u00a9ftangeitabf\u00e4\u00f6e, ber beS SBeibdeuS (d) hat eine \u00f6iel gleichm\u00e4\u00dfigere Oberfl\u00e4che nnb \u00bbirb nie fo laug, trie jener. Oa bie \u00a9aupo\u00fcbertrintert, ftnbet mau bie \u00a9\u00e4de rom \u00a9p\u00e4tperbft ab au gefd\u00fcpten Orten,'befonberS and) an \u00a9aumft\u00e4mmenfeftgefpomtem 2J\u00eeit bem @r\u00bbadeu alle\u00a7 PebenS im n\u00e4chfteu gr\u00fcplinge bei\u00dft bie kaufte bie jenen fejthaltenben \u00a9eibenf\u00e4ben burch, fud)t \u00a9raS auf, um fid) treiter gu ern\u00e4hren, bis ettra 2Kai ober SlnfangS Sunt, gn treldjer Seit bie \u00a9erpuppung tu ber \u00bbor* her angegebenen S\u00f6eife erfolgt 3\u00ab nuferer Ebbilbung erfdjeint ber treib= lide \u00a9ad bereits angelernten, ber m\u00e4nnliche fucht fid au bem \u00a9tamrne erft noch einen guten \u00a9lap bagm Oie dkupe ift gelblid), graufchtrarg punftirt, bie \u00a9uppe gelbbraun. \u00a9ad) fp\u00e4teftenS rier 2\u00f6od)en erfd)eint ber Schmetterling. OaS fd)trargbfanue \u00a9t\u00e4nnden (a) hat trei\u00dfe granfen; f\u00bbi\u00bbd;en nnb eingelne trei\u00dfe \u00dfottenhaare am \u00a9anche, an beit \u00abjjjiuterfdjienen nur \u00a9ubfporem Oie traurige \u00a9eftalt beS mabenf\u00f6rmigen \u00e4\u00f6eibdjeuS (b), nadjbem eS bie \u00a9uppe (c) rerlaffen, fommt gar nicht gum \u00a9orfdjein, h\u00e4lt ftd aber am hinteren offenen \u00a9nbe beS \u00a9adeS auf unb \u00bbartet iu\nOemuth bis---------\u00a9iner fommt, um gu freien. Oer Hinterleib beS\nSJt\u00e4uudsonS beftfct eilte ungemeine \u00a9tredbarfeit .unb fann behufs ber Paarung tief iu beit \u00bbeibliden \u00a9ad hinein geftedt trerbett, tro ihm baS gapfenartige \u00a9ttbe beS treiblid)<m Hinterleibs entgegeidommt. Oiefeut fehlt n\u00e4mlid) eine Pegr\u00f6ljre ebeufo, trie euttridelte Singen, gegliederte W\u00fchler unb orbentlidie \u00a9eine. \u00a9S irurbe oben bemerft, ba\u00df bei biefer SIrt .jungfr\u00e4uliche ^ortpflanguug beobachtet trorbeit fei. 3d) trill bieS nicht t\u00e4uguen, aber hoch auf gtrei Umftaitbe aufnterffaiu machen, treldje bagu angethait finb, eine \u00a9\u00e4ufdung gu rerantaffeit unb gur allergr\u00f6\u00dften \u00a9er; fiept bei berartigen \u00a9eobad)tuugen aufguforberm \u00a9ad erfolgter Begattung fdiebt ftd baS \u00e4\u00f6eibden iu bie r erlaff eite \u00a9uppeup\u00fclfe gur\u00fcd, um feine \u00a9ter iu biefelbe abgufe\u00dfem 2\u00dfie leidt fann eS nun gefdeljeu, ba\u00df man eS einfammelt unb bei n\u00e4herer Uuterfuduug f\u00fcr eine \u00a9uppe h\u00e4lt; fommen fp\u00e4ter junge y\u00a9fpdenraupen gum \u00a9offdeitt, fo liegt bie \u00a9ehauptuug nahe, ba\u00df hier \u00a9arthenogeuefiS ftattgefunbeu habe. Slber nidt bloS bie \u00a9uppen; h\u00fclfe trirb rott \u00a9ier gepfropft, fonbernber gange \u00a9ad, \u00bbelder ftd battit bem \u00a9uge unb \u00a9ef\u00fchle prall barfteUt, als \u00bbenn er beirohnt \u00bb\u00e4re, unb befonberS glaubt man bie \u00a9uppe bariu gu f\u00fchlen, unb hierin liegt eine \u00bbeitere 2ER\u00f6glid)feit ber \u00a9\u00e4ufdung. Oie @efdled)tSorgane beS SBeibdenS ftttb rod; fommeit ent\u00bbidelt uub \u00bbeifeit eutfdieben barauf hin, ba\u00df, trenn ohne \u00f6orhergegangene \u00a9efrudtung\nSDer gemeine @acf= tr\u00e4ger (Psyche nnico-lor). a \u00e4R\u00f6nndjen. b SBeib= d)en. c SBeiblicbe non unten, d Singeftjon\u00bb nener metblidjer \u00a9act. e \u00a9ad beS SJt\u00e4nndjeng.-f \u00a9eine I\u00dfuttpe.","page":332},{"file":"p0333.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00e4ttofyrenfopf, Sonberltng.\n333\n\u00a9ier gelegt m\u00fcrben, ioelche ftd) entmidelten, ein einzelner luSnahmefall borlag. Sobalb bie yt\u00e4upcheit bie \u00a9ifdhaleit Oerlaffeu haben, fyinnt ftc^ jebeS feilt HanSdjen, ioeldjeS anfangs, mie mir and) an bei* Spi^e beS m\u00e4nitlidjeit fefyen, ohne Defleibuttg ift nnb nur auS beit Seibenf\u00e4beit beS ShiitnftoffeS befielt; erfi mit ber bureb baS 2Bad)Sthum ber Staude bebtngten Dergr\u00f6\u00dferung merben frentbe \u00a9egeuft\u00e4ube eiitgemebt. gdj ^abe \u00fcbrigen\u00bb affen \u00a9runb angunehmeit, ba\u00df bei gemiffett Sbrten baS Futteral nicht burd) Slnfah oergr\u00f6\u00dfert, fonbent aufgegehrt nnb bttreh ein gro\u00dfereS/ neues erfefct mirb. Sange \u00dfeit bient ber jungen 3\u00eeauf)e bie \u00a9eburtSfl\u00e4tte als Schuh uitb sur \u00a9rn\u00e4hruitg, itad) nnb itad) trennt man ftd) nnb jebe geht ihren eigenen D3eg. \u2014 SE\u00dfteber auberS gehalten ftdj bie Derlj\u00e4ltttiffe im \u00a9ingelneit bei ber \u00a9attuitg Fumea uitb einer br\u00fcten Epiclmopteryx, bereit SXrten im meibltcben @efc^led)t etmaS mehr entmidelt ftnb, als bie ber \u00a9attuitg Psyche.\n'Der Sonberling, Safttr\u00e4ger (Orgyia antiqua). S\u00dfettn bem Sadtr\u00e4ger ber Safttr\u00e4ger folgt, fo beutet bieS ftd;er auf einige Dermanbtfdjaft f;in, meldje mir auch feljr batb heraus ftnbeit merben, menu mir baS Dtjier erft fennen, um meines eS fid) |ier ^anbett. (SS entfielt anS einer D\u00fcrften; ober ^\u00dfinfelrattpe, mooon unS bie beS unmittelbar folgenbett ffiothfdjmangeS einen Degriff geben fault, obfdjon fte mieber gang anberS auSjte\u00f6t. Sie ift n\u00e4mlidj afchgrau, ber S\u00e4nge nad) rotljgelb nnb ioei\u00df geftreift nnb ftarf behaart. Slu\u00dfer ben Heineren, attS SKargen entffa'ingenben ^aar^artieit tjat fte hier ^\u00dfaare gelber D\u00fcrften auf bem Et\u00fcden itnb l\u00e4ngere fd)marge D\u00fcnbeldjeu, meld^e gang mie ein S\u00dfinfel auSfeheit, gmet itad) oont gerichtete int Suaden, einen an jeber Seite beS oierteu SUitgeS, melcber magrecht oont Vorher abfie\u00efjt, nttb einen f\u00fcnften einzelnen hinten, genau fo gerichtet, mie mir ihn bort abgebilbet feljen. Die hitbfcfye O^aupe ftubet ftd) auf ben oerfdjtebenfteit Saubljolgern itnb gtoar gmeitnal im gahre, guerfl im ffftai nnb bann mieber im ^ttli, meift gefetlfdjaftlid). SSie t\u00e4ufcf)t ftdj ber Anf\u00e4nger im Sammeln oon Schmetterlingen nnb g\u00fcrten ihrer ^ati^en in itjoi @r finbet fie fdj\u00f6it nttb meint, fie nt\u00fcffe and) einen flotten Sd)metterling geben. \u00a9S f\u00e4llt ihr ber h\u00fcbfd)e fmvptth auS, geht aber itidjt Oerloren, fonbent mirb oon ihr gu entent leichten \u00a9e\u00dfnunfte oermebt, meldheS auS gmei Sagen befiehl, aber burd); fichtig genug bleibt, um fte anfangs als h\u00e4\u00dflidjen, nadten S\u00d6urnt, halb itad)her aber als fttrge, bide, tu eine Stadjelfpihe anSlaufenbe, ftarf grau behaarte ^uf>\u00f6e burdjfdjimment gu laffeit. Das \u00a9efhinitft ift irgenbmo angeheftet nnb foil nun it\u00e4d)fteitS ben unbefaituten Schmetterling liefern. 2Bie gro\u00df ift aber baS Staunen, meint eiltet fdj\u00f6neit SftadjmittagS eilt gelbgrauftlgigeS, plumpes S\u00dfefen mit bid gegoltenem Hinterleibe braunen an bentfelben heingt, melcheS gmar g\u00fcljter nnb Deine etneS Schmetterlings, aber ftatt ber gl\u00fcgel ein\tgraue S\u00e4lchen h^t, bie nuit\nnnb nimmer gu kl\u00fcgeln merbeu. DaS ift baS Dkibdjett. 2\u00f6ar bagegen bie Dubbe \u00fcit \u00a9eff\u00fcnitft fchtanfer uitb Heiner, fo fommt ein \u00e4lt\u00e4nndjeit barauS herOor, metdjeS einen mefeittlid) attberit \u00a9iitbrttd macht. gtt gorm nttb \u00a9r\u00f6\u00dfe ftimmt eS einigerma\u00dfen mit beut beS gemeinen Sacf; tr\u00e4gerS, hat aber breitere Fl\u00fcgel nttb erfdjeint babttrd) etmaS gr\u00f6\u00dfer. Diefelben \u00dfnb fdj\u00f6u iuten|io roftgelb gef\u00e4rbt, nttb bie oorbereit haben gmei Oermifdhte bttitflere Diterliitieit nttb einen fchnee; mei\u00dfett Dubfett am ^nueumiufel, aber auch cine SlnhaugS^elle, bie faft feilf\u00f6rmigem^interfl\u00fcget eine ^aftborfte unb gioei fjititenraitbSribbeit. \u00a9leichoiel, ob Dag ober Slbenb, fobalb eS trodett, erhebt eS feine Sd;mingen, uitb in j\u00e4hem ginge fitd)t eS eine SebenSgef\u00e4hrtiit f\u00fcr bie fur^e 3eit beS Sinnen; geuuffeS. \u00a7at eS ftch mit if)r Oereinigt, fo fommt eS smar gut* fRtthe, ft\u00dft aber mit bem Anh\u00e4nge hinten mie ein \u201eSafttr\u00e4ger\" ba. Diefer fftaiite fd)eint im fiiblid)en Deutfchlanb gebr\u00e4ttdjlich gu fein, bei uitS iitt Storbeit ftubet mau in ber Soitberuitg ber \u00a9efdhlechter hin\u00dfchtlich ber \u00e4u\u00dfern \u00a9rfdjeinung im Dhiere einen \u201eSonberling\". DaS SBeibd)ett, melcheS fein \u00a9efpinuft nicht meit Oerl\u00e4\u00dft, beliebt baffelbe nttb bie n\u00e4djfte Umgebung mit Schichten zahlreicher \u00a9ter, habet f\u00e4llt ber fadartige Hinterleib mehr itnb mehr sufammeit nttb feilte gauge ^\u00dferfon guleht tobt herunter. \u2014 Die \u00a9attung l)fit noch mehrere Wirten aufgumeifeit, feine ift aber fo allgemein oerbreitet, mie un fer Sonberling.","page":333},{"file":"p0334.txt","language":"de","ocr_de":"334\n3)te \u00a9d)tnetterlinge;.; \u00a9pinner.\n\u00a9er diot&fd) Wang, Sudjenfpinner, $opfRanger (Dasycdira ppdibunda), wodteit wir feine wiffenfdaftlid)en Flamen in baS SDeutfd\u00c7\u00ea \u00fcbertragen, nutzten mtr ipn beu \u201eb\u00ebrfcpmten 3BoUfu\u00a7\" nennen, ift ein Reiter unb bunfler graubraun unb Weif gezeichneter \u00a9pinner, beffen SBeibdjen nod) matter unb berwifdter auSftept, alS baS SUt\u00e4nnden* (Sr fliegt dlnfangS 3unt unb macht ftd) in feiuerlei d\u00f6eife benter\u00eflid. \u00a9eine Staupe aber f\u00e4llt nicht nur bur<h ipve \u00a9dbnpeit auf, fonbern richtet fogar manchmal an S\u00fcden \u00a9d)aben am dluf Eiden fxnbet man fie gleichfalls, mehr im n\u00f6rblid)en \u00a9eutfdlaub. \u00a9ie geh\u00f6rt zu ben S\u00fcrftenraupen, ift f\u00fcr geW\u00f6pnlidj fdwefelgelb,\nSD er ot\u00efj fd) toans (Dasychira pudibunda). a SOf\u00eeciimdjett. b Sftaure. c $\u00dfu}>$)e.\nnur am finterften \u00abfjaarpinfel (bem \u00a9dwaitze) roth, bisweilen h\u00fcben auch bie \u00fcbrigen Qaare einen fd\u00f6it rofenrotheu jpaud). \u00a9ie liebt bie \u00a9tcllung, in weldjer wir fie hier erbtideu, \u201eh\u00e4ngt beit^opf\" unb l\u00e4gt bie pr\u00e4dtig fammetfdwarzen \u00a9Riegel zwifden ben Dorbent S\u00fcrften bann fehr beutlich fepett. 3n ber 3\u00abgeub gleitet fie bei\tber\tErfd\u00fctteruug beS\tSttfdeS,\tauf Welchem fie\nfri ft, au einem f^aben perab, erWadjfeit thut\tfie\teS nicht,\tfonbern\tf\u00e4llt frei\tunb liegt nad)\ninnen gefr\u00fcmmt unb einen $reiS bilbenb, inbem fid) baS SeibeSenbe \u00fcber ben $opf legt, ruhig auf bem Sobeit, bis fie bie \u00a9efapr f\u00fcr befeitigt glaubt. \u00a9amt rafft fie fid) auf unb befieigt ihren SBopnplap Don dienern. Oftober fudjt fie zur Serpuppung baS b\u00fcrre Saub beS SobeitS auf, fertigt ein fodereS, mit ben paaren oermifdjfeS EeWebe, in biefent eilt zweites, feftereS \u00a9efpinnft, Weld)eS aber noch loder genug ift, um bie bunfelbraune SuPPe burchfcbeiueu Zu laffem\nSBie feheu umfteheub brei fehr gemeine, einfarbig Weife \u00a9pinner Dor uuS, weld)e trop iprer grofeit Itebereiuftimmung in \u00a9eftalt unb Farbe zum \u00a9peil fepr Derfd)iebcne SebeuSWeife f\u00fchren. \u00a9er \u00a9\u00dfeibettfp inner (Liparis salicls) gl\u00e4nzt auf\tber\tOberfeite\tfeiner Fl\u00fcgel wie\tdittaS, nur bie\n\u00dcplerz\u00e4pne unb S\u00e4nge um \u00a9d)ieneit unb F\u00fcfe\tftub\tfd)Wai*z.\t$n beit\tWarmen St\u00e4dten beS 3uni\nunb 3uli flattern biefe \u00a9pinner geifterpaft unb oft zu \u00a9aitfeitbeit um bie fd)lanfeit Rappeln nuferer Epauffeen, ergl\u00e4nzen am \u00a9age Weit pin an bereu \u00a9lammen, liegen zertreten ober palb tobt zu Rimberten auf ber \u00a9tr\u00e4fe ober faden einzeln Don ben S\u00e4umen perab, wenn eilt Sogei feilt SJlapl unter ipren \u00a9(paaren p\u00e4lt. \u00a9aS befruchtete dBeibd)eit flebt feine (Ster in Keinen 3nfeln ztuifepen bie dlinbenfcpuppeit ber \u00a9t\u00e4ntme. \u00a9ie ftub in einen gleichfalls Wie dltlaS gl\u00e4n^enbeit \u00a9cplcim eingebettet ttnb barunt leidpt fdpott aus ber Entfernung zu erfentteit. 3m n\u00e4d)ften grupfapre, biS; weilen nod) im \u00f6perbfte, frieden bie nt\u00e4fig bepaarteu, rotpbewarzten Staupen barauS peroor, faden alSbalb burep bie fd)Wefelgelbe ober Weife gledenreipe l\u00e4ngs beS brauitgraueit Si\u00fcdeitS iit bie dingen unb freffen bisweilen bie Rappeln ober d\u00f6eibeit \u2014 au beibeit fipeit fie gleich gern \u2014 DoOfi\u00e4nbig fapl. Eitbe SJtai p\u00e4itgen bie beweglid)eit, gl\u00e4nzenb* fdpWarzen S\u00dfuppeu, weide mit Zerftreuteu gelben \u00a9aarb\u00fcfd)d)eit befept ftub, hinter einigen F\u00e4beit au beit \u00a9t\u00e4mmeu ober lofe ZWifdjen wenigen Slattern ber Futterpflanze. \u2014 Oer (55olbafter (L. chrysorrhoea) pat als Si\u00e4itudeu am r\u00f6tpttdbraunen jphtterleibe einen roftgelbeit dlfterb\u00fcfdel, als Skibdett am fd)Warz; braunen \u00a3>interleibe ein rotpbrauueS \u00f6paarpolftcr. Er erfdeint gteidzei\u00fcg mit beut Dorigeit, f\u00fcprt biefelbe SebeuSWeife, nur weif er ftd utepr an ber St\u00fcdfeite ber Sl\u00e4tter Derftedt zu palten unb befdr\u00e4uft fid ntdt auf d\u00dfeibeit unb Rappeln, fonbern ftpt au faft adelt SSalbb\u00e4umen (Eid)e,","page":334},{"file":"p0335.txt","language":"de","ocr_de":"2B\u00e8\u00eebeitf|)Utncr. ($olbafter. \u00a9djtoan.\n335\nSBxtd&e, |)aiubud)e, fft\u00fcfter, SBeibe, \u00a9djtfeargborn), and) ait ben melften Dbftb\u00e4umen, an Obofeit nnb anberen gierftr\u00e4ucbern beu \u00a9arten. 2luf ilpten finb et inan S\u00efnfaitgl 3>ulf bal SBeibdjen bamit befcb\u00e2ftigt, feine \u00a9ter gu legen nnb gioar geto\u00fcbit\u00efid) an bie ^rfette ber 23l\u00e2tter. $er= mittclft glueier \u00a9djnftyeit ber Beibelftihe rupft el bte rotbraunen jpaare attl bem fSolfter nnb bettet in biefe bie gteid)geitig gelegten \u00a9ier, treize in einen Raufen \u00fcber einanber gepadt toerben. Sie Hinteren gilgbaare bel fSc\u00eff\u00eeerl tommeit guerft an bie bRei^e, fpater bie anberen, fo ba\u00a7 gulel^t, menu itad) einem bil gVoei Sagen bal \u00a9efdj\u00e4ft abgetan, ein fogeuanuter \u201edeiner \u00a9dffeamm\" fertig, auch bal S\u00effterpo\u00effter faft g\u00e4nglid) bon ber Beibelfpihe feerfdffeunbeu ift. 3Iuf jenem \u00a9d)lfeamme, meldjer l\u00e2ng\u00efidj nnb bicfer ift ail ber Hinterleib, bleibt bal nun erfdj\u00f6pfte 2Beibd)en billoeilen tobt h\u00e4ngen ober f\u00e4llt herab. dtad) 15 bil 20 Sagen, alfo \u00a9nbe 2;uli, <iudj fp\u00e4ter, trieben bie 9b\u00e4itpd)eit aul unb benagen bie Bl\u00e4tter ihrer n\u00e4d)ften Umgebung, \u00a9ie finb fdjmugiggelb unb b^ben $opf, hatten unb SSei^en bon f\u00fcnften auf bem Ot\u00fccfen fdjmarg. SUtm\u00e4lig fphtueit fie ein dieft, meldfel immer bitter geiuebt toirb, je n\u00e4her bie raube 3jdf)relgeit tommt,\na 3R\u00e4nnc^en be\u00a7 2\u00d6 eiben f toi n n er \u00a7 (Liparis saiicis), b be3 \u00a9olbafter\u00eb (L. chrysorrhoea). c 2Beibd)en be\u00a7 \u00a9orten*\nfiirn^inner\u00eb (t. auriflua).\nunb immer bem erf barer, je mehr bal Battb berabf\u00e4dt; inibm finbet man meift beit \u00a9ierfdjtoamm. Siel finb bie fogenannteit \u201egro\u00dfen dtaupenitefter\". 0>m n\u00e4dbfteit 3abte madden bie fRaiipeit ibr \u00a9rifeadjeit bttrd) 3lulf reffen ber ^no^pert bemerflid), founen ftd) in ben 9lfigabetit unb geben in bal alte die ft gitr\u00fcd ober fpiniten ein netted, meldje! fie gleidjfad! feerlaffen, fobalb fte gr\u00f6fjer geloorben ftnb. \u00a9nbe 2Ipril erfolgt bie gloeite jp\u00fcutmtg \u2014 bie erfte mar ber Ueberi\u00fcinterung feorattlge; gangen\u2014, gegen \u00a9nbe \u00fcdiai bie br\u00fcte. Sie ermadjfeite Staupe ift ftarf behaart unb bui\u00fcelbrauu, bat Dom feierten O\u00eeinge au je einen lueifjeu \u00a9eitenfled, feom fedjlteit bil gebnten gloei rotbe, etlnal gefd)l\u00e4ngelte di\u00fcdenftrcifeit unb eine giegelrotbe S\u00dfarge mitten attf bem neunten unb gepnien dtinge. 3jn ber elften H\u00e4lfte bei 0>uui erfolgt bie SBerpuppmtg in einem lofeit, bitrd); fcbeiitenben \u00a9efpinitftc gtoifeben Slattern. \u2014 Ser \u00a9artenbirnfpinner ober \u00a9diluait (L. auriflua) enblid) ift bent feorigen gum \u00e4krlfeedfelit \u00e4hnlich, nur ftnb bie 3Ifterb\u00fcfd)et lichter, mehr golbgelb, unb \u00fcberbiel bat ber l^nnenranb ber SSorberflitgel einen ltngelybbnltcb langen granfeufauitt. \u00a9eine Sebeitl; unb \u00a9ntlfetdelunglgefcbicbte ift beinahe biefelbe; ber gotbgelbe \u00a9icrfd)loantm ftnbet fid^ Ifeeniger im d\u00f6atbe all in \u00a9\u00e4rteit unb jped'en, aber audj fytx lueit eiitgelner. 3>it einem 5pnnfte geben beibe \u00a9pinner aber ifeefentlicb attl einanber. sJtad) ber erften H\u00e4utung feor S\u00f6interl Einfang g erftreuen fid) bie dt\u00e4updjen; jebe cingelite fudjt att beit gelfe\u00f6bnlidjeit i\u00dferfteden ein Unternommen, fpinitt fid) hier jeboth in ein loei\u00a7el Futteral eilt, \u00a9rloadfen ift fic fdjloarg, ban eine\u00ab ginnober= rotten Sofmelftreifen l\u00e4ng! bei ^\u00fcdeitl, einen einfad)eit \u00fcber bett \u00c7\u00fcf\u00eaen, 6ine medige, loei\u00a7e \u00a9eitenlinie ^titb auf bem feierten, f\u00fcnften unb leisten Obiitge einen fdjloargeit, ifeei\u00a7beft\u00e4ubteit ^aarb\u00fcfcbel.\nSer \u00a9cblfeatnmfbinner, Sidfobf (L. dispar). \u00a9in louitberbarel \u00fcftaturfbiel fommt uni gtt fatten, unb ertaubt bie beibeit febr feerfdfebenen @efd)le(bter biefel \u00fcberall gemeinen \u00a9fnnuerl iit einer UXbbilbmtg feorguf\u00fcbreit. Sie.red)te \u00a9eite bei\t(c) ift ^ graubraune, bebeitteitb","page":335},{"file":"p0336.txt","language":"de","ocr_de":"336\n&te \u00a9c^metterhnge. \u00a9pinner-\nHeinere SMnudjert, bie Xtn\u00efe ba\u00a7 fdjtnuzig ioeifje, f<htoctr$ gac\u00eftg gezeichnete S\u00dfeiBchen; jene\u00bb hat gelammte, biefe\u00ea nur geahnte Richter. 3^ittcrvgebUbc fontmeit Bet ben Bufefteit bann unb Wann oor. Dr. ipagett fuhrt 4861 bereu neuniuibnenuftg nur non \u00a9dnnetterliugen auf, non beiten er in ber Siteratur 9totijen gefuuben hat jpiertn ift ber oorliegeube, h\u00e4^ft intereffante $all nicht Begriffen, \u00a9er \u00e4^itter tourbe oou einem Berliner \u00a9ammler am 28. Juli 1864 erlogen unb im barauf folgenben Jahrg\u00e4nge ber \u201eBerliner (gutomologifcheu Beitfdjrift\" aBgeBilbet. \u00e4ftutter 3Ratur,\n\u00aeer \u00a9dttoammtrnnner (Liparis dispar). a DJtchtnlidjer, b Wetblidjer \u00a9djmettetUng. c\tbe\u00eb \u00a9c\u00c7metter\u00efmg\u00eb, tedjt\u00eb\nba\u00ea 2Mnnd)en, litt\u00ef\u00eb ba\u00eb 2Beibd)en. d ipubbe. e 9\u00eea\u00eet\u00ef>\u00e8, bor 5er lebten \u00a7autwtg.\n\nuuenbtich reich unb mierf\u00f4tyflt^ ht ihren gefunben (Milben, fl&erraf\u00f4t un\u00ea oou Beit ju Belt Bet ihrer raftlofeu \u00a9pig\u00efeit auch einmal mit \u00e4ftouftroftt\u00e4teu ber oerfchiebenften 2Irt, hier alfo mit ber Bereinigung zweier in ber \u00e2u\u00a7ern (Srfdjeiuung fo fehr auSeiuauber geheuber \u00a9efd&led&ter in ein uub bemfelBeit ^nbiotbuum. Ber folgen loir beu gefehm\u00e4\u00dfigeu (SntwicMuug\u00eagang biefe\u00e2 \u00a9ptuuer\u00ea, welcher (Snbe Suit unb tnt 2luguft feiner fehlen Buppe entfd)l\u00f6pfte. 3>n ber 2lBeub\u00ee bdmmerung geboren, ftub biefe ty\\eu and) nur \u00bbGreift ber 5Rad)tjeit Bet\u00e4tigt, beu Biebeu\nt","page":336},{"file":"p0337.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9djtyammfpinner.\n337\nTrieben gtt folgen, tycoon allein nur alle oollfommeiteit ^nfeften befeelt ftnb: gtt leben unb leben git baffen, $aum ftnb bem St\u00e4uithen feine \u00a9djtyingeit getyadjfen, fo fliegt e! in tyiiber \u00a3uft umber, tyie ein \u00a9(batten gleitet e! an im! oor\u00fcber unb ift im Slugeitblide tyieber Oer; fc\u00a3)tyunben, tyeil fein fiebermaulartiger ging unb bie Smnfelbeit uni nicht oerg\u00f6nnen, i^m mit bem Sluge gtt folgen. Slut anbern Sage fiuben mir cl tyieber, ober tyenigftenl feinen Sruber, an einer S\u00f6aitb, in bem SBinfel einel Renfler!, oon ber n\u00e4d)tlid)eit \u00a9hto\u00e4rnterei rubenb. \u00a9ehr feft ftbt el aber nid^t, mir brauchen tbm nur nabe genug gu fommeir, bafj el unfere \u00a9egentyart merit, fo fliegt el baOon unb tyeil bie \u00a9t\u00f6rungen maucbfacber Slrt fein f\u00f6nnen, fo gefdjiebt el, ba\u00a7 tyir an fonnigen ober fdjty\u00fclen Sagen bie Sbiere in einiger Unruhe umberfabren feijen. \u00a9ang anberl bal S\u00f6eibdjen. Sr\u00e4ge fifct el an SB\u00e4uben ober Saumfi\u00e4mmen unb bebedt feinen b\u00e4pdjeu, biden Hinterleib batbartig mit beu nicht! tyeniger all* fr\u00f6nen kl\u00fcgeln, $ann man burtb einen $ufitritt ben Saumftamm erfcb\u00fcttern, an tyeld)em el b\u00e4ngt, fo*f\u00e4llt el b^ab mit nach ooru gelriimmter Hiuterleiblfpibc, el ber St\u00fche faum tyertb eradjtenb, burtb flattern bem erbalteuen \u00a9tojje entgegengutyirfeit. Sur bei anbrechenber \u00a9unfelbeit erbebt el miibfam feine Fl\u00fcgel unb taumelt um bie S\u00e4ume, ein fetter Siffeit f\u00fcr bie beutel\u00fcfteruen gleberm\u00e4ttfe. \u00a9o bringt el feine furge Sebenlgeit bin, bei Sage! in fauler Sube, bei Sadjt! in flatternber Unbeboffenbeit, unb mu\u00a7 ftd), t tyie auch bal Stditudjeit, nur oom Sbau ern\u00e4hren; beim an Slumeit finbet man beibe nie. \u00a9nblidj trifft man el oor einem braunen, bem $eiterfd)tyamme nicht un\u00e4hnlichen gilge, einem \u201egro\u00dfen \u00a9htyamme\" ftbenb. S\u00dfte ber \u00a9olbafter unb ber \u00a9djtyan beginnt el mit einem \u00a9hleim\u00fcberguge, an tyeldjem bie unterfte \u00a9djiht bel gilge! h\u00e4ngen bleibt, ioeldjen el feinem tief braunen Sifter; f ^elfter entzieht. H^auf lommt eine 2age \u00a9ier, bann eine tyeitere\tunb fo fort, bil\nein anfebnlidje! H\u00e4uflein ohne beftimmte $orm au bem'Saumftamme, ber \u00fcbert\u00fcntbten 2el)mtyanb, ober au \u00e4hnlichen, [teil aber gefehlten \u00a9teilen untergebracht ift. 3e gasreichere \u00a9hm\u00e4inrne im angef\u00fchrten \u00a9inne f\u00e4tbar tyerbeit, befto feltener tyerbeit bie SBeibdjen, bie Sl\u00e4nitd)eit tyareit I\tbereit! fr\u00fcher oon ber \u00a9haub\u00fcbne abgetreten. (Srft in bem n\u00e4chfteit $r\u00fchfabre ertyadjt\nin jenen bal Sebeit, tyo nicht ein forgfamer Saubtyirth bie ilpn gug\u00e4nglihen bei gelten oertilgte. Sluf ber tyeidjen Unterlage fonneit fid) in fr\u00f6hlichem \u00a9etyimntel bie fdjtyargen St\u00e4ubchen, geben jebod) halb auleiitanber, treffen aber au beu Slftgabeln, an ber Unterfeite ber Stefte, um Oor S\u00e4ffe gefdh\u00fcbt 31t fein, immer tyieber gufammeit, unb jebe flehet gu, tyo f\u00fcr fie ber Sifdj gebedt fei. \u00a9ie geh\u00f6ren teineltyeg! gu ben ^oftoer\u00e4htern; beim bie Sofenbl\u00e4tter uitferer \u00a9arten, bie Sl\u00e4tter ber \u00a9iheit im SBalbe, ber SBeibe am Sache, ber Rabbet an ber Heerftrafje ttub ber oerfdbiebeitfteu Obftb\u00e4ume fageit ihr ohne Uitterfd)ieb gu. \u00a9I fommen gabre oor, in benen fie *\tburd) ihre ungeheure Stenge gut* page gr\u00f6\u00dferer \u00a3anbftridje tyirb. \u00a90 berichteten frang\u00f6ftfhe\nJournale (unter bent 14, guli 1818): \u201e\u00a3)ie fdj\u00f6neit \u00aeorfeidjenty\u00e4lber, tyetdje fich oon Sarbafte bi! gut* \u00a9tabt pbena! im f\u00fcblidjeit granfreidj erftreden, ftnb in einer gang oergioeifelten S3eife 001t ber Sattle eine! \u00a9djmetterling! oeritichtet, tyeldjer fich Liparis dispar nennt, Sahbern fie -f\tnicht nur bie Sl\u00e4tter ber $orfb\u00e4unte, fonbern aud) bie (Sicheln biefe! unb bei folgettben gabrel\nOerfdjlungen hatten (bie grubt braucht ein gabr, ehe fte reift), iourbeit nufere Stall; unb H^\u2018fe; felber, unfere gutterfr\u00e4uter unb unfere f\u00e4mmtlid)eit fyr\u00fcchte ihnen gut* Sente. S)ie beu S\u00e4umen benachbarten SBobnungeit ftnb oon ihnen erf\u00fcllt unb f\u00f6nneu ben uugt\u00fcdlid)en \u00a9igentb\u00fcmern nicht \u00ce-\tmehr gutit Slufentbalte bienen, \u00a9elbft bie S\u00dfeinft\u00f6de, bie Se unb ba auf nuferem \u00a9attbboben\ngerftreut tyad)fett, finb nicht oerfdjont geblieben.\" gd) felbft habe bet einer anbern \u00a9elegenljeit beobachtet, tyie bie 3^h\u00e4ere ftd) unten auf bem Sobeit fr\u00fcmmteit unb mit bem Hmtgertobe saugen, uachbem fie eine ifolirte, au einem f^elferteinfchnitte tyadjfenbe \u00a9ruppe 001t pXaumenb\u00e4umeu 00U; I\tft\u00e4nbig entbl\u00e4ttert batten, unb ihnen bie St\u00f6glidjfeit benommen ioar, mehr putter gu erlangen^\n\u00fc\tbeim tyeitere ^S\u00e4uberungen baruad) unternehmen fte nicht, tyie getyiffe aitbere Saucen. 3m\n3abre 1752 tyareit fie in \u00a9adjfeit fchaarenioeife oorbanbett, fo ba\u00a7 fie in ben \u00a9egenbeit oon Sllteuburg, \u00dfeih/ Saumburg, \u00a9angerbattfen nicht nur alle Sbftb\u00e4ume, fonbern gum Sbeil gange \u00a3afct) ent) erg, trittjellofe \u00ee^iete. (Ste5m, S\u00efjierleOen. VI.)\t22","page":337},{"file":"p0338.txt","language":"de","ocr_de":"338\nSie \u00a9d? metier tin ge, \u00a9pinner.\n\u00e4Balber fatjl abgefreffeu Ratten. \u00a9ie Wbbilbung fiber$ebt nul \u00ef)er n\u00e4hern SWfdjreibung. Wlaue unb rotpe, borftig behaarte SBar^en gieren in Weiften \u00fcber beu graubraunen K\u00f6rper, unb trenn bte Waupe erft ertragen ift, map ein bi der Kopf, treuer au! ben bitten 33 or fie u IjerPorfteljt, fie \u00efeip ror bem \u00fcbrigen Ungeziefer \u00efenntltcf.\n\u00a9ie Wonne (Liparis monacha) fte^t bem \u00a9djtrammfpinner all tr\u00fcrbige \u00a9djtrefter zur \u00a9eite, fotropl in W\u00fc\u00e4ftdjt auf bte \u00e4u\u00dfere \u00a9rfdjeinmtg, trie int 33ene\u00a7meu unb in ber \u00a9efr\u00e2jjig\u00efeit ber Waupe, ireldje rorzugltreife ben Wabein zufprid;t, \u00a9er \u00a9dfmetterling erfdfeint gleidtzeitig mit bem rorigett unb fiept gerabe fo aus\u00bb, trie ipn uitfere Wbbilbung rorf\u00fcprt, trenn trir uni nur bal S\u00dfeijj ber Worberpgel ettra! reiner, bal @rau ber pintereu \u00e9lirai pe\u00ef\u00efer unb bie litten \u00a9teilen\nSDie Sftoune (Liparis monaclia).\na Staude, b So\u00ef\u00efenfiitcf mit g inet \u00a9erlaufen, jungen 9\u00ee\u00e2upd)ett (\u00a9Jpiegel) unb einer S\u00dfupb6- c SD\u00ce\u00e2nnc\u00eejen. d SBeibdjeu.\nbei treiblicpen jpinterleibe! rofeitrotp beiden, 3n Spreu, meldete ron ber Wonne gefeguet finb, erf deinen \u00a9remplare, bei treiben bal 2Bei\u00a7 ber ^tilget in \u00a9cpmarz rertraubelt ift; biefe pat man all. Wariet\u00fct mit bem befonbereu Wanten: ber \u00a9remit (L. Eremita) belegt, \u00a9a! SBeibdten ftpt gleidjfalll bei Sage trage au ben Waumftctmmeit bei 2Mbel, aber bal fdjeue WMttndteit l\u00e4|t jtd) aufjagen unb fliegt trilb umper, trenn man burd; fein Werter ftreidd. Wad) ber Paarung, treibe gleichfalls in ber Wad)t erfolgt, fd)iebt bal Wkibdjen mittelft ber lang rovjtredbareit \u00a3eg\u00ee rij^re __ |jer ftnbeit mir einen mefentlidjen IXuterfe^ieb z^ifdjeu biefer Wrt unb ber rortgeu \u2014 feine \u00a9ier neftermeife ztrifcpen bie Wiubenfcpuppen, trie mir e! in \u00a7tg. b an ztrei \u00a9teilen mapr; nehmen, \u00a9nbe Wpril ober Wufang SWat bei n\u00e4djften Sapvel trieben bie W\u00fcupcpen aul, unb bte bon einer \u00a9iergrttppe ftammenben bleiben einen bil fetp! Sage in ber S\u00f6eife zufammeu peu, mie mir el hier fepen, bil fie nacp ben Wabeln emporfriecpeu. \u00a9er gorftmaun nennt eine fotd^e'","page":338},{"file":"p0339.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a3>ie Contre,\n339\nOefeUfd^aft einen (Spiegel, unb bie -\u00e4ltethobe, burd^i ba! lobten betreiben ihrem grage borzu^ beugen, ba! \u00a9Riegeln, Sur Sunt \u00abbei* Suit (inb bie SRarqseu (a) ertvadjfen, auf graugr\u00fcnlidjem, tveiggrau unb fdjivarz gemifttem \u00a9runbe blau uub roth beivarzt uub fabelt vorn einen iveig umf\u00e4untten, famntetfdjsoarzen \u00a9ptegelfled. gutter ivettigen (Seibenf\u00e4ben tverbeit fie au einem (Stamme zur fr\u00f6nen bruugegi\u00e4ngeuben, b\u00fcfdjelig iveig behaarten i\u00dfubpe. \u00a3)a bie Saubplser bie verlorenen 231 eitler ivieber erfe^eit lernten, fo leiben fie burd) beit SRonuenfrag Weniger, all bie liefern uub befonber! bie $id)ten. 23i! jum S&hrc 1828 galt bie \u00fcftonne nur f\u00fcr eine fernhin ber tiefer, all ettva 1852 beginneitb, eine sJiounenvet\u2018heeruug \u00fcber bie oftyreugifdjeit, lithauifdjen, ntafurifdjeit uub poluifc^eu ffbrfien hereinbrach, iveldje lehrte, bag bie gidjte iveit mehr noch von ihr \u00a7u leiben habe, all bie tiefer, $r of eff or SBill\u00efomm tourbe 1863, nadjbem bal furchtbare Ereignig bereit! vor\u00fcber tvar, von ber l\u00f6nigl. f\u00e4<hftf<hett Regierung in feite fo entfehlidj h^utges fudjten SBalbquartiere entfenbet, unb hat eilten gr\u00fcitblid)en 23eridjt bar\u00fcber erftattet, iveldjer theil\u00bb auf eigne Slnfdjauung, tljeit! auf Eiuftdjt ber bortigeit Revier;Elften uub auf \u00dcRittheilungeu ber fjorfibeamten gegr\u00fcnbet ift. S)a berfelbe bie furchtbare SDiacht bei \u201eviribus unitis\u201c eriveift, ivemt auch bie unitae nur fchivadje Spiere fin\u00eet, unb bisher bergleid;en grogartige Erfdjeinungen hier uuber\u00fcdfichtigt blieben, fo laffe ich fenen 23eridjt nach Otognt\u00e4gler\u2019! \u201ebie Sthiere bei 2Baibe!\" (@.91 ff.) fehl folgen. SBillfomm fagt: \u201eEl tvar am 29. Suit 1858,. all am (Sdjivalzer \u00a9chupeprle, beut f\u00fcblidjfteit bei Otothebuber gorge!, ber \u00fcftounenfdjmetterling auf einmal in unz\u00e4hliger Sftenge er fehlen, inbetn berfelbe in ivollenartigeit SJtaffeit, vom (S\u00fcbiviitb getrieben, herbeijog. 23iuiten ivenigeit \u00a9tunbeit verbreitete fid) ber (Schmetterling auch \u00fcber bie angrenzenben \u00a9chuhbezir\u00efe, unb gtsoar iit folcher SJ\u00eeeuge, bag g. 23. bie \u00a9eb\u00e4ube ber g\u00f6rfterei Obagoititeit von galtern f\u00f6rmlich iuernftirt unb bie SDberg\u00e4dje bei ^\u00dfillivnngfee! von bariit ertruufeneit (Schmetter\u00ab lingen ivie mit tveigem @chaum bebeeft erfchien. \u00a9laubtv\u00fcrbige 2lugeitzeugeit, bie id) jgefprodjen, vergdjent, bag e! im 2\u00dfalbe getvefeit iv\u00e4re, ivie beim \u00e4rgftett <Sd)iteegeg\u00f6ber, uub bag bie 23\u00e4ume ivie befdjneit aulgefehen h\u00e4tten, in folcher \u00e4ftaffe iv\u00e4re ber \u00a9djmetterling \u00fcberall niebergefadeit. \u00fcftachforfdjungen (Sdjimmelbfennig1! ergaben, bag bie SRoittte bereit! feit mehreren Saht'en tu beit f\u00fcblidj von ber 23obfdjiviitgleufd)en tfpaibe gelegenen $\u00dfrivatforften, befonber! aber in beit boinifchen \u00a9renzivalbuugen gefreffen unb ftd) bort, ivo nid)t! f\u00fcr ihre Vertilgung gefchehen ivar, fo ungeheuer vermehrt hatte, bag manche 333albbefit^er iit ihrer 23erztv ei flung im Saljt'e 1852 ganze 2S\u00e4lber nieberbreitnen liegen, um bal 3>nfe\u00eft lo! zu iverben. Su iveldjer 9Jtaffen|afttg\u00efeit 1853 ber \u00dcRonnenfalter aufgetreten fein mag, erhellt au! ber SCfjatfadje, ^ag sjjjeuge ber vom 8. 2lugufi bi! gum 8. SSJ\u00ceai be! folgeitbe! 3>ahre! auf Ototljebuber OteVier gefammelten Eier circa 300 5pfmtb betrug, ober, ba auf 1 2otlj miitbefteu! 15,000 (St\u00fcd gehen, c. 150,000,000 <St\u00fcc\u00a3! 2lugerbem ivurbeit iv\u00e4hrenb ber Flugzeit, iveldje in ber Jpauptfadje nur bi! zum 3. Sluguft iv\u00e4tjrte, brittehalb breiig. \u00a9djeffel iveiblidjer galter (ettva 1,500,000 (St\u00fcd) gefammelt. Stroh biefer energifdjeit SRagregeltt geigte ftd) im folgenben gr\u00fchfaljre ivieber eine folche iDtenge von Oiaubenfpiegeln, felbft in beit brei= bi! viermal abgefuchteu 23eft\u00e4itbeu, bag mau fich \u00fcberzeugen mugte, mau habe fttum bie Jp\u00e4lfte ber abgelegten \u00a9ier gefammelt. Uub ba! tvar allerbing! nicht tvunberbar, ba bie Pointe ihve (Sier, allen bisherigen 23eobachtuitgen unb Erfahrungen ^ol)u fprechenb, fogar an bie 2t\u00f6urzeln unb ztvifihen ba! 3Jtoo! ber 23obeitgreu, belgleicheit bei ben Sichten in ber droite bi! zum h&hften 2Bihfel hluauf abgelegt hatte, Iva! ba! (Sammeln nat\u00fcrlich feljr erfd)ivereit mugte. Nichts befto= tvehiger tvareit in faft allen Sagen, too ber (Schmetterling ftd) in \u00dcReitge gezeigt hatte, im \u00a9aitzen auf eine $l\u00e4dje von 14,500 borgen, bie 23\u00e4ume (Stamm f\u00fcr (Stamm abgefudjt tvorbett, unb gtvar bi! zu f\u00fcnf^ug^\u00f6he mit ben Rauben, tveiter htuauf\tauf Leitern. Seicht\tunertv\u00e4hnt barf bleiben,\nbag in beit mit\tliefern gemachten gidjteubefi\u00e4itbeit, auch iu\tben \u00e4ltefteu,\tbie\tEier faft immer nur\nau ben $idjten\tabgelegt erschienen, feiten an liefern,\tbenit\tb\u00fcher ift in\tfo\tgemifdjteit 23eft\u00e4nben\nba! \u00a9egentljeil\tbeobachtet tvorbett. SDie ureigen Eier\tfaitb\tman immer\tan\talten ftarfen Richten\n(bi! 2 i?oth au einem (Stamme!), fotvie l\u00e4ng! ber 2Burzeiit uub im SJtoofe. Unter ben Richten\n22*","page":339},{"file":"p0340.txt","language":"de","ocr_de":"340\n\u00aetc Schmetterlinge. \u00a9pinner.\ntottveii nur Bie Bereits mit rauher Sorte rerfehenen mit \u00a9ern Belegt, niemals Bie noch glatt; rintigen, \u00fcberhaupt feine St\u00e4mme unter 12 $oH SDnrd)mcffer ant untern \u00a9iBe. Md) au S\u00fcden unB jpornB\u00e4umen (JpatuBttchen) fanB mau \u00a9er. Sei Ben liefern trurBen fo\u00efc\u00efje feiten \u00fcber gtrangig #\u00f6he, Bei Ben ftar\u00efriffigen Sirfeu nicht \u00fcBer fechS \u00a94 Bei Beit ^ornB\u00e4ftmen Bis ettra gehn oont SoBeu gerechnet gefuuBeu; Bagegeit Bei Ben^idjten, trie fdjoit Bemerft, ron Ber S\u00fctrgel Bk gum S\u00dfipfel. Bur Sertilgung Ber (gier trugen irefentlidj Ber Suntfpe<$t, ferner Bie Stufen Bei; and) trurBe eine gro\u00a7e Stenge ron (glentstarren um Bie \u00a9erlaufen Bemerft Srop ade; Bern traren eine ungeheure Stenge \u00a9erlaufen \u00fcbrig geBIieBeu; Benn nach Sdjimmelpfennig S Sered)mtng tr\u00e4ren Burdjfchnittlich 100 MBeiter unB 20 Mffeljer im n\u00e4chften ^apre n\u00f6t\u00a7ig getrefen, um nur auf einem S\u00fcorgen BaS Spiegelt\u00f6Bten ftBnetl unB gr\u00fcuBIid) Bitrd)f\u00fc1)ien gu f\u00f6nnen! Unter Bkfen Umfi\u00e4nBen erfl\u00e4rte Schimmelpfennig in feinem Seridjte rom 15. P6r. 1854, in lreld)em er Bereite roll tiefen SchmergeS Ben Untergang Ber S\u00f6\u00e4lBer rorauSfagt, BaS Spiegeln f\u00fcr unausf\u00fchrbar, \u00fcberhaupt menf^Iidje ipilfe f\u00fcr ungureidienB unB alles auf fernertreite SertilgungSmaff; regeln gu rertrenBenBe OeXB f\u00fcr rergeblid) reraitSgabt. \u00a9leidjirohl trurBe feiten^ Ber Regierung BaS \u00a9Riegeln angeorBnet unB auf SotljeBuBer Oterier aud) irirflid) Bk gum 18. Siai Borgenommen, nat\u00fcrlich mit r\u00f6Uig ungureidjenBett Kr\u00e4ften. SBaBei. ^atte man Bie SeoBaddung gentad)t, Ba\u00a7 Bie frifdj ausgelaufenen S\u00e4updjen rorg\u00fcgltdj an Ben \u00fcberall ehtgefprengten jpornB\u00e4itmen fragen unB erft itadj Ber (gnttridelung Ber \u00a9djtemnaitrieBe gu Ben Sichten sranBerten, tro fte guerft Bie Stau trieBe fo ftarf Benagten, iroljl gar Bttrd)Biffen, Baff BiefelBen rertrocfneten. 2Bie rorauSgufe^en getrefen trar, patte BaS Spiegeln 9<rc nidjtS geholfen; Benn Bie Saupe rerBreitete ftd) f^nefl \u00fcBer BaS gange Sderier, unB eS trurBen Burd) BiefelBe Bis gum 12. 9>utk ko Ber $ra\u00a7 gu \u00a9iBe ging, Bereits ca. 800 Storgen giften ro\u00ef\u00effommen tapl aBgefreffen unB rernid)tet. \u00a9dion jefet geigten fid) iiBrigenS riefe franfe Sanften unB ung\u00e4pge SdjneumoniBen (Microgaster\u00fc Bereu treibe SupBent\u00f6nndeu fp\u00e4ter fcBneeartig BaS Unfertig BeBedten. 3>nno<h mod)te Ber gr\u00f6\u00dfte SBetl Ber Saucen gur Serpuppung gelangt fein; Benn Bie auSgetrodjenen Schmetterlinge BeBedten Bie Seft\u00e4nBe uod) m aff ent) after, a\u00efs BaS fapr guror. \u00bbtjrenB Ber ^rafggeit trurBe BeoBad)tet, Baj? Bie Saupe Bie ^tenuaBefn gang rergeljrte, Bie \u00dfiefernaBeln Bagegen, trie l\u00e4ngft Befannt, tu Ber SItitte, Bie SirfenBI\u00e4tter am Slattftiele Bur<hBi\u00a7, treSf)alB Ber SoBen unter Ben liefern unB Sirfeu mit herabgefaHenen SaBelft\u00fcden unB Slattern \u00fcBerf\u00e4et trar; ferner, Ba\u00a7 in Ben auS giften, liefern unB Saubpolge tu gemifd)ten Seft\u00e4nBen Bie liefern erft Bann au Bie Seilje fameit, nacBBem Bie giften tapi gefreffen traren, Bie \u00a3orub\u00e4ume Bagegen fofort, gleicpgeitig mit Ben giften; Ba& in fapl gefreffeuen SaBelpoIgarten Bie ettra ehtgefprengten SBeiBen, Mpen, \u00a9djeu, 2lporne u. f. tr. rerfcpont BlieBen, Bagegen BaS ^arnfraut unB Bie Seerfir\u00e4ucper Ben hungrigen Saucen gur Seute fielen; enBltd), Bag ein am 6. unB 7. Suni eingetretener ftarfer \u00a9p\u00e4tfroft Ben Saupeit nur fepr trenig fcpaBete. (Sin UmpertranBern Ber Mupen auS tapl gefreffenen Sed\u00e4nBen uac\u00a7 nodj unrerfe^rten trurBe nid)t tra^rgenommen, im \u00a9egentpeil \u00fcberall Beobachtet, Baf\u00ea Bie Saupen ron Ben tapl gefreffenen S\u00e4umen ermattet peraBft\u00fcrgteu unB fiep unter Bereit @djirm= fl\u00e4che anfammelten. Siele BerfelBeit m\u00f6gen nicpt gur Serpuppung gelangt fein, oiele trurBen and) ron Ben Sr\u00f6fdjeit (!) gefreffen. S\u00e4ume, unter Benen fiel) SmeifenI)aufeu (ron Formica rufa) BefanBeit, BlieBen rom SaitBenfraffe rerfd^ont. %ux Sertilgung Ber \u00abSchmetters linge trurBen, Ba BaS Sammeln gu langfam ging, fchon tr\u00e4^renB Ber erjten gluggeit (rom 29. 3uli Bis 3. Suguft 1853) unB auch 1854 grofje Seuchtfeuer an riefen Stellen aitgeg\u00fcnBet. ^ 2\u00f6emt au^ Biefe Stagregel nicht Ben getr\u00fcnfd)teu \u00a9folg h\u00abtte^ f\u00b0 fte\u00efIte\t^ei'aitS, Ba^ Bie Schmetter;\nlinge in Ben \u00efaBl gefreffenen Orten, tro allein Leuchtfeuer unterhalten trurBen, ihre \u00a9er aBtegten unB uidit treifer flogen, fo Ba\u00a7 Bann Bie Sertilgung Ber \u00a9er Burch SerBrenuen Ber aBgefd)\u00e4!ten SinBe leicht Betrirft trerBen tonnte. Mein tro|Bem unB oBtrohl gro\u00a7e Staffen ron Sd)metter; lingen felBft in Ben feuern um\u00efamen, erf^ienen nac^ Ber^luggeit ron 1854 Bie (gier fo maffenhaft aBgelegt, Ba\u00a7 man ron treiterem Sammelnlaffen BerfelBen aBfehen mu\u00dfte; Benn Bie St\u00e4mme Ber","page":340},{"file":"p0341.txt","language":"de","ocr_de":"Bie Bonne.\n341\ngiften foaren npt mehr mit (Sierhaufen atotpen beu Borfeupupett Befe^t, fonbern an bei* ganzen Oberfl\u00e4che oon bpt au; imb \u00fcbereiuanber Itegenbeu (Stern f\u00f6rmlich iucruftirt, fo ba\u00df bie Arbeiter fte mit ben jp\u00e4itbeit abftrepen tonnten, foenigffenS an beit (St\u00e4mmen, an foeldjen matt int \u00a9inter juoor beS (SinfammelnS plber bie Borfenpupen abgefrap batte; benn and) an fo\u00efdje |atte bie dornte ihre (Sier gelegt. Oie SBipfel foaren iebop biennal oerpont geblieben, dagegen fanb man *plrepe ,@ier|aufen an Kr\u00e4utern aller Slrt, fogar auf BabafSplanzeu (eS mirb in SJiafureu Nicotiana rustica h\u00e4ufig angebaut, namentlich and) in bett \u00a9\u00e4rpeit bei* niebereu gorjlbeamten), ja felbft auf \u00a9iebelu oon Raufern ttnb an ben Bretterz\u00e4unen \u2014 lauter bisher nie bagefoefeue ttnb unerh\u00f6rte (Srpeinungen! Sn melier unglaublichen Stenge bamalS Slonneneiet Oor|anben gefoefeu fein mu\u00dften, ge|t and) barauS |eroor, ba\u00df fp #unberte oon Seuteu erboten, (Ster f\u00fcr ben geringen preis oon 4 Pfennigen \u00e0 2oth gu fammeln, fo\u00e4ljrenb 1853 beim Beginn DeS (SinfammelnS baS Botb mit 5 @gr. bezahlt foerben mu\u00dfte. <So tarn benn im Btai 1855 ein Staubenfra\u00df z\u00abr (Sntfoidelung, foie ein foldjer foohl feit Btenpengebeufen noch npt bagefoefen ift. Bis zum 27. Suni foaren auf bem Stothebuber Steoiere bereits \u00fcber 10,000 borgen Stabei; holzbeftanb faljl gefreffen, au\u00dferbem 5000 anbere borgen fo ftarf angegangen, ba\u00df auch hier ein o\u00f6Uiger \u00dfplfra\u00df in SluSfpt ftanb. Sllieiu felbft bie plimmftetf Bef\u00fcrchtungen follteu nod) foeit \u00fcbertroffen foerben! Oenn bis (Snbe Suit erpietten bie meiften Richten beS ganzen SieoierS fa|t gefreffen, biefelben auf einer fl\u00e4che oon 16,354 borgen bereits get\u00f6btet, auf einer anberu oon 5841 borgen fo ftarf bepabigt, ba\u00df oorauSfptlp bei* gr\u00f6\u00dfte Bijetf zum Abtrieb tommen mu\u00dfte, unb nur auf 4932 Biorgen ziemlich oerfdjont. \u00a9dfjimmetyfeunig tarirte bie bis zum September trodeu getoorbene ^olzmdffe auf 264,240 Blaffenflaftern ober auf 16 \u00c4laftern po SJtorgeu bei* oben ange; gebenen $ra\u00dfpdje. Oie Raupen machten leinen Unterpieb mehr zfoipen Siabel ; unb Saubholz, nod) zfoipen ben S\u00fcterSflaffen ; beim and) gptenPonungen, fa felbft oor; unb bieSj\u00e4ljrige Kulturen fourben oon ihnen befallen unb fahl gefreffen, foobei fich heoauSzufteden f chien, ba\u00df bie Pflanzungen am meiften 31t leiben hatten. Sin j\u00fcngeren giften unb tiefem fr\u00fcmmteu fid) bie SBitfel unter bei* 2aft ber flumbenfoeiS baran fitjeitben Lauheit bogenf\u00f6rmig, unb au allen B\u00e4umen pugen bie Stefte abfo\u00e4rtS; ber Staupenfoth, foeidjer zulefet ben ganzen Bobeit beS S\u00f6albeS 2 bis 3 3od hoch/ ia att manchen \u00a9teilen bis 6 Sott hoch bebedte, riefelte ununterbrochen gleich einem ftarfen Stegen auS ben ffronen ber B\u00e4ume heruieber, unb halb loar faft fein gr\u00fcnes Blatt, fein gr\u00fcner \u00a3aim mehr zu fehen, fo foeit baS Singe reichte.\" Oer Berpterftatter erm\u00e4hnt bann foeiter einer fp baran auiplie\u00dfenben Verheerung buip Borfenf\u00e4fer unb plie\u00dft mit ben gahlenaugaben auS bem .Berpt oon Sdjimmelbfennig oont 1. Oftober 1862, itad) foeld)em auf bem Stottjebuber Steoiere bis baljin 290,000 Blaffen;klaftern get\u00f6btet foorbeu foaren, baoou 28^,000 burdj Stouuen;, 5000 buip K\u00e4ferfra\u00df. Stuf bem (Stamme befanben fid) bamalS nod) minbefteuS 153,000 klaftern. Oie oerfo\u00fcfte-te gl\u00e4dje betrug 32,931 SJtorgeu unb hutte fp fomit beinahe \u00fcber baS ganze Steoier erftreeft.\nOie (Spe, foelpe befanntlich mehr (SdpetteriingSrapeu ern\u00e4hrt, als irgenb ein aubereS \u00a9efo\u00e4chS, foirb fteltenfoeife oon einer h\u00f6chft intereffauten unb fonberbaren Staube heimgefup, bie, foenit irgenb eine, eS mit Sled)t oerbient, als giftig Oerprien zu fein. Shro langen, foei\u00dfbefphten, unter bem BtifroSfop oben mit Slefpen oerfehenen \u00f6paare enthalten fo oiel concentrirte Slmeifen; f\u00e4ure, ba\u00df fie and) auf foentger embfinblper \u00a7aut ein ganz eutfehlicheS Brennen unb S\u00fcden heroorbringen. (SS fehlt npt au Beifbielen, foo fie, in baS innere menplper ober periper Korber gelangt, bie bebenflpften (Sutz\u00fcnbungen ber (Schleimh\u00e4ute hoooorriefen unb bei Bernadj; l\u00e4ffiguug ben Bob horbeif\u00fchrten; Slinter geigten oollft\u00e4nbige Bodfouth* Oer Br\u00e4ger bief er gef\u00e4hr; liehen Brenpaare fiitbet fid) im SJlai unb Suni unb foirb oon ber fonberbaren \u00a9efoohpeit, mit feines \u00a9leipeu in gefoiffer Orbuung zum gra\u00dfe auSjumarpiren unb oon ben \u00a9eibebl\u00e4fcen ebenfo georbnet toieber in baS Steft zuritdzufehren, ProzeffionSraupe genannt. Oiefelbe fommt im","page":341},{"file":"p0342.txt","language":"de","ocr_de":"342\nOie Schmetterlinge. Spinner.\na\n2>er eic^en = ^roseffiongfi3tnner (\u00d6nethocampa processionea).\na Staude, Satteren ein SR\u00fcdfettfcijilb. b 5J3u^t>e nebft Socon. c \u00a9djjnetterling. d \u00a9t\u00fc\u00c6 eines Oefbinnft\u00f6afienS imd) einer ber legten H\u00e4utungen.\n2Jtai cuti ben (Stent, indexe bai 2Beibd)eit im Sommer gubor lit H\u00e4ufdjen non 150 bii 300 St\u00fccf ber d\u00fcnbc eiitei \u00a9icheuflammei auflebte, uittermif d)t mit graubraunen paaren aui feiner filzigen Slfterfpihe, tu \u00e4hnlicher SBeife, inte mir ei bei beit oerfdjiebeuett Liparis -Strtcn feinten lernten. SSoit ihrer Slnjahl pngt bie \u00a9r\u00f6fje ber \u00a9efedfehaft ab, metd)C nicht nur m\u00e4breitb i|rei etma fedjim\u00f6djeittlidjeu IRaupeniebeui, fonbern and) bei ber SBerpuppttng in ber innigftett \u00a9e^ meinfdjaft bleibt. Stur bei fe|r gro\u00dfer h\u00e4ufig; feit tarnt ei oorfommeit, ba\u00df mehrere \u00a9e; feUfdjaften, melde auf ihren ^S\u00e4uberungen Zitfammentreffen, [ich zu einer bereinigen, \u00a9leid) am erften 2lbenb ihrei \u00a9eburtitagei Ziehen fie, bei geringerer Sln^aht eine hinter ber aubern im \u00a9\u00e4ufemarfche, bei gr\u00f6\u00dferer in feilf\u00f6rmiger Sfitorbnuttg, eine ooratt, bie n\u00e4djften \u00a9Heber paarmeife, bann gtt bteien, Pieren u. f. m. nach ber Oaitmfrone, um an ben Ol\u00e4tteru, bereit Oberfette fie im erften Anf\u00e4nge nur bem\u00e4ltigen f\u00f6itueit, mie ade fehr jungen diaupeit, ihre iftahrung zu fncheit. SX\u00f6te fie hier reihenmeife georbnet fchmanfeu, fo tehren fie nach ber SJiah^eit iit bemfelbeit georbnetett f^itge jur\u00fcd nach einer gefch\u00fchten Stede bei Stammei, am Hebften an Slftgabelit ober ^iemlid) tief unten. Hier richten fte ftch hSuilid) ein, fipeit bicht gebr\u00e4ngt beifammeit, menu fie gr\u00f6\u00dfer gemorben fiitb, nicht btoi neben, foitbent auch aufeinanber, nub fpinneu ein loderei \u00a9emebe \u00fcber fid> Slnfaitge mirb bai Staubquartier \u00f6fter gemedjfelt, fp\u00e4ter hingegen bleibt ei unoer\u00e4nbert an berfelbeu Stede, unb bai \u00a9efpinuft mirb burch bie abgemorfeneit H\u00e4ute,ttnb ben theilmeife h\u00e4ngen b\u00efeibenben $oth immer bidder mtb betommt bai Stnfehen nuferer getchuuitg (d); aui einiger \u00a9ntfentnng tonnte man ei f\u00fcr einen beulenartigen 2lnimnd;i bei Stammei halten. 2tui btefen \u00a9efpinnftbadeit merben bie S\u00f6remt= haare burch beit S\u00dfiitb oerftreut, faden auf bai \u00a9rai, meldjei oom SSiel) abgemeibet mirb, ober gelangen Holzarbeitern, meldlje iit ber dtadjbarfchaft bemohnter O\u00e4ume ihr ^rittd find tc. bekehren, iit beit Sdiageit. dJiit am","page":342},{"file":"p0343.txt","language":"de","ocr_de":"(Sitten = ^\u00ef03efftott3ft>irtner. Prefer Oabe\u00effc^tDattg*\n343\nbredjeubet fcunfe\u00efbeit Oet\u00efaffeit bie Raupen ihr 2Reft, an Beldjem man unten ein Sodj aB 3UB = uub gugattg bemetfen fdnn, nm pte \u00a9trage auflo\u00e4rB jit ziehen, nnb bte\u00ea Bieberbolt fidj attabenblp mit 2lu3plug ber auf eine jebe^maltge H\u00e4utung falleitbeit zBei tonfpeiBtage. \u00fcftaipmal fie^t mau fte atp bet gage auf bem Soben \u00c7tnjte\u00efjen, oiellept irgenbBie gen\u00f6tigt, i^reu Saunt uub il)t ifteft z\u00ab oerlaffeit. get gttg gem\u00e4hrt bann einen bcd)ft \u00fcbettapettben Slublid, Bie ein bunfle\u00ea Saub, eine \u00a9flange Binbet fp berfelbe babiit uitb fontmt nur \u00efaugfam non ber \u00a9telle. gie 3iaupe (a) bat eilten breit blaupBarzen 3t\u00fcden mit totbgelbeit SB\u00e4r^ett, Bepe bie ^aarfterne tragen, uitb Beiglpe (\u00a9eiten. \u00a9tBaibfeit IV* bB 2 goll lang, begeben fp alte auf beit \u00a9runb be\u00ea tl\u00eeefte\u00ea uub bereiten Utcilfen Don \u00a9efpittuffen (b), Bepe mit einem ihrer \u00a9itben unter repent S\u00fcnfel auf ber \u00a9tammobetfl\u00e4dje ftebeit uub feft mit einaitber Oerbunben [tub. \u00a9ie erinnern in pr\u00eat Seteiitiguitg an bie gebedelten fetten $C1. dienen. git ieber gelle rpt eine bunfelrotbbraune Suppe (b), bereu Saudfringel fc^arfe R\u00e4uber haben. gm guli uub Sluguft, fobalb e3 be\u00ea Slbenb\u00ea $u h\u00e4mmern beginnt QBipeit ap uub neun Uhr), fommeit bie \u00a9cbmetterlinge baratB berocr, bereit St\u00e4itipen btup ba\u00efbtge\u00ea gaoonfliegen i|r BilDe\u00e4 Sempetament 31t etfettnett geben, gdj babe bie gbiere oft genug erlogen, merfB\u00fcrbtgetBeife im freien aber fein einiges zu \u00a9efpt befommen. ga3 plpte, br\u00e4untiebgraue \u00a9eBaitb l\u00e4gt auf bem Sorberpgel einige bunflere Duetliuieit, beffer beim bttnfleren unb p\u00e4rfet gezepiteten 2Mmpeit (c), aB beim \u00e4\u00f6eibpn ernennen; beit gelblpBeigeit ^interpget femtzepuet eine oerBipte gttetbiube, fteben D\u00fcppett fpauuen pn, itnb eine ^aftborfte oereint ibu im ginge mit bem oorbent, Belpt oon'zB\u00f6lf fRppett butpzogen Bttb. S5ei betbeit \u00a9eplepern tragen bie giplet bB $ur \u00a9ppe pei Reiben Barnim Z\u00e4hne, bie ^iitterfpenen nur \u00a9ttbfporen; 001t einer IRopunge ift npB gu bemerken, gie 2lrt oerbreitet [id) im fiiblpeit unb norbroefilid^en geutplanb, in ber \u00a9bene mehr, aB im \u00a9ebirge unb erreicht nadj \u00a9beber bei ^aoelberg ihre pdargren^e. \u00a9ine anbere [ebr \u00e4bnlipe 3lrt (Cn. pinivora) treibt pr SBefen ebenfo, aber nur an liefern unb fontmt im norb\u00f6ftlpen beutpeit gladflanbe, in \u00a9itbfpoeben unb um SetetBbitrg oor. 2lttf ben fftabepotzeru be3 f\u00fcblid^eu \u00a9uroba, befonbexB ber pnien, lebt eine br\u00fcte 2lrt, ber ^inien^roce[fion3fbiniter (Cn. pityocampa). \u00a9\u00a7 pliegen fp per einige gaiter an, Bepe im eutBidelten gupttbe Weniger gutereffe haben, aB bie Iftattpeit, atB beiteit fte bet\u00fcorgebeu, barunter ftnb einige, Belp man Se\u00fcpraupen ober \u00a9abelpm\u00e4itje genannt bat. \u00a9ie haben-nur oierjel)tt Seine, [tatt ber S\u00fcppiebet fpeit am lebten \u00a9egmeitte gloei @abelfbi|d)en nad) oben, am\u00a7 loepett bie gereifte \u00dciaube [e ein langet g\u00e4bcbeit berioorfc\u00a3;iteUeit bann, [0 bag ber gan^e 2litbaug loie gloei i\u00dfeitpeit aiBftebt. gn ber iRpe itebmeit biefe gbiere eine fel)r [onberbare \u00a9telXuug auf bem Slatte be\u00a7 betreffenben \u00a9traueb^ ober Saume\u00ea an, Beleben fte beloobuen. \u00a9ie ruben auf ben Saudpgen uub babeit beit \u00fcorbereit uub biutereu gbeil be\u00ea 5b\u00f6rbeiB in bie \u00a7\u00f6be gerichtet, jenen mehr aB biefeit, ben \u00aeopf tief ein; gezogen unb mit Slumping ber \u00a9eficbBfeite oerborgen in ben baburd; angefcbloolletten erfteit ^\u00f6rberringeit. \u00a9ine biefer t\u00fcdifd) au\u00ea[et)eitben Raupen ift licbtgr\u00fcit unb bat ein oiolette\u00e4 \u00a9atte\u00a9 pd \u00fcber ben D\u00ee\u00fcdeit, Beld)e\u00ea auf bem ftebenteit Siittge bB ^ttm S-ufttodje feitlicb be^abreid)t unb ringsum faitber ioeig eiitgefagt ift. \u00a9ie pbet [P befoitber\u00ea im guli uub Sluguft auf SSeibeu ober beit oerpiebeiteit 5\u00dfappelarteit uub geh\u00f6rt bem grogeit \u00a9abel|ploan^e (Harpyia vinula) au. gitr Serpuppuitg benagt fte beit \u00a9tainm ihrer gutlerpflanje uub pinnt \u00fcber ba\u00ea oertiefte Sager eine gelo\u00f6lbte gede, Belebe bie garbe ber Umgebung bat uub beit SBiuter \u00fcber bie rotbbrauite ftumpfe Sappe eng umpiiegt. gm SJtai fommt ber bei gage febr tr\u00e4ge, au \u00a9t\u00e4mmen, St\u00e4ben uub Staufen peitbe galtet baraiB betoor, Beper Beig au\u00eaftebt, gelbe D\u00fcppett bat unb pBar^e, ^um gpeil oerBifcbte glede uub gadenjeid)itungen auf ben gl\u00fcgelit. \u00a9r legt biefe badjattig \u00fcber ben Seib unb feine bidBo\u00eflig behaarten Sorberbeine laug oorgeftredt, biebt neben einanber. ga\u00a7 grabeubaftefte aller eipeimipen Raupen [teilt aber bie be3 SitchenfpiititeiB (Stauropus fagi) bar, Belebet* gleichzeitig mit bem oorigen fliegt, biefelbe ^\u00f6rpertradjt bat, aber ftd) graubr\u00e4unltd) tr\u00e4gt, gie Utaupe ft|t in ber IKpe auch fo, Bie bie oorige, ftebt aber ganz anbere aiB. \u00a9in","page":343},{"file":"p0344.txt","language":"de","ocr_de":"344\nSie Schmetterlinge. \u00a9ulen.\nspacu* \u00a9nbgriffel h\u00e4ngen i^v Dom breiten \u00a3eibe\u00abenbe hinter, Welche leine gaben oorftreden \u00ef\u00ebnnen; biefe\u00ab ift an beit Seiten gadig gelautet, in anberer 3Beife ber S\u00fcden h\u00f6derig, bie oorbereu $\u00f6r$erriuge ftnb bie biinnften nnb tragen fedj\u00ab lange Sruftf\u00fcffe, ineiche bem leberbraunen Shtere eine unoeriennbare <S^tnnen\u00e2hnXic^\u00efett geben. \u00a9\u00ab finbet ftch im ^erbft auf Suchen unb \u00a9idjen unb nimmt bitrdj ba\u00ab \u00a9-mporridjten be\u00ab norbern ^\u00f6rbertheile\u00ab, Su\u00abftreden unb \u00a9rgttternlaffen bei* langen Seine eine lomifch brohenbe \u00a9eftalt an, trenn man e\u00ab in feiner Suhe ft\u00f6rt. (Sine gf\u00a3eihe non Spinnern fdjlie\u00a7en ftch au, inetche inegen ihrer meift auf bem S\u00fcden einzelner \u00a9lieber geg\u00e4hnten Saup\u00ebn ben @attung\u00abuameu Notodonta (S\u00fcdeng\u00e4fner) erhielten, beit man auf bie gange Sippe \u00fcbergetragen h&t.\nsfc\t$\n\u00aeie \u00a9ulen, Soctueu (Noctuina) bilbeu eine fet)i* greffe, nufere fechfie gamilie, bereu SSit* glieber meift: non nur mittlerer \u00a9r\u00f6&e fmb unb fid) mit 2lu\u00abnahme weniger \u00a9attungen leicht al\u00ab hierhergeh\u00f6rig erlernten taffen, inegeu be\u00ab \u00fcbereinftimmenben Saue\u00ab unb ber ftet\u00ab inieberfehrenben 3eid)uung\u00abanlage. \u00a3>er \u00c4\u00f6rper ift in bei* Segel robuft, ohne blumb genannt inerben gu tonnen, bei* Hinterleib meift gugefpipt, l\u00e4nger al\u00ea ber Hinterft\u00fcget bi\u00ab aunt Sfterinintel, bie Sehaaruug bid)t, auf Sthorar unb Hinterleib nicht feiten burd) Sch\u00f6pfe non nerfchiebener g\u00f6nn au\u00abgegeid)uet. \u00aeie behaarten ober itadten Sugen leuchten im SDun\u00efeln, Sebenaugett auf bem Scheitel fehlen nur in felteneu g\u00e4lten. \u00aeie borftigen girier ftnb etwa\u00ab l\u00e4nger al\u00ab bei* halbe Sorberfl\u00fcget, flehen auf nerbidtem \u00a9runbgtiebe unb tragen in bei* Segel \u00e4\u00dfimperborften, bei ben M\u00fcnchen Weniger Sitten \u00aeammg\u00e4hne ober pinfelartig Bewimperte S\u00e4geg\u00e4hne. \u00aeie Saftet*, mehr ober roettiger tr\u00e4ftig entioidelt, \u00fcberragen faft immer ben f\u00f4opf, fteigeu nur m\u00e4fpg auf, ihr gWeite\u00ab \u00a9lieb ift bid behaart ober befdjuppt, ba\u00ab lebte Weniger unb erf<heint Barum immer b\u00fcuner; blo\u00ab in einer fr\u00fcher 311 ben \u00c4teiufftltern gerechneten Sippe,. Bett HerminiBett; erreichen biefetben eine ungew\u00f6hnliche t\u00e4tige. $u fehl* feiteuen g\u00e4lten gelangt bie SoHpnge nicht gut ootlen \u00a9ntwidelung, \u2018fonberu bleibt Weid) ober gana au\u00ab. Sie Seine ftnb fr\u00e4ftig, ft\u00e4rfer unb BefouBer\u00ab bk hinterften l\u00e4nger al\u00ab bei ben Spinnern, bie Sorberfchienen t\u00fcvger, bie hinterften l\u00e4nger al\u00ea ihre Scheutet, biefe unten, bie Stierten au\u00a7en mehr ober minber ftarf behaart, feltener anliegeub Befdjuppt, bie Sd)ieueit unb g\u00fcffe \u00f6fter mit 2\u00e4ug\u00abreihen feiner SDornen unb feue an ben Hinterbeinen mit gwei Sboreubaareu bewehrt. Sn ben Mftigen Sorberft\u00fcgeln erreicht ber ^nnenranb ftet\u00ab eine gr\u00f6\u00dfere Su\u00f6behnung al\u00ab bei*Saum; gw\u00f6lf Sippen. burdpe\u00efjeu fie meift, bereu Serlauf wenig Unterfchiebe unb mit SiBnat)me weniger Sippen eine Snhaitg\u00abgeEc geigt, Weld)e baburd) entfteht, ba\u00a7 bie aui bei* oorbent SSittelrippe entfbringenbe geijnte Sibbe einen Sd)i*\u00e4gaft in ben au\u00ab ber oorbern \u00a9de bei* \u00fcftittelgeEe in bie Spi^e geheuBe Sibbe entfenbet, Welcher biefe meift fdjneibet unb al\u00ab fiebente Sibbe iu beu Saum aikl\u00e4uft. Hmfid)tlid) bei* geidjuung, f\u00fcr Weld)e bei bei* gro\u00dfen llebereinftimmuug ade m\u00f6glichen unb feiuften Unterfchiebe aufgefucht Werben m\u00fcffen, Wenn mau eine Srt gen\u00fcgenb befchreibeit will, gelten allgemein eiugef\u00fchrte Su\u00abbt\u00fcde, Welche au neben*\nftehenber fchematifdjer gigur mit Wenigen Shorten erl\u00e4utert Werben m\u00fcffen.\nS\u00e4he bei* SBurgel gieljt bie h^lbe Querlinie (a), bie beibeu gangen, bie 0 or be re (b) unb bie hintere (c) W\u00fcrben fd)on \u00f6fter erw\u00e4hnt, unb Wir Wiffen, ba\u00a7 fie ba\u00ab EJtittelfelb begtengeu. 3>u biefent tonnen brei anbei*\u00ab gef\u00e4rbte gledeit ooriommen, bie Sing; mal el (d) in bei* StittelgeEe, bie Sierenmalel (e) auf bei* Queraber, beibe in bei* Segel mit einem lichtem \u00c4terue oerfeheu, unb bie fd^ou Weniger confiante, nur b miller gef\u00e4rbte \u00e4apfenmatel (f). SBenu gwifeben beu beibeu erfteren eine bunflere g\u00e4rbuug burch bie gl\u00e4d)e gieht, fo f\u00fchrt biefe ben Samen 3Rittelf\u00abhatten, welcher anbeutet, baff au eine","page":344},{"file":"p0345.txt","language":"de","ocr_de":"StHgemetneS. Slaufopf.\n345\nfdjarje \u00a9reugc b abet nipt gebaut Werben biirfe. 3m \u00a9aumfelbe, baffelbe etwa tu ber dRitte burd)gicpettb, bemcrlt mau bte 2B elle nli nie (h). \u00aecr [Raunt gwifpett tpr ttnb ber Hinteren Ouer; littie l^et\u00a7t, Wenn er [einer pederen SBeft\u00e4ubuitg Wegen n\u00e4^er begeipnet gu Werben Derbient, bte geW\u00e4ffcrte 33inbe ttnb bie buullett, Doit ber d\u00f6edenliuie nap jener gwifpen einigen. [Rippen au\u00eaftraplenbeit \u00a9pipen bie [j\u00dffeilflede. \u00a9\u00a3 btaupt Wopl nipt erf\u00ee bemerlt 51t Werben, baf ade bie[e 'geipmtugeit nipt immer in jebern f\u00c7\u00ef\u00fcge\u00ef Dorlommen. 3)ie b\u00fcrgeren ttnb breiteren hinter; f\u00fcget pflegen geipnuitg\u00ealo\u00ea unb blifter gef\u00e4rbt gu fein, meift am \u00a9aunte adm\u00e4lig bitnller al\u00ea an berd\u00dfurgel; pabett fie eine Heitere, lebhafte g\u00e4rbititg (gelb, rotp, blau), fo feplt in ber [Regel aup bie Beipnutig nipt, unb fodte fte nur in einer fpWargen \u00a9aumbinbe beftepen. \u00aeie gl\u00fcgel bebedeit tu ber [Rupe baepartig ben Hinterleib, manpmal liegen fte ipm aber and) Wagrecpt auf, Wa3 befottber\u00ea 001t benfenigen \u00a9ttlen (Agrotis) gilt, Welpe fid) unter Saube auf bem \u00a9rb'boben Derftedeit unb bei \u00a3age eine b\u00fcrge \u00a9trede aufguftiegen pflegen, Wenn man fte in iprer [Rupe ft\u00f6rt.\n\u00aeic [Raupen biefer Familie bilben brei nat\u00fcrliche \u00a9nippen. Sbie einen ftepen burep ipre aitffallenbe SSepaarung unb feepgepn gftge ben nteiften \u00a9piniterraupeit gun\u00e4epft unb rupeit, f\u00fcr 3eberutamt offeitluttbig, bei \u00a3age an iprett gutterpfaitgen. Sie attberen paben gleichfalls fepgcptt g\u00fc\u00a7e, aber leine merllipe SSepaaruitg, palten ftp am \u00a3age meift Derftedt unb lommeit nur bes> fRapt\u00ea gum grafe perDorgelropett, Wo fie bann ber eifrige \u00a9ammler beim \u00a9peine ber latente bequemer aufgufinbeit Derf\u00eeept, al3 bei \u00a3age. 3pre Slngapl \u00fcberwiegt bet Weitem bie beiben anberett. \u00a9ine britte \u00a9nippe enbltp pat ein ober gwei guffpaare Weniger, ift nadt, ftpt bei \u00a3age frei an beit gutterpftangen unb baut in iprer erften \u00a9tgenfpaft bett \u00a9ulen bie SSr\u00fcde gur n\u00e4pften gamilie, ben \u00a9panitern. \u00a9\u00e4mmtlidje [Raupen [pinnen bei ber [\u00dferpupputtg, febop unDodlommen, bie frei auf [pflangen rupenben au biefeu ober an b\u00fcrrern Baube auf ber \u00a9rbe, bie ber gWeiteu \u00a9ruppe in ber [Regel unter ber \u00a9rbe, bereit ^r\u00fcmpen fte mit oetWebeit ober mit iprern \u00a9peipel nur lofe gufammen leimen.\nSBegeit ber grofen btebereiuftimmung ber \u00a9ulen fiitb bie \u00a9ippen bet einer \u00a9intpeilung Don Wenig 2Bertp, felbft bie \u00a9attungen pabett oielfap geWepfelt, we\u00eapalb bie Unfttte ber \u00a9ammler, einen \u00a9pmetterliug nur mit einem [Rauten, bem ber 2lrt gu benennen, leicht ertl\u00e4rt, wenn aup nipt gereptfertigt Werben tann. SDie ca. 2500 belannten Slrten Dertpeilen ftp \u00fcber bie gange \u00a9rbe. 2Bentt baDon napegu taufeub auf \u00a9uropa lommeit, fo ift barau\u00ea ber \u00a9ptu\u00a7 gu giepeit, baf bie Slrten unfeteg \u00a9rbtpeilS am forgf\u00e4ltigfteit ftubirt W\u00fcrben unb in beit infeltenreipeit B\u00e4nbent auf bie Derftedtlebenbeu, b\u00fcftereit \u00a9ulen weniger 2Ipt gegeben W\u00fcrbe, [omit ntaitpe itnS nop uubelannte bort leben m\u00f6gen, baf aber aup in ben Tropen, Welpe Weit oodlomntener Don ber \u00a9ottite beperrfpt Werben, at\u00ea nufere gotten, bk n\u00fcptlipeit \u00a9ulen gegen bie bunten Tagfalter, grofen \u00a9pinner ititb anbere \u00a9pmetterlinge bebeutenb gur\u00fcdtreten unb in an ftp geringerer 5lrteu; gapl bort leben.\n2Bir beginnen mit einem \u00a9pmetterlinge, bem [\u00dflaulopfe ober \u00dcBrilleitoogel (Diloba coerulocepbala), Welpen bte betreffenbeit S3\u00fcper fonft allgemein unter beit \u00a9piitnern anff\u00fcprten, w\u00e4prenb ipn bie [Reueren ben \u00a9ulen gug\u00e4pleit. SDie ftarlgel\u00e4mmten g\u00fcpler be\u00ea dR\u00e2nitpett\u00ea unb ber bide, wodig bepaarte K\u00f6rper be\u00ea 2Beibd)eit\u00ea l\u00e4ft feine nape dkrwaubtfpaft mit ieiteit, Weint nur bie $\u00f6rpertrapt entfpeibeit fodte, nipt Derlenuen. SDie pololabefarbetten, im \u00a9aumfelbe lichteren 33orberfl\u00fcgel Werben Don gWei ftarl gegadten, am gitneitranbe ftp fepr u\u00e4pernben, fpwargeit Ouerlinieu bitrpgogeit. gttbent bie beiben gr\u00fcnlipgelben SDRalclit gufammenftiefen unb fip bie gapfenutalel in ruuber gorm au bte [Riitgmalel aitp\u00e4ttgt, entftept ein gro\u00dfer, lipter ^ledS, welper fid) mitunter in gwei nierenf\u00f6rmige glede aufl\u00f6ft. SDie. weiflipgraueu, am gnuettwinlel bunlel gefledten Jg)interft\u00fcgel eittfettben bie fiebente [Rippe aitS ber I\u00dforberede ber dRittefgede. 2113 \u00a9attung\u00ebparaltere, Welpe bie 2trt gang allein repr\u00e4fentirt, merle man nop, baf bie [Rebeuaitgeit Hein, bie Hafter lurg unb p\u00e4ngettb, bie gunge fpWad) unb Weid) unb bie [R\u00fcgen bewimpert filth. 3)a3 \u00a3pier fliegt Dom \u00a9eptember au, gep\u00f6rt alfo gu bett fogenaunten \u201e^erbfteulen\" unb fipt bei \u00a3age","page":345},{"file":"p0346.txt","language":"de","ocr_de":"346\nSie \u00a9d)metterlinge. @ulen.\nait Saumft\u00e4mmen ober SE\u00df\u00e4nbett. 3m ^o\u00fcpjapre erfcpetueu bie bitfeit, bl\u00e4itltcpioei\u00dfen, gelbgeftreiften unb fdjloara betrauten Saupeit, bereit blauer $opf ben Samen bed \u00a9cpmetterlingd beraitla\u00dfte, auf \u00a9djtoarabotu uttb ^flaumenb\u00e4umeit; biefeit leptereit f\u00f6ittteit fie nadjtpeilig loetbeit, loeitit fie in gro\u00dfen Stengen int Stal unb 3um baran freffeit. \u00dcE\u00dfenn bie Saupe ertoadffert ift, fertigt fte oon Holsfp\u00e4ueit, bem $alfe einer 2Banb tc. eine geleimte H\u00fclle an fefte \u00a9egenfi\u00e4ttbe, oon loetc\u00a3)er bie fiumpfe, rotpbrauue $Puppe eng umf cutoff eit loirb, gan^ in \u00a9pittuerloeife.\n3m Sluguft* befonberd int (September f\u00e4llt p\u00e4uftg auf oerfcpiebeiteit Saunten ft\u00e4btifd)er i\u00dftomenaben, inte Sporn, So\u00dffaftanie, eine fdfi\u00f6ite Saitpe in bie Sugeit, ioelcpe in geMmmter Stge au bei* Unterfeite ber Sl\u00e4tter rupf in SB\u00e4lbent oft aucp auf (Sicpen angetroffen loirb. \u00a9ie ift gelb, an ben \u00a9eiten jottig gelb bepaart unb pat \u00fcber beit f\u00c4utfeit eine Seipe blenbenb ioei\u00dfer, fdploargmnringelter Rieden, loie fie auf bent gro\u00dfen Silb bei \u00a9. 58 bargeftelft ift. 3d) entfimte ntidj, ba\u00df biefelbe Srt oor ggpren eine ftattlicpe $aftauie bor einem \u00a7aufe pieftger \u00a9tabt ooHfommeit entbl\u00e4ttert patte. Die Oor junger matten Spiere fielen beit unter beut Saume Oor\u00fcbergepenben Leuten auf bie f\u00f6\u00f6pfe. \u2018Der and ber \u00fcberloiiiterteit ^3uppe im Mai ober 3ittti bed it\u00e4d)fteu 3apred audfd)litpfenbe \u00a9cpmetterliitg pei\u00dft bie Sporn;ipfeilm otte (Acronycta aceris) unb ift eben fo uitanfepnlid), loie bie \u00fcbrigen, japlreicpen \u00a9attitugdgenoffen, bereit Saitpeit f\u00e4llt mtlid) bitrcp ipr bunted ^leib in bie Sugeit fallen. Derfelbe erfcpeint loei\u00dfgratt, auf beit Sorberfl\u00fcgeln aiemlid) Oer; loorreit gelblid) unb br\u00e4ttnli\u00e4) beft\u00e4\u00fcbt, fo jebod), ba\u00df bie beiben Querlinien unb oorbereu Sialeltt aid lichtere Partien fid) beuttid) erlernten laffett.\nDen Orion (Moma Orion), einen ttugemeiit fauberen flatter, f\u00f6itneit loir int Stai ober 3un6 maitcpmal fogar red)t p\u00e4itfig int Sktlbe au beit Sauiuft\u00e4mmeu ftpett fepeit, loie er in nuferer Sbbilbuug ein (Sicpeublatt oer^iert. Der abftepenb bepaarte Sporar, beffett ^l\u00fcgelfcpuppen \u00a9eiten; fdi\u00f6pfe bilbeit, ber Hinterleib unb bie Sorberfl\u00fcget pabeit eine peltgt\u00fcue \u00a9runbfarbe, fdgoar^e unb\n\u00aeer Drion (Moma Orion) ntfsft (Raupe. Sie Oue\u00e4eiteule (Hadena basilinea) unb brei (Raupen.\nloei\u00dfc \u00e4eicpnungen. Sin lepteren unterfcpeibet man 3loei tief fcpiuaqe Duerliuieu unb in ber SSitte bed fepr breiten \u00dcHittelfelbed einige H^roglpppeu, ioetd)e atleufaHd eine br\u00fcte aufatumenfepen. Die graubraunen, ttad) au\u00dfen but\u00fclereu Hinterfliigel pabeit einen loei\u00dfen, fdjtoara getpeilteu 3aueu= ranbdfleden unb loie bie oorbereu fcploarg unb loei\u00dfgefcpedte granfen. Die p\u00fcbfcpe Saupe finbet fid) einige S\u00dfocpeit fp\u00e4ter, aitit\u00e4cpft gefeHfd)aftli(p auf (Sitpengeb\u00fcfd) unb l\u00e4\u00dft fiep an einem pabeit perab, loeim fte \u00a9efapr loittert. \u00a9p\u00e4ter, loenn fie erft gr\u00f6\u00dfer loirb, fudpt fte bie (Sinfamfeit unb fertigt oor (Sinbrud) ber raupen 3<xpredaeit f\u00fcr bie i\u00dfuppe ein fefted \u00a9efpinnft. \u00a9ie ift oben fammetfcploara, an ben \u00a9eiten gelblid), tr\u00e4gt auf rotpen S\u00f6\u00e4r^ett tauge rotpbraune Haare unb auf bem S\u00fcden bed gloeiten, oierten unb ftebeitteit Singed je einen gro\u00dfen gelben gted.\nSMptettb bie Saupeu ber bidper betrad)teteu guten unb bereit Serloanbteu in ber Segel auff\u00e4llig be paart finb unb mit ioentgen Sttdnapineu au Holagelo\u00e4djfen fid) aufpatten, opne oerftedt","page":346},{"file":"p0347.txt","language":"de","ocr_de":"Dnedeimtle. SPiattgegeipnete (Suie.\n347\ngu f\u00e9tu, fo fommeit bie meiften natften Staupen bei* nun folgenbeit \u00a9ulen nur benfenigeit gu \u00a9efipt,. ive\u00efpe fie in ipreit \u00a9plupftoinfelu aufguf\u00fctbeit toiffen. \u00a9ie ern\u00e4hren fid) vorgugltoetfe bon Kr\u00e4utern unb \u00a9r\u00e4fern, paben alle fepgepit g\u00fc\u00dfe ttnb fupeit gut* SSerpuppttng bie \u00a9rbe auf. \u00fcud) bie \u00a9pmetterlinge leben Verborgen unb befugen in bei* Sunfelpeit bie SSfitmen, bl\u00fcpenbe \u00a9etreibes unb \u00a9ral\u00e4prctt, fotoie von SSlattl\u00e4itfeu verf\u00fcgte SS\u00e4ume, \u00a9tr\u00e4uper unb anbeve \u00a9eto\u00e4pfe, unt <ponig unb Span gu ledcit. SBeitit fip nipt ein unb bie anbeve in bie mettfpftpen SBops nungen verflog, fei e!, ba\u00df fie beut Sichte folgte, ober um ein verftedte! Stupepl\u00e4^pen f\u00fcr beit Sag gu ftnbeit, bleibt bie SJteprgapl bcrfelben unferen Singen bevborgeit. Srop ber S3erborgenpeit ber Staupen mapen fid^ bod) manche boit ipneu f\u00fchlbar bitrp beit \u00a9fabelt, toelpeit fie au beit Mturgeto\u00e4pfeit anripteit. 23eifpiel!toeife fepeit toil* eine pier bor un!, bereit \u00a3eben!gefpipte in ber \u00aeitrge mitgetpeilt toerben foil. Sie leberbrauite, biltoeileit ettoa! grau angeflogene Ouedeits eule (Hadena basilinea) pat am Siorberranbe unb im SJtittelfelbe ntepr roftbraitite Slorberfl\u00fcgel. Stings unb Siierenmafel finb gro\u00df, biefe peller, befottber! faumto\u00e4rt!. SIu! ber SJtitte ber Ringel; tourgel gept ein fptoarger \u00a9trapl and, fie pat eine \u201eSuite an ber S\u00f6aftS\" (basilinea). Sie beibeit Ouerftreifeit, an ben gugcfeprten \u00a9eiten buttller eingefa\u00dft, bie SBeHenliuie, BapfeitmaM, fie alle ftnb beutlid) gtt erlernten. kleine fd)toarge SJtonbfledpen gtoifdjen ben Stippen bilben bie \u00a9aumlinie, gtoei bunfle anbeve ein SSaitb \u00fcber bie toefleitranbigen granfeit. Sie gl\u00e4ngeitb gelbs braunen, faumto\u00e4rt! unb auf ben Stippen bunlleren jpinterpgel entfenbeit ipre fiebente Stippe au! ber vorbern \u00a9de ber SJtittelgelle. Sie Singen ftnb nadt unb itnbetoimpert, bie Bunge ift ftarf nnb bie Saftet cnbeit mit einem fnrgen, geneigten \u00a9liebe. Situ SSorbers unb hinter raube bei Sporar fiepen je gtoei ipaatb\u00fcfppen empor, gtoei getpeilte \u00a9p\u00f6pfe bilbenb, ungetpeilte unb bunflere auf beut St\u00fcdeit be! britten unb vierten .Ipiutetleiblgliebe!. Sie gl\u00fcgelfpanuuitg betr\u00e4gt aitbertpalb 3vH* Siap ber Paarung legt ba! S\u00f6eibpeu meprere \u00a9ier an \u00a9ralftengel unb SSl\u00e4tter, von toeld)eit fiep bie Staupe fp\u00e4ter ern\u00e4prt, biefelben bei Stacpt von oben au abfreffenb, to\u00e4prenb fie fid) am Sage unten verborgen palt. Siefe \u00a9reifer f\u00f6nnett amp bie angebauteit \u00a9erealieit Stoggeu unb SBeigen, fein. g\u00fcr biefen f\u00c7alt freffen fte ftd) in bie noep toeipen f\u00f6ntet* ein. \u00a9o lauge e! ipneit ber Staunt geftattet, Verbergen fte ftd) in ber Slepre unb finb feptoer gtt ftitben, toeil ipre garbe gut* 3^it faitm von ber Umgebung abtoeiept. Sie Staupen, toelcpe manpmgl in gro\u00dfer SOtenge vorfontmen, pat man, naepbent fte ans bem \u00a9etreibe beim \u00a9infapreit beffelben peraulgefallen toaren, an beit jpaulto\u00e4nbeit ber \u00a9tragen fipcit fepen, toelpe bie \u00a9rutetoageu paffirt patten, ebeitfo an ben \u00a9eto\u00e4itben unb auf bem S3obeit ber \u00a9cpeuneit. \u00a9ie pabeit ftp mit SBei\u00dfbrob, nap ber Uebertointerung mit junger \u00a9aat unb @ra! f\u00fcttern laffeit. S\u00f6eitit man fie niept ft\u00f6rt, toiirben bie iit beit \u00a9arbeit verbliebenen an ben K\u00f6rnern toeiter freffen, bi! fie in tointerlipe \u00a9rffarruug verfallen, im ^r\u00fcpjapr bal @efd)\u00e4ft fortfepen, etitgelne toopl aud) ba! @ra! im Breien auffupeit unb fiep Slnfang! SDRai verpuppen. Sie ertoaepfeue Staupe erfpeint nap pinteit ettoa! verengt unb in bleip graubrauner, toenig gl\u00e4ugenber \u00a9ruitbfarbe, bie Stiidens p\u00e4lfte burp unregelm\u00e4\u00dfige Slberung fpto\u00e4rglip, burp eine toei\u00dflipe \u00dcDtittellinie getpeilt, breimal toei\u00df burpfdjuitten auf bem gl\u00e4itgenb rotp\u00f6rauiten Stadenfpilbe ttitb ber rotpen Slfterflappe. \u00a9ine Steipe bunfler ^ledpeit pinter ben Sufll\u00f6pent, eine gtocite \u00fcber ben gugtourgelit unteijpeibet mau nop att\u00dferbem au ber lipteit S3aupp\u00e4tfte. Sie gebruitgenc, geiblipbramte ^\u00dfuppe eitbet iit eine unebene SBarge, toelpe fed)!, ettoa! gefr\u00fcutmte Oorfieit betoepren, gtoei ft\u00e4rfere neben einanber inmitten ber vier anberen. \u2014^u iprer Sebeitltoeife ftimrnt piermit eine gtoeite, ber eben befprie= beiten Staupe fepr \u00e4pitlipe \u00fcberein, au! toelper fid) bie mattgegeipnete \u00a9ule (H. infesta) enttoidelt. SBenn ba! \u00a9etreibe gem\u00e4pt toirb, pat fie bie \u00a9r\u00f6\u00dfc von fieben Siuieit erlangt, f\u00e4llt, unt einer anbent Slrt gtt gebenden, toie ftp bergleid)en Staupen gtt pelfen toiffeit, attl ben Steprett, verbirgt ftd) unter bem liegenbeit \u00a9etreibe, unter \u00a9rbfpollen ic. unb fupt @ra! gut* toeiteren \u00a9nt\u00e4pruttg auf, toenn fte ftp nipt mit eiiternteit l\u00e4gt. Oil SJtitte Oftober, ober bei g\u00fcitftiger Witterung nop l\u00e4nger, fri\u00dft fie unb \u00fcbertointert fa\u00dft ertoapfeit. 3m u\u00e4pfieit ^r\u00fcpliuge ent\u00e4prt","page":347},{"file":"p0348.txt","language":"de","ocr_de":"348\n$ie Schmetterlinge.. Qrulen.\nfie fidj noch ein paar 2\u00dfod)en in bevfelbeu SBeife bon \u00a9rag unb bertoanbelt fid) \u00a9ttbe 2lpril ober tm 9Rat in eine hellbraune, f\u00e4jlante unb lebhafte ^\u00dfttppe, ioeldje in jtoei auglo\u00e4rtg gebogene Konten enbigt, bie bon einigen SBorfiett umgeben futb. S)te gelbgrauen, br\u00e4unlich getrollten S\u00dforberftfigel ber (Side geigen am \u00a9nbe ber SBedenlinte eine fdjarfe (W) 3eid)uung unb nach au\u00dfen big jum (Saume einen fdjio\u00e4rzlichen Hinflug. 5tuf beit ioei\u00dfltcheit jpinterfl\u00fcgelu fehett ftch eine Saumbiube unb ein SSogenfireifen grau ab. Sthorar unb borbere ^iuterleibSringe tragen fd)ioache \u00a9ch\u00f6pfe, S)ie ^l\u00f6pranteufe ober ber S\u00e4gerattb (Mamestra persicariae) ift gemein unb nicht ju berfernten an beu tief blaufdjtoarzen, gelblid) marmorirteit, iredetttattbigen SSorberpgelit, bereu tbei\u00dfe, gelblich gelernte dtierenmalel gegen beu buntein \u00a9rtmb getoaltig abftic^t* 31)\u00ab fRaupe lebt im \u00a7erbfte auf ben berfdjiebenften \u00a9eto\u00e4chfeit, gern auch in nuferen \u00a9arten unb berr\u00e4th [ich befonberg an beu \u00a9eorgiiten burdj ben auf ben gro\u00dfen ^Bl\u00e4ttern fiep aufamntelnben Kotp. \u00a9\u00ab lebt leineg toegg- berftedt unb jei^uet fiep burd) bag leiftenartige \u00f6pinterenbe beg borlebten Seibers gliebe\u00ea aug, bon toeldjem an ber K\u00f6rper fdjr\u00e2g nad) girrten abf\u00e4llt, fotbie burd) eine hellere bber buntlere, bigtoeilen in 23raiut \u00fcbergehenbe gr\u00fcne K\u00f6rperfarbe, toe\u00efdje bon einer fein lichteren, beiberfeitg buutel eingefa\u00dften L\u00e4ngglittie auf bem bilden burc^>fd)tttttert toirb. \u00a9in nach bdden palblreigf\u00f6rmig begrenzter, born adm\u00e4lig berioafcpener dt\u00fcdenf\u00efed beg bierteit unb f\u00fcnften fRittgeg, ber \u00f6pinterranb beg elften unb faft ber ganze zw\u00f6lfte, fotoie beriotfchte Sd)r\u00e4g)tridje unter ben Luftl\u00f6chern ftnb braun. \u00a3)ie fcptoarzbraune, hinten ftumpfe ^ttppe, toeld)e hier z^ei gelttopfte, ettoag augeittauber ftepenbe \u00a9abelfpipcpen tr\u00e4gt, \u00fcbertbintert in ber \u00a9rbe.\n3mei fehr h\u00fcbfche \u00a9ulen, irelcpe in $arbe unb Seicpnung trefentlidj au\u00eaeiuanber gehen, ftimmen in ihren Sftaupeu unb beren Lebengtreife in bem \u00a9rabe mit eiuanber \u00fcberein, ba\u00df eg ungemein fd))oer mirb, fie bann bon eiuanber gu unterfdjeiben, menu man fie beibe z^gleid) bor ftd) fiept. Seibc\na \u00a9ie S\u00f6ldjeule, S\u00dbMnncf)en'(Neuronia -popularis) nebft U\u00eeau^e, unter einem aufgehobenen Steine, b \u00a9u aitangolbeule (Brotolomia meticulosa). c \u00a9ie Ora\u00ebente, Sbeibcfjen (Oharaeas graminis).\nhaben fchott bebetttenbeu Schaben au ben dBiefeitgr\u00e4fent angerichtet, bon toeld)eu fte fid) ern\u00e4hren ttttb ztoar 'm fe^v berfdjtoenberifcher SSeife. Sie beginnen n\u00e4mlich am \u00a9run\u00f6e begi\u00f6latteg, beffett Spi\u00dfe halb berVbellt ttttb ihren junger bann nicpt mehr ftideu laitit. 2)ie eine ift bie Sold); ober \u00a7uttergra\u00f6;\u00a9ule (Neuronia popularis ober lolii) unb tourbe ioegen tpreg langhaarigen Tporar fr\u00fcher beu Spinnern betgefedt, zu betten fte trop ber ftarl gel\u00e4mmteit m\u00e4nnlichen ^uhler aber nicht geh\u00f6rt. 3h\u00ab fdou rothbraunen i\u00dforber\u00df\u00fcgel flimmern pfirfidjbl\u00fctpenrotb unb faden burd) bie gelblid)toei\u00dfc $efd)iippung aller Rippen, ber d\u00dfedenlinie unb ber brei Mein, tote mir au\u00ea itttferer 3lbbilbttug erfehett, itt einer d\u00f6eife auf, ioeldte fie mit leiner anbent 2lrt bertoedjfeln l\u00e4\u00dft. 5)er Kopf unb fcpopflofe ^porarr\u00fcden fittb braun unb ioei\u00df gemifd)t, bie tnibtoei\u00dfen hinter; pgel bor bem Saume gebr\u00e4unt, \u00a9ag S\u00dfeibcpen \u00fcbcrtrifft bag dR\u00e4unden ettoag an \u00a9r\u00f6\u00dfe unb hat eine lang oorftredbare Legr\u00f6hre, mit ioeldjer eg int dluguft ober September feine gahbreic^ett \u00a9ier tief am \u00a9runbe ber \u00a9ragpflangen uuterbrittgen latttt. ding biefeu fcpl\u00fcpfeu bie tR\u00e4upcpeu noch bor 2B inter g aug unb burchfd)lafett benfelben fe nad) bem ^erbftioetter in oerfcpiebener \u00a9r\u00f6\u00dfe. SXnfangg 3uut h\u00fcbe id) bief eiben in tpefiger \u00a9egenb faft crtoadffeu ttttb immer nur einzeln unter","page":348},{"file":"p0349.txt","language":"de","ocr_de":"goldj', (SfraSctt\u00efe. SIgatBogel.\n349\n(Steinen gefunden, mo fie tu ber pier aBgeB\u00fcbeten \u00a9telluug ritten, \u00a9er feifte K\u00f6rper glanzt B*rongeBraun auf ber burdj bie fdpargeu ^uftX\u00f6d;er Begrenzen oBern \u00a9e\u00fce imb mirb bon bret \u00efidjten Sang\u00ea\u00efiuien burdjgogen, inelc^e auf bem Stadenfd)ilbe Beginnen nub fid) am \u00a9nbe ber Sifter? \u00eflappe bereinigen; gmifcpen ben Beibeu \u00e4u\u00dferen biefer'Sinien imb ben Suftlocpern Bemer\u00eft man nod) eine, meniger reine unb meprfacp uuterBrodpeue Sinie. SP&re Verpuppung erfolgt gleidpfaHS unter (Steinen, \u00a9e\u00a7 Stadp \u00efommt fie pernor unb Befrist in ber angegebenen Beife bie \u00a9reifer tprer StadpBarf\u00f4aft, am tieBfteu ba\u00eb \u00a9uedengra\u00ea (Triticmn repens); mit S\u00f6ldp (Lolium teandentum), bon \u00bbeldjetn fie ben Stamen pat, \u00efonnte id) fie Bei ber Bmpt nid^t gro\u00a7 f\u00fcttern.\nVerrufener a\u00ef\u00ea borige ift bie, mie fepon erm\u00e4hnt, gang gteidje, nur etma\u00ea \u00efletnere Staupe ber @r a\u00eaeute (CBaraeas graminis), eiue\u00ea ntepr im Storbeu berBreiteteu fr\u00f6nen \u00a9alt\u00e9r\u00e9/ben \u00eetnfeie dBBilbung gleichfalls bergegenm\u00e4rtigt. \u00a9r pat Behaarte dug eu mie ber borige, einen fdjopflofen, molligen \u00a9Porar, bag SJt\u00e2nntpen gef\u00e2mmte ppter. \u00a9ie Vorbetf\u00fcgel geidjneu ftd) burch eine ftauBig olibengr\u00fcitlidje \u00a9runbfarBe unb fepr ber\u00e2nberlid)e ^eic^uungbn au\u00e9. \u00a9aB SJtittelfelb unb bie cuivre \u00a3atfte be\u00ea \u00a9aumfelbeS ftnb in ber Siegel buu\u00ef\u00efer, al\u00e9 bie \u00a9runbfarBe, bie* brei SMelu heller af\u00ea biefe, mepr ober meniger mei\u00a7. \u00a9ie Bre\u00fcgegogene Stingma\u00efel berBinbet fid) mit ber Befonber\u00ea pellen Stieremna\u00efel burdj bie hier faft meifje SJt\u00fctelrippe. Bellen? unb Ouerltnieu taffen fid) nicht maptnepmen, bagegen Bt\u00e8meilen eine \u00a9aumlinie, geBilbet bon bm\u00fcleren S\u00e2ug\u00ea? fled'd)en gmifcpen beu Stippen. \u00a9ie meifgelB Befranf\u00eeen, geIBlidjgrauen \u00a3interfl\u00fcge\u00ef \u00bberben nadp ber B\u00fcrget pin fetter. 3m pli unb luguft eutfcp\u00ef\u00fcpft ba\u00e9 gierige \u00a9pier feiner gt\u00e4ngenb rotp? Braunen in gmei ipafenfpi\u00e7djen enbenben $uppe unb fliegt mandjmat im \u00a9onnenfdjeine an Biefen? Blumen, \u00a9djmeben unb anbere SChei\u00efe be\u00ea n\u00f4rblicpen \u00a9uropa, BefonfcerS aBer St or b amerif a, paBen \u00f6fter bon ben Staunen leiben m\u00fcffen, a\u00efs nufere beutfdjen Biefen. Vom 3>apre 1771 Berieten bie dnnaleu au\u00e9 ber unteren Befergegenb unb fp\u00e4ter (1816 unb 17) a\u00ab8 bem Braunfdjmeigtfdjen dntpeile be\u00e9 \u00a3argeg B\u00f6fe \u00a9inge bon tpneu. Sei Vremen Ratten fie in einer Stadjt gmei borgen Biefen berm\u00fcftet unb fafen fo gebr\u00e4ngt Bei einaubev, ba\u00a7 auf bem Staunte einer auggeBrciteten \u00a3cmb gm\u00f6tf unb met)r \u00a9t\u00fcd geg\u00e4rt merben tonnten. p ber pargBurger \u00a9egenb geigten fie fidj 1816 in uugtauBUd)en Mengen, \u00a9ie au it)ren Beibepl\u00e4peu borBeif\u00fcprenben Bege m\u00fcrben fdjl\u00fcpfrig unb fotpig, unb panbpodj f\u00fcllten fid) bie Bagengteife. \u00a9a\u00ea ppr baraitf frafjen fie mepr beim breitaufenb Balbmorgen Biefe g\u00e4ttglidj aB, ba mau nichts gegen fie getrau, fonbern bie Beit mit Veratmungen hatte piugepen taffen, dde Vorfidjt\u00e9mafiregeln, melcpe man f\u00fcr ba\u00ea br\u00fcte ppr gegen fie getroffen hatte, tarnen gu fp\u00e4t; beim bie Staupen maren auf ipr normales? SJtafj gur\u00fcdgef\u00fchrt. SJtau bermutljete, baff ein ad)tuubbier|igft\u00fcubiger Stegengu\u00a7 SJt\u00fcte Sltai, in plge beffeu f\u00c7\u00ef\u00fcffe unb V\u00e4dje au8. ipreu Ufern traten, ben Verpeerungeu ein \u00a9nbe gemad)t paBe. \u2014 Bir lernten nod) einen fcpmargBrauuen (Schmetterling (Neuronia caespetis), beffeu Bellen? unb Ouertinien mie bie Umf\u00e4umungen ber SRafeln feingelb merbortreten. (Sr ift biet fettener, feine Staupe bem aufjern Slnfepeu unb ber VeBenSlneife nad) aBer bie br\u00fcte im Vunbe.\n\u00a9inen mefenttiep anbern \u00a9inbrud mad)t ber SBlid auf bie eBenfa\u00ef\u00ef\u00ea tyet aBgeBilbete SWang olb? ente, ober ben dgatbogel (Brotolomia metieulosa), Bei meldjem fp ber\u00a9aum ber Vorberft\u00fcgel in einer Beife au\u00eagadt, mie e\u00ea Bei ben \u00a9ulen nur feiten borlommt. \u00a9iefelBeu tragen ftep r\u00f6tplid) lebergelB, tut SJUttelfelbe olibenBraun in ben Beid)nungen, meldfe ba\u00ea Vilb beranfd)auticpt. 3n ber badjf\u00f6tmigett Stupelage falten fie fid) ein menig ber S\u00e4uge nad). \u00a9ie \u00a7interft\u00fcgel finb liept lebergelB, am \u00a9autne bermifdjt buntter geftreift. \u00a9en \u00a9porar giert born ein fcpneibtger S\u00e4ng\u00a7? lamm, melcper fattetartig nad) pinten anffteigt unb in einen aBgeppteu Ouermulft enbigt. \u00a9ie Singen ftub nadt unb uuBemimpert, bie 3unge ftarf. \u00a9iefe fd)\u00f6ite \u00a9ule erfepemt gmeimat im 3apre, guerft im SJtai unb 3uui, bann mieber im dugu^ unb \u00a9eptemBer. Von ber gmeiten \u00a9eneratiou \u00fcBermiutert bie Staupe, \u00a9te fcpman\u00eft in ber prBung g\u00bbifd)en \u00a9r\u00fcu unb BimmtBraun, pat eine gelBe, naep oBen bunfler Bef\u00e4umte \u00a9eitentinie tiBer ben p\u00a7eu, eine mei^e, unbo\u00fcfommene","page":349},{"file":"p0350.txt","language":"de","ocr_de":"350\nSie \u00a9dmetterlinge. (\u00fcntlen.\nGlitte lang\u00e9 bef Ot\u00fcdenf unb oben bttnile, ttad ooru offene EBiulelgeiduitngen. Ste fri\u00dft allerlei niebeve fangen unb lomrnt oereingelt faft \u00fcberall in \u00a9eutfdlanb Oor.\n\u00a9tue Sibbe i>on (Stilett f\u00fc^rt ben Etameit ^abugetteulett (Cucullia) unb gmar befljalb, meil ber \u00a7al\u00e9!rageit nue eine Shpuge ttad) oont fbth bif \u00fcber ben $obf rettet; itberbief getanen fie ftd) nod au\u00e9 bttrd einen fdlanleu, ben Slfterminlel ber Fl\u00fcgel um ba\u00e9 \u00aeof)pelte \u00fcberragenben Hinterleib, meldet* beim S\u00dfeibc^en fbij?, beim EJicinndeu gmeitl)eilig eitbigt, unb burcf) ben ERangel ber gem\u00f6hnliden (Suleitgeidnuitgeit auf ben faft laugettf\u00f6rmigeu ESorberfl\u00fcgeln. Oie einen lleibeit fid einfarbig mei\u00dfgrau unb taffen fid) nur bann mit Siderfeit erlernten, menu man fie auf ben Otaupen ergog, fo \u00e4^nlidf) feljett einanber oiele Elften, anbere triebet* ^aben braune S\u00e4ngf; ftriemen \u00fcber bie ESorberflttgel, moburd) fie ein holgartigef Elufehett betommeu. (Sine unferer fd\u00f6nften @uten unb \u00fcberhaupt ein \u00fcberau\u00e9 fauberer unb giertidjcr Sdutetterliug ift ber fogenannte Silberm\u00f6ttd) (C. argentea ober artemisiae). Oie mie ange^aud)t lid)tgr\u00fcuen s\u00dforberfl\u00fcgel ftnb mit ad)t bertmuttergl\u00e4ugenben glcdett, nier gr\u00f6\u00dferen unb hier Heineren, auf ba\u00e9 giertidjfte gegcid)itet unb mit filbernen gtanfett eingefa\u00dft, bie lleinett, meinen Hintetfliigel buntelu fdmad naif) bent Saunte Mn. gm fanbreidjen, norbbeutfden gladlanbe, too ber gelbbeifu\u00df (Artemisia vulgaris) ftridtoeife gange Stredeu bebedt, breitet fid) biefe nieblidie \u00a9nie au\u00e9, ohne irgenbmo ^\u00e4uftg gu toerben, unb fifst im gititt an ber genannten ^flange. Obfdott id meljr al\u00e9 huubert Otaupen im Herbft gufammengetragen h\u00fcbe, melde immer nur oereiugelt au ber gutterbflange gefunben merbett, fo ergog id bod) menig \u00a9dOmetterlinge barau\u00e9, meil bie fo frei auf bent gelbe lebenbeit, itidjt oerftedten Oiaubeu ben Eingriffen ber Sd)lttbfmefben, befouber\u00e9 ber aderm\u00e4rtf umherlmtgernben, fdmttgig gelben Sidelmeffett aufgefeht ftnb. E\u00dfemt id bie am (Snutbe be\u00e9 Bmittgerf, \u00ee)afelbft meifi angefbonnenen, erbigeu (Socottf \u00f6ffnete, fanb id) ftatt ber gr\u00fcnen pbbe/ melde, mie bei allen (SucuKien, am 33attde eine etma\u00e9 Inobfartig oortretenbe O\u00ee\u00fcffelfdcibe t)at, bie fdmargeit, faft d)lim brifdeu (Socou\u00e9 jener EBefben. Oie gr\u00fcne, auf bem bilden braun unb bftrftdbl\u00fct|rotb gemifdte Otaube fdu\u00fcrt fid nad (SucuUteuart in beit (Siufd)ititteu etma\u00e9 ein unb hnt ooru auf jebemOtinge je gmei gelblidmei\u00dfe gtede, einen in ber Seite, fdt'\u00e4g barunter einen gmeiteu, melde beibe ttad) hinten in einen Sdragfttid) au\u00e9laufen, unb eine itnterbrod)ene mei\u00dfe Ot\u00fcdeitlinie. Oie pbbe \u00fcbermiutert. Uttfere Elrt geh\u00f6rt gu ben lleinfteu iljref \u00a9efdled*\u00bb; benn fie fbaunt nur 15 Sintern\ngntereffant bttrd bie Sebettfmeife ihrer Obaubeu mirb bie Sibbe ber Obohreuten (Nonagria), geid)Uitng\u00e9tofe, graugelb, mie trodne\u00e9 Schilfrohr att\u00e9fehenbe Sdmetterlinge, melde fid) but\u2019d nadte, unbemirnberte Elugett, einen oorftehenbeit Stirnfdobf, unter metdem ftd) eine magredt oortretenbe, oieredige Hornblatte Oerftedt, burd einen gem\u00f6lbten, glattmolligen Ol)orar unb einen geftredteu Hinterleib au\u00e9geidueit, f\u00fcr ben Sammler aber nod) bie \u00fcble (Sigeitfdaft an fid) h^beu, ba\u00df fie leid)t \u00f6lig merbett. Sie fXtegeu bei Obad)t oom Eluguft bi\u00e9 gum Oltober nur in ber Ot\u00e4he ihrer (Seburtfft\u00e4tteu unb breiten ftd meit auf, einige Elften jebod) nur im n\u00f6rbliden Oeutfdflanb. 2dre Obaubeu leben bohreitb im Obol)rfteugel oott Sd)ilf unb fd;ilfartigen \u00a9r\u00e4fertt, meld)e baburd) an ben Sbifmn ber S3l\u00e4tter oergilben. Elbgefdjloffen oom Sidte haben fie bleidc garden unb ein murmartigef EIufel)eu. Sie oerbnbbeu fid) and) in ihrer engen SHattfe, ttad)bem fte oorher ein glttglod f\u00fcr ben Sd)metterliug genagt hcden, meld)ef bitrd) bie Oberhaut bef Stengelf oer; fdloffeu bleibt ober bttrd) tBohtfp\u00e4ue oerftobft mirb. ge\u2019ttad) ber Elrt liegt bie E\u00dfnbbe geft\u00fcrgt unmittelbar \u00fcber biefem Sod^, ober aufredt gleid) barunter. \u00dfit beit Oerbreitetften unb gr\u00f6\u00dften Elften geh\u00f6rt bie anberthalb Bott fpiinnenbe gemeine Otohrf olb etteule (N. typhae). \u00aeie fdilffarbenen bif rothgrauen, neben ben mei\u00dfliden Oiibb211 m^)x \u00b0^ei' meuigeV bttulel beft\u00e4ubten ESorberpgel h\u00abben eine ftumbfe Sbde unb einen giemlid gefaben, fdmad) gemellten Saum, an meldern gmei Leihen fdmarger 5)3iiuttdeu fteheu. Statt ber oorberu Ouerlinie bemerlt man fehr eiugelne, an Stelle ber hinteren gahlreidere fdmarge Limite, ^3feilfledd)en oertreten bie EBe\u00eften\u00efime.","page":350},{"file":"p0351.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9enteine Boferfolbeneule. \u00c4iefenteule.\n351\n\u00a9in laifeer gled beutet bie Stierenmafel an, unb bt\u00e9meilen marlirt fife in gleicher Bkife ifere Stafebarin. \u00a9ie gelblichen ^nnterft\u00fcgel feaben eine bunllere, oon ben Oliven lichter feurfeffenittene \u00a9auntbinbe, geberb\u00fcffedjen unb je girei l\u00e4ngere Borften gieren bie ^amntg\u00e4fene ber m\u00e4nnlifeeit giifeler. 3u ben feeiben Stoferfolbenarten (Typha latifolia unb angustifolia) lebt bie ffentugig ffeiffe^ farfeene Staufee.. \u00a9rei lifete St\u00fcdenliuien, ffem\u00e4rglifee \u00a3uftl\u00f6feer, ein br\u00e2uit\u00efifee\u00ea Stadenffeilb nub eine nofe bunflere Slfterflafefee bringen ivenig Slbmefefeluitg in ba\u00ea eint\u00f6nige \u00aeleib. \u00a9ie ffelattfe, gelbbraune Bufefee, melfee fidh burfe eine fhmtfef nacfe oben gerichtete St\u00fcffelffeeibe unb eine nabeb artige \u00a9rfe\u00f6fettttg gegen fea\u00ea Seibe\u00eaenbe fein au\u00eageifeitet, ftefet auf bem f\u00f6ofefe, mitfein \u00fcber bem glttglofee. \u00a9rofe ber Slbgeffeloffenfeeit ber Staufee ift fie oor feiublifeen StafefteEuugen nifet ftfeer. Stau ergiefet nifet feiten au3 ber Bufefee \u2014 biefe nur barf mau einfammeln, menu man ben \u00a9cfemetterling gu feabcu m\u00fcnffet \u2014, eine \u00a9d)lufefme\u00f6fee, ben Exephanes (Ichneumon) occupator. \u2014\u2022 \u00a9efer eng an bie Stonagrien ffeliefett fife bie \u00a3eucanten an, tfeeil\u00bb feurfe bie \u00a9rafet unb F\u00e4rbung ber \u00a9cfemetterliuge, tfeeile\u00bb burfe bie \u00a3ebett\u00eameife ber Staufeeit, bie jebofe meift auf eit au ben \u00a9ra\u00eab\u00ef\u00e2ttern freffen; jenen fefelen bie \u00a9tirnfelatte, ben nt\u00e4nulifeeu g\u00fcfelent bie g\u00e4feite, unb gemiffe anbere \u00a9igentfe\u00fcmlifefeiten taffen eine Bereinigung beiber \u00a9attungen nicht gu. Stanfee Wirten feaben eine bofefeelte \u00a9eueration (L. pallens, L. album u. a.).\nSu ben acfetgiger Saferen bed oorigett ^aferfeunbert\u00ea (1783) ricfetete tu ben fr\u00e4ttfiffeen nnb f\u00e4feftffeen $iefernmalbungen fet\u00f6felife eine Staufee fo gewaltige Berfeeerungett au, baf bie bortigen Befe\u00f6rben ifere Staturgeffeifete nuterfucfeeit liefen, um mom\u00f6glife ben meiteren Beriouftungen ber* fetben entfiel gn fefeen. Statt fcfelng bie Sitten nacfe nnb faub, baf biefelbett Staunen ffeon 1725 bie g\u00f6ferettm\u00e4lber oerfeeert featteu unb gtoar binnen oiergefen \u00a9lagen im S\u00fcll meferere feunbert Storgett. \u00a9ie Staufeen fafett auf ben \u00a9ifefeln ber fe\u00f6cfeften B\u00e4ume unb frafen bie Stab ein oon ber \u00a9feifee an ab, bid jene in larger geit lafel unb trie oerferauut audfafeen nnb \u2014 \u2014 nacfe einigen Saferen abflarben. Sm Sluguft liefen bie Staufeen oont grafe ab, m\u00fcrben matt unb fielen in folcfeen Stengen feeruuter, baf ber Boben oon ifenen fcfemarg gef\u00e4rbt m\u00fcrbe, \u00a9ie gefunbe Staufee feat uifetd \u00a9femarge^ an jicfe, ben gr\u00fcnen $\u00f6rfeer burcfegiefeen meferere meife St\u00fcdenliuien nnb ein orangenfarbener \u00a9treifen in ben \u00a9eiten. SB jenem guerft genannten Safe\u00ab geffeafe ed aufe, baf in ber \u00c6urntar\u00ef, einem \u00a9feeile ber Steumar! unb Borfeomnternd, fomie in ber g\u00f6rlifeer \u00a9egeub bie gorfteit burfe biefelbe Staufee unb ftellenmeid gang befonberd burfe bie fr\u00fcfeer erm\u00e4feute bed ^iefernffeiitnerd bem Berberben fereidgegeben maren. \u00a9eitbem ift fie bann unb manu, fo 1808 unb 1815 mieber in graulen, m^erem Safere aucfe in \u00a9ftfereitfeit, in ben breifiger Saferen befonberd in gomment, Stedlenburg, in ber ltdermarf unb um Berlin, in ben fttnfgiger in Breufett, Bofen, abermals in ber Star! Branbeuburg in Bebenleit erregenbeu Staffen aufgetreten unb feat f\u00fcr lange Seit bie \u00a9feureit ber Berm\u00fcftung gur\u00fcdgelaffen. \u00a9fene fefer bemerllicfe gu merben, finbet fie ftcfe oon \u00a9nbe Stai bid Stitte SU\u00dc mofel in allen \u00aeiefernm\u00e4tbern unb fe\u00e4lt ftcfe am liebften in ben breifig= bid Oiergigj\u00e4ferigett Beft\u00e4nbeit auf. \u00a9ie jungen St\u00e4ufecfeen ffeittnen bie Siabeltt gufammett, la ff en ftcfe gur ffenellereu gortbeioegung ober gu iferem \u00a9feufee. an g\u00e4ben feerab, feaben einen ffeanner\u00e4feultfeett \u00a9ang unb boferett fife gum \u00a9feeil beim grafe tief ttt ben Staitrieb, melfeer burfe Braunmerbett fein Slbfterbeit oerr\u00e4tfe. \u00a9>ied Silled l\u00e4ft ftfe im greien mettiger mafer; ttefemeit, ba fie ifer Uitmefeit feofe oben auf ben B\u00e4umen treiben, aber in Stanfeengmingern augefteXIte Beobachtungen feaben ed getefert. \u00a9rmafefett erreichen fie ungef\u00e4fer bie S\u00e4uge oon fefegefett Siitiett unb lommen feerab, um fife unter Stood in einer J^ofelnug in eine anfangs gr\u00fcne, ffe\u00e4ter buntelbraune B^fefeo gu Oermaubelit, melfee auf bem St\u00fcden ifere\u00ea oierten jpinterleib\u00ebriuge\u00ea ein uafe feinten burfe eittett Bhtlft begrengte\u00eb \u00a9r\u00fcbfeett erletttteit l\u00e4ft nnb \u00fcbermintert. \u00a9ie am \u00a9feluffe jener amtlifeen Stittfeeilnng erm\u00e4feute \u00a9rfaferung feat fife ffe\u00e4ter oielfafe mieberfeolt. Stau feat bie Staufeen oertrodnet an beit Stabeln fe\u00e4ngenb, ober auf bem Boben reifelife au\u00eageftreut unb fauleub gefitubett unb biefen Umftattb gum \u00a9feeil auf Stefenung feufeter nnb falter S\u00f6itterung bringen f\u00d6mten, melfee gerabe biefe Staufee meuig oertr\u00e4gt, gum \u00a9feeil aber and) f\u00fcr eine unter","page":351},{"file":"p0352.txt","language":"de","ocr_de":"352\nSie (Sdmetterlinge. Gsulen.\nihnen cui\u00eageBrodjeite <S))tbemte erfl\u00e4ren molten. S\u00f6ei\u00df bod b te Statur \u00fcberall Sail), ba\u00ea irgenbmo geh\u00f6rte \u00a9leidgemidt halb lieber herguftellen. @8 Derfteht fid bon felbft, ba\u00df in folgen gotten ijjve fidtbaren Hitf\u00c9truWen nid)t fehlen ; beim Snufenbe unb abermals Saufenbe Don Heineren nnb gr\u00f6\u00dferen \u00a9cbln^ftoe\u00ea^en utnfdm\u00e4rnten bie belagerten Saume unb bringen ebettfo rieten Saucen einen gemiffen Sob. Stan leimt einige breiig Derfdiebene (Sdmaroler- an biefer Strt,. melde faft alle in ber pbpe gu it\u00e9rer Dollfommenen SluSbilbung gelangen. SB e tut gegen \u00a9nbe \u00e4ft\u00e4rg bie (Sonne mehrere Sage |intereinanber marin gefd)ieiteit, fo tommt bie \u00aeieferneute (Trachea piniperda), beim ihr geh\u00f6rt bie befyrodjene S\u00eeaube an, fdon in bie[em SJtonate, ft#er aber im folgenben gum Berfdetn. (Sie fdlie\u00dft fic^ beit bunteften \u00a9ulen an, ftfct mit badf\u00f6rmigen gl\u00fcgeln an ben S\u00fceferm ft\u00e4mmen ober gmifdfeit beit Sabeln unb burd\u00dftreift and) bei Sage nad bt\u00fcbenben SBeibeul\u00e4hd^n t^r Gebier. \u00fcftait ftnbet faum gmei <St\u00fcd, melde bottlontmett gleid m\u00e4ren, fo \u00e4nbert fie in\n2)ie 5\u00ceteferiteule (Trachea piniperda) mit 9\u00eeaut>e. S)ie f\u00ffe\u00efbulmetteule (Cosmia difflnis).\ng\u00e4rfung nnb 3etc\u00a7nuug ab. 3m SMgenwinen ftub bie Borberpget unb ber gottige, fdobflofe S|orar gimmtr\u00f6thlid gef\u00e4rbt mit gelbgraner Beimtfdung; bie innere Befdattung ber SBeilenlinie ift rot-braun, jebe ber beibeit gro\u00dfen SRafeltt mei\u00df; eine meitere Eingabe ber garbenbertheitung erfrort unS bie beigegebene Slbbilbung. S)er Hinterleib unb b eff eit benachbarte gt\u00fcgel fmb einfarbig bnitlel graubraun. SDurd bie Bemerfuug, ba\u00df. bie Singen behaart, bie furgen, bnnnen girier beim 2R\u00e4mtd)eit etmab berlfdnurartig unb beminfrert ftitb unb bie furgen Softer fid in ber molligen Behaarung berfteden, m\u00f6ge ba\u00ea SBilb ber Sicferneule berbo\u00ef\u00efft\u00e2ubigt fein. -3m SM legt ba\u00ea 2Beibd)en feine (gier, fechb bi\u00a7 acht gereihet, au bie Sabeln.\n\u00a3)ie \u00a9efr\u00e4\u00dfigleit ber Saucen, faft frridto\u00f6rtlid gemorben, leimt 3ebermann, beult aber babei an bie ihm bietteidt berunftalteten Siergem\u00e4dfe feineb Blumengartens, bie fehlgefchlagene Obft-ernte, ober bie eben gefchilberteu Serm\u00fcpttgeit im gorfte. \u00a3>a\u00df eine Staupe bie anbere auffri\u00dft, mei\u00df nur ber (Saumtier ttitb g\u00fcdster foldjett \u00a9egieferd unb lernt biefe l\u00f6bliche \u00a9igeufdaft auch nur bei gemiffeit Don ihnen leimen. S)iefelben hat er 3U f\u00fcrchten, benn er barf barauf red)ueit, ba\u00df, menu er eine einzige biefer SRorbratfreit mit anberen gugteid in biefelbe (Sd^diH eiufdjlo\u00df, um fie heimgutragen, untermeg\u00ea eilt Sheil ber m\u00fchfant errungenen Stu\u00eabeute gu \u00a9ritnbe gerichtet mtrb. 3$ gmeifle, ob in freier Statur, mo unter ben 3nfefteit SDtorb unb Saitb gnnt gem\u00f6hnlichen Hanbmer! geh\u00f6ren, bergleiden SRaifrctt ftd an anberen bergreifen, ba jebe ber anbern leicht au\u00e9>; meiden bann, in ber \u00a9efaugeufdaft geh\u00f6rt eS aber gu ben gem\u00f6hnlichen \u00a9rfdeitmugen,^ gumal meint Diele in einem Beh\u00e4lter beifammeit fiitb, auch unter ber Borau\u00f6fehung, ba\u00df e\u00ea feiner an gr\u00fcnem, frifdjem gutter gebricht. 3u biefen St\u00f6rbern geh\u00f6rt beifriet\u00ebmeife bie im 9Rai auf S\u00fcftern lebenbe, ihrem \u00e4u\u00dfern Slnfeheu uad) redit artige Satfre ber gel\u00f6ulmeneute (Cosmia diffinis). SDiefelbe, mit gl\u00e4ngenb braunem Sadenfd)ilbe unb fhmargbraunem \u00dfotfe, ift auf gelb* gr\u00fcnem \u00a9ntnbc Don f\u00fcnf mei\u00dfelt B\u00e4ngSlinieit in gleichen Slbfi\u00e4nbeit bitrchgogett unb mit braunen, behaarten SB\u00e4rgdeu in mei\u00dfen gleddeu beftreut. (Sine lichte, gabelf\u00f6rmige \u00a9tirugeid)nung unb braune Suftl\u00f6cher DoUenbeu ihre Slu\u00f6ftattuug. Sicht miitber gierlid), glatt unb faftanienbraun gl\u00e4ngenb, rothgrau augeflogen, befonb.erf am 3\u00abnenraube, nimmt fich ber (Schmetterling au\u00ea, melden aut gelbgraueit Borberranbe gmet gro\u00dfe, mei\u00dfegledeu, bie Stuf\u00e4uge ber Ouerliirien, bereu hintere ftarf gebroden ift, feuntlid maden. SDie \u00a9tint befduhht ftd anliegenb, ber fdo\u00dfflofe Shorax","page":352},{"file":"p0353.txt","language":"de","ocr_de":"tiefem = , ^elbufmeneute. irbfaf\u00ef, Sinterfaateute.\n353\nivirb bon feinen, gtattgeftriegeiten paaren bebedt, itnb bie Palpen, ebenfalls glatt\t[teigen ftar\u00ef\nauf. Soit noch ^ueUBvitbern (C. affinis unb pyralina), bie mit ihm im j^uli evfd^einen, ift er ber feltenfte, aber entfd&ieben auch ber h\u00fcbfdjefte, jener bat febr fd)mad)e meife gdedcheit am Sorber= ranbe ber Sorberfl\u00fcgel, biefer gar feine.\nSDtan bat iteuerbiitgg unter beut \u00a9attungguameu Agrotis, meiner ftd) am beften bitrcb SideX' eule oerbcutfcheit l\u00e4ft, ein grofe Stenge bon (Stilen bereinigt, bereu biele fcbntu^tg unb mtfdjeinbar augfeheit, grau mie ber \u00a9rbbobeit, auf metchern fieftch, unter Saub berftedt, am liebften aufbalten, anbere mieber genie\u00dfen beit bei \u00a9ulen im sMgemeinen feltenen Soi^ug, baf ihre Hinterft\u00fcget bunt gef\u00e4rbt ftitb, gelb mit einer fchmar^eit \u00a9aumbtitbe. Senn fie [omit bag (\u00eeolorit, melcheg in einer tbiffenfcbaftlicben \u00a9intheiluitg \u00fcberhaupt nid)t mafgebenb fein barf, itidjt bereinigt, fo ftimnten fie in anberen Sierfmaten, menu aud; nicht augitahmglog, mehr \u00fcberein. (Sin robufter K\u00f6rperbau, ein anliegeub behaarter $opf unb Sh^'ar, melden legieren feilt fdpteibiger 2\u00e4nggfamm aug^eichnet, nadte, unbemimperte Slugeu, auffteigenbe Hafter mit geneigtem \u00a9ttbgliebe, ein fchopflofer, oft breitgebr\u00fcdter Hinterleib, unten behaarte @d;enfel, bie S\u00fcttets unb Hiitterfdjienen mit \u00aeonteit; borgen bemeprt unb, mie bei fo bieleit anberen, bie ftebente Dtippe ber Hinterfi\u00fcget aug ber borbern (Sde ber Scittetjelie entfpriitgenb, bag b\u00fcrften in ber H<mptfad)e bie f\u00f6rperlidjen (Sigenfdjaften fein, bie- mir bei ihnen antreffen. Nehmen mir nun noch bagu bie bereit\u00bb erm\u00e4hnte 3U*t fiep bei Sage Su berbergeit, bie auf bem h\u00fclfen magrecht \u00fcbereiitaitber gelegten Fl\u00fcgel, menu fte ruhen, bie \u00a7itternbe Semeguitg, meldfe fte mit benfelbeit bornehmen, menu fie am Sage geft\u00f6rt meiden, bebor fie aufgehen, ein \u00a9t\u00fcd binfliegen, um ftcf> bann mieber an ber (Srbe 31t bevfriechen unb ba\u00a3 fehr berftedte Sefen ihrer nur Kr\u00e4uter ober \u00a9rag freffeitben, nadten unb feiffeit \u00dcbaitpeit, melcfic meiiteg \u00ceBiffeng uad) ohne Stgnahtne \u00fcberminteru unb fid; bann in ber (Srbe oerpuppen: fo bereinigen fidj eine Stenge Umft\u00e4ube, bie ihre gufammengeh\u00f6rigleit auf er gmeifet fetten. Ser 3taum geftattet teiber nicht, mehr all ein paar ber gem\u00f6hntichfteit Slrteu n\u00e4her borjuf\u00fchreit.\nSag \u00a9rbfapl, bie Haugmutter (Agrotis pronuba), f\u00e4lfcplich bon ber fammeluben ^jttgenb and; al\u00ea gelbeg Orbengbaub bejeidjnet, meil bie odergelben H^derfl\u00fcgel eine fdjmarje \u00a9aitmbittbe tragen, erfdjeint in gmei Sb\u00e4nberuitgeit; bei ber einen (A. innuba) finb bie Sorberfl\u00fcgel faft einfarbig, r\u00f6tl)lid) leberbraun; bie anbere, fdj\u00e4rfer gewidmete, hat auf beit genannten kl\u00fcgeln eilte rotbraune, graubraune big ing \u00a9cbmaqe gieheitbe \u00a9runbfarbe, metdje im S\u00fcqet; unb Stittetfelbe mehr ober meniger afdjgrau gemifcht ift. Sei beibeit Sonnen i|t bag Stittelfelb mehr ober meniger bttnfel quergeftrichelt, bie Sierenmalel lid)t unb aufen noch bitnfel umwogen, oft fcpm\u00e4r^lid) auggef\u00fc\u00dct, int Innern meiflid beft\u00e4ubt unb bie Seitenlinie mttrgelm\u00e4rfg fdjarf fdmarj gefledt. Sie Sl\u00fcgelfpannuitg betr\u00e4gt 2% 3oll. 3m 3uni unb 3uii trifft man biefe (Suie \u00fcberall unb nicht feiten. Sei ihren n\u00e4chtlichen Fl\u00fcgen gelangt fte auch in bie meitfd)licheu Sohuititgeit unb feist fich beim \u00a9rauen beg Storgeug in ein b\u00fcftereg Sinbeldjen. fdpnit^ig braune 3taupe tr\u00e4gt eine helle 3t\u00fcdenlinie, oben fcpmar^c, unten meiftidje S\u00e4uggjtride banebeit ttitb 001t ba nach unten unb r\u00fcdm\u00e2rt\u00ea gemenbete, btinfle @chr\u00e4gftrid)e; hinten treten bie] e; Zeichnungen oiel fdj\u00e4rfer heroor, alg auf ben oorberen \u00a9liebem. Ungef\u00e4hr itod) fedg anbere. Wirten, bereit einige fehr fds\u00f6ne, iutenfioe Sarbeit attg^eichnen, alle mit gelben Uuterft\u00fcgeln, merbeit and unter bem \u00a9attunggitameu Triphaenaooit ben \u00fcbrigen abgefdjieben.\n\u00aeie Sinterfaateule (Agrotis segetum) m\u00f6djte id) baritm nicht unerm\u00e4hnt taffen, meil ihre dtaupe auf Selb unb im \u00a9arten faft allj\u00e4hrlich, einmal iit biefer, bag anbere Stal in einer anbern \u00a9egenb nicht nur l\u00e4ftig, fonbent h\u00f6cpfi fdj\u00e4btid) mirb. \u00a9ie ift erbfahl, braun, reichlich mit \u00a9rau unb etmag \u00a9mit gemifdd, bie Haut burdjfdjeiitenb unb ftarf gl\u00e4ngcnb, bag iRadeufchilb bunfler alg ber S\u00f6ller, bie Slfterflaffe bagegeit nidht SDie Hmmfleddjen (Sarnen) auf ben \u00a9liebem fallen, meil faurn bunlter alg ber \u00a9ruitb, menig in bie klugen. ^hve 3tnorbnung fiimmt bei allen berartigen Dtau\u00dfen in folgenber Seife \u00fcberein: auf bem DSdeit beg gmeiten unb britteit ftehen oier in einer Otteriiitie, Don ba big ^um neunten eiufdtieflid) gmei grofe, unter ftd entferntere\nSaftfjeitfierg, luirtellofe Spiere. (Sreljtn, giertet en YT.)\tn<>","page":353},{"file":"p0354.txt","language":"de","ocr_de":"354\nOie \u00a9cpmetter\u00fcnge. \u00a9ulen.\nhinten, gtoei Heinere, eiuauber rnepr gen\u00e4herte born, auf beut geentert ftnbet fein Untersteh in beit \u00a9ntfernungeit ber paare' ftatt nnb auf beut elften treten bie oorberen ioeiter au\u00eaeiitanber, at3 bie Hinteren. 5tu\u00a7 jebent biefer jporupl\u00e4ttdfen, bereit anbere nod) tit beit \u00a9eiten fiep reifen, e\u00fcft fpriugt ein Sorftenpaar. Hebei* bie beibeit \u00e4u\u00dferen ber bttrd) jene dfttorbuung ent|tepeuben hier S\u00dfargeureipen laufen gtoei fd)iua\u00efe gelblidfe, aber oertoifd)te Scing\u00eaftreifcn. Oie Saupe toirb bn\u00a7 gtoei Bott taug nnb fo bid, trie eilt Mftiger \u00a9\u00e4ufcfiet. Sou dtuguft ab bi3 Oftober, bei ant)alteub tnitber d\u00dfitteruug aud) bi\u00a7 gunt SoOember macpt jie fttp burcp ipreit $raft am SBinten tapis nnb S\u00fcbfen, an beit oerfcpiebeneit Gliben, Koptarten, Kartoffeln ttnb ber d\u00dfinterfaat auf ben Reibern, au allerlei Pftangen in ben \u00a9arten bemerHid), opue fid) \u00e4u^erlid^ btiden gutaffen; benu fie oerbirgt fiep bet Sage unter \u00a9teilten nnb \u00a9rbfcpolleit, ober, too biefe festen, ftad) unter ber \u00a9rbe an ber d\u00f6ttrgel tprer ^utterpftange tutb fommt nur bel> diaept\u00ea peroor, mit biefer ftd) gu bem\u00e4dftigeit. 3d) faitb fte niept fetten uod) unter palbio\u00fccpftg nnb bann oon bebeutenb bunfterer garbe ben 20. 3uti an Buderniben. dtirgenb\u00ea gept fte bie 3afertourget.au, toie man meinen fottte ba bie \u00a9ammter fte uub ipre\u00a7 \u00a9leicpeit ab\u00bb \u201ed\u00f6urgetraupeu\" begegnen, fonbent frifft bie -junge Pflange \u00fcber ber d\u00dfurgel ab uub giept, ba\u00ea \u00a3erg oergeprenb, bie oberirbifepen Opeite, fo toeit fte folgen, in ipr Sager, toie ber Segentourm aud) tput, ober fa\u00a7t umgefeprt biefetbeu oon oben au, fid) nad) unten pineinbopreitb. 3n S\u00fcbeit uub Kartoffeln arbeitet fie, toie ber \u00a9ngerting, S\u00f6cper uub p\u00f6plt teptere manepmat gang au\u00ea. \u00a9rioaepfen \u00fcberiointert fte uub nur tu felteuen Jadeit gelangt fie nod) gttr Serpuppttng, in uod) fetteneren gum \u00a9cpmetterltnge. Oie am 20. 3uti tu Buderriiben gefunbeiteit Sattpeit patte td) eingegtoingert uub fp\u00e4ter ba\u00ea betreffenbe @lal> offen auf einem >ufcpe fiepen. dim dlbenb be3 15. \u00a9eptember fcpto\u00e4rmte gu meiner niept geringen Sertounberung eine SBinterfaateuIe um meine Sampe, uub beim 9Rad)fud)eit im offnen Sep\u00e4tter fanb fid) bie teere Puppeup\u00fctfe. dtad) normateit Serp\u00e4ltniffen oertoanbetn ftd) bie au\u00bb bem SSMnterfcptafe ertoaditen Saupeit in teid)t gerbred)lid)er \u00a9rbp\u00f6pte gur Bett, too bie S\u00fcbfaat in ben \u00a9ipfelit ipre St\u00fctpeu gu enttoidelit beginnt. Oie gebruitgene, gt\u00e4ngenb gelbticprotpe Puppe eitbigt in gtoei \u00efurge, ettoa\u00ea au\u00eaeinaubergepettbe Ooriifpipcpett. dtad) uugef\u00e4pr oier SSocpen Supe fcpt\u00fcpft ber unanfepnlicpe, gtoaitgig Sinieu fpanuenbe \u00a9cpmettcrtiug au\u00a7. \u00a9eine Sorberftugel ftub gleichm\u00e4\u00dfig peilet* ^ ober buufter graubraun nnb fdpem beim meift petteren dRanucpen gelbtid). Oie beibeu Ouerlinien, bunfter eingefa\u00dft, treten bei ben bunfieit \u00a9t\u00fcdeit nur itnbeutlid) peroor, bagegen taffen fid) bie beibeit dRafeln in golge iprer ftptoargen Hmf\u00e4utnnng gut er\u00efenneu. Oie SMenlinie ift etloa\u00ea peXXer nnb oert\u00e4uft, abgefepett oon gtoei fhtmpfen \u00a9den nad) au\u00a7en (bem fiumpfen W), bem \u00a9aume giemtid) paradet. Oie Siuie _auf biefem beftept aus bun\u00efleu Oreiedcpen gtoifcpeu ben Rippen. Seim dR\u00e4itnd)eit bleiben bie ^\u00bbinterft\u00fcget toei\u00df mit dlu\u00eafdflufj ber gelbtid) Ieid)t befi\u00e4ubteit Sippen uub be\u00ea dlu\u00a7enranbe\u00ea, beim \u00e4Beibdpeu erfdjeiueu fie burcp H\u00e4rtere Seft\u00e4ubuug auf ber gangen gladpe tote anger\u00e4ud)ert. Oort tragen au\u00a7erbem bie fppler bi\u00ea \u00fcber bie dRitte ettoa\u00eb teulenf\u00f6rmige, immer f\u00fcrger toerbenbe, beioimperte Kammg\u00e4pne. dRan begegnet ooit ber gtoeiten ipeitfte be\u00ea dRai (1862 fd)on am oierteu be\u00ea genannten dRouat\u00ea) biefem traurigen Proletarier, p\u00e4ufiger im 3uni, aber auep im Buti uub luguft, fa im trodneu Sapre 1865 fanb id) ipn nodj eiugetu im \u00a9eptember, am aeptgepnten Oftober ein gang frifdpeS SDeibdpen unter bem \u00a9rafe. uub am tepteu Sage be\u00ea genannten SDlouat\u00ea ein abgeftatterte\u00eb dR\u00e4nndjen. Sad) bem Oorper \u00a9efagten flammten biefe Sad)^ g\u00fcgler gang entfepiebeu oon einer gtoeiten \u00a9eueratton, bereu Sad)tontmen uat\u00fcrtid) bebeutenb Heiner bttrd) ben d\u00dfiitter tommeit muffen uub \u00a9p\u00fctlinge f\u00fcr ba\u00ea n\u00e4d)fte 3aPl\u2018 tiefem. Oie d\u00dfinterfaateute ift nid)t nur \u00fcber gang \u00a9ttropa, fonbent aud) \u00fcber einen gro\u00dfen Opett oon Sfieit, fotoie \u00fcber \u00a9\u00fcbafrifa nnb Sorbamerifa oerbreitet, geport alfo entfepiebeu gu ben Mb\u00fcrgern.\ndRan bavf iube\u00df uitpt meinen, ba\u00a7 bie im obigen \u00a9inue gef\u00fcprten Klagen \u00fcber \u00a9dj\u00e4biguiigen an nuferen Kulturpftangen bie eben befprodpene Saupe allein treffen. <5* gibt nodj mePrere ipr fepr ctpn\u00efitpe, ebenfo fd)iuugige uub fdttoer burdp \u00a9ort ober SBilb untr\u00fcgtid) toiebergugebenbe, toetepe mit ipr gteidPgeitig, ober einige Sffiocpett fp\u00e4ter leben unb nid)t minber unfep\u00f6nen \u00bbreuten","page":354},{"file":"p0355.txt","language":"de","ocr_de":"2fn!rufegeichen. iRinbenfarbige Sldereute, \u00a9anima, Sterne! 0rben!banb.\n355\nangeporeit, mie beifpiel!mei[e bem 2lu!rufegetpeit (A. exclamationis), beffen fonft faft geipnuitg\u00fc lofe, ge\u00efb\u00efip rotpgraue i\u00f4ovberf\u00ef\u00fcge\u00ef nur bie bret bun\u00eflere\u00bb \u00dcUtafel pabeu, ober ber rtnben= farbigen Eiderente (A. eorticea), melpe etma! in \u00a9r\u00f6fe hinter ben borigeit guriidb\u00efeibt, fouft' ftp bon ber S\u00dfinterfaateute eigent\u00efip nur baburd) unterfc^eibet, ba\u00a7 ipre ^inferfl\u00fcge\u00ef in beiben \u00a9efpleptent braun au!fepen.\nSie \u00a9olbeitlen, ^S\u00efufien (Plusia) ftnb \u00fcber alle \u00a9rbtpeile Verbreitet unb and) in \u00a9uropa burdf) gaplreipe 2lrteu bertreteu; fie geipnen ftp groftentpeit! burp meta\u00ef\u00efifd) gl\u00e4ugenbe $tede auf ipreit Sorberf\u00ef\u00fcgelu vort^eil^aft au!, e! \u00efotnmeit Silbmtgeit, beifpie\u00fcmeife ben griepifpen Supftaben y, v ober l \u00e2pn\u00efip, bor, melpe au! bid aufgetragenem \u00a9olbe ober \u00a9\u00fcber gu befielen fpetnen. Stuf bem fplaideit ^\u00bbinterleibe ergeben fid) ftaide \u00a9p\u00f6pfe. Sie \u00a9pulterbeden befielen eut! brei ntepr ober Weniger beut\u00efipen Sagen bon paaren, beyeit D\u00ee\u00e2uber fid) marfiren unb bon beuen bie borbere \u00ef\u00efieipe mit ber borbern Sepaarttng be! \u00dcIRittelr\u00fcden! gemiffermaf en einen gmeiteu Ha\u00dcfrageit bilbet, Sie auffieigenbeit Safter erreipen bei ben berfd)iebcueit 2lrteit fepr bevfd)iebene Sauge, fte\u00efjeu g. S. bei ber pr\u00e4chtigen, blafgolbeneit P. moneta mie ein paar \u00efrttmme \u00a9\u00e4bel bor unb \u00fcber bem \u00aeopfe. Siefe fponen Spiere rupeit mit [teil bad)f\u00f6rmigen Sd\u00fcgelu unb biele bon ipnen fliegen amp bei Sage. Sie Raupen feitngeipiteit ein \u00efXeiuer $opf, \u00fcberpaupt ein nap born berj\u00fcngter Seib unb ba! \u00a9pminben ber borberften Saupf\u00fcfc, fo baf fie fpanuerartig \u00efriecpen unb gern mit budelig etuporgegogeuem Sorber\u00ef\u00f4rper rupeit. \u00a9te leben alle frei au Kr\u00e4utern unb fertigen meift an ber ^utterpflange ein lodere! \u00a9efpiunft f\u00fcr bte ^itppe. Siefe pat eine ftaid entmide\u00efte Siitffelfpeibe uub bebarf nur furge geit gu iprer \u00a9ntmideluitg. Sa! \u00a9amma, bie Sfpfilonettle (P. gamma) gep\u00f6rt gtt bett Slrteu, bereu Sorberfl\u00fcget ein bidcr \u00a9ilberbucpftabe in fyornt be! griepifpen y (gamma) ait!geipnet uub b\u00fcrfte gleid)geitig bie gemeinfte uub berbreitetfte bon allen fein; beim e! fliegt amp in \u00fcftorbamerifa. \u2014 \u00a9! begegnet un! in $elb unb S\u00dfalb, auf SBiefeit unb in \u00a9arten, im \u00a9ontteitfcpein nipt miuber, mie am fr\u00fcpeit uub fp\u00e4ten Slbeub in fd)eueut unb paftigem Situge uub fangt gcfcp\u00e4ftig an allen m\u00f6glid)en Slumeit Hmuig. S\u00dfirb e! in feiner Dtupe geft\u00f6rt- \u2014 beim e! fipt bei Sage amp (tili unter einem Statte \u2014 fo f\u00e4prt e! auf, fept fiep aber halb mieber nieber/ttnb uod) unfpl\u00fcfftg, ob e! meiter fliegem foil, gittern bie gt\u00fcget frampfpaft uub bie g\u00fcpler bleiben borgeftredt; erft menu e! fiep fidper f\u00fcplt, legt e! teptere an beit p\u00f6derigeit Spora?, jene bapartig \u00fcber beit braungrauen Hinterleib. 2Sie mir ba! \u00a9amma gU feber Sage!geit antreffen X\u00f6nnen, fo amp faft gu jeber ^a^re!geit, nat\u00fcrlip initerpalb ber \u00a9rengen be! bemerfbareit ^ufefteulebeit!. Slu! biefent \u00a9ntube ttitb meil in ben loarmeit \u00e4ftonateit bie \u00a9ittmidetuug fepr rafp bon \u00a9tatten gept, fommett m\u00e4prenb berfelbeit alle \u00a9t\u00e4nbe gteid)geitig bor, baper e! fpmierig ift, mit \u00a9iperpeit bie 3epl ber \u00a9enerationen aitgitgebeu. g\u00fcr gem\u00f6pnlip nimmt man an, baf bie Siaupe \u00fcbermintere, id) ftitg aber am 7. SJlat (1865) einen \u00a9pmetter; ling, loetper fernem Stnfcpen uap fein \u00aeiitb be! tripling! mar. 9Bir fepeu ben falter born mitten auf nuferem \u00a9ruppeitbilbe in ber \u00a9telfuug, melpe er faitgeitb angunepmeit pflegt. Sie Sorberfl\u00fcgef ftub grau, pelter unb buidler braun marmorirt unb roftbrauit gemifpt, auf er bem y ober y ftnb bie feinen, lipten ^eipnungeit ftlbent. Sie an ber SBurgel pellbraunen H>iuter= [l\u00fcget iberben nap bem \u00a9aitme pin binbenartig buufter fammt ber SBurget ber 'ioeifeit granfeit. Sie gelbgr\u00fcne, ber S\u00e4nge nap meifgeftreifte Utaupe fpn\u00fcrt fip in ben \u00a9etenfen ein uub frift un beit berfpiebenfteit Kr\u00e4utern, maitpmal in berpeerenber SBeife. \u00a9o pat fte 1828 in Oftpreufen bie Seinfelber beruiptet, aitberm\u00e4rt! Hmuf, O\u00eeap\u00ea, ^aiXfenfritpte tc. ftaid befp\u00e4bigt.\nSic gr\u00f6ften \u00a9ulen, melpeit gleipgeitig ipre Hiuterft\u00fcget einen beftimmten \u00a9parafter auf pr\u00e4gen unb ben gr\u00f6fteit \u00a9pmud berleipett, pat man Srben!b\u00e4itber (Catocala) genannt unb fie meiter at! blaue, gelbe unb rotpe unterfpiebeit. Sa! blaue Orbeit!banb (C. fraxini), ba! gr\u00f6fte boit allen, beim e! faint 4 uub bar\u00fcber fpaniten, mirb opne St\u00fcpe an ber breit liptblauen Sinbe, bie mitten burd) bie fpmargeit H^uterfl\u00fcget gept, etdanitt, bie \u00fcbrigen f\u00fcpreu\n23*","page":355},{"file":"p0356.txt","language":"de","ocr_de":"356\nSie \u00a9dimetteritnge. Genien. (Scanner.\nauf ben gelben ober rotten in Setracfjt fommenben gl\u00fcgeln au\u00dfer bei* fdjwarseit \u00a9aumbiube uod) eine sweite, mehr ober weniger gesacft burd) bie Mitte \u00bberlaufenbe. (Sine bei* gemeinfteu Wirten ift bie \u00ef)ter abgeBilbete, Weldje \u00bboi*aug\u00a7 Weife ba\u00a3 rotpe Drben\u00eaBaub (Sad)Wei\u00f6eueule, tfraii, C. nupta) hei\u00dft Sie SBorberfl\u00fcgel Bieten in tarent grauen \u00a9ewanb wenig Slbwechfetung, taffen jebod) bie gew\u00f6hnlichen (Sulettgeid^nnngeit au\u00dfer bei* Stings unb \u00dfapfenwaBel beutlid) erfeuneit. Sie bogig wei\u00df Befrauften ^interfl\u00fcgel finb lebhaft Blutroth unb nuter(d)eibeu ftd) burd) bie etwa\u00eb anber\u00ea \u00bberlaufenbe, befonber\u00eb fnief\u00f6rmig gebogene Mittelbinbe \u00bbon einer feiten, fel)r \u00e4hnlich Slrt (C. elocata). Son Mitte guli ab Bann mau biefe\u00ea ftattlidje \u00a3l)ter au Saumft\u00e4mmen, in SBin\u00efeln ber K\u00e4ufer, unter S\u00f6etterb\u00e4djeru mit angelegenen gl\u00fcgeln rut)eu fehen; biefelben ftnb gn gro\u00df, um im gew\u00f6hnlichen (Sinne badjf\u00f6rmig ben Seib jn bebeefen. fRal)t mau bei* betreffenben \u00a9telle, \u00eejufd), fo ift e\u00ea auf unb baoou, mit \u00f6fter h\u00f6rbarem fyt\u00fcgelfcalage fitest e<\u00a7 lic\u00a3) Saftig einen fixerem 2\u00dflah; beim e\u00a7 ift feljr fd;eu Wie alle feine Sr \u00fcb er. Mit eiubrecbeuber Suufet heit umflattert c\u00a7 \u00bbon freien \u00a9titclen, einer fleinen gleberntau\u00ea gleidfenb, bie S\u00e4ume unb fudjt feine anbere jp\u00e4lfte, ba3 bereite Befruchtete S\u00dfeibdjeit aber fRinbenrtffe eine\u00eb Rappels ober SRibem ftamme\u00ea, um hier einige (Sier abjulegeit, nie oiele au einer \u00a9teile, \u00f6pier \u00bberbringen biefelben\n\u00a3)a\u00a7 rot^e D\u00efben\u00ebBanb (Catocaia nupta) nebft S\u00eeaujje.\no^ue Weiteren \u00a9d)uh, als ihnen bie Sor\u00efe bietet, beu SBinter unb beleben fid) erft im grub* linge, wenn bie jungen Sl\u00e4tter beu fR\u00e4updjen ba\u00ea n\u00f6tige gutter gew\u00e4hren. Si\u00ea Mitte guni finb fte erwadjfen. S\u00fcn Sage ruhen fie lang an\u00eageftredt am \u00a9tamme, be\u00eb Siad)t3 begeben fie ftd^ $5$cr hinauf. Um fie \u00bbor feinblichen Slugriffen einigerma\u00dfen au \u00dfh\u00fcfcen, \u00bberlief il)uen bie Statur ungef\u00e4hr biefelbe garbe, weld)e bei* Saumftamm and) fyit, \u00fcberbie\u00eb aeid)nen fie fidj burch granfen au\u00a3, weldje feitlidj am Sauere fielen unb bann befonber\u00ea ale> ein fdjmaler IRanb erfdjeiuen, Wenn bei* Saud) glatt auf feine Unterlage angebriidt Wirb. Unter fRinbe, Moo\u00ea ober b\u00fcrrem staube aiebt jebe fchlie\u00dflid) einige g\u00e4ben um fid) unb Wirb au einer fdj\u00efau\u00efeu, bl\u00e4ulich Bereiften 5puBpe. 3u bei* angegebenen SBeife treiben e\u00eb alle Orben\u00eaBauber, nur an sum Sfjeil anberen gutterpflauaen (@id)eu, Pflaumen :c.), bie gelben erreichen nid)t bie @r\u00f6\u00dfe bei* anberen, fonbent Baben burchfdjnitttid) nur aluei 3\u00b0^ gl\u00fcgelfpannuug. Sorbanterifa ern\u00e4hrt gleichfalls oiele Wirten.\nSkil e\u00a3 Bei ben \u00a9djmetterlingen, befonberS wenn man bie auSlanbif^en ni\u00e4)t gattgltd^ au\u00dfer Sicht taffen will, \u00fcberhaupt fdjwierig Wirb, bie gamilien mit wenigen SBorten au djara\u00efteriftren,","page":356},{"file":"p0357.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00eeotBe\u00ea DrbenSbanb. (Mentfpamter.\n357\nba UeBerg\u00e4itge natty. allen \u00a9eiten \u00ef;in eine fdjarfe SlBgrengung \u00ab1# tooBI geftatten, fo f\u00f6nneu audj bie SSterfmale bei* fieBenteit gamilie, ober ber \u00a9fanner (Geometridae, PHalaenidae) \u00ee^ter ttnm\u00f6glidj in einer allgemeinen \u00a9djilberung erfc^\u00f6^ft ioerbett. Ser biimte \u00a3eiB ber meiften unb bie Breiten g\u00efiigc\u00ef, bereit Bintere in g\u00e4rBung ben oorberen geto\u00f6BuIidj g\u00efeidj, in 3eicBnuug\u00eaaula\u00e2e toeuigftenS natye fommen, erinnern an bie Sagfttymetterlinge, oon benert fie febodi burtty bie Borfiigeit ober Bei maueren Sft\u00e4nndjen gef\u00e4mmteit gunter ioefeutlicty unterfReiben. Sen Inlett flehen fte in metyr als einer ^iitftdjt fd)on ferner, gtoar feBlt *eS nictyt an OuerBiitben auf ben gl\u00fcgeln, tooBI aber an ben SOtafeln, ftatt bereu fid^ jene oermeBren. Sie bitfleiBigeren, bie nidjt feiten oorfommett, Ba^eit oft gro\u00dfe \u00a9ptttner\u00e4BuIidjfeit, batyer man Bier eine gr\u00f6\u00dfere Stage oon Staf= malen gu jpilfe neBnten mu\u00df, um einer Serioectyfelung OorguBeugeit. Sie \u00a9paniter ftimmen bei* ,\u00a3jauptfa<Be uad) in folgenben SJterfntaleit \u00fcBereitt. 31 nt flehten $opfe, bei* feine SieBeitaugeu auf bem \u00a9d)eitel oerBirgt, treten bie Hafter nur ioeitig oor, bie 3uuge bagegen burctyl\u00e4uft bie oerfdjiebenfieit \u00a9tufeit bei* So\u00f6fommenBeit. gm Sorberpgel g\u00e4tylt mau elf ober gto\u00f6lf Stippen, barunter nur eine beS guuenraubeS, baS Sorfommeu oon nur getyn geh\u00f6rt gu ben \u00a9ettenBeiteu. Sem Breiten, furg Befranften Sinterpgel fommeit eine ^aftBorfte, B\u00f6ttyfieitS gtoei-gnneuranbS'; rippen unb au\u00dfer bem nod) fedjS ober fieBert anbere gu; oon feiten Beibett pflegt bie erfte in bei* SJtitte beS gnnenranbeS, ^ie gtoeite in bem gunentoinfel gu m\u00fcitben. Sie S\u00dforberranbSrippe fommt auS bet* SBurgel itnb Ber\u00fcBrt in bet* Siegel bie oorbere SDtittelrippe Bait nadj iBretn Urfpntnge auf einer furzen \u00a9trede, ober fte ent bringt aus iBr felBfi, ein ttnterfdjieb, toeldjer bie neueren \u00a9pfiematifer oeranla\u00dfte, gtoei ^auptaBtBeilungen barattf 31t gr\u00fcnbem Sic meiften \u00a9Banner tragen 1 in bei* Stupe iBre garten Ringel etioaS auSgeBreitet, menu aucB nidjt fo toeit, mie mir fie in \u00a9ammltutgeu fetyeit, einige B\u00fctten fie B\u00fbIB gefcBIoffen Bodj unb einige oerBergeu iBreit \u00c7interleiB badjartig barnit. Sttele fliegen Bei Sage ober laffen ftety ioenigftenS leidet auS \u00a9raS unb \u00a9eB\u00fcfdj auf; fttyeuctyeu, in ber tttadjtgeit geigen aBer bie meiften gr\u00f6\u00dfere SeBenbigfeit \u00a9t^\u00e4rfer als im enttoicfelfen I guftanbe greitgeit fie ft'tty burd) bie Staupen 001t ben \u00fcbrigen gamilieit aB. Sa\u00df Bei benfelBett bie SBaudjf\u00fc\u00dfc au\u00dfer bem lebten i\u00dfaaie oerf\u00fcntmern unb iBr \u00a9au g barum ein fpaitueuber if\u00ee, tourbe fr\u00fcBer Bereite erto\u00e4Bnt. \u00a9ie oerf\u00fcgeit mitljin nur \u00fcBer gepn, in feltenen Satten fiBer gto\u00f6lf gum \u00a9epen taitglicBe gti\u00dfe nnb flamntern fidj in ber Stupe gern mit ben StacpfttjicBern au einen 3^3 an, beit fdjlanfeit SeiB fteif auSftrecfenb ober and) fdjleifenartig fr\u00fcmmenb, fo ba\u00df bie gauge Staupe Bei ber oortoiegenb Braunen garBe, ioeldje oielen eigen, einem Sleffdjen gum i\u00dfeiloedjfeln gleidjt. (Mittige toenige peften ft<ty toie Sagfalter mittelfi einer \u00a9djlinge gut* SSerpuppuitg au ein Statt, bie mei\u00dfelt febod) fpiitneit ftdj mit einigen g\u00e4ben in gr\u00fcne toie b\u00fcrre Sl\u00e4tter, ober geBeit in bie \u00a9rbe. *\tSJiait feunt gegento\u00e4rtig ca; 18U0 Sitten aus? allen SBelttpeilen, bereit ioenigfie eine mittlere\n\u00a9r\u00f6\u00dfe \u00fcBerfdjreiten. Sinne BefdjrieB bie ipnt Befaitnten iit ber \u00a9ruppe \u201eGeometrae\u201c unter ber \u00a9attung Ptalaena unb lie\u00df bie Stamen f\u00e4mmtlid) auf aria ober ata enbigen, fe nadjbent er iBre g\u00fcpler gef\u00e4mmt ober ehtfadj fabettf\u00f6rmig fanb; bie neueren Slutoren BaBeit toie \u00fcBeratt, fo attdj P Bier m\u00f6glidjft gap\u00efreicpe \u00a9attungSuamen gefdjaffeit.\n\u00a9ine SteiBe meift gelB gef\u00e4rBter unb gr\u00f6\u00dferer Sitten erinnert im gl\u00fcgelfcpuitt an bie \u00a9dfltigler unter ben Sagfaltenu \u00a90 Beifpiel\u00f6meife ber \u00a9Ilernfpaniter (Eugonia alniaria). \u00a9eine r\u00f6tBtidj odergelBett, roftBraun gef prenfelteit gliigel treten auf ber oierten Stippe in einem Befonber\u00ea fiarfeit p 3aB\u00ab Bei\u2018bor, burdj bie oorberen gietjeit gloei buttflere OtterBinben, ittbem pmr bie \u00a9prenfel ftdj bidjter br\u00e4ngcu, uitb auf bei* Uuterfeite Bemerft man gtoifdjeit biefen einen fdjtoargen, ioei\u00df gefernteit Sting, toeldjer feBr fdjarf ausgepr\u00e4gt fein mu\u00df, ioenit er and) auf ber SBerfeite gut; \u00a9eltung fommen foil, ^urge $amntg\u00e4Bne geidjneit bie m\u00e4ttnlicBen oor ben toeiBIidjen g\u00fcBIern aus, I\tbie ioeit oorragenbeit unb\tlang Bepaarten Saftet* fdjlie\u00dfeit eine toeidje 3un8e e^n\ttoerben oou\nber \u00a9tint Bet\toon einem fegeif\u00f6rmigen ^>aarf\u00df)Opfe getroffen. 3ftei \u00a9porenpaare\tBetoeBren bie\nJ^interfcBieneit.\tSer Bis\tgtoei 3\u00b0tt fpattnenbe \u00a9dBmetterliug erfd>eint 00m Sluguft\tBis OftoBer,\nt\tB^ngt Bei Sage\ttr\u00e4ge unb\tnidjt auf\u00dfBeucBBar an Saumgtoeigeit unb f\u00f6nnte mit bemfelBen Sterte","page":357},{"file":"p0358.txt","language":"de","ocr_de":"358\t2)ie \u00a9chntetterlinge. \u00a9fattier*\nDiele anbere tarnen f\u00fchren, beim bte \u00fcberiointernbe Staupe lebt auf beit nteifien Laubholgern; fie tot\u00efb bur# brei N\u00fcdemo\u00fclfte ttub bier \u00a9tadjelfpifcdjen auf bem lebten Niuge etloaS uneben, ift braungrau, in ben \u00a9eiten \u00f6fter mit einer in glede aufgel\u00f6fteit L\u00e4ttgSliitic Don odergelber uub auf bem \u00a7atfe mit einer $unktrei\u00a7e Don meiner garbe gegeidjnet.\n\u00a9eit Harlekin (Abraxas ober Zerene grossulariata) kennt loolji iebermann, trenn nicht unter biefent tarnen, fo bock) Don 9\u00dferfon, gurnal menu ihm beffeit \u00ef\u00eftanbe bte \u00a9tadjelbeerbiifdje im \u00a9arten fcbon einmal kabl gefreffen bat; ob btefer Liebhaberei nennt mau ihn auc^ beit \u00a9tadjelbeerfpanuer, meungleich \u00a9djle\u00efjeit;, Iprikofen; unb maudjeS anbere Laub Don ihm im \u00a9taube ber \u00a9efr\u00e4\u00dfigkeit nicht Derfdim\u00e4ht irirb. 2luf merkto\u00fcrbige LBeife ftimmen fytv Sfatupe uub \u00a9djmetterling in ber garbung \u00fcberein. 2\u00f6ei\u00df bitbet bie \u00a9runbfarbe beibet, eine Neihe fdpnarger funkte \u00fcber ben g\u00fc\u00dfeit, eine gloeite Netlje Oterediger glede lang\u00e9 beS R\u00fcckens unb ein dottergelber 23and) c^arakteriftreu fene, mehrere fdpbarge gledenreiben, bereit regelm\u00e4\u00dfigfte am \u00a9aume ber Fl\u00fcgel fteheu/ auf ben Dorbercn ginei dottergelbe Duerftreifen bagmifdjen unb ein gelber, fdjtoarg; fleckiger Hinterleib ben gaiter, \u00a9urd) bie oo\u00ef\u00efkommene Nuubung beS \u00a9aumeS unb ber erfdjeiuen alle ginget, ioeldje 1V4 bis 1V2 3o\u00cfL fbannen, breit, bie f\u00fcnfte Wippt ber b^iereit\n\u00fcberbieS \u00e4u\u00dferft fdjload), mie bei Dielen ber 23er; loanbteu. \u00a9er Harlekin treibt jtdj im 3*di uub Nuguft in \u00a9arten unb an H^en umher, am \u00a9age in tr\u00e4ger Nulje, bei eiitbredjenber \u00a9uiifel; heit iit taumetnbem ginge. \u00a9aS befi;ud)tete 2\u00dfcib; d)cit legt feine \u00a9ier nicht eben gedr\u00e4ngt an bie gutterpflange, \u00a9ie N\u00e4updjeit kriedjeu nod) auS unb freffen eine \u00dfeitiang, fiub aber nod) gietnltd) klein, menu Nahrungsmangel uub bie rauh'e gahreSgeit fiegum Nuffudjeit ihrer SBiuterquartierc n\u00f6thigeu, ioeldje fte unter bem herabgefalleneit Laube ber betreffenden \u00a9tr\u00e4ud)er nicht io eit gu fucfcen brandneu. NnfangS gttni beS u\u00e4d)fien 3al)reS fiub fie erioadjfett uub fertigen ein leid); teS \u00a9efpinnft, iit toeldjem bie gl\u00e4itgenb fdjmarge, an ben HmterleibSgliebern gelb erhaben geringelte ^\u00dfttppe ruht.\n3u beit fpinnerartigen \u00a9eometeru geh\u00f6rt ber hier abgcbiibete 23irkeitfpauner (Amphi-dasis betularia), einer ber gr\u00f6\u00dferen, burd) bie lauggeftredteu 23orberft\u00fcgel. \u00a9ie toei\u00dfe \u00a9ntnb; f\u00e4rbe erfdjeint \u00fcberall, Leib, giit)ler uub gii\u00dfe nicht ausgenommen, \u00f6rauttfdgDarg befprenkelt. SSiele puuktgro\u00dfe \u00a9preitkei flie\u00dfen l)ie unb ba, be; fonberS am Slu\u00dfeuranbe ber 23orberfl\u00fcgel, gu giedeit uub Linien gufammeit. \u00a9aS merklid) kleinere 2Mmtd)en unterfcheibet fidj burd) einen fd)lankereit Leib uub hoppelt gek\u00e4mmte g\u00fchter Dom SBei\u00f6djeit. Nur bie \u00a9pihe berfelbcit bleibt nackt, iuobitrd) fid) biefe 2lrt Dor ben \u00fcbrigen \u00a9attungS; geuoffen auSgeid)itet. \u00a9ie Naitpe (b) ift \u00fcberall gleich bid, am \u00a9feitet deS kleinen fopfeS tief auSgefduiitteu unb Der\u00e4uberlid) in ber garbe, loie cS fdjeiut je nach her gutterpflange, gr\u00fcnlichgrau, felteuer br\u00e4tmlidj ober gelb\u00efid). \u00a9ie fil^t gtoar au","page":358},{"file":"p0359.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a7arlefitt. Sirfenfpaitner. Slattr\u00e4uber. \u00c4iefernfpamter.\n359\nSirfeit, (gberefchen uub aubereit ^aublj\u00f6lgern, fc^eint aber bie (gidje alien oorgugieljem 3m September ober Oltober hat fie il>re rolle \u00a9r\u00f6\u00dfe erlangt nnb geht in ben Sobeit, um in einer JSp\u00f6l)luitg nodj oor S\u00f6interd gut* 5\u00dfuppe gu merben. 3m 2ttai ober Sunt fcpl\u00fcpft bei* \u00a9chmetterling aul, locldjen man nie bei Sage fliegen fiel)t. Einige \u00a9attuugdgenoffen fontmen feljr friihgeitig, fd)oit int St\u00e4rg, gunt Sorfdjeiit, trie ber \u00fcberall gemeine, fdjtoad) graubraun befdjuppte \u00c4irfdjenfpanuer ober 9tail^fI\u00dcgel (A. hirtaria).\nOer Stattr\u00e4uber, \u00a9ntbl\u00e4tterer, gro\u00dfe \u00a7roftfpaitner (Hibernia defoliaria). \u00a9p\u00e4t im 3ahec, Bu einer 3eit, too bie meijien anberen Sufetten ihre 2B inter quartiere aufgefucfjt fabelt unb gum Speit fdjon bei* \u00a9rf\u00eearrung anheim gefallen ftub, ioeil bie \u00a9onite leine S\u00df\u00e4rme me\u00efjr fpenbet unb bie ^langen aufgeh\u00f6rt l)abcit, bie n\u00f6tige Nahrung gu liefern, erft im Oltober unb 9R;o\u00fcember erfdjeiut biefer tr\u00e4ge \u00a9banner, iueldjer nicht einmal bei Sage bie Wenigen \u00a9onneublicfe benutzt, fonbent in ben falten ^\u00e4djteu taumelnb umljerfliegt, um an ben \u00a9t\u00e4mmen bei* S\u00e4ume eine \u00a3ebeitdgef\u00e4hrtiit gu fitdjeit, toeldje i\u00efjm uidjt auf halbem S\u00f6ege entgegenfommt, ioeil it>r bad glug\u00fcerm\u00f6gen oerfagt iourbe. Oad \u00e4Jl\u00e4nudjen hat gro\u00dfe, garte unb bnnn befcEjupptc $t\u00fcgel oon he\u00fcocfer= gelber \u00a9ruitbfarbe; ein bitnfler SJiittelpuuft uub feine \u00a9prenfelung geic^net alle and unb breit roftbraune Umf\u00e4umung bed SJtittelfelbe.d bie oorberen nod) iitdbefoubcve. Oie Seine tragen anliegeitbe \u00a9d)Uppeit uub bie W\u00fchler gioei 9beil)en $ammg\u00e4l)ne. Oad pgellofe, gelb unb fdjioarggefdjedte 2\u00f6eibd)eit friert gegen 2lbettb an ben Saumft\u00e4ntmeit in bie $\u00f6f)e, in bei* \u00a9rioartung, ba\u00df bad 9Mnnd)en feine Pflichten erf\u00fclle; beim cd miU gefucb>t ioerbeit, uub biefed ioei\u00df ed git ftnbeit. ^tadj ber Paarung legt ed feine (gier einzeln ober in geringer 2litgahl Oer= einigt oben an bie $nodpeit ber S\u00e4ume, ioeldje ed mit feinen langen Seinen git p\u00dfe in ber f\u00fcrgeftcu 3eit erreic\u00ef)t* \u00a9djoit oor SJlitte SIpril, ioenn ed fonft bie \u00e4\u00f6itterung erlaubt, fd)l\u00fcpfett bie 9t\u00e4upd)eit and, ftnben unter ben \u00a9djuppen ber itodpett \u00a9djup unb beginnen ihr Berft\u00f6ruitgdioerf, beOor bie \u00a9utioidelung biefer m\u00f6glich toirb; an ben Obftbaumen machen fid) biefelben am leicpteften fenutlid) unb mitunter f\u00fcr ben Sefiper empfiublid) f\u00fchlbar, au beit S\u00f6albb\u00e4umeit ioeniger, ioeil pier bie Beoprung ber grucptfnodpeu ioeuig fdbabet. Oie erioad)fene Otaupe ift auf bem bilden braunroth, cm ber Saudj= h\u00e4lfte fd))oefelgelb uub f\u00fchrt pier rothbraune \u00a9tridje auf jebent \u00a9liebe. 3ul* Serpuppuitg fudjt fie bie \u00a9rbe auf, fpinnt mit ioenigeit ^\u00e4bett bie Heine \u00a7\u00f6ple and unb oerioaubelt fid) in eine rott)brauue 5\u00dfitppe, ioeldje tit eine \u00a9tadjelfpipe eitbet. iftoch eine gioeite gelbe 21 vt beffelben @efd)Ied)td fliegt gleid)geitig mit beut gro\u00dfen ^rofifpauner (H. aurantiaria), gioei aubere, eine g!eid)faUd gelbe (H. progemmaria) uub eine ioei\u00dfgraue (H. leucophaearia) int erfteit ^H\u00fchfapre, gu ioelcher Beit mau and) \u00e4ft\u00e4uuepen nuferer 2lrt gefuubeit paben toill. Set allen fehlen ben SSeibdjen bie Fl\u00fcgel, bad oon progemmaria hat iubeffeit ftatt ihrer nterflid)e \u00a3appd)eit.\n\u00a9iueit ioefeutIid)eit \u00a9egeitfap bilbet ber liefern; ober ^\u00f6preufpaituer (Fidonia piniaria) in feiner \u00a9rfepeinungdioeife gegen ben oorigeu. Oad SBeibdjen, nid)t guriicfgefept in feiner (Sut* loicfelung, fliegt gemeinfant mit bem S\u00e4R\u00e4nudjeu an ben ioarmeit Sagen bed Sunt in ioanfenbeu, aber babei ioilbeit Seioegungeit gioifdjeu ben \u00a9t\u00e4mmen uub fabeln ber 3*\u00f6preit umher. 3** furgeit Hinfl\u00fcgen ooit ben dtabeln nad) ben \u00a9t\u00e4mmen, hier ober ba mit aufrechten uub gufammeugeflappten gliigeln geitioeilig audruheub, oertreiben ftch biefe falter bie ^angemeile, bid fiep bie $\u00e4rd)eu gufammengefuubeu hcibcu. 2lld id) eiitft an einem redjt fd)io\u00fcIeit Sage nad) ioarment \u00fctegen burd) einen \u00c4dcfernioalb ioaubertc, )oeld)er ooit ipiten gerabe ftarf belebt mar, umflatterten fte midj gu ^unberteu, fa\u00dfen auf bem Sobeu umher, ba\u00df man fte faft gertrat uub trieben fid) an ben \u00a9t\u00e4mmen\n2)er gro\u00dfe g voftflp atttter (Hibernia defoliaria). b S\u00dfeibdjett a SK\u00e4nndjeu. c Staude.","page":359},{"file":"p0360.txt","language":"de","ocr_de":"360\nSie \u00a9cpmetterlinge. \u00a9fanner.\npaatloeife perum. 2Btr erBliden pier ba\u00ea St\u00e4nndjen boit Beiben \u00a9eiten. \u00a9\u00ea fei -nur Bein er ft, ba\u00a7 bie bunften partie en fdjmargBraun, bie listen ftropgelB, auf ber \u00aee|rfeite reiner mei\u00a7 finb. Seim SkiBcpeit Bertpeilt fidj buffered SotpgelB unb SotpBraun in et trag cmberer unb Bei Ber; fdjiebenen ^nbiotbuen mieber auf Betriebene SBeife. (Sine Slnpanglgeftc in ben Sorberfl\u00fcgeltt, eine ffacp attliegenb Befcpuppte \u00a9tint, fu\u00aee Seine, Befoubcr\u00ea ipiuferfcBieuen nnb ein $t\u00fcgelfd)uitt, trie, mir ipn Bor un\u00ea fepen, cparafterijtreu bie \u00a9attuitg. jpod) oBen in bie $rone ber liefern fegt ba\u00ea\nSkiBcpen bie \u00a9ier an bie Sabeln, unb int Sufi frieren bie S\u00e4upcpen barau\u00ea per Bor, if;r \u00a9raf; mirb, menu fie in Stenge ba finb, aBer erft im Suguft Bemerf6ar. 3>m September p\u00e4ugeit fie ft<P gleid) \u00a9pinnen an Reiben auf unb fominen Bi\u00ea gut palBen \u00e4p\u00f6pe peraB, mie e\u00ea fcpeiut, nur jum Ser g\u00fctigen, bemt fie arBeiteu fid) mieber empor, Bi\u00ea fie im DftoBer uadj erlangter Seife in berfefBen 2Beife gang petaB fommen, um fid) im Sereidje be\u00ea Saunte\u00ea unter Stoo\u00ea ober \u00a9treu gu Berpuppen. Sie fepr ft^faufe, gr\u00fcne Saupe pat brei mei\u00a7e S\u00fcden; uuB gmei gelBe \u00a9eiten; finien, meldie ftd) \u00fc6er ben $opf fortfepen. Sie anfangs gr\u00fcne, fp\u00e4ter mit Su\u00eafdjlup ber Fl\u00fcgel; fepeiben Btaunmetbeitbe SltBPc enbtgf in eine gmeitpeilige \u00a9pipe unb \u00fcBermintert.\nSei ben Bi\u00eapet Betrad)teten \u00a9pauuern entfpriugt bie Sorberraitb\u00earippc ber tSpiuterfl\u00fcgel au\u00ea ber SSurgel feXBfb, Bei ben natpfofgenben au\u00ea ber Berbern Stittelrippe unb gmar futg Bor ber (Sde ber Stittelgetle, ober l\u00e4uft menigfien\u00ea bid)t au ipr pin, in ben gm\u00f6lftippigeit Sorberft\u00fcgefn fommt immer eine Snpang\u00eagelle Bor, meldje oft burd) eine au\u00ea ber Berbern Stittelrippe fomraeube \u00a9djr\u00e4grippe getpeitt mirb.\nSn eerfd)iebeuen \u00a9telteu Begegneten mir \u00a9d)metterlingen, beren SBeiBcpen Bon ber Satur ftiefm\u00fctterlicp au\u00eageftattet finb, inbem ipre Fl\u00fcgel Berf\u00fcmmertcn, e\u00ea fepft aBer aud) niept an Raffen, in benen fte retcplicper gaB, aBer immer nur beit St\u00e4nudjen; fo m\u00fcrben einigen lappige Sitpaitge an beit \u00e4pinterft\u00fcgeln gu Speil, fo ba\u00a7 fie gemiffetmaffen fedjs\u00eafl\u00fcgelig erfd)eiucn. 3\u00fcgeub einen Sortpeil, einen Supeit au\u00ea biefer gitgaBe hn erfennen, b\u00fcrfte fdfmcr palten; biefe flehte Stanfcpette an ber SButgel ber \u00a7interft\u00fcgef mirb f\u00fcr fie ein \u00a9djtnud, mie Bei anberen ba\u00ea \u00a9cpm\u00e4ngdjeit. Statt pat bie menigen Srteit al\u00ea \u201eSappentr\u00e4get\" (Lobophora) gufammeugefajgt unb m\u00fcrbe coitfe; queuter Steife gmei \u00a9attuugen barau\u00ea paBeit macpeit ut\u00fcffen, meil bie einen nur (Sitbfporeit, bie anberen auep Stitteffporen an ben \u00abfpinterfdjieueit tragen. $u festeren gep\u00f6rt bie giemlidj Ber; Breitete, feboep nirgenb\u00ea gu p\u00e4uftge L. sexalata, ein 3/4 3b^ meffenber \u00a9panner, meldjer int gr\u00fcpfapre Bei Sage an ^3appelft\u00e4mmeit uub S\u00dfeibengeB\u00fcfd) rupig fipt unb be\u00ea SBenb\u00ea feine Su\u00ea; ff\u00fcge in bie n\u00e4cpfte Umgebung unternimmt. Sie r\u00f6tpiicpgrauBraunen Sorberff\u00fcgef merbeit Bon meinen Ouerg\u00e4dipeit burd)gogen uub bie bagegen fepr fteiiten meinen \u00a7iuterft\u00fcgef Bott einem bunflen S\u00e4ubdfen umf\u00e4umt. Sn ben genannten SauBp\u00f6lgent feBt bie Saupe, pat einen pergf\u00f6ttnigett $opf uub gmei gelBlidtgr\u00fcne \u00a9pipdjen auf bent lepteit \u00a9liebe; brei meipdje S\u00fcdenlinien uub eine unterBrcdjene in ben \u00a9eiten burcpgiepeu ben gr\u00fculicp Blaumeisen Uutergntnb. Sie gr\u00fcnlicpBraune Ptppe rupt in einem Braunen, gientlid) fefteit \u00a9efpinnft au ber gutterpflange.\nSa\u00ea \u00a7auptpeer ber in Sebe fiepenbeit \u00a9ruppe mirb Bon ber \u00a9attung Larentia geBilbet, unb an ber Bofffommeit ge)d)foffeneit Stittefgelfe, ber getpeilten Snpaitg\u00eage\u00ef\u00efe ber Sorberfl\u00fcgel, fomie an beit meber burep \u00a9den, uoip Snp\u00e4ngfel, nod) Befonbere ^feinpeit auffalleubett hinter; fl\u00fcgelu erfannt. 3n biefer Biel \u00a9pielraum laffeubeit Raffung fomnteit ade Unterfdpiebe Bor, mel^pe\n2)er \u00c4iefernftJQniter (Fidonia piniaria).\n\u00a9in SW\u00e4nnd^en con ber IftiicC = unb SSaiicpfeite nebfi 3tau)ie.","page":360},{"file":"p0361.txt","language":"de","ocr_de":"Sappentr\u00e4ger, \u00a9\u00e4nfefufipaitttev. \u00a9biep\u00e4nb, \u00a9rauerpamter.-\t361\naubere \u00a9pmetterlinggtunbige pr 3Xuff\u00eeeXXung mehrerer \u00a9attmtgen (Ortholitha, Lygris, Acidalia, Cidaria) beiupteu. $u beit p^\u00efveidjeit Sitten, it>eXd;e meft bie \u00fcBtefen, befpattefeu frag; unb \u00a9bftg\u00e4rten bet SD\u00f6tfet Beleben, geh\u00f6rt bet \u00a9\u00e4ufefitfp fbanner, gelbe dH armor (L. and) Ciddria cheno-podiata), beffen \u00a9eftalt bte Slbbilbuug jeigt. \u00a9ie gr\u00fcnlip lebetgelbe \u00a9runbfatbe mirb an ben \u00a9teuren beg SJUttelfelbeg Beim SBeibpett mehr binbenartig,\nBeim SJl\u00e4nnpen auggebebuter buttllet ttnb par gelb=\nBraun. \u00a9ie \u00a9eftalt bet Sotbetfl\u00fcgel, bie Teilung bet \u00a9pise butd) einen bunlleu \u00a9pr\u00e4gftrip, bie meden; taitbigen, fpm\u00e4per gegeipneten hinter fliigel, beten SSotberranb ben ^nueuminlel bet oorbeten \u00fcberragt, finben mit bei oieleit anbeten Sitten, melpe juin \u00a9beit uop Diel fauberer gepdjuet unb lebenbiget gef\u00e4rbt ftnb, mieber. Unfet \u00a9bannet ift im 3pli unb Sluguft itirgenbg feiten, l\u00e4fjt ftp Bei \u00a9age aber Baum feljen.\n\u00a9eine Slaipe, melpe \u00fcbermiutert, etfd)eiut an ben \u00a9eiten etmag fiiottg, platt ton oben fet unb berfpiebeit in g\u00e4tbititg unb .geipnung, Br\u00e4uitlip grau ober gtmmtBrauu, auf bem St\u00fcden mit nach boni fpl^eit SBinlelbalen regiert, melpe eine feine buutle Sittie peilen, unb gelb an ben \u00a9eiten bttrd) eine gepdte \u00a3inie. \u00a9ie ern\u00e4hrt ftp bon ben betfdjiebenen SMbenarten (Chenopodium), an betten man fie manchmal in gr\u00f6\u00dferen \u00a9efeld fpaften Beifammen trifft; pr SSerfmfpuug gebt fie tief in bie \u00a9rbe. ,\n$aum d\u00fcrften mit bom 3Pni Big Sluguft, m\u00e4ljrenb melpet $eit e^ne \u00a9eneratiou p \u00a9tanbe fontntt, Beim \u00a9urpftreifen bon \u00a9eb\u00fcfp einen \u00a9bannet h\u00e4ufiger bon ben 33l\u00e4tteru auffpeupeit, alg bie L. bilineata, jenen bedgolbgelben galtet, beffen Ringel oodft\u00e4nbig bon Br\u00e4unlichen \u00a9uermcden Bebedt metbett, melpe genau genommen lein SJ\u00fcttelfelb unterfpeiben laffett, eg fei beim, ba\u00a7 man pei feine mepe alg feine \u00a9teuren Betrachtet, \u00fcbrigeng fiitbeu ftp faum pfci ^nbioibueu, melpe einattber gan^ gleich m\u00e4ren, \u00a9ie einfarbig gr\u00fcne Staupe lebt im erfteu gr\u00fcbjaljre unb bann mieber im Sfuli auf \u00a9t\u00e4fetn, Slmbfet unb adeu m\u00f6glipeit uiebeten Kr\u00e4utern.\n\u00a9et S3itleubufd)fbauuet obet bag \u00a9f>ie\u00a7Banb (L. hastata) ift in bet Statur betfelbe \u00a9pmarpeife, mie mit ihn |tet auf bem SSilbe feljeit, unb ein augfplieBltpet \u00a9\u00dfalbbemobuer, jebop finbet et fid) nipt in \u00a9\u00df\u00e4lbern o^ue Sl\u00fcgnapne, fonbent nur in folpeit, mo SSitfengeb\u00fcfp \u00f6rtlich borperrfpt. ^iet fliegt- biefet pbfpe \u00a9bannet an ben SSitfen im SJtai Bei \u00a9age pmlip lebhaft umbet, mie gleichzeitig , aber and) friper unb pater, beim et bat pei \u00a9eiterationen, bet faft gaitj fo geppuete aber bebeutenb Heinere \u00a9tauetfbannet (L. tristata) im \u00a9tafe beg \u00a9eb\u00f6ljeg unb bet \u00a9eb\u00fcfpe. \u00a9ie Staube beg \u00a9biefpaitbe\u00bb finbet fip pater pifpeit pfammengejogeuen \u00a9irleuBl\u00e4ttern, oerb\u00fcnut fip tont neunten D\u00fcnge au nap Beibeit \u00a9eiten etmag, ift querfaltig,' pnmtbraun unb bat eine Stepe bufeifenf\u00f6tmiget, golbgelbet $lede in beit \u00a9eiten. \u2014 SBeifje, bttnlel bipter obet patfamer ptlip Baubitte Ratenden ftnb eg, melpe bag \u00a9tag feupter \u00a9titube Beleben unb reptg obet liufg aug bemfelbeit auffliegen, um ftd) auf einem S3ufp, einem ^aumftamm halb mieber uiebet p laffett, ober pu dienern im \u00a9tafe ein SSetfted p fupett, menu\n25a\u00a7 @))tep.attb (Larentia hastata) mit Staupe.\n\u00a9\u00e4ttfefufHpantter (Larentia chenopodiata) mit Staude.","page":361},{"file":"p0362.txt","language":"de","ocr_de":"362\n3)te Schmetterlinge. Spanner.\nman in einer f\u00fcr fie etwad oerb\u00e4djtigeu \u00fcE\u00dfeife foldje Gegeitben burchwaubeft. fflfan merft irrten allen an, ba\u00a7 fie ftd) aud gurdft entfernen unb ba\u00a7 fie lieber bie \u00a9uufelheit abwarten, nm and eignem. Antriebe unb im ^ntereffe ihrer Grn\u00e4hrung unb gortpflaujuitg lebenbigere llmpge 31t galten. S\u00ab f\u00ffo\u00efge ber Uebereinftimmung in garbe unb Segnung \u00fcairb ed tljeilweife fcpwierig, bie jal)Ireid)en unb itufchetnbaren Erten ber Gattung Eupittecia richtig 31t w\u00fcrbigen. Sie geid&nett ftd) bitrd) bie auffallenb Keinen \u00a7interf\u00fcgel mit gerunbetem ober gefugtem, aber gangranbigem (Saunte aud, bereu fechfte unb febeute 3^ippe auf gemeinfd^aftlic^em Stiele fteben, bie oorberen haben eine ungeteilte Euhangd^ette unb bie fechfte unb fiebente Sippe getrennt; \u00fcberbied ftrtb bie Scbeufel anliegenb befcpitppt, bie Stirn fchmaler aid ber \u00a9ttrchnteffer ber Eugen, bie Hafter ihrer Kleinheit Wegen meift oon oben nidjt ftdjtbar unb bie f\u00fchlet* nur bewimpert. \u00a9ie oorherrfcpenb grauen 001t lichterer ober buitflerer ^Seitenlinie aid \u00a3>auptseid)imng bitrdj^ogenen Singel Serben in ber Ruhetage alle oier ftdjtbar unb bie Oorberen burd) ihren fehl* langen Eufjenranb auff\u00e4llig. \u00a9ie Saupeu fehl* oieler leben au Sl\u00fctheu ober gnidjteu. Sch f\u00fchre hier bad Wegen ber milchwei\u00dfen Gruubfarbe aid Sonberliug 311 bejeidptenbe glodbluutenfpaniterchen (E- signata ober centau-reata) oor uttb madje auf feine gierlidjeit 3eid)liungeu attfmer\u00effam : bad fdjwar^graue $led 5301,11 unb bie breit rotljgrau angelegte SkEenlinie am Saume, \u00a9er mehr n\u00e4chtliche Sdjmetterliug\nfliegt im 9Jtai unb Sunt \u00fcberall, Weint auch nicht jaljlreid) uttb lebt aid Saupe 001t beit Sl\u00fctljeu unb unreifen Samen ber Stodblitmeu, \u00a7atthed)el unb einiger anberer. \u00a9ie Wei\u00a7= liehe Saupe wirb burd) heErotpe, jaefige Seichnungeu djarad tcrifrt.\n2Sir fanben l)inreidjenbe Gelegenheit, beit oerfdjiebeneu Gefdjmad ber Spanner in S\u00fcdftdjt auf ipr \u00a9Ijutt unb \u00a9reiben feinten 31t lernen, \u00a9ie einen pen am \u00a9age feft unb oerborgen uitb foinmeit iljred n\u00e4djtlidjen Sehend Wegen nur bem 31t Gefiept, ber fte bort aupfitben Wei\u00df, ober bent ihre 3ud)t and ber Saupe gl\u00fcefte, ioelche, beil\u00fcuftg benterft, l^ier fdjwieriger Wirb, aid bei beit anbereu Sdjmetter# \u00dcngdfamilieu. Eitbere fliegen bei \u00a9age unb SRacht ober Oow Wiegenb au elfterem, biefe mit Vorliebe int \u00fcppigen, 001t S\u00e4umen befchatteten Grafe, au lebenbett 3\u00e4unen, im uiebent Sufdjwerfe, feite im bitteren 2Balbe. Ettf \u00a9riften, Stopped fetbern, an breiten $elb wegen, fch iit ber Segel auf bie naefte Grbe fe^eub, fo ba\u00df mau \u00fcberhaupt nid)t redjt begreifen faun, load er au bergleidjeit blumenarmen Stellen eigentlich fudje, fliegt im Suit unb Eitguft eilt ferlicher Spanner, Welcher, obgleid) nicht gro\u00a7, burd) fein rotped ftleib leid)t in bie Eugen f\u00e4llt. Gd if ber E\u00f6egtrittf p attuer, loeld)e, einzelner fepon im 3Eai fliegt, and \u00fcberwinterten puppen entfproffen. \u00a9ie Sorberf\u00fcgel bed St\u00e4uudjend fiub olioengr\u00fctt, bie bed S\u00f6eibcpend bidloeilen mehr buitfel odergelb unb oerfert mit gtoei ober brei purpurrothen \u00a9uerftreifeit, welche aber nicht immer in gleicher Mfommenheit audgepr\u00e4gt finb, infofern befouberd ber hintere beit manch* faltigften Ebaitberuttgeit unterworfen, einfad), wie Wir ihn in ber Ebbilbuitg fehett, ober hoppelt, ober nur oorn gabelartig geteilt ift. G\u00fcte purpurne Saumlinie unb ebeufo gef\u00e4rbte fSranfeu fomtuen nod) X)tngu; and) bie buitfel odergelbeu \u00a3interfl\u00fcgel, bereu purpurrotpe SSittelbiube oon unten auf ber Oberfeite nicht feiten burdfehimmert, umf\u00e4umen mit ben oorberen gleichfarbige -Sranfeu. \u00a9ie ungeth eilte EnpangdgeEe ber Sorberfl\u00fcgel entftel)t burd) St reusing ber elften Sippe mit bem gemeinfd)aftlichen Stiele ber ftebenten unb lehnten, Weiter oor ber Gde aud ber aJUtteljelle entfpriugt. Sw \u00e4piuterft\u00fcgel m\u00fcubct bie eine nur oorhanbene Snnenraubdrippe in ben Eftevwiufcl, bie fedjfte unb fiebente fiub geftielt, unb bie ERitteljeEe getchuct fid) burd) il)ve $\u00fcrjc\n2>a\u00eb gTotfMumenWannerdjett (Eupithecia signata).\n2)er S\u00f6egtrittft>anner (.Lythria purpuraria).","page":362},{"file":"p0363.txt","language":"de","ocr_de":"glodblumenfpanttercben. SegtnttfpanneP. kleiner groftfpanner.\n363\nand. Lange Ravive an bcu \u00a9Teufeln, lange \u00aeammg\u00e4|ne, meldje faft bid gut \u00a9pif$e retten an ben m\u00e4nnlichen g\u00fcljlern, oo\u00dfenbeu bad Silb biefed bie \u00a3rodni\u00a7 liebeitbett \u00a9panned, \u00a9eine in ben \u00a9elenfen etmad eiitgefd^n\u00fcrte Staupe hat auf bent braungelben St liefen einen lichten Langd; ftreifen; \u00a9eiten unb Saud) ftnb bagegen g^\u00fcn; fte lebt an betriebenen niebrigen ipflangeu, bot; gugdtoeife aber auf bem fleinen \u00a9aueftmtpfer.\nUm bie 3eit bed f\u00fcrgeften Saged (brama), mo alles ignfeffenlebeit in ber Statur erftorben gu fein fd^eint, beginnt baffelbe erfi trofc grofl unb Stadjtreife, trofc SDtangel an \u00a9onuenfdfein unb lieblichen \u00a9turnen f\u00fcr ben fleinen groftfpaitner, SBinterfpanner (\u00a9p\u00e4tling, Cheima-tobia brumata). 2lu einem f\u00fcr biefe 3e^ leiblichen Slbenbe in ber lebten \u00f6p\u00fclfte bed Stooember bid juin 2Beih\u00abad)tdfefte hi11 \u00efann man bad SJt\u00e4nndjen in unftd)ereut ginge mit feinen garten gl\u00fcgein bie feudjte Luft burdjfdjtteibeu fehen unb m\u00fcrbe bid in bie Sladjt hinein feine ^h\u00e4tigfeit berfolgen f\u00f6ntien, menu anberd bie \u00aeunfell)eit ed geftattete. gene befiehl aber mefeuttidj bariu, bad furg gefl\u00fcgelte, nur auf feine laugen Seine aid Semegungdmcrfgeuge angehjiefene S\u00dfeibdjeit au ben Saumfl\u00e4muten aufgufu\u00f6ten. SDiefed \u00efried^t nach ber Paarung auf bie \u00a9piben ber 3\u00df>eige unb legt feine (gier an bie $itodpeit. Um bied au beit Sbftb\u00e4umen gu beraubet*\u00ab, umgibt mau ben \u00a9tamm mit einem Shcerringe, meldjen man frifd) erhalten mu\u00a7, bamit bie aufb\u00e4umenben Shiere barau lieben bleiben unb ttmfommen.\n3ut n\u00e4djften gnihfahre erfcheinen, mie beim gro\u00dfen groftfpauuer, bie Staupen unb gerft\u00f6ren megen ihrer gr\u00f6\u00dferen \u00f6p\u00e4ufigfeit in nod) erh\u00f6ljetem SJta\u00a7e \u00e4\u00dfe Sragfnodpen. Siele gahre hinter eiuanber faun bie Obflprute fehlfd)lagen, menu bie \u201e\u00a9panne\" in ber Sliitlje hnuft unb nichts gu ihrer Vertilgung gefdjieht. Sie heier ober bunfler gr\u00fcne Staupe, \u00fcber bereit St\u00fccfen eine lichtere L\u00e4ngdlinie l\u00e4uft, mit fdfmargeu Luftl\u00f6chern au beit \u00a9eiten, geh\u00f6rt feinedmegd gu ben $ofttoer\u00e4d)teru; beim man faim fie auffer an a\u00dfen Obftb\u00e4umeu bid nach \u00a9cpmeben hinauf auch fetft an a\u00dfen Laubh\u00f6igerit bed SBalbed ftuben. 3ur Sermanblung fud^t fie etma int guui bie (Srbe unten am Saume auf, fertigt'ein dialed \u00a9eh\u00e4ufe unb bermanbelt fid) barin gu einer gebrungeueit gelbbraunen S\u00dfitppe, bereu gmei Slfterfptpdjen fid) uad) audm\u00e4rtd Minuten. Um biefe ben S\u00f6geln preid gu geben, empfiehlt matt bad Slufhgcfett ber (grbe um ben Saumflamm herum. Ueber bad \u00e4u\u00dfere Slnfcheu bed \u00a9djmetter; littgd ift nichtd meiter hingngufiigen, aid ba\u00a7 fein r\u00f6thlidjgrauer \u00a9rttnb auf ben Sorberfl\u00fcgelit niept immer fo beutlich bunfler banbitt erf\u00e4;eint, mie in ber Stbbilbung. SB# bie \u00a9attungds merfmale aulaugt, fo geh\u00f6ren bahin eine nidjt geteilte Slnhaitgdge\u00dfe, eine getrennt entfpriugeube fiebente unb adjte Stippe im Sorberfl\u00fcgel; int jSpiuterfl\u00fcgel \u00fcbertrifft bie SJtittelge\u00dfe bie ha^e gl\u00fcgell\u00e4ttgc, unb bie eingige guneuranbdrippe miinbet in bem Slfterminfel. \u2014 \u00a9ine fehl* \u00e4hnlidje,^ aber etmad gr\u00f6\u00dfere unb bleichere Slrt, melche mehr int Sterben lebt, ift bie Ch. boreata, bereu Staupe Sirfenbl\u00e4tter fri\u00dft.\n( )\n2)er Heine groftfpanner (Cheimatobia brumata), SBtibcfjra unb \u00e4ft\u00e4nncfyra.\nSDtit ber achten ggmilie, ben 3\u00fcndient (Pyralidae), beginnt bie Steihe ber fleinen unb fleinften \u00a9chmetterliuge, ber ^leinfafter (Microlepidoptera), bereu bie europ\u00fcifdjeu Sergeichniffe 2667 Stummem aufg\u00e4hleit, gegen 2583 \u00a9ro\u00dffdjmetterliuge, Joeldje bisher befprodjeu m\u00fcrben. 3hro \u00c4emitnifj ift mit befonbereit \u00a9djmierigfeiteu \u00f6erbuubeu, nidjt meil biefelbett itt ihrer \u00e4u\u00dfern (Srfdjeiumtg fo mefentlid) pou ben anbereit abmeidjeit, foubent meil ihre Unterfcheibuug, ipre Sepaub; lung, ihre gaugmethobe unb 3utPl biegen ber Kleinheit unb 3atfpeit. beffcit, mad man unter beit ap\u00e4ubeu paf, ein bemaffueted Singe nub \u00fcberhaupt anbere Sorfehrungett erpeifdjeit. (Sd gibt ja in","page":363},{"file":"p0364.txt","language":"de","ocr_de":"364\nSie Schmetterlinge, gjtndler.\nallen \u00a9Innungen ber \u00c4erfe Partien, loeldje ber Sammler unb Liebhaber gern bet Seite triebt, toeil er bereit fcfjioierige lluterfuchuitg fc\u00a3>eut unb baljer gern bie[em ober jenem, immer bereiitgelteu gorfdjer \u00fcberlast, toeldjer tut ^utereffe ber SSiffenf^aft geit, SMlje, Slugeit gu opfern bereit ift, unb ioetc\u00a7em bad \u00a9etou\u00dftfeiit, ihr gen\u00fcgt gu haben, aid einiger Sohn f\u00fcr feinen audbauernben glei\u00df bleibt, ber ftdj gum gro\u00dfen \u00a9h^l auf \u00a9inge ohne* prattifdje \u00a9ertoerthuug erftredte. Sieben\njenem \u00a9etou\u00dftfein ertoirbt er ftdh toom\u00f6glidj noth ein-------~ mitleibiged f\u00e4cheln feiner bem geitgeifte\nbieneitbeit, bem reellen iftu\u00dfett hulbigettbeit \u00a9cbeitmenfdjeit, bereit \u00a9ruubfah \u201egett ift \u00a9elb\" er bet feilten \u00a9efd)\u00e4ftiguitgeit toenigftend nicht anerfenttt.\n\u00a9ie g\u00fcitdkr geh\u00f6ren noch nicht gu beit fleiitftcit ber Meinen unb erinnern auf ben erfteu Slid mehrfach au bie Scanner, mit io eich eu fie jebod) ioeber htuftcptch ber Betonungen, noch ber Farben, and beiteit fie herborgeheit, gufammeugefiellt ioerben l\u00f6mtett. gl\u00df'e gl\u00fcgel fiub gart nub geftredt, bie oorberen bretedtg, bie hinteren oerh\u00e4ltiti\u00dfm\u00e4\u00dfig breit, faft immer mit b rei gttttenraitbd; rihpeit unb mit einem ^afthafeit audger\u00fcftet. \u00a9iefelbeit bebedett lo\u00e4hrenb ber Ruhelage h\u00e4ufig ben fdjiaiden Hinterleib nicht boEfommen. \u00a9ie girier ftub Bovftig, nie gelammt, bie \u00a9ebeitaugen oft beutlich, bie Hafter meift gro\u00df, loie ein Dt\u00fcffel ben \u00aeof>f \u00fcberragenb, bie \u00a9eilte fe\u00efjr lang unb b\u00fcun, an ben Hinterfchieiten mit gtoei \u00a9orneithaareit beloehrt. SBenit bie \u00a9aupeit ber Spanner mehr Tr\u00e4gheit aid \u00a9etoeglicpteit an ben \u00a9ag legen, fo geichneu ftcb bie fundier raup eit, toelche ber Flegel nach fechgeljrt \u00a9eilte unb einen uadten, itad) ben \u00a9tbeit oerj\u00fcngten \u00a9eib haben, burO gro\u00dfe \u00a9eloegtichteitmmb eine ungemeine gertigteit im iR\u00fcdto\u00e4rtdtriehen aud. \u00a9bgefeljeit bon einigen ioettig-ett bohrenben leben fte frei auf ben fangen.\n2Bir beginnen mit einem ber gr\u00f6\u00dften unb bod) einem ber itnanfehnlichften g\u00fcitdler, toelher gu nuferen Haudgeitoffeu geg\u00e4hlt ioerben mu\u00df; beim er ft^t in ben SittMn ber SBohmtngen unb flie\u00dft bed \u00a9bettbd um bad Hebt, ioemt ihm bie (Gelegenheit bagu geboten ioirb. \u00a9iefer, bie gettfdjabe ober ber Schm algg\u00fcndler (Aglossa pinguinalis), hat rothgraue, feibeitglciitgenbe gl\u00fcgel, bereu oorbere mit querbiubenartigen fdjloargeu gleden befe^t unb hie unb ba ioei\u00dflich geto\u00fcrfelt ftnb, unb bereit einfarbige hintere fehr lange granfen audgeidjiteu. Sftebettaugen fehlen, eigentlid) and) bie \u00a9oltgunge. \u00aeie borftigeu githler bed \u00a9t\u00e4nndjend unterfd)eiben ftd) ooit beiten bed \u00a9kibcfjend leicht burch feine Haarpinfel, bie ^interleibdfpi^e bed erfteren burdj einen Haarb\u00fcfhel gegen bie laug oorftredbare Segr\u00f6ljre. Xu glugbreite betr\u00e4gt gehn bid Oiergehu Linien, gm \u00a9l\u00e4rg unb Steril, ungef\u00e4hr bier S\u00dfodjeit bor ber (Geburt bed Scbmetterlingd, geigt ftd) mitunter bie fedjge\u00efjii; f\u00fc\u00dfige, gl\u00e4itgenb braune \u00a9aupe an ben S\u00df\u00e4nben ber Speifelamtnern ober iit einem ftaubigen SBiitlel, iit \u00a9egriff, ftd) einen paffenben Pa\u00df gur \u00a9erpuppung aufgufud)eit. \u00a9id bahiit lebte fte tut \u00a9erborgeneit bon Sd)ntalg, \u00a9utter, Sped uitb h\u00e4lt fid) baljer borgugdioeife iit ben \u00a9orrath\u00bb= unb Speifelamment auf. Seit Mitit\u00e9\u2019d geilen, toeldjer biefen (Gegenftanb fchon erm\u00e4hnt, iourben mehrere g\u00e4lle beobachtet, in beiten biefe tope bid gu fieben St\u00fcd unb er load) feu bon \u00a9teufchen audgebroden tourbe. \u00aeie \u00a9penning ift tounberbar genug, um fte bei bargebotenen (Gelegenheiten toeiter gu berfolgen; benn eine annehmbare \u00a9fl\u00e4ruug berfelben fouitte noch ltiemanb geben. \u2014\n\u00a9er \u00a9teljlg\u00fcitdler (Asopia farmalisj lebt in (Gefetlfdjaft bed borigett unb gefeilt [ich bem Ungegiefcr gu; benn feine \u00a9aupe lebt im \u00a9teljle. \u00aeer giindler hat bie \u00a9genheit, ben Hinterleib beim \u00a9uhen im \u00a9ogeit uad) born aufgubiegen, tote ber H\u00abnb feinen Schtoaug, \u00fcberbied tr\u00e4gt er ftd) fehr h\u00fcbfeh bunt: gtoei gart toei\u00dfe, unregelm\u00e4\u00dfig berlaufenbe \u00a9uerliuien greugeit auf ben olibeubrauneu \u00a9orber\u00df\u00fcgelit ein breited, mehr gelbed \u00a9littelfelb ab, auf ben grauen Hinterpgeln toieberholt ftch biefelbe geidmung. Xu gl\u00fcgelfpannuug betr\u00e4gt 10 Siuieit.\nXu ga'hlreidjen Botys;2lrteu (allein \u00fcber haubert (Gurop\u00e4er), toeld>e ftch burch ioagred)t berftehenbe \u00fcippentajfcr, beutlidje Mefertafter, toel^e pinfelartig auffteigeu, eine ftarle \u00a9ollgunge, \u00a9ebenaugeit auf bem Sd;eitei unb gro\u00dfe, runbe Hiuterfl\u00fcgel audgeichuen, in benen bie ape dtippe","page":364},{"file":"p0365.txt","language":"de","ocr_de":"geitfpabe* dteplg\u00fcitSler. St\u00fcbfaatpfeifer. SSapSfpabe,\n365\nauS ber fiebeitten entspringt, ir\u00e2prenb fie Bei beit beibeit vorigen frei auS ber SBurgel fournit, haben fepr oerfpiebeneS SlttSfehcn unb nipt gleiche SebenStoeife. (Sine Slugabl fliegt ppttg nnb feiert im \u00a9onnenfpetite, befonberS auf fanbigen Siegen unb an Slunten untrer, darunter Befinben ftp fptoarge mit fein meinen Sinbeit \u00fcber alle gl\u00fcgel, unb purpifrrothe mit ge\u00efBen gleden itnb Stuben. Slnbere miebe\u2019- laffett Bei Sage ftp auffpeupen, malien fre\u00fcoi\u00ef\u00eftg aber nur bie Sbettb; unb Staptgeit gu iprett SttSfl\u00fcgeu, unb geftiffe baruuter toerben maitpmal burp pre Raupen unangenehm f\u00fcr bie Lanbmirthfpaft. \u00a9tatt aller f\u00fchre ich nur eine 2Irt hier oor: SDer St \u00fcb; fantpfeif er (B. margaritalis) hat fpmugig fpmefelgelbe Sorberfl\u00fcgel, toelpe gfoei roftgelbe, mehr ober meniger beittliche unb gum Sheil unterd Brochette Otterbtnben, ein rofibrauner \u00a9pr\u00e4g; ftrid) auS ber \u00a9pipe burchgiehen unb roft;\nBraune, ftarf grau gemifchte grattfeit einfaffett.\n$Die glattgenb ftrohgelben ipinterfl\u00fcgel h\u00fcben eine fein roftbraune \u00a9aumlinie unb am Suiten; mittfel einen graubraunen gled attf ben fpmap grattfehimmernben granfeit. SDie f\u00c7Iuggeit f\u00e4llt in beit 3uttt unb Suit. S)aS SSeibpen legt bie (Gier au bie (Schoten ber Delfaaten, beS ii\u00dffennigfrautS (Thlaspi) unb beS S\u00e4uern; fenfS (Iberis), too baS Balb auSMepenbe Stauppeu gloifpen benfelben einige g\u00e4ben fpittnt, L\u00f6dfer bohrt, um fid) bon ben \u00a9amen gu ern\u00e4hren unb einer folcheit \u00a9pote baS ungef\u00e4hre Slnfeheit einer gl\u00f6te berleiheit Bann, baper ber Staute \u201ePfeifer\", \u00a9ie ift gelbgr\u00fcit aper hier Leihen fptoargbrautter, eiitgelu beborfteter SBargeu \u00fcber ben St\u00fcdeit unb einer SSeihe. bun\u00efber S\u00fcultd)en \u00fcber beit gleichfalls bunfleit Luftl\u00f6chern, ^opf unb baS burp brei toeifje L\u00e4itgSliitteit gepeilte ,\u00a3jalSfpilb finb fpiuarg. 3m September ift fie bet apt Linien L\u00e4nge erioapfen unb geht in bie (Grbe. JSpier fertigt fie einen eif\u00f6rmigen, im Sfunent fehr gart mit \u00a9eibe auStapegierten (Gocoit unb bleibt in bemfelbcn als Staupe to\u00e4prenb beS SlinterS liegen. (Grft einige S\u00dfopen (26 Sage) bor beut (Grfdjeinen beS \u00a9pmetterlingS, alfo im SDtai erfolgt bie Serioaitbelimg. SDie gelbrothe \u00fc\u00dfuppe ift in ber SDtitte am breitefteit, am $opfe ftumpf fpipig unb enbtgt am folbigen \u00a7iuterenbe in einem breiten SIftergriffel.\n3um \u00a9pluffe ber puSter fei uop ber SlapSfpabe, \u00a3onig; ober Sienenmotte (Galleria mellonella, Liitit\u00e9\u2019S Phalaena cereana) gebucht, eines p\u00fcbfdten, fpon ben Sitten bekannten g alters, toelper 9 bis 16 Linien gt\u00fcgelfpannung erreidp, jenapbem bie beiitfarbette, fepgepnf\u00fcfige Staupe f\u00e4rglipe ober re\u00fcplipe Staprung fanb. \u00aeopf unb Stadenfdjilb ftnb faftaitienbraun, bie SIfterflappe lipter, auf bem gtoeiten unb britten Stinge fiepen gelbe, beborftete Sl\u00e4rgpeit paarloetfe in einem \u00aerang beifammen, auf ben \u00fcbrigen je apt eiitgeltt. \u00a9ie lebt in ben Skbeit ber -fpoitig; Biene, befonberS in alten Srutmabeu, ger\u00e4tp mitunter aup in poittggef\u00fcllte unb ern\u00e4hrt ftp oom Slapfe, toeldjeS fte gangartig toegfrift, babei eine lofe (Gefpiitnffr\u00f6pre anlegenb, toelpe ipre \u00a9tr\u00e4fe angeigt. \u00a9ie ift fpoit in mehreren (Generationen ergogen toorben, inbem bie folgenbe fip immer mit bem \u00aeotpe ber oorhergepenben ern\u00e4hren mufte, toelper ioenig oon bem S\u00dfapfe oerfptebeit gu fein fpeint. Sl\u00e9auntur pat fte jahrelang biele \u00a9eiterationen hntburp mit\u2018Leber, SSoUeitgeug, b\u00fcrrem Laube, S\u00dfapier u. bergl. gef\u00fcttert, \u00a9ie ift befonberS beS StaptS p\u00e4tig unb to\u00e4hrenb berfelbeit oor ben Stapftedungen ber Sienett am fiperften, fann \u00fcbrigens beit gangen \u00a9tod Oerberbett, menu man fte gew\u00e4hren l\u00e4\u00a7t. S)ie \u00a9ittmidelung ber Staupe geht rafp oor fip unb beanfprupt im \u00a9ommer nur brei SSopeu. Sie lepte (Generation \u00fcbermiutert als ^3itppe, toelpe in einem biptett, geftredten (Gefpiunft ftedt, bereit mau meift mehrere ber L\u00e4nge nap bipt au einanber finbet biefem (Gefpiituft liegt bie Staupe oier S3opeit, epe fte gu einer braungelben,\n\u00a9er 3\u00eeut>faatHeifer (Botys margaritalis) nebft 3taul)e.","page":365},{"file":"p0366.txt","language":"de","ocr_de":"366\nSie (Schmetterlinge. \u00a9idler.-\nauf bent votpgrauen S\u00fcden gefielteu Suppe dirb. \u00a7at biefe 14 bi\u00e9 18 Sage gelegen, fo erfc^eint nach bei* Ueberdiuterung erft im SIR at ber Raiter, deldjer nadj 9Jlotteudet|e f\u00fcnf baron l\u00e4uft itub ba\u00ea Sttnfle auffudjt, fobalb man ihn bent Sage\u00e9licpte au\u00eafebt. (Sr hat in beibeit \u00a9efchlecpteiit \u00efurg bedimperte g\u00fcpler, eine. large Sodgttitge, feine Sebenattgeu mtb fehr fleine Hiefertaftcr. Seim fleinent Sdt\u00e4undjeit ftnb bie am jpiuterraitbe die au\u00e9gefreffeneit Sorberft\u00fcgel afdjgrau, nur lang\u00e9 ipre\u00ea gnneuranbe\u00e9 bttrd) braune unb fd)darge Rieden bttnfler, bie hinteren gleichfalls afdjgrau, fobantt ragen bie Saftet' nidjt bor, fonbent legen [ich an bie (Stirn an. Seitit \u00a9eibdjeit erflehten bie hinten gerabe abgeftupten Sorberft\u00fcgel burch fdjdarge glede unb braune \u00a9olleit auf ber ganzen gt\u00e4dje bitnfler mit SttSitahme eiitcS lid)teru StrapteS bor bent gnuenranbe, bie hinteren bagegen deifjlidj, am Saume b\u00fcfterer; bie Safter ragen bor.\n* *\n*\nStepr als bie bobbeite Sngapt tu Vergleich gu ben g\u00fcnSlern lebt bon ber neunten Familie, beit \u00a9idlern (Tortricina), in (Sttropa. \u00dcDtait hat fie barurn fo genannt, deil bte fecpget)nf\u00fc\u00a7igen Saupeit einer Sttgap'l burcp einige g\u00e4ben ein Statt ber gutterpflange gufantmenrolleit unb in biefer H\u00f6hlung leben. Siele bohren in,\u00a3jotg, im \u00c4mtern bon HnoSpett ober gr\u00fc\u00dften, bie Serpuppttttg aller, mit nur denigen SuSnapmen, erfolgt aber au ber Stelle, do fte ihre \u00dcRaprung fanbcit. Sie \u00a9idler ftnb burdjattS garte gaiter bon fehr \u00fcbereinftimmenbetn Sau. Sie geftredten Sorberfl\u00fcgel, h\u00e4ufig metaltifdj gl\u00e4ngeub mtb bunt in ihren geidjnungeit, haben einen b\u00fcrgen hinter ; unb einen an ber \u00a9urgel baudjigeit Sorberranb, mithin borfbriitgeitbe Sd)itftern, bie geidjitititgSlofeu mit einer \u00a7aft; borfte berfehetteit fpinterfltigel ftnb breiter; alle bter derben in ber Sttpe bachartig auf bent S\u00fcden getragen, Seite ft\u00fcpeit gd\u00f6tf gefouberte, biefe acht Sippen, gu de\u00efdjen leptereit noch bret gnuem raubSrippeit fommeit, Su\u00e9 bidem \u00a9ntnbgliebe entfbringen bie einfad) borftigeit, bie gl\u00fcgelfpipe uid)t erreid)enben g\u00fchler, bie Safter ftel)en denig bor, bie gunge vo\u00fct fid), ift aber gientlidj b\u00fcrg; bie Sebenaugen finb beutlid) borhattbeit. \u00a9ill mau bie \u00a9idler mit einer ber \u00fcbrigen gamilieit vergleichen, fo f\u00f6nnte man fte f\u00fcr eilte ber jungte SuSgabe ber (Sitten erfl\u00e4reit, unb bod) taffen fte ftd) nidjt mit biefeit berdedjfeltt, befonberS uid)t degett ber g\u00e4nglidj berfchiebeiteit geidjitiutgSanl-age auf beit Sorbet'; fl\u00fcgeln. \u00a9ie jene geh\u00f6ren fte gu beit n\u00e4d)tlid)eit galteru, toeldje ftdj auS @raS unb \u00a9eb\u00fcfd) auffd)eucheit laffen, denn man fte in ihrer SageSrupe ft\u00f6rt. Ste utfpr\u00fcnglidje (Gattung Tortrix hat man ueuerbingS oft nad) fehr berftedteit Kennzeichen bielfad) gertegt. Saffen loir ein paar Slrteit alS Sertreter ber gamilie folgen: Ser (Sidjendidler (Tortrix viridana) ift leicht femttlid)\nan bem lid)tgr\u00fciteit Sporar unb Sorberfliigelit, deldjenur l\u00e4ngs beS SufjeuraitbeS fammtHopf unb Saftern fdjrnal gelb erfcheiucn. \u00a9enn im \u00fcdtai bie HnoSpeit ber beibeit beutfdjeit (Sidjeitarten fid) gu entfalten beginnen, bemerft man fd)ott bie S\u00e4upd)eit, deldje beit einzeln hinter ben Sdjttppeit jener \u00fcberlointerten (Siern entfproffen ftnb uub fid) in bie HnoSpen einbohren. Sp\u00e4ter leben fie frei an ben Sl\u00e4ttern, deiche fte beginnen, and) etdaS gufammengiepen, fo bafj befonberS gut' geit ber Setpuppung ihre (Gefpinnftf\u00e4ben bon ben S\u00e4umen die Spimtendeben herabh\u00e4ngen. Sie gelbgr\u00fctte Saupe ift au Hopf, $interranb beS .jpalSfcpilbeS, an ber Sfterflappe uub ben br\u00e4unlich behaarten \u00a9argen fd)darg. (Silbe Stai, SnfangS guni erfolgt bie Serpuppung in ber angegebenen \u00a9eife ober in Sinbeitripeu. Um gopauniS evfd)eint ber Schmetterling, feltner erft im guli. gilt 9Jtai 1863 traten bie Saupett im Spietgarteu gu Serlitt fo maffeupaft uub betpeereub auf, ba\u00a7 baS junge \u00a9r\u00fcu ber (Sichen al\u00e9balb faft g\u00e4nglid) lieber bcrfchdaub, fteltendeife and) an ben ^ainbucben, ^inben, fo die anbereu ^aubh\u00f6tgern, do bie \u00a9id)en nid)t mepr au\u00e9reid)teu, uub ba\u00a7 ber gopanni\u00e9trieb, delcper etda\u00ea berfr\u00fcpet fd)on Snfang\u00e9 S\u00abni eintrat, ba\u00e9 \u00a9r\u00fcuderben fapler S\u00e4ume gum gdeiteu Stale borf\u00fchrte. (Sine gdeite (Generation dirb bon Sahebttrg entfchiebeit in Sbrebe geftellt.\n\u00a9er (\u00a3i(^ ento i \u00e2le t (Tortrix viridana).","page":366},{"file":"p0367.txt","language":"de","ocr_de":"(\u00a3tc|ett*f \u00c4iefernga\u00dcen^, ^ieferntrieb = IBtdler. Stehfarbner \u00a9rbfettwidler.\t367\n\u00aeei\u2018 $ieferitgallen?2BtcWer (Ketina resinella ober resinana, and) Coccyx res.) geh\u00f6rt gu ben SBicflern, bereu Staupen in ber verfcpiebenften SBeife beit Trieben unb bem jungen ^olge ber Stabeib\u00e4ume nadjtheilig Serben, unb bereit Sorberftiigel ftd) burd) bie gahlreidjen S\u00dfedenlinien nieift von \u00a9ilberglang auf buitflerm \u00a9runbe vorteilhaft att!geid)nen. \u00aeer genannte ift tief bunfelbtauit unb fliegt bereit! an ben fr\u00f6nen Sftaiabenbeit gwifdjen beit fabeln ber p\u00ef)rein SDie StadjWehen feilte! \u00a9rfdjeinett! Werben guit\u00e4d)ft im \u00a3erbft erftditlid) unb gwar burd) .gjargthr\u00e4neu unterhalb be! f\u00fcr ba! fommenbe gr\u00fchjahr Vorbereiteten f\u00f6ttolpeitquirle!, von weldjetn jtetmmer 110$ burd) einige Jubelpaare gerieben fmb. Untcrfu$t mau bie=\tiy\u00ae(S\u00eflL\u00a3e.Lf\u00d6Ut\nfelbeu n\u00e4her, fo finbet man einen \u00a9ang, Welcher bi! gum SJtarfe\nf\u00fc$rt unb von einer fleinen Staupe bewohnt Wirb, Weld)e burd) ihre \u00ee^atigleit eben jenen ipargau!flitB ergeugte. SDerfelbe wirb im Saufe be! it\u00e4d)jfen 3^re! bebeutenb gr\u00f6\u00a7er, bi! er gulejd enblid) ben Umfang einer Sambertnufj erreicht, eine fdjtnugig Weife \u00a9arbe befommt unb am \u00a9rttube be!\u2019mittlerweile herau!gewad)feiteit Quirle! leidet in bie Slugeit f\u00e4llt, \u00a9! liegen mithin faft gWet ^ahre gWtfcpen ber geit, 3U Weld)er ba! S\u00dfeibdjeit feine \u00a9ier abfefde unb bem \u00a9r\u00fchlittg, iit Welkem bie gelblich rotbraune, f\u00fcnf Siuieit lange Staupe mit bidem fcpWargeit \u00aeopfe in ber fogenaitnten \u00a9ade gut* Swppc wirb. \u00aeiefe ift fd)Warg unb l\u00e4\u00a7t nicht lauge auf bie \u00a9ntwidelung Warten, fad! bie Staupe nidjt von ber \u00a9. 274 erw\u00e4hnten Glypta resinanae augeftod)en war. Stimmt man bie $puppe au! ihrem Sager, fo entwickelt fie ftd) niemal!.\n5\u00a3)er \u00ae ieferittrieb=2Bicfler, Suol!=SBicfler (Retina ober Coccyx Buoliana), weldjen wir hier gletdjfad! erblicken, hat lebhaft fud)3rotl)e Sorberfl\u00fcgel\u2019 unb weife, ftlbergl\u00e4ngenbe 3ei^nun\u00d6en in ber angef\u00fchrten SSeife, W\u00e4ljreub bie hintere unb ttnterfeite ader $liigel einfach r\u00f6thlidjgrau fmb. 3nt Suli, Wenn bie SJtaitriebe ber tiefer bereit! Verholgt ftnb, fliegt ba! SBidTerdjeit be! Slbettb! in jungen Seft\u00e4nbeit unb legt feine (gier gwi|d)eit bie $no!peit an ben \u00a9ptheit ber Sriebe.. \u00a3)ie St\u00e4upd)en fdjl\u00fcpfeit im \u00a3>erbfie uod) au! unb benagen bie $ito!peit, Weldje in $olge beffeit etwa! mehr .fparg au!fd)Wiheit. (grft im folgenbeit SJtai, Wenn ftd) biefe gu Trieben entwidelt h\u00fcben, bemerlt man ben f$\u00e4bli$eit \u00a9ins jfttf ber Staupen, Weld)e in ber 3it\u00fbeitb buufelbraun, fp\u00e4ter etwa! heder au!fehen unb einen giemlid) deinen fd)Wargen $opf, ein fdjwarge! feingetheilte! Stadenf$ilb unb ebeitfo' gef\u00e4rbte Sruftf\u00fcfe haben. \u00a3)er Xrieb fr\u00fcmmt ftd) n\u00e4ntlid) gut* (Seite ba, Wo jene eiitgeln unter einer \u00f6pargs unb \u00a9efpinnfth\u00fcdc bie Stinbe unb ba! uod) junge ^olg bur$freffen, and) Wohl Von bem einen gu einem benachbarten Triebe \u00fcbergehen. SDie Kr\u00fcmmung bleibt, W\u00e4hrend ber obere, uitverlehte SQ$ei\u00ef regelrecht fortw\u00e4djfi. \u00a9nbe verWanbelt ftd) bie Staupe in eine fd)iuugig gelbbraune S\u00dfuppe, weldje mit bem $opfe nahe am \u00a9ingaug!lod)e liegt uitb gur oben angef\u00fchrten 3eit, itad)bem fte ftd) etwa! herau!gearbeitet h^t, ben @$mctterling entl\u00e4ft. \u00a9ine fehr \u00e4hnliche 2lrt, ber liefern ^ito!peitWicfler (R. turionana), erf$eiut im SJtat, unb feine Staupe', Weldje fedi!= bi! f\u00fcnfgehnj\u00e4hrige Seft\u00e4nbe gu bewohnen pflegt, hal ^ Sum bie gange $ito!pe au!gefreffeit.\n\u00aeer rehfarbne \u00a9rbfenWidler (Grapholitda nebritana) entjteht au! ber fogenaitnten SJtabe in beit gr\u00fcnen \u00a9rbfeit. $E)af e! feine SJiabe fei tut \u00a9inne ber ^erffuitbigen, ergeben bie uid)t f$Wer git erfeititenbeit fed)gehit Seine, Weld)e bie blaf gr\u00fcne, an $opf, Stacfeufdjilb, Slfterflappe unb ben Sruftf\u00fcfett bunfle Staupe l)\u00fct. Sei einer S\u00e4nge von 3% bi! 4 Sinieit ift fte erwad)feit, verl\u00e4dt bie \u00a7\u00fclfe, um in ber \u00a9rbe einen \u00a9ocoit gu fertigen, iit weld)em fie in gufammeitgegogener, ver\u00e4nberter \u00a9eftalt, aber noch nicht VerWanbelt, \u00fcberwintert, \u00a9rft im n\u00e4chften Fr\u00fchjahre erfolgt bie Serpuppttng unb im SJtai erfcheint ber \u00a9d)metterling, Weldjer ftd) gur Sl\u00fctljegeit auf ben\n2)er \u00c2iefe\u00efntrieb = S\u00cf5i-(\u00eeIe\u00ef (Retina Buoliana) nebjt (Raupe unb ipuupe.","page":367},{"file":"p0368.txt","language":"de","ocr_de":"368\n\u00aet\u00e8 6d)metter\u00efhtge. SBidler.\n(Srbfen= unb Stufenfe\u00efberrt einftellt. \u00f4pier fn\u00fcpfett fid) S&e\u00efattjitfd^aften an, unb bal> befruchtete \u00a9kibchen legt [eine \u00a9ier einzeln am \u00a9runbe ber \u00a9l\u00fctten ober an gang junge h\u00fclfen ab. \u00a9er Schmetterling ^at rehfarbene, aber metallifd) fdjimmernbe \u00a9orberpgel, an bereit \u00a9orberraube bon ber @pij$e bt\u00e9> hinter bie SJlttte meifje itnb [djirarje \u00a9efr\u00e4gftriche mechfeln, an ben loetfeu [eben [ich nnb gmar, menu mir bon bei* gl\u00fcgetphe an fahlen, an 1, 4 unb al3 \u00a9ereinigung bon 7 unb 8 brei bleigrane \u00a9erl\u00e4itgerungen mehr ober meniger beutlid) Leiter in bie Sl\u00e4dje hinein fort. \u00a9ont freiten unb br\u00fcten biefer $ortf\u00e4|e beginnenb bemerft man nahe bem \u00a9aume mitten in ber st\u00e4che Ztbei b\u00efaitge\u00efbe Ouerftriche itnb, in bem bon ihnen begrenzten 75eXbe, bem bei \u00a9Rdlent fo h\u00e4ufig borfommenbeu \u201e\u00a9pieg elfte de\", rneifi einige he\u00fcere \u00a9dj\u00fcppcheit nnb bi\u00a7 hier fdparzc \u00a3\u00e4ug^ ftriemchen. \u00a9ie fdparzen, bronze[d)imtnernben Zpiuterpgel haben einfarbig ioeife ^raufen, \u00a9er\nSDlonbflediger (Stbfentoitfler (Graphoiitha dorsana) nefcfl atatye auf einer Srbfe. 2)er gidjtenrinbeninidler\n(Graphoiitha duplicana).\nmonbfledige \u00a9rbfenmicfler (G. dorsana) lebt ganz eben fo unb fteb>t eben [o and, b\u00fc> auf ben toeifjen \u00e4Ronb bor bem \u00a9piegelflede, \u00a9r ift ettoa\u00ea gr\u00f6\u00dfer a\u00ef3 ber borige nnb feine iRattpe mehr orangengelb, auch treten bei ihr bie \u00a9Z\u00e4heit, rneldje je ein \u00a9orf\u00eeenhaar tragen, weniger beutlid) herbor, als bort, too fte etma3 b\u00e4fterer gef\u00e4rbt finb.\n\u00a9er $i d) t enr inb en lb idler (G. duplicana ober dorsana 9\u00a3a|eburg\u20193) ift ein anberer Zierlicher \u00a9chmetterliug, beffeu braitugraue \u00a9orberpge\u00ef mehr ober fertiger fd^arf in ber angegebenen \u00a9Zeife licht gezeichnet fmb unb recht beutlid) auch ba\u00ea \u00a9piegelfled erfeunen taffen; bie fc^iuarg= grauen \u00a3iutevfl\u00fcget umgeben tauge hellere ^raufen. (Sr fliegt gegen 2Ritte 3Juni in jungen dichtem beft\u00e4nbeu. Im \u00a9runbe ber Slftquirlc finben ftd) noch bor \u00a3eib[t 4 bil 6 Raupen unter ber tRinbe in furzen, mit pfftgem \u00a3arz erf\u00fcllten \u00a9\u00e4ugen, bon bem mit \u00a3arz burchbruugenen \u00a9aft lebenb unb fid) burd) \u00a9efpinnftf\u00e4ben bor bem \u00a9nbringen jeue3 fch\u00fcfcenb.\n3um \u00a9dpffe gebenfen mir noch ber \u201eObftmabe\", jener gleichfalls fechzebnf\u00fcfigeu, blafrofem rothen ober gelbrotlpheH, am \u00a9aud)e Unteren \u00a9aupe, ioeld)e an ben langbeborfteteu \u00a9Z\u00fctzen beS K\u00f6rpers unb au ber \u00a9fteiflappe grau, born bunfler ift unb Stufet unb \u00a9inten burd)bohrt, meniger bem gleifdhe, als ben fernen beS \u00a9eh\u00e4ufeS nachgeljeiib. \u00a9ie \u00a9ier rncrben im norblicheu unb mittleren \u00a9eutfchlanb, miein (Snglaub an baS halbreife \u00a9bft gelegt unb baS fdparze fledchen, meld)eS man an bem fogenanuten \u201eangeborenen\" finbet, bezeichnet bie \u00a9teile, burd) meldje [ich ba\u00eb tR\u00e4updjen ben (Siugang berfc^affte, ioeld)en e\u00a7 in ber iRegel fp\u00e4ter zu erweitern pflegt, um ben $oth heraus-gufchaffen. \u00a9ie angeftod)enen \u00a9irneu unb Steifet erlangen befauutlich eine ettoaS fr\u00fchere Steife unb fallen bei gemiffen \u00a9bftavteu nod) unreif auch bon ben \u00a9\u00e4umen. \u00a9uS ben fr\u00fcheren \u00a9orten geht bie Staupe meift gu \u00a9ruube, meit fie beim \u00a9erbrauchen beS ObfteS gefuuben unb heraus--gemorfeu rnirb ; bebor fte boUfommen ertoad)[en, mit bem \u00a9Ziuterobfte gelangt fie bagegeu in bie \u00a9orrath^r\u00e4ume, arbeitet [ich hier burd) baS \u00a9mgangls ober ein zweites, angelegtes Sodj herauf unb fucht irgenb einen \u00a9Zinfel au\u00dferhalb, um fid) zu beipuppen; fie geh\u00f6rt n\u00e4mlich zu ben Wenigen \u00a9Zidterraupeu, loeldje hierzu ihren Wohnort bertaffeu, berfdpft in einem \u00a9efpinnft ben \u00a9Muter unb mirb cvft im SRai zur ptppe, nat\u00fcrlich ohne borher mieber Nahrung zu fx<h genommen zu","page":368},{"file":"p0369.txt","language":"de","ocr_de":"\u00dcJ\u00ceonbffediger \u00a9rbfenmidler. gtd)tenrinben=2\u00d6idler, Obfimtdler.\t369\npabett. 3m 3uni erblidt bei* (Schmetterling ba\u00ea Sidft ber 2BeIt miter bem tarnen Slpfel? ober \u00a9bftmidler (Carpocapsa pomonella, \u2014 ana). (Se fommt un\u00ea oorzug\u00f6toeife an ben SSctnben unb in ben Confient foldfer \u00f4paufer zu @eftd;t, morin S\u00f6interPorr\u00e4ipe bon Slepfe\u00eftt aufbemaprt merben, braunen im freien br\u00fccft er [ich Beilage zteifdjen bie Stinbeufcpuppen ber 23\u00e2uute unb mirb megett feiner \u00e4pulicpen F\u00e4rbung fdfmer eutbedt. \u00a9ie blaugrauen Oberfl\u00fcgel burdjziepen feine, gefcpl\u00e4itgelte \u00a9uerlinien bon brauner F\u00e4rbung unb ein r\u00f6tplidj bunfelbramter, rotpgolbeu eingefa\u00a7ter, murzel? m\u00e4rt\u00f6 tief fdjmarz begrenzter \u00a9piegelfted nimmt ctu bei* 3uuenede einen bebeutenben Otaum ein. Oie r\u00f6tplicpbraituen \u00a3>interft\u00fcgel \u00fcberzieht ein leidster Kupferglanz, unb graue granfeit umf\u00e4umeit fie; feue fpanuen bil> neun Linien. \u00a9ie Sluitapme einer hoppelten \u00a9eiteratiou beruht mopl auf einem giTtpum!\n\u2756 \u00a3\n*\n33ei meitem bie gr\u00f6\u00a7ere \u00f6p\u00e4lfte ber noch \u00fcbrigen Kleinfaltcr bilbet mit Slu\u00f6napme einiger Wenigen, fp\u00e4ter zu ermapuenben bie zehnte Familie ber \u00a9dfaben ober Lotten (Tineina). \u00a9ie mecpfeltt in \u00eeracpt unb Heben\u00eameife fo manchfad), ba\u00a7 eine allgemeine (Sparafteriftif zu geben fatttn m\u00f6glich ift. 3hre Fl\u00fcgel fiub im Slligemeinett fchmal unb zugefpipt unb erlangen burch bie laugen granfeit erft ein Slnfepett. 3\u00ab ber Stupe liegen fie bem K\u00f6rper auf, bebedeit iprt bachartig, mobei nid)t feiten bie langen granfeit al\u00ea zierlicher Kamm hinten bie St\u00fcdeulinie meit \u00fcberragen, ober fie mideln fid) f\u00f6rmlid), mie ein ESJcautei, um ben K\u00f6rper, \u00a9ie perrlidjften f\u00e4rben unb zier* lidfften \u00dfeicpnungen auf beufelbeu m\u00fcrben bie meiften biefer \u00a9cpmetterlinge zu ben fdj\u00f6nfiett bei* ganzen Drbitung erheben, menu bie Kleinheit berfelben bem uitbemaffnetert Singe ihre EReize nicht Zu fehl* entz\u00f6ge, \u00a9ie g\u00fcpler pflegen borftig zu fein, fommen aber auch gelammt bor, fene bei maitdfen SJt\u00e4ttncpen in einer Hange, meldje bie \u00a9r\u00f6\u00a7e be\u00bb ganzen \u00a9piere\u00ea um ein 23ielfad)e3 \u00fcber? trifft. Stebenaugeit fehlen ben einen, m\u00e4preitb fie auberen zu\u00efommen. \u00a9ie Hippentafter entmidelit fid) in ber Siegel fepr ftarf unb m\u00fcffen zur ltnterfd)eibung oielfad) zu Stafpe gezogen merbett, mie \u00a9tirufdj\u00f6pfe unb fonftige 3lit\u00f6zeid)ituitgen am Kopfe, aud) bie Kiefertafter ragen bt\u00e9meileit lang unb mehrgliebrig peroor. \u00a9iefer SSielgeftaltigfeit ber SDtotten entfpred)en auch bie Pierzepit? bi3 fedjzepnf\u00fcfigen 3t\u00e4upd)eit in ber Hebeir\u00e2meife. \u00a9ie einen palten fich \u00f6efellicg zufammen in einem gro\u00dfen \u00a9efpimtft, mit meldjern fie ganze Slefte unb fleine \u00a9trancher untmebett, anbere toidelu flatter unb bemegeit fid) in ihrer oorn unb ptnteit offenen St\u00f6pre r\u00fcd? unb porm\u00e2rt\u00ea, immer bereit an einem gaben perabzugleitcit, menu fie fid) in \u00a9efapr mahnen. Stocp anbere ((Soleopperett m.) leben in einem \u00f6p\u00f6ntdfen, melcpe\u00ea fie fertigten unb mie bie \u00a9cpnede ipr Jpatt\u00ea mit ftd) perum? tragen, ober Perarbeiteu \u00a9ttd) unb anbere moKeiie \u00a9toffe zu einem \u00a9\u00e4dcpen, mie bie l\u00e4ftigeit Kleibermotten, \u00a9epr Piele leben als \u00e4Rintrer zmifd)en bei* oberit unb untern JSpaut eine\u00ea Slatted, freffen \u00a9ange Pon ben Perfcpiebenften g\u00f6nnen, meldje f\u00fcr bie Sfrten beze\u00fcpnenb merben, Perpuppen fid) barin (Lithocolletis) ober gepen zur Slermanblttng baram\u00f6 in bie (Srbe. \u00a9iefe Slubeutungeu m\u00fcffen gen\u00fcgen, um einen S\u00dfegriff Pott ber SSielgeftaltigfeit auf biefem gelbe zu geben, melcpe\u00ea erft in ben lepteit 3apPZe\u00a7uteit pon einigen beutfd)en unb ettglifd)en gorfd)ern mit befoitberer Vorliebe bebaut morben i]t. \u00a9rot) ber griid)te, meld)e fene SSem\u00fcputtgeit f\u00fcr bie SBiffenfdjaft brad)ten, bleibt uod) Piele\u00ea zu tpun \u00fcbrig.\nS3ei ber \u00a9attung Tinea, mie fte bie heutigen \u00a9cpmetterting\u00eafitubigeu aitffaffett, treten bie fepr cntmidelte-n, Pier? bi\u00bb fiebettgliebrigen Kiefertafter meit perPor, ba3 zweite \u00a9lieb bei* Hippentafter. ift am \u00a9nbe beborftet, bie Stollzunge Perf\u00fcmmert, ber Kopf mit einem gro\u00dfen \u00f6paarfcpopfe, aber feinen \u00fcftebenaugeit Perfepett. \u00a9ie g\u00fcpler erreid)ett nid)t bie H\u00e4nge ber i\u00dforberfl\u00fcgel unb bie pinteren ftnb ungemein lang bcmimpert. 2Bir\u2018begegnen mehreren Slrten, melcpe fid) itt nuferen Raufern auf biefe ober fene S\u00dfeife mi\u00dfliebig mad)en. \u00a9ie Kornmotte, ber meiffe Kornmurm (T. granella) mirb \u00fbl\u00ea 9taupe, mie ber fr\u00fcper erm\u00e4pnte fcpmarze Kornmurm, bem \u00a9etreibe auf beu \u00a9peid)ern fd)\u00e4blid). SJtan fann beu fedj\u00ea Hiitieu fpanttenben Stachtfd)metterling m\u00e4prenb be\u00ea 3uut im greien\n3;Qfc\u00a3)enberg, toir\u00f6ellofe Spiere. (S3re^m, S^ierleben. VI.)\t24","page":369},{"file":"p0370.txt","language":"de","ocr_de":"370\n3)te Schmetterlinge. Lotten.\naEerlo\u00e2rt\u00ea Bet Sage feft ftpeit feiert, badjariig mit ben burd) bie ^raufen nad) hinten Berbreiterten Sorberfl\u00fcgelit ben Seib bedenb. fsdj ergog ipu att\u00a7 Sl\u00e4tterfcpn\u00e4mmen bev (Sicken mtb Dbftb\u00e4ume. Sie ftumpf langettf\u00f6rmigen Sorberfl\u00fcgel \u2014 biefe Oeftalt paben fie oBne bte granfen \u2014 ftnb ftlber; toeif, buuMBrattu Bt\u00ea fcptoarg marmorirt. Sie $ran[en ttnb R\u00e4uber erfreuten bun\u00efelfledig, uni) gtemlid) befi\u00e4nbig verl\u00e4uft ber gr\u00f6fte \u00a7led toon ber Stitte bes> Sorberrattbe\u00ea Binbenartig bi\u00a7 gum Sjnnennin\u00efet. Sie Siuterfl\u00fcgel fiitb einfarbig, gl\u00e4ngenb ioeifgrau. Sie fabenf\u00f6rmigeu, fdjtoargen \u00c7\u00fcpler erreicpen uugef\u00e2pr % ber S5orberft\u00fcge\u00efl\u00e2ttge, bte nalgigen Cafter ite^eit gerabe au\u00ea uub ioettig \u00fcber beit \u00a9tirnfd)Opf perbor. 3\u00efit beu bl\u00e4itiicpgtauen Seinen ftttb bte \u00a9cpienen mit gtoei filberncifen \u00a9porenpaareit betoeprt, bie ber pinterften mit langen, meinen paaren befept. \u00a9ben au\u00eage\u00efrocpeit paaren ftd) bie Spiercpen, uub'bal Skibcpen fucpt nacpper mit Sorliebe bte \u00a9etreibe? fpeidfer auf, nenn el nid)t bafelBft geboren innrbe, legt ein bil gtoei \u00a9ter an ein torn, neEper 2Irt, fcpeiut ipm giem\u00efid) gleicpgiltig. Sil Stitte ^uli fp\u00e2teftenl Beenbigt el biefel \u00a9efdfift uub b\u00fcft el mit bent Sobe. Sort \u00efautt man bie \u00efleinen Seidjen gaplreicp in ben \u00a9pinneugeioebeu p\u00e2ngen fepeu. Etadj g\u00e9fn bil oiergeptt Sagen !ried)en bie Et\u00e2upd)en aul. 3>u Ber leptett EBocpe bel 2>uli itotrb man fte fcpon geloapr an ben \u00efleinen totpp\u00e2ufdjen, neldje an ben bon ipnen Benagten uub gu brei, nier uub mepr gufammeugefponneneu K\u00f6rnern Bangen, fie Bitten ftd; nicpt au ein torn, fonbent nafcpen anmeBrereit unb toerBinben biefelBett burd) ein \u00a9etoebe, unter beffeu \u00a9cpup fte \u00e4uferlicp barau freffeu. Sie Etaupe tft BeittfarBeit, an topf uub Etadeufdjilb buntter, Bat fecpgepn Seine uub erreicht in einer S\u00e4nge Bon etna 4ya Sini\u00e9it ipr BoEel EJtaf. \u00a9nbe Eluguf\u00ee, Elnfangl \u00a9eptember toirb fie unruhig, l\u00e4uft auf bem \u00a9etreibe umher, \u00fcberall \u00a9eibenf\u00e4beu gur\u00fcdlaffenb ttnb fucpt ein geeignete^ pt\u00e4pcpen gut Serpuppung. Saffelbe finbet fie eben fo ioopl in aulgep\u00f6plten K\u00f6rnern, nie in ben Etipen ber Sielen ober Sailen. 2>m \u00a9ocott, ioelcpen fte aul ben Elbnagfeln ihrer Umgebung aufertigt, Bleibt fie btl gum ^r\u00fcplinge liegen, bann er ft iotrb fte gtt einer br\u00e4unlicpgelben \u00fc\u00dfuppe, bereit topfeitbe in eine ftumpfe \u00a9pipe aull\u00e4uft. Sie \u00a9oconl ftuben fiep \u00f6fter in \u00efleinen \u00a9efeEfcpaften Beifamnten.\nSou ben Staupen ber Kleiber* ober $elgmotten ift Be\u00efaunt, nie fte in nuferen S\u00dfopuungen an $l\u00e4peu, no fie nicht geft\u00f6rt nerben, all ba ftnb tleiberfcpr\u00e4ule, gepolfterte \u00a9tuple unb \u00a9oppal, \u00a9cpublaben, in benen iooEene \u00a9toffe aufbenaBrt nerben, auch in Etaturalienfammlungeu feber Elrt mit 5lulfcplu\u00a7 ber \u00a9teine, arg nuttpfcpaften unb ba, no fte recht gaplreicp bor\u00efommen, \u00fcber EBinter au ben Sedett in \u00efleinen \u00a9\u00e4dchett Bungen, nelcpe fie ali 2Bo|nung au\u00bb \u00a9toffen ihrer Umgebung anfertigten, um fiep fp\u00e4ter bariit auch gu oerpuppen, \u00a9\u00eb \u00efommett gnei Slrten burd) einanber oor, bie Tinea pellionella, gelblich feibeugl\u00e4ugeub, Sorberflugel mit einem Braunett ^lede in ber \u00a9cheibe, bie \u00e4pinterfl\u00fcgel mehr grau, \u00a9ie ift bie Heinere (5 Bi\u00ea 8;//) unb bie 7 Bi\u00ea 10 Siniett fpannenbe T. tapetzella, bereu Sorberflugel neif att\u00bbfehen, eine oiolettbrauue SJurgel uub graue \u00a9pihenflede Baben, \u00a9ie h\u00e4lt fiep mehr an ba\u00eb gJelgnev\u00ef unb bie ge\u00ef\u00efe au\u00eageftopfter SB^re. Sou \u00a9ube Stai an pflegt ber \u00a9chmetterling gtt fepn\u00e4nnen, eittgelne laffett fiep and) fd)on fr\u00fcher Bilden, neil gezeigte \u00dfimmer ipre \u00a9utnideluug Befcpleuuigeu, fp\u00e4ter fliegen fie aber and) uoep, Befottber\u00ea be\u00bb HBenb\u00ea.\nSie \u00a9 cpu an genmotten, \u00a9efpinnft motten (Hyponomeuta) gleichen einanber fepr tu F\u00e4rbung uub Seben^toeife, fo ba\u00a7 giemlicpe Sertoirrung eutftaubeu ift. Sie Sorberflugel aEer finb ioei\u00a7, pier mepr, bort ioeniger graubraun angeflogen unb mit fepioargen f\u00fcnften befept, bie Sinterfl\u00fcgel bun\u00efelgrau. Sie \u00efleinen Safter laufen au\u00eaeinanber, ipr ERittelglieb ift taum bider uub faft Utrger als ba3 \u00a9nbglteb, bie SoEgunge ftar\u00ef, ber topf tooEig Befcpuppt, opne Sebeu^ \u00e4ugen. Sie Etaupen leben gefeEfd)aftlicp in einem \u00a9efpinnft, toelcpe\u00ea fte naep Umft\u00e4nben immer mepr unb mepr au\u00eabepnen, uub toerpttppeit fiep and) gemeinfdjaftlicp in bemfelbett in einer Steife, toie nufere Elbbilbuitg oergegenn\u00e4rtigt. Elpfelb\u00e4ume, bie Elpl\u00efirfcpe (Prunus padus), ber \u00a9cpnargborn, bie \u00a9Berefd)e, befonber\u00ea aber ba\u00a7 ^faffenp\u00fctepen (Evonymus europaeus) fiept man mandatai gang unb gar \u00fcberfd)leiert oon bem \u00a9efpinnft, feboep ftnb bie Betriebenen Slrteu","page":370},{"file":"p0371.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9djitaugemnotten. '5t\u00fcmmelf<babe.\n371\nnicht immer auf beftimmte Mutterlaugen angemiefeit. @o lebt bie H. padella Pimt\u00e9\u2019S, varia-Wlis Boiler\u2019S (a), wo \u00ee>er &vorberranb ber SBorberpgel grau augeflogen unb bie Mranfett gXetd;-falls grau ftnb, oorhertfdjeitb ait \u00c9f\u00f4pargborn, bie H. cognatella H\u00fcbner\u2019S, evonymella \u00a9coptiS (c), melcbc mit ber \u00fcbrigen in ber Ipunltgahl ber SSorberpgel (etma 30) nbereinftimmt, aber treiffe Mranfen hat, auf b'em ^Pfaffenh\u00fctchen, bie H. evonymella Pinne\u2019S \u00fcber Padi\n\u00a9\u00e4)n\u00abujenmottett (Hyponomeuta). a padella, l> cognatella, c evonymella, d biefelbe in nat\u00fcrlicher \u00a9r\u00f6\u00dfe nnb tage, e fRau^e. f i\u00dfu\u00fc\u00fce. s \u00a9in \u00a9efpinnft \u00f6otter i\u00dfub\u00fcen.\nBell er\u2019S (1>), bereit 35orberpgel gasreichere Spun\u00efte tr\u00e4gt, an ber 3I^\u00ef\u00efirfc^e tc. \u00aeie Staupe oon cognatella ift bte btcffte uub gr\u00f6\u00dfte (9 Pinien), bie ber padella bie fdpnlfte. Sbie \u00fcon cognatella unb .evonymella finb gelb, jene geller unb reiner, bte ber padella -gr\u00fcnlich ober gelblidjgrau, alle haben aber auf bem di\u00fcden gloei S\u00dfargenreihen. Sbie brei genanunten Wirten erfch\u00f6bfen bie \u00a9attung leiueStnegS.\n\u00aeie \u00a9efmffarien (Depressaria) \u00fcertreteu unter ben \u00a9\u00abhaben bie \u00a9ulengattuug Agrotis in Ot\u00fcdficS auf bie mehr b\u00fcfteren Farben ber Satt auf ^em breitgebr\u00fcdteu Hinterleib aufltegeuben Mlitgel, ber en oorbere breit, hinten ftarl gepht ober geritnbet finb, m\u00e4hrenb bie hinteren am kannte einen 2iuSfd)ititt haben. @ie fliegen in berfelben S\u00dfeife auf, trie fette, trenn fie am \u00a3age geft\u00f6rt Voerbett, ober laufen bahiu, um ftd) gu \u00fcerftedeu. Bhve Stoffen Hafter fchliejgen an einanber, ftetgen\n24*","page":371},{"file":"p0372.txt","language":"de","ocr_de":"372\n\u00a9ie \u00a9cbmetteylinge. 9)2o11ert.\npod) auf unb bergen eine tool)! enttotcfelte fftotlgunge, auf bcm \u00a9djeitet beS polfterartig Befc^u^^ten $opfeS flehen \u00ef\u00eftebenaugen. Von ben gaplreidjen Wirten, toeldje als \u00a9d)tnetterlinge \u00fcbertointeru, leben viele als Raupen im Vl\u00fctijens unb grucptfianbe oon \u00a9olbeit, unb tft als f\u00fcr ben gelbbau ver= berblid) gu nennen: biebun\u00efelripptge \u00ae\u00fcmmelf d)abe, ber Pfeifer tut K\u00fcmmel (D. nervosa, Haemylis dancella fp \u00fcb n er\u2019S). \u00a9te SSftotte pat toenig f\u00fcr ftd) \u00a9etoinnenbeS in golge ber r\u00f6tplid) graubraunen Vorberfl\u00fcgel, toeld^e auf ben Stippen, befonberS faumto\u00e4rtS fd)to\u00e4rglid) beft\u00e4ubt finb, ant nt elften aber burd) einen litten \u00a9\u00dfinfelpaten auffallen, beffen \u00a9pij$e nad) ber Fl\u00fcgels fpipe getoenbet unb i|r gen\u00e4hert ift unb beffen tangerer \u00a9d)enfel mit bem Vorberranbe ttapegu gleidjl\u00e4uft. \u00a9ie ipinterfl\u00fcgel fittb graubraun, baS \u00a9nbglieb ber \u00a9after g to eimal fcpto\u00e4rglid) geringelt, baS vorlefjte b\u00fcrftenartig, bie d\u00fcrfte burd) eine S\u00e4ngSfurdje geteilt \u00a9ie gl\u00fcgelfpamtung betr\u00e4gt burcpfcpnittltd) 9% Sinie. ge nad) ber toarmen ober f\u00fcgten VSitterung tommen bie \u00a9d)aben fr\u00fcher\nober fp\u00e4ter auS ipreu totitterlidjen Verfielen, unb baS 2Beibd)eit legt feine (gier tnepr eiugetn an bie $\u00fcutmetpftangen, toenn eS bereit pabpaft toerben tarnt, too nid)t, au aubere \u00a9otben, unter beiten\nOenantlie aquatica (Phellandrium aquat.) Ullb Sium latifolium neben nod) einigen anbereu ge= nanut toerben, Situ K\u00fcmmel toirb bie Staupe bemerflicp, fobalb er mitten in ber Vl\u00fctpe fiept, \u00a9ie fifct palb? ober gang ertoad)fett in ben \u00a9olbeit, bie fte in ber D\u00eeege\u00ef burd) toenige Ty\u00e4bett gufam; mengiept, unb frifjt bie St\u00fctzen unb Jungen \u00a9amen; follteu beibe nicpt met)r auSre\u00fcpen, fo nagt fte aud) bie gartereu jgtoeige an* fwb g\u00e4lte vorgetommen, in betten mau ben Ausfall ber \u00a9rnte burd) iljre \u00a9d)ulb auf mepr betttt bie Jp\u00e4lfte veranftplagt |at, \u00a9aS fed)gepitf\u00fc\u00a7tge Si\u00e4upcpen ift ungemein tebenbig, fcpnedt um ftd), toenn man eS ber\u00fchrt, ober l\u00e4fgt ftd) an einem gaben gut* (grbe pinab, auf ber eS eilfertig-bavon; triecpi gn ber @efangenfd)aft toeifg eS fid) burd) bie engjteit unb oerborgenfteit \u00a9palten burcpgugto\u00e4ngeit, um ipr gtt entgegen, Stad) viermaliger H\u00e4utung ift bie Staupe ertoad)fen, toogu fte vom (gi au burd)fd)ntttlid) f\u00fcnf 2\u00dfod)eit gebraucpt, toenn ung\u00fcufiige \u00a9Bitterung ipre \u00a9nttoictelung nicpt aufp\u00e4lt. \u00a9ie ift ettoa fteben Linien lang unb giemltd) bunt gef\u00e4rbt: bla\u00a7 olioeitgr\u00fcit, ein breiter orangener \u00a9eitenftreifen mit beit fd)toargett Suftl\u00f6diern tbeilt baS Kolorit in eine buitilere St\u00fcden^ unb pellere Vaucpp\u00e4lfte, au jener fiepen auf jebem 3\u00a9ittge vom Vierten au in einer \u00a9uerreipe vier gl\u00e4ngenb fcptoarge, toeifj geringelte \u00a9Bargen tutb je gtoei uod) bapinter, auf bem vorlebten \u00a9liebe nur vier iit einem nad) vorn offenen \u00a7alb; freife, auf bem gtoeiten unb br\u00fcten bagegen fed)S in einer \u00a9uevliiiie. $opf, Stadenfcpilb unb \u00a9Ifterilappe gl\u00e4ttgen fcptoarg, beibe leptere umgibt eilt rotpgelber \u00a9aum, jenes tljeitt \u00fcberbteS uod) eine ebeitfo gef\u00e4rbte S\u00e4ngSlinie. \u00a9ie untere $orperp\u00e4lfte getd)neit gleichfalls mehrere \u00a9\u00dfargenretpett. gur Verpuppung boprt ftd) bie Staupe in beit \u00a9teitgel ber gutterpflange ein unb nagt ftd) eilt bequemes Sager auS, fpinnt baS gluglod) burd) ein fd)r\u00e4geS \u00a9edeldjen gu uitb toirb gu einer ettoaS flad) gebr\u00fcdten 5\u00dfuppe, toelcpe geft\u00fcrgt \u00fcber bem glugtod)e gu liegen pflegt, Von einigen \u00a9eibenf\u00e4bcpen in ber \u00a9tengelp\u00f6plung feftqepalten. \u00a9inb bie Raupen fepr gaplreid), fo fann man breifgig bis Viergig S\u00f6cper in einer \u00a9taube g\u00e4pleit, gug\u00e4nge gu eben fo Vielen 5puppenlagent, unb ihre \u00a9lepnlicpteit mit einer gl\u00f6te b\u00fcrfte gr\u00f6\u00dfer feilt, als bei ber vom Pfeifer aitgeboprten 3\u00a9apS^ fcpote. \u00a9ie entfcploffene Staupe ift \u00fcbrigens nid)t leid)t verlegen, toie id) an gefangenen beobad)tete*","page":372},{"file":"p0373.txt","language":"de","ocr_de":"Fliebermotte. S\u00e4rcpen ==$Dtinirmotte.\n373\nHat fie feinen geeigneten Stengel, fo berpuppt fie fid) in ber etioaS guredpt genagten nnb Zitgefpoitnenen So\u00efbe, loie bie\u00efe iprer (GattungSgenoffen, ober aucp frei an ber (Srbe. 3UV 3eit, in it>e\u00eft^er man ben K\u00fcmmel rauft, ftnb ade Raupen in ben Stengeln berpuppt, einzelne Schmetterlinge fdpon auSgefdpl\u00fcpft. 3U beu erften Sagen beS 3Juui erhielt idp bereits bergleid^eu attS zerboprten Stengeln, ioe\u00efdje id^ eingetragen ^atte. $\u00ab einem anbertt $apre traf idp bagegeu am 13\u00bb Euguft ttodp Raupen nnb puppen in ben Stengeln ber Oenanthe aquatica nnb erzog attS leptereit \u00eetacp gmei Sagen bie erften (Schmetterlinge. So \u00ef\u00ebniten bie (SutioicMungSzeiteu in berfdpiebeneit ^apreit unb au \u00bberfc^tebeiten Futterpflanzen auS einanber gehen; benu biefe Qfrfaps rangen m\u00f6chten fdjioerlidp zu ber Slunapme oon z'oei (Generationen berechtigen.\n\u00a9or mehreren 3fahren fiel mir bie \u00a9ernnftaltuug ber \u00a9l\u00fctter an beit Springen in ben ft\u00fcbtifdjen \u00a9romettabeit auf, nnb nad)bem ich ben Urheber feinten gelernt unb in feinem Sreibeu beobadjtet patte, lefe id) in ben Sitzungsberichten ber \u00a9Mener Stfabemie, ba\u00a7 aud) bort bie \u00f6ffentlichen Eulagen unb bie \u00a9ribatg\u00e4rten in gleicher \u00a9Seife feit l\u00e4ngerer 3eit beruuftaltet ioerben; benu ficher ift eS nur \u00a9erunftaltuug gu nennen, menu bie \u00fcberloiegenbe Enzapl ber \u00a9l\u00fctter eines \u00a9aumeS ober Straud)eS nicpt ipre nat\u00fcrliche (Geftalt uitb Farbe pat, fottbern eingerollt, zerfreffen unb fcpliejzlid) gebr\u00e4unt Repeint. SaS mingige S^\u00e4updpeit ber eben fo iotuztgen Gracilaria syrin-gella beleibigt pier fo ganz eutfcpiebeit baS Enge. SaS fedpzepnf\u00fcfigc, licptgr\u00fcne \u00a9Befen mit braunem \u00c4opfe lebt in \u00a9efedfcpaften bis zu\t, nidjt nur au beit \u00a9l\u00fcttem beS gemeinen\nunb perftfcpeit FlieberS, fonbern aucp an bencn ber (Sfcpe (Fraxinns excelsior), beS \u00a9fuffeitp\u00fct\u00f6penS (Evonymus europaeus), ber Eainloeibe (Ligustrum vulgare) unb nodp einiger aitbereit Str\u00fcucper\u00bb Sie nagen gun\u00fcchft bie S\u00f6erpaut loeg, bann baS barunter beftitblidpe \u00a9lattfleifd), bie Haut ber Unter feite bleibt immer fiepen uttb br\u00e4unt ftdp allm\u00e4lig. SUacp ber erften H\u00e4utung berlaffeit fie bie SEine beS EadptS unb beioirfen burdp gezogene Fabelt, ba\u00a7 ft dp bie auSgefreffeue \u00a9lattfpipe aufziept unb allm\u00e4lig aufrollt. So treiben fie eS attn\u00e4dptlicp, friecpeit am Sage ibieber in bie SftoUe unb oerzepren bie' \u00a9lattfubftanz mit EuSnapme ber untern Haut. 3toifd)eit je ge|n ober giuolf Sagen p\u00e4uten fte ftcp, unb tfoax breimal, hierauf fudpen fie ftdp ein fvifdpeS \u00a9latt, bepattbeln eS loie baS fr\u00fcpere unb laffen ft dp \u00abadp ber gleid)en $eit perab, um in ber (Srbe bie \u00a9erpuppung in einem fepr b\u00fcttnen (Socoit zu beftepen. Sic gelbbraune, fpinbelf\u00f6rmige \u00a9ttppe enbigt ftumpf, bie Scheiben iprer F\u00fchrer unb Hinterbeine reichen bis zur Spipe, leptere nicpt genau fo loeit; fte liefert in bterzepn Sagen ben Schmetterling, (Sitbe 3uui, EnfangS 3uli. \u00a9egen Ebenb fliegen biefe um bie Futterpflanze, um ftdp zu paaren, unb fofort loirb ber \u00a9ritnb zu einer zweiten \u00a9rut gelegt, bereu Eaupett eS borzugSloeife ftnb, loeldpe bie oben gefdpilberten \u00a9erunglimpfuugen bornepmen; fie gelangen oor \u00a9\u00dfinterSanfang bis zur \u00a9erpuppung. 3ut n\u00e4cpfteit Eprif unb \u00a9tat fliegen ipre Schmetterlinge aus. 3ebeS \u00a9Beibdpeit \u00efattn burdpfdpnittlich punbert (Gier legen. Ser Zicrlicpe Fetter fiept ftaubgrau auS unb pat ungemein lange, gleidpgef\u00fcrbt\u00e9 Fl\u2018anfen an feilten Fl\u00fcgeln, befoitberS am 3uuenloinfel ber borberen, bie loie ein poper Hamm perbortreten, ioenn fte in ber Eupelage badpartig ben \u00a9eib berfteden. Sie \u00a9orberfl\u00fcgef erfcpeinen gefd)ecft burdp fedps filberloeife \u00a9uerbinben, bereit bret pinterfte feiner uitb unboUfi\u00e4itbiger jtitb, als bie borberen. Sie grau uttb loeifj geringelten F\u00fcpler erreichen bie S\u00e4nge ber \u00a9orberfl\u00fcgel, bie anliegeub befdpuppten unb baper b\u00fcnnen Sippentafter fiepen fcpioertf\u00f6rmig bor beut glatten, runbeit $opfe, ipr \u00a9nbglieb fpipt ftdp zu unb hilbet bie H\u00e4lfte ipver ganzen S\u00e4nge; SKoIlgimge unb $tefertafter ftnb beutlicp. (Sitte intereffante Stellung nimmt baS \u00a9ftottcpen am Sage eilt, loeitn eS fdpl\u00fcft. Ser K\u00f6rper ift fcpr\u00fcg aufgericptet unb rupt auf beit beiben langen \u00a9orberbeiueu, bereu \u00dfmiee itt 'einer Fludptlinie mit ber Stirn liegen, bie Sarfeit greifen ioeiter hinten \u00a9lap, bon beit aitbereit \u00a9eilten fiept man nidptS, toeil fie fidp gt\u00fcifcpen Seih unb Fl\u00fcgel berhergen, an bereu F^dpe nadp au\u00a7en angebr\u00fcdt ber geringelte F\u00fcplerfabett iit fdpnurgeraber Sittie nad) pittten ziept. Sie Fl\u00fcgetfpannuug betr\u00fcgt f\u00fcnf Sinien unb ioenig mepr.","page":373},{"file":"p0374.txt","language":"de","ocr_de":"374\n2) te metier tin ge. SD\u00ceotten.\n2)ie S\u00e4rcpen=9JUnirmotte (Coleophora ober Ornix laricinella) ift feibettgl\u00e4itgenb afcpgratt, an ben granfen ettoad matter. SDie langen Stauer rieten ftd) auf uub reifen bid gut* SBurgel ber g\u00fcpter, loe!d)e bie S\u00e4nge bed Seibed ^abeu. @ie erfcpeiut Slnfangd Sunt im \u00a9ebirge unb in beu ebenen SDeutfd&laubd, too fte ib>re gutterpflauge, bie S\u00e4r4)e, ftnbet, fliegt fepr fdpteE unb ' l\u00e4uft mit oorgeftredten paient uub mepr platten, aid bacbf\u00f6rmigen Pigelu an ben fabeln auf uub ab. Su bie \u00a9egettb ber nacpfti\u00e4prtgen Striebe toerben aller 2\u00f6aprf<peinlid)feit nad) bie (gier abgefeimt. Stenn int griipfapre bie S\u00e4ume audfcplageu, fommen bie Et\u00e4updjeu perOor unb freffeu flcp einzeln au ber \u00a9pipe in bie Ehbel ein, um fte audgup\u00f6pleu, treize beim Weiteren gor to ad) feit\ngut oorbent H\u00e4lfte gelb unb getr\u00e4ufelt finb, unb gtoar pflegt bied Soo\u00ea faft alle eined S\u00fcfdjeld g\u00eet treffen. SDie SRaupe bleibt aber ntd)t barin, foitbern fertigt ftd) an\u00bb biefett Slbttagfeln ein \u00a9\u00e4dcpett, meftpel fte beim gortfriedjen emporp\u00e4lt. \u00a9ie ift rot-braun, faum gtoei Siniett lang mtb geidfitet ftd) burd) ben flehten $opf foloie bie fepr flehten adjt Saudjfiife and. Steift fd)0it oor \u00a9ttbe Staiiftfie ertoacpfen, fpinnt ftd) au einer Sabel f eft, feprt ftd) tun, oerpuppt ftd), unb ttadj gtoei bis brei Sodjen fommt bad S\u00eeottcpeu and bem ^interenbe bed \u00a9\u00e4ddjend peraudfpafffyt, optte bie tpuppenp\u00fclfe mit peraudgunepmen.\ngum \u00a9cpluffe gebeuten loir uodj mit ein paar Sterten ber \u00a9ei ftd) eit ober g eher motten (Pterophoridae), toeldje bie elfte gamilie Silben. gpre gl\u00fcgel ftttb in lange, beiberfeitd gefranfte gtpfel gefpalten, fo baff fie mit beu gaptteu uebeiteiitauber liegenber gebertt oergltcpen loerbeit f\u00f6nnett. \u00aeie Sorberfl\u00fcgel pflegen fid)\nSDie %ax\u00e4) en = 9Kintrm otte (Coleo- ,\t^\t^ r \u2022\t^\t^\t\u00bb rjrocrs,^^\nphora laricinella). a (Schmetterling* W f btC t)tUtCVCtt XU \u00ee)\u00cfCt ObCV vCl Cl\u00ee\u00eevCVCtt J6UC\u00cf tlt |CCl)\u00ea 73CVCITt\n*u *crIcam' i(ltei 9\u00ae\u00a3 i>\u00ab\u00bbevWiebett|eit fceS \u00abbenecl.\u00ab? Xnltg genug, nocp nteprere \u00a9attungen oon ben fepon oorpanbeucn abgiu trennen. \u00aeer K\u00f6rper unb oorgugdtoeife bie Seine finb fepr geftredt uub gart, ber Sopf ift fugelig, bie SoHgunge ftarf entioidelt, bie Staffer finb oortretenb uub mit langem Stittelglieb Oerfepeu. Sebenaugen fommen oor, feplett aber and). \u00a3)te fecpgepuf\u00fcfigcn S\u00e4upd)eu leben frei au niebereu Sflangeit ober \u00a9tr\u00e4ucpern unb Oerpuppert fiip baratt in Xofeu \u00a9efpiunften ober aucp au ber \u00a9rbe. Sei Pterophorus (Alucita) feplett bie Sebeuaugen, bie Sorberfl\u00fcgel fpalten fttp erft 00m lepten drittel an in gtoei gebern unb gtoar gugefpipte, am guuemoinfel gerunbete. 2)ie fepr gapE reicpen Slrteit tourbeu oon geller itt meprere \u00a9nippen \\t nad) bem SberOertauf georbnet. \u00a9ine ber gemeinften Srten, 001t (Siponeu unb \u00a9otlanb bid nad) \u00a9teilten uub \u00f6filiep bid in bad tafan\u2019fcpe oerbreitet, ift ber gepn bid elf Siuien fpanttenbe Pt. pterodaetylus. K\u00f6rper uub Sorberfl\u00fcgel finb graugelb ober gimmtbrautf, leptere au ber SpeilungdfieEe uub am \u00a9aume bunfler gefledt. SDie grauen \u00a3interfffigel pabett au ber br\u00fcten gebet* fepr lange grau fett. S)icd lepte EKetfmal uuterfepeibet bie Srt oon bem ungemein \u00e4pnlicpen Pt. fuscus. \u00a9epr leidet fenntlicp toirb burd) bie fdjneetoeiffe g\u00e4rbnng ber Pt. pentadactylus, eine ber gr\u00f6ften uub am meiften oerbreiteten Wirten, bie in gang \u00a9uropa mit Sndnapme bed popen korbend oorfommt. 2)ie Saupe lebt auf ber Sder= ttnb gauntoiube.\n- SDie Srten, bereu gliigel baburd) f\u00e4cperartig ioerben, ba\u00a7 fttp feber in feepd linienf\u00f6nnige gebern bid gut* Slurgel fpaltet, uub benett gleid)geitig Sebeuaugen gufommeu, pat mau neuerbiugd fogar gur gamilte ber Slucitiuen erpoben. SDie gierlipe Alucita polydactyla tpeilt bad Snfepett mit ntaneper, reept \u00e4pnlicpen Srt. Sei ipr ift bad lebte Sarfenglieb auffteigeub unb bem oorlepten","page":374},{"file":"p0375.txt","language":"de","ocr_de":"5Die \u00dftneifl\u00fcgler.\t375\nau S\u00e4uge gleid, tie blafjgelbgrauen fpgelftrafjlen erfdeinen turd mehrere tunfle \u00a9uetbtnben tuie gew\u00fcrfelt*, pei berlofdeu inciff geraubete hurdle\u00ab tie Vorberpgel, bon tenen tie \u00e4u\u00dfere mit eiuem eiufacteu tuntlen friede am Vorberranbe beginnt. \u00a9n\u00ea fedj\u00ea Siuieu fpannenbe \u00a9etfden verbreitet ftd) im mittleren \u00a9urofxt allgemein. \u00a9ie 3tauf>e lebt in ter Vl\u00fctlje teS \u00a9eiS; Blattes (Lonicera perielymenum), iit ivelt^e fte ftd am untern SPrentljeife einboljrt, fo ta\u00a7 ter \u00a9aunt born nidt gur \u00a9ntioidelung gelangt, fontevn gefdloffen bleibt 2Bc fie einmal Ijauft, fiutet fie ftd) a\u00fcfaljriid) inieter. Sin ter \u00a9fte erfolgt tie Vermittlung sur ptftye.\nSterte $rftinntg.\n&ie ^nuift\u00fcgtcc (Diptera, Antliata).\nSR\u00fcdeu mit fliegen ftnb gioei beteutuugSbolle tarnen, mit ioelden ftd ein geiniffeS mibcs IjaglpeS \u00a9efpl bevbintet, roeil man sun\u00e4dft an tie bfutt\u00fcrftige \u00a9tedmiide nut tie subrtuglide, SldeS befutelnte (Stubenfliege b\u00e9n\u00eet, tie, menu fte ftd einmal bornatm, unferer iftafenffpe einen Vefud) abjnfiatten, tiefelbe immer Bieter gn finten ioeig nnt inenit mir fte and) gefyimal tabou inegjagten; pljigfeit, SlnStauer in Sittern, ioaS fte auf \u00e4ugen, liegt einmal im \u00a9\u00c7ara\u00efter ter terfe. SBenn id taS Kleeblatt berbodft\u00e4ntige nnt ein geheimes pden in ter $aut meines freuntliden SeferS bei Siennmtg teS\u2014 \u00c7foi)eS erzeuge, inetdjer tier gleichfalls feinen patj ange= triefen befam: fo f\u00fcrdte id) tod tarant nidt, tag ftd iemant inerte gurndfdreden laffeu, tiefen stieren etinaS u\u00e4ter $u treten. Man fann teS ^ntereffanten genug bon itnen Ijoren unt erfatren, irie and fte itre \u00a9teile int \u00a9d\u00f6pfungSganjeu anSfiiHen, inie fte nid)t mintere Veredtiguug sunt Seben Ijabeit, menu fte tem \u201eHerrn ter \u00a9dpfung\" and) inettiger freute bereiten, inie ter bunte \u00a9dmetterling ober tie Ijonigfpenbenbe Vielte ober ter tnrmlofe t\u00e4fer. \u00a9a\u00df einige unter itnen fint, ineld)e ttttS prf\u00f6nlid angreifen, uitfer \u00a9epf als \u00a9fnelblp anfeten, taS Vint in nuferen Item f\u00fcr einen Sederbiffen talteu, iner m\u00f6dte eS itnen bon pent \u00a9tanbpufte anS bertenfen?\n\u00a9ie\u00a9l>iere, ttelde e\u00ea M tier titelt, fuit leidt ju erdennen an nur Sinei gl\u00fcgeln, einem \u00a9angr\u00fcffel, inelder in ten inenigften fallen Vint ab^af)ft, einem in feinen trei Ving en berinadfeuen Vruffafteu, f\u00fcnf \u00a9liebern ter p\u00dfe wn& Ipftdtlid ter \u00a9ntinidelung au inefeutlid) berfd'ietenen formen, in betten Sarbe, pffe, fliege anftreten. \u00a9er Sfaimtf ter \u00dfineipgler ftimmt in feinem Vaue mit ten beiten borangegangeneu \u00a9rtmtugen \u00fcberein, \u00a9er to|>f ftett turd ein b\u00fcntteS \u00a9\u00e4bdeu mit teilt Vruftfaften in Verbinbuug nnt \u00efaun ftd ncp red^ nnt linfS ineit treten, \u00a9er erfte ter trei \u00a9torarringe l\u00e4gt bon oben meift nur tie \u00a9dulterbeuten feten, io\u00e4jjreub ter peite als \u00a9r\u00e4ger ter beiten Fl\u00fcgel sur gr\u00f6\u00dften \u00a9ntinidelung gelangt; taS \u00a9diltden tritt an pn ftetS teutlid) terauS unt abmr meift in folder SluSbeljitmtg, ta\u00a7 ter ^interr\u00fcdeu tabou befdattet inirt. \u00a9ie V\u00fcden aller trei fRinge pflegt man in per Vereinigung als S\u00fcdens fdilt su be^eiditen. 2Bie,bei ten Hautfl\u00fcglern fommett aud $ier a^e ttt\u00f6gliden VerbintungS= ineifen jinifden Vrufifafteit mit Hinterleib bor. SJletft ift teuerer peut, aber aud unjjangent, mit itt feltenereit \u00a9\u00e4Ueit gefielt, \u00a9eine \u00a9tieterpl, f\u00fcr geiniffe g\u00e4lte jur Unterfdeitung dar a\u00efs teriftifd/ fd)inan!t ^inifden hier unt ad)t Olingen, inelde auf ter D\u00ee\u00fcdenfeite gej\u00e4^tt su inerten pflegen, \u00a9etjr h\u00e4ufig treten tie \u00a9efd)led)tSiner!jeuge hinten ^erbor, mandfaltig gebiltet beim SR\u00e4itndeit, als ein= unt auSftredbare Segr\u00f6^re beim SBeibdeit, unt leljrett neben uod) unteren tennseiden tie \u00a9efdtedter unterfdeiten. Slud in ter Velleitung flehen tie fliegen ten 2lter= pglent am n\u00e4dfen; tenu ineitit nidt Sfladtheit borljanten, fo finten ftd) nur Qaaxt mit ginar meift borfige, bann unt inattn ein tidtev S\u00dfopels, inie beifpielSineife bei gekniffen Vielten, pdf*","page":375},{"file":"p0376.txt","language":"de","ocr_de":"376\n2)te fftoeift\u00fcg\u00efer.\nfeiten aber \u00a9djujtyett, toetd)e fo \u00ef)\u00e2uftg beu K\u00f6rper ber \u00a9djmetterliuge, and) ben ber Sb\u00e4fcr \u00fcber-gieren. $Die Seine ft'ttb burd) gapfenf\u00f6rmige J^\u00fcfteu bem K\u00f6rper eiugetentt, l)aben einen @d)entel; ring, einen f\u00fcufgliebrigen \u00a7u\u00a7, beffen erfteg \u00a9lieb (dTletatarfug) ftd) in ber Siegel Verl\u00e4ngert, wnb enben in ginei flauen, 3loifd)eit benfetben inirb \u00f6fter eine Slftertlaue bemerflid)., h\u00e4ufiger aber nod) ftitben ftd) gloet ober brei fol)lenartige ^elfter (Paletten ober ^ulvilleit) vor, mit bereit $tlfe bie fliegen an beit gl\u00e4tteften \u00a9egenft\u00e4nbeit mit berfelbcn \u00a9id)erl)eit bal)infbagieren, ioie auf rauben \u00a7l\u00e4d)en.\n2)ie Fl\u00fcgel, manchmal ftditlid), l)\u00e4uftger mifroftofnf\u00e4) behaart, erfd)einctt glared, etioag getr\u00fcbt ober burd) bunte B*lecfe gierlid) gegeid)itet, lueld)e, tvie bei beit fH)tnenobteren, in ber jpaut; f\u00e4rbe il)ren \u00a9ruitb l)abeit uub ftd) ba\u00ef)er nid)t ablnifd)ett laffeit. Set ber im ttebrigeu gro\u00dfen \u00a9teid)f\u00f6rmigfeit unter ben fliegen erhalten bie Fl\u00fcgel burd) beit Sertauf ifreg \u00a9e\u00e4berg eine gang befonbere S\u00dfid)tigteit gur Unterfdjeibuitg, rtitb bafer m\u00fcffett loir i^tteit noch einige 9lufmerffamfeit fdjenten unter Anleitung gioeier Sbbilbungen, ineld)e einige ^auptformen Vergegeitin\u00e4rtigeit. SDie \u00a3\u00e4nggabent i)errfd)en vor, bal)er aud) geftredte fatten. Sei einiger Slufmertfamteit erteil nt man, fo maud)fad) bie Ser\u00e4fteluug aud) fonft fein mag, ginei ^auptgiige, lneld)e felbftft\u00e4nbig von ber SBurget augge\u00ef)en unb ineitigfteng btefer gun\u00e4d)ft einen fdjin\u00e4leren ober breiteren dtaitm glnifd)eit ftd) frei taffen\u00bb Unter allen tlmft\u00e4nben loerbeit biefe beibett jpau:ptft\u00e4mme burd) eine Oueraber\ngliegett= (\u00cf\u00cfRu\u00eaciben =) f\u00ff\u00ef\u00fcgel.\n9Mcfen= (3U)raI\u00fc)en=) gl\u00fcgel.\nVerbunbeit. Steift nnbeutlid), bigloeileit aber eniioicfett, folgt bem ^nrtenranbe^gun\u00e4df)ft nod) ein bfitter7 felbftft\u00e4nbig aug ber gl\u00fcgelloitrgel entfyringeitber \u00a9tantm. SDeit Sorberranb fetbft bilbet bie Sbaitbaber ((Softalaber, costa), ioeld)e an ber \u00a9f\u00fc^e aufgitl)\u00f6ren bftegt, aber aud) um fie l)erumget)en tarnt; bie feiner iverbenbe ffl\u00fcgelbegrengung geigt il)re (Snbfd)cift an. SDiefe Sber loirb nid)t mit geg\u00e4blt bei ber ineitern Segeidjituug ber \u00fcbrigen \u00a3\u00e4nggabent, ioeld)e von ben ver; fd;iebeneit \u00a9d)riftftelteru verfd)ieben gem\u00e4l)lt loorbeit ift. Stau bat babei feftgnl)alten, ba\u00a7 brei berfelbeit bem vorbent, brei bein bintern ^auptguge angeboren, fo ba\u00a7 fed)g S\u00e4ngiabern '\u00fcbers baupt nur geg\u00e4blt iverben unb mitbin bie britte (c) uub vierte (d) eg ftitb, gioifcbett beiten bie vorbei* erm\u00e4hnte Serbiubung ber beibeit \u00a7aubtft\u00e4mme burd) bie.fvgenamtte tleiue Oueraber, vorbere On era ber ober fd)led)tt)in du er ab er (x) erfolgt. $Die erfte S\u00e4itgiaber (a) enttyringt ber SBurgel beg gl\u00fcgelg, ttjeilt fid) \u00f6fter halb in einen oberit Bioeig (Stebiaftinalaber), lneld)er ftetg in ben Sorberranb m\u00fcnbet, att einer \u00a9teile, ioeld)e man, eutfpred)eub bem .fptmtenobtereu; fl\u00fcgel, inobl und) bag 3tanbmat nennt, obue ba\u00a7 l)ier ie/ toie bort, ein ,\u00a3)orntd\u00e4ttd)en fteljt, fonbent I)\u00f6d)fteng einige gr\u00f6\u00dfere Sorfteit bemertt iverben, inemt bergteidjen ben Sorberranb belnimbern. 2>er anbere \u00a31)eil, vorguggineife erfte S\u00e4itggaber (\u00a9ubcoftal;, Unterraub; aber) genannt, m\u00fcnbet gleid)fallg in bie (Sofia, tarnt ftd) aber and) gur folgenbeit g in eit eit S\u00e4n g^aber (fftabialaber, b) iveitbeit, iveld)c nie aug ber SBurgel tommt, fonbent ftd) von ber erften abglveigt unb in ben Sorberranb, mand)mat aud) in bie erfte Sl\u00e4itggaber m\u00fcnbet, ioie beiffnetgioeife bei ben \u00a3a\u00a3l)rieit unb Slftlineit. SDie britte S\u00e4ng\u00f6aber (\u00a9ubitalaber, c) glneigt ftcb immer von ber giveiten ab, ober, Ino biefe fel)lt, von ber erfteit unb nimmt bie tteine Ouev; aber auf, iooran fte unter allen Umft\u00e4ubeit teidjt ertaunt tnirb. \u00a9ie enbet in beibeit l)ier abge; bilbeten formen einfach, tarnt ftd) aber aud) miebev^olt verglneigeit unb mit bem unterfteu Btoeige","page":376},{"file":"p0377.txt","language":"de","ocr_de":"SC\u00cf\u00cfgetttemess. gl\u00fcge\u00efbtlbuttg.\nin bie folgettbe m\u00fcnbeit. Oie bierte itngiaber (Oidcoibal;, SJ\u00ceitte\u00efaber, d) ift ber oberfte Sift bed 3loe\u00fceit .fpauptftammed unb* ebeufal\u00efd barait \u00efeidjt teuntlidj, ba\u00a7 fie bie Oueraber (x) auf; nimmt; fie enbet im Staube, bidioeileit and) in ber britteu S\u00e4ngdaber, iit \u00efoeldjem teueren galle fie oft einen Slberanljaug \u00efjat, loeldjeit man, Joie bei oieleu SShtdcibeit, aid (Spifsenqueraber \u00a9ioeite gigur d) be^eid^net. Oie f\u00fcnfte Oner ab er (i\u00dfofticataber, e) tommt and ber SBnr^el felbft, geh\u00f6rt 31t beiten, loetdje nie festen unb ift aid ft\u00e4rtfte bed 3ioeiteit .fpauptftammed bie oor; 3\u00fcglid)fte (Stupe f\u00fcr bie bildete gl\u00fcgelfl\u00e4dje. (Sie m\u00fcitbet in ben ipiuterraub ober in bie fedjfte O\u00efng d ab er (Slitalaber, f), loeldje and il)r entfpriitgt unb ben gl\u00fcgelfaum nid)t immer 31t erreichen brandet. Senn hinter \u00fcjt nod) eine S\u00e4ngdaber borfommt, fo entfpringt biefe ber SBur^el, geh\u00f6rt bem br\u00fcten (Stamme an unb ]^ei\u00a7t Slrillaraber (g). So eine Mittel;, Oidcoibai3elle (5) Oorljaitben ift, tote im SJi\u00fcdeitfliigel, ba ftral)lt aus* \u00fcjr ein St)ftem bon B\u00e4ngdabent, Joeldje * nicpt in ber Sietbe mit g\u00e4^Ien, fonbern aid \u201e3ioei, brei u. f. io.'and ber SD\u00fcttetjette entfpringenbe Stbent\" be^eidjuet ioerbeu. Slufjer ber bereite meprfad) erm\u00e4hnten Oueraber berbinbet feljr h\u00e4ufig bie pintere ober gro\u00a7e Oueraber (d') bie bicrte unb f\u00fcnfte B\u00e4ngdaber in ber St\u00e2\u00efje bed jpiuterranbed nnb ift aid \u00a9abelaft ber erftereit 3U betrad)ten, bie borbcre S\u00f6urgelqneraber (y) berbinbet in anbereu g\u00e4lten biefelbett beibett Stippen, aber fepr nape ber Suqel; biefenige, joeldje in \u00e4hnlicher SBeife bie erfte &\u00e4itgdaber mit bem \u00a9orberranbe berbinbet, l^ei^t bie Sdjutterquer; aber (\u00ceBurjetqueraber, Runter ala ber, s). \u00a9ei \u00a9e3eid)ituug ber fetten ftimmen bie ber; fdjiebeneit Sdjviftftetler ttodj ioeniger \u00fcberein, aid bei ber ber Slbent. Stad) nuferen Slbbilbungeit finb: 1 bie borbere, erfte, and) lauge Surret; ober Oafaljelle, 2 bie ^interranb; gelle, nnb 3ioar bie erfte, ioeit mau bon i|r bie folgeuben bid 3ur Sinai;, ^iitterften ober britteu 3Burgelgelle- (3) ioeiter g\u00e4l)lt hinter biefer tarnt, Joie loir beim SJludcibenft\u00fcgel feiert, nod) eine ^iuterranbgeUe liegen, fobalb bie Slnal^elle nid)t bom gl\u00fcgetfaume, fonbern burd) eine befonbere Oueraber gefcploffeit Joirb. \u00dfioifdjen 1 nnb 3 liegt bie hintere, flehte, 3ioeite \u00a9afat; ober 2B u r g e Ig et le (4) unb hinter ipr, burdj jioei Ouerabern an ipreit fdjmaleit \u00a9itben begrenzt, bie \u00a9Uttel; ober \u00a9idcoibalgelle (5). SiU man ber nie gefdjtoffeuen \u00a9teile 3ioifdjett ber fecpfteu B\u00e4itgdaber ober ber Slritlaraber einen Stamen geben, fo tarnt mau jte Slrittargelle-(6) nennen, bad fenfeitd berfelben bid 311m Saittne liegenbe St\u00fccf (7) ift jpinterloiufet bon \u00a3\u00f6to, Bappe^e\u00fce, gl\u00fcgellappe-n bon Sdjiner genannt ioorben, bad barnber liegenbe St\u00fccf bed gl\u00fcgeld (x) cntfpredjeub gl\u00fcgelanpang, Sffterlappeit. g\u00fcr bie borberen \u00dfeden gelten folgenbe Studbr\u00fccfe:\n8 Uuterranb;, Subm argina\u00cf3elte (Solo), (Subitalgetle (\u00a9Ritter), 9 \u00a9tarpnaf; (11), @ubcoftal3elte (Sd).), 10 Staub;, (^oftalgetle, 11 SBorberranb;, \u00a9\u00eeebiaftinal; gelle (Sd).), innere ttub \u00e4ndere \u00a9ofta^etle (\u00a3.), fofertt eine Sdjulterqueraber biefelbe in 3Joei X^eile t^eilt*\tift nur bann bollft\u00e4nbig \u201egefdjtoffeu\", ioettn fie ringdnm bon\nSlbertt begrengt ioirb, \u201eoffen\", fobalb bon ber einen (Seite ber gl\u00fcgelfaum ben 33erfdjtu\u00a7 ^erftellt. S3ei bielen gatnilieu finbet ftd) hinter bem ginget nod) ein fleinered ober gr\u00f6\u00a7ered \u00a9cb\u00fcpp^eit, unter Joelcbent ber \u00a9djioinger, (ScfsJoingtolben (bie ^altern) \u00fcjeiltoeife ober gaiog berborgeit Joirb. SDiefe geftielten ^it\u00f6pfdfien, Joetdje teid)t in bie Singen fallen, fobalb fie, Joie 3. O. bei ben SJt\u00fcden, \u201euitbebedt\" finb, bilbeit ein ben \u00e4Jr\u2019eiftngleru eigentpmltdfted Organ, beffett Oeftimmung auf bad J\u00dferfd)iebenfte gebeutet ioorben ift. \u00dcRadj beit nenefteit Uuterfndjnngen bed Dr. Sanboid bienen bie @d)ioinger 3m' OeJoegititg ber Orum.ntringe im (Stimmapparat, Joirteu aber erft in gtoeiter Biitie burd) biefe Oetoegung auf bad Stt^men nnb bie gtugfertigfeit. Heber bad \u00a9rummeit ber gliegen fagt Sattbotd e\u00fcoa golgenbed: Sir ^abeu bei einem Snfdd/ Joetc^ed \u00a9\u00f6ne |\u00f6rei\u00fcl\u00e4\u00a7t, auf bie \u00a9eioeguitgeit geioiffer \u00e4u\u00dferen Organe JR\u00fcdfidjt 3U nehmen unb fobann auf ip\u00f6lje nnb Xiefe bed \u00efoned. (Seljeit loir 3, \u00a9. eilte (Sdjnteiffflieqe (Musca yomitoria) nttge; Ijinbevt in ber l*nft nm^erfliegen, fo Oenteljmeu Joir einen oerpltni\u00a7m\u00e4\u00a7ig tiefen (Summton nnb bemerteit bie heftig 3ttteruben \u00a9ejoegititgeit ber ginget Joie ber (Sdjloingfolben. ga\u00a7t man baffelbe \u00a9\u00a7ier fo au, ba\u00a7 ed feine gl\u00fcgel itilf\u00fc beJoegen tarnt, fo Ij\u00f6rt jnan-einen ^\u00f6^erett \u00a9rummtou","page":377},{"file":"p0378.txt","language":"de","ocr_de":"378\n\u00a9ie gmeifl\u00fcgter.\nunb fteljt gleichzeitig, tote Me HtnterleibSrtnge fid^ \u00efrantyfhaft aitehtanber reiben; greift matt ettblid) bie fliege fo, baf fein $orbertheil \u00e4uferlid) fid betoegem fann, fo pernimmt mau bett h\u00f6hften Suntmton, bie fliege rafonirt getoiffermafen intoeubig. \u00a9ie tiefen \u00a9\u00f6ne toerbeit fomit erzeugt theilS bnrd) bie oibrirenben fl\u00fcgelfhtoiitguttgen, tljeiiS bur dj bas JReibeu ber Hinterleibs; glieber nnb beS \u00aeobfeS, theilS bnrd) bie Pier Luftl\u00f6cher beS SruftfaftenS, Pon benen gto\u00eai am Porbereu, bie beiben anberen am l^interften d\u00fcnge beffelben ft|en; biefe \u00a9\u00f6ne muffen als toirflidje \u201e(Stimme\" begeidjuet toerbeit* \u00a9ie d\u00f6aht'heit bief er dluftht toieS LanboiS bnrd) breierlei Ser; fttdje nach: er braute fliegen unter \u00fc\u00dfkffer, hinberte mithin bie Setoegung ber t\u00f6nenben Organe nnb prte benitod) \u00a9\u00f6ne, er fdjnitt Pom \u00a9hcrar einer lebenskr\u00e4ftigen Brumms ober einer Shlammfliege ade \u00a9heile mit \u00cfCuSnaijme ber Sdjtoingfolben toeg uttb h\u00f6rte tro^bem ben Eumpf t\u00f6nen; als er aber bie Pier Luftl\u00f6cher perftebte,- ^\u00f6rfe er feinen \u00a9on. Sei ben fliegen nnb \u00fcft\u00fctfen jtnb bie Suftl\u00f6d^er beS SruftfaftenS in (Stimmorgane umgetoaubelt, bei manchen ade Pier, bei anberen nur gtoei, enttoeber bie \u00fcorbereit, ober bie Unteren* \u00a9in einzelner Srummapparat bat ungef\u00e4hr folgenbeit Sau: \u00a9ie gahlreidjen Luftr\u00f6hren ber Sruft treten adm\u00e4lig gufantmen, bi\u00bb fte in ber E\u00e4he eines febeu Luftloches ein einziges Eof)r bilben. \u00a9iefeS toeitet ftd) am \u00a9nbe in eine halbfugelige Slafe auS, bereu \u00e4u\u00a7ere Oeffttung gleichzeitig ber Stigmeitranb tft* \u00a9ie \u00a9radjeenblafe faltet ftd) h\u00e4ufig in gierltdje Sl\u00e4ttdjen. \u00a9iefelbeit toerben auSeittan^ergebalten burch einen befon; bereit \u201eStummrhtg\", toeldjer bicht unter ber (Stigmen\u00f6ffnuug liegt, d\u00f6irb nun bie Luft auS ben \u00a9radieen beS #\u00f6r$erS auSgefto\u00a7eit ober Pott aufjeu eiugefogen, fo fefct biefelbe bie \u00a9fttinbl\u00e4tthen in ber Srummh\u00f6hle in fd^toingettbe Setoegung, uttb ba ber Sott burch bie Slthmungl to erzeuge entfteht, barf er audj als \u201eStimme\" bezeichnet toerbeit* \u00a9er Sau btefeS StimmabbaratS geigt bei ben Perfd)iebeneu \u00dftoeiff\u00fcgfent greffe ddandfaltigfeit, hoch f\u00f6mten toir ihn hier nid)t toeiter Perfolgen*\n\u00a9S bliebe nun noch ber $obf nebft gubelj\u00f4r f\u00fcr eine furge Sefbrehuitg \u00fcbrig* '\u00a9en gr\u00f6\u00dften \u00a9heil feiner Oberfl\u00e4che nehmen gumeift bie Eugen ein, toeldje nadt ober behaart jtnb, bei Pielen dR\u00e4itnchen auf beut Sdjeitel gufammenftofjeit, to\u00e4hrenb fte beim Skibdjen ftetS getrennt bleibett, fei eS aud) nur burd) eine fdjmale Stirnftrieme. \u00a9rei Eebeitaugen bflegeit in ber Eegel por; hanbeit gu fein, \u00a9ie SJtunbfljeile tourben bereite auf S, 7 befbrohen; bei ben Slutfaugern mehr horniger, bei beit anberen fleifdjiger Eatur, ftnben ftd) bie eiitgelnen \u00a9lemeitte ber beijfenbeit S\u00fctitb; theile in Per\u00e4nberter fornt Por uitb bilben bort einen Steche hier ejiteit Sch\u00f6pfe ober Saugr\u00fcffel* Sftait hat, um bie eiitgelnen \u00a9egenbeit beS H'obfeS bei einer ausf\u00fchrlichen Sefchreibung f\u00fcrger begeichiteit gu f\u00f6nnett, baf\u00fcr getoiffe Segeichuuitgen eingef\u00fchrt uttb nennt bie fl\u00e4che gtoifcheit ben fmfjlertt, beit inneren Eugenr\u00e4ubertt uttb betn SEunbranb Unter gefixt (\u00a9biftonta); fiubet fid) auf ihr eine bartartige Sehaarung, fo nennt man biefe ben ^nebelbart (mystax), im \u00a9egen; fa^e gum Sacfenbarte (barba), toeld)er ftd) auf ben d\u00dfangeit, jenes unterhalb ber Eugen gelegenen fobftbeileS, ober auch am untern \u00fcDiuitbranbe Porfiubet. \u00a9ie eiitgelnen Haare, toelche bie Seiten beS Unter geflehte einf aff eit, helfen \u00c6nebelborfteu,' nnb flehen bergleichen am \u00fcbern SJcttnbranbe, fo begeid)itet man ihn n\u00e4her als beb or ft et. gtoifhen bent Sorftenhagr beS formers, befottberS and) beS Hinterleibes, fommeit nicht fetten eittgelne Por, toeld)e fidj burd) \u00a9iefe unb Lauge Por ben \u00fcbrigen auSgeid)iteit ttitb, toenn fte eine befonbere Ser\u00fcdfid)tiguitg Perbieuen, als aerobe ten uutetfdjieben toerben.\ngn Hi\u00abW auf. bie f\u00fchlet*, toelche ftetS auf ber \u00a9reitglinie gtoifcheit Untergeftd)t unb Stirn flehen, febod) gu letzterer gerechnet toerben, fommeit. gtoet toefentlieh Perfdjiebene f\u00e4de Por* Sei ben barum fo genannten Langh\u00f6ntent (\u00fcdacroceren) beftehen fte auS Pielen (bis 36) \u00a9liebem, toeldje faben;, borfteit; ober fhnitrf\u00f6rmig, beim dJtdnndjen auh ftarf gef\u00e4mmt fein f\u00f6itneit uttb als \u00a9eifei Pon ben beibeit biederen, ettoaS aitberS geformten \u00a9runbgtiebern uitterfhiebeit toerbeit* Set ben furgh\u00f6ruent (Srahbc^u) laffeit fth nur brei \u00a9lieber unterfhetbeit, gtoei fttrge, ringf\u00f6rmige \u00a9runbglieber unb eilt gr\u00f6fereS, feljr Perfdjteben geftalteteS \u00a9nbglteb. En lesterait pflegt eine Sorfte, f\u00fchlerborfte, gu flehen, unb gtoar nahe ber Shitgel auf beut Enden, furgtoeg","page":378},{"file":"p0379.txt","language":"de","ocr_de":"\u00eetftgemejtte\u00e2. Farben. ^\u00dfuppetr.\nDt\u00fcdeuborfte genannt, an ber \u00a9pipe ober in iprer n\u00e4fften Stape. Ob fie biefe ober jene \u00a9teile entnimmt, ob fie einfach ober gegliebert, nadt ober behaart unb befiebevt ift, bie\u00ea a\u00ef\u00efe\u00ea toirb ttopl beamtet, um barauf Uuterpiebc ganzer \u00a9attungen gu begt\u00fcnben. gioif^en ben betben eben begeicpneten pplerformett ftept nod) eine br\u00fcte in ber Sftitte, treize febocp gu ber teueren geg\u00e4plt ju ioerbett pflegt. $n manchen g\u00e4lten n\u00e4mlp erpeint ba\u00a7 br\u00fcte \u00a9lieb geringelt, ober ftatt ber Sorfte pat e\u00a7 einen @r if fei, einen anbern al\u00a7 borftenartigen gortfa\u00df, ioelcper glepfalt\u00e9 geringelt fein fann. Stie fommen febod) bei biefer 23tlbuug mepr al\u00ea fed&S \u00a9lieber gufammen.\nOie fufjlofen Sarben (2\u00ababen) ber fpeipgler galten fp im Gaffer, in ber \u00a9rbe, in bertoefenben tpieripen ober \u00dfftanglpen \u00a9toffen, in lebenben planten, bereit Berfe\u00dfung fic bef\u00f6rbent, fa and) al\u00a7 5parafiteu in anberen Saroett ober an ioarmblittigen Opiereit auf, f\u00f6nnen \u00fcberall aber ipre Staprung nur im pfftgen Buftaube burdjj \u00a9angen aufnepmen unb p\u00e4uten ftcb meift io\u00e4prenb ipte\u00ea SBacp\u00f6tpum\u00f6 ni dpt. \u00a9ang abgefepen oom Slufentpalt\u00f6orte pben git>ifd;en i|nen gtoei mefeutlpe Unterfdpiebe ftatt. Oie mepr en\u00fcoideften berfelben taffen einen pornigen $opf mit gioar ftummelpafteit, aber bodp in ber Einlage borpaubeneit SJiuubtp eilen: Ober; ttitb Unterlie\u00dfe, Ober* unb Unter tief er, g\u00fcpler unb aud) toopt Singen in gr\u00f6\u00dferer ober geringerer SSollfi\u00e4ubigfeit erlernten, \u00a9igentlpe g\u00fcfe fehlen ipnen, ftatt berfelben pben fp aber \u00a9tapel* paare ober beb\u00e7rftete Bargen, ioeldpe beim gortfriedjen gute Oienfte teifteu, bie Bpaber berfelben genau genommen. aber npt \u00fcber ben SRabenftanb ergeben. 33ei ber seiten, bebetttenb gapt; reiferen iMpe la\u00dft fp gar lein $cpf unterpeiben, fonbern nur ein fpi\u00dfe3 \u00a9nbe auf ber einen, ein jtumpfe\u00f6, meift abgeftu\u00dfte\u00a7 auf ber eutgegengefe\u00dften \u00a9eite. BeiteS, in bie nacpfolgenbeit $\u00f6rpertpeile gur\u00fcd^ie^bar, bleibt butpau\u00ea fleipig, toie ber \u00fcbrige K\u00f6rper, ober gtoei fenfred)t gegen einanber ioirfenbe, bunfle fpcrnpaten ftelten bie Stabtpeile bar. Oiefelben bienen gum \u00a3o\u00f6; l\u00f6fett ber Staprung\u00f4tpetle unb gum 21palten beim gortfriedpen. 33ei berartigen SJtabeit pben fid) am gefu\u00dften unb bideren ^\u00f6tpcrettbe auf ga\u00dffenartigeit \u00a9rp\u00f6pungen ober Bargen, beit fogenannten \u00a9tigmentr\u00e4geru, gtoei feitUpe Suftl\u00f6dper, gtoei anbere> meift fepr oerfte\u00fcte pat man oorn an beit \u00a9eiten be\u00bb gioeiten \u00a9egment\u00ea gu fupen. Oiefe Uuterfd)iebe greifen tiefer ein bei ber 35er; ioanbluitg, inbem bie erfteren ipre ^arbeupaut abtoerfen unb gu gemeifelten 5\u00dfu\u00dfpeit toerben, ioeldpe bie eingetnen Opei\u00efe be\u00ea bo\u00ef\u00effommeueit Bitfeld beutlidp erfenueu laffeu, bie fe\u00dfteren bagegen bie |jaut nipt abpeifen, fp in i\u00dfr gur\u00fcdgiepeit unb feite fp gu bem fogenannten Oonneit; p\u00fcpppeit ober O\u00f6nncpen erp\u00e4rtet, loeldje\u00ea burdp \u00a3etborragungen bie \u00a9teilen anbeutet, ioo bet ber Satbe bie \u00a9tigmentr\u00e4ger fafeit. B\u00e4preitb alle auferpalb be\u00f6 Baffer\u00ea rupeit, betoegen ftp bie im Baffer lebenben SMdenpuppeit in \u00e4pnliper Beife, ioie ipre Farben. Oie eben er\u00f6rterten Unterfdpbe gioipen Sarben unb puppen taffen im Sllfgemeitten einen \u00a9ptuf auf ba\u00f6 botlfommeue B\u00fcfett giepen. Sftt\u00ea ben gemeifelten ober SJhtmienpu\u00dfpeit ioerbeit Saitgp\u00f6rner ober SR\u00fcdett, au\u00a7 ben O\u00f6itn^eit fliegen ober ^urgp\u00f6nter, febocp nipt au\u00eanapm\u00f4lo\u00ea.\nOie Bapl ber fliegen l\u00e4\u00dft ftp bei ber noc\u00df fepr unbenommenen ^euntni\u00df ber aufer; ettrop\u00e4ifcpeit faum fp\u00e4^en, bod) b\u00fcrfte fte bie ber fpmenopteren nidpt errepen. Oer pet\u00dfe \u00a9rb; g\u00fcrtet entp\u00e4lt teilte Familie au^fplie\u00dflip, fonbern bie SSerbreitung berfelben peint eilte allgemeinere gu fein ati bei anberen B\u00fcfetten, \u00dftoeipgler fommen g\u00efeipfaX\u00ef\u00ea poit in beit fr\u00fcperen \u00a9dj\u00f6pfung\u00f6; \u00ab perioben bor, iit ben \u00e4lteren \u00a9pipten bereingett unb nidpt pinrepeitb fenntlip, bagegen gaplreid) unb p\u00f6u erpalteit im Slerti\u00e4rgebirge mit \u00fcbetloiegenben SJt\u00fcdeit. 35oit beit ctloa 850 bi\u00f6pet tut 39entfteiit attfgefuttbeneu Slrteit ftnb 656 ftper beftimmt.\n\u00a9o mand)faltig ftp atp ipre 33erp\u00e4ltniffe in \u00a9r\u00f6\u00dfe, ^\u00f6rperbilbung unb \u00a3ebeu3toeife gehalten m\u00f6gen, fo taffen ftp bop bie \u00fcft\u00fccfen ober \u00a9cpnafen (Tipulariae) tept an bem langgeftredten, bei ben fleinereit Sitten ungemein garten K\u00f6rper, an ben fepr taugen, fabenf\u00f6rmigen 33einett, toelpe faum bie leifefte Ser\u00fcprmtg bertragen f\u00f6nneit, opne attlgitfallen, an ben fangen Hafter; gliebern unb ben bielglieberigen, oft au\u00dferorbenttip gierlicpett g\u00fcplent erfeitneit. Oie 3pl","page":379},{"file":"p0380.txt","language":"de","ocr_de":"380\n2)te 3tDeif^9^er* S\u00fcnden.\nSitten ift fe^r Betr\u00e4chtlich, ht \u00a9uropa allein mag fte ftd) auf tanfeiib Belaufen, unerh\u00f6rt ater feie Wnge, in meldjer ein unb biefelBe 2lrt Bigmeileit fidjtBar unb \u2014 fuljlBar mirb. \u00a9o Berichten Beifpielgmeife bie 3laljrBtic[jer bon Widen, meldje fid) (1736) tu \u00a9ttglanb in fo unernte\u00a7lid)ett \u00a9djm\u00e4rmen f\u00e4ulenartig in bei* St\u00e4lje eineg ^irdjtijurmg Belegten, ba\u00a7 fie bon bielen Leuten f\u00fcr eine Otaudjf\u00e4ule gehalten m\u00fcrben. \u00a9aitg biefelBe \u00a9rfdjeiituitg Beobachtete man im $uli (1812) in ber fdjlejtfdjeu (Stabt (Sagau unb am 20. Slugufi (1859) in SteuBranbenBurg, too ein Wtdenfdjmarrn bidjt unter bem $teuge beg Wrtenfirddljurmg in einer \u00f6p\u00f6ije bon faft 300 $u\u00a7 fpielte, fo bafj er, bon unten gefeiten, einer b\u00fcnuen, in fteter SBaUnng Begriffenen SRaudjmolfe glid). Sleljnlidje 23eifpiele merben ang bieten \u00a9egenben \u00a9ttropag erg\u00e4plt, menu and) in beit meiften Jadeit nicht feftgeftellt ift, melier 2lrt bie \u00a9djm\u00e4rmer aitgel)\u00f6rt IjaBen. SDtan pat mit ben Iteidjen ber fleinfteu, eine Big gmei Siuien meffenben Slrten mehrere $u\u00a7 podj bie Ufer bon \u00a9em\u00e4ffern Bebeeft gefepen. 2Bie f\u00fcplBar ft cp anbere foldhe \u00a9epaaren macpeit f\u00f6nnen, mei\u00a7 jebermann, meldjer fich m\u00e4ptenb eineg mannen, feuchten (Sommerg in mafferreteper \u00a9egenb aufhielt, tnedeiept mettiger, ba\u00a7 jene Btutfaugenbeu \u00a9m\u00e4lgeifter nur bem garten, meiBlicpen \u00a9efdjlecpte angeboren, ba bie parntlofen Wtnucpen nur Vergn\u00fcgen am Stangen finbeit. feigen \u00a9tibamerifa nennt man bie \u00a9tedjm\u00fcden \u00e4ftogqititog, ein portugieftfepeg 28ort, melcpeg fo biet Bebeutet mic \u00dcSJt\u00fcde, fliege (musca), aud) mit pro\u00f6ingieller g\u00e4rBung: \u201eSteufelgtrompeter\" in \u00a9utinam. S\u00fcandje \u00a9egenben, namentlidj au ben \u00a9tr\u00f6men, ftnb ipretmegen b\u00f6lltg uitBemopitBar. 21 tu \u00a9rinofo ift eg bie erfte forage, mit meiner mau beg Wrgeitg einen $remtb Begr\u00fcbt : \u201e2\u00dfie paBen ftch bie ^attfubog unb 20t og qui to g biefe SRadjt anfgefiiprt?\" \u00c7aft gu jeber Stageggeit mirb mau bort aBmecpfelnb bon qnberen Slrteu gemartert. jpeut gu Stage, fagt 21. b. \u00f6pumBolbt, finb eg nicht bie \u00a9efahren ber \u00a9djifffaprt auf fleinen ^\u00e4pnett, nicht bie milben 3nbiciuer unb \u00a9djtaugeu, ^rofobile unb Jaguare, melcpe bie Steife auf bem Drinofo furcptBar macpeit, fonbern bie Wgquitog.\n23iele Widen leBen alg Sarben unb puppen im SBaffer. 3,e uaepbem biefe ftetg unter beut: fetBen guBringeit, ober ftdh burep fcpuellenbe Skmeguitgeit il)reg $\u00f6rperg au bie \u00a9Berfl\u00e4cpe ergeben f\u00f6nnen, atpmen fie burd) \u00e4u\u00dfere Kiemen ober 2ltpemr\u00f6prert. ,3ene f\u00f6nnen paarartig unb Bemimpert, ober Blattf\u00f6rmig fein unb pflegen, mie biefe, am erfteu unb lebten \u00fc\u00f6rperriitge gu ftpen.\n5)ie geringelte \u00a9teepmiide (Culex annulatus) mag bie \u00a9ippe ber \u00a9ulicibeu bergegem m\u00e4rtigeit, berjenigen Widen, melcpe burep einen langen \u00a9tedjriiffel, m\u00e4fjig Breite, in ber Wipe\nbem SeiBe flach aufliegeitbe, an ber \u00a9pipe geruubete fyl\u00fcgel mit minbefieng fe\u00abh^ gleidh biden, biept Behaarten It\u00e4nggabern, bon beiten bie beg Otanbeg faft ringguut in gleicher \u00a9t\u00e4rfe l\u00e4uft, burd) ben Wingel ber S\u00dfuitft= augeit unb einer Duerfurcpe auf bem Et\u00fcden beg \u00a9rujtfafteng eparafterifirt ftnb. \u00fcftur Beim S\u00fc\u00e4uucpen berl\u00e4ngern fiep bie raup; haarigen, f\u00fcufglieberigen Hafter fogar \u00fcber ben Muffel piitaug unb Bilbeit fammt ben biergehnglieberigen f^eberB\u00fcfchett ber \u00a9\u00fcpler einen \u00fcppigen -jpaarmitcpg um ben \u00aeopf permit. 9tte mirb man bergleicpeu an einer Wide Bemerfeit, meldje ftch ung auf bie \u00f6panb fe^t, ihre dornige 23orfte innertalB ber fiep einfnideubeit \u00a9djeibe in bi\u00e8 \u00f6paut unb Big gu einem ^Blutgef\u00e4\u00dfe einBoprt \u2014 benit eg ftnb, tote mir Bereitg miffeit, bie foldjeg \u00a9djmudeg ent; Beprenbeit SBeiBdhen \u2014 mopl aBer feheu, mie ipr 23audj r\u00f6tper ititb bidet* mirb, menu fie in \u00bb\u00f6den g\u00fcgen fchioelgt; jeber met\u00a7 aud), ba\u00a7 bie judenbe 2Bunbe metr fd)mergt, menu mau bie SOt\u00fcde tobtfdjl\u00e4gt unb bie \u00a9pi^e iljveg ^tiiffelg baBei in jener gur\u00fcdBleiBt, alg menu mau fte bag einmal\nSDie geringelte \u00a9tec^nt\u00fcde (Culex annuiatus). a SBeibc^eit. b spu^e. c Sortie, (li\u00efe\u00ea tiergr\u00f6gert.)","page":380},{"file":"p0381.txt","language":"de","ocr_de":"-\t\u00a9eringelte unb gemeine \u00a9tecpm\u00fcde.\t381\n| Begonnene SBer\u00ef ungepinbert gu \u00a9ttbc f\u00fchren l\u00e4gt. Oie genannte Slrt Wirb leicpt ertannt an ben Weigeit D\u00fcngen an ^interteiB nnb g\u00fcfen Bei fonft Braunem \u00a9raube, an ben gWei bun\u00ef\u00efeit (Striemen auf bem O\u00fcideit nnb f\u00fcnf bun\u00ef\u00efen g\u00efedcpen ber ginget, Bjnbem fie bier Linien nub bar\u00fcBer migt, fieUt fie bie gr\u00f6\u00dfte ber peimiftpen Slrten bar.\tOie\toielleicpt\tttoep\tgemeinere\nC. pipiens pflegt in t^rer \u00a9efellfcpaft gu fein; fie ift \u00efteiner, am ^interlei&e and) geller nnb buntler geringelt, aber ben g\u00fcgen nnb Braungeaberten gl\u00fcgeltt fehlen bie bttullen gepnuitgeit. SDie Farben Beiber leben 31t DJ\u00fc\u00fcionen in ftepenben \u00a9eW\u00e4fferu. \u00a9\u00e9 ift intereffant, biefe garten SBefen mit bem am oorlepten Seibe\u00e9g\u00efiebe feitw\u00e4rt\u00f6 abgepenbett Sttpemvopre an ber S\u00f6afferfl\u00e4dje . R\u00e4ngen 311 fepett, ben $opf nad) unten gerietet. Sin biefem finb bie Betbeu inneren, am meiften gugefpipten unb ftar\u00ef Bewimperten H^'borraguugen in unferem Silbe bie $innbadett, weldje fiep in fortw\u00e4prenber SeWegung Beftnben, baburd) einen \u00a9tr\u00fcbet ergeugen unb ber SRunb\u00d6ffnung bie \u00efleinen \u00a9cpmugtpeilcpen guf\u00fcpreit, Welcpe ben SD arm al\u00e9balb fcpwarg f\u00e4rben. 3>n biefer S\u00dfeife, ober mit bem Sorbert\u00f6rper fid) erpebenb unb mit bem anbern $aare ber Slnp\u00e4ngfel, ben g\u00fcpleru, umpertaftenb, p\u00e4ttgen bie Spiere bie l\u00e4ngfte\tSBeile ba, unb nur\tWenn\tba\u00e9 eine\tbem\tanbern gu\nnape \u00efomrnt, gaitfen fie fiep Wopl and) an\tbeit k\u00f6pfen, opue fiep in\tl\u00e4ngeren\tunb\ternfiliepen\n\u00a9treit eingutaffen. Oie leifefte \u00a9rfcp\u00fctteruug be\u00ea SBaffer\u00ea aber l\u00e4gt fie 001t ber OBerft\u00e4epe Oer; fepwinben, in fcplangenartigen SBinbitngeit\tbe\u00e9 \u00c4\u00f6rperg fteigt\tSllle\u00f6\tauf ben\tSoben piuab.\nOafelbft palten fte jebodp uidjt lange au\u00e9. $n berfelbeu SBeife, Wie fte untertauepten, \u00efomrnt Batb ein\u00e9 nad) bem anbern wieber perauf unb p\u00e4ngt .mit bem Sttpemropre au ber OBerft\u00e4epe. Sind) opne erfepredt gu fein, tauepen fte eiugeln unter, \u00efrabbetn am Soben ltmper, legen ftep auf beit ,r D\u00dctden unb \u2014 entleeren ftep. \u00a90 treibt biefe \u00a9efelXfcpaft ipr \u00a9piet ununterbrodjeit fort, Bebeutenb lebpafter an fonnigen Sagen, unb Wem e\u00a7 Sergtt\u00fcgen maept, bergleidjett felbft unb Beffer gu Beobad)ten, ab\u00bb id) e\u00e9 fepilberit \u00efantt, ber fd)\u00f6pfe ein \u00a9la\u00ea S\u00f6affer au\u00e9 einem Bon ipnett Beo\u00f4l\u00eferten Sroge, au\u00e9 einem B\u00f6fd)t\u00fcBel xc. gft ipre 3eit ge\u00efommen, fo p\u00e4ngeit fte in fragge\u00fcpeitf\u00f6rmiger J Kr\u00fcmmung ipre\u00e9 BeiBe\u00e9 an ber OBerft\u00e4epe, ber K\u00f6rper Befommt pinter bem $opfe einen Bang\u00e9; rig unb baratt\u00e9 frieept baffelbe Spier, ber K\u00f6rper nur in etwa\u00ea gr\u00f6gereit Untriffen, peroor, S)ic H\u00e4utung ift erfolgt. Oie dlten S\u00e4lge fd)Wintmeit im S\u00f6affer ttmper, l\u00f6feit ftd) altm\u00e4tig auf unb Werben Bott ben DJ\u00dcidettlarOcn felbft unb Bon aitbereu SftitBeWopnerit be\u00e9 eben niept fguberit Stufentpa\u00eft\u00e9; orte\u00e9 Wieber Berfpeift. Bfcbe pat brei folcper H\u00e4utungen gu Befiepeit, Bi\u00e9 fie ipre Bolle \u00a9r\u00f6ge Bott burepfepuittliep Bier Bittien erlangt, 5flapt bie Hau* int Staden ginn oierten Dftale, fo ift e\u00e9 um ba\u00e9 Bi\u00e9perige OeBen gefd)epen, bie fdjlatde gornt ift oerfdjWunbett unb pat einer gebrungetteren, Bon ben \u00a9eiten etWa\u00e9 gufammengebr\u00fcd'ten 5piap gemaept. Oie 5fuppe p\u00e4ngt mit gwei Suftr\u00f6prett, T Welcpe pinter beut $opfe ftepen, an ber SBafferfl\u00e4cpe unb Bewegt ftd) gleidj ber BarOe gum \u00dfeit; oertreib auf nnb uieber, inbem fte mit bem \u00a9cpwauge gegen ben Sorbertpeil ipre\u00e9 $orper\u00e9 fcpnellt. Sept Wirbeln unb tummeln fiep Barren unb puppen in nuferem \u00efleinen .Slqttarittm bttrd) eittaitber, bie gapt jener nimmt ab, biefe W\u00fcrbe fid) in bemfelbeit DJtage meprett, Wenn nid)t eine ttad) ber f aubent einem Boll\u00efommnereu .guftaube entgegenreifte unb nad) aept Sagen bem DJ\u00fctmmeitfdjang I ein (Silbe mad)te. Stud) ipr \u00a9t\u00fcublein pat gefcplagen: ein D\u00fcg ber Haut Befreit ba\u00bb DJi\u00fcdleht j Bott feiner SRa\u00e9\u00efe. \u00a9\u00e9 arbeiten ftep fecpS lange Seine perBor, ein fdpt\u00e4cptiger, gwetfl\u00fcgeliger BeiB folgt nad). Oa\u00e9 Spicrd)cu fagt gttn\u00e4d)ft gttg auf ber fd)Wimmenben H^/ Weldje e\u00e9 fo t eben nodj Barg, mit Weld)er e\u00e9, Wenn ein unerwarteter SBinbftog \u00efomrnt, wopl aud) \u00a9epiprud) leibet unb ertrin\u00eft \u2014 bann auf beut SBaffer felbft ober barattf fd)Wimmenben $\u00f6rpercpen, rupt pier nod) etwa\u00ea Bon feiner S\u00efrBeit au\u00e9, w\u00e4preub bag bie gl\u00fcge\u00efdjeu fid) Boll\u00efommen entfalten nnb troden Werben, unb fcpwhtgt fid) battu a\u00ef\u00bb Sft\u00fcde in fein \u00a9lement, bie Buft, um, lebenbig wenig; t ften\u00e9, in bie ipm nun feiublicpe Heiwat, ba\u00e9 SBaffer, nie wieber gttr\u00fcdgu\u00efepren. Diur ba\u00f6 S\u00f6eiBtpen,\n-\twc\u00efcpe\u00e9 ftd) einen SRann ertangt patte, \u00efeprt \u00efttrg Bor feinem Sobe noep einmal bapitt gur\u00fcd, um J feine \u00a9ter abgttlegen. 3U biefem 3\u00efBecle fept c\u00e9 ftd) an einen ^flaugeittpeil, Bon We\u00efd)em au\u00e9\ne\u00ea mit ber\tSBaffer erreicht, ober auf einen fcpwimmcnben \u00a9egenftanb, \u00efreugt","page":381},{"file":"p0382.txt","language":"de","ocr_de":"382\nSie \u00dfmeifliigier. Hf\u00ea\u00fcden.\nfeine Hinterbeine \u00fcber einander in \u00a7orm eine! X unb beginnt nun in bie ber Seibelfpthe gugefehrte 2Binfel\u00f6ffnung bie geftredten, ttad) oben gelten, uad unten breiteren (gier gu legen, n?eld^e mit ihrer fiebrigen Oberfl\u00e4che fenfredd anfeinanber \u00ef>aften nnb ben SBiufel nach nnb nach aul; f\u00fcllen. 3ft bamit erft ber Einfang gemad)t, fo bebarf e! ber 3iid)tfdnur unb bei Halterl nicht mehr, Ineil fette fdmintnteu. Oie Hinterbeine inerben nun bvd) in bie Suft gehalten, in ineldfer SteEmtg bie EJl\u00fcdeit gern'ruhen. (gnblid) ift ein flehte!, norn unb hinten -gugefpifste!, platte! 33oot flott, melde! 250 bi! 350 (gier gufamutenfeheu. 2lm untern (gnbe frieden bie tarnen halb au!, unb bie (gifdaleit treiben auf bent Staffer umher, bi! fie non ihm gerft\u00f6rt inerbeu. \u00e4\u00f6enn man nun beriidfichtigt, ba\u00df ein SBeibdeit burdfdnittlid 300 (gier legt, au! biefen in nier bi! f\u00fcnf 2Bod)im fortpflangitnglf\u00e4hige SM cf eu hervorgefen, fo fann man ftch einen Oegriff banon mad)eit, ino bie ungeheuren Sdm\u00e4rrne berfelbett herfommeit, unb bag feuchte Sapre, in melden e! nidt an O\u00fcmpeht nnb ^pf\u00f6hen, ihren \u00a9eburtlft\u00e4tten, fehlt, ihrer (gntinicfelung nnb Vermehrung befottber! g\u00fcnffigfinb. Oie befrud)teten Vkibdeit ber lebten (Generation \u00fcbermintern an beit nerfdiebenfteu Sd)lupfminfelit, befonber! gern in Kellern, um int neideten $r\u00fchial)re ihre 2irt fortgupflangen.\u2014 2luf ber ^nfel Varhabo! ftnb e! befonber! bie brei Slrten: Culex molestus, trifurcatus nnb pulicaris, meldfe al! SDiolquito! in Verruf fiepen. Oa\u00df man biefen ^piaggeiftern and eine gute (Seite abgeminnett f\u00f6itue, bemeift ein Heilverfahren, melde! gu Veras \u00a9r\u00fcg ein Slrgt tarnen! Oeiacoitr mit einer Oame eiuleitete. Oiefe lag in $olge einer \u00a9epirnentg\u00fcnbung feit gin\u00f6lf Stunben in tiefer Sdlaffiupt, unb trug bie $eitngeid)en eine! balbigett Oobe! an jtd). Oer Olrgt \u00f6ffnete ba! SBett unb fepte bie Traufe gmei Stunbeit laug ben Stid)en ber Eftolquito! au!. Oie \u00a9dlaffudt porte in f\u00c7o\u00efge beffeit auf unb bie Patientin befanb ftd) atu attbent Oage nidt nur nod; unter ben Nebenbei!, fonbent and) unt viele! beffer.\nOie 3 u d nt \u00fc cf e tt (Chironomus) bilbeit ein anbere! feljr artenreidel @e)d)led)t, melde! au ber SSilbnng beraubter unb Ringel leidt gu erfennen ift. Oer fleine, furg fdnaugenartig vortretenbe \u00aeopf hat viergliebrige, vorgeftredte, aber eiugefr\u00fcmmte Oaffer, mirtelpaarige ftebengliebrige ^\u00fcpler beim S\u00f6eibdcn, m\u00e4hreitb bie be! 9Mnnd)eit! bufdtg unb an! \u00bb{ergehn \u00a9liebem gufammengefe|t ftttb. Oa! Vorn ftarf gem\u00f6lbte Oi\u00fcdenfdilb fdiebt ftd) fapugenartig \u00fcber beit $opf vor. Oie langen unb fdntcdeit gl\u00fcgel legen ftd \u00fc\u00fce eiu Oad \u00fcber beit Hinterleib, bebedeit ihn aber nidt in feiner gangen S\u00e4uge. 2W erfte Sanglaber ift hoppelt, bie gmeite fehlt, bie br\u00fcte gmeigt ftd) an! ber erften ab nnb \u00bberbinbet ftd) in ber fgl\u00fcgelfpi^e mit ber SRanbaber, bie Vierte ift bi! gur Querrippe bider, bann fehr gart, mie bie beiben folgettbeit, melde au! einem gemeinfameit Stiele fommeit. Oie hintere S\u00dfurgelgelle ift offen unb bie gl\u00fcgellappen fpthtgen Vor. Oie flehten bi! mittelgro\u00dfen Wirten treten in ber Oiegel maffeuhaft auf, burdtangen befonber! bei Slbenb! bie Suft in gemaltigen Sdm\u00e4rtnen unb ftreden in ber Otupe bie langen Vorderbeine vor, mit melden fte fortm\u00e4hrenb guden. Oie Sarveit, fomeit man fie fennt, leben im Saffer, in ber (grbe ober int O\u00fcnger. Oie \u00a7eb erbufds3ucfm\u00fcde (Ch. plumosus) ift bei f\u00fcnf bi! fed^ Sinieit S\u00e4nge eine ber gr\u00f6\u00dften, nnb Verl\u00e4\u00dft fdon im aUererften gr\u00fchiapre ihre Sdlupfmhtfel. Oeit gr\u00fculid* grauen Vruftfaften gieren gelbbraune Striemen, ben Hinterleib fdmarge \u00abRinge unb bie Queraber ber mei\u00dfen Ringel ein bnnfle! gleddeu. V\u00f6ie eine \u00c4ette merben vom Vkibdjen bie (gier au einanber gereiht unb in fiehenbe \u00a9em\u00e4ffer gelegt. Oaratt! entmideln fid) peE blutrotpe Sarveit, melde bnrd Kiemen alpinen, meil fie nidt, mie bie Stedm\u00fcdenlarve, fdmimmenb' an bie Ober; fl\u00e4de fomnten.\nOie \u00a9attnng Tipula nebft ben gahlreid)ett Vermanbten enth\u00e4lt bie gr\u00f6\u00dften SD\u00fciden, melde allgemein unter bent bauten ber Sduafeu ober S3 admit den befamtut ftnb, ftd) auf SBiefeit, \u00a9eb\u00fcfd ober an Qaumft\u00e4mmen umhertreiben, unb mit ihrem furgen, fleifdigen Oi\u00fcffel nidt fteden f\u00f6ntten. EJtan erfennt fte an ber beutlideu Ouerfurde be! ERittelr\u00fcden!, an ben Vieh","page":382},{"file":"p0383.txt","language":"de","ocr_de":"$eberbuf<h*13utfm\u00fc\u00dfe. $ohlfd)tta!e.\nB83\nabrigen kl\u00fcgeln, auf bereu SSevfc^ieben^eiteit ga^Ireic\u00efje \u00a9attungen begr\u00fcnbet tvorbett ftnb, au beut folbigeit m\u00eet Haftgaiigen anlger\u00fcftefeit Seibelenbe be! \u00dc\u00cfMnnchen! unb beux gtveiKappig fpi& aullaufenbeit bel \u00a9Beib\u00dfjenl. Vei ber gemeinen \u00aeohif chna\u00efe (T. oleracea) befteljen, ivie bei a\u00dfen \u00a9attunglgenoffen, bie Ktrgeit g\u00fc^Ier au! breigeljit \u00a9\u00eftebern, enbigeit bte viergliebrigen \u00a9after lang fabenf\u00f6rmig unb feljten bte \u00a9iebeitaugeit; ba! erfte ^\u00fchterglieb ift Verl\u00e4ngert, bal \u00a7Vx>eite verb\u00fcrgt, a\u00ef\u00efe fo\u00efgenbeit tragen Vehaarttng an ber \u00a9Burgel. \u00a9te in ber ERul^etage h&\u00efb Itaffenben gro\u00dfen Fl\u00fcgel Serben in folgeitber \u00a9Seife geftii'ht: \u00a9rfie S\u00e4nglaber bop^elt, gtoeite in ber \u00fc\u00df\u00e4lje ber Spitze gegabelt, britte einfach, Vierte int Vorbern \u00a9heile vielfach verneigt; fie bilbet eine Vo\u00dffi\u00e4itbtge SD^ittelgeXIe, au! Welcher ft\u00df) brei Sleffe bi! juin gl\u00fcgelranbe fortfeijcn, beffett oberfter geftielt unb gegabelt ift. \u00a9ie f\u00fcnfte S\u00e4nglc\u00fcr biegt ftd) nur vor ber SJt\u00fcnbung ein toentg, tv\u00e2\u00efjreub bie folgenbe gerabe ift, trie bte Keine \u00a9ueraber; bte grofje fleht f\u00df)ief unb bilbet mit beut Kirnen \u00a9Burgelfto\u00df vom nnterften .gtveige ber vierten S\u00e4nglaber einen \u00a9\u00dfii\u00dfel. gum Unterf\u00df\u00dfebe von bett anberen Slrten hat bie genannte ein graue!, braungeftriemte! Eft\u00fccfenfd^ilb, einen rotbraunen Hinterleib unb einen giegetrotljen Vorberranb ber blaffbr\u00e4unli\u00dfjen \u00a7l\u00fcgeL \u00a9ie HMvrbeitte \u00fcber; treffen beit neuttringeligen Hinterleib beinahe um ba! \u00a9reifacbe; bie S\u00e4nge be! gangen K\u00f6rper! betr\u00e4gt gehn bi! giv\u00f6lf Sinien. \u00a9ie ^oblfcb^e geh\u00f6rt nicht gu betten, treibe fr\u00fchgeitig im Sfchve erfchehten unb tangt nicht, tvie manche anbere SIrten, im SJtai an Vaumjt\u00e4tnmeit auf unb ab, fte enttoi\u00dfelt ft<h vielmehr erft im ^uli unb Stuguft au! einer tvalgigen, hvttbraunen ^htppe, bereit ma\u00fcenartiger \u00a9eft\u00df\u00dfltheil an ber \u00a9tint mit gtvei faft feulenf\u00f6rntigen H\u00f6rnern aulgeftattet ift \u00a9el\u00df man im September \u00fcber eine SBiefe, fo fa\u00dfen biefe Senaten vorgugltveife in bie Singen; \u00fcbera\u00df arbeiten -fte mit ihren langen Spinneubeinen int \u00a9rafe, unb auf Stritt unb \u00a9ritt Joirb eine aufgefcheucht, tveldje mit ettval fchitarreitbem \u00a9er\u00e4ufche ihrer langen Fl\u00fcgel, tvelche! gum \u00a9heil bitrch ba! flattern int \u00a9rafe hervorgebradjt tvirb, eine Keine Stre\u00dfe nahe bem i\u00f6obeit hinfliegt, um gleich tvieber in ihr niebrige! Vuf\u00dfiivert eingufa\u00dfen. \u00df\u00dfatt iveiff fo eigentlich ni\u00df)t re\u00df)t, iva! biefe! \u00a9reiben bebeuten fo\u00df* 3P@pid? \u00a9agu fdjeineit bie unbeholfenen, phlegmatif\u00dfjeit \u00a9hiere nie aufgelegt, ober-gehen fie ber \u00dftahrung na\u00df)? \u00a9a! Kann auch nicht fein; bemt l\u00e4ngft ftnb bie \u00a9hautr\u00f6pfchen, ivel\u00dfje am borgen f\u00dfjtver auf ben f\u00dfjmalen \u00a9\u00df\u00e4tt\u00dfjen lafteten, al! unfichtbare \u00dftebel in bie Kare H^\u00f6ftluft gur\u00fc\u00dfgetehrt. \u00a9her fv\u00dfte man meinen, fie fucpten lebeitlm\u00fcbe ein ruhige! ^l\u00e4hdjen, um gu \u2014 fterben. \u00a9a! ift a\u00dferbing! ber $a\u00df, vorher aber brii\u00dft jebe mit ber H^terleiblfpihe ben K\u00f6rper, faft aufrecht ftehenb, iit bie lo\u00dfere \u00a9rbe, um ihr bie e\u00fcva! getr\u00fcmmten \u00a9ier eingeln anguvertrauen. Ste ruht Ktrge 3eit in biefer Sage unb entlebigt ft\u00df) eine! bi! gtvei er, bann r\u00fc\u00dft fie vortv\u00e4rt! unb ivieberholt ihre Slrbeit, bi! fte bie Meinte ihrer \u00fcftachfommenfchaft bem S\u00dfjoge ber \u00a9rbe anvertrant hat. \u00a9ta\u00df)bent ihr \u00a9Bert vo\u00dfenbet ift, geht fte heim. $n acht \u00a9ageit aber fdjoit, bei iti\u00df\u00df git t\u00fchter \u00a9Bitterung, tverb eit bie Keinen H\u00f6rnchen lebenbig. \u00a9Benn bie SarVeit erft etiva! gr\u00f6\u00dfer geworben ftnb, taffen fte ft\u00df) im \u00a9Biefenbobeit, Kareut \u00a9artenianbe, an huntofeit, ettva! feuchten Ste\u00dfeit ber \u00a9B\u00e4lber in ben oberen \u00a9rbfchi\u00dfjten ohne \u00dcDt\u00fclje attffinbeit. Sie ftnb afdjgrau von \u00a7arbe, Jehr bur\u00df)fcheiitenb, querfaltig, mit Ktrgett SSorften eingeln befefst unb haben einen fdjivargett, in ba! erfte Seibelglieb gur\u00fc\u00dfgiehbareit $opf, an beut gtvei liefern unb furge g\u00fchier unterfchiebeit tverbeit. \u00a9er Seib enbet hatten ftumpf gef\u00fcllt, fdjtva\u00df) aulgelj\u00f6hlt unb am \u00dftanbe von fe\u00dfj! peifchg\u00e4pfcheit eingefa\u00dft. \u00dftvif\u00dfjeit beit beiben mittleren biefer unb ber gl\u00e4\u00df)e j\u00efe\u00efjen bie beiben \u00a9r\u00e4ger ber f\u00dfjtoargeit, gro\u00dfen Snftt\u00f6cher. So lange e! bie \u00a9Bitterung noch ertaubt, ern\u00e4hren fid) bie Sarveit von ber, abgeftorbene ^\u00dfflangeitftcffe enthattenben \u00a9rbe, erfiarreit bann unb feheit im n\u00e4\u00dfjften gr\u00fchfahre biefe Sebenllveife fort, bi! fte ftdj Wenige SBochen vor bem \u00a9rfcheinen ber \u00df\u00df\u00fc\u00dfe in bie bereit! n\u00e4her begei\u00df)itete 5puppe verlvanbetn. \u2014 \u00a9ie Sarven ber \u00fcbrigen Slrten, fo weit man fte Kennt, leben in berfelbett SBeife, unb eingetne fo\u00dfen ber Vegetation bitrch ba! Venagett ber feinen \u00a9Burgetfafern f\u00dfj\u00e4blich tverbeit t\u00f6nnen.\n3u ben auff\u00e4\u00dfigften unb f\u00df)\u00f6nften \u00df\u00df\u00fc\u00dfeit geh\u00f6ren bte ^amntm\u00fc\u00dfen (Ctenop\u00dfora) tvegen ber ftart get\u00e4mmten m\u00e4nnlichen g\u00fcljler, ber pfriemf\u00f6rmig vortretenbeu Segr\u00f6ljre ber SBeibthen unb","page":383},{"file":"p0384.txt","language":"de","ocr_de":"384\n5Dte 3^etft\u00fcg\u00efer* SJUtden;\nter lebhafteren K\u00f6rperfarben, unter Beldjen ftdj (Selb - unb Sdjmarg vorgugSBeife vertreten fnben. Stuf nnferent \u00a9ruppenbtlbe, \u201efferefcpaft ber fliegen\", felfeit mir ein d\u00dfct\u00f6djen ber fr\u00f6nen C. atrata unten am \u00a9tdjeufamme ftjjen.\nUnter ber Sippe ber Keinen, meift Iid;t gelbtidjgef\u00e4rbteit 3Rtiefen, bereu \u00fcdabeit gahlveich in Spitzen leben (iptlgmiicfen, Mycetopliilidae.), gibt e\u00ea and) eine 37eil)e, Bcld)e mau Begen ihrer bttnKen \u00a9l\u00fcget \u00c9r.auermft den (Sciara) genannt fftt. 3>hve stiften finb nid)t anffadenb lang, Bie fie bei ben ^iljn\u00fciden gu fein pflegen, bie b\u00fcttiteit, feinbepaarten \u00a9\u00fchter nur au\u00ea 16, bie Hafter nur atB brei \u00a9liebem gufammeugefept, bereu lejfe\u00ea breit amK\u00e4uft; \u00fcdebeitaugeit erfennt man beuttid), gBei \u00a9nbfporeit bewehren bie Schienen, im Ringel gabelt fi cp bie britte ^\u00e4ng^aber, unb eine Keine Dueraber verbinbet bie erfte unb gWeite. SDie \u00fcberall Verbreitete \u00a3homa3i\u00a3rattcr; m\u00fcde (S. Tbomae) if bnrdjatB fdfvarg, am Saudje gelb, an beit Seinen pechbraun, Wirb bB vier Siniett laug nub hat bttreh ihre 9Jtabe eine gewiffe Ser\u00fchmtl)eit erlangt SDiefelbe ftellt n\u00e4mlich, ivenu fte ftd) in bebeitteuben ddengen gufammenfinbet, ben fogeuannten Jpeermunit (Kriegt murin, SBurmbradjen, bie \u00a3eerfd)lange) bar. 3m\u00a9ahre 1603 begann, von Schiefen an\u00eagepenb, ber Spuf mit biefer \u00a9rfheinung, erneuerte ftd) von Seit gtt Seit in ben f\u00e4d)fifhen \u00a3ergogth\u00fcmern, in Sh\u00fcrtitgen-, Hannover, diorWegeit unb Schweben unb bauerte, allm\u00e4lig gttr miffeitfc^aftlid^en Streitfrage erhoben, fort bB gum Mre 1845, ober, menu man mid, nod) acht 3ahre l\u00e4nger, ehe er aB fold)e feine \u00a9nbfd)aft erreichte, d\u00dfie ber gemeine ddamt batnaB unb nod) bB gum \u00a9nbe\n\u00aete SUjomaSsSrauerm\u00fccte (Sciara Thomae) tte'&ft Sarbe uttb I\u00dfu^e (alte f\u00eear\u00ef vergr\u00f6\u00dfert).\nbe\u00ea vorigen OfatwhuitberB bar\u00fcber bad)te, mirb un\u00a7 von beit \u00e4Jt\u00e4unerit, meld)e Sluffl\u00e4rung fitcfteit, mit uitgmeibeutigen Shorten erg\u00e4plt. SDie \u00a9itteit prophegeiten au\u00ea bent \u00a9rfheiiten be\u00ea \u00f6peerWttrnB Krieg, bie Slnberen ben 2UBfad ber \u00a9ritte; fo gmar, ba\u00a7 er ben fd)leffd)eit SergbeWohnent Segen Verhief, menu er thaleinW\u00e4rB gog, 9Jti\u00a7mad)\u00eb bagegen, menu er feinen 2Beg bergauf nahm; beit Slbergl\u00e4ubifpeit im^tiPllu\u00dfcr 2\u00dfalbe bebeutete jene Siarfhridfttng \u00a9rieben, biefe Krieg, \u00fcftodj 5lnbere benufteit ba3 \u00a9rfd)eineit be\u00ea \u00f6peermurnB aB Orafel f\u00fcr il) re Serf on. Sie marfen ihm Kleiber unb S\u00e4nber in beit 2Beg unb fd)\u00e4|teit ftd) gl\u00fcdlid), befoubexB hoffnuitg\u00eavode \u00a9rauen, menu er bar\u00fcber ffufrod), begeichneten hingegen beu aB einen nahen Sobe\u00eafaitbibaten, beffeit Kleibmtg\u00f6= ft\u00fcdeit er atBwid). \u00a9efe^t e\u00ea m\u00e4re 3uli ober 5lufaitg be\u00ea Sluguft, uni m\u00fcrbe verf\u00fcubet, mie 1756 unb 1774 ben Semoljuern Von \u00a9ifenad), im benadjbarteit \u00f6potge geige ftd) ber \u00f6peerwttrm unb mir gingen hinaus, mie bie Sente batnaB fefaarenmeife, aber \u2014 vorurtfeiBfrei, was m\u00fcrben mir bann eigentlich erbltden? \u00a9iite graue Schlange, bB gW\u00f6lf \u00a9ufj laug, nicht \u00fcber ad gleidjbreit (brei Ringer bB h^iireit) unb etlva baumenbid, bewegt ftd) nicht mit ber jenen dieptilieit eigenen Seichtig\u00efeit \u00fcber unb gmifdjen Saub nub @ra<\u00a7 bahiu, foitbern fhteieft mit ber Sdjmerf\u00e4digfeit ber Sdjnede fort, mie biefe einen fibergl\u00e4ngenbeit Streifen getrodneten Sdjteime\u00bb guriidlaffenb. Sie befteht atB taufeub unb abertaitfenb bleichen ddabeit, meld)e burcl) jene Schleimntaffe gufammen=","page":384},{"file":"p0385.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9lontad =\u00a9rauermiide. (35etreibe\u00f6ert\u00fciifter\u00bb\n385\ngehalten Serben imb mit bem \u00a9orbertbeile ibred Seibed ftdj meiji, audj W\u00e4btenb ber 97ul)e, tu taftenber SSemegung beftnbeu. Unfcre f^tgur fie\u00cf\u00cft eine erl\u00fcac^fene bebeutenb t>ergr\u00f6\u00a7ert ton ber 3i\u00fcdenanftd)t bar. \u00a9er fctjmarge $opf bat gwei einfache Slttgen, bad erfte itnb vierte bid gebnte \u00dc\u00f6rperglieb feitltd) je ein fcbloarged Suftlod). \u00a9edjd Oetdebrt tellerf\u00f6rmige gleifdjioargert amben brei \u00a9borarriitgen Vertreten bie \u00a9telle ber $\u00fcge. Stuf bem Si\u00fcden fdktnt ber \u00a9arm burd, ben \u00a9ammerbe, feine SBurgelit bon SJlood nnb \u00a9rad, toeldje unter lebhafter \u00a9etoegung ber liefern uub \u00a9or? unb Buritdfchieben bed $opfed eingenommen Werben, fteHentoeife fdjtoarg f\u00e4rben, \u00a9er and folgen \u00dcRaben gebilbete 3ug geftaltet ftdj maucbfad) je nach bem \u00a9oben, auf ioeldjem er ftd) bewegt; geringere \u00abIpiuberniffe werben \u00fcberfdjritten, bebentenbere oerurfadjen eine oor\u00fcbergebenbe \u00abSpaltung, unter Saub oerfdjwinbet bidWeilen ein \u00a9beit unb l\u00e4\u00dft bad \u00a9auge unterbrodjeu erfreuten. (Srfo\u00efgt ein gewaltfam\u00e9r \u00a9uerbrudj, etwa burcb \u00a9ferbebufe nnb \u00fcber ben $ug gebenbe SBagenr\u00e4ber, fo fdjliegen ftcb bie S\u00fcden halb lieber, wie bei ben \u00a9S\u00e4uberungen ber \u00a9rogeffiondraupe; audj bat ntan beobadjtet, ba\u00df mehrere \u00df\u00fcge ftd) mit ber geit itad) Oerfdjiebeneit (SdjWenfuugen gu einem eiugigeit oereinigteit. Slid man bie \u00a9rfdjeiitung bed ^eertourmd ftcb uodj nid^t gu erHaren bem\u00fchte, foitbern nur aid \u00a9men anfab, Wollte man wopl auch behaupten, er liege ftcb uttr gWifdj.en ac$>t nnb neun Ul)r bed borgend feben unb g\u00f6ge oon \u00a9ft na'cb \u00a9Seft, toad ftcb aber bet genauerer \u00a9eobadjtung aid unge= gr\u00fcnbet beraudftellte. $n feinen \u00a9S\u00e4uberungen binbet ftcb ber jpeerwitrm an teilte 3eit, nur ben (Sonueufdjetn bann er nid)t Oertragen, fouft fdjeint ihm \u00a9ag toie Stadjt gleich gu feilt. \u00a9itter feiner erften \u00a9eobadjter batte eilten folgen 3US tu feinen \u00a9arten oerpflangt, too er ihn eiited borgend nach febr heftigem \u00a9etottterregen in einen klumpen gufammengebr\u00e4ngt, etioa toie einen SImeifen; h\u00e4ufen, tut \u00abSchlamme unb Hjeitweife im \u00a9Baffer liegeitb oorfanb. Slid nach ettoa oieritnbgtoangig (Stuubeu ber \u00a9oben toteber fo leiblich abgetroduet toar, formirte ftdj ber freilich ftart gelichtete 3US oou feuern, unb bie nicht fortgefdjWemmten ober fonft oetdommenen SJtaben liegen eben nidjtd oon erlittenem Ungemach merfen unb entloidelteu ungefchto\u00e4cht ihre fr\u00fchere \u00a9nergie. \u00a9alb nad) bem Sluftreten bed \u00a7eertourntd fangen bie Saroen an fid) in \u00a9uppeit gu oertoanbeln, eiitgelne fchoit ioabrenb bed 3iebett3, bie meifteit aber \u00efriechen fdjlie\u00dflidj gufammeu flach unter bie \u00a9ammerbe uub oertoanbeln ftd) unter einem gemeiitfameu \u00a9efpinnft in fd)mttgig gelbe, altm\u00e4lig bunHer toerbeube \u00a9uppeit Oon budeligeut Slnfebeit. 97adj gehn bid gto\u00f6lf \u00a9ageit fommt bad bereitd oorber n\u00e4her begeid)nete uub leidjt fenntlidje \u00a9t\u00fcddjen gunt \u00a9orfcheiit. \u00a9ie gelbe \u00a9arbe am \u00a9anche unb au ben \u00a9eiten bed Jpinterleibed, bie beim \u00a9Seibdjeu and) in ben \u00a9etenfeinfdjuitten bed S\u00e4\u00fcdeitd ftdjtbar ift, oerfchtoinbet mehr ober Weniger nad) bem \u00a9obe bttrd) \u00a9introdnen. \u00a9ie \u00a9Beibd^ett legen ihre Stufangd burdjfdjetuenben Weigeit, fp\u00e4ter fd)to\u00e4rglid)en \u00a9ier baufentoeife uub gemeinfchaftlicb auf Sauberbe. \u00a9ad \u00a9tuftreten ber fo maffenbaftcit Saroen, toeld)ed in ben oerfdjiebeneit \u00a9egenben f\u00fcr bie 3abre 1756, 1774, 1777, 1780, 1781, 1826, 1844, 1845, 1849, 1850, 1853, 1856 augeinerft toorben ift, beioeift nat\u00fcrlich, bag im ooraitgegaugeiten 3abre bie \u00a9bomad=\u00a9rauerm\u00fcde au beftimmten \u00a9erttidjfeiten ftd) anb\u00e4ufte uub in ungew\u00f6hnlichen \u00a9lengeit oorl)aubett toar. \u00a9tauget au \u00a9tabruitg ift entf(hieben nicht ber \u00a9rttnb, toarurn bie Saroe im ertoad)fenen Sitter toanbert, fonbern bie ihr fommenbe Unruhe oor bem toid)tigen Slbfdjnitte ibred Sehend, too fte and bem beweglichen, ber \u00a9W\u00e4hrung getoibmeten \u00dfuftaube in ben ber 9iu'be \u00fcbergebt, uub ficher ift biefe \u00a9S\u00e4uberung, Welche auch bei auberen Saroen, g. \u00a9. mehreren \u00abSdjmetterlingdraupen, beobachtet tourbe, n\u00f6tbig, um bie groge Umw\u00e4lgung im Innern ttnb int \u00e4u\u00dfern Stuf eben gu \u00a9taube bringen gu formen.\n$n mehr Wie einer \u00f6piufidjt bieten bie \u00a9allnt\u00fcden (Cecidomyia) ein nicht geringed ^ntereffe. \u00a9d finb Heine, oft febr Heine, garte \u00a9tiiddjen, bur<h bereu breite unb ftumpfe, b\u00e4uftg behaarte, am Sianbe immer lang bewimperte Fl\u00fcgel brei, b\u00f6chfteud oier S\u00e4ngdaberrt giel)eu (eind, brei, f\u00fcnf), bereu mittelfte djarafteriftifd) oor ber ^l\u00fcgelfpi^e in ben \u00a9orberranb m\u00fcnbet. \u00a9ie\u00a9ueraber pflegt fo gart gu fein, bag man fte nur bei fepr g\u00fcnftig auffaftenbem Sichte bemerft. \u00a9ie monbf\u00f6rmigen Slttgeit ber\u00fchren einartber auf bem \u00a9d)eitet bed Heinen ^opfcd, uub am biden B\u00fcffet ftebeit nach\nSafdjenberg, toirbetlofe ^iere. (Sret)ni, S^ierleben. YI.)\t25","page":385},{"file":"p0386.txt","language":"de","ocr_de":"386\n\u00aeie 3*0 etfl\u00fcgl er. SMdeit^\n\u00eemeit t>te oiergliefrrigeu haftet* per\u00f6or, freren \u00a9nfrgliefr in frei* Siegel am langfien i|t. Sie perls fdjnurartigen ppler fcpmanfen in frei- Bapl frei- h\u00e4ufig geftielten unfr mirtelpaarigen \u00a9lieber ^ifcfren 13 nnfr 36, unfr fraS 2Mnncpeu pflegt feinem 2\u00f6eiM;en um eins ofrer einige fcorauS zu fein. S3ei leiderem fpipt fid) frer acptringelige Hinterleib zu, bei feuern verl\u00e4uft er tranig unfr tr\u00e4gt am \u00a9nfre frie gem\u00f6pnlicpen ^aftgangen* S!Jtan \u00efennt auS \u00a9uropa gegen puufrert Wirten friefer \u00a9attung, freren \u00a9emeinname befagen mill, fra\u00a7 ipre Sarben an freu ptterpflanzen gefoiffe SDtipilfrungen, \u00a9allen, erzeugen, frocl) tpun frie\u00a7 lange nicfrt alle, m\u00e4preufr umge\u00efeprt micfrer aufrere, meUpe man fre\u00ea abmeid)enfren K\u00f6rperbaues megen nidpt pierper gieren tonnte, \u00a9allen peroorfrringeit. Sie ZloieMf\u00f6rmigen, rotpb\u00e4digeit 2lu\u00a7m\u00fcd)fe, um einiger frer gem\u00f6pnlid)ften jn gefreuten, melc^e auf frer Oberfeite frer Oudjeubl\u00e4tter fipen, entfiel)en frurd) freu \u00a9tidp frer Cecidomyia fagi, frie faft \u00efuge\u00eeigen, meldje frie Olattfl\u00e4cpe frer Bitterpappel frurd)toad)fen, frurdp freu frer C. polymorpha. Sie C.'pericarpiicola erzeugt firfdprotpe K\u00fcgelcpen in freu \u00a9l\u00fctpenjl&nfren frer milfreu \u00e4ft\u00f6pre, unfr fefrer aufrere ^Pflangent^eil tann bon miefrer anfreren Slrten fremoput fein.\n\u00a9ine frer Ber\u00fcdptigtfien, leine \u00a9allen berurfad)enfre, pierper geh\u00f6rige dlt\u00fcde ift frer \u00a9etreifr es SSerm\u00fcfter (C. destructor), frer biSper, aber mit Unrecpt, freu Flamen frer ^eff enflieg e f\u00fcprte, meld)eit mau tpm in 97orframerifa beilegte; man mar n\u00e4mlid) frer irrigen 2lnfid)t, frafj fraS t\u00e4ftige Ungeziefer im Bafpc 1776 ofret 1777 mit frem \u00a9ep\u00e4d frer pefftfcpen Struppen frort eiugefd)leppt morfren fei, maS nad) frer gleicp n\u00e4per zu er\u00f6rternfren \u00a9ntmidelungSgefdjicpte nicpt mopl m\u00f6glnp fein tonnte.\n2)et \u00a9et\u00efeibeberib\u00fcf\u00eeer (Cecidomyia destructor).\n1 S\u00dfeiMiAe gJHMe* bte Ra\u00efj\u00efen am \u00efin\u00efen SOUittelfu\u00dfe geben bte Sarfenglieber an, r\u00e9cit\u00e9 baneben 'ber Mbg M\u00c4 o \u00abJ%7\u201el,Zn pittoefcbloffene \u00abubbe. 3, 5, 6, 7 Satbc. 4 Sonncnbubbe. a \u00a9etobtete, b gefunbe SBetjenbflanse. c\u2019serWiaufetitfiatt bet Satte, d SRufjeftanb bertclden. e SlttfeSiteDung bed palmed \u00eerord) biefe\u00ef&e. (\u00aetit etudnaSjrae ton c .tci\u00fctauretnitu \u00bbee\t\u00bb b, c, d, e ruled oetst\u00fcSett).\nSie crwd^ene 2J!abe (gig. 3), um #on ibr ju beginnen, mi\u00a7t IV. Stuten un\u00eet l\u00fc\u00a7t bei guter S8evgr\u00f6\u00a7enmg doth ein paar flei\u00dfige Sinjter un\u00eet on Sen \u00a9eiten ber jm\u00f6lf Seibebgliebev [ein bret* se^nte\u00e4 unb \u00bbierjeljnte\u00e4 bitbet bau Sotfenbe) mit \u00bbuSna^me be\u00e4 jweiten, br\u00fcten unb testen je ein Sitftl\u00f6d)lcm erlernten. SDiefer Utufianb \u00bb\u00abWeift fie ju ben \u00e4Jt\u00fcctentarSen, w\u00e4^rettb bie So# tofig\u00efeit rtc a\u00ef\u00e2 edjte gliegentam erteilten l\u00e4gt. 3Jian fmbet bte\u00e4 fe^r tr\u00f6ge 5\u00a3t)icr einzeln ober","page":386},{"file":"p0387.txt","language":"de","ocr_de":"(betreib e * SBerm\u00fcfter.\n387\nin \u00a9efedfdjaften bis gu neun \u00a9tuet, mit km Sorberenbe nad) unten gemenbet, gmifchen Halm unb Slattfdjeibe, entmeber unten gleid) \u00fcber bem SBurgelftode ober bid)t \u00fcber einem ber beiben uuterften knoten am loggen ober SBeigen. Seit ber Seit nimmt fie in golge oott rcic^ticfjer gettentmidelung eine mehr eif\u00f6rmige \u00a9eftalt an, gieht ftd) int gmterit bon ber ^\u00f6rpcr|aut etmaS gur\u00fcd, unb biefe mirb gu einer allm\u00e4lig ftd) br\u00e4uuenben H\u00fcde, gu einem Somtenp\u00fcbbchcu (gig. 4), mie eS eigentlich nur einer fliege gidommt. gn biefem \u00dfuftanbe erfolgt bie Ueberminterung. Ungef\u00e4hr 14 Sage oor bem \u00a9rfdjeinen ber gliege finbet ftd) barin bie eigentliche Pttphe (f\u00c7ig. 2.) SDie beiben feitli\u00e4ben, unteren H\u00f6rnd)eit am $obfe ftnb bie f\u00fcr bie \u00a9allm\u00fcden in biefer gorrn unb Sage dfirattcriftifchen 2ltl)mungSr\u00f6hren, bie beiben oberen nur Sorften. \u00a9ie St\u00fcde felbft mu\u00a7 man in ihren beiben @efd)led)tent befoitberS betrachten, um fie grmtblid) lernten lernen gu \u00ef\u00f4nneu. \u00a9aS ioeit h\u00e4ufigere SBeibdjen (1) \u00e4nbert in feiner S\u00e4nge, oon ber \u00a9tim bis gur oorgeftredten Segrofr\u00e8 gemeffen, gmifdjen 1V5 unb 1% Sinien ab. \u00a9er Vorher ift oorherrfd)enb fantmetfd)marg, faft ber gange Stand), mit 2luSfchiu\u00a7 eines beinahe quabratifd)en fdjmargen gledeS auf febem ber fed)S mittleren \u00a9lieber, bie \u00a9etenfeinfdjnitte beS St\u00fcdenS unb eine Stittellinie beffelben blutroth; eben biefe garbe fommt in ber Sieget ber g\u00fct)lermurgel unb ben \u00a9d)ulterbeulen gu, bieS Sides im lebenben guftanbe, nad) bem St\u00f6be gehen menigftenS am ^sinterteibe burd) \u00a9introdnen bie meiften rothen \u00a9teilen Oerloteu. \u00aeurge fd)marge Haare bebeden \u00fcberbieS beu K\u00f6rper, r\u00f6thlichgelbe bie W\u00fchler, unb bie Fl\u00fcgel erfd)einen burd) H\u00e4rchen, meld)e ihre Ober; unb Unterfeite bedeu, grau getr\u00fcbt. Hu\u00a7er gmei gr\u00f6\u00dferen \u00a9runbgliebern fejjen 14 bis 16 furggeftielte, in ber Siegel f\u00fcnfgehn tugelige bie \u00a9eifei gufammen. Son ben oier Saftergliebent mirb febeS folgenbe etmaS l\u00e4nger, als baS borljergehenbe, unb eine lebhaft gitternbe Semegung mad)t fie leicht femttlid); gmifd)en ihnen tritt ber furge, gelbe St\u00fcffel her Oor, ber ftd) aber auch in bie Stunbh\u00f6hle gur\u00fcdgieht. \u00a9er neunringelige Hinterleib Oerengt ftd) oom fed)ften S\u00e4nge allm\u00e4lig nad) hinten unb l\u00e4uft in eine \u00e4uferft bemeglid)e Segr\u00f6hre auS. \u00dfmifdjen ben tohlfd)margen Graden ber feljr taugen Seine bemertt man nur ein fdjeibem f\u00f6rmigeS Haftl\u00e4bbd)en. gn ben \u00e4tyfdfo hinter ben Stittelbeinen erbliden mir bie biafbrattueu \u00a9chminger. Seim SJi\u00e4nud)eu betr\u00e4gt bie $\u00f6r\u00a3erl\u00e4nge giemlid) beft\u00e4ubig 1V3 Siuie, baS \u00a9d)marg erfcheint meniger fammetartig, fonber\u00ab gie^t mehr inS Sraune, baS Sloth ift febmugiger unb lichter, bie ^\u00f6rberbehaarung l\u00e4nger unb nur au ben kl\u00fcgeln fchmarg, fouft r\u00f6thlidjgelb. SDtc g\u00fcljiergeifei fefceit regelrecht fedjgehn \u00a9lieber gufammen, f\u00fcnfgehn ober ftebgehn auSnahmSmeife. \u00a9er auff\u00e4digfte Unterfchieb ber \u00a9efchlechter befiehl in ber g\u00f6nn beS Hinterleibes, melden nufere Slbbitbuug gleich* fads oom Si\u00e4nud)en oergegenm\u00e4rttgt. Slm fel)r oerf\u00fcrgten, gelbbraunen neunten \u00a9liebe flfct bie bunfelrothe Haftgange.-\u2014 Siit ber gmeiten H\u00e4lfte beS Steril beginnt bie \u00a9djm\u00fcrmgeit unb bauert etma f\u00fcnf S\u00f6odjen, mornit aber nicht gefagt fein fod, baff bie SJt\u00fcde fo lange lebe, fonbern nur, ba\u00a7 fie m\u00e4hrenb biefer gett auStriedjt; bie SebeuSbaiter ber eingelnen, meldfe Siegen unb \u00c4\u00e4lte nicht Oertragen \u00efanit, umfa\u00dft nur meuige Sage, \u00a9leid) nach bem SluSfchl\u00fcpfen, an einem marrnen unb minbftiden Sage erfolgt bie S\u00dfaantng, unb baS SBeibdjen legt feine \u00a9ter ohne merllid)e Untere brechung hhtterehtanber fort, etmaS mehr als adjtgig unb meniger als hunbert, eingetn ober paar* meife gmifchen gmei S\u00e4ngSneroett eines SlatteS. \u00a9o mie bie Saroe bie \u00a9ifchale oerlaffen hat, maS nach menigen Sagen gcfchieljt, gleitet fte am Statte hinab unb gelangt hinter beffett \u00a9djeibe, mo fie ftch f\u00fcr immer fef\u00eefefct. Star eS S\u00f6intergetreibe,. au melcheS bie \u00a9ier gelegt m\u00fcrben, fo mirb fte am erfteit ober gmeiten knoten oou unten ft^en, bagegen unmittelbar \u00fcber bem SBnrgetftod, menu baS SBeibchen \u00a9ommerfaateu gu feinem Srufylafce erm\u00e4hltc. gn beiben g\u00e4den gelingt eS ihr f\u00fcr gem\u00f6hnlid) nicht, bie ^flange gu tobten; biefelbe gebeizt, ihr Halm ift aber an ber Sagers ft\u00e4tte ber Saroe burch bereit \u00a9\u00e4ugen fo befdj\u00e4bigt, ba\u00a7 er bie 2tel)re fp\u00e4ter nicht gu tragen, gum Sheil auch nicht Oodft\u00e4nbig gu ern\u00e4hren oermag unb burch ben SBinb teid)t umge\u00efnidt mirb. StS gegen ben 20, gunt ftnb bie meiften Staben ermachfeu, bie \u00e4lteren bereits in Sonnenfm^djen Oermanbelt, auS meld)en tut \u00a9eptember ober fchott \u00a9nbe Sluguft bie \u00a9ommergeneratioit entfteht. \u00aeie jungen \u00a9aatypngdjen, an beiten bie Staben ber gmeiten ober S\u00f6intergeneration leben, meld)e\n25^","page":387},{"file":"p0388.txt","language":"de","ocr_de":"388\nSie Bweifl\u00fcgler, SJt'\u00fcden.\nben fehl fhlfe\u00e4rmenben Sl\u00fcddjen ihren ttrfprung feerbanten, gehen faft alle gu \u00a9runbe, unb pterin befonberg liegt ber gro\u00a7e 3fto<$heil, Weihen biefe fliege bringen lann, unb nicht nur in Sorbamerifa, fonbern neuerbingg befonberg im \u00fc\u00dfofet\u00fcfdwn, in .\u00a9Rieften unb anberw\u00e4rtg in Seutfhlanb ben genannten \u00a9aalen gugef\u00fcgt ^at. \u00a9l\u00fcdlidjerweife hat biefe \u00a9allm\u00fcde nur gWei \u00a9enerationen, eg gibt anbere mit breien unb feieren; feiten finb bie, weldje nur eine im galjre 3U \u00a9taube bringen. Sie 2\u00f6eigen?@allm\u00fcde, ber rotlje SHbel (C. tritici), geh\u00f6rt gleihfa\u00fcg gu ben ber SanbWirthfhaft uad)t\u00a7eiligen Slrten unb fliegt in Sorbamerifa trie in ben weiften feilen \u00a9uropa g.\n@ie ift bleicb cderge\u00efb big orangegelb unb Ileibet ftch in bicfjte\u00ea glaumhaar. Seim SBeibhen (1) fiept bie Segr\u00f6hte lang h*rau& Sag Staunten unterfheibet fic^ ^ier trie bort in ber taper-trad)t, ift an Stuft unb Hinterleib gelbbraun, an ben kl\u00fcgeln leidjt angerauc^ert, fo bag eg einen b\u00fcfterern \u00a9inbrud madd, alg ba\u00ea Skibhen. \u00a9obalb ber \u00e4\u00f6eigen feine Sieben enttridelt hat, big gut Sl\u00fctpegeit, fhwarmen bie St\u00fcden beg Sbettbg \u00fcber ben gelbem, beiSage galten fie fth feerftedt unb ruhig an ben Halmen auf unb fallen bei ber leifeften \u00a9rfd)\u00fctterung herab. SB\u00e4^renb biefer n\u00e4chtlichen Orgien, trelche nat\u00fcrlich bon ein unb bemfeiben gnbiribuum nicht oft trieberhoit Werben, legen bie Weibchen big gehn (gier an eine St\u00fclpe. Sah etwa gehn Sagen fcpl\u00fcpfen bie Satfeen aug, f\u00e4rben fuh a\u00fcm\u00e4lig lebhaft gelb unb feergehren beu Sl\u00fctpenftaub, Wenn folder noch berauben, ober fangen am Weichen $orne, Weicheg ein tr\u00fcppclpafteg 5lns fehen, Wie bie gange feon ihnen bewohnte Sepre fchWarge gleddjen unb gr\u00fchreife erlangt Sie ertragene Satfee feerl\u00e4fjt bie 5lepre, unb gWar meift gur \u00a9rntegeit, geht in bie \u00a9rbe, betpuppt ftch bafelbfi aber erft im gr\u00fchfahre, unb gu ber bereitg angegebenen \u00dfeit geht bie St\u00fcde |erfeor, Sa\u00a7 unter Umft\u00e4ubeu gahlreiche Satben mit in bie \u00a9(heuern geraden tonnen, l\u00e4ft ftch wohl beuten, Sa eg \u00fcbrigeng noch feerfdjiebeue anbere Sarbett gibt, Weihe gliegen angeh\u00f6ren unb gleid^fatt\u00ea am \u00a9etreibe leben, fo tommen bei nuferen mangelhaften $enutuiffen feoit ihnen allerlei Setwehfelungett feor, unb forg; f\u00e4llige ^Beobachtungen finb noh u\u00f6thig, um fe\u00f6Uige Klarheit in alle biefe Serp\u00e4ltniffe gu bringen.\n1. S\u00f6etjenm\u00fc\u00e4e (Cecidoinyia tritici), tsanefien ein @t\u00fccf girier. \u2014 2. Sarbe in einer geplagten S\u00dfummtjiilfe. \u2014 3. (\u00a3tne SSeisenbl\u00fct^e mit ben Samen.\nSie $riebelm\u00fcdeu, \u00a9uipen (Simulia) geh\u00f6ren gu ben Heiuften St\u00fcden unb n\u00e4hern ftch * bttrh ihre budelige tapettrad)t fd;ou mehr ben gliegen. Sie breiten, mitdfig getr\u00fcbten gl\u00fcgel haben eine faft geedte \u00a9pipe, fepr blaffe, nur nad) bem \u00a9aume gu beutlihere Slbern, nebenbei gegabelte unb ungegabelte galten; an ben meift gefhedten Seinen m\u00e4hen ftd) \u00f6ide \u00a9hentel unb ein langeg, erfteg gu^glieb bemertlid). tage elfgliebrige g\u00fchler, b\u00fcnn auglaufenbe, feiergliebrige Saftet, eine freie, bolhartig gugefpipte Oberlippe, ein gum \u00a9tehen eingerichteter S\u00fcffel unb ber St\u00e4ngel ber Sebenaugen finb alg \u00a9igenth\u00fcmlid)teiten beg \u00dfopfeg gu erw\u00e4hnen. Sie beiben \u00a9efhtehter ein unb berfelben 2trt unterfheibeu fih oft wefentlih in ber g\u00e4rbuug unb anber= Weitig. Sie \u00a9nitwit treten in ungeheuren Stengen auf unb w\u00fcrben ihrer Kleinheit Wegen \u00fcbern fepen, wenn niept bie empfinblihen \u00a9tihe ihrer blutb\u00fcrftigen 2\u00f6eibd)en bie Slufmertfamteit auf fte lentten. Siele ber Stogquitog feon \u00a9\u00fcbamerita (g. S. S. pertinax) geh\u00f6ren gu biefer \u00a9attung.\nSie Samen unb puppen leben im Sktffer, wo fte an \u00a9leinen, \u00a9raghalmen unb auberen SBBaffer* pftaugen unter t\u00fcteuartigen \u00a9ep\u00e4ufen ftd) aufhalteit. Sie beruhtigtfte europ\u00e4ifhe 2lft ift bie \u00a9olumbatfcpet St\u00fcde (S. Columbaczensis \u00a9h\u00f6nbauefg), feon einem Sorfe im ferbifhenSiftritt ^affatoWip fo genannt, Wo fie ber Slberglaube ber Sefe\u00f6deruug aug einer gelgpohle ent]tammen l\u00e4\u00a7t, in Weiher Witter \u00a9t. \u00a9eorg ben SinbWurm erlegte, gn bergleidien gelgp\u00f6plen fl\u00fchten fth","page":388},{"file":"p0389.txt","language":"de","ocr_de":"(SolumbatfcSer 2Mde. 9Jt\u00e4rg=\u00a7aarm\u00fcde.\n389\n- n\u00e4mlidS tie SCR\u00fcc\u00efen Bei Unwettern unb \u00efemmen nad&Ser gteicS Stebelmo\u00effen barau\u00ea Serbor. \u00a9u ben \u00a9egenben ber gangen untern \u00a9onau verbreiten fie \u00a9urcft unb \u00a9cfreden nnter \u00fcfteufSen unb SieS* @o marb g. S3, unter bem 26. \u00a9uni 1813 au\u00ea 2\u00f6ien berietet, bafg int Sanate unb einem SOjeile Ungarn^ Hont\u00ab unb Sorfeuviel) gu Vielen ipunberten in \u00a9olge biefer entfestigen Page h)cit)renb be\u00ea Slfrit Wtb SM \u2014 im Stuguft erfcpinen fte gum gmeiten \u00e2Jta\u00efe \u2014 gefallen fei. \u00fcaum von ber @r\u00f4\u00a7e eine\u00ea Slopes, triedpn fte in \u00dcJtafe, Dfren unb SDtaul ber SBeibetSiere, fielen, um Slut gu fangen unb martern biefe bergefta\u00eft, ba\u00a7 fie in magrer \u00dctoltmutS von ben SBeibefl\u00e4Seit megtaufen unb fi\u00e9 in \u00a9olge be\u00ea \u00a9uden\u00e2 nnb ber f\u00f6neU erprtenben \u00a9efdSmulft an ber geflogenen \u00a9teile aufreiben; ba\u00ea Mftigfle ppr tarnt ftd) binnen fedp \u00a9tuuben gu Sobe gepbl pben. Seim 9Jtenfd[jert fallen bie \u00a9nifsen am liebften in bie Slugenmintel ein. S)tc beffrocSette Stet ftimmt nidjt mit bcr \u00fcdleigeid fdjeit S. maculata, mie man gem\u00f6Snlid) anuimmt, \u00fcberein, fonbern mirb von \u00a9d)iner nach int S\u00dfehtgeif aufbeioa\u00a7rten \u00a9remflaren, ive\u00efcp dollar an Ort unb \u00a9teile gefammeltuitb in ber dtatur beobachtet ptte, mie folgt betrieben: Unter beit Hu\u00fcberten von \u00a9remflaren finbet ficf lein eingige\u00e4 SOi\u00e4nndijen, ba3 SBeibcpn ift fdp\u00e4rglid), \u00fcberall mit meifficfer Seft\u00e4ubung unb mefjtnggelber S3epantng bicft bebedt, fo bafj ba<\u00a7 Bt\u00fcdenfdjilb, i befottber\u00ea vorn, ein fcf)ieferbl\u00e4utidje\u00a3 Slu\u00eafepn erh\u00e4lt; ber Hinterleib meifjgelb, oben br\u00e4unliif, boch fo, ba\u00a7 bie toeifgelbe \u00a9arbe an ben \u00a9infd;nitten nocf gtemlicS iveit SinaufreicSt, an trodnen \u00a9t\u00fcden oft nur bie Saudfeite gelb unb ber dt\u00fcden fcfmargbraun. Sie \u00a9iiSler fittb gang gelb, bie Hafter gelb ober gelbbraun, bie Seine im Sebetx meijficS, nacij bemfelben getblidj, bie \u00a9fifen s ber \u00a9djen\u00efel unb ber Sinteren \u00fcftetatarfen brann, bie Vorbereu \u00efarfen burcfau\u00ea fSmargbraun; bie \u00a9l\u00fcget glapelt. 2)er D\u00f6rfer mi\u00dft 1V2 b\u00fc> 1% Linien. 2)te zahlreichen Stauten, meldje viele Slrten von ben ^erftunbigen erhielten, legen \u00dfettgttif von ben \u00a9dpierigfeiten ab, metdp mit ihrer richtigen \u00a9tdennuttg verbitttben ftnb.\nSSent m\u00e4ren nicht fdjon im aHererften ^r\u00fchfahre bie flutnfeu, fcSmargeit \u00a9liegen aufgefallen, melcfe an ben nocf b\u00fcrreu'@ra\u00eaffiScSen S\u00e4ngen, \u00fcber melcSe bie rauSe SDt\u00e4rgluft SmfretcSt, melcfe tr\u00e4ge an Sufdpert umSerdriecSen, befonber\u00ea ba, mo fd) bie i\u00f6lattl\u00e4ufe gu geigen beginnen, aber and) bei mannen \u00a9onnenfdjeiite fcfmerf\u00e4llig umSerfliegen unb babei bie Seine lofe SerabS\u00e4ngen taffen. guteft, mernt fte ficf melden, fteSt man fte an gleichen \u00a9teilen faarmeife an eittanber S\u00e4ngen unb munbert ftd) \u00fcber bie grofje ttngleicSSeit folcher pircfen. i \u00a93 ift bie 3Jt\u00e4rg = Haccrmii(Bibio Marci), eine burdjau\u00ea fdjmarge, aufferbem noch fdfjmarg beSaarte fliege. S\u00dfir feSett fte Si^r abgebitbet unb Sd6eit barauf gu adjten, ba\u00a7 ba\u00ea Heinere, bidf\u00f6ffge \u00a9nbivibttum, bei melcSent ber Hopf faft nur beSaarte\u00ea Sluge tft, bat? SJt\u00e4nucSen, ba\u00ea fdSlanfere, mettSe\u00ea burdj ben Heinen r\u00fcffelartig verl\u00e4ngerten $opf mit ben Heilten nadten Singen nodS ben SDt\u00fcdeniSaraUer bemaSrt, ba\u00a7 \u00fc\u00f6eib^en von ftellt. Stuf ber Smterften \u00a9de be\u00e2 5lopfe\u00ea taffen ftdj brei 3teben= r \u00e4ugen erlernten, am entgegengefe^ten \u00a9nbe flump, neunglieb=\nrtge ^\u00fcSler, melthe SalbHtge\u00efig au\u00ealaufett, unb nach unten f\u00fcnfgliebrige, gleichfalls gebruttgene Slafter. \u00aea\u00ea far! gem\u00f6lbte Ot\u00fcdenfcSilb marlirt feinen erften 3ting aB givei fdfarfe kanten, melc^e einen ffi^en SBhdet mit einanber bilbeit. Sin ben tr\u00e4ftigen Seinen, beren Sinterfte bie t\u00e4ngften, fallen bie \u00a9dSenfel burd) iSre ^'ettlenfornt, bie SorberfdSteneit burd) einen Mftigen \u00a9nb; born, bie flauen unb HuH\u00e4ffcSen gmiftSen ihnen bnrcS tfjre @r\u00f6\u00a7e auf. \u00a9ie breiten, vorn ftuinffeit, far! anger\u00e4udSerten, ant Sorberranbe fdjmargen \u00a9l\u00fcget erteilten mie gefielt, \u00fcjre erfte S\u00e4itgSaber m\u00fcitbet Sinter ber \u00a9l\u00fcgetmitte in ben Sorberranb, bie gmeite feSlt, bie br\u00fcte tommt anS ber SBurget ber erfett, verbinbet fd) mit iSr bttrcf eine fdjiefe Dueraber tmb ift bi\u00ea gu biefer\n2>ie 50i\u00e4r5 = \u00a7aarm\u00fcdEe (Bibio Marci) itebft Sarbe unb\t(te^tere beibe\nettoa\u00ea bevgr\u00f6\u00a7ert).","page":389},{"file":"p0390.txt","language":"de","ocr_de":"890\n2)te B\u00efoetfl\u00fcgler. fliegen.\nbebeutenb ft\u00fcrfer, aid meiter fyn, bie giemlid) gerabe vierte mirb hinter bei* \u00a9ueraber pl\u00f6hlid) unfdjeinbar unb gabelt fid) fenfeitd, bie f\u00fcnfte fenbet aud ihrer SJUtte einen ob\u00e9ra Slft aud, meiter burdj bie immer feorljaubene Hintere \u00a9uerabcr mit ber feierten feerbunben ift, ba\u00efjer eine feolt ft\u00fcnbige hintere Safalge\u00efle bilbet, meldfe l\u00e4nger aid bie feorbere ift Stad) ber Paarung legt bad S3eibd)en 120 bid 150 (gier an Sauberbe ober anbere feerfaulte ^pftangenftoffe, befonberd and) an Shtlj; nnb \u00a9cpafmift; bie Seidjname \u00efamt man bann an foldfen \u00a9teilen um\u00efjer\u00efiegen fehen. \u00a9ie glatten, mei\u00dfeu (Sier fpi|eu ftdj nad) feorn fdjmad) gu, m\u00fcrben fonft feo\u00c9\u00efommen ma\u00efgig fein. 9\u00efad) brei ober feier S\u00dfodjen \u00efommen bie SJtaben barau\u00ea berfeor, bie feon ber hoppelten S\u00e4nge (1 Sinie) bed \u00a9ied finb. Mm\u00e4lig buu\u00efeln fie, bid fie braungrau merben. 3\u00ab Bmifdjenr\u00e2urnen feon gmblf bid f\u00fcnfgehu Sagen h\u00e4uten fie fidj breimal unb baben mit fieben ober ad)t Sinien ipre feo\u00efle \u00a9r\u00f6\u00dfe erlangt \u00a9d laffeit fid) baran gm\u00f4\u00eff Seibedringe uuterfdjeibeu, feon benen fief ber faft \u00efitge\u00efige $opf fd)arf abfefct, unb feon benen ieber einen Sorften\u00efrang tr\u00e4gt \u00a9ie \u00dcJ\u00cennb; tt)eile befielen aud einer in fedjd g\u00e4hnen unb SBimperhaareit eitbenbeu Oberlippe, dornigen $inm baden unb tinnlabeit mit breigliebrigeu Saftern unb einer tafter\u00efofen Unterlippe. p^Ier unb Singen taffen fid) nid)t mahraehmeu. \u00a9ie Suftl\u00d6djer l\u00e4ngd ber t\u00f6rperfeiten erhalten 3umad)d burdj ein breimat gr\u00f6\u00dfered par anberd gebilbeter auf bem S\u00fcden bed lebten, in feier \u00a9tadjet fpiten audlaufcnten \u00a9liebed. \u00a9iefe Sarfeen \u00fcbermintern gefellfdjaftlid) in loderer Sauberbe unb feermanbeln fid) erft im pbruar ober Slnfangd 2Mrg in eine etmad budelige, in gmei \u00a9pifcdjeit audlaufeube pppe ron feier bid f\u00fcnf Sinien S\u00e4nge. Ungef\u00e4hr feiergehn Sage fb\u00e4ter \u00efommen bie fliegen aud bei* \u00a9rbe heraud, unb auf \u00a9artenbeeten fallen bann bie S\u00f6djer Ieid)t in bie Singen, menu fie gasreich feorhanben maren; guerft pflegen bie S\u00dfeibdjen, eine SBodje fb\u00e4ter bie 3Jt\u00e4nnd)en gu erfdjeiuen. \u2014 \u00a9d gibt eine SDtenge feon jpaarm\u00fcdenarten, meld)e in gang berfelbeu 2Beife leben, aber alle etmad Keiner finb. \u00a9ie \u00a9artenhnnrm\u00fcde (Bibio hortulanus) geht in ihren beiben \u00a9efshled)tern noch meiter audeinanber, inbem gu einem fdjmargcn M\u00e4nnchen ein giegelrothed SBeibdjen geh\u00f6rt\n\u00a9bfdjoit in ihrer aufern \u00a9rfdjeinuug feod\u00efommene fliegen, h^beu bie S3 remf en (Tabapidae) bie Sermaubluugdmeife unb ihre 2Beibd)en bie Slutgier mit bieten \u00e4Jt\u00fcden gemein unb f\u00f6nneu ERenfdjen unb Shtere gar fehl* peinigen. \u00a9er englifche Seifenbe Sruce erg\u00e4bt bei \u00a9elegenheit feiner afvi\u00efanifdfsen \u00a9vlebniffe, ba\u00df in manchen \u00a9egeuben Slbpffiuiend bie \u00a9inmohner mit ihren gerben gur Segengeit audmanbern m\u00fc\u00dften. \u00a9emt fobalb bie Tsalt-salya in ber \u00fcttjiopifdjen, ober gimb in ber arabifdjen \u00a9brache genannten Sremfeit erfcheiuen unb ihr \u00a9efumrne h\u00f6ren laffen, l\u00e4uft ailed Siel) bon feinen SSeibepl\u00e4heit unb rennt fo lange milb umher, bid ed enblid) feor \u00e2Jt\u00fcbig\u00efett, \u00a9d)i*eden unb junger tobt nieberf\u00e4Et. gu nuferen gem\u00e4\u00dfigteren \u00a9egenbeu bflegert bie \u00fcber bie gange \u00a9rbe in feicr bid f\u00fcnfhundert Slrteu andgebreiteten 3:t;iere oft t\u00e4fiig genug, aber nicht in bem SSa\u00dfe gef\u00e4hrlich gu merben. Sin ber hier abgebilbeten dtinberbremfe (Tabanus bovinus), einer ber gemeinften Slrteu, mag bad SBefen ber gangen Familie erl\u00e4utert merben. $\u00f6rpertradjt unb Bonn ber eingelneu Peile erfehen mir aud bem Silbe. Sin ber \u00a9eitern auftdjt bed S\u00efopfed (b) ragt bie gro\u00dfe, heutige Unterlippe aid S\u00fcffelfdjeibe meit herfeor, \u00efann in ber \u00bbRuhelage mehr gur\u00fcdgegogeu merben unb birgt in ihrem gnneru bie \u00a9techborften, fe nach ber Slrt feier bid fed)\u00ea; mad mir noch bar\u00fcber bemerfen, finb bie gmeigliebrigeu \u00c6iefertaftcr. \u00a9ie feorgeftredten, an ber SBurgel fehr gen\u00e4herten phler beftehen and brei \u00a9liebem; meil aber bad britte manchmal geringelt erfcheint, f\u00f6nnte man auch feon\na 2\u00f6etbXi<$e 3lttiberbremfe (Tabanus bovinus). b \u00a9eiteit* anft(\u00ef)t be\u00eb So))fe\u00eb.","page":390},{"file":"p0391.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00eetnberbremfe.\n391\nfed)\u00ea fpredjen. \u00a9parafteriftifch f\u00fcr tie Familie ifi ber SlberOerlauf ber in ber Supe palb Haffcnben gl\u00fcgel. 3pre Sanbabet gept rtng\u00bbum, bie brittc Hng\u00bbaber gabelt ftd^, uub ber obere Sift pat manchmal einen riidm\u00e4rt\u00bb gerichteten Sln\u00ef)ang. Slug ber StittelgeUe ftraplen brei unb au\u00bb ber Safalgede notp eine Sang\u00bbaber nacp bem Sanbe, beibe Safalge\u00eflen ftttb g\u00efeid^\u00efartg, beutlicp getrennt unb bie Sluaige\u00fce (britte Safalgelle) faft bi\u00bb gutn \u00c7l\u00fcge\u00efranbe ermeitert. Son ben f\u00fcnf \u00a3interranbgelien fc^Xie^t ftcp bie erfte gumeilen. Dbfcljon beutlidje fpge\u00effd)\u00fcppd)en oorpanben finb, merbeu bie Scpminger boc^ nidjt oerftedt. Sln ben nnbeborfteten Seinen geh\u00f6ren brei \u00a3aft; teilen gu ben \u00a9igentpitmlichfeiteu ber gamilte. \u00a9ie genannte SXrt gep\u00f6rt gu ben flattlicpften bei un\u00bb einpeimifepen fliegen, pat unbehaarte Singen, melcpe bei beu Scannten immer auf bem @d)eitel gufammenftofjen, feinen Slnpang am Sorberafte ber dritten Sanggaber, hellgelbe \u00a9dienen uub breiedige S\u00fcdenflede am ftebengliebrigen \u00abfpinterleibe, a\u00ef\u00bb beffen \u00a9runbfarbe ein buffered 2Bacp\u00bbgelb oorperrfept. \u00a9er fdjmugige Sporarr\u00fcden mirb burd) gelbliche Sepaarung giemlid) Oer; bedt. \u00a9ie palbmonbf\u00f6rmig au\u00e4gefcpnitteuen W\u00fchler ftnb nie gang fdnoarg, bie gl\u00fcgel br\u00e4unlid); grau, i^r \u00a9e\u00e4ber gelbbraun, \u00a9ie gegebene Sefcpreibung reicht aber noch nidjt au\u00bb, um mit Sidjerpeit bie genannte oon mehreren anberen fepr \u00e4hnlichen Slrten gu uuterfcheiben, boch f\u00f6nuen mir hier nicht meiter in ba\u00bb (Singeine eingepen. \u00a9urch Ir\u00e4ftige\u00bb \u00a9efumm oerf\u00fcubet bie Sinbev; bremfe, mie ihre anberen \u00a9attung\u00eagenoffeu, ihre polbe \u00a9egenmart, ift eben fo fdjuell mieber oer; fcpmmtben, mie fie faut, uub umfreift im nedifepen Spiele ihre Sente, bal S\u00dfeibeOtep, toelcpe\u00bb bi\u00eameilen bluttriefenb uub fcp\u00e4umenb Oor SButp, menu bie uuerf\u00e4ttlicpen Skibcpeu in Stenge ihre feparfen klingen einfchlagen unb ihren #eberapparat mirfen raffen, ben Skibepl\u00e4pen entl\u00e4uft, \u00aea\u00bb S\u00dfilb fucht fepattige\u00bb \u00a9eb\u00fcfd) auf, um ftp oor bi'efen Sremfen gu fr\u00fchen; beim hierhin folgen fie nicht, meil fte ben Sonnenfpein unb fomit offene $\u00dfl\u00e4pe lieben, \u00a9\u00bb ift iutereffaut, au folgen, g. S. auf einem breiten S\u00f6albmege, \u00fcber bem bie Sonne fleht unb br\u00fcdenbe Spm\u00fcle oerbreitet, ihren milben Spien gugufchaueu. Stit ftarfem, fparfem \u00a9efumm fpeiuen fte fefunbenlang auf einer Stelle in Staun\u00e9p\u00f4he, auch um ba\u00bb \u00a9oppelte h\u00f6her in ber Suft f\u00fcll gu flehen, bie Spmittgungen ber Fl\u00fcgel folgen ftch fo rafch, bajj biefe nur bei einer Seitenmenbung ftptbar merben, mit einem Sud au\u00bb nuferen Slugen oerfchmunben, ftehen fte im n\u00e4p'fien SXugenblid mieber an einer anbern Stelle. Stit biefent munberlipen Sauge oerbinbet ftch ein gar nicht uitaitge; neprne\u00bb \u00a9oncert, menu gehn uub gm\u00f6lf St\u00fcd lang\u00e9 jene\u00bb Skge\u00bb gleichgeitig ftch tummeln. \u00aeem Stenfpen gegen\u00fcber geigen fte ftch ungemein fpeu uub pflegen ftch nur bann auf ihn perabgu; taffen, menu er bemeguttg\u00ealo\u00bb ftehen bleibt. Sin rauhen Sagen ftpen fte gern an ben St\u00e4mmen ber S\u00e4ume, aber nicht feft; beim menu man ftch einer fehl* behutfam naht, um fte gu fangen, hupt fte unter ber ^anb baOott. Sind) tot man fte in Stenge au fpabpaften \u00a9ipft\u00e4mmen ben au\u00bbflie\u00a7enbett Saft fangen fepen. \u00a9ie BarOe gleicht in \u00a9efialt unb Seben\u00bbmeife benen ber \u00a9rbfpnafen, p\u00e4lt fip, lote biefe, gefeUig auf S\u00dfiefen in loderen \u00a9rbe auf, mahvfcheinlid) oon @ra\u00bbmurgeln tebeub, unb tat ftch burdj SIu\u00bbreden be\u00bb oorbern \u00ae\u00f6rpertpeile\u00bb fehr oerfptu\u00e4lent. \u00a9er Heine, gl\u00e4ngettb braune $opf tr\u00e4gt gmei g\u00fcX;ler, gre\u00a7fpipeu uub gmei ttad) unten gefr\u00fcmmte \u00a7\u00e4fdjett, melche mie bie feitticheu, am Sandte liegenben peifdjm\u00e4rgpen ba\u00bb gort\u00efriepen unter; fluten, \u00a9ie gm\u00f6lf \u00a3eibe\u00bbrtnge fehen graulip au\u00bb uub paben fpm\u00e4vglipe $ugen. \u00a9a\u00bb bide Spmangettbe tr\u00e4gt al\u00bb Suftl\u00f6per gmei feitlipe Peifpgapfen. 3m Stai ift nap ber Ueberminte; rung bie Stabe ermapfen, ftreift ihre $aut ab unb oermanbelt ftch in eine godlange Stumienpuppe, bie etma ber ber Spnafett gleicht, grau oon fyarbe, am \u00a7ittterranbe ber (acht) #interlei&\u00bbringe mit granfen grauer \u00a3aare, am lebten mit einem Sorflen\u00efrange befept ift, mit beffen \u00a7ilfe fte ftch au\u00ea ber \u00a9rbe peroorarbeitet.\t-\u00a3>\u00f6der oorn bienen ipr gutn Slthmeit.\n3m 3unt fd)l\u00fcpft bie fliege au\u00e9, unb p\u00fbt fie ipr S\u00f6efen in ber oben befepriebeneu S\u00f6eife getrieben, fo legt ba\u00bb befruchtete SBeibcpett feine (Sier in Raufen oon brei bi\u00bb oier ^unberten an \u00a9ra\u00eafleitgef, morau\u00ea ftd) nach geptt ober gm\u00f6lf Sagen bie jungen S\u00e4rocpen entmideln, menu niept Heine Scplupf; me\u00e9pdjeu, ber gu ftarfeu Senneprung biefer Sremfe oorbeugenb, biefelbeit fepon augeftoepeu patten.","page":391},{"file":"p0392.txt","language":"de","ocr_de":"392\nSDie\tl\u00fcgler. ^^eSe\u00eet*\n\u00a9o ger\u00e4upboE fp bie Siepbremfen iprett Opfern napen, fo fti\u00ef\u00ef nnb pinter\u00efiftig fpun e\u00ea gwei anbere fliegen, bie aucp gur ^amiti\u00e9 geh\u00f6ren nnb gro\u00dfen \u00a9epntacf an \u00fcBteufdjenblut ftnben. Oie er fie ift bie pr\u00e4chtig golb\u00e4ugige Slinbbremfe (Chrysops coecutiens). \u00a9olb\u00e4ugig nnb bodj b\u00efinb? Oa\u00ea peint ein gewaltiger SBiberfprud) gu fein. \u00dcJtan gab bermutplp biefer gliege jenen kanten, Weil fte gegen jebe \u00a9efapr, bie tpr bropt, blinb ift, wenn fte fiep einmal gurn (Bangen eingerichtet pat. $pre gubringfidjfeit fennt feine \u00a9rennen, Oie fcp\u00f6ne fliege fept [ich befoitber\u00ea an recht br\u00fcdeitb pei\u00dfen Sagen npt nnr an bie entbl\u00f6\u00dften K\u00f6rper ft eiten beffett, ber einen breiten S\u00dfatbWeg bapin Wanbelt, fonbern and) an bie \u00c6leibung\u00ebft\u00fccfe nnb berfucpt pier, oft mit gutem Erfolge, bie Parfeit klingen ipres? 9t\u00fcffeb\u00a7 eingubopren, ba fie gew\u00f6hnt ift, unter bent bicfett $ede ber 9tinber nnb $ferbe bie ^Blutgef\u00e4\u00dfe att\u00eaftnbig gtt mad)en. \u00abSie ^at etwa bie \u00a9eftalt ber Oorigen, nnr einen hinten mehr gerunbeten, itt feinem Serlaufe fa\u00dft gleichbreiteit, aber gleichfalls? niebergebr\u00fcc\u00eften Hinterleib nnb mi\u00dft nnr 4 Sittieit iit bie S\u00e4nge. Oer pwarge Sorberranb nnb eine pwarge Ouerbinbe \u00fcber bie Ringel mad)ett fie au\u00dfer beu feurigen \u00a9olbaugeit and) auf unferm Silbe \u201eHerrpaft ber fliegen\" leicht fenntlp; bie g\u00fcpler ftnb pfriemf\u00f6rmig, brei beutlicpe SRebenaugen, Wetdje anberen Sreutfeit fehlen, nnb \u00a9nbfporeu an beu H^nierPwneit nnteipeiben bie \u00a9attuitg bon ber Oorigen. Oen pWargen Hinterleib gepnen einige gelbe glecfe. SJiait finbet biefe fliege nnb einige anbere, pwer baoon gu nnterPeibeube Slrten im \u00fcDtai nnb ^uttt honigfangenb auf Sluntett. Oie @eWitterfd)W\u00fcte peint fte erfi gubriitglp nnb blutb\u00fcrftig gu machen. ben genannten \u00dcJlonateit erpeinen bie SDtitglieber ber ganzen Familie, im 3uli pabeit fie pon fepr abgeuommeit nnb ftnb im Stuguft mit Wenigen 2lus?nahnteit, wogu biefe nnb bie fotgenbe 2lrt geh\u00f6rt, faft gang oerPwitnben. 9tacp Hernt S\u00e4nuide1^ ^Beobachtungen in ^ranffurt am SJiaiit peint jebod) bie glan\u00e4ugige Sremfe (Tabanus glaucopis) nur im HerP Zu fliegen.\nf\u00a3aum gr\u00f6\u00dfer, aber planier ift bie bunfelbraune, grau gezeichnete fJbegenbrentfe (Haemo-topota pluvialis). \u00a9ie pat pWarggraue, peil marmorirte Ringel, in ber obern H\u00e4lfte purpurn ftraplenbe 9iepaugett, feine Etebenaugen nnb feine \u00a9nbborneit an beu - Hinterpienen. Seim SUt\u00e4uncpen ift bas? erfte gntjlerglieb \u2018bid angefdjWolfen, beim Skibdjen lang nnb burnt, pier Wie bort ba\u00ea \u00a9nbglieb pfriemf\u00f6rntig nnb an ber \u00a9pipe breiringelig. Oie lidjtgranen gepnungeit befielen am 3ft\u00fccfenfcpitbe aus? S\u00e4ngs?ftriemen, am H\u00fcEerletbe au^ Punftreipeit nnb beit Ouer^ liniett ber \u00a9elenfeinpnitte. fpren Flamen oerbanft bie fliege ber befonbern Siebpaberei, bei \u00a9pr\u00fcpregett ober and) Oor bropenben \u00a9ewittern am gnbrtnglpften nnb blutb\u00fcrftigften fp zu geigett, gu geptt nnb gWangig famme\u00efn fie fiep bann auf ber Unterfeite eines? aufgefpaitnteu 9tegenpirmes> an nnb pwer Wirb es?, fp iprer gu erweprett; au irgenb einer \u00a9teile Wei\u00df eine nnb bie anbere, nnb W\u00e4re e\u00f6 \u00f6itrcp bie ^leibung pinburcp, ein Slutgef\u00e4\u00df gtt treffen. Oie Seittpiere Sapplanb\u00ea f\u00fcllen bon ipiteit gang unglaublich petntgefudjt Werben nnb ntanepmai oon beit gapl= reiepett \u00a9ticpwunben auf ber gangen H<wt mit \u00a9rinb \u00fcbergogett fein. Oie \u00a9ntwidelmtg ber beibett genannten Slrteit oerl\u00e4uft in berfelbeit SBeife Wie bei ber Sinberbrentfe.\n\u2756 #\nSlut ift, Wie Wir fapett, bie Sofnng ber Weiblichen Srentfett, Slut, aber fein Warme\u00ea nnb rotpe\u00ea, fonbern folcpe\u00ea, Wie e3 in einem $erfleibe flie\u00dft, bie Sofnng oott i\u00fct\u00e4nipen nnb SBeibcpen gaplreicper Strteu, Wepe gut gamitie ber 9tattbflieg eit (Asilidae) bereinigt W\u00fcrben, nnb bie Flamen: Sjabifyt\u00dfsj S\u00dfclp, SJtorb;, Saubfliegeit n. a. laffeit un\u00f6 beit \u00a9parafter eingeliter \u00a9t\u00e4mtne biefe\u00ea Sollet einigerma\u00dfen erratpen. Oie Raubfliegen erfennt man au bem meift planten, geftreeften K\u00f6rper, beit fr\u00e4ftigeit Seinen, welcpe gwipeit ben Planen gWei HafHaPeu tragen, an bem Knebels nnb Sadenbarte im Untergeficpte nnb bem meift langgeftredten \u00ce)ritten nnb lepteu ^\u00fcplergliebe, wepe\u00ea eine \u00a9nbborfte ober einen geglieberteit \u00a9riffel tr\u00e4gt; ber fttrge,","page":392},{"file":"p0393.txt","language":"de","ocr_de":"Raubfliegen. Delanbtftpe HabitptS fliege.\n393\nfpipe R\u00fcffel ftept ioagrecpt ob\u00e9i* fcpr\u00e4g, feiten feutrent au\u00bb bent Riuube perbor, pat einfcplief\u00efid) beS meffetformigeit Unterliefet nur bier Sorfien, eine oerporute Unterlippe unb eins b iS gtoe\u00fc gliebrige Saftet*. \u00a9ie meift glopeitbett R\u00fcgen fmb bei beiben @efcplcd)tern bitrd) eine \u00a9dfeitelfurdje getrennt, baper crf(|eint ber Kopf breit unb litrg, unb bie Ptultaugeit fiepen gu breieit b\u00fcpt neben einanber, oft auf einer \u00a9rp\u00f6pung. \u00a9en Hinterleib gliebern acpt \u00a9egmeute, bereit lepteS bie l*egr\u00f6pre unb m\u00fcnnlidien \u00a9efdgecptSioertgeuge auf erlicp erfennen l\u00e4ft. R\u00dfegeit bet* Heilten gl\u00fcgelfd)\u00fcppcpeit bleiben bie \u00a9dfioiitger uubebecft. \u00a9ie gl\u00fcgef liegen in ber Rupe platt bem R\u00fcden 'auf, paben eine gegabelte br\u00fcte R\u00efngSaber, eine R\u00fcttelge\u00fce, gioei bis brei Unterraubgellen unb iprer f\u00fcnf beS Hinterranbe;\u00bb, ooit benen bie br\u00fcte unb oierte \u00f6fter oerengt, ober gefdjloffeu, felbft geftielt oorlomnten. \u00a9ie Ritalgelte reicht bi\u00bb gttm Raube unb fdjlieft fid) pier biSioe\u00dcen. \u2014 \u00a9ie gatten, ioelcpe man er ft bon ioeitigeu Rtten lenut, leben flacp unter ber \u00a9rbe, befonbetS in feucptem \u00a9aube, in R\u00dfurge\u00fct unb tobtcm H^lge, bon beneit fie leben, ftnb langgeftredt unb ntebergebr\u00fcdt, paben einen beutlidjeit Kopf unb oorn unb piitteu Suftl\u00f6cper. gpre Serioanblung in eine Rtumieupuppe erfolgt uad) Rbfiretfeit ber leisten Saroeitpaut.\nRaturgem\u00e4f verfallen bie Rplibeu in gioei \u00a9ruppeit, je nadjbent bie gioeitc S\u00e4itg\u00f6aber in beit gl\u00fcgeltanb (Leptogaster, Damalis, Ceraturgus, Dioctria, Dasypogon) ober ilt bie erfte ^\u00e4ngSabet m\u00fcnbet (Laphria, Asilus, Ommatius). \u00a9utcp lepteren Umftanb ioitb bie glugtraft, ioie man bieS aud) bei anbereit \u00a9attuugen beobad)teit laun, auferotbentlicp Oerft\u00e4rtt. \u00a9S gep\u00f6reu bemnacp tn bie gloeite \u00a9tuppe bie flugfertigeit, t\u00fcpuen S\u00f6egelagerer, benen taunt eine erlefeite Sente gu grof, gu ftar! ober gu feft gepangert ift, ioogegen bie erfteren im ginge tr\u00e4ger ftnb, gioifcpeit Halmen unb Slattern ftraud)biebeit uitb ipre loeprlofe Sente morbeit.\n\u00a9ie ftebenStnieit meffenbe, filante \u00f6lanbifd)e H^bicptSfliege (Dioctria oelandica), loeldpe ipren Rauten ooit ber gitfel Oelanb an ber fcpmebifdjeit K\u00fcfte erpielt, breitet ft\u00e4) \u00fcber gang \u00a9uropa mit RuSnapme feinet f\u00fcbtoeftlideu SpeileS auS unb ftttbet ftd) int (Sommer p\u00e4uftg auf \u00a9eb\u00fcfcp. Sauernb ftpt fte auf einem Statte in ber pier ioiebergegebeneit (Stellung unb ft\u00fcrgt ftcp auf baS SR\u00fcdtpen, bte neugierige gliege, melde opite Rtg in iprer R\u00e4pe pap nimmt, aucp bie fette (Spinne ift uicpt fiepet* oor ipr.\nSRan erleuitt fte leiept an beit fcploat; gen gl\u00fcgeln, auep ipr K\u00f6rper gl\u00e4itgt fepioarg, nur bie laugen, giemlid) b\u00fcm neit Seine ftnb rotpgelb, bie Sarfen unb \u00a9pipeit ber (Scpieneit fdjio\u00e4rglicp, ber Kitebelbart, bie inneren Rugem\nr\u00e4nber, einige glede an beit \u00a9eiten beS Srufdafieit\u00f6 unb gioei \u00a9trierneu auf feinem R\u00fcden fepimmern meffhtggelb. \u2014 S\u00f6io nimmt fteben europ\u00e4ifepe Rrteit ber \u00a9attuug au, inbem er eben fo oiele, auf erbeut befepriebene als Rb\u00e4n\u00f6ermtgeit in ber g\u00e4rbmtg unter jene oertpeitt. \u00a9ie ioitb eparafterifttt burep bie meifi einem \u00a9tirup\u00f6der aufftpenben g\u00fcpler oon fafi Sporarl\u00e4itge, bereu britteS, l\u00e4ngfteS \u00a9lieb mit gtoeigliebrigenv ftumpfen \u00a9nbgriffel oerfepen ift, burd) einen fcpntal cplinbrifcpen, eingelr\u00fcntmteit Hwtrrfeib unb burep bie inloenbig geioimperteit Hinterbeine. \u00a9af bie britte RhtgSaber in beit Rufeittanb m\u00fcnbet, ioutbe bereits erto\u00e4pnt, uttb bie fdgoatge ober fepioargbraune K\u00f6rperfarbe nuferer Rrt lommt uicpt miitber beit \u00fcbrigen gu. Ritcp Rorbamerila bleibt niept opite Sertreter biefer \u00a9attuug. \u2014 \u00a9ie \u00a9teifb\u00e4rte (Dasypogon) fiub robuftere HabicptSs fliegen, bereu g\u00fcpler in einen fpipen \u00a9riffel eitben; eilt ftattlicper Knebelbatt unb ein \u00a9nbpafeit an ben Sorberfcpienett nuterfd)eibeit fte ioeiter oon beit n\u00f6tigen, \u00a9ie Rrten fiitbett fid) gaplreid) \u00fcber alle \u00a9rbtpeile oerbreitet, iit \u00a9eutfeptaub nidit feiten ber 7 bis 8 Siitieit lange D. teutonus.\nSie \u00dflanbif^e \u00a7 ab t c^t 8 fli e ge. Sie gew\u00fcrfelte \u00a9cfjnepfertf\u00efiege (Dioctria oelandica).\t(Empis tessellata).","page":393},{"file":"p0394.txt","language":"de","ocr_de":"394\nSie gtoeif \u00cf it g t e r. fliege\u00ab.\n(Sr ift gl\u00e4ngeitb fdjmarg, an \u00a9cpienen, \u00a9djenWn unb. pilent roj\u00efrotpv am Sruftr\u00fcden Braun geftriemt, an ben \u00a9eiten meffinggelb. \u00a9en Beim S>eibd)en mepr uiebergebr\u00fcdten, Beim Si\u00e4nndjen madigen Hinterleib geidjueu ftlbermeijge \u00a9eitenfleden and, bie ginget eine lebhaft gelBgraue Tr\u00fcbung.\n\u00a9ie lappriaartigen Raubfliegen haben gun\u00e4cpft eine gef d)\u00ef of feue SRarginalge\u00efIe, meil bie freite S\u00e4itgdaber nicpt in ben gl\u00fcgelraub, fonbent in bie erfte m\u00fcnbet, unb am fpinbelf\u00f6rmigen (Snbgtiebe ber gutter meber einen \u00a9riffei, nod) eine Sorfte, mit Ruduapme einer 2lrt (Lap\u00fcystia sabulicola) non ber fleinaftatif d)en St\u00fcfte. \u00a9ie \u00fcftorb flieg en (Lapbria) lieben ed, ihren \u00fcberall gle\u00fcpbreiten, etmad niebergebr\u00fcdten unb oft bunt behaarten Hinterleib feft an einen Saumftamm angubriiden, bie haarigen Seine meit non fid) gu ftredeu unb, non ber \u00a9onne befd)ienen, bad gl\u00fcdlidj crpafcpte \u00a9djlacptopfer gu nergepren. Rehmen mir gn biefem Silbe nod) einen bitten, bid gu ben g\u00fcplern pinaufreicpenbeu Stnebelbart, fo haben mir ade Sterfmale Bereinigt, melcpe bie \u00a9attung fenngeidpnen. Sei ben \u00a9inen bleibt bie erfte Hinterranbgeile offen, bei ben inbereu fd)Iie^t fte fid). gu jener geh\u00f6rt beifpieldtoeife ' bie im n\u00f6rblidjeu unb mittleren \u00a9uropa gemeine, jedjd bid acpt Sinien meffenbe gelbleibige Storbfliege (L. gilva). \u00a9ie ift burd)aud f^marg: ltub fd)marg behaart, an Stopf unb \u00a9porar mie an ber SBurgel bed H^derleibcd mifcpeu fiep ^eiffe (feine gelben) H\u00e4rchen unter, nur non ber R\u00fctte bed gmeiten Ringed an beginnt ein lebhaft rof\u00fc rother Haarfilg, meld)er ben \u00a9eitenraub nicht erreicht nub am Htiderranbe bed f\u00fcnften Ringed eutmeber pl\u00f6pcp abbricht ober frd) nod) \u00fcber bie R\u00fctte bed fedjften aid roftrother \u00a9d)immer forts feht, ober enblid) ben fed)fteu in gleicher SBeife, mie ben f\u00fcnften bebedt. Son ben g\u00fchtergliebern ift bad erfte faft hoppelt fo lang, mie bad gmeite, bad britte fehr feulenf\u00f6rmig, l\u00e4nger aid bie beiben elften gufammengenommen. \u00a9ie gl\u00fcgel erfcheinen um bie ibern getr\u00fcbt. 3n ber oben angegebenen \u00a9tellung, meift ben Stopf nach unten gerichtet, fangt biefer f\u00fchne R\u00e4uber feine Sente in aller Ruhe and, fliegt aber auch unter ftarfem \u00a9efumm banoit, menu man ihm gu nahe fommt. iuf nuferem \u00a9ruppenbitbe \u201eHerrfcpaft ber gliegen/; fepeu mir eine gelbleibige am \u00a9id)ftammc.\nSDie afiludartigen Raubfliegen enblidj unterfdjeiben fid) non ben norigen burch bie \u00a9nb* borfte bed br\u00fcten g\u00fcptergliebed. \u00a9ie gliegenfenuer, mie ein SHebemann, Rtacquart unb \u00a3\u00f6m, haben bie nieleu Heerte non Wirten, melche fid) auf ber \u00a9rbe nertpeilen, nach ber \u00a9eftalt bed H^terleibed unb bem gl\u00fcgelge\u00e4ber, ob brei Uuterranbgellen, nur gm ei oorhanben, ober ob bie gmeite mit Rberanpang nerfepen, ober opne folgen ift unb nad) \u00e4hulid)en, nod) feineren Rterfmalen in gasreiche \u00a9attungen gefepiebeu. \u00a9ie Raubfliegen im engem \u00a9iune (Asilus) haben mit ber lappriaartigeu bie gefcploffene RtarginalgeUe gemein, geid)iieu fiep aber and burch gm ei Uuterranbgellen (gelle 8 im \u00a9ipulibeupgel \u00a9. 376), inbem fuh bie britte S\u00e4ngdaber gabelt, m\u00e4prenb bie gmeite feinen \u2022 Rberanpang pat; ferner burep bie nadte g\u00fcplcrborfte ober, mie man fagen f\u00f6nute, ben \u201eborftenartigen \u00a9riffei\", beffen erfted \u00a9lieb niel f\u00fcrger aid bad gmeite ift, unb burd) ben Riangel ber \u00a9nbborneu an^ ben R\u00fcttelfdjienen, m\u00e4prenb fonft bie Seine au \u00a9tadjelu unb Haaren eper Ueberftuf; paben. @d ftnb einige punbert Rrten and allen S\u00dfelttpeileu befauut, nou beueu auf \u00a9uropa allein an punbert fommeit, faft alle non fdjlicptetn, braungrauem \u00a9emanb. 21 m fenntlidpften mad)t fid) burd) ipre graugelbe g\u00e4rbuug bie in gang \u00a9uropa bid tief naep Rften hinein nerbreitete porniffeuartige Raubfliege (A. crabroniformis); an Stopf, \u00a9cpulterbeulen, einigen R\u00fcdenftriemeu, ben Seinen abm\u00e4itd non ben \u00a9d)enfeln unb ben lepteu Hditerleibdringen gept bie \u00a9runbfarbe in reinered \u00a9elb \u00fcber, unb an ber \u00a9B\u00fcrget bed Hd\u00fcei\u00efeibed meid)t fie einem braunen \u00a9ammetfdjrnarg; auch bie roftge!bIid)en gl\u00fcgel paben an ber \u00a9pipe unb am Hd\u00fceiranbe einig\u00e9 bunflere gleddjen. \u00a9ie 2trt erfebjeint gegen anbere arm an Haaren, bie beiben erften, lidjten g\u00fcplerglieber ftnb furg bepaart, mie ber \u00a9porar, beffen Seborftuug nicpt bid gur R\u00fctte reiept, m\u00e4prenb fie bem Hinterleibe faft gang feplt. Stau trifft bie in iprer S\u00e4nge gmifcpeit fieben unb elf Sinien fepmanfeube 2trt niept feiten au, menu mau an einem \u00a9toppelfe\u00efbe nor\u00fcbergept. Wenige \u00a9dritte nor nuferen g\u00fc\u00a7en fummt fie mit ftarfem \u00a9er\u00e4ufcp unermartet in j\u00e4pem ginge auf, flacp \u00fcber bem Sobeu pin unb fudpt \u00a9cpup","page":394},{"file":"p0394s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"^crrfdjaft lier fliegen.\n(Waffenfliegen, \u00a9djtnebfttegen, \u00a9cfynafen, Sremfen u. a.)","page":0},{"file":"p0394s0002.txt","language":"de","ocr_de":"1\n\u00e4","page":0},{"file":"p0395.txt","language":"de","ocr_de":"^orniffenartige Raubfliege. \u00a9em\u00fcrfelte \u00a9d)rtepfeiff(iege.\n395\n\u00f6or etwaigen Angriffen an einer \u00a9toppet mitten im getbe. \u00a9egeit Blbenb ru|t [ie gern an Saumft\u00e4mmen. $d) traf einft eine an einem feereinje\u00eften Skibeub\u00fcfdjcbett eitted SSiefeitranbed an, bie Tratten nape bei eiitaitber, bie Seine fteif, bie \u00a9pipe bed ^inter\u00efeibe\u00ea eingejogen nnb bie fyl\u00fcgel platt auf beit R\u00fcden gelegt t)iitg fte ba, eper einem tobten atd einem lebenben B\u00f6efeit gleicpenb. ;gdj fajjte fie, um midj zu \u00fcberzeugen, ob nod) \u00f6ebeu barin fei. (Sofort brattg and ber Seibedfpipe, ben (Seiten nnb beit gttfjgelenfen eine milchige, efelpafte gl\u00fcfftgfeit in feinen Sr\u00f6pfdjeit peraud, load mid) uuloi(If\u00fcr\u00efid) oeran\u00efafjte, bie unangenehm loerbenbe Stiege, \u00efoetdje fiep iut Uebrigeit \u00efaum regte, tit bad \u00a9rad zu fdj\u00efeubertt, iooooit fie feine Rotiz loeiter itapm. Opite \u00a9ezappet unb'bifftged B\u00f6efeu batte ftdj ber offenbar fd)\u00efafeitbe R\u00e4uber auf biefe BBeife feiued Rupeft\u00f6rerd ent\u00efebigt. Iteberatt auf Sufdjtoerf, auf B\u00f6egeit, au faubigeit R\u00e4ngen ober Saunt; fia intuen lungern bie Birten nad) Seute umber, pafdjeit iit fprungartigent ginge nach ibr ober fd)iuau[eu bereit\u00bb baooit, biefetbe z\u00fc\u00fcfdjett beit Sorberbeineit baltenb. Soit ber \u00a9efr\u00e4jjigfeit uitb \u00a9pinnennatur biefer gliegeit geugt bie Semerfung: \u201ebad B\u00f6eibdjen pat uadj bei* Segattung bad BJt\u00fcnncpeit get\u00f6btet nnb audgefogeit\", metd)e unter einem S\u00fcrdjett ooit A. cyanurus iit o. ^ebben\u2019d (Sammtung nad) ^evrtt jg\u00e4nittde\u2019d BJtittpeitung ju tefett ift.\nOie Sa umflieg eit (Empidae) bitbeit eine fc^crrf ooit anbereit zirar abgegrenzte, unter ftcb aber loeniger einf\u00f6rmige gamitie. \u00a9tu faft fugetiger, ft einer, bat)er oont Sruftfaften fd)arf abgefcpn\u00fcrter Kopf, beffen porniger, fpiper R\u00fcffel toie ein \u00a9djuabet nad) unten ftebt, bie fcptanfe K\u00f6rpergeftalt, befonberd bed Hinterteibed, Useldjer beim B\u00f6eibdjen fpip, beim BJt\u00fcnndjeit mit oerfdjiebenett auff\u00e4lligen Organen enbigt, bie o\u00f6ttige Radtpeit bed K\u00f6rperd nnb n erlang er te Jointer; beine geben tpeitlocife biefen Raubfliegen ein fdmafeuartigcd Blufebeit; nur oi er ^interranbdzetlen, eine gegabelte br\u00fcte S\u00e4ngdaber nnb eine meift febr furze nnb gefdjloffeite, immer tauggeftiette Btnalzette feniigeic^itcit ihre gt\u00fcget. Sont erften gr\u00fcpjapre an falten ihre S\u00e4nze unb jgagbeit auf, ioetdje fte unter S\u00e4umen, neben Sufdjioerf oft iit \u00a9djaareit audf\u00fcpreit. BB\u00e4pren\u00d6 jener paaren fte fid), unb gar uid)t fetten ftel)t man beit einen \u00a9atteu, loie er ein gelo\u00fcrgted jgnfeft zbnfdjeit ben Sorberbeineit l)\u00e4tt unb gierig barait fangt, fd)loetgeub in beut Ooppetgenuffe, loetdjcr beit Werfen \u00fcberbauet nur f\u00fcr ihre furze \u00f6ebeudzeit geboten toirb. Oa biefe gliegen ihre Seute, loetd)e nur in fteinen ignfeften beftebt, mit ben Seinen ergreifen, toie alte ed)teit Raubfliegen, fo erfahren biefe allerlei Umgeftaltungen: man erbtidft auffatleub Oerbidte gufjgtiebcr, bid>t gefieberte Sefcfiuppung an (Sdjenfeln unb \u00a9djtenen, Kr\u00fcmmungen einzelner Speite, furz eine Bftaudjfalttgfeit in ber Sitbung bei* Seindjcit, toie fte bei feiner zweiten gamitie toieberfebren b\u00fcrfte. BRandje Birten befud)en and) gern bie Sl\u00fctbeit ber \u00a9pngenefiftcit (Oiftetn, (Sdjafgarbe, gtocfbtumen 2c.) uitb fommen nid)t fetten, \u00fcber unb \u00fcber bid zur ltnfennttid)feit mit Slumeuftaub bebed't, baraud peroor. Oie \u00a9ineit erfdjeinen int erften gr\u00fcblinge, aubere erft im Herbft, bie \u00a9iiteit tanzen am Sage, anbere nad) Sf\u00fccfentoeife bed Blbenbd; bie SDSebrgab't ift ben f\u00fctteren \u00a9egeitbcit unb bem \u00a9ebirge eigen. Oie toenigeit Farben, toetd)e man erft femtt, geid^rtcit ftd) burd) febr ftarfe \u00a9iitfcpn\u00fcrimg Ztoifdjen ben \u00f6eibedgliebent aud unb leben in ber \u00a9rbe. \u2014 Radj ber Serfd)iebeitbeit bed gt\u00fcget; ge\u00e4berd iunerbatb ber gegebenen \u00a9reitzeit gtiebert fid) bie gamitie in zaptreidje (Sippen unb biefe in eine Stenge ooit \u00a9attuugen. (Statt alter m\u00f6ge eine nuferer gr\u00f6\u00dften Birten: bie geio\u00fcrfette (Sdjnepfenfliege (Empis tessellata), toe\u00efd)e neben ber \u00f6tanbifd)eit Habidjtdftiege \u00a9. 393 jtpt, beit gamitiend)arafter Oerjtnnlidjett. \u00a9ie ift br\u00e4itnlidjgrau, auf bent R\u00fcdenfdjilbe in brei Striemen fd)toai*z, an ber St\u00fcrzet ber pettbrauneu gt\u00fcget getb unb fdjittert auf bem ^interteibe lo\u00fcrfetarftg lidjter. Seim St\u00e4mtdjeit tauft ber foatgige Hinterleib in eine beilf\u00f6rmige 3aitge and, unb bie Bingen ftofjen auf bem \u00a9d)eitet zufammeit. Oie fedjd Linien tauge gtiege erfdjeint int BJtai unb 3utti.","page":395},{"file":"p0396.txt","language":"de","ocr_de":"396\n2>te\tfliegen.\n33er gemeine VrauerfchWeber (Anthrax semiatra ober morio Sinne\u20193) ift bureaus fd^toarj imb ebenfo behaart, nur born am \u00a3\u00a7orar uttb an ber SBurgel be\u00a3 Hinterlri&e\u00ab $errf$en fudj\u00e4rethe Haare bor. 33ie fd^arfe \u00a9renge ber fchtoargeit Sl\u00fcgelgeidptung ift au\u00ab unferer Slbbilbung erftch\u00fcid). 3m llebrigett djara\u00fceriftren bie \u00a9attung noch folgettbe SRerfmale: Slu\u00ab ber gro\u00dfen SRuitb\u00d6ffnung\nbe\u00ea ^alb\u00efugeltgen \u00c2opfe\u00ea ragt ber fpihe B\u00fcffel m\u00e4\u00dfig lang herbor; bie weit bon einanber entfernten f\u00c7\u00fc^\u00efer befiedert au\u00ea einem madigen erfieit, napf\u00e4hitlidjett feiten, gWiebel; ober tegelf\u00f6rmigen br\u00fcten \u00a9liebe, beffen \u00a9nbgriffel Wieberum gWeigliebrig ift. 33ie Slehaugen fielen beim SR\u00e4nitcbeit oben auf bem Scheitel einanber n\u00e4her, al\u00ab beim SBeibchen, fibers bte\u00eb finbeix fid) beuttidje SRefrenaugen bor. 33er ftebens gliebrige Hinterleib br\u00fcdt ftch etwa\u00ab nieber unb Wirb in ber iRube bon ben halboffenen kl\u00fcgeln nur iheilweife bebectt. 33iefe finb bei anberen Slrten, bereit bie beiden Sauber eine gro\u00dfe SRenqe febr ftattlicher ern\u00e4hren, joieber in anberer SBeife fcfmarg gegeidpet, ihre br\u00fcte \u00a3fiitg\u00ababer gegabelt, ber obere hinten ftart S f\u00f6rmig gef <h Wungeit, am \u00a9runbe bisweilen mit einem Slberauhange berfehen; bie gWeite entfpringt fd)einbar au\u00ab ber br\u00fcten, bie Heine Querober fleht auf ber \u00e4Ritte ber 33i\u00abcoibalgelle fenfrecht ober r\u00fcdt Wohl auch ber SBurgel etwa\u00ab n\u00e4her, biefe entfenbet brei Slbern, bie lebte au\u00ab ber SR\u00e4he ber Vafatge\u00fce; bier offene H\u00f9\u00fcerranbgellen, eine bi\u00ab put 5*l\u00fcgelranb retdknbe Sinais unb gWei Uuterranbge\u00fceit tommen hier in \u00a9etradjt 3\u00ab beb\u00e4chtigent, aber gcwanbtem Sdpebflitge sieht biefe fliege unb aitbere Slrten be\u00ab \u00a9efchledde\u00ab \u00fcber ber \u00a9rbe t)in, liebffeit an recht bftrren, fonnenberbrannten Oertlidjfeiten, fefct ftch bon 3eit gtt 3eit auf einen (Stein gum Slu\u00abruhcn ober fangt mit bem \u00abR\u00fcffel an einer feuchten Stelle, um ftch p erqttiden. So fleht man fte in forts m\u00e4hr either \u00a9efch\u00e4ftigteit an Segen unb in oben Sanbgegenben, fo lange bie Sonne fdeint. Vei rauhem, unfreunblidjem Setter ftfet fie feft auf \u00abBl\u00e4ttern, an @ra\u00ab, auf ber \u00a9rbe, mehr ober Weniger berftedt unb l\u00e4\u00dft Sitte\u00ab \u00fcber ftch ergehen. 33ie Strauerfliegen fchmarofceu bei \u00a9rbs bienen, anberen Hautfl\u00fcglern unb Wohl aud) in Schmetterling\u00earaupen ; \u00a9ingelnheiten au\u00ab ihrem Sehen ftnb aber noch nicht begannt. 3(h erS\u00b0\u00d6 bie hier abgebilbete am 13. Slpril (1858) au\u00ab bem banebenliegenben, gefponitenen \u00a9ocoit, beffeit $ abritant en ich aber nicht angeben tann; beim Slu\u00abs fhl\u00fcpfen nimmt fte bie \u00abPuppenh\u00fclfe toeit mit ftch herauf. 33a\u00df bie Sarbe betriebene Sirthe betoohuen mu\u00a7, geht au\u00ab ber berfchiebenett \u00a9r\u00f6\u00dfe ber Stiege herbor, bie gwifhen gWet unb fech\u00ab Sinien fcpwan\u00fc. \u2014 \u00abBei einigen Slrten unb au ber als befonbere \u00a9attung abgefd\u00e4ebenen Exoprosopa stupida tommen ftatt ber Haare auch \u00a9dmppeit al\u00ab \u00c6\u00f4rperbebedung bor. Herr 3\u00e4nnide unters fuchte bief eiben bon ber genannten Slrt unb faub fte beu ge brun gelten Sd&mettertinggfdfjuppeu fehr \u00e4hnlich, ieboep ohne bie feine Querftreifuug biefer. \u00a9r unterfcheibet brei Slb\u00e4ttberungen unter beit burchfchuittlid) VI0 Mimeter langen Sch\u00fcppchen. 33ie \u00a9inen, im burdjfaltenben Sichte meift braun, bereiugelt auch farblo\u00ab erfcheinenb, geigen bei 400fa<her Vergr\u00f6\u00dferung feep\u00ab tr\u00e4ftige, r\u00f6hrenartige S\u00e2ng\u00eaftreifett, toelche in gietnlid) toeiten Btoifchenr\u00e4umen bon l\u00e4ngeren ober t\u00fcrgereu, halb gerabeu, halb fcpwadj Wellenf\u00f6rmig gebogenen, r\u00f6hrenartigen Querpfeifen berbunben Werben, bereu eine gew\u00f6hnlich in ber \u00abR\u00e2pe ber SRitte burch bie gange \u00a9reite gieht; bie aitbere, etwa\u00ab geftredtere Sonn geigt eine gr\u00f6\u00dfere \u00dcRenge fdjm\u00e4lerer unb gerungeiter S\u00e4ng\u00abftreifen unb rungeltge, gelernte 3wifd;ettr\u00e4ume bon burchbrodjettem Slnfehen unb burch bie berh\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfige 33ide ein grauliche\u00ab Slnfepen; bie br\u00fcten enblich ftnb farblos, glatt unb mit eiugeliten turgen, in etwa feep\u00ea Sang\u00eareipen georbneten Strichen berfehen. Sieber anberer Statur ftnb bie Schuppen anberer Slrten.\n' \u00a9twa\u00ab berfchiebene \u00c4\u00f6tyertracpt geigen bie \u00a9emeiufd)Weber (\u00dfombylius), Welche ftch in mehr al\u00ab hunb er t Sir ten \u00fcber bie gange \u00a9rbe berbreiten, gebrungener bon K\u00f6rperbau, theilweife hummels artig ftnb unb auf bem f\u00f6rp er r\u00fcden ein bichte\u00e4, ungemein hinf\u00e4llige^, gelbliche^, graue\u00ab ober auber\u00ab gef\u00e4rbte^ ^aarfleib) tragen. Von beit VrauerfdjWebern uuterfcheiben fie ftd) burd) beit\n$)er geuteitte auerfdj toeber (Anthrax semiatra)\nne\u00dfft engefpinnft utt\u00f6 q\u00dfuppertb\u00fclfe.","page":396},{"file":"p0397.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9rauerfhmeber. \u00a9emeinfNmeber. iZ\u00f6afferfCtege.\n397\nberh\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfig Diel Heineren $opf, Me nahe gufammenftehenben g\u00fcljter, bereit britteS \u00a9lieb \u00efegel=, prient s ober blattf\u00f6rmig ift nnb einen breig\u00efiebrigen Enbgriffel tr\u00e4gt, nnb burN ben langen, toagredjt borftehenben Ot\u00fcffel. ^m erften gr\u00fchfahre erteilten bie \u00a9emeinfNmeber an gleiten \u00a9teilen, mie bie \u00bborigen, ftecfen aber ihren langen O\u00ee\u00fcffet l\u00e4ufig in eine V\u00eeumenkrone nnb laffen babei einen fd&arf pfeifenben \u00a9on |\u00f6ren. \u00a9ie erinnern in biefer Vegiehung an bie \u00a9Nm\u00e4rmer unter ben \u00a9Nmeitevlingen, mau fie|t fte hierbei nid)t ftpen, foubern ftetS in fNmebenber Vemegung. \u00a9ie mpen aber auN auf Vl\u00e4ttern, an ber trocknen, b\u00fcrren Erbe aus unb ftfcen, menu bie \u00a9ontte nidjt fc|eint, an gleiten \u00a9teilen regungslos feft. \u00a9er B. yenosus (minor Seller\u2019s) fleckt auf uuferem gr\u00fcpIingSbilbe alS mittelfieS ber brei |\u00f4djf\u00eeen St^iere feinen langen B\u00fcffel in ein \u00a9Betbem \u00ef\u00e2^eu unb geh\u00f6rt gu ben in Europa fe|r oerbreiteten, \u00fcberhaupt bebeuteub \u00fcbermiegenbeu, graugelb behaarten Vrten unb gmar gu beiten, mo ber Hinterlopf lange unb bie \u00a9teile hinter ben Slugen noch l\u00e4ngere, f^toarge Haare tr\u00e4gt \u00a9ie EntmidelungSmeife haben bie \u00a9emeinfNibeber mit ben \u00a9rauerfliegen gemein, fte fNmarofcen bei \u00bberfthiebenett Hhmeitopteren.\n\u00a93 \u00fc>ar am 27. $uli (1856), als ich mich auf einer entom\u00f6logifdjen Ercurfton befaitb. \u00a9er \u00a9ag mar hei\u00df, unb Snfetten allerlei 3lrt, befonberS fliegen umfd&m\u00e4rmten gefN\u00e4ftig ben bunten \u00a9eppich einer reichen Vegetation. (Sine elegante fliege (Stratiomys furcata) fa\u00df am \u00abRaube eines \u00efleinen \u00a9Baffert\u00fcmpels ruhig auf ber l\u00eenterfeite eines \u00a9d^ilfblatteS, etma in \u00a9RannSb\u00f6he \u00fcber bem \u00a9piegel beS nic|t fpiegelnben, mehr flammigen Sod^e\u00ea, unb gogum fo mehr meine Vufmerkfamkeit auf ft<h, als ich biefe Irt bi\u00ea^er nur in fNnellem, aber ger\u00e4ufchlofem ginge \u00abBlumen auffudjen fah unb bort mit gro\u00dfer SluSbauer unb VorftNt auch einige Ercmplare erbeutet hatte. Von ber \u00a9N\u00fcchternheit unb Eile biefer 9lrt boWommen \u00fcbergeugt, nahte ich mid) mit ber gr\u00f6\u00dften Vorficht unb erreichte meinen gmeck. \u00a9aS \u00a9hier blieb nicht nur fifcen, fonbern fuhr in feinen Vefdj\u00e4f tigungen, (gier gu legen, fort (gilt anfeheiueub filgiger klumpen hinter ihm m\u00fcrbe gr\u00f6\u00dfer, inbem el mit ber fonft gur\u00fcefgegogeuen, jefct bemerkbaren \u00a9piise feinet Hinterleibes mehr unb mehr \u00bborm\u00e4rtS r\u00fcckte. \u00a9Repr gtt beobachten mar mir ber Entfernung megett nicht m\u00f6glich, ber unfidfere Voben unter meinen g\u00fc\u00dfen erlaubte lein meitereS Vorbringen unb biefeS m\u00fcrbe, menu eS m\u00f6glich gemefen, bie gliege ficherlid) berfNeuNt haben, gdi fing fte f\u00f6hlie\u00dflich itttb bem\u00e4chtigte mid) beS VlatteS mit ben Eiern. ES mochten einige huitbert malgige, gr\u00fcnlichgraue, etma eine Binie lauge H\u00f6rnchen fein, melche gebr\u00e4ngt neben eittanber fNr\u00e4g aufrecht ftanben, \u00f6on einer gr\u00fcnlichen \u00a9albe feftgehalteu unb in fte eingebettet mareit unb in ihrer gangen Erfcheittttitg gro\u00dfe Sartpcit oerriethen. 3c| nahm fte mit peint uttb bemerkte, ba\u00df fte halb bunkler m\u00fcrben, \u00a9ie kamen in Vergeffeitpeit, unb nach etma gepn \u00a9agen fanben ftd) mettige mingig Heine, lanzettf\u00f6rmige, tobte B\u00e4rbNett in ber \u00a9Nachtet. Ein anbereS \u00a9Rat trug iN am 29. \u00a9Rai eine \u00a9Reitge oon \u00a9Nilfftengetn ein, an melNett bie Eier ber Stratiomys longicornis angeHebt \u2022 maren, bie nad; ad)t \u00a9ageit auSkroNett, \u00a9Baffer bekamen, aber niNt gebeihett moHten. \u00a9ie hatten gang bie g\u00f6nn ber aitSgemaNfenen Barbe uub kroNeu gern au ben \u00a9B\u00e4nbeit beS \u00a9laSgef\u00e4\u00dfeS \u00fcber baS \u00a9Baffer in bie H$he* Eine ermathfeite \u00a9tratiompSs Barbe fpipt fiN itaN ben Enbett unb fdj\u00e4rft fN an beit \u00a9eiten gu, fo ba\u00df ein \u00a9uerfNnitt berfelben ungef\u00e4hr bem einer Binfe gleicht. Von ben gm\u00f6lf BeibeSgltebern beckt an ben oier borberften ber Vorberranb beS n\u00e4Nften allemal ben hinteren \u00a9taub beS \u00bborangehenben \u00a9liebes, baS bierte bagegen aber and) mit feinem Hinterranbe ben Vorberranb beS fotgenben, uub in biefer umgekehrten \u00a9Seife gept eS bis au baS Enbe. \u00a9Bill man ben Vau beS BeibeS mit ber EinriNtung eines gernropreS dergleichen, fo m\u00fcrbe alfo bom leisten bis gum bierten \u00a9liebe jfebeS itt baS bor|ergehenbe unb bon ber aitbertt \u00a9eite baS erfte mieber bis gu bemfelben bierten fiN einfNiebeit taffen, \u00a9ie ade ftnb br\u00e4ttnliN erbgrau gef\u00e4rbt unb evfcCjeineu bei n\u00e4herer VetraNtuug burd)","page":397},{"file":"p0398.txt","language":"de","ocr_de":"398\n\u00a9te Sweifl\u00fcgler. fliegen.\nfcpw\u00e4rgliepe B\u00e4ngSftridje unb $fin\u00eft<pen auf iprer Oberpepe Jute cpagrinirt Sie \u00e4u\u00dferfte Sepwang* fpipe f\u00fcpvt eine Deffnung, uidjt als 2lbgugSfanal ber \u00a9rcremente, beffen \u00e2ft\u00fcnbuitg etwas Jueiter naep oorn liegt, fonbern gum Itpmen, unb if mit einem tauge gierXid) gewimmerter \u00a3\u00e4rd)en umgeben, Siefe breiten fid> ftcrnartig uttS ober Xiamen fid), nad) oben mit ipreit Spipcn jufdmmens fofenb, in ber Weife gnfamntcn, bafg fie einen poplen, lugel\u00e4pnlidfen flaunt eiufdfiefeit, weil fte Vogenlinien barfellen. 3n tpren ^Bewegungen paben biefe Spiere Otel 9lepnlid)feit mit beit oben erw\u00e4hnten Baden ber Stcepnuicfen. Sn S- unb C-f\u00f6rmigen Winbungeu, baS Sdpangenbe nach oben, ben \u00aeopf ttaep unten, fpl\u00e4ngetn fte fiep auf unb nieber unb p\u00e4ngeit oft and) fenfrecpt mit auSgebreitetem Sepwangferne au ber Dberpdje. Sobalb fte untertaucpen, nimmt legerer bie erw\u00e4hnte ^ugclgeftalt au unb fdfieft ein filbergl\u00e4ngenbeS Suftbl\u00e4Sepen ein, einen Vorrat!) gunt SU^meu unb bagu geeignet, biefen Barren einen langem Stuf enthalt unter bem Waffer 31t geftatten. 2Int fepwargen, dornigen $opfe fielen gWei einfache Singen, oorn eine Slrt Sdjttabel unb baneben ein Paar beWeglicpe liefern, g\u00fcpler ober wie man fonfi bie geg\u00e4hnten unb bewimperten Werfgeuge nennen mag, welcpe ftd) in fortw\u00e4prenber Veweguug befnbett. Veitn \u00c7ortXriedjeu tut Sdpmme Werben fte put (gingen gebraucht, fo bafg bie Barre babei an bie \u00a9eWopnpeit eine? Papageien erinnert, ber ftd) feine\u00bb ScpnabelS als britten gufeS gu bebieneu pflegt. Sie p\u00e4utet ftep meprere SJtale. \u00dfur Verpuppung reif neri\u00e4ff fie baS Waffer unb fud)t Sepup unter einem (Steine. Unter einem folgen faitb icp am 12. SXpril einige Baden minbefenS breifig guf entfernt oont Waffer* fpiegel eine\u00bb Steife\u00bb unb an einer dnp\u00f6pe, bie wenigfenS fecpS guff \u00fcber bemfeibett lag; icp mu\u00a7 nod) babei bemerfeu, baf ber Seicp int oorangegangenen (Sommer einen fepr niebrigen Wafferfanb gehabt patte unb aud) beim p\u00f6cpften fetten (Stein nimmer patte erreichen f\u00f6nttett. 3# brachte fte im gepeigten Bimtnet auf giemlid) trodne (grbe, unter Welcpe fte fiep etwas eingrub, unb am 14. 2M erfcpieit bie erfte fliege, ein \u00e4Mnncpen ber St. longicornis. SaS jperauSlriedjen ber Bade au\u00bb bem Waffer gep\u00f6rt febod) niept gur DXegel, beim man finbet bie ^\u00dfuppe auep an beffen Dberpcpe gwifdjen 3Reerliufen unb anberen fcpwimmenbeit Waffetppngen. Siefelben gleiten einer gufammeitgefd)r\u00fcmpften, rerf\u00fcrgteit Bade, beren Vorbertpeil fiep norgugSWeife gur\u00fcd'giept, fo baff er etwa\u00ea ed\u2019ig Wirb unb bie \u00a3ornpaten beS \u00aeopfeS Wie ein SSpfepen borftepen. WaS nun bie fliege felbfi anlangt, fo fepett Wir pier in ber gemeinen SCSaffenfliege (Stratiomys chamaeleon) eine ber oerbreitetften Slrten. Ser $opf i)t an ben bideit Vadeit, Welcpe etwas teiftenartig peroortreten, lebpaft gelb gef\u00e4rbt unb ebenfo baS \u00a9eftept mit 2IuSfd)lu\u00a7 einer fcpmalen, fepwarggl\u00e4ngenben B\u00e4ngSftrieme. Sie ftep* augett ber\u00fchren ftd) beim SOt\u00e4nttcpen auf bem (Sepeitel. SaS \u00a9nbglieb ber oorgeftreeften fitpler erfefeint f\u00fcttfriitgelig unb etwas breitgebr\u00fcdt. Ser geluiete, flei\u00dfige B\u00fcffel wirb in ber fftupe eingegogen getragen unb birgt in feinem \u00c4mtern gwei furge Vorfen, welcpe nie fteepen; feine flehten Safer ftnb gWeiglicberig. Sie fliegen erpielteit ipren beutfepeit kanten oon bem mepr ober weniger gelb gef\u00e4rbten Sdflbcpen, weld)eS an feinen abgerunbeteit jpiitteredeit mit fe einem fpief artigen, fepr\u00e4g auffteigenbeu Sont beweprt ift. SIucp bie 3et\u00f6)mmSen am breiten jpinterleibe uttb bie Veine ftnb, bis auf einen fepwargen 3Ung um bie ScpenM, gelb. Sie gl\u00fcgel liegen tu ber 9tupe platt auf bem \u00bbper, Welcpen fte feiner Weite Wegen an ben Seiten niept beefen, ipre Stanbaber reiept nur bis gur Spipe unb bie rorberen S\u00e4ngSabern br\u00e4ttgen ftd) an eiitanber, fo bu\u00a7 bie SJtittelgelle Weit oorr\u00fcdt; fte ente fenbet Oier blaffe, ftarf gebogene, ben g-l\u00fcgelranb niept ooHfommen erreiepenbe B\u00e4ngSabern. Sie britte S\u00e4ngSaber gabelt ftep. So ger\u00e4ttfcploS bie Waffenfliegen 001t Vlume gtt Vlume, befonberS ber Selben, fliegen, fo ftarleS \u00a9ebrumnt erpeben fte, in bie pople -fpaitb eingefd)loffeit. \u2014 SaPU reiepe anbere \u00a9attuitgen, bereit Barren meift nid)t im Waffer leben, reipeit ftd) uoep ber \u00fcber alle \u00a9rbtpeile oerbreiteteit Familie au.\nS\u00dfetBdjett ber gemeinen SBaff enftiege (Stratiomys chamaeleon).","page":398},{"file":"p0399.txt","language":"de","ocr_de":"\u00fcD\u00eeonbf\u00efcdigc @c\u00a7tt>e\u00a3>ffiege.\n399\n\u00a9ttrch 9\u00eeeid)thum au fdj\u00f4iten 2Xrten, metdje nirgenb\u00ea fehlen, getc^>net ftd; eine ber gr\u00f6\u00dften Santi\u00efieit in ber ganzen \u00a9rbttitng am\u00a7: bie \u00a9prphtben (Syrphidae), mohf auch \u00a9djmebf liegen genannt \u00a9iitgelneit berfd\u00fcebengeftaltig eidennt mau bie \u00a9lieber berfelbcn au einer \u00fcber; galligen \u00a3\u00e2itg\u00eaaber, me\u00efdje, bte Heine Dueraber burchfdjiteibenb, fid) gt\u00fcifd^en ber gem\u00f4hnltdjen br\u00fcten unb bierten S\u00e4ng^aber einfd)iebt; jene i[t nie gegabelt, ix>ct>\u00ef aber iiyi lebten \u00a9rittet gumeilen budftig gef\u00fc\u00fcbuitgen, am auff\u00e4\u00fcigften in bei* \u00a9ippe ber \u00a9rtftaftnen. \u00a9ie erfte \u00abfpinter; raitbgelle ift immer gefdffoffeit, bie dnalgelle bis ober faft bi\u00a7 gum St\u00fcgelranbe berl\u00e4itgert. S3ei allen erreicht ber ha\u00efb\u00efugelige $opf bie Sreite be\u00bb S\u00fcidenf\u00fc\u00fclbcg, p\u00f6h\u00fc ft<h unter ben breigliebrigeit\nS\u00fchteru ettuaS au\u00ea, tritt im llntergeftdjt nafeitartig |etbor, tr\u00e4gt auf betn \u00a9djeitel brei beittlidjc SRebenaugen, bie \u00dcRejjaugen beim \u00dcBi\u00fcitudfcn aber in enger Ser\u00fchmng unb birgt in ber gro\u00dfen SRunb \u00d6ffnung meift bolffi\u00e4ubig beit fleifdjigen, mit breiten \u00a9augft\u00fcdjen unb ungeglieberfett \u00a9aftent au^ger\u00fcfteteu 9t\u00fcffet. \u00a9ie \u00a9djmebfliegen ftnb flei\u00dfige Sefucher Don Sl\u00fcthen unb bertauftem \u00a9eftr\u00e4itd) unb geichneu ftdj burd) ihren gemaubten, gmit \u00a9heil milbeit Slug au3.\n3>n ber jpauptfadje gr\u00fcn gef\u00e4rbte, bie einen reiner, bte auberen mehr grau getr\u00fcbt, ben Slut; egeltt an \u00a9eftalt unb Semeguitgeit fehr \u00e4hnlidje St\u00fcrmer (b) ftel)t man tut \u00a9omnter auf ben Sl\u00e4ttern gmifdjen Stattl\u00e4ufen fheu. \u00a93 ftnb bie beit gab)lretd;eu \u00a9brphu\u00ea;2trten aitgeh\u00f6reitben 2Raben. 3h^e \u00a9efdjmeibigfeit unb \u00a9eioanbtheit erreicht einen hot)eu \u00a9rab; b\u00e9nit fie berftehen eB, ihren ^\u00f6r^er fpih borguftreden nub mieberutn bon beibeit \u00a9nbeit fo nach ber \u00e4Jtitte gufammeitgugiehen, baf er beinahe bie \u00a9eftalt eine\u00ea Obal\u00ea annimmt (c), meldje fte ihm gu geben pflegen, fobalb man fte anfafji SJtit Sleifchluargeit am hiuteru $\u00f6rperenbe galten fte ftd) feft, m\u00e4hrenb bie gr\u00f6\u00dfere Sorberp\u00e4lfte taftenb nnb immer b\u00fcnitcr merbenb in ber \u00a3uft nutherfucht sitm borbern \u00a9nbe nnterfcheibet man nichts ineiter, a\u00ef\u00ea ginei .fpornh\u00e4fdien nnb bagmifdjen ein breifpi^ige^ ,\u00a3>ornpl\u00e4tt<hen.\n9Rit jenen h\u00e4lt ftch bie Sarbe feft, menu fte ben K\u00f6rper lang <m& geftredt hat, um mit bem ^iuterenbe lo\u00ea gtt laffett, e3 nad)gugiehen unb auf biefe fpanneitbe \u00a9Seife fich fortgubemegen; mit biefem fpieft fte ihre Sente, bie mehrtofe SlattlartS, an, gieht ben \u00a9heil bann etma3 in ben K\u00f6rper guriid, fo ba\u00a7 bie SlatttanS ftd> an .ben babttrd) entftehenben fftanb legt unb gteid) einem tropfen auf ber S^a\u00ee^e einen Serfcplufj h\u00fcbet. \u00a9Bie ber Kolben einer 5\u00dfumpe beinegt fidj ber borberfte $\u00f6rpertheil, melden mir f\u00fcglid) nicht ab\u00a7 $opf begeicpnen b\u00fcr feu, bor; uitb r\u00fcdm\u00e4rt\u00a3 unb pumpt ben \u00a9aft f\u00f6rmlid) am\u00a7.\n9tad) einer SRinute, menu bie \u00a3arbe junger h\u00abt, ift nichts mehr \u00fcbrig a\u00ef\u00ea ber Saig, melden fte abft\u00f6fjt unb burch ein gineiteS \u00a9hier erfej\u00fc. \u00a9ie gang jungen Farben heften fid) gem\u00f6hnlich einer SlatttauS auf ben Otiiden unb fattgeu fte au3. \u00a9\u00a3 mad)t einen gang eigenth\u00fcmlid)eu \u00a9ittbrud, biefe boUtommeu unfdjulbig au\u00a7fehen= ben SB\u00fcthriche unter ben arg* uttb mehrlofett Stattl\u00e4ufen h\u00e4ufen gu fehen. \u00a9ine nach ber anbern fpiefen fie ohne \u00a9rbavmen an unb fangen fie au\u00ea mit berfelben 9iuhe, mit metdjer bie auberen fort; meibeit, \u00fcber ihren Seittb meglaufeit, frieblich banebett fipeu bleiben unb nicht ahnen, ba\u00a7 ber u\u00e4djfte 2Iugenbtid ber \u00efejde ihres Gebens? fein faun. S\u00fcrmahr ein Sitb rafter gerft\u00f6rung burd) SRorb unter ber S\u00eealfe h^nnlofen unb frieblicheit Seifammenfe\u00fcr\u00e2! \u00e4^angig bis> brei\u00dfig \u00a9d)tad;topfer gu einer Stahtgeit ift ber fchon ermad)fenen \u00a3arbe ein \u00a9pa\u00a7, uttb fold)er 9Rahlgetteu heilt fie biete m\u00e4hrenb be\u00a7 \u00a9age\u00ea, befonber\u00ea nur um bie SRittag\u00eaftuubeu au^ruheub. 9Rait barf ftd; \u00fcber biefen Appetit nid;t mmtbertt, menu\n\u00aeie monbf\u00efedEige \u00a9c\u00eej\u00efoth* fliege (Syrphus seleniticns). a fliege, b SluSgefire\u00e4te Sarbe. c- SDtefelbe jufammengesogett unb ftar\u00ef bergr\u00f6\u00a7ert. d i\u00dfubfie. e, f 33ie= felbe ftart oergr\u00f6\u00dfert bon ber \u00a9eite unb bom Sauc\u00e9e ^er gef\u00eb\u00efjen.","page":399},{"file":"p0400.txt","language":"de","ocr_de":"400\nSie 3i\u00b0\u00catf\u00ef\u00fcg\u00efer* fliegen.\nman bebentt, bag fie in menigeit SSocpen Dom (St an ipre node \u00a9r\u00fcge erlangt. 3ft bie\u00ea gefdjepen, fo D erl\u00e4gt [ie bte St\u00e4tte tl>rer Saaten uni) friert an bie d\u00ee\u00fcdfeite etne\u00ea \u00a9tatte\u00ea, an bie Spipe einer $iefefnabe\u00ee, an einen Stengel ober \u00a9ralpatm in ber dt\u00e4pe, meift gur 3lbenbgeit. \u00a9alb barauf finbet man ftatt iprer ein br\u00e4uulicpgr\u00fcue\u00a7 \u00a9ep\u00e4ufe Don ber $orm eines fadenben Srcpfen\u00ea, einer Spr\u00e4ite (d\u2014f), mit ber 3nuenfeite an ben fr\u00fcher getr\u00e4nten \u00a9egeuftaub augeleimt, unb man m\u00fcrbe fcpmerltd) geneigt fein, biefen K\u00f6rper mit ber \u00a9tabe Don Dorgeftern in \u00a9erbinbmtg gu bringen, meint niept bie gemalten \u00a9rfapruitgett bagu n\u00f6tigten, $n biefent (Socon, ber gufammengefdjrumpften unb erh\u00e4rteten Sarbenpaut, entftept bie gemeifelte flippe. SUXm\u00e4\u00dcg f\u00e4rbt er fiep buidler, unb itad) faum oiergepit Sagen hebt fid) Dom bideren (Snbe ein Heiner \u00a9edel ab, um bem neugeborneit S\u00dfefeit ben S3eg in\u00bb $reie gu bahnen, \u00a9ie monbfledige Sd)mebfliege (Syrphus seleniticus), meld^e auf btefe 2Beife bal Sidjt ber d\u00dfett erbiidte, ift an $opf unb Sporar metadifcp blaugr\u00fcn, am burd)ficptigeit Scpiibcpeit br\u00e4uitlidjgelb, fein behaart, bie Slugett niept au3== genommen, anf bem platten, gl\u00e4ngenb fd)toargen jpinterleibe fteheit brei ^\u00dfaare meiner \u00a9ionbs fledd^en \u2014 bei einer fepr \u00e4hnlichen, faft noch h\u00e4ufigeren 2lrt, bem S. pyrastri, fehen fie licht gelb au\u00ea unb pabett tpeitmeife eine etmab Der\u00e4nberte Sage. \u2014 \u00a9ie buidelit W\u00fchler ettbett mit einem obalen \u00a9liebe, meldjej\u00bb an ber S\u00dfurget eine nadtc \u00a9orfte tr\u00e4gt, \u00a9ie gla\u00eapedeit, glipernben $l\u00fcgel dj ar alter ifir eit, mie bei allen \u00a9attung\u00eagenoffen, eine faft gerabe, britte S\u00e2ng\u00eaaber, eine in bie Dorbere JSp\u00e4lfte ber \u00a9littetgede m\u00fcubenbe Heine \u00a9ueraber unb eine offene d\u00eeanbgede. \u00a9ie \u00a9i\u00eacotbalgede pat fafi bie S\u00e4nge ber erfteit .fpiuterraubgede, bereit oberer \u00a9orberminfel ftetS ein fpiper ift. Sonnenfeheine Riegen biefe fliegen ungemein lebhaft, aber faft ger\u00e4ufd)loS unb in einer \u00a9Seife, metepe ade Sprppiben cparalterifirt. Sie fteheit n\u00e4mlich l\u00e4ngere ober Hirgere $eit auf einem f\u00fcnfte in ber Suft, uitaufp\u00f6rlid) mit beit perabp\u00e4ngenbeit \u00a9einen quirtenb unb taffen fid), aber nicht fiogmeife, auf eilt \u00a9latt, eine \u00a9dime nieber, um flint, mie fte tarnen, mieber attfgufliegeit unb ihr altes Spiet gu erneuern. \u00a9tt tr\u00fcben, ratthett Sagen geigen fte fiep, mie ade fliegen, in bem \u00a9tage faul unb fdjmerf\u00e4dig, mie norper niterm\u00fcbtich unb gemanbt. \u00a9a\u00ea \u00a9Seibdjen legt feine \u00a9ier eingelit an \u00a9latter, auf beneit \u00a9lattt\u00e4ufe mopnen. \u00a9ag bei ber fdjnedeu \u00a9ntmideluitg mehrere \u00a9enerationeit im f^apre Dortommen, l\u00e4gt fiep ermarten unb baper auch niept genau feftfteden, auf met\u00e4)er \u00a9ntmidetungdftufe bie Iteberminterung erfolgt, \u00abfpalb ermacpfeite SarDen pabe id) fd;oit bei ben gr\u00fcpiapr\u00ea\u00fcberfcpmetnmungen dul bem \u00a9Saffer gefifdjt, morau\u00ea bereu Ueberminteruitg gmeifelto^ perDorgept. 3lm 4. \u00a9egember (1865) faitb icp ein nocp fepr fuitgfr\u00e4uliip auSfepeitbeS \u00a9Seibdjeit, meldje\u00ea ftep in eine feierte \u00a9ertiefung einer Sepmmaub gebr\u00fcdt patte; ob e\u00a3 ben b\u00f6fen \u00a9Sinter bort m\u00fcrbe \u00fcberlebt pabeit, mage id) niept gu entfepeiben, glaube eper, bag\nbieg bei maitcpeit \u00a9uppen ber \u00a7ad tfi, metl man fepr fr\u00fcp tut 2,apre oft frifd) au3? getrod)eneit fliegen begegnet.\ndSirb bei ben, mte gum einigen Umper; irren gmifcpeit \u00a9lumen unb @ra3 mie bers urtpeitten Melitreptus - \u00a9rten, befonberl M. scriptus, taeniatus u. a., ber K\u00f6rper fd)on lineal unb ftiftf\u00f6rntig, mie fid) am \u00a9ruppem bilbe \u201e\u00a7errfd)aft ber fliegen\" erteniteu l\u00e4gt, melcpc\u00ea an ber \u00a9olbe nocp uteprere \u00a7amt\u00ab liengeuoffeit Dergegenlo\u00e4rtigt; fo erreicht bei Baccba bie \u00a9erb\u00fcnituitg ben p\u00f6cpften \u00a9rab; bettu mir begegnen pier einem geftielten ^interteibe, geftielt in ber \u00a9Seife, mie bei Ammophila unb Trypoxylon unter ben \u00a9torbme\u00eapeit, gpiergu im geraben \u00a9egeufape fiepen burd) ipreu breiten K\u00f6rperbau bie robufieften nuferer peimifepen Sprppiben, bie \u00a9olucelteu (Yolucella), bereu mehrere burep bie ftarte \u00a9epaaruug einer Rummel\n\u00a9urdjfdjeinenbe SSoIucetle (Yolucella pellucens).\nSonot>\u00a7 artig e Serie (Ceria conopsoidcs).","page":400},{"file":"p0401.txt","language":"de","ocr_de":"Humme\u00efartige unb bur<h\u00ef<hetnenbe \u00dcMuce\u00efle. Schlautntf\u00efiege*\n401\nungemein \u00e4hnlid) feljen; \u00fcberbier madjt fie eine gefd)loffene fftanbgelle unb eine lange, herab^ h\u00e4ngenbe, fe\u00efjt lang gefieberte St\u00fcdenborfte an ber SBurgel ber britten ^\u00fchlerglieber, rnelcbe beim 2Beibcf)en etmar kr\u00e4ftiger unb langer behaart iji, air beim SMnndhen, leidet \u00efennt\u00efic^, \u00a3)ie \u00a3\u00efjiere geigen ficp fcpeu unb ft\u00fcr\u00eejtig. giemlicb geraufcljior fliegen fie bon Straudj gu (Strau\u00df, um bereu SSI\u00fcthen auf ihren ^oniggebalt gu erforfchen. SJtanchmal aber bemertt man, mie fie, ftart fummeub, \u00e4hnliche Sdjmenfnngen in ber Suft aurfuhren, mie bie SBremfeu, unb ich m\u00f6chte bier \u00a9eba\u00efjren f\u00fcr mi\u00efbe \u00a3\u00e2nge gur geier i\u00efjrer ^ocbgeiten beiten, meiere fie an redjt fount gen \u00a3agen beranftaltem \u2014 Sdjou \u00aeegeer unb Si\u00e9aumitr fanben in pummel; unb SBerpenneftern bie SJtabeu bon Yolncella unb gmar gmcier Sitten: Y. bombylans unb plumata. \u00a9rich f on, irn SBeftij bon Ueberganglformen, gtoeifelte bereite bie Slrtredhte beiber an unb hielt bie leitete nur f\u00fcr eine Slb\u00e4nberung ber elfteren, gumal beibe bon S3 o f e aur einem unb bemfeiben Riefte ber \u00a9teinbummel ergogen motbeit marem Stehmeu loir hingu, baf 3 eller \u00a9nbe SJ\u00ceai, Slnfaitg\u00ea ^urtt bie bermeint bidden Sitten in \u00a9opu\u00efa fing unb gmar SJMnnchen bon bombylans bereint mit SSetbdjeu bon plumata unb umgekehrt: fo b\u00fcrfen mir nicht baran gmeifelu, baf ihr ttnteifdhieb fein fpecififdher, unb ber erftere ber betben Stamen air ber \u00e4ltere Sinn\u00e9fdhe allein beigube\u00efja\u00effen fei \u00aear ftatt liehe X'fyk\u00ef mirb \u00efeidjt erfannt an bem bidjt pelgig behaarten K\u00f6rper, mobutdj er einer pummel alftlid) unb bem \u00a9let legenben SSeibchen ber 3ugang \u00e4lt bereu Heftern nicht oermehrt mirb* SDer H\u00f6rner ift entmeber fdjmarg, \u00a9eftdht unb Stirn madjrgelb unb bie le^te ^\u00e4lfte ber Hinterleiber gelbbraun, fueprotb behaart, ober bar S\u00ee\u00fcdenfchi\u00efb ift gelb behaart, in ber SJ\u00fctte fdjmarg, bar Sdflbdjen gelb in ber \u00a9runbfarbe; ber Hwtntei\u00f6 ha* ctrt ber S\u00dfurget gelbe Seitenflede, gelbe Behaarung, unb bie testen, gelben Seiberringe ftnb noch lichter, faft meiflidj behaart (plumata); butch ben Fl\u00fcgel gieht bon ber SSorberranbrmitte eine abgef\u00fcrgte, bunfle SBinbe unb auch bie Querab er bot ber Spille bef\u00e4umen bunflere Schatten: bie S\u00e4nge betr\u00e4gt 6V* bir 7% Sinie* S5ou gleicher* \u00a9r\u00f6fe unb nod) Diel gemeiner ift bie burchfd)eiueube SSolucella (Y. pellucens), fenntlid) an ber meinen SBurgel ber naeften Hinterleiber unb ber gelben ber bunfelflecfigen ginget 3Me gasreichen* Eristalis - Sitten unterfdheiben ftdh im SBefentlichen ton Yolucella baburdh, baf bie fleitte Queraber hin*er \u00f6et SJtitte ber SD\u00fcttelgetle m\u00fcnbet, fdhief auf ihr fteht unb bie br\u00fcte S\u00e4ugraber ftdh fehr tief nadh bem gunentanbe hin einfenft; mie bort ift and) hier bie Sbaubgede gefdfoffem \u00aeie giUjlerborfte bleibt bei ben \u00a9inen nadt, bei ben Slnbeten oerfteht fte ftdh mit furgeu gieberljaareu. SDie Sd)lammfliege (E. tenax) finbet ftdh im elften gr\u00fchfaljre unb geh\u00f6rt gu beit lebten ber $nfeften, meldje bor bem SSinterfdjlafe ber tftatur bie bereingelten S3l\u00fcmcben befuefjen; am 6. Qftober, bem fetjon einige Stacht fr\u00f6fte borangegangeu traten, faub ich eine eben aur= gefdhl\u00fcpfte fliege mit nod) uneutmidelten gl\u00fcgelit.\n2Ber er nid)t beffer berfteljt, h\u00e4lt fie f\u00fcr eine SDroljne, i- fo \u00e4hnlich ift fte ihr in \u00a9r\u00f6fe, \u00a9eftalt unb bem Summen, menu man fte anfaft, both ergibt fid) ihre gliegenuatut bei einem fl\u00fcdjtigen S3lide aur bem SSothanbeufeiit Don nur gmei gl\u00fcgeln, unb bereu r S3au l\u00e4gt fie fofort air eine \u00a9riftalir erfennen, eine naette Slrt mit itadter \u00c7\u00fchlerborf\u00eee auf bem St\u00fcden ber faft freirntnben \u00a9nbglieber* 2Bie bei allen \u00a9attungrgeuoffen \u00fcbergieht bie Slugen ein feiner, fdhmarger\tmeldier ficher nur mit\nI ber Supe entbedt mirb ; beu \u00fcbrigen Hopf mit Slurfchlit^ einer gl\u00e4itgenb fd)margen \u00a9efidhtrftrieme beden braungelbe H\u00e4rchen, ebeufo bar Sntfijt\u00fcd, \u00aeer bitnfelbrauue, f\u00fcufgliebrige Hinterleib hat an feinen oorberen \u00a9liebem mehr ober meniger beutlidhe gelblidhe Settenflede unb ift nad) auf eu, befonberr aber am etmetr holten S3auche ebenfatfr behaart, \u00a9ie H^erfcheufef, loenig gafdjettberg, totrBellofe Ztytxz. (Sre^m, ^ietleBen. VI.)\t26\n5Die @c\u00a3)Iaittmfliege (Bristaiis teoax), ne\u00f6ft Sar\u00f6e, toeldje jur SSerpupputtg fortfriedft.","page":401},{"file":"p0402.txt","language":"de","ocr_de":"402\n3)ie:$-tteiflftgter. gfUefjen.\nl\u00e4mev al\u00e4 Sie \u00fcbrigen, finb, wie i^re getrumraten Svenen - gleid^faUa eine \u00a90entptnli\u00e4>teit Sev n a use n \u00a9attung \u2014 an Ser obern unb untern Kante mit einet 3ietge fdjtu\u00e4vglidjeu \u00e4Jorfihen Mett Sober aber bet Wenig gietenbe 3tame \u201e\u00a9hlantmfliege\" f\u00fcr ein fo faubete\u00ab, bie SStumen iie\u00efenbe\u00ea Shier? Siefen bat fie ihrer Satte gu bauten, welche im Schlamme, befonber\u00ab jaucEitgen \u00e6i\u00e2ten neben \u00e4Siebft\u00e4lten, in SKinnfteinen, wo fiel; Sobenfah ablagert unb an \u00e4hnlichen unfauberen Orten ihre SBohttnng auffhl\u00e4gt unb al\u00ab \u201eiRattenfhWangmabe\u201c hie unb ba, a\u00df \u201eSfft\u00e4u^en\" in \u00a9hielten betannt ift, ohne baft man weil, in welche\u00ab gefl\u00fcgelteSSefen fie fih \u00bberwanbelt. 3ui3= aewahfen migt ba\u00ab Wmu8ig graue, thlinbtif\u00f4e 3$iev, beffen \u00a9ngeweibe: #on \u00e4ugen ftdhtbar ftnb, a\u00e9t unb ber fabenf\u00f6tmige Schwang in feinet collect S\u00e4nge noch neun Simen. Sa\u00ab Sioibetenbe ft\u00fclfit fih etwa\u00ab faltig ein unb hat bie gew\u00f6hnlichen gwei fjornlja\u00efen, bet Sauh Scrfienrcthen, weihe bei ber Fortbewegung bienen, befonber\u00ab and) beim \u00bbriehen nah troetnen \u00a9teilen, bi\u00ab gu aevinaer fi\u00f6be au ben SB\u00e4nben entfeou, wenn bie \u00bbtWfjung beoorfteht. Ser \u00a9hwang enbet m eine b\u00fcnne, \u00abnfe unb eingieh&are, r\u00f6thlihe \u00a9\u00eeoifee. SBenn f.h bie Stabe in mehr W\u00e4ffer.ger Fl\u00fcffigfrit aufh\u00e4lt, h\u00e4ngt fie, gleich ber SCMenlarOe, mit ihm au bet Oberfl\u00e4che, um gu athmen. So man siele Wefer Staben finbet, geigen f.h filter, unb gwar an trodneren \u00a9teUen, erh\u00e4rtete \u00a9ebitbe, benen man anfieht, bag fie an\u00ab jenen entftanben; e\u00ab ftnb bie ipuhpeu, bte \u00abh\u00e4rteten Hart querfaltigeu \u201e2R\u00e4u\u00abhen\", weihe torn ein 9\u00dfaar ohrartige Slnfafse a\u00df SlthmungbWeifgeuge tragen. 3tah gw\u00f6lf ober \u00bbiergehn Sagen l\u00f6ft ftd, ein Sehern fammt biefer Io3 unb bie fliege tommt heroor. Sie im erften griihtinge an Seibent\u00e4hh\u2122 fhmaufenben 'gjemfjlare halte th fin \u00fcberwinterte \u00a9\u201e\u00e4tlinge be\u00ab oorigen 3\u00abb\u00ab\u00ab, m\u00f6glihenfall\u00ab anh ben \u00aeW<n den entfchln fte Stnt\u00f6mmlinge; \u00fcberbie\u00ab b\u00fcrfte anh ba\u00ab Shier im \u00bbSignftanbe \u00fcberwintern. - u,te genannte \u00bbi tommt inbeg niht allein au\u00ab be\u00ab Wunbertichen \u00bbben; foubern uod, anberen bevfelben unb nahH oerwanbten \u00a9attung Helophilus, weihe fih bnrh bte offene 3tanbgeHe unb etwa\u00ab bicteie, jebgh niht geg\u00e4hnte $interfhentet wn Eristalis in bet fiauptfahe nnterfheibet. Sitten, Wiepon-dulus, trivittatua, Weihe fih bnrh eitlen gelbftriemigen Sft\u00fccten unb gelbgeflectten unb banbiiten Stute leib \u00bb\u00ab\u00abgeihnen, treibe\u00ab f.h gleihgeitig mit ber \u00a9hlammfliege ,m Sohfommer auf Fe b= unb ffialbblunten in Stenge umher unb unterfheiben fih in ihrer\t\u00ab \u2122h\u00bb \u00bbon ihr.\n3h tann niht \u00bbon ben Selben fheiben, ohne noh ber \u00ab\u00abgemein gterlihen \u20ace\u2122 conopaoraea ,u qebmten, weihe man oft neben ber Yoluoella auf bl\u00fchenbem Sign,ter \u00abtrifft (\u00a9.400) auh anbere bligenbe \u00a9tr\u00e4nher unb traute \u00a9teilen an Saumft\u00e4mmen, benen ber \u00a9aft entquillt, befudjt fte bte \u00fcberall nur ringeln S\u00dfortommenbe. Ser lange \u00a9tiel, auf welchem bte F\u00fchler Men, unb bte gelben Segnungen auf raattfhwargem Orunbe geihne\u00ab bte genannte Sto an\u00bb foirne ein bmttler Strahl' \u00bbo\u00bb brauner F\u00e4rbung bie *ott gehobenen, halb \u00abaffenben Fl\u00fcgel. Sie \u00a9attung Ce\u2122 betrat man an bem, hier Weigen, \u00a9nbgriffel be\u00ab lebten F\u00fchlergl.ebe\u00ab \u00abnb an bei m bei SKitte \u00bberengten unb bnrh einen ber br\u00fcten S\u00e4ng\u00ababet entffmngenbeu Slberangang tu gwe Elften aeiheilten erften \u00a7interranbge\u00abe. \u00fclbgefehen bon ben auf bem \u00a9hettel gufammenftogenben Singen nnterfheibet fih ba\u00ab St\u00e4nnheu bora SBeibheu bnrh ben boHformuen *\tklrle\u00ab ber fih bei letfetera in ber SOTitte fhwad, erweitert. Sie Sarbe, weihe im\n\u00aenlm alt\u00ab Sanmft\u00e4mme lebt, hat \u00ab*ai\u00abteit mit ben \u00abHM\u00ab*\u00ab , flott be\u00ab \u00a9hw\u00e4nghen\u00ab aber einen griffelartige\u00ab \u00a9tigmentv\u00e4ger unb eine Wie bnrh Sornhe\u00ab rauhe O\u00f6eiflahe.\nSurd, K\u00f6rfertraht, 3rihnung\u00abantage, aber gang befonber\u00ab bnrh'bie Form ber F\u00fchler, weihe Wie aeftiel au\u00e4feheu, irre geleitet, t\u00f6nnte man bie SicEtofjffliegen (Oonopa) leiht mit bei origen \u00a9attung berwehfeln, wenn f.e fih \u00abW i\u00ab anberer \u00bbt fo WefentUh ^n emanber unterf hieben, bag man fie fogar einer befonber\u00ab Familie (Conopidae) gnWeifen mugte. Ser","page":402},{"file":"p0403.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9onop\u00eaartige \u00a9erte. Sierb\u00e4nberige \u00a9idlopffliege. Stoftrotber Slafenlopf. 3) aff elflieg ett.\t40B\ngrofie $opf ift breiter al8 ba\u00ea Haf\u00eafhilb, gebt toenig unter bie Singen ^erab nnb jeidjnet fih burh ein gebunfene\u00ea ttntergefiht au\u00a7. SBentt fid) biefe\u00ea bei ben \u00a9djftebfliegeu glatt nnb in ber SDtitte nafenartig ergaben barftetlt, fo giebt ftd> hier eine S\u00e2ng\u00eafurhe, treize beiberfett\u00eb bon einer nad) oben breiter loerbenben $ante begrenzt loirb, bi\u00ea \u00a7u ber gro\u00dfen SDtunb\u00f6ffnung herunter, an\u00a7 melier ein gelnieter, dorniger E\u00fcffel mit febr deiner \u00a9augfl\u00e4dje ioagredjt nnb meift lang ljer= norragt. SDie hinter ben g\u00fcblcrn eingebriidte \u00a9tim ift bei beiben \u00a9efhtehtern breit, am \u00a9djeitel mit einer burd)fid)tigen Slafe oerfeben, toeldje bie Stebenaugen 0 erb r\u00e4ngt bat. Sluf einer ($rb\u00f6l)nng fteben bidd bei einanber bie langen girier, beren erfte\u00ea \u00a9lieb am \u00efnrjeften ift, to\u00e4brenb bie beiben folgenben ^nfammen eine fdjmale $eule bilbeit, ioeld)e fid) burd) ben breigliebrigen \u00a9nbs griffet aber ioieber\t3)er gefiredte, beim SJt\u00e4mtdjen folbige nnb born berengte, beim\n\u00e4\u00f6eibcbeit mehr toaljige Hinterleib biegt ftcb an ber \u00a9bi|e nadj nnten nm nnb tr\u00e4gt bei le|terem am Saudje ein bornartige\u00ea, oft ioeit oorgeftredte\u00ea Organ. SBenn nicht bierburd), fo nnterfcbeiben ficb bie SBeibdjm bnrcb geringere S\u00e4nge ber Haffl\u00e4ppcben nnb gufftlauen, ober bnrd) oerb\u00e4ltnifp m\u00e4\u00dfige $\u00fcrje be\u00ea f\u00fcnften Stinge\u00ea bom anbern \u00a9efdjleht. Sin ben ^iemlid) langen nnb b\u00fcnnen Seinen berbiden fid) bie binterften \u00a9henfel fhtoadj nnb gan^ adm\u00e4lig, nnb jioifdjm ben Graden aller Seine \u00efommen febr enttoidelte Haftl\u00e4bbhen &ov* \u00aeie langen nnb fcbmalen ginget haben eine hobelte erfte S\u00e2ng\u00eaaber, beren beibe \u00dftoeige born bnrd) eine Dneraber berbnnben ftnb, eine einfache britte, eine gefchloffene nnb geftiette erfte H\u00bbderranb\u00a7elle, eine bi\u00a3 naf;e \u00a7uut Stanbe Oers l\u00e4ngerte, ebenfalls gefchloffene nnb geftiette Slnal^elle nnb greffe Sappen, \u00a9ie b\u00fcbfdjen gliegeit finben fich auf Slitmen ein nnb erfhetnen mehr tr\u00e4ge al\u00a7 lebenbig. Son mehreren Slrten ioeiff man, ba\u00a7 fte fdjmarohenb in ben Hinterleibern geioiffer Slberfl\u00fcgter ihre \u00a9n\u00fcotdelung burd^ gemad)t nnb fich oft ein balbe\u00ea 2>abr \u00ab\u00f6d) bem Sobe be\u00a7 SBirtbe\u00ea gtoifdjen ben borberen \u00a9egmenten be3 Hinterleibes\u00bb berair\u00eagearbeitet haben. \u00a9o tourbe C. vittatus au\u00ea Eucera antennata nnb au\u00bb einem @ra\u00ea^\u00fcf>fer (Oedipoda eyanoptera) erlogen, C. rufipes an\u00ea ber \u00a9rbbummel, C. flavipes au\u00ea einer Osmia, C. chrysorrhoeus ait\u00ea Bembex tarsata, C. auripes au!\u00a7 einer Hummel ltnb nicht genannte Slrten an\u00ea Yespa, Oedinerus, Pompilus audax, Spbex flavipennis. $n Setreff bei' \u00fcbrigen llmft\u00e4nbe, namentlich Une ba\u00ea Stbier in ben SBirtfj gelangt, ift noch nichts St\u00fcbere\u00ea ermittelt. Seiber oierb\u00e4nberigen \u00a9idfopffltege (C. quadrifasciatus), nm toenigften\u00ab? eine Slrt n\u00e4her gu djarafterifiren, ragt ber fdjtoar^e B\u00fcffel ioeit oor, ftnb bie \u00a9tint nnb ba3 \u00a9djilbdjen fdjtoar^, bie \u00a9heitelblafe lichtbraun, bie \u00a9djutterbeulen nnb bie \u00a9djenfel gelb, bie H\u00fcften nebft einer \u00a9trienie an ben Srnftfeiten toei\u00a7itd), nnb tro| ber gelben Hinterr\u00e4nber berrfdjt an ben Oier erfien \u00a9liebem be\u00bb Hinterleiber bie fhtoar^e garbe Oor. SDie S\u00e4nge betr\u00e4gt 43/4 Sinten.:\u2014H\u00ebhft ionnberlid) nimmt er ftch aur, bie Slrten ber nabe Oerioanbten \u00a9attnng Slafentobf (Myopa) in ber Stube an einem 3^efge fi^en gn feben, loooon auf nnfenn gr\u00fcbling\u00eabilbe bie M. ferruginea rechte auf ber oberften SSeibeidno^pe eine SorfteHung gibt. @ie loirft ihren aufgeblafenen, biden $obf noch mehr nah hinten nnb b^t in ihrem ungefhlahten Slnfeben oiel Herau\u00eafort)ornbe\u00eb nnb SDrobenbe\u00ea, obfhon ihr SBefeit oolltommen barmlo\u00ea nnb friebtih ift* Som 3)idfo|)fe unterfheibet fid) ber Slafenfobf genertfdj burh eine ^oeigliebrige, tnrje, griffelartige BSiidenborfte ber g\u00fcbter, bnrd) ba3 Sorbanbeitfein Oon Stebenaugeit nnb burh e^en bofhett getnieten St\u00fcffet, loelher ber \u00a9attnng toobl auh ben Stamen \u201eSafdjenmefferftiegen\" eingetragen ^at. \u00aete genannte Slrt, eine oon einigen jlvan^ig \u00a9urofmern, ift gl\u00e4ngenb roftrotb, im \u00a9eftdjt golbgelb, \u00fcber ba\u00eb Stndenfhilb gieben brei fhtoarje S\u00e4ng^ftriemen, toei\u00a7e, feibengl\u00e4ngenbe Sinben quer \u00fcber ben Hinterleib. Sinh biefe Sbiere, treidle zeitig im gr\u00fcbfabre fliegen, fheinen bei ben 3ntmen jn fhmarohen.\n3n ioefentlih Oerfhtebener gorm tritt ba3 \u00a9hmarohertbum bei einer fleinett gamilie auf, loelhe man S)affel^ ober Sie\u00eafliegen (Sremen, Oestridae) genannt bat. SDie Slrten fud)en\n26*","page":403},{"file":"p0404.txt","language":"de","ocr_de":"404\nSie gtoetf\u00ef\u00fcg\u00efer. fliegen.\nin betriebener SBeife borperrf cpettb bie Bel\u00fcften Ifau^tpiere uub ba\u00ab .giocptoilb peint, einzelne paBen ftc^ aucp al\u00ab S\u00dfaraftteit boit Seutel* ttnb Stagetpieren erlbiefeu, nnb e\u00ab d\u00fcrften geioi\u00df noep anbere \u00a9\u00e4ugetpiere bon tpneit geplagt inerben, nur entzogen fiep Bi\u00abper bie f^\u00efteigeit ber fepr fcploierigen n\u00e4heren SeoBacptitng\u00bb \u00a3$n Ben pci\u00dfeit S\u00e4ubern loitb Bi\u00ealoeileu amp bet SJtenfd) bon Oeftribert peimgefucpt, bereu Sarbeit in ber ^opfpaut, ber \u00fcftafenp\u00f6ple, beut \u00e4u\u00dfern \u00a9ep\u00f6r| gange, ja aucp im SJtageit gefunbeit loorben ftnb, in Sraftlteu Ura, in \u00a9apenne Yer macaque, in \u00a9oftarica Torcel, Bei ben ID\u00cfapna\u00eatnbianerii Suglacuru, in Steitgraitaba Gusano peludo ober nucte pei\u00dfeit nnb einem \u00e4Jienfcpen\u00f6ftribeu (Oestrus hominis) angepreu follem Sem ifi jebod) nicpt fo, fonbcrn eine nnb bie anbere Slot, loelcpe Bei fftinbent, \u00a3>unben, ^ferbeit, SJtaultpieren ic, fcpmaropt, Bat fiep in ben borliegenbeu f\u00e4llen einmal gtt einem SJteufcpeit berirri Sie Sarben ber in \u00ef\u00eftebe ftepenbeit fliegen leBen entioeber unter ber \u00f6paut uub ern\u00e4preit ft dp bon beut (Siter ber Seuten (SaffelBeule), loelcpe fie erzeugen \u2014 bie\u00df bie \u00f6paut\u00f6ftrib en \u2014 ober fepen fiep au bie 3>nnento\u00e4nbe be\u00ab 3Ragenj>, and) ber \u00a9eb\u00e4rme, Sttagen\u00f6 jtriben, nod) anbere enblidp, bie Stafen* Bremen, \u00efommen in ber Hafens ober Stacpenp\u00f6ple bon Sin bielett biefer Sarben Bat mau inept* malige H\u00e4utungen nnb bamit berBunbenc, unBebeutenbe ^ormber\u00e4nberungeit BeoBacptet \u00a9inb fie reif, fo berlaffeu fie ba\u00ab SBopntpier, um fiep auf ober ftaep unter ber \u00a9rbe in ein Tonnen* p\u00fcppepen gu berloanbeln. Sie fliegen felBft paBen eine B\u00fcrge SeBen\u00eabauer, lo\u00e4ptenb loelcper biele bon ipnen im \u00a9onnenfcpeitte auf Bapleit Jp\u00f6peu unter fiatfem \u00a9efttntme umperpegen. Sie p\u00f6lgerueit \u00a9er\u00fcfte in \u00a9eBirg\u00eagegenben, loelcpe 3. S3\u00bb im \u00a3arge an betriebenen f\u00fcnften eine SE\u00dfeitjtcpt erm\u00f6glichen fo\u00eflen, gep\u00f6ren gu ben Befielt ^angpl\u00e4pem SB\u00f6rpertid) geidpten fiep bie Saffetfliegeu au\u00ab burep margenf\u00f6rmige in einer \u00a9tirngruBe eingefenlte $\u00fcptcr, loelcpe mit einer Sorfte enbett, unb burep beit ungemein berf\u00fcmmerten, gur Slufuapme bon Staprung Baum geeigneten Sb\u00fcffeL SReBenaugeit ftnb borpanbem Ser fedfjggliebrige \u00a3interleiB enbet Beim SMuncpen ftuinpf, Beim SSeiBcpeit in eine taug au\u00abftredBate Segr\u00f6pte. Sa\u00ab gl\u00fcgelge\u00e4ber ftimmt am meifien mit bem ber Familie ber 2Jht\u00abciben, loelcpe loir folgen taffen, \u00fcBereim Ser Sinn\u00e9p'cpe \u00a9attung\u00eaname Oestrus BlieB peutgutage nur noep loenigen Sitten; benn je uaep bem Slberberlaufe ber gl\u00fcget, ber Sefcpaffenpeit ber gfipter, be\u00ab \u00fcftunb\u00ab unb \u00a9eftept\u00ab pat man noep 13 anbere baueBeu aufgef\u00eee\u00fcf. Hm einige gemeinere Sitten naper borguf\u00fcpren, nennen loir gub\u00f6rberft bie \u00dcJ\u00ce a g en Breme be& \u00fc\u00dff erbe\u00ab (Gastrophilus ober Gastrus equi) uub f\u00fcpreu ipre berfcpiebeneit \u00a9taube bom Sie \u00a9tirn, Beim SBetBcpen Breiter al\u00ab Beim SMumpen, foloie ber Sporarntdeu ift mit einem bidden, Br\u00e4unlidaetBen Selg BeBleibet, loeld)er nur bor ben g\u00efiigelit in eine fcploarge Sinbe\n\u00fcBergept. Sie \u00fcBrigen Speile ftnb \u00efiepter unb fparlieper Be* paart, bie Seine uub ber gr\u00f6\u00dfte Speit be\u00ab ^iuterleiBed in ber \u00a3aut bunfel ioacp\u00abgeiB ge* f\u00e4rbt. Sie fcpload) getr\u00fcBten, mit einer berloifcpteit, bunt* lereit QuerBinbe unb einigen Sflecfcpeu gegeidpneten gl\u00fcgel ftnb bon einer gang g er ab en oierten Sc\u00f9tg\u00eaaber burcpgogen, unb paBen loeber eine\u00a9pipeu* queraber, nodp eine berengte ober gefcploffene erf\u00eee \u00a3>interranbge\u00ef\u00efe. Sa\u00ab 6 Bi\u00ab 8 Stuten lange Spier rupt mit eingeMmmter \u00a3eiBe\u00abfpipe unb pa\u00efB B\u00efaffenbett gt\u00fcgelu. \u00a3at e\u00ab in beu erften SWorgeuftunben au einem fcp\u00f6uen Sage ein Sede\u00efcpeu bon ber Sonnenpuppe aBgefto\u00dfeu, fo f\u00e4llt an ipm eine gro\u00dfe, aB\u00efoecpfelub anfdploe\u00ef\u00efenbe unb gufammenftnBenbe \u00a9tirnBlafe auf, loelcpe bie gauge \u00a9tint Bi\u00ab gum \u00a9euid Bebedt\n\nc\nSKogen\u00catewe be\u00eb SPfe\u00eebe\u00eb (Gastropliilus equi). a \u00aei an ctuern \u00a3aare. b Satbe ouf ber lebten, c auf ber erpen (Sn\u00fccidfeTuug\u00eapufe. d 2;buuti^en. e\t(oCe\u00eb pari bergr\u00f6pert).","page":404},{"file":"p0405.txt","language":"de","ocr_de":"SRagenbreme be\u00ab i\u00dfferbe\u00ab. 2tafen\u00f6reme beg \u00a9dfafe\u00ab.\t405;.\nimb burchficpig ift. SDfam meint, biefe Otafe, metdje matt auch bet \u00a3ad)incn unb anbereit \u00dcRu\u00eas eiben im ^ugenbalter mahrnehmen \u00efantt, teifte beim 2Ibfto\u00dfen be\u00ab Oedei\u00ab gute Oienfte. SDlit bem boUlommenen 2lbtroduen ber neugebornen fliege berfehmiubet biefe\u00efbe, uub bie trente fliegt nun unter \u00a9ebrumm au\u00ab, urn (id) gu paaren. \u00a9ie geh\u00f6rt gu betten, metope ho\u00efje f\u00fcnfte auf= (ut^ett. Stuf einer faxten Stupfe, metdje nie bon \u00ab\u00dffwbeu befugt mirb, untfd&m\u00e4ymte rnidj am. 6- Sluguft eine \u00ab\u00dfferbemagenfliege, fetzte ftd^ an meinen 3tod unb lie\u00df ftdj fangen. Oa\u00ab befruchtete SBeibdjen geht nun bei heiterem, marinen SBetter an feine Strbeit fluchtig uub uufi\u00e4t umfchlu\u00e4rnit e\u00ab ba\u00ab 5pferb, mdd)e\u00ab ihm auf ber S\u00f6eibe, bem 2t cf er, ber Saubftra\u00dfe gug\u00e4ttglid) toirb, umfiammert fein Haar, fo tauge al\u00ab n\u00f6thig ift, um ein (Si (a), and) mop einige baratt gu flehen, fliegt auf, fommt tu berfetben 2lbjtd)t mieber unb f\u00e4hrt bamtt fort, fo fange S\u00f6itterung, \u00fc\u00a3age\u00abgeit uub ber Stufenttjcitt be\u00ab Ipferbe\u00ab, (Sfel\u00ab ober \u00abWauttljiere\u00ab im freien e\u00ab ihm geftatten; in bett \u00a9tatt ober in ba\u00ab S\u00f6affer folgt e\u00ab niemals!. Oer meibtiche Hinterleib enth\u00e4lt ungef\u00e4hr fiebenhunbert biefer fonberbar geftalteteu, erft meinen, fp\u00e4ter getbtid)en (Sier. 2lu\u00ab ihnen friechen nach wenigen Stagen bie Farben au\u00ab, tttbem fte oben ha\u00ab Oedeldjeu ab ft off eit, in ihrer <Snt= midetung burd) bie S\u00f6\u00e4rme ber Stift unb bie 2lu\u00abb\u00fcnftung be\u00ab Stoffe\u00ab beg\u00fcnftigt. ^nftinltm\u00e4\u00dfig fd)t\u00e4ngetn fid) bie jungen SWaben (c) nach ben Sippen be\u00ab Schiere\u00ab ober merben megett be\u00ab Sqo.uU reige\u00ea, melden fte erzeugen, meggeteeft unb berfdjtudt. SSei ber \u00a9djmierigleit, an bett Ort ihrer Oeftimmung gu gefangen, in $olge bereit manche Sarbe gu @runbe geht, ftattete bie \u00dcRatur ben meiblichen (Sierftod mit gahlreid)en (Stent au\u00ab, (Rath gmeirnatiger H\u00e4utung nimmt bie Sarbe bie 5\u00b0rm boit f^ig. b an, ift fteifchrott) bon fyarbe, etma\u00ab niebergebr\u00fcdt unb an bett Seibe\u00abringett mit 2tu\u00abfdjlu\u00df ber lebten bttreh hoppelte, uad) hinten gerichtete \u00a9tadjetlrange rauh. (Born unters, fdjeibet matt gmet au\u00ab = unb eingiehbare 2\u00df\u00e4rgd)en an ber obent unb gmet querfteljeube Hbrnhalen, bie gum gehalten bienen, au ber untern \u00a9eite; gmifc\u00dfeu beiben teueren \u00f6ffnet ftd) ber (Wuub in einer S\u00e4ng\u00abfpatte. 2tm ftumpfeu Stfterenbe liegen in Otter furch eit bie fdjmer gu erfenuenben Oeffuungen ber Suftt\u00f6cher. ^m (Wagen halett fid) bie Sarbett feft, eingelne and) im \u00a9djlun\u00f6e, uub man finbet fie in bon ihnen gebilbeteit \u00a9rubett ober Selten, befonber\u00ab bei SBeibepferben nid)t fetten in f\u00f6rmlichen (Reflern bon funfgig bi\u00ab hnnbert \u00a9t\u00fcd beifammett, gr\u00f6\u00dfere uub fteiuere. \u00a9ie fangen an ber \u00a9d)leimhaut mie (Btuteget, ergeugen \u00a9r\u00fcbdjen unb ttad) unb naefj gr\u00f6\u00dfere H\u00f6hlungen, meldje eine eiter\u00e4hntiche \u00a7l\u00fcf|igleit at\u00ab ihre Wahrung abfonbent. Oiefe \u00a9teilen bernarben mieber, menu fie bon ben Sarbett bertaffeu finb. Stufaug\u00ab machten bie \u00abWaben fehr f\u00f6neU unb \u00e4nbertt bi\u00abmeitett auch ihren 2lufenthalt\u00abort. Haben fie bttrehfchnittlich etma gehn (Wonate htnburdj % Unmefen im (Wagen getrieben, fo bertaffeu fte ba\u00ab gequ\u00e4lte Steter im Saufe be\u00ab (Wat, 3uni ober .juli in b eff eu (Srcrementen. Stuf ihrem taugen 2Bege bttreh bie O\u00e4rme, metd)en fte, unterft\u00fcjjt burd) bie p er i ft alt if djen Oemeguitgett berfetben, in bert)\u00fcltni\u00dfm\u00e4\u00dfig larger 3eit guritdlegen, fd)eineu fie ihre tefcte (Sntmidetung gu erlangen, menigfleu\u00ab hat e\u00ab in nur \u00e4u\u00dferft fetteneu f\u00e4llen getingen motten, au\u00ab fotchen Saroen fliegen gu ergte\u00efjen, metd)e bem (Wagen gu \u00a9ruttbe gegangener (\u00dfferbe entnommen murbett. Stuf ber (Srbe angetaugt, gr\u00e4bt fid) bie Sarbe (entrecht- in biefetbe, bi\u00ab ba\u00ab (Sttbe be\u00ab Seibe\u00ab babon bebedt ift, lehrt fid) um, fdjrumpft ein uub mirb gum harten O\u00f6nndjen (d), beffett borbere 2tthmung\u00abmerlgeuge mie gmet Ohren prbortreten. \u00dfur 2tu\u00abbitbung ber fliege ftnb bei einigerma\u00dfen g\u00fcnftigeu 2Bitterung\u00abberh\u00e4ltniffen burdjfchmttltch fed)\u00ab d\u00f6odjen au\u00abrei<henb. \u2014 2Ran leimt nod) fed^\u00ab anbere (Wagen\u00f6ftrtben, metdje faft alte im (\u00dfferbe, \u00fcberhaupt aber nur in (Sinhufent teben.\nOie \u00a9djaf=Oaffetfltege, Wafenbreme be\u00ab \u00a9chafe\u00ab (Oestrus ober Cephalomyia ovis) geh\u00f6rt gu einer gmeiten 3ieilje ber Oefiriben. \u00a9ie ift ein braune\u00ab, faft nadte\u00ab OpeiV beffett Hinters leib burd) mei\u00dfe \u00a9eibeuh\u00e4rchen gem\u00f6rfett erfcheint. \u00a9tint uub fR\u00fcdettfchilb ftnb bttreh fdjmarge SB\u00e4rgdhen rauh uub bie ^t\u00fcget mit einer \u00a9pipnqueraber berfehen. \u00abWan finbet bie gliegett an \u00a9teilen, mo \u00a9chafe gu toeibett pflegen, itt SWauert\u00f6chern, gmifdhett Wittbenriffett boit Oaum? ft\u00e4mmett ft itt ftpitb, fo ba\u00df mau fie megnehmett lantt, unb gmar im 2tuguft uub \u00a9eptember.","page":405},{"file":"p0406.txt","language":"de","ocr_de":"2>ie Smctfl\u00fcgler. fliegen.\n\u00ff\u00e8\u00fbfettbteme be\u00eb @d)afe\u00a7 (Oestrus ovis). a g\u00efiege. b Sarbe (bergrBfjert). c\toott ber \u00e2Saadjfeite.\n<j)ag Befruchtete I\u00dfeibdjen legt bie (gier an Me Bafenlbdjer ber @djafe. Oie baratt\u00e9 \u00efjer\u00f4ors fch\u00efupfenbeu S\u00e4mdjen arbeiten jtd) in ber Bafe in bie ^o\u00a7e bi\u00ea gur @tirnp|\u00efe unb ern\u00e4hren fid>\nb\toom \u00a9djleim, beffeit Slbfonberung\nburd) fte rennest mirb; man ftnbet feiten me|r at\u00e9 fieBen bt\u00e9 adjt biefer fogenannten \u201e\u00a9r\u00fcbler\" in ber Bafe eine\u00e9 <Sd)af\u00e9 nnb $rar ton revfdjiebener @rofe* Smei ^orn^afen rom bienen ihnen gum gehalten. Badj ungef\u00e4hr neun Monaten fmb fte erm\u00e2djfeit, bann \u00efaffen fte ftd) berau\u00e9niefen, gel)en fenfc recht in bie (grbe unb retmanbeln flch in eitte Oonuenbubbe (c), meldje fi\u00ffen bi\u00e9 acht 2Bod)en gu ihrer (gntmi\u00fce\u00efung gebrannt Oaf bie \u00a9reljtran\u00effjeit ber (Schafe nid)t ron ben \u00a9r\u00fcblem berrubre, mie man fr\u00fcher meinte, ift fdjon l\u00e4ngft erfannt morben. \u2014 3\u00ab gleicher Seife lebt bie Sarre ron 0. maculates in ber Bafeub\u00ebble M\u00e9 B\u00fcffel\u00e9 unb ^amele\u00e9, bie ber Pharyngomyia picta in ber Bafe unb Bad)enb\u00f6ble be\u00bb (gbeHjirfdje\u00ea, bie ber Cepiiertomyia rufibarbis be\u00e9g\u00efeidjett, bie ber C. stimulator beim Bebe, ber C. trompe im Bentbiere*\nUm fd)Iieflidj audj einen Bemobner ron Oaffelbeulen rorguf\u00f6brert, m\u00fcrbe bie Binb\u00eabie\u00e9= fliege, \u00a7autbreme be\u00e9 Binb3 (Hypoderma bovis) gem\u00e4ht, Oa\u00e9 \u00ef^ier i|t fdjmarg, an (Schienen unb pfen rotbge\u00efb, ber forcer bic\u00a7t behaart, am freiten unb br\u00fcten \u00a3interleib\u00e9ringe\nb\tfdjmarg, an ber \u00a9pihe gelb,\nfonft meif ober graumetf; auf bem B\u00fcd!enfdjilbe treten c einige flumpfe S\u00e2ng\u00ealeiften beutlich bevror.\n\u00a7 Oiefe, mie bie rer= 1 manbten Sir ten, fdjm armen lebhaft unb auf fodfgelegenen ipuntten timber* Oie Seib= ' eben legen ihre (gier, mie alle \u00fcbrigen, an bie -fpaitt ober bie |jaare ber 3Bobn= thiere, nicht in biefelbe* Oie au^gefch\u00ef\u00fchfte Sarre, mit Bohrung rortt au\u00e9ge= r\u00fcftet, arbeitet [ich ftofmeife in bal Sellgemebe ber Unterbaut* (Srft mit ber Seit entfielt bie nadj auf en ge\u00f6ffnete, eitentbe Oaffelbeule in ber Oberbaut* Oie reife SDtabe (b) rerl\u00e4ft fr\u00fch gmifchett fech\u00eb unb adjt Ubr bie Beule, bleibt auf ber (grbe Hegen unb mirb gur Oonnenbubbe (c), melcbe je nach ben Umft\u00e4nben rier bt\u00eb ftebett SBodjen gu ihrer (gntmi\u00fce\u00efung bebarf. \u2014 (gbettfo leben bie Sarren ron H. Diana nnb Actaeon, jene am Bel), biefe am \u00a7irf^e, H. tarandi in ben OaffeB beulen ber Beutbiere, Stuf bie eine ober anbere SBeife merben bie genannten pieve beimgefudjt, felBft Barmer unb (glefauten foHeu ron ihnen nicht rerfdjont bleiben* Oie Oeftribeu rerbreiten ftd) fomit auf ber gangen (grbe, nur in BeuboHanb bat man ihr Borfommeu noch uidf;t nacbgemiefen*\n\u00c7autBreme be\u00eb \u00dc\u00eeinbe\u00eb (Hypoderma bovis), a \u00c7tiege. b Sar\u00f6e (BetOe Vergr\u00f6\u00dfert). c \u00a3onneiam))t>e.","page":406},{"file":"p0407.txt","language":"de","ocr_de":"^autbreme be\u00ea Sthtbe\u00ea. Stbne\u00cf\u00cfftiegen.\n407\n\u00a9g iff fdjmierrg, Bet Bern Befcbr\u00e4ntten Staunte eine Slu\u00eamabt att$ bem gr\u00f6\u00dften #eere Ber Riegen gu treffen, treize Bie S^fiemati\u00efer gu Ber gamilie Ber Situ\u00eaciben (Muscidae) bereinigt haben, jener \u00a9aufenbe bon \u00a9tyteren, metdje nid)t ntinBer reich an formen, inte an Slrten ftnB nnB BaBei bod) in gemiffen \u00a9egiebnngen fo oiet UeBereinfiimmung geigen, ba\u00df jeBe SXrt fdjarf nnb umft\u00e2nBtidj char alter iftrt fein milt, urn fid) au\u00a7 Ber \u00a9efdjreibung and) mit Sicherheit ernennen gu taffen- \u00a9ie aUBe\u00efannte, \u00fbBeralt tjiit auf Ber \u00a9rbe Bem Sftenfdjen folgenBe Stubenfliege, Ber B\u00efaue \u00a9rummer, nor mettent mir uufere gteifdjmaaren im Sommer nicht genug nerina^ren t\u00f4uneu, bie gotbgr\u00fcnen fliegen, ioetd)e gu \u00a9paaren tnt freien eine .ihnen Bargebotene \u00a9abe int Stu BeBeden, alte jette \u00a7unBerte non Slrten, metd;e f\u00fcr Ba\u00ea unge\u00fcbte Enge Stubenfliegen gtt fein fdjeinen, geh\u00f6ren hierher unB f\u00fchren mi\u00ea Ben gamitiendjarafter nor- So ineit BerfelBe Ba\u00a7 gl\u00fcgetge\u00e4ber Betrifft, nertneifen mir auf unfere rechte SlbbitBung S- 376, monad) fe^r nieter, ineun auch nidjt alter SMciben gt\u00fcgel geBitBet ftuB. \u00e4\u00f6eiter ftimmen fte in fotgenBen f\u00fcnften \u00fcberein: Bie mehr ober ineniger gefenfteit ober nieBertiegenBen giibter ftnB immer BreigtieBerig, ba3 lebte oerfcfyieBen geformte, aber ftet\u00ea BreitgeBr\u00fcdte \u00a9lieb ^at eine gegtieBerte ober ungegtieBerte, nadte ober Behaarte St\u00fcdenborfte. \u00a9er gefniete B\u00fcffet, in fettenen gatten ^orntg unB fte^enB, tr\u00e4gt nortjerrfdjenB Breite Saugft\u00e4djen, ungegtieBerte Hafter unB g in ei \u00a9orfien. Stuf Bem St\u00fcdenfd)itbe geh\u00f6rt eine \u00a9uernabt gu Beu \u00a9rfettnuug\u00eageicben unB an Ben g\u00fc\u00dfen au\u00dfer Ben einfachen statten ginei $aft= t\u00e4bb<ben, metebe Beim SJt\u00e4nndjeu \u00f6fter prier gur \u00a9ntmidetung fommeit at\u00ea Beim fajf immer gr\u00f6\u00dferen S\u00dfeibdjeu. S\u00dfentt man in 3i\u00fcdfid)t Ber fetjr eutmidetten, Bie Sdpinger nerftedenben gtugelfdpbbpn Bei Ben einen unB Bereu \u00a9tauget ober \u00a9erl\u00fctnmerung Bei Ben anberen Bie SJtu\u00eaciben inei gro\u00dfe \u00a9rubbeu (M. calypterae unB acalypterae) unB jebe ioieber in gasreiche Sibben\ntit\ngliederte, fo gefdjab Bie\u00ea ineniger, um BaBurdj eine nat\u00fcrliche \u00a9iutbeilung gu ergielen, al\u00ea einen Stnbatt gu gemimten f\u00fcr Bie fo nieten, fonft eben ioentg aupegeidmeten, BefonBerg in Ber prbung \u00fcberaus eint\u00f6nigen \u00a9attungen unB Slrten.\n\u00a9ie Sdjuett=, SftorB = , Stubenfliegen oon Ber \u00a9attung Tachina, um metdje ftdj eine Slugabt anberer fdjaart, auch \u00a9 a (bin en genannt, geboren entfebieben gu Ben midjtigften atter gtiegen, gu jenen Keinen unB fixeren SB\u00e4djtent, metdje Bie Statur fcdjuf, um Ber St\u00f6rung Be\u00a3 \u00a9teiebgemidjt\u00bb in ibreut unenBlidj gegtieberten ^aupatte entgegen gu treten, inbem ihre Sarnen al3 Sdjmaroher, meift mehrere auf einmal in anberen 3>nfeltentaroen, in Betten non \u00a9tattmepen, \u00a9bKb\u00fcrmern, K\u00e4fern, oorberrpenB jeBod) in Sd)metterting\u00earauben leben unB Bereu attgugro\u00dfer \u00a9ermebrung norBeugeu, \u00a9arum fatten un\u00ea Bie Heineren non ihnen menig in Bie Slugett, Bentt fie fdjl\u00fcbfett, unnerbroffeit fuebenb, im \u00a9rafe unB gmifd)en \u00a9eb\u00fcfdj umber, mo Bie SBeibdjen ihre Sdjladjtobfer gu finBen miff en. \u00a9ie robujierett Slrten mirb man eher gemabr unB erlennt fte am baftigen, freuen ginge, au ihrer SBitBbeit, morauf Ber erfte jener Beutfdjen Stamen unB Bie miffern fdjafttidjen \u00a9ettenmtngen mie Echinomyia ferox, fera u. a. biumeifen. \u00a9a\u00ea \u00a9erhalten Ber Sarben gunt S\u00dfobntbiere ift Bei Ben oerfdjieBeneit Slrten ein toerfdjieBene\u00a9 \u00a9ie einen Bobreu fidj aug Bem Staubetd\u00f6rber uttB geben gur \u00a9erbubbnttg itt Bie \u00a9rBe, Bie anberen tbun BaffelBe, nadjbem fidj Bie Staube nerbubbt bat/ nodj anbere nermattbeln ftdj in Ber Sdjmetterting&bubbe ober im \u00a9ocott Ber \u00a9lattme^bentarnen gu \u00a9\u00f6nndjett; mand)e enBlidj merbett at\u00a3 Sarnen bcmSBeibdjen geboren unB nicht in \u00a9iform Bem SBirtbe \u00fcbergeben. Sitte \u00a9ad)inett ftimmen \u00fcberein in Ber Beuttidjen Sbi^en querab er B. b- einer \u00a9erbinButtg gmifd)en Ber gmeiteit unB Britten S\u00e4ng^aBer att ihren \u00a9nben, Burdb eilten SIBer; anbang Ber er\u00dferen in Ber St\u00e4be Ber. gt\u00fcgelfbibK w ber nadteit, ober minbeften\u00ea fdjeinbar nadteit, gegtieberten g\u00fcbterborfte unb in Bem nierrittgeligett, fitrgeif\u00f6rmigeit, fegetigen, fetten malgenf\u00f6rntigen ^interteibe, ber int testen gatte bann mie hinten eittgebogett erf^eint. Stur menigen Slrten fet)teu bie ftarfen \u00a9orfiett (SJtacrod)oten) am Korber, \u00a9ie Singen fto\u00dfen auf Bem Scheitet nidjt gufammen, menu fte ficb aud) Beim\n\nTachina fera txebfi\tunb Sarbe.","page":407},{"file":"p0408.txt","language":"de","ocr_de":"408\nSie gmeifl\u00fcgler. $tiegen.\ndR\u00fcnnchen n\u00e4hern, fommen halb fahl, halb fammetartig behaart bor. Aid gr\u00f6fjted einheimifched gamilienglieb f\u00fchren mit auf bent \u00a9rubbenbilbe \u201eHerrfdjaft bet fliegen\" \u00ee)te reichlich bid acfft Linien lange, baBet im futzeif\u00f6rmigett Hinterleibe f\u00fcnf Sinien breite T. (EcMnomyia) grossa bor. Ste ift gt\u00e4ngenb fchmarz, fehr bidjt ftadjelborftig behaart, an $obf uttb gl\u00fcgelmutzel rothgelb; bad rcftrothe mittlere ^\u00fchlerglieb \u00fcbertrifft bad bietedige, fd)matze (Snbg\u00efteb um bad Sonette. Sie Augen ftub nadt, SBtmpern bem Untergefidft borenthalteu. Sie T. (Echin.) fera bergegenm\u00e4rtigt an biefet \u00a9teile bie f\u00f6\u00f6rbertracht ber in fRebe ftelfenben Spiere. Ste ift braun, am hinter? leibe bntd)fd)einenb roftroth mit Audfchluff einer fdjmatzen dRittelftrieme.\nSie graue Sileifthfliege (Sarcophaga carnaria) begegnet unis f\u00fcr gem\u00f6hultd) nicht in beit Raufern, befto h\u00e4ufiger aber nom dRai ab bad ganze $ahr hwburch brau\u00a7eit im freien, an Saumft\u00e4mmen, auf Slumeu, an StBegen ttnb befouberd \u00fcberall ba, mo ftd) bermefenbe S\u00a7ier= unb ^flanjenftoffe borfinben. Sie me<hfelt fet>r in ber \u00a9r\u00f6jze. Sad immer Heinere dR\u00e4nndjen \u00fcbertrifft manchmal faum eine recht feifte Stubenfliege, m\u00e4hreitb bad d\u00f6etbchen in ber Siegel fteben Sinien mifjt- Sad blafjgelb fd\u00fcdernbe @efid)t, ber lichtgraue ebenfo fchidentbe mit fchmarzett Striemen medjfelnbe fRiiden, ber braune, fdjmarz unb gelb fd)idernbe, m\u00fcrfelig gezeichnete Hinterleib unb bie farnrnetfchmarze Stirnftrieme madfen fie in niafIdB auf F\u00e4rbung feindlich. SBeiter hat bie fliege eine an ber 2Burze\u00ef|5Ifte bicfere, huer \u00f6idd befteberfe \u00c7\u00fchlerborfte, gefeulte Saftet am !urz bortretenben SR\u00fcffel unb menig auff\u00e4llige d\u00fcrften (dRacrocheten) am geftredt eif\u00f6rmigen, beim dR\u00e4nndfeit faft malzigen J^interlei\u00a3>e. 3n ben gro\u00dfen gl\u00fcgeln m\u00fcnbet bie erfte, offne Hinterranbzede meit non berSfnfse, tn\u00e4|renb bie nierte S\u00e4itgdaber minfelig abbiegt (Sfnhen? queraber) unb ftd) aid \u00c7alte hiuter ber Seugung nod) fortfeht. Siefe unb alle ihrem (gefchledjte ungeh\u00f6rige fliegen legen feine (gier, fonbern geb\u00e4ren dRaben, meldje aud fenen bereits\u00bb im Seibe ber dRutter audfdjl\u00fcbften. Sdjon Ut\u00e9aumur bemerfte biefe Shatfadjeit au ber grauen $leifd)= fliege unb unterste fte genauer. Ser (gietflocl erfdseint all ein \u00a9ef\u00e4\u00a7, beffeit SBaitbuugen mie ein Sanb geformt unb fpiralf\u00f6rmig zufammengerollt ftttb. A\u00dfidelt man eiitd auf, fo ergibt ftd) eine S\u00e4nge non ungef\u00e4hr 2V2 god, m\u00e4ljtenb bie fliege felbft uidjt nie! mehr.- als\u00bb einen halben 3oH mi\u00a7t. Set Steile nadj liegen zwanzig HRaben unb auf einer S\u00e4uge non brei Sinieit hunbert neben eiuaitber, mithin in einem Sanbft\u00fcde non 3 Sinieit S\u00e4nge 20 X 100, mad f\u00fcr ben ganzen (gierflod 20,000 Sarnen betragen m\u00fcrbe, meldje einzeln iit einer b\u00fcttiten (gihaut eingefcljloffen unb auf biefe Steife in Srbnung erhalten merbeit, am (gnbe bed (gierftoded auch meiter entmidelt jtnb als\u00bb an bem non ben (gileitern entfernteren Sh^H- Angenommen, ba^ nidft bie H\u00e4lfte ber ungeheuren \u00dfahl z^r (gntmidelung gelangt, mozu eben fein @runb norliegt, mtb etma nur ad^t= taxtfeub geboren m\u00fcrben, fo ift bie ^ruchtbarfeit biefcr Shiere immer nod) eine Sdfreden erregenbe. S)ie ^Reugebonten maihfen mie ba\u00ea ihnen Oermaubte Ungeziefer felfr fchned unb h^ti'en nach adjt Sagen ihre bode @r\u00f6\u00a7e erlangt. Sie finb fegeif\u00f6rmig, fdjtnuzig mei\u00a7 mit z\u00fc>ei fchmarzen Horn; hafeit am borberen, gugefpi^ten Sheile unb gt\u00fcei gleifchfbihdsen bar\u00fcber berfehen. \u00a3)a\u00f6 abgeftuhte Hiutereube h\u00f6hd fi<h nu\u00eb, mirb bon zufammenziehbareit SBarzen umgeben unb enth\u00e4lt im ^nitenraume anfdfeinenb aid z^ei bunfle f\u00fcnfte, in SBirflidjfeit aid brei\u00efa^qa^herSf\u00f6rm^\u00d6e R\u00e4chen mit je brei Suft= l\u00f6chern bie Sracheen\u00f6ffuungen; noch eilt gez\u00e4hnted Suftloch befinbet ftbh feberfeitd born. 3n irgeub einem SBinfel \u00fcber flach unter ber (grbe mirb bie dRabe zn einem fchtbarzbrauneit Sonudjeu, beffen fehr unebeited Seibedenbe burd) eine fd>arf gelautete Audh\u00f6hlnng bie entfprechenbe Stede ber Sarbe anbeutet. Soudje\u2019d (grfahrungen ftimmen nid)t mit beiten IR\u00e9aumur\u2019d unb SDegeer\u2019d \u00fcberein, unb biefe foden nach feiner dReinung bie Sarben mit beneit ber Mnsca vomitoria zunt Sheil ber? medhfelt haben, dtach Souche bauert bie Snbfmmmhe bier bid adhtdBochen; bie (gntmidelung ber Sarbe aber geht \u00efangfamer bon Statten, and) fanb er biefclbe nur in faulettben gSflanzenfioffen, befonberd im dRift, nie im $Ieifch, Soie ber dtame ber fliege ermarien l\u00e4\u00dft\u00bb Sie Sarcophageit berbreiten fich in zahlreichen Arten \u00fcber ade dBelttheile.","page":408},{"file":"p0409.txt","language":"de","ocr_de":"@raue ^letfcfyf\u00efiege. Stubenfliege. \u00a9djnuigfliege*\n409\n$eht Dl)ier \u2014 bad faint moljl oljite Uebertreibung behauptet iverbeit \u2014 iff bem Mettfden oljne fein \u00dfutljuit \u00abnb oljne iljn felbft gu bemoljneit, ein fo treuer, in bei* Obegel redjt l\u00e4ftiger, unter Umft\u00e4nbeit uitaudfieljlidcr Segleiter, aid bie Stubenfliege (Musca domestica). @ie Derfte\u00efjt ed ebenfo gut, ftd im falten SapfEanb \u00efjciudltdj einguridten, iiaie bie EInne\u00efjmlid\u00efeiten ber Sauber unter bem feigen \u00a9rbgiirtel gu m\u00fcrbigen. EBir alle feitneu iljre fdlintmen \u00a9igem fc^aften, bie \u00e4nbringlidteit, Olaf^aftigfeit nnb bie \u00a9ud)t, ElEed uub 2>ebed bejubeln; eine Dugenb mirb Sbiemaub Don i|r gu r\u00fchmen miffeit. Sefonberd gegen \u00a9nbe bed \u00a9omrnerd, too fie bie f\u00fcllen \u00fcft\u00e4dte uub Morgen maffenljaft in bie Raufer treiben, mirb fie in beit \u00dfimment am l\u00e4ftftgften, bod^ f\u00fcr ben Oborbl\u00e4nber uub Semoljiter bed mittleren Europa uod nicjjt in bem Mage, mie f\u00fcr ben \u00a9iibl\u00e4uber. \u201e3d traf, errafft 9lrt^ur 2/oung in feiner intereffanten Steife burd) fffrantreid), gmifden ^labelled uub Dljni)k Maulbeeren uub fliegen gugleid. Unter bem Eludbrude \u201efliegen\" meine id) feue Mtjriaben, luette ben uuangenel)mfteu Umfianb bed f\u00fcblidsen $litnad audmaden. \u00a9ie ftnb bie borgiiglidften Dualen in \u00a9Manien, Italien uub beit DliDenbiftritten ^rautretdD nid)t meil fie beigen, ftedjen ober oerlebeit, fonbent meil fie fummeit uub itedeit. Mttnb, Singen, Dljreit unb Olafe merben \u00a9inem Doll baron, fte fdm\u00e4rmett \u00fcber aEed \u00a9gbare, Dbft, guder, Mild* 3ebed Ding mirb Don illicit in folgen galjllofeit feeren anges fatten, bag ed unm\u00f6glid iff, eine Maljlgeit gu galten, trenn fte nidjt Doit femaitbem, ber nidjtd Slnbered gu tljuit |at, unablafftg Dertrieben merben. Stuf gubereitetem ^Papiere unb mittelft anberer \u00a9rftnbttngeit merben fte mit folder Seidjtigfeit unb in folder SObenge gefangen, bag ed bloge Otadjl\u00e4ffigtett ift, trenn fte fo uitglaublidj \u00fcberljanb nehmen, SBemt id in biefeit \u00a9egenben Saitb; mirtljfdaft triebe, fo tr\u00fcrbe id Diet* bid f\u00fcnf Morgen attja^rlid; mit tobten fliegen b\u00fcttgen.\" Dbgleid) fp\u00e4ter im 3aljre eine $eit fontmt, in meiner fte oerfdjmitnbeit finb, erh\u00e4lt ftd bod) bie \u00a9ine unb Slnbere and) m\u00e4ljreitb bed SBinterd in unferett \u00dfimment, nod) meljr aber iit ben trarnten \u00a9f\u00e4llen, uub ed bebarf nur einiger fdjoiten Dage int jungen 3abre, fo laffeit fte ftdj l)ie uub ba aud) im freien Don ber griiljlingdfonne befdjeineit. \u00a9ine gang eigeittpmlide Dobedart unter iljnen f\u00e4llt einmal meljr, bad- anbere Mal treniger in bie Slugeit: mit audgefpreigten Seinen trifft matt fte an ben SB\u00e4nbeit ober braugen an beliebigen \u00a9egenfi\u00e4itbeit, ber Hinterleib ift iljnen angefdjtroEen, bie Serbinbungdljaut feiner \u00a9lieber tritt aid leiftenartiger \u00a9dimmelftreifen auf, fo bag ber Hinterleib braun unb treig geringelt erfdjeint. Seim Deffneit ftnbet man benfelbeu Ijoljl unb gleicfjfa\u00ef\u00efd fdimmelig. \u00a9elbft bie \u00a9teile, an loeldjer fte ftfsen, ift mit einem Einfluge jened $tlged \u00fcbergogett, meldet* ben Seidnam feftlj\u00e4lt. Die \u00a9tubeufliege l)at eine bid gut*\n\u00a9piise beiberfeitd gefieberte ^\u00fcljlerborfte, Mue Macrod)eten auf bem Et\u00fcden ber Diet* Hinterleibdringe, eilte miittelig gur britten aufs gebogene Dierte S\u00e4ngdaber uub leine eiitgelneu Sorfteit an ber ^mteits feite ber Mittelf \u00abdienen. Sejdere tommen Dor bei ber fd)lrargblaueit \u00a9dmeigf liege, bem Srummer (M. ober Calliphora vomitoria).\n\u00a9d)irarge, rotljbeljaarte Saden, Dier fd)lrarge, nic^t eben feljr beutlicde \u00a9trieinen \u00fcber bad Ei\u00fcdenfdjilb, auf meldjem nur Sorfteit, teilte Haare fteljen, rotljgetbe Dafter, fd)ioarge Seine unb eilt fkrt toeiger \u00a9\u00abdimmer am blauen Hinterleibe uub an bem fdjio\u00e4rglidjett Unters gefidit madjeit biefe tenntlicd, bad Skibdjen \u00fcberbied noed eine feljr breite fdjioarge, au ben \u00a9eiten grau fdjitternbe \u00a9tirnfrieme. EBer fottte fie nidjt fdan gefehlt unb geh\u00f6rt ^aben, jene groge (4\u20146;// nteffenbe) Srummfliege, melde fd fofort eiuf\u00eeeEt, menu fie aud meiter ^erite f^leifd mittert, um i^re (gier (\u00a9dmeig) baran gu legen, unb'\nin nuferen EBoljngimmern unter beft\u00e4ltbtgem Et\u00e4founireit gegen bie $enfterfd)eibeit rennt, aid moEte fie ftd) beit ^of)f eiitftogeit. Die grudtbarteit beiber Elften erreid)t eine aitgerorbeiitlide H^e burd) bie Menge ber (Ster, melde bie E\u00f6eibdeit abfefseit unb burd bie \u00a9dueEigteit, mit meldet*\nCU U l\n@c^OT et^flteg e (Muscayomitoria) ne&ft \u00a3aroe unb","page":409},{"file":"p0410.txt","language":"de","ocr_de":"410\n\u00aete Bttmf\u00eeiig\u00efcr. gUcgeit,\nDie \u00a9mt pp enttoitfelt \u00a9ie Stubenfliege legt bereu in \u00c4l\u00fcm^en bon 60 bid 70 St\u00fcdf in Beit einer \u00a9ierteiflunbe. \u00a9on \u00a9eftalt fmb fie fcift \u00bbalgenf\u00f6rmig, nur born, too Me \u00a9tabe praufc fommt, etioad flper, ip\u00ea jarte \u00a3aut glanzt \u00bbie Perlmutter, \u00a9ie ber Scpteipfliege pben bie etmad geMmmte g\u00f6nn einer \u00a9utfe unb an ber eingebogenen \u00a9eite eine S\u00e4ngdteifte, tu toelper fP bie (Schale \u00f6ffnet; and) fte \u00bberben &u 20 bid 100 auf ein H\u00e4uflein gelegt, bid 200 bon febem \u00e4\u00dfeibpen, oorgug\u00eatreife an gletfp, bie ber Stubenfliege befonberd au \u00a9Hfl, febop finb beibe gjifitter nip gerabe to\u00e2perifp; bie Stubenfliege berfpmap bad $tei[p nipt, legt ipe \u00a9ter and) an oerborbened \u00a9rob \u00fcbet* \u00a9etreibe, \u00e4Monenfpnitte, tobte Spiere, in nipt reingepltene \u00a9fntdn\u00e4pfe, fa an ben Spnuptabal in ben \u00a9ofen, trenn man fte ip offen ftepn l\u00e4ft; bie Spmetjjfliege gep an alten \u00a3\u00e4fe, - bie pringcnben \u00abWaben beffelben gepren aber nipt ip, fonbern gu PiopMla casei - an lad, irre geleitet burp ipen fep fparfen \u00a9erupsflnn au bie fonbcrbaren \u00a9l\u00fctpn ber 21 adpanjen (Stapelia) u, bergt, 3n ppflend 24 Stunben friepen bte \u00a9laben aup fte fmb \u00bbei\u00a7, legeif\u00f6rmig bon \u00a9eftalt, pnten geftup, beibe aber an ipen \u00a9nben bon berfpiebenem Slnfepn, \u00a9ie \u00a9laben ber Stubenfliege fpeineu nur einen fpmarjen \u00a3afen im ailunbe gu pben, \u00bbeit beibe, mie beimanPen Intpmpen, boEfommen gleip fmb unb bipt neben einauber liegen; bie ber Spmeif fliege pben 8\u00bbar pei gleipe, aber burp eine 2trt bon bamnfpen liegenbem, turpem S\u00dffeil getrennte \u00a3afem \u00a9er fl\u00fcfftge llnratp melpeu bte \u00a9laben bon ftp geben, fpeint bie pulnip iper \u00a9apung, befonber\u00f6 bed Stepped gu befpteumgen, \u00a9alb fmb bie bon ipten betoopten \u00a9egenp\u00e4nbe burpmiptt; beim, obgteip ope lugen, flie\u00dfen fte bad Sipt unb arbeiten ftp bapr fpned in fette pnein, \u00a9in \u00a9eobapter Iie\u00a7 eine Spmeipfliege ipe . gier cm einen gifch legen. 3tm zweiten Singe nach Dem SluSWI\u00fcpfen waren Die St\u00e4ben fd,on \u201eocb einmal io grog, aber immer noch Hein genug, bag igrft 25 big 30 jufammen lamu einen \u00a9tan toogen, am Dritten Sage wog febe f\u00fcr fid) Won geben \u00a9ran, tear alfo binnen 24 Stunben gegen 200 SRal Wtoeret getoorben. 3\u00bb \u00a9nglanb trug fid) oor 3\u00bbiten \u00abne grauenhafte @ef<W\u00ab ,u, welche bon oerfchiebenen glaubhaften \u00a9eiten beg\u00fctigt wirb, unb anberw\u00e4rtS haben \u00ceWjWe gtfahrmigen ben SetoeiS f\u00fcr bad fdjneUe S\u00dfadjSthutn fotcheu Ungeziefers unb feinet \u00a9efahrlnhlett geliefert, gin SUmofcnempf\u00e4nger, welcher in golge feines unruhigen SBefeuS ntc^ Sufi hatte, tm SlvbeitShaufe feinet \u00abPfarrei ju Wetten, fonbern eS \u00bborjog, in beit benachbarten Storferu bettetnb umherzufirotchen, erhielt mitte \u00a9abett, weift aus Stob unb gleiftb befiehenb. SBeim er leinen \u25a0Junger geftiUt hatte, pflegte er baS Uebrigbleihei.be, befonbetS baS gtetfch jtotWen . \u00a3aut unb Semb zu fte\u00e4eu unb auf ber Stuft zu tragen. 3iacbbe.n er einft einen betaWtltdjen frrath babon gefammelt hatte, fiel er in eine Utip\u00e4glWleit \u00bbnb legte fW \u00ab\u00bbf ei\"\u2122 \u00bb\u00bbWege nteber Wo mm bet \u00a9onnenbibe Jener SahreSzeit - es war SJiitte Sum - baS Siet d> baft \u00bb \u00ab \u00fcberging unb boll giiegenlarben tourbe. Siefe fuhren nicht nur fort, bie unbelebten ffteiWftucte zu \u00bberzehren, fonbern mW Der tebenbe S\u00e4rper blieb nicht berfchont. SUS ber UngludlWe zuf\u00e4llig \u00bbon einigen Sor\u00fcbevgehenben gefunben tourbe, war er fo \u00bbon ben Staben angefreffen, bag fein Sob imoermeiblich feiert. Siacgbem man, fo gut eS gegen wollte btefeS efelhafte \u00a9eziefer entfeint hatte, f\u00fchrten ihn bie barmherzigen Samariter in ihre \u00a9etmat unb hotten f\u00bbgleich etneit ffiuttbarz herhei, Welcher erti\u00e4rte, ber S\u00f6rper bef\u00e4nbe fid) in foWem Suftanbe, bag er ben Setbanb einige' \u00a9tunben \u00fcberleben W\u00fcrbe, ffiirtlich ftarb ber Ungl\u00fcctlWe, nngefreffen \u00bbon *l,egenmabe\u201e STa bie Seit \u00bblie\u00dft angegeben \u00bbft, Wie lange er bagelegen hotte, \u00bbnb nicht anzunehmen, bag es mehrere Sage gewefeu, fo D\u00fcrfte hier leine ber heften Musca-Slrten in Setracht lommen, fonbern eine tebeubig geb\u00e4renbe Sarcoplmga. Sn g\u00e4aragnal) fmb g\u00e2Ke \u00bborgelomtnen, Wo Sopfweh nach Siafenbluten Wagrenb beS \u00a9djtafeS befallen tourbeit nnb nWt eher erleWterung fanbett, bis fte einige Sliegettmaben het\u00ab\u00bb\u00e4geniegt hatten, gieberticinle m\\ Samat a muff ar\u00f6gtev Sorgfalt 'tectadjict werben, Damit ihnen nWt eine groge blaue gitege igie\nLfe ober atfbaS 3\u00abhnfleiW h\u00abe, \u00bb\u00bb\u00bb> W \u00ab\u00ab\u00bb \u00ab\u00bb\u00bb\u00ea*\u00bb\ti i \u00ce\nS \u201enb Dem UnglMlidc, einen eiitfehli^en Sob gebraut h^eu. Saffen Wir bahmgefieHt fein,","page":410},{"file":"p0411.txt","language":"de","ocr_de":"Stechfliege. Vlnmenf\u00fcege.\n411\n!\nt\ni\n*\ncb \u00ee)te berberblidjett \u00a9Gegenfarben gerabe bie l^ier befprodjeneit Slrteit fiitb, ba el nod) fe^r biele anbere gibt, metdje gang ebenfo leben. \u00a9rmiefen ift g. V., ba\u00df bie GJ\u00ceabeit Don Sarcophag* latifrons aul Dprgefcpm\u00fcrert peraulgefcpnitten morben finb, unb in einem aitbern \u00a9aGe marett el mit gro\u00dfer SBBa^rfd^ein\u00efid^\u00efeit biefelben, me\u00efcpe ben innent Slugenmintel einel Knaben, ber im freien eingefcpiafen tear, in einer Steife ber\u00efe^t fatten, ba\u00df er bie Septraft berlor. Unter aGen Umftanbcn gept aul ben angef\u00fchrten Veifpielen herber, mie gef\u00e4hrlich el ift, m\u00e4prenb ber barmen \u00a9aprelgeit im freien gu fcplafeit, ba bie bon (Seiten an fid) parmlofer \u00a9efdmpfe uni brohenben \u00a9efapren gr\u00f6\u00dfere Vebcutung haben, all loir gn glauben geneigt finb.\nVor feiten hat el nicht an Leuten gefehlt, meldje behaupteten, ber gleichen 9Jtab en entft\u00e4nben bon felbfi an faulenben \u00a9egenft\u00e4nbeit unb bie, einen lobten aufgehrenben, fogenannten \u201eLeicpen= m\u00fcrmer\" feien nidjtl meiter all bie fidjtlidjeit 3e^en fetnel f\u00fcnb\u00efid)en Lebenl. $eut gu Vage glaubt lein bern\u00fcnftiger Gftenfcp fol\u00e4jen Unjtmt mehr, fonbent lt?ei\u00a7, ba\u00df biefe ober anbere fliegen ihre (gier an ben Leichnam abfepten, menu el and) \u00fcftientanb mit anfap.\n\u00a9e nad) ben ttmft\u00e4n\u00f6eu : g\u00fcnjtiger SBitterung unb nahrhafter reicp\u00eficper $oft, ftnb bie \u00dcJiaben in 8 bil 14 Vagen ermaepfen. Sleuerbingl hat Bend art bie intereffante Veobacptung au beneu ber (Schmei\u00dffliege unb ber fcp\u00f6neit gro\u00dfen \u00a9olbfliege (M. caesarea) gemacht, melcpe fdjon bei ben Defiribeit unb ben halb gu erm\u00e4pnenbett 5$upiparen angefteGt morbeu m\u00e4ren, ba\u00df m\u00e4prenb iprel VSacpItpuml Ver\u00e4itberungett au ben GJtunbtpeileu unb Stigmen borgehen unb in biefer $inftcpt brei Stufen angunehmeu feien, bereu er fte 12, bereit gmeite 36 Stunben unb bereit britte bon ba bil gur Vermanbfung bauert. Vepufl biefer gehen fie auleinanber ttitb fuchen, menu el fein lann, bie \u00a9rbe auf; fie bringen bie Verpuppung auch ohne biefe fertig, aber nach gro\u00dfer Unruhe unb nterllidjem Unbehagen. \u00fcftad) burepfepnittlid) 14 Vagen hat ftch im V\u00f6nncpett bie fliege fo meit entmidelt, ba\u00df fie burd) Vufbl\u00e4peit ihrel ^opfel baffelbe fprengt unb baraul perborfommt, mal ftetl am Vage, nie bei Slbenb! ober \u00fcftadjt! gefepiept. \u00a9I berfteht fid) bon fclbft, ba\u00df bie im Sp\u00e4therbft erfi ermachfeuen iDtaben all puppen \u00fcbermintent, unb fobann geht meiter aul bent \u00a9efagten perbor, ba\u00df bei mehreren \u00a9eneratiouen im \u00a9apre bal \u00a9liegenbcll gu einer unerme\u00dflichen \u00a9apt heranmachfen m\u00fc\u00dfte, menu Vhiere unb GJtenfdjen ihm nicht auff\u00e4fftg m\u00e4ren.\n3m Sp\u00e4tfommer pflegt ftd) nod) eilte anbere 2lrt bon \u00a9liegen in ben \u00a9immern ehtgufMlen, befonberl menu Viepft\u00e4Ge niept fern finb, meld)e bon iprer blittfaitgenbeit \u00a9igenfepaft ben \u00fcftamen Stechfliege, 2Bab eitftecper (Stomoxys calcitrans) erhalten pat. V)ie graue fliege gleicht in ^\u00f6rpertraept unb \u00a9\u00e4rbung ungemein ber taunt gr\u00f6\u00dferen Stubenfliege, bon metdjer fte ftd) jeboep bttrep beit magreept aul beut SDtaule borjtepeitben Stecpr\u00fcffel leicpt unterfd)eibet; \u00fcberbie\u00df tr\u00e4gt fte eine get\u00e4mmte, miG fagen, nur an ber Oberfeite gefieberte \u00a9\u00fcplerborfte unb pat auf bem 3\u00ee\u00fcdenfd)ilb brei breit mei\u00dflicpe, an ber \u00fcftapt unterbrochene Striemen. V)ie tegelf\u00f6rmige, hinten abgerunbete Barbe ift mild)mei\u00df, glatt unb gl\u00e4ngeub, born gmeitpeilig; bie ungleichen \u00a7aten bei ftraplenartig: geruitgelten GRunbel fepeit tropbem bei iprer gro\u00dfen Gtacpbarfcpaft mie nur einer aul. 2lm ^rotporar erfepeint ber ringf\u00f6rmig aufgetriebene Vorberranb feparf, bie gelben, mufcpeG f\u00f6rmigen Stigmentr\u00e4ger gerfallen in je fecpl teuleitf\u00f6rmige Vpeile, bie bei palbtugelf\u00f6rmigen Vfterfegmentl bilbeit giemlicp gro\u00dfe, fepmargbrautt eingefa\u00dfte treilrunbe \u00a9l\u00e4d)en, auf melcpen je brei \u00fcuftl\u00f6cper im Vreied fiepen. Val befepriebene Vpier ift hier Linien lang unb lebt im Sommer unb iperbft gefeGfcpaftlid) mit beit Stubeiifliegenmaben im marrnen i\u00dfferbentifte, entmidelt ftd) aber laitgfamer all biefe. -Vie flippe ift bla\u00df rotpbraun, fein in bie Ouere geftricpelt, unb bie borberften Luftl\u00f6cher, ber l\u00fcnfftgett \u00a9liege erfcpeineit, mie bei aGen SEJtulciben, am .fpinterranbe bei bierten Leibelriitgel all tegelf\u00f6rmige, uad) born gerichtete jp\u00f6rttcpeit, m\u00e4preitb bie pinterften ba liegen, mo fte bie \u00fcGlabe pat. V)ie ^uppeitrupe bauert hier bil fecpl GBocpen.\nVie menigeit, it\u00e4per befprocpeiten GRulcibeit treten itebft ipreit n\u00e4cpften Vermanbten in ben Jpiutergrunb gegen bal gro\u00dfe \u00a7eer ber V lu men flieg eit (Vittpompiben), melcpe in iprem \u00e4u\u00dfern","page":411},{"file":"p0412.txt","language":"de","ocr_de":"412\n\u00aeie 3t\u00fceift\u00fcg\u00efer. fliegen.\nSBefett unb meift aup in ber \u00a9\u00e4rbung bentPlide beS Ittdunbigen mtr \u00a9tubenfliegen gu f\u00e9tu, fpeitten [id) aber bet n\u00e4herer Petraptung burp ben Mangel ber \u00a9ppengiteraber ^ott ihueit unterfp eiben, \u00a9ie ftnb bie epteit Proletarier unter ben fliegen, melpe man oerh\u00e4ltiti\u00a7m\u00e4\u00a7tg am meuigfteit ber Peaptuitg m\u00fcrbigt, unb melpe ihrer \u00a9inf\u00f6rmigfeit halber fetbft bem \u00a9orfper greffe \u00a9pioierigleiteit bereiten. SXEeitt oon ber \u00a9attung AntEomyia leimt man \u00fcber gmepunbcrt \u00a9urop\u00e4er, bereit Xlaroett theitmeife Unfug au ben oerfchiebeuften $ulturgem\u00e4pfeit treiben. \u00a9o fiubet man A. furcata einzeln im .gierten ber egtxiteUelit (Allium Cepa) nnb A. ceparum in gmei bis brei \u00a9eneratiouen oom Mai bis \u00a9ttober gleichfalls ba, aber in auberer Slrt. \u00a9te arbeitet n\u00e4mlich \u00a9\u00e4uge in ber Et\u00e4lfe beS \u00dfmiebetbobenS unb \u00bbernicdjtet baburch fehr oiele gmiebelu. \u00a9ie Stohlfliege (A. brassicae) burpm\u00fchtt als Xlaroe bom $uli bis Eioeeiitber bie $ohlftr\u00fcnte unb tobtet fie; bte dtabieSdhen? fliege (A. radicum) gerfi\u00f6rt bie befannten bRabteStpeit; bie Mabe ber Ein nf elf liege (A. conformis) miuirt iit ben fungen Ebunfelbl\u00e4ttern; bie ber Lattich fliege (A. lactucae) frifjt im EXuguft uitb (September bie \u00a9amen ber \u00a9alatarteu aus, unb anbere leben itt gleicher St\u00f6eife in anberat \u00a9em\u00e4pfett, bie meiften jebod) halten ftp in faulenben Pftangenftoffeu auf. \u00a9ie alle unb \u00a7uuberte oott anbereu Wirten unb \u00a9attuugen geh\u00f6ren gu benjeitigen fliegen, bei beiten bte \u00a9l\u00fcgelfp\u00fcpppett bie \u00a9pmittgett mel)r ober toeniger ooEft\u00e4nbig bebedett. E\u00f6eit maudtfaltiger ftttb bie Mitglieber ber attbern \u00a9ntppe, bei melper jene frei liegen; einige berfelbett muffen gleipfaES oorgef\u00fchrt merben.\nPort ben gahlreipett Prien, melpe ftp burp neuartig ober fonftioie gievlip gegeipnete, bismeilett aup burpauS bunfle \u00a9l\u00fcget, burp eigeuth\u00fcmlipe Pilbuttg ihrer breigliebrigeit \u00a9\u00fchler ober bie \u00a9eftalt bes $0pfeS auSgeipttett (Tetanocera, Elgiva, Sepedon, Ortalis tt. a.), moEen mir nur ber h\u00fcbfpett Pohrfliegeit (Trypetinae) gebenlett, bei melpen ber meiblipe Hinterleib in eine lange, gegtieberte \u00a3egr\u00f6hre ausl\u00e4uft, momit fte ihre \u00a9ier in bte oerfpiebenften \u00a9he^e Xebenber I\u00dfflangett, mie g. P. an ben \u00a9ruptboben ber \u00a9iftelit u. a. \u00a9ompofitett legen, bamit ftd) bie Mareen oon ttereit \u00a9amen ern\u00e4hren. EieuerbingS hat bie Mabe ber \u00a9pargelfliege (Platyparea poeciloptera) jteEenmeife bie Pufmerlfamleit ber \u00a9\u00e4rtuer auf ftp gezogen. Palb ttad) bem \u00a9rfpeiuett ber erftett\nMeinte genannter Pflange, alfo PnfangS Mai fteEt ftp bie \u00a9liege eitt unb legt ihre \u00a9ier gmifdteit bie \u00a9puppen beS \u00a9pargellopfeS. Etap oiergepn bis eittunbgmangig Pagen, je nap ber-PBitterung, Iriepen bie meiffett Mabett auS uttb freffett ftp oon oben herab burp beit \u00a9tengel bis auf beffett untern, holzigen Phe^* \u00aeiefe P\u00f6attberung ift nap etma 14 Pagen beenbet uttb bie Mabe bann, in ber S\u00e4uge breier Pinien, ermapfett unb gut Perpuppung reif. \u00a9iefe beginnt alfo Mitte \u00a9Uni uttb ift bis \u00a9nbe genannten Monats bei allen \u00a9nbioibiteit erfolgt, bereit bis ad)t uttb mehr itt einem \u00a9tengel ftbeit tonnen, \u00a9ie oon Maben bemohnteit \u00a9pargelpflangeit geigen fehr halb ein MppelhafteS, meift oben gebogenes PkpSthuut uttb merbett gelb unb faulig, nop ehe bie Perpuppung ooEenbet ift. \u00a9aS \u00a9onuenp\u00fcpppett, att ben \u00e4uffetfteit \u00a9itbett fpmarg, fonft giemltp gl\u00e4ngettb br\u00e4uiiitpgel\u00f6, erfpeint aut Et\u00fcden etmaS gem\u00f6lbter, als am Pattpe. \u00a9aS\ttr\u00e4gt eitt aiderartigeS, turgeS\n\u00a9oppelh\u00e4tpen, baS oom mehr ober meniger gerabe abgeftu|te Porberenbe ift etmaS runzelig ein= gefpn\u00fcrt. \u00a9nt n\u00e4pften \u00a9r\u00fchfahre ft\u00f6fft bte \u00a9liege eine \u00a9puppe in ber Etadengegenb loS unb tomrnt gum Porfpeitte. \u00a9iefelbe erreipt bte \u00a9reffe nuferer \u00a9tubeufUege bannt, ift aut \u00aeopf, au bett Pruftfeiteit uttb.Peilten gl\u00e4ngettb braunroth, baS \u00a9eftpt mit beit Padett, Munbthetleit unb \u00a9\u00fchlertt am heEften, mehr roftgelb. \u00a9aS Pruftfpilb ift gart graulip bereift, oon brei fpmalen, mehr ober meniger beutlipen, fpmargett P\u00e4ugSfdriemen burpgogen, baS \u00a9pilbpeu gl\u00e4ngettb fpmarg, ber Hinterleib br\u00e4unlip fpmarg, an ben Hiutett\u00e4uberit ber \u00a9egmente grau, beim E\u00f6eibpeu gugefpi^t unb tief fpmarg, bie Segr\u00f6hre bagegett roftgelb, beim M\u00e4ttnpen ftumpf, im gangen Pertaufe\n\u00a9pargelfliege (Platyparea poeciloptera), \u00a9ier \u00efegenbe\u00eb 2\u00dfetbcl)en in nat\u00fcrlicher \u00a9r\u00f6jje, bergr\u00f6\u00a7erte\u00a7 SJ\u00cecinnttjen.","page":412},{"file":"p0413.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9pargelftiege. $irfd)f\u00efiege. Sattbf\u00fc\u00dfige\u00ab \u00a9r\u00fcnauge.\n413\ncpinbriZ* Sie an ber \u00a9pp fep ftumpen unb gevunbeteit, tm lebten Sreioiertel ihrer S\u00e4nge fa\u00df g\u00efeidjbreiteu glitgel \u00dfnb gleZfaU\u00ab br\u00e4unlid) f\u00e0toar* unb gla\u00abhelf. Sie burdpcpigen \u00a9teilen nehmen ben gnnenranb ber SBurget ein nnb bi\u00efben au\u00dferbem nodj f\u00fcnf gadenartige, etwa\u00ab gezwungene \u00a9treifen, bon benen bret in giemlidj gleiten Slbft\u00e4nben bon einanber mit tpen \u00a9ppn bom SJnnenranbe p* in bie bunHc \u00a9runbfarbe borbringen nnb berjenige, Welder ber \u00a9urae\u00ef am n\u00e4chten ftep, bie ftumpfte \u00a9pp ^at nnb in feiner untern H\u00e4lfte mit ber guerft erw\u00e4hnten glaSpHeu \u00a9telle gufammenh\u00e4ngt. Sie beiben lenten gadeuftreifen laufen bom Sorbet^ raube au\u00ab, unb gwau bringt ber \u00e4u\u00dfere gWifcpn ben beiben gegen\u00fcber iiegenben uub bem \u00dfumpen Surgelftreifen ein, ber innere, Hetu\u00dfe bon alten etwa\u00ab ttlfer ber gl\u00fcgelWurgel al\u00ab ber gegen\u00fcber* liegenbe. 3wifd)en ber bierteu unb f\u00fcnften \u00dfacfe in ber Stitte enbltdj be\u00dfnbet fid) am Sorberranbe uod) ein lichte\u00ab pinftcpn. 2\u00f6a\u00ab ben Slberoerlauf anlaugt, fo ift bie erfte S\u00e4ng\u00ababer hoppelt, gang born berfdjwiubet ihr Sorbera\u00df, bie bierte born gebogen, bie beiben Ouerabem n\u00e4hern \u00dfd) [ehr, bie Heine liegt hinter ber Stitte ber Si\u00abcoibalgetle. Ser \u00aeopf ift breiter al\u00ab ba\u00ab Sru\u00dffdjilb, hat eine breite, an ben g\u00fc^lern etwa\u00ab Oorgegogene \u00a9tint unb fd)Warge Sor\u00dfen barauf. Sie prabh\u00e4ngenben f\u00fchlet enben in ein etwa\u00ab gugefpi^te\u00ab, eUiptifc\u00a3;c\u00ab \u00a9lieb mit nadter SH\u00dcdenbor\u00dfe. Sie epr plump al\u00ab fd)lanf gu uennenben Seine tragen gleidj ben \u00a7interteib\u00abfeiteu einige fdjwarje r Sor\u00dfenljaare. Sie S\u00e4nge betr\u00e4gt 2 bi\u00ab 2% Stuten;\n3lud) bie Staben, Welche in mannen fapen bie H^'a5 unb 3Bei<$fellirf<$en bewotjuen, in ber Siegel jebe frudjt nur eine, geh\u00f6ren einer Sopfliege an. Sa\u00ab Skibden tiefer \u00dfirfdjfUege (Spilograpta cerasi) legt Hitfang\u00ab Stai feine (gier, Wie e\u00ab fcpint, nap ber \u00a9teile, wo ber \u00a9tiel % attgeWadjfen ift, au bie unreife irud)t, Welche nadter bon ber au\u00abfdpf>fenben Stabe angebopt Wirb. Siefelbe |at ftd) feboch aud) nod) in ben fr\u00fcd)ten einiger \u00aeei\u00abblattarten (Lonicera xylosteum uub tartarica) unb be\u00ab \u00a9auerborn\u00ab (Berberis vulgaris) gef unb en. Ha* fie am fleifdp ber reifenben frud)t ipeu SIppetit geftiHt unb bolle \u00a9r\u00f6\u00dfe erlangt, fo bopt fte fid) heran\u00ab, l\u00e4\u00dft | fidj gur (gvbe herabfallen, Winbet fidf> bort noch einige \u00a9tunbeu umher unb Wtrb gu einem gelben S\u00f6mtdjeu, au\u00ab Welcpm erft im n\u00e4d)ften Sape gu ber bereit\u00ab angegebenen 3eit bie gierlidje fliege gum Sovfcpin fommt. \u00a9ie ift gl\u00e4ngenb fdjwarg, ba\u00ab S\u00fcdenZitb gart br\u00e4unlichgelb bereift, breimal fdjwarg geftriemt, an beit \u00a9cptlterbeitlen, gwifdjen tiefen uub ber fl\u00fcgelwntgel \u00dftienten* artig, an bem \u00a9cpibd)en, bem Stopfe mit 2lu\u00abnal)me feine\u00ab pnter\u00dfeit Sheile\u00ab uub an ben Seinen bon ben \u00a9djienen an gelb. 9lnt Sovberranbe ber Fl\u00fcgel, Weldje ben Hinterleib \u00fcberragen, h\u00e4ngen brei bnn\u00efle, faft parallele Duerbhtbeu, bie beiben erften geb\u00fcrgt, bie britte aber boUft\u00e4nbig unb-born gu einem gleid)breiten, bi\u00ab Wenig \u00fcber bie bierte S\u00e4ttg\u00ababer reidjenben \u00a9pipnfaunt erweitert. f Sie erfte S\u00e4ng\u00ababer ift hoppelt unb fteigt mit bem Sorberafte fteit put \u00dftanbe hinauf, febe ber beiben Ouerabent auf ber fl\u00fcgelmitte ber anbent nid)t gem\u00e4hert, bie Slualgelle Hitget al\u00ab bie-baborliegenbe Safalgelte, hinten gipfelig au\u00abgegogen. Sa\u00ab h\u00fcbfdje Spesen erreicht nicht gang J bie \u00a9r\u00f6\u00dfe ber \u00a9bargel=Sopftiege.\nt \u00a9r\u00fcuaugen (Chlorops) nennt man Heine ober fep* Heine fliegen, bie Wie ihre n\u00e4d)|ten SerWanbten (Oscinis) eine\u00abtl)eil\u00ab bttrd) bie ungeheuren Stengen, in We\u00efdjen \u00dfe maudjmal ZW\u00e4rmen, ober in ben gimmern erZeineu, anberntheil\u00ab burd) bie Sefd\u00e4bigungen be\u00ab \u00a9etreibe\u00ab bie Stuf* merffamfeit mehr auf ftd) gelenft Ipben, al\u00ab Wohl fonft fold) Heinem \u00a9efchmei\u00df gu Sheil wirb. Z 3hl* h^rnnber ^opf i\u00df in bie Ott er e gegogen, ba\u00ab wenig gur\u00fcdweid)eube Unterge\u00dfcht geht unter bie naeften, gu Sebgeiteu ber fliegen Z\u00f6tt gr\u00fcnen Singen hinab uub tr\u00e4gt feinen ^nebelbart. Sie \u00a9tint ift bei beiben \u00a9efdjledjtern breit, feinhaarig, nad) oortt etwa\u00ab gefenft, hinten mit bret Sebenaugen befep, Weide auf einem breieefigen, fd)Wargen ^lede (\u00a9(heitelbreiecf) ftepn, je nad) l ber Slrt mehr ober weniger au\u00abgebehnt unb ijollfommeit. Sie niebergebr\u00fcdten f\u00fchlet* \u00dfnb unter f einer Sogenfante ber \u00a9tint eingef\u00fcgt, ihr britte\u00ab \u00a9lieb faft frei\u00abnutb mit nadter ober \u00dfaunt= haariger 9H'idenbor\u00dfe Oevfehen. 2lit ben oerh\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfig furgen kl\u00fcgeln reicht bie \u00dftaubaber nur bi\u00ab gur \u00a9pp, bie er\u00dfe S\u00e4ng\u00ababer ift einfadj, bie brei folgenbeit oerlaufen giemlidj gerabe uub","page":413},{"file":"p0414.txt","language":"de","ocr_de":"414\nSie ffmeiftitglei;. fliegen.\nbie Beibett Ouerabern n\u00e4hern fid) eincmbev auf ber gl\u00fcgelmitte, Sinai; unb hittBme Safalg^He feigen. $n bei Stufe Serben bie gl\u00fcgel parallel beut fpiuterleibe aufliegenb getragen. Sie gahl; retten Slrten taffen ftd) fdjmer unterfd)eiben. Sad Banbf\u00fcfige \u00a9tnnauge (C. taeniopus) ift\nin bei* jpauBtfadje gl\u00e4ngettb gelb, an ben ganzen guflern fdjmarg, eBenfo bad Bid gut SJtitte ber \u00a9tint reidjenbe \u00a9feitet breiecB, meldjed ftdj nadj bei* entgegengefehten \u00a9eite mit ben fdjm\u00e4rgltdjen \u00a9trieinen bed fpinterfauBted Bereinigt nnb feit; m\u00e4i*t| Don ben' Slugenr\u00e4nbern entfernt BteiBt. Ser Sruftr\u00fceten mirb Bon brei gl\u00e4ngenb fdjmatgen \u00a9triemen burdjgogen, beren mittelfte feine Beiben \u00a9nbeit erreicht, m\u00e4fienb bie \u00e4u\u00dferen ftd)\nSSattb-fil^igeS \u00a9r\u00fcnauge (Chlorops\t^ r \u00b1\t\u201er\tn .*\u25a0\ntaeniopns), baneben \u00dfo!pf in ber \u00a9eiten*\tnadj Dorn abf\u00fctgen nnb nad) hwmrt oerfd)ntalern; au^er t\u00e7nen\nan^ld)t'\tBemerft man nodj ein fdjmarged \u00a9tiidjelchen ooi ber gl\u00fcgel;\ntourgel nnb Heine fc^loar^e gleddjen an ben Bleicheren Siufifeiten, je eind \u00fcbet ben l\u00fcften. (Sine Scgenreilje \u00e9marger S\u00f6rft\u00e4)eu fafjt bad \u00a9dglbchen ein. .Sluf bem ^interleiBe martiren ftc^ bie Pier \u00a9infdjnitte aid nach hinten fdjarf aBgegiengte, fchmaigBtaune Duertonben, beren oorberfte feitli\u00e4j mit je einem f\u00fcnfte enbigt. Sie gu\u00a7glieber ber getBen Seine erfd^einen buniel, bie Pcrberften fdjmarg, haben jeboch Beim 3Jt\u00e4und)eu einen gelBen SJtittelring. Sie ginget ftnb Fadheit,- ihre \u00a9dringet meifjH- Sie mei\u00dfe Stabe Beraniafjt burd) ihr \u00a9\u00e4ugen am \u00a3atme bed Zeigend (nnb ber \u00a9elfte) eine Serunftaltuug, meldje bie \u00a9itgl\u00e4nbei aid \u201e@id)t ober Ij\u00dfobagia\" Begeidjneu, nnb bie barin Befiehl, bafj um bie flache guidjc, meldje fie in ber Siegel oon ber Sleljie Bid juin elften knoten oerurfadjt, bie B^en toudjemb anfchmetlen, ber fpaltn mie gefnittert \u2022erfdjeint, an ber gegen\u00fcberliegenben \u00a9eite loeidj nnb biintt BteiBt unb gut* g\u00e4uluijj neigt. gn gotge beffen Bommt bie Slefie entloeber gar nicht ooUft\u00e4ubig aud ber Slattfdjeibe faraud, ober erlangt nicht bie oode \u00a9ntmicfetung, ioenn fie fich aud jener m\u00fchfam beooorbi\u00e4ugt. Sie mit gmei Siiiien S\u00e4nge erloachfene Saroe oerfuBBt fid) in ber Siegel nahe bem ober]teu knoten gmifd>en jpalm unb Slattfcheibe, mc man fte meift eingeln antrifft, audnahnrdloeife auch in ber Sichre. Utach 17 Bid 21 Sagen ipuBBenrulje entfaltet ftd) bie fliege int Sluguft. Sad 2\u00dfeiBchen legt feine <gier je^t unftreitig an bie SEBinterfaatcn, an melden bie Saroe in berfetBen Steife auf tritt, ioie bie bed \u00e4\u00f6eigenoeito\u00fcfterd, ber fr\u00fcher erm\u00e4hnten Cecidomyia destructor, \u00a9attg eBenfo leBen noch oerfchiebene anbere Strteu, lote bie Gh. strigula, bereu Hinterleib rufigBrauu audfteft, bie Gh. lineata, Bei ioeld)er bie filler eine gelBe SBnrgel haben; bie gritf liege (Oscinis frit), ein nur 3/4 Sinien meffenbed, gl\u00e4ngenb fd)toarged Sfierdmn, melcfed nach fpaBerlanb\u2019d Seobachtungen, in S\u00f6hnten loenigftend, brei \u00a9eneratioueu gu \u00a9tanbe Bringt, beren elfte bie gr\u00fcljlingdfaaten, bie gloeite bie reifenben HaferB\u00f6nter unb bie britte bie SBinterfaaten Befdj\u00e4bigen fo\u00fc. SDie genannten unb oiele anbere Sitten Beb\u00fcrfeu BeBufd ber gefiftettung ihrer Unteifd)iebe unb ihrer Sebendloeife nod; forgf\u00e4ltiger SeoBad)tung. H\u00f6chft auffaUenb toirb bad Bidmeileu maffenhafte \u00a9chlo\u00e4rmen mancher, ohne bafj bamit Benterfbare \u00a9dj\u00e4bigungen burd) ihve Saroen oerbuuben m\u00e4ren, \u00a9o fliegen int \u00a9B\u00e4tfommer (1857) oou beut Sache eined ipaufed in B^tau bichte SBollen auf unb gtid)en fo t\u00e4ufd^enb aufmirBelnbem Stauche, baf man mit \u00a9Brisen unb S\u00f6affer herBeieilte, um bad oermeintlidje Reiter gu l\u00f6fd)en. Sie genaue lluterfudmng ergab, ba\u00a7 SMionen ber Heineu Gldorops nasuta and einer, burch einen aBgeBrod)eneit Bmgel eutftanbenen Sad)l\u00fcde heroorbrangen unb bie X\u00e4ufchung oeranla^teu. \u00a9leithgeitig fanb ftd) biefelbe fliege in unb an einigen anberen Raufern ber \u00a9labt in ungeheuren SJteugen. Bn ber gloeiten H\u00e4lfte bed \u00a9eBtember (1865) traf ich an ber Sede einer \u00a9ommermohnung int i^arge (\u00a9uberobe) m\u00e4ljienb einiger Sage mahrfcheiulich biefelbe SXrt in folgen Stengen, baf jene grofje, f^marge glecfe geigte; aid ed manner m\u00fcrbe, lauten bie fliegen an bie genfer hevab unb f\u00e4rbten biefe gleichfadd ftelleumeife fdjloarg. Sehnliche SSahrnehmuugen, mie bie erm\u00e4hnten, m\u00fcrben aud) anbeiio\u00e4rtd gemacht.","page":414},{"file":"p0415.txt","language":"de","ocr_de":"23cmbf\u00fcj3tge\u00a7 \u00a9r\u00fcttauge. 3>tde Sudelfliege.\n415\nSll\u00a3 miinber\u00efidje\u00ea piegeuo\u00f6\u00fcdfen empfehlen ftcC> un\u00a7 gum Slbfcfjiebe bie Wirten ber @attung Phora unb itjre n\u00e4dfflett Sermanbten. Sie \u00efteinen, budeltgen Slfere, meldje an bie Storbeden unter beit K\u00e4fern erinnern, rennen mit einer gemiffen SButl), einem (Sifer, beffen (Srtutb man nidjt redjt Begreift, auf Slattern ber \u00a9eb\u00fcfdje, an ^tan\u00efen unb mitunter audj an genfterfdfeibeu innrer, fliegen menig unb elfte Slu\u00eabauer unb tommen in meljr benit adfgig Slrten \u00fcber gang Europa verbreitet Bor. Ser $off ift gefenft unb turg, berSlmrar fodfgem\u00f6lbt unb ber Hinterleib abfdj\u00fcfjtg, moburd) eben ba\u00ea budelige Slnfeben be3 ganzen Sljiere\u00ea bemirft mirb. Bener tt\u00e4gt turge, fadenf\u00f6rmige Pfler, bereit grofje, halb nadte, halb Gefieberte Dt\u00fcdenborfte ftcf bod) auf rietet; bie borftigen Saftet* fielen gleidfad\u00ea feroor. Surd) Berl\u00e4ngerte H\u00fcften unb breitgebr\u00fccfte Sdjettfel erfdjeinen bie Seine fr\u00e4fttg. Si\u00ea gut* St\u00fcnbuitg ber [tard oerbidten gmeiten S\u00e4ng^aber tr\u00e4gt ber Sorberranb ber gro\u00dfen Fl\u00fcgel Stadjetborften. Sei genauerer Setradjtung fat man bie eben genannte Siber f\u00fcr bie britte angufefeu, bie ftd) Born \u00f6fter gabelt unb gmet blaffe Slefte in bie Bi\u00e4dje fenbet; Bon ber aitbent partie ber S\u00e2ug\u00eaabertt fiitb nur gmei oorfanbett, bie Slitalgede feflt ftet\u00ea. Sie bide Su del flieg e*(Ph. incrassata) ift gl\u00e4ngenb fdfmarg, ber Hinterleib matt grau, feilt erfte\u00ea Segment am (Sttbe rnetf geranbet. Sie Singen ftttb feljr fein behaart, bie gta\u00e4feden, an ber SBurget gelbltdjeit Fl\u00fcgel merben nur Bon Bier S\u00e2ng\u00ebabern bttrdjgogen, bereit erfte (ber obere Slft ber br\u00fcten) nt elf gcrabe erfdfeint unb nidft S f\u00f6rmig gebogen ift. Slit ben fedfdfoargeit Seinen, bereu Borberfte Bon ber Sorberf\u00e4lfte ber Sdfenfel au getblid) merbeit, f\u00e4llt bte fr\u00e4ftige Sorftem bemefruitg, befonben? and) an ben H\u00fcften bei biefer Slrt in bie Singen, Bu ben meiften \u00a9egeitbeit Seutfdfanb\u00ea, in Sdfmebeit unb Sitflaitb !ontmt bie fliege ben \u00abSommer unb H^rbft fiitburd) auf (Seftr\u00e4ud) unb an planten Bor unb \u00efriecfjt in bie Sieneuft\u00f6de, um an giembic^ ermadffenen Saroen in bte nod) nidjt gebedelteit Beden fe ein (Si unter bie Haut \u00efe9en, unb gmar fo, baf fte bie Segr\u00f6ljre gmifdjen gmei Setbes\u00fciugen etnf\u00fcljtt unb bat? (Si in pai*a\u00efleler Sidjtung mit ber G\u00e4ngen? adjfe ber SienettlarBe abfeft, ba\u00ea H'opfettbe beffelben nad) bem $offenbe biefer gelegen. Sie Stabe mu\u00a7 im (Si fdjott faft oodfommeit entmidelt feilt, benn nach brei Stunben burdjbridjt fie bie (Silj\u00fcde unb boijrt ftdj fofort iit ben fyettf\u00f6rHer ber SienettlarBe ein, Bon meldjem fie lebt. Ste m\u00e4djft ungemein fdjned, 48 Stunben nad) bem Stujofdjl\u00fcffen h\u00e4utet fie fid) gum erften Stale itnb nun ift fte fein beftadjeit; 24 Stunben nadj ber erftett H\u00e4utung b\u00abd fm e*ue auff\u00e4llige Side erlangt; nad) abermat\u00ea 12 Stunben erfolgt bie gloette H\u00e4utung nub ba\u00a7 SBadj\u00eatljum Berboffelt ftdj, fo baf fte 24 Stunben nad) ber gmeiten H\u00e4utung eine S\u00e4nge Bon 1, 2'\" unb eine Side Bon 0,4 Sinien erlangt \u00efjat. Sad) Weiteren 24 Stunben mifft fie 1, 6 Sinien in bie S\u00e4nge unb 0,6\"' in bie Side, Ij\u00e4utet ftdj gunt br\u00fcten Stale unb if Bol\u00fcomnten \u00abrmadjfen, Born gitgefpitf, hinten geftuft mit @ubborften unb beit beibeit Stigmentr\u00e4gern oerfeljeit, bie be\u00ea s4$rott)orar treten f)bramibenf\u00f6rmig l\u00a7erau\u00eb. Ungef\u00e4hr gto\u00f6lf Stuitben nad) ber lebten H\u00e4utung oer\u00e4nbert fie i\u00a7re Sichtung in ber Sienentaroe, ioeld^e fd)einbar gefunb ift, nun gteidffali\u00ea i\u00a7re Seife erlangt unb ftd) eingeffjoitneit t)at, bre^t ftd) gleidifaK^ in ilfrer Bede, bem Sedel ben H^utert^eil be^ Seiber gufe^renb. Hat ftd) bie Sdfmaro^erlaroe umgeloenbet, fo boljrt fie ftd) mitten burd) ba\u00a7 SeibeB? enbe i^re\u00ea SBo\u00a7nt^iere\u00ea, burdj ben SBatf\u00eabedel, loeldier bie Bede Berfftieft, t\u00e4ft ftd) l^erabfaden unb toirb auf bem Soben be\u00ea Stode\u00ea im Stulm gtt einem Sonnen\u00f6\u00fc^d)en, ober loinbet fi(^ gum gluglodie ^tnau\u00ea unb Berloaitbelt ftd) in ber (Srbe. B^\u00f6lf Sage barauf friert ba\u00ea Bodlommene Bnfeft auS, loeldiel hinter Stinbenffuffen \u00fcbertointert. Siefe intereffanten Seobadfungen m\u00fcrben Bon Dr. Slfmuf angefiedt. Sie Bertaffeue SieitenlarBe ftirbt uttb get)t in ^\u00e4ulnif \u00fcber. Sie ^1)0ra ift fom\u00fc ber gef\u00e4^rliffte fkrafit unferer HBuigbieueit; benn loa\u00ea bte fogenannten \u201efand br\u00fctigeu\" St\u00f6de gu bebeitten \u00a7aben, ift beit SieitenB\u00e4tertt iuo\u00efft be\u00efanut. Slnbere Slrten leben a\u00ef\u00ea SarBen in faulenben f5faitgenftoffen, ioieber aubere m\u00fcrben al\u00ea ^\u00dfaraf\u00fcett bei Sdjmettertingg>= raufen, ^\u00e4ferlarBeit, Sdntedeit angetroffen, fo baf bie \u00a9attung, mie in ber Silbung be\u00ea f\u00c7I\u00fcget^ ge\u00e4ber^, fo aucf in ber Seben^meife ber Berfcfiebenen Slrten menig Uebereinftimmenbe\u00e2 befunbet.","page":415},{"file":"p0416.txt","language":"de","ocr_de":"416\nSie gweif\u00efiig\u00efer. 'duppengeb\u00e4rer.\n2lbWeideitb bon alien bisher betradteten SCRiicfen uitb fliegen, foWot)t in (Spnfidt auf ipe \u00e4ndere \u00a9rfdeimtitg, atg and) beg\u00fcglid iper \u00a9ntwidelung, fielen Me fogenannten 5\u00dfttppen = geb\u00e4ret* (Pupipara) einzig unter ben Sipteren bet, unb liege ftd) non ipteit allein ein bideg Sud fdveiben. Sag 2\u00dfeibd)eit bringt febegmal nur einen \u00fcftadtommen in gorm einer $Pldfe gut* -SGBelt, eine Saroe, Weide ftd) big gut* \u00fcpuppenreife im Seibe ber Siuttcr eutwidelt \u00a7at unb bei bei* \u00a9ebutt genau genommen uod Parbc ift, wegljalb ber fr\u00fcher gem\u00e4hte Staute f\u00fcr biefe intereffante Slbtpilung nad beit neuefien ^orfduugeit nid)t mehr gutreffen will. SDie Merger geh\u00f6rigen Spere leben f\u00e4mmtlid) im ooHfommeiteu \u00dfuftanbe alg $\u00dfara fiten auf anberen, meift warmbl\u00fctigen Spieren, unb gliedern ftd in brei gami\u00fcen: Saugfliegen, \u00c7lebermaugfliegeu unb Sienenl\u00e4ufe.\nSie Saugfltegen (Coriacea ober Hippoboscidae) Ijabeit einen dornigen, am Jpinteideibe ntep leberartigen unb be^nbareit plattgebr\u00fcdten k\u00f6rbet*. Ser prigoutale, quereif\u00f6rmige $opf fdliefjt ftd mit feinem \u00f6pinterraitbe eng an ben Sprar an, tr\u00e4gt an ben \u00a9eiten gro\u00a7e Singen, fe^r b\u00fcrge, Walgenf\u00f6rmige g\u00fcper, Weide man Ieid)t \u00fcberfielt, Weil fie ftd anbr\u00fcden, unb umgibt bie SJtunb\u00f6ffuuug mit einem Wallartigen staube. Ser \u00a9augr\u00fcffel bilbet per bie Oberlippe unb bie fie fdeibenartig umfdjlie\u00a7enben ttnterfieferplfteu, bie Unterlippe ift fep furg unb bie Saftet* fehlen g\u00e4nglid). Sie langen f5l\u00fcgel geigen meift nur am Slufenraitbe beutlidjeg \u00a9e\u00e4ber, fallen bigweilen leidet aug ober oerfr\u00fcntmeit, bie fep* fleineu \u00a9dringet* pnter ipteu bleiben immer frei unb fielen mtgew\u00f6ptlid tief. SBegeit beg breiten Sruftbeineg r\u00fcden bie teilte Weit augeinanber, ipe \u00a9denfel ftttb flad gebr\u00fcdt, bie Sarfeit furg unb berb, bag \u00a9nbglieb am l\u00e4ngften, feine gWeitpiiigen flauen fep fr\u00e4ftig. Surd folcp Silbung Werben biefe fliegen bef\u00e4pgt, mit ttnge; meiner \u00a9ewanbtpit unb \u00a9dnelligfeit rot*;, r\u00fcd= unb feitw\u00e4rtg am ifklge oon ^\u00dfferben, \u00f6pirfefjen, diesen unb anberen \u00a9\u00e4ugetpereit, gwifdeu ben Gebern ber S\u00f6gel umprgulaufen, oielleidt rid)tiger gefagt, umprgufrabbeln. $n bet* Siegel lebt eine 2lrt auf einem beftimmten Spere unb fangt beffen Slut, nur Lipoptena cervi mad)t eine 2lugnal)me: fo lauge fie gl\u00fcgel pat, l)\u00e4lt fie ftd alg Me Ornithobia pallida SJteigeu\u2019g big gum \u00f6perbft auf S\u00f6geln auf, fp\u00e4ter (itad ber Segattuug?) berliert fie bie Fl\u00fcgel unb fdiitatopt bann auf beut \u00a9belptfde, Step unb \u00a9ber. 2>w. \u00a7erbft fliegt fie ftellenWeife in S\u00df\u00e4lbent nid^t fetten umpr, fep fid) in bag \u00a9efidt borbetgepnber Slenfden unb au bereit Kleiber, wie mit* fdeiiten Wollte, oorguggweife au brautt gef\u00e4rbte \u00a9egem ft\u00e4itbe. Sknu id mit einem \u00c7renube auf \u00a9rettrftonen in folds \u00a9egeitbeu fam, W\u00e4pteit fie beffen braungef\u00e4rbteit, laugfilgigeit \u00a7ut, w\u00e4penb id) immer roit ip*et* 3ubringlid)feit oerfdont blieb. 3p* Umptfrabbelit im \u00a9efidt geh\u00f6rt burdaug nid)t gu ben angeitetjmeit \u00a9mpfin\u00f6uugen. Ser fppalt beg Weib\u00fcdeu \u00a9ierflodg reidt bei ber pgetlofen \u00a9daf\u00e2edfe, Sefe (Melopbagus ovinus) gu adt \u00a9iern aug, uitb bie \u2022Jtad)fommem fd)aft einer einzelnen oou allen biefen fliegen befdr\u00e4idt fd ctuf eine nur fep* geringe 2lngap. \u00a9ine grofe, baumartig oergWeigte Sr\u00fcfe fonbert eine gl\u00fcf ft gleit ab, Weide bie in ber \u00a9ntwideluug begriffene Saroe gierig auffangt d\u00dfeitit fte geboren wirb, [teilt fie einen glatten, oralen K\u00f6rper opte febe \u00a9lieberuug bar, ber anf\u00e4uglid) wei\u00a7 aug= fiep unb ftd allm\u00e4lig bunflet* f\u00e4rbt Sie \u00f6rbelaugftiege (Hippobosca equina) bepilt \u00dfeit ipeg Sebeng bie Fl\u00fcgel, Weide f\u00fcnf bide S\u00e4nggabertt am Slufeuranbe !eitngeid)nen; bie erfte ift hoppelt, bie gWeite unb britte fittb einfad, lepere fommt faft itt ber gliigelmitte aug ber gWeiten unb trifft am Staube mit beffen Slber Weit rot* ber gl\u00fcgelfpip gufammen, bie Merte unb f\u00fcnfte S\u00e4itggaber erfdeinen in ber 2\u00fc\u00e4p bet* Heilten Oueraber p\u00f6pid Wie abgebrodeu, Weiter^ pn fep* bta\u00a7. Sag Spet* ifi gl\u00e4ngenb roftgetb, ber Sprar auf ber \u00a9deibe laftanienbraun, bag \u00a9d)ilbd)en b\u00efafgetb, bie ungteiden, geg\u00e4ptten gupiauen fittb fdwarg. Sie diebenaugen fehlen, ber furge B\u00fcffet eubet ftumpf 'Sie 2lrt ftnbet ftd) auf ^ferbeu (unb SRiubern) nid)t\nqjferbe = 2au\u00eafliege (Hippobosca equina).","page":416},{"file":"p0417.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9pafgede. i\u00dffeybetau\u00a7pege. gfeberntau\u00ebf\u00efiege. 58ienenlau\u00a7.\n417\nfeiten, befonber\u00ea an ben ^aararmen ^\u00f6rpertheiten,. ift aber fptoer gu etpafpen megen ihrer fpt\u00fcpferigen Oberfl\u00e4che unb ber \u00a9emanbtheit, nap allen (Seiten hin gu entioifpen. \u2014 Oei ber \u00a9attung Lipoptena taffen ftp beutlipe SMenaugen erbeunen, auf ben fp\u00e4ter an ber \u00e4\u00dfurgel abbrepenbeit gl\u00fcgeltt aber nur brei garte S\u00e4nqSabern. Oie auf ber Hnn\u00ea; unb ERauerfptvalbe nipt felteneStenopteryxHrundinis geipnet ftp burp biefpmalen, ftpelf\u00f6rntigen gingetau3, bie \u00efaum gum ginge bef\u00e4higen b\u00fcrften. gm gum fanb ip einen ber gule^t genannten I\u00df\u00f6gel, melper ermattet gur <$rbe gefallen ivar unb ftp greifen lief. Stn feinem K\u00f6rper fa\u00a7en vierunbgtuaugig @t\u00fccl ber genannten Satt\u00f6fltege unb gtvar lauter hinten ftarh aitgefpioolleue, fpttargfpintmernbe SBeibpett.\n2Benn bie bereite erm\u00e4hnten Slrten in prer \u00e4u\u00dfern \u00a9rfpeinuug fpott an bie \u00a9binnen mahnen, fo in nop iveit h\u00f6herem \u00a9rabe bie ttngefl\u00fcgelten, langbeinigeren, mit gebrummtem unb Verl\u00e4ngertem Sftetatarfu\u00ea verfehenen g\u00efebermatt\u00ebfliegen. 2tup pr \u00ae\u00f6tper ift hornig unb flaps gebr\u00fcdt, ber \u00c4opf beperf\u00f6rmig, fet;r frei bemegtip, nap r\u00fccbft>\u00e4rt3 in eine tiefe Stush\u00f6hlnng ber Oberfeite be3 Sporar einfplagbar. Oie lugen ftnb fmuhtf\u00f6rmig ober g\u00e4nglip fehlgefplagen, bie gtoeiglieberigen, fingerf\u00f6rmigen g\u00fchter unter bem \u00c4opfranbe eingef\u00fcgt. Oer fabenf\u00f6rmige \u00a9aug; r\u00fcffel geipnet ftp burp fehr gro\u00dfe, ettoa\u00ea gebeulte Oafter au3, bte \u00a9ptviugbolben enbenitt einen bttgeligen $nop unb ftnb ber Ift\u00fccbenfeite angeheftet. Unter unb vor ber \u00a9ittienbung ber SRittel; beine fpen am Iftanbe einer lu^h\u00f6htung gioei eigenth\u00fcmlipe, bamm\u00e4hnlipe Organe, toelpe ver; fpiebene Oeutung eipalten h^beit unb, tote e3 fpeint, hoiuptfaplip gum \u00a9puf$e ber benapbarten Ituftl\u00f6per bienen. Oie meifi nur eilt bi3 gloet Oinien taugen 5\u00dfaraftteu von tebergetber g\u00e4rbung leben in verfpiebenen Irteu auf ben verfpiebetten gleberm\u00e4ttfen. \u00a9tetft man mehrere in ein \u00a9l\u00e4ppen, an beffen S\u00f6\u00e4nben fie nipt hpteu b\u00f6ttiten, fo fttpen fie fip an eittanber gn hatten unb gabeln fo lebhaft; ba\u00df es> beinahe fpeint, al3 fl\u00f6gen fie im Greife umher.\nOie verfpiebenen, bepropenett \u00a9onberbarbeiten fiuben ftp aut auffalleitbften bei ber f\u00fcget;, fpivinger; unb augeitlofen Oienentau\u00ea (Braula coeca), toelpe parafttifp auf ber Honigbiene lebt unb nipt vertuepfelt Serben barf mit ber erften Sarvenform ber SRaitvurmb\u00e4fer (Melo\u00eb), bereit fr\u00fcher gebapt ivarb. ghr $opf ift beittlip vom Oruftft\u00fccbe getrennt, feubrept, bretecbig, mit feinen getblipen O\u00f6rftpen bebecft, ba$ Untergefipt von ber \u00a9tint burp eilte bunbtere, Jvenig erhabene $ante getrennt, in ber 9Ritte mit einer fpivapett Sinie begeipnet, unten tief au\u00f6gefpnitten. Hier liegt ba\u00a7 hornige, h\u00dflbmonbf\u00f6rmige ^opffpilb, beiberfeit\u00f4, et\u00eeoa\u00ea nap unten bie b\u00fcrgen, bolbigen Oaiter unb gtoifpen ihnen ber b\u00fcrge, heutige \u00f6b\u00fcffet: bie von ben ^iitnlabeit r\u00f6hrig ein; gefploffene Oberltfpe. \u00a9ettau ba, too bei attbern gliegen bie lugen fteheit, finben ftp givei gro\u00a7e \u00a9rubeu, in trelpe bte breiglieberigen g\u00fchter bi\u00f6 gum beinahe h\u00fcgeligen \u00a9ttbgliebe mit feiner gefieberten l\u00fcdenborfte verfenbt ftnb. Oie brei SSruftringe verfpmetgen git einem gemeinfpaft; lipen b\u00fcrgen Sporar, ivetper vorn b\u00e4um breiter ah\u00a7 ber ^opf ioirb, nap hinten ftp aber fptvap erweitert unb beiit \u00a9pilbpen itnterfpeibeu la\u00dft; au feiner Uuterfeite treten bie H\u00fcften n\u00e4her gtifatuiueit, al\u00ea bei ben \u00fcbrigen ^ubipareit. Oie Oeiite itnterfpeiben fip \u00fcsenig von eittanber, aup nipt in ber St\u00e4nge, befteheit au\u00ea bicbeu \u00a9penbetu, ettva\u00bb gebogenen \u00a9pienen, f\u00fcnf gu\u00df; gltebern, bereu vier erfte quer, ba3 f\u00fcnfte ftarb erweitert ift uttb au feinem Slorberranbe etiva breifjig borftenarttge g\u00e4ljnpen tr\u00e4gt, ivetpe ftp gu einem $amme aueinaitber repen unb eittge;\n\u00fc\u00a3 afct) entier g, irirMtofe Sljierc. (SBretjnt, Stjierletien VI.)\t27'","page":417},{"file":"p0418.txt","language":"de","ocr_de":"418\n\u00a9ie Hweifliiglaj. tfjubpengeb\u00e4rer. pope.\ntlagen Werben \u00ef\u00f4ntten; fie Vertreten bie \u00a9telle bei* flauen. S3or ihnen, a\u00effo ber Slufenfeite be\u00ea lebten gufg\u00efiebel angeljeftet, peu noch gwei b\u00fcnngefitelte, lolbige Houtl\u00e4ppchen mit \u00a9r\u00fcfem h\u00e4rdjen. \u00a9er Hinterleib enblid) w\u00f6lbt ft ht eif\u00f6rmig, gibt in ber SRitte bem gangen \u00a9feiere feine bebeutenbfte Breite unb Wirb ron f\u00fcnf Gingen gufammengefeht. \u00a9er gange K\u00f6rper ift mit 2lu\u00eaf<hlu\u00a7 ber honiggelben g\u00fcpler gl\u00e4ngenb rott)braun, h\u00f6rt nnb */* Linien lang, \u00a9a\u00a3 eben betriebene \u00a9hierdjen labt meift eingeln auf Honigbienen, Arbeitern, \u00a9r\u00f6nnen, am liebften aber,\nWie e\u00ea teint, auf ber K\u00f6nigin, trete manchmal bon gr\u00f6\u00dferen SRengen bewohnt Wirb unb halb trieb er aufs \u00abReue bamit hefefet getrefen fein foil, nachbent man bte alten entfernt hotte* \u00aeie SSienenlau\u00bb w\u00e4hlt ba\u00ea SR\u00fc\u00c6enfd^ilb gu feinem \u00a9utnmeU unb SKeibeplahe, tranbert bisweilen auch bei ber nahen ^Ber\u00fchrung, in trete bie S3 i en en im \u00a9tocfe tommen, ron einer gur anbern \u00fcber, S\u00dfenn fie ft mit bem \u00abR\u00fcffel bort feftgefogen, ftpt fte ftunbenlang auf einem f\u00c7lctfe, entfernt ron ihrem SBirth ftirbt fte nad) einigen \u00a9tunben unb nur bie jungen, eben au\u00ea ber i\u00dfuppe entfchl\u00fcpften ^nbiribuen befa\u00dfen mehr Seben\u00eaf\u00e2hig\u00efeit, Weil ft ihnen nicht immer gleich bie Gelegenheit bietet, eine 23iene gu befteigen. \u00a9a n\u00e4mlich ba\u00a7 SBeibcpen, welpS in feinem hobelten (Sierftode nur rter Meinte birgt, bie ron feiner 9Rildp\u00fcfe im Innern gef\u00e4ttigte, reife Sarre fallen l\u00e4\u00a7t, biefe mithin f\u00fcr getr\u00f6hnit auf ben S3oben beS \u00a9to\u00c6e\u00ea, mitunter auch ini? greic gelangt: fo mu\u00a7 baS rolltommene Snfett bie guf\u00e4Eige Slnn\u00e4heruug einer S3iette ertrarten. S3ei ber Geburt ift bie Sarre weif unb tuet, rerh\u00e4rtet aber unb bunfelt nad) turger 3eit, 1\u00b0 ^of man nachher ein elfglieberigeS \u00a9\u00f6nnchen ror fiep gu h\u00fcben meint, trenn man eS unter bem SRifroffope betrachtet. Ungef\u00e4hr riergehu \u00a9age. fb\u00e2ter pot bie Stiege ihre SIuKbilbung erlangt. SRan tenut bisher nur biefe eingige Slrt, bie in gang \u00a9eutfpanb, grantret unb Italien rortommt, in f\u00f4ufj\u00eeanb aber i mit SluSuahme ber \u00a9jifeeproringen noch nip beobachtet gu fein teint.\n\u00a9a\u00a7 ber \u00e4Rangel ber ginget eines pfeitS f\u00fcr feine (Stellung im \u00a9pftem nicht mafgebenb fein tonne, tourbe bereits tlar, benn trir hoben bisher in allen Orbnungen unb aud) fo eben j bei ben gliegeu einzelne ungefl\u00fcgelte teunen gelernt unb trerben auch ferner bergleihen begegnen; baher fcheint eS auch nicht gerechtfertigt, baS pgeltofe Ungeziefer in eine befonbere \u00a9rbnung gu vereinigen, trie manche gor per getrollt hoben, \u00a9ie Statur hat einmal tein \u00a9pent, fonbern Slrten get affen, ron benen manche bem orbnenben \u00a9pftematiter \u00a9(pwierigieiten bereiten, \u00a9ahin * geh\u00f6ren u. a. bie g lohe, bie in ihrem S3aue SSerwanbtfpft mit ben Hemipteren, tregen beS in brei SUnge geriebenen SSrufttaftenS mit ben Orthopteren geigen, ber no\u00fcfommenen S3er= toanblung unb SRunbbilbung tregen aber am heften hier peu Pah ftnben. \u00a9er Heine Stopf rerbinbet fih erg mit bem potporax, hot einfache Singen an \u00a9teile ber \u00abRehaugen unb meprs (8 bi\u00ea 6) glieberige, rerftectte gutter hinter benfeiben; ber D\u00f6rfer ift feitlih ftort gufammengebr\u00fccft, feine \u00a9horaxringe finb ron einanber getrennt, bie beibeu lebten mit plattenartigen Slnh\u00e4ngen rerfehen, fl\u00fcgellos, unb bie Mftigen SSeine, bereu H\u00fcften ungemein weit Vertreten, gum \u00a9pringen eingeripet.\n@l\u00fcdlicp brum preis\u2019 ich ben lodern \u00a9efe\u00dfert, t\u00dfnlex, ben \u00a9urner im bunten \u00a9ricot,\nS&enrt er in \u00a9priingen, verwegenen, tne\u00fcen,\nHimmelhoch jaucpget frifch, fromm, frei unb froh!\nx \u00a9ie gl\u00f6he leben fcpmarohenb ouf warmbl\u00fctigen \u00a9hieren unb n\u00e4hren fih bon bereu S3lut, pe Sarren bagegen ron allerlei faulenben \u00a9toffen, befonberS vom SRift. gr\u00fcper regnete man alle gu einer Slrt, eS ift aber erWiefen, baf? jebeS ron gl\u00f6hen bewohnte \u00a9hier feine eigne","page":418},{"file":"p0419.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9etftei\u00eeter fflof).\n419\n\n^rrm\nS er gemeine QUo\u00efj (Pulex irritans).\na SDie Dfierli^e. b Sie \u00c4innfcacfen al\u00a7 bie StedjaWarate. c Sie Safter ber Unter* Itype. d Siefe felbft. e Sie Safter ber furjen, nidjt fidjtfiaren \u00c4innlaben. f 2)ie Sam. g Sie S\u00dfujtye. (SU\u00efe giguren ftar! bergr\u00f4\u00a7ert.)\nBeherbergt. \u00dcDer bter aBgebilbete gemeine $toh (Pulex irritans) bet SJJtenfben iji ait 2Belt; B\u00fcrger htnreib\u00ebnb Befannt \u00abnb Befonbert bon reizbaren, embftnbliben Naturen gef\u00fcrchtet* Oie 3J\u00eennbt\u00a7ei\u00efe ftnb in ihrer \u00a9lieberung nebenftehenb aBgeB\u00dcbet; et fei nur nob barauf aufmerffant gemalt, baf bie fiefertafter aut oier \u00a9liebem Beftebeit, w\u00e2brettb fie Bei anbern Strten Wieber anbert gebi\u00efbet ftnb\u00bb 3m 2luguft unb \u00a9eptember werben biefe Obiei'e Befonbert l\u00e4fiig nnb in Warmen S\u00e4ubern mehr nob ait in unfern gem\u00e4figten Htntmelt; ftriben. (Sin Befruchtetet 2BeiB; c^en legt etwa $w\u00f6lf, Oerh\u00e4ltnif; m\u00e4fig grofe, l\u00e4nglib obale (Sier gWifben bie 3\u00fc|en ber Oielen, in ffaubige, fbntuhige (Seien\u00bb\n^Dergleichen Orutfi\u00e4tten, Befon; bert in EinberftuBen, baBen bor Seiten gu bem \u00a9tauben 2tntaf gegeben, bie $l\u00f6be entft\u00e4nben aut \u00a9\u00e4gefp\u00e4nen unter ben SDielen,\nWenn fie mit Jfparn Begoffen W\u00fcrben\u00bb Oat S\u00fctbtige Bei biefer \u00a9abe bleibt, baf \u00a9tubenfebribt, ber an bieten Orten mit feuchten \u00a9\u00e4gefp\u00e4nen, Welche man border gum \u00a9brengen gegen ben \u00a9taub\nanWenbete, gemengt ift, eine Befonbere Slngiebungtfraft f\u00fcr bie bon \u00a9ierit geteilten S\u00dfeibbeu aut\u00fcbt. 3m \u00a9ommer gen\u00fcgen feb$ Oage, W\u00e4brenb bet S\u00dfintert im gehegten Simmer bie bereite Seit/ um im (Si bie Saroe gur \u00a9ntwicfelung gu Bringen\u00bb \u00a9ie erfebeint alt fblanfet, Wei\u00a7et SB\u00fcrmcben mit g\u00fcblern, gWei f\u00c7re^fpihan unb klugen am \u00aeobfe. Swei \u00fcftabfbteber am Seibeteitbe nnb feitlicbe O\u00f6rftben ttttterfi\u00fchen ihre fcblangenartigen SBinbungen nnb Bringen fie ziemlich fbnell bon ber \u00a9teile\u00bb fft\u00f6fet f\u00fctterte fte mit \u00a9tubenfliegen, getrockneter, auf ange; feuchteten \u00e4Jhtlnt, gefbabter Olutmaffe nnb bergleidben, wobnreb fie fib ftcbtlicb f\u00e4rBten. Sftab elf Oageit ftnb fie erWacbfen, geben ben ltnratb bon ftdb, Werben Wieber Wei\u00a7 unb Bereiten ficb an ihren 2lufentbatttorten eine Heine H\u00f6hlung gur SSerbubhuitg. 2Bemt bie SJtabe ihre Haut aBgeftreift hat, welche ficb hinter ihr finbet, ift fie gu einer Weifen, muntern ^uppe mit gWei gangenartigeit \u00a9bwangfbihett geworben, an ber man bie einzelnen Obeile bet k\u00fcnftigen gieret Wohl unterfbeibet\u00bb 3^ab nnb nab f\u00e4rbt fte fib bitnfler Bit im \u00a9ommer nab e^f Oageit ber geWanbte \u201eOurner\" barant berborfommt. \u00a9omit W\u00e4hrt bie gange SBerwanblnng etwa hier, im S\u00f6inter unter g\u00fcnftigen SSerh\u00e4ltniffen feb*> SBobeu\u00bb Oer ifteugeBorne Bebieut fib fofort feinet SSort^eilt, ber Mftigen Hinterbeine, unb bon Olntburft getrieben \u2014 er faun lange hungern, fiibt aber bann um fo empftnbliber \u2014 fubt er in langen \u00a9\u00e4^en ben \u00a9egenftaitb, ber ihm Nahrung bietet. Oa er unter \u00dcDtenfben unb Obiereu geboren W\u00fcrbe, fo b\u00fcrften feine ^Bem\u00fchungen balb belohnt Werben. 2JUt Sirtuofit\u00e4t bohrt er feine fpiben klingen ein unb fangt in Dollen S\u00fcgen, fiett ber \u00a9efaljr autgefeht, in feinem Oehageit geprt gu Werben, ober gar feine Suff mit bem Sebeit b\u00fcfen gu nt\u00fcffen. Hat er fib Waker burb; fbmarobt, ift er ben allabenblib auf ihn augeftellteu 3agben gl\u00fcklib entgangen unb bat er ben \u00a9egenftanb feiner tbierifben Siebe gefuitben \u2014 bie SJt\u00e4nnben ftnb Bebeutenb Heiner alt bie iBMBben \u2014 fo erf\u00fcllt er beu Sauf ber Statur. \u2014 Oefaitntlib gibt et Seute, Weibe burb SlBribteit bon fl\u00f6hen (Slnfbannen berfelBen an Heine SBageit tc.) ftb breit SeBentunterhalt ber; fbaffen. 3abem fte bie Ohiere l\u00e4ngere Seit tu flabe O\u00f6tben einfperreit, Wo fie fib Bei \u00a9bring;","page":419},{"file":"p0420.txt","language":"de","ocr_de":"420\nSie $meif Ifig\u00efet. ^rl\u00f6pe. \u00a9anbflop.\noerfucpeu jebegntal berb au ben Kopf ftofen, gem\u00f6hnen fie ihnen biefe Unart ab nub burd) 2Xnfe%eu an einen ihrer Sinne belohnen fie einen jebeit nad) ber Sorftedung fetg mit fo Diel Slut, a\u00efg er trinfen mag. 3Bir haben hierin einen neuen Semeig baf\u00fcr, baf ben Spieren, ben unbe; beutenben Werfen eine gemiffc p^ere geifige ^\u00e2ljigfeit innemo\u00efjnt, meldje unm\u00f6glich burd) ben blofen Naturtrieb erfl\u00e4rt merben faun, mie Don gemiffen Seiten Derfudjt mirb.\nSlbgefeheit Don ben Dielen anbern Sirten Donpfen, melcpe \u00a9unbe, SN\u00e4ufe, Sgel, \u00a9it\u00efjner m. b ernennen unb nod) nicht genau gefdjieben morben finb, gibt eg einen im trogen \u00a9\u00fcbamerifa lebenben, ber f\u00fcr ben sienfepen unter Umftanben SW gef\u00e4^rlid) merben Um unb Don ben \u00a9pfematiferrt bem Snlergefd)led)t entr\u00fcdt, gu einem neuen erhoben morben ift, unb gmar megen ber abmeid)eub gebauten Nefpiratiougorgane, ber Derfdfebeuen $orm ber Kinnlaben unb ber taftei's artigen 2lnl)\u00e4nge ber gmeifpaltigen Unterlippe. \u00aeer \u00a9anbflolj, (Sidjao, 3>iS\u00d6er, Nigrta, Sid)o (Rhynclioprioii penetrans) unb melcfje Namen foult noch bag gef\u00fcrd)tete Sl)ier in feiner Heimat ober bei ben (Sntomologen (Pulex, Sarcopsylla rc.) f\u00fchren mag, fepeint fid) in Slnterifa Dom ueununbgmangigften \u00a9rabe f\u00fcblicper big gum breigigften \u00a9rabe n\u00f6rblicher Sreite gu erftreden unb frubet ftd) \u00fcberall in ber N\u00e4he menfchlicber Wohnungen, ober Derlaffener d\u00f6opnft\u00e4tten, mo \u00a9rodenpeit unb \u00a9S\u00e4nne nicht fehlen, bie er beibe liebt. Nur bie befrudjteten \u00a9\u00dfeibepen bohren fid) in bie \u00a9aut marmblutiger 3:^iere unb ber SNenfdjen, pier oorguggmeife unter bie N\u00e4gel ber pge ober an anbern \u00a9teilen biefeg K\u00f6rpertpeileg ein, bie dH\u00e4nndjeu unb nicht befruchteten g\u00dfetbdjen n\u00e4hren fid) Dom Slut, mie bie anbern glope; ihre K\u00f6rperfarbe ift, abgefehen Dom burch fdjeinenben, buuMn \u00a9arminhalte gelblid), bei ben eingebohrten faft rein mei\u00a7. Nnfangg gleichen bie beiben @efd)Ied)ter einanber an @r\u00f6\u00a7e unb meffen burdjfdjnittlidO einen Stidimeter, alfo bie H\u00e4lfte unfereg gemeinen gloheg, tonnen fbringen, aber nicht fo meit unb hoch, ^ie ^iefer un\u00ef> geben ungef\u00e4hr baffelbe Silb mie er. \u00a9er ben \u00a9aitbflop in feinen einzelnen \u00a9heilen n\u00e4her fennen lernen mid unb ftd) f\u00fcr bie gum \u00a9heil in \u00a9iherfptUth mit einanber ftepenben Sericpte \u00fcber ihn intereffirt, ben Dermeifeu mir auf bie augf\u00fchrlid)e Arbeit, melche Karfen 1864 bar\u00fcber in bem SB\u00fcUetiu ber dNogfauer Stfabemie (XXXVII) Der\u00f6ffentlicpt hat. \u00a9o lauge bag eingebohrte 2\u00dfeibd)en ungeft\u00f6rt in ber nicht burd) \u00a9rud unb, Neiben geregten faut fipt, fepmidt eg-im \u00a9interleibe big \u00c4ur @r\u00f6|e einer deinen (grbfe (5 Siidimeter) im \u00a9urd)meffer an, Derbleibt in biefem Suftanbe eine l\u00e4ngere \u00dfeit unb bringt meiter feine bemerkbaren Nachtheile, alg ein leichteg S\u00fcden unb (gvr\u00f6tpen ber \u00a9tede herDor. \u00a9urd) Neiben unb Ncagirelt auf ben Ktpel fteigert fid) aber bie (Sntg\u00fcnbmtg bebeutenb unb hat bei Sernadf\u00e4ffigung bie \u00a9Sirfungen, meld)e Don faft aden Serid)t= erftattern angegeben merben, befonberg auch barum, meil ein gmeiteg unb britteg \u00a9Seibdjen eine foldje \u00a9tede f\u00fcr befonberg geeignet finbet, ftch baneben angufiebeln. S\u00f6Sartige (Siterungen unb bagu fommenber Sranb n\u00f6fpigen, bie gehen abgunepmen, haben felbft in einzelnen S\u00e4den ben \u00a9ob gur $o!ge gehabt, \u00a9ag Slnfdjmeden beg in bie \u00a9aut eingenifieten meiblid)en glopeg geht fehr rafd) Dor fiep, erft aber mu\u00df er fiep big gur Slfterfpipe eingearbeitet haben, meid)e nad) au\u00dfen ben Serfdjluf feiner d\u00dfopnung bilbet. \u00a9ie fehr gasreichen (Sigeden, bie fuh in ben cplinbrifdjen \u00a9djl\u00e4udjen beg einfach gegabelten (Sierftodeg beftitben,. entmideln ftd) nun pier adm\u00e4lig in ber SBeife, ba\u00df bag reiffte (Si ftetg neben bem Sluggange liegt unb burch ben \u00a9rud ber \u00fcbrigen, uachmadjfenben (Sier herDorgetrieben mirb. \u00a9ag Ntutterfpier bleibt, menu eg nicht geft\u00f6rt mirb, an feinem aBopnfifce fo lange unDer\u00e4nbert, big ade (gier abgefefct finb, bie mithin peraugfpringen unb nicht in ben K\u00f6rper beg SBopntpiereg gelangen, mie fid) aug ber Dorher^betriebenen Nupe* l\u00e4ge beg ftch h\u00e4uglicp eingerichtet habenben $lepeg ergibt, \u00a9ierauf ftirbt, mie gn ermarten fehl, Der m\u00fctterliche K\u00f6rper ab unb mirb adm\u00e4lig burd) bie \u00a9eiluug ber d\u00dfunbe auggefo\u00dfen. \u00a9ie meitere (Sntmidelung unb Serpuppuug ber Saroen- b\u00fcrfte feine mefentlid)en Serf^iebenheiten Don bem \u00a9ergange bet unterem ^lope aufgumeifen haben. Unter aden Umft\u00e4nben ift eg nicht geratheu, feine \u00a9aut gebulbig afg d\u00f6ohuung f\u00fcr bag (Ster legeube 3Seibd;en hergugeben, benn eg geh\u00f6rt immer eine gemiffc SBidengft\u00e4rfe bagu, um ba nicht gu fragen, mo eg fudt, iiberbieg fann ber","page":420},{"file":"p0421.txt","language":"de","ocr_de":"Sie SUrfl\u00fcgler.\n421\nSDritd bon \u00e4ugen, lute \u00bbir fa^eit, \u00ef)ie S\u00f6unbe berfd)limmern, uub enblid) \u00bbeig nidjt ein Seher im SBorauS, Vote \u00bbiberftanbSf\u00e4hig fein \u00c4Brjjer gegen begleichen 23er\u00bbunbungen ift. \u00a9arum \u00bberben f\u00fcr bie Se\u00bbohner Jener \u00a9egenben bur\u00e7h bie Erfahrung gelehrte SSorf\u00efd&tSmagregeln uuerl\u00e4glid). Qen im \u00a9inb\u00f6|ren Begriffenen $lol) p \u00bberfolgen, Votrb nic^t angetanen, \u00bbeil er ftd mit feinen SJtunbt^eilen in feinem \u00a9ifer, ein gutes p\u00e4^en p erlangen, \u00bbetter arbeitet uub baher leicht gerreigt unb nur pcf\u00bbeife heranSgebrap \u00bbirb, \u00bbaS bie SGBunbe berfchlimmern \u00bb\u00fcrbe. Sielmehr l\u00fcgt man dp erft ft<h feftfe^en unb hebt dp bann, \u00bbenn er fdpn im $nf<h\u00bbeflen Begriffen ift, borjtpig au\u00a7 bei* SBunbe, ptet ftd) aber \u00bbohl, bettjefct b\u00fcnuranbigen, angef dp elften Hinterleib p gerretgen, ba unter allen Umft\u00e4uben ein bon tl)in gur\u00fc\u00fcbleibenber \u00a9heil ber \u00bbunbeu \u00a9teile Vtapheile bringen \u00bb\u00fcrbe; bag hierbei auSfdpbfenbe Satben bon fo b\u00f6fem \u00a9influffe fein tonnten, \u00bbie bon mannen \u00a9eiten behauptet \u00bbirb, hat bie angef\u00fchrte \u00a9nt\u00bbi\u00fcefungS\u00bbeife gur \u00a9enfige \u00bbibers legt. SB enn \u00bbir \u00fcbrigens bon folgen \u00a9efdjidjten h\u00f6ren, \u00bbollen \u00bbir gang ruhig fein uub in \u00a9emuth bie Qu\u00e4lereien hiunehmen, p betten nufer $loh unS berbammt; fte ftnb l\u00e4ftig, unter Umft\u00e4uben aber ge\u00bbig he\u00fcfam unb nie gefahrbringend\n3F\u00fcnftt #rirmtng.\n\u00a9te 3\u00eee^= ober \u00a9ifterfl\u00fcgler (Neuroptera).\nSinne bereinigte bei Segr\u00fcnbung bjefer \u00a9r.bnung alle biefenigen $erfe, bereu Fl\u00fcgel ber ^Benennung gem\u00e4\u00a7 bon einem mehr ober \u00bbettiger boUft\u00e4ubig gegitterten Wberue|e burdfgogeu \u00bberben uub bereu ^\u00f6perbefchaffenheit in ben \u00bbefentlidjeu \u00fcbrigen f\u00fcnften, befonberS in bei* S3ilbung ber SDtunbtheile unb bem lofereu Sufammenhange beS borberften mit ben beiben fotgeuben Sruftringen \u00fcbereinftimmt. $n babon \u00bburben $erfe mit augerorbentltch gierlidjem Vflafdjeit; net^e, \u00bbie bie SBafferfuugfern unb einige S3er\u00bbanbte, bereu Ser\u00bbanblung bie brei ^aptflufeu einer bodfommenen nicht erfettnen l\u00e4gt p anbern gegellt, \u00bbeldgte eine bo\u00fctommene VRetamophbfe beftehen. VJlan f\u00fchlte biefen Uebelftanb unb erkl\u00e4rte bie gange Orbnuug \u00bbegen ber Serfpebens artigteit ihrer SSeftaubtheile f\u00fcr eine UebergangSgrufpe. \u00a9od) laffett fidj, befonberS aud) im \u00a9in5 flange mit ber inneren Organifatiou, bie Vierfl\u00fcgler mit unboUfommener S3er\u00bbanblung auS^ fdjeibeu unb p ber folgenben Orbnuug gtehen, \u00bbie bieS hier nach \u00a9rid)fot\u00fcS Vorg\u00e4nge gefdiehett uub \u00bboburdj ber Worthed erlangt \u00bborbeit ift, bag nun biefe \u00bbie bie folgettbe Orbnung eine fdprfere Uuterfd)eibung gul\u00e4gt, als bisher unter bor\u00bbaltenber Ser\u00fc\u00fcftd)tigung ber p\u00fcgelbilbitng m\u00f6glid) \u00bbar. Ohne ben alten Vtamen aufgttgebett \u00bberben hier alfo mit ber angegebenen Sefdjr\u00e4nfung unter ben Vierfl\u00fcglern alle biefenigen Spfefteu begriffen, \u00bbeldfe eine bolltommene Sertoanbs lung beftehen, beigenbe VJtunbtheite, eine freie Sorb erbruft unb gleichartige, h\u00e4utige Sorber; unb ^interfl\u00fcgei haben.\nVlbgefehen bon ber nicht eben fehr in bie Singen faUenben freien Sorberbvuft ftimmen bie VJlerfmale bem VBortlaute nach mit beneu ber Hautfl\u00fcgler \u00fcberein uub bod) \u00bbirb man nidjt leicht bie \u00a9lieber beiber Orbnungeit mit einanber ber\u00bbechfeln tonnen, \u00a9ie \u00a9itterfl\u00fcgler, f\u00e4mmtlich langgeftredte ^nfeften, finb garter, \u00bbeidjer Vtatur unb feine eiugigeVlrt \u00bbirb bon fo fefter \u00a9hitim maffe bebedt, \u00bbie bie Hautfl\u00fcgler bis pm fleinften $nbibibuum herab, hiermit im \u00dfufammen; hange fleht and) bie \u00a9nt\u00bbicfelung ber VJlunbtheile, \u00bbeiche ihrem Saue nach mit Vtedjt p ben","page":421},{"file":"p0422.txt","language":"de","ocr_de":"422\nSie \u00abDrehfl\u00fcgler.\nbet\u00e4uben g\u00e4plen, puftg aber iljrer SKeit^^ett Regelt ntd)t gum Zeigen gebraust Serben k\u00f6nnen. SBeiter \u00efaffen bie mit bebeutenb gasreicheren gellen terfebenen, meift riet geftredteren, unter ftd) faft gleichen ginget, fo inte bie Silbung bel TOtelleibel unm\u00f6glich eine SerWecpfelung gwifdjen ben \u00a9liebem beiber in IRebe fteljenber Orbnungen gu. \u00a9her k\u00f6nnte eg beut Un\u00efmtbigen begegnen, geWiffe \u00a9itterpgler, bereu ginget bttrd) bunte \u00a7aare gemuftert erfdteinen, f\u00fcr Meinfalter gu Ratten*, \u00e4ft\u00f6gett auch bei betben bie SJtunbttjeile terk\u00fcmmern, fo geh\u00f6rt bod) Wenig S\u00e4farfblid bagu, ben Wefentlid>en Unterfc^ieb biefer ltnb \u00fcberbiel nodj bie Serfcpiebenbeiten in ber \u00a9eftattuug bei Sruftkaftenl gu erkennen, unb feben 3ii>etfe\u00ef gu befeitigen, ob man ein STeuropteron ober ein Stikrclepibopteron tor ft<h h^e. \u00aeie toUkommeuen gufekten biefer non ber fotgenben Orbnung attemat mit Sicherheit gu unterfd)eiben, bann mit Schwierigkeiten terbuitben fein, weil eben bal Hauptmerkmal beiber in ber SerWanbluttg befielt, bie man bem fertigen gnfekt teiber nicht anfteljt. Statt man ftd) aber merkt, baft bie SBafferjungfern unb \u00a9intaglfliegeu mit ihren nic^t gu ber\u00efemtenben tt\u00e4\u00e4jfien SerWanbten nur eine unvollkommene SerWanbluttg befielen unb mithin nidjt me^r biefer, fonbern ber fotgenben Orbnnng betgeg\u00e4l)It Werben, fo fchWinbet and) biefe Schwierigkeit, unb ber in fRebe fte^enben \u00f6rbnnng finb bie erkennbaren \u00a9rennen gezogen. Sie ift bie kteinfte Don alten, nmfafft burdjfchnittlich taufenb Strten unb fehlt and) in ben fr\u00fcheren Scbopfunglperioben nicht, gu ben \u00e4lteren Sdjid)ten treten bie 0 erftein er ten Ueberrefie nur fparfam auf, Wal bei ber ^art^eit bel Sauei biefer Mrfe nidjt S\u00dfunber neunten barf, int Seroflein bagegen hoben fte ftd) giemlid) gat)Ireicfj erhalten.\nSDie intereffanten Stmeif enl\u00f6 Wen (Myrmeleon ober richtiger gebitbet Myrmecoleon) erkennt man leicht an ben b\u00fcrgen, ptaftgebrtickten, nadj torn keulenf\u00f6rmig erweiterten g\u00fct)tern nttb an ben tanggefiredten, in eine Spi|e aulgegogenen, unter ftd) faft gleidjen tier gt\u00fcgetu; mau unter; fdjeibet fte baburdj auf ben erften Slid ton ben ihnen in ber Mrpertracht nahe fteheuben, aEbekannten 28aff er Jungfern. Sie runben, ungeteilten Gingen quellen ftark hotter unb taffen\nben b\u00fcrgen \u00c4opf breit erfdjeinen, feine hornigen Mttubadeit bef\u00e4higen feljr Wohl gum Zeigen. SDa! gweite unb br\u00fcte \u00a9lieb ber unter fid) gleich gebilbeten g\u00fcfje ift tiel k\u00e4rger all bal erfte unb bie \u00a9nbfporett ber \u00abSchienen biegen ftch nicht h^kig um. Seim gemeinen 21 nt eif enl\u00f6 Weit (M.formicari-as)bilben einige bunkle gleddjen auf ben gt\u00fcgetu, bte abwedhfelnb heller unb bunkter gef\u00e4rbten 2lbern berfetben, unb bie im Vergleich gu Mpf unb SOT\u00fctelletb gufammenge; nomnteu b\u00fcrgeren g\u00fct)ler bie Merkmale ber 2lrt. \u00aeal gauge Sthter ift tor; herrfdjenb graufchWarg, an $opf unb ^horar gelbftedig, an ben ipinterr\u00e4nbern ber Seibelrtnge ebenfalls licht unb an ben Seinen gelb; braun. \u00a93 h\u00e4lt ftch oorguglweife in ben \u00dcRabelw\u00e4lbent bei mittel; unb f\u00fcbbeutfchen Sanblanbel auf unb fdjw\u00e4rmt tom gitlt btl in ben September. 2tm Sage ftht el f\u00fcll mit bachartig \u00fcber ben Hinterleib gelegten gt\u00fcgeln, Wenn aber bie Sonne finkt, Wirb el lebenbiger unb bewegt ftdj in langfamem, taumelnbem ginge, Nahrung unb fein anberel g<h fuchenb. 2tn fonnigen H\u00e4ngen, befonberl unter bem Schule hettorflehenber Saumwurgetit fd)t\u00e4gt bie Sarte ihre SBoljnung auf, Weld)e in einem kleinen Sridjter beftet)t, in beffett \u00a9runbe fte terftedt, mit emporgeflredten gangen auf Sente tauerub, pt. SDiefe befteht in Smeifeit unb attbertt Mrfcpen, Welche burch einen geht-tritt in ben Srichter h\u00fctabrutfdjem Sofort Werben fte ergriffen unb aulgefogen. SCBir feljen fte,\n\u00a9enteinet Stmeifent\u00f6toe (Myrmeleon formicarius) nebft Sorbe, a Slnteifenl\u00f6toe. b Sorbe ftart berflr\u00f6\u00dfert. c Sarbe in nat\u00fcrlictjer @r\u00f6\u00a7e unb @eitenanfict)t.","page":422},{"file":"p0423.txt","language":"de","ocr_de":"(Gemeiner Imeifettl\u00f6ioe.\n423\nbiefe brohenben gangen, itt bei* oorgehenbett Ibbitbung imb io\u00fcrben Bet n\u00e4herer IXntevfuc^ung ihren nterfio\u00fcrbigen Sau richtig beuten. \u00a9er obere \u00a9heil berfetben gellt ben innen bretg\u00e4hnigett \u00a9beliefet* bar, ioether au bei* Unterseite augge^\u00f6p ift, -um bie feinen, borgenf\u00f6rntigen Unter; \u00fceferh\u00e4lften aufguitehmeit, mit ioelhen gufantmeit ber \u00a9augapparat hergegellt ift. \u00a9ie Hafter au lederen fehlen, bte ber. Sippe bagegeit Befiedert au\u00ea einem anffatlenb gro\u00dfen, eltiptifheu \u00a9runb; gliebe, bem bret Heinere, cplinbrifhe \u00a9lieber folgen, unb begnben g\u00e4j nicht giotfhen ben liefern, oorioart\u00e9 gerichtet, foubent feitlich unter ihnen. In b en \u00a9den be3 gro\u00dfen, nahezu herdf\u00f6rmigen \u00aeopfe\u00a7 fthen je fieBeit lugen unb f5\u00fc^Ier, ioelche bte S\u00e4uge ber Sippentager nicht erretten. SDte S3eine ettben itt gioei groge drallen ohne jpaftlappeit. Im plumpen Vorher fallen ber hntBartig oerb\u00fcnnte Sorberbrngring, bie ftar\u00efe Sehaarung, ioelche feitio\u00e4rt\u00e4 an SSargett b\u00fcfhelartig anftritt, unb bie BucMige ip\u00f4he ber ,\u00a3nnterleib3iourgel fogleih in bte lugen. \u00a9a\u00ea le|te \u00efugelige SeiBe\u00ea-glieb l\u00e4uft nicht in .fpornpl\u00e4ttheu, fonbern in BeBorftete S\u00f6argen au\u00a9 \u00a9er eben BefchrieBeite \u201eImeifettl\u00f6ioe\" legt unter ftogioeifen, t\u00fcdio\u00e2rt\u00eb gerichteten Seioegungen feinen Trichter an. \u00a9t Beginnt bett Sau mit einem \u00efret\u00e9f\u00f4rmigen \u00a9rabett, beffett \u00a9r\u00f6ge burcl) feilte eigene Bebiitgt ioirb unb beffen lugenrattb gleichseitig bett ber k\u00fcnftigen Dohnuttg abftecft. Sn ber Stitte fteht bem; nach ein ftumpfei* \u00a9anbtegel, ioelchen er auf eilte eben fo f\u00f6rbernbe, ioie fiunreihe Skife gu Befeitigen oerfteht. \u00a9r io\u00fchlt fih ba, ioo er bett erften ^rei\u00f6 eben OoUenbete, mit bem hinter*; leibe itt bett \u00a9anb unb in einer immer enger ioerbenben (Schraubenlinie gurudioeihenb, Bringt er mit bem nach innen Itegeuben Sorberfuge ben \u00a9anb auf feinen Breiten, fchaufelartigen $opf unb ioirft ihn mit bemfelben fo geioanbt nttb mit folcher \u00a9eioalt \u00fcber ben lugenranb be3 erften \u00a9raben\u00a9 bag er mehrere god iocit ioegfliegt. \u00a9attn unb ioamt ruht er au\u00a3, ift er aber Bet ber Irbeit, fo erzeugen bte fltn\u00efett Seioegungen einen ununterbrochenen \u00a9anbregett. \u00a9er innere $egel nimmt nfit jebent Umg\u00e4nge immer mehr ab, ioie ftch oott felBft oerfteht, unb fcgioinbet ooltg\u00e4nbig mit ber InHtnft be\u00a3 Heinen SJthtengr\u00fcber\u00eb im Stittelpuntte, ioo er ftch mit lu\u00eafhlug ber fangen einio\u00fchlt unb pah greift. Um ftch bie Irbeit, ioelche eine bebeutenbe Stu\u00f6teltraft itt Infpruh nimmt, gu erleichtern, geht er nicht oott Infattg bt\u00e9 gu \u00a9nbe in berfelbett 9Xich>tnng, fonbertt breht fich t>on geit gu geit um, bamit einmal ba\u00ea little Sein jpaubiaitgerbienge oerrichte, ioeuit e3 bisher ba3 rechte gethan h\u00e4tte. kommen gr\u00f6bere \u00a9anbf\u00f6rner itt ben Skg, ioa\u00ea nicht au\u00a9 bleibt, fo ioerbett fie eirtgelit aufgelabeit, nod) gr\u00f6gere, ioelche fiel) nicht ioerfett taffen, ioohl gar auf beut bilden hinan\u00eagetragen. Stan h^t beobachtet, bag itt biefer Jpittght miglungeite Serfuhe \u00f6fter ioiebet'holt ioitrbeit unb bag erft bann, ioenn ftch alte Sem\u00fchungen erfolglos geigten, eitt anberer Pah in ber Stahbarfhaft air\u00eagefucht tourbe, um hier bie Irbeit in \u00a9rioartnug eines\u00bb g\u00ef\u00fccfliheren \u00a9rfolg\u00e7\u00ea oott oortt gu beginnen. SBeil ber K\u00f6rperbau bett Imeifeul\u00f6ioen gn ioeitereit ^S\u00e4uberungen nicht bef\u00e4higt, fo forgte bie umfichtige Stutter fchott baf\u00fcr, bag fie nur an fotzen \u00a9teilen ihre \u00a9ier itt ben \u00a9anb au\u00eaftreute, too ber Stadgommenfchuft bie St\u00f6glic^feit gegeben ift, ben gunt ferneren \u00a9ebeihen n\u00f6thigeit San attffnh.ren gu l\u00f6nnett. @\u00a7 bebarf ioohl fauut ber \u00a9rinnernng, bag ber Imeifeul\u00f6ioe nicht ein unb benfetben \u00a9richtet* f\u00fcr immer betoohnt; ioirb er gr\u00f6ger, fo bebarf er eitte\u00a7 umfangreicheren, gang abgefehett oott Ungl\u00fccBfallen mancherlei Irt, ioelche bettfelben gerft\u00f6ren ober oott bem St\u00e4ngel an Siahrung, ioelche gut Intage eine\u00ea neuen auf; forbern. \u00a9er \u00a9richtet* einet* erioachfenett Saroe migt ungef\u00e4hr gioei go\u00fc in bie \u00a9iefe unb etloa brei god im \u00a9urchmeffer be\u00ea obern Stanbe\u00ea, boh pub biefe Set'h\u00e4ltniffe ni dg beft\u00e4nbig unb ripen gdj geioig theitioeife nah ber Sefhaffenheit be\u00ea Seben\u00a9 Stidg immer erlangt bet* unten im \u00a9rnnbe be\u00ea \u00a9ridger\u00ea oerborgene St\u00e4uber feine Sente ohne St\u00fche unb ^raftauftrenguug ; eine Heine Staupe, Iffet, \u00a9pinne nttb aubere gr\u00f6gere \u00a9hiere, ioeldg fo nttgl\u00fccHih ioarett, in ben Ibgrunb gn rutfheit ober burh einen \u00a9anbregett gunt JSperabgleiten gebraht ionrben, ioentt f\u00fcllte noch lu\u00eagdg oot'hanbett ioar, fih oben gn erhalten, fetten itat\u00fcrlih ntehr d\u00dfiberganb- entgegen, nttb ioehren gh tapferer al3 eine Inteife ober eitt ipr gtefh groge\u00ea \u00ae\u00e4ferdgn. Sonnet erg\u00e4hlt ein intereffante\u00ea Seifpiet, ioelheS niht otinber bte S\u00e4ht\u00f6^ett be\u00eb Imeifeul\u00f6ioen, at^ bie r\u00fchreube","page":423},{"file":"p0424.txt","language":"de","ocr_de":"424\nSie Sepfl\u00fcgler.\ng\u00fcrforge einer \u00a9pinne f\u00fcr ipre \u00a9ier Bekuubet. (Sine 3Irt (Pardosa saccata) tiefer fo m\u00f6rberifdjeu \u00a9efedfdpaft lebt unter b\u00fcrrern SauBe unb gmifdpen \u00a9rag unb ift leicht an tem mei\u00dfen, faft erbfens gro\u00dfen (gierfade 31t erkennen, ben fie an tem Sauere angeklebt mit ftd) perunt tr\u00e4gt unt mit mepr Slengft\u00efidpkeit \u00fcBermadjt, alg ter gr\u00f6\u00dfte \u00a9eifpalg feinen \u00a9elbpaufen. \u00a9in foldjeg \u00a9pinnens meiBdpeu trieb Sonnet in tie \u00a9rube eineg ermadpfenett 2lrneifenl\u00f6men. Oiefer ergriff ten \u00a9iers fad fdpneder, alg tie \u00a9pinne tem gef\u00e4prlidjen SBinkel entrinnen konnte. \u00a9r 30g nadp unten, fie nad> oben unt nadp peftigem Kampfe ri\u00df ju\u00efept ter \u00a9ad ab. Oie \u00a9pinne mar iube\u00df ketitegmegg gefonnen, ipren \u00a9dpap int \u00a9tidpe 31t taffen, \u00a9ie fa\u00dfte ipn mit ten kr\u00e4ftigen liefern unt Bertoppelte tie Slnftrengungen, ipn tem \u00a9egner ju entminten. 2lBer trop aller \u00a9egenmepr unt alten \u00a9trampelng lie\u00df ipn f\u00fc\u00efept ter \u00fcBertegcne geint unter tem \u00a9ante Berfdpminben. SQtit \u00a9emalt mu\u00dfte ftd) jept Sonnet in tag Stittel fdplagen, tamit tie ungl\u00fcdlidpe Stutter nidpt iprer zuk\u00fcnftigen Srnt zuliebe audj nodj ein Opfer beg \u00a9iegerg Inerte; tenu freimittig ging fte nidjt Bon ter \u00a9telle, mo fie ipr Opeuerfieg Begraben mu\u00dfte,, unt m\u00e4re jebenfaUg fp\u00e4ter auep nodp Bcrfpeift marten. S\u00e4t einer Siene, meldper man tie gl\u00fcgel auggeriffen pat, Balgt ftdp ter Strneifenl\u00f6me eine Siertelfiunbe umper unt mirft man ipm feinen Sruter Bor, fo gilt ipm tag and) gleich, er, feft im \u00a9ante ftpenb, Bef\u00eentet fidp ftetg im Sortpeite. Oie auggefogenen- Spiere leidpen merten peraulgefcpteutert, tamit fte ipm niept im 2\u00dfege ftnb. \u00a90 muffen SIuBtauer unt \u00a9eptaupeit erfepen, mag tem Strneifent\u00f6men turdj ten St\u00e4ngel anterer Satnranlagen Berfagt murte. Stit Anfang guni Beginnen tie ermadpfenen Saroen fiep $u Berpuppen. \u00dfu tem \u00a9nte graBen fie fiep etmag tiefer unter tie \u00a9pipe ipreg Otidjterg ein, fiepen tag \u00a9nte ipreg $>inter* leiBe\u00bb mie ein gernropr in eine meidpe, Bemeglicpe ER\u00f6pre au\u00bb unt fpinuen tamit mei\u00dffeitene g\u00e4ben, melcpe tie BenadpBarien \u00a9antfdpidpten in gorm einer lodern fugel gufammenpalten. Oie Snnenmant i\u00df $art unt tiepter augtape^irt. Stun rei\u00dft tie S\u00e2roenpaut im Staden unt bte Suppe tr\u00e4ngi fidp tarant perBor. \u00a9ie ift fdplanker, alg tie Satte, gelB\u00efidp Bon garBe unt Braungeffedt, tie \u00a9epeiten ter glitgel, g\u00fc\u00dfe unt g\u00fcpler p\u00e4ngen frei an ipr peraB, mie Bei jeter gemeife\u00eften Suppe, unt ter ganje K\u00f6rper rupt in gekr\u00fcmmter Sage, tamit ipm ter S&P in ter popleit ^ugel niept mangele. StuggeBr\u00fctet turdp ten oft gl\u00fcpent pei\u00dfen \u00a9ant fprengt nadp Bier SBodjen tag fliegente gufekt feine Spuppenp\u00fclfe, unt nimmt fie Beim Slugfdjl\u00fcpfen $ur \u00a3\u00e4lfte aug tem Borper tnrdpBoprten \u00a9ocon mit peraug. Oie fdplan\u00efc \u201eImeifenjungfer\" erBlidt ta\u00ea Sicpt ter Skit nur in ten SIBenbftunben, gum fidpern Selege f\u00fcr ipre u\u00e4dptlidpe SeBengmeife. gdp patte im oers fto\u00dfnen \u00a9ommer gaplreicpe kugeln eingetragen unt faut allaBentlidp Big adpt \u00a9t\u00fcd SteugeBorne in ter \u00a9dpadptel, konnte aber ftdper tarauf reepnen, ta\u00df am antern Storgen einige baron Berft\u00fcmmelt maren, menu id) fie \u00fcber Stadpt Beifammenlte\u00df. Oie menigem ipneu Berg\u00f6nnten SeBengtage faden tem gortpflan^ungggefdj\u00e4ft anpeim. Oag Befrudptete SBeibdpen legt eine geringe Siu^apl Bon ungef\u00e4pr 1V3 Sinie langen, V2 Sinie Breiten, partfdpaligen \u00a9iern. OiefelBen ftnb etmag gebogen, gelB\u00efidp Bon garBe, am tideren \u00a9nte rotp. Sor SBinterg nod) kriedpen tie S\u00e4tBdpen aug, rieten fiep in ter angegebenen Steife p\u00e4nglidp ein unb oerfaden in ter futterlofen Seit tief unten im Oridjter in ten S\u00dfinterfdplaf. \u00a9ie ftnb maprfdpeinlidp im n\u00e4dpften gunt nodp nidpt ermad)fen, ta ftd) gleichzeitig SarBen Berfdpietener \u00a9r\u00f6\u00dfe unt Suppen Bor\u00dfnten. H\u00e4utungen ter SarBe m\u00fcrben, meiueg SBiffeng, nidpt BeoBadptet. \u2014 \u00a9an* in terfelben SBeife lebt tie fepr \u00e4pulidpc, nur am $opfe unmerkliep aBmeidpeute SarBe ter ungefledten 2lmeif eujungfer (Myrmeleon formicalynx), meld)e mit ter Borigen 2lrt in Oeutfcplant Boitommt unt fidp leidpt an ten ungefledten gl\u00fcgeln Bon ipr unterfdpeiten l\u00e4\u00dft. Oagegen kommen in f\u00fctlidperen Speilen \u00a9uropag auep Wirten Bor, bereu Sarren feinen Or\u00fcpter aufertigeu, fontern fidp einfaep im \u00a9antBoten Berbergen. Oapiu gep\u00f6rt g/s. ter langf\u00fcplerige Slrneifenl\u00f6me (M. tetragrammicus), Bei meldpem tie g\u00fcpler miute\u00dfeng tie \u00a9efammtl\u00e4nge Bon \u00c4opf unt Oporay erreichen unt tie \u00a9poren ter Sorterfcpienen fidp kr\u00fcmmen. Oie SarBe unterfepeitet fidp \u00e4u\u00dferlich infofern Bon ter Borigen, alg tie Slugen auf einem kleinen ^itgel fiepen unt tag kugelige \u00a9utgliet beg SeiBeg unten am ^iuterrante mit gmei pornigen,","page":424},{"file":"p0425.txt","language":"de","ocr_de":"juntes \u00a9d)metter\u00efittg\u00a7baft, \u00a9eineine ^torffteg\u00e7.\n425\ngeg\u00e4hnten S\u00dflSttdfjeu berfebett ift; fie gebt eBen fo ibobl bor* tbie r\u00fcdlb\u00e4rt\u00e4. Oiefe Slrt finbet ft dj \u00fcbrigen^ aud) eingeln in bei* pobiitg \u00a9ad)fen (\u00a9tolgeitbapn). \u2014 Opt m\u00e4nneren \u00a9rbgegenben gibt e\u00bb Stmeifeniuitgfern, melde bie iitl\u00e4nbtfdjeit faft um bag ^Doppelte an \u00a9r\u00f6fge \u00fcbertreffett.\nSlt3 nabe Siermanbte leben im \u00a9\u00fcben bon \u00a9uropa bte \u00a9djmetterlingpafte (Ascalaplms), meldje fidj febodj burdj bte f\u00f6rperlattgeit ober nodj l\u00e4ngeren borftigeit, in einen breitgebr\u00fcdten \u00aeitopf enbeitbeu gifler, bnrdj geteilte Spangen nnb bie bidjts unb langbebaarte \u00a9tint nebft \u00a9Reitel bon ben Sltiteifeitiungfern unter fcpeibeit. ge gmei Mftige flauen unb \u00a9nbfporeit bei* \u00a9d)ieneu djaralteriftreit bie furzen Oeine. SBeil bie ginget, bereu ^interfte nabegu breiedig ftitb, nur gef\u00e4rbt boidommen hnb bieg\u00fcbler benfelben S\u00f6erfgeitqeit mandfer Tagfalter \u00e4hneln, batman ben l)\u00fcbfd)eit Oberen obigen beutfdjen tarnen beigelegt, SDie 9J\u00ee\u00e2itttd)eit haben am jpinterleibe ,\u00a3jaftgangeit, mit melden fte bei hohem, raffen ginge bie SBeibdjeit erfaffen ; gepaart taffen fie ftdj bann auf eine Plante nieber. gm S\u00f6efeit gleichen ihre Sarben ben Slmeifettl\u00f6meit. Oer \u00aeopf ift faft quabratifd), an ben jpinteredeit ftaid runblid) aufgetrieben unb mit fe fed)3 Singen berfebeit, meldje einer (Srb\u00f6bung an jeher \u00a9eite bitter ben \u00a9auggangeit attffibeit. Oie Seibe^fpi^e fiebt in faft matgiger gortn bor unb bie \u00a9eiten be\u00a7 Seibe\u00a7 tragen mit Slu\u00eafcb\u00efufj be\u00ea potborar auf geftietten SBargeit fcbuppenartige 23orften. Oie Oijiere leben gmifdjeit \u00aera3 unb anberen f\u00dfflangett bon allerlei gnfelten unb fpinnen gteidjfalB im ^suiti eine meidje \u00a9oconfttgel f\u00fcr bie Ptppe. Slm meiteften n\u00f6rblid) (bt\u00e9 \u00dcIR\u00f6bliitg, SSaben k. im OeftreidjifdEjen) fournit ba\u00a7 bunte \u00a9d)mettertings>baft (A. maca-ronius) bor. \u00a93 mi\u00dft 9 Siitien in bei* S\u00e4nge unb 20 Siniett gl\u00fcgeifpattnuug, ift fdjmarg, \u00fcber* bie\u00a7 fdjmarg behaart, nur im \u00a9eftdjt golbgetb; bie am \u00a9runbe breitgelben SSorberft\u00fcget gieren gmei grojge braune glede auf bem auger\u00e4ucberten \u00a9aum?\ta\nfelbe, bie fdjmargbrautten \u00e4pinterpgel eine SJtittelbinbe unb ein runber \u00a9ptfjenfled bon lebhaft gelber g\u00e4rbttng.\nOie glorfliegett, i\u00f6latttauSfliegen, \u00aeotb= \u00e4ugen (Chrysopa) jtnb Heinere Stehpgler bon ber \u00a9eftalt ber h\u00f6rigen, treize ftf burd) bie borftigeu, an bei* \u00a9pi|e nie ge\u00efnopften g\u00fcbler unb im Sarbenftanbe burdj bie ungeg\u00e4bnten \u00a9auggangeit mefent\u00efidj bon ben Sfmeifenl\u00f6men unterfcbciben. SBer fotlte el uic^t lernten, fene3 golb\u00e4ugige\ttnit ben garten, in\nStegenbogenfarben fpielenben gl\u00fcgelit, meldje\u00ea fo gern in \u00a9artenftuben fein SBinter quartier auffdjl\u00e4gt? \u00a3Dtit bad\u00a7* artig ben fdjlanfen, lidjtgr\u00fcueit Seib \u00fcberfd)ieiernbett gl\u00fcgelit m\u00e4rtet e\u00ea b*er bber \u00fcn anbern gefdj\u00fcfdeit Orten ba\u00a7 gr\u00fchfabr ab, um bann in feiner mabren Heimat, bem \u00a9arten ober auf ben \u00a9eb\u00fcfdjett int SBatbe bem S3rutgefct)\u00e4ftc itacbgugebeit. SSon ba ab l\u00e4fjt e8 ftcb ben gangen \u00a9ommer binbttrdj bi<\u00a7 fp\u00e4t in ben jperbft hinein febeu unb jeft f\u00e4llt e3 bei ber Slrntutb au auberit Werfen gang befonber\u00ea auf \u00a9tdjengeb\u00fcfdj burcb feine SJteitge in bie Singen. gut marinen gal)t*e 1865 traf id) am fiebenfeit Stobentber ein\u00ea an, ioetcbe\u00ea foebeit erft feine fpuppettb\u00fclfe abgeftreift batte* \u00aee\u00een ge\u00fcbten Olide laitit ittbeffeit ttid)t entgehen, ba\u00a7 jtd) bie bieten \u00a9olbaugeit toeber an \u00a9r\u00f6ffe nod) g\u00e4rbung eittanber boll\u00efommen gleichen unb a\u00ef\u00ea mehrere Slrteit unterfdjieben toerben tn\u00fcffett. SDie hier abgebilbete gemeine gtorfliege (C. vulgaris), bon Sinne mit Oeimifcbtutg anberer Slrteit Hepaerolbius pej-la genannt, gcidjiiet fid) burent*gla\u00ebt)elle\nSDte gemeine glorfliege (Chrysopa vulgaris), a fyliege. b Sarbe. c, d S\u00dfuppe, Unter= unb \u00a9eiten= anfidji. e 3)a\u00eb nod) gefdjloffene \u00a9efljinnft. f 3)a\u00eb= felbe jtoifdjen \u00c4tefernnabeln unb ge\u00f6ffnet, g \u00a9eftielte (gier, h Sin einjelne\u00eb Si. (fgigut b, c, d( b nte^r ober toeniger bevgr\u00f6fert.)","page":425},{"file":"p0426.txt","language":"de","ocr_de":"426\nOie Diepfl\u00fcgler.\nglitgel, bereit Ee\u00e4ber einfarbig gr\u00fcn, gr\u00fcngelb ober ffeifcprotp auSf\u00e2dt, burcp einen grasgr\u00fcnen D\u00f6rfler, \u00fcber ben eine toei\u00dfe ober gelblitpe S\u00e4itgSliuie l\u00e4uft unb burd) bla\u00dfgelbe ppler, Gaffer unb p\u00dfglieber auS. Oie 2\u00dfur$ef ber flauen erweitert ftep pafig, bie Oberlippe ift niept auSs gefepnitten nnb gtoifepen beit fy\u00fc^Ient fiept fein feptoar^er f\u00dfunft.\n\u00a9onberbar erfepeint bie 9Irt, tote bie fliege ipre ioei\u00dfeit Eier an 33l\u00e4tter (g) ober \u00dcBaunts ft\u00e4mrne legt gun\u00e4epfi briieft fie bie fpiuterleibSfpipe an ben betreffenbett \u00a9egenfianb, pebt biefelbe fo pod), toic eS eben gepeit mill, ein fteifeS, toei\u00dfeS g\u00e4bcpeit perauSjiepenb nnb baffelbe gulept mit einem Mtdpett, bem (Sie, oerfepeub, toelcpeS inte ein geftielter $\u00dfit$ auSftept unb fr\u00fcper als foltper unter bem kanten Ascophora ovalis auep anfgef\u00fcprt nntrbe. DllSbalb fpaltet fiep baS Ei oben unb ein fcptanfeS Opierdjeu fournit barauS peroor, toelcpeS, toenn eS erft etloaS gr\u00f6\u00dfer, getoorbeit, gtoifcpeit Slattl\u00e4ufen niept fepioer augttfiuben ifi nnb barurn J\u00f6lattlauSl\u00f6toe (b) genannt tourbe. Unfere Slbbilbung l\u00e4gt bie Dfepnlicpfeit mit bem Slmetfenl\u00f6toen niept Oers feinten, nur fommeit ipm, ioie bereits erlo\u00e4pnt, unge^\u00e4pute \u00a9aug^angen ju, bie Oippentafter ragen ^mifcpeit benfelben peroor nnb erreicpeit niept bie S\u00e4uge ber borftigen ppler. Oer K\u00f6rper pat fcpto\u00e4djere Oepaarmtg, gr\u00f6\u00dfere \u00a9eplanfpeit mtb bie SeibeSfpipe taftet beim prtfriecpeit beft\u00e4nbig ttmper, ioeil fie als \u2022iftaepfepieber bient; eine fepmu^ig gelbe, oiolettbranu geflecfte \u00a9runbs f\u00e4rbe paben ade Dlrten gemehtfant, bie Eledertjeiepnung \u00e4nbert aber, befonberS am $opfe ab nnb fenitjeidmet niept opne \u00a9cploierigfeit bie einzelnem IBir lernen in biefen Opierdjen eine britte gfteipe ooit Saroeit feinten, ioetepe ftep oor^ugStoeife oon Olattl\u00e4ufen ertt\u00e4pren unb in \u00a9emeinfepaft mit jenen ber \u00fcbergro\u00dfen t\u00dfermeprung biefer fep\u00e4bliepen \u00a9aftfauger gnnt fpeile ber ^flanjeutoelt entgegentoirfen. ^nbent fie bei reieper f\u00f4oft nnb toarmer Witterung fepnell ioaepfen, ioerben meprere \u00a9enerationett im 2>apre m\u00f6gliep nnb baranS erfl\u00e4rt ftep uadp einem g\u00fcnftigeit \u00a9omuter auep bie gro\u00dfe Slit^apf ber jur Ueberiointerung beftimmten fliegen. Oie ertoadpfeite Saroe fpinnt an einem Platte (e), ^toifepen ^iefernabeln (f), ober too fte ftep fonft julept aufpielt, aus iprer SetbeSfpipe meprere \u00a9eibenf\u00e4ben unb fobantt ein giemlitp fefteS, faft fngeligeS Eocon mit ftep, iooriit fte ^ur ^\u00dfnppe toirb. S3eibe beb\u00fcrfeit feiner ioeitent Er\u00f6rterung, foubern nur eines Slides auf unfere 2lbbilbung. \u00fcftaep meinen Erfaprmtgeit fertigen \u00fcbrigens niept affe Dfrten ein \u00a9cfpiunft. Oie gemeine glorfliege ift \u00fcber gan^ Europa auSgebreitet unb fournit auep am \u00aeap ber \u00a9uteit Hoffnung oor, aitbere Dlrteit leben in Europa unb toieber anbere in ben \u00fcbrigen Erbtpeilen.\n\u00e4Jtan to\u00fcrbe bie Sanbjungfertt (Hemerobius) falfep beurtpeilen, toenn man in plge beS toiffeufcpaftliepen DtaenS ipren Slrten eine nur eint\u00e4gige SebenSbauer ^ufpreepen iool\u00efte, oieltnepr fmbeit fie fiep mit ben \u00a9olbaitgen gufammeit, nur niept fo gaplreidp, unb ettoaS p\u00f6per ober Oers ftedter im \u00a9eb\u00fcfep unb gur Uebertointerung bereit. Oie Opiercpen paben breite, gef\u00e4rbte ober gefledte El\u00fcgel unb tragen fie fo fteil baepartig, ba\u00df fie baburep fepr fcpmal unb poep erfepeinen. Oie D\u00f6anbaber ber Sorb erfl\u00fc g el l\u00e4uft nidpt gleicpm\u00e4\u00dfig neben ber Unterranbaber pin, fonbent bilbet nape ber \u00e4Bur^ef naep au\u00dfen einen Sogen unb bie it\u00e4cp\u00dfe S\u00e4ngSaber, ber SabiuS feubet naep ber Snuenfl\u00e4cpe toeuigftenS gtoei unter fiep gfeicplaufcttbe Slefte (\u00a9eftoren) aus. & uaep ber Slngapl biefer unb bem Verlaufe ber erfteit Oueraber gtoifd>en fftanbs unb Unterranbaber pat mau neuerbingS meprere \u00a9attungen aufgeftellt. Oie raupe Saubfungfer (H. hirtus), toeldpe oom 3uli ab in Oeutftplanb nirgenbS auf Eeb\u00fcfcp feplt, ift leiept an ben f\u00fcnf gletcp ioeit entfernten unb gfeieplaufenbeit Slefeit beS fRabiuS unb au ben abtoeepfefnb gelb unb fcptoargbrauit gefledteu Slbern ber Oorberfl\u00fcgel %n erfennen, oon beiten mau in ber elften fReipe ber quer\u00dfepenben iprer elf, in ber feiten atptgepn g\u00e4plt. OaS Xpier ift mit SluSfcplu\u00df ber brauugelben \u00a9eine unb beS ebenfo gef\u00e4rbten SJorberr\u00fcdenS fcptoar^brauu, bis brei Sinieit im K\u00f6rper unb Oier Sinteit im SSorberff\u00fcgel lang. Oie ppler gleiten pier, Joie bei allen aitbertt Slrten, einer feinen ^erlern fdjiiur. Oie Saroeit ber Saitbfungfern \u00e4pneln ben SlattlauSlarOeit, bereiuSebenStoeife fte f\u00fcpren, paben aber fepr fitrge unb breite \u00a9aug^angeu, bide g\u00fcpler unb bide, fitr^e ^aftlappen an ben gebrungetten deinen. \u2014 Unter ben beutfepeu Sanbiitugferit geiepnet ft^> bie fdpmetterlingSartige","page":426},{"file":"p0427.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a3\u00fcr\u00eftfd)e \u00a9hmangflorftiege. S\u00e2ub\u00efic^e prfdjrede. \u00a9idtf\u00fc^crige tameelhatSftiege, 427\n(Drepanoptera phalaenoides) burh ihre her\u00f6orragenbe @r\u00f6\u00a7e (15\"' g\u00ef\u00fcgelfhannung), bie fi\u00ffeh f\u00f6rmigen, brattngelben nnb etmaS leberariigen \u00a9orberpgel unb gtaSIjelieu jpiuierpget oor a\u00ef\u00efcn oort\u00efjeilhaft auS; feue ioerben bon gasreichen Stbern burhgogen, inbem ber tftabinS allein minbeftenS gm\u00f6lf Slefte entfenbet*\n\u00a9en pmiliengtiebern gefeiten ftd> uodj phft eigent\u00fcmliche \u00a9efta\u00eften gu, aber mtr im fiiblihen Europa nnb m\u00e4nneren S\u00e4ubern. (S\u00a9 |at bie in ber \u00a9itr\u00efet nnb meiter uad) Often hin lebenbe t\u00fcr\u00efifdje \u00a9hmangftorfliege (Nemopleryx coa) fdpnate nnb lange fpinterfl\u00fcget, beren fit l\u00f4ffe\u00efartig ermeitert, fo ba\u00a7 fie gang gu foldjen \u00a9hm\u00e2nghen merben, mie fie nnfer \u00a9hmalbenfhm.ang unter ben (Schmetterlingen nur anhangStoeife an tuen tr\u00e4gt. \u00a9odj intereffauter merben bie gtorfhreder (Mantispa) burd) bie Hmgeftaltung ber \u00a9orberbeine in tRaubf\u00fcfe: gmifdjen bie lange, matgige fp\u00fcfte nnb ben ebenfo langen, an ber Unterfeite geg\u00e4hnten (Shen\u00efei fd;iebt fh ein \u00efurger (Sdjenfetring ein nnb bie unbemeljrte, gebogene (Schiene erreicht nur bie halbe S\u00e4nge jenes, \u00efann ftd) aber baran legen, mie bie klinge eines \u00a9afdjenmefferS an ihren \u00a9tiel, genau bie Einrichtung, meldje fid) meiter unten bei ber \u00a9otteSaubeterin burd) eine Slbbii* bung erl\u00e4utert finbet. \u00a9ie faft gleichen Fl\u00fcgel fomnten im \u00a9e\u00e4ber ber im plgenbeit n\u00e4her gu befpredjenben \u00c6amcetatSfliege ungemein nahe, haben auch gum Unterfdjiebe oon allen bisher erm\u00e4hnten \u00a9itterpgtern ein fogenanuteS \u00a9tat, jenes fortified, melheS nur bei menigeu SXber-pglent oermift m\u00fcrbe, \u00a9iefe gierigen glorfdjreder merbeu burch nur menige Irteu im (Silben Europa^ oertreten, oorgugSmeife oou ber l\u00e4nblichen gtorfdjrede (M. pagana). \u00a9iefelbc ift auf gelblichem Untergrunbe oiolettbrann geftedt, an ber Unterfeite ber \u00a9orberfhentel fiarl gebr\u00e4unt unb fechS Siniett lang, \u00a9ie b\u00fcrgen nnb biden f^\u00fc^rer gleiten einer \u00a9erlfdjuur. \u00a9er \u00a9orberr\u00fcden oerl\u00e4ngert ftch gu einem Eplinber, melier ftd) nach \u00f6orn etmaS ermeitert nnb fd)ief abftup. fgn biefer Ermeiterung ftedt bie Heine \u00a9orberbruft mit bem ftepfc unb ber InheftungSftelle ber D\u00e4aubf\u00fcfje; altes, mie bei ber (Gottesanbeterin, meldije ihrer nnooltfommeneu \u00a9erioanblung megeit aber ber folgenben Orbumtg angeh\u00f6rt. \u00a9aS SBeibdjeit nuferer Pmfdjrede befeftigt feine Eier au b\u00fcrge Stiele nnb bie lauggeftredten Saroen, mettre barauS entftehen, gleichen in SR\u00fcdftdjt auf ihre geraben, bicht beifammenftehenben, faugeuben ^innbaden einer \u00a9rahtgange; an ben Sippentaftern laffen ftd) brei bide \u00a9lieber unterfcheibeu, an ben phlern ihrer oier. Ille \u00a9eine ftnb b\u00fcrg, ihre Pf\u00eag\u00efieber f\u00fcnfg\u00e4tjlig unb mit fpaftlappen oerfehen. \u00a9iefe fchmugig rofeurotljen, bunbler gefledten SarOeu leben auf \u00a9ergmiefeu oou pfeften unb fertigen bet ber \u00a9erpuppung ein grobmafdigeS, gelbliches \u00a9efpiunft oou ber g\u00f6nn eines EieS.\n* %\n&\n\u00a9ie f ameelhalSfliegen (Rhaphi\u00e4ia), megen beS geftrcdten, fehr bemeglicheit erften \u00a9rufH ringeS fo genannt, metdjer \u00fcbrigens nicht, mie bei ben oorigen, eine gefcbloffeue SSalge barftellt, fonbern bie Seitenr\u00e4nber beS IR\u00fcdeutheilS frei l\u00e4\u00a7t, m\u00f6gen in ihrer Eigenth\u00fcmlid)beit burch bie bidfuhlerige^ameelhalSfliege (R. \u2014Inoeellia \u2014 crassicornis)hier \u00fcorgef\u00fcljrtmerben. \u00a9er \u00a9tauget ber S\u00e4ebenaugen unb ber \u00a9ueraber in bem bttnbel rotbraunen \u00a9tale ber fonft gtaShellen $t\u00fcget geidjnet fie oor allen anbern Wirten aus ttitb oeraulafjte jperrn Scpeiber fie bei feiner monographifdjen \u00a9earbettung biefer \u00a9ruppe gu einer befonberen \u00a9attuug gu erheben, \u00a9ie fliegen friec^eit im pithlinge, genannte erft im 3uni an \u00a9aumft\u00e4mmen, Oorherrfchenb an Eichen umher, mo fie Heine gnfeften gn erbeuten fud)en. \u00a9emetdt bie S\u00e4apijibie eilt \u00a9\u00e4\u00fcddjen, eine fliege in ihrer S\u00e4\u00e4lje, fo richtet fie bie \u00a9orberbruft hodj auf, feidt ben $opf unb magt mit ihren gangen in biefer grimmigen (Stellung einen Singriff, \u00a9emegt ftd) baS auSerfeljene Shladjtopfer in biefent, Slugenblide, fo prallt fie mot)t' and) erft einmal gur\u00fcd, ehe fie gupadt. \u00a9amt bohrt fie ihre 3\u00e4ljne gierig ein unb faugt, gtep fie bann unb manu mieber hevauS, beioegt fie rafdj gegen","page":427},{"file":"p0428.txt","language":"de","ocr_de":"428\nSic \u00fcftei\u00e0ffitgier.\n\u00aeie btt\u00eff\u00fc\u00f4 \u00eferige Samee\u00ef\u00efjal\u00ebf\u00efiege (Iuocellia crassicornis).\neinanber, a\u00ef\u00bb menu fie biefe\u00efbeit \u00eeoefcen modte uitb f\u00e4hrt in t|rer Slrbeit fort, bil ntd)tl ober nur bic ^aut unb h\u00e4rteren Steile nod) \u00fcbrig ftitb. ^\u00e4lt man ihrer gmei in einem kannte gefangen, fo meinen fie fid) anf\u00e4nglich aul, ba\u00efb aber beigen fie ftd) nnb guleht frigt bie ft\u00e4rfere bie fd)io\u00e4d)ere auf, meint nid)t f\u00fcr anbere \u00aeoft geforgt m\u00fcrbe; eine einzelne fattn mehrere SBodfeit faften. '3hr hinten l^a\u00ef\u00eaartig berl\u00e4itgerter nnb fiadjgebrndter $obf erreid)t burd) bie g\u00efogenben Singen feine gr\u00f6\u00dfte SSreite nnb tr\u00e4gt bagmifdfen bie finden, f\u00e4bltd)en g\u00fc\u00efj\u00efer, me\u00efdje aul gal)d reichen \u00a9Hebern begehen. Sie 3Jhtnbtl)eile treten ihrer $\u00fcrge megen meitig herber nnb h^eu fabenf\u00f6rmige, f\u00fcttfglieberige tiefer=, breiglieberige Sieben-tafter. \u00a9ine lange, aufm\u00e4rt! gebogene Segr\u00f6hre unterfdfeibet ba! SBeibchen bom dft\u00e4nudjeit nnb groge OemegltchMt abler \u00a9Hebmagen beibe \u00a9efdjledfter bon ben meiften anbern \u00a9ttterfl\u00fcgleru. Surd) bie \u00efnhnf\u00eeen SSinbnngen nnb ein \u00a9ebahren a\u00ef! modten fie ade! mit ihren breiartigen gangen ber; n\u00eed)ten, fnchen fie fid) gu befreien, menu man fie gtiaifc^en ben Ringern h\u00e4lt. Sie Sarbe lebt unter Oaumrinbe ober nnter bereu SJtool; unb gledften\u00fcberguge, um fid) bon bem \u00a9egtefer bafelbft gu ern\u00e4hren. @ie ift ein fd)lanle! nnb gelranbte^, burd) bie itahegu guabratifche g\u00f6nn bei $obfc! nnb erften SSruftringel, mie burd) bereit alleinige Hontbebcdung au!gegeid)nete! Shier. S3ier Singen \u2014 gmei ober fieben bei anberett Slrten \u2014 nnb bierglieberige g\u00fchler fi^ett feber; feit;\u00bb bel $obfel. Sie Inrgen Seine beftehen auger ben H\u00fcften au! nur brei \u00a9Hebern nnb eitbeit in je gmei Graden. SBegen bei berborgenen SIufentl)alte! belommt man bie born hellers ober buidler; braun, am Hinterleibe meift lic^t geftretfte Sarbe feiten gu feheit nnb erfd)eint fie ja einmal unter SDUttag auf ber Oberfl\u00e4che, fo fudjt fie fich fofort gmifd)en d\u00fcnbeitfd)Ubben gn berbergen, meint fte ftch beobachtet glaubt. gn ber Siegel bemohut nur eine eilten (Stamm. (S neiber bemerlte bei einer Sarbe eine gmeintalige H\u00e4utung nnb bermnthet eyte \u00f6ftere 2Bieber\u00ef)o\u00efimg berfelben, @leid)geitig marb babei bie iutereffante ^Beobachtung gemad)t, bag ftch ein gug; nnb ein g\u00fchler; glieb, bie beibe burd) bie SSiffe einer gmeiteu Sarbe berloven gegangen m\u00e4ren, bei ber lebten H\u00e4utung mieber erfefet hatten. SSor Segiuit bel S\u00dfiuterfdflafe! ift fte ermadjfeit, ttnb im it\u00e4d)fteit gr\u00fchfetfre ermeitern ftch \u00dfudj bie beibeit anbern SSruftfaftenringe, um bie SSerbubfitug borgubereiteit. gm Slpril ober fp\u00e4ter mirb bie lebte Sarbeuhaut abgelegt. Sie ^uffm nuterfd^eibet fidj genau genommen bon ber fliege nur bttreh bie DUilie, bie menig nad) born gebogene Sage nnb burd) bie nod) unentmidelten Ringel; bei ber meiblidjeit fd)iniegt fid) ber 33ohrer in feiner gr\u00f6geru S\u00e4nge eben fo an ben bilden an, mie bie SSttrgel beffelbeit bem S5aud)e. SInt elften ober breigeljnten Sage ift fte aitlgef\u00e4rbt, bann fcheint fte gu ermadjeit nnb ha* leine fduhe mehr. Sie bisher angegogenen Oeine ftreden ftd) febt nnb fangen an gu gabeln, f\u00bbhHeglich ftellt ftch bie Stt)mbhe bar auf nnb \u2014\u25a0 l\u00e4uft baboit. d\u00dfo aber l\u00e4uft fte hin? \u00a9I ift nicht meit; fte fudft nur ba! greie nnb finbet ba! Sagel\u00efidjt ba\u00efb. gegt fe&t fie ftch) feft \u2014- bie gl\u00fcgelfcheibeit fteheit it)i* fd)on mehr bom D\u00f6rfer ab \u2014 ttnb berljarrt in biefer SSeife 6 bi! 8 \u00a9tunben, gleichfaut all trollte fte Kr\u00e4fte fatumein gu ihrem lebten, bem Oefreiungllambfe. Siefer beginnt enblid). ddit Hinterleib ttnb gl\u00fcgelfdfetbeit ftemmt fie fich an bie Unterlage, brel)t nnb menbet $off uttb ^rothorar, biefeitigeit Sheile, melche nun einmal bie Haubil'olIe bei adelt Oemeguitgeit bei bo\u00fctommeneit $erf! fpieleit uttb beigt mit ben greggangen um ftdj, all modte fte ihrer bebr\u00e4ngteit Sage Suft berfd)affeit. Siefe \u00efommt auch enblid); bentt bie Haut reigt im dtaden uttb bie \u00a9eburt erfolgt, mie bei febem anbern $erfe. Slugereurofo\u00e4if<he \u00a9attunglgenoffen ftitb menig belanut.\nSie gemeine 3Bafferflorfliege (Sialis lutaria) erinnert burd) ^\u00f6rbertrad)t an bie(halb n\u00e4her gu befbrecheuben ^\u00f6iherhnfte, in bereit \u00a9efedfd)aft fie ftd) ant SBaffer, fteheitbem mie fHegeitbeut, herumtreibt, in beit \u00a9teduitgen mie mir fte hier feheit, an ^flaitgen, 23aumft\u00e4mmeu, ^laufen, SB\u00e4itbeit in beffeit dt\u00e4he ruht uttb meint fte bie \u00a9ontte marrn befdhetitt, auch fdjmantenb uttb fchmerf\u00e4dig umherfliegt. Obfdioit fie attgerbent mandhutal eine \u00a9trede bon ihrem dinhefl\u00e4gdheit","page":428},{"file":"p0428s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"\u00eeUd)tltd)cs Srctben \u00f6er Infekten.\n(SB\u00efx\u00eetrot^e \u00a9d^ireitwanje 530. \u00aerof$e\u00a7 gr\u00fcneg 4?eupferb \u00a9. 491 xt. a.)","page":0},{"file":"p0429.txt","language":"de","ocr_de":"Gemeine unb rufjfarbige Safferflorfltege.\n429\nSDic genteine SBafferflorfliege (Sialis lutaria). a unb b g\u00efiege. c (gier, d 2>e\u00a7gleid)ett. e Serbe. f\t(d, e, f bergr\u00f6jjert.)\nfltuf fortl\u00e4uft, macpt fie bod) beu \u00a9inbrud eine\u00bb tr\u00e4gen, plumpen \u00a3piere\u00a3, ioelcpe\u00ea ftc^ leicht ergreifen l\u00e4ft. \u00a9ie $\u00f6rperfornt unb ba3 gl\u00fcgelge\u00e4ber oergegenio\u00e4rtigt nufere Slbbilbuitg, gu iprer \u00a9rl\u00e4uteruug fei nur nodp pingugef\u00fcgt, baf beu \u00a9dfeitel eine S\u00e2itg\u00ebfurcpe, aber feine Gebens \u00e4ugen, ben Unterliefet' eine fd^tnal langettf\u00f6r= mige innere Sabe unb lange fecp^glieberige \u00a9after au\u00eag eignen.\nS\u00f6eit bie \u00a9dpulterbeulen fr\u00e4ftig peroortreten er= fcpeint gegen bae> anftdp breite \u00dcDiittelbruftft\u00fcd ber nacp hinten etloa\u00a3 oer f dpm\u00e4tertef$rotporar Joie ein Ha^. \u00a9ie ftarf anger\u00e4ud) erten ginget bleiben habet burdpjtdptig unb ioerbeit\noon biden Slbent burdpgogen, aHe\u00ea SOierfmale, Joeldpe ben \u00ae\u00f6djerpafteu fehlen. Sin ben deinen erweitert ftdp ba3 oorlepte, oierte gitfglieb pergf\u00f6rmig. \u00a9a\u00e4 gange \u00a9pier ift matt braunfdjtoarg, nur bie Stanbaber ber i\u00dforberfliiget an iprer SSurgel braungelb. SSon ber \u00a9tint bis> gur gl\u00fcgelfpipe, Joelcpe ben Hinterleib in ber Stupelage, Joie bei allen Orbnung\u00eagenoffen \u00fcberragt, liegt ein gioifdpentaum oon 6 bi\u00ea 7 Linien, gm 9J\u00eeai unb im folgenben SJionate fiubet fidp biefe b\u00fcftere gliege an ben begeidpneten \u00a9teilen burdp gang \u00a9uropa meift red)t p\u00e4uftg. \u00a9a$ befrudfete SBeibdpeit legt an fflangen ober anbere \u00a9egeuft\u00e4nbe in ber u\u00e4dpfteit Sl\u00e4pe be3 \u00a9\u00dfaffer\u00e4 in geredeten Raufen bi\u00ea fedp\u00eapunbert \u00a9ier (c unb d). \u00a9iefelbeit ftnb braun, fiepen fenfredpt auf ber einen gerunbeten \u00a9nbs fl\u00e4cpe ber ESatge unb enben oben in einen lid)ten, fcpuabelartigen Slitfap. Siadp Joenigeu EBodpen fcpl\u00fcpfen bie Joingigen S\u00e4rOdpen aus? unb gleiten piitab in ba\u00ea EBaffer, Joo fie ftd) oont Staube ern\u00e4pren unb friecpenb Joie fcptoimmenb in fd)langenf\u00f6rmigen S\u00dfiitbungen ftd) fepr munter betoegen (e). \u00a9er grofe $opf unb bie brei SSruftringe ftnb pornig, aEe3 \u00fcbrige Joeidp. \u00a9ie r\u00f6prenartigen, beioegticpeu \u00a9eitenfortf\u00e4pe (^iemenf\u00e4ben) unb ber tauge \u00a9djioang bienen gum Sltpmen, gleid)geittg mit ben deinen aber aud) gum St\u00fcbern. Elt\u00e4rg ober Slpril be\u00ea n\u00e4d)fteit gapre\u00ea ftnb bie gelbbraunen, bunller ober peller geftedten Saroeu bei acpt Siuieit S\u00e4nge, beu \u00a9(ptoang ungeredpnet, erJoacpfen. geft oerlaffeit fie ba\u00ea SBaffer, um fiep in ber feudpten \u00a9rbe be\u00ea Ufer\u00ea gu oerpuppen (f). \u2014 \u00a9ine gJoeite, fepr \u00e4putidpe Slrt, bie ruffarbige SBafferflor? fliege (S. fuliginosa), unterfd)eibet fidp nur burep bunflere g\u00e4rbuug, etJoa\u00ea anbere\u00ea gl\u00fcgetge\u00e4ber unb bie abJoeidpenb gebilbete \u00a9pipe be\u00ea m\u00e4itnlicpeu Hinterleiber; fie erfepeiut in ber Siegel einen palbeit SJtonat nadp ber oorigeit. Sinne reepnete biefe Slrteu gu Hemerobius. S3on berfelbeit K\u00f6rper? traept, aber rieftger \u00a9r\u00f6fe (bis? gioei goE unb bar\u00fcber) fommeu in Sltnerifa S3er)oanbte oor, Joelcpe ben \u00a9attungen Corydalis unb Cbauliodes angep\u00f6ren. \u00a9ie \u00a9lieber ber elfteren geid)ueit fid) au\u00ea burep brei grofe Siebenaugen auf bem \u00a9dpeitel be3 breitoieredigen T\u00f6pfer, burdp m\u00e4d)tige, fidp Ireugeube $innbadeit, Joeldpe beim SMmtdjeit breprunb unb beinape ooit patber ^\u00f6rperl\u00e4nge finb, unb burdp perlfd)iutrf\u00f6rmige g\u00fcpter, bie pier auffaEenb bid fiub uub \u00fcber bie gl\u00fcgelfpipeit pinau\u00earagen. \u00a9ie SJt\u00e4und)en ber Chauliodes-SIrten pabeit gef\u00e4mmte g\u00fcpter am aEm\u00e4lig naep pinten oerengten 5topf. Siud) ipre Saroeit gep\u00f6reit gu ben SBafferbeioopnern.","page":429},{"file":"p0430.txt","language":"de","ocr_de":"430\nBie Stehffiigler.\nB\u00dfteber einen anbevn \u00a7oruten!reig er\u00f6ffnet bie gemeine \u00a9forptoitfltege (Panorpa communis), ein wttuberbareg $nfeft, Weldjeg in.feiner K\u00f6rpertracht einigerma\u00dfen an einen \u00a9lag\u00df\u00fcgtcr erinnert, nnb W\u00e4\u00dfrenb beg \u00a9ontmerf bie \u00a9eb\u00fcfdfje f\u00fcr bie \u00fcbrigen Kerfe utt\u00dfd;er macht \u00a9eine beuf\u00dfhe Benennung erhielt eg, Weit bag Bt\u00e4nndjen zwar nic\u00a7t in einem fnotigen \u00a9iftftadjet enbigt, Wol;t aber in eine gefuotete ipaftzange, Wetd;e in brol;enber (Stellung nad; oben gerietet i\u00df. Bie \u00a9d)lai\u00fc? beit beg K\u00f4rperg, ber Beine nnb W\u00fchler, bie \u00dfhuabetartige Berl\u00e4ngerung beg Kobfeg unb bie oerh\u00e4ltiti\u00dfm\u00e4\u00dfig Wenigen Oneraberit in beit hinten ftttmpf gerunbeten, fanm ooit einanber Oer? fdjiebenen oier \u00c7l\u00fcgetn, alleg biefeg l\u00e4\u00dft bie Slbbilbuug et\u00fceuneu. Iteberbieg oerbieiteit uod) bte gefr\u00fcmmten gn\u00dfflaueit, bie Mftigen \u00a9nbfboreit ber \u00a9gierten unb bie beuttidjen Stebenaugen n\u00e4here Beachtung. Bon oben her h\u00fcbet bag tangbreiedige Kobf\u00dfh\u00dcb, ooit unten her ber oerl\u00e4itgerte Unterliefet* unb bie bamit oerioachfeite Xlnterli^e beit \u00a9d;nabet, jene mit f\u00fcnfgliebrigett, biefe mit breigtiebrigen Baftern oerfehen; bte Ktmtbaden erfcheineit Hein, fchmat unb zweiz\u00e4hnig. Bag fed)g big ftebeit Linien meffenbe Unget\u00fcm Oerleugnet feine gl\u00e4it^enb fcbwarze \u00a9ritnbfarbe an \u00a9chilbchen, Beinen, \u00a9djuabel unb ben brei lebten \u00a9liebem beg m\u00e4uulid;en \u00f6pinterleibeg, iitbem bte beibeit erstgenannten gelb, bie leideren roth fiitb'. ber \u00a9efangenfchaft l\u00e4\u00dft ficb bie \u00a9forpionfliege mit\n/ : V'\n\u00aeie gemeine \u00a9lorftonflteg e (Panorpa communis), a (Siev\u00efegenbe\u00ea 2Beibd)en. b\tc Sarbe. d S\u00dfu^e. (c unb d bergr\u00f6gert.)\nSiegeln, Kartoffeln, rohem ^leifdje f\u00fcttern, oerr\u00e4th mithin teilten w\u00e4hterifd;eit \u00a9e\u00dfhmad, in ber freien'Statur entwidelt fie ihr unerfdjro\u00fceneg S\u00f6efen, ihre ungez\u00fcgelte Frechheit. Bemt fte \u00dfheut fid) itid\u00df, eine oielntal gr\u00f6\u00dfere S\u00f6afferfungfer anzufallen, zn Boben zu Werfen unb ihr ben \u00a9djnabet tief in ben Seib zu bohren. \u00a3 honet war 3euge folder K\u00fchnheit, \u00a9o franl unb frei bte fliege lebt unb ben \u00a9amrnler manchmal erfdfredt, ober t\u00e4ufdjt, Wenn fte unerwartet zioifchen ben Bl\u00e4ttern heraugf\u00e4hrt, fo oerftedt leben \u00a3aroe unb Bn\u00dfbe unb erft nad) Oieleu Bem\u00fchungen gelang eg ben ^orfehern, biefelbeu attgfinbig zu machen. Bier Bage nad; ber Paarung legt bag SBeibchen, bewegtid;, Wie eg i\u00df, mittei\u00df ber oor\u00dfredbaren Beibegfpi^e, ungef\u00e4hr eine Binie tief, unter feuchte \u00a9rbe ein H\u00e4uflein (gier, gr\u00f6\u00dfer alg man feiner \u00dfkrf\u00f6nlid\u00fceit nach Oermuthen fo\u00fcte. Sluf\u00e4ngtid; fiitb biefelbeu Wei\u00df, ooit erhabenen Slbern net;f\u00f6rmig \u00fcberzogen, Werben aber adnt\u00e4lig gr\u00fculichbraun. Stad; ad;t Bagen befommen \u00dfe Beben. Bte SarOe (c), nur am Ko\u00dffe unb oorberen Bru\u00dftheile haarig, ern\u00e4hrt \u00df<h oon oerwefenben Organismen unb erlangt burdfchntttlid; in einem SJioitat ihre ooUe \u00a9r\u00f6\u00dfe. Ber rothbrauue, herzf\u00f6rmige Kopf tr\u00e4gt breigliebrige W\u00fchler: zioei heroor? qttelleube Singen unb Ir\u00e4ftige gre\u00dfwerlzeuge, bereu Kieferta\u00dfer taug heroorragen. Bon ben \u00fcbrigen breizehu, haarig betrauten Seibegriugen f\u00fchren bie brei oorber\u00dfen hornige Brtt\u00df?, bie acht folgeubeit \u00dfeifd\u00dfge, fegeif\u00f6rmige Baiidp\u00dfe unb alle, mit Slttgfd\u00dfu\u00df beg zweiten unb br\u00fcten fe ein feitlidieg Luftloch. Slug bem \u00a9nbgliebe tarnt bie \u00a3aroe oier furze Stohren herOorftreden, Welche eine wei\u00dfe gl\u00fcffigfeit abfonberu. Brofe ihrer fou\u00dfigen Br\u00e4gheit Wei\u00df fie Befolgungen geioanbt ZU entgehen. gut* Ber\u00dfubbung \u00dfeigt \u00dfe ettoag tiefer hinab unter bie (Srbe, h\u00f6ht* biefe eif\u00f6rmig aug unb oer io eilt hier noch 10 big 21 Bage, ehe fie \u00dfch bagit entfchlie\u00dft, bie Saroeuhaut abzu? \u00dfreifen unb in ber liebengio\u00fcrbigeu \u00a9e\u00dfalt (d) zu erfd;einen, Welche, ioir oor ung fehen. Stad; ungef\u00e4hr Weiteren 14 Bagen arbeitet \u00dfe fid; an bag Bageglidd unb gebiert bie fliege. S\u00f6eil burd;\u00dfbnittlid; neun SBochen zur oo\u00fc\u00df\u00e4nbigen Berioanbluitg gen\u00fcgen, fo Werben oom \u00a9r\u00dfheineit ber erften \u00a9fotbion\u00dfiegeu Slnfaitgg SJtai gfoei \u00a9euerationeit fehr gut m\u00f6glich* Bheilg Sarocn,","page":430},{"file":"p0431.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9emeine \u00a9torpionftiege. SJt\u00fcdenartige \u00a9dmabetjungfer. \u00a9ri\u00ef\u00efenartige \u00a9dmab et jungf er.\t431\ntbeitg puppen ber leisten biefer \u00fcbertointern. Vkfitooob f\u00fchrt in einer \u00fc\u00fctonograpbie biefer \u00a9attung 19 Slrten auf, bon meteben 3 in \u00a9uropa, 7 in SImerifa, 2 auf i^aba, eilte auf SWabrag bie \u00fcbrigen in SXfrt\u00efa leben.\n9tocb gibeier intereffanter \u00a9rfcbeiituttgen fei gebaut, mel^e megett ber fcbnabetartigen Vers I\u00e4ngerung ber 9Jtunbtbei\u00efe unb ber \u00fcbrigen SRerfmate in n\u00e2cbfter Vermanbtfcbaft gu ber borigeit fielen. Oie m\u00fcdeitartige \u00a9 djnab et jungfer (Bittacus tipularius) beg f\u00fcbli^en \u00a9uropag, befonberg granfreiebg, ein gio\u00f6tf Sinien tangeg Sufcft, rom $opf bt\u00ea gitr gt\u00fcge\u00effpihe in ber fftubes l\u00e4ge gemeffen, fc^etnt infolge ber langen b\u00fcnneit Veine, beg \u00efiitienf\u00f4rmtgen, an ber \u00a9pi^e et\u00efoag gef^moEene\u00eef\u00fcnb aufgebogenen \u00a7interleibel unb ber fdjntaien, gelblichen Fl\u00fcgel, auf ben erften fl\u00fcchtigen 58U\u00c6 eine M\u00fcde gu fein, $abenf\u00f6rmige ftiefertafter, pbter trie iftebenaugen tenus getanen neben ber fdjnabetartigen Verl\u00e4ngerung nach rorn beu \u00aeopf, lange \u00a9cbieitenbornett unb nur eine ^ra\u00ef\u00efe bie Veine, eine roftgetbe prbe, treibe auf bent mitt\u00efcren unb Unteren Vrujts ringe, fo trie au beu \u00a9pifseit ber \u00a9<bteiten unb pjjglieber iug Vrauue \u00fcbergebt, beit K\u00f6rper, \u00e4itternb unb unft\u00e4t fliegen bie \u00a9ebnabeijungfern tr\u00e4^renb ber O\u00e4mmeruttg timber, R\u00e4ngen fleh mit ben laugen Vorberbetneu an ein lefteben unb fangen mit ben Hinterbeinen bie ihnen gu nabe fommenben pfeften. Vei biefer Gelegenheit fiuben fid) bie \u00aeef<bted&ter gufammen, paaren ftcb, Vaud) gegeu Vaucb geiraubt, unb ber\u00fchren babei bie erbaute Vente. 3lu\u00a7er ber eben befprod)eneu feunt man noch einige anbere Slrten roit Vuftratien;\nOte griltenartige \u00a9ebnabetjungfer (ber \u00a9tetfdjergafi, Boreus hiemalis), ein nur iy3 bi\u00ea 2 Sinien meffenbeg pfeft, liebt bie \u00df\u00e4tte, beim eg fommt rom Oftober big gum Vt\u00e4rg ror unb fogar bigtreilen auf bem \u00a9ife ber Gletfcher, 3u biefer \u00a9onb erbarfeit in ber \u00a9rfdfjeis nuitglgeit gefeiten ftcb noch anbere in SInfebung beg ^\u00f6rperbaueg. \u00dfuit\u00e4cbft irerbeit bie St\u00fcget beim SBei&d&en bureb gtrei \u00a9djuppen, beim SJt\u00e4nndjen burd) gtrei ftauenartige, auftr\u00e4rtg gebogene 2Iub\u00e4nge rertreten, fobann rerl\u00e4ngern fich bie Hinterbeine bebeutenb unb bef\u00e4higen gum \u00a9bringen, iregbalb ganger bagObiercben and) \u00a9 d) nab et g rille (Gryllus proboscideus) nannte, unb eg l\u00e4jjt ftcb eine geiriffe 'Slebnticbfeit mit einer gang jungen \u00a9ragb\u00fcpfertarbe gar nidjt leugnen. Oag SMbdjen enbtid) bat eine tauge Segr\u00f6bre; SRcBenaugen fehlen. Oie metallifch bunfetgr\u00fcne \u00a9runbs f\u00e4rbe irirb an ben Veineit, ben Pigetftumpfen uitb an ber Segr\u00f6bre beg S\u00dfeibdjeng bureb ein br\u00e4unticheg \u00a9etb rerbr\u00e4ngt. Vor mehreren fahren'erbeutete ich Sei Hatte einige \u00a9remptare in einer fanbigeu \u00a9infenfung beg SObet\u00efe\u00ea nuferer tiefernbaibe, fcetdjer bureb ben tobtenbau bolts ft\u00e4nbig unterminirt ift. Oie gmifeben 2Roog tebenben, gur Verpuppung troefene \u00a9rbe auffuc|euben S\u00e4rocbeu foUeit beiten ber \u00a9torpionfliege febr \u00e4hnlich fein, \u00a9ine gtoeite Vrt bat man neuerbiugg iin \u00a9\u00fcben bon SRefos^orf auf \u00a9djitee entbedt unb mit bem fftamen B. nivoriundus betegt.\nV3\u00e4|reub bei alten higher betrachteten \u00a9itterpgtern \u00a9teiebartigfeit ber hier gtugtoerfge\u00fcge, bor Ottern feine Gattung ber hinteren unb bbrnige \u00aeinnbaden gum \u00a9baralter geh\u00f6ren, treten bei ber nun gu erib\u00e4hneitben pmitie ber gr\u00fcbtinggftiegen, SBaffermotten, ^\u00f6cberfliegen, 5\u00dfelgft\u00fcgter, pttft\u00fcgter \u00eec. (Phryganeodea), mefentticbe S\u00e4uberungen gerabe in biefen Vegtebungeit ein. Von ben behaarten ober befhuppten, nid) tg meniger atg gegitterten p\u00fcgetn falten fxh bie bebeutenb breiteren Hinterft\u00fcget f\u00e4cherartig, um bon ben meift bunt gef\u00e4rbten bors bereit bebedt ioerben gu f\u00f6niten, ibetd)e in ber Stube ibte ein Oach bem Seibe auftiegen unb benfetben hinten \u00fcberragen. Oie SJtunbtbeite berf\u00fcmmeru, befonberg bleiben bie \u00c6inubaden h\u00e4utig, Unterliefet* unb Unterlippe berioaebfett unb au jenem taffen ftcb feine Sabeit unterfheiben, bie Oafter an ihnen fiitb gmeis big f\u00fcnfgtieberig, an ben Sieben beft\u00e4nbig breigtiebertg. 3e nach ber Stugabt ber \u00a9hieuenfporen an atten Veineit, metdje in berfdjiebeuer 3\u00abbt unb Verleitung an ben ber=","page":431},{"file":"p0432.txt","language":"de","ocr_de":"432\nSie dte\u00c7fl\u00fcg\u00efer. erfltegen.\nfdjiebeneu paaren auftreten, hat man bie urfpr\u00fcnglite Pinne\u2019fd>e \u00a9attung Phryganea itnb einige nat i|r aufgefiedte anbere Gattungen ttcuerbing\u00ea in einige bvet\u00a7tg gerlegt, auf mette lier nid^t n\u00e4her eingegangen inerben lann. SDaf\u00fcr m\u00f6ge bie rautenfledige Unterfliege (LimnopMlus rtombicus) bie gange \u00c7amilie oerauftauliteu. @te matt fit an ben giret pfenjterfleden auf jebetn ber gelbbraunen \u00a9orberft\u00fcgel leid)t leuntlit, i|re artenreite (Gattung aber an folgenben dJterlmafen: \u00a9etm dJt\u00e4nnten fe|en brei, beim d\u00dfeibten f\u00fcnf \u00a9lieber bie tiefer; tafler gitfantmen, bie dlebenaugeu fiub beutlit, bte $\u00fc|ter fo fang inie bie ftmatbehaarten, au ber \u00a9pi|e ftarf abgeftupen \u00a9orberft\u00fcgel, bte \u00a9orberftienen mit einem, bie mittleren mit brei nnb bie |tnterften mit nier \u00a9poren beine|rt\n3n ber Seben\u00a7? nnb \u00a9ntn\u00fcdeluug^meife, fo ineit fettere belannt ift, ftimmen ade $r\u00fcpng\u00a7; fliegen ber Jpauptfate nat \u00fcberein. 3m ddai itnb Suni treiben fit bie adertneifien an flie\u00a7enben rtnb fte|enben \u00a9eio\u00e4ffent umher nnb beleben bereu Ufer, ohne fit bem dtaturfreunbe gerabe fe|r\nSDie rautenfledige iSodjerjungfer (Limnophilus rhombicus). a, b g-Iiege. c 2lu\u00a7 bem @et)\u00fcufe (d) genommene Sarbe. e 5pu^e.\nbemerflit gu maten, e3 fei benn, ba\u00a7 er ihnen befonbere dtufmerlfamleit mibmet nnb ihnen mit Vorliebe natfp\u00fcrt; benn ihre \u00a9efoegtitleit beginnt erft mit einbretenber SDunlelheit. \u00a9et Sage jtfcen fie an \u00a9kfferpftangen, planten, \u00e4ufjerlit cm \u00a9aumft\u00e4muten ober nerftedt \u00f6fter in gro\u00a7en \u00a9efedftaften hinter abgel\u00f6ften dtinbenfi\u00fcden berfelben. \u00a9krben fie geft\u00f6rt, irgenb foie non aupit |er beunruhigt, fo entgie|en fie fit in raftem, fahrigem, aber lurgern gluge ber dtatftednng, fepn ftd) cm gleiten \u00a9teden non dienern feft, ober faden in baj\u00a7 \u00a9ra\u00ea nteber; P\u00fcd man fie hier angreifen, fo P\u00fcffen jie fit burt hcdb rutftenbe, halb hnpfenbe \u00a9emegungen, melte fie ohne dtnioenbung ber Fl\u00fcgel, nur mittelft ber langen, in ber dJ\u00fcttediuie ber \u00a9ruft gufammenftopnben ^\u00fcften aup\u00fchren, tiefer in ba\u00ea @ra3 gn oerbergeu ober auf glattem \u00a9oben ber \u00a9efangennahme git entmiften. Slnbere futen an ben \u00a9t\u00e4tteru unter lebhafteren \u00a9emegungeit im \u00a9onnenfteine nat ^euttigleit, tnelte -fie anffangen. \u00a9ie ade erfteinen aber mehr tr\u00e4ge nnb ftioerf\u00fcdig in ihrem \u00a9ebahren nnb giemlit theilnahmlo\u00a3 ber dlupnmett gegen\u00fcber. Ser dtame \u201e^r\u00fchiing\u00eafitegen\" pap auf bie meiften, eingefne tommen febot erft im ^erbft nnb bann nitt fetten auf \u00a9itengeb\u00fcft, liefern nnb anberen folgern an meit oom d\u00f6affer entfernten d\u00f6alb; fteden gum \u00a9orftein. flogen fie be\u00ea dlatt\u00ea borthin, ober begn\u00fcgen fit ihre Saroen mit blo\u00a7er genttigleit? 3t frage leine befiimmte \u00a9ntmort auf biefe Soppelfrage gu geben, glaube mit aber f\u00fcr bie gtoeite entfteiben gn m\u00fcffeu. Sie Saroen ber meifien $\u00f6terfliegen leben n\u00e4mlit int \u00a9Taffer nnb gioar in felbfigefertigten \u00a9eh\u00e4nfen. Siefe \u201e\u00a9kfferraupen\", une jie di\u00f6fel nennt, erinnern lebhaft an bie \u00a9adtr\u00e4ger unter beu \u00a9tmetterlingen, ioie mante ber oodlommenen $erfe an bie dJtotten nnb e\u00a7 erfteineu barnm bie \u00a9egeitunngen, \u201e\u00ae\u00f6terfliegen, \u00a9kffermotten\" nnb einige anbere ba|in gielenbe oodlommeu gerettfertigt ; in gep\u00fcffeit \u00a9egenben Seutfd;taub3 leimt","page":432},{"file":"p0433.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00eeautenfledige, gepriemte Hod) erfliege.\n433\nman bie Saroett aitcC; unter ben tarnen: \u00ae\u00e4rb-er, Spr\u00f6de, Sprodio tinner, \u00a7iilfen= in \u00e4rmer. Sie oben abgebilbete baut it>v Futteral aui fetjr Oerfd)iebenen Stoffen, halb aus\u00bb feinen, qucrgelegfen \u00a9ra^halntcheu, ba\u00df cs> tote ein $ge! au\u00ebftebt, halb au\u00a7 bi deren Valuten, ioie e\u00ea bie Slbbilbuug (d) oorf\u00fc|rt, ba\u00efb au\u00a7 l\u00e4ngeren, ber S\u00e4nge nad) georbneten Valuten, enblid) and) au\u00bb Sp\u00e4nen oou ,\u00a3>oIg ober d\u00eeittbe, bie fe^r uitorbentlidj bttrd) einanber gemengt ftnb. Slbo \u00a9iutoobner ader biefer \u00a9eb\u00e4ttfe ftedt fid) bie griittlidje, oorn, fo loeit bie fedj\u00a7 \u00a9eine reifen, buittle Saroe (c) bar, \u00eeoe\u00efdje, gleidj a\u00ef\u00efen anbern, hinten mit gtoei .Ipornba\u00efen gum $eftbalteu iboe\u00a3 \u00a3\u00e4ttM)en\u00a7 oerfeben ift. Sie h\u00e4lt fid) in bcr 2\u00dc\u00e4l)e oou Schilf auf itub gloar uabe ber Sberfl\u00e4dje be\u00ea SBaffer\u00ea. \u00a9nbfSlpril, ober erft im 9Jtai fpinut fte fid) an S\u00dfaffergeio\u00e4cbfen an, oerfdjde\u00dft bie 2Bol)uuug unb toirb git einer geftredten, febr beloeglidjen 5J5uppe (e), au3 toeld)er nach 14 Sagen bie fliege prn \u00a9orfd)eitt \u00efonttnt.\nSie Saroe ber geftriemten ^\u00f6d)erfliege (Phryganea striata), einer in Seittfdjlanb nirgenbs? feltenen SBaffermotte, ift tin Slprit ertoad)fcit. Sie tr\u00e4gt am elften \u00a9audjrittge f\u00fcnf SBargen, ioelc&e fid) erbeben unb einfint'en f\u00f6nneu; nimmt man fie aus\u00bb bem \u00a9ktffer, fo toerben biefe S\u00dfargett bttrd) eine oou ihnen abgefonberte geudjtigfeit na\u00df. Slttf allen anbern Dringen bemerkt man gtoei \u00a9iifdjel fteifdfjiger $\u00e4beit, toeldje feberbufdjartig aufgerid)tet toerben f\u00f6nnen unb gum Sltbnteu bienen, grettoidig oerl\u00e4\u00dft biefe Saroe fo ioettig, toie ein anberer Sprodtourm-, i^r \u00a9eb\u00e4ttfe; ioid man fie l)eraus\u00bbbabeu, ohne biefe\u00ea unb fte fetbft gu Oerleben, fo mu\u00df man fte attm\u00e4lig unb bebittfam oon hinten mit einem dtabelfnopfe oorfd)ieben. Sie l\u00e4\u00dft ftd) auf biefe S\u00dfeife mit dBiben ftrebeit bcrau\u00eatreibeu, friedd aber fogleid) mitbem^opfe ooran toieber hinein ttttb lehrt ftd) fobantt um, iocttn man fie gew\u00e4hren l\u00e4\u00dft. \u00a9ringt man fte nadt in ein \u00a9las\u00bb mit S\u00dfaffer, auf ioeldjem allerlei leidfe K\u00f6rper, ioeldje fie gum Sauen eine! qp\u00e2tr\u00eadjetr\u00e2 oertoenben f\u00f6nnte, umberfdjtoimmen, fo betoegt fie ftdj ftunbeitlaug unter benfetbeu umher, ohne fte gu oertoenben, to\u00e4blt man aber St\u00fcdd)en alter @el)\u00e4ufe, Splitter ttttb attbere tpftangentbei\u00efe, toeldje, oon d\u00dfaffer burdjbrungen, gu \u00a9oben ftnlen, fo matbt fte fiep fogleidj baratt, fefet ftd) auf eiue\u00ea ber l\u00e4ngfteit Studien, fd)neibet oon ben Sp\u00e4nen ober \u00a9l\u00e4ttern Sb^idjeu ab, bef^ fte biuten an bie Seiten be\u00bb @runb= )t\u00fcd\u00bb faft fentred)t, l\u00e4\u00dft attbere nadjfolgett, bt\u00e9 ein ^rei.\u00a7 unb mit ipm ber Slnfattg be\u00ea $utterale3 fertig ift, \u00efoeldje\u00ea ttadj unb nach to\u00e4d)ft unb bie S\u00e4nge ber Saroe befommt. Slnfang\u00ea ftnben ftd) noch S\u00fcden, ioeld)e adm\u00e4lig au\u00eagef\u00fcdt toerben unb oerfdjtoin\u00f6en. \u00a9rft bann, ioetttt Slde\u00ea Oon au\u00dfen nach SSuitfd) gefdjloffett erfd)eint, toirb bas\u00bb innere mit einer garten Seibenioaitb aus>^ tapegirt. Sie Seibe aber, gum Slueinanberbefteu ber \u00e4u\u00dferen \u00a9elleibtntg unb ber inneren Sapete tommt, toie bei ben Sd)inetterlings>raupeu, aus\u00bb ben Spittitbr\u00fcfeit, toeldje in ber Unterlippe gioifdjen ben toalgenf\u00f6rmigen llutertiefern ihren Slu\u00eagang ftnben unb bie Mftigen ^innbaden am hornigen lopfe gerlegett bie \u00a9auntaterialieu, too t\u00ea u\u00f6tbig ibirb.\n\u00a9or ber \u00a9erpupputtg haftet bie Sar\u00f6e ihr \u00a9eb\u00e4ufe an eilten Stein ober eine d\u00dfafferpftange unb oerfdjlte\u00dft bann bie beiben (Sttben mit einer 2lrt Oitter au^ Seibeitfdjn\u00fcren, bamit bai gum Sttbmen n\u00f6tige Staffer frei burd)bringeu, aber fein feinbtidje\u00ea \u00a9aubinfeft au bie ioebrlofe ^puppe getangeu f\u00f6nne. Sa man febott im d)t\u00e4rg bergleid)en oergitterte \u00a9eb\u00e4ufe fxubet, fo fc^einen eitigelne \u00a9ttppeu gu \u00fcberiotntent, toa\u00ea ber Siegel nad) Oon ber Saroe gilt, toe!d)e jtd) meift im 3>uli eiitfpinnt. Sie gelblidhtoei\u00dfe ^3uppe b^t einen fd)toargen Seitcnftreifen an ben oier Icpten \u00a9liebem, auf bem Db\u00fcden bie ^temenf\u00e4beit unb am \u00a9nbe gtoei ^leifcbg\u00e4pfdjeit. 2lm tleiuen^opfe fadett bie gro\u00dfen fdjloargeit Singen, oorn eine Slrt oon Sdjuabel unb bar\u00fcber ein jpaarb\u00fcfdjel auf. Sen Sd)ttabel bilben gtoei ftd) frettgenbe \u00a7afett oon brauner $arbe unter ber oorfpringettben fleifdfgeu Oberlippe ; fieftedeit, toie e\u00a7 fdjeiut, beit Ober\u00fcefer bar ttttb bieuett tool)l gum Surd)bred)en be\u00ea \u00a9itter\u00ea, b\u00e9nit beim Slu^ftbl\u00fcpfen ber Sliege bleiben fte gttr\u00fcd. Siefe bat ungef\u00e4hr bie \u00a9ro\u00dfe ber oorigen abgebilbeten Slrt, al\u00ea \u00a9ettoffe ber heutigen \u00a9attung Ptryganea bid)t attliegenb behaarte unb \u00efurg getoimperte Fl\u00fcgel, faft nadtc Jliefertafter uub dtebeuaugcu, 2, 3, 4 Sporen an ben Sd\u00fceitbeineu, oon bem oorberften ^\u00dfaare au geredptet, unb beit hinteren Slft be3 ^ubitu\u00ea\nSaftfjenBerg, toirbe\u00ef\u00efofe ^iere. (Sre\u00ef)m, Sljier\u00efe&en. Yi.)\t28","page":433},{"file":"p0434.txt","language":"de","ocr_de":"434\n\u00a9te ifteBfl\u00fcgler. $ \u00f6dj erflieg en.\ntut SBorberpgel e tuf ad) Beim EMmidjen, gegabelt Beim SBeibcBeit. Unfeve 2lrt ift am $\u00f6\u00a3}>ei* bunfel pedjbraun, bie Braunen \u00a7\u00fc\u00a7ler ftnb fdjtoarg geringelt, bie |>mterfl\u00fcgel einfarbig Braun ober fdj\u00efoarggrau, bie Borbern BeEgimmetbraun mit gtoet toeifen f\u00fcnften unb Beim SSeiBc^en mit turner unb uuterBroc^ener fd)toarger S\u00e2ug\u00eaftrieme regiert, \u00a9er Verlauf be\u00ea $l\u00fcgelge\u00e2ber\u00ea mnfj Bei alleit bief en \u00a9gieren genauer uuterfucBt toerben, a\u00ef3 fyzv barauf eiugegangen toerben fanu.\nUm einen begriff Bon bem oerfcBiebenartigen Eftatertal unb bem 23au[tt)le gu geben, treize bie \u00a9BrodtB\u00dcrmer antuenbeit, tourbe eine SlttgaBl Bon \u00a9ebctufeu gufammengefteEt. \u00f4pier ftnb\ne\u00a7 feine \u00a9anbf\u00f6rm\na\tb\tc\td ^eu ^ ^\ngur tBertoeubuiig fommeit, ober gr\u00f6; fere \u00abSteindjen (f,\nh), bort \u00a9djnecfeu; B\u00e4ufer (e), Befom ber\u00ea ber \u00a9attuug Planorbis ange; B\u00f6rtg, bie put \u00a9Boit uocB BetooBut fein f\u00f6nnett, ober bie \u00a9djalett ber fleinereit EJhtfdjeln, in einem anberen \u00c7aEetoiebergured)t; geBiffeue S\u00dffCaitgeit= tBeile (b, c, d, g), unter benen \u00a9ra\u00ea;, tSdjilf;, \u00e2toeig; unb EtinbenftiidcBeit, SJtecrlinfen ttub tBaumfamepjenad)\nh\nben \u00a9ert\u00efidjfeiten eine ^au^troEe fpielen. SJtit 9lu\u00eafcBlu\u00a7 Bon k Baben loir @elegenl)eit, in unfern beutf^en SS\u00e4d;en, \u00a9raBen unb fteBenbeu \u00a9eto\u00e4ffern, toelcBc mit Wlangen BerfeBeu ftnb, aile biefe formen felBft tm freien gu Beobachten. Savait Bat ftd) Baoon \u00fcbergeugt, ba\u00a7 bie EtaBrung ber S\u00f6afferraupen in erfter \u00a3inie au\u00eb I\u00dfflangenftoffen unb nur untergeorbuet and) au\u00ea tBiertfcBeu lieber; reften BefteBt. \u00aea\u00a7 ein unb biefe\u00efbe 5Irt nid)t \u00fcberall unb immer genau baffelbe EJ\u00ceatertal gu iBrem \u00a7aufe Bertoeitbe, l\u00e4\u00a7t ftd) tooBl erioarten, aber entfd)iebeu Baut jebe tu berfelbeit $ornt unb toeicBt nur tnfofertt uuBebeutenb baBott ab, al\u00ea ba3 Berfd)iebeite ^Baumaterial bagtt n\u00f6tBigt Uebrigen\u00ea ftnb bie Berfd)iebenen, feBr gaBlretdjen Sitten uodj lange nid)t mit ber \u00a9enauigfeit unb in Binreidjenber IBoEft\u00e4nbigfeit Beobachtet to orb en, urn au\u00ea bem \u00a9eB\u00e4ufe bie fliege gtt erfeunen ober getoiffe aEgemeine \u00a9efe^c \u00fcber jene! auffteEen gu f\u00f6nnem EJtit bem gierigen fdjnetfeu; f\u00f6rmigen \u00a9eB\u00e4ufe k But e\u00ea eine gang Befonbere SSeioanbtuif. \u00a9affelbe ftammt au3 \u00a9euneffee unb tourbe Bon bem uorbamerifanifd)eit @d)uedenfeuner \u00a3ea f\u00fcr ba\u00bb \u00a9rgeugiti\u00a7 einer \u00a9cBitede (Yalvata arenifera) geBalten, Bis\tber fdjtoetger\tgorfdjer \u00a9terni eS als bas \u00dfunfttoerf einer t\u00f6d>erpege\nerfannte, toelcBer\ter beit\tEtamen Helicopsyche Shutleworthi Beilegte. ^Dergleichen\tJp\u00e4uSd)eu nun,\nioeltBe Born unb\tB^teu\toffen Bleiben,\ttoerben Bon einer Saroe BetooBut, toelcBe\thinten mit ein\ns\u00dfaar \u00a3afen ftd)\tfeftB\u00e4lt\tunb B\u00f6d)fettS\tben Bornigen $opf unb bie brei Borberften\tEbing e mit ben\neinflautgen \u00a9ruftfugen BerBorftrecft, ioenn fte au EBafferfflangeu umBerfriedjt ober frei fdjtoimmt unb habet atuB an bie Oberftadje fommt. \u00a9iuige lieben bie \u00a9eioegung ioeuiger unb B^ften ftd)","page":434},{"file":"p0435.txt","language":"de","ocr_de":"Srepfftigler.\n435\nburd> Wenige g\u00e4ben unter \u00a9teilten fejt. SBettit bie oerfdjiebeitett Slrten im \u00a9pellten aucp ooit einanber abWeicfjeit, fo ftnbeu ftep bei ipnen allen bie gre\u00dfwerfzeuge, befouberS bie $imtbaden ent; Widelter als nacpper bei ber gtiege, t^re gutter ftnb fleht ober festen g\u00e4nzlid), aud) bie Stugeu taffen fiel) fcpwer erlernten. Sie fiebeit erffeit, meinen tutb weicpeit HiuterleibSglieber ober eben fo oiete oont zweiten ab tragen bei beit meifteit jeberfeitS gloei bis f\u00fcnf antiegeiibe ober abftepenbe ^iemenf\u00e4beit ober ^iemeitb\u00fcfcpel als S\u00dferfzeuge gttm Sltpmen. \u00a9ie Rauten fiep W\u00e4preub beS SBacpStpumS meprere Stale unb arbeiten babei gewi\u00df baS alte \u00a9ep\u00e4ufe nur tun, menu erweiterter Slnfap am Stanbe^ipnen nid)t beit n\u00f6tigen Staunt toerfcpaffeit faun; ba\u00df fte ein ganz neues anfertigen, wie St\u00f6fef meint, ift faum benfbar. Salb nach bem \u00a9rwaepett im gr\u00fcpjapre ftnb bie SarOeit erwadjfeit, unb Oont Stai an erfreuten bie $\u00f6(perffiegeit. ^eue fphtnett fid) bann an eine SBafferpflaitze feft ttttb beibe Oeffnuitgeit beS \u00a9ep\u00e4ufeS ju, rnanepe foUeit fogar uod) ein befonbereS \u00a9ocon unfertigen, \u00a9cpoit nad) Wenigen \u00dcBod^eu entl\u00e4\u00dft bie gemeifette pppe baS gefl\u00fcgelte V\u00dfefeit. Sie befruchteten S\u00f6eibcpeit legen bie (gier als \u00a9allertft\u00fcmpcpen au S\u00f6affet; Pflanzen unb aitbere bem SBaffer zun\u00e4epft ftepenbe \u00a9egenft\u00e4nbe. Stan foltte meinen, bie Darren ber SSaffermotten WettigftenS W\u00e4ren oor beit fetnblicpen Stacpfiellungeit ber \u00a9djlupfweSpeit gefiebert. S)em ift aber nicht fo, Wie bie \u00fcberrafepenbe \u00a9ntbeduug oon\u00a9iebolb\u2019S bewiefen pat, ba\u00df einige ber \u00a9attung Aspatherimn ungeh\u00f6rige ^ptpgattiben, Wetcpe ein wattiges glattes HauS beWopnen, non bem p\u00f6cpft intereffanten Agriotypus armatus peimgefuept werben. SaS S\u00f6eibdjeit biefeS flehten \u00a9cpmaroperS tant\u00f4t unter SBaffer, oerWeitt l\u00e4ngere 3eit barunter, um mittetft feines furgeit VoprerS bie \u00a9ier ber Baroe ehtzuOerleiben. Siefe enttebigt ftep oor iprem Stbfterben im erWachfenett Sitter beS \u00a9pinnftoffeS, Welcher in gotm eines langen SaitbeS auS bem ^opfeitbe beS \u00a9ep\u00e4ufeS peroorbringt unb baburep gum Serr\u00e4tper feber aitgeffocpenett &trOe Wirb.\n\u00a3)bfd)Ott bie ^prhganeeit in allen \u00a9rbtpeileu oertreten ftnb, fo perrfepen fie bod) in ben gem\u00e4\u00dfigten \u00a9\u00fcrfeltt oor.\n* *\n&\nStepr anpangSWeife, als unter Slnnapme unzweifelhafter SerWanbtfdjaft fei an b ief er \u00a9teile ber eigent\u00fcmlichen aller \u00a9dpuaroperferfe, ber g \u00e4 cp er; ober Sr eh flu g 1er (Strepsiptera, Rhipiptera, Stylopidae) gebaut, \u00fcber bereu \u00a9tellung im \u00a9hfteme ftch bie (gelehrten noch niept einigen fomtten. Sie \u00a9iiteit, befonberS bie \u00a9itgl\u00e4nber Wollen fte zu einer befonbereit Drbnung erhoben wiffen, Slitbere, barunter and) neuerbtngS Sacorbaire, red)uen fie zu ben K\u00e4fern, wieber Slttbere, Wie 21, \u00a9erft\u00e4der, behaupten, eS b\u00fcrfe ihnen nirgenbS auberS als hier bei beit Step; pglern ein pah einger\u00e4umt Werben.\nSie \u00a9trepftpteren w\u00fcrben lange 3eit nur ooit beit \u00a9itgl\u00e4itberit ber n\u00e4heren Setracptuug geW\u00fcrbigt, bis ihnen oon \u00a9tebolb unter ben Seittfcpeit Oor nun l\u00e4nger als einem Vierteljahr; hunbert feilte befonbere Slufmerffamfeit fepenfte, ipr S\u00dfefen mit \u00a9ifer ftubirte unb maitdje ben gorfepern bis bapiit entgangene SBaprpeit aufbedte. Sie m\u00e4nnlichen puppen ober bie lange Oer; tannten wurmf\u00f6rmigen S\u00f6eibcheu, Welche ftch beibe mit bem \u00aeopfbruftft\u00fcde (^ephatothoray) zwifepen ZWei \u00a7iuterleibSgliebern gewiffer Hautfl\u00fcgler herauSbopren, f\u00fchrten zuerft zu ber \u00a9ntbedung biefer tutereffauteu ^erfe. Sei Andrena, Halictus, Yespa, Odynerus, Polistes, Sphex Ultb Pelopoeus faitb man oorzugsweife bie \u00a9puren jener \u00a9<hmaro|er, einen, h\u00f6cpftenS zloet an einem Sttbioibuum, WetdjeS beSpalb and) \u201ejtytopiftrt\" genannt Wirb. Slept bis zepn Sage fp\u00e4ter, als ftep bie reife m\u00e4nnlicpe Saroe auS bem Hmterleibe beS SSoptttpiereS tpeilweife perauSboprte, um zur ^uppe Zit werben, an welcper baS ^opfbruftft\u00fcd eine pontige Sefcpaffenpeit aitnimmt unb fcpWarz Wirb, unter Seibepaltuitg feiner fr\u00fcheren $orm, pebt ftep ber oorbere Speit wie eitt Sedelcpeit ab unb baS neugeborne SJt\u00e4itndjen fournit zum Sorfcpeiit, ^ptn ftnb nur Wenige \u00a9tunbett SebenSzeit oer; g\u00f6nnt, Welche auf baS SegattuugSgefdj\u00e4ft oerWettbet Werben. S\u00f6\u00e4prenb biefer furzen grift befinbet\n28*","page":435},{"file":"p0436.txt","language":"de","ocr_de":"436\n\u00aete e^f\u00ef\u00fcg\u00efer. ;gmmen\u00f6remcn.\ne\u00ea fid) in groffer ttnrupe, fliegt ober fricdf befanbig umper, in meldjent lepteren galle gleidjmopl bie fummelpaften 35 o r \u00ee) e v fl \u00fc g ei (a), mie bie l\u00e4ngsgefalteten, itmfangreicpeit ^interfX\u00fcgeX in ftetev Semeguttg bleiben. 23 eint f^Xiegen ftept bei* K\u00f6rper fentredf, mit bei* \u00a9pipe nach oben geboten, fo ba\u00a7 fid) ein gierlidjeS Silbdfeit in gragegeidjeitform barfteltt. Sind) beim $ried)eit galten fie, mie fo p\u00e4itftg bie \u00a9tapppliuen, bie \u00a9tpmangfpipe empor, fd)i*eiten mader mit ben tier oorbeven Seinen an\u00bb, m\u00fcprcnb bie piuterfieit uad)gefd)leppt merbeit, meldje mel)i* gur \u00a9t\u00fcpe bcs> ffinteuleibe\u00ea gu bienen fdjeinen. Sei Setradfun g bief er fonberbaren Spiere unter Einleitung beS abgebilbeten\nXenos Peckii fallen bie unoerp\u00e4ltuiffnaBig gro\u00dfen palbtugetigen Elugen mit fepr groben gelbem unb bie riet*; bis fed)Sglieberigen, meift gegabelten g\u00fcpler auf. Um ben fentredfen topf legt fiep in engem \u00a9cplufc bei* fdpmalc Srctporar. \u00a9aS Mtelbruftftiid als Sr \u00fc g er bei* oert\u00fcmmerten Sorberpgcl (a) gelangt am menigften giir \u00a9ttmidelung, m\u00e4prenb ber piuterfte Sing beS SrufttafieuS \u00dfmeibrittcl bei* ganzen \u00bbperl\u00e4uge einnimmt nub ooit oben unb nuten bie EBurget beS Hinterleibes bebedt, bort burd) einen fegelf\u00f6rmigen gortfap, melcpen eine \u00a9uernapt oom \u00fcbrigen Hinter; r\u00fcden trennt. Sorber; unb Ettittelp\u00fcften treten als\nReel\u2019s 3mmett\u00ef\u00bbrenie (XenosPeckii), 2J\u00a3\u00e4nnd)en. Loft\u2019S 3nuneitl>reme (X. Rossii), SBeibdjen boit ber 33aitd)feite.\nfrei bemeglicpe, fentreepte EBatgen perbor, mogegen bie pinterften Hein unb eingeleilt erfepeiuen. (\u00a9drittel unb \u00a9d)ieuen ftnb turg unb breitgebr\u00fcdt, bie gttfe nad) oorn verbreitert unb pergf\u00f6rmig, an ber \u00a9opte p\u00e4utig, aber opne febe \u00a9pur bon Graden. EBeuigc Elberu ftiipeu ftraplenartig beit au bei* EBurgel breiten Hinterfl\u00fcget unb geben tpm baS ElitSfepeit ciiteS gadfcrS. \u00a9er biergiieberige Hinterleib eubet in einen patenf\u00f6rmigen, Jfjoruigeu puis, bei* ftd) in bei* Supelage nad) oben unb innen umfdf\u00fcgt. \u00a9ie leere pppenp\u00fclfe, meld)e in bem berftedteu Speile bie meupp\u00e4utige Se; fepaffenpeit bei* Barbe beibepielt, bleibt im EBopntpiere fipeu unb bitbet an beffeu Hinterleibe eine flaffcnbe \u00a9teile, gmifcpeit gmei Singen.\nEBte bei gemiffen \u00a9adtreigern unter beu \u00a9dpmetterlingen, paben bie 2Beibd)en bei* gmmen; bremen, ipreit gefl\u00fcgelten, bemeglid)eit Scannern gegen\u00fcber, einen mefenttiep anbereit (Sparatter, \u00a9te reife Barbe boprt fiep gleid)fallS mit bem ^opfbritftf \u00fcde peraitS unb ift bereis gur \u00a9cpm\u00e4rmgeit beS ERcinmpenS gum bo\u00ef\u00eftommenen pfett entmidelt, melcpeS ftd) aber nur menig bon bei* Barben; form unterfdjeibet unb an jener \u00a9teile, einen greier ermarteub, ftedeu bleibt. EBegeit biefer Barben; \u00e4pnlicpfeit bei* oodtommeu eutmidelten EBcibtpeit, tonnte man lauge geit pinburd) mit bei* (Sut; midetungSgefd)id)te uid)t iuS gblare tommen, bis bem oben genannten beutfdfen tforfdj\u00ear ber EtadjmeiS gelang, baf eS f\u00fcr jene eben teilte oodenbetere g\u00f6nn gebe. \u00a9aS $opfbruftft\u00fcd, bei anbereit Eliten ttad) piuten mepr eingeftpn\u00fcrt, als bei Soff\u2019S ptmenbreme, mu\u00a7 man fid) als eine pornige \u00a9d)itppe beuten, metdfe gegen ben \u00fcbrigen, matgenf\u00f6rmigen K\u00f6rper gur\u00fcdtritt. (SS befipt au feinem Sorber raube eine palbmoitbf\u00f6rmige Eftuub\u00f6ffttuug, melcpe burd) einen engen \u00a9d)litub in einen meiten, einfad)en \u00a9arm leitet, beffeu btinbeS \u00a9tbe faft bis gut* Sei\u00f6eSfpipe reicht. \u00a9id)t pinter biefer ETtimb\u00d6ffnung giept eine \u00a9uerfpalte \u00fcber baS topfbruftf\u00fcd, bereu Sauber anfangs nueiuanber fdfiefeu, fpciter in g\u00f6nn eines H^bmonbeS tlaffeu. \u00a9uid) biefc \u00a9palte, bie @efd)led)tS\u00f6ffnuug, mifb ber gugaug gu einem meiten banale erfcploffen, meiner unter bei* Haut bis giemtiep gum BeibeSenbe pinl\u00e4uft unb ftd) burd) feine ftlbcrgruue garbling gegen baS E\u00dfeiff beS \u00fcbrigen \u00ffmk\u00ef; leibeS ftparf abpebt. \u00a9erfelbc fept mit bei* \u00fcbrigen SeibeSp\u00f6ple burd) brei bis f\u00fcnf nad) Oorn umgebogene turge S\u00f6preu in Serbinbung, meld)e frei in jene pineinragen nub in nuferem Silbe burd) bie vier lidfeu pulte angebeutet merbeit. \u00a9iebotb pat ipn ben Srutfaual genannt, meil er fpciter bie Sntt aufnimmt, \u00a9ie (Sntmidetung bet* \u00a9er, melde fid) im gangen K\u00f6rper g er; freut fiubeit, gept fepr langfam oou \u00a9tattcu, erfolgt aber im Beibe ber Stutter unb gmnr ent fiept","page":436},{"file":"p0437.txt","language":"de","ocr_de":"3)te \u00a9erabfl\u00fcgler.\n437\nbaiaiii eine fecpibeinige 2aibe bon gegiedtei t\u00f6ipeifoim, opne tollen, aber mit gmei \u00a9cpmaug; boigeit unb fe^r unbo\u00ef\u00effomtueueu giegmeilgeugeu auigei\u00fcget.' \u00aeiefe beil\u00e4gt ben Sintlaual, [pariert auf bent OBoputpieie bet* Shutter nutter unb tombe fi\u00fcpei f\u00fcr einen \u00a9cpmaiopei bei @<pntaioi#ri gepalten. (Sp\u00e4tere Seobadptuugeu pabeu febocp gciepit, bag fiep biefe Sam gang \u00e4pnticp bei; palt, ioie bie erfte g\u00f6nn bei* Slaitmtimlaibe, toelcpe toil (@. 107) lernten leinten, [tcp in bie Otegei ipier S\u00f6opntpieie unb gtoai je eine an eine 'Sam beifelben tiagen lagt, unb [tcp in biefe einbopit ipiei p\u00e4utet fiep bie \u00a9tiepgpteienlaibe ttaep ungef\u00e4pi aept Sagen, nimmt S\u00dfuvmfoim au, Mummt eine beptlicpe Sltinb\u00f6ffnung mit gtoei beit\u00fcmmeiten fiefent, einen bltitbfadf\u00f6imtgeu SDaim opne \u00a9put* bon Elfter, beftept gulept aui gepu Olingen, bon beiten bei elfte unb gi\u00f6gte beit fepon mepifaep cno\u00e4pnteit teppalotpoiar bilbet. Sei bei m\u00e4itulicpett Sam, toelcpe tu ein \u00a9dptoangfptpcpeit au\u00eagept, ift biefei geto\u00f6lbt obei fegetf\u00f6vmtg, bei bei ioeiblicpen, toic fepott eiiociput, platt gebr\u00fceft ttub bai Seibeienbe ftumpf. \u00a9bettfo, tbie fiep \u00e4tt\u00dfeiXtcp bei. Itiiterfepieb bei \u00a9efcpleeptei auiprfigt, fcpieitet atttp im gunein bie \u00a9uttoitfelung bei gortpflauguugitpeile bon \u00a9ie peilt mit bei bei tffiopntpieii [o giemlicp gleicpeu \u00a9cpiitt unb liefert eilten Setoe\u00fc baffii, bag ei amp piei \u00a9cpiuaiegei geben tonne, toelcpe fiep optte Seeiuti\u00e4cptigung ipiei SMitpei auibi\u00efbem Salb naepbent bie junge Sicite ob\u00e9i Skipe bie t\u00dfiippeup\u00fcEe bei\u00efaffeit pat,. \u00efouunt bie leife Sbieppgleilaibe in bei fi\u00fcpei angegebenett Steife peibon Statt pat bie biipei befaitut getooibeneit Siiteu ttaep bei Sert fepiebenpeit bei Stanucpen iit biei \u00a9attungeit (Xenos, Stylops. Halictophagus, Elenchus) beitpeilt\n3trij(\u00eec $r\u00eenutnfg\n\u00aeic d> e e <t b f t ii g I e i* o\u00ee\u00bbn* \u00ae an f e t* f c (Ortlioptera, Gryinnognatha).\n5Itte biipei betiacpteten tofe lebten, toie matt fiep eiinneit, et*ft ali Sam, battit ali baboit bevfcptebeue mpenbe t\u00dfuppe, bti gulept SMfei nttb \u00a9cpmettei\u00efing, bie Sfitune unb gltege gu \u00a9tanbe fommt, jebei aber l\u00e4gt fiep opne toeiteiei ali bai erteniten, mai ei eben ift, toeil tpm bie Stell; male feiner Dibnmtg Ittig unb bihibig an bei \u00a9tint gefcpiiebeit ftepeit. Set beu Oleppglent toaien biefe fepon t\u00f4enigei fcpaif auigepi\u00f6gt, mau faub ge niept entfepiebeu auigcfpiocpeu in bei gl\u00fcge\u00efbtlbmtg, niept beuilicp eilenitbai in beut Seipatteu bei elften Siuftiiugei gu feinen beibeu Saepbain, foitbein nui tu beu beigfnbeu Stunbtpei\u00efen unb in bei bo\u00ef\u00eflommenett Seitoanblung. SDai gioge \u00a7eei bei notp \u00fcbiigen Steife entgept btticp unbo\u00ef\u00efloutmene, biitoei\u00efen optte febe Steta; morppofe. Jpicriu fpiicpt gep eine getoiffe \u00a9infoimiglcit- piugeptlicp bei 0111 au\u00a7 unb tuait moept\u00e8 fa ft meinen, bie tutenbliepe Satui pabe fiep bei tpici fip\u00f6pfciifcpeu Sp\u00e4tigleit pieif\u00fci fcpabloi palten toollen bttiep bie beifdptebeitartiggengufammengelluugeu unb Seieiitiguugeit fotdpeitopeitpeile, toelcpe geiabe gut* Unteigpeibung tpiei geleibten \u00a9efep\u00f6pfe b\u00fcpei boigugitoeifc bertoeitbct touiben, SDaittnt eifcptoeit ge ei abei aitcp bem \u00a9pgematifei, ein aKgemeittei Silb bei ltoep folgeuben Dibnungen gu eittioeifen. 5Dei ioeitei gu befpiecpenbe Oteft bei ^nfelten pat entioebei beigeitbe, unb gtoai oft fepi li\u00e4ftig beigeitbe, obei fcpuabelaitige, gum \u00a9\u00e4ugen eingeitcptete Sluubtpeile, unb ei liegen pieiiit bte ioefentliepften Unteifdpeibxtngimeilmale bei beiben ttoep \u00fcbrigem Sib; nttugeit. git jebei beifelbett fiiibett gep neben ben gegiigelten auep g\u00fcgellofe Oliten, untei eifteieu folcpe, bet beiten bie Soibergugel mepi poittige SDedeit baiftelleit neben aubeieu, bei betten alle","page":437},{"file":"p0438.txt","language":"de","ocr_de":"438\nSie @erabf\u00ef\u00fcgler.\nt)ier gl\u00fcgel au3 b\u00fcnuer \u00a7aut mit ober opue \u00a9tafipennep beftepen. 9iacp ber pier feftgepalteuen 2luffaffung3metfe gep\u00f6ren alle Snfeften, belebe uubollfommene ober gar feine \u00a9er* mattbluug befielen unb beifeube SJtunbtpeite aufgumeifen f)aben, gu beu \u00a9erab* f l\u00fcgt ent.\n2Iu\u00a7er tiefen gmei, affen Orthopteren gemeiufameu \u00a9terfmaleu feigen fie in bei \u00a9\u00dcbung ber Unterlippe, mie in ber \u00a9ftebcruug be3 Hinterleiber noep gitaei aitbere Uebereinfftminuugeu, bie nur mit Wenigen Sorten angebeutet Serben f\u00f6unen. SDabunp n\u00e4mfiep, bag bei affen eepten Siutt\u00e9fdjen \u00a9erabpgtern bie hier Sabeu ber Unterkiefer, guut \u00a9peil fogar ipre \u00a9tarnnie getrennt auftreteu, bet ben auberen (pier ptttg\u00fc gen ont menen) burep einen \u00a9cpltp in ber \u00a9litte ber 3ungentpeil3 gmei \u00a9eitenp\u00e4lfteu ioeuigfienr angebeutet merbeu, fpriept fiep in biefer Orbnuug bar \u00a9trebeu au3, gmei Uuterfieferpaare pergufieffeu, mie fie bei ben Greifen gur \u00a9ofleubung getaugt finb. (Sine Weitere, ber \u00a9rbnttug gnfotnmeube \u00a9igeutp\u00fcmtiepfeit, bifbet bar Auftreten oon eff afferbtngr niept \u00fcberaff \u00e4itgerliep fieptbareu Olingen am Hiftterteibe nub bie bamit im Bafammen* pange ftepenbe \u00a9ertpeiluitg ber \u00a9efeptedp* unb Stfter\u00f6puug auf gtoei berfepiebene, beg\u00fcgfiep ben brittfepten nnb fepteu berfefbeu.\nS)te Sarbe pat befattntlicp keine gl\u00fcgel, fonbern befommt ttaep meprmafigeu H\u00e4utungen er ff bte SInf\u00e4pe bagu, fobafb bar Oofffommeuc $erf gepgelt iff, baper uuterfepeibet fte ftck; auep opite groge ajiiipe ooit biefem. \u00a9leibt festerer aber pge\u00efto\u00ea, mar uiept feiten borfommt, fo mirb bie Unter* fepeibung beiber fepmieriger, benn bann meiept bie Sarbe nur bitrep bie geringere Slttgapl ber g\u00fcpler* gfieber unb Slugeufelber, gmeier fepmierig feftgufteffenber \u00a9lerfmale, bout bofffommeueu $nfeft ab. \u00a9lancpmal pat biefer nur ftummefpafte ginget, bereu borbere aber auf ben pintereu liegen, m\u00e4prenb bei ber Sarbe bie umgefeprte Sage \u00a9tatt ftitbef.\nS)ie \u00dfauferfe, bormiegenb bon geftreeftem \u00c4orperbaue, liefern im \u00a9erp\u00e4ltuig gu iprer @e* fammtgapl, ioelcpe man auf 5000 fcp\u00e4pt, biele anfepnfiepe gufeften in Hinftcpt auf g\u00f6nn, g\u00e4rbitng unb \u00a9r\u00f6ge, unb breiten ipre Slrteit \u00fcber bie gange \u00a9rboberpepe aur, menu auep gemiffe gamilien borperrfepenb ben m\u00e4rrnereu \u00a9iirteln angep\u00f6ren. \u00a9lampe fallen burep bte ungepeuereu \u00a9lengeu ber gfeiepgeitig erfcpcinenben ignbibibueu auf unb merbeu, foferu fte ^ftaugenfoft gu fiep uepmeu, ber menfcplicpeu \u00a9efouomie im p\u00f6cpften \u00a9rabe berberblicp, ba fte in beiben \u00a9tauben r\u00fccffuptticp ber \u00a9efr\u00e4gigfeit feinem aitberett ferfe etmar ttatpgeben, m\u00e4prenb anbere air utter f\u00e4ttlicpe, milbe \u00a9\u00e4tiber mattier Uugegiefer bertilgeit. goffile Ueberrefte fommeit bereitr in ber \u00aeoplenforntatiou bor, mo fte affe anbereu \u00fcbermiegen; meiter pat mau fie im litpograppifepeu \u00a9eptefer, befonberr gaplreiep aber im \u00a9erti\u00e4rgebirge unb im \u00a9ernfteiu aufgefunben.\n\u2756\n\n2fm gmeefm\u00e4gigffen fiepen biefenigeu \u00a9erabfl\u00fcgier an ber \u00a9pipe, melcpe bon ben meiffen \u00a9epriftfteffern gur h\u00f6rigen \u00a9rbuung gegogen merbeu, fiep burep ipre hier gleichartigen gt\u00fcgel at3 bofffommene \u00dferfe unb burep ipr Safferleben aU Sarbeu att\u00eageicpneu. 3113 Vertreter ber Sifter* fr\u00fcpiing\u00ebffiegett (Perlariae ober Semblodea) fei gun\u00e4epft bie gmeifepm\u00e4ugige Uferfliege (Perla bicaudata) genannt, \u00a9ie pat einen brattngelbeit, gmeimal buufelgeffecften, burep bie \u00a9title bunfefgeftriemten unb eben fo eingefagten \u00a9orberriiefen, einen rotpgetbeu $opf unb aut \u00fcbrigen f \u00f6rper eine mepr braungelbe garbling. Stu ben gelbliepeu \u00a9einen fmb bie \u00a9pipeu ber \u00a9cpenfel unb Surgeltt ber \u00a9epienen bunffer. \u00a9eint \u00a9t\u00e4nuepeu biegt ftep bie gefpalteue, flaepe neunte Ot\u00fcifeuptatte be\u00bb H^nfer^tbel am inneren unb piuteren Otanbe gtt fcpmalen Seiften auf, beim Seibcpeit tpeitt fte fiep bagegen burep feiepte \u00a9r\u00fcbcpeit mie in brei S\u00e4ppcpeu, m\u00e4prenb bie aepte \u00a9aucpplatte bei bemfelbeit \u00a9efepteept gerabe abgeftupt ift. Hier betr\u00e4gt bie f\u00f6rperlange 10, bie be3 \u00a9t\u00e4nncpen3 7 Siuien, bem entfpreepenb bie \u00a9l\u00e4ge eine! \u00a9orberpgef\u00ea 13 uttb 10 Siuien. Ueberbie3 mu\u00a7 als \u00a9attuug3cparafter","page":438},{"file":"p0439.txt","language":"de","ocr_de":"3ftetfd)warzige Uferfliege.\n4B9\nnod) bemcrft ft erben, bafj fidj gftifd)en bem fftabiuS nnb feinem Slfte im testen SDritte\u00ef be3 Vorher; ff\u00fcgel\u00ea nur eine Otteraber, gftifdjen bem 3\u00eeabiu3 nnb ber S\u00eeanbaber, au\u00dferhalb ber \u00a9innt\u00fcnbuug ber Ititterraubaber bagegen minbefteno bref Ouerrippeit oorfiitben, ba\u00a7 ferner bie f\u00f4innbadeit feljt \u00eflein unb h\u00e4utig, bie \u00a9itbglieber ber ^iefertafter oerb\u00fcnnt\nftnb nnb ba3 br\u00fcte gmfgtieb bie \u00a9efammt\u00ef\u00e2uge ber beibett\t_____\noorhergehenbeit \u00fcbertrifft. Unter Ver\u00fcdftdjtigung alter biefer SJ\u00ceerfmale ftirb man bie genannte Slot non nieten feljt \u00e4ljn;\nIid)en nnterfd)ciben f\u00f6itnpt, ftetd)e neuerbiug\u00ea unter reiche \u00a9attungen oeriljeilt ftutbeit. SDie gftei \u00a9djftait^; Jp\u00ae (ill borfteu, fteldje ihren Beinamen oetanlaften, nnb unter ber Ve^eidjnnng \u201eStaife\" bcr ganzen Orbitung nid)t fremb bleiben, ftubeit ftd) bei beit meiften \u00fcbrigen Sifter ;$r\u00fc\u00efjtiitg\u00e9>; fliegen ftieber, eben fo bie allgemeine f\u00f6'\u00f6rpergeftatt, non ftetdjer bie faft gleiche \u00a9ntftidelung alter bret Vljorar; ringe $u bem gamiliendjataftet unb \u00fcberbauet \u00a7u beit (Seltenheiten bei einem gefl\u00fcgelten ^erf geh\u00f6rt, \u00a9djoit\n\u00b0\tJ\t\u00f6 1\t7 3toetfd^toanstge Uferfliege(Perlabicaudata)\nhier beginnt ber ftd) fp\u00e4ter h\u00e4ufig ftieberholenbe Umjtanb, nenfi einer anbem sifter=gr\u00fcpng\u00a7piege. baf bei beftimmten Sitten regelrecht ober bei einzelnen 3nbi;\nnibueit au\u00eanahnt\u00eafteife bie Fl\u00fcgel oerf\u00fcntntetn. biefer f^amilie trifft biefe $\u00fcr\u00a7ung bie SDt\u00e4nndjen geftiffer Slrten. SJtit beit ^\u00f6djerjungfern unb SVaffetflotfliegeit gur gleichen \u00dfeit unb an gleichen Orten ftpen bie $etfe mit platt auf beit fft\u00fcden gelegten kl\u00fcgeln, ober fte taufen eine \u00a9trede, fteun fte geft\u00f6rt fterbeit; bie glugbeftegungen h^ten nur futge $eit an uitb fterbeit erft be\u00a3 Slbenb\u00ea lebhafter. Oie VBeibdjeit Heben bie \u00a9iet ait eine Vertiefung iljre\u00ea Vaudje\u00a3 unb laffeu fie fl\u00fctnpdjentoeife in ba\u00ea V\u00dfaffer fallen, ftemt fie bar\u00fcber Einfliegen. Oie ihnen entfdjt\u00fcpfenben Saroeit h<*ben, ftie bie\u00bb im Vegriffe ber unoollfommeueit Vetftanblmtg liegt, gro\u00a7e Slehnlidjfeit mit bem ooflfommeiteit (jnfeft, aber feine Fl\u00fcgel unb lauge SBimperljaate an \u00a9d)enfelit unb \u00a9djienen, um beffer rubent ju f\u00f6nnen. Vei beit meiften erfennt man unten auf ber \u00a9ren^e ber Vrufi bie f\u00f6temenb\u00fcfdjel, burdj ftelc^e fte atljmen. @ie halten ftdj oor^ug\u00f6fteife in fliefjenben \u00a9eft\u00e4ffern auf, am liebffeit iit reifenbeit \u00a9ebttg\u00eab\u00e2djeit unter \u00a9teilten ober an jpoEftetf unb n\u00e4hren ftd) Pom fJtaube, fte^halb ihre ^innbadeit mand)ntat h\u00e4rter unb fr\u00e4ftiger entftidelt ftnb, ab\u00a7 nachher beim gefl\u00fcgelten $erfe. gur Slu\u00eabitbung beb\u00fcrfen fte ehte\u00ea ^aljrel, fteun irid)t noth l\u00e4ngerer 3eit, befommen bei ber Oorlepten H\u00e4utung gl\u00fcgelftumpfe, nnb fterben gut i\u00dfuppe, ftie man bet; gleichen Saroeit ftoljt gu nennen pflegt. SBir feljen fyet eine abgebilbet, ooit ftetdjer Slrt, fctnit id) aber mit \u00a9idjerljeit nicht aitgeben. biefent \u00dfuftanbe fried)en fte alBbalb an einem ^ftangenftengel, an einem \u00a9teilte au3 bem SSaffer unb ftarteit fdjeinbar ruhig bett Slugeublid ab, itt ftetd)em ber unoetnteiblidje 3ti\u00a7 im iRacfen erfolgt, in SBirftidjfeit eutfteljt er aber burdj innere^ Orangen ber nach Freiheit ftd) fehneitbeit fliege. Rietet bearbeitete (1841) biefe gamilie im Vefoitbeteit unb ftibmete beit fr\u00fcheren \u00a9t\u00e4nbeit oorg\u00fcglidje Slufmerffamfeit. \u00a9r befd)reibt baritt h^n\u00d6ert ihm befannt geftorbeite Slrten, gebeult nodj fteiterer 28, fteld)e Ooit auberu\u00a9djriftfteUern benannt fturben, ihm aber unbefamtt geblieben ftnb. Von jenen oerbreiten ftdh 27 \u00fc6er ben gr\u00f6fteit Ohei\u00ef \u00a9uropaS; 9 ftitb ber \u00a9djfteig eigeitth\u00fcmlidj, 6 n\u00f6rblidj, 9 f\u00fcblidj ba\u00f6oit gu f)aufe, 2 ftnb in \u00a9gppteit, 7 in Slften einljeitnifdj, ooit fteldjen bie Jp\u00e4lfte auf ^apatt fommt; Slmerifa ern\u00e4hrt 37 Slrten, 2 leben faft \u00fcberall bafelbft, 17 in Slorbamerifa, 3 in SJterifo, 3 in \u00a9l)ilu 10 tn Vraftlien; au\u00ea SReuhollanb fterben nur gftei befdhrieben.","page":439},{"file":"p0440.txt","language":"de","ocr_de":"440\n\u00a9te (Serabfl\u00fcgler. (Sintag\u00eafliegeit.\n\u00a9ie (Stntag\u00eaf\u00dcegeit, ipafte (Ephemeridae) geboren einem gmeiten formen\u00efreife ait, melier Bet aller 33eriv>aubtfd>aft mit bem vorigen, gaplrei\u00e4fe \u00fcDtertmale al\u00a7 (S\u00fcgentp\u00fcmlidf\u00efeiteit f\u00fcr f df Beanfprudft. \u00a9eu fcplanten, faft m\u00e4\u00dfigen K\u00f6rper biefer fliegen Bebedt eine ungemein garte \u00a3aut ttnb Brei, mitunter and) nur gmei qeglieberte SdfmangBorften Verl\u00e4ngern fpn nidft feiten um ba<? \u00a9oppelte. \u00a9ie Burgen Sorften vorn, treibe bie Stelle ber fuller vertreten, m\u00fcrben leidp gang \u00fcberfeinen merbeit, meint fie nidft auf ein 5\u00dfaar \u00efraftigen \u00a9ruttbglieberit ftftnbeiu AeBenattgen fommeit gro\u00df, oft aBer nur gu gmeieit vor. \u00a9a\u00a7 mittlere Srufft\u00fcd erreicht faft bie S\u00e4nge be\u00eb vorberften. \u00a9em garten Saue cntfpredfeit and) garte Seine, meldfe in vier ober f\u00fcnf fufglieber au\u00ealattfeit. Auf ifrer Silbttitg Beruht ber eine lluterfpieb gtvifdjen beit Beiben \u00a9efdfedftent, inbem ftd) an beit vorberften ber \u00dcMnudfeit Schienen unb \u00a9arfett iit einer Seife verl\u00e4ngern, baf man biefelBett, menn fie in ber Aupelagc neben einanber gerabeait\u00ea meit Vorfepett, Bei einem fl\u00fcchtigen Slid f\u00fcr bie f\u00fcpler galten m\u00f6djte. \u00a9ie vorgequollenen, Beittape ben gangen \u00aeopf einnei)tnenben Augen geben f\u00fcr ba\u00ea nt\u00fcunlid)e \u00a9efcpledf ein gmeiteS (Srteuitung\u00eageidjeu aB. \u00a9a bie (Siutaq\u00ebfiegeit ben kanten in ber \u00a9pat Vers bienen unb mitunter fauut 24 Stitnben leBen, fo Beb\u00fcrfeit fte ber SRaBjrmtg ntdpt, unb mibmcn i^re turge SeBeir\u00eabauer nur ber f ortpflauguug ; baffer Bleiben bie nad) bem ^piane ber Bei\u00dfenbeit angelegten Stunbtpeile uueittmidelt unb ihre Stummel verftedeit ftd) Binter ein gro\u00dfe\u00a9 gmei; lappige^ f\u00f4opffdftlb. \u00a9ie gterlidfeit Aepfl\u00fcgel eublidf merbeit in ber Supe fenfrecpt nad) oben getragen, in inniger Ser\u00fcl)rmtg iprer \u00a9Berf\u00e4dfeit, unb unterfd)eibeit fid) Bebentenb in beit (Gro\u00dfen; verp\u00e4ltniffeit, ein vorberer b\u00fcrfte piitreidjenbeu Stoff gur Anfertigung von Beinahe vier pinteren liefern; in eingellten f\u00e4llen Verfpmiubeu leptere fogar g\u00e4uglid). \u00a9a\u00eb futereffantefte au ben \u00a9ppe; mereu Bleibt aber eilt Bug au\u00a7 iprer (StttmideluitgSgefdfidfe, ber foitft uirgenb\u00ea meiter voidommt. Sobalb bie fliege bem SafferleBeu entfagt t)at, nad) ben fonftgeit Segriffett vollfommeit ift, ftreift fie nod) einmal il)re ,\u00a3jaut ab unb gmar and) von ben fl\u00fcgelit. Sadfbem ba.\u00a7 fogenauutc \u201eSuBintago\" B\u00fcrge Beit mit far! magred)t gelagerten fl\u00fcgelit rupig gefeffeit, f\u00e4ngt e\u00a7 an, biefe in anbauerub gitternbe Semegung gu verfemen. \u00a9leidfgeitig l\u00f6ft fid) unter fortm\u00fcpreubeu\nfeitlicpen Semeguitgeit be3 jpiuterteibe\u00ea guerft ba\u00a7 lebte Sdfmangenbe unb fdfieBt fid) in ber \u00a7aut langfam nad) Vorn, mobei bie Seitenb\u00f6rndfeir au beit fpiuter; eitbeit ber Seibe^ringe einen mefentlicpeit Sorfd)ttB leifeit; b\u00e9nit fie verpiuberit ba\u00a3 Bur\u00fcdgleiten ber vors briitgeuben \u00a9(feile, \u00a9urcp bte3 gemaltfame \u00a9r\u00e4ngen be\u00ea gangen \u00a9piere\u00ea gegen $opf uitb Sruft mirb bie feine ipaut auf bem Dt\u00fcden be3 \u00dcDlittelleiBe\u00bb in ber DJtittellinie gunacpft far! augefpannt tutb eublidf gefpreugt. Sie giept fid) immer ntepr gegen bie fl\u00fcgcl gttr\u00fcd unb ber \u00a9porqr be\u00bb Volllommeu cntmidelteu \u00a9piere\u00a7 erfd)eint Blau! unb gl\u00e4ngeub iit iprer SSJtitte, ' Big unter fortgefcptem \u00a9r\u00e4ngen ber $opf Vorgegogen mirb. \u00a9ie fl\u00fcgel fenfeit fcp bann bad)f\u00f6rmig au ben SeiB permuter uitb e3 merbeit att\u00ea iptten bie fl\u00fcgel be\u00ea fntago unb bie Sorberf\u00fc\u00dfe faf gleidfgeitig pervo.r; gefd)oBen. Septere, bidft unter bem SeiBe gufantmeits gefd)lageit, ftredeu ftd) faft im gleid)en AugeitBlide, in melcpeut bie entmidelten fl\u00fcgel fid) fteif in bie jp\u00f6pe rid)teu, unb H\u00e4mmern fi(p feft au beit (Segens faub, auf meld)em ba\u00ea SuBintago fpt. Dtuu rupt ba\u00a7 \u00a9pier einige Setitnbeii unb giept bann \u00a9iuterleiB unb Sorfteu neBft Hinterf\u00fc\u00dfen gang au3 ber H\u00fclfe, pupt ben $opf unb bie f\u00fcpler mit ben SorberBeiueu unb eutfiept rafd) bem Auge be3 SeoBacptei\u00c4 feite aber Bleibt gttr\u00fcd,\n2)ie gemeine SintagSfliege (Ephemera vulgata) bei iljrer testen \u00a3\u00e4utung, bem \u00a9ubimago jutn Smago iibergetjenb, unb t^rc Sarbe.","page":440},{"file":"p0441.txt","language":"de","ocr_de":"(Semeine \u00a9hitag\u00eafUege.\n441\naI3 Wenn tag \u00ee^tet' felbft nod) tarin f\u00e4\u00a7e, freilid) fdrumhfeu bie .fpinterr\u00e4nter ter SPgelfdeitcn algBalt gufanimeu (f. vorige SlBBiltung). SDtefet* Umftant oeranla\u00a7te moI)l ten Flamen \u201e$aft';, nnt nid)t tag I'leBeiiBIeiBen ter \u00a3[)iere an frifd getfeerten \u00a9d)iffen, mo\u00f6on tfn 3t\u00f6fel ableitet. SJtir ift aug meiner pgentgeit, mo id) tergleidjen Eilige mit antern Singen anfal), alg ^entigentageg ned) in ter Erinnerung,. eine foldje H\u00e4ufung in ter Suft, m\u00e4hreut teg glugeg iua|rgenommen git Ratern SBar eg SE\u00e4ufdfung, mar eg S\u00dfa^r^eit? Stad) teilt eBen gefilterten Herg\u00e4nge fd)eint mir tie S3t\u00f6glid)feit eiiteg fold)eit Slovgangeg nid)t auggefdloffeit. SDte S3erfd)ietenheiten gmifdeit \u00a9uBimago nnt ^magd aufgufinten, fefct einige UeBung ooraitg. ^eneg erfdjeint megeu ter fdlotteruten #anf plumper, feine \u00a9lieber [int tiefer nnt f\u00fcrder, Befontcrg tie m\u00e4nnlidjcn SSorter-Beine, tie H\u00e4rtung ift uuBefiimmter nnt fdinpiger; Bei tiefem treten ade llmriffe nnt formen fcB\u00e4rfer, tie fyarBen reiner l)etDor. SWeg ift gl\u00e4ngenter nnt frifdjer, tag \u00abgilt (Smago) jpt er ft Uar nnt irai UeBrigeng geBen tie gl\u00fcgel untr\u00fcgliche SJterfmale aB, mie Rietet ausf\u00fchrlicher augeinanterfe|t\nIIHI\nSin einem fliden-SOtai* oter 3\u00bbni=SlBeute gew\u00e4hrt eg einen \u00dfauBer eigeutl)\u00fcmlid)er Slrt, tiefe \u00a9Whiten im hod^citlidfien glorfleite Beftral)lt Dom \u00a9\u00f6lte ter finfenten \u00a9mine fid) in ter m\u00fcrgigen Suft miegen gu feljem S\u00dfie oerU\u00e4rte \u00a9elfter fteigeu fie auf mit nieter ohne ftdjtlidfe SSemegnng ihrer gli^ernteit gl\u00fcgel nnt trinfen Suft mit SBonite in ten Wenigen \u00a9tunten, melde gmifdeit ihrem Erfdeiueit mit SSerfdminten, ihrem SeBeit mit \u00a9tcvBeu liegen; teint fie f\u00fchren tut ipedfgeitateigen auf, miemohl merfm\u00fcrtigevmeife unter S\u00fcutfeiiteu oou SSi\u00e4undeu nur lucuige SSetBd)en Botdommen. SDtan faint tiefe \u00a3\u00e4nge Bei uug gu liante am Befteu BeoBad)ten an teigem einen Eintagg fliege (Ephemera vulgata), meil fie tie gr\u00f6\u00dfte ift, aut h\u00e4uftgfteu in SDeutfdjlaut unt gloat fd)on im SJlai oorfommt mit fid) in $olge ihrer tunfein ptBung am fd)\u00fcrffteu gegen ten SlBeuthimmel aBgtengf. \u00a9ie mi\u00dft 8 Big 9 Stnien ohne tie \u00a9dmang&orften, melde Beim SBeiBdfen eine gleid)e, Beim \u00e4ft\u00e4itudjeu faft tie toffelte S\u00e4nge haBen mit ift tuufclBraun; einige gereil)ete, Bigioeileit gufammenfto\u00dfente Siede Don hommetangengelBet prBe auf tem ^iuterleiBe, a&medfclnt lid)te unt tunfle Ringel ter trei unter fid) gleid)eit \u00a9dmangf\u00e4teit verleihen teilt t\u00fcfient \u00a9eloante einigen \u00a9djntud, fo iuie eine Braune, gef\u00fcrgte SOiittelBiute auf ten hreieefigelt SSorterfl\u00fcgeln ten tid)t net?f\u00f6rmig mit tunfei geaterten, in ten gmifdenr\u00e4mnen turd)fid)tigen Sl\u00fcgeln etloag SlBmedfelung. Sin fetem S3eine g\u00e4l)lt man f\u00fcnf pffglieter, teren gmeiteg tag erfie Beinahe um tag 3l(f)tfad)e an S\u00e4nge \u00fcBertriffi S)ie gefperrt ges trudten SJierfinale fornmen allen Slrteu ter \u00a9attnng Ephemera gu, teren ueuertingg nur noch loeuige oevBlieBen fiut.\nStagen mir nun, loo fommett fie her, feue ephemeren Erfd)einungen? \u00a9ie entfteigen, gleid) ten oorigen, tem SK\u00e4nn^en i>ev gemeinen (Sintaggfiiege\nr(. r v nn-, r-\t< ,\t\u2019\t(Ephemera vulgata).\nfltejgenten SBaffer, mo tie SarDeu ihre SeBenggeit mit Staut\nVerbrachten, nachtem tie 2BeiBd)en tie Eier in taffelBe auggeftreut hatten. 3)te geftredte SarBe nuferer Slrt hat auf feter \u00a9eite teg \u00f6pinterleiBeg fech^ ^iemenB\u00fcfd)el oter Quaften, feine Kiemen; Bl\u00e4ttdjem \u00aeer Hopf l\u00e4uft oont in gmei \u00a9pi^eit aug, tr\u00e4gt fein Behaarte g\u00fchler unt lange, fidfelf\u00f6rmig nad) oBeit gefr\u00fcmmte HinnBadeit unt ^iefertafter, melde treimal l\u00e4nger alg tie Sippentafter fint. \u00aeie einflauigeu S3eine ftnt glatt unt Bemimfiert, \u00a9dfenfel unt \u00a9d)ieneit ter oorterften ft\u00e4rfer, ginn \u00a9rabeit eingerichtet ; tenu fie arBeiten ftd) in fantige Ufer, ter S3\u00e4dje lieBer alg ter \u00c7l\u00fcffe hinein. SDie SBohnungen Befteheit aug magred)teu, h^dfieng gmei 3ed meit nad) hinten f\u00fcl)renten Sichren, meift gmeien ueBeit einauter, melde tnrd) eine fdfmale \u00a9deitemant","page":441},{"file":"p0442.txt","language":"de","ocr_de":"442\nSDie \u00a9erabfl\u00fcg\u00efer. (\u00a3tntag\u00eaf\u00efiegett.\ngetrennt merben* SDiefe ift tnt \u00a7intergruube bttrdjBroc^en, fo bag ba\u00ab oortriedjeitbe Shier ftd) nicht untgumenbeit braucht, foitberit tint bie Sdjeibemattb herum in ber Dtachbarr\u00f6ljre mieber nad) O ont gelangt. S)ag biefe d\u00f6\u00e4itbe h\u00e4ufig bout Staffer ober burd) ba\u00ab Otele Sorbei\u00efriedjen gerft\u00f6rt merben, l\u00e4gt ftd) leidet ben\u00efett. SDie Sarocn ber \u00a9attuug Palingenia graben aud), unterfd)eibeit fid) aber \u00e4ugerlid) bon ber oorigen bttrd) gmei gemimperte $iemcnbl\u00e2ttd)cu an ben (Setten ber meiften .\u00a3)interteib\u00abringe. Slitberc Saro\u00e8tt, bie einen boit mehr flatter, bte anbern bon runblidjer gorm, leben fret tnt Staffer ttnb getjen ober fcbmimiueit bariit umher. Uebrigen\u00ab m\u00fcffeit bie m\u00fchfamett gor]d)ungeit \u00fcber biefe Shiere xtnb ihre Sebeikoerltattniffe nod) lange fortgefe^t merben, etje fid) bie bielen Staden in itnfereit ^enntniffen bon ihnen au\u00abf\u00fclleit laffen.\nSDa\u00ab g enteilte Uferaa\u00ea (Palingenia boraria) hat bei mildjmeiger \u00a9runbfarbe, einen fcpm\u00e4rg; lieben Slugenraub ber Sorberfl\u00fcgel nnb fdjmarge Schenlel ttnb (Schienen ber Sorberbeine, \u00fcberbie\u00ab an allen Seinen bie beibeit erflen ber f\u00fcnf gugg\u00efieber einanber g\u00efeid). Sie \u00a9attung d) at after ijtrt\nfid) burd) licht geaberte, ungeflecffe, aber nicht burd)ftd)tige gl\u00fcge\u00ef, eine \u00ef\u00fcrgere mittlere Sdjmaugborfte, meld)e beim M\u00e4nnchen mel)r in bie Singen f\u00e4llt, aid beim SBeibdjen; biefe\u00ab fod ftd), meuigfteit\u00ab bei ber langgef dimangten 2trt (P. longicauda) nid)t gum gmeiten Male bauten, augerbem bei ber Paarung, melc&e in ber Suft ober auf bent Staffer erfolgt, auf bem M\u00e4nnchen fi^eit.\nSie \u00a9phemereit xtnb unter ihneu oorgug\u00abmeife ba\u00ab Ufer a a\u00ab (Palingenia) geh\u00f6ren gu beufenigen Slrten, ioeldje burd) ihr \u00abtaffem hafte\u00ab Sluftreteu ein allgemeinere\u00ab Sntereffe in Slnfprud) nehmen, meld)e\u00ab fid) bei ihnen megeit ber furgeit Seben\u00abbauer ber gnbiof 2\u00f6etB0)en be\u00ab gemeinen ttferaafe\u00eb \u00a3,uen xm^ \u00eejabitrch itoc^ erh\u00f6ht, bag ba\u00ab gange @e[d)led)t xtttr f\u00fcr\neinige Sage ober Otelmeljr Slbenbe im Sabre fteptbar mirb, bann lieber fpurlo\u00ab oerfdjmiubet, bk f\u00fcr febe 2ltt im n\u00e4d)ften ihre Seit lieber herbeigefommeit ift. Sbiefelbe halten fie fo gut ein, bag bem Staubmirtpe bie feiuige f\u00fcr bte Oerfcpiebimeit Ernten niept gel\u00e4ufiger fein tarnt, mie fte beit gif ehern auf einem beftimmten glttffe f\u00fcr bie ihrige ift, m\u00f6gen and) ein gr\u00f6gerer \u00a9rab oon Starme ober teilte, ba\u00ab (Steigen ober galten be\u00ab Staffer\u00ab unb anbere noch unbetannte Umft\u00e4ube ihr \u00a9rfd)eitteu um etma\u00ab befd^leunigen ober oerg\u00f6geru. 3\u00abn[<b<m bem 10. unb 15. Sluguft merben oon ben gifchern ber Seine unb Marne biefenigeu ermattet, melcpe Ot\u00e9aumur befchreibt (Palingenia virgo). Sie xteuuen fie \u201eManna\" xtnb trenn ihre \u00dfeit getommen ift, fo pflegen fte gu fagen: \u201eba\u00ab Manna f\u00e4ngt an fidj gu geigen; ba\u00ab Manna ift biefe dtadpt h\u00e4ufig, im Ueberftug gefallen\", moburdj fte enttaeber auf bie erftauntiche Menge oon Nahrung, loeld)e bie \u00a9intag\u00abfliegett ben gifepen bieten, ober auf bie reiche g\u00fclle ihrer Diebe beim gifcpfaitge anfbielen modern \u2014 dUaumur bemer\u00efte biefe $erfe guerft im Sapre 1738, in meinem fte fich nicht eher at\u00ab ben 18. Sluguft in Menge geigten. 211\u00ab er am folgenbeit Sage oon feinem gifdjer erfahren, bag bie gtiegen erfchieneu m\u00e4ren, ftieg er brei Stunbeu oor Sonnenuntergang in einen $ahn, l\u00f6fte oom Ufer be\u00ab gluffe\u00ab mehrere \u00a9tbmaffen, melche mit SarOen augef\u00fcUt maren unb febte fte in einen grogen \u00c4\u00fcbel mit Staffer. 211\u00ab biefer bi\u00ab gegen ad)t Uhr in bem Zahlte geftanben, oh\u00abe bag er eine betr\u00e4d)tli<be Menge oon haften geboren hatte, unb ein \u00a9emitter im Slnguge mar, lieg ber ber\u00fchmte gorfdier benfelbeu in feinen \u00a9arten bringen, au meinem-bie Marne oorbeiftog. D'eoch ehe bie Seute il)it an ba\u00ab Saub bradhten, tro<b eine groge Menge oon \u00a9ferneren au\u00ab bemfelbett hrroor. gebe\u00ab St\u00fccf \u00a9rbe, meld)e\u00ab \u00fcber ba\u00ab d\u00f6affer heroorragte, marb oon benfelbeu bebedt, iubem einige ihren Schlammfib gu oerlaffen begannen, einige gum gliegeit bereit, unb anbere bereit\u00ab im gluge begriffen maren; \u00fcberall unter bem S\u00dfaffer fonnte man fte in einem h\u00f6heren ober uieberen \u00a9rabc ber \u00a9ntmidelung fel)eit. 211\u00ab ba\u00ab \u00a9emitter ftd) n\u00e4herte, mar er gegmungen, ba\u00ab iutereffante Schauflet gu oerlaffen, lehrte aber fogleid) mieber","page":442},{"file":"p0443.txt","language":"de","ocr_de":"(SemetneS Uferaas.\n443\ngu ihm gur\u00fcd, nad)bcut bei* Siegen aufgef\u00f6rt hatte. SUS ber \u00a9edel, beit man auf beit ^ftbel gelegt Reifte, mieber abgenommen morbeu mar, erfdjieit bie Slngahl Der fliegen bebeutenb Dermebrt ttnb mttdjS nod) immer. SSiele flogen l)iumeg, ttod) mehr ertrau\u00efen im SBaffet. \u00a9ie fd)on 33er= maubeiten uub in ber SSermanblttitg ^Begriffenen m\u00fcrben allein l)ingereidjt fabelt, ben $\u00fcbel aitguf\u00fclleit; bod) m\u00fcrbe il)fe gabt halb Don anbent, meldje baS Sidjt angog, Dergr\u00f6fjert. Um ihr (Srtrinten gu Derhinbern, lie\u00a7 St\u00e9aumnr ben ^\u00fcBel mieber bebeden ttnb ba^ Sict;t Dar\u00fcber galten, meldjeS gar balb Dom \u00a9ermanne ber Slnft\u00fcrmeuben Derl\u00f6fd)t m\u00fcrbe, bie matt b\u00e4ubemeifc Don bem Seudjter megne^nteit founte. \u2014 \u00a9ie \u00a9eene mit ben $ttbef brr um mar iubefj nid)t gu Dergleid)ett mit bem munberDoUeit \u00a9djaufbieie au ben Ufern beS gluffeS felbfi. \u00a9ie SemititberuttgSrufe beS (G\u00e4rtners gogeit itnferu gorfdjer bortbin. 2Md) ein Slnblid! \u00a9erfelbe mar bem genannten Seobadjter oo\u00efltommen neu ttnb taum dann er 2Borte ftnbeit, ibit gu fdjilbent. ,,\u00a9ie Stt)riabett ^afte\", erg\u00e4ljit er, \u201emeldje bie Suft \u00fcber bem \u00a9trome beS gluffeS ttnb auf bem Ufer, mo idj ftaub, anf\u00fcllten, Knuten meber auSgefbrodjen, uod) gebadjt merbeit. SBentt ber \u00a9djnee mit beit gr\u00f6\u00dften ttnb biebtefteu glodeit f\u00e4llt, fo iff bie Suft ttid^t fo Doll Don bemfelbeit, als fte |ier Don haften mar. Nantit ftaub id) einige-S\u00eeiuuteit auf einer \u00a9iufe, als bie \u00a9telle mit einer \u00a9d)id)t berfelbeit Don gmei bi\u00a7 Dier \u00dfoll in ber \u00a9ide bebedt m\u00fcrbe. Sieben ber uuterften \u00a9tufe mar eine SBafferi fl\u00e4cbe Don f\u00fcnf bis fedjS gu\u00a7 ttad) allen \u00a9eiten g\u00e4itglid) ttnb bid)t Don ihnen gugebedt nnb maS ber \u00a9trorn megtrieb, m\u00fcrbe unaufh\u00f6rlich erfe^t. Siebrere Slale mar idj gegmttngen, meine \u00a9teile gtt Derlaffen, meil ich ben \u00a9(bauet* Don haften nicht ertragen fonnte, ber, nidjt fo beft\u00e4itbig in febiefer \u00a3Ri<btung mie eilt Sbegenfdjauer eiitfaUeub, immer uub auf eine febr uuaiigenebme S\u00dfeife Don-allen \u00a9eiten mir in bas \u00a9ejtdjt [<b\u00efn<g; Singen, SJluttb uub Siafe mareit Doll baron. Sei biefer (Gelegenheit bie gadel gtt halten, mar eben feilt angenehmes (Gefdj\u00e4ft. \u00a9ie Kleiber beS StanneS, ber fte trug, mareit in meuig Slugenblideit Don biefen fliegen bebedt, gleicbfant \u00fcbers febneit. (Gegen gehn Uhr mar biefeS intereffante \u00a9d^auffatel gtt (Sitbe. Einige St\u00e4dte barattf erneuerte eS ftd), allein bie gliegett geigten ftd) nidjt mehr in berfelbeit Stenge, \u00a9ie gifdjer nehmen nur brei auf eiuanber fofgenbe Sage f\u00fcr ben gro\u00dfen galt beS \u201eStauua\" an, bod) erfdjeineit eittgeine gliegett fomohl Dor, als ttad) bettfelbeit. 2Bie immer auch bie Semperatia* ber Sltnto; fbh\u00e4re beftbaffen feilt m\u00f6ge, fait ober he^\u00ea/ biefe Shiere febm\u00e4nnen uuDer\u00e4ttberlitb um biefelbe \u00a9tuitbe beS SlbeitbS, b. lj. gmifd)eit ein Siertet unb eilt \u00f6palb ttadj ad)t Uhr; gegen neun Uhr beginnen fte bie Sitft gu erf\u00fcllen, in ber folgenbett halben \u00a9tuitbe tfi iljre 3lugal)t am gr\u00f6\u00dften uub um gehn Uhr ftnb faum einige mehr gu feheit, fo ba\u00a7 in meitiger als gmei \u00a9tuitbeit biefeS ungeheure gliegenbeer aus bem gluffe, ber fie gur 2Belt bringt, IjerDorgebt, bie Suft erf\u00fcllt, fein befiimmteS 2Berf oerridjtet unb \u2014 Derftbminbct. (Sitte grojje Stugaljl f\u00e4llt in baS Staffer, ben gifdjeit gum reidjlidjeit Stahle, bett gifebent gum gl\u00fcdlicbeit gang.\" Sludj ich hatte gu Derfdjiebeiten Stalen (Gelegenheit im iBor\u00fcbergeljen baS gemeine UferaaS (Palingenia horaria) gu beobadjten. guerft in Seipgig, mo eS befanutlidj nid)t an fliefjenbem SSaffer fehlt, \u00e4pier fah ich att Den breitueitbeit \u00a9trafenlaternen ber bem\u00e4fferteu Sorfi\u00e4bte biefe Sljiere in $Hurafjett h\u00e4ngen, meldje bie halbe (Gr\u00f6jge einer latente erreichten. 3it ber erften SEodje beS Slitgitft (1859) bemertte man hier in Spalte biefelbe Sir t in ber Si\u00e4l)e ber am SBaffer ftehenbeit latenten mie \u00a9djneefloden ttmherfliegett uub \u00efjatte beim gortfebreiten an ben g\u00fcgett bie (Smbftnbuitg, meldje loder gefalleiter \u00a9d)ttee Dmtrfadjt. (SS mar am 26. guli (1865) SlbettbS nad) gehn Uhr, als id) au einer mehr* armigen Saterite auf hefigem Starftbla|e ein \u00e4ljulidjeS \u00a9djattfpiel beobachtete, mie eS nufer \u00a9em\u00e4hrSinaun eben befdjrieb. Saufeube unb aber \u00a9atifenbe ber genannten .fpafte umdreifiten baS Sicht in gr\u00f6fern unb Ueinertt \u00dfiidetn, im SlUgemeinett aber liefen ftd) befiimmte 3ftid)tungcn, eingelite \u00a9\u00fcrtel nnterfdjeibeu. Stertm\u00fcrbig mar mir babei, baff auf meinem meitereu SBege ait eiitgelnen \u00a9tra\u00a7entaterueu biefe gliegett nidjt beobad)tet murbett, felbft nicht au beitett, melcbe fi<b unmittelbar neben einem \u00a9aalavnte befanbett, m\u00e4brenb jener Slrmleud)ter mciter Dom SBaffer entfernt ftaub, als alle \u00fcbrigen nicht umflatterten latenten. S\u00dfer bergleidjeu intereffante","page":443},{"file":"p0444.txt","language":"de","ocr_de":"444\n2>ie \u00a9evabfl\u00fcgler. Sintag\u00e2fUegen.\n\u00a9rfdjeiuungeu tenue\u00ab lernen irid, mu\u00a7 fief) an einem jener meuigeu Slbeubc, ait betten fie \u00fcber? t)anpt nur \u00efomuten, an ber geeigneten \u00a9telle eiufiubeiu \u2014 \u00a9cofoli ergabt, ba\u00a7 bie @d)lr\u00e2rme ron \u00abfpaften, bie adf\u00e4hrlid) iut dftoitat Sttui au\u00ea bem \u00a3ag, einem f^luffe itt $raitt, erfteljeu, uad) tarent \u00a3obc einen SD\u00fcnger liefern, ioeldjen bie Sanbmirtlje benu|en, nttb ba\u00a7 feber glaube, mtr menig baron gefamme\u00eft gu haben, menu c\u00a7 nidjt meuigften\u00e9> gtoaugig Sabungeit (?) befommeit h\u00e4tte. SDie in Ungarn unter b'em dtarneu ber \u201e\u00eflei\u00eabliit^e\" befaititte (Srfdjetuuug ift nid)t\u00ea meiter af\u00ea b\u00f9\u00ea maffeul)afte Stuftreten ber Palingenia longicauda an beu Ufern ber \u00a3\u00a7eil. \u2014 Uebrigeu\u00ea\n\u00a9emehie\u00eb Ufesaa\u00eb (Palingenia horaria).\nmiffen fi\u00e9 uidvt Mo\u00ea bie gif\u00e0er grcm\u00efreid&\u00a7 ba3 (Srf\u00f4ehten ber (giutag\u00eaf\u00efiegen (toeil e\u00e2 meift im Sluguft erfolgt barum and) 3luguftf\u00fcegen ober in einer befanuteren Slb\u00efiirguug \u201eStuft\" genannt), gu Vtuije gu rnad)cn, fonberu and) anberm\u00e2rf\u00ea brennen fie auf ihren Z\u00e4hnen \u00a9trohmifdje au, loden bamit bie 2:|iere gerbet,- mcldje fid) bie fpgel rerbreuuen itnb al\u00eb ben gif\u00e9ett ernniufdfte Sederbiffen in ba\u00ea SBaffer faden. Sind) fammelu fie biefelbeu, tueten bie \u00a3eid;name mit etma\u00ea Pebm gu kugeln ttub bebieiteit ftd) biefer beim $ifd)\u00e9it al\u00e9> $\u00f4ber.","page":444},{"file":"p0445.txt","language":"de","ocr_de":"SSafferjimgferit.\n445\nOie SBe\u00ef\u00efeit einel fauft bal)iu gleiteuben Oadje! ffielen mit beit (Stengeln ber il)u, umgarn nenbeit SBaffergr\u00e4fer unb fdjlanfer, \u00fcber alle anbent ber\u00f6orrageitber @djilfll)alme, bag fte leife ft\u00fcftevn, and) ebne beu geringften S\u00f6inbbaud). (gilt fteinernel Obom I\u00e4\u00a7t jenem ben 2\u00f6eg unter beut (gifenbabnbantme offen, meldjer mie eine SRauer bie \u00a9egenb burc^fd^neibet; F\u00fchlung oen breitenb, tritt er beraul unb oerfolgt ger\u00e4ufddol feine Oabtt, abmecbfelitb gmifdjeit bunten SBtcfetn ftreifen uitb gefegneten glitreit bal)infliegenb. (Sin oeretugeltel S\u00f6eibenb\u00fcfdjdfcn, kr\u00e4ftiger \u00a9ralmudjl, bie unb ba ein rotber Oebf\u00fcd) ber gebr\u00e4ngt bl\u00fcbeubeit S\u00dfaffermiitge, ober ein \u00a9traug bel fd)laitfeu Olutfrautl begeid)iten bie \u00a9djlaitgeumiitbuugeit feinel finalen S\u00dffabel. Sufiige! gnfefteuOoIf giel)t ibm itad) unb urnfdjmirrt feine blumenreichen Ufer\u00ab Oal \u00a9d)ilf, ber SMbeitbufd), bal Gem\u00e4uer bei Or\u00fccfeii; bogeitl bior an bief ent Oadje, ober eine ftebenbe Badje mitten in einer SBiefe, bal fiitb bie tram Iid)en 5\u00dfl\u00e4hd)eit, mo ftd) bie fdjlanfen blauen ober gr\u00fcnen, metallifcb gl\u00e4ngeitbcit \u00a9ee Jungfern oont gufi ab gern aitfbalteit. \u00a9djmanfeitbeit glugel, mel;r flatterub, fdjmebeit fte ooit \u00a9tengel gu \u00a9tengel, miegeit fiedj auf biefem Olatte ober Kammern fid) an jenem feft, loeitn ihnen bal erfte uidjt gefiel, immer bie Ringel, gleidj beu Oagfdjmetterlingen, l)od) baltenb. \u00a9ie fd)eitteit nur gur ^urgmeil il)t*e tr\u00e4gen Umft\u00fcge gu beiten, ol)ue Stebengmecf, oerf\u00e4umen iitbeg nicht, oerftobleiten meife hier ein SJi\u00fccfdjen, bort eine fliege meggufdjitabben unb ungef\u00e4untt gu Oerfheifeu. \u00a9o treibt cl bie eilte \u00a9tf^e ber gleid) n\u00e4her gu betrad)teubeit H)iere, anbere, burdjfdjnittlidj. gr\u00f6\u00dfere, tonnen mir in ihrer oo\u00fceit 2Bilbt)eit au offenen \u00a9teilen bei SBalbel beobachten, menu bie \u00a9emitterfdjm\u00fcle in ber Sltmolbb\u00e4re nuferer bekommenen Oritft bal SUbmeit faft oerbietet\u00ab jge mehr mir uni gebr\u00fcdt f\u00fcblen, befto ungebuitbeiter unb freier fdjmirrt au unfern Obren jeben Stugenbticf ein fdjlanfel gufeft in milbein ginge oorbei: bie a\u00eflbe\u00efaunten SSaffer juitgfern, meldjen tarnen mir Oeutfdje beu grangofeit nachrjebilbet bal,elt\"nt\u00f6gen, melcbe, immer galant, bie Obm-l\u2019e \u201eDemoiselles\u201c nennen. 3bve Oemeguitgen finb leid)t uitb gemanbt, ihre ^leibuitg ift feibenartig gl\u00e4ngeitb, bunt unb mit ben feiitften \u00a9fibeit befe^t; beim all fotdje erfdjeiucit ihre gl\u00fcgel. Slber tnt \u00a9baratter haben fie mit Sitemanb meuiger all ben jgungfraueit Slebitlidjfeit. S\u00f6er Dfeitl Srtaturgefd)id)tc ftubirt bat, lernte fte unter bem Stamen \u00a9djillebolbe (fdjillerube Oolbe) ober Oeuf ellnab eilt tennen\u00ab Oer [teil braftifdje (Sngl\u00e4uber gab ben Ol)iereit beit begeidjitenbften Stamen, iubem er fie \u201eOradjeufliegeu\" (Dragon-flies) nannte. Or ettf djiteiber beigen fte fmooiitgiell iit ber einen \u00a9egeitb oott Oeutfdjlaitb, Slugeitft\u00f6ger ober JpintnteHbferbe in anbereu. SJlan m\u00f6d)te faft glauben, el ginge befagten SBefeu jeffl mie ben Laheit mit ihrem eleftrifd)eit gelle, bie St\u00e4be eiitel gur (Sntlabuug tommenben, ober minbefteul brobeitbcit \u00a9emitterl rufe in ihrem Organilntul eilte nid)t begmingbare Unruhe beroor. fpier l\u00e4gt fid) eine au einem Oaumftantme, ober auf beut S\u00dfege oor uitl nieber; ,hevrlich fd)illent ihre feinmafd)igeit, langen gl\u00fcgel in allen garbeit. gm n\u00e4mlid)eit Slugenblicf f\u00e4hrt fie cbenfo milb auf, mie fte ftd) uiebergelaffeit. Oort ft\u00fcrgt eine, mie ein Stauboogel in j\u00e4lfem \u00a9djug auf eine ungt\u00fcdlicbe gliege, g\u00f6nnt ftd) aber nicht bie Sbul)c, fte fiheitb gu oergebren, foubent oerfd)Iiitgt ihre SJtablgeit im gluge, gugleid) mit beit \u00fcberm\u00e4gig grogeit Slug en nad) einem neuen Secferbiffeit aitlfdjaitenb. SRel)r all einmal ift cl mir begegnet, bag eine SBafferjuitgfer flinfer mar, all id) unb ben \u00a9banner, ober ein aitbere! gnfeft, meldjel\nich auf bem gttge batte, mir Oor ber Siafe megfdjitabbte uitb mir nur bal-------------Stadjfebcn lieg.\nSJtancbe lieben cl, fortm\u00e4l)reub im Greife hentm <gu fliegen, befoitberl \u00fcber SBaffer, mobei fie fangen unb megfdjitabpen, mal in ihren Oereid) fournit unb ihre! \u00a9leidjeit mol)l and) burd) einige Oiffe aul bem gagbreoicr oerbr\u00e4ngeit. Ottrd) fold)el unb \u00e4t)itlid)el Oreibeit uitb itnerm\u00fcblidje glugfertigfeit unterhalten bie Oibelleit faft allerm\u00e4rtl omit SStai bil gum \u00a7erbfte au mannen Oagen ben \u00a9fagierg\u00e4nger, meint er ihnen auberl einige Slufmerlfamfcit fd)cnfeu mill, unb gmar im falten Sabblanb nicht min ber, mie int bcifeit Steuborianb. 3ft ol raut) unb miitbig, fo fi%en fie feft uitb laffeit fid) oiel leichter mit ben gingern megnebmcit, all fonft mit beu befielt, nod) fo gefd)idt gebaubbabten gangmerfgeiigcit evt)afd)en. ^it garbe, Or\u00f6ge, Strt bei glugel unb bem Oau ber eingelneit \u00a9lieber finbeit fid) bei ben oerfd)iebeneit Slrfcit mattd)erlei Stbmed)feluugcu, auf bie mir","page":445},{"file":"p0446.txt","language":"de","ocr_de":"446\n2)te (55 er ab f \u00ee\u00fc g\u00efer. SSafferfungfern.\nita^er zur\u00fcdfommeit derben. Oer grofe, ^alb\u00efugelige ober quercpliubrifcpe \u00aeopf fept frei, nacp allen (Setten Wenbbar auf einem b\u00fcniteit \u00a7a\u00ef[e; tnt erfteren $alle tpeilt er fid) in brei gleiche Opetle, bon benen zwei auf bie fcitlicpeit, pr\u00e4cptig fcpillernben, oor bent \u00a9djeitel zufammenfof\u00e9nbeit \u00fcfte|augen \u00eeommen. Oiefe erreichen eitteit fold)en \u00a9rab ber \u00a9ntwide\u00efuitg, baf matt bei g-\u00fcnftig auffallendem Siebte unb genauer ^Betrachtung and) optte Sttpe bie flehten gelber (Facetten) auf ihrer gew\u00f6lbten Oberfl\u00e4che erfeitnen taint. SDeit br\u00fcten, oorberett Spell bitbet bie (Stint, eine blaftge,' bttreb einen Ottereinfd^nitt getpeilte Sluftreibung, an Welche ftd) nach unten bie Oberlippe anfplieft, wie ber \u00a9epirm einer SJt\u00fcpe geftaltet unb bte $ref Werfzeuge etwa fo fcp\u00fcpenb, Wie biefer bie obere \u00a9eficpt\u00ebpartie i^re\u00ea Sr\u00e2ger\u00ea. Oei beit guerf erw\u00e4hnten, Weniger Wilb ftd) geigettbeit (See|ttttgfern, ift ber $opf cplinbrtfcp unb bie klugen Werben burep eine breite (Stirn oon einauber getrennt, auf ber ftd) hier, Wie bort, bie ifunftaugen ober Oce\u00ef\u00efen beutlid) erteuuen laffeit. Oie 9Jtttnb= tpeile ber Libellen fiub oorgug\u00eaWeife auSgebilbet unb fr\u00e4ftig, eine notpweitbige 33ebingttng f\u00fcr bte St\u00e4ubernatur ber gel)arnifd)ten Slmajoueu. Oie breiten ^tnubadeit, mit Dielen uugleid)eit, aber feparfeu g\u00e4pnett bewaffnet, bilbeit eine fr\u00e4ftige gange, barunter ftehen bie beiben, taum palb fo breiten, in ein SB\u00fcitbel noch fpiperer g\u00e4pite endenden Unterfiefer, am \u00a9ruitbe mit einem eiitglieberigen Safer Oerfeljen; eine gew\u00f6lbte Unterlippe legt ftd) beim \u00a9epluffe be\u00a3 SJiuitbe\u00ea mit ihrem 33orber= raube fo an bie Oberlippe, baf fene SJtorbWerfzeuge oottfommen eingefd)loffeit Werben. Dieben beit beiben oberen Ocellen fpt auf biefern \u00a9ritubgliebe fe eine oierglieberige, furze Oorfte, bie faurn zu bemerfenbeu $\u00fcpler. H\u00f6d)f etgentp\u00fcmlicp geftaltet ftd) bei beit \u00a9liebem biefer Familie ber Sporar unb geidfnet fe Oor allen gnfeften cm3. Slbgefepett oom furzen, pal\u00ebartigeit ^\u00dfr05 tporar, ber anderw\u00e4rts in gleicher SBeife oorfommt, erfepeinen bte beiben hinteren Sbhtge, Don ber (Seite betrachtet, ungemein fepr\u00e4g, napegu Wagredjt gefeilt, fo baf bie SSeine Weit nach oorn, bie Fl\u00fcgel umgefeprt ttaep hinten r\u00fcdett; pierburd) fommeu bie H\u00e4lften beS lepten ftoareS uterf\u00ab licp oor die SBurgel ber ^\u00dforberfl\u00fcgel au ber gegen\u00fcberliegenden St\u00fcdenfeite zu liegen. Oabei fnb bie Hinterbeine oerl\u00e4ngert, bie \u00a9cpenfel mtb (Schienen aller oierfantig, nach innen facpelig unb bie Sarfett breiglieberig. Oie gange \u00a9iurid)tuitg fcpeiut barattf berechnet, baf bie R\u00e4uber im fringe bem tp\u00e4tigen SJtaule mit beit Seilten bie Sente bequem attbr\u00fcden ober WenigfenS gum ^rafe geeignet oorpalteit f\u00f6itnen; gleichzeitig b\u00fcrfte biefe $orm beS 3Jlefo = uub SJtetatporar n\u00f6tpig fein, um Staunt f\u00fcr bie tellerf\u00f6rmigen \u00a9epiten gu gewinnen, auf benen baS auSbatternbe uub rafd)e ^lugoerm\u00f6gett berupt. Oie SBerfgeuge pierztt find alle oier eiitaitber in \u00a9r\u00f6fe, florin unb bem Verlaufe beS gierlidjeit SJtafcpenitepeS behtape oodfommen gleich ; eilt gl\u00fcgeltnal l\u00e4ft fid) fttrg Oor ber \u00a9pipe faf immer beutlicp erfennen. Oer elfglieberige ^interUei^, am oorlepten \u00a9liebe mit zwei uitgeglieberten griffet5 ober blattartigen Siaifeit oerfepeit, bie beim SJt\u00e4nncpeu attep zu gangen werben, bepitt ftd) auff\u00e4llig in bie S\u00e4nge, bei beit Slrtett ber erften (Sippe faft nabelartig; ja in (S\u00fcbanter\u00fca fnben fid) folcpe (Agrion Amalia Surmener1 3), Wo bei 5Y3 god K\u00f6rpers l\u00e4nge auf ben Hinterleib 42/3 god fommeit. HebrigenS bereitet er bem \u00a9annuler nidf Wenig Kummer, weil feine f\u00e4rben auferorbeittlicp Oerg\u00e4ttgltcp unb feine \u00a9lieber fepr Wenig aitp\u00e4nglid) au einauber fnb.\nH\u00f6dpf eigentp\u00fcmlid) gefallen fid) bie Siebfofungen ber Sibeden uub ipre d\u00dfeife ft dp zu pAaren. Sei ben fleht er en, breitf\u00f6pfgeu 2trtcn, faun in $olge ipreS gleichm\u00e4\u00dfigeren, rupigerett, Weniger faprigen ginget baS \u00a9ebapreu leichter beobachtet werben; id) eutfune mich WenigfenS niept, e\u00eb fchoit bei ben ruubf\u00f6pfigeu, gr\u00f6\u00dferen Slrten gefepen zu haben. SHMe zwei gifepe mand)mal immer in geraber Sticptung bid)t hinter einauber perfepwimmen, fo bemerft mau gun\u00e4dff eine Sibelte ber anbern auf ber $erfe nacpfolgcnb, ipr ging if habet 0011t gew\u00f6pnlidjen Oerfdjieben, mepr z\u00f6gernb 'unb ziepenb. Soran fiegt baS Si\u00e4itncpeu. Stedifb faft e\u00a7 feiet mit ben beiben Hdlt^^g^u ba\u00eb SBeibcpen im \u00a9euid. Oiefe\u00ea biegt nun auf bie iput fcpmeid)elitbe \u00a9uuftbezeugung ben fcplanfeu Hinterleib nach unten oor unb l\u00e4ft ipu au feiner \u00a9pipe fefpalten oon einem hoppelten, pafem f\u00f6rmigen Apparate, ber beim SOt\u00e4uncpeu am Oaucpc beS fcpeiubar pa\u00efbirten, etwa\u00eb blaftg gef cp wollenen,","page":446},{"file":"p0447.txt","language":"de","ocr_de":"Sarteit ber SBafferjungfevn.\n447\nguette\u00ab SeiBegringeg ght \u00a9ie UmfS\u00efingung igfeg unb innig, ba\u00a7 fte gun\u00e4Sft fo leiSt ntd^t gelog iterbeit \u00efcmit. \u00a9ci Beim OJt\u00fcnuSen bie Slugg\u00e4itge ber Robert int neunten |)iuterieiBgfegmente liegen, fo muff bag giteite tor ber Paarung bon bort ber erft bie \u00a9amenfl\u00fcfftgfeit Begieren unb ftS bamit anf\u00fc\u00ef\u00efen. \u00dcRaS ber Paarung l\u00e4gt Bei beu meifteu Slrteu bag Sft\u00e4itnSen fein 2\u00f6etBc\u00a3jen rnieber fret unb biefeg taugt ett\u00fcteber in aufrechter \u00a9tellung \u00fcBer bem S\u00dfaffer ober fdjneibet mit feiner \u00efurgen Segr\u00f6bre SEaffetpflaitgeit an, um feine (Sier uuterguBringen. \u00a9te Satten ber SiBelleit leBeu im SSaffer unb ftnb in \u00a9ecu, \u00a9engen unb \u00a9iimpfeit tote giefenbeit \u00a9elt\u00e4fferit fur bag \u00fcBrige ftcf) bort aufbaltenbe @efd;mei\u00a7 baffelBe, itag bie fpaigfSe beu SJieetBeltobuent: gef\u00fcrstete, unerf\u00e4tf; \u00efiSe St\u00e4uber* \u00a9BfSon in ben a\u00eftgemeiueit ^\u00f4tperumriffen bem to\u00ef\u00eflommeneu $etf gu tergleiSett, iteiSen fte boS, aBgefeben bon beu Heineren Slugeit, l\u00e4ngeren $\u00fc\u00a7Iern unb bem gebritugenerett SeiBe, in gitei 5\u00dfunHett, ben SJtuubfbeileit unb Slfbmituggirer\u00efgenqen, mefeittliS bon tt)uen ab. \u00a9te Unterlippe ^at ftS gu einem Staubarme, ber fogenamtteit SJtagfe nmgeftaltet, itie bie n\u00e4Sfte SlBBilbuttg (b, c, d) mabntebmeit l\u00e4gt* \u00a9eirn \u00a9etgletS mit bem Strate Bilbet ber fSntale SBurge\u00effbeil, ber in ber SUipe hinter ber $eb*e onliegt, ben \u00a9Berarat, ber Breitere, breiecHge, bm*S ein \u00a9^arniergeleit\u00ef bamit teiBuitbeite ben in ber SUtbelage bem erften angebr\u00fcdten, unter il)tn liegenben Unteramt, unb bie gunt (grgreifen ber \u00a9ente Beftimmte gauge bie ipanb. SBeil bag \u00a9auge aber au ber \u00a9telle ber Unterlippe ftept, fo miiffen gS feine \u00a9bette cmS \u00fbitf biefeg Organ beuten laffen. \u00a9er Oberarm m\u00e4re bag Sinn, ber Unterarm euffpr\u00e4gie ber gunge unb bie am gitnenranbe ober au ber \u00a9pihe geg\u00e4hnten Beibeit H\u00e4lften ber \u00e4ufereit, mit beit \u00a9agent termaS5 fenen Sab en bem tiefer. SBenit biefe letzteren gS flaS augBreiten, fo ba\u00a7 ber gange 3l^>foarat in ber Stu^elage Bio\u00bb non unten t)er beu SOtunb fSliefjt, unb ton oben ungStBar Bleibt, fo l)ei\u00a7t bie SJtag\u00efe eine f\u00cfaSe, trie in nuferer SIBBilbuitg; Sr entgegen gebt bie ,1p eint mag te, Bei loetSer bie Beibeit \u00a9nbbn\u00efeit mit ihren S\u00e4nnen in eittauber greifen, [iS it\u00f6lBen unb in ber SttSe ben fDtuitb niSt Blog ton unten, foitbent auS feitliS unb oben Bebecfeit, mie Bei ben \u00a9attuugen Libellula, Cordulia, Epitheca. \u00a9Beim bie Sarre auf SSattB auggcbt, fo fSuellt fie ifre \u00a9tagte tor, greift bamit dt eit an\u00bb unb erfagt mit beu gangeit bie \u00a9eute; inbent fte je^t ihren ^aitgarat triebet eingie^t, f\u00fchrt [te feue naS bem \u00dcRunbe, Jro fte mit ben \u00aeiitnBacfen fSuelt gertleinert nub nasser rerfSlucft irirb. Sllg SBaffetBeirobuer afbmen bie Samen burS Kiemen. \u00a9ei ben einen erfSeitten biefe \u00e4ugerliS Sf\u00f6 brei am ipinterleiBgenbe gpettbe, l\u00e4ttgliSrunbe \u00a9l\u00e4ttSen unb bei\u00dfen \u00a9Str angtiemen; Bei ben aitbern (gr\u00f6geren Sitten) Bleiben fte \u00e4uferliS unftStbar unb ir erben ton ber \u00a9teile, au ber fte aitgeBraSt ftnb, alg \u00a9arntfienten Begegnet. gn ben \u00a9\u00f6\u00e4nbeit be\u00bb \u00a9ftagbarmg lt\u00e4mliS, trelSeit gtrei b\u00fcnnere Sltbmeitr obren feiner gangen S\u00e4nge naS bitrSgieben, terlieren gS bie Beiben .fpauptg\u00e4mme ber \u00a9raSeen unb tergtteigen ftS in gabireiche, quere ^auU falten mit feilten Sleften. 2lm Sifter geben brei breifantige, ftaSelf\u00f6rmige $ta|Sen (f ^ig. a), melSe mitfelg eineg garfen \u00dcRugfelabbaratg bag SBaffer b\u00fcrg) benfelbeit ein unb mieber beraug= laffen, unb eg iterbeit auf biefe SBeife niSt nur bie \u00a9raSeen\u00efienteu fortm\u00e4breub tont SBaffer um; fb\u00fclt, foitbent auS gleiSgeitig rbbSmifSe \u00a9SitimmBcitegungen bertorgebrad)t ^ageit nnterfSeibct feS^ terfSiebeite \u00a9ruubformcn ber reifen Sarteit (StbmfSeu), ton beiten bter nur bie ber meiter unten gu BefpreSenben \u00a9attungeu \u00a9er\u00fccfgStiguitg gubeit f\u00f6mten. S\u00f6euit bie Sarteit naS mebn maligen H\u00e4utungen mtb minbeftcitg einj\u00e4hriger SeBenggeit ^l\u00fcgelgumpfe erhalten baBeit unb fomit gur Stpmpbe berangereift ftnb, fo fSeiiten fte bavunt ihrem S\u00f6afferleBeit itoS niSt gu entfagen, foitbent alg folSe noS 10 ober 11 23tonbe bemfelBeit treu gu BleiBeit; guterl\u00e4fftge \u00a9eoBaStungeit \u00fcber bie \u00a9atter bcg Sarteits unb ^uppeitgaitbeg fehlen itoS, unb Bei beit Heineren Slrfeit b\u00fcrfteit gS bie \u00a9erb\u00e4ltitiffe tielleiSt anbei\u00bb gegalteit alg Bei ben gtogeit bicU\u00f6pggeit. 3g bie gruppe aBer geneigt, bag Bigberige SeBeit im SBaffer mit bem toU\u00efoimiiitereit SeBcit in ber Suff gu tertaufSen, fo \u00efrieSt fte einige $itf an einer S\u00f6afferpffange, einem int SBaffer ftebenben 5\u00dffable empor, \u00efebrt in ihrer iitnent Unruhe ober tielleiSt bm*S bie SBitterung Beffimmt, unter Umg\u00e4itbett itoSmalg gur\u00fccf ; bat ge gS nBer einmal anferfialB beg SEafferg feggefebt, fo ift ber StugenBlicf ihrer \u00a9rl\u00f6fuug","page":447},{"file":"p0448.txt","language":"de","ocr_de":"448\n2)ie \u00a9erabft\u00fcgler. Safferjitngfern.\nand) nic\u00ef;t tnefr fern. \u00a9ie bidfer matten Singen toerbeu gtau^eub uttb bitrd)ftd)tig, bie Haut an allen fetten bed K\u00f6rper\u00bb- ioirb immer trocfner nnb jerreift enbltdj bom iJtaden bid Born auf ben Hopf. \u00a9iefe \u00a9feile fommen nun jun\u00e4d)ft feraud, bann folgen bte \u00a9eine, ioekfe burd) \u00dfur\u00fccf; Biegen ber oorberen ^\u00f6rpevt^eile ben oBerften paf eiuitepmeit nub lebfaft in bei* Euf-t umfer festen, Bi\u00bb enblid) burd) bie \u00a9nnathtng eine allgemeine \u00a3RuB)e eintritt. Beft Beginnt ber freite Sltt. \u00e4ftit einem Sud ergebt ftd) ber Bid bafin ferabf\u00e4ngeube freie iSB\u00f6rpertfeit, bie giife feigen ftd) au ben ^opftfeil bei* fier gelten ptppenfant feft itnb nun iuirb ber Hinterleib feraudgegogen. \u00a9o ruft bie SeugeBorne auf it\u00e9rer Bid auf beu E\u00e4ngdrif Born uuoerfefrtett ptppeitf\u00fclfe. \u00a9ie gl\u00fcget flub uaf, eingefdjrumpft, I\u00e4ngd;uub querfaltig, allein gufefcubd gl\u00e4ttet fid) eine g\u00e4lte nad) ber anbern uub in Baum einer falBen \u00a9tunbe l\u00e4ngen- fie in i|rer Bollen \u00a9v\u00f6fe, au einaubergelegt auf ber fcfarfett S\u00eeantc fte|enb, c|ne allen Halt, aber toie \u00a9\u00fcber gl\u00e4n^eub, lang! bed ^Borperd |eraB. 3^ei \u00a9tunben Berge|eu uod), e|e bie Euft i|nen alte \u00fcBcrfl\u00fcffige geudjtigBeit Benimmt ttub mit bem \u00a9ro\u00fcnett bie (gtmt \u00a9ebrattd) n\u00f6t|ige \u00a9teif|eit Berlei|t; gur rolligen Sludf\u00e4rbitug Bebarf ed aber uod) l\u00e4ngerer 3e^* \u00a9tub jebod) erft bie fl\u00f6get trodeu, fo fcfnmtgt ftd) \u201ebie \u00a9ettfeld; uabel\" mit ifjnen in bie S\u00e4fte uttb Beginnt i|r S\u00e4uberfanblBevl in biefett mit not| gr\u00f6\u00dferer \u00a9nergie uub \u00a9etoanbtfeit aid Bidfer itt i|rem nnootllommcuereu SBafferleben.\n\u00a9Bau leimt gitr Beit gvoifd^eu \u00a9attfenb itnb elffunbert Slrteit, ioeldje \u00fcber alle \u00a9rbtfeil'e Ber; Breitet fmb, in ben Proben aber reicflieper, trenn auc| mit nur irenigen Sluduafmen uid)t fdjpuer ttub gr\u00f6fer, aid in ben gem\u00e4\u00dfigten nnb Balten \u00a9rbftridjcu Borlontmen. Sou jener Slnjafl evn\u00e4|rt \u00a9uropa ungef\u00e4|r |unbert itnb barunter fo\u00fcfe, bie and) aubevtr\u00e4rtd |eimaten, Haie beifpieldtreifc Libellula pedemontana ilt \u00a9iBiriett, Aescbna juncea ilt \u00a9randBauBafteit, Anax Parthenope itt Slfvila ; Anax formosus ftnbet ftef Bon \u00a9daneben nnb bent Uralgebirge an burcf ganj \u00a9uropa nnb Slfrila.\n\u00aeie \u00a9eejitngfcnt (Galopteryx) geh\u00f6ren gttr \u00a9ibbe ber Slgrioniben (Agrionidae), toeldte burd) einen breiten, |atnmerf\u00f6rmigeu SBopf, einen bre|ntnbeu, b\u00fcitttett Hinterleib, eine gtoifdjen ben inneren Eaben tief audgefdfnitteue Unterlibbe im BoKcnbeten BPaube, burcf \u00a9d)tnau\u00e2fiemen nnb eine flache \u00a9tadle im SarBenftanbe (faraBterifirt Serben. Sei ber genannten \u00a9attung Ber; fd)m\u00e4lent ftd) bie engutafd)igen ginget aUm\u00e4lig nad) ber SBurjel, unterfebeibeu ftd) je nad) bem \u00a9efd)led)t in ber garbling nnb ermangeln Beim \u00a9t\u00e4undfen eitted \u00a9taled. SSei biefer \u00a9attitug itc|men auf erbeut bie fRaife Bangeuform an. \u00a9ie anatomifefen Uuterfud)itngen |aben ergeben, baf bie SarBen nid)t nur burd) \u00a9djlrait^, fonbern gteid^eitig burcf \u00a9armfiemeu atfmeu. gene be[tet)en and brei langen gloffett, girei fcift breilantigeit \u00e4u\u00dferen, tiefer fte|enben itnb einer ettrad fixeren nub f\u00f6fer ger\u00fc\u00fcteu in ber \u00a9litte. \u00a9ine Born gefbalteue \u00a9tadle, Bor beit Slugett auf l\u00e4ufigem, Ir\u00fcftigem \u00a9rttubgliebe eiitgelculte g\u00fcfler, ioeld>e in if reu fteben \u00a9liebem ben topf an t\u00e4tige \u00fcbevtreffen, uub \u00ef\u00efteBeuaugeu cfarafterifireu \u00fcberbied biefe fd)laufen, langbeinigen Sfiere, bereu g\u00f6nn in gleidjer SBeife bei Seiner anbern \u00a9attung oorlommt. \u00a9ine ber f\u00e4ufigften uub Berbreitetftcn Slrten ift bie gemeine \u00a9eejttugfer (G. virgo). \u00a9ad 28eibd)en fat Bratutc gl\u00fcget mit mei\u00dfem \u00a9tale nnb einen metallifd) fd)maragbgr\u00fcnen K\u00f6rper, bad \u00a9t\u00e4nndjeu bagegen,- bad Hair auf bem Silbe \u201e\u00a9ierlegett einer \u00a9cflanljttugfcr\" fliegenb erbtid'eu, erfefeiut burd)aud Haie in \u00a9tafl gelleibet, intenfio buufetblau. \u00a9enau genommen fefett bie gl\u00fcget and) Braun and, fd)itfern aber ber Sieget nad) in jener garbe mit Slttduafme ber Ikfteven \u00a9pipe; bod) ftttbeu fid) aud) gnbiBi;\nBueit__man fat fte \u201eunreife\" genannt, C. vesta \u00a9farpcutier\u2019d \u2014 bei beneu ber \u00a9cfilier Bolt;\nft\u00e4ubig Hacgbleibt uub bie Braune \u00a9runbfarbe iwv \u00a9ettung lommt. \u00a9ie forperl\u00e4nge betr\u00e4gt 20 bid 22 Linien. Mit ber gemeinen \u00a9eejungfer barf bie im gttli uub 2luguft gteid)seitig fliegenbe C. splendens nid)t Ber)Bcd)fett )berben; ifre ginget fmb jdjm\u00e4ler, burd)ftd)tig nub laben beim gjt\u00e4nud)eu eine Blaue \u00a9tterbiube Bor ber \u00a9pipe, beim 3Bcibd)en griined \u00a9e\u00e4ber.\n\u00a9ie \u00a9attung Lestes (\u00a9tflau\u00efjuugfer) d)aralferiftveu fd)iu\u00e4tere gl\u00fcget, ioeltfe au ber SBurget bcutlid) gefielt fmb, weitere, jum Sfeit ft'tnfedige Stafdten uub im Sergteid) gu biefeu","page":448},{"file":"p0448s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"\t|\t\\\u00e4l,': i-- 1\t..\t- v, m W1\t\nBr\t|p^~\t' ''x\tV 1\t1\tp>7, ' _ \" ; ' /\u00ae ,11\t\n\t\t\n'1-^-,\t\t\t\n\t^ r -\t\u2019 \" ~ i l Ip\u00a7|\u00a74!\t\n(gierlegrn einer $d)lankjuit0fer,","page":0},{"file":"p0449.txt","language":"de","ocr_de":"(Eierlegen ber berichten \u00abSeejungfer.\n449\nein gr\u00f6\u00dfere\u00bb 2DM bet beiben \u00a9efdj\u00efedhteru haben. \u00a9ie fd)lanleit, b\u00fctitteu Sarben atljmen uac^ ber lebten H\u00e4utung, alfo im ifthmbhenpf\u00efanbe nur burcf) lange nnb breite (Sdpangliemen, haben feine iftebenaitgeit, b\u00fcntte, fiebeitgliebrtge S\u00fct)\u00efer pifdjeit ben fRehaugett nnb eine fehl* lange, fdptale SQla\u00eaf\u2019e, melde in ber fRuhelage bid p ben Hinter\u00efj\u00fcften reicht* Sou ben gleid) langen Seibedringeln tragen bie f\u00fcnf borlepeit lur^e, gerabe (Seitenftadjeln, fomie bad (Snbe pifdjen ben brei Stoffen f\u00fcnf \u00efttrge (Sdpanpifmit. 3m. 2Rai ttttb 3uni fliegt in \u00a9eutfddanb nicht feiten bie berlobte \u00a9eejuttgfer (L. sponsa, Agrion forcipnla (Sharpentier^), \u00a9er fntaragbgr\u00fctte K\u00f6rper mi\u00dft 15 bid 16 Linien nnb mirb beim audgef\u00e4rbten 3Ji\u00e2nnc[)en anf b ein \u00a9hovarr\u00fcdeit nebft Sruft, nnb auf bett bciben 2Burjel= nnb (Snbgliebent be\u00bb H\u00fcnterleibed boit tidjtgrauem IReif \u00fcberzogen, eine .fa\u00dft mei\u00dfe fftaubaber am braunen ober fdmarjeu St\u00fcgetmale uub pei gleid) gro\u00dfe nnb fpipe g\u00e4hne am gnueuranbe ber ^aftjangen geh\u00f6ren nod) meiter p beu (Srleuitungd^enhen bed SDMinchend. \u00a9ad (gierlegeu biefer fSCrtbeobachtete boit Siebo\u00efb au einem mit Sinfett (Scirpus lacustris) bemachfenen Seiche, uub id) tonnte mir nidjt berfageit, baffelbe bttrd) eilte Slbbilbttitg: \u201e(Sierlegeitbe \u00a9djlanljungfer\" p berattfcbaulidiem 3ft bie ^Begattung, tt\u00fce oben berid)tet, erfolgt, fo l\u00e4\u00dft bad 3R\u00e4nnd)ett fein S\u00dfeibdjen nic^t lod, mie ed anbere tlpn, fottberit h\u00e4lt ed am \u00dcRaden mit feinen pitgenf\u00f6rmigeit IRaifen feft nnb f\u00fchrt ed mit ftdj umher. SSeibe fliegen in biefer 23er' biiibuttg mit audgeftredteu Leibern umher, fepen ftd) anf biefe uub fette SBafferpflanje ttttb freuten in ihren Jpanblungen bon einem SBideit befeelt p feilt. 2lm h\u00e4uftgften l\u00e4\u00dft fid) ba\u00bb SDMtndjen an feiten Oinfen nnb par meift au ber Spi^e ttieber nnb bie Oeobadjtungeit bezogen ftd) pu\u00e4djft anf bie naher [tehenbeit, au\u00dferhalb bed S\u00dfafferd befutblidjen ^flattgeit. ^atte ftd) ein SDMtudjen auf einer nieberge\u00efaffen, fo Ir\u00fcmmte aldbalb bad SBeibcpen, mel\u00e4fe\u00bb hinter ihm in ber (Sntfernung $lap griff, melcfje ihm ber m\u00e4nnliche, gerabe audgeftredte Hinterleib borfchrieb, ben feinigen bogenf\u00f6rmig, bie (Sptpe beffeXben hinter feinen S\u00fc\u00dfen eiufe|enb, fchob ben f\u00e4belf\u00f6rmigen Segbohrer and ben beibeit feitlidfen Hornfdjeiben harbor nnb br\u00fcdte ihn itt bie Oberhaut berOiitfe ein. ^aunt mar biefed gefd)ehen, fo trod) ed einige (Schritte an ber Oittfe h^rab, arbeitete bon Steuern mit feinem Segapparate nnb fuhr in biefer dBeife fort, bid ed, bad 2)Jt\u00e4nud)en nat\u00fcrlich mit ftch phenb, am \u00a9rttnbe ber Oinfe angelangt mar. \u00a9attn flogen beibe babott, um an einer attbern baffelbe @efd)\u00fcft bon oben bid nuten atifd 2Rene p beginnen, \u00a9ie in biefer SBeife bearbeiteten (Stengel lie\u00dfen ffteiljen mei\u00dfgelber ^ledchen erlernten; bon oben ltad) nuten mar bnrd) bie 23er= munbitng eilt Streifcheit Oberhaut abgetrennt, aber mit bem lottberen \u00a9he^e bed Segapparatd, nad)bem berfelbe heoaudgepgen mar, mieber angebr\u00fcdt morben. \u00a7aft hinter feber biefer S\u00dfunbett lag in ber hinter ihr 'befinblidfeit, ger\u00e4umigen 53uftgeHe ber Oittfe ein (Si nnb par mit feinem feileren, bitulelbrauuen (Sube in beit Innern \u00a9heit ber Hautfpalte eiugeltemmt; bad etmad bidere, abgerunbete (Snbe bed fa\u00dft chlinbrifchen, fonft bla\u00dfgelb gef\u00e4rbten (Sied, ragte itt bie gelle ^inein. \u00a9iefe hatte, menu bie (Ster fdjon l\u00e4ngere geit baritt ft eilen, eine Iranlhafte, braune Sarbe ange= nommeit. 2QMtd)tnaI fattb ftd) hinter einer foldjen Sermunbuitg lein (Si; cd mar in biefem S^tle mahrfdjeinlid) bem S\u00dfeibcpeit leine geit gum Siblegen beffelben gelaffen morben; bentt bad SOt\u00e4unchen geigt nicht immer gleiche Sludbauer, ttm ihm bid unten p folgen, fonbern fliegt mand)mal auf, nod) ehe ber gattge 2Beg pr\u00fcdgetegt ift. 2Ild bie 23ltde bed anfmerlfameit \u00e4\u00f6eobadhterd meiter fd)meifteit, gem\u00e4hrten fie aud) 5\u00df\u00e4rd)eit attfOittfeit, bie and bem Staffer heroorragten. (Sie lie\u00dfen ftch burd) biefed nicht abhalten, ihren gemohnten 2\u00f6eg bid pm \u00a9rnttbe ber $ftan3e fortpfepett, fonbern Oerfchmanbeit beibe unter ber SB a ff er fl\u00e4che, legten aber oorljer ihre oier Singel bicht p= fammen. ^atte fid) bad S\u00f6eibchen unter bad 2\u00f6affer begeben, fo r\u00fcdte ba\u00bb 2Dl\u00e4nnchen fchtted ttad) uub fened begann fetit \u00a9efch\u00e4ft nidjt eher mieber, aid bid auch biefed ganj oott 2Baffer umgeben mar; ht^r bog ed feinen Hinterleib aber gerabe fo prenlelartig oom (Stengel ber Oinfe ab, mie bad 2Beibd)en, fo ba\u00df ade unter Staffer befittblichen H\u00e4rchen, bereit ooit (Siebolb eine gro\u00dfe 2fitphl beobachtete, mit ihren Seibern einen bopHeltert Oogen bilbeten. 2Xu\u00dferbem gem\u00e4hrten fie einen \u00fcberrafchenbeit Slttblid burch ihren Oitberglan^, inbeut au ihren Seibern, ben Seinen nnb Segeln \u00a3afd)enberg, toir&ellofe Spiere. (Sretim,\tVI.)\t29","page":449},{"file":"p0450.txt","language":"de","ocr_de":"450\n\u00a9ie \u00a9 er ab f \u00ef\u00fc gX er. Baffer jnngfern.\neine b\u00fcnne Luftfhiht haftete, bie fie ohne \u00a9weifet mit beut n\u00f6tigen Luftborrathe gum Stimmen berforgte; benit einzelne blieben eine halbe \u00a9taube unter Baffer, Weit fie hier, Wie auf bem Laube bis gum \u00a9runbe ber SBinfe, a\u00effo auh beS \u00a9eidjeS |inabfiiegeu* \u00a9tub fie hier angekommen, fo kriedjen fie am \u00a9tenget lieber emfjor uub fliegen fofort baron, menu fie \u00fcber bem Bafferfpiegel angelangt finb. \u00a9S kam nic^t feiten oor, bafj au einer uub berfelben Sinfe, an Weldjer unter Baffer bereite ein f\u00df\u00e4rdjen faff, fid) ein gWeiteS in bie \u00a9icfe begab uub gwar auf berfelben \u00a9eite- \u00a9n einem folgen \u00a9atte trieben fie einanber in ber Beife auS, bafj fid) baS obere uadj ber entgegen^ gefegten \u00a9eite beS \u00a9teugelS treubete uub bann fein \u00a9efdj\u00e4ft ungebinbert fortfe|te. Sei Slnn\u00e4berung beS SeobadderS liegen fie ficb an ber Luft in ihrer Arbeit fl\u00f6ten unb flogen baron, nidjt fo im Baffer: ba fonnnteu fie bis auf einen gewiffen \u00a9rab beunruhigt, b. b* ber\u00fchrt trerben, fie klammerten fid) nur fefter an beu \u00a9tengel au, trurbe aber mit einem \u00a9tod'e ft\u00e4rker um fie herum gewirthfhaftet, fo krochen fie fdjneltet als getr\u00f6bulid) an ber Stufe herauf, um gu entfliehen. Sin beu unter Baffer angeftodjeuen \u00a9teilen ber Sinfe breitet ftch ein brauner \u00a9led anS, ber bis in bie Luftgellen einbringt. \u00a9aff \u00fcbrigens bie Beibeben einen gro\u00dfen \u00a9rang gum \u00a9ierlegeit herben m\u00fcffeit, gebt anS beit treiteren ^Beobachtungen berror, beiten gufolge fie b\u00fcrreS \u00abfpolg unb anbere ungeeignete \u00a9egenft\u00e4nbe , an bie ftch bie SJt\u00e4uudjeu biStreilen and) aufeldeit, in berfelben Beife mit ihrem Legbohrer gu bearbeiten rerfuebteu, trie bie meinen Sinfen. Stm fyifceu \u00a9ube ber \u00a9ier fdjl\u00fcbfen bie Larbeu auS, Weldje bureb ihre mehr in bie Singen fadenbeit, l\u00e4ngeren unb rerfdjiebeit geformten pbler in biefer \u00a9ugeub einen anbern \u00a9inbruck machen als im fiteren Lebensalter, \u00a9ie gablreidjen \u00a9hbengeitoffen, toelcbe feinen Stabeilt gleich im \u00a9onueufheiite am \u00a9djilfe uub in beffett St\u00e4be umbertangen unb babei bie beb\u00e4djtig febtoingenben Fl\u00fcgel pr\u00e4chtig bli^eit laffeit, ober, trenn eS tr\u00fcbes Better ift, feft fi^en unb biefe nach oben gufammenklabpett, geh\u00f6ren ber| fcbiebeneit \u00a9attungen an, bon beiten bie ber \u00a9dflankfungfern (Agrion) bie meiften Slrten enth\u00e4lt. Stau erkennt fie au beit gleichfalls gefitelten \u00a9l\u00fcgeln, bereu Stal nur 3edenl\u00e4nge eneiht, fotoie an ben nicht erweiterten, boruig bewimperten \u00a9hielten unb unterfheibet fie hauptf\u00e4djli\u00e4) an ber IptuterranbSbi\u00efbung beS Sorberr\u00fcdcuS. Sh^e StpinpheK gleihen beiteit ber \u00a9attung Lestes, haben aber eine k\u00fcrgere, nur bis gu beu Siittellj\u00fcften reihenbe StaSke, Weihe -M born helmartig umbiegt, keine \u00a9taheln an ben \u00f6piuterteibSringen, k\u00fcrgere Seine unb \u00a9hwangkiemen, aber etwas l\u00e4ngere \u00a9l\u00fcgelfdjeiben. \u2014 Sou ber angegebenen \u00a9ruitbform Weiht etwas ab bie breitbeinige \u00a9djlaitk juitgfer (Platycnemis pennipes) burd) bie bei beibeit \u00a9efdjlehtern breitgebr\u00fcckten, Weiglic\u00a3)eit \u00a9hielten ber hier htuterfteu Seine, \u00a9ie gierlihe, 16 Linien lange Bafferjuugfer hat einen Weiphen, fhwargtiniirteit Leib.\n\u00a9in bider \u00aeopf, eine blaftg aufgetriebene \u00a9tint uub \u00a7iitterfl\u00fcgel, Weihe im Burgeltheile bie borberen merklich ein Sreite \u00fcbertreffen, geigen ben gweiten \u00a9ormkreiS ber Bafferjungfern an. JSpier ift bei ber lluterfheibung baS \u00a9l\u00fcgelbreied uub bie Siitbebaut bon Sebeutung. Unter jenem berftebt man bie burd) ft\u00e4rkere Slbent begrengte, breiedige \u00a9l\u00e4d)e, weihe fid) im erfteit \u00a9l\u00fcgelbrittel gwifhen ber bierten uub f\u00fcnften, ber \u00a9l\u00fcgelwnrgel enffpringenben L\u00e4ngSaber auSbehnt uub wohl auh mit feiner \u00a9pi^e nad) hinten \u00fcber letztere hinauSreidjt. \u00a9ie Sinbeljaut ift ein fehr kleiner, mehr ober weniger hedbmonbf\u00f6rmiger Slbfdmttt eint \u00a9l\u00fcgelgrunbe, Weiher fih burh \u00a9arbe uub Sefhaffenhett bon ber \u00fcbrigen \u00a3aut unterfheibet. \u00a9ie bidk\u00f6pfigeu Baff erjungf ent finb bie eigentlihen \u00a9rahenfliegett, Weld)e raubenb burd) bie Luft faufeit, fo lauge baS Better bis in ben \u00a9p\u00e4tfommer hinein'warm ift. Shre Larbeit athmeu nur burh \u00a9artnkiemen, haben mithin keine \u00a9hwangfioffen. hierher geh\u00f6ren bie \u00a9hmal juugfern (Aesdma), f\u00fcr \u00a9uropa hie gr\u00f6\u00dften unb buuteften \u00a9lieber ber \u00a9amilie; beim b\u00f6djftenS eine Slrt bleibt hinter ber gew\u00f6hn^ Xiheu L\u00e4nge bon 24 bis 30 Linien gur\u00fcd. Stau erkennt fie leiht au bem blau uub gelb gegeih= \u2022neten \u00bbper, ben in einer Linie auf bem \u00a9heitel gufammenfto&euben Singen uub ben giemlth gleihen hier \u00a9l\u00fcgelbreiedeu, bod) finb bie acht beutfhen Slrten gum \u00a9h^ gierig bon einanber","page":450},{"file":"p0451.txt","language":"de","ocr_de":"\u00aerofe \u00a9djtnaljungfer. Gemeiner ^latt\u00f6auc^.\n451\ngit unterfdjeiben. \u00a9ie fliegen in ioalbigen nnb bergigen \u00a9egeuben eingeln, Jbeil eine jebe iljr gagbrebier in Joilbem fringe beft\u00e4nbig burcfjftreift nnb jo leicfjt feine gibeite barin bulbet. S)ie nadjftehenb abgebi\u00efbete Sarbe geh\u00f6rt einer ber Sfrfen an. \u00a9ie geidjuet ftd) burdj grofe Sle^angen, fdjtoach entioideite ipuuftaugeu, b\u00fcnne, ftebenglieberige g\u00fc\u00efj\u00efer gimfc\u00efjen jenen, fdjlaufe, bie\u00a3eibe\u00a3; fpii^e nid)t erreidjenbe Hinterbeine mit breig\u00efieberigen g\u00fcfjett, burd) eine fladje 9J\u00eea\u00eafe, berftedte 2uftl\u00f4d)er an ben Gingen be\u00a7 23titte\u00efleibe\u00ea nnb bnrd) \u00a9eiteuftadjeln an ben teilten ^eibe\u00eagliebent ait\u00bb. 3B\u00e4\u00a7renb mehrere 2Irten ber \u00a9dpna\u00efjungfern oben auf ber blaftgen \u00a9tint mit einem bunfeln, T f\u00f6rmigen f\u00c7tecfe gegeidjuet ftitb, felj\u00eft er ber grofen \u00a9d)maljuugfer (A. grandis A), ineldje \u00fcberhaupt fparfamer an bem gelben ober rotbbraunen Korber gefledt erfcheint all> aitbere. SDie Stborarfeiteu fcbm\u00fcden gjoei gelb; lidje Soinbeit, feine SJiitte gloifdjen ben gelblichen \u00c7l\u00fcgelit nnb ba3 britteHinter; \u00efeib\u00eaglieb blaue Rieden; bie Oberlippe ift einfarbig, bie iBiubeljaut Jbeiflid) nnb jeber Oiaif be\u00ea SMnndjen\u00ea an ber \u00e4\u00f6urgel ungegabnt, an ber \u00a9pihe ge; r nnb et.\nSDer gemeine $ptattband) (Li-\nbellula depressa), gelbbraun bon \u00c7arbe, an ben \u00ef\u00ef\u00ee\u00e2nbent gelb gefledt ober am Hinterleibe be\u00bb reifen 2ft\u00fcuud)eu<\u00a7 fcp\u00f6u himmelblau bereift, erfdjeiut ^ter in ^\u00dferfon. \u00a9in grofer l\u00e4nglicher nnb biutfler \u00a7led an ber S\u00f6urgel ber bor; bereu, ein breiediger an ber ber hinteren gl\u00fcgel, eine rotbraune gmifchen ber SSurgel ber britten nnb bierten 2\u00e4itg;\u00a7; aber gelegene gelle QBafalgelle) auf allen hier gl\u00fcgeln, nnb )renigftens> geljn \u00a9hterabent am SSorberranbe bon bereu SBurget bi3 gn ber etiba\u00a3 etngefniffeueu, bnrd) bidere Ouerabern marfirten \u00a9teile in ihrer SJtitte, ba\u00a7 $n\u00f6td)en ge= nannt, nnterfcbeiben biefe 2lrt bon ben gahlrei<hen@attung\u00eagenoffen. \u2014 \u00a9eitau biefelbe \u00a9eftalt, \u00a9r\u00f6fje nnb K\u00f6rperfarbe, nur fein blau angelanfene\u00ea \u00dcDt\u00e4nndjen hat ber et)ba\u00a7 fr\u00fcher, fdjon im SDtai erfd)einenbe bierfledige ^lattbaudj (L. quadrimaculata), bon ben bitnflen \u00a9leden an ben Kn\u00f6tchen aller gl\u00fcgel fo genannt, Jbe\u00efdje iiberbie\u00ea noth eine fafrangelbe SBurgef au\u00eageidjnet.\n33eibe Slrten haben bi\u00ebtbeileu bnrih bie ungeheuren 2Jieugen in Denen fie auftreten nnb Jbeite g\u00fcge borneljmen, bie allgemeine Slnfmerffamfeit auf ftd) gelenft. \u00a9\u00ea tmtrben bereu feit 1673 mehr ab\u00bb biergig aufgegeidjnet, bie meift au\u00a3 LibelMa quadrimaculata, bann au\u00eb L. depressa nnb and) einmal au3 einem Agrion beftanbeu. \u00aeer bereite oben erJr\u00e4hute, nicht nur um bie in 9tebe ftehenbeu $erfe hodh berbiente f^orfdher Dr. Ha\u00d6en (borma\u00ef\u00eb in $\u00f6uig\u00a7berg, je^t in \u00fcftorb; atnerifa) berichtet bon einem guge ber erftgenannten Slrt, ben er bon feinem llrfprunge an nnb eine \u00a9trede hin gu beobadhteu \u00a9elegenbeit fanb, toie folgt: \u201egm gnni 1852, an einem fdj\u00f6neu marinen \u00a3age, erfuhr ich fdjon be\u00ea SJtorgen\u00ea um neun Ubt, baff \u00fcber ba\u00ea \u00c4\u00f6niggtbor ein\n29*\n5Der gemeine i\u00dflatt\u00f6aud) (Libellula depressa).\na SReife Sam (3qt)wtpl)e) einer \u00a9djmaljungfer. t> 3Ijr 33orbert\u00ef)eit bon ber (Seite, c Serfclbe mit au\u00eageftrec\u00efter \u00c7angmasfe (~ bejeic^rxet bie (Selente). d Stopf bon born (b\u2014 d in jraeifadjer \u00a9ergrofjerung).","page":451},{"file":"p0452.txt","language":"de","ocr_de":"452\n\u00a9>ie \u00a9erabfl\u00fcgler. Safferjungfern.\nungeheurer Sibettenfdjmarm in bie \u00a9tabt g\u00f6ge. Um bie StittagSgeit oerf\u00fcgte idj mich battit unb falj nodj immerfort fitbellen in bidjt gebr\u00e4ngten SDUaffen in bie \u00a9tabt gieren* Um baS intereffante \u00a9chauftncf genauer gu Betrachten, ging id) gunt \u00a9h\u00f6re hinaus unb tonnte hiei* auf einent freien ^tafm beit 3ug genau Beobachten. \u00a9enft man ftdj Oon ber .jp\u00f6lje beS \u00a9horeS auS nach \u00a9email (ettoa V4 Steile) hin \u2014 bcnn bort nahm, iote id) fp\u00e4ter eittbedfe, ber 3ug leinen Anfang \u2014 eine gerabe fiinie gegogeit, fo gibt fie bie Sidjtung genau an; am \u00a9h\u00f6re mar er etma breifjig \u00a9uf; \u00fcber bem Soben erhaben, ba bie Krone beS bort befinblidjen SSatteS ben 3ug gum \u00a9heit um jpiu\u00fcberftiegen hinberte. \u00a9egen \u00a9etoau gu fenfte er ftdj atlm\u00e4fig, mie man an nahe fteljenben S\u00e4umen fdj\u00e2\u00e7en tonnte, unb mo er bei \u00a9emau beit SBeg treugte, mar er ber \u00a9rbe fo nahe, bafj id), auf einem SBageit jt^enb, hinburdjfithr. Stuf f\u00e4llig unb fonft nicht beobachtet mar mir bie gtofje Segelm\u00e4fjigfeit beS 3ugeS. \u00a9ie fiibetlen flogen bidjt gebr\u00e4ngt hinter unb \u00fcber einanber, ohne oon ber oorgefchriebetten Sidjtung abgumeicheit. \u00a9ie bilbeteit fo ein etma 60 \u00a9ufj breitet unb 10 $tt\u00a7 h\u00b0^e\u00ea lebeitbe\u00ea Sanb, baS fid) um fo beutlidjer mar\u00eeirte, a\u00efs redits unb lints baoon bie fiuft rein, oon B\u00fcfetten leer erfdjien. \u00a9ie \u00a9d)iteliigteit beS 3uge\u00f6 mar ungef\u00e4hr bie eiltet B\u00fcrgen ^\u00dfferbetrabeS, alfo unbebeutenb im Vergleich gtt bem ra^iben fjdttge, ber fonft biefeit \u00a9hieren eigenth\u00fcmlid) ift. Sei n\u00e4herer Betrachtung fiel eS mir auf, bafj alte SSafferjuugfent frifdj auSgefdjl\u00fcbft gu fein fchienen. \u00a9er eigenth\u00fcmlid)e \u00a9lang ber Fl\u00fcgel bei fiibeden, bie noch nid)t lange bie Sthmbhenhaut abgeflreift haben, l\u00e4fjt'bieS nicht ferner erlernten. 3>e meiter idh bem 3nge entgegenfuhr, befto j\u00fcnger maren offenbar bie \u00a9tjiere, bis ich nach \u00a9emau tant unb in bem bortigen \u00a9eid)e bie Ouelle beS \u00a9tromeS entbedte. \u00a9ie F\u00e4rbung beS K\u00f6rpers unb bie \u00a9onfifteng ber ^tilget bemiefeit, baj; fie erft an bemfelben borgen ihre Sermanblung \u00fcberftauben haben tonnten. Stuf bem \u00a9eidje ober am jenfeitigen Ufer mar teilte Sibette gu feheit. \u00a9er 3ug uahm gmeifelloS auS bem \u00a9eidje fetbft unb gmar am bieffeiligen Ufer feinen Uvfprung. \u00a9er 3ug bauerte in berfelben \u00a9Seife ununterbrochen bis gum Stbeitb fort; eine \u00a9dj\u00e4|uug ber 3aht ber \u00a9hiere ntag ich mir nicht ertauben. SJtertm\u00fcrbtg genug \u00fcbernachtete ein \u00a9heil beffelbeit, ba bie Libellen mit \u00a9onnenuntergang gu fliegen aufh\u00f6ren f iit bem bem \u00a9h\u00f6re guu\u00e4djft gelegenen \u00a9tabttheile, bebedte bort bie K\u00e4ufer unb S\u00e4ume ber \u00a9\u00e4rten nub gog am fotgenben Storgen in -ber urfpr\u00fcnglidjen Dichtung meiter. Stuf eine Stnfrage, bie id) in beit 3eitungeit ergehen lief;, erfolgte bie Stntmort, bafj \u00e7r am fotgenben \u00a9age in ber Sichtung \u00fcber Karfd)au meggegogeu unb etma brei Steilen oon K\u00f6nigsberg gefeheit morbeit fei; fein meitereS \u00a9djidfal blieb mir unbetannt. galten mir bie beobachteten \u00a9hatfachen gnfammen, fo liegt hier ungmeifelljaft ber inftinttartige \u00a9rieb einer \u00a9rtS; Oer\u00e4iiberung oor, ba bie \u00a9Ijiere gegen ihre \u00a9emohnheit unb beoor an ihrer \u00a9eburtSjt\u00e4tte St\u00e4ngel an Sahruitg ihnen f\u00fchlbar gemefen fein tonnte, in geregeltem 3llge, gteidjfadS fehr gegen ihre \u00a9emohnheit, biefetbe oerliefjen. \u00a9\u00f6oht baoon gu nnterfdjeibeu ftttb bie ungeheuren \u00a9chm\u00e4nne oon fitbetten, bie mir in manchen fahren an ben \u00a9em\u00e4ffern beobachten, befonberS menu ein Baltes gr\u00fchjfahr ihre \u00a9ntmidelnng oerg\u00f6gert hat unb einige marme \u00a9age pt\u00f6^lich bie oerfp\u00e4tete \u00a9nt; midetung gu \u00a9Bege bringen. \u2014 \u00a9er oon mir beobachtete 3ug folgte ber Sichtung beS \u00a9BiitbeS, hoch fd)eint bieS mehr guf\u00e4Uig gemefen gu fein, ba bei ben otergig oerfdjiebeneu Seobadjtungen ein gro\u00dfer \u00a9heit nicht bie herrfchenbe \u00a9Binbridjtung enthielt, \u00a9ie Urfache tiefer 3\u00fcge ift noth uid)t aufgekl\u00e4rt, \u00a9ie Segelm\u00e4gigteit berfelben, bie bem Saturelt jener rdftloS umherfd&meifenben \u00a9hiere miberfpridjt, bebingt atterbittgS einen befiimmten 3t\u00b0ed. 3nr Oortiegeuben -^alle l\u00e4fjt fid) nur annehmen, bafj f\u00fcr bie k\u00fcnftige Srut einer fotzen Slngahl bie bortigen \u00a9em\u00e4ffer, bie \u00fcbrigens im \u00a9ommer nicht auStrodnen, nicht auSgereidjt haben b\u00fcrften .... Slbb\u00e9 \u00a9happe, ber ben \u00a9nrchgang ber SenuS in Sibirien beobachten foUte, fah eilten \u00e4hnlichen 3ttg berfelben Strt, 500 \u00a9den breit unb 5 \u00a9tunben lang in \u00a9obolSf, nub \u00a3err Ul) 1er auS Sattimore berichtet mir, baf; im n\u00f6rblichen Stmerita, namentlich in SBiSconftn, berartige 3\u00fcge nicht ungem\u00f6hulidj feien, \u00a9ie \u00fcberfenbeten \u00a9hiere fteUen eS au\u00a7er Smeifel, ba^ jene Strt mit ber nuferen genau \u00fcberemftimmt ; auch in \u00a9\u00fcbamerifa murbett biefe \u00a9rfd)einuitgen beobachtet. SBie kr\u00e4ftig \u00fcbrigens baS glugoem","page":452},{"file":"p0453.txt","language":"de","ocr_de":"453\nSierpunftirte, tiniirte Hotgtaug. @taubtau\u00a7.\nm\u00f6gen bief er Spiere if\u00ee, gept cm3 ber Verb\u00fcrgten Spatfadje fervor, ba\u00a7 \u00a9coiffe Sibellen auf poper \u00a9ee 600 engt. Steilen vont Sanbe ftiegcitb angetroffen pabett.\nOie meiften $\u00dflattb\u00e4ud)e pabeit gelb ober bunfetgef\u00e4rbte \u00a9\u00fcge\u00eflv\u00fcrgetn, bie tvenigfteit aber bie flatte gornt be3 ^inter\u00efetbe\u00ea, ivetcpe bie betbeit genannten au\u00eageicpnet, fein einiger ergl\u00e4nzt in metattifdjer K\u00f6rperfarbe. 2tt3 (Etfeituung\u00eamerfmate gelten: bie in einem f\u00fcnfte oben auf bent Kopfe gufantmeuftofenben Sepaugeit, ber in beibeu \u00a9efcple\u00f6ptern gteicp gebitbete Hinterranb be3 H>interfl\u00fcget3 unb ba3 in biefent anber3 al3 im Sorberft\u00fcgel geftaltete Oreied. Oie SarVen fabelt eine ^e\u00efmma\u00eate unb bie gebruitgene $ortn ber rester \u00a7aub auf unfenn gro\u00dfen Silbe an einem \u00a9teitgel ftpenbeit; im \u00fcbrigen meinen bie Verfdjiebeiten Sitten ntaitcpfacp von einanber ab. Stau bat ftd) Veranla\u00a7t gefunbeit, biefe (Eattung nebfi ihren Setlvanbfeit (Epitheca, Cordulia, Polyneura, Palpoplenra u. a.) at3 britte \u00a9ippe (Libellulidae) von beit Slefdptibett abgufcpeiben, iveit bie vereinten, aber vorn eiitgeferbteit inneren Sabeit ber Unterlippe viel titrier ftnb al3 bie mit beit Oaftent Verivacpfeitett \u00e4u\u00a7eren, iv\u00e4t)renb fte bort faft gle\u00fcpe S\u00e4nge bamit unb feilte (Einferbung geigen, iveil ferner bie Oreiede be3 Sorbet = unb Hiitferf(\u00fcgel3 verfc^ieben unb eitbticp bie Sarveit mit \u00a7elmma3feit au3geftattet ftnb.\ts\n* *\n&\nStit beit unanfeputicpen, an Saumft\u00e4mmen unb Panfen angutreffenbeit Holgt\u00e4ufen (Psocus) beginnt bie Dteipe ber au\u00eafcplieftispeu Sanbbelvopner unter beit gleichartig gefl\u00fcgelten Kauferfen. Oie \u00e4u\u00dfere (Erf\u00e4)eiititng biefer Spierdjeit reebtfertigt bie beutfepe Senemtuitg feine3iveg3. 2\u00f6ie ber Kopf ftd) burep eine blaftg aufgetriebene \u00a9tint itad) Vorn, butep glopeitbe Singen feitlicp erweitert, fo nad) pinten berartig, ba\u00a7 erben gangen Sorbetr\u00fcden bebedt. Sorben brei gen\u00e4herten Gebein augeit ftnb bie adjtglieberigen Sorftenf\u00fcpter eiitgelenft, ivetepe beit K\u00f6rper an S\u00e4nge \u00fcbertreffen. Ourcp bie palbfrei3f\u00f6tntige Oberlippe iverbeu bie \u00fcbrigen Stunbtpeile verftedt, al3 ba ftnb: ber hornige, pafige Oberfiefer, ber au3 p\u00e4utigeit Sabett, einer breiten \u00e4ufent unb verl\u00e4ngerten glvei; fpipigett imterit, uub vierglieberigeu Safteru gufantmengefepte Uuterftefer, eitblid) eine gloeitpeitige, tafterlofe Unterlippe. Oie fyt\u00fcget bebeden ivie ein S\u00dfetterbad) beit furgeit, eif\u00f6rmigen, itennringeligeit Hinterleib, ipit ivett \u00fcberragettb, ttitb finb arm an Slbent; bie Vorbern haben ein gro\u00a7e3 Stal Vor beit f\u00fcrgereit uub fcbm\u00e4leren ^interfb\u00fcgein vorauf. Slrn lepteit ber beiben giemlicp gleiten guffgliebet fommeit givei fttrge Klauen nebft einer Sorfte vor. Oie Spiere ern\u00e4hren ftd) ivaprfdjeinlid)\nVon flechten unb bieten int Sarvengujtaube feine (Sigentp\u00fcm; liepfett, S\u00dfopl aber verbient eriv\u00e4pitt gu iverbeu, baf ba3 SBeibcpeit bie an St\u00e4tter gelegten \u00a9er mit $\u00e4ben att3 feiner Oberlippe \u00fcberfpimtt, febe Strt auf ipre Skife. \u00a9o birgt g. S. bie vierpunftige\t(Ps. quadripun-\nctatus) bie ihrigen, f\u00fcnf bi3 fed)gehn, in beit Sertiefungeit givifdjeit beu Stattrippen uub \u00fcbetgiebt fie fo, ba\u00a7 ba3 \u00a9ange in ber (Entfernung ba3 Slttfepett einer \u00a9fepfepuppe annimmt.\nSBit lernten fr\u00fcper ba3 \u00a9pinnett einiger S\u00dfaffetf\u00e4fet gu gleid)etn \u00dftvede, aber mittelft ber Hintetteib3fpipe femten; unter beit vo\u00fcfommeneit Pfeilen ift mir fein3 Iveiter befannt, lvetcpe3 mit bent Staute fpiitnt.\nOie gaplreidjen Sitten iverbett von maucpeit \u00a9cpriftfiellern auf mehrere \u00a9attungen Vertpeilt unb taffen fiep am \u00a9e\u00e4ber, an ben bunfteu \u00a9edeit ober Sinbcit ber $t\u00fcget unb au ber K\u00f6rperfarbe oft nur mit St\u00fcpe unterfepeiben. 3Bir erblideit pier in ber liniirten\t(Ps. lineatus) bie\nStnttrfe \u00a7oIjlQU\u00a7 (Psocus lineatus), breiniat bergr\u00f6\u00dfert.","page":453},{"file":"p0454.txt","language":"de","ocr_de":"454\n\u00a9te \u00a9erabfl\u00fcgler. Termiten.\ngr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ifhc Strt; beim ftc mi\u00dft bon bei* \u00a9tint big gut* Sl\u00fcgelfpih? reichlich 3 Sinieit, bie fd^luargen, am \u00a9runbe bla\u00dfbratmen girier \u00bberben bt\u00ea 5 Sutten lang. \u00a9ie gelbliche \u00a9ruu\u00f6i f\u00e4rbe beg \u00c4\u00f6rperg Oerbr\u00e4ugen auf bem \u00fcMttelr\u00fcdeu Siede, auf ber \u00a9tint gto\u00f6lf \u00a9trahtenlinien uub am lebhaft gelben ^interleibe Ringel bon mehr ober Weniger fh\u00bbarger garbe. Sin beit bla\u00dfbrauneit Seinen geic^neit bie Sorberfhetdel oben fd)\u00bbarge Sieden an?. 2)eit gladden Sorben fl\u00fcgeltt fehlt bie 3eid)itung g\u00e4itglid), ober nur in bei* SJiittelgelle erfd^etnen einige oermifcpte Sleddjen unb ein aubereS am ^interranbe, \u00bbeldieg ftch and) binbenartig bcrl\u00e4ngern tarnt,'ohne aber ben Sorbeiranb gtt erreichen.\n\u00a9ie \u00a9taubtaug (Trocfces ober Atropos pulsatorms) geh\u00f6rt gleidffallg T^ierl^cr; ihr geftredter, plattgebr\u00fcdter unb ft\u00fcgetlofer K\u00f6rper, fo nie beffen bla\u00df gelbli$&taunc ffct&e machen fie einer Saug fehl* \u00e4hnlich, bon \u00bbelhcr fte febod) bie dRitubtljetle unb bie peinlich langen Sorftenf\u00fchter \u00bbefeuttid) unterf^eiben. \u00a9ie ^interfdientel \u00dfnb berbidt, bie S\u00fc\u00dfe attg brei \u00a9liebem gufammen* gefegt, \u00a9ie erreicht % Siitien S\u00e4nge, friert fehl* fhuell uub h\u00e4lt [ich/ \u00a9unfelpeit liebeitb, fehr gern in ben l\u00fcften bon einigerma\u00dfen Oer\u00bbahrlo\u00dfen Sufetteufammlungen, befonberg and) in beit Sugen bei* \u00a9panubretter, auf \u00bbeid)eu matt bie \u00a9d)metteriinge jum \u00a9roduen aug&reitet auf, unb fri\u00dft biefen bie Sranfen bon ben Sl\u00fcgetn, ober gange \u00a9t\u00fcde heraug; fonft ift bei* \u00a9haben, \u00bbeld)en fie in ben \u00a9ammlungen anrichtet, bon loeitig Sebeutung, \u00bbeil fte in ben ftaubigen SBiu\u00efetri hi\u00ab1 reidjenbe Saprung finbet. \u2014 \u00a9g gibt noch mehrere \u00e4hnliche Slrteit, betten man anbere \u00a9attungg; namett beilegte, fo \u00bbie noch ein paar augl\u00e4nbifhe Snmilienglieber. SJtit Itebergeljung biefer unb einiger Heineren, ber Seihe ungeh\u00f6rigen Samilien \u00bbenben mir ung gu einer in feber \u00a7inftht h\u00f6hft intereffauten Samilie, boit loelher g\u00bbci Sirten itt \u00a9uropa, mehrere in \u00bbarmen S\u00e4ubern, bie mei\u00dfen aber in ben ^ei\u00dfeften \u00a9rbftridjen einheimifd) finb.\n\u00a9ie Ster mit eit (Termitma) rechtfertigen in foferu ipre Seneunmtg \u201e\u00bbei\u00dfe 91 melfen\" alg fte \u00bbie bie Simeifen in gr\u00f6\u00dferen \u00a9efell\u00dfpaften gemetnfame Sefter be\u00bbopnen ober Sauten augfiihreu, unb \u00bbeil in ben Kolonien neben beit ge\u00df\u00fcgelten, fortp\u00dfangunggf\u00e4higeit \u00a9e\u00dfhlehteru ungefl\u00fcgelte unb unfruchtbare ^nbioibuen oor\u00efoutmeu; im Ucbrigeit \u00bbeid)en fie bttt'h bie K\u00f6rper form, bie uubolttommeuc Serioanbluitg uub fonft noch \u00bbefeittltch oon feiten Hautfl\u00fcglern ab. \u00a9bfcpoit fiep fepon feit Sin fang beg ftebgepnten 3a\u00ef;rt;unbert\u00ea eingeiue Sacprihten \u00fcber biefe fo hfW inte* reffanteu \u00a9p\u00bb1\u00bb fttrben, \u00bbeiche nad) Siittt\u00e9\u2019g feiten gaplreidfer \u00bberben unb einen mehl* \u00bbiffem fd;aftlid)en \u00a9parafter antte^meu, fo ftnb boh nufere \u00c4enntniffe oon ihnen nod; fe^r ludenpaft, \u00bbeil fr\u00fchere Sl\u00fcgaben fepr oft gtoeifelpaft taffen, ob Simeifen ober \u00a9ermiteu gemeint feien, \u00bbeit bie Seobad\u00dfuugeit bei* int Scrborgeiten lebenbcit, u\u00e4d)tltd)en \u00a9hm'e niit beit gr\u00f6\u00dften \u00a9d\u00dfoierig; feiten oerfn\u00fcpft finb uub \u00bbeit enbtich bie oer\u00dfpiebeuen Sirten pin\u00dfhtiid) tym Sebeng\u00bbeife ungemein Oon eiitanber ab\u00bbeiheit.\n\u00a9ic \u00a9erntiteu paben einen l\u00e4nglichen, giemlid) gleichbreiten K\u00f6rper oon eif\u00f6rmiger, oben mehl* abgeflachter, unten ge\u00bb\u00f6lbter \u00a9e\u00dfalt, an \u00bbeldfent ber freie, fhr\u00e4g ober feidreht nah unten gerid)tete topf fammt bem \u00dcD\u00fcttelteibe ungef\u00e4hr bie H\u00e4lfte ber ganzen S\u00e4nge angmaht, oiergliebrige S\u00fc\u00dfe unb oier gleihgro\u00dfe, lange unb hinf\u00e4llige Singet mit einer \u00a9uetuapt an beit S\u00dfurgeiit. \u00a9ie? felben finb .ooit oier S\u00e4ttggabern burd)gogett, \u00bbeld;e fhr\u00e4ge, unter fiep gleid\u00dfaufeube ober aud) einfach gegabelte Siefte augfenbeu. \u00a9ie \u00a9e\u00dfalt beg oerh\u00e4ltui\u00dfm\u00e4\u00dfig Keinen, oben coitocren, unten platten $opfeg \u00e4itbert nad) ben Oerfd)iebeueit Sirten ab, immer aber ritnbet ftep fein gro\u00dfer, hinter beit Singen gelegener \u00a9peil palbfreigf\u00f6rmig; eine mehr ober \u00bbeniger beutlid)e S\u00e4uggitaht, \u00bbeld)e fth auf bem \u00a9epeitet gabelt,/tpeilt ipit in brei fa\u00df gleiche \u00a9peile. mei\u00df gro\u00dfen Slugeit","page":454},{"file":"p0455.txt","language":"de","ocr_de":"2fl(gem eines. \u00a9lieber einer Termiten'Kolonie.\n455\nquellen Verbot unb jeberfeit^ nacp innen bemerkt man ein Vebeitauge, im \u00a9aitgeit aber nur 5 in ei, gar feine bei Termopsis unb Hodotermes. Oicpt bor ben Vepaugeit ftpen bie perlfcpiturf\u00f6rmigen, 13; bid 20 ? (27s) gliebrigen g\u00fcpler, ioeidje p\u00f6dpftend ben $opf um ein \u00a9eringed an S\u00e4nge \u00fcbers treffen. Oie Stunbtpeile entioidfeln fid) fr\u00e4ftig: eine berfdpteben gefaltete, mufdjelartig aitfges triebene Oberlippe, fumpf eubenbe, am ^nnenranbe 4s bid 6g\u00e4pnige finnbaden, Unterliefet* unb Unterlippe; jener and einer gioetg\u00e4pnig enbenben inneren, einer p\u00f6per liegenben, f\u00e4betf\u00f6rmig gefr\u00fcmmteit \u00e4u\u00dferen Sabe (Helm) unb f\u00fcufgliebrigen Haftern beftepenb, biefe hier Sappen bars fte\u00eflenb, ioeldpe bon ipreit breigliebrigen Oaferit roenig \u00fcberragt ioerben. Oie bret Vtttge bed Stittelleibed pabeit gletdpe \u00a9r\u00f6\u00dfe, borperrfcpeube Vreite, je eine flacpe, feitlicp unbebeuteitb \u00fcbers ragenbe Hornplatte aid Vebeduug, bereit borberfe ftcp bon ben \u00fcbrigen einigerma\u00dfen unterfcpeibet unb gute Slrtmer\u00efmale abgibt. Oie Seine finb fplaitf, aber fr\u00e4ftig unb bie H\u00fcftfn ber gufammen; gep\u00f6rigeit gkare ber\u00fcpren einauber. 21m Hiitterletbe g\u00e4plt man oben geprt, unten nur neun Vinge. Oie Fl\u00fcgel liegen in ber Vupe ioagrecpt \u00fcber einanber bent Seibe auf, ipu ioett \u00fc\u00f6erragenb. Oie F\u00e4rbung ber Oermiten bietet ioenig Slbioecpfelung unb erftredt ftcp in ber Siegel bet jebem ^nbi; bibuum giemlicp gleicpm\u00e4\u00dfig \u00fcber alle Opcile. Sraun gept burep alle Oiuten eiuerfeitd in fdpioarg, anbererfeitd in gelb \u00fcber. $e nacp bem Sllter finb bie \u00a9l\u00fcde einer unb berfelbeit 2lrt bevfpiebeit gef\u00e4rbt, neu dudgefdpl\u00fcpfte paben ftefd bie gelbe garbe alten \u00a9Ifenbeittd. Oad Ouufelit beginnt am $opfe bei ben ^htitbaden, am Seibe bom Vanbe ber \u00a9lieber per, bil nacp unb itacp \u00a9leidp; m\u00e4\u00dfigfeit eintritt. Vadp alle bem pat ed feine gro\u00dfen Sebenfeit, bie Slrten an iprer garbe erfemten 31t iboden. Oie \u00a9efcpledfer unterfpeibeit fiep burep bie Sau\u00e4pfdpuppen, beim St\u00e4nndpen n\u00e4mlicp finb bie fedjd erf en gleicp lang, bie beiben folgenbeit bebeutenb f\u00fcrder, beim Vktbdpeit bie erften f\u00fcnf gleicp, bie fedpfte gr\u00f6\u00dfer, je nacp ber 2lrt attberd geformt, bie beiben'folgenben berf\u00fcntmert; bie neunte erfepeiut bei beiben \u00a9efcplecptern in biefer SSeife unb getpeilt. \u2014 Oie Sarben, and ioelcpeit bie eben befepriebeuen, bollfommenen ^erfe entfiepen, finb Vnfangd fleiite unb garte, ftarf bepaarte S\u00f6efen, bereit einzelne ^\u00f6rpertpeile fcp ioenig bon einanber abfepeit, fonbertt geibifferitta-\u00dfeit in einanber \u00fcbergepen, noep unbeutliipe Slugeit, f\u00fcrgere ppler unb feine Spur bon fvl\u00fcgeln geigen. Vadp meprmaligeit H\u00e4utungen erfdpeineit biefe allm\u00e4ltg, bie K\u00f6rpers paut ibirb burd; ftcp tiger, beibeift aber burep ipre geringere geftigfeit, ba\u00df fie nod) nidjt gut* Sollenbung gelangt ift. \u00a9nblidp p\u00e4ngeit bie Fl\u00fcgel an ber ^\u00f6rperfeite, bid guut fecpfien (Segmente reidpeitb, perab, bie Vpmppe ober fhippe ift geboren unb ftept iprer lepten VoHenbitng entgegen.\nStit bem Vameit f\u00f6nig unb K\u00f6nigin ioerben allgemein biejenigen Seioopner eined Oer; miteitbaued belegt, ibeldpe bie gortpflaitgung gu beloirfeit paben. Reiter unterfcpeibet f dp bor bem eben befdpriebenen $mago \u00e4u\u00dferlidp nur burep einen etioad bidereit Seib unb beit St\u00e4ngel ber Fl\u00fcgel, biefe burd) btefelbeit Sterfmate, ipr Hinterleib fdjibi\u00fct aber fo uttgepetter an, ba\u00df ber Vorberleib in ltodp biel p\u00f6perem Sta\u00dfe gegen bad fadfartige Vbbomen berfdpioinbet, aid bei einer redpt bollgefogeneit Hunbdgede. Oie Vergr\u00f6\u00dferung erfolgt burdp SBadjdtpum ber Bibifcpenp\u00e4ule; bemt bie Hornplatfen pei- \u00a9egmente fetbft ber\u00e4itbern ftdp ntd)t, foitbern liegen aid toeit entfernte, bunfle $lede auf biefent gelbltdp ioei\u00dfen, bon \u00a9ient fropenbeit \u00a9ade. Statt femtt erft bon fepr ibenigen Slrten bie K\u00f6nigin.\nSeben ben btdper befprodpenen g\u00f6nnen fnben ftd; in jebem Vefe unb gioar biel gaplreidper, bie fogenaunten Arbeiter unb \u00a9olbaten, beibe fl\u00fcgellos unb pauptf\u00e4dplidp in topfform unb \u00a9r\u00f6\u00dfe bon einanber unterfepieben. Oer bollfommeit entloidfelte Arbeiter ftept an \u00a9r\u00f6\u00dfe bem (jinago ioenig nad), bleibt aber in $otge beS entfepieben geringer entibidfelten StittelleibeS etibaS f\u00e4rger. Oer faft fenfreept gefeilte ^opf, bei Termes augenloS, bei Hodotermes mit fcpioargeit Singen unb gelben Rieden al\u00f6 Slnbeutuitgen ber 'ftebeitaugeit berfepeit, tft etioaS geib\u00f6lbter, fonft finb feine Opeile iote beim\tgebilbet, nur ber Stitteiieib, ioeil er nie Fl\u00fcgel gu tragen\nbefommt, ibetdpt ioefentlid) ab; ber borbere Ving ift fepr fdpnial, bie beiben folgenben fepeit ibie Hinterleib\u00f6glieber au\u00f6. Se\u00f4p\u00e8^fanb burdp auatomifdpe Unterfucpuug in ben Slrbeitern bie Anlage","page":455},{"file":"p0456.txt","language":"de","ocr_de":"456\nBie \u00a9erabf\u00ef\u00fcg\u00efer. Termiten.\ntoon m\u00e4nnlichen \u00a9efcpledptpeilen Bei ben einen, toon meiBlicpen Bei ben anbertt. Bor bei* evften H\u00e4utung taffen fiep bic arBeitenb\u00e8n unb gur gefd)led)tlnhen D'teife gelangenben Termiten nicpt unterfd&eibcn, allm\u00e4lig jebocp pr\u00e4gen fiep burcp bie H\u00e4utungen bie Unterfcpiebe ber erfteren in ber Sage bed Kopfed unb Bilbung bed Bporar aud. \u2014 Bie \u00a9olbateit ftimmen Bid auf bie Betr\u00e4chtlichere K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe nub bie \u00fcBethnegenbe dludbepttung bed Kopfed mit beit SlrBeitern \u00fcberein* Septerer nimmt nicht feiten bie jp\u00e4lfte bed gangen K\u00f6rperd ein unb toehfelt in Umriffeit unb DBetpcp\u00e9 je nach ker \u00aert. Bei adelt aBer treten bie KinnBacBcn bropenb aud ipm heraud, inbem fie ben br\u00fcten Bpetl feiner Bange erreichen, mitunter fogar bie gange uod) \u00fcbertreffen, mogegeu Kittnlabe unb Unterlippe faft berl\u00fcmment. diu cp Bei ben \u00a9olbateit fanb Sedp\u00e8d gtnei @efd)led)ter in ber Einlage* Biefe Sartoeit ber dlrBeiter unb \u00a9olbaten fangen erft nach ber gibeiten H\u00e4utung an, ftd) gunnies fheibem \u2014 jpag^n gebeult noh einer io eitern gornt fabelhafter \u00a9efh\u00f6pfe, n\u00e4mlih folcper, bereu Kopf fiep toorn uafeitartig in bie Bange giept nub bie ber \u00fcbrigen Bilbung nah nid einem ber Betbeit obengenannten \u00a9taube gugep\u00f6rig Betrachtet inerben muffen. (5r Bemerlt bagu, ber dlmtapme, baff ed m\u00f6gliherioeife dlrBeiter unb \u00a9olbateit einer Befoitbereit dlrt feilt tonnten, ft\u00e4nbe bad Bors tommeit berfelBen $orm opne diafe entgegen, unb nennt fte Nasuti (diafeutr\u00e4ger).\nBei nochmaliger \u00dfufammenfteduug ber toerfcpiebeuen guft\u00e4nbe, melcpe tu einem Bermitenftaate augetroffen ioerben l\u00f6niten, gelaugt man gu folgenbem, p\u00f6cpft \u00fcBerrafcpeubeit (SrgeBtttffe: 1) K\u00f6nig unb toon (Siern augefhitoodeite K\u00f6nigin, Beibe aXXeiit fruhtBar, 2) gepgelte Srnagod, dR\u00e4itucpeit unb BkiBcpeu, 3) dtpmppen berfelBen, 4) dtpmppen berfelBen mit B\u00fcrgen gl\u00fcgelfcpeiben, 5) Sartoen berfelBen, 6) dlrBeiter Beiberlei \u00a9efcpledp ber dlnlage nah, 7) Sartoen berfelBen, 8) Arbeiter mit dtafen, 9) \u00a9olbateit Beiberlei \u00a9efcplectp, ioelcped eBenfadd nicpt entlbicBelt ift, 10) Sartoen berfelBen,\u2019 11) \u00a9olbateit mit dlafen, 12) \u00a9olbatemtpiuppen mit Burgen gl\u00fcgelfcpeibeit. Bie formen 8 unb 11 ibitrbeit Bidper nur Bei Eutermes BeoBahtet. d\u00dfelhe \u00a9hibierigBeiten biefc fo gitfammett; gefepten Berp\u00e4ltuiffe ber richtigen Beutung ber eingeliteu formen Bei einer unb berfelBen dlrt unb ibieberum ber llnterfcpeibung toerfcptebener Birten, ioeldje im getrodueteit Buftanbe oft gang anberd aid im leBenbett audfepeit, entgegen fteden, bar an Braucpt ioopl Bannt erinnert gtt merbett.\nBie (gier paben eine ioalgige, Bidloeilen getr\u00fcmmte \u00a9eftalt, rttubeu fth un beu (Snben ab unb ftnb Bei einer unb berfelBen dlrt niht ade bon gleicher @r\u00f6\u00a7e.\nd\u00dfad nun bad Sehen unb BretBen ber Bermiten im Bdgenteineit aulangt, fo fiept feft, ba\u00a7 m\u00e4nnliche unb ibeiBlicpe, fortpflangungdf\u00e4pige ^nbitoibuen, BlrBeiter unb \u00a9olbateit gu einem \u00a9taate gep\u00f6ren, beffen dlufeutpaltdort gun\u00e4hft aBgcfepeit toon feiner $orm unb \u00a9inricptung, bad dt eft genannt fein mag. Bie Beibeu lepten Kafien auf toerfhiebeneu dllterdfiufen unb eine K\u00f6nigin Bommen ftetd tut dtefte topr, gefl\u00fcgelte dR\u00e4nncpen ftnb d\u00f6eiBheu nur geitoeilig, in beit Bropenl\u00e4ubern mic ed fheiut, Bei Beginn ber Diegengeit. \u00a9oBalb biefe toodBommeu entmicl\u00e8lt ftnb unb UeBerfiiduug im dtefte eintritt, erfolgt, ibie Bei beit dlmeifeit, bad \u00a9hlb\u00e4rmen unb bie Planing, fei ed iit ber Suft ober itahbent bie Bpiere mieber fefteit Bobeit unter fth gewonnen unb bie Fl\u00fcgel au ber Oueritapt aBgeBrocpeu paBeit. Bated, ibelcper bad \u00a9cplto\u00e4rmen in dlmagoitieit BeoBacptete, erg\u00e4plt, ba\u00a7 ed am dRorgeit gcfhepe, Bei Bebedtem Rimmel, ober au tr\u00fcBen, feuhteu dlBenbeit. $m leptereit fyade paBeit bie Bichter ber menfhlihcn dBopnuttgeu, ibie f\u00fcr ade bed dlBenbd fliegenbett Kerfe, aucp f\u00fcr bie Benniteit eine Befonbere dingiepnngdBraft. dRpriabei\u00fcbeife bringen fte gu Bp\u00fcr unb Renfler ein, erf\u00fcdett bie Buft mit einem laut raffelnbett \u00a9er\u00e4ufcp unb toerl\u00f6fhen bie Sampelt, dtengger fpriht in feiner \u201edteife nah Paraguap\" toon bem munberBareit \u00a9inbrncB, beit ber dlnBlicl einer \u201e@\u00e4ule\" biefer Bpiere pertoorBringt, bie aud ber @rbc auffteige unb im \u00a9oniteniicpte and \u00a9ilBerBl\u00e4ttheu gu Beftepen fcpeine. dRann fing auf einem entomologifcpen dludflttge, ioelcpen er am 29. dlpril (1846) toon Sitoonto in bie \u00a9\u00fcmpfe gegen S\u00dfifa nitternapm, auf einem freien, fo uni g eit piapc, fr tip gloifcpen 10 nub 11 Upr ben gaplreid) fhm\u00e4rinenbeit Termes lucifugus. Dr. gritfh, ibelcper fiep brei ^apre in \u00a9\u00fcbafriBa aufgepalten pat, gebeult nur bed toon ipm BeoBahteteu \u201e\u00a9hib\u00e4rtnend ber dR\u00e4itncpen/' ,,\u00a9ie erpeBen fth gegen dlBeub in bid;ter dRaffe \u00fcBer","page":456},{"file":"p0457.txt","language":"de","ocr_de":"SCCfgemetne\u00ea. Beffer.\n457\nben Sait, unb eg geiu\u00e2\u00efjrt einen beinahe gefbenftifpn Slnblic\u00ef, iuenn man im gpalbbunM bie ineipp, in pen ttmriffeu befi\u00e4nbig ioedjfelnbe SBolfe biefer \u00eepere gtoifpit ben nerinorrenen 3tneigen eineg umgeft\u00fcrgten $ameelboritbaumeg umbertangen fiel)t. Uebrigeng ftnb fie fehr fd^V\u00fcad^e fliegen nnb oertaffen (id) audj nip gern auf bie langen, lofe augehefteten \u00a9d)ioingen. grifft man ein gefl\u00fcgelte^ M\u00e4nnptt au\u00a7et*halb beg Baueg unb fttp eg gn erljafpn, fo ift eg augen= f\u00e4llig bempt, ftd\u00bb bnrd) teb\u00efjaftcg 5)rel)en itnb \u00e4Seubett beg \u00c4\u00f6rfceri bie l\u00e4ftigen ptgabeu abgm bredjen, um ungehinberter fliehen gu l\u00f6nnett.\"\nSDiefe Eingaben m\u00f6gen alg Beinetfe baf\u00fcr gen\u00fcgen, ba\u00a7 oerfdjiebenett Slrten and) in biefer $injtd}t Oerfpebette \u00a9einohnbeiten eigen ftnb. Stur ioeuige 3nb.ioib\u00fcen entrinnen bei ihren inilbeit |)odjgeitgreigen ben unz\u00e4hligen gehtben, ben Slmeifeit, \u00a9binnen, (SibePett, Kr\u00f6ten, lieber\u00ab m\u00e4ufen, \u00dficgenmelfent, ioelp alle gierig \u00fcber fte herfadett. SDiefe Wenigen ioerben $\u00f6nig unb K\u00f6nigin einer netten Kolonie unb men bei* \u00dfttfad Begiiuftt^t, ber fatttt bie Ipen (perrfdjaften nebft ineuigen Arbeitern in ben erffeit Slnf\u00e4ttgeit peg k\u00fcnftigen \u00fcftefteg antreffen. $Da\u00a7 bag M\u00e4ttnpn fortlebt, alfo and) ein \u201e$\u00f6nig\" bag \u00dcdeft beinohnt, geh\u00f6rt gu ben higher nod) nicht aufgefl\u00e4rten (Srfpiuungett im Bermitenftaate unb l\u00e4\u00dft eine iniebei'bolte Befruchtung nermutbeit.\nS)ie Arbeiter unb \u00a9olbateit \u00fcttb Oiedeip attdj ihre erioadjfnereu Barben (tub eg, ineld)e fidj r\u00fchrig in Befpffttng non \u00fclahntttg* f\u00fcr biejettigen, bie fid) biefelbe nicht felbft fud)en f\u00f6ntteu, umhers treiben, ineld)e bie \u00a9er itt bie nerfd)iebeneit St\u00e4umlipeiten beg dtefteg tragen, \u00a9dj\u00e4bett augbeffent, ben \u00a9po\u00e4rmenbcit einen Sluggang aug bem dtefte bahnen unb bergleid)en mehr. \u00a9ie neriaffen bei ihren SIrbeiten baffelbe, fommett aber meift nicht an bag BagegUdjt, foitberu \u00fcberin\u00f6lbett ben 3Beg, ben fte gur\u00fcdlegen unb bauen am \u00fcftefte haubtf\u00e4djtid) and) nur beg Stapg. 3n Setreff beg festeren fommett inohl bie gr\u00f6\u00dften Berfdjieben\u00efjeiten unter ben Bermiten nor. (Sitte betr\u00e4dp Itp Stugahl bei* trofifpn erripet bie feit lauge befaituten, gu gelniffer Ber\u00fchmtheit gelangten Bauten. Slttf bie itt Slfrifa fehr nerbreiteten \u00efrtegerifdjeu Xermiteit (T. bellicosus) begiehett ftd) galpeiche Mtttheilungen, neu betten biejettigen \u00a9meatt)man1g unb \u00a9aoage\u2019g non honors ragenbem SBerp ftnb. \u00a9ie Bauten befteheit hierttad) itt au\u00a7en unebenen, mit nieten ^pernor; ragungett nerfehettett jp\u00fcgeltt, ioelp ftdj am beften mit einem (peufpber nergteid)en baffen unb befonberg gahlreid) auf ebenem Banbe norfomnteit, inentt bief eg gum Slitbau gelichtet unb bag gef\u00e4llte fpolg bem Berberben !preig gegeben iourbe. Bon pftisen dtegeitg\u00fcffeit, ober in ber 5R\u00e4^c ber \u00a9t\u00e4bte non ben barattf pelenbeu ^inherit befd)\u00e4bigte (piiget ftnb non ben Bhierett neriaffen, haben fie bagegen auftn\u00e4rtg ftrebenbe \u00a9lp*mchen \u00a9fpu, mit toelpn ein folpr Bau urfbr\u00fcngtid) feilten Slufattg nimmt, fo befiubett fie (ich noch im d\u00f6adjgthume. (Sin \u00a9h\u00fcrmdjen entfteht neben bem anbern unb bie gioifdjeur\u00e4ume inerbett auggef\u00fcllt. 3U febent berfelbett .ift eine fp\u00f6hfe, ioeld)e alg S\u00dfeg tu bag innere beg \u00f6piigelg f\u00fchrt, ober in anbern bag (Snbe ettteg SBegeg bilbet, ber eine freie Berbittbung im Baue unterh\u00e4lt, \u00f6pat ber ginget bie \u00c7orm eitteg Jpettfpberg, fo lp er feine node Slttgbilbung unb mit ihr eine fenfrepe \u00a9\u00f6t)e non 12 big 16 \u00a7u\u00a7 erreicht, bei einem Umfange non 50 big 60 g\u00fc\u00a7 an feinem \u00a9ruitbe, ober 30 big 40 itt % feiner fp\u00f6lje. \u00a9ag Material befteht norg\u00fcglich aug \u00a9lp/ ber je nach Befc&affeipeit beg Bobettg eine nerfd)iebene g\u00e4rbuttg annimmt unb bttrdj ben \u00a9pdp her Bt)icre angefnetet tnurbe; \u00a9aub eignet fid) begreifltprineife gn bergleiptt Bauten nicht, ioeil er fein hittreid)eitb bauerhafteg Material liefert, \u00a9ie geftigfeit jener ^hmtbauten ift nach bem \u00fc\u00f6ereinftimmeubeu Urtl)eile gahlreidjer Beobad)ter fo bebeutenb, ba\u00a7 fte mehr 2Jleufd)eu ober Biel) tragen l\u00f6ttitlen alg barattf 5\u00dflah ^aBen. 2)rei M\u00e4nner braud)ten 2V2 \u00a9tinibe 3eit, big fie einen fcldjeu $\u00fcget nodft\u00e4ttbig \u00f6ffneten. \u00aeurd) ihre ^)\u00e4rte inerbett bie leideren nor \u00dferft\u00f6rung burdj bie bort \u00fcberaug heftigen dtegeitg\u00fcffe unb h\u00e4ufig auf fie ftiirgenben B\u00e4ume gcfd)\u00fcht. (Sutferut mau @rag unb \u00a9eftripp ringg um beu \u00a9P fn fleht mau oerfd)tebene bebedte StBege ober S^ponr\u00f6^reu gtt benaParteit Baumftumbfeu unb fl\u00f6hen f\u00fchren. Mitunter haben fte 12 $od im S\u00fctrdjmeffer, inerbett adm\u00e4lig Heiner unb oergineigen ftch au ben (Silben. 3ft ihre Berbiitbung mit bem \u00a7\u00fcgel unterbrod)eu, fo erblid't mau Diele H\u00f6hlungen alg","page":457},{"file":"p0458.txt","language":"de","ocr_de":"458\n2)te \u00a9erabfl\u00fcgler. Termiten.\n\u00a9iitgaug gu beit SSegett, bte abfd\u00dfif\u00dfg nad) bem \u00a9au betlaufett. \u00a9iefe S\u00dfege tn\u00fcttben in bie burd \u00a9ponpfeilet ge\u00df\u00fc\u00dfteu IR\u00e4ume im \u00a9ruube jene\u00bb. \u00a9ie Pfeiler tragen eine Slnga\u00dfl \u00a9ogeit; Baue, bie \u00dfelleu, l\u00f6itigli\u00e4)en SBo\u00dfnungeu uub bie \u00fcbrigen inneren fR\u00e4ntne. \u00a9ie Umgebung bet ^j\u00fcgel Befielt in einem \u00a9\u00dfoitmalle bon 6 \u00dfoll bid 1V2 %vl% \u00a9t\u00e4rte unb enth\u00e4lt Beilen, \u00f6?idluugeu unb SSege, bie fid) Oerbtitbeit, ober boit ber \u00a9a\u00dfd Bid gur \u00a9pipe laufen unb bie \u00a9erbinbmtg mit bem inneren \u00a9out bermittclu. Unten in ber \u00a9a\u00dfd, ein bid gloei $u\u00df \u00fcber bet \u00a9obett\u00df\u00e4de, im (Zentrum bed gp\u00fcgcld liegt bie l\u00f6niglidc Kammer,, umgeben bon anberen @em\u00e4d)ern 'mit \u00a9ieru, jungen berfd)iebeuer \u00a9t\u00f6\u00dfe, fc nad bet \u00a9utmideiungd\u00dfufe. \u00a9meat\u00dfman gibt eine tiefere Sage ber \u00ef\u00f4niglidjen \u00dfeKe an. SBie ed fd;eint, liegt fie je uad) ber \u00a9efdaffen\u00dfeit ber \u00a9ertlid)Mteu etload \u00df\u00f6pet ober tiefer, aber immer \u00dfod) genug, um bor bem SBaffer\u00dfanbe nad) heftigen fRegem g\u00fcffett gefpbt gu fein. Unmittelbar \u00fcber ber t\u00f6uigdfammer, quer burd) ben \u00a7\u00fcgel ftnburd uub riitgd permit Bid % feiner \u00f6p\u00f6\u00dfc liegen bie \u201eSBo^enftuben\". (Sine gelbe, trocfne, l\u00f6rnige uub fdfeibenf\u00f6rmige \u00a9ubftaug ifHn einen feud\u00dfen \u00a9\u00dfon, fo ba\u00df er mit ben Rauben geballt merbeu bann, eingefd\u00dfoffen. \u00dfu biefet \u00abIRaffe finbeu \u00dfd) biele enge, gelr\u00fcmmte S\u00dfege ober \u00dfettett, melde (Ster uub \u00a9rut berfd)iebcucu \u00abSlllerd enthalten. \u00a9ie Oberfl\u00e4d)e berfelben geigt im frifdjen \u00dfuftanbe biele bleine, bugeltgc \u00ab\u00dfiige. Unmittelbar \u00fcber uub uad) innen bon ben SSodjenftuben and, liegen bid gut \u00f6p\u00f6\u00dfe bon etloa einem $u\u00df bie \u201eSRagagine\", lote \u00a9meat\u00dfman biefe fR\u00e4ume nennt, \u00a9ie befielen aud einem \u00dfeUentocrb bon incident \u00a9pone, gef\u00fcllt mit einer buubelbraunen, b\u00f6rnigeu SRaffe, bie pflanglid;er Statur gu fein fdjeiut unb f\u00fcr gutter gepalten ioitb, toelded bie Siliere g\u00fcbereiteteu. \u00a9iele anberc \u00a9eobad\u00dfet faubett niemald \u00a9orr\u00e4t\u00dfe, melde S\u00dfibetfpt\u00fcde in ben anbertt Sebcndbcrpltniffen berfdiebeuer Sitten ib>re \u00a9rfl\u00e4rung fmben b\u00fcrften. Bmifden ber b\u00f6nig-ltd)en \u00dfeHe uub ben SBodfenftuben befinbet ftd \u00a9meat\u00dfman1d \u201eerfted \u00a9todmerE\", unmittelbar \u00fcber bem Magasin bad \u201epeile\", bann bommt ber \u201e\u00a9ont\", eine toeite \u00a3\u00f6\u00dfle im oberen \u00a9peile bed \u00abBaited, melde burd) gaplrepe \u00a9\u00e4uge unb 9t\u00f6\u00dfren mit ben berfdiebenen feilen bed \u00abRe\u00dfed in \u00a9etbinbung \u00dfe\u00dft uub nad) \u00a9abage\u2019d SDteiuuug ben \u00a9uedgug ber ermannten Suft regeln foil.\n\u00a9ad \u00fcberm\u00e4\u00dfige Stnfdmelleu bed ioeibliden \u00a7interleibed fprid>t baf\u00fcr, ba\u00df nad &er \u00a9efrudtung erft einige \u00dfcit bergest, bid bie (gier gelegt ioerbeu, i\u00df aber einmal bamit begonnen, fo bauert ed and) o\u00dfne Sln\u00dfrengung in r\u00dfpt\u00dfmifden \u00a9eioegungen fort uub ed i\u00df bannt angitue\u00dfmen, ba\u00df eine Uuterbreduug eintrete, gumai bie peri\u00dfaltifden \u00a9eioegungen bem SffiiUeit bed tiered nidt unter lo or feu ftnb. \u00a9me all) man l)at uad) mieber\u00df\u00f6lten \u00a9eobad)tungen in ber SKinute 60 \u00a9ter ablegen fe\u00dfen, fprid)t Oon hier fa\u00dften, to\u00e4\u00dfrenb meldet eine K\u00f6nigin t^\u00e4tig fein bonne unb \u00dfiernad bered)ite \u00dfd jeher felb\u00df bie enorme Slnga\u00dfl ber guttt \u00a9otfdein bomm'enben \u00a9ier. \u2014 \u00a9er \u00a9efd\u00e4fte ber Arbeiter ioarb bercitd gebad\u00df; ob bie \u00a9olbaten ftd) bei ffertid\u00dfung bed gutter\u00ab f\u00fcr K\u00f6nigin unb junge \u00a9tut beteiligen, i\u00df loo\u00dfl nod nidt fe\u00dfge\u00dfellt loorben, obioo\u00dfl ed mande anue\u00dfmeit. \u00a9eloi\u00df i\u00df, ba\u00df fte, toie aud i\u00dfve ^Benennung aubeuten foil, eilte Slot oon \u00a9du\u00dfloade f\u00fcr bie \u00fcbrigen ooll\u00df\u00e4nbig loe\u00dfrtofen \u00a9enoffett bilben. SBirb ein \u00a9au irgenblvo ge\u00f6ffnet, fo oen fdloinben bie Arbeiter unb at\u00f6batb reden rtngd um ben \u00abRaub \u00a9olbaten bro\u00dfeub i\u00dfte $\u00f6pfe empor, bei\u00dfen loilb um \u00dfd nnb laffen einen gi\u00df\u00dfenbeit \u00a9on oerite\u00dfmeu, loelder burd) bad Stuff\u00e4\u00dfagen drer kr\u00e4ftigen H'iunbaden erzeugt toerben foil. SRad einiger Beit tragen \u00dfd bie Arbeiter unter bem \u00a9du\u00dfe jener \u00dferoor um bie \u00a9refde loieber gu fdlie\u00dfen. Slut obern fRanbe beginuenb, lieben \u00dfe \u00dft\u00fcmd>eu au $r\u00fcmd)eit, melde fte mit bem \u00a9taute \u00dferbettrageu uub mit beffen \u00a9peidet mifdeu.\n\u00a9ie neue\u00dfeu 9tad)rtdten oon fuppelf\u00f6rmigen ^\u00fcgelbauteu, bie ftd) \u00fcber, ben gr\u00f6\u00dften \u00a9\u00a7eil ber \u00a9apKolonie, \u00fcber bie $rei\u00dfaateu bed obern \u00abRatai unb einen \u00a9trid Sanbed n\u00f6rblid) Oom Oranges\u00dfluffe audbreiten, gibt ber oben erm\u00e4hnte Dr. gritfd). \u00a9erfelbe l\u00e4\u00dft ed uneutfdieben, ob \u00dfe oon Tsmiss capsnsis \u00a9egite^d ober T. angustatus Siambur \u00bb ober ooit beibett perru\u00dften, \u00a9ie merbett oon ben bortigen \u00abBauern \u201e\u00abRpdmiereu\" genannt unb oom \u00abSeridter\u00dfatter aid mapre \u00a9teppeubemo\u00dfner begeidnet, melde ftd) mcit uub breit \u00fcber eine \u00a9egenb ^erfreuen, in ber nidt fo otel ^ol^ auf\u00e4ufmbeu i\u00df, um ein ^effeldeu SSafferd bamit gum Modelt bringen gu","page":458},{"file":"p0459.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9\u00fcbafrifaitifcpe un b f\u00fcbaraeri\u00efanifcpe \u00a9erraitenp\u00fcget\n459\n\u00ef\u00f4uncn. \u00f6pieinad) beftept ipre gedopit\u00efidpe dlaprung irt b\u00fcvrem \u00a9tafe, denn ipiten e\u00fbt famme\u00efnber gorfder nicpt guf\u00e4diger ober unOorficptiger \u00ceBeife einmal gttfefteit ober Rapiere, betfpielgdeife Rettungen alg Secferbiffeit ooifept. Um gu jenem 51t gelangen faden fie bie m\u00e4chtigen \u00f6palme bei* bort oorpetrfd)enbeit \u00a9ppergrafer, gerfcpncibeit fte mit bcn fr\u00e4ftigeit ^tititbadeit in etda godlattge (St\u00fcde imb fddeppeit biefe in ipre uiiterirbifdjen \u00a9\u00e4uge* \u00a9ie SIrbcit dirb am pedcn \u00a9age aug= gef\u00fcprt, jebod) in m\u00f6glidffier \u00a9tie. \u00a9abei dimmelt eg bon Arbeitern unb \u00a9olbaten, deldfe paftig aug ben unteritbifdfen \u00a9\u00e4ugen auftaueben, fid) \u00fcber beit \u00a9oben berbveiten, big febeg eine paffenbe \u00a3aft gefunben pat, mit bei* fte fid) dieber in bie \u00a9\u00e4uge piitabft\u00fcrgen, de\u00efd)e bie\u00ef\u00efeid)t gdangig @d)i*itte deit gu bem \u00f6paitptbau f\u00fcprem Rubere intereffante \u00a9tittpeilungen \u00fcber \u00a9enniteit bon \u00a9antarem am aimagonenftrome gep\u00f6reu gleid)fadg bei* neueften 3eit am \u00a9ateg berichtet pier\u00fcber, die folgt: \u201eSllg id) guerft ben \u00a9ermiten meine Slufmerffamfeit gugudenben begann, erftaunte icp \u00fcber bie greffe \u00a9erfcpiebeitpeit bei* Slrteit, deldfe \u00fcberbieg bie ltnterfudnmg iprer buntein unb auff\u00e4digeit ,2ebengdeife fepr erfdjdert; ferner \u00fcber bie greffe \u00a9erfcpiebeitpeit in bei* ^ebengdetfe bei* eingeinen Slrten unb enblid) \u00fcber bie \u00a9patfad)e, baff eine \u00dfapl fepr ocr* fepiebener Sitten oerfd)iebene \u00a9peile eineg unb beffelben \u00a9efteg bedopnt. Buerft mu\u00dften bie eingelnen fieper unterfd)ieben, bie bagn gep\u00f6rigeit g\u00f6nnen feftgeftedt derben, unb gulept eine genaue Unterfud)uug einer befiimmten Slrt folgern 3d) d\u00e4plte bagu eine, bie biefe Untere fitd)ung defentlidp erleid)tertc unb poffe baburd) eine Slngapl didjtiger f\u00fcnfte in iprer 2ebeug; loeife fieper geftedt gu pabem \u2014 \u00a9ie Umgegenb 001t \u00a9antarem beftept in einem fauren, fanbigen \u00a9oben, befept mit deuigeit eingelnen \u00a9\u00e4umen unb in bei* \u00a9egengeit mit perrliepem @ragdu\u00e4)g unb niebrigen \u00a9eftr\u00e4udfem (Sine \u00a9bene 001t meprereit \u00a9uabratmeileu pinter bei* \u00a9tabt ift g\u00e4nglfd) unbebaut unb in jeber \u00a9id)tung mit \u00a9ennitenp\u00fcgelit beftreut. \u00a9ei oberfl\u00e4cp; lieper \u00a9etraeptung fdjeineu biefelben nur gdei Slrteit angugep\u00f6ren, deldje ungef\u00e4pr gleid) p\u00e4ufig futb. \u00a9ie einen fteden niebrtge, runblicpe fegel ober l\u00e4ngliche Raufen oon 18 Bod \u00a7\u00f6pe, bttrcp= lieg f\u00f6rmiger \u00a9truftur unbjdjdarger garbe bar, deldfe oon bei* pedeit beg \u00a9anbeg, auf delcpem fie rupeit, fiarf abftiept. \u00a9ie anbent erreiepeu bie betr\u00e4dftlidfe ^\u00f6pe oon 5 big 6 gu\u00a7 bei einem '\u00a9urd)ineffer oon 2 big 3 guff, paben eine itnregelm\u00e4ffig d\u00fcrfelige \u00a9eftalt, bie gleicpe garbe mit bem \u00a9anbbeben unb groffe Slepnlicpfeit mit \u00a9anbfteiugebilbem \u00a9ie erfteren ftnb bie SBerfe einer eingigen SIrt, bie in enormer B^pl au bem \u00a9aue arbeitet, unb entpalten nur ein befrud)teteg \u00a9kibdfeit, bie fogeitanute K\u00f6nigin nebfi einem crdad)fenen \u00a9Mnmpem \u00a9ie groffen \u00a3>\u00fcgel bagegeu ftnb bag d\u00f6erf einer \u00a9ugap\u00ef oerfcpiebeiter Slrteit, bie in oerfepiebeuen \u00a9peilen bei* \u00a9auteit dopnen unb ipre Beden aug Oerfcpiebenariigem \u00a9taterial bilbeit. \u00a9g ftnb biefe \u00a9ermitennefter bie genteim fame \u00a9efipung oon Kolonien oerfepiebeuer \u00a9ermiten, bie in berfelben SBeife, die eine \u00a9anbbanf 001t aderlei Slmeifen, \u00a9ppegibeit unb anbent \u00f6ppmeuoptereit bedopnt dirb. \u00a9ie ftnb ltngdeifelpaft fepr alt unb daepfett fepr laugfam. \u00a9ine bei* \u00a9erntifenarfen, bie fiebedopiteit, unb die id) glaube, bei* eigeutlid)e \u00a9egr\u00fcnber biefer \u00a9efter, befepr\u00e4nft fid) gur \u00a9ergr\u00f6fferuitg bei* Kolonie nicpt auf ein eingigeg g)\u00e4r<pen. \u00a9iumal faitb i<p \u00fcber 50 in ben Kammern oerdaprt, \u00a9t\u00e4nnepeu unb 2Beibd)eu in faft gleicher Slitgapl Slitffer biefen gdei Slrteit 001t \u00f6p\u00fcgelforteit gibt eg itocp anbere, fleiitere, einige im \u00a9epatten beg \u00a9ididftg. \u00a9ie derben 001t oerfdfiebeneit Slrteit angelegt, bie feinen SIntpeil am lanbfcpaftlicpen \u00a9ilbe itepmeit. SInbeVe dieber leben nur unter bei* \u00a9rbe, die bie gr\u00f6\u00dfte b.rafilianifcpe (T. grandis), anbere auf \u00a9\u00e4umen unb gdar unter abdeicpenbeit \u00a9edopnpeiten. \u00a9ie eine bedopnt eine fepr greffe \u00a9aumait unb befleibet beit \u00a9tamm uad) unb itad) mit einer fcpdargeit \u00a9laffe aug gitfammeugebacfeitet* \u00a9rbe, eine gdeite bilbet runblicpe 2Iugd\u00fcd)fe um bie 2Iefte, eine britte bedopnt fauber gcbopvte \u00a9\u00e4uge in b\u00fcmtett silefieit unb Bdeigen unb f(peint aug gamilien oon fepr befd)r\u00e4itfter \u00a9liebergapl gu beftepen. Side biefe oerfepiebeuen gormeit bei* Sebengdeife begeicpneit ftetg fepr oerfdnebene SIrten oon \u00a9ermiten/' \u00a9ateg d\u00e4plte nun 001t aden biefeit ben Termes arenarius, deldfet* bie fleiiteit gaplreid)eit i/\u00fcgel anfertigt, eben deil et* ^ttgel baut unb deil biefelben Iei(pt mit einem \u00a9ieffer gerfepneibpar unb mitpin ftet\u00bb opue Sdiiipe gu","page":459},{"file":"p0460.txt","language":"de","ocr_de":"460\nSDte \u00a9erabfl\u00fcgler. Termiten.\n\u00f6ffnen fink \u201e\u00a9er gange, grojje SDiftrift hinter Santarem\", fo f\u00e4hrt SSate\u00ea fort, \u201eift bid^t mit ihren Engeln bebedt unb alle fiub mit emanier burd) ein \u00a9Aftern bon Str\u00e0\u00a7en toerbunben, lie mit bemfelben SJcaterial \u00fcberm\u00f6lbt finb, au\u00ea mettent bie jp\u00fcgel befielen. So \u00efamt man bie gange SKaffe toon biefer 2lrt Xermiteu al\u00ea eine einzige greffe Familie betrauten unb ba\u00ea erfl\u00e4rt ba\u00ea Sbftem Steftbaue\u00ea. (g\u00ea gibt beren toon jeher \u00a9r\u00f6jje, toom Keinen El\u00fcm|\u00fc)en um bie SBaji\u00ea eiite\u00ea \u00a9ra\u00eab\u00fcfdjel\u00ea an Bti gu ben gr\u00f6\u00dften Jp\u00fcgelit unb in alleu 3mifcbenftnfen iljtoe\u00ea SBadj\u00eas tourn\u00e9* SDtan finbet: 4) neue \u00a7\u00fcgel, in me\u00efdjen fid) nur einige mentge Solbaten unb Arbeiter aufbalten, bie bie SBurgel ber \u00a9ra\u00eab\u00fcfdjel gerft\u00f6ren, 2) Keine, im \u00e4\u00f6ad)\u00a7K)um begriffene, gleid)5 fa\u00ef\u00ef\u00ea nur toon menigeit her genannten haften bemoljnt, 3) menig \u00dfod hoho Junget, bie ein paar (giK\u00fcmjpeu nebft ben untoermeiblidjen Arbeitern unb Solbaten enthalten, toon lenen feue fidjtlid) au\u00ea einem \u00fcberf\u00fcllten Siefte, lad eine K\u00f6nigin bejtjd, |er\u00fcbergebracbt morbeit fini \u2014 S\u00e4te\u00bb unterfudjte eine feljr grofje 2Ingal)l gerabe biefer jj\u00fcgel \u2014, 4) grofje jpiigel mit gablrcidjeit \u00a9tern in toerfd)iebenen Kammern unb mit fungen Sartoen auf allerlei Stufen tbre\u00ea 2Bad)\u00bbtbum\u00ea, jebodj pue K\u00f6nigin ober Stugepen einer f\u00f6niglidjen 3ode, 5) febr Keine fj\u00fcgel mit einer Slugaljl gefl\u00fcgelter 3mago\u00ea, mit einigen Slrbeiteru unb Solbaten, aber ot;ne (gier, ohne junge Sartoen, iJtt)mpf)en unb K\u00f6nigin, 6) beinahe too\u00fcjt\u00e4ubig grofje ^\u00fcgel oljne K\u00f6nigin ober 3e\u00fcc f\u00fcr fie, fonbern nur mit einer Slugatjl faft ermadjfener Sarbeit unb mit ihnen freffenber Stbmpeu, 7) \u00a3\u00fcgef berfelben \u00a9r\u00f6fje mit S^mpem unb gefl\u00fcgelten 3mago\u00ea, 8) jp\u00fcgel mit einer K\u00f6nigin nebft lern iljr bet gegebenen ^\u00f6nig in einer ger\u00e4umigen 3e^e ualje lern SJiittetfmnK 1er SBafi\u00ea, au\u00ea SJtaterial gebaut, ba\u00ea fid) toom \u00fcbrigen Steile be\u00ea jp\u00fcgel\u00ea uuterfd>eibeL (g\u00ea ift bid, fllje unb leberartig, m\u00e4^renb ba\u00ea Klebrige eine f\u00f6ntige, leicht gerreiblidje SO^affe h\u00fcbet Solche fj\u00fcgel faul Sate\u00ea fiet\u00ea initiieren f\u00f6rmlich too\u00fcgefto|ft: einige bamit befd)\u00e4ftigt, bie (gier au\u00ea ber 3e^o ber K\u00f6nigin in alle ieile be\u00ea Stef\u00eee\u00ea, felbft in bie 3e\u00fcen be\u00ea \u00a9ipfel\u00ea gu f(baffen; f\u00fcrglicb geborene Sartoen unb anbere auf toerfcb>tebeneii Stufen be\u00ea SKacb\u00eat\u00efjum\u00ea mareit \u00fcberall in ben 3e\u00fceu bi<ht gufammen; gefeilt, bie $\u00f6ffe gegen einanber gemeubet unb gum SSoben gefenK, offenbar im freffen begriffen. 3n bcnfelben 3eHen fauben ftd), gufammeu freffenb, febr junge fcbmad)e Sartoen, offenbar Arbeiter,-febr junge unb fdjmadm Solbaten, allein an 1er Kopfform feuntlicb, ferner Arbeiter unb Solbaten, mehr ermadjfeu, febr b\u00fcmte, fdjmadje Spmpen, Keiner al\u00ea bie au\u00eagefoadjfenen Arbeiter unb neben allen liefen aueb ermadjfeue Spmpen.\" \u00a9in pr\u00fcft, ben Sate\u00ea mit gen\u00fcgenber Sicherheit feft fte\u00fcen fanu, ift 1er, bafj gmifdjen ben jungen iieren fdjledjterbiug\u00ea feine Slbfonberung ftatt finbet, morau\u00ea folgt, bafj fein Speit berfelben in toerfdjiebeneu 3ellen mit berfdjiebeuer Stabrung gef\u00fcttert mtrb. $n einem \u00f6p\u00fcgel mit einer K\u00f6nigin faulen ftd) in 1er Siegel au\u00a7er Solbaten unb Slrbeitern nur (gier unb junge Sartoeu, einige SJiale ein ^aar \u00fcibm^beit \u00abiernal\u00ea aber gefl\u00fcgelte 3mago\u00ea, unb er fann nid)t fageit, ob toon einem foldjen $\u00fcgel je ein Sdjmarrn au\u00ea= gebe. Kebrigen\u00ea berrpt im betreff be\u00ea ^nbalte\u00ea 1er \u00a3\u00fcgel eine folcbe Knregelm\u00e4\u00a7igfeit, unb \u00fctbmlbou foie ^^rago\u00ea ftnben ftdj mit Sartoeit in benfeXbeit \u00a9\u00e4ugen fo u\u00fctermifcd)t, ba\u00a7 bie Seftimmung be\u00ea \u00a7\u00fcge\u00ef\u00ea, toon meldjem 1er Schmarrn au\u00eagebt, obue SSebeutung fein b\u00fcrfte. \u00fcibmfben unb felbft einige ^mago\u00ea unb 2artoen treten ungioeifelbaft au\u00ea \u00fcberf\u00fc\u00fcten \u00fcteftern in neugebaute \u00fcber unb lie bebe\u00fcten 2Bege fini nur I\u00dferl\u00e4ugeruugen 1er Sl\u00f6breit eine\u00ea ^ermitenbaue\u00ea.\nSDie jp\u00fcgel haben nid)t immer lie bi\u00eaber erm\u00e4hnten formen unb fte\u00fceu aud) f\u00fcr Slfrifa nicht blo\u00a7 \u00f6peufdjober, \u201eStegerb\u00f6rfer\" ober Sad\u00f6fen toor, mit beuen man fte toerglicben bat \u00a9olberrb gebenft eigentb\u00fcmlidjer Stefter, melcfe er in jenem (grbtt)eile antraf, unb mit bem Termes mordax in 3ufammenbang bringt. 2fuf einer brei bi\u00ea toier gufj h\u00f6ben c|Unbrifd)en Unters l\u00e4ge ruhte ein fege\u00eff\u00f4rmige\u00ea allfeitig mehrere 3o\u00fc \u00bbeit \u00fcberftebenbe\u00ea S)a^. Sidjtenftein erg\u00e4blt toon \u201ef\u00fcgf\u00f6rmigen\" ^ermitenneftern, bie mabrfdjeinlp ben eben erm\u00e4hnten gleich fommen. Surmeifter toergleid)t bie Hefter, meld)e er auf feiner Steife toon Stio be Janeiro na^ 2agoa= Santa antraf, mit Stiefenfartoffeln, in 1er F\u00e4rbung einem \u00a9rauitblode \u00e4hnlich, (gp m\u00fcrbe an \u00a9rabbenfm\u00e4ler erinnert, al\u00ea er auf 23anfa ben Kermiteumohuungen begegnete, unb 2eid)arbt","page":460},{"file":"p0461.txt","language":"de","ocr_de":"461\nSXdgetneiiteg.\nbeobad)tete in d\u00efuftraiien fpt|e \u00aeegel \u00bbou bret big f\u00fcnf \u00a9u\u00a7 \u00abJp\u00f6lje uni) \u00efauut einem $u\u00a7 Sreite an ber Safig, einzeln fte^enb, ober in dte\u00fcjen mie \u00a9eb\u00e4ube \u00bbon muitberbarem 3\u00efnfet)en bid^t bei einanber. Son \u00e4^nXid^er Sefdaffenljeit m\u00f6gen biejeuigen fein, ireIdC)e Dr. gritfd in \u00a9iib= afri\u00eea antraf, jebod nid;t f\u00fcb\u00efid\u00bb\u00bb alg big \u00e9liminait. \u00a9ie termite, Xreld^e mu meljr alg ein \u00a9rittet Heiner alg bie \u00bborher \u00bbon i\u00efjm erm\u00e4hnte Serfertigerin ber ftdibpelbauten if\u00ee, madEst fid) burcf) fonberbare, fdornfteiu\u00e4hulide d\u00ee\u00f4hren aug M)nt bemer\u00eflid), melde in \u00a9rubben neben einanber fielen nnb etma 2 $u\u00a7 |j\u00f6he erreid;en bei einem \u00a9urdmeffer \u00bbon 3 big 4 \u00a3od. 3>it bem ^o^ren Raunte biefer di\u00f4\u00efjreu fpagterett bie Termiten auf nnb nieber, fo ba\u00a7 biefelbeit \u00a9ummetyt\u00e4he ober \u00bbiedeidt Sufil\u00f6cfser fur ben unterirbifden Sait g\u00eet fein fdeiiteit. dB\u00e2\u00efjvenb bie Stohren \u00bberfdmelgeit, erbebt ftd^> bag \u00a9ange a\u00ef\u00efm\u00e2lig \u00fcber ben Soben nnb erreicht eine bebeutenbe ip\u00f6he bei medfelnber \u00a9eftalt; halb ift ber San ein oben gngerunbeter $egel, halb \u00bberl\u00e4ngert er fid in eine \u00a9bijm, halb nimmt er bie \u00a9eftalt eines? d\u00f6arithurmeg auf breiter \u00a9runblage au mit eingeinen gro\u00dfen Oeffnuugeu mie Spuren uub \u00a9eufter. \u00a9ie l)\u00f6d)ften berartigen Saue, melde \u00a9ritfd) falj, erhoben fid gegen 10 \u00a9u\u00a7 \u00fcber ben Sobem \u00a9a jene Saubfiridfe nid)t fo g\u00e4nglid) ohne jpolg ftnb, fo ftebelit ftd bie \u00a9ermiten and gern unter einem Saume an, ber bann aug ihrem Saue herauggemadfen gu fein fdeint. \u00a9erfelbe mirt) barauf mit einer Sehmrinbe umgeben uub unter biefem \u00a9diifm adm\u00e4lig aug? unb aufgefreffeit.\n233ie fdoit Sateg berichtete bauen bei meitem nid)t ade \u00a9ermiten Stefter ber angegebenen unb \u00e4hnlicher formen \u00fcber ber \u00a9rbe, oiele bleiben in biefer \u00bberborgen, mie bie meiften nuferer Slmeifen, ft|en unter \u00a9teineit unb begeben ftd in unterirbifd^en \u00a9\u00e4ugen itad) bem ..fjotgmerl unb ben anbern \u00a9egenfi\u00e4nbeit, melde fie \u00bbergeljreu. failure erg\u00e4bt \u00bbon einer 2Xrt, melde in $orbofait im feudteu \u00a9attbe lebt unb hart ioerbenbe \u00a9\u00e4uge antegt, um ihr d\u00f6efeu baruuter gu treiben; er gab fid) alle m\u00f6gltde St\u00fclje, um gu erforfdeit, tote, mo unb in meldet* Steitgo fie bei einauber leben, grub an beit \u00bberfdiebeitfleit \u00a9teilen big gmei \u00a9ujg tief nad/ o\u00efjne nur \u00ae^ne gu finbeu, menu er aber eine If\u00f6lgerne SHfte an jenen Ort fiedte, mo turg \u00bborder uad)gegraben morben mar, faub er unter bem Sobeu berfetben feljr balb \u00a3mnberte ba\u00bboit. \u00a9Sie tief maitd^ get)eu, geigte fid bei Einlage eines? Sruunens? in Souijtana. ^ier traf man 25 \u00a9ufj unter ber \u00a9rboberfl\u00fcdc auf \u00a9ermitenr\u00f6hren, mahrfdeinlid ber \u00a9attung Hodotermes angeh\u00f6rig. Sogei faub auf feiner Steife itad \u00a9entratafrifa gmifdeu SturfuX unb $ufa St\u00f6hren \u00bbon 1 big 3 3\u00bb$ im \u00a9urdmeffer, melde meift fen\u00efredt bi\u00bb gu 18 god tief in ben \u00a9anb hmeingiitgen uub \u00bbon ihm f\u00fcr s$robufte einer \u00a9ermitenart gehalten m\u00fcrben, bie in Surnu in gro\u00dfen Stengen lebt uub bie \u00a9emohnheit hat, Jpotg, Saurngmeige, \u00a9raghatme unb bergleidett guerft mit einer \u00a9rbfrufte gu \u00fcbergiehen uub bann bie \u00a9egeuft\u00e4itbe unter bem \u00a9du^e ber ^>\u00fcde gu gerfreffeu. \u00a9u beit \u00a9\u00df\u00e4lbertt gab eg St\u00f6hren \u00bbon 18 big 25 $od \u00a9urdmeffer, mo irgeub ein \u00bberborrter Saum geftauben hatte, \u00a9ie ftnbeit fid an \u00a9teden, bie gurgelt meber Saum, nod) \u00a9rag, n\u00bbd meifje SXmeifen aufmeifeit, m\u00fcffeit baher fehl\u2019 lange im \u00a9aube \u00bbergraben liegen uub erinnern lebhaft au bie fogeuannten Slihr\u00f6hreit. dtod) anbere \u00a9ermiten Heben ihre Stefter \u00bbon \u00bberfdiebener \u00a9orm uub in \u00bberfdiebeiter \u00a9Seife an bie S\u00e4ume, \u00a9ie beftehen aug tt)oniger \u00a9rbe, ober aug gufammeugeleimten jpoigfb\u00e4itdeu. Sauf g lernte auf dieu = \u00a9\u00fcbmadig eine Sermiteuart \u00efennen, bie ni dt nur bie dcefter an S\u00e4ume h\u00e4ngt, fonbern au^erbem iit ber diad)barfdaft nod) \u00a9rbbauten antegt nnb beibe mit einanber bitrd bie mehrfad) erm\u00e4hnten \u00a9alerien \u00bberbiubet. SBeit man in bcrgleiden Saitmueftern nie eine K\u00f6nigin gefeheit hat, fo liegt bie Sermuthintg nahe, ba\u00a7 fte einen blo\u00dfen Slbbait gu irgeub einem beftimmten 3^^de \u00bborfiedeit, gang in Itebereinftimmung mit bem, mag Sate g \u00bborljer \u00fcber feine .fp\u00fcgelbauer beridtet. \u00a9nblid merbeit and) abgeftorbene ober lebeube S\u00e4ume \u00bbon ihnen bemot)nt, adeg f\u00fcr fte \u00a9eniejgbare mirb h^auggefreffeit unb fo ein \u00a3abbrinth \u00bbon \u00e4hitliden fonberbareit fohlen, \u00a9\u00e4ngeit unb k\u00f6dern ergeugt, mie \u00bbon gemiffeit Smeifen bei ung gu Sanbe.","page":461},{"file":"p0462.txt","language":"de","ocr_de":"462\n\u00aeie (\u00dcerabfl\u00fcg\u00efer. \u00a9ermiten.\ndR\u00f6gen au$ tie l\u00fcfteten ter berfcptebenen \u00a9c^riftfteller in eingetuen f\u00fcnften pinfid)tticp ber SebenSweife ter \u00a9ermiten weit auSetnanbergepeit, tu tem einen ftimmen [te aX\u00efe \u00fcberein, baf biele Slrteu boit ipnett, biedeicpt am wenigften tie fnigelbauer, gu ten \u00a9cpredniffen ter \u00fcppigen \u00a9ropeugegenben geh\u00f6ren, Wetdje [eten IReifenten tu \u00a9rftauueit fepeu. 3^ai\u2018 greifen fie tie ^\u00dferfon teffelben nicpt an, Wie fo bteleS antere unn\u00fcpe ober giftige \u00a9egiefer, ater tu uugepeuveu \u00a9d)aareit fomnteu fie augegogen, um in f\u00fcrgefter $rift [ein \u00a9igentpum, Gleiter, S8\u00fcd)er, ffanS; ger\u00e4tpe, felbft taS \u00a9eb\u00e4if [einer SBopuung gu gerft\u00f6ren, unt [o im \u00a9epeimen, [o pinterliltig, baf er ten <3cpaten er[t merft, trenn er nicpt mepr abguweuben i[t, baf ipm taS \u00a9ad) \u00fcber tem \u00aeopfe gufammenbrtcpt, epe er eS [id) berfiept. \u00a9\u2019\u00a9Scaprac te Santitre verbreitet [id) in [einer IReife turd) \u00a9uban auSf\u00fcprlicper \u00fcber tie Weifen Stmeifen, tort \u201eSlrba\" genannt \u00a9ie paben tie \u00a9r\u00f6fe einer gemeinen Stmeife unt ndprett fid) borgugSweife bon \u00a7o!g, gerfreffett \u00fcbrigens Stiles: Seter, gteifdj, Rapier tc. S\u00f6\u00fcdper unt gufbefteitungen taffen ftd) [epr fcpWer bor ipueu fcp\u00fcpeit. 3n einer \u00dcRacpt gerft\u00f6rten [te einen fartonirten SltlaS unt taS $utterat eines \u00a9crnropreS gur jp\u00e4lfte. \u00a9ie 3ebft\u00f6rung teS erftereu tourte erft bemertt, als man ipu gum SRacpfcplageu aufnapnt. \u00a9ie SlrbaS patten, um gu ipm gu gelangen, ten \u00a9oben teS \u00a9emacpS unt eine \u00a9rb| bau! turcpbopren m\u00fcffeu. Steuferlicp tief ftd) feine Sktlepttng waprnepmen, [ie Waren bon unten in ten SltlaS getruugeu unt patten faft ten gangen \u00a9edel unt tie n\u00e4cpften 53l\u00fctter gerft\u00f6rt. \u00a9ic Stubier fcp\u00fcpen ipre \u00a9ffecten taturd), baf fie tiefeXben auf Bretter tegen, toelcpe au \u00a9tiideu bout \u00a9ad)e teS ^aufeS perabp\u00e4ngett. 3n aut er n \u00a9egenbett berWaprt man tie \u00a7auSger\u00e4tpe bor ten fcparfen 3&Pnen tiefer gefr\u00e4figen Sefitett taturd), baf mau [te mit ten Stufen in \u00a9efife ood S\u00f6affer fteXXt. \u00a9in Sltfaber [d)tief bei SSurnu auf einem \u00a9ermitennefte, opne eS gu apnen, ein unt wacpte teS SRorgenS \u2014 \u2014 uadt auf; tenu ade [eine Gleiter waren gerft\u00f6rt. Stad) t\u00f6repn\u00fcS dRittpeilung patte'am 15. Stuguft (1850) gu \u00a9partum im \u00a9iban teS Mief^afcpa taS \u00a9runbwaffer teS pod) gediegenen blauen Stils \u00a9agS borper eine \u00a9ermitenfotonie in tie f)\u00f6pe getrieben, Wetcpe fid) [ept turcp ten \u00a9ftrid)boben teS \u00a9aalS einen SBeg gebapnt unt ipre dJtits glieter in foW&er 3apl perauS gefentet Patte, baf alle Sluwefenteu fl\u00fcchten mu\u00dften. Stm folgenten SRorgett lief ter i\u00dfafcpa ein tiefes Socp in taS \u00a9vbreicp graben, um taS gange Steft vertilgen gu l\u00f6nnett. 3m Siibeatt teS \u00a9tromeS faut man einen m\u00e4cptigeu, lebentigen klumpen, ter nur aus \u00a9ermiten beftant. \u00a9r [d)ien ter SRittelpuuft ter Kolonie gn [ein, unt bon. ipm liefen nacp allen \u00a9eiten p\u00f6ptenartige Kan\u00e4le auS, turcp Wetcpe fortw\u00e4prent neue Raufen gu; unt abgogen. ^ \u00a9er klumpen irnrte erf\u00e4nft nut tie \u00a9rube mit 3M\u00a3 gef\u00fcllt. SlbenbS faut eu fie aber auS brei Idupern in no cp weit gr\u00f6\u00dferer Slngapl perbor. SReprere \u00a9teuer arbeiteten beft\u00e4nbig, [ie gufammeugufegen unt in \u00a9ef\u00e4fe gn [cpaufeln.\ngorbeS (aut bei ter \u00a9eftcptiguug feines 3immerS, taS w\u00e4prenb einer SlbWefenpeit bon Wenigen SBocpeu berfcploffen geblieben war, einige SR\u00f6belS gerft\u00f6rt. \u00a9r euttedte eine SReuge bon \u00a9\u00e4ugen, tie nacp gewiffen filtern au ter \u00a9aut pinf\u00fcprten; tie \u00a9l\u00e4fer erfcpieneu [epr tunfel unt tie S\u00eeapmen mit \u00a9taub betedt. SUS er berfucpte, ipn abguwifcpen, war er erftauut, tie \u00a9l\u00e4fer an tie SRauer angeflebt gn ftnten unt uid)t mepr eiugerapmt, foutern b\u00f6XXig umgeben mit einem bon ten 'weifen Stmeifeu perr\u00fcprenten tleifter. \u00a9ie p\u00f6tgerneu SRapmeu, ^interbretter unt ter gr\u00f6fte \u00a9peil teS ^upferftidpS war aufgegeprt unt taS \u00a9laS turd) ten \u00abfier oter tie betedten \u00a9\u00e4uge feftgepalten. Stad) tem SJtorning;ferait (\u00a9egember 1814) feilte fogar tie ftotgc Siefiteng teS @eueral;\u00a9ouberueurS in \u00a9a\u00efcutta, Weld)e ter oftintifdjen \u00a9efellfcpaft nugepeure \u00a9ummen ge\u00efoftet pat, turd) 3er[t\u00f6ntug bon \u00a9ermiten iprem \u00a9iufturge nape geWefeu (ein. Stud) in einem britifcpeu Sinienfd)iff, tem Sllbion, patten (ie (id) fo eingeb\u00fcrgert, taf eS auSeiuauter -gefcplagen Werten mufte. - \u00a9af (elbft SRetatt bor ten Angriffen ter fcparfen \u00a9ermitenf\u00e4ure nicpt (icper ift, beweift eine ftrenge Unterf\u00fccpung, Weld)e tie poll\u00e4ntifd)eu Reporten in \u00a9cruate anfteden liefen, weit man tie angebliepen 3erft\u00f6ruugen geWiffer cperuer \u00a9egeuft\u00e4nte f\u00fcr Beamten; beruntreuungen pielt. \u00a9ie auf ten S\u00df\u00e4deu liegenten eifernen fauouenl\u00e4ufe geigten ftd) in ter \u00a9pat","page":462},{"file":"p0463.txt","language":"de","ocr_de":"3 erft orangen burdj Termiten. Scpred\u00fcche, magere, \u00efrtegertft^e, ge\u00ef6f>a\u00efftge termite.\n46B\nbon Sermiteng\u00e4ugeu bebec\u00eft unb fd^neU burd) dtoft angegriffen. \u2014 Sorp be Si Vincent fanb auf 3^\u00efe be prance in ben ^orften ber 3(nfef, au ben (St\u00e4mmen ber S\u00e4ume grojje d\u00eeefier ait\u00ea S\u00a7onmaffe, meldje, feiner Sieinung nad), bem Termes destructor ange\u00efj\u00f4rteu, bort ,,$aria\" genannt SDiefe Semite gerft\u00f6rt oft bie fdj\u00f6nften S\u00e4ume unb Salten in turner 3e^, fo bafj ein Seamter, um einen bebeutenben fjo\u00efgbefett in ben t\u00f6niglidjen Stagagiuen gu becten, U)ren Ser\u00efuft burd) Semiten in Dtedjnung ftedte, morauf ipm ber Stinifter eine $ifte mit feiten gufanbte, bamit er ben Varias bie 3^ue abfei\u00efe, \u00efoeil ba\u00a7 \u00a9ouberuement ferner nidjt gefonnen fci, berartige Serm\u00fcfti\u00eeugen gu butben. SRid^t blo\u00ea betr\u00fcgerifdje Seamte, fondent and) bie \u00a9iitgebornen jener Huber, mo bie Semiten bortommen, machen fie fief) gu dtu|e, iitbem fie biefelben berfpeifen. Stau f\u00e4ngt fie gur Sdj\u00efb\u00e2rmgeit, h\u00e4lt \u00a9ra\u00ea= palme in bie ge\u00f6ffneten Santen, au meld;e fid) bie Solbaten einbeifjen unb tjerait\u00eagieben taffen, gr\u00e4bt Soever in bie SBo\u00efmuugeu ber unterirbifchen, in meldje fie bei ihren S\u00f4an= bernugen burdj bie fid) bie\u00effadj treugenben \u00a9\u00e4uge faden miiffen, ober fud)t i\u00efjrer fonft mie babt>aft gu merben. 3it betriebenen SDiftritten Cjaba\u00ea berfanft man fie auf bem Slarfte unter bem dtamen \u201eHroit\", aud) fudjt mau bie \u00fcdefter auf, um bie junge Srut ben ipau\u00eab\u00f4geln al\u00ea n\u00e4ptenbe 3edet\u00ee biff en bargureidjen. Sajj fie ga\u00efjlteidjen Shie= ren 'gur dtahruug bienen, m\u00fcrbe oben er= m\u00e2\u00efjnt, nu b e\u00e2 mag ^ier nur nodj barait erinnert fein, baf unter ben S\u00e4ugetieren bie \u00a9iirtelttjiere unb Stmeifeufreffer bon ipneu rnepr ah\u00a7 bon ben Spieren \u00efeben, nad) meld)eu man bie leptereu fonberbarer SBeife benannt pat .\u00eepierburch, fo mie in i\u00efjrer \u00a9igenfdjaft ad> eifrige 3ei'fibrer faulenber SfdmgeK\u00dcber? refte btlben bie Semiten ein midjtige^ \u00a9lieb int fmu\u00ealjatte ber dtatur, ioentt fie and), mie fo manche anbere, bem \u201efjerrit berSdj\u00f4pfuug\", bem i\u00efjuen gegen\u00fcber fo ohnm\u00e4chtigen Sien? fd)en nidjt gefallen m\u00f6gen.\n\u00a3)ie nahe an hunbert Slrten bon Ser^ miten, meldje Jpageu nad) einem ober bem anbern ber (St\u00e4ube befdjrieben p\u00fbt \u2014 bod; ft\u00e4nbig tennt man b t\u00e9 jept noch fepr menige \u2014 gerfaden in hier leidjt gn unterfd)eibenbe \u00a9attnugeu. Sei gmeieit tommen \u00f6pafttlappeu gmifd)eu ben Graden unb 3tbern im Saumfelbe ber \u00c7\u00ef\u00fcge\u00ef bor; bon ihnen pat Calotermes dtebenaugeit, Termopsis bagegett teine. fnerbon unterfd)eibct fid) Hodotermes burd) ben St\u00e4ngel ber fjaft lappen unb bie bei meitem artenreid)fte (58) \u00a9attung Termes erfenut mau an bem Sorhanbeufeiit bon dtebeuaugeu unb an bem St\u00e4ngel ber ^afttappen gmifd)en ben Graden, mie ber Bibern im dtanbfelbe ber gliigel.\nS)ie gelbpalfige Sermite (Calotermes flavicollis), at\u00e9 Semohuerin ber Stittelmeerl\u00e4nber eine ber beiben im (\u00fcblichen \u00a9nropa bortommenben Wirten, tennt man nur im Staube be\u00ea gefl\u00fcgelten ^ntago unb ber Solbateu, bagegen meber at\u00e9 Arbeiter unb K\u00f6nigin, noch in ihrem\n25ie fc^redElit^c Sermite (Termes dirus). a 2Mnnd)en. b \u00a9olbat. c unb SEfjora? be\u00a7 SDt\u00e4nncten. d K\u00f6nigin bon ber magern Termite (T. obesus).\nSriegerifdje SEermite (Termes bellicosus). e Stymie. f \u00a9ribad)fene Arbeiter.","page":463},{"file":"p0464.txt","language":"de","ocr_de":"464\nOie ($erabflfigler. Termiten.\nRepa\u00eet. SemertBar fdf\u00e4btid) geigte ftc$> bie Srt Bt^er itoc^) nicfjt. Oie gefl\u00fcgelten ^ubibibueu ftnb bunfel faftanienbraun, Stunb, \u00a7\u00fclfler, Seine unb erfier Sruftring gelb, bie f\u00c7\u00ef\u00fcge\u00ef leicht attger\u00e4udfert, leitete fpannen 18 Bil 20 \u00e4ftillim. (8 Bil 9 Linien), nnb bie $\u00f6rperl\u00e4itge Betr\u00e4gt 5 Bil 7 \u00e4ftidim. (2% \u2014 3V4 Linien) ; ein bierediger, nt\u00e4gig gro\u00dfer $opf unb ein grogel l\u00e4ng= licbel, born aulgeranbetel .fpallfdjtlb f\u00fcr bie 3>ntagol, fo trie ein auffadeub lang bierediger &'opf mit Breiten, an ber 3>mtenfeite geg\u00e4hnten, bor ber SBurgel aulioenbig geect\u2019ten ^tuuBaden bon reic^licO feiner falben S\u00e4nge f\u00fcr bie 7 Bil 9 \u00dcDRillim. meffenben (Solbateit Bilben Weitere djarafteriftifdje SDRerlmale.\nOie friegerifcBje Sermite (Termes Bellicosus (Smeatl)man1l), ibeldfe mit ber ber^ p\u00e4ngnigbollen (T. fatalis) bel \u00c7aBricin\u00ea ibentifd) ift, fontmt an ber gangen Oftt\u00fcfte Slfri\u00efal bon SBpfftnieu l)erab nnb ungef\u00e4hr in ben eutfpredfenbeu Sreitengraben an ber SSeftt\u00fcfte bor unb geh\u00f6rt gu ben gr\u00f6\u00dften ber Betanuten Srten, inbem fie 18 9JtiUhn. im K\u00f6rper unb 65 Bi\u00bb 80 SSittim, bon einer \u00c7l\u00fcgelfpige Bil gur anbern migt. SCRan fettnt bie 2lrt in allen (St\u00e4uben; ein ermadffener SrBeiter unb eine Spmplje bei 3>mago fmb oben abgebilbet, bagu bie K\u00f6nigin ber magern Ser mite (T. obesus SamBur1!) aul Oftinbien. Sou biefer 2lrt tennt mau nur bal gefl\u00fcgelte Smago, bie SeBenlmeife ift nod) gang unbetanut. Septerel migt 11 unb fpaunt 48 SRidimeter. Oer pecpBraune K\u00f6rper ift am pergf\u00f6rmigeit $allfd)itbe gelB umranbet unb auf bent S\u00fcden mit einem anferf\u00f6rmigen \u00c7lecl bon berfeXBert ^arBe gegiert; Stunb, Seine unb Unterfeite bel SX\u00f6rperl ftnb odergelb, bie $upler ped geringelt. Oie ibetgen Ringel triiBt ein gelBIidfer <Sdjein.\nOie fdjredlicpe Sermite (T. dims \u00c4Iug\u20193) leBt in Sraftlieu unb \u00a9pana, nad) Sur = m ei ft er in \u00a9rblcdjern unb unter (Steinen bon ben S\u00f6urgeln berfaulenber S\u00e4ume. Spmppeu unb K\u00f6nigin ftnb nod) nidjt Betaunt, bal m\u00e4nulitfe Smago aBer unb ein \u00abSolbat ftnb |ier burdj ein Silb bergegenlb\u00e4rtigt. \u00a9ine taffeeBraune F\u00e4rbung, ehtfcplieglid) ber Fl\u00fcgel, geic^itet bie Slrt aul, foibie ein gled auf bem \u00a9dieitet; g\u00fcpler, ^allfcpilb, Unterfeite bei SeiBel unb bie Seine finb getbrottj.\nOie \u00efidptfdjeue Sermite (T. lucifugus ober arda), ift bie gtbeite f\u00fcbeurop\u00e4ifdje 2lrt, meldpe B\u00e4uftg mit ber il)t* fepr \u00e4ljitlicpen gelBl)alfigen gufammeu bie SRittelmeerl\u00e4nber Bemopnt, noep 3500 gu\u00a7 \u00fcBer bent SDReerelfpiegel auf Stabeira lebt unb Bil nadj Sodjefort unb Sodfede in Tftantrep borgebrungen ift, in melier lederen (Stabt fie an ben ipr\u00c7unbament Bilbenben pf\u00e4hlen arge Serm\u00fcftungen anridjtet. Oiefer Umftanb tbirb um fo intereffanter unb auff\u00e4lliger, all alle %xten in ben \u00fcbrigen \u00a9rbtpeileu nur Bil gum biergigften Sreitengrabe n\u00f6rbiiep unb f \u00fcblid) bont \u00a9leider angetroffen merbeit. Oal Spier ift bunfel fdpmargbraun, Braun Behaart; bie (Spieen ber (Schienen unb ber Sarfeit ftnb gelblid), bie (Sptpen ber $\u00fcpler = unb Safterglieber meiglid) gef\u00e4rbt, ber \u00bbper migt 6 Bil 9, bie gl\u00fcgelbreite 18 Bil 20 Mim. \u00a9eine meprfad) erforfepte Saturgefdpicpte marb neuerbingl bon Self)\u00e8l mit groget (Sorgfalt bargelegt. Um nun aud) einem Saumtermiteu, gu melden bie 2lrt geh\u00f6rt, Segnung gu tragen, tpeile id) gum (Sdflug bal S3icbtigfte \u00fcber bie SeBenlmeife mit. Oie eben BefdjrieBenen gefl\u00fcgelten ^magol entlie\u00dfen aul gftei ^Pupfjenformen, bereit eine ftd) burd) lange unb Breite, ben borberen jpinferleiblt\u00efjeil gang Bebed'enbe, bie gtoeite feltenere unb biefere, burd) fe^r \u00efurge gur \u00a9eite gelegene ^l\u00fcgelfcbeiben aitlgeidjnet. Seibe Beginnen bom 3uli ab im dtefte fi^tbar gu toerbeu, \u00fcbertointern alfo nnb bie erfteren ber= manbe\u00efn fid^ \u00a9nbe Stail in bal gefl\u00fcgelte \u00c4erf, bie ber gtveiten ^orm erft im Saufe bel Sluguft bel n\u00e2djften Spvel, Bebiirfen fomit buipfc^nittiicB 20 donate bom \u00a9i ab. \u00a9ine gleiche Seit rechnet mau aip auf bie \u201eNeutra\", mie bie geplecBtticB uneutmidelten Arbeiter unb \u00a9olbaten im \u00a9egenfa^e gu feiten mit gemeinfantem Samen genannt gu merben pflegen. Sont Suinter Bi\u00bb gum Si\u00e4rg fnbet man im Sefte bie f\u00fcugften Sarben fegticljer ^afte, meld)e Seipel all erfie Slterlftufe Begepuet. \u2014 @ie ftnb tr\u00e4ger Satur, lernen an ben SB\u00e4nben um^er unb fe^en einanber, menu fie bie S\u00e4nge b'on gmei Stidimeter nod) uid^t errept ^aben, fo \u00e4lfnlid), bag man nodb niept","page":464},{"file":"p0465.txt","language":"de","ocr_de":"SicOtfdjeue termite.\n465\nioiffen \u00efaun, ma! fidj auB ihnen entmideln ioerbe. Oie Saroett ber fetten Sllterlftufe, bie jtd> alfo. einmal geh\u00e4utet haben unb gmei ober brei SDUtlimeter nteffett, laffert fdjott gloei formen untere fdjeiben. Oie einen \u00e4hneln im Kljooar beit Slrbeitern, ftnb an ihrer \u00a9eftalt, ihren langfanten Belegungen nnb an ihrem Heineren, matttoei\u00dfem .fopfe leicht gu erlernten unb oerioanbeln fid) im Smti gu Slrbeitern nnb \u00a9olbateit. Oie anbent felfeit ^infid^tlid^ bei breiteren ^\u00dfrotljorar nnb ber beiben folgenbett DUttge, inbem bie \u00a9tloeiterung ttadj hinten gu ben nadjmaligen ^i\u00fcgeifdjetbeit bereit! beginnt, ben Smago! \u00e4hnlicher, SDiefe gtoeite Stlterlftufe lommt einzeln fdjoit im \u00a9inter gum Borfdjein, heri'fd)t aber oor, foioie bie erfte oerfch\u00fcmnbett ift, eben ioeil fie an! ihr burd) H\u00e4utung heroorgeljt. Bier bi! fed^\u00ea SJUUimeter gro\u00dfe Saroett, in ber erften $orm einem Arbeiter nnb \u00a9olbateit fdjott fehr \u00e4ljniid), in ber gme\u00fceit beit SRt>m^hen/ bilben bie br\u00fcte Sliterlftufe, meldje bie gtoe\u00fce halb oerbr\u00e4itgt. Sie Farmen ber erften 2ttter!ftnfe haben gehngliebrige, bie ber gloeiteit gn>\u00f6lf= bi! oiergehugliebrige, bie ber br\u00fcten fecpgehngltebrige W\u00fchler. Arbeiter nnb \u00a9oH baten finben fidj ba! gange Saljr im Riefte, fie merben aber gegen $ttiti hin fe\u00fcener; gnerft bie \u00a9olbateit, bann bie Arbeiter, magern ab nnb tragen bie \u00a9puren ber SHterlfdjm\u00e4dje an ftd), benn e! ift f\u00fcr fie bie \u00dfcit gelommen, bem n\u00e8n herangereiften j\u00fcngeren \u00a9efdjledjte ba! $elb gu r\u00e4umen. SBie bie allgemeine \u00a9djilberung fdjott beroorljob, uuterfdjeiben fidj bie \u00a9olbaten mm ben Arbeitern nur bttrdj bie enorme \u00a9r\u00df\u00dfe be! ^opfe! nnb ber ^iitnbadeit; jener ift noth einmal fo lang al! breit nnb cpiinbrifdj, biefe ftnb fdjtoarg, f\u00e4belf\u00f6rmig nad) oben nnb innen gebogen, innen ungeg\u00e4hnt nnb oott halber Kopfl\u00e4nge. Oie Arbeiter, auf betten faft allein alte \u00a9orgeit um ben (Staat lafteu, haben bie \u00a9etoohnljeit aller \u00a9attunglgenoffen, fiel; nur unter bebedten \u00a9\u00e4ugen gtt betoegeit, loa! fie jebodj nidjt be! \u00a3id)te! ioegett, fonberu um ben \u00dfutritt ber frifdjen ^uft abgufperrett, thun m\u00f6gen. Selp\u00e8\u00e2 n\u00e4tnlid) trug oerfdjiebette Hefter in gl\u00e4fertte \u00a9ef\u00e4\u00dfe ein nnb bemerlte nid\u00fc, ba\u00df fidj bie Arbeiter burd) ba! oott ber \u00a9talfeite eine! \u00a9ange! einfattenbe \u00a9otmeniicht beirren liefen, \u00a9eto\u00f6ljnlid) legen fte ba! Sleft in einem alten Sadjteitftumpfe, m\u00fcuttter in \u00a9idjett, \u00a7oUunber, Kamarillen au, jebodj ftet! in abgeftorbenem nnb feuchtem, unter ober ioettig \u00fcber ber \u00a9rbe gelegenem \u00a7olge. kleine \u00a9efettfchaften, bie feit einem ober Ij\u00f6djften! gloei fahren befteheit, halten fid) h^\u00fcer ber O\u00eeinbe auf, bann aber gehen fte ba! f)otg an. Oie \u00a9\u00e4ttge merbett oon bem Umfange nach bem \u00e4Jlittelpuntt gef\u00fchrt nnb gleichzeitig bie bei ben fjidjteit flach unter ber \u00a9rboberft\u00e4d)e oerlaufeitbeit BSttrgelit in Slugriff genommen. (Sie ftnb nicht regelm\u00e4\u00dfig nnb fehr oft bilbett Bolgfreffeitbe Darren, befonbev! bie ber Bohrt\u00e4fer, bie spioniere ber Oerm\u00fceit, m\u00e4ljrenb bie weiteren H\u00f6hlungen ber BocH fcifer gn gro\u00dfen fetten beun^t Werben. Ohne bergteid)en Vorarbeiten f\u00fchren fie bie \u00a9\u00e4uge im = fofern itt einer gewiffeu iJtegeim\u00e4\u00dfigteit bttrcb, al! fte biefetben gwi\u00dfhett ben Sahrelriitgett anlegeu itttb biefe all bie h\u00e4rteren Kheile fteheu taffen, \u00fctnnbe Oeffnuugett, gro\u00df genug, um eilten ober gWei Arbeiter ttebeneittanber burdjgulaffen, oermittelit gwifdjett ihnen bie Berbittbttng. Oie gauge Snnenfeite be! Siefte! ift mit einer hellbraunen, glattpolirteu \u00a9djidjt \u00fcbergogett; ba\u00df biefe au! beit \u00a9rcremeitteit beftehe, fteltte fich bei ber Beobadjtuitg in ber \u00a9efangenfd)aft heran!, \u00fcfterf; Wiirbig genug, Se!p\u00e8<\u00a7 fanb itt eiitgelncu Baumftitmpfen neben ben Oermitcn and) ein Slmeifenneft, beibe nur burd) eine b\u00fctttte \u00a9djeibeWanb getrennt. (So Oermag bie \u00e4rgfte I5einbfchaft, in ioeldjer biefe Kl)iere leben, ben Krieb gum Stefterbauen nicht gu ft\u00f6rett. ^eberfeit! ioerben an ber * haffettbert (Stelle bie Kolonien gegr\u00fcitbet, unbet\u00fcmmert b\u00e4rum, ob ber $e\u00fctb itt n\u00e4chfter 5Rad)bar= fchaft gleichen Sntereffeu ttadtgehe. S\u00dfentt Self)\u00e8g eitt (St\u00fcd Steft uebft Inhalt itt feine Veobadhtuugl= gl\u00e4fer einferlerte, fo begannen bie Strbeiter gnnv\u00e4chft auf bem Voben be! \u00a9ef\u00e4\u00dfe! im \u00a9er\u00f6\u00fc \u00a9\u00e4ttge angulegen uttb befeftigten fobattn ba! Sieft an ben \u00a9eiteum\u00e4nben jene!. $n ben \u00a9egenben \u00a7t'attf= reicht/ auf loelche fid) bie Beobachtungen erftreden, fehlt e! nicht an ^id)tenftumbfen, toeil matt r fie nad) bem g\u00e4lten ber B\u00e4ume fteljen l\u00e4\u00dft, uttb bie! mag ber \u00a7attf)tgrunb feilt, toelhalb bie K\u00e4ufer Oon Borbeattr fo giemtid) oott Kerm\u00fcett oerfchont bleiben, obfefjon ftd) h^ uttb ba (Spuren oon ihnen gegeigt haben. Sunt Bauen ber SSoljuungen geh\u00f6rt aud) ihre \u00a9rt)altung uttb ba ftttb e! f eben loieber bie Slrbeiter, loelche hierf\u00fcr \u00a9orge gu tragen haben. S\u00dfirb ba! \u00fcfteft att einer \u00a9teile\nenfcerg, toirteltofe Spiere. (Sre^m, S^ierleSett Yl.)\t\u2022 30","page":465},{"file":"p0466.txt","language":"de","ocr_de":"466\n)ie \u00a9erabf\u00efitg\u00efer. Sermiteit.\n\u00bberlebt, beut \u00dfutritt ber freien Suft pteiSgegeben, fo holen fte bie \u00fcevfd)tebetiften \u00a9ubftangen auS ber Et\u00e4tje gerbet, um ben @d)aben fog\u00efeid) auS3ubeffent; barum ftnbet man and) feiten ein sjjeft, in weldjem nid)t wenigftenS einige gr\u00f6\u00dfere ober Heinere Sft\u00e4ume mit ben \u00a9rcrementen gum BeHeiben ber SB\u00e4nbe ober Berftopfen ber Brefdje angef\u00fcllt W\u00e4ren, We\u00efdje bie Arbeiter gleichfalls gufammentragen. BaS EluSbeffertt gefdjieht in ber gr\u00f6\u00dften Dehnung nnb ohne bie geringfie \u00a9ins mifdjung ber \u00a9otbaten; biefelben fpielen niemals bie !Rolle ber dttffeher. \u00a9ine gang befonbere Slufmertf amleit laffen bie Ir beiter ben \u00a9ieru 31t Bpeit werben. Deffnet man eine mit btefen gef\u00fcllte \u00dfelle, fo \u00efommen fte T^erbeigeft\u00fcrgt nnb fd;le^en f\u00fcnf bis fedjS auf einmal hinweg, ja SeSp\u00e8S braute einmal eine partie, Welcpe er im \u00a9reien gefunben, in eins feiner \u00a9Infer, nnb in l\u00fcrgefter \u00dfeit traten fie im Innern beS EcefteS geborgen\u00bb (Einmal fab or aud) eine Etpmphe einem Arbeiter gegen\u00fcber flehen nnb oom \u00a9utter fteffen, WetdfeS fener hero or w\u00fcrgte, hoch h\u00e4lt er biefe \u00a9rfdjeinung f\u00fcr einen EtuSnahmefuE. \u00a9r \u00efonnte auger bem eben angef\u00fchrten \u00a9alle feine \u00a9\u00fctterung wahtnehmett, auch feine \u00a9\u00fcrforge f\u00fcr E\u00f6nig nnb K\u00f6nigin, nnb hoch mug Wohl f\u00fcr bie jungen Untren wenigflenS in Begug hierauf etwas gefchehen, wiewohl bie Beobachtung freilich ihre gtoge \u00a9d)Wietigteiten tjat. ElnbrerfeitS erw\u00e4hnt SeS.p\u00e8S Beifpiele, Welche bie Bheilnahme ber Arbeiter an bem \u00a9ebenen ber Brut anger allen \u00e4weifel fegen. \u00a9te beleden bie Etpmphen, nnb hatte fuh eine oerlebt, WaS \u00f6fter oorfam, fo waren gleich gWei ober brei um btefe befdjafttgt. Bei ben lebten H\u00e4utungen oon Arbeiter- nnb \u00a9olbatenlaroen beobachtete er mehrmals \u00a3itfS= leiftungen feitenS erWachfener Arbeiter, um baS alte SHeib gu befeitigen, niemals aber, wenn ftd) bie sftpmphen pm Bmago oerwanbeiten, obgleich and) bann aEemal befonberS reges Seben im ganzen @tode wahrgenommen Warb, \u00a9ine noch nid)t erfl\u00e4rte \u00a9ewohnheit haben bte Arbeiter au fid). Btitten in einet Bef cp aftigung ober audj m\u00fcgig fchlcnbernb, heben fte ftd) \u00fcblich auf ben Beinen hod) empor nnb fd^Iagen ein Bufcenb EM, auch \u00f6fter, fchneE hinter einanber mit ber hinter; leibSfpige auf be\u00fc Boben. \u2014 Bie \u00a9otbaten, put \u00a9cpug ber anbern beflimmt, erfcheiiten bem EEenfcpen gegen\u00fcber mehr brohenb, oft l\u00e4cherlich, aber niemals gef\u00e4hrlich. SeSp\u00e8S hielt feinen \u00a9inger \u00f6fter hin, fte biffen aber nicht hiuein, Weil fie bie Bangen gar nicht fo weit auSeinanber brachten, um bie \u00a3aut gu faffen; baS Hingt etwas wuuberbar, nnb fanu nur heigen, fte haben nicht gewollt. Brog ih^eS EJlntpeS nnb \u00a9iferS ftnb fte in \u00a9olge ihrer Blinbheit giemlid) unbe= helfen nnb geb\u00e4rben ftch grimmiger, als fte in 3BirHi<hfeit gu fein oerm\u00f6gen. EMfi halten fte ftd) unbeweglich in ben \u00a9\u00e4ngen ober B^n auf, Wirb aber buS Eteft ge\u00f6ffnet, fo rennen fte uufS \u00a9erathewohl mit ge\u00f6ffneten tiunbaden umher, \u00a9inb fte gereigt, fo nehmen fte etne augerft bofftrliche \u00a3altung'an: ihr $opf liegt auf bem Boben mit weit ge\u00f6ffneten Bangen, und) hatten hebt ftch ber Beib hodj, feben Slugenbltd ft\u00fcrgen fte\toor, ben \u00a9einb gu faffen,\thaben fte\tbteS aber\nmehrfach oetgeblicp gethan, fo fhlagen\tfte mit bem\ttopf oier bis f\u00fcnf EM\tauf bte\tUnterlage\nnnb bringen babureb einen fdjarfeu Bon heroor, ber fr\u00fcher als \u201egifdjenb\" begenhnet w\u00fcrbe, sygenit SeSp\u00e8S bie \u00a9d)eibeWanb gwifdjen bem benachbarten Hmeifemtefte \u00f6ffnete, fo entfpann ftd) ein W\u00fcthenber fampf. Die ergriffene\tEtmeife war\tein f\u00eainb beS BobeS, ber\t\u00a9olbat\tmugte tu\nber Siegel aber auch gerben; b\u00e9nit fene\tlauten ihren\t^amerabett 31t fpilfe nnb\tfielen itt\tUebergahl\n\u00fcber ihn her, bis er erlag. - Bie alten Satten halten ftch gew\u00f6hnlich gebr\u00e4ngt bei einanber tu ben engen \u00a9\u00e4ngen, bie \u00a9olbaten meift an bereu \u00a9nben; fette entfliehen, fobalb man biefe \u00f6ffnet. Baffelbe gilt genau auch oon ben S\u00fcmpften. Bei ben febeSmaligen H\u00e4utungen geigt fi<h etn regeS Seben, Weites feinen \u00a9runb pauptf\u00e4chlich barin 31t haben fd)eint, bag bie Bettgeborueu, befonberS bie, Welche nun Beine H\u00e4utung weiter 3U begehen haben, ein eiufumeS WW* J# fuchen, Wo fte anger bem \u00a9ew\u00fchl ber Blaffe ihren ungemein Weichen K\u00f6rper erh\u00e4rten, bte angelten 'ihre \u00a9l\u00fcget ohne \u00a9t\u00f6rung anSWachfen laffen k\u00f6nnen, WuS in Beit oon einer \u00a9tuube gefleht. Bie eben gur BoEenbung gefommeneu arbeitet ftnb, wie ElEeS, WaS eben bte \u00a3aut abftterft, ooEfommett Weig, nnb nehmen ftd) ein paar Bage Beit, ehe fte ftd) arbettSTahtg fnpn BmagoS oerlieren fehr halb bie \u00a9l\u00fcget nnb hatten ftch ebenfaES bid)t gufamtnen. SeSpeS fah ge","page":466},{"file":"p0467.txt","language":"de","ocr_de":"Sicht] d) eite termite.\n467\nxm freien nur bann fchm\u00e4rrnen, menu er gu bei* beftimmten geit eilt \u00fcftefi \u00f6ffnete; ferne \u00a9efattgenen ffarben tin 3>u\u00eft* (Sintnal, al\u00ab ba\u00ab \u00a9la\u00ab in bei* \u00a9onue ftaitb, tarnen fie ait bie Oberfl\u00e2dm be\u00ab ^efte\u00ab, bie Bki&djen berfotgt bon fe\u00eejr hingen \u00e4ft\u00e4nucheu, meift bon einem, fe\u00eftener bon gmeiett, nnb ^loai* fo nal)e, bajg man batte meinen fodett, e\u00ab habe bie Hiaterleib\u00eafbihe mit ben Kinnbaden gefaxt. Oie Paarung tonnte er .mebet* hier no et) im freien beobachten nnb ich bin nach bem, toa\u00ea ich bar\u00f6ber getefen habe, bei ttebergeugung, bafj fie nicht in bei* Suft, fonbern nach bem SSei\u00efuft bei* gt\u00fcget auf bei* \u00a9rbe nnb gmar in einem buntetn B\u00dfinfet ober m\u00e4hrenb bei* SRacht erfolgt. SDiefe\u00ab etnftge Bad)laufen be\u00ab Sft\u00e4nitdjen\u00ab, ma\u00ab and) bei anbern Strten beobachtet m\u00fcrbe, bie Nichts nnb Suftfcheue bei* Spiere, metche fte m\u00e4hrenb ihrer gangen \u00a3eben\u00abgeit al\u00ab \u00a9igenth\u00fcms \u00efict)teit bemahren, l\u00e4fjt mit ootter Beftimmtheit ermarteit, ba\u00a7 fie> e\u00ab nicht beit Honigbienen, beit Kinberu be\u00ab Sicht\u00ab, uad)thuen. \u2014 SBie e\u00ab fdieint, fxnb K\u00f6niginnen feiten attfgufinben, nnb ma\u00ab Se3\u00a3e3 \u00fcber fte berichtet, enth\u00e4lt gurn Bhell BBiberfbrndje. \u00a9r traf mot)l (Ster, attentat in Klumpen bereinigt, an, niemals aber eine K\u00f6nigin babei nnb meint, baf? fie bon ben im Stuguft fchm\u00e4rrnenben gmago\u00ab tommen muffe. SBenn einmal gmei \u00a9djm\u00e4rme borhanbeit ftnb, fo fetje ich gar feinen \u00a9runb ein, marunt nicht bon febent ein K\u00f6nigeaar abffammeit f\u00f6ttne! Bad) eifrigem buchen gelang e\u00ab ihm eitbltth, beit 28. $uti gmei H\u00e4rchen nnb gmar in einem nnb bentfel\u00f6eu Baumftitmpfe angntreffen, febe\u00ab aber in einer befonberen gelle, bie beibe in feinem gufantmeus hange ftanben nnb bie Bermuthung nahe legten, ba\u00a7 h*21\u2019 &toei Kolonien neben eiitanber hau\u00abten, mie im oben erm\u00e4hnten flatte eilte neben einer Sliiteifenfolonie. Arbeiter nnb \u00a9olbaten teifteten \u00a9efeHfdjaft, fo mie Farben nnb \u2014 (gier, aber feine Bbmphett. SDa\u00a7 bie (Siet* nicht bon bem S\u00f6eibchen fein tonnten, ergab beffen anatomise Unterfudjung. Sind) im Bovember traf Se\u00abp\u00e8\u00ab ein berartige\u00ab 5\u00df\u00e4rcheit in einem flehten Befte nnb in ben (Sierft\u00f6cfen be\u00ab Bkibdjen\u00ab (gier mit \u00a9djale, K\u00f6niginnen fanb er im ^December, \u00dcR\u00e4rg nnb 3>uti m \u00a9efettfehaft eine\u00ab K\u00f6nig\u00ab ober ohne folgen. \u00aeon jenen gibt er an, ba\u00a7 fte mehr nnb mehr madjfen, je \u00e4lter fte m\u00fcrben, ft<h in feiner befonberen gelte, fonbern nur in einer tiefet* gelegenen \u00a9atterie mit bem fehl* lebhaften K\u00f6nig gufammeit aufhielten, baf; fte trof$ ihrer S\u00f6ohlbefeibtheit beheitb friechen f\u00f6nnten nnb erft ein gahr nai^ ber lebten H\u00e4utung mit bem Segen bet* \u00a9ier anftitgett, ma\u00ab nur furge geit nnb gmar im Suit gefcheheit muffe.\n2Bie ungeachtet bet* eifrigen ^orfchnngen \u00a9ingeliter bie Batur in ihrem ^Balten bet* \u00a9eheinn niffe noch gar biete birgt, auch fblcfjer, meld)e ber menfchliche \u00a9d)arfblicf burdj uiterm\u00fcbliche Beobachtung gu enth\u00fcllen bermag, hat miebernnt ba\u00ab Seben bei* \u201emeinen Wmeifen\" bemiefeit nnb ben DJtatmruf au alte \u00a9trebfame erneuert: \u00a9ud)et, fo merbet ^hr ftnben!\n\u201ePreu\u00dfen\" nennt in Bufjfonb ber gemeine Btann B\u00efjiere, melche ber ober\u00f6fterreichifche Bauer aB \u201eBuffen\" bezeichnet uub melche hier mie bort nnb noch anberm\u00e4rt\u00ab in ben H\u00e4uf ent ungemein l\u00e4ftig falten. SDie Buffen meinen, bief eiben feien burct) bie nach Bceitbigung be\u00ab ftebenf\u00e4hrigeit Kriege\u00ab au\u00abOeutfdjlanb gur\u00fccffet)renben Brunen eingefd)Ieppt morbeu, bi\u00ab bahin menigjfeu\u00ab habe man fte in Petersburg .noch nicht gelaunt. SDie Defterreidjer rechtfertigen ihre Beneituuug mit ber 2lnfid)t, bie Ztyexz feien burdj Beichgr\u00e4ber au\u00ab B\u00f6hmen nad) Ober\u00f6fterreich (Braunfrei\u00ab) gebraut morbeu unb borthin vorher burd) rufftfdje Unterthauen gelaugt, meld)e gum \u00a9t\u00f4cfeau\u00earotten von b\u00f6hmifdjen @la\u00abh\u00fcttenbefihern al\u00ab Bagel\u00f6hner oermenbet morbeu feien. 3Sie leicht fid) bie beutfdfe \u00a9chabe (Blatta germanica), um metd)e e\u00ab fidj fytx haubeit, von einem Orte gu einem anbern verfehlenden taffe, baoou legt folgenbe Bhatfadje geugnig ab. $n einer Brauerei gu Bre\u00abIau hatten bie \u00a9chaben fo \u00fcberf)aub genommen, ba\u00a7 fte auf ben Bifdjen bei* Bierftuben umherliefen, ben \u00a9\u00e4fteit an bte Kleiber frodjen unb ft<h befoitber\u00ab gern unter bie Bodfragen oerftedten. \u00a9ie fommen\n30*","page":467},{"file":"p0468.txt","language":"de","ocr_de":"468\n2)te (S5erabf\u00efiig\u00efer. \u00a9Mafien.\n5Dte beutfdje <Sd)at)e (Blatta germanica).\nand) in (gotten, \u00a9gluten, bent u\u00f4rb\u00efiden Sfrifa unb in ben Oerfdiebenften \u00a9egenben \u00a9eutfds \u00efanb* oot. 3n Sorbljaufen \u00efennt ntan fie feit etma 50 Bahren itnb ftnbet fie in ben Sraitutmein; Brennereien oft red&t l\u00e4\u00dfig. Dr. SBa\u00eftI in truffait bemer\u00eft, ba\u00a7 fie bei ihm gu \u00abaube ein fel)r unangenehme* Hftu*ungegiefer feien, melde* nidt feiten bie Sente giutt 2Iit*giehen n\u00f6tige. Statt geht int falten SHnter bon bannen, I\u00e4\u00a7t a\u00dfe* offen ttnb nad) ein paar \u00a9agett ftnbet man bie oer\u00efoeichlichten \u00a9hiere maljrfdeinlid burd) ben fdjnetten Uehergang bon ber SS\u00e4tme gur R\u00e4lte tobt unb bezieht ba* Han* mieber. \u00a9a\u00df eben nur ber \u00a9enrperaturmedfel ober ber faite Suftgug, bor me\u00efdent fte emb\u00dfnbltd) gu fein f deinen, fte tobtet ober oie\u00dfeidt nur bertreibt unb nicht bie \u00a9Binterf\u00e4lte al* folthe, geht au* ihrem Seben im freien heroor. \u00a9enn fte fiitben ltd) bielfad) in unfern beutf\u00e4jen \u00a9S\u00e4lbern, ith habe \u00dfe etitgeln bet Ha\u00dfe, einer meiner greunbe hat fie bei Seidig gefangen, \u00a9a* in Sebe ftehenbe \u00a9hier ift lidtbraun, ba* Skibden etma* buufler a\u00ef* ba* M\u00e4nnchen unb auf bent \u00a3aBfd)iIbe mit gmei fdmargen S\u00e2ug\u00eaftriden gegeidnet. \u00a9er fla^e gelbliche Hinterleib be* St\u00e4nnden* mirb mit 2Iu*fcl)Iu\u00df ber beibeit Sfter, flatten bon ben g\u00ef\u00fcgeln oo\u00df\u00df\u00e4nbig bebedt, m\u00e4hrenb ber braune, born fdm\u00e4rg, \u00efidje be* SBeibden* beiberfeit* etma* \u00fcber bie ginget heoborragt unb ihre S\u00e4nge nidt erreicht. 2Bie e* fdeint, mad)t biefe* and) meutger \u00a9ebraud) bon feinen glugmerfgengen, a\u00ef* ba* anbere \u00a9efdledt. 3n einem Sitter bon 14 \u00a9agen bewirbt e* ftd um bie \u00a9unft eine* Standen*. Seibe @efd)\u00efedter n\u00e4hern fid non hinten burd 3nr\u00fcdfd)ieben be* K\u00f6rper*, bleiben aber nicht lange bereinigt. Salb barauf fdtoi\u00dft ber Hinterleib be* Skibden* merflid) an, bie Serbicfung br\u00e4ngt nach hinten unb nad ungef\u00e4hr einer S\u00dfode mirb an ber Seibe*fpi\u00dfe ein gelber, runbltd)er K\u00f6rper \u00dfdtbar, melier ba* Sefireben geigt, fid) herau*gubr\u00e4ngen. Stau mu\u00df ihn f\u00fcr ein \u00a9i haIten, melde\u00bb a\u00dfet'-bing* im Sergleid gnr \u00dfkrf\u00f6nltdfeit be* Sluttertljiere* eine befrembenbe \u00a9r\u00f6\u00dfe geigt. SBte lange le\u00dftere* biefe* bermeintlidje \u00a9i fi^tbar mit ftd herumtr\u00e4gt, ift noch nicht genau ermittelt ioorben, entfd)ieben mehrere \u00a9Boden unb l\u00e4nger al* bie anbere, gleich nad)her gu befprechenbe Slrt. (Schlie\u00dflich l\u00e4\u00dft e* baffelbe in irgenb einem S\u00dfnfel fallen unb \u2014 fttrbt halb nadher. Stan hat beobachtet, ba\u00df Skibdeu ein meniger entmidelte* \u00a9i ablegten unb barauf nod)^ ein gtoeite\u00ea, oo\u00dffontmenere*, a\u00ef* Segel mu\u00df aber angenommen merbeu, ba\u00df fte nur ein Stal geb\u00e4ren. Sei genauerer UuterfuChung biefe* brei Siuien langen, halb fo breiten unb brauugefarbten \u00a9te*, melde* faft biefe\u00efbe \u00a9efta\u00eft, mie ba* meiter unten abgebilbete geigt, fmben fxd) \u00e4u\u00dferltd) eine geflochtene Saht an bem einen langen Stabe unb beutliche \u00a9uerftreifd)en an ben (Setten. Innern aber ift e* oon munberbarem Sau. \u00a9urch eine S\u00e4ng*fdeibemanb mirb e* tu gioet gietd)e H\u00e4lften gerlegt, bereu febe achtgehn, ben \u00e4u\u00dfern Quereinbr\u00fcCCen entfpred)enbe g\u00e2cher mit je einem wei\u00dflichen, l\u00e4nglichen \u00a9ie ober, menu eg fd)on Wetter en\u00fcoidelt mar, mit etnem\tlar^c\"\nenth\u00e4lt, melcheg mit feiner Saudfette ber S\u00e4nggfdeibemanb gugelehrt liegt, \u00a9te Stutter bettet alfo in bief er SBeife ihre fed)gunbbrei\u00dfig \u00dfinber in eine gro\u00dfe \u201e\u00a9ilapfel\" regelm\u00e4\u00dfig neben einanber unb 'bfirfte biefelbe nur \u00efurge Beit oor ber \u00a9ntmidelung ber jungen faUett la\u00dfen \u00a9te, feiben arbeiten ftch, \u00bbenn fte erft reif fmb, au ber geflochtenen Saht au\u00eb ber \u00a9tlabfel heran*. Herrn Hummel in S\u00dfeter*burg bot ftch wr Beiten \u00a9elegenhett gu einer h^d\u00df mteie\u00dfanteu Seobadtung. '\u00a9r hatte, um ba* Seben biefer \u00a9dabett lennen gu lernen, bereit* langer al* eine SBode einSBetbden, an \u00bbeH&em bte \u00a9i\u00efapfel hinten fdou M\u00abar mar, tu ein \u00a9la* al* man ihm am \u00dcRorgeu be* 1. Slpril eine, mie er fagt, anfdetnenb gang frtfd)e \u00a9t apfc bradte, melde er unter ba* @Ia* gu feuern 3Betbd)en legte, ftaum mar bte* Sefdchen, fo n\u00e4herte ftd bie \u00a9efangene berfelben, beta\u00dfete unb lehrte fte nad) a\u00dfen (Setten um. @d)Ite\u00dfltd hielt fte biefelbe mit ben Sorberfu\u00dfcu fe\u00df unb \u00f6ffnete fte an ber geboten Saht oon oorn nad hinten. So mie ftd) ber S^alt ermeiterte, brangen bte met\u00dfeu Mxtfm heroov bereu immer gmei unb gmei auf einanber gero\u00dft m\u00e4ren. S\u00dft ben Rieferta\u00dfern unb guhlent half ba* Redden","page":468},{"file":"p0469.txt","language":"de","ocr_de":"2)eutfcpe Scpabe.\n469\nbtcfcit nacp, unb in menigett Sefunben liefen fie munter untrer, optte bag fiep bie Pflegemutter metter um fte flimmerte. \u00a9\u00ab traten ihrer 36, alle meig mit fcpmarsen Singen, bocp tourbett fie al\u00abbalb gr\u00fcnlich, bann fcpmars unb gr\u00fcnlicpgelb gen\u00fcgt \u00abSie festen fiep au bie bei* Sitten $um gutter rorgelegten Srotfr\u00fcmpeu unb liegen fiep biefelbeu fcpmetfeu. \u00a9ie\u00ab alle\u00ab trat ba\u00ab SBerf von 10 \u00fcftinuten. \u2014 2Benn bie Sarre fep\u00ab H\u00e4utungen, Bei toelcpett febe\u00abmal bie urfpr\u00fcttglicpe ircige ftarbe auf \u00efurge Beit mieberfeprt, \u00fcBerftanben hat, ift bie fortpflansuug\u00abf\u00e4pige @cpabe geboren* \u00a9enau genommen m\u00fcgte man ron fieBeu H\u00e4utungen fprecpen, ba\u00ab erfte \u00a9emanb BleiBt n\u00e4mlich in ber \u00a9ilapfel gur\u00fcd unb trirb baher leicht \u00fcberfehen. Sacp acht \u00a9agen erfolgt bie erfte (richtiger alfo streite) H\u00e4utung, nach sepn treiteren Sagen biefotgenbe, ungef\u00e4hr 14 Sage barauf bie br\u00fcte* Seim Sl\u00fc\u00abftiecpen au\u00ab ber alten \u00a3aut, treidle trie immer auf bem S\u00fcden reigt, erfheint bie Sarre anf\u00e4nglich burnt unb fpm\u00e4cptig, nimmt aber fpneft ihre Blatte gorm, fchon treniger rafch bie bun\u00f6ere g\u00e4rbung au, ber gelbe Sanb be\u00ab #al\u00abfcpilbe\u00ab unb bie beiben fotgenben 'tftinge be\u00ab SSittelleibe\u00ab mar\u00efiren ftdh jept. S\u00f6Ut ber vierten H\u00e4utung, ungef\u00e4hr rier S\u00dfocpen fB\u00e4ter, pr\u00e4gen ftch alle biefe \u00a9peile noch mehr au\u00ab. Sacp abermal\u00ab rier SBocpen fommen mit ber f\u00fcnften jp\u00e4utung bie fpgelftumpfe, bie Sarre trirb fomit sur Spmppe nub lebt als friche eine gleiche Beit ober 6 S\u00dfodhen* Sacpbem fte ba\u00ab lebte tleib au\u00abgesogen hat, braucht bie \u00a9cpabe 10 bi\u00ab 12 Stunben, um ftch, mit Seinen unb ppleru beginuenb, au\u00absuf\u00e4rben* \u00a9a\u00ab 2Ba<p\u00abtpunt erfolgt hier, trie bei allen pfeften, nicht gleicpm\u00e4gig* \u00a9a Rummel bie\u00ab bei ber streiten H\u00e4utung bemerkte, fo tr\u00e4hlte er brei gleich kr\u00e4ftige Sarreu a, b, c au\u00ab, f\u00fctterte fte befonber\u00ab unb erhielt folgenbe Sefultate:\n-a.\tb.\tc.\n\u00a9eburt\t1* Slpril.\n\u00a9rfte H\u00e4utung\t8*\t=\nBtreite\t*\t18*\t=\n\u00a9ritte\t=\t30*\t=\nSterte\t=\t'\t27.\tSJtai*\nf\u00fcnfte\t=\t'28.\tBuni*\nSepfte\ts\t24.\tBuli*\n1* Slpril*\n8* I 23*\t=\n21* mi\n1* Bunt.\n24. Bulu\n8* (September (lauter SBeibcpen).\n1* Slpril*\n8* =\n20* *\n1* mal\n7* Buni*\n6* Buli*\n2* Sluguft*\n\u00a9ie beutfcpe Scpabe frigt eigentlich Stile\u00ab, ira\u00ab ein \u00c4erf \u00fcberhaupt verehren fa\u00bbn, vornehmlich \u00a9r\u00f4t, treige\u00ab lieber al\u00ab fchirale\u00ab, bem \u00e4Reple bagegen geht fte nicht nach nnb auch Bleifcp vers fcpm\u00e4pet fie fo lange, al\u00ab fte etma\u00ab anbere\u00ab hat* Rummel fah fte su \u00a9aufenben in gfafepett ft\u00fcrgen, in betten \u00a9et getoefen mar unb bie Stiefelmidpfe bi\u00ab sunt Seber rom Sdpuptoerfe abfepaben, nie aber, bag eine bie anbere aufgefreffett h\u00e4tte. \u00a9pamiffo ers\u00e4plt, bag man auf offener See Sailen \u00f6ffnete, melcpe 9tei\u00ab unb \u00a9etreibe enthalten feilten, unb ftatt beffett beutfcpe \u00a9epaben gefunbett habe. Sie f\u00f6 tuten \u00fcbrigen\u00ab auep lauge hungern*\nUnter ben saplreicpett @attung\u00abgenoffen finben ftep noch einige Scpabett, melcpe sunt \u00a9Epeit bie K\u00e4ufer rermeibettb, nur SB\u00e4lber bemohtteit unb bttrep bie rerfepiebene Silbuttg ber ginget uitterfcpiebeu merben. So reiepett bei ber iappl\u00e4itbifcpen Scpabe (Blatta lapponica) bie gelben, fcpmarspunftirteu fpgelbeden, tote bie ^iuterpget, beim Seibcpen nur bi\u00ab sunt \u00a9nbe be\u00ab ^interleibe\u00ab, beim SMttttcpen bagegen \u00fcber biefe\u00ab pittau\u00ab. \u00a9a\u00ab peUer ober buniler braune \u00a9pier soidpnet fiep burep einen licpten, b ur cp f cp ei tt ettb e u Saum be\u00ab $al\u00abf<pilbe\u00ab au\u00ab unb mirb nur 3V4 Sinie lang* Statt finbet e\u00ab \u00fcberall bei utt\u00ab in S\u00df\u00e4lbern, f\u00e4ngt e\u00ab aber feiner \u00aeef<pmittbig= \u00efeit megen fepmer* Bn Sapplattb fournit e\u00ab in bie S\u00dfopnungeit uttb bann itt \u00a9emeinfepaft mit einem Sla\u00abf\u00e4fer (Silpha lapponica) au einem \u00a9age bie gattsen Sorr\u00e4tpe att geb\u00f6rrtett \u00a7ifcpen auf= Seprett. \u2014 Sei ber nur 3 Birnen langen, halb eben fo breiten gefteeften Scpabe (Blatta maculata) bleiben bie fnntevfl\u00fcgel mertlicp B\u00fcrger al\u00ab bie-mit ber Seibe\u00abfpipe abfeptteibenben \u00a9edlen, \u00a9a\u00ab ooate \u00a9pierepeu ift bunfelbrautt, an beit Spipen ber l\u00fcften iiepter, att bem Slugenrattbe be\u00ab ^al\u00abfdpilbe\u00ab uttb an ben gl\u00fcgelbeden, mit Slu\u00abfcplug je eine\u00ab fepmarsen Siede\u00ab iprer hinter:","page":469},{"file":"p0470.txt","language":"de","ocr_de":"470\n2)te \u00a9erabfl\u00fcgler. \u00a9dja\u00f6en.\nh\u00e4lfte gelb gef\u00e4rbt. 3d) traf eS bet \u00a3aEe in maulen Streit gasreich auf S3rommbeergeb\u00fcfdj ftdj lebhaft tummelnb. 9113 Eftertmate ber \u00a9attung Blatta gelten aber folgenbe: \u00a9er \u00aeopf \u00bber; ftedt ftdO \u00bboEft\u00e4nbig unter bem breiten, hinten Weber aufgeworfenen, nod) wiutelig \u00bborgejogenen $alSfd)ilbe; er fleht, wie bei aEen \u00a9djabett, mit bem \u00a9Reitel am Weiteren nach born, mit ben Sre\u00dfwert^eugeit bagegen am Weiteren nad) hinten uub tr\u00e4gt im SluSf\u00e4fnitte ber nierenf\u00f6rmigen Singen S3orftenftinter \u00bbon minbeftenS ^\u00f6rpertange. \u00a9ie toter Singel, bereu toorbere leberartige \u00a9eden mit bertoorragenben Slberu bilben, liegen ^latt auf bem flad)gebr\u00fcdten jpintevleibe auf, iitbem bie Hufe \u00a9eite mit bem ^nnettrattbe \u00fcber bie rechte \u00fcber greift uub bic breiten jpinterfl\u00fcge\n\u00a9ne \u00a9efe\u00dffdjaft bon J\u00ee\u00fcd) enfcfja\u00dfen (Periplaneta orientalis) auf berfdjiebenen S\u00ef\u00efter\u00eaftufen.\nftd) tmrd) *$ugSfaiteu toerfd)m\u00e4lcru. Sin ben breit gebriicfteu @d)en!eln ber fdjlan\u00efen Seine ft ben immer einige \u00a9tackeln, jabtreidjere au ben \u00f6erl\u00e4ngerteu \u00a9hielten, uub am f\u00fcnften Su\u00dfgliebe au\u00dfer ben feinen \u00aeraEett ein $aftl\u00e4ppdbem \u00a9ie ER\u00e4nndjeit unterfdjeiben ftdj burd) geringere \u00a9r\u00f6\u00dfe, planiere \u00a9eftalt uub einen- \u00fcberz\u00e4hligen (8.) \u00f6pinterieibSring toom aBeibdjeu; \u00fcbrigens ift bie lefcte Saudjfdjuppe bei betbett \u00a9efdj\u00efedjtern g leid) geformt ttnb platt, beim SSetbdjen nur breiter, hier wie bort tommen lauge, geglieberte fftaife an ber \u00a3interleib3fpifce oor, aber teilte \u00a9riffel b'eirn Eft\u00e4nndjen.\n\u00a9ie ^\u00fccbenfd)abe, ber Material (Periplaneta orientalis) ift ihrer \u00e4u\u00dfern \u00a9rfdjeiuuitg nadj minbeftenS aEen \u00a9enjeuigeu betannt, Welche in einem S3\u00e4derl)aufe, einer Eft\u00fcbte, Stauerei ac. wohnen; im freien trifft man biefe Slrt uiemalS.au, fonberu ftetS nur in menfdjlW&en Sdjaufungen","page":470},{"file":"p0471.txt","language":"de","ocr_de":"Mcbenfdfabe.\n471\nimb gmat gum Seibmefen ber SSemoljner berfelben. SB\u00e4^venb beS \u00a3ageS fommt fie uidjt gunt 33or= fc^etn, bleibt oielmeljr in EJtauert\u00f6djern unb buttflen E\u00dfiufeln verborgen. 23eim peinigen eines menig gebrauchten SintmerS meiner \u00e4Bohuung fanb fidj mitunter ein oereingelteS SMmtdjeu ober E\u00f6eibdjen, ober aud) eine Saroe, aber immer nur ein \u00a9t\u00fcd unter einem Sufjtebbtdj, unb loir mu\u00dften uitS ihr \u00a9rfdje\u00fcten nicht gu erfl\u00e4ren, meil bie f\u00e4mmtlidjen \u00fcbrigen Fannie frei baoon marett. Suttner gunt ($infangeit herbeigerufen, menu ftd) ber 33efudj geigte, oerfah id) eS eines \u00a3ageS unb lief baS \u00eft)ier entmif\u00e4)en. ERit 25liheSfd)tteEe lief eS auf ber \u00a9cheuerleifte einer E\u00f6anb entlang unb oerfd)maitb in bereu \u00a9de burd) ein bisher unbemerft gebliebenes, mingigeS Sodj am \u00a9nbe ber Tapete. S\u00dfie ein \u00fcMuSleiu mu\u00a7te bie \u00a9djabe ihren ESeg miebergufinbeu, ben fte gefommen mar unb iourbe fo gut* Slerr\u00e4therin ihres eigentlichen SlufentljaitSorteS. Unter ber \u00a9tube befaub ftd) n\u00e4mlich eine SSictualienljanbluug, mo bie \u00a9d)aben ihre Nahrung fanbem 2luf ihren n\u00e4chtlichen \u00a9treifg\u00fcgen hatten fie ftch aEm\u00e4lig nach oben burdjgearbeitet unb ohne \u00a9rfolg bie ihnen er\u00f6ffitetc \u00a9tube burd)irrt, einige mareit fogar bariu oerhungert; benn brei; bis oiermal fanb'ftd) eine tobt in ben meiten ERafdfen ber genfteroorlj\u00e4uge. \u2014 SDeS SlbenbS, befottberS oon elf Uhr ab fann mau ba, mo fid) biefe uid)tS meniger a\u00efs liebenSm\u00fcrbigeu Spiere einmal eingeniftet haben, fie in \u00a9chaaren herurnmanbern fel)en, gleich ben Heimchen, unb inbem fte, mie biefe, bie EB\u00e4rme lieben, fittb \u00ae\u00fcd)en unb in ber Et\u00e4lfe oon Sad\u00f6feit unb SSrauhfanuen gelegene Sofalit\u00e4ten ihre liebften Summelbl\u00e4he, fo mie Suni unb Suli bie \u00a3auf)tmouate i\u00efjreS \u00a9rfcheiuenS. betritt man gu bicfer Seit einen oott ihnen bemohnten ^lah, fo fieht man fie in allen \u00a9r\u00f6fen gmifd)en ber\n(Si\u00efap\u00eeeX ber S\u00fcdjeitfdjabe (Periplaneta oi-ientalis).\neine\u00ea \u00a9erfteuforneS unb ber t\u00e4tige eines S\u00b0^ allerm\u00e4rtS umherfdjn\u00fcffelit ititb befottberS ba gntbbirt, mo fid) eine feuchte \u00a9teile, S3rot ober anbere EtahruugSmittel ihnen bars bieten. \u00a9rfdjeint man nicht fehr ger\u00e4ufdjloS, fo laufen fte mit einer (Site unb SSeljeubigfeit baoott, meld)e ihre ^urdjtfamfett bemeifen, f\u00fcr ben SBefchauer bei allen bamit oerbuttbenen Gebens nmft\u00e4nben aber and) ein unbehaglidjeS, faft unheimliches \u00a9ef\u00fclfl ermeden. S)ie hl\u00f6hlid)e Sicht; erfdjeiituug jagt fte meniger in \u00a9djreden, als baS unermartete \u00a9er\u00e4ttfdj beS \u00a9intretenbeu, mie man fid) leicht \u00fcbergettgeit fann ; bettn eine oorbeifummenbe fliege, eine fS\u00f4hltd) oorbeilaufenbe $eEeraffel, ein .fpeimdjeu, f\u00f6nneit fie gleichfalls aufer Raffung unb gitrn 2IuSrei\u00a7en bringen. Sie fleinen Subioibiteit fuib bie fl\u00fcgellofen Saroett, bie grofett unb auSgemad)feuen erfd)eineu in gmei formen, ^Diejenigen, bereu JpinterleibSr\u00fcden, menu aud) nicht ooEfommeit oon bedjbrauiteu, am ^intereube faft f\u00e4djerf\u00f6rmig geaberten kl\u00fcgeln bebecft mirb, geh\u00f6ren bem m\u00e4nnlichen \u00a9efdjledjt an, m\u00e4hrenb bie bttrdjauS fd)marggl\u00e4ugeuben, auf bereu \u00a3h\u00b0t'arr\u00fccfen man ftatt ber Fl\u00fcgel nur feitliche Sa^eit mahrnimmt, bie EBeibdjett oergegenm\u00e4rtigen. Sm E\u00f6efentlidjeit uuterfd)eibet fid) Periplaneta oott Blatta nur baburd), ba\u00a7 beim ER\u00e4ttndjen ber erftereu \u00a9attung bie leiste, giemlid) platte 25audjfdjubbe mit gmei laugen \u00a9riffeln oerfeheu unb baffelbe \u00a9lieb beim EBetbdjen fielartig erhoben ift.\nEBeuu mit bem Steril bie Seit gum \u00a9ierlegen gefommett ift, fd)mellen bie befruchteten E\u00f6etbdjeit an ihrer \u00a3>iuterieibSfbihe merflid) au unb bte oorljer erm\u00e4hnte \u00a9ifabfel geigt fid), r\u00fccft in bem EJtafje meiter aus ber SeibeSfbihe heraus, als fie ftd) erh\u00e4rtet unb aus ber IjeEbraunen allm\u00e4lig","page":471},{"file":"p0472.txt","language":"de","ocr_de":"472\nOie \u00aeerabf\u00ef\u00fcg\u00efer. \u00a9paben.\nttt \u00ee)ie fploarge $arbe \u00fcbergebt. Oiefelbe, hier in ihrer nat\u00fcrlichen unb ton verfpiebeneit \u00a9eiten in \u00fcbernat\u00fcrlicher \u00a9r\u00f6\u00dfe bargejieltt, pat gleichfalls eine S\u00e4ugSfpeibeloaub, in jebem $ape aber nur acht (Stellen. Vom Slpri\u00ef bt\u00e9 gum IRuguft entloidelt fid) bie $apfel im Seibe bei* flutter unb foil nap ber Slnftdjt ber \u00a9inen fepr halb uapbeut fie abgelegt tourbe, ioie Rubere meinen, erft nap faft 3ahre3frift bie S\u00e4tvpeit entlaffen. Veim i\u00e4uSfpl\u00fcpfen bleibt bie erfte \u00a7aut gitr\u00fcd unb ein fedlj\u00ebmaltger 2Bed;fel folgt nad), aber in Viel gr\u00f6\u00dferen gioifpeitr\u00e4umeit als bei ber vorigen 2lrt, ioie man .beraubtet: gun\u00e4pft nap vier VPpen, bann aber immer erft nad) je einem 3ahre, fo ba\u00df bie Sarve im gloeiteit \u00a9ommet* bie britte H\u00e4utung beft\u00e4nbe unb fo fort im fedjfien bie le^te, bie \u00a9pabe alfo f\u00fcnf 3aht*e alt loerbeit m\u00fc\u00dfte, ehe fie ftp fortpflangt. 3d) habe feine eigenen \u00a9rfahrungen bar\u00fcber angeftellt, finbe aber bie Eingabe beS SllterS ctloaS fehl* hoch*\nOie $\u00fcpenfpabe, loelpe man loopt auch \u201e\u00a9ploabe, $\u00e4fer\" nennen h\u00f6rt, m\u00fc\u00dfte ihres loiffen; fpaftlipen VeinamenS gufolge aus bem SCRorgenianbe flammen, febop fehlen bie Veloeife baf\u00fcr, um bieS mit voller Veftimmtheit auSfprepeit gu f\u00f6nnen. SRan loei\u00df nur, ba\u00df fte fid) in Oftinbien tvie in Slmerifa, nid)t bloS in H\u00fcftenft\u00e4bten, fonbern aup im Viitnenlaitbe unb in gang \u00a9uropa mehr ober ioeniger h\u00e4ufig finbet, ba\u00df fte ftp gern auf \u00a9piff en aufh\u00e4lt unb ba\u00df enblip pte \u00a9nt; ioidelungStveife burdh bie \u00a9ifapfel ftp gang Vorg\u00fcgltp bagu eignet, burch V\u00dfaarenfenbungeit \u00fcberall hin verfpleppt gu toerben. ptverl\u00e4ffge \u00fcRapripteu \u00fcber ihr Voipanbenfein in \u00a9uropa reidhen ettoa einhunbertunbbrei\u00dfig 3ahre gur\u00fcd. Ob eS toahr fei, ba\u00df fte hie unb ba burp bie beutfd)e \u00a9pabe verbr\u00e4ngt ivorbeit, tvie mau behauptet, trage ich ebenfalls nicht gu entfd)eiben, loei\u00df nur, ba\u00df Bei-fpietStoeife gur geit beibe Slrten neben einanber ben Hamburgern l\u00e4ftig fallen. Oie Siebhaberei ber \u00d6ftere, naffe \u00a9teilen aufgufupeit unb befonberS gern Vier gu ledett, fann gu ihrem Verberben benupt toerben, ioemt man feuchte \u00a9peuerlappen auSlegt, neben unb unter toe\u00efd)en fie fip anfammeln unb biefe bann mit Holzpantoffeln gr\u00fcnblich bearbeitet. \u00a9S gibt beim Vertreten eines \u00a9\u00abhaben; Weibchens einen fr\u00e4ftigen $nall, ettoa fo, ioie toenn man eine gifpblafe gertritt.\nSlup bie gr\u00f6\u00dfere atuerifanifche \u00a9\u00abhabe (Periplaneta americana), bereu SBeibpen mit vollfomtnen enttoidelten kl\u00fcgeln auSgeftattet ifl, hat fi<h in europ\u00e4ifpen \u00a9eefl\u00e4bteu, ja pie unb ba im Vinnenlanbe angefiebelt unb fommt nicht feiten, aber tobt, mit ben OabafSballen gu uns her\u00fcber, \u00a9ine rotljbrauue, auf ber llnterfeite lichtere F\u00e4rbung feungeichnet ihren 1% goll meffenben K\u00f6rper, fo ioie eine helle Vinbe Vor feinem Hinterranbe baS giemlich ruube HalSfdjilb.\nOie IRiefenfpabe (Blabera gigantea), in SBeftinbien and) ber \u201eOrommler\" genannt, toeil fie ein \u00a9er\u00e4ufd) bei ihren n\u00e4ptltpen tfmg\u00fcgeit hervorbringen foil, Welches bem Gnaden mit ben \u00a9ingern gleid) fommt, umgibt ihr queretliptifpeS Haf\u00eafpilb mit einer feinen IRaubieifie unb hat toeber \u00a9tacheln an ben \u00a9cpenfefu, nad) Haftlappen gioifpen ben Graden, aber Beutlicpe fgu\u00dffohlen. OaS nahegu 2 goll meffenbe Oijier erfd)eint geflredt unb fepr flach, fdjmugigbrauu von ^arbe, \u00fcber bie ERitte ber Sd\u00fcgelbedeit gieht ein leichter \u00a9patteuftreif unb mitten auf bem Hal\u00bbfpilbe greugt fiep ein fd)toarger $led giemlich quabratifp ab. 3m f\u00fcblicpen Vtnerifa fteEt fiep biefer tRiefe nipt feiten in ben H\u00e4nfern ein. gaplreipe auSt\u00e4nbifpe 2lrten fplie\u00dfeit fid) ihm als n\u00e4pfte Verioaitbte baburp au, ba\u00df bie Haftlappen fehlen, beibeu \u00a9efp\u00efepteru febop f\u00c7l\u00fcgel gufommen. \u00a9S fehlt aber feiueStoegS an Joieber anbent, bereit SBeibpen allein ober gleipgeitig aup beit SR\u00e4nnpen bie gl\u00fcgel mehr ober Ioeniger mangeln. \u00a3ier >me bort hat eS bann feine \u00a9pioierigfeiten, bie Sarve vom voEfommeueit 3nfeft gu uitterfpeiben, obfpon einige Steuugeipeu von beit fyorfpertt aufgefunben Worben finb.\nOie \u00a9efammtljeit ber \u00a9paben ober ^aferlafe (Blattina) geh\u00f6rt gleid) ben Oermiten, toenigfteuS in ihren auff\u00e4lligen formen ben ljei\u00a7en \u00a9rbftripen an, treibt, ioie biefe, bei* SRepr; gahl nap, fpeu vor bem Sipte, ihr SBefeit im Verborgenen, uub gleipt ihnen, Weint aup nipt bem \u00e4u\u00dfern Viifepeit nap, fo bop loefentlip im iunerit Vaue. 3\u00ab ben vorgef\u00fchrten gornteu fommeit alle \u00a9paben fo giemlip \u00fcberein; befonberS finb eS bie \u00a9tedung beS SfopfeS, loelpct* nipt immer vollfi\u00e4nbig vom HalSfpilb gugebedt Wirb, bie \u00a9planfheit ber breiten, happen Veine,","page":472},{"file":"p0473.txt","language":"de","ocr_de":"@otte\u00eaan6eterin.\n473\nau ben en auSnapmSloS f\u00fcnf $u\u00dfglieber nor\u00efo turnen, bei* platt gebr\u00fcdte K\u00f6rper, bie langen SB\u00f6rflem f\u00fcllet, bie jebod) feiten an S\u00e4nge nicpt gu erretten braunen, als norbere, bie geglieberten S^aife als Hintere dlnp\u00e4nge, welcpe ipnen ipr eigeutp\u00fcmlidjeS \u00a9epr\u00e4ge berieten. SDte \u00fcDhtnbfpeile, um bon biefeit nod) ein \u00dcE\u00dfort gu fageit, gelangen bei aden gu einer Mfttgeu \u00a9ntWideluug; hier? bis fetpSgapnige Kinnbatfeit, eine fcpnabelf\u00f6rmig ausgewogene \u00e4u\u00dfere Sabe beS ttnterlieferS, bem f\u00fcnf-gliebcrige S\u00fcafier nid^t nur pier, foubern and) bet ben folgenben Familien gufallen, eine niertappige Unterlippe, bereu \u00e4u\u00dferer Sappen hoppelt fo gro\u00df als bei* innere ift uub breiglieberige Hafter: bieS adeS \u00efenngeicpnet fie als Kauferfe erften dtaugeS.\n\n\nSie \u00a9 otteSanbeterin (Mantis religiosa), Slnfto\u00e4rt\u2019erin ober wie mau fonft baS Spier* nod) nennen f\u00f6nnte, trenn man ade feine Oolfstp\u00fcmlicpen dlamen (l\u2019orateur, le pr\u00eacheur, Prego-Diou, Louva-dios u. a.) in baS Seutfdjc \u00fcberfepen wodte, gep\u00f6rt iprer \u00e4u\u00dfern \u00a9rfcpeinung nacp cntfd)ieben gu ben abenteuerlidjfteu Werfen, Welcpe in \u00a9uropa gefunben werben. Sie beifolgeubc Slbbilbuug eines freffettbeu dBei\u00f6djenS macpt eine auSf\u00fcprlidjere Sefcpreibung \u00fcberfl\u00fcfftg, bemerft\n\u00a9te \u00a9otteSanleterin (Mantis religiosa).\ng\u00dfeilcfjm Helft einem (Sierljatifen an einem tpflanjenftengel, au\u00a7 meinem einige 3unge au\u00ea\u00efriecfyen.\nfei nur, ba\u00df baS SMundjen einen fcplanferen Hinterleib uub l\u00e4ngere $\u00fcpler pat unb ba\u00df bie K\u00f6rperfarbe oielfadjen Slb\u00e4nberuitgen unterworfen ift: halb gang braungelb, halb gang gr\u00fcn unb an ben dt\u00e4nbern ber , beS SoiberrndeuS unb an ben Seinen br\u00e4unlicpgelb. Ser Kopf, ioie bei ben \u00a9cpabeit geftedt, bei* \u00a9cpeitel gu oorberft, bei* dJhmb gu pinterft, tr\u00e4gt auf feuern brei beutlicpe diebenaugen unb Weidpt nirgenbS Wefeutlidp non bem bei* Kaferlale ab, bagegett bilben bie Sorberbeine oorn am langen ^\u00dfrotporar mit iprett gleicpfadS berl\u00e4ugertcn, breifeitigen H\u00fcften unb ben \u00a9dpienen, Welcpe Wie bie Klinge eines SafcpeumefferS gegen feinen \u00a9tiel, fo in eine Soppelreipe non \u00a9tadpelu au bem breitgebriicften \u00a9djentet pineittpaffen, ein gum \u00a9rgreifen geeignetes d\u00f6etdgeug, bie fogenannten \u201edtaubf\u00fc\u00dfe\". 2luf ben fdplanten, piuteren Seinen, Welcpe gleidj ben oorberften f\u00fcnf g-it\u00dfglieber pabeit, unb auf beut HMerleibe rupenb, ben Ha^ mit ben dtaubf\u00fc\u00dfcn bropenb erpobeu, bamit fie gum \u00a9reifen bereit feien, erpafdjen bie Spiere aderlei Snfeften, non Weldpen fie ftd) auSfdjlie\u00dflidp ern\u00e4pre\u00fc, weSpa\u00efb fie in iprer \u00a9efammtpeit and; ^angfepreden (gangpeufdpreden, Mantodea) genannt Worben finb. \u00a9ie eutwideln bei biefer \u00a9elegenpeit ebettfo biel SluSbauer, als Sift \u00a9tuuben laug tann bie StantiS opne diegung in jener \u00a9tedung nerbleibeu, bemerkt fie aber einen \u00a9egeuftanb, Weldpen fte fidp auSetdoreu, fo ber=","page":473},{"file":"p0474.txt","language":"de","ocr_de":"474\n\u00a9te \u00a9er ab flit g 1er. gangfc|redett.\nfolgt fie ifit, ben \u00aeopf |1\u00ee\u00ee unb fyv bretjenb, mit bem Slide, plept Wot)t and) mit gr\u00f6\u00dfter Sor* fic^t ferait unb Wei\u00df meift ben richtigen geitpunft abjupaffen, in Welchem fte ber \u00a9ebraudj ihrer Werfjeuge jutn geW\u00fcttfd\u00fcen \u00dfiele f\u00fchrt. 3 ft bie Sente Derart, fo pup f*e flh/ feinigt bie Saubfit\u00dfe mit bem Staute, jiet)t bie gp\u00efer jWipen fenen burd) unb nimmt ihre fr\u00fchere \u00a9te\u00ef\u00efung lieber ein. Unfere Srt bat mit ga^\u00efveic^en anbern fo\u00efgenbe \u00a9attuuggmerfmate gemein: \u00a9er Srotborax ift ein unb ein halb big breimal fo \u00efang, alg bie beiben fotgenben Singe jufammengenommen, hinten gerunbet, an ben \u00a9eiten gep Weift unb \u00fcber ber \u00a9inlenfunggftelle ber Sorberpften breiter alg fonft, fa er fann fp bi\u00ea\u00efoeiteit hier in Hautlappen erweitern. \u00aeer Hinterleib pat bei beiben \u00a9epledprn jwei gegtieberte Saife unb oerbirgt beim Wcibd)en in einem tiefen Sugpnitte beg oorlepett \u00a9tiebeg eine fur je, hafenf\u00f6rmige, Segr\u00f6hre, Wapenb beim St\u00e4nndjen am @nbe jtoei @riffet fptbar Werben, welche im trodnen guftanbe lept abbrechen unb baher ben \u00a9t\u00fcdeu in ben \u00a9ammtungen h\u00e4ufig fehlen. Sie fl\u00f6get unb ihre Qeden, fehr \u00bberpieben in gorm unb lefctere juin Stje\u00fc auch in ber Derbheit, ftimmen nur im Ser tauf ber Sb ent mit einanber \u00fcberein, inbem fie oon fi\u00e4rferen ber S\u00e4nge itad), bon fd)W\u00e4d)eren in ber Quere burdjjogen Werben, Welche in ihrer Bereinigung meift Oieredige, aber auch unregelm\u00e4\u00dfige Stapelt barftetlen. Selbe gl\u00fcged paare finb manchmal f\u00fcrjer alg ber Hinterleib, in ber Segel aber, wenigfteng beim Stampen, l\u00e4nger unb geben gute ltnterf(hiebe bei \u00a9ruppirung ber Srten ab. Qic \u00a9otteganbeteriu geh\u00f6rt ju benen, Welche Wegen ber etWag leberartigen Sef\u00e4affenheit getr\u00fcbte Sorberft\u00fcget unb ein glepgef\u00e4rbteg Hornfted hiuter ber Hauptl\u00e4nggaber, bag Sanbfelb nicht berber alg ben Sannt unmittelbar hotter jener unb bieg alleg gleichfarbig h\u00fcben, bagegen wirb bag Sahtfelb, b. h- ber gr\u00f6\u00dfere, hiuter ber Hauptaber gelegene gl\u00fcgeltheil a\u00fcm\u00e4lig gegen ben Hiuterranb ty&tx unb tytx glasartig* \u2014 Qag Shier lebt im \u00a9\u00fcben \u00a9uropag, big greiburg im Sreiggau, granffurt a/St., St\u00fchren alg n\u00f6rblpe \u00a9renje, unb in gang Sfrifa. 3\u00bb St\u00e4hren h\u00e4lt eg fid) gern in Weinbergen auf, aber nicht unter bem Samen \u201eWeinhanbel, Weinhafel\" Wie S\u00f6fet angibt. \u00a9er \u00a9enaunte Wollte bte s\u00dfaaruug beobachten unb fperrte ju biefem \u00a3wede ihm aug granffurt iiberpidte \u00a9remptare ju einzelnen ^\u00e2pen mit Wilbem Seifu\u00df ober anbern S\u00dfflai^en, auf Welchen fie gern ftfceu, jufammen, mu\u00dfte fie aber halb Wieber trennen. \u00a9emt anfangs fa\u00dfen fte fteif unb beWegttngglog einanber gegen\u00fcber, wie \u00c4ampfh\u00e4hne, erhoben aber algbalb ihre gt\u00fcgel, hieben blihfd)tteE unb in roller Wuth mit ben Saubbeinen auf einanber ein unb biffen ftd) unbarmherzig. Dollar War nid)t gl\u00fc& lieber mit bemfelben Serfudje: er fanb bie Shiere oereinigt neben einanber ftiseub, Wie eg bic \u00a9forpionfliege and) thut. Hierauf aber oerfpeifte bag Weibchen bag Staunten unb fp\u00e4ter nod) ein jweiteg, Wetcheg in ben Seh\u00e4lter eiugefe|t Worben war. Wie gro\u00df bie \u00a9efr\u00e4\u00dfigfeit biefer \u00a9d)redeu ift, erfuhr 3 immer manu, welcher in Sorbamerifa eine bort lebenbe Slrt bie carol in if che gangfd)rede (Mantis Carolina) l\u00e4ngere Beit f\u00fctterte unb feine Seobad)tuugen dar\u00fcber brieflich an Sur me ift er gelangen lie\u00df, gleichzeitig mit bem Bnbioibuttm fetbft unb jwei Surtien feiner \u00a9ier* alle brei werben unter beit repen \u00a9h\u00e4kelt beg f\u00f6nigli\u00e4jeit gootogipen ShtfeumS ju Hude aufbewahrt, gimmermanu erhielt bie Slantig am 2. Oftober, fc^te fie in ein gro\u00dfeg \u00a9tag unb f\u00fctterte fie; am folgenbett Sage legte fte \u00a9ier, ftarb aber nicht, wie er erwartet hatte, fonbern oerjehrte nad) Wie oor t\u00e4glich einige \u00a9tthettb fliegen, juWeilett aud) m\u00e4chtige Heufd)reden, bann einige junge gr\u00f6fepe unb fogar eine \u00a9ibed)fe, Weld)e breimal fo lang alg fte felbft war. Wag fte einmal beim greffen oertaffen hatte, nahm fte nicht Wieber an, weil eg fein Sehen mehr hatte. Salb fchwoll ber Hinterleib bebeutenb an, unb am 24. Oftober legte fte jum zweiten Stale \u00a9ier, aber Weit weniger, alg bag erfie Stal. Sach Seenbigung biefeg @efd)\u00e4ftg, Weicheg mehrere \u00a9tunben in Snfprud) nahm, fing bag oon Seuem au gu pmaufen, wag ihm nur Sebenbigeg borgeworfen w\u00fcrbe. Wieberutn pwott ber Seib auf unb mau erwartete eine br\u00fcte portion \u00a9ter. Wie eg fehlen oerj\u00f6gerten unb oerhinberten bie falten Sooembern\u00e4d)te bag \u00a9reigni\u00df, unb ohne ba\u00df eg eingetreten war ftarb bag Shier am 27. December. 3lm 26. Stai frohen bie \u00a9ter ber erften unb pon am 29. bie ber zweiten, brei Wochen fp\u00e4ter gelegten portion aug. Steht immer","page":474},{"file":"p0475.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9otteSanbeterin. Irgentinifcpe gattgfcprede.\n475\nin ber gorm, tu Weldjer fie oben abgebitbet [tub, aber bod) ntd)t iuefent\u00efid^ baboit rerfdjiebett, mer b en bon nuten uadj oben bie (gier an einen Sfiaugenftengel ober \u00abStein fept regelm\u00e4\u00dfig neben einanber gelegt unb bur cp eine fdjleimige Ibfouberung au einanber getittet, weldje tpeilS fdjaumig, tpeilS bl\u00e4ttrig erh\u00e4rtet. 3\u00ab 18 bis 25 Qtterreipeu, jebe 6 bis 8 St\u00fcd entpalteub, f\u00fcgen ftd) bie \u00a9er, trie in g\u00e4djer eingebettet, au einanber nub rieten ipr ^opfenbe nadj ber Slittelfurdje auf ber Oberfeite bi\u00ab. Oie \u00a9r\u00f6\u00dfe ber \u00a9efammtpeit unb bie SerbiitbuitgSWeife ber einzelnen geigt fofort/ba\u00df pier uidjt \u00f6on eiuer \u00a9ierlapfel bie Sftebe fein tonne, trie fie ber \u00bborigen Familie eigen ifh 9tadj ber UeberWinterung triecpeu bie Opiercpeu aus ihrer SSiege, in ber 3Beife, Joie bie Ibbilbuug geigt unb p\u00e4utcn ftd) gum erften Stale fc^on W\u00e4preub fte bie \u00a9ifdjale oerlaffett. Sor mehreren 3apren bradjte mir ein greunb einen \u00a9iercomftler genau oon ber pier abgebilbeten Sefcpaffenpeit auS Spanien mit. IIS \u00a9nbe 3uni, InfangS 3u\u00fc eine partie \u00a9otteSanbeterinnen jum Sorfdjein tarnen, toar ich um fo \u00fcberrafdjter, als id) nicht im \u00a9ntferntefien an bie LebenS= f\u00e4htgleit ber \u00a9er gebacht patte. 2Jtit ben 3uitgen \u00f6i\u00abS eS \u00abtir, tote toeilanb 91\u00f6fei: fte biffen fid) unter einanber, trollten aber bie Heilten piegen, treldje id) f\u00fcr fie perbeifcpaffte eben fo trenig ergreifen, trie anbere nach eigener SuSWapl, als icp fie frei auf ber genfierbr\u00fcftung hcrnmlaufen lie\u00df, unb ftarben nadj trenigen Sagen, nad)bem fte burch ipre pofftrlid)en Stellungen, ihre 9Jhtnter= feit, ihr fgurc^t unb $edpeit gugleidh rerratpenbeS Skfen belnftigt hatten, ^errn Sa g en ft ecp er gelang eS WenigftenS, bie fehtigen bis gum luguft mit Slattl\u00e4ufen su ern\u00e4hren nitb einige fernere H\u00e4utungen gu beobachten, \u00a9twa 14 Sage nach bem SlttSfchl\u00fcpfeu erfolgt bie gtrette, in Verlauf gleicher Seit bie teilte H\u00e4utung, unb fo m\u00f6gen fte bereu fieben 31t beftehcu haben, ittbern fid) mit jeber foigeitben bie g\u00fcplerglieber rennet)ren, unb allnt\u00e4lig bie gl\u00fcgelfdjeibeit fidjtbar trerbett, fo trie gleichseitig bamit bie \u00dcRebenaugen. Oie gu\u00dfglieber tommen gleich anfangs in ihrer g\u00fcufgapt ror. 3n 3apreSfrift ro\u00fcenben mithin bie gangfchreden trie bie gew\u00f6hnlichen Heufdjredeu ihren Lebenslauf.\nSurnteifter befchreibt ron SuenoS^SireS aus bie argentintfdje gangfehrede (Mantis argentina) als neue fledenlofe Irt ren bret Bott L\u00e4nge nttb lidjtgr\u00fcner garbe. OaS fdjlantere M\u00e4nnchen hat glaSpe\u00dce, ben Hinterleib etwas \u00fcberragenbe gl\u00fcgel mit gr\u00fcnen Ibern, trenn man ron ber gelblichen rorbent Hauptaber abfiept, ferne g\u00fcpler meffett gWei god; beim fl\u00fcgellofeit, nur mit ftart gegitterten, leberartigen L\u00e4ppdjett rerfeheiteu Sktbdjett meffeu fie einen 3ed. Oie \u00a9rweiterung beS getielten S\u00dfrotporay ift am Dtaube geg\u00e4pnelt, trie bie Sorberp\u00fcfteu au ben kanten; bie su ipiten geh\u00f6rigen Sdjenfel nttb Schienen betrepren feptrarsbefpipte 3\u00e4pue. 3d) h\u00e4tte biefe, im f \u00fcblich en \u00a9ebiet ber argentinifepen Staaten bis Sienboga rovtommenbe Srt nicht erw\u00e4hnt, Wenn nicht gleichseitig ein p\u00f6djft intereffanter Sericpt \u00fcber bie ^\u00fcpupeit unb \u00a9efr\u00e4\u00dfigteit eines Weibs lidjen 3ubiribuumS beigef\u00fcgt w\u00e4re, Welchen Sur nt elfter einem burcpauS glaubw\u00fcrbigett, bort anf\u00e4fjtgen \u00a9ngl\u00e4nber uacherg\u00e4plt, ber ipm baS Opier lebenb nebft feiner tobten Sente am anberit Sage \u00fcberbrad)te. Im Slbenb gwifepett 8 unb 9 Upr, als es fd)on m\u00e4\u00dfig bunfel geWefen fei, pat ipm Herr 9t. Hub f on berichtet, pabe er ror ber Sp\u00fcr feines Haufe3, einer Quinta in ber 9t\u00e4pe ron SuenoS=lires gefeffeu, als pl\u00f6plicp baS laute \u00a9etreifcp eines Keinen SogelS (Serpo-phaga suberistata) ront Saume herunter, ber in ber 9t\u00e4pe fiept, feine lufmertfamteit auf ftd) geleutt pabe. \u00a9r fei piugegangen unb pabe su feinem \u00a9rftaunen bemertt, wie baS S\u00f6gelcpen au einem Steige Wie augetlebt gewefen fei unb heftig mit ben gl\u00fcgelit geflattert pabe. 3u ber llebersettgung, ba\u00df pier ein $ampf ftattfinbe, in Welchem baS aUm\u00e4lige Serftummen beS SogelS unb feine 9tegungSlofigteit beffeit Unterliegen bet\u00e4ubet pabe, patte Hevr Hub fr\u00ab uutt eine Leiter perbeigepolt unb einen mertw\u00fcrbigen Inblid gepabt. Oie oben befepriebene gaugpeufeprede patte fiep mit ipren rier pintern Seinen feft au ben 3weig angetlammert unb mit ben rorbent baS S\u00f6gelcpen fo feft umarmt, ba\u00df $opf an $opf fa\u00df. Oie Haut beS festeren war beim S\u00f6gel in gepeu gerriffen unb am Scp\u00e4bel bereits genagt, troron ftd) Surnteifter felbjt \u00fcbergeugeit tonnte. Oiefe \u00a9rg\u00e4pluttg jieUt mitpin bte Opatfadje feft, ba\u00df gangpeufepredett t\u00fcpn genug ftnb, um","page":475},{"file":"p0476.txt","language":"de","ocr_de":"476\nSie \u00a9erabf\u00efwg\u00eeet. \u00a9efenft^eufc^ret\u00efett.\nfcptafenbe S\u00f6get ju \u00fcberrumpeln unb $u tobten, auf bie \u00a9efapr pin bon, ihnen burcp ein paar \u00a9dptabelptebe abgefertigt unb f\u00fcr fernere feiten mtfcp\u00e4blid) gemalt $u Serben. \u2014 gaplreidje Strien, loetdje im \u00a9runbe ebenfo gebitbet ftnb, aber am $opfe einen ttacp born gerichteten botdp; artigen, and) ^oeifpipigen gortfap unb am \u00a9nbe ber \u00a9cpcnM einen nacp hinten gerichteten Harth lappen f\u00fchren, ftnb all Vates bereinigt, unb mleber anbere, bei beiten unter fonft gan^ \u00e4pnlidjer Sauart fiep bie m\u00e4nnlichen W\u00fchler bitrd) eine Doppelreihe bon ^aiitm^apneu aul^eicpnen, bilbeit bie \u00a9attung Empusa, melcpe mit einer Slrt (E. pauperata) auch im [\u00fcblichen \u00a9uropa bertreten ift.\n*\nDie \u00a9efpeitfipeufd)reden (\u00a9efpeitftfcpreden, Phasmodea), mit ben h\u00f6rigen innig ber* br\u00fcbert in bem \u00a9ebunbenfein an m\u00e4nnere \u00a9rbftriche unb im fonberbaren Slulfepeit, m\u00e4ren im \u00a9pfteme auch lange \u00dfeit mit ihnen bereinigt, enthalten aber ber abmeidjenben \u00dcDiertmale ju biele, um nach bem heutigen \u00a9taube ber SBiffenfcpaft ferner mit ihnen berbmtben bleiben ^u l\u00f6nnen. 2>it ber borperrfdj en ben \u00a9ntmidelung bei SJtittelbruftringe! auf Sofien bei borberen, in bem SJlattgel ber Siaubf\u00fc\u00dfe, meift audj ber Fl\u00fcgel, unb in ber ftabf\u00f6rmigen \u00a9eftalt ber meiften ober ber blattf\u00f6rmigen einiger liegen bie ohne meitere! in bie Singen fpringenben Unterfchiebe. Der in ber Stegei eif\u00f6rmige $opf fiept ^ter allerbingl aucp fchtef, feboch mit bem SJiunbe nach born, tr\u00e4gt nur, aber nicht immer bei ben gefl\u00fcgelten Strten, Siebenaugen, mitten im \u00a9ejtcpt bor ben bor; quellenben Stepaugen bie 9= bil \u00e4O glieberigeit g\u00fcpler, meXd^c einen furzen pabeit barfteUen, unb ftaid entmidelte gre^mer^euge ; an biefen \u00fcbermtegt bie Unterlippe mit ihrem gro\u00dfen \u00e4u\u00dfern Sappen unb ben kapern, melcpe bie flehten ^iefertafier bodft\u00e4nbig $ur \u00a9eite br\u00e4ngeit. Der gmeite Sruftring erlangt in ber Siegel ben ft\u00e4rfften Umfang, bleibt aber bem Silbunglgefepe ber \u00fcbrigen ^\u00f6rpertpeite treu, breprunb ober platt, je itacpbem bal gait^e Dpier biefe ober feite \u00a9eftalt bat; Seine unb Fl\u00fcgel, mo testete borpanbeit ftnb, fiepen am hi nt er ft en \u00a9nbe beffelbett. Slur bei einer geringen Slngapl \u00a9efpeuftheufchreden (Phyllium) ift ber lebte Sruftring fo.gro\u00df, mie ber mittlere, bei ben ungez\u00fcgelten f\u00fcrger unb eben fo gefta\u00eftet, mie ber botpergepenbe, bei ben gefl\u00fcgelten l\u00e4nger. Der Hinterleib pflegt breprunb gu fein, mie ber Sporar, platt gebr\u00fcdt, gerabegtt fo bititit mie ein Statt, meint biefer el ift, unb l\u00e4\u00dft auf bem Si\u00fcdeit neun, am Saucpe nur ftebeit ober acpt Sihtge unterfcpeibeit, mal bapertommt, meil beim SBeibdjeit bie fiebente gro\u00dfe unb fcpaufel; f\u00f6rmige, beim SMnncpeu bie acpte Saucpplatte fo lang merbeit, ba\u00df fie ben lebten Stiug bebedeit unb mopl gar noch bar\u00fcber pinaulragen. \u00a9in gmeiter \u00a9efcplecptlunterfclpieb beftept bavin, ba\u00df beim ftetl Heineren SJl\u00e4nncpen bie Deffnung f\u00fcr bie \u00a9enitalien in ber borlepteit, beim SBeibcpeit in ber britttehten Saudjplatte angebrad)t if. She fcpoit erm\u00e4hnt, feplcit bieten Strten bie Fl\u00fcgel auf allen Sltterlftufen, unb el treten baper biefelben \u00a9cpmierigfeiten mie bei ben \u00a9cpabeit ein, menu el fid) um Uitterfcpeibung bon Sarbe unb uitgefl\u00fcgeltem ^mago panbelt, fa fie mepreit ftd) pier noch bebeutenb barurn, meil bei bieleit Sarbeit \u00a9tadjeln unb lappige Slnp\u00e4uge an berfcpiebenen \u00a9teilen bei ^\u00f6rperl ober an ben Seinen auftreten, melcpe fp\u00e4ter mieber berfdjmhtbeit unb fo bie gufamntengep\u00f6rigfeit ber unreifen unb reifen \u00dfufi\u00e4nbe bermifdjen. Die Sorbevfl\u00fcgel pflegen furg gu fein unb nur bie SSurgel ber piitteru gu bebedeit, biefe bagegen reicpett nicpt fetten bil faft gur Seibelfpipe, pabeit ein fepr fcpmalel, pcrgameutartige! uub gef\u00e4rbtel Slanbfeib, bagegen ein Breitel, h\u00e4utige! Slaptfelb, in beibett aber ein faft quabratifdje! Slberitep. \u00a9ro\u00dfe SRaucpfattigfeit perrfcpt pinficpttid) ber Seine, iitbem fie eutmeber lang uub b\u00fcmt, ober au iprett berfdjiebeneit Dpeiten breit unb bitrd) Slnp\u00e4uge blattartig erfcpeiiteu; nur iit beit f\u00fcnf ^u\u00dfgliebent, bereit erfte! ba! l\u00e4ngfte, unb in einem gro\u00dfen, ruitben Haftlappeit gmifpen ben Tratten ftimmen alle \u00fcberein. Die b\u00fcttneit Sorberbetne pabeit meift am \u00a9runbe iprer \u00a9cpeufet eine tiefe Slulbeugung f\u00fcr ben $opf, bamit fie in bicptem Slnfcpluffe au einander fteif borgeftredt merbeit t\u00f6nneu, eilte","page":476},{"file":"p0477.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9reif\u00fcffge, geirrte, S\u00eeofft\u2019\u00ea \u00a9efpenftpeufcprecfe.\n477\n(Stellung, We\u00efcpe Meliere Beim 97upen fepr lieben, We\u00eapalb fie um fo mepr Bei ber Br\u00e4unlichen prbe einem b\u00fcrren Slfte put \u00a9erWecpfeln gleichen, hierin ift eine\u00ea jener \u00a9cfjujjmittet gu erlernten, we\u00efcpe bie Statur nicf>t feiten unb gwar rorgug\u00ebweife Bei ben metric[ejten Werfen anwenbet, um fie an ipren Slufentpal\u00eaorten ben Singen ber pinbe gu rerbergeu. \u00a9ie ^3pa3men BeWopneu n\u00e4mlicp ba\u00ea Unterpolg ber \u00a9efti\u00e4ucpe, bereu \u00a9latter fie in ber Stacpt rergepren; ben \u00a9ag rer; Bringen fte in tr\u00e4ger Stupe. \u00a9ie SBeiBcpen taffen bie \u00a9ier, au3 benen naep 70 Bt\u00e9 100 \u00a9ageit bie pngen attlfrtedjen nnb fe^r fcpnell peranWacpfen, eiugeln fallen, \u00a9on ben gaplreicpeu Slrteu geh\u00f6ren nur gWei beut f\u00fcblidjen \u00a9uvopa an, faft alle \u00fcbrigen bem peifen \u00a9rbg\u00fcrtel. 97. \u00a9rat) Befcpreibt in einer SlrBeit \u00fcBer biefe Familie (1833) 120 SIrten. \u2014 S\u00f6eftWoob in feinem Kataloge be\u00ea Britifdjen SJtufeutwo pat biefe 3apl (1859) nicht nnBebenteub rermeprt. \u2014 \u00a9er br\u00fcte \u00a9peil jener fommt auf bie Weflicpe, bie \u00fcbrigen \u00dfmeibritfel auf bie \u00f6ftl\u00fcpe .plbfugel, Beiberfeit\u00bb \u00fcber; fepreiten fie ben peifen \u00a9\u00fcrtel nur in Wenigen ungefl\u00fcgelten Sitten nnb nehmen um fo mept au JR;\u00f6tpergr\u00f6\u00a7e unb Slu\u00eabilbung ber Fl\u00fcgel gn, je n\u00e4her fte bem \u00a9leicper fommen. \u00a93 erfdjetuen barunter ftabartige formen, we\u00efcpe ron feinem anbern $etf an B\u00e4nge be\u00ea Seiber auf) nur ann\u00e4hernb erreicht werben. (So Wirb ba\u00ea mit ftummelhaften pitgeln au\u00f4gei\u00fcftete S\u00f6eibcpen ber in pra einpeimifdjen bornf\u00fcfigen \u00a9efpenftfepred e (Cyphocrania acant\u00fcopus) Bei V\u00ab 3\u00b0\u00fc Seibe^burcpmeffet 8V* 3rd lemg, ba\u00ea ebenfalls ungepgelte \u00a9kibepeu ber geehrten \u00a9efpenft? fefreefe (Bactria aurita) im pnern \u00a9rafiliew\u00bb Bei V8 3rd \u00a9reite gar 9 3rd 5 Siniett, ja einen pf, trenn man bie rorgefredten \u00a9eine mit mi\u00a7t; am $opfe pat e\u00a7 ein f$aar gro\u00a7e nnb Breite, ohrartige Slnp\u00e4ttge unb auf bem St\u00fcden, mitten gtrifchen ben hinteren \u00a9einen einen gewaltigen aufrechten \u00a9orn. $eht0 ron Beiben w\u00fcrbe mithin in geraber Stiftung al\u00a3 \u00a9\u00fcb nat\u00fcrlicher \u00a9r\u00f6jje hier fdap finben, Wohl \u00fcber Stoffi\u20193 \u00a9efpeitfpeufcptecfe (Bacillus Rossii), treize in Italien unb bem f\u00fcblichen panfreid) lebt, \u00a9ent b\u00fcrren K\u00f6rper fehlen bie p\u00fcgel, jeglidte (Stacheln nnb Sappenattp\u00e4nge, bem \u00c4opfe bie Siebenaugert. \u00a9iefe SJterfmale, fo Wie fnrge fchnurf\u00f6vmige W\u00fchler, ein Beim SBeibc^ett gugefpipte^, Beim SJi\u00e4nndjeit folbige\u00ea ffutevleib\u00eaenbe charafterifiren bie\njftoffi\u2019S \u00a9ef^enftljeufc^redfe (Bacillus Rossii), ertoadjfen unb im Sarbenjuftanbe.\n\u00a9attung, ein glatter nnb gl\u00e4ngettber K\u00f6rper ron gr\u00fcner ober Br\u00e4unlicher pvbe, ein fdjwacp erhaBener SJtittelfiel auf ben fattm gef\u00f6ruelten Beiben piutereu \u00a9rufringen, neungehngliebrige ppler, brei Bi\u00c4 rier 3apne an ber Unterfeite ber mittleren unb feep\u00ea eben ba au ben hintern \u00a9epenfetn bie in Stebe ftehenbe Sltt. \u00a9a\u00ea SJt\u00e4nndjen Wirb gWeiunbgWangig, ba\u00ea SBeibcpen breifig Linien lang.\n\u00a9ie fel)r artenreidje \u00a9attung Bactria unterfcheibet pep Bon ber rorigen \u00a9attung bitrd) Borften; ober fabenf\u00f6rmige ppler, welche minbeftenS \u00a9porarl\u00e4nge erreichen unb baburd), baf ba3 erfte pjjglieb l\u00e4nger at\u00eb bie brei folgeubeit gufammen ift, ron ben \u00fcbrigen ungefl\u00fcgelten (Acan-thoderus, Anisomorpha). \u00a9ei Cladoxerus pat nur ba3 SJt\u00e4uncpen p\u00fcgel, Bei aden noep \u00fcbrigen \u00a9attuugen anep ba\u00bb SBeibdjen, manchmal aderbhtg\u00ea in rerf\u00fcmmerter prm. 3>e nachbem bie ppler bie \u00fcieibe\u00e4l\u00e4nge nid)t erreichen ober, Wettigfen\u00ea Beim m\u00e4nnlichen \u00a9efchled^te, biefelbe \u00fcber; treffen, im elfteren pile bie pngel Bei SJt\u00e4nncpen unb SBeibcpen ungleich gro\u00a7 finb, ober Bi\u00a3 gnnt Setbe\u00eaenbe reiepeu, unterfcheibet man eine Slngapl ron \u00a9attuugen, ron Welchen Phasma ber gangen pmilie ben Stamen rerliepen pat. 3pre in ber Siegel Bunt gef\u00e4rbten Slrten leben rorgug\u00eaWeife","page":477},{"file":"p0478.txt","language":"de","ocr_de":"478\n2>ie \u00ae er ab flit g 1er. \u00abf\u00e4eufdjredeit.\nauf ben @uuba=Unfein unb in \u00a9\u00fcbamerifa nnb inerben an ben fe\u00ef>r langen i\u00f6orfienf\u00fc^Iern, inte an ben unter ftdj gleid) langen Ringeln erfamtt.\nSB\u00e4^reub alle bisher besprochenen \u00a9efpeuftfdjreden a\u00ef\u00ea \u201einanbelitbe riefte\" bezeichnet inerben f\u00f6itnen, fo tn\u00fcffeu bie uodj \u00fcbrigen ihrer niebergebr\u00fcdteit, breiten $orm unb ber ebenfo gestalteten Seine inegcn \u201einanbelnbe Sl\u00e4tter\" heilen, inie bie hier norgef\u00fchvte Srt (Phyllmm siccifolimn) au\u00ea Oftinbien uuzineibeutig betneift; feine inie aller Wirten gr\u00fcne K\u00f6rperfarbe bleibt aber nach\n\u00a3a\u00eb toatt\u00f6elnbe Statt (Pbyllium siccifolium).\nbem St\u00f6be in \u00a9elb au\u00bb; e3 inirb nor beit anbent burd) bie f\u00fcnf .g\u00e4hne nom an ben rauten; f\u00f6rmigen Sorberfdjeitfelit unb am St\u00e4ngel ber Jpinterfl\u00fcgel be\u00ea SBeibchen\u00bb lenutlid)* \u00a9iiter gmeiteit \u00a9attuug (Prisopns) ioadjfeit bte fabenformigen W\u00fchler \u00fcber beit Kopf unb inerben l\u00e4nger al\u00ea ber hdlbc Stittelleib.\n\u00a93 folgt fehl ba\u00e4 gw\u00a7e $eer ber fprittgenbeit \u00a9erabft\u00fcgter, ioetdje bie Solfiofpradje unter ben nerfd;iebenften Samen, inie $eufcpreden, \u00a9ra\u00eapferbe, \u00a9ra\u00eap\u00fcpfer, jpeit; pferbe, \u00a9prettgfel, \u00a9rillen u, a. zu bezeidjneit pflegt. 6ie alle ern\u00e4hren fidj oorzug\u00eaineife non Pflanzen unb manche f\u00f6nneu burd) ihr maffenhafte\u00bb Sluftretcu zeitineilig ber menfdjlidjen Oefonomie im ^\u00f6d^ften \u00a9rabe nerberblid) inerben, nerfcpm\u00e4hen febod) in ihrer @efr\u00e4\u00a7igfeit meber ihre\u00ea \u00a9leichen nod) anbere Kerfe. 2113 uiterm\u00fcblidje Stufifanten beleben fte int vfpodjfommer unb ^erbfte SZBalb unb gelb unb SBiefe, bie eine auf bie eilte, bie anbere auf eine anbere 2lrt uttb eine anbere SBeife geigenb. \u00aeaper ber Same \u201e@d)rede\"; bemt fchredeu peifit urfpr\u00fcitglid) fchreien, fdjloirren, fnatrett. \u00aeie heutigen \u00a9ntomotogen nertheilen alle (Sdjredeit auf bie brei Familien ber $elb;, Saub; unb \u00a9rabhenfchreden, unb iit biefer Seiljeitfolge inollen mir ttu3 ein haar 2lrtett Sept genauer aitfeheit.","page":478},{"file":"p0479.txt","language":"de","ocr_de":"$elbbettfd)redett.\n479\nSitte \u00a9radh\u00fcpf er, bereit beutlid) geglieberte gullet' bte t;alBe S\u00e4nge ipre\u00ea geftredten ft'orperd nicht \u00fcberfchreiteu, bereu burdjaud gleich gebi\u00efbete p\u00a7e and brei \u00a9liebem befielen \u00eemb bereu hinterfte Seine tu pige bed ocrbidten \u00a9dpenfeld ttnb ber langen \u00a9d)iene gum \u00a9prunge bef\u00e4higen, geh\u00f6ren gu ben p\u00efbheufd)reden (Acridiodea) ober beu Henfd)rcdett im engeru \u00a9tune be\u00a3 SSorted. \u00a9te ftnb bie befteit \u00a9prittger tu ber ptmi\u00efie uub fdjnetlen ftd), lote ber pol), ungef\u00e4hr um bad gtoeihunbertfache ber eignen S\u00e4uge fort. Pr Stumpf, oon ben \u00a9eiten mer\u00ef(id) gufamtneu= gebr\u00fcdt, erfdjeint mehr ho\u00fc) aid breit. Ser $opf fteht fen\u00efred)t, barunt aber bte \u00a9tint nidjt immer gerabe nach oorn, loeil fte fid) btdioeilen (Truxalis) mit bent \u00a9dfeitel gufamnten in einen tegelf\u00f6rmigen prtfah oerl\u00e4itgert. Stebenaugeu fehlen nur ber (Gattung Prosopia nub ben ajtatifdjen Sitten bon Poecilocera, fonft fittbeit fte fid) ftetd ttnb gioar allermeift aid bie \u00a9den eine\u00bb Sreied\u00ea bon ber H\u00f6he ber Siehattgenl\u00e4itge. Sieben ben beiben obern fetter fi|en auf einem becherf\u00f6rmigen \u00a9runb = nub einem napf\u00e4hnlichen gloeiten \u00a9liebe bie gloattgig = bid bieruubgloaugiggiiebrigen pdfler, berfdjieben in ihrem Slttdfehen. SBenn bie in ber Stitte eingefchnittene Oberlippe an bie fd)eiitbat nur gtoeilappige Unterlippe, bereu innere Sappen fepr fleht uub berftecft ftnb, anfd)lie\u00a7t, bemerft mau loenig bon ben fepr fr\u00e4ftigen \u00fcbrigen $auloerfgeugeit, ben fdjloarg befpi^ten ^ittubadeit ttnb ber in gioei fdjloarge g\u00e4hne audgehenbett iititern Sabe bed Untertieferd. Safj beffen Safer and f\u00fcnf, bie ber Sippe attd brei \u00a9liebem bei allen cdjteit Srthopteren gufantmeugefeht ftnb, lourbe bereitd oben erm\u00e4hnt. Son ben brei Sntfirtngeit entloidelt fid) ber oorberfte ant meiften uub nimmt bei ben oerfcpiebenen \u00a9attuugen immer loteber eine aubere prm au, geigt aber bor= herrfcheub bad \u00a9treben, fid) nad) hinten \u00fcber ben \u00a9runb ber p\u00fcgel attdgubehnen uub auf ber St\u00fcdenfl\u00e4dje in brei S\u00e4ugdtanten borgutreten, bereit mittelfte bie fr\u00e4ftigfte iff. She hier ber Dtudentheil bie Srujt ioefeutlid) \u00fcbertoiegt, fo biefe bei ben beiben folgenbeit f\u00fcrgereit Stiugcit fetten. Ser tegelf\u00f6rmige Hinterleib erfdjeint am Sandte mehr ober loeitiger platt gebr\u00fcdt, loie bie Stuft, oerfdfm\u00e4lert fid) atlm\u00e4lig nad) oben unb befiehl bei beiben \u00a9efd)Ied)tent and neun Gingen, bereu erfterer, befonberd unten eilte fepr innige Serbiitbuttg mit bem SJtittelleibe eittgeht. Slnt Hinterletbe unterfebeibet matt fidlerer aid anberdioo SJt\u00e4nnd)en uub SBeibdjen. Sort, too er fd)Ianfer unb fpit^er, bilbet bie neunte Sattd)fd)itppe eine giemtid) greffe, breiedige ober gadige Itlahhe, loelcbe ftd) mit ber \u00a9pi^e ttad) oben loenbet unb bie @efd)Ied)dfheile aufnimmt. Sieben ihr ragen bie beiben futgen, einglieberigeit Staife harbor unb gloifchett ihnen am \u00a9runbe fd^lic\u00a7t eine aubere, Heinere breiedige Mappe ben Sifter oon oben her. Sie loeibliche Segr\u00f6hre ragt nie \u00fcber bie \u00a9pi^e hinauf unb befiehl nicht attd feitlid)eit klappen, fottbern aus> einem obern uub untern ober \u00f6ietmehr and gioei obern unb gioei untern \u00a9riffeln, bie itt einen ffuntpfeit H<deit enben, fo ba\u00a7 bie \u00a9dfeibe beim \u00a9dfluffe mit oierfperrig audeinanber fteheuben ^afen beloaffnet erfepeint. \u2014 Sille oier piigel Ipeit meift eilte gleiche S\u00e4uge, aber oerfd)iebette Sreite, inbem bie oorbent loenig breiter loerbett, aid bad Stanbfelb ber hinteren; beibe ftnb \u00f6ott Slbent neuartig burd)gogeu, ttnb loeil bie oorberett, gang ober theilloeife ieberartigeit aid Seden bienen, m\u00fcffeit fid) bte hinteren ber S\u00e4nge ttad) falten, mit ben Hinterr\u00e4nbent \u00fcber eiitaitber greifenb. Sei nur loenigeu \u00a9attuugen oerf\u00fcmmern bie Hhtterfl\u00fcget auduahmdioeife, bei einigen fehlen fte g\u00e4nglid), ben SBeibd^eit allein ober gleichzeitig auch beit 9Jt\u00e4mtd)en. Sott ben brei pfgliebent hat bad erfte i\u00e4ttgfte an ber \u00a9ople brei, bad folgettbe einen polfterartigen Hnutlappen, bad br\u00fcte einen ritnbett gloifd)ett beiben Tratten. SJtit ben \u00a9d)eitfeiit ber Hinterbeine geigen bie SJi\u00e4muheit, aber nur biefe, an ben p\u00fcgelbeden unb bringen babitrd) bie fd)rilleitbeit, loenig anhatteubeu S\u00f6itc heroor. Setrachtet man n\u00e4mlich bie pneufeite fetter etload genauer, fo bemertt man eine ringduut laufenbe Seifte, bereit unterer Sheil fid) oorgugdloeifc erhebt. Unter bem SJUfroffope geigt biefelbc an ihrem Shtrgeltheile, fo loeit biefer mit beit p\u00fcgeibedeit in Ser\u00fchvttng gebracht loerbeit famt, eine 9teil)e langettf\u00f6rmiger ftumpfer gahndjeit, eingefeitft in @ritbd)eu. Sin ben p\u00fcgelbedett fpringcit bie S\u00e4ttgdabent, befonberd eilte, fantig h<n*oor. Surd) fe|.r rafdje Sieibuttg ber \u00a9dfenfel an ben pitgelbedeit loerbett biefe aU> biinne H\u00fcnte in fd)ioirrenbc Seioegttitg gefegt ttitb t\u00f6nen","page":479},{"file":"p0480.txt","language":"de","ocr_de":"Sie (Serabfl\u00fcglet- Sgeufchredeu.\nnad) bettfelbeit \u00a9efefcen, Voie bie mit bem Sogen geftridjene \u00abSatte. Seim \u00dfirpm galten bie Sljiere i^re p\u00fcgelbeden etwa! lofe, Woburdj bei* Sou fetter Wirb. Seine S\u00f6he rietet ftd) nadj bei* @r\u00f6\u00a7e nub Side ber p\u00fcgetbeden, gr\u00f6\u00dfere '^nb\u00fcjibuen t\u00f6nen tiefer all Heinere, unb auf bie Klangfarbe wirft wefentlid) bie gr\u00f6\u00dfere unb geringere 2tngaijl ber 2lbent int Fl\u00fcgel ein. Sie betriebenen ber feljr gatjlrei-c^ert 2lrten geigen ihre eigene Steife, fo bag ein auf bergleidjeu Singe ge\u00fcbte! S|r eine unb bie anbere Wettigftenl, befoitber! bon ber \u00a9attuitg Gomphocerus an ihrem \u00a9eigen erfeitnt. Sie beften Stufifanteit mitffen bentnadj biejenigeit fein, bereu Organe am meiften entwidelt finb, toie beifpieliweife beim G. grossus. Sei ben SBeibdjen ftfcen in ber 9tegel bie B\u00fchnten ber Sdjenfelteifte gu tief, all baf fie muftciren tonnten.\n\u00a9ine anbere, Ij\u00f6djft intereffante \u00a9igenth\u00fcmlidjfeit befteljt ferner in ber, bon einem .fportt; ringe umgebenen unb mit einer garten jpaut \u00fcberfRaunten \u00a9rube, Wetdje fidj beiberfeitl, bidjt hinter bem Shorar am jpittterleibe ber 2lcribier borftnbet. Bwifdjen gwei bon ber $nnenfeite ber tpaut entfpringenbeit hornigen \u00a9ortf\u00e4fseit liegt ein garte! Sl\u00e4ldjen, Weldje! mit p\u00fcffigfeit gef\u00fcllt ift unb mit einem au! bem britten Serbenfnoteit ber Sruft aulgeheitbeit Serben in Serbinbung, fteht, ber hier einen neuen Knoten bilbet unb in feine \u00fcJterbenft\u00e4bdjen enbigt. 2tad) beit Unter; fttchuitgen bon 3* F\u00fcller, Weiter aulgef\u00fchrt-bon b. Siebolb, l\u00e4ft fid) biefe \u00a9iitridjtuitg nur auf ba!---------@el)\u00f6rwerfgeug ber Jipeufdjreden beuten.\nSie \u00a9ntwideiung alter plbljeufdjreden, ber eurofo\u00e4ifd&en Wenigfteu!, ftimmt \u00fcberein unb l\u00e4gt [ich furg in folgenbe S\u00e4he gufantmeitfaffeit. 3m Jperbfte werben bom befruchteten S\u00dfeibdjeit bie \u00a9ier, bereu eine 2Ingaljt burd} erh\u00e4rtenbett Schleim. in Kl\u00fcmpchen bereinigt ftnb, theil! au @ra!t)alme, theil! flad) itnter bie \u00a9rbe gelegt; bie gr\u00f6gereit 2lrten fcpeinen bie teuere SerforgttitglWeife ber erfteren borgugiehett. Sie Stutter ftirbt, ihre \u00a9ier \u00fcberwintern, nur in f\u00fcblidjeren \u00a9egeitbeit tonnen bie Farben borher nodj au!fd)t\u00fcpfen. pir gew\u00f6hnlich gefdjietjt ba! aber erft im n\u00e4chften p\u00fchlinge. Surd) unbeftimmte f\u00e4rben, beit St\u00e4ngel ber p\u00fcgel unb etwa! plumpere, f'\u00fcrgere papier unterfcheibeit fie ftd) auger ber geringen \u00a9r\u00f6fe bont bollfommiten 3\u00bbfeft, reifen aber unter mehrmaligen H\u00e4utungen \u00a9nbe 3*di ober im 21uguft gtt fold)en heran. \u00dftt biefer $eit beginnt ihr \u00a9efang, welcher ihre Ipodjgeitlfeier anf\u00fcubigt. 3Sur bie plbheufdjredeu ftnb el, Welcpe ftd) bilweileit fo ungeheuer bermehreit, baf fie in SdjW\u00e4rnteit erfdheiiteit unb gttr \u00a9eifei gr\u00f6\u00dferer unb tleinerer S\u00e4nberftreden werben.\nStfrita fdjetitt beit Serw\u00fcftuitgen feiten! biefer Shtere, bon Welchen fd)0it bie Sibel, S\u00dcniit! unb Sailfania! berichten, boit jeher\tbefoitberl aulgefept\tgewefen\tgtt\tfein. 211!\n21 b auf on (1750) am Senegal augetommen War,\terfdnen, W\u00e4hreitb er\tfid) noch\tauf\tber O\u00eepebe\nbefaub, fr\u00fch 8 Uhr eilt bide! \u00a9ew\u00f6lt, Wetdje! beu Rimmel berfinfterte. \u00a9! war eilt Sd)Warnt \u00a7eufd)redeit, Wetdje ungef\u00e4hr 20 bi! 30 Soifeu, alfo fed)!mal fo biel ptf \u00fcber ber \u00a9rbe fchWebten unb eilte Strede bon etlichen Steilen Sanbe! bebedteit, nadjbent fte wie*ein S\u00f6olfeitbrudj herab; gefallen Waren. \u00a7ier rutjeteu fte au!, frafen unb flogen weiter. Siefe S\u00dfolfe Wttrbe burd) einen giemlidj ftarteu Oftwiub horbeigef\u00fchrt unb gog beit gaugeit Storgeit in ber \u00a9egeub umher. \u00fctadj; bent bie Shiere ba! \u00a9ral, bie p\u00fcdjte unb ba! Saub ber S\u00e4ume abgefreffeit hatten, liefen fte felbft ba! Otoljr nicht berfchont, mit bem bie \u00a7\u00fctten gebedt waren, fo bftrr e! auch fein mochte. \u2014 \u00a9egen \u00a9nbe St\u00e4rg (1724) geigten fiep in ber Serberei bie erfteit ^jeufdjredeit, nad); bem l\u00e4ngere Beit S\u00fcbWinb geweht hatte. Siitte 2lpril hatte ftd) ihre B^hi berartig bermehrt, baf fte S\u00dfolfeit bitbeten, Welche bie Sonne berfuifterten. Ster S\u00dfodjeit fp\u00e4ter breiteten fie ftd) in beit \u00a9beiten boit Stetibfa unb ber 2iad)barfdjaft au!, um ihre \u00a9ier abgulegeit. 3m folgeubeit Stonat fah mau bie junge Srut tmnberte boit Ouabratrut\u00efjeit bebedeit, 3n^em fie ihren SBcg gerabeau! nahmen, erflomuteit fie bie S\u00e4ume, Stauern unb K\u00e4ufer unb bernidjteten alle! Saub, ba! ihnen iit ben S\u00dfurf tarn. Um fie aufg\u00fcfjalteu\tgogeit bie \u00a9iuWohner\t\u00a9r\u00e4ben\tuttb\tf\u00fcllten fte\nmit Staffer, ober errichteten eine Stnie boit Solghaufeit unb aitbent\tSrennftoffcit, biefelbeit","page":480},{"file":"p0481.txt","language":"de","ocr_de":"Steufcpredenberto\u00fcfiungett.\n481\nang\u00fcnbenb, aber 5l\u00ef\u00efe\u00e2 mar bergeblp. Qie \u00a9r\u00e4beu f\u00fcllten fiep mit ben Sepnantett an, bte geuer erlogen. Sftad) einigen Sagen folgten neue \u00a9paaren eben erft aufgetrogener ^jeufdjreden nat^. (Sie zernagten bie Keinen Steige unb bte Dtinbe ber S\u00e4ume, oon benen ipre Vorl\u00e4ufer bie $r\u00fcd)te nnb S\u00f6l\u00e4tter gefreffen Ratten. (So beliebten bie S\u00dflagegeifter uitgef\u00e4pr einen ERonat, bif fie b\u00f6Eig ertoacpfen m\u00e4ren, m\u00fcrben nocp gefr\u00e4\u00a7iger nnb betoeglper, bod) gerftreuten fie fid) nun nnb legten \u00a9ier.\n(Sin Sericpt auf neuefter Seit begie\u00dft fp anf bie f\u00fcbafritanifcpe S\u00dfaitberpeufcprede (Gryllus devastator Si d)te lift ei n\u2019f), melcper um fo iutereffanter erpeint, meil er 2luffcptu\u00a7 gibt \u00fcber bie &benfberp\u00e4ltuiffe biefer in gemiffeit Smipettr\u00e4uiuen ftetf mieberteprenben 2anbp\u00efage. Dr. gritfd) fagt: \u201ebie (Sier ber Skuberpeupredett merbeit, etma gn je 30 bif 60 an 3Ph eingep\u00fcEt in einen braunen, mafd)igen Uebergug, oon bem 2Beibd)en in Keine rnnbe \u00a9rbliper berfeutt. SDiefe Soprdjeit ftnbeit fid) ftetf in gro\u00dfer Shtgapl bereinigt an bem S\u00efbpauge ehtef nnbebeutenben fp\u00fcgelf ober anf einer fanften Sobenerpebmtg, maptpeiitiicp nm bie (Sier bor bem fc^abtid^en (Sinftnffe pl\u00f6plicper Otegeng\u00fcffe gn piipeit, nnb geben bem pdpe ein ftebartigef 9litfepeit. Qie ^iper merbeu mieber gitgeparrt, bermepeit and), itnb ber Sobeit pliefjt fp bpt \u00fcber ben l\u00e4nglichen \u00a9Kumten, meldfe fo mehrere Sapre liegen tonnen, o^ne bie \u00a9ntmidetungf ; f\u00e4pigfeit gn berlieren. Sie liefern aber aud) fdjon in ber n\u00e4d)fieit Segengeit, alfo ba baf Sattb bereu gmei pat, bereite nad) einigen ERongteu bie jungen, fo ba\u00a7 bie \u00a9egeitb, meldje fp \u00eeaurn bon ben Serft\u00f6ruugeit biefer gefr\u00e4\u00dfigen ^nfeften erpo\u00eft l)at, auff Seite iiberflutpet mirb. SDie geiptigteit peint bei ihrer \u00a9ntmidclitng bon mefentlicper Sebeutitug gn fein; beim in einer Seipe bon Kochten Sapreit, in benen bie fr\u00fche Segeugeit im Shignft gar uid)t, bie fpauptregen; geit im Sobentber nnb December nur pmadj eintritt, p\u00f6rt man nptf bon beit S\u00dfattberpeu; fd)rcdeit. Qer Scpafgipter, ineldher bttrd) SSaffermangel bielleicht ben gr\u00f6\u00dftem Speil feiner beerben berloren pat, begr\u00fc\u00dft alfbann bas\u00bb S3iebererfd)einen ber fpeuPredeit mit einer geioiffen Sreube, alf ein Sepen befferer Seiten, in benen bie periobipe Srodenpeit bor\u00fcber ift, nnb opfert lieber ben gefl\u00fcgelten ^Kinberern feinen Keinen, m\u00fcpfarn gepflegten \u00a9arten, ioenit nur-bie beerben gebeiheu nnb bie berfiegten Quellen ber garrn ioieber perborbrecpett. 3>ut Sapre 1863 eubigte eine meprj\u00e4prige ^eriobe bon Srodeupeit in S\u00fcbafrifa, m\u00e4prenb loetd)er fid) nirgeubf \u00a7eufcpreden gegeigt patten. SSon 1862 bif 1863 bropte ber furcptbarfte SSafferntangel aEef Sebeit gu ber; nicpten, nnb loeit nnb breit loar teilt 3nfeK auf bem tennenartigeit S3obeu gu entbeden; tropbem brachen am (Snbe bef Gjapref 1863, alf bie Segen in uitgem\u00f6pnlper Starte einfepteit, bie ^eu; fd)rcdeit in fo gapllofett S\u00eeaffen perbor, ioic fie taunt je borper beobachtet ioorbett ioaren nnb bebecften alf Sarben gro\u00a7e S\u00e4itberftreden. SDiefe pabeit im Sugenbguftanbe pioarge Sepnungett auf braunrotpem \u00a9ntnbe, erfcpeineit baper bunt uitb ioerbeit bout S\u00f6r \u201eSooi ^Batfe\u00ea\" b. p. Sotp; rode ober \u201eS\u00f6tganger\", Fu\u00dfg\u00e4nger genannt, ioeil fid) bei ipnen pon in ber Sugenb ber Zauber; trieb nnberfenubar attffprpt. Qie erfte Benennung entp\u00e4lt gugleid) eine feine Slitfpielung auf bie rotpuniformirteu englifd)eit Solbateit, ein bem afrifanifd)eit S\u00f6r befouberf berpafjtef @epied)t, nnb bie Serglepuug mirb um fo treffeuber, alf bie jungen jpeupreden fp ebenfaEf gu S\u00fcgeu orbiteit uitb gefcploffeit \u00fcber bie \u00a9egeitb marpiren. 3\u00ab ipuett g\u00fcuftigeit ^apreit fiept mau gange Strmeen berfelbeit auf bem EJtarfd)e, bie meift eine beftimmte 9tid)tung eiitpalten unb biefelbe nicht gern aufgebeit. kommen bie Qpiere an ftepenbe\u00ea Staffer, fo ppgen fie piuburd)gugepen, tubem bie 5Jiacpg\u00e4nger ipren \u00cfBeg \u00fcber bte Sepen ber Vorg\u00e4nger fortfepen, flie\u00dfenbe^ SBaffer bagegen fdjeiteit fie. 2lm 3tbenb mad)eit bie Dteifenben \u00a7alt, laffeit jtd) auf ben \u00a9e\u00dfr\u00e4tpeit ber ^Rad^ar; fd)aft nieber unb bertilgen aEe\u00e4 \u00a9r\u00fcn. Siept ber farmer, ba\u00a7 bie peranr\u00fcdenbeit Scpaaren eine Eticptuug berfolgen, loetdje feinem \u00a9arten gef\u00e4prlid) ioerben tonnte, fo fudjt er biefelbett bon iprem 2aufe abgulenten, inbem er gu $\u00dfferbe bon piitteu per in biefelbett pineiufpreugt unb habet nad) red)t\u00ea unb \u00efint\u00ea ein gro\u00dfes* \u00efud) plveidt. Sei jebeut Qurcpreiteit brept eine 3lttgapl ber f^einbe um, unb jene\u00bb l\u00e4\u00dft fid) fo oft toieberpolett, bi\u00ea ber gange Sd)loarnt abgelentt i\u00df. Eteitet\n$afd)en6erg, luirbellofe Spiere. (Sre^m, S^iedeben YT.)\t31","page":481},{"file":"p0482.txt","language":"de","ocr_de":"482\nSie \u00aeerabflttgler. heufFreden.\nmatt ron rorn per in ben gug hinein, fo bringen fie tropl jitr \u00a9eite, aber bie dtadjfolgenben br\u00e4ngen bie Sorbernt\u00e4ttner uub e8 fdplie\u00dft fid) bei* \u00a9trout hinter bem Leiter ron dienern.\"\n\u201eUnter mcprfadjen H\u00e4utungen tradpfen bie \u201eftotpr\u00f6de\" fd^neXX peran, Bi3 fte eitblid) Bei bei* testen H\u00e4utung ipre Befannte graur\u00f6tpltdpe garbling itnb bie gl\u00fcgel Befommen, burd) XoeIc\u00a3>e fie iprer dbeifeluft in nodp riel Befriebigeitberer S\u00f6etfe dtedjuung tragen f\u00f6ittten. rodfommetteit guftanbe nennt fte bei* 33aner \u201e\u00a9priitgpaaiter\" nnb fd)ant \u00e4ngftlid) nacp tpnett au3, fad3 ipm irgenb fein \u00a9arten lieB ift; benn er voeif, ba\u00df ipr \u00a9rfcpetiteit SSerberBen \u00fcber ben \u00a9dpmud bei* gelber Bringt \u00a9iept er bie b\u00fcftent SSolfeit bei* \u00a9prittgpaaiter am ^orijonte auftaudpeit, fo greift er jum testen, r er jtr eifeiten Hilfsmittel : er ^iinbet um feinen \u00a9arten m\u00f6gltdjfi riele fetter an, um burd; ben dtaud) bie $eufd)reden baron ab^upalten; bod) ift aud) biefeS Mittel p\u00e4ufig mitron geringem \u00a9rfolge. 2Bept bei* dBinb frifcp, fo fiepen fte podp uub frei unb foulten fidjer Bebeutenbe \u00a9tredeit ^ur\u00fcdlegeu; beim fte laffett ftd) bann rodft\u00e4itbig treiBen, tr\u00e4prenb fte Bet m\u00e4\u00dfiger \u00a3uftftr\u00f6mung rnepr ober treniger bagegeit fteuern. S3ei S\u00dfiubfiide ift ipr ging nur ein langfame\u00ea \u00a9djtr\u00e4rmeit optte Bebeutenbe \u00a9rpebuttg rom \u00a9oben, iubem ft di aus? ben rorbereu \u00a9liebem ftetS ein Sped nieberl\u00e4\u00dft unb ftd) hinten triebet* anfd)lie\u00dft. Sas> einige Stuf? unb dtieberfteigen, ba\u00ea \u00a9cptrirreit ber Saufenbe non Ringeln ttttb ba\u00ea $itirfd)ett ber gefr\u00e4\u00dfigen &\u00fcum Baden am Soben rerurfad)t ein eigeittp\u00fcmlicpe\u00ea, fcptrer 31t Befd\u00dfjreibeitbeS \u00a9er\u00e4ufdp, tredpe\u00bb ftd; mit bem 9iaufd)eit eines fiarfeit Hagelfd^auerS nod) am Befielt rergleidjeit l\u00e4\u00dft Sind) bie golgen it;reS SXuftretenS gletdfeit ben furchtbaren S\u00dfirfungeit bei* eben erm\u00e4hnten dcatitrerfcpeittung.\" \u2014 llnt biefett foloffaleit SSevluft au pflaitjlidpett \u00a9toffeit triebet* ettraS an^ugleicpen, Betraprpeitet man an beit gerftorent ben Biblifcpeit Slu\u00eafprudp: \u201e\u00a9peife ging attS roit bem greffer\", iubem Sftenfdfeit uub Spiere biefelBeu als\u00bb \u00ef\u00efiapruitg\u00eamittel rertrertpeu. Site \u00a9ingeborneit r\u00f6fteit bie Hettfchredeit fdftrad) am getter uub rerfpeifett fte in ungl\u00e4ubigen SDiengeit, Hinterbeine uub ginget ober gar nid)tS \u00fcbrig laffeitb. Ser \u00a9efdpmad ift triberlid) unb bie erit\u00e4prenbe \u00dfraft fepr gering. S3ei ^ferben fd)lagett fie febod) Beffer au; beim fie treiben fett baron unb freffen fte and) gern; merfirtir^igerireife ift bet* 23\u00f6r gait^ allgemein bet* Sluftdd, ba\u00df bet* \u00a9eitu\u00df non benfeuigeit 2BeiBd;en, trelcpe ipre \u00a9ter abgelegt paBeu, f\u00fcr bie i\u00dfferbe giftige ^Bildungen perrorbringe.\nStud) Slmerifa, BefouberS ba\u00ea f\u00fcblidpe, ift nid)t frei roit fener tobplage. \u201e@egett SIBeub\", erj\u00e4plt Semple in feiner peritattifdfen Steife, \u201epatten trir in einiger \u00a9ntfermtng iaon uns auf bet* gl\u00e4d)e be\u00bb Raubes einen ititgetr\u00f6pitlicpett StuBtid: ftatt bet* gr\u00fcnen garBe bes> \u00a9rafeS unb bet* t\u00f6aumBl\u00e4tter iit alten \u00a9djattirungeu Bemertteu trir eine gleidff\u00f6rmige rotpBraune dJtaffe, fo ba\u00df \u00a9litige roit tut\u00bb glaubten, es\u00bb fei Haibe, auf treldfe bie \u00a9ointe freine; tu bet* d\u00dfirfitcpfeit traten e\u00ea aber \u2014 tpeufdfredeit. Siefelbeit Bebedten Bud)ft\u00e4Blid) \u00a9rbe, t\u00f6\u00e4ittne unb \u00a9tr\u00e4ud)er, fo treit t>aS Singe reichte. S)ie gireige ^ei* Z\u00e4unte Bogeit ftd) unter ipter dfteuge trie Bei ftarfem \u00a9d)ttee; fad, ober trenn fte mit gr\u00fcdfteit \u00fcberlabeit finb. SBir paffirteit mitten burd) beu roit ipiteit ein; genommenen dtaum unb 6raud)teit eine rode \u00a9tunbe, epe trir au ba\u00a7 \u00a9ube Bauten, tr\u00e4prenb trir mit unferet* gelr\u00f6pitlidjeit \u00a9dpitedigfeit reiften \u2014.\" \u00a9in \u00a9itgl\u00e4nber Befa\u00df ^u \u00a9onopo\u00ea in \u00a9ttbamerifa betr\u00e4chtliche SaBaf\u00eapflaitjungen. S)a_ er Bei feiner dlieberlaffung in lener \u00a9egenb geh\u00f6rt patte, ba\u00df ftd) bann uub traun rerpeerenbe $eufd)redeufdjtr\u00e4rme in berfelbeit gezeigt patten, fo com centrirte er ade SaBaBpflanjeu, 40,000 \u00a9t\u00fcd an bei* gapl, Bei feinem h\u00e4ufe,- um fte Beffer fdjiipen ju B\u00f6mteu. hier impfen unb gr\u00fcnten fte rortrefflicp unb patten ettra bie hope roit einem gu\u00dfe erreicht, als\u00bb eiiteS dJtittags\u00bb bei* dtuf erfd;od: \u201eSie heufd)t*eden fommeit!\" Ser Wander eilte ror ba\u00ea hau\u00ea unP fap fie in eine bidpte SSotfe ruub mit baffelbe gefdjaart. Ser \u00a9dptrarm rerbieptete ft dp unmittelbar \u00fcber bem SaBaf\u00eafelbe, fiel pl\u00f6plidp in baffelbe uub Bebedtc e3 fo, af\u00f4 trenn ein Brauner \u00dcWautel bariiBer gebreitet trorbett lr\u00e4re. gn ettra gtrangig \u00a9eBunbeu, alfo nad) feiner palben \u00dcRinute, erpeb ft dp bei* \u00a9dptrarm eben fo pt\u00f6plidj, al\u00ea er gefommcu trat* unb fepte feinen glug fort*. SSoit beu ettra 40,000 SaBaflpftaiijeu fap man aber feine \u00a9pur mepr. S3ei SooB (\u00a9alcutta) Bemerfte ? lap fair auf einem \u00a9paternit\u00e9 in bei* Sc\u00e4pe eines","page":482},{"file":"p0482s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"jSt\u00ffroarnt \u00f6cr lllanbnijntfdjrcdic","page":0},{"file":"p0483.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a7eufdjredetWerw\u00fcftnngett.\n483\n\u00a9untpfeS eine ungeheure dRenge fleiiter, fdjWarger gufeften, Me beit Vobeit toeit^tu bebedten. Vei n\u00e4herer Unterfitdjung erwicfen fte fidj als junge Heufdjredeit. \u00a9S Wat am 48* guli (4812), als biefe \u00a9ntbetfung gemalt w\u00fcrbe, imb mau erinnerte ftd) fehr Wohl, ba\u00a7 Diet* SBo^eit fr\u00fcher (20. 'Sunt) bafelbft gro\u00dfe HeufdjredenfdjW\u00e4riiie niebergefaden Waren. dtadj Wenigen Vagen r\u00fcdfteit-biefe jungen, ungefl\u00fcgelten Vtjiere gegen bie \u00a9tabt \u00a9taWeh bor, gerft\u00f6rteit bie gluren unb w\u00fcrben halb eine fo furchtbare Page, ba\u00a7 feine dluftrenguugeu ber Sanbleute, felbft Reiter nicht im \u00a9taube Waren, fte 311 oemidjteit; beim immer nette pige famen anger\u00fccft. dtod) ungez\u00fcgelt hatten fte alle Heden, ade dRangob\u00e4ume fdhoit fahl gefreffen. \u00a9ttbe guli (28.) entfalteten fte mit beut erfteit Siegen ihre f\u00c7Iflgcl, bie ^\u00f6^fe f\u00e4rbten ftd) bunfelroth, uttb fte begannen in \u00a9djtoSrmen umher* guftiegen, all SBinbe fte am 31. guli pl\u00f6hlidj \u00f6erfd&Wiuben liefen, feine \u00a9djilberung non ber \u00a9rfdjeinung unb beit Verw\u00fcftungeit biefer fdjredlidjen ferfe ift fo treffen!) unb erhaben, als bie, Welche ber prophet goel (II. 2\u201410) gibt. \u201e(Sin Vag ber ginfterui\u00a7 unb ber \u00a9uufelheit, ein Vag 001t d\u00f6oifen unb Mdjtent \u00a9uitfel, Wie ber dRorgeit \u00fcber baS \u00a9ebirge aufbreitet; ein gro\u00dfem unb ein m\u00e4\u00dfiges Voll; eS ift nie eilt \u00e4hnliches geWefen, nod) Wirb jemals eins in \u00dfufuitft fein, felbft bis \u00a7u beit fahren ber fp\u00e4tefieit \u00a9efdjledjter. \u00a9in Reiter bergehrt bor ihnen, mtb hinter ihnen brennt eilte flamme; baS \u00fcattb ift Wie \u00a9bettS \u00a9arten bor ihnen unb hinter ihnen eine ber\u00f6bete d\u00f6ilbuifj ; ja, unb nichts wirb ihnen entgehen. \u00a9leid) bem \u00a9et\u00f6fe ber V\u00f6ageit werben fie laufen \u00fcber bie \u00a9ipfel ber Verge, gleich bem S\u00dfraffelit einer getterflamme, welche bie \u00a9toppel bergehrt, Wie eilt ftarfeS Volt iit \u00a9djladjtorbnuitg geftedt. Vor ihrem dlublid wirb baS SSolf ftd) fehr entfe^eit, aller dlntlih Wirb erblaffeit. \u00a9ie werben rennen Wie ftarfe dR\u00e4niter, fie Werben \u00fcber bie d\u00df\u00e4de fteigeit wie friegSlente unb fie Werben gieheu, ein gebet* feinen V3eg unb ihre dieiije ltidf brechen; and) Wirb feiner ben anbent fio\u00dfeit, foitbern jeber feinen ff ab fortfdjreiten, unb Wenn fte in baS \u00abSchwert fadett, Wirb eS fte nicht berwuitbeit. \u00a9ie werben Ifn uttb her burd) bie \u00a9tabt gieheu, fte Werben auf beit dB ad rennen, fie Werben auf bie K\u00e4ufer flintmen, fie Werben burd) bie genfer hineinfteigen, gleich einem V)tebe. V)ie \u00a9rbe wirb bor ihnen gittern, bie Rimmel erbeben; \u00a9onite ttnb dJ\u00eeonb werben berftuftert unb bie \u00a9terne ihren \u00a9tan; guriidgiel)en.\" gm gWangigftcn S\u00dferfe wirb bann nod) bie dlrt augebeutet, Wie man oft bie \u00a9djw\u00e4rnte Ip iit baS dReer bei*; fdfagcit feheu, Wenn eS hMfjt: \u201egdj Will baS lt\u00f6rblidje Heer Weit bon end) entfernen nub ben gciitb in ein \u00f6beS, W\u00fcfteS \u00a3anb treiben, mit feinem dtitgefidf itad) bem -Djtmeer unb mit feinem \u00fciiideit gegen baS \u00e4ufjerfte dReer, unb fein \u00a9eftanf Wirb auffteigen ; beim er lp \u00a9ro\u00a7eS gett)an.\"\ndiid)t nur bie alten \u00a9hronifeit berichten aitS \u00a9uropa, befonberS beffett \u00a9itbeit unb \u00a9\u00fcbofteit Wieberholte ^eufdjrecfenberW\u00fcftungen, Welche ftd) bi3 2)eutfd)lanb erftrecften, fonbeut jebeS galjv bringen bie Leitungen neue Magen, g\u00fcr baS f\u00fcbltdje dtufjlanb allein W\u00fcrben auS biefem galjr* huubert folgenbe galjre angemerft; 1800, 1, 3, 12 bis 16, 20 bis 22, 29 bis 31, 34 bis 36, 44, 4t, 50, 51, 59 bis 61. Ueberad fpielt hier bie 5Banbr#r = ober gugljeuf djrede (Oedipoda migra-toria) bie ipauhtrode, atS bereu Heimat bie R\u00e4uber angufeljen fiitb, in welchen fie ftd) adj\u00e4ljriid) fortpflangt; bereu aber gibt eS eine dRenge: bie Vatarei, \u00a9pri\u00e8n, Meiitafien, baS f\u00fcblidje \u00a9uropa. gm mittleren fRufjlanb fomntt fie ftedenWeife nur in fehr warmen ^erbften unb gr\u00fchjahreit bor, in ber dRarf Vranbenburg erfd)ien fie einige dRale git dlitfange ber f\u00fcnfziger galjre, 1856 bei VreSlatt, 1859 iit Hutterpomutent. SDie diorblinie ihrer Verbreitung geht 001t \u00a9panieit burd) \u00a9\u00fcbfranfreid), bie \u00a9djWeig, V\u00e4tern, Vh\u00fcriugeit, \u00a9ad)feit, bie dRarf, pfen, S\u00dfoleit, Volhbnien, \u00a9\u00fcbrufjlaub, \u00a9\u00fcbfibirien bis gutn it\u00f6rblid)eit \u00a9hina. gd) felbft fing einzelne \u00a9remplare git oerfd)iebeiteit geiteit bei \u00a9eefeit im Vrattitfdjweigifdjen ttnb auf bem \u00ceBege gwifchett )pade unb bem ^SeterSberge. Vereingelte g\u00fcge W\u00fcrben au\u00abh in @d)Webeit, \u00a9nglaitb unb \u00a9d)ottlanb beobadfet. 3Venn matt fo unerh\u00f6rte 3)inge \u00fcber bie tgeufdjrecfeit oernimmt, fo f\u00f6nnte mau oielleicht geneigt fein mit piniuS gu glauben, eS feien Vljwte 001t brei git\u00a7 ^\u00e4nge uitb boit foldjer \u00a9t\u00e4rfe, ba^ bie Hausfrauen bie Veine berfelben als \u00a9\u00e4geit gebraudjten, ober Vl)>eref beiten bie dlraber iit ihrer bilberreicheit \u00a9prad)e bie dlugeit beS \u00a9lefauteit, beit dladeit beS \u00a9tierS, baS \u00a9eWeilj beS\n31*","page":483},{"file":"p0484.txt","language":"de","ocr_de":"484\n\u00a9te \u00a9erabfl\u00fcg\u00efer. \u00a7eufdjreden.\n$\u00eetf<$e$, bie S vu ft bel Somen, ben 23aud) bel Sforfnonl, bie f\u00c7\u00ef\u00fcge\u00ef bel Abler!, bie Sdjtenfel bel $ameell, bte g\u00fc\u00dfe bel Strau\u00dfen tntb beu Schmang ber Sdjlauge gugefchrieben h<A'eu. SScit a\u00ef\u00efe bent ftnben mir aber h\u00f6chften! beu $opf fo gefteUt irie beim spferbe, morattf einige ber oben erm\u00e4hnten Aarnett hinbeuten. Oie F\u00e4rbung biefer gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ifdbjert gelbheufd)rede bleibt fid) uid)t bei alien gnbivibuen gleich nub fcheint bunfler gu merbett, fe meiter bie 3al)t*e!geit Vorriidt. 3m Allgemeinen henjcht auf ber Oberfeite \u00a9raugr\u00fcn, nuten gieifcfjroth vor, febod) geht jene! in \u00a9ralgr\u00fctt ober br\u00e4unli<hel \u00a9vint, biefe! mehr in Aotl) ober in \u00a9elb \u00fcber. Oie hinter fdjenfel finb auf ber Bnuenfeite mit gmei biudlen Ouerbiubeit, ihre Sd;ienett mit einem gelbvothen Auftrieb,\n3Me SEBanbertjeuf d)i-ede (Oedipoda migratoria). a SBeibdjen. b SOt\u00e4nndjett. c 9\u00eet)mt>t)e-\nbie br\u00e4nnlid)en gl\u00fcgelbeden enblid) mit buufleren gleden gegeidmet. Al! SJ\u00eeerfmalc ber \u00a9attung gelten bie fabenf\u00f6rmigen, nid)t pgefpi^teit f\u00fchlet*, eine glatte, nidjt h\u00f6derige Aorbevbruft, ein Oortt ftumpfer nnb fenfrcdjter $of>f, meiner breiter al! ber |jal! ift, nub bie abgernnbeten fetten; lauten biefe! leideren.\nOie Paarung bauert gm\u00f6lf bi! vierunbgmaugig Stuubeu. Sieben Oage fp\u00e4ter iotrb ba! 2Beibd)eu unruhig, fri\u00dft nicht mehr nub fud)t ein p\u00e4t^en, mo e! feine (gier ablege, itteift r/2 30II tief in bie \u00a9rbe, meldje natiirlid) giemlid) lodet* fein mu\u00df, menu e! fo tief cinbringen foil, \u00a9in \u00a9fliimhden enth\u00e4lt 60 bi! 100 Stiid, ber \u00a9ierftod im Ourdjfdpitt 150. Oarait! fdoit geht hervor, ba\u00df e! meuigften! gmet pidete baratt\u00e9 ntad)eu mu\u00df, menu e! alle feine (gier uiiterbriugen mill nub e! mirb bie! beabfidtigen, menu uufrennblidje \u00ee\u00f4itterung ober Mangel au gutter nicht hmberlid) in ben 2Seg treten. 9Jcan beobadjtete eine mieberholte Paarung. Aothig rnirb biefelbe fdperlid), menu fie aber all etma! Uitgem\u00f6hulidje* vorfontmt, fo h^t fie ihren \u00a9runb in ber ttngem\u00f6hnlid)eu Anzahl ber Ohiere. $\u00f6rte fanb 1826, all bie B\u00bb\u00e2heU\u00ef fdjrede in ber SOtarf 33ranbenburg fo Verheerenb auftrat, Vereinigte pr\u00fcfen Vom 23. 3uli bil gum 10. Oftober, fo ba\u00df alfo bal (gierfegen einen Beitraum von faft einem SSiertelfahre aulf\u00fcllt.","page":484},{"file":"p0485.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00dfanberheufcprede, banbtrte ^enfd^redfe, Ihmrter \u00a9ralp\u00fcpfer.\n485\nSDelgleidjeu erfolgt im gt\u00fchjapre bal 2lu!fdjl\u00fcpfeit m\u00e4preitb gmei ober brei 2Bodjeit, meldje geitabfdjiiitte tpeilmeife brtrd) bie 2\u00dfitterung!oerh\u00e4ltuiffe beeinflu\u00dft merbeit; beim mepr al\u00bb oiele \u00fbubere \u00aeerfe bedangen bie Heufcprccteit einen marinen, trocknen (Sommer uub Herbft gu iprem \u00a9ebeiljeu. Xreffen biefe 23ebiitgungeit menigften! fur gemiffe 2\u00e4itberf!reckeit ein, fo pabeit fie and) cntfd)iebeit bie neufdjreckenplage in iprent \u00a9efolge, fofern fid) im oergattgueu igapre bie \u00a3piere gegeigt fatten. \u00a3)iefe 2lufidjt fiept keineimeg! im SBiberfprudje mit jener, meldje oben bon gritfdj angef\u00fchrt m\u00fcrbe; beim ein mariner, tvocfner Sommer pat f\u00fcr unfere n\u00f4rblidjen \u00a9egenben eine oo\u00eflft\u00fcnbig anbere 23ebeutung, mie ein regen\u00efofer f\u00fcr ba! f\u00fcblid^e Slfrifa. \u00aea! junge Rampen ift gelblich mei\u00df, bun\u00efe\u00eft aber fdjiteE, fo ba\u00df e! bereite nach bier Stunben grau= fdjmarg aulfteljt. 23t\u00e9 gur gmeitetx H\u00e4utung wad) ungef\u00e4hr f\u00fcnf S\u00dfodjeit beh\u00e4lt e! biefe garbe unb fud)t bie garteften Keime al! Nahrung auf. \u00fcftadj biefer breitet ftd) bie \u00a9efe\u00f6fdjaft mehr unb tne|r au! unb mirb aud) burd) ihre S\u00dfirkungen iit bem SJta\u00dfe bemerklidjer, in meld)em fie heraum\u00e4d)ft, mal unter uod) gmeirnaliger H\u00e4utung giemlid) fchnetl gefchieht. \u00a9tma biergehu \u00a3age nad) ber bierten, mit meldjer bie gl\u00fcgelfiumpfe recht fiattlidj auftreten, kriedjett fie au Halmen in bie H\u00f6he, h\u00e4ngen ftdj au beit Hinterbeinen auf, unb binnen 20 bi! 40 SDtinuten meid)t ba! letzte \u00a9emattb unb bie gl\u00fcgel entfalten ftd).\n\u00a9! mag iit beit nteifteu f\u00e4delt fcheiiteit, al! menu guttermaugel bie Heufd)redett gttm 2bbgieheit n\u00f6thigte, biefer b\u00fcrfte aber nicht beit alleinigen \u00a9ruttb bagu abgebeit, foitbertt ihnen, mie maitd)ett aitbern Werfen ber 2\u00dfanbertrieb au! noch unerkl\u00e4rten ttrfadjen angeboren fein. \u2014 \u00a9iite kleinere gor nt, meld)c, f\u00fcr eine anbere 2lrt gehalten, Oedipoda cinerascens genannt m\u00fcrbe unb bor; herrfd)eub iit 2lfrika, Spanien, graukreid) unb S\u00fcbbeutfdjlanb mit ber gro\u00dfem gufantmen bors kommt, b\u00fcrfte nad) ben neueffeit 23eobadjhmgen keine foldje fein. 3>u Sbeutfdjlanb leben noch mehrere kleinere \u00a9attuitglgenoffen, meld)e ftd) burd) blaue ober rothe, fdjmarg gef\u00e4umte H\u00fctern fl\u00fcgel, burd) eine rauhe K\u00f6rperoberfladje uitb einen fdjarfeit \u00fcDtittelkiel be! ^\u00bbal\u00bbfd^t\u00efbe! auls geid)ueu. H^rhrr geh\u00f6rt bie mit gmei buuklett Sdjr\u00e4gbinbeit \u00fcber bie gl\u00fcgelbedeit unb meift auch \u00fcber bie Hinterfdjentel berfek)eite baitbirte Heufdjrecke (0. fasciata) boit afd)gratter \u00a9ruttbfarbe. \u00e4ftaudje St\u00fccke haben mit 2ku!fd)ltt\u00df ber glalpellen Spitze nub be! fd)lbargeit Saume! lichtblaue itnterfl\u00fcgek unb merbeit iit beit 23iid)ent allgemeiit unter bem Geauten 0. coerulescens aufgef\u00fchrt, anbere fiitb iit nidjt! baboit unterfd)ieben, al! ba\u00df ber blaue gtiigeltpeit roth auljtept; biefe erhielten beit kanten 0. fasciata ober germanica. Slbgefepeit ooit ber fonftigeit Uebereinftimmuitg ftub beibe oft genug gepaart augetroffcit morbeit unb ihre Sdjeibuitg in gmei 2lrteit ift barunt nicht gul\u00e4fftg. 91 od) oiele anbere 9totl); ober 23laufl\u00fcgler, meld)e nid)t mit bett eben n\u00e4her begegneten oermed)felt merbeit b\u00fcrfeit, kommen bei un! gu 2anbe fo mie in Amerika bor.\n\u00a3)ie \u00a9attuitg Gromphocerus (Stenobothrus gif eher\u2019!) umfa\u00dft unfere kleineren, befottber! SBiefen unb \u00a9ralpl\u00e4pe belebeubeit 2lrten. Sie paben eine platte, nietnal! raupe ober tief puuttirte Oberfl\u00e4che be! K\u00f6rper! uitb laffeit fid) meift au bem riet ft\u00e4rker perborrageitben 23orber; k\u00f6pfe erkennen, meldjer an ber \u00a9renge be! Scheitel! bor jebent 2luge ein fdjmalel, l\u00e4ttglid)e!, giemlid) tiefe! \u00a9riibdjen ober, mo e! fehlt, einen fdjarfeit Scheitelraub aufgumeifen hat; bei maud)eit (G. rufus unb sibiricus) ermeitent fid) bie kurgett giihler bor ber Spipe, fo ba\u00df fie fdjtnal lanzettf\u00f6rmig merbeit. gm Uebrigett ftimmt biefe \u00a9attung mit ber borigeit \u00fcbereilt, \u00a9enteilt auf allen 2\u00dfiefeit, manchmal fo h\u00e4ufig, ba\u00df e! boit bett burd) beit gu\u00dftritt be! SDapin; fd)reitenbeu aufgefd)eudjteu unb auffprittgenben Spieren Wahrhaft raffelt, ift ber 6 bi! 8Y*Sinien lange liuiirte \u00a9ralh\u00fcpfer (G. lineatus). Ta! rothbeinige Spier uu ber Wu\u00dfenfeite ber Hinterfcpeiitel griiu, mie am gangen \u00fcbrigen K\u00f6rper mit duluapmc ber gelben Scing\u00dcinien, meldje \u00fcber Scheitel uttb \u00dcMttelleib berlattfen; bie gl\u00fcgelbeden reichen bi! gur 2eibe!fptpe, unterfcheiben fid) nid)t nad) beit \u00a9efdjledjtern in ihrer 23ilbung unb f\u00fchren auf ru\u00dfigem \u00a9runbe einett fdjr\u00e4gett, mei\u00dflid)cit gled. Tie \u00a9r\u00fcbdjett am Sd)eitelranbe ftub beutlid) aulgepr\u00e4gt unb bie Stirnfdjmiele reicht bi! gum 9Jtunbe. \u2014 \u00fcftidjt miitber h\u00e4ufig tummelt ftp gmifd)en beit eben befpriebenett auf","page":485},{"file":"p0486.txt","language":"de","ocr_de":"486\nSie \u00aeerabfl\u00fcgler. \u00a7 e u f d) r c d e it.\nben S\u00dfiefeit ooit gang \u00a9uropa ber bide \u00a9radp\u00fcpfer (Gomphocerus grossus). Set ipm ftnbet fidC) fiatt bev \u00a9rubeit am uorfprtugent>en Sdjeiteltpeile peberfeit\u00ea ein fdarfer fftanb, ebenfo einer 31t beibeit (Seiten ber Stirnfdmiele, toeld)e bid gum \u00cf\u00cfJlunbe reicht, nub eilte ioeniger fct;arfe Seifte ait ben Sadeit pinab, fo ba\u00a7 eine \u00a3\u00e4itgdmitlbe, melde oben mit ber g\u00fcplergrube beginnt, bie \u00a9eftdjtd; feiten gerabliitig bimpgiept. Soit ber olioengr\u00fcueit K\u00f6rperfarbe fdliejjeit ftd) bie jpiitterfdenfel an ber blutprotpeu Unterfeite ititb if>re gelben (Schienen aud, aud) bie beit Hinterleib iiberragenbcit griinen gl\u00fcgelbedett paben einen gelben Sufenranb. Sie K\u00f6rperl\u00e4nge betr\u00e4gt 7 bid 12 Stinten. \u2014 Sie gaptreicpeit anbern Wirten erpeifdettgttr firent Uuterfdeibuitg eine fepr itmft\u00e4itblid;e Sefcpreibung.\nSie itatienifcpe $eufdrede (Caloptenus italicus) fournit nid^t bl\u00f6d in Italien oor, fonbern finbet fid^ aud) int S\u00fcbeu fRuglanb\u00ea bid Sibirien, in Seutfd)laitb, fo in ber Stftarf, in Sd)leficit, Saufen, Defierrenp unb trat u. a. 1863 in ber Krim maffenpaft auf. SBeil fie fid) oorgugdtoeife in ben S\u00df\u00e4lbent tiitb malbigett \u00a9ebirgett entmidelt, iotrb fte ben S\u00e4umen unb, loo fie biefelbe finbet, ber S\u00dfeinbl\u00fctpe, ioeniger ben \u00a9r\u00e4fern itnb bem \u00a9etreibc nadjtpeilig. Sdion im Spril ober nod) friiper fomnten bie Saroeit and ben (fient.\tP<U biefelbeit im fiib;\n\u00efid)ett fKuf\u00efattb beobaddet unb nngef\u00e4pr fotgenben Serid)t fiber fte erftattet. Sei peiterer itnb marmer SSitterung finb fie friip, fo balb ber Span oerbnnftet ift, in roller Seloegnitg, fd)on mit Sonnenaufgang, menu ed nid)t getpaut pat. \u00a9rft fiept man einige )oie Soteit auf? unb abgepen ^mifcpen ben itocp rupeitben Scpm\u00e4rrneit, melde tpeild auf ber \u00a9rbe, fepr gern am gu\u00a7e f(einer jpiigel btcpt an einanber gebr\u00e4ngt liegen, tpeitd fid) an a\u00ef\u00eferpanb ^\u00dffXau^en unb @eftr\u00e4itd)en gruppen; loeife oertpeilen. Salb barauf fept fid) bad gauge Heer in Seloeguitg unb gmar fo in einem Stride, ba\u00a7 man faum eine Sbirrung bemerft. Sie gteidjen einem Sd)marnt ooit Smeifeit, unb alle ttepmeit, opite fid gegenfeitig gu beriipreit, benfelben Skg, ftetd in geringer \u00a9ntferiimtg Doit einanber. Staftlod unb mit aller einem Kerfe m\u00f6glidjen Sdmelligfeit im Skitfe fteuertt fie einer \u00a9egenb git, opne gu fpriitgen, au\u00a7er in bem gade, mo fte oerfolgt merbeit. Sann gcrftreueit fte ftd), aber balb fiept man fte mieber gufammeitfommeit unb auf bem oorigeit S>ege ipre Steife forffepett. So marfd)ireit fie 001t 9Jiorgeit bid Sbcnb opne \u00a7alt git macpeit unb legen p\u00e4uftg einen Skg oon puitbert gaben unb bar\u00fcber au einem Sage guritd. Sie gepeit fepr gern auf orbentlidj gcbapnteit Strafen unb freien gelbem fort, menu ipiteit aber ein \u00a9eftr\u00e4ud), eine \u00a3ede, ein \u00a9raben in beit Sieg fommt, fo maitberit fie, menu irgenb m\u00f6glid), gerabe bar\u00fcber ober pinburdp. Slod S\u00fcmpfe itnb gl\u00fcffe f\u00f6nneit fte aitfpalten, oor bem 3Sa\u00a7merben fcpeiiteit fie einen eutfdjiebeiteu 2lbfcpeu git pabeit. Sod) oerftt^eit fie oft auf \u00fcberp\u00e4itgenbcit 3iue(fleit an jenfeitige Ufer gu gelangen, unb menu\tunb St\u00e4mme gerabe \u00fcber bad Staffer liegenb eine Srfide\nbauen, fo beuupen fte biefelbe in bidpten (Soioitneit. Oft fiept man fie Darauf audrupeu, aid ob fie ftd) an ber K\u00fcplitng bed Stafford labten, \u00a9egen Sonnenuntergang l\u00f6ft fiep ber gange Scptoarm in flehte Sruppeit auf, um Satptquartier in ber gelooputen Steife gu neprnen. Sit falten reguigten Sagrit maubern fte uiept. Sie eben gefd;ilberte ober eine fepr \u00e4pitlicpe Stebendmeife f\u00fcpreit inbeffeit nid)t bl\u00f6d bie Starren ber italienifdjen Jpeufdrede, fonbern biefenigeu aller Srten,- loeld)e tut ooHfommitcu \u00dfuftanbe aid Scpd\u00e4rme ftd erpebeu. Son \u00dcJtitte Suit ab befommeit fte bie gliigel unb gerftreueit ftd bann mepr; ed folgt bie Paarung unb bad \u00a9ierlegen, unb baper fdl\u00fcpfett eiugclue tguuge unter g\u00fcnftigen Serp\u00e4ltitiffeu fd)on im \u00a3crbfte and. S)ie Srt fiept, ber Oorigeit- iit @r\u00f6\u00a7e unb K\u00f6rpertrad)t fepr nape, inadt ftd) aber fofort burd\"einen margigeit \u00a7\u00f6der gmifdcu beit Sorber; piiften fo mie bnrd) eilten meniger oorfpringenbeit, gerimbeteit Sdeitel unb einen breiten Sorber; r\u00fcden fenntlid- Sdarfe 3\u00e4pne am gnitenraitbe ber Kiitubadeit unb ber initern Stabe bed Unter; fieferd, nebft einer fugeligeit Serbiduug ber m\u00e4nnlideit ^interleibdfpipe bilbeit mit beit oorerm\u00e4pnteit gufammeit bie \u00e4fterfmale ber \u00a9attung. Sei ber genannten Srt eutmidelu ftd \u00abOe brei Kiele bed Haldfdilbed giemlid) gleid)tn\u00e4\u00a3ig unb bie brei melligett Ouereinbr\u00fcde beffelbcn faden uod in feine oorbere H\u00e4lfte. Ser K\u00f6rper unb bie mit feiner Spipe abfdueibenben gl\u00fcgelbedett merbeit auf fdmugig gelbem \u00a9runbe burd) braune Sprcidel buidler Ser ^itnettranb ber \u00a3iuterfliigcl","page":486},{"file":"p0487.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9atarifcpe ^eufcprede. . (Suropaifcpe Vafenfcprede.\n487\nf\u00e4rbt ftd) Breit rofenrotp, frie bie ^nnenfeite Ber \u00f6piittcrf drittel, fr\u00e4preuB Bereu Stu\u00dfenfeite eins farbig gelblich bleibt/ober mit Brei Bunf\u00efen SSinBett gegeicpnet ift\n\u00a9eu alten \u00a9attuugSnamen Acridium bedielten nur Bie gro\u00dfem S\u00e4ten, Bereit lurge g\u00fcpler ficb Dont nid)t gufpipen unB Bereit VorBerbrufirtng unten befragt, oben gu einem f\u00eear\u00efen SDUttet fiel gleichm\u00e4\u00dfig ober nur Dorn in noth erdetem dfta\u00dfe fammartig erhoben -iji. \u00a9ie SlcrtBteit geh\u00f6ren Ben fr \u00e4rmer en \u00a9peid\u00ab beiBer \u00a9rbp\u00e4lften an unB fcheinen eS\tgu fein, frelcpe\noon Ben (Singdornen ihrer Heimat in Ben oerfchieBenften g\u00f6nnen Derfpeift unB ebenfo frohl= fcpmedenB frie nahrhaft befunBen frerben. Sie eingige Slrt, freiere ihr Verbreitungsgebiet bis gum \u00a9\u00fcben \u00a9uropaS erffredt, ift Bie ta tarif the jpeufcprecfe (A. tataricum), einer \u00a9ruppe angeh\u00f6rig, bei ber Ber \u00aeiel Ben Vorberr\u00fcdeit gleichm\u00e4\u00dfig Burcpl\u00e4uft unB Dorn burep Bie Brei Quer* einbrfiefe geg\u00e4hnt erfcheint, fiep \u00fcberBieS Ber Vruftp\u00f6cfer als ein oortt etfraS oerbitfter geraber gapfeu Bar {teilt; Bas gelb\u00efichgrane $leib frirB auf Ben gl\u00fcgelbeden flecfenartig oerBunfelt, unb im Skptfelbe ber \u00f6piitterfl\u00fcgel grengt [ich ein Bunfler Vogenflecf frenig fepaff ab. \u00a9aS \u00e4Mmtcpett crreid;t ein ^\u00f6tperl\u00e4nge Don l1/*, BaS SBeibcpeit Don 2V2 \u00dfoll. \u2014 3(tt Ber Sammlung BeS ^alle\u2019fdhen 9JhtfeumS beftnbet ftch ein \u00a9t\u00fcd BeS fehr \u00e4pnlipen A. peregrinum, frelcpeS \u00fcber gang Slfrifa Derbreitet ift, mit Bern Vertuet!: \u201e\u00a9efangeu im SDt\u00e4rg auf Ber \u00a9un (Ber nicht recht leferlieh gefchriebene Staute eines \u00a9chiffeS) 40 Steilen freftlich Don Ben cana'rifdjeu Unfein, in gro\u00dfen \u00df\u00fcgen auS Slfrifa fommenb.\"\n3TMd)t alle gelbpeufcpreden ha\u00dfen faBenf\u00f6rmigc ober nach Dorn oerbreiterte f\u00fchlet; bei auberit Wirten, fr eiche faft auSfcptie\u00dflid) Ben fr\u00e4rmeren \u00a9rbftrkpeu aitgeh\u00f6reu, ftnb Bie auS fugetigeu ober feulettf\u00f6rmigeit \u00a9liebem gufammen gefegten f\u00fchlet nach Dorn gugefpipt, frie beifpielSfreife bei Ben lebhaft bunt gef\u00e4rbten Sitten ber \u00a9attung Poecilocera. \u00a9ie anberthalb bis gfrei 3otI lange P. punctata in OjHnbieit ift fchfrarg, au Ben \u00a9eiten BeS Kopfes unB VorBerbruftriugeS fdjmugig gelb, am ^interleibe roth geringelt Sie tiefbraunen mitunter and) auSnapmSfretfe gr\u00fcnen ginget Beden gieren gahlreiche, runBe ^orufcpfrielen Dom lebhaftefteu \u00a9elb.\nS\u00dfefeutlicp anBerS nehmen ftch Burd) ihre fonBetbare ^opfbilBuug Bie artenreichen \u00a9chitabel= fchredeu (Truxalis) aus. \u00a9er genannte \u00c4\u00f6rpertpeil erhebt ftch n\u00e4mlich nach Dorn uuB oben mehr ober freniger pocp in einen am \u00a9ipfel Breiedigeit unb au Ber obern gl\u00e4dfe eutfreBer auS^ geh\u00f6hlten ober gefr\u00f6lbteu $egel, frelcher ftch feitlid) tief einfen\u00eft uuB hier Bie platten, Breifantigen, Ber \u00a9pipe eines \u00a9to\u00dfbegenS \u00e2pitlidiett g\u00fcpler tr\u00e4gt \u00a9iefe fehreu ihre breitefte gl\u00e4dje nach oben, Bie fcpmalfte nach innen, \u00a9er K\u00f6rper erfcheint fcbfr\u00e4cplicb unB geftredt, Bie ihn \u00fcberrageitBeit gl\u00fcgel fpipeit fiep am \u00a9ube gu unb Bie gelauteten \u00f6pintetfcpeuM oerBideit ftd) nur m\u00e4\u00dfig, fo Ba\u00df fie, frie alle angegebenen \u00e4Rerfntale BaS dirige Bagu beitragen, Bie \u00a9cpttabelfcpreden befonBerS Burr unb gefpenfterpaft erfcheiuen gu laffett. $m f\u00fcBlicheit graulreich, in Italien unB Ungarn lebt Bie europ\u00e4ifdje 3taf enf <h r e cf e (T. nasuta), bei frelcher Ber \u00fcber Ben StanB BeS Vor Bets riidenS DorragettBe ^opftpeil minBeftenS ebenfo lang ift, frie bie ft\u00e4rfer perauStretenbe SJUttet Unie jenes, frelcher feinen \u00f6pinterranB gleichfalls frinfelig aitSgiept \u00a9er ^opfgipfel erfcpeiitt au feinen Brei \u00a9eiten gleichm\u00e4\u00dfig gep\u00f6plt, Dorn ftumpf gugefpipt, unb bie Vorberbruft bleibt opite Ijoder. \u00a9aS 1V2 Boll meffeitbe \u00e4ft\u00e4mupen ift gr\u00fcn mit SUtSnapnte ber lidptgelben S\u00f6urgel an Ben glaSpeEen ^interfl\u00fcgeln, BaS einen palbeit Bod l\u00e4ngere Vkibcpen erfcheint Bagegeit au \u00a9porar uuB gl\u00fcgelbeden braun geb\u00e4itbert unb an Beit VtitBeit Ber leptereit frei\u00dfgefledt.\nd\u00f6\u00e4prenb ftdp bei allen biSper befprocheueit Strten BaS Vruftbeiit Dorn abftupt unB Bern \u00aeopfe Dolle greipeit l\u00e4\u00dft, erpebt ftd) bei einigen Ber VorBerranB Beffelbeit, fo Ba\u00df fich Ber ddunb Bapinter Derftedeu fanit. \u00a9ie ungez\u00fcgelten btlbeit Bie \u00a9attung Batrachotetrix, Bie mit gl\u00fcgelit uuB \u00a7aft lappen gfrifepen Ben Graden auSger\u00fcfieteit Bie \u00a9attung Ommexecha, frelcpe nur iit \u00a9\u00fcBamerila lebt, unb eitBlicp bie gefl\u00fcgelten, Ber \u00f6paftlappen lebigeit, bei frelcpeit fid) Ber \u00f6piuterrattb BeS \u00a7alS;","page":487},{"file":"p0488.txt","language":"de","ocr_de":"488\t\u00a9ie (SJcrabfi\u00fcg\u00efer. Saubf eufcf reden.\nfcfilbeS bt\u00e9 gum Seibe\u00eaeitbe ober nod) bar\u00fcber fiitatt\u00ea erftredt, gef\u00f6reu bent gem\u00fc\u00dfigten \u00a9\u00fcrte\u00ef \u00a9urofa\u00ea, -Slfrifetp Slmerifa\u00bb unb bem \u00a9\u00fcben Slften\u00ea ait unb ioerbeit al3 \u00a9ornfdjredeit (Tetrix ober Tettix) gufamnteitgefa\u00dft. \u00a9ie f^t\u00fcge\u00ef ftnb bon jener breiedtgen, in ber SDUtfe fpi^ au\u00ea;\nlaufenben Verl\u00e4ngerung be3 fpa\u00ef\u00ebfdjilbe'\u00ea fo gut tote gang bebedt, bafer aud) bie fie fdj\u00fcpuben Vorbeifl\u00fcge! alls iiberfl\u00fcffig bio auf ein \u00a3>ornfl\u00e4t td)eu oerf\u00fcmmern. Wit if neu geft nat\u00fcrlich attcf ba\u00bb Btrpoerm\u00f6gett Oerloren, \u00a9ie iftef\u00e4ugen quellen f odj oben am $offe unmittelbar oor beut Vorberrattbe be\u00ea jpaBfdjilbe<\u00a7 unb neben beit faben; f\u00f6rmigen g\u00fcflern fiarf feroor. \u00a9ie hinter; fd)enfel oerbiden ftdj geloaltig. SBegeit iper Meinpit unb be3 fep oerborgiteit Sebeu\u00ea erinnern bie \u00a9ornfpeden einigerma\u00dfen au bie gl\u00f6fe. \u00a9ie gemeine \u00a9ontfdjrede (T. subulata) ift unter beit beutfdjen ttodj bie gr\u00f6\u00dfte (bt\u00e8 5 Siitien) unb \u00fcberall nidjt feiten, \u00a9a\u00ea fjal\u00f6fdjilb [tup fid) oorit gerabe ab, erpbt ftd^ in einen nur fdjtoadjen SJtittelfiel unb fpft fid) bornartig ioeit finter ber Seibeppfe gu. \u00a9ie \u00a9eiten feiltet jputerranbep ioeldje ait ber Ver; \u00ef\u00e2ngerttug nidjt \u00a9pit itepiteit, erfdjeiiteii at\u00bb je gtoei regelm\u00e4\u00dfig breiedige B\u00e4fite. h\u00e4ufig, nidjt immer, \u00fcberlebt beu Dt\u00fcden be;\u00bb graubraunen \u00a9fierc\u00bb eine b!eid)gelbe F\u00e4rbung, toeldje fid) an ben buufe\u00efbefppeit g\u00fcflern al\u00e4 Siegel ioieberfolt.\n\u00aeie gemeine SDontfdjredEe (Tetrix subulata).\n\u00a9ie Sattbf eufdjredeit (Loeustina) laffen ftdj au beit langen unb borfiigen iit i^veit \u00a9tiebent nidjt uuterfcpibbareit g\u00fcflern, unb an ben yier \u00a9liebem aller gleidjgebilbetcu f^\u00fc\u00dfe auf ben erfteu Vlid erlernten. \u00a9er $off fteft feidred)t, tritt am \u00a9d)eitel gloifdjeit beit falbfugeligen klugen m\u00e4\u00dfig feroor unb l\u00e4\u00dft meift bie ^uidtaugeit oermiffeit. \u00a9er fattelf\u00f6rmige Vorberr\u00fcdeit fflegt fidf) ttadj finten \u00fcber bie \u00e4u\u00dferfte SBurgel ber Ringel au\u00eagubreiteu. \u00a9iefe nepneit ber jpaupfadje nadj bie \u00a9eiten bei K\u00f6rpers ein, greifen mit beit fdjutaleit guiteni\u00fcubem \u00fcber eiitaitber unb bilben fo ttad) oben iit ip*em \u00a9Burgeltpile ein fdjmale;\u00bb, flatte\u00bb \u00a9ad) \u00fcber beut geruitbeteit, iit ber gjtitte ben gr\u00f6\u00dften Umfang crretdjenbett $interleibe. \u00a9erfelbe eitbigt beim \u00e4Mmtdjeu in oft fafig gefr\u00fcmmte fftatfe, beim SBeibdjen in eine l\u00e4ngere ober Unsere f\u00e4belf\u00f6rmige Segr\u00f6fre, fo ba\u00df ber Unterfdjieb ber @efd)ledjter fd)ou au\u00ea ber gerne loafrgetiontmeit merbeit \u00eea\u00efut. \u00a9em lebten ber gu\u00dfglieber fept ber fjaftlaffeit gloifdjen beit Mafien. \u00a9ie \u00dcMnitcpit oerloenbcit per uid)t ip-e .gjiuterfcfenfet gum SJhtficiren, foitbem bringen bie ioepnbeit, fdjrilleitbeit \u00a9\u00f6lte burd) ba\u00bb 9t eiben ber gl\u00fc g el bed en io u r 3 e I it a nein a \u00fcber proor. \u00a9ie liitfe, gugleid) obere gliigel; bede enth\u00e4lt au ipetn \u00a9runbe eine fr \u00e4f tige \u00a9ueraber 001t ttafegu ber gornt eiltet fkragrafpu; geidjett\u00bb (\u00a7), toeldje auf ber Uuterfeite mep prau\u00eatritt al\u00ea oben unb bttrdj gaftreidje \u00a9uerferbeit rauf Haie eine geile ioirb. \u00a9er breiedige \u00a9feil ber redjteit gl\u00fcgelbede barunter, ioeldjer loagreeft auf bent Et\u00fcden liegt, geigt einen b\u00fcnuf\u00e4utigeit, ringsum 0011 fr\u00e4ftigeit Slbent eingefd)loffeueit gled, beit fogenaitnteit \u00a9fieget, bafinter einen Heineren, 001t gleidjer gornt ttitb \u00a9nrcfftddig; fett. \u00a9Berbeit nun bte \u00a9eden beim .Birfeit gefobeit ttitb mit ben \u00a9djriWeiften ber linfen fdjitcll flitter einanber bie fft\u00e4uber be\u00bb \u00a9pegelS geloeft: fo toirfen bie feinen \u00a3\u00e4ute toie eilt 9tefouaug; hoben unb Ocrft\u00e4ifeit ben \u00a9on. \u00a9ine 5lu3ttafute 001t ber 9tegct bilben einige Sitten mit blaftg aufgetriebeiten gl\u00fcgelbedeit, bei bcneit aud) bie Vkibdjeit lodett f\u00f6niteit ttitb bie gegenteilige Sage","page":488},{"file":"p0489.txt","language":"de","ocr_de":"Sebontte Gsitipornfcprede, GHcpettfdjrede,\n489\nbet Sedeit eine bitrdjau\u00ea gleidjgiltige ift. $iit bie Stecufteu pabeit bie Seine unb jmat bie norberfteit in aitberer Sejiepuitg ipre \u00a9igeutp\u00fcmlkpfeit. 9In ber SBurjel bet* \u00a9dfeiteu bentetft mau au\u00dfen ein tiefet \u00a9palten2 ober \u00a9rubcnpaar, melcpe\u00bb eine jatte f>aut im Innern f (flie\u00dft. \u00dfmifcpeit beibeit Oeffmutgen ermeitert ft cp bet |)auptftamin bet ben SSovbetbeinen aitgcp\u00f6tigeu Sfuftropren blafenattig unb eilt au3 beut elften Siarffuoteu bet Stuft entfpriugeuber fftern fcpmillt ebenbafelbft ju einem Quoten an, ton\tmeldjeut eigeutp\u00fcmlidj geftaltete SRerocnelemeute\tabgegeben unb in\tteilen;\nmet\u00e9\tgefte\u00eflte, mafferpeile\tSl\u00e4M)en eiitgefdfoffen merben. \u00a9iebolb pat\tbiefe\u00ea \u00a9ebilbe in\tfeinem\n\u2022Sau forgf\u00e2ltig uuterfucft unb fut ba\u00eb \u00a9epormetfjeug biefet gantilie etflatf:\nSie \u00a9ntmidelung ber Spiere uutetfd^eibet ftd; im S3efcntltcfeit nid)t tou ber bet n\u00f6tigen; bie lange \u00a3egr\u00f6pre ber Skibdjeit met\u00e9t batauf pin, ba\u00a7 fie ipre (gier nid)t au \u00a9ra\u00eafteitgel legen, fonbent tiefet in bie \u00a9rbe ab\u00a7 bie ^etbf)eufcptecfen. Sie Staubfdjredeit breiten ftd) fautmt biefeit iibet\tbie ganje \u00a9tbe au3\tunb patten fid), befonber\u00eb bie gr\u00fcn gef\u00e4rbten,\tnorpertfdjenb auf\tSufd);\nmet!\tunb R\u00e4umen auf,\tbeten Staub fie fteffen, m\u00e4prettb bie braunen\tunb graubraunen inept\nniebern 5pflaujeit itad)gepen, ma\u00ea bei beibeit norjug\u00ebmeife m\u00e4prenb bet fRad)t gefdfept. SBeil nut mettige biefet Spiere pier jut \u00a9pracpe gebradjt merben \u00ef\u00f4nneit, fo fcpeiut eg ratpfam, ein paar fept entgegengefepte gotnteit butd) Sibbilbungett jit erl\u00e4utern. Sa\u00a7 plumpe, ungefl\u00fcgelte S\u00dfefeu\nSie bebovnte (Sinljtmifdjvec\u00efe (Hetrodes spinulosus), Sffieibdjen. Sie (Sidjcnfd)ve\u00f6e (Meconema varium),\nSBeibcfyen unb \u00dcTi\u00e4nndjen.\nlin!\u00ea ift leine Same, foitbctn eilt au\u00bbgemacf feitet S\u00dfeibdjeit be\u00ea in \u00a9ptien unb Arabien peimifcpeit Hetrodes spinulosus (horridus $lug\u20193), meldjeit fRameit id) butd) bebomte \u00a9iitpornfdjtecfe oerbeutfdjte. Sie biiitneit fjiitterfdjeufel, bie \u00e4ufjerft fdjmadj bemeprteit \u00a9dfenctt, bie Dcrbecfte ftfmielige \u00a9tube am \u00a9titube bet oorberfteu betfelbeit unb bie !utje Stegr\u00f6pre unterfcfeibcit biefe bicfe gelbe, an fnuterranb unb \u00a9tacpelit heg ^allftpilbe\u00ea gebr\u00e4unte 3lrt non ben \u00fcbrigen \u00a9enoffeit bet \u00a9attung. Siefe felbft aber mirb burdj nollfommeite fyl\u00fcgellofigfeit in beibeit \u00a9efcplecptent, butd) bie mitten auf bet \u00a9tint, unter ben 5lugeit eingelentten $\u00fcpler, bittd) ben 3aPfeu jmifdjcit ipneit, bte Somit be3 gro\u00a7eit Sorberr\u00fcd'eir\u00ea unb enblicp butd) bie breiten, nont gefiupteit SJiittel; unb ipiitterbrufibeiiie cparafterifirt. tRod) meptete aitbete Staubpeufdjrecfen fdfiefjeu fiep biefent \u00fc\u00f6tperbatte an, erpeben fid) aber alltn\u00e4ltg jur ^lubeutuug non gliigelit.\nSa\u00ea fdjtaute, gelbgt\u00fcne Spietdjen, meldje\u00ea mit redpt\u00bb auf uitfetem Silbe in beibeit \u00a9efcplecptent etblidett, p\u00e4lt fiep nur auf \u00a9kpb\u00e4umeit auf, melpalb id) eg bie \u00a9id)eitfd)tede nennen nt\u00f6cpte; bei ben \u00a9ntoinologeit peift eg Meconema varium unb pat feinen jmeiten \u00a9attung^genoffen. 311 pieftget \u00a9egenb ift eg fept gemein unb mirb ab\u00a7 Starnc jientticp frnp int 3>afre aitgettoffeit. \u00a93 jeigt, mie alle \u00a3aubpeufd)tedeit, eine gemiffe Sr\u00e4gpeit unb \u00a9dpmerf\u00e4lligfeit. 3dj fap eg nie fliegen. Sei \u00a9rfcp\u00fctternug bet non ipnt bemopnteit S\u00e4ume f\u00e4llt e\u00bb petab, opite bie Fl\u00fcgel m\u00e4preub bet Stuftfaprt in 2infprud) ju nepnten, aud) porte icp e3 itiejitpeit, lna\u00a7 eg nielleUpt nur oben im gr\u00fcnen Saubbadje tpitn mag, p\u00e4uftg genug friedjt eg aber and) au ben \u00a9t\u00e4mmen auf unb nieber. \u00a9imitai beobadfete id), unb jmat aut 15. Dftober, mie ba\u00ea Skibcpeu feine ftar! gefr\u00fcmmte Stegfd)eibe jmifcpeit fiinbeitfcpuppen tief eiugeftcdt patte, um \u00a9ier ju legen. Sic \u00a9idp\u00e7it;","page":489},{"file":"p0490.txt","language":"de","ocr_de":"490\nSie \u00a9erabfl\u00fcgler. Saubpeufcp reden.\nfdjretfe er\u00f6ffnet eine lange ffteipe folder Slrteit, bereit f^ii^\u00efer gmifcpeit beitrugen, an ber Spifc.e ber (Stirn fipeit unb bereu \u00a9ep\u00f6rgrubett einen elliptifdjeu Umfrei\u00e9 paben ; bie genannte 2lrt geicpuet \u00fcberbie\u00ea eine ioeprlofe, oont geftupte 33ruft nitb eilt ftitmpfer Stintgapfen ctu\u00e9.\nSie nur gr\u00fcnen Slrtett ber \u00a9attung Phylloptera ftttb \u00fcBlatter, meldje auf ber fd)tnaleu Kante manbelu, mie gemiffe \u00a9efpenftfcpretfeu (Phyllium) auf ber breiten St\u00e4dte, iitbem bie gl\u00fcgelbetfeit, abgefepen non bent \u00efleiuen Smeietf born auf bent Ot\u00fctfen mit feinen ^tefonaugb\u00f6ben, ftdp mie ein fdj\u00f6n gr\u00fcite\u00e9, lanzettf\u00f6rmige^ SBlatt lang\u00e9 ber K\u00f6rperfeiten pingtepeit, beit Seib meit \u00fcberragenb; meift reichen bie Ipinterfl\u00fcgel, gleich ein 5\u00dfaar fptpen Bipfeitt imd) bar\u00fcber pinau\u00e9. \u00dcDlaitcpmal fiub biefe Bl\u00e4tter ftart mafdjeitartig gerippt, trie bei betn p\u00fcpfenbeit \u00e4ftprtenblatte (Phyllo-ptera myrtifolia) S\u00fcbamerita\u00e9, maiupmal auferorbeutlid) gierlit^ mit bunten Slugenfletfen bemalt, mie bie minbefteu\u00e9 nod) einmal fo gro\u00a7e (3 BoIX lange) an beit 5pinterfcpteneu burdj \u00a3>ornem tnoteu uodj befoitber\u00ea beioeprte gefenfterte SBlattfcpretfe (Ph. fenestrata) bon \u00a9orneo, meift aber merbeit fie bon einer 2\u00e2itg\u00e9aber al\u00e9 uidjt in ber \u00dcRitte tiegenben SDXittelrippe burdpgogen, loeldjc einige meit fcpm\u00e4djere 3lef\u00eee au\u00e9fenbet.\neinen fcparfett \u00a9egeufap gu beit Slattfcpretfen treten, ma\u00e9 bie K\u00f6rpertradjt aulaitgt, einige Slrteit, bereit blafgr\u00fcite, pergamentartigen gl\u00fcgelbetfeit fo conber fiitb, ba\u00a7 bie Sdjretfe mie eine mit Stift augef\u00fcllte SSlafe au\u00e9fiept. 23a te \u00e9 gebeult einer 2l/4 goll langen 3lrt an\u00bb ben ^Salbungen bei Obpbo\u00e9 in ^Imagoiden, melcpe bie \u00a9iitgebornen Z a nana (Chlorocoelus Tanan\u00e4) nennen. 2)er oolf\u00e9tp\u00fcmlicpe \u00efflame r\u00fcprt per boit beit ungem\u00f6pulidp lauten S\u00f6neit, melcpe ba\u00e9 9Mttndjen mit feinen Sdjrillabent peroorbriugt unb bie einen \u00e4pitlid)eit Mang pabett mie ein in turgen 3mifd)ett; r\u00e4umen mieberpolte\u00e9 ta-na-n\u00e2-tanan\u00e4. ajtan f\u00e4ngt biefe 2\u00e4rmma(per ein, p\u00e4lt fte in \u00efovb= geflodjtenen K\u00e4figen, um fid) an iprem \u2014 \u00a9efange zu erfreuen, meldjer fo laut ift, ba\u00a7 tpu 23ate\u00e9 bon einem \u00a9ube be\u00e9 St\u00e2btdjen\u00e9 au bem auberit porte. 2)ie breiten, ftart mafdjenf\u00f6rmig geaberten gl\u00fcgelbetfeu finb au ber guneufeite ber S\u00dfurgel in ein fcparfranbige\u00e9 2\u00e4ppd;en au\u00e9; gezogen, \u00fcber melcpe\u00e9 bie palbtrei\u00eaf\u00f4rmig gebogene Sepritlleifte auf ber Uuterfeite ber auberit SDetfe fdjueE pingeftricpeu mirb. SDer blafige 5popiraum unter ben \u00a3>etfett berft\u00e4rtt eutfcpieben fepr bebeitteitb ipre eigene S^efonaug.\n2\u00dfeit zaplreidjer finb bie auf biele \u00a9attungen bertpeilten Wirten, bei beneit bie \u00a9iulentuug\u00e9\u00ef fteble ber g\u00fcpler biefelbe bleibt, bie \u00a9ep\u00f6rg\u00e4itge an ben 23orberfdpieuen aber al\u00e9 fd)inale Spalten erfcpeineit. 5pier fei nur zmeicr unb gloar ber gemeiitften europ\u00e4ifd)en \u00a9attungen gebadet. \u00aeie eine, Decticus, ertennt man an bem ftumpfen, ba\u00e9 erfte pplerglieb nidjt \u00fcberragenbeit \u00a9ipfel be\u00e9 Kopfe\u00e9, an ben langen, betoeglidjen SDorncn, meldje bie 3)ineufeite ber S\u00dforberfdpieiten bemepreit unb oor aillent au beit gtoei freien gpaftlappeit, mit meldjeit ba\u00e9 erfte \u00a9lieb ber ipinterf\u00fcfse oerfepen ift. \u00aeie Wirten pabett alte eine gr\u00fcnlidjs ober graubraune garbe, einige oertiimmertc ginget. \u00aeie gr\u00f6\u00dfte oou allen, ber 12 bi\u00e9 14 Sinieu meffenbe 3Barzcnbei\u00a7er ober ba\u00e9 gro\u00a7e braune 5peupferbd)eit (D. verrucivorus) ift \u00fcber ba\u00e9 u\u00f6vblicpe unb mittlere \u00a9uropa oerbreitet unb finb et ft dp auf liefen unb \u00c6tcefelberu. S5or einigen gapren traf id) e\u00e9 pier p\u00e4ufig in ben augebauten \u00a9idjorien; an 33ufcpmerf p\u00e4lt e\u00ea fid), fo oiel mir befannt, nicpt auf. \u00a3)ie oier bauten ber ^interfdpieueu finb au ber untern H\u00e4lfte mit tr\u00e4ftigen Konten bemeprt, bie oorberfteu mit brei 9beipeu bemegtidjer Stacpelu unb bie gugep\u00f6rigen Stiften mit einem einzelnen \u00aeorn. SdCpeitel unb Stirn trennt eilte Oucrliuie in ber \u00a7\u00f6pe ber pplermurgel; ben 33orberr\u00fcdeu burcp; Ziept eine S\u00e4ng\u00f6leifte. Stiver ben beiben Dbaifeu \u00fcberragt eine m\u00e4\u00a7ig aufgebogene Segfcpeibc bie meiblicpe ^iuter\u00efeib\u00e9fpipe, z^ei \u00a9riffel bie m\u00e4unlid)e. 3)ie K\u00f6rperfarbe \u00e4ubert meprfad) ab, pellere\u00e9 ober bitntlere\u00e9 \u00a9riin perrfdpt oor, geigt bi\u00e9meileit einen r\u00f6tplicpen, p\u00e4ufiger einen braunen Sdpimmer, unb gept ftelleumeife in braune glecfen \u00fcber, befottber\u00e9 aucp auf ben laugen gt\u00fcgel= betfett in gem\u00fcrfelter 35ertpeitung, m\u00e4prenb bie Uuterfeite, befouber\u00e9 ber S3audp, peller, mepr gelblicp bleibt. \u00aeurdpfd)uittlid) in ber gmeiteu ^\u00e4tfte be\u00e9 5lpril fdpl\u00fcpfen bie Saroeu au\u00ea ben \u00a9icnt; in 3toifd)enr\u00e4unteu ooit ungef\u00e4pr oier 2Bod)eit p\u00e4uteit fte fid), fo ba\u00a7 fte mit ber elften","page":490},{"file":"p0491.txt","language":"de","ocr_de":"(Gro\u00dfes braunes, gro\u00dfes gr\u00fcnes Heupferb, gioitfdjerpeufcprede.\n491\nH\u00e4lfte beS gttni gum fetten SDla\u00efe baS $leib geloecpfelt pabeit. Sept faim niait bie \u00a9efd)Ied)ter ciugev\u00eftd^ an ber finden Begr\u00f6pre beS SBetbdjeitS uuterfdjeibeit. ^tt ber erften ^\u00e2lfte beS Suit erteilten fte itad) ber br\u00fcten H\u00e4utung mit ben ^\u00ef\u00fc\u00e7ge\u00effd^etbett unb SlnfaitgS Sluguft burcp bie OoUfommeite 3luSbilbuug biefer a\u00efS oollenbete braune H^Pferbcpen. 2llSba\u00efb beginnen bie S\u00ee\u00e2nnd)eit ipreit \u00a9efaug. (SS napet fiep baS SBetbdjen unb ntadjt il)nt feine \u00a9egenloart burd) Hins unb ,\u00a3>erfd)\u00efagen mit ben langen g\u00fcplent bemerflicp. SDaS St\u00e4nudjeu oerftummt, legt bie gitpler nad) Ritten unb uuterfudft, ob man fid) il)in in freitublidjer ober feinblid)er 3lbficpt n\u00e4hert* Uebergeugt eS fief) bon erfterem, fo beloiUfommnet eS bie 3litgefommeue mit fanfteu 3^aitfd^er= t\u00f6nen. SBeittge \u00a3age fpater fud)t baS SMbdjeit eine lodere \u00a9telle, am liebften im \u00a9rafe, boprt feinen \u00a9\u00e4bel pinein unb l\u00e4\u00dft 6 bis 8 ioei\u00dfliepe (Sier burd) benfelben in bie (Srbe gleiten, melde Arbeit fo unb fo oft loieberpolt loirb; beim feber ber beibeit loeiblicpeit (Sierft\u00f6de entp\u00e4lt ungef\u00e4pr 50 \u00a9ier. g\u00e4itgt man eine erloadpfeue ^eitfdirede, fo bei\u00dft fie peftig, ba\u00df bie .fpaut mit Slut unterl\u00e4uft unb $opf fainmt \u00a9cplitnb pciugen bleiben, toenn man fie fdpte\u00ef\u00ef abrei\u00dft. Seim Seiten l\u00e4\u00dft fte einen braunen \u00a9aft auSflie\u00dfeit, ber m\u00f6glidjenfallS gum Sertilgeu ber ^Bargen uaep ber SMitung berer beitragen mag, loelcpe fiep bon ipueit biefelbeit abbei\u00a7en liefen, boit ioelcper irrigen 2lnfid)t ber erfte Same perr\u00fcprt. Stancpmal finbeit ftd) lange gabeitlo\u00fcrmer in bem Seibe.\nfftod) befannter ift baS etloaS fdjmadligere, einen god lauge, gro\u00dfe griiite ^ettpferb (Locusta viridissima), ioeldjcS pie unb ba g. S. in Seipgig bon ben ^inherit in eigeuS bagu f\u00e4uflicpeit \u00aeraptp\u00e4uSdjen gef\u00fcttert unb beSpalb auf Soften ber reifen \u00a9etreibefelber in benfelben aufgefuept loirb. 2Jiait erg\u00f6pt fiep am \u00a9efaitge unb \u2014 taugt loopl and) bantadjl S)ie langen, gleid)breiten gl\u00fcgelbedeit, loie ber K\u00f6rper bon faftgr\u00fcner \u00a9ntnbfarbe, br\u00e4unen nur am loagred)teu S\u00fcdettfpeile unb \u00fcberragen ben Hinterleib um baS doppelte. 3lud) ber $opf unb ber Sorber; r\u00fccfeit, meift in einer S\u00e4ngSftrieme, erfepeinen niept feiten roftrotp. S)ie faft gerabe Begfdjetbe beS SBeibcpenS erreiept bie ^\u00f6rperl\u00e4nge mit SluSfdjltt\u00df beS ^opfeS. SbaS \u00a3pier fliegt gern im \u00a9oitnenfdjetite eine \u00a9trede flad) \u00fcber ber (Srbe pin, um Sad)fteIIuugeit git entgepeit unb berurfad)t babei ein fd)lbirrenbeS \u00a9er\u00e4itfd) burd) baS \u00a9d)Iageit feiner Fl\u00fcgel. 2Bir erbliden eS mitten auf bem Silbe \u201eS\u00e4djtlidfeS Freiheit ber ^\u00eetfe\u00eften\" beim Sergepreit eines \u00a9dpnetterlingeS. S)ie \u00a9attuug Locusta unterfepeibet ftd) oon ber oorigeit nur burcp ben St\u00e4ngel ber beibeit Haftlappeit ant \u00a9runbe ber Hinterf\u00fc\u00dfe, burd) fdpnalereit \u00a9ipfel beS $opfeS unb l\u00e4ngere Slftergriffel. \u00a9ine gloeite, mepr in ber \u00a9cploeig, Skftppaleit unb Holfteiu verbreitete 31 rt ift bie etloaS Heinere (10 Bittien), ebenfo gef\u00e4rbte gioitf d)erpeufd)rede (L. cantans), bereit gl\u00fcgelbedeit aber nur loeuig \u00fcber bie BcibeSfpipe piuauSreicpen.\n* *\n\u2756\n3Utf b\u00fcrreit falben, faitbigeit gelbem, oon ber \u00a9oitne befd)ieiteiteit Serglepiteit (SuropaS unb beS oorbent 3lfienS gr\u00e4bt ber fd)loarge Sbtdfopf, loeld)eit loir auf ber it\u00e4djfteit \u00a9eite abgebilbet fepeit, S\u00f6preit in bie (Srbe, um fiep bei itapeitber \u00a9efapr piiteiitguf\u00fckpteit, raupe unb reguerifd)e \u00a3age barin gu Oerbriugen unb fdflie\u00dflid) bie Srutft\u00e4tte bafelbft git begr\u00fcnbeit. 2>er \u00aeicpter, loeld)er ipit beftitgt, nennt ipit mit vollem Sedjtc bie \u201efaule \u00a9rille\", ber uiept moralifirenbe gorfdjer biegelb^ grille (Gryllus campestris). \u00a3ie B\u00f6cper, nid)t viel loeiter als ber Umfang beS 5\u00a3piereS gepeit erft loagred)t in bie (Srbe, unb feitfen ftd) ioeiterpin etloaS nad) unten. @ie ioerbeit oorgugSloeife gu ber \u00dfeit angelegt, loo oon \u00a9eiten beS Si\u00e4itndjenS ber \u00a9efaitg beginnt, alfo oon \u00a9nbe 0>uni ab unb nur oon einem Spiere belooput. \u00aeabei entftepeit p\u00e4ufig K\u00e4mpfe; beim febe \u00a9rille benupt gern einen oorpanbeneit Sau, begegnet fie barin aber einer anberen, bie ipit euttoeber aulegte ober als oerlaffeueit fr\u00fcper begog, fo loeid)t feiner Oon beibeit \u00efpeileit freiloillig. Stau bei\u00dft ftd), ft\u00f6\u00dft mit bett Hopfen gegen etitanber unb ift ber \u00a9ieg auf ber einen \u00a9eite fo OoKft\u00e4nbig, ba\u00df ber \u00a9egiter auf bem $ampfplape bleibt, fo loirb feine Beicpe \u2014 \u2014 attfgefreffeit. S)aS Sl\u00e4nitd)en ftedt gern ben $opf auS feiner Hvple peraitS unb ftimmt fein \u00a3iebd)eu an; loeit loeg baoon gept","page":491},{"file":"p0492.txt","language":"de","ocr_de":"492\nBie \u00a9erabf\u00ef\u00fcg\u00efer. \u00a9rillen.\ne\u00a7 nie, um ftei\u00ea pineinpufpen gu f\u00f6nueit, \u00eeoa\u00e9 mepr im kaufen al\u00e9 burcp (Springen gefpiept, menu eine \u00a9ibcpfe, ein infe\u00eftenfreffenber Bogel napt, bie gu\u00a7tritte eine\u00bb Bieufpeit beit Bobeit erfd)\u00fcttern re.; beim bie \u00a9ritten enttoitteln eine aufjerorbeutlipe \u00a7Borftd;t, bie toopl gttrcptfamfeit genannt toerbeit faittt. Bringt ba\u00e9 \u00e4ft\u00e4mtpett bem in ber tttapbarfpaft iooptienben \u00a9eibpeit, um e\u00e9 perbeigulotten, ein St\u00e4ubepen, fo fipt e\u00a7 mit gefpreigteu Beinen ba, briieft bie Bruft gegen ben Beben, erpebt bie ^l\u00fcgelbetten ein ioeuig nub ioept fte mit ungemeiner $aft gegen einattber. itnterfucpt mau biefelben ettoa\u00ea it\u00e4per, fo finbet mau, baff bie geeite Oueraber (Sprittaber) ber reepteu gl\u00fcgelbette auf ber Unterfeite oergug\u00e9ioeife peroorragt unb mit oielen deinen Stegen\nquer\u00fcber befept ift; biefelben io erben gegen eine nape bem $nneuranbe gelegene Slber ber linfeit Bette eine \u00dfeit laug im herunter; unb bann abioepfelub ioieber im herauf; flricpe getoept, tooburp ber Bon fiep Oers \u00e4ubert. ttcur menu bie \u00a9ritte aufp\u00f6rt, legt fte bie Betten gufamnteit, ber \u00a9iberpatt, toeiepen bie b\u00fcntten ^\u00e4itte erzeugen, fpioin; bet babttrtt), unb ber lepte Saut toirb oiel fdjto\u00e4per. @3 finbet ftep fomit biefelbe \u00a9inriptung, trie bei ben Saubpenfpretten, nur oertaufpeu bie beiben gl\u00fcgelbettett ipre tttotte, Weil pier bie repte, bort bie liit\u00efe bie oberfte ift. Ba\u00ab \u00a9eibpen oernimmt bie Sotttoue, Womit aber, toei\u00a7 man noep nipt, ba bie Deffnung an ben Borberfpienen atten \u00a9ritten feplt. \u00a9enug, eS tommt perbei, ft\u00f6\u00a7t ba\u00ea SDt\u00e4nnpen mit feinen pplern au, bamit bie\u00e9 feine \u00a9egeuloart bemerfe, biefe\u00e9 fpioeigt bann, eiloibert toopl bie Begr\u00fc\u00a7ttng, buttt ftp, ftrettt unb rettt fip, brept ben ftopf pin unb per, unb bie Bereinigung erfolgt, iitbem e\u00ab ftp oont \u00a9eibpen befteigeu l\u00e4\u00dft, eine Sitte, Welpe bei allen Sprettett \u00fcbliep 51t fein fpeint. 3lpt Bage fp\u00e4ter beginnt ba\u00ea \u00a9eibpen im \u00a9ruitbe feiner ip\u00f6ple mit bem Segen ber \u00a9ier, bi\u00ab breifftg auf einmal. Sein \u00a9icrjtott entp\u00e4lt bereit etwa 300 unb epe biefe alle entleert ftttb, foil e\u00ab \u00f6fter mit bem 9Jt\u00e4'nnpen gufammens fommeit. tttap nugef\u00e4pr oiergepu Bagen fpl\u00fcpfen bie Saroeu baratt\u00e9 perOor unb palten fip guu\u00e4pft nop gufammen, fangen aber fpoit au, Scplupfl\u00f6per gu graben. 9iap ber erften H\u00e4utung gerftreueit fie fip mepr, opue Weitere \u00a9anberungen oon iprer \u00a9eburt\u00ebft\u00e2tte oorgunepmeit, fupen aup Ber= ftette unter Steinen unb gepeit ber tttaprititg uap, ioelpe au\u00ab \u00a9urgelit beftept, fo lauge c\u00ab bie \u00a9itteruitg erlaubt; toirb biefe uufreuublip unb f\u00fcr ba\u00ab meifte \u00a9egiefer uuangeucpm, fo fupen fte fp\u00fcpeube ^l\u00e4ppen gum Uebertoiuteru. Sie begiepeu in fepr oerfpiebeuen \u00a9r\u00f6feu bie \u00a9inters quartiere. 3.it bem ber \u00a9ntmitteluug getoif nipt g\u00fcnftigen i^apre 1867 traf ip itt ber erften gpalfte Ottober\u00ab au beit fp\u00f6iteit, fonnigcit Bagen, toelpe er uoep brapte, Saroeu mit Fl\u00fcgels fiumpfeit unb furgeit Segr\u00f6preit, ioelpe alfo, meiner Bteimmg uap, oor ber lepteit H\u00e4utung [tauben, grifp unb tti\u00f6fel ftnb ber dnfipt, baff mit ber oierteu ba\u00ab pfelt oott\u00efommen Werbe, ueuerbing\u00ab toirb bepauptet, bie Saroe p\u00e4itte ftp gepuntal, toa\u00ab mir nap allen fouftigen \u00a9rfaprttngen eutfpiebcit gu pop gegriffen gu fein fpeint. 3Jtit bem iungeit ^apre ertoapeu aup ttnfere nop unreifen \u00a9ritten, eine febe beult nun ernftliper barait, fip iprett eignen \u00a3eerb gu griiiibeu, toa\u00e9, wie bereit\u00ab erio\u00e4put, pier fo oiel fageit ioitt, al\u00ab eine \u00a9opuung f\u00fcr ftp allein gu begiepen. teilte gelbgritte \u00fcberiointert im erioapfeiten Buftanbe; naep Beeitbiguitg be\u00ab Brutgefp\u00e4fte\u00ab gept e\u00e9 mit bem Splaroffeuleben gu \u00a9nbe. Sie p\u00e4lt fip gliittlipertoeife auf folpem Bobett auf, mit bem ber B\u00eeeitfp nipt oiel anfaugeu fattn, fonft io\u00e4re fie toopl im Staube, bttrp 21 bf reff eu ber \u00a9ttrgeln feinen Kulturen napipeilig gu toerben. lieber ipre ^\u00f6rperbefpaffenpeit, ioelpe ioir oor un\u00ab pabeit, brattpe ip nur gu bewerben, baff fte gl\u00e4ngenb fptoarg an ber Unterfeite ber ^inters fpenfel, ba\u00ab \u00a9eibpen toopl aup au ben gttgep\u00f6rigen Spielten rotp ift unb bie braunen gl\u00fcgels betten au ber \u00a9urgel gelblip ftttb. Obgleip eine Bertoepfelnug mit einem aubern Bpiere nipt\n2J\u00ee\u00e2mtd)en unb \u00e4Betb\u00e4jen ber \u00c7e\u00efbgril\u00efe (Gryllus campestris).","page":492},{"file":"p0493.txt","language":"de","ocr_de":"0-elbgrille. \u00a3>eimdjen.\n493\ngut m\u00f6glich ift, mu\u00a7 bod) aud) ber \u00a9attungddjarafter feftgef\u00eee\u00ef\u00eft merbett, meldfer ftd) auf 15 ettrob\u00e4ifd)e uub galjtreidje audl\u00e2nbifdje Nrteit begie\u00efjt. Statt erfeitnt fie au bem bic\u00efen, gevuubeteu $opfe, bem quabratifdfeit \u00a9orberr\u00fcdeit, bem brehtunbeit, h\u00efmitheit Vorher, meldjer iit gmet lange, geglieberte 9\u00eeatfe uub beim S\u00dfeibdjett att\u00a7erbem uod) in eine gerabe Segr\u00f4ljre audl\u00e4uft, an beu bvei Smfjgliebent aller \u00a9eine, bereu Ijinterfte gum \u00a9bringen bef\u00e4higen, uub enb\u00efid) an ben eigen; tf)\u00fcmlid) gebilbeten Jpiiiterft\u00fcgefn. Siefelben laufen n\u00e4mlidj am dornigen \u00a9orberraube in eine @f)i^e and unb falten ftd) unter biefeit \u201e\u00a9raten\" gufammeit, meldje mehr ober meuiger \u00fcber bie bem N\u00fcden blatt aufliegenbeu, gegitterten Sedeit hinaudragett.\nSad jpeimdjett ober bie .fpaudgritle (Gryllus domesticus), Heiner uub gierlidjer aid eorige, bon feberbrauner $arbe, an beu Seinen unb bem $opfe Iid)ter, mehr gelb, tr\u00e4gt \u00fcber festerem eine braune Ouerbiitbe nitb auf bem ipaldfdjilbe gmei breiedige, braune Rieden. Sie \u00a9raten ber ipiuterfl\u00fcgel ragen \u00fcber beu ^\u00f6r^er hittaud unb oerme^reit beim SSeibchett bie brei Nith\u00e4itgfel um nod) gmei. Sie S\u00e4nge bed Shiercbeud betr\u00e4gt 8 bid 9 Linien. $u gefelltgem \u00a9eifammenfetit, beu n\u00e4d)tfid)en Nttdbr\u00fcdjen aud feinen \u00a9erfteden, bem Nitffudfeu ber \u00a9amte uub berfefben Nahrungsmittel erinnert bad JSpeimdjen lebhaft au bie ^\u00fcd)cufd)abe, in bereit \u00a9efellfdjaft ed nid)t feiten in \u00a9ad'h\u00e4ufent, St\u00fchlen, \u00a9rauereieit, f\u00eaafenteit, too cd mituuter aid \u201eHeine \u00aerebfe\" bie langen Sr\u00fcfeu ber \u00a9ubben m\u00fcrgt, in J^odfit\u00e4fent uub attbern \u00e4f)ttlid)en Sertlid)feiteit gtt ftnbett ift. \u00a9in eingeltted unterbrid)t mit feinem ntelaud)olifd)en \u00a9egitp bie n\u00e4d)flid)e Nithe auf nicht unangenehme S\u00f6eife, bie oielftimmtgeit \u00a9oucerte f\u00f6nitett aber biejenigen gut* \u00a9ergmeifluitg bringen, meldje fie allu\u00e4d)tlid) mit anl)\u00f6ren muffen. Sie S\u00f6tte merben Oott ben Si\u00e4ttu\u00e4jen in berfelbett \u00a9Seife l)eroorgebrad)t mie oott ber ^elbgrille, nur fiub fte fdjm\u00e4dfer uub h\u00f6her* in $o!ge ber geringen \u00a9r\u00f6fe bed Stuficirenbcn uub ber bidjter ftehenben (Stege an ber \u00a9d)riHaber. Nie in meinem Seben ha^e id) beffere \u00a9elegenl)eit, bie Sl)iere in ihrem Sreibeit gtt beobadjtcit, aid in meiner ^inbheit, menu id) bie ipimbdtagdferieu bei ben \u00a9rofeitern oerbradfte. Sie biiftere $\u00fcd)e ber alten \u00a9farrmohituitg itt \u00aero\u00a7g\u00f6rfd)ett toar f\u00fcr bie \u00f6peintdjeit eine mal)re Nefibeug. Surd) fie nahm id) bann unb mann meinen \u00a9\u00f6eg mit ber \u00a9rofmutter, menu mir und gut* Nadjtruhe begeben mollteit. Sattfeitbe bon \u00a3>eimd)eit tummelten fidh f)ier, manche uod) nid)t fo gro\u00a7, mie eilte \u00a9tubeit; fliege, Heinere uub gr\u00f6\u00dfere bid gu boHfommen \u00a9rmad)fetten, je ttad) ben berfd)iebeueu Nlterd; ftufeit. Nud allen \u00a9\u00f6infeln girrte ed. \u00a7ier f\u00fcllte bad Stauerlod) eilt bider \u00aeobf and, beffeit lauge ^\u00fcljlf\u00e4ben fid) fd)arf gegen bad berruftc \u00a9eftein abgrengteit, gog ftd; aber fd)eu gur\u00fcd, fobalb bad Sid)t in bie N\u00e4he faut; bort feierte eine Jpeerbe Sttttge, nad) Nahrung fttd)eitb, fed umher, berrieth aber halb, ba\u00a7 \u00a7urd)tfamfeit jebent einzelnen angeboren ift. Stit beu jp\u00e4uben eined ber frei untherfchmeifeuben Sljiere ign erhafdjett mar beinahe ein Sing ber ilitm\u00f6glid)feit, nitb gelang ed fa, fo mar ber blinbe 3ufaH herbei im \u00a9fiele, meld)er bei ber grofett Stenge einmal \u00a9iitd gmifd)ett bie Ringer trieb, auf meld)ed ed nid)t abgefehett gemefen mar. \u00a9ie merben in biefer \u00a7infid)t mehr bttrd) ihre gro\u00a7e \u00a9emaubtheit uub \u00a9d)itelligfeit int Saufen gefdj\u00fcht, aid bttrd) bad \u00a9briitgoerm\u00f6geit, meld)ed fte nat\u00fcrlid) and) gu \u00f6pilfe nehmen, mobei mau ihnen aber aitfteht, bajg ber feifte K\u00f6rper ihnen binberlid) ift unb gr\u00f6fere \u00a9\u00e4tm ihnen fauer merbett. (Sine \u00a9teile marb audgemittelt, mo ber gang feine @d)toierigfeiten hatte. 3m beerbe mar n\u00e4mlid) ein fubfenter ^effel eingemattert uub mit einem fd)Ied)t fd)lie\u00a7ettben ^\u00bbo\u00efgbedcl oerfehen. \u00a9Bernt nun gu irgenb einem mirthfd)aftlid)en gmede hier einmal ben Sag \u00fcber Gaffer ljei\u00a7 gemacht morbeit mar, moooit immer auf bem \u00a9oben cfmad guriidblieb, nebft einer bel)aglid)eu S\u00df\u00e4rnte iit ber Umgebung, fo fajgen bie Sl)iere in foldicu Stengen im \u00a9rttitbe bed ^effeld, aud meld)etu fie nat\u00fcrlid) nid)t mieber heraudfounteu, ba\u00a7 mau fie hanbemeid greifen founte. 3d) oerfdfaffte mir manchmal bad Slergit\u00fcgeit unb fperrte bie auf fotd)e S\u00dfeife in meine \u00a9emalt \u00a9efommeuett \u00fcber Nad)t in eilt 3uderglad, mefdfed oben mehl rermahrt m\u00fcrbe. Nut aitberit Storgen mar ein ttitbejdj\u00e4bigted 3ubioibitunt eine \u00a9cltenl)eit. \u00a9em\u00f6hnlid) fehlten \u00a9eilte, 3\u00fct)ler, ja felbft \u00a9tiide and beut Seibe. Sie \u00a9hriugbeiue, meld)e fid) bie \u00a9chredeit iit ber \u00a9efaugenfehaft leid)t abftramheln uub","page":493},{"file":"p0494.txt","language":"de","ocr_de":"494\n3) i e \u00a9 e r a b f I \u00fc g \u00cf e r. \u00a9 r i ! I e n.\nattbere \u00a9lieber waren gr\u00f6\u00dfteittpeibS oerfcpmmtbeit. git i^ver \u00a9efra\u00dfigfeit unb bem Verger \u00fcber ba\u00ea unfretWi\u0152tge enge Sufamntenfein, patten fie ftd) e\u2019tttanber augeitagt. \u00f6p\u00e4tte id) bautal\u00bb gemu\u00dft, ma3 icp f^\u00e4ter erfahren, fo p\u00e4tte id) felbft bie Vepauptungeu Vttberer pr\u00fcfen f\u00f6nnen. S)ie \u00f6peimdieu feilen n\u00e4mlid), leie bie \u00aerebfe, befdi\u00e4bigte ober gait^ fepleitbe \u00a9lieber mieber ait\u00ea ftd) perau3 erfepen f\u00f6nnen, fo lange fte ttod) in ben H\u00e4utungen begriffen jtub. SDa meine f\u00f4\u00fcdfen; prontenabeu unb .Ipeimcpenjagben in bett3;uli fielen, fo faint id) nad) bem, mas> icp fap, uttb eben erj\u00e4plte, ben Vnficpteit beseitigen iticpt beipflicpteit, me\u00fcpe meinen, in biefent nnb bem folgenben dRonat allein m\u00fcrben bie (Sier gelegt, fonbern itepnte an, ba\u00df e\u00a3 in ber ganzen Seit gefdfiept, m\u00e4preub meldjer fid) bag lebhafte girpett oerttepmen l\u00e4\u00dft. \u00a3)ie Paarung erfolgt in berfelben mgeife, mie bei ber gelbgrille. \u00dcJtittelft feiner b\u00fcnnen, geraben ^egr\u00f6pre bringt ba\u00ea SSeibtpeit bie getblid)en, l\u00e4nglichen (Sier im.@d)ittte, Sfepridpt ober in bem lodern \u00a9rbreiepe innerpalb feiner Verftede unter, aug ipnen fd)l\u00fcpfett fcpou nad) jepn big glo\u00f6lf \u00a3agen bie S\u00e4rod)en. \u00a9ie p\u00e4nten fid) oiermal nnb itberminteru in iprem uuoollfommeiien Sufianke. \u00dcRad) ber britten H\u00e4utung erfcpeiitett bie gl\u00fcgelfiumpfe unb bei ben V\u00dfeibd)ett fttrge \u00a3egr\u00f6pren. dJtan nimmt an, ba\u00a7 bie Sebengbauer ein igapr niept \u00fcberfepreite, m\u00e4preub beffen bag S\u00f6eibcpen fid)erlid) meprere dTcale Partien oott \u00a9ient abfept unb ftirbt, menu ber Vorratp im \u00a9ierftode erfd)\u00f6pft ift.\n3)ie japlreicpen oolfgtp\u00fcmlicpen \u00abKamen, mie Sperre, SReuthntrnt, Oteitfr\u00f6te, \u00a9vbmolf, SUtolbmorf, \u00a9rbfrebg u. a., momit man bie dftattlmurfggrille (Gryllotalpa vulgaris) belegt,\nbeuten barauf pin, ba\u00df man fiep um biefeg \u00a3pier flimmert, fei eg megen beg\u00a9d)abeitg, beit eg anrieptet, fei eg megen beg mutt; berl\u00fcpeit Vnfepeng, bttrep meldfeg\nk eg ein \u00dferrbilb beg SJ\u00ceaulmurfe\u00eb ; barftellt. Vom Vatte fei nur\nfe bemerft, ba\u00df pinten bie Dom \u25a0 dt\u00fcden perab-gmifdien bie Bbaifeit P; gepenbe SBogenliuie bie \u00a9raten,\nw alfo bie \u00a9pipen ber jpiuterfl\u00fcgel i\u00bb finb, oorit au\u00dfer beit g\u00fcplern bie f\u00fcnfgliebertgen ^iefertafter\nSie SRauIttuirfSgriUe nebft Saroe (Gryllotalpa vulgaris).\nauff\u00e4llig peroorragen unb auf bcm \u00a9cpeitel ^mei glan^eube Dtebenaugen ftepeu. 5Der braune K\u00f6rper ift mit Vttgitapnte ber Vttgeu, ber Vemepruug au ben deinen, ber gl\u00fcgel, fo mie beg buvd) fte gefd)iipteu \u00fct\u00fcdeutpeilg oou einem roftbrauuen, feibengl\u00e4njenbett, ungemein turnen gilje bebedt. \u00aeag a\u00dfeibd)ett pat feine ^egr\u00f6pre uitb unterfdjei-bet fid) oont anbent \u00a9efcplecpt burd) etmag aitber\u00ea gebilbete lepte 23attdpfd)itppen.\n3)te SJtaulmurfggrille bemopnt nad) ben oorfiegenbeu \u00a9vfaprttugen oor^uggmeife einen lodern, befoitberg fanbigeu Vobeu unb jiept troduen bem naffeit oor; int fogeuaunten fetten, ferneren \u00a9rbreidfe trifft matt fte feiten uttb oereiu^elt an. gut uorbbeutfd)en \u00a3ieflaube b\u00fcrfte fte baper eine allgemeinere Verbreitung pabett, alg int p\u00fcgeligen ober gebirgigen \u00a9\u00fcben, \u00a9ie ift, mo fie einmal pan\u00f6t, gef\u00fcrchtet unb mit 9ted)t, nur gepen bie Vnficpteu \u00fcber bie Veraiilaffuug be3 \u00a9d)aben\u00f6 att\u00eaeinanber. \u00aeer bi\u00f6per getteuben dReiuung, ba\u00a7 fte bie SBurjelu oergepre, treten in neueren Seiten meprere Veobad)ter entgegen mit ber Vepauptung, ba\u00df fte \u00a9em\u00fcrnt, \u00a9tiger; linge, ja ipre eigene Vrut ^itr Stapruug m\u00e4l)le unb nur bie 2Bur^ein ber \u00fcber bem SRefte beftnb; lichen ^flau^eu abbei\u00dfe, ati\u00dferbent aber no^ burd) bag fortm\u00e4preube \u00aeurd)m\u00fcplen unb Vufloderu biefer \u00a9telle bem ^flangeumud)fe uad)tpeilig merbe. Veibe Stpeile b\u00fcrften 9ted)t paben. 2Bie bie \u00fcbrigen \u00a9d)reden ^flaujeuitaprung 31t fid) nepmen, opue attbere ipitett ju nape fommeube terfe \u00a7u oerfdponett, fo aud) bie V\u00dferre. \u00aea fte fid) faft nur unter ber \u00a9rbe aufp\u00e4lt, fo fallen ipr","page":494},{"file":"p0495.txt","language":"de","ocr_de":"9J\u00eeait\u00efwurfso grille.\n495\nbie unterirbifdjen Farben unb bie unterirbifdjen fflangentpeile anheim. S3ou iprer toaprpaft unnat\u00fcrlichen \u00a9efr\u00e4ffgleit erg\u00e4bt ift.\u00f6rbliuger ein fdj\u00efagenbe\u00ea Se\u00effpiel. \u00a9ine in einem \u00a9arten betroffene 2Berre follte mit bem \u00a9rabfdjeite get\u00f6btet toerbeu, toobei man fie guf\u00e4\u00fcig fo traf, ba\u00a3 ba3 Strier in eine oorbere itnb Hintere H\u00e4lfte gefpalteu tourbe, Stadj einer SSierteXfiunbe fiel ber 33licf be3 SSertilger\u00ea auf bas tobt oermeinte \u00a3pter; toie gro\u00a7 ioar aber fein \u00a9ntfepen, a\u00ef\u00a3 er bie oorbere mit bem Sluffreffeu ber ioeidjerett pintern fj\u00e4lfte befdj\u00e4ftigt fanb. 2Bie alle \u00a9rillen ift audj biefe au\u00a7erorbentlidj fdjeu unb borftdjtig unb gie^t ftdj bei bem geriugftcn \u00a9er\u00e4ufdj, ber geriugften \u00a9rfdj\u00fctterung be3 \u00a9rbbobett\u00ea, bie perraunapeube guffritte perborbringett, fdjleunigft gur\u00fcd, ioenn man fie au3 ber \u00a9rbe perborpolte, ober bei ipreit abettb\u00efidjeit, ber ^Begattung geltenben glugberfttdjeu uieberfdjl\u00e2gt. ^Berfttdje laffen fidj bie ^Ing\u00fcbungeit nuferer Slrt uut neuneu, eine aubere in lapait unb im iubifdjeit Slrdjipel fdjeuit geioanbter pieriu gu feilt; beim \u00a9. o. \u00cf\u00cfJtarten\u00ea erg\u00e4bt, ba\u00a7 fte bort \u00f6fter be3 Slbenb\u00ea in bie S\u00f6opnungen geflogen l\u00e4uten. SDie ^Begattung f\u00e4llt in bie omette H\u00e4lfte be\u00ea guni nub erfte be\u00ea 3;u\u00efi. S)ie Paarung erfolgt tb\u00e4prenb ber S^adjt unb geioif and) au oerftedten Drten, toe\u00eapa\u00efb fie nodj nie beobachtet tourbe, tote bei fo oieten Werfen, toeldje in biefer \u00abfpinfidjt befonber\u00ea beu fjau\u00eathieren mit it\u00e9rer S\u00dferfdj\u00e4mtpeit ein uadjapmttng\u00eaio\u00fcrbige\u00ea Seifpiel geben, \u00a9ie SJt\u00e4nudjen laffen, fo lange bie (Sonne nidjt \u00fcber betu fjorigont ftept, einen leife givpenben Xott poren, ben man mit bem entfernten \u00a9djioirreit be\u00bb 3iegeninel!erl (Caprimulgus europaeus) oerglicpen pat. \u00a9leid) nad) ber Paarung beginnt ba\u00a7 \u00e4hmtgefdj\u00e4ft be\u00ea \u00ee\u00f4eibdjen\u00ea. Um feilte gaplreidjen \u00a9ier abgulegett bereitet e\u00a7 ein f\u00f4rmlidje\u00ea ifteft, iubent e\u00bb einige fdjnedenf\u00f6rmig getounbeue \u00a9\u00e4uge unb in bei* SJiitte berfelben bt\u00e9 ettoa Oier \u00dfod unter ber \u00a9rbe, eine fp\u00f6pluitg oon \u00a9eftalt unb \u00a9r\u00f6fe eiite\u00ea \u00abfp\u00fcpttereie\u00ea gr\u00e4bt. SDie 2B\u00e4itbe toerbeu mit (Speidjel befeuchtet, gut gegl\u00e4ttet unb auf foldje \u00ceBeife getoifferma^en au\u00eagemauert, fo ba\u00a7 man bei geh\u00f6riger SSorftcht ba3 gange -ftefi al3 eine hohle, geruitbete \u00a9rbfdjolle perau\u00ea; heben fann. $ou ihm att3 f\u00fchren nad) berfdjiebeneit (Seiten einige ntepr ober toeniger gerabe, flache \u00a9\u00e4uge, bie al3 ettoa 3/4 goll breite Slufto\u00fcrfe ftd) lenntlid) machen, aufjerbent einige fettl; red)te nach untenr bie tpetl\u00ea bem 2Beibdjett als .guflucptsort bei nahettber \u00a9efapr, tpei\u00ef\u00ea ber Srutft\u00e4tte gum Slbgttg [tarier St\u00e4ffe unb gunt \u00efrode\u00fcpa\u00eften bienen, \u00a9in fold)er S3au toirb an einer offenen, unbefdjatteten (Stelle angelegt mib ber Staunt \u00fcber bemfelbett burdh Sluftodern bc<? \u00a9rbreidj\u00f6 unb bttrd) unterirbifche\u00ea Slbfrcffen be3 ^Sflangeutoitchfe\u00ea bem \u00a9iitflttffe ber (Souuento\u00e4rme erfchloffeit. SDa\u00ea plaptoeife Slbfterben ber fflangett, unter beneu godbide \u00abStauben fein l\u00f6ttnen, oerr\u00e4th am befteit eiueit^rutplah. SDie \u00dfapl ber \u00a9ier, toeld)e man in einem Scefte ftubet, bleibt fich nicht gleid), burcpfdjnittltd) bann man 200 anneljmeu, hat aber aud) fdjoit \u00fcber 300 angetroffen ; eine bebeu.tenb geringere al\u00e9> bie erfte 3dpi toei\u00eat barauf pin, ba\u00a7 ba\u00ea betreffenbe \u00ceBeibdjen mit feinem \u00a9efcp\u00e4ft uod) nicht gu \u00a9nbe ioar, ba baffelbe nicht auf einmal abgetljau ift. Stad) Seenbigttng beffelbett ftirbt e\u00ea nid)t, h(Ht fich vielmehr itt ber St\u00e4tje be\u00ea Stefte\u00ea in einem fenl\u00ab rechten \u00a9ange mit bem ^opfe nad) oben fthenb, toie 2\u00f6ache h\u00ab\u00fctenb, auf. 3\u00f6emt man be\u00ealja\u00efb behauptet hat, e\u00a7 \u201ebr\u00fcte\", fo liegt barin minbeften\u00ea eine gu Errungen 2lnla\u00a7 gebenbe, ungefd)idte 2lu3brud\u00f6ioeife. 9tid)tig ift, ba\u00a7 el noch lebt, ioemt bie jungen au\u00ealriedjeu, unb ba\u00a7 e\u00ea oiele berfelben auffrifjt, ob aber, toie gleichfalls behauptet toirb, itt faft fentred)t angelegten Stohren tief unter ber \u00a9rbe mit bem $opfe nad) oben \u00fcberiointert, begtoeifle id), glaube oielmepr, ba\u00a7 e\u00a7 oor Slttfang be\u00ea SBinterS ftirbt. SDrei 2Bod)en ettoa liegen bie gr\u00fcniid; gelbbraunen, feftfd)aligeit \u00a9ier bon l\u00e4nglicher, fd)toad) gebriidter \u00a9eftalt, epe bie Farben au\u00bbfchl\u00fcpfeit. SSott SJtitte $u\\i au pflegt bieS gefhepett gu fein, bod) beobachtet man aud) bon jept ab nod) pie unb ba frifcp gelegte \u00a9ier, fa Stapeburg faub foldje einmal nod) am 6. Sluguft, beit elften brei bis hier \u00e4\u00dfodjeit bleiben bie jungen beifammett, to\u00fcpleit nidjt unb ern\u00e4preu ftd) bon ben ipflaugenrcften in ber \u00a9artenerbe ober ben lebettben \u00dcB\u00fcrgetdjeit itt ber Umgebung ihrer \u00a9eburtsft\u00e4tte. h\u00e4uten fie fid) gum elften dftale, toerbeu lebhafter unb gerftretten fidj. \u00a9nbe Sluguft, alfo abermals nah brei hiS oier SBodjen erfolgt bie gtoeite H\u00e4utung unb \u00a9nbe (September bie britte, ttadj toeldjer fie","page":495},{"file":"p0496.txt","language":"de","ocr_de":"496\nSie \u00a9erabfl\u00fcgler. Ohrw\u00fcrmer.\neine burdjfdjnittlidje \u00a9r\u00f6ge bon einem \u00dfoll erlangen. 3um SMnterfd)lafe graben fie ftdj etma3 tiefer in bie \u00a9rbe ein. Salb uad) bem \u00a9rmacpen im gr\u00fcpfapre Rauten fie fid) gum vierten 3Me unb Memmen babei bie gl\u00fcgelfdjeiben. \u00a9nbe SJtai ober etma\u00ea fp\u00e4ter erfdjeint ber bodenbete \u00a9rbfreb\u00ea, fo genannt megen be\u00ea grogeu \u00a3albfcptlbe\u00a7. 3u allen \u00fcbrigen \u00a9rbtpeilen leben fepr \u00e4pnlidje Strten. \u2014 Sie befprodjeue unb nod) einige anbere \u00a9attuugeu bilben in iprer \u00a9efammtpeit bie britte unb lebte Familie ber fpringenben ^auferfe, bie ber \u00a9rabpeitfdjreden (Gryllodea), ioeldje fid) burd) bie in ber beittfdeu Seuennuttg au\u00eagefprodjeue Vebeu\u00eameife, fo mie baburd), bag fie nid)t im \u00a9iftanbe \u00fcbermiutern, unb burd) bie breprunbe gorm be3 plumpen $\u00f6rper3 piu= reiepenb bon ben borangegangenen uuterfdjeibeu.\n*\n2H\u00e4micE)en be\u00eb gro\u00dfen DIj\u00eftournt\u00eb (Forficula gigantea).\nSer groge \u00d6prmurm (Forficula ober LaFidura gigantea) bon f\u00fcnf bi\u00bb gepn Vinien V\u00e4nge mag uu3 pier im Silbe eine Heine \u00fcber bie gange \u00a9rboberfl\u00e4dje berbreitete \u00a9nippe bergegen: m\u00e4rtigeu, melde englifd)e fyovfd;er \u00a7u einer eignen Srbuung erhoben miffeu modeu, m\u00e4preub Mite, melcpe nid)t beffer berftepen, Reifer barau\u00ea mad)en m\u00f6d)ten. 2lb\u00a7 id) Slit te Buli auf einer oben\n@aubfl\u00fcd)e in ber dcadjbarfdjaft bon ^alle meprere bereingelt itmperliegenbe (Steine auf; pob, fupr pie unb ba, burd) bie pl\u00f6plicpc \u00a3>edigfeit erfdjredt, ba\u00ea abgebilbete Spier perbor, um m\u00f6glid)ft f cp vielt einen anbent Serfted in ber Sunfelpeit aufgufuepen, mal\u00bb ipm aber nidjt gelang; amp einige Heinere SBeibdjeu unb eine SUPPC babon lauten gum Sorfd)ein unb bie nod) liepte garbe ber \u00a9r= madjfeneu ioie teptere lieferten beu Semeies, ba^ bie red)te Seit f\u00fcr biefe Spiere uoep nidjt gefommen mar. Ser K\u00f6rper ber Smago\u00ea mar mit Vlu\u00eauapme bei*\" fugen, einer braunen SUttelpartie be\u00ea Hinterleiber unb eine\u00ea \u00a9triemetr\u00ea bon gleicher SunMpeit \u00fcber feber gt\u00fcgelbedc, meld)e fid) mit Uuterbrecpuug auf ba\u00eb \u00a3af\u00eafdjilb fort: fepte, lidjt gelb gef\u00e4rbt. Sie Bau ge ber Veibe\u00eafpipe maept feben Oprmunn als foldjen lenntlidj. Siefelbe bient gur Sertpeibigung, benu bie Spiere fneipen m\u00fctpenb bamit umper, menu fie am oorbern l\u00f6rpertpeile erfa\u00dft merben, aber and) gleid)gcitig gum entfalten unb Bufammenlegen ber Ringel. SBer fid) bar\u00fcber munbent feilte, menu er p\u00f6rt, bag bie Sepiliuge fliegen, ber betiadjte nur ipreu \u00e4dittelriideu etma\u00a7 genauer, fpiuter bem ^al\u00eafd)ilbe bemertt man gmei bieiedige glatten, offenbar bie mepr leberartigen glitgelbedeu. Siefelben fdjeinen eingeln in ein ftumpfeS \u00a9pipcpeit bon lid)terer garbe au\u00eagulaufen, melcpe\u00ea auf nuferem Silbe fepr beutlicp perbortritf. Siefe fnfdjauungbmeife berupt aber auf S\u00e4ufcpung. Sietmepr liegen bie beiben berbeu @pipd)eu unter feber ber gerabe abgeftupteu Seden unb finb ber allein ficptbare Speit ber augerorbentlid) breiten, auf ba\u00ea Bierlid)fte gufammengefatteten ^iuterft\u00fcgcl. \u00a9in feber berfclben beftept au\u00ab eben biefem leberartigen Speile an ber Gurgel unb au\u00ea einem breimal fo laugen, in ber Spannung halb coaleu, h\u00e4ufigen Speile. fn lepterem mieber l\u00e4gt fid) ein borbere\u00ea gelb Don ber hoppelten S reite ber Veberfdmppe, uad) piuten burd) eine Ir\u00e4ftigeve V\u00e4nglaber begrengt, oon bem \u00fcbrigen, ftraplenartig geaberteu St\u00fcde uuterfepeiben. Sie ad)t \u00a9trapleu eutfpriugeu au\u00a7 ber ^auptaber unb gmar am \u00a9nbe ber Veberfdnippe, mo feue ein \u00a9eleid pat, finb eingeln hinter iprer Stifte fd)mad) getnidt unb mit einem \u00a3ornfledd)cn berfepen; regelm\u00e4gig geftcllte Oucrabern ftiipeu bie ipaut uad) ber anbern Dticptuug. Sod nun ber gt\u00fcgel gefaltet merben, fo fd)l\u00e4gt fid) ber hinter: ranb bii gu beu $orufledd)en ber \u00a9trapleu uad) oben um (erfte Vage), bann ber fo gef\u00fcllte","page":496},{"file":"p0497.txt","language":"de","ocr_de":"(Gro\u00dfer unb gemeiner O^rmnrm.\n497\n$tiiget born borbern \u00a9elenf am\u00bb f\u00e4cherf\u00f6rmig gufammen (zmeite Sage), biefer f^\u00e4d&er unter ba\u00ea breite \u00a9tiid be\u00ea Sorberfelbe\u00ea (britte Sage) unb gule^t fdjiebt fidj btefe\u00ea ber S\u00e4nge uad> zufammeits gef lappt, unter bie allein fid^tbare Seberfd^u^^e (bierte Sage). 2\u00dfer mit 2lufmerff amfeit ben ginget eiite\u00ea Oehrliuge\u00ea entfaltet unb boteber zufammentegt, faun fid) bet einiger Sorfidft felbft bou ber \u00fftidjtigfeit biefej\u00bb ^altenlabbriutlj;\u00bb \u00fcberzeugen. 2Ba;\u00bb bie \u00fcbrigen K\u00f6rperteile anlangt, fo ift ber freie, ettba\u00e4 geneigte Kopf h^zf\u00f6rmig, tr\u00e4gt feine ^\u00dfunftaugen, au beit \u00a9eiten aber ruube Sep; \u00e4ugen, unter beiten fid) bie 12^ bi\u00bb 40glieberigett W\u00fchler eiiiteufeu. Tie Stuubthefle meieren int SSefentlidjen nicht bon beueit ber boraitgegaitgenen \u00a9erabfl\u00fcgler ab, nur ba\u00df ba\u00f6 gro\u00dfe, bteredige ^tmt faft bie ganze Unterfeite be\u00e9 K\u00f6pfet bedt unb bie Unterlippe bto\u00ea an\u00bb zn>et gerunbeteu Sappen befiehl. Ten meift am lebten \u00a9ube etma\u00ea breiter merbenbett Hinterleib, meld)er [ich feitlid) runbet, fetten neun \u00a9lieber fufammeit, jebod) berf\u00fcmmerit baboit beim 2Seibd)cu $v\u00e4 bollft\u00e4nbig unb ba3 lebte am Saudfc. Tie \u00a7a^Iveidh>en Slrteit uitterfd)eibeit fid) an beit Bongen, meldje fogar f\u00fcr bie \u00a9efdjlechter berfelbeit 2lrt ab\u00e4nbent, an beit gu\u00dfgliebent, ber boUtommnereu ober mangelhaften ^l\u00fcgelbilbmtg, ber $onn be\u00ea Dt\u00fcdenfdjtlbe\u00ea unb anbereit Sterfmalen, uttb murbett neuerbiitgg auf eine Oteilfe bon \u00a9attuugen bertheilt. \u00a9o hot man beim gro\u00dfen Oh^nurm ouf bie abgebilbete $orm ber m\u00e4ttnlid)eit Bonge unb ben Bolfn hinter ihrer Stitte 9t\u00fcdfid)t zu nehmen. Sei ber bebeutenb f\u00fcrzeren meiblidfen Bonge ftrib bie \u00c7t\u00fcgel am \u00a9ruitbe gen\u00e4hert unb gez\u00e4hnett, aber ohne Bolfu hinter ber SJtitte. Tie dotier befielen am\u00bb 27 bi\u00ea 30 \u00a9liebem. Tiefe intereffante 2lrt fornrnt hie unb ba bereiitzelt iit \u00a9uropa (Teittfdjlaub, \u00a9ttglaub :c.) aber aud) in Sorberaftett unb im Sorbett bon 2lfrifa bor.\nTer gemeine Thi-'nrarm ,(^or^cu^a auricularia) ift \u00fcberall iit \u00a9uropa zu Houfe, aber nirgeitb\u00ea gern gefeheit. Ter \u00a9\u00e4rtner feitut ihn al\u00ea Bei'fl\u00f6rer feiner be|ten Selfenbl\u00fctheit unb \u00a9eorgiiteit unb fept Slument\u00f6pfdfeit ober ^ornfebju^e bon Klauentljteren auf bie jenen beigegebenen \u00a9t\u00e4be, um ihm einen genehmen \u00a9djlupfmiitfel barzubieten, au;\u00bb meld)ent er ihn zur Vertilgung herau^flopft. Tem Kiube mirb ber \u00a9eitu\u00df ber Seereit berleibet, menu ein Ohvfcmrm nad) beut anbent au3 bent Tuntel ber bid)t gebr\u00e4ugten SSeintrauben heram\u00bbfpaziert; bie K\u00f6djiu ioirft eutr\u00fcftet ben Slumenfohl bon fid), menu beim 2lbpupeit unb Bei*glieberit be\u00ea Kopfe\u00ea ba\u00ea braune Uugeth\u00fcm mit feinen brohenbeu Bongen ait bai\u00bb Vage\u00e9tidjt t'ommt. Ter gemeine Statut meint, er mftffe feine Ohren bor ihm fd)\u00fct$eit, bamit er nidjt hinetnfriedhe unb baj\u00bb Trommelfell zetfneipe. 2lber auf uitfere Dhreit hat er e3 trop feinet Samern\u00bb am meitigfleit abgefehen. \u00a93 mag borgefomuteit fein, ba\u00df er bem einen ober aitbern Steufcheit, meldjer leid)tfinttig genug mar, ftd> in ba3 \u00a9ret\u00ea fd)lafeit zu legen, in ba\u00f6 Oh1\u2019 gefroren ift, meil er bergleid)ett buitfle Serftede liebt. 2Beld)e \u00a9efapren bei ber eben bezeid)iieten lIuborftd)tigfeit noch bou ganz anbent \u00a9eiten broheit, m\u00fcrbe fd)Oit fr\u00fcher herborgehoben, unb barunt fept fid) ihnen ber Serft\u00e4ubige lieber nid)t aul. Ter gemeine Delating hot eine gl\u00e4itzenb bunfelbrauite F\u00e4rbung, melche au beit Seinen, beit S\u00e4ubern be\u00ea Hol\u00eafchilbe\u00ea unb an ber Shtrzel ber fiinfzehnglieberigeit ^\u00fcl)ler burdj \u00a9elb, am Kopfe bor? herrfcpeitb burd) Softroth erfept mirb. 2tuf bem lebten Hinterleib^gliebe taffen ftch hier H\u00f6derdhett itnterfdjeibeit. Tie Bonge be\u00ea \u00e2J\u00ee\u00e2itndfeu\u00ea ift au ber S\u00f6urzel breitgebr\u00fcdt uitb immer gez\u00e4hnt, bann aber brehruitb, zoljulo\u00ea unb ftar\u00ef in iprer SDtitte nach au\u00a7en gebogen. Tie meibtidhe gleicht einer Trahtzange, inbem fid) ihre Fl\u00fcgel au ber Buuenfeite ber\u00fchren unb mit beit \u00a9pifmn fanft nad) oben biegen. Tie K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe fepmanft zlbifd)eu hier uttb ftebeit Sinieit, bou beiten bie geringeren Sta\u00dfzohleit immer beit 2\u00dfeibd)eit zufalten.\nTie Tljiere \u00fcbermintern int bollfommetten Buftanbe, um int n\u00e4d)fteit Boh^e ihve 2lrt fort= Zupflauzeit. Bhv fr\u00fcheres ober fpntere\u00ea \u00a9rmad)eu iit biefem h\u00e4ngt nat\u00fcrtidj bou ber ^Bitterung ab; id) fah fchoit am 1. Februar ein \u00dcJt\u00e4nncheit beb\u00e4chtigeit \u00a9dritte\u00bb au einem Saumjiamnte hiitaufmaitbeln. Ter Dteget nach finbet mau int Slpril ba\u00ea \u00cfSeibcfjeu unter einem \u00a9teilte neben einem H\u00e4uflein obaler, mei\u00dfer (Ster ab\u00bb \u00a9d)tihmad)e. \u00a9\u00ea ift alfo eine ebenfo z\u00e4rtliche Stutter mie bie Stautmurflgritle, unb tr\u00e4gt bie \u00a9ier mieber forgf\u00e4ltig zufomnten, menu fte z^rftreut\n\u00eeafc^entierg, toirbetlofe Spiere. (Sre^m, ^ierle\u00f6en VI.)\t32","page":497},{"file":"p0498.txt","language":"de","ocr_de":"498\nSDte \u00a9erabfl\u00fcgler. i\u00f6 \u00ef ay en f ttj\u00fc er.\nm\u00fcrben. 9dad) fedjl SBochett follen bie mei\u00a7en S\u00e4rodjett augfricchen unb par gleidjfadg unter bem Schuhe bei* Butter; fte mitten unter itjreu kleinen abermals unter einem Steine pen ju fehen, gem\u00e4hrt einen \u00fc\u00dferrafchenben Slnblid. 3<h hatte biefeg Sdjattfpiel am 5, dftai (1866), bie \u00a9ier mu\u00dften balfer fc\u00dfon im dft\u00e4rj gelegt morben fein. 2Bie oiele H\u00e4utungen bie Sprc befielen, elje bie phterg\u00fceber oodphiig, bie ginget rolltommen merbett unb bie buntle F\u00e4rbung eintritt, tauu id) mit Oeftimmtheit ebenfo menig angeben, mie ben \u00dfeitpunft in bem bie Sdtutter oon ber Schaub\u00fchne abtritt. Oafj bie Ohrmitrtner augfdftieflid) ^Pflangenfreffer feien, glaube ich nicht, allerlei Sinnigen bringen midt auf bie SSermut(;ung, ba\u00a7 fie \u00a9letfchnahrung nicht Oerfdmt\u00e4hen unb aud> in biefer Begie\u00dfung ben \u00a9rillen unb anbern h\u00fcpfeitben Schredett nahe flehen.\nyttod) eine britte Slrt, ber tie in e Dlpiourm (Forficaila miBor) tommt ebenfalls in ganz \u00a9uropa, aber feltener oor, unb mirb feiner geringen S\u00e4nge oon 3 Siniett megett h\u00e4ufig \u00fcberfefen. Oer K\u00f6rper ift \u00efur$ anliegenb behaart, bie ffinterleibgfpihe fammt ber Bange wth, bie $al'be ber S3eine noch bleicher; h\u00f6d)fieng Oierjehn \u00a9lieber fehen bie $\u00fcpr gufammen. Oa\u00a7 biefe 2lrt lebhaft im Soitnenfcbeine um^erfltegt, habe icb einft beobachtet, hielt bag Sprchen aber anf\u00e4nglich f\u00fcr einen tur^pgeligen \u00c4\u00e4fe-r. Sdtargham erz\u00e4hlt etmag Slehnlichef. \u00a9r bemertte eine\u00bb Slbenbg Iferfc in einer dtptuug \u00fcber, feinen $opf megpgen, fmg einige unb ertannte fte als Heine Dpourmer. \u2019 \u00a9r gab in plge beffeit mehrere Slbenbe auf bie \u00a9rfcpnung Sip unb alg er au -einem berfelben um ein 9Monenbeet B\u00fcfetten fupe, fab er biefe Oehrlittge fid) auf bie \u00a9infaffung nieberfe^en, hurtig bie Fl\u00fcgel falten, nach ber Seite pilaufen unb fich in bie lodere \u00a9rbe beg Oobettg eingraben. Oieg bemertte er an mehreren Septemberabenben. 2Benn biefer fleine Dhr= murm teine abmeichenben \u00a9emohnheiteit hat, fo bebenten fouad) bie abenblicheu \u00a9l\u00fcge ber gr\u00f6\u00dferen Slrten nicht ben Anfang ihrer Sebenbigfeit, foubern bag \u00a9nbe berfelben unb man b\u00fcrfte fie nicht ben n\u00e4chtlichen Slneren beiz\u00e4hlen, obfdsott fte bei Sage bag Sidd fdjeuett.\n* *\n*\n\u00a9ine Strahl minder Shierchen, \u00bbedpe W<Pi<h ihrer adgemeiuen forpertrap unb ber SBeVoeglichteit beg fdpnlen dpinterletbeg ben \u00a9ehrlingen nap-pnen, burd) ben fpef oon oben nach j unten unb hauten geftedten \u00aeopf aber ben Sd)aben gleichen, ber \u00a9igeuth\u00fcmlichteiten feboch fo Diele haben, ba\u00a7 fte meber mit ben einen, noch mit ben anbern oerbunben merbett tonnen, oereinigte \u00a3alibap unter bem bauten Tdysanoptera (panf enfin gier) gu einer befonbern Orbuuug. Sie beutfchen \u00a9ntomologeu ber dteugeit fpiefen fte alg Slafeuf\u00fcjjer (Thripidae) ben \u00a9erabpglern i an, obfchon bie gjlunbbilbung eine mefeutlicp aubere ift unb bie topigen SBefeu alg Otnbeglieb gmifpn biefe unb bie folgenbe Orbuuug treten l\u00e4\u00a7t. Oer $opf erfdjeint malzig, meil ft<h ber gjtunb r\u00fcffelartig oerl\u00e4ngert; fait ber ftinnbaden hat er Sorften, oerl\u00e4ngerte, ber Oberlippe angef\u00fcgte \u00dfirotlabe\u00bb, an betten peU ober breiglieberige Safier Pen unb peiglieberige Sippen* tafter. Sie fangen mithin ihre Nahrung, melp in ptauaenf\u00e4ften befteht. 3mifd)en ben gro\u00dfen klugen entfpringen auf bem Scheitel bie bocpfteug neuuglieberigen g\u00fchler unb bahinter laffett ficb aud) pnttaugen entbeden, adeg bieg nat\u00fcrlich nur bei fepr guter SSergr\u00f6\u00dferuug; bennbie meifteu biefer flehten SBefen erreichen nicht bie S\u00e4uge einer Sinie unb \u00fcbertreffen fte nur in feltenen pden. Oer oorberfte Sruftring ift fchm\u00e4ler alg bie beibett folgenben, benen ,bie lanzettf\u00f6rmigen, auferorbeutlich fchmalen unb ftarf befranften 5l\u00fcgeld)en anfipen. Sie alte oier beb\u00fcrfen, toeil berb, faum ber Ibertt; \u00f6fter bunt gefledt ober banbirt, liegen fte flach auf bem fcinterleibe, Per* t\u00fcmmern and) mehr ober Weniger ober fehlen g\u00e4nzlich, \u00a9iue ioeitere Souberbarfeit biefer Heilten, aderhattb Slumett belebenben \u201eStriche\" befiehl barin, ba\u00a7 bie g\u00fc\u00a7e nicht mit flauen, fonbern mit runbett ^aftfcheiben enben, toeldje nach \u00dfirbh\u2019g Slugabe ein fehl* l\u00e4ftigeg fribbeln oerurfa^en, loettn bie Ohierchen an fd)to\u00fclen Sagen ftd) auf bag \u00a9ept beg Stapelt fefeen. 3u \u00a9nglanb","page":498},{"file":"p0499.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9etreibebtafenfujj. S\u00efotpfipt\u00fc\u00e2nwiger Stafenfuf.\n499\n-m\u00f6gen fie waplreidjer fein, als bei unS, too icp btefe (Srfapruitg ttocp lticpt rnadpte. Stad) bei* Oerfcpiebenen Silbung beS Hinterleibes feilen fid) bie S3\u00efafctif\u00fc\u00a7c tu w'oei \u00abSippen, inbetn bei ben \u00a9tuen 311 ben neun \u00a9liebem nocp ein wepnteS tritt, meldjeS f\u00fcr beibe \u00aeefd)led)ter einen r\u00f6pren; artig ausgewogenen Sd)tu\u00a7 bitbet, bei ben Slnbern bie[eS feplt, baS lepte aber eine Segr\u00f6pre oers birgt, meldje auS gloei feitlicpen klappen beftept. 3ur erften geh\u00f6rt bie \u00a9attung Phloothrips, metcpe an ben fugeligeit unb getrennten l\u00fcften, ben acptglieberigen g\u00fcplerit itnb brei Siebeitaugett erfanitt mirb, bie Sorberft\u00fcget freuten fid^ unb pabeit ben Slitfap w11 siner S\u00e4ngSaber; eS fomateit aber aud) ungeftiigelte oor unb bie[en fepleit bie Siebenaitgeit. 3UI* gleiten Sippe gep\u00f6rt\nber \u00a9etreibe;Slafenfu\u00a7 (Thrips cerealium); er pat nur im meiblicpen \u00a9efd)led)t fidget. StuSgef\u00e4rbt erfcpjeint baS Spierepen bunfelroftrotp bis fd)ix>arg, nur bie g\u00fcfe, an ben oorberfteit Seinen bie Scpenfet, fo txue bie \u00a9etenfeiufcpuitte beS Hinterleibes pabeu eine ftropgelbe F\u00e4rbung. Oie Saroe ift lebpaft orangegelb, am Stopfe, einem Speite beS SorberritcfeuS unb ber HiuterteibSfpipe fcpmarw, rg\u00fcpler unb Seine finb peder unb buufler geringelt. Stit ber oierteit H\u00e4utung befommeit bie meiblidpen ipre gt\u00fcgetftumpfe, treibe bis wur SeibeSmitte reifen, merbeit bteicper mit 2luSfd)lu\u00a7 ber bunfelrotpeu Slugeit, tr\u00e4ger unb plumper in ipren Semegungeit. Oiefe Spiere fipeit p\u00e4ufig in grofeit Stengen in ben Slepren beS StoggenS unb SBeiwenS, attcp wtoifcfeit Slattfdjeibe unb Hahu unb oeraufaffeh burd) ipr Saugen baS gepl; fdjlagen waptreicper H\u00f6rner. Silier 2Baprfcpehtlid)feit nacp iibermintert baS oollfommeue gttfeft unb fept im gritpjapre an ben genannten Orten feine \u00a9ier ab.\nOer rotpfcpm\u00e4nwige Slafettfuf (Heliothrips haemorrhoidalis) lebt baS gaitwe gapt* pinburcp in allen SllterSftufen an \u00a9em\u00e4dpfeit manner \u00a9laSp\u00e4ufer, mie j. S. an beit iitbifcpen Ficus retusa unb Begonia cebrina; er ftpt au ber Slattuuterfeite junger Srtebe, metdje burcp ben Saftoerluft abmelfen, fangt gem\u00f6pulid) beS StacptS unb paart ftd) aucp $u biefer 3e^-befruchtete SBeibcpen legt feine meinen, l\u00e4nglicprunben \u00a9ierdpeit meift einzeln au bie Unterfeite ber SJUttelrippe. Stad) acpt bis jepit Sagen fcpl\u00fcpfen bie S\u00e4rocpett auS, melcpe eine bla\u00a7 r\u00f6tplicpgetbe garbe, feine Stebenaugeit, feilte ginget unb meife fy\u00fcpler pabeit, an beiten fiep nur brei \u00a9lieber unterfepeibeu taffen, gn 3^tfcpenr\u00e4umeit 001t gleitper Oatter p\u00e4uteit fte ftd) breimal, befomnten bei ber lepteit gtfigelftumpfe unb finb in biefem ipren ^uppenflattbe fepr toenig bemeglicp, itepmeit aud) feine Staprung ju fid), meil ber gange H\u00f6rper 001t einer ringsum gefcploffenen Haut umgeben ift. gn einem Sitter oon Oier Sagen f\u00e4ngt bie ^uppe an, ftep bunfler $u f\u00e4rben, nur g\u00fcpler,\nSeine unb gl\u00fcgel bleiben meif. SecpS bis acpt Sage naepbem eS bie Stpmppeupaut abgeftreift pat, befommt baS oollfommene gnfeft mit ber SluSf\u00e4rbttug unb gortpflaitwuugSf\u00e4pigfeit feine ootte Steife, erfepeint bann mit SluSnapme ber rotpbrauuen HiuterleibSfpipe fcpmarwbramt mit blafgelbett gitplent uitb Seilten unb tr\u00fcbmeifen glitgeln unb pat eine S\u00e4uge 001t % bis xh Sinie. Oiefe unb fo manepe aitbere 2lrt fieptet in Skrmp\u00e4ufent bttrtp ipre H^ufigfeit oft uiept unbebeuteubeit Scpaben an.\n25er rot^f^to\u00e4njige s8Iafenfu\u00a7 (Helio-thrips haemorrhoida-lis), Sll\u00e4rai^en.\n\u00a9er\n\u00a9etreibe* 331-ctf en f u\u00df (Thrips cere-alinm)..\n*\n*\nUnter beut Stauten Thysanura, auf beutfep 3 otteuf cpm\u00e4itwe, Oer einigte Satt* eilte eine Steipe fonberbarer Spiere, meld;e ftd) burd) ooHfommeite gt\u00fcgellofigfeit, \u00a9rnppeit einfacher Slugeit au Stelle ber gufammengefepteit, lauge g\u00fcpter unb eutfpreepenbe Slnp\u00e4nge am SeibeSenbe, eigene tp\u00fcutlidpe Sefdpuppuitg ober Sepaarttng beS geftreeften, ungemein warten unb ioeidpen H\u00f6rper^ unb ipre Oerftecfte SebeitSioeife auSweicpiten, wu einer befoitbern Herforbnuitg. Sur meift er loieS\n32*","page":499},{"file":"p0500.txt","language":"de","ocr_de":"500\nSie \u00a9erabf l\u00fcgler. 3\u00b0ttenfc\u00a3>tr>\u00e4nge.\nirrten guerft Bei ben Orthopteren einen 5f3la\u00df an, ba i^re Bereinigung mit anbern, felfr oerfehiebeus artig gebauten, barum Weil fte feine Fl\u00fcgel haben ober feine SerWanblung befielen, gur eignen Orbnung ber Ungefl\u00fcgelten (Aptera) ober SerWanblungSIofen (Ametabola) noch weniger gut gehei\u00dfen werben fann. Sie gliebern ftd) naturgem\u00e4\u00df in bie beiben Familien ber S3 or ft eus fcpw\u00e4nge unb Springfd) Wange'.\nSDie erfteren (Lepismatidae) haben einen gefiredten, oben flad) gew\u00f6lbten K\u00f6rper, welchen garte Schuppen oon metaUifchem \u00a9lange in \u00e4hnlicher, hinf\u00e4lliger SBeife bedien, Wie bie Ringel beim Schmetterlinge. 2Xn bem geneigten \u00aeopfe ft^en lange, oielglieberige S3orftenf\u00fcl)ler, habiliter ein H\u00e4uflein einfacher Slugen. Sin ben Hauwerfgeugett ragen bie an bem tiefer bis gu fieben, an ber Sippe bagegeit nur auS hier \u00a9liebem gufammengefe^ten Safter harbor. \u00aeie brei Sritftringe, befonberS ber erfte, gefehlten fiep oor ben gehn folgenben beS Hinterleibes burch bebeutenbere @r\u00f6\u00a7e auS, unb erinnern, wie bie Silbung ber Seine, an bie Schaben. SDie Sdjenfel [tub bief, bie Schienen furg, am \u00a9nbe bebornt, bie S\u00fc\u00dfe gWci; pber breiglieberig unb befrallt. \u00aeie SeibeSs fpihe l\u00e4uft in geglieberte Sorften oon ungeraber 3ahl auS. 3U ben oerbreitetften unb befannteften ber wenigen SorftenfdhW\u00e4itge geh\u00f6rt ber \u00dfudergaft ober baS ^ifchchen (Lepisma saccharina), ein fehl\u2019 flinfeS, oben ftlberbefchuppteS, unten an ben Seinen unb W\u00fchlern gelblidheS Shterdhen,\nWeldheS fidh mit Sorliebe in SorrathSr\u00e4unteit unb in alten SBohns h\u00e4ufern oerborgen h\u00e4lt unb nicht gern gefehen Wirb, beim man gibt ihm Schulb, ba\u00df eS gleich St\u00f6tten SBo\u00fce, aber auch Seinengeug, S\u00dfapier., felbfi Seber annage unb burdh feine berborgene Sh\u00e4tig= (Lepisma saccharma).\tfeit fd^\u00e4bltd^ Werbe. 2)ie brei giemlidh gleichen Sd)Wangborflett,\ngWei \u00a9lieber an ben S\u00fc\u00dfen, f\u00fcnfglieberige Stafter ber liefern, an benen [ich eine helmf\u00f6rmige \u00e4u\u00dfere unb hefige innere Sabe unterfdhetbeit laffen, geidhnen baS Sifdhdfeit auS. iftad) mehrmaligen H\u00e4utungen, bei benen feine Sormoer\u00e4nberung eintritt, erlangt eS feine ooHe \u00a9r\u00f6\u00dfe unb Sorts pffangungSf\u00e4higfeit.\n* *\n*\nSDer S\u00ab \u00c6ergafi\naJtandhfaltiger geftalten ftch bie Sonnen ber Springfchw\u00e4nge (Poduridae), Welche in ber Siegel ihren $opf wagredht am walgigen K\u00f6rper oorftreefen, beffen erfter Sruftring f\u00fcrger als feber ber beiben folgenben, gleich gro\u00dfen gu fein pflegt unb beffen Hinterleib auS fecpS ober aud) nur auS halb fo otelen \u00a9liebem befteht. Sont am Sfopfe ftfcen bie oiers bis fedjSgliebrigen, berben S\u00fchfer, bapinter in \u00a9ruppen gu oier bis acht, feiten gu gWangig, bie einfachen Sfeugel^en. \u00aeie SJtunbtheile ftttb gwar nadbguWeifen, aber fepr fdhwer gu erfennen unb tafterloS im Unters fiefer. \u00aeie plumpen i\u00f6eine gehen in nur ein, aber gWeilappigeS unb befra\u00fcteS Sn\u00dfglieb auS. \u00a3>a\u00df bie 3^icre fehr gut hoch unb weit fprtngen f\u00f6nneu, oerbaufen fte nicht fetten, fottbern bem gabelartigen Anh\u00e4nge an ber SeibeSfpihe, Wellen fie unter biefe fertigen unb Wie Springftangeu benuhen. S)ic Schnellkraft ift fo bebeutenb, ba\u00df bei einer 8trt, bem SBafferfloh (Podura aquatica), bie SBafferfl\u00e4che als St\u00fchpunft bient, $m Sv\u00fchfahr n\u00e4mlich fleht man fteljenbe \u00a9eW\u00e4ffer unb S\u00dff\u00fcfcen manchmal mit breit fdhWargem Stanbe eingefa\u00dft, als wenn Sdhie\u00dfpuloer auSgeftreut w\u00e4re; ft\u00f6rt man hinein, fo h\u00fcpfen bie H\u00f6rnchen fo leicht auS einanber, als W\u00e4ren fte angeg\u00fcnbet.\nMe Springfchw\u00e4nge beb\u00fcrfen gu ihrem \u00a9ebeihen einen gewiffen \u00a9rab oon Seudhtigfcit, baher ftnbet man fte unter naffem Saube, hinter ber 9Unbe faulenber S\u00e4ume, auf Staffer, fa auf \u00a9iS. greift legen fte gahlreidhe \u00a9ier in mifroffopifcher Kleinheit. Miedet, bem wir etngehenbe Unters fudfungeit \u00fcber biefe intereffanten SBefen oerbanfen, fanb bei einem Snbioibuum 1360 St\u00fcdf. SDiefelben finb glatt, bisweilen aber auch burdh Sepaarung rauh, ooal, l\u00e4nglich ober fugelrunb. \u00dfuerft entwickeln ftd) in ihnen bie Gingen, bann rei\u00dft \u00f6fter bie \u00a9haut unb bleibt in einer oorbern","page":500},{"file":"p0501.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9letfcperftoh* gottiger nnb bleigrauer \u00a9pringfd)t\u00fcang.\n501\nunb Hinteren H\u00e4lfte an ben betreffenden feilen be\u00ea nod) unenttoidelten Peintes? h\u00e4ngen. Seine unb g\u00fcpler erfdjeinen anfang\u00ea ab\u00a7 ungeglieberte \u00a9\u00e2dcpen. Sont Segen be\u00ea \u00a9ie3 bi3 gui* @nt; toidelung be\u00ea \u00a9mbrpo \u00bbergeben ungef\u00e4hr gto\u00f6lf Sage, \u00a9te toingigen jungen Reiben einen t3ev\u00a7\u00e4ltni\u00a7-m\u00e4\u00dfig gro\u00dfen $opf nnb einen furgen Hinterleib, \u00a9er n\u00e4djften H\u00e4utung, mit ioeldjer bei* K\u00f6rper feine nuoer\u00e4nberlidje \u00a9eftalt erh\u00e4lt, folgen in gtoifchenr\u00e4umen oon gto\u00f6lf bi3 funfgehu Sagen gahlreidjc Weitere H\u00e4utungen nadj.\n\u00dfit ben intereffantefien Wirten geh\u00f6rt ber \u00a9letfdjerftoh (Desoria glacialis). 3u einer \u00a9egeitb, Ino bie \u00a9onne nid)t3 befdjeint all> \u00a9i3, \u00a9Straffer unb \u00a9tein, too fie bie untere Suft; flicht faum \u00fcber ben \u00a9efrierpunft gu erio\u00e4rmen oermag, ba lebt ba3 fd)toarge, burd)au3 ha\u00fcr^8e Shierdjen, toeldje\u00ea gu \u00a9hren feine\u00ea erften \u00a9ntbeder\u00ea \u00a9efor feinen toiffenfdOaftlicOen \u00fcftauten erhalten hflt. Sor ungef\u00e4hr 30 3ahl'eu toarb e3 am \u00fcftont fRofa, halb barauf audj auf bem Unter;Wargletfdjer unb auf ben beiben \u00a9rinbeltoalbgletfdjern gefunbeit. \u00a9ie Ampler finb oiergliebrig, bie \u00a9pringgabel gerabe\tf. \u00a3r , /T%\nunb bie Singen gruppiren fid) gu jteben feberfett\u00ea. \u00dcRicotet\nfteUte Oerfd)iebene Serfttdje mit ben \u00a9letfcperfl\u00f6pen an unb fanb, ba\u00df fie ftdj in Staffer oon + 24\u00b0 \u00a9. gang behaglich f\u00fchlten unb erft bei + 38\u00b0 \u00a9. ftarben; biefelben Spiere, ioetdje ber io\u00e4rmeren Semperatur au\u00eagefept getoefen toaren, lie\u00df Sticolet bei \u2014 11\u00b0 \u00a9. einfrieren unb get)\u00ab Sage im \u00a9ife liegen, unb al\u00ea er baffelbe fchmolg, h\u00fcpften fie toieber munter umher, ein aber; maliger Setoet\u00e9 baf\u00fcr, toelcpe Seben^g\u00e4pigbeit bem \u00a9egiefer unb oft bem garteften, innetoohnt, too mau fie am toeuigfteu fudjt.\n\u00a9er gottige \u00a9priugfepioang (Podura villosa) geh\u00f6rt gu ben buntefteu, ittbem ben gelbrothen K\u00f6rper fdjtoarge Sinben bebedeu; er h\u00e4lt ftch gern im \u00a9eb\u00fcfcp auf, unter bem herabgefallenen Saube in \u00a9efeUfc^aft be\u00bb bleigrauen \u00a9priitgf d)toauge\u00ea (P. plumbea), beffeit K\u00f6rper au\u00dfer Huaren and) \u00a9epuppen beden, p\u00fbt fehl* lange, ioenu aucp nur Oiergliebrige W\u00fchler, eine lauge \u00a9pringgabel unb ein auff\u00e4llig berl\u00e4ngerteS britte\u00e2 H^uterleib\u00eaglieb. Seibe erreichen eine S\u00e4uge oon 1V2 Sinien. Seim \u00a9urdjfucpen fold) bumpfer Oertlid>leiten fl\u00f6\u00dfen ttnS noch gaptreiepe \u00e4pu; lid)e SSefen auf, toeldje in beu Huuptmertmaleu ftch al3 \u00a9pringfepto\u00e4nge gu erlernten geben, tbenn bie einzelnen auch toieber ipre \u00a9igentp\u00fcmlicpbeiten haben, in \u00c7o\u00efge bereu ftch bie gorfeper oeranla\u00dft fapen, au\u00ea bei* urfpr\u00fcnglidjen \u00a9attung Podura Sinn\u00e9\u2019\u00e9 eine fReipe neuer \u00a9attungen gu bilben.\n\u00a9er jottige ringfdjtoans (Podura villosa).\n\u00ae er a b flit gier begegnen bem forfcpeitben Slide auf bem Sanbe unb auf beut S\u00f6affer, an Slumeu unb \u00a9tr\u00e4ud)ern, toie gtoifdieu oertoefenbeit ^\u00dfflangenftoffen, im \u00a9uutel nuferer S\u00f6opnungen, toie Im fouueuburd)leuchteten Suftmecre, auf ben \u00fcppig grttneuben SBiefen unten im Sp\u00e4te, toie auf ben einigen \u00a9cpneefetbern ber Serggipfel, fa au bem faft allein noch m\u00f6glichen Orte: auf\nbeu-------- Seibern toarmblutiger Shiere. \u00a9\u00bb gibt unter ihnen auch \u00a9cpmaroper, toelcpe aber\nuid)t bon bem Stute jener gepreu, fottbem oon ben Huuren ipre\u00ea $elte\u00ea, toie bie Haar^nge, ober oon ben ioeiepereit Speiten ipreS \u00a9efteber\u00ea, toie bie ^eberlinge. \u00a9ie ^etgfreffer, toie mau fie mit gemeinfamem \u00fcRanten neunen bann, gleichen ihrer \u00e4u\u00dfern \u00a9rfd)eittung nad) fo fepr beu S\u00e4ufeit, ba\u00df nichts n\u00e4her liegt, al3 fie f\u00fcr folcpe gu hatten, unb boep barf fie ber Iberfbenner","page":501},{"file":"p0502.txt","language":"de","ocr_de":"5D2\ndie (Serabf\u00efttg\u00efer. i\u00dfelgfreffer.\nuid\u00c9)t mit biefen vereinigen, Voei\u00ef fie fein Slut fangen unb banun anberS gebilbete Shmbtheile ^abeu. SDic SBetbd^en legen ihre (gier, trie jene, an bie Haare ober Gebern, unb bie ihnen eut* fchl\u00fcffenben jungen haben vo\u00ef\u00effoutmen bie \u00a9eftalt ber SUten, befommen aber erft nad) mehr* maligen H\u00e4utungen bie richtige SlitSf\u00e4rbung unb geftigfeit ber ^\u00f4rperbebecfung. da bie meifteu btefer Spiere bie S\u00e4nge einer Sinie faum erreichen, lvenige biefelbe \u00eelbertreffen, Verborgen leben unb nach beut dobe ihrer St\u00f6oljnthiere biefelben gu verlaffen fflegett, fo fommeit bie meifteu nur demjenigen gu \u00a9eftdjt, ber im befonberen ^utereffe f\u00fcr fie nach ihnen fud&t, unb bie grofeu \u00a9cuvier igfeiten, tve\u00efche ftdf> ihrer (grforfchung entgegenfteEen, nicht fd&eut. Si|f<h hat breifig Lebensjahre biefem \u00a9egenftaube mit gelohnter \u00a9orgfalt getvibmet unb Sefdjreibungen nebft gaf)IV reichen trefflichen Slbbilbitngen non etlva 60 Haarlingen unb 400 geberlingen bei feinem dobe hintertaffen, felbft aber nur ben Anfang einer gr\u00f6&ertt Arbeit bar\u00fcber Ver\u00f6ffentlicht, den spet$= freffcru fehlen gl\u00fcgel uub gufammengefehte Singen, fie haben einen flachen, oberhalb gang ober theilmeife von Hornflatten bebeifteu, fonft h\u00e4utigen Seib, einen gleichfalls hornigen, fchilbf\u00f6rmigeu Sfobf, loelcher \u00bbjagrecht vorfteht nub bie Siuubtfeile an ber Unterfeite tr\u00e4gt, die iimibacfen erfcheineu als furge unb fr\u00e4ftige, manchmal inireubig geg\u00e4hnte Hafen, bie meift fehr flehten \u00c4iftn; laben haben bei ben einen feine, bei ben Slnbern viergliebrige dafter. Obers unb Unterlippe, tehtere in ber Siegel mit gmeigliebrigen daftern auSgeftattet, taffen fid) leicht erlerntem die girier befteheu aul 3, 4 ober 5 \u00a9liebem, uub geigen manche Serfdjiebenheit, je nach bem @efd)led)t unb ber SIrt. den Stittelleib fehen faff immer nur givei litige gufammen, tueil bie beiben hinterflen mit einauber verfchmelgen, ben Hinterleib bereu neun ober gehn, von Welchen bie n\u00fcttelften gleichst geitig and; bie breiteften finb. die Seine pflegen furg, aber ftavf gu fein, ihre \u00a9cpenfet flach unb gebr\u00fccft, ber gu\u00a7 ift ghjeigliebrig unb eubigt in givei Heine Grafen bet ben gebetliugen, in einer gro\u00a7eu einfchlagbaren, baS flettern erm\u00f6gltchenben bei ben Haarlingen, die gklgfreffer mit fadenf\u00f6rmigen, brei= ober fiiufgliebrigen g\u00fchlevu uub feinen \u00c4iefertaffcru bilbcu bie gamilie ber geb er linge (Philopteridae) (von ber Stehrgaht ihrer \u00a9lieber fo benannt) im'\u00a9egeufafc gu beit Haftf\u00fcfern (Liotheidae), bereu viergliebrige githler feuleuf\u00f6rntig unb bereit tiefer mit beutlicheit daftern auSger\u00fcfiet finb. $u beiben gamilien fommeit geberlinge unb Haarlinge in ber obigen gaffung beS SegtiffeS vor.\n3u ber artenreichen \u00a9attuug, von meiner nad) ber Serfd)iebenl)eit ber ^opfbitbuug Unter; gattungen abgefdnebeit tvorben finb, geh\u00f6rt Philopterus, fenutlid) an beit fi\u00fcifgliebrigeit g\u00fchlern, an ben gioei ttaueu unb bem St\u00e4ngel von Slnh\u00e4ugeit an ber Hinterleib\u00eafpi^e. Hier ift baS St\u00e4nuchen beS 5\u00dffaueit;geberlingS (Ph. falcicornis) vorgef\u00fchrt, beffen ftdielf\u00f6rmigc g\u00fchter bitrd) baS feitlihe f\u00fcnfte' \u00a9lieb in eine fleine Bange aitSlaufeu. \u00a9oldje uub \u00e4hnliche \u00a9inrichtungeit fittben fid) and) bei anbent Slrten unb bieiteit gttm gefaulten iv\u00e4hrettb ber Paarung, \u00a9igenth\u00fcmtich ift ber Slrt bie Silbuug beS HwterfopfeS. daS df)ierd)en tr\u00e4gt fi<h gelb, au ben \u00a9eiten braunflecfig, fo gloar, baf) auf jebem \u00a9liebe beS Hinterleibes ein i\u00dfuitft ber \u00a9rnubfarbe treu bleibt. \u2014 \u00dfu ben verbreitetften, auf \u00abPfauen* Saub;, Sage; unb ^au^thieren lebeitben Haarlingen geh\u00f6rt ferner bie \u00a9attung (Philopterus Trichodectes, auSgegeidptet burch breigliebrige g\u00fchlcr, eiitflauige git\u00a7e uub einen faicicorms).\tpetveglicheit Hafen au jeber \u00a9eite beS Vorleben ioeiblicheit HittteoleibSglicbeS. der;\ngleichen SSerfmale tr\u00e4gt bie HuabSlauS (T. latus) bie \u00dficgeitlauS (T. climax), bie ^ithlauS (T. scalaris) U. a.\nSn bie Haarlinge fchliefen fid) als Stitglieber ber folgenbeit gamilie bie \u00a9pr \u00e9 it fei f\u00fcget\u2019 (Gyropus) an, nur lvenige Slrten, lucldfe fiep burd) einftauige giife, ben Staugel ber ^ippentafter uub Singen, bitrd) fegelf\u00f6rmige tft\u2019iefertafter uub eine tiefe SluSbudjtitng gu jeber \u00a9eite beS fcpilb; f\u00f6rmigen f\u00f4opfeS gttm \u00a9iitlegeit ber githler, auSgeidpten. Bivet Sitten biefer dhierdjeu (G. ovalis unb gracilis) leben auf bem Steerfcptvetitcheu. \u2014 die Haftf\u00fcfe (Liotheum), artenreiche gebet-; linge, haben geg\u00e4hnte Hiunbaden, gtveiglicbrige ^ippentafter, meift auch Singen, givei Graden uebft","page":502},{"file":"p0503.txt","language":"de","ocr_de":"s\u00dffauenfeberlinge. Logell\u00e4ufe. Sdmabel\u00eeerfe.\n503\neinem H\u00e0ftlappeit au febem $uge, unterftheiben fidh aber in ber Si\u00efbung beg SJ\u00fctte\u00efleibeg, beg Slopfeg, tu ber 2lrt, \u00eeoie fie bie pf\u00efer tragen unb fonft \u00eeiocO manchfaltig bon einaitber. \u00a9iner ihrer \u00a9enoffen, bag Liotheum pallidum, lebt in OefeEfc^aft mit einer Philopterus-Ert auf bem Haughnhu alg bie eigentliche H\u00fchnerlaug, ber ftrohgelbe \u00a3aftfu\u00a7 (L. stramineum) auf bent 5\u00dfevlhuhne, toelcheg atigerbem noth einen Philopterus mit feinen ^\u00fcbfdOett Gebern ern\u00e4hrt, ber groge \u00a9\u00e4ltfehafffug (L. anseris ober Trinotum conspurcatum) mit eilt paar Philopterus-31 vten auf ber \u00a9ang. \u00a9och genug bon all biefem \u00a9efchmeig, beffeit 3<*S entfd^ieben bebeutenb gr\u00f6ger ift, alg fie ber obenerm\u00e4hnte f^orfd^er bor mehr beim breigig fahren angugebeit bermod&te.\nSiebente ^r\u00efrnung.\n\u00aete \u00a9(^ttttfielferfc, \u00a7aI6\u00ee>etfer (Bhyncliota, Hemiptera).\n2\u00f6ie bie borbergebenbe, fo bereinigt aucp biefe Orbnung ^erbtpiere, ioeldhe in ihrem \u00e4ugern Slitfebeit toeit augeinaitber geben unb nur in ber \u00fcJhmbbilbung ttitb ber unbo\u00fcfommeneit Sers ioanbluitg \u00fcbereinftimmen. 3lKe ^ufeften, meldbe einen \u00abSchnabel gum Saugen h^en, beffeit \u00a9iitridftung bereite auf S. 7 gefchilbert iourbe unb bereu Farben fidh nur burdh beit 2Jiangel ber Ringel, unter Umfi\u00e4nben burdh einige wenigere unb bicfere gupterglieber bout 3mago uuterfdbeiben, geboren gu beit Schnabelferfen (Khynchota). \u00a9iner 2lngahl bon ihnen fehlen bie Fl\u00fcgel g\u00e4uglich unb baritm ftitbet bei ihnen genau genommen auch feine Sertoattblung ftatt, bei anberen fommeit nur beit 9Ji\u00e4unc|ert biefe Seioegunggtoerfgeuge gu. Unter ben in beibeit \u00a9efchledhfent gefl\u00fcgelten-haben bie \u00a9ineit hier gleichartige, b\u00fcnnb\u00e4utige ffl\u00fcgel unb oorherrfdhenb ber S\u00e4uge itadh berlaufenbe Ebern, unb bann fdheint eg mitunter gtoeifelhaft, ob ber erfte Srufiring alg ein freier gu erfl\u00e4reu fei, bie Eitbern ungleichartige, inbem feftere, ioenigfteir\u00ea in ber gr\u00f6gent 2\u00f6urgels h\u00e4lfte leberartige, nach ber Spi^e meift heutige Sorberfiigel bie b\u00fcunh\u00e4utigeu hinteren becfett, in ioeldhem |\u00c7aEe ber ^\u00dfrotborar all borguggtoeife entioicfelteg Jpat\u00eafcbitb -auftritt* 3tt biefeit Segnungen finbet jidh mithin eine S\u00dfieberholung ber bereite bei ben \u00a9erabpglern betrachteten Serh\u00e4ltniffe-. \u2014 \u00a9er ^opf fifct mit feiner SBurgel tiefer ober flacher im \u00e4Rittelleibe unb tr\u00e4gt halb fehr unanfehnlidhe, berftedte, halb deutlich herbortretenbe W\u00fchler, manchmal nur einfache Eugen, p\u00e4uftger neben biefeit m\u00e4gig groge gufammengefe^te, fo trie einen Schnabel, beffeit ft dp barer \u00a9Ipl ioefcntlidh attg Unterlippe befiehl, enttoeber am \u00a9runbe ober ber Spi^e bebeutenb n\u00e4her geriidt. \u00a9eit Hinterleib feigen fecpg big neun \u00a9lieber gufamnten, bereit Luftl\u00f6cher an ber Saudhfeite liegen. Sei allen erf<hetneu bie Seine giemlicp gleidjm\u00e4gig en\u00fcoidelt, mit einem Sdjenfeltinge unb gioei ober brei ffuggliebern berfehen; obfcpon jte ben meiffeit gum Schreiten bienen, fommeit bann unb mann and) Otaubs, Springs unb Sdhmimmbeitte bor.\nSJiait fennt gur 3eit an 12,000 Schnabelferfe, melche fidh \u00fcber alle \u00a9rbtheile berbreiten; biefe 3ftS b\u00fcrfte feboch hinter ber 2Birf\u00fcd)feit itocp meit gur\u00fcdfbleibeu, ba higher bon ben augers etirop\u00e4ifd)eit nur bie anfehulicpereit formen erforfdht morbeit jtub. Sotmeltlicpe fommeit fcpoit in ber Juraformation, manchfaltigere unb an Erten gasreichere aber in ben \u00a9erti\u00e4rgebirgen unb im Sernfteine bor.","page":503},{"file":"p0504.txt","language":"de","ocr_de":"504\n2>te \u00a9cBnaBelferfe. Saufe.\nforint boUfommen gerechtfertigt, mit benjenigen tiefer Spiere ftt Beginnen, meiere lange 3eit Biuburd) in ter Bereinigung ter eben BefprodBeneit bon ten \u00a9pftematifern abgeBaubelt m\u00fcrben, mit ten echten Saufen, feiten Ou\u00e4lgeifieru auf Edtenfdjeu unt \u00a9\u00e4ugetBieren \u2014 alle fety^Beinigcu \u00a9djmarober auf B\u00f6geln, obfdtyit fte im gem\u00f6Bitlidjen Sebeit teitfelBeu fdtyecfenerregeuben tarnen f\u00fcBren, fangen fein i\u00f6lut, fontern geh\u00f6ren ten Sterlingen an. \u2014 \u00a3)ie Saufe (Pediculina) taten feine fpgel, fatenf\u00f6rmige, f\u00fcnfg\u00efietrige p\u00a7Ier, ^reiglietrige g\u00fc\u00a7e, teren le^te\u00ea, \u00c7afige\u00ea \u00a9lieb gegen ta\u00a7 auqefdjmoKeue iaorle^te sur\u00fccfgefdBlagen merbeit fann unt il)uen Bicrturd) tie ^atigfeit jum klettern fiebert. SDer $opf fteht magretyt nad) born, tr\u00e4gt fe^r fleine, einfache Singen, toeldlje fid) mitunter gar nid)t erfennen taffen, nut meit born tie nur Beim \u00a9ebraudje fiept; Bar merbenben QRunbtBeile. SDiefelBen befielen au\u00ea einem metdjeit, einft\u00fclpbareu furgeit \u00c4egel, teffen f\u00dforterrant bon H\u00e4fd)eitretyen eingefa\u00dft mirt. 3jn tiefer sJt\u00f6Bre fluten fid), mie in einer \u00a9djeibe, hier Bbrnige ^alBr\u00f6\u00a7reu, meldje ftdO su smei mit s^ei su einer engem mit mettent \u00ef\u00ef\u00ee\u00f4tre bereinigen. f\u00a3)a3 innerfte fRo^r mirt au3 bem umfdBliefjenben \u00e4u\u00dferen meiter ^evait^geftredft, in tie jpaut eingebohrt unt bient al3 \u00a9augrohr Bei ter SlufnaBme te\u00ea 23lute3; ter ^afenfrans ter \u00e4u\u00a7ern \u00a9dtyabelfcpeibe Bemirft ta\u00ea Sollten unt ten tufttidBteu fBerfdjttty beS fpumpeumerfe\u00ea unt berurfadBt oBne B^eifel tie freffente \u00a9mpfinbuug; tenu Obermann mirt feinem \u00a9efityle nadB Behaupten, tie SaitS freffe unt fted^e ni(Bt. \u00aeer fleine 2RitfelleiB enth\u00e4lt nur fdjmadje Slnteutung bon trei Stiugen unt fept fidB Bei Haematopinus, mosu tie \u00a9djmeiue\u00efau\u00ea geB\u00f6rt, teuttidB gegen ten obalen ober runteit Hinterleib ab, m\u00e4Breitb er Bei Pediculus gans uutnetflicB in tenfelben \u00fcbergeht. \u00a3>er in ten Umriffen meift eif\u00f6rmige HinterleiB l\u00e4\u00a7t turdB \u00a9infdpt\u00fctmtg meBr ober meniger teutlidB neun Slbfdjnitte erfennen unt Bleibt sieutlid) turdBftd)tig, fo ba\u00a7 ter SDarmfanat, Befouber\u00ea ter mit \u00fcRahrung gef\u00fcllte, maBrgenornrnen merbeit fann. Sie Saufe ber* meBreit ftd) turd; Birnf\u00f6rmige \u00a9ier, tie fogenannten \u00dcRiffe ober Quitten ftarf. \u00a9ie flebeit tiefelbeu an ten \u00a9runt ter Haare an, unt tie SB\u00e4rme ter tBierifcBen Slu\u00f6b\u00fcuftung Br\u00fctet fie nadO ad)t Sagen au\u00a7. Surdj ein Secfeldjeit oben fommt ba\u00a7 S\u00e4u\u00f6djeit Berau\u00eafpdsiert, me\u00efdje\u00ea maBrfdjeinlid) oBne H\u00e4utungen in l\u00e4ngerer ober fr\u00fcherer $eit, aber immer fdfned genug su ter forty ffansung\u00eaf\u00e2Bigeit Sau3 mirt. SceumeuBoef Bat air\u00eageredtyet, ta\u00a7 ein SBeibdjeu nad) ad)t SSodBen \u00e2euge ter \u00a9eburt bon f\u00fcnftaufent SlBf\u00f6mmliugen fein fann, monad) alfo itadj tem \u00a9ier; legen ter Sot nidfjt eintr\u00e4te, \u00a9ine SQ\u00ceenge boit \u00a9\u00e4ugetBieren, mie \u00a9c\u00fcmeine, S\u00dfieterf\u00e4uer, \u00a9ins Bufer, fRager, Slffeit merten bon iBiteit BemoBut, jebe\u00ea bon einer Befiimmteu, aud) boit meBreren Slrten sugleid), fclbft ter \u00e2fteufdj eru\u00e4Brt bereit trei.\n\u00a3>ie f\u00f4opflau\u00ea (Pediculus capitis) tummelt fid) nur auf ten k\u00f6pfen, borsug\u00eameife ttitfauBcrer hinter, \u00a9ie ift graugelb bon Srbe, an ten Kantern ter H\u00fbtterleiB\u00ebglieter tuufler unt Bat eilten siemlid) quatratifdBen SRittelleiB. Bei tem fcBlanfereit, fleiiteren \u00e4R\u00e4itndtyu ift ter \u00aeopf teutlidjer abgefept; eg mirt Ieid)t an tem ftadjelartig Berborftehenten \u00a9efd)led)t\u00eamerfseuge erfannt, teffen Sage tarauf Biumeift, bafj eg ftd) Bei ter fpaarmtg bout S\u00dfcibdjeu Befteigen f\u00e4fjt. Siefe\u00ea legt herauf ungef\u00e4hr f\u00fcnfzig \u00a9ter, teren Inhalt nadB hier H\u00f6odjeu mieterurn fortyflansung\u00eaf\u00e2Big ift.\n\u00a9ine steile, etma\u00ea jtylanfere unt gr\u00f6\u00dfere, au ten Hiuterr\u00e4ittern ter Seibe\u00f6; 3 ringe nicht gebr\u00e4unte Slrt ift tie $leiberlau\u00a7 (P. vestimenti), mel<Be fid) am Seite te\u00ea SJ\u00eeenfcBeit, borsuglmeife au f\u00dfruft unt fR\u00fccfeit ern\u00e4l)vt mit iit feinen Gleitern berfteeft; fie ift eg Befonter\u00ea, bon tenen tie \u00a9oltaten im Site nut in ten ^afernen vcapitta)?\u00b0 Su leiten Babeit. Sie \u00a9d)IanfBeit be<\u00a7 SBmre\u00ea mirt abgefeBeu bon tem fd)m\u00e4leren K\u00f6rper nod) turd) ten Bauten Bullartig bereugten ^opf unt tie @elenfeinfd)nitte BerborgeBratBt. \u00aeie 3Beibd)eit legen tyre \u00a9ier sibifd)eit tie fR\u00e4pte ter Uuterfleiter, tal)er niftet ftdB ba3 l\u00e4ftige Ungeziefer Befonter\u00ea ta ein, mo tiefe nid)t fo B\u00fcuftg gemedBfelt.merbeit, al^ e^ tie fReiulidjfeit berlangt, \u2014 Pediculus tabescentium a\u00ef3 Urfatye ter S\u00e4ufefutyt, tcr fogeuauiiten\nSD\u00ce\u00e2mtt^en ber \u00c2Dbflou\u00eb","page":504},{"file":"p0505.txt","language":"de","ocr_de":"\u00c4opf=, Kleibern, $ilglau\u00e9.\n505\nSptpiri\u00fbfi\u00eb, f\u00fcpre id) mtr bem \u00ef\u00efiamen nad) auf, ba mtr ba3 Spier, trie feine SUrlungett burepau\u00ea nod) fprupreif gu fein fepeinen.\nSie ^ t f j \u00ef a n\u00ea (PhtHrius inguinalis ober P. pubis) unterfpeibet fid) wefentliefe iu ber K\u00f6rpers form mtb barin ooit Pediculus, ba\u00a7 an beit Sorberbeinen nur ein $u\u00a7glieb ftpt. Sa\u00ea eilte \u00ef;a\u00efBe Sinie laitue unb beinahe ebeufo breite, Wei\u00a7li<pe Spier pat einen taunt rom qitabratifepen Jfpinterleibe gu uitterfd)eibenben Sporar unb gwifepen ben 2lbfd)nitten fene\u00ea feitlid) oorftepeube, behaarte $leifd)gapfen. Sa\u00ea wiber; \u00efiepe Stifter legt ftep mit gefpreigten Seinen platt bem K\u00f6rper auf, bohrt ftd) tief mit feinem Hbpfe ein mtb oerurfadht ein fehr empfinblicpe\u00ea ^reffen ; e\u00a7 lebt mit 2lu3napme be\u00eb jpaupte\u00ea an alleu parler behaarten K\u00f6rper; \u00aeie giisiaus (Phthinu? theilen. 9Jlait oertreibt e8 burep \u00a9inreiben mit Ouedft\u00efberfalbe; Sabat\u00ea; lngmnaUs)' fauche foil ihm ebenfo nachtheilig fein nnb ift barum gWedm\u00e4fjiger gu oerWenben, toeil fte bie jpaut be\u00ea menfeplidjeit $\u00f6rper3 nicht angreift.\n\u00a9eitn Ooit bem eben befprochenen Ungeziefer burpau\u00ea nichts Sntereffante\u00ea mitgetheilt ioerben tonnte nnb ihr Spmaropertpum gu bem gemeinfieit geh\u00f6rt, Welepe\u00ea e\u00a3 geben tarnt, gar feine SerWanblitng unb $ormoer\u00e4nberuitg fie als $erfe immerhin merfm\u00fcrbig macht: fo bietet bie folgenbe Familie ber (Scharlach; ober Sd)tlblaufe (Coccina) be\u00ea \u00a9onberbaren genug; baffelbe erreicht aber in ber g\u00e4nzlichen Serfd)iebeupeit gwifepen \u00fcft\u00e4mupen nnb \u00a9eibcpeit bei einer unb berfelbeit 2lrt niept nur in ber \u00e4ufjern \u00a9eftalt, fonbern auch in ber \u00a9ntfiepuug;lweife, feinen $\u00f6pepunlt. Sie S\u00dfeibcpen, um mit biefeit zn beginnen, bilbeit fiep au\u00a7 beweglichen Farben, au beiten fiep d\u00fcpier, feboep auf ber Unterfeite be\u00ea \u00c6Popfe\u00ea, eilt Scpnabel unb fed)3 Seine mit gWet? ober brei; gliebrigeit $\u00fc\u00a7en unb einer ober gWei Tratten nuterfepeiben taffen. Spr K\u00f6rper iff fpilbf\u00f6rmig unb bttrep (Sinfcpintruitgen gegliebert, nat\u00fcrlich opne feglicpe \u00a9pur ooit b\u00fcgeln. Ser \u00e4uffertiepe Sd)itabel, uu3 brei \u00a9liebem gufammeugefept, unb uidpt einft\u00fclpbar, Wie bei beit oorigeit, birgt in feinem Innern ebenfalls Oier Sorften. Siefe eutfpringeit aut $opfe, fteigeit tief in ben K\u00f6rper hinein, bilben pier eine Sddinge unb fepreit gunt Sfopfe gur\u00fcd. Surd) folcpe \u00a9inr\u00fcptuitg, bie fiep auep in \u00f6er folgeitben Familie Wieberfinbet, ttub an eine \u00e4pitliepe Sorlepruitg am ^egboprer gewiffer Sberfl\u00fcgler erinnert, taffen fiep bie Sorften ungentein oerl\u00e4ugern unb tief in bie ^flange einftepeu, Ooit bereu S\u00e4ften allein bie in 9tebe ftepenben \u00a3erfe leben. Sie ppler ftub fcpnuv; ober fabeuf\u00f6rmig, unb nepmeit bei beit H\u00e4utungen allm\u00e4lig an \u00a9liebergapl gu, opne eben laug gu Werben. 2Benn Slugeit oerfommeit, ftub fte eiufacp. Sie Farben laufen in ber erfteit 3eit bepenb an ber gutterpflauge umper, um ein geeignete^ p\u00e4pcpeu git ftnben, an Welkem fte ftd) feftfaugeit nnb an Weld)ent fte fp\u00e4terpin \u2014 fterben. fabelt fte e\u00a7 gefunben, fo fangen fte au gu Wacpfeit unb unf\u00f6rmlich gu werben; ^tilget belommen fie aber nie. 9iad) ber Segattung fcpwelleu fte mepr unb mepr au, geigen auf ber \u00a3)berfl\u00e4d)e leine \u00a9lieberuitg ntepr ttitb aud) Ser; Wacpfungeit au ber Unterfeite, wo bie friiper unterfepeibbaren g\u00fcpler unb Seine unbeutlip Werben, ^ept legen fie in einen g\u00e4peit, Weiten gilg bie gaplreicpeu \u00a9ier unter fid) ab, bleiben na<p bem Sobe a\u00ef3 fd)\u00fcpeube\u00ea Sd)ilb \u00fcber ipneit ftpeit ober l\u00f6feit fiep in felteiteit ^\u00e4\u00fceit baoou ab. SBeitit jenel Seibeupolfter \u00e4u\u00a7ertid) fteptbar wirb, ber ^\u00f6rperranb mitpin ber ^utterpflange niept mepr auffipt, fo fann man amtepmeu, ba\u00a7 bie DJhittertpiere bereite tobt ftub. @pe bie bem \u00a9ie entfepl\u00fcpften Sungeit lPre SBiege oerlaffeit, pabett fte fiep fepon einmal gepantet. So oiel im Sldgemeineu oont S3eibd)eit. \u00a9aitg anbei\u00bb geftalteit fid) bie Serp\u00e4ltuiffe beim m\u00e4itnlipeu \u00a9efepleept. S\u00cenfaitg\u00ea eine Saroe, wie jene\u00bb, nur fcplanter unb Keiner, fangt ftd) ba\u00a7 2Mnud)eit and) feft mtb Wirb gr\u00f6\u00dfer, fertigt aber einen \u00a9ocoit ober fcpwipt ipit au3 feiner Oberfl\u00e4d)e ato\u00a7,","page":505},{"file":"p0506.txt","language":"de","ocr_de":"506'\nSDie \u00a9<hnabe\u00ef\u00eferfe. \u00a9djilbl\u00e4ufe.\nvoie in einzelnen Raffen aud) toeiblidje Barben, oermanbe\u00eft f\u00eed& battit gu einet ruhenben Pub\u00dfe, toclche gule\u00dft ait\u00ea beat \u00a7intereitbe bed \u00a9ocortd ein garted, gm_eiflitge\u00efiged- SBefett entla\u00dft, aud; gegetdOnet burd) btet .jpaubtabfdjnitte bed S^\u00f6r\u00dferd, \u00f6or\u00dfige ober fdhnurf\u00f6rmige Widder, einfache Singen, \u00f6fter ttt gr\u00f6\u00dferer Sittel jeberfeitd angebracht, burd) einen oer\u00fc\u00fcntmerten \u00a9chnabel, beutlidje g\u00fc\u00dfe, nicht feiten burd) gioei lange \u00a9cbmaitgbor\u00dfen nnb ein lang ^erootrag\u00e9itbe\u00e9 \u00a9efd\u00dfed\u00dfd; loerfgeitg bagloifdjen. SDad SJianndjen \u00efonimt bebeutenb feltener oor, lebt nut fehl* lut^e $eit nub blieb batunt bon ben tnei\u00dfen Sitten bidher nod; uubefaunt.\n58oit ben eben erg\u00e4hlteit Bebendoerh\u00e4ttniffen treiben einige Gattungen mefentlid) ab. @o gleichen fid) beifbietdioeife bei Aleurodes beibe \u00a9e\u00dfhledjter faft Oodboutmeit, bei Dorthesia bemalten bte 2Beibd)eit ihre SSetveglichfeit bid gum Xobe, Stud bem \u00a9efagten geht aber heroor, ba\u00df and) hier fp\u00e2teren gorfd)itugen nod) oie\u00efed \u00fcbrig gelaffen i\u00df. \u00aeie tueiften \u00a9d\u00dflbl\u00e4ufe geboren m\u00e4nneren \u00a9rb\u00dfricheit an, ba btefe aber re-id) an anbeten beffer gu beobad)teubeu uub gu fammelnben ^erbt\u00dfteren finb, fo bat man in btefem Umjtaube einen ioeiteren \u00a9runb nuferer l\u00fcckenhaften ^euutniffe Doit biefeit unfd)einbaren, aber h$d)ft intereffanten SBefeu gu fud)en.\nSB er h\u00e4tte nicht fetmn bie braunen, faft fugeligeit Ueberrefte bet \u00a9id)cit;\u00a9d)itbtaud (Leca-nium quercus) gefeheit, meldje manchmal teibeitvoeife gloi\u00dfhcit beit 9iinbeufd)ubJjen alter \u00a9id)\u00df\u00e4tnme jahrelang \u00dfhen? \u00a9o lauge bie flad\u00dfd\u00dflbf\u00f6rmigen SBeibdjeit leben uub aid Barren ad)tgliebrige f\u00fchlet b^beit, faden \u00dfe ioeuiger in bie Singen; bie SMnnd)en geiebnen gioei \u00a9?d)mang\u00f6or\u00dfen aud. (Sin gang \u00e4hnlid)ed , bie lBeiu;\u00a9d)itbtaud (L. vitis), bemerkt man auf alten SBeinreben, bann befonberd, menu bie toeiblid)eit Ueberrefte eine fd)iteeloei\u00dfed Po\u00efj\u00efer beden, bad fid) in feine, beit \u00a9biniteittoeben \u00e4-bnlid^e g\u00e4ben audgiel)en lagt\u00bb\nUnter ben Stamen $ er m ed, \u00c4ermdbeere, Sttkormed, ^armofiitbeere, Grana Chermes, Kermes tinctorum u. a. kommt aud grankreid), \u00a9bauten, bem grted)ifd)en Slrc^ipel, befonberd aud \u00a9anbia te. ein garb\u00dfo\u00df in ben .jpattbel, toeld)er fcboit beit \u00a9riechen unb R\u00f6mern befaitut loat. \u00aeie mufdjeiattigeit, braunen K\u00f6rper, loetcbe butcb SSebanblung mit \u00a9f\u00dfg erft eine rotbe garbc geben, mit bei* bte ^o\u00dff\u00f6ebeckitugett bet \u00a9riechen unb d\u00fcrfen \u00df\u00e4u\u00dfg gef\u00e4rbt finb, geh\u00f6ren ber \u00aeermedfd)itblaud (L. ilicis) an. STad Schier lebt an ber h\u00e4ufiger \u00dfraitdjartig aid bannt; artig mad\u00dfenbeu $ermedeid)e (Quercus coccifera), bereit \u00e4ltefte, entkr\u00e4ftete \u00a9remblare am mei\u00dfelt mit biefer kugeligen, bet* \u00a9id)enf d\u00dflblaud nuferer heimifc^en \u00a9idjett fehl* \u00e4hnlichen \u00a9d\u00dflblaud befe^t finb. $ettad)bem ber SBinter mehr ober ioeitiger milb i\u00df, f\u00e4llt auch kte \u00a9ritte bed termed mehr ober loeniger ergiebig aud. SJiatt redetet auf eine gute \u00a9ritte, meint ber gr\u00fct\u00dfiug ohne gro\u00dfe unb Stebel audl\u00e4uft. f\u00fcr gem\u00f6l)nlid) kommt nur eine \u00a9eneration im 3abve nub nur iit befonberd g\u00fcu\u00dfigeit g\u00e4lten machfeit bie \u00a9d\u00dflbl\u00e4ufe gum gmeiteit -Kaie in bemfelbeu braudjbar heran. Slttfaitgd SJt\u00e4rg finb bie \u00a3l)ierd)en Heiner aid ein jpirfekortt, im Sl\u00dfril erreichen \u00dfe ihre bebeuteubfte \u00a9r\u00f6\u00dfe, gleich ber einer \u00a9rbfe; \u00a9nbe SDiai \u00dfitbet matt 1800 bid 2600 \u00a9ier unter ber tobten 'IHitte, ben Ueberreften ber halb nach bent Begen gu \u00a9titube gegangenen SJhttter. 3U biefer 3eit mirb bie termed oon Wirten, ^iitbern ober SBeibern gefammelt, bie fid) gtt biefer Slrbeit bie St\u00e4get mad\u00dfen la\u00dfen unb e\u00bb gu foldjer gertigteit bringen, ba\u00df fie unter Umft\u00e4uben in einem \u00efage gioei Pfuttb gufamtnenbriitgeit.\n\u00aeie ber\u00fchmtefte aller \u00a9djilbl\u00e4ufe i\u00df bte \u00a9od)eitille (Coccus cacti). \u00a3)ad bure\u00dfaud carmin; rothe \u00e4ft\u00e4unchcn h^t gioei getr\u00fcbte gl\u00fcgel, gehngliebrige g\u00fchler uub lange \u00a9dhtiaangborfteit, bad ebenfo gef\u00e4rbte SBeibdjett \u00fcbergieht \u00dfd) mit ioei\u00a7em Steife. \u00aeiefe Slrt lebt urfbr\u00fcitglich in Sfterifo auf ber breiten gadelbiftel (Opuntia coccinellifera), bort Stob at genannt. SSoit ba oerb\u00dfaitgte mau \u00dfe auf einige ber loe\u00dfinbtjcheu Sitfeln, uad) SJtalaga, \u00a9bauten, Sllgier, ^aoa unb gulet\u00df uad) ^eiteri\u00dfa. \u00a9eit ungef\u00e4hr 1526 bitbet biefed auf hei\u00dfen S3led)eit getrodnete, in l)ei\u00a7em SBaffer aufmeid)bare, iit feinen ^\u00f6rbcrformeit bann noch gu erfeuuenbe meiblid)e \u00c4erf aid merthooder garb; \u00dfoff einen bebeuteuben Sludfut;rartifel f\u00fcr SJterito. SBielooht fchoit Sic oft a (um 1530) ben","page":506},{"file":"p0507.txt","language":"de","ocr_de":"Senties. (Sot^ent\u00ef\u00efe,\n507\ntlierifdjen Urfpruug biefer rotbraunen, etma\u00ea meifj befchlageneit K\u00f6rner, bereu etma 4100 eine Uit^e miegeu, uadjmie\u00ea unb aubere gorfdjer beufelbeit bet\u00e4tigten, blieb bod) bie 5Inftdf)t bon i\u00efjrer pflanzlichen E\u00eeatur lange bie ^errfd)enbe/ fo ba\u00a7 felbft uodj int ^apre 1725 ber jpoE\u00e4uber Efteldjior bon 9htpfd)er, meld>er leptere bertrat, ftd) be\u00eapalb in eine 2Bette etultefj, meldje il)n um fein ganged Verm\u00f6gen gebraut haben Unir be, menu nicht fein grofm\u00fcthiger \u00a9egtter ihn feinet EBorte\u00ea eutbunben h\u00e4tte. Bux \u00a9utfdjeibung biefe\u00ea Streiteg murbeit bie Oerid^te heran? gezogen, g\u00fcdjter in ERerifo bon biefen \u00fcber bie Etatur ber fraglichen \u00a9efdi\u00f6pfe bernontmen unb ihnen fomit bie 2lufpr\u00fcd)e' auf ihre ^erfnatur bon Richtern zugefprodjeit. ERit 2lugfd)luB ber fRegen^eit ftnbet [ich bie \u00a9odjeniEe in ihren betriebenen \u00a3ebeitgperioben an ber ERutterpflanze, meld)e fte fteEeumeife mit ihren meifjeit 2tugfd)mihuitgeit boll?\nft\u00e4nbig \u00fcbersieht. ^ag S\u00f4eibdjeu bettet feine \u00a9ier in bie? felben unb l\u00e4\u00a7t fie bon ihnen allein befduipeit, iitbem eg felbft beit Sd)itabcl aug bem Stengel herau\u00eajieht unb tobt Zur \u00a9rbe f\u00e4llt. 9kd) adjt Tagen fdjl\u00fcpfett bie jungen aug, feheit ber ERutter \u00e4ljnlid), ftitb aber mit langen i\u00f6orften? haaren bemadjfeit. .gituerhalb rie^er EBodjeu haben fte unter mehrmaligen H\u00e4utungen ihre bolle \u00a9r\u00f6fje erlangt. Tie m\u00e4nnlichen Sarbeit fpimtett ftd) beit bemfelbeit \u00abStoffe\nSHe Sodjenille (Coccus cacti), a \u00e4b\u00e4nnt^en. b 2Bei\u00f6d)ett bon ber SSauc^feite.\neine hiuten offene \u00f6p\u00fclfe unb ruhen. ad)t Tage al\u00bb 5\u00dfapbe barin, \u00dcRadj ber Paarung fterbeu bie ER\u00e4ititcpeu fofort, m\u00e4hrcub beit EBeibcpeit ungef\u00e4hr noch biergehn Tage grift gum Elblegen ber \u00a9ier bon ERutter Etatitr berg\u00f6nitt fiitb. Ta fomit bie \u00a9ntmidelung einen \u00dfeitraitm bon menigeit RBocfjeu in Elufprud) nimmt, fo fommen aud) mehrere \u00a9eitcrationeu zu Staube, au bereu \u00a9nbe man aEeutal eine Elnzaljl bon Farben uitb bie im Sterben begriffenen EBeibdjeu fammelt. .fjerr Soud)\u00e9 erzog in ben zmaitziger Schreit biefeg gahrljuiibertg in einem Treibljaufe bei ^Berlin bie \u00a9ocpeniEe unb erhielte hier \u00a9eueratioueu bttrch eine fortm\u00e4hreube Temperatur boit 16 big 20\u00b0 9t. Bur \u00a9ntmicfelung .-einer Trat ma reu 6 EBocpeit erforberlicb, boit meldjeu adht Tage auf beit \u00a9i?, btergehu Tage auf beit Sarbeu?, ad)t Tage auf beit \u00dcRbmphenftanb faiiteu unb abermalg biergehit Tage auf bie Sebengbauer beg bollfommeueit gnfeft\u00bb. $tn Eluguft eutmidelt fid) bie lepte \u00a9ene? ration, aber m\u00e4hrenb beg SBinter\u00ea liegen bie EBeibdjett befrnd)tet unb fepeit erft im gebruar ihre \u00a9ier ab. T)ie merdanifdjeit \u00a9ocheniEeitz\u00fcd)ter bringen furz' bor \u00a9intritt ber 9tegengeit ElEeg, mag gur Bucht fortleben foil, famntt beit fehr lange frifd) bleibeitbeit B^eigen ber gutter? pflanze itad) .fpaufe in Sicherheit, um eg mieber in bie \u00a9actuganpflanzuug au^ufehett, fobalb bie Stegen bor\u00fcber ftitb. ERit gr\u00f6fereit Tefdjmerben fammelt man an<h ton ber milbmadjfenben gadel? bifiet bie fogenaitnte milbe \u00a9odjeitille, bie Grana silvestra ber ERerilaner, melche nod) biel h\u00e4ufiger geerntet merbeit foE unb mahrfd)eiulid) einer attbent Elrt, nicht einer blofett Elbart ber borigeit augeh\u00f6rt.\nEllg ERerifo nod) aEein biefen michtigeu garbftoff erzeugte, m\u00fcrben j\u00e4hrlich 880,000 5\u00dffitnb f\u00fcr nape au fiebeit unb eine halbe HRiEtoit hcE\u00e4nbifdjer \u00a9ulbeit nach \u00a9uropa au\u00eagcf\u00fchrt, unb 21. bon \u00f6pumbolbt gibt au\u00eb ber ,3e^ feine\u00f6 Slufenthalt\u00ea in Siibamerifa noch eilte j\u00e4hrlidje Slu\u00eafuhr bon 82,000 Slrroben im 22erthe bon einer halben ERiEion 5pfunb Sterling an. 2imo Siibfpanieit, mo man, mie bereite erm\u00e4hnt, bie \u00a9od)enille g\u00efeid)fall\u00ea baut, mic im f\u00fcblicpcn Teneriffa, feitbem bort ber \u00a9einbait in golge ber h\u00e4uftgeir Slranlhciten be\u00bb Stcde\u00ea nid)t mehr lohuenb erfd)ieit, murbeit 1850 \u00fcber 800,000 ^fuitb roher \u00a9ocpeuiEe nadj \u00a9ltglanb bevfchifft. 2Beitit man mei\u00a7, ba\u00a7 auf ein i\u00dffttnb 70,000 trocfne Thierdien gehen, fo faun mau ftd) bie ungeheuren EReitgen ber j\u00e4hrlich get\u00f6bteteu burd) ein einfache\u00bb ERultiplicatiou\u00eberempel felbft beregnen. Tie fpanifd)eit fogeiiauuten Sit reit en, in meldjen ber ^anbel\u00eaartifel berfcpidt mirb, beftepeit au\u00bb frifc^eu Ochfeuh\u00e4uten, bereit ^>aare mau nad) innen lehrt. \u2014 Tie f\u00e4uflid)e \u00a9od)e? uiEe jcigt bie fleiiten, eingetrodneten Thierd)en bon ber \u00a9E\u00f6fe einer halben \u00a9rbfe, an bereit","page":507},{"file":"p0508.txt","language":"de","ocr_de":"508\n2>ie \u00a9djuaB e\u00ef\u00eferf e. \u00a9djilbl\u00e4ufe.\nrunzeliger OBerfl\u00e4dje man bie Ouereinfdjnitte be\u00ea |jiuter\u00efeiBe\u00ea noch fahr mo\u00efjt unterfdjeibet. Neuffarltd) getgeit fte eine fahmarzbraune, mehr ober mettiger mei\u00a7 Beft\u00e4ubte, inmenbig eine bunfel purpurrotlje F\u00e4rbung, auf bie 3unge toirleu fte Bitter\u00efid) imb etma\u00ea jufammen^iehenb, f\u00e4rben gleichzeitig ben \u00a9peidjel voth \u00ab\u00abB fallen biefe \u00a9igenfabafteu l\u00e4nger a\u00ef\u00ea h\u00ab\u00abBert 3ahre Bemalten. 2Md)t man fte in marinem \u00a9Zaffer ein, fo farm man meift noch bie \u00a9eindjen unb W\u00fchler unter; fcbeiben, unb in ber rotljen, f\u00f6rnigett \u00a9taffe, meldje fidj au\u00ea bent K\u00f6rper Ifarau\u00eaBr\u00fcden l\u00e4fjt, pat fdjon N\u00e9aumttr bie (Ster ertannt.\n3m $anbel merbett mehrere \u00a9orten unterfdjiebeit : 1) nach betn berfdjiebetteit \u00a9ortomtneit: bie feine (Sodjeitilfe, Grana fina oberMestica, meil fte ju \u00a9tefteque in ber s$robinz iponbura\u00ea gezogen mirb, unb bie orbitt\u00e4re, Grana silvestra ober Capesiana, meld)e au\u00ea etma\u00a7 Heineren K\u00f6rnern Befiehl; 2) nach ber \u00a9erfahiebenheit in ber ^\u00dcbereilung: bie Nettegriba, eine babttrdj bintfelBratm erfc^eineube \u00a9orte, meil bte \u00a9f\u00fcere Burch lobten in Ifaiffant \u00a9Suffer ihren metjfatt \u00a9tauBiiBerzug berlorett haben, mirb bon ber ^u\u00eapeaba, ber meifauarrnorirteu \u00a9orte unter; fchiebett. Oie \u00a9\u00f6btuitg erfolgt in peiffan Ocfeit unb bermifdjt Bie meijfa garbe nicht. hierbei \u00efamt e\u00ea fabocp gefahepeit, ba\u00a7 bie K\u00f6rner etma\u00ea zu fiurf erpipt unb fchm\u00e4rzlich merbett. \u00a9olche peiffan bann Negra. (Sitte au\u00ea groffau unb Heilten ober aBgerieBenen \u00a9piereit Beftepenbe \u00a9orte, eine Nrt bon Nu\u00e4fcpufj ettblich f\u00fchrt ben tarnen ber \u00a9vanilla. \u00a9Beil bie meiffaunte \u00a9orte gefmhter mar, al\u00ea bte anbereu, fo berf\u00e4lfdjte mau fie, inbettt man bie K\u00f6rner, meiere ben meinen \u00a9\u00fcber berlorett hatten, 24 Bi\u00ea 48 \u00a9tuuben an einen feuchten Ort (itt ben Kelter) Brachte unb fte bann mit zerriebenem \u00a9all t\u00fcchtig burchfch\u00fcttelte.\nOie \u00a9taitita;\u00a9chiiblau\u00ea (C. manniparus) lebt in ber Umgebung be\u00ea \u00a9erge\u00ea \u00a9inai auf ber \u00a9tanna ;\u00a3amari\u00eate unb erzeugt burd) i^rett \u00a9tidj ben \u00a9lu\u00eaflufj be\u00ea guderfafte\u00ea, Welcher ein; troduet unb abf\u00e4llt, ober, burd) ben Negen gel\u00f6ft, in gro\u00dfem tropfen heruntertr\u00e4ufelt unb al\u00ea bie eine 2tvt oott \u00a9tanna in ben \u00a7anbel gelaugt. Oie madj\u00eagelbe Hautfarbe be\u00ea \u00a9Beibdjen\u00ea mirb von meinem flaunt \u00fcberzogen; ba\u00ea attbere \u00a9efahledjt leimt matt noch nicht.\nOie Badfdjilblau\u00ea (C. lacca) liefert in ihrem Vorher bett rotpen Bad unb itt ben \u00a9lu\u00ea; fahmipuitgeit au\u00ea beffen Jpaut bie in berfdjiebeitett formen unter beut tarnen \u00a9tod; unb \u00a9djedad ober \u00a9ummilad in ben Raubet fomtneitbeit \u00a9robufte. Oie mettigett Nachrichten, meldje \u00fcber bie Sebett\u00eameife biefer oftinbifcheu \u00a9djilblau\u00ea Befannt gemorbett ftttb, ftimmeu nicht in allen f\u00fcnften \u00fcberein uub taffen ftberbie\u00ea mandje B\u00fcde. Nadj $err unb Norburgp fdjmaropt fte auf einigen f\u00c7eigettarteu (Ficus religiosa tmb indica), auf ber \u00a9lafo (Butea frondosa) ttttb brei berfdjiebeitett \u00a9timofen, ttad) (Sarter bei \u00a9ombap auf bettt fdjttppigett ^lafdjenbaume (Anona squamosa). Oie jungen Opiere zeid)tten ft<h Burd) lanzettf\u00f6rmigen f\u00f6rperumrifj, zd>ei lange \u00a9chmanzborften, fed)\u00ea \u00a9eine uub mit brei a ft artigen \u00a9orfteit berfepene, f\u00fcnfglieberige W\u00fchler au\u00ea. \u00a9obalb fidj bie \u00a9Beibdjen augefogett ^aBen, fchmellett fte au uttb Belommett unter \u00a9erlufa ber $\u00fcfje unb fppler eine Birn; ober faft Htgelf\u00f6vmige \u00a9eftalt, im legieren f\u00c7a\u00efle febod) am borbereu \u00a9ttbe eine Bemerf; Bare \u00a9erenguttg. Oiefe SInfdjmedung h\u00e4ngt mit ber fofort nach beut Slufattgen Begimtenbett Sadbilbung zufatumen, beim biefer \u00fcberzieht ba\u00ea \u00a9pier bodlommen, febod) poro\u00ea, fo bafj eine \u00a9erbittbung be\u00ea K\u00f6rper! mit ber \u00e4ufertt Buftfdjidjt Bepttf\u00ea be\u00ea Ntpmen\u00ea erm\u00f6glid)t mirb. Nach (Sarter\u00ea \u00a9eobachtuugen fc^l\u00fcpfett bie Sar\u00fcen zweimal be\u00ea\tau\u00ea ben \u00a9iern, ba\u00ea entmidelte\nW<xmuhen erfd)eint fa\u00e4ter aid ba\u00ea \u00a9\u00d6eibchett, unb je ttad) ber ^ahre\u00eazeit in z^ei oerfchiebenen \u00a9eftatten, im \u00a9ehtember ungepgelt, int Nt\u00fcrz gefl\u00fcgelt unb bem \u00fcMnnchen ber (Sod)inede fehr \u00e4httlid). \u00a9leih ttadj ber Paarung foil e\u00ea in ber flodigeu \u00a9taffe, mel^e ba\u00eb \u00a9eibhett rafch aul; fdjmiht, umfommett. Oie 2adfarbe m\u00e4re im meiblicheu \u00a9ierftode enthalten, ba\u00ea \u00a9uittini, mie B'ereit\u00ea erm\u00e4hnt, bie \u00a9u\u00eafchmihungeu ber ^\u00f6rherhaut in gotge be\u00ea \u00c7eftfaugen\u00ea an ber N\u00e4hr; pflanze. Nu\u00a7 beit Sadgeh\u00e4ufen finb oerfchiebene \u00a9d)maroher erlogen morbett.\n\u00a9inen bon bett Bisher befchviebenett SBeiBc^eit abmeishenbett Nnblid gem\u00e4hrt bi^burd) ihre fdptee; mei\u00a7e, ft\u00e4itgelige \u00a9u\u00eafdjeibuug bett ganzen K\u00f6rper mit \u00a9u\u00eauahtue ber g\u00fc\u00efjlet \u00abab \u00a9eine itt eine","page":508},{"file":"p0509.txt","language":"de","ocr_de":"SJtannafcpitbtaur. Sadfcpilblaur. 9\u00eeeffef=9\u00ee\u00f4ferertfau\u00a7. $opannirbtut.\n509\nD\u00ee\u00f4pre oerftedenbe -fteffel^oprenfaur (Dorthesia urticae), meiere jrcp nie fo feft fangt, ba\u00a7 fie auf bevfelben \u00a9telle fipeu bliebe. 3>er Kopf, toelcper iu bem manfcpcttenartig uacp Sintert befpipten Hatrfcpilbe fipt, fragt acptgtieberige, gugefpipte g\u00fcpler bon fdpto\u00e4r^tkper $arbe unb bie gteicpfatlr fcpto&rglicpen S3eine laufen iu nur eine Klaue aur.\n2)er toei\u00a7e SBacpr\u00fcbergug, am Saucpe eine flatte bilbenb, biegt fiep piuten \u00fcber bie DUicfenpartie pim toeg uub ftupt ftep breit ab; bar SJt\u00e4mupen pat neungtiebrige Sorftenf\u00fcpler, gep\u00e4ufte uub barum f\u00f6rnig erfepeinenbe Singen, jioei gl\u00fcgel nebft @cp\u00fcpp= epen baptnter unb entfenbet oom @nbe ber oralen Hinterleiber ein S\u00fcfcpel toeiffer, tanger $\u00e4ben.\n\u00a3>iefe Spierepen fr\u00fchen fiep im $uli uub Sluguff,\nfte\u00fcentoeife in Sbeutfcptanb niept fetten, au bei\u2019 \u00aeei6d)en.ber9teffe]U8l\u00f65sentaH\u00ab (Dorthesia urticae).\ngro\u00a7en Srennueffel.\n\u00a9epon tauge oor (ginf\u00fcprung ber amerifanifepen (Sodfenilte fannte man in Europa bie pots nifepe (Socpenille, bar ^jopannirbtut (Porphyr ophora polonica), ebenfalls eine \u00a9cpilblaur, toelcpe um 3jopanuir gefammett tourbe, barum eben uub toegen iprer rotpeu K\u00f6rperfarbe teptereu tarnen befam. @ie lebt an ber SBurgel einiger allgemein verbreiteten, \u00a9anbbobeu tiebenbeu ^Pft\u00e4n^cpen, befouberr ber Klt\u00e4ueir (Scleranthus perennis), ber t\u00f6vncpfrauter (Herniaria glabra), \u00a9tar\u00efrauter (Parietaria) u. a. m. uub fiubet fi\u00f6p bei Ererben, iu ber SJtarf Sranbenburg, iu SMtenburg, t\u00dfommern, \u00a9dftoeben, tpreu^en, ^oten, 9'tu\u00dftanb, Ungarn unb anberto\u00e4rtr. \u00a3>ar rotpe SJt\u00e4uncpen pat ueuugtieberige, fdpmtrf\u00f6rmige g\u00fcpler, f\u00f6ruige Slugeit, eiufacpe Krallen, am Sorberranbe bir \u00fcber bie SJtitte paarige gt\u00fcget, fur^e \u00a9eptoinger bapinter uub enbet in einen fangen ^abenfepopf. \u00a3)em palbfugeligen SBeibcpen oon einer bir 1V2 Sinien S\u00e4nge fommett furge, adjtgliebrige fppler unb gleicpfa\u00fcr nur eine Kralle an febem gu\u00a7e \u00a7n, aber breite Sorberbeine. Seibe \u00a9efcplecpter toerbeu im Saroenftanbe oon einer biiuneu, fngetigeu ^aut^\u00fcUe umfeptoffen, in toefeper fie unbeioegtiep, ben \u00a9cpnabel in bie S\u00dfnr^et ber Futterpflanze eiugeboprt, baftpen. Stadp oierzepn Sagen rei\u00a7t bie Haut, bie f feinere m\u00e4nnlicpe oor ber toeiblicpeu, uub aur festerer fommt bar reife SBeibcpeu peroor; aur ber anbern bar SJt\u00e4uncpen noep alr Saroe. S)iefe umgibt fiep alrbalb mit einer toodigen SDtaffe, toirb bariu gnr rupenbeu f\u00dfuppe unb biefe entl\u00e4\u00dft erfl naep oiergepu Sagen bar eben befcpriebene S\u00dfefen. (5pe man bie bebeutenb beffere unb bittigere eepte (Socpenitte fannte, bilbeten bie potnifdpeu \u00a9cparlacpf\u00f6ruer, loetcpe oon ben S\u00dfeibern imb Kiuberu ber Seibeigenen iu ben flaoifcpen S\u00e4ubern gefammett toerbeu mu\u00dften, einen niept unbebeutenbeu ^\u00bbanbel^avtifet unb follen einem potnifepeu K\u00f6nige nur au Slbgaben f\u00fcr ben Bott 6000 \u00a9nlben eingetragen paben; aur fpobolien allein f\u00f6lten f\u00e4prlicp 1000 fpfunb, feber \u00a7u einem SBertpe oon aept bir gepn polnifdpeu \u00a9ulben, aurgef\u00fcprt toorbeu fein.\nSDaburcp, ba\u00a7 beibe \u00a9efcplecpter gteidp gebilbet ftnb uub feber oier ^tilget pat, oermittett bie \u00a9attung Aleurodes ben Uebergang zur folgenbeit $amilte, ber jte toegen ber fcpilbtaurartigeu Saroe niept beige^\u00e4plt toerbeu faim, toie Surmeifter meint, toar bagegen anbere, ioie z* S3. Hartig, nidft gelten taffen ioolteu. Sou ben fecp>r F\u00fcptergliebern erreiept bar gtoeite eine Oor= ioaltenbe S\u00e4uge, bie Fuffe paben gtoei Klanen. 2)ie nur eine palbe Sinie gro\u00a7e \u00a9dj\u00f6llfraut; Saur (A. chelidonii), gr\u00fcutid) toeifj ooit \u00c7arbe uub au beu Fl\u00fcgeln mit jtoei Oerlofdjeneu braunen Siubeit gejeiepnet, toarb fd)on oon Sinit\u00e9 gelaunt, air Tinea proletella befd)rieben unb fomit ben SJtotteu beigej\u00e4plt. S)ar Xpierdpeu fiubet fid) iu (Sitropa nid)t fetten uub fipt am liebfteu mit baepf\u00f6rmig ben Seib bedenben kl\u00fcgeln auf ber Uuterfeite ber Staffer ber \u00a9cp\u00f6\u00fcfrantr (Cheli-donium majus). 3\u00c4 feinev SRfi^c bemerft man fteiue, ftptoaep toei\u00df beftaubte Kreife, an bereu Umfange bie jnerft get\u00f6eu, naepper braunen (Siercpen liegen.","page":509},{"file":"p0510.txt","language":"de","ocr_de":"510\n\u00a9ie Sdjnabelferfe. Stattl\u00e4ufe.\n\u00a9ie ganttlie ber i\u00f4\u00efatt\u00ef\u00e2ufe (Aphidiua) befteljt aud fletiteit, haftend uub feiten brei Stnicu langen SBefen, bereit guider mit ihren f\u00fcnf bid fiebeit \u00a9Hebern halb bie St\u00f6rperl\u00e4uge nidjt erreichen, halb \u00fcbertreffen. Sie haben gufammengefe^te R\u00fcgen, einen breigliebrtgett Schnabel, lange b\u00fcmte Seine, freiere in gmei gitfjgliebcr mit ebeitfo Diel Tratten ettbeit, nnb a\u00fcermeift mier feine f\u00c7\u00cf\u00dcQel, bie zufolge ihrer 3ar^eit in allen Regenbogenfarben fpieleit. \u00a9er Stopf ift mehr breit aid lang, auf bent Sdjeitel faft immer dreimal l\u00e4ugdgrubtg eiitgebr\u00fccft. Rn feinen Seiten quellen bie Re^augen ftarfljeroor nnb laffeit mit menig Rttdnal)men am Hiuterranbe ein H\u00f6derdjen aid Rnlage eined zweiten erlernten, \u00fcberbied fommeit allen gefl\u00fcgelten ^nbtiaibnen brei Rebenaugen gtt. \u00a9er Schnabel eittfpringt am hintern Stopfenbe, ift manchmal febr fur|, aber aud) l\u00e4nger aid ber K\u00f6rper uub liegt, menu er uid)t gebraust mirb, ber Stelle an, ftebt aber, fobalb er feine S^atigfeit beginnt, unter einem redeten S\u00dfinfel oont Korber ab nnb bemegt in feinem \u00c4mtern brei Sorfteit in beft\u00e4nbigem Skd)fel auf uub nieber. Sei beit gefl\u00fcgelten Slattl\u00e4ufen erreicht ber ^aldving nidjt Stopfedbreite, bei beit ungefl\u00fcgelten \u00fcbertrifft er biefelbe uub fefct ftd) faitm gegen bte beibett folgcnben Ringe uub beit Hinterleib ab. Ru biefem z\u00e2fjlt mau bei ben jungen Spieren mehr ober meniger beutlid) neun \u00a9lieber, bereu mittelfte iit Sreite uitb Hope ben gr\u00f6\u00dften Umfang entnehmen. 3e \u00e4lter nnb feifter bie Slattl\u00e4ufe merben, befto mel)r gehen bie \u00a9infdjuitte Zmifcpeit jetten oerloren. Rur meuigen Rrteu fehlen bie eigenth\u00fcmlichen Rnh\u00e4ugfel gttr Seite bed R\u00fccfeud auf bem fedjfteit \u00a9liebe, je gmei l\u00e4ngere ober f\u00fcttere, uacb oben gerichtete Saftr\u00d6hren (Honigr\u00f6hven), barunt fo genannt, meil fie eine f\u00fc\u00dflidje gl\u00fcffigfeit abfonbent f\u00f6nneu. Ru\u00dfer biefeit ragt nid)t feiten nod) ein \u201eSdjm\u00e4nzdjeu\" \u00fcber bie Iteibedfpihe hinaud, meldjed bann nur rods tommen frei erfcljeint, menu bie H\u00e4utungen 51t (Snbe ftub. \u00a9edljat\u00f6 mirb ed 31t bem middigfteit Unterfdieibungdjeichen zmifdjen Partie uub ungez\u00fcgeltem grnago. Sou ben gl\u00fcgelit, meldje iit ber Ruhe ben Hinterleib bachartig \u00fcberfdjleient uub \u00fcberragen, erlangen bie oorberen eine bebentenbe \u00a9r\u00f6\u00dfe im Sergleid) zu ben hinteren ittib h\u00fcben ein Ranbmal aid \u00a9nbe ber einzigen, tr\u00e4ftigen S\u00e4ngdaber, melcpe einige' eiitfadfie ober menig oerjmeigte Refte iit bie gl\u00e4dje- entfenbet; \u00a9uerabent fommeit nicht oor. Semertt fei noch, ba\u00df vielleicht bei feiner zmeiteit Sterffamilie fo bebeuteitbe Unregelm\u00e4\u00dfigfeiten im Rbernlauf oorfontmen, mie hier, menu mau ben regten mit bem liitfeit Fl\u00fcgel oergleicht, \u00a9en eben entmorfeueit allgemeinen Umriffen im Satt ber Slattl\u00e4ufe, unter oorberrfdhenber Ser\u00fccffichttgung ber oerbreitetften uub arteureid;ften \u00a9attuitg Aphis, foil jept bie intereffante \u00a9u tmief elungdgefd)id)te uub i'ebendmeife gerabe biefer \u00a9attung uadhfolgen.\n3m gr\u00fchjapre, je nach ber Witterung fr\u00fcher ober fp\u00e4ter, fommeit aud \u00a9ient, meldje \u00f6fter in 2BoHe eingebettet ftub, gmifdjen Riubenfdjuppeit ober unter Itaub verborgen unb gefdj\u00fcht lagen, f l\u00fcg eile fe S\u00dfeibdjen peroor. Sie h\u00e4uten ftd) oiermal, ehe fie ermadjfen ftub, \u00e4nbern babei aber ihre St\u00f6rpergefialt nid)t, nur bad eben erm\u00e4hnte Sdjm\u00e4itzcheit erh\u00e4lt nad) ber leisten fch\u00e4rfere Umriffe, unb bie garbeit treten gule^t entfdpebeiter, auch ver\u00e4itbert auf. \u00a9ad SBachd; thunt mirb beg\u00fcnftigt burd) reichlichen Saftzuflu\u00df nach ben (Stellen ber S\u00dfuuzen, an beneit bie Spiere fi^en, unb burd) fcpm\u00fcle, feuchte, gleichzeitig ruhige Stift, uub faun, menu biefe Se; bingungett anhaltenb zutreffen, iit gehn bid zto\u00f6lf Sagen oodenbet fein. Uebrigeitd fiepen bie g\u00e4lte nidjt vereinzelt ba, befonberd bei au S\u00e4umen lebenbeu Slattl\u00e4ufen, ba\u00df \u00a3aroe ober gmago au\u00dfer beit \u00a9ient \u00fcberminterteit uub \u00a9riiuber neuer Kolonien m\u00fcrben, \u00a9ie erioacpfene, uitgefl\u00fcgelte Slattlaud, mag fie heurig ober vorj\u00e4hrig fein, bebarf ber Segattuug itid)t, legt aud) feilte \u00a9ier, foitberit bringt tebeubige guuge zur S\u00f6clt. \u00a9ie fleiue ItarOe fomntt mit au ihren \u00a3eib angebr\u00fccfteit \u00a9liebma\u00dfen, bad Hintertpeil oorait, and ber eben genanuteit (Stelle feiner Stutter peroor; aber noch ift ber Stopf itid)t frei, fo ftrecft fte lebhaft bie Seinchen 001t ftd), fa\u00dft git\u00df unb entfdjliipft nun oollfommen bem m\u00fctterlichen Sdjoo\u00dfe; jene erad)tet ed oft ber St\u00fche nid)t merth, ihre Saugborfteit aud ber Ifebeitdquelle peraudzitziepeit unb mag nicht eben fepr von \u00a9eburtdloepeit zu leibett h\u00fcben, \u00a9er junge Ruf\u00f6mmliug beftnbet ftd) genau in ber Rrge ber Stutter, aid fie bem \u00a9te entfdjl\u00fcpft mar, faugt ftd) feft, m\u00e4chft fc^neXI, h\u00e4utet ftd) (oiermal)","page":510},{"file":"p0511.txt","language":"de","ocr_de":"(Sntmidelung ber Vlattl\u00e4ufe. $onig = unb SSJ\u00cee^lt^au.\n511\nunb gebiert, menu ermadjfen, tebenbige gmtge, 2Ran nimmt an, baf febe \u201eVmme\", mie man biefe \u00efebenbig geb\u00e2reitbeu Vlattl\u00e4ufe nid)t uii^afjenb genannt bat, burchfchntttlich brei\u00dfig bis t\u00bbierjig gunge gur Vielt bringt, ehe fie fiirbt. Reifen geittoeilig bie oben n\u00e4her begegneten SebeuSbebiitgungen, fo ocrg\u00f6gern ftd) nat\u00fcrlich audj bie \u00a9eburten unb jene B\u00abb^en Arbeit nid)t erreicht, \u00a9alb ni\u00fcfjte bie \u00e4Bofnft\u00e4ite oon ihnen \u00fcberf\u00fcllt merben unb f\u00f6nute nicht mehr alle burfteuben \u00a9auger ern\u00e4hren; beim als tr\u00e4ge unb garte \u00a9l)iere unternehmen fie feine \u00a9S\u00e4uberungen, um fid) meiter auSgubretten, and) f\u00f6nute burd) einen Ungl\u00fcdSfall bie gange \u00a9efeltfdjaft auf ein; mal oertoten gehen. Um bem gnbioibuum feine eigene Erhaltung unb ber gangen 2Xrt baS gort; beftehen gu ft ehern, h^t bie \u00a9atur baS ghrtge gethan. \u00a9Benit bie VtattlauSfolouie erft gasreicher gemorbeu ift, befommt fie ein oer\u00e4ubetteS Vnfeben unb gmifchen beu Kimmen frabbelit auch ber; eingelte gefl\u00fcgelte gnbioibueit umher. @ie murbeit als f\u00fcgellofe Sarbeit geboren, befamen mit ber Beit bie glugmetfgeuge, bamtt fie bon ber Heimat entfernt aubere Kolonien gr\u00fcnben f\u00f6nneit unb geb\u00e4ren gleichfalls mieber lebenbige gunge, fold;e, meldje nie fliegen lernen unb auch anbere, betten bie gl\u00fcgel allm\u00e4lig machfett, unb bie mie fte felbft tu her gugenb anberS auSfeheit, als bie ungefl\u00fcgelten Simmen; man merit gleich nach ber gmeiten H\u00e4utung bem DJtittelleibe burd) 2lbfd)it\u00fcruug beS erfeit unb Ermeiterung ber beibeit folgenbeit d\u00fcnge an, ba\u00df er gtttn \u00a9ragen bon gl\u00fcgeln befimmt ift, melche auf) fehr halb als ben \u00a9eiten btd)t auliegenbe, meift and) anberS gef\u00e4rbte \u00a9i\u00fcmhfdjen auftreten. \u00a9liefe Einrichtung in ber &ebenS\u00f6fonoutie ber Vlattl\u00e4ufe erinnert au baS \u00a9d)m\u00e4nneu ber Vielten unb Unreifen, ioeldjeS gmar anberS gu \u00a9taube fommt, aber benfelbeit Eitbgmed ha^: \u00f6rtliche Verbreitung ber 3lrt. Stuf biefe munberbare \u00a9Seife leben bie Vlattl\u00e4ufe ber \u00a9attung Aphis beu gangen \u00a9omnter unb \u00a7erbf hwburdj, fo lange biefer ihnen \u00a9ahritug bietet, nur bet ber lebten \u00a9eneratiou tritt eine mefentliche Ver\u00e4itberung ein. dtebeit \u00a9Seibdjen merbeit nun auch 2R\u00e4itn\u00e4)ett geboren, gene [tub feine 3lmmeit mehr; bemt fie geb\u00e4ren nicht lebenbig, fonbent legen nach ber Paarung Eier, haben aber niemals gl\u00fcgel. \u00a9liefe, Heiner, felteuer unb oft aitberS gef\u00e4rbt in Vergleich gu ihren \u00a9\u00dfeibdjeu, finb je nach ber Vrt gefl\u00fcgelt ober fl\u00fcgellos unb fterben gleich itad) ber Paarung.\n\u00a9ie meiften Vlattl\u00e4ufe fdjmiheit aitS ihrer fpaut einen ooit ihr Derfchiebeit gef\u00e4rbten \u00a9taub aus, mit meld)em fie. ft\u00e4rfer ober fchm\u00e4djer mie bereift finb; bei einigen fteigeru ftd) biefe \u00a9luS; fdjeibungeit gu einem f\u00f6rmlichen \u00a9Soltyelge, unter meinem ein lebenbeS \u00a9Sefen faum noch ber; muthet mirb. \u00a9obann fonbent fie alle, bie an V\u00e4umen lebeubeu mehr, als bie ber fraut; artigen \u00a9eto\u00e4dife, aitS bem Elfter fpouigtr\u00f6bfdjeit 'auS, mohl nur ihre Erctenteute,-meldje eine \u00e4Jieuge anberer gnfeften, mie fd)Oit fr\u00fcher bemerft m\u00fcrbe, auloden; ihrer Eigenfd)aft als \u201e\u00a9ftild); f\u00fcf)e\" f\u00fcr gemiffe Vmeifenarteit marb ebenfalls, gebacht, gene fiebrigen gl\u00fcffigfeiteu, bielleid)t nod) bermel)rt burd) anbere auS beu \u00a9tichmunben hetoorqttellenbe, \u00fcberfiruiffeu nicht feiten bie gangen ^fangen unb l\u00e4hmen bitnh Verftobfung ber \u00a9balt\u00f6ffnuugcu in bereu Jpaut bie SebenS; thatigfeit berfelbeit mefeutlid). \u00a9iefe Erfcheinuitg, gu meldjer btSmeileit auch \u00a9d)ilbl\u00e4ufe ihr \u00a9tjeti beitragen, ift als jponigttjau hiureidjenb befannt, menu mau ihr aud) bietfad) eine aubere EntfleljungSmeife gitfdjreibt. \u00a9lud) ber SJteljlthait r\u00fchrt bon Vlattl\u00e4itfen tyx, befonberS beu ftarf beft\u00e4itbten uub bereu V\u00e4lgen, melche nach ben H\u00e4utungen burch bie borhaubeite $tebrigfeit feftgehatten merbeit. gu beu eben angef\u00fchrten \u00a9Bildungen unb beu fortm\u00e4hrenbeu \u00a9aftentgiehungeu behufS ihrer Ern\u00e4hrung finb bie \u00a9r\u00fcube gu fttchen, auS beueit bie Vtattl\u00e4ufe bei ihrer \u00fcber; ftarfen Vermehrung ber ^flaugenmelt unmittelbar fo nad)tf)eilig merben, maS fte mittelbar auferbem nod) babureb merbeit, bafj bie \u00a9bereit barafttifd)er ^\u00f6ilge, meld)e Urfache ooit einer \u00a9Jienge Ooit 5pflangenfranfheiten finb, an beu fiebrigen Vl\u00e4ttern leidjt h\u00e4ngen bleiben unb f\u00fcr ihre Keimung unb meitere Entmicfelung mefentlidje \u00a9Inhaltebunfte ftitbett. \u2014 Unter ben Werfen, meldie fid) auSfchlieflich, menigftenS im Saroeitffaube, ooit beu Vlattl\u00e4itfen ern\u00e4hren, lernten mir fr\u00fcher bie SDlarieuf\u00e4fercheit, \u00a9chmebfliegeit unb \u00a9olbaugeit fentteit, bagtt fommeit eine dteihe ber min; gigften @d)lupfmeSb^eit uub unter ben V\u00f6geln bie gasreichen gttfefteufreffer.","page":511},{"file":"p0512.txt","language":"de","ocr_de":"512\n3)te \u00a9cpuabelfevfe. S\u00eeatt\u00ef\u00e2ufe.\n\u00a9leid) anbent 3nfefteit, Weihe aulnahml; unb unbegreiflicher 2\u00f6eife manchmal tu ungez\u00e4hlten SJtengeu erfd)eineit unb burd) ii)ve \u00a9d)w\u00e4rme bie allgemeine S\u00efufmerffamfeit auf ft ch (enfeu, h^u and) bie zarten iBIattl\u00e4ufe bann unb wann bie Suft Wolfen artig erf\u00fcllt, fo Aphis hursaria am 7, Oftober 1846 in \u00a9d)webeu. \u00dfwifheit SBr\u00fcgge unb \u00a9ent erfd^ierteit am 28. \u00a9eptembcr (1834) S\u00f6olfen hon SBIattl\u00e4ufen unb liefen [ich in \u00a9ent Oagl baraitf fhaareitWeife, hon borgen\u00bb fiebeit Uhr bil zum 2lbettb, in fold^ert SJtaffen fehen, ba\u00df bal Oagellidft oerfiuftert tourbe; am f\u00fcnften Oftober war bie ganze \u00a9ira\u00dfe oon bort bil Slutwerpeu fhwarz oon ihnen. Um biefelbe \u00dfeit Zogen (ie uad) \u00a9mfloo zu unb n\u00f6thigten bie SDtenfdjen zum \u00a9cpub \u00fcBriUett aufzufeben unb Oafd)eu; t\u00fcd)er Oor SJtuub unb Stafe zu halten. 21 m 9. Oftober befanb ftd> tprof. SJtooren bei 2llaft mitten in einem \u00a9d) Warme ber S\u00dfftrfthblattlauS (A. persicae), oon Weiher brei Oage fp\u00e4ter Zahlreiche \u00a9hW\u00e4rrne, Weide Oom 2\u00dfinbe nach allen 9tid)timgen hingetragen tourben, and) SBr\u00fcffel paffirten. \u00dfwifheit beut 17. unb 21. \u00dfuiti (1847) fhto\u00fcrmte in oerfchiebeueit \u00a9egenben \u00a9ng; lanbl bie SBohnenblattlaul (A. fabae). Oiefe iBeifpiele m\u00f6gen all ^Belege f\u00fcr biefe h*W merfto\u00fcrbige, nicht toeiter zn erft\u00e4renbe \u00a9rfheinung bienen.\nUnter 23er\u00fcdjtd)tigung ber Sebenlweife unb 2lbh\u00e4ngigfeit bei* iBIattl\u00e4ufe oon ber ^Pflanzenwelt barf el nicht S\u00dfunber nehmen, ba\u00df ihre 2lrtenzal)l nach Storben hin ab;, je toeiter nach \u00a9\u00fcben hin, immer mehr zunimmt, ba\u00df ferner ihre SJtenge unb S\u00f6tancpfaltigfeit in ber St\u00e4he menfhlicher ^Bohnungen, in \u00a9\u00e4rten unb \u00fcppigen Fluren, too ihnen burd) Kultur unb F\u00fclle ber oerfchiebenften Pflanzen paffenbe \u00a9eibepl\u00e4pe geboten Werben, bebeutenber ift, all in oben unb toilben \u00a9egenben, ba\u00df enblicf) gefdpibte Oh\u00e4ler unb bem SBiubzuge toenig preilgegebene S\u00e4uberffredett ihnen auge; nehmet* ftnb, all gugige unb rauhe Roheit in gleichen ober nod) mitt\u00e4gigeren Sagen. Oie fraut; artigen @eW\u00e4d)fe ern\u00e4hren uad) 23erb\u00e4ltni\u00df ihrer SQteitge beitoeitem toeniger iBIattl\u00e4ufe, all bie holzigen, unb nicht nur an ben oberirbifcpen Oheilen berfelben, fonbent and) au beit \u00fc\u00f6urzeltt unter ber \u00a9rbe fotnmen Wirten oor, bie auf mehrere \u00a9attungen oertheilten iE\u00dfttrzel; ober \u00a9rbl\u00e4ufe.\nJp\u00e4ufig fteht man auf ben oerfchiebenften iBaumarten bie iBl\u00e4tter, befonberl bie jungen, runzelig ; toeUig gerollt, an ber Unterfeite l\u00f6ffelartig aulgeh\u00f6hlt. 2ln ber Sinbe betoirft biel bie Siubenblattlau! (Aphis tiliae), am \u00a9hneeball <2>d)neeballblattlaul (A. yiburni), au Slepfel; unb i\u00f6irnb\u00e4umeu, ioie am \u00a9djtoarzborn bie2lpfelblattlau! (A. mali bel gabt* ici ul), toieberum an 2lepfelb\u00e4umen unb \u00a9berefdjen bie \u00a9berefd)enblattlaul (A. sorbi), an \u00aeirfheu bie ^irfhblattlaul (A. cerasi) unb an attberu i\u00df\u00e4umeu thuu biel anbere 2lrteu, toeld;e meift ihren tarnen baoon erhalten h\u00fcben. 2llle biefe unb noch zahlreichere anbere, toelcpe feine toefeut; liehen i\u00f6er\u00e4nberungeu \u00e4u\u00dferlich an ben Futterpflanzen feroorbringen, geh\u00f6ren berfelben \u00a9attung Aphis an, oon Welder man in \u00a9uropa allein gegen 350 Strteit fennt. \u00dfh berfud)e el l)ier nicht, nur eine berfelben n\u00e4her zu befchreibert, oertoeife oielmehr einen \u00dfebeit, bem bal 23ilb btefer \u00fcSBefeit nicht gegenw\u00e4rtig fein fotlte, auf bie gr\u00fcne Stof eublattlaul (A. rosae), bie \u201eNeffen\", Weide ber erfte befte Stofenftocf beffer zur Slttfhauuitg bringen fctitu, all ber gelungenfte Oolzfhuitt.\nOie Stinben; ober Oattnenl\u00e4ufe (Chermes) zeihnett fid) burch fehr furze, f\u00fcnfgliebrige F\u00fchler, beit \u00dcJtaitgel ber \u00a9aftr\u00f6hreit unb nur brei \u00dfweigabern ber f\u00dforberpgel, eine meift oer= lofhene in beit \u00a3iitterpgeln aul. \u00a9ie bewohnen oorzttglWeife Stabeib\u00e4ume uttb erzeugen recht artige \u00a9alleu. \u00dfu ihnen geh\u00f6ren bie gemeine Stau tt en la ul (Ch. abietis), weihe Stabe burg iit zwei 2lrten trennen zu m\u00fcffeit glaubte, bie gr\u00fcne (Ch. viridis) unb bie r oth e (Ch. coccineus), bereit elftere Weniger roth gef\u00e4rbt ift, weniger Wollige \u00a9ier legt unb etwal anbere \u00a9allen erzeugt, all bie zweite. Oent fei nun, wie ihm wolle, iit ber \u00a9utwidelung ftimmeu beibe mit eittattber \u00fcberein unb biefe interefftrt uni hier oor Allein. 3m fl\u00fcgellofeu \u00dfuftanbe, fo gro\u00df Wie ein \u00a9anbf\u00f6rud)en, \u00fcberwintert bie Stinbenlaul unter bem \u00a9h\u00fcbe eine! Wei\u00dflichen \u00e4BoUfleibe! au ber 2Bui*zel ber","page":512},{"file":"p0513.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9erneute Sannenlau!. #appel = 2Bo\u00ef\u00eflau!.\n513\n)ie genteine \u00a3annen\u00efau\u00a7 (Chermes viridis), b ipu^e mit ber hinten anljaftenben leisten \u00a7aut. c fC\u00fcgelte\u00ea \u00e0nbi\u00f4ibuunt. d Son ben gieren erjengte \u00a9aBe. (Sitte giguten flat! \u00fcergr\u00f6\u00fcert.j\nbef#uppien, jungen \u00a3annentno!pe (Pinus abies). $m itac^f\u00eecu $r\u00fct)\u00efiug, f#on im SIptil trifft man fte au mit tief in bie er\u00fc>a#enbe \u00fctoipe eingefenttem 3'i\u00fcffel, iuel#eu \u00e9piait fie bt! ju tprem Stobe ni#t ocrlaffen b\u00fcrfte. lieber ber 0ti#hmnbe beginnt bie 2Bu#erung be! ge\u00ef\u00efge\u00fciebe! in ber jungen Sftabel, Ive\u00efc^e a\u00ef\u00efm\u00e2lig einen auana!artigeu \u00dfapfen (#) bil; bet $n ben n\u00e4djften brei 2Bo#en \u00efo\u00e2#ft bie STannenlau! unter mehrmaligen H\u00e4utungen bi! 51t einer Pinie uub beginnt bann mit beut 23rutgef#\u00e4ft. SDie turj geftielten (gier h\u00e4ufen fl# hinter bem \u00e4Ruttertptere, bon tt>el#etn fte mit einiger SBolIe umgeben Serben, allm\u00e4ltg bi! ju glueipimbert an; bo# ftnb bie evfiett f#on au!ge; frod;eu, m\u00e4prenb bie SSRutter nad) bem Pegeit ber lebten ftirbt. \u00aea! 2lu!f#l\u00fcpfen beginnt ungef\u00e4hr in ber feiten Jp\u00e4lfte be! SRai, trenn a garbe ber junge Strteb mit feiner \u00dfapfeitanlage au! ben umpfiUenben S#uppen bereit! herau!getreten iff.\nSDie jungen P\u00e4ro#eit berlaffen ipre \u00a9eburtfjt\u00e4tte uub begeben ft# ginifc^en bie gef#f\u00f6olteuett, bi#t gebr\u00e4ngteu S\u00dfabelit nad) ber Spipe be! Triebe!, Der fente u ihre 0#nabel in bie begonnene 2Rt\u00a7; bilbung, ioerbeu babott \u00fcberftm#ert uub ft|eu f#lie\u00a7li# in gelteuartigen R\u00e4umen innerhalb ber 3apfcngatle, bi! gloaitgig St\u00fcd man#mal in einer H\u00f6hlung. Sie ftnb f#lanfcr al! bie (Stamms mutter, au# mit RBode, aber Innerer, bebedt, beioegli#er a\u00ef! fie, ni#t au eine Stelle augeheftet, h\u00e4uten fi# \u00f6fter, belommeu gule^t gt\u00fcgelf#eiben, io erb eit gu puppen uub fipeu bann giemli# unbetoegli#, mit angelegenen deinen, nur bur# beit eingebohrten 0#nabel feftgehalten, au beit 3uuentb\u00e4nbeu ihrer SBophung. \u00dcRittlerioeile ftnb bie fabeln bertrodnet, ioei#eit na# ttnb tta# au!einanber uub au! beit babur# entpepenbeit, regelm\u00e4figeit Spalten ber \u00a9alle bringen bie puppen f#aarenloei! horror, befteigen bie bena#barteit fabeln, flammern fi# l^ter feft uitb na# ioeuigeit SDltunten ioirb gum lepten SDtale ba! \u00aeleib au!gegogeit unb gefl\u00fcgelte Sonnenl\u00e4ufe ftpen bi#t gebr\u00e4ngt bet ehtanber. Sie gerftreuen ft# halb, uub na# ioeuigeit Stagen bann mau einzelne in oolltommeu nat\u00fcrti#er Stellung \u2014 aber tobt autreffen unb ein H\u00e4uflein, oiellei#t bi! gioangig (gier unter jeber. SB\u00e4preitb mau in bem einen pHpre f#on \u00a9itbe 3UU( bie erften gefl\u00fcgelten Sftinbenl\u00e4ufe bemertt, \u00efaun e! im n\u00e4#fien er ft im Sluguft gef#eheit, toa! entf#iebeit oon ben 28itteruug!0erp\u00e4ttniffen abp\u00e4itgt. SDie jungen, ioel#e nad) einigen 9Bo#en au! ben \u00a9ient f#l\u00fcpfen, gerftreuen ft# unb fu#en einzeln, feiten gu gioeteit bie Stellen, ioo ioir bie erfte Stamm; mutter antrafen, bereu 9toUe fte f\u00fcr ba! u\u00e4#fte 3>apr fptelen. Sftapebttrg pat bie gefl\u00fcgelten ^nbioibiten f\u00fcr 2Mnn#en gepalten, Pe\u00fcdart, ioel#er fie gaplrei# anatomifd) unterfu#te, tonnte immer nur 2Beib#eit ftnben uub nimmt an, ba\u00a7 bie Staunenl\u00e4ufe fi# in beibeit \u00a9eite* vationeit opite 9R\u00e4ititd)en eutioicteln. SDiefelbeit 23eoba#tungeit pat er au# no# bei aitberit @attuug!geuoffen augeftellt.\nS)ie 2BolH\u00e4uf e (Pemphigus), an ben fe#!gliebrigeu, turnen g\u00fcplent, oier eiufa#eu S#r\u00e4g; abent im Korber; unb gtoeieit im fpinterf\u00ef\u00fcgel tenutli#, p\u00fcUett fi# in lauge 2BoHe, ioel#e na# jeber fp\u00e4utitug auf! Sfteue au!fd)lpipt. SDie Pebeit\u00fcoeife \u00e4itbert nad) ben oerf#iebeiteit Wirten ab. 3u beit gemeiitfteit gep\u00f6rt bie S\u00dfappeHS\u00f6olllan! (P. bursarius), ioel#e bie betannteu, etioa! genmitbeiten knoten au beit Stielen mehrerer S\u00dfappelarteit erzeugt. SDie ungefl\u00fcgelte Stammmutter ift unten platt, oben po#gen>\u00f6lbt, auf f#ioargem \u00a9runbe turg ioeiflootlig; an ben S\u00fcplent unterf#eibet man nur oier \u00a9lieber; Saftv\u00f6preu uub S#to\u00e4ng#en fepleit ipr. SDie gefl\u00fcgelten \u00e4Ritglteber ber Kolonie entftel)eit au! gr\u00fcnen, taunt beft\u00e4ubteit Pavbeit, pabeit einen\ngafdjenbevg, tx\u00f9rWIofe ^tere. (Sre^tit, Sl^ierleften. YI.)\t33","page":513},{"file":"p0514.txt","language":"de","ocr_de":"514\n\u00aeie @d)naBe\u00ef\u00eferfe. ^51 att\u00ef\u00e4ufe.\ngr\u00fcnlich fdmargen Itntergrunb, fdjrauBcnartig geringelte gicler auf gmei feljr \u00efitrgen \u00a9runM gliebern. 3m S\u00eeai ffbeu Me elfteren nadj ber UeBer minier un g an ben Stattftielen unb fangen; baburd) entfielt anf\u00e4nglich eine Snfchmellitng, metdje ringsum einen d\u00f6ad aufmirft, fo ba\u00df fid) ba\u00ea halb in einer \u00a9tube Beftnbet, bon bereit R\u00e4ubern e\u00eb mit ber \u00dfeit \u00fcBermachfen mirb. hierin Bilbet ftd) nun bie faft nur au\u00ea \u00a9ef\u00ef\u00fcgetten Befte^enbe Colonie, meldje herborbringen unb fid) meiter berBretten, foBalb im iperBft bie \u00a9ade burdj eine S\u00e4ng\u00f6fpalte i\u00efjnen ben Slu\u00eameg er\u00f6ffnet t)at.\n\u00a9eljr nahe mit ber eBen erm\u00e4hnten dBodlatt\u00ea bermaubt ift bie Stattlau\u00ea ber Meinen S\u00fcfiernga\u00ef\u00efe (Tetraneura ulmi). SMhrenb bie d\u00dfodl\u00e4itfe im fnnterf\u00ef\u00fcgel gmei \u00a9djr\u00e2gabent l;aBeit, fournit nur eine Bei ben \u00a9attenl\u00e4ufen (Tetraneura) bor. Unfere 2trt lebt in ben Bohnengro\u00dfen \u00a9adelt auf ber Oberfeite ber S\u00fcfterB\u00ef\u00e2tter, meld)e ihre anfctng\u00efir\u00eeje rothe SuvBe mit einer ge\u00efBeit bertaufdjen unb fidj im ^uui burdj ein unregelm\u00e4\u00dfige^ Sodj auf bem \u00a9iffel \u00f6ffnen, bamit bie fdjmargeit nub nadteit, am ipiuterleiB bunfelgr\u00fciteu, gefl\u00fcgelten Slattl\u00e4ufe herauf f\u00f6nnen; audj ^ier ift bie Ur\u00efjeBerin ber \u00a9ade ein ungeff\u00fcgelte\u00ea, grtine\u00ea unb fa\u00efjie\u00bb SleiBdjen bon me^r fugetiger \u00a9eftatt. \u00a9ie Befauitten \u201eSafdjett ober Sarren\", meldje Bt\u00e9meileit ftatt ber guten Bmetfdjeu an ben S\u00e4umen einzeln borfommeit, r\u00fchren bon einem \u00a9attung\u00eagenoffen ber Btbetfdjen=@allenlau3 (T. pruni) her,\nStan barf bie oben erm\u00e4hnten Boljnengro\u00dfen \u00a9aden an ben S\u00fcfierBI\u00e4ttern nidjt mit ben Blaftgen SluftreiBungen bermedjfeln, meldje adtu\u00e2lig ba\u00a7 gange Statt einnehmen unb mie \u00a9\u00e2cfe bon ber \u00a9r\u00f6\u00dfe einer \u00e4\u00dfadnu\u00df Bt\u00e9 gu ber einer Sauft an ben UlmenB\u00fcf djeit heraBlj\u00fcngeit unb biefc bermtf\u00eealten. \u00a9ie r\u00fchren bon ber d\u00ee\u00fcftern = ^aargallenlau\u00ea (Schizoneura lanuginosa) ber, einer Slattlait\u00ea, metdje im gefl\u00fcgelten \u00dfufiaub i\u00efjre fdjmarge \u00a9runbfarBe am ^interleiBe, Befoitber\u00ea beffen \u00a9pifse mit mei\u00dfem Sdmm iiBergieljt unb fidj burdj eine gmeiginfige \u00a9aBelaber unter bem Singelmal ait\u00eageidjuet. S)ie eine Sinie' meffenbeit ungez\u00fcgelten Bnbibtbueit berbedeit iBre fdjmarge \u00a9runbfarBe burd> Bl\u00e4utidjmei\u00dfe\u00e4 d\u00f6odljaar unb b<*Beit nur hier furge \u00a9lieber in i^ren S\u00fc\u00efjlern. Sulgaitg\u00f6 ^uli ober im Sluguft \u00f6ffnet ftd) bie \u00a9ade am oBent \u00a9nbe burdj ein unregelm\u00e4\u00dfige^ Sod). Slu\u00dfer ben Beiben erm\u00e4hnten Ulmenl\u00e4ufeit leben noch gmei feltnere Slrten an ben Sl\u00e4ttent beffelBen Sauntet.\nBu ben gr\u00f6\u00dferen unb idumpereit fffflangenharaftteit geh\u00f6ren bie Sauml\u00e4ufe (LacBnus), ftetdje fedj\u00eagliebrige S\u00fchter, ftatt ber \u00a9aftr\u00f6hreit nur b\u00f6derartige Pr\u00fcfen, eine ein; ober gmei= gabelige 2lber (\u00a9uBitu\u00ea) unter bem Stale be\u00ea borberen unb gmei \u00a9djr\u00e4gabern im hinteren Sl\u00fcget haBeit, Soit ben 18 beutfdjen Srteit m\u00f6ge bie d\u00f6eib ensSaumtau\u00ea (L. punctatus) ein Silb biefer \u00a9attung beranfdjaulidjeit. SDiefelBe, am Vorher afdjgrau, an ben Seinen Braun, but auf bem fffnterleiBe hier Seihen fdjmarger, fammtartiger Snnfte, unb bie d\u00dfurgel ber \u00a9djenfel gelBlidj.\nStan fittbet fie an Skibeitfdj\u00f6\u00dflingen ber Sln\u00dfufer nicht fetten. \u2014 \u00aeie \u00a9idien\u00eeSaumtau\u00ea (L. quercus) mi\u00dft in ihrer ungefl\u00fcgelten Sbrtn gegen brei Sinien, im 0d)itaBel ba3 \u00a9reifadje unb ergl\u00e4ngt in Srattn; ihre S\u00fchler, bereit lebte\u00bb \u00a9lieb ba3 borhergehenbe an S\u00e4uge \u00fcBertrifft, Beftnbeit ftd) in fortm\u00e4brenb taftenber Se= meguttg. \u00aeie % Sittie \u00ef\u00fcrgeren ft\u00fcgettragenben Snbi= bibueit finb fchmarg unb Behaart unb am liuieuf\u00f6r= migeit St\u00fcgelmale gu erleititeit. OBfd)0it bie 3trt ben alten Sb^fcherit Sintt\u00e9 unb dt\u00e9aumur Befannt mar, cgiBt e\u00a7 bod) nod) maitcBen uuflareit 5puttft in ihrer \u00a9ntmicfeluitg\u00a7gefd)ichte. \u201eSut Slitfang be\u00ea OttoBer\u00ea (1887)\", Berichtet b. \u00a7et)ben, \u201efaub tch unter ber lofeit Siitbe einer alten \u00a9iche eine Kolonie ber gro\u00dfen Statttau\u00eaart L. quercus Sinnet. \u00a93 maren etma gmaitgig ermachfene, 2Va Siuieit lauge Smmeit ober dBeiB^en. Bn ihrer UmgeBuug fa\u00df eine Sugaljl Snbibibuen bon","page":514},{"file":"p0515.txt","language":"de","ocr_de":"SSeiben* trab (Sichen = Sautnlau\u00a7. Grafen = trab \u00a9ittfter= SB\u00efattffo^.\n515\ngang g\u00efetdjer \u00a9eftalt, aber nur bon \u00ceW\" S\u00e4uge, unb ioareit biefed olpte gioeifel bon er fier en geborene j\u00fcngere Slmnten, toeldje in biefent guflaitbe \u00fcberloiuteru, ober and) bei eintretenber flrenger $\u00e2lte \u2014 erfrieren. \u00a9lud ber gro\u00dfen (goemplare gebar in meinem S3etfettx ein in feiner \u00a9eftalt etload oerfditebened \u00a3hienhen, ber 2lrt, nie id) ed fd)on 1828 in \u00a9efedfdjaft biefer Slattland gefunben unb, ohne eine Segatiung gu fet)en, f\u00fcr bad m\u00e4nnliche @efd)le<ht gehalten hatte. \u00a9paterBtu bat and) ^altenbad) biefed dd\u00e4unchen beobachtet unb in feiner SearbeitUng ber piaitgenl\u00e4ufe befdjrieben. Sei genauer Setrad)tung meiner Colonie bemerfte id), bafj faft jebe\u00bb ber gro\u00dfen ^nbiotbueu ein fo\u00efdfed ddduncheu, in Paarung begriffen, auf bem dt\u00fcden trug. @tma 24 (gier lagen bereite in ber Kolonie an bad Helg angeflebt, unb batten biefe eine S\u00e4uge Don 1% Sinieu, io\u00e4f)renb bie dd\u00fcund)en nur % Shtie mafjeit. 3nt dtooember 1838 faub id) eine gang \u00e4hnliche Kolonie unter ber d\u00fcnbe einer fRofjfaftanie. 3h nahm eine Stugahl ber in Segattuug begriffenen 3Beibd)eit mit nad) Haufe unb beobachtete nun, nie bie dd\u00e4mthen mehrere SBodjen taug auf bem dt\u00fcdeu gubrahten, Don geit gu 3\u00e4t bie Segattuug nieberI)oIten, herbei t\u00e4glich fd)m\u00e4ter unb fraftlofer Urarben bid fie enblidj ftarben. dlnfheiuenb unter ber ftattbabeuben Paarung legten bie SBeibdjen (gier. (gine ddutter beobachtete id), neld)e fid) n\u00e4breitb bed (gierlegend gtoeimal (11. unb 16. Sooemberf b\u00e4utete\". 0. Hehben ffedte bann neitere Setrachtungen au, fanb, baff feine Seobad)tuug, nie and einer lebeubiggeb\u00e4renben eine eierlegeube Slattlaud nerbe, mit beu neuern Uuterfud)ungen nicbt \u00fcbereinftimmen node, bet\u00e4tigte aber burcb biefelbe nieberum aitfd diene, ba\u00a7 ber fd)arffinnige \u00a9egeer oodfontmeit 9ted)t batte, neun er aid @\u00bbhlu\u00a7fah feiner dtbbaublung \u00fcber bie Slattl\u00e4ufe hinguf\u00fcgt: \u201ebiefelben ftnb oodfommeit bagu augetban, bad gange oermeinte \u00a9enerationdfhftem gu gerr\u00fctten unb diejenigen gu oemirren, neldje fid) bem\u00fchen, bad @ebeimui\u00a7 ber dtatur gu erforfd)eu.\" \u00a9eit feiner gett bat bie (gnt= bedung ber oben (\u00a9. 17) gebad)ten lebeubiggeb\u00e4renbeit \u00a9adm\u00fcdeularoeit bie Serloirmtg auf biefem (gebiete nod) nefentlich oermebrt.\n(gine geringe 9Xngal)l Heiner \u00a9dmabelferfe f\u00f6nnte man ber $\u00f6rpertrad)t nach f\u00fcr bie fr\u00fcher gur \u00a9pradje gebrad)teu ^olgt\u00e4ufe beiten, fo lange mau ihre ddunbtheile au\u00dfer dtd)t l\u00e4\u00a7t. \u00a3)ie= felbcit geigen aber beu bie Orbuung charalterifirenben \u00a9drnabel unb bef\u00e4higen nicht, nie dort gum Seiten. Seibe @efd)ted)ter erfreuen ftd) ber gl\u00fcgel unb gum \u00a9pringen geeigneter Hinterbeine. Inf bem \u00a9djeitel flehen brei dtebeuaugen neiUaudeiitanber, gnei gitffglieber unb Haf^aWen gnifdjen ben flauen feungeichnen bie nur m\u00e4\u00a7ig langen Seiuheu. \u00a3)ad \u00a9priugOerm\u00f6geit l\u00e4\u00dft feine Sertoehfelung mit ben oorigen gu unb bie l\u00e4ngeren W\u00fchler ebenfo loenig mit ben folgeuben fpringenben \u00dfirpen. SDiefe Slattfl\u00f6he fangen gleid)fadd i\u00dfflangcnf\u00e4fte unb ihre Sarodfen, bereu Seine noch f\u00fcrger unb bereit g\u00fchler ungegliebert ftnb, bringen nicht feiten Siifbtlbungeu an beu Sl\u00fctl)en= tbeileit ihrer gutterpflange heroor. dim oerbreitetften fiubeit fid) bie beiben \u00a9attuugen Livia unb Psylla. 3ene erreicht in ihren .W\u00fchlern, bereu bided \u00a9ruubglieb fo grofj toie bie folgenben gufammengeuommeit ift, die ^\u00f6rperl\u00e4nge nod) nicht unb hat flache dlugert. 3U bent eine \u00a3inie meffeubeu braunen, au $opf unb \u00fcdittelleibe roftgelben SinfeimSlattflol) (L. juncorum) fiubct fie ihren Sertreter f\u00fcr \u00dcDeutfdjtaub. SDiefcd Sl\u00fcevheu, ioeld)ed noch bie in ber dritte ioeifjeu, an ber \u00a9pi^e f<hioargeit W\u00fchler audgeichueit, lebt in beu Sl\u00fcthen ber geglieberten Sinfe (Juncus articulatus ober lamprocarpus),\n\u00aeie aubere \u00a9attung Psylla feungeichnen bie borftigeu W\u00fchler dou minbeftend Seibedl\u00e4uge, bie ritnbeu, oorquedettben dlehaugeit unb heutige flare Sorberpgel, loelche fid) dort meift etload berber aid bie hinteren geigen. \u00aeer \u00a9inftcr^Slattfloh (Ps. genistae), (Silb \u00ae. 517) loelcher fein artenreid)ed @efchled)t hi\u00a3l' in fed)dfa<her Sergr\u00f6\u00a7eruttg oergegenVo\u00e4rtigeu m\u00f6ge, hvH einou\n33*","page":515},{"file":"p0516.txt","language":"de","ocr_de":"516\n$te \u00a9djnab elf erf e. Kletngtrpen.\ngloeih\u00f6cferigett SSorbetfopf, Br\u00e4unliche (Streifen in ben $lftgelfelbern unb eine Xid^tgr\u00fcnc K\u00f6rperfarbe ; er lebt, loie ber fRame aubentet, auf betn \u00a9infter. \u2014 lud) SBirnens nub Slepfelb\u00e4ume haben ihre ^l\u00f6he. \u00a3>er SHntfauger (Psylla pyri) befdjmufet mit feinen \u00a9rcremettten bie 33lattfiiele unb Steige als mit einem, non Slmeifen gefuchten, fiebrigen (Safte, ber Slpfelfauger (Ps. mali) fiubet fiep im \u00a7erbft auf fd;on gelb toerbenben Slpfelbl\u00e4tteru als bollfommeueS gufeft, lo\u00e4hrenb bie Saite an SBlfithenftielcn unb Knospen fangt.\n* $\n\u2756\n$>ie nadhfte fReihe ber \u00a9chitabelferfe, bie Btrpeit ober gifaben (Cicadina), hat, fo mandjfach bie Slrtett in ihrer K\u00f6rpertracpt auch fein m\u00f6gen, in ben furgen, immer mit einer \u00fcBorfte enbertben W\u00fchlern, Welche man, loie bei ben Sibe\u00ef\u00efen, \u00efeid;t \u00fcberfieht, in bem ioeit nach hinten ger\u00fcgten, bicfen <Sd)nabct unb in ben hier gleichartigen ober ungleichartigen gl\u00fcgelit, fo loie in ber auS gSflaugenf\u00e4ften beftehenben Nahrung ihre gemeinfameit \u00dcRerfmale unb unterfcheibet [ich in biefer lepten iSeziehuug infofern loefeittlidj boit ben bisherigen \u00a9rbnuugSgenoffeu, a\u00efs fie nie burd) ^efifattgen ein unb biefelbe \u00a9teile entnehmen, fonbern einmal hier, manchmal ba ben (Schnabel eiubohren nub nur feiten in \u00a9efel\u00fc fdjaften gufammenbr\u00e4ngt, einer 5\u00dfflange l\u00e4ftig ioerbem 3)ie fleinften, 311m \u00a3peil ibingigen Slrteit trennt man bon ben \u00fcbrigen als befonbere gamilie ber Kleinzirpen (Cicadellina) unter folgenbeu gemeiufamcn SDierfmalen ab: ber frei bortretenbe, mit bem (Scheitel nach oben, ber breiten (Stirn nad) born gerichtete Kopf tr\u00e4gt bor ben Singen aufer ber Snbborfte gloeigliebrige W\u00fchler unb gib ei ober gar feine \u00dcRebenaugem 3)er in ber Siegel einfache erfte S3ruftring reicht nad) hinten nur bis gum \u00a9dplbdjen beS gloeiten, l\u00e4\u00a7t biefeS alfo itnbebecft. Seberartige SSorberfliigel unb in ben (Schienen berl\u00e4ngerte, gum \u00a9priitgeit bef\u00e4ljigenbe Hinterbeine berbollft\u00e4nbigen ben \u00a9harafter biefer flinfeu, meift auS bem (Sprunge in ben $lug \u00fcbergehenben ^hierdcen, loeldje in zahlreichen Slrten \u00a9uropa beloohnem Kein einziges bon allen rechtfertigt ben tarnen \u201eBirpe\", ba alle lantloS ihre furze SebeitSgeit berbriugeu.\nBu ben zierlichfteu tu Beichuung unb \u00a9eftalt geh\u00f6ren bie zahlreich in \u00fciorbauterifa, iRorbs afteit, befouberS aber in \u00a9itropa betretenen, meift nicht biel \u00fcber eine Sittie meffenben SSlinb; f\u00f6pfe (Typhloeyba), bantm fo genannt, loeil bie \u00fciebeitaugeit fehlem Bljb K\u00f6rpentmrijz erfcheint fd)mal unb fd)tanf, feilf\u00f6rmig bon born nad) hinten gugefpipt, ber \u00a9feitet ragt etloaS bor, rnubet fid) aber ab, bie \u00a9tint lo\u00f6lbt fidj leicpt unb berfdpnilgt mit ben \u00fctachbargegenbem S3ei aller \u00a9erbljeit ftub bie SSorberfl\u00fcgel ungemein gart unb bie langen Hhtterfdneueu fr\u00e4ftig beftadjelt. 2Rand)e Slrten fomnteu maffeuhaft auf einer Pflanze bor, loie beifpielSloeife bie fRofenctfabe (T. rosae) auf fRofeufi\u00f6dem 3Ran fteljt bie 1% Shtien langen 5:hierd)en als bleich citrouengelbe, hinten braune \u00a9tridjelcpen ruhig barau ft^en, ibirb aber ber 23ufd) erfd)\u00fcttert, fo fchnellen alle herunter, umfreifen fliegenb ihren S\u00dfoljnplah unb laffeit ftd; alSbalb loieber barattf nieber. 3>m \u00a9oniteufchein unternehmen fie biefe ans bem \u00a9prung in ben ging \u00fcbergehenben 33eloegttngen gur Kurzweil anS freien \u00a9t\u00fccfeu. 2)aS SMbdjen hat, loie bei allen anbent eine au ber SBaudifpipe fichtbare Segr\u00f6ljre, bohrt bamit in baS junge, loeiche H\u00b0l\u00e4 unb befdjenft eS mit \u00a9ierit, looburd) bie \u00a9teile nad) unb nach etloaS anfdjloilft, SDie flehten S\u00e4rbdjett bleiben bafelbft bevftedt, n\u00e4hren ftd) bont gnflieBenben \u00a9afte, loerbeu nad) mehreren H\u00e4utungen bttrd; baS \u00a9vf<heincu ber glitgeP ftnmpfe gtt ^\u00fcppcbeit unb madjett ftch erft bttrch ben \u00a9ebraudj ber boKfommen entloidelteu glitgef in ber eben angef\u00fchrten SBeife f\u00fcr biefeuigeu bemerflich, loeld)e gelooput fiitb, bergleicben unfdjeim bare S\u00dfefeit mit Kemterblicf gu betrad)tem\nSDie SBalgettcifaben (Tettigonia) geid)nen ftd) burd) eine blaftg aitfgetriebene \u00a9tim, eine g\u00fci)lerborfte bon h\u00e4ufig halber K\u00f6rpert\u00e4nge unb bnrd) itt bie Duere gegogene Hiaterh\u00fcften, bereu Zugeh\u00f6rige \u00a9dnetteu breifantig unb bicht bebornt ftnb, fo loie enblid) bttrch bie fdjmalcit, laugen","page":516},{"file":"p0517.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9ierpunftige, gr\u00fcne Salgenctfabe. \u00a9brengirpe. \u00a9cbaumctfabe.\n517\ng\u00ef\u00fcgelbedeu aul, tbe\u00efdfe einen mehr ioalgtgen \u00c4\u00f6rpevitutvi\u00df gtt \u00a9kge bringen; ihnen trie allen folgenbett fotnmeu gmei \u00a9ebenattgeit gu. \u00a9lait fennt mehr benn bierl)unbert 3\u00efrten, h>eld)e mit meitigeu \u00a9ulnabmeu bal f\u00fcblicbe S\u00efmerifa beioobneu. gn ber abgebilbeteit \u201egirpengruppe\" erfdjeint \u00fcber ber jungen Orange auf bem \u00a9latte ber i\u00dfafjtonlblunte hie bierpuuftige SBalgetts ci tab e (Tetfcigonia quadripunctata \u00a9ermar). Oie fphj breiecftge \u00a9eftalt bel i^opfel nub bie lange g\u00fcb\u00eferborfte l\u00e4\u00dft bie Slbbilbung ernennen, binftdjtlid) ber garbling fei bemertt, ba\u00df bie \u00a9eine braun ober fdhoarg, bie gliige\u00efbecfen blaufdjmarg, ber Hinterleib fdjioarg, an beu \u00a9eiten-r\u00e4ubern nub ber \u00a9pt|e giegelrotb ftnb, ebenfo bie \u00a9ruft, bal Hallfdjilb uitb berS\u00eeopf, an biefeut ein gro\u00dfer g\u00efecf an ber \u00a9<beifelfpthe, gtoei gleefe an beffeit \u00a9ktrgel nub gix>ei dergleichen ooru an ber \u00a9tira, einer oor ber \u00a9litte bel Hallfdjilbel, beffeu Hinterraub unb einige glecfdjeit au ber \u00a9ruft fthix>av\u00a7 erfdjehteu. \u2014 Oie gr\u00fcne \u00e4Balgeucif abe (T. viridis) ift eine ber betben europ\u00e2ifdjeu SIrteu, meldje fid) and) tu Oentfdjlanb io\u00e2brenb bel \u00a9eptemberl nub \u00a9ftoberl nicht fetten auf feuchten SBiefen antreffeu l\u00e4\u00dft, \u00a9te ift 4 Linien taug, aut Korber getb gef\u00e4rbt, nur auf beut Hallfd)tlbe nub auf ben gl\u00fcgelbedett ioie mit laudjgr\u00fcnent Ouft \u00fcberzogen nub auf bent \u00a9djeitel mit gh>ei bil rier fdjtoargen ^\u00fcuftdjeu bergievt.\n@leid)geitig mit ber oorigen, aber nicht auf \u00a9Hefen, fonbent auf hohem \u00a9tdjeugeb\u00fcfd) lebt in Oentfdjlanb bie Dljrengirpe (Ledra aurita), Don eigentpmlidjeut Slulfebett in golge ber obrenartig emporgegogen \u00a9eitenr\u00e4uber- bel Ha\u00eflfcbi\u00efbel. Oer $opf erweitert fid) gu einer \u00a9djeibe nub fleht fdjtteibig unb ioagredjt berbor. Oie graugr\u00fcnen, buntel befbrengten Oedfdjilbe merbeit bon einem Slberneb burdjgogeu. Sind) hier ftnb bie Hiutevb\u00fcften in bie Ouere gezogen, gleichzeitig aber ihre beftacbeiten \u00a9ebieneu bitrd) \u00a9vmeiteritug nad) au\u00dfen febarftantig. \u00a9\u00fcbafieit nub \u00a9eit; boUanb ioeifeit nod) met)r \u00a9attuuglgenoffen auf.\nH\u00f6cbft intereffant loirb bitrd) bie Menimeife ihrer \u00a3arbe bie \u00a9djaunteifabe (Aphrophora spumaria), indem jene \u201ebie tbr\u00e4neubeit 3B eiben\" itt \u00a9eene fefct ober au einigen \u00a9Hefeupflaugeu\ni\u2014\nd\na \u00a9infter=\u00a9Iattfto| (Psytla genistae). (\u00a9. 515.) b Sie O^rett^i\u00eflje (Ledra aurita). 33ergro\u00a7erter 23orbertDeil iit ber @eitenanfic\u00a3)t bemmter. c \u00a9dj aunt cif ab e (Aphrophora spumaria). d\u00a9eprnte Sorhairfce (Centrotus cornutus). (\u00a9. 510.)\nSie mittlere gigur S\u00a3opf unb \u00a7aI8fcf)ilb bon born.\nbefonber\u00ea ber \u00aeufltf |;\u00a3id)tttelf e (Lychnis floscuculi) unb bem \u00a9ocflbart (Tragopogon pratense), ben fogenannten \u00aeufuflfpeidjel erzeugt, gm J^erdft batte bal \u00a9ifabenibeibdjen mittelft feiner langen, in einer \u00a9audjfpalte oerborgeuett \u00a9egfebeide bie (gier gtoifeben SRinbettrifce, bei teueren i\u00dfflangett joabrfdjeiulid) an ben SBurgelftocf gefcbobeit. Oiefen eutfdjl\u00fcpft im n\u00e4djfiett gr\u00fcbja^re eine gr\u00fcne, nach hinten gugefpifcte, am \u00a9audje abgeplattete Sarbe, tbeldje bie betreffenbe gutterpflange anftid)t, unt fid) gu ern\u00e4hren. Oie bitrd) ihren K\u00f6rper gegangenen \u00a9\u00e4fte berfelben erfebeinett nicht/ Une bei ben \u00a9lattt\u00e4ufeu all flehte, fiebrige Orbpfcbeu, ibeldje aubere gnfeften anloden, fonbent all toei\u00dfer \u00a9djaunt, Joie ipn \u00a9eife ober \u00a9peidjcl berborbringen, bagu beftimmt, aubere gnfeften und feiublicb gefinute \u00a9\u00f6gel abgubaltcn; berfelbe bevh\u00fc\u00ef\u00eft bie Otrbe bollft\u00e4ubig. \u00a9i^eu ihrer diele auf","page":517},{"file":"p0518.txt","language":"de","ocr_de":"518\n3)te Sdjuabe\u00efferfe. Sud elgirp eit.\nenter alten SBcibe Bei einander, fo fliegen bie gaplreicpen SdpaumBl\u00e4lcpeu in Sropfen gufammcit unb tr\u00e4ufeln perab itnb \u201ebie Skibeu tprctuen\", Befottber\u00ea trenn ein Bolfettlofer Rimmel Barme\u00ea, trodite\u00bb Sktter berf\u00fcnbigt. (grft trenn bie Sarre if>re H\u00e4utungen Beftanben pat mtb mit bei* lebten gum boKfemmenen terf geBcrbeu ift, fournit fie au\u00f6 iprer UmB\u00fcllung Terror unb treibt ftd) auf \u00a9eb\u00fcfdj unb BenacBBarten \u00a9r\u00e4fern umper, jene aber berfdjBinbet burd) (gintroduen. \u00aeie Sdjaumgirpe erfepeint in S\u00dfirflidjfeit nadj Binten mepr gugefpipt, aB auf unferem Silbe, irr ipr bie Sl\u00fcgelbeden Kaffen, ron^arBe gelbgrau, mit Slu\u00f6uapme rou gBei unBeftimmt abgegrengteu litten (Streifen auf jeher Sl\u00fcgelbede. Sie djaraKeriftrt fid; fammt beu \u00fcbrigen \u00a9attung\u00f6geuoffen burd) beu breifeitigen \u00a9Reitel, treiben eine fd;avfe taute rou bei* m\u00e4\u00dfig geB\u00f6lbten (Stirn trennt, burd) ba\u00ea fteBenedige $aBfd)ilb, bie furg fegeif\u00f6rmigen jpiuterp\u00fcften fo trie burep bie ctdinbrifdjen \u00a9d)ieueu, treibe mit brei Kr\u00e4ftigen SDoruen BeireBrt finb. \u2014 (Sine einfarbig gelbgraue, etBaS geftreeftere 2lrt, bie S3eib eucif abe (ApBroptora salicis SalleuB ober lacrymans (gbeiBmanttB) Bringt an beu SBeiben im OprenBitrgifcpeit biefelbe (grfcpeiiutng perbor, trie bie abgebilbete in Seutfdjlanb, unb auf SJtabaga\u00f6far fipt trieber eine anbere Slrt au beu SftaulBeerB\u00e4umen, ron Bekpeu bei Bremtenbem (Sonueufd)eine ein f\u00f6rmlicher erquiefenber Regelt peraBtr\u00e4ufeln foil, tnbent bie Sarren KumpeitBeife runb um bie ft\u00e4rffteu Sch\u00f6\u00dflinge ftd) fefifaugem\nSei beu Stimgirpeu (Gercopis) greift bie aufgetriebeite Stirn \u00fcber beit Sorberraub Ic\u00e8 babttrd) gef\u00e4rbten SdjciteB, bei* gegen feine SQlitte Bin bie fftebenaugen in \u00a9r\u00fcBchett birgt. Im \u00f6paBfd)ilbe, Belcpe\u00ea rorn gBei (giitbr\u00fcde fenngeicpueit, g\u00e4plt man nur fedj\u00a3 \u00a9den, treil e\u00bb aut Keilten Scpilbdjeit utc^t Biufelig einfpringt Siegelt bei* giemlich Breiten, bunten Sl\u00fcgelbedcn erfcpeiiteit bie Spiere treniger geftredt aB bie anbent BBper gur Sprache gebrad)teit. ^pre hinter; Biifteit treten furg fegeif\u00f6rmig peraiB unb rou beit fantigeit Schienen Berbeit bie l)iuterften am (gnbe ron Sorfteu umfr\u00e4itgt. Baplreicpe drten biefer Birpen Breiten fid) \u00fcber alle (grbtBeife atB, baruntcr bie gtoffen ber gangen gamtlie \u00fcber beit Bei\u00dfen \u00a9\u00fcrtel. SinB auf bem Srangenblaffe unfere\u00eb \u00a9ruppeuBilbe\u00ea ift bie hoppelt Banbirte Sttntgirpe (C. bivittata) atB Sara bargeftellt. Sie ift gl\u00e4ngeub fd)Barg unb au jeher iprer gl\u00fcgelbeden mit gBei Bei\u00dfen OnerBiubengefcpm\u00fcdt. \u2014 @3 Bebavf jebod) nid)t einer Steife nach fernen S\u00e4ubern, um Sertreter biefer \u00a9attuitg in ber Statur BeoBad)teu gtt f\u00f6nneit. (gin gierlidje\u00ea Spierdjen reit nur 4Y2 Sinicit S\u00e4nge Belebt ftelleu; Beife bie \u00a9ebiifdje be3 p\u00fcgeligeu Seuifd)lanbS (gB fi\u00dft rnptg auf ber OBerfeite ber Sl\u00e4iler, leud)tet Beit Bi\u00ab burd) bie brei blutrotf)en Siede auf jeher feiner Sl\u00fcgelbeden; fommt man i|m aber gu uaBe, fo rerfd)Binbet e\u00ea burd) einen m\u00e4chtigen Sprung unb gBar um fo eiliger, je fdj\u00f6uer fein \u00a9eBaitb in ber Sonne ergl\u00e4ngf. \u00aeie Slrt fiiprt mit 0ied)t ben Stamen ber Blutfledigeit Stint; girpe (C. sariguinolenta), pat aBer nod) maiuBe ipr fept \u00e4pitlidie ScBBeffertt, barum fei git iprer (gBarafteriffif nod) Bemerft, ba\u00df ber rorberfte ber Slutflede bie S3urget ciimimmt, ber folgeube, ntitbe unb Keinfte bie SJtitte unb ber piuferfte aB Sinbe \u00fcber bie gange gl\u00e4dje reidpt\nSlnbere, bitrcpfcpnitilid) uiept gr\u00f6\u00dfere Slrteit aB bie Bereite Befprod)euen, aber eint\u00f6nigere in ber gr\u00fcnen ober b\u00fcfterit S\u00e4rbuug be\u00ea t\u00f6rpeiB, Burbeit barum gu ber Familie ber Sudel; girpen (Membracina) bereinigt, Beil ipr jpaBfdjilb in beu mait<Bfad)ften \u00a9eftaltungcn beu \u00fcbrigen K\u00f6rper \u00fcberBucpert unb bitrd) ShBB\u00fccpfe ttub Wnp\u00e4ugfel, oft bei* fonberbarften Slrt, aB ber am meifteit enfBidelfe t\u00f6rpertpeil \u2022 auftritf. 3)er topf r\u00fcdt baburd) bei allen nad) unten, eine fd/arfe Soitberuug gBifd)eit Scpeitel unb Stirn, Bie bisper, f\u00e4llt Beq, inbem leibe mit einanber oerfepmeigen; gBifd)en ben Sie\u00dfaugeit ftepeu gBei ^unftaugeu unb bie fepr furgeit S\u00fcpler berftcdeit ftd)' unter beut Stintranbe. h\u00e4ufig Bleiben bie Sorberfliigel cbenfo b\u00fcnup\u00e4utig unb burd)ftcptig Bie bie ^interfl\u00fcgel uitb fommeit tSucperungen be\u00f6 ^aBfd)ilbe\u00bb bor, Beld)e uid)t nur SJtittel;","page":518},{"file":"p0518s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"^.usl\u00e4nMfdje liront","page":0},{"file":"p0519.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9eprnte \u00a9oragiitye. Ve^abrige fnotengirpe. \u00a9cblangengtrpe. \u00a9tirngirge.\t519\nunb Hinter r\u00fcden, foubern audj gliigcl unb Hinterleib boHlommen unftdjtbar machen. SDic furgen SDlittelb\u00fcften fielen nabe beifantmen unb bic ^interften ftnb in bie Ouere geigen. S)ic 33itdel= girren fpriugen, aber girpen nicht, gleich ben \u00bborigen, unb breiten ficb faft au^fdjliepd) \u00fcber ba\u00ab mitt\u00e4gige Simerila aus\u00bb.\n3)ie burd) zeif\u00eae \u00a9eibenbebaarung mattfdjzarge geh\u00f6rnte \u00a9orngirpe (Centrotus cornutus Vilb \u00a9. 517) geh\u00f6rt bem einzigen \u00a9ef\u00e4)ted)te an, Zeld)e\u00f6 in allen \u00a9rbtbeileu borlommt, unb ftnbet fid) z\u00e4brenb bel Herbf\u00eee\u00ea nirgenb\u00ab feiten in \u00a9eutfdjlaub, am liebfieit auf Hafelgeb\u00fcfdj. \u00a9ie fenbet ihr au ben \u00a9djulfent gu je einem furgeu Horn au\u00f6laufenbe\u00ab Hal\u00f6fd)ilb in einem g\u00efeid)falt\u00e8 \u00c7om* artigen gortfafee zellenf\u00f6rmig \u00fcber ben dtiiden bi\u00ab gut* \u00a3interleib\u00abft>ifce, berartig, baf e\u00f6 \u00fcber bie innern gl\u00fcgelr\u00e4nber binl\u00e4uft unb, non ber \u00a9eite gefe^en, gZei \u00aeurd)fid)ten geftattet. S)ie gliigel ftnb alle nier getr\u00fcbt unb b\u00fcnnb\u00e4ntig. 2)ie laugen, breifeitigeu, am Dtaube geg\u00e4hnten \u00a9(bienen bat biefe 2lrt not* beiten anbrer R\u00e4uber boratt\u00ea, bie \u00a9attung aber er ten nt mau ait ber bien bergegeits Z\u00e4rtigten g\u00f6nn; bemertt fei nur noch, bafj bie gortfehuug be3 ^aX^fd^ilbeB dar\u00fcber ba\u00ea S\u00fc\u00fcdeit; fdjilbdjeit biitZeggebt, biefe# aber ebettfo Zeitig bebedt, Zie bie d\u00f6ttrgel ber gl\u00fcgelbeden. \u00a9ie buntgef\u00e4rbten Farben tragen b\u00fcrge \u00a9tackeln auf ber dbiidfeite be# f \u00f6rfjer#.\nVei beit fitotengirbeu (Heteronotus), einer nur f\u00fcbanterilanifcbeit \u00a9attung, l\u00e4uft ba# Haf\u00eafcbilb iu fejner biuferen Verl\u00e4ngerung als belieben geformter, hohler (Sf)Xtuber ob\u00e9rai# Vlafe \u00fcber ben 9l\u00fctfeu fyu, bebedt beffen \u00a9ebilb bolllommeu unb bringt bie zunb.crlicbfteit formen berbor, bon betten eine auf nuferem \u00a9rubbenbilbe iit ber mittelften ber brei oberfteu Figuren borgef\u00fcbrt ift. \u00a9ie nebabrige fuotengirpe (H. reticulatus), Zeldje man bafelbft erblidt, fdjzi\u00fct ,an invent neuartig fnmltirten\t^er 3Jlitte unb am \u00a9nbe\nfitotig an unb l\u00e4uft hier in brei \u00a9ontenfoifceit au\u00ab. Vorn Zirb e# burd) f\u00fcnf Zei\u00a7e 2\u00e4ng#ftrieme\u00ab gegeid^net, bereu brei mittlere fid) bi# gum fopfe erftredeu unb bafelbft bereinigen. Sie eingelueu Quoten f\u00fchren einen in ber \u00dcDtitte unterbrochenen Ouerftrid) unb bie brei \u00a9onteit \u00a9pt^en bon Zeiffer garbling. \u00a9ie bi# auf ben braunrotben Vorberraub burchftdjtigen, am 3>nnenZinlel au#s gefdjnittenen unb bon gegabelten 2Iberu burdjgogenen gl\u00fcgelbeden berbergen ben fdjmugig rotb* braunen Hinterleib. Vei anbern 2lrteu geftaltet ficC; bie zuuberbare Sl\u00fcdeubergierung Zieber anbei*#.\n* 2Bie eine \u00a9d}lange, Zeldje [ich in ben @<bzang beigen ziH, n\u00e4bert ftdj ba# borbere bem butteren \u00a9nbe be# breitgebr\u00fcdfen Hal^fdjilbe# bei ber matt fdjzargen Hypsauchenia balista, zelcbe id) bie \u00a9dbjlangeugir^e nennen m\u00f6chte. \u00a9ie ift bie oberfte in unferm \u00a9rappeitbilbe unb lebt in Kolumbien; eine febr \u00e4hnliche 2lrt, zeldje in Vrafilien beimifd) ift, uuterfcbeibet ftd) burd) einen \u00a9oppelhnoten, Zelter fid) mitten auf ber Zagred)teu \u00a9telle be# \u00a3al\u00abf<bilbe\u00ab na\u00c6) Mfeu borberer \u00a9pii^e bin auftb\u00fcrmt. Man bann alle biefe fonberbarett 2lu#z\u00fcdjfe eben nur f\u00fcr Ver? gierungeit erkl\u00e4ren, Zelcbe iit \u00e4hnlicher V\u00dfeife bei ben Vl\u00e4tterb\u00f6rnern unter ben K\u00e4fern bereit\u00ab fr\u00fcher gur (\u00a9brache lauten, hieb aber al# \u00a9ebilbe ber l\u00fcbnften Vbautafte alle\u00ab 2Raa\u00a7 \u00fcberfebreiten.\n\u00a9ie f\u00fcbamerilaitifdjett Helmg-irpen (Membracis), an bnubert ber 2Irteitgabl nad), erbeben ihr Ha\u00ef\u00eafchilb meift bbd) nach oben gu faft febneibiger faute ttitb erfd)eiiten baber bon beit \u00a9eiten her ungemein platt gebr\u00fcdt; Zeige, gelbe ober rotl)e V\u00e4nber burchgieben jene\u00ab auf bie \u00bberfdjie* beufte SSeife; \u00fcberbie\u00ea ftnb bei ihnen bie Vorberfchietten eUiptifd^ erZeitert unb bie binterften mit ftarfen \u00a9ornen beZebrt. S\u00f6irfebeit auf nuferem \u00a9ntppenbilbe, oben redjt#, auf ber ftto#pe ber ^affion\u00eablume rubenb, bie b^be H^lmgirpc (M. elevata), bereu matt fchzarge belntartige \u00a9z bebuttg born unb hart an ber \u00a9pi^e Zeif gegeichuet ift. Vei anbern Wirten ftnbet born leine eins fadje Vbrunbitng ftatt, fonbern ein gal)itartiger Vor]>rung. \u00dcJian l\u00f6nute bie M. cruenta, Zeldje gang aufen little unter ber offenen VMttje fibt, bie $bmU<$e\tneunen; auch tym ift\nber Verlauf ber rotben 3eid)itungeit au\u00ea ber Vbbilbuug erfichtlid).\n2)ie beibeit Heilten \u00a9tiere unter bem oberften Dreiblatt ber Vudelgirpen geh\u00f6ren ein unb berfelben 21 rt an, Zelcbe unter beut diameit ber \u00a9tiergirpe (Hemiptycha punctata) ^afftrett mag unb bie gr\u00f6\u00dfte ber gangen gamilie fein b\u00fcrfte; fte ift braun gef\u00e4rbt ttitb berbedt mit bem","page":519},{"file":"p0520.txt","language":"de","ocr_de":"520\nSDte \u00a9cbnab eff erfe. \u00a3eud)t3ir\u00bben.\nftattlidj geh\u00f6rnten, bitrchauS gr\u00fcnlich \u00bbunftirtcn HalSfdjilbe bie Sitnenr\u00e4nber ter getr\u00fcbten, etwas brauuftriemigeu Slorberpget, waS bet feiner ber \u00bborangegangeuen ber Fad war; \u00fcberbieS fallen bier bie Hinterf\u00fc\u00dfe nicht burd) ihre SBerfiirguug auf, trie Bei ben n\u00e4chft berwcmbteu labels tr\u00bben (TJmbonia), wo fid) weift auf ber SJ\u00eeitte beS HalSfd)ilbeS ein Sont erbebt. \u2014 Slu\u00dferbem fomtnen noch sat)lreid)e Gattungen \u00bbor, bet betten baS Hal3fd)ilb bie $orberpgel oodfommeit \u00fcerf\u00efecCt* Sie angef\u00fchrten muffen febod) gen\u00fcgen, um ben in ber Ramifie berrfcbenben ^ormenreid)tbnm abttett 31t \u00efaffett.\n*\n2\u00f6te bei ben Sudelgirpeu ber SSorberr\u00fcdeu, fo fpie\u00eft bei ber nuit folgcnbeit Familie, bett \u00a3eudjt3ir\u00bben (Fulgorina), ber \u00aeo\u00bbf bie \u00a7au\u00bbtro\u00efle uttb bebiugt f\u00fcr eine gro\u00dfe Sli^a\u00efjl ihrer SRitglieber bie $\u00f6r\u00bbeftracht, ioirb aber nirgenbS 3m* &idjt fpeubenben Materne, mie matt nor Beiten allgemein glaubte. Obfdjott biefe ferfe toeber ait irgeub einer \u00a9telle ihres \u00c4\u00f6r\u00bberS leud)ten, nod) gir\u00bben, fo hat titan bod), oielfeid)t auS einer gemiffett Piet\u00e4t, beit obigen Familiennamen be\u00fc bebalten. 3Birb bod) bie befaitnte \u00a9rbbecre ihren alten SRameu fortf\u00fcbren, obfdhoit bie ^flait^en; funbigeit fie l\u00e4ngft auS ber Bal)l ber SSeereit firidjcn, mtb fo nod) manch anbereS @ebilbe, baS man ttatb feiner Saufe richtiger erfaitnte mtb gern anberS benannt haben m\u00fcrbe, menu nic\u00efjt bie 2Jtad)t ber \u00a9ewohnheit and) baS SSeff er triff eit beherrfdjte. Sie 23ilbttng beS \u00aeo\u00bbfeS, beffett SluS; fd)reitung'en nicht allen ^eu(h%ir\u00bben gufommen, unterfcheibet fie bodj f\u00e4mmtlich 001t beit \u00fcbrigen Birpeit babttrd), ba\u00df alle feine S\u00a7eile: \u00a9d)eitel, \u00a9tint, langen burd) fdjarfe Reiften 001t eiuattber getrennt merbeit uub er ba, mo feine befoitbern Umbilbuugeit biefeit \u00a9runbdjarafter \u00dferWifdjjen, baS \u00a9dige als fold) eu 3111* \u00a9d)ait tr\u00e4gt. lieben jebent ber fl einett lieb\u00e4ugelt fleht itad) iuiteit ein \u00fc\u00dfunftauge, f of ent biefe nid)t g\u00e4njlid) fehlen, uub unterhalb, an beit SBaugeit, bie flttnen, leicht iiberfehbaren F\u00fchler, teilte Slnh\u00e4ttgfel ober SBudjerungett oer\u00e4itbent hier ba\u00bb einfad)e ^al\u00eafdbilb. Sie Skwberfl\u00fcgel, bei ben \u00a9inen b\u00fcunh\u00e4utig, mie bie hintern, bei Slnberu berber als biefe uub bei nod) Slubereit mit ihnen gugleid) leberartig unb bunt gef\u00e4rbt, ftitb att ihrer SBurgel ftetS bon einem \u00a9d)\u00fc\u00bb\u00bbd)en bebedt, WeldjeS beit SBucfelgirjjeit minbeftenS in allen beit F\u00e4den fehlt, mo ba\u00bb Jpalfd)ilb ihre SBitrjcl ober gar ihre gange Fl\u00e4d)e bebedt. Sie oerl\u00e4ngertett SJtittelh\u00fcfteu flehen meit auSeitt anbei*, ade \u00a9chieueit ftttb breifantig, h\u00e4ufig bebcrnt uub bie fjinterften mit einem \u00a9fadtelfrange gefr\u00f6nt. SSiele itendj^hrpeu fonbern gmifcC;eu beu \u00fcittgen bei\u00bb Hinterleibs einen fdhue.es Wei\u00dfen, Wad)Sartigeit \u00a9toff auS, melcher biefeit ab\u00bb lieif \u00fcbersieht, ober bei gr\u00f6\u00dferer F\u00fcde in fabenf\u00f6rmigeit \u00a9tr\u00e4ttgen einen \u00a9itbfd)0\u00bbf bilbet, fich and) mieber erneuert, menu er abgerieben mirb, mie foldjjeS iit \u00e4hnlicher SBeife fd)Oit bei ben SBlattl\u00e4ufen 31m \u00a9\u00bbrache fam. Slud) bie Zeucht\u00ab 3tr\u00bbeit geh\u00f6ren \u00fcbermiegeitb ben Srofenl\u00e4nberit au unb merbeit burd) nur meitige, 3mar gierlidje, aber iit Felge ihrer Kleinheit unfcheinbare Slrten in \u00a9uro\u00bba oertreten.\nSahin geh\u00f6rt bie gerippte \u00dcRiitir cifabe (Cixius nervosus), ein 3% Linien langes, brautteS, au ben $opfr\u00e4nbern gelbes unb an ben burdjftdjtigeu -Fl\u00fcgeln brauugefledteS uub puuftirteS Shiercfjen. Ser fchmale \u00a9dheitel, melcher Stebeitaugeit tr\u00e4gt, bie rautenf\u00f6rmige, h\u00b0d)umteifiete \u00a9tint, meld)e oon einer S\u00e4itgSleifte halbirt mirb uub bie mie ein ^n\u00f6pfdjeu unter ben gloheitben Singen heroortretenbeu F\u00fchler feungeichiten beit $opf, bie Oiautenfornt ben S3ruftr\u00fcdeit unb gabed f\u00f6rmig getheilte Slbent bie beit l\u00e4nglich brciedigeit it\u00f6vper meit \u00fcbcrragenbeit Fl\u00fcgel. \u00a9S gibt in Scutfdjlanb nod) einige fd)mer 3U ltnterfdieibeube Sitten biefer \u00a9attuug, metdje S\u00d6utmeifter burch meiblid)e \u00a9ubuiig - in Cixia umtaufte, \u00a9ie mar fr\u00fcher mit Flata oereinigt, bereu Sitten feboch, mand)e ber gro\u00dfen bunten Fl\u00fcgel megen gemiffeu \u00a9dfmetterliugen gleid)enb, anbere befoitberS ftarf bereift, nur swifdjen ben S\u00dfenbefreifeit an3utreffeu ftitb. \u00a90 liefert beifpielSWeife bie gef\u00e4umte \u00fctinircifabe (Flatalimbata) baS fogeuamite Wei\u00dfe \u00a9hittawadjs.\nSer ettrop\u00e4ifdje Saternentr\u00e4ger (Pseudophana europaea), ein oier hinten langes, graSgr\u00fcueS Bwpdjeit, beffeit burd)fid)tige Fl\u00fcgelbedeit oott gleichfalls gr\u00fcnem \u00a9e\u00e4ber burd)3ogett","page":520},{"file":"p0521.txt","language":"de","ocr_de":"(gerippte Sftinirci\u00efobe. \u00dfntrop\u00e4tfdfer, cptneftftper, furinamifdjjer Saternentr\u00e4ger.\n521\nSerben, ift bei* einige europ\u00e4ifdje Vertreter einer \u00a9attung, Welche, au\u00dfer* tu \u00fcReupoKanb, allen io\u00e2rt\u00ea Porlommt uub bereit \u00fcbrige Slrtett faft alle burd) ipr gr\u00fcne# \u00a9eloanb mit ber unfrigeit \u00fcbereinftimmem (gilt legeif\u00f6rmig portreteuber $opf, mit umleiftetem, Pott einem S\u00e2ng\u00eafie\u00ef burcp* gogenen Sdjeitel nnb gleichfalls nmleifteter, ooit brei fielen burd)fd)ttitteuen (Stirn als feinem Borbertpeile, geicpuen bie \u00a9attung auS. \u00a9er europ\u00e4ifdje Saternentr\u00e4ger ftnbet fid) auf trodnen SBiefen, befonberf folgen, wcldje reicp an Schafgarbe mtb \u00e4\u00f6udjerblumett ftitb, pie nnb ba in \u00a9eutfcplanb. (Sr W\u00fcrbe bei Seipgig nnb jpa\u00ef\u00efe, Pon mir bei \u00dcRaumburg nnb Pon einem ^reunbe an ber norb\u00f6ftlidjen \u00a9renge ber probing Sadjfen einzeln aufgefunben, lomnit aber Weiter nach S\u00fcbeit h\u00e4ufiger Per.\n\u00a9ie \u00a9attung Fulgora liefert bie anfehn\u00efichfteu uub PoKenbetften formen, einen djittefifdjeit Saternentr\u00e4ger (F. candelaria), welcher fid) mit feinem f\u00e4belf\u00f6rntig Porgeftredten Stopfe recptS\na \u00a9erippte \u00dcDiini\u00efci\u00efabe (Cixius nervosus), ftar\u00ef bergr\u00f6\u00dfeit. b (Surop\u00e4if^er Saternentr\u00e4ger\n(Pseudophana europaea).\nauf bem Oraugeublatte uttfereS \u00a9ruppenbilbeS Porftettt \u00a9er K\u00f6rper ift menuigroth/ etwas buntler, mehr giegelrotp feber ber breit fcpwarg befpipten fpinterfi\u00fcget, Waprcnb bie lichten \u00dfeidjuungett auf bem fpangr\u00fcneit Uutergritnbe ber \u00a9edett eine gelbe F\u00e4rbung annepmen.\n\u00a9er furiitamifcpe Saternentr\u00e4ger (F. laternaria), au\u00bb Slbbilbuitgeit ptnreidjettb bet\u00e4nut, f\u00e4Ut bttrdj bie m\u00e4djtige, pinter ber SJtitte iprer \u00a9berfl\u00e4dje fattelartig eiugebr\u00fccffe $cule auf, git Wel\u00e4jer Sdjeitel nnb Stint aitgefcpwoflett ftnb. \u00a9ie brei 3oll nteffenbe, gr\u00fcitlidjgelbe $irpe oergieren fdjWarge Beidjnungeit, Por allen in ber breitgernubeten Slu\u00dfeitede be\u00bb beiitape gWeilappigett SphtterpgelS ein fdj\u00f6iteS, gro\u00dfes Slugettfled. ^reibetpei\u00dfe SluSfdjWipungen pafteit reid)lid) am Spinterleibe. Heber baS SeitdjtPerm\u00f6gen gerabe biefer 2lrt pabeit fid) bie \u00a9eleprteit Pott fe geftritten uub cS bebarf naep ben Slnfidjten oteler neuer ^orfeper nod) oorurtpeilSfreier Beobachtungen, um bett Wapren \u00a9patbeftanb enbgiltig feftgufietiem \u00a9er furiitamifdje Saternentr\u00e4ger lebt ni(pt blo\u00df in bem \u00a9peile S\u00fcbamerifaS, weldjeit fein Beiname angeigt, fepeint aber itirgenbS p\u00e4uftg oorgt\u00fcommen unb wirb Pott ben ^nbignent f\u00fcr giftig gepaltem\n%\n*\n\n\u00a9ie Siitggirpen (Stridulantia) eitblid) rechtfertigen, einigerma\u00dfen WeuigftenS, bie beutfd)e Begeidjitung ber ganzen fReipe; beim ipre \u00e4R\u00e4uitdjeit bringen \u00a9\u00f6ne perpor, Weldje als \u00a9efang, Oegirpe, \u00a9efdjwirr, \u00a9elttarr, fttrg in ber Perfd)iebeitfteit Bfeife Pont \u00a9pre beS Sp\u00f6rerS aufgefa\u00dft Werben l\u00f6tmen. BSaprpaft poetifd) geftaltet fiep bie 2luffaffitug bet beit alten \u00a9riedjeit. fRadj einer iprer Sagen patten ftep gwei \u00a9oid\u00fcnftler, \u00a9uttouutS unb 9lrifton, in einen \u00a9Bettftreit eiitgelaffett.","page":521},{"file":"p0522.txt","language":"de","ocr_de":"522\nSie Schnabelferf e. Singgirfien.\n(Sine \u00a9ifabe f\u00efo.q gtt bem elfteren, feilte ft cf) auf feine ffarfe an Stelle einer gedrungenen (Saite unb berfdjaffte i\u00a7nt ben Sieg. Oaher galt ben \u00a9rieten eine auf einer JSparfe fi^enbe \u00a9ifabe aid bad Sittnbilb ber dJiuftf. 2>hre Oidfer berherrlidfeit bie erdfen in ihren \u00a9ef\u00e4ugeit ttnb ^riefen fte aid bie gliid'lidfteu ttnb unfehitlbigften \u00a9efdf\u00f6ffe. (So mibmete ihnen Slnafreoit feine 43. Obe, meldje Gamier miebergibt trie folgt:\n\u00a9l\u00fcdlid) nenn1 id) bid) Sifabe!\nSaf? bn anf ben bbt^ften S\u00e4umen,\nSon ein menig Shau begeiftert,\nSehnlich einem J\u00dc\u00f6nig! fingeft.\nSein geh\u00f6ret ad\u2019 nnb jebed,\n32Sa\u00a7 bn in ben Reibern fdfaueft,\n2Sad bie $ahredgeiten bringen;\nSir ftnb f^rennb bie Sanbbemohner,\nS\u00f6eil bn feinem lebft gu Seibe,\nUnb bie Sterblichen bereiften Sieb, bed Sommerd holben Soten;\nUnb ed lieben bid) bie SJhtfen,\nUnb ed liebt bid) i\u00dfb\u00f6bod felber;\n@r gab bir bie ftare Stimme; \u2014\nSind) bad Sitter bid) nicht br\u00e4nget,\nSeher, (Srbgeborne, S\u00e4nger,\nSeibenlod, obn Slut im fjleifcbe \u2014\nSchier bift bn ben \u00a9\u00f6ttern \u00e4hnlich!\nS\u00dfeniger gart erfdjeint bie @l\u00fcdltd)pretfuug bon feiten bed Xettardfod aud D^hobod, meint er fagt:\n\u00a9l\u00fcdlid) leben bie Sifaben,\nSenn fie haben ftnmme Skiber.\nSDtau nannte fteTettix, treidle Segeichmtng bie heutigen ^ot'fdjer beit Keinen Oornheufd)tedeit beigelegt haben, unb hielt fte ffred \u00a9efanged megeit in K\u00e4figen. Oer r\u00f6mifdfe Oidfer Sirgil hatte meitiger Sinn f\u00fcr bie \u00a9ifabett, benit er feufgte \u00fcber ihre O\u00f6ne, meldfe burd) bad \u00a9eb\u00fcfd) \u201eg\u00e4tteit\", unb Serichterftatter and fp\u00e4tereit \u00dfeiteit mareit ebenfo menig bon ihnen erbaut S\u00dfenigfteud geht bied and ben S\u00dforten bed Dr. (Sha\u00fc) herbor, meldfe auu\u00e4hreitb alfo lauten: \u201e3ju ben heilen Sommermonaten berurfadfeit befonberd bout SOcittag an bid gegen Slbeitb bie \u00a9ifabett ein fo unb\u00e4nbiged \u00a9egiife unb einen fo unangenehmen Hrnt, baff bie Ohren babou g\u00e4lten. Sie fiitb in biefer f)inftcht bie X\u00e4ftigften unb uubetfdf\u00e4mteften $erfe, meldfe, auf einem\tfdeub, oft\ngmei ober brei Stuubeu ohne Slufh\u00f6reit fortqtteilen unb bad sJiad)beufeit ober bie furge iftithe ft\u00f6reu, beneit mau fldf in biefeit I)ei\u00a7en fnmme\u00efdftricbeit (Serberei) um biefe Stuubeit gu \u00fcberlaffen pflegt Oie Tettix ber \u00a9riechen mu\u00a7 einen mefentlid) aitbent, fanftcren unb ohne \u00e4^eifel melo; bifdferett Oaitt gehabt haben, fonft f\u00f6nuteit \u00abfpomerd bortrefflidfe Oiebner, treidle man mit ben \u00a9ifabeit berglidfeit hat, nidfd anberd aid laute, fdjmafchafte Sdjreier gemefen fein.\" So meit Sham. \u00a9d gilt hier genau baffelbe, load bereitd fr\u00fcher bon unfern heituifdfen @radt)\u00fchfern gefagt m\u00fcrbe, jebe 2lrt fpielt ihre SBeife auf, bon ber \u00e4Jieitge ber DJtuftfanten, ber geitmeiligeu Stimmung unb ber mufibalifd;eit Silbuitg bed .fp\u00f6rerd h\u00e4ngt ber \u00a9inbntd ab, melden bad \u00a9oucert auf ihn herborbringt. Oeriteit mir je^t bad Siiftrument felbft feinten, gm ei groffe, leberartige Sdfufden, meld;e bent fnnterbruftbeinc ohne \u00a9inleufuitg aitgemadfeit ftnb, nehmen beit gangen Saud) in feinem 2\u00f6urgeltl)eile ein. $ebe berfelben bebedt eine gro\u00dfe, im \u00a9ritube bon garter Oromme\u00efhaut gefdfloffeue gUug\u00f6ffmmg bed elften fpinterlcibdgliebed. Oben au ber 2Iu\u00a7enfeite cined febett Ringed feht fich nad) bem di\u00fcdeit bed Segmeutd Ifu ein horniger, mehrfad) mit beit imtern S\u00dfanbuugeit bermachfener Nahmen au, meldfee eine feftere, l\u00e4ugdfaltige \u00a3aut ftannt. 2iad) auffeu fr\u00fchen biefed Organ bie Seitenfl\u00fcgel bed auf beut diiiden born breilappig audlaufeubeit Segmeutd ohne ed gtt","page":522},{"file":"p0523.txt","language":"de","ocr_de":"t\u00dfr\u00e4djtige \u00a9ingjirpe. SDXannacilabe.\n523\nBer\u00fchren. 91 m \u00a9ruitbe jener evfigeuaunfeit Tedfchuppeit, unter ben angelegenen \u00a3)interfd)entetu \u00bberborgen, liegt nun feberfeitl bal Buftlodj all eine feljr lange mit SBiutpernhaarett befehle \u00a9pa\u00efte. gm fteifert \u00a9httinraube finb bie \u00a9timinb\u00e4uber angebracht, bereu ^mtenr\u00e4nber burd) eingeprefjte Buft in tonen be \u00a9dhtoiugungen \u00bbetrfept toerben. Tiefem, auf bie angegebene S&eife in eine \u00a9timmvipe umgeioanbelteu Buftlocfje gerabe gegen\u00fcber liegt bie Trommelh\u00f6hlung mit bem eingerahmten galten* b\u00e4utdjen. Turdj bal \u00a9in* uub 3lulafhmen ber Buft tverben mithin bie \u00a9timinb\u00e4uber in t\u00f6nenbe Setoegung verfept uub bal mufdjelf\u00f6rmige \u00a3\u00e4utd)eit im Sabmeit, mie bal Trommelfell im \u00a9runbe ber gro\u00a7en \u00f6p\u00f6ljle fallen bie bebeuteub verft\u00e4rlten T\u00f6ne tvieber. 33ei beit fliegen, imtrbe fr\u00fcher im fogeuannteit \u201eSrummriuge\" eine gau$ \u00e4hnliche (Einrichtung befprodjett. Tie Steibdjen beb\u00fcrfen bei Trommeiapparatei nicht, f\u00fcr fie reicht el aul, bie Sodt\u00f6ne ber \u00e4Mmtchen ^u vernehmen; biel I\u00dfniteit fie auch, iuomit aber, bal it\u00bbei\u00a7 man noch nicht, ;gu 5lufef)uug bei f\u00f6rperbauel verl\u00e4ngert fid) bei ben \u00a9ilaben ber \u00c4opf feiten nach vorn, Vielmehr betreiben gew\u00f6hnlich ber Sorber* unb ipiuterraub bei \u00a9d)eitel\u00bb gleidfe Sogen, unb jtvei Ouerfurdjen feilen feine fcpmale gl\u00e4dje in brei gelber, auf bereit mittlerem brei Sebcuaugen ftehen. Sern grenzt biefel an ben obent \u00dcbanb ber blaftgeit unb querriefigeit \u00a9tim. .gtvifdjen ^eit borquedenben Dcebaugeu entf$>viitgett bie furzen, fiebettgliebrigen Sorfteuf\u00fch'ler. 2lm Sorberr\u00fcdeu ftubett fid) au\u00dfer einigen gurren leine 9lu!$etchuungen, bagegen f\u00e4llt am mittleren bal Wu\u00efftige, aulgefdjnitteue \u00a9chilbdjen auf. Sou ben Vier gl\u00fcgeln, iveldje bachartig \u00fcber bem legelf\u00f6rmigeit Selbe liegen, erreichen bie vorbent eine bebeutenbere Bange, all bie hinteren, finb ent*\nWeber glasartig unb unbehaart ober gef\u00e4rbt uub behaart, lettered befonberl bei ben afrifanifdjen Wirten; bal \u00a9e\u00e4ber breitet fid) gabel\u00e4ftig \u00fcber bie gl\u00e4dje aul. \u00a9iit verbidter, unterw\u00e4rt! mit einigen \u00df\u00e4htten begehrter Sorberfdjeitlel bleibt ben Seinen all einige Sulseidjttung uub all Ser* m\u00e4djtni\u00df ber plumpen, glatten unb hattl)\u00e4utigen Barben. Tiefen bienen bie Sorberbeine gum \u00a9rabeu in ber \u00a9rbe, Wo bie einen W\u00e4tjrenb ihre! ganzen, einige 3ahve bcrueruben Beben!, bie aubertt nur im reiferen filter, nod) aubere tv\u00e4hrenb bei S\u00f6inter! gubringeit foUeit, iubem fie au ber SSur^el hci^\u00d6ei* \u00a9eiw\u00e4djfe fangen. Tie \u00a9ifabeit fiitb fdjeue aber tr\u00e4ge Tljiere, weldfe nur bann mehr Seweglidjleit annehmen, Weint fie von ber. freitnenbeit Stittaglfonne befdjieneit werben. \u00a9ie bohren mit ihrem \u00a9djttabel bie jungeu Triebe holziger \u00a9eW\u00e4djfe an unb fangen ben \u00a9aft. 2(ud) uad) bem \u00a9tid)e flie\u00dft biefer uod) aul, troduet burd) bie Buft uub liefert an gewiffett ipflaitgeit bal Sbanna. 3>u gleicher Steife bohren bie S\u00f6eibdjeit mit bem tu einer B\u00e4itglfpalte bei Saudje! verborgenen Begftad)cl bil jum Start, um ihre \u00a9ier abgutegen. Tie aitlgefdjl\u00fcpftcn 3w]lgeic verlaffen allbalb ihre \u00a9eburtlft\u00e4tte unb fangen \u00e4u\u00dferlich aut Saume. \u2014 Stau leimt gwifdjeit vier* uub f\u00fcufhunbert 2lrteu, Von beiten achtzehn ben \u00a9\u00fcben \u00a9uropa!, bie meifteu \u00fcbrigen aber beit hoffen \u00a9rbgiirtel bewohnen unb ungef\u00e4hr bil gum \u00bbiergigfieit \u00a9rabe f\u00fcblicher Sreite, nad) Sorben jebod) in einzelnen 2lrteit bebeuteub ineiter reichen. Tie \u00a9attuitg Cicada, von g abri ci ul Tettigonia genannt, w\u00fcrbe uetterbingl in jaljl* reidje, hiel' inciter gu ber\u00fcdfidjtigenbe llutergattuugeu ^erlegt. Tal beigegebene \u00a9r\u00fcppeit* bilb f\u00fchrt Hull im Sorbergrttnbe in ber pr\u00e4chtigen \u00a9ittggirpe (T. speciosa) ein itbevaul ftattlidje!, fchWar^e! Tl)ier vor. \u00a9iit lleinerer gled vorn uub eine breite Sittbe hinten eint \u00a7all* fd)itbe, uebft S\u00fcden unb Saud)feiteit bei f\u00fcnften bil fiebeuteit .fpiuterleiblgliebe! finb gelb, bie Beifteit bei Stittelr\u00fcdenl, ber 2lu\u00a7enraub ber Sorberfliigcl fammt bem \u00a9e\u00e4ber blutrot!), ber","page":523},{"file":"p0524.txt","language":"de","ocr_de":"524\nSie \u00a9hnabelferfe. 23 aff er wait g en.\n\u00e4u\u00dferfte Hinterranb bief er tutb ber gange \u00a9aunt ber Hmterfl\u00fcge\u00ef Wei\u00df. S) te geliert Oitergeihnungen in ben gellen ber $\u00ef\u00fcgel beuten bie pltd)eu ber nicht ftraff gefpannteu \u00a7aut an. SieS auSge; geic^nete \u00c4erf Bewohnt bie \u00a9unba*Snfeln unb \u00f6erurfadjt, Wenn oiele beifammeit ftfcen, ein taut fhuarrcnbeS \u00a9er\u00e4itfdj, Weldp aus ftunbenweiter gerne geh\u00f6rt Wirb, in ber fft\u00e4f)e aber baS Ohr bet\u00e4ubt.\nSie Stannacitabe, Heine \u00a9fd)encitabe (C. orni) oeranfhaulidjt fytx eine ber eure? p\u00e4ifdjen 2trten, welche bisher nod) nicht in Seutfdjlanb beobachtet W\u00fcrbe, aber in ben weiften f\u00fcblicheren S\u00e4itberftreden oorberrfdjenb an ber 2Rannas(gf<\u00efje lebt. 2IuS ben S\u00d6uttben, Welche fie ben genannten S\u00e4umen be|uf\u00ea ber eignen \u00a9m\u00e4hr un g beibringt, flie\u00dft baS SRanna, ein guderftoff, Welcher m\u00f6glichenfalls aud) in anberit \u00a9fdjenarten enthalten ift, Wie er fid) im \u00a9aft ber fft\u00fcben, gwiebeln, beS \u00a9pargelS, \u00a9ellerie unb anberW\u00e4rtS mehr ober Weniger reichlich ftnbet. Obfdjon baS feinfte \u00e4ftannct bureb bie \u00a9ifabeuftidfe \u00eargeugt Werben foil, fo gewinnt man both baS meifte auf \u00efiinftlidjem S\u00f6ege, inbem mau im Suit unb Sluguft wagrechte \u00a9infhnitte in bie Oiinbe macht, um biefe gum \u00a9aftauSfluffe gu oeranlaffen, unb nach ben oerfd)iebeneit \u00a9eWtuuungSarteu unter# fdjeibet man oerf\u00abhiebenc SDtamtaforten. Sa\u00df, beil\u00e4ufig bemertt, unfer heutiges SJlamta nict>t baS\u00bb felbe War, mit Weihern fid) bie ^inber S^raelS 40 Sabre in ber SBiifte ern\u00e4hrten, gebt fd)on barauS herOor, ba\u00df nirgenbS oon ben abf\u00fcbrenben ^Bildungen beffelben bie fRebe ift, Welche notbWenbig bei fo reichlichem \u00a9emtffe baS mobernbe SRanua l)eroorgebrad)t haben m\u00fc\u00dfte. Sie eigeutb\u00fcmlid)c gornt beS braunen, getbgefledten unb Wei\u00dfbebaarteit K\u00f6rpers ber 2Rauua;\u00a9icabe, bie fchwach cutwidelten, gWeig\u00e4bnigen Sorberfdjentel unb bie elf braunen f\u00fcnfte auf febem ber wafferbellen Sorberfl\u00fcgel \u00abharafteriftren fie. SaS \u201eftngeitbe\" fOi\u00e4nitdjen bebt ben Hinterleib ein wenig, um ihn fogleid) Wieber ftnfcn gu taffen, Wiebert)olt rafd)er unb rafd)er biefelben SeWegungen, bis ber Son in ein ununterbrochenes \u00a9d)Wirreit \u00fcbergebt, mit welchem ber \u00a9efang fd)lie\u00dft. \u201eHis strident arbusta Cicadis\u201c, fagt Sinne oon biefer Strt, Wahrfd)eiittid) berfetben, Welche and) bem Sirgil leine SeWunberung abn\u00f6tbigen tonnte. Sou anberit, ihr in ber $\u00f6rpertradjt \u00e4hnlichen unb theitWeife fhWer unterfheibbaren Slrteit beanfprudeu etwa oier baS beittf\u00abd;e S\u00fcrgcrred)t. G. baematodes t)at fid) bei S\u00df\u00fcrgburg, plebeja bei OtegenSbitrg, atra (gleid)bebeuteub mit concinna) u. a. bei Heibetberg, \u00a9rlaugett, in ber fr\u00e4nfifdjen \u00a9hWeig gefunbett, C. montana breitet fih \u00fcber gang \u00a9uropa unb ben fRorbeu SlfienS aus ; beim fie warb nid)t nur in einigen n\u00f6rbtiheu f\u00fcnften \u00aeeutfd)lanbS, WieSena, Naumburg, SreSbeit, SreSlait beobad)tet, fonbent aud) oereingelt bei Snfterburg in Preu\u00dfen, bei Petersburg unb in \u00a9hWebeit gefangen. 2tn \u00e4bulihen, aber gum Sbeil gr\u00f6\u00dferen Wirten bat Slmeri\u00efa, befonberS baS infeftenreihe Srafilien, \u00fceberflu\u00df.\n\u00a3 #\n\u2756\nSen eben befprodjenen \u00aeerbtt)ieren, Weihe im \u00a9tanbe waren, bie Sipter beS 2tltertbumS gu begeifteru, fhlie\u00dfen bie gorfher biefentgen \u00a9huabelterfe an, weld)e burh itw in 2Bafferl\u00f6d)ern unb Pf\u00fctzen oerborgeneS \u00a9hlammlebeit febeS poetifhe \u00a9ef\u00fcbt fern beitem Sie SBafferWaitgen (Hydrocores), um bie eS ftdj hier b^nbelt, fommeit hin\u00dfhtlid) berturgen, brei; bis oiergliebrigen, unter ben Slugen oerftedten g\u00fcbler ben girpett nabe, unterfheiben fid) aber burd) bie ungleich artigen, platt bem t\u00f6rper aufliegenben glugel unb baburd) Wefentlih bon ihnen, ba\u00a7 ber \u00a9hnabel uiht bem \u00a9rnnbe, fonbern ber \u00a9pi^e beS fopfeS entfpringt, \u00a9heitel unb \u00a9tint biefeS ftd) nid)t oon eiitanber abfehnt unb ba\u00df bei ihnen ein fft\u00e4uberlebeit an \u00a9telle beS Ijarmtofen \u00a9a'ug\u00eanS f\u00fcger Pftangenf\u00e4fte tritt. Sie in garbe unb g\u00f6nn giemlih eint\u00f6nigen S\u00dfaff er Wangen bewohnen ftebeube \u00a9ew\u00e4ffer beiber \u00a9rbb\u00e4lften in ihren it\u00f6rblihen unb fiiblicl)en Sbeilen, unb bie unter einem gl\u00fc()cuben Himmel gegeitigten haben Weber garbenprad)t, noh gormenreidR tbum, b\u00f6hftenS bebeutenbere \u00a9r\u00f6\u00dfenoerh\u00e4ltuiffe oor ben SeWol)nern beS gem\u00e4\u00dfigten \u00a9uropaS oorauS. Sie im griibfabre ben eiern entfdppften Sarben erlangen unter mehrmaligen H\u00e4u=","page":524},{"file":"p0524s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"pnttfdjc 3$affmuan?en un\u00eet \u00efSaffcrlaufcr,","page":0},{"file":"p0525.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9eoffrop\u2019S \u00a9ubertoattge. \u00a9emeiner SfJ\u00fcdenfch trimmer.\n525\ntimten bis gum J^evBfte meif ihre bolle @r\u00f6\u00a7e, inbeiit fe ftd) boit allerlei \u00a9efdjmetf ihrer reidj beb\u00f6lferteit Umgebung, baSfelbe mit bem Schnabel anfpiefjeub unb auSfaugenb, ern\u00e4hren. \u00a9er; borgen im \u00a9flamme, bei* \u00a9Safferl\u00f6djer berfdjlafeit fe nun beit \u00a9Unter, um im ti\u00e4d^fiett fSabre tpr (Sefdfecbt fortgupfattgeit. gtt biefer \u00a9Seife meitigftenS fdjeiut fdj f\u00fcr bie beimifdjen \u00a9rteit ber SebenSfabett abgutbideln. Sei eS gum Vergn\u00fcgen, fei eS, um anbere, ihnen genehmere unb bielletdjt nabrungSreidjere \u00a9Sobttpl\u00e4he aufgufudjett, fei eS enbtidj, um ihr \u00a9efdjledjt auSgubreiteit, genug bie boUfotnmeit entibidelten \u00a9Saugen bebieneit ftd) beS \u00a9ordjeilS, meldjeu fte bor bem Sarbeit; ftanbe borauSbabeu, unb fliegen umber, aber nur bei \u00a9adjt. UeberbieS berfte\u00c7en fie eS meifter; baft, benieitigett empfitblid) mit ihrem Sdjitabel in bie ginger 31t fedjen, toeldjer fidb erf\u00fcllt, ibnett bie greibeit rauben git tboUen. \u00a9tan bat bie \u00a9Safferibaitgett in brei gamiliett gerlegt.\n(Sin grower unb breiter, fdjtef nad) unten unb hinten gerichteter \u00aeopf opne \u00a9ebeuaugeit, mit breitgerunbeter \u00a9tint, einem furgen unb bidett, nur bie \u00a9Utte ber \u00a9ruft erreicbenbett Sdjnabel, mel)r ober Useniger breitgebr\u00fcdte, an Sdjiene unb gu\u00a7 einfeitig ober beiberfeitS beioimperte Hinter; beine unb ein geftredter, plattgebr\u00fcdter K\u00f6rper djarafterifreit bie \u00a9ub erf\u00fcfer (Pediremi) ober \u00a9\u00fcdenfchtbimmer (Notonectini). SDie lebte \u00a9egeidjnung erfd)eint bantm toeniger paffenb, toed nur mettige \u00a9rteu auf bie bttrdj biefelbe augebeutete \u00a9Seife fid) betrugen, to\u00e4brenb alle in gotge ber \u00a9uberfftjSe gefdjidte Sdfbimtner fittb.\n\u00a9eoffrotfS \u00a9uberioauge (Corixa Geoffroyi) belebt in oier (Sremplaren, unb girar auf ber rechten (Sde ber abgebilbeten \u00a9Saffertbaugeitgruppe bie bargeftellte Sache, \u00a9uf ber platten \u00a9\u00fcdenfl\u00e4dje beS 5V3 Sinieit meffenben K\u00f6rpers bm*fd)t fdjtnarggr\u00fcne garbling bor, tbeldje auf bem HalSfdjilbe burdj minbeftenS f\u00fcufgebu feine gelbe \u00a9SeitenlinienA auf beit gl\u00fcgelbedeit burch gelbe Sprenfel ihre (Settling berliert. SDie gelbe Unterfeite erfdjeiut am (Sruttbe beS \u00a9attdjeS ttttb ber \u00a9ruft fdjibargfledig. SDurcb bie mefferf\u00f6rmige (Seftalt beS \u00a9orberfufeS unterfd)eibet fich \u00fcberbieS bie genannte bon ben gabtreidjeu, febr \u00e4hnlichen, meift Heineren \u00a9rteu. SDie \u00a9Seibdjen ber Zubers ibattgen legen im gr\u00fcbfabre ihre (Sier, gu platten ^udjeit bereinigt, att \u00a9Safferpflangeit. SDie (Sier gtbeier merifaitifdjer \u00a9rten (C. mercenaria unb femorata) merbett gefammelt ttttb iit berfdjiebener \u00a9Seife als \u00a9abrungSmittet gubereitet. SDie \u00fcberVniegenbe S\u00e4uge ttitb fegeif\u00f6rmige \u00a9erbiduitg beS britteu uttb gleichzeitig borlehten g\u00fcbtergfiebeS, ber eiitgliebrige, fiarf beborftete unb breit; gebr\u00fcdte \u00a9orberfuf, bor allem aber ein uufcbtbareS, bom \u00a9orberr\u00fcdeu bebedteS Sdjilbdjeit charafterifireu bie artenretdje, foebeit befpro<hene \u00a9attuitg Corixa.\nSDer gemeine \u00a9\u00fcdenfchtbimmer (Notonecta glauca) erfdjehtt unmittelbar \u00fcber ben hier \u00a9ubertoangeu gleichfalls auf bem (Srttppenbilbe unb g\u00efbar bon ber \u00a9itden; unb \u00a9audjfeite. 3>tt festerer (Stellung beobachtet mau iptt getb\u00f6butidj bei \u00a9uS\u00fc6ung feiiteS boltenbeten Sdjtbimmber; m\u00f6genS, toeSbalb er feinen \u00a9amen mit bollem \u00a9echte berbient. SDie gelbe, flache \u00a9ruft ttad) oben, ben ftumpffieligen \u00a9\u00fcden ttad) unten gerichtet f\u00e4hrt biefe \u00a9Sauge, iprer (Seftalt nad) ein fleineS \u00a900t, mittetft ber fr\u00e4ftigen, elaftifdjen Hinterbeine auf uttb nieber. Hdt \u2019^an fte aus bem \u00e4Baffer auf ba\u00bb \u00a9rodite gebracht, fo fchnellett eben biefe \u00a9eine beit K\u00f6rper in ben uuterf)altenbfen Spr\u00fcngen fort, um ipn feinem (Slemeute mieber gttguf\u00fcbren; beim bie \u00a9Sauge liebt tueber baS \u00efrodne, noch eine friedjenbe \u00a9etoegung. S)eit \u00a9and) bebedeit bidjte naai\u2018e/ ^ll Welchem fd) bie gum \u00a9tpmen tt\u00f6tbige Suft f\u00e4ngt, \u00a9adjbent ber Oi\u00fcdenfchtoitumer biefelbe oerbraucht bat/ lehrt er au bie Oberfl\u00e4che beS \u00a9SafferS gur\u00fcd, um neue aufguitebmen; barauS erfl\u00e4reit fid) aud) bie auf; unb abfteigenben \u00a9eioeguitgeit, Jueldje mau 001t ihm mit \u00a9orliebe auSf\u00fcbreit fief)t. \u00a9on ber gr\u00fcnt; lichgelben \u00a9\u00fcdenfl\u00e4cbe ftidjt baS grofe breiedige Sdjilbcheit burch fammtfchniarge g\u00e4rbuttg lebhaft ab. SDie hier borbern, unter fd) giemlid) gleichen \u00a9eine h^bett aufdjeiitenb nur gtoei gufglieber mit gtoei flatten, bei genauerer \u00a9etradjtuug entbcdt man feboch 001t ber Unterfeite her nodj ein britteS, feljr fitrgeS \u00a9vuitbglieb, m\u00e4breitb baS gibeite, gleichzeitig and) teilte gufglieb ber Hmta:; beiue ohne \u00c4daue enbigt. ~ \u00a9fit \u00a9egittit bei gr\u00fcffabrel legen bie SBeibdjeit ihre obaleit, beH; gelben (Sier au ben untern \u00a9heil einer \u00a9Safferpflattge ober auf beit \u00a9oben, inbetn fie biefelbeit","page":525},{"file":"p0526.txt","language":"de","ocr_de":"526\n2)ie \u00a9pnabelf erfe. SSaffermangen.\nreipenmeife gu einer Speibe aneinander Heben, SRap ungef\u00e4hr gepit ^agen gei\u00dfelt dieselben in golge der durpfpeinenden Wugett an dem freien (Sude l^od^rot^e f\u00fcnfte. \u00a9ie S\u00e4rfepett Xomtneu menige.\u00a9age f pater nnd gmar nop im S\u00eeai darauf perfeor, gleipett in \u00a9eftalt und Bebendmeife der \u00e4ftutter, find aber ocXergelb und felbftfeerft\u00e4nblip flu gellod. Sid gum Slugufi Rauten fic fip dreimal und beXommeit guXe^t fepr \u00a5urge f\u00c7X\u00fcgeXftumfafe. 2Rit der feierten H\u00e4utung erh\u00e4lt bad \u00aeerf feine feoKe SntmtcXelung, bedarf aber immer nop einiger 3 eit, epe fiP audf\u00e4rbt und feolH Xomnteu erh\u00e4rtet; den SBtnfer feerbringt ed im erftarrten \u00dfuftande unter \u00a9plamrn, Herr \u00a9impfon mid im (September (1846) einen 25 englifpe Steilen langen 3U8 diefer \u00a9Sangen am Siiffiffippi fliegend beobachtet haben. (Sine fepr \u00e4^nltdbje 2lrt nennen die SteriXaner Stof pitod, trodueu fie, um die S\u00f6get damit gu futtern, nnd baden and den Stern eine 2lrt feon Hupen, ^ a nt Xe genannt, melper gifpgefpmacX haben fod.\n*\nSin Heiner fpmaler Hopf nnd dad gu Saubbeiuen umgeifeandelte feorderfte SfSaar diefer SemegttngdmerXgeuge paraXterifiit die n\u00e4pfie gamilte der \u00a9SafferfXorpionmaugen (Nepini oder Pedirapti), feon melpeu ein \u00a9peil durp die H\u00f6rpertrapt und die Sepaarung an den bidmeilen lederartig bemimperten Hinterbeinen an gemiffe \u00a9ptideen unter den K\u00e4fern (0. 43) erinnernd, mit derfelbeit \u00a9emaubtpeit, mie die feorigen fpmimmt, ein anderer SLpeil dagegen am flapeu Sande der \u00a9em\u00e4ffer auf dem Soden und deffeit \u00a9plamrne, feoit 3eit gu \u00dfeit ein diinned 9ltpemropr iu gorrn cined langen \u00a9pmanged an die \u00a9berfl\u00e4pe ded SSafferd bringend, langfam umperXriept, 3n elfteren gep\u00f6rt\ndie gemeine \u00a9pmimntmange (Naucoris cimicoides), ein f\u00fcnf bid fepd Sinieu tanged in den Umriffen eif\u00f6rmiged, aber ptattgebr\u00fccXted Herf, metped fiep fepmimmeud gmifcpeu \u00a9Baffer? pflangen nmpertummelt und auep pier auf itnferem \u00a9ruppenbilbe liitXd \u00fcber der \u00a9BafferfpnecXe erfpeint. SDie \u00a9Bange pat eine gl\u00e4ngend gr\u00fcnlicpbranne, fpmap gem\u00f6tbte Dt\u00fccXenfl\u00fcpe, melcpe am \u00a9pilbpeit nnd an den gl\u00fcgelbecXen am buuXelften auftritt. \u00a9ie Xurgett, in ein XI a nett a rti ged gu\u00a7glieb aud? laufenden \u00a9pieneit der Sorberbeiue taffen ftp au die bicXett, unterhalb ftlgt\u00dfen \u00a9penXet gkip der klinge eined \u00a9afpenmefferd an ipren \u00a9ttel eintegeu nnd bilden dad gaitgmerXgeug f\u00fcr den R\u00e4uber, \u00a9er Hopf gibt dem ^aXSfptlde an Sreite meniger nap, aid bet den folgenden, tr\u00e4gt Xeine Sebeuaugeu und unter den Sepaugen, iu einer \u00a9rube feevfiecXt, die feiergliedrigen g\u00fcpler.\t\u00a9Beibpen\n.legt gletpfaXXd, uapdent ed fip im gr\u00fcpjapre gepaart pat, feine Ster iu g\u00f6nn eined hupend au \u00a9Bafferpflaugen. 3ebed eingelne ftcXIt eine fpmap gebogene, an der freien \u00a9pipe fprag abge? fpnitteue SX\u00dfalge dar, \u00a9ie jungen erpalten nap der dritten H\u00e4utung die gl\u00fcgelfpeiben. 3m Herbft gepen die \u00a9Bangen ded Saptd \u00f6fter and dem \u00a9Baffer und reinigen fip die Haare ded H\u00e4uter? leibed mit den Seinen, da\u00a7 man dad Grapen p\u00f6reit Xann. \u2014 \u00a9ie nape feermanbte \u00a9attuug Belo-stoma liefert iu der fiidameriXanifpen 3diefen;0pmimmmauge (B. grande) dag. gr\u00f6\u00dfte \u00a9pier der gangen Ordnung; denn fie mifjt feier 3oll und tr\u00e4gt am Sude ipre\u00a3 platten Seibed gmei langetB f\u00f6rmige, einige Biuien lauge \u00a9lup\u00e4ngfct, deren Seftimmmtg nop nipt aufgeXl\u00e4rt ift. Unter den andern Sermaubten pabett einige \u00a9Beibpen die fonberbarc \u00a9emopnpeit, die Sier gleipfa\u00fcd iu g\u00f6nn eined hupend an einander git reipett aber auf dem eignen IR\u00fc\u00f6Xen befeftigt mit ftp peritm? gutragen, mie beifpieldmeife die oftindifpe \u00a9pmimtumange (Diplonychus rusticus).\n\u00a9er andern Sippe gep\u00f6rt der tr\u00e4ge, mit feinen laugen und d\u00fcnnen Seinen auf dem Soden der Sapenr\u00e4uder itmperXriepende gemeine \u00a9BafferfXorpion (Nepa cinerea) an, metpen mir unter der gemeinen \u00a9pmimtumange, reptd feon der \u00a9Baffer[puccfe auf dem \u00a9ruppenbilbe","page":526},{"file":"p0527.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9erneute Sdjmimtmoange. \u00a9emeiner 2Bafferf!or^ton. iftabelfforhtomoange.\t527\nerbltden. SDie girier befielen auS brei \u00a9lieber\u00ab, bie g\u00fc\u00a7e auS mtr einem, unb eine einfache Uralte befoehrt bte Langbeine. 9Jiit 9IuSnaljme beS lebhaft mennigroten \u00abfpiuterieibSr\u00fccfenS, meinen man f\u00fcr gem\u00f6hnlidj nicht gu felgen befommt, bec\u00eft ein bttrdj \u00e0n\u00efjaftenbeu Sdjmug ^\u00e4uftg entftellteS Sdjmargbraun ben ungemein fdatt gebr\u00fccfteu K\u00f6rper. \u00aeer bie halbeD\u00f6rfler; l\u00e4nge ungef\u00e4hr erreid)enbe \u00c7aben hinten am SeibeSenbe befielt aus gloei uad) innen l)ob)len l\u00fcften, ioeldje in ihrem gegenfeitigen engen Shifting bas ^Ithemroljr bilbeit, beffett Spt^e baS \u00ef^iev h\u00e4ufig gur Aufnahme ooit Suft an bte Oberfl\u00e4che beS SBafferS bringt, \u2014 gr\u00fchjaljre, legt baS \u00ceBeibdjeit feine am \u00a9itbe mit fiebeuftraljligen $ortf\u00e4|en oerfebenen (gier an SBafferpflangen. Oie ihnen eutfhroff eiten Saroeit haben ein toeniger geftredteS, oielmehr in bie S3reite geljeubeS Slnfeljeit unb ein bebeutenb \u00ef\u00fcrgereS ^Ithemroljr atS bie oodtommeit entioidelte \u00e4\u00dfange. USeuiger fchlammigeu, a\u00efs \u00efieftgeu Uutergrunb ber fteljenben \u00a9em\u00e4ffer fd)eint bie mtgentein geftre\u00fcte stabet; fforpioiuo au ge (Ranatra linearis) gu lieben, freine in bem l\u00e4ngften Otnei*e uufereS \u00a9ruppen= bilbeS Oorgef\u00fchrt ift, Oie \u00a9attung teilt im Uebrigen bie $eitngeid)en mit ber oorigeu itnb unter; fteibet ftd) Ooit ihr nur baburdj, ba\u00a7 bie \u00a3>\u00fcften ber SSorberbeiue miitbeftenS fed)S 3Jial l\u00e4nger ftnb als bie Sdjentelringe, baf bie (Schienen faunt ben br\u00fcten Oljeil beS SdfenfelS erreichen unb bafj bie 23orberf\u00fc\u00a7e feine dralle haben. OaS im W\u00f6rter malgige Ofner erfdfeint fc^mu^ig gelb; grau, am \u00f6pinterleibe oben rot / au ben (Setten gelb unb au beit ^interfliigeln mild\u00fcoeiff \u00a9leid) ber oorigeu fieht man and) biefe langbeinige OBange auf bem-\u00a9ntnbe beS feierten 2BafferS tr\u00e4ge umherfpagieren nnb auf iftattb auSfp\u00e4heit, uidjt feiten am Seibe mit fleinerit unb gr\u00f6fjent, birn; f\u00f6rmigen, rothen Korbern befetd, ben h\u00fclfen fefmarohenber SBaffermilbeit, Ioeldje ber \u00a9attung Hydrarachna augeh\u00f6rett. OaS 9Beibdf>en legt gleichfalls feine (gier an SBaffet\u2019bflaugen; biefelbett ftttb aber nur mit gloei haarf\u00f6rmigen f^ovtf\u00e4^en oerfehett. (Sie fdjl\u00fcbfeit nach 14 Oagen aus, im dftat haben bie jungen febot uodj nicht bte S\u00e4nge eines halben 3oHS unb and) nodj feine herauS; tretenbe Slthemr\u00f6hre erlangt; im Slugufi h\u00e4uten fte ftd) bei einer S\u00e4uge Oon einem 3\u00bbH, befomtnen bie Sdjioaugf\u00e4beit, aber noch feine ffl\u00fcgelfdjeibeu; biefe treten erft mit ber britten H\u00e4utung ein, (Sehr \u00e4hnliche Slrtcit fommett in ben \u00fcbrigen \u00a9rbtljeilen oor.\nOie Blatur, ioeldje bei ber Oilbuitg ihrer \u00a9efdj\u00f6bfe nirgeitbS fbruitgioeife oorging, fchttf in ben 2\u00f6afferf\u00e4ttferit (Ploteres, Hydrodromici) eine \u00a9rubbe ooit SBaitgeit, bie hinftdjtlidj ber SebenSioeife beit ioafferbeioohuenbeit, hinftdjtlid) ber ^\u00f6rferbilbung bagegen beit San\u00f6ioangeit n\u00e4her ftehen ttub fomit einen nat\u00fcrlichen Uebergaitg Ooit jenen git biefeit bilbeit. 3n erfterer Oegieljuug oerhalteit fte ftd) gu ben SBafferioaugeit genau fo, loie bie Oaumelf\u00e4fcr gu ben Sdjloimmf\u00e4feru ; beim fie fomnteit nicht in, fonbern nur auf bem \u00fc\u00f6affer oor, iftidjt attberS, loie im SBiuter eine luftige \u00a9efelffdjaft geioanbter Sdjlittfdjuhl\u00e4ufer ftd) auf bem (gife tummelt, fo laufen biefe lang; unb b\u00fcnnbeiitigeit SBangett ohne \u00a9iSbalju unb ohne (gifeit unter ben 5at\u00a7en auf bem ruhig ftehenbeit, ooit ber (Sonne befd)ieneiteit 2Bafferfbiegel ooit einem f\u00fcnfte aus eittaitber, uad) einem anbent gufammen, freng unb quer ftd) jageitb nnb ioieberunt an einer (Stelle fid) einigenb. Um gu ruhen, fteljeit fte ein anbereS \u00fcftal toie altgeiourgelt unb fd)eiuen nur auf eine 23eranlaffunq gu marten, um ihre f\u00fcnfte gu geigen; bettit ual)et mau, fo laufen fte nedifd) baoon unb gioar gern gegen bie fchloache (Str\u00f6mung, loeitit ein Sad) ihnen gum (Spielolah bient. ,\u00aea^ bie bem Saroeuftanbe entmachfeueit, mit kl\u00fcgeln auSger\u00fcfteten ^ubioibueit att^ biefe gebrauchen, lehrt tt. a. baS \u00a9rfd)etnen eiitgelner in mit Dtegemoaffer gef\u00fcllten SBageitgeleifeit auf ben gahrfirafeit, kleine \u00a9rloeiterungen in S\u00f6afferfur^en, ioeld)e als erfte Anf\u00e4nge eitteS S3ad)eS ooit beit 33ergeit herab; riefeln, nehmen fte gaftlich auf. 3hl\u2019e eigentlid)eit (Stanbquartiere bilbeit aber ade gr\u00f6\u00dferen \u00dcBaffertadjen unb ruhige Stellen flie^enber \u00a9eto\u00e4ffer jeber 2lrt, ja bie SDteerl\u00e4ufer (Hylo-","page":527},{"file":"p0528.txt","language":"de","ocr_de":"528\nOie @<hnab el\u00eferf e. SB aff erl auf er.\nbates) treiben auf ber Oberfl\u00e4che ber tropifdjen S\u00d6Reere i|r SBefeu imb folteit fidj habet iueit bon ber Stifle entfernen. Oie luftigen Umz\u00fcge biefer SBaugen bienen nicht nur bent Vergn\u00fcgen, fonbent auch zum \u00a9iitfangcit Heiner $nfeften, mit ioeldjen fie ihren junger f\u00fcllen. Oer \u00c4aub toirb meift mit ben zum Saufen nicht oermenbcteit Vorberbetueit ergriffen, obgleich biefe nicht ben O au bon Langbeinen haben. Vei ben berfchiebeueit \u00a9attitngen folgen bie f e<h^ Veine nicht bent; felbeu Vilbuitgdgefehe, bod) pflegen Pc toeit nach ber 3lu\u00a7enfeite bed K\u00f6rper! ger\u00fcdt zu fein unb nur zloei beutliche Luf glieber zu tragen, beren lefsted immer in einem Studfchnitte bor ber @pihe mit jtoei drallen berfehen ift. Vei allen erreicht ber $opf faft bie Vreite bed Vruft|d)ilbed, aud meidjeiit er ohne haidartige Verengung )oagred)t borftel)t; er tr\u00e4gt zioar nur biergliebrige, aber beuttid)e, nicht berftedie ^it^Iev unb meift feine SRebenaugen. Oie \u00a9djnabelfdteibe reicht bid auf bie Vorberbruft, liegt bent K\u00f6rper bicpt an, ohne einer SRinue eingepafjt zu fein unb befiehl att\u00ea brei \u00a9liebem, beren mittelfted loenigftend bie bierfache O\u00e4itge bed lepten erreicht. Oen geftredten, finalen, nie auff\u00e4llig platt gebr\u00fcdteit K\u00f6rper \u00fcberzieht bicpted \u00a9ammetpaar, toeldied ber Unterfeite itt ber SReget' einen lebhaften @ilber; ober 3JReffittgglau^ berleiht. Oie f^\u00ef\u00fc^eX unb Ll\u00fcgelbedett fehlen mitunter, legiere iitbe\u00a7 felteuer, ittbem fie meift nur berf\u00fcr^t ftttb. Oie SBeibdjett legen ihre l\u00e4nglichen (Ster reihettftseife au 2Bafferpflaitjeit unb umh\u00fcllen biefelben mit einem \u00a9eioebe.\nOen nabelbuntten Oeichl\u00e4ufer (Limnobates stagnorum) charafterijiren ein tanger, nach born feutenf\u00f6rmig berbidter \u00aeopf ohne SRebeitaugeit, beffett oorque\u00fcenbe SRehaugeit faft bid zur SORitte borr\u00fcdett, ein mettig \u00fcber benfelbett h^tau^retchettber @dmabel unb \u00a9leidjljeit in ber Vilbung aller Veine. Oad fedjd Siitien meffeube Ohiercpeu ift fahl unb mit Studitaljme ber roftrothen Hopf; unb He\u00fcdfdjilbftmrzel fo tbie ber br\u00e4uiilidjgelbeit Veine fdjvoarzbrauu gef\u00e4rbt; auf ben Llugelbedeit loedjfeln S\u00e4ngdrippeit mit lichteren Lurchen. Oer Oeidjl\u00e4ufer fontmt aller; to\u00e4rtd in \u00a9uropa bor unb zeigt ftch unter ben borfpriitgeubeu SBuqelit tinfere\u00bb \u00a9ruppenbilbed in mehreren \u00a9remptaren.\nVon ben zahlreichen Slrten ber fr\u00fcftigereu 2\u00d6 aff er lauf er (Hydrometra ober Gerris) lebt ungef\u00e4hr ein Ouheub in \u00a9uropa. @ie zeidpteit ftch burd) bie oerl\u00fci'zteit Vorderbeine, beit uttge; heuer gro\u00dfen Vorberr\u00fcdeit, ioelcfjer ben mittleren bid gur \u00a9pipe bed (Sdjilbdjeiid bebedt, unb burd) ben \u00fcberall gleichbreiten, oben platten, unten ftarf geio\u00f6lbteu, fd)ntaleu Hinterleib aud. Vier fiabf\u00f6rmige \u00a9lieber bilbeit bie L\u00fchler, ebenfo oiele bie @d)itabelfd)eibe, febodj nur fcheinbar, inbem bad frei abfteheube Hopffcpitb ftd) \u00fcber ihren Anfang legt unb itad) hinten umfd)l\u00e4gt. 3tnei fftebeitaugcn ftub meift beutlich, bie L\u00ef\u00fcgelbeden burchaud leberartig unb in ber D\u00eeegel bid zur Seibedfpi^e verl\u00e4ngert, biefe tief audgefcpnitteu, unt bie beim SOR\u00e4itnchen brei;, beim V3eibd)en Ztuetgliebrigen \u00a9efcplecbtdtheile aufzunehmett. Oie von oben ftdjtbaren H\u00fcften ber vier Hinter; beine oeranlaffeit an ber betreffenbett H\u00f6rperfielte eine merflidie Verbreiterung. Oie Samen unter; fdjeiben fid oon ben audgebilbeten 3>ubi0ibuett burd; eingliebrige L\u00fc\u00a7e unb beit SDRangel ber Ll\u00fcgel ttitb fdjeiiteit ftd) fehl' ungleichm\u00e4\u00dfig zu eittmidelit; beim man trifft fie nod) im H'nhjB'hm au. Oie SBafferl\u00e4ufer leben fd)aarenloeife beifammeit unb bieten vorzugsiveife bad oben gefdjilberte \u00a9cpaufpiel. \u00a9ine nuferer gemeinfteit Slrten ift ber @umpf;2\u00f6afferl\u00e4ufer (H. paludum), feuntlich an ben Ouerruuzelit auf bem hintern Opeile bed breimal in ber S\u00e4nge gefielteu, vorn fnotig geh\u00f6derteu Hu\u00ef3fd)ilbed unb au ben ztoei ^friemfpihen, in iveld;e bei beibeit \u00a9efd)led)tern bad \u00efepte Seibedglieb feit\u00efid) audl\u00e4uft, beim SDR\u00e4niidjeu febodj iveiter aid beim V\u00f6eibdjen. Oie 6% Sinieit lauge SBanze ift fd)marzbrauu, in einer 3RanbIiuie be\u00e9 Hinterleibed gelblid)U)ei\u00a7; im \u00a9ruppeubilbe fipt fie auf bem SBlatte in ber SDRitte bed Vorbergruubed.\nS3ei ben S3ad)l\u00e4ufent (Velia) fto\u00a7en, die oorher, bie gloheubeit sJiehaugeit au ben Vorher; raub bed f\u00fcnfedigeu H^dfd)ilbed, ivelched oorn mit zioei ftlberhaarigen \u00a9eiteugr\u00fcbcheu oerziert ift unb uad) hinten gteid)fadd bad 3R\u00fcdeufd)ilbd)en bebedt, aber auf bem @d;eitel bed breifeitigeu ^opfed fehlen bie SRebeitaugeu, bie t\u00fcrzereu, unter fid; faft gleich langen Veine laufen in brei","page":528},{"file":"p0529.txt","language":"de","ocr_de":"Setcfy\u00efaufer. \u00a9muff* unb Saff erlauf er. Gemeiner SctClaufer. fgier\u00efiCer Uferl\u00e4ufer. 529\np\u00dfglieber aul unb ber gebrungenere Hinterleib iff an beu \u00a9eiten naC oben leif\u00eeeuavttg erhoben. \u00aeer gemeine SaCI\u00e4ufer (Y. currens), mitten \u00fcber unb auC unter ber Sabelfforfionmange auf bem \u00a9ruffenbi\u00efbe fid^tbar, iff am SauCe einfCIie\u00dfliC feine\u00ea umgebogeuen \u00a9eitenranbel orangegelb, nur bie \u00a9cfeu ber \u00a9egmente uebft ben faft fegeif\u00f6rmigen SlfterffifCen bleiben CC^arg mie bte \u00fcbrigen St\u00f6rfertheile. \u00a9ie fehr bief en, unten mit mehreren \u00df\u00e4^neit bemehrten Hinter^ fd)enfel geiCnen bal Si\u00e4nnCen oor bem SkibCen aul. \u00a9iefe gierli^en langen laufen fto\u00dfmeife, gern gegen ben fCmaCen \u00a9from uub finben fief; in gang Europa, aber h\u00e4ufiger in uugepgeltem, all im oo\u00ef\u00effommeneu gufianbe.\n3>m StnfCIu\u00df an bie eben befproCenen SBaffer\u00ef\u00e2ufer bilben bie U f erlauf er (Riparii, Sal-didae) einen \u00bbeiteren Hebergang gu ben eigentlichen Sanbmangen. \u00a9ie leben nur am Staffer, ebenfoioohl an ben Steerelf\u00fcften, mie an ben fanbigen, feuchten Ufern ber Sinnengem\u00e4ffer, mo jte nicht nur mit ungemeiner \u00a9CneHigfeit umherlaufen, fonbern auch mit Hilfe ihrer Tangen, beftachelten Hinterbeine [ich h\u00fcbfenb fortfehnetten, ioelhalb ihr Ergreifen gro\u00dfe \u00a9Cmierigfeit hat \u00a9iefe \u00a9emanbiheit in ihren Semegungen unb bal JR\u00e4uberleben in ber SftaCbarfCaft bei SSafferl bringt fte hinfiCHiC ber Sebenlmeife ben 2B aff erlauf er n n\u00e4her, all ben mehr tr\u00e4gen, in ber ^auptfac^e auf ^\u00dfflangettl foft angemiefenen Sanbmangen. \u00a9ie artenreiche \u00a9attung Saida geiebnet f\u00efch aul burch einen breigliebrigen, bil gur ^interbruft reiCenben unb ihr anliegenben \u00a9dbnabel, burch gmei Dtebenaugeu, burch oiergliebrige, mitten Oor bem Unferranbe ber Gehangen eiugelenfte p&Ier, burch breigliebrige p\u00dfe, an bereu \u00a9 H i ^ e bie Arabien ohne Haftlaffen anjthen unb burch einige gefireefte Bellen in ber b\u00fcnnen Haut ber gl\u00fcgelbecfeit. \u00a9er Stoff er f Ceint furg unb burC bie'\u00f6orquetleuben Slugen breit, immer breiter all bal Sruft= fCilb an feinem oorberu \u00a3heile, ber gange D\u00f6rfer ooal ober lang eif\u00f6rmig.\n\u00a9er hier abgebilbete gierliCe Hferl\u00e4ufer (S. elegantula) geh\u00f6rt gu ben fleinften, faum 1V2 Linien nteffenben SIrten, ift matt fCmarg, oberhalb mit gelbliCen angebr\u00fceften Haaren betreibet, bie Seine unb fftinge am gmeiten unb oierten Phlergliebe finb Selb, unb auf ben pigelbecfen bemerft man neben bem gelben fRaitbe gmei mei\u00dfe f\u00fcnfte.\n\u00a9er hinter ben glofenben Singen hallartig oerengte Stoff uub ber burC quere \u00a9in = fCn\u00fcrung in eine meift fCm\u00e4lere oorbere unb aulgebreitetere hintere partie gefCiebeue, feitliC gevunbete Sorberbruftring bilben bie beiben in bie Slugen ffrittgeitben StenngeiCen ber \u00a9 Cr eit-ober Sfaubtoangen (Reduvini). \u00a9ie feitfCenf\u00f6rmigeit pfjler beftehen aitl oier \u00a9liebem, gmifCen melCe ftC bann unb mann fitrgere einfCiebeit f\u00f6mten, fo ba\u00df hierburC Jene Bafl auf f\u00fcnf bil aCt, ja bei einer \u00a9attuug burC BerfaHen her Hauftglieber auf brei\u00dfig anmaCfm faun. Hinter einer \u00a9uerfut\u2019Ce tr\u00e4gt ber \u00a9Ceitel auf einer \u00a9rh\u00f6hung gmei SRebenattgen. \u00a9e.r ffriem= f\u00f6rmige, meift furge unb breigliebrige \u00a9Cnabel fteht frei oom D\u00f6rfer ab. Soit ben theilmeife f\u00fcr bie \u00a9attungen fefr CarafteriftifCen Seinen l\u00e4\u00dft ftC int SIRgemeinen nur angeben, ba\u00df fie in brei p\u00dfglteber, bal lebte ofne Haftlaf f en, aullaufen unb ba\u00df fie fiCr befonber! bie hinterften, burC bebeutenbe S\u00e4nge aulgeiCucn, ohne ben \u00a9inbruef ber \u00a9Cm\u00e4Ce gu maCen, inbem bie \u00a9Cenfel oerbieft, auC burC \u00a9taCeln manCfad) bemehrt gu fein fflegen. \u00a9ie f\u00e4mmtliCeu \u00a9Creit; mangen gehen troh ihrer laugen Seine nur lattgfam unb gemeffeneu \u00a9Crittel, halten ftC gern\n\u00a3afdjenb^rg, toirMIofe Spiere. (33reljm, ^iertebenv VI.)\t34","page":529},{"file":"p0530.txt","language":"de","ocr_de":"530\nTie \u00a9d)nabelferfe. \u00a9djreit- uni) Siaubtoanjen.\nam Tage nerborgen uub fcpioeifen bei SRacBtl nadj \u00fcRahruug timber/ weldje itt Reinen Stifeften, befonberi fliegen befielt \u00a9inig'e auil\u00e4nbifdje \u00efj&ben burd) ihre Vorliebe f\u00fcr bai inarme Slut non gieren uub SRenfdjen eine gef\u00fcrstete Seriihmtl)eit erlangt \u00a9o foil bie \u00fcber ganj Slmertfa verbreitete Cabman je (Arilus serr\u00e2tes) burd) ihren empfinblichen \u00a9ticp einen iva^r^aft electrifdjen \u00a9d)lag Verfemen. Tie meiften nnb gr\u00f6\u00dften 3lrteit leben im Rei\u00dfen \u00a9rbg\u00fcrtel, non eurojo\u00e4tfc^en f\u00fchrt Sieber (1861) nierunbbrei\u00dfig an, inel^c er auf elf \u00a9attungen nertheilt.\nTie fSinarjbraune, an ben Seinen r\u00f6t^lidEje, hier, fo inte an ben \u00c7\u00fc^Ient uub auf beut nierh\u00f6derigeit Sorberr\u00fcden iuetSbet;aarte $othtnanje (Reduvius personates) nerbanft ihren eben nicht fSmeidklhafteit tarnen ber \u00a9onberbatleit ihrer Same, ftd> nid)t nur in ftaubigen SBin\u00efe\u00efn umherjutretben, fonbern and) ttjven ganjen Sorter mit \u00a9taub unb $ehrid)t ju umh\u00fcllen, fo ba\u00df beffe'it Walde \u00a9eftalt inie burd) eine Staate nerftedt wirb. 2litd) bie Slrt ihrei \u00a9augei heit etwai \u00a9igenth\u00fcmlidiei. \u00a9o inie fie einen ^n\u00df norgefe^t hat, h\u00e4lt fie etwai an, r\u00fcdt ben jWeiten nad) uub l\u00e4\u00dft babei bie aubere \u00a9eite ruhen; fo bringt fie fto\u00dfineife nor uub beinegt cntfpred)enb Dabei ihre S\u00fchler. jp\u00e4lt man ihr eine \u00a9tubenftiege ober fcnft ein Heiuei Swfeft \u00bbor, fo n\u00e4hert fie fid) ebeufo inie bie oo\u00fcfontmeue SBanje in Reinen \u00a9dritten, betaftet fte fragenb mit ben W\u00fchlern, fpriugt bann barauf unb bohrt fofort beit \u00a9cpnabel in biefelbe. ^uppeujuftanbe\n\u00fcberiniutert bie ^otpwauje bei uni ju \u00a3aube, fte fittbet ftd) aber aud) iw Slfrifa, ino m\u00f6glidjenfatti Die SetWanblititgiOer= h\u00e4ttniffe ftd) wegen ber h^hevu Temperatur anberi geftalten. \u00a9ie h\u00e4lt ftd) einzeln in K\u00e4ufern unb bereit uitreinlic^erett Umgebungen auf unb fo\u00fc ali \u00fctarne beit Settwaitjen uacpftetteit, inai mir nidjt wahrfd)einlid) ift* tt\u00dfenit fte ei th\u00e4te, gefd)\u00e4he ei nicht bei mageren, faftlofeu Seibei ber Settwanjen, fen? bent bei mit Slut erf\u00fc\u00fcten inegen; biefeit ebleit \u00a9aft aber f\u00f6nnte fte aui ber Duette felbft fd)\u00f6pfeit unb brauchte ftd) nicpt erft ber 3wifd)entr\u00e4ger ju bebieueit. Ter alte \u00a9attuugiuame Reduvius verblieb neuerbingi nur nod) wenigen Slrteu, Weld)e burd) einen bornenlofeit, nor ber ttRitte eingefdpt\u00fcrteit Sorben r\u00fcden, burd) um \u00a9runbe nid)t geg\u00e4hnte Platten aller juin \u00a9eljeu eingerid)teteu S\u00fc\u00dfe unb burd) eine lauge uub fdjmale fleifd)ige \u00a9ol)le au ber Snnenfeite ber vier norbern \u00a9Sieneufpipeu \u00fcbereinftimmem Die fd)\u00f6itfle beutfd)e Slrt ift entfchiebeu bie blutrothc \u00a9djreitwanje (Harpactor cruentus), bereu 8 Stttien nteffenber, blutrother K\u00f6rper am Saucpe mit Drei ttteipen fSwarjer f\u00fcnfte, am aufgeworfenen, fd)arfeit tttanbe bei \u00a3interleibei mit einer ttteihe fcljluarjer Sieden nerjiert ift; $opf nebft W\u00fchlern uub bie \u00dfniee ftub gleichfalls fdiinarj. \u00a9ie geh\u00f6rt einer ungemein arteureid)en \u00a9attung au, Weld)e breite, aut \u00a9ruttbe gej\u00e4hnte Tratten an attett jum \u00a9eheit eiugerid)tetcn S\u00fc\u00dfen, jttr norberit -ftelfte haarige, feitlid) com ^interleibe \u00fcberragte Sl\u00fcgelbedeit, Verbidte .fjinterfcheufel unb ein gleid) bider, hinten nur lurjhalftger ^opf djarafteriftren. 3d) ftnbe bie biutrotpe \u00a9d)reitinanje, inelc^e auf bem tttatterfopfe bei Silbei \u201ettl\u00e4chtlichei Treiben ber Snfeften\" bargeftettt ift, allj\u00e4hrlich nid>t feiten in\u00e4hrenb bei \u00a9ommeri im Sl\u00fctheuftanbe folder ^flanjen nerftedt, ineld)e non jahlreid)en Sitegen unb 3mmcn befucpt merbeit, fap fte int hei\u00dfen @onneufd)eine biiineilen auffliegen uub lernte beim \u00a9infangen aud) ihren empfinDUc^en \u00a9ticp \u00efennen. \u2014 Tie meiften \u00fcbrigen europ\u00e4ifdjen \u00a9djreitwaujen finb Heiner uub tummeln ftd) nerftedt im \u00a9rafe, feltener auf \u00a9ebiifd) umher, barunter aud) fold)e, welche ftd) burdi nerf\u00fcmmerte Sl\u00fcgel ober dtaubf\u00fc\u00dfe au ben norberfteu Seinen auijeid)ttett.\n* *\n%\n\u00a9ie Stot^luanje (Reduvius personatus) nebf\u00ee Samrt.","page":530},{"file":"p0531.txt","language":"de","ocr_de":"fotpmange. S3tutrot^e \u00a9epreitwange. SBertoanbte 2Sudelmange. \u00a9enteilte Ainbenmange. Setfmange. 531\n9Jtan pat eine SCnga^\u00ef burepfcpiiitt\u00efid) fepr Peiner 3Baitgett, bei benen bie bretgliebrige \u00a9cpnabe\u00fc fcpeibe in einer Z\u00fcrnte an ber Keple oerftedt liegt', bie -\u00eeftebenaugen meift fehlen, bie fcpeinbar gtoeig\u00efxebrigen f\u00fc\u00dfe opne ^aft\u00efa^en neben ben drallen eubigen unb int Uebrigen manche unb gro\u00dfe 23erfcpiebenpeiten oor\u00efotnmcit, gu einer famtlie bereinigt unb fie barunt ,!p autttangen (Membranacei) genannt, metl SSorberrtiefen, fl\u00fcgelbedeit unb Hinterleib gem\u00f6pnlicp mit lappigen, gum \u00a9peil and) blaf\u00eegeit fortf\u00e4pen unb AuSm\u00fccpfen auSgeftattet ftitb, melcpe mauepen eine p\u00f6epft munberbare \u00a9eftalt oerlcipen.\nAbgefepen bon einigen Wenigen \u00a9attungen, bereu midjtigfte, Syrtis, gaplreicpe Vertreter tu Am \u00e9vita auf meift, bei melden bie Sorberbeine gu IRaubf\u00fc\u00dfeit umgeftaltet ftttb unb ber \u00a9cpeitel mit Aebenaugen oerfepen ift, m\u00e4ren pier guu\u00e4cpft bie au\u00dferorbentlid) gierliepen \u00a9lafens ober SBudelmcutgen (Tingis) gu nennen. \u00a9Beil fie bie S\u00e4nge gmeier Sinieit meift niept erreichen, merbett fte im f reien leiept \u00fcberfepen. \u00a9ine fcpmielige ober blafeuartige Auftreibung mitten auf bem Haf\u00eafcpilbe, melcpeS fiep nad; piitten, baS \u00a9djilbs cpeit bebedenb, berl\u00e4ngert unb tote bie ttep: f\u00f6rmig geaberten uttb gebucfelten fl\u00fcgelbedeit an beit \u00a9eiten btattartig erioeitert, fo tote ein fnopf f\u00f6rmige^ \u00a9nbe ber b\u00fcitneu f\u00fcpler bilben bie \u00a9igentp\u00fcmlicpteiten biefer p\u00fcbfcpett \u00a9cpnabelterfe. \u00fcUteift palten fiep bie gaplretcpen Arten an beftimim ten ^flangett auf. \u00a9ie o erm an bte SSuctel^ mange (Tingis affinis) finbet fiep auf fanbigem 23obeit unter felbbeifit\u00df ober an \u00a9raSmurgeltt gefedtg unb geidpnet fiep burep braune K\u00f6rper; f\u00e4rbe, glaSpelle, braun geaberte ^\u00bbautf\u00e4ume, bun\u00efleve f\u00fcplerfpipeit unb bttrd^ einen fternf\u00f6rmigen fled auf ber SDtitte feber fl\u00fcgelbede auS. \u00a9ie f\u00fcnf langen \u00a9tirnftadjelu pat fte mit bett meifteu \u00a9attuugSgenoffen gemein.\n\u00a9ie taunt fr\u00e4ftigereit, ungemein plattgebriidten, auf ber b\u00fcfteru \u00a9berfl\u00e4dpe rungeligen Otinbeit; m augeit (Aradns) leben oerftedt pinter ber \u00dctinbe abgeftorbener \u00a9\u00e4unte. ^pr faft rautenf\u00f6rmiger Kopf l\u00e4uft oont in eine ftumpfe \u00a9pipe auS, an bereit \u00a9runbe, mie tu einem AuS--fepnitte bie bideit, oiergliebrtgeu f\u00fcpler ftpett. \u00a9er \u00a9epnabel reidpt bis gum \u00a9nbe ber SSorber; bruft ober ioettig bar\u00fcber pinauS, auf bem oont oerfdpm\u00e4lerten H^fcpttbe erpebeu ftep meprere S\u00e4ngSletfteit, fo mie auf bem Sebevtpeile ber Ha^beden einige tr\u00e4fttge S\u00e4itgSrippen. i\u00f6et ber gemeinen Dtiitbenmange (A. cordicalis Sutu\u00e9\u2019S) perrfept bie fepmarge K\u00f6rperfarbe oor, nur bie A\u00dfurgel ber fl\u00fcgelbedeit ift gelblidj mei\u00df, baS D\u00fcidenfdjilb pinten unb bie \u00a9de ber Hinten leibSglieber fcpmttgig gelb. \u00a9aS im i\u00dfergleidj gum gmeiten mevtlicp t\u00fcrgere, burdpa\u00fcS buntel gef\u00e4rbte britte f\u00fcplerglieb, ber feitlidp gefepmeifte unb geg\u00e4pnelte i\u00dforberr\u00fcden unb baS gro\u00dfe au ben \u00a9eiten gleichfalls gefepmeifte S\u00fcideitfcpilb oollenben baS \u00a9ilb biefer itirgenbS felteneu Art. \u00a9ie \u00a9\u00f6eibepeit jtitb bei allen gr\u00f6\u00dfer unb breitleibiger als bie \u00fcDt\u00e4mtcpen.\n\u00a9ingig in tprer Art fiept bie \u00fcbel ber\u00fcchtigte \u00a9ettmange (Cimex lectularius) ba, meldje fdjon ben alten \u00a9riedjen als \u201eKoriS\", ben Ut\u00f6mern als \u201e\u00a9inter\" betaunt mar unb es barttnt gerechtfertigt erfepeiueu l\u00e4\u00dft, menu ber alte \u00a9athtngSname, melepeit Sinne auf au\u00dferorbentlicp oiele, in beit formen fepr meit auSeiitanber gepeitbe Arten \u00fcbertragen pat, ipr aUeiit oerbleibt. \u00a9igentp\u00fcmlicpteiten beftepen im \u00a9lutfaugen, in ber fl\u00fcgellofigfeit, in ben borftigen, oiergltebrigen f\u00fcplern, bem einer Keplrittne anliegenben breigliebrigeu \u00a9cpuabel unb bem Mangel ber Hnftlappen an ben Krallen, \u00a9er ungemein platte, \u00fcber 2 Sinieit me\u00dfettbe K\u00f6rper ift liebt braunrotp gef\u00e4rbt unb biept gelbticp bepaart. \u00a9ie rmtben S\u00e4ppepen an beibett \u00a9eiten beS fleinett \u00a9cpilbcpcnS m\u00fcffett als IRefte ber fl\u00fcgelbeden gelten. \u00a9aS SBeibcpen legt im \u00dcDt\u00e4rg, 9Jtai, 3>uli unb \u00a9eptember febeSmal etma 50 mei\u00dfe, V* Stute lauge, ma\u00efgige \u00a9ter in bie feinfteu IRipeu ber \u00a9cplaf j unb\n34*\na\na Sie betmanbte \u00a9udeltoanje (Tingis affinis), ctdji mal bergr\u00f6jjert. b (gemeine Stinbentbanje (Aradus corticalis) fedj\u00a7 9JM bergr\u00f6\u00a7ert. c Sie \u00a9ettmanse (Cimexlectularius), ftart bergr\u00f6jjert.","page":531},{"file":"p0532.txt","language":"de","ocr_de":"532\n\u00aeie \u00a9cpnabellerfe. Vlinbfoanzeit.\nSBopnzimmer, namentlicp pinter \u00a9apeten, mit Vrettern Berfcpalte 2S\u00e2n\u00ee>e ober in bie gugen bei* VettffeUen, alfc an biefe\u00efben Orte, foo ftdj bie SBanzen ben \u00a9ag \u00fcber Berfledt galten. \u00a9ie lepte Vrut gept jebodj meifi gn \u00a9runbe itnb nur bie erfoadpfenen ;gnbi\u00f6ibuen, foe\u00efdpe zu iprer Boden \u00a9ntfoidelung elf \u00a9Bodpen beb\u00fctfen, \u00fcberfointern unb f\u00f6nnett fe^r Biel K\u00e4lte Bertragen. \u00a9a! f\u00e8'\u00e0fc licpfte an ipnen iff ba! ^ inter It f\u00eeig e, petrolidpe Vlutfaugen, toe\u00efd^e\u00ea fie bi! auf bie jftadpt Berfcpiebeit, urn ben \u00a9dffafenben in feiner Dtupe zu ff\u00f6rett. \u00a9ag fie, foie Beraubtet foirb, burdp bie Slulb\u00fcnffungen bel \u00a9cplafer! perbeigelocft, ftd^ unter Umff\u00e4itben aucp Bon ber \u00a9ecfe perabfaden laffen, foin id) gern glauben, foeil icp einff Augenzeuge foat, foie eine auf eben biefe A\u00dfeife , in eine bampfenbe Kaffeetaffe gelangte. \u00a9rop ipre! iBIutburfte^ Berm\u00f6gen fie lange gu pungent. Seuni! patte ein Vkibcpeit in eine gut Berfcptoffene \u00a9djadffel eittgefperrt unb all er biefe nad) fecp! dJtonaten \u00f6ffnete, fanb er e! nicpt nur nocp am Sehen, fonbent Bon einer \u00a9(paar \u00fcftacpfommett umgeben, foeldje gleicp ber Butter, burdpffdptig, foie \u00a9ta! foaren, Vei iprer grogen grudptbar\u00efeit unb ber Seidjtigfeit, mit foeldper fie Berfdpleppt foerben l\u00f6nnen, gep\u00f6ren bie Ganzen zu bem l\u00e4ffigffeit ade! Ungeziefer!, befonber! in gr\u00f6geren \u00a9t\u00e4bten, foo bie UeberB\u00f6derung ber Raufer ipre gr\u00fcnblidpe Verfolgung fo ungemein erfcpfoert. \u00a9aper feplt e! aucp ni(pt an gaplreidpen Vertilgunglmitteln, foelcpe fiep aber opite m\u00f6glicpffe Vermeibung aller jener \u00a9teilen, an benen fie fiep gern p\u00e4ullicp nieberlaffen unb opne fletgige! \u00a9urepfuepen aller Berb\u00e4tptigen foenig befo\u00e4pren. 2Bie foirfmtgllo! ba! einfaepe Aulfoeigen ber ^burner biefem Ungeziefer gegen\u00fcber ift, baoon \u00fcberzeugte icp miep fo\u00e4prenb meiner \u00a9tubienzeit in Vertut. 3>n ber fepr faubern, blanfen SBerfftatt eine! Vudpbinber! fap id) ein 2B\u00e4nz<pen mit foeig \u00fcbert\u00fcneptem dl\u00fcdfen fooplgemutp ehtperfpazieren. \u00a9ine Veimifcpung Bon \u00a9ifenBitriol unter ben Kalf foirft fepon beffer, nad)bem zubor alte diipeit rein aulgefrapt, mit \u00a9ifoeig unb SnfettenpulBer, \u00a9cpmien feife ober Aepitatronlauge aulgepinfelt unb bann oerffriepen foorben finb. SDergleidpert Mittel, mit groger \u00a9nergie angefoenbet, f\u00f6nnen, foenn nicpt fepr ung\u00fcnjiige Verp\u00e4ltniffe obfoalten, jeben in feiner SBopnung ettblidp Bor biefem l\u00e4ftigen Ungeziefer fiepet ffedett, feinen Oteifenben aber fep\u00fcpett, foelcpen fein Unffern in ein Bon SBanzen befoopnte! Aacptlager f\u00fcprte. g\u00fct biefen |\u00c7aH foil, foie mir Bon Betriebenen \u00a9eiten Berficpert fourbe, bal Vrennen\u00efaffeit bel Sicptel bie Vlut* fauger Boit bem \u00a9dplafer zur\u00fcdpalten.\n2Bo bie Vettfoanzen pergefommen finb, foeig man ni<pt; benn bag \u00a9ffinbieit, foie bepauptet foirb, ipre urfpr\u00fcnglicpe feint\u00e2t fei, bebarf nodp bel dtadpfoeife!. SDie alten \u00a9rieepen unb Monter \u00efannten fte fcpoit, foie bereitl erfoc\u00eepnt fourbe; im 11. gaprpunbert pabeit fie fidp zuerff in \u00a9tragburg gezeigt, bagegeit foirb ber Vepauptung, fte feien um 1670 burcp bie Vettffcden ber Bertriebenen Hugenotten zuerff uad) Sonbon gebraept foorben, Boit anberer \u00a9eite foiberfprodpen, foei\u00ef fcpoit 1503 bafelbft ein paar abelige \u00a9amen ipre \u00a9tiepe f\u00fcr Anzeidjeit ber Veff gepalten patten. Helgen \u00a9agel erfcpeiitt bie S\u00f6aitze foopl faft \u00fcberall all treuer Begleiter bei idienfepen, \u2014 \u00a9ie ungefl\u00fcgelten dBanzen an Haulfcpfoalbeit unb gleberm\u00e4ufen, foelcpe man bilper f\u00fcr SSett^ foanzen pielt, foUen, foal icp jeboep nid)t glauben fann, baBoit Berfcpiebeit fein; \u00fcbrigen! foirb Bott \u00a9Berlmaitit eine rufftfepe 2lrt Bon nur 1V2 Sinien S\u00e4nge unb lepntgelber $arbe am faft qnerrmtzeligen\t^ gefoimperte Vettfoange (C, ciliatus) unterfdpiebeit,\n^ *\nSUIe bte Uetn\u00ebn, garten Unb foei^en Saitzeu, foelcpe im \u00a9oiitmer Vlttmeit Unb \u00a9r\u00e4fet beleben, mit einer Bielen anbern \u00a9rbituitglgenoffen frembeit Vefoeglicpfeit unb fortfo\u00e4prenbeit Vereitfdpaft zu ger\u00e4nfcplofem ginge pier erfdjeinen unb bort Berfdpfoinben, fo lange bte \u00a9ottne fepeint, unb Borperrfdpenb bem Heuige na^gepeit, gep\u00f6ren ber gami\u00efie bei* SSiefen^ ober Vlinbfoanzeit (Phytocoridae, Capsini) an, einer gamilie, bie mit Berp\u00e4ltnigm\u00e4gig zaplreicperen Urteil mepr in","page":532},{"file":"p0533.txt","language":"de","ocr_de":"<S5eftreifte \u00a9cpntoartge, SBorftettWanjen,\n533\n\u00ef)en gem\u00e4gigten, af\u00ea in ben w\u00e4rmeren \u00a9rbftrichen Vertreten if\u00ee; ooit \u00a9uropern ftnb etma 300 belannt. 2Jlau m\u00fcrbe biefe lichtgr\u00fcnen, h\u00e4ufig auch ungemein gierlid^ bunt gezeichneten Sdjnabellerfe nicht haben bereinigen l\u00f6nnen, trenn fte nicht auch im $\u00f6rf)erbau mit einanber \u00fcbereinfiimmten. @ie haben einen breiedigen , beffen breifeitiger Scheitet nur bet einer \u00a9attung (Miris) oon ber Stirn getrennt, bei ben \u00fcbrigen herabgebogen unb mit ber nach oorn gemeldeten Stirn rerfchmolzen ift. Obgleich fte Slinbmanzen genannt merbeit, fehlen ihnen bie Sftepugen leine\u00eameg\u00ea, trcht aber bie ^un\u00eftaugen. Oie borftenf\u00f6rmigen'g\u00fcbter, bereit zmeite\u00ea \u00a9lieb ba3 t\u00e4ngfte, bi\u00eameiten audh ba\u00e2 bidfte ift, erreichen bie \u00df\u00f6rpert\u00e4nge ober \u00fcbertreffen fte unb laufen in zmei haarfeine \u00a9lieber aul. Oer angebr\u00fcctte (Schnabel reicht bt\u00e9 zum \u00a9nbe ber Sruft unb feine Scheibe befiehl au\u00ea oier meift gleichlangen \u00a9liebem. Oa\u00ea nicht gerabe groge, breiedtge Schilbdjeu ift immer ftchtbar. Oie leberartigen, meinen gl\u00fcgelbeden haben eine gatte, bie bem gegen ba\u00ea Schilbchen gemenbeten D^anbe gleich l\u00e4uft unb ein eigene^, l\u00e4nglich trapzifche\u00e4 gelb, ba3 Sdjlugpd (ben ^agel, clavus) abfonbert; ber \u00fcbrige Obeil bilbet ein Oreied, ba3 Seher (corium), an beffen t\u00fcrzefte, gegen bie Spifce gerichtete Seite ein buvch eine gatte abgefe^ter, b\u00fcnnerer, meift eigen-th\u00fcmlich gef\u00e4rbter Sa^en, ba3 feitft\u00fcd (cuneus), auch mehl Anhang genannt, af\u00f4 baratte* riftifehe\u00ea gamilienmerlmal angrenzt, oon mettent bann bie Haut (membrana) ftdh fortfep. g\u00eet teperer bemerlt man eine bogenf\u00f6rmige, bom 3\u00eeanbe be\u00ea Slnhaug\u00e2 au\u00e9gehenbe unb bahin zur\u00fcd; \u00efehrenbe Slber, melche oor bem \u00e4ugern \u00a9nbe noch einen Heinen Sift au\u00f6fenbet unb mithin zmei ungleiche Selten bitbet. gehtt biefe Haut, fo fehlen auch zugleich bk immer fehr zarten ^inters fl\u00fcget. Oie mitunter auffaltenb Heilten g\u00fcge zeigen brei unbeutlich abgefe^te \u00a9lieber unb ungemein Heine \u00a3afttapen zmifchen ben Uralten, \u00a9ine berartige Weichheit be3 t\u00f4tper\u00ea unb lofe \u00a9inf\u00fcgung ber Seine, mie fte ftdh h^er ftnbeit, tommen bet leinen anbertt SBanzen mieber oor.\nOie geftreifte S'ch\u00f6nmanze (Calocoris striateilus) mag ftatt aller ein Sitb oou ber in 3tebe ftehenben gamitie geben. Sie geh\u00f6rt ber neuerbingS oielfach gefallenen \u00a9attung Phytocoris an unb zmar berjenigen \u00a9rupe (Calocoris), bet melier bie Stirnfdhmiete minfelig in beit Scheitel \u00fcbergeht, ber \u00fcftacfeit ftch m\u00f6lbt, leine Seifte zeigt, ba\u00ea g\u00fchtermurzetglieb ben faft f\u00fcnf edigen $of)f \u00fcberragt, ber Schnabel bi3 znm zmeiten Saudf ringe reicht, ba3 tra^e^ifche, oorn leiftenartig geranbete Hals* fchilb an ben Seiten gerabe oerl\u00e4uft unb bie guglourzet ber Hinterbeine l\u00fcrzer at\u00ea ba3 folgeitbe \u00a9lieb ift. Oen orangenen ober lichtgetblichen K\u00f6rper bedt meigtidje Sehaaruttg; bie fdiioat'zen Zeichnungen auf Hal\u00e9fchtlb unb gt\u00fcgelbeden l\u00e4gt bie Slbbilbuitg erlenneit. Oie 3V2 Siniett lange SBaitze ftitbet fid) auf Schirmbtumeit burch ganz \u00a9uropa. \u2014 Oie fdhlanleit, fchmuzig gr\u00fcnen Sorftenioanzen (Miris) zeichnen ftch oor ben anbent burch befonbere Schmalheit unb burch bie oerfchiebeite $oj)fbitbung au3. Oer breifeitige, nach oorn fpifce Scheitet tr\u00e4gt n\u00e4mlich an feinem Dianbe bie einem biden \u00a9runbgliebe entffmngenben g\u00fchler. \u00a9haralteriftifch f\u00fcr bie mehr ooalett,\nSlrten ber Slinbmanzen (Capsus) mirb bagegen ba3 leuleitf\u00f6rmig oerbidte zweite \u00a9lieb ber giihter unb ber grob fnmttirte Seib.\nSie gefireifte \u00a9dj\u00f6tttoattje (Calocoris striateilus).\nfchioarzbrauit ober rothgef\u00e4rbten\n\nSon ben fogenannten Sangioanzett (Lygaeodes) leben bie meiften unter Stetneu, biirrem, Zerlr\u00fcmeltem Saube ober unter 2Jtoo3 am \u00a9ruttbe ber Saumft\u00e4mme, mo fte gefd)\u00e4ftig umher=","page":533},{"file":"p0534.txt","language":"de","ocr_de":"534\n3>te \u00a9chnabelferfe. \u00fcangtvangen.\n\u00efriedjen, um andere, aber tobte f\u00f4erfe ober ^\u00dfflangenf\u00e4fte gur Sahrung aufgufud&ett; an bag \u00a3ageglid)t fommeit bie tvenigften. Oie gr\u00f6\u00dfere Harte ber \u00c4\u00f6rperbebedung, mehr, meift f\u00fcnf Ebern in bernant, fo\u00efvie ber Mangel beg Sbeilft\u00fcdS in ben gl\u00fcgelbeden unb bie fabenf\u00f6rntigen, gegen bie \u00a9pi^e etivag Verbidien gutter geid;nen fie vor ben vorigen aug. Oiefe teueren jtttb ben Sangen fceS breiedigen fopfeg eingef\u00fcgt unb fielen meift unter, h\u00f6chfteng auf ber Sinie, Selche mau ftdj vom Stittelpunlte eines Se^augeS nach ber \u00a9djuabelsurgel gezogen beult. Oie \u00a9r\u00f6\u00a7en\u00bbet'h\u00e4(tniffe ber vier g\u00fc^terglieber fdjsattlett ebenfo bei ben \u00bberfdjiebenen Er ten, Sic bie ber vier \u00a9djuabel; glieber, jebocf) pflegt hier baS \u00bboriente immer l\u00e4nger gu fein, als baS lebte. Sott ben brei \u00a7ufp gliebern ift baS mittelfte am l\u00fcrgeften, baS le^te neben ben trabten mit Jpafttaftyen \u00bberfehctt. Einigen festen bie S\u00dfunHaugen, bei ben meiften treten fte jebod) beutlich auf unb gsar unmittelbar neben ben Se|augen, alfo Seit von einanber entfernt. 3u jenen geh\u00f6rt bie adbelannte fl\u00fcgelfbfe ^euerman^e (Pyrrhocoris apterus), eine burdj i^re blutrct^e unb fdjsarge \u00c4\u00f6rperf\u00e4rbuug, burdj ben Mangel ber Haut an ben gt\u00fcgelbeden unb ber gangen ^interpget gur \u00a9en\u00fcge gelernt; geiebnete Ert. Oie \u00fcber alte Selttbeite auSgebreiteten geuerSangen unterfdjeibeit ftd) nur burdj ben leiftenf\u00f6rmig fd^arf aufgeridjteteu Sanb beS HalSfdjilbeS von ber mittelamerilanifdjen \u00a9attung Largus, mit ber fte bag im SSergleic^ gunt gseiten l\u00e4ngere erfte g\u00fcblerglieb nnb ben Mangel ber Sebettaugeu gemein haben. Oie fl\u00fcgellofen ^euerSangen, hie unb ba auch \u201e$raitgofen ober \u00a9olbaten\" genannt, ftiett ben ganzen (Sommer hinburdj in \u00a9paaren am \u00a9rmtbe von Sinbenb\u00e4ttmen ober L\u00fcftern, nehmen aud), menu ihnen bie genannten S\u00e4ume nicht gu \u00a9ebote fielen, mit einer alten Stauer f\u00fcrlieb, \u00a9obalb bei* Sinter o or \u00fcber ift, alfo in ber Segel fdjon im St\u00e4rg, \u00bberlaffen fie a\u00fcm\u00e4lig ihre Serftede unb fc^letd^en eingeln an gef\u00fcgten, ben rauben Siubett nicht aitSgefefden \u00a9teilen umher. ^e Silber baS Setter, befto mehr faden fte in bie Eugen, Seil man fte nun eher gruppenseife antrifft. Sont Suli an bilben fte gr\u00f6\u00dfere Familien unb \u00bberleben fo ben \u00a9ommer nnb einen Sped beg \u00a7erbfteg; benn im Oltober, unter Umfi\u00e4nbett noch im Sovember fleht mau fie in berfelbeit Seife. Stau nnterf^eibet n\u00e4mlich hi\u00abs ftchtlich ber F\u00e4rbung unb \u00a9r\u00f6\u00a7e fehr \u00bberfdjiebene Ebftufungen; je nach bem Elter neben jtednabellopfgrofjen 4V\u201e Sinien lange. Oie Heineren haben einen gang rothen Hinterleib unb fdjsarge fpgelanf\u00e4be. Sadj breimaliger H\u00e4utung erhalten fte ihre voHfommene \u00a9r\u00f6\u00a7e unb Eugf\u00e4rbung. Oie gl\u00fcgelbeden \u00bberlfingern ftcp babei, \u00bber tauf chon bag anf\u00e4nglich fdjsarge tleib mit bem fp\u00e4ter \u00bborhervfdjettb rothen, fte Serben gu einem fch\u00f6uen \u201eSaffeurod\" mit gtoci fd&w>arge\u00ab. Sie kn\u00f6pfe gerunbete\u00ab pedeu, einem breiteren ober fdjm\u00e4leren fcpsargen \u00a9aum am \u00a9ube unb einem fdjsargen \u00a9d)lu\u00a7ft\u00fcde, S\u00e4brenb umgelehrt ber Hinterleib aug bem anf\u00e4nglichen Soth in gl\u00e4ngenbeS \u00a9cpSarg \u00fcbergeht; benn nur bie \u00a9eitenr\u00e4uber nnb einige Ouerbinben am \u00a9ube beg SaucpeS behalten bie urfpr\u00fcuglidje garbe bei. Oer $opf mit feinen Enh\u00e4ngen, ben phlern unb bem \u00a9djnabel, geigt fleh gl\u00e4ngenb fdjsarg, Senn erft bag 3uuge, meicheS bleich aug bem (Sie lam, auggef\u00e4rbt ift. Oag \u00bborbere Sruftft\u00fcd ift oben unb unten gleichfalls fehr halb fdjsarg unb beh\u00e4lt nur rothe Sanbf\u00e4ume ringsum; auch bie Seine ergl\u00e4ngett fchott in ber $ugenb gang fdjsarg-. Unter folchen larven\u00e4bnlicbeit, aber \u00bbolllommen er Sa dj fetten geuersangen fommen in f\u00fcblichereu \u00a9egeuben \u2014 bei uug traf id) noch leine an \u2014 eingelne ^nbivibuen \u00bbor, bei betten bie glugserfgeuge nicht \u00bberf\u00fcmmert ftnb. 3n ben angegebenen F\u00e4rbungen unb \u00a9r\u00f6fen tummeln ftch nun bie Ohieve unb erfcheinen eher tr\u00e4ge alg gefd)\u00e4ftig; auf ihren Heilten \u00a9pagierg\u00e4ugen bleiben fte \u00f6fter flehen, aber nicht um auSguruh\u00ebu, foubern um 'gu genie\u00dfen. 3mei, brei unb nod) mehr ftnb um eine gr\u00f6\u00dfere Snfeltenieiche \u00bberfammelt unb fangen fte aug, gleichviel ob fte von \u00a9inem ihreg (Gleichen herr\u00fchrt ober von einem anbetit \u00c4erf. Sie greifen .fte ein lebenbeg Zfyex an, Sic fo viele anbere Sangen, Sohl aber flehen fte mit ihrem \u00a9dptabel in bie jungen Sinbeutriebe, um ihnen ben \u00a9aft gu entgiehen. Sont Suli ab lautt man\n2)te ungef\u00ef\u00fcge\u00efte fgeue rta anj e (Pyrrhocoris apterus), ireimal bergr\u00f6^ert.","page":534},{"file":"p0535.txt","language":"de","ocr_de":"Ungez\u00fcgelte fy euer to auge. \u25a0. Stittertoange. 2>i eff Rentei.\n535\nau beu bumpfercit \u00a9teilen bet* n\u00e4Zer Bejeic^netert \u00a9ummelpl\u00e4|e and) bie perfibeigeu (gier tu Heineren tmb gr\u00f6gerett H\u00e4ufdjeit Bet einanbet* xmtei* beut feuchten Saube aulreffen* \u00a9ie liegen ungef\u00e4hr 8 28od)eit, el)e fte aurfriecZen unb bte gu fpat gelegten m\u00f6gen WoZt \u00fcberwintern. \u00a9o h\u00e4tten irir Zier beu felteiten gad, bag ein Snfett ^ugteid) in allen [einen \u00a9t\u00e4nbeit beu \u00fc\u00dfinter \u00fcberfteZt; beim Dom \u00a9iftanbe ift er mir feZr WaZrfcZcinficZ, bon beu berfcZiebeitfieit \u00a9r\u00f6geit ber Werfer fe\u00efbft aber gewig. \u2014 \u00a9ine aitbere eiitZeimifdZe SangWange, bie 67a hinten meffenbe Stitt er Wau ge (Lygaeus equestris) Belebt oft in gr\u00f6\u00dferen \u00a9efeUfcpafteit fdjabZafte, ber Stiube Beraubte \u00a9id)enfi\u00e4mute unb geZ\u00f6rt in fofent, trie in \u00e4litfeZuitg iZrer Z\u00fcbfcZcit F\u00e4rbung gu beu Sluff\u00e4Uigften ber gaumen Familie, \u00a9ie ifl auf iZrer lang eltiptifdjen, glanglofen 3t\u00fcdenfl\u00e4d)e gteid)faltr BlutrotZ unb fc^ioarg unb auf ber Weig umf\u00e4umten, fcpwargeit gl\u00fcgelbedenZaitt mit einem weigeit 50tittelfledd)eit bergtert. \u00a9aran, bag bie beiben iituerften unb bie beibcit fotgeubeit Slbent biefer Haut burcZ eilte \u00a9iteraber Berbunbeit ftttb, ber SebertZeil ber Halbbeden meZr Zontiger Statur ift unb bag auf beut \u00a9djeilcl gYoei Stebenaugeit fielen, eifeunt man aber i|re \u00a9attuug (Lygaeus), bie S an g tu aug en im engem \u00a9inn\u00e9. 2lUe \u00fcbrigen eutgieZen fid) burd) i|re Verborgenere Sebettrweife unfern SSXicfeit faft g\u00e4ngltcZ, barunter and) bie fcZr artenreietjeu \u00a9idfd)citf et (Pachymerus), aurgegeid)ttet burd) bie uidjt berbunbenett S\u00e4ngrabem im Hauttl)eile ber foufl eben fo gebilbeteu Halbbeden unb bitrd) bie meZr ober Zeitiger Verbieten t\u00f6orberfcZeufel.\n*\tHi\n\u2756\nUnter allen SanbWaugett, bereu \u00a9dgutabeXfd^eibe aur bier \u00a9liebem befteZt unb bereu \u00a9d)ilbd)eit bie SDiitte ber Hinterleiber uic\u00a7t erreicht, geigen bie Staubwangen (Coreodes) bie gr\u00f6\u00dften g\u00f6nn; berfdjiebeitZeiteu unb laffen ftd) im SlUgeiiteiiteit nur baZiit djara\u00efteriftren, bag bie Oiergliebrigeit ^\u00fcZlcr am Staube ber \u00a9c^eitelr \u00fcber berjenigeit gerabeit Siitte, Weldje matt ftc| bon ber SDtitte einer Ste^auger nad) ber \u00a9dntabelWurgel gezogen beult, eiitgelenlt unb bie $\u00fcge neben beit Tratten mit Haftfappen berfeZeit ftttb* Ueberbter fommeit iZiteit immer g\u00fcoei Stebenaugeit unb in ber gl\u00fcge\u00efbedenZaut biete erhabene, oft gabelf\u00f6rmig getZeilte Stberu gu. Oeibe \u00a9efdjiedjter ftttb an ber $orm ber lebten Oaucpringer leidjt git unter fdjeibeit, ittbeut biefer beim SDt\u00e4uncZeit berbicft unb ioie bon unten mit einer liable bebedt, beim SBetbdjeit bagegeit ber S\u00e4nge nad) gehalten ift ^tt \u00a9uropa leben taum 60 Wirten, bagegeit ift bie Familie iit Stmerila gaZlreid)er bertreteit unb gWar burd) formen, weldje iit 2bm feZuitg ber \u00a9r\u00f6ge unb Oilbuttg gu ben ftattlid)ften unb fdj\u00f6nfieit aller SBangeit geZ\u00f6reit ; btattartige \u00a9rWeiteruitgen an ben n\u00bbderfd)ieneu \u2018ober einzelnen g\u00fcZlergtiebem, ein geZ\u00f6rnter ober lappig erweiterter SSorberr\u00fcdeit, \u00fcber= m\u00e4gig berbidte unb mit \u00a9tad)elit BeWeZrte H^terjcZeidel, fd)arfe nad) oben gebogene, bie ^l\u00fcgelbedeit \u00fcberragenbe \u00a9eiteitr\u00e4itber ber Hinterleiber jtnb bie djaratteriftifdjeu SJtertmale biefer \u00e4\u00f6angenfamilie. S\u00f6eitit Z^r gu Sanbe bar ^erfb\u00f6llcZeit mit Oegiuit ber rauperen H^'bfttage fid) bon ber \u00a9cpa\u00fcb\u00fcZue feiner \u00a9Z\u00e4tigfeit gur\u00fcdgieZt unb au gefdj\u00fcpten Orten, befonberr unter bem abgefadetteit Saube bie SBinterquartiere begieZt, fo geZ\u00f6reit bie gr\u00f6gent StattbWangen iit \u00a9efetXfd>aft bon SOtitgliebern ber halb u\u00e4t)er gu betraeptenben \u00a9c^ilbtoait^eit gu beu auff\u00e4Higfieu \u00a9rfdjchtungeit, fobalb mau att einem\n\na Sie @aumtt>cttt$e (Syromastes marginatus), b t^re Sarbe. c Sie \u00a9 dmatentoanje (Berytlms tipularius).","page":535},{"file":"p0536.txt","language":"de","ocr_de":"536\n2)ie \u00a9thitabellferfe. 9tanbmangen.\nfonnigen, f\u00fcr jene Seiten noch fc^\u00f6n. gu nennenden Nachmittage begleichen \u00a9teilen etmat aufr\u00fchrt unb bie noch nicht gur Nupe unb \u00a9rftarrung gelangten \u00a9hiere baburdh beunruhigt \u00a9a gibt et ein \u00a9e\u00efnifter unb \u00a9eniftel burdh bat $uu unb Jperftabbetn biefer \u00a9Sangen, melche et fehr unam genehm gu ber\u00fchren feheint, ba\u00a7 man fie in ihrer Sur\u00fcctgegogenheit fort, unb einzelne, beneit bie Herbfifonne meitige m\u00fcrmenbe \u00a9tragen gufenbet, Riehen et oor, in ftar\u00ef brummenbem gluge ftch erheben unb bem Nupeprer fixerer unb fchne\u00ef\u00efer autgumeidhen, al\u00bb biet gu gufje gefd^ehen m\u00fcrbe. 3m \u00a9omnter halten fie ftch auf Sufchmer\u00ef unb im \u00a9rafe auf, nach Naub autgehenb unb im \u00a9onnenfeheitt audh lebhaft umherfliegenb, mehr aber, mie et feheint, um Nadhftellungett gu entgehen, ait bem innern \u00a9range nach folcher Semegungtmeife gu gen\u00fcgen, \u00a9ie fdb\u00efiefjeit ftch fomit benjenigen \u00a9Bangen an, melche bem aufmerffamen Naturfreuitbe, ber nicht gerabe \u00a9annuler ift, eher gu \u00a9eftept \u00efommen, ait bie meiften anberen ber bisher befprodheneu Familien, \u00a9ie Hauptgattung Coreus ift heutgutage in mehrere aufgel\u00f6ft, oon beuen Syromastes mit faft alleu griment, einheimifdhen Nanbmangen beseitigen Unterabteilung angeh\u00f6rt, bei meldper bie Nebenaugen entfernt oon einanber flehen, bat leiste g\u00fchlerglieb fitrg unb bic! ift unb ber \u00a9dpnabel in Reinheit unb S\u00e4uge bem ber \u00a9dhilbmangen gleicht, inbem er \u00fcber bie Ntitte\u00efbruft htnait\u00f4rei^t. Syromastes geidhnet fidj unter bief en \u00a9attuugen burdh einen gtemlidh oiereef igeit \u00aeopf aut, beffen guplerhodter nach) ooru fiarf her\u00f6orrageit, hat einen breiten, bie gt\u00fcgel meit \u00fcberragenben Hinterleib unb ein verl\u00e4ngertet gioeitet g\u00fchlerglieb, meldpet bat britte b\u00e4um ober nur menig an S\u00e4uge \u00fcbertrifft. Sei ber auf ber oorhergehenbeu \u00a9eite abgebilbeteu \u00a9aummange (Syromastes [Coreus] marginatus) ermeitern ftch bte g\u00fchlerp\u00f6dler nach innen gu einem \u00a9orn; bie graur\u00f6thliche Oberfl\u00e4che bet k\u00f6rpert erfcheiut burdh feine, fepmarg eingeftodhene S\u00dfunftirung buttfler, am bun\u00efelfien bat lefcte, am lidhteften bie beibeit oorhergehenbeu g\u00fcplerglieber, ber N\u00fcden bet ^interleibet am reinften roll) unb bie Haut ber gl\u00fcgelbeden brongegl\u00e4ngenb. \u00a9ie \u00a9Battge ftnbet ftch burdp gang \u00a9uropa auf bem oerfdpiebenfteit \u00a9eb\u00fcfcp unb \u00fcbermintert im ooHtommenen 3uftanbe, um oom n\u00e4dhftett Fr\u00fchjahre ab f\u00fcr gort= pflanguttg ihrer Nrt \u00a9orge gu tragen, \u00a9ie beigegebene Saroe geigt, mie man biet bei allen \u00a9BangenlarOen beobachten bann, eine gr\u00f6\u00dfere Plumpheit unb in biefer bie Unreife aller eingelnen \u00a9lieber. \u2014 \u00a9ie rautenf\u00f6rmige Nanbmange (Yerlusia rhombica ober Coreus quadratus bet gabriciut) ift h\u00f6chftent f\u00fcnf Sittten laug unb an bem faft rautenf\u00f6rmigen, fehr platt gebr\u00fchten unb nach oben autgeh\u00f6hlten Hinterletfce leicht tenntlicp. Sei ihr ermeitern ftch bie g\u00fcplerh\u00f6dEer nicht gu \u00a9orneu. \u00a9ie h\u00e4lt ftch am liebften in \u00a9r\u00e4ben l\u00e4ngt ber ^iefermalbungen auf, mo fte an \u00a9ratftengeln unb anbern i\u00dfflattgen bei \u00a9onnenfdheitt empor fr kept, ober ohne biefeit mit einer gemiffen \u00a9ilfertigfeit unb gurdpt, menu bat fte bergenbe Saub aufgejt\u00f6rt mirb.\nSei Setradhtung ber \u00a9cpuafenmaitge (Berythus ober Neides tipularius), fenet ungemein fcplanfen unb gartbeiitigen \u00a9pierdpent (c), oott lichtgrauer g\u00e4rbung, meldhe an ben Nufenr\u00e4ttberit unb f\u00fcnf pinftdpen ber gl\u00fcgelbecfeit, mie au ben verbieten f\u00f4nieen unb bem \u00a9nbgliebe ber g\u00fchler bunfler ift, ftnbet ftch fcheinbar menig Uebereinftimmung mit ber \u00a9aummange, unb hoch befteht ein dharafteriftifdper Unterfdhieb beiber nur im anbern S\u00e4ngenoerh\u00e4ltniffe bet gmeiten unb britten g\u00fchlergliebet; jettet ift n\u00e4mlich hier bebeutenb l\u00e4nger alt biefet. SNait fieht an biefem einen Seifpiele, mie fepmierig et ift, bie Nanbmangen in fdharf begrettgte \u00a9attungen ehtgutheileu, menu ftch an gtoei fo Oerfdhieben geftalteteu, mie bie ooriiegenbett, fo menig Nbmeicpenbet in ben mefentliehett SNerfmalen auffiitbett la\u00dft, \u00a9ie h\u00fcbfd;e \u00a9cpnafenmange treibt fidp, mie noch einige attbere, nahe oermanbte Sitten unter Heuhedheln, \u00a9\u00f6adpholber, \u00a3aibe\u00efrautu. a. ttiebrigem \u00a9eftr\u00e4uch umher unb feheint burdh ihre fangfabenf\u00f6rmigeu Seine im fd^neUen gortfomnteu eher behinbert alt gef\u00f6rdert gu merbett; beim fte ift tr\u00e4ge unb l\u00e4\u00dft fidp leicht ergreifen.\nUm audh einen Segriff oon einer ber autgegeidhneten \u00a9rop eit for men gu geben, m\u00fcrbe auf bem rechten Sorbergruttbe bet \u00a9ruppenbilbet \u201eSfutl\u00e4n\u00f6ifdpe \u00dfirpen\" ber Diactor Mlineatus (Lygaeus bei gabricittt), gu beutfdh \u201eber gmeilinige Sote\" oorgef\u00fcprt. \u00a9er metaEifdh gr\u00fcne K\u00f6rper ift mit gelbett Beidpnuugeu reichlich oergiert; bie Seine ftttb gelb, bie blattartigen \u00a9Weiterungen ber","page":536},{"file":"p0537.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9aumioattge. Rautenf\u00f6rmige Rattbtoartge. \u00a9httalettioaitge.\n537\nHinterfdjienen auf braunem \u00a9runbe gelb gefledt unb bte Fl\u00fcgelbeden braunfhtoctrg. \u00a9)aS infelten^ reidje \u00a9iibamerita ern\u00e4hrt aud) biefe fdj\u00f6ue 2lrt.\n3IIS \u00a9djilb io angeit (Scutati) Serben fhlie\u00dflicp aEe biejeuigeit EBaitgeit gu einer Familie gufamtneitgefa\u00dft, bereu Et\u00fcdenfhi\u00efbhen ioenigfteuS \u00fcber bte EJtitte beS HMerleibeS guriidreicpt, mean eS benfelbcn nidjt faft gang bebedt. Slut breiedigeit bis gu ben Gehangen im i\u00dfrothorar ftedenben Stopfe ft^en unmittelbar oor jenen bie brei; bis f\u00fcnfg\u00efiebrigen F\u00fcpler, eine oiergliebrige \u00a9djnabelfhcibe, bereit gloeiteS \u00a9lieb baS l\u00e4ngfte gu fein pflegt, unb an ben ioeitig ausgezeichneten \u00a9einen gioe\u00fc ober breigliebrige F\u00fc\u00dfe mit ^paftlappen* \u00a9eit \u00abreiften \u00efommt ein beutliher Hont; tljeil unb eine \u00a7ant an ben \u00a3>al6bec\u00efen gu unb nur bei beueit mit fe^r gro\u00dfem \u00a9djilbcpeu befdjr\u00e4\u00fcft fiep bie J^orubilbung auf ben oon festerem. frei gelaffeiteit \u00a9orberraitb ber Fl\u00fcgelbeden, \u00a9)ie allgemeinen Itmriffe beS K\u00f6rpers eutfprecpen einer \u00a9Eipfe ober burdj bie perauStretenben \u00a9eiten beS unregelm\u00e4\u00dfig fecp^edigen \u00a9orberr\u00fcdenS einem EBappeitfhilbe. 21m immer fepr gro\u00dfen \u00a9tittelleibe bemertt mau feitlicp gioifcpeit bem gioeiteit unb br\u00fcten \u00a9ntftbeine eine gro\u00dfe gefcploeifte Falte neben bem Suftlodje, loeEpe bie \u00a9teEe be^eid^net, ioo ber EluSgaug einer, bie eigeittb\u00fcmtidien \u00a9er\u00fcd^e ber \u00a9jaitgen abfonbernbeit 3)riife, in biefe m\u00fcnbei \u00a9)er Hinterleib befielt ftetS auS fecpS gro\u00dfen E\u00fcitgeit, gu ioelcpen nocp bie in einem RmSfcpnitte beS besten liegenbeit \u00a9efcplecpt^ ioetdgeuge als fiebenter Eiing pingufommeu, unb l\u00e4\u00dft eine flache R\u00fcdenfeite ooit einem abio\u00e4rtS gelo\u00f6lbten, biSloeileit mit einer mittleren S\u00e4ngSrinne, in anbern ^\u00e4Een mit einem fdjarfen Sbiele oerfepeueu \u00a9aucpe beutlicp unterfdieiben. \u00aeiefer Stiel oerl\u00e4ngert ftd) oom gloeiten \u00a9liebe an gegen bie \u00a9ruft pin, ragt \u00fcber ben erfteit ^tnliaeg unb erreicht mit feiner bold)f\u00f6rmigen \u00a9pipe nicht feiten ben Hmterrgub beS \u00a9orberbruftbeiuS, $n ber \u00a9litte jebeS \u00a9auchriitgeS, nid)t toeit oom \u00a9eiteitraube entfernt, befinbet fiep beiberfeitS einSuftlocp, nur am erften oerftedt eS fiep biSloeileit in ber \u00a9inbehaut ttttb am jtebenteit oerfd)loinbet eS oft gang. \u00a9>ie gefchle^tlicpen Uuterfchiebe treten an btefem Eiinge faft in \u00e4hnlicher E\u00dfeife gtt \u00a9age, ioie bei ben Ebanbloattgen: als S\u00e4ttgS; fpalte beim EBeibcpeu, als feitlidje, oben unb hinten in einen gebogenen H^en auSlaufenbe klappen, loelcpe bie \u00a9heibe f\u00fcr bie Eiutpe bilben, beim \u00a9t\u00e4nndjen.\n\u00a9)ie \u00a9d)ilbioangen palten fih an itiebereit I\u00dfflaitgeit auf, barunter einige mehr oerftedt, bte meifteit jebod) an ber \u00a9berpcpe, loo fte burh gum \u00a9peil Bunte Farben leidet in bie klugen faEeit, bie gr\u00f6\u00dften oon ihnen leben auf \u00a9\u00e4umen unb foEpen \u00a9tr\u00e4uhertt, loelc^e f\u00fc\u00dfe \u00a9eeren als Seder^ biffeit f\u00fcr fie auftifcpen, unb pflegen oorperrfhenb gr\u00fcn gef\u00e4rbt gu fein* ninMtficp Ber minber oerftedten SebeitSloeife, ihrer \u00a9ereitfhaft im \u00a9oitnenfcpeine umt)ergufliegen unb gioar mit lautem \u00a9ebrutnm, ftehen fie ben \u00a9linbloangcit am it\u00e4hften unb faEen loegeit ihrer \u00a9r\u00f6\u00dfe im freien faft mehr auf als biefe, obgleich fie nur mit ungef\u00e4hr palb fo oiel Slrten (150) in \u00a9uropa oertreten finb. \u00a9ie \u00fcberlointern im ooEfommeiten \u00dfuftanbe unter b\u00fcrrent Saube. SDaS befrud^tete EBeibcpen legt gu \u00a9nfaitge beS Fr\u00fchjahres feine oOaleit ober faft fugelrunben, mit einem \u00a9edelcpett Oer= fepeneit \u00a9ier, gu fleineit Stitcpeu neben einattber gepellt, an fclcpe \u00a9teEeit, loo fih Bie EBangeu aufguhalteit pflegen, bie einen au itiebere \u00a9elo\u00e4c^fe, bie aitbern an bie \u00a9l\u00e4tter ober Eiabetn ber \u00a9\u00e4ume, unb bie anfangs faft freiSritnbett S\u00e2rocpen loacpfen unter mehrmaligen H\u00e4utungen, loobei fie allm\u00e4lig \u00a9eftalt unb F^rbe oer\u00e4nbern, im Saufe beS \u00a9ommerS unb Fr\u00fcpperbfieS gu ihrer OoEeit \u00a9r\u00f6\u00dfe heran, inbem fte fih oorgugSloeife oon i\u00dfflangenf\u00e4fteit ern\u00e4hren, ohne jeboh tpierifcpe Stoft gu oerfhm\u00e4hen. \u00a9)aS ihnen angeborne tr\u00e4ge E\u00f6efen oerliert fih mit ber \u00a9ntloideluug ber Fl\u00fcgel etloaS uitb Emu burh bie \u00a9traplen ber ElEeS belebettbeit \u00a9onne geittoeilig fogar in baS \u00a9egentheil umgeloanbelt loerben.","page":537},{"file":"p0538.txt","language":"de","ocr_de":"538\n2>te \u00a9djnabelterfe. \u00a9djilbwattgen.\nS)tc \u00c4o^ltoan^c (Strachia oleracea), ein gievli#e\u00ea $erf bon brei Hinicn H\u00e4nge unb bar\u00fcber, im Weiblichen \u00a9efd)led)t buvdj rotlje, int m\u00e4nnlichen burd) Wei\u00a7e gtidfjuuitfl auf metaEifdj gl\u00e4ngeitbem, oben gr\u00fcnem ober gr\u00fcnblauem \u00a9runbe auSgcgetdjitet, Wirb bon Oerfdjiebenen \u00a9eiten angeflagt, bie iuugeu f\u00f4oljlpftangen, welche auf Reibern unb in \u00a9em\u00fcfeg\u00e4rten gebaut Werben, burdj \u00a9aftentgieljung gu oeruidjteit. SD ege er \u00f6erftdjert, ba\u00a7 fie mandjmal in \u00a9djWebett an biefeit $ulturpflangeu bebeittenbeu \u00a9fabelt angeridjtet |abe. 3it SDeutfdjlanb pflegt fie nie fo maffenpaft oorgufommen unb ba fte ftd) nic^t auSfdjliepdj bon ^oljlartcn, foubern aud) bon allerlei anberu \u00a9fangen ern\u00e4hrt, nicht fetten ^nfeften aitfpiep, Wie id) \u00f6fter beobadfet pabe, fo geh\u00f6rt fte itadj meiner \u00a9tetnung auch nicht gu beit Waffen geinben ber Hanbwirthfd)aft. \u00a9ine beutlidje Duerwulft beS an beit \u00a9eitenr\u00e4itbern aufgeworfenen, aber nicht erweiterten .JpalSfdulbeS, ein \u00efletner breU ediger \u00aeopf, ber \u00a9tauget eines \u00a9rufttieleS unb galjlfeidjer SDonien an ben \u00a9einen, Weldje teuere bie fcfjwargeu \u00a9rb Wangen (Cydnus) \u00efeidjt fenntlich madjen, geidjiteit biefe \u00a9nippe ber \u00a9dhilb* Wanken atti, weldje \u00abfpaljn unter bem tarnen Strachia bon Hinu6\u2019S Cimex abtrennte.\n\u00a9ine ber gemeinfteit, \u00fcberaE ait \u00a9raSlflmen ber \u00a9klbranber unb Hidjtuitgen, nicht ber \u00a9Uefeit ttub auf Reibern, gefdj\u00e4ftig umhertriedjenben \u00a9djilbWangeit ift ber \u00a9pitting (Aelia acuminata), \u00a9r geidjuet ftd), Wie unfere dlbbilbung (a) lehrt, burdj befoubere \u00a9djlaufijeit unb in $olge beffeit burd) einen tegelf\u00f6rmig gugefpilfeit $opf bor aEen aubent ^amiliengeitoffeit aus. SDie bleidjgelblid)e, burch buntte \u00a9unfteinbr\u00fcde getr\u00fcbte Oberfl\u00e4che beS f\u00f6rperS Wirb auf bem \u00a9\u00fcdett bon brei Weiblichen Hitiieu ber H\u00e4nge nad) burdjgogeit.\nSDte rothbeinige \u00a9aum Wange (Pentatoma rufipes) unterfcfjeibet fidj mit einer dbetlje \u00e4hnlicher Wirten eigentlich nur burdj bie feitlidje \u00a9rweiterung beS .DalSfdjtlbeS, in ber 2Beife Wie\nfie untere Stbbilbung 0b) geigt. SDeit langen b\u00fcmieit \u00a9chnabel, beffen erfteS \u00a9lieb in einer d\u00fcnne Hegt, ben uitgcfurdten unb ungeficlten \u00a9and) ha* fte wit ber borigeit gemein. SDaS gWeite ber\nf\u00fcnf Hmhlergtieber ift t\u00fcrger, als baS britte, bie Oberfl\u00e4che beS K\u00f6rpers eins geftod)en fdjWarg punttirt, gelblich ober r\u00f6thtid) braun mit \u00a9rongefdjimmer, ber ipmterteibSr\u00fcdeu gl\u00e4ttgenb fdjwarg, W\u00fchler, \u00a9eine unb bie \u00a9pi^e beS \u00a9djilbdjenS ftitb mehr* ober weniger ausgepr\u00e4gt roth. Oiefe gemeine sIrt lebt gern auf \u00a9irfeit, aber aud) an anberent \u00a9efir\u00e4udj, friedjt au \u00a9auim ft\u00e4mmeit umher ttub foE ftd) in ben \u00a9orfteit burd) baS dluSfattgeit ooit dtaupen nithlidj crweifen. SBenn man eine \u00a9irte burd) einen Mftigen \u00a9tofj erfch\u00fcttert, um baS barattf beftublidje \u00a9egiefer gu Italie gu bringen, fo pflegt unfere 2lrt nicht herabgufaEeit, Wie manche anbere, fonbent unter 3luS; breitung ihrer Fl\u00fcgel fummenb herab;\nrotpeinige SSaum* illflieCt eit. rb. c Sie gis\u00f6tjnie \u00f6\t.\na \u00aeer \u00a9Pi^\u00efing (Aelia acuminata), b 2>ie\ninanse (Pentatoma ruflpes), \u00efriec\u00efjenb unb fltegenb. c \u00a9ie geppvc\tv\t.\n@t a d) elft) an\u00e0^ (Acanthosoma den ta tum), \u00f6ott bet Saud)- unb Sl\u00fcdfeite.\t(S\u00fbt ClUuCtCr 23cft)OyUCi\n\u00a9irteubaunte fteEt fich uitS and) ooit\nber \u00a9aud)fette oor, bamit ber \u00a9ruft; unb \u00a9attdjfiel ftdjtbar fei, Welche bei beit bei itttS ein; heimifdjett \u00abBangen feltener oorfommeu, wogegen eine \u00a9tenge erotifdjer \u00fcrten, befouberS fotdjer, bereu \u00a9<hnabelfd)eibe ftd) burd) SDicfe unb geringere H\u00e4nge auSgeid)uet, an ber \u00a9ruft \u00a3erOorragungett","page":538},{"file":"p0539.txt","language":"de","ocr_de":"^opltoanze. \u00a9piling. \u201cRothbeinige Vaummanze. Hottentotten \u00bbSange.\n539\nin feerfcpiebener gorm aufzumeifeit haben. Sie in IRebe fte^enbe 3trt (c) ift bic geg\u00e4hnte \u2022\u00a9tacpelmaitz e (Acanthosoma dentatum Segeer1!), melcpe mit ^tulnapmeber rotten\u00a9pipe be! fein nabelrifftgen Vaucpe! gelblicpgr\u00fcn, auf bem bilden bttrcp feine fcpmarze ftttnfteinbr\u00fccfe bitnfler erfcpeint, am bunfelfien an ben Beibeit lebten g\u00fcplen gliebent, feon benen ba! guette bie S\u00e4nge be! feierten pat, ba! bvitte etma! turner ift. Siefe SSan^e finbet fiep burch ganz \u00a9uropa feerbreitet, mie e! fd^eint aber nur auf Virfen.\nVei beit bisher befprocpeiteit \u00a9cpilbmanzeit unb ipreit zapl= reichen Vermanbten nimmt ba! \u00a9cpilbcpen ben feineren Speit be! H\u00fcuterleibe! eiu un^ Verbirgt Hornft\u00fccf \u00f6er tr\u00fcget; betten nicht; nun gibt e! aber eine 3Reipe feon befoitber! ben peilen S\u00e4ubern angep\u00f6renben Wirten, bei benen e! bis zur Hiuterleiblfpipe reicpt unb nach ben \u00a9eiten nur eilten fcpmalen Speil ber Halbbetten frei l\u00e4gt, ben einigen, melcper feei-poml.\nSie hie? abgebilbete HottentottettsSBanze (Tetyra hottentotta) gibt ba^u einen Veteg. \u00a9ie ift gelblich, fcpmarzbraun ober fcpmarz, mit ober ohne jloei lichte \u00a9eiteuflettcpen an ber \u00a9urjel bel burch bie 2Ritte l\u00e4nglgefielten \u00a9cpitbcpen!. Ser fpipe \u00aeopf, beffen \u00a9tint nicht bi! gur \u00a9pipe reicht, unterfcpeibet fie feon ber fleinent, fonft fepr \u00e4hnlichen 2Raureitmauz e (T. maura), bei melcper bie \u00a9tirn feorn bie \u00e4itgerfie \u00a9pipe be! ftumpferen \u00aeopfe! bilbeit hilft* Veibe halten fich meniger auf Vufcpmetf, all au \u00a9r\u00e4ferit, Solben unb zmifcpett anbent ntebereit S\u00dfftait^en auf. \u00a9inige pracptfeolt fiahlblaue unb getbgeflettte oflinbifcpe Slrten, poper gew\u00f6lbt auf bem fR\u00fctten unb am Vaucpe ber S\u00e4nge nach gefurzt, geh\u00f6ren einer auberit Oattung (Scutellera) an unb bilben, fofent e! fleh um ben \u00e4itgevn \u00a9tanz h^nbelt, einen m\u00fcrbigen \u00a9dfu\u00df, bie droite ber gaumen Srbnung.\n\u00a7ottentotten = 2\u00f6an\u00e4e (Tetyra hottentotta).\nVon bem noch ungez\u00e4hlten Heere ber im Sldgemeineit fe era steten ^\u00dfifeften, ging ein feen fcpmiubenb Heiner Speit au un! feor\u00fcber unb beifeie! zur \u00a9en\u00fcge, ba\u00df feiele berfelben, fei e! ihrer \u00e4u\u00dfern \u00a9rfcpeinuitg nach, fei e! in fR\u00fcc\u00efftcht auf ihren f\u00e4auitenerregeitbeit ^unfltrieb, ihr gefellige! Vetfammenfe\u00fct ober auf ihr gemaltigel \u00a9ingreifen in bal gro\u00dfe Sriebrab ber \u00fcRatur unb ba! menfchliche V\u00dfirfen iulbefonbere, feine Verachtung, fonbent bie aufmerffamfte Ver\u00fcttficptigimg feerbieiten. \u00a9eibenfpiinter unb H^uigbieneit, bereit fttfebufte bem Sbftenfcpen feon popem Vkrtpe ftitb, Heufhretteit, Sermtteit, VSaffermanzen unb anbere! \u00a9eziefer, melcpe! in manchen \u00a9egeitben gclfeiffeit Volflftaffen al! SRapruuglmittcl, aitbere! loieber, ifeie beifpiellmeife bie \u00a9pattifchefliege al! Ifeirffame! Heilmittel bient, flehen in erfter fReipe, ifeeitit e! fiep um ihre \u00dcR\u00fcplicpfett fur un! panbelt; ftcperlicp Ifeirb ftep mit ber geit ihre noch mehren, menu man fte erft beffer erfannt, unb nberbie! geloiffe Vontrtpeile gegen fte \u00fcberifeunben paben ifeirb. Vei mettent l\u00e4nger beh\u00fct fiep bie piuterfte EReihe au!, in melcher bie unitiipen, l\u00e4ftigeit unb fch\u00e4blicheit feorgef\u00fchrt finb: ba! peinliche Ungeziefer au 2Renfcpeit unb ^au\u00eathteren, bie 3erft\u00f6rer be! menfchlicpeit \u00a9igeit; thunt! jeher Slrt, befouber! auch bie fleiuen geiitbe ber $orft= unb Saubmirthfcpaft. Settit mie Unglaubliche! bie au fich minzigeit unb unbebeutenben Spiercpen burep Vereinigung iprer Kr\u00e4fte unb burd) Slulbauer leijieit f\u00f6nueit, bemeifeit nicht nur bie Verheerungen auf gelb unb SBiefe, in \u00a9arten unb Vklb, ber ^\u00e4fer;, SRaupeit; unb \u00a9itgerliitgfra\u00df, bemeifen niept nur bie fabelhaft befcpleunigteu Sluft\u00f6fuugeit pflanzlicher unb tpierifeper Seicpen burep Slmeifeit, Sermtteit, Sla\u00dc\u00e4fer, \u00e4Riftf\u00e4fer, ^liegenmabett tt. a., fonbent auch bie mititberbareit Vauteit gefeUig lebenber ^ufeften, mie ber beiben elfteren ber eben genannten, ber Vklpeit unb pouigauffpeicheritbeit Vielten, gmifcpcit beibeit fRcipeu fiept ba\u00a7 b\u00fcper meber f\u00fcr n\u00fcplith itocp f\u00fcr fcp\u00e4blicp gehaltene ^ufeftenfeolf, barum","page":539},{"file":"p0540.txt","language":"de","ocr_de":"540\nSl\u00fcdbtid.\nalB ein neutrale\u00ab, Joeit e\u00ab un\u00ab eben fo Zeitig Selb, ioie unmittelbar tu bie Singen fadenbeS \u00a9ute\u00ab Sufugt S)a\u00a7 aber auch oon biefem uic^t eine einzige, auch bie unfdjein&arffe Slot \u00fcberpfftg ift, meit e\u00ab \u00fcberhaupt in ber Sch\u00f6pfung nicht\u00ab Ueberpfftge\u00ab gibt, barin f\u00eeimnteu ade Berpnbigen \u00fcberein. SBenn fomit bie Snfe\u00eften nicht blo\u00ab al\u00ab n\u00fcptiche ober fd)\u00e4bliche, fonbem auch al\u00ab un\u00ab Sreube bereitere, ba\u00ab dtaturgange be\u00efebenbe unb al\u00ab feinem \u00a3au\u00abhalte unentbehrliche B3efen ber Beachtung loop ioerth erfechten, fo m\u00f6ge fie ihnen in Buluuft mehr unb mehr gu ^eil toerbeu, a(\u00ab bi\u00abher, bamit bie nod) gro\u00dfen S\u00fcden in ihrer @tfenntni\u00a7 au\u00abgef\u00fcdt werben. Slot ood= ft\u00e4nbigften fennt mau in ihren Seben\u00aboerh\u00e4ltniffen bie \u00a9rofffchmettertinge unb trachtet in \u00a9uropa oon ben Oerfdjtebenflen \u00a9eiten mit \u00a9ifer bapn, and; bie \u00a9nttoidelung\u00abgefchichte ber \u00dfleinfchmetter* linge gu Oerocdft\u00e4nbigen. \u00aeemn\u00e4d)ft mu\u00dften ftch bie \u00ae\u00e4fer bie meiften greunbe gu ertoerben, mehr fd>ott bie fertigen, al\u00ab bie evft noch ioerbenben, alfo ihre Bucht. Side \u00fcbrigen Orbnungen erfreuen ftd) eine\u00ab nur fehr oereingelten Sntereffe\u00ab unb beb\u00fcrfen eine\u00ab noch Diel allgemeineren, bi\u00ab ihre \u00a9rfenutnifj auf ber \u00a3>\u00f6he ber beiben antevn Orbuuugen angelangt fein wirb. 2Benn e\u00ab and) immer fdpieriger fallt, f\u00fcr Europa noch ein neue\u00ab \u00c4erf gu entbedeu, fo feunnt man au\u00ab anbern (Srbtheileu bei Weitem nod) nid^t alle, unb auch f\u00fcr bie europ\u00fcifd&en Wirten fehlt un\u00ab bie \u00c4etmtni\u00a7 oon ber \u00a9ntwidelung unb Seben\u00abWeife gar oicler. \u00a9\u00ab Wirb mithin oon ben oerfchiebenften \u00a9eiten f\u00fcr tauge Beiten ber gr\u00f6\u00dfte $Iei\u00a7 unb au\u00abbauernbe Beobachtung n\u00f6thig fein, um bie dtaturgefchichte ber Sufelten fo ioeit gu f\u00f6rberu, Wie fie Sebermann oon ben B\u00fcdgrapieren gu \u00a9ebote fleht.","page":540},{"file":"p0541.txt","language":"de","ocr_de":"JB i f \u00ae a u f f n b f ft ft 11 x\nurtb\n\u00df p i n n ( n 1I) i t x x.","page":541},{"file":"p0543.txt","language":"de","ocr_de":"f\u00a3itKf*fttftfft\u00dfUr (Myriopoda).\n\u00a9ttoa f\u00fcnf ober~fed)b Rimbert Iid;tfcC;eueu gieren, toeIdd;e in beu hei\u00dfen S\u00e4ubern retdjer an 3a^l imb ftattlic|er an \u00a9r\u00f6\u00dfe oor\u00efommen alb bei unb, f)at man ben tarnen bei* \u00a3aufenbf\u00fc\u00dfler (Myriopoda) beigelegt, uidjt um bamit angubeuteit, ba\u00df fte gerabe taufenb, fonbent nur unbefiimmt t>tele SS eine haben. gahlreidje, unter ftd) faft gleite, ^artfcfsalige \u00a9lieber, bie je ein S\u00dfaar, aud) gmei gktare geglieberter, einsaitiger Seine tragen imb ein baron beutlidj abgegrengter \u00aeopf [eben ben murrnf\u00f6rrnigen ober a ff et \u00e4t) nlid; en K\u00f6rper biefer ^iere gufammen, meldjer in fofern \u00e4u\u00dferlich einen mefentlidjen Unterfcf)ieb oott bem ber 3itfefteu geigt, alb mit Slubfdjlu\u00df beb ^opfeb ade \u00a9lieber gleid)mertBig erfdjetnen unb fomit ber @egenfa| gmifdjeu einem mittleren, ffl\u00fcgel unb nur fedjb SSeiue tragenden, unb einem fu\u00dflofen Hinteren ^\u00f6rpertheile oo\u00ef\u00effommeu aufgehoben ift. Sber ^opf f\u00fchrt an ber (Stirn ober unter ihrem D\u00fctnbe gmei fabens ober borftenf\u00f6rmige, feltener nach ber \u00a9pile fnu unmeidlid) Oerbidte \u00a7ft|ler, fomie jeberfeitb eine \u00a9ruppe einfacher Slugen in fchioanfeuben \u00dfahlenOerh\u00e4ltniffen, bie hie unb ba auch gang fehlen unb bei einer \u00a9attuug (Scutigera) burd) Gehangen erfefct ftnb. 5Me $re\u00dfmerfgeuge aller taufenbf\u00fc\u00dfler befielen im SSefentlichen aub tief im DJ\u00fctube eingfteu\u00eftcn hatigen S\u00dcnubaden unb einer oiertheiligen untern 3}iunb\u00eflapf)e, bere-n beibe \u00a9eitentheife ben ^iunlaben, bie beiben initiieren ber Unterlippe ber $nf eften entfpred;eu, to eichen beiben jebod) bie Hafter fehlen*\n3e Weniger bie Xaufenbfit\u00dfler ber \u00e4u\u00dfern \u00a9rfdjeiitung nach mit ben ^nfefteu \u00fcbereinftimnteu, befto mehr n\u00e4hern fie ftcB ihnen burd) ben tunern SSau beb \u00c4\u00f6rperb. Buit\u00e4djft burdjgiehen biefen oergmeigte Suftr\u00f6hren (S/radjeen), bie fid) nad) au\u00dfen in beutlic|e, menu fte in ber SSinbeljattt gmifdjen ben D\u00fclden^ unb SBaudhpIatten liegen, ober unter beu D\u00fcngen mehr oerftedte Sitftl\u00f6djer (Stigmen) \u00f6ffnen* SDer SDarnrtanal entfpridfjt faft burc|meg ber St\u00f6iperl\u00e4uge unb verl\u00e4uft bann in geraber D\u00fcd)tung oorn DJ\u00fcutbe bib gum Sifter* SDab \u00a3erg mirb burd) ein Dt\u00fcdengef\u00e4\u00df oertreten, beffett Kammern ft<h in ber $aljt nach bevjenigen ber ^\u00f6rperrittge richten. Slm SSaudje entlang gieht ber Sieroenfirang, hier mit gahlreichereit unb einanber mehr gen\u00e4herten Quoten oerfehett, alb bei beu $nfe!ten, mab in ber bebeutenb gro\u00dfem Singatd ber D\u00fcnge eine fehl* nat\u00fcrlidje \u00a9rfl\u00e4rung ftttbet. Diidjt mittber mieberholt fid) in ber \u00a9inridjtung ber \u00a9peidjelbr\u00fcfett unb ber \u00a9efdiledjtbmeidgeuge bie Uebereinftimmuitg mit ber oorangegangeiten Slbtljeitung.\nSlub ben \u00a9iern, meld)e bie SSkibdjeu ber \u00a3aufenbfit\u00dfler in ihre bumpfen Slufeutljaltborte, unter \u00a9teine, naffeb Sattb, in faulettbeb \u00a3jolg, alte SSaumft\u00e4mme ic. legen, eutfdjl\u00fcpfen, fo meit bie noch liidenhafteu S3eobad)tungen reichen, fu\u00dflofe 3;uuge, melche mit ber erften H\u00e4utung bret ^3aar SSeine erhalten, mit jeber folgeuben einige mehr, bie ftch fammt ben fte tragenbeu \u00a9liebem","page":543},{"file":"p0544.txt","language":"de","ocr_de":"544\n\u00a3auf enbfii\u00dfler. Gsinpaarftt\u00dfler.\ng Vt> i fcC) e n Me Bereite oorhanbenen einfd;ieben; and) Me \u00dfahl Mr etufcic^en lugen oermehrt ftcE) mit Mm gune^menMn liter, \u00a9! fdjeint fomit I)ter Me \u00a9ntmidelung oor ftch gu gehen, mie fie bereit! fr\u00fcher bei Mn Springfcpm\u00e4nzen unter Mn \u00dfnfefteit gur Sprache faut. Saher mirb ein unb biefelbe Irt eine! Saufenbfu\u00dfe! je nadf Mr \u00a9ntmidelunglfiufe, meldfe er gerabe einnimmt, mit meniger ober mehr Seinen angetroffen, melpalb Mr oon einigen Spftematifent gemachte Serfudf, eine \u00a9attung nach Mr Inzapt bei* Seine zu charafterifiren, f\u00fcr h\u00f6chf* bebenflid) zu erachten fein m\u00f6chte. Sie Saufenbfuller ftnb, mie beifpielimeife fo manche in ihrer sJt\u00e4\u00a7e ftc^> aufhaltenbe ^\u00e4ferlaroen, ^flanjen; nnb gleifc^freffer zugleich-\nUeber bie Stellung ber Rpriopoben gu ben \u00fcbrigen \u00a9lieberuieren haben ftdj bie Forfcper noch nicht einigen f\u00f6mten. SDie \u00a9inen oerbinben fie mit ben f\u00f4rebfeit, tnbern fie bie harte K\u00f6rper; bebedung, ben SReichthum an Seinen unb bie \u00e4u\u00dfere Uebereinftimmung gemiffer formen unter ihnen mit ben belannten Merafeltt jur Segr\u00fcnbung ihrer Inficht ^eruor^eben. Sie Inbern oereinigen fie mit ben Spinnen ober reifen fie einer nicht! Weniger al! nat\u00fcrlichen klaffe ber Ungefl\u00fcgelten an, ma! aber oon je in Seutfddanb weniger Ittflang fanb, al! in F^anfreid) unb \u00a9nglanb. \u00a3ier m\u00fcrbe e! oorgejogen, fie nach beut Sorgange oon Lead) all befonbere klaffe aufgufte\u00ef\u00efen, metd;e fid) entfliehen an bie B\u00fcfetten anfcpe\u00dft, ben Uebergang gu ben tfrebfen oermittett unb bapin zu djarafterifiren m\u00e4re, ba\u00df bie Saufenbf\u00fc\u00dfler \u00a9lieberthicre barfte\u00fcen, meld;e einen getrennten $opf mit gioei F\u00fchlh\u00f6rnern unb bei\u00dfenben Runbtheilen, gahl; reiche, faft o\u00f6llig gleiche \u00aeBrperringe mit menigfteu! fe einem S\u00dfaare oon @ang= f\u00fc\u00dfen unb feine Fl\u00fcgel haben, burch Luftr\u00f6hren athmen unb ohne Sermanblung zur \u00a9efdjlechtlreife gelangen. Sie verfallen in gmei fehr nat\u00fcrliche Orbnungen.\n(\u00a3r|U $rburnt0.\n\u00a3>te @tnpaarf\u00abf?ter, Sippenf\u00fcflev (\u00a7un\u00ee\u00bbertfwfsler, Chilopoda ofcer Syngnatha).\n(^in plattgebr\u00fcdter, langer K\u00f6rper, beffen \u00a9lieber fe ein, feitm\u00e4rt! mett bar\u00fcber heraul^ tretenbe! Fu\u00dfpaar tragen unb ein fchilbf\u00f6rmiger, magre\u00fcjt ftehenber $opf machen bie \u00a7unbertf\u00fc\u00dfl^r auf ben erften Slid fenntlid). Unter bem Stirnranbe ftnb bie oiergehn* bi! gmangiggliebrigen fchmtrf\u00f6rmigen ober oft au! oiel zahlreicheren \u00a9liebem zufammengefehten unb bann fabenf\u00f6rmigeit F\u00fchler eingelenft. Son ben Fre\u00dfmerfzeugen ift ba! ^innbadenpaar m\u00e4\u00dfig entmidelt, unb bie Ritteipartie ber Runbflappe auf zmei fleine, nebeneiuanber fiepenbe St\u00e4mme befdfr\u00e4nft, m\u00e4hrenb bie feitlichen \u00a31)^ au! einem gr\u00f6\u00dferen \u00a9runbtheile unb einer zmeigliebrigen, mit fdjr\u00e4g abgeftuhter, fchmammiger \u00a9nbfl\u00e4che oerfepenen Labe beftepen. 3n ben beiben oorberften Fu\u00dfpaaren (1 unb 2 ber umftehenben Ibbilbung) erhalten bie Runbtheile michtige \u00a3ilf!merfzeuge. Sa! oorber\u00dfe, nur fchmad) entmidelt, befommt burch Sermachfuug feiner \u00a7\u00fcfttheile ba! lnfe|en einer zweiten Unterlippe, an m eich er bie \u00fcbrigen, freibleibenben \u00a9nben feberfeit! gemifferrna\u00dfen mie Safter erscheinen. Sie beiben folgenbert F\u00fc\u00dfe (2) gleichen einer fr\u00e4ftigen \u00dfauge, bereit flauenartige Spieen au! einer feinen Surd); bohrung ein \u00a9ift in bie SBunbe flie\u00dfen taffen, meldie! f\u00fcr Reufdjeu f<hmergli<he \u00a9utz\u00fcnbung, menu aud; nicht ben \u00a3ob herbeif\u00fchrt. Ille \u00fcbrigen F\u00fc\u00dfe finb bi! auf bie beiben lebten 5)3aare in ber Sieget","page":544},{"file":"p0545.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9bittnenartige \u00a9dflbaffel. Sanbaffeln.\n545\neinanber gleid) uub f\u00e4mmflid) me^u itadf; hinten gerichtet. \u00a9al \u00bboriente $aar erfdjeint l\u00e4nger, in uodj erp^terem Stage aber bal \u00fcber bie Hinterleiblfinfce gerabe htnaulftehenbe \u00efe^te, an beffen Mftigem \u00a9djenfe\u00eftijeile meif zalfteidje 3^ne fhett, fobag burd) Setoehntng nnb Stich tung biefe 23etne bal 3lnfef)eu eittel gangafbaratel annehmeit, ioozu fte unter ttmf\u00e4uben and) oertoenbet toevben. Sebct \u00ae\u00f6rperrittg befielt anl einer St\u00e4dten s nnb einer Saudjplatte, toelche beibe an ben \u00a9eiten burd) eine toeid)e Haut, bie gteid^eitig eine \u00a9r\u00e4geritt f\u00fcr bie Seine nnb an einem \u00a9liebe um bal aitbere f\u00fcr bie Suftl\u00f6djer ift, oerbuubeit io erb en, \u00a9er loeiblidje \u00a9ierfod tritt all einzelner, fel;r langer nnb barmartiger \u00a9djlauch auf, bem halb ein, halb zinei furze \u00a9ileiter entfpringen, ioeldje febodj mit bo^elter \u00a9amentafdje t>erfel;en ftnb; i\u00efjr Slulgaug befindet ftd) am lebten Hiuter\u00eeeiblgliebe tote bie m\u00e4nnlichen @efd)led)tltoevfzeuge, beneu \u00e4u\u00dfere Haftorgaue behufl ber 5paantttg fehlen, \u00a9ine foldje erfolgt nach gabre\u2019l Seobadjtung auch nicht, fonbent bie Si\u00fciindjeu feigen ihre \u00a9amenpffgfeit au g\u00e4ben, bie fie nach \u00a9binneitart am \u00a9rbboben Riehen, ab, bamit fie oon ben S\u00dfeibdjett in bie \u00a9efchlecht!\u00d6ffnung aufgenommen ioerbett f\u00f6ttne. \u00a9ie \u00a9hitoboben belegen ftd) unter fdjlaugenf\u00f6rmigen Siegungen ihre! Korber! fehl* fchnell auf ben Seinen ba^in, ioemt fe in ihren Serfedeu aufgefd^eud^t ioerben, nnb fuchen fofort bie \u00a9unfefhe.it oon Weitem auf. gljee Nahrung befteht oorzuglioeife aul \u00a9bauten, Siilbett, fleiuen Werfen aller 2trt, Welche ftch in ihrer Sadjbarfhaft umhertreibeit, uub fdjtted bon ihrem giftigen Siffe fterbeu.\n3u mehr beuu einer Se^iehung*ftel)en bie \u00a9chilbaffeln (Scutigera) unter alfeu \u00a9aufenb* f\u00fcglern einzig ba bttrd) bie oorquedeuben sufammengefepeu Singen, bie iiberattl laugen guffer. uub Seine, toeldje nach hatten zu immer gr\u00f6\u00dfer Serben, bil bie lebten gleich gtoei langen g\u00e4ben ben f\u00f6\u00f6t'ber mehr all ein SM an S\u00e4nge \u00fcbertreffen, uub burd) bie oben auf ber Stiftellinie bei bilden! au ben \u00a9biheit ber einzelnen glatten angebrachten Suftl\u00f6d)er. \u00a9er $off ift ^oifdjeit ben g\u00fchleru uub beiberfeitl hinter ben Sfugcn aufgetrieben, ber K\u00f6rper in feiner \u00a9lieberzahf berfchieben, je nad;bent fie bon oben ober bon unten beftimmt ioivb. Stau unterfd^eibet n\u00e4mlid) acht St\u00fcdens nnb f\u00fcnfzehn fd)mgle, ben \u00a9eitenranb nicht errei^enbe Sauchplatteu. Ueberbiel faden bom britteu bil f\u00fcnften \u00a9liebe ber Seine fdjarfe \u00a9nbbornen auf. \u00a9ie \u00a9djilbaffeln ftnb in foenigen Strien \u00fcber ade \u00a9rbtheile aulgcbreitet, fomtnen mit Slulnahnte gVoeier eurob\u00e4ifdier nur in ben io \u00e4rmeren \u00a9egenben bor, nnb halten ftd) gern in altem ^olgioerf auf; mit groger Sehenbigfeit friechen fte att fenfred)teit SS\u00e4nben in bie Holje, berlaffen aber nur bei dtachtl i^re Serftede. \u00a9ie Seine gel)ett ihnen feljr leicht berloren nnb baljer eignen ftd) biefe \u00a9lf ei\u2018e tut getrodneten 3ufanbe toettig jttr Slufbeioahrung in ben \u00a9ammlungen.\n\u00a9ie fpinneitartige \u00a9d)ilbaffel (Sc. eoleoptrata ober Cermafcia araneoides), ioefd)e nod) eine lauge dteilje anberer Stamen f\u00fchrt, lebt im f\u00fcblid)en \u00a9itro^a unb n\u00f6rblichen Slfrtfa, iourbe jebod) bon Serleb and) in gribburg (SB\u00fcrtemberg) unter \u00a9ielen aufgefunben. \u00a9er blaggelbe, auf bem Stitdeit mit brei blaufd)ioarzen S\u00e4ngllinien gezeichnete D\u00f6rfer migt 1 3bd in ber S\u00e4uge; an adett Seinen if bal britte, an ben hinteren auch bal bierte \u00a9lieb blaufdjtoarz geringelt.\n%\n*\n*\n\u00a9ie Sattbaffel, ioeldje f<h in \u00a9eutfdjfaitb \u00fcberall in faufenbett Saumft\u00e4mmen, ober an feuchten, buinffen \u00a9teden ztoifdjen abgefadenem Sattbe unter \u00a9teilten fubet, unb ztoar nicht nur itt ber \u00a9bene, fotibern auch auf h\u00f6heren \u00a9ebirglgiffeltt, toie in ben Sllfeit, geh\u00f6rt ber \u00a9attuug Lithobius an. Unterhatteub fnb bie fdjlangeitf\u00f6rmigeu S\u00dfittbungen unb bie \u00a9ile, mit ioeldjer ftd) bal gef orte \u00a9hier ^etn Sichte zu entziehen fitdf, babei and), joenn man el ber\u00fchrt, mit gleicher \u00a9eioanbtljeit r\u00fcdto\u00e4rt! geht, inbent el bie f\u00fcr geto\u00f6ljnlich nadhgef (hielten hier Hinterbeine zu Hilfe\n\u00a3afc!jen&erg, toit&ellofe Spiere. (Mte'fym, SIjietle&en. VI.)\tdk","page":545},{"file":"p0546.txt","language":"de","ocr_de":"546\n\u00a9te \u00a9aufenbf\u00fcfjler. S3 an baffe In.\nnimmt \u00aeie \u00a9attung ernennt mau aber im oottfommeit entwidelten guftanbe an ben ftebeitgebit ^\u00f6rbergliebertt, Welche am Sauere gietnltd) gleich, auf bem S\u00fcden bagegen abWedjfelnb f\u00fcrger nnb l\u00e4nger finb, an ben f\u00fcitfgebit par \u00a9angfiifjen, au beit fdjnurf\u00f6mttgett, nad) ber \u00a9jjifce bin etwas oerb\u00fcnnten pb^rn, weldje bon 22 BtS 40 \u00a9liebem gufammeitgefeht werben, nnb an ben jeberfeit\u00ea gwifdfen gehn nnb \u00fcber gWangig \u00aet\u00f6d eut^alteuben Slugeitgruppen. f)er Braune \u00a9teiitfrtecber (L. forficatus, and) forcipatus), wirb einen Sott lang nnb ergl\u00e4nzt am $of)fe Braun, auf ber S\u00fcdenfeite unb an beu f\u00c7\u00fc^Ient in rotbent (Schimmer, Seziere finb auS gabtt reifen \u00a9liebem gufammengefeht unb bon furgett 0\u00e4rd)en befleibet. SReBeit biefer \u00fcber gang\na\na 5Der Braune @tein\u00efried)er (Lithotnus forficatus). b Sie Beiben erjien \u00a9lieber Bon Scolopendra insignis, nat\u00fcrliche \u00a9ro\u00dfe Bon ber \u00a3>Ber= unb Unterfette.\n\u00a9uropa unb bie \u00a9anarifdjeu Unfein auSgebreiteten Slrt leben nod) anbere, gum \u00a9heil feljr \u00e4bnlidje mehr im \u00a9\u00fcben beS genannten \u00a9rbtbeilS, iuSlfrifa, Slnterifa unb Sluftralieit. \u00a9iuige babon t;at man als befonbere \u00a9attung Henicops babbu abgefdjiebett, Weil fte auf jeher \u00a9eite beS \u00aeopfeS nid)t eilte \u00a9ruppe, fonbern nur ein eingetneS Singe aufguWeifeit fabelt*\n33anbaff ein, \u00a9folopenb er (Scolopendra) im engem \u00a9inne nennt man gegenw\u00e4rtigbiejenigeu 2lrten, Weldje ben ben borigen fid) burd) Weniger pblerglieber, Weniger Slugen unb gahlretdjere ^\u00f6rperringe auSgeidpten. Sie pbler finb auS 17 bi\u00ab 20 \u00a9liebem gufammengefeht; bie \u00fcbrigen Hauptmerfmale befteben in 4 par Singen, 21 SSeiipareit unb ebenfobiel ^orperringen, bon beiten ber gweite immer merflidj fdim\u00e4ler als bie folgenben tft. \u00aeie \u00a9iftgange eutwidelt fid) bei ihnen fr\u00e4ftig. 3m \u00a9ingelneu bieten bie feljr ga^Ireic^en Slrten Wieber fo biele 33efoubert)eiten, ba\u00a7 fid) bie \u00a9bfiematifer gen\u00f6tigt faben, barattf mehrere \u00a9attungeu gu begr\u00fcnbeit. Sitte ftitb r\u00e4uberifdje Piere, Welche oorberrfebenb beit feigen 2\u00e4nberit angel)\u00f6reit unb \u00f6fter betr\u00e4d)tlid)e \u00a9r\u00f6jge erlangen. Sl. b. Humbolbt fab inbianifebe ft'inber 18 Sott fange unb mehr als % 3\u00b0H breite Sanbaffeln\nauS ber \u00a9rbc giel)en unb----------bergebreit. p \u00a9eutfdjlanb fommt feine eiugige Slrt ber, Webl\naber mehrere im'f\u00fcblicbeit \u00a9urofw. PtcaS=33aubaffel (S. Lucasii, fiorbonica beS 33laitd)arb) m\u00f6ge in einem breifad) berfleinerten Silbe bie \u00a9attung hier bergegenW\u00e4rtigen. Ster etwas l)erg= f\u00f6rmtge $obf unb ber Berber finb roftfarben, auf bem S\u00fcden ber eiitgeluen \u00a9lieber bemevft man mit SlttSnabme ber beibeit lebten, je gwei auSeittaiibergebettbe Siuiencinbv\u00fcde, \u00e4hnliche auf ber 33aud)feite, Weld)e jebod) feine gufanttneitb\u00e4ugenben 2inieit bilben. \u00aeie ^\u00f6rperfeiteit finb geranbet unb bie \u00a9eitentbeile ber Stufen fc^WadO gerunbeteit Slfterflappe laufen itt einen einfachen \u00a9ont attS. \u00aeie unmerflid) gufammengebriidten, oerb\u00e4ltnifpu\u00e4fjig f^laufen Hinterbeine finb am \u00a9dwnfett tbeile nad) oben nid)t gefautet, nur mit 2 bis 3 \u00ae\u00f6rnd)en bewehrt, auf ber ttuterff\u00e4dje mit gWei bergleidjeit; bie Patten ber beibeit borberfteit, bem SJiunbe bieneubett pfpare, finb je ffinfe g\u00e4buig. * \u00a9iefer \u00a9folo^enber fiubet fnb auf pie be pauce, Sourbou nnb auf anbent Unfein beS iitbifd)eit OceaitS. \u2014 \u00a9tue \u00e4bitlid)e Slrt auS \u00a9\u00fcbamerifa, wabrfebeinlid) S. Brandtiana fam mir oor Seiten lebettb in bie H\u00e4ttbc, inbem fte burdj pirbef)olg cingefcbtefp worben War.","page":546},{"file":"p0547.txt","language":"de","ocr_de":"Sucaf^SBanbaffel, dappernbe SBattbaffe\u00ef, langfitblerige \u00a9rbaffel.\n547\nSSaprenb Bei beu meiften SSanbaffelu ftd) bte Suftl\u00f6d^er in bev gemobnlidjeu Knopflochform \u00f6ffnen, fomiiteit fte Bei einer la^apl oort)ertfd)enb neuhod\u00e4nbifdjet uub ct;inefifd^ev Irteu in \u00a9ieb* form oor, meldje bantm oon \u00a9eroaif unter ber Befoubern \u00a9attung Heterostoma bereinigt m\u00fcrben; einige cmbere, barnnter and) europ\u00e4ifdje entfpredfeit oodfommeit ben edjteu 23anbaffetit, m\u00fcrben aber megen bef dJ\u00eeangelf ber lugen alf Befonbere \u00a9attung Cryptops auf gefcfjiebem\tlud) giBt cf\nIrten mit 23 pifpaaren, fo bie SB an baf fei 001t $\u00f6aljia (Scolopendropsis bahiensis) mit oier lugen feberfeitf, bie rotpe Sanbaffel (Scolopocryptops rufa) auf Ifrifa, ohne lugen; ja ef fehlt nidjt au Irten mit breifjig pfpaaren (Newportia). H\u00f4djft intereffant mirb enblid) bie \u00ef\u00efappernbe S3 an b affet (Eucorybas crotalus) oon ^ort fRatal baburd), ba\u00a7 ftd) bie brei testen \u00a9lieber ber Hinterbeine Blattartig ermeitern uub einen Inbang Bilben, mit meldjem baf ^bier burcb lueinanberreibeit ein \u00efuarrenbef \u00a9er\u00e4ufd) beroor* Bringt, \u00a9ein roftfarbener toiler mi\u00dft 3V2 &Vi i\u00ab ber S\u00e4nge unb mirb auf bem bilden oon fiebeit S\u00e4ngffteleit burd^ogeit.\n\u00a9ie \u00a9rb aff ein (Geophilus) ftub lange, febr fcbmale, faft linienf\u00f6rmige Hunbertf\u00fcfjler mit oierjig unb mehr Seibcfrittgen, fo ba\u00a7 Bif 150 \u00a9einpaare oorfommen tonnen, mit meniggliebrigen (14) pblern uub feinen lugen. \u00a9ie K\u00f6rperriuge fcbeiuen auf bem S\u00fcnden einzeln auf gmei ungleichen \u00a9t\u00fccfen ju Befteben, m\u00e4breub bie \u00a9audjplatten einfach Bleiben. \u00aeaf lebte ptf\u00eapaar enbet in bem einen ptde in drallen, in bem aubertt nimmt ef einen mehr tajterartigen \u00a9para\u00efter au unb bie Tratte fehlt, \u00a9inige Irten leuchten im \u00a9unfein mit spbofpborfdjein, anbere, mie beifpielf* meife ber G. Gabrielis, ein \u00a9emopner ber dftittelmeerl\u00e4itber mit mehr beun 160 ptfjpaaren, fottbern auf punttf\u00f6rmigeu \u00a9riifen ber \u00a9audffdjuppett eine reicplid) flieffeube, purpurrotbe p\u00fcffigleit ab. Infer im mitt\u00e4gigen Ifrifa unb auf dRabagaflar haben ftd) \u00fcberall \u00a9rbaffeln gefuubeu, befoitber\u00bb gahlreid) in \u00a9uropa. \u00a9ie S\u00e4uge ber Pb^ei3 bie bef ^\u00dfPfe^/ Bie \u00a9ntmidelitng ber dduitb* fiife unb bte litjabl ber K\u00f6rperriuge Bebiugeit allerlei llnterfd)iebe unter beit oieleit, oft red)t \u00e4hnlichen Irten, oon meldjen f\u00fcr \u00a9eutfcplanb bie Xaugfil^Ierige \u00a9rbaffel (G. longieornis) gu beit gemeinften geh\u00f6rt, \u00a9te b\u00fcrfte biefelbe fein, metcpe Sinne unb feine 9\u00fcad)folger alf bie eleftrifdje \u00a9rbaffel (Scolopendra electrica) bejeidfneteit. \u00a9ie feiubebaarten f\u00c7\u00fchtev \u00fcbertreffen beit eif\u00f6rmigen Kopf etma um baf \u00a9icrfadje, inbem ihre \u00a9lieber entfliehen l\u00e4nger alf Breit, nid)t mie bie perlen einer \u00a9d)nur gebilbet, uub bie brei ober oier lebten b\u00fcnner alf bie OOr^er\u00ab gebenbeit finb. \u00a9af gelbe .\u00a9horchen bat etma 55 $aar \u00a9aitgbeine unb mirb Bif brei \u00dfo\u00fc lang, \u00a9f fin bet ftdj an beit \u00a9hinein unb Anoden ocrfdjiebener ^flaujen, mie Kartoffeln, ^aftiuafen, SD\u00dc\u00f6bren unb fod nadj Kirbp\u2019f \u00a9eobadjtungett baf IBfterben ber letzteren Oeranlaft haben, menu ef iit gro\u00dfen SD\u00fcengen oorhanbeit ift unb in bie fleifd)ige SBurjel nach adelt \u00a9eiten bin \u00a9\u00e4uge arbeitet, \u00a9abei mirb ef mol)l and) bttrd) bie platte S\u00fcaubaffet unb aderlei anberef Ungeziefer unterft\u00fcht, metcpef f\u00e4mmtlich burch bie mitteitgrabeitbe \u00a9p\u00e4tigbeit uub burd) beit Kotp eine fd)itede Piutni\u00df berbeiffthrf. Inch fommf nufere \u00a9rbaffel, mie bie S\u00fcegettm\u00fcrmer auf beit \u00a9d)lupfmiufeln beroor, menu lauge $eit ade \u00a9reatur nach erfrifcheitbem 9\u00fca\u00df gef<hmad)tet hatte, unb bann faun ef gefdjepeit, ba\u00df fie in ihrem \u00a9Joplbebagett ober im Brenueitben \u00a9erlangen ber oiedeidd tauge untp\u00e4ttgen \u00a9erbauuugfmerf^euge \u00fcber einen zehnmal gr\u00f6\u00dferen S\u00fcegeumurm herf\u00e4ttt, benfelbett trop adelt \u00a9tr\u00e4ubenf unb brampfpaften um ftd) per \u00a9djlagettf umminbet, mie bie S\u00fciefenfdjlattge ipr ungl\u00fcdlichef \u00a9djladjtopfer, beitfelbeit aber nid)t erbr\u00fcdt, mie biefe, fottbent iptt gmidenb, bei\u00dfettb unb Begeifentb enblicp ermattet unb burd) ipr \u00a9ift tobtet.\nHerr \u00a9coutetteu erj\u00e4plt in einer mebiptifdjeit geitfdjrift oon S\u00fc\u00fceh einen p\u00f6cpft eigen* tp\u00fcmttcpen ptd ungef\u00e4hr in folgenber d\u00dfeife: \u00a9eit mehreren SD\u00dconateit litt iit ber dt\u00e2pe oon ddep eine achtunbjmanjigiaprige pan an einem febr unbehaglichen Kribbeln in ber dtafe, metd)ef mit\n35*","page":547},{"file":"p0548.txt","language":"de","ocr_de":"548\nSie Saufentf\u00fc\u00dfler. Sanbaff ein.\nreir\u00eej\u00efidjeu \u00a9d)IeimaBfouberungen oerBunben mar, unt fp\u00e4ter gefeilte ftd^ h\u00e4uftgeg $opfmeh 31t tiefen tonfheitgerfdheinungeu. Sie anf\u00e4nglich nod) git ertvageuten \u00a9djmergeit Kurten Bait heftiger itnt festen ^\u00e4uftcj Bieter. Siefe Buf\u00e4lle toaren tuet er in invent \u00a9rfdjeiuen uod) in ter Sauer regelm\u00e4\u00dfig; f\u00fcr- gem\u00f6hnlidj traten fte al$ mehr ober Weniger heftige \u00a9tid)e auf, loeldm tie Hafens mitrgel unt mittlere \u00a9tirngegenb entnahmen, aBer auch alg fdjneibenber \u00a9djnterg, meldjer fid) bon ter redeten \u00a9tirngegent nad) ter \u00a9d)I\u00e4fe unt tem Obre terfelBen \u00a9eite unt fd)lte\u00dflich \u00fcBer ten ganzen $opf augBreitete. Sie reid)Iid)e \u00a9djleimaBfonberung n\u00f6tigte tie Traufe gu fortm\u00e4hrenbern \u00a9d)neitgeit, moBei SSIut unt unangenehmer \u00a9entd) gum Sorfdfjein fameit. Sp\u00e4nen ter Singen, UeBelfeit unt \u00a9rBredjen maren nicht feiten im (befolge fener Stnf\u00e4Ue, \u00a9inigemal maren tie \u00a9d)mergeu fo i^efticg, ba\u00df tie branle meinte, eg m\u00fcrbe il)r mit einem Jammer auf ten Kopf gefdjlagen, cter tag \u00a9eljiru burd)Bohrt; bann maren tie \u00a9efidjtgg\u00fcge entfteUt, tie \u00c4Hnnlaten gufammengegogeit, tie SIteru ter \u00a9djl\u00e4feugegenb in ter ^eftigften Semegung unt tie \u00a9inn\u00e9 teg \u00a9eh\u00f6rg unt \u00a9efidjtg fo reigBar, ba\u00df tag geriugfte \u00a9er\u00e4ufd) unt tag Sicht unertr\u00e4glid) tourten, \u00a9in autermal oerfiel tie ttitgl\u00fcdlidje in ein ma\u00efjreg Selirium, pre\u00dfte ten $opf in tie\nSDie Iattgf\u00fc|\u00eferige (Srbaffel (Geopliilus longicomis), einen 3tegenft>urm beftmttigenb.\n\u00a3>\u00e4nbe, ft\u00fcrgte aug tem ipaufe unt mu\u00dfte nicht, mo fte \u00f6pilfe fttd)en feilte.. Siefe Sluf\u00e4\u00fce mieter; Bolten ftdh f\u00fcnf ober fed)g SM, Bei Sage ober in ter 97ad)t, einer berfelBen- hielt fog-ar mit geringen HnterBredpmgeit oolle oiergehn Sage au. \u00e4Jtethobifdj \u00e4rgtlidje Sehaitbluug mar nid)t angementet morten. \u00a9nblid), nad) einem Sahre ter Seiten h\u00f6rten tiefe au\u00dfergem\u00f6ljnlidheu \u00aeraitf; heitgerfd)einungeu pl\u00f6|lidh auf turd) Slttgniefeit e'uteg .^nfeltg, meldheg, auf ten Sobeit gefallen, ftdh uhrfeterariig mit gro\u00dfer Semeglidfjfeit aufrollte, in menig SBaffer gethau mehrere Sage fort; leBte unt erft ftarB, alg man eg in SBeingeift fe^te. \u00a9g mar 2 goll 3 Shticn laug, gelB oou garBe unt aug 64 fu\u00dftragenten SeiBegringen gufammeugefeht. \u00a9ad)Oerft\u00e4ntige gaBeu eg f\u00fcr G. electricus aug unt eine Beigef\u00fcgte SIBBiltung l\u00e4\u00dft unentfd)ieteu, oB eg tiefe nid)t gang flare SIrt, ober ter fehr \u00e4hnliche G. carpophilus, tie fruchtlieBeube \u00a9rtaffel geloefeit fei. Seite aBer unterfdheiteu ftd) oou ter oorljer Befd)rieBenen lang f \u00fch I er ig en .\u00a9rtaffel turd) rofenfrang; f\u00f6rmige\tioeldje \u00ee5en \u00c4opf nur um tag \u00dftoei; ober Sreifad)e an S\u00e4nge \u00fcBertreffeu unt\nturd\u00bb gahlreid)ere ^\u00f6rperriitge. \u00aeod) giBt oou feinem G. electricus 74 \u00a9lieber au, Sead) 001t einem G. carpophilus, meldjer gern fii\u00dfe $r\u00fcd)te aufri\u00dft, ta\u00df er eleftrifd)eg Sid)t oerBreite.","page":548},{"file":"p0549.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9djnuraffeln.\n549\nZweite ^rimuttg.\n$te Sftctpaacfitftfer, \u00a3aufenbfitf?Ur, \u00a9djitttraffeln (Diplopoda, Cliilognatlia).\n31' let \u00e4ugeru \u00a9rfcjjeiimiig imterfdjeibert fidj lie 6|tlogitciflj\u00f6t ton beit SD\u00ceitg\u00efiebern lev oorigen Orbnmtg ioefentltd) burdj beit fen\u00efredjt gefiellten $opf, ben bvdjrunben ober hdP\u00fcoalgigen Storper, beffen mehr ober weniger ga^Iretc^e Stiuge oom f\u00fcnften ober felften an je g to ei f\u00dfaar (Sangbeine f\u00fchren. \u2014 Oer oerh\u00e4ltni\u00a7in\u00e4\u00a7ig grofe $opf gerf\u00e4dt in einen obent nnb oorberen, mit freiem Staube enbenbeu \u00a9djeiteltheil unb gwei unterhalb liegenbe, an jenem etwas? bewegliche Sadentljeile. $n gwei \u00a9tirngrubeit fielen Weit oon einanber entfernt bie meift ftebengliebrfgeu, in ber Stegei nach Oont etwas? oerbidteu ff\u00fchfer, \u00fcber ober hinter ihnen bie geh\u00e4uften and) gereiheteu einfachen Singen, fofern fte nicht g\u00e4itglid) fehlen; im erfteren $ade br\u00e4ngen fte ftch nicht feiten fo gufammeu, ba\u00a7 fte beut \u00e4u\u00a7ern Slufdjeiite nad) f\u00fcr Stehaugen gehalten to erb en tonnten. Oeit SJtnubtheilen fommen hier bie oier oorberften Seine nid)t gtt fpitfe, fonberu fte befiehlt au\u00bb jeberfeiPS gWei polfterf\u00f6rmigen \u00a9Reiben ab\u00a7 $aupdje, bar\u00fcber einem ber \u00a9pipe eingelenften, bie f\u00f6initbadeu bilbeitbett \u00dfaljne, nnb au\u00a7 ber untern SJtunbllappe: einem breiedig gugefpipten (Srmtbs ft\u00fcde in ber Sditte nebft gwei nach oont ftch baranfd)lie\u00a7enbett \u00a9t\u00e4ntmeu, bereit \u00a9pipett meift noch eine oeid\u00fcntmerte, aber bewegliche &abe af\u00ea bie Unterlippe tragen unb gwei bamit Oer= Wachfetten \u00a9eitenft\u00fcdeu, beit $iitnlabeit; biefelbett bilbett einen gro\u00dfen, gur \u00a9eite ber Unterlippe herabfteigenbeu \u00a9tamm mit gWet Oer flimmerten Sabeit am borbereit, breiteren (Snbe. SDie K\u00f6rper-ringe fchWanfeit iit ber gapl Oon neun bi3 mehr ad> achtzig unb bleiben ittfofent f\u00fcr ein ttitb biefelbe Slrt nicht beft\u00e4itbig, Weil fte fid) mit bem gttitehmettbett Sitter mehren. $eber nimmt mit feinem fpiitterranbe beit falgartigeit Sorberranb be\u00bb folgenbett auf iit Wenig baueruber Serbiitbung; beim nad) bem Sobe wenigften\u00ea fallen bie Stinge mtgemeiit Ieid)t att\u00a7 einanber. 3>e nachbem jeber berfelbcit fret\u00e9nutb unb nur am Saudje burd) eine feine \u00a9halte uitgefdjloffen ift, einen fpa\u00efb\u00efret\u00e9 bilbet ober \u00fcber beit \u00a9eitenranb noch \u00fcbergreift, ergeben fiep bie hier oorfommeubeu, bem $\u00f6rper= baue gu (Sruttbe liegenbeit brei (Sruttbformeit. SBetl bie Sorberbeiite nicht gu Sdunbtheileit Werben, fo gelangen bie St\u00fcdentheile ihrer S\u00e4uge auch gu oodff\u00e4itbiger (SntWidelitug uitb oerl\u00fcntment nicht theilWeife, Wie bei ben (Sinpaavf\u00fc\u00dflent, obfdjoit fte uitb einige ber folgenbeit nur je ein f\u00dfaar turner unb garter (Sangbeine tragen, oon berfelbeit Sefdjaffenbeit, Wie bie \u00fcbrigen, weldje in boppelter 3ahl beit folgenbeit \u00a3eibe3rtitgen entfpringeit. fp\u00f6djft eigent\u00fcmlich geftalteit ftd) hier bie Serlj\u00e4ltntffe ber ^ortpflattgung^werl^euge. Sei beibeit (Sefc(jled)terit m\u00fcitbcn fte am jp\u00fcftft\u00fcd be\u00a3 gWeiten ober britten Seinpaarel, fo bafj ihre SUt3f\u00fchruug3g\u00e4itge oon hinten nad) oont oerlaufen, Weil bie (Sierft\u00f6de unb m\u00e4nnlichen \u00a9antenbl\u00e4bd)ett im hintern ^orpertljette ihren $tap h\u00fcben, dagegen befinbet ftch ba3 paarige ut\u00e4itnlidje (Stieb nicht au ber Slu\u00eagangbftelle ber \u00a9antettbeh\u00e4lter, fonbent an ober oor bem ftebeitten $\u00f6rperringe, ober bei ben Stodtljiereit oor bem Sifter. Sor ber Paarung hat mithin ba3 SJl\u00fcituchett burch Siegung feiltet K\u00f6rpers bie beibeit Stulpen mit \u00a9ameitfl\u00fcjftgfeit au\u00ea beit fp\u00fcfteit jener Seine gu oerforgeit, um fie bann an ber gleidjeit \u00a9teile bes> SBeibdjeit\u00ea oerfen\u00efen gu f\u00f6itneit. Oie liuftl\u00f6djer liegen feljr oerborgen in ber St\u00e4pe ber ^u\u00a7= Wurgelit uitb entfeitbeit bie Kan\u00e4le b\u00fcfd)el= ober paartoeife, nid)t mit beuad)barteit \u00a9t\u00e4mmeit oer= einigt, gtt ben initent Organen. Oie Oeffitungeit auf ben \u00a9eiten be\u00bb Sb\u00fcdeit\u00ea aller ober einzelner S\u00e4nge, weld;e oon Oreoirauu\u00ea f\u00fcr bie Utftl\u00f6djer abgegeben w\u00fcrben, fonbent gur Sertheibiguttg einen \u00e2peuben \u00a9aft ab, Wenn bie Sljiere ergriffen Werben.","page":549},{"file":"p0550.txt","language":"de","ocr_de":"550\n2)ie \u00a3aufenbf\u00fcglei*. \u00a9djnuraff ein.\n$)te gtreipaarfitgler Breiten fiep \u00fcber a\u00ef\u00efe \u00a9rbtpeile au\u00ea, erretten aber in \u00a9uropa unb ben gem\u00e4\u00dfigten \u00a9rbf\u00efritpen \u00fcberhaupt nur unbebeutenbe \u00a9r\u00f6ge, ir\u00e4prenb T^ei\u00a7e S\u00e4ttber beinahe fu\u00dflange unb ftngerbide SIrten aitfguireifen fabelt, treldje getriffe (Schlangenarten an \u00a9r\u00f6ge entfliehen \u00fcbertreffen. Opne ^pierteiepen gu rerfdjtn\u00e4heit, begn\u00fcgen fie fid) borgugStreife mit tpflaiigenfoft; fie galten fid) an bun\u00eften \u00a9er-ftedeu auf, trenn and) nicht mit fo\u00efdjer \u00a9ntfepiebeupeit, trie bie \u00a9inpaarf\u00fcgler. \u00e4pier legen in \u00a9rbp\u00f6ljten bie S\u00dfeibcpen ihre \u00a9ier ^aufentreife. ab, unb bie ihnen entfdjl\u00fcpfenben jungen \u00efommen mit nur brei, ober mit fedj\u00ea K\u00f6rperringen, entfdjiebeit in fepr gef\u00fcgter form pr SSk\u00eft, toadjfeu bttrdj ga^bretd^e H\u00e4utungen, bei beiten fiep neue \u00a9lieber gltnfcpett bie fcpoit oorpanbenen einfepieben, jebotp fehlen genauere ^Beobachtungen \u00fcber getriffe \u00a9ingelnpeiten babei, fo trie \u00fcber bie Sebeu\u00eabauer ber rerfchiebenen Sllter\u00eaftufeu.\n2)er gemeine SSielfug (Julus terrestris) \u00efommt in gang \u00a9uropa oor unb geidmet fiep burch ein ettra\u00ea nadj oben gebogene^ Scpwaugfpihdjeit, ben Slu\u00eal\u00e2itfer be\u00ea rerlebten \u00a9liebel, burch feine S\u00e4ng\u00f6rigdjeit f\u00e4tnmtlicper Siiitge unb einen gelben, hobelten St\u00fcdenftreifen au\u00ea, treldjer fich reit ber heller ober bunfler braunen K\u00f6rperfarbe beutlid) abhebt; bie 28 Stugen jeberfeit\u00ea bilben ein SDreied unb flehen in ftebeu Leihen. SBenn ich \u00a9nbe fr\u00fcpiapr\u00ea unter Steinen auf einem fahlen, b\u00fcrreu Serge nach Staupen fitste, fanb ich bie Seichen biefer thieve h\u00e4ufig gerbegt in gr\u00f6gere ober Heinere Stiiddjen rou bleigrauer f\u00e4rbe unb beim \u00a9rfdj\u00fcttern hohen \u00a9tepettgeb\u00fcfepeg, um iriebentm Staupen ober Schmetterlinge gu galle gu bringen, \u00efommen biefelben Spiere, aber\nlebettb, nicht feiten herab unb liegen, fo lauge fie fich in \u00a9efapr tr\u00e4hnen, trie Uhrfebern gufammeuge; rollt, beit Kopf im SJUttel; puu\u00efte, ruhig ba. S\u00e4gt mau fie in f rieben, fo er; holen fie ftd) aHm\u00e4ltg ooit ihrem Sdjredeit, ftreden fid) unb nehmen eine halbe SBeitbung, um auf bie mehr benn hnttbert Sein; djeit p \u00efommen, treldje in ber SJiitte\u00eflinie be\u00a7 Baucpe\u00bb an eiitanber flogen. SBie eine Schlange gleitet ber tourm\u00e4huliche K\u00f6rper \u00fcber bie Oberpcpe ber \u00a9rbe ober be\u00ea SaumflammeS bahnt; nimmt mau bie Sltt ber Bewegung in n\u00e4hern Stugeufcpein, fo bemer\u00eft man, trie abtnedjfelnb eine \u00a9ruppe ber \u00a9etlichen \u00fcber bie \u00a9renge be3 Seibe\u00ea piuau\u00f6geflredt trirb, fo bag fie mit bemfelbeu einen ftumpfen SBintel bilben, tr\u00e4ljreitb bie in ben \u00a3wifcpenr\u00e4utneit ifjre fenfreepte SRicptung beibe; halten. Snbem fiep auf biefe SBeife abWedjfeltib Heine fugb\u00fcnbel ron born nach hinten au3; unb einw\u00e4rts geftredt geigen, eutftept eine fauft Wellenf\u00f6rmige Bewegung, treibe am Kopfe beginnt unb nach unb nach gegen ben Scpwang pin fiep bem gangen K\u00f6rper mittpeilt. SDie SBeibdjen legen ipre gaplreicbeu, runben unb fepr Keinen (gier rou fdjmugig treiger f\u00e4rbe in eine \u00a9rbp\u00f6ple. Stad) trenigeu Tagen \u00efrtedjen bie fedjSbeimgen, eine Sinte laugen jungen auS, bie aber in folge iprer Kleinheit unb rerfteefteu SebenSWeife nidjt treiter beobadjtet trurben. Sie ScpriftfteEer uuterfcpeibeit tu uti\u00eflarer S\u00dfeife eine etwas gr\u00f6gere Slrt als 0 an baff et (J. sabulosus), Weldje.ftdj burep gtrei rotpe SUtdenlinien unb gaptreiepere K\u00f6rperringe rou ber rorigeu Slrt unterfepeiben foil, unb eine nedj fepr groge Stenge, an 150, anberer mit ober opite \u00a9nbborn, treldje alle jeboc^ barin \u00fcbereinftimmeit, bag bie Singen in Bieprgapl rorpaubett, bie fugplatteu unbeweglich finb unb ber erjte K\u00f6rperring bie \u00fcbrigen au S\u00e4uge \u00fcbertrifft. St\u00fcbere, ber \u00e4ugeru \u00a9rfepeinung nach faft eben fo gebilbete, aber\nSD er gemeine SSielfal (Julus terrestris).","page":550},{"file":"p0551.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9enteilter SSielfuft, glatte S\u00eeanbaffel, beutle \u00a9augaffet.\n551\nburd) l\u00e4ngere guiper unb Seine, bemeglidje gufptatteu nnb noch anbere Merlmale bon jenen ber^ fchiebeite SXrten m\u00fcrben neuerbingS unter niedrere \u00a9attungen bertl)eilt.\n\u00a9tue mefentlidh anbere \u00c4\u00f6rperform ermatten bie 31 anbaff ein (Polydesmus) babttrch, ba\u00a7 bie Otinge, meldhe in ber befhr\u00e4nfteren Slngalp bon 20 aufgutreteu pflegen, in golge feitlidjer, plattem artiger SluSbreitungen nnb kanten ben brehtuitbett Umri\u00df aufgeben unb baf bie Seine nicht in bei* Mittellinie beS SaudheS gufammenpofen, mithin and) an ben ^\u00f6rpevfeiten beutlidjer ftd^tbar merben. \u00a9erbai\u00ea beobachtete neugeborne Subibibueu bei* blatten 9baubaffel (P. complanatus), ohne jeboch baS Slu^fcpl\u00fcpfen aus bent (Sie mit angefe\u00eejeu au haben; fte geigten einppliepch beS StopfeS nnb Sifter\u00ab fteben \u00a9lieber unb fechS Seine. Srei SSodjen [pater hatte baS eine bon ihnen gehn Otinge, ad)t ohne ^opf unb Sifter; glieb unb, ftatt bei* fr\u00fchem brei, fechS guf paare, je ein\u00ea am erften gmeiten unb britten, ein bierteS unb f\u00fcnftes am folgenben unb baS fechfie unb gmar tegetf\u00f6rmige ambarauf foU genbett \u00a9liebe, \u00a9r h^ll biefeS Sitbibibuitiit f\u00fcr ein M\u00e4uitdjen, meit ein SBeib; djett an biefent \u00a9liebe\ngleid)faHS gmei ^aare ge=\t\u00a9te statte gtan\u00f6affei (Polydesmus complanatus).\ntragen haben m\u00fcrbe; bort\naber mareit bie Ruthen noch nicht entmidett. SDie ermachfeue platte Stanbaffel, meldhe bie Stbbilbung in [tarier Sergr\u00f6feruttg bergegenm\u00e4riigt, hat au bem erften unb ben beiben lebten ^\u00f6rperringen leine Seine, an jebem bei* brei auf ben erften folgenben 9|inge je ein $\u00dfaar, Weiterhin glvei S\u00dfaare unb leine Singen* \u00a3>ie plattenartig he^auStreteuben \u00a9eiten bei* S\u00fcttge jtnb born gerunbet, hinten geedt, bie borlehte tritt in einem pumpfen Mitteigahne etmaS \u00fcber baS Stfterglieb hinaus unb bie br\u00e4unlich fchiefergraue Oberfl\u00e4che alter erfdfjeint burdj fcpmadje, pnnltartige \u00a9rhebnngen etmaS uneben. SDiefe 3taubaffel fiubet ftdh \u00fcberall in \u00a9uropa unter feuchtem Saube, \u00a9teinen, pinter Saumriube, mitunter au faftigen SSurgelu, mie M\u00f6hren, freffenb, unb midelt ftdh, mie bie 3uluS;3lrten, gleich einer Uhrfeber auf, menu fie in ihrem Serjted gep\u00f6rt mirb. Oie \u00a9attung ift reich an Sir ten, melche iu beit helfen S\u00e4ubern gum Shell betr\u00e4chtliche \u00a9r\u00f6\u00a7e erlangen, ph bttrdh bie \u00a9eftalt beS 5plattenraubeS, bie \u00a9pi^e beS bollerten Ot\u00fcdenfegmentS uitb fo manches anbere untergeordnete Merlmat boit eiuanber unterfchelden, unb neuerbingS gaplreichen Untergattungen gugetpeitt morben finb.\n\u00a9iitige intereffante Saufenbf\u00fcfler unterfheiben fid) bon allen andern burch baS tegelf\u00f6rmige \u00c4opffdhilb, meldheS in Serbinbuug mit beit bermadhfenen Mitnbtheilen eine \u00a9augr\u00f6hre bilbet, unb m\u00fcrben beShalb unter bem Stamen bei* \u201e\u00a9augaffeln\" als befonbere Familie abgefdjieben. Oie eittgige bisher in \u00a9uropa, in Oeutfdjlaub, grantreich, P$olen unb iu bem ^autafuS beobachtete beutfcpe \u00a9augaffel (Polyzonium germanicum) erreicht nur einen halben 3bd tu bei* S\u00e4uge, ip etmaS platt gebr\u00fcdt, ungef\u00e4hr fiinfgigglieberig unb fehl* meid), oberhalb glatt unb holt rop; f\u00e4rben, unterhalb meifjiidh* 3\u00fc)ie \u00c4\u00f6rperringe, meldhe mit SluSnahme bei* brei erften eiitpaarf\u00fcfigeu unb ber brei lebten fitflofeit, je gmei S\u00dfaare boit Seinen tragen, Pellen im Duerfdmitte leinen","page":551},{"file":"p0552.txt","language":"de","ocr_de":"552\n2)te Saufenbf\u00fc\u00dfler. Stollthiere.\n^rei\u00ea, fondent eine \u00a9dipfe bar, iiibem fid) ber dl\u00fccfentheil feitm\u00e4rt! in eine 9lunbung nach unten nmbiegt, ehe er an ber \u00a9inlen\u00efunglfiede ber garten, bon oben nicht fidjtbaren Seinchen aufh\u00f6rt. \u00aeie Slw\u00f4Ctt liegen in gtoei \u00a9rujtyen gu breien an ber \u00a9tint, unb bie \u00a9augr\u00f4l)re ift hier \u00ef\u00fcrger af\u00ea bei ben \u00fcbrigen aull\u00e4nbifdfett f\u00c7amiUengtieberu, mit benen bie genannte Slrt ba! Verm\u00f6gen gemein hat, gmifchett beu Seibelriugen eine milchige Ft\u00fcffigfeit heroovtreten gn laffeiu\nSei ber \u00a9chmierig\u00efeit, bie Sl)ierd)eit in ber \u00a9efaitgeufdfaft lebeub gu erhalten, bat e! t;ier fo menig trie auberm\u00e2rt! getingen modett, bie \u00a9ntmidelung oom \u00a9ie au oo\u00ef\u00efft\u00e2ubig gu beobachten. 20a g a, meldfer fid) barum bemiihete, fanb eine! Sage! in bem, mehrere Fnbioibtten Oerfchtebetter @r\u00f4\u00a7e bergenben \u00a9lafe ein 2Beibd)en, welche! ffnralf\u00f6rmig um ein H\u00e4uflein fe^r Heiner, lichter \u00a9iercben gemidelt batag. Siefctbcu hingen nur tofe gufammen, t^eitten fid) bei ber Ser\u00fchrung in mehrere Partien unb nur bie au ber JPeb\u00efe bei Sl)iere! tiegeuben, oon feinem ^\u00f6r^er bebedteu verblieben in beffen Sereidje. Std;t Sage f^\u00e4ter (7. Suni) traf SBaga ba! Stutterthier noch in berfetbeu \u00a9iedung an, aber bie (gier Waren faft ade gerftreut unb beliefen ftd) ungef\u00e4hr auf 50 \u00a9tiid. Unter bcm OTroffobe lie\u00dfen fid) au eingetncn nur bttuHere \u00a9fatten unterfcheibeu, aber fd)on nach brei Sagen m\u00fcrbe mit unbemaffuetern Stuge erfannt, mie fid) einige ber (gier in gmei Sheite auft\u00f6fteu. 3wifd)ett beit \u00a9cgaleit eine! fotcheu marb ein meiner, fladter, faft gu einem Greife gufammengerodter Korber ftchtbar, welcher ben \u00a9tubrudf machte, all m\u00e4re er an einer \u00a9teile feinel Umfreifel au!gefd)uitten, etma mie ein feimeubel \u00a9amenf\u00f6rncheu einer h\u00e4tfenfriid)tigeu If flange. @r ermiel fid) atlbalb atl ein fd)ubbeitartige!, faft fo breite! mie tangel, gcbogenel SBefeu mit fed)! Seinen unb mit F\u00fchlh\u00f6rnern; auch liegen fid) bie Stuf\u00e4nge ber Singen unb einige furge H\u00e4rchen all Sebecfuitg bei halb bitrcbfiddigett, f\u00fcufgliebrigeu Korber! erfenneit. Stuf biefer Stlterlftufe bemegte ba! Shierdhen rtnanfh\u00f6rlid) feine F\u00fchler, fonute aber feine Se'tnd)cn, bereu h\u00fcnerfte unbeweglich mareit, nod) nicht orbentltd) gebrauchen unb ftd), menu e! auf bem d\u00fcicfen lag, nicht itmbrehen. Slm 25. Quui faubett ftd) nod) gefd)loffe:te unb eben gelegte \u00a9ter, feeble unb ad)tf\u00fc\u00dfige \u00a9angaffeltt in bem \u00a9tafe oor, ba biefe! aber guf\u00e4dig in bie \u00a9ontte gerieth unb berfetbeu auf l\u00e4ngere Beit aitlgefeht blieb, fo ftarben f\u00e4mmtlidje Sl)iere ab unb weitere Seobad); tungen m\u00fcrben unm\u00f6glich.\n\u2756 *\nSie bilher betrachteten Saufenbf\u00fc\u00dfler beft^eu mettig Slttgiehuitglfraft unb miffett bitrch ba! \u00a9ddangen; ober S\u00dfurmartige in ihrer \u00e4u\u00dfern \u00a9rfcheinttng bem Sefchauer mehr ober meniger Bur\u00fcdhaltuitg eingufl\u00f6\u00dfen, mal meniger oon ihrer lebten, noch mit einigen SBorten gu beffrechettbeit Familie ber Oboltthiere (Gtlomerina) gilt. Stau bettle fid) ein! fetter \u00a9\u00fcrtelthiere, welche ftd) gufammenfitgelit, aber ohne \u00a9chmang uttb oortretenbe \u00a9d)ttauge, bafiir mit gahlreidherett Seinen unb in ber einem Sferbthiere bem Si\u00fcdgratthiere gegen\u00fcber gufommenben Kleinheit unb Zartheit bei F\u00e4rber!, uttb man hat ein Silb oon biefett fottberbarett @efd)\u00f6pfen. Sott oben her fittb fie hoch gew\u00f6lbt unb hartfchalig, auf ber Sauchfeite flach aulgeh\u00f6hlt, meid) unb oieifii\u00dfig, beinahe gang fo gebaut, mie bie 9b oll a f fein (Armadillo) unter ben ^rebfett, uttb bod) taffen fid) biefe au! mehr all einem \u00a9runbe, befouber! megett ber oier fj\u00fchlev, ber geringeren Slttgahl ber Seine, ber griffelf\u00f6rmigen Stnh\u00e4ngfet am Seibelenbe, nicht mit ben in 9lebe fteheitben Oereittigen. Uitfere dbollthirre alfo, nicht 9b oltaff ein, menu einer Sermed)felung oorgebeugt merbett fod, beflehett auger bem nach unten gemeubeteu $opfe, att! gm\u00f6lf, aud) att! breigehn d\u00fcngen, bereu gmeiter unb letter l\u00e4nger, bereu erfter fd)tn\u00e4ler uttb Heiner all ade \u00fcbrigen bagmifd)enliegeubett ift, uttb bie ftd) ade nach beit \u00a9eiten t)m gefchmeift oerfchm\u00e4lern. SBeun fid) bie Sl)iere in \u00a9efatfr befinben, roden fie ftdh gu einer $uget gufammen, mobei ba! lebte \u00a9egmeitt mit feinem \u00abfpiuterraitbe \u00fcber bett Sorberraub bei grogen gmeiten \u00fcbergreift uttb an ben \u00a9eiten Side! fo genau itt uttb auf einanber fa\u00dft, bag nirgeub^ eine \u00a9effttuttg bleibt, foubertt bie gange Sberfl\u00e4che bei K\u00f6rper! einen fuged","page":552},{"file":"p0553.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9ef\u00e4umte unb getupfte Scpatenaffet.\n553\nrunbeit, feften $\u00dfatt$er barpttt. 2X15tuetc^enb bon alten \u00fcbrigen Saufenbf\u00fcjjlertt ftitbeit fiep pier bet ben \u00a9l\u00e4ttitipett am \u00a9itbc be\u00a3 fpinterleiboo poet fu^arttge (Stiffet ober \u00a9obulation\u00eaiberheuge, io\u00e4prenb bie \u00a9efddedp\u00f6ffuuugcit regelrecht bet 2Jt\u00e4nud)eit itnb SBeibdfen tinter einer Ert bon (Schuppe am \u00a9ruitbe be\u00bb poeiten \u00a9einpaare\u00ea angebracpt ftnb.\nSie einpgen peimifdjeit Erteu ber ganzen gamilie geh\u00f6ren ber \u00a9attung #<fateuaffet (Glomeris) an, loetdje biird) po\u00f6tf ^\u00f6rperringe, ftebenppn \u00a9eiupaare nnb jeberfeib\u00bb eine S3ogens reihe quergeftettter, einfacher Eugen cparattcrifirt ftnb; bie giipler ftpen auf ber (Stint nnb piepneu fid) burd) \u00a9erl\u00e4ugeritug be\u00bb br\u00fcten nnb fecpfteit \u00a9liebe\u00ea au3: \u00a9tan ftnbet biefe bottfommen parmtofeit Sdfalenaffeln einptn ober in Keinen \u00a9efefifepaften nnb bann in berfdjiebeiten \u00a9r\u00f6fjeit nufer Steinen, abgefalleuem Sattbe, an feuchten, reichlich mit Samnterbe berfepeneit, unbebaueteit Orten, atfo bor* perrfdjenb in beit 2\u00f6\u00e4tberu. \u00a93 ftnb ungemein tr\u00e4ge Spiere, loeldjc meift pifammeugetugelt in ipreit \u00a9erfedeit ritpeit nnb poar in einer \u00a3\u00f6ptung ber todent \u00a9rbe, toelcpe eine ober meprere gufamtuen au\u00a3s f\u00fcllen. geboep fiept man fte and) taitgfam in geraber \u00a9ieptmtg mit borautaffenben g\u00fcptern bap\u00fcu gleiten naep Ert ber ^utiben, nur optte SBetfenbeibeguitg auf iprem bebeufenb f\u00fcrpreit Ift\u00fcdeit. So loie fte aber eine \u00a9efapr apnen, fugetu fte fiep ptfammen uub bteibeit tauge in biefer Stellung liegen, benupeit biefetbe ioopl auep, um \u00fcber abfdj\u00fcfjtgen \u00a9oben fouetter pimoegp\u00fcotniueit-, ftdp.\u2014 perab^ rotten gu taffen. gpre \u00a9aprung beftept in betioefenbcit $flaupn\u00fcberreften. lieber ipre \u00a9ntibideluitg fepleit, meiited SBiffen^ naep, feglicpe \u00a9eobacptungeit. Sie p\u00e4uteit ftep, gleid) ben \u00fcbrigen, unb berfriecpeit fid) pierpt in bie \u00a9rbe bt\u00e9 bie anf\u00e4itglicpe 28eid)peit ber Oberpcpe unb bie \u00a9t\u00e4ffe in ber garbling ipre\u00bb \u00ae\u00f6rper3 ber geib\u00f6pnlicpeit S\u00f6efchaffenpeit geioid)eit ftnb.\n\u00a9on ben beibett in Seutfcptanb attgemeiner berbreiteten Wirten ift pier bie uirgeitb\u00ea felteue gef\u00e4umte Scpaleitaffet (G. limbata) bargefteltt, toeltpe \u00a9raubt unb Otapeburg in iprer \u201e\u00a9tebipnifcpeit Zoologie\" unter bem \u00a9atnett G. mar-ginata abbilbett. Sie ift burepau\u00ea gl\u00e4npnb fcploarp braun nnb au ben fteptbaren R\u00e4ubern f\u00e4mmtlid)er \u00a9\u00fcdeitfcpitbe gteicpm\u00e4fjig getb eingefa\u00dft, \u00e4nbert aber nicht nur im Sobe ipre garbe meprfaep, fonbent ftpoit bei Oebgeiteu, fo ba\u00a7 \u00a9ertbirrungen itt ben \u00fcftamen niept au^bteibeit tonnten; befoitber\u00ea fommeit bunfter uub petter geftedte, faft marmorirte gubib\u00fc buen gtuifcpeu beit regetredp air\u00eagef\u00fcrbteit uiept fetten ber. Sie genannte Ert tebt iit Seutfdpitb unb gept f\u00fcblid) bi\u00ea gtalieit nnb Slteiitafteu.\n\u00a9ine pbeite, felteuere, bie getupfte Scpaleitaffet (G. guttulata) ift etloa\u00e4 Keiner, pemlid) ebenfo gef\u00e4rbt, aber mit hier gelbrotpeit ^mitten auf bem erfiett 9tiuge unb je poeien auf febem ber fotgenbeit gezeichnet, opue febod) bariu beft\u00e4itbig ^u fein. \u2014 Eu\u00a7er ben beiben gettannfeit fournit itocp ein unb bie anbere Eft itt \u00a9uropa, aber loeuiger allgemein berbreitet uub meift in feinen f\u00fcblicpereit Speiteit bor.\n\u00a9ebeuteub gr\u00f6\u00dfere, at\u00a7 bie enrop\u00e4ifcpeit, bi\u00bb \u00fcber poei 3oll lange nnb eutfprecpenb breite SSotttpieve leben im peifett Efr\u00fca ibie i'it E fielt unb uitterfdpibeit ftd) burep breippit ^\u00f6rperriitge, eimtubpbanpg \u00a9eiupaare, ruitbe Eugeugritppeit auf jeber Seite be\u00bb \u00c4opfeS unb meift rnepr teuteiis f\u00f6rmige g\u00fcpter. Sie gep\u00f6reu ben \u00a9attungeu Spha.erotherium, Zephonia tt. a. an.\nSie gef\u00e4umte ecfjaleitaffel (Glomeris limbata).","page":553},{"file":"p0554.txt","language":"de","ocr_de":"Pie Jrpinnentljiere*\n23et ben gnfelten gliebert fid), Une fr\u00fcher gegeigt w\u00fcrbe, ber former tu brei toerfd)iebeuartige Steile, toon welchen ber mittelfte bie fed^\u00ea Seine nub meift audj ginget tr\u00e4gt, bet ben \u00a9aufenbs fu\u00a7lern in gablreidje, gleichartige \u00ef\u00eftiitge mit entfpredjenb toieten Seinen ttub einem beuttid) batooit abgefe^ten $opf mit giclent; bei benfenigett Werfen, We\u00efdje bie gorfdjer al! \u00a9biunentbtere (Arachnoidea) gufammeufaffen, geftatten fid) biefe Serb\u00e4ltuiffe abermal! anbet!. \u00a9er f\u00f6rper verf\u00e4llt hier in ein tootbere! \u00a9t\u00fcd, ben fogeuannteuf\u00f4opfbrufttbeil (c\u00e9phalothorax) unb in beit Hinterleib, fetter erfdjetnt mit Wenigen 3Iu!nabmeu, in Wetten er and toier gang gleichen Gingen befielt, al! ein ungeteilte! \u00a9ange!, Reffen \u00fctiicfenp\u00efatte ein greffe!, mehr ober weniger gew\u00f6lbte!, ben Urfptung f\u00e4mmtlidjer \u00a9liebmaffeit \u00fcberbedeube! \u00a9cbilb barfteUt, W\u00e4btenb fetit toon ben H\u00fcften ber \u00a9liebmaffen ring! umgebener Sruftt^eil meift auf einen geringen Umfang befcbr\u00e4nlt bleibt. 2tud) bei ben Weiterhin folgenben $rebfett fiubet ficb ein C\u00e9phalothorax, ber, Wie ber D\u00fcame aubeuten foil, burd) Serfcbmetguug toon Copf unb \u00a9borar entftanben ift. Stiebt fo berb\u00e4lt e! ficb bei ben \u00a9piuueutbiefeu, wo ber Copf gar nicht gut* \u00a9utwidelung getaugt ift, Wie bie Singen unb Pbter beweifen. gene, nur einfacher Slrt, fdjWaulen gwifcbeu gWei unb gW\u00f6tf, fehlen aud) g\u00e4nglid) unb nehmen leinen beftimmten Slab ein, fonbern gruppiten ficb f\u00fcr bie toerfebiebenen Strten in febr cbarafterijHfcber SBeife \u00fcber bie gauge toorbere Sreite be! Copfbruftft\u00fcd!. Unter bent freien Sorberranbe be! letzteren teuft fid) ein bei ben toerfd)iebenen \u00a9piuuentbteren toerfebieben gebilbete! \u00a9lieberpaat ein, Welche! feiner Serweubung ttub \u00e4u\u00dfern \u00a9rfd)eiuung nad) f\u00fcr ben Ober* fiefer gelten mu\u00df, ohne febod) bem SBefeit nach ein foirer gu fein; beim e! entgingt \u00fcber ber Stnub\u00f6ffnuug unb befommt feine Sterben toon bem obern Slerbenlnoteu, Wie bei ben h\u00fcbet betrachteten \u00a9liebevtbiereu bie g\u00fcbtPrner. Scan bat barum biefe mit ben Serrid)tungen ber Cinttbaden betrauten g\u00fcl)ler nicht ttnpaffenb at! Cieferf\u00fcbler begegnet unb fte al! djaralterU ftifd)e! SJterlmal ber \u00a9piunentbiere augefebeu, beueu bie g\u00fcbler im b\u00fcberigeu \u00a9inue fehlen. Stn\u00a7er ben Ctefetf\u00fcbleru fommeu noch f\u00fcnf S\u00dfaare toon \u00a9liebma\u00dfen toor, toon beiten bie toier biuterften gang ba! Siufeben toon \u00a9aiigbeitien haben, bie brei lepten auch enffdjieben benfetbeit Organen bei ben gnfelten entfpred)Cit. SBeil aber bie toorbern bie \u00a9teile ber Unterliefet* toertreten unb in ben toerfebiebenen \u00a9rbnuitgen immer Wieber auber! gebilbet ftnb, fo lommen Wir bei Sefpredjung beliebteren uod)mat! auf alle biefe Serb\u00e4ltniffe gur\u00fcd. \u00a9er Hinterleib ift b\u00fcweileu gegliedert, aber h\u00e4ufiger au! einem ciiigigett \u00a9t\u00fcd gebilbet unb niemal! mit Seinen toerfeben, wie fo h\u00e4ufig bei ben Crebfcn. \u00a9a! Slthmeu erfolgt bureb fadartige, in galten gelegte Zungen, durch Luftr\u00f6hren","page":554},{"file":"p0555.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9forgone.\n555\n(Sradjeett), ober auf ber niebrigften \u00abStufe buret) bie Haut. Somit Begreifen mir, um ba3 \u00a9efagte nochmals fttr\u00a7 gufantmenpfaffeit, unter beit Spinnentieren btejetttgen \u00a9lieberthiere mit einem eiitgejogeiteit \u00c4opfe, bie am \u00c4opf&ruftji\u00fcdfe fieferf\u00f6rmige gutter, einfache 2lugen, h\u00f6djften3 oier i\u00dfaar Seine, \u00efeiue bergleidjeit am Hinterleibe tragen uitb burdj Sungett, ^uftr\u00f6^ren ober bie Haut atljmeu. (Sine Sermaitblung m\u00e4prenb ber (Sutmicfelung fournit bei iljnen im Sinne ber ^nfe\u00eftenmetamovB^ofe nidjt oor.\nOMe #rfcnung.\n\u00a9te (Dlie&etfpinner (Arthrogastra).\n(Sin beut\u00efidf geglieberter, meift in feiner gangen S3reite bem .ftopfovuftfilief cmgeiucidjfener, mithin fijjenber Hinterleib, djarafterifirt bie pr\u00fcfte Stufe ber Spinnentiere, bereu \u00e4u\u00dfere (Srfdjeittuitg unb fonftiger Sau mieberurn grofje SJlancBfaltigfeit geigt.\n(S3 ftnbet ftcB mopl faum unter beit \u00a9liebertpieren ein gmeite3, \u00fcber meldje3 oon 2llter3 per fo riet gefabelt morbeit ift, al3 \u00fcber beit Sforpion, meldjer feinem ganzen SBefeit nadj unftreitig ba^u angetbau erfebeint, al3 Sinnbilb giftfpr\u00fcpeuber S\u00fccfe unb So3paftigfeit \u00a7u gelten unb bem b\u00f6fett @eniu3 Spppon in ber altegpptifdjeit Slptpoiogie^ur Seite geftettt ju merbeit. (Siuige ber griecBifcBett \u00fc\u00dfpilofopheit taffen bie Sfovpione au3 faitlenbeit ^rofobilett entfielen, SIiniu3 au3-begrabenen Seefrebfeit, aber nur bann, menu bie Sonne buvcp ba3 3eidjett ^rebje3 gebt; nadj ber Sepre be3 i\u00dfa rac elf u3 merbeit fic ait3 fauleubett Sforpioiteit mieber erzeugt, meil fie ftcb fetbfi tobten folleit; e3 ging n\u00e4mlidj bie Sage, ba\u00a7 ein ooit einem Greife gl\u00fcbenber Noblen umgebener Sforpion, mettn er bie nicht ju oermeibeitbe SUrfuitg ber Htpe merit, ftdj lieber mit feinem Stadjel tobtfticl)t, al3 jener ^u unterliegen. Seftimmte, \u00fcber biefen \u00a9egeuftaitb oon fp\u00e4terit gorfdjent angeftellte Sevfucbe haben ba3 Unjtttnige btefer 2lnjtdjt gur \u00a9en\u00fcge bemiefen. Skiter merbeit ooit jum Speil fp\u00e4terett Sdjriftftederit Sforpiotte mit mehr al3 fedj3 Sdjmanjgliebent, ja mit gmei Sdjm\u00e4n^eit erm\u00e4hnt, oon Sioufet fogar einer mit gl\u00fcgeltt abgebitbet. fielen Sdjriften fpielt ber \u00a9ebraitch oon Safilienfraut eine gro\u00dfe iftotle, um tobte Sfovpioue mieber lebenbig gu madjeit, fo ba\u00df ber ber\u00fchmte 21. o. Ha^er in ber elften H\u00e4lfte be3 vorigen 3>apr; bunbert3, uut bergleidjen Sporpeiteit ju gei\u00dfeln, meint, e3 fei ^emanbem burdj ben Oiefeit \u00a9ebraud) be3 Safilienfraute3 ein Sforpion im ^irit gemadjfeit. \u00aeiefe unb \u00e4hnliche 2luftcbteu oom Sforpion unb ber Umftanb, ba\u00df man ihn fogar unter ben Sternbilbent erblidt, bemeifett bie gro\u00dfe Speit; n\u00e4hme, meldje ihm ooit jeher feiten3 ber Sienfdjen gu Speil marb, bie ihn jebod) nie liebten unb nie lieben lernen merbeit, fonbent nur f\u00fcrdjten, bodj iit \u00fcbertriebener 2Beife, mie bie ^aplreidj angefteKten Serfudje unb (Svfahrungett mit ber 3eit nadjgemiefeit paben. SDie Sforpione f\u00fchren iit bem gefr\u00fcmutten Stachel au ihrer Hinterleib3fpi|e eine f\u00fcr \u00a9efdj\u00f6pfe ipre3 \u00a9leidjett unfehlbar t\u00f6btltdje \u00a9iftmaffe, bie f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Spiere unb ben Stenfdjeit nur in befoitberit g\u00e4lten nadjpaltige fdjlimme SBirfungen, ober mopl and) ben Sob h^fBeifithreit faint. Sei SioutpeHier gibt e3, mie 9Jtaupertui3 erg\u00e4plt, jmei 2lrteit, ben flehten Han^ unb ben gelblidjen, jmei 3\u00b0H langen gelbfforpiott. Sou biefem lie^ man einen Hmtb oiermat am Saucpe ftecpeit. \u00a9itte Stunbe ua^hev","page":555},{"file":"p0556.txt","language":"de","ocr_de":"556\n2)te \u00a9pinnentpiere. \u00ae \u00efieb'erfpiitnen.\nfdjmod er, fing an 31t mauten nn\u00ef> gab alt feinen \u00a9lageiitiibatt ben ftd). \u00a9rei \u00a9tunben lang brad) er ben 3eit \u00eeu $eit einen fiebrigen \u00a9toff aul, ber \u00a9Jauch fiel etmal ein, fdjmoli aber ben feuern an, nnb \u00bbeitere! \u00a9rbrecpeit felgte. \u00a9nblidj b\u00ealant ba! \u00eepter Kr\u00e4mpfe, fdjteppte ftdj auf ben Vorberf\u00fc\u00dfeit pin, bt\u00df in bie \u00a9rbe nnb berenbete 5 \u00a9tunben itadj ber Vergiftung. (Sin anberer $unb tourbe fedjlmat geflogen, ferrie allemal auf, blieb aber gefunb; bier \u00a9tunben nachher lie\u00df man ipn bon mehreren \u00a9torpionen zehnmal ftedjen, er befanb fiep babei immer mopt, nahm Sprung zu ftd) unb laut immer mieber, menu man ibm etmal anbet, obfcpoit er teufte, ba\u00df er gefted)en \u00bberben m\u00fcrbe. \u00a9ang frifdj au! bem gelbe gefeite \u00a9korptone lie\u00df man bann mit gleicher \u00a9rfolgloftgkeit ftebeit ipuube unb brei tp\u00fcptter fielen. \u00a9et einem meiteren Verfuge brad)te man brei \u00a9lerntene mit einer \u00a9tau! jufammen. \u00a9ie marb geftod)en, quitte, bi\u00df bie \u00a9korpione tobt unb ftarb \u2014 nid)t. \u00a9ie \u00a9korpione leben berzugimeife in pei\u00dfeit S\u00e4ubern, unb in ben m\u00e4nnern \u00a9heilen bei* gem\u00e4\u00dfigten \u00a9rbftridje; meiter all bi! gum 45. \u00a9rabe n\u00f6rblidjer \u00a9reite bringen fie nid)t bor, fehlen baljer in \u00a9eutfdjlaub g\u00e4nzlich, \u00a9ie halten ftd) mte bie \u00a9aufenbf\u00fc\u00dfe unter \u00a9teilten, im faulen jpotze, in \u00a9tauerl\u00f6djent unb \u00e4hnlichen bitnflen Verfteden auf, ba fie aber bie \u00a9B\u00e4rme ungemein lieben, fo bringen fie and) h\u00e4ufig in bie meitfdjlidjen \u00a9Bohnungen ein, berkriedjen fid; in bie \u00a9Jetten, in Kleiber unb gu\u00dfbebeduitg, meld)e fte borfinben; ja hie unb ba, me ba! l\u00e4ftige Ungeziefer bei* \u00a9\u00abhaben \u00fcberpattb genommen hat, ftel)t mau fte gar itid)t ungern, meil fte benfelbeit nad)ftelleu. Stuf biefe Seife ober bei gemiffett \u00a9Jefdj\u00e4ftiguitgen im greieit faun ihnen bei* \u00a9Rettfd) uubermerft zu nahe fontmeit unb bann pflegt ein \u00a9tid) iprerfeit! uttbermeiblid) gu fein, b\u00e9nit fie meinen ftd) bertpeibigeit ju muffen; au! freien \u00a9t\u00fcdeit aber thun fie beut \u201e|>erm bei* \u00a9dj\u00dfpfttitg\" niept! gu Seibe. \u00a9er \u00a9tid) ift ungemein fdjmerzhaft unb brettitenb, erzeugt \u00f6rtliche (Sntztinbuitg, S\u00e4hnmitg, gieber, \u00a9humadjt unb Uebelfeit, je ttad) ber \u00a9r\u00f6\u00dfe bei \u00a9hmrel, bttreh meld)e ein fr\u00e4ftigerer \u00a9tid) unb mehr \u00a9ift bebingt mirb, je uad) ber Reizbarkeit bei Vermunbeteit unb fe nach ben \u00a9Bitterunglberp\u00fcltniffen ber \u00a9egeitb ; beim befauntlidj nehmen alle \u00a9ntz\u00fcnbuugen iit hei\u00dfen S\u00e4ubern einen b\u00f6lartigeren (S^arafter an all itt gem\u00e4\u00dfigten \u00a9egenbett, \u00a9ie eitrop\u00e4ifd)eit Sir ten bermunbett am fdjm\u00e4chften, bie afrifanifdjeit unb afxatifc^eit, bielleicht megeit ihrer bebeutens bereu \u00a9r\u00f6\u00dfe, am Ijeftigflen. \u00a9oitft pflegte matt bal fogenanute \u00a9ferpieu\u00f6l, OliPen\u00f6l, moritt man einige \u00a9ferpiotte hat fterbeit laffett, zum \u00a9Jefireicpeit ber Sttitbe zu bermettbeu unb man bermeubet el ba noch, me Zpaulmittel \u00fcberhaupt mehr all \u00e4rztliche Verorbitttngett gelten. Slifalifdje \u00a7eil= mittet, mie Slmmouiaf, \u00a9abaflafd)e linbertt beit \u00a9cpmerz unb bie \u00a9efdjmulft am befteit, mie eine geringe \u00a9ojil bon ipecacuanha bie Uebelfeiten. \u00a9ie \u00a9ingeborenen Slfrifal, toeldje meit unb breit bout \u00a9tid)e bei gelfeufforpion! (Scorpio afer) zu leiben haben, legen eine \u00a9iitbe feft 11m bie \u00a9Bombe unb fiep felbft all Patienten nieber, bil fie fid) mieber mopler f\u00fchlen. SOterkm\u00fcrbig ift bie \u00a9rfahruttg, ba\u00df fid) ber menfd)lid)e \u00a9rgauilmu! mit ber $eit au bal \u00a9ift bei \u00a9forpioit! gem\u00f6pitt. \u00a9ine zweite Verlegung mirkt meuiger heftig unb nachhaltig all bie erfte unb eine britte abermall fcpm\u00e4djer all bie zweite. \u00a9I mirb erz\u00e4hlt, ba\u00df gemaitb, ber biefe \u00a9rfcheimmg an fid) felbft abprobireit mollte, el halb ba|iit brachte, ba\u00df er nur beit burd) beit \u00a9tid) oerurfadjten, Oor\u00fcbergehettbeit \u00a9d)tnerz unb niept! meiter empfaitb.\nin einem aitbern \u00a9erh\u00e4ltniffe ftcheit bie \u00a9forpioue zu infeften, \u00a9pintteit, ihrer Siebliitglfpeife, unb ben kleinern Rad) tm aubier n anberer \u00a9:hier\u00effaffett, meieren fte auf ihren n\u00e4chtlichen \u00a9Jeuteumj\u00fcgeu begegnen, \u00a9ie taufen babei \u2018fepr fd)ited unb gemanbt, manchmal auch feitm\u00e4rtl unb r\u00fcdm\u00e4ril, halten ben \u00a9djmanz nach oben unb born \u00fcber ben t\u00fcdeit gebogen, um jeberzeit bie \u00a9Baffe zum \u00a9to\u00df bereit zu haben ttitb ergreifen 001t biefeit SEpieren mit ihren \u00a9\u00abbeeren born, mal fiep greifen l\u00e4\u00dft, hierauf mirb bie \u00a9ente trop allen Rappeln! uitb \u00a9Biberftrebenl mit ben \u00a9d)eereit empor* gehoben, mit ben nach oben gerichteten Slugen befeheu unb burd) einen fichent, bon hinten kommeitbeu \u00a9tid) miberftanbllol gemad)t. \u00a9inige krampfhafte iuduugen unb bal Opfer ift tobt; el mirb nad) bem \u00a9taule gef\u00fchrt unb aulgefogeu ober, menu ber junger bazu zwingt, auch zerkleinert unb boUft\u00e4ubig berzeprt.","page":556},{"file":"p0557.txt","language":"de","ocr_de":"SCtfgemetner 93cm ber \u00a9forgone.\n557\n(Sine ber genteinfteu fiibeurop\u00e2ifdpen, in Sranfretdp, (Spanten, ber SSerBerei, \u00fcberhaupt in allen Mittelmeerl\u00e4uberu \u00efebenben SIrten, ber gefielte Sforpion (Butlms occitanus) m\u00f6ge ftatt aller ben nicpt\toevfennenbeit K\u00f6rperbau biefer Familie oergegenm\u00e4rtigen. \u00a9ie beiben\ngro\u00dfen ^rebsfdjeeren fiellen bie \u00a9after beS UntevfieferS, ipr furjeS, bideS \u00a9ruubg\u00efteb, lne\u00efdpe\u00ea bon oben per imficptbar bleibt, btefen fe\u00efbft bor. \u00a9aS $meite Stieferpaar erfdjeint a\u00efS borberfte Seine, bereit plattenartige \u00a3>nfte nebfi ber beS folgeitben, ecpteit SeinpaareS einen $ortfa\u00a3 \u00eetad) born als Unterlippe entfeitbeit. \u00a9iefe beiben erfteit ^3aare ftofjeit in ber Mittellinie beS K\u00f6rpers gufammeit, m\u00e2prettb bie nod) \u00fcbrigen gmei Sfktare \u00fbuS einanber geri\u00efdt ftttb unb ein bei ben oerfdpiebetteit Slvten fe^r oerfepieben gefta\u00efteteS Sruffbeiit gtnifepen ftep aufitepmeit. Sie aile aept laufen in je poei flauen auS.\nSBettit bie Sdjeeren auf ben erften Slid \u00efebpaft an bie ber $rebfe erinnern, fo uutctfcpeibeit [te fid) boep bon biefen mefeitt; lid) babttrcp, baf ber \u00e4u\u00dfere Ringer gegen ben mit ber ^anb oermadjfeiten inneren bttrdp ein \u00a9elenf bemeglid) ift, nicpt mie bort umgefeprt ber innere Singer gegen ben fefigemacpfetten \u00e4u\u00dfern, \u00a9ie beiben Spipdjen, meldje bie Segreitjung bor bem Sorberraitbe beS $opfbruftft\u00fcdS bi\u00efben, ftnb bie brei; g\u00efiebrigen, an ber \u00a9pipe gteid)faOS fcpeereitf\u00f4rmig enbenben Slieferf\u00fcp\u00efer. \u00a9er 3\u00eeumpf beS SforpionS verf\u00e4llt in einen bier; edigen, itad) ptuteit etmaS breiter merbenben, uitg et peilten \u00aeeppa\u00efotporar unb in einen breijepngltebrigeit, babon nidjt ab; gefepten Hinterleib, beffeu fecpS \u00efepteit fftinge einen f notigen, in ben gebogenen \u00a9iftftadpe\u00ef attSlaufenbett Sdjmatt^ bilbeit. \u00a9ie hoppelte \u00a9effmtng beS bie \u00a9iftbritfen bevgenben Stacpe\u00efS ift mifroffopifd) fein. 21n ber Saucpfeite beS erften Hinterleib^; gliebeS liegen, bon gmet flatten bebedt, bie \u00a9efcpledjtS\u00f4ffnuugeu, am (Snbe beS n\u00e4cpfteu \u00a9liebeS bie fogenauitteu Cantine (oberfter \u00a9peil bon Sigrtr b\u00bb). \u00a9S ftnb bieS au nteprgliebrige, fdjuta\u00efe glatten einem famine \u00e4pulid; gereipete 3^Pner bereit Tlnjapl uad) ben Sitten ttnb bent Sitter eilt uitb berfelben Slrt meprfad) fcpmaitft. \u00a9icfelbeit eitben am \u00e4ndern fRaitbe fangitapfartig unb ftnb au ober gmifcpeit ipreit \u00a9Burgein auS; unb tnmenbig burep breiedige, fegeif\u00f6rmige ober fitgelige $n\u00f6pfd)eit geft\u00fcpt. Spre eigentliche Sebeutuitg fennt mau itocp uid)t; bon ben aufgeftellteu Ser; mtttpungen pabeit bie beiben, fie m\u00f6d)ten bei ber Paarung berioeubet merben, ober ^um \u00a9repeu beS Sl\u00f6rperS unb Seflpalteit an [teilen glatten \u00a9\u00df\u00e4nben unb [omit jur Uuterftiipung ber S\u00fc\u00a7e bienen, nod) ben gr\u00f6\u00dften Sdjeiit ber \u00a9Baprpett f\u00fcr ftep. H^1' beit Imiben d\u00e4mmen, meldje feinem Sforpioite fepleit, bemerft man an ben hier folgcnben Saudpringett je ein \u00fc\u00dfaar fepretge Spalt\u00f6ffnungen, bie naep ben bter paaren ber faltigen Sititgenf\u00e4de als bie Stigmen ober Luftl\u00f6cher f\u00fchren. Stets oben auf bem ^opfbruftftude ftepeit bie \u00a9Ingen, gmei gr\u00f6\u00dfere, bie Scpeitelaugeit in ber ift\u00e4pe ber Mittellinie, meift au ben Slufettfeiten \u00a7meier \u00a3\u00e4ngSfanteit,\u2018gmei bis f\u00fcnf Heinere, in ber Slnjapl felbft bei eilt unb berfelben SIrt, ja auf ber rechten unb Hufen Seite nicht beft\u00e4nbige an jeber Seite beS OtanbeS, melcpe man, menu fie in einer Dieipe ftepeit, als HauPt; Seitenaugen oon anbereit entfernteren ober aitberS gerichteten als 3ieb eit ;Seit eit \u00e4ugen ttnterfd)eiben fann. UebrigenS bebarf eS bei ber f\u00f6rntgeit Oberfl\u00e4che beS \u00aeopfbritftft\u00fcdS grofer Slufmerffamfeit, um bie Seitenaugen nidpt ju oerfenuett, ober eine unb bie anbere mepr gl\u00e4ngenbe \u00a9Sar^e baf\u00fcr gu palten, \u00a9ie ^teibeSbebedung beftept attS parteit pontigeit Schilbern; auf jebem \u00a9liebe befinbet ftd) eilt oberes unb ein unteres, bie mit iprer 3iad)barfd)aft burd) meiepe H^ute Oerbuitben fiitb, nur bie beS partent SdjmangeS mad)cit pierooit eine SuSitapme. \u00a9ie \u00a9berfl\u00e4d)e\nS)er gc\u00efielte @\u00efor))ion (Batlms occitanus).\na 33on oben, b (sein borbercr ^)intevleib\u00a7= tijeil mit ben \u00c4\u00e4mmen unb Snftlbctjern, non unten gefetjen.","page":557},{"file":"p0558.txt","language":"de","ocr_de":"558\nSie \u00a9pinnentbiere. \u00a9\u00efieberfhinnen.\nerfdjeint gl\u00e4nzen\u00f6 ober matt, weift rauh, f\u00f6rnig ober W\u00c4r$ig, mit Seiften ober kanten oerfehen fte\u00fcenweife and) mit Sorfteu befe^t. Sil! garbeit fommeu Slafgelb burd) SSrauit hiuburdj bi\u00bb\nZum tiefften \u00a9djwarz unb Ij\u00f6chften! fcfjwarge Beidinungen auf lidjtem \u00a9runbe oor. Sa! St\u00e4nndjen unterfd)eibet ftd) oorn SBeibdjen burdj ben l\u00e4ngeren \u00a9djwangtheil, breitere \u00a9feeren unb gatjU reifere 3^bne an \u00d6en d\u00e4mmen.\nSer \u00a9arm ber \u00a9forgone, um auch ber iunent Srganifation fl\u00fcchtig gu gebeuten,_ fledt e*n einfache!, ziemlich Walgige! Soljr bar, We\u00efdje! an ber \u00a9fuie bel oorle^ten \u00a9d)Wangfnoten! nad) auf en m\u00fcnbet. Sa! ad)tfammerige S\u00fcdengef\u00e4\u00df bilbet ein wahre! \u00a3erz, Welche! nicht nur au! feinem oorbern unb hinteren \u00a9nbe, fonbent aud) beiberfeit! ftarfe Slbern (Slrterienft\u00e2mme) nad) beu ipinterleiblorganen, befonber! aber nad) ben Slthmunglwerfzeugen abgibt, unb welchem ba! au! bem Vorher zuriidlaufeube 33lut burd) befonbere Slbern (Seiten) Wieber zugefii\u00efjrt wirb, \u00a9I finbet mithin ein o\u00f6lliger Kreislauf ftatt, in einer Sol\u00effommenheit Wie bei feinen anbern \u00a9lieben th'ieren, unb ein bamit oerbunbene! Ithmen burch Sttngeu. Siefelben beftehen au! oier paaren b\u00fcnuh\u00e4utiger \u00a9\u00e4de, bereu Slttf enfeiten bidjt an einanber \u00efiegenbe galten, bie fogenanuten Suitgew blatten, bilbem Stuf ben gro\u00dfen Scroenfnoten im Sfcffbrufift\u00fcd, Welcher Hafter unb Seine mit Seroen\u00e4ften oerforgt, folgen noch ftcben Heinere, oon benen bie oier lebten bem \u00a9d)Waujthei!e angeh\u00f6ren* \u2014 Sie weibtid)en gorthftangunglorgane liegen all bret enge, bnrd) Ouerr\u00f6hren oen bunbene S\u00e4nglfchl\u00e4udje im \u00a7interteibe xmb bienen nid)t nur ben au einanber gerei\u00f6eteit \u00a9iern, fonbern auch ben jungen gitr \u00a9ntwidelunglft\u00e4tte. Ser \u00a9forpiott bringt n\u00e4mlid) lebenbige Bunge zur SS eit, Weld)e eine lichte garbe unb Weiche \u00df\u00f6rherbebedmtg haben. ben erften ^ SBodjen fchaaren fie ftd) um bie Stutter, ohne ba\u00a7 man fte fid) ern\u00e4hren ftel)t. Bette magert immer mehr ab unb ftirbt, fobalb fuh biefe in gr\u00f6\u00dferer \u00a9etbftft\u00e4nbigfeit zerftreuen. \u00a9I gew\u00e4hrt einen ganz eigetifh\u00fcmlidjen Stnblid, eine Stutter au allen ihren ^\u00f4rbert\u00efjeilen oon ihrer zahlreichen Familie (20 bi! 50) in beit oerfdjiebeitften \u00a9te\u00fcungen befe^t zu fehen unb ba! friebtidje Seifammenfeiit Oon Shiereit zu beobad)teu, bereu innerfter Satttr im Hebrigeit jebe \u00a9efelligfeit wiberftrebt.\n\u00a9! fmb oerfchiebetie Serfuche angefteltt worben, um bie Bwifdjenr\u00e4ume gWifdjen ben H\u00e4utungen ttub bie Sebenlbauer ber \u00a9forgone zu ermitteln, aber immer erfolglos, Weit fie fich in ber \u00a9efangenfd)aft mit ber $eit trofc reid)tid)en gutter!\tnicht\tWohl\tbefiubem g\u00fceflt) hatte einige\tj\nfd)Weizerifdje \u00a9forgone, bie er ihre! bideu Seihe! wegen\tf\u00fcr befruchtete 3Beib\u00e4)en hielt, forg=\nf\u00e4ltig gepflegt. Sier Stouate hatte er Oergeblid) gewartet, al! er zu Slnfang be! Sluguft ba! eine \u00fcber unb \u00fcber mit weifen, an ber \u00a9chwattgfpibe unb um bie Singen etwa! br\u00e4unlichen jungen \u00a9forj\u00fconen, etwa 20 an ber Bal)l befe^t faub, bie\tbi! auf bie\thellere garbe unb bie geringere\ti\n\u00a9r\u00f6jje ber Stutter oollfommen gleid) gebilbet waren,\t\u00a9ie\tfafeu\tfeft an ihr, bie einen erfd)ienen\nhalb auf bem S\u00fcden, halb wieber am Saudje unb nie fah er einen lolge\u00eejen, fo eng ber Saum f\u00fcr fte and) War unb fo munter fte umherfrochen. Ungef\u00e4hr 12 Sage nad) ihrer \u00a9eburt h\u00e4uteten fie fich sum erften Stale unb befamen eine etwa! bunftere garbe, fingen nun an, bie Stutter zu Oerlaffeu unb fich \u00fcberall im \u00a9tafe gu gerftreuen, in welchem bie gamilie, mit mulmigem ^olge oerfehen, gefangen gehalten w\u00fcrbe. Sie Slltc ftarb allbalb fehr abgemagert; ebeufo ging e! einer anbern, bie nur oier ftinber\tgeboren hatte, ob\tfte gleid) reichlich u\u00fct\tMeraffeln oerforgt\tW\u00fcrbe,\nbei welchem gutter fie fich 6\tStonate lang fehr\tWohl befttnben\thatte.\tSie jungen Stiere\tblieben\nmunter, ihre \u00a3aljt oerminberte fich aber, wahrfcheinlich burd) gegcgenfeitige! Sluffreffen, obwohl ihnen anbere Sahrung nid)t fehlte. \u00a93 liefen ftd) feilte abgeftreiften f\u00e4llte entbeden. Sad)\n8 Stonaten War fein! \u00fcber\tbie H\u00e4lfte gr\u00f6\u00dfer\tgeworben, bie\tgarbe\tnoch eben biefelbe,\tnur an\nben \u00a9c\u00f6eeren mehr in Soth\tOerwaubelt. Saf\tbie \u00a9forgone\tfehr langfam Waffen unb\tf\u00fcr ein\n\u00a9lieberthier ziemlich lauge leben, geht au! biefen unb anbern Serfucfen entfchieben herOor.\nSic \u00a9forgone uuterfcheiben ftd) \u00e4u\u00dferlich burch bie geftredtere, ober gebruugeue g\u00f6nn ber \u00a9cheeren, burd) bie \u00a9d)lanfl)eit ober Side be! \u00a9djwangc! unb burd) bie hellere ober bunftere","page":558},{"file":"p0559.txt","language":"de","ocr_de":"559\nVerfcpiebenfarbiger, 2Ropren=, Karpatpiftper, gelfen*, (\u00efapenfer Sforpion.\nK\u00f6rperfarbe be? gl\u00e4tteren ober rauheren K\u00f6rpert. Dbgleidp bie bi?per befannt gemorbeiten Slrten bie gapl punbert itocp niept erretten, tourben fte boep fdpoit friiper oon \u00a9preitberg in meprere \u00a9attungen gerlegt, Oon beiten Scorpio bie fedp?\u00e4ugigeit, Buthus bie adpt\u00e4ugigeit, Centrums bie Wirten mit gepn xmb Androctonus bie mit gm\u00f6lf Singen umfaffem Einige biefer \u00a9attungen verfallen naep ber gegenfeitigen Stellung ber Setteitaugeit ober bem Vorpaitbenfein ober Mangel ber Kiele auf ben Scpmangfnoteit in einige Untergattungen, ^\u00dfeter?, melcper neiterbing? (berliner 9Roitat?= beviepte 1861) auf bie llnbefi\u00e4nbigfeit ber Slugengapl pinmie?, oerfitdpte eine neue \u00a9intpeiluug unter Ver\u00fcttfidptiguug be? Vruftbein? unb ber Kieferf\u00fcpler unb fte\u00dft piernaep oier \u00a9nippen auf. SDie evfte (Telegonini) umfa\u00dft alle biefenigen Sforpioue, bereu Vruftbeiu eine linienf\u00f6rmige Sicpel bilbet. Oaffelbe biegt fiep ein, tr\u00e4gt in feiner Vertiefung bie Oettplatten ber @ef<pledpt?\u00f6ffnung, fo bafj biefe unmittelbar an bie SSurgel be? gmeiten gufpaare? gu ftofjen unb Vpeile be? Vruftt beine? g\u00e4nglicp gu feplett fepeiiten. Veibe ginger ber Kieferf\u00fcplerfcpeeren ftnb nur mit je einer einigen fReipe ooit g\u00e4pnen beioeprt unb bie fepr Keinen Seitenaugen auf eine \u00a9rpebung gufammen= gebr\u00e4ngt, iprer gtiaei ober brei jeberfeit?. \u00aeie nur in Slmerifa unb \u00dcReitpollanb lebenben Slrten, bie fiep au\u00a7erbem burep eine faft glatte unb gl\u00e4ngenbe K\u00f6rperoberfl\u00e4cpe att?geicpneit, ftnb ben \u00e4lteren ScpriftfteKern nitpt befannt gemefen. \u00a93 gep\u00f6rt u. a. ber oerfepiebenfarbige Sforpion (Telegonus versicolor Ko dp\u2019?) au? Vraftlieit pierper, ein gl\u00e4ngeitb fdpmarg; unb gelbfdpettige? \u00a3pierdpett oon nur 13 Sinien S\u00e4nge mit einem fepr bitten Sdpmange, beffen Spipe fo mie bie ginger ber fp\u00e4nbe eine mepr rotpe g\u00e4rbung annepmen.\ngu ber freiten \u00a9ruppe (Scorpionini) gep\u00f6reit bie bei mettent gaplreicpften, auf gm\u00f6lf \u00a9attungeu oertpeitten Slrten. \u00a9in gro\u00dfe?, oier? ober f\u00fcufecfige? Vruftbeiit, eilte gapnreipe au febem ginger ber Kieferf\u00fcpler, gmei ober brei fpauptfeitenangen, ein ober gmei iRebenfeitenangcn Kilben bie allen gemeinfamett SRerfmale. S3ei einigen amerifanifdpeit Sitten ftnb bie \u00f6p\u00e4nbe ber Sdpeerentafter fpinbelf\u00f6rmig, niept breiter al? poep, ba? Vruftbein hoppelt fo breit al? laug, bie fpauptfeitem augett gu gmeien, bie \u00dcRebenfettenaugett einfaep ober paarmeife oorpanbeit. Sie bilbeu bie\u00a9attnng Yaejovis, oon ber Kocp brei Sir ten befepreibt. S3ei allen \u00fcbrigen erfcpeineit bie \u00a7\u00e4nbe ber \u00a3after= fepeeren breiter al? podp. \u00a9ine Slngapl oon Slrten pat nur gmei jpaitptfe\u00fcenaugen, mie ber l\u00e4ngft befannte, bunfelbraitne, am S3audpc gelbe \u00e4Ropreit; Sforpion (Brotheas maurus). \u00a9r mi\u00dft nur 2 goH, gleicpt in ber Sipmangbilbung ber oben abgebilbeten Slrt, nnterfepeibet fiep aber, abgefepen oon ben bereit? angegebenen \u00a9ruppenmerfmalen, burep bittere fp\u00e4ube ber Scpeeren. \u00aeie Sdpeitelaugen fiepen oor ber SRitte be? Kopfbruftftiitte?, m\u00e4prenb fie bei bem fepr \u00e4pnlidpeit gelfenfforpion pinter ipr fipeit. \u2014 Sind) ber farpatpifepe Sforpion (Scorpio carpathicus Sinne\u2019? ober europaeus Satreille\u2019?) nebft einer Slrt oom \u00f6pimalapa (Scorpiops Hardwicki) unb eine oon \u00dcReupollaitb (Urodacus hollandiae) gep\u00f6reit pierper. Oer europ\u00e4ifepe mi\u00dft nur 16 Siniett, ift rotpbraun, an beitSSeineit, ber Scpmattgfpipe unb unten gelb gef\u00e4rbt unb Oerbreitet fiep \u00fcber ba? gange f\u00fcblicpe \u00a9uropa bi? gu ben tproler Sllpeit unb Karpatpen al? tt\u00f6rblicpe \u00a9rengen. Sille \u00fcbrigen pabett brei fpauptfeiteuaugen. gep erm\u00e4pue au\u00dfer bem gr\u00f6\u00dften aller, bem fcpmargeit, 5 bi? 6 go'll meffenben, in Slfrifa, Oftinbien unb ben benaepbarten gitfeln lebenben gelfett = fforpion (Scorpio afer) nur itocp ben cap enfer Sforpion (Opistophthalnms capensis), ber mie alle feine Sanb?leute f\u00fcr fepr giftig gilt, \u00a9r erreiept brei goll S\u00e4nge, ift matt r\u00f6tpli<pgelb, oorn bi? pinter bie SRitte be? Keppafotporar bi? gu ben auff\u00e4llig meit gur\u00fcttger\u00fcttten Scpeitett \u00e4ugen, fo mie auf bem breiten Jpintertpeile ber fp\u00e4nbe lebpafter unb reiner gef\u00e4rbt. Oie Stirn ift oorn breit rinnenf\u00f6rmig au?gep\u00f6plt, fo ba\u00df ber Vorberraub in ber SRitte au?gefcpmeift, an ben Seiten fhtmpf gerunbet erfepeint. Seine Obevfl\u00e4cpe ift auf ber lebpaft rotp gef\u00e4rbten SRitte glatt unb gl\u00e4ngenb, gmifepen ipr unb beit Seiten fepr raup unb bitnfel burep fepmarge margige \u00a7eroor= ragungeit, mie bie Kanten ber Sinne, ber \u00a3j\u00e4nbe unb bereit ginger. SRitteit auf bem B\u00fctten jebe? .\u00a3jinterleib?gttebe? madpt fiep oom gmetten ab je eine abgebrotpene \u00a9rp\u00f6puitg bemerflidp, m\u00e4prenb bie JSpinterr\u00e4nber etma? leiftenartig emporftepen. Sin ber lluterfeite be? fnotigeu Sdpmaitge?","page":559},{"file":"p0560.txt","language":"de","ocr_de":"560\nSie Spinnentf iere. \u00a9Heberffinnen.\nergeben fid^ Oom feiten \u00a9liebe an au\u00dfer je einer Seitenleifte brei bergleidjeit l\u00e4ngs ber \u00a9litte. Stile \u00a9lieber, befonberS aber bie \u00a9feeren tragen lange gottenfaare. SDiefe Slot, burcf bie inert ftutenfiefeuben Sdjeitelaugeu unb bie fd^\u00f6rt rotten, bon feftoargen Sinien burcf gogenen, ftarl behaarten ipcinbe befonberS auff\u00e4llig, ioirb fefr auSf\u00fcfrltcf bon ^ erb ft befcfrieben. \u00a9tert; to\u00fcrbigertoeife fa\u00dft bie \u00a9efefreibung in allen \u00a9ingelnf eiten auf brei 3>nkiotbuen ber ^>cille1f^en llnioerftt\u00e4tSfammiung, ioeldje -S3urtnelfter aus \u00a9raftlien mitgebraeft fiat\nSDie br\u00fcte \u00a9ruffe (Gentrurini) bereinigt folgenbe \u00a9tertmale: \u00a9in IteineS, breiedigeS \u00a9ruft; bein bon bebeutenberer S\u00e4nge im \u00a9ergleief 311 feiner \u00a9reite, beffeit \u00abSeitenr\u00e4uber fid) nad) born n\u00e4fertt unb beffen ^iuterranb ungeteilt ift, gtoei Reifen bon \u00df\u00e4fnen am beioegliefen, nur eine Steife am imbeluegtidjen Ringer ber \u00c4teferfiifler, ein geraber \u00a9orberranb beS $of fbruftftiidS, ein SDora unter ber \u00a9Surgel beS \u00a9iftftadjelS, je brei gr\u00f6\u00dfere ^auftfeitenaugen, einS ober gtoei banebeit unb ffinbelf\u00f6rmige ^\u00e4nbe ber Sdjeerentafter. ^)ierfer gef\u00f6rt it. a. ber fefr fcflante a merit a ; uifdje Slorfiou (Centrums americanus). \u00a9r ift in allen feinen \u00a9liebma\u00dfeit biinn unb auf graugelbem \u00a9runbe fiibfdj fdjtoargfcfedig unb etioa 17 Sinien laug, \u00a9on buutlerer \u00a9arbe unb Mftigerem \u00a9aite, aber gleichfalls fefr fcflant erfdjeint ber bis 4 goll meffeube Hottentotten; St 0 r f i 0 U (C. hottentottus),\nSber oben oorgef\u00fcfrte getielte Storfiou (Buthus occitanus), toeldjen Her^f^ wcf wnter bem \u00a9amen Scorpio tunetanus befdjrieb unb abbilbete, gef\u00f6rt ber leften \u00a9ruffe (Androctonini) an, bei toeldjer fief baS tleine breiedige \u00a9ruftbeiit oorn guffift ober abftumfft, finteu gaugranbig verl\u00e4uft, beibe finger ber $ieferf\u00fcflerfdjeere mit je gtoei \u00ef^fureifen betoefrt, bie Safterfdfeeren ffinbetf\u00f6rmig unb bie \u00a9tfeml\u00f6djer gro\u00df ftnb. Slit ben Seitenr\u00e4nbern beS oorit gerabe abgefcfnit; tenen ^offbrufiftiidS ftefeu je brei Hauft; wib au\u00dferbem nod) gtoei \u00a9ebeufeiteuauqeit. \u00aeie ^\u00f6rferfarbe befteft bei ber in \u00a9ebe ftefenbeu 3lrt in einem l\u00fcften \u00a9elbrotf unb brei Stiele laufen \u00fcber ben \u00a9iideu beS Hinterleiber, auf beffeit leftent \u00a9liebe ftd) bie beiben \u00e4u\u00dferen cinauber n\u00e4fern. \u00a9benfo bilben Steifen ferienartiger $\u00f6rn<feu gierlidje Figuren auf bem Stil den beS \u00a9orber; leibe\u00bb, befonberS gtoei oon ber gerabeit, leiftenartig aufgebogenen Stint bogenf\u00f6rmig auS;, gtoifdjcu ben Sd)eitelaugen bttrcflaufenbe unb ftef bafinter in einem \u00a9ogen einigenbe, fo ba\u00df fte ungef\u00e4fr bie \u00a9eftalt einer in ber \u00a9litte nieft gefdjloffeneit 8 bilben. Hinter beit Seitenaugen beginnt jeber; feitS eine anbere Seifte, ioeldje anfangs gerabiiuig nad) finten oerl\u00e4uft, ftd) in einem fanfteu\u00a9ogeu naef innen ioeubet unb bann abermals gerabe bis ginn H^\u00fcrraube geft. SDiefer \u00a9ilbung toegeit gog id) oor, bie beutfefen \u00a9amen \u201effauifdjer ober fran\u00a7\u00f6fifdl;er Storfion\", toeldje man ifm gegeben, in \u201egetielteu Storfion\" umgutoanbelit, toeil er nieft nur in ben beiben genannten, fonberu in noef anberit S\u00e4ubern lebt, fo aud) in \u00a9gfften, oon too mir gaflreidje \u00a9remflare oorliegem\n^n HOtftd)t auf bie gro\u00dfen Scfeeren erfefeint ber \u00a9\u00fcdjerftorf ion (Chelifer cancroides) toie ein ungefefio\u00e4ngter Storfion, to\u00e4frenb er of ne jene in \u00a9nfefitng ber \u00a9r\u00f6\u00dfe, ber F\u00e4rbung unb ber allgemeinen Umriffe beS ftart fladgebr\u00fcdtcn S?\u00f6rferS an bie \u00a9ettioauge erinnert. Sein Hinterleib befteft auS elf glcidjiaugen \u00a9ingen, baS nur mit gioei Slugeit oerfefene S\u00eeoffbruftftiid erfefeint querfurefig, baS \u00a9afterfaar ber Unterliefer als getoaltige Sd)eeren, bagegeu ftnb bie liefet; fiifler oerl\u00fcmmert, nieft gttrn $auen, fonberu nur gum Saugen eingerichtet. \u00a9ieft nur ber \u00a9tauget ber \u00ae\u00e4mme am \u00a9ritnbe beS \u00a9aud)eS unb ber \u00a9uttoidelung oon \u00a9iftbr\u00fcfeu au jeber Stelle ifreS $\u00f6rferS uuterfcf eiben biefe Slfterfforfione 001t ben ed)ten Slorfionen, fonberu and) ber atlerbiugS nod) nieft ootlft\u00e4nbig uuterfud)te innere \u00a9au. Sie atfmen nieft buref Sungeu,","page":560},{"file":"p0561.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00fcdjerfforpion. ^inbenfforpf\u00f6it. \u00a9efchto\u00e4ngter gabenfforpion.\t561\nfonbern oermittelft Pitftr\u00f6hren, \u00eeroeld^e oon \u00a7voet fettXtc\u00a3)en Stigmen am elften Hinterleiblrtnge all furge, toeite St\u00e4mme aulgehen unb ftc^\u00bb burd) beu ganzen K\u00f6rper fein oerafielu. \u00a9er \u00a9arm verl\u00e4uft gleichfatll nicht gerabe, toie boi*t, fonbem bilbet oor beut fadartig erweiterten Staftbarme eine Schlinge; \u00fcberbiel befti^en bie Slfterfforpione Spinnbr\u00fcfen, toeldje nahe bei ben \u00a9efd\u00dcecptl; \u00d6ffnungen am Saitche bei feiten Hiuterleiblgliebel m\u00fcnben. \u00a9et 33\u00fcd^erfforpion ^\u00e4tt jtdj in alten K\u00e4ufern, gtoifdhen ftaubigen S\u00fcdjern, ben \u00fcftappeu oon Herbarien unb in beu S\u00e4ften ber gnfeftenfamm= lungeit auf, beu Staubl\u00e4ufen, 9Mben, fo toie anbern Keinen gn= fetten uacpgehenb unb mithin in lederen bitrdjaul feinen Staben anridjtenb, fonbem oielutehr ,bel ^egeul unb fftegen! toerth*\n\u00a9inen fouberbaren 2htblid gem\u00e4hrt cl beim Oeffnen einel foldjen haften! in einem ber 2BiufeI biefel \u00fcthiercpeu umher!rebfen gu fetjen ; \u00a3>er swerfior^ion (Cheiifer benu el betoegt [ich r\u00fcdio\u00e4rtl unb fettio\u00e4rtl mit.eben folder Peidjtigs\tcancrmdes), ftart bergto\u00dfert.\nfeit toie oorto\u00e4rtl, telegraphirt mit feinen Sdjeerentaftern bafb rechtl, halb linfl unb ift gegen bie ihn ettoa faffeubeu giugerfpihen oollfommen toehrlol. \u00a9al SSeibcheu fegt ungef\u00e4hr gtoangig (gier.\nSehr \u00e4hnliche gfeidjgrofje Slfterfforpione, ioeldje unter 9Jiool, Saumrinbe xc. im greien oor? fommen, geh\u00f6ren anbern 2lrten an, fo beifpielltoeife ber traubenartigen Sforpionmilbe (CH. cimicoides) mit f\u00fcr^eren Sd)eerentaftern, oralem ^interfeibe unb ohne Slugen, ober bem tRtnben; f orpion (Obisium muscorum ober corticalis), bei toeldjem bal ^opfbruftft\u00fcd feine \u00a9uerfurche, aber oier Plugeit geigt, ber garte Vorher fchtoargbraun ergb\u00e4ngt, lichter au ben gangarmen unb beinahe ioei\u00a7 an beu Seinen; u. a. m. gu gleicher Skife febenb finb \u00e4hnliche Wirten \u00fcber bie gan^e \u00a9rbe oerbreitet unb famen bereitl in untergegaugeueu Sch\u00f6pfunglperioben oor; benn man finbet bergfeichen nicht feiten all Sernfteineinfchl\u00fcffe,\n*\n\u00a9inige h\u00f6chft intereffaute g\u00f6nnen, oon beneu man leiber nicht oiel mehr all eben biefe fcpon l\u00e4nger feunt unb fr\u00fcher unter bem \u00a9attuugluamen Pbalangiura gufammenfaj^te, fommen in ben Tropen beiber \u00a9rbh\u00e4lfteu oor, unb fo\u00ef\u00efeit hiev* nicht mit StiUfdjtoeigen \u00fcbergangen toerben. \u00a9er gefdhto\u00e4ngte gabenfforpiou (Thelyphonus caudatus) ober ber gefd;to\u00e4ngte \u00dcBeibert\u00f6bter, toenn ber toiffenfdjaftlidje \u00fcftatne oerbeutfcpt ioirb, m\u00f6ge bie eine bief er gormen oergegento\u00e4rtigeu. \u00aeal bunfelrothbraune \u00a9hier oon 15 Pinien $\u00f6vperl\u00e4nge fommt auf gaoa oor, unb toirb fammt feinen \u00a9attuuglgeucffeu in anbern P\u00e4nbern toegen feinel Stichel gef\u00fcrchtet, \u00a9erfelbe fann iubefs nur mit beu gtoeigliebrigen, toie bei unfern Spinnen in eine $laue aullaufenben ^ieferf\u00fchleru aulgef\u00fchrt toerben, ba ber \u00a9iftftadhel am \u00a9nbe bei Sdjtoangel fehlt \u00a9ie Unterfiefertafter treten hier all \u00e4ufjerft gebrungeue, fr\u00e4ftige 5lrme Oon ber S\u00e4nge bei \u00aeopfbruftft\u00fcdl auf, ioeldje ftd) am Sdjeufelhalfe nach innen gac\u00efig ertoeitern, am Sdjeufeltheile einen einzelnen fr\u00e4ftigen \u00a9orn tragen unb in bide, furge Scheeren enben; ihr 355urgeltheil, bie ^innlaben, ftnb mit einanber oertoachfeu. \u00aeal gOoeite liefert afterpaar, obfcpon Seinen \u00e4hnlich, ift bebeutenb l\u00e4nger unb biinuer all biefe unb l\u00e4uft in achtringelige g\u00fcjge aul, \u00a9er eif\u00f6rmige ^ephalotporar tr\u00e4gt ad)t klugen, oon toeldjen ^toei, toie bei ben Sforpionen, beu Scheitel, je brei ben Seitenraub eiunehmeit, unb mit nur fdhtoadjer \u00a9infchn\u00fcrung f\u00fcgt [ich ihm ber faft ebenfo gestaltete, gto\u00f6lfrittgelige Hinterleib au, beffett brei le^te \u00a9lieber [ich gapfenartig oerengen unb einen geglieberten 9lfterfaben aulfettben. 2Benn fo bie \u00e4ufjere \u00a9rfcheinung bie Sforpiou\u00e4hnlidhfeit nicht oerleugnet, fo laffeu bie innern Drganh fationloerh\u00e4ltuiffe biefelbe uod) mehr peroortreteu. 3lm \u00a9ruube bei hier platten Hinterleibel geigen fiep u\u00e4mlich gtoei Puftl\u00f6cperpaare, toelcpe bie 3lulg\u00e4nge f\u00fcr ebenfo oiele Piutgenf\u00e4de bilbett, bagegen fehlen hiev Wie bei ber folgenbeu \u00a9attuug unb abtoeidjenb oon ben Sforpioneu bie Heroen; fnoten im ^>tutevleiKe. 2lul bem gro\u00dfen Sorberleiblfuoten gehen gtoei Haupfftr\u00e4nge nach bem\nSafdjen'&erg, toirMIofe Spiere. (S3re^m, Vierteilen VI.)\tufi","page":561},{"file":"p0562.txt","language":"de","ocr_de":"562\n2)ie Spinnenthiere. \u00a9lieberf-pinnen.\nHinterleibe, ireldje nur am \u00a9nbe gu einem deinen kneten anfd)iretleu. Sont Setvagen uni) bon bei* SebenSireife bief er (Sfotpione, beten eine SIrt in Sterico unb nod) einige feljt ahnlidje im heifjen Elften Heimaten, ift itid)tS befannt getrorben.\nSex- gefc^tn\u00e4nxte gabenfforfnott (Thelyphonus caudatus).\nSDev langatmige Satautelffct pion (Phrynus lunatus) rergegemo\u00e4rtigt bie anbere, fchon mehr fjrinnenavtige gorm. Sluch t)ier treten bie feiten liefern als lange \u00a9eifelu auf, baS erfte Saar als l\u00e4ngere ober l\u00fcttere, mehr ober meniger beborute Sinne, treibe in eine einfache tlaue auSlaufen. gnnfdjen bem bie $innlabett bilbenben SBut^ettheile beiber Sfrme fteijt ein betoeglidjer $tunborn, bie \u00aeieferf\u00fcl)let enben gleid)fa\u00fcS in eine einfache \u00aelaue unb bergen ttahtfeheinlid) bie Oiftbr\u00fcfen. Sim beinahe nierenf\u00f6rmigen fo^fbruftft\u00fcd rettljcilen ftd) bie Slugeu, trie bie fttgur 563 au&eigt, gtuei fielen rom, fe brei treit baron entfernt unb feitm\u00e4rtS. Sbaburd), baff bev elfgliebrige Hinterleib rorn eingefdjn\u00fctt ift, entfielt bie \u00a9binnen\u00e4hnlichfeit in ber $\u00f6r\u00a3ettrad)t. \u00aeie S^'bnen atljmen jeboch gleichfalls burch Sungeu, treld>e au ber Sanchtuurjel in riet \u00a3uftl\u00f6d)er m\u00fcuben unb bie SBeibd)ett geb\u00e4ren lebeubige ^unge, troburch ftd) bie n\u00e4here Ser; maubtfdjaft mit beu (Stoi-pionen befunbet Sei ber hier abgebitbeten fahlbraungelben Strt, tretche in (Surinam, nad) \u00a9erraiS in Sengalen lebt, ift ber \u00a9chenfeltheit ber edjeerenarme bebeutenb l\u00e4nger als ber eutfbrecfjenbe an beu Seinen, unb unbetrehrt, ber \u00a9djienentheil faft ebenfo lang unb rot ber @}n\u00a3e mit brei fehr langen SDornen rerfehem Uubegteiflidjertreife bilbet ber genannte (Sdjriftfte\u00ef\u00efer biefe Slrt unter bem tarnen PPrynus renifonnis ab unb citirt babei eine anbere Slbbilbmtg ron H erb ft r treize aber betreljrte Sinne hat unb bev feinigett nicht im \u00a9ntfernteften \u00e4hnlich fteht. \u00aete anberen Sitten unterf^eibeu ftd) hauptf\u00e4chlid) bttreh bie Silbnng ber f\u00fctteren, ft\u00e4rfer bebornteu Sirote ber ftiefertafter unb erfd)einen ber kr\u00e4ftigen Konten ioegen nodj brohettber.\n* *\n*","page":562},{"file":"p0563.txt","language":"de","ocr_de":"langatmiger \u00a9arantelflorbion. Sanier.\n563\nSenn tie friper befprod^enett \u00a9binnenthiere faft aulfdflie\u00dflich nur bem \u00a9\u00fcbl\u00e4nber uni) beit \u00a9eloohueru \u00ef>ex\u00a7er \u00a9rbftridje im freien gu \u00a9ejtdjt fommen unb al! \u00a9adjtlbanbter aucE) liefen nur aulnahmltoeife unb guf\u00e4\u00fctg: fo bitben bte fe^t gu befbrec\u00f6enbeu, weniger berftedt lebenben eine \u00fcber bie gem\u00e4\u00dfigten \u00a9rb g\u00fcrtet unb \u00fcber gang SImerifa aulgebreitete gamilie. \u00a9ie ungemein lang; unb b\u00fcm\u00fceintgen \u00a9hiere, treize in \u00a9eutfdjtanb nid)t minber, ibie in ben norbtidjen unb f\u00fcblidjen feilen (gurojja! unb in \u00a9orbamerifa itjren Heilten etrunben Seib in ber \u00a9djlbebe tragen, trenn fte an einem \u00a9aumftamme, einer \u00a9lauer, auf beut Hoheit entlang trieben, benfelben aber mit beut \u00a9aud)e auf ihrer Unterlage ruhen taffen, trenn fie mit lang aulgeftredten \u00a9einen ber Smutje pflegen, leimt 3>eberntann, trenn nidjt unter biefent, fo bod) unter feuern tarnen,\ttrie\tSeber\u00efnedjt, banter,\n\u00a9d)iteiber, \u00a9djufter, \u00a9eift, \u00a9ob (Faucheur ber graitgofeit) n. a. \u00a9ie \u00a9\u00fcben er\u00a7\u00e4|len ftd) ron ihnen, ba\u00df ber Stumpf f\u00fc\u00df fd)tnede trie eine \u00a9u\u00df, unb el fehlt nid^t an t\u00fcfternen, treibe ben \u00a9erfud) madjen unb ihren ^ameraben bie \u00a9erftdjerung geben, ba\u00df bie \u00a9adje i\u00efjre \u00a9id)tigfeit |abe. \u00a9abei er; fahren fie audj, ba\u00df bie taugen, b\u00fcnuen \u00a9eine rom fteifdjigen jp\u00fcftHjeile fe|r leidet abfatten\tunb ftunbenlang nachher uod)\nframpfhaft gudett, all trenn immer noch Leben in ihnen tr\u00e4te* \u00a9tan fieljt bie \u00a9hiere bei \u00a9age in bunften Sinfeln ber K\u00e4ufer, aber auch brau\u00dfen im freien attertr\u00e4rtl unb eben nicht fehl* berftedt fifeeir, ftd) aud) tr\u00e4ge trie auf \u00a9teilen fortbetregen; bod) erft mit anbredjettber \u00a9adjt ertragen fteaul iljren \u00a9r\u00e4umerein, treiben-allerlei \u00c6ttrgibeil, ftd^ gegenfeitig nedenb, mit ben \u00a9einen in einanber rerftridenb, eiul bal aubere ron feinem pfa|e |erabirerfenb, huubtf\u00e4djlidj aber fudjen fte jefct Heinere B\u00fcfetten unb \u00a9ginnen gut* \u00a9uhritng auf. Sie eine $a^e bringt ber \u00a9djneiber auf bie \u00a9eute unb \u00bberarbeitet fte fd^neXt mit feinen \u00a9tunbtheileu. \u00a9adj \u00a9\u00f6barf! Stuftet bauert el btei 3a|re, beror bie aul ben trei\u00dfen \u00a9ierdjen entfdjl\u00fcbften Seberfitedjte ihre boHfommene \u00a9r\u00f6\u00dfe unb gtoar unter trieberbolteu H\u00e4utungen erlangt haben. \u00a9ie $\u00e4lte fdjeint fie trenig gu bet\u00e4tigen, bemt man ftnbet fie hodj oben auf ben \u00a9ergen, ja in ben \u00a9djtoeiger Silben beobachtete man beu \u00a9il; lauter (Opilio glacialis) in einer jp\u00f6lje bon 10,700 $u\u00df. \u00a9ie \u00a9^iere trurbeu fr\u00fcher mit ben rovherbefbvocheneu unter bent \u00a9attnnglnamen Phalangium bereinigt, f\u00df\u00e4ter trennte man fte, bie \u00a9ineit unter \u00a9eibetjctltung bei \u00a9amen!, bie Slnbereit unter bem \u00a9attuuglnamen Opilio, treidlet in neuern 3eiten nid)t f\u00fcr aulreidjenb befunbeu trurbe, unb f\u00fcr getoiffe Slrten noch anbere neben ftd) erhielt, \u00a9ie Seberfnedjte, f\u00fcr bie irir ben $erbfFfdjen \u00a9amen Opilio fe\u00dfhatten motten, ftimmen in folgenben \u00a9lerf malen \u00fcberein, \u00a9trahlenf\u00f6rmig bon ben langen \u00a9einen umgeben, geigt ber feifte K\u00f6rper, loeldjer am ^obfbrufifi\u00fcd etiral uneben ift, bie \u00a9form, aber nicht immer beuttidj bie 6 \u00a9inge am getb\u00f6lbten Hinterleib e, \u00a9ie \u00a9atur hat ihn in manchen \u00a9egiehungeit etmal ftiefm\u00fcttertid) aulgeftattet: nur g io ei Singen fte\u00efjen fo gtemlidj in ber \u00a9litte bei ^obfbruftjt\u00fcdel, gibei unter ben l\u00fcften ber hinterften \u00a9eine gelegene Luftl\u00f6cher bitben bie einzigen Slulg\u00e4nge f\u00fcr bie Luftr\u00f6hren, burd) tioeld^e hier bal Slthmeu belbirft ibirb. \u00a9ie breigliebrigen $ieferf\u00fcl)ler h\u00e4ngen bor bem \u00a9taute born herunter unb enbigen in eine Heine \u00a9djeere, bie \u00aeiefertafter befteheu aul fed}! fabenf\u00f6rmigen, nicht bebornten \u00a9liebem, bon benen bal erfte an ber Slu\u00dfeufeite ber $ieferf\u00fcljler etngelenft. ift, bal le^te in eine feine Tratte ault\u00e4uft, tbie bal beinf\u00f6rmige n\u00e4djfle ^ieferpaar, \u00a9iefe! ttnb bie edjten \u00a9eine erreic&en eine S\u00e4nge, \u00fcne bei feinem gibeiten \u00a9lieber;\n36*\n2>et langarntige 5\u00a3aranteIf\u00efort>ion (Phrynus lunatus), ein Heines (Sjemplar.","page":563},{"file":"p0564.txt","language":"de","ocr_de":"564\n\u00e2)te \u00a9ginnentotere, $ lieb er fb tun en.\ntotere, unb obfepn fie in ge^n bib f\u00fcnfzehn haarfeine gupglieber aub'gehen, enthalten fie alb Safttocr\u00eezenge ga^\u00efveic^e Perben, tbie audj bab flunbenlange BU(\u00efen ber 1)0111 S\u00f6r^er getrennten S3 eine beioeift. \u00a9ie aile fini) flei\u00dfigen H\u00fcften angef\u00fcgt, ioelche gebr\u00e4ngt hinter einander fielen nui) bereit le^teb S\u00dfaar toeber burd) \u00aeicte, nod) burd) breiteren Sbfianb bon einauber bor ben \u00fcbrigen ettoab boraub hat.\n3m innern ^\u00f6rfterbane ftimmen bie Sfterfbinnen ber ^anptfacbe nad) mit ben \u00a9ginnen \u00fcbereim Son ben gtoei Serbenfnoten \u00fcber nnb unter bem \u00a9c^Innbe berfie|t ber ledere, gr\u00f6\u00dfere bie Seine nnb ben Hinterleib mit See\u00f6enf\u00e4bem Ser im Sorber\u00efeibe gelegene Stagen fenbet gat)I= reiche, blinbfd)land)artige govtf\u00e4fce cm3 unb gibar bom obern Steile hier Leihen turner, bon ben \u00a9eiten brei Saar langer, ben ganzen Hinterleib burchgtehenber. Sab S\u00fcdengef\u00e4\u00df beftet;t an\u00bb brei Kammern nnb gefiattet -nur aub feinen gngefpibten beiben (Silben bem Slnt einen Subloeg. 2\u00dfie bei allen \u00a9lieberfbinneit \u00f6ffnen fic\u00a3s and) h160 bie \u00a9efdjledjtbtheile an ber SBurgel beb Sandje\u00f6 nnb bab 2Mnnd)en beftyt bie (Sigentpmlid)teit, ein zabfeuf\u00f6rmigeb Organ \u00c7eran\u00eaf\u00ee\u00fc\u00efpen gu tonnen. Sie gorfdjer nnterfd&eiben gasreiche Srten unter ben mit obigen boltbth\u00fcmtichen Samen belegten Spieren, \u00bbel^e meift eine graulidjgelbe, e\u00fcoab mehr ober ioeniger buntel gefteebte Oberfeite, eine faft toei\u00a7e Unterfeite geigen nnb jid) fcf\u00fcoerer ober leidster unterfdjeiben taffen. Sie berbreitetfte Sri, Joelche jene Samen borgugblbeife f\u00fcr ftd) in Snfprnd) nimmt, tourbe bon Sin n\u00e9 Phalangium opilio, bon Herbft Opilio parietinus genannt, mi\u00dft im grauen ober grangetben \u00a3ei\u00f6e nur 2% Sinien nnb tr\u00e4gt an H\u00fcften, \u00a9d)entetn nnb bem \u00dfobfbruftpd feine S\u00f6rndjcn. \u00a9ne fe|r \u00e4|nlid)e Srt, bon manchen f\u00fcr bab SS\u00e4nndjen bagu gehalten, ift ber 0. cornutus, aubgcgeidpiet burd) einen h\u00b0rnartigen Snfah heiter ber \u00a9djeeremourget ber tieferf\u00fchfer. Soch zahlreiche \u00e4hnlid)e Kanter leben in \u00a9uropa unb Smerita.\nSnbere Srten, bon benen aber teine einzige in \u00a9uropa bortommt, zeichnen ftd) burd) abge; r\u00fcdte Hinterbeine mit berbidten \u00a9djentetn, breitgebr\u00fcefte Safter ohne \u00a9tachelborften nnb bnrd) einen gegen ben bierectigen Sorberteib fehr in ben Hintergrunb tretenben, tleinen Hinterleib an3. \u00a9>ie geh\u00f6ren ber \u00a9attung Cosmetus unb einigen n\u00e4chfi berioanbten an.\nSie fonberbarften ^amitienglieber ioeift aber \u00a9\u00fcb; amerifa in ber \u00a9attnug Gonyleptes auf, Joie ber hiei\u2018 abgebilbete G. curvipes betoeift. Siefeb \u201etamtnbeiu\", nid)t bab einzige feiner \u00a9attung, ift im brannrothen Sumpfe faft ganz hai'tfd?aligeb ^opfbritflft\u00fcd; beim ber Hinterleib boirb bon biefem fo ziemiid) bollft\u00e4nbig bebedt; bid)te, lichtgelbe H\u00f6rnchen nnb imi S\u00f6rnd)en auf bem Sugem h\u00fcgel in 3orm einer \u00a9abet machen bie Oberfl\u00e4dfe raub unb bunt zngleid). SBie bei allen \u00a9attungbgenoffen treten bie berl\u00e4ngerten Hinterbeine loeit aitbeiuanber, tommen aub ftart berbidten H\u00fcften nnb tragen tr\u00e4ftige Soruen, jebod) nur beim SS\u00e4uuchen. . Sab 2Beibd)en l\u00e4gt tanm eine \u00a9pur babon ertennen, bafiir aber einige Singe beb Hinterleiber mit bornigen ^Bargen. \u00a9ine beadjtenbtoerthe \u00a9igenth\u00fcni; lichteit biefer Srt fd)eiut mir ber St\u00e4ngel ber Sor\u00fcbor\u00dfeit an ben $ieferf\u00fchtern zu fein, ioe\u00efdjer bon ben \u00a9djriftftellern mit \u00a9til\u00effchtoeigen \u00fcbergangen toirb, lo\u00e4hrenb bo<h i^rc \u00a9egentoart alb \u00a9attungbebaratter gilt. Sab \u201e^rummbein\" ift in Sraftlien unb \u00a9Ijiti 3\u00ab Huufe.\n2Jiimnd)en be\u00eb Irummbetnigett\n(Gonyleptes curvipes).\nSie (\u00a9torpionfpinnen (Solpugina) treiben bon allen Orbnungbgenoffen baburd) ab, ba\u00df ftch bie \u00a9lieberung nicht auf ben Hinterleib befchr\u00e4ntt, fouberu auch \u00fcber ben Sorberleib","page":564},{"file":"p0565.txt","language":"de","ocr_de":"krummbeiniger \u00a9onfy\u00efepte\u00ea. (Gemeine Sforbionfpimte.\n565\nau^behnt. Oerfelbe bilbet, inie au\u00a3 ber uachftehenben 2lbbilbung gu erfehett ift, einen eif\u00f6rmigen Kopf, trie man biefen %fyx\\ gerabegu nennen k\u00f6nnte, beffen gr\u00f6\u00dfere \u00a9ofberh\u00e4lfte au\u00a3 ben lotbrecht gefieUten, nngemein kr\u00e4ftigen S<heereit nnb bei* blafig anfgetriebenen SBurgel bei* \u00c4ieferf\u00fchler befielt. Oben tr\u00e4gt biefer ^opftheil nnb ginar mitten am \u00a9orberraube bie beiben Stngen, an ber Unterfeite bie fra\u00ef\u00efenlefen, im Uebrigen inie bie \u00a9eine gebitbeten beiben anbent Stiefei'baare, ober richtiger, bereu Oa fier.\tbereiten, in je gioet lange drallen aitllanfenben\n\u00a9enthaare heftet fich einem befonberen, an bei* \u00a9audhfeite beutlicber at\u00f6 auf bent bidf;t behaarten fRii\u00c6en abgegebenen \u00a9liebe an, Oer untere Scheereuftnger ber \u00c4teferf\u00fcbler, gleich bem obertt am Suueuranbe mit Mftigeu S\u00e4nnen auSgeftattet, arbeitet in feutrec^ter Stiftung gegen biefen; \u00fcberbieS f\u00f6nneu beibe Sdjeeren gegen etnanber beinegt inerben. Oen Vorbei* becft bitter gilg, in\u00e4hrenb bie \u00a9liebmafjeu non langen, fpr\u00f6beu paaren befe^t fmb, unter beueu einzelne befonbere\nSie gemeine 'Sp\u00efor^ionfiJinne (Solpaga ober Galeodes araneoides).\nt\u00e4tige erreichen, au\u00a7erbem bemerft man au ben ^uftgliebern bei* Hinterbeine unterin\u00e4rtl garte Hautgebilbe, ineld;e in g\u00f6nn breiediger S\u00dflatfeu du einem b\u00fcnnen Stiele ft^eu; ba\u00bb 3ltl)meu erfolgt burd) Luftr\u00f6hren.\nOie abgebilbete Slrt erkl\u00e4re ich f\u00fcr bie gemeine, f \u00fcbruf fifdje, obfchon baS \u00a9remblai* non einem greunbe aus \u00a9atro mitgebracht ionrbe, too fie nach 5paIIa^ ebenfalls norfommt. Sie ift burd)= au\u00ea roftgelb, nur nom an ben Sdheereit braun, am Hiuterleibe roftbrauit nnb an beit auf bei* Unterfeite mit ftarleu Stacheln begehrten Hiefertaftent olinenbraint gef\u00e4rbt, \u00aeod) hot eine \u00e4lteuge non Slrten, bie fid) rneift fehl* \u00e4hnlich feheit, abgebilbet; ba baS aber nur nach trodnen, ober in \u00a9\u00dfeingeift aufbetnahrteu \u00a9remblareit bei* oerfdjiebeueit Sammlungen gefd;e^ett, fo fragt e\u00a3 fid), ob ba\u00ea Slrtenrecht einer jebeit aud) begr\u00fcubet, ob beifpielSineife ein Gr. araTbs non araneoides non bei* Diatitr gefchiebeit ift.","page":565},{"file":"p0566.txt","language":"de","ocr_de":"566\n2)te \u00a9pinneuthiere. \u00dfHieberfptttnett.\nfallal ergabt munberlidje Oinge boit unferer \u00a9torpionfpinne, me\u00efdje in ben f\u00fcbrufffhen \u00a9teppen, im Sanbe bei* Kalm\u00fcden nnb Kirgtfen nidjt mtnber gef\u00fcrstet mirb, al! anberm\u00e4rt! bie, \u00a9forpiotte. SB te Bei un! bei* gemeine SJlann eine Stenge boit \u00a9iiebertperen f\u00fcr gef\u00e4hrlid) pit, meil er fie eben nidjt meiter tennt nnb ihre \u00e4ufjere \u00a9rfdjeinung bor feinen Singen teilte \u00a9nabe fiitbet, fo nnb in nodj pprem \u00fcDkafe Bei jenen Stomabenb\u00f6ltern. SDie an bei* Werfen bei SJtenfdjen fd) nie bergreifenbe 2Jlaulmurf!gritte, irgenb eine haarige \u00a9pinne nnb \u00e4hnliche! \u00a9efefer ibirb in gleichem \u00e4Jlaafe gef\u00fcrchtet, mie bet B\u00fc-Chorgoi (SaitBermurm) ober Mandschi-B\u00fc-Ciiorgoi (gemeine SauBermurrn), mie bie Kalm\u00fcden bie \u00a9torpionfptmte nennen. Vei beit Kirgifeit f\u00fc\u00efjrt fie ben Spanten Kara-Kurt-Bie. \u00a9ie mirb Bei allen biefeit prum^iepnben V\u00f6lterfdjaften ipel giftigen Viffe! megeit fo gef\u00fcrchtet, bafj man bie \u00a9egettb berl\u00e4ff, in ibelcher fd) \u00f6fter bal f\u00fcr \u00dcDtenfdjen nnb bereit beerben gef\u00e4hrliche Vpei' gezeigt hat. 3Bwin ftdj bie Kanteele nnb \u00a9chafe, meldje im \u00a9oiitmer bort nadte V\u00e4udje haben, ^ui* Stitije itieberlegeit, fo finben fid) biefe Vefieit ein, fpringen an fte nnb fdjlagett ihre jebeufall! bal \u00a9ift enthaltenben \u00a9djeereu bort ein. Oer Vaudj fdjmiltt an nnb nicht feiten gehen bie geBiffeneit Spere an bei* Vergiftung gu \u00a9rttnbe. Oa ftch bie \u00a9torptonfpinnen gern gmifdjeit \u00a9(hilf aufhalten, fo tommen fte mit btefetn in bie barau! erBaueten J\u00fctten nnb mit beit \u00e4Renfdjen in n\u00e4here ^Ber\u00fchrung all fe felBft BeaBfichtigeit, bertriechen fidj gleich beit \u00a9torpionen in bie Kleiber uitb f\u00fchren \u00fcberhaupt gan^ bereit PBenlmeife. \u00fcJladj bem Slberglaubeit ber Kaltmieten mit\u00a7 bie SDtilch einer ferait, meldje ihr erfel V\u00dfodjenbett abh\u00e4lt nnb \u2014 all \u00fcBt\u00e4bdjen teufch leBte, ober, in \u00a9rmaitgeiititg biefe! \u00fcDtittet! Suitge unb \u00a7er^, meldje einem leBenbigen, fdjmar^en ^hiere ($unb, Kap) au! bem VeiBe geriffelt morbeit ftitb, auf bie Vifjmuitbe gelegt merben, um bie Vergiftung gu heile\u00bb. Von beit Stetsten in-\u00a9areata m\u00fcrben 31t fallal Seiten \u00a9iitreiBuitgeit bon S\u00fctf\u00f6l ober mit Kampfer gef\u00e4ttigtem Vaum\u00f6l erfolgreich angemenbet. Oer Vi\u00a7 ift ungemein fdjmerfjaft, erzeugt farte \u00a9ittfiitbuug, borBei* gehenbe S\u00e4hmung, Kopfmeij, Ohnmacht.\nOie \u00a9torpionfpimte Bemoljut \u00a9rbrtffe in thoitigem Vobett, fdjtlfreidje \u00a9egenben, mie Bereit! erm\u00e4hnt m\u00fcrbe, ober ffct unter \u00a9teilten nnb h\u00e4lt fdj Bei Vage berBorgeit, e! fei beim, ba\u00a7 fe fich in einem buntleit Keller eiuquartirte, geht bagegeit iit ber dtadjt auf Staub an!, m\u00e4hreitb melier fe in beit gro\u00dfen \u00a9tolopenbern nnb einem fdjmar^eit Staubt\u00e4fer ip ebenb\u00fcrtigen Reinheit Begegnet. Oie fu\u00a7artigen Kiefer Befitbeit fid; in ftet! taftenber Vemeguitg. Ver\u00fchreit fe einen \u00a9egens ftanb, fo foil ein pholphorelcirenber SHdjtfdjeiu boit ihnen aulgehen. SBie ber \u00a9lefant feilten St\u00fcffel ho<h empor hebt, menu er mit ihm einen \u00a9egenfaitb Ber\u00fchrte, beffeit er nicht ftdjer ift: fo mirft bie \u00a9torpionfpinne ihre Vafter in bie \u00f6p\u00f6ije, hat aber eine Veute ermittelt, fo f\u00fcrp fie mit einem \u00a9pruitge auf biefelbe io! nnb Bohrt ihre \u00a9cheeren in biefelbe ein. SDtau hat bers fchiebene Verfudje angefellt, melche bie SBilbpeit ber \u00a9iorpioitfpinneit Bemeifeit. \u00a9ine mar im K\u00f6rper 2 Sa\u00df laug nnb griff jebel ihr borgemorfeite Sufett au; einer, ohne ben \u00a9djmait^ 3 Soll meffenbeit \u00a9ibedjfe fprang fie auf ben bilden, hieb ihre Sangen itt beit Staden ein nnb fraf, nur bie menigeit Knodjen gur\u00fcalaffenb, ben Seih auf. \u00a9ine noch Bliitbe, fehr junge SJtofdjulratte m\u00fcrbe bon ihr gelobtet ttttb in findet* Se\u00fc Oollf\u00e4nbig bertilgt. SBeiter lie\u00a7 man fe gegen eine 4 Bi! 5 SoU fpanneube glebermau! io! nnb obgleidj fd) biefe fehl* lebhaft Bemegte, fo fprang bie \u00a9oipttga auf fe uitb Bifj fd) fo fef in beit #at! ein, ba\u00a7 fte troh allen flattern! ber lieber* maul nicht abgefdj\u00fcttelt merben tonnte, \u00a9inen hier SoU laugen \u00a9torpion fafte fie an ber SBitqel be! \u00a9djmait^e!, Bifj biefen ab uttb bergehrte Betbe Vpeile, bod) mar biefer \u00a9ieg nur ein ^f\u00e4lliger; bemt einen gmeiten \u00a9torpion, mit bem mau fe fp\u00e4ter jufammenbrachte, griff fe bon born an, m\u00fcrbe aber bon beffeit \u00a9cheeren erfa\u00dft, mit bem \u00a9iftftadjel bermuubet unb nun mar e! um fe ge-fdjehen: fe gudte ein paar SDtal trampfhaft attfammeu unb mar ein Kiub be! Vobel. Sluch \u00a9apitaitfButton theilt \u00fcber eine titbifhe Slrt, f\u00fcr bie er ben kanten G. vorax borfhl\u00e4gt, m\u00f6giid)enfad! biefelbe, mel^e ^erbft G. fatalis nennt, iittereffante VeoBadjtuugen mit. Oa! n\u00e4chtliche, fehr r\u00e4uBerifdje Vhier padt gro\u00a7e, h^rtfd;alige K\u00e4fer nnb Beifjt fie mit ber gr\u00f6\u00dften","page":566},{"file":"p0567.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9enteilte \u00a9\u00efov\u00bbioitfpimte.\n567\nSeidjtigteit tu \u00a9t\u00fccte; nadjbetu fte eine \u00a9ibechfe in ber bereite angegebenen 2Beife bew\u00e4ltigt unb aufgefveffen f)atk, lag fte 14 Xage reguitgg\u00efog ba, gleid) einer \u00a9flange, meldje i\u00efjr reidj? \u00efidjeg SUtaht \u00bberbaut. (Sine attbere \u00a9ibedjfe erhielt \u00bboit bent \u00a9ateobeg einen S\u00dfi\u00df tu bie \u00a9eite, Blieb aber trois ber Q3ermunbung am Sehen, moraug button auf bie \u00a9ift\u00efofigteit jeiteg einen \u00a9d)lu\u00df gie\u00efjt. (gin junger \u00a9porting toarb get\u00f6btet, aber nidjt aufgefreffen, immer aber ber Eingriff auf bergteidjeu \u00f6ftere Winter bent $opfe bemirtt. \u00a9ie gem\u00f6hulidje Nahrung befielt au\u00a3 ^nf et ten aller Slrt, meldje nidjt nur aulgefogeit, fonbern \u00bbollft\u00e4nbig gertaut merbeit. Sludj einanber \u00bberfdjoneit bie \u00a9forpionfpinnen nidjt, t\u00e4mpfen auf Sehen uub Stob, mobet ber \u00a9ieger bie S\u00dfeftegte auffri\u00dft. 3) a g eg eit Rittet itad) \u00a9|nitueugemohuheit bie Gutter iljre jungen mit ber gr\u00f6\u00dften \u00a9orgfalt. button hielt ein S\u00dfeibdjcit gefangen, meldjeg ftdj fofort einen (Sang in bie \u00a9rbe grub uub \u00fcber 50 mei\u00dfe (Ster legte, bie e\u00ea regunggtog bemachte. Stad) 14 \u00efageit tarnen bie jungen baratt\u00e9 her\u00bbor, meldje bret SBodjen hiuburdj big gur erften H\u00e4utung \u00bbhne iBemegung blieben, bann umherliefen, gufeljeub\u00bb muffen, \u00bbhne ba\u00df bemertt t\u00bberben tonnte, ivoooit fte ftdj ern\u00e4hrten.\nS\u00f6\u00e4hrenb bie etma bret\u00dfig betannten Sitten ber \u00a9torpionfpinneit, meldje mie bie \u00a9forpioite nur m\u00e4nneren S\u00e4ubern augeh\u00f6ren, \u00bboit einigen \u00a9djriftfteilern unter beut \u00e4lteren Stamen Solpuga gufammengefa\u00dft merbeit, \u00bberttjeitt $odj biefelben auf \u00bbier \u00a9attungen, meldje er nach ber Baljl ber gu\u00dfglieber uuterfcheibet. Stad) ihm h\u00fcben bie Sitten mit \u00bbiergliebtigett Starfeit aut gmeiten uub br\u00fcten, mit fiebengliebrigen am \u00bbierten SSetitpaare bie fa\u00dft augfdjlie\u00dflidj im ^aplanbe lebenbe (Gattung Solpuga, bie in entfpredjenber SBeife gmei? uub breigliebrigen bie \u00a9attung Galeodes. S3ei Khax bagegen tragen bie in turge \u00a9lieber getheilten $\u00fc\u00dfe teilte Tratten uub bei Gluvia hefteten biefelben a\\\\g einem uugetheilten, aber langen unb b\u00fcititen \u00a9liebe. SDie Sitten biefer lebten \u00a9attuitg leben \u00bborguggmeife in SJterito, eine (G. striolata) in Portugal, neben Galeodes graecus bie eiugigeit Vertreter ber Familie f\u00fcr \u00a9uropa.\nZweite $rbmutg.\n\u00a9dite \u00a9Rinnen, 2^c6cf\u00bbinucn (Arane\u00efna).\n5Da3 tfictifdje S\u00e4uern auf S3eute in einem \u00bberborgeuen Hinterhalte unb bag gegenfeitige SSefeinben, befonberg ber S\u00dfeibdjeit unb SJt\u00e4mtdjen, metdjeg fptidjm\u00f6rtlidj geworben ift, fo ba\u00df \u201efpimtefetitb\" beit ij\u00f6djfteit \u00a9rab ber Seibenfd)aft unter gmei SJiettfdjeit anbeutet, djarafterifiren jene tleineit ginfterliuge, meldje man \u00a9pinnen nennt. SDiefe beibeit (Shnvafterg\u00fcge fo menig, mie ihre \u00e4u\u00dfere \u00a9rfcheiuuitg f\u00f6mteit fte bem SJtenfdjeu lieb unb mertl) machen. SJtan flieht uub \u00bber? abfdjeut fie \u00bbielmehr, aber mit Unred)t uub aug SSorurtljeil. S\u00fc\u00dfenit id) je^t \u00bberfud^e atg ihr Sob? rebiter aufgutreteit, fo merbe ich gum Stljeil uur bem \u00a9ruitbfape gerecht, melden midi meine itn\u00bbet= ge\u00dfiidje \u00a9ro\u00dfmutter lehrte, atg id) noch ein ^itabe mar. SDiefetbe ging \u00bboit ber Slnftdjt aug, ba\u00df man bent SJtenfdjen unb \u00bbor allem beut ft'i\u00fcbe jebe unbegr\u00fcitbete uub barum alberne \u00a9urdjt \u00bbor Slmmennt\u00e4hrchen uub befonberg aud) \u00bbor bem tleineit \u00a9egiefer nicht nur burd) Belehrung, fonbern and) burdj bag SSeifpiel benehmen nt\u00fcffe. Sllg fte eiitft mein \u00a9ntfehen uub bie Slu\u00dferungeit beffelbeit nach ^inberart bemertte, meldjeg eine am \u00e4u\u00dferfien Bipfel meinet langen Haugrodeg \u00dfhenbe, feifte ^reugfpinne hev\u00bborgerufen h\u00e4tte, ferait fie mid) nicht uur t\u00fcchtig aug, fonbern fudjte mir gugleid) bag\tmeinet S3enehmettB begreiflid) gu machen, \u00a9ie nahm eiltet biefer \u00a3\u00efjicre/\nbie fid) an ber einen meinurnrantten SSanb be\u00ea alten, fdjoit einmal erm\u00e4hnten Spfarrhaufe\u00ea gahl= reich angeftebelt hatten, in i^rc^anb, um mir feine Unfd)\u00e4blichteit barguthuit, mie\u00a3 mich auf bag","page":567},{"file":"p0568.txt","language":"de","ocr_de":"568\nSie \u00a9pinnentpiere. \u00a9dite \u00a9pinnen.\nf\nfunfibode SRcj\u00ee beffelbeu uni) auf feine $agb nadj l\u00e4ftigen, ten reifen Trauben fp\u00e4ter uadjtheiligen fliegen hin unb fepte eg bann lieber an feinen S\u00dflafc. St\u00f6d)ten bod) ade Mieher unb Mieterinnen in biefetn \u00a9inn\u00e9 d\u00fcrfen, unb bie auS Silbern heit unb Unfetmtni\u00df neruengerei^ten Naturen, melche beim SInblid einer Staupe, eine\u00e2 \u00cf\u00cfJtaif\u00e2ferS je. in Kr\u00e4mpfe faden molten, m\u00fcrben feltner fein, als fie heutigen SageS leiber nodj finb !\nSrop ihrer tauten unb abfto\u00dfenben Slu\u00dfeitfeite, trop einiger unangenehmer (Sigenfd^aften, mit freuen fie feboch \u201ebem Herrn ber \u00a9djopfung\" feineSmegS 31t nahe treten, bieten bie \u00a9pinnen nicht weniger im K\u00f6rperbau, als in ihren SebenSeinrichtungen beS igntereffaiiteu genug, um fie ber Seobad)tmtg mertfr unb ben \u00fcbrigen \u00a9lieberthieren ebenb\u00fcrtig erfdjettten 51t baffen, maS felbft fdjoit 001t ben Sitten anerkannt iuorben tft 9tadj einer griedjifdjen \u00a9age hatte Slradjne, bie Sechter beS Surpurf\u00e4rberS Sbmon non 5\u00dfadaSsSlthene bie $uuft beS SBebenS erlernt unb fid) erf\u00fchnt, ihrer g\u00f6ttlichen Sehrmeifterin einen SBettftreit angufrieten\u00ab Umfonft mahnte bie \u00a9\u00f6ttiit in \u00a9eftalt einer alten grau baron ab. \u00a9er SBettftreit begann, unb Slradjite fertigte ein \u00efunflrekfreg \u00a9etnebe, meldjeS bie BiebeSgefcpichten ber \u00a9\u00f6tter barftedte. Sltpene, hier\u00fcber erz\u00fcrnt, zerri\u00df baS \u00a9emebe unb Slra#ne in ihrer 35er^n?eiflttng erping fiep. Sie \u00a9\u00f6ttin gab ihr 3mar baS Beben 3ur\u00fcd, aber in ber \u00a9eftalt ber \u2014 \u00a9pinne, bamit fie nach Seiteben h\u00e4ngen f\u00f6uite. f\u00f6nig \u00a9alomo empfahl feinen R\u00f6fleuten bie \u00a9pinne als ein Sorbilb beS glei\u00dfeS, beS funftfinneS, ber Klugheit, \u00a9utljalt; famfeit unb Sugeitb. Sludj SlriftoteleS, ber \u00e4ltefte Staturforfdjer, fdjeufte beit \u00a9pinnen feine 31 uftnerf famfeit unb erz\u00e4hlt 001t ihrer \u00a9utftehuug, \u00a9rn\u00e4hruitg, Paarung, ihren \u00a9emebett unb geiuben. \u00a9S fei ein Reichen ron Sr\u00fcbfimt, SBeichlidjfeit unb \u00a9djm\u00e4dje, fd)rieb SpornaS rufet im ^uhre 1634, bie \u00a9pimte zu oerabfdjeuen unb eine nicht geringe \u00a9eifteSfranfheit, ihre fdj\u00f6itett Serie 31t reradpteit unb Por bem Slnblide einer jo gefdjidten Weberin 31t fdfaubent.\n\u00a9er \u00e4u\u00dfere Sau ift fo meit begannt, ba\u00df feberntann beim Slnblide ber acht Seine, beS in einen Sorbers unb Hinterleib 3erlegten, nicht meiter geglieberteu K\u00f6rpers, eine \u00a9pimte ror ftd) 31t haben gemi\u00df ift Slttf ber Oberfeite beS Hopfbruftft\u00fcdS flehen, gleich gefa\u00dften perlen bie ein; fachen Singen. Statt hat auf ihre Slttzaljl, gegenfeitige \u00a9teduitg, \u00a9ntfernung, \u00a9r\u00f6\u00dfe ttitb \u00fciidjtuitg genau 3U achten, meint mau bie rieten \u00a9attuugen ttnterfdjeiben mid. \u00a9ie galjl bet Singen betr\u00e4gt bei ben meifien \u00a9pinnen ad)t, eS fommeit febod) aud) fechS, iit felteneit g\u00e4deit 3mei unb bei einigen H^h^nbemohnern (Anthrobia mammuthica, Stelita taenaria, Hadites tege-narioides) gar teilte rot*, \u00a9ie \u00c4ieferf\u00fchler befieben auS einem fr\u00e4ftigen, au ber Sfnnenfeite gefurchten \u00a9runbgliebe ttitb einem flauenf\u00f6rmigen, einfchlagbareit \u00a9nbgliebe, melcpeS gleich bem \u00a9iftjahne ber \u00a9chtangen bitrcpbohrt ift. 3l\u00fcei \u00a9iftfrr\u00fcfen iit g\u00f6nn l\u00e4nglicher Slinbfcbl\u00e4itdje (f. folgenbe gig. a) ergie\u00dfen beim Siffe mit jenen flauen eine fd)arfe gl\u00fcfftgfeit in bie SB unb e. \u00a9ie ^iefertafier bejteben auS fedjS \u00a9liebem unb h\u00fcben in ihrem \u00a9ruitbtheile, mie bei ben \u00a9forpiotten, beit Unterliefet* felbft. Slit biefeit Sa ft ent fommt bie eine \u00a9igeuth\u00fcmltchfeit ber gau3eit \u00a9rbitung 31m \u00a9ittmidelung. Seim SBeibdjeit enbett fte ftetS in eilte geg\u00e4hnte ober tinges 3\u00e4hnte \u00aerade, nur feht* feiten beim Mnndjen, mo ftd) baS \u00a9itbglieb vielmehr adm\u00e4lig folbetts artig oerbidt unb mit einer halb burdhftdjtigen gl\u00fcfftgfeit im fanent erf\u00fcdt. dlad) ber \u00bbOrienten H\u00e4utung entjiehen pier bie berfchiebengeftaltigen UebertraguitgSmerfzeuge beS \u00a9amenS unb treten nach bet* lepteit burd) \u00a9paltung ber \u00e4u\u00dfern Haut 31t Sage. Sin biefer Urnmattbelung nimmt baS oot'hergeheube \u00a9lieb burd) Slttfap ron Sorften, \u00a9tacheln, g\u00e4hndjen unb attbern hornigen \u00a9ebilbeit mehr ober meitiger Shell. SBeldje Semanbtni\u00df eS mit bem eben genannten SBerfzeuge hat, mirb gleich gegeigt merbett. \u00a9aS n\u00e4chfte ft\u00fceferpaat* eitbigt mie bie eigentlichen Seine iit 3trei fammartig ge3\u00e4hnte flauen, nimmt auch int Uebrigeit oodfonttiten bie \u00a9eftalt fetter unb Sheiluttg in fiebett \u00a9liebet* an, fo ba\u00df man eS als Seine bezeichnet unb beit \u00a9pinnen ohne SBeitereS acht SemegungSs merfzeuge gufpricht. SBie ftd) auS gig. b ergibt, fleht am \u00a9rttttbe ber beiben gro\u00dfen nodj eine ebenfo gebilbete Heinere, bie fogenannte Sors ober Sifter Haue, meld)e nur gemiffeu \u00a9pinnen fehlt. Slm \u00a9runbe beS burd) eilt furzeS \u00a9tield;en mit ber oorbent ^\u00f6rperp\u00e4lfte zufammenh\u00e4ngeubett","page":568},{"file":"p0569.txt","language":"de","ocr_de":"2Mgei\u00abeine3. \u00a9pinntodrgen. Jt\u00f6rperbebedmtg.\n569\nHinterleibes befmben ftd) gtoifdjett ben Luftl\u00f6chern f\u00fcr bie Luttgettf\u00e4de bie \u00a9efdfledjtS\u00f6ffnuugen, meidfe Bet beit SBeibdjen als Ouerfpalte bte queren ^uftl\u00f6d;er mit eittanbev gu eerbinbeit ^fCegen. Unmittelbar rer bem ctioaS r\u00f6hrenf\u00f6rmigen Sifter tritt in bem lmtuberBaren \u00a9pimtapparat bie geeite \u00a9igem tl)\u00fcmlid)teit ber ganzen Orbnung anf. fehr mandjfaltig geformten, gloifcheit ben \u00a9ingeioeibcit Derfcbiebenartig gelagerten Pr\u00fcfen, bereit eS nad) e. \u00a9iebolb f\u00fcnferlei gibt, entloid'elt fid) eine ^l\u00fcffigfeit, treize unter \u00a3 \u00abtritt ber Luft gu einem g\u00e4ben, trodneit ober ilebrigeit f^aben, loot)l and) gu einer Slrt reit \u00a7irnig erh\u00e4rtet, in \u00e4hnlidjer S\u00dfeife, leie ber auS ber HnterXi^^e ber \u00a9dfmetterlingSraupeit l)eran\u00eatres tenbe \u00a9eibenfabeit. \u00a3>ier iommt aber ber \u00a9piituftoff auS gasreichen mitvoftopifdim L\u00f6cherdfett, mit beneit bie fogenannteit \u00a9pimtloargen leie ein Sieb iiberf\u00e4et ftnb. \u00dcReift ftubeit fid) fedfS feiger SBargett unb gloar paarioeife, gioei eont, glnei hinten unb bie beibett lebten feitlr\u00e4rtS, aber aud) leettiger an \u00dfahl unb eerfc^teben an \u00a9eftalt eor; burd) bie SRuSteltraft t\u00f6nneu fie eor= unb r\u00fcctm\u00e4rt\u00bb, eilt; unb auSlo\u00e4rtS geleenbet, heroorgepregt unb eingegogeit leerbeit. 23ei maitd)eit \u00a9ginnen gibt eS ein 5]3aar mdjrg\u00efiebrige, leie \u00a9chlo\u00e4ngdjeit \u00fcber bie LeibeSfpihe ^iitau\u00eafte'beube \u00a9pinutoargett, leel^e loal)rfcheiitlid) bei ber Sittorbitung ber Reiben eine fftotle fpieleit, aber felbft teilte ecu ftd) geben. Oie ioaljreit, eigentlichen, fegel? f\u00f6rmigen ober cplinbrifcheu \u00a9pimtlnargeit befielen auS einem gr\u00f6\u00dferen unteren, eon einem Hont; ringe umfa\u00dften unb behaarten Olpte e\u201dier etlraS qe^o\u00f6lbteu Oberfl\u00e4che, bie leie eine d\u00fcrfte mit einer gro\u00dfen SRenge eigenth\u00fcmlid) geformter \u00a9pt^eit, ben \u00a9piititborfien ober \u00a9piuttr\u00f6hreu, befe^t ftnb. Oiefelben fiepen h\u00e4ufig in couceittrifdjeit Olingen ober aud) uttregelm\u00e4gig, bie gr\u00f6gereit mel)r eereiitgelt nub bilbeit bie SluSg\u00e4uge f\u00fcr bie \u00a9piitnbr\u00fcfen, \u201ebaS Sieb.\" S\u00dfie fte in S\u00dfeite uub Slitorbnuitg abieechfelit, fo auch in ber Siitgahl nidjt nur bei ben eerfd)iebeneit \u00a9pinnenarten, foitbent aud) au ben eerfd)iebeueit Sf\u00f6argeit eilt nttb berfelbeit Slrt. Blatt ftubet in ben B\u00fcchern uad) Ot\u00e9auutur\u2019S Berechnung, lretd)e ftd) auf bie irrige Siituahme ber \u00a9letdjhcit aller \u00e4\u00f6argeit griinbet, bie Slugaljl Diel gu pod) angegeben. 5Rad) Bla dm a IPS Unterfudjuttgeu erreicht fte bei ^reugfpiniteit in ungef\u00e4hr 1000 ipre gr\u00f6gte Summe; Tegenaria hat nur 400, Pardosa saccata liiert Dolle 300, Segestria senoculata fauttt 100 unb manche Heinere Slrt noch loeniger. Stud) barf man nid)t meinen, bag bei Bereitung eiltet ^abeit\u00ea ftetS alle \u00a9piuur\u00f6preit in Bp\u00e4tigtett ftnb; bie \u00a9pinne pat eS Dielmehr in ihrer \u00a9einalt, einzelne ober mehrere berfelbeit toivfeit gtt laffeit, jeitacpbetn ber \u00a9abeit biefent ober fettem ^loede bient.\nOie \u00a9pithtbebedung beS \u00a9pinueitt\u00f6rperS geigt fehr oerfepiebene ^\u00e4rtengrabe, bei unfereit peimifdjen Slrteit int Sldgetnetnen mehr S\u00dfeidjpeit als bei manchen auSI\u00e4nbifcpeit, unter loelcheit fehr l)artfd)aiige oortommeit; immer aber ftnb bie dl\u00fcdeitplatte unb baS Bruftbein n\u00e4d)ft ben flauen baS ^eftefte am gangen K\u00f6rper, \u00a9in b\u00fcmteS ober bidfteS $leib l\u00e4ngerer unb borftiger ober f\u00fcrgerer, fammetartiger Jpaare, bi\u00f6loeileit and) \u00a9taepe\u00efn, bebecfeit bie Dberfl\u00e4dfe uub tragen oft nicht loenig gum abfepredenbeu SluSfepen ber \u00a9pimte bei. Oie burcpfdjnitt\u00efid) b\u00fcftereit, febcch aud) uid)t feiten lid)tereu uub bunten f\u00e4rben unb Beiepnungeu eignen fiep loeuig gu UnterfdfcibttngS; nt er tnt a len, loeil fie bei eilt unb berfelben Slrt, befonberS fe itad) betn Slltcr fehr uitbefi\u00e4ubig auftreteu.\na \u00a9er lin\u00efe \u00c4teferf\u00fclfler ber $reu$fbinne, an ber Seite cmfgefdjnitten, barnit ber \u00a9intritt feiner Oiftbriife ftdjtbar toirb. b \u00a9ie \u00e4u^erfte Sfjifee eine^\tber\n\u00a7au\u00ebftiinne (Tegenaria domestica). c SBeiblidje \u00c4reujffjinne (Epeira diadema). (a unb b ftar\u00ef \u00f6ergr\u00f6\u00a7ert.)","page":569},{"file":"p0570.txt","language":"de","ocr_de":"570\n\u00a9ie \u00a9phut en totere. @hte \u00a9Rinnen.\n2Ba\u00ea ben inner\u00ab \u00a9au aulangt, fo fei nui* in ber f\u00ea\u00fcrge uoh golgenbe\u00ea bemertt. lieber bem \u00a9htunbe liegt ba\u00ea au\u00ea gtoei Reroentnoten oerfhmolgeue Hauptganglion, meldje\u00ea g\u00e4ben nah ben tilgen unb liefer furent entfenbet. \u00a9a\u00ea \u00a9audjmart befielt auS \u00f6ter Quoten, treize bie \u00fcbrigen \u00a9liebma\u00dfen oerforgen unb gmei gr\u00f6\u00dfere g\u00e4ben nah bem ^interleibe abgeben, bie ,ftd) um (Siugemeibe, \u00a9efc^\u00efec^t\u00eat^ei\u00efe unb Rtl)emmer!geuge au\u00eabreiten. \u00a9iefe legieren befielen, mie bereite erm\u00e4hnt, au3 meift gmei aber auch hier Sungeuf\u00e4dheu, bie ftc^ am \u00a9ruube be3 \u00a9aud)t\u00f4 burdj g\u00efeid)rie\u00efe mit ie einem \u00a9edel \u00f6erfc^lie\u00dfbare \u00a9uerfpalteu \u00f6ffnen. Ru\u00dferbem befhen aber bie meifien \u00a9Rinnen mehr ober meuiger entmidelte Suftr\u00f6bren, meld)e ftd) am\u00a7 einem Hauptf\u00eeamme b\u00fcfdjelf\u00f6rmig au\u00eabrciten unb an ber n\u00e4mlic|eu ^\u00f6rperflelle ober mehr uad) oben ober oor beu \u00a9pinumargen nadj au\u00dfen m\u00fcnben. \u00a9a\u00ea R\u00fcdeugef\u00e4\u00df, meld)e\u00a7 man inmitten eine\u00ea b\u00efattavtigcu gelbe\u00ea oben auf bem \u00a3inter\u00efeibe bei manchen \u00a9pinnen burh\u00eeheiuen fteljt, beginnt am Anf\u00e4nge biefeS, fenbet einen Hauptftamm nad) bem \u00a9orberleibe, mehrere feinere R\u00f6hren beiberfeit\u00e8 uad; ben Sungenf\u00e4den, brei gr\u00f6\u00dfere auf feber \u00a9eite nach ber Seber unb l\u00e4uft nah hinten in ein eins fadje\u00ea Rohr au\u00ea. \u00a9ie \u00a9erbauung\u00eamertgeuge beginnen mit einem oben hornigen \u00a9djlitube, bem ein \u00a9augmagen folgt; hinter biefem treibt fuh bie \u00a9peifer\u00f6lfre in gVoei Refte, bie fich, nach ooru utnmenbeub, in einen ringf\u00f6rmigen \u00a9tagen bereinigen, \u00a9on bem \u00a9tagen geht ein turner gortfah nach born au\u00a7, m\u00e4brenb hier lange, gemuubeue \u00a9hl\u00e4uhe, feitm\u00e2rt\u00ea bil gum Uvfprunge ber \u00a9eine reicheub, ftd) hier nad) unten urnmenben uub buvch feine \u00a9erbiubungir\u00f6hren mieber gufammem treten, nach hinten gmei blinbfadartige gortf\u00e4|e entfenbenb. \u00a9urd) ben Hinterleib l\u00e4uft ein ein* fad)er \u00a9arm, umgeben bon ben gahlreid)eu Sappen unb S\u00e4pphen einer braunen \u00a3eber, bie ihre RuSfheibungen in fenen ergie\u00dft. Unter ben Seberl\u00e4ppdjen Oergmeigen ftch harnabfouberube R\u00f6hren,\ti\nmeldje unmittelbar bor bem Elfter in ben \u00a9linbfad m\u00fcnben.\n3ll\u00ea bon ^nfetten jeglicher Rrt lebenbe Raubtiere t\u00f6nuen bie \u00a9pinnen fo menig, mie anbere Dt\u00e4uber gefe\u00fcig berfehren, fonberu m\u00fcffen fich bereingelu unb unter Umft\u00e4nben einauber betr\u00fcgen. Sioingftone fanb gioar in \u00a9\u00fcbafrita eine Rrt in gasreicher \u00a9efellfhaft unb ihre Refter in fo bebeutenber \u00a9tenge beifammen, ba\u00df ba\u00ea \u00a9efpinnji einen \u00a9aumftamm-, ober bie \u00e2meige einer Hede boUtommen unficptbar mad)te. Rud) \u00a9armin erg\u00e4bt bon einer gro\u00dfen, fhmargeu treugfpinne mit rubinrothen gleden auf bem R\u00fcden, meldje in bebeutenber Rngaljl nahe bei \u00a9t. ge \u00a9afaba in ben Sa \u00a9lataftaaten gef eilig lebe, inbem fte, mie alle ^reugfpinnen ihr Reft fentredjt baue,\t|\nin einer (Sutferuung bon etma gmei gu\u00df eine gmeite ba\u00ea ihrige u. f. m., aber alle baffelbe an gemiffe gemeinfame g\u00e4ben bon gro\u00dfer S\u00e4uge anlegeu. Ruf biefe \u00a9Seife fanb \u00a9armin bie \u00a9pi^eit einiger gro\u00dfen \u00a9eb\u00fcfhe bon ihren bereinigten \u00a9eben umgeben unb tonnte babei feine \u00a9ermuubcrung \u00fcber biefe\u00ea, bon \u00a9pinnen nicht gu ermartenbe freunbnadjbarlihe \u00a9eifammeufeitt nid)t unterbriiden. \u00ab Sffienn man inbeffeu bebentt, ba\u00df in fenen an igufetten reifen \u00a9egenben bie \u00a9pinnen aud) bei engerem gufarnmenmohnen bor bem Hungertobe geftdjert finb, unb ba\u00df fuh bei un\u00ea gu Sanbe an g\u00fcnftigen \u00a9teilen bie Refter anberer Rrteit bt\u00e9meileu auch fehr aith\u00e4ufeit, fo braucht in biefer (Srfdjeinung uoh nicht einmal eineJfoSuahme bon ber ueibifdjen \u00a9pinuennatur ertannt gu merben.\n\u00a9ie \u00a9pinne geh\u00f6rt gu ben armen \u00a9Sehern, unb arbeitet mie biefe, um ftd) ben Seben\u00f6unterljalt gu ermerben, mu\u00df aber mit bem Rohmaterial fparfam gu \u00a9Seide gehen, meil biefe\u00ea ihr bei reih' lidjer $oft reidjlih, M f\u00e4rglidjer nur fehr fparfam gufiie\u00dft unb ber gaben, ber einmal au\u00ea bem Seibe herauf ift, nicht mieber in benfelben gur\u00fcdgegogen merben bann, \u00a9tandjmal nt\u00f6d)te el gmar fo fd)einen, menu fie n\u00e4mlih an einem gaben in bie H\u00f6he Hcttert, uub biefer babei immer f\u00fcrger mirb, allein fte midelt ihn nur auf unb nimmt ihn an ben \u00a9einen mit fth fort. \u00a9Bie oon ben oerfhiebeneu \u00a9Be\u00eapen eine febe bie \u00a9autuuft in anberer \u00a9Beife betreibt, fo uub uoh toeit mehr gehen bie \u00a9pinnen in \u00a9egug auf ihre \u00a9Sebcreien au\u00f6einanber. \u00a9ie (Sitten, mie bie all; betanute freugfpiuue, fertigen einRab, bie \u00a9Inherit, mie bie gemeine Hau\u00eafpinne, bihtere \u00a9emebe, nod) Rubere R\u00f6hren, \u00a9\u00e4dern, an, unb mau hat ihnen hiernah Rauten mieRab^, Reft*, \u00a9ad^, R\u00f6hrenfpinneu u, a. beigelegt. Reben folhen \u00a9pinnen gibt e3 aber gasreiche anbere, melhe gar","page":570},{"file":"p0571.txt","language":"de","ocr_de":"at\u00ef\u00efgemeine\u00ea. (Eierlegen. 5lu\u00a7jd)l\u00fcpfett ber jungen.\n571\n\u00efetne ga\u00ef\u00efftride ctu\u00eamerfen, tint tfre Sente bamit gu fangen, foitbern fret an geeigneten \u00a9ertlidj* feiten betreiben auflauern unb gemiffermagett in ehrlicherem N\u00e4ubertjaubmerfe burdj Nachl\u00e4ufen ober im \u00a9prange ihr \u00a9djlaihtopfer erhaben, \u00a9ne anbere NtUoenbung, me\u00efhe bt\u00e8 \u00a9pinnen bon ihrem \u00a9pinnoerm\u00f6gen machen, beftetjt barin, bafj fie fiep an ben g\u00e4ben \u00c7erablaffen unb fie fomit al\u00ea Slittel gu einer Ort\u00f6oer\u00e4nberuug oermerttjen, fa manche Slrten fliegen an ihnen an fr\u00f6nen Herbfitagen meit fort burdj bie Suft, mooon [pater nodj einige Sorte. 2lUe aber ohne Nn\u00f6naljme, fofern fie Weibchen ftnb, Oermenben ben \u00a9piwtfloff gum \u00a9ihupe ber \u00a9ier, meil fte, bie fonft graufamen \u00a9efh\u00f6pfe, in ber Stutterliebe ben g\u00e4rtlidhften ^nfeften niept nachftehen, fa in biefer Hinftcht al\u00ea mapre\u00ea Stufter aufgefteUt merbett tonnen. Herr enge, meid) er ba\u00ea \u00a9erlegen in gmei fetten genauer beobachtete, fdjilbert e\u00ea ber Hauptfacpe nach in folgenber Seife. Senti eine Stutter f\u00fchlt, ba\u00a7 ihre Beit gefommen ift, fo bereitet fte ein palbrunbe\u00bb Neftcpen au\u00ea g\u00e4ben, entmeber freiliegenb, ioie bie Sauffpinnen, ober an bem \u00a9emebe, ober an einem anbent, ihr geeignet fcheinenben Orte. Senn ba\u00ea Nejtdjen fertig ift, legt fte fiep mit bem Htoterleibe bar\u00fcber unb a\u00ef\u00eabalb bringen bie \u00a9ter au\u00ea ber \u00a9cheibett\u00f6ffnuttg am \u00a9runbe jene\u00ea mie in einem \u00a9uffe .pemr, ein runblicpe\u00f6 H\u00e4uflein bilbeub. Nach mentgen Nugettbliden ber Nttpe giept fte einige g\u00e4ben, bocp merft man ben unftepem Semegungeit babei an, baff e\u00ea noch nicht in ihrer Nbfidjt liegt, bie fdj\u00fcpenbe \u00a9ede bar\u00fcber gu meben, baff fie oielmehr noch anbere mistige \u00a9inge oorhabe. p\u00f6plidj legt fte ben Saud) mieber \u00fcber bie \u00a9ier unb \u00fcberfdj\u00fcttet fte au\u00ea ber \u00a9djeibenfpalte mit einer flaren gl\u00fcfftgfeit, meldje fogleid) oott ben \u00a9tern aufgefogen mirb, ohne ba\u00ea \u00a9etoebe gu bene^ett. \u00a9er ^\u00f6rperiuhalt ber \u00a9ier pat ftd) pieoburdj auf einmal fo oergr\u00f6ffert, baff biefelbeu nicht mehr Slab im Seibe ber Stutter haben m\u00fcrben. Stenge ift ber Slnftcpt-, baff bie gl\u00fcfftgfeit au\u00e4 ben um biefe Beit fiarf au\u00eagebepnten \u00a9amentafchen fomtue, mit bem m\u00e4nnlichen \u00a9amen oennifdjt fei unb auf biefe Seife erft bie eigentliche Sefruchtung bemirft merbe. 3un\u00e4<hft bleibt bie \u00a9pinne reguttg\u00ealo\u00ea unb abgemattet \u00fcber ben \u00a9tern liegen, bann aber fcpliefft fte burep ein \u00a9efpinnft ba\u00ea Neftdjen OoUft\u00e4nbig. \u00a9iefe fepupenbe \u00a9\u00fclle ift nur einfach, aber fehl* bidjt bei ben Sauffpinnen, befielt au\u00ea gmei in ber Stitte lofe gufaminenij\u00e4ngeubett ^albfugeln unb mirby burdj einige g\u00e4bchen unterhalb am Selbe befeftigt, oott ber Stutter mit umhergetragen; nur mettige graben eine \u00a9rbs h\u00f6hlung, in meldjer fie bt\u00e8 gum Slu\u00eafdjl\u00fcpfen ber jungen gubriugen. Nudj mehrere Nrtett ber Nepfpinnen fertigen \u00eeuge\u00efrunbe \u00a9iernefid)en an, meldje fie an einen ftdjern Ort aufh\u00e4ngen unb bemachen, ober mit fid) herumtragen. Sille biefe merbett oorgug\u00eameife mitten im Sommer gelegt unb fdjl\u00fcpfen, beg\u00fcnfiigt oott S\u00e4nne unb geudjtigfeit ber Stift, nach brei ober Oter Sodjeit au\u00ea. \u00a9ie \u00a9priugfpinnen, \u00a9ad?, \u00a9ridjtera unb Nabfpiunett legen ihre \u00a9ier gr\u00f4fftentpeil\u00ea im \u00a9p\u00e4tfommer unb bringen ba\u00ea meift flad) gem\u00f6lbte, auch palbruitbe Neftdjen gur Ueberminterung au gefdj\u00fcpte \u00a9teilen. Sou biefett \u00a9pinnen \u00fcbermintern ait\u00eaitapin\u00eameife einzelne, bie ihren Seben\u00eagmed noch nicht erreicht haben, m\u00e4hrenb oon beit aitberit bie nod) nicht ermachfette Srut an ben gem\u00f6pntidjett Serfteden erfiarrt ben Sinter gubriugt.\n\u00a9egeer, melier ba\u00ea Nu\u00eafd)lftpfeit ber \u00a9ter beobachtete, hatte nicht Unrecht, menu er meinte, bie \u00a9ifdjale fei bie er fte Haut ber jungen \u00a9pinne uttb ba\u00ea Nit\u00eafdjl\u00fcpfen au\u00ea bem \u00a9ie bereu erfte H\u00e4utung; benn mit ber \u00a9ntmidlung be\u00ea \u00a9mbrpo ift gulept ber gnpa\u00eft be\u00ea \u00a9ie\u00ea nub feine \u00a9djale bie fleine \u00a9pinne felbft. \u00a9ie fann fiep aber nod) nicht r\u00fchren, meil fte oott ber umfdjliefjenben \u00a9ihaut beengt mirb. \u00a9iefe reifft gulept auf bem Oorbern S\u00fcdeittpeile unb ber mit einer neuen Haut \u00fcbergogeue $opf nebft ben Slugen mirb ftdjtbar, bur<h mieberpo\u00efte\u00ea 3ufammengiepen unb Nu\u00eabepnen ber gange Sorberf\u00f6rper nebft ben Seinen; jept ermeitert ftch ber Nifj unb burdj Sellens bemegungen befreit ftch gulept attd) ber Hinterleib, \u00a9r umfdjliefjt ben noch \u00fcbrigen \u00a9ibotter. \u00a9ie neugeborite \u00a9pinne ift noch fdjmadj unb ftarr, ftredt ihre Seine unb Hafter oon ftd), bemegt fiep aber fonft nur mettig unb fann meber fpinnett, noch freffen; beim bie Serfgeuge bagu ftnb mit Haut \u00fcbergogen; fonft oo\u00fcft\u00e4nbig entmidelt, fann fte ihre Siege nicht eher oerlaffen uitb ber Nahrung uacpgepen, bt\u00e8 fie eine oodft\u00e4nbige H\u00e4utung beflanben hat, melche nach einigen, p\u00f4djften\u00ea","page":571},{"file":"p0572.txt","language":"de","ocr_de":"572\n\u00a9te \u00a9pinnenthiere. \u00dfd)te \u00a9finiten.\nacht hagelt erfolgt unb oou beut gr\u00f6gern ober geringem SB\u00e4rmegrabe in ber Buft abb\u00e4ngt* Bi! gu btefer testen Arbeit, ioe\u00efhe tpr ba! oo\u00ef\u00efe Beben geben foil, liegt fie unbeweglich mit aul; geftrecften Seinen* Sept giet)t fie ba! Meib au! unb ru|t \u00efurje.Seit, um bie habet aufgetoaubten Kr\u00e4fte Wieber gu fammeln. Einige \u00a9tunbeit fp\u00e4ter fpagiert fie munter umber, fptnnf g\u00e4ben unb beginnt ibr B\u00e4nberhanbioerf. Unter toieberbolteu H\u00e4utungen toacbfeu bie \u00a9pinnen nun giemtid) rafh, toenn nid^t ber SBiitter einen \u00a9tittftanb gebietet. B3te oft ba! $letb getoedbfelt Wirb, unb ob bei beit Oerfcbiebenen Brten in gleicher BBeife, l\u00e4gt fiel) ungemein fd;Wer ermitteln, toeil ftebere Beobachtungen nur an gefangen gehaltenen \u00a9pinnen angeftettt toerben f\u00f6nuett, bie meifteu aber in ber \u00a9efangenfdjaft bei ber reicblicbfteu Bahruttg gu \u00a9runbe geben, trenn fie biefelbe nicht genau in ber B\u00dfeife erlangen f\u00f6ntten, trie e! einer jeben ihrer Statur nach in ber fyreibeit beliebt. 3>m Bttgemeinen nimmt man au, bag mit ber bierten H\u00e4utung ba! BBachSthum erreicht fei, alfo and) bie B\u00dfieberergeugung einzelner rerloren gegangener \u00a9lieber ein \u00a9nbe nehme.\n\u00a9er eigentliche Hergang bei ber Begattung ift gleichfalls noch nicht Oottfomntett aufgekl\u00e4rt, \u00a9ie auf Beobachtungen gegr\u00fcnbeten \u00a9rmittelungen begehen ber \u00a7auptfad)e nach in golgenbem. SBemt fich ba! \u00dcJt\u00e4mtchen begatten tritt, fo n\u00e4hert e! ftd) mit groger Borjtht unb fehl* attm\u00e4lig bem 233eibchen, um gu pr\u00fcfen, ob biefeS feine Siebfofuttgeit freuublich amtebme, ober feine S\u00dferfon all fetten Siffen aufeben unb rerfpeifett m\u00f6chte. \u00a9abttrd), bag e! fich, mit bem Baud)e nach oben gelehrt, aufb\u00e4ngt gibt ba! Bkibhett feine freunblichen \u00a9eftnuttngen gu erlernten, in golge beffeit ba! 9Jt\u00e4un<hen beranfommt unb fc\u00a3>nett hinter eiitanber abWedjfelttb mit ben beibeit \u00a9pifcen feiner \u00a9after, ber bei ben rerfchiebetteu Sitten Oerfdneben gestalteten \u201e\u00a9amen\u00fcbertr\u00e4ger\", bie treih-liehe \u00a9cheibe am \u00a9ruitbe bei Bauche! ber\u00fchrt; babei fchtretten bie \u00a9afierfpi|en merklich an. \u00a9iefer Bet, tr\u00e4brenb beffeit beibe \u00a9peile weift auf nicht! in ihrer Umgebung achten, irirb itt furgen \u00dftrifcbeur\u00e4umeu mehrmal! trieberholt, bann aber entfernt fiep ba! 9Jl\u00e4mt<hen fd)leuitigft, um nicht ba! Opfer feiner \u00a9ante gu trerben. \u00a9o trurbe ber Hergang bei Stab; unb Beftfpimten irahrgenomnten, nicht aber, bag ba! 9Jt\u00e4nn<hen mit feinen \u00a9afterfpipen nach ber BBurgel feine! Bauche! faffe, um fie roit bort mit \u00a9ameuft\u00fcffigfeit gu oerforgen. \u00a9arum ftettte man bie Btiftcpt auf, bag fiep au letzterer \u00a9teile gar fein Bulgaug f\u00e4nbe, vielmehr bie trenig gelrunbeneit \u00a9amen; fhl\u00e4ttcpe im Bauche imnerlich mit ben $iefertafterfpthen in Berbinbung ft\u00e4nbett. gnbeg rerh\u00e4lt fich bie \u00a9ad>e boh anberl, unb bie m\u00e4nnliche \u00aeef\u00e4)Ied)t!\u00f6ffitung fehlt au ber Baud)trurgel nicht.\nBlatt kennt gur Seit einige taufenb \u00a9pinnen, weld)e \u00fcber bie gange \u00a9rbe verbreitet ftitb ttttb in einzelnen Brten (Lycosa blanda, Melanophora blanda tt. a.) bi! gegen 10,000 gttg pocp \u00fcber bem SBeere oorfommett, tropbem aber in beu peigeit \u00a9rbftridjen fth Wopler befinbeit, all in beit k\u00e4lteren, Wie bie DBampfaltigfeit an gttrn \u00a9peil gvogett unb fh\u00f6nen \u00a9pinnen in ben m\u00e4nneren S\u00e4ubern betoeift. \u00a9utfhieben erreicht bie \u00dfapl ber befauuten unb benannten mitten bei Weitem noch nicht bie ber itt SBivflihfeit lebeuben. Bud) ftttb bie Ueberrefte aulgeftorbener \u00a9ptnnen, wetepe in Bernftetu oorfommen, niht unbebeutenb.\n\u00a9te gr\u00f6gteit aller \u00a9pinnen, wetepe int Beibe bi! gWei Sott unb bar\u00fcber meffeit, menu fie ihre biefen, bidjt behaarten Beine aulftreden aber einen B\u00e4ttgeitraum oou fieben Sott aulf\u00fcttett, leben nur in ben peigeit B\u00e4ttbent beiber \u00a9rbp\u00e4lfteit, finb unter beit Barnen ber Bogel=, Bufd); ober SB\u00fcrgfpinnen (Mygale) befannt ttttb \u00fcbet ber\u00fcchtigt, toeil ihnen grau eriau, Satifot be Beattooi! tt. a. ba! \u00a9B\u00fcrgen ttttb Buffreffen kleiner B\u00f6get, ioie Kolibri! nacp|agteu, Bubere gorfher haben biefe nicht ioeg gu leugnenbe \u00a9hatfache iu Bbrebe geftettt. Bate! lernte eine biefer \u00a9pinnen, oou tuelher er uneutfhiebeu l\u00e4gt, ob e! bie gemeine Bogelfpintte ober eine anbere oon ben gaptreidjen, eiitanber fepr \u00e4pnliheit Sipgale;Brten geioefeu fei, bei ber iu grage geftettteu Sefh\u00e4ftigung n\u00e4her feinten. Ueber einer tiefen \u00a9palte eine! biefen Baitmftamme! War ein feftel, ioeige! \u00a9etoebe aulgefpauut, in beffeit gerriffenem unteren \u00a9peile gtoei Beine B\u00f6get (ginfett) hingen, \u00a9er eine toar fdjcit tobt, ber anbere, unter bem K\u00f6rper ber \u00a9pinne unmittelbar unter;","page":572},{"file":"p0573.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9erneute Sogelfpinne.\n573\nhalb \u00ee>er Saumfpalte gelegene bem Serenbcn nape. R\u00e4ubern Sate 3 jene Oerjagt patte, fanb et ba3 halb in feinen gp\u00e4itben gerbeitbe S\u00f6geldjen mit einer fcpntupigen Sl\u00fcfggBeit, ioie mit \u00a9petdjel Bebedt, \u201eben ba\u00ea Ungeheuer aujofcploipt\". Sad) biefer Stittpeilung nnb einem uitOollBoutmeneit ipolgfepnitte ift nnfere ABBilbung, ,gemeine Sogelfpinne\", angefertigt, bie \u00a9pinne jebocp nad) einem nat\u00fcrlichen, in S3eingetft aufbeloaprtett \u00a9remplare bei* genannten Art (Mygale avicularia) gezeichnet loorben. Sate3 BemeiBt au^br\u00fcdltcp, bag feine SeoBadjtung f\u00fcr bie Seioopiter Amagonien\u00ea, Welche dergleichen bort gar nicht feltene \u00a9pinnen Aranhas caranguexeiras (IBreb\u00ea; fpinnen) nennen, neu geloefen fei. \u00aeag e8 nicht in ber Statur vieler Sogelfpinnen liegen Bonne, fich doit S\u00f6gelit gu ern\u00e4hren, geht au3 bent Aufenthalte berfelBen hevoor, loeldjer fie fdjloerltcp mit jenen Suftbeloopnern in engere Ber\u00fchrung Bom\u00fcteit l\u00e4gt; beim bie loenigfteit Arten leBeit auf S\u00e4umen unb SufcploerB, foubent in Siauerl\u00f6dient, in beit S)\u00e4d;ern ber Jp\u00e4ttfer, an bereu St\u00e4uben man fie Bt\u00e9toei\u00efen gu feB;eit BeBommt, unter \u00a9teilten ober iit unterirbifcpeit \u00a9\u00e4ugen. 3it lepterer Segiepung geiepnet fiep eine ftarBe, Braune Art, bie Mygale Blondii, Welche au ben gelBeit \u00a9treifen ber Seine \u00efeidjt Beitntltcp ift unb in \u00a9\u00fcbameriBa leBt, gang Befoitber\u00ea au3, inbem fie ihre fcpief abio\u00e2rt\u00ea gehenbe, ungef\u00e4hr gtoei S\u00ab\u00a7 lange \u00a9allerie mit feibeueit Sapetett au\u00eaioebt unb geh gegen ABenb am \u00a9ingange berfelBen auf bie Sauer legt, \u00a9rfepredt, ioeiept fie Beim Jperattitapen fdpoerer S'ugtiitte in ba3 $nitere ipre\u00ea \u00a9ange\u00ea guv\u00fcd. Audj in \u00a9\u00fcbafriBa fdjeineit bie unter \u00a9teinen loopneitbeit SUtrgfpinnen bie SufcpBeioopner an Stenge gu \u00fcBertreffen. Slit groger SepenbigBeit unb fpvingeub fitcheit ge ben Saepftellungen gu entgehen, ioeitn man fie einfangen mid, unb geigen geh immer Bereit, ihre fdjarfeit $iefet*Blauen iit einen geh n\u00e4hentben Singer etitgufehlageu.\n\u00a3>er erfte Sericpterftatter \u00fcBer bie oon ben Sraglianern Nhamdu Guacu genannten Sufeps fpinueit loar \u00a9eorg Staregrane, ein geBorner \u00a9adpfe, loeldjer 1636 in Segleitung bes> \u00a9rafen Johann Siorip non S^affau=\u00a9iegeu nach Sraglien ging. Severer loarb BeBaitntlid) non ben ^oK\u00e4uberu mit Bebeutenber gpeere\u00eamadjt bahiit entfaubt, um ihre \u00a9roBerungen gegen bie \u00a9panier gu Behaupten. Staregrane BefcpreiBt in ber 10 Sapre fp\u00e4ter unb nad) abermals 10 fahren in ner\u00e4nberter Sortmerfcpienenen mebigiitifdjeit (oom SeiBargt SHn) unb itaturhigorifcheu Ser\u00f6gent; lichuugen \u00fcBer Sraglien bie Sufdjfptitne fehr gut, erlo\u00e4pnt fobaiiu, bag ge fiep non f^Xtegert unb anbern SnfeBten ern\u00e4hre, auch lange leBe; bemt er pabe mehrere faft gloet O^apre in einer \u00a9djacptel gepalten, loo ge gdj gu Beftimmteu feiten p\u00e4uteteu; ber Saig aBer ftede eine \u00a9pinne bar, inbem er nur \u201eunten\" gefpalteit fei, loo ge perauedrieepe. hierbei Begnbet gd) folgeitbe AutnerBuug be\u00ea lperau3geBer3 (Sopaitn be S\u00e4et): \u201eSdj patte einft biefe \u00a9pinne leBenb au\u00ea Sraglien BeBommeu unb nerfitepte ge mit Sliegen gu f\u00fcttern, fap ge aBer nie eine freffett, ioopl aber, bag ge adm\u00e4lig abmagerte unb naep einigen Stonaten ftarb; in bem Sep\u00e4lter fpamt fie nie, fobalb ge aber Bei einer \u00a9elegenpeit barau\u00ea entfd)liipft unb in ba\u00ea f^enfter gelangt loar, gng ge bamtt an\". Sau g 3; borf, ioeleper ba\u00a3 Sogelfreffeit ber Brafiliauifcpen ItraBBenfpiuneit, Caranguexeira\u2019s, leugnet, meint, bag ipr Sig Bei Stenfepen gloat* heftige \u00a9utg\u00fcnbungeu oeranlaffe, toa<\u00a7 neuerbingS Sritfd) oon ben f\u00fcbafriBanifepeu Beft\u00e4tigt, aber loebet* gef\u00e4prlicp uoep t\u00f6btlidp fei. \u00a93 Bleibt eine SarBe gur\u00fcd, gang \u00e4puliep ber, loelepe eine \u00a9ection\u00eaiounbe ergeugt. S\u00f6ie loeuig gef\u00fcrchtet ber Umgang mit Sufdjfpiuneit fein m\u00fcffe, Beloiefen iperrn Sate3 bie \u00c4inber einer Snbtanerfamilie, ioeld)e ^ufeBten f\u00fcr ipn fammelten. \u00a9r traf fie eiitfi, loie ge eine groge Sufdjfpiitite gleich einem .fp\u00fcnbepeit an einem ipr um beit SeiB gebunbeneit Sabeit im Jpattfe umperf\u00fchrteu. 3pK napm ba\u00bb S\u00dfunber, beim er patte fiep nach bem S\u00dfr\u00e4parireit ber eigen in Solge ber gloifepeit bie gpautfalten feinet* Singer geratenen Sorfteupaare berfelBen iit einer \u201eeigent\u00fcmlichen Aufregung Befuitbeit, bie \u00a9inen faft rafenb maepeit Baun\".\nSot* einigen ^apreu loarb itt einem am\u00a7 \u00a9itglattb angeBommenett $oplenfcpige gu SDangig ein lebenbe\u00ea \u00a9remplar ber Mygale avicularia gefuitbeit unb am 10. \u00a9eptember (1862) bem SBerleprer Ferrit Stenge \u00fcbergeben, ioeleper bie \u00a9pinne faft ein 3apr atu SeBeit erhielt, 3<p gebe feine bar\u00fcber angegeUteu Seobaeptungeit um fo lieber, aU> fie oon einem unferer t\u00fccptigften \u00a9pitmens","page":573},{"file":"p0574.txt","language":"de","ocr_de":"574\nSie Spinnentpiere. \u00a9pte \u00a9ginnen.\nforfcper perriipren. Sie (Spinne tourbe in ein grogeS \u00a9plinbergtaS einquartirt, beffen Soben oorper mit Saumtoolle itttb StooS unb bar\u00fcber mit St\u00fcefen ooit $id)tenrinbe Belegt toorben ioar. (Sie pielt ftep Bei Sage meift oerborgen nnb ging beS SBenbS langfant fcpletcpenb nnb Helfe taftenb umper. Stit bem Ringer ober mit einer ^eber Ber\u00fchrt, fupr fie fcptte\u00efl gur\u00fccf. Sie oerfucpte an ben \u00a9taStoaitben in bie Hope gu \u00eftettevn, ioa\u00a7 tpr aBer nid^t gelang nnb beSpatB fonnte man ipr \u00a9ef\u00e4itgnig offen taffen, opne ipr \u00a9ntioeiepen Bef\u00fcvd^ten gu m\u00fcffen. StooS nnb Siitbe \u00fcber* _ fpanit fie aHm\u00e4lig mit einer Seife feiner, iiaeiger g\u00e4ben, fertigte f\u00fcr fiep aBer feine SSopitung. (Sine tpr am elften Sage oorgeioorfene S\u00dfiufelfpimte (Tegenaria civilis) gerbr\u00fccHe fie fofort mit beit liefern nnb geprte fie mit \u00abStumpf nnb Stiel auf. (Einer feiten erging eS niept Beffer, ooit einer ^reufpinne tourbeit bie Seine nnb ein Speit beS Hinterleiber t'iBrig gelaffeit, eine Scpmeig* fliege nnb ein SSeBerfnecpt tourbeit Oon ber Stpgate niept geio\u00fcrbigt, bagegen geprte fie eine Riffel (Porcellio scaber) auf. Heber ein HeitteS ipr mit ^Baffer piugefepteS ?Porgef(anfd)\u00e4td)ett legte fie fid) mit Sruft nnb Staut nnb fog beffett 3>npalt ein. 21 m 18, September ioarb ipr ein \u00a9arten* frofd) oon 1V2 3oU S\u00e4nge gugefellt, au toelcpem fte fiep beS SbeitbS, fo tauge bie SeoBacptitng bauerte, niept oergriffen patte, am aitbern Storgen loarb fte aber ttod) Beim Suffreffett beffetbeu Betroffen, ioaS Bereite BtS gut* H\u00e4lfte gefipepeit ioar. Sie gevfaute beit frofep gu einem Srei nnb Oerfcpludte ipit mit Haut nnb \u00aenod)eit, leptere gab fte aber iit St\u00fcden bis gu brei Sinien S\u00e4nge in ipreit \u00a9rcrementen toieber oon fup. Salb naipper lourbeit gtoei junge Skifferfr\u00f6fcpe, eine junge \u00aer\u00f6te nnb gtoei Heine Sritoiten gu ipr in baS \u00a9tag gefegt, bie jeboep alle unaugefocpteit Biteben, Scptimmcr erging e\u00ea einem Heilten, aut 5. Sftober ber Spinne oorgeloorfetteit \u00a9artenfrofepe, Sacp loettigett SugenBlidett patte fte ipit gioifepeit beit liefern nnb bereu stauen gleicp am Anf\u00e4nge beS 9Siidfeitr eittgefcplageit, fo bag ber ^opf beS armen 2\u00f6icptS reept tv\u00fcbfelig oortt unter bem Saucpe ber Spinne peroorfap. Sie faute unb fog baratt ooit StorgenS 9 Upr Bis SBeitbS um biefetbe \u00dfeit unb lieg bieSmat \u00aenod)eit, Hinterfcpenfef ttitb \u00a9iitgetoeibe gur\u00fccf. \u00a9ine Heine, graue $r\u00f6te, ioefepe anfangs munter im \u00a9lafe umperfrod) unb fttp oergn\u00fcgt in baS mit SBaffer gef\u00fcllte Sep\u00e4lcpen gefegt patte, tourbe uaep einigen Sagen mit attgegogenen Seilten unb platt einem Sinbeit* pdd)ett aufgebr\u00fccHem Selbe Voie tobt angetroffen. Seim HerauSnepmeu ertoieS 'fie ftep boot feftge* fponnen nub in golge einiger Siffe bent Sobe nape. Seim fiep bie Spinne fatt gefreffen patte, ftreefte fte alle Seine ooit fid), briicfte ben Saud) platt auf ben Sobeit unb Blieb tagelang in biefer Stellung liegen, als to\u00e4re fte in tiefen Scplaf oerfitufeu. Sie oergeprte itocp einen grofd), meprere $\u00fcd)enfd)aBeit, oon betten fie bie Hautg\u00fccfe toieber entleerte, unb als feine gr\u00f6fepe mepr gu erlangen toaren, einige SauBenpergen. Shtrbe ipr mit ber pincette eine SepaBe ober gleifcpfliege oor* gepalten, fo ioiep fte niept mepr gitriicf, toie anfangs, fonbent rieptete fiep auf, fo bag fie faft auf ben S\u00fcden gu liegen faut, fperrte bie \u00aeieferflauen auS einauber unb Big auep einige Stale itaip ber Sucette, to\u00e4preub fie baS Spier bagloifdpeit niept anr\u00fcprte. Sie patte ftep int Sanit\u00e4r (1863) bie SeugmuSfeln ber redpten SHeferHaue gerriffett, ioenigftenS ftaub biefe feitbem gerabeauS unb fonnte niept ioeitcr geBraucpt loerben. Sou biefer \u00dfeit an frag fie and) niept mepr. Sie ipr oorgeioorfenen .\u00c7au\u00eafpinnett, ioelcpe anfangs oor ber Sitfdpfpinne erfepredt flopeit, liefen jegt opne Sepeu um unb \u00fcBer fte pin, ja ein St\u00e4ttitd)en erf\u00fcpute ftep fogar, einige Stale in eines iprer auSgegredteu Seine gu Beigen, fpraug jeboep jebeSntal fcpnell gur\u00fccf, JoaS eS niept it\u00f6tpig gepabt patte; beim bie Sufcpfpinue uapm gar feine Sotig baoon. 21m 13, guui loarb eins oon bett f\u00fcnf jungen eines \u00a9rauammeruefteS gu biefer gefegt, fie lieg eS aber trop beS feegSmonatliepen gafteuS unBer\u00fcprt. SHSBalb Big eilt Skibcpeu ber HauSfpimte baS S\u00f6geltpeit in beit Sadett unb fog ftep fo oolt, bag bas Slut burep beu angefcptoolleiten Hinterleib burepfepimmerte. SIS eS b\u00e0oon ging, lieg ftep iit ber Sogelpaut eine ettoa eine Siitie Breite 2\u00f6unbe erfemten. Ser junge S\u00f6gel ftarb Balb naepper, tote Stenge meint, toopl toeniger in f^olge beS SiffeS, als beS StaugelS an S5\u00e4rme unb Saprmtg. 2tm 28. ^itli tag bie Sufcpfpiune toie tobt auf bem S\u00fccfeu, am aitbertt Storgeit aber geigte fid) eine toefeutliepe Ser\u00e4uberuug; ber oorbere ^\u00f6rpertpeil patte ftep","page":574},{"file":"p0574s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"Ilo0dfptnnc","page":0},{"file":"p0575.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9enteine Soge\u00effpinne. \u00a9auoageS \u00e4ftinirfpinne:\n575\nverj\u00fcngt uitb feine alte [paut abgelegt, incite nur noep einen Streit beS [pinterleibeS untfdplof'. \u00a3)er Saig [teilte, nadpbem ipn bie \u00a9pinne oollft\u00e4ubig abgeftreift patte, bis auf beit gerfpalteuen unb eingefeprumpftett .\u00dfinterleibStpeil bie \u00a9eftalt be\u00a3 ganzen SptereS bar. \u00aeieferf\u00fcpler Jute $\u00fc\\U glieber ber Sorberbeiue fapen gang Joeifj auS, bie fr\u00fchere br\u00e4unlicpe Sepaaruitg patte eine f\u00f6ploar^ braune garbe angenommen, feplte aber merlto\u00fcrbigerJoeife au einigen liuienf\u00f6rmigen \u00a9teilen, toeldpe einen gait^ beftimmteu Serlauf au beit Seinen napmen: jJoei neben einander oben an beit \u00a9dpeuleln unb eine feitio\u00e4rtS, au\u00dferbem an jebem \u00c4nie unb jeher \u00a9dpiene oberJo\u00e4rtS je aJoei neben einanber; ftatt ber Iranien \u00c4ieferllaae geigte fiep ein gadiger SluSJoudpS. \u00a9a bie \u00a9pinne beu ganzen Sag unb bie beiben barattf folgenben Sage regungslos bagelegen patte, tourbe fie als tobt in S\u00f6eingeift gefept. 3US fie fiep pier et\u00efoaS beJoegte, tourbe fte toieber perauSgenouuneu unb mit S\u00dfaffer abgetoafepen, blieb aber tobt\nSDie Sogelfpinne ift pecpfdpjoarj, rujj&rauu ober fwpSrotp bepaart unb lupfertg rotp beftljt an beit ertoeiterten unb flacpgebr\u00fcdteit \u00a9nbgliebent iprer Seine. SllS (Sparalter ber artenreichen \u00a9attuug Mygale gelten bie faft gleichgro\u00dfen, in xfortn biept gufammengeftellten adpt Stugen, bie berben, lang unb biept bepaarten Seine, bereit oorberfteS Saar oft faft fo laug als baS l\u00e4ngfte pinterfte ift unb beim SJlciitncpen bie loeit peroortretenben, fepraubenf\u00f6rmig geiouubeneu \u00a9amenj ubertr\u00e4ger, fo true gtoei gelr\u00fcmmte \u00a9nbpaleit am gtoeiten \u00a9cpienengliebe beS \u00fcorberften SeiitpaareS.\nSDie \u00a9attung Mygale nebft toenigen aubern pat oier Sungenf\u00e4de, alfo audp oier Suftlodper an ber SaudjJourjel, nur oier \u00a9pinnloar^en, oon beiten gtoei fepr lleiit ]iitb unb oorgeftredte f\u00eaieferflip 1er, bereit ^laueuglieb jtep uaep unten, nidpt nach innen gegen baS \u00a9runbglieb umfcpl\u00e4gt; fte bitbet baper mit biefen gufammen int \u00a9egenfape ju beut \u00fcbrigen [peere ber \u00a9pinnen, bei beiten nur gtoei Sungenf\u00e4de oorlommen, bie \u00a9ruppe ber Sierluitgler (Tetrapneumones), auS Joelcper\n@au\u00f6age\u2019\u00a7 50^inirfpittne (Cteniza fodiens). a Stagenftelfung (flar\u00ef vergr\u00f6\u00dfert). n SDetfel bon ber 3nnenanfid)t.\nbie fogenaitnten SUnirfpiitneit (Cteniza) mit toenigen Sitten in \u00a9ttropa, aber nur in beffeit \u00a9\u00fcben oertreten ftnb. \u00e4ftait erlennt biefe aufjer am \u00a9ruppeneparafter, an beu gegen bie \u00a9pipe oerb\u00fcnnten \u00df\u00fcffett, an einer \u00a9taepetreipe unterJoartS ber ftdeferf\u00fcpler unb an betn oralen, piitteit abgerunbeteit S^\u00fcdeitfcpilbe; bie Slugen fiepen ungef\u00e4pr ebenfo Joie bei ber Sufcpfpinne.\n\u00a9auoage\u2019S SMnirfpinne (Cteniza fodiens), toeldpe Joir in iprem eigentp\u00fcmlicpeu, aber rert\u00fcrgten unb oon ber \u00a9eite ge\u00f6ffneten Saue pier erbliden, pat einen rotpbrauueit, faft nadteit K\u00f6rper unb ungef\u00e4pr baS Slnfepeit einer Merfpinne. Sie beiben \u00a9dptoan^dpeu au ber $iuter= leibSfpipe, toeldpe fiep bei utauepen \u00a9piitueit loieber ftuben, ftellen bie gtoei obenerJo\u00e4pnteu tafters artigen, leine $\u00e4beit eutpattenben \u00a9piunloargeit bar; a gibt \u00a9eftalt, gegeufeitige \u00a9r\u00f6fe unb Sage ber Singen in ber Sorberanftept an. SDiefe \u00dcJliuirfpiuue lebt oor^ugSioeife auf \u00a9orfila unb fudpt fttp ipren Slufentpalt an einem [teilen Slbpaitge, Joelcper auS biubeuber \u00a9rbe opue \u00a9teine unb opne \u00a9raStoudpS beftept, baS Slnfammelit beS S\u00eeegentoafferS alfo nidpt ge\u00fcattet. $ier gr\u00e4bt fie in loagredpter fHidptung einen bis gtoei \u00dfu\u00a7 langen \u00a9ang, Joeit genug, um fid) mit Sequemlicpleit bariit beloegeit 31t l\u00f6nneit unb tapeziert ipit mit \u00a9eibeitgeioebe aitS, bamit er nidpt gufammenfalle. $pre gr\u00f6\u00dfte Sluuft beJo\u00e4prt fte aber am \u00a9tugange biefer Jflpre, Joetcpen fte burdp einen IreiS;","page":575},{"file":"p0576.txt","language":"de","ocr_de":"5 (' 6\nOie Spinnentiere. (Sc^te Spinnen. \u00dct\u00fbbfpinnen.\nvunben, eingefa\u00dften Oedel Oerfhlieft. \u00a9iefev, ben aufjett \u00a9rbe, bon innen ein gterlthe\u00ea 0eiben= geioebe, fte\u00dft an bei* Oberfeite ioie burd) eine Singel mit bei* St\u00f6ljre in SSerbiubuttg nnb f\u00e4llt burdj feine eigene Shtoere 311 , ioentt er ge\u00f6ffnet toorben ift. 2\u00f6a\u00a7 fod biefe Olj\u00fcr, loelhe ftd) \u00e4u\u00a7erlih bon ber Umgebung ntdjt unterfheibet nnb bei ihrem S3erfd)luf$ bie \u00a9egenloart eine\u00bb foldjeit 33aue\u00ea gar nicht ahnen l\u00e4fjt? Sauoage\u00ea lernte ihre Oebeittung kernten. \u00a9r \u00dfatte eine folche Ohitr entbedt ititb loodte fie mittelft einer Stabei \u00f6ffnen, fanb aber gu feiner nicht geringen S3eriounberuttg merklichen SBiberftanb. \u00a9ine Spalte tief ihn im Innern eine Spinne erkennen, loelhe, auf bem St\u00fccken liegeub, ftd) mit adelt Kr\u00e4ften gegen bie SB\u00e4itbe bei* St\u00f6ljre fiemmte nnb mit einigen Oeiiteit beit Oedel fefthielt. Oie fdjluargeu P\u00fcnktchen am Staube bei* Oh&r/ loeldje nnfere Slbbilbung in b geigt, geben bie feinen O\u00f6c\u00dfer im \u00a9eloebe au, ioeldje gu biefent gtoede barin angebracht ftnb. Slh\u00bb nad) abloedjfelitbem Sluf; nnb \u00e4ugelten bei* Oh1\u2019*1' Ph bie Spinne enblidj f\u00fcr befiegt erkl\u00e4ren mufjte, fl\u00fcchtete fte in ben Hintergruub ihrer SBoljnuug. So oft aber ioieber S3eioegungeit mit ber Olj\u00fcr oorgeitontmen io neben, [prang fte Ijeroor, um jie 001t Steitcm feftguljalten. \u00a9ublidj grub Sauoage\u00ea ben oorbern Ohe*k ber St\u00f6ljre mit einem SJteffer au\u00bb, lo\u00e4ljrenb beffen bie Spinne nid)t 001t bem Oedel gur\u00fcdtoidj* Slbgefeljeu 001t ben n\u00e4chtlichen Staub; g\u00fcgeit auf S3eute oerl\u00e4fjt fte ihre SBo\u00dfnititg nid)t, ioeldje ihr burdj beit S5erfdjlu\u00a7 Sicherheit gegen feiitbliche Eingriffe geln\u00e4hrt, gut \u00a9ruttbe beffelbeit finben ftch auch bie \u00a9ier unb fp\u00e4ter bie gangen in ihrer erften Leben\u00f6ge\u00fc, beibe forgfam bon ber SJtutter beloaht. Sin ba\u00ea Oage\u00f6lidjt gebracht, befoitber\u00f6 ben Strahlen ber Sonne au\u00f6gefeht, erfchlafft bie SStinirfpinne halb unb erfdieiitt ioie gel\u00e4hmt. \u2014 [\u00fcblichen (Europa kommen nodj einige anbere \u00a9attung\u00f6genoffen oor.\n&\nSide je^t folgettben Spinnen, toeld)e burd) nur g io ei Lmtgenf\u00e4de unb gum Ohe*i babei nod) burd; Luftr\u00f6hren atljmeu (Dipleumones), \u00fcberbie\u00f6 bie Stlaueuf\u00fcljler nach innen umfdjkagen, taffen ftch nad) ihrer Leben\u00f6toeife gun\u00e2djp al\u00f6 anf\u00e4fjige unb umherfd)loeifeitbe unterfd)eiben. Oie erftereit bauen Stefter ober giehen ioeuigftetr\u00ea g\u00e4ben, iit ober neben beiten fte auf SSeute lauern, bie lederen fertigen kein \u00a9eloebe uttb ei*hafd)en ihre Stahmng laufenb ober fpriitgeub. gene t\u00dfeilt mau nad) ber Skrfdjiebenljeit ihrer Ste\u00e7e ioieber in mehrere gamilten.\nOie Stabfpiitnen (Orbitelae) [pinnen feitkred)te Stefter, loeld)e gleich einem Stabe 001t Strahlen gef\u00fcgt unb bagloifhen oon g\u00e4ben in concentrifheit Greifen ober Sd)nedenlittien au\u00f6; gef\u00fcdt loerben. Stehen bief ein gaitgitehe ober in feiner S\u00fctitte marten fie in \u00a9ebttlb, bi\u00f6 ein heranfliegeube\u00f6 gufekt barin h\u00e4ngen bleibt, gm Sp\u00e4tfommer ober \u00abfperbft h^bett bie uteifteu mit ber lebten H\u00e4utung ihre Steife erlangt, bie SBeibdjeu bringen ihre (Sierf\u00e4cfc\u00dfeit, loeldje geha\u00f6\u00dfitlic\u00df in gelbe, etloa\u00f6 toodige glodeit \u00e4ufjerltdj eiugeioidelt ftnb, an einen gefdj\u00fchteit Ort unb gehen oor (Sintritt be\u00ea S\u00f6interj\u00bb gu \u00a9ruitbe. Oie Stabfpinnen fe\u00dfen ade mit aht Slugeit, 001t beiten bie oier mittetften uitb gttgleih gr\u00f6\u00dften eutioeber in einem Ouabrate, ober bie Stirnaugen etloa\u00f6 loeiter am\u00bbeinaitber flehen, al\u00ea bie Sheitelaugen; bie oier \u00fcbrigen foitbern ftd) all je ein 5paar oft faft gur SSer\u00fchntng gelaitgenbe, fhr\u00e4ggeftedte Seiteitaugeit in Weiterer \u00a9utfentung ab. Oal erfte \u00fc\u00dfaar ber giemlicb) bidett Seine \u00fcbertrifft ade \u00fcbrigen an L\u00e4nge, baittt folgt in biefer Segieljiiitg bal gloeite. Oal S\u00f6eibdjen geic\u00dfnet ftd) mit Slulualjme einer \u00a9attung (Teti-agnatha) burd) einen bideit, faft kugeligen Hinterleib unb eine mehrg\u00e4huige Oafterklaue aul. Side biefe SSer\u00df\u00e4ltniffe kann, ioeil \u00dfinrei<^enb gekannt ititb gug\u00e4itglid), am beften Oeraitfdjaulihen:\nbie gemeine $ reu g [pinne (Epeira diadema). Oie lidjten, ein breiig barftedenbeit gleddjen auf bem Ijeder ober buukler braunen, mit mehr ober loeniger \u00a9rau gemifhteut Untergrunbe bei [elften uttb gl\u00e4ttgeubeit Hiitterleiblr\u00fcdenl h^'en ^ven Stamen oeranlajjt. Slufjerbem finben ftd) noh anbere^glede unb funkte 001t meift reittloeiBer g\u00e4rbung, loelhe ein breiedigel gelb umgreitgeu.","page":576},{"file":"p0577.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9enteine Jtreugfpinne.\n577\nStuf bem Sl\u00fcdeit be! Borberteibe! verb\u00fcrgt \u00dfd) feberfeit! ein gebogener, iu bei* SJJlitte ein geraber (Streifen, alle bret Von braunfdjwarger g\u00e4rbuttg. Beim bebeutenb Heineren, nur 5 Siitieit nteffenbeit SJt\u00e4undjen erfreuten bie Seltenen be! fetten Beiitpaare! Verbidt. Sitte Slrteu bei* in \u00a9ltropa ftarb vertretenen \u00a9attung Epeira tragen bte Slug en in bei* l)ier abgebilbeteit SBeife, bte $aare jebod; in gleicher \u00a9r\u00f6\u00dfe, Wa! ber f\u00f6otgfchuitt Zeitiger getreu wiebergtbt; ba! br\u00fcte Beinpaar erreicht mehr al! bie l)albe S\u00e4nge be! erften unb beim SMuitdjeit ^at ber litige unb breite Sameu\u00fcbertr\u00e4ger eine napff\u00f6rmige \u00a9eftalt. 3Me \u00a9peireit fpittnen au! fedj! SBargeit mit fe|r gahlreidjeit Stieren; ba! vorberfte $aar fetter ift \u00dfumpfbegelf\u00f6rmtg von \u00a9eftalt, ba! l;interfte etwa! burger unb mit bent (Siebe nad) innen gerietet, ba! bretedige mittlere von ben Seiten gufantmeugebr\u00fcdt unb gteid)fatt! mit bem Siebttjeile fepr\u00e4g nad) innen geneigt.\nOie gemeine \u00c4reugfpiune lebt in \u00a9arten, \u00a9eb\u00fcfdjeit, Borh\u00f6lgertt unb lichten Skbelwalbuugeit be! gr\u00f6\u00dften \u00cf\u00c7eif\u00f4 von \u00a9uropa unb h\u00e4lt \u00dfd) meifi einen bi! f\u00fcnf f\u00c7tt\u00a7 \u00fcber bei* \u00a9rbe, am liebfteu in bei* Bl\u00e4he von \u00a9r\u00e4bett, S\u00fcmpfen, Seen unb \u00fcberhaupt au foldjeu Orten auf, Wetd)e einen reidjen Zufprucp von fliegen unb SJl\u00fcdett erwarten taffen.\nSlufang\u00e4 URai fdjl\u00fcpfett bie Zungen au! ben \u00a9tern uttb bleiben ungef\u00e4hr acht Bage laug al! \u00dfd) aufl\u00f6feuber uttb Wieber bilbeitber $n\u00e4ut itodj beifammen. 3uit\u00e4d)\u00df ftub fie an $opf unb deinen halb bttrch\u00dfd\u00dfig uttb Wei\u00df, am hiutern K\u00f6rpertpeite geid)itung!lo! r\u00f6thlichgelb; bie Singen ftub von r\u00f6thlidjeit Siingeit umgeben, bie gii\u00dfe fein behaart. SJtit beit verfd)iebeitett H\u00e4utungen bommeit attm\u00e4tig bie Zeichnungen gum Borfdjeht, Weiche bie erWadjfeiteit Spinnen gu beit fdf\u00f6itfiett nuferer \u00a9egeitben machen. Sobalb ftd) bie jungen \u00c6reugfpiniteit ger\u00dfreut h^eu, fpiunt febe ihr Sle\u00dfdjett, ba! freilich in golge feiner Kleinheit Weniger iu bie Slugeit f\u00e4llt al! bie einen git\u00df unb mehr im Ourdnneffer hulteit\u00ab beit Bt\u00e4ber bei* erWadhfenett Z^ivibuen iu fp\u00e4terer ^ahve^geit.\nOie Slulwaht be! Ortei, au Welchem bie Slnftebelung erfolgen foil, fdjeint ber Spittite einige Sorge gu bereiten; bemt fie l\u00e4uft lauge an ben \u00a9egenft\u00e4nben hin unb her, ehe fte mit bem SBerbe beginnt, unb in ber Ohat bebarf e! auch einer gewiffett Hebers tegung, weil fie hier anbei*! gu SBerbe gehen mu\u00df, at! bort, bevor ber Bia hm en f\u00fcr ba! gange \u00a9ewebe, bie \u00e4u\u00dfern g\u00e4ben, im Biered ober Oreied au!gefpannt ftub. Bon befonberer SBidjtigbeit ift ber ober\u00dfe Ouerfabeit; um ihn Wie eilt ftraffe! Seit aitgufpaniteit gWifcheit gWei, vielleicht brei git\u00df von einanber entfernten, tiefern\u00df\u00e4mmeu ober iu ber \u00a9de einer alten, uidjt gangbaren Oh\u00fcr, mu\u00df bie Spinne auf gWei fehl* verfdjiebeiten SBegeu gu ihrem $Wede gu gelangen fitdfeit. Zm lepteren gatte i\u00df ber gWeite \u00a9nbpunbt f\u00fcr bie Slnheftuug be! gaben! gu gu\u00dfe gu erreichen, im er\u00dferen burch einen gro\u00dfen Umweg vielleicht auch, bodj babei w\u00fcrbe ber gaben eine Viel gu gro\u00dfe S\u00e4nge bebommeit. \u00a9! ift betannt, ba\u00df gewiffe Spinnen g\u00e4ben au! ben Spiititwargett att!fd)ie\u00dfeit unb bann an ihnen fort\u00dfiegeu; ob nicht bie ^reugfpiutte einen folcheu gteid)fatt! au!fd)ie\u00dfeit unb abwarten bann, bi! er fiep mit feinem lofeit \u00a9itbe an einen entfernten \u00a9egen\u00dfaitb anh\u00e4ugt? $irbp tpeitt einen intereffauten Berfudj mit, weiden er an\u00dfettte, um iu biffer |>in\u00dfd)t \u00a9eWi\u00dfheit gu erlangen, \u00a9r fepte n\u00e4mlich eine \u00c4reugfpiune au einen etwa vier git\u00df langen Stod unb biefeit mitten in eilt \u00a9ef\u00e4\u00df mit SBaffer. Oie Spinne froth, einen gaben hotter \u00dfd) gietjenb, am Stocfe hiuab, at! \u00dfe aber mit ben Borberf\u00fc\u00dfcit ba! SBaffer f\u00fchlte, lehrte fie um unb fletterte an bem gaben wieber in bie \u00a3j\u00f6he. Oie! Wifberholte \u00dfe bie Ver= fdieben\u00dfeit Btale unb erm\u00fcbete babttrd) ben Beobachter, fo ba\u00df er \u00dfe auf einige Stunben verlie\u00df. Bei feiner St\u00fcdbehr faitb er \u00dfe nicht mehr am Stode, Wohl aber von beffeit Spipe einen gaben nad) einem etwa 8 Zoll entfernt \u00dfepenbeit Schraube gegogeit, Welcher ber \u00a9ntWidjenen at! Br\u00fcde\nSafcfjentierg, toirMIofe Spiere. (93re&m, $\u00ef)ier\u00efe\u00ee>en. VI.)\t37\nb\na\na S\u00dfeiBcJjen ber-gemeHnen\u00c2teuiffeinne (Epeira diadema). b 2)ie SCugen bon born gefeljen unb bergr\u00f6^ert.","page":577},{"file":"p0578.txt","language":"de","ocr_de":"578\nSie \u00a9pinnentbiere. \u00a9cpt'e \u00a9pinnen. Stabfpinnen.\ngebient batte. $irbp fanb aud) bie \u00a9pinne fetbft auf unb berurtbeilte fie bagtt, it)nt i|r $unft; fi\u00fcd borgumadjeit. \u00a9ie marb abermals auf ben \u00a9tod gefegt, itad)bem bie S3v\u00fccfe abgebrochen mar. Slufaitgf mieberbolte fte ihr laitgmeiligef 2tbs unb Suftriecben, lie\u00a7 fiep aber gu\u00efe^t au gm ei Reiben itieber, bie fie mit beit ^iuterf\u00fc\u00a7eu aitfeiitanber titelt, rifj, unten angetommen, ben einen tof unb lie\u00a7 i\u00efjit flattern* SHrbp, melier ef nid)t beut Bufatte anheim geben modle, bif bief er tofe gaben irgenbmo au^afteu m\u00fcrbe, fing fein \u00a9nbe mit einem feften \u00a9egenftanbe (i\u00dfinfel) auf, midelte ihn einige SJtate barutn unb 30g ihn ft raff an. \u00a3>ie \u00a9pinne, metdje iitbeffeit mieber am $opfe bef \u00a9todef angelaugt mar, unterfuepte ben gaben mit ihren Seinen unb ba fie baf \u00a9eit Ijinreicheitb ftdjer fanb, \u00efrodj fie auf ipm fort, baffetbe burd) neue, au\u00ef\u00efebenbe g\u00e4ben ber^ ft\u00e4rtenb, unb faut gliidtidj am ^\u00dfirtfet an. Stodj ein anberef SJtittel, einen entfernten \u00a9egeitftaitb gtt erreidjeit, befielt bariit, baf ftdj bie \u00a9pinne an einem gaben aufb\u00e4ngt, 51t fdjmiugeit anf\u00e4ngt unb bief fo lange fortfe^t, bif fte feiten mit beit g\u00fcfett erfa\u00dft, Skmt eilt gaben noch nicht bie gemitnfd)te \u00a9panuung bat, tagt ftcb burd) feittidfe, t\u00fcrgere g\u00e4ben teict;t itachbelfen. 2tugeuommeu,\t-\nber Sabinen fei auf bie eine ober anbere SSeife gliidtid) angelegt, fo giebt bie \u00a9pinne, an ipm bintaufeub unb ben gaben abbaltenb, einen \u00a9urebtneffer, begibt ficb nad) beffeit SOtitte unb giebt immer mieber babin gur\u00fcdM)reitb, bie \u00a9trabten nach aUeit \u00a9eiten, ben testen alf S$eg f\u00fcr bie Einlage bef n\u00e4djfteit benupeub. Sie Serbiitbung alter burd) Greife bleibt nun atf teid^tefte Strbeit noch \u00fcbrig. 2lbermgtf 00m SDtittetpunite aufgebeub, fertigt fie unter treiff\u00f6rmigeu Uml\u00e4ufen einen gaben, legt ibn mit ben St\u00e4mmen ihrer \u00a3interf\u00fc\u00a3e gured)t, ttebt ibn au einen \u00a9trabt nad) bem anbent an, btf fte beit meitefteit unb testen Umgang gehalten b^t. Saf SDtittetfetb enth\u00e4lt ungef\u00e4hr in einer Stufbebnung beseitigen Staumef, ben bie \u00a9pinne mit aufgeftredten Seinen 1 eimtebmeit tarnt, trodne \u00a9eibenf\u00e4beu bon gteidjer Sefdjaffenbeit mit ben bisher bermenbeten, meiterbiit aber nehmen biefelbeit eilten aubern (S^aratter au, inbem fte n\u00e4mtid) bttreb ungemein feine unb gabtreidie Sht\u00f6tdjen, mettre ihnen anb\u00e4ngen, fiebrig merben, bamit bie auftiegenbeu Snfefteu mit Seinen unb gt\u00fcgetu leicpter h\u00e4ngen bleiben, mie ber S\u00f6get au ber aufgelegten Seim* rutbe. \u00a9in Step boit 14 bif 15 Bott Simbmeffer enth\u00e4lt nad) ungef\u00e4hren Serecbitungeit 120,000 fotdjer SMtd)en.\nSer Sau ift fertig, unb meitugleid) bie \u00a9trabten nidjt mie mit bem Birfet abgemeffen erfebeinen, unb bie greife and) noth in anberer H'nfidjt atf burd) bie ftumpfen Serbinbuugfedett\tj\nmit feiten non ber mutbematifd)en \u00a9enauigfeit ber BirWlinie abmeid;en, fo ift er boeb nidjt minber bemuubernfmiirbtg unb eilt rebenber Beuge boit bem aufergem\u00f6bnti^en tafttriebe ber Saumeifterin.\nSkitn nicht \u201eSaumeifier\" gefagt m\u00fcrbe, fo gefdjab bief nur, meit bie\u00a9phtue gemeint ift, gteid);\nDiet, ob SJt\u00e4unchen ober 2Seibd)en; beim biefer Sau gitt nicht ber Srutpftege, bie nur bem lefeteren *. anbeimfaffcit m\u00fcrbe, foubern ber \u00a9rbaltuug bef eignen Sebeuf, morait hier ein f\u00fcr alte Wal erinnert fein mag. iDtitteu iit ihrem \u00a9emebe, melcpcf borgugfmeife nach einem fanfteit Stegen in einem Sage, ober iit einer 9tad)t in beit \u00dcDtouateu SDtai bif \u00a9eptember oottenbet gu merbeit pflegt, fipt nun bie ^rengfpiitne mit nach unten gerid)tetem Stopfe; pagt ef ihr beffer, fo fipt fte aud) niept mitten baritt, foubern l)at ftd) au bem einen \u00a9nbe beffetben unter einem Statte ober an einem fouft gefd)\u00fcpten s$t\u00e4hd)eit b\u00e4uftid) niebergetaffeit, metdjef aber ftetf burd) einige ftraff gezogene g\u00e4ben mit bem S\u00fctittetpunfte in Serbiitbuttg fleht, gleidjfatn ben Setegrapbenbr\u00e4pten, metepe ihr bttreb febe \u00a9rfdj\u00fctteruug bie ^u\u00efunft einer Sente fofort miffeu taffen, gept Juden fte, meit eine gliege fo ungl\u00fceflid) mar, gegen baf Stet) anjureniteu unb fid) bei ihrem Rappeln nad) greifet! immer mehr gu bermidetu. Sie in ihrer Stube bierburd) gern ftd) ftoreu taffeube \u00a9pinne fi\u00fcrgt auf ihrem Hinterhalte berbor, aber ftofmejfe, meit fte immer borftd/tig, nie btinb in ihrem \u00a9ifer gu SBerfe gebt, unb gelangt fd)ited bif gur SDtitte. Son hier begibt fie ftcb nach ber \u00a9teile, mo bie gtiege gemattig ftrampett unb fummt, aber fd)0tt anf\u00e4ngt gtt ermatten, unb berfept ihr einen Si\u00a7, metier fie fd)iteE gu oolltoiitmener Stube bringt, ge nad) benUinft\u00e4nben verf\u00e4hrt fie in berfStcbeuer SBeife. Sei ftartem Hunger gebt fie fofort au bie SDtabtgeit, ober fte legt ein","page":578},{"file":"p0579.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9emeitte $reugfpintte.\n579\nbreiteb Banb boit g\u00e4ben um bie g\u00efiege unb l\u00e4\u00dft fte, g\u00efeid) einem S\u00fcppchen gitu\u00e2d^f\u00ee h\u00e4ngen, ober fte bei\u00dft biefett eingeiridelteit Secferbiffett ab, tr\u00e4gt t|n in ihren B\u00dfinfel, um itju bafe\u00efbft in aller B\u00fct\u00dfe gu rerfpeifen, b. b* gufammengufauen unb mit \u00a9peidjel rermifdjt aufgufaugeit. SDaljer ftnbeit m \u00a9bitinft\u00fc(fd)en in ben \u00a9rcremeitten bon einer \u00a9r\u00f6\u00dfe, treize ber SDnrdjgaug burd) ben \u00a9dflunb geftattet. B\u00fcm hat and) beobachtet, ba\u00df bte \u00a9pinne, trenn fte eine B\u00f6ebpe ober ein aubereb ihr nid)t gufagenbeb B\u00dfefen in ihrem Be^e getrahr irirb, biefent bttrch Slbbei\u00dfeit einiger g\u00e4ben felbft gum \u00a9ntfommen rerhilft. \u00a9ehr flehte B\u00fcidd)en, treldje manchmal in gro\u00dfen Bieugeit bab Beh \u00fcber uub \u00fcber bttitfel f\u00e4rben unb bte ftebenbe $raft beffelbeit bebeutenb berrtngern, liefern ihr nidjt nur git loeitig B\u00e4hrftoff, um fte gu berlrerthen, fonbent n\u00f6tigen fte fogar, ben Bau gtt rer= laffeit unb einen attbent angulegeit. \u00a9te hat feine bienftbaren \u00a9eif\u00eeer trie einige ireftiiibifdje Sfreugfpinueu, in bereit Heftern \u00a9aririn h\u00e4ufig fleiitere \u00a9pinndjen antraf, boit beiten er rer; rnuthet, ba\u00df fte fich bon benjenigen \u00a9efangeiteit ern\u00e4hren, trelche ber \u00a9igeitih\u00fcmeritt beb Baueb gu unanfehnti<h erfdjeineit. SDa\u00df bie $reugfpinne ein gerriffeneb Bef$ aubbeffere, irirb bon bent einen Beobachter behauptet, bom aitberen geleugnet. 3>a ber Borrath beb \u00a9piitttftoffeb rott ber Nahrung abh\u00e4ngt, man aber ben Beicht\u00efjum an fold)ent einer \u00a9pinne \u00e4u\u00dferlid) nidjt anfehen faitn, uttb treil bie Btredm\u00e4\u00dfigfeit beb Stulageortb ber \u00a9pinne felbft flarer iff, alb beut mcnfchlid)eit Beobachter, fo meine ich, ba\u00df in bem einen galle bie Slubbefferung, in einem anberit, unb b\u00f6llig gleid) erfcheiitenbett bie Einlage eineb neuen Bef\u00eeeb bon ihr borgegogen Irirb.\n\u00a3)ie Berfdjiebenljeit int Betragen ber f\u00f4reugfpiuue bei ber Einlage beb Beftrahmeub, bei ber Behattblung ber Beute uub bereit \u00a9enu\u00df, erffrecff jtdj auch auf bie Strt, trie fte eiltet* @efat)r begegnet. \u00aeab getr\u00f6hnlidje B\u00fcttel, berfelben gu entgehen, befiehl im Herablaffett an einem gaben, att lretd)em fte in ber Suft h\u00e4ngen bleibt, trenn fte bieb f\u00fcr aubreidjenb h\u00e4lt, ober auf bie \u00a9rbe f\u00e4llt, unb fich her tobt ftellt, um nachher trieber ruhig h^^ttf gu flettern. 3d) ha^e au$ fd)Oit benterft, ba\u00df fte an einem breiten Banbe gut* \u00a9rbe f\u00e4llt unb fdjleunigft baron l\u00e4uft. \u00a3)iefeb teuere B\u00fcttel fcpeiitt fte befoitberb bann aitgutrenbeit, trenn bie \u00a9t\u00f6ruitg ro\u00fcfommeit uiterirartet fam, trenn beifpielbtreife ein fr\u00e4ftiger \u00a9to\u00df an ben Sift erfolgt, auf trelchem fte forglob in ihrem Hinterhalte ruhete. H\u00f6djft trahrfdjeinlidj geh\u00f6rt and) gu ihren \u00a9idjeruugbmitteln bab fouberbare Benehmen, trenn fie mitten im Befte fi^t. 2Sab \u00ae a r tritt bei einer braftlianifdjen \u00a9pinne beobachtete, f\u00f6niteit trir auch bei unferer $reugfpiuue feheit: feft ft^en bleibettb, f\u00e4ngt fie an gu fchtringen unb revfeht babttrd) bab gauge \u00a9etrebe in eine fo heftig gitternbc Beiregtutg ron ront nad) h^lsit, ba\u00df ihr K\u00f6rper bem Singe beb Beobadjterb faff rerfd)trinbet. Sind) Dr. gritfdj erg\u00e4hlt ron einer f\u00fcbafrifauifdjen Babfpinue, bie ftch ebeitfo bttrd) K\u00f6rperma\u00df trie garbenprad)t aubgeid)net. \u00a9ie hat ungef\u00e4hr bie breifacpe \u00a9r\u00f6\u00dfe unferer ^reugfpiitite uub tr\u00e4gt auf beut flachen au ben B\u00e4nbent eiugelerbten H^tterleibe fcpr\u00e4ge orattgcngelbe unb fd)tnarge \u00a9treifen, trelche bem Bhiere, trenn eb fich auf feinem Jreitl\u00e4uf igen Be\u00a3e f cp au fett, bie langen r\u00f6ttjlidj unb fd)trarg geringelten Beine regelm\u00e4\u00dfig anbgeftredt, ein pr\u00e4djtigeb Slufeijen rerleit)en.\n3nt Herbft ftitb bie ^reugfpiititeit, unter beiten itt einer fpintteitreicheit \u00a9egeitb auf gehn bib fiinfgehn StBeibcpen ein Bi\u00e4undjen gered)itet trerbett lantt, ertuadjfen uub gur Begattung geneigt. Bahebttrg traf am 15. \u00a9eptetnber Beuge biefeb Hergaitgeb unb berichtet bar\u00fcber im BSefeitt; liehen golgenbeb. \u00a9b irai* bei fch\u00f6nem S\u00f6etter um bie B\u00fcttagbftuube, alb auf einem Holgplabe im 2\u00f6albe ein \u00a9pimteup\u00e4rd)en fein \u00a9piel begann; bab Bkibdjeu fam ron Beit gu Beit aub ber B\u00fctte feine\u00bb \u00a9eirebeb tangfam herab, bem BMitudjen entgegen, treldjeb ehrerbietig au bem einen \u00a9nbe beb Beheb trartete uub fich nie nad) bem B\u00fcttelpuufte hiulnagte, \u00a9amt h^\u00d6 M bab Bkibdjen mit bem Bilden nad) unten, ben \u00aeopf nach ront geridjtet mtb gog bie Beine an ben Beit, alb trenn eb tobt tr\u00e4fe. S\u00a3)ab Bi\u00e4nndjeit that fogleich einige \u00a9epritte rortr\u00e4rtb, uub gtrar mit herabh\u00e4itgenbem Bilden, alfo in ber Btge, in trelcper fid) and) bab S\u00dfeibdjen befanb, uub Detaftete unb umfa\u00dfte biefeb ron unten her mit feinen langen Beinen. Badjbeut biefeb \u00a9piel, offenbar eine Bebfofuitg, ettra eine Biertelftuube gebauert hatte, fpraitg bab BMundjen bem\n37*","page":579},{"file":"p0580.txt","language":"de","ocr_de":"580\n3)te \u00a9pinnent-iere. (Sc-te \u00a9ptnnen. Stabfpinnen.\nS\u00dfeibdjeit pl\u00f4^lic- auf Me Sruft, ioobei nat\u00fcrlidj fein Sbiideit lieber nad) oben faut, -ielt feinen Hinterleib -cd) empor unb griff mit beit SDafierfpi^eit in bie ioeiblidje \u00a9djeibe. \u00fcftad)bem bie! faft eine -albe SRinitte gebauert -abett mochte, fprattg e! herunter nub gog fid) oo\u00fcfommen guritd, m\u00e4-reitb ba! S\u00dfeibdjen ftd) laugfant lieber nad) feiner S\u00f6arte inmitten bel \u00fcfte-e! begab. (Sine Siertelfhtube fp\u00e4ter nat)m e! feine fr\u00fchere \u00a9telluitg irieber ein nnb fofort ioar and) ba! 2Jt\u00e4ititd)en loieber bei i-rn. SDa! Setaften ita-nt feinen Anfang, ioie Porter, audj t-at ba! UR\u00e4nnc^en abers mal! einige \u00a9pr\u00fcuge nadj ber S3 rit ft bel SBeibt^ett\u00ea, prallte aber febelmal toieber gur\u00fcd. \u00fcftadjbem ba! \u00a9piel mo-l eine \u00a9tunbe getrieben iuorten mar, ging ba! S\u00dfeibdjeit auf feinen fr\u00fc-ern \u00a9taub* punft gurtid nnb ba! \u00dcDt\u00e4nndjen in fein benadjbarte! Stoff, too e! am-SRadjmittag nnb attc- nod) beit awbent SDlorgeit muffig -ittg. Sftafeeburg nennt e! ein \u201efreinte!''' \u00dcKeft, toeil erj\u00e4lfdflid) annimmt, baff ba! \u00e4Mmtdjen nid>t bane, fonbern ftd) \u201elebig um-ertreibe\". Stenge1! Seridjt \u00fcber beit gleichen \u00a9egenftaub ioeidjt in S\u00fcebeuumft\u00e4nben irieber ettra! -ierooit ab, fo baff alfo attd) tn bem Segattuuglafte trie in bem \u00fcbrigen Setragen feine fefie Siegel gn gelten fdfeiut. 3m \u00a9p\u00e4t; -erbft ioerbeit bie gelben (Ster mit i-rem fefteit \u00a9\u00e4dcpeit an einen gefertigten Ort gnr Itebcririnterung attfge-\u00e4ugt, nnb ber Hinterleib bei 2Beibc-enl f\u00e4llt barauf in bem SDtaffe gufammen, baff man e!\nfanm triebet* erfemtt.' (S-e ber S\u00dfiuter fommt, ift e! -ingeirelft. SDie unter Saumriitbe ober SJtoo! fortlebenbeit 3itbioibueit, bie ftd) nur feiten ftnbett, ge-\u00f6reit uiter= trac-fenen \u00a9p\u00e4tliitgen an.\nSott Epeira gibt e! noc- -i'tbfc-e nnb ebenfo greffe Slrteit in (Sttropa, anbere, meift fleinere ftttb neuerbiitg! unter aitberen \u00a9attuugeu uutergebrac-t, treldje ftd) burc-toenig abiretc-enbe \u00a9telluitg ber Singen mtb anbere \u00dcRerf; male uuterfc-eiben.\nSDie geftredte \u00a9trider fpinite (Tetragnatha extensa) getc-net ftd) unter beit iRabfpiititen burd) ntaitd)e (Sigent-\u00fcmlid)feit au!, ron beiten ber langgeftredte Hmter; leib, bie fe-r langen Seine, bereit beibe porberftcit 5\u00dfaare in ber Sbtt-e ebenfo gerabe nad Pont aulgeftredt nnb neben eiitanber gelegt teerten, trie bie beibeit lebten nad) hinten, foieie bie ieeit porgeftredten $ieferf\u00fc-ler aut meifieit anffalleu. SDie unter ftd) gleiten 8 Singen fieljeit in gioei gerabeit Stei-eit gteci nnb gteei -inter eiitanber nnb in gleiten Slbfi\u00e4nbeit. SDie im aulgeteac-feneit $uj ftaitbe 7 bi! 9 Linien tauge \u00a9pinne ift an beit Seinen nnb am Sorberleibe r\u00f6tljlidjgelb, aut Hin^er^e^'e meift gelblic-meiff, au ben \u00a9eiten ftlberireiff gef\u00e4rbt ttttb oben mit einem rot-braunen, Pott buuflereit, eiitgeferbteit St\u00e4ubern umfd)loffeueit, btattartigeu 9tftdenfelbe Pergiert, \u00a9ie fertigt gieifdieu S\u00eeo-rftengelu, Siufeit ober \u00a9r\u00e4ferit, au \u00a9\u00fcutpfett, \u00a3ad)eit, \u00fcber-aupt au feuc-ten \u00a9teilen ein feufredfte! Stab, in beffeit SJtitte ober \u00fcft\u00e4-e, an einen Sinfett-alm platt angebr\u00fcdt nnb in ber -ier abgebilbeteit \u00a9tellnng fte auf Seute lauert, 2Bid mau fte ergreifen, fo l\u00e4uft fte mit Sli-elfd)itelle baPoit ttitb perftedt fid) unter Sl\u00e4ttent. @leid)e Stafd-eit, gepaart mit f\u00fc-n-eit geigt fte beim (Srfaffen ber Sente, ioetc-e fte nie einfpiunt. 3\u00ab &er SJtitte bei \u00a9ommerl ftnb bie \u00a9triderfpimteit ermadfett. Sei ber Segattuug befiubet fie- bal fleinere SJt\u00e4nndjeit mit abgetpanbter H^derleiblfpt-e unter bem SBeibdjeit, ipelc-e\u00a7 bie feiitige etmal itad) unten biegt; Sruft gegen Sruft geioenbet f\u00fc-rt fenel feine gefiredten 2:afierfpiben iit bie Saud)fpalte, Perr\u00e4t- aber feine 3urc-t Por bem 2Beibd)en, tut \u00a9egeitt-eil eine geioiffe 3ubriuglid)feit; \u00aeie \u00a9ier merbeit iit ein -albfugeligel\nSH\u00e4nn^en ber geftretften \u00abStricterfbinne (Tetraguatha extecsa), \u00fcergr\u00f6fjert.\nDbett bie (\u00e4igeftaltuitg, Don Ijinten t|er gefe^en.","page":580},{"file":"p0581.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9eftredte \u00a9tridwfpiime. Qangenartige SDornfpinne,\n581\n\u00fcdeftdjen gelegt, in ftocfigel \u00a9eioebe eingelf\u00fcdt, au einen (Stengel gel\u00e4ngt unb Uiedjett nod; tut laufenbeit Sa\u00c7re aul, SDie jungen fliegen mitunter au Herbftf\u00e4ben bur<$ bie tfuft unb oerfried;eit ftd) mit Stitbrud; bel S\u00f6iuterl gern in bie 2\u00df\u00f6tfrcn bei* @d)ilfftc^elu.\n3n ben feigen S\u00e4nbent bciber (grb\u00a3;\u00e4lftcu, aber nur \u00a7ier, leben galjlreidje Slrten \u00a7\u00f6d;fteigeu; tl)\u00fcmlid)er Dbabfbinnen, Don to eichen bie bei* \u00a9attuug Gasteracantha (SDorueitleiber) bie oerbreitetfteu fein m\u00f6extern 3\u00a7r Hinterleib, meljr breit all laug, crfd)eint n\u00e4mlid; Don oben all gebr\u00fcdte, mit geredeten dtarbenehtbr\u00fcden Derfe^ene Hornplatte, ioedbe nic^t feiten burd) f\u00fcrjere ober l\u00e4ngere (Stad;elit am 3Uiube einen bebrol;lid;eit 2tnftrid; befommt, \u00a3)ie S3eine ftnb Oerpltnifjmagig \u00efurj nnb bie Slugeu im d8efeutlid;en fo geftedt, toie bei nuferer \u00c4reugfpjnne, nur mit bem Unter; fdjiebe, baff nid;t bie (Stint;, foubern bie (Sdjeitetaugeu e\u00fcoal ioeiter aitleinaitber treten, 2>e nad; beit Umriffen unb bei* Seme\u2019fjruitg bei ^tnterleibel fommeit bie oerfd;iebenften \u00a9efialteit jum 25or; fdjeitt, Don beiten bie t;ier abgebilbete jau^euartige S\u00a3)ontff>inne (Gasteracantha arcuata) nod; nid)t gu ben fonberbarfteit geh\u00f6rt. 3^'e \u00a9eftalt bebarf feiner Weiteren (Sr\u00f6rtermtg, bemerft fei nur, bag bal \u00abSbiuufelb in $orm eiitel fhtmpfen gabfeitl mitten an bei* Unterfeite bei quer;\n\u00a9ie jangenartige jDorttfpinne (Gasteracantta arcuata).\nmulftigeit i\u00f6au\u00e4fe! ^eroortritt, unb ba\u00a7 bie langen, jaugettartig gefr\u00fcmmteit SCUitteXbornen bei ben oerfdjtebenen ^ubiDibiten nidjt beitfelbeit \u00a9rab ber Kr\u00fcmmung erreichen, inte bei bem l;iet* abgebilbeteit. 3Dal biibfd;e \u00a3f;ier ift l;ed blutrott; gef\u00e4rbt, am Dorberen, behaarten ^\u00f6rpertljeile unb aut (Sbinn^apfen gt\u00e4n^enb fdgoar^, m\u00e4brenb bie \u00fcdarbenflecfeit auf bem Hiuterleiblr\u00fctfeu unb bie fed;l Konten, bereu erftel unb le^tel ^aar all litige (Stadfelfpib\u00e4jett auftreten, mit itjrer gleid;fad! fdjloar^eit pf\u00e4rbttng einen eigentpmtidfen (Schimmer in S\u00eeot\u00ef; Derbiitbett. SDie 2lrt lebt auf ^aoa unb fdjeint bafelbft fel;t gemein $u fein, toenigfieul befanbeit ftd; unter einer (Seubuitg, ioeld;e Dor Sauren bal ^aUe\u2019fc^e joologifdje SJtufeum Don bort erhielt, gaijlreidie \u00a9remblare.\n\n\u2756\n\u00aeie \u00a9eberfbinueit (Iniquiteles) fertigen int \u00a9ebiifd; ober jioifcpeu \u00a9ral entloeber ein frag; red;tel, bedeitartigel \u00a9eioebe, beffen ^\u00e4beit ol;tte beftimmte Orbmutg uac^ adeit (Seiten tjin taufen, ein \u00fcfteft, unter tveld;em ^ur ^aarungl^eit dft\u00e4nndjeu unb d\u00dfeibd;en gefedig, au\u00dferhalb biefer aber","page":581},{"file":"p0582.txt","language":"de","ocr_de":"582\n\u00a9ie \u00a9pinncutpiere. (Sdpte (Spinnen. SB \u00e8b erf phut en.\neinzeln \u00eeyopnen, ober gieren einzelne g\u00e4ben ttadp S\u00e4uge unb Sreite, H^e unb \u00a9iefe, bergleidpett audp blo\u00a7 hinter ftdp per, Wenn fie laufen, opne ein eigentliches \u00fcfteft zu f pinnen (Pachygnatha). \u00a9iejenigett aber, toeldje retdpltdper ioebeit, legen biSioeilen unter bem Salbadjitt noep ein HeiiteS, JuagredpteS dtabnep au, banebeit im \u00a9ommer Juopl and) nod) ein glodenf\u00f6rmigeS Srutnep, in meinem baS SBeibdjen ein ober einige \u00a9iercoconS bemalt. Stile biefe \u00a9pinnen pflegen ben bilden nad^ unten getoanbt, au tprem Siebe mit ben Seinen gu h\u00e4ngen unb in biefer \u00a9tedung auf Sente Zu lauern, fo ba\u00a7 alfo ber eben gebrauste SlttSbrttd, \u201efie ioopneit unter iprent Stefte\" rods lommett gerechtfertigt erfdjeint. Sou ben adpt Singen fiepen bie hier mittleren in einem Ouabrat, ober bie \u00a9tirnaugeu n\u00e4her bei einauber, als bie \u00a9djeitelaugen, tu\u00e4prenb baS \u00a9eiteupaar fiep faft ber\u00fchrt, \u00a9er Hinterleib ift bei ben meiften pocpgelo\u00f6lbt, beinahe Htgelf\u00f6rmig, baS borberfte S\u00dfaar ber langen unb b\u00fcrnten Seine immer baS l\u00e4ngfte, ipm fdpliefjt ftdp baS oierte, biefem baS Zweite unb enblidp baS britte als t\u00fcrzefteS an.\n\u00a9ie Serg;SBeberfpinne ober Salbad)iufpinne (Linyphia montana) lebt fomopl in ebenen als in bergigen \u00a9egenbett unb legt ihr Sieh in \u00a9arten au Sretter^\u00e4uneu ober alten H\u00e4ufent, itt hohle11 SBeibeit, im S\u00f6atbe lieber zioifepen Hfl^efrattt ober anberent niebereu \u00a9eftr\u00fcpp als im \u00a9eb\u00fcfd) an. \u00a9S befteht aus einer magredjt auSgebreiteteu \u00a9ede, \u00fcber meldper ftd) zahlreiche fdpr\u00e4ge gattgf\u00e4beit nadp aden dticptuugen auSfpannbn; unter erfterer pflegt bie \u00a9pinne ju ftpen, b. p. mit bem di\u00fcdett na dp unten zu h\u00e4ngen unb fiep in einen gaunminfel ober au einen Pflanzen; ftengel j$ur\u00fcd$ufrieh*u, trenn fte beunruhigt trivb. Hat ftch nun ein gnfelt in beit g\u00e4ben rer? iridelt unb gelangt am \u00a9ube betreiben auf bie bieptere \u00a9ede, fo ff\u00fcrgt bie \u00a9pinne unter berfelbett perror unb f\u00e4dt \u00fcber bie Seute per, rerfolgt fte aber nidpt bis \u00fcber bie \u00a9rennen ber SS op nun g pinauS, fads eS biefer gl\u00fcdett fodte inS greie $u entoeicpeit. \u00a9ie erpafdpte Seute trirb aul? gefogeit, nidpt gerfaut. Sin g\u00fcnftigen gangpl\u00e4peit breiten fid) oft gaplreidpe dtefter \u00fcber eine gl\u00e4epe aus ober liegen in \u00a9todtrerfen \u00fcber einauber, unb getr\u00e4pren, rom Sdiorgentpau beperlt, einen pr\u00e4dptigen Slnblid. \u00a9erabe bei biefer Slrt trurbe bie Segattuug \u00fcou \u00e4lteren unb neueren gorfdpern trieberpolt beobachtet unb rott SJtenge bie Sorbereititng bazu feitenS beS DMundjeitS gefdpilbert. \u00a9S irai* am 14. SOtai (1856), als ein foldpeS \u00fcber bem Salbacpiit eben ein'HeineS breiedigeS \u00a9etrebe, einem \u00a9tege vergleichbar, augefertigt patte. Slttf biefeit \u00a9teg legte es ftd) mit beut Hiuterleibe unb fupr mit biefem pin unb per bis ein \u00a9atnentr\u00f6pflein, Heiner als ber \u00aettopf einer feinen gnfetteuuabel auf bem Staube beS \u00a9tegeS fieptbar trurbe. Hlcvauf begab eS ftdp unter ben \u00a9teg unb tupfte abtred)felnb mit ben beibett Kolben ber \u00a9after (\u00a9amen\u00fcbertr\u00e4ger) auf baS \u00a9ropfdpett, bis bie au ben \u00a9itben jener befiubtidjeu H\u00e4ldjeit eS aufgeitommen patten, dderftr\u00fcrbig irai* hierbei bie \u00a9idjerpeit, mit ber eS baS \u00a9r\u00f6pfdjen immer traf, optte eS bei feiner \u00a9tedung fepen zu leimen, \u00a9er Hinterleib befattb ftdp tr\u00e4prenb beS ganzen Herganges itt einiger Setregmtg, bie febod) teineSiregS bie Slufregttng rerrietp, mit treldjer nachher, Sruft gegen Sruft unb Saud) gegen Saitd) getrenbet, bie H^eit in bie \u00a9dpeibe beS SBeibcpenS eiug\u00eaf\u00fcprt trerbeu. \u00a9pe eS jebodp pierzit loutrnt, finben biStreileu heftige K\u00e4mpfe auf Sebeit uttb \u00a9ob ztrifdpett ztrei SJt\u00e4nttcpeit ftatt. gm gutti legt baS SBeibdpeit gegen punbert \u00a9ier itt eitt flad) getr\u00f6lbteS Sicftdjen unter Saumrittbe ober in einen gefdp\u00fcpten SBtn\u00efel attber\u00ear Statur, \u00fcberfpinnt baffelbe mit loderen g\u00e4ben uttb betragt eS mit ber ben \u00a9pinnen eigenen Sftutterliebe. gm guli fcpl\u00fcpfen bie gungett auS.\n\u00a9ie in dtebe ftepenbe Slrt gleidpt in iprer fi\u00f6rpertradpt uttgef\u00e4pr ber oben abgebilbeteu \u00a9triderfpiitne, ift aber Heiner, nur 2V* bis 3V, Sintert lang unb fept itt ber Stupe ipre Seine nidpt itt ber jener eigentp\u00fctulidjeu \u00a9Seife. \u00a9er Sorberleib ift br\u00e4un, an beit \u00a9eiten bunHer ger\u00e4ubert, ber Hinterleib auf meifjem \u00a9ruttbe mit einem l\u00e4nglicpen, braunen, bunHer unb gelerbt eingefa\u00dften \u00a9dptibe perziert, am Saitdpe butilelbraitu unb viermal toeifj gefledt. \u00a9ie gelblichen Seine fittb an \u00a9dpenfel unb \u00a9dpietteu unb au beit Hi-nterf\u00fc\u00dfen hoppelt, an beit \u00a9\u00fcben ber $niee unb \u00fcbrigen gu\u00dfglieber einfach fdptoargbraun geringelt, \u00a9tim? unb \u00a9eitenaugeu, ade gleich gro\u00a7, bilbeu, zu Zioei unb z^ei einauber gen\u00e4hert, eine fauft nadp vorn gebogene Sittie, to\u00e4preub bie","page":582},{"file":"p0583.txt","language":"de","ocr_de":"Valbadjinforimte. Vefr\u00e4ngte 2\u00a3ebersinne. SJtalmignatte.\n583\n2)ie belr\u00e4njte 2Beberft>inne (Theridion redimitum), ein bei feinem eietf\u00e4ddien SBadje Ijaltenbe\u00eb SJ\u00dfeibdjen.\nettoar gro\u00dfem, im Verg\u00efcid) gu ben \u00a9ttrnaugeu entfernter bon einanber ftehenbeu \u00a9cheite\u00efaugeu mit ben \u00efjinterf\u00efen \u00a9eitenaugen beinahe in geraber Sittie ftehen.\n\u00a9ie befranste SSeberffntttte (Theridion redimitum) geh\u00f6rt 31t ben kleineren, h\u00e4dtfienr 2V2 Linien langen, feif\u00eeert \u00a9binuchen, toelche ftd) an allerlei niebern fangen ober Bufdjtoerf aufhalten, mit einigen unregelm\u00e4\u00dfig gezogenen g\u00e4ben ein paar Bl\u00e4tter gufautmenfbinuen, um ^ier g\u00eet erljafcheu, toar au fleiuem \u00a9egtefer\n\u00c4 M\nv\\Ix\u00bb\nm \u00ff\nR\u00e4ngen bleibt Su ber abgebilbeten \u00a9Seife befeftigt bie SJtutter bar fuget raube, bl\u00e4uliche \u00a9ierf\u00e4dchen an ein i\u00dflatt ttttb h\u00e4lt baneben SBadje, bir bie Saugen au\u00eagefchl\u00fcbft finb, unb bie toenigen \u00a9age nachher, to\u00e4ljrenb Welcher fte noch bet fammen bleiben, \u00a9ar SMnndjen be^ ioohnt in ber ^\u00dfaarungrgeit mit beut \u00a9Beibchen frieblid) ein unb baffefbe Steft.\n\u00a9iefe gierlidje \u00a9pintte \u00e4nbert ungemein\nin garbling unb \u00dfeidjnung ab unb hat baher mehrere Flamen befommeit. Sa garter Sagenb ift fte faff toei\u00df unb bttrch\u00dfheineub mit Sturnaljme ber fdjtoarggeftedteu Hhtterleibrr\u00fcdenr, aber \u00a9nbe Suni, im Sali unb Sluguft ftiibet man an berfelbeit (Stelle burdjau\u00bb bla\u00dfgelbe Sabioibueit (T. lineatum) ober folc^e, bie auf bem Hinterleibe mit einem rofenrothen Greife (T. redimitum), ober einem ooalett glede ftatt ber freirf\u00f6rmigen (T. ovatum) oergiert finb, ober enblid) auch fol<he, bei beiten bie rothe Beichnuug nicht ooUft\u00e4nbig, fouberu burd) einen gr\u00fcnen (Schein erg\u00e4ngt ift. Ueberbier fommen \u00a9ft\u00e4nudjen mit einem rotheu, oon gtoei gelben Otter linien getheilten \u00a9Oal auf bem bilden ber Hinterleiber oor. Slbgefepen oon biefeit Verfdjiebenheiten erfdjeinen bei ber gelblidjtoei\u00dfen @runb f\u00e4rbe ber K\u00f6rperr bie R\u00e4uber ber S\u00dforberleiber uebft einer \u00dcJUttelliuie, fechr S\u00dfaare rituber $\u00df\u00fcnft<hen auf bem Hiuterleibe, bie \u00a9pi^eit ber Hafter unb ber (Schienbeine fdjtoarg; auf ber gelben SBruft ftehen nie auf beut \u00ef\u00efi\u00fcden brei fdjtoarge \u00a9treifen unb um ben Sifter oier ioei\u00dfe S\u00df\u00fcnftchen auf fchtoargem \u00a9runbe. \u00a9ie \u00a9tellung ber Singen erinnert an bie ber Krettg^ fpimte, mit bem Uuterfchiebe, ba\u00df bie oier gleichen mittleren bie \u00a9den einer \u00a9uabratr bilben. Side \u00a9heribien oerrathen in ihren Belegungen mehr \u00a9r\u00e4gheit air bie meifteu aubereit \u00a9hinnen unb taffen [ich leicht ergreifen.\nVon ben gasreichen gamtliengenoffen fei nur noch ber ber\u00fcchtigten \u00a9ftalmignatte (Latro-dectus tredecimguttatus) ber f\u00fcblichen \u00a9uropar gebacht, \u00a9ie gier\u00efid)e \u00a9pinne tourbe feit 1786 tu \u00a9orfatta allgemeiner befannt unb oorg\u00fcglid) im Sluguft ioegen ihrer \u201egiftigen\" Biffer gef\u00fcrdjtet Sn \u00a9panieit fiel fie erft feit 1830 auf, toeil fie bamair in Katalonien in gro\u00dfer SJtenge erfchieit, 1833 abermair unb bann ioieber 1841, merfto\u00fcrbigertoeife in benfelben Sahveu, toelche fid) burch Heufd;redenfra\u00df ein trauriger Slnbenfeu geftiftet hatten, \u00a9ie gur<ht oor ber SMmiguatte fcheint aber mehr auf Slberglaubett unb ttnloiffenheit gu beruhen air auf \u00a9Bahrljeit ber Beobachtung, unb ttad) 3 bir 4 \u00a9agen foUen burch reichlichen \u00a9d\u00fcoei\u00dfaurbntd) bie \u00a9Sirfttngeu ber \u00a9iftr auf Bturfef; unb Sieroenfhftem toi eher befeitigt fein, \u00a9er gemeine \u00e4ftann jener \u00a9egeitbeit gibt halb biefe, halb jene \u00a9pinne f\u00fcr bie SJtalmignatte aur. \u00a9iejeitige, toelche unter ben gorfc^eru air foldje gilt, ift 6 Linien lang, pechfcpioarg gef\u00e4rbt unb am fugeligen, ttad) hiaten ettoar gugefpi$tett Heaters leibe mit breigeha blutrothen gledeit oon oerfchiebener \u00a9r\u00f6\u00dfe unb \u00a9eftatt gegeichnet, oon betten gtoei bem Baudje angeh\u00f6ren, \u00a9ie unter fid) gleichen Singen ber flehten Vorberleiber ftehen in gtoei geraben Linien, bie \u00e4u\u00dferen bem Otanbe fehr nahe unb bie \u00a9tirnaugeu einauber n\u00e4her air bie \u00a9djeitetaugeu. \u00a9ie SDIalmignatte h\u00e4lt fid) gtoifcheu \u00a9teiueu ober in Vertiefungen ber \u00a9rb= bobettr auf, \u00fcber toelche fie einzelne gaitgf\u00e4bett aurfpanitt, uttb ft\u00fcrgt in uugeg\u00fcgelter K\u00fchnheit \u00fcber bie fid; baritt oertoideluben Safeften \\tx, toelche in golge ihrer fdjned toirfenbett \u00a9ifter","page":583},{"file":"p0584.txt","language":"de","ocr_de":"584\nSie \u00a9pinnentoure. Qpdjte \u00a9pinnen. Sricpterfpinnen.\nleicht Bew\u00e4ltigt Serben, felbft menu fie bie \u00a9pinne an @r\u00f6\u00a7e bebeutenb \u00fcbertreffen. \u00a93 gilt bie\u00a7 befottber\u00ea Don ben Heufdweden, bereit fte Diele Dertilgt. Sa\u00ea 28eibenen umfpinnt feine ga^lreid^en, oft mehr beim ^oeifnnbert (gier mit einem lugeligeit, nach ber einen \u00a9eite etWa3 fpi\u00a3 au3* gezogenen, fe^r feftem \u00a9ocoit Doit hedlaffeebrauner garbe ttitb 6 Sinien Sttrcpmeffer. Sie \u00a9icr ftnb nidjt an einanber geliebt, aber auch nicht frei, fonbent bttrd) unftd)tbare g\u00e4bcheit Derbuitben; beim menu man an einem berfelben zieht, fo folgen anbere gleich beit perlen auf einer \u00a9chnttr nach. Herr Sotti meint, ba\u00a7 ein \u00ceBeibchen brei \u00a9ocon\u00ea bereite, ba\u00ea erfte mit 400, ba3 lepte mit 100 \u00a9tent, fo ba\u00a7 ftc\u00a3> bie \u00a9efammtzahl biefer auf mehr beim 700 beliefe, Wa\u00a3 aHerbiugS ein SeWei\u00ea Don gro\u00dfer ^ru\u00e4jtbarteit fein w\u00fcrbe, \u00fcber weldje man ftd) jeboch bei zahlreicher \u00a7eufd;redeu; loft nicht eben zu berwunbent braucht.\nSie in ben 2Binletit Don \u00a9t\u00e4lten, \u00a9djettuen, \u00aeird;eit mtb \u00fcberhaupt Don allen nicht \u00f6fter bem SBerle ber Reinigung unterworfenen di\u00e4umltddeiten ber Raufer au\u00eagefpannten breiedigen \u00a9pimtengewebe, Welche meift Don barin abgelagertem \u00a9taube fcpwarz au\u00eafehen, leimt jebermaun Zur \u00a9einige. Sie oerfdjiebenen kanten, Wie Hau\u00eafpittne, geufterfpiune, SBinlelfpiune (Tegenaria domestica), weldie ihre \u00a9rbatterin f\u00fchrt, beuten auf ihren Aufenthalt hin. \u00a9ie breitet fid) nicht nur \u00fcber ganz \u00a9uropa, fonbern auch \u00fcber ba\u00e9> n\u00f6rbliche Afrila au3, \u00fcberwintert bei un3 im ^ugenbalter uub ift burchfchnittlid) int 3;uni, ba\u00ea SA\u00e4mtchen bei einer S\u00e4nge Don f\u00fcnf Siitieit, ba\u00a7 2Beibd)eit Don 8 bt\u00e9 9 Siuten, crwachfeit. Sie odergelbe \u00a9ruubfarbe be3 \u00ae\u00f6rper3\na\tb\n\u00a3)ie ^au\u00eaffinite (Tegenaria domestica). aSDt\u00fcnnc^en unb barunter bie Slugenfle\u00dfung (leitete bergr\u00f6gert unb in 33orberanfidjt).\nb X\u00dfeibdjen auf beut fRefte.\nerfcheint bttrd) braune ^eidnumgeit gefd^edt. Aut Sorberleibe futb ber dtattb unb ein SUlittel-ftreifen be\u00ea burth einen Suereiitbrud Dom dt\u00fcden abgefchiebeiteit ^opftheilcs\u00bb, \u00a9trahlenlinien uub feberfeit\u00ea brei dJtonbflede auf biefeut buitller, aut Hiuterleibe eine dJlittellinie roftroth ober bratun gelb, eine gledeitreihe jeberfeit\u00ea baneben gelb ttitb bidjt gebr\u00e4itgte \u00a9d)r\u00e4gftrid)e an ben \u00a9eiten braun. Sie odergelben Seine, beren britte3 ^aar \u00effirjcr al3 bie faft gleich langen \u00fcbrigen ift, ftnb mit gezadten, bunlten Gingen geziert. Sa\u00a7 bie obern \u00a9pimiWar$en Wie zwei \u00a9djw\u00e4uzdjen ben oDaleit Hinterleib \u00fcberragen, unb Wie bie \u00a9teduitg ber Augen ift, erhellt auS ber beigegebeiteit Abbilbttng.\n58MU bie \u00a9pinne ihr dteft aitlegeit, fo br\u00fcdt fte ba\u00a7 \u00a9pinttfelb ihre! Seibel ein paar 3od Don ber \u00a9de entfernt gegen bie SBanb, fpazirt im 28ittlet nad) ber anbent 28anb unb befeftigt","page":584},{"file":"p0585.txt","language":"de","ocr_de":"$au\u00a7fpimte.\n585\nlier etwa in lemfellen Sllftanle len fivaff, attgegogeneit gaben; er Wir! a\u00ef\u00bb 1er \u00e4uperpe uni Widpigfte oerloppelt uni oerlreifadpt, uni luvet) fortw\u00e2prettle\u00e9 ^>iu = uni ipergepen auf len g\u00e4ben entfielen lidjt lanelen li\u00e9 itacp lern VMntel pin gleicplattfenle immer f\u00fcrger werlenle, lie alte in lerfellen RBeife Voie 1er, evfte an len leiben SB\u00e4uleit i|re Vupeftuug\u00e9puutte erpalten. 3U tiefem \u201efettet\" fugt lie \u00a9pinne lurdj Duerf\u00fcleit len \u201e\u00a9infdjlag\" uni Ia8 in 1er SD\u00ceitte etWa\u00e9 eingefeutte gangnep ip fertig, aler 1er gange Vau noct) nidpt rotteniet g\u00fcr fid) fellp Welt jie nun itocp |inten im VRutet ein leilerfeit\u00e9 offene\u00bb Dlopr, au We\u00efd)em, Voie au einem turgen \u00a9tiele 1er guerp angelegte Ireiedige 3tyfe\u00ef tffet \u00aea. fw am Xielften foldje \u00a9teilen io\u00e4|It, Voo \u00a3\u00f6d)er uni d\u00fcffe in 1er 2Rauer oortommeit, fo m\u00fcnlet lai iRopr in eine foldje Vertiefung, in ioetc|e fid) lie \u00a9pinne lei |eranua|euler \u00a9efapr gur\u00fcdgiept. Vom in liefer fR\u00f6pre lauert fie auf lie Veute, ergreift fofort lie in\u00e9 \u00dcRep geratpene gtiege ober 9R\u00fcde, fcpleppt fie mit fid) nul oergeprt fte gem\u00e4djlidj in iprem ^interpatte.\n\u00a9\u00e9 Vourle lereit\u00e9 \u00f6len lenterft, lag feie \u00a9pinne mit iprem \u00a9piunftoffe fpavfam fein ntup, Weil feine \u00a9rgeuguitg oott iprer \u00a9nt\u00e4prung alp\u00e4ngt nul eine oerpuugerte Voeuigcr leftpt, a\u00ef\u00e9 eine fei fte, iooptgen\u00e4prte; lamm Wirt fte alfo and) niept arbeiten, voetttt \u00a9turnt uni fliegen ipve Vrleit fofort Voider gerfi\u00d6ren tonnten uni uuu\u00fcp erfdjeineit liefen, ipterau\u00e9, fotgt Weiter, lag ipr lie \u00dcRatur ein feiue\u00e9 Vorgef\u00fcpt f\u00fcr la\u00e9 Vielter oevliepeit pale nt\u00fcffe. Waper pat man lie \u00a9pinnen a\u00ef\u00e9 Vktterproppeten legeid)itet uni nadj iprer Wp\u00e4tigfeit ober fRupe, iprem Jjperoortommeit uni 3ur\u00fcdgiepeit, uni iprer \u00a9tettung im \u00dcRefie \u00fclerpaitpt, ttad) 1er gr\u00f6fent ober geringeren dRenge 1er \u00a9ruulf\u00e4leit lei Vttlage leffelleit, ttad) lern Vatte neuer ober 1er Vergr\u00f6perung fd)on fertiger \u00a9eWele u. bergt, lefeitlere Regeln f\u00fcr lie mutpmaplidje W\u00dfittemug aufgeftedt. jgelenfad\u00e9 fui lie \u00a9pinnen gegen Venleruitg im \u00a9leidjgewidjt 1er Vuft, gegen Lenierungen in len \u00a9tr\u00f6mungen lerfetlen empfulticp nul geigen liefen Vledjfel, mit ioetd)em fiep fepr p\u00fcufg and) la\u00e9 d\u00f6etter \u00e4nlert, auf 6 li\u00e9 8 \u00a9tunlen oor lern wirttid)en Eintritte an. Vorgug\u00e9voeife palen ftp lie angefte\u00ef\u00eften Veoladjtuugen auf lie ^reugfpiune uni lie eien lefprodjette Slrt legogen. 3erveigt lie Itreugfpinne lie \u00a9runbf\u00e4beu ipre\u00e9 fRale\u00e9 itacp einer lefimmten d\u00eeidjtmtg pin uni oerlirgt pd) lauit, fried)ett lie Jpau\u00e9fpimteit ober Wridjterfpinnen tc. tief in ipre fR\u00f6pre nul Irepeit lie \u00a3>iuterleil\u00e9fpipe nad) einer lepimmteit \u00a9eite: bann if auf lall etutreteulen peftigen VMitl att\u00e9 jener \u00a9egenl gu red)iteit. Vcfefiigt erftere aler lie g\u00e4ben le\u00e9 fRapmen\u00e9 Voieler uni nimmt eine ioarteule \u00a9tettung ein, tommen \u00efeptere mit Oorio\u00e4rt\u00bb gerieptetem Stopfeule gum \u00a9ittgauge 1er fR\u00f6pre uni predeu lie Veine, Voie gum gange ger\u00fcpet, larau\u00e9 peroor : fo tamt man lie fRiidtepr le\u00bb fRupepaule\u00e9 in 1er Vtmofpp\u00e4re auuepmen. Von ntamper \u00a9eite Voar len \u00a9piunett eine git \u00fclertrieleue ffroppeteugale leigelcgt ioorleit, Voe\u00e9pa\u00efl man fte ipitcit oon aulerer \u00a9eite g\u00e4itglidj alfpraep. $Da gefd)ap e\u00e9 im ^apre 1794, lag pd) ipr alter fRupm, 1er fcpoit oerloreu gu gepen fdpeit, litrd) folgeuleit Vorfall ooit dienern lefepigte. Wer giiprer 1er frattg\u00f6pfd)en fReroIutiou\u00e9^ armee, f\u00dftd)egru, toar 1er Uelergeugiutg, lap gegen la\u00e9 unter Staffer gefepte \u00a7oHanl nidjt\u00e9 au\u00e9; gurid)ten fei, nul lereit\u00e9 im Vegrip, uuoerriepteter \u00a9adve umgutepreit. 3\u00bb liefer lelentlidjen \u00a3age lieg ipm 1er oon len ipod\u00e4itlem gefangen gepaltene \u00a9eueralaljutant Quatrem\u00e8re-d\u2019Isjonval au\u00e9 lern \u00a9ef\u00e4ugniffe gu Utredjt lie dlacpridjt gutommen, lap lie \u00a9pinnen ipm eine linnen gepit Wagen ftd)er eintretenle teilte' proppegeiteit. i\u00dfidjegru parrte au\u00e9, lie Sp\u00e4lte trat ein, uni unaufpaltfam Iravtg lie Slrtnce auf lern \u00a9ife nad) dtmfterlam tor. Wer befreite Vert\u00fculiger 1er ioid)tigen \u00aeuulgeluugeit feiten\u00e9 1er \u00a9pinnen aler Vourle im Vrtuntppe uadp $art\u00e9 gefiiprt.\n\u00a9utfd)ieleit ioar e\u00e9 eine .fpau\u00e9fpiuue ober eine ipr oervoaulte 2lrt, ioeld)e 1er uugliidlicpe \u00a9priftian II. oon W\u00e4uemart im Werter g\u00e4pmte, Voie, fie umgeteprt uiept wenig lagu leitrug, lie Seilenfcpaften le\u00e9 Wpramten gu g\u00fcgeln. \u00a9ie taitute feine \u00a9timme uni tant ftet\u00e9 perlei, Wenn er fie lodte uni etWa\u00e9 f\u00fcr fie patte. RBer ift nun Voopl Oeralfcpeuuug\u00e9io\u00fcrltger, liefe \u00a9pinne, Welcpe einem Ungl\u00fcdlid)eit noep eiuige\u00e9 Vergn\u00fcgen bereiten taint, ober 1er $ertermeifter, Oon Voeld)em lericptet Void, lap er fie get\u00f6ltet pale, uadplem er ipre greunlfcpaft mit beut \u00a9efangeuen","page":585},{"file":"p0586.txt","language":"de","ocr_de":"586\nSE)tc \u00a9pinnentbiere. @c^te \u00a9pinnen. Orichterfpinnen.\nentbedt hatte? SUS ber f\u00f4onig alt unb fd^vrad; getvovbeu Irai* unb nichts mehr als ben Oob VD\u00dcnfd^fe, bejubelte man ihn fdjoneuber. Oft erz\u00e4hlte er bann mit Streuten ber dtiihrung ton ber greunbfdjaft feiner (Spinne, bon bem Orofte, melden il)re Bl\u00e4he iC>nt gebraut, bon ihrer Slntyancjlicpeit unb Klugheit unb boit bem berzWeiflungSboden Schmerle, ben ber gef\u00fchllofe Werter; meifter burch ihre O\u00f6btung \u00fcber ihn gebracht habe.\nBJlan hat bie \u00a9ewebe unb befonberS bte leicht zu habeubeu ber HauSfpinneu and) 31t mebici? nifdjen Sieden beuu|t. SBerben biefelben auf einem Btohrftuhle ober Orahtftebe gr\u00fcnblidj auS? getlopft unb bom \u00a9taube gereinigt, mit einem SBiegenteffer fein gerfc^nitten, mit SButter bermengt auf S\u00d6rot geftricben unb in beftimmten 3*oifd)enzeiteit genoffen, fo leiften fie treffliche Oienfte gegen SSechfelfieber. SB \u00e9tait n ter ift bie blutftiUeube ^Bildung ber auf SBuitben gelegten, nat\u00fcrlich) <gleidC)= fad\u00bb erft bom \u00a9taube befreiten \u00a9pinnengeWebe. Slud) hat mau berfucht, fie gletdj ben \u00a9eiben? feiben zu berarbeiten, jebod) Wirb biefeS ^Rohmaterial, welches bon einem dtaubthierc flammt, nie in foldjen \u00dcJlengeu zu befd)affen fein, um Worthed au\u00bb bem ^nbuftrte^haeige erzielen 31t tonnen.\nOie gemeine Sabhrinthfpinue (Agelena labyrinthica) bertritt f\u00fcr offene S\u00dfalbpl\u00e4tje, S\u00dfiefen unb fonnige SBergabh\u00e4ttge, bie mit niebern Pflanzen unb \u00a9eftr\u00fcpp beWachfett ftnb, in ihrer SebenSWeife bie HauSfpiuue. \u00a9ie ift noch etwas fi\u00e4ftiger gebaut als biefe, (6 bis 10 Linien lang), bon berfelben \u00a9eftalt, am graugelben SSorberleibe mit zwei fchwargbr atmen S\u00e4ngSftreifeit gezeichnet, bie nach ben \u00a9eitenaugeu hin fpifc auSlaufen. Heber ben grau unb f<hwar$ gemilchten Hinterleib zieht ein Bftittelftreifen graut\u00f6thlidjer Haare, meid;er in einen orangeneu gled \u00fcber ben horauStretenben \u00a9pinnwarzen eubet unb an welchen ft<h feitlich f\u00fcnf bis fed)S bon f\u00fcnften auSgehenbe, gefdjWungene, fdjr\u00e4g nach born gerichtete \u00a9treifen bon gleichfadS graur\u00f6thlicher ^Behaarung dnfdjlie\u00dfen. Oie H\u00fcften unb \u00a9djenfel ftnb gelb, bie \u00fcbrigen \u00a9lieber ber S3eiite voth= gelb, an beit \u00a9pifcett rothbramt, fonft ungeftedt. Oie ziemlich gleich gro\u00dfen Singen orbnett ftch wie bei ber h\u00f6rigen Slrt, nur treten bie \u00a9cheitelaugeu weiter jur\u00fcdf unb n\u00e4her au eiuanber, faft fo nahe Wie bie \u00a9tirnaugen. BBeil baS \u00a9nglieb ber oberit \u00a9pinnwarzen faft hoppelt fo lang als baS boraufgehenbe \u00a9lieb unb emporgerichtet ift, fo erfdjeint baS \u00a9chw\u00e4ttzcheit fehr entwidelt. OaS \u00a9nbglieb ber m\u00e4nnlichen Oafter ift furz unb bid, nicht l\u00e4nger alS baS britte '\u00a9lieb, W\u00e4hrenb eS bei Tegenaria beinahe anberthalb BM l\u00e4nger ift. Oie \u00a9pinne legt unter \u00c4r\u00e4utern unb niebrigem SBufdjWer!/ an freien unb fonuigen \u00a9teden, Wie bereits erw\u00e4hnt, ein wageredjteS \u00a9eWebe als Hangematte an unb l\u00e4\u00a7t eS ,in eine cplinbrifdje, beiberfeitS offene, mehrfach gefeit mm te dt\u00f6hre, welche ihre SBarte bilbet, auSlaufen. Oiefelbe Wirb bon oben her mit trodneu Ol\u00e4ttern berWebt, um einigen \u00a9dmh flogen Biegen unb bie breuuenbett \u00a9onuenftrahlen zu gew\u00e4hren. SBei fdj\u00f6item S\u00dfetter durchl\u00e4uft bie Sabprinthfpiune \u00f6fter bie \u00a9renzeit ihres SBaueS, beffeit weiter Blanb burch oft fu\u00dflange fj\u00e4ben mit ber Umgebung berbunben ift. \u00a9ie zeigt jtd) in ihren ^Bewegungen ungemein flinf unb gierig nach SBeute. gtjr Bleft Oerl\u00e4\u00dft fie fo leicht nicht, foubern flidt eS immer Wieber auS, fobalb eS au einer \u00a9tede \u00a9djaben erlitten hat. 3m Suit unb Sluguft erfolgt bie Paarung unb ztoar in berfeiligen Bl\u00f6bre, in Welcher ftch baS SKkibdjen aufh\u00e4lt. OiefeS legt hierauf eine Oerh\u00e4ftni\u00dfm\u00e4\u00dfig geringe Slnjahl (60 bis 70) gro\u00dfer \u00a9ier in einen auS mehreren \u00a9dichten befteheubeu \u00a9d)laud), beffen Slu\u00dfenfeite mit \u00a9rbft\u00fcmpdjen unb fflanzeuiiberreften auS ber Umgebung oerwebt ift. Oerfelbe wirb in ber Bl\u00e4he beS BlefteS aufgeh\u00e4ngt unb bon ber BJlittter forgfam \u00fcberwacht. \u2014 Oie \u00a9pinne hat eine weite SBerbreitung; beim mau findet fie in \u00a9rtglaitb, @d}Weben, Oeutfdfanb, granfreid), Ungarn unb ficher auch in Blu\u00dflaub. Sn elfterem \u00abaube fod nach Sifter\u2019S SBeobadjtuugeu bie \u00abBegattung fchon im BJlai erfolgen unb bie junge SBrut, burch dichte g\u00e4ben gefch\u00fcpt, in BJlauerl\u00f6djern unb hinter SB\u00e4umrinbe \u00fcberwintern, W\u00e4hrenb nach ben in granfreid) unb Oeutfchlaub augeftedteu ^Beobachtungen fiep bie \u00a9ier in biefer Sage beftnben.\nOie beiben genannten unb noch einige berwanbte \u00a9attuugeu (Hahnia, Textrix u. a.) bilbett\nbie gamilie ber Orid)terfpinnen (Tapitelae).\n* *\n*","page":586},{"file":"p0587.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9erneute Stafferfptmte.\n587\n\u00a3>ie am Sorter 5 nnb #inierleibe cplinbrifden ober Idttglid oralen \u00a9pinnen mit finden Seinen, betten an testeten meift bie Sorllaue feplt, bereinigt man gut* \u00c7amilic ber \u00a9adfpinnen, toeil fie fadef\u00f6rmige Hefter anfertigen. 3pre taalgigett \u00a9pintUoargen finb enttoeber gleicpgro\u00a7, ober bie untern treten weiter perauS, bie ad)t Singen Oertpeileit ftd in oerfdiebener Skife oben auf beut Sruftft\u00fcd, au bem ftd) ber $opf oiel uitbeittlider abfonbert, als bei ben oorpergepeitbett Slrten.\n$eitt eiugige\u00ea \u00a9lieb ber ganzen Familie bietet burd feine Mett\u00ealoeife fo oielep\u00f6dft tntereffante Serp\u00e4ltniffe bar, Wie bie gemeine S\u00dfafferfptitne (Argyroneta aquatica), ein tu feiner \u00e4u\u00dfern \u00a9rfdeiituitg nic^t\u00ea toeuiger af\u00ea ait\u00eagegeidnete\u00ea Spier. 3BeiI bei ipr ttod eine meptg\u00e4pnige Sors Haue au ben g\u00fcfen oorpanbett uub ber podgeto\u00f6lbte Sorbertpeil, ber fdon borner in ungenauer Slu\u00eabrud\u00ealoeife ab\u00a7 topf begeid^net tourbe, bon bem \u00fcbrigen \u00ef\u00efl\u00fcdett burd) eine Suerfurde getrennt ift, pat man fie aud) toopl mit beu Srid)terfpinueit bereinigt; in Slnfepung ber \u00fcbrigen Slerlma\u00efe pa\u00a7t fie aber beffer pierper. \u00a9egett ba\u00ea ^ertommen bei ben meiften \u00fcbrigen \u00a9pinnen \u00fcbertrifft ba<\u00a7 Mftigere, 7 Siniett meffenbe aJt\u00e4nucpeu ba\u00ea mtr 5l/2'\" lange SKeibcpen. Son ben ad)t unter ftd) gleidpgro\u00a7en Slugen fiepen bie hier borberen in einem ftadjen, nad born gerichteten, bie \u00fcbrigen in einem nad) pinten gew\u00f6lbten Sogen, treize ftd) beibe au\u00a7er in ber dtieptung ttod) baburd) unterfd)eiben, ba\u00a7 im borbent bie eingelitett Singen nur etma um bie palbe 8\u00e4uge ipre3 Sitrd)meffer3, im piitteren bagegen retcplid) um bett ganzen Surdmeffer bon einanber abfiepett, to\u00e4preub bie SJUttelaugeu auf einer polfterartigen \u00a9rp\u00f6pttug, bie \u00a9eiteuaugeu auf einem fd)iefeit ^\u00bb\u00fcgeldjen rupett. Sie beibett, beut Heilten Kolben doraufgepeubett toalgigen \u00a9lieber ber m\u00e4ttnlicpen Safter erreid)eu mepr al3 hoppelte Hnge itt Sergleid 31t iprer Sveite. Sei beibett \u00a9efdpledjteru giept ber faft nadte, roft= r\u00f6tplid)e Sorberleib au ben \u00a9eiten nnb pinten itt Srautt, ntn bie \u00a9tim tu \u00a9dtaargbramt nnb ift born burd) brei fdpwar^e S\u00e2ng\u00ealiniett, auf bettt bilden burep gleichfarbige \u00a9trapleit gegeidpiet. Seit olibeubrauiteit Hinterleib \u00fcbers giept ein garter fReif toeifjgrauer \u00a9ammetpaare, auf bettt gWei Seipett eingebriidter f\u00fcnfte in bie Singen faden. Sergleicbett ftttben ftd) nicht feiten aud) bei aubenf \u00a9pinnen nnb marlireu bie Sliipeftuitg\u00eaftelieit f\u00fcr eben fo biele mitten burd) beit \u00a3etb bil nad) bem Saudpe gepettbe SDHt\u00eafelf eiben. Sie Seine eubltd) ftttb mit Slttlfd)luf ber lichteren \u00a9cpenlel nnb H\u00fcften olibenbrauit. Sie eben betriebene \u00a9pinne lebt faft beft\u00e4nbig im S\u00dfaffer uub atpmet bnrep Snitgeitf\u00e4de nnb Itaftr\u00f6preit guglenp, burd biefe im Sorberleibe, Wie e\u00bb fd)eiitt, burd jene in ber pattern ^\u00f6rperp\u00e4lfte. Sie Ihtftr\u00f6pren entfprittgen an\u00bb furgett, pinter beit Zungen gelegenen \u00a9teimmen pitifelf\u00f6rtuig uub leicht mit auberit \u00a9piuneuarten (Clubiona atrox, Drassus brunneus, sericeus tt. a.) |tt oermed)felit, uuterf(peibet fid) bie Stafferfpittne burep ipre Sebett\u00ealoeife bod) toefentlid) 001t biefeit allen, \u00a9ie W\u00e4hlt ftepenbe ober nur fanft baphtfliejgeitbe \u00a9elo\u00e4ffer, melde reid) an SOHlbeu uitb Heilten ^snfetten, an SJleerlinfett nnb oerfdjiebeuen anbertt Stafferpflangeu finb, gu iprem Slufentpalt\u00eaorte, fdtaimmt barin nmper, baut ipr Steft bartu nnb begattet fid aud bafelbft. \u00a9ie faim inbefg auf l\u00fcrgere\n\u00aeie gemeine SBafferf pinne (Argyroneta aquatica) ettoa\u00a7 toei> gr\u00f6jjert, unb ein unten offenes SReft berfetben. Oben bie Singen* fte\u00fciing uon hinten Ijer gefe^en.\noergtoeigeit ftd) nidt Weiter. Sut \u00e4u\u00dfern Slnfepett","page":587},{"file":"p0588.txt","language":"de","ocr_de":"588\nSDie @^innent\u00ef;tere. (Sdjte \u00a9ginnen, \u00a9adfbtitnen.\nSeit au\u00dferhalb ihre! Elements leben; beim \u00a9eoffrot) falj, Inte eine unb bie aubeve bet Verfolgung bel D^aube! heraulfam, ben ergriffenen aber mit ftd) ^tnab nahm, unb V\u00dfalfenaer beobachtete bet einer (Gelegenheit eine Lautung \u00fcber betn Vkffer. SDie fdjmimmenbe \u00a9finite bietet einen \u00fcberrafchenben Slnblid, iitbem eine b\u00fcmte Suftfd)id)t ihren Hinterleib umgibt, meldje mie eine Ottedftlberblafe (baher bie \u201e\u00a9ilberntnfloffene\") ergl\u00e4nzt unb bte \u00a9egenmart ber ihrer Kleinheit megett fonft ju iiberfehenben Jungen \u00fcthierchen Oerr\u00e4tl). SDiefe Suftfdjidjt mirb nicht blo! non bem \u00a9ammet; \u00dcberzug, melier bal \u25a0\u2019fta\u00dfmerbeit ber Haut Oerhinbert, feftgehalten, fonbern iiberbie! noch butch eine 2lrt oon girni\u00df oont untgebenben SBaffer getrennt Vemerft man \u00e4\u00f6afferfbinnen ohne biefe! ftlberne Suftfleib, fo faitit man barauf rechnen, ba\u00a7 jte Iran! jtnb.\nS\u00dfenit unfere Heine \u00c7audjeriit ein Sfteft bauen mill, fo fommt fie an bie Oberfl\u00e4che bei VSaffer! unb redt, auf bem $opfe fieheitb, ober ben Vand) nach oben gerichtet, bie \u00a9pi^e ihre! Hinterleib! barau! hei'\u00fcor in bie Suft, breitet bte \u00a9binneitmar^ett auleiitaitber ttitb hufdjt fa>neU ioieber in bal SBaffer. Stuf biefe VSeife nimmt fte unabh\u00e4ngig oon bem \u00a9ilberHeibe bei Hinter; leibel eine Heinere ober gr\u00f6\u00a7ere ber Seibelfbihe anh\u00e4ttgenbe Vuftblafe mit ftd) hiuab. 2JUt ihr fdjmintmt jte an ben $flanjenftengel, ben fte ftd) oorher all baffeitbe! p\u00e4hdjeit f\u00fcr ihre 2Bohmtng aulerforeit hatte unb heftet bort bie Vlafe an. \u00aeie! fattit nat\u00fcrlid) nur mittelft bei \u00a9bimtftoffe! gefdjeheit, meldjer attl ben 2Barjen all eine Slrt ooit girni\u00df heroorbringt, mit beit H^terf\u00fcfen georbitet ioirb unb bie Vuft ber Vlafe oont Staffer abfdjlie\u00dft, meil biefe fonft ohne Weitere! Ioieber nach oben berlett m\u00fcrbe. H^auf mieberholt jle ihr erftel Verfahren, holt ftd) eine freite Suftblafe, meldje unten am \u00a9tengel bitrd) bie jmedm\u00e4\u00dfige Vergr\u00f6\u00dferung bei fte hattenben gaben; nehel mit ber erfeit oeretnigt mirb unb f\u00e4hrt fort, bil attm\u00e4lig bie Heine \u00a3and)erglo\u00fce mit ihrer Deffnung nach unten ctma in ber \u00a9r\u00f6\u00dfe einer SVallnu\u00df fertig ift. Verfdjiebene g\u00e4ben m\u00fcffeit nat\u00fcrlich m\u00e4hreitb bei SVadjlthnm! berfelbeit ihr ben n\u00f6tigen H^alt geben unb anbere, um beit (Gittgaitg uadj allen 3Hd)tungeit attlge^ogeite, bienen all gallftride f\u00fcr bie horanfchmiintnenbe Vente. \u00dc\u00f6ollteit bie \u00a9binnen nur auf biefe marten, fo m\u00fc\u00dften fte mohl maithmal hungern, baher fchmiinnten fte and) barnad) anl unb halten ftdj meniger an eine befiimmte \u00a9emohnheit, all ihre in ber Snft Hie^e aiilmerfenbeit Vr\u00fcber. Haben fte e\u201dx \u00a9d;ladjtobfer erfa\u00dft, fo Hiedjeit fte bainit am erfiett befielt \u00a9tengel in bie H\u00f6he unb Oerfpeifen el in ber Suft, ober thuit ein \u00a9letdje! in ihrer \u00a3au<herglode, ciud) h\u00e4ngen fte el hier all Vorrath an einem gaben auf, meint ber Hungo^ oorl\u00e4uftg gef\u00fcllt ift. 3\u00ab ber \u00a9cfaugenfdjaft bcfeftigen bie \u00a9binnen ihre (Glocfe and) ein bie SB\u00e4ttbe bei \u00a9ef\u00e4\u00dfel, ja be SOroiloilleI beobachtete mehrmall, ba\u00df, meint man ihnen teilte S\u00dfflaitgeit mit in ihr \u00a9ef\u00e4ngiti\u00df gab, fte treujmeife g\u00e4ben burch bal SSaffer ^ogen unb mitten baratt ihr \u00fcfteft befeftigten. Oaffelbe j'ieht unter allen Umft\u00e4itben aber nicht mie ein \u00a9emebe, fonbern mie eine mei\u00dfe, bidjte unb \u00fcberftriti\u00dfte Vtaffe anl.\n\u00dfur \u00dfeit ber Paarung, meldje int griihfahr unb \u00a9eftember erfolgt, erfdjeiut bal SuftHeib meniger regelm\u00e4\u00dfig, entmeber bleibt eilt rautenf\u00f6rmige! 3Htdenfled frei baooit, ober an einzelnen \u00a9teilen, mie an Vntfi, Vauch unb Hditerleiblfbihe h\u00e4uft fid) bie Suft mehr an. \u00aea! StR\u00e4uudjeu baut bann in ber \u00fcft\u00e4lje bei Vkibdjen! ebenfall! eine (Glocfe oon etloa! geringerer (Gr\u00f6\u00dfe unb oerbinbet biefelbe bitrd) einett oerbedten \u00a9aitg mit ber bei SBeibdjenl. Von Signac beobachtete, aber nur im gr\u00fchlittge, biimeilen brei mit eiitauber oerbititbene Hefter, bie ftd) ebeitfo fdjitelt ioieber trennen f\u00f6itneit, mie fie ftd) Oereinigten, meint bie \u00a9binnen itt \u00a9treit geratl)en; benit in biefer 3eit ftttb fte fehr erregt uttb e! eittmicfeiit ftd) K\u00e4mpfe um bal \u00a9iitbringeit in bal eine ober anbere 3Reft. Hat ftd) aber erft ein ^p\u00e4rdjeit geeinigt, fo h\u00e4lt e! ftd) auch in griebe unb greuitbfhaft ^famnten. Oa! SSeibdjeu legt feine (Gier in eine Suftblafe, meld)e e! bann meiter nmfbiitnt unb heftet biefe! etma! abgeblattet fugelige 9Reftd)eit an eine 2Bafferbflau$e, baffelbe nicht au! ben Vugeit laffeitb, ober h\u00e4ngt e! in feiner (Glocfe auf. Severe! beobad)tete be Vroil; Oille! am 15. Vprtl; am 3. \u00abgtttti fd)liibften bie jungen \u00a9binnen an!, meldje emborftiegen, um Suft 51t fch\u00f6bfen. Mehrere bereiteten ftd) Heine \u00a9loden an einer Vkfferbflait^e, meld)e fte in","page":588},{"file":"p0589.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9entente S\u00dfafferfptnne. Sltla\u00eafptnne.\n589\ninvent 93e^\u00e2\u00efter Borfanben, gingen aBer nidjt\u00e9 befto Weniger in iljrer \u00a9eBurt\u00e9ft\u00e2tte att\u00e9 nnb ein. \u00a9iitige bon iljneit fielen iiBev bie ^eic^e einer SiBelleit\u00efaroe l)er nnb gauften bavait, Voie $uttbe an einem \u00a9t\u00fcd gleifc\u00efj. \u00a9eu f\u00fcnften \u00a9ag med)felteit fie i\u00efjre ipaut nnb bie S\u00e4lge fdfoammcn in Stenge anf ber Oberfl\u00e4che be\u00ea SBaffer\u00e9 umljer.\nSIBer aitdh gum SBiuteraufentljatt bienen bie \u00a9loden. \u00a9egeer fing int \u00a9emptemBer eine m\u00e4ttnlidje (Spinne ein nnb erhielt fte vier Stouate lang in einem mit S\u00dfaffer gef\u00fclltem \u00a9ef\u00e4\u00a7e. \u00a9ie Baute ftdj eine fel)r b\u00fcnne \u00a9lode bon ber \u00a9ro\u00a7e eine\u00e9 IjalBen \u00a9auBeiteie\u00e9, meldje fte bttrd) unregelm\u00e4\u00dfige g\u00e4ben an bie SSattb bei @ef\u00e2\u00a7e\u00e9 Befeftigte. Bitten in biefer lufterf\u00fcllten \u00a9aud)er= glode fa\u00df bie \u00a9pinne, ben \u00aeopf nach oBen gerietet nnb bie Seine an ben K\u00f6rper angesogen, \u00a9en 15. \u00a9ecemBer fanb fiel) bie untere \u00a9effnuug berfc^loffen nnb bie \u00a9pinne unBemeglid) in iljrer SuftBlafe. \u00a9ttr<h \u00a9r\u00fcden sevri\u00df biefelBe nnb bie Suft perlte baratt\u00e9 ^erbor. hierauf oerlie\u00df bie \u00a9pinne il)re gerft\u00f6rte SBotjmmg. \u00a9egeer reichte ihre eine Stoff er aff el, bie fte fogleid) ergriff nnb anifog. Sad)bem fte brei Stouate gefaftet hatte, geigte fie ftdj nod) leBeniluftig nnb borgugiloeife gum \u00a9djmaufen Bereit. 3m greieu \u00fcBerlbintert bie Stofferfpinue fehr gern in einem leeren \u00a9djnedeitljaufe, beffen St\u00fcnbuug fte bnvd) ein f\u00fcnftiidje\u00e9 \u00a9emeBe oerfdfie\u00dft. Unfere Sfrt fd)eiut nteljr bem mittleren nnb n\u00f6rbltdjen (Suropa anjuge^\u00f6ren nnb ift fd)on im n\u00f6rblidjen graufreidj feiten; im \u00a9\u00fcben fournit fte nidjt bor.\n\u00a9ie \u00fcbrigen gal)lretd)en, auf mehrere \u00a9attuugen Bertolten \u00a9adfpittnen leBett meift berfiedt unter \u00a9teilten, Sioo\u00e9, in \u00dcKauerrifeen, gel\u00e9fpa\u00eften unb hinter Otinbenft\u00fcden alter\u00eafdjmadjer S\u00e4ume, \u00a3ier Befonber\u00ea fallen ben Jpembenfn\u00f6pfdjen \u00e4hnliche, in ber Stitte ettoa\u00ea geto\u00f6IBte, ringsum flach geranbete, mei\u00dffeibene K\u00f6rperchen auf. (S\u00e9 ftnb bie platt au bie ^^nenfeite ber SUitbe ober ben entrinbeten \u00a9tamm, aBer audj an sufammeitgeroUte Sl\u00e4tter angefleBteit (Siefs nefterd)eu mehrerer SIrten biefer \u00a9pinne. Sl\u00ef\u00e9 eine ber gemeinften finbet ft<h an ben genannten Serftedeu in unfern \u00a9\u00e4rten, nid)t feiten audj in K\u00e4ufern bie Sltla\u00e9fpiuue (Clubiona holo-serica). \u00a9ie fertigt einen \u00a9ad, gleid) au\u00e9geseidjnet burdj geiitljeit, \u00a9ilBerglan^ unb \u00a9urdjftdjtigs feit, fd)l\u00fcpft ait\u00e9 -beffen \u00a9effnung fd)eu unb erfd;redt, menu eine uuermartete \u00a9t\u00f6rung fommt, Betfpiel\u00ealoeife ein UnBefngter ba\u00e9 fRinbenft\u00fcd lo\u00e9reift, hinter meldjent fte ftdj ficher f\u00fcllte, unb Bringt in bem Sereidj feite\u00e9 ihre fitopff\u00f6rmigett (Siiteflcheit au. 3UI* $aarung\u00e9$eit galten ftdj Beibe \u00a9efdfechter in einem \u00a9ade auf, ber burdj eine gefponueue \u00a9djeibemanb in jlbei Stoljttungen, eine obere unb untere \u00a9tage, geteilt morbeit ift. \u00a9egen (Sube guiti legt ba\u00ea Skibdjen funfsig Bi\u00ea fedjsig (Sier, unb fo lebhaft e\u00ea border mar, fo Bereit, baoon su laufen unb fid) sur \u00a9rbe su ft\u00fcrsen, menu e\u00e9 geft\u00f6rt m\u00fcrbe, fo mettig l\u00e4\u00a7t e\u00e9 fid) jet^t baju Beftimmen, bie $eime feiner Sadjfommenfdjaft gu oerlaffett, foitberit e\u00e9 gieht ftd) Bei Ijeraitttaljeitber \u00a9efaljr \u00efj\u00f4djften\u00e9 in ben jpiiitergrititb feiner S\u00dfoljuiiitg gitr\u00fcd, oerl\u00e4\u00dft fte aBer nicht. $u anbent geiten fd)meifeit bie Sttla\u00e9fpinneu gern untrer unb fudjeit mit SorlieBe bie SRefter anberer \u00a9pinnen auf, um bie (Sier SU fr eff eit. (Sin gelBlidjmei\u00dfel, bie hornBraitite \u00a9runbfarBe be\u00e9 lang ooalen $opfBruftfi\u00fcdl, bie rotljBraitne be\u00ea eBenfo gefalteten ^iuterleiBe\u00e9 Bebedenbe\u00e9 \u00a9d)ttppenf(eib, gr\u00fcnlidjmei\u00dfe uitb burdjs fcheineube, au ber \u00a9pi|e fd)lr\u00e4rsliche Seine unb fdjmarse \u00e4Jhtubt&eile mad)en unfere int meiBltdjeu \u00a9efd&Icdjt 3 Bi\u00e9 5, im manulid)en ij\u00f4djfien\u00e9 4 Sittiett meffeube Slrt fenntlid). \u00a9ie \u00a9attuug aBer d)arafterijtreit ad)t meit Bon eiitaitber fte^enbe Singen, bereit oorbere 9tei^e faf eine gerabe, bie Hintere eine fdjluad) itadh hinten gebogene Sinie Bilbet, mit Bebeutenb meiter Bon einanber gei\u00fcdtett Slitgeit; bie \u00a9eitenaitgeit ftcljen um SlitgeuBveite Bon einanber aB. \u00a9ie \u00a9pinnmarseit IjaBeit gleid)e S\u00e4nge, bie g\u00fc\u00a7e feine Sorflaue, bie Unterlippe eine faft littienf\u00f6rmige \u00a9eftalt unb bie Kiefer-fixier in ber Siitte eine ftarfe \u00a9inf^nitrititg.","page":589},{"file":"p0590.txt","language":"de","ocr_de":"590\n2)te \u00a9pinnentpiere. \u00a9cpte \u00abSpinnen. 9t\u00f6hrenfpinnen.\nSDte 91 \u00f6ljrenfpinnen (Tubitelae) mebeit unter \u00a9teilten, in 3tt|en, Otoljrftengelit :c. S\u00f6hren non bitter \u00a9eibe unb geidjueu ftd; burdj nur fec\u00a3>\u00ea Singen, einen malgigen, auf turnen, aber ftarfen Seinen ru^enbeit K\u00f6rper unb eine eing\u00e4hntge Sorflaue auS, bie leiblichen Safter \u00fcberbieS bitrdO eine ungeg\u00e4pitte Uralte.\n\u00aeie Wenigen hierher geh\u00f6rigen Slvten erfennt man leicht an ben angef\u00fchrten SJterfmaleit, befonberS an ben fedjS Sugeit, meldje bei ber \u00a9attung Segestria non faft gleicher \u00a9r\u00f6\u00dfe gu nier in einer faum itadj hinten gebogenen Seihe nom flehen, m\u00e4prenb bie beiben obern bie meiter nadj au\u00dfen ger\u00fccften \u00a9eitenangen bilben, \u00eeneld>e non ihren anbern Sadjbarn nidjt breiter ioegriiden als biefe non ben \u00a9tintangen; bei Dysdera bagegen orbneit fte jtdj fo, ba\u00df man giiaet gr\u00f6\u00dfere \u00a9tintangen, gtt>ei ettoaS n\u00e4her geriidte, bebeutenb Heinere \u00a9dfeitelaugen unb feberfeitS mitten gmifd)en ihnen ein (Seitenauge unterfdjeibeit \u00efantt, melcpeS nat\u00fcrlid) breiter nach ber \u00a9eite r\u00fcdt unb bie \u00a9r\u00f6\u00dfe eine\u00a7 \u00a9tintaugeS ha^ \u00aeine for nerbreitetften unb gemeinfteit Slrten ift bie Hellerffinite (Segestria senoculata), bie unter \u00a9teinen, Saumrinbe, SSooS, in 9Jtanerl\u00f6d)ent unb \u00a9troh; b\u00e4dfcnt lebt unb gtrar in einer m\u00e4\u00dfig langen, brei\u00dfen, beiberfeitS offenen S\u00f6hre, an beren SJi\u00fcitbuitg fie mehrere \u00a7\u00e4beit nach allen Sidjtungen giept als \u00a9teilt beS Slnfto\u00dfeS f\u00fcr herannahenbe $nfeften. 21m (gingange biefer S\u00f6pre p\u00fclt fie SKacpt, bie fedjS borbereit Seine nad) born gerietet unb bem K\u00f6rper angebriidt. \u00a3)aS in ben gangf\u00e4ben evfd;einenbe \u00a9djlachtopfer trirb fogleid) erfa\u00dft unb nad) hinten in bie S\u00f6pre mitgenommen. \u00a3)ie \u00a9pinne geigt fiep bei ihren Eingriffen f\u00fchlt unb gemanbt; beim fte iragt ftd) an ^nfelten, bie ihr an \u00a9r\u00f6\u00dfe unb $raft \u00fcberlegen ftnb unb nimmt\nSie Jtellerftnmte (Segestria senoculata). SBeibcfjen unb \u00efRchuidjen, in ber SRitte bie Slugenanfidjt bon born. (2ltte3 bergr\u00f6\u00dfert.)\neS felbft mit einer EBeSpe auf, bie boit ben metfiett anbern \u00a9pinnen itidjtS gn bef\u00fcrchten pat, bielmehr bon ihnen gef\u00fcrchtet irirb. Sit ber \u00fcSitte beS \u00a9otnmerS fviedjeit bie jungen auS bem gietnlicp fugeltgeit \u00a9ierf\u00e4ddjen auS unb palten ftd) anfangs im Sefte ber Stutter auf. SDie 4Y2 bis 5 Linien meffenbe ^ellerfpinne geidjuet ftd) burch einen geftredten K\u00f6rper auS. \u00a3>er lang; eif\u00f6rmige, ped)brattn gl\u00e4ngcitbe Sorberleib ift faft hoppelt fo lang als breit, born mtb hinten abgeftupt, ben inalgigen, br\u00e4unltd)gelbeit Hinterleib giert ein Haarfleib unb auf bem S\u00fcden eine bitiifetbrauue geicpnuitg, beftehenb auS einer S\u00e4ugSreipe bon fed)S ober ftebeit nach hinten Heiner merbenbeit Rieden, breldje eilt Stittelftreifen mit eiitaubcr berbinbet. SDie \u00a9eiten, ber Saud) unb bie Sntft erfcheiiteit bnrd) bunfelbramte gledd)eit gefprenfelt, bie \u00a9d)ieiteit ttub fyerfen mit gloei, bie \u00a9pipen ber \u00a9thenfel mit einem fdjinargeit Singe umg\u00fcrtet. SDiefe Elrt fanb Herr Saroit SBalfeitaer fehr uitempfiublid) gegen bie $\u00e4lte; beim er traf im Januar (1830) ein 3\u00bbibibibuunt bereits fehr lebhaft hinter Saumrinbe an, obgleid) baS Spei-morneter feit adjt Sagen 14 \u00a9rab unter Sud geigte. Serfelbe behauptet \u00fcbrigens and), ba\u00df hier, trie bei ber d\u00f6afferfpiitite baS SS\u00e4itndjeit gr\u00f6\u00dfer fei als baS S\u00dfeibdjeit, maS bon anbern \u00a9eiten nid)t beft\u00e4tigt irirb. \u2014 3\u00bbr it\u00e4d)fteit Seriraubtfdfaft geh\u00f6rt eine aiif \u00a9itba unter \u00a9teilten lebenbe, bon Stac Seap als Nops","page":590},{"file":"p0591.txt","language":"de","ocr_de":"tefterfyinne. Herumfchtoeifenbe ^rabbenfpittne.\t591\nGuanabacoae befhriebene \u00a9pintte, tueld)\u00a3 burd) bar Sorhanbeitfeiit bon uuv jlvei Singen cine merfirmrbige Slurttahme bom Urbilbe bei* Rinnen madft.\n(Sine betr\u00e4chtliche Sln^hl bon \u00a9hinnen, bie befonberr in Sorbamerifa unb \u00a9itropa leben, ohne ben \u00fcbrigen (grbt^eifen ganoid) gtt fehlen, seidenen fid) burh ihv betragen nnb ben meift platt gebriidten Vorher bor alleu auberit attr nnb Umrbett air ^rabbeufpinuen (Laterigradae) 31t einer Familie bereinigt, nnb barnm fo genannt, ioeil fte eine nicht $n berfennenbe 5lehnlid)feit mit ben fur^gefchtb\u00e4ngten \u00c6rebfen haben, bie and) Krabben h^eu. \u00a9ic ftreden n\u00e4mlich ihre Seine, bon ben en bie beiben hinterften ^\u00dfaare gegen bie borbern an S\u00e4nge auffa\u00fcenb jurndbleiben ioeit bon fx<h/ br\u00fcdett fte fammt bent flachen Seibe feft an ihre Unterlage an nnb gleiten mit gleidjer Seihtigfeit bor', r\u00fcd; nnb feitd\u00e4rtr bahin, mie er ihnen eben paffett trill. Stan trifft fte an Sattmfl\u00e4mmen, Sl\u00e4ttent, befonberr aber an reich befnhten Slumett an, too fte auf Sente lauern. @ie fd)leid)en gern gegen ben f\u00f6'opf ber gum Opfer an\u00eaerfeheitett $nfeftr, padett ihn hinten itn \u00a9ettid unb l\u00e4rmen ober tobten jettet bttrh ihren Siff. Oft prallen fie erft gur\u00fcd, um bie SMrfungeit ihrer Slttfalir ab^utoarten nnb fhreiten bann gnm Slurfaugen, menu fette bie geto\u00fcufhten toavett. \u00a9eto\u00f6hnlid) Reifen fie nur einzelne ^\u00e4bett, um fih baratt Ijerab^ulaffeu ober fonft ihre S\u00dfege ju regeln, ^nr $cit ber (Sierlegenr aber toohnett manche Slrten ;$toifheu gnfammenge^ogenen Sl\u00e4ttent, in Sl\u00fcthenft\u00e4nben ber Oolben, ber \u00a9hafgarbe u. a., bie fte httoenbig mit einem mehr ober Zeitiger bidden \u00a9etoebe au\u00ea\u00eeleibert, attbere ftthett fid; toieber anbere gefh\u00fcfde p\u00e4fsdfen unter \u00a9teilten ober hinter Satttnriitbe, um ihre blatten ober ruttbeit \u00a9ierf\u00e4ddjm bafelbft abjulegett unb mit ber gelrohutett m\u00fctterlichen 3\u00e4rtlid)fett 31t betoadfen. Oie an Saumft\u00e4mmen lauernben Krabben= fpinnen nnterfheibeit fid) hinfihtlid) ber ^\u00f6rperf\u00e4rbuttg faum oou biefett unb bie ftattlidfe, toeijp gr\u00fcne Thomisus (Sparassus) virescens br\u00fcdt fid) feft in ben Sl\u00fctheuftrauff ber \u00a9djafgarbe, fo ba\u00a7 bie harmlos ab; nnb ^ufliegenben ^nfefteu in bieten f\u00e4llen feine SUfunug oott bem nahen Serberbett haben f\u00f6ttiteit.\nOie ad)t Slugen ber $rabbenfpiituen flehen oort)errfd)enb itt gU'ei Sogenliniett, toeldfe einen itad) hinten offenen Hal\u00f6mottb einfhlie\u00a7ett. Sad) ber toenig oer\u00e4nberteit \u00a9tellnug biefer, ttad) bem gegeitfeitigen \u00a9r\u00f6ffenoerh\u00e4ltniffe ber Seine, nah bem Sorhattbenfeitt ober St\u00e4ngel ber Soi*; flaue nnb itn le^tereit $a\u00fce, ob feberartige Haarbi\u2019tfhel att ber Uuterfeite ber f\u00c7u^fpil^en oorfommett ober nicht, fo toie enbtih nad) ber \u00a9efta\u00eftung ber Hinterleiber hat man bie ^rabbettfpinnen neuere bingr auf gahlreih^ \u00a9attungeu unb Untergattungen oertheilt, oott betten Thomisus obenan fteht. \u00a9tatt aller fei hierher herumfdftoeifettben \u00aerabbenfpinite (Thomisus ober Xysticus viaticus) geb\u00e4ht, bie toegeit ihrer F\u00e4rbung itnb3eihnung, toeldje hier toie bei auberit Slrteit niht beft\u00e4ubig ftttb, oou ben oerfdfiebeiteit \u00a9hriftftelleru immer triebet* f\u00fcr eine anbere Slrt gehalten tourbe unb b\u00e4het* oiele Samen befontmett hat. \u00a9ie ift gelblihbrautt, eine \u00a9abeljethnuitg nnb feber \u00a9eiten; raub ber Sorberleiber am hedfieit; eine lichtere, oou oont ttad) hinten allm\u00e4lig ertoeiterte, feber; feitr breimat aurgejadte \u00dfeihnuug l\u00e4uft \u00fcber ben S\u00fcden ber Hinterleiber, beffen toeifflthe \u00a9eiten oou braunen \u00a9hr\u00e4gftriheit burd^ogen irerbett, toeldfe ftd) hinter bem S\u00fcdettfelbe bogenf\u00f6rmig nah oben toeitbett. Oie gelben Seine tragen beim Steibcpen alle oberto\u00e4rtr braune \u00c7lede unb Snnfte, befottberr bie oorberett, beim Sl\u00e4ttnd)eit fiitb bie riet* oorbereit oou ber SBurjel bir 51t ben ^ttieett roftbranit ober fhto\u00e4rflid), battit gelb nnb nngefledt trie bie folgeitbeit; biefer nur 2 Sittien lang, ift im Sltlgemeiueu buufler unb greller ge^eidfitet, atr bar 3V2 Sinien meffettbe, im Hinterleibe bebeitteub breitere 2Beibd)en. Oen Seinen, oon betten bar oorberfte ^paar am l\u00e4ngsten, bar br\u00fcte am f\u00fcrgeften ift, febod) bir 3m* \u00a9d)ienenfpihe ber feiten 5paarer reiht, fehlt eine Soi*; flaue, fo and) feber \u00a7ebet*haarb\u00fcfhet ftatt ihrer; bie 3\u00e4hne bei* f5uPrallett ftttb gefriimutt, bie ber","page":591},{"file":"p0592.txt","language":"de","ocr_de":"592\n$ie Spinnentiere. (Scfjte \u00a9ginnen. \u00c4rabbenfptnnen.\nXafterfrade in 2Jlebr$abt borhanben; bie borbent Slugeit bilbeit einen faunt benterfbaren Sogen unb bie hier mittelfteu, ;$ugteid) and) fleittften, ein Quabrat. SDie umberfdjmeifeitbe $rubbeufpiitue fmbet ftdj bon Sdjmeben an burd) gait\u00a7 Europa bB ttadj (Seiten unb ift Wegen bei* nidjt eben langen Seine in ihren SeWegttitgen el)er trage aB lebhaft ju nennen. Sie t>\u00e4lt fid) gern jwifdjeu Slattern auf, Wctdje fte mit einigen lofen g\u00e4ben umfpimtt unb tut SJtai ober Slitfattg be3 guiti audj sunt Slblegeit ber \u00a9ier benutzt. \u00a3)iefe Werben bom SBeibdjeit in ein pralte\u00ea, abgerunbete\u00ea S\u00e4d!d)eit eins gefdjloffeit unb mit foldjem \u00a9ifer bemalt, ba\u00a7 man el bttrdj Seri\u00fcjrung nid)t babou wegtreiben farnt. SDte \u00a9utwidetuitg ber guugett fdjeint feljr nngletd)m\u00e4\u00a7ig bon Statten gtt geben. gm \u00a3jerbft fteljt man fte in oerfdnebeiteit \u00a9r\u00f6ffeit unb unter benfenigett, Weldje an g\u00e4ben bie \u00a3uft bitrdjfdjiffen.\numljerfdjtoeifenbe \u00c4rabbeufbinne (Thomisus viaticus), int \u00a7intergrunbe fabeufd)te\u00a7enb unb babott ftiegenb, int 33orber= grunbe SBeibdjen unb SK\u00e4nndjen j\u00eear\u00ef bergr\u00f6fjert; 2Iugenftettung bon ber \u00a7interanftd)t.\n$\u00a3)te \u00a9rfdjeiuung ber .fperbftf\u00e4bett, be\u00bb fliegeitbeit SontutetB, ber SJlarienf\u00e4bett (fils delaYierge) ift l\u00e4ugft befaunt, aber biclfad) falfd) beurteilt Worben unb nod) nid)t b\u00f6\u00fcig auf* gefl\u00e4rt. Staufenb unb abcrmaB taufeub g\u00e4ben gl\u00e4nzen in ber l)erbftlid)eu Sonne Wie Silber unb \u00a9belfteine \u00fcber beit Stoppelfelberit unb SBiefeit, in \u00a9ebftfdj nnb ^eden, l)\u00e4itgeit aB lauge galjneit au S\u00e4umen unb anberit berborrageitben \u00a9egenft\u00e4nbeit unb gieren in Weifen glodeit burdj bie unbewegte Stift, ftd) fdjarf gegen ben tiefblauen Rimmel abgrenjeub. Slur befonbeB fdj\u00f6tte ^Bitterung bringt biefe \u00a9rfd)eiuung mit ftd) unb ift fte einmal eingetreten, fo barf mau mit Siemlidjer \u00a9eWipeit auf Waiter ber elfteren redjitett. SDarunt bat man biefe Stufigen einiger int borgenidteu Sitter be\u00ea galjre\u00ea erfd)eineuben, tu gewiffer \u00a3inftd)t ben Sommer an Stumutb iibertreffeitben \u00a3age uid^t ititpaffeitb unb c\u00efjne ait^ttglid) fein su wollen and) \u201eSlltenWeiberfommer\" genannt. \u00a3)a\u00a7 feite g\u00e4ben bon Spinnen betr\u00fcbten, weif febe\u00ea \u00a3inb unb Siiemanb Wirb fte mehr f\u00fcr Slu\u00eab\u00fcnjtitngeit bon ^flau^eit batten, Wie in bergangeuen, Weniger aufgefl\u00e4rten Seiten gefd)ebeit ift. 2Bie aber fommt eg, Wirb man mit Siedjt fragen, ba\u00a7 gerabe ju biefer fp\u00e4ten galjiBseit bie Spinnen in fo auff\u00e4lliger SBeife Sllte\u00ea befpiuuen unb Warum nicht fr\u00fcher, ibarunt nicht bann, menu man in alien SBinfeln, swiften \u00a9eb\u00fcfd) unb @ra\u00a7 ben oerfdjiebeuartigeu SpinttenWebeu begegnet? S)em aufmerffamen Seobadjter fann nidjt entgehen, ba\u00df fette Sefter gans anberer Statur ftnb, aB bie \u00a3erbftf\u00e4ben. gene, m\u00f6gen fie eine g\u00f6nn haben, Wetdje fte Wollen, flammen bon ben aB anf\u00e4ffig beseiteten Spinnen unb bienen aB ganguepe f\u00fcr ihre Stabrung. \u00aeie in Siebe ftebenben ^erbftf\u00e4ben begeid;nen nur bie Strafe, We\u00efdje ba\u00a7 \u00a7eer ber Spinnen unb Spinnten mauberte unb haben feineSWeg\u00ea ben Stoetf, gnfeften ju fangen, Weit bie Verfertiger berfelben \u00fcberhaupt nur umljerfcbmeifeu unb feine Stejter bauen. \u00aeiefe Spinnen faden fefct erft auf, Weit","page":592},{"file":"p0593.txt","language":"de","ocr_de":"Umperfdmetfenb\u00e9 Sfrabbenfpinne unb bie Qsrfdeinung ber Hevbftfaben.\n593\nfte gu biefer geit fo iuett perangemadfeu ftnb, um ftd mepr gu gerftreueit uub nuit a\u00ef\u00efm\u00e2\u00efig^ ipre SBinterquartiere aufgufuden uub machen ftd uur bei fd\u00f6item SBetter burd iff\u00ea g\u00e4ben bemevflid), meil feine be\u00ea gangen \u00a9efdj\u00efedjt\u00ea bei ung\u00fcnftigem SBetter fpinnt SBar ber \u00a9ommer f\u00fcr ipve \u00a9ittmidelung befonber\u00ea geeignet, fo merben fte int Oftober, me\u00efder immer nod; einige marme unb fonuige Sage gu bringen pflegt, and) oorgug\u00eameife auffaUeu; benit fie fiitb in gr\u00f6\u00a7eren Stengen oorpanben, al\u00f6 in cutberu gapren, bereu SBitterung tpr \u00a9ebeipett meniger f\u00f6rberte.\nSBenn e3 mithin feftfiept, ba\u00a7 bie Herbftf\u00e2ben bie SBege marfireit, melde feue umper? fdmeifenben \u00a9pinnen gur\u00fcdlegeit unb gmar jept meniger, um Sapntng aufgufud)en, al\u00ea um ftd mepr gu oereingeln, ober tpeilmeife, um bie fensteren Slufentpalt\u00f6orte mit p\u00f6per gelegenen uub trodneren f\u00fcr ben SBinteraufentpalt gu oertaufden, fo faun man aud) nod einen \u00a9dvitt meiter gefeit unb bief en gieren ober einigen Sitten bon ipnen ben bei manchen gnfeften bereite fennen gelernten SBanbertrieb gufpreden. Stil 9taubtpiere f\u00f6nneu fte um fo meniger in gebr\u00e4ngten \u00a9daareit bei eittanber bleiben, noie i^re anf\u00e4fftgeit \u00a9dmeftern, bie9tab;, Oridter ;> 9t\u00f6prenfphtnen unb noie bie \u00fcftefterbauer noch alle pei\u00a7en m\u00f6gen, melde bod immer eine H\u00e4ullidfeit pabeit, burd bie fte an einen beftimmten Ort gebnubeit ftnb. Oa ben \u00a9pinnen aber bie gl\u00fcgel bei* manbentben ^nfeften fehlen, bie 9\u00eeeife gu gu\u00a7 mentg f\u00f6rbent m\u00fcrbe, fo bentt^en fte itt fepr ftnn? reider SBeife ipre g\u00e4ben, um mit bief en bttrd bie Buft gu fegeln. SBie aber fangen fte bal an? Stau fdenfe ipnen nur einige Stufmerffamfeit nttb mirb halb ipre \u00a9dlaupeit bttrdfd^mit. Sille bie \u00a9rbe \u00fcberragenben \u00a9egenft\u00e4nbe, ^Sretlfteine au ben \u00a9tragen, ^f\u00e4ple, bie ftd beidt \u00fcberfein taffen, aber and \u00e2meigfpipen non Sufd^erf unb S\u00e4umen mimmeln gut $eit ber Herbftf\u00e4ben non nerfdiebenen \u00a9binnen, melde ben ftd) perumtreibenben Sitten angeboren unb nod nidt n\u00f6Uig ermadfeit finb. Spat nun eine bal Verlangen, eine Suftfaprt angutreten, fo fried)t fie auf ben p\u00f6dfteit, freien \u00a9ipfel iprel \u00a9taubortel, redt ben Hinterleib pod empor, fo ba\u00a7 fte faft auf bem Stopfe gu fiepen fdeint unb fdieft einen gaben, bilmeilen and meprere aul ipreit \u00a9pinn; margeit, l\u00e4\u00dft mit ben Seinen loi unb beginnt an jenem ipre Suftreife. SBpite erg\u00e4ptt, mie er im Sorfaale gelefett ^pabe, fei eine \u00a9pinne auf feinem Sude etfdieneit, bil an bal \u00a9nbe einel Slattel gebroden unb pabe einen gaben aulgefdoffeit, auf meldem fie ba\u00f6onflog. \u00a9orglol unb bepagtid fiveeft fte alle Seine oon ftd unb \u00fcberl\u00e4\u00dft el bem \u00a9efdtd, mopiu fie gef\u00fcprt merben foil. Battgfam gleitet ber gaben bapitt, gef\u00fcprt bon einer leifeit Buftftr\u00f6mung, bie ftetl oorpanben ifi, menu mir fie aud nidt f\u00fcplett, \u00fcberbiel mag nod &er' itegatio eleftrifde gaben ioon ber pofttioen \u00a9leftricit\u00e4t in ber Buft attgegogeit merbeit. Sielleidt gept bie [Reife nidt meit, iitbem ber gaben irgenbmo p\u00e4itgm bleibt unb bie \u00a9eftranbete n\u00f6tpigt, mieber feften gu\u00df gn faffett. Sil? meilen f\u00fcprt bie gaprt aber and meiter. Oarotn fap 60 \u00a9eemeilen oont Banbe entfernt, auf bem \u00a9d)iffe Oanfenbe ioon flehten r\u00f6tplidcn \u00a9pinnen in biefer SBeife anfommen unb Bifter beobadtete ipre gl\u00fcge mieberpolt pod \u00fcber ftd) ioott ber p\u00f6dfteit \u00a9teile bei Sort:St\u00fcnfterl. Um jebod mdt Su emiger Buftreife oerbammt gu fein, pat bie \u00a9pintte ein fepr eittfade^ Stiftet gut \u00a9rbe perabgufomnten, fie braudt tt\u00e4mlid nur an iprern gaben pinaufguftettern unb ipn babei mit ben Seinen gu einem meinen gl\u00f6ddett anfgumidelit, fo fommt er alfm\u00e4lig, gleid) bem gall= fdirme einel Buftfdnfferl auf bie \u00a9rbe gur\u00fcd. Oie gloden fallen bt\u00e9mei\u00efen in \u00fcberrafdenben SJtengen au\u00ea ber Bnft perab nub in fepr oielett g\u00e4lten mirb man eine \u00a9pinne barin auffinbett. Oa\u00ea Stu\u00f6fdieffen biefer g\u00e4ben m\u00fcrbe fdott lange ton nerfdiebenen gorfdern beobadtet, non anbern mieber geleugnet. Oa\u00a7 e8 aber feine \u00dclidtigteit pabe, fann non jebem mit eigenen Stugen angefdauet merben, ber fein gorfdet ift, menn er ftd nur bie $\u00e4t l\u00e4\u00a7t, an einem ber oben tt\u00e4per begegneten Orte bem Oreiben ber \u00a9pinnen gugnfepett unb babei biejenige Seleudtung trifft, melde ben au\u00eaftraplenben gaben blipen l\u00e4gt, ba ipn feine geinpeit unter nng\u00fcnftigen Serp\u00e4ltniffen unftdtbar madt. \u00a9o gauberpaft am Storgen, menn bide Opautropfen bavin ergl\u00e4ngett, jene\u00ea glormeer erfd^int, melded \u00a9topped, Sradfelber unb SBiefen \u00fcberftr\u00f6mt, fo l\u00e4ftig fann e\u00ea auf lepteren in folden \u00a9egenben merben, mo man erft fp\u00e4t an ba\u00ea SDt\u00e4pen be\u00ea \u00a9rummet\u00ea gept; beim\n$afd)en&erg, ttiirbellofe 2^tere. (Sre^m, \u00ceE^iedeben VI.)\t38","page":593},{"file":"p0594.txt","language":"de","ocr_de":"594\n2)te \u00a9pinneutpic'r e. \u00a9cpte \u00a9ginnen. SB offifphnten.\nbtefe\u00ea mirb baburdj adu\u00e4cpttid) toon Seucptigfeit butd)bvuugett imb mid nid)t troditem J^terburd) merbett bie fonft im SDienfte bed Sanbmirtp3 fiepettben Rinnen, beffen Se\u00efbfr\u00fcdjte fie Don utaudjem fdj\u00e4blidjett 3nfe!t befreien, ftedenmeife red)t l\u00e2fiig nnb unaugeitepim 3m Sntpiapre, menu bie \u00a9pinnen ipre Winterquartiere Derlaffett, mieberpolt ftd) btefe \u00a9tfdjeinuitg aid \u201edR\u00e4bcpenfontmer\" Don Renern, aber in meit befcpr\u00e4nfterem \u00dcRa\u00dfe nnb ^oar nid)t mtr bei und jit Sattbe, foubern and) in 5\u00dfaraguap, mo ed Rengger beobachtete, nnb gemi\u00df and) aubevm\u00e2rtd.\n% *\n*\nRcepr Suftfcpiffer aid bie \u00aerabbeufpinneu liefert bie mut folgettbe fatnilie ber Wo\u00effd* fpinnett (Lycosides), tneld)e glekpjeitig burch bie attfepulidje \u00a9r\u00f6\u00dfe einzelner iprer robnften Rvten f\u00fcr nnfere gem\u00e4\u00dfigten \u00a9egeuben bie Sufd)fpiitnen ber Tropen oertritt S)ie Wolfdfpiitneit, nm bie neuerbitigd oie\u00effacp aufgel\u00f6fte \u00a9attitng Lycosa fiep fdjaarettb, fittb auf ber ganzen \u00a9rbe Derbreitet nnb bnrd) ipre \u00e4u\u00dfere \u00a9rfdjeinung, ipre \u00a9r\u00f6\u00dfe, bie \u00a9cpnedigfeit ipred Saufet, medpe bie langen Seine bebingen, bie Wilbpeit ihrer Semegungeit, bad pl\u00f6plidje nnb unermartete HerDorfttiqett unter einem aufgepobeneit \u00a9teine ober and einem anbern \u00a9djlupfmiufel, in melcpem fie geft\u00f6rt m\u00fcrben, mepr aid bie metfteit anbent \u00a9pinnen bagtt aitgetpan, ein Sorurtpeil nnb einen geheimen Rbfdjeu gegen bad gan^e \u00a9pinueitDol! ju enoedem Dr. gritfd) erm\u00e4pnt gelegentlich eine nicht n\u00e4l)er bepicpnete 2lrt and \u00a9\u00fcbufrifa, beren Hinterleib bie \u00a9r\u00f6\u00dfe einer ftarfen Hafelmt\u00df nnb beren mittlere Seine eine \u00a9panntoeite Don etma 6 3rd erreidjett. 2)ie \u00a9efapr, Don ipr gebiffen gtt merbett, fei gr\u00f6\u00dfer aid bei ben Sttfd)fpinnen, meil fte fid) aid \u00eeoenig erfreulicher \u00a9tnbengenoffe gern in H\u00e4ufertt einfinbe. \u00a9d fei felbft f\u00fcr ben Ratitrfreunb fein eben augeuepmed @ef\u00fcpl, menu er bed Rbenbd rttl)ig im Bitumer ft|e nnb, ftd) nadj einem eigeittp\u00fcmlidjen Rafdjelit utnmenbettb, ein foldjed Unget\u00fcm an ben fteifen Sorp\u00e4ngett perabfpa^irett fepe. Siele Wolfds fpimten leben in \u00a9rbl\u00f6djent, beren W\u00e4nbe fie mit einem \u00a9efpinnft audtapejiren. Slid icp Dor einigen 3apren im ^erDft unter einem Derfommenen \u00a9icpenb\u00fcfcptpett bad trodne Saub nadj 3ufefteu biirdjfitcpte, meldje m\u00f6glid)eufalld bafelbft ipr Winterquartier bezogen patten, fam mir bad \u00a9nbe einer \u00a9efpiunfiv\u00f6pre jmifcpeu bie Singer. 3d) m baran nnb mevfte babei, ba\u00df fte in jiemlicp fenfredjter Ricptuug in bad lodere, pm \u00a3peil Don SR\u00e4ufen burdjm\u00fcplte \u00a9rbreidj piuabging. \u00a9d)lie\u00dflid) patte id) eine baumartige, Don au\u00dfen bttrd) bie anpaftenben \u00a9rbfl\u00fcmptpen raupe nnb fdjmupige R\u00f6pre Don nid)t gleid)em \u00aenrd)tneffer nnb einer S\u00e4nge in ben Hauben, meldje mid) in \u00a9taunen fepte. SDa icp am oberfteu \u00a9nbe gezogen patte, ri\u00df fie toeitcr unten entgmei; ba\u00df mir aber ber gange Sau Dorlag, baf\u00fcr gab bad pittfen bttrcp eine Rnttbititg gefcploffette \u00a9nbe \u00a9emi\u00dfpeit SDiefed Ropr, ober beneid); neither biefer \u00aearm, ma\u00df 13 3od nnb in ber ft\u00e4rfften \u00a9rmeiterung, meldje fiep in ber obern H\u00e4lfte befattb, 10 Sinieu; mie fd)on erm\u00e4pnt, rieptett ftd) bie Unregelm\u00e4\u00dfigfeiteit im \u00a9Utevburcpmeffer nach ben W\u00e4ubett bed \u00a9rb; fattald. \u00a9in aufgefcplipted \u00a9t\u00fcd geigte im Sintern bie feinfte, bieptefte \u00a9eibettmeberei. Sott ber Weberin erblidte icp aber uidjtd, Dermag baper auch nicht augttgebeu, medper Rrt fie angep\u00f6rt. 2)te \u00a9inen tragen ipr \u00a9ierf\u00e4dtpett aut Saucpe mit ftep untper ober ftpett trie br\u00fctenb \u00fcber ipm, aitbere p\u00e4itgett baffelbe, gierlicpen Sr\u00fccpten Dergleid)bar, an ^iefentuabeln ober ttiebere ^flan^eu in bet) Steife, mie bie beigegebene Rbbilbuug oergegento\u00e4rtigt, nod) anbere tpuit bied in \u00e4pnlicper SBeife, aber bad Reftcpen erfd)eint mettiger regelm\u00e4\u00dfig nnb bttrcp anpaftenben Sepm ober \u00a9aub nicht in fo gl\u00e4u^eub trei\u00dfer Sal^e*\n\u00a9inige red)t augenf\u00e4llige SRerfmale laffett bie SBolfdfpiune aid folcpe erfenneu. \u00aeer Sorber^ leib Derfcpm\u00e4lert fid) fiarf ttaep Dorn nnb erpebt fid) l\u00e4ngd feiner SRitte in Sduu eiued ftitmpfen\n(Sierf\u00e4dfdjett einer SBoXf\u00eafpitnte.","page":594},{"file":"p0595.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9ercmbete $agbfpinne. @artenlucb\u00a3f|nime.\n595\nZieles. Oie Singen flehen in brei Seihen, oier Keine oont gebr\u00e4itgt in einet, nteifl geraben Siitie, gWei bebeittenb gr\u00f6\u00dfere ba^intev nnb einanbev gen\u00e4hert, bie beibett lebten, gleichfalls gro\u00dfen nod) weiter nadC; hinten nnb Weit auS einanber ger\u00fcdt, Von ben fd)laitfeit Seinen \u00fcbertrifft baS le^te i\u00dfaar alle anbevn an S\u00e4nge, aber alle laufen in bie gew\u00f6hnlich gebilbeten gWei ^anbtfrallen nnb eine meift un geg\u00e4hnte Vorfralle auS, nur einer \u00a9attung (Zora) fehlt biefe g\u00e4ngtidj. (Sine meinmal)uige Platte bewehrt bie Weiblichen Safer.\nStandee VSolfSfuttnen galten [ich mit Vorliebe au fernsten nnb fuinffigen @tetleu auf nnb laufen bei Verfolgung ihrer Sente bisweilen auch eine @trede auf bent Staffer entlang, ohne jeboch gu tauben; bahiu geh\u00f6rt u. a. bie geraubete ^agbfbimte (Dolomedes fhmbriata). 0'ie ift auf ber Oberfeite beS K\u00f6rpers olioenbrauit, an beibeu H\u00e4lften beffelben breit gelb ober Weif umf\u00e4nmt. sticht feiten uuterfcheibet man auf ber SDtitte beS Hinterleibes oier S\u00e4ugSreihett fiber; Wei\u00dfer f\u00fcnfte, bereu beibe \u00e4u\u00a7ere auS fiebeit Limiten hefteljenb, \u00fcber bie gange S\u00e4nge gehen, W\u00e4hrenb bie inneren fd) auf brei bis tier uUbeutliche f\u00fcnfte ber hintern H\u00e4lfte befdjr\u00e4itfen. Oie Sruft ift gelb, braun geraubet, ber Saud) grau nnb fdjwarg geftreift. Oie gelblichen Seine tragen fdfoarge f\u00fcnfte ttitb (Stadjethaare. \u00a9djoit im 3nui treiben fd) bie jungen oft in gro\u00dfen Stengen an ben oerfchiebenen ^3flangen fumbfger \u00a9egeubeit umher. OaS befruchtete Vkibdjeit, Weld)e\u00a7 bisweilen bie bebeutenbe S\u00e4uge ooit einem goU erreicht, w\u00e4hrenb baS 9Jt\u00e4nud)eu nur f\u00fcnf Sinien mi\u00dft, h\u00e4ngt baS fugelrunbe, ooit lodcrent nnb Weitem \u00a9efnnnf gebilbete (Sierf\u00e4dcheit an einen \u00a7alm nnb h\u00e4lt Vkdje babei, Oer \u00a9attung Dolomedes fomtneit gWei lange nnb \u00efntmme g\u00e4hne an ber SIftertlaue gu; bie oier Keinen oorbern Singen fteheit etwas hoc^ an ^ev fdjr\u00e4g abgebachten ^opff\u00e4dje nnb bie oier hinteren, fet;r gro\u00dfen bilbeit ein furgeS Orafwg, beffeit Hintereden bop^elt fo weit anSeinanberftehen Wie bie oorbern. \u00a9in heHer \u00a9eitenranb beS bitnKeren, fammetartigen \u00a9runbeS geh\u00f6rt git ber djaraKerififdjeit geidjitung beS Vorher; nnb Hinterleibes f\u00e4mmtlicher \u00a9attungSgenoffen.\nOie Slrtett, Welche eilte nngeg\u00e4hnte SlfterKaite, einen fehl' fd)utalen nnb oorit hod) abgebachten $off hnben, bie Singen in ber SIrt georbnet nnb eine ^\u00f6rpergeid)nuug tragen, Wie bie folgenbe Slbbilbitng beibe oorf\u00fcljrt, hnt man neuerbingS unter bem \u00a9attungSnamen Pardosa jgufammeti; gefaxt. Oie oerbreitetfte oon allen ift bie \u00a9artentudjSffinue, bie \u00a9acffpinne (P. [Lycosa] saccata), Welche im gttgenbalter gn ben f\u00fcllten Suftfchiffern nnb mit Segittn beS n\u00e4d;fdeu ^ahve^ gu ben erften Werfen geh\u00f6rt, Weld)e, attS ber V\u00dfintererftarrung erwad)t, an foitnigen @teP len gum Vorfchein lommeit. Oie Paarung mu\u00df geitig erfolgen; beim fd)onin ber gWeiten H\u00e4lfte beS \u00e4Jtai, weint ber V\u00f6iuter itid)t unge;\nWohnlich lange anhielt, f elf mau bie S\u00dfetbdjen mit ihrem etwas flattgebr\u00fcdten (Sterfade am Saudje gwifcheit b\u00fcrrent Saitbe nmherlaufen.\nOie auSgefdjl\u00fcpftengungeu hatten [ich l\u00e4ngere Beit barin auf, friedjen auch auf bem Seibe ber Stutter umher. SUS id) einft mehrere biefer \u00a9binnen eiuftng nnb in S\u00dfehtgeif Warf,\nWar id) nicht wenig erftaunt, eine gro\u00dfe Sin; gahl Sauger in ber ^lafdje git ftnbeit, Welche ftd) im OobeSfampfe auS bem \u00a9ierfade hei'nnS; gearbeitet hdbeit mod)ten. Oie in Sebe feljenbe SIrt ift h\u00f6d)fteuS brei Siitieit lang, brauitgrait Ooit garbe nnb Ijnt einen gelblichen S\u00e4itgSfled auf bem S\u00fcden beS VorberleibeS, einen fd)Wargen \u00a9abelfled am \u00a9ntitbe, gWei Seihen fdjWarger Rieden auf bem S\u00fcden beS Hinterleibes uitb br\u00e4unlichgelbe, fdjwarggeringelte Seine. \u00a9S giebt mehrere, feljr \u00e4hnliche uitb ebenfo lebenbe Slrten (P. montana, arenaria u. a.), Weld)e otjue umft\u00e4nblid)e Sefd)reibuug nicht leicht uuterfchiebeit\n38*\n\u00a9te @fttten\u00efud)\u00ebfl)inne (Pardosa saccata).","page":595},{"file":"p0596.txt","language":"de","ocr_de":"596\n2)ie \u00a9pinnent\u00efjiere. \u00a9djte \u00a9pinnen. SBolflfpinnen.\nteerten k\u00f6nnen unb bannit von beu \u00a9djrift\u00dfederu \u00f6fter tritt obigem bauten belebt w\u00fcrben, ohne iljn in ber \u00a9hat gtt verhielten. SDtefe \u00a9acffpiititen leben an feuchten nnb trocknen, fonntgeit \u00a9teilen, itttb icfj wage nicht gu eutfdjeiben, ob matt nach beut Aufenthalte einen einigerma\u00dfen ftdjern \u00a9djlu\u00df auf bie beftimmte Art gieren bonne, glaube vielmehr, ba\u00df fte alle mehr ober Weniger untermifdjt vorfontmett.\n\u00a9I bnrfte fdjwerlidj \u00fcber beit giftigen SBi\u00df irgenb eiltet 3:I)tere\u00ea mehr \u00a9efdjrei erhoben, tireur Unwahre! verbreitet worben fein, all \u00fcber beit ber Tarantel, einer \u00a9pinne, ober richtiger gefagt, mehrerer gttr alten \u00a9attuitg Lycosa geprettbeit Arten. \u00a9er Name ift beut 3talienifdjeu entlehnt, too man unter \u00a9arantola urfpr\u00fcnglidj eine giftige \u00a9pinne (and) Solofizzi genannt) begreift, welche vot^uglweife bei \u00a9arent (\u00a9arauto) lebt nnb bereit \u00a9i\u00df bie ttmitberlidj\u00dfeit \u00a9rfdjei= nnngeit gugefdjriebett w\u00fcrben. Ulpffe! Albrobanbi, Weither in feiner Naturgefhidjte ber 3nfeften (1602) Adel gefammelt hat, irai bis bapin and) \u00fcber bie \u00a9pinnen gefdjrieben worben War, verbreitet ftdj aulf\u00fchrlidj \u00fcber bie \u00a9Bildungen bei \u00a9arantel\u00dfidje3 itnb bie Sltittel ihn jtt heilen, Na dj ihm gibt el fautn ein menfd)Itchel \u00a9ebarcn, fo fhtbifdj itnb albern el and) fein m\u00f6ge, Weldje! man nicht ber \u00a9Birfung biefel \u00a9iffe! gugefdjneben h\u00e4tte; beim er fagt tt. a. von ben \u00a9eftodjenen, \u201etarantulati\u201c: bie \u00a9inen \u00dfitgeit fortw\u00e4hrend bie Anbent lacpeit, weinen, jammern, bie \u00a9inen verfallen in \u00a9djtaffudjt, bie Anbern in \u00a9djlaflo\u00dfgfeit, bie meiften leiben an \u00a9rbredjeu, einige tanken, anbere fdjwi\u00dfen, noch aitbere bekommen Bittern ober ^eqpocpen nnb anbere Werben von anbent \u00a9efdj Werben befaden, jn beiten audj geh\u00f6rt, ba\u00df fte ben Anblick ber fdj warben itnb blauen garbe nicht ertragen k\u00f6nnen, w\u00e4hrenb bie rothe nnb gr\u00fcne fte erfreut. Um bie \u201etarantulati\u201c jn heilen, fpielt man ihnen auf irgenb einem ^nftrumente gWei \u00a9Relobien vor, bie \u201e^a\u00dforale\" nnb bie \u201e\u00a9arantola\", \u00a9\u00e4n\u00a7e, Weldje auf bal \u00a9orgf\u00e4ltigfte in ben verriebenen \u00a9Berken \u00fcber biefen \u00a9egen\u00dfanb aufge$ei<hnet ftub. darauf f\u00e4ngt ber kranke an ju tanken, bil heftiger \u00a9chWei\u00df aulbrid)t nnb v\u00f6dige \u00a9rfdj\u00f6pfttng ihn gu S3obeit wirft, dftait bringt ihn 31t \u00e4\u00f6ett, l\u00e4\u00dft ihn attls fchlafen nnb nach bem \u00a9rWadjeit i\u00df er geheilt, wei\u00df aber nidjt! von ade betn, Wal mit ihm vorgegangen i\u00df. \u00a9I treten inbe\u00df auch Niidf\u00e4de ein, welche ftdj 20, SO jgaljre, Ja mitunter W\u00e4hrenb ber ganzen Sebeitljett WieberljoTeit. Niait behauptet Weiter, ba\u00df ber \u00a9i\u00df W\u00e4hrenb ber jpunbltage am gef\u00e4hrlid)fteit fei, von ber einen \u00a9pinne mehr fdjabe, all von einer anbent, ja ba\u00df bie gef\u00e4hrliche \u00a9pinne von Apulien feine fch\u00e4blicben SBiffe aultheilen f\u00f6nne, Wenn man fte nach Nom ober noch n\u00f6rblidjer bringe. \u00a9o!d)e nnb \u00e4hulihe \u00a9horljeiten dntrbeit bil in biefel gjaljrhunbert hinein nicht nur von ber \u00a9olkltttenge, fonbent auch bon einzelnen, grunbgelehrten Aerjteit f\u00fcr wahr gehalten, hatten aber ben S3 ortheil, ba\u00df mehr nnb mehr ver\u00df\u00e4itbige Sente ftdj um bal fabelhafte \u00a9hier bek\u00fcmmerten itnb bie \u00a9Birkungen feiitel SBiffel auf bal rid)tige SNaa\u00df gur\u00fcdf\u00fchrtcn. \u00a3err v. \u00a9ordj, ein polnifher \u00a9beimann, vermochte gegen \u00a9nbe bei vorigen g\u00e4hrljuiibert! einen Neapolitaner gegen ein \u00a9efdjenk, \u00dfh in feiner Gegenwart in ben Ringer bei\u00dfen jn taffen. \u00a9)ie ^anb eut^\u00fcnbete \u00dfh ^var, bie ginger fhWoden an mtb juckten emp\u00dfitblid), aber ber kranke War halb Wieber v\u00f6dig hergeftedt. Seoit SDufour nnb nenerbiitgl 3>ofeph \u00a9vier beft\u00e4tigen nah an \u00dfh fetb\u00df gem\u00e4hten \u00a9erfuhen bie Unfh\u00e4btihfeit bei \u00a9arantelbiffel. \u00a9erfhiebene SNittheilungen beuten baranf hin, ba\u00df m\u00fcfftge Umhertreiber, \u00a9trothe nnb \u00a9eitler, an beiten el in jenem Saube nicht fehlt, bie eigentlichen \u00a9r\u00dfnberber gaumen \u00a9efdjidjte vom \u00a9arautel\u00dfidje ftnb, um \u00dfe git ihrem \u00a9ortheile au!*ubeuten, fei el, bal SDtitleiben gu erwecken nnb milbe Gaben erpreffen, fei el, um ftdj in bem \u00a3aufe eiuel \u00a9ebiffeneu, Wo \u00dfh junge Sente aul ber Nad)barfd)aft verfammelten, gtt belu\u00dfigett; beim fhvn \u00aeirdjer behauptet, ba\u00df \u00dfh bei biefer Gelegenheit \u201efon\u00df ehrbare grauen\", ader \u00ab\u00a9cpam unb \u00a9Ute entfleibet h\u00e4tten itnb bie Aulgelaffenheit maa\u00dflol gewefen fei.\nNeuerbing! hat man ben Sinn\u00e9\u2019fdjeit \u00a9einamen tarantula ber apulifheit \u00a9arantel gum \u00a9attungluamen erhoben unb unter beutfelben ade \u00a9\u00dfolflfpinuen jnfammengefa\u00dft, Weihe in folgenden Nierfmalen \u00fcberein\u00dfimmen: bie Vorbere \u00c4opPhe f\u00e4dt \u00dfeil ab unb tr\u00e4gt verp\u00e4ttni\u00df^ m\u00e4\u00dfig hoh oben auf einer OuerfhWiele bie vier vorber\u00dfen, fa\u00df unter \u00dfh gleich\u00ab\u00bb \u00abnb deinen","page":596},{"file":"p0597.txt","language":"de","ocr_de":"Ipulifcpe garante!.\n597\nlugen. Oie \u00a9tellung aller gleicht fepr ber ber Vorigen \u00a9attuug, nur mit bem Uuterfdpiebe, baff bie pinterften einauber unb ben oorberen beibeu gro\u00a7en lugen etma\u00a7 n\u00e4per fielen al3 bort. Oie p\u00a7e tragen eine uitgeg\u00e4pnte OorfraEe. Bteift bvei peEe S\u00e4ng\u00a7b\u00e4nber auf bem Borberleibe, bitnfle, oft oermifcpte, eiuanber folgenbe 2Roubftedd)eu ober ein feget5 ober fpinbetf\u00f6rmiger, bunfter S\u00e2ng\u00eafled ftatt i^rer gvu>ifd;eu ben ftaubig oerbitufelten \u00a9eiten be3 JSpiuter\u00efeibe*, fo mie oft ein \u00e9marger Oaitdp unb meift unten am \u00a9djieitbeiue biutflc .fpalbringe bilbeit bie cparafteriftifcpeu geidjuuitgeu. Oa3 \u00e4\u00f6eibdjen befeftigt fein fteine\u00eb, fitgelrunbe\u00ea \u00a9icocon au beu \u00a9pinnmargeit. Oie garantetn lieben trodue, fonuige \u00a9teilen. Oie pier abgebitbete Irt: bie apttlifcpe garante! (Tarantula Apuliae, pocpftmapl** fd)einlid) Aranea tarantula Silt 5 u\u00e9*D, lebt nicht nur in Ipulieit, p\u00e4ufig um Eteapet unb garent, fonberu audj in anbern gpeilett Italien!?, in \u00a9panieit unb ^3or= tugat, mijft im meiblkpen @e; fcptecptbi\u00ea 17 hinten, ifi rehfarben, auf bem ^tnterleibe mit einigen fcpmargen, r\u00f6tplicpmeiff eingefa\u00dft ten Duerfiricpen unb am S3 auche mit einer f c\u00ef> ira a r g e n 2Dg i 11 e 1= r bin be ge^eic^net* Oie liebten \u00a9teilen be3 fcpmargen S3orber= leibet paben gleid^fa\u00efl^ eine r\u00dftp= lidjc g\u00e4rbuitg. Oiefe \u00a9binite [ gr\u00e4bt fiep au founigen, ttubebaue; ten R\u00e4ngen eiuSodp in bie \u00a9rbe, befeftigt beu 3u\u00d6an\u00d6 bitrcp oer= mebte, trodne ^flaugen, fo baff er at8 Keiner 2BaE fid) etma\u00a7 \u00fcber beu Ooben ergebt unb littet ba3 innere burep ein 33inbe= mittet au3, melcpe\u00ea burep bie \u00a9onnenm\u00e4rnte fteinpart mirb. \u00a3>ie abfep\u00fcffige Sage unb ber umgebenbe 2BaE fepupt bie g\u00dfopnuug oor \u00dcR\u00e4ffe unb oor bem jpiueinfalleu frembartiger @egeu= ft\u00e4nbe. Im gage oerl\u00e4jft fie bie \u00a9pinne fo leidet nid)t, fonberu nur nad) \u00a9onnenuntergang f\tlegt fte fiep am\t\u00a9ingauge auf bie Sauer unb mit anbreebeuber SRacpt fepmeift fie in ber n\u00e4cbfteit\nUmgebung nad)\tBeute umber; b\u00fbt fie ein Sptfeft ev^afd)t, fo fd)leppt fie e\u00ea peint, ber\u00fchrt\te\u00ea in\nfRupe unb mirft bie ungenie\u00a7bareu gleite beraub, ix>el<be manchmal ben \u00a9ingang umf\u00e4uinen. EReprere \u00a9<bviftfteller erg\u00e4plen, baff ficb bie \u00a9pinnen auch am gage perborlodeit taffen,\tmeint\n:\tman mit einem\tfRoprpatme in ba\u00a7 Socp ^tnetxt btafe in einer ba3 \u00a9ummeit ber Biene\tnaeps\napmeitbeu g\u00dfeife, ma\u00eb bie apulifeben Saubleute febr gut oerfteben. Born Oftober bi3 gum $r\u00fcp= fahre fxnbet man bie E\u00f6opnmtgeu ber garantein gunt \u00a9cpith gegen bie raupe $apre\u00a3geit mit einem BaEen bon adertet tvodneu unb burep \u00a9efpiunflf\u00e4ben oerbunbeuen ^\u00dfflangentpeilen berfiopft. P gu \u00a9ube iprer minterlicpeu \u00a9rftarruug tauu e\u00bb gefdjepett, baff ber Saubmamt bei Bearbeitung eiltet l\u00e4nger brad)gelegeiten \u00a9t\u00fcd Sanbe3 mandfe garautelmopuung umft\u00fcrgt unb gerft\u00f6rt. ganit aber geigt fid) bie \u00a9pinne, meit babon entfernt gu betreu, mie erftarrt ober fcptafenb unb ungt\u00fcd= liep barnber, ba\u00ab Siebt erbliden gu miiffen; ipr \u00a9epritt ift unfteper unb fcpmanfenb; fte fcpeiut l nidpt mepr gu miffen, mopin fie fiep gunidgiepen unb fliepeit foil unb mau pat nad) Baletta\u20193 Bepanptuug fein Beifpiet, baff im $erbft, SBinter ober ^r\u00fcpfapr bie garante! je einen ERenfcpen gebiffen pabe. fRoffi giebt ben \u00a9ierfad, beu fie, mie bereite erm\u00e4pnt, an ber ^iuterleib\u00eafpipe mit fiep perumtr\u00e4gt, alg meijf unb gmeirnal fo gro\u00a7 mie eine ^afetnu\u00a7 au; er eutp\u00e4tt gmpeu\nSEJl\u00e4ttnc^en ber a^uUfc^en Tarantel (Tarantula Apuliae).","page":597},{"file":"p0598.txt","language":"de","ocr_de":"598\n2)ie \u00a9pinnentbiere. (Scpte \u00a9pinnett, \u00a9pringfpinneit.\nfed)3 ; uub ftebenbunbert loeif e \u00a9lev Pou ber \u00a9r\u00f6fje eine\u00ea |>irfe\u00eforu3. Oiefe fcfjl\u00fcpfeu im Angu\u00df unb September au\u00a7; bie 3un\u00dben befteigen abirecbfelnb beu S\u00ee\u00fcden ber lutter uub \u00efrabbelit bafelbft umber, bi\u00ea fie felbfifi\u00e4nbiger ioerbett uub ftd) ^erfreuen. 3>u biefer, trie itt oielen anbertt ^Beziehungen geigt mithin bte gef\u00fcrstete Tarantel biefelben \u00a9rfdjeiuuugett, loie bie oielett \u00aeaU tuug\u00eageuoffeu in fetten \u00a9egettbeu, tut \u00bbrittlern uub it\u00f6rblidjett Europa, uub ift bem SReufcben fo loettig gef\u00e4hrlich, tote biefe.\nOerfelben gatnilie, loeitn and) anbern \u00a9attungen, geh\u00f6rt ftd;er ein \u00ee:petl ber abenteuerlichen \u00a9pinnen au, Pou betten un3 \u00ef\u00eftetfeube tu feigen daubent erga^Ieu, uub bte burd) bornartige jp\u00f6der, blaftge Auftreibungen, Au\u00eaio\u00fccbfe, \u00a9iloeiteruugen ber Seine fo unkenntlich getoorbeu fiitb, baff ein fdjarfe\u00ea Auge baju geh\u00f6rt, fie als \u00a9pinnen ju erkennen. Oie Spiere finbett and) au3 ihrem machten SBefen bte m\u00f6glicbften Sortbeile zu gieren: ab\u00a7 unf\u00f6rmliche klumpen gufammett* gelauert, liegen fte in einem AfttpinM, in einer \u00a9palte ber fftittbe ober an einem \u00e4hnlichen Orte auf ber Sauer bis bie Seute arglo\u00e4 in if>r Sereidj kommt. Oattn aber it\u00f6errafdjt ihre Seioeg* \u00efidjleit unb \u00a9eloanbtbeit um fo mehr, al3 ber fornttofe klumpen nichts Weniger al\u00a3 ein lebenbige\u00ea Sefeu permutbeit lie\u00df.\n* * *\nOer St\u00e4ngel ber Tratte au ben ioeiblidjen Haftern unb ber Sorllaue an ben f$fi\u00a7cn, bereu toabre stauen fdjlanl uub \u00efitrg gelammt, bie \u00e4u\u00dfern bt\u00e9ioeilen fogar gapnlo^ uub mit St'ifdjeln feberartiger \u00a7aare oerfebeu ftnb, ba\u00ea \u00a9priitgoernv\u00f6geit uub bie eigent\u00fcmlichen \u00a9r\u00f6\u00a7en\u00f6erb\u00e4ltniffe ber Augen djtaralterifiren bie le^te gamilie, ive\u00efctje mau unter bem Stauten ber \u00a9prittg = ober Stigetfpiunen (Attidee) zufammengefaft ba\u00fc Oie Pier Augen ber Porbent Steipe, befonber\u00ea bie beibett mittelften, ftttb febr grof, bie \u00e4uffent Sorberaugen uub bie biuterfteu \u00a9dteitelaugeit in \u00a9r\u00f6jfe unb mit ioenig Aufnahmen (Salticus) and) in beit gegenfeitigeu Abft\u00fcitbeit eiitattber gleid), io\u00e4brenb fidj bte faft gerabtinig pifcpen beit eben befprodtenett ftebeitben \u00a9eitenaugeit burdt befonbere Kleinheit att\u00eajeiSnen. Oie Seine ftnb ftarl uub erreichen ipre bebeutenbfte S\u00e4uge im biuterfteu i\u00dfaare. Oie mehr Keinen, nid)t feiten gierlicd; bunt gegeicf;neteu \u00a9pinnen bauen au Pflanzen ober \u00a9teilten ein fetbette\u00ea Steft in \u00a9eftalt eine3 eif\u00f6rmigen ober runbeit \u00a9ade3, in lvelcbem bie Skibdjen ihre \u00a9ier aufbeioabrett.\n\u00a9Sou in bett erfiett $r\u00fcbltng\u00bbtageu erfd)eint au fonnigett Stauern, Sretterlo\u00e4itbeu, ^enfteru :c. bie ip arleftu\u00ea; jp\u00fcpffpiltue (Salticus [Calliethera] scenicus). \u00a9tnhettb fpagiert fie piu uub\nper, uadj einer fliege, einem \u00e4Jt\u00fcdlein au\u00eafdtauenb. jpat fte ein Opfer erfp\u00e4bet, fo fd)leid)t fte unter Itmft\u00e4uben uod) etma\u00ea it\u00e4ber beratt uub fi^t mit einem \u00a9pruttge, babei einen ibr JSpetabfallen fidjentben $aben hinter ftd) giebenb, auf bem fR\u00fcdeit. \u00a9in, jtoei Siffe mad)eit bie tiberrafd\u00dfe fliege fd\u00dftell miberftaub^nnf\u00e4big; nun fieigt bie .\u00a9pinne herunter, h\u00e4lt feue Por ftd) unb faugt fie att\u00ea, Joobei fte, PorftStig feber il)r nabeubett \u00a9t\u00f6rung au\u00eatpeid)eub, fid) halb vec^t\u00ea, halb littf\u00f4 ioenbet, ein \u00a9tiic\u00c9 fortl\u00e4uft, fe naSbem e\u00ea bie Serb\u00e4ltniffe il)f gebieten. Oie Selpeguttgen biefer \u00a9piitueit b^ett tbeilloeife ettoal b\u00f6d)ft 5\u00eeomifd)e\u00bb unb Wer ihnen einige Aufmert'famteit pen\u00eft, wirb \u00a9d)latd)eit unb einen f\u00f6rmliSeu\n\u00a7Q\u00ef\u00efe\u00efin\u00ea = \u00a7itt)fj't)inne (Salticus scenicus). a SKei&cfjen. b 2Mnnci)en. \u00aeie Slugeit bon ber Ijintern","page":598},{"file":"p0599.txt","language":"de","ocr_de":"Harte\u00efin3*n\u00fcpffpiitne. \u00a9arminrothe \u00a9prtngfpintte.\n599\n2tngriffiptau, um fid) einer \u00dcJi\u00fcde gu bem\u00e4djtigeit, bannt Oetfennen. \u00a9o battit beifpietitoeife Me h\u00f6tgerne ^anb\u00ef)ci\u00a3e einer Sreitreppe,\teittei \u00a9et\u00e4itberi ben\t\u00a9djauptai? fiir\tbai Orciben\tber\n\u00a9pinne abgeben. 21 n ber \u00a9oitneufeite\tfeiert ftd) Stiegen unb\tanbcre Snfebten\tgern an/ au.f\t&er\neutgegengefehteu \u00a9eite lauert aber fdjott eine \u00a9priitgfpittne,\tati menu fie ei\tivii\u00a7te, baff\tf\u00fcr\nfte tjier ein guter \u00c7augpla^ fei. 23ott ihrem \u00a9taubpuubte aui friert fie \u00fcber bie \u00a3>aubl)ab\u00e9 hinioeg, um gerabe oben \u00fcber ber Stiege, bie fie fenfeiti toeif, gu erflehten uub nom p^eru \u00a9tanbpunbte aui auf fte bett \u00a9prunq gu unteruet)men. \u00a9ie hat aber bie Diidjtung oerfetjtt, hommt oor ober hinter beut \u00a9djtacbtopfer auf ber \u00a3>\u00f6be an; uuoermerbt ftiebtt fte fidj loieber hinab, fud)t bett Sebter gut gu mad;eu uub erfdjehtt jeft aud) genau ber Stiege gegen\u00fcber abennati auf ber Dberfeite ber Hanbljabe. \u00a9ie Stiege manbett aber forgtoi ihren f$fab uub beginnt fo eben non fettem brunit. Sn gteid)em 2tbftanbe marfcbirt bie \u00a9pinne neben ihr, brebt ftd) mie fette uub mau fottte meinen, beibe m\u00fcrben oon\teinem ^Bitten befeett.\t2lud) fliegt fette\teinmal auf unb\nt\u00e4ft fid) hinter ber \u00a9pintte mieber ttieber. SJiit 23tif$eifchnelte beljrt ftd) biefc gleichfalls um, batnit fie ihr Opfer nid)t aui bett 2lttgen Oertieve. 23ei fotdjem \u00a9ebarett, fo\u00efd)er 2luibatter boinrnt enbtid) aud) meift ber richtige 2Iugeubtid, in )oetd)ent ber beabfid)tigte \u00a9pruttg mit unfehlbarem \u00a9rfolge auigef\u00fcljrt merben harnt. Sm DM uub Snni haben bie nur 2Va Sittieit taugen 2Mitnd)en reife Oafter, ioeldje fammt ben ^taueuf\u00fct)tern auff\u00e4llig ioeit borragen, \u00a9ai b\u00fcbfd)e \u00a9Ijierdjen \u00e4ttbert in ben geidjituugeit ettoai ab, f\u00fcr geio\u00f6hnlidj ift ber ot&te, ttad) hinten oerfdjnt\u00e4terte 23orberteib auf fdjtoargem \u00a9runbe bttrd) H\u00e4rchen in einem breiten \u00a9eiteuftreifen, in beut @efid)te bis hinter bie Oorberaugeu uub bahiuter tu einem \u00a9abelftede, metdjer fidj audj breugf\u00f6rmig erweitern battit, rein voeif gegeidjitet. \u00a9er taug eif\u00f6rmige, auf beut Db\u00fcdett fammetbrauit ober fdjtoarg ergt\u00e4itgenbe Hinterleib f\u00fchrt hier toeife Oogettgeidjnuitgen, bereit beibe mittlere unter* b.rodjett ftttb uub eher \u00a9d)r\u00e4gfireifen g\u00efeidjett, nid)t fetten auf erbeut bteine gelbtid)e S\u00dfinbelgeidjmtugeu bagioifdjett. 2tm 23attdje tjerrfdjt bie grautoeife, an ber meifhaarigeit 23ruft bie fdjloarge, att bett mitten auf bett \u00a9chenfetu roeif befdjuppteit Oeiueit eine br\u00e4untid)e Sarbe oor. \u00a9ai SBeibdjett \u00fcbertrifft bai SD\u00ce\u00e2uttdjett mit eine Sittie itt ber Sb\u00f6rperl\u00e4ttge. \u00dcJtan tjat ueuerbingi bie fr\u00fchere \u00a9attung Salticus uad) feinen Uuterfdjiebeu, meldje oorherrfd)enb bie 2tugenjtettuug betreffen, itt mehrere getheilt uub nur bett menigett 2trten bett kanten betaffen, bet betten bai bon ben 2tugeit begrenzte Dt\u00fcdenfetb tanger ati breit ift, m\u00e4hrenb ei bei ben meifteit anbern nuferer heimattid)en Otgerfpinuen, toie aud) aui ber beigegebettett 2tbbitbung erfidjtlidj, ein quergeftelttei Dtedjted bitbet. S\u00dfentt bei ttuferer 2lrt unb einigen it\u00e4d)ft oermanbteit bie oorberett SJtittelaugeu taunt um ein Viertel ihrei \u00a9urdttnefferi \u00fcber beut Dtanbe ber ttiebrigen \u00a9tint ftet)en, fo betr\u00e4gt bie \u00a9ittferuuug taum bie H\u00e4lfte bei \u00a9itrd)tnefferi bei Attus, genau bie H\u00e4lfte bei Dendryphantes unb brei giertet ober bar\u00fcber bei ber \u00a9attung Euophrys. \u00a9urdj befottbere \u00a9di\u00f6nljeit ihrer 2trten geidjuet ftd) bie imf\u00fcblicljeit uttb fettener fdjott im mittleren \u00a9ttropa oertretene \u00a9attung Eresus atti, ioetdje mau an beut gebruitgeiteit ^drperbait, beut faft oierecbigett Hinterteibe, au ben turnen btcfeit Seinen uub ber oott ber biitjerigen mefeitttidj abtoetdjenbeu 2Iugenfiettung erfemtt, ttibem n\u00e4mlich bie \u00e4ufent 2tugeit ber oorberfteit Dteilje toeit non ber mittlern toeqr\u00fccbeit uttb itebft ben beibett fehr nahe gufammengetreteiten ber folgenben Diethe bie bebeutenbfte \u00a9r\u00f6fe erlangen, \u00a9ie 4V2 Sinictt nteffettbe carmintotlje \u00a9prittg^ f pin ne (Eresus cinaberinus ober quadriguttafcus) geh\u00f6rt gu bett fd)\u00f6itfteit \u00a9pinnen \u00a9ttropai. \u00a9ie ift fammetfdjloarg, auf bem Db\u00fcdeit bei Hintrrteibei brettnenb carmittroth uub mit nier fd)inar^eu, itt ein Ouabrat gefteltten 5\u00dfitutteit gejeidhitet, bie oorberett Seine ftttb ioeiff geringelt, bie hwtereit bii gur 20ittte fd)artad)rott). Obgteid) Italien itebft bett \u00fcbrigen f\u00fcblid)ett R\u00e4ubern ati bai 25atertanb btefei fd)\u00f6ttett Ohierd)eni angegeben mirb, hatm id) baffelbe itt einem \u00a9remptar aud) fdjou bei Ha^e gefangen. \u2014 23ebeutenb gr\u00f6\u00dfere Hnhff^unen 1)011 ^er ^\u00f6vpertrad)t ttuferer heimifchen 2trteu, aber and) beinahe toie 2tiueifeit gefaltete, fommett gahlreich itt bett helfen S\u00e4ubern beiber \u00a9rbh\u00e4lfteit nor.","page":599},{"file":"p0600.txt","language":"de","ocr_de":"600\n2)ie Spinnentpiere. \u00fcDti\u00efbeu.\nJBrittc $rb\u00eetu\u00eet0.\n\u00a9te 20\u00ee i 1 \u00f6 c n (A c a r i n a).\nSev jefet itodj \u00a9tige 9\u00eeeft iev \u00a9jjinitent^iere i[t bent \u00eeidmett nid) <it3 S0tiI6eit unb gec\u00efeit gfrar allgemein, jeboc^j nur in fel)r i) er eingelten formen feiner \u00e4ndern \u00a9rfcheiuung nach gefannt unb felbft oou ben friffenfchaftlidjen gorfchent in $inft<ht auf bie LebeitSfreife gur 3eit noch ungemein l\u00fcdenpaft beobachtet frorben, fo bag fiep gerabe hier ein eben fo fdjfrierigeS, frie nach ben bisherigen \u00a9ittbeduttgen h\u00f6djft iutereffanteS \u00a9ebiet erfcplicgt, auf frelchem ber meufd^lid^e Sdjarfblid erprobt frerben famt.\nSDie \u00a9tilbeit bilbeu eine \u00fcberaus reiche, in ihren \u00a9eftalten fehr ntanchfache unb in ihren \u00f6foitotitifchen \u00a9erh\u00e4ltniffeit bebeutuitgSoolle SBeft meift mifroffopifdjer Spinueittbiere. Nur ioeitige oou ihnen erreichen eine fold)e \u00a9r\u00f6ge, bag fie oou bem unge\u00fcbten Singe als \u00a9ingelfrefen betnerft frerben; oiele erfcheineu feboch burd) baS gufantmenfeben ungeheurer \u00a9tengen ooit ^nbioibuett als forntlofe, fid) befregeitbe plumpen, als ftaubiger Uebergug ber oerfd)iebeuften spflaugenftoffe, guntal folcper, freldje als Nahrungsmittel ober gn tedfnifcheit gfreden aufgefpeidjert frerben. \u00a9S fei nur an bie \u00ae\u00e4femilbe unb baran erinnert, bag ber treize Uebergug ber gebadnen Pflaumen nicht immer aitS guder, fonbent manchmal auS \u00a9itllioiteit oou friitgigeit \u00a9iilben befteht. \u00a9er? bienen fte barum fdjoit mit Necpt nufere ooile Slufnterffainfeit, fo uod) in ioeit h\u00f6herem' \u00a9tage frettigfienS alle biefeitigen, Welche als Schmaroper an \u00a9teuften unb 3^^ieren leben unb nic^t feiten bie \u00a9erattlaffung gn fchmerghaften nub \u00a9del erregeubeu ^ranf^eiten frerben.\nSlbgefepen ooit ber geringeren \u00a9r\u00f6ge, unterfcheiben jtd) bie \u00a9tilbeit oou ben eigentiidjeit Spinnen bem \u00e4ugern Sinfepen nadp leidet burd) ben uugeglieberten K\u00f6rper, ^opfbruftft\u00fcd oerfcpmilgt mit bem ^iuterleibe ooilfommeu, freitn nicpt in einigen f\u00e4llen eine Guerfurche auf beut N\u00fcdeit bie gegenfeitige \u00a9egrenguitg anbeutet. Slm oorbern N\u00fcdeneitbe flehen gfrei, feiteuer Oier einfache Slugett, h\u00e4ufig fehlen biefelbeu aber auch g\u00e2itglicp. lieber bie StRunbtpeile, fre\u00efcbe bei ben \u00a9inen gum \u00a9eigen, bei ben Sfitberit gum Saugen eingerichtet finb, frirb baS N\u00f6tpige bei beit eingeiueu Familien oorgebradjt frerben; eben fo oieigeftaltig ift baS erfte \u00a9aar ber ^iefertaftev, baS gioeite bagegen erfcfetnt, frie bei ben edjten Spinnen in $orm oou \u00a9einen, freSpalb auch hier, tote bort, furgfreg oon oier \u00a9einpaaren gefprodjett frirb. \u2014 \u00a3)er \u00a3arm ber \u00a9iilben oerl\u00e4uft oom \u00a9titube in geraber Nidftuitg nach ber auf ber \u00a9auchfeite freit nach oortt ger\u00fcdten Sifter? \u00d6ffnung, tritt jebod) bei ben frenigfteu Slrteit als fitrgeS, einfaches Nopr auf, foubent in ben meifteu g\u00e4lten entfeubet ber \u00a9tagen feberfeitS brei biinbbarmartige SluSfi\u00fclpuitgeit, freiche buvd) \u00a9peilung unb Nidjtuitg mancherlei \u00a9erfdjiebenpeiten geigen. \u00a3)ie Slthmuug erfolgt mit SluSuapme. ber LauSmtlbeu, bei beiten man and) feine \u00a9krfgettge bagu aufgefitubeu pat, burch Luftr\u00f6hren, freiche ft$h meift b\u00fcfchelf\u00f6rmig ooit bem in baS Luftloch m\u00fcnbenben \u00abfpauptftamme auSbreiteit ttub nicht freiter oer\u00e4ftelit. \u00a9S pflegen nur gfrei Luftl\u00f6cher oorgufommeit, bie entfreber oerftedt in ber N\u00e4he ber ^iefevf\u00fcplerfrurgei, ober frei au ber Slugeitfeite beS feierten, aud) britteu \u00a9eiupaareS liegen, \u00a9in Nitdeitgef\u00e4g pat mau bisher nicht uacpfreifen f\u00f6niteu. 3)ie \u00a9efcpled)tS\u00f6ffiiungeu enblich befiitbett ftdj an ber \u00a9aud;feite unb gfrar freit oor bem Sifter, bei beit \u00a9i\u00e4ttudfeit biSfreilen bis gur N\u00e4he beS \u00a9tunbeS oorger\u00fcdt. \u00a3)ie \u00a9tilbeit pflangeit fich burd) \u00a9ier fort. \u00aeie biefeu enifdjl\u00fcpften jungen h\u00e4uten ftd) mehrere \u00a9tale unb freid;eit anf\u00e4nglidh in ber \u00e4ugern \u00a9eftalt feoit ber \u00a9iutter frefeittlid) ab, befonberS fehlt ihuen ein gugpaar, f0 pag utau hier au bie uitooll? fommeue \u00a9erfraitbiuitg ber Sufeften erinnert frirb ttub oou einer Laroenfornt fprecheu famt. Sagt matt baS \u00a9efagte in eine allgemeine \u00a9harafterifiif gttfammeu, fo fr\u00fcrbe biefelbe bahiu","page":600},{"file":"p0601.txt","language":"de","ocr_de":"Sangp\u00f6rtttge \u00a9cpnabednilbe. \u00a9ammetmdbe. SJ\u00e4lbenfpinne.\n601\nlauten, ba\u00a7 bie Stilbeit \u00a9piunentpiere mit beifenben ober faugeuben Stunbtp eiten, ungeg\u00efiebertem Seibe unb beinf\u00f6rmigem jtoeiten f\u00f4iefcrpaare fin b, mettre burd) Suftr\u00f6pren atpmen unb burdp unbollfommene Sermattbfung jur @efcpted)t!? reife gelangen.\n* %\n$\n\u00aeurd) einen beut\u00efid) abgefcpn\u00fcrten r\u00fcffelf\u00f6rmigen f\u00f4opftpeit unb ein oom \u00a3>interleibe abgefepte! ^opfbrufift\u00fcd unterfdpeibet ftdp bie Keine Familie ber \u00a9cpuabelmilben (Bdellidae) oon allen \u00fcbrigen, \u00a3)ie unanfepnlidpeu Spierepen frieren laitgfamen \u00a9cpritte! auf feucpten (Stellen umper unb fommen megeit iprer ftdeinpeit fo leidet niemanbent ju \u00a9efidpt, ber nidpt nadp ipnett m\u00fcpfam fucpt. @o finbet ftdp bie langp\u00f6rnige \u00a9djitabeltuilbe (Bdella longicornis) an ben bejeidmeten \u00a9teilen burdp ganj \u00a9uropa. \u00a9te pat faft gleidjlange Seine, getutete ^iefertafter, melcpe in lange \u00a9nbborften aullaufen, fdpeerenf\u00f6rmige f\u00f6'ieferf\u00fcpter, hier klugen, eine fdparlacprotpe F\u00e4rbung unb nur % Sinie $\u00f6rperl\u00e4ttge. Sei anbent Slrteit fommen nur jmet, bei mieber anbern fogar fed)!, b\u00fcmeilen aber audp gar feine Singen oor. SDie jungen ftnb ben \u00a9rmacpfeneit \u00e4pnlid).\n% %\n&\nSiet befannter, metl gr\u00f6\u00dfer unb uad) Siegen auf allerlei ^\u00dfflanjen ftcptbar, iff eine anbere fdjarlacprotpe Stilbe, bie gemeine \u00a9ammetmilbe, (Sodjettillmilbe (ba! \u00a9ammetf\u00e4nferdjen, Trombidium holos\u00e9rieeum), meldje! \u00fcber eine Stnie lang mirb, unb einen podpgem\u00f6lbten unb faltigen, beinahe bimf\u00f6rmigen, meinen K\u00f6rper pat. SDer \u00a9dpnabel befielt au! gtiaei fepr Keinen, fdjeereitf\u00f6rmigeit ^ieferf\u00fcplent, me\u00efdpe bon ber Unterlippe fafdganj eingep\u00fcdt metben; neben biefett fiepen bie oier= gtiebrigen, am \u00f6orlepteit \u00a9liebe aufjeit mit einem $afen berfepeiteit Safter, \u00fcber ipnett $met Singen. 5>ie g\u00fc\u00a7e ettbett in \u00a7met Graden, ^agenfiedper pat neuerbiitg! bie Sinatomie unb bie \u00a9ntmidelung biefe! iutereffanten Spierepen! auf \u00ee>a! Slu!f\u00fcprlid)fte befanut gemadjt, febodp faun pier niept genauer barattf eingegangen merben. SDie fed>!beinigen Farben, meldje fr\u00fcper unter befonberen @attuitg!namen befdjrteben morbett ftnb, leben paraftttfep an SBeberfnedjten, Slattl\u00e4ufen unb anbern 3u[e^eu/ bie ermaepfenett Stilbeit gepeit Keinen St\u00e4itpdjen unb fonftigem b\u00fcndigen Ungeziefer nadj. \u2014 3\u00ab peifen R\u00e4ubern fommen bebeutenb anfepnlicpere Stuten bon bi! f\u00fcnf Simen S\u00e4nge, aber ganz \u00e4pnlidjer ^\u00f6rpertracpt bor; ipre Oberfl\u00e4cpe berliert burd) Serl\u00e4itgeruug ber biepten \u00a7aare ba! fammed artige Slnfepett unb tr\u00e4gt einen \u00a9etbenpelz, einzelne nod) l\u00e4ngere .fpaarb\u00fcfdjel fallen befonber! an ber Sitnenfeite ber Seilte auf. \u00a9o lebt in \u00a9uiitea bie \u00a7unt Stotpf\u00e4rben braudpbare F\u00e4rber; Util be (Tr. tinctorium).\n\u00a9inen p\u00f6cpft \u00fcberrafepenben Slnblid gem\u00e4pren bilmeilen bie Slefte, befonber! bie \u00a9t\u00e4mme alter Sinbeit, memt fte, iprer Sl\u00e4tter beraubt, bon oben bi! unten auf ber \u00a9omteufeite mit einem mte \u00a9i! glipernbett \u00a9efpinnft\u00fcberjuge berfepen ftnb. Sei genauerer Setradptung ftnbet man Stidionen gelber Stitben unter biefem \u00a9etbengemebe, meldje bafelbft ju \u00fcbermintem befdploffen paben. \u00a9ie fiub fdpon im \u00a9ommer borpattben, leben bann aber an ber Unterfeite ber Sl\u00e4tter bon beren \u00a9aft unb pinter einem \u00a9efpinft\u00fcber^uge; pier fann man jtt biefer 3eit -fpuuberte an einem Statte auf adeu Sllterlftufeu uebft \u00a9tern beobaepten, audp befpiituen fie, mettn fie in fo bebeutenben Stengen borpanben ftnb, bie Slefte, faden aber megen be! Saube! meniger in bie\n\u00a9ie \u00aeod)eniltmil&e (Trombidium holosericeum), bon ber Unterfeite, 8mal rergr\u00f6jjert.","page":601},{"file":"p0602.txt","language":"de","ocr_de":"602\n2)te \u00a9fnnnenthiere. Ssufmtlben. Sbaffermilbeit.\nSlugeit. \u00a9ie SJU\u00efbeitfbtntte (Tetranychus telarius ob\u00e9i' tiliarum ob\u00e9i* socius), U1U Welche eS ftd) hier \u00efjaubelt, ift Xaittit % Sinie lang, oraitgegelb bon garbe, au ben (Setten beS eirunben SeibeS mit je einem roftgelben g\u00efeddjeit Derzeit unb fein behaart. \u00a9ie \u00aeieferf\u00fchler fiub ttabel; f\u00f6rmig, bie f\u00f4iefertafter Xurg, mit bider \u00aelaue oerfeheit. \u00a9ie beibeu oorberften Oetttbaare, bereu erfteS ba\u00ea \u00ef\u00e2ngfte ift, fielen bon ben beibeu hinterften meit ab. Situ borberu dl\u00fccXeittheile bemertt man, adeS nat\u00fcrlich nur bei ftarXer Vergr\u00f6\u00dferung, glnei Xleiite Slugen. 2Bie S inn\u00e9 beraubtet, foil biefe SDtilbe biSloeileit an \u00a9reibhauSbflangeit l\u00e4ftig fallen, ba jebod) biele ^fangen auf ber Uuterfeite ihrer Vl\u00e4tter in biefer, menu aud) nicht immer fo auff\u00e2l\u00efigeu SBeife befa\u00ef\u00efeit merbeit, fo ift mol)l aitguitehmeit, ba\u00df ^ier mehrere, noch nicht gui* \u00a9einige unterfd)iebene Slrteu in Vetrad)t Xommett, meldje eine Trautheit (la grise ber graitgofeit) an ben ^fangen erzeugen, bie [ich burd) dftatt; unb \u00a9raumerbeit ber S3t\u00e2tter anX\u00fcubigt unb au\u00dfer ben SJtilbeit uod) aubere Urheber, mie bie fr\u00fcher erm\u00e4hnten Vlafeitf\u00fc\u00dfe, bie fKofenciXabe \u00eec. haben b\u00fcrfte.\nSlnbere \u00fcdiilben Xeitngeidpteit ftd) burd) fdjmertf\u00f4nnige ftdeferf\u00fchler unb lange ^iefertafter (Erythraeus), momit jebod) bie Uuterfd)iebe gmifdjeit ihnen unb beu h\u00f6rigen nod) nicht evfctj\u00f6pft flub.\n\u00a9ie rotljc \u00a9d)iteenttlbe (Rhyncholoplras nivalis) fiubet fid) gefedfdjaftlidj in einer \u00f6p\u00f6he ben \u00fcber 9000 gtt\u00df auf ben \u00a9djmeiger Silben unter \u00a9teilten. \u00a3>\u00f6d)ft mahrfd)emlid) geh\u00f6rt aud) bie .fperbfts@raSmitbe (Leptus antumnalis) gu biefer Familie. SJiait Xeitnt fie bisher nur in ihrer fed)Sbeiitigen g\u00f6nn, bie man f\u00fcr beit ^ugeubguftanb h\u00e4lt. 3m 3uU, Slitguft unb \u00a9ebtember lebt biefeS vott)e V\u00fc\u00fcXtd)eit in gro\u00dfen Mengen an b\u00fcrrern \u00a9rafe, \u00a9etrctbehalmen (\u00a9tadjelbeer; b\u00fcfeheu) unb gelangt au ben Korber bei* \u00a9d)iiitter ober folcher Sente, meld>e fid) uuborfid)tig auf bon ihnen belohnte \u00a9raSbl\u00e4he uieberlie\u00dfeit. \u00a9leicf ben gedeit bohren fte fid) mit bem \u00a9d)nabel eilt unb erzeugen ein unleiblidjeS greffeu unb SucXen. Vei n\u00e4herer Vefiditiguug mit einer Sube meifen fte fid) als mingige, rotl)e $\u00fcuXtd)en auS. \u00a9urch Sennin ober \u00a9abaXslauge merben fte leicht fortgefd)afft unb get\u00f6btet. 2\u00f6t)ite fattb \u00c4iefelfteine mit ben \u00a9tern biefer dJcitbe \u00fcberzogen unb bet n\u00e4herer Unterfud)uug berfelbett, ba\u00df fte fr\u00fcher als eine berborgenbl\u00fcthige ^\u00dfflaitge (Graterium pyriforme) befdirieben morbeit ftnb.\nSide biefe unb nod) fehr biele \u00e4l)nlid)e dJcitben, meld)e hmftdflich ber flauen; ober itabelf\u00f6r; migeit tieferf\u00fchler, bet* furgen unb gebruugenen, in glvei fcheereuartig gegeniiberftehenbe \u00a9ubglieber attSlaufenben Hiefertafter, bet* bomben \u00a9angbeitte unb beS met\u00e4)h\u00e4utigeit, meift lebhaft gef\u00e4rbten Vorbei*\u00bb \u00fcbereinftimmen, bilben bie gamilie ber Sauf;, Saitb; ober f l a it g e it in i 1 b e n (Trombi-didae). \u00a9ie halten fid) an ^\u00dffbaitgeit ober an ber \u00a9rbe auf, laufen meift fehl* fchued unb fdpitarohen gum \u00a9heil m ihrer SuQent) als nur fedjSbeitiige \u00a9binnen an aitbent \u00a9lieberthieren ihrer n\u00e4d)fteit Umgebung, \u00a9ie ^\u00dfflangeitbemohner ftimmen bieXfacb) iit ihrer SebenSmeife \u00fcberein, mie bie meifteit 23lattl\u00e4ufe iit ber ihrigen, \u00a9ie fertigen it\u00e4mlid) einen fehl* garten \u00a9eibeu\u00fcbergug \u00fcber bie Uuterfeite ber Blatter unb treiben unter biefer filbergl\u00e4ngenbeit \u00a9ecXe ihr Uumefeit, b. h* fe fangen \u00a9aft, berntehreit ftd) unb ergeugeit jeite^rauXheit, meint bie Kolonie ait,$obfgnl)i bebeuteub gugeuommett hat.\n* *\n\u2756\n\u00a9ang auberS unb h\u00f6chft eigeuth\u00fcmltd) geftalten fuh bie SebenSoerh\u00e4ltuiffe ber SB aff er mi Iben (Hydrarachnidae), meldje ftd) auSfchlie\u00dflid) in SBaffer, ftel)enbem mie flie\u00dfeubem, einige ueuerbiugS beobachtete fogar im SJleere aufhalten. \u00a9ie meifen biefer miXroSXobifdjen \u00a9hiercljcn erfd)eineu als fcharlachrothe, einige als gr\u00fcnlid)e ^iigeldjen, meldje mit \u00a3ilfe ihrer bemimberten g\u00fc\u00dfe gefd)idt -fchlbimmett ober ftd) fehr hurtig gtoifd&en ben untergetaud)ten ^fangen unb auf bem \u00a9runbe urnherbemegen, ohne je gum Slthmeu an bie Oberfl\u00e4che gtt fommen. \u00a9a ihnen bie fiemen fehlen, fo m\u00fcffett mohl ihre Suftr\u00f6hren bie Suft auS bem S\u00dfaffer aufuehmcit f\u00f6nnett unb in \u00e4hnlicher \u00ceBeife eiugerid)tet fein, mie fie bei einigen Sibedeularbeu gut* \u00a9brache Xanten, \u00a9ie SebenSgef^id)te","page":602},{"file":"p0603.txt","language":"de","ocr_de":"fHot^e Sd)neemil6e. SBaffermitbe. kugelige glu\u00dfmilbe.\n60S\nter SBaffermi\u00efteit ift reich au feltfamen (Srfdjeinungen; fo fommeit beifpielgweife mehrere Slrteit tor, bei tenon tie berfdfieteiien \u00a9cfd)Iedjter in feljr berfdfieteueu g\u00f6nnen auftreteit. SB eurent tie SBeibdjeit ter herrfd)eu\u00f6en ^ugelform treu bleiben, entigen tie dft\u00e4uitchen in einen fd)Wangs artigen gortfah, fo taf man fie f\u00fcr gang antere \u00a9ebilte galten m\u00f6chte. Stabet betoaften aber alle tie |>auptraerHnale: ftebengliebrige, ton torn itadj hinten an S\u00e4nge gunehmeute Seine mit eiugetenfteu unt fomit beweglichen Sdjwimmborfteu tint gbaei Tratten am \u00a9nte, Hauen= oter nate\u00eff\u00f4rmige ^ieferf\u00fcpr, nur titr\u00e9e, herborgeftredte ^iefertafter mit gwei Singen auf tem Sdfeitel. \u00dcRad) einer oft fe|r fOuterbareu Segattuug iterteit tie \u00a9ier gelegt, tou \u00a9iutgeu an tie Stengel ter SBafferpflaitgen, tie fie tagu anbohren, ton Sintern an tie Unterfeite ter St\u00e4tten Jpier fintet mau fie neben einauter, turd) \u00a9alterte gu einer S\u00efrt tou \u00a9e\u00ef\u00e9e berbunteit. \u00a9a, iro ein 2Beibd)en fein @efd)\u00e4ft gu (Sitte gef\u00fchrt hat, f\u00e4hrt nicht feiten ein gWeiteg nut tritteg fort, woturd) Iteit terbreitete lleberg\u00fcge an ten Sl\u00e4ttern entfielen. dtad) einigen SBodjeu fdjl\u00fcpfen tie jungen aug, fetod) ftetg nur mit fed)g Seinen nut einem berh\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfig ungemein ftart entloidelten Saugr\u00fcffel terfehen, Welchen fie tagn benutzen, mu ftd) au &\\\u00e4fer mit SBangeit unter ten 2JlitbeWol)nem Hfreg SBaffertiimpelg feftgufaugen mit alg Sdpuarotjer ihr Men gu berbringeit. SBenit fetod) ihre Seit gekommen, terlaffeit fie ta\u00bb SBohnthier, h\u00e4uten ftd), itobei tie Seine \u00ef\u00fcrger Werten, gehen auf ten Soteit ihreg SBafferlodjg mit ruhen hier alg Suppen. \u00a9utlid) pla%t tie \u00a7aut unt tie bisher fedjgbeiuige, born mit einem Saugnapfe berfeheue \u00dcDlilbe fdjwimmt mm mit acht Seinen mit einem auf tag gew\u00f6hnliche dJtaf gur\u00fcdgef\u00fchrteit dftuute augger\u00fcftet tabou. (Siuige fdjeiuen ftd) fp\u00e4ter nodpualg feft gu fe^eit, tie\u00f6mal aber an einer SBafferpflaitge unt eine gweite H\u00e4utung git befteheit, mit Welcher fie erft gur \u00a9efdjlechtgreife gelangen, W\u00e4hrent antere am Sd)maroheu ihre gange Menggeit hinturd) SBolfgefadeu finten m\u00f6gen, wie beifpielgweife tie bon b. S\u00e4r an ten Kiemen ter gemeinen glu\u00dfmufd)eln beobachtete Hydrarachna concharum. ^eite Sarbeit hatte man fr\u00fcher unter tem Samen Achlysia alg befontereg @d)inarohergefd)led)t befchriebeit. Sod) antere entlid) f\u00fchren ein freieg Men, fo lange fte Sarbeu ftnt mit Werten erft im Sbinphem [taute gu Sarafteit. \u00a9ie bimf\u00f6rmigen $\u00f6rperdjeu am SBafferfforpioit, oter am Sauche mit unter ten gl\u00fcgelteden ter gro\u00dfen Sdfwitumf\u00e4fer legen ^eugitif tabou ab. Stau hat tie SBaffer* milbett unter borwalteuter Ser\u00fcdfid)tigung ter ^\u00f6rperfomt, ter Steduug mit \u00a9r\u00f6\u00dfe ter Singen, ter gegeufeitigen S\u00e4nge unt Siltuug ter \u00efafterglieter, Wie ter Seine in mehrere \u00a9attungen getheilt, bon teilen Atax mit Nesaea tie artenreidjften fiut. \u00a9rftere geichuet fid) turd) einen eif\u00f6rmigen oter obalen, hinten mehr oter Weniger abgeftuhteu Mb, Weit augeinaitter fteheute, mit einem Seitene\u00e4djeit berfehene Slugen, turch einen furgen S\u00fcffel unt m\u00e4\u00dfig lange, fpittbelf\u00f6rmige \u00a9afer aug. \u00a9er Schnabel befiehl aug einer laugettf\u00f6rmigen Oberlippe, gWei laugettf\u00f6rmigeu, etwag gebogenen liefern, einer Heiuen Bunge unt ten bierglietrigen, am borlebten \u00a9liete mit gwei B\u00e4hnchen rtnt einem fd)ief abw\u00e4rtg gerichteten ^ateu bewehrten \u00a9aftern, Weld)e tie \u00fcbrigen \u00a9he^e ein? h\u00fcdeu. \u00a9ie hierher geh\u00f6rigen \u00a9hierdjen fiut bet\u00e4chtige, in ihren Se;\nWeguugeu nicht eben fehr lebhafte Schwimmer, Welche ftd) am liebften au ruhigen Steden Heiner \u00a9ew\u00e4ffer aufhalten unt mit auggebreitetenSeiuenuahc ter \u00a9berfl\u00e4dje ruhen, \u00a9ie hier in 16fad)er Sergr\u00f6\u00dfentitg abgebiltete fuge lige gl uff mil b e (Atax [Hydrarachna] spinipes) d)araHerifirt fid) turd) einen faft H\u00fcgeligen, hinten regelm\u00e4\u00dfig gemuteten, Weichen Mb, fdjmuhig rotl)e g\u00e4rbuitg unt turch eine Steduug ter Seine, Weldfe aug ter Slbbiltung erfdplid) ift. \u2014 \u00a9ie rotpe SBaffermilbe (Arrenurus ahstergens) hat einen giemlid) bbheiH auf tem S\u00fcden fetod) etwag flad)getr\u00fcdteu mit mit einem nad) hinten offenen Sogeueintrude berfehetieit Mb, teffen \u00a9nte in met)r oter weniger teutlid)e Seiteueden herbortritt; ein mehrannigeg, fd)Wargeg \u00aereitg auf tem D^\u00fccfen Heuugeichuet tiefe gemeine Slrt. \u00a9ag SBeibd)en h\u00e4ngt feine, in eine harte Spi|e auglaufeuteu\nkugelige glu\u00a7mtl\u00f6e (Atax spinipes) bonber 53aucl)feite 16mal bergt\u00f6fjert.","page":603},{"file":"p0604.txt","language":"de","ocr_de":"604\nSDie \u00a9pinnentpiere. ^^iermil\u00c9en.\n(gier an beit \u00a3eib ber Nabels\u00a9forptonmanje. Sach bter^ehn hagelt fdjl\u00fcpfen bie jungen att3, ^abeit ftd^ aber mehrere Stale $u Rauten, epe fie ba\u00ea Slnfepen ber \u00dcUiutter befommen. \u2014 SDie SBeipermilben (Hydrarachna) geidjneit ftd) burdj bter Eugen, manche burdj einen lang bortretenbeit \u00a9djitabel au3 nnb geh\u00f6ren ben gemaubteften \u00a9djlbitnmern, toeldje fenfredjt auf; unb abfieigen unb in einzelnen Slrten in fgolge bunter glecfen^eidjttung unb nicpt ju bebeutenber Kleinheit bon einem aufmerffantett Seobadjter mahrgettommeit Serben f\u00f6nnett.\n$ #\n\u2756\n$Die Familie ber fogeuanuteu \u00a7ornmtlben (Orolbatidae), ^avtfc^a\u00efige, flehten K\u00e4fern nicpt un\u00e4hnliche \u00a3anbmilben, meldje feine Singen haben nnb ftd^ bon ^flaujenftoffen ern\u00e4hren, fei nur namhaft gemacht, bagegeu ben barauf folgeubeit \u00a9djmaroh er; \u00fcber Sthierm\u00dcbeit (Gamasidae), toeil bon allgemeinerem ^ntereffe, ettoaS mehr Slufmerffamfeit getoibmet. \u00c4ieferfS^ler ftnb fcheerenf\u00f6rmig, bie ticfertafter au8 ziemlich gleich laugen \u00a9liebem jufammeugefefet unb borgeftredt, bie haarigen Seine oorpertfcbeub bon gleicher S\u00e4nge unb Silbung unb au\u00dfer ben Tratten noch mit einer Haftfdjeibe am \u00a9nbe berfeheu, bie Slugen aber fehlen. SDiefe leinen Stilben belohnen a\u00ef\u00e2 \u00a9djmarofeer anbere \u00a3piere nnb fallen auf mehreren unter ber \u00a9rboberfl\u00e4dje lebenben ^nfeften, auf S\u00f6geln unb gleberm\u00e4ttfeu borjuggtoeife in bie Slugen. \u00a9ie ftfcen nicht, toie bie halb n\u00e4heren betradjtenbeu \u00dfecfen au einer \u00a9teile m\u00e4preitb ihre! \u00a9(pmarofcerle&euS feft, fonbern laufen an beit SBohnthieren mit gro\u00dfer \u00a9emanbtpeit umher, babei bie Safter fortm\u00e4preub bemegenb unb mopl auch mit ben Sorberbeinen tafieub. \u00a9ine ber h\u00e4uftgfteu Slrten ift bie gemeine $\u00e4fermitbe (Gamasus coleoptratorum), ein \u00e4temltdj partes, rotpgelbe\u00ea SthtercOeu bon ettoa V3 Siuie S\u00e4nge, meidjeS man oft in gro\u00dfen Stengen au Sobteugr\u00e4bern, Stiftf\u00e4fern, fummeln u. a., ben ganzen\nSauch ber gequ\u00e4lten ^nfeften einnehmen fiept, befonber\u00ea meint biefe l\u00e4ngere $eit in ber \u00a9rbe \u00bberteilten. $ ir b p erz\u00e4hlt, ba\u00df nach Seobachtungeu Slttberer bie bon ben Stillen geplagten fummeln in einen Sltneifeuhaufeu gingen, bafelbft fragten unb ftampften, bamit bie Slmeifen herborf\u00e4meit, \u00fcber bie Stilben perfteleit, biefelben fortfcpleppten itub auf biefe SBeife bie Rummel boit ihren Ou\u00e4lgeifteru befreiten. St\u00f6glidjerloeife ift biefer Hergang einmal beobachtet toorben, eine ermattete Rummel pat m ber S\u00e4he eine\u00ea Slmeifeitnefte\u00bb ober auf bemfelbeit gefeffeit unb bie Setoopuer beffelbeit paben ftd) \u00fcber bie Stilben erbarmt, aber eilte \u00a9emopupeit ber fummeln, [ich ber Slmeifen itt biefer Hinficht gu bebieiteit, bctrf fdjmerlid) babon abgeleitet merben. SDiefe Stilbe bel\u00e4\u00dft ihren SBirtp, menu er tobt ift, lebte in ihrem Sugeitb\u00e4lter gmeifel\u00eaopne in feuchter \u00a9rbe unb frodh erft fp\u00e4ter an einen \u00c4\u00e4fer, eine Rummel ober Stene, bie itt ihre unmittelbare S\u00e4he fameu. SDie \u00a9eftalt ber f\u00e4fermilbe l\u00e4\u00dft fiep au3 nuferer Slbbilbuitg erfepen, e\u00e4 fei nur noth barauf aufmerffam gemacht, ba\u00df bie Sorberbeiue am l\u00e4ngften, bie n\u00e4chfteu am bicfften fittb, ba\u00df burch einen Ouereiubrucf ber Hinterleib bom $opf; bruftft\u00fcd abgefchiebeit unb ba\u00df bie gro\u00dfe Sorfte auf ber \u00a9cpulter beioeglid) ift. \u00a93 fommett noch anbere Slrten mit biefem lederen Sterfmale bor, ioapreub ben meiften \u00fcbrigen bie bewegliche \u00a9cpulterborfte fehlt. @an$ \u00e4hnliche Stilben habe id) tobt unb meift mit ber HinterleibSfpifce burch einen furgen $abeu anh\u00e4ugeub, bei au\u00dfereurop\u00e4ifd)en K\u00e4fern nuferer Sammlungen gefunben unb bejt|e eine fliege (ber \u00a9attung Cystoneura), ioeldje mit Sltr\u00eanapme be\u00a3 $opfe\u00a3-, ber Seine unb\n\u00a9enteilte fi\u00e4fermtl\u00dfe (Gamasus coleoptratorum), ftar\u00ef bergr\u00f6jjert.","page":604},{"file":"p0605.txt","language":"de","ocr_de":"(Semeine Jt\u00e4fermitbe. Soge\u00efmit&e. StebermauSmitbe.\n605\nber g\u00ef\u00eeige\u00ef, febodj and) btefe ait ihrer \u00dcBurge\u00ef fo bicht \u00fcber uub \u00fcber mit einer graugelben S\u00eei\u00efbe befe^t tf\u00ee, baff man and) nicht ein i\u00df\u00fcitftcheit non ihrer inahren Dberft\u00e4dje 51t ernennen vermag. \u00aeie dftitbe geh\u00f6rt einer anbern \u00a9attuug non mehr Icmgltdjer \u00c7orm an\u00bb\n3n nadjfier Seiloaubtfdjaft $u ben ^afenuitben fteben bie h\u00f6d)ften3 bnrd) bie nerfd)iebene F\u00e4rbung, aber nicht burdj einen Ouereiubrud in einen notbent nnb hintern, fadartigen \u00ef^eit gefchiebeiien Soge tut it ben, \u00fc>e\u00efd>e ber neitetbing\u00ea Leiter ^erlegten \u00a9attung Dermanysus aitge= h\u00f6ren. \u00a9ie haben einen langen, beiiaegtid^en, abin\u00e4rtl gebogenen Di\u00fcffet, beuttid) geglieberte ^ieferiafter mit biderem \u00a9ruubgtiebe aI3 bte@amafcit, gIeict;Xange Seine, beren nier norberen fidj bnrd) bebentenbere \u00a9t\u00e4rfe nnb gr\u00f6\u00dfere \u00f6paftfdjeibeu nor ben hinteren au^eidjnen; fie ade geteilten nabe bei einanber am Sntftranbe ein.\nSou einer 2trt, ber gemeinen Sbgetmitbe (D. avium, and) gallinae ober Mrundinis non anberen \u00a9djriftftedern genannt), inerben befreiten bie \u00a9titbeno\u00f6gel tocitjrenb ber Sadjt febr heimgefud)t. S\u00dciemt man beif^ieX^imeife einem ^auarieunoget ein geiniffe\u00ea Unbehagen, eifrige^ St\u00fcljten be3 \u00a9dptabet\u00bb in ben Gebern anmerft, nnb ihm botjte \u00a9djitffteuget at<3 \u00a9t\u00e4b\u00f6hen gibt, auf beiten er ruht, fo famt man bann beim Sulftopfen berfeXbeit bte h\u00f6d)fi \u00fcberrafdjenbe \u00a9rfahrmtg. mad)en, ba\u00a7 rothe Stilbeit netfchiebeuer \u00a9r\u00f6\u00a7e aiu\u00a7 bem Innern be\u00ea dtohre\u00ea hefau3fadeit. Siefe Sdnercben nerfrtedjen fleh hier aut Sage, toie bie Settinanzen in ihren \u00a9djtubftninfetn, fomutett be\u00eb Sad)t3 aber au\u00a7 ihren Serftedett IjetOor, mit am Stute be\u00ea armen Soget\u00ea ihren junger jit ftiden, fndjeit febod) in ber ddehrzaht nor Sage^anbrud) brntfte \u00a9teden, aXfo jene \u00a9t\u00e4bcheit zu ihrem Serfted auf. S)itrd) fteiffige\u00ea Su\u00eaftobfen ber teueren tarnt man ber \u00a9Ut\u00e4tgeiffer halb \u00a7evr ioerbeit, inetdje in ntand)eit S\u00e4deit bnrd) ben in ben Satter geftreuten \u00a9aitb an bie S\u00f6get fommeit m\u00f6gen. S\u00fcefetbe, % Sittie lange Sogetmitbe fod e\u00a7 auch fein, inetdje ftd) auf Saubenfdjt\u00e4geit nnb in ^\u00fchuerft\u00e4deit bei Sage nerftedt Ij\u00e4tt uub be3 Sadjt\u00bb au bie betreffeitben S\u00f6get geht, mit Stut 31t fangen, fa man tjat fie fogar iit unertr\u00e4glich fudenben \u00a7autt)\u00f6hten mtb Seiden bei ddeitfihen gefmtbett, toie S\u00dfrof. S\u00f6get mit Seftimmtheit nadjineijt. Snbere Sitten fommen auf anbern S\u00f6getit nor mtb eine auf ber dRau\u00ea.\nSudj bie ^teberm\u00e4ufe ioerbeit au ihren Slngh\u00e4uteu nnb in beu au3 gteidjent \u00a9toffe gebitbeteu \u00a9hreu non nerfd)iebeueit \u00a9finnenthiereit heimgefudjt, inetdje man barunt gdebermau\u00eamitbeu genannt mtb auf mehrere \u00a9attungeit nertheitt tjat, unter inetdjen Pteroptus am nerbreitetften ju fein fd)eint. S)er ineidje, faft bimf\u00f6rmige K\u00f6rper inirb non bidett, groff befradten uub mit einem \u00a9augitabf oevfeheiteit Seinen getragen, beren nier \u00efjinterf\u00eee ineit entfernt non ben norberen eingeteuft ftnb. S)ie Sfiefertafter taufen in ein \u00efanggefiredte\u00ea \u00a9Iteb au\u00ea. Sorjug\u00eatneife auf ber gemeinen Steberntau\u00ea (Yespertilio murinus) tebt bie gelbgraue auf bem S\u00fcden mit r\u00f6tljtidjeu Steden mtb braunen Steden gezeichnete gemeine S\u00efe\u00f4otmau\u00eamilbe (Pt. vespertilionis), non inetdjer Sihfdj auf anatomifdjeut Stege bie Sortbftanzuug nadjinie\u00ea. St\u00ea er im guui (1825) mehrere auffadeub augefd)iuodene Steibdjen \u00f6ffnete, faitb er meift brei, in einem Sade fogar nier, auf ners fd)iebeuen \u00a9ut\u00efoide\u00efung\u00eajtufen ftehenbe g\u00fctige. Sn ben am ioeitigften entmidetten liefen ftth nur fed'\u00ea ungegtieberte gtatte Seine, ginei gteid)fad\u00bb nugegtieberte Safter uub eilt hinten gerabe abge; finster Vorher, bet ben am meifteit au\u00ebgebitbeteu acht geglieberte mit \u00a9augit\u00e4pfen nerfeheue mtb beborftete Seine nnb ein ttad) hinten etina\u00ea fpt^ nertaufeuber K\u00f6rner erfeitnen. \u00a9omit bringen bte Steibcfieu tebenbige Sunge gur Stett, febe\u00eamat ein\u00ea, ine\u00efd)e\u00bb norher au\u00ea bem fed)\u00eabeintgeit in beit oodfommeuen ad)tbeinigen Snftanb \u00fcbergegangen fein muf.\n%\n\n*\n\u00fcDie \u00dfedeit ober ^oljb\u00f6de (Ixodidae) ineicheu in mehr ab\u00a7 einer Sezief)ung fo non ben \u00fcbrigen Stitben ab, bajj ein^etue Sorfd;er hinreidjenbeit \u00a9runb barin faitbeit, fte ju einer befoubereit","page":605},{"file":"p0606.txt","language":"de","ocr_de":"606\nSie \u00a9fnnnenthiere. Beden.\nDrbmmg ber \u00abSfnnnenthicre gu ergeben. 3\u00a7v flauer, mel)r \u2018ob\u00e9i* meniger eif\u00f6rmiger S\u00f6ller, obgleid) mit horniger ober leberartiger \u00a7aut befleibet, befit)t einen fo hofjen \u00a9rab oon Sel)nbar= feit, baff ev bei \u00dfedeit Oon einer Siiiie S\u00e4nge bis gut \u00a9r\u00f6ffe einer fleineit Sohne anfchme\u00fceit fattn, menu fie ftd^ mit Cent Slute eines 2Bol)itthiereS gem\u00e4ftet fabelt. Bit ben meiften g\u00e4lten erf(f;eint bie Hoonbebeduitg als ein <Sd)ilb, meldfeS nad) hinten gentubet, \u00fcbrigens bei ben oer? fdjiebeiteit Wirten in oerfdftebeneit Umriffen ben oorberften \u00ef\u00a7eil beS \u00ef\u00eft\u00fcdenS bedt, ftdj moljl audj oont etmaS auSbud)tet, um beu fe^r entmidelten Stiiffel aufguitehmeit. Siefer fteljt in bei* fftuhetage nad) oont oor unb erfdjeiut mie ein abgefonberter ^off, fann aber fd)on barum nur f\u00e4lfdjlid) als foldjer begeidmet Serben, meil bie beibeit Singen, falls fie oorhaubeit jtub, an einer feitlid)cn SUtSbudjtititg jenes HornfdfilbeS (utipaffeitb and) $of)ffd)ilb genannt) mehr ober meniger bentlid) mahrgettornmett merbeit. \u00dftt anbern f\u00e4llen bebeeft baS Horttfdfilb faff ben gangen ^\u00f6rperr\u00fcden, ruubet fid) aber and) Ijier nad) hinten ab. Um ben gufantmengefehteit Sau ber 2Jtunbtl)eile unb f\u00fcr benfenigen, meidfeit ein Hmlgbod fdfon einmal gegtoidt hat, bie Sc\u00f6glidjfeit beS fdjmerghaften \u00a9tidjeS gu oeranfdjattlid)en, m\u00fcrben hier bie beS gemeinen fpolgbodeS (Ixodes\nricinus) in fuufgigmaliger Sergr\u00f6fferung, unb gmar oon ber Unterfeite abgebilbet. \u00dfit a crblidt man ein @tiid H\u00fcfte ber oorberften Seine, fo mie in b baS gmifd)eit biefen letzteren unb bem fogenanuteu $opfe oon unten ftdjdbare @treifd)eit beS oorn auSgebud)teten HooufdfilbeS, Sie betoeglidj einge; Teufte Horn^latte (c) ftellt, menu man fie richtig beuten mill, baS $iitit bar, meldfem ftd) bie \u00fcbrigen Stuubtheile bemeglid) an'beften: bie beiben, in ber D\u00eetihelage angebr\u00fcdten, in ber S^\u00fctigteit aber unter einem redeten S\u00dfinfel abgelenften Sa ft er, bie auS oier \u00a9liebem (d, e, f, g) befte^eu unb oon beiten baS lebte (g) bem oorlebten ioie ein Sedeldjett aufliegt, ferner bie an ber Unterfeite ihrer\tmit \u00df\u00e4hndjeit be=\nioehrte, auf ber O\u00dferfeite rinuenf\u00f6rmig auSgeh\u00f6hlte Unter\u00ab li^e (h), Son ben f\u00f6ieferfiihlerit (\u00c4dnnbaden) ift hier nur bie herOorragenbe, geg\u00e4hnte @|nhe (i) fichtbar, iubem fie, febe auS gioei \u00a9liebem befteljeub, neben einanber nicht nur bie fftiitue ber Unterlibbe auSf\u00fcden, foubern nod) tief in beit K\u00f6rper htueiitrageit unb oor? unb r\u00fcdm\u00e4rtS gefd)obeit merbeit l\u00f6niten. 2\u00f6iH nun bie gede einbei\u00a7en, fo H\u00e4mmert fie ftd) mit ben Seinen au bie \u00a3aut beS SSohnthiereS feft, biegt ben fR\u00fcffel feidredjt herab, ftemmt ihn an bie angubohrenbe \u00a9te\u00ef\u00efe unb fdfiebt bie ^a\u00efenff\u00eei^en ber tieferf\u00fchler in baS gleifdj ein, iubem fie baburd) ber nad)folgcubeu Uuterlibbe ben 2Bcg bahnt; fette bringen immer meiter ein: biefe folgt nad) unb bie nad) hinten gerichteten \u00df\u00e4tjne au beibeit Oert)iubent baS \u00dfuritdmeid)eit attS ber entftaitbeuen SBttnbe. \u00dfft auf biefe Steife ber B\u00fcffel bis an feine SBurgel eiugebmngeit, fo fd)lagen ftcf; bie ^a\u00efen ber tiefer? f\u00fchlet* anferartig nad) red)tS unb linfS, bie tiefertafter legen ftd) beiberfeitS ber SBunbe feft bem gleifdje au, unb bie Bede, meld)e jfefet nid)t mehr gemaltfam hevauSgegogen merbeit fault, ohne baff ' ber pfiffet guriidbleibt, h\u00abt bie ihr gnm langen genehme Stellung eingenommen. Ser (Saugapharat fclbft befiehl auS einer feinen \u00a9Ipnhaut, meld)e ftd) oom B\u00fcffel, fo mie oon ben Seiten unb bem iiberragenbem \u00ef\u00eftanbe ber 2JhmbWe tyx in biefe glodenf\u00f6rmig einft\u00fclpt. Sie gleid)geftalteteu Seine fiub fd)latd unb am \u00a9ttbe anfer ben beibeit fd)arfeu Graden mit einer \u00a7aftfd)eibe oerfehen, meld)e ber \u00dfede baS ^\u00e4ugenbleibeit au bem einmal, unb gmar nur mit einem $ufe erfa\u00dften \u00a9egenflanbe erm\u00f6gtid)t. Sie beibett eingigen Suftl\u00f6cC;er befmbett ftd) in einem \u00a7orupl\u00e4ttd)eu, meld)eS feberfeitS hinter bem Hinterbeine am St\u00f6rperranbe leicht in bie 5lugen\n\u00fcfi\u00eeunbttjei\u00efe be\u00a7 gemeinen \u00a7oI\u00e4bo3S (Ixodes ricinus)\nnon ber Unterfeite unb 50mal bergr\u00f6gert","page":606},{"file":"p0607.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9erneuter \u00a3>oIgbod.\n607\nfa\u00dft, toSpreub bie \u00a9efdjledjtl\u00f6ffnuug all \u00a9uerfpalte mitten auf bev* SBrufl gu fudjeit ift. \u00a9ie jungen \u00dfecfeit fabelt nui* fedjl Seine uub fcp\u00fcieifeit, inte and) bie weiter entibidelten adjtbeinigcn au \u00a9r\u00e4fertt uub \u00a9eftr\u00e4ud) untrer, bil fie ein SSopntpier aufgefunbeit t^aOen, an ineld)em ibenigften! bie Skibdjeit Stut fangen; pier inei\u00a7 and) bal immer Heinere Si\u00fcitncpeu ein SSeibdjeit gu fiubeit, um fid) mit bemfelbeit git paaren. \u00a9iefer Hergang bietet ein popel ^ittereffe unb iouvb\u00e9 bil auf bie ueueften \u00dfeiteu nid)t ridjtig aufgefa\u00a7t. \u00a9al SSaititdjeit befteigt beit Saud) bei S\u00dfeibcpenl, !et)rt ftd) mit feinem ^opfenbe itacp beut .fpiuterenbe non biefem, breitet feine Seine platt aul, l)\u00e4lt ftd) mit beit Uralten uub fpaft lappen au beit toeiblidjen fp\u00fcfteu feft uub fdjiebt feinen S\u00fcffel in bie iueiblidje @d)eibe. fpier t)\u00e4tt el ftd) genau in berfelbeit St\u00f6eife feft, inie ein blutfaugeitbel Skibdjeii imgleifcpe bel \u00dfBopittpierel ober \u00dcSeufcpeit uub man napnt au, bafj bei biefer Srt ber Serbiubung, inetd)e fdjoit \u00a9egeer faitnte, bie m\u00e4nnlidjeu \u00a9efdjledjtltpeile ipren Hulgaitg in beu B\u00fcffet uepmeit m\u00fc\u00dften. \u00a9ent ift aber nid)t fo. 5p a ge ufted) er pat bielmepr aitatomifd) itacp; geiniefeit, ba\u00a7 bie ittiteru \u00a9efdjledjtltpeile bei SS\u00e4ititd)eit uub S\u00f6eibdjeit bemfetben Silbititglgefepe folgen uub ba\u00a7 aud) bei jenem ber a\u00dfetbiitgl engere uub unbeittlicpere Sulgaitg an ber Sruft liegt. (\u00a3l ift alfo nidjt anberl benfbar, all ba\u00a7 bitrd) bie Snpeftwtg bel \u00fcS\u00e4itndjeul feine \u00a9efdjledjtl\u00f6ffuuitg ber meiblidjen (Sdjeibe nape genug gebrad)t ioirb, um bie (Sameitfl\u00fcffigMt in biefe eintreteit taffen gu tonnen. \u00a9er berftorbeite 5jlrebiger SSiillet in Obenbad), iueldjem toir gaplreidje, ebenfo intereffante, inte guoerl\u00e4fftge entomotogifd)e Seobadjtuitgeu oerbanfett, patte feiner 3eit and) biefem \u00a9egeitftanbe feine Sufmetffamfeit gugeioenbet uub beridjtet u. a. eine (Srfaprung p\u00f6d)ft eigentp\u00fcmlicper Srt. (Sr beabfidjtigtc ein gepaartel DS\u00e4ttncpeit non beut SSeibdjeit gu trennen, um el mit einem gineiteit gufantmengubtingeit, ba ipm aber bie Sreituuitg nidjt gelang, oerfudjte er bal S\u00dfeibdjeit gu tobten, in ber \u00fcSeimtng, bal SS\u00e4uitcpen m\u00fcrbe bann freimillig lollaffeit. 6c ftad) gu biefem 3frecfe bal 3Beibcpen mit einem fpipeit $ebermeffer in beit nermeintticpeu $opf, opite babei bem SS\u00e4nncpeit irgettb inie gu nape gu fommeit. (Sofort fing biefel au gu gittern, bie Seine gu fr\u00fcmmen unb ftarb, mit bem S\u00dfeibdjeit feft Bereinigt, uad) inenigeit SSinuten unter \u00eframpfpafteu 3udnngen, in\u00e4prenb bal nerinunbete Skibdjen erft itadf) einigen Sagen gu leben auf; porte. (Sp\u00e4ter fap er ein SS\u00e4nncpen ftd) mit brei \u00df\u00dfeibdjcit itad) einaitber bereinigen uub auf bem lepteit f\u00fcnf Sage uub S\u00e4cpte berineiteit. Stil ber aitgefcpmo\u00dfenen (Scpeibe bei befnupteteu 2Beibd)eul bringen bie (gier in Stenge perbor, Heben gufammen unb pit\u00dfeit el tpeitineife ein.\n\u00a9er gemeine ^otgboct, bie gemeine ipunblgede (Ixodes ricinus), auf melcpe ftd) bie boraitgegattgeiteit Seobad)tungen begiepeit, inar bem Sriftotelel unter bem Samen \u201eProton\", bem 5piiitiul all \u201eSicinul\" befauut; letzterer fiiprt gleidjgeitig an, inte biefe Segekpuuug, gun\u00e4djft f\u00fcr ben \u00f6treid)eit (Samen bei SBunberbaumel aul (Sgppten gelteitb, auf biefel berpafjte Spier \u00fcbertragen inorben fei. SSeitit ipiittarcp iit feiner S\u00dfeife mit bem Sicimtl bie (Sdjmeidjler bergleid)ett fonitte, bie ftd) mit \u00a3ob iit bal Opr br\u00e4ttgeit unb nid)t inieber aulgutreiben ftitb, inenit fie ftcp einmal bort feftgefept pabeit: fo I\u00e4\u00a7t ftd) inopl aitnepmeu, ba\u00a7 feinen 3eitgenoffen jenel Spier fammt feinen \u00a9einopupeiteit nid)t fvemb geinefeit fein tarnt. Sadjbem \u00a9egcer ben Samen Eicinus an eine Saulgattnng bergeben patte unb Acarus bie SSilben \u00fcberpaupt begei^nete, nannte mau bie in Sebe ftcpenbe Srt Acarus ricinus, \u2018bi! Sa treille, in bie Sotpinenbigteit berfept, meprere Stilbeugattungen gu uitterfdjeiben, fie Ixodes ricinus nannte. Ixodes bebeutet aber fo biel inie: \u201eHebrig\", \u201eanpaftenb\". \u00a9te ^uitblgecfe l\u00fcjjt ftd) nicpt mit tbenigen Shorten tenntlicp befd)reibeit; beim 5pagenftedper nimmt in feiner treff; Iid)eit Srbeit bar\u00fcber (Seitr\u00e4ge gttr Snatomie ber \u00dcSitbeit II.) brei (Sntibidelunglftufen mit ftebeit berfdjiebeneit formen an unb palt el f\u00fcr mepr all toaprfcpeinlid), ba\u00a7 bantnter fol^e begriffen\n\u00aeer gemeine \u00a7oIg\u00ef>o\u00c6 (Ixodes ricinus).\na Sugenbpjtanb mit 6 Seinen, b genbjufianb mit 8 Seinen unb m\u00e4\u00dfig mit Slut erf\u00fcllt, c @rtoad)fene\u00a7 2K\u00e4nnd)eu. d \u00a9rrtia^fene\u00eb, n\u00fcchternes \u00e4Beibdjen. e Son ber Sandifeite \u00f6ollgefogen. f 2)af= felbe bon ber S\u00ee\u00fc\u00c6enfeite. (Me giguren in 2maliger Sergr\u00f6\u00dferung.)","page":607},{"file":"p0608.txt","language":"de","ocr_de":"608\nSie \u00abSpinne\u00abtotere. 3eden.\nfin\u00eet, melcpe bon fr\u00fcheren SdjriftfieHern aid vermeintlidje anbere SIrten mit verriebenen tarnen belegt morbett ftnb. 3m erften 3ugenbguftaube (a) geigt bie $ede nur fed;^ S3 eine, feine \u00a9efcplechtl? unterriebe unb feine glatte mit beut Suftlocpe, ja bet genauer anatomtfdjer Unterfudjung [teilte ftcO fogar ber SRangel alter Sltpmungdmerfgeuge peraud, ein Umftanb, in meldjent alle \u00fcbrigen SIrten ber von ipagenftecper untersten \u00dcKilben, fo lange fte nur erft fedjd \u00a9eine haben, \u00fcber? eiuftimntenb befunbett m\u00fcrben. Ser ttrfpr\u00fcngltcp platte K\u00f6rper fdjmiEt eif\u00f6rmig an unb befommt bann ein mefentlid) anbered Studfepen, menu ber SDRagen mit \u00a9lut erf\u00fcllt ift. 5pagenfted)er beobachtete biefe unboUfomntenjte \u00c7orm aut \u00a9artenfcpl\u00e4fer (Myoxus quercinus), am gemeinen \u00a9icpporn unb SRaulmurf, jebod) nur in fepr bereinigten \u00a9retnplarett. (Sr fud;t bie Seltenheit bamit 31t erkl\u00e4ren, baff er \u00fcberhaupt meniger Sftiicfgrattpiere auf biefe Scpmaroper, aid frei umher? rm\u00e4rmenbe gedeit unterfudjt pabe, unb baff biefe, falld fte auf ber erften Stufe frei fdjm\u00e4rnteu, .mehr am \u00a9oben umherfried)eu m\u00f6d)ten aid am \u00a9rafe unb fomit f\u00fcr bad Streifnep unerreichbar feien. Stuf ber gmeiten Sllterdftufe (b), melcper eine, aber nod) nicht beobachtete H\u00e4utung voraitd? geht, finbett ftd) bie Suffl\u00f6djer mit ihren glatten unb bereite acpt \u00a9eine. Surcp bie genauen S\u00dcReffungeit ber S\u00e4ngen aller \u00a9eine unb burcp anbere \u00a9etrachtungeu h\u00e4lt ftd) \u00a9agenftecper gu ber Stunapnte bered)tigt, baff bei ber tp\u00e4utuug bad lepte \u00a9aar ber \u00a9eine fingutritt unb ftd) nicht bad in ber Dieipe gmeite einfcpiebe, mit man bidher angenommen pat. 2Incp auf biefer \u00a9n.t? mtdetungdftufc fehlen nod) \u00e4ufferlid) unb innerlich bie \u00a9efchledjtdmerlgeuge, medhalb ed gefommeit fein mag, baff man bie SMundjeu f\u00fcr viel fettener aid bie 2Beibd)en gehalten pat. Sad \u00a9etragen ber adjtbeinigen, gefcptedptlid) nod) unreifen Beden ftimmt mit bem ber reifen voHfommeit \u00fcber? ein: fte friechen beb\u00e4d)tig unb tr\u00e4ge an \u00a9rad unb \u00a9eb\u00fcfdj ber \u00a9\u00df\u00e4lber umher unb pa\u00efen ftd) fogleid) an jebett in ihre Dl\u00e4pe fommenbeit \u00a9egenftaub feft; freilich pat feine Scpmierig\u00efeiten, fte bei ihrer Kleinheit int freien mit beit Singen maprguuepmeu. ber einen \u00a9egenb galten fte ftd) mit \u00a9orliebe auf, m\u00e4hreitb mau fte in einer anbent gar nid^t ftnbet. 3d) entfernte mid) fehl* mohl and meiner 3u9enbgeit, baff befonberd ein \u00a9ep\u00f6lg bei Siaitmburg a. b. Saale ihret? megeit Verrufen mar, mie ber Steiger bei \u00a9rfurt, meil man uid)t leid)t einen Spagiergang burd) baffelbe unternehmen fonnte, ohne nicht menigftend einen ipolgbod aufgelef\u00eau gu haben, \u00a9inft empfanb ich in ber liufen Stcpfelp\u00f6ple einen heftigen, vor\u00fcbergehenbeit Schmerg, melchen id) am heften mit einem fogenanuten tpeumatifchett Stiche vergleid)en m\u00f6chte. Sa ich aber au ber genannten Stelle noch nie von einem fofdjeit Ijeimgefudjt morbeit mar, m\u00fcrbe ich uacpbeu\u00eflid) unb fudbte nach einem anbent \u00a9rtutbe. Ser eben eingebruugene fpolgbod mar halb entbeeft, ob er ftd)* aber auf ber in Siebe ftehenben Sllterdftufe ober auf ber lebten befunbeu hat, muff ich bahin? geftellt fein laffen. \u00a9eil\u00e4ufig fei bemerft, baff man burd) \u00a9etupfeu mit ein menig Sei am einfachften unb fd)itellften bad Spier Uim Sodlaffen bringt unb baff ed burep \u00a9engin faft attgett? btieflid) ftirbt. $ier in ber \u00a9egenb von \u00f6palle burd)ftreife ich feit manchem 3apre bie immer mehr fchminbenbeit @eb\u00fcfd)e unb SB\u00e4lber, ohne fe einen ^olgbocf am eigenen K\u00f6rper mit nad) \u00a7aufe gebracht gu haben, menu aud) bann unb mann in bem gum \u00a9ittfammelu gemiffer Snfefteu beftimmteu gl\u00e4fdypen mit S\u00dfeingeift. Stadp 5p a g e n fte cp er\u2019d \u00a9eobacptuugeu finbett fte fiep m\u00e4preub bed Somnterd in ben \u00a9Salbungen ber \u00a3eibelberger Umgebung befonberd an folcpen Steden, mo aud) S\u00e4ugetpiere unb \u00a9\u00f6gel, voruehmlid) \u00a9idjp\u00f6rudfen unb #\u00e4per gaplreidjer Vorkommen, ober mo gucpdbaitten liegen, ferner au mit \u00a9rad bemad)feueu \u00a9aptten, mie fte von ben Spieren bed ESalbed gern f\u00fcr ipre S\u00f6ege beuupt merbeu. \u00a9ou \u00a9nbe September an merben bie unreifen 3edeu fepr eingelit unb Slnfaugd Dftober aud) reife beiberlei \u00a9efcplecptd nur fparfam tm freien auge? troffeu. Stucp vollgefogeue Spiere gmeiter Stlterdftufe unb nat\u00fcrlich mieber von anbereut Stnfepeu, melcped niept nur naep ber \u00a9tenge bed aufgeuommenen \u00a9luted uub bem Stanbe bed \u00a9erbauungdproceffed, fonbern felbjt nad) bem \u00a9\u00dfoputpiere ab\u00e4ubert, ftnbet man niept feiten, ben Seib fcpmerf\u00e4Uig uadjgiepenb, frei umperfriecpeub, h\u00e4ufiger feboep feftgefogen au aftenfepen unb allerlei S\u00e4ugetpiereu, befonberd \u00a3unbeu unb \u00a9i\u00e4jp\u00f6rncpen, bei melcpen leptereu fte bie Sb\u00e4nber","page":608},{"file":"p0609.txt","language":"de","ocr_de":"SSiotetrot'fjer \u00a7olgbod. ^Cmettfanifche S\u00f6aMauA\n609\nber S\u00efugenltber uub Sippen am liebfteu jum 52litfaugett gu m\u00e4hten fdjeincit. \u00a9 te \u00efepte H\u00e4utung, ber Uebergang gur \u00a9efdjledjt\u00e9reife erfolgt io\u00e4hrenb ber \u25a0Jiadjt imb fonnte baT)er bon $\u00dfagenfted)er trop aller ^Bem\u00fchungen \u00fcidjt beobachtet Serben\u00bb\nStuf ber lebten Sllter\u00e9ftuf\u00eb tritt nun gu ben beibett, boit ber Seere ober F\u00fcllung be\u00e9 \u00a9arm\u00e9 bebiitgteit, audj fcpoit ben fr\u00fchem \u00a9tufen eigenen \u00c7ormberf^iebenbeiten nod) bie be\u00e9 @efd)lee()t\u00bb, iubcm ba\u00ea \u00fcMnndjeit, toeldje\u00ea man nie angefcbloo\u00eflen gefepeit hat, ein anbere\u00e9 Slu\u00e9feheit barbietet, Une ba\u00e9 n\u00fcchterne unb loie ba\u00e9 Wohlgen\u00e4hrte \u00a9detbcheit. Sei i{jm (c) wirb faft ber gange iRiicfen bon einer gl\u00e4ngenb pedibrauneit, ettoa\u00e9 behaarten unb punftgrubigen patte bebecft, bie \u00fcber bie H\u00e4lfte l\u00e4nger ift, al\u00e9 bie be\u00e9 SBeibdjen\u00e9, ttnb bie Saitchfcite gcigt \u00a9uerleifteit glbifdjeit ber @efd)led)t\u00ea = unb Slfter\u00f4ffuung ; \u00fcberbie\u00e9 unterfdjeibet e\u00e9 ein bebeutenb furgerer S\u00fcffel bom HBeibdjett. SJtir fc^eint ber geranbete jpolg\u00f6ocf (Ixodes marginalis) jpaht\u00fc\u00e9, toeldjeu man hic unb ba abgebiibet finbet, eben nur ba\u00e9 SJl\u00e4nnchen ber gemeinen Slrt gu [ein, \u00a9a\u00e9 \u00a93eibd)ett (d) hat ein gerunbete\u00e9, nad) born ettoa\u00e9 berengte\u00ea S\u00fccfettfchilb, ioelche\u00e9 ben gr\u00f6\u00dften \u00a9heil be\u00e9 Seibe\u00e9 fret unb bet;nbar l\u00e4ft. So\u00eflgefogeit hat e\u00e9 bie \u00a9eftatt bon:,$%. e unb f unb eine bom S?ei\u00a7 burd) ba\u00e9 $leifd)rotl)e bi\u00e9 gu Srautt \u00fcbergeheube F\u00e4rbung. 3u':bUf\u00e9r 3orm fiel ba\u00ea \u00a9pier bon fe am meifteu auf, 3Ran finbet bie gemeine gpunb\u00e9gecfe in beibeit \u00a9efdfledjterit unb im n\u00fcchternen guftaube frei fchto\u00e4rmenb, aber bem\u00fcht, ftd) irgenb einem \u00a9piere ober bem Sienfdjeit angufepeit, ba\u00ea SBeibdfett, um ftch hier gu ut\u00e2fteu, ba\u00e9 SMitncpen, urn fid) mit biefeut gu paaren. Qfiit ertoadjfeue\u00e9 2Beibd)cn erreicht au elftem \u00a7unbe in neun \u00a9ageit, bei entfpredjenber Sreite, bie S\u00e4nge bon 11 Stittimeter unb \u00eebtrb fo elaftifcp, bafj e\u00e9 beim ^erabfallen auf beu Soben Ibie ein \u00a9ummibatt in bie .fp\u00f4pc fhringt unb feinen \u00a9cpaben erteibet, \u00a9eine f^arbe pflegt am ^unbe eine mit ^ettglang berbunbeite fteingraue gu fein, \u00a9bgleid) ftch bte gccfe unter g\u00fcnftigen Umft\u00e4uben fdjuett entiotcfelt, fo Wirb fie both bttrd) ihre Sebeit\u00eaart gu l\u00e4ngerem haften berurtpeilt uub auf biefe \u00a9\u00dfeife ihre Sebeu\u00e9; bauet* burchfchuittlich auf bie Beit bom SJtai bi\u00ea \u00a9ftober au\u00e9gebepnt.\n\u00a9er bioletrothe \u00a7olgbocf (Ixodes reduyius), itoeld^e bon jpahn in ber beigegebenen SBetfe abgebiibet unb bon einigen \u00a9cpriftftellern mit bem borigeit berwecpfelt wirb, lebt gang in berfelben \u00e4\u00dfeife, ift aber meiner Slnftdjt nach geWi$ babou berf(hieben. 3d) beftpe mehrere \u00a9remplare, Welche ich ntit f\u00e4rgliih gen\u00e4hrten Skibdjeu ber borigeit Slrt freifdjw\u00e4rmenb eiugefcmtmelt habe, \u00a9a\u00e9 gange \u00a9hier ift rotp, au bem gr\u00f6\u00dferen S\u00fccfeitfchtlbe uub beit Seinen ftelteitweife lote mit loeijjlidjem Steife bebed't unb am bunflerett, bom \u00a9djilbe frei; gelaffeiteit \u00a9heile in ber angegebenen Sfrt gegeidjnet. \u00a9iefe Bede foil ftd) borgug\u00eaWeife an \u00a9cpafen, aber and) an jpwtben, befoitber\u00e9 3agb; huttben unb Dtinbern ftuben.\n3ecfen bon \u00e4hnlicher \u00a9eftaft unb \u00a9r\u00f6^e, meifl aber bunter bou ^arbe, befoitber\u00bb in betriebenen \u00a9inten roth mit lidjtereu ober aud) bunflereit Bricbnuitgeit, leben fehr gahlreid) im f\u00fcblicheit Slmerifa uub aitbent heilen S\u00e4ubern, unterfd)eibeu ft<h aber toefeittlich bon unfereu heimifd)eu ^olgb\u00f6cfen babttrdi, ba\u00a7 fte etloa in ber SDtitte ber \u00a9d)ilbfeite in einer feid)teu 2lu\u00a7; buchtung al\u00e9 einen lid)ten, matten I\u00dfunft erfd)einettbe Singen tragen. 5\u00eeod) bereinigte bie gal)l= reichen Slrteu unter bem \u00a9attuug\u00e9namen Amblyomma unb gibt ats> ^eitugeid)eu f\u00fcr ba\u00e9 \u00a9\u00dfeibcben einen faft einfarbigen, behnbareit Seibe\u00eatheil, aber ein mit ibeifjent ober gelbem \u00a9c^ntel^ bebed'te\u00e9 unb babei bunfelfarbige\u00e9 ^i\u00fcden^ilb an. \u00a9aljin geh\u00f6rt tt. a. bte am er if a ni f d) c \u00a9Salbfatt\u00e9 (A. americanum), ioeld)e bett bolf\u00e9th\u00fcmlid)eit \u00fcftameit \u201eStigua, \u00a9igua, \u00e9pique\" nach gu fchtiefgen, bielfach mit bem \u00a9attbfloh berloechfelt loorbett gu fein fd)eint, eine ber gemeiitfteit uub befannteften Becfeit Slmerifa\u00e9 ift unb nach SIrt unferer ^olgbode 9Jtenfd)en uub \u00a9hiere lolagt unb namentlid) ben ^Pferben itt ber 20etd)engegeitb bief \u00a9chmergett berurfacht; biefe taffen ftd) bie \u00a9u\u00e2lgeifter baher gern bou beu H\u00fchnern ablefeu. \u00a9ie 1 bi\u00a7 1V4 Sinie meffenbe \u00dfecfc ift furg eif\u00f6rmig im\nSafdjen\u00f6erg unb \u00a9(^rnibt, toirbe\u00ef\u00efofe \u00dc\u00efjiere. (53re\u00c7m, ^icr\u00efetwi Yt.)\t39\n\u00aeer tiiotetrotSe ^ot\u00e2bo\u00c6 (Txodes reduvius).","page":609},{"file":"p0610.txt","language":"de","ocr_de":"610\nSie \u00a9pi\u00eetnent\u00efjiere. Beden.\nUmriffe, fh'mugigrothbrautt bon garte, auf ber Oberfl\u00e4che feljr feilt puuftirt unb Den einer Burdje ringsum eingefa\u00dft. Sal SSeibdjen |at eine hellgelbe \u00a9htlbdjenfpihe, meldje bem dR\u00e2tindjen fehlt, \u00a9emijg geh\u00f6ren and) bie beiben dlrten hierher, meldje Sa tel in bei* dt\u00e4lje Don Sida dtoDa in Riebet* sdlmagonien fo gasreich antraf. Sie h\u00f6her gelegenen nub tvoEueren S\u00e4uberftridje jener \u00a9egenb fmb \u00fcberall fanbig, unb h\u00b0he grobe \u00a9r\u00e4fer h\u00fcben ben \u00a9aum bei* breiten 2lUeen, bie man burd) bal junge ipolg gefcbjlagen hat. Siefe \u00a9teilen mimmeln Don \u00a9arapatol, l)\u00e4\u00a7lid)en Beden, meldje auf beu \u00a9pi^en bel \u00a9rafel ft|en nub ftd; au bie Kleiber bei* Sorbeigehenbeit anh\u00e4ugen. Satel gebrauste t\u00e4glich eine Dolle \u00a9titube, um biefe l\u00e4ftigeu Spiere Don feinem K\u00f6rper abgulefen, menu ei* Don einem dtulfluge gur\u00fcdgeteljrt mar. (Sr unterfdjeibet gmei Strten, bie jebodj beibe in einem furgen, bidett B\u00fcffel unb einer dornigen \u00ae\u00f6rperbebedung, mie in ber Sebeuimeife \u00fcbereinftimmen. \u00a9ie fe^en ftdj auf bie \u00a3aut, oerfenfeit ihren B\u00fcffel in biefelbe um Slut gu fangen unb Dermanbeln baburdj iljren glatten K\u00f6rper in einen fugelrunben, jebodj gebrauten fte mehrere Sage bagu, bil fie fid) oodgefogen haben. dRatt f\u00fchlt meber \u00a9djmerg noch Buden, befommt aber burdj bal unDorfid)tige Solreifen betreiben, meil bann ber R\u00fcffel fteden bleibt, fdjmergljafte \u00a9efdjmiiie. Um fie gum Sollaffen gu bemegen, betupft man fie gem\u00f6ljnlih mit Sabaflfaft. \u00a9ie H\u00e4mmern ftd) nidjt mit beu Seinen au bal B'leifd) feft. Seim .fperum; \u00efriedjen au ben \u00a9ral\u00efjalmen unb Slattern braud)en fte nur bal Dorberfte ihrer Bufjpaare, m\u00e4ljrenb bie \u00fcbrigen aulgeftredt nub immer bereit gehalten merben, ein oorbeiftreifenbel Opfer Su erfaffen. Sie Heinere dlrt ift gelblich unb fo gahlreid) Dorhanben, bafj fte ftdj nicht feiten b\u00bbhettbmeife an ben S\u00dfaitberer anl)\u00e4ugt. SBeuu fie ftd) oodgefogen hat, erreidjt fie ungef\u00e4hr bie \u00a9r\u00f6jje einel \u00a9djrotfornel dir. 8. Sie gr\u00f6fjere finbet fnh feltener nub mirb fo gro\u00a7 mie eine \u00a9rbfe. Slul biefeu dRittljeilungen geht gur \u00a9en\u00fcge heroor, bafj ftch bie amerifanifdjett Beden burch ihre Sebeitl; meife in nidjtl Don nuferen Ijetmifdjen uuterfdjeibeu.\nSBieber anbere, meift afrifanifhe, Heinafiatifche, barunter aber auch einige f\u00fcbeurcp\u00e4ifdhe dlrten geichueu ftch burd) gi\u00e4ngeube, IjalbHtgelig Ijeraultreteube dingen unb eine gro\u00a7e, breiedige jpornplatte f\u00fcr bie rihettf\u00f6rmigen Suftl\u00f6djer attl unb m\u00fcrben gur \u00a9attung Hyalomma oeveiitigt, m\u00e4hrenb noch anbere burch f\u00fcrgere unb Don ber eben befdjriebeneit Bonn etmal- abmeidjenb gebilbete dRunbtljeile meitere Srennuugeit u\u00f6ttjig machten.\nSurd) eine fdjilbartige, nah Dorn fdjmadj oerfdjm\u00e4lerte R\u00fcdenjt\u00e4dje unb burd) einen ber Saudjfeite angebefteten, Htrgett R\u00fcffel meidjen bie \u00a9aunt ged en (Argas) mefeittlid) Don beu bisher befprodjenett jpolgb\u00f6deit ab. \u00a9I gibt nur mettige dtrten, Don betten bie fogeitannte @ if t^ mange Don dRiatta, \u201edRallelj\", ober bie perfifdje \u00a9auntgede (A. persicus) burd) fabelhafte dteifeberidjte eine traurige Ser\u00fchmtljeit erlangt hat. diadj dlbgug ader itt foidjett Baden Don tommeuben, fd)oit mehrfah gur \u00a9pradje gebrahten Uebertreibuugen, bleibt all d\u00dfahrljeit Don bem Setragen biefer Bede \u00fcbrig, ba\u00a7 fie in Werften nub and) itt \u00a9giften \u2014 Don ba liegen mir menigften! \u00a9remplare oor \u2014 met)i* ober meniger gahlreid) in ben SB\u00e4nben ber meufhliheu a\u00dfohmtugeu lebt unb gang nah dirt ber Settmange bei Radjtl bie \u00a9d)t\u00e4fer \u00fcberf\u00e4dt, um fid) an bereu Slut gu f\u00e4lligen, mobei fte eine fhmerghafte dButtbe gurftdl\u00e4fjt, am dRorgeu aber ftetl fpurlol Devfhmunbeu ift. 5Ber ftd) eine Sorftedmtg Don ber d\u00dfaugeuplage bei uni gu Sanbe mad)en bann, bem mirb bie Angabe bei jungem ^o^ebne in feiner \u201eReife burh Reiften\" gar uid)t unmahrfhcinlidj Hingen, baf* burd) biefel Uugegiefer bie gange \u00a9inmohnerfhaft attl eingelneu \u00abD\u00f6rfern Dertriebeu morbett fei. SBeiut bagegett Serid)te aul dRiatta, too bie curop\u00e4ifheu \u00a9efanbt\u00ab fhaften gu \u00fcbernachten pflegten, erg\u00e4l)len, bafj baffelbe Shier, \u201ebie \u00a9iftmauge Don dRiatta\", nur bie Sremben auffud)e unb 24 \u00a9tunben nad) ihrem Siffe Sobelf\u00e4de eingetreteu feien, fo fommt mehl im lepteren Bade bal bort herrfhenbe, f\u00fcr dlull\u00e4nber fo gef\u00e4l)rlid)e gaulfteber, aber nid)t ber \u00a9tid) ber \u00a9auntgede in Setraht, Sie gcfiirhtete Bede hat ein etmal unheimlihel dlufeheu, burdj meldje\u00eb id) menigftenl, oielleid)t megett ber grubigk\u00f6rnigen Oberfl\u00e4he bei fehl* platten, in beu Umriffen bimf\u00f6rmigen K\u00f6rper! au bie t)\u00e4fdid)e S\u00dfabenfr\u00f6te erinnert merbe. Sie gange R\u00fcden;","page":610},{"file":"p0611.txt","language":"de","ocr_de":"i\u00dferfifdje unb muftheffortnige Saumgede.\n611\nfl\u00e2dje bed bruunrothen K\u00f6rper\u00bb ift bidjt mit meifjeu, run beit \u00a9r\u00fcbdjen befejd, bon meldjen bie punftf\u00f6rmigen, befonberd am Staube unb an beu Hinteren ^\u00f6rperp\u00e4lfte in S\u00e4ngdreiheit, etmad gr\u00f6\u00dfere, borpgdmeife bei* oorberit D\u00fcidenft\u00e4cbe pfa\u00fceube, mehr in Dtterreiljen georbnet auftreten, fofern \u00fcberhaupt bon einer Drbnttng bie Diebe fein tarnt. Sie Dingen fehlen. 3\u00ab bief er S3e$ie$ung, fomie in Ot\u00fcdftdjt auf Silbuttg ber Seine unb bed Dl\u00fcffeld hat bie genannte Dirt bte gr\u00f6\u00dfte Dieljnlidjfeit mit einer freiten, treTc^e aid beutfcpe eine n\u00e4here Ser\u00fcdftd)tiguug oerbieut.\nSie mit fd) ei f\u00f6rmige (Saunt p de (Argas reflexus), metdje unfere Dibb\u00fcbttug bon ber Diuden* unb Saud)feite bergegeum\u00e4rtigt, fdjeiut in feljr \u00e4hitlidjer DBeife mie bie perfifdje \u201e\u00a9iftmanje\" p leben. (Sie h\u00e4lt ftch in beit menfcplpen Dehnungen auf, am Sage berftedt in DRauerripn unb n\u00e2ljrt ftd> bei iftadjt bom Stute ber Saubeit, borpgdmeife ber jungen, metdje nidjt feltenbabou p \u00a9ruitbe gefeit. (So berietet Satreilte \u00fcber biefe DJUtbe unb unabh\u00e4ngig bon ihm ein petter franpifcper (Sdjriftfte\u00fcer, ^ermann, meldjer fie in feinem M\u00e9moire apt\u00e9rologique (Strapurg 1808) Ehynchoprion columbae nennt unb feine Sermunberttng bar\u00fcber audfprid)t, bafj fie fftiemattb erm\u00e4hnt, ba fie fein Sater bod) fd)cm feit breifjig Bahren aid i\u00e4ftigeit 5\u00dfarafiteu ber tauben tenue, Sid bai)iu mirb granfreid) unb ^taXieit aid bad Satertanb ber mttfchelf\u00f6rmigeu (Saunpde angegeben unb bon anberer (Seite (fp e r r i d; = cd> \u00e4ff er) bie Sermutfuug audgefprocpen, ba\u00a7 fte and) in Seittfdpub bortommen tonne. Stefe Sermuthuitg h\u00ab! fid) beim aud) bor gehn Baljbeu nodj fp\u00e4ter f\u00fcr pei fet;r audeiitauber Itegenbe \u00a9egeubeit uttfered Saterlaubed bet\u00e4tigt unb par unter ^\u00f6c^ft intereffauteu iftebeuumft\u00e4ubeu. Bu Samen in DBeftphalen faub ftcp bie Bede, nad) bent S\u00e9rient bed Dr. S of chu I te, p Diufang bed Ba\u00efjred 1859 (nub and) fd)ou in ben borangegangeneu 3at)reu) int obent Spite eined mafftben \u00a3aufed unb par an beu tapepten DB\u00e2uben berfdjiebener Bimmer., borpgdmeife einer (Sd)iaftammer, meldje beu mittleren Speit eitted gieidjfalld mafftben Shunned einnahm unb mitte\u00efft eined \u00c7eufterd bid 1857 in naher Serbittbitug mit einem S\u00e4ubern fcblage geftanben patte. Sem Weiteren Seridjt pfoige fa\u00a7 bie Bec^e an beu DB\u00e4nbett ber beneid)* neteu SR\u00e4ume, fo ba\u00a7 man p jeber Saged? unb Bapredpt ohne gro\u00a7e SOUtpe eine ober bie anbere fammein tonnte, unb ber Umfianb, bag man ^itbibibuen bon ben berfdjiebenften \u00a9r\u00f6jjeit antraf, fprid)t f\u00fcr bte gebeihlid)e \u00c7ortpfiaupng berfelbeit, obfepon nur menige Semoptter im \u00f6paufe bei\u00ab fammeu m\u00e4ren, feine Saubeit in Serbittbitng mit bemfelben mehr ftanben unb angeblich alle bemerfteu Sremplare get\u00f6btet murbeit. Sine Bede, metdje ftd) in ber fl\u00e2dje ber h\u00b0h^eu l>anb nahe beut Saumen feftgefogeit h^tte, blieb ungef\u00e4hr 27 SRinuten fipeit, nahm in ntertlidj regeD m\u00e4\u00dfigen B\u00fcgen Diaprung p ftd) unb lief, nad)bent fte bie Side einer Heilten Sohne erlangt hatte, freimittig lod. 3m Bapre 1863 lieferte ber ipebiger p Briebebitrg a. b. (Saale pei lebeube Sremplare beffelbeit Shiered auf beut hiefigett poloqifdjeit DRufettm ab, mit bem Semerfett, baf ed feine ^tnber bed iftadjtd bttrd) empfmblidje @tid)e fei)r qu\u00e4le. Sa mir bie borattgegattgene DRittpeiluitg erft iit j\u00fcitgfter Beit p @efid)t fain, fo bat id) uadjtr\u00e4gtid) beu Ferrit i\u00dfaftor Dleibe um m\u00f6giid)ft audf\u00fchrlidiett Serid)t, meld)eit id) fofort (unter bem 24. DR\u00e4rj 1868) erhielt unb feinem mefeutiid)eit ^lt^alte itad) hmr miebergebe. Unter bem B^ubter im oberit @todmerfe ber Dimtdmohnuitg, iit meldiem faft audfcbtieftid) bie Be(^eu gefunben morben fittb, ging bid put B^hre 1859 eine Shorfaljrt bttrd), in luetdjer ftd) l\u00e4ttgd ber D\u00f6\u00e4ttbe Saubetth\u00f6hlett befattbeu. Surd) eilten Umbau m\u00fcrbe bie Sinfal)rt in ein D\u00f6ohujimmer bermanbelt unb ber bar\u00fcber befinbs Iid)e Dlaitm, meld)er bid babiit aid ^ufbobeit nur bie Sragbalfeit, gem\u00f6ljnlidje Sepuftafeu unb Sretter= bielett bar\u00fcber gehabt hatte, je^t erft pm <Sd)lafeit beultet. 3in Saufe bed 3ahve^ I860 unb meiter geigten ftd) nun bie Bedett iit jenem oberit, fet)r rereingelt and) im untern Burner unb fiitb bid auf beu heutigen Sag bort uod) nicht o\u00f6flig audgeftorben. Dirn Sage lie\u00a7 ft<h itiemald eine bltdeit, meber am K\u00f6rper, nod) au Kleibern, nod) in ben Setten, foubent bl\u00f6d bed Dibenbd fah man fte an beu D\u00df\u00e4ubett ober ber Sede nur ftpen, nie fried\u00e4en ; beim bei jeber Dtmi\u00e4ljerung fagett fie feft unb bei ber Ser\u00fchrung m\u00fcrben fie mie leblod. 3n biefem Setrageu faub man auch bad einzige Drittel, fie p bef\u00e4mpfen. Sor bem B^bettegebeu m\u00fcrbe n\u00e4rnlid) an beu SB\u00e4nbett umher=","page":611},{"file":"p0612.txt","language":"de","ocr_de":"612\nSD te \u00a9Rinnentotere. 3 e dem\ngeleuchtet uitb befbramti , fo biel ihrer ftd) geigten, einige wenige au febern Sbettb, aber auch bis a<htgel)m 3d) erinnere babei au baS fr\u00fcher erm\u00e4hnte drittel, ftd) oor beit Angriffen bei* Sett; mangelt gu fd)\u00fcbeit, milchet auch in S\u00dferjteit gegen bie bortigeit \u00a9aumgedeit empfohlen mirb: in einem erleuchteten dimmer gn fdjlafen. \u00a9erft \u00e4der beobad)tete gleicpfadS bie ungemeine 3td)tfd)eu bei* ihm bon \u00f6pernt Sofdjulte \u00fcberfanbten lebenbeit Shiere* SBeitn er fie au\u00bb bem @l\u00e4S<heit auf ein S3latt Rapier auSfd)\u00fcttete, toobei jebeS auf bett S\u00fcden \u00a9efattene fd)ned auf bie Seine faut, liefen fie eiligft auSeiitaitber, um gmifd)en ber S\u00fcdfeite beS Rapier\u00bb ltttb ber \u00a3ifd)platte einen m\u00f6glid)fi bunflen Aufenthalt gu erlangen. Sod) mirb bon fperrn Seibe als auffaUenb bemerft, ba\u00df nie gu ermitteln mar, moher bie 3edett fameit, nie eine oodgefogeite gu treffen mar, nie eine befonberS Heine, beim fie \u00ef;atten burd)fd)nittlid) alle bie \u00a9r\u00f6\u00dfe gmifd)ett gmei uitb bret Sinien. Sie meifteit Sermitnbitiigeit, meld)e fie ben \u00a9dhlafeitben beibrad)ten, fanbett ftd) an beit \u00a7\u00e4nbeit itnb gii\u00dfett, d>aS barauf hiubeutet, ba\u00df fte bie Settm\u00e4rme nicht mit ber Sorliebe nuferer Spangen auffud)eit. Sie Serlebmtg erfd)eint als ein nnbebeutenb rotheS 5p\u00fcidtd)en ohne fpof, oeranla\u00dft aber ein heftiges Sjudeit, meitiger an bem ^\u00dfutdte felbft, als im Serlauf ber Aberit. \u00a9o bemirft g. S. eitt \u00a9tid) gmifcheit ben Ringern ein 3udeit am gangen Arme bis gur \u00a9d)ulter hinauf, ein \u00a9tid) am gu\u00dfe bis gum \u00c4'reug itub S\u00fcden t)tn. Surd) kr\u00e4hen mirb ber Seig immer heftiger unb meiter berbreitet unb bie Umgebung ber Aberu entj\u00fcnbet, befoitberS bei ^inherit, melche bereits mit merUid)er (Sntg\u00fcitbuitg bas Sett berlaffen. Sei einem hier; bis f\u00fcnfj\u00e4hrigen St\u00e4hlen traten an fpanb, ^anbgelent unb Unterarm fogar blaftge Anfd)medimgeit herbor, gleid) beit folgen boit Sraitbmuitbeit. SaS 3udeit h\u00e4lt unter Umft\u00e4nbeit acht Sage lang am Sad)\nade bem b\u00fcrfteit bie dBirfuiigett ber mufd)elf\u00f6rmigen \u00a9aumgede f\u00fcr unfern gem\u00e4\u00dfigten fpimmelSftrid) \u00efaurn geringer fein, als bie ber perftfd)eit f\u00fcr ben hei\u00dferem Ste iutereffaute 3ede, bereit beutfcheS S\u00fcrgerred)t alfo als ein erft gehn; j\u00e4hrige^ anerfannt morbenift,erfd)eiut oon oben her flad) au\u00f6geh\u00f6hlt unb ohne jeglidje \u00a9lieberung, mit einigen fd)mad)en \u00a9rubeueinbr\u00fcden berfeheit, bereit beibe gr\u00f6\u00dfefteu uitb obalen etmaS bor ber dftitte fteheit, bie m elften \u00fcbrigen Heineren unb mei\u00df; liefen auf ber Sintert) \u00e4lfte ein gelb Hang artig umfdjlle\u00dfen, melcheS boit einem beutlid)eit, gleicfbreitenS\u00e4iigS; einbrude falbirt mirb. Sie Oberfl\u00e4che ift roftgelb, ber \u00e4u\u00dfere ^\u00f6rperfattm nebft Unterfeite unb Seinen gelbltd)mei\u00df, \u2014 bieS gilt mcnigfteuS bon tobten Shiereu. Sie Seine geleufen an unbemeglid)eit ^\u00fcften nahe bei einanber ein tutb gehen in je gmei ftarl gelr\u00fcmmte flauen ohne \u00a3aftlappeu auS, melche febod) nid)t bem lebten, beutlid;en gu\u00dfgliebe auftfen, fonbern burd) gmei fehr b\u00fcmte Singe mit ihm in Serbiitbuttg fteheit uitb fierburd) entfd)iebeit gr\u00f6\u00dfere Semeglicpeit erlangen. \u00a9tmaS bor ben borberfteit fp\u00fcften liegt in einer ihm bieneubeit H\u00f6hlung ber magred)t auSgeftredte, Htrge S\u00fcffel. Serfelbe fat gang ben oben befcbriebetteit Sau, menu auch bie g\u00f6nnen ber eingelnett Sl)eile in uumefentlichen \u00a9t\u00fcdeit etmaS abmeichen, mogu bie pfriemf\u00f6rmige \u00a9cftalt beS lebten unb bie fd)uppenf\u00f6rmige beS erfteit ^iefertaftergtiebeS geh\u00f6ren. 3um \u00a9ebrauch rieftet er ftd) eben fo feldrecht nach unten, mie bei ben fpolgb\u00f6den, bereu fouftiger Sau ftch auch hier gu mieberholen fd)eint.\n\u00a3>ie mufdjelf\u00f6rmige \u00abSauntjedfe (Arg\u00e4s reflexus), bon ber 9tMenc \u00abnb SBouc\u00eeifeite, ftar\u00ef bergr\u00f6jjert.","page":612},{"file":"p0613.txt","language":"de","ocr_de":"Saulmilbett, K\u00e4femilbe, \u00fcDtepfmilbe.\n613\n2lufer ben beibeit erW\u00e2pnten \u00a9aumjeden fenut man nur nod? gWei baron fielet* oerfepiebene Srten, ben Argas Fisclieri au! (gg^ten unb A. mauritianus, oon ber .gnfel, bereit Same er tr\u00e4gt, boep erftrecft ftd) btefe Sefanutfdjaft, lote bet ben meiften SSilbeit, eben nur auf bie \u00e4ndere \u00a9rfepeinung unb bet letzterer nod) auf bte Eingabe, baf bte 3ede auf .\u00c7\u00fcpnern lebt unb btefe guloeiten ju \u00a9runbe ridjtet. Ser A. Savignyi au! (gg^>^ten ift, ioeil er beutlidje Singen, aber auf ber tut tern K\u00f6rperfeite auf^uloetfeit pat, 001t Ko cp ber neuen \u00a9attuug Ornithodoros ^ttgewiefen Worben.\n* *\n$\nSie Saulmiibeit (Sarcoptidae) geh\u00f6ren 31t beit fleiufieit ber ganzen Drbmtitg uitb beftepeit au! einem Weicpp\u00e4utigeit, mitunter oon einzelnen \u00a9pitinleifteu gef\u00fcllten K\u00f6rper ooit ooaleit unb noep geftredteren Umtiffeit. Slttgen fehlen, bagegeit bebedt nic^t feiten reid)lidje! Sorftenpaar bie Dberfl\u00e4d)?. Sie Seine, meint uid)t Oerf\u00fcmmert, enbigeit in je eine $aftblafe, bte Kieferf\u00fcpler in eine \u00a9d)eere ober Sabelfpipe ttitb taffen fiep int teueren gaUe in eine h\u00e4utige S\u00f6pre jur\u00f6d; gieren. Sem unoodfomnteueit Saite int Seufent biefer mifroffopifcpeit SBefen eutfpric^yt auep ipre innere Drganifatioit. Sou Stpmunglwerfseugen fonnte bilker feine \u00a9pur, oout Saudjntarf nur ein einzelner, feilte toeiteren Slejfe abgebenber Seroeitfitoteit itacpgeWiefen toerbeit unb erff neuerbiitg! - gelang e! Sei)big, SerbauuitglWerf^euge auf^uftnbeit. Seffen ungeachtet ioerbeit gerabe biefe Sitlbeit all \u00a9dpnaroper auf beit oerfd)iebenffett Sapruuglmitteln, ja felbft auf bem uteitfcplidien K\u00f6rper Ooqitglweife l\u00e4ftig unb uad)tpeilig.\n\u00a3>ie K\u00e4femilbe (Acarus domesticus ober siro) erfdjeint f\u00fcr ba! unbeioaffnete Sluge all licptel, fepr feiner \u00a7u erfeitneitbe! ptnftdjeit, f\u00fcr bal bewaffnete in ber pier beigegebenen gornt, all langbeborftetel, geftredtel, tin feifteu unb gl\u00e4u^ettben K\u00f6rper sWeitpeilige! Spiercpcn, mit fepeerenf\u00f6tmtgen Kieferf\u00fcplent unb oiergliebrigeit Seinen, bte iit einen laitg= geftielten \u00a9augitapf aullaufen. StidioitenWeife beWopnt el alten, fteinparteit K\u00e4fe uitb Oerloaitbelt benfelbeit mit ber $eit in ein aul feinen \u00a9mciitenteit unb S\u00e4lgeit beftepeuben \u00a9taub, \u00a9erabe biel w\u00fcufcpeit aber gewiffe jungen ber K\u00e4feliebpaber unb man hegt unb pflegt bie Stilbeit uitb ift fol^ auf ooit ihnen bewohnten K\u00e4fe. dagegen fiept Siemanb bie fepr \u00e4hnlid)e, int oorbern K\u00f6rpertpeile febod) nicht abgefd)it\u00fcrte \u00dcSeplmilbe (A. farinae) gern, Weil fie ein fiebere! Sinnigen oon ber geudjtigfeit unb Serberbtheit bei SSepl! abgibt. 'Ser weife Sefd)lag auf getrodueteit, fitfeit gr\u00fcd)teit, wie Pflaumen,\nKirfepen, Sofiiteit, geigen, Satteln tt. a. entftept nkpt immer bttrd) Su!= fdjwipitng be! guderftoffe!, fonberit iticpt feiten bttrd) taufeitbe Ooit SSilbeit,\nWelcpe oerfd)iebeueit Slrten ber \u00a9attuug Glycyphagus (\u201e\u00a9\u00fcfm\u00fculer\") angeboren, \u00a9eitbem bie Kartoffelfraufpeit $u einer Sage!frage auf bem Wirthfcpaftlicpeit \u00a9ebiete geworben iff, fam feiten! fraitg\u00f6ftfcper gorfeper (\u00a9u\u00e9rimSS\u00e9neoilie) and) eine SSilbe, A. (TyroglypFus) feculae gur \u00a9pradjye, oon Welcper allerbing! noep gu beweifen bleibt, ob fte Urfacpe ober golge ber Kranfpeit fei, \u2014 icp glaube an lepterel. \u2014 Sil! grauer \u00a9taub bebedt fie \u00e4uferlicp noep oollfomiueit gefuttb erfepeineube Kartoffeln, mpriabenWeife aber entwickelt fte fiep in Weniger all aept Sagen in beu Wirflid) fraufen, unb ftnbet fid) pier auf alleu Sllterlftufeu bei eiitauber: ootn j\u00fcugfteu bi! juin erwad)feiteit gubioibitunt, befruchtete S\u00dfeibcpeit uitb in Segattitng begriffene ^\u00df\u00e4rdjett. gaplreicpe! Saubgeftubel au! beu oerfd)iebeufteu \u00abgufeftenorbnungen ftedt fid) allbalb ein, um reiepe Sente gu madjen.\n-g\u00fcr Snfeftenfammiuugen Wirb eine aubere Slot (Acarus destructor), welcpe ooit \u00f6ligen \u00a9liebem berfelben ipren Urfprung 31t nepmen pflegt, oft fepr uaeptpeitig, wenn bie bamit bepafteten Sabelritter niept fcpleunigft entfernt Werben; ein \u00a9taubp\u00e4ufleiu um bte Sabel\n2>ie S\u00f6femilbe (Acarus domesticus)\nin 30mal. 33ergr\u00f6\u00a7erung.","page":613},{"file":"p0614.txt","language":"de","ocr_de":"614\nSDie Spinnentiere. \u00dfaulmilben.\naber oerr\u00e4tt) bie \u00a9egenloart bei* \u00e4Jtilbeit. $tt Vierf\u00e4fferu, an beit R\u00e4ubern uid)t rein gehaltener fTRitc^\u00e4fdje, an gcborrtem f\u00c7\u00efeifdje, \u00a7\\iaifd;en S\u00e4mereien jc., fcmmeit loieber anbere Slrten bot* unb legen Oeloei! f\u00fcr bie ftaunenltoerthe Stulbreituug nnb Sftand) faltigfeit ber SStilben ab.\n^ahthunberte lang waren bie \u00a9eiehrten nnb unter ihnen befoitber! bie derate geteilter 2Xnftd)t \u00fcber ba! S\u00dfefeit fetter l\u00e4ftigeit unb gum Ofjed efefljaften |) aut f rauf heit, bereit Staute \u201e\u00c4r\u00e4fce\" \u00fcberall einen unangenehmen \u00df'laitg hat. Seitbem bie mancherlei $autfranfheiten richtiger uitterfchieben unb ihre Urfadheit griinblidjer erforfdht ioorbeit fiitb , ha* fid) unzweifelhaft 'fytmu\u00e4i gefiedt, baff bie \u00c4r\u00e4fce burd) bei SB\u00fchlen bon SJtilbeu in ber Oberhaut eutftef)t unb baher niemals ooit felbft, fcttberit burd) unmittelbare Sluftecfuug bon aufjett ober burd) boit $leibuug!ft\u00fccfen, Vetten :c. vermittelte Itebertragung bon $r\u00e4|milbeit ober bereit Eiern gum Slttlbruche fommeit famt. Oa! Ofjier nun, ioeldje! beim SJtenfdjeit bie genannte krault)eit oerurfadjt, hei\u00a7t bie $r\u00e4jmtlbe bel SDbenfd) en (Sarcoptes hominis), locnigfteu! oerbient biefer, boit Stalp a il eingef\u00fchrte loiffem fdjaftlidje, neuere Plante'beit Vorgug bor beut \u00e4lteren: Acarus scabiei bei ffabriciul, Weil bie ungureidjeitbe 33efd)reibuttg biefel festeren Entomologen zweifelhaft l\u00e4\u00dft, ob er ioirflidj bal in Siebe fteheube 01jiei\u2018 &<>r fid) gehabt habe ober ein auberel, fehr \u00e4hnlidjel, bereu el nod) mehrere gibt.\nOie \u00aer\u00e4|e zeigt [ich all gerftreute, bod) meift auf einzelne $\u00f6rpertheile mit biimter Oberhaut, Wie #.aubgeleuf, Ellbogen, kniete. befd)i*\u00e4ufte, linienf\u00f6rmige Erh\u00f6hungen (\u00a9\u00e4uge), bereit febe f\u00fcr fid) bon einem gereizten f\u00fcnfte aulgeht, unb bie fid) in ihrer @efammtl)ctt je uad) ber berfd;te^ beuen Empf\u00e4nglid)feit bei Patienten ttitb ber Oautgegeub all S\u00dfunft, SK\u00e4rgcben, Vl\u00e4ldjeit ober Vufiel zeigen. EBeun u\u00e4mlid) bie Ur\u00e4hmilbeit auf bie jpaut gebrad)t Werben, fo bohren fie fid) mel)i\u2018 ober Weniger fdjr\u00e4g burd) eine Jpautfurdje ober neben einem jpaar ein unb geben babei eine fdjarfe fyl\u00fcfftgfeit bon fid), ioeWjc burd) ihren Steig bie erm\u00e4hnten f\u00fcnfte, Vl\u00e4ldjcit jc., ergeugt. 3u biefeu Slttf\u00e4ngeit ber $r\u00e4he fiubet mau feine SDtilben, loeil fie fid) eutloeber fdjott tiefer gegraben ober bereitl fdjoit loieber entfernt haben; beim alle jungen SJlilbeu, bie SJt\u00e4uudjeu fowohl, wie bie unbefruchteten S\u00dfeibdjeit, f\u00fchren ein fel)r umherfcbloeifeubel \u00dfebeit unb berlaffeit ihre \u00a9\u00e4uge fd)iielt loieber, um neue gu graben. Sie ftub cl oorguglloeife, ioeldje bal intertr\u00e4glid>e Sncfeit beranlaffeit. Oagegen fertigen bie befruchteten 2\u00dfeibd)eit l\u00e4ngere @allerien-(Sceftg\u00e4nge), welche fte uid)t loieber berlaffeit; fie fe^eit iit biefeu ihre Eier ab-unb Werben tobt in beut gefd)loffeitcii Eitbe bel \u00a9auge! gefuitbeu. Eben fo wenig loie iit beit Anf\u00e4ngen bei Mhaulfdjlage! finbeit ftdj, loeuigften! ber Siegel nad), bi.e SStilbeit in beu Schufen unb Pr\u00fcften (Sdjorfeu), nnb in biefeu -beibett Umft\u00e4nbeit ift ber \u00a9runb baboit gu fudjeit, bafj man fie fo lange nicht all Urheber ber ^ranfheit auerfenueit wollte.\n3tt ber angegebenen \u00e4\u00dfeife berlj\u00e4lt e! fid) mit ber gew\u00f6hnlichen, beim 9Jtenfd)en borfommenbeit $r\u00e4f$e, Welche ba, loo bie 33erh\u00e4ltniffe ber Veo\u00f6lfentitg beffer fhtb, Wegen ber Oefdgoerlichfeit ber \u00dfeibeit, nicht lange auf \u00e4rgtlidje \u00a7ilfe gu ioarteu brauet. 3ube\u00a7 and) im ftalle ber Vernad^ l\u00e4fftgung erreicht fie nur eine geioiffe \u00a7\u00f6l)e, iubcm ein gu fehr gefteigerter ^antreig beit \u00a3hmren nicht gufagt unb eine ftarfe Vermehrung berfelbeit wenig beg\u00fcnftigt, fo bag ^ubioibuen angetroffen worben ftub, Welche ^alfve lang bie tr\u00e4|e gehabt haben, ohne baf biefe einen loefentlidj aubent, all beit gew\u00f6hnlichen Eharafter angenommen hatte. V\u00dfenu fid) bagegen bie SJtilbeit unter befonber! g\u00fcnftigeu Unft\u00e4ubeit befinbett, bie \u00a3aut iit $olge ihrer Vefdjaffenheit Weniger gereigt Wirb, oielleidjt bie \u00fcbrige t\u00f6rperfonftitutiou unempf\u00e4nglicher gegen bie Oauttlj\u00e4tigfeit ift unb fo ba! Freiheit ber Opicre SJtouate lang uitb l\u00e4nger burch feine Vehanbluug geft\u00f6rt Worben ift, \u2014 fo vermehren fie fu$ in ba! Unglaubliche. Oie gahlreidjett, fchited auf eittauber folgen \u00a9eueratioueit fiitbeit gum Slulegeit ihrer Steftg\u00e4nge au beit Steden, ioeldje fouft Oorguglloeife bagu beultet Werben, feinen Vlah mehr unb fiitb bann gen\u00f6tigt, fie and) au beit \u00fcbrigen, f\u00fcr gew\u00f6hnlich fcerfdiout bleibeitben ^\u00f6rpertheilen angttbfingen. Ourd) beit befi\u00e4itbigeit Steig, loeld)eit fie auf bie \u00a3aut aul\u00fcben, erzeugen bie SStilbeit zugleich eine au\u00dfergew\u00f6hnlich fdjttelle Steuhil\u00d6ung ber Oberhautelemente, tr\u00e4hreitb bereit \u00e4ltere, von gal)treid)eu furgeit \u00a9allerien unb K\u00f6chern burchgogeite Schichten mit","page":614},{"file":"p0615.txt","language":"de","ocr_de":"Tr\u00e4hmilbe be\u00a7 SD^enfd^ert-\n615\nben abgeftorbeuen \u00a9tammm\u00fcttern j\u00fcngerer \u00a9eneratiouen abgeflof\u00eaett Serben, aber an ben unter? liegenbett \u00a9dfdjten mittelft ber bttrdj bie por\u00f6fe Eftaffe non unten burdjficfernben geudjtigfeit R\u00e4ngen bleiben. 3rt biefer \u00a9djorfbilbuttg, fo mie in bcv gr\u00f6\u00a7ern DiuSbreitung \u00fcber ben Korber liegt ber \u00a9baratter ber bet Ineitem felteueren, aber auch b\u00f6sartigeren \u201e\u00a9djorffr\u00e4he\", einer gorm, mie fie, febodj inieber non ankern Eftilben neranlaft, bei unfern \u00f6pauStljieren (s$f erben, \u00a9djmeiuett, jpuubeit, Tatzen, Tanittdjen), all ,st\u00e4ube\" zu nerlaufen pflegt. \u00a9iefe g\u00f6nn ift bisher nur in menigen g\u00e4lten, meld)e \u00fcber ganz \u00a9uropa gerftreut marett, in ber Siegel an armen unb fdjledjtgen\u00e4hrten, ftutnpffinitigeit unb apathifdjett gubioibueit beobachtet inerben, \u00a9ie gr\u00f6fte Dinzahl (5) lieferte Eiormegen mit feiner ftarf fr\u00e4hebeljafteteit SeO\u00d6lferung, bentu\u00e4cbft SJlittelbeutfcbtanb (4), m\u00e4hrenb granfreidj, \u00a9daneben, \u2022 \u00a9\u00e4ttemarf, Touftantiuopel auf fe ein Seifpiel befdjr\u00e4nft blieben. Eiormegett, auf SSSlaub, ben gar\u00f6ent unb auf \u00a9r\u00f6nlanb, im \u00a9anjen folgen \u00a9egenben, in benett bie SeO\u00f6lferuttg febr unreinlicb ift, b\u00fcrfte bie \u00a9djorffr\u00e4he h\u00e4ufiger auftreten unb {ebenfalls ift fte in fr\u00fchem Seiten, m betten baS .fpeilnerfahrett ber Trautheiten auf bebeuteub nieberer \u00a9tufe fiattb, noch Verbreiteter geinefeit; ob vielleicht bie fabelhafte \u201eS\u00e4ufefudjt\", non ber \u00e4ltere \u00a9chriftfteHer erz\u00e4hlen, in einzelnen g\u00e4lten menigfteuS auf bie in Diebe fteheube Trautheit bezogeu tnerben m\u00fcffe, ioer tniU unb faun bar\u00fcber enbgiltig eutfcljeibeu?\n\u00a3>err dt. Serglj ftattet ausf\u00fchrlichen Bericht \u00fcber einen non ihm beobachteten gall ber \u00a9djorffr\u00e4he ab, aus meldjeitt nur einige auf nufere EMbe bez\u00fcgliche Eingaben hier folgen m\u00f6gen, \u00a9in \u00a9tiict beS \u00e4ltefteu, oberpd)Iidjett unb bid)ten \u00a9(mit\u00e9 ber \u00a9chorflage non circa 1 EJ\u00fcEiuteter Tubitinhalt unb 0,0008 \u00a9ramm \u00a9emidjt enthielt 2 3Seibd)en, 8 fed^Sf\u00fcgige ^uuge, 21 gr\u00f6\u00dfere unb Heinere \u00a9t\u00fccte non jungen unb vereinzelten SBeibdjen, 6 \u00a9ier, 58-\u00a9ifdjalett unb ungef\u00e4hr 1030 gr\u00f6\u00dfere ober Heinere \u00a9rcrementeufitoEeit, m\u00e4hrenb ein \u00a9t\u00fcddjen ber untern \u00a9djorffdjicht geringeren Dieidhthum au thierifdjen Ueberreften ertenuen lie\u00a7.\n\u00a9ie \u00a9rcremente fittb non fehr nerfdfebeuer g\u00f6nn unb \u00aer\u00f6\u00a7e, meift runb ober unregelm\u00e4\u00dfig l\u00e4nglich, glatt ober uneben, t\u00f6ruig unb gelbbr\u00e4itnlid) non garbe, bie \u00a9ier faft onat, etma V3 l\u00e4nger als breit, (ca. 0,15 Eftitlimeter laug) unb mit beinahe farblofer, zmar biefer, aber burdj; fdjeiitettber .fpaut umfd)loffen. \u00a9S l\u00e4gt ftd) im DlEgcmeinett bie \u00a9utmidfelung nou ber elften Einlage ju Topf unb \u00a9liebma\u00dfen bis gum fedjSbeitiigett fangen, beffen Jpinterf\u00fc\u00dfe getreugt liegen, barin nerfolgen. \u00a9aS \u00a9i \u00f6ffnet ftd) in ber Ebegel burd) zmei um gleiche S\u00e4ngSfpalten, um baS ^ttttge hu cntlaffen unb erfcheint nachher nerfd)rumpft unb l\u00e4ugSfaftig. \u00a9ie \u00fcberaE in ber \u00a9d)orf= l\u00e4ge gahbreid; eingebetteten lleberrefte ber EEilbett beftehen non herrfdjenb auS ben abgelegten ^\u00e4uten ttttb faEeit burd) bie an ber Saudjpche beS\tbefiublidjeit \u00a9hitinleiften, an beiten fid)\nbie \u00a9liebmageit ft\u00fc|en, inie burd) getblidje \u00a9lieberringe fehr in bie Dingen, \u00a9ie erfdjeineit theilS PoEft\u00e4ubig ober faft noEft\u00e4nbig mit ben anljangenbeu Seilten, theilS in ber oerfcbiebenfteit EBeife Zerriffeit; tobte ^nbinibueu fanbeit ftd) faft immer itt noEft\u00e4itbigem 3uftanbe.\nEBaS nun bie leheitben EJiilbett felbft anlaugt, fo Inmitten fte itt brei nerfdhiebeueit \u00a9runb^ formen unb gtnar als adff\u00fc\u00dfige, an beut Iplerften gu\u00a7paare mit \u00a9augu\u00e4pfett auSger\u00fcftetc EJi\u00e4nndjett, als adjtbeiuige, mit blofett Sorfteit au ben beibett hinteren paaren nerfel)ene EBeibdjett unb eubtid) als fechSbeittige Sarnen nor. jpierauS ergibt fidh alfo, bag mir itt ber beigegebenen Dlbbilbuttg ein EBeibdjeu non ber Saudjfeite nor uttS ha^eit* EBie fdhott erm\u00e4hnt, ftttben bie \u00a9liebntagen in \u00a9hitinleiften ihren \u00a9t\u00fchpuntt, bie Sorberbeine an einer gemeinfdjaftndjen, ftd) norn gabelnbett, febeS ber \u00fcbrigen au feiner eigenen, non betten bie beS gloeiten Spares ft\u00e4rfer unb l\u00e4nger ftnb als bie nier Seiften ber hinteren Seinen, \u00a9ie brei Seiften ber norberett S\u00dfaare\n^r\u00e4ij\u00dftilbe be\u00ea 50\u00eeettfcf)eit (Sarcoptes hominis);\nein \u00e4\u00dfeibctjen bon ber Saudjfeite.","page":615},{"file":"p0616.txt","language":"de","ocr_de":"616\n$ie \u00a9finftentf iere. Sau\u00eamtlben.\nevftfeinen bei 2Beibd)en unb jungen am Hinterraube au!gefd)mtteu, ma! itnfere ftigur a\u00ef\u00eferbing! nid)t anbeutet Sebe! Sein befteft an! bier \u00a9liebem, au bereu lefetem gmei ftart getriimmte flauen nub ba^mifefen eine laugfiielige \u00a9augfdjeibe ober eine mastige Seifte fiten, \u00fcberbie! tommeu an ben einzelnen \u00a9liebem Seifen in gau\u00a7 beftimmter Sngafl ber, je leie an ben \u00fcbrigen \u00a9teilen be\u00a7 D\u00f6rfer!. liefen tfeilt ein \u00a9uereinfefuitt in gmei ungleiche H\u00e4lften. \u00aea! immer etma! Heinere St\u00e4umfeu mirb, leie bereit! erm\u00e4fnt, au ben \u00a9augu\u00e4pfen ber Hinterbeine erfaunt unb ift auf bem bilden teine\u00fcoeg! glatt, fenbern mit gmei langen Sorften unb brei faar furzen biden Baffen in ber-\u00a9d;nltergegeub, att&erbem auf bem Hintert\u00f6ifer nad) jeher \u00a9eite fin mit einer fd;r\u00e4gen Seife bon gem\u00f6fnlid) brei ober hier gr\u00f6\u00dferen, breiedigeu unb meiter nad) finten bon mefreren, abgeruubeten \u00a9dmffen, unb \u00fcberbie! mit greifen, gmifcfeuliegenben galten ber* fefeu. Seim mefr gel6 gef\u00e4rbten SBeibcfen mirb finter ben \u00a9fifen ber borberen \u00a9fitiuleifteu bie \u00a9effnttng ber \u00a9d)eibe al! \u00a3\u00e4ng!ffalte f\u00fcftbar (allerbing! nieft in nuferer Sbbilbung) unb\n\nbie Siidenfl\u00e4cfe bon flauen, breiedigeu \u00a9cf\u00fcffcfen, meiter nad) finteu bagegen bon bier Reifen faft m\u00e4\u00dfiger \u00a9oriten umgeben. \u00a9ie Sarbeu uuterfdjeibeu ftd) bon ben reifen 2\u00dfeibd)en burd) geringere @r\u00f6\u00a7e, burcf ben Staugel ber \u00a9 efd) left! ff alte nebft bem Sorfteufaare bor ber* felbeu unb burd) mefr mufdjelige ^autfa\u00efteu, m\u00e4freub biefelbeu bort bogig berlaufcn. Sergf gibt aufjerbem uoef feine Uuterfcfeibiuig!mertmale gmifefen brei 2llter!ftufen ber Farben unb bie Stefrgaf l ber Skibdjeu gegen bie St\u00e4uncfen biel Weniger \u00fcber.miegenb au al! anbere \u00a9cf riftfteller, melcfe fid; juin Sfeil burcf Sevteuuen ber beiben \u00a9efcflecfter in ber Snuafme, ba\u00a7 bie St\u00e4nndjeu fefr feiten feien, t\u00e4itfcften.\n3u Anfang ber bieifger ^afre entbedten Heule unb \u00a9imon in ben Haavb\u00e4lgeu ber menfefliefeu Haut eine Stilbe, bie a\u00fcbalb allgemeine! Bntereffe ermedte, gaflteicfi Samen, bantuter Acarus folliculorum al! \u00e4lteften erfielt unb in anberer gorm ftef and) an r\u00e4itbigeu Hauben, \u00aeafen tc., uadjmeifeu lieg. Sefbig m\u00fcrbe gur ttnterfucfuug biefer Sficre baburcf beraula\u00a7t,\nbaf er am Saudje einer furiitantifcfen gleberntau! (Phyllostoma hastatum) eine etma erbfengrofje \u00a9efefmulft bemertte, Joelcfe mit einer meifjlicfeu Staffe, Hauttalg unb jafllofen Haarfadmilbeit erf\u00fcllt mar; eine feine Stefferffife bod folcfer Staffe unter ba! Stifroffof gelegt, brachte immer gleidj Huubevte ber Sfierefen (Demodex phyllostomatis) jur Sufieft.\n\u00a9ie Haarfad; ober Haarbalgmilbe be! St eit fcf) eit (Demodex hominis) fiubet fief in ben Haarb\u00e4tgen unb befonber! beuen al! \u201eStiteffer\" bejeid)iteteu ber \u00a9freu unb ber Safe. \u00a9ie Stiteffer ftnb nun jmar leine Stilben, fonbern Saig; pfropfen, bereu \u00e4u\u00dfere! \u00a9nbe burd) \u00a9taub unb \u00a9cfutug fcfmafg gemorben ift, aber in ber Siefe biefer S\u00e4lge lebt bie ntilroffofifcfe Stilbe, bie mir in etma 600facfer Sergr\u00f6geruitg oor uu! fefen. l?efbig ffrieft fiep \u00fcber bie Silbuug be! Stunbe! unb ber Seine meniger beftimmt au!, al! anbere Seobacfter, meil bie \u00a9eutuitg fold) mingiger \u00a9egeuft\u00e4ube ifre gro\u00dfen \u00a9cfmierigteiteu fat. \u00a9er Stunb befteft au! einem S\u00fcffel unb gmei naef oortt unb unten raufen Saftern; bie lurgeit, biden Seine enben breiffifig, ob aber biefe \u00a9pipen al! brei drallen ober al! nur jmei berg\u00efeicpen unb ein im \u00a9urd)fd)nitt gefefeuer Haftlaffen amu|fred)en feien, bleibt gleid)fall! unentfRieben, geine Ouerriefen, melcfe itacf ben \u00fcbrigen Seobad)tem nur \u00fcber beit Hmtem leib erftredeu, fiubet Sefbig aticf auf beit lurgeit Sorberleib au!gebefnt unb ^mar bei biefer 2lrt burefmeg breiter nttb ft\u00e4rter, al! bei ber Haarbalgmilbe be! Huu^ (D. canis); ma! jene nod) befonber! djaratterifirt, ift ein Hauttamm l\u00e4ng! be! Sorberr\u00fcdeu! unb eine \u00a9intiefung mit fdjr\u00e4ger Seifte gmifdjeit biefent unb ben Seinen. (Sitten fet^f\u00f6rmigen D\u00f6rfer, ber in beit Haar; f\u00e4deit immer neben einer Stilbe lag, erll\u00e4rett SepPig uub\u00a9imoit f\u00fcr bo! (Si, au! meld)em eine\n\u00a7 aar6 a\u00efgmi\u00efbe be\u00a7 50tenfd^en (Demodex hominis), 600mal bergr\u00f6^ert.","page":616},{"file":"p0617.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a3>aarfadntilbe. Uferfpinbe\u00efaffet\n617\nfedjgbeinige BarOe fdft\u00fcbt. Sei ben beibeit aitbern, tfier namhaft gemad)ten Strten, \u00effat baffelbe eine anbere \u00a9efta\u00eft. SBir fetfeit aug aUc bent, baff fid) bie 5Hatur uid)t mir mit ftdftbarem Ungegiefer begn\u00fcgte, loeldjeg fie auf ben Sftenfdjeu unb auf bie Spiere feiner Umgebung fe&te, fonbern aud) fo minage\u00bb tfiuguf\u00fcgte, baff beffen \u00a9ntbeduug gu ben \u00dcBunbern geh\u00f6rt, treize bag Siifroftob \u00efferoorgegaubert ijat.\nB\u00fcrU $rbmntg.\n\u00aere6\u00ea= ober SI ff elf b innen (Pantopoda, Pjcnogonidae).\n\u00a9ie Wenigen nod) in ber $\u00fcrgegu betradjtenben \u00a9biuneittt)iere ioitrben Doit SUt\u00efne \u00a9b\u00efoarbi, bem ioopinterridfteten f\u00f4rebgfenner, gu beu ^ruftent\u00efjiereu gerechnet nnb erft in neuerer \u00dfeit, nadfbem mau ihre \u00a9nttoicMung nnb ben iuueru Sau gr\u00fcnblid)er erfovfcdjt \u00effat, fanb man ftd) oeraitlajft, fie an biefen 5}3Iaf? gu ftelleu. SDie SIffelfpinnen fiubeit ftd^ an beit Steeregf\u00fcften unter \u00a9leinen, gioifcben bem \u00a9eetang, mit ioetdjem fie ftd) umlfertreibeit taffen, ober iooljt and) angettammert an aitbere St\u00fcere unb beftelfeu ber Jfpaubtfadfe nad) aug oielglieberigeit Seinen,h inbem ber ^inters leib faft oottftcmbig Oerfdfioinbet unb ber Sorbertlfeit oiergtieberig unb nur fo to eit entioicfelt erfdjeint, um ben \u00a9tiebmaffen alg \u00a9tfifcbunft gu bienen-. Stuff er\u00effalb eiueg febff\u00f6nnigeit \u00a9attgroifreg fiitb bie fdfeerenartigen, gutoeiteit einfachen, ja maudjmat fammt bem erfteit $iefertafierpaare fcbteiibeit f\u00f4ieferf\u00fctfter eingeteuft, io\u00e4lfreitb bag fotgenbe 5)3aar ber Safter genau bem Silbuugggefebe ber \u00fcbrigen Seine folgt, bie aug fiebeit big neun \u00a9liebem befielen unb itt eine Mftige Italie auglaufem Sttit Sorberranbe beg in oier Sfjeite gerfa\u00fceitbeit ^obfbruftft\u00fcdeg bemertt man, einem \u00a3j\u00f6cfer aufft^enb, oier einfache Stugen. \u2014 SDer \u00d6armfanal oer= tauft gioar in geraber Dtidftung oont Shtnbe uad) bem Sifter, bitbet aber tro^bem teinegioegg ein einfadfeg fftotfr, ioeil ber fet)r enge Stagen jeberfeitg mit f\u00fcnf bliubfadartigen Stugft\u00fclbungen ocrfe^eit ift, ooit beiten bag evfte, furge 5\u00dfaar in bie |)\u00f6f)tung ber ^iefei-i filter, febeg fotgenbe big in bag brittte^te \u00a9lieb ber entfbredjenbeit Seine t)inciuragt; itjre bv\u00fcfeureid^eit SBanbuugeu erfetjeit bie \u00a9teile einer Beber. SBeldfe Sebeutung f\u00fcr biefe \u201enur Sein\" barftetleuben \u00a9binnen (i\u00dfattfoboben) bie Seine ijabeit, erf\u00fcllt ioeiter fing ber Sage ber @efd)led)tgioerfgeuge, ioeldfe beim SR\u00e4itudfen unb SBeibdfen in bem oierteit ober f\u00fcnften \u00a9liebe eine? febcit Seine\u00bb liegen, mithin ad)tfad) oortfaitben fiitb, SB\u00e4lfreub bie \u00a9ameufl\u00fcffigfeit ait ber \u00a9bitje beg genannten \u00a9ttebe\u00ea augtritt, fomtnen bie \u00a9ier aug einer Deffnuitg febeg g io eiten \u00a9tiebeg t)erbor, um einem am Oorbent Seibe\u00eat^eite eutfbringenben beiu\u00e4^ntid^eu S\u00dferfgeitge \u00fcbergeben ioerben gu t\u00f6uneit, au ioetd)cut fte big gum Sfitgfdfliibfeu ber jungen haften bleiben. \u00aeie Organe beg Stutumtaufeg fiitb erft iteuerbingg ooit 3enter inform eiiteg breifammevigeit Jpergeug nadfgeioiefeit ioorbeit, bagegeit festen bief eiligen g\u00e4uglid), ioctd\u00e4e bem Sltlfmeu bienen, fo baff biefeg alter Sklfrfdfeiulidjfeit ttad) burd) bie berbe $aut beg B\u00fcrberg ftattfiubet, SDie ^uitgeti nehmen erft burd) ioiebevlfolte H\u00e4utungen\n2)te Ufers<sstnnbelanet (Pyenogormm littorale).","page":617},{"file":"p0618.txt","language":"de","ocr_de":"618\nSie \u00a9pinnentpiere. \u00c4rebSf^inttett.\nbie \u00a9eftalt ber \u00a9\u00eftern an, benu fie meibeu mit ungegliebertem Seibe, mit jutoeilen in lange \u00a9eifei au\u00ea\u00efaufenben \u00aeieferfiiplern unb mit nur jtoei Seinpaaren gebojen.\nSie U fers \u00a9pinbelaf f\u00e8\u00ef (Pycnogonum littorale) erreicht bie S\u00e4nge eines falben unb treibt fid) au ben l\u00fcften bei* europ\u00e4ifdjeit SJteere, befouber\u00ea and) ber fit orbfee unter (Steinen unb smifdjen Sangen umper; aud) pat man fie mitunter auf gifcpen gcfunben. tief er fidler unb UnterKefertafter fehlen ipr. Sie Oberfl\u00e4che be\u00a7 rofigelben unb aud) bleicheren t\u00f4rper\u00ea erfd)eiut matt unb gel\u00f6ruelt unb ba\u00ea \u00a9djenfelglieb bei* Seine fammt ben beibeu n\u00e4djft folgenbeu \u00a9liebem an ben \u00a9pipen mit fe jmei marjeuf\u00f6rtuigen Sorfpriiugen oerfepeu.\nSie fd)laufe S\u00efreb\u00eafpinue (Nymphon gracile) unterfdjeibet fidj von bei* vorigen burdj fcpeerenf\u00f6rmige ^ieferf\u00fcpler, viergliebrige, b\u00fcmte Unters Kefertafter unb fepr lange, fabenf\u00f6rs mige Seine. Sie ivirb nur 2Ya Sinien lang unb finbet fidh unter gleid)en Sers p\u00e4ltniffeu au ben europ\u00e4ifdjeit t\u00fcfteu. Sie iuberSeibe\u00eamitte ficbtbareu tralleu fteden ba3 mit \u00a9ierfl\u00fcmpdjeu behaftete Seinpaar vor, \u00eeveldje\u00ea nur bemSBeibdjeu gufommt. lleberbie\u00bb fei nod) barauf piugelviefen, baff fid) bei nuferer 2trt ba\u00bb erfte \u00a9lieb be\u00ea Sorber\u00efeibe\u00ea aufs f\u00e4\u00fcig gegen bie \u00fcbrigen verl\u00e4ngert unb in bei* Sltitte einfd)u\u00fcrt.\nSa\u00a7 man in neuerer $eit bie fogeuauuteu S\u00e4rentpierd)eu (Macrobiotus), ive\u00efdje aI3 mifroffoptfdfe SBefett \u00e4tvifdjeu bem SJioofe unb in S\u00fcnden bei* giegelb\u00e4djer, ober aud) im SJtoofe an ben St\u00e4ubern von \u00a9elo\u00e4ffern leben unb bisher ivegen bei* \u00a9igeutp\u00fcmltcpleit, uadj l\u00e4ngerem \u00a9iutrodueit burdh ^eudjtigfeit ivieber au\u00ea bem \u00a9djeintobe 31t eilvadjen, ben St\u00e4bertpiercpeu jugefeUt m\u00fcrben, al\u00ea befonbere Orbnung bei* Tardigrada (Sangfamf\u00e4p'eiteuben) gu ben \u00a9pinnen ftetlt, obgleich fie nicht in getrennten \u00a9efdjledjteru vorfommeu, fonbern beiberlei Organe au einem unb bemfelbeit 3;nbivibuum gefunben loerben, fei am \u00a9djluffe bei* ganzen Slbtpeilung nur beil\u00e4ufig erm\u00e4hnt, \u00a9in \u00a9leidje\u00ea gilt von ben ivie \u00a9iugetveibem\u00fcrmer lebenbeu Sentaftomen (Pentastomum ober\n\u00a9te fd)\u00efait\u00efe SreB\u00eafpintte (Nymphon gracile).\nLinguatula), \u00a9ie m\u00fcrben 51t ben Stematoben geregnet, bU> Seueben unb \u00a9d)ub\u00e4rt ait\u00ea ber \u00a9ntmidelung be\u00ea \u00a9mbvpo ihre \u00a9piunenuatitr nadjmiefen. Saper bilben |ie heutigen Sage\u00ea bie Keine Orbiutug bet* Linguatulina. Seibe Orbuuugeu fiub jmifdjeit bie SJtilben unb ^reb\u00eafpinueu etngefdjobeu morbeu.","page":618},{"file":"p0619.txt","language":"de","ocr_de":"g e b e tt\n^Irebfe, W\u00fcrmer\nunb\nunjetjlir&frtfn itiivlidlnlVn \u00a3l)tm\\\n^)$Rar Jxfjmtbt.","page":619},{"file":"p0621.txt","language":"de","ocr_de":"U orbemukung.\n@etf einigen mtb gwaitjig breit auf beut weifen \u00a9ebtele ber SJiatuvgefdjidjte bev bt fite re tp\u00e4tig, pabe id) eS immer als eine uotpmenbige \u00a9rg\u00e4ugmtg ber \u00dfrettg miffeufcpaftlupeit <Stubieit aitgefepeit, bie fftcfultate ber 2Biffenfct;aft bem gebilbeteit Saieit in anfprcdjenber $ornt borgutegen, iftacpbem bie \u00a9eut\u00dfpeit im $ad)e ber popul\u00e4ren Literatur lange 3aPre hinter ben $rangofeit nnb \u00a9ngl\u00e4nbern gur\u00fccfgebliebeit, pat biefe Literatur, befonberS bie naturit>iffenfd^aftlid)e, in beit lebten Ssaprgepnten eine gang unglaublidje \u00a3\u00f6pe ber ^\u00dfrobnction nnb beS flbfapeS erreidjt. \u00a9te ^atur; miffenfdjaften fabelt allerbingS baS \u00a9ro\u00dfte, 2luffalfeub\u00dfe nnb \u00e4ftancpfaltig\u00dfe geliefert; bie Vortpeile iprer gorffd)ritte ftnb unmittelbar iitS \u00dfkaftifdje \u00fcbertragen morben; jeher benfenbe SJteitfcp'i\u00df Don ben riefeupaften f\u00c7crtfc^ritten ber\u00fchrt morbeit unb beranla\u00dft, fid) nad) ber \u00e4Jt\u00f6gtidjfeit nnb ben Urfad;en berfelbett umgufcpaueit. \u00a9agit fournit, marum foUen mir eS nicpt auSfpredjeit? \u2014 ba\u00df man mtr gu geneigt i\u00df, gu meinen, man tonne ben jRaturmijfenfdpaften am leic\u00dfte\u00dfeu ttapen nub in ipre \u00a7\u00f4ort)a\u00ef\u00efe einbriugeit, meit fie au \u00a9iitge aiifn\u00fcpfen, mit beueit man bon \u00aeiubpeit au bertraut gn fein glaubt\n(gin mei\u00dferpafteS Vorbilb biefer popul\u00e4ren naturmiffenfcpaftlidjen SHteratnr ftnb Humbotbt\u2019S fcpon 1808 erfcpietteite \u201e^Xnftd^teu ber batin\u2019\", mit ben (Sdjilbermtgeit ber (Steppen nnb SB\u00fcften, ben 3fteen gw einer \u00dfgpp\u00dfognomif ber \u00a9em\u00e4cpfe, ber Vefcpreibmtg ber V\u00dfafferf\u00e4de beS \u00a9riuocco. \u00a9u \u00efleiuer, meitl\u00e4u\u00dfg gebrudter Vanb, pat er gaptlofe ^acpfomtnett gepabt, bon feinem erreicht in ber gro\u00dfartigen \u00a9infadjpeit ber Malerei, \u00a9er biergig Sapre fp\u00e4ter erfdpienette, nicptS meniger als popul\u00e4re \u201e$oSmoS\" fanb eine 2Belt, loclcpe eben biergig $apre ber rapibefteu \u00a9utmicfe* lung pinter fiep patte* \u00a9ie popul\u00e4r;naturmiffen\u00dfpaftlid)e Literatur mar in boiler SSliitpe, unb ftatt ber parmlofeit \u201eklugen = unb \u00a9em\u00fctpSsSrg\u00f6pungen\" beS borigett SaprpuubertS, m\u00fcrben nun ber \u00fcftatiou bon SfR\u00e4nuent mie SJt\u00e4bler, Vurutei\u00dfer, (Sdjleibeit, Vogt, dJtolefcpott u. 21. bie \u00a9rruugeitfdjaften ber ftrengen (Stubieit, ber mifroffopifd)eu ^or\u00dfputtg in S\u00f6erfeit geboten, bereu \u00a9ebiegenpeit jenen\u2019 bon unfereu llreltern ungeapnteit ^ort\u00dfpritten ber V\u00dfiffeitfcpaft entfpraep.\n\u00a9S berftept \u00dfcp bon felbft, ba\u00df bie f\u00fcr baS gro\u00dfe ^ublifum beftimmte uaturmiffen\u00dfpaftlidje Literatur mit iprer 2tuSbreitung auep bis gu einem gemiffen \u00a9rabe [pegieller gemorben ift. \u00a9ieS unter gmei VorauSfepititgeu: ba\u00df man u\u00e4mlicp \u00fcberpaupt bei bem gro\u00dfen 2tnbrange ber 2lnfd)auungen unb ber 21llgemeinpeit ber Hilfsmittel fiep in nuferer bpite Vt\u00fcpe unb faft nubemu\u00dft eilt gr\u00f6\u00dferes SJta\u00df boit Vorfeitntitiffen ermirbt, mtb gmeiteuS, maS\tmieptiger,\tba\u00df\tman mit gr\u00f6\u00dferem\n\u00a9rnfi baS \u00a9eboteite\tberarbettet. \u00a9erabe pieriit ftnb ttuS bie graitgofen\tmtb\t\u00a9ngl\u00e4itber mirflid)\n\u00fcberlegen gemefeit. V\u00dferS uidjt glaubt, bl\u00e4ttere in beit fr\u00fcpereit ^aprg\u00e4ttgen ber R\u00e9vue des deux mondes; bie naturmiffeufcpaftlidjeu 2luff\u00e4pe biefer UnterpaftuugS * ^eitfeprift molfen \u00dfubirt feilt. \u00a9teS gilt bis auf bie neueren \u00fcber bie ltrgefd)id)te beS \u00e4ften\u00dfpeit boit bem ber\u00fcpmteit parifer Zoologen be OuatrefageS unb bie ueitcften \u00fcber pjp\u00dfologie bon bem, beS p\u00f6djfteit miffenfepaft; licpeit SHttfeS tpeilpaftigen \u00a9taube S3 er n ar b.\n\u00a9a\u00df bas SBerf, beffeit tepten \u00a9peil gn fcpreibeu idp piermit mtternepme, eine gang au\u00dfer* orbenttiepe Verbreitung in \u00a9eutfd)laitb gefunben, i\u00df befaunt. \u00a9er Sdjmerpuuft ift boit Vrepnt gl\u00fcdlid) tu bie Sdjilberuitg beS MeitS, beS \u00a9reibenS nnb \u00a9pttnS ber \u00a9piere gelegt, mtb biefeS Sehen i\u00df mt\u00fcbertrefflid) iHu\u00dfrirt morbeit. 2lUerbiitgS bietet borgugSmeife baS Sebeit ber p\u00f6pereit \u00a9piere jene medjfelnbeit Situationen, metdje gtt Sdjilberungeit geeignet ftnb. S3ei ber ttiebereit \u00a9piermelt faim ttuS\tmeuiger baS ntei\u00df einf\u00f6rmig bapin\u00dfte\u00dfenbe\t\u00e4u\u00dfere Vebeit\tfeffeln; mir merbett\nunmiUfitrlicp au ipr\tinneres Sebeit gemiefen, baS pei\u00dft an beit\tVau unb\tbie\tmititberfameit \u00a9pat*\nfacpeit ber \u00a9utmicfluitg ber 2\u00dftbtbibuen. \u00a9aS Sebeit eines VaubmurrneS ift an \u00a9reiguiffeit reitp; btefe begiepett \u00dfep aber nicpt auf bie \u00a9paten beS Helbeit, ^el\u2018 M Pafllb in bie ipm","page":621},{"file":"p0622.txt","language":"de","ocr_de":"622\n$orbeme rfung.\naufoctropirteu Sagen 31t fd;icfeit hat. 2\u00f6a3 [oll toon bem \u00e4u\u00dferen Sebeu eine3 \u00a9eefterue3 toiel 3ntereffante3 erg\u00e4bt Serben? Aber toon h\u00f6djftem 3\u00bbtere[[e ift bie Sertoaubluug bie er 31t befiehen hat. 28ie fann idj bem SDafeiu eine3 unbrauchbaren \u00a9d\u00fctoamme3, ber eiufam am \u00a9ntube be3 2Reere3 auf einem Reifen [lebt, auber3 meine SM\u00dfbegier jultoenbeu; al3 menu id) mit bem flftifroffop bie nnenblid) mandjfaltigen ^iefelbitbuugen biefer \u00a9efdj\u00f6pfe enth\u00fclle, ait3 bereu Sariet\u00e4ten id) aud) bem miffenfdfaftlidjen Saien einlcnd)tenbe SeVoeife f\u00fcr bie toielberufene Ummanbtung3theorie fdj\u00f6pfe. \u00a9n an ben Kiemen eiue3 ^ifd)e3 h\u00fcngenber, f\u00fcr fein gan^e\u00ea Sebeu nntoerr\u00fcdbar befeftigter \u00a9d)maroherfreb3 ift au\u00a7er bem gufammenhauge mit feiner \u00a9nttvidelung3gefchid)te unb ohne Seriid* fid)tigung feine\u00ea Ser\u00efj\u00fcltniffe3 31t ben \u00fcbrigen $reb[en faum ba3 Aitfeheu3 mertlj: aber al3 Seifpiel ber merfm\u00fcrbigen fogenannten riidfdjreitenben QRetamorphofe unb nebenbei a 13 \u00a9pmbol ber burdj -Ridjtgebraud) ber nat\u00fcrlichen Kr\u00e4fte unb Anlagen eintretenben Serftmpetung toermag er un3 3U feffetn.\nSter aufmerffame Sefer unb \u00c7rennb ber [Ratur entnimmt ait3 biefen Joenigeu 3e^eu/ ^a\u00df bem Serfaffer biefer Abteilung eine et\u00fc>a3 anbere Aufgabe geftetlt iftr al3 fie f\u00fcr bie \u00fcbrigen, unb namentlid) bie erften S\u00e4nbe toorfcpitoebte. Auf toieXen, \u00fcber einen gro\u00dfen \u00a3hed 4)011 Europa nnb feine 9Reere fid) erftredenben [Reifen l)abe id) bie niebere \u00efl)ierlvett eiugepenb fenueu 311 lernen nitd) bem\u00fcht. 3d) barf baher \u00fcber ihr Sorfommcn, Sebeu3bebiugungeu unb 2ebeu3toerlj\u00e4ltniffe, bie gegenfeitige \u00a9tetlung im Kampfe um ba3 Stafein, bie \u00a9etoiuuung mi\u00dflicher Srobufte au3 biefer unb [euer \u00a9ruppe, \u2014 \u00fcber biefe unb \u00e4hnliche Stiuge barf id) mei|t au3 eigner Anfdjauuitg r\u00e9ben. \u00a93 toerftel)t fid) alfo toon felbft, ba\u00df biefe \u00a9eiten ber StarffeEuug ihre toolle Ser\u00fcdfichtigung fanben. daneben mu\u00df aber, toie augebeutet unb luie e3 in ber [Ratur be3 3U behanbelubeu \u00a9egeuftanbe3 liegt, ber innere 3llfcimmenhaug ber toielen [Reihen unb Abteilungen ber Sebeluefen in ber heutigen 953eXt, ihre Abftammung au3 ber Sortoelt, fut\u20183 ihre innere nnb \u00e4u\u00dfere @aii3heit etma3 mehr ber\u00fcdfid)tigt m erb en, mofern biefe3 Sorpabeu einen m\u00fcrbigen Abfd)lu\u00df fr\u00fchen foil.\n3d) meube mid) 31t bemfelben, nad)bem id) fo eben bie fpegieUften mifroffopifc^en \u00a9tubien \u00fcber eine ber niebrigften Spi^dlaffen, foioeit fie bem dRittelmeere augeh\u00f6rt, toollenbet unb baran itoiebentut bie \u00a9rfaprung gemadjt, mie in ber SDetailforfdfuug unb nur barin ber S3lid f\u00fcr ba3 Allgemeine ftd) fdjarft.\n3n nuferer \u00dfeit ift ba3 \u00a9tnbium ber belebten [Ratur ben gebilbeteit SRenfdjeu naher gelegt mie je, iubem bie \u00a9ntn\u00fcdelung ber S\u00dfiffeufchaft gerabe jefet mit [Rothtnenbigfeit bie Aufgabe [teilte, ba3 eigentliche natiirlidje Serh\u00e4ttni\u00df nufere3 \u00a9efd)led)te3 3111* ^hier4l)e^ Su ergriinbeu. \u00aeie $rage ift eine fo toermidelte, in toiele X)evgebrad)te Auftd)teu eiufd)ueibenbe, ba\u00df uid)t 3ebem 3iigemuthet merbeit fann, fte 31t burdjbringeu unb fid) mit ijjr 31t befreunben: allein [ich menig|ten3 \u00fcber biefe nndjtigfte, nufere \u00a9tellnng 3111\u2019 [Ratur betreffenbe Angelegenheit 3U orientireu, geh\u00f6rt offenbar auf ba3 [progamnt ber \u00a9i^iehung jebe3 \u00a9ebtlbeten. \u00a9erabe barunt i|t ba3 \u00a9tubium ber im Sidjte ber neueren miffenfdjaftlidjeu \u00a9roberungcu f\u00fcr ben Stenfenbeu geboten.\nAuf feinem \u00a9ebicte finb nun bie \u00a9rgebuiffe ber neueren 3orfd)ungen fo saplreidj nnb au3gebehut, mie auf bem ber [Ralurgefd)id)te ber niebereu unb niebrigften \u00a3tjiere' auf feinem ift bie Arbeitsteilung ber \u00a7orfd)er fo loeit gebieheu, mie auf biefem. 3d) iuerbe nat\u00fcrlid) bem\u00fcht fein, immer ben beften Duellen 3U folgen, unb palte e3, mie aud) bie beibeit anbereu ^errn IBer; faffer b.e3 illuftrirteu 3:hterleben3, im Sntereffe be3 Skrfel, m\u00f6glid)ft oft bieOrigiualfdjilberungen m\u00f6rt* iid) mit3iitheileu, gleid)fam um ben Sefer felbft au3 bem \u00a9ebiegenfteu ber Literatur fd)\u00f6bfeu 31t taffen.\n2\u00f6a3 bie Abbilbuugeu betrifft, fo liegt e3 auf ber \u00a7anb, ba\u00a7 fyex, too e3 fid) faft nie mehr um \u00a9telluugeu unb \u00a9ruppiruugen h\u00f6herer Xhiere in lanbfd)aftlid)er Umgebung hobelt, f\u00fcr ben Stert toor3ug3meife Kopien au3 guten [Dtonographien \u00a9arnrnelmerfeu 311 geben finb. 2Bir Serben bie Ouelleu am \u00a9ube be3 23aube3 angebeu. \u00a9in gro\u00dfer 'tyzil ber niebereu SthtevYtaelt ift mifroffopifd); fchon biefer Umftaub mujj ben Silbern eine anbere Auffaffuug geben, unb ba3u geh\u00f6rt u. a., ba\u00df faft nie ber \u00e4u\u00dfere Umri\u00df 3111- uaturt)iftorifd)eu teuu3eid)nung bc3 @egenftaube3 au3reid)t.","page":622},{"file":"p0623.txt","language":"de","ocr_de":"iie Srfbff.\n^unerpa\u00efb beS gro\u00dfen KreifeS ber \u00a9liebertpiere, gu meUpen amp bie Sfufe\u00efteu, \u00a3aufeub; f\u00fbgeiMmib \u00a9pinnen gehren, nehmen bie Krebfe einen mopl beftimmten Pap ein. Stit jenen bie burcpgepenbe \u00a9tieberuug beS K\u00f6rpers, fomopl beS Stumpfes als ber \u00ae\u00efiebma\u00a7en tpei\u00efenb unb in \u00ee>er Anlage unb Lagerung ber K\u00f6rpertpeile im aiBefentlidjen mit ipnett \u00fcbereiuftimmenb, fmb ipre \u00a9igentp\u00fcm\u00efid)feiteu im Mgemeinen folcpe, me\u00efcpe bem Seben im SBaffev entfprecpeu. Sknu viele ^nfe\u00eften\u00efarven lange Seit unter Staffer leben, einige auSgebilbete Snfeften, \u00a9pinnen unb Silben menigftenS geitmeilig unter Staffer gepeu f\u00f6nnen, fo verleugnen fte babei ipre Statur als Sufttpiere nidjt, ipre SltpmuugSmerfgeuge \u2022 bleiben bem \u00a9cperna ber SupSItpmungSmerfgeuge getreu, unb maud)e K\u00e4fer unb \u00a9pinnen nehmen fid) fogar eine portion Stuft mit unter SBaffer, um babou ipr 2ItpmungSbeb\u00fcrfni\u00a7 gu beftreiten, m\u00e4preub fte bem gasf\u00f6rmigen Elemente Sebemopl gefagt paben. Sticpt fo bie Krebfe: fte fmb Skfferatpmer unb gn biefem \u00e2metfe mit Kiemen verfemen, bie mir vorl\u00e4ufig mit ben Kiemen ber gifcpe vergleidjen f\u00f6nnen, fp\u00e4ter aber nod) etmaS fpegieller betrauten muffen. SBerbeu bie oben genannten inS Staffer gepenbeu Snfeftenlarven u. a, ber SebenSmeife'beS gro\u00dfen #aufenS, gu bem fie fonft geh\u00f6ren, ungetreu, fo ift bieS berfelbe $all mit ben gaplreidjen Krebfen, g. SB. ben Staueraffelu, meldje, obglftdj mit fiemenarfigen 3\u00dferf= geugen gur Sltpmung verfepeit, bod) bem Suftlebeit angepa\u00a7t ftnb, ober, mopl richtiger gefagt, ftd) im Saufe ber Saprtaufeube angepafjt paben.\n\u00a9in gmeiteS Sterfmal aller auSgebilbeten unb uicpt burd) \u00a9djmaroperlebeit verf\u00fcmmerten Krebfe ift, bafj fte mehr als vier \u00a7Paar Seine beftpen. \u00a9S ift alfo nicptS leidster, als menigftenS oberfl\u00e4d)ticp gu conftatiren, ba\u00a7 ein uitS in bie tp\u00e4nbe fommeubeS \u00a9liebertpier ein Krebs ift. Stit brei paar Seinen ift eS ein Snfeft, mit vieren eine \u00a9pinne. i\u00a3)ie Sermecpfelung mit einem Saufenbfuf), liegt bei ber S\u00f6urnt\u00e4pnlicpfeit biefeS lepteren unb bem St\u00e4ngel \u00e4u\u00dferer Kiemen and) fern. SHeberpoleit mir nod), maS fcpott in ber \u00a9inleitung gu beit 3tt fetten gefagt ift, ba\u00a7 bie -fjautbebectungen aller \u00a9liebertpiere, unb mitpin and) ber Krebfe, auS einem, mifroffopifcp unb epemifd) ftd) eigentp\u00fcmlid) verpaltenbem \u00a9toffe, bem \u00a9pitin beftepen, m\u00e4preub bei vielen Krebfen biefer ^autpanger burd) Smifcpeitlagerung von foplenfaurem Kalt eine gr\u00f6\u00dfere \u00a9t\u00e4rfe unb SBiber^ ftaubSf\u00e4pigfeit erp\u00e4it, fo b\u00fcrfte bamit 3UleS gefagt fein, maS bie Krebfe als \u00a9efammtpeit betrifft. \u00a3>emt, fo uitenblid) mancpfaltig bie ptfeften ftnb, in ber Serfd)iebeupeit ipreS SaueS unb ber SebenSmeife merbeit fte meit von ben Krebfen \u00fcbertroffen. offenen Steere gleid) peimifd) mie an ben K\u00fcfteit, palten fie fid) gugleid) in ben verfepiebeufteu, bem tpierifepen Sebeit \u00fcberpaupt gutr\u00fcglid)eit Siefengoiteit auf. \u00a9ine Steipe von Drbnungeu pat fiep bem f\u00fcgen Staffer accommobirt, bem flie\u00a7euben unb ftepenbeu, guten unb mit faulenbeu \u00a9ubftangeu erf\u00fcllten. StuS iprent eigents fiepen \u00a9lemente pervortreteub, leben btefe unter \u00a9teilten unb \u00a9eftr\u00e4uepen, m\u00e4preub anbere meite Reifen \u00fcber fanbige gl\u00e4cpeit unternepmen unb einzelne Krabben auf bie Halmen fletteru, um bereit f\u00fcjje $r\u00fcd)te f\u00fcr ftd) gu ppcfeit. Steift frei iprent Staube itadpgepeub, bagu burd) ipre fcparfeit \u00a9iitueSmerfgeuge, ftarfe Kiefern, \u00a9cpeereit unb robuftett \u00a9liebmafjeit bef\u00e4pigt, pabeit fte and)","page":623},{"file":"p0624.txt","language":"de","ocr_de":"624\n\u00aeie Greife,\nga^U*etdC>e \u00a9enoffen unter ftd), bei meldjen tie anf\u00e4nglich t>ielt>erj'pved)eute \u00a9liebentng beim meiteren S\u00f6adjlthum in! Stoden ger\u00e4ftj, ttttb tie mm einem Sdjmaroherthum auf gifd)eit, $rebfen, mo\u00efjt aitdj auf SB\u00fcrment verfallen, in meinem fic z\u00ab fd)einbar lebtofen S\u00fcden Derftimmern.\n\u00aeal umtmg\u00e4itglid) notljmenbige Kapital mon anatotnifdfett $enittntffett, mit melden mir aulger\u00fcftet fein muffen, um bie SStcrfmale ber perfd)iebeneit Slbtheiluitgeu, Ocbttuitgeit unb \u00a9ruppeit ber klaffe zu Derfteheit, eignen mir nul mopl am leidjfefteu an, menu mir ben Stilen Zug\u00e4nglichen, gemeinen glitgfrebl einer genaueren, \u00e4itgeren unb inneren Sejtchtiguitg unter; Zielen. Oiefenigeit \u00a3efer, mclche ftd) fdfoit mit ben B\u00fcfetten unb Spinnen Dertraut gemadjt, merben mit um fo gr\u00f6gerer Seidjtigfeit ftd) audj \u2019hier orieittiren, zumal, menu fie bie SSt\u00fclje ftd) uidjt Derbriegen laffeit, au einem mirftidjen \u00a9rentplar bel \u00aerebfel bal im Sert \u00a9efagte f\u00efdj zur Slnfdjauitng zu bringen.\nOer glugfrebl erfdjeint, befoitberl menu man it>u Don oben betrachtet, au\u00bb z^* \u00abfpauptfcrper; abfcpnitten gebitbet. Oer Dorbere, bal $opf6ruftft\u00fcd, mirb Don oben non bem au! einem St\u00fcde\nbefieheitbeit Sl\u00fcdeitfdjtlbe bebedt, meldfe! fid; feitlidj nad) abm\u00e4rt! fr\u00fcmmt unb bi! Zur (Siitleitfuug ber Seine an beit K\u00f6rper reicht. Oa! Sorbereube bel St\u00fcdenfdjitbe! l\u00e4uft in ben Stiruftachel au!, an beffen \u00a9rttitbe bie zloei Singen liegen. Severe ftub. auf bemeglidjett Stielen, f\u00dfitnett nach oerfd)iebeueit 2tid)tungeit geftellt, ober in ein $aar fdj\u00fcheube Zpalbriniten zuv^lc^ Seiest merben. Schon mit fcparfeit Slugen, beffer mit einer m\u00e4gig Dergr\u00f6gernben Supe, \u00fcber; Zeugt man fid), bag bie Oberfl\u00e4che ber Singen nicht glatt, mie unfre eigne -Sporn; haut, fouberit gefelbert, facettirt ift, in Dotlft\u00e4ubiger Harmonie mit beit eben fo be; fcpaffenett Slugen ber Snfef ten. SBir m\u00fcffeit e! un\u00bb leiber oerfagen, auf bie n\u00e4here Se; fchaffenheit folcper \u00a9eftchtimerfzeuge eiitzu; gepeit, ba e! ohne ba! peuibelfie mifroffopifcpe Oetail nid)t m\u00f6glid) m\u00e4re. Stur fo Diel, baff ber glugfreb! mit -Sp\u00fclfe berfelben ohne \u00e2meifel oollft\u00e4nbig gut .fleht unb bag er, fo mie bie \u00e4hnlich gebauten Snifter, fomopl feine geht be ah\u00bb feilte Seute au! z^em^(hev \u00a9ntfernuug erfeitnt. Stad) eilt; unb abm\u00e4rt\u00bb Don beit Slugen beftnbeit ficb bie grogeit \u00e4ugereit giihter. Shve hideit \u00a9vunbglieber ftub Don oben burdj eine bemeglidje Sd)uppe bebedt. Oie \u00a9ntnbglieber tragen bie tauge, au\u00bb Dielen flehten Stiugeit beffe^enbe \u00a9eigel. Slnt \u00a9ntitbe bief er g\u00fcl)lh\u00f6rner faUeit z^ei fegeif\u00f6rmige \u00a9rhebuitgeit auf, melche mit einer inneren gr\u00fcnen Oriife iit Serbinbitng flehen, itad) ihrer Sebeittuitg aber uod) nicht l)iureid)eitb befaunt fitib. Oie inneren g\u00fcblf)\u00f6riter liegen zmif\u00e4)ctt ben \u00e4ugeren ititb ihre Saft! tr\u00e4gt zmei \u00a9eigetit. Suiter; halb-ber Saft! berfelben beftnbeit ftd) bie @cf)\u00f6rmerfzeuge.\n3ur Orteutirung \u00fcber biefe h\u00f6cpfl merfm\u00fcrbtgeu, allgemein intereffauten Organe bei glug; frebfe! unb feiner ^laffeugettoffeu im SlUgemettteii mug id) mir eine \u00a9iufdjattuug ertauben. S\u00f6ie jebe! Siituelmevfzeitg, beftet)en aud) bie @el)\u00f6rmerfzeuge au! einem bie \u00e4ugeren \u00a9inbr\u00fcde","page":624},{"file":"p0625.txt","language":"de","ocr_de":"Sau be\u00bb ^fugfrebfe\u00ea. Sftunbwer\u00efgeuge.\nG25\naufndjmeuben unb leitenben ippavate, bei* gerabeju mit einem f\u00fcr einen beftimmten 3\u00bb\u00ab* gehanten PbPfttalif#en ^nftvnmente verglichen merben tarnt, unb au\u00a7 einem Serben, auf \u00bbet#en iene \u00a9inbr\u00fcde \u2014 \u00a3i#t\u00bbeden, \u00a9#ad\u00bbeden \u00bb. \u2014 \u00fcbertragen, unb von bem fie bent \u00a9ebtrn \u00ffx Weiterer Verarbeitung \u00fcbermittelt \u00bberben* \u00a9er pbbfitalif#e apparat be3 \u00a9eb\u00f6rorgan\u00bb mu\u00df geeignet fein, bur# bie \u00a9#ad\u00bbeden leidet in Bitterungen verfemt gu \u00bberben, unb \u00bbirb um fo \u00ef\u00fcnftlic^er unb vodtommener, auf je feinere Unter [(hiebe ber d\u00f6edett er in verf#iebener SfBeife feiuerfeit\u00bb antworten famt, unb je mehr auch bie feiuften $ormbeftanbtbeile be\u00eb Dterveu bief en Nuancen be\u00ea aufnebmenbeu idpparate\u00ea ent[pre#en. (Sin baarf\u00f6rmiger gortfab, \u00bbet#er von beu \u00a9#ad\u00bbeden in Bitterungen Verfemt \u00bbirb unb biefe Bitterungen auf einen an feine SSurjet ft# aulegenben Nerven \u00fcbertr\u00e4gt, tarnt beutnad) ein, \u00bbemt and) in biefer \u00a9infachbeit fei\u00bb unvodtommene\u00ea \u00a9et)\u00f6rorgan fein* 0tun, nach btefem ^rhteip, nad) biefem einfachen \u00a9runbplatte, ftnb bie OeborWerf^euge ader ber $rebfe gebaut, \u00bbet#e ftd) bem glufjlrebS auf#lie\u00dfeu. B\u00ab ber Vafi\u00bb ihrer inneren Antennen ift ein gef#toffene\u00a3 ober mit einem ttad) au\u00dfen ftd) \u00f6ffttenben \u00a9patte verfebene\u00ea \u00a9\u00e4d#eu entbatten, auf beffeu Bnnen\u00bbaitb einige Sdeibeit ober viele feberf\u00f6rmige ober einfachere .[paare ft# beftnben. \u00a9ie \u00a9rgitterungen be<\u00a7 bie gef#loffene .fp\u00f6ble aulf\u00fcdenben \u00a9el)\u00f6r\u00bbaffcr\u00bb, be3 ge\u00bb\u00f6bnlt#eu dBaffer\u00ea bet offener \u00a9\u00f6bte, \u00fcbertragen ftd) auf bie \u00a9eb\u00f6rbaare, unb bie d\u00f6irtiutg \u00bbirb Verft\u00e4rtt burd) bie fogenannten \u00a9eb\u00f6rfteine. \u00a9er genaue Veoba#ter biefer Verb\u00e4ltniffe, #rofeffor \u00e4penfen, fab, \u00bbie ein Keiner \u00a9eetreb\u00ea fid) feine \u00a9breit voll feinen $te\u00eb ftopfte unb fomit bie verloren gegangenen \u00a9eb\u00f6rfteine erg\u00e4nzte* Jp\u00f6#ft intereffant fiub au# bie von bem \u00a9euanitten angeftettten Verfu#e, ft# bie Ueber^eugung $u verf#affen, bag bie f\u00f4rebfe \u00bbirfti# bereit. (Sr bebiente ft# babei befonber\u00bb einer bei $iel vorfommeubeu \u00a9anteele (f. \u00a9. 646), be\u00bb Palaemon antennarius. \u201e2Benu matt j\u00fcngere \u00a9t)iere, frif# eingefangett, in ba\u00eb Aquarium bringt, \u00bbirb jjeber \u00a9on, ber vom gu\u00dfbobeit ober von beu d\u00f6anbmtgen ber \u00a9ef\u00e4\u00dfe au3 erzeugt \u00bbirb, fie momentan ju einem lebhaften \u00a9ab \u00fcber ba\u00ea S\u00f6affer hinaus? bewegen, eine \u00a9rf#\u00fctterung ber SB\u00e4ttbe ot)ue \u00a9#att l\u00e4gt fie bagegen ruhig. SBenn man biefe \u00a9biere in mit \u00a9trl)#nin verfepte\u00ea \u00a9algWaffer auf mehrere \u00a9tuubeit biuembringt, l\u00e4gt ft# ber dia#\u00bbei3 ifrer Jjp\u00f6rfraft no# beffer f\u00fchren* \u00a9autt erzeugen felbft teife \u00a9\u00f6lte im fpaufe, am \u00a9if#e ober Olafe ffteflere (b. b* f\u00bb \u00bberben bur# bie \u00a9oneinpfiiibuitg unWidt\u00fcrti# gu\nab\tc\td\te\tf\n\u00e4RunbV\u00fcetfjeuge t>e\u00a7 glvtprebfe\u00eb.\n^Bewegungen augeregt), unb man tarnt ba.\u00a7 \u00a9hier bur# \u00bbieberbolte \u00a9\u00f6tte in eutfpre#enb h\u00e4ufigen \u00a9prttngen im Olafe ttmbertreibeu.\nSlttbere Verfu#e bezogen ft# auf ba\u00ea iffiie? ber \u00a9ouempfiitbungeit. \u00a9odteu bie Krebfe \u00e4bnfi# \u00bbie Wir h\u00f6ren, fo lieg ft# vorau\u00ebfeheit, bag bie tu S\u00e4nge unb \u00a9ide ver[#iebenett jp\u00f6rbaare au# nur von verf#iebeit l\u00bbbeu \u00a9\u00f6ttett in \u00a9#\u00bbingungett W\u00fcrben verfemt \u00bberben. 2tu# bieg tonnte im \u00a9inflang mit beit ber\u00fchmten Uuterfu#ungen von \u00a7etmf)ofb \u00fcber ba\u00ea Sporen im Vdgetneineu beft\u00e4tigt \u00bberben.\n2Bir lehren \u00bbieber gu unferem B'lugtreb^ jur\u00fcd. \u00a9ebt man an ber Unterfeite von beu inneren W\u00fchlern Weiter na# abw\u00e4rts, fo gelangt mau au bie von gat)trei#en be\u00bbegli#eit \u00a9beiten umgebene dduitb\u00f6ffitung. Sluger ber quer vor bem \u00dcRuitbe liegenben anfebuli#eit Oberlippe geh\u00f6ren in ba3 Vereid) ber SJhtnb\u00bberzeuge ni#t Weniger at$ fe#l ipaare von Organen, bie von ber linfeit \u00a9eite in ber obeuftebeuben f^-tgitr au\u00eaehtanber gelegt fiub.\n\u00a9ie erfteu brei (a, b, c) entfpre#eu beit bei beu B\u00fcfetten (\u00a9. 4) befd)riebeuen \u00a9beiten ber \u00fcbrigen \u00a9liebertbiere; a ift ber ftarfe, mit einem be\u00bbegti#en \u00a9after verfebene Obertiefer, h Unter* tiefer unb entfpri#t ber Unterlippe ber B\u00fcfetten, ift aber vodft\u00fcubig getbeitt unb \u00bbirb ^Weiter Safcfjenberg unb\tnjivbe\u00eftofe Spiere. (S\u00efeljm, ^ietlebcn. VI.)\t40","page":625},{"file":"p0626.txt","language":"de","ocr_de":"626\nOie \u00c4rebfe. 2lllgetnetne!.\nUnterkiefer genannt* gig. d, e unb f ftnb Me fogenannten ^ilf\u00bbfiefer ober \u00c4ieferf\u00fc\u00dfe, ihrer \u00a9ntftehung unb Sage itad; Seine, melche aber nicht im Oienfie ber Ortlbemegung ftnb, fonbern mit ben beiben Uutertieferpaareu sum Sefthalteu, Setafteu unb Burechttegen ber Satzung rer; menbet Serben, m\u00e4hrenb bie Oberkiefer bie vorl\u00e4ufige Berkleinerung ber Sahruttg ooritehmen. $d; fage bie Oorl\u00e4uftge, inbem bie Weitere Belegung, ba! eigentliche Berbet\u00dfen burd; bie fonberbaren Stagens\u00e4hne (f. unten) gefdjieht.\nSkttf bie \u00a7ilf\u00eakiefer folgen f\u00fcnf S a ar Seine, oon betten bie brei oorberen mit \u00a9feeren enbigett. \u00a9rm\u00e4gt man, ba\u00df bei ben B\u00fcfetten bie brei Saar Seine ber Sruft angeboren, unb ba\u00df biefen beim Stu\u00dftreb! bod; moht bie brei S\u00dfaar \u00a7ilfMiefcr entfprechen, fo ergibt ftdj, ba\u00df berjeuige 2lbfd;nitt be! ^opfbruftft\u00fcctel, meldjer bie f\u00fcnf eigentlichen \u00a9ehbeiue tr\u00e4gt, nicht ber Sruft, fonbern beut Selbe (abdomen) ber B\u00fcfetten verglichen merben mu\u00df, unb ba\u00df folglich ber fogettanute \u00a9d;maus beg \u00aerebfe! ein neuer, in ber klaffe ber B^fekten gar nid;t oorhanbetter Sk\u00f6rperabfctmitt ift, beit mir beu Sad;teib (postabdomen) nennen. Sud; beim \u00a9corpion ift biefer 2tbfd;nitt all fogenannter \u00a9d;man$ oorhanben. Oie Singe be! Sadjleibe! tragen fu\u00dfartige Anh\u00e4nge, an unb gmifdbett melcheit beim SBeibdjett bie gelegten \u00a9ier augeheftet merben. 2km lebten Singe, au beffett Unterfeite fid; ber Oarmtanal \u00f6ffnet, haben biefe Anh\u00e4nge bie Sonn breiter Stoffen angenommen. Unb fo jeigt ber Stu\u00dftreb! oon beit Oberkiefern an bi! su biefen Stoffen ein unb baffelbe \u00a9ruttborgan in ber oerfdjiebcnartigfteu S^rnt unb Sermenbuttg.\nBu ben bisher abgebanbelten $\u00f6rperanl;\u00e4ngeu kommen noch bie Kiemen, \u00a9ie erfcheiuen am \u00a9ruttbe ber Seine befeftigt, menn man bie unten freien \u00a9eitenbl\u00e4tter bel Sauser! abfdjneibet. Oal Staffer tritt neben beit Stunbmerkseugeit su ihnen ein unb kamt nach unten unb hinten abflie\u00dfen, inbem burd; bie fortm\u00e4hrenbe Semegung ber ^iitf\u00eakiefertaf\u00eeer f\u00fcr befk\u00e4itbige (Erneuerung geforgt ift. Oa! SBebeln ber Safter nnb ber \u00fcbrigen Oheile ber ^ilf\u00eakiefer erfe%t alfo ba! \u201eSthemholen\" ber mit inneren Suitgett oerfehenen h\u00f6heren Ohiere.\nSBtr gehen nun, mit beut \u00e4u\u00dferen bekannt gemorbeit, auf bie Uuterfud;ung ber mistigeren inneren Organe \u00fcber.\nOer Serb anting lapp a rat beginnt finter ber Shtnb\u00f6ffnung mit einer kurseit \u00a9petfe; rohre, melche itt einen ger\u00e4umigen, mit feiner SS\u00f6lbung nad; bem L\u00fccken gerichteten Stagen \u00fcbergeht, \u00a9eine Bunenpdje ift mit einer Seihe bon Heroorragungett, Seiften unb B\u00e4huett oerfehen, bie burd; befonbere Stultetn bemegt merben uub moburd; ba! burd; bie Oberkiefer aitgefangeite \u00c4augefdj\u00e4ft fortgefefct mirb. Sdbetannt ftnb bie fogenannten ftreblaugeit, gVoei linfenf\u00f6rmige ^alkbilbungett itt ben \u00a9eitentheilen bel Stagen!, melche nad; ber j\u00e4hrlichen H\u00e4utung bei ber SBiebererseuguttg bel Hautpanser! aufgebraucht merben. Sont Stagen aug oerl\u00e4uft burd; ben Hinterleib ein faft geraber, b\u00fcitner Oarm, melden man mit bem \u00a9itbft\u00fcd bei \u00a9djmattse! leicht aulrei\u00dfett kann, eine Operation, meld;e oor bem \u00a9iebett ber \u00c4rebfe nie oerf\u00e4umt merben feilte. Oie bie \u00a9alte erseugenbe Seber auf beibeit \u00a9eiten bei Stagen! ift an ihrer gr\u00fcnlichen Sarbe unb bem faferig; lappigen Sau leicht su erkennen.\nOeffnet man ben $reb! oom R\u00fccken, inbem mau mit einer guten \u00a9d;eere ben Hautpanser trennt unb ben S\u00fcdeittheil beffelben m\u00f6glid&fi behutfam unb oberfl\u00e4chlich abhebt, fo fl\u00f6\u00dft man itt ber Stitte ber Stittellinie auf ba! met\u00dflid;e, itt mehrere B'Pfel attlgehenbe Hors, von mo ait! auch bie Hauptgef\u00e4\u00dfe su oerfolgett ftnb. SStr erinnern Varan, ba\u00df aud; biefe Sage mit berjentgeit bei fogenannten S\u00fcdengef\u00e4\u00dfe! ber B\u00fcfetten iibereinftimmt, mal ebenfo oon ber Dichtung bei Slut kr ei! taufe! gilt. Oa! mei\u00dfliche Slut mirb au! bem fersen itt ben K\u00f6rper getrieben, kehrt bann su ben Kiemen sttr\u00fcd unb gelangt au! biefen in! Hers*\nOer Stu\u00dftreb! geh\u00f6rt su benjeuigeit Stitgtiebern feiner klaffe, bei melden itt lieber; eiuftimmung mit ber geftredteu \u00a9eplt ba! Sero en ft; ft ent itt Sorm einer ebenfalt! mohl eutmidelten \u00a9tridleiter oorhanbett, mie s* S3\u00bb auch bei ben \u00a9arneelett (Palaemon), m\u00e4hrenb bei bett Krabben, bereit forperform in ihrer Concentration einen \u00a9egettfah su jenen bitbet,","page":626},{"file":"p0627.txt","language":"de","ocr_de":"S8cm beg ^lufjfrebfeg. Serbauunggapparat. SB\u00ceut\u00efrei\u00ea\u00efauf. S\u00eeemnfpf\u00eeem. (Sntmidlung. 627\naud) bte 33aupganglientette geigt. \u00a9leid) faft f\u00e4mmtlipen f plep teg. Opne auf bie inneren Organe ber gortpflanguug eingugepen, \u00efann man ftp leipt bon ben \u00e2n\u00a7eren \u00a9efpleptgoerfpiebenpeiten \u00fcbergeugen. 23ei ben \u00e4Jt\u00e4nnpen ift an ber SSaftg beg f\u00fcnften $u\u00a7; paar eg nnb gleipfam gu einer \u00e4nderen gortfepung ber inneren (Sameng\u00e4nge feberfeitg in \u00a9eftalt einer .\u00eepalb; rinne ber erfte beg Sftapleibeg (Spmangeg) nm; geformt. Oie Oeffnnngen ber \u00a9ileiter befinben fip am \u00a9ruttbe beg britten $u\u00a7paareg. Ote \u00a9ntmidlung, melpe ber $lu\u00a7trebg im \u00a9i burpmapt, ftimmt in ben mefentlipen \u00a9runbg\u00fcgen mit berfenigen be3 eieg \u00fcberein. Slug einem $eimft reifen gept bie 23attpfeite beg \u00a9mbrpo peroor. Ourp eine S\u00e4ngg; fpaltung beffelben entfielen bie fogenannten $eim; m\u00fclfte, bie erfte Anlage beg fpmmetrifpen, gmeifeitigen 33aueg, ben mir in feinen meiteren (Stufen burp Ouertpeilung ber ^eirnm\u00fclfte nnb \u00a9ntmidelungen biefer \u201ellrfegmente\" nipt Verf\u00f6lgen. Oer glufprebg \u00efommt in einem (Stabium ber Slugbilbttng ang bem \u00a9i, ba\u00a7 er eine 2}ermanbtung, mie fo oiele ^nfe\u00eften nnb fepr oiele anbere pr\u00fcftet*, nid^t gn befielen pat. Sebop erinnert feine f\u00e4prlipe H\u00e4utung an bie mit H\u00e4utungen oerbunbene $nfeftenmetamorppofe. Side fip nipt p\u00e4utenben \u00a9liebertpiere finb nap iprer $er= manblung nnb napbem ipv \u00a7autf\u00efelet eine gemiffe (Starrpeit nnb geftigfeit erlangt, an eine bef\u00fcmmte @r\u00f4\u00a7e gebnnben: fie mapfen nicpt mepr. Oie fip periobifp p\u00e4utenben ^rebfe paben bamit bie \u00c7\u00e2pigteit erlangt, geitlebeng gu mapfen. SJtan betrachte einige punbert SCRai\u00efafer: ipre geringen \u00a9r\u00f6\u00dfennnterfcpiebe paben fie aug ipretn S\u00dfuppenguftanbe ererbt, nnb m\u00e4prenb iprer fnrgen (Spm\u00e4rmgeit gleipen fie ftp nicpt aug. \u00a9in kleiner $rebg pat aber bie Hoffnung, ein gro\u00dfer gu merben, menn nipt eine nitflnge 2tational\u00f6fonomie ipn fpon alg\tber \u00ae\u00fcpe \u00fcberliefert. Oag\n\u00a9rftaunen \u00fcber bie SJt\u00f6glidpeit, mie ber $rebg fip fetneg ftarren ^\u00dfangerg aUf\u00e4prtid) entlebigen t\u00f6nne, mirb Oermeprt, menn man fiept, mie aup bie feineren Organe, g\u00fcplp\u00f6rner, Singen, Kiemen babei iprer f\u00fcllen lebig merben, fa, ba\u00a7 aup ber Oarmfanal an ber H\u00e4utung Opeil nimmt. (Spont dt\u00e9aumitr pat in bei* erften H\u00e4lfte beg vorigen ^aprpunbertg bie jp\u00fcutung beg glufprebfeg genau Seobaptet nnb be; fprieben. \u00a9r pielt gu biefem \u00e2^ede \u00c4rebfe in burp; l\u00f6perten \u00a9laggef\u00e4jfett, bie in flie\u00dfendem \u00e4\u00f6affer ftanbeu. 33ebeuft man, ba\u00df aup bie Hdagenp^ut nnb bie SJiageu;\n(oergl. \u00a9eite 11 nnb 12 biefeg S\u00f6anbeg) biefe \u00a9ebr\u00e4ngtpeit \u00fcbrigen taftern ift unfer $Iu\u00dffreb\u00a3 getrennten @e;\nlK\n1 9tert>enfi)ftem be\u00a7 gemeinen ^eufdjre\u00e4enfrebfe (Squilla mantis). 2 \u00eetetbenfttftetn einer \u00c4rabbe. 3 \u00a7ers = nnb \u00c7auptarterien beS \u00a7\u00abminer8,\n40*","page":627},{"file":"p0628.txt","language":"de","ocr_de":"628\n3ebnf\u00fcfjige \u00c4rebfe. Krabben,\n^ne mecbfeln, fo begreift man, ba\u00a7 ber \u00c4reb\u00e4 einige Sage oor ber mit gro\u00dfen Unbequemltdjfeiten imb Uubebaglicbfeiten oerbunbenen H\u00e4utung feinen gro\u00dfen Stftyetit oerfp\u00fcrt. 30er f\u00f6nnte t>iel anl ($ffen beuten, menu ibm affe 3^ne madetn? SJtan mertt and) bie beoorftebenbe ^ataftro^e bnrd) bal \u00a9ef\u00fcbl; br\u00fcdt man mit bem Ringer auf ba\u00ea \u00a3jautftetet, fo gibt e3 etma\u00ea nad). \u00a93 |at fid) alfo mobl fcbon in ber Oorbergebeuben 3^it burd) eine tbeilmeife Sluft\u00f6fung feinet &alte3 gelodert. (Sine auf d)emifd)en Stnaltyfen berubeube Sergleidjung liegt meinet SBiffenB nid^t oor. SSa\u00efb barauf mirb ber $reb3 unruhig. \u00a9r reibt bie Seine gegen eiuauber, bann mirft er fidj auf ben Ul\u00fcdfen, arbeitet mit bem ganzen Korber, uub c\u00ea gelingt ibm, bie \u00a7aut gu gerrei\u00dfen, me\u00efdje am fft\u00fcden ben Ranger be3 \u00aeobfbruf\u00eeft\u00fcde\u00a3 mit bem \u00a9djmang oerbinbet. Samit ^ebt ftdj ba\u00ea gro\u00a7e 0\u00ee\u00fcdenfd>ilb. Stuf biefe erften Stnftrengungen folgt eine \u00fclube. Salb beginnt ber $reb3 mieber feine Seine uub alte ^\u00f6tpertbeile gu bemegen, unb man fie^t nun, mie ber Ranger be\u00ea $of>fbruftft\u00fcde3 fid) met)r unb mehr bebt unb fein Stbftanb oon ben Seinen gr\u00f6\u00dfer mirb. 3n Weniger al\u00ea einer ^albert \u00a9tunbe ba* fid) ber $reb3 au3 feiner J\u00a3>aut gezogen, inbem er crft, mit bem ^obftbeit nadj hinten ftemmenb, Singen unb \u00a9\u00fcbler foei wtadbt unb bann feine Seine au\u00ea ihren engen \u00a9tut\u00e9 berau\u00eajm\u00e2ngt. Sa\u00ea Severe mad;t i|m bie gr\u00f6\u00dften \u00a9djjmierigteiten unb mitunter oertiert er babei ba\u00ea ein unb anbere Sein. \u00a9r m\u00fcrbe \u00fcberbauet gar nidjt bamit gu \u00a9taube tommen, menu ftdj bie abgufireifenben Seinb\u00fctten nicht ber S\u00e4nge nad) falteten. St\u00e4ubern jebod) biefe fcbmierige unb gemi\u00df fcbmergbafte Slrbeit oollenbet, enttebigt er ftd) feiner Reibung gefdjminb. \u00a9r giebt ben ftopf unter bem fR\u00fcdenfdfilb b^^or unb ber \u00a9djmang begibt ftd) nun teidjt ait\u00ea feinem Futteral berau\u00f6. Sie abgeftreifte \u00a7\u00fc\u00fce ift bi\u00ea auf jenen ffti\u00df am \u00a9cbmaitg ootltommeu unOerfebrt. Ser eben au\u00ea feiner $\u00fcUe gefrorene Strebt (Suttertreb\u00ea), bat eine meidje JSpautbebeditng, meldfe jebod) fcbon nach einigen Sagen burdf reid^lic^e Stbtagerung ton \u00a9bittu unb ME bie \u00a9eftigteit be\u00ea alten \u00a3jautftefet\u00a3 erlangt. Sie 5fkriobe ber Steubilbung unb (Erh\u00e4rtung bauert bei ben furgfdjm\u00e4ngtgen \u00c4rebfen ober Krabben bebeutenb l\u00e4nger, \u00a9ie Rieben ftd) m\u00e4brenb ber gangen $dt gur\u00fcd, inbem fte fid) in \u00a9el\u00f6ri|en ober unter \u00a9teilten ober auch in \u00a9rbl\u00f6d)ern oerbergen.\n\u20acr|U $rbnuntu\n3el)ttf\u00fcf?et* (Decapoda).\n^)ev ot'Cn genauer jerg\u00fcefcerte glu\u00a7\u00efve6\u00e2 ift ein fftepv\u00e4fentant Mefeu, tie atu bixfifteu eniiricfelten Snifter umfaffenben Stbtbeitung, \u00ffara\u00efterifirt burdj bie geftielteu, bemeg\u00eficben Slugeu, ba\u00ea unbemegtidbe, gu einem \u00a9\u00e4ugen oermacbfeue unb burcb ba\u00ea gro\u00dfe \u00a9d)Ub bebedte ^obfbruftft\u00fcd unb f\u00fcnf 5\u00dfaar Seine, ferner befteben ihre Stunbmerfgeuge au\u00ea Obertibpe, Ob er tiefer, gmei $aar Unter\u00efiefern unb brei ^\u00dfaar \u00a7itf\u00eafiefern, unb ihre b\u00fcfcbligeu ober bl\u00e4tterigen Kiemen finb in befonberen \u00a7 ob len unter bem Sft\u00fcdenfcbilbe eingefcbtoffen.\nSie b\u00f6beve \u00a9ntmidelung unb \u00a9tedung ber 3ebnf\u00fc\u00a7er mirb ficb gmar bei ber Sergleidjuug mit ben \u00fcbrigen taftcru oon fetbft ergeben, bie mafjgebenben Momente biirfen aber bodb fcbon jeijt beroorgeboben merben. \u00a9in Sbier ift b^ber entmidett all ein anbere\u00ea, menu e3 mehr leiftet. Sie Seiftuug^f\u00e4bigteit b\u00fcugt aber ab oon ber \u00a9\u00fcte ber \u00a9inne\u00eamer\u00efgeuge, um bie 2lu\u00a7enmelt aufgufaffen, unb oon ber \u00a9t\u00e4rte be3 \u00c2per\u00ea, um gegen bie Stu\u00dfenmelt gu reagiren. 3\u00ab betben \u00d6ticbtungen fteben bie 3eb^f\u00f6\u00a7er obenan. 3n deiner anberen Orbmtng ftnbcn mir foldje Seif^tele oon Sluffaffung, oon \u00a9djlaubeit in ber Ser\u00fcdung ber Seute ober gur Semerfftelliguug ber flucht, ein fo fd)arfe\u00a3 Seobacbten ber Umgebungen unb eine fotcbe \u00a9ntfaltung oon Sift, at.\u00a7 fyzw Unb","page":628},{"file":"p0628s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"I&rnbtmt,","page":0},{"file":"p0629.txt","language":"de","ocr_de":"Mgemehteg ii6et bte Krabben.\n629\nbtefe bte \u00a9\u00fcte beg \u00fc\u00ef\u00eferoenfhfiemg uttb ber \u00a9iitnegjoerigeuge, namentlich ber 2lugett beth\u00e4tigenben \u00a9igenfchafteit frub gepaart mit ber innerhalb ber Maffe gr\u00f6\u00dften 2Biberftanbgtraft beg $autfteleteg unb m\u00e4chtiger \u00a9ntloidlung ber Stugieln. 2Ilierbingg erflehten oie\u00efe gehnf\u00fcger, aug bem Sktffer herauggeitommett, gar itngefchidt gebaut, unb fte oerm\u00f6gett ihre ungeheuren \u00a9feeren faum gu heben; man hat fie aber eben nicht fo, fonbern nad) ihrem Verhalten in ihrem \u00a9lemente gu beurtheiten, ioo fte um (o oieleg leichter finb, alg bag \u00a9e\u00efoidjt ber ton ihrem K\u00f6rper oerbr\u00e4ttgteit 2B afferma ff e betr\u00e4gt. \u00a9emgem\u00e4ff finb bann bie Seioegungeu bieler, nach 2lrt unfereg^lufjtrebfeg langgefdjto\u00e4itgter .gehnf\u00fcffer \u00e4itfjerft behenb uub pfeilgefchJoittb.\nSd\u00e4djft biefcn, bic gange .Drbitung betreffenben \u00a9igeuth\u00fcmlichieitett ift bag gegenfettige Sers b\u00e4ltuig ber fte gufammeufehenben \u00a9ruppeu oon ^hem ^ntereffe, befouberg infofern eg ftch gu= fpi^t gum \u00a9egenfah tou \u00efaublebigen gu toafferiebigett Sljmoem \u00aete geljnf\u00fcffigen Pr\u00fcfer ioerbeit um fo beheitber uub gum Saufen unb klettern gefehlter, fe B\u00fcrger unb leichter ber beim fluffs brebg oben oon itug Staddeib (\u00a9djioang, postabdomen) genannte ^\u00f6rpetabfdmitt toirb. \u00a9r vertritt befanutlidh beim giufjtrebg bie \u00a9teile eineg tr\u00e4ftigen 9tuberg, unb bie gro\u00a7en mugtelftarten Rummer unb Sanguften tonnen fehr berbe \u00a9djl\u00e4ge bamit oerfeheit. gflr bie Saufbetoegung ift aber btefer Anhang fehr ft\u00f6renb, fo bag namentlich auger bem SBaffer bie iangfchJo\u00e4ngigett \u00dfehnf\u00fcger ftch in einer unangenehmen \u00a9ituation beftnbeit. \u00a9g folgt alfo baraug oon felbft, bag biefenigen \u00c4rebfe ftch am gefdjidteften gehenb betoegen Joerben, ioeldje bon feuern f\u00fcr einen anberen gioed braudjs baren Slnfj\u00e4ngfel nidjt genirt ftnb. SJtit ber Sert\u00fcmmeruug ober geringen 2lugbilbung beg dtadjs letbeg ift baher bie michtigfte Sebingung gu einer folgen oer\u00e4nberteit SebettgJoeife gegeben, unb begljatb bilbeit bie Sangfdjto\u00e4nge unb bie tagfdjto\u00e4nge ober Krabben gtoei nat\u00fcrliche Untere abtheilungen ber geljuf\u00fcffigen Snifter, gtoifcheu betten, Joie \u00fcberall in bem \u00a9hfteme ber ^hieri\u00fcetf eine oermittelnbe, mau mochte fagen djaratterlofe \u00a9ruppc ftch einfchiebt. 9tun nehmen unter biefen Krabben biefenigen tonfequenter Skife bett hofften \u00dctang ein, bereu Seine bie gefdjidteften finb unb meldje, bem itaffett \u00a9lemeute ber klaffe ungetreu Joerbettb, tro| ihrer Kiemen eg gum Sebett auf bem S-nube gebracht haben.\nSDie gange lebenbige 2Belt ift ein Seioeig baf\u00fcr, ba\u00a7 bie Sanbgefdj\u00f6pfe itt ihrer \u00a9efammts heit, in ihrer Sebengettergie unb Seiftunggf\u00e4ljigteit \u00fcber ben Skffergefdj\u00f6pfen flehen. Stau braudjt blo\u00a7 ben einen $Puntt gu Ber\u00fcdftdfjtigett, bag in ber Suft bie Slthmung, b. h* bag 3uf\u00fc^rett oon \u00a9auerftoff in bag Slut oiet ergiebiger ift, alg im Skffer, bag mithin bag Slut manner, bie \u00a9rn\u00e4hruttg kr\u00e4ftiger, bag in $olge baoott bag \u00a9iunegs unb \u00fcketoeitlebett, bie 9\u00eeeactiongf\u00e2higteit energifcher Joerbett, um bie Sorg\u00fcge beg Sufttebeng gu begreifen.\nSBir b\u00fcrfen baher audj bei ben Krabben, ioeldhe im \u00a9tanbe finb, \u00ef\u00fcrgere ober l\u00e4ngere geit auf bem Sanbe gu leben, eine cuts fprecheube \u00a9rh\u00f6hung ber \u00a9inuegtlj\u00e4tigteiten unb ber fogenamtteit infinite, turg bie h\u00e4ufte \u00a9ntloidlung beg ^rufterbafeing ertoarteu.\n2\u00f6ie eben ber\u00fchrt, begeht eine Uuterabtheilung unfern*\nOrbnung attg beit Krabben, bei loelchett ber uttg beim $lugs frebg alg \u00a9chtoang (postabdomen) betanute $\u00f6rperabidjnitt turg, plattenf\u00f6rmig uub unter bag ^opfbruftft\u00fcd eingefdjiageit ift.\n$Die SBeibdjeit unterfdjeibeit fid) burdj bie grogere Sreite btefer @d)ioangpiatte oon beit \u00fcDi\u00e4ititdjcit, uub fte bilbet ftd) nidjt feiten gu einer 2lrt oon \u00a9ch\u00fcffei attg, mit Joeldjer, mit .fp\u00fclfe ber fabenf\u00f6rmigett Seinanh\u00e4uge bie \u00a9ier big gutn 2lugfdjl\u00fcpfeit ber jungen getragen Joerben. \u00aeag f\u00f4opfbruftft\u00fcd ift turg, oft breiter alg lang unb gibt ben Shiereit oft burdj feine atlerljaub 2lugio\u00fcchfe uub \u00a9tadjetu ein feljr fonberbareg Sugfeljeu. \u00a3>ie meiften Krabben gehen oon ber \u00a9eite uub geio\u00e4hrett bann, befonberg\n\u00d6ugenbform ber ff r ab ben (Zo\u00eba), ftar\u00ef ttcrgr\u00f6\u00dfert.","page":629},{"file":"p0630.txt","language":"de","ocr_de":"630\n3efynf\u00fcf$ige $rebfe. Krabben. Sieted\u00efiabben.\niuenn fie fd)iteU unb behenb laufen, einen lomifdjen Attblid. SMe beutfdjen \u00a9olbateu, iue\u00efdhe idj in SDalmatten traf, nannten fte, ein \u00a9ommanboiooit auf fie autoenbenb, \u201ejie^t \u00a9udh rechts\". Obgleich bie auSgetuachfenen Krabben einen fo oeif\u00fcmmeiten \u00a9dhluaitg befreit, ift berfelbe bod) bei ihren jungen mohlentioidelt uoihanbeit unb hat SSeranlaffuitg gegeben, baf man biefe 3ugeitbfoim als ein gang attbereS \u00ee^ier mit befonbevem tarnen (Zo\u00eba) belegt T^at* $DaS AuSfehn ift atleibingS frembartig genug; ber lange fdinabelartige ^oitfah, ber m\u00e4chtige \u00dcl\u00fcdenftadhel, bet* @d)toang m\u00fcffett theilS gang oeifdhtoinben, theilS beif\u00fcmmein, baS ^opfbmftfl\u00fcd eine gang anbeve \u00a9eftalt anttehmen, ehe bei $t*abben!\u00f6ipei herauSlommt. Sftatt fann alfo fagen, ba\u00a7 bie fuigfchto\u00e4ugige Krabbe in bei 3ugenb ein langf\u00e4ugiger &\\eb3 ift, unb gluat* ift biefe 3ugenbfot*m in bei ganzen Dibitttng bei Sbecapoben ooihenfdjenb.\n\u00aeie Familie bei $ieied\u00fct*abben ^at ein mehr ober loeniget* oieiedigeS, bout quel abge; ftu^teS ^opfbiuftfi\u00fcd. 3U *hr geh\u00f6ren eine IRei^e Lanbbeloohnei auS ben \u00a9attungen Gecarcinus, Gelasimus, Ocypoda, Grapsus u. a. \u00a3)ie Alten bei eiflgenaunten \u00a9attungen leben in \u00a9ibl\u00f6dheitt.\nSDaS Leben bei Laitb\u00efiabben (Gecarcinus) miib bon bem bielgeieiften \u00f6f>ig fo ge; fd)ilbeit: \u201e$oigugSiueife beloohneit fie feuchte fc^attige SB\u00e4lber, beibeigen ftch untei SSaumlnuigelit obei giaben audj S\u00f6dEjei bon attfehttlid)ei \u00a3iefe. \u00e4ftaitdje beitaffen bie hdlbfttmpfigett \u00fcftiebeiuitgeit in bei 9ia\u00a7e beS SJteeicS nid)t, anbie leben in giemlidOei \u00a9utfeinung bon bemfelben unb fogai auf fteilen, felfigeu Zeigen. Auf beit gang toaffeilofeit, mit niebiigent Sufdjtbalbe bebecften, fonft abei bon ^flangeneibe faft entbl\u00f6ften $al!felfeit \u00a9ubaS finben ftdO io\u00e4hienb adjt SJtonateit beS 3aht*eS grofe Lanbliabbett, bie, im biinen Laube lafchelub, bie einfameu $uf ganger eifdhiedeit l'\u00f6uuen unb, eutbedt, mit bielem \u00dcJlut^e ftd) gur S\u00dfehre ftetlen. \u00fcUtan beobachtet fie um einzeln, menu auch h\u00e4ufig ; benn \u00a9efeUfd^aft^tiieb empftitben fie nui gut* Soit bei -3oitpftaiigung. \u00a9ai nicht feiten niften fie fid) ein an fehl unreinlichen Orten, neben ben \u00a9loafen bei Laubg\u00fctei* unb be; fonberS geilt auf ^riebh\u00f6fen. $Da\u00a7 fie gu oberfl\u00e4chlich oeifdhanteit Leichnamen fidh einen 2Beg bahnen unb biefelben benagen, glaubt mau in SBeftiitbien allgemein unb looht mit bollern 3ied)te. \u00a9ahei hat auch bei Abfcheu, ben giemlidO alle \u00e4SclMlaffeit gegen fie als \u00a9peife auf ein, einen tiiftigen \u00a9ruitb. Oie gemeine Lattblrabbe (Gecarcinus ruricola) toirb auf allen Unfein 3\u00f6efts inbieitS unb an beit l\u00fcften beS nahen ^eftlaitbeS angetioffem \u00a9iurnal im ^ahie beil\u00e4\u00dft fie ihren ciue bis gioei S\u00dfegeftunbeit bon bei $\u00fcfte entfeinten Aufenthalt unb gieht nad) bem SAeere. 3m gebiuai bemeiit man bie elften biefei SBaitbeiei, bie gloat* immei mehl au $ahl gunehmen, UXi beffeit jene bichtgebr\u00e4ngten @d;aat*ett niemals bilbett, bon melden \u00e4ltere Oieifebefdjieibei fpiedhen, bie, ohne beitilgenbe Angriffe gu achten, immei oorloaitsbi\u00e4ngten, fein \u00a7iubenti\u00a7 fiiichteten noch umgingen, fonbeitt \u00fcber itnb buid) l\u00e4ublidhe Wohnungen ben 2Beg beifolgten unb als 83eis folget* alter boit angenifteten hatten unb \u00a9drangen gern gefehlt nmibeit \u2014 Sabeln ober liebet*; tieibungeit, bie einet* SBibeileguttg nidht io\u00fcrbig fittb. \u00aeet* \u00dfitg baueit bi\u00ea in ben April. Am @tianbe angenommen \u00fcbeilaffett ftch bie Lanbliabbeit jtbai ben SSogett, beimeibeit aber alle Orte, mo biefe heftig biattbeit unb beilbeilett \u00fcberhaupt niemals lange 3^it im A\u00dfaffet*. @ie giehett ftdh auS bemfelben ^ui\u00fcd, fobalb bie (gier, bie mit einem g\u00e4heit Leime ungeliebt, bie Unteifeite beS Hinterleibs beS 2Beibd)cnS gahlieidh bcbeden, abgetoafcheit fiub. 3m SAai unb 3uni treten fte bie 3iiidt*eife an uttb fiitb bann buichauS nidht gettiefbai, beitu eineifeitS ift baS SAuSfelfteifcb fehl gefchlnunben, unb attfeibem h^t bie gro\u00dfe Leber, bie bei allen Krabben ttitb $iebfett beit eiitgigeit genie\u00dfbaren ^heil beS S3iuftft\u00fcdS baifledt, ihre fonftige @chmadhaftig!eit mit einer fdhaifen Witter; leit oeitaufdht, babei aber an Umfang aufeioibentlich sugenommett. \u00a9inige SBodheu reidhen gut* \u00a9iholung hin; gegen SJtitte Auguft oeibirgt ftch bie Lattbliabbe itt einet* mit tobtem Laube lucht auSgef\u00fctteiteu H\u00f6hle, oeiftopft ben Zugang mit nietet* 3Soifidht unb befiehl bie H\u00e4utung, bie etiua einen Sftonat gtt eifoibeitt fd)eiiit. LDlit rothgeabeitei, fehl bitttttei unb h\u00f6dhft empfittblichei H\u00abut \u00fcbeigogen iotib bie Krabbe bis Anfang \u00a9eptembei itt ihrem ^Seiftede aufgefuitbett unb bann als","page":630},{"file":"p0631.txt","language":"de","ocr_de":"(Gemeine Sanbfrabbe. ($elaftmug. \u00a9anb\u00efrabbe.\n631\nfeine \u00a9peife bon fielen Betrachtet* 93on feuern mit feftem \u00fc\u00dfatt^er betreibet, ioagt fte fich b^ooor, iubeffeit mehr bei \u00ef\u00eflacbt, alg am \u00a3age, nnb ioirb grabtoeig fetter big Januar, too bie fdjoit be^ fd^riebenen SBeranberungen- hneber eintreteit. Sroiuit OerftdEjert in feiner SRaturgefcbicbte bon Jamaica, bag bie \u00a9utfdjmecker fetter Sitfel biefe $ur redjten $eit gefangene unb gioedmagig be= reitete Sanbkrabbe alg bie lederfte aller 3}erioanbteit betrachtet b^ben, unb bag fte biefe Anerkennung in SBabr^eit oerbiene.\"\nSDie 2Beibd^en ber Gelasimus haben ganj fdjioacbe \u00a9(beeren, bei ben SMnncben ift aber eine \u00a9dbeere enorm entioidelt, unb bebient fid) ber $rebg berfe\u00efben, um ben (Eingang ^u feinem @rb= loche bamit guaubalten. SB\u00e4brenb bie einen blog bag flache Ufer ^u ^bv^rt \u00a9^ergangen unb ^agbeit beringen, bcfmtben attbre ihre \u00a9efcbicklicbteit im klettern. \u00a90 erg\u00e4bbt $r. \u00e4ft\u00fcller, ein au ber braftlianis fcbett Sk\u00fcfte lebenber bod) berbienter 91aturforfcber, bon einer a\u00ef\u00efer\u00efiebftett lebhaften Krabbe biefer Familie, bie auf bie SAangleb\u00fcfcbe fieigt unb bereit i\u00f6l\u00e4tter benagt. \u00fcDlit ihren kurzen, ungemein ffn^en flauen, bie ioie \u00a9tednabeln fmcfeln, ioeitit fte einem \u00fcber bie \u00a3ianb l\u00e4uft, klettert fte mit groger 33ebeubigkeit bie b\u00fcnnften g\u00efoeigleitt binauf* Sberfelbe gorfdjer bat febr genau bie eigent\u00fcmlichen Vorrichtungen ftubirt, burcb ioelcbe eg biefen ihrem eigentlichen (Elemente entr\u00fcckten ^bteren m\u00f6glich toirb, in ber Suft au\u00a3$ubarren.\nSJtaudbe k\u00f6nnen eine portion Staffer in ihrer Skiemenb\u00f6ble mit aufg Saitb nehmen, \u00a9tatt bag eg aug ber $iemenb\u00f6ble angtretenb abfliegt, oerbreitet ftd) bie augtreteitbe S\u00dfaffertoeKe in einem feinett \u00ab\u00a3>aarne|e beg 5\u00dfan$er8 unb loirb burcb angeftrengte Veioeguttgen beg in ber \u00a9inganggfyalte fpieleitben Anbangeg ber \u00e4ugeren ftdeferf\u00fcge ber \u00aeiemenb\u00f6ble ioieber jugef\u00fcbrt. \u00a9g bat ftdb, lo\u00e4brenb eg iit b\u00fcnner \u00a9cbidjt \u00fcber ben ganger bingleitet, ftneber mit \u00a9auerftoff f\u00e4ttigen k\u00f6nnen, um bann aufg D^eue \u00a7ur Atmung ^u- bienett. \u201e$it rcd^t feuchter Suft\", fagt uttfer \u00a9eto\u00e4brgmann, \u201ekann ber tit ber ^iemettb\u00f6ble enthaltene \u00a9afferoorratb ftunbenlaug oorbaltett uttb erft, ioenn er ^u \u00a9nbe gebt, be^ bag %bier feinett $an$er, um 001t hinten her Suft $u beit Kiemen treten 31t laffett.\" 2>ann atbmett\nr D\u00eeeiter\u00efra\u00efit) e (Ocypoda).\nfie alfo ioirklidb Suft, gleidj ben fbiteltf\u00fcgigeit \u00a9aitbkrabbelt (Ocypoda), augfcbliegl\u00fcbeit Sanb= tbiereit, bie im 2Baffer kaum einen \u00a3ag [ich lebeitb erhalten, lo\u00e4brcttb loeit fr\u00fcher fd)0tt ein 3u; [taub g\u00e4nglid;er \u00a9rfcblaffung eintritt uttb alle toiUk\u00fcrlicbett Veiueguttgeit aufh\u00f6ren. Auch fte kaffen burcb eine febr \u00f6erborgeit liegcitbe, oerftliegbare Oeffnuitg bie Suft 001t bauten her in bie Atem; h\u00f6hle treten.","page":631},{"file":"p0632.txt","language":"de","ocr_de":"632\n3el)ttf\u00fc|tge \u00c4rebfe. trabbeit. 33ogeu- unb \u00a9reiedlrabben.\n\u00dfmat buvd) i|ve meljr muttbcrlidje \u00a9eftalt abmeidjenb, aber in einigen mefentlidjeu \u00a9im ridjtuugen bei Stuubmeifseugc unb ^iemeulj\u00f6ljte mit beit \u00fcbrigen SSieredfrabbeu \u00fcbereinftimtneiib, futb bie Stufdjetm\u00e4djter (Pinnotheres), gmifdjen beit \u00a9djaleit oerfdjiebetter \u00a9eemufd)eln lebeitb.\t^jautbebecfung bleibt jiemlid) meid) unb gem\u00e4tjrt tljneu nid)t tgureidjenbeu \u00a9djub,\nben fte im \u00a9djooge i^rer ^reunbinnen finbeit. \u00a9o nanti id), af\u00ea ein $reuubfd)aft3b\u00fcubnig, faxten bie eilten bal SSerlj\u00e4ltnig ooit \u00aereb<8 unb Stufdjel auf\u00bb (Pinnotheres vetemm in beit gro\u00dfen @tedmufd)eln, Pinna. Pinnotheres pisnm in beit Stie\u00a7111 llfd)eilt, Mytiius). 5)ie Stufd)et fodte beut meidjlj\u00e4utigeu Sh\u2019eb\u00ea \u00a9djui? gem\u00e4\u00dfen, mogegeit bei mit guten Singen begabte ^reb3 fie red)t; geitig auf naljenbe \u00a9efaljreit aufmer\u00effam madjte.\n3n bie Familie ber 23ogentrabbeit s\u00e4ljlt man bie \u00a9attungeu mit breitem, born gbgeruit; beten \u00aeo|)fbruftft\u00fccf. SDie meifteit finb gute \u00a9djminttner unb a\u00ef\u00bb ein \u00a9eiftiel biefe\u00bb pfm\u00bb l)aben\nmir eine Slrt boit Thalamita\nabgebilbet. Sir fel)en bie SSorberfft^e, u\u00e4mlidi bie @^eereit, fet;r berl\u00e4ugert; ifyr Slrmglieb, baSfenige, meld)e\u00a3 bie \u00a9djeere ober \u00a7aub tr\u00e4gt, ift meit \u00fcber bie \u00a9eiteumaub bea ^opfbruftfi\u00fcd'ea l)iitau\u00a7 berl\u00e4ugert unb am 23orber-raitbe mit fd)arfen \u00a9tad)eln befefjt. Slud) ba\u00ea auf bent borljergeljeubeu fit^enbe jpaub; glieb ift jientlidj lang unb itad) 2(ugeit mit \u00a9tadjelu be; me\u00efjit. \u00aeie folgenbeit gug; paare ftub bebeutenb t\u00fcrger, itub ba\u00f6> lebte \u00a9lieb am 2.,\n3\u00bb unb 4\u00bb pare ftielf\u00f6rmig unb fpife. Seim lebten fugpaare ift bagegeu bal lebte \u00a9lieb in eine breite, obale glatte urngemanbelt.\n\u00a9aus \u00e4fjnlidje \u00a9cpmimmf\u00fcge bejlbt Portnnus, bon meld)em ba3 SUttelmeer 9 Slrten birgt, \u00a9iite berfelbeit, Portunus marmorens, fittbet ftd) itt Senebig g. S. p\u00e4itfig auf beit gro\u00dfen 2ibob\u00e4mmcit, beit Sluraggi, mo er auf bie Stauer Ijeratr\u00eafteigt, aud) am fuge ber \u00a9eb\u00e4ube bon beliebig unb im \u00a7afen ooit trieft. ,,\u00a9r ift\", fagt bon Startend (b. \u00e4ltere, in feiner \u201eSeife uad) Seuebig\"), \u201eaugerorbeittlid) fl\u00fcd)tig unb ft\u00fcrgt fid), meint man ftd) i(m n\u00e4hert, gleid) iu\u00ea Steer, fo bag id) gange \u00a9tunbeit subradjte, obnc bon Rimbert einen fangen su tonnen. \u00a9djuitt id) fljnt ben 22eg Sinn Steere ab, fo oeifrod) er fid) in ben fugen ber \u00a9uaberfieiue, mosu il)it fein gans flauer K\u00f6rper bors\u00fcglid) gefepidt mad)t; bann broute er mit feiner fc^arfeit \u00a9d)eere unb lieg fid^ lieber foldje abreigeu, als ftd) aus feinem \u00a9dtlupfminfel perau\u00eagiepen.\"\nSud) bei Carcinus, beffeit breilappige \u00fcber bie 2(itgeul)\u00f6pleit borfpriugenbe \u00a9tint mit ben b\u00fcttitett f\u00fcttfs\u00e4ljuigeit borbern \u00a9eitenr\u00e4ttbent eine Sogenliitie bilbet, ift am lebten fttgpaare ba\u00ea lebte \u00a9lieb ft aid sufammeitgebr\u00fcdt, aber fd)ntal. \u00a9ine Srt, Carcinus maenas, b\u00fcrfte bie aller; gemeinfte Krabbe ber europ\u00e4ifd;en Steere fein. Sad) \u00e4ltern Sn gaben m\u00fcrben oon biefer Krabbe oom 23ettetiauifcpen gu3 j\u00e4prlid) allein uad) Sfiriett, mo fie at\u00e9 f\u00f6ber f\u00fcr bie \u00a9arbeiten benutzt mirb, j\u00e4prltdj 139,000 f\u00e4gtpen, febe\u00ea su 80 S\u00dffuub, ait\u00ebgef\u00fcprt; 38,000 f\u00e4gtpen 2\u00aeeibdjen mit (Stern, jebe\u00ea su 70 \u00a7\u00dffunb, unb 86,000J\u00dffunb meid)fd)atige \u2014 bie in \u00a9el gebauten SMecdje futb ein 2iebling\u00eagerid)t ber \u00abenetiauer \u2014 m\u00fcrben i\u00e4prlid) in beliebig unb auf beut feften 2aube af\u00ea Saprung\u00eamittet oerlauft unb ber \u00a9efammter\u00ef\u00eb\u00ea foil fid) auf eine palbe Stillion oenetiauifd)er","page":632},{"file":"p0633.txt","language":"de","ocr_de":"SRufcpelmctcpter. fortpuS. (\u00a3ar-cinu$. Skafdjeufrebf. Seefpimte.\n633\nl\u2019tre Belaufen t>aben> (S\u00e4 liegen mir leine neueren Hu\u00e4meife Bor. SDer oben angef\u00fchrte ScptifG [teller fagt: ,,330m Anfang be\u00bb gr\u00fcpliug\u00e4 bi\u00e4 fp\u00e4t in beit \u00abfperbft ioerbeit alle Salle unb laguiten, [elBft bie Kan\u00e4le ber Stabt Bon Bielen Millionen biefer ^offterlid;ett Krabben Belebt. [R\u00e4dert man [ich ihm, fo lauft er mit gro\u00dfer Scljeitbigfeit feitm\u00e4rt\u00e4 itBer beu n\u00e4chfteu Sd)lamtn meg unb Bers gr\u00e4bt fiep pl\u00f6plid) bt beufelben.\n3\u00f6irb ihm bie giltst uitm\u00f6g= lid) gemad)t, fo richtet er fid) aufrecht in bie \u00f6p\u00f6he, \u00f6ffnet bie Scpeere, unb fchl\u00e4gt fobpe mit \u00a9er\u00e4ufcp gufammen, bereit, fein leben fo theuer al\u00e4 m\u00f6glich gu Berfaufeit. So gefelftg er tut freien ^uftanbe tfi/ 1\u00b0 Kneipen fid) bodj bie (gefangenen in lutter 3eit faft alle $\u00fcge ab. 3n einem f\u00fchlen Zimmer habe ich ihn oft\t\u201e .\t^\n'\t^\t1\t/vi\t\u00a9\u00efog er \u00eeajtf) en\u00efveb\u00eb (Cancer pagurus).\nmehrere \u00a3age al\u00bb Stubentpier\nherumlaufen laffeit, ber Sonne ait\u00e4gefept ftirbt er aber fcpneE, fo bag biefe\u00e4 ba\u00e4 befte Drittel ift, ein Sabioibitum f\u00fcr Sammlungen ohne Serlepung 511 tobten.\"\nHu\u00bb beit (Gattungen, bet beiten ba\u00e4 lebte Sugpaar mie bie oorhergehenben gebilbet ift, n\u00e4mlich mit einem b\u00fcmteit fpipenJKlauettgliebe, heben mir beit groge tt Stjafcheufreb\u00e4 (Cancer pagurus), her Bor, meld)er, meniger h\u00e4ufig im abriatifchen amb SDRittel-meerc, ein befto Bekannterer Semopner ber \u00fcftorbfeefftfien ift. SDie toenig \u00fcber bie Hugeit peroorrageitbe Stirn - tr\u00e4gt brei gleich groge ftumpfe 3\u00e4pue, morauf feberfeit\u00e4 neun breite ftumpfe lappen be\u00e4 Seiteitranbe\u00e4 folgen. \u00aeie K\u00f6rperfarbe ift oben Brauns lieh, unten lichter. SDie Scpee; renfiitger finb fdjmarg.\n$>ie Krabben, bereit K\u00f6rperform ungef\u00e4hr breteefig ift, mit Bortretenbem gpipeit Stirntheil, nennt man SD r e i ; ecffrabbeit. Sie[cpmimtiten niept, fonbern friedjeit unb haben bttrd) ihre oft Oers l\u00e4ngerten Seine ein [pinnen-artige\u00e4, oft [ehr muitberlicpe\u00e4 Hu\u00e4fepit. So namentlich bie Hrten Bott Stenorhynchus unb Inachns, an lBeld)e, mie an bie kleinen Seefpinneit unferer K\u00fcfteit, fiep bie groge Seefpiittte (Maja squinado. Graneeola) ft cp anreiht* Bmar auep itt beit n\u00f6rbltdjen ettrop\u00e4tfepen SOieereit\n\u00a9eef pinne (Maja).","page":633},{"file":"p0634.txt","language":"de","ocr_de":"634\t3ehuf\u00fcfHge \u00c4rebfe. Krabben. Hunbtrabben. S\u00ee\u00fcdettf\u00fcger.\nlebenb, ift fie bod) twrsuggweife ein gemeiner SeWoljner beg SJlittetmeereg, big \u00a9rieft nnb \u00a9urne hinauf, \u00a9ie wirb j\u00e4hrlich Su oielen \u00a9aufenben auf bie \u00a9fdjm\u00e2rtte ber mittelmeerifdjert Miftenft\u00e4bte sum Serfauf gebracht, meift in gro\u00dfen, loder geflochtenen K\u00f6rben, in Weldjen bie r\u00f4tfy\u00efidjen, 4 big 5 golt langen \u00a9hiere einen fd)einbar unentwirrbaren Kn\u00e4uel ber sottig behaarten K\u00f6rper nnb Seine bilben. \u00a9ie ftnb befonberg in ben \u00a9art\u00fcdjen f\u00fcr bag niebere Soll gefd^\u00e4^t nnb bi\u00efben, in ihrer eigenen \u00a9djate ger\u00f6ftet unb aufgetifdjt, eine fdjmadhafte $oft sum fdjwarsen Skine. Sluch oou ihnen Wu\u00a7te bag Stltertljum ader\u00efei Wuuberbare \u00a9inge su er^\u00efeu. \u00a9ie fo\u00ef\u00efte aufjerorbenttid) tlug fein, eine SDUtfi\u00efliebhaberiu; and) ift fie auf jaljlreidjeu 3Mn\u00a7en bereinigt.\nSEBir tommeu su ben fftunbtrabbeu, tenntlidj an bem runblid)ett ^obfbruftft\u00fcd otjne b or; fpringenbe \u00a9tint unb ber breiedigen SUlunb\u00d6ffnung. (Sin fe\u00efjr eigenth\u00fcml\u00fbheg Slugfefju hat bie \u00a9\u00e4jaantfrabbe, fo genannt, Weil fie mit ihren grofjen, tammartig erhabenen, sufammenge; br\u00fcdten \u00a9d)ienenf\u00fc\u00a7en ftdj gleid)fam bag \u00a9efidjt berpllt. Sf\u00f4re Slrten geh\u00f6ren ben W\u00e4rmeren Steeren an unb ber tt\u00ebrb\u00efidjfie Sorpoften ift bie im SJtittelmeere nicht gar h\u00e4ufig borfommeube Calappa grani\u00fcafca.\n\u00a9Sir finb mit biefer \u00a9ruppe bei ben Dl\u00fcdenf\u00fcfjern angelangt, Weldje burd) bie p^ere (S\u00fbt; tentung beg f\u00fcnften ober beg bierten unb f\u00fcnften gufjpaareg nach bem 9t\u00fcden su ben Uebergang\nSur n\u00e4djften gr\u00f6\u00dferen Unterabteilung ber gehnf\u00fcfjer bermitteln. Unfere Stbbilbuug seigt bie im \u00dcMttel; meere berbreitete Dromia vulgaris, beren K\u00f6rper mit Slugnapme ber r\u00f6tpidjen \u00a9djeerenfpipn bidjt behaart unb begplb gew\u00f6hnlich fo mit \u00a9djmus, aller; lei spftansen unb \u00a9hieren \u00fcbersogen ift, ba\u00a7 man fie bor ber (SinfteUung in bie \u00a9ammlung in- ber Siegel erft einer fep gr\u00fcnblic^ett S\u00df\u00e4fdje unter; Werfen muff. 2luf mannen (Sremplaren ftebeln ftcb \u00a9d)w\u00e4mme an, unter beren Saft bag ohnehin tr\u00e4ge \u00a9pier noch unbeplflid^er bapin fd)leid)t. Sefonberg ift eg ber im 2Jiittetmeere fepr gemeine, burd) \u00fcbten \u00a9erud) fid\u00bb augseid)uenbe Sarcotragus spinosulus, ber ab unb su ben SR\u00fcden einer Dromia boll; ft\u00e4nbig bebedt. Offenbar begpalb Wirb bie $ rabbe bon ben Italienifd&en \u00c4\u00fcftenbewo^nem mit einem Safttr\u00e4ger oergtidjen unb gacdjino genannt.\n\u00dfur (Srg\u00e4nsung beg btlfer \u00fcber bie frabbeu \u00a9efagten taffen Wir eine in ber belannten engti; fdjen Seitfdjrift \u201e(Sparnberg; Journal\" enthaltene unb im \u201eSlugtanb\" mitget^eilte \u00a9ittenfdpitberung folgen, \u00a9ie SKaturfreunbe haben an einer \u00a9tede ber engtifdjen Mifte bem \u00a9reiben ber ebenfadg ber klaffe ber trebfe Angeh\u00f6rigen \u00a9anbp\u00fcpfer sugefehn: \u201eftafi gans mit Seobadjtungen \u00fcber biefe mer\u00efw\u00fcrbigen Keinen \u00a9efcppfe befdp\u00e4ftigt, hatten Wir berfd)iebene frauenhafte g\u00f6nnen nid)t be; merit, wetd^e gerabe unterhalb ber hereinbrecpenben windigen SBeden ftdjtbav Waren; nufer greunb teufte jebocp burdj einige Semertungen unfere Slufmerlfamfeit auf biefetben. \u201e$eht tonnen \u00a9ie\", fagte er, \u201efdjwapen fo oiel \u00a9ie wollen, aber r\u00fchren \u00a9ie jtd) nicht oon ber \u00a9teile; bie Sewegung eineg Slrmeg ober Seineg ober felbft bag \u00a9repen beg ^opfeg br\u00e4chte ung um ein intereffanteg \u00a9djaufpiel.\" S\u00f6\u00e4prenb er bie\u00a7 fprad), fahen Wir eine gr\u00fcne Krabbe, eiueg jener Wenig beachteten SJieeregt\u00fcftenthiere, bie Wir wohl $toansigmal gefepn, aber nicht n\u00e4her ing 2Iuge gefaxt hatten, \u00a9ie Krabbe war nid)t mehr alg anberthalb Soll breit unb in ber \u00a9hat ein fepr unbebeuteubeg, in feinem 2teu\u00a7ern alle\u00bb 5lusiepenben ermangelnbeg \u00a9efcp\u00f6pf. \u00a9ie tarn tangfam auf bem \u00a9aube heran, ber nur ftedenWeife bon ben \u00fc\u00f6ellen befp\u00fclt W\u00fcrbe, unb fcpien forgf\u00e4ttig ftch umsufchauen. (Sin grojjeg \u00e4Beicptpier warb ab unb su gefp\u00fclt, unb auf biefeg ft\u00fcrste bie Krabbe log. 3pre Mauen, bie fie beim \u00a9epen nur alg Br\u00fcden su gebrauchen fchieu, bienten nun su einem anbern 3wed: \u00a9t\u00fcdchen um \u00a9t\u00fcdchen W\u00fcrben mit benfelben aug bem \u00e4\u00dfeid)thier herauggenommen unb\nSBoIIIrabbe (Dromia).","page":634},{"file":"p0635.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9dpaam\u00efrabbe. 2Bo\u00a3(fra6\u00a3>e. trabben auf bev ,gagfe.\n635\nmit einer h\u00f6dpft hanbartigen Bemegung gurn ayante gef\u00fchrt, Eiadjbem bie Krabbe einige flauen bell genommen, fdpien bal SBeid^t^ier ip feine hinl\u00e4nglich folibe Etapung mep gu fein, unb fie bemegte ftch langfant bent trodenen \u00a9anbe gu. S\u00e4ngl beit feuchten \u00a9feilen pufrtedpenb, fucpte ein fr\u00f6net* \u00a9anbp\u00fcpfer feinen E\u00f6eg nach einigen B\u00fcfdpelu \u00a9eegral eingufdplageit ; er bemegte ftd) langfant, nidf>t miffenb, ba\u00a7 ein f\u00c7eittb auf ip laitre unb fing halb an auf bem @rafe feine EEkPgeit gu galten* \u00a3>ie Beilegungen ber trabbe marett jefct munberVoE; fie beobadptete ben \u00a9anbh\u00fcpfer unb n\u00e4herte fiep ipt langfant; ein flumpen \u00a9eegral lag p\u00fcfdpen ipen, unb ben biefem machte bie trabbe mit ber \u00a9efcpdlidpfeit eittel VoEenbeten \u00a9dj\u00fcpn \u00a9ebraudp all SDedttng. Ungef\u00e4p ad)t 3oE Eiaum trennte fie bon iper Beute, unb bie Sfbf\u00fcrgung bel Bftifdjenraumel mar ip Blbed. SIE ein ber \u00a9anbh\u00fcpfer mar auf feiner #ut unb fdjien, fr\u00fcherer \u00a9rfapung gu* folge, el f\u00fcr m\u00f6glich gu halten, ba\u00a7 ein geinb in ber E\u00ee\u00e2lje fei. $n turgem berlie\u00a7 bie trabbe ihren \u00a9dplupfort, bucfte ftdp unb frech funftboE auf bie Beute loi: all fie ungef\u00e4hr hier BoE ben berfelben mar, h\u00f6rte ber \u00a9anbh\u00fcpfer gu freffen auf unb manbfe ftd) gegen bie tr\u00e4bbe. (Sitten EJtement hatten mir auf einen anberen, uni ft\u00f6renben \u00a9egenfiattb bie Singen gemenbet; all mir fie mieber auf bie t\u00e4mpfenben richteten, mar bie trabbe verfdpmitnbeu. S\u00dfal aul ip gemerben, lieg ftdh unm\u00f6glich fagen. SDer \u00a9anb mar ringlum platt unb ohne aEe anbre Bebedung, all einigel milbige! \u00a9eegral. Et\u00e4ljer gufdpauenb fahen mir einen flumpeit in bem \u00a9anbe nahe bei bem fp\u00fcpfer, unb biefer tlumpen erhob ftch langfant, mie burd) einen uuterirbifdjen Vorgang, unb bie trabbe tauchte aul bem \u00a9anb hervor, in melden fie fid; einc^graben hatte, um ftd) ber Beobachtung bei fp\u00fcpferl gu entgiehn. E\u00eeadpbem jte ftdh vom \u00a9anbe befreit, ging fte ver; flehten einen ober gmei \u00a9dpritte Vorm\u00e4rt! unb ft\u00fcrgte bann pl\u00f6pd|, mie bie tap auf bie Blau!, auf ben ruhig befdj\u00e4ftigten \u00a9anbp\u00fcpfer. SDie munbervoE hanbartigen tlauen m\u00fcrben nun unter ben Seib geflogen, ber \u00a9anbh\u00fcpfer gepadt unb entgmei geriffen unb mit ben tlauen inl Blaut geftedt. S\u00df\u00e4penb mir unfre gange Stufmerffamfeit auf biefe eingige trab be gerichtet hielten, hatten mir einige SDupnb anbre, in gleicher SBeife befch\u00e4ftigte nicht gefehlt, bie nur menige \u00a9chritte Don uni ftdh emftg mit ber gleichen ^agb abgaben. @ro\u00a7e unb fleine, r\u00fchrige unb fdjarfe, tr\u00e4ge ttitb laitgfante trabben mareit aEe gefdp\u00e4ftig. \u00a9ine barunter gem\u00e4hrte uni befonbere Unterhaltung unb gmar eine ber gr\u00f6\u00dferen, meldhe mit ungemeiner Borfidpt aul bem EJteer hervorlam. Etad)bem ich guf\u00e4Eiger SBeife einen Sinn bemegt hatte, all bal \u00a3per ft<h unfercr \u00a9teEung n\u00e4herte, geg biefe <panblung bie Stufmerffamfeit ber trabbe auf fiep unb ermedte ihren Berbadjt, \u00a9ie fteltte einen Slugettblid Beobachtungen an, fanf bann in ben \u00a9anb unb Verfdpmanb vor nuferen Singen; faft unmittelbar betrauf ittbeg erhoben ftch gmei fleine fepmarge f\u00fcnfte anl bem \u00a9anb unb blieben feft: bie geftielten, bemeglidh.cn Singen ber trabbe, meldhe mit Verborgenem t\u00f6rper beobachtete, mal um fte her Vorging.\"\n,,\u00a9rft nadhbem mir mehrere SKinuten lang bemegungllol geblieben, mar bie trabbe enblicb befriebigt, erhob ftd) aul bem \u00a9anb unb fefete ihre $agb fort, unb gmar in einer E\u00dfeife, bag man h\u00e4tte glauben f\u00f6nnen, fte habe mittlermeile nadpgebadpt, mie fie am Beften gum Biel femme, \u00a9ie fing ben \u00a9anbh\u00fcpfer auf folgenbe E\u00f6eife. Eiafdp unter eine Slngapl berfelben laufenb, ger= ftreute fte bie Stpierdpen in aEe Etidjtuugen. Stnfangl gmar gelang el ip nicht, irgenb einl gu fangen, fte verfauf baper fogteidp in ben \u00a9aitb unb verhielt fiep regungllol aber lauernb. furger grift fammelteu ftd) bie \u00a9anbh\u00fcpfer, ba fte feine llvfacp gur Beunruhigung mehr fahen, mieber au ber \u00a9teEe, me fte geft\u00f6rt morbett, unb fprangen emftg auf ber trabbe herum, meldje ftdp aEm\u00e4ltg aul bem \u00a9anb erheb, um ftch g.ur Slction bereit gu mad)ett. Stun fittb bie \u00a9attb= h\u00fcpfer itadp ihren phantaftifdpen \u00a9pr\u00fcttgen feinelmegl gemig, ob fte ftd) auf ihren Et\u00fcden, tpe g\u00fc\u00a7e ober \u00a9eiten nieberlaffen, unb fo m\u00fcffen fte h\u00e4ufig ftd) ein mettig abm\u00fchen, um mieber auf ihre g\u00fcge gu fontmett. SDie trabbe martete adptfam auf eine foldpe Gelegenheit, uut ipe in un= vorteilhafter Sage beftnblidje Beute gu faffeit. EBemt fie baher einen Rupfer in biefer tlemtne fah, ft\u00fcrgte fte herau! unb padte ipn.\"","page":635},{"file":"p0636.txt","language":"de","ocr_de":"636\nBepttf\u00dc\u00dfige trebfe. SWittelfrebfc. \u00aeremitenfrebfe.\nw\u00a7tu unb lieber n\u00e4hern fiep ^t>et Krabben toon gleicher \u00a9t\u00f6\u00dfe einanber, \u00dfrecfett tpre flauen au3, tote ein ^reiBf\u00e4mpfer feine R\u00e4nfte, ttitb fampfen bann einest lang; allein geio\u00f6pnticp $tept eine fiep zm'\u00fccf, af\u00f4 trenn fie toon ber erprobten Entfaltung iprer Kr\u00e4fte befriebigt io\u00e4re. \u00a9laubt \u00df<P eine Krabbe toon einem gegen fte gerichteten \u00a9toc! bebropt, fo ioecft bie\u00df allen &\\impfelmutp biefer \u00a9efpityfe. \u00a9i<p auf bie Hinterbeine fepettb, \u00dfrecft fte bie \u00a9dpeereit gegen ben geinb unb Happt fie mit folcper \u00aeraft zufammen, ba\u00df man ba\u00a7 Bufammettfcplagen genau p\u00f6reit fann. Hat fie ben \u00a9tocf gepadft, fo tarnt man fte mit bemfelbeit toom tBobett in bie Hope beben.\" $cp fann bie meiften B\u00fcge biefer \u00a9dpilberuitg au\u00a7 eigner ^Beobachtung beft\u00e4tigen unb allen t\u00dfefupern ber fattbigett \u00a9eef\u00fc\u00dfett biefe\u00ea Sreiben zur Unterhaltung etupfeblen. 2ln ben felfigen unb fteinigen H\u00f6ften be\u00a3 SJtittelmeere\u00ea fann man \u00dfp bagegen mit bent eben fo fcplauen Grapsus varius er= luftigen, einer mittelgro\u00dfen bunten tBierecffrabbe, toelpe am Ufer ^agb mapt unb mit ber iBepenbig; feit einer SDlauB bie deeper uitb ^et\u00e9ripen zu benupett ioei\u00df.\n3E>ifpeit bie Krabben unb bie langfpio\u00e4nzigeit gepuf\u00fc\u00dfer fpiebeit fiep al\u00ea eine UebergangS; gruppe bie mit einem ferner zu \u00fcberfepettben tarnen Anomura genannten Sfrebfe ein. poppig bat bie uid)t unpaffeitbe ^Bezeichnung Eftittelf rebfe f\u00fcr fte borgefplageit. 3pre SRittelfteEung befunbet \u00dfp namentlich in bem 23erp\u00e4ltni\u00df be3 \u00fcftapleibe\u00ea, ber ft\u00e4rfer ift, al3 bei ben Krabben, aber nicht ben Umfang ioie bei ben Sattgfpito\u00e4nzeit erreicht, ober, trenn bie\u00df, nicht mit einer harten Hautbebecfung toerfebeit i\u00df. 3Bir fabelt, ba\u00df fchoit bie Dromia burch bie nach toben ger\u00fcgten Hinterf\u00fc\u00dfe ftp toon ben \u00e4chten Krabben entfernt. Bpneit flie\u00dfen fleh einige attbere \u00a9attungen ber europ\u00e4ifpeit EReere an, z\u00ab S3* Homola. Saruntcr ift ein Dtiefe ipreB \u00a9leipett, Homola Cuvieri, ein feltene\u00ea Spier be3 SRittelmeerel. 3P \u00efaufte toor Baprett auf bem gifpmarft in Etizza ein Eremplar, ba3 mit au\u00eageftrecf ten Seinen gegen brei $u\u00df ma\u00df. Slu\u00dfer biefeit unb beit auch in uttfereit EReeren toertretenen Slrten ber \u00a9teinfrabben (LitEodes) fiubet ber Sefer in irgenb tooHft\u00e4nbigeren (Sammlungen bie zum Speil fehr auffaEeub gefaltete ^rofpfrabbe unb attbere al3 Slfterfrebfe zufammengefa\u00dfte \u00a9attungen biefer Slbtpeiluitg au\u00a3 ben trepifpen EReeren.\nSlber fotoopl nach ihrem Sau al\u00a3 ganz befonberB nach iprer toon iprem Sau bebingten p\u00f6pft eigentp\u00fcmlipen Seben\u00eatoeife, beanfpruept toor allen bie Familie ber Eremiten!rebfe (Pagurina) unfere 9lufmerffamfeit. 3>pr ^opfbruft\u00df\u00fccf i\u00df geftreeft, auch \u00dfub bie 3lugen\u00dfiele lang unb frei pertoortreteub, eine Eigeufpaft, bie ipnen zum Hertoortugen auB iprer Sepaufung fepr zu \u00a9tatten fommt. 2lup bie \u00a9peereuf\u00fc\u00dfe fitib lang, fr\u00e4ftig unb getto\u00f6pulicp ungleich entttoicfelt, eine Slfpmmetrie bie fiep bei toielen $rebfen \u00dfnbet, bei iptteit aber fiep treiter auf toiele anbre ^\u00f6rpertpeile er\u00dfrecft uitb ebenfalls im Bufamntenpange in^ ^ver ^eben\u00eatoeife \u00dfept. Sie zlrei lepten Seinpaare \u00dfub \u00dfummelf\u00f6rmig, furze flauen, mit betten fte ftp in ipren \u00a9pneefenp\u00e4ufent anflammern, ebenfo trie mit ben Sein\u00dfummetu be3 SRacpleibe^. Siefer ift l\u00e4nglip unb facff\u00dfrmig, pat nur oberpalb ein; Zeine parte glatten unb ift foit\u00df fo toeipp\u00e4uttg, ba\u00df bie Spiere ba\u00a3 Seb\u00fcrftti\u00df itacp einem anberen \u00a9pupe pabeit. Siefe an ben l\u00fcften aller EReere allbefanuten Spiere fiep er tt fiep, ittbem fie tpre S\u00dfopnuitg in \u00a9dpnecfengep\u00e4ufen auffcplagen. \u00a9ie tobten niept ettoa, trie man to opt gefagt pat, bie \u00a9epneefe, um bann toon bereit Huu3 iBeftp zu ergreifen, fonbent aitnectiren fiep nur bie fepon toerlaffeiten \u00a9ep\u00e4ufe. Ser ^rebB fuept fiep ein HauB toon ber @r\u00f6\u00dfe, ba\u00df er nicht blo\u00ea feinen pacpletb bequem bariit uuterbringt, fonbent ba\u00df er Dlaum pat, bei \u00a9efapr fiep tooEft\u00e4nbig hinter ben 9luub ber Oefftiung zur\u00fcefzuzieptt. 3ubem er ftep mit fetten \u00a9tummeln att bem \u00a9eioiitbe be\u00ea \u00a9dpnecfeitpaufeB feftp\u00e4lt, an ioelcpel \u00dfcp einige auep noch mittei\u00df \u00a9augtt\u00e4pfen anpafteit f\u00f6nnett, fipt er fo feft, ba\u00df e\u00ea fa\u00df nie gelingt, einen lebenbig unb ganz perau^uziepn: er l\u00e4\u00dft fiep in \u00a9t\u00fccfe roi\u00dfen, inbem entioeber bie \u00a9cpeereit, bie man am leicpte\u00dfeit faffen faittt, abbred)en, ober ba\u00ea $opf bruftft\u00fccf toom Etacpleibe loSrei\u00dft. EBirb iptn fein Futteral zu eng, fo mu\u00df er aEerbiug\u00ea ftep perau^ttoageit, unt fiep ein iteue\u00ea anzupaffeit. Sie an nuferen f\u00fc\u00dfett, unb befonber\u00ea im ERitteE meere toorfommeitben 5lriett geratpett aber niept feiten in eine p\u00f6cp\u00df fatale \u00a9ituation, iitbem ftep","page":636},{"file":"p0636s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"\u0152tnfuMerkrebfe.","page":0},{"file":"p0637.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9remitenfreBl unb 9Rante(* Actinie.\n637\nein \u00a9cBtbamm (Suberites domuncula) gerabe nur auf folgen bon \u00a9infteblevfreBfen BenuBten \u00a9djnedengeB\u00e4ufen anfeBt 3b eifriger ber \u00c4reB! berumfutfcfurt, befto Beffer gebeizt ber \u00a9cBtramnt, ber feBr Ba\u00efb in g\u00f6nn einer fertigen, gefBr\u00f6tBtid;en \u00e4ftaffe bal \u00a9eB\u00e4ul \u00fcBergieBt unb nunmehr f\u00fcr bie Snfaffcn feBr Bebenflid; inirb. SJlad^t ftcB berfelBe n\u00e4mlid; nicBt Bei feiten au! Bern \u00a9tauBe, fo \u00fcBertbudjert ber \u00a9djtoamm bergefia\u00eft ben Slu\u00eagang bel \u00a7aufel, bag ber \u00a9inftebler gar nid&t meBr Beraulfamt. 3J2an ftnbet fie fe|t pnftg in biefer efenbeu Sage, bag faum itocB ein Sdje\u00efdjen ba ift, bnrcf) treize! fie mit ben geftielten S\u00efugen ftcB \u00fcber bie 5\u00efugentre\u00eft orientiren unb mit ben \u00a9piBen einer \u00a9djeere f\u00fcmmer\u00efidj \u00fcRaBrung ^ereinf>o\u00efen fonnen, Bi! fte nat\u00fcrlich oublie^ bem $ungertobe \u00fcberliefert \u00efrerben.\n3aB\u00efreid;e SIrten ftnb, gfeid; fo bieten \u00c6raBBen, Sanbtpiere nnb berfepit jtd; aud; meift mit ber \u00a9attung Bulimus angeB\u00f6rigeu SanbfcBned en;\u00a9ep\u00e4ufen, metdje fie auf ipren oft Weiten unb BefdjtrerfidBen ^S\u00e4uberungen mit ftd; fd^Xe^pen. 2111e biefe \u00efeBen in Beigeren ^Untaten. \u00a9ie in nuferen SOteeren borfommenben bieten g\u00f6nnen g\u00e4Bteu gur \u00a9attung Pagurus. \u00a9ie meiften teBen unmittetBar am \u00a9tranbe, ber ftelfentreife bon it;neu fo BeteBt ift, bag 2We! burd; einanber tnimmelt. 2tnbre Batten fid; in gr\u00f6geren liefen auf, tote Pagurus Pridauxii. ein \u00a9tnftebferfreBl, auf beffeu \u00a9djnecfenBau! fid; faft aulnaBml\u00efo! ein ber gami\u00efie ber fd;\u00f4nen \u00a9eerofeu angeB\u00f6riger ijSofbp ftnbet, bie SJ\u00ceantet\u00efActinie, Actinia (Adamsia) palliata. gd; BaBe ben \u00aereB! mit feiner SlftermietBerin Befonber! B\u00e4uftg mit bem \u00a9cBIeppneB au! ber \u00a9iefe bel Breiten \u00a9anal! bon gara erBatten. \u00a9I ift ein Weitere^ Veifpie\u00ef f\u00fcr bie merfto\u00fcrbige Verfettung bel \u00a9afein! gang berfcBiebener organifdjer SSefen, \u00a9er Befannte eugtifcBe \u00fcftaturforfdjer \u00a9offe, ber jtd; Befonber! um bie \u00a9infiiBrung ber Aquarien berbient gemacBt unb \u00fcBer bie barin geBattenen \u00a9Biere e^ne SieiBe trertBbo\u00ef\u00efer VeoB; ad;tuugen gemad;t Bat, tBeitt \u00fcBer bal gufammenleBeu jener Vt;iere fofgenbe! mit: ,,\u00a9er \u00a9e; feierte ber \u00a9eeattemone, metier ben Dtamen bel .fjerrn fSribeaur au! ppmoutB, feine! \u00a9ntbecferl, tr\u00e4gt, ift aulfcB\u00efiegticE) eine \u00a9teftraffer;2frt. 5tn berfd;tebenen \u00a9teden nuferer stifte gefunben fommt er unber\u00e4nbertid; in biefer Vergefe\u00ef\u00effcBaftuug bor. 3$ g\u00efauBe, ber $reBl teBt unter atten Um; ft\u00e4nben nur mit ber'Stnemone unb biefe mit iBm. \u00a9I iberbeu atterbing! bon gorBel:;:) Veifpie\u00efe augef\u00fcBrt, mo ber eine oBne bie anbre im \u00a9djleppiteB Bebauf faut, aBer id; gtauBe,' bag bieg nur gefcBaB, \u00eebentt bal unfanfte \u00a9dfeppueB Ben $reB! erfdjredt Batte unb iBn bermodfe, bal \u00a9djnecfen= Baul gu r\u00e4umen unb feine greunbin gu ber\u00efaffen. UeBer bie Stnemoue mug boraulgefdjidt trerben, bag fie gur gamitie ber \u00a9agartien geB\u00f6rt, bon pr\u00e2dbtiger garBe unb nterfto\u00fcrbtger \u00a9efta\u00eft ift. @ie ift getb\u00f6Bntid; r\u00ebtBIicB Braun in tBrem untern XBeiX, tr\u00e2prenb nad; oBett bie garBe in ein \u00a9d;nee\u00eenei\u00a7 \u00fcBergept. \u00a9al \u00a9ange ift mit roftgfpupurnen gteden gefpreufeft unb umgeBen bon einem Btag;fd;ar\u00efadBenen Otanbfaum. \u00a9ie g\u00fcBter unb bie gugf^eiBe \u2014 (\u00fcBer biefe Organe ift unten im 5fBfd;uitt \u00fcBer bie ^3oft;Ben Stulf\u00fcBrttcBere! mitgutBeilen) \u2014. ftnb rein tbeig. \u00a9ie er; reid;t eine giem\u00efi^e luIbeBnung unb Bat bie \u00a9fgentB\u00fcm\u00efid;feif, bag fte nicBt, trie Bei ben \u00fcBrigen \u00a9eeanemonen, freilrunb ift, fonbent \u00ef\u00e2itg\u00efid), inbern ftcB bie Vaftl in gwei feitXid;e Sappen aitl; Breitet \u00a9al \u00a9B^ tb\u00e4Btt immer bie innere Sippe einel \u00a9cBnedengeB\u00fcttfe!, um ftcB anguBeften, unb bie gtoei gug\u00efappett legen fid; nacB unb nad; um bie TOnbung bel \u00a9eB\u00e4ufel, Bil fte am Slttgenranb an einanber ftogen unb B^r bertoad)fen; fo Bi\u00efbet bal \u00a9B^ei\u2018 einen SUng.\"\n\u201e3cB BaBe oft mit ^ntereffe bvtniBer na(Bgebad;t, auf toeld;e SSeife moBt bal geB\u00f6rige \u00a9r\u00f6gett; berB\u00e4ltnig gtoif(Bett ber SJtaute\u00efactinie unb ber 2J\u00eettfd;eI Bet bem allm\u00e4ligeu 3Sadf)ltBum ber elfteren tnt \u00aeIeid)geft>icBt BfeiBe, Offenbar BefteBt n\u00e2in\u00efid; ein fold;e! rid)tigel VerBv\u00e2ltuig gtoifd;en Beibett, iubem bie jungen SSJ\u00ceantelanemouen auf f(einen, bie aulgeioadfenen auf grogen \u00a9cBuedengeB\u00e4ufen fiBeu, \u00a9er ^reBI fann bon einer Ueineren in eine gr\u00f6gere \u00fcBerftebeTn, trenn er bal Veb\u00fcrfnig einer ger\u00e4umigeren SBoBnuug f\u00fcBlt Unb ba wir triffeu, bag fein ^amerab, ber VernBarbfreBl\n*) \u00a9in engtifiBer gorfcBer, tretcBer fid) um bie fenntniffe ber geograpBfd;eu Verbreitung ber Vetropa-er unferer \u00fcDteere poBe Verbienfte ertrorBen.","page":637},{"file":"p0638.txt","language":"de","ocr_de":"638\ngebnf\u00fc\u00dfige trebfe. SDlittelfr ebfe. (Sremitenfrebfe.\nfPagurus Bernliardus), bie\u00df gem\u00f6nlidj thut, fefceu mir nat\u00fcrlich baffe\u00efbe bon bem Pagurus Prideauxii \u00bboraug. SDie\u00df angenommen, mag mirb mit ber SJ\u00ceaxxte\u00efactinie? Benn bie $rebfe ihre Ouartiere medjfeln unb bie Slbamflen \u00bberlaffen, mirb bie \u00a9erbinbung aufgel\u00f6ft; mir feilten atfo regelm\u00e4\u00dfig bie einen ohne bie anbern ftnben. \u00a3)ag gefdjie\u00efjt aber nicht.\"\n,,5luf ber anbern \u00a9eite, trenn audj bie Slbamfte ihre Bo\u00efjnung \u00bber\u00e4nbern tann, auf meldje Beife fu<ht fie ein neueg (Sdjnedengelj\u00e4ug? Benn fie bie alte \u00a9eljaufung gugleidj mit bem $rebg \u00bberl\u00e4\u00dft, unb gugleich mit ihm eine neue in \u00a9efxh nimmt, mie tommt \u00a9ixxbeit in i|ren Bitten unb t&un? Bie tljeilen fie fxd) einanber i\u00efjre \u00a9ebanlen mit? \u00aea bie Slbamfte nidjt am ^rebg feft h\u00e4ngt, fonbern an bem \u00a9eh\u00e4ug, ba fie alfo in ihren gegenfeitigen \u00a9emegungen unabh\u00e4ngig non einanber fmb, mer ergreift bie Suitiatibe? Ber macht fxch auf, bie nette Boljnung gu fud)eu unb p meid)eut Beltpunlt ber Ueberfiebluttg begiebt fid) audj bag Slnbre baran? lieber alle biefe fragen hatte id) mit Sntereffe nadjgebacht, big ich enblich einigen Sluffdjlu\u00df belanx.\"\n\u201e?tm 16. Januar 1859 fing id) mit bem (Sdjleppneh ein ungef\u00e4hr halb auggemadjfeneg \u00a9remplar ber Adamsia palliata auf einem ctmag \u00abeinen \u00a9elj\u00e4ug ton Natica monilifera, bemohnt \u00bbon einem Pagurus Prideauxii, ber f\u00fcr fein l?ogig fchou etmag gu bid gu fein fchien. SSd) \u00df\u00a9te \u00dfo tu oc\u00ab mohl eingerichtete^ meiteg Aquarium, beffen Inhalt fxd) in \u00bbortrepdjem \u00e4uftanbe befanb, unb hatte bag \u00a9lud, mag mir nod) nie gelungen, beibe, ben Slrebg unb bie Slbamfxe, im Aquarium eingub\u00fcrgern. \u00a9eibe erfreuten fxdj einer vortrefflichen \u00a9efunbheit unb f\u00fchlten fxd) gang mie su \u00a7aufe. 3eboch bemerlte ich \u00abach brei Monaten, ba\u00df bie Stbamfxe nicht mehr fo mohl augfalj. SDagu gab audj ber \u00aevebg fp\u00e4ter Slngeichexx, ba\u00df er unbehaglich beengt fei, inbem er feine \u00bborberen f\u00f6rpertljeile meit Ijeraugftredte. S<h tonnte mich feboch nod) nicht entfdjlie\u00dfen, bem $rebg ein meitereg (Sdjnedengeh\u00e4ug augubieten, inbem id) f\u00fcrchtete, er m\u00f6chte, fidj beffeiben bem\u00e4chtigenb, feine goophbtifdje greunbin \u00bberlaffen, biefe m\u00fcrbe bann fterben unb id) fxe verlieren.\"\n\u201e\u00a9\u00fcblich fegte bag Verlangen, eine miffenfchaftliche Aufgabe gu l\u00f6fen \u00fcber bag \u00a9ef\u00fc\u00efjl. \u00a9ine \u00eehatfadje ift beffer alg ein \u00a9remplar. Unb fo nahm id) aug meiner (Sammlung ein augge; madjfene\u00ea ^Ratica-\u00a9eh\u00e2u\u00ea unb legte eg in ben 2\u00d6afferbeh\u00e4lter in bie ift\u00e4he beg in Uneinigfeit ge; rathenen \u00a9riog. SDer \u00a9infxebler fanb fogleich bag neue \u00a9eh\u00e4ug unb begann unmittelbar, eg gu unterfud)en. \u00a9r ging feboch anberg gu Berte, alg fein \u00a9ruber \u00a9ernljarb (b. i. Pagurus Bernhard\u2122) m\u00fcrbe gethan haben. SDer m\u00fcrbe n\u00e4mlich ohne Beitereg bag neue \u00a3aug bezogen haben. 3ener menbete eg mit ber \u00a9t\u00fcnbung nach aufm\u00e4rtg, fa\u00dfte fomohl bie Sto\u00dfen* alg Snnenlippe mit einer \u00dflaue, unb begann nun, eg \u00fcber ben \u00a9oben bcg \u00a9ef\u00e4\u00dfeg hinsugiehn. \u00a9elegentlich lie\u00df er nxit einer flaue log, betaftete bag Sintere unb feilte bann feinen 3ftarfd) fort, \u00a9in \u00a9efdj\u00e4ft rief mich ab, uxxb alg ich nach ungef\u00e4hr einer Stunbe gur\u00fcdtehrte fanb id) ben \u00a9infxebler bequem in feiner neuen Bohnung eingerichtet; bie alte aber lag \u00bberlaffen in einiger \u00a9ntfernung. (Schnell lehrte id) fxe um, gu feljen, mag axtg ber Slbamfte gemorben. O mehl leine Slbamfxe mar ba. 3llg aber nun gerabe ber \u00a9infxebler an bie Banb beg Slquariumg heraxxtam, fab id) g\u00ab meiner gro\u00dfen \u00a9enugthuung, ba\u00df bie alte \u00a9ergefettfchaftung ungebrochen fortbauerte. \u00a3>ie Stbamfxe hing mit bem einen gu\u00dftappen auf bem neuen \u00a9eh\u00e4ug, offenbar auch mit bem anbern. Slber bei ber (Stellung ber \u00a9ruppe tonnte ich leine \u00bb\u00f6de \u00a9emi\u00dfheit bar\u00fcber erlangen. \u00a3>ie (SteEnng beg Soobhhte\u00ab mar gang normal. Snbem ich mir nun ben gufammenhang ber \u00aeinge mit einer ^upe genauer betrachtete, fab ich/ ka\u00df Die Slbatnfxe nxit einer \u00abeinen gl\u00e4d)e beg mittleren beileg ihrer ^u\u00dffd)eibe an ber Unterfeite beg ^opfbruflft\u00fcdeg beg ^rebfeg gmif^en ber \u00a9afxg feiner \u00a9eine anhaftete.\"\n\u201eElun i\u00df biefeg Inhaften an bem $rebfe ein Umftanb, meld;er unter gem\u00d6hnlidjen \u00a9er; f\u00e4ltniffen, fo meit mir betannt, nicht \u00a9Iah greift, \u00a9e\u00dfhalb mu\u00dfte id) ihn f\u00fcr ein au\u00dferorbeuU licheg unb geitmeiligeg lugtunftgmittel halten, bie 5lbamfie mx bem alten auf bag neue \u00a9eh\u00e4ug gU fdhaffeu unb um fie in bie richtige (Stellung auf betreiben gu bringen. \u00fcJt\u00fcffen mir baraug nicht mit Etothmenbigteit flie\u00dfen, ba\u00df, fobalb ber Slrebg bag neue @el)\u00e4ug paffenb gefunbeu","page":638},{"file":"p0639.txt","language":"de","ocr_de":"(Sremtten\u00efreB unb Hantel Actinie, ^orgellantrebl.\n639\nbatte, aud^ tie Slbamffe baooit in \u00dfenntnig gefeilt tourbe; bag in ben gibet barauf folgenten \u00a9tuitben leitete ihre 9lnbaftung an ba3 alte \u00a9eb\u00e4iB loderte, unb bag fte an bie S\u00f6ritft i\u00a7ve\u00a7 33efdj\u00fc|er\u00a3 geh anlegenb, bon ihm gum netten JSpaufe getragen Burbe, ibo ge unmittelbar barauf gdj einen $alt gu fidjern begann, gleich bem, ben ge eben berlaffen batte?\"\n,,\u00a9lf \u00a9age nad) biefen ^Beobachtungen betaut idj einen anbern intereffanten 2lufff|Jug \u00fcber biefe merflb\u00fcrbige \u00a9enoffenffhaft, \u00a9ie Slbamfte batte feit bem SBobnuitg\u00eaBecbfet \u00efein gute3 Slu\u00eafebett. @ie haftete gibar gum SL^eU febr gut, ben einen \u00a9ag in gr\u00f6gerer, ben anberen in geringerer Slu\u00eabebnung an bem @eb\u00e4u3; aber meift bteng ein betr\u00e4chtlicher \u00a9heil B^phpteu an bem \u00a9eb\u00e4iB b^'ab. \u00a9er $h*eb0 bagegen f\u00fchlte ftd) offenbar febr bebaglid) unb geigte burdjau\u00ea teilte Steigung, in fein atte3 SogB gur\u00fcdgugieben. 2lm 2. 9Jtai fanb ich bie Slbamge loSgel\u00f6ff unb b\u00fclfUB auf bem Soben be\u00ea \u00a9ef\u00e2ge\u00ea unter bem f\u00f6reb# liegenb, ber, ioenn man ihn g\u00f6rte, babott tief unb feine \u00a9entablin int \u00a9tid) lieg* 3>dj glaubte nun, e3 fei aiB mit meinem fcff\u00f6nen @(b\u00fc|ting. \u00a9leidjBobl, ibie grog Bar mein \u00a9rgaitnen, aB idj nach ibeitigeit \u00a9tunben bie Slbamge Bieber pr\u00e4chtig auf ihrer alten \u00a9teile fab, breit angebeftet auf bem \u00a9eb\u00e2u\u00ea unb bon frifcberem 2lu\u00eafeben, aB biele \u00a9age borber. Stber fonberbar, fte haftete faff in ber umgetebrten Sage, aB fonft, an bem @el)\u00e4u\u00a3. \u00a3jier tag eine ffSrobe irgenb Beldjen Sterffanbe\u00ea bor, bie gu entbeden id) mir bornahm.\"\n\u201e3nbem id) ba3 @eb\u00e4u3 mit ber Slquariurnsgange forgf\u00e4ltig bB gum 2\u00f6afferfpiegel hob, l\u00f6ge id) bie Slbamge lo3 unb lieg ge auf ben S3obeit fallen, \u00a9amt legte ich ba\u00ea \u00a9eb\u00e4uS mit feinem ignfaffen nabe gur Slnemoite. ^aum ber\u00fchrte ber $reb3 bie Slbamfie, aB er ge mit feinen \u00a9cbeereit anfagte, erg mit ber einen, bann mit betben, unb id) fab augeublidlidj, Ba\u00a3 er beginnen Bo\u00f6te. \u00a3\u00f6djft gefdffdt unb erfahren machte er ffdj barait, bie Slbamge auf ba\u00a7 \u00a9eb\u00e4iB gu bringen. \u00a9r fanb ge, Bie ge mit ber gtigfd)eibe nadj oben lag; fein erffe\u00e4 \u00a9efdj\u00e4ft Bar, ge gang umgubreben. SlbBedffelnb mit ben beiben \u00c4neipgangett gugreifenb unb babei bie 2lbamge giemtidj roh in\u00ea g\u00efeifd) fneipenb, Bie t\u00f4 f\u00fcgen, hob er ge in bie \u00a3j\u00f6be, bag er ihren gug gegen ben beffimmten \u00a9betl @eb\u00e4ufe3, bie 3nnenlif)f)e, br\u00fcden tonnte, \u00a9amt b^lt er, ge feg anbr\u00fcdenb, ungef\u00e4hr gehn Spinnten gang gill, \u00a9amt gog er bebutfam bie eine, bann bie anbere Beg. Bnbent er ficb in SBeBegung fe|te, batte id) ba\u00a7 Vergn\u00fcgen, gu febett, Bie bie Slbamge oiet feb\u00f6ner haftete unb nun am richtigen ff$ta|e. 3^ei \u00a9age barauf Bar bie Slbamge Bieber to3. 3>d) entbedte ge in einer \u00a9patte unb legte ge auf ben SBobeit. \u00a7ier fanb ge ber $reb\u00a3 Bieber unb fogteich nahm er bie eben bef\u00fcjriebenen ^anbtbterungen mit ihr oor unb heftete ge Bieber an. Slber idj fab, bag ge traut Bar, bemt ge tonnte geh taunt auf ihrem ff$Ia|e batten, \u00a9od) ig bie 2Ieugerung ber inftiuttioen \u00a9b\u00e4ttgteiten ber beibeit \u00a9efdj\u00f6pfe bwreidjeitb tlar. \u00a9id)er ift ber ^reb^ ber attioere \u00a9beit her \u00a9enoffenfdjaft; binreidjeub beutlid) ift e\u00a3, bag er bie \u00a9efellfdjaft feiner fd)\u00f6iten, aber febr oerfdjiebengearteten ^reunbin B\u00fcrbigt.\nUnfere leiten ^Beobachtungen n\u00f6tigen gttnt \u00a9ebluffe, bag immer bie \u00a9djeeren be\u00ea $rebfe3 angeBenbet Berbett, um bie SJtantelactinie oon @eb\u00e4u3 gu \u00a9eb\u00e4u\u00bb gu Oerfeien.\"\nS\u00e4) habe mir ertaubt, ba3 gange \u00a9t\u00fcd aiB bem englifdjen SBerte mitgutbeilen, ba idj biefe b\u00f6djff intereffanten ^Beobachtungen noch ntrgenb# erB\u00e4bnt ober \u00fcberfe|t gefunbeit habe.\nfftodj gBei \u00a9attungen gnb gu erB\u00e4bnen, Beld)e Oon beit \u00a9pges matitern halb an bie \u00a9ingeblertrebfe, halb an bie folgenbe Slbtbeitung angereibt toerben, Porcellana unb Galathea. iBeibe haben groge \u00a9d)eerenf\u00fcge unb ba\u00bb $tnterffc gugpaar febr fdjBad) entBidelt. 2lit bie \u00e4Jtitteltrebfe unb Krabben erinnern ge, iitbem i|r fonft gang Bohl entBidelter fftadjleib unter ba\u00ea ^opfbruftft\u00fcd getlappt getragen Birb. \u00a9er ff5orgellantreb^ b^t ein turg ooate^, flachet ^opfbruftft\u00fcd unb feine \u00a9cbeereit ftitb bebeutenb\n^or^Uan\u00efreb\u00eb (Porcellana platycheles).","page":639},{"file":"p0640.txt","language":"de","ocr_de":"640\ngepnf\u00fcfnge frebfe. Sangfcpm\u00e4nse. fang\u00e8dre\u00e8fe.\nl\u00e4nger af\u00f4 S)er K\u00f6rper, \u00a9erabe an unfeven l\u00fcften unb befoitber\u00ea im \u00fcDtittelineere ift Me \u00effeine ^Sorjellane mit breiten \u00a9feeren (Porcellana platycheles) ein uitanfepttlicpe\u00ea, immer mit \u00a9cpmuj bebedte\u00ea Tpier. Tarait finb bie beit K\u00f6rper bid)t bebedeubeit jpaare fdjulb. Ta\u00ea $opfbrufift\u00fcd ber \u00a9alatpeen ift l\u00e4itglid), eif\u00f6rmig nnb bei ben meiften Wirten, fo bei ben gemeineren: Galathea squatmfera itnb strigosa mit Duerfurdfeit berfepeu.\nSJtit ipneit finb mir bei ber br\u00fcten grogen Slbtpeiiitng ber 3epnf\u00fcffer, ben Saitgfdjm\u00e4ngen (Macrura) angelangt, bereit iJcacpleib ftarf entmidelt, fo lang ober l\u00e4nger ab\u00a7 bae> ^opfbruftjt\u00fcd unb an alleu fieben Dtingen mit paarigen \u00a9liebntafen berfepen ift. Tie ber beiben testen \u00a9eg-mente bilben mit bem testen $\u00f6rpergliebe eine breite \u00a9djmanjfloffe. gm llebrigen tonnen mir und auf bie fd)0it oben gegebene au\u00eaf\u00fcpr\u00efidfe Sefdjreibuug be\u00ea glitfjfrebfe\u00ea bejiepen.\nTie gamilie ber ^anjertrebfe (Loricata) ^eidfuet fidj bitrd; febr parte ^\u00f6rperbebedungeit am? unb fepr gro\u00dfen 2ladjieib. Sitte f\u00fcnf Seinpaare enbigen cpne \u00a9feeren, nur mit einem ttanenf\u00f6rmigen \u00a9liebe. Tie midjtigfte \u00a9attung ift bie ber Saugufteit (Palinurus), au\u00eage^eid>net burcp bie ben K\u00f6rper an t\u00e4tige \u00fcbertreffenben \u00e4u\u00dferen g\u00fcpler, mit btdeit, ftadjeligen \u00a9trelgliebern nnb tanger \u00a9eifei. Tie gemeine Saugufte be\u00bb t\u00ef\u00efiittetmeere\u00ea (\u00a9rillo be mar), meldie auf nuferem \u00a9ruppenbilb in \u00a9efellfcpaft be3 \u00a7ummer\u00ea bargefteltt ift, pat ben Sorberraub be\u00a3 S\u00eeopfbrufift\u00fcde\u00ea mit gmei ftarten \u00a9tadeln gegiert unb ift auf ber Dberfl\u00e4dje biefe\u00ea K\u00f6rper; tpei\u00efe\u00ea bid^t beftadjelt, m\u00e4prenb ber S\u00eeadjleib glatt ift. @ie mirb bi\u00a3 1% gttf laug unb ift bon lebhafter r\u00f6tplid);bioleter garbe, Tiefelbe gept fdjnell in ein intenfioe\u00a3 Slau \u00fcber, memt man ben frifcpgefangenen Strebe bem biretten \u00a9onuenlidjt aulfept, m\u00e4prenb, menu man ba3 ^autftelet im \u00a9djatten troditen l\u00e4\u00dft, bie nat\u00fcrliche garbe ftdj jiemlidj p\u00e4lt. Tie in einzelnen Otiefeu; eremptaren 12 bi\u00ea 15 ^\u00dffunb fcpmer merbenbe Stitt ift im SJtittelmeere Diel p\u00e4ttftger ab\u00a7 ber Rummer unb baper f\u00fcr bie Tafelfreubeu ber gem\u00f6pnlicpe \u00a9 teil er tr et er be\u00bb mepr bem allait; tifdjen unb Storbfeegebiete angep\u00f6rigen \u00a7ummer^. Tie Sangufte liebt felftgen, raupen, mit \u00a9ee; pflanjen bemacpfenen \u00a9runb hon fepr betriebener Tiefe. gn Tatmatien, mo fte befonberl p\u00e4ufig um Seftna unb Siffa permit borfommt, m\u00e4prenb fte gegen gftrien pittattf mepr unb mepr fdjmmbet, pabe id) fte felbft in Tiefen bon gmei bt\u00e9 etma jmanjig gaben beobacptet. SJtatt f\u00e4ngt fie auf jmeierlei Strt; bie eine ift profaifcper, mit bem Sep, Taffelbe mirb in g\u00f6nn einer 4 bt\u00e9 5 gu\u00a7 popen, 100 unb mepr guff langen SSanb auf ben SJ\u00ceeere\u00eaboben berfenlt unb muff \u00fcber Scadjt fiepen bleiben. \u00a93 ift fepr meitmafcpig. Tie iit ber Tunfetpeit baran fiofeubeit gifcpe unb grofeit frebfe fud)eit ftdj burcp bie \u00e4Jtafdjen ^u ^r\u00e4ngen, bie Saitguften berfttdjett mit ipreit ungefcpicfteu Seinen bar\u00fcber ju fteigen unb bermidelit fid) bei biefem Seginnen. \u00e4^ttig am SOtorgeit muf ba\u00ea S\u00fcep gep\u00f6ben merbeit, iubem fonft bie \u00a9efangenen bon ben 3Taubflfcheit mtb Telppiiten gefpeift merben. gmar ift ba\u00ea \u00a3erau\u00a33iepeit be\u00ea Siepe\u00ea, befoitber\u00ea menu e$ aderpaub gute Sente bringt, aud) fpannenb unb intereffant, allein ungleich aitjiepenber ift ba\u00a7 gifdjen itnb ber babei unter; iaufenbe gang ber Sangufte bei geuerfcpein. gd) befanb midj mit einem auberen Staturforfdjer auf ber gnfe\u00ef Sefina, auf bem au einer rei^enben Sud)t liegeitbeit Sanbgute SJtilua be\u00ea au\u00eagc; geicpneten ^enner\u00ea ber abriatifcpen Tpiermelt, tprofeffor Sogdicp. Ta bo\u00efllommene SBinbftille, Sonata, unb ein perr\u00efidjer SIbenb, fo murbe beftimmt, itad) eingetretener b\u00f6Utger Tuu\u00efelpeit gifd)e ^u ftecpen. Tal Soot murbe gurecpt gemacpt, bie oiet^infige Sanje uuterfudpt, trodeuer ^ien ber teiber immer mepr fd)minbenbeit \u00a9traitb\u00fcefer im Sorbertpeife be\u00ea gaprjeuge\u00ea neben bem auf ber \u00e2u\u00a7erf\u00efeit $\u00dfrora angebrad)ten, eifernen geuergeftetl augep\u00e4uft. \u00ef\u00eftur ein Otuberer trieb ba\u00ea Soot m\u00f6glidjft ger\u00e2ufdplo\u00bb l\u00e2ng\u00ea ber felftgen ^\u00fcfte pin, ben Slideit unb ^aubbemegitngen be\u00bb bie Sauje f\u00fcpreubeit \u00a9aftfreunbe\u00ea gepord)enb, mit gr\u00f6\u00dfter \u00a9idierpeit bie fleinfteu SBeubitngeu bemertjte\u00ef\u00efigenb, mie fie n\u00f6tpig mareu, um bie jparpune m\u00f6glid)ft lotpred;t \u00fcber bie Sente ju bringen, ^nifternb fladerte ba\u00e2 geuer unb herbreitete nicpt nur \u00fcber bem Staffer Sid;t unb marf auf bie milbe, jerriffeue ^\u00fcfte einen gauberpaften \u00a9dpeiit, foubern erleuchtete beu S\u00eeeere\u00eagrunb bi\u00bb gmanjig unb","page":640},{"file":"p0641.txt","language":"de","ocr_de":"Sangujte. OlattfrebS.\n641\nbreiig Fug tief fo beut\u00eficp, bag a\u00ef\u00efe \u00fcber einige 3oH groge \u00a9egenft\u00e4nbe auf baS \u00a9enauefte gu unterfcpeiben unb gu er\u00efennen waren. Oie Spiere fcpeinen non bem ungewohnten, oiete gemig irn \u00a9cplafe \u00fcberrafcpenben \u00a9laitue tote bet\u00e4ubt gu merben, OefonberS bie Fifcpo b\u00efeiben tneift unbe= toeg\u00efidh ftepen, unb auch f\u00f6e fonft \u00e4ugerft borficptigen Siutenfcpuecfen unb Sanguften laffen ficp nun begleichen. Hebet* ben tRanb beS OooteS gebeugt, biefe in munberbaren Farben unb \u00a9chatten fpielenbe ftumme, gefetmnigboHe SBelt gu betrachten, irai* ein #o<pgenug. \u00a9chon tagen eine Ongapl Stfche, auch ein D^iefenerempTar einer Suntenfcpnecfe bor unS, als greunb M\u00f6glich abermals minfte unb auf eine bicht mit Siang bemacpfene \u00a9telle beS \u00a9runbe\u00ea geigte. Oa, faft gan\u00a7 \u00fcberbec\u00eft bon ben Oflangen, ben Hinterleib in einer \u00a9patte bergenb, mit ben langen F\u00fcpt* h\u00f6rnern fpielenb unb taf\u00eeenb, fag eine pr\u00e4chtige Sangufte; noch einige Momente unb bie oerp\u00e4ngnig; bolle Sange fcpmebte \u00fcber ihr, fo fcpnell, als bei* 2lrm ihn gu f\u00fchren bermochte, erfolgte ber \u00a9to\u00a7 unb baS \u00a3h^r lag, im STobe^\u00efampfe gewaltig mit bem \u00a9cpmange fcptagenb, gu nuferen F\u00fcgen, \u00a9rft nah 2DSitternad^t lehrten wir peim, ich, um am fotgenben borgen eine anbere Sanguffe f\u00fcr meine \u00a9ammlung gu pr\u00e4pariren, m\u00e4prenb anbere Haube bie Oeute unferer n\u00e4chtlichen Fifcperet gn einem tucuHifchen, burch feuerigett, balmatinifcpen SBeiit gelb\u00fcrgten SRaple gubereiteten. \u00a9ine britte, im $Repe gefangene unb b\u00f6Uig unberfehrte Sangufte hielten mir einige Oage, mit einem \u00a9triefe an einen \u00a9tein gebunben, im \u00dcReere, Obgleich fie hinreichenben \u00a9pietraum hatte, berhiett fie ftch both fehr f\u00fcll unb langmeilig, ob, ioeil fie \u00fcberhaupt feine \u00a9ebanfen hatte ober ibeil fie gum Oemugtfeiu ihrer poffnungSfofen Sage gefommen, ift nicht gu fagen,\nf\u00f6tan finbet bie Sangitfteu jept oft in ben gr\u00f6geren Aquarien, fo im Hamburger gufammeu mit Hummern unb Srnfcpeufrebfen, SBie ber \u00a9uftoS beS Aquariums bemerfte, gaben fie \u00a3\u00f6ne bon fich, unb gtoar gefepah bie\u00a7 nur bann, menu fie mit ihren gro\u00dfen F\u00fchlh\u00f6rnern ftarfe Oemegungen machten, g. O., menu fie biefeiben gebrauchten, um Eingriffe ihrer $ameraben beim \u00a9ffen abgumeifeu. Oer befannte Hamburger ^Raturforfcper StR \u00f6biuS h\u00f6rte, bon bem \u00a9ujfoS auf= merffam gemacht, biefe S\u00f6ue and) unb begeichnet fie als bem knarren \u00e4hnlich, mefcpeS entfteht, menu man baS Oberleber eines \u00a9tiefelS gegen ein \u00a9tupl; ober Sifcpbein br\u00fceft. OtefeS knarren taffen bie Sanguften auch h\u00f6ren, menu man fie auS bem S\u00f6affer hebt, eS Hingt bann noch lauter, als man eS aus bem S\u00f6affer heraus oernimmt. \u00a9S fanb fich nun, bag baS Fnftrument, mit melchem bie Sone ergeugt merben, eine runbe Patte ift, melche an bem unterften ber bemeglichen \u00a9lieber ihrer \u00e4nderen F\u00fchler fi^t unb gmar oben an ber inneren \u00a9eite berfelbem OaS Gitarren entfteht, inbem ein behaartes Felb ber Patte \u00fcber bie glatte Fl\u00e4che beS feften SRtngeS gleitet, mit meinem baS erfte bemegliche F\u00ab^\u00eferg\u00efieb berbunben ift. 9iRan mirb burch biefe O\u00f6ue unb ihre HerOor= bringuug an ben Knurrhahn (Dactylopterus, ein \u00a9eefifch \u2014 f. Ob, Y, \u00a9.494\u2014) erinnert, ber ebenfalls ein lautes Quarren peroorbriugt, inbem er bie \u00a9elenfft\u00e4chen beS ^iemenbecfelS \u00fcber einanber gleiten l\u00e4gt, abgefehen bon bieten Snfeften, meld&e burch Reiben berfchiebener \u00df\u00f6rpertpeile gegen einanber \u00e4hnliche \u00a9er\u00e4ufche herborbringen.\nOei ben Oeftrebnngen, allerlei Nahrung liefernbe Piere regetm\u00e4gig gu g\u00fcrten, ihre pobuction gu bermehren unb fie mohtfeiter unb bem Oolfe gug\u00e4ng\u00fccher gu machen, hat man nat\u00fcrlich auch bie Sanguften inS Stuge gefagt. OefonberS haben fich pofeffor \u00a9ofte in Fraufreicp unb Herr bon \u00a9reo in Svieft biete \u00e4R\u00fcpe bamit gegeben. Oon gelungener, bollft\u00e4nbiger Oufg\u00fccptung ift, fo biel ich meig, noch nichts gu berichten, Oagegeu haben \u00a9ofie\u2019S gueptoerfuebe eine bon anberen Zoologen auSgefprochene Oermutpung bet\u00e4tigt, bag bie afS befoubere \u00a9attung OtattfrebS (Phyllosoma) befepriebene garte \u00dfrebSform nicptS anbereS, als bie Sarbe ber Sangufie fei. Oiefe Olattfrebfe, burep bereu mit ber Oerbreitung ber Sanguften \u00fcbereinftimmenbeS Oorfomnten bie \u00e4ufammengeh\u00f6rigfeit gleichfalls angegeigt mirb unb bie 1 bis 2 goH meffen, paben einen b\u00fcnnen, blattf\u00f6rmigen, auS gmei Hauptabfcpnitten beftepenben K\u00f6rper, mit langen Slugeuftieleu unb langen, fabenf\u00f6rmig b\u00fcnnen \u00a9einen. 3luS ber grogeu SSanbelbarfeit iprer Form unb meil man ' nie\n&afcE|ent>evg unb \u00a9djmibt, toitbellofe Spiere. (33rebw, gerieben. VI.)\t41","page":641},{"file":"p0642.txt","language":"de","ocr_de":"642\t3e*?ttftifn9e \u00c4rebfe. \u00a3angfchto\u00e4nge. i\u00dfangerlrebfe. 2C{\u00eeacttten.\ngortyPangttngSorgane in intern ^\u00f4d^f\u00ee garten unb bu,rchpchtigen K\u00f6rper fanb, fdjtop man auf ihre \u00a3aroennatur, bis (S ope burd) Slufguc^t auS ben (Stent ber \u00a3angupe bie Steifet t\u00f6jie.\nSDie gloeite tnt \u00fcDUtte\u00efineer oertretene \u00a9attung ber $angerfrebfe ip ber V\u00e4rentrebS (Scyl-larus), \u00a90 djaratteripren i^n bie furgen, auf bem P\u00ee\u00fcden entfbringenben 2lugenpiele, bie blatt;\nartigen, ber \u00a9eipet entbetpenben \u00e4u\u00dferen ^\u00fcljler unb bas breite, flache, oieredtge ^opfbrupft\u00fcd. \u00aeer baS SDUttelmeer betoohnenbe \u2022 Scyllarus arctus, ein nicht Ij\u00e2upgeS ^ier, lotrb nur ioenige So^e lang, einige Wirten auS tropiphen 2Jteeren aber \u00fcber einen $up.\n\u00a3)ie Familie, gu ioetcper unfer gtupfrebS unb feine n\u00e4djpen Ver; loanbten geh\u00f6ren, \u00efantt man $rebfe im engeren \u00a9inn\u00e9 (Asta-cina) nennen. 2Bir ernennen fie an bem feitlid) etloaS gufammen; gebr\u00fccften ^obfbruPP\u00fccf, toe\u00efdj\u00e9&, fo loie ber \u00fcftachleib pd) mit einem gelo\u00f6hnlid) rec^t fePen \u00a9Met um; sBiatt\u00efrefii (Phyiiosoma).\t\u00a3)aS erPe ^uppaar tr\u00e4gt\npets grope \u00a9djeeren; audj bas gloeite unb britte ^uppaar pub bei einigen \u00a9attungen mit flctnen \u00a9feeren oetfehem\n2Da ber gemeine \u00c7lupfrebS (Astacus fluviatilis) nach feinen anatomiphen Verh\u00e4ttniffen fdjon oben ausf\u00fchrlich befdjrieben, holen loir hier nur einige SJtittheituugen \u00fcber feine SebenStoeife unb Verbreitung nadj. \u00a9r ^\u00e4lt pdj am liebften in fliepenben \u00a9eto\u00e4ffern auf, befonberS an foldjen \u00a9teiluferu, loo er gloippen ben VBurgetn ^art am VSaffer pe^enber V\u00e4urne bei \u00a3age pip oerfriecpen \u00efanm SDap er jebodj auch an pacpen Vtferpe\u00ef\u00efen unter \u00a9teinen \u00efebt, ift alten be\u00efannt, loetdje in ber pponen ^ugenbgeit heimlid) bie \u00a9tiefeln auSgugtehen unb gu Irebfen ppegten. toenig heutiger greffer gieht ber $rebS baS 2taS friphem gteiphe oor, unb ip 3l\u00fcen, loeld)e pd) an einem \u00a9eridpe gefottener S\u00eerebfe erlaben, fe\u00efjr anguembfehlen, bie SJt\u00e4gen berfelben m\u00f6glichft unoerphont gu laffen. 2Bie alle bem Slafe unb anberen unreinen \u00a9en\u00fcffen nachgeljenben \u00a9lieberthiere, pheint auch ber glupfrebS mit einem pparfen \u00a9eruchSpnne begabt gu fein; SBenigftenS \u00eeoerben pe non bem als $\u00f6ber in ben teufen unb Stehen auSgepeUten faulen gleifdje angegogen. \u00aeie im Seben fdjloarggr\u00fcnen ^rebfe loerben an ber \u00a9onne ober beim Wochen gleich nieten anberen ihrer Vr\u00fcber roth* Von ben in ihnen ^autbebecfungen oorljanbenen gloei g\u00fcrbftoffen, einem rothen unb einem bl\u00e4ulichen, toirb nur ber te|tere burd) bie gerp\u00f6rt, uub eS fommt ber anbere allein gur \u00a9ettung.\nSDie nod) fe^t beim Volle als hetlbringenb gettenben ^altconcremente auS ben VSanbungen beS SJtagenS, bie \u201e^rebSaugen\", pgurirten als lapides ober oculi cancri astaci unter ben oielett hunbert nunmehr gang auSgem\u00e4rgten ober halb Oergeffenen SJtittelchen ber \u00e4lteren $eUfunft. \u00a9o bilbeten pe einen Vepanbtheit beS ber\u00fchmten \u00a9tahlphen VeruhigungSpuloerS. \u00a9ie thuu in ghtloerform biefelbe auffaugenbe V\u00fcrfung loie eine sJteihe anberer, hutoerf\u00f6rmiger unb leichter gu befchapenber Mittel, g. V. loljienfaure ajtagnepa. \u00a9ie pnb hin unb ba noch in ben StyotheMt oorr\u00e4thig unb iourben ehemals befonberS oon Slprachan begogem ber SBotga fommen n\u00e4mlid) bie ^rebfe in fotdjen Mengen oor, bap man pe in gropen Raufen am Ufer faulen liep unb gur Versorgung ber rufpfchen 5lhothe!en loohl noch faulen l\u00e4pt, um fp\u00e4ter bie \u201eklugen\" teid;t aus bem fft\u00fcdpanbe herauSgulefem SDer gemeine glupfrebS oerbreitet pd) fap \u00fcber gang \u00a9uropa.","page":642},{"file":"p0642s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"JJait? evJmb fe (\u00a7 um met uit\u00ee\u00bb fuit gu (le).","page":0},{"file":"p0643.txt","language":"de","ocr_de":"V\u00e4renfrebsL \u00a9enteiner ^lu\u00dftreb^. \u00a9tetn\u00efrebl. Rummer.\n643\n\u00a9eine f\u00fcb\u00efihe \u00a9reitze geht bi\u00ab in bie Herta unb ben 3tvM|ev \u00a9ee in Hcaiit, bi\u00ab SRiZSa, ^a\u00ab gauze S\u00dfogcbiet unb\tSteapel.\t3m f\u00fcb\u00efid;ett Stu\u00dflattb fontntt er bei S\u00fccolajeW im Vuggebiete bot*.\nOie ^lu\u00dftrebfe be\u00ab\tOniefier,\t\u00a9nieder unb ber SBolga,\tber Hrtut itnb be\u00ab Hautafu\u00ab,\tfoWie einiger\nanberer f\u00fcbru[fifc\u00a3;er\t\u00a9ebiete,\tweihe al\u00ab brei befonbere\tWirten befdjriebeit W\u00fcrben,\tfinb fo wenig\nftreng non unferm\tgemeinen\tpu\u00dftreb\u00ab untergeben,\tba\u00df fie al\u00ab blo\u00dfe Abarten\tgelten b\u00fcrfeit.\nOie Vegriffe non 3trt unb Slbart finb zWar teine\u00abWeg\u00ab feft, Wir t\u00f6niteit aber einfiwetlen bei ber Veftimmuug ber alten \u00a9hule un\u00ab beruhigen, ba\u00df Wir unter Slbart eine Xt)ierform berftehen, Welche nur burd) geringe, burd) birette l\u00eeebergange nermitte\u00efte unb offenbar burd) flimatifhe unb \u00f6rtliche \u00a9inwir\u00eeitngen hetborgebrahte \u00dcJierfma\u00efe non ber eigentlichen, feften unb fogenannten \u00a9tammart abWeid)t.\nVMr finben Wohl im Verlauf uttfere\u00ab V\u00dferte\u00ab noch Staum unb 3e\u00fc/ auf biefe unb anbere h\u00f6here, ben Hern ber Murgefhtd)te bilbenbe fragen etwa\u00ab einzugehen.\n3m \u00a9\u00fcben nufere\u00ab S\u00dfelttheile\u00ab ftnbet jt<h eine burch branngelbe F\u00e4rbung unb eine S\u00eeeihe non \u00dcU\u00ceinutieu nom gltt\u00dffreb\u00ab abweidjenbe 2lit, ber \u00a9teintreb\u00ab (Astacus saxatilis). Oa\u00ab Vortommeit beffe\u00efben in bent einfamen unb abgefd)loffenen Vranafee ber ifiiifdjen 3nfel \u00a9hev\u00ef\u00b0 W\u00fcrbe nor einigen fahren non bent Vre\u00ablauer 3\u00b0ologen \u00a9rube bet\u00e4tigt Oer h\u00f6her af\u00ea ka\u00ab SD^eer liegenbe, ting\u00ab non bergen umgebene \u00a9ee erwie\u00ab ftd) al\u00ab fehr wenig ben\u00f6ltert; mit einer 21b art ber pl\u00f6|e unb einigen Rechten fanbett ftd) nur zahlreiche \u00a9teintrebfe. \u00a9Reiter w\u00fcrbe auch noch au\u00ab ber SCiefe non 180 $u\u00df ein Heiner Stingelwuim heraufgeholt, SDRait fragt nielleic\u00a3)t, Wie Wohl ber Hreb\u00ab unb feine \u00fcbrigen \u00a9enoffen in biefe\u00ab \u00f6be, alter 3ufl\u00fcffe eutbehrenbe 3Baffer anf\u00e4nglich gelangt fei, eine grage, Welche bei allen ifolirten SShierge&ieten wieberfehrt unb eigentlich nur im 3ufammenhange mit beit aKgemeiuen \u00a9efe^en bei* geogtaphifheu Verbreitung bei* Sebe? Wefett unb ber fie beeinfluffenben Staturerfhetnunge\u00ab unb \u00fcftaturgewalteit gen\u00fcgenb gel\u00f6ft Werben tarnt. 3\u00ab nuferem $atle tonnen Wir un\u00ab beil\u00e4ufig Darauf berufen, ba\u00df bie iftrifdjen unb balrna? tinifchen Unfein in nicht allzuferner Vorzett burch gewaltige \u00a9rbbeben Dont gefilaitbe lo\u00abgeiiffen W\u00fcrben unb ihre fettige \u00a9eftaltung unb Siibeauberh\u00e4ltniffe erhielten, Wobei, Wa\u00ab bon faft allen nicht ftiegenben Omb? unb \u00a9\u00fc\u00dfwafferbewohuern alter 3nfeltt gilt, eine Steilje ber \u00a3l)ieve feften Sattbe\u00ab mit ifolirt W\u00fcrbe. Oie beibeit angef\u00fchrten Strten ftehen bem in Storbamerita, \u00a9hili unb SRetthoUanb gefunbenen ^lu\u00dfftebfe fehr nahe.\n2lud) ber Rummer (Astacus marinus, Homarus vulgaris) imterfcheibet ftd) bom glu\u00dftreb\u00ab burd) fo geringf\u00fcgige \u00dcXftertmale, ba\u00df man, fbftematifirenb, eigentlich taunt n\u00f6thig hat, ihn in eine anbere \u00a9attung zu berfehett. \u00a9o hat er einen fdjmaleren \u00a9tirnfortfafc, uttb bie am \u00a9runbe ber flugeren W\u00fchler ftehenbe \u00a9djuphe, Welche blattf\u00f6rmig ijt bei beit ^lu\u00dffrebfen, ift bei ben Hummern fchmal unb zahuartig. Oer gemeine Rummer ber euroh\u00e4ifdjett StReere finbet ftd) bon ber nor? Wegifchen H\u00fcfte an bi\u00ab in ba\u00ab SDRittelmeer, ift jebod) fner nicht befottber\u00ab h\u00e4ufig, W\u00e4hrenb feine eigentliche Heimat bie norWegifcheit \u00a9eftabe ftnb. Oort ftnbet er ftd) mit bieten attberen \u00a9ee? thieren oot*zug\u00abweife auf ber ungeheueren Oerraffe ober Vaut, bie ftd) neben bem fyeftlanbe hin? Zieht, unb bon Welcher au\u00ab ein j\u00e4her 5tbftui*z in ben Ocean erfolgt. Obwohl nun nat\u00fcrlich ber Rummer in feinem ganzen Verbreitnng\u00eabezirfe gefangen wirb, ift er hoch nur f\u00fcr bie gifdjer einer gro\u00dfen \u00a9trecte bei* norWegifcheit H\u00fcfte eine nachhaltige \u00a9t*Werb\u00abquelle. Vian f\u00e4ngt fie in gro\u00dfen H\u00f6rbett, itt Welche fie al\u00ab n\u00e4chtliche Ohiere auch nur bei n\u00e4chtlicher SBeile uitb in buntlen N\u00e4hten hiueittzutriehe\u00ab pflegen. Oet* gr\u00f6\u00dfte Verbrauh an jpuntmern ftnbet itt \u00a9nglattb ftatt, Welche bie SBaare faft au^fhtie\u00dftid) birett bon Norwegen bezieht. Hleiue, fd)iteE fegelitbe @hiffer mit bohheltem Voben, ber al\u00ea ^ummerbeh\u00e4tter bient, fegelit in ber guten 3<^hve^3eit hw unb Wieber,\n3lud) ^odaitb berforgt fth auf biefe SBeife bon Norwegen aul. Oa\u00df fie hier in ber Ohat fehr gemeine Spiere fm\u00ef)/ erf\u00e4hrt mau auf Steifen l\u00e4ng\u00ab ber H\u00fcfte, ba fie in Vribat? unb \u00a9aft? h\u00e4ufet*\u00ab unb auf beit Oampfbooten eine faft t\u00e4glide \u00a9peife ftnb. 3h fclbft taufte itt Verge\u00ab\n41*","page":643},{"file":"p0644.txt","language":"de","ocr_de":"644\tgepnf\u00fcgige Hrebfe. Sattgf d^to\u00e4ttge. $ fl act nett, \u00a9arneelen.\neinen m\u00e4chtigen, fbenigpeng fedpg f\u00dffunb miegenben Rummer fur f\u00fcnf \u00a9ilbergrofdpen. SSenn man ten Serbtaud) oon Stimmern f\u00fcr Sotbeutopa auf f\u00fcnf big fedjg Stillionen j\u00e4prlid; oeranfdplagt, fo pept bamit tie augerorbentlidpe pudptbarfeit tiefet Spieteg in \u00a9in\u00ef\u00efang. 2)ag SBeibdfen (egt \u00fcber gfr\u00f6lftaufenb (Ster unb tr\u00e4gt biefelbeu an bem SMnterleibe unb feinen Stnp\u00e4ngen angepeftet, big unmittelbar Oor bem Sfitgfriecpen ber jungen utit fiep umper* \u00a9g ift Har, bag nur ein Heiner Srucptpeil berfetben ber \u00a9efapr, oon ben ga^treic^en, ipnen auflauernben pinben, oor alten ben Saubpfdjen, gefreffen zu Serben, entgeht, ba fie nur furze \u00dfeit Oon ber Gutter tefc^\u00fc^t merben. \u00a9ic fl\u00fcchten u\u00e4mlid) unter ipren Seib. ^\u00f6pptg erz\u00e4plt, nach pennant, bag man $u jebet 3apregzeit, befonberl l\u00e4ufig im SBinter, S\u00dfeibdpen mit \u00a9ient belaben einfange, bie jebocp in ben falten Stonaten nicpt jur \u00a9ntmidtung gelangten, uttb burep meldpe ungeregelte pttpfanzung ber Rummer unter ben Htitpern unb \u00fcberhaupt unter alten \u00a9liebertpieren eine nterfm\u00fctbige Slugs na|me madpen m\u00fcrbe* Sludp f\u00fcgt ber eugtifc|e SBeobacpter pittzu, ^a\u00a7 bie H\u00e4utung nicht in bemfelben ^ahre unb auf bag (Sierlegen folge, mag fonft bei allen Hrebfen Siegel ift; auch fcpliegt man aug bem itmpaube, bag auf bem SSruftft\u00fcd fehr gro\u00dfer Rummer mitunter Stufepein unb 9tan\u00efenf\u00fc\u00a7er fefippen, bag im reifen Stlter ber Ranzet entmeber gar nicpt ober boc| nur in grogen Bmifdpenr\u00e4itnten abgeftreift merbe.\nUnter ben Hrebfen biefer pmtlie oon gr\u00f6\u00dferem, \u00f6fonomifcpem S\u00dfertpe, mug auc| ber burc| feinen fcplaufen K\u00f6rper unb ^mar patfe, aber zierliche \u00a9cpeeren auggezeidpnete Nephrops norv\u00e9giens genannt merben, \u00aeie mahre feint\u00e2t biefeg fep\u00f6nen \u00eepiereg ift ebenfalls bie notmegifdpe H\u00fcfte, mo ic| (Sremplare oon \u00fcber einem ptg H\u00f6rperl\u00e4nge gefepen pabe. 3$ erinnere micp aber nid)t, ipn in ^Bergen ober in einer anberen normegifepen H\u00fcftenftabt auf bem pfepmarft alg S\u00dfaare gefitnben zu haben, unb fo f(peint er bort giemlid) feiten ootzufommen. dagegen mirb er in ber gro\u00dfen, nom abriatifepen Steete gegen pume pdp hinauf erftredenben 33udpt, bem \u00a9uatnero, in gro\u00dfen Mengen gefangen unb man dann fagen, centnermeife unter bem Samen \u00a9campo auf ben \u00a3riefter \u00c7if(pmar\u00eft gebraept, 3m \u00fcbrigen abriatifepen Steere, fomie im Stittels meer, femmt er feltener oor, fobag er fein ftepenber Starftartifel ift.\n\u00a3>ie artenreiepfte Familie unter ben langfepm\u00e4nzigen Bepnf\u00fcgern ift bie ber \u00a9arneelen (Caridina), oon ber allein aug ben eutop\u00e4ifepen Steeren gegen 90 Sitten befeprieben morben ftnb. 3pte pornartigen, biegfamen H\u00f6rperbebedungen, ber feitlicp jufammengebr\u00fcdte H\u00f6rper, bie groge \u00a9cpuppe, melcpe ben \u00a9tiel ber \u00e4ugeren ptpiet \u00fcberragt, babei eine meift augerorbentlicp zarte unb fep\u00f6rte prbung einzelner \u00a3peile, m\u00e4prenb anbere faft fo bureppdptig,, mie \u00a9lag finb, tpre groge 33epenbigfeit in blipfcpnellen, p\u00fcpfenben S3emegungen madjen bie meiften \u00a9lieber biefer \u00a9ruppe leidjt fenntlidp. \u00aeie \u00a9attungen unb Sitten gu uuterfcpeibeu, erforbert gerabe bei ipuen ein befonberg m\u00fcpfameg \u00a9etailpubium, mobei bie SSefdpaffenpeit ber piplp\u00f6tner, Hiefer, Seine, Hiemen unb anberer \u00a3peile mit peinlidpfter \u00a9enauigfeit gu ber\u00fcdjtdptigen m\u00e4re* \u00a9inige Sitten finb jebod) oor anberen fo gemein unb metben in folcpen Staffen gefangen unb oerfpeift, bag mir fie mit einigen anberen, burep ipre Sebengmeife auggezeidpneten peroorpeben muffen.\nSon ben \u00fcbrigen \u00a9arneelen unterfepeibet pdp bie \u00a9attung Crangon, mit einigen ipt nape; ftepenben, inbent bei ipr bie oier pplp\u00f6rner in einer Sinie eingeleidt ftnb, m\u00e4prenb bei jenen bie inneren \u00fcber ben \u00e4ugeren fiepen. \u00a3)ie fanbigen, ftadpen H\u00fcftenjtreden, befonberg ber Sorb fee unb be\u00ea britifepen \u00a9eegebieteg merben oon unz\u00e4hlbaren \u00a9d)aaren be\u00ea gemeinen \u00a9rangon beo\u00f6lfert (Crangon vulgaris, \u00a9arnate, \u00a9rauate, \u00a9primp ber \u00a9ngl\u00e4nber, \u00a9reoette ber pauzofen). Stit ben \u00fcbrigen Sitten pat er bie unOoKfommenen \u00a9epeeren be\u00ea erften bideren ptgpaare\u00ea gemein* Slug; gezeidpnet ift er burep ben faft ganz Sitten H\u00f6rper. Sur auf bem Hopfbrupfcpilb pnbeu ftdp brei \u00a9tacpeln* \u00a9ine lebenbige \u00a9epilberuug beg pmgeg ber ^pierdpen, bie uug auep mit feinen \u00a9igen; tp\u00fcmlicpfeiten n\u00e4per oertraut maept, pat \u00a9offe gegeben. \u201eSagt ung fepen, momit jener pfd;er fo eifrig befep\u00e4ftigt ip unb mag bag $ferb tput, bag er big baueptief in bie \u00a9ee pinein unb","page":644},{"file":"p0645.txt","language":"de","ocr_de":"Sftepprop!- (Gemeiner drangen.\n645\nquintet gepen t\u00e4\u00a7t, bon einem \u00a9nbe be! Str\u00e4ube! bi! gum anberen feine Sdpritte fo leit\u00eeenb) ai! feilte bei* Sattb gepfl\u00fcgt merben. Unb marurn beobadptet ber f^ifd^er bas? S\u00dffevb fo aufmerlfam? .fpcrdp! S\u00dfa! fagt er? \u00a9r ruft bem flehten, ba! 5$ferb reitenben 53uben $u, peran fommen, unb nun gept er fe\u00efbft eilig an ben Stranb, mie ba! \u00a9pier unb fein Heiner Leiter an! Ufer tommen* \u00a9Bir motten gepen unb fepen*\"\n\u201e\u00a9er \u00a9Rann ift p\u00f6ftidp unb mittpeilfam unb meipt un! in ba! ganje \u00a9epeimniff ein, ba! in bei* \u00a9pat fogleidj offenbar mirb, fobatb mir an Ort unb \u00a9telle gefomnten. \u00a9a! ^\u00dfferb giept ein SRep hinter fidp 'per, beffett SLR\u00fcnbung \u00fcber einen l\u00e4nglichen, eifernen DRapmen gefpannt ift SRadp piitteu l\u00e4uft ba! SRep fpip $u, ift aber nidpt ^ugeftricft, fonberit blo! mit einer Sdpnur ^ugebunbeit* \u00a9er (Sifen-rapmen p\u00e4lt bie SRepm\u00fcnbung offen unb frapt ben Seebobeit ab, m\u00e4prenb ba! $ferb, mit beffen \u00a9efcpirr e! burdp eine teilte berbtutben, borm\u00e4rt! gept. 9Ruit ift bei* Sattbgruitb gerabe pier mit einer Sirt efbarer Krebfe belebt, ber \u00a9anteele (Sprtmp) ober, mie ba! SSolf pier fagt, bei* Saitb^ \u00a9arneele, um fie bon ber \u00c7Hfen\u00ef \u00a9arneele (Palaemon serratus) ju unter f dp eiben* \u00a9a! \u00a9Raff biefer Sanb;@arueeleit mirb, mie ber Sifdper fagt, gu einem Sdpittiitg an bie gifdpp\u00e4nbler oertauft\"\n,,\u00a9a! 5pferb, meldpe! im teidpten Sanbe unb brei ffu\u00a7 tief im SBaffer maten unb ben fcpmereit Apparat itacp ftdp fiepen mu\u00a7, pat fdpmere Arbeit unb tommt offenbar gern auf! \u00a9roctne, mo e!, fobalb ba! Scpleppnep am Ufer, angepalten mirb* SRacpbem ber Snfdpet* ein \u00a9udp auf bem Sanbe aulgebreitet, binbet er bie Sdpnur auf unb fdp\u00fcttelt ba! \u00a9emimrnel auf ba! \u00a9ucp. \u00a9! finb mepr all jmet SJRaff, unb ba ber $ifcper belpaib in guter Saune unb auferbem bon SRatur p\u00f6flidp, magen mir el, einen Raubet bor^ufcplagen* g\u00fcr eine tleine \u00a30t\u00fcn^e b\u00fcrfen mir uni allen \u00a9\u00dfegmurf auflefen, n\u00e4mlidp 3XUel, mal nicht \u00a9anteele ift* Septere finb fepr fdp\u00f6it* Sell gibt ipre S\u00e4nge aufS^Bott an, bon biefer pier ift aber bie ttRepr^apt l\u00e4nger all 3 gott. \u00a9ie meifteu ftnb S\u00f6eibdpen, bie ipre \u00a9ier gmifcpen ben Slfterf\u00fcffeit iprel \u00f6pinterieibe! tragen, \u00a9a! \u00a9pier ift meniger ^ierltdp, all mandpe aitbere \u00a9arneeteit. Seine $arbe ift ein blaffe!, in! \u00a9r\u00fctt fpielenbe! 23raun; uuterfudpt man e! aber genau, fo l\u00f6jt e! fiep in eine Stup\u00e4ufung bon fcpmaqen, grau= braunen unb orangenen Fleeten auf, bon beueit bei ftarter SSergr\u00f6fferuttg biete fiernf\u00f6rmig erfdpeinen.\"\n\u201eSepr luftig ift e! $u fepen, mie fdpnett unb gemanbt bie \u00a9anteele ftdp im Sanbe ptacirt. SBentt ba! SBaffer einen ober gmei Bott tief ift, l\u00e4\u00a7t fiep ba! \u00a9pier ruptg ju SSobett fatten, \u00a9ann fiept man auf einen Siugeublicf mie eine tleine Staubmolte ftdp auf beibett Seiten erpeben, unb bet* K\u00f6rper finit fo tief ein, bi! fein 3R\u00fccfett faft tu einer \u00a9bene mit bem iptt umgebenben (Sanbe liegt, SRuit mirb ber SRupett ber eigentp\u00fcmlidpeu F\u00e4rbung offenbar: bie biept bei eittanber ftepeuben gtteten in berfdpiebenen \u00a9inten bon 33rauit, \u00a9rau unb DRotp gleichen ben gnbett bei Sanbe! fo botttommen, ba\u00a7 man bie \u00a9ranate, bie man nodp eben fidp pat bergraben fepen, im n\u00e4dpften Slugenbli\u00f6te nidpt mepr unter fdp ei beit fattn* SRur bie an ber Spipe be! Kopfe!, mie bie \u00a9adp= ftubenfeufter auf beit pott\u00e4ubifdpeit K\u00e4ufern augebraepteu Singen ftepeit mie ein paar SSadptpoften leudptenb pevbor, unb fo liegt ba! \u00a9pier rupig unb bor ben meiften Reinheit ftdper, menn nidpt bie etferne Sippe be! Sdpteppnepe! ben Sattb aufr\u00fcprt unb bie armen \u00a9arneeten auffi\u00f6rt unb in bie ttR\u00fcnbung be! SRepe! treibt.\"\nSieputidp, mie ber $ang ber \u00a9ranaten an ber eitglifcpen ^\u00fcfte, ift er nat\u00fcrlich \u00fcberall, nur ba\u00a7 in ber 3Reget bie armen \u00c7nf^er ipn nidpt fo gro\u00dfartig mit fpilfe eine! 3Roffe! betreiben, fonberit ipre Heineren, \u00fcber eifente ober poterne 3Rapmett gefpanuten Stepe felbft fdpieben ober fiepen.\n\u00a9ine bet* fdp\u00f6nften, ben \u00a9rangott! ftdp anreipeitbeit \u00a9arneeten ift bie nur im SDRittetmeere fidp ftitbenbe Lysmata seticauda, bereu torattenrotpe K\u00f6rperfarbe mit meiflidpen S\u00e4nglfireifen fte bor Sitten fenittlidp rnadjt*\nSRur einige \u00a9arneeleit leben in ben f\u00fc\u00a7en \u00a9em\u00e4fferit, fo in ben ^litffen be! f\u00fcblidpen $ranH reich! unb an anberen Orten be! f\u00fcbtiepen \u00a9uropa bie \u00a9attung Caridina. \u00a9ine bfo\u00a7 ber= f\u00fcmmerte Slrt berfelben ift mopl bie in ben \u00a9rottengem\u00e4ffern be! Karftel, j. S3, in ber abellberger \u00a9rotte lebenbe Troglocaris Schmidtii. \u00a9ie Skrf\u00fcmmerung bejiept ftdp auf bie Singen, metdpe","page":645},{"file":"p0646.txt","language":"de","ocr_de":"646\ngepttf\u00fc\u00dfige $rebfe. 2Vttgf$w8tt$e. \u00a9arneelen. \u00e4ftaulf\u00fc\u00dfet.\nOrgane Bei faft allen unfetirbifdjen gieren letten nnb bis aum g\u00e4ngltc^en \u00a9chiouitb oerl\u00fcmmem. Lepren mir, ber fpfiematifchen Reihenfolge nathgepenb, lieber $u ben meerbemohnenbett (Saribinen jur\u00f6d, fo m\u00e4re, mit Uelergepung anberer, megen ihrer rigentpmlid&en SebenSmeife bie Pontonia tyrrhena pemraupeben. SMefer im abriatifepen nnb SJiittelmeere nicht h\u00e4ufige \u00c4re&S lebt f\u00fcr\ngeto\u00f6pulitp parajttifcp in bei* gro\u00dfen \u00a9tedmufcpel, als bereit \u00a9aftfreuitb mir eben noch einen Pinnotheres leimen gelernt (Sr birgt fiep feboep amp nicht feiten in \u00a9cpm\u00e4ntmeit. (Sin faft auSs fcplie\u00dflicp in tiefen fiep aufpaltenbeS\nS\u00a3pier ift Typton spongicola. $Die\n\u00a9epeeren beS gmeiten ^u\u00dfpaareS fiitb fehl* entmidelt nnb immer erreicht bie eine, mehr als bie untere oergro\u00dferte, faft \u00a7mei SDrittel ber ganzen \u00ae\u00f6rp erlange. SDie $arbe ift licptbr\u00e4unltcp nnb bie ges fcp\u00efeipt\u00eareifen Weibchen ^eiepnen ftep burep Pontonia tyrrheaa,\tTypton spongicola.\teiim mennig^ ober faft lorattenrotpe\ngarbe beS gro\u00dfen Hinterleibes aus. SBenn bie Ile inen, tanm einen Bott laugen \u00a9efen, benen bie gro\u00dfe, teulenartige \u00a9epeere feht tomifcp fteht, in fturtpt gefegt ober erz\u00fcrnt \u00bberben, bringen fte burep Stneinanberfcptagett ber \u00a9feerem glieber genau ben fcpnaljenben Zen perbor, melier entfielt, meint man beit Beigeftttger 00m\nSet f\u00e4gefbrntige ^at\u00e4rn'on (Palaemon serratus.)\nDaumen auf ben Sailen auSgleiten l\u00e4\u00dft. Leiter geht aber ber lomifcp auSfehenbe \u00a9(heim nicht, ber fich einem mit ungeheurer ^jSritfc^e auSger\u00fcfteteu gBoIidfjineU oergleichen l\u00e4\u00dft, dagegen finb ritterliche (Srfcpeiuungen bie Oerfcpiebeiten Strten 001t Palaemon nnb Oertoanbten (Gattungen, treize jttfantmeu eine eigne \u00a9ippe ber ^al\u00e4monibett bilben.","page":646},{"file":"p0647.txt","language":"de","ocr_de":"^ontonia. \u00a3typton. ^a\u00efamott, \u00a9emetner $euf<|re<!ettfreb3.\n647\n3hr ^opfbrufift\u00fcd gebt born in einen fei b eif\u00f6rmig en \u00a9hnabet au\u00a7, beffen obere ^ante gej\u00e4bnelt ift. Oer Bergleih mit bem Slitter l\u00e4\u00dft ftd) nicht meiter f\u00fchren, obgleich \u00a9offe e$ oerfuht, bei feiner \u00a9djilberung be\u00ea in ben norbtfhen \u00a9ew\u00e4ffent befoitber\u00ea gemeinen Palaemon serratus. SBa\u00ea hilft eS, gerabe bon feinem ^anjer herOor^heben, ba\u00df bie glatten fo genau auf unb aneinanber gaffen, ba\u00df ba\u00a7 Bljier Wie ein Wahrer \u00a9olbat unb \u00e4Saffenfneht immer in B\u00dfaffen geht, i\u00dft unb fht\u00e4ft? hinter bem hetbifhen Slulfehen ftedt Weber $raft noch S\u00dctuth, unb troh oielj\u00e4hriger Beobachtungen ber im Aquarium gehaltenen f\u00dfat&monen tonnte nie Wahrgenommen Werben, ba\u00df ftd^ einer feinet gef\u00e4hrlich au\u00eafebenben <Sqote\u00a7e^ junt Angriff ober jur Abwehr bebient h\u00e4tte. (Sine anbere $rage, welche ber engtifdhe Beobachter ebenfalls aufwirft, ift e3 aber, ob nicht burch ben blo\u00dfen 9Inbltct ber brohenben SS affe mancher $eiub be\u00ea ^reb\u00eahen\u00ea muthlo\u00ea gemalt wirb. 2luh biefer f\u00e4gef\u00f6rmige i\u00dfat\u00e4mon tommt fo maffenhaft befonber\u00ea au ber frang\u00f6ftfd^en Etorbt\u00fcfte \u2014 at3 \u00a9reoette, (Salicoque, Bou; quet it. f. W. \u2014 unb Weiter \u00f6ftlich gegen ba\u00ea beutfehe EReer gu oor, ba\u00df er gu einem ausgiebigen fRahrung^; mittel wirb. (Sr unb bie anbereu i\u00dfal\u00e4monen, oon benen Palaemon squilla im \u00dcRittetmeere ber h\u00e4uftgfte,\nWerben beim Wochen roth, W\u00e4ljrenb bie meiften \u00fcbrigen \u00a9arneelen, Wie auch ber gemeine (Srangon, burch bie 3u\u00ab bereitung farblos Serben*).\nSin bie eben abgehanbelte gro\u00dfe Orbnung ber 3ehni f\u00fc\u00dfer reihen jtdj burch ben Befih geftielter, beweglicher Singen, aber abWeidjeub in ber \u00a9tieberung beS F\u00e4rbers, unb ber \u00a9teEung unb ^orm ber Kiemen, noch ein i\u00dfaar Heinere \u00a9ipben au; jun\u00e4chft bie SJtautf \u00fc\u00dfer (Stomato-poda). fltachbem' wir, ohne uns auf fpe^ieEe Be* fchreibung ber ^\u00f6rperformen unb fhftematifch Wichtigen Bheite eintaffen %u t\u00f6nnen, eine Eteihe, Wie ih ^offe, lebenbiger unb an^iehenber \u00a9hitberungen ber Sebent Weife fo mancher h\u00f6heren $rebfe h^ben an unS oor\u00fcber gehen laffen, barf ih ben tRaturfreunb, bem eS um eine (ginftht in baS SSefen ber gormenbilbung unb beS unenb^ lih manhfdttigen gormenWehfeB bei h\u00f6hfi einfaher \u00a9runblage ju thun ift, wol)l ^umuthen, eine Slrt biefer ERautf\u00fc\u00dfer, ben gemeinen ^eufhrehentrebS (Squilla mantis) beS ERittetmeere\u00e4 fih etwas n\u00e4her au^ufehen unb mit bem gtuprebS ju oergleihen. Sluh Wirb nur auf biefem SSege eine aUm\u00e4lige Orientirung unb Borbereitung f\u00fcr baS Berft\u00e4nbni\u00df ber fhwierigeu formen ber niebern f\u00f4rebfe angebahnt Werben tonnen.\nOhne bie (Sinfiht in bie \u00f6p\u00fctfSmittet unb SSertjeuge gum Seben ift baS Sehen felbft unoerft\u00e4nblih. Unter allen ben h\u00f6heren \u00dfrebfen mit geftielten Slugeu ift ber ^eufhrecfeutrebS berfenige, beffen ^\u00f6rperringe am meiften oon einanber unabh\u00e4ngig bleiben, unb burh bereu Oerfhiebene, namentlich in ben \u00a9liebma\u00dfen fid) anSpr\u00e4genbe \u00a9ntwidtung eine h\u00f6hft eigent\u00fcmliche unb intereffautc fRaubthier ;Organifation heroorgebraht Wirb. Oer\n\u00aeer gemeine \u00a7eufdjretfen!re\u00df\u00a7 (Squilla mantis.) (CSttodS berfleinert.)\n*) Diejenigen Sefer, melhe fih etma mit bem \u00a9ammein unb m\u00fchfamen Beftimmen ber \u00e4ebnf\u00fc\u00dfigen \u00c4rebfe abgeben molten, m\u00e4hen mir als auf ein \u00f6ortreffliheS \u00a7\u00fclf\u00a7mer! aufmertfam, auf: geller, bie \u00a9ruftaceen be3 f\u00fcblihen \u00a9uropa. Crustacea podophthalmia. SSien, 1863.","page":647},{"file":"p0648.txt","language":"de","ocr_de":"648\ngebuf\u00fcffige $rebfe. Sangfchtoanje. 3Rau\u00eff\u00fcfjev. \u00a9pa\u00eftf\u00fcger.\nSoibevtijeil eut|\u00e2\u00eft tie 2Ber\u00ef\u00a3euge jttm (Sifp\u00e4hen,\nSeu djt\u00efrel&\u00ea (Leucifer).\n_5Rat. \u00aer \u00f6\u00a7e 2i/2 Sinie. d eine Sriife. h $etj. ac gro\u00dfe \u00a9djlcigaber. n SRerbenftrang.\nunb bem gefteigeiten 9lthembeb\u00fcifni\u00a7, toeldjed macht, ivte ber jpeufchiec\u00efen\u00efiebd ift.\ngaffen unb 3evrei\u00a7en bei* Sente, bel SKitte\u00ef\u00ef\u00f4rpei tr\u00e4gt bie \u00a9angbeiue, unb bei geftiedte, mit biet; tel gloffe anliegenbe #intei\u00ef<$rpei vermittelt bte rapibeu Schtoiminbetoegungen,\n\u00aead bei ben \u00a9ecapoben fo fepi audgepi\u00e2gte S^\u00fcctenfc^itb ftnben toil piei auf eine horizontale, faft oievfeitige flatte lebuciit. \u00a9d I\u00e4\u00a7t fotoohl bie ooibeien Sprite aid bie Vier hinteieu Dringe bed ^opfbiuftft\u00fccfed fiei unb mithin febftft\u00e4ubig bctoegliip. Sie giofjen tui^en Su g en ftub auf einem oorbevften, betoeglicpeu fringe eingepftauzt, auf melden ein bie iuueien g\u00fchlhbriter tiagen\u00ab bei Dring folgt. 3>\u00a7i b\u00fcttner, bieigltebiigei Stiel tilgt bici \u00a9etfjeltt. Sit ben uutei beut Driicfem fcpilbe touigelnben \u00e4tt\u00a7eieit guplein f\u00e4llt und eine lange, bem Stiele angepiige S\u00e7puppe auf. Sie fie umgebenbeit Rippen unb bie ben Obei; unb Unteifiefem bed glu\u00a7fiebfed entfprechenben SJtunbtpeile l\u00f6mten nui an frifchett obei in Spiiitud cmfbetoahiteu, nicpt an getiocfneteu \u00a9lemplaiett in ipreit \u00a9inzel|eiten eifauut toet^ ben, finb auch toeuig abtoricheitb. Sagegen ift bie 3apl bei \u00a3>ilfdfiefei obei \u00c4iefeif\u00fcfje bttid) .\u00c7eiangieljeu bei beibeit, bem elften unb freiten gufjpaaie bei 3ehnfiigei entfpiecpenben \u00a9lieb* mafjett auf f\u00fcnf $aare oeintepit; biefeaUe, mit Sudnapme bed elften ^\u00dfaaie^, finb mit einem, tote etneDReffeilliuge etit^ufcplagenben \u00c4laueitglteb \u00bbeiferen, unb namentlich ift bad eine beifelben buicl) S\u00e4uge unb St\u00e4lle unb buidj bie langen unb fpipeit 3&hne bei f(halfen klinge ein and; gezeichnete^ Sngiip ; unb \u00a9leiftoeitzeug getooi; ben. Such bet beit Dtaubinfetteu (Mantis u. a.) fommeit biefe \u00a9leifbeiite ooi, fein anbeied \u00a9liebei= t|iei ahei h^t eine fold)c gange Dteipe neben bem DRuttbe flehen. Sttf beu fchon fieien, bad Jjj\u00e4\u00a7t liiert mehl oom Dt\u00fcdenfdjilbe bebedten Dring, toe\u00efd;ei bad lepte ipUfdfiefeipaai ti\u00e4gt, folgen Vrei ftaite Dringe, beieit Anh\u00e4nge totebeium anbeid gefoimt finb uttb aid Stoffen unb Seine oeitoenbet toeiben. Sei gio\u00a7e ^inteileib ift abet* bad eigene liehe fr\u00e4ftige Setoegungds unb tRubeitoeilgeug, mit eiueibieiteitgloffe-enbigenb. Sie beinaitigen Sttp\u00e4nge bei f\u00fcnf ooibeien Sbfchuitte biefed \u00a3>tuteiletbed tiageit b\u00fcfchelf\u00f6nnige Kiemen. 3$re Sudbehnuttg eutfpiicht bem regen Slutumtauf bei fo mudfetfi\u00e4ftigen, lebhaften Spielen gelteub","page":648},{"file":"p0649.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9enteilter \u00a7ettfdjredenfre\u00a3>3. geitc^t\u00efre\u00eft\u00e9.\n649\nOie Squilla mantis be\u00a3 \u00e4\u00c4ittelmeereS foirb Blo3 7 Soll lang unb fommt at\u00f6 au^gieBig unb roo^\u00effd^tttecfenb auf ben SJtarft. \u00a9ine Heinere, 4 go\u00df lange 31ft, Squilla Desmarestis, ftnbet jt<h, auffer im \u00fcftittelmeer, aud^ im Nattai.\nOie Familie ber \u00a9pattf\u00fcffer (Schizopoda) enth\u00e4lt eine Oteihe Heiner ftietdjfdjqltger, im hohen S\u00f6leere teBenber $reBfe, Welche, oberfl\u00e4chlich Betrautet, ben \u00a9arneelen gleiten. Shrc Kiefers f\u00fc\u00a7e unb \u00a9angBeine ftttb aBer gleichgeBilbet, tragen nad) aufjett einen langen, geglieberten Anhang unb erfcheinen bel\u00efja\u00efB at<\u00a7 gehalten. SDie gr\u00f6\u00dfte Verbreitung hat bte \u00a9attung Mysis, bereu Slrten Befottberl im atlantifchen Ocean nub ben n\u00f6rbtichen Leeren bortommen. \u00a9cpon in ber 1780 erschienenen VefchreiBuitg ber gr\u00dfnf\u00e4ttbifchett Ol)iere bon bem hodWerbienten ^\u00dfrebiger unb \u00e4JUfftonar Otto gaBtictuS Wirb bon \u00fcD7pftj\u00a7 gefagt, bafj fte mit einigen auberen Heilten Xfyexfyen bie Hauptnahrung be\u00ea gro\u00dfen \u00a9t\u00f4nlanbWale\u00ea (Balaena mystieetus) auBmadje. (SB fei wuttberBar, toie bie Heinften Ohtere (bie SJlpft\u00e9 ftttb noch nicht einen 3t>H lang), eine aulreidjenbe iftahrung f\u00fcr bie gr\u00f6fjten aBgeBen unb ba3 Material ber Ungeheuern dftaffe \u00a9pect liefern tonnte. \u00a9ie feien jeboch im gr\u00f6nl\u00e4nbifdjen dJteere fo h\u00e4ufig, ba\u00a7 ber V3at Blo\u00a7 ba3 Sftaut attfgufperren Brauche, um biete taufenb getttropfen mit bem 2\u00dfaffer eiuftr\u00f6meit ju laffen. Unb ttutt tomme t\u00a7m bie Vorrichtung ber \u00c7ifdjBeiup\u00efatten $u gute, hinter Welchen, Wie hinter einer \u00ef\u00ef\u00eeeuge, bie Veute gur\u00fcdBleiBe. (SB fcheine fogar, al3 oB bie f\u00f4reB\u00eachen burdh bett \u00a9lan^ unb bie gafent ber glatten ange^ogeit W\u00fcrben unb bon felbft in baB grofje SJtaut beB VSa\u00efe\u00ea fpajierten.\n\u00a9leidh Mysis hat atnh bie \u00a9attung \u00a3eud)tfreB3 (Leucifer ober Lucifer) feine Kiemen unb ift \u00fcBerbie\u00e4 bon fo aBWeicpenber, ntatt fann fagett, abenteuerlicher \u00a9eftalt, bag bie \u00a9pfiematifer \u00fcBer feine \u00a9tellung noch itidjt im Staren ftttb. \u00a9leid) Weit borgefchoBenen VeoBachtung^poften flehen bie W\u00fchler unb lauggeftielten Slugen am Vorberrattbe eine\u00ea langge^ogetten ^opfgliebe\u00ea. Sn Weitem WBftanbe bon ihnen, Wo n\u00e4mlich ber Vorbertpett be\u00bb \u00ae\u00f6rper\u00a3 in ba\u00ea feitlich ^ufammengebr\u00fccHe uttb nach born erweiterte ^opfbruftft\u00fcd \u00fcBergeht, Befinbet ftch bie dJhtub\u00f6ffnung, umgeben bon ben, Wie itt einem V\u00fcfcpel jufammengebr\u00e4itgteit liefern unb ^Wei i\u00dfaar Hipfieferpaaren. Shuett reihen ftdj unmittetBar ttod) einige Veittpaare att. Oer fftachletB ift im V\u00dfefentliehen Wie Bei ben 3ehn= f\u00fc\u00a7ent Bef<haffen. 2Xuch bie \u00a3eud)tfreB[e ftttb VeWopner beB hohen 2Jteere3 unb geh\u00f6ren unter bie bieten Ohiere, Welche burd) ihren pho\u00eaphorifcpen \u00a9tan^ ba3 SUteereMeuchten herborhriitgett.\nZweite Prbniutg.\nl\u00ffto\u00c7\u00eercBfe (Amphipoda).\n!^en SKamett g\u00efoPye&fr Ijflt eine \u00fcber bte ganje (?vbe verbreitete unb meift in uti^\u00e4f); tigen Snbtbibuen Beifamnten borfommenbe Orbnung bon ber \u00a9igenfehaft fehr bieter ihrer SOtte glieber empfangen, mit augerorbeittltcher Veheitbigfett fowopl im S\u00f6affer ftogweife ^u fd)Wittttneit unb ju h\u00fclfen, af\u00ea auch attgerhalB beffelBett bie tollften, ihre eigne Hope oft um baB \u00a7unberts fache \u00fcBerfteigenbett \u00a9priiitge au^uf\u00fcprett. $iele fiup feitlicp gitfammengebr\u00fcdt unb erhalten bautit eine entfernte $lepnlid;feit mit ben \u00a9arneelen, bon betten fte feboch, Wie bon allen gepm f\u00fcgertt burch bie \u00a9lieberung ipre3 \u00c4\u00f6rperS Wefentlich aBwetd>ett. 3um ieid)terett Verft\u00e4itbnt\u00a7 beB bar\u00fcBer gu (Sagenben Wirb man ftch fafi \u00fcBerad in Oeutfchlanb ben gemeinen $tohs freB\u00ea (Gammarus pulex) ober gan^ nape berwanbte, jum Oheit Wohl noch uttBefchrieBette Wirten berfdjaffett f\u00f6nnen, Welche gu Oaufenbett unter \u00a9teilten, Hol$ uttb in 3^'fehuitg Begriffenen Vflait^entheilen am \u00a9ruttbe uttferer flte\u00a7eitben \u00a9eW\u00e4ffer uttb ant Otaube bon \u00a9een uttb gr\u00f6\u00dferen Oeichett ^u h\u00e4nfen pflegen.","page":649},{"file":"p0650.txt","language":"de","ocr_de":"650\ngloptrebfe. Hehlf\u00fcger.\nSkr ftdj mit bet \u00a9lieberung bet 3^nfii\u00a7ev intb bei* gnfeften tertraut gemalt, toitb mit gntereffe auch bie neue (Srfcfjeinuitg mit bem fdjon Setannten tergleidjen. 95ou ben brei Stuft; ringen bel gnfettel ift bet torbete (man fehe \u00a9. 8 b. Sbl.) ^ier toEft\u00e4nbig im Hopf aufge; gangen, meiner\ttestete ztoei fhenbe,\tb. h*\tnidjjt geftielte, facettirte Singen, ztoei\t5)3aar g\u00fchler\nunb auger ben\tbrei Hieferpaaren ein\tHiefetfugpaar tr\u00e4gt. Oie beibett\tfreien Stuft;\nringe ftnb fo gebaut, toie bie f\u00fcnf Slbfdmitte bel ^eibe^, unb bem entfpredjenb ftnb fieben s\u00dfaat Seine f\u00fcr bie Ortlbetoegung torl)anben. \u00a9ieben \u00a9egmente bilben and) ben meift nidjt mertlich abgefe^ten Stachleib ober ^oftabbomen; alle, mit Slulnahme bei lebten, tragen ebenfaUl Seine, ton benen jeboch bie brei erften ^3aare ftch in g\u00f6nn unb Senu^ung ton ben brei lebten unterfcheiben. Ourch feite toirb n\u00e4mtid) ben Slthmuuglorganen, toetche in Stattform an ben Seinen ber torberen Seibelabfdmitte angebracht ftnb, ununterbrochen Skffer jugefpiett, eine Op\u00e4tigMt, bie man leicht an ben fonft ruhig tiegenben Spieren beobachten \u00efann. 3ht Wfym? beb\u00fcrfnig ift fehr grog, inbem fie\tIeid;t\tin \u00a9efagen abfterben, too nicht burch\tSegetation f\u00fcr\nSteinigung bel\tSkfferl geforgt ift.\t$n\tflachen \u00a9ef\u00e4gen ober in Stquarien mit\tflachem Staube\ngehalten, fammeln fte ftch halb in ber feilten Staffer; fRichte, too burch ihre Se; toegungen bie Suftabforp; tion gef\u00f6rbert toirb.\nOie gr\u00f6\u00dften Slntphi* poben toerben ettoa einen 3oE lang, bie meiften er; reichen bannt einen halben 30U, unb tiele bleiben barunter. Stur eine fehr geringe 3a^^ lebt im f\u00fcgen Staffer. 'Oie augerotbeut; lieh zahlreichen Setoohuer\nS)et gemeine glo^\u00efreS\u00ea (Gammarus piilex).\tbel SJteetel halten ft<h\ntheill an ben H\u00fcften auf,\nMannt unter bem Stamen ber \u00a9anbppfer, theill begeben fie ftch auf bal hohe SJteer hinauf. Stoch anbere bauen ftch \u00a9eh\u00e4ttfe aul ^flanjentheilen ober graben Stohren im Schlamm unb @anb. Sul ben gorfchungen bei b\u00e4nifdhen 3oologen Hr\u00f6pet ift bebannt getoorben, bag, abtoei\u00e7heub ton ber Serbreitung ber meiften anberen Shiere, gerabe bie ht\u00e4fnorbifchen SJteere fehr zahlreiche Sitten beherbergen, meift in einer ganz erftaunlidjen SRaffe ton gnbitibuen. gnbem fte nun torzugl; toeife ton thierifchen, in 3erfehung \u00fcbergehenben Stoffen leben, toerben fte all Slaltertilger ton h\u00f6chftem Stulen. Oie Slefer groger Oelphine unb Stele, toetche, ber aEm\u00e4ligen g\u00e4ulnig \u00fcber; laffen, bal Steffer im toeiten Umfteil terpef\u00eeen unb bamit einer Stenge Shierbrut ben Untergang bereiten to\u00fcrbett, toerben in burzer 3eit oott ben SiiEtonen ftch einfteEenber glohtrebfe rein fbelettirt. \u00a9ie terfehen alfo all bie Organe ber Statur;@efunbheiBpolizei biefelben Oienfte, toelche in ben Oropengegeuben ton ben Slalgeiern mit fo grogem Sergn\u00fcgen \u00fcbernommen toerben, terarbeiten aber febenfaEI eine toeit gr\u00f6gere SJtaffe fch\u00e4blicher \u00a9toffe aB leitete.\nOer oben abgebilbete gloprebl ift ein Stepr\u00e4fentant ber gamilie ber glohbrebfe i. e. \u00a9inne (Gammarina), bei toelchen bie beiben torberen ber oben erto\u00e4hnteu fieben gtear Seine bei Hopf; trugt;Stbfdjmitte! burch bie gur\u00fctfgefd&lagene Hlaue \u00a9reifbeiue ftnb. Stile, toeld;e fpriugen t\u00f6nneu, haben einen zufammengebr\u00fcdten H\u00f6rper, unb ihre h\u00fcteten Slfterfugpaare, toelche bie \u00a9prung; betoegung rermitteln, ftnb griffelf\u00f6rmig. @o leicht man ftch ben gemeinen glohtrebl terfchaffeu \u00efann, fo fchneE ift man mit ber Seobadjtung feiner hertorftecheuben \u00a9genfdjaften fertig.","page":650},{"file":"p0651.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9etttetner glo\u00dffrebr. dalitru\u00ea. i\u00df\u00dfroninta. \u00a9a\u00dfretta.\n651\npeilt ftdj, inte gefa\u00dft, am \u00a9titube feister, aber nidjt faulig ioerbettbet \u00a9eio\u00e4ffer, am liebjten unter gr\u00f6\u00a7ereit \u00a9teineu uttb ^o^ftttcfett auf unb na\u00dfrt fidj botgugrtoeife non S\u00dfftangenftoffeu, ffelettirt g. 33. im ^erbft meifter\u00dfaft bie in feine \u00a9eio\u00e4ffer fadenben dlatter. $ebt man einen folgen, i\u00dfuen \u00a9cpuf} gelb\u00e4\u00dfrenbcn \u00a9teilt fa\u00df auf, fo finbet man fie geio\u00f6\u00dfulidj bidjt gebv\u00e4ngt, gro\u00a7 unb fleht burc\u00df eiitattber ft\u00dfettb unb liegenb. 21 ber faum f\u00fcllen fie fid) geft\u00f6rt, air fie fdjon mit gr\u00f6\u00dfter Hurtigkeit nac\u00df allen PUdjtmtgen aureinanber fliehen, um \u00dfinter ben erften beften \u00a9egenjtanb fid^ ioieber gu berbergen. diejenigen, ioeldje an bem aufgenommenen \u00a9teine \u00dfaften bieiben, fuc\u00dfen mit energifdjett deioegungen ber Hinterleiber ftdj lorgumadjen unb feitlidj fidj forifdjneHenb, o\u00dfne eigentlich gu \u00df\u00fcpfen, bar rettenbe \u00a9lement gu gelohnten, \u00a9elingt i\u00dfuett bar ttic\u00dff halb, fo trodnen i\u00dfre Kiemen ein unb fie finb befonberr an ber \u00a9oune fdjnell l)in. der \u00a9runb i\u00dfter fd)leunigen 2tuTret\u00a7enr ifi jebenfadr nidjt blor in ber gurdjt bor bem fidj \u00fcfta\u00dfettben, fonbern botg\u00fcglidj in ber t\u00ebidjtfdjeue gu flie\u00dfen. denn \u00df\u00e4lt man fie in einem @ef\u00e4\u00a7e, fo ifi bar erfte, ioar fie t\u00dfun, einen m\u00f6glidjft buntten 5\u00dfla\u00df unter einem SB\u00efatt ober liefet aufgu= fudjen. 3c\u00df \u00dfabe feit einigen fa\u00dften im glo\u00dffrebr ein fe\u00dft paffenber gutter f\u00fcr meine Olme (Proteus) gefunben. die dime ftnb burc\u00dfaur nidjt gu beioegen, tobter gutter aufgune\u00dfmett. kleine Ptegenio\u00fcrmer nehmen fie gloat, aber, toie mir fdjeint, nidjt befonberr gern. 2tn glo\u00df= frebfen freffen fie fiep gang bid. \u00a9eto\u00f6\u00dfntidj geben bie glo\u00dffrebfe, tnbem fie beim dorbeifdjioimmeit ben dim attber\u00a9djnau|efi\u00dfeltt, felbft biefem blhtben, ioemt and) recht be\u00dfenbett d\u00dfiere, bar heie\u00dfen gum ^ufdjitappeit.\nSlltfjet bem Gammarus pules finb aur^ ben f\u00fcfjen \u00a9eio\u00e4ffern \u00a9uropar nodj einige ioenige, i\u00dfm fe\u00dfr na\u00dfe fte\u00dfenbe, unb ga\u00dflteidje Wirten attr bem SCReere befdjriebett. Stnbere frei im dfteere tebenbe \u00a9attungen rei\u00dfen ftdj an, ioeldje fidj butdj bie S\u00e4ngenberp\u00e4ltniffe ber g\u00fc\u00dflet unb bie defdjaffen\u00dfeit ber deine untetfdjeiben, fo Orchestia, Talitrus unb bie befonberr in ben norbifdjen SOteeren bertretene \u00a9attung Lysianassa. die Sitten bon Corophium graben fidj \u00a3\u00f6djet in ben \u00a9djlamrn, biejenigen bon Cerapus bauen fidj, ioie bie Sarben ber Pjt\u00dfganiben, e\u00dflittbrtfdje \u00a9e\u00df\u00e4ufe, ioeldje fie mit fidj fdjleppen.\ndurd\u00df einen gebrungenen, plumpen K\u00f6rper mit gtofern, gleidjfam aufgetriebenen $opf ifi bie gamilie ber parafitifdjett glo\u00dffrebfe (Hyperina) gefenngeidjuet. Siudj mangeln i\u00dfuen bie \u00a9prungbeine, unb, obioo\u00dfl gefdjidte \u00a9djtoimmer, palten fie fidj meift an gifdjen unb SJlebufen augeflammert. \u00a9o bie abgebilbete Phronima.\n3m engften Slnfdjtuf an bie glo\u00dffrebfe folgen bie ^e\u00dflf\u00fcfget (Laemodipoda), fetten gleidjenb burd; bie derloadjfung ber T\u00f6pfer mit ben erften druftringeit, bon i\u00dfnen abioeidjenb burc\u00df bie g\u00e4nglic\u00dfe derfiimmerung ber Hinterleiber, \u00a9eio\u00f6\u00dfulidj finbett ftdj an gioei ^eiberringett Hath f\u00f6rmige Kiemen fiait ber deine. 3hbem, ioie gefagt, artdj ber gioeite druftriug mit beut ffopfe eng berbunben ift, befomnten bie d\u00dfierdjett bar Slnfe\u00dfen, alr ob bar erfte gtt\u00a7paar i\u00dfnen an ber $e\u00dfle f\u00e4\u00a7e. \u00a9r ftnb gioei, ttt Slurfe\u00dfett unb Sebenrtoeife fe\u00dfr berfc\u00dfiebette Haubtgattungen gu unterfd\u00dfeiben. die erfte, Caprella, \u00dfat einen b\u00fcnnett, fabenf\u00f6rmigeit, geftredten K\u00f6rper, die beiben erften deiupaare \u00dfabett bar borte\u00dfte \u00a9lieb berbidt, bie brei \u00dfinterett ^3aare geftredt. die ga\u00dfireidjeit, brei bi.r fec\u00dfr Linien langen Sitten palten fiep auf ben dangen unb Sllgen ber SDReere auf unb geio\u00e4\u00dfreit, in t\u00dfrer $teiu\u00dfeit bon ben meifiett defuepertt ber dteerer g\u00e4ttglicp \u00fcberfepeit, bem deobabpter ber unfe\u00dfeinbaren dpierlebeur in iprem dretbeu ein angiepenber \u00a9djaufpiel. \u00a9ie\n/I //\nTalitrus.\nPhronima, 3/i bergt.","page":651},{"file":"p0652.txt","language":"de","ocr_de":"652\ngtoh\u00efrebfe. Affeln.\nftnb bie toasten Kurnev unter it;ren f\u00efaffengenoffeu, inbem fte gefdjictt trie bie riffelt uub mit rieten S\u00dfurgetb\u00e4umen unb Binbungen an unb gtrifdjen ben garten Steften ber unterfeeifchen Stiniatur;Batbungen ftch betregen, gorttr\u00e4hrenb munter uub gefdj\u00e4ftig, flehen fie rortheithaft ron ihren \u00dfunftgenoffen, ben Balftfcht\u00e4ufen (Cyamus) ab. \u00a9er K\u00f6rper biefer ift eif\u00f6rmig\nffie\u00ef|Ifu\u00a7 = ft\u00efo\u00efj\u00efre6\u00a7 (Caprella). gttoaS bergr\u00f6\u00dfert.\tSB alfifcfjlau\u00eb (Cyamus).\nunb ftad) gebr\u00fccft, mit Keinem, fumaient ^opftheit; and) ftnb bie brei hinteren SBeiit^aare turg unb fr\u00e4ftig. 3h* Same befagt bie f<$marofeenbe SebenBtreife auf \u00a9etphineu unb gr\u00f6\u00a7eren Baten, auf bereu \u00a3aut fie feflgeftammert unb f\u00fcr ben S3ecbad;ter taugtreitig ihren Bohnft| aufgefchtagen haben.\ndritte Printing.\nStffetn (Isopoda).\n^)ie attgemeine Stnorbnung ber ^\u00f4r^ertheite ber Sffe\u00ef\u00efrebfe ift berfettigen ber gtotjtrebfe \u00e4hnlich. 3h^ \u00aerpf tr\u00e4gt ein S\u00dfaar fibenbe dugen, bie fieben freien Sruftringe tragen Seine ron meifi gleichem Suchen, iretdje nur fetten mit \u00a9feeren enbigen. \u00a9ie Dringe be3 Sbbomen belaufen fidfj hWem\u00e4 auf fecp, unb ein tridjtige\u00eb \u00dfenngeichen alter Sffetn, bie ft<h faft aUe \u00fcbrigen^ auch burdb ihren ftach gebr\u00fcdten K\u00f6rper fenntlich machen, ift bie Umtranbtung ber Seine be3 Sachteibel in \u00a9o^etytatten, tretche af\u00ea mhmung\u00eatrerzeuge bienen, \u00a9ie Beibcheu tragen an ben Sruftf\u00fcgen blattf\u00f6rmige Anh\u00e4nge, tretche eine Sruttj\u00f6bte gut* Aufnahme ber \u00a9er unb ber jungen in ben erften Sagen nach bem Stulfcht\u00fcbfen bitben. \u00a9ie jungen ftnb gtrar ben Sitten \u00e4hntich, h&\u00ef>en iebodj nr<h\t3a^1 ^er ^\u00f6rfterfegmente uub \u00a9tiebmagen. 3\u00ab\nihrer \u00a9efammtheit geh\u00f6ren bie Stffetn gu ben fteiueren $rebfeit, ihre mittlere S\u00e4nge ift V\u00bb bi\u00bb 1 \u00dfott. \u00a9ich auch befonber\u00ea rrn in g\u00e4utnig \u00fcbergehenben \u00a9ubftangen n\u00e4hrenb, ha^en ritte 8ro\u00a7e Slnpaffung^f\u00e4higteit au bie rerfchiebenfte SebenStreife enttricMt, inbem fie im f\u00fcgen unb im fatgigen Baffer, auf bem Sanbe, unb gtrar fotroht an feuchten, trie an trocfenen Orten, enbtich gtrar gr\u00f4gtentheit\u00ea frei, aber auch parafttifch auf giften unb auf anbern trufiern rorfommen.\n\u00a9ie gamilie ber S a nb affetu (Oniscodea) ift u. B baran \u00efennttich, bag ba3 te^tc Slfterfugpaar in g\u00f6nn ron \u00a9riffeln beiberfeit\u00e8 \u00fcber ben Hinterleib herrortritt. 2lber auch ohne bieg unterfcheiben fie ftch ron ben \u00fcbrigen at\u00f6 Sanbbetrohner, bie ftch meifi an feuchten Orten, im \u00a9chatten ron Stauern, unter gro\u00dfen \u00a9teilten, in Lettern unb \u00e4hnlichen Orten auf* hatten, iro fie af\u00ea leicht freite unb einer bumpfen, mit Bafferbampf gef\u00e4ttigten Suft beb\u00fcrftige Befen ftch behaglich f\u00fchlen. Son ihren Stfterf\u00fcgen ift nur ba\u00a7 innere Statt b\u00fcnnh\u00e4utig unb at\u00f6 dthemorgan bien\u00efic^, ba\u00ea \u00e4ugere, ron fefterer Sefchaffenheit, bitbet \u00fcber bem auberen einen f^\u00fc|enben,","page":652},{"file":"p0653.txt","language":"de","ocr_de":"SSalftfdpau\u00ea. SO\u00eeauer feller* unb Slotfaffc\u00ef. S\u00d4afferaffe\u00ef. fugelaffel.\n653\nbie Aurtrodnung Derhiubentbeu Oedel. Vei benjentgen Wirten ber \u00a9attuugen Oniscus, Armadilli-dium n. a., Voetc^e an gang trcdnen, aud) fonnigen Orten leben, fdjeint neben jener fhtoadfen fiemenatljmung nod) eine Art t>on ^uftat^mung ftatt gu pitbeit, inbeut in bem Derberen Siemens bedel fid) fein \u00fcergtoeigte, luftf\u00fcljreube Z\u00e4unte ftnben, i\u00fceldje burd) \u00a9galten ftdj nadj Au\u00dfen \u00f6ffnen foden. Allgemein befannt unb bon emppubfamen \u00a9ee\u00efen alr efelerregenbe Olpere betrachtet fitib bie Mauer aff el (Oniscus murarius) unb bie Heller aff ei (Oniscus scaber), treibe gleich ben anberen Mitgliebern if)rer \u00a9ruppe, il)reit flacheren K\u00f6rper nicht gib famntenlugelu f\u00f6nnen. Oiefe ^\u00e4figfeit bep^en bie 3\u00ceollaffein. Von biefett inar befonberr bie gebr\u00e4uchliche SMlaffel (Armadillo officinarum) fr\u00fcher unter beut kanten \u201eMittepeber\" ein Diel berfdjriebener aber mot)t nicht fehr mirffamer Artitel ber Apotljeten. Oie $\u00e4lle, meiere erg\u00e4hlt foerbeu, ba\u00df nadj bem \u00a9enuffe Don einigen felterm\u00fcrmern bie hePi\u00f6Pen Vergiftungrerfdjeinungen aufgetreten feien, Derbienen leinen \u00a9lauben, ba, toie Martint), ber Verfaffer einer \u00fcftaturs gefd)id)te ber f\u00fcr bie ^\u00bbeiltunbe nichtigen Ofjiere, fagt, bie unfchulbtgen ' f eKer* m\u00fcriner in manchen \u00a9egenben air Volfrmittel in toeit gr\u00f6\u00dferer Menge ohne alle fdj\u00e4blidjen folgen genommen ioerben.\nVon ihnen unterfdjeiben fi<h bie 2Bafferaffeln (Asellina) burdj ben gepredteren formet unb Verb\u00fcrgung ber Ainge ber Hinterleiber, mit Aurnaljnte ber gro\u00dfen fchilbf\u00f6rmigen lebten. Sa, bei ber gemeinen 28 a ff era f fei (Asellus aquaticus) befiehl ber gange Hinterleib aur einem eingigen gro\u00dfen fchilbf\u00f6rmigen Segment. Oar einen halben Soll lange Ohier ftnbet ftch \u00fcberall, in Reichen unb \u00a9r\u00e4ben. Oie \u00fcbrigen \u00a9attungen ber SBafferaffelit leben alte im Meere, \u00a9ine ber artenreidjpen ift idotea. Oie meiften finb wtfdj\u00e4blidj unb ohne toefenflidje SBebeutung. Aur oon einer eingigen $ornt, ber 1 bir 2 Sinien langen Limnoria terebrans, Don ben englb fdjeit l\u00fcften, mirb angegeben, ba\u00df fie burd) Vertagen ber unter S\u00f6affer befnbltdjen H^loerler fehr fch\u00e4blich fei,\nOie fotgenben Familien famt man air \u00a9djmimtn^Affelit gufammen faff en, inbeut bie blatten hinteren Afterfu\u00dfhaare mit bem \u00a9nbgliebe ber f\u00f6r^err eine gloffe bilben. Unter ihnen finb alloerbreitete, an ben l\u00fcften befonberr ber m\u00e4rmeren Meere in ung\u00e4hlbarett Mengen dop lommenbe Ohiere bie f u g e \u00cf a f f el n (Sphaeroma). Oie fugetaffel ber euroh\u00e4ifdjett l\u00fcften (Spbaeroma serratum) ftnbet ftch \u00fcberall an peinigen Ufern auf ber SBaffergr\u00e4nge. \u00a9te lebt gefeEig unter ben \u00a9teilten unb rollt fidj bei ber Ber\u00fchrung ein, \u00a9ie geto\u00f6ljnt pdj audj an bar bratifche 2\u00f6affer, unb ich h\u00fcbe fie bei bem Uebergange ber ferla in bie aKm\u00e4lig gum Meere ioerbenbe Vudjt bei \u00a9ebenico in Oatmatien in einem laum einen talgigen Veigefdjmad geigenben Staffer angetroffen, Auch unter ben btinben Vetoohuent ber \u00a9eto\u00e4ffer in ben Irainer H\u00f6hlen bepnbet pdj eine f ugelaffel (Monolistra coeca).\nOie n\u00e4djpe Familie, bie ber f^ifdjaffeln (Cymothoadae) bepeht \u00fcorgugrmeife aur Arten, ioeldje auf ber Haut ober ben fiemeit ber gifdje fdjmarohen. Oer Heine fopf unb bie entmeber nur an ben brei erpen ober an allen paaren ber Veine bepnblidjen gro\u00dfen flauen geidjnen fie oor ber oorigen Familie aur,' \u00dfu ihnen g\u00e4hlett bie gr\u00f6\u00dften riffeln, gtoei god lang unb bar\u00fcber.\n\u00a9ine merfm\u00fcrbige Vert\u00fcmmerung unb eine tj\u00f6djp auffallenbe \u00e4u\u00dfere sugeiaffet (Sphaeroma). \u00aeefd)ted)troerfd)iebenheit tritt bei ben \u00a9arneelaffein (Bopyrini) ein,\nAffeln, ioeldje Dorguglmeife in ber fiement)\u00f6hte ber \u00a9anteelen, nach meinen ^Beobachtungen auch, miemohl feiten, ber S\u00dforceHanen fdjmaroheu. Mau erlennt bar Oafeiit ber unbequemen \u00a9\u00e4pe an ber beulenartigeu Auftreibung ber fohfbntpft\u00fcder. Oiefe toirb nur burch bie, ihren \u00a9atteu\nSe\u00ef\u00eferaffe\u00ef\n(Porcellio).","page":653},{"file":"p0654.txt","language":"de","ocr_de":"654\nAffeln. Atoluffenfr ebfe.\nfe^r \u00fcberlegenen Bkibcpen pertorgebracpt, ite\u00efdpe, nacpbem fie fiep fefigefept, in bie Breite auf\u00f6pme\u00fcen unb big gut Unfeunilicpfeit fiep aufbl\u00e4pen unb alle \u00a9pmmetrie Verlieren. \u00a9ie t>icl Heineren 9Mnncpen, melcpe gang gierlidp gegliedert Heilen, fragen tpren B3opnfip an 1er Unterfeite 1er B\u00f6eibdpen auf.\n\u00a9ine let len angef\u00fchrten Familien 1er Affeln niept gut fpftematifcp untergubringenbe aber in it>re A\u00e2pe geh\u00f6rige \u00a9attung, Praniza, gleicht burep He Berfcpmelgung 1er Bruftringe mit lern topfe unb in ihrem ganzen Augfepn ben \u00dfepnf\u00fcgetn, hat aber unter anberm bie fi^enben Augen ber Affeln nnb mag ung bagu bienen, bie Beifpiele ber unglaublichen Marias bilit\u00e4t beg frebgtppug 31t termehren. BB\u00e4prenb einer gugenbperiobe, too bag 3^^ter einen Keinen topf, groge Singen uub einen (Saugr\u00fcffel heftet, lebt eg parafitifdp auf terfepiebenen \u00a9eeftfdpen. gn biefem \u00dfuftanbe terparrt bag Bkibcpen, \u00fcber melcpeg fiep bag SJt\u00e4nn^en burep einen coloffalen tier? eiligen topf unb m\u00e4chtige Oberliefer erhebt.\n\u00a9en Abfdpnitt \u00fcber bie Affeln meig ich nicht heffer $u befcpliegen, alg mit Anf\u00fcptung einer Beobachtung meinet ^reunbeg grip \u00dcJt\u00fcller. \u00a9iefelbe beftnbet fleh in feinem geiftreidpen Bucpe \u201ef\u00fcr \u00a9atmin\" unb bezieht [ich auf bag Borpanbenfein gmeier formen tonBt\u00e4nndpen f\u00fcr eine ein* g ige Art Bkibcpen. \u00a9g ift eine mit \u00a9tpeeren terfepene Affel ber \u00a9attung Tanais, treidle ton ben \u00a9pftematifern in bie A\u00e4pe ber gemeinen BSafferaffel gebracht toirb. \u00a9r madpt im \u00a9ingang feiner \u00a9arfteHung ber merfm\u00fcrbigen \u00dfmeim\u00e4nnerfepaft barauf aufm er tf am, bag, mo bei ben truftern panb? ober fchienenf\u00f6rmige Bilbtragen torfommen, biefelben bei ben SA\u00e4nucpeu \u00fcberhaupt [tarier alg bei ben Bkibcpen entmicfelt gu fein\tpflegen unb\tbei ihnen oft\t31t\tgang\nunterp\u00e4ltnigm\u00e4giger \u00a9t\u00f6ge\tanfcpmellen. \u00a9ie BHnferfrabbe\t(Gelasimus)\tpat ung oben\tein\tBei?\nfpiel baf\u00fcr geliefert, \u201e\u00a9ine\tgmeite \u00a9igentp\u00fcmlicpfeit\", fagt\tgr. Bt\u00fcller meiter, \u201eber\ttruffer?\nmannepen beftept niept feiten\tin einer reicplicpen \u00a9ntmicflung\tgarter g\u00e4ben\tan ber \u00a9eigel\tber\ttor?\nbereu g\u00fcpler\", ttelcpe man jept mit Bt\u00fctler unb anberen Autorit\u00e4ten f\u00fcr \u00a9erudpg? ober p\u00f6cpft feine Baftorgane p\u00e4lf, eine Anfiept, in meldper man burep bie Bpatfacpe beft\u00e4rtt mirb, \u201ebag auep fonft ja bie m\u00e4nnlidpen Bpiere niept fetten burep ben \u00a9eruep beim Auffp\u00fcren ber Bkibcpen ge? leitet it erb en\".\n\u201eBei unferer \u00a9cpeerenaffel nun gleichen bie jungen Sk\u00e4nndpen big gut lepteu, ber \u00a9efcpledptg? reife torauggepenben H\u00e4utung ben Bkibcpen; bann aber erleiben fie eine bebentenbe Betmaublung. g\u00dfag babei bag akerfm\u00fcrbigfte ift, fie erfepeinen nun unter gmet terfepiebenen \u00a9eftalten, \u00a9ie einen betommen gewaltige, langfingrige, reept bemeglicpe \u00a9epeeten unb ftatt beg eingigeukkieep? fabeng ber Bkibcpen bereu etwa 12 big 17, bie gu gmei big drei an ben \u00a9liebem ber g\u00fcpler? geiget ftepn. \u00a9ie anbew bepalten bie plumpe \u00a9epeerenform ber Bkibcpen; baf\u00fcr aber ftnb ipre g\u00fcpler mit weit gaplreicperen SRiedpf\u00e4ben augger\u00fcftet, bie git 5 big 7 beifammen ftepen.\"\n,,\u00a9g mar nat\u00fcrlich, baran gu beuten, ob niept etwa gwei terfepiebene Arten mit fepr \u00e4pn? liepeu Bkibcpen unb mepr terfepiebenen Bt\u00e4nucpen gufammeu lebten, ober ob niept bie Bt\u00e4nncpeu, ftatt in gwei feparf gefepiebenen g\u00f6nnen aufgutreten, nur innerhalb fepr Weiter \u00a9r\u00e4ngen ter\u00e4nberlicp m\u00e4ren, gep tann meber bag \u00a9ine noep bag Anbere annepmen. Unfete \u00a9epeereuaffet lebt gmifepen biept terftlgten BBafferf\u00e4ben, bie einen etma goUbileu Uebergug auf \u00a9feinen in ber A\u00e4pe beg Uferg h\u00fcben. Bringt man eine \u00a3anb toll biefeg gr\u00fcnen gitgeg in ein gt\u00f6geteg \u00a9lag mit reinem \u00a9eemaffer, fo fiept mau halb feine S\u00f6\u00e4nbe fiep mit $unberten, ja Baufenben biefer Keinen plumpen meiglidpen Affeln bebeefen. \u00a90 pabe icp mit ber einfachen Supe manepeg Baufenb, unb icp pabe mit bem \u00dcJiifrogfope tiele \u00a3uuberte burepgemuftert, aber icp pabe feine Berfcpiebenpeiten unter ben Bkibcpen unb feine \u00dfmifepenformen gmifepen ben gmeierlei Bt\u00e4uucpen auffiubeu f\u00f6nnen.\"","page":654},{"file":"p0655.txt","language":"de","ocr_de":"\u00fcD\u00eeoluffen\u00eereBfe.\n655\nSSie unfer \u00a3anbrmann in 33ra\u00dflien bie x>erfc\u00ef)iebene SlurBt\u00efbung ber \u201eRacler\" nnb ber \u201eSUedjer\" gu erfl\u00e4ren unb gu \u00a9unften ber \u00aearfoin1fd)en ^eorte gu oerfoenbcn fud\u00df, muffen fotr \u00efetber an biefer (Stelle Leiter mitgutBeilen unr oerfagen.\nMiette $rbnun0.\n2)\u00eeoIuff enfte&fe (Poecilopoda).\nSn ben gr\u00f6\u00dferen Slquarien fte\u00a7t man fe^t Imu\u00dfg b)iefe einen Bi\u00bb gfoei gu\u00df langen flauen $reBfe Don \u00a9eftalt eine\u00bb mit langem (Stiel tserfdjeuen \u00a9afferolr.\nSetrad\u00dfen foil* guerft ein \u00a9remplar Don oBem \u00a3)er K\u00f6rper ift Bebedt Don gfoei \u00a9Silbern, \u00a9ag erfte gr\u00f6\u00dfere ift BalBmonbf\u00f6rmig. \u00a9eine \u00a9den enbigen mit einem (Stapel. \u00aeie (Seitens t\u00a7eile Breiten \u00dfdf Don gfoei Be\u00dfad)eltcn S\u00e4ugrfauten aur, au foetcfjen aud) bie Beibeu faft nierens f\u00f6rmigen facettirten Singen liegen, gfoei einfache Slugen Beftnben \u00dfdj me^r einanber gen\u00e4hert foeiter na\u00df) beut SSorberranbe gu. SJiit biefern, bar ^o\u00dffbru\u00df; pdf Bebedenben ^angertljeil i\u00df burcB ein fa\u00df gerab= liniger \u00a9elenf bar Hintere fa\u00df fedjrfeitige <Sd\u00dflb Derbunben, gegiert burd) geigne unb ftarfe feitltc^e (Stacheln. tiefem foieber ift ebenfalls gelenfig ber lange fdjarfe (Sd^foang\u00dfa^el eingef\u00fcgt. \u00aea bie SCljtere oft langfam an beu S\u00f6\u00e4nben ber gro\u00dfen \u00a9largef\u00e4\u00dfe, in foeldjen fie in nuferen Slquarien gehalten foerben,\nBinaufgufdjfoimmen B\u00dfegett, ^at man airbann ^im rei\u00dfenbe SJht\u00dfe, bie B\u00f6djft fonbevBar ge\u00dfe\u00fcten \u00a9lieber ber SSaudjfette unb iljren \u00a9ebraudj gu Beobachtern Obgleich foir fd)on gefoohnt \u00dfnb, bie \u00e4ftunb\u00f6ffuung ber ^reBfe nicht am SSorberenbe gu \u00dfnbeu, fo i\u00df fie gu nuferem \u00a9r\u00dfaituen Bier nodj foeiter air gefo\u00f6hnlich baDon entfernt, umgeben Don fechr \u00dfkar mit (Sdjeeren enbigenben \u00a9liebma\u00dfen. \u00aear Dorber\u00dfe 5J5aar, bar fleinfte, ftel\u00df gang Dor bem SJiunbe unb b\u00fcrfte ben F\u00fchlh\u00f6rnern entfprechen. SDie barauf folgenben brei \u00df$aare, burdjaur ben (ScBeerenBeinen ber gehnf\u00fc\u00dfer gleichenb, gelegnen fiel) burd) ein aBgerunbeter, mit Dielen fleinen SDorneu Befe|ter H\u00fcftglieb aur, mit foelcBem ber $rebr faut. SlBfoeidjenb ift biefer \u00a9runbs glieb ber Beibeu folgenben \u00a9liebnta\u00dfeu gebaut, fo\u00e4ljrenb bie \u00fcbrigen jenen Dorberen gleichen.\n\u00a9Benfalir noch auf ber Unterfeite ber gro\u00dfen halbmonbf\u00f6rmigen (Sdnlbe\u00ea i\u00df ber gro\u00dfe \u00a3>edel Befeftigt, foeldjer fidf) \u00fcber bie f\u00fcnf $aar Bitten, air bRnber unb Kiemen ihre \u00a9ieu\u00dfe leiftenbeu \u00a9liebma\u00dfen ber Hinterleiber legt. \u00aeer (Sdjfoangftachel, an beffeu \u00a9runb \u00df<h bie Deffuung ber SDarmcanair \u00dfnbet, i\u00df Bei ben bar \u00a9i oertaffenbeu jungen nod) nicht oorhanbeu, eben fo nicht","page":655},{"file":"p0656.txt","language":"de","ocr_de":"656\t\u00dcD\u00ceo\u00efu\u00effenfrebS. Itiemenf\u00fc gier.\n\u00ee>tc Hinteren Schmimrnf\u00fcge. Oie jungen haben jeboc^ itn Uebrigeu fcpoit bctS gange \u00a9epr\u00fcge i^rev \u00a9Item.\nlieber ihre BebenSmeife fd^reiBt poppig: \u201eOteBintuluS bemohueu bie aftatifc^ett SD^eere toon ben Mo\u00fcuUen bis 3apan, bie Antillen unb bie Stifte beS f\u00fcblicpen \u00fcftorbameri\u00efa. Sie fehmtmmeit fchlecpt, \u00ef\u00f9ed)en noch langfamer, \u00efommcn bet tr\u00fcbem \u00ceBetter bennoch h\u00e4ufig anS Sanb unb fdjieben fi<h, bemeglichen Selben \u00bbergteid&bar, \u00fcber fanbige \u00a9treten fort. 3m Meere toermeilen fte meift nur an tiefen Orten, tonnen gpihe bureaus nicht toertragen unb toergraben fich in ben Sanb, iuenn bei ihren Ausfl\u00fcgen bie (Sonne fte \u00fcberrafdjt. 3hre Bahrmtg ift nur nnimn\u00efifdf \" 3m {\u00fcblichen \u00dcRorbamerifa foU man fte als Sdjmeiuefutter tocrmenben, unb in* (Shina igt man ihre (Sier. Oag bie SSilbett fidb> bei* Schmaugftacheln alS Bangenfpifsen bebienett, toerfteht fiep eigentlich toon felbft.\nOie Bermanbtfchaft ber Molu\u00effen\u00efrebfe gu ben \u00fcbrigen $rebfen ift feineSmegS flar. So fehl* matt, bei oberfl\u00e4chlicher Ber\u00fccfftchtigung ihrer \u00a9r\u00f6ge unb ihres fo entmic\u00efelten ganger\u00bb geneigt fein m\u00f6chte, fte ben gehnf\u00fcgern angureiheu, fo meni\u00df geht bieg an bei bet* g\u00e4nglich abmeicpenben SluSbtlbung unb SSertheilung bei* \u00a9liebutagen, gu betten einzelne Sftaturforfcher fogar bie aller; bingS bemeglichen fabeln beS hinteren ScpilbeS rechnen gu m\u00fcffen glauben. Stnbere, toielleicpt n\u00e4here ^Beziehungen ergeben ftch gu ber nun folgenden Orbnung bet* ^iemenf\u00fcgler unb ben gang toorloeltlichen Brilobiten.\nSBir merfen hier gum erften Male in nuferem 9lbfcf)nitt einen, uns in betn toorliegenben $atle leibet* nicht Sluffdfjluf} gebenden Blicf auf bie Bormelt. UeberaU, mo uttS auS bet* Begleichung mit ber gegeitm\u00e4rtigen Sch\u00f6pfung bie BermanbtfchaftStoerh\u00e4ltniffe ber unS gerabe befch\u00e4ftigenben Bhmre nicht flar merben, haben mir bie Buffchl\u00fcffe in ihren untergegangeiten Borfahren unb bereu Begtehungen gu ihren eiuftigeu Umgebungen gu fuchen. 3Bir merben itt ber $olge mieberholt btefett lohnettben 2Beg einfchlagen, auf meinem allein mir bie Bebemelt als eine Einheit toerftehn t\u00f6nnett, nicht als eine bloge gufammenraffuttg untoerbunbener (Surioftt\u00e4ten. 2lu<h bie Betrachtung beS heutigen Limulus an ftch unb in Berbinbung mit ben anberett fe^t lebenben Strebfen l\u00e4gt unS unbefriebigt, fein Beben, mogu auch bie \u00a9efcpichte feines Bebens m\u00e4hrenb ber (Sntmicflung ber (Srbe geh\u00f6rt, bleibt unS unflar. 2Bir femten limutuSartige ^rebfe auS toerh\u00e4ltnigm\u00e4gig fr\u00fchen (Srbperrobett; allein fte machen bie fhftematifche Stellung nicht beutlicher. Oer litpographifche Sanbftein toon Solenhofett, ber eine Beipe ber mertm\u00fcrbigften, uitfere Slnftcpten \u00fcber bie (Sut; mictlung ber Ohiermelt tl\u00e4renben f\u00c7offxle geliefert hat, unb einige anbere Schichten bergen $rebfe, bie ftch ben Molu\u00eften\u00efrebfeu unmittelbar anfcpliegeu, Oie eigentlichen BerbinbuttgSgliebet* gu ben anberett Drbnungen harren aber noch ihrer (Sntbectung.\nf\u00fcnfte $rintuitg.\n\u00c4tctttenfitf 1er (Branchiopocla).\n\u00aeie tneifiett 2\u00ab Ziffer gvogen SIMIjei\u00efung geh\u00f6rigen Svefcfe Beftljen Eilte [i\u00a7ilbfi>vraige 'ober mufchel\u00e4hnliche Schale, meWfje, toon bet* Biicfenhaut auSgeheub, ben Vorher bis auf bie Seihen ber (Sliebntagen gu toerp\u00fcllen pflegt. ^Ibgefepen aber toon biefer, nicht allen (Sattungen gu\u00efont; uteubett Oede, fcheiben fie ftch toon ben \u00fcbrigen Greifen burch ein minbet* beutlicheS 3erfallen beS K\u00f6rpers itt gefouberte gr\u00f6gere 9ibfchnitte unb ben mehr ober minbet* tooKft\u00e4ubigen Mangel eines BrufttheileS mit feinen \u00a9Itebmageu. (SS fehlen alfo h\u00e4ufig bie \u00a9liebmagett, melche ben palfS;","page":656},{"file":"p0657.txt","language":"de","ocr_de":"\u00c4iefenfuf}. \u00c4iemenfttfj. Salinen *$ietnettfufj.\n657\nfiefetn ber 3eptf\u00fcfjer entfprecpn w\u00fcrbe, unb mit ihnen oft aud) ba\u00a7 gWeite I\u00dfaat ber Unterliefet*. Oejto auggebilbeter ftnb bie \u00a9liebmafen beg Hinteren f\u00f4\u00f4rperabfhnitteg, bie Wir oben, um ipt \u00bbon bem bent Snfeftenleibe entfpredpnben ^bfcputte gu unterfdjeibeu, Utahletb*) nennen mu\u00dften. Sie ftnb entWeber alle ober nur bie 0 orb er en oon ihnen blattf\u00f6rmig unb gu Sternen unb f\u00c7loffett umgeWanbelt.\nCubent and) bei ihnen bag Verhalten gur Au\u00dfenwelt fepr einfach unb einf\u00f6rmig \u00bberl\u00e4uft unb burdjang feine Slnhaftgpunfte gu brillanten S\u00e4uberungen gibt, muffen bie gum S^eil feh\u00bb eigenth\u00fcmlihen 3\u00fcge tper Sortpflangunggweife unb \u00a9ntwidlung unfer Sntereffe erregen unb beliebigen. Bon ben meiften Hiemenf\u00fc\u00a7\u00efent finben ftdj bie aBeibdjeit maffen^aft, bie Sft\u00e2nnchen fetten. $a \u00bbou einigen ber gemeinften \u00a9attungen, g. B. bem f\u00f4iefenfujj, ftnb bie Munden \u00fcbers haupt erft \u00bbor Burgern aufgefunbeu worben. Bon aitbern fommeit fie nur eine furge 3e^ ^ ^apreg \u00bbor, unb eg folgen ftd) w\u00e4htenb ber \u00fcbrigen Sonate mehrere \u00a9enerationen ope 3uthun ber Stt\u00e4nndjen. 2lud) barin unterfcp eibet. ftc^ ber #aufe in feiner \u00a9efammtheit \u00bbon ben anberen Drbnungeit, bafj feine meiften SBeftanbt^eite im f\u00fc\u00a7en S\u00dfaffer leben. \u00a3>ie\u00a7 beutet auf eine uralte SlbgWeigung \u00bbon bem \u00bborwettlichen stamme ber f\u00f4rebfe; unb in ber Xljat ftnb bie \u00e4lteften ung big jep befannten, bie unten aufguf\u00fcpenben Orilobiten, am n\u00e4dpten mit einer \u00a9rufope ber Siemens f\u00fcfjer, n\u00e4mlich ben 5\u00dfhhUopoben \u00bberwanbt.\nOie Familie ber Blattf\u00fcfjler (Phyllopoda) umfa\u00dft bie gr\u00f6\u00dften ber fep tebenben Brancpopoben, gwar nur in Wenigen, aber auggegeidjneten \u00a9attungen \u00bberbrettet. 3hv b\u00fcnnputiger K\u00f6rper ift meift \u00bbon einer fcplbf\u00f6rntigen ober gweiflappigen Schale bebedt unb tr\u00e4gt an ben gablreidjen Gingen beg ^Rad^Ieibeg gehn big fedjgig ^\u00dfaare blattf\u00f6rmiger Sd)Wtmmf\u00fc\u00a7e mit ^iemeitanpngen. Oen jungen fept foWop bie Schalenh\u00fclle alg bie reiche $\u00f6rpergliebermtg ; and) erhalten fte ein frembartigeg Slugfepn burcp bie alg 9\u00eeub er organe bienenbett gro\u00dfen S\u00fcpov, Welche bei ben aug;' gewad)fenen 3>nbi\u00bbibuen mehr ober Weniger entgegen. Sie fchwintmeit auf bem fft\u00fccfett uttb feptt burd) ip maffenpfteg \u00a9rfheinen an Orten, Wo fte $ape lang nid^t bemerft w\u00fcrben, ^Denjenigen in \u00a9rftauiten, ber nicp weif?, ba\u00a7 ihre \u00a9ier bie \u00a9ntwidlunggf\u00e4pgfeit bewahren, aud) wenn fte mepere 3ape eingetrodnet lagen. Oie\u00a7 gilt befottberg \u00bbom \u00aeiefenfujj, Welcher gern auf liefen ttad) UeberfchWemmungen ftd) einfteXIt.\nSDie \u00a9attung ^temenfufj (Branchipus) geprt gu einer fleinen \u00a9ruppe mit gejtietten, beweglichen Slugett; aud) ift fein K\u00f6rper nid^t \u00bbon einer Sd)ate umh\u00fcllt. Oie meiften Wirten ber befannten acpgep leben im f\u00fcfjen B\u00dfaffer; bag gr\u00f6\u00a7te ^utereffe beanfprudjt aber ber (Salinen* $iemenfu\u00a7 (Branchipus salinus ob. Artemia salina), welcher nicp blofg im Bteere, fottbent aud) in f\u00fcnftlid) angelegten (Salinen unb in weit \u00bbom SJteere entfernten, aber alg SSJteereg\u00fcberbleibfel angm fepnben \u00a9algfeen unb (Salglacpn bei 93inuenlanbeg maffenpft \u00bborfommt. SDag Sperren wirb nur wenige Sinien lang.\tbaffelbe in ben fdpn giemlic^ concentrirte (Salglauge euts\npltenben 23otti^en ber (Seefalgfaline bei \u00a9reifgwalb, unb man erg\u00e4plte, ba^ bag f\u00e4p 5lbfterben ber Strtemien bag 3st\u00ab|en f\u00fcr bie Arbeiter fei, ba\u00a7 bie \u00abSalgl\u00f6fmtg pnl\u00e4nglidl) burd; 3Serbunftung an ber (Sonne concentrirt unb gum SSerfteben geeignet fei. 2lu<^ in beit (Salinen beg f\u00fcblidjen ^ranfreicf), in ben nat\u00fcrlichen (Salinen \u00bbon Slbana bei 2:arfug, wo eg \u00bbon bem befannten fReifenben JS\u00ceotfdhP beobachtet W\u00fcrbe, in ben Patrons (Seen \u00a9gppteng, nach \u00a9cpmarbag Bericht, unb an anberen Orten ift bag \u00a3per gefunbett. Unter bem tarnen ber Artemia Oudneyi ift bieg \u00bbon 53ogel auf feiner innerafrifanifchen Obeife entbedte Opier betrieben, weldjeg alg \u201e^egganwunn\" bie^algsttnb 3batronfeen Weggang beo\u00f6lfert unb, mit SDatteln gu einemSBrei gefnetet, gegeffeu wirb.\n(Sehr merfw\u00fcrbig ift aber bie 93erbinbung, in Welche unfer Branchipus salinus mit einigen anberen ^rebfeu burch bie Beobachtungen beg Botaniferg Sv* Unger mit ber (Sage \u00bbon ber\n*) Sir h^ben jeboch biefeu tebrud, welcher bem gew\u00f6hnlichen \u00a3eben ganglih fremb ift, nicht c\u00f6nfequent gebranht.\n^afc^eit\u00f6erg unb\tmirSellofc Spiere. (Sre^m, SOjie\u00efIe&en Yl.)\n42","page":657},{"file":"p0658.txt","language":"de","ocr_de":"658\nKiemenf\u00fc\u00dfer. Vtattfft\u00dfer. 2\u00dfaf ferfl\u00f6\u00df e.\n\u201epaumgebornen\" Aprobite getraut korben ift. Stuf feiner 3^eife in \u00a9pent befugte er auh bie Wenigen Ruinen ber \u00a9t\u00e4tten, metdje ber\u00fchmte ^eUigt^\u00fcmer bei* dpripen Siegesg\u00f6ttin maren. Angeregt in biefen Uafftpen Umgebungen pr Nahforpung, me\u00efdje phPaltfhe, nat\u00fcrliche (SrfMeinungen etma pr \u00a9utfteljung ber \u00a9age beigetragen hatten, m\u00fcrbe bie Aufmer\u00effam\u00efeit auf bie mirftpe \u00a9haumbitbung geteuft\u00bb \u201eVor Allem fteht feft\", fagt Unger in feiner Vefhreibung ber Bnfel \u00a9pent, \u201eba\u00df eine \u00a9chaumbitbung, mie fte an ben Kiiften mm 5\u00dfapoS \u2014 bem etnftigen ber\u00fchmten \u00a7eiligthum ber Aprobite \u2014 mahrgenommen mirb, faum irgenb mo anberS in biefem \u00a9rabe unb in biefer Vepaffepeit borfommt unb baher moht pr \u00a9ntfieljung jener Vergeltung mefenttp beigetragen haben mag.\"\n\u201e\u00a9(hon m\u00e4hrenb meines erften Aufenthaltes in Sarnafa habe ih eS nicht untertaffen, au bem nahen \u00a9alpe bem im SNonate SN\u00e4r$ unb Anfangs April in gro\u00dfer SJteuge an feine Ufer heran? getriebenen \u00a9haume meine Aufmer\u00effam\u00efeit ppmenben. SDerfeXbe umf\u00e4umt einen SEheil beS Ufers mit einem meinen bemeglpen \u00a9treifen unb erfheiut bei einer n\u00e4heren ^Betrachtung auS flehten btenbeub mei\u00dfen, bpt aneinanber liegenben unb nicht leiht berg\u00e4nglidjen Vl\u00e4Shen pfammem gefegt.\" \u2014 \u201e\u00a9djbn beim Auftefen, maS mit einem Bnfeftenf\u00e4nger gepalj, unb bem \u00dfufammen? batten beS \u00a9haitmeS mit ben \u00a3\u00e4nben, gem\u00e4hrte ih, ba\u00df ber feine \u00a9haum eine Stenge fleiner, mie \u00a9anb anpf\u00fchtenber K\u00f6rnchen enthielt\u00bb 2>ie Unterfuhung beS nah >f?aufe gebrahten \u00a9haumeS geigte p meiner Vermitnberung ftatt beS muthma\u00dflpen UferfanbeS fXU^riaben bon \u00a9iern, bie an Volumen bie anbre mei\u00dftihe pifhen ihnen borhanbeue \u00a9ubftang bei meitem \u00fcbertraf. (SS untertag nicht gro\u00dfen \u00a9hmierigfeiten, biefe (gier, bie bollfommen gut unb lebensf\u00e4hig maren, als biejenigen eines KrufterS unb par ber in biefer \u00a9egettb h\u00e4ufigen fteinen Krabbe Pilumnus hirtellus (eine Vogenfrabbe) p erlernten. 3Me ungeheure SNenge biefer \u00a9ier l\u00e4\u00dft bermuthen, ba\u00df biefe Krabbe pr Vrutjeit bon bem nahen SNeere nah bem \u00a9atgfee fomrnt, um ba ihre \u00a9ier abpfefcen. \u00aea ein KubifpU \u00fcber eine Ntidton fother \u00a9ier enth\u00e4lt, ber ftahe Nanb beS \u00a9eeS aber auf \u00a9trecfen bon einer hatten \u00e4fteile 1 Sott h*P htoS mit fopen \u00a9iern bebecft ift, fo l\u00e4\u00dft fp barauS auf bie unenblihe ^nptbarfeit biefer Spiere ein \u00a9hlu\u00df giehen.\"\n\u201eAu\u00dfer biefen \u00a9iern bon Pilumnus mar ber \u00a9haum inbe\u00df uoh bon einer mei\u00dfen heutigen unb einer mehr formtofen pleimigen \u00a9ubftanj gebitbet, ja biefe pleimige Ntaffe ift atS baS eigenttihe \u00a9ubffrat beS \u00a9haumeS anpfehu, ohne meldjen feine Gilbung unm\u00f6gtih m\u00e4re.\" \u2014 \u201e^en bei meitem gr\u00f6\u00dften Anteil baran Ratten pei Piere, bie gleichfalls P ben Krebfen geh\u00f6ren unb bort, mo fte borfommen, [ih ftetS einer ungeheuren Verbreitung erfreuen, b, i. Artemia salina unb eine Cypridina (fiehe biefe \u00a9attung meiter unten \u00a9.662.). \u00a9S gelang mir fomoht bon ber einen mie bon ber anbern pmlp unberlepe Spierf\u00f6rper herauSpfinben, meiftentheilS febod) nur Vnpptfe, bie fp leiht beuten lie\u00dfen, nahbem einmal bie VerglepungSfmntte gefunbeu maren. SSenn man mei\u00df, ba\u00df bie Artemie fomoht in \u00ef\u00fcnftlpen, als in nat\u00fcrlichen \u00a9atinen pmeiten in folher Ntenge borf\u00f6mmt, ba\u00df mehr Sthterf\u00f6rper als 2Baffertropfen borhanben finb, menn man erf\u00e4hrt, ba\u00df biefelbe, obgleih ein fleineS faft mifroffoppeS spiereben, im Innern AfrifaS bnrh feine ungeheure Nteuge fogar als Nahrungsmittel benuP merben bann, fo ergab fp mohl bon felbft, ba\u00df ihr Auftreten unb ihre Berfepng in bem fepten \u00a9algfee bon Sarnafa eine gro\u00dfe Nlenge fhleimiger \u00a9ubftanpt liefern fonnte. \u00a3)aS \u00a9leihe bann and) bon Cypridina gefagt merben, bie jeboh eigentlich ein SNeereStljier ift unb fp in biefem \u00a9alpe nur nebenbei ftnbet.\"\nNahbem unfer ber\u00fchmter \u00a9em\u00e4hrSmann auf bie analogen Uferbitbungen in ber unmittel? baren N\u00e4he bon f\u00dfapoS hi\u00abgen?iefen, mo fp \u201ei\u00e4hrtp pr Beit ber S\u00f6interft\u00fcrme borpgtp an bem \u00a3\u00fcget, morauf einft ber Stempel ber \u00a9haumgebornen ftanb, halbmannShohe bihte mei\u00dfe \u00a9haummaffen fammeln, bie niht fetten bom SBinbe lanbeinm\u00e4rtS getragen merben\", plie\u00dft er fo: \u201edaraus ift bemnah erfptlp, *>a\u00df bie Anfammtung bon NteereSpaum an biefem \u00a9eftabe eine fehr in bie Augen fpingenbe \u00a9rpeinung ift, eS aip fr\u00fcheren mar, unb baher allerbingS ber Anfpt bon ber \u00a9ntftehung ber Aprobite p \u00a9runbe liegen \u00efaun, unb par um fo mehr, als","page":658},{"file":"p0659.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9alinen = tiemettfu\u00df, Kiefenfu\u00df. Simnabia.\n659\nbicfeXBe in bei* \u00a3pat all ein 3e^ett w^geW\u00f6bn\u00fcd^er \u00a9rucptbarfeit angefepen derben mu\u00df itnb audp ber tinblicpen Sluffaffitng bel bon \u00fcftaturreligion geleiteten 23oltel n\u00e4per all attel Slnbere tag.\"\n2Bir lenten bon biefer \u00a9rcurfton $ur Stebelgothu ioieber ein in bal profaifdpere \u00a9eleife unb gelangen ju bem mit ftpenben Slugen begabten Kiefenfu\u00df (Apus). 25er K\u00f6rper ber $mei befannten, in Mitteleuropa lebenben Strten ift bon oben per burdp eine breite fdpilbf\u00f6rmige \u00a9dpale\nbebedtt, auf ibeldper born bie beiben, faft mit einanber berfcpmet^enben Gingen liegen. \u00a9ie paben niipt meniger all fedp^ig ^aare bon Kiemenf\u00fc\u00dfen, iboran jebocp beim SBeibcpen bal elfte in jlrei 33ruttafdpen jur Slufnapme ber \u00a9ier umgeformt ift. \u00a9ie leben in Heineren ftepenben \u00a9eib\u00e4ffern, bei bereu \u00a9introdtnen bie Spiere alle abfterben, to\u00e4prenb ber ^ortbeftanb burdp bie im feffgeloorbenen \u00a9cptamme fiep conferbirenben \u00a9ier geftdpert ift. Man fannte bon ipnen bil pm ^a^re 1856 bie M\u00e4nndpen nidpt. 25er \u00a9ntbedter berfeiben patte feine befom bere \u00a9reube, ba\u00df biel \u00a9reigni\u00df gerabe mit ber punbertj\u00e4prigen 3^belfeier ber erften \u00fcber ben \u201etreblartigen Kiefenfu\u00df\" (Apus cancriformis) er= fdpienenett Monograppie jufammentraf. 3m 3apre 1756 pat n\u00e4mtiep ber feiner $eit ber\u00fcpmte Statur; forfdper, ber \u201eebangetifdpe ^\u00dfrebiger\" in Stegenl; b\u00fcrg, \u00a9dp \u00e4ff er \u201eaufangl in ber tateinifepeu wnb ipo in ber bentfepen Muitbart\" bie erfte forgf\u00e4ttige Slbpanbtung \u00fcber ben Kiefenfu\u00df gegeben. \u00a3rop bierj\u00e4prigen genauen \u00a9tubten bei armen \u00a3piere! toar el ipm niept gelungen, M\u00e4nncpen gu entbecten.\n\u00a9ine anbere \u00a9attung mit fipenben Singen gtoeiflappigen, beiberfeitl am Ot\u00fcdteu befeftigten \u00a9\nSiefenfu\u00df (Apus). (SRatiirltdje \u00a9r\u00f6fe.)\nLimnadia, bereit K\u00f6rper bon einer gro\u00dfen ; gan^ eingefeptoffen ift.\n25er aulge^eidpnete Kenner bieler unb auep biefer ttieberen Spiere, ^\u00dfrofeffor Sepbig in T\u00fcbingen, fdpilbert fepr anjiepenb bie allgemeinen Sebenloerp\u00e4ltniffe ber Familie ber SB aff er ; ft\u00f6pe, \u00a9laboceren ober 25appniben (Gladocera), \u201e$r\u00fcp Morgeitl, bann namentlicp an toarmen, ruptgen Slbenbeu, audp ebenfo bei bebeettem Rimmel, fe\u00dfn\u00fcntmen biefe \u00a3pierdpen, bon benen bie gr\u00f6\u00dften fetten \u00fcber brei Sinieit S\u00e4nge paben, gun\u00e4ipft ber Oberfl\u00e4che bei SSafferl, feilten fiep aber in bie \u00a3iefe, fobalb bie \u00a9onne etnml pari ben S\u00f6afferfpiegel befdpeint. Mandpe Slrten lieben el \u00fcberpaupt mepr, fidp nape an bem fdplammigen \u00a9runbe aufjupalten, all in bie jp\u00f6pe gu fteigen. \u00a9epon baburdp,' ba\u00df fie geft\u00f6pttlicp fdpaarentoeife bie ftepenben unb langfam flie\u00dfeubeit \u00a9elb\u00e4ffer beb\u00f6lfern, ja fetbft, Soie ftenigftenl Mandper beobadptet paben Ibi\u00fc, burdp ipre \u00fcbergro\u00dfe Menge bem Staffer eine beftimmte F\u00e4rbung berteipeu*), mu\u00dften fte bie Slufmerffam; teit ber Siaturforfdper feit lange auf fiep fiepen; bodp berftept el fiep, in Slubetradpt iprer geringen K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe, bon felbft, ba\u00df immer nur foldpe 33eobadpter eine tt\u00e4pere Kenntni\u00df bon ipnen neptnen tonnten, soetdpe ben \u00a9ebraudp bei Mifroftopel nidpt berfdpm\u00e4pten. Slber gerabe f\u00fcr jene Zoologen, loetdpe nidpt blo\u00df bie Sleu\u00dferlicpf eiten einel \u00a3pierel ber\u00fcctjidptigen, fonbern\n*) $cp beft\u00e4tige biel. 2)ie Dberfl\u00e4epe Keiner \u00a3eicpe, befonberl auf $iep* unb \u00a9\u00e4nfetoeiben, tarnt bon bei* -Staffe ber \u00e4\u00dfafferfl\u00f6pe r\u00f6tpticpgelb merben.","page":659},{"file":"p0660.txt","language":"de","ocr_de":"660\nKiemenf\u00fc\u00dfer. Safferf\u00efope.\ncoup f\u00fcr beu inneren Sau unb bie Sebenlerfcpeinungen fiep interefftren, ift bal \u00a9tubium btefer \u00a9efep\u00f6pfe ein p\u00f6cpfi anppenbel. Kann man boep bei fielen, beg\u00fcnftigt burc^ bie gro\u00dfe \u00aeurcp; jieptigfeit ber #autbebec\u00efungen, ben ganzen Drganencompler am lebenben unterlegten Spiere bureps flauen, \u00e4pnlicp faft, ioie an jenen SJtafcpinenmobellen, ioelcpe unter burepfieptiger, gl\u00e4njenber Umh\u00fcllung bie gufammenfepung unb bal (Spiel ^er einzelnen \u00a3peile bem S3licfe bei Sefcpauerl niept Oorentpalten. Unb auep ber ifticpt^Bootoge ^ angenehm \u00fcberrafept, menu er an einem unter bem \u00fcD\u00fcfroffop ipm borliegenben Strier bie S3eft>egungen bei Singet, bei iftaprunglfaualel, bal pulfirenbe -fperg, \u00d6en K\u00f6rper burcpperlenben Slutf\u00fcgelcpen unb fo biefel inhere Sebenbe unb Sebenbe geivapr toirb.\"\n\u201e^nbeffen uid^t $eber f\u00fcplt bie Neigung ober um niept gar p fagen, pat bie \u00f6perablaffung, bie organifepen K\u00f6rper um iprer felbft n\u00f9\u00fcen p ftubiren, unb iulbefonbere in ben tpierifepen \u00a9efep\u00f6pfen, mit bem \u00a9iepter p reben, \u201eben p\u00f6cpften \u00a9ebanfen, p bem bie Statur fcpaffeitb fiep auffepmang, naep^ubenfeu\" ; oielmepr beftimmt ftd^ bal ^ntereffe f\u00fcr bie \u00a3pierioelt bei ben SJteiften boep eigentlich nur baruaep, ob bie Spiere bem \u00fcIRenfcpen auch ioapre \u00aeienfte leiften. Um fo mepr maept el mir baper Vergn\u00fcgen, auep folcpen 5Raturfreuubeu eine SJtittpeilung \u00fcber bie SDappniben geben 31t f\u00f6mten, ftelcpe ipnen biefe fleinen, unfteptbareu \u00a9riflemen ber SSeaiptung toertper erfepeiuen laffen b\u00fcrften, all fie oiel\u00efeicpt el oorper maren. S\u00f6\u00e4prenb SBa\u2019fferflo\u00efj (Acanthocercus). Star! bergr\u00f6jjert.\teiuel l\u00e4ngeren Slufentpaltel\nan ben bairifcp>en \u00a9ebirglfeen\nunb am 23obeufee pabe icp n\u00e4mliep gefuuben, ba\u00df bie (Slaboceren unb \u00a9pcplopiben (fotgenbe \u00a9rbnung), bie faft aulfcplie\u00dfliepe ^taprimg ber gefep\u00e4ptefteu $ifcpe biefer @een aulmacpeu. \u00aeie \u00a9aiblinge unb bie Renten (SSlaufellcpen am Sobenfee) leben oon folcpen fleinen Krebfen. $cp \u00f6ffnete eine gro\u00dfe \u00fctnppl oon genannten gifepeu mit Di\u00fccffiept auf biefeu Jpunft, unb immer beftanb ber ^npalt bei \u00e4Jlagenl opue anbere SSeimifcpuug aul bergleicpen mifroffopifepen Kruftentpieren. Septere m\u00fcffen fomit, toal bie 3apl ber ^nbioibuen betrifft, all bie \u00a3auptbeo\u00f6lferuug ber be^cicpneten \u00a9em\u00e4ffer augefepen werben. Sebenft mau nun, toelcpe Sebeutung 3. S3. bal S3laufe\u00ef\u00efcpen (Coregonus Wartmanni), oon bem j\u00e4prliep \u00fcber punberttaufenb im SSobenfee gefangen \u00bberben, f\u00fcr bie Slnttopner biefel \u00a9eel pat, fo \u00bbirb man gugeftepen m\u00fcffen, ba\u00df bie faum geto\u00fcrbigten, fleinen mtufcpelfrebfe, infofern fie bie 2Jtoffe bon giften ern\u00e4pren, bem SDienfcpeu, toenu gleich iubireft, oon gro\u00dfem SJhtpen ftnb.\"","page":660},{"file":"p0661.txt","language":"de","ocr_de":"\u00c2Baf\u00eeerffo\u00c7.\n661\n$dh Beft\u00e4tige im \u00fcoCCen Umfange, tra! mein College ron bem attgiehenben \u00a9djaufpiele fagt, ireldhe! ber unter ein nur ma\u00a7ig rergr\u00f6pernbe! 2Rt\u00efroflfop gelegte leBenbe SBafferftof) gem\u00e4hrt. Slllj\u00e4htltch erfahre ich, trie gerabe Bei biefen Sjemonftratiouen meine \u00a9tubenten unb anbere Maturs freunbe in taute 9^ufe be! \u00a9rftaunen! unb ber Seirunberuttg aulBrechen. StOian put, um biefe ^BiercBen unb \u00e4hnliche bon allen \u00a9eiten Betrachten gu tonnen, ftd; einer mit einer gurdje rerfehetteit \u00a9laltafet al! Untertage (OBjefttr\u00e4ger) gu Bebienen, in treidle f^urd^e man ben SBafferftoh auch auf bie fft\u00fcdfenfante tegen tarnt,\n\u00a3>a! 2tu!fehen ber SBafferflf\u00f6&e {ft fe|r eigent\u00fcmlich. UeBer ben mit einer gtreiflappigen \u00a9<hale berfebenen Dbumpf ragt ein getr\u00f6lBter, BefdjnaBetter unb bon einem Befonberen \u00abfpelnt Bebedter $opf (A) |erbor. Unter bent \u00a9nbe bel \u00a9ctmaBel! liegen bie inneren giihlh\u00f6ruer, in garte, nerr\u00f6fe 3^aftf\u00e4bert aulgehenb. \u00a9leid) unter ber oberen SB\u00f6tBung Befinbet ftch ba! grope Singe, ba! burdh eine Slngahl SJ\u00ceul\u00efe\u00efn gebreljt iretbeit fann, \u00aeie \u00e4u\u00dferen fj\u00fc^\u00efer (T)ftnb gu m\u00e4chtigen, \u00e4ftigen D\u00eeuberorganen umgeftattet, burdh bereit \u00a9cht\u00e4ge bie ^\u00fcpfcnbe, floh\u00e4hnliche Setregung gedieht, \u00a9ehr rerftedt unter bem ^opfhetm unb ber borberen Sud)t ber \u00a9chaten, liegen bie au\u00bb OBerli^^e, \u00a3>Ber = unb Untertiefer Befiehenben \u00e4Runbtheite. \u00a3>ie gireittappige \u00a9<hale (S)ift eine ,\u00a3jautau!Breitung beljenigen \u00c4\u00f6rperaBfdhnittel, treldher ber Snip ber ^nfetten entbricht, \u00a9erabe Bei unferen \u00a3b^reit l\u00e4\u00dft ftch eine getriffe 2lehniict)teit mit ben gl\u00fcgelit ber B\u00fcfetten nicht bertennen, mit betten man auch, unb tbohl mit eBettfo bietem 3^ec^t, bie \u00a9eitentheile Be! ganger! ber 3el^nf\u00ab\u00a7er berglichen h^t. \u00fcftur Bei einzelnen burdhpdhttgen Snfettentarben tarnt man, am leBettben Sthiere, fo genau ba! $erg (H) unb feine Sth\u00e4tigle\u00df BeoBadjten, all an ben 2\u00f6afferfl\u00f6hett. \u00a9! liegt in ber S\u00f6tittellinie be! K\u00f6rper! am fft\u00fcden unb hat meifi bie gor nt einer runblidhen Slafe. 2ftit einer muitb\u00e4hnltchen \u00a9palte fcpitappt e! itt raflent ijMprett ba! Slut unb bie Slutt\u00f6rperdheu auf, um e! auf ber auberett \u00a9eite burdh eine streite \u00a9patte trieber auls gufpeien unb fortgutreiBen. 2113 S\u00fchmunglorgane bienen bie Blattf\u00f6rmigen Anh\u00e4nge ber hier Bi! fedh! S\u00dfaar S3 ei ne. Slucp biefe \u00c4reBfe haben einen, bem \u201e\u00a9dhtrang\" bei gluptreBfe! entfprechenben D^adhtleiB, treldher frei unter ber \u00a9d^ate liegt unb mit Tratten ober gtrei \u00a9cptrangs Borften (C) enbigt. \u00a9r ioirb all ein Mftige! Otuberorgait Benu|t.\n\u00a9ie m\u00e4nnlichen SB a ff er fl\u00f6he jtnb burchg\u00e4ngig fleitter all bie SBeiBchett unb geichnen ftch Bei ben meipeit Slrteit burdh anberl geftattete, innere Slntemten unb ein sum gephalten umgeBilbetel, evfte! Seinpaar au!. SDie SBeiBdheit Bringen, trie feit lauge Betannt, gtreierlei \u00a9ier heritor, \u00a9o muter ei er unb SB int er ei er. \u00a3e|tere pnb unter auberm burdh fi\u00e4rtere, fdh\u00fc^enbe f\u00fcllen unterfdhteben. SDa! \u00a9rfdheinen ber \u201e\u00a9ommers\" ober \u201eSBinten eier\" h\u00e4ngt \u00fcBrigen! riet treniger rott ber Bahrelgeit, all ron bem \u00a9rfdheinen ber SR\u00e4nndhen aB. \u00a3>ie fogenanntett \u00a9ommereier entfielen n\u00e4mlich unb enttricteln fich gu neuer Srut, ohne Befrudhtet gu feilt, erinnern alfo an Jene \u00a9ier ber Sienenf\u00f6nigin, au! trelcheu bie SDrohneit herrorgepen, ober an jene \u201eMeinte\" ber Stattt\u00e4ufe\", au! treten ftch Bie \u00a9ommergenerationen enttridelu. \u00a9oBatb in Beftimmter Bahrein geit bie SDaphnibeusSR\u00e4undheu auftaucpeu, giBt e! \u201eSBinten eier\". $\u00a3>ie Serpadung berfelBen in ba! fogenannte \u00a9phip = pium (\u00a9attel) ip fehr merttr\u00fcrbig. \u00a9! t\u00f6ft [ich n\u00e4mlich euttreber bie gauge \u00a9dhale ober ein ^heil berfelBen aB unb umfdhliept all \u00a9dhu^^iille gtrei ober ein gange! S\u00dfatetdhen ron \u00a9iern. Snfofern fte nun in biefer Serpadtung, troh bem 2Hu3* troctneu ber \u00a9etr\u00e4ffer unb troh bem grofte, beit SBinter \u00fcBerbauern, ifi bie Seiteitttuttg \u201eSBintereier\" aUerbing! Begei^itenb.\n\u00a9ie gahlreidheit \u00a9attungen ireidhen namentlich, iteBen ber \u00a9efammtgeftattung be! SeiBel, burdh eine rerfdhiebeue B\u00e4ht Ber gu\u00a7e unb burdh bie Silbung ber ^uberarme aB. \u00a9o \u00c7at Sida\nAcanthocercuSo","page":661},{"file":"p0662.txt","language":"de","ocr_de":"662\nKiemenf\u00fc\u00dfer. 2\u00bbuf#e\u00ef\u00efrebfe. Orilobiten.\nfec^\u00ea i\u00f6cin^aavc unb einen aulgefirecfteu Scpmang, Daphnia 5 Seinpaare unb einen nah vorn gefhlagenen \u00a9hmang. Von i$r gelten ber gemeine S\u00f6afferfloh nnb bet gro\u00dfe S\u00f6afferfloh al\u00ea bie am meitejlen verbreiteten Sitten. Oer Daphnia fehl* nahe fleht bie abgebilbete \u00a9attung Acanthocercus. Our<$ 3\u00eeebucirung bet Schalen auf einen blo\u00dfen Srutraum erhalten bie Gattungen Polyphemus unb Bythotrephes ein eigent\u00fcmliche\u00ab 2tu\u00abfeben. Oie leitete entbedte Selbig im Sftagen bet imSobettfee gefangenen Slaufedhen, unb fie fheinen, ba e\u00ab nid^t gl\u00fcdte, fie \u00efebenb von ben oberen Schichten be\u00ab S\u00dfaffer\u00ab gu erhalten, gleich feuern \u00c7ifhe vorgug\u00abmeife bie S^iefe gu lieben.\nS^ur menige, ba\u00ab \u00a3DZeev bemohnettbe \u00a9labocereit ftnb bisher befannt gemorben.\n$n benfelben \u00a9em\u00e4ffent, morin bie glohfrebfe gebeiben, mirb man feiten vergebend nach kleinen, lebhaften Obierheu au\u00ab ber Familie ber Stufhelfrebfe (Ostracodea) fucpeu, melhe butch ihre gmeiflappige, beu K\u00f6rper v\u00f6llig umfhlie\u00dfenbe Schale eine gemiffe \u00e4u\u00dfere Slehnlihfeit mit ben \u00e4ftufheln haben. Seim Shmintmen, melhe\u00ab butch rafch auf einanber folgenbe St\u00f6\u00dfe ber al\u00ea Sauber bienenben Phlh\u00f6tner unb bet hinteren Seine vor fth gebt, treten biefe Organe \u00fcbet ben Staub bet Klappen hervor unb verrathen auch beut Unge\u00fcbten, ba\u00a7 et e\u00ab nicht mit einem 2Beid)tbier p tlpn hat. Oie \u00a9attung Cypris, mit gasreichen europ\u00e4ifhen Sitten, geh\u00f6rt bent S\u00fc\u00dfmaffer an, Cypridina unb .anbere bem SJteere. Oie jefct lebenben SJtufhelfrebfe \u00bberben h\u00f4chf\u00eeeu\u00ea einige Sinien lang, viele faum V4 Siuie. \u00a9tma\u00ab gr\u00f6\u00dfer m\u00fcrben manche Vormeltliche Sitten, beten Schalen ftch in golge ihrer gr\u00f6\u00dferen geftigfeit erhalten haben unb in folgen Waffen fich am Stranbe bet einftigen Steere anh\u00e4uften, ba\u00df gemiffe M\u00e4chten al\u00ab \u201e\u00a9ppribinenfalf\" i burch fte ein harafteriftifhe\u00ab Slulfehett befommen haben.\nOie Krebfe, mit melchen mit un\u00ab auf ben vothetgehettben Slattern befh\u00e4ftigt haben, unb befonber\u00ab bie Stattf\u00fc\u00dfler, fdbeinen unter beu fehl lebenben \u00a9lieberthieren noch am n\u00e4h ft en tait bet \u00a9ruppe bet Orilobiten vermanbt p fein, melhe al\u00ab bie \u00e4lteften, vortveltlihen Stepr\u00e4fens tauten bet Krebfe unb \u00fcberhaupt bet \u00a9lieberthiere auftreten. 2hre Oberfeite mar von oben\nmit einer mohl giemlih feften unb frufiigeit Shale bebedt, von beten Segmenten fth ba\u00ab votbete, bie beiben pf ammenge festen\t|\nSingen tragenbe al\u00ab ein gr\u00f6\u00dferer ^jalbfrei\u00ab ober ein balbutonbf\u00f6rmige\u00ab\nSt\u00fcd abhebt. Oer gauge K\u00f6rper mitb buth gmei parallele l*\u00e4ng\u00abfur<ben in einen erh\u00f6hten SJUtteltheil unb gmei Seitenlappen getrennt, unb h\u00e4ufig enbigt bet K\u00f6rper mit einem gr\u00f6\u00dferen, fhilb; s f\u00f6rmigen Shmangting, bem fogenannten S\u00dfpgibium. Stu\u00ab bem Umfianb, ba\u00df bie Ohtere fth einro\u00fcen tonnten, unb meil man an beu vielen taufenben, genauer unterfuhten \u00a9remplaren feine Uebers refie ber \u00a9liebma\u00dfen gefunben, mu\u00df man fhlie\u00dfen, ba\u00df bie gange Unterfeite mit ben \u00a9liebem meihh\u00e4utig mar.\nOie Slrt ihre\u00ab fofftlen Sorfommen\u00ab unb bie OeDenBmeife ber heutigen ^hhHapoben rehtfertigen bie Sinnahme, ba\u00df bie Orilobiten am feihteu 2Jteere\u00abftranbe gefeUig fth aufhielten. 3>hre Verbreitung mar eine fehr au\u00abgebehnte. Sim beften befannt ftnb fte au\u00ab beu tn Siu\u00dflanb, Shmeben unb S\u00f6hnten beftnblihen Schichten be\u00ab fogenannten Uebergang\u00abfalfe\u00ab. Oie Slblagerung biefer Seihten geht ber Silbuug ber Steinfohlen vorauf, unb ba fhoit in ben unterfien Seihten, melhe Ueberrefte anberer Sebemefen niht beherbergen, Orilobiten eingefhloffen ftnb, fo galten fte bi\u00ab in bie neuere \u00a3eit niht nur f\u00fcr bie \u00e4lteften \u00a9lieberthiere, fonbern \u00fcberhaupt f\u00fcr bie \u00e4lteften Stepr\u00e4fentanten ber Ohiermelt. Oa fte nun ohne \u00e2meifel giemlih hoh organifirte Ohiere maren,\nStilolit (Paradoxides), Sftaiitrlidje \u00a9r\u00f6\u00a7e.","page":662},{"file":"p0663.txt","language":"de","ocr_de":"Safferjtoh-\tS^rtbina, i\u00dfarabo\u00a3ibeS.\n66B\nfo bienten fie gur \u00a9t\u00fc^e jener Sehre, uat melten bie organifdjen Steife nid^t aul einfadjften, niebtigfieu ASefeit fid) adm\u00e4tig entmictelt fatten, fcitbern in ihren Oerfttebenen Abteilungen gleit mit Oerh\u00e4ltnigm\u00e4gig h\u00b0t gebauten $flanken unb gieren geft affen morben m\u00e4ren. SDie entgegengefeide Seljre, bon ber adm\u00e4ligen Seroodfommnung uiebrigfter Sebemefen gu h\u00f6heren, fej$t notmenbig ooraul, unb i\u00efjr Segr\u00fcnber, SD arm in, betonte bieg natbr\u00fcdlit, bag ft on biel fr\u00fcher, all el bilker li\u00e2t ber Seftaffeu\u00efjeit bel gefetteten ^eilel ber \u00a9rbrtnbe m\u00f6glit ftteti, bie lebenbige A\u00dfelt in ihren einfateren Anf\u00e4ngen eriftirt h^e. 3\u00ab toie meit hurt neuere gorft ungen bieg fit bemalt eitet, merben mir am \u00a9nbe unferel A\u00dfertel feljen. SDie SDrilobiten bleiben jebot aut not jefct, mal jte gemef\u00e9n, bie \u00e4lteften, beta nuten \u00a9tieberthiere.\nUufere Abbilbungen geigen in Paradoxides eine ber nidjt gum 3ufammen= fugein f\u00e4higen formen, bon ber einige Arten bie S\u00e4nge bon V, $ug erreitten.\nCaiymene mit einem ^artftaligen K\u00f6rper, rollte fit ein. (Sine ber oodft\u00e4nbigfteu \u00a9ammlungen ber \u00a3rilobiten heftet ber aulgegeitnete Kenner berfetben, $err Sarranbe in $rag.\nCaiymene. (S'latiMidtje \u00a9r\u00f6\u00a7e.)\n3edj|k bmnt g.\n(Entomostraca).\n\u00a9icfe btcIjeftaUige (Svujjpe miftoffolnfcljer ober Keiner, \u00c7\u00f4e^ftcn\u00e2 Va big 1 \u00dfoU lang merbenber \u00c4rebfe enth\u00e4lt tljeill freilebenbe unb in biefem $ade moljtgeglieberte, mit 2Kunbmert; geugen Oerfehene \u00a9attungen, tbeill folte, meldje bei parafttifter Sebenimeife alle \u00e4ngere \u00a9liebermtg berlieren unb bereu \u00dcRunbt\u00efjeile in einen \u00a9augr\u00fcffel umgeftaltet merben. \u00a9o meit gehen bie Ser\u00e4nberuugen in ben fp\u00e4teren Sebenlabftnitten biefer galjtreiten \u00a9tmarojjertrebfe, bag fie anf\u00e4nglit, all man fit gegen \u00a9nbe bei h\u00f6rigen unb in ben erflett ^a^rge^nten unferel $ahrs Ijunbertl mit ihnen befannt matte, \u00fcber^au^t gar nitt f\u00fcr \u00a9liebertljiere gehalten m\u00fcrben, bil bie Uebereinftimmung ihrer ^ugenbformen mit benen anberer, uieberer \u00aerebfe bie Boologen einel \u00e4Beffern belehrte. Shoe Bufammettgelj\u00f6rigteit mit ben freilebenben formen bei Cyclops unb anberen \u00a9attungen mtrb burt eine ununterbrotene Dteilje oon oermittelnben Arten bemiefen. S)iefe ^ormenmantfaltigfeit matt el baljer aut unnt\u00f6glit, tu menigen Beilen eine f\u00fcr Alle anmenbbare \u00a9har\u00e0tterifiit gu geben, ein \u00a9eft\u00e4nbnig, mal bie neuere Sftaturforftung entmeber unbebingt ober mit einiger Seftr\u00e4ntung eigentlit bei ber Aufftedung aller fogenannten Orbnungeit unb mie man bie oermanbten \u00a9rappen feigen mag, Ooraulgufd}iden hat.\n2Bir uuterfteiben uni barin mefentlit oon ben treffliten Bool\u00f6gcit ber limt\u00e9iften unb nat2 linn\u00e9iften Beit, bie mit m\u00f6glid&jl b\u00fcrgen \u201eSDiagnofen\" aultamen. \u00a9eitbem $at man neben ben fogenannten \u201etriften\", bal heigt eine Bbeilje oon unterfteibenben SJtertmalen in auff\u00e4lliger ABeife geigenbeit Arten unb \u00a9attungen, bie fit in einen Katalog oon m\u00e4gigem Umfang bringen liegen, fo oiele fogenannte \u201eBmiftenforuten\" unb \u201eUeberganglarten\" tenuen gelernt, bag allgemein gehaltene, t\u00fcrgere Angaben \u00fcber \u00a9eftalt, Sau unb Sebenimeife eben nur not auf jene eclatauten, man m\u00f6tte fagen SJtufterthiere baffen. Unb bieg gilt nun aut f\u00fcr bie \u00a9paltf\u00fcgter.\n\u00a9ie heigen fo, meit ihr oom $opfbruftft\u00fcd beutltd) geftiebener Seib gmei\u00e4ftige, gehaltene Seine beftpt. Aut ha^en fie nie eigentlj\u00fcmlite Athmunglorgane, mie bie oortgen Drbnungen, fonberu ihre b\u00fcnnh\u00e4utigen, nie gu \u00a9tilberu unb Rangern fit ertoeiternben ^\u00f6rperbebedungen geftatten \u00fcberall ben bie Atmung bebingenbeu \u00a9alaultaufd). dtot m\u00e4re oon adelt frei\u00ab","page":663},{"file":"p0664.txt","language":"de","ocr_de":"664\n\u00a9paltfttgter. (So pep ob en.\nfcpmimntenben formen pernorgupeBen, bag ipre Dorberen f\u00c7\u00fcpfp\u00f4rtter ein S\u00dfaar -m\u00e4chtige 9^uber\u00ab organe Bilbeit unb ber K\u00f6rper mit gtoei gablig augeinauber ftepenben glatten enbigt, an bereu \u00a9pipe mehrere lange \u00a9cpmaugBorfteu aufftpeu.\nSDie \u00a9ntmicftung- ift mit einer auffaftenben, Bei Dielen \u00a9cpmaroperfrebfen r\u00fccffcpreitenben, b* p. ut einer Serfiimmerung gemiffer ^\u00f6rpertpeite ftdfj augfprecpenbeu Sermaubtung nerBunben. \u00a3>ie Sarnen non onalem K\u00f6rper,-mit eiupaarem \u00a9tirnauge nnb brei paaren non \u00a9liebmagen in ber UmgeBitng beg Stunbeg, m\u00fcrben, mie bie\u00a7 gar manchen 3ugeubformeu nieberer Spiere Begegnet, f\u00fcr eine eigne Spiergattung gepalten unb mit bem tarnen Nauplius Belegt, Stit einer tfteipe non H\u00e4utungen ift ein attm\u00e4ligeg, \u00efnogpenartigeg ^ernorfproffen ber SeiBegs unb JpinterleiBgringe unb iprer \u00a9liebmagen nerBunben. Stampe \u00a9cpmaroperfreBfe fepen fiep aber unmittelBar natp ber erfien H\u00e4utung feft ober uaepbeut ipre \u00a9lieberung naep einigen H\u00e4utungen fcpou Weiter nom gefepritten ift, nerlieren algbann an iprem gang eif\u00f6rmig merbenbeit K\u00f6rper alle \u00a9lieberung unb ipre Sttuberf\u00fcge bleiben eutmeber atg Heine \u00a9tummet erpalten ober geratpen auep, mie ber \u00f6fters reiepifepe \u00a9angteiftit fagt: \u201ein 9Serfto\u00a7//. Sei biefen, f\u00fcr ipre gange SeBenggeit au einer \u00a9teile ipreg gafilicpeit unb non ipnen geplagten S\u00dfopntpiereg fefigepefteten \u00a9cpmaropent ift amp bag Sluge gefepmunbeu, bag ipnen m\u00e4prenb ber fepm\u00e4rmerifepen ^ugenbgeit non \u00dcJtupen mar. Sie\nf(p\u00f6iten Einlagen ber $ugenb finb eBen uiept entfaltet; eg p\u00e4tte etmag ttteepteg, n\u00e4mlicp ein mirflicper, Big gu feinem Sobe fiep munter tuntmelnber \u00a9paltfugler merbeit f\u00f6nnen, eB m\u00fcrbe aber nur ein elenber, feine 3,itgenb S\u00fcgen ftrafenber, einem feiner Stittpiere gur Saft fa\u00ef\u00efenber Saugenicptg unb unb ep\u00fclf li cp er Sfregfacf baraug.\nStau fpridptfept in ber miffenfcpaftlicpeu S\u00dfelt fepleeptpin non ber tRaupliu\u00ebs\u00a9ntroicflung biefer unb anberer nieberer \u00aerebfe unb non ber 3oea * \u00a9ntmicftung ber p\u00f6pereit, bie ung oben Bei ben Krabben Befannt gemorben, Unfer fjreunb $r. 20tfilier, beffen feine SeoBacptungen unb Semerfungen mir mieberpolt angegogen, pat bie Meinung au\u00f6gefprodpen, bag bie niebrigften f\u00f6rebfe, mit benen in ben \u00e4lteften, normeltlitpen geiten bag Sebeu ber klaffe Begonnen, biefe Saupliugform gepabt patten. SBir b\u00fcrfen gmar uiept poffen, folcpe garte ^\u00f6rperepen einft nodp gur Seft\u00e4tiguug feneg \u00a9ebaufeug fonfernirt gu ftnben. 2fUein eine rnerfm\u00fcrbige \u00a9ntbeefung St \u00fct1erg pat mirf\u00eficp gur Semaprpeitung mefent\u00eficp Beigetragen. Unter ber non nieten pofitinen Spatfacpen geft\u00fcpteu Soraulfepung, bag bie \u00a9ntmicf\u00efunggs unb ^sugenbguft\u00e4ube ber pente lebenbeu Spiere an bie normeltlitpen Vorl\u00e4ufer unb Soreltern berfelben erinnern, poffte ber naep Seft\u00e2tigungen ber Sarminfcpeit Sepre fucpeube \u00dcftaturforfcper menigfteng ben einen unb ben anbereu p\u00f6peren $reBg gu fiubeu, beffen \u00a9ntmieflung nidpt Blog burcp bie \u00dfoeaform ginge, fonbern, mit ber Sam pliu\u00eaform Beginnenb, eine nun noUft\u00e4nbige, furge Se\u00efajntulation feiner gangen Urgefcpicpte unb urpiftorifepen \u00a9ntmidflung nor Slugeu f\u00fcprte. \u00a9r fmpte unb fanb: eine Bei Segterro tebenbe \u00a9arueele fommt in ber Saup\u00efiugform aug bem \u00a9i unb gept erft aug biefer in bie goeaform \u00fcber.\nSie freifcpmimmeuben \u00a9paltf\u00fcgter (Copepoda) paBen fauenbe Stunbmerfgeuge. UeBer ipre SeBen\u00eameife l\u00e4gt fiep \u00a9laug, ipr genauefter tenner, fo nernepmen. ,,\u00a9ie Beleben fomopt bie mit S\u00dfflangenmucpg erf\u00fcllten f\u00fcgen \u00a9em\u00e4ffer, alg bie \u00a9een unb bag offene Steer, in bereu unenblicp reieper, unerf\u00f6p\u00f6pflidpen gauna biefen Spieren eine mefenttiepe Sebeutung f\u00fcr ben \u00a3augpalt beg SeBeng guf\u00e4\u00fct. $ier treten fie niept nur in meit maucpfaltigern formen nub unter ciugerft meepfetnben Sebingungen beg Saueg auf, fonberu gugteicp maffenpaft in ungepeuern \u00a9epaaren, non benen gifepe unb felBft bie gr\u00f6gten SSaffertpiere ipren Unterpalt uepmeu f\u00f6nnen. \u00a9epon in Sanbfeeu, in ben \u00a9eBirggfeen Saierng unb im Sobenfee foUeu nacpSepbig bie \u00a9pclopiben neben\nSatbCtt Don Cyclop3.","page":664},{"file":"p0665.txt","language":"de","ocr_de":"(\u00a3pdopj\u00a7. $arpacticu\u00a7. \u00a9cto^ituf.\n665\nben Oaphniben bie fafi aulfdjliephe Aabrung ber gefh\u00e4htefteu $ifhe, ber \u00a9aiblinge unb Aeu\u00efeit, aulmahen. Aouffel be Sauzene Berichtet bon CetocMlus australis, ba\u00a7 fid^ biefe formen in ber \u00a9\u00fcbfee zu f\u00f6rmlichen S\u00e4nfen anh\u00e4ufen, burd) melhe ba\u00ea A\u00dfaffer auf rneilenmeite \u00a9treden r\u00fcth\u00efih gef\u00e4rbt fei Oa biefe Angaben boit \u00a9oobfir Best\u00e4tigt merbeit, fo l\u00f6nnen mtr un\u00a3 faum bar\u00fcber munbern, menu bie \u00efleiuften ^rufter beu gr\u00f6\u00dften Oefd^\u00f6^fen, bie mir lernten, beu ABaleit, bte Nahrung liefern. ABie \u00a9oobfir mittheilt, bezeidjnen bie gifcper non f\u00c7irth of $orth af\u00f4 \u201eSAaibre\" SAaffen non ungeheurer Au\u00f6behnung, melhe neben \u00a9irripebien, Oualten, Ampht* pobeit borzug\u00f6meife au3 \u00a9ntomofiraceen beftehen. Sei foldjen Sprachen bebarf e\u00f6 feiner ABovte meiter, um bie Sebeutung unferer flehten $rebfe f\u00fcr bie Selebung uub (Erhaltung ber \u00a9h\u00f6pfuitg barzulegen.\"\n\u201eOie \u00a9opepoben ern\u00e4hren fh bon thierifcheu Stoffen, entmeber non ^heilen abgeftorbeuer gr\u00f6\u00dferer Spiere, ober non fleinern \u00a9efh\u00f6pfeit, melhe fte ft<h \u00a7ur Seute machen, \u00a9elbft ihre eignen Barben uub Aahtommen oerfchonen fte nicht, motooit man fih t\u00e4glich am Oarntinhalt ber \u00a9pclopiben \u00fcberzeugen fann. Oie Art ber Ort\u00f6bemegung uub ber Aufenthalt oariirt nah beit einzelnen Familien unb nah ber \u00a9nt\u00e4hrung\u00f6meife. Oie langgeftrecften, fhlanfen \u00a9alaitiben unb Sontelliben ftnb bie beften \u00a9hmirnmer unb ftnb faf\u00ee alle SAeere\u00f6bemohner; halb burh3 fepen biefelben pfeilfhnetl in behenben, burd; gleichzeitigen Ot\u00fcdfhlag ber Auber\u00e4fie angef\u00fchrten \u00a9pr\u00fcngen ba\u00bb Staffer, halb ruhen fte frei oon ben Semegungen an, zloar au einem Suntte ftrirt, aber nur bttrh ba3 \u00a9leihgemiht h1'^ \u00df\u00d6TperS im A\u00dfaff er getragen, unb laffett ihre Befte= bcrten Ober\u00fceferplatten zur ^erbeiftrubelung fleitterer \u00a9efcp\u00f6pfe in rafcpen \u00a9d}miitgitugen fielen. Anber\u00ea bte \u00a9pclopiben. Auh biefe bemegen fth jmar in lebhaften \u00a9pr\u00fcngett, erzeugen aber feine \u00a9trubeluitg bttrh ihuc f\u00f4iefertheile, fonbern legen ftd; mit ben Sorften ihrer flehten Antennen an ABafferpflaitzeit an. SAehr a!3 biefe noh ftnb bie \u00f6parpactiben itnb S\u00dfeltibten auf ba\u00a7 Beben an unb zmifd;en ABafferpflanzen, Algen unb Sangen angemiefett, baper ftnbet man bie \u00a9\u00fc\u00a7; mafferformen biefer Familien am h\u00e4ufigften in feicpten, Pflanzenreichen Sf\u00fcpen uub \u00a9r\u00e4ben, bie formen be3 SAeere\u00ea meniger auf hoher \u00a9ee als nahe am Ufer zmifhen \u00a9eegem\u00e4hfen aller Art, auh an Srettern unb faulenbem JSpolze unb enb\u00efih Ziuifheu \u00a9ertularinen unb Subalarineit (polypenartigen niebern Spieren). Oie \u00a9oric\u00e4ibeit leben mie bie \u00a9a\u00efaniben al\u00a3 trefflihe \u00a9cpmimmer im freien AAeere, allein bie \u00a9ebrungenheit unb $ortn ber SAuttbtpeile, bie klammer; antenne unb ihr gelegentlicher Aufenthalt in \u00a9alpeit berb\u00e4cptigt fie aI3 tempor\u00e4re Suoaftten.\"\nABir jtitb im Obigen mit einer Aeipe familieitartiger \u00a9ruppen befanut gemorben. Oie Semopner be3 f\u00fc\u00a7en ABaffer\u00ea m\u00fcrben fr\u00fcher unter bem \u00a9attung\u00eanamen \u00a9pc\u00efop\u00ea zufuutmeits gefaxt, ausgezeichnet burh baS einzelne \u00a9ttntauge. Oie ABeibhen tragen gem\u00f6hnlih einen ober Ztoei \u00a9ierf\u00e4de an fth. \u00a9ie fommen \u00fcberall im ftehenben ABaffer oor. \u00a9ine borzugSmeife im SAeere lebeube nahe oermanbte \u00a9attung ift Harpacticus. Aah einem englifhen Journal h^t baS \u201eAullanb\" ben $unb einer fonft im faltigen ABaffer lebenben Art biefer \u00a9attung mitgetheilt. Oer normegifhe $oolog \u00a9arS b. j. zog auS ben tiefften Oheilen eines SiitnenfeeS einigen \u00a9cplamm mit herauf unb fanb ihn zu feinem \u00a9rftaunen boit bon einem fleinen rothen \u00a9opepoben, in melhem er fogleih bie \u00a9ee;\u00a9pecieS Harpacticus clxelifer erfannte. OaS Sorpaubenfeitt biefer \u00a9ruftacee mar ihm fo unermartet, ba\u00a7 er troh ber bon ihm ebenfaU^ gefunbenen <S\u00fc\u00a7maff er formen fth burh Soften be\u00ea ABaffer\u00ea \u00fcberzeugen nutzte, ob e\u00f6 niht brafifh fei. Oie Analogie mit ben bon Sob\u00e9tt in ben Sinnenfeen \u00a9h^eben\u00ea entbedten, mit ben hohuorbifhen \u00a9alzmaffersformen forrefpoubirenbett Pr\u00fcfern ift augenf\u00e4llig, ein meiterer Seleg, ba\u00a7 eigentliche SAeerel; bemohueruntergemiffen Umfi\u00e4nben fih an ba3 Sebett im bo lift \u00e4tt big f\u00fcfjeitASaffer gem\u00f6huen f\u00f6nnen. Oer @ee, in melhem \u00a9ar\u00e4 ftfhte, liegt fo nahe an ber ^\u00fcfte, ba^ irgettb eine fehr hohe f^luth ober ein m\u00fcthenber \u00a9turrn au\u00e4 A\u00dfeften feine Secfen f\u00fcllen fonttte. Attbere \u00a9alzmafferfpecie\u00ea m\u00f6gen mahofhetnlih 3u berfelben 3eit in ben \u00a9ee gef\u00fchrt morbett unb","page":665},{"file":"p0666.txt","language":"de","ocr_de":"666\n\u00a9paltf\u00fc\u00dfler. <Sc\u00a7maro|erfrefrfe.\nnHm\u00e4lig $u \u00a9runb\u00e9 gegangen fein, at\u00f6 ba\u00ea SSaffer feinen (Sa\u00ef^ge^alt berlor, Wabrenb ftd) biefer Heine (Sope^obe, ebne ft<h anatomifd) $u oer\u00e4nbern, ben neuen Serb\u00e4ltniffen affommobirte\u00bb\nS\u00dfir erw\u00e4hnen noch bie (Gattung Notodelphys, beren Wirten, ebne eigentliche \u00a9<hmarofer gu fein, im S\u00d6tantet unb bei* $iemenb\u00f6ble bei* Sl\u00eacibien ficb aufbalten,' einer in ber f^o\u00efge n\u00e4her \u00a7u befebreibenben \u00a9rupbe ber SBetcbtbiere.\nSei ben \u00a9cbmaroherlfrebfen (Parasita) bilben fid) ein 5\u00dfaar ^\u00fcb\u00efb^tmer unb ein ober einige Saare ber \u00dfHeferf\u00fc\u00dfe ju Ulammerorganeit um, W\u00e4brenb gew\u00f6hnlich bie tiefer al\u00ea $um @tecben geeignete \u00a9tilete in einer \u00a9augr\u00f6bre liegen. Sille gieren ihre Stabrung ecu auberen \u00a3bieren> namentlich Sifchen. 3br Serb\u00e4ttni\u00df ju lederen ftuft fidj in allen \u00a9raben ab toon ber freifteu SeWegung\u00eaf\u00e2big\u00efeit, Welche bem \u00a9chmaroher geftattet, feinen SBirtb beliebig ju neriaffen, bi\u00a7 gur\nunfreiwiHigfteu @e\u00dfbaftigleit, wobei ba\u00ea Sorberenbe be3 \u00a9afie3 fo in ba3 \u00c7leifdj ^ SBobntbiere\u00ea einge; fentt ift, ba\u00df man ben eingegrabenen \u00aeof>f nur burdj Slu\u00eafc\u00efjneiben unoerfebrt erbalten fann. SDtit biefem @e\u00df; baftmerben ift immer eine r\u00fccffcbreitenbe, ben urfpr\u00fcng; lieb geglieberten K\u00f6rperbau oerwifchenbe SerWanblung, Wenigf\u00eeen\u00ea ber weiblichen 3nbioibuen \u00f6erbmtben, wobei ber Vorbei* weidj unb wurmf\u00f6rmig Wirb, ober auch. Wohl bie abenteuerlicbften \u00a9eftalten annimmt, negiert unb bemustert mit allerlei tnotigen, \u00e4ftigen ober lappigen SIu3W\u00fcchfen. 3^ fielen biefer $\u00e4He Werben bie SDt\u00e4nuchen ^War nicht ju biefer ungeglieberten Unf\u00f6rmlicpeit rebucirt, bleiben aber im Serb\u00e4ltni\u00df ju ihren uufeb\u00f6nen \u00a9attinneu bbgm\u00e4enbaft Hein unb laffen ficb bon leideren, an fie angetlammert, burdj\u00e2 Seben fdjleppen.\nSlu\u00dfer ben \u00a9cbmarohertrebfen unferer (S\u00fc\u00dfwaffer; ftfd^e jeidjnen ftdh burcp gr\u00f6\u00dfere Sebenbigleit unb bureb b^ufigen \u00ceBobnung\u00e2wecbfe\u00ef bie ^arpfent\u00e4ufe an\u00a7. SDer gemeine Argulus foliaceus bat einen febeiben; f\u00f6rmigen Sorberf\u00f6rper mit oerf\u00fcinmertem, ^weilappigem Hinterleib. ,gWei gro\u00dfe, gufammengefebte Singen liegen in ben \u00a9eiten be3 Kopfes. Hinter ben \u00dcDtunbtbeileu unb \u00aeieferf\u00fc\u00dfen folgen Oier $aare langgeftreefter, ge; fpaltener <SchHanatmf\u00fc\u00a7c* 2Bie ber Stame befagt, halten fie ftcb auf ber Hailt bei* Karpfen auf. SSeiter f\u00fchren mir gun\u00e4chft im Umri\u00df eine ^ifdjlau\u00e4 (Galigus) oor, bereu flauer forcer mit einem gro\u00dfen fcbilbf\u00f6rmigett Stopfbruftft\u00fcd beginnt. 3bre f\u00c7amilie umfa\u00dft biejenigen \u00a9cbmaroherfrebfe, welche bei freier SeWeglidjfeit burd) gr\u00f6\u00dfte \u00a9ntfaltung ber flauen, klammer; unb \u00a9aug; Werfgeuge ihrem Stamen bie meifte \u00a9bre machen. \u00a9ie halten ftch auf ber $mA, au ben gloffen unb befonber\u00ea gern an ben Kiemen ber oerfebiebenften \u00a9eeftfebe auf. 3)ic Weibchen, Welche man gew\u00f6hnlich mit ben beiben \u00a9ierf\u00e4den finbet, flnb in Weit gr\u00f6\u00dferer Slnjabl at\u00f6 bie M\u00e4nnchen oorbanben.\n\u00a9iuer auberen gamilte (Dichelestina) geh\u00f6rt Lernauthropus an. Sin bem Heinen $cpf; bruftft\u00fcd feben Wir brei S\u00dfaar klammer organe. \u00a3>ie oorberen Seine be\u00eb Slbbomen ftnb faft\ngift\u00c7l\u00e2ufe: a Caligus. b Lernanthropus. c $ar\u00a3fettlau\u00ea (Argulus foliaceus).\n\\","page":666},{"file":"p0667.txt","language":"de","ocr_de":"tarpfenlau\u00e2, $tfdj\u00efau$\n667\nbevf\u00fcmmert, b te Hinteren gro\u00a7en flatten umgeftaltet. 2luS bet* ganzen, ^iemlidj umfangreichen, fotoohl an \u00a9eeftfdjen tote an \u00a9\u00fcf\u00eatoafferftfdjen too^nenben ^amiti\u00e9 ^aben fid) bie 9Jt(inneren Bt\u00ea\u00a7er ber ^Beobachtung entzogen,\n2lu3 ber gamilie ber Lernaeonemidae [teilt fid) un\u00ea eine Brachiella bor, ber \u00a9allerie toeib\u00efidjer \u00a9chonheiten, bie hier bereinigt ftnb, bekommen entfprechenb\u00bb 2lm \u00a9runbe be\u00a7 tourna\ngifdj\u00ef\u00fcufe: a Lernaeonema, b Brachiella. c Pennella. d Haemobaphes. e Herpyllobius.\nf\u00f6rmig ber\u00ef\u00fcngerten ^epfbrufitheile\u00e2 ftf\u00e8n ein S\u00dfaar \u00aeieferf\u00fc\u00a7e, toe\u00efd^e gleich Slrmen betlangert, am ($nbe mit einanber bertoadjfen ftnb unb an biefer \u00a9telle einen \u00a9augttapf tragen, ben fie in bie ipaut ihrer 2Birt|e einfenfen, 3ltt\u00a7er an ben flehten SJtunbtoer^eugen ift jebe \u00a9pur einer \u00a9Iteberung gefdjtounben.\n3)ie hier \u00fcbrigen \u00a9eftalten geh\u00f6ren ben Lernaeoceridae ait, toelcpe burc^ eigent\u00fcmliche f$or\u00a3f8fce nnb 3lu3to\u00fcc\u00a3)fe am $opfe djarafterifirt ftnb. 2In bem mit faeff\u00f6rmigen SIu\u00eatoeitungen berfehenett Seib ber Haemobaphes h\u00e4ngen ein 5\u00dfaar toie Soden jufatnmengebrepfe \u00a9ietf\u00e4de. $on biefem Seibe ift ein b\u00fctttter, talgartiger \u00a3he\u00fc fdjarf abgefe^t. $\u00a3)er obere \u00a3he\u00fc beffelben ift","page":667},{"file":"p0668.txt","language":"de","ocr_de":"668\n\u00a9\u00bbaltf\u00fc\u00dfler. \u00a9chntaroher\u00eerebfe. Stanlenf\u00fc\u00df 1er.\ngur\u00fcdgebogen, unb ba3 gange Sorberenbe \u00bbon tiefem SBinfel an Wirb bei ben f\u00c7ifd^ert, Welche ber \u00a9djmaroher fich erlieft, tn ba3 \u00bbont Bergen nad) ben Sternen fprenbe Slutgef\u00e4\u00df eingefenft, meurent ber \u00fcbrige plum\u00e9e K\u00f6rper gwifdjen ben Kiemen rpt. \u00a9in anbreS, eble\u00ea Organ W\u00e4hlt Lernaeonema monilaris gu feinem \u00a9ih, fte bohrt ihren Stop in ba\u00a7 Singe ber H\u00e4ringe ein, einen eilen Slpang bilbettb. Slud) bie Pennella-Slrten wollen be3 Opter\u00ea 2Bort: \u201eSich W\u00fc\u00dfteft bu, wie\u2019\u00ea gifchlein ift fo Wohlig auf bem \u00a9ntnb\" gtt \u00a9chanben machen, ba ba3 tief eingefenfte, wie mit mudjernbem \u00a9e\u00e4ft \u00fcberlaufene Sorberpeil gewi\u00df leine angenehmen \u00a9mhfiubungen erregt, \u00a9ine gef\u00fchloolle \u00a9eele lann einigerma\u00dfen bmp bie fchlaitfe, fogar etwa3 an bie menfhlpe \u00a9eftalt eriunernbe Seibe\u00eaform ber pmte\u00ef\u00efen ft<h aup\u00f6hneit taffen.\nStur Wenige tiefer \u00a9chmaroher leben auf anberen piercit, atS auf $ifdjen. SDagu geh\u00f6rt ber auf \u00bberfhiebenen SorftenW\u00fcrment ber n\u00f6rblpen SDteere ftd) aufe^enbe Herpyllobius. \u00a9ein SSorbertheil ift gu einer nnregetm\u00e4\u00a7igen glatte au3geWa<hfen, Welche [ich gang in ben K\u00f6rper feines OperS einfentt. \u00a9in ftietartiger \u00a7al\u00ea \u00bberbinbet jenen Sorbetpeil mit bem Ingelig angefdjwollenen Seibe, an Welchem bie obligaten \u00a9ierf\u00e4de mit SluSftcbt auf reichliche Stachfommenfchaft nicht fehlen.\nS\u00dfir gWeifeln nicht, ba\u00df \u00bbiete Oefer jich mit SBibertoi\u00fcen \u00bbou tiefer Stad)tfeite ber Xhtertt>e\u00eft abWenbett. SDiefe SOtenge \u00bbon grafcen nub \u00c4arrifaturen, fetbft ohne ein he\u00fce^ \u00aeafein uub anbern \u00a9efdwpfen gur beft\u00e4nbigen Page unb Dual, f\u00f6rnten unm\u00f6glich, f\u00fcr ftd> betrachtet, einen wohlt\u00e4tigen, befviebigenben \u00a9inbrud machen, \u00a9ie bnrften aber bod) in bem gro\u00dfen Silbe, ba\u00a7 mir \u00bbon bem \u201eKampfe um ba\u00a7 SDafein\" unb ben babei betheiligten \u00a9treitern gu entwerfen unters nommen, nicht fehlen, \u00a9ie f\u00fcllen eben einen pafc auS, ber ba War, nnb ben fie jt<h erobert haben; nur au3 bem \u00a9angen ftnb fte gu erll\u00e4ren, gu \u00bberflehen, gu W\u00fcrbigen; uub noch oft im Verlauf nnferer OarfteUuitg werben \u00e4hnliche SSerhcittniffe uuS befd^\u00e4ftigen m\u00fcffen.\n$\\tbt\\\u00fct $r\u00efrmnt0.\nStatt! enfitfUer (Cirripedia).\n(Sinei* UmC'tfiU\u00fcif) ber ei\u00dfent^\u00fcmli(\u00a7fbert 2lrt finb bie netd) ben vemfenf\u00f6rmi\u00dfett (Snbg\u00efiebevn ihrer Seine genannten Sfrebfe unterworfen, welche Wegen ihrer f\u00e4lligen \u00a9\u00abhalenabfonbermtgen in allen \u00e4lteren \u00a9ammlnngen ihren pah bei ben \u00a9ondplien gefunben haben, auch noch \u00bbon \u00a9u\u00bbier nicht nach ihrer Wahren Statur erfamtt nnb erft recht eigentlich eutlarot w\u00fcrben, als ihre \u00a9ntwidetung\u00e4s guft\u00e4nbe einen nicht gn \u00bberfennenben gingergeig gaben, \u00a9inen folgen 3nftanb, nub gwar ben unmittelbar nach bem Serlaffett be3 \u00a9ieS, \u00bbergegenW\u00e4rtigt nufere Slbbilbuttg. 2Bir erlennen augenblidlich, ba\u00df ba\u00a7 bimf\u00f6rmige, mit einem \u00a9tirnauge unb brei par \u00a9liebma\u00dfen \u00bberfebene, luftig ba\u00ea Staffer bnrehrubernbe \u00e4\u00f6efen bie gr\u00f6\u00dfte Slehnlpfeit mit ben jungen \u00a9ntomoftraceeu hat. 2Bir ftnb and), bmp bie \u00a9rfahrungen an fo \u00bbieieu \u00a9chmaroherlrebfen gewifeigt, barauf gefa\u00dft, ben ji\u00fcrmifchen J\u00fcngling gtt einem gr\u00e4mlichen, alten \u00a9efeUen fp \u00bberwanbel\u00ab gn fehem Stach einigen H\u00e4utungen macht er beim and) Slnftalt, fp f\u00fcr ba\u00ea \u00fcbrige \u00a3eben gu ftriren. Oie \u00a9tha\u00efe ift mit ber bem Slnfehett \u00bborangehenben H\u00e4utung \u00e4hnlich berjenigen ber SDtuPelfrebfe geworben. SOtit ben barauS hetworragenben F\u00fchlh\u00f6rnern gepiep ba\u00ea erfte Stnllammcrn, w\u00e4hrenb bie engere unb weitere Sefeftigmtg auf ber Unterlage bmp einen in befoubern Or\u00fcfett bereiteten Sfitt beWirlt Wirb.\n$n bem ftch nun mehr abhebenben Spautpaitger ftnben Slblageruttgen \u00bbon f\u00e4lligen Patten ftatt, welche, halb ein ben \u00fcbrigen Sfrebfeu gang fremdartiges \u00a9eh\u00e4u3 bilbett. SDrin liegt, wie gufammetts","page":668},{"file":"p0669.txt","language":"de","ocr_de":"(gntenmuffpel. \u00a9eepode.\n669\ngelauert, bev unterbeffeu audp berfdpietentlidp umgegaltete B\u00f6rper. $ept, mo mtr eg miffen, fdpeint eg ftdp frei\u00eficp bon felbft gu bergepen, tag trop ter condpplienartigen Slugenfeite tie Breb\u00eauatur gdp unter anterm gang uugmeiteutig in ten fed)g paar \u00a9pa\u00eftf\u00fcgen mit ipren bielg\u00efietrigen \u00a9nt; raufen au\u00eafpridpt.. \u00a9in fernerer mieptiger \u00a9grafter ter gangen Drtnung ij\u00ee ipr ^jermappro; bitt\u00e9mu\u00ea. Slulfdplieg\u00efidp SReere\u00eabemopner unt fdpon feit einer Dieipe bon geologifdpen pertoten, bon ter\u00e2cit ter ^urameere an borpanten, paben fie eine meite geograppifepe Verbreitung unt fommen gum \u00a3peil in un\u00fcberfepbaren Mengen bon ^ntibituen bor. \u00aeie3 gilt befonber\u00e4 bon einigen an felftgen l\u00fcften gmifdpen ter g\u00efutp\u00f4pe lebenten \u00a9eepoden. \u00a9ie f\u00f6nneu ipr \u00a9ep\u00e2u\u00ea mi\u00ef\u00eff\u00fcrlicp \u00f6ffnen unt fdpliegen unt pflegen ununterbrochen, fo lange fie bom Staffer betedft fmt, ifp\u00eaO\u00eeanfeu perborgugreden unt eingugiepen, moburdp fomopl frife^e\u00ea Staffer ten geigelf\u00f6rmigen, ten Spaniens f\u00fcgen anp\u00e4ngenben Kiemen, af\u00f4 Siaprung tem SJtunte gugef\u00fcprt mirb.\n\u00aeer S\u00eeame ter einen Familie, ter \u00a9ntenmufcpeln, Lepadidae, b\u00e4ngt mit einem, jept tropf nirgend mepr aufredpt erpaftenen Stberglauben gufammen, tag au\u00ea tiefem Spiere tie S3ernifel; g\u00e4nfe gdp entmidelten. \u00a9ie gpen mit einem biegfamen, muMul\u00f6fen \u00a9tiel auf unt ta\u00ea \u00a9ep\u00e4u3 ift platt unt breifeitig. Siadp ter Slngapl unt ter gr\u00f6gern oter geringeren \u00a9ntfaltung ter Bauplatten teerten eine gange Sieipe bon \u00a9attungen unterfdpieben. 3u ^en gemeinften gep\u00f6ren Lepas unt Otion. \u00a9tma tie ip\u00e4lfte aller Sepatenarten peftet fiep auf fiep im SBaffer bemegenten \u00a9egeng\u00e4nben, \u00a9tpipfielen u, tergl. an, oter auf Spieren, toelcpe ipren Slufentpaltlort biel ber\u00e4ntern.\n@0 lebt g. S3. Anelasma squalicola parafitifcp auf nortifdpen \u00a3>aien, in bereu \u00f6paut fie mit iprem \u00a9tiel eingegraben ift, unt Lepas anserifera mit noep einigen Sirten ift ein gemBpnltdpe\u00ea Sin; p\u00e4itgfel ter \u00a9dpige bei iprer \u00a3eimfepr au\u00ea faft allen f\u00fctlicpeu unt tropifdpen SReereit. \u00a9ine autere, Lepas pectinata, fintet fiep ebenfo an fepmimmenben \u00a9egeng\u00e4nben im gangen \u00a9ebiete be8 atlantifdpen Dcean\u00ea bom Porten bon priant an bi3 gum Bap $orn. SDie Slrteu bon Scalpellum fint \u00a3iefmaffer;S3emopner, tie bon Pollicipes u. a. fint \u00a9trantbemopner. Unter ten, ten Ort mit iprer Unterlage niept medpfelnben \u00a9attungen ift cine, Lithothrya, melcpe in Balffelfen, SRufdpelfcpalen unt BoraHenftiicfe gdp einboprt.\n\u00aeie S3alaneit oter \u00a9eepo den (Balanidae) ftp en unteren \u00a9egeng\u00e4nben unmittelbar mit ter \u00a9ntfl\u00e4cpe iprel cplinter; oter fegelf\u00f6rmigen \u00a9ep\u00e2ufe\u00ea auf, meldpel burep eine mit gmet glatten; paaren berfepene 2)edelpaut gefcploffeu merbett farnt. SDie\u00e9 gefepiept g. S3, bei tem in ter \u00a9traut; gone gdp angebelnbeu Baianus balanoides, fobalt tie \u00a9bbe eintritt. \u00a9ie fdp\u00fcpen fiep alfo tamit bor tem S3ertrodnen; fo gut ift ter SSerfdplug, tag ter peigejte \u00a9ounenbrant ipnen iticpU? anpat. \u00a9iefelbe Slrt girbt int brafifepen Staffer, m\u00e4prent einige autere gerate tarin geteipen, unt auf ten $alf; tant;3nfetn traf \u00aearmin eine Slrt au ten Reifen in einer $lugm\u00fcubung, melcpe bei ter \u00a9bbe bon \u00a9\u00fcgmaffer, bei ter Qflut bon \u00a9eemaffer umfp\u00fclt m\u00fcrben, \u00a9ine ter gemeinften, turdp ipre blagrotpe bt\u00e9 tunfei purpurrotpe F\u00e4rbung unt augerorteutlicpe Variet\u00e4ten ter $orm au^gegeidpnete Slrt ig Baianus tintinnabulum. $pre eigentlidpe Heimat gept bon SDRateira V\\g gum Bap, bon Balifornien bt\u00e9 Peru. \u00a9ie fommt oft in munterbaven SReugen an \u00a9dpigett bor, meldpe bon S\u00dfeg;Slfrifa, 3\u00dfeg;unt Dgintien unt \u00a9pina in tie europ\u00e4ifdpeu C\u00e4fen gur\u00fcdfepren. Sin einem \u00a9dpige, meldpe\u00eb guerft SBeft;Slfrifa unt tann Patagonien befudpt patte, faut g dp tie patagouifepe \u00a9pecie\u00ea, Baianus psittacus, auf Baianus tintinnabulum angegetelt.\n\u00a9ang befonterer 3im^gnug paben gdp einige SBale bon \u00a9eiten gemiffer \u00a9eepodett, feltener bon \u00a9utenmufcpeln gu erfreuen. Stuf tem gr\u00f6nl\u00e4utifdpen SSudelmal, Beporfaf, fdpott auf gang jungen Spieren, fintet fid) Diadema balaenaris fo regelm\u00e4gig, tag tie \u00a9r\u00f6nl\u00e4uter geif unt feg bepaupten, fdpon tie jungen im SOiuttevleibe feien tamit befept. \u00a9in paar antre, Coronula","page":669},{"file":"p0670.txt","language":"de","ocr_de":"070\t$anfenf\u00fc\u00a3ler. <Seepoden. SC$ur^etfre\u00a3>fe.\nbalaenaris unb Tubicinella, f (heilten au\u00ea fChliejjltch ben (Subfees \u00a9latttoal (Leiobalaena australis) gu beioohnen. 3m \u00a9egenfah gu biefem \u00a9latttoal hat ker bo^novbtfc^e ober \u00a9r\u00f6nlanbgmal nie (Sivripebten auf fid) fijjen, fotoie nie an irgenb einem ginnmal, nad) ($ f d; r i d> t, irgenb ein balanartigeg \u00a9irripeb gefunbert loorben ift. \u00a9er genannte Fofmns\nhagener diaturforfCher mieg barauf h\u2019uD tote bie \u00c4enntni\u00a7 biefer (SdjmaroherOerh\u00e4ltniffe f\u00fcr bie WalFunbe oon STht^en fei. \u201e<So mie aber jeber Slrt jener Walthiere\", fagt er, \u201egang beftimmte Slrten oon \u00a9irripebten gus Fommett, fo nehmen biefe and) ziemlich bes ftimmte, Oerfchiebeue (Stellen beg ^\u00f6rperg ein. Wenigfteng ift bieg bei ben balanartigeu Wirten bon (Sirri^ebien ber galt. Bei ben \u00a9lattmalen ber \u00abS\u00fcbfee haben fte oorguggs meife ben oberen \u00a3hett beg $o\u00a3feg inn\u00e9, namentlich bie fogenannte Grotte, unb gtoar fi^en bie \u00a9ubicittedcn nur auf ber $rone, bie \u00a9oronuleit aber aufjerbem auf ben (Schioang; unb Bruftftoffeu. 2lm ^eporFaF fi^en bie Dia-dema im \u00a9egentljeil oielleidjt nie oben auf bem ^obfe, fonberu bielmehr an ber Baudjs fl\u00e4che, an ben (Schmant unb Bruftftoffeu. du ben f\u00fcbliChen \u00a9lattmalen mar ben Wals f\u00e4ngern bie burch bie BubicineUen unb bas gtoifchen bicht anfthenben \u00a9harnt beioirFte meife garbe beg m\u00e4hrenb beg sdthemholeng auftauchenben $of>feg bon jeher ein middige^ 9trtFenngeid)en.\"\nWir befdjliefsen bie Orbnung unb mit ihr bie gange formenreiche klaffe ber \u00c4rebfe mit ben burch ihre ang gabelhafte gr\u00e4ngenb r\u00fcdfchreitenbe Bertoanbluug auggegeichneten WurgelFrebfeu (ben \u00a9attuugen Saeculina unb Peltogaster). Bor\tmich in Wangerooge be\u00efjufg beg\n(Stubiumg nieberer (Seet\u00efjiere aufhaltenb unb bie an ben lehmigen unb fanbigen Ufern h\u00e4uftgen Krabben beobachteub, fanb iCh, baf bie meiften berfelben unter ihrem \u00a3interleibe eine, auch mohl gmei gelbliche eHiptifche Blaffen trugen, meldje bei unaufmerFfamer Betrachtung Feine Betoegung geigten unb burch einen Furgen \u00abStiel fo eng mit bem D\u00f6rfer ber Krabbe gufammenhingen, baf anbere, nicht goologifChe Babeg\u00f6fte, melChe biefen \u00a9ingen ein 5luge fdienFten, allgemein jene Blaffen f\u00fcr FranFhafte 2iugto\u00fcd;fe ber Krabben hielten. 3<h erFannte einen bisher feltener beobad)teten \u00a9dhmarober, oou bem ich felbft einige \u00a9remplare au balmatinifd;eu frabben unb anbere einer auberen \u00a9attung au normegifchen \u00a9infteblerFrebfen gefammelt. \u00a9ie Xhiere haben ftch mit einem fChilbfbrmigen (Saugnaff fo feft an ihren Wirth geheftet, ba\u00a7 fte, aller eigenen Sebengtni'then unb dtahrunggforgeu \u00fcberhobeu, gang unb gar mit ihm oertoadjfen ftnb unb mau mirFlich felbft bei miFrofFopifcher UnterfuChung Faum bie \u00a9renge gtoifdjen ben ^\u00f6rbermaubungeu beg <S<htnaroberg unb ber Krabbe angugeben oermag. \u00a9ie beigegebene Slbbilbung geigt eine ber mangerooger (Saccus linen in Sebeuggr\u00f6fe; mit a fttjt fte au ber Krabbe feft, h ift bie Bt\u00fcnbuug ber grofen, ben Khoper faft augfchlieflich einnehmenben \u00a9ierf\u00e4dc. Bei auberen SIrten, toeldje oou gr. BUitter in Braftlieu beobachtet fittb, fenFen fid> oou ber 2Iuheftunggfte\u00ef\u00efe murgelartig oer\u00e4ftelte gefchloffene R\u00f6hren in bag innere beg Wirtheg, beffen \u00a9arm umfhinuenb ober gmifcheu ben &berf<ht\u00e4uchen ftchaugbreitenb, um, einer \u00fc^gen (Schmaroherpftange gleich, bie fremben (S\u00e4fte ftch angueignen,\nJ\nA B unb C <$eet)ocfen (Lepas Balamis), nat\u00fcilicfje \u00a9r\u00f6jje.","page":670},{"file":"p0671.txt","language":"de","ocr_de":"\u00ab\u00ebacctt\u00eflna. $e\u00eftogaf\u00efer.\n671\nObfdhon eine gemiff\u00ab Sle^n\u00efidEy\u00efeit mit anderen @<hmarofeer\u00efrebfeu nic^t gu Oerfenuen, \u00c7attc man \u00ee>odb bil bahin, eine \u00e4ltere Beobachtung nicht beadjtenb, bie \u00a9acculinen allgemein f\u00fcr S\u00df\u00fcrmer gehalten. 3Bie gro\u00df mar baher mein \u00a9rftaunen, all ich, bie in ber \u00a9ntmicflung Begriffenen \u00a9er bei ^fyierel unterfudjenb, ihre \u00c4reblnatur conftatirte. \u00a3)ie aulgefrochenen jungen haben bie Staupliulj form, am n\u00e4chften fich an bie ber eigentlichen \u00a9irripebien anf<hlie\u00a7enb. \u00a9p\u00e4= tere Beobachtungen haben gegeigt, mie auch ber Beuger ber jungen \u00a9accu= linen ft<h gufammenflaObt/ fo ba\u00a7 bal \u00a3hterc\u00a7en ein muf<het\u00e4hnli<hel 3ln; fehen erh\u00e4lt unb mie bie @liebma\u00a7en theill im \u00a3aftorgan aufgehen, theill gang abgemorfen merben, bil enblich \u201ebie einzigen Sebenl\u00e4ufjerungen, bie biefen Stonplulultral in ber Steihe ber r\u00fccffchreitenb fich oermanbelnben \u00aerufter geblieben, einmal bie kr\u00e4ftigen 3ufammengiehungen ber S\u00dfurgeln ftnb unb bann ein abmechfelnbel Stulbehnen unb gufamtnengiehen bei S\u00f6rperl, in $olge beffen Blaffer burch eine meite Oeffnung ber Brufth\u00f6hle (b) einftr\u00f6mt unb mieber aulgetrieben mirb\".\nBll foUten mir oon ben @<hmarofcermefen nicht lolfommen, fo muffen mir gur BerooUs ft\u00e4nbigung ber Sebenlgefcbichte ber SBurgettrebfc noch mittheilen, ba\u00a7 nicht feiten auf ihnen eine ben Bcphrinen angeh\u00f6rige Stffel, Liriope, fdhm\u00e4rofct, unb ba\u00a7 gmei anbere fd&marofcenbe Slffeln fiel) bie BSurgeln ber an einem fleinen \u00a9nfieblertrebfe fdhmarofcenbeu Sacculina purpurea gu Stu^e machen, inbem fie fid) unter ber \u00a9acculiue anfxebeln unb biefelbe, bie oon ben S\u00dfurgeln angef\u00fchrte Nahrung oormegnehmenb, gum Stbfterben bringen. Sticht genug! \u00aeie S\u00dfurgeln muchern auch ohne \u00a9acculina meiter unb erlangen felbft, mie $r. SOt\u00fcller berichtet, namentlich, mo bie aul ihnen ftdj n\u00e4hrenbe Slffel ein Bopyrus ift, oft eine ungem\u00f6hnliche Stulbehnung. SDie Statur erf\u00fcllt alfo buchft\u00e4blich, mal mir im \u00a9pricfcmort oon lofen unb fdjmahhaften Bungen fagen: fte probucirt SDt\u00e4uIer, bie extra tobtgefchlagen merben m\u00fcffen, nachbem bie bagu geh\u00f6rigen Seiber l\u00e4ngft oermobert jtnb.\na\n\u00e2Burjel\u00efreb\u00eb (Saeculiaa).","page":671},{"file":"p0672.txt","language":"de","ocr_de":"$He l\u00e4frertlfiere.\nSchon bie $rebfe Reiften unS in folc^e Legionen ber niederen \u00a9perWelt gef\u00fchrt, Wo baS unbewaffnete Singe nicht mehr auSreicht, auch nur ben \u00e4nderen Umri\u00df ber betreffenden \u00a9efch\u00f6pe mit einiger \u00a9eutlichfeit gu ernennen. 3\u00ab bemfetben $a\u00fce befinden wir unS einer gro\u00dfen klaffe oon Spieren gegen\u00fcber, bereu \u00a9ntbecfungSgefchichte eben Wegen ihrer Kleinheit unb ihres 33or; fommenS aufs ^nnigfte mit berjenigen ber ^nfuforien oerbitnben war, unb Weldje in ber heutigen SebeWelt eine fe^r eigent\u00fcmliche (Stellung einnehmen. \u00a9er ber\u00fchmte SSerfaffer einer Urfunbe beutfdjen Flei\u00dfes, \u00a9^riftian \u00a9ottfrieb \u00a9h^enberg in feinem SBerfe ,,\u00a9ie ^nfufion^t^ierd^en als ooUfommeue Organismen\", hat gezeigt, wie man feit ber \u00a9rftnbung ber SJtifroffope theiB auS blo\u00dfer \u00a9uriofit\u00e4t, gur \u00a9rg\u00f6^ung beS SlugeS unb \u00a9em\u00fctheS, tbeilS im wiffenfchaftlidjeu \u00a9range allm\u00e4lig ftch mit bem \u201eSeben im fleinften kannte\" oertraut machte, bis ihm felbft, bem gro\u00dfen Staturfor\u00dfher, eS oerg\u00f6nnt War, ein neues, nun erft flareS Sicht \u00fcber diefe mifroffopfche \u00fcE\u00dfelt gu oerbreiten, gu lichten, gu orbnen unb bie St\u00e4berthiere als eine in ftch gefchloffene \u00a9per* blaffe oon ben eigentlichen $ufnforien gu trennen, Sticht per, fonbern bei \u00a9elegenheit ber Snfuforien, haben Wir einige f\u00fcnfte auS jener \u00a9ntbecfungSgefchiite mitgutheilen, auS Webber ^er\u00f6orgeh>t, ba\u00df fchon 1680 Seeuwenhoef, ber \u201eSBriUenmacher oon \u00a9elft\", einige formen ber Dt\u00e4bertpere fah unb gut befchrieb.\n\u00a9ie St\u00e4bertpere, bereu gr\u00f6\u00dfere Slrten eine S\u00e4uge oon V3 Sinie unb etwas bar\u00fcber erreichen, haben fafi ausnahmslos einen burchftchtigen Vorher, bem man, fo lange er lebt, bis in bie innerfteu \u00a9heile &er \u00a9rgane fchauen fann. \u00a9abei finb bie fpautbebeefungen oon foirer f^eftigbeit unb ^SraUheit, ba\u00df bie SSehanbtung unter bem SDtifroffof) bet einigem \u00a9efchief mit feiner Schwierig; feit oerbunben ift. 3<h f\u00fchrte oben an, Wie bie Betrachtung mancher Keinen \u00c4rebfe, g. \u00a9\u2022 \u00ee>cr S\u00dfafferfl\u00f6he, nnS bie angiehenbften \u00ae<haufoiele gew\u00e4hrt, \u00a9ie meijteu St\u00e4bertpere feffeln unter bem SDtifroffof in gleichem \u00a9rabe baS Singe, gorm unb Bau geigen aber ein fo aparteS \u00a9ep\u00e4ge, ba\u00df unfre, an ben fpolgfcp\u00fctt anfn\u00fcpenbe Betreibung bem Sefer, ber hierbei an BefannteS faum anfn\u00fcpen faun, fo lange fait unb unbefriebigt taffen mu\u00df, bis nicht ein befremdeter Staturforf\u00abher eins ber \u00fcberall gu habenbeu lieblichen unb munteren SBefen bei 200 bis 300matiger \u00a9r\u00f6\u00dfe Wirb in natura oorgeftellt haben. \u00a9ie St\u00e4bertpere finb bei oietfad; wechfelnber \u00e4u\u00dferer ftorrn oon gro\u00dfer Uebereinjtimmung im Bau, ba\u00df, eins genau ftubirt gu h\u00fcben, fo oiet hei\u00dft, als alle fettneu.\n3Bir betrachten eins ber Scptbr\u00e4berfpere, ben Noteus quadricornis, bei Welchem bie ben Stumpfheit umgebenben ^\u00f6rprbebecfungen bie \u00a9eftalt eines flauen, fcptbf\u00f6rmigen Rangers angenommen haben, \u00a9ie oielert feinen Bucfetdjen auf ber Oberfl\u00e4che beS gangers ftnb im fpolg; feptitt fortgeblieben, um bie inneren Organe nicht unflar gu machen, SOtan hat alleu \u00a9runb","page":672},{"file":"p0673.txt","language":"de","ocr_de":"Slllgemeuteg \u00fcber bte 0x\u00e4bert^itere.\n673\naitgunekmeit, bag fo\u00efro\u00ee)! bte pangerartigen alg meid)en ,\u00a3jautbebeduitgen aug jener bte \u00a9lieber? totere d;arafterifireitben \u00a9ubftang, betu \u00a9kitin, befielen, \u00a9er Ranger uttfereg StRuftertkierkeng ift born gierlik auggefkioeift unb mit kornartigen \u00a9ortf\u00e4keit oerfel)en. Unter i^m tann f\u00bbk ber mit meiker \u00a7ant bebedte EBorbertkeil gang bergen, EBeint \u00a9kmitnmen nnb \u00a9reffen entfaltet bag \u00a9pier fein ER\u00e4berorgan. \u00e2^ei ^albfd^\u00fcffelf\u00f6rmige, burk SRugteln eiugiepbare f\u00c7teifd^Ia^eu tragen auf invent freien ERcntbe cine ERei^e garter SBintp\u00earn, melke millf\u00fcrltk in fkmittgenbe EBemegung oerfejjt merbett f\u00f6mten unb battit in i|rer \u00a9efammtkeit bei mannen ER\u00e4bertkiereit ben \u00a9inbrud macken, alg ob gmei ER\u00e4ber fid) rafd) um ipre Sire brekten.\n\u00a9iefe \u00a9rfkeittung, bon meiker man bie gange klaffe benannt k^t, ift f\u00fcr Beben, ber fte gum erften SRale ftekj/ f\u00b0 \u00fcberrafkettb, bag man ftck nickt mttnbern \u00efann, mie fte big in bie neuere Beit ben \u00a9inbrud beg EZ\u00d6unberbarett gemalt kat unb ttok int Bapre 1812 gu ber ernftlickeit Slnnakme berleitete, eg fei eine ibirllicke ERabbemegung. SRatt pat eine EReike bon \u00a9rfl\u00e4rungett baf\u00fcr aufgefteHt, unter attbern fte mit jenem unterpaltenben optifcben \u00a9pielmcrt terglidjen, mobttrd) att einer engen \u00a9effnung eine EReike bon Figuren in berfdtiebenett, eittauber folgenbett (Stellungen bor\u00fcber gtekeit, unb man ben \u00a9inbrud pat, alg ob eine eingige \u00a9eftalt ftd) bemegte. \u00a9prenberg fagt: \u201eBebe EESintper brekt ftd) nur einfad) auf ikrer EBaftg, fomie ber Sinn eiltet SRettfken in feiner \u00a9elentpfanne, unb befckreibt baburck mit ikrer \u00a9pike einen f\u00earei\u00ea unb mit ber gangen S\u00e4nge einen $egel. \u00a9elbft okne EBerfkiebenpeit in ber Befolge beg Slnfangeg mufj habet bttrk bag bent Singe halb tt\u00e4ker, halb ferner \u00a9tepen ber SBimpern eine gemiffe Sebenbigteit in ben \u00aereig \u00efontmen, bte, fobalb alle SBimperu fick nack gleicker ERikluttg umbreken, einem laufenben ERabe gleid)ett mirb.\" Bebenfallg panbelt eg fick um rafk auf eittauber folgettbe eittgelite \u00a9eftk^affettionen, melke fik derartig ab? unb attgl\u00f6feit, bag fte ben \u00a9inbrud einer eittgigett, gufammenk\u00e4ngenbett EBemegung rnakeit. EBeim Notens feken mir gmifkett ben beiben grogen ER\u00e4berlappen einen ebenfalls mit E\u00ef\u00f4impern bebedten $egel. 3abfteike Slb\u00e4itberungett in ber \u00a9ntmidlung beg \u201eER\u00e4berorgattg\" \u00efomiitett in ber klaffe oor. \u00a9ie abmeikenbfte florin pat mokl ba\u00ea EBlumentpierk en (fieke bie Slbbilbuttg Floscularia appendiculata, \u00a9. 676).\n\u00a9a\u00a7 SBirbeltt unb \u00a9trubelit ber ER\u00e4berorgane l\u00e4gt bie \u00a9piere fepr elegant unb mit einer laugfanten, fpiraltgen \u00a9reputtg fkmirnrnen. 3ugleik mirb burd) biefen \u00a9trubel uttb ben E\u00dfMmper? befak beg in bett SRunb kineinf\u00fckrenbeu \u00a9rikterg bie ERaprttng gugef\u00fckrt, unb bieg gef kiekt numentlid), menn bag \u00a9pier ftk mit #ilfe feiner am ^intereube beftnbliken 3auge gleikfattt oor Sinter gelegt kat uttb bann bie Linkern fpielen l\u00e4gt. \u00a9kut man bann itt ben \u00a9ropfeu, itt melkem man bag ER\u00e4bertpier unter beut SRitroftop beobaktet, fern gertke\u00fcten \u00a9arbftoff, Bubtgo ober Karmin, fo fantt man bie keftigen SBitkel unb bag Slnl)\u00e4ufett ber ERapruug oor bem SRuttbe oerfolgen.\n\u00a9ie ER\u00e4bertkiere ftttb mit einem E\u00dfaar liefern auggeftattet. S3eitn Noteus ftnb bief eiben ungef\u00e4kr paubf\u00f6rmig, in oielen attberen \u00a9allen gleiken fte einer \u00a9ptpgange, bei allen \u00a9attuitgeu kaben fte eine fo beftimmte \u00a9orm, bag fte nickt mittber kura\u00efteriftifke ^enngeiken abgeben, alg bte B^kue ber \u00a9\u00e4ugetkiere, unb bag mau gerabe fo mie bei biefen attg ikrer \u00a9ornt auf bie Sebengmeife beg \u00a9kiereg fkliegett \u00efann. 3k erinnere mid) aug ber Beit, alg id) ein eifriger \u00a9k\u00fcler beg E\u00dfrofeffor \u00a9prenberg mar, bag ikm oott meit ker ein \u00a9l\u00e4gkett mit SBaffer gefkidt m\u00fcrbe, in meldjern ein ER\u00e4bertkier ftk befinben foUte. \u00a9em \u00a9euber lag baran, gu miffett, melke Slrt eg fei. \u00a9rop eifrigen \u00a9ukeng mit ber Supe mar menigfteug oott einem lebenbigen ER\u00e4ber? ipier niktg gu entbeden; eg mar, obmol)l mit \u00a9kuellpoft gegangen, abgefiorben. \u201eSlber bie liefern m\u00fcffett bok ba fein, auk menu ber \u00fcbrige K\u00f6rper ftd) gerfe^t kat!\" fagte mein Seprer, unb riktig, ctlg bag Staffer bekutfam abgefk\u00fcttet mar, fanbett ftd) im lebten \u00a9r\u00f6pfkett bie faltigen \u00a9rgatte unb liegen bte ftd)ere EBeftimmung ber \u00a9pecieg gu. 3u ber SRitte beg Koteus giekt ftk ein buktiger, fekr ger\u00e4umiger \u00a9armtanal (a) kerab. Sillen ER\u00e4bertkiereu tarnt man itt ben SRagen fekett uttb babei makritekmeit, mie bte aufgeitommene \u00a9peife burk eine SSimper? betleibung ber \u00a9armmanbttng in einer freifenbett SSemegttng erkalten mirb. \u00a9g mirb babttrd) Stafc^enberg unb 0djmibt, tuirBe\u00ef\u00efofe Stetere. (Sre^m, \u00a3tjierle&en. VI.)\t43","page":673},{"file":"p0674.txt","language":"de","ocr_de":"674\n\u00a9dj\u00fcbr\u00e4b er totere. SBeidjir\u00e4b er totere.\nungef\u00e4hr bie periftaltifche Oeloeguttg anberer ^iere erfefct. Oie beibeit fl\u00fcgelf\u00f6rmigen Slnlj\u00e4nge (b) ioeiche auf bem oberen \u00ef^eil be\u00ea Oarmtanal\u00ea anffthen, iaffeit ft dp mit beit\n\u00a9peicpelbr\u00fcfeit oergleicpeu. Ein bcfou= bere\u00ea Eef\u00e4\u00dffpftem hat fern dt\u00e4berthier, nicpt einmal ein ifoiirtel ^erjavtige^ Organ, loeldje\u00ea allen Eiieberthiereit eigen ift. Oie OUtt? fl\u00fcffigteit ift eben gang frei in ber bie Eingefoeibe nmgebenbeit ^eibe\u00eap\u00a7(e enthalten mtb gtoar in einem guftanbe ber Oerb\u00fcnnuttg burcp ioidfitrlich aufgettommene\u00bb SBaffer. SRan fieht h\u00e4ufig bie Ot\u00e4bert^iere gufammengucten mtb babei ihren ^\u00f6rperumfaitg betr\u00e4chtlich Verringern. Oie3 fanit gar nicht auber\u00a7 \\\tgefcpeheit, at\u00f6 burcp ba\u00ea S\u00efu\u00a3preffen eine\u00a3\nj gro\u00dfen X'fy\u00e4l\u00e4 ber in ihrem Seibe enthaltenen i gl\u00fcfftgieit, ftatt melier beim S\u00dfieberaufbi\u00e4heit I be3 \u00ae\u00f6rper3 burch noch nicht entbectte bereit 1\tS\u00dfaffer au3 ber Umgebung eintritt. \u00a9o\nauffadenb biefe Olutoerfdploenbung erfdpeint, hat fte bei anbereit niebereit Ohierett, g. O. ben ^olppen, both ihr SInaiogon unb ift ai\u00bb eine Ohatfache h^n\u00eaunehmeit. (Sitte aitbere regelm\u00e4\u00dfige Siu\u00eafcheibmtg au3 bem Ointe ftnbet burch bie gefchl\u00e4ngelten betben Kan\u00e4le (d) ftatt, toeldpe in eine oon 3eit gu Bett fiep entleerenbe Olafe (e) einm\u00fcnben,\nUnfer Noteus geigt einen fehr entioideiten Eierftoct (c). Otan hat bie Ut\u00e4berthiere lange Seit f\u00fcr fpermaphrobiteit gehalten, ohne bie m\u00e4nnlichen Eeneration\u00ealoer\u00efgeuge gu ftnbeit. E3 ftellte [ich aber he\u2122n\u00a3>, ba\u00df man oon faft allen befdpriebeiten Slrteit nur 2Beib<heit gefeheit hatte, nnb ba\u00df bie Oi\u00e4nncpeit, fo feiten unb Seltener ioie bei oieieit niebereit \u00aerebfeit, auf bie muuberbarfte S\u00f6eife in ihrem SDurdpioeg ftnb ihnen bei g\u00e4ngiger ober faft oodft\u00e4nbiger Oerlitmmernng be3 Oarmtaital3 bie \u00c7reubeit ber Oafel oerfagt; fte fpieieit \u00fcberhaupt eine h\u00f6cpff nntergeorbnete ERoUe, flehten nur eine turge ^ 3ahre\u00a7 oon bem anbent Eefdpledpt gelitten gu ioerbeit nnb bann oom \u00a9dpaupiah $n oerfcptoinben.\nSin bie Familie ber \u00a9dpilbr\u00e4berthierdpen mit bem ganger nnb bem l\u00e4ngeren, gefingerten nnb bem (Snbgriffel oerfehenen gu\u00df flie\u00dft ftdh ^e pangeriofe Familie ber ^rpfiatlfifthdpen (Hydatinaea) au mit turgem $u\u00dfe. Oefonber\u00ea an ber fceit oerbreiteten, in Heilten, ftehenben Eelo\u00e4ffern nnb in frei ftehenbon S\u00dfafferbeh altern oft midionenioeife oorfommenben Hydatina sent* machte Eprenberg feine Erfahrungen \u00fcber ben fomplicirten Oatt biefer miUoffopifcheit d\u00f6efen. \u201e3\u00ab fleinen Epiinbergt\u00e4fern, oon ber Oicfe ftarler geberfpulen, ftnb fte fehr gut gn beobachten mtb fcpon mit blo\u00dfem Singe erlennbar. \u00a7abeit fte bariit diaprung, fo legen fie a\u00ef\u00eabaib bidht nufer bem SSafferranbe ihre poringontal gelegten Eier am Elafe ab, bie man mit ber \u00a3upe deutlich eriennt nnb unter bem Otitroffop im oerft\u00f6pfelteit, ioei\u00dfeit Elafe beobachten tantt. Otit\n<s^ilbr\u00e4ber=s:^ier (Notens cpmdricornis).\n(@eljr bergr\u00f6\u00dfert.)\nOau oon ben toetbiidpen Ejitbioibueit abloeichen.","page":674},{"file":"p0675.txt","language":"de","ocr_de":"^rtyf\u00efal\u00efftfdjdjett. 3?\u00fcffelr\u00e4bd)en.\n675\neiner f\u00fcnfeiartigen feberfyihe faun man fie abnehmen, auf ein flaches @laS Bringen unb fie offen Betrachten. \u00a9d)on nad; gm ei bis brei Sagen ftel;t man reichliche Vermehrung ber S|iere unb leere (Sifchaten unter ben rollen Stern. XteBer baS Srtenntni\u00a7oerm\u00f6gen, bie S\u00dfahlf\u00e4biglett unb ben OrtSftn\u00bb, auch einen \u00a9efeUfcbaftSftnn biefer S|ierd;en tarnt fein gmeifel Bei benen bleiben, metche fie mit Sufi Beobachten. SDian mag biefe @rfd;einungen Snftinft ober, mie mau mill, nennen, fo BleiBen eS febenfaliS \u00a9eifteSth\u00e4tigteiten, bie man both nur auS Sitelfeit gern ntebriger fteltt, als fie eS ftnb.\" 2\u00dfir muffen hier gur Srgctngung unferer obigen Eingaben \u00fcBer ben Vau beS Noteus |inguf\u00fcgen, ba\u00df man Bet alien gr\u00f6\u00dferen V\u00e4berthieren in ber @<hlmtb= unb Sftadeits gegenb eine anfehnliche \u00fcfterbenmaffe, bem \u00a9chittnbringe ber \u00a9liebert^iere entfjmechenb, entbecft hat unb ba\u00df Bet rieten mit biefer Slrt ron \u00a9ehirit Singen mit orbentlichen, lichtBrechenbeit unb gur Vilbergeugung bienlichen Stufen in unmittelbarer VetBinbitng fielen, lieber bie auS fabelhafte grengenbe Vermehrung ber Hydatina senta lefeit mir ferner in bem gro\u00dfen fnfuforienmetfe S|ren= BergS. \u201eSin junges S|ierd;en Bilbet fchoit nach 2 bis 3 \u00a9tunben nach bem SluSfriecheu bie erf\u00eeen \u00a9Heime aus, unb Binnen 24 \u00a9tunben fa| id) auS 2 fnbiribuen: burch \u00a9ibilbung (Teints Bilbttug; id; meife auf bie \u00a9ontmereier ber daphnieit \u00a9. 661) 8 entftanben, 4 auS einem gr\u00f6\u00dferen, 2 auS einem Heineren. Vei gleicher fortbilbung ron t\u00e4glid; 4 \u00a9ient unb bereu SiuSfchl\u00fchfen, gibt bie\u00df in 10 auf einattber folgenben Sagen eine m\u00f6gliche VrobuHion ron 1 \u00fcDtillion 48,576 fnbiribuen ron einer SJtutter, am folgenben 11. Sage aber 4 SDtidioneu. dergleichen Vere<h= nungen ftnb nun gmar, BefouberS f\u00fcr l\u00e4ngere geitr\u00e4ume, be\u00df|alb fe|r unftcher, meil eine foldfe Vrobuftirit\u00e4t, Bei einem unb bemfelben Organismus, nie fe|r lange an|\u00e4lt, allein menu eS fid; um bie \u00a9ril\u00e4rttng ber faft ^l\u00f6blichen \u00a9rfcheinung gro\u00dfer unb auffadenber Mengen folder Orgas niSnten |anbelt, fo geben bie obigen Srfa|rungen bem n\u00fcchternen Veurt|eiler Mittel au bie \u00a3anb, um alle eiitgebilbete R\u00e4uberei unb SRhftit in baS \u00a9eleife ber gem\u00f6|nlicheren, an fid; meit m\u00e4chtiger ergreifenben, ma|ren 3taturgefe|e gu Bringen.\"\ndie am nteifien Befprod;euen unb gemeinften aller St\u00e4berthtere, an melc|en bie Otabbemegung am fr\u00fc|eften gefe|en m\u00fcrbe unb am \u00f6fterften unb leichteften ftd; Beobad;ten l\u00e4\u00dft, geh\u00f6ren in bie familie ber S\u00dfeichr\u00e4berthierchen (Philodinaea). Unter i|nen geichnet ftd; bie \u00a9attuug dt\u00fcffelr\u00e4bchen (Rotifer) burd; 2 auf einer Slrt ron \u00a9tirnr\u00fcffel befinblidje' Singen unb einen gabelartig enbenben fu\u00df auS, melcher, mie in ber gangen familie, nad; Strt eines fernro|reS, eins unb auSgegogen merben tann. gumeift an Rotifer vulgaris tn\u00fcpfen ftd; bie in anbert|alB 3a|r|unberteu itng\u00e4|lig mieber|otten Eingaben ron ben laufenbeit Dft\u00e4bd;en unb ron beut munbem Baren Stufleben nach jahrelangem Sobe. der eigentliche 2lufent|att beS S|iereS ftnb fte|enbe \u00a9em\u00e4ffer, in benen eS ftch gmifcheu ben SSafferf\u00e4ben unb Sttgen fo an|\u00e4ufeu fanu, ba\u00df e\u00ea bie Keinen Vftaugen mie ein \u00a9chimmel \u00fcBergie|t. 2Bie aber Saufenbe ron Organismen Beim SluSs trodueu ihrer \u00a9tanborte mit bem fte ttmgebenbeu \u00a9taube burch bie S\u00dfinbe aderm\u00e4rtS |in auSs geftreut unb \u00fcber gange \u00a9rbt|eile rerbreitet merben, fo auch baS gemeine 3t\u00e4bert|ierdhen. Srodnen bie baffelbe Beherbergenben S\u00fcmpel unb Sad;eit ein, fo gie|en fid; bie dtotiferen gu einer ^ugel gufammen unb trodnen enblid;, an ein \u00a9anbfont, ein Vflaugentheilchen angeflebt, gu einem unburchfidjtigen, unf\u00f6rmlichen \u00a9t\u00e4ubchen ein. \u00a9ie merben ein \u00a9fuel ber VJinbe unb ftnb in ber S|at burd; biefelben \u00fcber baS gange trodne Sattb gerftreut. gmifcheu ben flechten unb bem SOtoofe auf Vaumrinben, rorg\u00fcglich aber in bem Oadjmoofe, ftnb fte \u00fcberall gu finbeu, fie bemo|nen bie \u00e4rmfte $\u00fctte, mie ben ^\u00f6nigSpalaft, fobalb nur bie d\u00e4c|er alt genug gemorbeu, um i|re dftooS\u00f6egetation gu erhalten. Vei trodner, regenlofer SBitterung feiert baSSeben ber Ototiferen; ift eS feucht unb regnet eS, fo begehen fte ihre Sluferftehung. du fiehft unter bem dJUtroffop baS uugefd;tad;te, edige H\u00f6rnchen einigerma\u00dfen anfdhmellen unb ftch runben. ge|t merben einzelne \u00a9teilen etmaS burchftdhtig, baS 2ta\u00df burchtr\u00e4nlt ben K\u00f6rper, beffeit Organe, ieme|r er ftch BoU S\u00dfaffer fangt, immer beutlicher merben. das fu\u00a7fernro|r ftredt ftch wwt einige \u00a9lieber |er\u00f6or, mie utft ftch borfichtig gu orientiren, bis eublich nach einem bemetd;","page":675},{"file":"p0676.txt","language":"de","ocr_de":"676\n9\u00eeo\u00ee)renBett)o\u00ef)itenbe9\u00ee\u00e2bertf)tere.\nbaren, inneren SBirbeln ber \u00df'obf mit bem D\u00ee\u00e2bermerfe ftdj auSf\u00ee\u00fclbt unb ba\u00bb Steter nach langent -ober auch furgem Schlummer gu neuem Oafeitt ermecft ift. SBar bas ^ter tobt, menu eS nach monatelangem \u00a9introcfnen mieber auf lebt? \u00a9emijg nicht. OaS Beben mar nur unterbrochen, a\u00efterbiugS in fehr eingreifenber SBeife. \u00a9S mar aber bon feiner 3erfe|uug ober \u00abhemifchen itrnmaublung bie Diebe, unb eS iff nicht meniger begreifbar, bafj troh einer bielteicht abfolitten 2luStrocfnung bie feinen \u00a9emebSbeftanbtheile be\u00a3 ^\u00f6rberS einer gortfehung beS Bebens f\u00e4hig ftub, als ba\u00a7 gr\u00f6fche unb gifdje bcUft\u00e4nbig einfrieren f\u00f6ttnen, ohne gu fterben. Sie merbeit eben nur\nin eine, ben gem\u00f6hnlichen Verlauf ber Sebert\u00eaproceffe unterbrecbenbe (Starrheit ber; fe^t, nach bereu Aufhebung baS BebenSrab meiter fchnurri.\n2113 einen Dieprafentanten auS einer letzten grofeit gamilie,\tbie\tman\tals\tbie\nr\u00f6hrenbeloohnenben Di\u00e4; berthtere bezeichnen faun, ba menigfteuS bie meiften in h\u00fclfen ftecfen, f\u00fchre ich noch baS SSIumenthierchen (Floscularia) bor. S)a\u00a7 2luf; fallenbfte\tan\tihm\tift\teine\nextreme UmbilbuugbeS Di\u00e4ber; organs. Statt beffelben er; blicfen mir auf ben f\u00fcnf feget; f\u00f6rmigen ^erborragungen beS ^obfranbeS SS\u00fcfchel langer, garter g\u00e4ben, bie fdjou beS; halb nicht SBhmpent genannt merbeit f\u00f6nuen, meil fie ftarr unb faft unbemeglicb ftub. gaft im \u00fc\u00f6tunbtricbter finbet ftd) ber\tbie\tDiabrung\tgu;\nmirbelnbeSBimberbefah. OaS \u00a3bier ift bon einer feinen, gallertigen $\u00fcUe umgeben, in melche eS ftch, mie \u00e4hnliche \u00a9attungen, butch Bitfammeit; fcfjuellen\tbeS\tgttfeS\tgur\u00fccf;\ngiehen faun. 21m merfm\u00fcr; bigfteu berhalten fich megen einer gemeinfchaftlicheu \u00a3>\u00fclle bie ugefthierchen (Conochiliis), inbem eine gange Slngahl\n2>a\u00a7 SBlument\u00efjier^en (Floscularia ornata).\n^nbibibuen in einer frei fchmimmeuben \u00a9aUertfugel fo ftecfen, baff fie mit ben k\u00f6pfen \u00fcber bie Oberfl\u00e4che ber $ugel herborragen unb burch gemeinfameS SBimbern mit bereinten Kr\u00e4ften bie \"einen Oheil ihrer SBelt bebeuteube Shtgel in gemeffeue, breheube Oemegung berfeisen,\nSBir haben uni, benfe ich, fomeit mit ben Di\u00e4berthieren befreunbet, um an bie mistigen Oegiehuugen berfelben mit anberen Sthierflaffeit benfen gu f\u00f6nuen. \u00dcDian hat fie SBimberfrebfe genannt, um bamit auSg\u00fcbr\u00fccfen, bafj einige ihrer \u00a9igenf\u00abhaften, g. S3, ber am \u00a9nbe gefbaltene","page":676},{"file":"p0677.txt","language":"de","ocr_de":"5B\u00efiunent\u00ef)ierdjen. \u00c4ugelt^ier.\n677\nunb einigerma\u00dfen geglieberte \u00a7u\u00df, i|re mitunter ^an^erartig ftdj oerbicfenbe, djitin\u00f6fe \u00ab\u00a3jautr au im SBaffer tebenbe \u00a9liebertl)iere erinnerten, m\u00e4hrenb bod) bie SBimperit, me\u00efdje ben \u00e4chten \u00a9lieber; teeren abfotut festen, ihnen einen gan$ b'efoitberen \u00a9gratter geben, Inhere Murforfdjer legen eben auf biefen \u00a9jara\u00efter, auf bie SBimperorgaue, bie inneren unb \u00e4u\u00dferen, metd)e int Seben ber SB\u00fcrmer eine gro\u00dfe ftiolte fielen, ferner auf bie gef dr\u00e4ngelten, ebenfalls bei ben SB\u00fcrmer\u00bb mieber\u00efehrenbeit \u00eeBafferfau\u00e2le metjr '\u00a9emidjt unb \u00c7a\u00efteu fie f\u00fcr n\u00e4here SBermanbte ber SB\u00fcrmetv \u00a9ie geben unS ein lehrreiches i\u00dfeifpiel einer in ftd) abgef cutoff eiten ^ierHaffe, an bereu \u00a9rennen mir bie IMergaitgSfortneu 51t ben benachbarten gro\u00dfen Abteilungen oermiffeit. \u00a9ie meifen un\u00a7-auf bie Urtoelt gur\u00fcd, mo oermanbtfchafttiche ^Beziehungen febeufad\u00e2 ihren Aulbrud in ben nun; mehr untergegangenen 9Jtift= unb \u00e4mifdjenformen fanben. Seiber b\u00fcrfen mir in biefem gaUe, bei ber Zartheit ber gierten, nicht auf Auffdpffe burch Kl\u00fcftige f of fite gunbe hoffen. %ut SSerglei\u00e4jung beffetben meife ich aber auf bie $\u00f6get hin, bereit feiger SSeftanb ebenfalls ein in ftd) abgefchtoffener ift, \u00fcber bereit inuigf\u00eee S3ertoanbtfchaft mit beu ^Reptilien mau aber erft f\u00fcrjlid) bie uu^meibeutigften SSemeife auS ben \u00dctefieu ber IXrgeit erhalten hat.","page":677},{"file":"p0678.txt","language":"de","ocr_de":"per Jtreio ber ^firmer.\n(Sine neue \u00a9Belt bey Sebeny tljut ftch tor utty auf, aber nur nor ben \u00a9lugen berfenigen, meldje eifrig fudjen. \u00a9ay Vorhanbenfeitt ber (S\u00e4uger, V\u00f6gel, gifdje, 3>nfeften, theilmeife and) ber \u00aerebfe ift fo ctufbrSngerifdj, e\u00ea ift fo unm\u00f6glich, ihnen uic|t gu begegnen, ba\u00df ihre \u00a9Rand): faltig\u00efcit aiy etmay Selbftberft\u00e4nblidjey Eingenommen mirb. \u00a9er Rame be\u00ea \u00a9Burmey mirb gebraust, um etmay SSercicC;tlid^e\u00ea, \u00a9lermlichey, nid^t Veaddenymerthey gu begegnen, unb 3ebev= maint b\u00e9n\u00eet babei an ben ftch ^\u00fc\u00efflo\u00ea tnt tvocfeneit Staube fv\u00fcmmenben Regenmurm, menu bie auy bem t\u00e4glichen Sebeit gefdj\u00f6pfteit Erfahrungen nid)t etma uod; bie nicht angenehme Erinnerung an \u00a9Blutegel, eine \u00a9ridjiuettepibentie unb ftnnige\u00ea gleifdj mit ftd> bringen, \u00a9ay ftnb unfchcne, gum \u00a9heil miberlidje Eittbr\u00fccfe, bie man ba empf\u00e4ngt; fte laben nicht gerabe eilt gu n\u00e4herer \u00a9Befanntfchaft.\nUnb bed), mie mir eben fagtett, thut fidj mit beit St\u00fcrmern bem Raturfreunbe eine gange neue \u00a9Belt auf, meldje an \u00a9Rand) faltigfeit bey \u00a9Bauey, bey Seben\u00ea, bey Vorfontmeuy bie meiften gr\u00f6\u00dferen \u00a9l\u00f6theifuitgen bey \u00a9Ijierreidjey \u00fcbertrifft, bort in ber Einfachheit ber Struktur ttttb nadj ihrer ntifroffopifdjen Kleinheit au bie 3nfuforien ftdj aufdjlie\u00dfenb, hiev beit \u00a9Beidjt\u00efjieren ftdj n\u00e4hernb, hiev mieber bon ben \u00e4chten Eliebertljieren nuv fdjmer gu trennen, 3n ber \u00a9iefe bey \u00a9Reerey hvtufeit bie einen, am Ufer bie anberen, attbeve in ber Erbe, einige fteigen fogar auf bie Eipfet ber S\u00e4ume in beit \u00a9ropettm\u00e4lbern. \u00a9a\u00df biele fiep in bie Eingemeibe aller m\u00f6glichen \u00a9hiere, leiber audj bey \u00a9Rettfdjen oerirren, erweitert ihre geograpljifdje Verbreitung unb nt ad) t ihre Ueberfidht unb fhftematifdje \u00a9Bem\u00e4ltigung um biele\u00f6 fdjmteriger. \u00a9Bie h^\u00f6eit ftch hoch fett Sinne bie Seiten ge\u00e4ubert; barnaty lernte man, ba\u00df e\u00ea fedjl \u00a9hierf taffen g\u00e4be: S\u00e4nger, V\u00f6gel, \u00a9Impftbiett, f^ifd^e, 3nfe!ten unb \u2014 \u00a9Buriner. \u00a9Bay mar nicht aUe\u00ea in bief en gro\u00dfen \u00a9opf \u201e\u00a9Buriner\" hinein: gemorfen! Unb mie ficher mu\u00dfte man, ba\u00df bie \u00a9B\u00fcrmer \u201eeilt \u00a7erg mit nur einer Kammer, ohne Vortammer bef\u00e4\u00dfen, faites, mei\u00dflidje\u00bb Vint unb feine g\u00fcljlh\u00f6vner, fonbent btoy g\u00fcljlf\u00e4ben\". \u00a9Inf Regenmurm, Sd)itecfe, Seeftent, 5\u00dfofpp mu\u00dften feite \u00a9Sorte paffen. \u00a9ludj in bem Spftern bey gro\u00dfen Reformatory ber \u00a9hierfunbe, Euoier, ftnb bie \u00a9Buriner eilte fehl* bermunbbave Stelle. Eine \u00a9Ibtheifung, bie \u00a9lieberm\u00fcrnter, bereu K\u00f6rper uuberfennbar auy Ringeln gufammem gefegt ift, reihte er, unb mit gro\u00dfem Rechte, au bie Eliebert\u00efjieve. \u00a9ie anbereit, Eingemeibe: muriner unb bergleicheit bermtey er gn beit Strahlthieven, gu beiten nur eiitgelue berborgeite unb h\u00f6dfjft problematifdje Vegiehmtgeit obmalten.\nEegenm\u00e4rtig hanbelt ey ftdj nur barttm, ob bie \u00a9B\u00fcrmer mit beit Eliebertljieren gu einem gro\u00dfen Raufen gu bereinigen feien, ober ob fte eine felbft\u00e4itbige \u00a9Ibtljeilung, gleichmerthig mit ben \u00a9Birbeltljiereit, Eliebertljieren gu btlben haben. \u00a7at matt gun\u00e4chft bie hb$ entmicfelten \u00a9B\u00fcrmer im \u00a9luge, jene g\u00e4lte mit Vorften berfeljener \u00a9B\u00fcrmer, boit beueit mir im Regenmurme unb beffeit n\u00e4d)fteit Vermaitbteit fogufagett auf ^etmifc^er Erbe eilten fdjmadjen \u00a9Ibglaug befthen, bie ihre","page":678},{"file":"p0679.txt","language":"de","ocr_de":"SlllgemeineS \u00fcber bie SB\u00fcrmer.\n679\neigentliche Entfaltung aber int \u00fc\u00ef\u00efeere erhalten haben, fo erftheint ber unmittelbare 3lnfd)tu\u00df an bie \u00a9lieberthiere nat\u00fcrlich. Entier unb Sille, inetp ihm tu biefem f\u00fcnfte feiner \u00a9pfiematif folgten, inaren im \u00fcbecht. \u00a9iefe \u00a9lieberin\u00fcrmer fielen aber in einem fo unmittelbaren, untrenu= baren gufammenhange mit allen \u00fcbrigen, nicht \u201egeglieberten, ioethe theilineife bie \u00a9puren einer niebereri \u00a9rganifation an ftd) tragen, ba\u00a7 in jenem galle auch biefe festeren fonfequenter \u00dcBeife mit ben \u00a9lieb er infirmer n unb burch fie mit ben h\u00f6d)ften \u00a9lieberthieren in eine \u00fcbeihe gu bringen fmb. 3u biefem \u00a9pitte tonnten ftch bie meiften \u00dfoologen nicht entfpte\u00dfen. \u00a9obalb man fiep inbe\u00a7 bie in allen gr\u00f6\u00dferen Abteilungen beS S\u00ee^terretc^esS gu mapnbe SBahrnehmung norh\u00e4lt, ba\u00df bie \u00fcbeihen non niebriger organiftrten SBefen gu boUfommenercn auffteigen, unb ferner, ba\u00df bie neueren \u00a9runbf\u00e4pe unb Sthoorien in ber SBiffenfhaft biefe Ungleichheit nerlaugeit unb mit Erfolg \u00abrfl\u00e4ren, fo ift bie innere Einheit einer \u00a9perreiije/ ineiche mit n\u00f6Hig ungeglieberten SBefen beginnt, mit ben geglieberten St\u00fcrmern einen neuen Eharafter annimmt unb mit ben hbhft auS; gebilbeten ^nfeften bief eu neuen Eharatter unb bie gange Erfcheinuug abfchlie\u00dft, eine \u00fciothtnenbig; feit, ioelche auch in ber \u00a9pfiematif ihren Au\u00eabrud finben foil. ES m\u00fc\u00dfte eigentlich f\u00fcr bie \u00dcB\u00fcrmer unb \u00a9lieberthiere in ihrer gufammengeh\u00f6rigfeit ein neuer gemeinfhaftlipr \u00fcbante erfunbeit inerben.\n3>ft man nun biefer Einheit eiugebeut, fo ift eS jebenfaHS erlaubt unb ber Ueberjid)tlipeit halber ginedm\u00e4\u00dfig, neben ben eigentlichen \u00a9lieberthieren einen $rei3 ober \u00a9ppuS ber SB\u00fcrmer beftehen gu laffen unb f\u00fcr benfelben einige harafteriftifhe \u00dcJterfmate prborgufupn.\n\u00dcJtit bem SBorte 3Burm berbinbet Obermann bie SBorftettung eines feitlih fpmmetrifpu, mehr ober ineuiger gefireetten K\u00f6rper\u00bb, meiher halb inalgenf\u00f6rmig ift, inie beim \u00dctegeninurm, halb eine ausgepr\u00e4gtere, plattere 33auhfeite hat, ioie beim Eget, halb o\u00f6ltig platt ift, inie inir an ben 33anbtnurmgliebern fepen. 3m Allgemeinen fmb bie $ autbebecfuugen bon ineipr 33efhaffeit; heit, unb fepr allgemein ftnb inentgftenS in einer geibiffen SebenSperiobe geiniffe \u00a9teilen ber \u00a9ber= pp mit glimm erl)\u00e4rpn berfepen. \u00a9er \u00dcftangel biefer mifroffopifpn Organe bei allen Lafetten, \u00a9pinnen, \u00a9aufenbf\u00fc\u00dfern unb $rcbfen gegen\u00fcber ben fo reichlich bamit auSgeftatteten SB\u00fcrmern ift fepr bemerfenSinerth. Unmittelbar mit ber jpaut pflegt ein gufammenh\u00e4ugeuber \u00a9htauh fh ber Ouere unb S\u00e4nge nah treugeuber \u00dcJtuSfetu berbunben gu fein, \u00a9ie 3ufannnengiehuugen beS K\u00f6rpers, bie fhl\u00e4ngetnbeu \u00a9hinimmbeinegungen, bie 33etnegungen eingetner ^\u00f6rperabf pitte, g. 93. ber \u00a7 aut fummeln, auf benen bie Oorften phetU inerben bon biefem JSpautmuSf elfhlauhe unb feinen Spirit beforgt, unb eS beruht bie \u00fcA\u00f6glipeit biefer Oeioegungen barin, ba\u00df nip, inie bei ben \u00a9lieberthieren, bie Jpautbebedungen gu einem \u00a9feiet berhoruen. \u00a9a\u00df ein 3Burm feine 33etne hat, mit biefem mipigen Eharafter ift and) ber Saie befreunbet. 3n Abtoefenheit berfelben fP\u00e4ngelt eben ber K\u00f6rper, einige \u00dcB\u00fcrmer mit horigoutalen SBellenbiegungert, gteih ben \u00a9hlangeit, anbere, g. 33. bie Eget mit bertifaten. Sind) bebienen fd> biele 3B\u00fcrmer beim \u00aeriepn jtummeU artiger \u00a7erborragungeu ber jpaut unb beS jpautmuSfelfpauheS, in ioethe eingetne 33orften ober gange 33orftenb\u00fcnbet eingeppngt fmb. Enblih treten \u00a9augn\u00e4pfc als \u00a3)\u00fctfSbeinegungSorgane bei \u25a0parafttifpn unb freitebenben \u00dcB\u00fcrmern auf.\n\u00dcBeuu ber \u00dcBurmf\u00f6rper eine \u00a9lieberuug geigt, ift biefelbe bon ber ber \u00e4pen \u00a9liebeptlpre baburh tnefentlicp berfpeben, ba\u00df biefe \u00a9lieber gleip\u00f6rmig (homouom) fmb. \u00a9ie anf\u00e4ngtid) bei ben \u00a9lieberthieren als gleichf\u00f6rmig auftretenben \u00a9egmente fmb im fertigen \u00a9lpre ftr bei*; fpeben auSgcbilbet, nah bem S\u00dfrincip ber Arbeitsteilung. \u00a9ie niebrigere \u00a9tellung fetbft beS geglieberten SBurmeS offenbart fth in ber niht ober ineuiger burchgefipteu SlrbeitStheilung unb bamit berbunbeneu \u00a9leihf\u00f6rmigfeit ber f\u00f6rperglieber. 33eim gufeft folgen hinter bem $opf bie 33rufifegmente, ibelp borgugSioeife bie m\u00e4pigen 33eiu; unb gl\u00fcgetmuSfetn beherbergen, unb bann fommen jene SeibeSglieber, in inethen ber gr\u00f6\u00dfte \u00a9he^ beS \u00a9armfanalS unb bie gort; jjpngunglorgane ihren 5piah finben. $u biefer fharf auSgefpropucn \u00a9rennung in berfpebene","page":679},{"file":"p0680.txt","language":"de","ocr_de":"680\nSS\u00fcrtner. \u00c4H g ent eines.\n$\u00f6rperabfhuitte ^at ftd) ber S\u00dfurnt nicht aufgefhmuitgen, ober noch richtiger muffen mir moht feigen, inbent er ftdj bagu aufgefhtoungen hat, ift er adnt\u00e4lig gttnt \u00e4d^ten \u00a9lieberthier geworben.\nOaS Beroenfhftem ber Pieren S\u00df\u00fcrmer tfi oon bemjenigeit ber \u00a9lieberthiere nic^t gu unterfReiben, fobalb mau nur oon jenen \u00e4u\u00dferfteit Bufantutengiehungen ber Bauhganglienkette abfteht, ioethe mit ber (Soucentration beS ^\u00f6rfoerS bei Krabben, \u00a9binnen tc. \u00a7anb in ^anb ge^t. 3ahlreid)e niebere T\u00fcrmer beftisen nur einen ober gloei Beroenknoteit in ber Backeitgegenb mit gmei baron abgehenbeit, l\u00e4ngs beS Bauches oerlaufeubeit Heroen. Oie \u00a9inneSmerkgeitge, namentlich bie Singen, ftnb in bent Bta\u00dfe entmickett, trie bie \u00a3ebenSmeife ber betreffenben S\u00df\u00fcrnter eine mehr ober meniger freie unb umherfhioeifenbe ift. SSie bei ben fohlen bemol^ nenben K\u00e4fern unb \u00aerebfen eine Berk\u00fcmmerung beS @efid)teS 5\u00dfla^ griff, haben ciud^ bie in baS innere anberer thierifher Organismen ftdj gttr\u00fcckgiehenben SB\u00fcrnter mit bem Bebiirfni\u00df ben Beftanb ber \u00a9iitneSmerkgeuge oerloren.\nHeber ben BerbauungSapbarat alter S\u00df\u00fcrmer gitfammen ift kaum etioaS gu fagen. Blanche ^arafitifd^e S\u00df\u00fcrmer finb ganoid? ohne Oarnt, \u00a9ie haben bie Bequemlichkeit, nicht gu freffeu gu brauchen unb ftch boch burdj bie unmidk\u00fcrlid) oor ftch ge\u00efjeube ^autauffaugung trefflich auf Soften ihrer SSivthe gu n\u00e4hren. Slnbere niebere SB\u00fcrmer haben einen Oarnt gleich einem Beutel, anbere noie ein Beh; bei beiten, melhe rafd) oerbauen unb umfeheit, ift er fhlank unb kutg, bie langfam oerbaueitben, ioethe auf einmal Blaffen ooit Bahrmtg aufnehmeit, mie bie Blutegel, haben entfprehenbe Biagenerioeiterungen, gleid) BorrathSkammern. \u00a9leihen \u00a9hritt mit ber (Sntmidluitg beS OarmkaitaleS h\u00e4lt baS Blutgef\u00e4\u00dffhftem. Sltt oielen h\u00f6heren 2B\u00fcrment kann mau eS im \u00a3eben bis in bie feineren OetaitS beobahteu. Blau finbet bann baS meift r\u00f6thlih gef\u00e4rbte Blut in einige gr\u00f6bere unb oiele feinere Slbent eingefhloffeit unb biefe, enttoeber rods kommene ober menigftenS relative Slbgefhtoffenheit beS \u00a9ef\u00e4\u00dffbftentS, in loelhent bie gr\u00f6\u00dferen \u00a9t\u00e4mme an \u00a9teile befonberer bergen hulftren, ift mieberum eine harakteriftifhe (Stgenth\u00fcmtihkeit menigftenS biefer \u00a9lieberm\u00fcrnter. SllS SlthmungSorgan bient halb bie gefammte ^autobet* fl\u00e4he, balb ftubeit fih an berfelbeit kiemenartige Str\u00e4nge, halb ftnb gef\u00e4\u00dfartige, innere Organe oorhanben, ioelhe eine Bergleihuug mit ben Buftgef\u00e4\u00dfett ber ^nfektett gulaffen, inbent fie baS gur Slthmung bienenbe SBaffer tief in ben Vorher hinein leiten. Oie konhlicirteften fSortbftanguugS? organe, gerabe bei ben ntebrigereit S\u00f6\u00fcrmern oerbreitet, ioehfelit mit fehr einfahcit, unb alle m\u00f6glichen formen ber fSortbflangung, \u00aenoSbenbitbung, Bermamdung, (Sntmidluitg mit mehfetnben formen (\u00a9enerationSitoehfel), \" Sparaftti^mu\u00bb Dom (Si an bis gum Oobe, ^arifttiSmuS int Sitter bei freien ^ugenbguft\u00e4nben, BarafitiSmuS in ber ^ugenb bei freier MenStoeife int Sllter, Freiheit in adelt SllterSguft\u00e4nben \u2014 ade biefe $mmten fcer ^ebenSloeife unb (Sntloictlung merben in buntefter Blanhfaltigkeit an uitS oor\u00fcbergiehen.\nBah liefen Slnbeutungen kamt eS niht SBunber nehmen, meun matt ben $retS ber SS\u00fcrmer in faft eben fo oiele klaffen gerfpalteit hat, als in ben oorhergehenben B\u00e4nbeit beS \u201eiduftrirten OhiertebenS\" gufammen abgehanbelt ioorbeit finb, unb menu mir innerhalb biefer Staffen meit gr\u00f6\u00dfere (Srtreme antreffeit als in bem Greife ber SB irb eitlere unb \u00a9lieberthiere. SBethe Slbmeihmtgen unb Umbilbungeit fhoit berjettige BarajttiSmitS herOorbrhtgt, melher fth auf ba\u00a3 Gebern unb Slnftebelit auf aubereit SEhiercn befhr\u00e4nkt, haben bie \u00a9hntaroherkrebfe genugfam gegeigt. Biel tiefere, beit Bau unb bie (Sntmicklung treffenbe Ber\u00e4nberungeit mu\u00df man atfo bei benjenigen SB\u00fcrment ermarten, methe int \u00c4mtern ihrer SBirthe in ben oerfhiebenfteit Organen ihren Slufenthatt unb ihre Bahntng ftitb^ Blau ift baher mohl geneigt, unb and) bie \u00a3hierkunbe hat biefen SBeg eittgefhlageit, aitguitehmen, ba\u00df ade fogeitannten \u00a9ingemeibemiirmer eine gufammen? geh\u00f6rige, abgefhloffeite klaffe bitbeten. Bon biefer auf eiufeitiger Beruckfihtiguug beS SlufenthalteS beruhenben Slnftht, bei melher man fih fh^n gro\u00dfer ^nkonfequengen fhutbig m\u00e4ht, ift bie neuere SBiffenfhaft g\u00e4nglth gur\u00fcefgekommen. Oie (Siitgemeibem\u00fcrnter ftnb unter e\u00fctanber fo oerfhieben, mie bie geittebenS frei lebenbeit S\u00df\u00fcrnter, unb eS begehen itoh biet gahtreihere UebergaitgSformeit","page":680},{"file":"p0681.txt","language":"de","ocr_de":"SRittgelw\u00fcrnter. Borftemo\u00fcrmer.\n681\noon ben einen gu ben anberen, al\u00bb Wir oben bet ben Sdjtnaroherfrebfeu unb ben \u00fcbrigen freien (Eobebobeu antrafen. (Einer ber neuef\u00eeen unb fenntni\u00dfreihften Bearbeiter ber T\u00fcrmer, Dr. @\u00a7ler\u00a7, fte\u00ef\u00eft nidjt weniger alS adjt Staffen berfelben auf. SSir werben oon alten biefen Srubben unb oon einigen rec(jt ausf\u00fchrlich gu' fpredben h^beit, ohne fie \u2014 in Uebereinfiimntung mit anberen Zoologen \u2014 f\u00e4mmtlict) a\u00efS Staffen gu beljanbelu. Soit tut\u00bb fa hier bie Sbftematt\u00ef: \u00fcberbauet mehr ein orbuenber g\u00fcljrer turdj bie 2Binbuitgeit beS SebenS, unb nicfjt fetbft in i^reu (Eingel-feiten 3Wed fein.\npie liiujelnnmner.\n\u00aeer \u00dcRame befagt, ba\u00a7 ber Korber ber in biefe oberfte klaffe geh\u00f6rigen \u00ceB\u00fcrmer auS einer Stei\u00efje \u00e4u\u00dferlich ftd^tbarer fRinge ober Segmente gerf\u00fcllt, oon beren \u00dfwifhenfurhen heutige SheibeW\u00e4nbe ficb mehr ober Weniger tief in bie SeibeSIj\u00f6hie erftreden. \u00a9te 3a^l biefer einauber gleich g ebi\u00efbeten Otinge ift o\u00f4Uig unbeftimmt. \u00a9er B\u00eeunb liegt immer hinter bent erften Segment am Bauche, unb bei ben meiften faun ber SlnfangStheit beS \u00a9armeS in (Sejialt eines gum Sraben ober gum fangen ber Beute gefehlten Stuff elS oorgeftreeft unb auSgefi\u00fctbt toerben. \u00a9ie h\u00f6here Stellung ber Stingelw\u00fcrmer geigt fth oor 2tt(em in ber \u00c7otnt unb (Entfaltung ihre\u00bb 3teroen= fbftemS, worin fte fief) ben \u00e4chten \u00a9\u00efiebertbieren ootlj\u00ee\u00e2nbig anfhliefjett. 2Ran h&t baber audj ht ber (Energie unb B\u00eeandjfa\u00eftigteit ihrer SebenS\u00e4u\u00dferungen ben entfprechenben SCnfd^\u00efug an bie h\u00f6her organijtrten Sliebert\u00efjiere gu erwarten. @8 ift faum geratheu, noch mehr in allgemeinen. StebenSarten oon ihnen gu fbredjen, ehe mir um\u00bb nicht mit einer m\u00e4\u00dfigen 2lngahl oon formen unb (Ernten foWeit befannt gemacht h^beu, ba\u00df mir an ein genii gen be\u00e4 \u00dcDtateriat oon 2ln= fhauungen unb BorfteHungen unfere Weiteren SDtittheilungen fn\u00fcbfen f\u00f6nnen. gwei nah ihren Bewegungsorganen gu unterfheibenbe \u00a7auptabtheitungeu ftttben Wir im StegenWurm unb in bent Blutegel repr\u00e4fentirt. \u00a9er erftere freilih ift biefer S\u00df\u00fcrbe infofern nur unooltfommeit getoahfeu, als man ihn feljr genau bef\u00fchlen unb oon r\u00fcdw\u00e4rt\u00bb nah born bitrh, bie Ringer gleiten taffen mu\u00df, um fth oon bem Borhanbenfein ber f\u00fcr feine Slbtheilung h^alteri]tifhen Borften gu \u00fcbergeugeu. Sr geh\u00f6rt gu beit BorfteuW\u00fcrmern, beren Sigeuth\u00fcmlihteit bariit befteht, ba\u00df fte entweber unmittelbar in bie $aut ober in heroorjtehenbe, fu\u00dfartige Stummeln eingebflcntgte Borften beft^en, Weihe bei beit Bewegungen als St\u00fch=, Stemm= ober Stuberorgane bienem 3hnen gegen\u00fcber grubpiren fth um ben Blutegel bie Statt W\u00fcrmer.\n(Brfte prhnung.\n^orfleitttturmer (Cliaetopoda).\nSBie eien gef\u00fcgt, fiiib bie Sorjtaiieiivmet: gefenu^eirfjnet buvdj feitlidje SBiittbel ober fi\u00e4mme ooit Borften, iit beiteit unS baS StRitroffob eine fReilje ber gierlihfteu Bilbiutgeit offenbart. \u00a7a\u00efen, Sbte\u00a7e, S\u00e4gen, Pfeile, \u00dcReffer, $\u00e4mme, glatte ttub geriefte SRuber unb anbere ftehenbe uiti> fhueibenbe ^nfirumente in liefen gRimatur; Borften gu finbeit. \u00a9ie eiitfahereit formen,","page":681},{"file":"p0682.txt","language":"de","ocr_de":"682\ntftingeltb\u00fcrmer. S3orftentb\u00fcrmer. \u00a9eeraupen. bereiten.\nwelche ten Dramen bon $afen unb SSorften fchlechttbeg berbieitett, tberbeit bon ben befcheibnerett, regentburmartigen gieren getragen; bie feineren, mit befonberen \u00a9pifcen, g\u00e4hnen, g\u00e4hnten, Ming en unb \u00a9djneiben berfehenen Sorftengeftalten finb ein \u00a9dmtud ber meiften SDReerelbetoohner\nber S\u00efbtheilung. 2tur einzelne ber r\u00e4uberifcp \u00efebenben \u00a9eeringel\u00ee nutrmer b\u00fcrften in ber 2lrt bon i^ren 23orften \u00a9ebrauch machen, ba\u00a7 fte gelegentlich i^re 23eute fchlaitgenartig umftriden unb mit beitSorf\u00eeenberibunben; burcp bie \u00a9tellung ber 23orften in 23\u00fcn= belnunb breitenf\u00f6'\u00e4mmen tbirb el bielntehr offenbar, ba\u00a7 fie tbefent= lid) 33etbegungltberfgeuge ftnb.\n(Sine D\u00eeeibe bon Familien ftnb all freilebenbe S\u00fcdens fi ent er gu begehrten, tauter \u00a9eebe\u00eebohner, bereit Menten, trenn fie \u00fcberhaupt borhanben, nn beit gufgjfummeln bel S\u00ef\u00fcdeitl angebracht ftnb uub bereit D\u00fcnge fetjr h\u00e4ufig geringelte g\u00fct}t= f\u00e4ben tragen. 3ht'er meift freien, umfchtbeifenbeit Sebenltbeife entfpredjenb tr\u00e4gt ber Topflappen,\nb. p. bal ben SJ\u00ceunb \u00fcbcrragenbe unb int Slllgetneiiten einem \u00a9eg= mente entfpredjenbe SSorbereube Singen unb \u00dcDaftirerfgeuge, unb fie paden, fotbeit fte nidjt \u00fc\u00dfflans genfreffer ftnb-, ihren 3Raub mit fdjarfeit, h^nf\u00f6rmigen liefern unb g\u00e4hnen, ttctche bei Slttl? ft\u00fctpung bel SR\u00fcffell gu \u00a3age treten. SDie meifteu ber freilebem ben 9t\u00fcdenfiemer gl\u00e4ngeit in me= ta\u00fcifd)eit f\u00e4rben; ihre fpaut fcpil= \u00efert ibie ein 2ltlalfleib unb bie 35orften Voerfeit ibecpfelnbel, far= bigel Sidjt gur\u00fcd. 3\u00ab ioeldher SBeife ftd) bie feitticpen unb Db\u00fcdeitanh\u00e4itge ber (Segmente entfalten, tbo\u00ef\u00efeit tbir an ber bei; gegebenen Slbbilbung bei \u00a9eitern tl;eilel eilte\u00bb \u00a9egmentl bon He-teronereis Oerstedii erl\u00e4utern, ibeldje tbir, gleich beit folgenben, einem fraitg\u00f6fifd;en SReiftertberfe boit Duatrefagel entlehnen.\nSSorfienptfer bolt Heteronereis Oerstedii.\tA ift beb Obere, B bet' Untere\n^ft bei gufftummell; a ein oberer \u00c7\u00fcplfaben, f ein unterer, beffeit $u\u00a7 bon einer blatt= artigen \u00a9chuppe (k) umgeben ift. ^Dergleichen fy\u00f6hbf\u00e4ben f\u00f6ttneit an allen Gingen borfommen;","page":682},{"file":"p0683.txt","language":"de","ocr_de":"2tdgemeine\u00a7. Slpprobite. \u00a7ermtotte. Serein.\nb unb c \u00dfnb bie Kiemenbl\u00e4ttchen be3 oberen S\u00effte\u00ea, itnb burcp ba\u00a7 untere fcpeiut ber bor\u00dfett? tragenbe \u00f6p\u00f6cfer burd>; e unb i fmb iftabelbor\u00dfen. \u00a9a\u00ea Kiemenblatt be3 unteren 2lfte3 if\u00ee g, unb h ein g\u00efoeiter bor\u00dfentragenber \u00a7\u00f4cfer. 2tuf ber Variation biefe\u00ea \u00a9penta\u00a7 ber Slefte, $\u00fcpl? f\u00e4ben, Kiemen unb fabeln beruht gr\u00f6\u00dftentpeil^ bie Stand)? faltigfeit ber \u00a9attungen.\nSn bie \u00a9pipe\tman bie \u00c7amilie ber \u00a9ee?\nraupen (Aphroditea) gu \u00dfedett, bereit di\u00fccfen boit gro\u00dfen \u00a9dpuppen (elytra) bebedt ift. $pr ^opf tr\u00e4gt geio\u00f6pnlidp brei pipler, einen mittleren, bei nuferer Her-mione hystrix fepr deinen, unb gioei feitlidpe. 2lde befipen 2 bi\u00ea 4 Stugen, bie mitunter auf ber \u00a9pipe Hei? ner \u00a9tiele \u00dfepen, jebenfaUs\u00bb Hein \u00dfnb. Sei mancpen Gattungen enttoidelt fiep au\u00dfer beit geto\u00f6pnlidpeit, ein? fadjen ober gufammengefepteit Sor\u00dfen auep eine \u00a9eefe tanger ^aare, bie befottber\u00eb an ben \u00a9eiten trie bas? pracptocltfte \u00a9e\u00dfeber tropifdper S\u00f6get iri\u00dfrt unb auep einen f\u00c7itj bilbet, oon bent bie dt\u00fcdfenfdpuppen g\u00e4ngtiep oerpullt ioerben. Unter biefe gufammenp\u00e4ngenbe \u00a9eefe ftr\u00f6mt jebodp burdp beftimmte \u00a9effnungen S\u00dfaffer gu ben Ueitten \u00fcber bem oberen g\u00fcplfabeit ber \u00a9egmente fiepen? ben Kiemen. Unter ben \u00a9igeittp\u00fcmlicpfeiten be\u00ea inneren Sattel ber \u00a9eeraupen i\u00df bte Sergioeiguttg be3 \u00a9arm? faital\u00ea peroorgupebeit. Unter ben mit einem dt\u00fccfen\u00dflg bebeeften Sitten oon Aphrodite i\u00df bie einen palbeit $u\u00df lang ioerbenbe Aphrodite aculeata an allen europ\u00e4ifdpen K\u00fc\u00dfen peintifdp; 'Soit jener \u00a9attuug i\u00df Hermione butep \u00fcdtangei be3 9t\u00fcden\u00dflge3 unb aitbere Heine Kenn?\tHermione hystrix.\ngeidpen gef epieben,\t\u00a9ine ber gentein\u00dfcit Sitten be\u00ea\nSDttttelmeereS i\u00df Hermione hystrix. \u00a9er Sefer barf an ber feltfamen Sereittiguttg eiiteS fdp\u00f6iten $rauemtameu\u00a7 mit bem be\u00bb \u00a9tacpeifdptoeine\u00ea feinen Sln\u00dfo\u00df itepmen. $at man ben Slur nt oon bem ipnt gelo\u00f6pntidp in retdplidper SJteitge anpaftenben \u00a9dpntuge burep \u00f6fteres Slbfp\u00fclen gef\u00e4ubert, fo tritt fein anfptedpenbeS, gl\u00e4itgettbe\u00bb Sleu\u00dfere peroor. \u00a9ie \u00a9ortten ber fdp\u00f6tteit hermione \u00dfnb aber fcplitit? mer als biejentgen eines \u00a9tadpelfdptoeineS, inbem \u00dfe, mit Sliberpafen Oerfepen, pafteit bleiben unb \u00dfdp eiitbopren. SUdptS be\u00dfo toeniger Joerbett ade biefe \u00a9eeraupen oon ben \u00fclattb? \u00dffepen, im diorbeit befonberS Oon ben \u00a9orfd)en unb \u00a9dped? \u00dffepen, im Sdtittelmeere oon ben gaplteidjeit Heineren \u00f6paieit gern oerfdptungen. Siet bie, einem guten \u00a9tiefedeber gleidpenbe SJtageuloanb eitteS \u00a3>aieS einmal unter Rauben gepabt, begreift, ba\u00df er \u00dfdp oor ben \u00a9tadpeln ber \u00a9eeraupen nid;t gu f\u00fcrcpteit braudpt.\n\u00fc\u00dfradptoode formen biefer Familie \u00dfnb befonber\u00bb oon \u00a9dpmarba auf feiner Sleltreife an adelt K\u00fc\u00dfen tropi\u00dfper OJteere beobachtet unb iit einem befonberen Slerfe in iprer gangen f\u00e4rben? fdp\u00f6ite barge\u00dfedt.\n\u00a9ine redpte Kernfamilie i\u00df bie ber diet eiben (Nereidea), in ioelcpcr ber r\u00e4uberifepe \u00a9parafter, oerbunbeit mit ununterbrodpener Slgilit\u00e4t, \u00a9efd\u00dfoiubigfeit unb \u00a9idperpeit ber Seloegungeit ben p\u00f6d\u00dfteit SlitSbrucf gefunben pat. \u00a9aS beiftepenbe Kopfenbe bon Nereis incerta l\u00e4\u00dft bie mittleren (a) unb\n$ot>f \u00d6Ott Nereis incerta.","page":683},{"file":"p0684.txt","language":"de","ocr_de":"684\nSBorftento\u00fcrmer. S\u00eeereiben. i\u00dflplloboceen. \u00a9Ipcereen.\n\u00e4u\u00dferen (b) g\u00fc\u00a7l\u00efj$rtter, fotoie gur \u00abSeite bie $opffit\u00ef)\u00eff\u00e2bett (c) fe\u00efjett. \u00a9et* au\u00eageftii\u00efpte Muffel tr\u00e4gt bie beiben gro\u00dfen gangentiefern (d), toeldje fid), tote bie SSJtunbtoer^euge bei* \u00a9liebertlfiere,\nIforigontat gegen einattber betoegett, unb mehrere \u00a9rup; pen Heiner g\u00e4fjndjen (e^ (Sitte Dteilfe boit \u00a9attungen fdjliefjt fid) burdj ba3 23or; paubenfeiit ber bitten, \u00e4u\u00a7e; ren $\u00fcpll)\u00f6rner an Nereis an, bon toeldfer man \u00fcber 80 2lrten tennt.\n3n Heteronereis Smar-dae tritt un3 eine in ber Hbt\u00efjeilung ber O\u00ee\u00fcd enf ferner feljr feltene i\u00dfilbuitg ent;\n' gegen: bie Dringe ber \u00efjin; teren $\u00f6rperl>\u00e4lfte fxnb gang anberi geftattet, ab\u00a7 bie bor; beim 5Da3 i\u00dforbertljeilbon Heteronereis ift n\u00e4mlid) bureaus ba\u00ea einer Nereis, an toe\u00efdfe\u00ea in $olge ber gang anberett \u00a9eftatt ber fftuber nnb SSorfieit gletdjfam eine frembe lpinterl)\u00e4lfte angefefst ift. \u00a3)ie bei St. SSaaft auf bem bon Seegras bebedten 9Jteere\u00bbgrunb gefunbene 2lrt toirb 4 ^otl lang, unb auf 35 dtinge be\u00ea 23orbertl)eile3 eitte\u00a7 ^ubibibuum\u00ea g\u00e4fylt man 82 be\u00bb ^ittterleibe\u00ea. Slelfnltd) if\u00ee ba\u00ea gaplenber; p\u00e4ltnifi bei anberett Wirten.\n(Sine folgenbe Familie, Phyllodoce, pat bie DHtden; unb 23aud)f\u00fcblf\u00e4bett blatt; artig ertoeitert. 31jr K\u00f6rper ift feljr berl\u00e4ttgert unb auB galflreidjen Dringen gufaui; mengefept. So g\u00e4lflt g. 23. ber K\u00f6rper bon Phyllodoce laminosa bon ben frattg\u00f6; flfdjen uttb ettglifdfen l\u00fcften gegen 300 Dringe, unb DuatrefageB berftdjert, to\u00fcrbe. (Sine attbere, an\n1. Heteronereis Smardae. 2. Phyllodoce. 3. Glycera.' 4. Arenicola piscatorum.\nba\u00a7 fie \u00fcber 60 Zentimeter, alfo gegen 23 r\u00efjeinifdje 3b\u00fc lang\nber ftcilifdfen $\u00fcfte lebenbe \u00a9attung unb 5Xrt, Torrea vitrea, ift fo burdffidftig, ba\u00a7 matt bei","page":684},{"file":"p0685.txt","language":"de","ocr_de":"#et\u00abatt\u00abeis. ^^\u00ef\u00eeoboce. Correa. \u00a9Iijcera. \u00a9anbmurm.\t685\ninvert Semegungen int SBaffet nur itjre Singen al\u00ea gtoei rotije i\u00dfuntte unb gtoet Steiljen bioleter f\u00fcnfte fielet, br\u00fcfenattige Organe am \u00a9runbe ber \u00c7uffftuntmel. SBie bodtommene \u00a9efidjt^merts geuge jene beibeit Singen feien, baboit \u00fcberzeugte fid) ber oben genannte tarifer Saturforfher auf folgenbe \u00fcbetrafhenbe SBeife. \u00a9te \u00a9\u00fcte ber Singen pngt unter anberm in erfter Sinie babon ab, ba\u00a7 ber li^tbre^enbe Slpparat, im menfhlihen Singe ^ornljaut, m\u00e4fferige \u00a9l\u00fcfftgteit, Sinfe unb \u00a9laS\u00ef\u00f4tyer, ein getreue\u00a9 mirdiheS Sitb ber \u00a9egeuft\u00e4ube entmerfe. SBeun matt ein frifd) auggefd&nittenc\u00f4 \u00a9hfenauge, beffeu Hintere gleite man bom f\u00c7ctt gereinigt bat, mit biefer f\u00c7l\u00e2^e fidj gumenbet unb ba\u00ea Sidjt auf beut gem\u00f6hniihett SBege in baffelbe treten l\u00e4fft, fo fiitb in ber \u00a9hat bie bor uu\u00a7 liegettben \u00a9egenft\u00e4nbe, S\u00e4ume, Sor\u00fcbetgehenbe, im berdeiiterten Stafjftabe aber umgefehrter \u00a9teduug auf ber burdjfdjeinenben St\u00fcdenmanb be\u00a3 Sluge\u00ea abgebilbet. \u00a9er gootog betrachtete mit bem Stitroffof) ba3 Singe ber \u00a9orrea unb fiebe, auf beffen ipintergrunb hrojectirte fid) ba\u00ea gierlihfte unb genanefte Silb eineg \u00a9hei\u00efe\u00ea ber bor bem \u00a9enfter beg Seebadjterg ftd) an\u00eabreitenben Oanbfd>aft. \u00a9ie eine Sebinguttg ber Sodtommenheit beg \u00a9ejihtgorgaiteg mar erf\u00fcllt unb bie anbere Sebtngung, eine Stehhaut gum Sluffangpt beg Sitbeg unb ein Serb gut Uebermittelung beg \u00a9inbrudeg an bag \u00a9ebirn mar auch ba. 2Bir f\u00fcgen bingu, baff eine \u00e4^nltc^e SSollfommenbett biefer Organe f\u00fcr bie meiften ber freilebenben St\u00fcdeitdemer gilt.\n\u00a9inen gang anbereu \u00a9ittbrud macht mieberum bie gamilie ber Glycera. \u00a9ie (Segmente iljreg geftredten H\u00f4rperg fomie ber fegclf\u00f6rmige Hobflabbett finb nohmatg fermai geringelt, \u00a9ie t\u00f6nneu einen im Serh\u00e4ltniff gu ihrer \u00a9reffe gang foloffaleit Staffel borftreden, ber mit allerbanb deinen SBargen unb g\u00e4hnheit bi<bt bebedt ift. SBie fie fid) feiner bebienen, beobachtet man leiht menu man fie am \u00a9eeftraube unter \u00a9teilten auf fanbigem Sobeit \u00fcberrafht: fte bohren fih afgbann, ben St\u00fcffet abmedjfelub mit \u00a9emalt augftredeub unb eiugiehenb, in beit Soben ein.\tber=\nftedten, lihtfhenen Sebengmeife entfprid)t auh bie meuig lebhafte F\u00e4rbung, \u00a9ie Verbreitung ber \u00a9attung Glycera ift eine fehl* greffe; mau tennt fte bon Steus\u00a9eetaub, Salpataifo, S\u00dfetu, bon \u00a9r\u00f6nlanb unb bout Storbfa\u00a9 mie beim auh eine Stethe bon Slrteit in beit mittels unb f\u00fcbeuros p\u00e4ifhen SOteeren-uidft fehlen.\nStit bem \u00a9anbmurine (jpieraag, Arenicola piscatorum) tomuten mir gu einer feijr nat\u00fcrs lidjeit, abgefhloffeiten \u00c7ami\u00efie, bereit \u00a9lieber eine \u00e4hnlihe Sebengmeife f\u00fchren, mie bie \u00a9Itscereit. \u00a9ie genannte Stufterart mar big gu Santa r\u00ef al\u00e4 eilt Stegenmurm betrachtet morbeu. Uitfere Slbbilbung geigt, baff ber H\u00f6rtet nah born ftarf gugefpifct ift, uttb baff er in brei ^aubtabfhnitte getf\u00e4dt. \u00a9r erreicht eine S\u00e4uge beit 9 god unb bariirt fehr iit ber \u00a9\u00e4rbung; gr\u00fcnliche, gelblihe unb r\u00f6thlidm \u00a9inten herrfhen bor, eg gibt aber auh fe$r h^bte unb faft buntelfhmarge 3ubibibueit. \u00a9ie Stuancen biefer F\u00e4rbungen fteheit itn offenbaren \u00dfufammenhauge mit ber Sefhaffenheit beg Slufenthalte\u00ea, iitbem bie hede SSariet\u00e4t nur iit faft reinem \u00a9anbbobeit, bie fhmarge in einem burh ftarte Seimifdjung organifher, fth gerfehenber \u00a9toffe faft fhlammigen Soben bortommt. 3h faub biefe buntet gef\u00e4rbten \u00a9anbm\u00fcrrner mit einem \u00a9tidj in \u00a9r\u00fcit g. S3, in bem fhlammigen tafelt boit Siigga. Hebei* ben deinen breiedigen Hopf herbor tarnt ber einem Seher gleihenbe St\u00fcffet geftredt merben. \u00a9ie borbern Horperfegmente tragen auf bem St\u00fcden btoff bie iit \u00a3>\u00f6der eiugebflangteit Sorfiettb\u00fcubel, hwto melheit auf ben breigehn mittleren \u00a9egmeitten bie \u00e4u\u00a7erft gterlid) bergmeigten ^iemenb\u00e4umheu fteheit. \u00a9a\u00a7 le^te \u00a9rittet beg ^\u00f6rperg ift gang brehnutb, ohne Kiemen unb gn\u00a7h\u00f6der.\n\u00a9er gifhers@anbmurm lebt an adelt l\u00fcften be\u00ea meftlihen \u00a9uropa unb boit \u00a9r\u00f6nlanb. Sin bieleit faitbigeu Uferftreden tomint er in ungeheuren Stengen bor, inbent er bie 3^ne liebt, melhe bet ber \u00a9bbe blo\u00eagelegt mirb. \u00a9a bie fyifher ihn gern all H\u00f6bet* benutzen, fo mirb ihm eifrig nacfjgeftedt. \u00a9ie ift gmar nicht fdjmierig, erforbert aber eine gemiffe Heuntni\u00a7 feiner Seben\u00eagemohnheiteit. \u00a9leid) ben Segenm\u00fcrinent berfhliugt ber \u00a9attbmurnt greffe Stengen be3 Sobeit\u00ea, in bem er lebt, um bamit bie gu feiner \u00a9tu\u00e4fjruug bieneitbe organifhe Staterie iit ben Stagen gu befommeit. \u00a9leih Segenm\u00fcrrnent tommt er au bie Oberfl\u00e4he, um","page":685},{"file":"p0686.txt","language":"de","ocr_de":"686\nSSorftenio \u00fcrmer. (Hymenien. (\u00a3b ato.pt eren. \u00c4opfftemer.\nftdj be3 bur<\u00a7 feinen Seib gegangenen \u00a9anbe\u00ea gu entfebigen. \u00a9iefe fp\u00e4ufchen inerben gu SSerr\u00e2t\u00c7ent be\u00bb A3urme3, inbem fie ba3 eine (Snbe feine\u00bb \u00a9ange\u00ea bezeichnen. \u00a9erfelbe biegt fid) fe\u00efjr tief in bie (Srbe, nnb bei ber geringfien (Srfdj\u00fctterung oerfenft ftdE> in ihm ber \u00a9anbtourm mit auger orbentlidj er \u00a9efchidlicbfeit. 9J\u00eean mu\u00a7 a\u00effo mit ber ipacfe gioifdjen bie beiben \u00a9effnuugen ber U\u00ee\u00f4^re m\u00f6glichfi tief eingeben nnb loirft ben \u00a9anb h\u00e4ufig Oergeblidj auf. Au\u00ea feinem IBerftecf ^eranlgenommen, betoegt fi<b ber \u00a9anbtourm febr langfam. (Sr fonbert bann eine reichliche, bie ihn ber\u00fcbrenbe \u00a3ianb gr\u00fcngelblich befledenbe gl\u00fcffigfeit ab. \u00a9ehtmanibn auf \u00a9anb, fo beginnt er fogleicb, fid) eingugraben.\n(Sine \u00e4hnliche, obioobl nid^t tief eingreifenbe 25erfcbiebenbeit ber $\u00f4rperregionen, toie bie \u00a9anblo\u00fcrmer, geigt and? bie \u00c7amilie ber (Slowenien, p toe\u00efdjer Arenia geh\u00f6rt, eine \u00a9attung, bereu Korber nicht, irie bei ben meif\u00eeen anberen brei, fonbern nur gioei Abfdmitte geigt, \u00a9er oorbere, fdjmugig rctblid) gef\u00e4rbte \u00a9fjei\u00ef Ocr\u00e2nbert burdj (Sinfcb'n\u00fcrungen nnb ^outra\u00eftionen oielfad) feine $onu. \u00a9er \u00efjintere, tauge ^\u00f6rpertbeil ift gelblidj rotlj. \u00a9uatrefage\u00ea, ioeldjer biefe\u00ea \u00a9hier an ber frang\u00f6jtfdjen $\u00fcfie beobachtete, erg\u00e4bt, bag er e\u00ea feljr h\u00e4ufig in einem fo amcgetoafdjenen, reinen \u00a9aube gefunben, bag bie \u00dcDt\u00f6gtidffeit einer (Srn\u00e4brung gar nicht oorbanben gu fein fdjien.\nArenia fragilis.\n\u00a9er gange \u00a9armfanal toar mit folgern feinen \u00a9anbe atigef\u00fcCCt, tooburdj bie fcbou au ftcb groge 3er? bredbli^feit be3 M\u00fcrber\u00bb nodj er^\u00f6^t tourbe. (S3 toar fein eingige3 (Sremblar gang gu erbalten.\n\u00a9ie eben gefdjilberten \u00a9b*ere mit ihren Familien gaffen fcbort be\u00ea^a\u00efb fpfiematifd) nicht mehr red^t gn ben frei lebenben fR\u00fcdenfiemern, toeil ihr K\u00f6rper oerfdjiebene Abfdjnitte erfeunen l\u00e4gt, inbeffen brauchen loir un3 feinen 23orlourf gu machen, ba bie hiev maggebenben Fachm\u00e4nner felbft noch nid^t mit bem Arrangement im deinen ftnb. Auch ffitx \u00f4eljt bie Aatur in nnmerfltcheu Ueberg\u00e4ngen loeiter, nnb alle nufere Abtbeilung3mad)erei ift ein \u00fcRothbebelf gnr (Srleichterung ber Ueberficht nnb be3 @eb\u00e4d)tniffe3.\n^nbern loir (omit gn ber Gruppe berjenigen Familien gelangen \u2014 leiber gen\u00f6thigt, foloohl in ber einen ioie in ber anberen \u00a9rubbe gahlreiche Sefianbibeile gang mit \u00a9tidfdjtoeigen gn \u00fcber? gehen \u2014 loelthe man Tubicolae, Otohrenlonrmer, rbbrenbeloobuenbe \u00c4obffiemer nennt, ((halten loir oor biefen eigentlichen A\u00f6hrenlonrmern loenigftenS eine ber gang abioeichenben formen ein, bie (Sh\u00e4tofiteren (Ctaetopterida). \u00a9ie befiehl au3 ber eingigen \u00a9attung Chaetopterus, beffen K\u00f6rper brei gang oerfchiebene Legionen geigt, \u00a9er t\u00dforberfbeil l\u00e4gt fidh mit bem ebenfall\u00bb eigent\u00fcmlich geftalteten $orbertbeit ber nuten gn ber\u00fchrenben \u00a9abeilen oergleichen. \u00a9er \u00aeobf bilbet einen am Dt\u00fccfen au3geranbeten \u00a9ridjter. \u00a9ann folgen nenn \u00a9egmente mit flachen, oerl\u00e4ngerten ^ugftummeln, loelthe anf bem oberen Staube ein 33nnbel brauner 33orften tragen* ^\u00f6chft anffaUenb ift bie Umbilbnng ber f\u00fcnf, ben SDtitteltheil be3 $\u00f6rber3 gufammenfehenben \u00a9egmente. $om erften berfelben erftreden fich bie $ugfiummel gleich einem ^\u00dfaar blatter \u00c7\u00fcbler loeit \u00fcber ben SSorberf\u00f6rper, lo\u00e4breub bie unteren Aefte biefer $\u00fcge gu einer auf ber 23audj;","page":686},{"file":"p0687.txt","language":"de","ocr_de":"Sfrenia. \u00a3fyaetopterus>. fkrnte\u00fca.\n687\nfette fic^) vereinigenben Traufe verbreitert ftnb. SDtc oberett gu\u00df\u00dfummet be3 feiten 3\u00fcnge\u00a3 bilbeit einen mit ben vorljergehenben \u00a9tummeln ftd^ verbiitbenbeit dt\u00fccf\u00e9nfamm, unb gmifdjen ihnen uttb ben in breifeitige Sappen urngemanbelten unteren Sleften ift bie fpaut auffallenb aufgefchmeEt unb Violet\u00eefchmarg gef\u00e4rbt. 2ln ben brei folgenbett \u00a9egmenteit treten nur bie breifettigen, unteren gu\u00dftabben hervor. \u00a9ie Hintere $\u00f6ipert)\u00e4lfte eitblidj mirb au3 etioa 50 \u00a9eg= menten gebi\u00efbet, me\u00efdje burdj bie verl\u00e4ngerten gu\u00df\u00dfummet auSnehmenb breit erfdjeinen.\n\u00a9ie befdjriebene 2trt, eine ber Wenigen genauer befannten, finbet ftd) an ber Stifte ber Dtormanbie. '\u00a9ie erreicht eine S\u00e4nge von 9 gotl unb beioob)nt bie gr\u00f6\u00dferen liefen in 9t\u00f6\u00a7ren von 15 bi\u00ea 16 golf S\u00e4nge. \u00a9ie* f eiben befielen au3 mehreren Sagen unb gleiten einem groben, gelblichen Pergament, \u00a9em\u00f6hn* lieh [tub fie geivunben unb auf irgettb einem fefien \u00a9egen\u00dfattbe ange'heftet. ^erauSge* gogen au3 feiner Ot\u00f6ljre i\u00df ber SE\u00dfurm f\u00fcr beit Beobachter megeit feiner SIpatpie fepr menig beluftigenb unb erfchivert bie n\u00e4here anatomifche Unterfuchung, mai ihm eigentXicp nicht gu verbeulen, bttreh reichliche Slbfoit* berung eine\u00bb bicfeit, g\u00e4ben, \u00dfdj ambie ginger unb gn\u00dfrumente anlegenbeit \u00a9chleimei.\n\u00a9omit f\u00f6nneu mir, mit abermaliger Umgehung von gamiliett, melcpe bie Svologeit g\u00eevar \u201e^ohffiemer\" nennen, aber mit ber etmai befremblic\u00a7en (Srfl\u00e4ruitg, ba\u00df fte eigene lict) gar feine dienten bef\u00e4\u00dfen, gu einigen gamilieit fortfehreiten, metdje biefett tarnen enblich Verhielten, $hre dienten \u00dfnb in g\u00f6nn Von B\u00e4umten ober fgabenb\u00fcfcpelit am $of>f= enbe befinblicp. 3hr meber mit Bahnen nodj mit vorftreefbarem \u00abR\u00fcffel verfepetter 2Jiunb, beutet auf eine frieblicpere Sebenimeife, ali bie ber meifteit \u201eirrenben\" Ot\u00fccfenfiemer, unb mir merben in biefer Bermuthung baburd) beflar\u00eft, ba\u00df fte in Oi\u00f6hren h\u00e4nfen, au\u00bb meinen fte nur mit \u00a9em alt ftdp entfernen taffen.\nSUlit frifdj von ber \u00fcu\u00dferitbanf loiges toften \u00fcu\u00dfent ift un\u00a3 ein unregelm\u00e4\u00dfiger glaben von \u00a9anb unb \u00a9attbr\u00f6hren gebracht morbeit, eine Kolonie ber Hermella alveolata. \u00a9ie-D\u00ee\u00f4pren, au\u00a3 feinen \u00a9aitbf\u00f6rnchen gufammengeftttet, liegen ohne Dtegef \u00fcber einanber, nur ba\u00df bie Bl\u00fcnbuitg einer jebeit frei geblieben ift. $ebe i\u00df unabh\u00e4ngig von ber aitbern burdp ihre Snmohnerin gebaut morbeit, bann h<tt [ich ber \u00a9aub auch in bie 3bJtfchenr\u00e4ume gelegt 'uttb i\u00df burep eine von beit \u00a9hierett au^gefepiebene, ihn bttrchbriitgenbe ^febemaffe giem\u00fcch fe\u00df gemorbeit. gn golge ber unangenehmen \u00a9t\u00f6rmtg papen fiep bie \u00a9hiere iit ihr Ber\u00dfecf gur\u00fcefgegogett, ttitb hinter bem (Sin*","page":687},{"file":"p0688.txt","language":"de","ocr_de":"\u20ac88\nSSorftentD\u00fcrmer. \u00c4opffiemer.\ngang jeber 9\u00ee\u00f4ljre fieljt man einen meiallgt\u00e4ngenben \u00a9edel. 3\u00ab ei\u00bb \u00aeefa\u00a7 mit \u00a9eetoaffer getf)an \u2022f\u00fcllen fie halb ba\u00a7 SBeb\u00fcrfntjj, mit ber Stujjentoelt in SSerfe\u00efjr gu treten, ber \u00a9edel flieht fid) \u00fcber ben \u00a9ingang Terror, l\u00fcftet fid), nnb unter i|m treten ginei S\u00df\u00fcfd^el feiner $\u00e4ben Ijerauf. \u00a9er \u2022$opf ift ftddbar getoorben, fdjredt aber bei ber teifeften SBerufjrung tuieber gur\u00fcd, \u00a9\u00bb \u00a7Uft uidjt\u00f6,\n3\n1 8ftBf)ren be\u00ef Eermella. 2 Hermella. 3 Terebella emmalina.\num bie SBipegier gtt befriebigeu, mujj bie ER\u00f6^re gang gertodjen, ba3 ungeberbig ftd) trnmmenbe \u00a9l)ier in ein \u00efleinere\u00ea @ef\u00e4\u00a7 gebracht inerben, ino e\u00bb [id) halb giemlidj ruljig in fein \u00a9djidfal ergibt.\n\u00a9te anffa\u00ef\u00efeitbe gorrn be\u00ea $o|>fe\u00ea mirb babitrd) bebingt, ba\u00a7 bie ginei gro\u00dfen girier mit einanber nerfdjmelgeit itnb auf it\u00e9rer abgeftu^ten \u00a7l\u00e4d)e einige tReit)eu breiter,, gum Xbeil gegafuelter ifMattborften tragen; fie ftnb bamit gu einem, ben \u00a9ingang ber S\u00eecljre nerfdjliefjeitben <3t\u00f6pfel ober \u00a9edel umgefialtet. SMjrfdjeMid) \u00fcerfeljen and) bie beibeu gabenbitfdjel unten gu beiben \u00a9eiten","page":688},{"file":"p0689.txt","language":"de","ocr_de":"^ertneEa. \u00a3erebeEen. \u00a9erpu\u00efa.\n689\u00bb\nbe\u00bb SJ\u00ceunbe\u00bb bie \u00a9telle Don Sltpemorganen; allein Die toapreit Tiemeit treffen toir nodjmal\u00ea in ber $orm unb \u00a9te\u00ef\u00efmtg, mie bei ben tft\u00fcdenfiemern an. \u00a93 ftnb jene B\u00fcngetdfen auf allen mit guggummelit oerfepenen \u00a9egmenten. \u00a9er T\u00f6tpet enbigt mit einem brehrunben, ungeregelten, borgentofen Slbfcpnitt.\n(Sine ber umfangreichen unb oariabelfteit Familien ber Unterorbnung ber Topffiemer ift bie ber \u00a9 er ebeiten (Teretellacea). 3pr geftredter, aber fepr gufammengiehbarer unb meiner T\u00f6rper ift ritnb unb Dorn meift am bidften. 2lm Topf gfct eine \u00a9uerretpe ober gtrei feitlidje O\u00fcfdjet Doit ^\u00fcplf\u00e2beit, bei einigen, g. 33. ber int SJtttte\u00efmeere gemeinen Terebella nebulosa in fo gro\u00dfer Stenge, bag man fie uidjt geilen fanit. \u00a9iefe Organe befinben gep n\u00e2mlicp in einer fortm\u00e4hrenbeit, gptangenartigen 33etoegung, oert\u00fcrgen unb Derl\u00e4ngern gep unb fd;einen trie tebenbig burdp einanber gu frieren, bag man, menu ipre Slngapl fteigt, jebe Tontrole ber ^\u00e4plung Derliert. \u00a9a fie meift gelblid) ober r\u00f6tplid) gef\u00e4rbt finb, geben fie in biefem \u00a9urcpeiitanber einen fepr lieblichen Slitblid. 33ei ben eigentlichen \u00a9tammarten ber \u00a9erebe'Een fte'hen auf beit Dorbern D\u00f6rpen fegmenten mehrere Piemen. 33ei ber beigepenb abgebilbeteit 2lrt ftitb e$ brei gierlicp Dergireigte O\u00e4umcpeit. \u00a9ie oberen \u00c7ugftummel aller Gerebelten tragen 33\u00fcfcpel Don ^aarborften. 3lUe Den iuenben \u00fcDtateriat au3 iprer Umgebung, um e\u00a7 gu ipren 3Bohnt\u00f6hren gufammengufitten. Terebella emmalina, au3 ber 33ai Don 33i3capa, baut au\u00bb EJlufcpelg\u00fcdcben unb \u00a9aitb fehl* gerbrecplicpe tft\u00f6pren. 33on ihrer Vorliebe f\u00fcr SJhtfcpelfragmeitte gu ihrem 33au pat bie m ctHeu mitteleuros p\u00e4ifcpett \u00dcDteeren gemeine Terebella concbilega ihren Hainen, \u00a9ie ebenfalls fehl* gemeine Terebella nebulosa, fo genannt, treil fie fiep mit bem \u00a9etoirr ihrer r\u00f6tplicpen g\u00fcplf\u00e4ben mie mit einer bedenben SBotfe umgeben Faitit, leimt fiep gu tempor\u00e4rem Slufcntp\u00e4lt unter ben llferfteiiten fepr gerbrecplicpe R\u00f6hren unb laubenartige \u00a9Eltge, bie man p\u00e4itgg Derlaffen finbet. \u00a9efepidter unb betreg^ liehet* abc ihre \u00a9cptregern, \u00efann fte, in einem \u00a9ef\u00e4g gehalten, ihre ^\u00fcptf\u00e4ben, trie Ouatre = fage\u00ea fich au\u00eabr\u00fcdt, al3 lebenbige \u00a9eilebemtpen unb ftch baran, Trie SOl\u00fcncphaufen an feinem 3opfe, in bie .\u00c7\u00f4pe giehen.\n3n ber grogen Familie ber \u00a9erputaceen (Serpulacea) finb bie Kiemen DoUjt\u00e4nbig an ba\u00a3 rorbere (Snbe ger\u00fceft, unb ba3 burep bie pimmerh\u00e4rdhen berfelbett in \u00a9tr\u00f6mung Derfepte SJBaffer bringt ber unmittelbar barnnter gelegenen QJtunb\u00f6ffnung bie Nahrung gu. \u00a9er fonft ge= trennte Topflappen ift tger mit bem burdf bie Stftunb\u00f6ffnung au\u00eagegeidjneteit erfteit \u00a9egment oerfcpmolgen, unb ber fo gebilbete Topf ift burep eine 2lrt ron breiter Traufe Dom \u00fcbrigen T\u00f6rper abgefept. ajierltr\u00fcrbig ift ber fogenannte Sorgens trecpfel, inbem auf ber oorbereit T\u00f6rperp\u00e4lfte am Oi\u00fccfeu ipaarborgen, am Saucpe Jpafens borgen, auf ber hinteren bagegen bie \u00a7aars borgen am Saiupe gehen. ber grogen \u00a9attuug Serpula fepen trir einen ober auch gtrei ber Tiemenf\u00e4ben in einen, Don einem $aben getragenen teulenf\u00f6rmigen \u00a9edel ningetranbelt, ber beim gur\u00fcdfcpl\u00fcpfeit in bie gi\u00f6pre immer gutept gum Serfcptug eingegogen trirb. \u00a9a\u00ea mifroftopifepe \u00a9\u00e9tait biefer \u00a9edel ig fepr trieptig f\u00fcr bie Slrtunterfcpeibung unb an gep p\u00fcbgp angufepeit, ba ^\u00e4puepen, tronenartige Sluff\u00e4pe, betreglidfe \u00a9tacpeln unb dergleichen organifepe\u00ea \u00a9cpniptoerd ge bei ber einen 2lrt fo, bei ber anberit fo, gierlicp tenngeiepnen. \u00a9in anbere\u00ea $etb ber \u00dcDtancpfaltigfeit berfelbett \u00a9attung ig in ber\nSafdjenberg unb @cf)jnibt, totrbellofe S^iete. (S3rebm, g\u00efjierleben. YI.)\t44\nSerpula ornata.\u2019 j] i","page":689},{"file":"p0690.txt","language":"de","ocr_de":"690\n23orftenm\u00fcrmer. topfliemer. \u00a9erputaceen.\n23i\u00efbung ber \u00ef a l\u00fcgen 9b\u00df|re gegeben. Sille Strteu beginnen mit einem freien Men in einer, einer SSerfoanblung itnterliegenben \u00a9eftalt. 9ioch lange better biefe SBertoaitblung tto\u00fcenbet, fd)foiht bal funge Strier eine Fallrohre aul, metche anf\u00e4nglich cpltnbrtfch unb an beiben \u00a9nben offen ift. Sn bem 2Jta\u00a7e, all bal \u00a3hi<fo fo\u00e4chft, tterl\u00e4ngert nnb erweitert el fein \u00a9eh\u00e4ul. ^affelbe liegt anf\u00e4nglich ber ganzen S\u00e4nge nach anf ber Unterlage auf, plattet ftdj auf ber unteren\n\u00a9eite ab unb erh\u00e4lt auf ber freien Oberfl\u00e4che \u00a9treifen, galten unb bauten unb bei einigen Slrten g\u00e4hne unb \u00a9inferbuitgen an ber \u00aeopf\u00f6ffnuug. S3ei manchen 2lrten erhebt fich ber fp\u00e4ter ioachfenbe ~heil fptralig frei \u00fcber ber Unterlage. 23ei ber Slbfonberung unb gormirung ber 9t\u00f6hre ift ttorguglmeife ber \u00a9runbtheit ber Kiemen unb ber fopffrageu betheiligt, toelche babei eine \u00e4hnliche Otolte fpielen, mie ber fogenannte SDtantet ber SBetchthiere bei ber \u00a9dhalenbilbung berfelben.\nOie \u00fcberaul zahlreichen Slrten ber \u00a9erpulen finben fich \u00fcber alle SU\u00ceeere zerftreut unb gew\u00e4hren, menu fie ben ^opftheil herttorftreden unb ben ^iemenf\u00e4cher entfalten, einen fet)r auziehenbeu Stnblid. Oen meiften Slntheil baran haben bie mcift gelb ober roth ober bunt gef\u00e4rbten ^iemenf\u00e4beit. Slucp bie burchfcheinenben 33tutgef\u00e4\u00a7e geben liebliche gelungen. Oei einigen ift -bal 33Iut gr\u00fcn, bei anberen r\u00f6thlicp ober gelblich; nod) anbere haben el tt\u00f6ttig farblol.\nOie ber Serpula nahe tterioanbte \u00a9attitug Sabella baut burch Slulfcpfoihung einer fiebrigen SDiaffe biegfant bleibenbe 3b\u00f6hren, bie mitunter, z* 23. bet ber fr\u00f6nen Sabella unispira bei \u00dcDUtteU meerel, leberartig aulfehett, in anberen g\u00e4lten, inbem fie fid) mit \u00a9anb unb SJhtfdielfi\u00fcden bebedeit, ganz benen ber Oerebetlen gleichen.\ngu ben merfto\u00fcrbigfteu Ohieren, nicht nur SB\u00fcrmern, geh\u00f6ren bie Wirten ber \u00a9attung Ampbicora, toelche an nuferen l\u00fcften aud) foieber in ganz unglaublichen Sdieugen ttorfommeit, freilich nur bem auf fte fahnbeuben gootogeu bemerkbar, iitbem jte nur einige Stitien laug ftnb unb in bem biddefieit \u00a9etoirr ber SSafferpflanzeit, befouberl ben ftd) tterftlzeitben tilgen leben, ipat man einen SB\u00fcfchel biefer Pflanzen mit bem anhafteitben \u00a9anb unb \u00a9chlamm ruhig eine bil zfoei \u00a9tunben in einem flachen \u00a9ef\u00e4fe fielen laffeit, fo fornmen, burch \u00ce>a3 2tthembeb\u00fcrfni\u00a7 getrieben, eine \u00dcDienge tton kleinen ^rebldeu unb reizenbeit 2\u00df\u00fcrmd;en perttor, bie fich faft alle am fftanbe bei Oelterl aitfammetu, um bort bei \u00a9auerftoffel ber Suft theilhaftig zn toerben. \u00fcDian fann mit ziemlidjer \u00a9icher-heit barauf rechnen, ba\u00a7 auch bie Amphicora barunter ift, auf bereu fpecififcpe Unterfdjiebe hier nichtl anfommt. \u00a9ie hat, mal fouft bie \u00a9erpulaceen ntd)t thuu, ihre h\u00e4utige 9i\u00f6hre tterlaffeit, tttie fie aud) im normalen guftanbe pflegt, um ftch nach gutter unb \u00a9efetts fdjaft ttmzufehen. 2Bir f\u00fchrten an, ba\u00a7 el mit bem \u00a9eftcpte ber f\u00f6opffienter im 2lltgemeiuen f<hted)t ftehe; allein batton macht Amphicora bie \u00fcberrafdjettbe Slttl; n\u00e4hme, baf; fie nicht nur ttorn, fonbern auch h^n 9iugen beft^t. 2111 ich ttor zwanzig gapren biefel tton \u00a9prenberg bei \u00f6pelgotaub eutbedte Opier bei Ohorlpatteit auf ben gar\u00f6ent anhatteub beobachtete, mu\u00a7te ich bal nicpt Kiemen tragenbe \u00a9nbe f\u00fcr ben \u00aeopf hatten. \u00a9I marfcpirt n\u00e4mlich, foie ich wich nachher noch nnb erfi int ^erbft 1867 bei \u00a9ette toieber \u00fcberzeugt habe, am Itebften mit biefem \u00a9nbe ttorattl, bie Kiemen tttie einen tiiddigen Oefen\nAmphicora.","page":690},{"file":"p0691.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9erpufa. S(m|3\u00cf)tcora. 2ebett\u00a7meife bet* SBorftenm\u00fcrmer.\n691\nuachfchlejtyenb. h\u00e4ufig aber medhfelt e3 Me Oiichtung, unb c\u00e4 ift tu bent fonberbaren Worthed, nicht gu menben gu Braunen, bet auch gleich hinter beu Kiemen ein ^\u00dfaar ihm beit 3Beg geigenbe 2lugeit (a) flehen, ttnb bie $u\u00a7fiummel ttub 33orften ihren \u00a9teuft bor; ttnb r\u00fccfm\u00e4rt\u00a7 t^uit, \u00fcUtan hat mich Belehrt, ba\u00a7 ich beit \u00a9dhmang f\u00fcr beit Kopf genommen, mie au\u00ea ber S3efdhaffen|eit bel> \u00a9arms fanaf\u00ea heriJorgehe. 2luch fpvidht bie Sage ber Beibeit ate> \u00a9eprmerfgeuge gu beutenbeit SBl\u00e2ldhen (g) baf\u00fcr. Ohm, mir molten itn\u00ea Beugen, f\u00f6nuen aber febem Stebhaber ntifroffopifdher \u00a9em\u00fcth?? nnb Slugenerge^ung Bei einem Aufenthalt im \u00a9eebabe bie lebhafte Amphicora nid^t genug anempfehleit.\n20ir haben fefct bem Sefer eine, im 33erh\u00e4ltni\u00a7 gui* \u00a9efammtmenge gmar auBnehmettb geringe, aber bodj bie\u00efieidht gu bem 3mec!e geit\u00fcgenbe Angaht boit formen ber tnt 2Jieere lebenbeu Ot\u00fccfens fiemer unb Kopffiemer borgef\u00fchrt, um eS magen gtt b\u00fcrfen, ihre SebenSmeife in einem \u00a9efammte Bilbe gu fehilberm (S3 mag erlaubt fein, mieberum bem au3gegei<hneten Jenner DuatrefageS gu folgen.\n($ine grofje Angap biefer O\u00fcngelm\u00fcrmer if\u00ee int \u00a9tanbe, bon einer ^luthgeit bt3 gur anberen, im nom SSaffer entbl\u00f6fien \u00a9dhlamme ober \u00a9aube ober auch in ben freiliegenden Ot\u00f6hren gugu= bringen, fein eingiger aber lebt oberhalb bei gluthftrichei ober fogar in feitet* gone, Welche beim gtuthftanbe bon ben S\u00f6etlen beffmlt mirb. Unter bie am ^\u00f6d^flett mohnenben geh\u00f6ren bie Aprobitett, Treiben unb \u00a9attbm\u00fcrmer. (Srft in ben unteren (Stagen ber (Sbbegone trifft man einige Arten ber \u00a9Iperen unb (Slbmeniett. S\u00c9Rit Aufnahme einer Angaht bon Arten, meldhe, mie bie \u00a9erjmten unb \u00a9ermetlen, fefte R\u00f6hren bemohnen, bohren bie meiften Otingelm\u00fcrmer in bem Stoben unb hatten fiel) im \u00a9aitbe, \u00a9chlamme, befoitberi aber in bem eine 33eimifchung bon \u00a9chlamrn enthaltenben \u00a9anbe auf, melcheit bie f^luth gmetntal bei \u00a9agei bebeeft unb entbl\u00f6\u00a7t \u00a9te\u00a7 gtlt febodh nur bon benfenigen \u00a9ejtaben, an betten bie gluthh\u00f6he eine betr\u00e4chtliche if\u00ee* 2>nt abriatifeben SJieere, mo fie faum' einen b\u00fc gmei $u\u00a7 betr\u00e4gt, bleiben bie meiften \u00a9tieberm\u00fcrmer immer unter bem SBafferfjjiegel. 3jebenfall3 m\u00fchten in biefer oberen $one bie meiften, unb gmar ift ihnen ber SSobett am liebften, melier burdj eine richtige \u00e4Jlifchung bon \u00a9anb unb \u00a9chlamrn eine gemiffe gtftigfeit erlangt hat, meldhe bettnoch ben SAittirarbeiten feine \u00a9chmierigfeiteit entgegen^ fcht 3>n fch\u00f6nfter A\u00dfeife bereinigen jtdh biefe Atebingungen in ben untermeerifdhen ABiefen bon \u00a9eegrai (Zostera); fte geben eine reiche Ausbeute, menu matt fie gerabegu abgr\u00e4bt. 5nhem bon ihnen bie bflangenfreffenbeit Arten angetoeft merben, fommett biefen bie fleifchfreffenben nach. \u00a9ehr beliebte \u00a9dhtuhfminfel ftnb gelfenri|eit, unb eine SJiettge ber garteften, meiter unten gu erm\u00e4hnenbett \u00a9hUibeen unb ber flehten er eiben bergen jtdh mit ben 3lmhhmorinen gmifdhen \u00a9angen unb (Sorallinen. UeberaU, mo biefe 5\u00dfflangen int fi\u00e4rf fielt A\u00dfellenfchtag ftdh angejtebelt haben, ift man ficher, jene fteinen O\u00fcngelm\u00fcrmer angutreffen. f^rei im ABaffer, in unmittelbarer \u00fcft\u00e4he ber K\u00fcfte halten jtdh, mie leicht begreiflich, feine Wirten auf. \u00a9a3 h\u00b0he OAeer fa\u00dft aber einer Aitgahl gu, ber burdhjtdhtigen Torrea vitrea, bor allen ben $eteronereiben, bereu breite Obuber ber hinteren Seibep\u00e4lfte fte gu guten \u00a9dhmimtnern ftemjjetn.\nAber auch biefe betagifdben Arten bleiben nicht immer auf hohem SReere. ABenigften3 beobachtete \u00a9uatrefage3, bajg mehrere f\u00fcr gem\u00f6hnlidf) fern born \u00a9tran\u00f6e lebenbe Arten bon Heteronereis gur geit her ^ortyflangung ba3 \u00a9eftabe fudhten unb nach Art ber \u00fcbrigen \u00a9tranbbemohner ftdh einrichteten. Umgefehrt fdheineit biefenigen Obingelm\u00fcrmer, meldhe in ber Obegel am \u00a9tranbe angetroffen merben, m\u00e4hrenb ber fchlechten ^ahrelgeit unb menu jtdh biel Dlegenmaffer mit ber oberen S\u00f6afferfdhicht mifdht, ftdh tiefer ^tnab mtb meiter hinau\u00eagugiehen. 2luf biete mirft ba\u00a7 f\u00fc\u00a7e S\u00f6affer mie \u00a9ift, manche jterben augenbticflich barin, manche nach einigen fonbulftbifchen Kr\u00fcmmungen.","page":691},{"file":"p0692.txt","language":"de","ocr_de":"692\nSorftenio\u00fcrmer.\tSeben\u00eato etfe.\nf^\u00fcr ben Seobadjter unb \u00a9amtnler h<*t ba! Sauen uitb Silben bei1 \u00a9\u00e4uge uitb Sl\u00f6hreit gro\u00dfe! ^ntereffe, \u00a9ingelne $\u00fcge Hefer Serrid)tungen hdben toir oben fc^ort angef\u00fchrt Sie \u00a9\u00e4uge im \u00a9anb unb \u00a9hiamm toerben mit bem B\u00fcffet gebohrt Surdj \u00e2ufammengi\u00e8hung be! Seibe! pre\u00dft er bie bavin enthaltene blutartige g\u00ef\u00fcfflg\u00efeit nah vorn unb fl\u00f6gt bamit ben \u00fct\u00fcffe\u00ef geioa\u00eftfam herbor* Serfelbe bringt fo lang, toie er ift, in beit Soben, unb ba er in ber IRege\u00ef beim Jperoorftrecfen bicfer \u00eeoirb a\u00ef! ba! Shier, r\u00fcdt biefe! beim gur\u00fcdgiehen leidet vor. Siefe! SDlan\u00f6ver tarnt feljr fc^nell ioieberholt toerben, uitb fo gr\u00e4bt ftdj ein mehrere gott tanger SSurm binnen \u00a9efunben unb \u00fcDlinuten ein. Sei ber 2D2ehrgaht ber auf foldie S\u00dfeife miitirenbeit Slrten toirb gar nicht f\u00fcr ben Seftanb ber 9t\u00f6hren geforgt, einige Slereiben n. a. Heibeu biefelbeit aber mit einem b\u00fcnnen, oom K\u00f6rper abgefonberten Ueberguge au!, ber im 2BefentIic|en [ich toie bie Sl\u00f6hren ber \u00a9abeilen unb \u00a9h\u00e4topteren berh\u00e4it. \u00a9o oerfchiebenartig alle biefe toahrert Sichren, Ocn ben fchleimigen unb gallertigen einzelner \u00a9abetten, bi! 31t ben \u00e4ugerft harten ber \u00a9erpulen ftnb, in allen \u00a9\u00e4\u2019tten entftehen fie burdj 2Iu!fhioihuitgeit ber Shiere. Slie aber befiehl eine feiere innige Serbinbuug gtoifdjen bent Shier unb ber Sichre, toie ettoa gtoifdjen bem \u00a9d)itedeitgeh\u00e4u! unb ber \u00a9<hnecte ober ber SDlufhelfhale unb ber SDlufhel, ioeldje letztere mit ben ocn ihnen abgefonberten feften S\u00dfohnungen Oertoachfen ftnb.\nSie auf vielen biretten Secbachtungen beruhenbe \u00a9intheilung ber bisher betrachteten SlingeH to\u00fcrmer in f^leifd^freffer (Rapaces) unb \u00a9djlammfreffer (Limivora) fheint, fobalb man bamit gugleid) bie Slbtheilungen ber Sl\u00fccfenfiemer unb ber ^opfUemer bezeichnen tritt, bod> nicht allgemein gu paffen. \u00a93 gibt vielmehr and) pflangeitfreffettbe Sl\u00fcctenfiemer unb fletfh5 freffenbe ^epffiemer, trenn and) le|tere ftd) mit Heiner er, in ba! Sereid) ihrer SDlunbtoerfgeuge tommenber Sente begn\u00fcgen. $hv SRu\u00dfeit f\u00fcr ben SDleitfhen befdjr\u00e4ntt ftch auf bie Sertoenbung al! $\u00f6ber. Sen einen unb ben anberen gu verfpeifen, bagu haben e! felbft bie fenft nicht heiligen \u00a9pinefeu nicht gebracht; nur bie \u00a9ibji; unb \u00a9amoa=3nftttaner fotten einen an ihren l\u00fcften h\u00e4ufigen Slingeltrurm auf ihrem ^\u00fcdjengettel habeu.\ntt\u00dfa! man von ihrer Sebett\u00fcoetfe auS ber Seobadhtung nuferer Shiere im freien 3uf^anbe erfahren, l\u00e4gt ftd) au! ihrem Senehmen in ber \u00a9efangenfhaft in gr\u00f6\u00dferen unb Heineren Slquarien erg\u00e4ngen. SOlait tarnt bie Verfdjiebeuartigften \u00a9pecie! in engen \u00a9ef\u00e4\u00dfen beifammen \u00a9altert, ohne ba\u00a7 fie eittanber aufattett unb ftd) gegenfeitig aufgehrett. S)ie meiften empfinben offenbar ba! hette Sage\u00dcidjt, befonber! bie birette \u00a9onne fe\u00a9r unangenehm. Sie frei lebenben* fuepen emfig ttadh einem Serfted, bie Sl\u00f6hrentr\u00fcrmer halten ftd) fo tauge al! m\u00f6glich in ihrer Sehaufttng gur\u00fcd; gegogen. Slur erft, tvenn in ben Heineren \u00a9ef\u00e4\u00dfen, in benen man fie f\u00fcr ba\u00bb \u00a9tubium auf betvahrt, eine bem @erud)!organe fehl* bemertliche Berfepung beginnt, fuchen fie, toie oben bemertt, um feben Srei^ w behaglichere Umgebung gu fl\u00fcchten, unb bann verlaffett felbft foldje Sichren; to\u00fcrmer, toie Serpula, ihr 4?au3, toelche an ihrem nat\u00fcrlichen Slufenthal\u00dcorte nie baran benten. 3fr unruhige!, fdjeue! Senehmen im bireften Sicht tv\u00fcrbe gtoar allein nicht au\u00f4reidjen, bie Stehrgahl ber \u00a9ee^Sliugeito\u00fcrmer f\u00fcr n\u00e4chtliche Shiere gu hatten, allein bie gange SSapt ihre\u00bb Slufentpalte! m\u00e4ht bieg toahrfheinlid).\nSie Slatur; unb Sebeit!gefhihte ber meiften niederen Shiere, fo auh bie ber borjlentragenben \u00a9eeto\u00fcrmer bleibt ohne $enntni\u00a7 ihrer \u00a9nttoidlung eine fehr unvotttontmene. Sei ben \u00a9ee; Sorfiento\u00fcrmern ftnb bie \u00a9efhledjier getrennt unb in beit meiften beobachteten h\u00e4tten toirb ba\u00bb gefammte \u00a9i mit ber \u00a9haut attfeitig gum jungen umgetoanbett. \u00a9uttveber bie gauge Oberfl\u00e4che ober eine \u00dfone be! \u00a9ie! bebedt fid) mit glintmerh\u00e4rhett, uitb nun beginnt ba! Heine SBefen al! Sarve ein felbft\u00e4nbige! Safein; ehe noch trgenb eine \u00a9djeibung ber inneren Organe toahrgunehmen","page":692},{"file":"p0693.txt","language":"de","ocr_de":"(Snttcidlung uni\u00bb 33erit>anblung. $eneration\u00a7tx>ed)fe\u00ef ber \u00a9fyllibeen.\t693\nift, fangen bie Farben an mit Jp\u00fctfe bei* S\u00f6hn^em ftdj gu breljen uttb gu beftegen, \u00efj\u00e2ufig, inie g\u00bb S3, bei Arenicola, in einen gugleidj mit ben \u00a9ierit abgefefden @altertflumf)en eingefdjloffen. $nbem bie Sam fid) ftredt, bleibt e\u00eb entmeber bei ber einen SBimbentgone ober e3 treten mehrere <iuf. Sluf ber entfbredjenben, abgebilbeten \u00a9ittmidlung\u00eaftufe bon Terebella nebulosa ift gu bei* anf\u00e4nglidfen, breiten gone ein\tfd)nt\u00e4lerer SBimberreifeu am ^nntereube gekommen\n(1, 2), nnb jteljt man auf biefer \u00a9tufe fdjott ben beginn bei* \u00a9lieberung be3 $\u00f6i*ber3. gnbem biefe fortfc^reitet, \u00a9tummeln au8 ber \u00a7aut Ijeroortreten nnb in i^iteit eingepflangt bie 23orftem b\u00fcnbel ftdj geigen, iubem gugleidj bte inneren Organe, ber Oann\u00efanal, audj bie Singen ftd^ au\u00bb= bilbeit (3), fdjioinben bie S\u00dfimberreifen meljr nnb meljr. Oie Skrmanbluitg befielt alfo audj hier barin, bag bie f\u00fcr ba3 Sarbenleben beftimmten gnterim\u00eaorgane nadj unb nadj ben befinitibeu 1\u00dfla\u00a3 madjen. S\u00dfoljl gu bemerteu ift, bag audj ^>ier bie ftdj fp\u00e4ter feftfe^enben nnb mit St\u00f6ljren umgebenbeit Sir ten in ber gugenb m geiiaiffer S\u00f6eife Ij\u00f6ljer organifirt ftttb, al3 im Sllter. Oie\nj\nGrnttoidlung ber Sorftento\u00fcrraer. (f\u00dfe Figuren bergr\u00f6gert.)\nSarben ber OerebeHeit unb anberer \u00efjnben Slugeit nnb f\u00fchren bie Sebeit\u00eaineife ber im Sldgemeiiten l)\u00f6ljer fteljenben St\u00fcdentiemer. gljr heitere\u00bb SBadjltljitm ift alfo gugleidj mit einer r\u00fcdfdjretteitbett Oermanbluug oerbitnbeit.\n2Bir taeuben nun ben S3lid auf Stummer 4 ber Slbbtlbung, meldje un3 in bie mer\u00efttmrbige ungefdjledjtlidje ^ortpftangung ber \u00a9tfllibeen einf\u00fcljrt. 2Bir feljeit eine SJtutter mit ben iljr \u25a0anlj\u00e4ugeitbeit fedj\u00a3 \u00efjoffuuug\u00ebool\u00efen ^ito\u00eapen, $no3ben in be3 SBorte\u00bb eigenfter S3ebeutung. Oa\u00a7 OIjier bilbet bie \u00a9attuug Myrianida unb geh\u00f6rt in bie Familie ber kleinen, bemeglidjeit \u00a9tyUibeeu. Oie erfte ^itolfje, toeldje au beut \u00a7interenbe bei* SDtutter Ijeroorfprogte, nimmt fe|t in ber $ette beu Ijinterften $tab ein, fie ift meljr ttitb meljr gereift, m\u00e4ljreub gtoifdjen iljr unb ber \u00a9rgeugerin neue ^itostyen ftd) e\u2019tnfdjobeit. aubereit g\u00e4deit, bei Syllis, ift mit ber ^lto^eitbilbuttg gugleid) eine Duertljeiluitg be3 bie ^nolben Ijeroorbriitgcubeit S3orbertIjiere\u00bb oerbunbeit; bie lebten Sbiitge gefeit, ftd) oerlciugernb uitb ftdj utmoanbelub, iit bie $no\u00bbbentodjter \u00fcber, unb gmiidjen iljnen unb","page":693},{"file":"p0694.txt","language":"de","ocr_de":"694\nBorftenm\u00fcrmer. Vegente\u00fcrnter.\nter (Stede, an teelcper fiep Die Knospe trennen foil bom m\u00fctterlichen Boten, teirt al3 b\u00f6dige tdeub\u00fctuug ter $opf ter K-noSpe eingefdjoben. Bei tiefem Slufgepen ganzer \u00a9lieter teS Mutter= thiere^ in tie Bocpter fournit eS auch bor, ta\u00a7 fie fchon mit \u00a9iern gef\u00fcllt fint, obwohl tiefer ^a\u00fc, ta\u00a7 taffelbe Bpter auf gefdjlechtlicpem dBege \u00a9ier protucirt unt gu gleicher Beit Knospen treibt, ter Seltnere gu fein fcpeint. Bie Siegel, teetcpe auch mit tem \u00fcbereinftimmt, teas \u00e4hnliche i\u00dforg\u00e4nge in unteren Bpierflaffen Wn, ift bietmehr, ta\u00a7 taS Bortertpier gefcpled)tSloS ift, tie ^uo\u00ebhen tagegen M\u00e4nnchen oter Weibchen teerten. 21m reinften unt leprreicpften ift tiefer Vorgang bet ter \u00a9attung Autolytus. Bei* Kopf teS gefcpfedjiSlofen BortertpiereS bon Autolytus cornutus ift gtg. 7; er unter freitet fid) turch (Steduug, Sorrn unt S\u00e4nge ter ppler unt S\u00fcplf\u00e4ten bon tem ter m\u00e4nnlichen Knospen (5), unt tiefer teieter bon tem ter teeibtichen (6). M\u00e4nnchen unt Weibchen entftepen atfo nur auf tem B\u00dfege ter Knospung, te\u00e4pren\u00f6 ihre ungefchtechtticheu \u00a9rgeugerimten ihr S)afein nur ten \u00a9iern ter gefcptecptlichen \u00a9eneration bertanfen. S\u00f6ir haben hier ein reines Beifpiet te^ in ter nie\u00f6eren Bpterteeft biet berbreiteten, fogenannten \u00a9enerationStocd&felS. Berfelbe ift atfo eine eigentp\u00fcmlicpe Strt ter Sortpflangung unt Vermehrung, bei teetcher tas aus tem \u00a9i fich ent; teidfetnte Sntibituum nie tie \u00a9eftalt unt ten S\u00dfertp, t. p. tie ^^fiotogifche Beteutung teS @e; fdpledptStpiereS erp\u00e4lt, fontern auf ungerechtlichem d\u00dfege, turch Reifung, Kno\u00f6penbil\u00f6ung oter audj innere Keimbiltung fich Vermehrt unt erft turch tiefe feine (Sproffen gur geftpiecptlicben \u00a9eneration gur\u00fcdfeprt. Bie Stri teirt alfo, falls tie \u00a9efchlechter getrennt fint, nicht nur aus ten berfchieteu geformten, mit befonteren Kenngeidjen berfehenen beiten \u00a9efcptedjtern, fontern and) au| ter eben; fall\u00ea eigenth\u00fcmlich gebilteten, gefdplechtSlofert Bteifcpengeneratiou gufammengefept. (So einfach unt leicht aufgufaffen, teie bei Autolytus, ift ter \u00a9eneration\u00f6teecpfel nur in feltenen S\u00e4den. (Schon hier fint jetocp tie beiten teecpfelnben \u00a9enerationen fo berfcpieten, ta\u00a7 man, ehe man ihre gufammengep\u00f6rigfeit enttedte,. fie a\u00efs berfdpiebene \u00a9attungen befchrieb, taS gefd^Iec^t\u00ea\u00efofe gnti; bituum als Autolytus, taS M\u00e4nnchen als Polybostrichus, taS aBeibdpen als Sacconereis.\n\u00a9ine tritte Stbtpei\u00efung ter Borftente\u00fcrmer fint tie regentenrmartigen SB\u00fcrmer (Lum-bricina), ade tiejenigen n\u00e4mlich, teren Borften nicht auf p\u00dfftummetn flehen, unt teel^e teeter S\u00fcpler nod) untere, in ten h\u00f6rigen \u00a9ruppeit fo manchfaltige Anh\u00e4nge ter dtinge beftpen. Ben \u00a9tamm bilten nat\u00fcrlich tie dtegente\u00fcrmer. Bie goologifcpen Merfmale tiefer Familie fint tie gahlreichen, b\u00fcrgen (Segmente, ein fegeif\u00f6rmiger, eine Oberlippe biltenter Kopftappen, tie gpafem borften, teeiche in gteei oter hier geilen fiepen unt fehl* teenig aus ter $aui perborragen. Stu\u00dfer jener fogenannten, tie K\u00f6rperfpipe biltenten Sippe paben tie dtegente\u00fcrmer feine befonteren (SimteSteerfgeuge, namentlich teeter Singen nod) Opren, gieichteohl fint fie f\u00fcr Sidjtreig empf\u00e4nglid). \u00a7\u00f6ren tetr, teaS 2\u00d6. ^offmeifter, teeicper tie D'tegente\u00fcrmer BeutfdjlantS in einer Monographie gefcpiltert pat, hier\u00fcber fagt. \u201e2Ber ftd) mit ter Beobachtung ter SebeuSteeife tiefer SCpiere befdj\u00e4ftigt pat, teirt ein m\u00e4cptigeS \u00a3mberni\u00a7 f\u00fcr tie Beobachtung in ter gro\u00dfen \u00a9mpfmtticpfett ter SB\u00fcrmer gegen iSidjtreig gef\u00fcllten paben. \u00a9ine nocp fo borjtcptig gen\u00e4perte Stamme treibt fie fcpned in ipre $\u00f6ple gur\u00fcd, tocp fcpeint es immer erft einer geteiffen geit gu bet\u00fcrfen, bis ter \u00a9intrucf percipirt teirt. Beim im erften Moment pflegen fie ipre Beteegungen, trop ter Sicpt= flamme, fortgufepen, tarnt palten fte pl\u00f6ptid) tune, gteicpfam um gu taufcpen, unt tann erft giepen jte ftcp mit einem fcpneden 9tud in ipre S\u00f6cper gur\u00fcd. gft ter \u00a9intrude einmal aufgenommen, tann famt ein rafcpeS Sorfneputen teS SicpteS ten eiligen d\u00ee\u00fcdgug nidpt aufpatten, fepeint ipn im \u00a9egentpeit turep ten Kontraft nodp gu befcpleunigen. Bicpt ter gange K\u00f6rper, teie begreiflich, empfintet ten \u00a9intrud, fontern nur tie gteei erften Binge, an teuen tie bom <Sd)tuntringe au\u00f6; gepenten Sierbenb\u00fcntel liegen, \u00a9in SBurm, ter mit tem ^opfe in taS Sodp eine\u00f6 dlad;barS","page":694},{"file":"p0695.txt","language":"de","ocr_de":"Stegenmurnt-\n695\ngebrungen ober unter einem \u00a9t\u00fcddjen oerfiedt mar, Oertrug bte a\u00dferfi\u00e4rffte Stnn\u00e4herung ber flamme, oerfdjmanb aber fogleih/ fobalb er ben $obf erhoben hatte. SSerfudd man bet \u00a9onnen\u00efidjt bie SLRnnbt^ei\u00efe eineg SBurmg p pdpen nub fe^t ihn p bem \u00a9nbe in eine \u00a9hale mit SBaffer, fo mirb man a\u00dfjeit finben, baff er ftetg nach ber bem Sidjte abgefeimten \u00a9eite fid) menbet.\"\nSie meiften fRegenm\u00fcrmer f\u00fcllen ihren meiten Sarmfanal \u00e4hnlich mie bie \u00a9anbm\u00fcrmer, nehmen febod) nnr barnm bie gro\u00dfen Portionen humugreiher \u00a9rbe p ftdj/ nm bie bartn ent= haltenen, in bei* 3erfe|nng begriffenen, mineralifdjen nnb oegetabitifdjen \u00a9toffe p ihrer Nahrung p oermenben. SSon bem Lumbricus agricola, ber gr\u00f6\u00dften nnb ft\u00e4rfflen Slrt Seutfhlanbg, melche in npiptgem Soben, bei nid)t p ftarfer Selpung, nicht feiten bie S\u00e4nge bon einem guff big f\u00fcnf= \u00a7eljn go\u00df erreidjt, fagt nnfer \u00a9em\u00e4hrgmann: \u201eSie hnmugreidje \u00a9rbe gen\u00fcgt ihnen nicht allein; fie fnchen nach oermoberten Skgetabilien, nnb menn fie bereit nicht finben, fo p\u00e4barireu fm ftdj ihren ffraf?, inbem fte, mag ihnen oorfommt, in ihre S\u00f6djer hinnntergiehem Seberman meifj, baff bie \u00a9trohhalme, Gebern, Sl\u00e4tter, $a$erfireifen, melche man beg SRorgeng auf ben jp\u00f6fett nnb in ben \u00a9\u00e4rten 'in ber \u00a9rbe fteden fieljt, alg m\u00e4ren fte oon $inbern hingehflanjt, m\u00e4hrenb ber xRacht bon IRegenm\u00fcrmern Oerfhlept m erb en. SBenige febod) merben gefehlt haben, mie mit fo fdjmahen SBerfgeugen ein SBnrm im \u00a9taube ift, fo greffe \u00a9egenfi\u00e4nbe p \u00fcberm\u00e4\u00dfigen. 2\u00f6emt man febod) ben SBiberftanb erprobt hat, ben ber \u00dcEBnrm Sem entgegenfe^t, ber ihn aug bem Sodje heroorpphen oerfncht, fo mirb man fidj \u00fcber bie \u00dfRugfelfraft eineg nnr aug \u00e4ftugfeln nnb \u00a7ant bef\u00eeehenben Shiereg nid)t fo fehr oermnnbern. \u00a9in ftarfer \u00a9trohhalm mirb in ber \u00dfRitte gefaxt nnb fo fdjarf angepgen, baff er pfammenfnidt, nnb fo ing Sod) Ijinabgepgen; eine breite k\u00fchner? feber mit ber g\u00e4hne mar ohne \u00a9hmierigfeit in ein engeg Sod) gezerrt; ein an ber \u00a9pihe gefajfteg gr\u00fcneg \u00dcBIatt Oon einer ^imbeerftanbe mnrbe abgeriffen.\"\nSie \u00a9innegth\u00e4tigfeiten beg Dfegenmurnteg haben nng Oeranlafft, fdjon auf feine Sebengmeife eiupgeljen. 2Bir lehren feboch nochmalg p feinen anatomifdjen \u00a9igenfhaften pr\u00fcd, meldje oielleicfd mancher Sefer fid) oon einem befreunbeten Slrjt ober fRaturforfcher an einem frifhen ^hiere epliciren l\u00e4fft. S\u00dfag mir oben \u00fcber bie SBlutgef\u00e4ffe gefagt haben, erl\u00e4utert fid) an Heineren, meniger gutgen\u00e4hrten ^nbioibueit nuferer Dtegeum\u00fcrrner fehr gut. SDRit blcffem Singe fteht man burch bie .fpaut bie oben auf bem Sarmfanal oerlaufenbe ^jaupaber nnb ihren r\u00f6thlid)en Inhalt burchfchintment. Sroh feineg rothen \u00fcBIuteg hat ber Olegenmurm faft pe\u00fcaufenb 3ahre im \u00a9hftem unter ben \u201eblutlofen\" Shieren ftgnrirt, big ihm Sinne eine \u00a9teile unter ben Shieren \u201emit meifflidmm falten 33Iute nnb einem bergen mit Kammer, aber ohne SSorfammer\" einr\u00e4umte, \u00a9o mi\u00df a\u00dfe \u00a9rfenntniff, and) bie fdjeinbar n\u00e4chftliegenbe, gezeitigt fein. Renern \u00dfi\u00fcdengef\u00e4ff forrefponbirt am 23aud)e ein peitei ^auftgef\u00e4^, mit bem erften burch eine \u00dfteihe oon Sner= fhlingen Oerbnnben. \u00a9ine SRenge Heiner Stbern \u00efann man an einem fhne\u00df in ftar\u00efem SBeingeift get\u00f6bteten nnb ge\u00f6ffneten, gro\u00dfen Otegeumurm aug ben \u00a9tantmgef\u00e4fjeu ihren Urfprttug nehmen fehen, um in feinften SSertheilungen ben K\u00f6rper p burchtr\u00e4ufen nnb p ern\u00e4hren. Sie Slthmungg^ organe fennt man nod) nicht mit \u00abSicherheit. Sie \u00dftegenm\u00fcrrner nnb Sermanbte ftnb 3^\u00abHer. \u00dftiht a\u00dfe \u00a9attungen ber Lumbricina befreit ben br\u00fcftgen \u00a9\u00fcrtel oon mei\u00a7lid)er ober gelblicher $arbe, meid)er etma mit bem 25. big 29. \u00dftinge anf\u00e4ngt nnb ftd) 4 big 10 \u00a9lieber meit erftredt. \u00a9r bient pm gegenfeitigen \u00a7efthalten m\u00e4hrenb ber Begattung.\nSer gemeine \u00dftegenmnrnt oerlebt ben hinter, einzeln ober mit feineg \u00a9leihen p langem \u00a9hlafe pfammengeba\u00dft, feh^ big acht guff unter ber \u00a9rbe. Sie ^r\u00fchlinggm\u00e4rme medt aud) ihn nnb lodt ihn mieber ernfjor. \u00a9r ift heg Sageg greuub nid)t, aber in ber $r\u00fch; nnb Slbenb= b\u00e4mmeruug nnb big tief in bie SRaht hinein, befonberg nad) marmem, niht heftigem \u00dftegen, Oerl\u00e4gt er feinen \u00a9djluj\u00eefmin\u00efe\u00ef, tl)eilg um feiner Nahrung nahjngehen, theill um mit einem ber \u00a9reunbe nnb fRa^barn ein intimeg S3iinbni\u00a7 ju fd)lie\u00a7eit.","page":695},{"file":"p0696.txt","language":"de","ocr_de":"696\nS3 or ft en to firm er. 9\u00eeegenmurm. 8l\u00f6$ren>iirm<$ en. hatten.\nSet biefer \u00c7riebfertigfeit unb Se[^etben^ett lauert taufeubfacpr Sob auf bie armen Negern infirmer. Unterbr\u00e4chen \u00efann man fte begleichen, benen man felbft t|re n\u00e4chtlichen, ger\u00e4ufchlofen .gufammeit\u00ef\u00fcnfte nicp g\u00f6nnt \u201eSer fKegenmurnt\", fagt fein Biograph, \u201egeh\u00f6rt gu ben Steren, bte ben meif\u00eeen Verfolgungen aulgefep ftnb. Ser SSJtenfcb bertilgt fie, toei\u00ef er fte befdju\u00efbtgt, bte inngeu Pflanzen unter bte \u00a9rbe \u00a7n sieben. Unter ben Vierf\u00fc\u00dfern ftnb befouberl bte Eftau\u00efm\u00fcrfe, Spihm\u00e2ttfe unb 3g\u00a3i uuf fte angemiefen. j\u00dfahllol ift bal jpeer bon S\u00f6geln, bal auf ihre Ver^ tilgnng bebaut ifi, ba nid^t blol Staubs, Sumpfs nub Schibimmb\u00f6gel, foubent felbft K\u00f6rners freffer fte f\u00fcr raren, lectern Sira\u00df galten. Sie Kr\u00f6ten, Salamaitber unb Sritonen lauern ihnen bei 3tad)t! auf, unb bie MP [teilen ben glu\u00a7ufers unb \u00a9eef\u00f4\u00efammbeteofttern nad;. Eiocp gr\u00f6\u00dfer ift bie 3a^l ber nieberen Spiere, bie auf fte angemiefeu ftnb. Sie gr\u00f6\u00dferen Sauff\u00e4fer ftubet man beft\u00e4itbig bel Eiachtl mit ber Vertilgung btefer meplofen Spiere Befdpftigt, bie i\u00c7iten unb noch me^r ipen Sarnen eine leiste Veute Serben, 3pe erbittertften geinbe flehten aber bie gr\u00f6\u00dferen Slrten ber Saufenbf\u00fc\u00dfer zu fein. Siefen zu entgegen, fielet man fte oft am feEen Sage aul pen S\u00f6tern entfliegen, bon ihrem geinbe gefolgt.\"\nSie Familie ber Sumbricinen gerf\u00e4Ht nad) ber Vefchaffenpit bei Topflappen! unb ber (Stellung ber Vorfieit in eine Steife bon \u00a9attungen, unter benen Lumbrieus allein \u00fcber zwanzig Slrten g\u00e4^lt. 3e^0(h uur 2 bil 3 Slrteit, mie Lumbricus anatomicus unb agricola ftnb in Seutfehlanb allgemein berbreitet. L. foetidus, bie am fdj\u00f6itften gef\u00e4rbte 2lrt, mit gelb unb rofl> banbirtem 2etbe, liebt bie Sanbgegenben unb ftubet ftd; befonberl h\u00e4ufig in ber SDtart unter Sauber be. Ser braunrote, geller banbirte L. pater betoegt fidj fep gefdfsminb unter unb im ntorfcpit unb faulen Sblge, ber gr\u00fcnliche cbloroticus ift bil jep nur am $ar^e im \u00a9runbe ftehenber \u00a9em\u00e4ffer auf K\u00f6nigen Singent unb au ben fanbigen Ufern bon Sachen unb gl\u00fcffen gefehlt morben.\nSen ^\u00f6d\u00f6ft fdjlanleit Phreoryctes Menkeanus, einen ber feltneren ber beutfdjen Stegenm\u00fcrmer, ^abett mir erft bor Wenigen Sauren burd) Selbig genauer feuuen gelernt, \u00a9r pit ftd) am liebften in Vrumten auf, borjuglmeife in S\u00fcbbeutfcplanb. 3n ber SBinteqeit [feinen fte [ich gleid) ben in ber \u00a9rbe tebenben Sumbricinett gur\u00fctf^iepn, am puftgften ftnb fte tm EEai unb 3\u00fcni au pben. \u201e3m Stquarium, beffen Schlammboben mit Steinen bebech ift, hielten fte fiep\nPhreoryctes Menkeanus. (5Jtat. \u00a9r\u00df\u00a7e.)\nl\u00e4ngere $eit gut. SOteift ptten fte ftdj unter bie Steine zur\u00fcdgezogeit unb ^mar gerne gefeE; fdpftlich unb in einanber geh\u00fctet. i\u00f6ei fripier SSitteruug foh\u00fce bei Etegenmetter blieben fte unter ihren Steinen berborgett, hingegen bei recht marnten Sagen, foh\u00fce bei \u00a9ehntterluft, fr-ospit fte regelm\u00e4\u00dfig proor unb unruhig pin unb per.\" Sen ganzen \u00a7erbft unb SBinter blieben fte unftcptbat uttb erft in ben m\u00e4nneren \u00dcR\u00e4rjtageit erfchietten fte h\u00fcebet. Sa bie im Slquarium gehaltenen Valiltterien nach unb nach tper ^B\u00fcrzeln beraubt m\u00fcrben, ohne ba\u00df eilt anberel Shier ber Sh\u00e4ter h\u00e4tte fein H\u00f6rnten, barf mau auf bie pflanzliche Stahruitg bei Phreoryctes fcplie\u00dfeit. S\u00f6egeit ber biden $aut unb ber b\u00fcitnen \u00a3)autntu!!elf\u00e4)icht faEeit bie fchlangenf\u00f6rmigen Vemegungeit bel Shierel etma! f\u00eeeif unb ungelen\u00ef aul. Sie Vemetfrmg Sepbig\u2019l, ba\u00df bal Shier \u00efeinelmegl blol tu Vrunueu lebe, fonbern auch in feichtereit SSaJfergr\u00e4beu, tarnt id; bamit best\u00e4tigen, ba\u00df ich el in ziemlicher Anzahl in einem Vaffin bei botanifcpit \u00a9arten! in Tralau ganz oberfl\u00e4chlich zmifcpn beit S\u00dfafferf\u00e4ben gefititbeit.","page":696},{"file":"p0697.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a3umbrtcu3 ?2trten. ^freortjcteS. SDtbife\u00e7. 9tai\u00a7.\n697\n2\u00f6ir fe\u00efjen alfo, ba\u00a7 tit n\u00e4djfter \u00dcRafe be\u00a3 SftegenmurmeS fte\u00effenbe \u00a9attungen, itjic Phreoryctes nnb, f\u00fcgen mir tjin^u, ber im Tegeler \u00a9ee bet Verltn lebenbe Criodrilus lacuum mirf liefe SBaffer; bemofner fein f\u00f6nnen, nnb biefeit reifen fid) nod) ein S\u00dfaar burd) iljre jEeinfeit nnb baS gelegentliche Vorfommett non jpaarborfien aiiSge^eidjuete gamilien an. \u00a3)ie erfie ftnb bie S\u00ee\u00f4frenm\u00fcrmdjen (Tubificina). \u00a9ine f\u00f6djft gemeine Slrt berfelben ift Tubifex rivulorum, ein einen biertel bis einen falben 3o\u00fc langes, r\u00f6tflidjeS, burcfjfdjeinenbeS V3\u00fcrmd)en, bas man gu Saufeitben unb aber \u00a3aufenben aitf bem fcflammigen, fauligen \u00a9runbe non \u00a9r\u00fcben itnb V\u00e2dfen ftnbet \u00a9ie fteefen mit bem Vorbertfetl im \u00a9cflamm, mo fie ft<h eine gan^ lofe fft\u00f6fre gem\u00fcht fabelt. \u00a3)aS fera\u00ab!; ftefenbe ipinterenbe ift unauSgefe|t in fdfmingeuber nnb fdjl\u00e4ngetnber Vemegung, moljt ber Sltfmung toegen. \u00a9em\u00f4fnlidj ftnb fie fo bid)t bei einanber, ba\u00a7 bie Oberfl\u00e4che beS \u00a9djlammet rotf) gef\u00e4rbt\n\u00a9ej\u00fcngelte Scathe (Nais proboscidea). SSergr\u00f4fjert.\nerfdjeint, nnb bei JCeifer Slnn\u00fcfermtg taffen fie ftd) im \u00c6Bebetn nidjt ft\u00f6ren. \u00a9obalb man aber einen \u00a9djtag aufs SBaffer tljut, oerfd)miubet bie gan^e @efe\u00eflfd)aft im 9tn einige 3\u00b0$ tief in ihre \u00fcbel riedjenben Verftecfe.\n@att$ attberS oer\u00efjatten ftd) bie o\u00f6Htg ' burdjftd)tigen, fanberen S\u00f6afferf cf tangier ober 9\u00eeaiben (Naidina). \u00e4ftatt bann aufs ^\u00a9eratfemobt auS einem mit SBafferlhtfen (Lemna) beftanbenen SBeifer ober \u00a9raben eine flehte partie bief er ^ftan^en fdj\u00f6pfett nnb mirb baljeim, menu man fie in einem etmaS meiten \u00a9laSgef\u00e4fj ftdj mieber entfalten nnb ebnen t\u00e4fjt, gemt\u00a7 einige, oft jaflreidfe biefer giertidjften aller V\u00df\u00fcrmer fhtbett, mie fte mit .fpttlfe ihrer .fpafen; unb jpaarborften gmifd)en beit SBurgelit berVBafferlinfen ober im@emtrr berS\u00f6afferf\u00e4ben fidjfdj laugenartig herum; minben.\nS\u00f6eit oerbreitet nnb fefon im oorigen Sprpnbert befdfrieben ift bie ge; gitugelte 9t ai be (Nais proboscidea), fo genannt oon einer f cf malen, fftfler; \u00e4hnlichen Verl\u00e4ngerung beS ^flappenS, mit bem fte taftenb unb g\u00fcngetitb ihren 2Beg fonbirt. $mei Singen, gleich ifr,\t\u00c4o^ifenbe a ber gepttgellen, b ber jungenlofen iJ\u00eectibe,\ntr\u00e4gt bie nod) h\u00e4ufigere jungentofe\tB wm,bhaet\u00ab*\u00abter. \u00abergr^rt.\nStaibe, mit einfach abgerunbeteut ^opffegmeut. SDiefe unb 'noch einige aubere Strten haben am Vandfe gmei D\u00eeeiben ^afenborften, au jeber \u00a9eite aber eine 9teihe ^u je ein bis oier ftehenber,","page":697},{"file":"p0698.txt","language":"de","ocr_de":"698\n(Sget ober \u00a9\u00efatttr\u00fcrmer. Slutege\u00ef.\nlanger ^aarBovften. Set liefen Reiben tmb bertraubten SXrteit if\u00ee bie ^Jtunb\u00f6pung unter bent Sorberenbe, nod) \u00fcberragt bon ben borberen \u00a9pingen ber an bem gelb\u00efpen Slute \u00efeip erfemt; baren, plftrenben Slutgef\u00e4\u00dfe. 2\u00efnber3 ift ba\u00ea Sorberenbe ber \u00a9attung Chaetogaster bepaffen, non irelpr eine faft \u00efrtyf\u00eea\u00eflburdjjtcpge 2Irt, Ch. diaphanus, im Sugenbpftanbe all h\u00e4ufiger \u00a9djmarofcer auf unferen SBafferpnetfen angetroffen trirb. $hb $op (c) ift quer abgepp unb enbigt mit ber Shtnb\u00f6pung, hinter treper ein mit rieten trinfgeu ^attHeit befeater unb put Opil ^erborpt^barer \u00a9puttb liegt \u00a9in fernere^ Unterpeibung\u00eagepen ber \u00a9attung ift, ba\u00df fie blo\u00df fftepn bon \u00f6pafenborften \u00efp. sMe biefe SB\u00fcrnpeit ftnb f\u00fcr bie mtfroffofnpe Seobapung angelegentlich p empfehlen, ba am tebenben ^tere, ba3 man teicht in einem SBaffertr\u00f6ppen, bebedt mit einem teilten \u00a9la\u00e4bl\u00e4ttpn, unter ba\u00a3 Sttfcoftop bringen \u00efann, eine \u00fc\u00ef\u00eftenge bon feinen Organifation^berh\u00e4ltniffen p erpauen ftnb, unb bie \u00fcHtpe ber \u00a9rforpung burd) bie \u00a3iebtipeit be\u00ea Slnblide\u00ea reichlich aufgetrogen trirb. Oie Sefanntpaft mit pen ^Aufenthaltsorten map unS ben \u00a9ang aud) in foitft einf\u00f6rmiger \u00a9egeitb angenehm. 2Bo ber Slid nicht burd) bie SSJtanpattigfeit ber Umgebung, bie \u00a9pipit unb \u00a9r\u00f6\u00dfe ber 2anb; fthaft auf unferen \u00a9haprg\u00e4ttgen angelegen trirb, berfentt er fp in baS fo bieten Oaufenben g\u00e4nglid) berborgene, mitroftofipe Seben, baS an Sielf\u00e4ltigteit bem gro\u00dfen, bem matroftohifpit Seben nichts nachgibt, an \u00a9auberfeit ber \u00a9rpeinung aber oft \u00fcber bemfetben ftel)t.\nZweite t3rbntUH0.\n@get (Hirudinea).\nCS\u00eb nft leister, beu 9\u00efntua\u00eft ter SRejjettto\u00fcnnei' tu machen, tie uiefit gan\u00a7 luilietentiu\u00fcrtig ftnb, ober ber \u00a9d)marohetdrebfe, treld)e als \u00aearricaturen unb Seipele ber trunberfamften fR\u00fcd; bilbungen erg\u00f6hen unb interefpen, a IS ben \u00a9getn greunbe p getrinnen. \u00a9tel)en boch 3>ebermanit, trenn bon \u00a9getn bie 9tebe if, gleich kie eigentlichen Stutfauger bor iAugen, bie par nicht unp\u00f6n anpfehen, aber im \u00a9an^en nur triberlpe SorfeHuitgen erregen, .pbeffen bilben biefe allbekannten unb befonberS gierigen Vertreter per Slbtheilung bod) nur eine geringe \u00dfahl, wP unter beit \u00fcbrigen tonnen biete burd) \u00a9legan^ ber $orm unb \u00dfepmmg eine lebhaftere unb befriebigenbere Ser\u00fcdfptigung beanfprupn. 2IIS Of)eil bom \u00a9anjen betrachtet f\u00fcllen aber bie \u00a9get auch ihre \u00a9teile im gro\u00dfen .fpaupatt ber Satur aus unb, trenn auch treniger butp auffattenbe unb eigen; tt)\u00fcmlpe Sebenlgetrohpeiten auSgejeiptet, helfen fte uns unter anberem prn Serft\u00e4itbni\u00df einer gro\u00dfen \u00a9rupe bon trahren \u00a9ingetreibetr\u00fcrmern. $a, f\u00b0 eng ift bie aus bem Sau unb ber \u00a3cbenS= treife herborgehenbe Serbtnbung ber \u00a9get mit ben fogenannteit \u00a9augtr\u00fcnnertt, ba\u00df man mit bettem 9tepe biefe teueren, ungegtieberten SB\u00fcrmer mit ben \u00a9getn p einer klaffe bereinigen fattn.\nOa\u00df \u00fcbrigens bie \u00a9get trape geglieberte St\u00fcrmer ftnb, lehrt bie oberfl\u00e4chliche Setrapitng ber ^\u00f6rterriitgelung irgenb eines berfelben, unb bie SInatomie treift ferner mp, ba\u00df auch jene d)aratteriftifp \u00a9igenpaft ber Sorftengtiebertr\u00fcrmer ihnen im bo\u00fceit \u00d6Jta\u00dfe ptommt, tronach auch bte tripigereit inneren Organe fp in ben auf einanber fotgenben \u00a9egmeitten trieberholen. Oie g\u00e4nzliche Slbtrefepeit bon ^u\u00dffhtmmeln unb Sorfien, fotrie ber Sep bon \u00a9augn\u00e4pfeit mejft am Sorber; unb immer am \u00f6pinterenbe pratterifirt fie als Orbnung, als tretche jte aud> oft \u00a9tatttr\u00fcrmer genannt toerben.\nSBiffenPafttp unb ^ra\u00eftip liegt t\u00a7 nahe, mit ber ^amiti\u00e9 ber eigentlichen Slut eg et (Hirudinea) p beginnen, \u00fcftip bie fpnalen, \u00e4u\u00dferlich ftpbareit M\u00e4ngel ftnb bei btefeit unb","page":698},{"file":"p0699.txt","language":"de","ocr_de":"\u00e4ftebtcinifdjer ^Blutegel.\n699\nanderen \u00a9geln Me eigentlichen (Segmente, fonbent, \u00bbte cm3 bet SSertheilmtg unb SBteberholung bet inneren Organe heroorgep, Silben erft tier bi\u00ab f\u00fcnf Ringel ein folcfe\u00ab. Oer \u00c4o^fla^jjen ift mit bem SJiunbfegment gu einer geringelten ^aftfdjeibe oerfhmolgen. Oer hintere \u00a9augnapf if meift beutlich oom K\u00f6rper abgefhn\u00fcrt, nnb oberhalb beffelben rn\u00fcnbet ber Oarm. Oer \u00a9djlunb bann fotoeit umgef\u00fcfyt \u00bberben, ba\u00df brei, oft geg\u00e4hnelte mu\u00ab!ul\u00f6fe galten gu Oage treten.\nSBir befch\u00e4ftigen un\u00ab gutt\u00e4c\u00f6f et\u00bba\u00ab etngehenber mit ben mebicinifchen ^Blutegeln, beit Strten oon Hir\u00fcdo, bte gur Oeffnung ber SBunbe, au\u00ab ber fie Oint fangen \u00bbollen, mit zahlreichen fyifcen \u00dfahnchen auf ben halbkreisf\u00f6rmigen \u00c4ieferfalten auSgefattet fnb, \u00bbie fie ftch ferner burch bie bebeutenbe SB eite ihre\u00ab mit zahlreichen \u00a9eiientafhen oerf ebenen \u00e4ftagen\u00ab auSgeichnen. 2Btr m\u00fcffen feboch biefe unb anbere \u00a9igenth\u00fcmlidfeiten ihre\u00ab Oaue\u00ab naher betrachten. Oie mebi* cinifchen Olutegel beftfcen 10Singen, \u00bbelcfje, \u00bbie ber nachftehenbeUmri\u00df (2) geigt, \u00fcber bie oorbereu 8 Slingel \u00a3aar\u00bbeife oertheilt ftnb. Oa\u00ab SDUkrofkof geigt, ba\u00df ber $opfranb be\u00ab \u00a9gel\u00ab noch eine 2Jtenge fehr eigenth\u00fcmlicher, becherf\u00f6rmiger Organe tr\u00e4gt, \u00bbeiche nach ihrer Oefchaffepeit unb ihrem Stoenreichthum au fdjBe\u00dfen, befoubere \u00a9tnne\u00ab\u00bber\u00efgeuge gu fein fcheiuen. Ob bamit bie $o\u00a3ffcheibe gu einem fehr empftnblithen On f organ gemacht ift, ober ob bie Oecher eine Slrt Oon \u00a9eruch\u00ab? ober S\u00dfitterungSorganen ftnb, ift fch\u00bber gu entfdjeiben.\nOie fogenannten tiefer ber Olutegel beftehen au\u00ab einer halbkreisf\u00f6rmigen, feften SftuSkel; maffe. Oie 2ftu3kelfafern kreugen ftch fo, ba\u00df bie \u00c4iefer nach Slrt einer \u00a9cbrotf\u00e4ge be\u00bbegt \u00bberben\nSau ber Slutegel.\nl Sarm\u00efana\u00ef. a @cE)Iunb. b Sie mittleren Siagenblinbf\u00e2\u00c6e. o Sie lebten Slinbf\u00e4tfe. 2 Sorberenbe mit ben Singen.\n3 Sin Siefertoulft be\u00a7 $\u00dfferbeegel\u00a7.\nunb bie 60 bi\u00ab 70 auf ber $ante befefiigten B\u00e4hnchen zugleich fechen unb rei\u00dfen. Oie liefern ftnb gegenfeitig fo gefeilt, \u00bbie bie \u00abharafteriftifche, breiftrah\u00efige SBunbe e\u00ab geigt. Sluf ben \u00a9djlunb (a) folgt ber mit 11 $aar S31inbtaf<hen \u00f6erfehene \u00e4Ragen (b). Nat\u00fcrlich m\u00fcffen \u00bbir ben gangen 9taum gum SDtagen rechnen, \u00bbelpr beim \u00a9\u00e4ugen auf ein \u00e4Ral gef\u00fcllt \u00bbirb, unb biefe g\u00fcKitng gepieht bi\u00ab in bie \u00e4u\u00dferfen BW jene\u00ab langen, lebten fkare\u00ab ber Olinbf\u00e4cke (c), \u00bbeiche noch neben bem fttrgen, engen Oarm bi\u00ab nahe an\u00ab ^interenbe ftch erfredken. Unb ba fo\u00bbohl bie $\u00f6rher\u00bbanbungen, \u00bbie bie 9Jtagen\u00bb\u00e4nbe elafifh unb behnbar ftnb, begreift e\u00ab ftp \u00bbie ber Olutegel feinen gangen Umfang im \u00a9\u00e4ugen um ba\u00ab Orei* bi\u00ab Vierfache oermehren bann. Oer mebicinifche Olutegel hat ein fehr oer\u00bbickelte\u00ab Olutgef\u00e4\u00dffhf ent. SBen biefe Skrlj\u00e4ltniffe intereffren, \u00bbeiche am Olutegel f<h\u00bber gu erblictreit ftnb, fuche ftch heH\u00df/ burchfcheinenbe \u00a9remplare ber \u00bbett\u00f6er? breiteten \u00a9gelart Nephelis vulgaris ((\u00a9. 703) gu oerfchaffeit. 3>rt einem engen \u00a9laSrohte unb gegen ba\u00ab Bicht gehalten, fleht man an bem gang unoerfehrten Ohiere mit ber Supe fehr beutlich ben gangen Olutumlauf, ber haitptf\u00e4chltch in einer gluktuation oon einer \u00a9eite gur anbern befiehl.\nOer Olutegel if, \u00bbie alle \u00a9gel, Br\u00fcter; bie m\u00e4nnliche Oeffnung liegt g\u00bbif<hen bem 24. unb 25. Dtinge, bie \u00bbeibliche g\u00bbifheu bem 29. unb 30. Oie Oefhreibung be\u00ab \u00a9erlegen\u00ab unb bie Oilbung ber \u00a9ikapfeln oerlangt eine Oer\u00fcdffichtigung ihrer \u00a3eben\u00ab\u00bbei[e \u00fcberhaupt, \u00bbobei \u00bbir beo","page":699},{"file":"p0700.txt","language":"de","ocr_de":"700\n\u00a9gel.\nRitten SDarfteUung oon Salgtoebel (tm \u00efanb\", 1862) folgen \u00ef\u00f4nnett. Unfere Blutegel leben Sern in Veicpen mit Sepm ober Vpommtergrunb, in J\u00e4tern unb (S\u00fcmpfen mit flammigem Voben, tonnen aber nie in folgen mit Saubboben gehalten toerben. 2111e biefe \u00a9elo\u00e4ffer m\u00fcffen fepr rupig unb mit ^pngett beloacpfett fein. Singer bem Staffer Verm\u00f6gen fie n\u00fbpt lange gu leben unb fterben fofort, fobalb ipre Dberpcpe trocfeu geloorben ift, loogegen fte ficp inbeg bttrdp bie Sdpimabfonberang oon innen peraut eine Heine SBeile gu fd;\u00fc^en oerm\u00f6gen. 21m Vage unb namentlich bei inarmem SBetter fcptoimmen fte lebpaft utnper, \u00efo\u00e2prenb fte fiep bei tr\u00fcbem, nebligem ^Better ober an falten Vagen in ber Slrt gufammenrc\u00fceu, bag fte ben \u00aeopf in bie \u00a3\u00f6pluttg bet gu\u00a7et ftecfen unb fo eine leierf\u00f6rmige \u00a9eftalt annepmen. SDaffelbe gefcpiept Siacptt unb im \u00a3erbjt, tu melier ^a^re^geit fte ftd) fo tief ioie m\u00f6glich in ben Scplatnm oergraben.\nSPre sprang finben fie autfcplieglicp im Slut ber V\u00dfirbeltpiere nub \u00e4pnlicpen S\u00e4ften ber ioirbellofen. S\u00fchn\tbat behauptet, bag\tfte ftd) im S^otpfalle einauber\tfelbft augveifen follen, jebo\u00fcb\nf\u00f6nneu biefe g\u00e4lte\tnur \u00e4ugerft feiten\tfein,\t\u00a9benfo\tuttftdjer ioie biefe Vepauptung if aucp bie,\nob fie bat Vint tobter Vpiere einfangen. ^ebenfallt greifen fte in ber Siegel nur lebenbe Spiere att, bie aber gum\tVpeil loieber ihre\teignen\tgeinbe\tftttb, ioie unter\tauberett bie SBafferfcptteden,\noon betten fte fiep\tgeittoeilig n\u00e4hren\tfollen,\tipnen,\tnamentlich beu\tjungen, ttaep ftedenb. V)ie\nH\u00e4utung, toekpe nach einigen S3eobad)tern in 3toifd)enr\u00e4umen oon einigen hagelt ftep loieberpoleit fo\u00fc, fap SJlartini bei alten, autgetoaepfeuen Spieren tn meprereit SJtouateu nur einmal erfolgen. \u201e\u00a3)a\u00a7 |)\u00e4utungtgefd)\u00e4ft bauerte gegen gtoei V\u00dfocpett, nnb bie \u00a9get ioaren babei rupig unb matt, Er\u00e4ugten fiep biept an eittattber, lagen oft auf bem Vobett bet \u00a9ef\u00e4get unb gloar auf bem iK\u00fcden, S\u00dcfuttb unb Slfterenbe naep oben gefr\u00fcmmt, gteiep ioie bieg in ber Siegel att tobten \u00a9geln gu fepen iff* 3<P faP feinen to\u00e4prettb biefer ^\u00dferiobe fterbeit; f\u00e4mmtlidje p\u00e4uteteit ftd) gu gleicher $eit; oft \u2022erneuertet SBaffer fepiett ipnett babei nitpt nad)tpeilig ttttb iticpt uitaitgenepm. Vie abget\u00f6fte jpaut ift ein fepr feinet, naep bem Peinigen faft burcpjtdptig loeiget Oberp\u00e4utcpen, loeldjet bei n\u00e4perer S3etracptung alle \u00a9rp\u00f6pungen unb Vertiefungen bet \u00a9gelf\u00f6rpert bar ft eilt nnb gutoeilen in etugelneit St\u00fcden, gutoeilen faft in ber gangen Slutbepuung bet \u00a9gelt ft cp abl\u00f6ji 3u unterfepeibett oon ber Jp\u00e4utuitg ift bie ft\u00e4nbig itt \u00a9gelbep\u00e4ltent erfolgeube \u00a9erittnung bet Scpleimt, loeldjer oft in g\u00e4ben unb Streifen bat Vpier einp\u00fcllt.\"\n,,2tad) ber im gr\u00fcpfapr erfolgenben Vegattung fuept ber Vlutegel ein Bager p\u00f6per alt ber VBafferfptegel in feuepter loderer \u00a9rbe, loorin er mit bem topfe boprenb fiep \u00a9\u00e4uge bilbet. Sin bett Ufern ber Veidje nnb S\u00fcmpfe, itt betten Oiete \u00a9gel finb, fittbet man oft meprere jpunberte \u25a0auf biefe SBeife beifantmeit, faunt einige god unter ber Oberft\u00e4dpe ber \u00a9rbe liegenb. Sie bereiten fiep einige Sage ttaep ber lepten Begattung fogleicp ipr Bager; man fattn auttepmett, bag fie oon beit lepteit SBodjett bet SEM bit Slitfattg 3>uli biefem \u00a9efep\u00e4ft obliegen. 3U \u00a9ube Sutti fangen fte an, ipre \u00a9ocont ober \u00a9ifapfeln gn formen, bie uttgef\u00e4pr bie \u00a9r\u00f6ge unb \u00a9eftalt einer \u00a9iepet haben. Ver \u00a9gel l\u00e4gt gu biefem \u00dftoeef eine fcpleimige, gnfammenp\u00e4itgenbe, gr\u00fctte geueptigfeit aut feinem \u00dcDUtttbe faprett nnb giept ftep bit gur SOf\u00fcttbuttg bet \u00a9iergauget burep biefe ringf\u00f6rmige $\u00fclle burep, loelcpe nur fo lang ift, alt bie Zapfet loerben foil. $n biefelbe loerbett mit einer Sf\u00fcitlicpen ober br\u00e4uitltcpeit fcpleimigett \u00dcDtaffe 10 bit 16 Heine, mit blogem Sluge uiept bemerfbare Vottercpen gelaffett. 3U gleicper $eit madjt er mit bem oott ber Sdtale befreiten SJtauIe um jene perum einen locigett fpeid)el\u00e4pnlid)ett Sdjaum, ber gelo\u00f6pttlid) beit Umfang einet Heilten \u00a7iipner= eiet einitimmt. hierauf giept er ftdp r\u00fcdlo\u00e4rtt in bie Zapfet pitteiit, brept bie oerlaffette Oefituttg ittloenbig f\u00f6rmlid; gufammeit unb giept fd) gang aut bem \u00a9ocott peraut, loonaep er loieber bat \u2022eben oerlaffette B\u00f6cpelcpeit oott attgett gnbrept. \u00a9r bleibt pientad) nod; einige Vage bei bem \u00a9ocott liegen/' Verfelbe nimmt uadjper burep \u00a9iutrodneit bet Scanntet gn einem fdploammigett Ueber? guge feine bleibenbe \u00a9r\u00f6ge an, unb oier bit feept 2Bod)ett ttaep bem \u00a9ierlegett fried)ett bie jungen aut. Sie ftttb fabenf\u00f6rmig unb pell, gleichen aber im SBefentlid;en beit 3llten. 3P^ 2Bad)ttpnm Sefdnept fepr laitgfattt. gr\u00fcpefteut im britten Sapre ftttb fte gum mebicinifcpen \u00a9ebraudp","page":700},{"file":"p0701.txt","language":"de","ocr_de":"SDlebicinifher Vlutegel. Vlutegelpdjt.\t701\ntauglich; erft im f\u00fcnften haben fie ihre nolle @r\u00f6\u00a7e erreicht, \u00a9ein SeBen fou Ber Slutegel auf 20 3 al) re Bringen*\n\u00aea intr felBft nodj feine Slnf\u00eea\u00eft f\u00fcr Slutegel^uht gef\u00e9\u00c7en, galten mir un0 auch Baf\u00fcr an Ben @eto\u00e4hr0ntann int \u201eVu0lanB\". \u00aeie g\u00fcnftigfte Olrt, eine groge Stenge Sgel auf^ubetoahren unB fie gleichseitig fortzupflanzen, ift ein nat\u00fcrlicher Seid), Bern feBodj fotgenBe Sigenfdjaften nid)t fehlen B\u00fcrfen* (Sr muj3 einen moBrigs leichten ober thonigeu UntergrunB haften, toetd)e0, flared unB toarme0 Staffer f\u00fchren, toeld)e0 feBod) gen\u00fcgenBen 3Us unB 2lBfIu\u00a7 hat, nnB namentlid) B\u00fcrfen in ihm feine S\u00e4ume fielen, Bie Bern SSaffer einen eigenen Sefhmad mittljeilen, S. (Sllern unB (Srfen* $fyc VotljanBenfein lieBeit Bie (Sgel and) im freien \u00dfuftanBe nicht, ferner B\u00fcrfen foldje Seide feine DlauBftfhe unB gro\u00dfe gr\u00f6fdje enthalten, Bie BeiBe Bern Sgel nadjftellen, muffen aud) oor \u00a9umf>f unB S\u00f6affero\u00f6geln, allen .fp\u00fchnerarten, Ben gro\u00dfen unB fleinen S3affer= B\u00fchnern, Ben SattB? unB S\u00f6afferratten unB gro\u00dfen \u00a9djneden unB Stufdjeln gefehlt fein* ^nBeffett f\u00efnB fold^e Seiche, Bie man Bann, Beo\u00f6lfert, Slutegelteihe, nennt, feBr fetten, unB man muff feine gufluht f\u00fcnftlidjen Slnlagen, Slutegelcolonien nehmen, Bie man nach rieten Sr^ fahrungeit am Beften unB ztredm\u00e4\u00dfigften in fotgenBer Slrt herftellt. \u00dfur Einlage BerfelBen fann man nur foldje \u00a9teilen mahlen, Bie einen nat\u00fcrlichen 3uftu\u00df oon meichem, marment V3affer haben, oBer Benen man BenfelBen leidjt f\u00fcnftlidj ertheiten fann, Ba Ba0 Vkffer eine jpauhtfadje BteiBt,. fomohl fetne0 \u00aeafein0 al0 feiner Sefdjaffenljeit megen. 2ln folchen \u00a9teilen legt man nun geto\u00f6hnlid)-mehrere Slutegelcolonien an, Bie fe oon einauBer Burch 3 Bi0 4 Su\u00df Breite S\u00dfege getrennt unB-au\u00dferdem fo Befdjaffen ftnB, Ba\u00df man fte mit Sequemlidjfeit nach allen \u00a9eiten umgehen fann* 3>eBe Biefer Kolonien erforBert eine quaBratifdje SruBe oon 10 Bi0 15 gu\u00df, Beren Ufer mehrere $u\u00a7: hoch mit Olafen BeBedt merBen unB fdjief gegen Ben SoBett geneigt ftnB. \u00aeiefen Belegt man ungef\u00e4hr einen Su\u00df h^h ntit einem Semenge oon Shon unB StcorerBe* 3>u Ber Stitte Bringt man eine ungef\u00e4hr 2 $u\u00df int OuaBrat gro\u00dfe Vertiefung an, um Ben (Sgeln in feljr troditen\t^er\neine leiste gufludjt \u00e4u er\u00f6ffnen. 2\u00f6o Bie Otatur nicht felBft Bie Oteguliruug Be0 BUs unB 9lftfluffe0-\u00fcBernimmt, thut man Bie\u00df mittelft h\u00f6lzerner, mit einem feinen \u00a9ieBe gezerrter Ol\u00f6hren, um Burch jene Ba0 Snttoeidjen Ber Sgel gtt oerh\u00fcten. Vorteilhaft erfheint e0, in Biefe Kolonien einige Ben (Sgeln, tote e0 fdjeint, angenehme ^flatt^en ju fe^en, j. V. einzelne SSeiBeuftr\u00e4udje unB hin unB mieBer eine Salmu0h flanke. \u00aea nun Bie (Solonien angegeBetter 5Irt ungef\u00e4hr 6000. (Sgel faffen f\u00f6nnen unB Biefe fid) zum gro\u00dfen Sljeil l\u00e4ngere Beit Barin aufhalten, fo mu\u00df man auch f\u00fcr ihre Otaljrung \u00a9orge tragen, inBem man fleine Sifhe unB Ben Saidj, am Beften Be0 gr\u00fcnen 2Bafferfrofdje0, in Ben Veich thut, in Beffeit (Srmangelung man Slut unB Bergleichen nehmen fann. \u00aeer ^rofdjlaidj an ft<h ift $mar zur Ern\u00e4hrung Ber (Sgel nicht tauglich, mohl aBer Bie au0 ihm entftehenBen fleinen ^aulquahhen unB gr\u00f6fdje. 2luf eine fdjeu\u00dflidje SarBarei, Bie einige Slutegelz\u00fcdjter au0\u00fcBen, murBe f\u00fcrzlidj im Slatte Be0 Sljierfdjuhoereine0 aufmerffam gemacht. Stau treiBt Bern SoBe oerfallene i\u00dfferBe unB (Sfel hinein, um SaufenBe oon (Sgeln zu gleicher Be^t fich an ihnen lehen gu laffen. \u00aea jene feBoch ju ungeBerBig BaBei ftnB, fo Benu^t man ^\u00fclje. \u00aea Bie SSafferBecfe Biefer (Solonien felBft im S\u00f6inter nicht fehl* hod; fein toirB unB Baher gegen Ben groft nur ein ^toeifelhafter \u00a9huh ift, t^ut man unter allen Umft\u00e4nBen gut, im hinter BiefelBen mit Vaniten^ioeigen unB \u00fcauB gu BeBeden. (Sine Verficht mu\u00a7 man noch Bei Slnlage Biefer Solonien BeoBachten, n\u00e4mlich Ba\u00a7 man fie nid)t \u00a7u nahe an anBeren SVaffent anlegt, too e0 leicht oorfommen B\u00fcrfte, Ba\u00a7 Bie Sgel fid) Burd) Bie SrBe graben, um Baun ihre Freiheit toieBer ju erlangen. (Srfaljrungen fteden toenigften0 feft, Bafj Bie Sgel au0 Berartigen Solonien, ohne Ba\u00a7 fte eine \u00a9eudje ergriffen, BerfhtounBen ioaren.\nSei Ber 9lufBetoahrung Ber Slutegel jum .fpanBgeBraudj ift gu BeoBahten, Ba^ man fte am Beften in einem Joeiten ShlinBerglafe h\u00e4lt, toelhe0 matt Bi\u00a3 gu einem drittel oBer ettoa\u00ea Bar\u00fcBer mit toeihem ^lu\u00a7)oaffer anf\u00fcllt ttnB mit SeintoanB \u00fcBerBinBet. \u00aea0 Staffer toirB nur geioedjfelt, toemt man 3eiheu feinet VerBerBett0 toahrnintmt, unB Bann h^t man f\u00fcr eine m\u00f6glihft gleiche","page":701},{"file":"p0702.txt","language":"de","ocr_de":"702\n\u00a9get. Stuteget.\nTemperatur beS frtf\u00f4en T\u00f4affer\u00ea su forgen. 3m SSinter foil biefe Temperatur nur loettige \u00a9rabe \u00fcber DM, im (Sommer gleich ber beS ftie\u00dfenben SBafferS fein.\n2)oit ber \u00a9inrichtung eine\u00bb Seh\u00e4ttniffeS f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere 207enge tooHen loir unS toenigftenS eine D^ethobe erg\u00e4ben taffen. 2ftan nimmt ein ga\u00df auS meinem H^e, ioetcheS oermittetft eines fenfregten, mit oerfdEjiebenen Sofern burd&bohrten SSrete\u00e2 in gleite Dtbtheilungen geteilt mirb. Tie eine Dtbthei\u00efung\tf\u00fcllt man nun ungef\u00e4hr einen halben gu\u00df pod\u00a7\tmit\teinem\t\u00a9emifch\nau\u00ea Setjrn unb Torferbe ober\tmit DUtfen, unb begie\u00dft fte mit fo Oie! Staffer,\tba\u00df\tbiefe nicht\tnur\n\u00bbottfommen bamit burcpbrungen ftnb, fonbern baffetbe auch in ber leergelaffenen streiten Stbtpeitung einige \u00dfott ho<h fleht. 2tn biefer (Seite beS gaffeS mirb m\u00f6gticpft unten ein mit einem f\u00f6'orf Oer? fstoffenes Sodh angebracht, aus meinem man oon Beit su Seit baS Saffer giel^t, um eS burd) neneS su erfeheu. hierauf t$ut man bie \u00a9get, beren ein ga\u00df oon m\u00e4\u00dfiger \u00a9r\u00f6\u00dfe bis gu Taufenb faffen bann, in baffetbe, nnb\toerfcplie\u00dft eS bann mit einem Stiicb 2eintoattb.\nT)te befte Seit, um ben\t\u00a9gel sum 3toed einer tangeren Stufbemaprung\tsu fangen,\tift\tber\n^erbft, too bie \u00a9get am Mftigfien unb gefunbefien finb. ferner bann man auch im gr\u00fchltng gefangene, menu auch mit Verringerter Sicherheit, baju bettuhen. \u00a9ans P beiloerfen ftnb iube\u00df fotcfie, bie m\u00e4prenb beS toarmett (Sommers gefangen finb, ba ftch biefelben toeber f\u00fcr ben TranS; port, nod) f\u00fcr eine tangere Dlnfbetoahrttng eignen. 2BaS nun ben gang ber \u00a9get an ftdO felbft betrifft, fo gefdjieht berfetbe, inbern bie ganger mit blo\u00dfen Seinen in baS oon ben \u00a9getn betoohnte S\u00f6affer gehen unb burcp Umr\u00fcpren beS UntergrunbeS nnb auf anbere St\u00f6eife fte fo viel als m\u00f6glich beunruhigen, ^ierburct) fommen bie \u00a9get sum T^eit an bie Oberfl\u00e4che beS SkfferS, unb b\u00f6nnen bann leicht mit ber \u00a7anb ober mit einem fepr feittmafdhigen Dieb gefangen ioerben; ober fte feben fuh pm anbern Theil an bie nacften g\u00fc\u00dfe ber g\u00e4nger, oon benett fte bann mit ber n\u00f6tigen Sorftdjt f\u00fcr bie Saugorgane abgeuommeu ioerben. Tiejenigen, ioelche ftch fc^on ioirflid) angefogen paben, ioaS aber nicht h\u00e4ufig gefcpieht, ftttb su Oermerfen. Sinb nun eine gr\u00f6\u00dfere Dtnsapt \u00a9get auf biefe SBeife gefangen, fo hobelt eS ftd) um ben Transport berfetben nach jenen \u00a9egenben, in benen fte theilS nicht oorbommen, tpeitS fchon auSgerottet ftnb, unb mu\u00df auch bei biefem bie gr\u00f6\u00dfte Sorftcht beobachtet ioerben.\nDiach Teutfchtanb gelangt ber gr\u00f6\u00dfte Theil ber \u00a9get auS $oten, oon ben \u00a9rennen iftu\u00dftan\u00f6S, auS Ungarn unb ber T\u00fcrhei. Tie atS bie befte anerbanute 2lrt ihres Transportes befteht baritt, ba\u00df matt nicht atlsuoiete \u00a9get in angefeudjtete leinene S\u00e4cken ttjut, unb biefe auf H\u00e4ngematten legt, bie attf einem in guten gebern r\u00fchenben unb nach allen (Seiten oerfchtie\u00dfbaren SBagett befeftigt ftnb. Tie (S\u00e4cbe m\u00fcffett nat\u00fcrlich fietS feucht erhalten ioerben. Son ben gr\u00f6\u00dferen Hanblungett in Teutfchtanb nach nicht su entfernt tiegenbert SerbrauchSorten tranSportirt man fte, ittbem fte su einem bis s^et (Scbocb in ein teineneS S\u00e4cfdfen getpan ioerben, ioetdheS, feucht gemacht, nnb oon feuchtem DJtoofe umgeben, in einem mit feinen S\u00f6chern burcfbohrten ^iftchen liegt.\nTie in \u00a9urcpa gebr\u00e4uchlichen Sluteget ioerben stoar in givei Hauptarten, jebe mit einigen Unterarten unb Sariet\u00e4ten unterfchteben, ben mebicinifchett ober b eutfdfen Sluteget (Hirudo medicinalis) unb ben officinettcu ober ungarifchen (Hirudo officinalis), aber abgefetjen baOon, ba\u00df anatontifche tanseidheit f\u00fcr bie Serfchiebenpeit biefer Dtrten nicht gefunben ioerben Tonnen, gehen auch bie Sariet\u00e4ten ihrer g\u00e4rbung fo in einanber \u00fcber, ba\u00df bie oermeiuttichen (Species unb UnterfpecieS nur eine einzige gute 2lrt bitben. Tie Hirudo medicinalis genannte Sartet\u00e4t hat eilten fdhioars gefledten, suioeiten faft gatts fchioarsen Sauch unb ihr Satertanb erftredt ftch \u00fcber ben gr\u00f6\u00dften Theil oon \u00a9uropa, inbern fte in graubreid), Teutfchtanb, T\u00e4nemarb, Schieben, STu\u00dftaub unb \u00a9nglattb gefunben iourbe. Tie anbere H^uptoariet\u00e4t, Hirudo officinalis, hat einen otiOengr\u00fciten, ungeflecbten Sauch unb geh\u00f6rt bem f\u00fcbtid^en unb f\u00fcb\u00f6fttichen \u00a9uropa an. gn ungeheuren Mengen lebt biefer \u00a9get in ben auSgebehoten (S\u00fcmpfen bei \u00a9ffeg itt Staoonien.\nDtu\u00dfer \u00a9uropa leben eine D^eihe oon Sitten oon Hirudo, ioeld)e gleichfalls sum mebicinifdhen \u00a9ebrattdh ftch eignen. So fittbet ftch in Sltgier ttttb ber gattsen Serberei bie Hirudo troctina.","page":702},{"file":"p0703.txt","language":"de","ocr_de":"SRebicinifcher Slutegel. i\u00dfferbeegel. (Ee\u00eegonifcher Orgel.\n70B\n\u00a9ie derben befcnber! im itorbWeglidjen SRarocco regelm\u00e4gig gefangen nnb \u00fcber Eibraltar nach Englanb nnb \u00a9\u00fcbamertfa aulgef\u00fchrt. 3>n Ben franj\u00f6fifc^en Segnungen am (Senegal bebient man g<h ber Keinen Hirudo mysomelas, bie fontrattlid) non ben Negern an bie \u00a9fnt\u00e4ler abgeliefert werben. SReberuut in gnbien, in gkmbicheri), f>at man eine bort ein^eimtfc^e 2Irt, Hirudo granulosa, zur Verf\u00fcgung, \u00a9ie jtnb feboch etwa! toloffal nnb beigen fo gart zu, bag man oft KR\u00fche hat, bie Slutting zu f\u00fcllen. Such \u00dcRorbamerita hat einige ein\u00c7eimifd^e Srten.\n(Sin gleidf aulgebehnte! Serbreitunglgebiet hat ber $f erbeeget (Haemopis vorax) mit Weniger flachem, an ben St\u00e4ndern nidjt fd^arf gef\u00e4gtem Seibe nnb ftunrpferen g\u00e4hnen. Such unter? f#etbet ihn feine bunflerc, faft fdjwarze fjarbe; bie S\u00e4nglbinben auf bem fR\u00fcdett fehlen, bie \u00a9eiten ftnb mit einer gelben Sinie etngefagt. gn fRorbafrita Werben biefe \u00a9htere 31t einer furcht? baren $lage f\u00fcr S\u00dfferbe nnb fRinber, wor\u00fcber ber franz\u00f6gfdje Srgt \u00a9ittjon genauere SRitthetlungen gemalt hat. Sei einem Dchfen fanben ftch 27 \u00a9t\u00fcd im \u00dcRaule, ber fRachenh\u00f6ble, im ^ehlfopf unb ber Luftr\u00f6hre. 3Ro<h gtoei \u00a9tunben nach bem Sobe be! Dchfen hafteten fie an ihm unb fogen eifrig Slut, ben \u00aeopf abwechfelub in eine ber zahlreichen SBunben fentenb, bie jeher einzelne Eget gemad)t. S\u00f6enn e! baher auch nicht buchftablich zu nehmen, wa! ba! SSol\u00ef fagt, bag fed)! biefer (Sget ein S\u00dfferb zu tobten im \u00a9tanbe feien, fo tonnen fie ihm Weniggen! \u00a9obelqualen Oerurfachen, \u2014 2Ran oerWechfett oft mit ihm eine mit ihm zufammen lebenbe \u00a9attung unb Srt, Aulacostomum gulo, bereit ghw\u00e4rzlidh gr\u00fcner Vorher ftch nach oorn fehr oerf\u00fcngt, beffen g\u00e4hne noch fparfamer unb ftumhfer finb, unb beffeit SRagen nur am Enbe ein S\u00dfaar enge Slinbf\u00e4de hat. \u2014 \u00a9er h\u00e4ufigfte SeWoljner nuferer \u00a9eidfe unb Oieler ftiegenber, fchilfbewachfener unb mit ben Slattern ber \u00a9eidgofe Bebeetter \u00a9ew\u00e4ffer au! biefer Familie ift Nephelis, ein gegen zwei g oll lang werbender (Sget mit flachem K\u00f6rper nnb undeutlicher fRtngelung, oier 5\u00dfaar Sugen unb zahutofem \u00a9chtunbe. \u00a9ag bie j\u00fcngeren, r\u00f6tl)lich burchf<himmentben Exemplare biefer Nephelis vulgaris ftch befonber! gut Zur ^Beobachtung de! S tutlaufe! eignen, m\u00fcrbe oben bemerft.\n2\u00f6ir tonnen biefe! Kapitel nicht m\u00fcrbiger fchliegen, all mit ber \u00a9chilberung fetter Keinen oerrufenen Slutf auger Eeplon!, oon Welchen \u00a9dhntarba in feiner Steife um bie (Srbe folgende! mittheilt. ,,\u00a9ie plagen, Welche bie \u00a9djaben unb SR\u00fcden oerurfadjen, ftnb nicht! gegen bie oiel grogerc, bie ben SBanberer \u00fcberall Verfolgt ; benn in ben SB\u00e4lbern unb 3Biefen wimmelt el oon Keinen Sanbblutegeln; e! ift bie Hirudo ceylonica \u00e4lterer Seridjterftatter. \u00a9ie leben im Erafe, unter abgefatlenen St\u00e4ttern unb \u00a9teinen, auch auf S\u00e4umen unb \u00a9tr\u00e4uchern. \u00a9ie ftnb \u00e4ugerft fchneCt itt ihren ^Bewegungen -unb m\u00fcffen ihre Sente fdjon au! einiger Entfernung Wittern, \u00a9obalb ge einen 2fteuf<hen ober ein \u00a9hier Wahrnehmen, tommen ge au! ber ganzen Stadjbarfchaft unb ft\u00fcrzen ftch auf ihre Sente, \u00a9a! Suif\u00e4ugen be! Slute! merit matt oft taunt. Stad? einigen \u00a9tunben ftnb fte ooftgefogen unb fallen bann oon fetbft ab. \u00a9ie Eingeborenen, welche un! begtei? teten, begridjen foldje \u00a9teilen mit Sepfatt, ben fte in ihrer Setelb\u00fcdjfe mit ftch f\u00fchren, ober mit bem bitrch Setel unb Kalt fdjatf geworbenen \u00a9Reichel, geh fanb e! nat\u00fcrlich/ bag eine heftige Entz\u00fcndung baranf eintritt unb ertl\u00e4rte mir leicht bie tiefen EefdjW\u00fcre, Weldje oiele oon ben Eingeborenen an ihren tilgen haben. Stele betrachten ben \u00a9aft einer Eitrone (Citrus tuberoides) \u2022all ein \u00a9pecigcunt. Side biefe \u00a9inge ftnb recht gut, um durch Setropfen bie Slutegel zum Sbfalleit zu bringen, m\u00fcffen aber in ber SigWunbe fReizung heroorbriitgen. Sefonber! uttangehm ift e!, bag bie Sluteget folche \u00a9teilen ant liebfien auffuchen, wo ihre Sorg\u00e4nger fchon eine gute \u00fc\u00f6eibe gefunben haben, ba bie entz\u00fcndete, mit Slut unterlaufene unb W\u00e4rmere .^aut ge lodt. Um geh gegen ben Eingriff biefe! Keinen, aber f\u00fcrchterlichen Eeinbe! zu ,gd)ern, tg e! ttnab? We\u00fclich, befonber! bie $\u00fcge zu fch\u00fc^eit. \u00a9iefe! gefgiieht bitrch leberne ober biefe, wollene \u00a9tr\u00fcmbfe,","page":703},{"file":"p0704.txt","language":"de","ocr_de":"704\n\u00a9gel. S\u00fcffelegel. Sft\u00e0\u00efacoBbe\u00eflen. Sternto\u00fcrmer.\nioeld)e man \u00fcber \u00ee>te Seinfleiber angiebt unb unter bem \u00c4nie feft H\u00fcbet. SBtt fanben bie teueren augreid)enb unb Bequemer, f\u00fchrten febcd) immer ein 3f\u00eeefer\u00f4epaar mit, ba fie febr leicht im Sidid&t getreigen ober Beim \u00a9eben burdjgerieBen loerben. 3Jd) fanb jte am Sunbe oft gu Sufcttifcen fiBen, Bem\u00fcht, burd)gubringen. S\u00df\u00e4brenb beg Starfd)eg litten loir Oiel Weniger, am loenigften leibet bei* erfte in bei* Seihe. Sie gugpfabe ftnb fo fcbrnal, bag nur Staun hinter Statut geben fann. jpaBen bie Slutegel einmal SBitterung, fo fallen fie bie Scid)gfolgenben um fo Begieriger au. (SelBft Bei aller Sorgd)t Ratten loir fie Balb im Jadeit, in ben paaren ober am Sinne, ba fie nid)t nur im \u00a9rafe unb unter bem aBgefalleneu SauB, fonbern and) auf ben S\u00e4umen leBen, bon benen fie fid) auf bie oor\u00fcBergebenben Stenfd)en ober Sbiere beraBfadeu taffen.\"\nSind) gur Sefannifd&aft mit einer gloeiten Familie, ben S\u00fcffel eg eilt (Clepsinea), geBen unfre f\u00fcgen \u00a9elo\u00e4ger \u00a9elegenbeit. (Ste ftnb an ihrem lurgen, flauen K\u00f6rper fenntlid), bei* nad) born fid) allm\u00e4tig Der f\u00e4ngt unb hier mit ber bie Singen tragenben fpaftfdjeiBe eubigt. Ser tiefer? lofe <Sd)tunb fann loie ein B\u00fcffet oorgeftredt loerben. Serfdgebene Slrten ber \u00a9attung Clepsine trifft man an ben Slattern ber S\u00dfafferfglangen unb an ber Unter feite bon (Steinen. (Sie ftnb bon grauer, gelblicher ober loetglid)er F\u00e4rbung, unb bag Befte \u00a9rfennungggeid)en ift, bag, foBatb man fte aBnimmt, ge ihren Vorbei* einrollen, iooBei gugleid) bie (Seitenr\u00e4nber etloag eittgeBogen loerben. \u00a9ine Befonbere (Sorgfalt berloenben fte auf bie Srutyftege. 3bre \u00a9ter tragen ge am Saucbe, unb auch bie auggefrodjenen jungen beiten ftd) lger nod) lange Bei ber Stutter auf, inbern fte ftd) mit ber hinteren fpaftfd)eiBe anfaugen. @3 ift ein gang lieBlid)eg (Sdjaufpiel, loie bie gehn Big f\u00fcnfgebn SEg^en, gleich ben K\u00fcchelchen unter ber Seltne, ihre $oj>fenben unter ber Stutter berborftreden, ober ftd), trenn man fte borftdjttg entfernt bat, fogar loteber unter biefer fammeln.\nSie \u00a9gel, lreld)e gelo\u00f6bnlid) frei im S\u00f6affer fid) aufbalten unb nur gelegentlich, um fid) boll gu faugett, an SBirBeltbieren ftd) anbeften, fhtben ihre n\u00e4d)gett Serloanbten in folgen \u00a9attungen, trelehe auf ber \u00a7aut bon fftfdjen ober auch auf \u00c4reBfett alg (Sdgnaroher angetroffen loerben. SB\u00e4brenb- aBer bie freien \u00a9gel geringelt ftnb, Joirb in ben geh anfdgtegenbett \u00a9attungen bie \u00a3aut loeid) unb glatt, gumal Bei ben nod) ioetter bon ben Singel;\u00a9geln geh entfernenben Malaco-bdellen, toeld)e alg <Sd)ntarober in einigen Stufd)eln leBen.\n\u00a9g gibt alfo, um bie \u00a9gel nach ihrem Serb\u00e4ltnig gu rangirett, in bent fie gu ihnen Sabrung geBenben anberen S&geren geben, \u00a9gel, bie nur geitloeilig auf biefeit toarmBl\u00fctigen Sfgeren leBen unb faunt f\u00dfaragten gu nennen ftnb. Slnbere gttben gd\u00a3) nur auf bet* ipaut lalt? Blutiger S\u00dfirBeltbtere; enblid) fdgnarohen anbere augfdgieglid) auf Greifen unb S\u00dfeidgbieren. Unb loie im Sillgemeinen bie (Stufe bei* Srganifation, loelche ein \u00a3l)ter erreicht, in einem Begimmten Serb\u00e4ltnig gu bem Stiftet gebt, in bem eg teBt, geigt geh auch ein fotdgg Serb\u00e4ltnig. in ber SIBftufung ber \u00a9gelgruftyen unb ben Sb ier f lagen, Bet loeld)en ge fd)maro|en.\nSie am \u00a9nbe ber \u00a9gelreibe get)enbe Malacobdella, loelche in bei* Stantelb\u00f6bte bet* Siufd)elit Mya, Yenus unb Cyprina leBt, gebt oiel eher einem in bem Raufen nuferer SBieberMuer oor? fommeitben (Sattglourm ber \u00a9attung Amphistomum alg einem Sluteget \u00e4brtlich unb bat iuit lebterem faurn ein anbereg d)arafterigifd)eg S\u00eeer\u00efmal gemein, alg einen Sarm\u00efana\u00ef mit bereiter Segnung. Sie \u00fcbrigen Stertmaie, ber o\u00f6Kig ungeglieberte Vorher u. f. lo. f\u00fchrt gu ben loabren \u00a9ingeloeibelo\u00fcrmern aug ber SIBtbeitung bei* Trematodos.\nSteg im Singe Bebaltenb, Brechen loir einftloeiten hier aB, um ben f5aben unten in ber klaffe ber SHttto\u00fcrmer loieber aufgttnebnten.","page":704},{"file":"p0705.txt","language":"de","ocr_de":"\u00dcSone\u00cf\u00cfta.\n705\u2019\nfritte $r\u00efrnittt0.\n\u00aeternto\u00fcnner (Grephyrea).\nid) im \u00eeU'\u00fci\u00efjafir 1852 jum evften SJ\u00ceate tie ba\u00efmatim[dje 3nfel Seftna befudjte, um tort nietere Stiere, namentlidt- SB\u00fcrmer gu ftutiren, f\u00fchrten mid) tie oom gleiten Sntereffe tefeelten imt fdjnett gefuntenen greuute S3otteri imt Soglidj \u00f4ter tie Serge tinab ttadj ter S3ud^t ton \u00a9o cotisa, an teren \u00a9traut loir gat>lreid;e\u00ea \u00a9ettier io\u00fcrteit fammeln \u00ef\u00f4nnen. \u00a9dfon mander \u00a9tein irai* umgeioentet, bereiten unt antere Sorftento\u00fcrmer in tie \u00a9\u00efafer geioantert, neue mifrof\u00efo^tfc^e Slu\u00f4teute fiant f\u00fcr tat)eint in 2lugfidjt, a\u00efg idj etioa einen $u\u00df tief unter SBaffer unter einem gro\u00dfen \u00a9tein ein intenfio gr\u00fcnet, iourmartig fid; beioegenteg SBefen bemerfte, 3$ fa\u00dfte fc^neU gu, ter \u00a9tein ftmrte loeggetobeit, uut mein oermeint*\n(id)er SSurm erioieg ftd> a\u00efg ter mit stoei feitlidjen fyl\u00fcge\u00efn en; tigente B\u00fcffet ein eg big tatin ton feljr toenigeit Zoologen 8e= fernen SBurmeg, ter Bonellia yiridis. $n eiiteut Sedett erhielt idj it\u00ab einen Sag am Sebeit, unt loir tonnten ung guerft an ten iounterlidfen Setoegungen nic|t fatt feten, \u00a9in gr\u00fcner fjarbftoff, ter fid) tem SSeingeift, in tem man tag Stier auftebt, mittteilt, f\u00e4rtt W\u00f6rter unt Ol\u00fcffel. \u00a9\u00f6fterer ift mit rieten Keinen S\u00dfar^en Bebeeft unt ter mandjfattigjten \u00a3ufams menfetn\u00fcrungen unt \u00a9in^ietungen f\u00e4tig, bait \u00efuglig, tait eif\u00f6rmig, tarnt ioieter gleiten 2Be\u00ef\u00efenbeioe= gungen oon tinten nad) oorn, ioo\n|te ftd) in teilten \u00a9ctloingungen\ta Bonellia. b Pbascolbsoma. c Priapulus.\ntem Ot\u00fcffel mittteilen, S\u00fcefer ift too m\u00f6glid) ein nod) gr\u00f6\u00dferer J\u00dfroteug, al\u00bb ter K\u00f6rper, intern er oon einigen gotten ftd; Bei ten gr\u00f6\u00dferen \u00a9remplarett (oon 3 30\u00cf\u00cf ^\u00f6rjjerlaitge) auf \u00a7ioei $u\u00df unt tar\u00fcter augtetnen tarnt.\n2)ie SDtunt\u00f6ffnung an nuferem SBurme ift am \u00a9runte teg fR\u00fcffelg, tie Slfter\u00f6ffnung am jp intern ente, \u00a9tarafteriftifd; fmt and) nod; 2 furge, ftarfe Sorfien untoeit teg Sorterenteg,\nSDtetr, alg fid) augftredfett unt gufautmengieben, tl;at meine Bonellia nid)t, unt aud; tie Zoologen, ireld^e fie gr\u00fcutltdjer BecBad^tet unt jerglietert taten, Berichten nidjtg io etter Oon itren Staten, \u00a9g |at ftd; ft\u00e4ter gegeigt, ta\u00df fie an tem \u00a9traute 001t \u00a9ocoligga eilte\u00bb ter gemeinften Stiere ift; fte liebt ater niett tag ool\u00efe Sageglidft, fontern tie 2Jtorge.nt\u00e4mnterung. SDtan fintet\nSafcfjenberg unb \u00a9djmibt, toirbellofe gljiere. (23re|m, 2f}ierleben YI.)\t45","page":705},{"file":"p0706.txt","language":"de","ocr_de":"706\n\u00a9ternm\u00fcrmer. D\u00eennbm\u00fcrnter.\nfxe aber jeberseit, menu man tit bent mit \u00a9anb gemifdden \u00a9er\u00f6ll y* Big 1 guff tief gr\u00e4bt. SSir lernten nur ihr \u00a9or\u00efommen non ginnte bis su beit balearifdjen Unfein.\n\u00a9ie ift eines bon beit murmartigeit \u00a9bmren, \u00fcber bereit fbftematifdje \u00a9teltung matt lange smeifelbaft mar.\tforbe, leberartige \u00a7aut, einige \u00a9rgauifationSoerb\u00e4ltntffe, bie g\u00e4bigfeit,\nfid) aufferorbentlid) ^tfammenjnjie^en ober gar beit r\u00fcffelartigen \u00a9orbertbeil gaits eiitjnjie^en, erinnern fo an gemiffe \u00a9tadjelb\u00e4uter, bie tfpolotburien, baff fte eine oermittelnbe \u00a9teditng gVnifd^ett biefett nnb beit S\u00dfnrntern entnehmen. Uitb menn mir fte als eine \u00a9rbnuttg ben echten \u00a9lieber? m\u00fcrment anreiben, fo tarnt bieff nur gefdjeben, metl bei einzelnen eine oberfl\u00e4chliche Dtingelung ber ^aut biefe \u00a9eseicljitung allenfalls sul\u00e4fft. 3>ut Uebrigen ftnb fie, mie fcpoit i|re fonberbaren \u00a9eftalten geigen, febr aparte \u00a9efdj\u00f6pfe. \u00a9ie leben f\u00e4mmtlid; in gr\u00f6\u00dfter \u00dfur\u00fcdge^ogen^eit, machen, fo meit man bapinter getommen, anffa\u00fceube \u00a9ermaitblungett burd) nnb merbeit felbft non beit meifieit ^\u00fcfienbemofmerit ihres \u00a9tiUlebenS falber, nnb meit fte nbllig ohne \u00fcltuhen nnb \u00a9haben ftnb, \u00fcberfein.\n\u00a9tuer \u00fcber alle \u00a9teere nerbreiteten gauttlte geh\u00f6rt Phascolosoma am \u00aeie nteifieit Slrtett biefer nnb einiger anbereit \u00a9attungen mo^iteit iit feingebauten \u00a9\u00e4itgeit in \u00a9teilten uitb geifern \u00a9inline Slrten, s* \u00a9. baS 1 bis 2 3oll lange Phascolosoma granulatum ftitbet fid) au g\u00fcuftigen Totalit\u00e4ten ber balmatinifdjen St\u00fcfte, itt gefdmhten \u00a9ucbteu mit Vegetation ber \u00a9traitbsone, gu \u00a9tit\u00fconen. \u00fcftitr ift eS tein leidfteS \u00a9efdj\u00e4ft, ftd) ihrer su bem\u00e4chtigen. tfpat mau fte auch an bem nicht nollfommen gur\u00fcdgejogeuen Dt\u00fcffel erfa\u00dft, fo reifen fte, ftcb hinten anfbl\u00e4l;ettb, eher ab, als baff fte nachgeben. \u00a9tan muff alfo baS fefte \u00a9eftein mit bem Jammer gerfchlagett, mobei nat\u00fcrlich ntandfer ber bartn\u00e4digett SS\u00fcrmer fein ^beil f\u00fcr immer betommt. jpat man eitbitd) eine Slitjabl nor ftd) flehen in einem \u00a9edeit, fo gebt ber Sterger erft recht au. \u00a9ie liegen anfangs mie tobte, tleine SB\u00fcrfte, baS r\u00fcffelartige Vorbertbeil \u00f6ollfi\u00e4itbig eiugeft\u00fclpt. 9tad) einiger 3eit fangen fte an, mie ^attbfcbubfiuger ftcb aitSstdrempelit, gelangen aber bei gtnangig bis funfsigntaligett Verfudjen feiten basu, baS \u00e4ujferfte, mit tleinen, fingerf\u00f6rmigen gortf\u00e4^ett oerfebette \u00a9nbe beS St\u00fcffelS sum Vorfdfeitt gn bringen. Hub babeit fte eS mirtlid) febeit taffen, fo sieben fte eS fuberltdj tnt n\u00fccbften Slugenblid mieber ein. 3U ihrer \u00a9ntfcbulbiguug barf man nicht Oer? geffett, baff ihre \u00a9ituatiou iit einem offenen, litten \u00a9ef\u00e4jf allerbiitgS eine gans anbere ift, als in ihrer \u00a9teinr\u00f6bre, oor meicber bie r\u00f6tblidfeit uitb gr\u00fcnlichen Sllgeit ein fanfteS, mobitbnettbeS Tidjt verbreiten. SDentt obmobi angettloS, ftnb fte, gleich fo Vielen anbereit angeitiofen \u00a9biereo, f\u00fcr ben Tidjtreis febr empf\u00e4nglich,\ng\u00fcr bie fpftematifhe \u00a9teduitg ift aujfer bem einsiebbaren B\u00fcffel and) bie Tage ber SDarrn? \u00d6ffnung n\u00e4her bent Vorher? als bem ^intereube am St\u00fcden michtig. \u00a9tit biefen \u00a9igenfcbafteit oerbinbet ber \u00a9prihmurnt (Sipunculus) eine l\u00e4ngs? ober quergerippte nnb baburdj gene^te ipaut. $n ben enrop\u00e4ifcbeit \u00a9teeren lebt ber gemeine \u00a9prihmurnt (Sipunculus nudus), ber bie T\u00e4ttge Veit % guff erreicht.\nSDaS britte ber oben abgebilbeteit\tPriapulus, seigt auch fchott im Sleufferen eine fo\neigent\u00fcmliche \u00a9\u00dcbung, baff er eilte \u00a9oitberfteUung beaitfprncht. SDer oorbere, fdfmach leulen? f\u00f6rmig oerbidte K\u00f6rperteil ift ber B\u00fcffel, auf beffeit \u00f6orberer, abgeftuhter gl\u00e4che bie siemlicb qroffe \u00a9tuttb\u00f6ffnuitg ftch beftnbet. SDie T\u00e4itgSrippeit beS B\u00fcffels ftnb mit Heilten, fcparfeu \u00a9ptdjen befeht. 3)er eigentliche K\u00f6rper ift oont St\u00fcffel bnrch eilte \u00a9ittfchit\u00fcrung getrennt ttttb burdj beut? liehe gnrehett geringelt. 3)er \u00a9hmans erfheint als ein b\u00fcfbetf\u00f6rntiger Anhang beS K\u00f6rpers uitb auf ber \u00a9reuse smifd)en ihm uitb bem K\u00f6rper liegt bie \u00a9arm\u00f6ffitung. 3\u00dfaS \u00fcber bie Verbreitung nnb TebenSmetfe ber ^riapeltt befattnt gemorbeit, bot \u00a9blerS snfatnmengefaft. S)aS Vor\u00efomutett beS 5)3riapulnS fd)eiitt auf bie l\u00fcften ber n\u00f6rbltd)eit \u00a9teere befhr\u00e4itft sn feilt, hier ober, je meiter nach Sorbett, um fo h\u00e4ufiger so merbeit. gn feinem gangeit VerbreituitgSbesirle bon \u00a9r\u00f6itlaub, ^Slanb, 2tormegen btS su ben britifdjen l\u00fcften lebt ber S\u00dfttrm auf bem tbontgen ober fanbigeit \u00a9oben iit oerfebiebener \u00a9iefe. \u00a9r gr\u00e4bt ftch, mie eS fheint, burd) \u00a9orfto\u00a7en uitb Buv\u00fcdsteben","page":706},{"file":"p0707.txt","language":"de","ocr_de":"SBonelfta. ^Ija\u00e4colofoma. \u00a9pribwurnt. i\u00dfriapulu#.\n707\nbe# B\u00fcffel# \u00a9ange bon ber S\u00e4nge bel K\u00f6rper\u00bb, bie burdj ein aufgeworfene# \u00a3\u00e4uf<heit \u00efennt\u00eftd^ gnb. ign biefen liegt er ruhig, w\u00e4hreitb ber (Schwang allein in ba# uutgebenbe SBaffer hiueiurctgt. Side Veobadjter, welche lebenbe V\u00efgere oor Slug en Ratten, erw\u00e4hnen ba# \u00a9ingiehen bel O^uffel#, Wenn ba# SDjier beunruhigt war, unb ein barauf folgenbe#, bl\u00f6hlid)e3 2Bieberau#ft\u00fclben im 9\u00eeuhe= guganbe, gan\u00a7 \u00e4hnliche Vorg\u00e4nge, Wie man fie auch beim (SprihWurm beobachtet. Sin einem $\u00dfria:j>ulu#, ber brei S\u00f6odjett laug im Aquarium geh Igelt, W\u00fcrbe nie beobachtet, bag ba# \u00a9Iger trgenb einen befonberen Verfitcb madge, putter gu ftd) gu nehmen, gut <Sonuenfd)ein w\u00fcrbe e# lebhaft, gog ben SR\u00fcffel ein unb ft\u00fclpte ihn rafdh unb \u00a3>l\u00f6hli<h au#, entfaltete ben gro\u00dfen (Schwang; anhang unb gog ihn wieber ein, bog ben H\u00f6rner, beh\u00fcte ihn au# unb Oerf\u00fcrgte ihn, ohne eine befiimmte Orbmtng ber Ver\u00e4nberungen. 2Ba# bie Nahrung betrifft, fo unterliegt e# feinem 3rt>etfeb, bag s\u00dfriapulu# $\u00dfgangenfreffer ift; ber Inhalt be# \u00a9arme# fpridg bafiir.\nlie lunintnirmer.\n^)er oornehmlichfte 3\u00fc>ed biefe# SBerfe#, ba# \u201eSeben\" ber \u00a9Igere gn fdglbern, famt bei ben h\u00f6heren klaffen mehr ober weniger erreicht werben, ohne bag bie mit ben \u00e4ugeren Seben#oer; h\u00e4ltniffen wedgelnben Ver\u00e4nberungett ber inneren Organifatioit ber\u00fcdgdgigt Werben, \u00a9leichwohl ift bei allen d^ara\u00efteriftifd\u00a7ett \u00a9rwpipen, felbft ber (S\u00e4ugetiere, ba#jenige dftag auatomtfcher \u00a9ingel; heiten oorgef\u00fclgt Worben, Weldje# eine golie f\u00fcr bie \u00a3eben#\u00e4ugerungen abgeben foititte. (Selbg; oerg\u00e4itbltch mugten 3&hne, Vefleibung, \u00a9ehwerfgeuge, furg alle jene unmittelbar in bie Singen fadenben \u00a9igenthn'mlidfeiten gang genau betrieben werben, nad; Welchen auch ba# Sluge be# naturWiffenfchaftlicjjen Saien unwidf\u00fcrlid) feine Unterfcheibitngen unb Vergleiche macht.\n3e Weiter Wir nun in bie uiebere \u00fcthierWelt tommen, befto mehr h\u00f6rt jener nicht ungerecht; fertigte Unterfdgeb gwifdgu \u00e4ugeren unb inneren ^enngeidjen, infofern fie f\u00fcr bie (Sdglberung be# \u201eSeben#\" nothwenbig finb, auf. 2Bo oorWalteub ba# dJtifroffop gttr Wiffenfchaftlichett geft; ftedung hat angewenbet werben m\u00fcffett, tann man fafi behaupten, bag \u201efeine Kleiber, feine galten\" ben Seib umgeben. \u00e4\u00dfeniggeit# reichen fte in feiner S\u00f6eife au# f\u00fcr ba# (Signalement. 3Bir werben bei ber nunmehr gu behanbelnben klaffe gu biefer dtothWenbigfeit, ba# gunere aufgufchliegen, um ben \u00e4ugeren SBedgel gu oergehen, mehr noch, al# bisher gebr\u00e4ngt fein. 3Bir werben bie oerfchlungenen unb oft nicht fehr \u00e4ghetifdjen 5\u00dffabe ber \u00a9ntwidlungfgefdgdge Wanbein muffen, ba ba# \u201eSebett\" fet)r Oieler S\u00fcunbW\u00fcrmer tu ber adm\u00e4ligen, f\u00f6rperlidjen Ver\u00f6odfommnung begeht, Welche mit bent SBedgel be# 5lufenthalt#orte# Oerfn\u00fcgft ig. 2Bir werben ge au# beut gfeifdje eiue\u00ea \u00a9Igere#, ihre# SBirthe#, in ben \u00a9arm eilte# aubent ober be# SJtenfchen, au# beut SSaffer in ben Seib eine# \u00a9gere#, au# bem feuchten Voben in eine grofd)luuge, au# ber 2eibe#h\u00f6hle einer ^att^e ober ^jeufdgede in bie \u00a9rbe gu oerfolgen haben, gg bie nat\u00fcrliche (Scheu oor biefett nat\u00fcrlichen \u00a9ingett aber einmal \u00fcberWunbett, fo finb gerabe biefe Verwaltungen unb S\u00f6anbe; rungen ber \u00a9ingeweibew\u00fcrmer in hohem \u00a9rabe feffelitb unb lehrreich. Sluch geigt e# geh, Wie bie SBiffenfdiaft im \u00a9taube geWefen, burd) m\u00fchfame \u00a9rperimente unb geitraubenbe dtachforfdgutgen fag ade jette 5\u00dfaragten be# meufhlichen Seibe# gu entlaroen unb ihr ^erfommen aufgufl\u00e4ren, ooit benett einige gu unferm leben#gef\u00e4hrli<hgen geinbeit geh\u00f6ren. $n ber (Sdglberung biefer unb ber oerwanbteit SB\u00fcrmer haben wir oorgug#weife au ba# au#gegeichnete 2\u00f6erf ooit gtubolgh Seudart ,,\u00a9ie menfdgichen fragten\", fo Wie au ein \u00e4hnlidje# ooit (Sdjneiber un# angufdgiegen. \u00a9a# \u00a9ebiet ig oon ihnen in einer SBeife nach adelt giidguugen au#gebaut, bag, um mich flag\n45*","page":707},{"file":"p0708.txt","language":"de","ocr_de":"708\n^abenm\u00fcrtner. ttrotaben.\nfitter SBBorte gu bedienen, \u201ebag mtr gu tfun, faft ni#tl mefr \u00fcbrig bleibt\", a\u00df fie m\u00f6rtti# gu citiren, ober ifre Sarfteltuug gu umf#reibett.\n\u00aete Otuubm\u00fcrrner \u2014 man mag feine Vorflellmtgeit au einen Sputmunn an\u00efn\u00fcpfen \u2014-, fabelt einen faben? ober f#tau#f\u00f6rmigen t\u00f6rper, ber immer ungegliebert ift nnb of ne pge. Sie \u00a3aut ift berb nnb prall, bei* unmittelbar mit ifr Oerbunbene 2ftulletf#tau# oft fefr entmitfett. Vil auf menige Stnlnafmeit ftnb bie \u00a9ef#te#ter getrennt.\n2\u00dfeitere getneinfame \u00e4Jterfmate bei* beiben Orbttungen, ber fftuitbm\u00fcrmer im engeren @inne unb ber traf er ftnb ni#t feroorgufebeu; an# Sebenimeife nnb Votfoinmen ift fo oerfcfieben, bag mir bamit au bal Specielte anfn\u00fcpfett.\n<\u00a3r|k printing.\nS'ttfeeniui'trmcr (Nematodes).\n3Siv luolleu einmal, um \u00f6er (\u00e4inf\u00f6vmigfeit [t$u[m\u00e2\u00a7ggei* 3)av|M\u00efuttg cm3 tern iS\u00dfege ;u gefeit, nnb meit el uni f\u00fcr bal Verft\u00e4nbitig ber Sebenloerf\u00e4ttniffe gerabe biefer SB\u00fcrmer fefr paffenb fcfeiut, Oorn (St anfangen unb in bemfelbett oor beit Singen bei* Sefer einen pbeumurni entjtefen taffen. 2Bir nefmeit bagu eines? fetter fputmurrnartigen \u00f6ftere, mel#el mit faft abfotuter Btegetm\u00e4gigteit in betn \u00e4Jt\u00e4rtprer ber S\u00dfiffenfcfaft, betn g-rofcf, angetroffen ioirb, Nematoxys *). \u00aea\u00ea e\u00fciptif#e (Si migt 225 10,ooo parifer B\u00b0lt. Ser itt ifm entfallene (Stnbrpo fat auf eine fttrge Beit einen litfteren 5\u00dfot, ift aber halb barauf oott einer gleicff\u00f6rmigen, aul gr\u00f6\u00dferen Bellen beftefenbeu $eimf#i#t attfeitig umgeben. Sabei geigt er f#on eine \u00dcitidiimg, beit Vegitttt einer immer meiter f#reitenbeit SBieguttg unb \u00a9trectuitg, mobet bal k\u00fcnftige S#mangenbe ft# auf ben Vorbertetb umlegt. Bnbem jene gr\u00f6\u00dferen Betten ber anf\u00e4ttgli#en \u00aeeimf#i#t gur\u00fccttreten, Heineren Bellen unb einer \u00efr\u00fcm\u00efi#en Subftang 5\u00dfta\u00a3 ma#en, f#eibet ft# an ber \u00ae\u00f6rperoberft\u00e4#e bei ft# immer mefr ftrecfenbeit, Mmmeitbeu unb einrollenbett (Smbrpol eine o\u00f6\u00fcig bur#ft#tige garte \u00ab\u00a3>aut aul, eigentli# bal erfte bteibenbe Organ. Salb bemerkt man in bem abgeftufteu Vorbei^ raube eine Vertiefung, met#e gttr SJhtnb \u00d6ffnung ioirb, unb in bem guttt 9tu\u00a7!rie#en reifen 3B\u00fcrm#en ift anger ber \u00a7aut unb bem bur#ft#tigen \u00a7autmulfetf#tau# ni#tl ioeiter fertig, all ber Samts tanal. (Sr beginnt mit ber oott brei tipp ett artig eit Vorfpriittgett umgebenen \u00e4Jhtnb\u00f6ffttung, auf biefe folgt ein geraber, geftreifter @#tunb, bann ber bur# feine f\u00f6rnigett SC\u00dfaitbungen ferOor= tretenbe SRagenbarm, ioet#er mit einem lurgen (Snbrofre oor ber S#mangfpife au ber Vau#* feite nt\u00fcnbet.\nBtt biefent Bufiattbe ioerbett bie meiften pbenm\u00fcrnter geboren, uttb ioir faben nun tfre meitere Stulbilbung, met#e fie tfeit! an einem unb bemfelbett Stufentfatt, nteift febo# unter meft*= fa#ettt 2Be#fel ber \u00e4ugerett Verf\u00e4ltniffe bur#ma#ett, in ifrer Sttlgemeinfeit in! Stuge gu faff ett. Sie Ver\u00e4nberuttgeu, me\u00ef#e ber Saimfanal erteibet, begiefett fi# oorgiigti# auf bie Umgebungen bei SJtuube! uttb ben S#tunb; altertei Rippen, B\u00e4fit#ett, Seiften, tropfartige Slttf#melluitgeit ber S#tunbr\u00f6fre tonnen ft# bitten nnb geben #ar\u00fbfteriftif#e SJtertmate f\u00fcr bie eingetueit gamilieit. SRie entmiefett ft# ein \u00a9ef\u00e4gfpftem; bal farbtofe Vtut ift frei itt bet* Seibelf\u00f6fte. (Sitt f\u00fcr bie gange Stbtfeitung fefr mi#tige! Organ ift aber iit ben fogeitanutett (Seitenlinien entfalten, eitt ipaar Str\u00e4nge Oott B^O\ttoenigfien! itt ber SR\u00e4fe bei Vorbereube! in gmei Banate ft#\n*) @1 \u00efonnnt fier auf bie Hrt nt#tf an. $# fabe teiber bie S'tottg gu ben Oor $afren geuta#teu 33eoba#tungen unb Bei#nuugen oertoreu.","page":708},{"file":"p0709.txt","language":"de","ocr_de":"(Sntwtcftung ber ^abenw\u00fcrmer. Hdgememeg.\n709\nfortfe^ert uub unter bem \u00a9ddttnbe eine gentehtfaute SDt\u00fcnbnng fabelt. \u00a9\u00ea ift ein Sibfonbernngg? organ, etwa ber Sftiere $u Dergleichen. \u00aeie \u00a9efdjtecbter ftitb weift an \u00e4u\u00a7ercn geidfen lenntlidj. t\u00a3>ie SMnndjen ftnb gew\u00f6hnlich Heiner, ^aben and) berfcbiebene 2ln|aug\u00eborgane aut ^interleibe. t\u00a3)ie weiften \u00ef\u00efcematoben legen \u00a9er. 33ei nid)t wenigen gebt aber uod) in ben \u00a9Jfeitern bie \u00a9nt; Widlung ber \u00a9mbrt)one fo Weit bor ftd), baf\u00ea ba\u00ea 2lugfried)en wit bew Eierlegen gufawwenf\u00e4ttt, bie jungen alfo, Wie wan fagt, \u201elebettbig geboren Werben\". (Sin wefenttidfer ltnterfd)ieb gWifdien\n(gnttoidlung beg Nematoxys.\nbiefew Vorg\u00e4nge ttnb bew \u00a9elegtwerben ber (gier ftnbet fo Wenig ftatt, ba\u00a7 bei einer itnb ber; felben \u00a9pecie\u00bb beibeg abWecbfelnb bor\u00efomtneit tarnt. 3Iud) biefe 33erb\u00e4ltniffe geboren gaitj eigentlich in bag \u201eSeben\" ber \u00ef\u00eftewatoben, wie Wir 39. febett werben, ba\u00a3 einzelne 9tewatobenw\u00fctter fcbliefjlicb einem blo\u00dfen leblofett \u00a9ad Werben, in welchem ihre \u00a9fn*\u00f6\u00a7linge eine gewiffe ^ertobe ihrer 3>ngenb gubringen.\n\u00a3)a.g SJteer, bie gro\u00a7e SJhitter a\u00efle\u00ea Sebeitg, birgt ben gr\u00f6\u00dften \u00a3beit einer erft guut geringften ^beite bekannten Familie freier, nicht parafitifdjer 9tewatoben, bie Urol a ben (Urolabea), filante, burcbftcbtige wifroffo^>ifd^e ferchen, bon benett einige \u00a9attungen burcb einzelne Heine 39orften \u25a0am SSorbereube an bie iw SJteere fo reich betretenen 33orfteuw\u00fcrmer wahnen. \u00a3)ie weiften,","page":709},{"file":"p0710.txt","language":"de","ocr_de":"710\ngabenm\u00fcrnter. Uro\u00efaben. Kelchen.\ntort einer 9\u00eeetl)e Autoren unter oerfcbie\u00f6eiten bauten befdjriebeneit \u00a9attungen m\u00fcrben nach @<3jneiS)er in einer \u00a9attung, Enoplns, gu bereinigen fein, unb ein mefentlidher \u00a9baralter in fcnitgig -Keinen, \u00fcber bie ipaut ft dt) et'bebenben Oajtm\u00e4rgcben gu fucben fein, gu meldher Krt oon Organen auch jene oben erm\u00e4hnten \u00a3\u00e4rdjen geh\u00f6rten, Blanke Krten haben Keine, hope \u00a9tadeln im Bhtnbe, unb eine grofje Kngaljt b\u00fbt im \u00a9djmangenbe eine eigent\u00fcmliche \u00a9pinnbr\u00fcfe, meldje ftcb unterhalb be\u00ea \u00a9dhmange\u00ea \u00f6ffnet \u201e\u00a9obalb ba\u00f6 ^ier feinen \u00a9djmang auf einer Unterlage ftrirt Ijat, bemegt e\u00a7 ft<b meiter unb gieljt nun ba\u00f6 \u00a9elret al\u00e4 einen oft mehrere Sinien langen\nSSorberenbe bon Enopius. \u00abstatt bergr\u00f6\u00a7ert.\nglapellen gaben nach ftd). Oa\u00ea eine \u00a9nbe be\u00ea gabeu\u00ea Kebt feft, unb am anbern fdjmebt ba\u00bb 0\u00a7ier frei imS\u00dfaffer.\" (\u00a9djneiber.) Oie tneerbemobnenben \u00a9ttoblu\u00f6 fdjeitten ftch im gefd)led)t\u00f6reifen 3uftanbe tiefer aufguljalten, ale> im Saroenguftanbe. Oie Saroeit m\u00fcrben n\u00e4mlid) bon bem oben genannten gorfdjer bei fpelgolaub in geringen Oiefen bi3 gur Oberfl\u00e4che auf allen Oangarten Iriechenb angetroffen, m\u00e4ijrenb bie ermadjfeiten gttbioibuen erft bei gmei bi3 3 gaben Oiefe begegnetem\nKn bie marinen Krten reibt ftd) eine Kttgabl \u00a9\u00fcfpafferbemobner, mcldhe mit anberen, unten gu berprenbett milroflofnfdjeu Bematoben bon \u00e4lteren unb neueren Zoologen mit bem miffeu= fdjaftlid) nicht mehr gu brattdhenben kanten \u201eS\u00dfaffer\u00e4lchen\" begeidjnet morben ftnb. \u00a9ie fdjl\u00e4ngeltt ftdj auf bem fcblammigen \u00a9runbe ber Oeiche ober gmifdjen ben SBurgeln ber S\u00dfafferlinfen umher, unb ba\u00bb ge\u00fcbte Singe entbedt jte leidet, menu man eine Keine portion folgen, t\u00dfpngenrefte unb tgnfuforien eutbaltenben \u00a9runbfcblatnme\u00f6 in einem ttbrglafe au\u00f6breitet.\nOhne un\u00ea an bie \u00fcberau\u00f6 minuti\u00f6fen \u00a9prallere ber befcpeibenben gelogen gu ballen, berichten mir nun \u00fcber einige aUberbreitete, mifroftofnfdje gabenm\u00fcrnter, mel<he ueuerbtugd bon \u00a9djneiber unter ben \u00a9attung\u00f6namen Pelodera unb Leptodera bereinigt m\u00fcrben, Kuch auf nuferer beiftebenben 3e^n:un3 fehlen jene feineren UnterfdEjeibung\u00f6mertmale. 2\u00dfir febett bie mit Keinen Kn\u00f6tchen bewaffnete Bhtnbb\u00f6ble mit ber in eine tugelige Knfdhme\u00ef\u00efung \u00fcbergebenben \u00a9dblunbr\u00f6bre, auf meldje ber lange Oarmlanal folgt Oie (Ster, ift ein Bkibdjen, liegen ungef\u00e4hr in ber BUtte be\u00f6 Seibe\u00f6 in gmei B\u00f6hren, melcbe gu einer beutlicben Bl\u00fcnbuttg ftdh ber= einigen. Oa\u00a7 ber\u00fcbmtefte, fc^on im h\u00f6rigen gabrljunbert bielfach beobachtete Obierdjen biefer \u00a9ruppe ift ba\u00a3 \u00a9ffig\u00e4ldben (AnguilMa aceti ber \u00a9djriftfteller), ba\u00a3 man big in bie neuefte \u00dfeit f\u00fcr oerfdjieben hielt bom ^leifter\u00e4ldjeit (AnguilMa glutinis ber \u00a9djriftfteller), bi\u00f6 mir burdj \u00a9chneiber erfahren h\u00fcben, bafj menigftemg ba3 bon ihm bielfach unterfudhte Obmrdjett in beiben \u00a9ubftangen ftd) aufhalten lann. Bidjt ber \u00c6leifier felbft ift Bebittgung f\u00fcr bie Kelchen, fonbern bie ftdj fdjneK einfinbenben mifroflobifdjen ^\u00dfdge, bereu \u00a9ntjtebung fehr beg\u00fcnftigt mirb, menn man etma\u00ea \u00a9fjtg in ben ^leifier fdh\u00fcttet \u201eSei l\u00e4ngerer Beobachtung be\u00ea \u00a9fftg\u00ea f\u00e4llt e\u00a3 auf, mie bie \u00a9fp\u00e4lchen biel feltner ftnb, al\u00f6 \u00e4ltere Beobachter angebem Blatt h^t ben \u00a9runb barin gu fhtbeit geglaubt, ba\u00a7 ber \u00a9fftg nicht mehr au\u00f6 SBeiu bargeftellt mirb, gtt gemiffent \u00a9intte ift biefer \u00a9rttttb ridhtig, ^n bem fr\u00fcher gebr\u00e4uchlichen 2Beiu = unb Biereffig blieb mahr? fdheinlidh nod) oiel\t\u00a9ilt>et\u00a7r ctlfo ein g\u00fcnftiger Bobett gur Bilbung oon tilgen unb","page":710},{"file":"p0711.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9ncplnS. Qsfftg* uitb fleifteralchen. beptobera. i\u00dfelobera.\n711\nf omit and) f\u00fcr \u00a9fjtg\u00e4ldjen. \u00a9enn bte \u00a9efdjiedjtSreife imb fJortpffon$ung ber le^tereu !ann nidjt in reinem \u00a9fjtg eintreten, fonbent nur g\u00bbifdje\u00bb $i\u00ef$en, \u00bb0 ihnen eine ftidf\u00eeoffha\u00eftige \u00a9tahrung geboten \u00bbirb. SD er \u00a9fftg, trie er jept in ben ipanbei gebraut \u00bbirb, enth\u00e4lt \u00bbolji nie gefd^\u00eeed^t\u00ea^ reife \u00a9hiere, fonbern nur Farben. 3a bie lester en ftnb oft fogar abgeftorben, unb man barf fid) nicfjt t\u00e4ufdjen taffen, menu mau beim \u00a9R\u00fctteln einer \u00a9ffig= flafdje unz\u00e4hlige lebendige \u00a9\u00dfefen gu feben glaubt; eS ftub nur bie berumfdj\u00bbimmenben jpautffelete. \u00a9ie <$fftg-mutter in beu fogeuauns ten \u00a9fftgbilbern enth\u00e4lt feboch heute noch alle \u00a9nt\u00bbidlungSftufen ber \u00a9ffig\u00e4lchen in gro\u00dfer\nSSRenge. 3n \u00dfleifier, melier burd) Wochen bon reinem St\u00e4rfemehl bereitet ift, hat mir bie Sucht ber . Welchen nie gelingen \u00bbollen, ein Sufafe bon Seim, \u00fcberhaupt einer ftidfioffhaltigen @ub|tan$ ift noth\u00bbenbig.\" (Sdjueiber.) \u00a9er \u00bbiffenfdjaftlicfje \u00a9lame, ben biefeS \u00c4leifiers \u00a9fjtg\u00e4ldjen heute\nf\u00fchrt, ift Leptodera oxophila.\nUaft alle \u00fcbrigen \u00a9Irten bon Leptodera unb Pelodera leben in feuchter \u00a9rbe unb faulenben Subfiangen. @$netber unterhielt 3al)re lang in Blument\u00f6pfen unb irbenen, mit \u00a9rbe gef\u00fcllten \u00a9ef\u00e4\u00dfen Kolonien berfelben, um ihre merfto\u00fcrbigert SebenSberlj\u00e4ltniffe gu beobachten, bie \u00bb\u00e4ljrenb einer \u00a9S\u00e4uberung fid) abfpinnem \u201eSegt man in irgenb ein \u00a9ef\u00e4\u00df mit \u00a9rbe ein @tiid faulenbeS gleifdj, ober gie\u00dft man Slut, \u00a9Ritd) ober bergleidjen barauf, fo \u00bbirb man ftdjer fein, eine ber hierher geh\u00f6rigen SpecieS gu erhalten; inbem ich bie \u00a9rbe auS ben berfchiebenften Orten entnahm, (Schlamm ber \u00a9e\u00bb\u00e4ffer, faulenbeS #ol$ auS hohlen S\u00e4umen, \u00a9arten=, \u00a9Idererbe u. f. \u00bb., habe ich mir biefe berfdjiebeuen \u00a9pecieS berfdjafft. Um bie n\u00f6thige geudjtigfeit ju unterhalten, mu\u00df man bie \u00a9rbe immer befeuchten, ober baS \u00a9ef\u00e4\u00df bebedt halten, \u00a9abei ift 311 ber\u00fcdfidjtigen, ba\u00df man bie pului\u00df nicht bis 31t einem 3U hohe\u00ab \u00a9rabe gelangen l\u00e4\u00dft. \u00a9lud) fterben bie \u00a9hiere, menu man bie \u00a9rbe mit mehr Staffer bebedt, als fee auffaugen fann.\" 3u liefen SerfudjS= ftationen f\u00f6nnen bie \u00a9hieve alle brei \u00a9ilterSflufeu burchntadjen, baS hei\u00dft, ber \u00a9mbrt)o geht burd) eine H\u00e4utung in baS Sarbenftabium \u00fcber, \u00bbelcheS ftd) burd) anbere Silbung beS oft oerfdjloffeneu gRunbeS unb ben \u00a9Rangel ber prtpfla^ungSorgane bon ber Stufe ber @efd)lechtSreife unters fdjeibet unb in biefe \u00bbieberum mit einer H\u00e4utung eintritt 3\u00ab ber freien \u00a9batur aber, \u00bbie gefagt, gehen biefe \u00a9Sanbluugen \u00bb\u00e4ljrenb einer \u00a9S\u00e4uberung bor ftd). \u201eUebera\u00fc in ber \u00a9rbe unb im \u00a9Saffer finden ftd) bie gefdjledjtSlofen Sarben bief er \u00a9hiere in gro\u00dfen \u00a9Rengen jerftreut, aber fobalb ftd) in ihrer \u00a9t\u00e4l)e ein putni\u00dfljerb bitbet, fo frieren fte, bielleicht burd) beu \u00a9eruch geleitet, banach hin, \u00bberben gefchtechtSreif, unb bie jungen, \u00bbeiche fie geb\u00e4ren, en\u00fcoidelu ftch an Ort unb Stelle ebenfalls 31t gefchledjtSreifen \u00a9Ijieren. \u00a3aben nun gefchtechtSreife \u00a9hiere einige Seit in foldjer faulenben Subftan^ gelebt, fo er\u00bbacht in ihnen ein \u00a9Sanbertrieb, ber fte veranla\u00dft, ben jperb ber pulni\u00df ju berlaffen unb nach allen ^Richtungen \u00bbeiter 3\u00bb friedjen. \u00a9abei geb\u00e4ren fte 3unge, \u00bbeiche ftd) ber \u00a9S\u00e4uberung ebenfalls anfdjlie\u00dfeit. \u00a9ie \u00a9auer biefer \u00a9S\u00e4uberung auf trodnem Sobeit \u00bbirb baburch unterjt\u00fcht, ba\u00df bie \u00a9mbrhonen ftd) in \u00a9djaareu gufammenfinben\nSteiper* gfftg5Id)ett (Leptodera). @tar! bergr\u00f6fjert","page":711},{"file":"p0712.txt","language":"de","ocr_de":"712\ngabenmirnter. Steifen. ^flangen*2ter<hen.\nunb burd) i^re eigne unb burd) bie au invent K\u00f6rper haftenbe feudjtigMt fid) gegenfeitig nor 33erbunftUng fr\u00fchen. Stuf btefer SEBanberung treten bie \u00a9mbrponen in bas Saroenfiabium; fte ioerben babei nor bent Eintritt mohl bo^pelt fo gro\u00df, als bie, treibe bis gum Eintritt in baS Sarnenjtabium fief) in fau\u00efenben \u00a9ubftangen aufhalten. SDie \u00a9mbrponalhaut l\u00f6ft fidj gmar ab, \u2022aber bie Same berl\u00e4\u00dft biefelbe nicht, meldje nunmehr eine nodft\u00e4nbig gefdjfoffene Stille f\u00fcr bie Same bilbet. \u00a9ie Same fann fid) febocij mit ber glitte nodj ungefinbert bemegen nub i|re\nS\u00f6anbentng fortfehen; enblid) aber erftarrt fte ttnb ftredt fiep babei linear. \u00a3alt biefer gu; ftanb l\u00e4ngere geit ait, fo ftirbt bie Same ab. AnberS gefaltet ft<h ber Sauf ber SDittge, menu\nSatbe bon Pelodera papillosa umtji\u00fcft bon ber embryonalen \u00a7aut. S5ergr\u00f6\u00a7ert.\nbie (gmbrlonen anf iprer 3Banberuitg eintrodnen. OiefeS \u00a9reigni\u00df, loeit entfernt, ihnen gu fdjaben, ift nielmefr f\u00fcr ihre \u00a9rhaftung non mefeittlichem An^eit; fte treten mit bent \u00a9iitfrodneit in baS Sarnenftabium, nub bie \u00a9mbrponalhaut bilbet ebenfalls eine $\u00fclle f\u00fcr bie Samen. 33eim \u00a9im tritt non geudjtigteit leben fte mieber auf, xtub beim \u00a9chminben berfelbeit nertrodnen fte. Garnit bie'Sarnett madjfett unb in baS gefdjlechtSreife \u00a9tabium treten, m\u00fcffett fte unbebingt in eine feuchte, fiidftoffIjattige \u00a9ubftang gelangen. SDann iotrb bie \u00a9pftenlj\u00fclfe gefprengt, fte nehmen Nahrung gu fuh, unb eS gehen ade bie 33er\u00e4nberungen nor fid), melche fte gum gefchlecEjtSreifeit ST^iere machen, $rei bemeglicpe Sarnen initiera non meitern einen folgen g\u00e4ulni\u00dfperb. S\u00fc\u00dft matt in-einem gr\u00f6\u00dferen, mit \u00a9rbe gef\u00fcllten \u00a9ef\u00e4\u00dfe eine Kolonie folc^er Spiere ftch eittmideln, fo nertfyeilen ftd) bie Sarnen barin nach Ablauf ber g\u00e4ultti\u00df. \u00a9te\u00dft mau nun, menu bie \u00a9rbe feucht ift, auf einen I\u00dfunft berfelben g. 33. einige tropfen Aftld), fo ioirb man biefelbe fchon nach einer \u00a9tunbe mit \u00a3aufenben non Sarnett bebedt ftnben.\" tiefer, bie Anmefenpeit tleinfter Organismen fo iiberrafchenb befunbenbe Aerfudj ift, nach \u00a9d)neiberS 33emerhtttg, fd;on nor faft 100 fahren non einem gemiffen Aofforbi angeftellt morben. \u00a9r foepte SBeigenmepl in 3Baffer mit \u00a9fjtg gemifept unb legte beit Meijter, itt ein Seinmanbf\u00e4dcpeit eingefd)loffen, itt einen 33lumentopf mit feud)ter (Srbe, morauf nach geptt bis gm\u00dflf \u00a3agen ber ^leifter regelm\u00e4\u00dfig mit 2Xel<hert gef\u00fcllt mar.\n31on einigen anberen 3lrteit beiber \u00a9attungeit ergab ftch, ba\u00df fte gelegentlich baS freie Sebett mit bem I\u00dfarafitiSmuS in ber gro\u00dfen fcpmargeit SBegefdjnede unb im Aegenmurnt nertaitfchen, um ihre S\u00dfirtpe bei g\u00fcnftigen \u00e4u\u00dferen Umft\u00e4nben mieber gtt nerlaffett.\n33on biefem freim\u00fctigen, gelegentlichen \u00a9djmaroperleben unferer Septoberen btS gu einem regelm\u00e4\u00dfigen, nothmeitbigen ^\u00dfarafitiSmuS ift nur eitt \u00a9epritt, ben mir auSgef\u00fchrt fepen in betau SBunberbarfeit faft alles bisher auf biefem \u00a9ebiete Oagemefene \u00fcbertreffeitben SebenSgefchid)te beS Ascaris nigroyenosa genannten \u00a9abenmuruteS. Oerfelbe, etma V2 god lang, fittbet ftch fepr h\u00e4ufig in ber Sunge unferer $r\u00f6fcpe unb Kr\u00f6ten, \u00a9r ift gmar immer gu bett \u00a9pulm\u00fcratertt gerechnet morbett, allein bie charafteriftifche 33itbuug ber Sippen biefer \u00a9attuitg fehlt ipnt. \u00a3\u00f6d)ft mapr= fcheinlich ift baS Opier Skitter, \u00a9eine gungett gelangen aus bem Aufenthaltsorte beS 2Autter= thiereS, mefdjeS matt immer bod 33lut gefogett antrifft, ohne ba\u00df man bett gr\u00f6fdjen ein befonbereS Seiben anmerft, itt bett \u00a3)arat beS S\u00f6irtpeS unb auf fepr nat\u00fcrliche d\u00f6etfe ins $reie. Aach bem 33eifpiele anberer gabenm\u00fcrater m\u00fcrbe man nun bermutpen m\u00fcffen, ba\u00df biefe mingigett Saroen bireft ober auf Untmegen mieber itt ben grofep maitbertt unb gur Ascaris nigroyenosa merben. 3Beit gefehlt! \u00a9ie bleiben eine freie \u00a9eneratiott, merbett nicht gmitter, mie baS 3:\u00a7ter, bon bem","page":712},{"file":"p0713.txt","language":"de","ocr_de":"Septobera. $rofdj=2t\u00e9cart3. SSeigenaldjen.\n713\nfie abfiammen, fonbern entmideln fid), im fielen \u00a9ominer fdott im Verlauf eine\u00ea SageB, gu \u00e4ft\u00e4nndjett unb Skibdjen bon ber mingigen (Gr\u00f6fe einer Slerteltinie, unb tragen faft alle $emt= geilen einer Leptodera an ftdf Oiefe (Generation nun, melde nie gum \u00a9c^maro^erleben ftd) anfd)idt nnb burdj ihre Seben\u00eameife im @d;lamm unb fernster (grbe, fomie burd) ihre f\u00f6rderliche Sefdjaffenheit bon ber parafttifdcn (Generation fo abmcidjt, mie gmei (Gattungen gmcier @i|>ben bon eiuanber, lehrt erft burch ihre TO\u00f6mmlinge gu bem Stulgang^un\u00eft be\u00ea (SntmidlungSfreife\u00e4 gur\u00fcd. Gtadjbem fc\u00a3>on in ben (Spaltern ber SSkibdett bie jungen an\u00eagelroden ftnb, tritt bie\na SSSetbc^en ber Leptoderasgorm ber Ascaris nigrovenosa. b Srutfdjlaudj. SSergr\u00f6fjert.\nbo\u00fcft\u00e4nbigfte Slufohferung be\u00ea 2ftutterthiere\u00a7 f\u00fcr bie in ihr enthaltene Srut ein. (Gin potengirter pelican n\u00e4hrt bie SJtutter ihre \u00c4inber nicht blo\u00a7 mit ihrem Stute, ade inneren Organe gerfatten itnb nichts bleibt \u00fcbrig at\u00a7 bie .fpaut, melde um bie in ihr unb mit ihr ftd) bemegenben jungen Ohierchen eine tebtofe jp\u00fcde btlbet. Oiefe l\u00eeebenlfmriobe bauert einige $eit, morauf fte au\u00a7 ihrem \u00a9\u00abhtanche h\u00fclfen unb l\u00e4ngere $eit, bielleidt SBochen lang in ber feuchten (Srbe bleiben. @ie finben bon hier au3 ihren 2Beg burch ba\u00ea \u00dcRanl ber gr\u00f6fdje in bereu Zungen, too fie gttr Ascaris nigrovenosa att\u00e4madifen.\nSlber nicht blo\u00a7 Ohterfchmaroher finben fich unter ben Gleichen, bie midtigften, meil fd\u00e4blidften unter ihnen ftnb biejenigen S\u00dfflangenparafiteu, auf melde \u00a9chueiber ben fhftematifchen Gtameu Anguillula befdr\u00e4nft miffett mill. ( \u00a9a\u00a7 feit 1743 befanute SBeigen\u00e4l^en (AnguilMa tritici) ergeugt eine eigenth\u00fcmliche Trautheit be\u00e9> 2Beigen3, ba3 fogenannte \u00a9ichitgtoerben ober ben\ne15en\u00e4I(f)en (Anguillula tritici). SBergr\u00f6fjert.\ngaulbranb. \u201e$n ben erfraufteit lehren\", fagt $\u00fcl)u, \u201eftnb bie K\u00f6rner gum \u00a3he^ ober g\u00e4ngtid) mifgebilbet; fte fiub Heiner, gugerunbet, fdjmarg nttb beftehen au\u00ea einer bidett h^ivteit @d)ale, bereu Inhalt eine meijge @itbftang btlbet. SDiefe \u00a9ubftang ift bon ftaubartiger Sefdaffenheit unb geht beim Sefeuchteit mit Staffer gu feinen ^orperden auleiuauber, bie fid) unter bem QJlifroffod","page":713},{"file":"p0714.txt","language":"de","ocr_de":"714\t$abentn\u00fcrnter. i\u00dff langenparafiten. \u00a9.pulir\u00fcrm er.\nalg Siitguilluleit augireifen, auf biefelbe \u00a9Seife, Jute andere unter \u00e4\u00dfnlid\u00dfen \u00a9ebingungen allm\u00e4lig gum hebert gelangen unb fte\u00df lebhaft gu beiregen beginnen. Sie in bem r\u00f6lfig auggebilbeten, tr\u00e4nten \u00a9etreibeforite enthaltenen \u00a9S\u00fcrmd\u00dfen finb gefd\u00dflec\u00dftglog. $ommt bag $orn in beit feud\u00dften \u00a9oben, fo erireid\u00dft unb fault eg; bie barin enthaltenen, norher eingetroetneten \u00a9S\u00fcrmd\u00dfen aber gelangen burd\u00df bie \u00a9eue\u00dftigfeit gur Sebengt\u00df\u00e4tigfeit, unb bie erreichte, rerfaulte \u00a7iiUe geftattet ihnen, ftdh aug ihr gu entfernen unb fte\u00df im \u00a9oben gu rerbreiten. \u00a9elangen fte gu einer jungen \u00a9Seigenbflange, fo fviec\u00dfeit fie an berfelben herauf, halten ftdh bet trrefeuer \u00a9Sitterung in ben \u00a9lattfd\u00dfeiben o\u00dfne \u00a9eiregung unb Sebenggeic\u00dfeit auf, fitzen aber bei eittfallettbem iRegen mit bem \u00a9mbortrad\u00dffen beg ipalmeg immer ineiter nae\u00df oben gu fommen unb gelangen fo gu einer \u00a3eit fe\u00dfon in bie oberfte \u00a9lattfd\u00dfeibe unb fomit gu ber ftd\u00df bilbenben Sle\u00dfre, in irelc\u00dfer biefelbe ttoe\u00df in i\u00dfrer erften \u00a9ntirieflung begriffen ift. Surc\u00df bie eingebrungenen \u00a9S\u00fcrmd\u00dfeit irirb nun eine abnorme \u00a9ntiridlung ber \u00a9l\u00fct\u00dfent\u00dfeile in \u00e4\u00dfntic\u00dfer \u00a9Seife reranlagt, irie mir bie \u00a9all\u00e4\u00dffel burd\u00df ^nfeftenlarren entfte\u00dfen fe\u00dfen, eg bilbet fte\u00df aug i\u00dfuett ein gerunbeter \u00a9uginuc\u00dfg, in beffen \u00a9litte fii\u00df bie \u00a9S\u00fcrmd\u00dfeit befinben. Siefe entiriefetn ftd\u00df hier rafc\u00df gur normalen \u00a9ugbilbuitg. Sie \u00a9Seibd\u00dfeit legen eine gro\u00a7e \u00dcReitge (gier unb fterben bann, irie aue\u00df bie 3R\u00e4nnd\u00dfen, halb ab. \u00a9S\u00e4\u00dfrenbbem ir\u00e4d\u00dfft ber \u00a9ugirud\u00dfg, big er gur geit ber beginnenben Steife beg \u00a9Seigeitg fajt bie \u00a9r\u00f6fje eineg normalen $orneg erreie\u00dft \u00dfat. Sie alte \u00a9eneration ber \u00a9nguiilulett ift bann fe\u00dfott auggefiorbett, aug ben \u00a9iern finb bie \u00a9mbr\u00dfoiteit l\u00e4ngft auggefrod\u00dfen unb bilben nun alg gefd\u00dflec\u00dftglofe Sarnen ben ftaubig faferigen 3>n\u00dfalt beg \u00a9allengeir\u00e4c\u00dffeg. Siefeg troetnet mit ben fe\u00dfeinbar leblofert \u00a9S\u00fcrmd\u00dfen gn bem fogenanntcit \u00a9it\u00dfts ober 3\u00eeaben\u00eeorn beg \u00a9Seigeng gufammen. \u00a9elangt baffelbe mit ben gefunden \u00a9Seigenf\u00f6nterit in ben fene\u00dften \u00a9eferbobeit, fo irieber\u00dfolt ftd\u00df ber \u00c6reiglauf.\"\n\u00a9ue\u00df in einigen attbern, iritb irae\u00dffenbett \u00a9r\u00e4fern rufen \u00a9nguillulen \u00e4hnliche \u00a9rfc\u00dfeinungeit \u00dferror, irie beim aue\u00df alg ttrfac\u00dfe ber alg ^ornf\u00e4ule begeid\u00dfneteit $ranf\u00dfeit ber \u00a9Seberfarbe ron $it\u00dfn eine Anguillula ertannt irorben ift. Ser Sebenglauf ber te\u00dfteren fd\u00dfeiitt burd\u00dfaug berfelbe gu fein, irie berjeitige beg \u00a9Seigen\u00e4ld\u00dfeng, berfelbe \u00a9d\u00dfeintob ber S\u00df\u00fcrmd\u00dfeit in ben troctenen S3liit\u00dfent\u00dfeilen, fofortigeg \u00a9uflebeit bei \u00a9efeue\u00dftuttg. Sa naffe \u00a9Sitterung bag \u00a9uffteigen ber \u00a9elc\u00dfett am (Stengel bef\u00f6rbert, fo ertl\u00e4rt eg ftd\u00df, irarum bie Sforttf\u00e4ule befonberg in naffett fa\u00dften ftd\u00df augbreitet. \u00a9ud\u00df unter ben nerfe\u00dfiebenen f^einben ber \u00dfudferr\u00fcbe befinbet ftd\u00df eilte Anguillula. \u00a9g finb nur \u00a9Seibd\u00dfeit beobae\u00dftet, ireld\u00dfe ftd\u00df an bie \u00a9Surgelfaferu anfaugen unb gu einem eif\u00f6rmigen \u00a9\u00e4cfd\u00dfeit ron % Stnie S\u00e4nge unb faft V2 Sinie \u00a9reite attfd\u00dfirellen.\n\u00a9g ift irieber\u00dfolt ron bem \u00a9Sieberauflebeit ber fRotiferen unb ber mifroffo\u00dfifd\u00dfeit g ab enir firm er bie S'iebe geirefen, eg irirb aber nid\u00dft uitgiredfm\u00e4\u00dfig fein, biefe mertir\u00fcrbige \u00a9rfd\u00dfeinung nod\u00df etirag ireiter gu bef\u00dfred\u00dfen. Ser ber\u00fchmte \u00dcReeb\u00dfam, ber \u00a9ntbeefer beg \u00a9Seigen\u00e4ld\u00dfeng, hatte bem englifd\u00dfcn \u00dcRaturforfd\u00dfer \u00a9afer 1744 einige ber \u00a9SeigengaEen gegeben unb ttoe\u00df nad\u00df 27 fahren, 1771, gelang eg \u00a9ater, bie \u00a9Seigeit\u00e4ld\u00dfen baraug irieber burd\u00df \u00a9nfeud\u00dften gum Seben gu bringen. Sag \u00a9Sieberaufleben nad\u00df 20 $a\u00dfren ber \u00a9introdfnung ift beft\u00e4tigt irorben. \u00a9ie\u00dfer fommt bag meijte auf bie \u00a9rt unb (Sorgfalt ber \u00a9ufbeira\u00dfrung an. \u00a9iner ber gr\u00f6\u00dften \u00a9egner ber fogenannten freilriHigen ober Urgeuguttg im rorigen Sa\u00dfr\u00dfuubert, ber fe\u00dfarfftnnige \u00a9pallangani, iuujite fd\u00dfon, bafj eine ber irefentlie\u00dfften \u00a9ebingungen ber im Sad\u00dfmoofe befinblidjen 9R\u00e4bert\u00dfiere unb \u00a9nguiEen bie fei, bafi i\u00dfr ^\u00f6r\u00dfer me\u00dfr ober ireniger rom ERoofe ober \u00a9anb bebedtt fei. \u00a9r iroefuete unb befeud\u00dftete biefelben \u00a9\u00dfiere\u00dfen mit gleid\u00dfem \u00a9rfolg, nur irurbe bie 3a\u00dfl ber irieber auflebenbeit immer geringer unb-big gum fec\u00dfgge\u00dfnten \u00a9ufs leben brad\u00dfte eg feineg. $n ber \u00a9\u00dfat halten bie \u00a9\u00dfiere\u00dfen gang aufgerorbentlie\u00dfe \u00a9erationeit aug. Sa raine, irelc\u00dfer bie \u00a9aturgefe\u00dfie\u00dfte beg \u00a9Seigen\u00e4ld\u00dfeng aufgefl\u00e4rt \u00dfat, legte brei i^a\u00dfre a\u00df* Sarren unter bie Suft\u00dfum\u00dfe, nae\u00dfbent er aud\u00df f\u00fcr abfclute \u00a9ugtrodfnung ber Suft geforgt, unb lie\u00a7 fte f\u00fcnf \u00a9age im luftleeren fRaum. Sic meiften ber Sarren lebten banu auf, nae\u00dfbem fte brei \u00a9tunben in reinem \u00a9Saffer gugebrad\u00dft hatten, \u00a9ang anberg alg bie Sarren rer\u00dfalten fte\u00df aber","page":714},{"file":"p0715.txt","language":"de","ocr_de":"3Beigenald)en. \u00a9pulmurnt.\n715\n\u00ef>ic auSgemachfenen S\u00dfeigen\u00e4tchen, bic nur in geringem \u00a9rate jene SeBenSg\u00e2ljig\u00efeit Beflfcen, unb im SlHgemeinen ift biefe \u00a9igenfdjaft nur Bei benjenigen SlnguiHuliben gu ftnben, bereu SBohnorte \u00fcberhaupt bem S\u00f6edjfei beS SluStrodnenS unb $eud)tmerbeuS auSgefe^t ftnb. \u00a9in fpauptgrunb, meSljaiB man, um g\u00fcnjitge \u00a9rfotge gu haben, bie Sielten Beim Orodnen mit feinen \u00a9anb\u00ef\u00f4rnern umgeben mu\u00df, liegt nad) meiner Slnfidjt barin, ba\u00df bie X^ier^en Bei ber Unregelm\u00e4\u00dfigfeit ber Oberfl\u00e4che nnb ber baron abh\u00e4ngigen, unregelm\u00e4\u00dfigen SSerfheilung beS SBaffer\u00ea Seit IjaBen, ber allm\u00e4lig oerfdjminbenben $eud)tig\u00efeit nadjgugehen nnb fidj felBft a\u00eflmaltg gufammengugiehen. SBiU man fie bagegen auf einem glatten Olafe mit einem tropfen reinen SBafferS trodnen, fo geht, menu man in einem marmen Staunt ben Oerfud) anfteltt, baS le^te \u00a9tabium ber SSerbunfhtng. [o fdjneH oor ftdj, ba\u00df bie SB\u00fcrmdjen (unb St\u00e4berthtere) ^X\u00f6^Iid^ mie angeleimt fxnb, itnb Bei Weiterem ^ortfdjreiten ber SluStrodnnng bie fpaut unb anbere Organe rei\u00dfen muffen.\nOen SRittelpun\u00eft einer folgenben Familie Bilbet ber \u00a9pulmurot. \u00a9tatt beS lebensgro\u00dfen Portr\u00e4ts eines folgen, mit meldjem mir \u00efaitm irgenb Jgemaub eine greube madjeu m\u00fcrben, Befdjr\u00e4uten mir unS auf bie SIBBilbung beS f\u00fcr bie \u00a9attuug Ascaris djara\u00efteriftifdjen $opfenbeS an meldjem mir bie SJtunb\u00f6ffnung oon brei eigen; tpmlid|en Sippen umgeben ftnben. 2ln febem etmaS gr\u00f6\u00dferen \u00a9pulmurrn jte\u00efjt man biefe fdjarf gegen ben K\u00f6rper abgelebten Sippen mit unbe; maffnetem Singe. Oie eine nimmt bie \u00fc\u00fciitte ber St\u00fcdenfeite ein (a), bie Beiben anbereu Ber\u00fchren fid) in ber SRittellinie beS OaudjeS (b). Oie mi\u00efrof\u00efopif dje Unterfudjung geigt bagu, ba\u00df bie Oberlippe in gmei feitlidjen \u00a9r\u00fcbcheit je ein fegelf\u00f6rmigeS, mingigeS Oaftmerfgeitg tr\u00e4gt unb bie Beiben \u00a9eiten; tippen je eines biefer Organe. Oei allen \u00a9pul; m\u00fcrmern ifi ber \u00a9r\u00f6\u00dfenunterfdjieb gmifdjen SBeiB; then unb SR\u00e4undjem fehl* Bemer\u00efBar, unb bie lefctereu, bie Heineren, ftnb au\u00dferbem an bem halenf\u00f6rmig umgebogenen fpinterleiBSenbe fenntlicBj. Seiber ifi gerabe bie SeBenSgefd)id)te bei* \u00a9putm\u00fcrmer unb barunter ber midjtigften Slrt, ber ben menfdjlidjen Oarm\u00efanat Bemohnenben Ascaris lumbricoides, troh ben unernt\u00fcblidjen ^orfdjungen St. SeudartS nod) nicht ooKft\u00e4nbig aufgehellt.\nOie genannte Slrt ift einer ber Ij\u00e4ufigfien \u00a9djmarober beS SJienfdjen unb Begleitet menigftenS bie \u00efaufaftfdjeu unb Stegerracen \u00fcBer bie gange \u00a9rbe. \u00a9em\u00f6tjulidj nur eingeln ober in geringerer Slngahl Oorfontmenb, ift eine Slnfammlung oon einigen Rimberten bodj nichts fetteneS, unb in eingetnen g\u00e4Hen g\u00e4hlte man \u00fcBer taufenb, fa gmeitaufenb biefer unangenehmen \u00a9\u00e4fte. 3hr gem\u00f6ljnltdjer Aufenthalt ift ber O\u00fcnnbarnt, oon mo fie mitunter in ben SJtagen eintreten. kleinere \u00a9remptare \u2014 bie gr\u00f6\u00dften merben 7 Bis 8 goH lang \u2014 haben ftdj fogar in bie SeBer oerirrt. Oie \u00a9dhilberung ber Umft\u00e4nbe, unter meichen fogar eine OurdjBohruug ber Oarm; unb' SeiBeSmanbung, ein \u00a9intreten in bie ^aruBlafe u. f. f. erfolgen \u00efaun, erlaffen mir unS. Oie midjtige gro\u00dfe, mie ber SRenfdj ftdj mit bem \u00a9pulmurm anfteden f\u00f6nue, ift nod) nicht oottft\u00e4nbig gel\u00f6ft. Oie mit bem \u00efljmre inS greie gelaugeuben \u00a9ier haben eine gro\u00dfe 28iberfianbStraft gegen alle UnBilben ber S\u00dfifterung unb allerlei Arten oon gl\u00fcffigfeiten. \u00a9ie entmidetn fich fomoljl im Staffer, mie in feuchter \u00a9rbe unb fdjeinen nach ber SBeife beS hatten;OanbmurrneS als ein HeineS S\u00dfefen Oon noch nicht V4 Sinie S\u00e4nge in ben menfdjlidjen Oarm\u00efanat gu gelangen. lieber bie'\nSotif \u00fcon Ascaris, S^ulttiurnt. Vergr\u00f6\u00dfert.","page":715},{"file":"p0716.txt","language":"de","ocr_de":"716 gabenm\u00fcvmer. Spulm\u00fcrmer. Dppuriben. gilarien. Strongploiben.\nCertnui\u00c7img, ba\u00a7 tie jungen gkrafiten, nod) bon ber \u00a9tfdjale umfcpfen, eiumauberteu, (prient Seucfart fo and: ,,0et ber gvo\u00a7en \u00a9auf\u00efgteit bed Spulmurmed unb ber immenfen grudjU forfeit feiner \u00ceBeibdjeit (j\u00e4hrlich etma 60 SOUdiouen \u00a9ter) fmb biefe \u00a9ier nat\u00fcrlich \u00fcberad oerbreitet. 2Bir branden ni# einmal auf bie Slborte unb ddiftfi\u00e2ften gu oerloeifeit, audj ebettfo meitig, mie man get\u00efjan hat, bie geheimen Commun if ationen unferer Brunnen unb benachbarten floaten ober beu \u00a9linger auf unferen gelbem gu \u00a9\u00fclfe gu rufen, um biefe Behauptung gu motibireu. Slou gahllofeit fleiuereit gnfeftioudherbeit aud merbeit bie (gier bed mettf#i#n \u00a9pulmurmed burd) O\u00eeegeit unb anbere Kr\u00e4fte in immer meiteve Greife oer; breitet, \u00a9a biefelbeit nun trots ader Ungunft ber \u00e4u\u00dferen Berh\u00e4ltniffe, trois groft unb \u00a9roefnifj, gaffre lang ihre ^eimfraft begatten, audj megen ihrer Kleinheit leid)t auf biefe ober jene d\u00dfetfe oerf#eppt merbeit, bietet gelb unb (garten, fa \u00a9aud unb \u00a9of bielfac^e \u00a9elegenljeit gur Uebertragung. @d ift nie# u\u00f6tfug, bie \u00a9ingeluhetteit loeiter attdgumaleit. \u00a9ie gr\u00fc#e, bie mir aufpeben, bie dt\u00fcbe, bie mir aud ber (grbe gieren, um fie rob gu genie\u00dfen, fa felbft bad Staffer, bad mir bent Bad)e eutnebmeu, um unferen \u00a9urft gu I\u00f6fd)ett \u2014 bad Sided unb biel mehr noch mirb gelegentlich beu \u00a9r\u00e4ger eined feimf\u00e4higen \u00a9ied abgeben, ge berbreiteter bie (gier, ober mad fo gieml# baffelbe befagt, je bi#er bie BeO\u00f6lfermtg, bie bout Spuimurm beiutgefudjt ift, je geringer bie Sorgfalt, mit ber bie \u00dcRahrung \u00fcberma# mirb, je meniger reinlich bie Um; gebuug, in ber man lebt, befto h\u00e4ufiger mirb biefe \u00a9elegenljeit mieberfepren.\" \u00a9o<b uugeadjtet ber bielen \u00a9rfinbe, mel# bie Bermuthung ber Slnftecfung mit beut Spulmurnt bireft but# bie (gier febr plauftbel machen unb bad Borfommen biefer gSarafiten gerabe bei St\u00fcbern, Saubbemopnent, beit \u00e4rmeren klaffen unb uutultioirten B\u00f6lfent erfl\u00e4ren, fprecpeit bie meitereu gorfdpiugeit unb \u00a9rperimente, meld)e bar\u00fcber augeftedt m\u00fcrben, ui# gu ihren \u00a9itnfiett. Biel; mehr fc^eint Don ber geftfepung im 9Jtenf#n, gleich ben meifteu auberen ggaraftten, at# ber Spulmurut einen 3 mif eben mirth atifgufucpen. Bkldjett? mirb bie \u00dfufunft lehren.\nsJi\u00e4d)ft beut SDJlenfcpeit mirb auch bad Sdjmeiit mit bem Befudje oon Ascaris lumbricoides beehrt, fo mie in felteueu g\u00e4deu ber \u00a9uube; unb $aheit;@pul; murm (Ascaris mystax) ftdj in beu dftettfdjeit oerfteigt. \u00a9te Bdberflaubdf\u00e4pig; feit ber (gier bed ^ahenbanbmunned ift eine gang aujjerorbeutti#, inbem bie \u00a9ntmidlmtg in benfelben felbft bann oor ftd) geht, meint fte in Spiritus, \u00a9erpentin ober \u00a9promf\u00e4ttre aid ntifroffopif# Pr\u00e4parate auf\u00f6emaprt merbeit. Biel ooit einer Baubmunnart, Ascaris megalocepliala, h#ugefu#e \u00a9piere ftnb at# unfere Bferbe unb Otiuber. \u00a9ie 2\u00dfeib#it ipred nicht feiten bid gu 1000 St\u00fccf oorhanbeneit \u00a9afted erreichen eine S\u00e4uge oon 14 3dd.\n@iit gineiter, fehr gemeiner gSaraftt bed dftenf#n, ber Pfriemenfchmaitg, geh\u00f6rt ber \u00a9attuug Oxyuris au. Side \u00a9rpuribeit ftnb fleine, p\u00f6d)ftend 1 bid 174 3cd nteffenbe Bdirmer mit pfrietnettf\u00f6rmigem S#oattge ttitb meitig and; gebiibeteu Sippen, \u00a9ie SBeibdjeit bed im dReitfdjeit mohiteitben Oxyuris ver-micularis merbeit 5 Stnien, bie dd\u00e4itndjeit 2 Siitiett lang. Sie fommeit S>n^lr^metls ungemein h\u00e4ufig bei ^inherit unb \u00a9rma#eiten, bei \u00a9och unb \u00fcdiebrig oor <oxyuris vermicuiaris). ttttb geh\u00f6ren gu ben uitangettehmf\u00eeen unb gubriuglid)fteit giaraftten. Slu^ ssergrofjert. |fir ^le eg |0 \u00d6U^ )x,{e erloiefeit, ba\u00a7 im normalen \u00a9ittmidlungdgauge bie \u00a9ter itacp au\u00a7en gelangen unb burd) beu 2J\u00eeuub mieber aufgenomnteit merbeit muffen, \u00a9ie Suftftr\u00f6nutngeit f\u00f6ititeit fte auf bie oerfd)iebeitartigftcn \u00a9egenft\u00e4ube f\u00fchren. \u201eSelb)!","page":716},{"file":"p0717.txt","language":"de","ocr_de":"Spulwurm. 5\u00dffwenten|^ioati\u00a7\u00bb \u00a9uinea=Sunn-\n717\nStrier unb 2J\u00efeitfd) t\u00f6nnen tu mandjfaltigfter Seife gu einer i\u00dferfcbleppttug beitragen, gttmal biefe burd) bie ^lein^eit unb Seicptigteit ber (Sier noch befoitberZ beg\u00fcnftigt loirb. Um ein nahe liegenbeZ Oeifpiel ^errorgu|eben, braune id> |ier nur bie fliegen gu nennen unb an bie Oegietjungen gu erinnern, treibe biefe Shiere eben foloo\u00efjl gu ben menfdjlic^en \u00dcJiahruitgZ^ mittein, loie ben nnfauberfieu \u00a9egenfi\u00e4itbeit barbieten/' Sittlich fcp\u00fcben bann alfo nur bie penibe\u00effte D\u00eeein\u00eficti\u00efeit unb aud) biefe offenbar nicpt unbebiitgt. 20\u00fct bem \u00a9eituffe febeit nicpt forgf\u00e4ltig abgeloafdfeneit ObfteZ, feber Ointe bropt bie \u00a9efapt ber Slitftedung, ja Seudart loill felbp baZ SDRepI, mit bem bie O\u00e4der ipre Saaten gu beftreuen pflegen, oon ber Schmuggelei mit OopuriZ ; Keimen nicht o\u00f6\u00fcig frei fprecpeit, ba bie \u00a9ier, bie etloa bem (betreibe anteiligen, loegen ihrer Kleinheit bie S\u00dfroceburen beZ SrefcbenZ unb SSJtapleuZ ungefaprbet gu \u00fcberftepeit oerm\u00f6gen.\nSer ber\u00fcchtigte \u00fcftebtnaiourm geh\u00f6rt in bie \u00a9attung Filaria, f\u00fcr ioeldje bie auZgefprodjene-gabenform beZ $\u00f6rperZ einen .fpaupteharatter bilbet, lo\u00e4ptenb bie Oefdfaffenpeit beZ ^opfenbeZ \\t nach Slnloefenpeit ober Mangel oon Sippen unb ^u\u00f6tdjen fehr oerfihiebeuartig ift. Sie ^M\u00fcnchen geidjnen ftd) burd) ein fchraubenf\u00f6rmig geioitubeneZ Sc&ioaitgenbe auZ. Sir femten an 40 Sitten folcpet f^ilartett auZ S\u00e4ugetpieren unb O\u00f6gelit unb t\u00f6nneu oor ber .fpaitb nur oermuthen, bap. bie jungen in mittoftopifeper \u00a9t\u00f6pe einioanbent. SIucp \u00fcber bie Sebent unb \u00a9ntloidIungZ= gefddepte beZ fo oiel genannten SJtebina; ober \u00a9uiitea;SutmeZ (Filaria medinensis), ftitb loir nod) gang im Untiaren, \u00a9r erreicht, nadjbem er im gedgeloebe beZ \u00dcUenfcpeit ftd) eittge-fiebelt pat, eine S\u00e4nge Oon 12 biZ 14 gup, bet einer Side oon 1 Sinie, unb ergeugt burd) feine Slnioefenpeit b\u00f6sartige \u00a9efchlo\u00fcre. gu ben feuddeit Sropen, mit SluZnapme SInterifaZ, ioerbeit Seipe unb garbige oon ihm peimgefuept. S^acpbent man ihn in ber offenen Sunbe pat faffeit t\u00f6nnen, fucd)t man ihn \u00fcber ein DSIIcpen aufgutoinben, eine Operation, ioeldje mehrere Sage iit SInfprucp nimmt unb, loenn fte burd) ba\u00bb \u00dferreipett beZ SurtneZ uuterbrodjen loirb, fehr \u00fcble \u00a9ntg\u00fcnbungeit gur golge h\u00fcben foil. Sap biep nicht immer eintritt, geigt ein oor ioenigen ^apreit in S\u00dfefip oorgetommeuer gad, loo bie beibeit einem Sartaren auZgugiepenbeit SJtebiuaio\u00fcvmer gerriffeu unb bie Teilung hoch fchuell erfolgte. Ser SJteb inaiottrm ift lebeubig geb\u00e4renb, unb man fagte, bap bie in bie Sunbe gerathenben jungen bie erneuerte, heftige \u00a9ntg\u00fcnbung ocrurfacpteit. Sap fie bagu beitragen t\u00f6nnen, ift nicht unloahrfcheinlid), ihre \u00a9ntioidlung loirb aber aller Analogie nach im greiett oor fiep gehen, loir toiffeu feboep loebet, ob er mit bem Srintioaffer in beit K\u00f6rper gelangt unb ftdh nad) Slot ber Srichinen auZ bem SJiageit entfernt, ober ob er ftep birett in bie \u00f6paut einbohrt.\nOb ber fogenannte Soaioutnt eine gilarie fei, ift ungeioip. \u00a9r loirb bi\u00bb 2 god lang unb1 pnbet ftdh nicht feiten auf bem Slugapfel ber dteger, loo er fehr heftige \u00a9dpmergeit berurfaept. SDlait hat fogar loieberholt in ber Sinfe ftaarfranfer \u00a9urop\u00e4er fleiite, einige Siitieit lange S\u00fcnnd)eit gefunbett, ireldpe gilarien gu feilt fdjieneit, \u00fcber bereu \u00f6pertommeit mau aber auch nicht\u00bb loeip.\nSJtepr Sidjt if, Saut ben neueren, uiterm\u00fcbltcpeit gorfepuugen SeudattZ \u00fcber bie \u00a9efcpidjte ber ftrongblitzartigen dhtitblo\u00fc rittet (Strongylidea) oerbreitet, ittbem man ioenigfteitZ bie SebeitZperioben eingelner Sitten birett oerfolgeit unb barauZ auch f\u00fcr bie anbereit Sitten Schl\u00fcffe giehen tonnte, \u00a9in toicptigeZ tongeidjeit btefer gamilie ift, bap baZ jpiitterenbe ber SR\u00e4nncpen oon einer eigeutp\u00fcmlicpeu, itapf; ober fchivmf\u00f6rmigeit fraufe umfapt loirb, loetd)e oft oon rippem","page":717},{"file":"p0718.txt","language":"de","ocr_de":"718\t^abettm\u00fcrmer. \u00a9trongpiben. Vridptradpltbeu.\nartigen Verbiegungen gef\u00fcllt ift. \u00a9te betoopett borgugliueife \u00a9\u00e4ugetpere unb merbeit nid^t nur int Oarm, fonbern aud; in ben jungen nnb anberen Organen augetroffen. (Sin giemlidi; puftger Oaft be3 fpuubebarme^ ift Dochmius trigonocephalus. \u00a9eine \u00a9ter entmictelu fid^ in feuchter \u00a9rbe\nbinnen wenigen Vagen gu Keinen, nod; feine Viertellinie laugen SB\u00fcrmcptt, bereu \u201egiemlid\u00f6 gebrnugener K\u00f6rper born etma\u00ea berf\u00fcngt unb puten in einen giemlid^ langen unb fd;lanten \u00a9epoattg aupegogen ift, beffen \u00a9pp ftd; in \u00c7ortn eiite\u00ea eignen 2Inpnge3 abfep. Unter einer mepmaligen H\u00e4utung madjfeit fie, berliereit aber bann tpe etgentpimlhptt \u00a9dpunbg\u00e4pe unb prett bamit auf gu freffen unb gu maepen, obmoP fie in beut \u00a9flamme, in bent man fie pit, audj SBopit unb \u00e4Jtonate lang am Beben bleiben.\" \u00a3$P Weiterer Seben\u00ealauf pugt baron ab, baff fie bireft in ben SJtageit unb Oarm be\u00ea ipunbe\u00ea gelangen, too fie unter abermaligen H\u00e4utungen ipe bleibeube \u00a9eftalt unb \u00a9H*\u00f6jfe aitnepnen.\nOiefe SBanberung unb Vermaitblung ift fep geeignet, ba3 Vorfontmett eine\u00ea ber gef \u00e4plid; fieu menfd;itcptt i\u00dfarafttett in ben SUtt\u00e4nbern gu erfl\u00e4rett, be\u00bb Dochmius duodenalis, melier burdj bie Kinifdptt ^Beobachtungen ber ^\u00dfrofeffoten Vil 11;arg unb \u00a9riefinger in \u00a9gpten eilte traurige Ver\u00fcpntpit erlangt pt. iRad; preit \u00a9rfapiutgeit leibet in ben egptifcpit \u00fcftill\u00e4ttbetn minbeftend ber feierte Vpil bei* Veb\u00f6lferung an einer $rauK;eit, treidle feon ben \u00a9rfephtungett bei* Vlutleere unb Vleidptcp begleitet ift unb meldje gar gu oft bei Oarmblututtgeit unter g\u00e4itgltcpr gpitf\u00e4lligs feit unb Slbmagerung mit bem Vobe enbigt. Oie alleinige Ktfacp berfelben ift fetter burd; eine feprfe \u00dfaptbemaffnung aupegeidpete Dochmius duodenalis, metepr in geringeren S\u00fcfengeit, aber auch gu Vaitfenbeit ftd; im O\u00fcitnbarme aurait, fid; felbft feom SBlute n\u00e4p't unb burd; bie \u00e4\u00f6unbeit unb \u00a9ntg\u00fcnbungen, bie er beranlafft, Vlutungeit prfeorruft. V3ie ftd; ber jpmtb burd; \u00a9attfeit att\u00ea fdhlammigcn $f\u00fcpn mit feinem Dochmius anftedt, fo nimmt pdjft mapfcpinlicf; ber in ben piffen B\u00e4ubern au\u00a3 adelt feerunreinigten Viimptn triufeube SRenfd; feinen Reiniger auf.\n\u00a9in fep* uapr Vermanbter be\u00ea Dochmius ift Eustrongylus, nur burd; ben grogeit ^3ali; fabenhntrm (Eustrongylus gigas) feertreteu, beffen Vktbcptt eilte Sange feon 3 erre\u00fcpn. SKolf, fpmb, Sttp, 3f\u00fcffelb\u00e4r unb Vtelfraff fiub bie Vpere, in bereit Vieren er ftd; am liebften aufplt; aber and; bei* \u00fcDtenfd; ift nid;t feor ipn ftepr. \u00a9l\u00fcdlicpr SVetfe fiub biefe fpde fep* feiten, gumal ba ein Vptl auf V\u00e4ufdfungen unb itnfeollft\u00e4ubiger Dtnterfud^uug berup. Oer ber\u00fchmte SBurntargt Dr. Vremfer in VKett pt ttt feinem Vucp \u201eSebenbe SB\u00fcrmer im lebenbett HRenfcptt\" in fep braftifepr SBeife eine d\u00eeeip folcpr, tpil\u00ea abltcplicpr, tpil\u00a7 unabftd;tltd;er, Vctufcpiigen befdpieben, treize immer mieber borlommen uitb in bal \u00aeaptel ber tfeunberlid;ften Verirrungen be3 menfplid;en, namentlid; be\u00bb metblicpn \u00a9etfte\u00ea f\u00fcp*eu. \u00a9attber fiub fte meift rtiep. \u00a9m3 ber Vkfeit, meld;e3 f\u00fcr einen i\u00dfaiifabeumurnt erll\u00e4rt mar uub ifeomit ein ffrauens gimmer bepftet gemefeit gu fein borgab, ermiel ftd; al3 ein \u00a9nteitbarm.\ner\nDochmius, a gans, c \u00abSc^tDarigeitbe (vergr\u00f6\u00dfert), b SDtaibcatifel bon D. duodenalis.\n\u00a9tn etmal feer\u00e2nberte\u00ea Vilb be\u00ea \u00a9ittmidlung\u00eagange\u00ea geigt ber ebeitfaU\u00ea gut* gamilte ber @trongt;libett geh\u00f6rige Keine Ollulanus tricuspis. 3Ji\u00e4nttd;en uub SSeibd^en, tefjtere Va Sinie lang, leben in grbgeren SVengen im Oartu ber ifapn; ip*e Saugen aber gelangen auf bem nat\u00fcrlichen","page":718},{"file":"p0719.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9ocpmiu!i. - ^a\u00eftfabenttmrm. Ddulanu\u00ea. \u00c4appettwurm. \u00a9ricpitte.\t719\nSZB-c\u00e7\u00efc nacp au\u00dfen. jpier parren fie, Waprfhein\u00eficp eingetroduet, iptev \u00a9liofung burh bie 2J\u00eeau3, au3 bereu ddagen (ie tricpinenartig in bie SJht\u00eafelrt unb anbere Organe einWanbern, um bort gu einer abermaligen, f\u00fctteren ober l\u00e4ngeren 9baft ph eingu\u00efapfeln. SP bie Man\u00a7 fo gl\u00fcdlicp, nid^t oon einer $ape oerfpeift gu werben, fo erreichen bie eiitgefapfeltcit \u00a9dulaueit n\u00fcpt ipr Bebeit\u00eagiel. SBanbert aber bie dJtau\u00ea in ben \u00fcdtageit einer $ape, fo ift ber Saun oon ben \u00a9dulaneit genommen, bie Ver\u00fcprung mit bem SJtagcnfafte ber $ape erWedt fie gu einem neuen 2lnlauf be\u00ea Bebeu\u00ea, Welcpe\u00bb in fepr unpoetipper 2Beife im \u00a9arm ber \u00aeape pcp fdpie\u00dft unb ben \u00a9runb gu einem neuen S\u00efret\u00e9lauf legt, \u00a9ie 9Jtau3 ift ber ^wippenwirtp f\u00fcr ben \u00a9dulanul.\n\u00a9aitg \u00e4pnlth, aber etwa\u00ea appetitlicher ift ber ebenfad\u00ea oon Bett dart ergr\u00fcnbete Beben\u00eblauf be\u00ea in $ifd)en fcpmaropeubeit \u00e2'appeitWurme\u00ea (Cueullamis elegans), beffen \u00fcduitbp\u00f6pte eine ediptifcpe Zapfet mit bicfen braunen SBanbuitgeit enth\u00e4lt. \u201e\u00a9ie Weib\u00eficpeu ^appeitW\u00fcrmer geb\u00e4ren lebenbige Suuge, bie fcpoit tut ddutterleibe au3 ben garten \u00a9ip\u00fcden au\u00ea\u00efriecpeit unb bei ben gr\u00f6\u00dferen \u00a9remplareit (oon 8 bt\u00e9 10 Sinieu) gu oielen \u00a9aufeitbeit augetroffen Werben. \u00a9urcp eine berbe ^aut gefh\u00fcpt, bleiben bie nach au\u00dfen gelangten SB\u00fcrmer nicht feiten mehrere StBocpeu lang im \u00a9Baffer iebenb unb beWeglid), geit genug, um auch int Sweten einen paffenben SwifcpenWirtp gu finben unb gu iitpctreit. Su ber Siegel ftnb e3 bie unfere \u00a9B\u00e4ffer maffenhaft beWopiteuben fleinen \u00a9pclopen\" (ftehe \u00a9. 665), \u201ein ioeidje bie \u00a9B\u00fcrmer einWanbern.\n3n Heineren 2lquarien gefd)ieht bie \u00a9htWaitberung geWopnltdp fd\u00dfcon nach wenigen \u00a9tunben unb oftmals in foirer dJtenge, ba\u00df man bie \u00a9inbringlinge nach \u00a9upenbeit g\u00e4hien faint. SP bie gapl ber $\u00dfara\u00dfteit eine gr\u00f6\u00dfere, fo gehen bie \u00a9Btrtpe gew\u00f6hnlich itad) \u00a9Ibfcplu\u00df ber \u00a9m= brpouatentwidlung gn \u00a9runbe, ohne baburcp febocp fogleicp ben \u00a9ob ihrer ^arapteit perbeiguf\u00fcpreit. dJiitunter Werben biefe nocp mehrere \u00a9age fp\u00e4ter iebenb augetroffen.\" \u00a9ie Wiugigen \u00a9pierheit erreichen in ihrem erfteu \u00a9Birtpe unter mancherlei \u00e4u\u00dferen unb inneren Ver= \u00e4nberuugeit noch nicht bie Be\u00e4uge einer Bittie. S\u00a7l*e oodp\u00e4nbige \u00a9ntwidluitg tritt aber ein, itacpbem fie mit ben \u00a9pclopeit oon einem $ifcp oerfd\u00dfybucft worben pnb, welche Vermittlung am p\u00e4upgpen ber Slu\u00dfbarfdp \u00fcbernimmt.\nStopf \u00f6om Stappeittourm (Cucullanus elegans). SBergr.\n^ein \u00a9ingeweibewurnt pat feit bem Sapre 1860 fo oiei oon ftdp rebeu gemacht, all ber gef\u00e4prlicppe aller, bie \u00a9ridpiue (Trichina spiralis), Welche mit einigen anberen \u00a9attuugen, barunter bem ebenfalls unter ben \u00a9hmaropern be3 SDtenfcpeu oertreteneu ^\u00dfeitfcpenwurm bie Familie ber \u00a9ricpotrad)etibeu biibet. \u00a9er Bebeu\u00eagang ber \u00a9riepine Weicpt gWar in einem Wichtigen f\u00fcnfte \u2014 ba\u00df fte n\u00fcmlicp al3 funge^ \u00a9pier niht erft iu\u00ea \u00c7reie gelaugt, um pcp Weiter gu enU widelit, fonbern gleih au3 bem \u00a9arme be3 ddeitfcpen ober ber \u00a9piere, weihe pe bewoput, in bie ddu\u00eafelit \u00fcberwanbert \u2014 in biefem f\u00fcnfte, fage ihr weidjt bie \u00a9rtepine oon beit bt\u00e9per bepanbelten dtematoben ab; im \u00a9Befentlihcn aber reipen fiep ipre Bebewloerp\u00e4ltniffe in baB allgemeine Vilb ein, we\u00efdje\u00ea man ftd) auB ben oorau\u00eagegangeiten \u00a9arftelluugen pat entwerfen l\u00f6nueit. \u00a9ie \u00a9efapr, oor ber ph pl\u00f6plih ade SBelt burh bie \u00a9rupine bebropt fap, trug oorg\u00fcglih bagu bei, feite \u00a9heu gu \u00fcberwinben, Weihe man oor ber n\u00e4heren Vetracptung unb ^enittni\u00dfnapine ber \u00a9in? geweibew\u00fcrmer pegte. SJtan lann breift behaupten, ba\u00df eine $ett lang, n\u00e4hft bem ^Better, bie \u00a9riepinen gu beit am p\u00e4upgften geppogetteit \u00a9ifh= unb Vadgefpr\u00e4hett perpalten mu\u00dften, \u00a9ine fdeipe \u00a9rihinenepibemien eittrodten Wapre \u00a9hreefbilber ntenfh\u00fchen Seibenl, unb ba3 bi^per fap unbeahtet gebliebene \u00a9pier W\u00fcrbe nun burh bie eifrigpen dtaepforphungen \u00fcber feine dtatur unb \u00a9ntwidluitg unb bie 2lrt, Wie man fiep praltifcp oor ipm fh\u00fcpeit f\u00f6itnte, gum genau betauntepen","page":719},{"file":"p0720.txt","language":"de","ocr_de":"720\n*\ngab en tour mer. Or i\u00df) otr ad)e lib en.\nfeiner klaffe. \u00a9d etfdjieneit mehrere ioiffeufdiaft\u00efiche Ikonographien, unter beiten mir bie bon 2 eudart unb ^agenftec^er obenan ju [teilen |aben, popi\u00df\u00e4re Hbhanbtungen jur ^Beruhigung unb Velehrung ber Stenge, barunter eine vortreffliche bon Virdjoto, m\u00fcrben in bieten Oaufettbeit bon \u00a9remplaren berbreitet, bie ^Regierungen erliefen gn\u00dfruftioiten gut* Uebertoadjung bed glei\u00dft banbetl, fogar ein neued Hint, bad bed \u201eOrid) inenb ef djctuerd\" m\u00fcrbe in mehreren mittetbeutfdjen (Staaten gegr\u00fcnbet, juin SSeften bieter Oorffdjul\u00efehrer, benen bie Otidjineit \u2014 bad einzige \u00a9ute, toad man ihnen nadfr\u00fchmeit faim \u2014 gu einer \u00a9ehaltdjulage fur bie flei\u00dfige 33efd;an ber im Oorfe gefd)tad)teten Sdjioeine ber^olfeu haben.\n(Sichere g\u00e4lte bon bem Vorfommen ber Oridjiiteit im git\u00dfanbe ber \u00a9infapfelung in beu 9Jhtdfelit bed 9D7enfd)en fiitb erft einige unb brei\u00dfig ggljre ait, unb ber 97ame Trichina spiralis tourbe ihnen 1836 bon bem eitgtifd/en 97aturforfd)er Dtoen gegeben. \u00a9r beutet auf bie Heljnlid); feit bed in ber Zapfet jufammengerolt liegenbeit SB\u00fcrmdjenS mit einem fpira\u00efigen ^j\u00e4rdjen, bon bem gried\u00dffdjen 35orte Thrix-Trichos, bad [paar. Oie \u00dfkiia\u00dfteu, obfdjon in gro\u00dfer Hnjal\u00df borfommenb, erfd)ienen unfd\u00dfiblid), Joie beim in ber SEjjat mit ber \u00a9infapfelung bie $rauf|\u00e9it fiberlounben ioerbeit fann. \u00a9r\u00df ad)t gapre fp\u00e2ter faut man jur \u00a9rfenntni\u00df, ba\u00df feue Oridjinen ber gugenbjuftaitb eiited SKunbiourmed feien; ifjr Vorfommen im \u00e2Renfdjen erfcpien febod) aid eine \u201eVerirrung\", man \u00fcbertrug auf fie eine Hn\u00dfcpt, bie eine ,geitlang aud) f\u00fcr anbere \u00a9ingetoeibe; iourmer bed SRenfdjen unb bei* Sdjiere gegolten, ba\u00df \u00dfe n\u00e4mlich in einem getoiffen Stabium ihm* \u00a9nttoidlung oft ben redeten H3eg oerfeplten, in unredjte VSirtpe unb ihrem toeiteren Vkd)dthum nidjt jufagenbe Organe gelangten, barunt audarteten unb eiugefapfelt to\u00fcrben. Oa\u00df bie Ori^inen ihre Zapfet felb\u00df aud\u00dfhtoipeit, erfuhr man babei. Hudj \u00dfellte ftd) fpater burd) eigene ju biefem gtoede ange\u00dfellte Verfudje herauf, ba\u00df foiooht im Oarm bei* \u00fcDMufe aid in bem bei* [punbe bie mit bem gteifdj eingef\u00fchrten Oridjiiten ihre Zapfet berlie\u00dfeu, touchfen unb in fitrjer Seit gefdjlechtd? reif tourbeit, ferner ergab fidi bie f\u00fcr bie Hu\u00dfeduitg mit Orid\u00dfneit toid\u00dfig\u00dfe Ohatfadhe, ba\u00df bie im Oarmfanal bed VSohuthlered geborenen Oridjiiten nidht nad) au\u00dfen ioanbern, fonbent bie SRudfetn bed HBirtljed hetmjud)en. Oer erfte eflataute galt einer t\u00f6btlid) berlaufenbenbeit Or id) inen; \u00efran\u00efheit beim .SRenfdjeu trug fid) am 27. ganuar 1860 in Oredben ju, tourbe bon bem S\u00dfro-feffor genfer in feiner gaitjen Vebeutuitg geio\u00fcrbigt, uub bie b\u00f6tlige Huffl\u00e4ruitg folgte rafdj, leib er beg\u00fcnftigt burd) eine gange ffteihe bon \u00a9injelf\u00e4tleu unb fd)toereu \u00a9ptbemien, ioetd>e jal\u00dfreidje Opfer berlangten. \u00a9ine bei* aut meiften ber\u00fcchtigten ift bie bon [pettft\u00e4bt, bei ioetdjer auf 159 \u00a9rfranfungen 28 Oobedf\u00e4He famen. Oie gro\u00dfe Verbreitung bed Vara\u00dften jeigte jener in Hamburg beobachtete gad, too bad bie Hn\u00dfedung berurfadjt ha^ett^e <Sdj ioeiit in Vatparaifo getauft unb to\u00e4hrenb ber lieberfahrt bon ber Scfji\u00dfdinattnfchaft berjehrt toorben toar. Ueberpaupt aber tourbe halb offenbar#, ba\u00df bie fa\u00df audfchlie\u00dflidje OiteHe f\u00fcr bie gmportirung ber Wtrnter in ben \u00e4RenfcEjen bad Sdfioein fei. gu biefem ioerbeit ioir jur\u00fcdfepreu, inbem toil* und n\u00e4her mit ben \u00a9igenfdjaften unb Sebendberh\u00e4ttniffeu ber Orid\u00dfne befannt machen.\nOie gefd)led)t\u00bbreifen Orichiueit ober bie fogenauitten Oarmtrid)inen leben nur im Oarm bed SJteufcheu unb oerfdhiebener S\u00e4ugetiere unb V\u00f6gel, unb \u00dfe oolleitben bort il)i* S\u00f6achdthum, pflaitjen \u00dfd) fort unb gehen nad) unb nad) gu \u00a9ritnbe. Oie S\u00f6eibchen \u00dfnb fetten toenig l\u00e4nger aid 1V2 Sinteit, bie \u00fcMitnchen V* Linien lang. Oad SBachdthunt unb bie Dteife gehen im Oarmfanal fo fchitell oor fid), ba\u00df bie neue \u00a9eiteration fc\u00dfou 5 Oage nad) Einf\u00fchrung bei* alten gefunbeit ioirb. Oie V\u00dfirmdfjen \u00dfnb atfo mit gutem Huge gerabe noch ju erfemteit. Vei beibeit \u00a9efd\u00dfechtern liegt ber iDluiib gerabe am Vorberenbe, oon too aud ber K\u00f6rper bid \u00fcber bie 9J7itte fich gleichm\u00e4\u00dfig Oerbidt, um ooit ba aud gegen bad ftumpf abgerunbete ^interenbe toieber ettoad fd)m\u00e4ter gu toerben. Oie Deffnung, burd) toeld)e bie fd)on im \u00a9ihalter aud; fried)eitbeit \u00a9mbrpone geboren ioerbeit, liegt nicht ioeit oom Vorberenbe; bad Schioaitjenbe bed SCR\u00e4mtdhend ift burch ein\tjapfenf\u00f6rmige ^eroorragungen audgejeid)uet. Oie in ben\nOarm bed 907enfd)en unb getoiffer Ohierc oerfehten Orid>inen gehen nie aud","page":720},{"file":"p0721.txt","language":"de","ocr_de":"^rid^tne.\n721\nbemfelben in bie SJht\u00eafeln \u00fcber, galten fiep aber unter normalen Serh\u00e4ltniffen 5 SBodjen nnb l\u00e4nger in bemfeiben auf, nub bie oon jebern SBeibdjen probucirte Slngapt bon 97ach!ommen \u00efann auf einige \u00a9attfenbe gefd&\u00e4^t merben. $n bem unteren \u00a9hsde be\u00ea l\u00e4ngeren \u00a9djlaudje\u00ea, in beffen oberen \u00a3fyeile bie \u00a9gellen ftd) biiben, liegen bie (Smbrpone bid^t gepa\u00fct an einanber nnb erreichen bie gunt Stu\u00eatritt reifen eine S\u00e4nge bon etma bem 2Q. \u00a9hed einer Sinie. @te oermetlen nur gang furge Beit im 9lufeuthatt3orte ihrer \u00a9tern nnb ihr ^Biograph \u00efann bag \u00fcber ihre erfte Bugenbgeit hanbetnbe Kapitel \u00fcberfchretben:\n\u00a9ie \u00a9ricpinen auf ber ^S\u00e4uberung. \u00a9er Behalt biefeg ^apitelg ift aber ein [ehr unftdjerer. $n bie 23tutgef\u00e4ge fd^einen fie nur augna\u00efjmgmeife gu gelangen, um bon bem Slutftrom meiter fort in entferntere \u00ae\u00f6rpertheile getragen gu merben. 3h^ \u00aeeg d\u00fcrfte oiet; mehr bornehmitch ein freim\u00fctiger in bem fogenannten 23inbegemebe fein, melcheg bie \u00dcDUtgfeln umtleibet nnb burchfe^t. 3s reicher bie Uftugfeln bom SBinbegetoebe umgeben ftnb, befto gr\u00f6\u00dfer ift bie 3lns gahl ber einmanbernben Trichinen, 3ebodj gilt allgemein, ba\u00a7 bie (Siitmanberung in bie bom ffhtmpfe entfernteren \u00a9heile eine biel geringere ift, alg in bie n\u00e4heren. 2im meiften heimgefucht finb bag BmerdjfeU, bie \u00aeaumugfeln, \u00efurg fotdje \u00e4Jhtgfelgruppeit, melche beim S\u00fchnten nnb Stauen gebraucht nnb beft\u00e4nbig ober faft beft\u00e4nbig befdj\u00e4ftigt finb.\n90^an barf annehmen, ba\u00a7 bie i\u00f6emeguug ber SJtugfeln felbfi gum SSor= m\u00e4rtgfornrnen ber manbernben Trichinen beitr\u00e4gt. 9J\u00fct bem (Snbe ber 2\u00f6anberfchaft beginnt bie fperiobe ber\n\u00fcftug\u00efettrichinen. 2Bir taffen \u00fcber biefe geit nnb bie bamit Oerbttnbene (Sinfapfetung SSirchom reben. \u201e2Bemt eine Junge Trichine in eine SJtugfelfafer hineingefrochen ift, fo bemegt fte fid), mie eg fd;eint, in ber Siegel eine gemiffe @trecfe fort. (Sie burdjbricht babei bie feineren Seftanbtheile beg Saferin\u00efjalteg nnb mirft mahr; fchetnlich fdjon baburch gerft\u00f6renb auf bie innere Bufammenfehung ber Safer. SIber eg l\u00e4jgt fiep auch nidjt begmeifeln, bafg fie oon bem Inhalt betreiben felbft \u00a9heile in fleh aufnimmt. (Sie hat SJUtnb,\n(Speifer\u00f6hre nnb \u00a9arm; fie m\u00e4djft im Saufe meniger \u00a9Bodjen um ein SSielfadteg; fte mu\u00a7 alfo Nahrung aufuehmen nnb biefe \u00efann fie nicht anberg moper begiehen, alg aug ber Umgebung, in ber fte ftch befinbet.\nSBeitu fie auf biefe SBeife bie Wlu\u00eafelfub[taug, ben \u00a9eifchftoff un? mittelbar augreift, fo mirft fte gugleidj reigeub auf bie utnliegeuben \u00a9heile.\"\n\u201eUm biefe SBtrfttugen gu oerfteljen, mu\u00a7 man ftch bie Bnfamnten? fehuitg ber \u00cf\u00cfJ\u00ceugfeln oergegeum\u00e4rtigen. (Schon f\u00fcr bag bto\u00a7e Stuge befiehl a\u00fceg T^leifch aug Keinen, parallel neben einanber gelagerten unb burd) ein gavte\u00ea 33inbegemebe gufammengehalteiteu Saferb\u00fcnbeln. Bebeg SS\u00fcnbet l\u00e4\u00a7t ftch mit feinen iftabeln leidet in Heinere 23\u00fcnbeld)en unb biefe mieber in eittgeine Sa[etm gertegen. SDUfroffopifch geigt fid) auch kie eingetne Safer mieber gufammengefeht. Slufgen heftet fie eine firu\u00efturlofe cpltnbrifdje \u00a3>\u00fclle; in biefer liegt ber eigentliche Steifchf\u00efoff, ber feinerfeitg aug Ueinfteu H\u00f6rnchen beftept. \u00a9ie H\u00f6rnchen finb ber S\u00e4nge nad) in Scum oon allerfeinfien S\u00e4ferdjeu (iprimitiofibr\u00fclen), ber SBreite nach in Sonn Oon Bl\u00e4ttchen (Sleifchfdjeiben) aitgeorbnet. \u00dfmifchett ihnen beftubett ftch in Keinen Slbft\u00e4nben gemiffe, mit fernen oerfehene \u00a9ebilbe, bie fogenannten SDHtgfell\u00f6rperchen. \u00a9ie gerft\u00f6renbe \u00a9\u00dfirfung, melche .bie \u00a9riepinen aug\u00fcben, gibt ftch nun\nZaf\u00ffettbevg mb \u00a9djntibt, t\u00fcirbeUofe Stljiere. (Srefcm, S\u00a3)terle\u00f6ett YI.)\t4\u00df\n2Jt\u00e4ntld)ejt bon Trichina spiralia. SSergr\u00f6\u00dfert.","page":721},{"file":"p0722.txt","language":"de","ocr_de":"722\n$a\u00f6 enw\u00fcrnter. \u00fc\u00a3ri<botr uh eli\u00f6 en. \u00a9aitenw\u00fcrmer.\n\u00a7au|>tf5cfjlidj an bem eigentlichen f\u00c7Ietfd^ftoff unb gWar wefentlidj an ben f\u00f4\u00f4rnhen, S\u00dfrimitiopbriEen nnb \u00a9Reiben \u00efunb. \u00a9iefe \u00bberfhwinben tnt gr\u00f6\u00dften \u00ef^etle bet* f\u00c7afer mehr unb mehr, nnb bie leitete magert in bem Verb\u00e4ltni\u00df biefeS \u00a9hwinbett\u00ea ab. \u00a9ie retgenbe 2Birtmtg hingegen tritt am meinen an ber \u00a3\u00fcEe nnb an ben SMfeft\u00f6rper\u00e4jen ferner, am p\u00e4rfften an ber \u00a9teEe, wo ba\u00ea \u00a9hier bauernb liegen bleibt. \u00a9ie \u00a3\u00fcEe \u00bberbidt ph ^ter aEm\u00e4lig, bie ferne ber fXJlu\u00eafel\u00ef\u00f4r^erd^en \u00bbermebren \u00dfh, bie f\u00f6r^ereben felbft \u00bbergr\u00f6\u00dfern fth, gwifhen ihnen lagert fth eine herbere \u00a9ub; pang ab, unb fo entfielt na(b nnb nach um ba\u00ea \u00a9b*er herum eine feftere unb biestere EEaffe, an Weiher man nodj lange bie \u00e4u\u00a7ere \u00f6p\u00fcEe unb bie innere SBudjerung unterfebeiben bann.\"\nw3c gr\u00f6\u00dfer bas> \u00a9b^1' Wirb, um fo mehr roEt e\u00a7 [ich ein, inbem eg fobf; unb \u00a9hwangenbe eintr\u00fcmmt unb Wie eine Ubrfeber fpiralf\u00f6rmig guf ammenge widelt liegt. \u00a9iefe Vorg\u00e4nge btlben ftcb baubtf\u00e4cblicb tu ber 3. bt\u00e9 5. \u00a9Sodfe nah ber Eittwanbernng am\u00a7. Von ba an nimmt bie \u00a9ide ber fapfel mehr unb mehr gu, unb gWar \u00bberbidpet fid) iit\u00eabefonbere ber Inhalt, weniger bie \u00a3\u00fcEe. \u00a9er mittlere SC^eil ber Stapfet, wo eben ba\u00ea aufgeroEte \u00a9hier liegt, erlernt bei\nm\u00e4\u00dfiger Vergr\u00f6\u00dferung Wie eine peEe, tugelige ober eif\u00f6rmige SUtaffe, in melier man ba\u00a7 \u00a9bier beutlih Wabrnimmt. Ueber unb unter bief er \u00a9teEe ftnben [ich in ber Siegel gwei Anh\u00e4nge, Welche bet burhfuEenbem Siebte buntler, bei auffaEenbem Bidpe wei\u00dflich erflehten unb ftcb aEm\u00e4lig \u00bber\u00ab b\u00fcnnen, um in einiger Entfernung mit einem abgerunbeten Srt^inen\u00efaMei. a3ergr\u00df\u00a7ert.\to\u00ee)er a^gepum^ften Enbe aufgub\u00f6ren. \u00a3\u00e4upg haben fte bie\ngr\u00f6\u00dfte \u00bbnlicpeit in ber gorm mit bem SfaSfdfjnitt be3 inneren SlugenWinfeR \u00a9ie ftnb oon febr Oerfcbiebener Bange unb auch an berfelbeu Stapfet nicht feiten ungleich* \u00dfttWeilen fehlen fte gang unb bie St a^fel bilbet ein einfaches \u00a3>\u00bbal, ober fte ift an ben Enben abgepumpft ober felbft eingebr\u00fcdt. \u00a9iefenigen \u00a9peile ber fr\u00fcheren EJWetfafer, Welche \u00fcber fte hinaus liegen, oert\u00fcmmern ingwifhen, bagegen ftebt man in bem umiiegenben Vinbegewebe manchmal eine parle, wie entj\u00fcnblihe Wucherung, felbft mit Entwidtung neuer \u00a9ef\u00e4\u00dfe.\"\n\u201eUeber biefen Umwanblungen \u00bbergeben donate, unb bet noh l\u00e4ngerer Beit nah *>er \u00a9ins Wanberung gefheben Weitere Ver\u00e4nberungen an ben Stapfein. \u00a9ie gew\u00f6bntidjpe ift, ba\u00df Ph SaHfalge ablagern, ober, wie man wohl fagt, ba\u00df bie Stapfein \u00bberlreiben. \u2014 Etimmt bie falfmaffe febr su, fo \u00fchergieht fte enblidfj bas ganse \u00a9hier, unb man tann auh unter bem OTroflop \u00bbon bemfelben nichts mehr wabrnebmen, felbft Wenn eg gang unoerfebrt ift. ES pedt bann in einer Staltfhule, Wie ein Vogetei.\"\nSBie lange bie \u00a9ridpne in biefem \u00bboEtomntenpeit BuPunbe ber Etnlapfelung \u00bberharren tarnt, obue bie gabtgleit gu \u00bberlieren, in einen ^affenben \u00a9armtanal \u00bberfetp, ph fortgupfangen, ift ungewi\u00df. SebenfaES Sapre, \u00bbielleid&t Sabrante. \u00e4Renfcpen unb \u00a9piere, weihe bie p\u00fcrmtfhe unb fhmergbufte franfbeit, \u00bbon ber eine maffenbafte Eiuwattberung \u00bbou \u00a9rtdpueit begleitet ip, \u00fcberpanben buben unb bet betten bie gerp\u00f6rten 3RuSleIfafern but\u00e9 \u00ef\u00efteubilbungen erfe^t ftnb, buben \u00bbon ben \u00bbon ihnen beherbergten \u00a9\u00e4fen leine Weiteren Unbilben gu evbulben. Ein p\u00f6hP intereffanter, hierher geh\u00f6riger gaE ift ber fotgenbe. Sm Sapre 1845 fr\u00fcpp\u00fcdten nah einer \u00a9huloifitation in einer ^rooingialpabt \u00a9ahfenS bie fteben babei beteiligten gfcrfonen in einem \u00a9appaufe. Vhtrp, \u00a9hinten, 2\u00f6ci\u00dfs unb \u00abRotwein u. f. W. Waren aufgetifht. 2lEe fteben ertrantten febr heftig, \u00bbier parbett, unb ba einer achten \u00ab\u00dferfon, weihe nur ein \u00aela\u00ea EtotbWein getrunfen, niht\u00f6 gugefto\u00dfen War, glaubte man an eine Vergiftung burh ben anberen SBein. E3 tarn niht\u00f6 heraus, boh War ber Verbaht gegen ben SOBirtb fo gro\u00df, ba\u00df berfelbe fth gur \u00bbWanberung gen\u00f6tigt fab. \u00bb einer ber \u00a9enefenen 1863 ph eine \u00a9efhwulft am ^alfc operiren lie\u00df, erfannte gkofeffor Sangen^ bed tn bem blo\u00df liegenben EJtu\u00ea\u00efel eine \u00dcJlaffe eingefabfelter \u00a9ridpnen, unb bie ^ranteit^ erfheinungen bei ber \u00bbermeintlihen Vergiftung taffen \u00efaum eine anbere \u00a9eutung als auf Vrihinofe (bie \u00a9rihinenlrauteit) gu.","page":722},{"file":"p0723.txt","language":"de","ocr_de":"Srtdjttte. 5j3ettfdjenttmrm. SBafferMB.\n723\n\u00a9oll bic 2ftu\u00ea!elttidjine gur \u00a9efdjlecBtgreife gelangen, fo tft, womit imfere SDarftcUuitg Begann, bic Verfemung in ben \u00a9arnt\u00efanal be3 SJ\u00ceenfcBen ober geWtffer Spiere not^wenbig. SiacB ben Bi\u00ea^erigen VeoBadjtungen unb VerfucBen tritt biefe le^te (\u00a7ntwicflung\u00a7s unb SeBenlperiobe ein im \u00a9cBWein, ^anindjen, \u00a7a[en, 9Keerf<BWein<Ben, 9Jtau\u00a7, Statte, \u00aeaB\u00df, fputtb, $gel, M6, \u00a9icBelB\u00e4Ber, VauBe, \u00a3rutBaBn, fpau^BuBn. 2>iefe Sifie Wirb WaBrfcBeinticB fiel) nocB feBr oermeBren taffen. 3\u00dfbocB fmbet Bei feinem Vogel eine \u00a9inWanbetung ber jungen Vrut in bie SJht\u00eafeltt ffatt; bon jenen \u00a9\u00e4ugetBi\u00dfren aBer finb bie bem SDtenfcBen regelm\u00e4\u00dfig gur StaBrung btenenben ^anincBen, fpafe unb fRinb nat\u00fcrlicB nur unter gang Befonberen Umft\u00e4nben ber \u00a3ricBinofe au^gefe^t unb f\u00f6nnen f\u00fcglidj al3 eine Duelle ber SXnftecfung f\u00fcr beit SJtenfcBen nicBt angefeBeu Werbern Stile VBelt wei\u00df, ba\u00df bie VorftcBt\u00bbma\u00dfvegeln auf ba3 \u00a9diwetn gu conceutriren ftnb, f\u00fcr biefe\u00ea aBer fcBetneit SJtaul unb Statte, Weldje gelegentlich gefreffen Werben, B\u00e4uftg bie Vermittler ber Slnjtectung gu fein*\n(Sin Bormtofer VeWoBner be3 SJtenfcBen ift ber ^\u00dfeitfcBenWurm (Triahoceplialus dispar), gegen 17 Linien lang. Der oorbere ^\u00f6tpertBeil, We\u00efdjer ben unoerB\u00e4ttni\u00dfm\u00e4\u00dfig langen \u00a9cBlunb entB\u00e4tt, ift Baarf\u00f6rmig, ber Buntere bicf, ftmwpf aBgerunbet* \u00a9ein Vorfomnten \u2014 er B\u00e4tt ftcfj gew\u00f6hnlich im Vlinbbarm auf \u2014 ift eBen fo h\u00e4ufig, trie ba\u00bb be\u00ea \u00a9BulWurme3, unb bie \u00a9elegenheit, feine \u00a9ier guf\u00e4Uig gu betfcBluden, biefetBe. Die (Sier Batten ftcB SJtonate, fa ein Bt\u00e9 gWei 3>aBre lang im VBaffer unb ber \u00a9rbe, wobei bie \u00a9ntwidlung feBr langfam bor ftcB geBn, aucB burcB Wiebers Botte\u00ea \u00a9introcfnen unterBrocBen werben famt. Da e\u00ea, Wie gefagt, B\u00f6chft Wahrscheinlich tft, ba\u00df bie \u00a9ntwictlung oBne \u00dfwifchenwirth aBt\u00e4uft, fo finb alte jene SJt\u00f6glidjteiten ba, Wie beim \u00a9put; Wurm, burcB Drinfeit unreinen VkfferS unb atte jene Keinen Siachl\u00e4fftgteiten, WelcBe aucB ber reinlicBfte SDtenfcB Beim \u00a9ff en unb Drinfen nicBt b\u00f6lltg oermeibet*\n\u00aeurdB manche intereffante \u00a9igenth\u00fcmlich\u00efeit be\u00ea Vaue3 unb ber SeBeit\u00f6Weife ift bie gcm\u00fclte ber \u00a9aiten W\u00fcrmer (Gordiacea) aulgegeidjnet. \u00a9c^ort feit Sfahrhunberten Wirb berjenige \u00a9aitem Wurm, Wetter feit Sinne ben tarnen Gordius aquaticus f\u00fcBrt, in ben naturgefcBichtiidhen \u00a9<Brtften erW\u00e4Bnt* Der wahrfcheiniicB feBr alte, im Volte entftanbene Staute \u201eSBaffertalB\" ift fett 1560 burcB \u00a9e\u00dfner aufBeWaBrt. Sie auff\u00e4lligen Verfchlingungen unb Vertretungen, WelcBe bie VBiere auf bem \u00a9runbe ber \u00a9ew\u00e4ffer eingeln ober gu meBreren Bitten, lie\u00dfen fie mit einem gorbifcBen knoten bergleichen, unb gum gorbifchen knoten geftattete ftdj bem ^aftor \u00a9\u00f6ge in DueblinBurg, bem Verfaffer ber au\u00eagegeicBueten ^aturgefd^id^te ber \u00a9ingeweibeW\u00fcrnter, bie bon uu\u00ea fe^t Mermis genannte \u00a9attung, bereu bunfle, mit \u00a9inWanberuitgen in B\u00fcfetten bers fn\u00fcfifte SeBen^gefc\u00dficBte iBm unlo\u00eaBar fcBieit*\nV3ir unterfcBeiben unter ben \u00a9aitenw\u00fcrmern gWei \u00a9attungen* Von ber einen, Gordius, fornmen Bei un\u00eb meBrere SIrten bor, WelcBe fr\u00fcBer nicBt unterfchieben unb at<\u00a7 Gordius aquaticus, S\u00f6afferfalB gufammengefa\u00dft W\u00fcrben, Die mittlere S\u00e4nge ber SJt\u00e4nndjen Betr\u00e4gt 3 Bil 6 3oII, bocB meffen eingelne \u00fcBer einen gu\u00df. Die mittlere S\u00e4nge ber V5eiBch\u00dfu ift gWifcBen 3 unb 4Ya Soll. \u00aeie Di\u00f6te ber mittelgro\u00dfen SJi\u00e4mtcBen fcBwanft gwifhen % nnb V4 Stnie; bie V3eiBchen finb etwa\u00ea bicfer* Die im 2IHgemeinen Braune f^ctrBe fommt in mancBfacBen Stuancen bor. SDie \u00fcDt\u00e4mtcBen finb burcBgeBenb\u00ea bunfler unb borWtegenb fcBw\u00e4rglid) gef\u00e4rBt, bom gl\u00e4itgenbeit SR\u00e4ufegrau Bt\u00ea gum tiefften, gl\u00e4itgenben VraunfcBwarg, WelcBe\u00ea an einigen ^\u00f4r^erflellen aucB in reine\u00ea \u00a9dBwarg \u00fcBergeBen faun. 2)ie f^arBe ber SBeiBdBen ift ftet\u00ea Beller unb nidBt gt\u00e4ngenb, bom ^faBeUgelB faft Bi\u00ea gum gef\u00e4ttigten \u00a9elBBraun. Stuf ber SJtittellinie be\u00ea VaucBel unb be\u00ea Si\u00fccfetr\u00ea berl\u00e4uft Bet SR\u00e4nncBeit unb 2$eiBdBen ein bunflerer S\u00e4ng^ftreif, ber aucB Bei ben \u00fcBrigen\u00ea bunfeljten \u00dcDt\u00e4nncBen nocB waBnteBmBar ift. UeBer einen $uutt, \u00fcBer ben man am leicBteften SluffcBlu\u00df erBalten gu\n46*","page":723},{"file":"p0724.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00f6rperenbe bon Gordius setiger. SMmtcfjett. aSergr\u00f6fert.\ni^24\tf\u00c7 a b enm\u00fcr m er. \u00a9aitenm\u00fcrmer.\n\u00efonnen meinen follte, ftnb bie \u00a9elehrten noch nicht einig: ob bie \u00a9orbten eine SUtub\u00f6ffituug beft\u00dfen. \u00a9ie ihr entgegengefehte fehlt ficher. Unter fo bemanbten Umft\u00e4nbett ift eg mahr-fcheinlich, ba\u00df bag auggemachfene \u00a9h^r Qar feine W\u00e4hrung Su M nimmt. \u00aeemt an e*ne\n\u00a9rn\u00e4hrnng frei \u00efebenber \u00a9htere ^ur\u00c6) ^lo\u00dfe Hautauffauguug ift nicht gu benfen. \u00a9in allgemeine\u00bb ^enngeichen ber @aG tung Gordius ift bag gabelf\u00f6rmig gehaltene \u00a9chmangenbe beg St\u00e4nncheug.\nSie SBafferf\u00e4lber galten ftc$> im gefchlechtgreifen \u00e4nftanbe in feilten ftehenben unb flie\u00dfenben \u00a9em\u00e4ffern auf. Ueber ihr Sorfomnteu erjagt 0. \u00a9iebolb: \u201eSei einer gootogifc^eu \u00a9rcurfton in bag liebliche SBiefenthal ber fr\u00e4nfifchen \u00a9djmeig unterfuchte ich gmif^en \u00a9treitberg unb Shtggeuborf in einem Keinen engen \u00a9eitenthal bie oon einem auggetrodneten Sache binterlaffenen Aachen unb erbtiefte in biefen ein S\u00dfaar tebenbe \u00a9orbien, meldje mich anfrornten, auf biefe \u00a9hiere meine befonbere Stufmerffamfeit gu richten. Steine St\u00fche btieb nicht\nunbetobnt;bennnachmebrmaligem\u00aeur(hfn(henber oben erm\u00e4hn=\nten Sofalit\u00e4ten erhielt ich f\u00fcnfzig big fechgig @t\u00fccf biefer gaben* mfirmer, \u00a9ie beftanben aug ben beiben Strten Gordius aquaticus unb Gordius s\u00fcbbifurcus, unter benen ftch aber bie erftere nur fetjr foarfam oorfanb. Sei beiben Strten m\u00e4ren bie m\u00e4nnlichen 3nbioibuen bag oorherrfchenbe \u00a9efchlecht. @3 erforberte \u00fcbrigeng bag Slufftnben biefer SBurmer eine gemiffe Stuf merffamf eit, inbem man fte eingetn im auggeftreeften Suftanbe bei ihren tragen, fchtangenf\u00f6rmigen Setoegungen ober gu mehreren in einen Kn\u00e4uel aufgemicfelt, bei ihrer bunflen garbe gmifchen ben oerf (^ebenen, auf beut \u00a9runbe beg SBafferg tiegenben macerirten Wangen* fafern leicht \u00fcberfehen fonnte. Stance ragten gmifchen \u00a9teinen unb SBurgeln nur mit ihrem Sorberleibgenbe beroor ober fteeften an ben Ufern beg Skfferg theilmeife im \u00a9flamme unb maren\nbann noch fehlerer gu bemerfen.\"\t>\t.A\n\u201e2)a ich mu\u00dfte, ba\u00df ich eg hier mit auggetoanberten ^arafiten gu thun hatte, fo fah ich mict\u00bb in ber Umgebung beg guuborteg biefer S\u00df\u00fcrmer nach ihren ehemaligen SEBobnthtereu um unb fonnte and) oerfchiebene Sauffcifer in jenem \u00a9hale bemerfen, oon benen mehrere im Skffer ertruufen lagen; ich brad) allen biefen K\u00e4fern ben Hinterleib auf unb erhielt mirflid) aug einer Feroma melauaria (ogl. glluftr. \u00a9hierleben Sb. VI, 38) einen m\u00e4nnlichen Gordius aquaticus.\"\n\u201eSBie h\u00e4ufig \u00fcbrigeng bie \u00a9orbiaceen in ber Umgebung oon \u00a9treitberg oorfommen, fonnte ich noch aug einem aubern \u00a9runbe entnehmen, \u00a9er gtof\u00f6jalter unb \u00a9aftfeirth im \u00a9orfe \u00a9trat* bera fannte n\u00e4mlich bie gabenm\u00fcrmer, benen ich mit fo oielem Sntereffe nachftnirte recht gut, ba fte, mie er mir mitthcilte, nicht feiten in bem Srunnentroge hinter feinem Haufe gefunben m\u00fcrben, auch mu\u00dfte berfeibe, ba\u00df Mefe \u00a9firmer mit bem laufenben S\u00dfaffer feine\u00bb Sohrenbrunneng bort hinein gelangten, meghatb er feiner \u00a9icnerfchaft gur befonberen\tgemacht, bet bem\nHerbeiholen oon \u00a9rinfmaffer ftetg nachgufeheu, ob nicht ein folder gabenmurrn in bag bem Srnnnenrohr untergehaitene \u00a9ef\u00e4\u00df mit bem SBaffer hineingefp\u00f6lt mortal fet. 3$ nahm hternad) Seraniaffuttg, einige Srunnentroge beg \u00a9orfeg gn unterfuchen, unb erhielt auf tefe . etfe_ noch einige \u00a9orbien.\" o. \u00a9ieboib m\u00fcrbe baburd) in feiner Sermuthung beft\u00e4rft, ba\u00df eine \u00a9ennertu, bie ein mehrere Sott lange\u00bb SBafferfalb abgebrochen hatte, baffeibe mit bem \u00a9rinfmaffer oei*\nfdjludt haben mochte.\t' \u2122 r, gnuotiT\nSi\u00dfie fcEjort oben gefa\u00dft, ftnb bie \u00a9erbten im geWW&Bretfen Suftanbe ntdjt faraftten. ober bringen fte ben graten \u00a3|eit i^re\u00ea \u00abebenst H\u00fc jur lebten S\u00dferiobe in mtbeven tfymn jit. SBn lernten near niebt bie ganje Serwanblung, welche fie habet bur$m<uSen, ftnb aber bur<b bte fronen Scobatbtungen wn \u00e4Jceiffner \u00fcber ba2 \u00a9inwanbern bet Samen in JJnf\u00c4en nutevti\u00e4jtet Werben.","page":724},{"file":"p0725.txt","language":"de","ocr_de":"Safferfa\u00efb. 9J\u00eeerntiS.\n725\nSDte aus bem Ei \u00efriedjenben flehten \u00a9orbten, V35 \u00a3inie lang, ftnb fe|r fonberbare SBefen, tueldje, Jute ber \u00a9eobadjter ftc| auSbr\u00fccft, foinopl burdj i|re \u00e4ufjerft geringe @r\u00f6\u00a7e, tm \u00a9er|\u00e4ltni\u00a7 gu fu\u00dflangen auSgeioadjfenett \u00a9orbiett, alS befonberS burdj i|re \u00a9eftalt unb Drganifation in Erftaunen fepen. cplinbrifdjer Seib befielt auS einem b icier en \u00a9orbertpeile unb einem b\u00fctt; nerett fcpluangartigen Situ lange. 2luS bem Mbe faint eine Ert \u00aeopf perauSgeft\u00fclpt werben, ix>eld>er mitgluei^reh fen non |e fedjs |j\u00e2fdjen be; fe|t ift unb bei beffen o\u00f4\u00fciger Entfaltung no\u00e4j ein porniger fft\u00fcffel perbortritt. \u00e4ltit bte-fer \u00a9emaffnung butdjbopren bie 5Ct)ierd>en guerft ipre Ei;\n|\u00fcde. SDa fte aber gu $un; berten rupig am \u00a9oben beS \u00a9qitariumS liegen blieben unb eS offenbar Juurbe, bafj fte nicpt auf einer \u00a9S\u00e4uberung ipre \u00a9Sirtpe auffudjen, fonbern abwarten W\u00fcrben, bis biefe felbft ftcp ipnen unmittelbar n\u00e4perten, tpat SJteiffner eine \u00fcltenge Farben bon Eintagsfliegen unb gritplingSfiiegeit in bie \u00a9ef\u00e4fge, Worin bie jungen \u00a9orbten fiep befanben, unb bie EhtWanberung ging bor fiel). \u00a9ie fuepett bie garteren \u00a9teilen an ben \u00a9elenfen ber \u00a9eine auf, gw\u00e4ngett ftd) pier burdj ein mit iprem Ipafenapparat geboprteS S\u00f6djelcpen burdj unb fteigen unter l\u00e4ufigem unb fr\u00e4ftigen \u00a9ttS; unb Einft\u00fclpen beS SfopfeS gwifepen ben SltuSf eifafern in ben $\u00fcfen empor, um fiep im gangen K\u00f6rper ber jjnfeftenlaroen gu berbreiten. \u00a9ie ge|en bann in einen \u00dfufianb ber \u00a9upe \u00fcber, inbem fte ftcp \u00e4pnlidj ibie bie dftuSfeltridjinen einfapfeln. SDafj fte f\u00fcr bie garten ^jufeften \u00fcbrigens bureaus bie \u00a9ebeutung ber \u00a9ridjin en laben, ergab ftdj auS ben f\u00e4llen, Jbo nad) EitUbanberung bon etwa 40 jungen \u00a9orbiett bie Farben ber Eintagsfliegen gu \u00a9runbe gingen. \u00a9SaS Jbeiter baS \u00a9cpidfal ber flehten \u00a9Safferf\u00e4lber ift, fonnte biS|er nicpt ermittelt Werben, \u00a9ie ioerbeit p\u00f6djft waprfdjeinlidj mit i|rett \u00a9Sirtpen noc| in attbre \u00a9piere einJuanbern m\u00fcffett.\nSarbe be\u00a7 SBaffertalbeS.\na mit au\u00ebgeftiitytem, b mit eingejogenem @tad)e\u00ef; c jmei (SjemJUare im SSeine ber (Smtag\u00a7fliegen=2arbe.\n\u00a9on ber gweiten \u00a9attung ber \u00a9aitenJb\u00fcrmer, Mermis, leben bie beiben am p\u00e4uftgften beobachteten \u00a9rten, bie Mermis albicans unb nigrescens, in ber feudjten \u00a9artenerbe, \u00a9>ie gr\u00f6\u00dferen \u00a9kibdjen werben 4 bis 4V2 3o\u00fc lang, \u00a9ie erfdjeinen befott; berS im \u00a9ommer nad) n\u00e4chtlichem, Juarmem fliegen an ber Oberfl\u00e4che (\u00a9Surmregen) unb fommett mitunter gu timber; ten unb \u00a9aufenben gum \u00a9orfdjein. SDajg aud| i|r \u00a9er|al; ten^\u00fcr bie \u00a9eobachter nicht am\u00fcfant ift, fann man eriuar; ten. \u00a9ie liegen gew\u00f6pnlidj gufammengerollt ru|ig in ber Erbe, entloeber eingeln ober gu me|rerett in einen Sht\u00e4uel oerwkfelt. \u00a9euept man bie Erbe, in ber man fie |\u00e4lt, fo pflegen fte fid) lattgfam in \u00a9eWegung gu fepett unb einige $eit an ber \u00a9berpdje gu oerweilen. \u00a9egen \u00a9er\u00fc|rungen Wepren fie fic| burdj rafcpere, auSWeidjenbe \u00a9eioeguttgen.\n\u00a9udj im \u00a9Saffer palten fte fiep \u00a9age lang.\n\u00a9on fe|r auffadeuber $ornt ftnb ipre Eter, n\u00e4mlidj liitfeuf\u00f6rmig, mit gWei in Quaften enbt; genbett \u00a9np\u00e4itgeu, \u00a9et Mermis albicans friedjen auS ben im \u00a9ommer gelegten Eiern bie jungen\n(Ster unb Sarben bon Mermis. S\u00dfergrbfert.","page":725},{"file":"p0726.txt","language":"de","ocr_de":"726\nbraiser. ^\u00efattto\u00fcrmer.\nerfi im Kauften gr\u00fc^ja^v au\u00ea. ^RacE) einem Ernten 2\u00efufent\u00ef>a\u00eft in ber (Srbe fud)en fie ^nfeEtens lartoen auf, in beren SeiBe^\u00f4^\u00efe fte ftd? einboljtm 3)abei E\u00f6nnen fie im Serlj\u00e4ltnifj gu i\u00efjrer \u00a9r\u00f6fje toon 5 Linien meite S\u00e4uberungen unternehmen, auch Saume Befteigem \u00a3)emt bie Sartoen fiuben fich nicht feiten in ber im Innern toon Siegeln unb Sirnen leBenben Staupe toon Carpocapsa pomonana. UeBerhaupt aber finben ftch bie 9JlermB ; Sartoen am ^\u00e4ufigften in ben Staupen ooit (Schmetterlingen, aber auch Bei \u00a9erabfl\u00fcglern, K\u00e4fern, .g^eifC\u00fc\u00f6Ierrt unb .fpeufchrecfem $n biefen gieren toerleben bie SIermi\u00ea i^re Bartoengeit, ohne jtdj einguEabfeln; enblidj burchbohreit fte bie $aut ihre\u00ea SUrthe\u00ea, gelangen in bie feudale (Srbe, hauten ftcfj unb pflangen M for^\n\u00c4ra^er (Acantliocephali).\nSDie Araber ober ^aEenm\u00fcrrner geh\u00f6ren alle ber Gattung Echinorliyiichus an unb ftnb geEenngeidjmet burdj einen mit mehreren ober toie\u00efen Leihen toon \u00a3>\u00e4Echen Besten B\u00fcffel\nSfttefen=Sra\u00a3er (Echinorhynchus gigas). a ttot- \u00a9r\u00f6fje; b SSorbetenbe bergr\u00f6&ert.\nSknn berfelbe nicht etma EoIBig ober Euglig aufgetvieben ift, toaS Bei einigen Wirten gefdE)ie^t, fo Eann er toon bem \u00a3\u00a7ier foie ein $anbfchuhftnger ein; unb au\u00eagepfyt focrben, foobei bie nach","page":726},{"file":"p0727.txt","language":"de","ocr_de":"liefen*trader. Stttg erneutes \u00fcber bie i\u00dflattm\u00fcrmer.\n727\nr\u00fcdm\u00e4rtl gerichteten 3$$nd}en. gugleicp ft<h au\u00a7; unb einpafen. ber ?PraU^ett unb Oerbpeit ber Jpantbebedungen unb burd) bte Trennung ber \u00a9efc^Iec^ter ftimmen bte draper mit ben \u00fcbrigen Sftunbm\u00fcrtnem \u00fcberein; ein mefent\u00eficher Unterfd&ieb beftept in bem SJtanget eine\u00ea befonberen SDarm\u00efanaf\u00f4 imb SSerbauung\u00eaapparate\u00e2.\n3m gefd)iec\u00c8)tj\u00a7reifen Buftanbe \u00efeben fie nur im Oarm\u00efanat bon 2Birbe\u00eft|ieren, fo ber gr\u00f6\u00dfte, EcMnorhynclms gigas, bon ber S\u00e4nge mtb Oide be\u00a7 \u00a9pulmunn\u00ea tnt SD\u00fcnnbarm be\u00ea \u00a9chmeine\u00ea. Unt aber an biefen Slufenthaltgort gu gelangen, t)aben fie gang \u00e2^n\u00efid\u00a7e ^S\u00e4uberungen burcpgu\u00ef machen, trie mir jte oben lernten lernten* Ourdj S eu dart meifj man, bajj ber in oerfcpiebenen 'f\u00c7ifc^en gemeine Echinorliynclius proteus feine 3ugenb im Oarm be\u00ea fftohtrebfe\u00ea (Gammarus) gubringt, ber ipn noch bon ber \u00a9ib\u00fclle umfebtoffen oerfhludt. \u00a9in anberer, Echinorliyiiclms polymorphus, Verlangt auB bemfe\u00efben S\u00eereb\u00eadjen feine 25erfepung in ben m\u00e4nneren Seib ber \u00a9nte, um in tbr gum Slbfcplufj feiner \u00a9ntmidetung unb feine\u00ea Seben\u00ealaufe\u00ea gu gelangen. S3ei ren fcpiebenen @eeftfd)en, g. S3, ber \u00a9dmlle, ftnben fidp auf bem Oarmge\u00eft\u00f4fe unb im gel\u00efgemebe um bie Seber im \u00c7ebruar bt\u00e9 Slpril fepr Heine, % bi\u00ea 1 Sinie gro\u00a7e einge\u00efapfe\u00efte draper, beren ^er\u00efunft aber aud) uicpt aufgetl\u00e4rt ift. Oie \u00e4ft\u00f6gliddeit, baf fie non aufjen burd) fpaitt unb gleifd) einbringen, ift meniger borpanben, mie bie anbere, ba\u00a7 jte nom Oarnt aul bie ^S\u00e4uberung angetreten haben unb erft im Oarm eine\u00ea anbereu gifdje\u00ea ober eines SBafferbogelS gu \u00a9rmadjs fenen merben.\nim t\u00e4glichen Seben, burd) augenf\u00e4lligen Stupen ober \u00a9djabeit in aufbringlicpev SBeife belannt merben, orientiren mir uns> nid^t burd) allgemeine ^Betreibungen, me\u00efdje eben eine SDtenge non \u00a9ingelbeobacptungen borau\u00eafepen, fonbern inbem mir jenen SBeg burcpmacpen, auf meicpem bie SBiffenfcpaft gu ihren jgufammenfaffungen gelangt ift. SDajj bie ^lattm\u00fcrmer in ber Siegel fplatte SB\u00fcrmer ftnb, befagt gerabe fo niel, als ba\u00a7 bie Siunbm\u00fcrmer in ber Sieget einen runblicpen K\u00f6rper paben. SDaS \u201ein ber Siegel\" ift ein fehr nothmenbiger 3ufap, benn niele S\u00dflattm\u00fcrmer ftnb auf bem nerticaten SDurdjfcpnitt runb. Sind) mirb bie SSorfteHung nicht befonber\u00ea belebt burdj bie meitere \u00a9rfl\u00e4rwtg, baff bie pattm\u00fcrmer einen meid)en, leichter gerteipdjen K\u00f6rper paben. \u00aea bie meiften ber Sefer maprfcpeintich nie einen S\u00dflattmurm gefehn, ift eS burdj auS nothmenbig, menigften\u00e4 eine Slrt bief er mieberum unglaublich fchmiegfamen gro\u00dfen Slbtpeilung ber nieberett totere guerjt tobt ober lebenbig nor Slugen gu paben. SBir brauchen gl\u00fcdlicher SBeife nicht gu einem in \u00a9pirituS aufbemahrten S3anbmurm gu greifen, fonbern f\u00f6nnen bie gem\u00fcnfcpte S3e!annts fd)aft an gierlidjen unb appetitlichen SBefen in ber fcp\u00f6nen freien Statur machen. SBer in ber Si\u00e2pe bon Oeidjen unb anberen ftehenben \u00a9em\u00e4ffent mopnt, bie mit \u00a9djilf bemachfen ftnb, ober auf beren Oberfl\u00e4che bie breiten SSl\u00e4tter ber Teerofen ftd) miegen, mer gu einem Oadje lufts manbelit \u00efann, beffen SSett mit gr\u00f6\u00a7ern Riefeln unb Sto\u00ef\u00effteinen bebedt ift, ber taffe ftd) bon einem $uitbigeit begleiten, um bort eine Planaria gu fudjen unb in ihr ben plattmurm ber ^\u00dflattm\u00fcrmer angufdjauen. ipier g. O. bei \u00a9rap f\u00f6ntten mir fomohl in ber SJtur al\u00ea in mehreren in biefen Oergftrom einm\u00fcubenben S3\u00e4dhen unb SBiefengem\u00e4ffent eine au\u00eagegeichnete Slrt gu Oaufens ben ftnben. 2\u00dfo ba\u00ea SBaffer nicht fo rei\u00a7enb ift unb bie \u00a9er\u00f6Efieine l\u00e4ngere 3bit ruhig liegen f\u00f6uncn, braucht man gem\u00f6hntid) nur einige urngumenben, um auf ber untern \u00a9eite bie gr\u00fcnliche","page":727},{"file":"p0728.txt","language":"de","ocr_de":"728\n^tatt\u00efD\u00dcrmer. \u00a9trub elto\u00fcrm er.\nober braungnine Planaria gonocephala gu ftnben. \u00dcDie breitere Saudffl\u00e4cpe ober \u00a9ople au ben \u00a9tein gebr\u00fcdt, \u00f6fter ben $opf mit ben oprenartigen \u00a9eitenlappen ein toenig \u00ef\u00fcftenb, gleitet fie \u00fcber ipre Unterlage pin. Stan f\u00f6nnte fie etloa f\u00fcr ein ben Stadtfdjueden oerioaubted \u00a3pier galten,\nanf bie meiften Seobacpter loirb fie aber and) ot)ne n\u00e4here Unterfucpung ben \u00a9inbrud eitted SKuttned maepen, unb oon ber Oerp\u00e4ltut\u00dfm\u00e4\u00dfigen Bartpeit ipred \u00ae\u00f6rperd loirb man oft fiep \u00fcbergeugen, menu man bei bem Serfucpe, mit ben gingent ober einer pincette bie Heineren \u00a9remplare in eine bereitgepaltene glafcpe gu tpun, fie befep\u00e4bigt. Sei folgen unfrei; loi\u00fcigen Berrei\u00dfuttgeit ober einer planm\u00e4\u00dfigen gerglteberung ber erbeuteten panarien getgt ed fid) auep, ba\u00df ipre inneren Organe niefit, loie bei ben meiften Stingeiio\u00fcrmern unb Siunbto\u00fcrmern, in einer mept ober ioeniger ger\u00e4umigen, oom .fpautmudfelfcplaucp umgebenen Seibedp\u00f6ple enthalten, fonbevn oon einer ben gangen K\u00f6rper andf\u00fcHenben flodigen unb faferigen \u00a9ubftang biept umgeben finb. Stau nennt biefe S\u00df\u00fcrmer bedpalb mit einem fautn ttoep etload begetepnenben Flamen \u201eparend)pmat\u00f6d\".\n\u00a9iefelben (Erfahrungen, loie an ber oon und gelo\u00e4plten, im \u00fcbrigen Oeutfcplanb nod) nid^t gefunbenen Panarie, maept man an ben anberen Sitten, an ben Sanblo\u00fcrment, Seberegeln unb \u00e4pnlicpem \u00a9etpier. 9Rid^t ber Slufentpaltdort, niept ber beil\u00e4ufige Umftanb, ob fie auf ober in anberen Spieren fepmaro\u00dfen, fonbent jene auf \u00a9eftalt unb ben San beg\u00fcgltdfen Stertmate geben ihnen ben Slang einer eignen klaffe innerhalb bed \u201e\u00a3ppud\" ber SB\u00fcrmer. SBad aber bie Ser; einigung frei lebenber unb feptnaropenber gamilien angept, fo machen loir an ipnen biefelbe tntereffante unb gum Stacpbenten \u00fcber bie eigentliche Statur biefer Serioanbtfd)aftdoerp\u00e4ltniffe bringenb aufforbernbe S\u00dfaprnepntung, ioie an ben Siunblo\u00fcttnern unb, lote loir oorl\u00e4ufig attbeu; teten, an ben \u00a9geht. Oie Ueberg\u00e4nge finb fo unmetfliep gioifepen freilebenbett formen unb para; fitifdpen, bie prioben freien unb parafitifepen Sehend loecpfeln bei einer unb berfetben Slrt in folcper S\u00dfeife, ba\u00df man ben \u00a9cpt\u00fcffel gur \u00a9rfl\u00e4rung bed \u00a9cpmaropertpumd \u00fcberhaupt ungegtomtgen in ber Slmtapme finbet, ed fei bttrep aUm\u00e4hge Slngelo\u00f6pnung unb Slupaffung entftanben. Ser; loeilen loir nod) einige Slugenblide bei biefen Setracptungen, loelcpe bem \u00a9ruttbe ber Stand); faltigfeit bed Sehend und tt\u00e4per f\u00fcprett foUen, unb nepmen loir bagu eittd ber uttoerf\u00e4nglicpften Seifpiele, ben grefep unb feine parafitifepen @\u00e4fte. \u00a9r beherbergt beren etloa 15 Sitten. Sun finb folgenbe g\u00e4lte m\u00f6glich, \u00a9rfier gall: \u00a9d entftanb auf unbegreifliche, bad pei\u00dft lounberbare SBeife ein grofeppaar unb in ipm fanben ftd) auep gugleidp bie f\u00e4mmtlicpen Saraftten. Breiter ga\u00fc: \u00a9d entftanben, loie S. Slgaffig einmal aufgeftedt pat, ungef\u00e4pr gur felben Beit an oielett Orten, loo bie Sebingungen bagn flip erf\u00fcllten, oiele gr\u00f6fepe unb mit ipnen, in bem einen biefer, in bem anbent jener \u00a9ingetoeibelnutm. Oritter gall: SBeber bie gr\u00f6fepe nodp ipre \u00a9ingetoetbeio\u00fcrmer entftanben pl\u00f6ptiep unb auf unbegreifliche SG\u00f6eife, fonbern bie gr\u00f6fepe burd) adtn\u00e4lige Umbilbung nieberer, fifcp\u00e4pnlicper S\u00f6irbeltpiere, uttb ipre \u00a9ittgeloeibelo\u00fcriner eben fo allm\u00e4lig bttrep Sin; gelo\u00f6pnung anf\u00e4nglich freier SB\u00fcrmer an bie fepmaropenbe Sebendioeife, loobei biefe \u00a9ingeloeibe; lo\u00fcrmer gum Speit fepon in ben anberd gefialteten Sorfaprett ber gr\u00f6fdje, gum Speit erft in ben gr\u00f6fdpen, loie fie fept finb, fiep eingefunben paben m\u00f6gen.\nStur \u00fcber ben br\u00fcten galt l\u00e4\u00dft fiep reben, bie beiben anbern m\u00fcffett geglaubt ioerbett. Oemt auep bie Speorie Oon Slgaffig \u00fcber bie Urfacpen ber \u00a9ntfiepung ttnb ber geograppifdjen Ser; breitung ber Spiere- entbeprt feber ioiffenfcpaftlicpen \u00a9runblage. Um aber gu begreifen, ba\u00df ein \u00a9ingeloeibetourm oot oielen ^aprtaufenben frei lebenbe Sorfapren patte, ifi ed niept gloedtn\u00e4\u00dftg, gleich eine ber complicirteften Sitten in iprern \u00a9ntloidetungdgange ftch Har maepen gu looHett.","page":728},{"file":"p0729.txt","language":"de","ocr_de":"Sf\u00ef\u00efgemetne\u00ea.\n729\ndagegen ift bte Sor\u00dfellung feljr fdau\u00dfbel, tote eine gelegentlich auf ^ifdjen \u00dfdj aufljaltenbe \u00a9gef; art gu einem OoWomtnenen pra\u00dften toerben fann. Stau beule \u00dfdj biefen \u00a9get, bei* bisher in \u00dffdjarmett \u00a9eto\u00e4ffent lebte unb gen\u00f6tigt toar, ba unb bort auf Orot auSgugeljn, tljeiltoetfe in ein pdj\u00df \u00dffdjreichei \u00a9eto\u00e4ffer Oerfej\u00df. \u00a9S toirb fidj eine Variet\u00e4t bilben, toe\u00efdje fo an baS faule Seben auf ben $ifdjen \u00dfdj geto\u00f6ljut, ba\u00df in iljrem \u00a9ru\u00e4hrungS; unb OetoegungSorganiSntuS erhebliche unb oolltomnten ertl\u00e4rbare unb \u00fcorauSgufehenbe Oer\u00e4uberungeu oor ftd) ge\u00efjn. ^Dauert bie Sfolintng bei* Variet\u00e4t unter ben gleichen giinftigeit Oebinguttgen fort, to\u00e4hrenb m\u00f6glicher 2\u00f6eife bie Stammart in ben \u00dffdjarmen \u00a9eto\u00e4ffent ftch mehr unb mehr baS Sdjmarohen hat abgeto\u00f6hnen muffen, fo lann im Saufe bei* ^aljrtaufenbe bie anfangs toenig unterfchiebene Slbart gu einer bttvdj. SebenStoeife unb Sau toohl geleungeichneten neuen Slrt, unb gtoar gun\u00e4djft gu einem Stu\u00dfenfdjmarofcer (\u00a9ctofcara\u00dft) getoorben fein. \u00a9er btefe einfachen (Schlu\u00dffolgerungen gugibt \u2014 unb ettoaS (Stichhaltiges l\u00e4\u00dft ftch in ber Pat nicht eintoerfen \u2014 mu\u00df mit unerbitt; Itcher ^onfegueng f\u00e4mmtlidje harafttifdje \u00a9firmer oon urf^runglich freien formen ableiten. \u00a9\u00fcr bie fhftematifche Slitorbnung ergibt ftch barauS bie bebeutfame Folgerung, ba\u00df bie frei lebeubett \u00a9firmer oor ben para\u00dfttfdjen gu flehen h\u00fcben, in bem Sinne n\u00e4mlich, ba\u00df biefe oon jenen hiftorifd) ableitbar \u00dfnb. Sille \u00a9djmaroher oerlieren in \u00a9olge ihrer SebenStoeife getoiffe \u00e4u\u00dfere unb innere OoHfommenljeiten ihrer frei lebenben Sertoanbten; ihre f\u00e4rben toerben bleicher ober fdjtohtbeu gang, bie OetoegungS; ober SiitneStoerfgeuge fd)r\u00fcmpfen ein ober Oergehen, baS SerOen; fhftem b\u00fc\u00dft feine Reinheit ein, ber \u00a9nt\u00e4hruugSajrparat toirb eiitfadjer, furg unter bett monotoneren f\u00fcr baS Segettren bequemeren Serh\u00e4ltniffeu toirb baS Sebeu felbft unb ber Organismus einfadjer, unb bie niebrigen Organismen \u00dfnb in biefem $a\u00fce nicht bie Oorfahren, fonbent bilben fh\u00e4tere, abgegtoeigte \u00a9pen.\n\u00a9S folgt barauS, ba\u00df totr an bie \u00a9bp unferer klaffe ber pattto\u00fcrmer bie frei lebenben \u00a9trubelto\u00fcrnter gu fteflen haben, toelche gtoar eines PeilS gu ben 3;nfuforien gur\u00fcdgreifen, anbererfeitS aber bie h\u00f6d)fte \u00a9ntfaltuug innerhalb ber klaffe geigen. Slttf fte folgen jene \u201e@aug; to\u00fcrmer\" genannten \u00a9iugetoeibeto\u00fcrmer, auf toelche au\u00dfer beit Strubelto\u00fcrmern and) bie \u00a9rupfie ber egelartigen \u00a9liebertotirmer leitet. Oie SebenStoeife oieler i\u00df toenigftenS eine halb freie, aud) im auSgebilbeteu gu\u00dfanbe, to\u00e4hrenb bei ber brttten Orbnung, ben Oanbto\u00fcrmerit, ber h\u00f6dj\u00dfe \u00a9rab ber S\u00fcdbilbuug, Umbilbuttg unb Serf\u00fcmmerung \u00dfdj geltenb macht.\n\u20acr\u00dfe ik\u00efntung.\nr \u00ab \u00cf\u00bb et!\u00bb item er (Turbellarii).\nS\u00d6eiiu Unr Me oben an ber tappeutPpfpien iplcnuirie begonnenen SJeobadjtungeit toeitev forU fe^en, \u00dfe g. S. frei im \u00a9affer fchtoimmeit laffett, fo f\u00e4llt baS regelm\u00e4\u00dfige \u00dfetige f^ortgleiten ohne fichtbare Suberbetoegungen auf; nur toenn baS pier \u00dfotf ober \u00a9djtoang biegt, ooHf\u00fcljrt ber ^\u00f6r\u00dfer, toie einem Suber entfpredjenb, bie Orpung. OaS Stifrofp geigt nun, ba\u00df bie Panarie \u00fcber unb \u00fcber mit feinften \u00a3\u00e4rd)en bebedt ift, bereu unauSgefehte fchtoingenbe Setoegung ben k\u00f6rbet* ruhig burch baS \u00a9affer gleiten l\u00e4\u00dft. 3n toelcher \u00a9etfe baS \u00a9in\u00dfelien biefer gort* betoegung, gleichfam baS oor Sinter Segen beS \u00a9dji\u00dfeS gefd\u00dfeljt, i\u00df nicht gang \u00eftar. ^ebenfalls erfdjeint ber oon \u00a9\u00efjrenberg geto\u00e4hlte Same gl\u00fcdlich, toelcher an ben oon bem pier erregten unb baffelbe fortto\u00e4hrenb umtreifeubeu \u00a9affer\u00dfrubel erinnert, Oa\u00df bei biefer garten Organifation bie \u00a9trubelto\u00fcrnter Oorg\u00fcgStoeife im \u00a9affer leben, oer\u00dfeht \u00dfd) oon felb\u00df. 3n ftehenben unb \u00dfie\u00dfenbeit \u00a9eto\u00e4ffern trifft man fie an. Seid\u00dfidj im fu\u00dfen \u00a9affer toofjuenb tommen \u00dfe hoch in","page":729},{"file":"p0730.txt","language":"de","ocr_de":"730\nStrubetw\u00fcrmer. \u00a9 chnurw\u00fcrmer.\nitnerfd^\u00f6^fltc^er pile erfi tm \u00e4fteere oor. EBo an irgenb einer BteereSt\u00fcf\u00efe im bratifdhen ober\nreinfatjigen SBaffetf eine Vegetation oon Utoen, Seegr\u00e4fern, Sltgen unb langen fortfommt, ift mit untr\u00fcglicher Sicherheit auch eine Beo\u00f6tterung oon Ourbellarien oorauSgufagen, im \u00a9ilmeere fowolft, Wie unter ben Oropen. Blanche h^ten M nur j^Wifchen ben ^ars ten gweigen ber tilgen auf, tu gefch\u00fc^ten, bem E\u00f6eEenfcalage nid^t fepr anSgefe^ten Suchten; anbere trifft man ^Wifchen ben heften ber garten \u00a9oraEinen unb $attalgen, ^wifdjen benen ihr gebrech* lieber Vorher ben ft\u00e4rfjten Schl\u00e4gen ber Branbmtg troft. SBenn aber eine [teile K\u00fcfte fo br\u00f6cttich ift, ba\u00a7 Vflnnjen ftcJj nicht ans ftebeln tonnen, fo ftnb, bie Strubeiw\u00fcrmer gleichwohl ba, tnbem fte in ben feinften, taum bem Stuge bemertbaren liefen unb Stiffen ftch oerbergen. Stimmt man nun ba$u, ba\u00a7 eine, wenn auch Keine Slbtheilung auf bem Sanbe lebt, too n\u00e4mlich unter Baumrinbe, in Sreibh\u00e4ufern, auf ben Bl\u00e4ttern in feuchten OtopenW\u00e4lbent ihre jpaut oor ber StuStrocfnung gef<h\u00fc|t ift, ja, ba\u00a7 eine Slot bie EtegenW\u00fcrmer in Braftlien unter ber \u00a9rbe auffucht, fo mu\u00a7 man \u00fcber bie Biegfamteit biefer Slrt oon Organismen erftaunen. SBenn bie pfammenfieEung ber pergfpihmauS mit bem \u00a9lephanten ober \u00a9r\u00f6nlanbwal imponirt, fo tonnen Wir auS ben OurbeEarien mit noch oiel anft\u00e4nbigern Berh\u00e4ltniffen aufwarten. \u00a9S gibt eins getne SpecieS ciuS ber Unterorbuung ber Scpnurw\u00fcrmer oon 30 p| S\u00e4nge. Sie oerhalten ftch in biefer Oimenfton $u ben tleins ften etwa wie 45,000 gu 1.\n\u00fflemertine S5ierauge\n(Tetrastemma obscurum). SSergr\u00f6gert.\nbaS pople \u00a9pitinffeiet juv\u00fcct.\nSBenben Wir unS nun $u biefen Scpnurw-\u00fcrmetn (Nemer-tina). Sie h^ben aEe einen auffaEenb geftrecKen, faft nie ganj flachen, fonbent nur an ber V auch feite etwas abgeplatteten K\u00f6rper. Stuf bem Borberenbe tragen fte gew\u00f6hnlich groei Raufen oon Singen. Stm ^opfenbe, gew\u00f6hnlich an ber ttnterfeite, beftnben fi<h \u00a3toei Oeffs nungen; bie eine f\u00fchrt in ben Oarmtanal, bie anbere, obere, in eine jp\u00f6ple, in Weither ein fehr eigent\u00fcmlicher Ei\u00fcffet oerborgen liegt. Oerfelbe tarnt n\u00e4mlich mit gro|er SchneEigteit unb \u00fcbers rafchenb Weit, oft auf bie S\u00e4nge oon $Wei Oritttpeilen beS ganzen OpierS herOorgefto|en Werben unb Wirb als ein Saugorgan benu|t. Bei einer Stn^apt Oon \u00a9attungen (ber Stbtheilung Anopla) tritt bei ber StuSft\u00fcipung beS Et\u00fcffelS eine \u00aeatffpi|e peroor. \u00a9in forg; famer Beobachter biefer Opiere, SJtar Schulde, fah Wieberhott, Wie baS Keine in ber Oftfee oorfommenbe Tetrastemma obscurum, 1 \u00dfoE lang, feinen Et\u00fcffel mit BlipeSfcpneEe bis an baS Stilet heroorftie| unb bamit in bie Et\u00e4pe tommenbe IPpiere, j. B. popfrebfe, oerwunbete. \u201e\u00dfft baS $u ergreifenbe Opter angefpte|t, fo Wirb ber Et\u00fcffel aEm\u00e4lig Wieber jur\u00fcEgebracht, ohne jeboch feine Beute loSjulaffen, unb nun friert bie gan^e Etemertine burdj bie Oermittetft beS Et\u00fcffetS gemachte Oeffuung in baS oerwunbete Opier hinein, um baffelbe aitSgufreffett. Bon f\u00earuftaceen bleibt nur Eltcpt fetten oerfammeln ftch um ein fo gefpie|teS gr\u00f6\u00dferes Bpi er","page":730},{"file":"p0731.txt","language":"de","ocr_de":"i\u00dfterauge. Sftede\u00efie.\n731\nmehrere Sftemettinen, welche Don oerfcpiebenen Seiten ipren Angriff mit bem Ruffel au\u00eafiipten nnb ftd^) bann in bie Oeute tpeilen. Sept gefdpidt miff en fie gut \u00a9inboptung be\u00ea Stilett bie metcpere IBaud^feitc be\u00a7 \u00a3piet3 gu m\u00e4plen.\" S\u00dfir fepen in bet Slbbilbung, mie \u00fcber bem mittleren auf einet Htt Don jpanbgtiff befeftigten Stilet febetfeit\u00ea im \u00c4mtern einet oDaten meutere Dergleichen angclf\u00f6tmige Spieen nntegelm\u00e4\u00a7ig but dp etnanbet liegen, SOtit biefen ifi bet Sdpuurmurm, mie ein ootfidptiger S3ogenfdp\u00fc|e, gut 3teferDe au\u00eager\u00fcf\u00eeet. Sie merben nadp unb nadp Derbraudpt. \u00a93 ift febodp nodf nicht beobadjtet, mie fie an bie Stelle bet ,\u00a3)aupifpi|e treten.\nS\u00dfir benupen biefelbe Slbbilbung, um nodp auf einige mistige Organis fation^oerp\u00e4ltniffe anfmetifam gu mauern Oie beiben im fPopfenbe gelegenen, burcp eine Ouerbr\u00fcde Detbunbenen Slnfcpmedungen mit ben beiben Don il)neu abgepenben unb ben K\u00f6rper in feinet gangen S\u00e4nge burdpgiepenben Stt\u00e4ngen ftnb ba\u00ea S^eroenfpftem, ba3 nadp $orm unb Sage ba\u00a7 Urbilb be\u00a7 Lettens fpftem\u00ea bet \u00a9lieberm\u00fcrmet unb p\u00f6peten \u00a9liebertpiere ift, Oie gefdpl\u00e4ngelten Organe ftnb bie fogenannten 2\u00f6affergef\u00e4\u00a7e, trelche, mit beftimmten SJi\u00fcnbungen beginnenb, ben K\u00f6rper bet ^\u00dflattm\u00fcrrner butchgiehert unb eine befonbere gorrn bet Sltpmung\u00eaorgane Dotfte\u00ef\u00efeu. 93ei ben fdpmato|enben S\u00dflattm\u00fcrmern fdpeinen fie Dagegen af\u00f6 S\u00efbfoubetung\u00eaotgane bermenbet gu fein,\nOie Gattung Tetrastemma, S3ierange \u2014 an metdpe mtr biefe S3emer\u00efungen In\u00efn\u00fcpfen, ift eine bet berbreitetften, beten Heine, gum Xpeit laurn einige Sinien lange Sitten am liebften gmifdjen ben Stlgen ftdp aufpalten,\n(Sine gmeite Slbtpeilnng \u2014 Anopla \u2014 nmfafjt bie maffenlofen \u00a9attungen, b, p. biefenigen opne Stadpel am B\u00fcffel, hierher geb\u00f6ten meutere mit gr\u00f6\u00dferen unb febjt gro\u00dfen Sitten, mie Lineus, Nemertes, Meckelia. SSott leitetet fornmt auf fdplammigem \u00a9ruube unb gmifcpen bet iftafencoralle bie lange, platte unb meifjlidpe Meckelia somatotoma Dot. \u00a93 bebeutet Soma-totoma \u201eDie ipren Seib tpeilenbe\". Unb a\u00ef\u00eferbing\u00ea pat man gem\u00f6pnlidp ben SSerbrufj, ba\u00a7 bie einen bt\u00e9 anbertpalb $ujg langen unb 3 bi\u00ea 4 Sinien breiten \u00a3piere bei bet getingften unfanften S3et\u00fcptitng in St\u00fcde getbredpen. Otefg fdpeint gum \u00a3peil ein miHI\u00fctlidper 31U gu fein, gum Opeil auf fogenannten ifteflerbemegungen gu betupen, nnmiHt\u00fcrlicpen, Dom -Iterbenfp fient au3 am geregten Uampfatttgen \u00dfttfammengiepungen. Oajg Daneben bie SJtu\u00eafeln unb anbete Organe aber an ftdp fept getreipcp ftnb, btaudpt taum befonbetl erm\u00e4pnt gu merben. S3on ben gifcpern, meldpe mit in Oalmatien unb in trieft au3 bet Oucpt Don SDHtggia bie Meekelia somatotoma btadpten, pabe idp fie nie itnbetle|t etpalten, S3ei \u00a9rcurftonen, bie ich felbft unternapm, blieb fte nur peil, menu fte unmittelbar aus> bem \u00fcfteere ifolirt in ein ger\u00e4umige^ \u00a9ef\u00e4fj gebracht m\u00fcrbe. Sie f\u00fcr bie Sammlung m\u00f6glicpft gang gu confetoiten gibt e\u00eb gmei SJtittel; entmebet \u00fcberfcp\u00fcttet man fte, nadp m\u00f6glicpft rupigem Slbgttffe be\u00ea Salgmaffer\u00ea, pl\u00f6|ltd) unb teidplidp mit peifjem Staffer ober mit Spiritus, $dp gebe bet leiteten SOtetpobe namentlidp aitcp f\u00fcr bie Heineren Sdpnutm\u00fctnter ben SSotgug, roeil fie p\u00e4uftg in bem nur einige SeHtttben banernben Oobe\u00bbfampfe ben B\u00fcffel bo\u00fcs fommen ausSftredeu, opne im Stanbe gu fein, tpn miebet gut\u00fcdgugiepen,\n\u00a9ine anbete p\u00e4uftg Dortommenbe SIrt ift bie Meckelia annulata, bie geringelte SJtedelie, fo genannt, meil ipr fdpmugtg gr\u00fcnet K\u00f6rper mit Dielen meinen Gingen gegei^net ift. Sie erreicht bie S\u00e4nge Don 15 3dU. Slucp fie fpeit fept p\u00e4uftg in bet \u00a9efangenfdpaft Dot bem Oobe ipten langen fabenf\u00f6tmigen Ot\u00fcffel au\u00ea, bet bei 6 3dH S\u00e4nge faum eine palbe Sinie bid tt\u00fcrb. SJtan finbet fte am p\u00e4uftgften in \u00c7el\u00ebft\u00fcden, meidpe fcpon butcp anbete boprenbe Spiere mit S\u00f6dpetn unb \u00a9\u00e4ttgen Detfepen ftnb, namentlidp in Sfalfftein unb treibe; audp gtotfdpen ben St\u00f6den bet 3^afencoraUe pat fte ein an SSinbungett teidpe\u00ea Slerfted, ire\u00efdpe\u00e2 mit ipt eine SJtenge anbeter 2B\u00fctmet unb Dots g\u00fcgltdp audp Heiner ^tebfe auffuden. Oa biefe im SJtittelmeete fept gemeine Koralle ftdp leicht bted;en l\u00e4gt, fo ift bie in fabptintpifdpen S3etfdplingttngen in ipt paufenbe \u00e4ftedelie au\u00ea ipt gietm\n9t\u00fcffe\u00efenbe bon Tetrastemma obscurum. S\u00dfergr\u00f6\u00a7ert.","page":731},{"file":"p0732.txt","language":"de","ocr_de":"732\n\u00a9tr\u00fcbet w itrtner. \u00fcbticroftomeett. 9\u00ee\u00ef)a&bocoe\u00efett.\nlid) ficher unoerfehrt he*aui$uhoIen. (Schwieriger ift ei nat\u00fcrlich, too erft fdjWere $antmerf<hl\u00e4ge bie H\u00f6hlungen in ben \u00c7elift\u00fcdeu btoilegen muffen. 2lber auch in biefem 75aUe Wirb bie $agb\noft erleichtert burd) bie Vorarbeiten ber Vohrfdjw\u00e4mnte, Welche, tote loir au feinem Orte fe|en Werben, ben h\u00e4r; teften $atffelfen fo burd^ietjen, ba\u00df er unter ben $in; gern ger\u00f6r\u00f6cfelt.\n(Sin Weiterei @inge|eu in bie rieben bisher befannt geworbenen blrten muffen mir uni t)ier um fo mehr oerfagen, ali bie Seb\u00eaniWeife biefer Spiere eine |otbft einf\u00f6rmige ift nnb bon ihrer (Sntwidlungigefd)id)te auch nur erft einzelne Vruc\u00f6ft\u00fcde erforfdjt m\u00fcrben.\n\u00e4mtfd)en ber Unterorbnung ber (Schnurw\u00fcrmer uitb ber folgenben nehmen ein $\u00dfaa-r Heine Familien mifro; ffopifcher VurbeUarteit eine bermittelnbe (Stellung ein. SDie erfte ift bie OorgugiWeife in ben f\u00fc\u00dfen \u00a9eWaffern bertretene ber ^ lei um nnb er, Microstomeae. 3e! bilbe hier ein Heiner, beitfelben aitgeh\u00f6tigei Vkfeu ab, Wai ich erft f\u00fcr^ich bei \u00a9rah entbedt, nnb bai mir beihalb intereffant ift, weit ei ein b\u00fcher nur bei feebeWohnenbeit OurbeUarten gefunbenei Organ beftfct. $dfj nenne ei bai ein\u00e4ugige \u00a9n g maul, Stenostomum monocelis. SDie enge SDiunb\u00f6ffnung (o) mit bem barauf folgenben engen Sdjlunbe bei geftredtem K\u00f6rper nnb gemiffen an; bereit anatomifdjen \u00a9igenth\u00fcmlichfeiten Weift ei ber \u00a9at; tung Stenostomum ju. SD ai bot* bem \u00e4ftunbe liegenbe helle Vl\u00e4idjen (s) ift ein augenarttgei Organ, m\u00f6glicher Vkife and) ein \u00a9eh\u00f6rWerf^eug nnb War, Wie gefagt, biiher nur bei einigen in ber See lebenben \u00a9attungen befannt. $\u00fcr ben Sfjecialfenner wirb bie oorltegenbe, bei @ra| lebenbe $orm ein Widfommenei gwifdjenglieb gur \u00a9attung Monocelis. 2Bir feheit ferner an unferem Obierdjen ein gefchl\u00e4ngcltei Vkffergef\u00e4\u00df (v), beffen Ver= gWeigungen nur tyz unb ba bei fiarferer Vergr\u00f6\u00dferung beutlid) werben. 2Bai uni aber am meiften interefftrt unb uni bie ^ortpftanjungigefcbicbte ber Mngelwiitmer Nais, Autolytus unb Myrianida itti \u00a9eb\u00e4djtllt\u00df p*\u00dcd; ruft, ift bie ^noipenbilbung am fptnterenbe. 3m 3uni, wo ich bie SChierdjen anhaltenb beobachtete, fanb ich fetten ein \u00a9ingelwefeit, gew\u00f6hnlich ein \u201eVorberthier\" ali \u00c4lter, mit einem \u201efp internier\", ihrer t\u00f6d)terlid)eit ^noipe. SDabei forgt bie SJtutter zugleich auf anbere 2\u00dfeife f\u00fcr bie \u00a9rfaltung ber Slrt, inbem in ihrem fpin; - Sas ein\u00e4ugige (Sngmaut. (stenostomum terleibe ein S\u00dfafet \u00a9er (e) fidjtbar ift. \u2014 SDurd) biefe monocelis).\t^no\u00fcpeitbilbung geidjuet ft<h auch bie anbere nahe oer;\nWanbte \u00a9attung Microstomum aui, Weld)e ali Microstomum lineare im mittleren SDeutfchtanb nnb aud) am Oftfeeftranbe gefitnben Wirb.","page":732},{"file":"p0733.txt","language":"de","ocr_de":"(Sngmau\u00ef. SDtitop|ittt\u00a7. ^roftomunt.\n733\n(Sine gmeite, gmar nur meuige \u00a9pecie\u00ea ent|altenbe, aber burd) i|ren \u00a9au angie|enbe ^amiti\u00e9 bilbet bie Oor gmattgig 3ia|ren bon mtr auf ben $ar\u00f4ern entbetfte \u00a9attung Dinophilus. 3$ faut? mette unb unterfudjte bama\u00ef\u00ea bte niebere \u00a9|iermelt be\u00ea \u00a9teere\u00ab? auf biefen entlegenen \u00a9ilanben, beren ^\u00fcftcnfauna unter bem etm\u00e4rtnenben \u00a9infttt\u00df be\u00ea \u00a9olfftrome\u00ea, gleid) ber bon \u00a9ormegen, eine fe|r reiche ift. SBenn id) gur \u00a9bbegeit bte fe\u00effigett Ufer ber \u00a9ud)t bon \u00a3|or\u00ea\u00ef)aoen abfud^te, mar bte (Srnte an 2Beid)t|ieren unb \u00a9\u00df\u00fcrmern alter 2lrt eine fet)r ergiebige* \u00a9arunter mar ba3 \u00ef\u00eeeitte, btt> eine \u00a9inie tauge 2B\u00fcrtnd)en bon giege\u00ef- ober orangenrot|er $arbe, ba\u00ea gefettig unter \u00a9teilten \u00efebt unb bon allen anbent feiner fUaffe burd) ben \u00a9au feine\u00ea \u00a9armfanaf\u00ea abmeidjt. Sa\u00dft ftd^ biefer einigerma\u00dfen mit bem ber \u00a9djiturm\u00fcrmer berg\u00efeic\u00ef)en, fo ift attd) bie Trennung ber \u00aeefd)\u00efed)ter boit mie lier ein meiterer \u00c7ingergeig f\u00fcr bie \u00a9ermanbtfd)aft. \u00a9ie gange K\u00f6rper? form, ber \u00a9inbrud, ben ba\u00ea \u00a9lier, o|ue t\u00ea n\u00e2|er gu unterfud)en, auf ba\u00ea 9luge mad)t, ift aber ber ber \u00a9attung Yortex att\u00e2 ber fotgenbeit Unterorbnuug. \u00a9er Dinophilus vorticoides fdjeint eine fe|r gro\u00dfe \u00a9erbreitung gu |abeit, ba er and) bei \u00a9fteitbe gefe|ett murbe. (giite anbere 2trt |abe id) an ber mit \u00a9trube\u00efm\u00fcrmern fe|r gefegiteteit f\u00f4\u00fcfte boit \u00a9eapet gefuuben.\n\u00a9ie nun fo\u00efgenbe Unterovbnuitg ber Rhabdocoela enth\u00e4lt faft nur mifroffopifd^e \u00a9trubef? m\u00fcrmer, beren \u00a9armfaita\u00ef ein einfacher \u00a9linbfad ift, in me\u00efd^eit ber \u00a9ingang burd) einen fe|r \u00efrafttgert mu\u00eafut\u00f4fen \u00a9d)tttnb f\u00fc|rt. SBenn id) ba\u00ea 2Bort \u00a9Httbfad |ter gebraud)e, fo mu\u00df id) nad) neueren, fe|r mid)tigen (gutbedungen biefen \u00a9egviff fogleid) etmad mobif\u00efciren. 2ltterbtttg3 \u00dfe|t man bei ben meiften \u00a9|abbocoeIett bie \u00a9a|rung mie in einem \u00a9ad ange|\u00e2uft, attein boit ber \u00a9orftettung, ba\u00df biefer \u00a9ad ftd) mie ber \u00a9tagen eine\u00ea \u00aealbe\u00a7 ober unfer eigner ber|a\u00efte, bas> |ei\u00dft, ein ^o|traum mit eignen, beftimmten \u00a9unbungen fei, mu\u00df man fid) f\u00fcr bie \u00a9te|r? ga|t biefer SB\u00fcrmer to\u00eamac|eit. \u00a9er \u00a9tagen 5 uitb \u00a9armraum ift bietme|r mit einer eimei\u00df? artigen \u00a9taffe erf\u00fcllt, bie einen \u00a9|eit be3 \u00a9rgani\u00eamu\u00eb h\u00fcbet unb gmifd)en meld)e bie \u00a9a|rung gteid)fam |inehtgefd)oben mirb, um boit t|r berbaut gu merben. \u00a9ie \u00a9ntbedmtg ift be3|alb bon 2Bid)tigfeit, meit fie einen meiteren \u00a9eieg giebt f\u00fcr bie guerft bon mir bertretene 5litjtd)t, ba\u00df bie \u00a9trubetm\u00fcrmer bie n\u00e4cf)ften \u00a9ermanbten ber ^nfufovieit feien. \u00a9Sir |aben bei biefen ben fo abmeid)enben \u00a9rn\u00e4l)rungj\u00a7apparat nod) n\u00e4|er feinten gu ternen. (Sine meitere, beiben Staffen, beit 3>ufuforieit unb \u00a9urbeHatiett unb unter biefen befoitber\u00ea ben \u00a9|abbocoeten unb ber fotgenben Uitterorbuung ange|\u00f6rige \u00a9igeut|\u00fcmlid)feit ift, ba\u00df in ber \u00a7aut ung\u00fcltige Heilte ftabf\u00f6rmige Organe Hegen, metd)e eine bei\u00dfeube, ueffetnbe gt\u00fcfftgfeit abgufoitbent fd)einen unb mo|l gut* \u00a9et\u00e4ubung unb \u00a9ergiftung ber gu bem\u00e4ttigenbeit \u00a9eute bienen.\n\u00aeie \u00a9int|eitttng nuferer \u00a9|abbocoeten in $amitieit gefd)ie|t nad) Sage unb \u00a9efd)affen|eit be\u00a7 \u00a9titube^ unb @d)tunbe\u00a3 unb ber fe|r complicitten gmittrigen ^ortpftanguitg\u00eaorgane. 3>n ben meiften g\u00e4lten reicht bie ^eitntni\u00df be3 \u00a9Ceu\u00dfern nid)t au\u00a7, um bie Strt gu beftimmeit, fonbent bie mifvoffot)iftbe Anatomie mu\u00df au\u00ea|etfen. SBir merbeit am beften t|un, an einigen tbbifdjen \u00a9attungen bie gamitiend|araftere gu entmidelit.\n^n \u00efeit|en, \u00a9v\u00e4ben uitb im \u00a9teere leben bie Wirten 001t Prostomum. \u00a9ie tteineit, fe|r agilen \u00ae|ierc|eit |aben iit bem gugefpiftten \u00a9orberettbe einen |eroorft\u00fctpbaren \u00a9\u00fcffet liegen (a), metcper an ben \u00a9\u00fcffel ber \u00a9d}uurmitrmer erinnert, tnbent er gteid) biefent iit einer befonbent \u00a7\u00f6|tung enthalten ift, mit bem \u00a9armfanat nid)t in \u00a9erbiitbuitg fte|t uitb blo\u00df gur \u00a9em\u00e4ttiguitg ber \u00a9eute bient, \u00a9ie \u00a9tunb\u00d6ffnung liegt 0011t \u00a9orberettbe entfernt an ber \u00a9aud|feite, unb au\u00bb i|r faim ba\u00ea mu\u00ebfulofe \u00a9djlunborgan (b) peroortreten, momit bg\u00ea \u00ae|ier ftd) an feine \u00a9eute, namentlid) bie mifroffoptfd)eit lfreb\u00eac|eit an|\u00e4ttgt unb fte au\u00eafaugt. ^n bem bidereu, faft feulen? f\u00f6rmigen Seibe\u00eaeitbe Hegt ein fe|r fdjarfer \u00a9tac|el in einer \u00a9d)eibe, ber mit beit $ortpftaugung3? organeit in \u00a9erbiitbuitg gu fte|eit fd|eint, atteitt, mie man ftd) au jebem \u00a9remplare \u00fcberzeugen","page":733},{"file":"p0734.txt","language":"de","ocr_de":"734\n\u00a9trub'elm\u00fcrnter. S\u00eefyaBbocoe\u00efen. \u00aeenbrocoe\u00efen.\n1. Prostomum. a 3\u00ee\u00fcffet, b SJhtttbBffttUttg tnit \u00a9augorgait. 2. Convoluta. 3. Yortex. SBergr\u00f4fjert.\nfann, offenbar auch gut SSertheibigung gebraust mirb. 3>ch fah befonbetg ifawffa bet einer Slrt, \u00fcae\u00efd^e idj Prostomum furiosum genannt ^abe, trie bag $\u00a3ljter, fomie e\u00ea in eine fritifcbe\nSage \u00efommt, mit bem \u00a9tachet ganj m\u00fcthenb mit ftd^ fiidjt, nicht aubetg, atg eine gefangene SBegpe.\n(Sine gar abfonbet\u00eftche fta\u00eft hat bie (battung Convoluta. 3>nbem n\u00e4mlich bag Strier bie biinnen \u00a9eitentheile beg ffiiJrjjer\u00f4 nach unten umbiegt, nimmt eg bie \u00a7orm einer i\u00dfafnerb\u00fcte an. SDie trichterf\u00f6rmige SSJlunb^\u00f6^be liegt am Sauere unb oor ihr ein S3l\u00e4g<hen, melchegloohl ein (beh\u00f6rm erzeug oorfieHt. ben uorbifctjen SJteeren lebt bie meh; rere Sinien lange, braune Convoluta paradoxa. Slnbere Sitten ftttb aug bem abriatifd^en \u00fclfteere befchrieben. SDag f\u00fc\u00a7e S\u00dfaffer birgt feine.\n\u00dcDUt Ueberge'hung einer ifteihe bon (battungen, melche meift bon mir im SJtittelmeere beobachtet m\u00fcrben, fommen mir gu einer ber mid)tigfien unb artenreichften, Mesostomum. SDie \u00e4ftunb\u00f6ffnung ber meift glatten \u00a3faere liegt am SS auch e, gem\u00f6hnlitf) gientitch in ber \u00dcUtitte, bei q\teinzelnen Sitten oor, bei anbent 'hinter\nh^\tberfeiben. ^n ^er SJcunblmble befinbet\nfid) ein fugltdher \u00a9chlunbfobf, ein fehr mirffameg \u00a7aft= unb \u00a9augorgan, met? djeg $utn Ergreifen unb Slugfaugen lebenber liiere benit^t mirb. (bine ber f\u00fcnften Sitten iff bag % \u00dfoll lang merbenbe Mesostomum Ehren-bergii, im gr\u00fchfaffa unb \u00a9ommer auf \u00fcberfdhmemmten S\u00f6iefen unb in Reichen mit Sehmgruub unb \u00a9djilf unb SSinfcn h\u00e4ufig. Obgleich fo bur<hfW&tig mie (btag, unb fcheinbar h\u00f6chft jerbrechfidh/ ift eg einer ber gefchidteften unb gemanbteften \u00a9djmirnnter. \u00a7\u00fcr gem\u00f6hm lidj burdh\u00e8teht eg ruhig ober mit Oereingelten SBelleitbcmegungen ber ^\u00f6rperr\u00e4nber bag S\u00dfaffer, ober gleitet eg an ben \u00a9tengein ber ^flangen umher. SBirb eg aber geft\u00f6rt, befonberg burch bie unfanfte SSegegnung mit einem heftig anfchmimntenben \u00c4&fer, fo fch\u00fcttelt eg ftch faft gitternb unb fchl\u00e4ngelnb fo fdjnell unb gemanbt, mie bie (bgel. Jp\u00f6chfi intereffant ift bie Slrt, mie eg ftch ber gr\u00f6\u00dferen SDftphwen unb (Stypriben bem\u00e4chtigt, um fte auggufaugen. \u00aeg f\u00e4ngt fte, ungef\u00e4hr fo, mie man mit ber \u00a7anb eine fliege f\u00e4ngt, iitbem eg eine ip\u00f6hle bilbet burch Slnlegen beg ^im terenbeg an bag SSorbereube unb Umbiegen ber \u00a9eitenr\u00e4nber. 3werft tobt ber gefangene f\u00earebg gemaltig, halb aber gelingt eg bem Mesostomum, an ben (befangenen ben m\u00e4chtigen \u00a9d&lunbfohf angufehen. \u00aeie SSefreiunggoerfuche ber \u00a3>aph$ie taffen bann halb nach, fein SSamphr ftredft ftch mteber \u00e4ug unb ich fab oft, mie ein gmeiteg Mesostomum fich hingugefeUte unb oom \u00a9ieger frieb; lieh einen SSeutetheit abbefam.\n(bitte ber auffaUenbften formen h<tt bag brei big f\u00fcnf Sinien lange gelbbraune Mesostomum tetragonum, bag ich an ber (Slbe nad) Ueberfdhmemmttngeu in fleinen, m\u00e4hreub beg \u00a9omtnerg\nMesostonnim tetragonum. 33ergr\u00f6\u00a7ert.","page":734},{"file":"p0735.txt","language":"de","ocr_de":"(gonboluta. \u00fcDiefofiontum. Vorte\u00e7.\n735\nau\u00eatrodnenBen Seidjen fanB. Sie Sage Ber BeiBen fepmatgen Slugenflede unB Be\u00ea \u00fcGunBe\u00ea ift frie Bei Mesostommn Ehrenbergii. 2Xuc^ erfc\u00ef)etnt Ba\u00ea Spier, menn man e\u00a7 in einem Uprgl\u00e2\u00eacpen mit inenig EBaffer BeBedt BeoBacptet, gan^ B\u00fcnit unB f\u00efad^, fomie e\u00ea aber frei fdpmimmt, fielen bon Bern K\u00f6rper feBerfeitS jmei ftoffenartige Sappen aB, meldpe bon Bern gugefpipten VorBerenBe nadp Bern eBenfaE\u00ea fpi^en Sdpmange berlanfen nnB meEeitf\u00f6rrnig fidp Belegen. Sa Biefe unB Bie meijten anBeren Sitten bon Mcsostomum nnB anBeren GpaBBoeoelen in tempor\u00e4r au\u00eatrodnenBen \u00a9em\u00e4ffern fid) aufpalten, fo mirB man bermutpen, Baff f\u00fcr ipre \u00a9rpaltung eBenfo geforgt ift, frie f\u00fcr .Biejenige Ber nieBeren \u00aereBfe, Bie mit ipnen parnmen borfommen unB eBenfaE3 nadp UeBetfcpmemmungen nnB Gegengriffen mie auf nnnat\u00fcrlidpe ESeife perborge^anBert erfcpeinen. Stncp Bie GpaBBoeoelen legen partfcpalige Sauereter, meldpe Bie \u00a9ntmidlung\u00eaf\u00e2pig\u00efeit lange Bemaprem ^cp paBe einige Sitten in \u00abeinen ^Pf\u00fcpen bon einigen DuaBratfuff 3im\u00a7Bepnung gefunBen, Ben VoBen au3 BenfelBen, nacpBem er im peiffen Sommer modpenlang au\u00eageBorrt mar, nadp dpaufe getragen, Bann Bie Barin entpaltenen (gier etne\u00ea Mesostomum au\u00eagelefen nnB Bnrdp UeBetgieffeit mit S\u00dfaffer Binnen einigen Sagen gut (gntmic\u00eflung geBracpt. Sie (gier Ber meiften SGefoftomeen finB fdpeiBenf\u00f6rmig, mit einer mittleren Vertiefung.\nVei mandpen BilBen fiep ptmeilig meidpfcpaltge, Burdpfidpttge (Sier, au3 Benen Bie jungen, meldpe Bei Ben GpaBBoeoelen nie eine VermanBInng Bnrdpmadpen, fepon im SJtutterleiBe au^frieepem $nr eine anBere \u00a9amilie ift Yortex Bie maffgeBenBe \u00a9attung, mit tonnenf\u00f6rmigem, mu\u00ea\u00efu= lofent SdplunBe, meldper pinter Ber, an Ber Vandpfeite Be\u00ea VorBerenBe\u00ea BefinBlidpen SGnnB\u00f6ffnung liegt. Sie Votter=Sitten \u00fcBerfdpreiten, fo gn fagen, Bie mifroffopifdpe \u00a9t\u00f6ffe nidpt, ma\u00ea fo bieX petjgen miE, Baff Bie gr\u00f6\u00dferen Sitten f\u00fcr Ben Kenner nodp mit Bloffen Singen px ernennen finB. 3n Biefem $aEe BeftnBet fiep \u00a3. V. Ber bie\u00efberBreitete Yortex truncatus, bon Br\u00e4unlicpfcpmarjer g\u00e4rBitng, mit aBgefiuptem VorBerenBe, unB Ber fdp\u00f6ne gr\u00fcne Y. viridis, Ber gefeEig \u00efeBt, eine\u00eb Ber nidpt japlreidpen nieBeren Spiere, Beten gr\u00fcne garBe Burcp Sinp\u00e4ufung Ber auep Bie \u00a7Pflanjem melt gur SIugenmeiBe maepenBeu \u00a9ploropppEf\u00f6tpetdpen perborgernfen mitB. Sittcp einen i|3arafiten paBen mir au3 Ber'Bern Yortex fiep anfdplie\u00a7enBen \u00a9nippe gu Begeicpnen, Anoplodium, melcped Spiercpen in Ber SeiBe\u00eapopIe Ber j$u Ben Stadpelp\u00e4ntern gep\u00f6rigen jpolotpntien fiep aufp\u00e4lt.\n' Bu0^nglid)er, meit gr\u00f6\u00dfer, finB Bie SGitglieBer Ber Britten UnterorBnung, Bereit fpfiematifdper Game Dendrocoela Bie merfrn\u00fcrBige Baumartige, ber\u00e4fielte gorm ipre\u00ea Sarmfanal\u00ea Bejeicpnet. \u00a9ine an Ber Vaucpfeite gelegene Oeffnnng f\u00fcprt in eine \u00a3>\u00f6ple, morin im BuftanBe Ber Gupe\nUmri\u00df einer \u00aeettbrocoele. 6/i bergr\u00f6fjert.\ng\u00e4it^Iid) jur\u00fcefge^ogen ein \u00e4u\u00a7erfl BepnBare\u00a3 SdplnnBorgan liegt. SaffelBe mirB, foBalB Ba\u00ea Spier fiep gnm Treffen anfdpicft, perborgeftredt unB madpt Ben \u00a9inBrud, aB\u00a7 oB e\u00a3 f\u00fcr ftep leBenBig m\u00e4re. Bumal menn e3 Bei Ber anatomifepeit Unterfudpnng gan\u00a7 ifotirt morBen ifi, fiept Biefer ScpIunBr\u00fcffel au\u00ea mie ein felBfi\u00e4nBiger meipdper S\u00dfunn; er fept Bann n\u00e4mtidp feine Vemegnngen","page":735},{"file":"p0736.txt","language":"de","ocr_de":"736\nStrub elm\u00fcrttter. \u00a9enbrocoelen.\ngeraume \u00dfeit fort, \u00f6ffnet fid) unb ftludt unb ftlingt not* \u00a9er an biefen \u00a9tlunb fit anfe^enbe \u00a9armfanat, richtiger gejagt, S3etbauunggrattm befielt au3 einem nat born unb gmei ftdj feitlit nat hinten erftredenben .fpaupt\u00e4ften mit einer gr\u00f6\u00dferen ober geringeren \u00dfaljl bon dteben\u00e4ften unb SSergmeiguugen, treibe ade blinb enbigem\nSSott ben in nuferen fiifen \u00a9em\u00e4ffern Oorfommenbett \u00a9enbrocoelett f\u00f6mten mir ade mit gmei Singen auf bem borberen \u00a9nbe oerfehenett gut* \u00a9attung Planaria gieren, \u00a9ine ber gr\u00f6ften, 1 \u00dfod lang merbenbe ift bie mil<b>mei\u00a7e ^lanarie (PI. lactea), melte, mie faft ade \u00fcbrigen, unter \u00a9teilten, gmiften ben \u00a9djilfbl\u00e4ttern unb an ber Unterfeite ber \u00a9eerofenbl\u00e4tter fit aufh\u00e4lt. \u00a9ie eignet fid) befottber\u00ea, um fid) an i\u00efjr, ohne fte gu berieten, ben bergmeigten \u00a9arm gur Slnftaitung gu bringen, \u00a9r flimmert ft on bei anffadeubem tiefste ftm\u00e4rglit burt unb mirb flarer, menn man ba\u00a7 \u00a9hier in einem \u00a9lafe bei burt ft Zubern \u00a3idjte mit ber \u00a3uf>e muftert. Slut barin ftiieft fie ft ihren \u00a9tmefteru an, ba\u00a7 fte bie \u00a9ier in einem rnnb\u00fcdjen \u00a9ocon, bon ber \u00a9r\u00f6fje eine\u00ea flatten \u00a9tednab elf o|>fe3 neben ftd) an ben \u00a9teinen unb ^flangeu befeftigt S3i3 bor menigen fahren hielt man ade braunen, im mittleren unb f\u00fcbliten \u00a9eutftlanb beobatteten gdanatien f\u00fcr eine Slrt, Planaria torva. 3t habe gezeigt, bafj aufjer jener ft on oben erm\u00e4hnten PI. gono-cepdala minbeftem\u00a7 brei betriebene braune Sitten bei un\u00a3 bortommen, fenntltt an ber \u00e4u\u00dferen gorm unb namentlich an fonftanten anatomiften SSerftiebenheiten. 3ht Verhalten im freien unb\tin\tber\t\u00a9efangenfdjaft ift fehl* intereffaut.\t\u00a9obalb man fte in\tba\u00ea Slquatium gefegt ^at,\nftnb\tfte\teinige\t\u00dfeit unruhig unb ftmirnrnen hin\tunb her, bann fudjen\tfte bie bunfelften\tSSetftede\nauf unb berhalten ftch m\u00f6glidjft ftid unb bemegung\u00ea\u00efo\u00ea.\n\u00a9ief gilt auch bon unferer gmeiten einheimifchen \u00a9attung, bem SStelauge (Polycelis). \u00a9ie Heinere, 3 bi\u00ab 5 Sinien lange Polycelis nigra ift in ber \u00a9bene unb in fieljenbeu \u00a9em\u00e4ffern fehr gemein unb theilt mit ber anberen Slrt bie SSiel\u00e4ugigfeit. \u00a9et gange d\u00eeanb be\u00ea SSorberenbe\u00ea ift mit einer Dteihe bon 30 bt\u00e9 50 Singen befe^t. Sim \u00efj\u00e2uftgften ift bie born breite unb abgerunbete P. nigra gang ftmarg; baneben fommt eine br\u00e4unliche Slbart bor. \u00a9ie attbere Slrt, ba3 geh\u00f6rnte SSielauge (P. cornuta), h\u00e4lt ftch borgug\u00eameife in ben fchned fliefenben, f\u00fchlen unb f\u00abhaltigen \u00a9ebirg\u00eam\u00e2ffern auf, unb ift g. S3, in ben SSadjen ber fteiriften S3erge unb \u00a9ebirge rnidioneitmet\u00e9 borhanben. Sluch auf bem 33h^rtnger SBalbe m\u00fcrbe jte gefunben. \u00a9ie ift eine ber gierlid)fien unb f^lanfften unter i\u00efjre\u00ea \u00a9leichen, au^gegeitnet bur\u00abh gmei f\u00fchlerartige \u00c6obf\u00efabbett, melche ihr gro\u00a7e Slehnlichfeit mit gemiffen Staftf\u00abhneden berleil)en. \u00a9inmal, als i\u00abh gahlreiche\t\u00a9remflare biefer\tSlrt be\u00ea\nSlbenb\u00eb in einem \u00a9lafe nach\t^aufe geholt hatte,\tmar am anberen\tborgen\nba\u00ea \u00a9ef\u00e4f mie mit \u00a9biititegemeben burtgogen, an benen bie $\u00dffanarien umher* glitten. \u00a9iefe \u00a7\u00e4ute founten nur bon ben \u00a9hierett abgefonbert fein, unb e\u00ea ift gu bermuthen, ba\u00a7 e\u00a7 bui*t eine biefer Slrt eigent\u00fcmliche, am S3aute fich \u00f6ffttenbe \u00a9t\u00fcfe geftieljt*\n\u00a9er an bie 6efd)i*iebeneit gemeinen Slrten ftch anfd)lie\u00a7enbeit formen ftnb gemi\u00a7 \u00fcber bie gange \u00a9rbe berbreitet uueiibli\u00abh biele. 3t fbnnte menigftewS in \u00a9orftt unb \u00a9ephalonien auf mettigeit \u00a9rcutfioiten mehrere neue hinguf\u00fcgen. \u00a9inen meit gr\u00f6\u00dferen Steitthmu bietet aber attd) hier ba\u00f6 SJteer. \u00a9ie @ee; |)tanarien fchliegen fit nur gitrn geringften \u00efhede enger an bie oben gefdjid berten \u00a9attungeu an. \u00a9ie midjtigften Slbmeid)uttgen begiel)en fid) auf ba\u00ea\njroiyceiis laevig^t\u00bb.\tt\na bag ganse \u00a3t)ier, auatomifd&e \u00a9etail ber gortpflangung^orgaue. S3ei ben meiften finbett ftd) auf c bte stugen=Raufen. ^ \u2019m j)er gi^e be\u00ea SSorbereube\u00ea gahlrei\u00abhe Slugett, nicht bodfommett\nfhmmetrifch, f\u00fcr jebe \u00a9pecie\u00ea aber hoch in d)arafteriftifd)er \u00a9rbnttng in gmei Raufen. \u00a7aft immer ift ber K\u00f6rper fehr ^latt unb breit, oft burchfd)einenb unb fd)\u00f6tt gef\u00e4rbt, \u00a9ie thieve fehett fo gart au3, baf man faum begreift, mie fte oft unter bem ftmadjen \u00a9d)uhe einiger \u00a9augftreifen bem SBedenfchlage miberftehen f\u00f6mten. 3t h^be mit mit ihrer 33eobattuug l\u00e4ngere \u00dfcit bei meinem Slufenthalte in","page":736},{"file":"p0737.txt","language":"de","ocr_de":"i\u00dftanaria. ifSotpceliS. (Seoptana. @eobe\u00a7muS.\n737\n\u00a9eppalonien abgegeben, Oie Stabt SlCrgofioIt liegt an einem, in feinem blinben \u00a9ube ftd^ fe^r bet*; flacpenbeit \u00a9\u00eeeerbufen, beffen \u00a9runb bic^t bebecft ifl mit Scpm\u00e4mmen nnb Oaitgeu. lief? mir *mr<h einen barin perurnmatenben gifler einen Raufen Oang perauSmerfen, nap tu benfelben opne alle \u00a9orgfatt gepatft mit in bie ttBopnung nnb tbat bann Heinere ^artieen in ein @ef\u00e4\u00a7. \u00a9acp menigeu \u00a9iinuten tarnen bie \u00a9laitarien unberfeprt perborgefcpmommen. Opne grage geh\u00f6ren biefe \u00a9attungeu (Thysanozoon, Leptoplana etc.) gu ben lieblicpften ber \u00a9leereSbemopner. Sie beginnen febocp erfi im \u00a9littelmeere mit einer gr\u00f6feren \u00a9iancpfaltigfeit nnb berteipeu mit anberen nieberen Organismen ben flafftfcpen Ufern bon Neapel nnb (Sicilien f\u00fcr ben \u00a9aturforfcper noch eine befonbere SlngiehungSfraft. Studp bie ftittc \u00a9ai bon \u00a9ittafranca bei \u00a9igga l\u00e4\u00dft ben greunb biefer nieberen, berborgenen 3T^terit>e\u00eft nie leer an ben oben Straub bei* (Stabt \u00a9igga gitr\u00fcttfepren. SLUit bieten fcp\u00f6nen formen auS ben f\u00fcblid^en \u00a9leeren bat unS Sep mar b a befamtt gemalt.\n@ine befonbere \u00a9rm\u00e4puung Oerbienen bie Sanbplanarien, mefcpe bort\u00e4ufig unter bem tarnen Geoplana gufammengefa\u00a7t merben. Schon im h\u00f6rigen ^aprpunbert entbectte ber ber\u00fchmte b\u00e4nifcpe \u00dfootog Otto griebricp M\u00fctter eine auf bem Sanbe unter Steinen in feuchter \u00a9rbe tebenbe Sfrt, melcpe er \u00a3anbplattarie, Planaria terrestris, nannte. Oiefelbe beftpt einen faft chlinbrifcpen, nur bon ber S\u00f6auchfeite etmaS abgeplatteten, 8 Sinien langen, % Linien breiten K\u00f6rper, ift oben fcpm\u00e4rgticb grau, unten mei\u00a7 gef\u00e4rbt unb l\u00e4\u00dft am borberen \u00a9nbe gmei Steine fcbmarge SlugenftecSe erfennen. \u00a9ur menige \u00a9late m\u00fcrbe biefeS \u00a9pier in \u00c7ranfreicp unb Oeutfcp; tanb mieber gefunben, unb offenbar ftnb biefe gem\u00e4figten Striche gerabe biefen \u00a9kfen nicht g\u00fcnftig. \u00a9ur noch eine einzige Species ift in Oeutfcplanb entbecft morbeit unb gmar gu \u00a9iefeit in \u00a9turnen; topfen - beS S\u00dfarmpaufeS beS botanifchen \u00a9artenS, befchrieben als Geodesmus bilineatus. \u00a9tenu bie \u00a9rbe in ben \u00a9lumeut\u00f6pfen nicht feucht genug ift, triebt baS \u00a9pier in bie \u00a9iefe, fobalb aber bie \u00a9rbe bon \u00a9euem begoffen mirb, fontmt eS mieber an bie Oberfl\u00e4che,\tGeodesmus bumeatus.\nmit bem \u00a9orberf\u00f6rper nach ber Umgebung taftenb. Oie gr\u00f6\u00dften\n\u00a9template ftnb 5 Linien lang. Oer \u00a9\u00fccfeit ift fcpmugiggelb gef\u00e4rbt unb enth\u00e4lt noch eine gmeite marmorirte rothbraune Narbung. Sluferbem fiept man am \u00a9ttcfeu gmei neben eiitanber tiegenbe, burch ben gangen K\u00f6rper bertaufenbe, ebenfalls rothbraun gef\u00e4rbte Linien unb einen in ber \u00a9litte beS K\u00f6rpers liegenben buuften fylect; biefer leptere entfpricht ber Sage beS Schtunb; r\u00fcffelS. Oie beiben Singen am ^opfenbe ftnb fehr marfirt.\nOer Slrmutp an biefen formen bei unS gegen\u00fcber \u201ehaben unS/;, fagt \u00a9l\u00e4r Schutte, \u201ebte Reifen beS engtifcpen ^orfcperS \u00a9hartes Oarmin mit einer reichen gauna bon Sanbptanarien in ben feuchten Urmalbregionen S\u00fcbanterifaS befannt gemacht, \u00a9tuffte gun\u00e4cpft bie \u00a9igeuth\u00fcmticp; feit beS \u00a9otfommenS \u00fcberrafchen, ba\u00df SB\u00fcrmer auS ber Orbnung ber \u00a9urbellatien, bie mir in unferen \u00a9egenben nur im S\u00f6affer gu ftnbeit gemohut ftnb), unb melche ihres \u00e4u\u00dferft meieren, garten unb aller feften St\u00fcpeit entbehrenben ^\u00f6rperpareitchpmS mitten anSfcplieftticp in biefem Stabium gu leben beftimmt gu fein fcheinen, in gasreichen Sitten als \u00a3anbbemopnet auftreten, fo m\u00fcrbe nicht mettiger nufer $ntereffe in Slnfprucp genommen burch bie Eingaben \u00fcber bie anfepnlicpe \u00a9r\u00f6\u00dfe biefer \u00a9piere, beit bunten Sarbenfcpmucf, bie nemertinenartige \u00a9eftalt berbuttben mit ber inneren Organifation ber Canarien nuferer fu\u00dfett \u00a9em\u00e4ffet\". OaS \u00a9erlangen nach n\u00e4heren \u00a9littpeilungen \u00fcber bie \u00a9aturgefepiepte biefer Utmalbbemoptter m\u00fcrbe, fomeit eS tpm unter beit befepr\u00e4nften \u00a9erp\u00e4ltniffeit eines mit ber Strt fiep aitf\u00e4fftg maepenben SluSmanbererS m\u00f6glich mar, burch unferen ^reuitb $r. \u00a9l\u00fcller befriebigt, bet breigepn Sitten ber merfm\u00fcrbigeit \u00a3anbplanarien tpeilS in ber \u00a9\u00e4pe ber \u00a9oloitie \u00a9lumenau, tpeilS in OeSterro beobachtete. Sie \u00a3 af penser g unb \u00a9djrnibt, toirMIofe Spiere. (Sreljm, S\u00c7ierleBen VI.)\t47","page":737},{"file":"p0738.txt","language":"de","ocr_de":"738\n\u00a9trubelm\u00fcrmer. Sanb* unb \u00a9rbpanarien. \u00a9augm\u00fcrmer.\nlieben m\u00e4pig fernste Orte, unter \u00a3otg, fftinbe, \u00a9teinen, gmipeu Ol\u00e4tteru ber Oromeliaeeen, bocp nid^t in bem bafelbp angefammelten S\u00dfaffer. \u00a3agg feinen fie gu rpen, iRadpg utpergupmeifen. Oer beutpe \u00a9oftor ber SRebicitt unb $$ilofo$te im Urmalbe mollte pd) oergemiffern, ob bie \u00a3anbpanariett, mie ihre Oermanbten im SSaffer, auf ber ^\u00f6rperoberp\u00e4che glimmerhaare tragen. \u201e3n \u00a9rmaugelung eineg SR\u00fcrcffepg, Prieb er, betreute p, eitteg \u00a9rperimenteg in g. 9D7\u00fcIler^ ^bbpotogipen Oor\u00efefungeu mp erinuernb*), ein vept gropeg \u00a9rempar ber Geoplana rufiventris mit ein menig Rrromrootmehl nnb fab nun biefeg auf bem 3i\u00fcdeit pdj Confiant Oorm\u00e4rtg unb babei bigmeilen etmag nad) aupen, auf ber Oaucpfeite hinterm\u00e4rtg fp fortbemegen, moburdj bie \u00a9riffettg ber glimmerhaare auper \u00e4meifel gepellt peint.\" (gin gang befonbereg Sntereffe bot bie uuterirbifd) lebenbe Geoplana subterranea, \u201einbeftt pe ben $reig ber Sebengbebinguttgen,. unter benen biefer ^perform gu bepeben gepattet ip, aufg neue erweitert geigt. Dtadjbem man ffRattm\u00fcrmer in bem \u00ee\u00efaren \u00a9uellmaffer ber \u00a9ebirge, unter ben \u00a9teilten ber \u00a9ee\u00ef\u00fcpe, trie au ben putbenben \u00a9angeit mitten int Weltmeere gefunben, nachbem fp bie 2tug[pt auf eine repe tobpanarienfauna er\u00f6ffnet $at, bie im feuchten 2Roofe, unter \u00a9teinen unb Einheit pd) birgt unb big in bie 2Bipel beg llrmalbeg aufpeigt, mo pe gtoipen ben padpigen Ol\u00e4ttern ber Orcmelien ein petg feupteg 2Ifp pnbet \u2014 fo \u00efomntett nun aip \u00a9rbpanarien gum OorPein, \u00a9enoffen ber Sfiegenm\u00fcrmer unb \u00a9ngerlinge. 3>n begeicbnenbem \u00a9egenfabe gu ihren \u00fcber bet \u00a9rbe lebenben farbigen, augenrepen \u00a9attnngggenoffen ip biefe im \u00a9unfein baufeitbe \u00a9eopana ebne garbenfdjmncf unb garbenjtnit, mildjmeip unb augenlog. 3m .fpabitug entfernt pdj biefe 3trt mep alg irgenb eine oon ber tpipen panartenform. 3h** glepm\u00e4pig febmater, feljr langer, an ben \u00a9\u00fcben abgeruubeter K\u00f6rper, ber bei einer t\u00e4tige oon 2 big 3, felbp \u00fcber 4 3\u00b0^ \u00efaum bie Oreite oon % Sinie erreipt, gibt ihr ootlp\u00e4nbig bag Slnfeljen einer sJtemeriine. \u00a9ag \u00a9per lebt befonberg in loderetn, fanbigem, aber auch in pmerem gpeu &hmbobett in \u00a9efeil-paft eineg 3begenmurnteg (Lumbricus coretbrurus). \u00a9g mag befrembett, bap ein fo mepeg \u00a9perdjeit, bag \u00efaum leife Oer\u00fcbrung Oertr\u00e4gt, in biefem SRebium eriffiren unb pp 2Bege bahnen \u00efonne. \u00a9iefe \u00a9djmierigfeit X\u00f6fen bie SRegeitm\u00fcrmer, bie beit Oobeu fo burdjm\u00fchlett, bap er mie ein \u00a9djmamnt oon glatten \u00a9\u00e4ugen oerpiebener SBeite in allen iRptuugen burdjfep ip. 3uin Oan\u00ef baf\u00fcr merben bie iRegenm\u00fcrtner oon bem ptattmurrn aufgefreffeu ober oietmehr auggefogen. \u00a9iefe 2lrt ber Nahrung mar aug ber garbe beg Oarmipaiteg unpmer gu erpliepen. 3<h habe aber aud) \u00a9eopanett getroffen, bie eben einen jungen iRegenmurnt mit bem oorgep\u00fclpen B\u00fcffel gepaeft hinten, unb bereit \u00a9arm pd) mit friPem Olute gu f\u00fcllen begann.\"\nOmette pr\u00eenuuug.\nSau ft Umrittet: (Trematodes).\n\u00a9oiooht bie \u00a9gel mie bie paitarien leiten beit bie Organifation ber \u00a9attungeit ber Repe nach oerfolgenbeit unb namentlich atp bie Sebengoerhaltniffe ber\u00fcdfptigenben K\u00f6rper auf bie \u00a9rupe ber \u00a9augm\u00fcrrner, \u00fcber bereit engere \u00a9rengett matt immer giemlp einig geioefen ip. \u00a9ie pnb fap alle blattf\u00f6rmig, abgeplattet, npt befonberg laug, mit \u00a9augn\u00e4pen oorn, in ber\n*) g\u00dfer e\u00a7 uachmathen mill, nehme einen beliebigen grofd) f)txf fberre ihm bag 9Raul weit auf nnb [treue, pn mit bem Oaudje nach oben haltenb, pm eine mingige i\u00dfrife feinen ^arbpoffeg auf ben\n(Saunten, mePe algbalb nach ben hinteren Legionen beg Radjeng burch bie nnftchtbare \u00e6^\u00e2ttg\u00efext ber g\u00fcmmerhaare bef\u00f6rbert tnirb, (3). $erf.)\tt","page":738},{"file":"p0739.txt","language":"de","ocr_de":"Slttgemeinef. (Epibbetla. S\u00a3ro<hopu\u00a7.\t739\nSD^itte ober am ^jinterenbe betfehen. S)er S3erbauung\u00eatana\u00ef \u00c7at immer nur eine \u00e4ftunb\u00f6ffnuitg unb ift gew\u00f6hnlich gabelf\u00f6rmig. S3tutgef\u00e4\u00a7e finben fid) nicht, Wohl aber ein mit einer SMnbuttg am Jpinterenbe be3 ^|iere^ fid) \u00f6ffnenber \u00a9ef\u00e4\u00a7a)Warat, Weiher bem 2\u00f6affergef\u00e4\u00a7ft)ftem ber \u00a9trubetw\u00fcrmer glei\u00dft, aber ein SIbfonberung3organ ijt. Sie @e[d^Ied^ter finb bereinigt. Sie h\u00f6heren \u00a9augW\u00fcrmer ftnb fogenannte \u201eSlufenbaraftten\" unb eutwideln fih ohne SSertoanblung; bie niebrigeren \u00a9attungen machen bagegen eine fehl* fomf\u00fcicirte S3erWanbtung mit Wedjfetnben \u00a9enerationen burch, Wobei fie ihre Sugenb in einem anbercn S\u00dfirtlje gubringen, um bann, in ben befinitioen SBirth ber^ftangt, gefdjteh^reif gu Werben. Sie S\u00f6ahrnehmung, bie Wir \u00fcber bieder; theilung ber egelartigen SB\u00fcrtner m\u00e4hen tonnten, ba\u00a7 n\u00e4mlich bie h\u00f6her au\u00eagebilbeten \u00a9get h\u00f6heren gieren, bie uiebrigcu auch niebrigeren S\u00dfohuthieren attachirt finb, Wieberhott jt<h bei ben Srematoben in einem anberen \u00a9inne, Sie h\u00f6heren \u00a9augW\u00fcrmer finb au\u00eafd^Iie^Itd^ an bie gifdje gebunben, bie niebrigeren aber finben fid) al3 \u00a9\u00e4fie bei ben berfchiebenften Shiertlaffen ein, halten ftdj iebodj, fo fern fie einer SSeiloanblung unb SBanberuug unterworfen finb, wefentlidj an bie bon um? audj bei ben gabenw\u00fcrmern bemertte Siegel, ba\u00a7 bie Su\u00f6enbfjeriobe in niebrigeren SBirthen abgetan wirb unb bie @efd)teht\u00bbreife borgug\u00eaweife in S\u00dfirbelthieren eintritt.\nSie am l\u00e4ngften betannte, fhon im h\u00f6rigen Saljrhunbert gut befdjrieben\u00f6 \u00a9attuug ift Tristomum ober Epibdella, Tristomum \u2014 Sreimunb \u2014 genannt, Weit gwei Keine \u00a9augn\u00e4pfe am SSorberenbe, oberhalb ber Stftuub \u00d6ffnung bagu bie SSeranlaffung gaben, ttnfere Slbbilbuug 1 geigt Epibdella hippoplossi, ben h\u00e4ufigen \u00a9hma= roher auf bem ,\u00a3j eiligenbutt, in nat\u00fcrlicher @r\u00f6\u00a7e, einmal boUft\u00e4nbig au3geftrectt unb baneben mit nad> bem S3au<he gebogenen SSorberenbe, Sie Keine SJtunb\u00f6ffnuug liegt etwa3 heiter ben beiben borberen \u00a9augn\u00e4pfen. \u00a9ehr in bie Slugett fatlenb ift ber hintere \u00a9augnaftf, in welchem man bei genauerer Unterfudjung mit m\u00e4\u00dfiger S3ergr\u00f6\u00a7erung ein S\u00dfaar gr\u00f6\u00dfere unb einen feljr Keinen Ipafen ent= bedt. Ser S\u00dfrofeffor ban S3 en eben in \u00a3\u00f6wen, bem Wir bie genaueften Unterfudpingen \u00fcber biefe\u00ea Sfjier ber bauten, berfrel auf ein eben fo einfadje\u00ea,\nWie ftnnreiche\u00e4 SUtittel, bie \u00a9Ribbelten mehrere 2\u00f6o<hen in feinem \u00dfimmer am Sehen gu erhalten, inbern er fie alle Sage in eine frifdje Stuftet fefcte.\nSer \u00e4\u00dfurm nimmt oft bie \u00a9tetlung an, bie auch ber S3lutegel liebt, inbem er ba3 ^obfenbe an ben hinteren \u00a9augnapf anfeht. Slug erb em berl\u00e4ngert er ben K\u00f6rper, wie bie SSlutegel, ober bert\u00fcrgt ihn, inbem er in bie SSreite geht, ohne feboh bie Slu\u00a3= behnung^f\u00e4higteit ber \u00a9get gu haben. Sie garbe ift weifj, Wie bie Unterfeite ber \u00a9holle, bie er bewohnt.\nSin Epibdella reihen ftdj anbere \u00a9attungen,\nWeih\u00ab ebenfalls burh ben S3efi| eine\u00bb gro\u00dfen \u00a9augnapfe^ am ^interenbe au\u00eagegeidjnet finb; fte tonnen nufer ^utereffe weniger burd) ihre h\u00f6hft eint\u00f6nige Seben\u00eaWeife als burh ihre gum Sheil fehr gierlidjen Sonnen in Stufbindj nehmen. 2Bir greifen gur S3eft\u00e4tigung nur ein S\u00dfaar Slrten herauf. \u00a9o finbet fth nidjt feiten auf bem Knurrhahn (Trigla hirundo) ber Trochopus tubiporus, Wohl bie eiugige Srematobe, Wetdje aud) im au\u00ebgeWahfenen guftanbe Singen hat, Shret fw\u00f6 hier, Weihe gWifhen ben beiben anfehnlihen\n\n1. Epibdella. 2. Trochopus. 3. Cyclatella.","page":739},{"file":"p0740.txt","language":"de","ocr_de":"740\n\u00a9augtb\u00fcrmer.\n\u00bborderen \u00a9augit\u00e4pfett unb ber Wittgigen Shmb\u00f6ffnuttg liegen. Oer geftrecfte eUiptifd^e K\u00f6rper enbigt mit einem gro\u00dfen \u00a9augnapf, ber einer \u00fclofette gleicht, burch neun ^eigenartige Seiften geft\u00fc^t tjl unb bon einem gefranften \u00a9aume umgeben Wirb.\n\u00a9tnf ber auffaUeubften Stetere biefer \u00a9ruppe ifi Cyclatella annelidicola, bereu SRunb bon einem Oranje bewimperter $\u00fcfler umft\u00e9llt ifi. Oer obale, gang flache unb teilt weifje K\u00f6rper ifi hinten tief anfgefchnitten unb ber gro\u00a7e \u00a9augitapf ftfet auf einem, bon biefem SStnlel auf; gejuben \u00a9tiete. 3Iu<h \u00a7ier Wirb biefef \u00a9augorgan, geft\u00fcht bon acht \u00a9beiden, bon einem garten \u00a7 aut f aume umfa\u00dft, geft bamit angefaugt bermag baf 0Ser auf beut behnbaren unb nachgiebigen \u00a9tiele ft<h frei unb lebhaft nach allen \u00a9eiten gu bewegen. \u00a9f tft einer ber zeitigen \u00a9augw\u00fcrmer, welche ft<h auf 3UngelW\u00fcrmertt unb gwar auf einer r\u00f6hreitbeWopnenben Clymene aufhatten.\nSeiber berbietet unf bie Oeloitontie uitferef Vkrfef, baf Silb anberer unb fo auch baf ber fehr merlw\u00fcrbigen Ubouellen gu geben. Se|tere firiren fich auf ben auf giften fc\u00dfmarohenben gtfchl\u00e4ufen (Caligns) unb Sern\u00e4en, beitn^en biefe $rebfe aber blof alf Unterlage, Bohnung, refpeltibe bie \u00a9aligiben alf Fahrgelegenheit, inbem fte ihre Nahrung tebiglich bon ben f\u00c7ifchen begiehen.\nBir laffen nun einige Seifpiele auf einer anberen formenreichen fyamitie folgen, in melier bie OS^e am hinterenbe mehrere, am h\u00e4ufigften acht \u00a9augn\u00e4pfe in gtoei Leihen tragen. Oarunter finbet fich eine ber Wunberbarfieit \u00a9rfcheinungeit bef OSen'eichef, baf Ooppeltpier\n(Diplozoon paradoxum). Oaf Befen befteht auf gWei bolls lommen gleichen H\u00e4lften, bereit jebe alle \u00a9igeitfcpaften eiuef gangen Shteref bejtht: gtbei in ber \u00fcftitte ihref \u00ae\u00f6rperf mit eiuaitber nicht nach 2trt ber ftameftfchen gwilltitge fonbern \u00fcber breiig berbunbeue ^nbibibuen. Oie beiben gugefpipten Vorberenben haben febef eine Shmb\u00f6ffnung unb bauebeit ein Saar Heine \u00a9augn\u00e4pfe. Sei BtWenbung einigen Orucfef fteht man beit auf einer mittleren Ot\u00f6pre unb gasreichen \u00a9eitengibeigen beftehenben Oarmlanal, ber gleich allen \u00fcbrigen Organen in jeher H\u00e4lfte gefoitbert berl\u00e4uft. 2tm \u00a7inter; enbe jebef Burntef ftnbett ftd) in einer Vertiefung gWei \u00a3aft; organe, bie auf hier, burch ^arttheile in \u00a9eftalt einer \u00a9cpnalle gefl\u00fcgelt \u00a9augn\u00e4pfeit gufammengefeht jtitb. 3>ebe ber bei= ben H\u00e4lften bef Ooppeltpieref getgt ben boUfi\u00e4nbigeit gWit; terigen fycrtpflan^unggappavat, melier ebenfa\u00fcf in allen \u00a9ingelheiten mit biefen Organen ber \u00fcbrigen \u00a9augtb\u00fcrmer \u00fcbereinftimmt.\n@o lebt baf Ooppelthier auf ben Kiemen mehrerer unferer\n\u00a9a8 \u00a9o^eit^ier (Dipiozoon paradoxum). ^ar^enar\u00a3en ^ sg. fof Slei, \u00a9r\u00fcnbliitg, ber \u00a9ttri^e. \u00a9f\nblieb gWei 3a^rSehute ua<h Tenter \u00a9ntbeaung etn unberftan\u00ab benef gft\u00e4thfet, bif bon \u00a9iebolb bie \u00fcberrafchenbe S\u00f6fung fanb. 3Su f^t auf, ba\u00a3 an ben Kiemen ber (S\u00fcrihe ftetf noch ein anberer Saraftt bem Oiplogoon \u00a9efellfchaft teiftete, ein Burnt, melier fchon fr\u00fcher ben tarnen Diporpa erhalten hatte. \u201eSei n\u00e4herer Vergleichung beiber ^arafiten ftellte ef ftd^ halb herauf, ba\u00a7 bie einfache Otporpa mit bem bohlten Oiplogoon in einer gelb iff en Segiehung ftehen m\u00fcffe; bemt baf Shtnbenbe mit ben beiben feitlichen \u00a9augn\u00e4pfeit folbohl Wie ber Oarm\u00efanat bon Otporpa ftimmte mit benfelben Sheilen bon Oiplogoon boUlommen \u00fcberein, \u00a9ben fo hatten bie beiben am \u00a3interteibfenbe ber Oiporpa angebrachten hornigen $tammerorgane gang biefelbe Sefchaffenheit, Wie bie eingetnen acht \u00c4tammerorgane, mit beiten Oiplogoon an","page":740},{"file":"p0741.txt","language":"de","ocr_de":"(pc\u00efate\u00ef\u00efa. Ubone\u00ef\u00efa. ^oppeXtf^ter. Intpocotp. \u00aeactpocotp\u00efe.\t741\njet)cm feiner Beiden $inter\u00efeib3enben au\u00f4ger\u00fcftet tf\u00ee* \u00aeer Unterfdpieb Leiber Bpiere beftept, gan\u00a7 abgefepett non ber SDoppe\u00ef\u00efeibigfeit be3 SDtplpoon, befonber3 betritt, bafj SDiporpa feine Spur ton gortpffan^unggorganen enth\u00e4lt, melcpe SMplpoon in beiben Hinteren Seibe\u00f6p\u00e4lften erfennen la\u00dft, ba\u00a7 SMporpa fletB ttm niefe\u00f4 fle\u00fcter tfi, af\u00ea \u00a9iplojoon, unb enb\u00efidp, baf\u00ea SDiporpa tinter ber SJUtte ber Baudpfl\u00e4cpe an berfenigen (Stelle, an meiner bie beiben Leiber be3 SHplpoon ner; feputo\u00ef^en fittb, einen Saugnapf tr\u00e4gt/' \u00a93 ergab fiep nun, ba\u00a7, um ein \u00a9tycoon btlbett, jtd) je \u00a7mei SDiporpen freu^met\u00e9 itbereinanber legen, inbem fie ftdp mit ben Baudpn\u00e4pfen an einanber fangen. (S3 tritt barauf eine n\u00f6Eige Bereinigung unb Berfcpmef^ung ein; bte klammer-organe am eSpinterenbe nernieff\u00e4ltigen ftdp. ^urj, bie \u00a9ntmieffung einer bereit \u00a3ebeit3fhtfe befielt barin, ba\u00a7 bie einfachen gefcpfedpt3Iofen \u00a9tporpeit burep Berfdpme^ung fe ^meier ^nbioibueit ftc\u00a3> in ba\u00f6 \u00a9oppeitpier \u00a9ipfo^oott nermanbeln. \u00a3)a3 festere tr\u00e4gt baper feinen tarnen mit noEent Rechte: e3 ift eine Bpierart, meldpe in iprer fpauptfornt, ber gefdpfedpt\u00f6reifen, burep melcpe bie \u00a9igentp\u00fcm\u00efidpfeiten ber Sbrt am OoEften repr\u00e4fentirt merben foEen, nur in SDoppelinbioibuett erfdpeiitt.\n\u00a9ine anbere, fepott an ftdp, eptte gtt einem 3)oppelmefett ju inerben, p\u00f6dpft \u00fcberrafdpenbe gorm bietet bie auf ben Kiemen be3 Efterlatt (Merluccius vulgaris) tebenbe Anthocotyle merluccii. JUntm b\u00fcrfte ein anberer Saugmurnt fo nerfdpiebenartige SRittel, Jnie biefer, be; ftpett, um fidp auf feinem SBirtpe j$u be;\nRaupten. 3mar bie beiben flehten Saug; n\u00e4pfe am fpiptgen Borberenbe ftnb niept befonber3 mirffatn; fie bienen pier ttnb ba, ioo fie norfontmeu, norpglp bagu, ben EEunbfaugnapf unb bie 2Jtunb \u00d6ffnung (f. Slbb\u00fcbung, a) bei ber Eiaprung3auf; napnte ju ftxtren. ~2lber ein sfSaar gan\u00a7 au\u00f6; gejeiepnete Jfpaftmerfjeitge ftpett unten an ber fttelaritgen Berl\u00e4ngerung be3 \u00ae\u00f6rper3.\nS)ie beiben oben conoexen, unten flachen Organe tragen an ber Unterfette nier ^afeit unb auprbem eilten befonberen fleinett, geftielten Saugnapf. 3lnt hinter; enbe aber fiept man noep brei ipaar geftielte Saugn\u00e4pfe in fpmmetrifdpr 5lnorbnuttg.\nSDie beiben gefdpmitngeneit Linien, loeldpe, nom Scplitnbe au3gepenb, bie K\u00f6rper burdp^iepett unb fiep in ber \u00dcE\u00e4pe ber gro\u00dfen \u00abfpaftorgane freuten, ftnb, ttebfi ipren Slb^meiguttgen, ber SDarmfanal.\ner Bhtrm, non bent mir eben ge; fpreepett, iE geiotffermapn eine fepott etma\u00bb f\u00fcnftlidje unb mit Scpn\u00f6rfeln au^gefiattete Bariatiou eine\u00bb einfad^eren Bpenta\u00f6, bem\nfidp eine jtneite fc, bie mir au^gem\u00e4plt,\tAnthocotyie.\nbie auf ben Kiemen be3 i\u00dfoEacf (Merlaugus\npollachius) lebenbe Dactylocotyle pollachii, getreuer gebiiebeu ift. Ueberpaupt aber fennt man non biefen p\u00f6perett, feiner Bermanbiung untermorfenen Saugm\u00fcrmern einige breifjig \u00a9attungen, me\u00efdpe ber an entfernten l\u00fcften fammelnbe ffmrfcper leicpt nerboppeltt unb nerbreifadpett f\u00f6nnte.\nDactylocotyle.","page":741},{"file":"p0742.txt","language":"de","ocr_de":"742\n\u00a9augm\u00fcrmer.\nSer gmed uufeveS SBerfe\u00ea m\u00fcrbe bitrcp eine Reifere Sfufg\u00e4plung nnb Vefcpreibung nid^t rotf; ft\u00e4nbiger erreicht. Slur auf gm ei g\u00f6nnen mag nod) ^tngett>te[eu derben, ba biefelben burcp ipren V\u00eeopnptap fiep ber folgenbett TOpeitung al3 Vinnenparafiten nagent. Sa\u00a7 eine Spier ift ba\u00ea Polystomum integerrimum, 1 bis 2 Sinien lang, ein ntcpt feltener Vemopner ber .fparnblafe ber gr\u00f6fcpe; ba\u00a3 anbere, Aspidogaster conchicola, h\u00e4lt fiep im .fpergbeutet einiger nuferer SJiufcpetn auf nnb ift burcp einen fepr entmidetten \u00a9augapparat air\u00e2gegeidmet.\nV\u00dfir treten alfo bamit in ben-^ret\u00e9 ber fogenannteu enboparafitifcpen \u00a9augm\u00fcrmer, me\u00efdje ftd) \u00f6ou ben \u00f6orpergepeubeit burcp eine gr\u00f6\u00dfere \u00a9infacppeit ber \u00a9aug; nnb ^aftapparate \u00fcber; paupt nnb in\u00bbbefonbere nod) bitrcp ben Mangel jener gmei fleitteren \u00a9augit\u00e4pfe am $opfe neben bem \u00e4Jhmbe uuterfcpeiben, \u00a9ie gieren nnfere Stufmerffamfeit in p\u00f6perem $dta\u00a7e auf ftd), inbern unter ipiten lieber micptige \u00a9cpmaroper ber \u00f4pau\u00eatpiere nnb be\u00a7 Vtenfcpen fiep ftnben nnb tnbem ipre \u00a9ntmidlnng nnb ber Itebergang ber Sugenbformen in ben Buftanb ber tfteife ftieberum an eine fotdpe Verfettung bon auffadenben \u00a9reigniffen gefn\u00fcpft ift, beren Verfolgung gmar fepr fepmierig, beren S\u00f6fung aber auep ungemein lopnenb nnb anregenb ift. Unter alten \u00a9ingemeibe; m\u00fcrmern m\u00fcrben biefe fiep bermanbelnben Srematoben am fr\u00fcpef\u00eeert enttarbt nnb fie m\u00e4ren e\u00a7, in \u00a9emetnfepaft mit einigen anberen niebrigen Spieren, metdje ben $openpagener i\u00dfrofeffor \u00a9trenftrup auf bie frneptbare 3bee \u00fcon ber gortpflangmtg burcp mecpfelnbe \u00a9enerationen ober furg bie Speorie be\u00a7 @eneration3med)feB braepten.\nSie mid)tigfie, in bieten Slrten berbreitete \u00a9attung ift ba\u00ea Soppettod) (Distomum). 2Bir patten un3 gteiep an eine beftimmte \u00a9pecie\u00bb, um un\u00bb \u00fcber bie \u00a9igentp\u00fcmtiepfeiten ber \u00a9attung nnb bie 2ebeu\u00a7; nnb \u00a9ntmidtung^gefepiepte gu orientiren, nnb nepmen gu biefem \u00dfmede ba\u00ea\nDistomum eebinatum, mel<pe3 im gefcp\u00efedjt\u00e2reifen guftanbe fteu Sarmfanaf ber \u00a9nte, be3 \u00a9pertiug\u00a7 nnb anberer V\u00f6gel be; mopnt. \u00a93 ift ein Soppellodj, meit e\u00a7 aufjer bem ddunbfaug; napf (m) am Vaucpe einen gmetteu gr\u00f6\u00dferen \u00a9augnapf (s) be; fipt. \u00a93 pat einen gabltgeit Sarmfauat (g) nnb am hinter; enbe \u00f6ffnet fid) ein $anal (f), in metepen bie beiben gro\u00dfen, feit\u00efid)en, an^fepeibenben \u00a9ef\u00e4\u00a7e einm\u00fcnben. Sen Veinamen be3 \u201ebeftacpelten\" f\u00fcprt nnfer Soppellodj, mie ber Slnblid geigt, Oon ber Vemaffnnng ber ^opffraufe, Slber auep ber gange oorbere dtnmpftpeit ift mit Greifen fleinercr \u00a9taepetn bebedt. Vite Soppell\u00f6djer nnb oermanbte \u00a9attungen bringen gaptreiepe \u00a9ier peroor. S\u00dfemt biefe in bem oorliegeitben gade aul bem Sanne ber \u00a9nte in\u00ea Staffer gelangen, fo beginnt ipre \u00a9ntmidlnng fdjned; e3 entfcpl\u00fcpft ipnen eine bemimperte Sar\u00f6e, melcpe fid) bireft in ba\u00a7 beiftepenb unter A abgebilbete V3efen unter 2lb; merfen be\u00ea SSimperfleibe\u00ea urnmanbett. \u00a93 ift liar, ba\u00a7 biefe\u00bb \"a\tgercatie.\u201c g e\u00eeng\u00ea\u201c\u201c\u201c au\u00e2 beut \u00a9i peroorgegaitgene Spier fein Sifiomum ift. Set\n\u00efaxifdt\u00ea sawen.\t9j^uu^5^nimg tragenbe \u00aeopf ift bitrcp einen \u00a9infd)nitt oon\nbem Stapfe abgefept, metdper ba, mo ein ptar fegeif\u00f6rmige ^er\u00f6orragnngen ftnb, unmittelbar in eine Strt oon \u00a9cpmanj ftep fortfept. SDtnnb nnb \u00a9cplunb f\u00fcpren in einen blinb enbigenben einfatpen Sann. Siefer Slbf\u00f6mmting be\u00ea Soppe\u00eftocpe\u00ea oer\u00e4nbert feine gorm nitpt meiter, mirb nie ju bem Spiere urngemanbelt, melcpern e3 fein Safein oerbanft. \u00a9\u00ea ift oietmepr eine eingefdpobene \u00a9eneration, nnb erfi bie oon ipm jn erjeugenbe gmeite \u00a9eneration fd)\u00efie\u00a7t, menu fie gefdjledpt\u00ebr\u00e9if mirb, ben ^rei\u00bb ber \u00a9ntmidlnng. Sie gmiftpengeneration, bie uns eben befdpdftigt, pat ben Staen \u201eEedia\u00a3\u00a3 befommen; and) ift f\u00fcr biefe Buft\u00e4nbe bie Venennnug \u201eSlmme\" nnb \u201e^eimfcplandp\" angenommen.\nC?S \u00ab\t^ \u00ab T \u00ef n rf\\ Ta i cj f tyi ti m o ni fl tu","page":742},{"file":"p0743.txt","language":"de","ocr_de":"SDoppeltoch. Seberegel.\n743\n@tc leben \u00fcbrigen\u00bb nicht fret, fondent maubent, iubent fie au\u00ea bent mimbetubett fret fchmimmcubeit \u00a9mbrbo hertmrgehen, an nnb in ben f\u00f6rper unserer 2Baffcrf<hneden. 9bafch, madjfenb mir\u00eeMhre ^eibe\u00eap^\u00efe jnr Srutfi\u00e4tte einer neuen (generation feljr auffallenber Shierchen, meldje ben K\u00f6rper ihrer \u00a9rjeugerin, ber w5imitie\", fo au\u00eaf\u00fc\u00fcen, bag unter bent \u00a9rud bereu \u00a9armfanal einfchrumbft, unb bag in mannen f\u00e4llen oon ber Amme nur noch bie $u einem laugen \u00a9ade, bem \u201e$eim* fd&Iaud&e\", au\u00ebgebehnte \u00a3aut \u00fcbrig bleibt.\nSbiefe gmeite (generation (B) fucht, fobalb fte geboren morbett, lieber in SBaffer jn gelangen. An $obf nnb Aumbf bent \u00a9ta<hel;\u00a9obbelloch \u00e4hntid), unterfcheibet fte ftch hoch mef entlieh burdj einen fe^r bemeglidjen langen Attberfchmans, ben fie fleigig gebraust, um m\u00e4hrenb einiger S\u00dfodjen ihr freiem Seben gu geniegen. Zahlreiche g\u00f6nnen biefer fogenannten \u201e\u00a9ercarien\" maren fd)on nor Zah^ehnten begannt, e^e man oon ihrer ^erfnuft unb ber nterfm\u00fcrbigen Utnmanblitng, %u ber fte beftimmt ftnb, eine Innung l)atte. 3ft i^re Seit gefommen, fo fu^en fte biefelben Arten non 2Betd)tl)ieren mieber auf, in benen fte geboren m\u00fcrben. \u00a9ie ^eften ftd^ mit bem grogen \u00a9augnabfe, ben fte am Saucfje tragen, auf ber \u00a3aut ber \u00a9djneden feft unb entlebigen ftch mit einigen Anden be\u00ea Auberfchmanse\u00ea, be\u00ea \u00a9bmbo\u00efe\u00ea ihre\u00ea beweglicheren \u00a9afein\u00eb. Sh\u00ab \u00a9berpdje fc^mibt eine burdjftdjtige \u00c6a^fel au\u00a7, unb unter biefer, mie unter einem Uhrglafe,\tfte mm\ngufammengefr\u00fcmmt. \u00a9ie gleiten oodft\u00e4nbig bem Distomum edhinatum, nur bag bie flehten \u00a9tadjeldjen be3 Aurnffe^ unb bie gortpffanaungSorgane noch nicht entmidelt ftnb (C). 2Bir erraten, ma\u00a7 ben \u00a9chneden pafftren mug, um ba\u00ea \u00a3eil ber eingefabfeiten Sarnen be\u00a7 @ta<heD \u00a9oppellodje\u00ea berbeijuf\u00fcbren. \u00a9ie in ben (gem\u00e4ffern nach Nahrung fuchenben S\u00f6gel, unter ihnen bie (gnte, oer^hren bie \u00a9chneden, unb nun im \u00a9arm be\u00ea marmb\u00ef\u00fctigen Shiere\u00ea \u00efomint binnen menigen Sagen bie \u00a9ntmidlung ber unfreimiHig eingemanberten \u00a9oppeIl\u00f6d)et gum Abflug.\nSJtan hat biefe \u00a9ntmidlnng unb SBanberung noch \u00fcen mehreren Arten \u00a9chritt f\u00fcr \u00a9\u00e4fritt oerfolgt. \u00a9o lebt bie Amme, meldje in ben \u00a9ntmidlititg\u00f4frei\u00ea be\u00ea Distomum retusum au3 bem \u00a9arm be\u00a7 grofc^e\u00ea geh\u00f6rt, in ber \u00a9umpffchnede Limnaeus stagnalis, befonber\u00ea in ber Seber. \u00a9ie gefdbm\u00e4njteit \u00a9erearicn, mit einem 9Jtunbftatf)et oerfepen, oerfapfeltt ftc^ entmeber auch auf ben Simn\u00fcen ober in ben Sarnen non S\u00f6afferiufeiten, f\u00f6mten aber audb biefen Zmifdjeumirth \u00fcberfpringen unb bireft im \u00a9arm ber gr\u00f6fdje auimadjfen unb cgefd^lec^t\u00eareif merben, ma\u00a7 binnen breijebn Sagen gefchiept.\nSeiber lernten mir gerabe non ben megeit ihrer (gef\u00e4prlicpfett f\u00fcr .fjaultpiere unb ben DAenfcpen micptigeren \u00a9iftomen bie Seben\u00eagefcf>id^te nicpt ober nur fehl* unOoUft\u00e4nbig. Son ben Serpeeruttgen\nmelcpe ber Seberegel (Distomum hepaticum) auricptet, meig matt fafi auf feber \u00a9cp\u00e4ferei gu erg\u00e4plen. \u00a9a\u00a7 Shier, melcpe\u00ea \u00fcber einen Zoll lang mirb, h^t einen blattf\u00f6rmigen ft'or^er mit einem ziemlich bidett fegeif\u00f6rmigen Sorberenbe unb iff bebedt mit einer grogen SDtenge fchubbrnf\u00f6rmiger \u00a9tadeln, bie ihm beim Sor= bringen in bie (galleng\u00e4nge groge \u00a9ienfte letfteu. \u00a9ie @aug= n\u00e4hfe ftehen nahe bei eiitanber unb ftnb nerh\u00e4ltnigm\u00e4gig fleitt unb fchmach. \u00a9er gem\u00f6hnliche Aufenthalt be\u00bb Seberegel\u00ea ftnb bie \u00a9allen;\n\u00a7\u00e4ttge bei gahlreidjen fjflangenfreffenben Shieren, befonber\u00bb bem \u00a9djafe unb audh beim SAenfthen, unb feine Serbreitung erfiredt ftd) nicht nur \u00fcber ganj \u00a9uro^a, fonbern auch (ggbftfen, \u00a9r\u00f6nlattb,\nAorbamerifa. \u00a9ag bie nach Auftralien eingef\u00fchrten \u00a9djjafe ihre ^\u00dfaraftten mitgebracht, ift nid)t befremblid). \u201eUm bie Seben^erf^ci; uungen\", fagt Sen dart, \u201eunb namentlich bie Semegungen ber Seberegel geh\u00f6rig ju ftubiren, mug matt biefelben, mie bie Sanbm\u00fcrmer unb anbere \u00a9tttgemeibem\u00fcrmer, af\u00f4balb nach bem Sobe ihrer SBirthe unterfuchen, beoor Jte bur* bie \u00a9inmirfttng ber \u00c4Slte in jenen \u00e4uftanb ber \u00a9tarrheit \u00f6erfe^t ftnb, in bem fte auf ben erfien Slid mehr einem me\u00effenben Slatte, al\u00ea einem lebenbigen Shiere \u00e4hnlid^ fehen.\n2,eBeregeI unb Same beffel\u00f6en. (Distomum hepaticum.)","page":743},{"file":"p0744.txt","language":"de","ocr_de":"744\n\u00a9au g d\u00fcnner.\nMerting\u00ea fin\u00ef) \u00ee>iefe Semegungen audj tarin nicjjt eBeit rafdj unt au^gieBig, aBer tod) immer auf; fa\u00ef\u00efent genug unt |inreid)ent, ta3 Sor\u00efommen tiefer-@efcB\u00f4f>fe nnt) tie SerBreitung in ter SeBer i\u00ffrer SSirtBe gen\u00fcgent gu erll\u00e4ren.\" Sie $aujjttB\u00e4tigteit Beim Sorm\u00e2rt\u00eatringen in ten \u00a9adens gangen ter SeBer mitt bon tem fegeif\u00f6rmigen S3orterf\u00f6r^>er unt feinen \u00a9augnctyfen am\u00bbge\u00fcBt. (Sr Bringt mie ein $eil borm\u00e4rt\u00bb unt fcBlef>pt ten \u00fcBrigen K\u00f6rper, teffen \u00a9eitenr\u00e4nter ums gefdflagen oter eingerollt fint, meBr paffib nadj. \u201eSro\u00a3 aller tiefer Stittel m\u00fcrte tie gorts Bemegnng in ten engen Kan\u00e4len aBer unm\u00f6glicB fein, menu tie DBerfiadje te3 SBurme\u00ea nidjt mit ten oBen erm\u00e4hnten \u00a9tadeln Befe^t m\u00e4re, tie mit i^ren Spleen nad) hinten fteBen, ein S\u00fcdm\u00e2rf\u00eagleiteu a\u00effo berBintern unt eine fete gufammengieBung te3 $\u00f6r\u00a3er3, mag fie meBr oter meniger au\u00eageBreitet fein, in eine Sorm\u00e4rtlBemegung bem\u00e4nteln.\"\nSie SnnaBme, ta\u00df ter SeBeregel ftd) non ter \u00a9aile n\u00e2\u00efjre, ift, mie Seudart gegeigt, eine turdjau\u00a7 irrtB\u00fcmlicBe; bie\u00efmeBr nimmt er ta;\u00bb Slut feinet SBirtBes\u00bb nnt tie \u00a9uBf\u00eeang ter inneren Shantung ter \u00a9adeng\u00e4nge (tie \u00a9tyitBelialgeden) auf in feinen nad) Srt ter Sentrocoelen bers gmeigten Sarmfana\u00ef. Sa\u00df tie SeBer turdj gaBlreidje, in i|r moBnente \u00a9gel nacB unt uadj gu \u00a9runte geljeu mu\u00df, liegt auf ter \u00a7ant. Sie SeBerg\u00e4nge merten entg\u00fcntet, tie \u00a9irlulattou te\u00a3 Slutec? turd) ten fortm\u00e4Brenten Srud gehemmt, tie SlBfonterung ter \u00a9alle geft\u00f6rt. \u00a9\u00ea tritt SlBBetitlofigteit, SIBmagerung unt S\u00dfafferfud)t ein. \u00a9l\u00fcdlidkrmeife ift ta;\u00bb Sefadenfeiu te\u00bb 9ftenfd)en boni SeBeregel eine gro\u00dfe (Seltenheit* Ser @d)aten, ten er unter ten Sd)afBerten anrichtet, ift jetod) gro\u00df genug, um ihn gu einem ter gef\u00fcrcBtetften 5parafiten gu macBeu. \u00a9r protucirt enorme Staffen bon \u00a9iern, me\u00efdBe an\u00bb ten \u00a9adeng\u00e4ngen gem\u00f6BnlicB in tie \u00a9allenBlafe unt au\u00ea tiefer, mo fie ftch gu Millionen anB\u00e4ufen f\u00f6mten, in ten Sarm te3 SBirtBe;\u00bb unt nacB au\u00dfen gelangen. 3>m Staffer entmidelt fid) in \u00dcjnen ein mit einem meidjen glimmerlleit angetBauer unt einem Ireugf\u00f6rmigen Sugenflede berfeBener \u00a9mBrBo. \u201eUm ta;\u00bb 3Ueit teffelBen in boUer Sltibit\u00e4t gu feBen, mu\u00df man iBn Bei tem 2lu\u00a3fcBl\u00fcpfen BeoBacBten. Sad)tem er turd) ein f)aar Ir\u00e4ftige Semegungen ten Sede\u00ef ter \u00a9ifchale gel\u00fcftet Bat, gm\u00e4ngt er fid) unter Sed)\u00fclfe ter glimmers Baare, tie \u00fcBerall, mo fie mit tem Staffer in Ser\u00fcBnutg tommen, a\u00ef\u00eaBalt gu fddagen Beginnen, turcB tie Sedel\u00f6ffnung B\u00f9tturd), um mit rapiter @efd)mintigfeit feine fruBeve Jp\u00fcde gu neriaffen.\"\n\u201eStit au\u00ea g efir edlem K\u00f6rper fd)mimrnt er raft\u00efo\u00e2 borm\u00e2rt\u00ea, Balt gerate am\u00bb, unt tann Beft\u00e4ntig um tie Sang\u00eaare r\u00f4tirent, Balt in Sogen oter Greifen. Ser Seib Bat in tiefem gufiaute eine fegeif\u00f6rmige \u00a9eftalt unt eine S\u00e4nge bon 0,13 Stidimeter (etmasS \u00fcBer V20 Sinie). @t\u00f6\u00dft ter \u00a9mBrfcjo irgentmo an, fo bermeilt er einen SitgenBIid, mie gur Pr\u00fcfung, Bebor er feine Sour bon neuem Beginnt. Um Bei ter Semegung im S\u00dfaffer einen Sogen oter $rei\u00bb gu Befd)reiBen, mirt ter SeiB gefriimmt, um fo ft\u00e4rfer, je B\u00fcrger ter Sogen fein fod. Stitunter fieBt man ten \u00a9mBrt)0 mit b\u00f6dig eingefr\u00fcmmtem SeiBe oBue Srt\u00e9ber\u00e2nterung um feinen Stittelpunlt treBen. ^at tiefe Semegung oBne Saft unt Sid)e etma 20 Bi\u00bb 30 Stinuten getauert, tann nimmt fie adm\u00e4lig aB unt erlifd)t nad) turger geit b\u00f6dig. Sie \u00a7aare merten ftarr unt faden aB, nacBtem ta\u00a7 SBier ftcB meBr oter minter ftarf gu einer leulenf\u00f6rmigen oter obalen Siaffe gufammengegogeit, audB borBer bielleidjt einige Serfud)e gur $ried)Bemegung gemad)t Bat.\" (Seudart.) Sie meiteren \u00a9cBidfale tiefer Sarben fennt man nod) nicht; man tarf jetod) bermutBen, ta\u00df fie einen gang. \u00e4Bnlichen \u00a9ntmidelung\u00eagang in einem gnnfcBenmirtBe turcBmacBen, mie tie \u00dcBrigen Siftomen, teren ^ugentformen erft frei im Staffer leBen unt tann in tie \u00a9djneden einmantern. \u201e?luf melcBe S\u00dfeife nun aBer andf, f\u00e4Brt unfer \u00a9em\u00e4Br^rnann fort, tie jungen SeBeregel in iBre teftnitiben S0Birf|e \u00fcBerfegeln m\u00f6gen, tar\u00fcBer ift lein 3^stfel, ta\u00df foli\u00e9e\u00bb Bei ter SaBrunglaufnaBme unt-gmar gem\u00f6BnlicB auf ter dBeite gefcBieBt. Stan Bat turd) eine SngaBl bon SeoBacBtungen feft ge\u00dfedt, ta\u00df (Schafe, tie lurge auf einer bert\u00e4chtigen SBeite bermeilten, mit eingiger 21u^s naBme derjenigen Sftere, tie megen ^ranlBeit oter au\u00ea anteren \u00a9r\u00fcnten gur\u00fcdgeBalteit muvten, f\u00e4mmtlicB an ter SeBerf\u00e4ule gu \u00a9runte gingen. \u00a9Benfo mei\u00df man bon englifcBen (Schaf-","page":744},{"file":"p0745.txt","language":"de","ocr_de":"Seberegel. Siftomum haematobium.\n745\ng\u00fcchtern, bte, um feine Sfonfurreng auffommen gu laffext, mtr fo\u00efc^e Ohiere oerfanfen, melche [te rotier \u201eoerh\u00fctet\", b. h* auf gemiffen EBeiben mit Seberegeln inficirt haben. 3;n manchen $\u00e4Hen mill man f<hon fedij! V3o<hen nach bent Aufenthalte auf oerb\u00e4dhtigen SBiefen ten (Eintritt ber \u00a9geltranfheit bei \u00a9trafen beobachtet haben/' 2Bie fehr biefe oon 3eit gu Beit m\u00fcthet, erhellt au!-ben Eingaben eine\u00bb frang\u00f6fifchen Staturforfcherl, ber f\u00fcr ^ranfreich in biefent ^ahtrhunbert 9 Seher* egeljahre aufg\u00e4hlt: 1809, 1812, 1816, 1817, 1820, 1829, 1830, 1853,1854. 3n ber Umgegenb oon Slrle! gingen bereu 300,000, unb bei Stirne! unb SOtorttfjellier 70,000 \u00a9chafe gu \u00a9runbe.. $n ber Seher eine! einzigen Ohiere! foHert mitunter \u00fcber 1000 \u00a9get gefunben morben [ein, bie Bahl oon 200 fcheint aber [eiten \u00fcberfchritten gu merben.\n\u00a9in mett ungef\u00e4hrlicherer, bern Seberegel nahe oermanbter unb mit ihm beufelben Verbreitung!* begirt theilenber \u00a9aft i[t ber Heine Seberegel (Distomum lanceolatum), 4 bi! 4V2 Sinien lang, \u00a9r lomrnt gem\u00f6hulich nur in geringerer Slngahl Oor, unb btel, [omie feine Kleinheit nnb ber Mangel ber ^\u00f6rberftacheln ftnb bie Urfachen, marunt er oiel minber gu f\u00fcrchten ift. \u00a9ein Sebenlgang fd^eint ein \u00e4hnlicher, mie ber be! gro\u00dfen Seberegel! gu [ein unb beginnt mit ber speriobe ber bemimperten Saroe. SDie \u00a9inmanberung in ben SJtenfdhen geh\u00f6rt gu ben gr\u00f6\u00dftem \u00a9ettenh eiten.\n2Bir f\u00f6nuen aber bie \u00a9attung SDcpfmlloch noch nicht oertaffen, fonbent haben noch einige fpegielf auf ben SJtenfchen angemiefene Slrten oorgufteEen. \u00a9in Heine! SDiftomum ift ein SDtal in oier \u00a9remblaren im menfchlichen Singe gefunben morben, ein anbere! bemohnt ben SDarmlanal ber \u00a9girier, ohne meber h\u00e4ufig, noch gef\u00e4hrlich gu fein, ein britte! aber, Distomum haematobium,-ift fomohl belmegen [ehr intereffaut, meit e! getrennten \u00a9efchlechtel, a\u00ef! oorgugimeife, meit e! einer ber gef\u00e4hrlichen Sparaftten ber egbfEifchen $eEah\u00a3 unb dopten ift. SDa! SJt\u00e4nndhen ift einen halben go\u00df lang, ba! E\u00f6eibchen fchlanfer unb etma! l\u00e4nger. SDer \u00a9augtta^f liegt nahe am Vorberranbe. Stach ben Unterfuchungen einiger in Sileranbrien an ber mebiciuifcheu \u00a9dEmle mir\u00efenben sprofefforen, befonber! Vilharg, leibet menigften! bie jp\u00e4lfte ber ermacbfenen Veo\u00f6lle* rung egbbtifchen \u00a9tamrne! an biefem SBurrne, ber [ich in ben oen\u00f6fen Vlutgef\u00e4fjen bei Unterleibel unb gang befonber! in ben ^arnmegen aufh\u00e4lt. SDie babutch oerurfachten Seiben enbigen oft mit allgemeinem \u00a9techthum unb Vob. SDie jungen biefel SDiftomum lomnteu feho gahtreidh au! ben in ben teibenben Organen abgelegten \u00a9iern au!; ung\u00e4hlige \u00a9ter merben aber auch entleert, unb burch fie ift f\u00fcr bie fo allgemeine Verbreitung biefer sparafitenfrantheit leiber mehr al! hinretdhenb geforgt. \u201e\u00a9! m\u00e4re oon h\u00f6chftem Bntereffe, bie SKege gu evforfchen, auf betten Distomum haematobium in ben menfchlichen Vorher einbringt. SD a bie Sehen!* unb Stahrunglmeife ber \u00a9gtjpter fehr etnfadh ijt, fo b\u00fcrfte ba! auch vielleicht eine relativ giemtich leichte Slufgabe fein, \u00a9o tautet menigften! ba! Xtrt^eil \u00a9riefittgerl, ber bie mebicinifchett Buft\u00e4nbe \u00a9ghpten! au! langj\u00e4hriger Slnf\u00e4jauung lennt unb ftcb namentlidh um bie Aufhellung ber \u00a9ntogoenlranfheiten be! Orient! grofge Verbienfte ermorben hat. V3ie berfelbe meint, ftnb bei ber Veanimoititng ber $rage nach bent Bntfmrt be! Distomum haematobium hauptf\u00e4chlich brei SDiitge in! Sluge gu faffen, ba! Stil* maffer, metche! unfiltrirt genoffen mirb, ba! Vrob unb \u00a9etreibe, auch vielleicht bie SDattelu, bie ein ^aubtnahrunglobjelt bilbett, unb bie gifhe, bie in halbfaulem Bufiattbe fehr aEgemein unb gerne von ben $ellah3 genoffen merben. Auch ber rohen Vl\u00e4tter unb SBurgeltt gu gebeuten, fcheint bureau! gerechtfertigt, ba biefelben bei ben armen \u00a9gittern einen mefentlichen Veftanbtheil ber Stahrunglmittel aulmachen. SDa e! gerabe bie unteren \u00a9dhichteu ber Veo\u00f6lleruttg ftnb, bie oon bem Distomum haematobium heimgefncht merben, fo liegt bie Vermuthung, ba\u00a7 biefe \u00a9\u00a3eife burch guf\u00e4llig beigemifchte \u00a9chitecfen ober Bufeften bie jungen EB\u00fcrmer im eiugefapfelten Buftanbe einfdhlebhe, Vielleicht noch n\u00e4her al! ber \u00a9ebanfe an bie gifche, bie menigften! bei un! gu Sanbe nur feiten oon eingefabfelten SDiftomen bemohnt merben.\" (Seudart.)","page":745},{"file":"p0746.txt","language":"de","ocr_de":"746\n\u00a9augw\u00fcrnter. SBanbw\u00fcrmer.\n2\u00f6ir vervoEft\u00e4nbigen imfere tantni\u00df ber bem \u00a9enerationlwechfel unterworfenen \u00a9augw\u00fcrnter, iubem Voix noch einen Stic! auf ein ?\u00dfaar bem Distomum fe\u00effr nahe f\u00efehenbe \u00a9attungen werfen. Mon\u00f4stomum nennt man biejenigen, welche nur einen ben EJhtnb umgebeuben \u00a9augnapf am $opf beft^en. \u00a9avon beWohnt bal einige Sinieit lange Monostomum mutaHle eine Slngahl 3Saffer= V\u00f6gel. \u00a9ntwidelung au! bem (Si fchlie\u00dft ftch genau an biejenige ber \u00a9iftomen ber $r\u00f4fd)e an unb fie fdjeinen al! \u00a9ercarien jenen V\u00f6geln (fRei^er, S\u00ef\u00efafferhuhn, \u00a9ttte u. a.) in bie 3^afen= h\u00f6hlen unb bon ba in anbre fohlen gu trieben. \u2014 \u00a9ie aubere \u00a9attuug, mit Welker Wir ben \u00a9augw\u00fcrmern Sebewo\u00efjl fagen Wollen, AmpHstomum, \u00efjat einen gro\u00dfen \u00a9augnapf am hinter; enbe. \u00a9a! im \u00a9idbarm ber $r\u00f6fc\u00a7e, befonber! im gr\u00fcnen \u00ceBafferfrofcfj lebettbe AmpHstomum subclavatum verbringt feine erfie \u00a9eneration unb ben \u00a9ercarienguflanb frei im SBaffer unb bei oerfdjiebenen SBafferinfetten unb SBeic^t^ieren, auch in ben \u00a9pela!;SJhifcheitt. $Wei anbere Slrtett, beren Sebenlgefdfichte noch nicht Verfolgt W\u00fcrbe, Wonnen in nuferen SBieberf\u00e4itern.\ndritte prbnutt0.\nSattfcto\u00fcrnter (Cestotles).\n9Jlit ben ^ricpincn ftnb bie 23anbW\u00fcrmer fo popul\u00e4r, ba\u00df man and) tu guter, nicht gerabe mebic\u2019tuifcher \u00a9efeEfdfaft Wagen barf, bon ihnen uub ihren Sebenlfchidfalen eingehenber gu fprecheit. \u00a9ich mit ihnen, ihren 33erWanblungen unb unfreiwilligen ^S\u00e4uberungen betannt gu machen, ift nid^t blo\u00df Pflicht einer jeben ^aulfrau, Welche in ihrer $\u00fcdie eine vern\u00fcnftige \u00a9anit\u00e4tlpoligei \u00fcben WiE, auch ba! ^ntereffe an ber Bufammenfehung be! merfw\u00fcrbigen SSielWefen!, ba! man S3anbWurm \u2014 al! ob e! nur ein \u00a9pier W\u00e4re \u2014 gu nennen gewohnt ift, unb an ben Irrfahrten feiner Bugenbguft\u00e4nbe ift in ben 23orbergrunb gu fteEen. Schlie\u00dflich ift ein in einem Wei\u00dfen \u00a9lafe in reinem \u00a9piritu! mit ip\u00fclfe einer \u00a9la\u00fcugel mufeumm\u00e4\u00dfig aufbewahrter SBanbWurnt nicht! Weniger al! unappetitlich- Sind) braucht man ja nicht gerabe an bie menfdjlichen 33anb= -W\u00fcrmer gu beulen. jpuube, Laheit, gr\u00f6fcpe, Sifcpe liefern beren gu beliebiger SlulWahl. 3lm aEervertrauteften machen Wir un! aber olpte jeben \u00e4fthetifchen \u00a9Impel mit jenen \u00a9\u00e4ften ber \u00a9cpnepfe, Wenn Wir fie, mit gewiffen Seftanbtheilen be! SSogel! gubereitet, al! \u00a9elilateffe genie\u00dfen.\nSBir gehen alfo frifch baran uub verft\u00e4nbigen un! guerft \u00fcber bie SSeftanbtheile, bie Bufammen* fe|ung unb bie Sebeutung b\u00e9! fogeuannten \u201eSanbWurme!\", einer Kolonie ober eine! \u00a9hiev' ftcde!, Wie Wir fehen werben, beffen \u00a9ebeutung freilich and) er ft Wieber burd) bte \u00a9ntwidelungls ^gefchichte in! rechte Sicht gefegt Wirb. SBir halten uni babei guu\u00e4chft an bie \u00a9nippe ber eigentlichen SanbW\u00fcrmer (Taeniadea), gu Welker auch wenige ben EJteufc\u00dfen bewoljnenbe Strten geh\u00f6ren, ba ihre Etaturgefdfichte in aEen \u00a9ingelheiten belaunt ift, W\u00e4hrenb f\u00fcr bie \u00fcbrigen \u00a9ruppen vollen Stuffchlu\u00df gu geben ber Brunft Vorbehalten ift.\n\u00a9! ift jebermann gel\u00e4ufig, an bem Sknbwurme, wie er im 9Jtenfd)en unb vielen \u00a9hieven ftch aufh\u00e4lt, ben \u201e\u00aeopf\" mit einem lurgeft, fabenf\u00f6rmigen \u201e\u00a3al!\" unb bie \u201e\u00a9lieber\" gu unten unterfcheiben, wobei man ftd) teilte fftechenfchaft gibt, Wa! man benn eigentlich mit bem Stulbrud \u201e\u00a9lieb\" begegnet, \u00a9er \u00aeopf be! S9anbWurme! tr\u00e4gt bei einer Slbtheilung von Strten einen ^rang von .Spaten auf einem tleinen r\u00fcffelartigen SSorfprunge, bie ihm nat\u00fcrlich gur gr\u00f6\u00dferen \u00a9i^ernng unb SSefeftigung im \u00a9arme feine! unfreiwilligen \u00a9aftgeber! bienen. SDtan W\u00fcrbe jebcch fepr irren, gu meinen, ba\u00df bie nicht mit bem \u00a9atentrange verfe|enen Slrteu barum Weniger hartn\u00e4dig ftnb. \u00a9en beften Seteg bagu gibt ber h<Eeutofe SaubWurm bel 3Jtenfd)en, bie Taenia mediocanellata, ber man im SlEgemcinen prier gufehen mu\u00df, um fte \u201eabgutreiben\", al! ber","page":746},{"file":"p0747.txt","language":"de","ocr_de":"2J\u00eeonoftomum. Slmppifiomum. Slltgemeine\u00ea \u00fc6er bte Sanbm\u00fcrnter.\n747\nbeftad^elten Taenia solium. fRtrtg\u00e2 um ben $opf [tub bier \u00a9augn\u00e4pfe angebracht, melche al3 Oaftorgane mie bte Vauchn\u00e4pfe ber Vrematoben mirben. einer dJhtnb\u00f6ffnung fu<hft bu beim Vanbmurrn oergeblich; er ift in berfelben gl\u00fctflidjen Sage, une bie $ra|er, nicht einmal effen gu braunen uub ftdj bod^ mitte\u00efft ber burch [eine gauge Oberfl\u00e4che t>or ftdj gehenben Sluffaugung gut gu n\u00e4hren. 3Bie gefagt, pflegt man ben unmittelbar au3 bem \u00aeopfe perborgeheuben, g\u00e4uglich ungeglieberten K\u00f6rper; tpeit ,,\u00a3ia\u00ef3\" gu nennen. 2Bir merben [eben, ba\u00a7 er auf3 eng[te pm \u00aeopfe geh\u00f6rt. Sluf ben .\u00a3jal3 folgen bie fogenannten \u201e\u00a9lieber\", Oie unmittelbar am Jpa\u00effe ftpenbett ftitb bauut anbeutung3meife bon einanber getrennt, fte [Reiben ftch, je mehr fte fiep entfernen, immer [cb\u00e4rfer, nnb bangen am \u00a9nbe be3 \u201eVanbmunue3\", too [te, mie man jagt, \u201ereif\" mers ben, nur noch lofe an einanber, [o ba\u00a7 fte einzeln ober auch gu freien ttttb breien berbnnben, au3 bem SBirtpe au3gefto\u00a7en merben. (S3 ift 3>e= bem, ber mit bem Vanbmurm eine \u00a9rfaprung gemacht bat, blar, ba\u00a7 bie \u00a9lieber ftch lo3l\u00f6fenbe $ito3pen be3 borberen \u00a9nbe3 be3 Vanbmurme3, na= mentlicb be3 $opfe3 unb \u00a7al[e3 ftttb, ba\u00a7 alle3 Stbtreiben be3 Ohtere3 ni<ht3 hilft, [o lange ber f\u00f6oj>f nicht gum Vernein geboomten, ber bie gange itette auf3 diene [proffen l\u00e4\u00a7t. dJ\u00eean nahm aber Stuflanb, ben Vanbmurm al3 einen Ohierftocb aufgufaffeu, ba gerabe bie \u201e\u00a9lieber\" ber am b\u00e4ufigften % gur Veobacptung bommenben Strien [o mentg ben \u00a9tnbrucb felbft\u00e4nbiger thierifcher ^nbioibuen machen. \u00a9ie bemegett ftth bannt, ober nicht attber3 al3 lolgel\u00f6fte Organe, fte haben eben [o menig, tote ba\u00bb gange \u00a9ebilbe, oon bem fte fiep lo3rei\u00a7en, einen SSJinub ttttb Verbauung\u00ea* ?efta(Tallia \\ banal, fte erfreuten mitunter, g. V. beim ^rofdh'Vanbmunn, al3 blo\u00a7e a nat. @r\u00f6\u00a7e^b cer= (Sierfcbt\u00e4ucbe. \u00a9tma3 anber3 Oerh\u00e4lt e3 ftch bei manchen Vaubmuruu gattnngen ber f\u00c7tfche, mo bie lo3gel\u00f6ften \u00a9lieber tagelang unter lebhaften Vemegungett fortleben. Silier 3meifel mtrb aber gehoben, meint man biefe fogenannten \u00a9lieber in ber $ette ber gangen \u00a9utmicfetung betrachtet unb biefelbe mit bem \u00a9eiteration3me<hfel oteler anberen Opiere nnb befonber3 auch ber \u00a9augm\u00fcrmer vergleicht. \u00a93 ergibt [ich bann, ba\u00a7 ber Vanbmurm au3 gmei gang oerfhiebeuett \u00a9orten oon ^nbioibuen beftept.\nSei ben \u00a9augm\u00fcnuern lernten mir bie \u00a9eneratiou ber fcplauchf\u00f6rmigen Slntnte nnb bie oon i ihnen abftammeube gmeite \u00a9eneration ber \u00a9ercarien feinten, m eiche [ich bireft in bie reifen Opfere utumanbeln. Oie \u00a9ercarien entfieben al3 innere Meinte ober $no3pen. |)ier beim Vanbmurm ift bie eine, bie Simmeugeneration, ber $opf mit feinem ungeglieberten \u00a7al[e, beffen \u00a7erbommett mir halb oerfolgen merben, nnb meldper eine geil hindurch ifolirt befiehl, b. p* ohne $no3pen. diacpbem aber bie Vaitbrnurmamme fiep bei ihrem SBirtpe p\u00e4u3tich eingerichtet nnb mit bem $cpfe ftrirt hat, f\u00e4preitet fte gur Vilbttng einer dlacpbommeufchaft, bie fte al3 $no3pen nach unb nach au3 bem ^jinterenbe fproffeit l\u00e4gt, unb biefe fogenannten Vaitbmurrnglieber, fo menig felbft\u00e4nbig fie auch oft erfcpeinen, repr\u00e4fentiren in jebem $atle bie @efchle(ht3tbiere, bie h\u00f6d)fte $orm, mit ; meldher ber $rei3 ber \u00dfongung nnb \u00a9ntmidelnitg abfcplieft. S)ie freimilligen Sebett3\u00e4u\u00a7crungen ber Sanbm\u00fcrmer ftttb auf allen \u00a9tufen ber (Sntmicfelung fo gering nnb befchr\u00e4nft, baf e3 in ber \u00a3bat nur be3 3BiHen3 bebarf, [ich von einer althergebrachten Slnftcpt lo3gnfagen, um nicht mehr ba3 gange Sanbmurntgebilbe, fonbern ba3 reife \u00a9lieb beffetben al3 ein 3Hbioibuitm gu betrachten. Oie Sh\u00e4tigfeit be3 Sanbmntme3 geht \u00fcber geuteinfhaftlihe Verl\u00e4ngerung, Verb\u00fcrgung, eine ft<h \u00fcber alle \u00a9lieber fortfe^enbe S\u00f6eUenbemegttng nicht hinau3 ; ber ^opf, al3 ein ^\u00f6ioibuum nieberer Orbnmtg ber \u00a9rgenger ber \u00a9lieberbette, ift gugleidp al3 eine Slrt oon Organ im Oienfie be3 \u00a9tode3, ber mithin au3 gmeierlei ^nbioibuen oott oerfchiebener \u00a9eftalt unb Seiftung gnfammen= gefegt ift unb in biefer Vereinigung allerbing3 auch eine \u00a9iuheit bilbet. Oiefe Slnfdhauung, mit\nmm","page":747},{"file":"p0748.txt","language":"de","ocr_de":"748\n33 anbm\u00fcrtner.\nber inan ftp pm Serft\u00e4nbni\u00df Dieter Sortommniffe ber nieberett Spierme\u00eft ootttommen oertraut machen mu\u00df, l\u00e4\u00dft fip burp ben 5pinmeig anf bie Spiergefe\u00eflfpaften ber Sienen itnb anberer .fpautfl\u00fcg\u00efer ittuftriren. \u00a9ag Steneumefen, ber \u201eSien\", mie man eg aup genannt pat, ift eine \u00a9inpeit, gu t^e\u00efd^er mehrere \u00a9orten Don Snbioibuen in gang oerfpiebener Sp\u00e4tigteit beitragen, 33on biefer in feinen \u00a9Hebern mepr freiheitlichen \u00a9emeinfpaft fteigt bie Sorftettung leichter gu jenen organic oerbunbenen Kolonien ber \u201eSanbm\u00fcrrner\" nnb Dieter polypenartiger SBefen perab, )do bag SpbiDibnum mepr ber Sbee nap, a\u00efg in S\u00dfirtHpteit befielt unb f\u00eeatt ber freien, felbft\u00e4nbigen SBefen fepr unootttommene, unfetbft\u00e4nbige \u00abSurrogate berfetben ung entgegentreten, ttBir erinnern ung benn auch bei biefem geringen 2lnla\u00df an beg \u00a9ipterg 2Borte:\n$mmer f\u00eerebe gunt (Sangen, unb \u00efannft bu fetber fein (SangeS 20erben, als bienenbeS \u00a9Heb fplie\u00df au eiu (Sauges bid; an. mitten jenen thierifchen, oie\u00efgefta\u00eftigen \u00a9emeinfhaften fehlt \u201ebie angeborne garbe ber \u00a9nt? fplie\u00dfung\", mettre bie h\u00f6here ftaattipe Orbnuug paratterifiren fot\u00ef. 2lHeiit mopin geratpen mir bo<h oom Sanbmurnt! S3ir fiepen bei feinen \u201ebienenben \u00a9Hebern\", in fofern fie, gur Steife gelangt, burp eine \u00e4u\u00dferfi ergiebige \u00a9iprobuttion f\u00fcr bie \u00a9nteueruitg beg \u00a9ntmicfelungStreifeg-forgen, in metpem bie 2lrt fip bemegt.\nttttait fteht in ben erften Ratten Sanbmurmgtteberit gem\u00f6pnlip fpon mit blo\u00dfem 2luge ben \u00a9ipalter, ber aug einem mittleren \u00a9tamme nnb nacf) beiben \u00a9eiten abgepenbeit, unregelm\u00e4\u00dfigen rieften befteht. \u00a9iefeg Organ ift bipt mit \u00a9ierit erf\u00fcllt, \u00a9urp bie bide, oft hoppelte \u00a9\u00abha\u00efe-berfelben ertennt man ein \u00efleine^, tugligeg S\u00f6efen, metpeg mit brei \u00fc\u00dfaar .jp\u00e4tpeit bemaffnet ift. ttBenn jemanb, mit ber 5?enittni\u00df ber \u00a9utmictelungggefpipte ber \u00fcbrigen \u00a9ingemeibem\u00fcrrner aug? ger\u00fcftet, an bte iprn bisher unbetannten Sanbm\u00fcrrner tarne, er m\u00fcrbe an\u00bb ber ^efiigleit ber \u00a9ip\u00fctten nnb ber Semaffuung ber \u00a9mbrponen unb aug ber ^Beobachtung, ba\u00df biefe \u00a9ier maffenpaft iitg f^reie gelangen, ben Serbapt pegeit, ba\u00df mtp bie Sanbm\u00fcnner allen Unbilben ber SBtfteruitg, ber ttt\u00e4ffe unb Srodni\u00df, ber Ber\u00fchrung mit g\u00e4pvenben unb fautenben \u00a9ubftangen auggefept fein tonnen, opne biefe \u00a9inft\u00fcffe big gu ipem Spalt gelangen gu laffen, ba\u00df fie beftimmt finb, burp einen jener taufenb m\u00f6gtipeu Spotte in ein Spier gu geratpen, ba\u00df bann ber fepgpatige \u00a9utbrpo frei mirb-unb mit 5pilfe feiner fepg \u00a9pie\u00dfpen ftp in feinem tt\u00dfirtpe nap einem beftimmten Organe pin auf bie ^S\u00e4uberung begibt, \u00a9o ift eg. Sn ben Strei\u00bb biefer \u00a9ntmidelung, gu melper bie\neingemauberten, fepgpatigen Barben fortfpreiten, gep\u00f6ren nun jene \u00dfuftanbe unb formen, melpe man faft ein Sapr? punbert pinburp unter bent tttamen ber \u201eSlafenm\u00fcrmer\" alg-felbft\u00e4nbige Spiergattungen im \u00a9pftem oergeipnet patte, bie aup bem Baien befannten Sinnen unb Ouefen. Slafeum\u00fcrmer nannte man fie, meit ipr Beib blafenf\u00f6rmig burp eine m\u00e4f? ferige f\u00c7lxifftcgfeit aufgetrieben ift, unb \u00fcber ipre fepr nape Sermanbtfpaft mit ben Saitbm\u00fcrmern gab bie oberfl\u00e4p? lipfte Sergleipung ihrer 5t\u00f6pfe l\u00e4ngft SXuffplu\u00df, bie eben niptg anberg, alg mapre Sanbmurrnt\u00f6pfe finb. 211g-ben S\u00dfanberungett ber parafitifpeu S\u00df\u00fcrmer auf bie \u00a9pur gu tommen, oerftel man auf bie Sermutpung, bie fo offenbar mit beit Saitbm\u00fcrmern oertetteten Slafenm\u00fcrrner feien niptg anbereg, alg Oerirrte, auf iprer SBanberung in unrepte Organe gelangte Subioibueit, melpe bort tr\u00e4nt unb mafferf\u00fcptig gemorbeit, \u00a9ie Sinnen alfo, bie befann? tefieit alter, feien ftatt in ben \u00a9armtaital in bag T^leifp gelangt, mo fte eigenttip eine'fept elenbe \u00a9rifteng patten unb ipreit Bebenggmect oottft\u00e4ubig oerfep\u00eften. \u00a9\u00e2 ift ba\u00e2 Serbienft be\u00bb Dr. 5t\u00fcpeu? meifter iit \u00dfittau, bie S^se \u00fcber bag Serp\u00e4ltni\u00df ber Slafeit? gu beit Sanbm\u00fcnnent in bag repte \u00a9eleig gebrapt unb burp \u00fcbergeugenbe 2tapmeife unb \u00a9rperimeute bapiit entfpieben gu pabeit, ba\u00df bie Slafenmuriitfornt ber normale, einer gangen fReipe oon Sanbm\u00fcrtnern eigentp\u00fcm?\n\u00a9ecf)\u00eal)a\u00eftger aSanbtoutmem\u00f6ttjo. (Sergv\u00f6gert.)\nman oor gioaitgig Sa:\u00a7reit","page":748},{"file":"p0749.txt","language":"de","ocr_de":"Allgemeine!. \u00a9ntmicflung.\n749\nliebe (gntmicfetunglgufianb fei. SDafj D\u00e9griff\u00e9, gum \u00a9heil tragifomifcber Datier, unterliefen, if\u00ee nicht gu Oermunbern. 2\u00cf\u00cf! unfer greunb, [perr Dr. $\u00fc<benmeif\u00eeer, auf ber Daturforfcber? oerfatmnlung in \u00a9otba int gabre 1851 mit bem ganatilmu! ber l\u00eeebergeugung feine \u00a9beorie mortrug, naebbent e! t|m fepon mieberbo\u00eft gelungen mar, bie ginne be! Kaninchen! int \u00a9arme bel [punbe! gu einem fr\u00f6nen Oanbmurm gu ergie\u00dfen, erbot er ftd^ gum feiben (grperimente m\u00e4brenb ber \u00a9age ber Oerfammlung. SQlit noch einem j\u00fcngeren Daturforfcber batte ich bie \u00a9bre, K\u00fcchen = m ei [ter gu affiftiren. $anin<ben=ginnen maren ba, aber fein jpitnb. \u00c6\u00fccbenmeiffer meinte, e! m\u00fcrbe mobl auch mit einer \u00c4ft|e geben, unb einen ungeheuren, febr ft\u00f6rrifeben $ater in einem \u00a9aef, begaben mir un! in einen better be! \u00a9beater!, beffen D\u00e4ume ben Daturforfcbern gur \u00a9\u00dcpofttion f\u00eeanben, um biefem Slater bie ginnen beigubringen. \u00a9et* Slater batte eine Dbnung, bafj er nicht ber rechte S\u00dfirtb fei, fragte unb bi\u00a7 unb fpuefte mieberbo\u00eft bie ginnen au!, bie mir ihm in\u00ab Diaul gefteeft. \u00a9\u00fcblich gelang bie gemattfame g\u00fctterung; nach gmei \u00a9agen m\u00fcrbe ba! Opfer ber SBiffenfcpaft gefcbladjfet, aber oon ginnen unb beginnenben Oanbm\u00fcrntern feine \u00a9pur in ihm gefunben. Dat\u00fcrlicp that biefer unbebeutenbe gmifcpenfall bem gortfd^ritt ber richtigen \u00a9rfeuntnifj biefer SSerb\u00e4ftniffe feinen Eintrag. Dian fab eben ein, bafj gemiffe ginnen nur in gemiffen \u00a9piereit ihre Dulbilbung gum Oanbmurme erlangen.\n\u00a9ie bitrdb Sl\u00fccbenmeifter angeregten SSerfuche, metche bie in ber Datur mehr ober meniger bem gufaUe anheim gegebenen Vorg\u00e4nge unter bie Contr\u00f4le unb Leitung bel Oeobacpter! {teilen, m\u00fcrben nun buubertfaltig nach beiben Dichtungen bin fcrtgefe|t. (ginmal galt el, ftp gu \u00fcbers geugen, in bem \u00a9arme melcbe! \u00a9piere! ftcb ber in einem anberen \u00a9piere lebenbe Olafenmurm gur Oanbmurmfolonie erbebt, unb umgefebrt batte man ben 3\u00dfeg gu erforfchen, meldbeu bie fedhlpafigen Saroeu bi! gur Oermanblung tu bie Olafenmurmfornt burdps machen. gm greten fommen bie in ben \u00a9iertt eingef\u00abhloffenen gungeu nicht au!. \u00a9iefe (gier muffen vielmehr in ben Dtagen eine! beftimmten \u00a9piere!, & 39* km \u00a9ier bel Sla|enbanbmurrne! in ben SJlagen ber Uftaul, bie eine! ber fpunbebanbm\u00fcrmer in ben \u00e4ftagen bei Slanincpen! ober ^jafen gelangen, um pier unter bem \u00a9influfj ber Dtagenf\u00e4ure binnen menigen \u00a9tunben ft\u00abh gu \u00f6ffnen unb ben fecplpafigen \u00a9mbrbo aulfcpl\u00fcpfeit gu laffen. \u00a9iefe nunmehr freien Saroeit madden fiep aber febr halb auf bie ^S\u00e4uberung, burthbobren bie SRagenmanbe unb gelangen nach unb nach in ben oerfepiebeufien Organen an, mo eine Ummanblung mit ihnen oor* geben fo\u00fc. Dm p\u00e4uftgften ift ba! giel biefer \u00a9\u00dfanbetung bie Seber.\n(gingelne bringen bi! in bie Slnodpen unb g. O. bie Ouefe ber \u00a9chafe bringt regelm\u00e4gig bi! in ba! \u00a9epirn oor. Dngefommen am giel, xtmgibt [ich ba! mingige \u00a9piet-dpen, uadbbem e! bie nunmehr umt\u00fc| gemorbenen #afeu abgemorfen, mit einer Zapfet, in melcher e! ungef\u00e4hr 7\u00bb Oinie mifjt. (g! ift bamit in eine gmeite Sebeitlperiobe getreten, in melcher e! gum fogenannteu Olafenmurm fiep umbilbet. gm gmteru be! runblicpen Sl\u00f6t= per! (a) fammelt ftef) eine gl\u00fcfftgfeit, moburch ber K\u00f6rper mehr unb mehr gu einer Olafe aufgetrieben mirb, auf bereu SBanb al! geidpen lebhaften organifepen gkcceffe! ftdh ein De| mafferflarer \u00a9ef\u00e4fje entmicfelt.\na 33Iafentourm. b 2lu\u00a7geft\u00fcli)ter \u00a73anb= hjurm\u00efo^f.\nOalb geigt ftdh, nach bem gnnent ber Olafe ragenb, ein gapfen, bie Du l\u00e4ge be! Oanb s murmfopfe!. \u00a9erfelbe ift oon Duffen her b\u00b0b\u00ef\u00ee man fann ftdh ipn alfo bergegenm\u00e4rtigen kurch einen in bie gauft be! ^aUbfcpube! eingeft\u00fclpten ^anbfdhubfinger, unb in biefer H\u00f6hlung liegen bie \u00a9augn\u00e4pfe unb ber \u00a9tadheifrang, fo, bafj beim Dulplpen be! gapfen! biefe \u00a9heile nach Du\u00a7en treten, unb ba\u00a7 alfo nat\u00fcrlich bie Oberfl\u00e4che bei einm\u00e4rt! gelehrten gapfen! bann gur Dre mirb. SBirb nun biefe! \u00a9ebilbe umgeft\u00fclpt, mal jeboeb feiten an bem Dufentbaltlorte ber ginnen gefehlt, fo befiebt e! au! bem Oaitbrnurmfopf mit bem ungegliebertett, aber oft","page":749},{"file":"p0750.txt","language":"de","ocr_de":"750\n\u00a9anbto\u00fcrmer.\ngerunzelten \u00a3alfe unb ber baran pngenben \u00a9lafe (gig. b). \u00a9ei einigen Slrten ^at eS aber fein \u00a9etoenben nid)t mit ber \u00a9ilbung nur eiltet \u00a9anbiourmfopfeS an ber\u00a9lafe; eS l\u00f6nneit zahlreiche Hopf^HnoSpen entfielen, ober and) nur \u00a9lafen ftd) bilben, bereu febe H\u00f6pfe beroorbringt. 2Bir ioerben biefe Erzeugungen bei ben betreffenben Slrten n\u00e4her inS 2luge faffen. 3n bem \u00a9tafentourmzuftanb \u00bberharrt ber \u00a9Surm fo tauge, als er an ber \u00a9ilbungSft\u00e4tte ber \u00a9tafe bleiben muf* SDie ginne beS \u00a9d)toeineS gebt in ben \u00a9iuSleln, too fie fid) aufb\u00e4lt, burdjauS leine toeiteren \u00a9er\u00e4nberuugen ein. \u00aete ginne beS Hanind)enS in ber Leber ober im \u00a9efr\u00f6fe erf\u00fcllt ihre eigne Lebensaufgabe nicht, ioenn baS Kaninchen eines nat\u00fcrlichen \u00a9obeS ftirbt. SBirb aber baS inficirte unb oon ber \u00a9iar\u00eftpotizei nidjt beanftanbete \u00a9cbioeinefleiftb rob ober febr unooKtommen zubereitet oom \u00a9tenfcben genoffen, toanbert baS Kaninchen in ben \u00a9tagen eines ^itnbeS, bie ebenfalls mit einem eignen \u00a9tafentourm gefegnete \u00a9CauS in ben \u00a9tagen einer Hape, fo finbet nun ber Uebergang beS \u00a9tafentourmeS in ben eigentlichen \u00a9anbiourm ftatt. SDie erfte \u00a9er\u00e4nberuitg ift baS O\u00f6tlige jperoortreteu beS HopfeS, ioeld)er febr halb bie gtoeite, baS SlbfaHen ber \u00a9djioanzblafe, folgt, ioetChe einfach Oerbaut toirb. SDer Hopf mit feinem \u00a3alfe ift nun ein eignes, felbft\u00e4nbigeS \u00a9\u00dfefen, bie \u00dftoifChengeneration ober \u00a9mute, toelChe auS bem \u00a9tagen beS \u00a9BobntbiereS bis z\u00ab einer getoiffeu \u00a9teile beS SDarmtanalS biuabgteitet, too fie ftd) firirt unb bie \u00a9d)lu\u00a7generation, bie \u00a9efCbted)tS\u00ee tbiere unter ber gornt Oon HnoSpen unb \u00a9Hebern beroorbringt. ES folgen ftCh alfo, um baS \u00a9iSberige nochmals turz zufammenzufaffen, im Leben beS \u00a9anbtourmeS fotgenbe mit toieberboltem \u00a9\u00dfobnungStoeCbfel oerbunbene \u00dfuft\u00e4nbe: ber fed)Sbatige Embryo, ber \u00a9tafentourm, ber \u00a9aitbtourmfopf ol)ne \u00a9lieber, ber eigentliche Hetteniourm unb baS ifoltrte \u00a9lieb ober \u00a9efChtecbtStbior; ba febod) bie fecbSbatige Larbe birett in bie \u00a9lafe \u00fcbergebt, ber \u00a9anbiournts lob? un biefer als HnoSpe entftebt unb biefer ber \u00a9oben ift, auS toelcbem bie \u00a9lieber beroortoacbfen, fo finb im \u00a9runbe brei \u00a9euerationen zu unterfd)eiben, oon beneit aber nur bie lebte gefd)ted)t; lieb enttoidelt ift, to\u00e4brenb bie beiben oorbergebenbeu bie oorbereitenben \u00a9tufen jtnb.\n\u00a9ad) biefen unumg\u00e4nglichen Er\u00f6rterungen ioerben toir nun bie \u00a9erb\u00e4ttuiffe, unter ioetChen eine \u00a9eibe Slrten ber \u00a9attung \u00a9anbiourm (Taenia) oorfommt, teiCht auffaffen. \u00a9\u00dfir betrad)ten Zuerft mehrere, bereit \u00a9tafentourmform, fr\u00fcher mit bem \u00a9amen Cysticercus, ginne, bezeichnet, auS einer \u00a9lafe mit einem einzigen Hopfe befiehl. SDie toid)tigfien barunter f\u00fcr unS finb nat\u00fcrtid) biefenigen, treidle am h\u00e4ufig fieu im \u00a9t en f Chen ftd) anftebeln. 21m l\u00e4ngften unb genaueren ift bie Taenia solium belannt. Er erreicht eine L\u00e4nge oon fed)S bis neun gu\u00a7. SDer Hopf gleicht ettoa bem Hnopf einer mittetgro\u00a7en \u00a9tednabet. Stuf bem \u00a9tirnoorfprunge ftebt ein Hranz Oon Ztoeierlei \u00a7aten, toeld)e ftd) burd) ipre gebrttngene g\u00f6nn oon benen anberer \u00a9\u00e4nieit, bie man mit bem menfehiiehen \u00a9anbiourm put in eine 2lrt zufammenreipen ioo\u00fcen, gut unterfcheiben. STer \u00a3alS ift ungef\u00e4hr einen Bott lang unb bie 3aP ber bie Hette bilbenben unreifen unb reifen \u00a9lieber bel\u00e4uft ftd) auf 700 bis 800 unb mehr. Sie \u00a9eftatt ber \u00a9lieber ift in ben OerfCbiebeneu <\u00a9treden febr oerfdjieben. Erft in ber testen \u00a9trede nehmen fie eine entfd)ieben l\u00e4ngliche g\u00f6nn an, inbem zugleich and) zuuebmenber \u00a9ide ber Eifchaleit ber oerztoeigte Eibalter burchfcheint. \u00a9ian braud)t nur ein folcheS reifes \u00a9lieb zu feben, um mit \u00a9etoipeit fagen zu tonnen,-ob baS-mit bem \u00a9anbiourm behaftete ignbioibuum Taenia solium ober eine anbere 2trt beherbergt. SDer Eibalter ber Taenia solium bat n\u00e4mlid) feberfeitS nur 7 bis 10 Slefte, ioetChe ftch toeiter oerztoeigeu.\n3)a^ ber \u00a9tenfdj in bie Erziehung biefeS einen feiner \u00a9anbto\u00fcrmer ftCh mit bem \u00a9Chtoeiu tbeilt, ift eine jeht toobl allgemein befannte \u00a9batfache. @ie ifl uiCht nur burd) bie \u00a9ergteichung. ber $aten unb anberen Hopfbeftanbtbeile beS \u00a9anbtourmeS mit benen ber \u00a9Chioeinefinne, foubern auch burd) gab\u00efveidOe, immer mit bemfeiben Erfolg ftch ioieberbotenbe \u00a9erfudje ganz au\u00dfer Seifet gefte\u00fct. \u00a9iCht toenige gerfel unb \u00a9d)toeine tourben feit ben f\u00fcnfziger Sauren geopfert, um, nachbem","page":750},{"file":"p0751.txt","language":"de","ocr_de":"Santa. Vanbwurmarten beB 2J\u00eeenfc\u00a7en.\n751\nman ihnen eine Singabt reifer \u00a9lieber ber Taenia solium eingegeben, i|r ginnigWerben gu beobudjten. Ungef\u00e4hr 2% donate nerftreid)en nad) bem \u00a9inf\u00fcbreit ber (gier in baB \u00a9hinein, biB bie ginnen in ben VhtBfeln i^re \u00a9utwidelung abgefcbloffen ^aben. Slu\u00dfer im \u00a9hinein fetten and) nod) in einigen anberen Spieren, SIffe, \u00a7unb u. a. bie VtafenW\u00fcrmer ber Taenia solium ge= funben Worben fein, \u00a9ang ftdjer ift nur, ba\u00df and) int SJtenfdjen felbft, trenn er buret) irgenb einen \u00dfufall bie (gier Oerfd)ludt bat, bie ginnen fid) regelm\u00e4\u00dfig in ben ViuBfetn entwidelu, au\u00dferbem aber aud) im Bergen nnb gietnlid) oft im Singe nnb im ipim oorfomnten f\u00f6nnen.\nUm hofitine \u00a9ewi\u00dfbeit gu erlangen, ba\u00df im gegebenen galle bic \u00a9djweinefinne im \u00dcDtenfcben gur Taenia solium werbe, tonnte man unfreiwillig ober freiwillig \u201eJ^innen oerfd)tuden taffen unb bie golgen beobad)ten. Der um bie Statnrgefdbidjte ber VanbW\u00fcrmer boc^> nerbiente ^neben^ meifter tarn auf ben \u00a9ebanfen, gum Dobe nerurtbeilten Verbrechern, ohne ba\u00df fie eB ahnten, in einer guten \u00a9uhjw nnb mit V3urftfemmetn bie ginnen beigitbringeit unb bei ber \u00a9eftion ber Delinquenten baB Vorbanbenfein ber ginnen nnb ben Veginn ihrer Umwanbtnng gu fonfiatiren.. \u00a9in anberer gorfeber fanb f\u00fcr m\u00e4\u00dfiget \u00a9elb einen armen \u00a9(binder, ber fid) nad) SInWeifuug. ben VanbWurm ana\u00df; unb enblid) bewog bie Viebe gur S\u00f6abrbeit nnb SBiffenfdjaft mehrere Zoologen, fid) f elb ft alB VerfudfBmenfdjen aufB innigfte mit ginnen nnb VanbWurm gu befreuuben. Von ber \u00a9iuf\u00fcbrung ber ginne in ben Vtagen biB gur Slbfto\u00dfung ber erften reifen \u00a9lieber fehernen 3 biB 3Y2 SJtonate n\u00f6tbig gu fein, \u00a9ein Sitter bringt ber VanbWurm auf 10 biB 12 ^abre; ja bei geh\u00f6riger pflege febeint er noch \u00e4lter gn werben.\n\u00a9in gWeiter, ben SJtenfdjen bewobnenber VanbWurm ift Taenia modiocanellata, ber 12 gu\u00df. lang Wirb unb bider, fl\u00e4rter nnb beweglicher als ber anbre ift, mit bem wir unB eben befdj\u00e4ftigt. 3n nnterfebeiben ftnb fie febr leicht, ba ber ^o^f ber mediocanellata ohne .fpafenfrang ift unb alfo nur bie tier febr fr\u00e4ftigen \u00a9angn\u00e4pfe tr\u00e4gt. Slber auch febeB reife \u00a9lieb l\u00e4\u00dft ihn erlernten, inbem ber \u00a9ibalter 20 bis 35 bidjt neben eiuattber tanfenbe \u00a9eitengWeige but. Die Verbreitung. biefeB Vbiere\u00ea febeint eine eben fo gro\u00dfe, alB bie ber anberen Strt gn fein. SJtan Wu\u00dfte fdjoit l\u00e4nger, ba\u00df bie Slbt)fjtnier febr non einem VanbWurm geklagt w\u00fcrben nnb gwar nach ben Verid)ten \u00e4lterer nnb neuerer OMfenben in golge ber \u00a9itte, baB gleifd) roh gu genie\u00dfen. Die \u00fcMjame* .berner nnb \u00a9urop\u00e4er, Welche fidb biefeB \u00a9enuffeB enthalten, werben nom VanbWurm nerfebont, ber fidb fogleid) einftellt, wenn fie bie abtyffinifdje \u00a9eWobnbeit mitmadben. Sinn ift aber baB gleifd), wetdfeB bie Slbtyffinier genie\u00dfen, fein \u00a9cbWeinefleifd), fonbern baBjenige non \u00a9djafen nnb Otiubern. Slnbere \u00e4rgtlid)e Veridjte, wonad) f\u00f4inber nad) bem \u00a9enuffe gefdjabten fftinbfleifd)eB mit bem VanbWurm behaftet w\u00fcrben, brachten 2eudart auf bie Vermutung, bie ginne ber Taenia mediocanellata wohne in ben VtuBfeln beB DtinbeB, nnb bie barauf angeftellten Verfndbe gaben ben VeweiB baf\u00fcr. Vor bem \u00a9enu\u00df rohen SUnbfleifcbeB mu\u00df baber eben fo nad)br\u00fcdlidj, Wie nor bem beB \u00a9djWeinefteifdjeB gewarnt werben, \u00a9ang finnige \u00fctinber nnb K\u00e4lber fdbeinen febr feiten norgufommeit, Wohl ber gpauptgrunb, Warum ber Vlafenwnrmgnftanb beB hafenlofea SOtenfdfenbanbWurmeB biB nor wenigen fahren nerborgeu bleiben fonute. Die MjrungBWeife, ber IBieberf\u00e4uer bringt eB mit ficb, ba\u00df fie ber \u00a9efabr beB VerfdbtingeuB ganger VanbWurmglieber mit Daufenben non \u00a9iern niel Weniger auBgefefjt ftnb. Um fo gr\u00f6\u00dfere \u00a9orgfalt ift n\u00f6tbig. \u00a3)ier\na unb b \u00a9lieb bon Taenia solium, c So))f unb d \u00a9Iteb bon Taenia mediocanellata.","page":751},{"file":"p0752.txt","language":"de","ocr_de":"752\nAanbio \u00fcrmer.\nin meiner Umgebung in \u00a9rap ift Taenia mediocanellata offenbar bie h\u00e4ufigere gornt beS 23anb= tournes ; \u00a9cptoeinefleifcp in gornt feon ABurft unb 33ratiourft, mie in Sp\u00fcringen, i\u00dft man toenig ober gar niept, aber ein ben Import feuer Art im pocpften \u00a9rabe beg\u00fcnftigenbeS \u00a9eriept pabe icp lernten gelernt, gepaclteS tofeS Sbittbfieifcp, blo\u00df mit \u00a9eio\u00fcrzen unb \u00a9ffig unb Del ferfeirt.\nS5on ben SSartb tourment mit einem SBlafentourmjufianb gleich ber ginne, n\u00e4mlich bem, too bie SBlafe nur einen einzigen SSanbiourmlopf IttoSpen l\u00e4\u00dft, ftnb noch einige bei 4?unb unb $ape oottommenbe befonberS erto\u00e4pnenStoertp. SDie im ipuitbc gefdplecptSreif ioerbenbe Taenia marginata ift ztoctr als folche bem 9Jtenf<pcn nicht gef\u00e4hrlich, aber gelegentlich tommt ihre, fonft geto\u00f6pitlicp im Sftep unb in ber \u00a3eber ber A\u00dfieberf\u00e4uer unb \u00a9eptoeitte lebenbe ginne, ben \u00e4lteren \u00a9pftematitern als Cysticercus tenuicollis betannt, auch im \u00e4ltenfcpen oor. SDer p\u00e4uftgfie SSanbfo\u00fcrm beS .giunbeS ift aber bie Taenia serrata, ausgezeichnet burch eine bo^^elte IHeihe gr\u00f6\u00dferer unbelebterer-Sp\u00e4ten. AIS SBlafentourm lebt er im ipafen unb Kaninchen. SDie ga^\u00ef\u00efofett Slerfucpe, bet toelcpen -fputtb tmb Kaninchen beit S\u00dfoben abgeben, auf meinem Taenia serrata erlogen tourbe, paben feorzugSs toeife zur Aufhellung ber Sanbtonrmangelegenpeit beigetragen. SDer bei ber $ape gemeinfte ift Taenia crassicollis, mit ftartem $opf, furent unb biefem -Spalfe. SDaS \u00a9prieptoort: ABeun bie $ape nicht zu -SpattS, tanzen bie SJi\u00e4ufe, \u2014 nimmt leine ift\u00fcctjtcpt auf bie in ber MauS feen borgette ginne (beit fogenannteit Cysticercus fasciolaris), bereu gute 3eit erfi angebt, trenn bie 3AauS oon ber $ape gef reff eit ift.\n\u00a9in toegen feiiteS SBlaf entour mzuftaubeS fegr inter eff anter unb noch mehr ber\u00fcchtigter Sanb; iourm ift bie auch auSfcplie\u00dflidp im -fpunbe gefcplecptSreif toerbeitbe Taenia coenurus. A\u00f6ir lenneit biefe \u00a9tufe erft feit ber neueren\t3 eit,\tal3 bie ISaubtouriitunterfucpungeit in\t\u00a9aitg lamen. S\u00e4ngft\n\u25a0\u00fcber ift ber \u00a9lafentourmzuftaub\tals Oitefe ober\tSDrepiourm (Coenurus)\tbetannt, toelcher, im\n<55epint ber \u00a9chafe ftdg aufhaltenb, bie SDreptrantpeit biefer Stptere oerurfacht. 9Jtan pat ben Verlauf ber Trautheit nat\u00fcrlich\tauch\tburch ben\tSBerfucp feftgeftettt. S5ei\tben \u00a9epafen, toelcpen\nman bie betreffenben \u00a9ier eingegeben,\tzeigen fiep\tnach 17 Sagen bie erften\t\u00a9pmptome ber Streps\nfrantpeit. SOtan fiitbet alSbaitn in iprem \u00a9epirn fdgon bie Keinen, erbfengro\u00dfett SSi\u00e4Scpen, zu toelcpeit bie fecpSpatigeit \u00a9ntbrpone getoorben ftnb. \u00a9S entftept aber an biefen 33lafen nicht bloS, ioie bei ber ginne, ein einziger SSanbtourmlopf, fonbern gleich eine \u00a9ruppe oon breten ober \u2022feieren, halb aber mepr unb mepr, inbent tpeilS an anberen \u00a9teilen ber 23lafe anbere \u00a9ruppett perfeOfioatpfen, tpeilS, unter AuSbepiutng ber 33Iafe, neue $\u00f6pfe ztoifcpeit ben \u00e4lteren fproffert, fo ba\u00df tpre Anzapl fiep fcpiie\u00dflicp auf mehrere -Spunberte belaufen tann. SDer SDruct unb 9teiz, ben ber SBlafentoitrm auf feine Umgebungen auS\u00fcbt, feerurfaept feite \u00a9ntz\u00fcnbungen unb \u00a9ntartungen -beS \u00a9epirnS, toelcpe fiep unter anbent in bem SDrepen ber \u00a9epafe \u00e4u\u00dfern unb mit bem Sobe berfelben enbigeit. SDer Ausbreitung unb ber ASiebertepr ber f\u00earantpeit tann nat\u00fcrlich nur baburep einigerma\u00dfen feorgebeugt io erb eit, ba\u00df toenigfteuS bie ^\u00f6pfe ber gefallenen ober get\u00f6bteten \u00a9epafe Sorgf\u00e4ltig feergrabett unb ben $unben unzug\u00e4nglich gemaept toerben. gn bem SDorfe, in bem icp meine ^inbpeit oerlebte, gab eS faprauS faprein breptrante \u00a9epafe. \u00a9S Soar aber auep ein offener \u00a9epinbanger feine Aiertelftuube entfernt, auf toelcpem fiep beS \u00dcRacptS alle loSgelaffenen ipofs unb -fpirtenpunbe baS f\u00c4ettbezfeouS gaben. SDamalS patte man noep leine Apnung, ioie eben biefe -Sputtbe baS Uebet toieber auf bie A\u00dfeibe unb in ben -Spof unb \u00a9tall bringen tonnten, gept aber l\u00e4\u00dft fiep eine fotepe Polizei \u00fcben, ba\u00df fa\u00dft nur noep burep frembe -Spunbe ber SDreptourm einzufcpleppen ift. SDie Aufl\u00f6fung ber SDreptourmblafe gept im SDbageit beS \u00abSpunbeS fepr raftp oor fttp, alle H\u00f6pfcpen toerben frei, febeS gr\u00fcnbet eine ^ettentolonie, unb auS bem einen \u00a9i, toelcpeS Zum SDreptourm fiep entsoictelte, ift am \u00a9cpltt\u00df ber 23anb5ourmeuttoictetuug eine feieltaufenbf\u00e4ltige Aacptoinmenfcpaft peroorgegaitgen.","page":752},{"file":"p0753.txt","language":"de","ocr_de":"taenia. 2)reb = mtb fp\u00fclfertlourm mtb ifjre iBattbio\u00fcrmer.\n753\n\u00a9in gtoar nicht h\u00e4ufiger, aber unter Umft\u00e4nben hoch ft g efa^v\u00eftc^er, ben \u00a3ob ^erbetf\u00fc^renber ^\u00dfarafit bei dftenfcben unb einiger \u00a3tjiere (SBieber\u00efauer, Scbioeine, Slffen) ift ber fogcnanute h\u00fclfenlournt (Echinococcus ber \u00e4lteren Sbftematif), bie SSlafenlourmform eine! gteicbfadl int v\u00c7unbe lebenben SSanblourmel, ber Taenia echinococcus. SDerfelbe ift fo ttein, bannt etloal \u00fcber 2 Sinien lang unb V\u00ab Hute breit, ba\u00a7 er ben fr\u00fcheren SSeobad&tem entging unb ebenfadl erft burdh bal neuere Stubium ber Hbenloerb\u00e4ltniffe ber SSlafenio\u00fcrmer orb entlieh entbecbt tourbe (Sr voeic^t auch barin bon ben \u00fcbrigen StSnieu ^\u00f6db;ft auffadenb ab, ba\u00a7 er fdjon im br\u00fcten \u00a9liebe ge* fcbledhtlreif toirb, toelcbel lebte \u00a9lieb fo laug ift, lote bie beibett erften farnntt beut Kopfe. Sie aul beut fedb^abigen \u00a9mbrpo beroorgebeube 33lafe ift nun ebenfalls, joie bie \u00aeret)lourmblafe, bie SSrutji\u00e4tte feb? oieler K\u00f6pfchen. SDiefelbett entfielen aber nicht birebt auf ber d\u00dfanb ber SSlafe, fonbent in befonberen, aul biefer d\u00f6anb b^oorgebenben S\u00dfrutfapfeln, auf bereit Slu\u00dfenfl\u00e4che bie erfte Anlage ber K\u00f6pfchen unter ber Sorrn einel bob\u00fcn Slnbangel gur \u00a9nttoidelung fommt.\nSDiefer bohle\tft\u00fcl^t ftdj bann in bal innere\nber SSrutfapfeln, in ioelcbe fdjlieflicb bie 33anb= iourmf\u00f6pfd)en an b\u00fcnnen \u00abStielen bweinbangeit. SDie einzelnen SSrutfapfetu enthalten mit* unter 12 bil 15, fetten mehr all 20 K\u00f6pfchen unb haben V* bil % Sinie im \u00aeurcpmeffer. Ungemein oerfcbieben ift aber bie \u00a9r\u00f6fje ber \u00a9djinococculblafe, ebe fie SSrutfapfelu beroorbringt. i\u00dfeudart beobachtete biel bei einem S)urd)meffer Oon V\u00bb Hnie, attbre fanb er noch leer bei einem Volumen einel H\u00fchnereies. Sieben biefen einfachen, eben befc|riebenen H\u00fctfenlo\u00fcrmeru fommt eine anbre Sorrn, bie gufammengefehte, Oor, in toeldhem Salle neue, fogenannte \u00a3ocbter = btafen ftd? bilben, entioeber nach Stoffen bin, ober nach innen, fo baff bann bie urfpr\u00fcnglidhe SSlafe eine gange \u00fcftacbfommeofchaft ihr gleicher SSlafen einfcbltefft. 3ftid)t feiten toirb bie \u00a9nt-ioidetung bi^'^it abgebrochen, inbem toeber an ber \u00e4Rutter = noch an ben St\u00f6cbterblafen S3rut= fap feilt mit K\u00f6pfchen entfielen, SDal gange \u00a9ebitbe macht bann am loenigften ben \u00a9inbrud eine\u00bb tbierifchen, parafttifchen K\u00f6rperl, fonbern ftebt trie eine bloffe S\u00f6affergefdjloulft C^^^atibe) aul.\n\u201eUnter ben menf(blichen S\u00dfaraftten, be^i t\u00f6 bei^eudart, i{t teilt Reiter, ber ftd) bttrch bie 2Rancbfattigteit feinet S3or!ontmenS.mit bem H\u00fclfenlourm Dergleichen lie\u00dfe. Selbft bie (Scbtoeine\u00ee) Sinne, bie loir loegeit ihre! Slufentbaltel in fo Oerfchiebeitett Organen mit Stecht ben oerbre\u00fcetften Helminthen p gerechnet h\u00fcben, ftebt in biefer SSegiebung ioeit hinter bem \u00a9dhinococcul pr\u00fcd. \u00a9I ift fattm ein Organ bei menfchlidjeit K\u00f6rperl, bal bemfelben nicht gelegentlich gunt 2Bob\u00abort biente. Sogar bie Knochen Joerben biltoeiien oon ihm beimgefucht. SIber nicht alle biefe Organe beherbergen unfern SSurm mit gleicher H\u00e4ufigfett. Oer \u00a9chtnococcul bat eSeit fo, loie bie Siuue, Heblinglfthe unb anbre, bie er Joeniger h\u00e4ufig, vielleicht nur feiten auffudht. freilich ftnb bie Siebling^fthe beiber\tfehl* oerfchieben. S)a\u00ea\t^edgeirebe gloifchen\tben 2Ru3fetn, ba\u00ea bie S^n^e mit\nbefouberer Vorliebe\tbeloobnt,\tift nur in\tfeltenen S\u00fcden ber\tSih be\u00ea \u00a9chinococcu^. Sludh im\nHirn unb namentlich im Singe ioirb bie Sinne ungleich b\u00e4ufiger gefunben, all ber H\u00fclfenlourm, ber baf\u00fcr feinerfeitl bie Don ber gemeinen %\\nnt meift oerfdjin\u00e4beten \u00a9iitgeloeibe uub bor adelt anbereit namentlich bie Seber auffudht. H^r erreicht ber H\u00fclfenlourm nicht fetten bie \u00a9r\u00f6\u00a7e einel ^inbertobfel. \u2014 SBabrfcheinlid) ift ber Hlinb ber einzige Pr\u00e4ger bei \u00a9d)inococcul=S3anblottrmel, ber mit ihm mobt\t\u00fcber bie\tgange \u00a9rbe\toerbreitet ift. Stuf\tleinem f\u00fcnfte b\u00fcrfte er aber gu\neiner folchen ^ptage\tgeloorben\tfein, all in\tScllanb, 100 ber fedhfie bil f\u00fcnfte_^beit ber gefammten\n33eO\u00f6lferung oon ihm babingerafft loerben foil.\n48\nSafc\u00c7ettSerg \u00abnb\ttoitbellcfe ^icre. (SBre\u00eejm, ^ierleben. YI.)","page":753},{"file":"p0754.txt","language":"de","ocr_de":"754\nVanbm\u00fcrmer.\nOag Diegifier beteiligen Vanbio\u00fcrmer, bereu Men mit ber \u00a9riften\u00a7 unferer .fpaugtpiere unb unfere\u00ea eignen Seibeg oerkettet ift, mu\u00a7 nodp, mit Uebergepung einzelner minber mistiger mtb meniger bekannter formen, burcp eine, einer auberen \u00a9attung unb Familie augep\u00f6rige 2trt, ben \u00a9rubenkopf (Botbriocephalus latus), oeroodft\u00e4nbtgt merben. Oie \u00a9rubenk\u00f6pfe, infofern fie fid) bon ben Manien fd;eiben, paben einen abgeplatteten 5?opf, ber feberfeitg mit einer l\u00e4ng; \u00efidpen, tiefen \u00a9auggrube Oerfepen ift. Oie meiften SIrten leben gefdpledptgreif in kaltbl\u00fctigen gieren, namentlich in giften, einzelne in V\u00f6geln unb \u00a9\u00e4ugetpieren unb bie midptigfte ift nat\u00fcrlich bie ben SRenfdpen ipeimfudpenbe. $ein anberer menfdplicper Vanbiourm erreicht bie S\u00e4nge beg Bothriocephalus latus, u\u00e4mlidp 15 big 24 gug, mit 3000 big 4000 kurzen unb breiten \u00a9liebem. Oer $opf ift keulenf\u00f6rmig, % Sinie breit, 1V4 Sinie taug. \u201eOer Verbreituuggbe^irk beg \u00a9rubem kopfeg ift meit enger atg ber ber Taenia solium. 2lugerpalb \u00a9uropa ift unfer SBurrn mit \u00a9idperpeit nodp niemalg beobachtet morbeit, unb auch in \u00a9uropa finb eg nur geiotffe S\u00e4nber unb \u00a9egenben, bie oon ipm peimgefucpt merben. Obenan unter biefen Lokalit\u00e4ten fielen bie Kantone ber mefi; liehen \u00a9dhtneig mit ben angren^eubeit fran^\u00f6ftfepen Oiftrikten \u2014 in \u00a9enf foil faft ein Viertpeil aller \u00a9inmopner am Votprtoceppalug leiben \u2014 bie norbmeftticpen unb n\u00f6rbtidjeu i\u00dfrooinjen diugtanbg, \u00a9dptoeben unb ^Solen. $n ^ollaub unb Velgteit mirb ber Votprioceppatug gleidhfaUg gefuuben, aber im \u00a9angeit, mie eg fdheiut, feltner alg in ben erfterto\u00e4pnten S\u00e4ubern. Sludp unfer beutfepeg Vatertanb beherbergt biefelbeu in einzelnen Oiftrikten, namentlid) in Oftpreugen unb gomment.\"\n,,\u00a9d)on feit lange hat man bie Veobadptung gemadpt, bag ftdp bie Votprioceppa(ug;@egenben unb Orte burdjloeg burd) S\u00f6afferreiptpum augjeidpnen. \u00a9g finb eutmeber $\u00fcfteufiricpe, bie ben\nVotprioceppatug beherbergen, mie bie Ofifeeprooin^en unb bie S\u00e4nber beg botnifepen unb fxnnifdpeit Steerbufeng, ober eg finb bie SRieberuugen gr\u00f6gerer \u00a9een unb gl\u00fcffe. Vcgreiflidp, bag man biefen Umftaub oielfad; mit ber Slnmefenpeit unfereg Vanb; murtneg in Ve^iepung gu fepeu Oerfucpte. \u00a9g fottte bie gifdp; naprung fein, bie atg uvf\u00e4d)ticpeg ober bodp meitigfieng atg beg\u00fcnftigenbeg Moment bie \u00a9ntmidetung beg Votprioceppalug bebinge. Stau trug nidpt einmal Vebenten, bie fdputbigen gifepe nampaft gu mad;en, unb be^\u00fcdjtigte gerabe^u bie moplfcpmedenb; ften, bie Sadpfe unb goreden, beg peimtidpen \u00a9dpmuggel\u00ea mit Votprioceppalugkeimen. Oodp ift eg big fept nodp immer um geling, ob mau mit biefer Vennutpung bag O\u00e4cptige getroffen pat.\" (Seudart.)\nSeiber kennt man oon ber \u00a9ntloidelungggefdpicpte beg \u00a9mbeitkopfeg big jept nur ein Vrucpft\u00fcd. Oie \u00a9nttoickelung ber \u00a9ier gept erft oor ftdp, naepbem fie dRonate lang im Staffer gelegen. dRan fiept burcp bie \u00a9ifdpate pinburep ben ung oon ben Manien per bekannten feepgpakigen \u00a9mbrpo. Allein beim Slugfdpt\u00fcpfen, bag burdp Slbpeben eineg befonberen Oedelcpeng beg \u00a9ieg gefepiept, fcpt\u00fcpft nidpt, loie bort, eine nadte, fonbent mit einem bleibe tanger glimmern bebedte Saroe peroor, loetdpe 4 big 6 Oage pinburd) fiep tangfam im S\u00dfaffer beloegt unb bann ipren glimmer; mantel abflreift. Oa \u00fcber bie weiteren \u00a9cpidfale ber Saroen bie \u00a9eteprten fetbft nodp fepr uneing finb, molten mir ipre Vermutpungen unb 5iuficpten pier unterbr\u00fcden. 3m Oarmkanal beg SOienfcpen p\u00e4tt ber \u00a9rubenkopf big 20 gapre aug, im Idgemeinen aber ift bie grift eine meit k\u00fcrzere, audp kann er megen feiner fdpm\u00e4cperen Vefeftigung teidpter abgetrieben merben.\nSieben nuferem gem\u00f6pnlidpen \u00a9rubenkopf ift nodp eine 2trt mit \u00a9idperpeit alg S\u00dfaraftt beg SRenfdpen erkannt, ber Bothrioeephalus cordatus, metdper im n\u00f6rblidpen \u00a9r\u00f6ntanb \u00a7unb unb SR enf (peu frequentirt.' Opne gtoeifel mirb im Saufe ber gapre nodp biefeg dtegifter oon ben auberen SBelttpeiten aug eine erpeblicpe Verl\u00e4ngerung erfahren.\n\na \u00c4ctyf unb reife \u00a9lieber be\u00ea tnenftf) litten \u00a9rubeu\u00efobfe\u00ea in nat\u00fcrlicher \u00a9r\u00f6ge. b Sopf beffeiben nergt\u00f6gert.","page":754},{"file":"p0755.txt","language":"de","ocr_de":"(Srubenfopf unb SSertoanbte.\n755\n\u00a9te cmbeten \u00a9attungen au\u00bb bei* ^amtlie ber Vothrioceptmleu leben im auSgebilbeten guftanbe t^etl\u00ea in f\u00c7tfc^en, theilS in S\u00dfafferb\u00f6gefn, in Welche fte mit ben Stilen berfe^t Werben. 9Jleift ift bie \u00a9\u00efieberung eine unbeutlidje; fte fattn ft<h fogar auf eine blo\u00dfe SBieberhotung ber $ort= pflan^ungSorgane befchr\u00e4nfen, ohne \u00e4u\u00dferlich augebeutet gu fein, ein Vorfommen bon wichtiger, tb)eoretifcber Vebeutung unb Welches auf bie \u00a9attung Caryophyllaeus f\u00fchrt, ber, im SBefenttidhen ein Vanbwurnt, bod) b\u00f6Hig uttgeg\u00efiebert if\u00ee, nur einfache gortyffan^ungSorgaue beft^t unb ein cSaugwttrm ohne VerbauungSapbarat genannt Werben fann. Nochmals, unb bie\u00ef mehr als bie eigentlichen V\u00e4niett, erinnern biefenigen \u00a9attuugen (gamilie ber Tetraphyllidea) an bie \u00a9aug^ W\u00fcrmer, beren^obf mit bter fehl* beweglichen, oft lang geftielten 8augn\u00e4pfen berfe\u00c7en tmb beren reife \u00a9lieber l\u00e4nger ein ifotirteS Men fiterem @ie leben f\u00e4mmtlich in giften, bor^ugSWeife in $aien unb Wochen, tn bereit \u00a9armfanat fte mit anberen $if<hen Wanbern, welche bon Jenen gejagt unb ber\u00fchrt Werbern\nSnbem Wir biefen reid^^a\u00eftigen S\u00efbfd^nitt flie\u00dfen, hegen wir bie Hoffnung, ba\u00df biejenigen Sefer, Weldhe ft<h nicht burct) bie Ueberfchriften unb ben an ft<h nicht einlabenbett \u00a9egenftanb haben abfchredfen taffen, burch baS fpannenbe ^ntereffe an bei* Verfettung ber 5\u00a9\u00a7atfadjen bolle \u00a9ntfdh\u00e4bigung f\u00fcr ben Abgang beS ^ooetifd^ ober gem\u00fctlich Stn^iehenben gefuuben haben, mochten aber \u00fcberhaupt baran mahnen, ba\u00a7 bie bermeintlicheu 2Jti\u00dffl\u00e4nge in ber statut* ausgeglichen Werben, wenn man auf einer h\u00f6heren S\u00f6arte fidh einen erweiterten \u00a9eftdhtSfreiS berfchafft hat\nSB er ben \u00a9>n gefunben,\n3) er im \u00a9rnnb gebnnben \u00a7\u00e4lt ben SBeltgefang,\n\u00a7\u00f6rt im gro\u00dfen \u00a9anjen $eine SDiffonanjen,\nSauter Uebergang. (\u00ffHtdert)\n48*","page":755},{"file":"p0756.txt","language":"de","ocr_de":"pet $reis bet 'gdeidpiere.\n\u00aeer SERav\u00eft deS SedenS ftattet $eden auch f\u00fcr die n\u00e4here Befreundung mit den 2Beidjt\u00a7iereu mit einer deinen Summe von Bortenntniffen und Erfahrungen aus. Bon einer Schnede, einer 2Jtufchet h^t jedermann den Eindrud detommen, dafj fie eden Bkidjthtere feien, und da\u00a7 diefe Bezeichnung in durchgreifenden Bd\u00bbei<hungeu von den SBirdeU uud \u00a9tiederthieren deruhe. 3n der Zunahme der \u00e2ufammengeh\u00f4rigfeit von Sdjnede und stuftet taffen \u00bbir uuS nicht pretty durch die Bemertung, dajj die eine einen mit F\u00fchlh\u00f6rnern und Bugen auSgeftatteten $opf dept, \u00bb\u00e4hrend ein fother ft\u00f6rperadfchnitt dei der anderen vergedtidj gefucht ivird; die Bn\u00bbefenheit eines \u00a9eh\u00e4ufeS dei der BkindergSpnede hindert auch den ungefdjutten Betrachter durchaus nicht, in der nacften BSegfchnede ihre n\u00e4chfte Bertvandte zu erdticden. Und trenn fich die Bnfchauungen mit dem Befuch des QBeereSgefiadeS verhundertfachen, die 3Ji\u00e4rfte der Seeft\u00e4dte neue und neue Formen zuf\u00fchren, \u00bberden auch die fremdartigeren B\u00f6eichthiergeftatten von dem pr\u00fcfenden und vergteichenden Buge mit den Formen des SBirdetthier= und \u00a9tiederthier; BepeS, die Berater nicht auSgefdpffen, nicht ver\u00bbedjfett \u00bberden.\nBn vielen 2Bei<hthieren ift freilich \u00aecpf und Beib zu unteipeiden, aber der ganze K\u00f6rper hteiht, im Bergteich Z\u00ab den unS fdjon naher detannten Shieren, \u00eftumpenhafter und zeigt nicht im entfernteren jene \u00a9tiederung oder auch nur \u00e8ie Butage dazu, \u00bbetche daS \u00a9tiederthier im ^unerften deherrfcht und and) dem B\u00dfirdetthier durch die Sonderung feiner S\u00f6irdetf\u00e4ute und der gelenftgen \u00a9tiedmafjen fein eigent\u00fcmliches \u00a9epr\u00e4ge Verleiht. Sie \u00a9ntfcpiedenheit der \u00a9ejtatt, \u00bbetcf\u00bb dehn SBirdettier vom inneren fnochenftetet, deim \u00a9tiederthier von den erh\u00e4rteten $autdededungen adh\u00e4ngt, mangelt dem Bkichtier. Bur die einfacheren SS\u00fcrmer treten hier tvenigftenS als oderft\u00e4htihe Bermittter daztoifhen. Bder die Schate, die \u00a9eh\u00e4ufe? \u00bbird man fragen. SaS find eden dto\u00dfe \u00a9eh\u00e4ufe, z\u00bbar auSgefhieden und producirt vom K\u00f6rper, ader fo lofe mit ihm Zufammenh\u00e4ngeud, daf fie einen Bergteich mit einem inneren oder \u00e4u\u00dferen Sfetet nicht aushatten. SaS teuere ift in vo\u00fcfter Bedeutung deS SBorteS ein Sheit deS Organismus. Sie Knochen tva^fen und ern\u00e4hren fich; der \u00df\u00e4fer dann nicht auS feinem \u00dfautfletet herauSgeft\u00e4tt \u00bberden jvenn der ganzer deS fredfeS nicht mehr tedendig mit dem Shier verdunden ift, f\u00e4llt er ad, um einem neuen Pah zu machen, SiefeS innige Berh\u00e4ttnifc findet a\u00bbif\u00f6en dem Bki\u00e7htier und' feinem \u00a9eh\u00e4uS nicht ftatt; teueres ift ein BuSfcheidungSproduft, daS allerdings durch Buflagenmg neuer Schichten verdict, durch Bnf\u00fcgung an den freien B\u00e4ndern vergr\u00f6\u00dfert und erweitert, auch, trenn eS defh\u00e4digt ift, notd\u00fcrftig auSgeftidt \u00bberden tann, ader nur an einer oder einigen defchr\u00e4nften Ste\u00ef\u00efen mit dem Shier wir\u00eftich zufammenh\u00e4ngt und, \u00bbeit eS an dem daS Seden ausmachenden Stoff\u00bbechfet nicht Sheit nimmt, ein SodteS ift. \u00a9ine Schnede tarnt man auS dem \u00a9eh\u00e4uS herausnehmen, indent man nur einen tteinen SBuSfet, der fte damit verbindet, zu durch'","page":756},{"file":"p0757.txt","language":"de","ocr_de":"Sl\u00ef\u00efgemeinel \u00fcber bte \u00e4Beicppere.\n757\nfdpteiben bat, ein Eingriff, ber an ftcb bal Seben bel \u00a9perel burcbaul nidp gef\u00e4^rbet. S\u00eeur in ben ^autbebedungen mander SBeicppere fontmeu Slbfottberungen dorniger unb faltiger Patten ror, bte iprer Sage megett ben \u00a9inbrud innerer \u00a9fefetft\u00fcde unb Knochen machen, im 2\u00dfefentli(|en aber mit jenen \u00e4u\u00dferen \u00a9dbalenbilbuugen \u00fcbereinftimmen.\n@o haben mir bernt, um \u00fcber ben allgemeinen \u00a9baratter ber S\u00dfetdppere in! Steine gu tommen, uni an bie gu galten, mettre feine \u00a9eb\u00e4ufe bejtpn, unb bie anberen iper \u00a9dealen gu entfletben. \u00a9ie fielen bann ror uni all ungegtieberte, oft fehl* ungefdpdft aulfepnbe \u00a9pere, bereu in bei* Mage rorbanbette \u00a9pmmetrie oft einer unfbmmetrifcpn \u00a9eftalt gemieden ift. \u00a9ie \u00a3aut ift fdpftpfrig unb meidp unb aulnapnllo! finben mir biefelbe in Sappen unb mantelartige Salten aulgegogen, Don melden bei* K\u00f6rper gang ober tpilmeife oerp\u00ef\u00eft merben famt. \u00a9I ift mdp! leichter, all jtd) bon biefer \u00a9runbeigenlpmlicpteit ber SBewppere eine Slnfdpuung gu berfd^affen. SBenn bie \u00a9dpede ftd) in bal \u00a9ep\u00e4u! gur\u00fcdgiep, bemerft man, mie ein biefer jpautlappen ftcb \u00fcber ben rerfebminbeubett $opf pnmeg legt: el ift ein \u00a9tucf bei SJtantef!. \u00a9cb\u00e4lt man eine SD\u00ceufdbel aul, fo ift bei* K\u00f6rper boUft\u00e4nbig bon jeber \u00a9eite mit einem grofjen putigen Sappen bebeeft: bal ftnb bie beibett $\u00e4lftett bei SJtantell. Sille \u00a9cplenbtfbung gep bom SDtantel aul, befonber! bon feinen freien St\u00e4ubern.\nSO\u00dfentt mir anf\u00fcp'en, ba\u00a7 bie am pdpten aulgebilbeteu SBeippere bei einem niep feiten brei \u00a9u\u00a7, mop aber and) fecb! unb fteben, ja in riefenpiften \u00a9imenftotten gmangig \u00a9ufj unb bar\u00fcber langen K\u00f6rper faft fo bollenbete \u00a9ittnelmerfgeuge tragen, mie bie ppren SBirbeltpere, unb iper \u00a9r\u00f6\u00dfe entfpredpnbe SDiulfelfrafi entmidein, m\u00e4penb bie niebrigften mifroffopifd^e \u00a9pereben ftnb unb bur<b einige \u00a9i g en f epften ftdp an bie plppen anfdplie\u00a7en, fo mirb mau auch per nid^t ermarten, ba\u00a7 ber SSau, bal Seben uttb SSorfomnten biefel Greife! im Stilgemeinen gefdplbert merben faun. S\u00eeacbbent mir bie S\u00dfidpigfeit bei* ^autbebedungen prborgepbett, beuten mir nur an, ba\u00a7 bei* ^\u00bbaupttpil bei S\u00eecro enfpftem! in einem \u00a9dputtbrittg beftep, mit metdprn bie \u00fcbrigen im K\u00f6rper gerfireuten Sterben unb Sterbenfnoteu gufammenpngen. \u00a9al S\u00dforpnbenfein ber \u00a9inttelorgane rietet fiep nach ber \u00a9tufe ber Stulbilbung bei K\u00f6rper! im \u00a9angen unb nach Slufeittpit unb Sebenimeife. \u00a9o finben fiep um nur einige SSeifpiele attguf\u00fcp*en, nur meitige SOtufdpttpere mit Singen; fte pben feinen Staub gu erfp\u00e4pn, unb ipe Sdaputtg mirb iptett burep uuaitlgefepe \u00a9limrnerbemeguttg an ben $\u00f6rpet*fl\u00e4d)en gugef\u00fcpt. Slber alte \u00a9dptedett uttb bot* allen bie poch organtftrten raubgierigen \u00a9intettfdptedeit finben naep i^r*er Stapling, unb bemgem\u00e4f fpiegelt ficb in iprett Singen bie Umgebung ab.\n\u00a9epr boKft\u00e4nbig ift bei allen S\u00dfeidpperen bei* \u00a9ru ab run gl apparat aulgebilbet. \u00a9ie boperen \u00a9rbmutgeit, n\u00e4mlich ade, mefepe eine fefte Stapling gerfleinern, ftitb mit fe^r auffallen? ben S5ei\u00a7? unb Stalpelmerfgeugeit aulgeftattet, bie in neuerer gat mit eben bent \u00a9rfotg f\u00fcr eine naturgem\u00e4\u00dfe \u00a9pftematif fiep babeit rermertpeu laffen, mie man feit Saugern an ber SSefcpaffen? beit bei \u00a9ebiffel ber \u00a9\u00e4uget* tpre Sebenimeife unb fpftematifebe \u00a9teduug erfenttt. Sill ftarfe \u00a9reffet* beb\u00fcrfeu bie d\u00dfeidppere niept blol eiuel ger\u00e4umigen \u00a9annfanaie!, fonbern aiub ein reich-licpe! SJlaf ber bie S\u00dferbauitng einleitenden unb bef\u00f6rbernbett \u00a9\u00e4fte, baper mir bie ben \u00a9peilet unb bie \u00a9ade bereitenben \u00a9r\u00fcfen, \u00a9peidjelbr\u00fcfen unb Seber aulnepnenb eutmidelt finben. SBir fepen beit SSluttauf geregelt bttrd; ein \u00a7erg, aul Kammer unb einer ober gmei S\u00dforfammertt befiebeub, in meldp! bal SSlitt aul bem Sltpnunglorgan eintritt, um aul bemfelben in erneutem gut* \u00a9rn\u00e4bruitg bei \u00a9rgattilmu! tauglichem guftanbe bem K\u00f6rper gugef\u00fcpt gu merben. Slucb bie Sltbmuuglorgane, meift Kiemen, ftnb immer aufeptlid) entfaltet unb bieten ber \u00a9perbefcpeibuttg bttrd) ihre manepfattige \u00a9tedung uttb \u00a9orm riete Slnbaltepuufte. \u00a9ine aufjerorbentliehe \u00a9nt? midetung pflegt attep bte anbre, ber regetatioen \u00a9eite bei Sebettl geh\u00f6rige \u00a9rgangruppe, bie ber \u00a9ortpflangungimerfgeitge gu fein, \u00a9ocp bie\u00a7 adel, uttb mie gmitterformeu mit getrennten \u00a9efdpecpent abmecpfeltt, mie uni bort ber \u00a9eneratioulmedpel, per S\u00dfermanbtung, per mieberum bie \u00a9ntmidlung ohne SSermaublttng begegnet, ferner bal S3erp\u00e4ftui\u00a7 ber S\u00dfeicptpere gtt ftcb","page":757},{"file":"p0758.txt","language":"de","ocr_de":"758\n^opff\u00fcger.\nutifc a\u00abr Seit, mag lieber tie Filterung ter einzelnen \u00a9ruppen jetgen, su ter loir uni nun loenten.\nSDie Siet^ater Oon \u00a9urioftt\u00e4ten nnt Sftaturprotucten feiten fdpn feit einigen Bapt unterteil mit Vorliebe tie \u00a9dpetfenget\u00e4ufe unt stufet elf dealen gefummelt nnt an iper tunten nnt niet; l:4en ^ormenpHe ftdt gelreitet. Sir fmt liter tiefen einfeitigen \u00a9tantpunft loeit pnaul; ope tie freute an ten fdpneu Siufdtelfammlungen au Oertammen, tiirfen loir un! im \u00a9runte oon ipen eten fo loenig tefrietigen laffen, loie etloa oon einer \u00a9annulling oon Tratten oter \u00a3ufen. $a fie erl\u00e4utern un! ta! Seten unt tie Serridpung be! Spere! oiel loeniger, all tie unter; geortneten Steile, tie uni in tie Feter tarnen.\n3\u00ab ten unaull\u00f6fdpcpn \u00a9intr\u00fcdfen einer italienifdpn Steife geh\u00f6rt niett nur ter erfte Slublict ter torom\u00e4ifdteu Bnfeln, ter Florentiner Sauten, tel \u00a9oloffeuml, tel Sefuo im ^intergrunte tel \u00a9olfel, ter Sempelruinen oon pftum \u2014 aip ter erfte Sefuct einel italienifcpen gr\u00f6\u00dferen Fifdpiarltel, loie er t\u00e4glp in Srieft, \u00a9enua, \u00a3iOorno, Neapel u. f. io. atgeplteu loirt, pt etioal Ueterlo\u00e4ltigentel. S)a fint fte angepuft, tie \u00a9dp|e tel Steerel, auf Dteiten oon Sifdten, tinter tenen tie Ser\u00ef\u00fcufer in gemtl\u00e4rmeln unt mit ter toten rotten St\u00fcp fteten, ipe Saure mit einem tet\u00e4utenten \u00a9efepet anpreifeut. Sille! ift fortirt uadt \u00a9rpe unt \u00a9attung. Um tie feineren \u00a9peifefifdte tr\u00e4ngen ftdt tie notieren spinnen, unt mancter fein gefleitete \u00a3err, teffen $au!frau fidt nodt au \u00a7aufe im Sette tept, teforgt feinen \u00a9intauf fettft. Stuf tefonteren Fleifcp tauten liegen tie Sunftjpe. Seiterpn folgen tie Suteu, too tie \u00a9efdpedper ter gr\u00e4ulichen Poeten unt \u00a3aie f\u00fcr tie militer oerlo\u00f6pten \u00a9aumen auliiegen; ter 3ittervod^eit ifi tatei, ter Steerengel unt untere Unttiere. Slit gro\u00dfer \u00a9efdticflictteit loirt itnen tie rape \u00a3aut abgeaogeu, unt tal Ffeifdt fiett nun appetitlicher aul, all el natter fpneett. Slber loir oerloeilen tente niep bei ten aum Steil fep fdpn gef\u00e4rbten Fifdteu, eilen auct) an ten oieleit h\u00f6rten ter Ser; t\u00e4uferinneu oon Stufetein, \u00a9cpiedieu unt unteren \u201efrutti ti mare\" oor\u00fcber unt taiten bei ein I\u00dfaar Sifdten, teren Sornepnheit tunt tal \u00a9dpttentadt ange^eigt loirt, unt oon loeidpn uni eine gana fremtartige SSaare entgegengl\u00e4uat. Calamari! Calamari! O que bei Galamari! Seppe ! Seppe l Delicatissime Sepiole! @0 tr\u00f6tnen tie unerm\u00fctlidten \u00a9tentorftimmen in unfer Dp. \u00a9cpit tut einer ter \u00a9peier uni in! Singe gefaxt, \u00a9r glaubt, ta\u00a7 loir unfre S^\u00fcd^e beforgeit molten. \u00a9inige Sungerer loerten fortgefagt, um uni S\u00dflafc au matten. Sir treten teran unt ter Fifpo P&t an ten polppenartigen Sinnen einen fu\u00a7iangen, fd^lanfeit \u00a9alamaro empor. \u00c9 tutto fresco! Unt um au beloeifen, ta\u00a7 tal Stier no<t frifet, unt, loemt auct uicp metr gana, to<t nod^> halb lebentig, oerfe|t er ipit mit ter Stefferfpip einen leifen \u00a9ticp Sa! loar tal? Sie ein Slit fup ein F^ougelo\u00f6lt oon \u00a9elb unt Siolet \u00fcber tie auf loeifjem \u00a9runte regen; bogenfarbig fcpllernbc unt fein gefledfte ^aut ti\u00ab* 333eil loir unpl\u00fcfjtg fteten, loirt ter \u00a9aiamar loieter a\u00ab tem Raufen feiner \u00a9eitoffen geloorfen, unt unter Fortfepng feiner Slnpreifung loentet ftdt ter gantier au einer untern \u00a9orte feiner Saure, ten \u00a9epieit. Slu! einem FP, loeldte! an ter \u00a9rte fiep, nimmt er \u00a9tuet f\u00fcr \u00a9t\u00fccf pvaul, l\u00f6ft mit einem \u00a9cpiitt ten loei\u00a7gl\u00e4naenteu St\u00fcdfenfdtulp aul, entfernt, tal beutelf\u00f6rmige Sefeit umtrempelut, einen Steil ter \u00a9ingeloeite mit tem Sintenbeutel, fpiilt tal fo aulgenommenene Stier ab unt legt e! auf ten Sertaufltifcp Sir ftut l\u00e4ngfi all fremte StatUvforfdter evtaunt unt m\u00fcffen tie aulgelo\u00e4pten \u00a9remplare, tie","page":758},{"file":"p0759.txt","language":"de","ocr_de":"St\u00ef\u00efgemeineS.\t759\ntoil* im \u00a9aghauS nach nuferen B\u00fccher\u00ab begimnten unb unterfuche\u00ab toollen, ungef\u00e4hr mit bem oierfa^en SD^ar\u00eftpreife bezahlen.\nUnter beit f\u00fcr itnfere <Stubien mitgenommenen SBer\u00efen begnbet geh baS Buch beS Ferrit G\u00e9rant) in \u00fcber foie $opff\u00fcger ober \u00a9ephalopoben beS BtittelmeereS, tooritt alle im \u00fcftittef; meere oorfontmenben Slrten nach ben jahrelangen Beobachtungen biefeS SRaturforfd^er\u00e4 nach $orm nnfo SebenStoeife in franz\u00f6ggher Sprache beghriebett unfo in meiftei'hafter S\u00dfeife farbig abgebiibet ftitb. darunter ift foenn auch bie flehte Sepiola Rondeletii, an toeldjer toir je|t nitS \u00fcber ben K\u00f6rper unb bie \u00e4ugent Organe ber $opff\u00fcger orientiren toollen. \u00a9en tarnen haben biefe 2\u00f6ei<h; thiere ba\u00f6ott, bag ihr K\u00f6rper beutlich in gtumpf unb $?opf gevf\u00e4Ut, an toelcpem lepteren ein \u00c4reis\noon Slnh\u00e4ngen geht, toelcpe als \u00a9reif = unb BetoeguitgSorgaue gebraucht toerben. \u00a9er Stumpf ig oon einem B\u00eeantel umgeben, ber an ber 9t\u00fccfenfeite geh unmittelbar in bie ^autbefoecfunge\u00ab beS ^opfe\u00bb fortfe|t, am Bauche aber einen offenen Beutel h\u00fcbet, aus toelcheut baS enge \u00a9itbe eines trichterf\u00f6rmigen Organes foerauSragt. Sind) baran ig bie Di\u00fctfenfeite gu erlernten, bag nach % $u bie beiben grogen klugen einanber gen\u00e4hert gitb. 2l\u00fce biefe Legionen unb \u00a9he^e erheifdjett aber eine noch n\u00e4here Betrachtung, ba auf ihren 2lbtoei<hungeit bie \u00a9igenth\u00fcmlidEjfeiten ber oer; fcpiebenen \u00a9nippen unb \u00a9attungen nuferer klaffe beruhen, \u00a9ie ben \u00dcDUtnb umgebenben 2lrnte gnb Oon fehr fefter, muSful\u00f6fer Befangenheit, behubar unb fehl* betocglich; ihr @piel bei ben gr\u00f6geren Slrten gleicht ben SBinbungeu eines $aufenS mit einanber Derflodgener \u00a9drangen. Bei allen lebenbeu ^opff\u00fcgern, mit SluSttahme beS gtautiluS, gnb ge mit \u00a9augn\u00e4pfeit befe|t, too; burch ihr Btoecf, bie Beute feft zu halten ober bei ben ^riechbetoegungeu zur \u00a9irigirung beS K\u00f6rpers ju bienen, in ausgezeichneter S\u00dfetfe erf\u00fcllt toirb. \u00a9etoohutidj g|en ge auf einem furzen ntuS;","page":759},{"file":"p0760.txt","language":"de","ocr_de":"760\nKopff\u00fc\u00dfer.\ncul\u00f6fett \u00a9tide. Umkreis Befielt auS einem knorpeligen D\u00eeinge, ber bon \u00dcJtuSkelfafern auSs gef\u00fcllt ift. Segt ftch nun ber Siing au einen flauen \u00a9egenftanb an mtb gie^t ftdj bie MuSteU f\u00fc\u00fcung etmaS aus ihm heraus, fo entfielt ein dl<xum mit berb\u00fc unter Suft, ber ben Stapf fo feft haften macht, ba\u00df man bei ben Bem\u00fchungen, ein lebeitbeS uub frtfcheS \u00a3hier frei bekommen,\noft einzelne biefer Organe abrei\u00dft, uub ba\u00df, ioeuu eine Slugaht gugleich totrkt, bas 5\u00a3^ier eher ben ganzen Slrm als ben ergriffenen \u00a9egeit; ftanb fahren l\u00e4\u00dft; bei manchen \u00a9attungen io erben fie nnterft\u00fcht burch hornige \u00a3>aken unb \u00a9pt^en. \u00a9ie ftehen bollkommen fpmmetrifch unb man g\u00e4hlt fie bom St\u00fccken auS, titbem man bom 1., 2., 3. unb 4. s$aar fpricht, ioelcheS keltere rechte uub links neben ber Mittellinie beS Bauchet fiep beftubet. Situ \u00a9runbe ftnb bie Slrrne burep eine \u00a7aut berbunben, bie bei einigen Slrten ftch fogar bis gur \u00a9pipe ber Sinne erftreckt. Oiefe $aut bient, tbie eS f(peint, borgugSmeife bagu, \u00fcber ber bon ben Slrmett umftrtdten Beute eine aUfeitig fcplte\u00dfenbe \u00a7\u00f6hle gu bitten, in melcher baS Opfer, m\u00e4preub eS bon ben \u00df\u00e4pnen gefaxt ftsirb, eher berenben muff Breitet mau bie Sinne auSeinauber, fo kommt gerabe in ber Mitte ipreS Greifes bie bon mehreren kreiSrunben Sippen umgebene Muttb\u00d6ffnung gum Borftpettt. 3\u00ab ip* liegen bie betben feptoargbraunen tiefer, beut Staub= tpiereparakter nuferer Opieve entfprecpenb, gro\u00df, feft, fptp uub fepatf. Oer Unterkiefer (a) ift breiter uub tritt mehr herbor, als ber Oben\nSepiola Eondeletii bott ber \u00fcBaudjfeite, ber SJlantel entfernt. liefer Qf), bet* itt bet* Stupe Ultb beim ^auett\ngtbifepen bie \u00a9eitenbl\u00e4tter fettes pineingleitet. S\u00dfir gerben fehen, mie bie Spiere im \u00a9taube ftnb, bamit ben \u00aeopf gr\u00f6\u00dferer $ifcpe bis gum \u00a9ehirn gu bitvchnagen Unterhalb beS Granges ber Sinne ift ber topf an beibeu \u00a9eiten unb mehr nach bem Stit&en gu luglig aufgetrieben. \u00a9S ift bie \u00a9telle, an metier im Innern eine Slrt bon ^jtrnfcpgle uub als unmittelbare ^ortfetjungen berfelben bie betben napff\u00f6rutigett tnon\npeligen Slttgenkapfeln liegen. Oiefe Singen er f cp einen unberp\u00e4ltui\u00dfm\u00e4\u00dfig gro\u00df unb gl\u00e4itgen unb funkeln mit unheimlichem geuer.\nSin ber St\u00fcckenfeite beS Stumpfes ift f\u00fcr bie atU gemeine Betreibung nichts Stuf f\u00e4lliges. Sin ben \u00a9eiten tr\u00e4gt nufere Sepiola ein Baar blattf\u00f6rmige, abgerutt; bete.fjauttappen, Stoffen, melcpe jeboch meniger gut* gortbemegung, als gut* Stegulirung ber Haltung unb \u00a9te\u00fcung bienen. Oie SluSbehnuttg biefer floffenarttgen Slnh\u00e4nge ift bei ben \u00a9attuugen fehl* berf(hieben, \u00a9ie ftnb am meiften entmicfelt bei beseitigen, bereu k\u00f6rper berl\u00e4ngert unb gugefpipt ift unb loo fte bie \u00a9den unb \u00a9eitenbl\u00e4tter einer Pfeils f\u00f6rmigen \u00a9eftalt bilbeit (Loligo). Sltt ber Unterfeite fehen mir ben freien Staub beS Mantels, \u00fcber melden baS ftch berfchm\u00e4lernbe \u00a9nbe beS fogenaunten OricpterS (a) perborragt. OaS Bpier\na Unterliefet, b DB erlief er ber \u00a9efcia.","page":760},{"file":"p0761.txt","language":"de","ocr_de":"SKtgemeineS.\n761\nmacht babott einen febr midjtigen \u00a9ebraudj. 3snbent eg beu ttJtantelfad mit Entfernung beg tttanbeg bom Setbe \u00f6ffnet, l\u00e4\u00dft eg S\u00dfaffer in ben \u00a9rmtb beffelbeu eintveten. Oarauf fdjlie\u00dft eg erf bie -\u00fcftantetmanb, mobei ein Paar tnorpelige kn\u00f6pfe beffelben in Vertiefungen ber gegen\u00fcber^ \u00efiegenben Seibegmanb paffen (b), nnb pre\u00dft atteg VSaffer mit gro\u00dfer Kraft unb mit einem tthtd in bie mette im Spantet berborgene \u00dcJt\u00fcnbung beg Oridjterg, fo ba\u00a7 eg in einem \u00a9trabt aug ber engen Oeffnuttg beg Oridferg beraugfdjie\u00dfeit mu\u00df. Oer \u00a9to\u00df reicht bin, um bie ferait; fereit Strten ber Kopff\u00fc\u00dfer mit pfeilartiger \u00a9efbminbigfeit, bag .fpinterenbe boran, fdfmimmen gu taffen. 3\u00f6ir haben- ung bei biefer Gelegenheit and) bon ber Sage ber Sltbmunggmer\u00efgeuge, ber Kiemen, gu \u00f6bergengen. 3U biefetn Vebufe ift bag freie SSJ\u00eeantetbtatt ber SBaudfjfeite, mie im Vilbe gegeben, aufgufcpiteiben unb gur \u00a9eite gu tegen. 2Bir fefen bann feittid) in ber offenen \u00a3\u00f6bte ein fraufeg Organ (c), in meldjetn bag Vlut bie Slt'bmunggber\u00e4nberungeit erf\u00e4hrt. S\u00dfir berftebeit nun, mag bie \u00a9pfematif meint, menn fte bon gmeifi entern unb Vierfiemern fpr\u00eftbt. \u00dfu ber erften Stbtbeilung geh\u00f6rt Sepiola.\nStu\u00dfer bem Oarmfanal m\u00fcnbet bei ben meiften Kopff\u00fc\u00dfern noch ber Slugf\u00fcbruttgggaitg eineg anberen midjtigen Organeg in ben Trichter, beg Ointenbeutetg, einer Or\u00fcfe, metebe eine fcpmargbrauite SJlaffe abfonbert. Oiefelbe mirb mittf\u00fcrtidj entleert, unb nur eine Keine Ouantit\u00e4t geh\u00f6rt bagu, um bag Xfykv iu eine bttnKe SBolfe gu butten, moburep eg ben Slugen feiner Ver= fotger urpl\u00f6ptid) entgegen mirb. \u00a9g berfteht fidj, ba\u00df ber Staute ber ginteufchnedfen, f\u00e4tfdjtich audb \u201eStintenftfche\", ptoott berr\u00fcbrt. Qu ber SMerei ift ber \u00a9teff atg \u201e\u00a9epia\" betanut. \u00a9r ift fe\u00efbft bon bormeltlidjen Sitten erhalten.\n\u00a9elbfi nodj an bieten \u00a9remptaren, meldje in ben S\u00f6tufeeu in VBeingeif aufbemabrt fiitb, nimmt man eine feine biotete nub br\u00e4unliche \u00a9prentetung ber fpaut mabr. Sittein bte\u00df gibt nat\u00fcrliche teine $bee bon bem muuberbaren gatbenfpiel, metdjeg bie tebenben S^tete geigen. 3>e nach ben guf\u00e4itbett, in metchen fte fleh beftnbeit, fe itadj ber Veteudjtung, ber fie auggefept ftnb, je nachbem fte felbft angreifen ober angegriffen unb gereigt merbeit, ftnb fe einem fortm\u00e4brem ben SBecpfel brillanter F\u00e4rbungen untermorfen. Oer int \u00a9rnnbe mei\u00dflidj gtangenbe, an ben b\u00fcm neren \u00a9teilen trangparante K\u00f6rper taun in ber Stupe unb Slbfpanuung gang erbleicht fein, mit einem blog r\u00f6tblidjeit, gelblichen ober bioleteit \u00a9djimnter. pi\u00f6plidj, bei einer neuen \u00a9rregung, ballt fiep ba unb bort eine gatbenmolfe gttfammen, iutenfb braun ober bidet im \u00a9entmin, ftoctig unb burchfchtiger an ben St\u00e4ubern. Oie gatbenmolfen unb garb enf reif en fliegen \u00fcber ben K\u00f6rper bin, bereinigen ftcb, breiten ftdj aug unb fitb in ber Stegei mit einem aUgemeinen Stufglipent unb btipartigen \u00a9rgl\u00e4ngeit unb jgrifren ber gefammten Jpaut berbunben, \u2014 man pat eilt briUanteg Ungemitter beg \u00dforneg unb ber tterb\u00f6fen Stufregung bor fiep. Oer ntechauifchen Urfacheu biefeg ungemein fh\u00f6iten garbenfpielg ftnb gmei. jgn ber $aut liegen gellen, metd)e mit pbepft fein get= tbeiltem garbftoff gef\u00fcllt fiitb. SBeun bie fetten {m \u00dfufaitb ber Stupe burch bie \u00a9laficit\u00e4t ihrer jp\u00fctte bag Keinfte Volumen angenommen h\u00fcben, f\u00e4rbt ber in Keilte Kl\u00fcmpchen gufammengegogeue garbftoff bie Oberfl\u00e4che nur menig. Ourd) gabireiche, ftrabtenf\u00f6rmig an bie fetten fiep anfepeitbe SJhtgf eifafern tonnen btefelbeu aber breit gegogeit merbeit, mit ihnen bie garben. 3U biefer garbftoff\u00e4rbe tommen aber bie \u00a9lang? unb Stegenbogenfarben. Oiefelben merbeit bttrd) feine, bid)t \u00fcber einanber liegenbe unb unter ben garbgeUeit bef\u00fcbliche Vl\u00e4ttdjen borborgerufen uad) pppfifatifcpeit \u00a9efepen, metche bie Sehre boit ber 3>nterfereng beg Sichteg erl\u00e4utert. Von ber Pracht biefer g\u00e4rbuitgeit geben bie garbenlitbograpbien bon Ver a up eilte ann\u00e4bernbe Vorfettung, \u00a9g erhellt, ba\u00df man eigentlich bie g\u00e4rbung ber Kopff\u00fc\u00dfer nicht betreiben famt; bodj berrfcheit bei beit eingetneu Slrten gemiffe O\u00f6ne bor unb geidiiteit fch biefe bor fetten burep befonbereit \u00a9lang, Zartheit ober Vemeglichfeit ber garben aug. \u00a9rft neuerbittgg, fett man in einigen gr\u00f6\u00dferen Slquarieit auch Kopff\u00fc\u00dfer h\u00e4lt, ift auch bem gr\u00f6\u00dferen publtfum biefeg \u00a9chaufpiet geboten.\nOa mir bei ber \u00a9djilberung ber Slrteit nach Veranpg uit\u00fcbertrefftidjent SBerfe auf bie Sebeng' meife berfelben fpecietter eiitgebeit, fo m\u00f6gen hier nur nod) menige allgemeine Vemertungen ptap","page":761},{"file":"p0762.txt","language":"de","ocr_de":"762\nKopff\u00fc\u00df er.\nftnben. Ote Kopff\u00fc\u00dfer ftnb auSfdjlie\u00dflidh StareSbeWohner, tote ftc eS gu allen feiten ber \u00a9rbe waren. Spiele Slrtett leben gefeHtg, unb gerate tiefe machen V\u00dfanberungett, toobei fie ftd^ aus ten tieferen StareSgr\u00fcnbett unb bem ^o^en Stare ten K\u00fc\u00dfen 31t n\u00e4hern pflegen. Veranp |at jebodj barauf aufmerffam gemalt, ba\u00df ber Umftanb, ba\u00a7 man gewiffe Sitten nur in be\u00dfintmten Staaten auf ben gi\u00dfhm\u00e4rften antr\u00e4fe, nicht ton ihrer SSanbermtg, fonbern ton bem \u00a9ebraudh geWiffer, nur in jenen Monaten gur SlnWeitbung fommenber ^e^e abh\u00e4nge. Sta erh\u00e4lt g. S3, bie HistioteutMs E\u00fcppeli, meiere in ben gr\u00f6\u00dften liefen ftd^ aurait, nur tm Sta unb \u00a9eptember, wo man gum gange eine\u00bb gifdjeS (beS Sparus centrodontus) baS \u00a9runbneh in liefen ton 2400 gu\u00df hmabl\u00e4\u00dft.\nSllie Kopff\u00fc\u00dfer ftnb, wie mir fdfjon erm\u00e4hnten, r\u00e4uberi\u00dfhe gleifcpfreffer nnb oernidjten eine Stage gifdje, Krebfe, \u00a9cpneden nnb SJiufdjeln. \u00a9ie ftnb fogar fo gefr\u00e4\u00dfig, ba\u00df fie fid) auf bie an ber Singet gefangenen SE$iere ipreS eigenen \u00a9efdhledhteS \u00df\u00fcrgen unb pdp mit ihnen an bie Ober= \u00df\u00e4dpe sieben unb ergreifen taffem Oen in ber SXc\u00e4^e beS SanbeS auf ben Reifen unb gWifdfjen ben langen betum\u00efriedjenben unb auf Beute lauernben Sitten bienen mancherlei fabenf\u00f6rmtge Sinh\u00e4nge, metdje jte fpieteu taffen, gur Slntocfung ihrer Opfer, \u00a9l\u00fccflidjer S\u00dfeife wirb biefer \u00a9dpaben baburd) ausgeglichen, ba\u00df eine tape febr Wichtiger Opfere, g- 23* mehrere SSate, ber gtottoal, bie Kabeljaus faft auSfcplie\u00dflich ober oorgugSWeife oon Kopff\u00fc\u00dfern leben, unb ba\u00df mehrere Sitten audp bem Stafdpen ein SlaprmtgSmittel ftnb.\nSBie bie \u00a9eppalopoben bie am h\u00f6cp\u00dfeit organi\u00dfrteit SBeidptpiere, fo erreichen fie and) bie gr\u00f6\u00dfte Kraft, \u00a9tarte unb S\u00e4nge. Oie hierauf bez\u00fcglichen Singabeit alter unb neuer Beit bat Kefer= ft ein in feinem trepdpeit \u00a9ammetWerf \u00fcber bie SMuSfen ge\u00dfdptet. \u201e\u00a9eit SlfterS\", fagt er, \u2019\u201ebat man geglaubt, ba\u00df eS \u00a9eppatopoben oon gewaltiger \u00a9r\u00f6\u00dfe gebe, bie Stafcpen unb fetbft \u00a9d)iffen gef\u00e4hrlich Werben tonnten, unb bie norbifd)en \u00a9agen 00m Krafen, nach bem Ofen fogar bie gange Klaffe ber \u00a9eppatopoben benannte, h\u00fcben gu Beiten febr allgemeinen \u00a9ingang gefunben. gn ber neueren Beit erwiefen ftd) oiete biefer Slngaben als gabeln ober wenig\u00dfeiiS ohne Wiffenfcpaftlidje SSegr\u00fcnbung, unb gegen bie fr\u00fchere Seidptgt\u00e4ubigfeit \u00dfptug man in baS anbere \u00a9rtrem um, inbem man ben \u00a9eppalopobeit p\u00f6dj\u00dfenS eine \u00a9r\u00f6\u00dfe oon 3 bis 4 gu\u00df beilegen wollte. Bebt Wei\u00df man atter= bingS, ba\u00df eS gewaltige liefen unter nuferen Opferen gibt, bod) hat man uodp immer nur eine febr ungen\u00fcgenbe Stadpricpt oon ihnen unb tarnt bei oielen berfelbcn nicht beftimmeu, ob biefe \u00abKiefens cepbalopoben blo\u00df au\u00dferorbentlicb alte unb barum fo febr gro\u00dfe Bpiere ftnb, mie eS eben fo bet ben gifdjen i\u00df, bie eben fo wie bie B\u00e4ume be\u00df\u00e4nbig warfen, ober ob fie befonberett Slrtett angeh\u00f6ren, Welche nnS ihres pelagifcheu (auf hohem Stare) SebenS Wegen bisher unb in ben Bugenbformen entgingen, ftetS aber, um gur Steife gu gelangen, biefe Oiiefengr\u00f6\u00dfe erreichen m\u00fcffen. Oie eifere Sinnahme fepeint mir bie Waprfcpeittlidjere nnb evtl\u00e4rt aucp bie \u00a9eltenheit biefer Sliefentpiere, inbem nur Wenige beit zahlreichen geinbett entgehen unb ein au\u00dferorbentlicheS Sitter erreichen Werben. SlderbingS i\u00df bamit gar nicht gefagt, ba\u00df baS hohe Star, namenttid) in feinen Oiefett, niept nodh Oiete Slrten Oon \u00a9eppalopobeit birgt, oon bereu Oafeitt wir gur Beit uod) feinen Begriff haben, unb bie \u00dfdp burdp gewaltige \u00a9r\u00f6\u00dfe auSgeichnen f\u00f6nneu.\n\u201e\u00a9chon Slri\u00dfoteteS erg\u00e4hlt oon einem Soltgo, ber f\u00fcnf \u00a9den lang war, unb Vilnius erw\u00e4hnt bie Slngaben beS BrebiuS SUger, nach betten gu \u00a9arteja ein tafeitpolpp beS StaptS an bie K\u00fc\u00dfe tarn, um bie gifcpbep\u00e4lter gu pl\u00fcitbern, unb ber bie \u00a3unbe burch fein \u00a9efdhttaube nnb feine Slrme oerjagte. Oer Kopf biefeS BpiereS, beit man Sucull geigte, War fo gro\u00df Wie ein ga\u00df 001t 15 Slmphoren, unb feine Sinne, bie ein SQtamt taunt umflaftern tonnte, ma\u00dfen 30 gu\u00df in ber S\u00e4nge unb trugen Vertiefungen \u2014 \u00a9augn\u00e4pfe \u2014, bie eine Urne S\u00f6affer fa\u00dften. Von bem gr\u00f6\u00dften \u00a9ephalopobett, bem fogenannten Krafen, wirb uttS aber aus Slorwegett berichtet, guer\u00df 001t DtauS SJtagnuS, bann oont Bifcpof ^oittoppiban. Stad) bem festeren bemerfeit bie gifdher beim gif d) fan g einen gro\u00dfen Steidptpum oon gifdjen, bann aber auch, ba\u00df bie Biefe be\u00df\u00e4ttbig abnimmt, \u00dfe fliehen, beim eS naht ber Krafen. Oattit erhebt \u00dfcp auS ber gfuth, erg\u00e4hlt er, ein breites, unebenes gelb oon einer halben \u00a9tunbe im Ourchmeffer, welches nicht","page":762},{"file":"p0763.txt","language":"de","ocr_de":"Allgemeines. \u00a9>ie 0f\u00eftefenfrafen.\n76a\nfeiten 30 gu\u00df \u00fcber bie Oberfl\u00e4d^e fieigt. t>en Vertiefungen, treidle bie Unebeupeiten beS-gelSr\u00fcdenS bi\u00efben, ift Staffer gur\u00fccfgebiieben, in biefetn fielet man gifcpe fpriitgen. Etacp nnb nacp enttoicfeln fidp bie \u00a3>\u00fcgel nnb Verge biefer $nfel au immer fteiterer Jgj\u00f6pe. AuS f^uneit perauS, trie bie g\u00fcplp\u00f6rner einer Sdpnede, fteigen Arme empor, \u00df\u00e4rler als ber ft\u00e4rlfte ERafc banm beS gr\u00f6\u00dften \u00a9Riffes, mastig genug, um einen punbert Kanonen f\u00fcprenben Kolo\u00df a \u00ab er faff eit nnb in ben Abgrunb %u gieren. \u00abSie besten \u00dfdp nacp alten (Seiten aus, fpielen gleidpfam mit einanber, neigen fiep $ur SBaffer\u00df\u00e4cpe, ridpten fiep lieber empor nnb paben aEe Vetoeglicpleit ber Artne eines leben anbern ^olppen. (Sin junges biefeS EtiefeutpiereS pat ftdp 1680 in Eiorbtanb in Aormegen, mie eS griiS befdpreibt, aibifepen bie \u00a9elfen eines engen gforbS eingellemmi-\u00aeer un g ep eure K\u00f6rper, berietet er, f\u00fcllte bie Vudpt gana auS, bie Arme ioaren um \u00a9elfen nnb S\u00e4ume gefcplungen, patten biefelben entfouraelt nnb ftep an bem uuaerft\u00f6rbaren \u00a9eftein fo fe\u00df gepangeu, ba\u00df mau fie auf leine A\u00dfeife t\u00f6fen leimte.\"\n,,\u00a9te meiften Angaben \u00fcber biefeit Etiefeupolppen ftnbet man in ERoutfortS EMurgefcpidptr ber ERoEuSlen. \u00a9ort toirb bon einem folcpen Seeungepeuer era\u00e4plt, ba\u00df au ber K\u00fc\u00dfe bon Angola ein Scpiff an ber \u00a9alelage mit feinen Armen in ben \u00a9runb au aiepen bropte nnb ber gl\u00fcdlidp geretteten ERannfdpaft Veranlaffuug gab, ipre p\u00f6dpfte Etotp auf einem Votibgem\u00e4lbe in ber St \u00a9pc= maSlapeEe in St. SRalo barftellen au laffen. ferner era\u00e4ptt ERontfort uaep ben Angaben beS Scpipfapit\u00e4nS ERaf. \u00a9eus bon einem Rippen, ber in ber Et\u00e4pe bon St. Helena mit feinen Armen ein $aar ERatrofen bon einem \u00a9er\u00fcft am Scpiff perabpolte, nnb bon bem eine in bie \u00a3afetage betnoirrte Spipe eines ArmeS abgepauen 25 gu\u00df ma\u00df nnb meprere Eieipen Saug*-itapfe trug.\"\n\u201e\u00a9inem \u00e4pnlicp gro\u00dfen \u00a9piere mu\u00df ber Arm augep\u00f6rt paben, ber bon einem EBal\u00dffdpf\u00e4nger in ber S\u00fcbfee auS bem Etacpen eines KaspelotS genommen fein nnb ber 23 gu\u00df S\u00e4nge gepabt paben foE. Aber eS tourbe biefen nnb anberen Angaben fo Joenig ABertp beigemeffeu, ba\u00df man in ber SGBiffenfdpaft aEe Angaben bon \u00a9inten\u00dffdpen \u00fcber ein S\u00dfaar gu\u00df \u00a9r\u00f6\u00dfe, toelcpe biefe \u00a9piere im ERittetmeere-oft erreichen, f\u00fcr gabeln erkl\u00e4rte.\"\n\u201eSp\u00e4ter tourben burep Steenftrup bie \u00a9ra\u00e4piuugeu \u00fcber Eiiefenbinten\u00dffdpe tpeiltoeife lieber au \u00a9pren gebraept, tnbem er bie 1639 unb 1790 an ber $8J\u00e4nbif<pen K\u00fc\u00dfe geftranbeteit Seeungepeuer, oon benen baS teptere einen 372 gaben laugen K\u00f6rper nnb 3 gaben lange Arme gepabt paben foE, mit Sicperpeit als \u00a9eppatopoben beutet unb ben 1546 int Sunbe gefangenem fogenaunten Seem\u00f6ncp bon 8 gu\u00df S\u00e4uge in berfetben ABeife auffa\u00dft. Sp\u00e4ter erpielt Steen-ftrup felb\u00df Eie\u00dfe eines Etiefenbinten\u00dffdpeS, ber 1853 in g\u00fctlanb geftranbet tear, beffeit Kopf \u00dfcp fo gro\u00df tote ein Kinberlopf a^tgte unb beffen pornige Et\u00fcdenfcpale 6 gu\u00df ma\u00df. Von Ebe\u00dfen \u00e4pn= li^er gro\u00dfer \u00a9inten\u00dffdpe aus ben ERufeen in Utredpt unb Ant\u00dferbam beridptet bann 1860 parting genauer. \u00a9ie merlto\u00fcrbig\u00dfe unb tteue\u00dfe \u00fcftadpridpt \u00fcber einen rtefenpaften \u00a9iuten\u00dffcp bantt man bem Kapit\u00e4n Vont)er bon bem frana\u00f6\u00dffcpeit Abifo Atectou, toelcper baS \u00a9pier aut 30. Etobember 1861 in ber Ei\u00e4pe bon \u00a9etteriffa beobachtete, \u00a9er Abifo traf aMfdpeu ERabeira unb' Teneriffa einen riefenpaften g5olppen, ber au ber \u00a9ber\u00df\u00e4cpe beS ESafferS fdpioamm. \u00a9aS \u00a9pier ma\u00df 5 bis 6 EReter (18 gu\u00df) an S\u00e4nge, opite bie aept furdptbaren, mit Saugn\u00e4pfen berfepeueu Arme. Seine garbe mar aiegelrotp; feine Augen lourert uugepeuer unb \u00e4ugten eine erfdpredenbe-Starrpeit. \u00a9aS \u00a9eioiept feines fpinbelf\u00f6rmigeu, in ber ERitte fepr angefcpmoEeuen K\u00f6rper\u00bb mu\u00dfte an 2000 Kilogramm (4000 Spfunb) betragen, unb feine am Jpinterenbe be\u00dfnblicpen gtoffen ioareit abgerunbet unb bon fepr gro\u00dfem Volumen. ERan fudpte baS \u00a9pier in einer \u00a9au\u00dfplinge au fangen unb burep Scp\u00fcffe au tobten, boep magte ber Kapit\u00e4n niept, baS Sebeit feiner ERaun; fdpaft baburdp au gef\u00e4prben, ba\u00df er ein Voot auSfepeu lie\u00df, ioeldpeS baS Uugepeuer mit feinen furdptbaren Armen leiept patte entern t\u00f6mten. Elacp brei\u00df\u00fcnbiger gagb erpielt man nur \u00a9peile-bom ^iutereube beS \u00a9pierS. E\u00f6eun alfo bie neueren Veobadptuugen au<p uidptS bon ben Sagen beS Kraulen beft\u00e4tigt paben, fo paben fie uuS bodp \u00dfdpere Kunbe \u00fcber riefeupafte \u00a9eppalopobeit","page":763},{"file":"p0764.txt","language":"de","ocr_de":"704\tKopff\u00fc\u00dfer. Bweiliemer. S\u00efd^tf\u00fc^er.\ngeliefert, bie, 20 gu\u00a7 unb bar\u00fcbet laug, felBft Stoffen uub Meinen \u00a9fiffen gef\u00e4^vltd^ gerben l\u00f6nnen.\"\nStaf \u00c4efetfleinS Ueberfflag ftnb etwa 2000 Sitten bon $opff\u00fcfern begannt, toon beiten jebof nur 218 bet jepigen \u00a9f\u00f6pfung angeboren.\n(Sr(le prbnung.\nQtoeiftemet* (Dibranchiata).\n2\u00f6tt b^ben oben einen gweifiemet gum SluSgang\u00eapuu\u00eft unfetet \u00a9arftellung gew\u00e4hlt unb \u2022toetfieben batuntev alfo folfe \u00a9epbalopobett, beten um ben SJtunb im Steife gefeilte Sltme \u00a9attgn\u00e4pfe tragen unb in beten SJtantelb\u00f6ble 2 Kiemen, eine refte unb eine little, ftf befinbett. SlUe ftnb mit einem Stinteubeutel Oetfebett. \u00a9ie \u00fcbergrofe SRe^r^abl bet jept tebeuben Sitten, tt\u00e4mlif 212, geh\u00f6rt biefet Slbtbeilung an, welche intern gec\u00efogiffen \u00a9rffbtnen naf auf bie toiel j\u00fcngere ift.\n\u00a9ie folgenben \u00a9filberungeit finb ootgugSWeife au\u00ea SS er an pS S\u00dfraftWer! gek\u00f6pft. \u00a9\u00bb gibt teilten gweiten fo auslgegeif neten SSeobaf ter biefet \u00ef^iete, bie Soit \u00fcbrigen^ nat\u00fcrlif auf fe\u00efbft \u00efennen gu lernen oielfaf e Gelegenheit gehabt haben*\n\u00a9ie eine \u00a9ruppe umfa\u00dft bie aftf\u00fcfigett \u00a9eppalopoben. \u00a9ie b^ben faft alle einen beutelf\u00f6rmigen Stumpf uub tragen acht Sltme. Siie beftnbet ftch im St\u00fcde u bc\u00ea> SJtantet\u00ea eilte \u00a9f alenabfonberung. \u00a9ie meiften SIftf\u00fcfet (Octopoben) leben in bet St\u00e4be be3 @efiabe3 unb frieren unb geben mepr, at\u00f6 ftes ff Wimmen. %f)v gew\u00f6hnlicher Slufentbalt ftnb \u00c7el\u00eal\u00f4f et unb \u00a9palten, oon too au\u00ea fte auf SSeute fp\u00e4bett. \u00a9ie tonnen nach a\u00dfen Stiftungen triefen, lieben jebof bie SSeWegttitg naf bet \u00a9eite am meiflen. \u00a9abei breiten fte bie Sltme au\u00ea, erbeben ben \u00c4 opf, neigen ben K\u00f6rper etwa\u00ea auf bab feierte Sltmpaat unb Wen ben bie \u00a9effnuug be\u00ea drifters auf eine \u00a9eite, \u00a9ie feoUf\u00fcb-teu bie \u00a9eitenbeloeguug oorgugSWeife mit ben beiben mittleren Slttw paaren, lo\u00e4btenb bie oberen unb unteren Sltme nur beil\u00e4ufig, Soie e\u00a7 gerabe ba\u00ea Terrain erfordert, gebrauft werben* \u00a9ie tommen babei foioobt im als aufer bem SSaffer giemlif ff nett ton ber \u00a9teile. SSon felbft oerlaffen fte gwar nie ihr element, bof tonnen einzelne Sitten ftunbenlang auf er bem S\u00dfaffer leben. 3br Snftinlt, ba\u00a7 SJteer Joieber gu gewinnen, Wenn fte eine \u00a9treffe Weit inS Sattb gebraft worben finb, ift beJomtberung\u00ebW\u00fcrbig ; auf ohne ba\u00a7 SBaffer gu feben, geben fte \u00fcber \u00a9teinb\u00e4mme in geraber Sinie barattf lo\u00a7.\nStof beute Werben an ben italieuiffen Stiften ein $aat \u00a9attungen, Octopus unb Eledone, mit bem Stamen begeifnet, ber ihnen ff on oon ben \u00a9riefen uub St\u00f6mern beigelegt W\u00fcrbe, $oIpo, spoulpe, b. b* SSielfttf. \u00a9ie meiften Sitten oon Octopus haben einen beutelf\u00f6rmig abgerunbeteu K\u00f6rper unb ihre gleif ober fepr ungleifmfifig langen Sltme ftnb auf ber Snuenfeite mit gWei -Steipeit oon \u00a9augtt\u00e4pfett befept.\n\u00a9ie gemeiufte, am Weitefteu oerbreitete Slrt, Welfe auf bie gr\u00f6\u00dften \u00a9imeuftonen erreift, ift ber gemeine SSielfuf (Octopus vulgaris), oon Weifgrauer ftarbe, bie int- Suftanbe ber Slufregung in braune, rotpe uub gelbe Stinten \u00fcbergebt, \u00a9abei bebecft ftf bie gange obere \u00a9eite be\u00ea t\u00f6tperl mit markigen fperoortaguttgett. \u00a9al Wiftigfte Slrtgeifen ftnb brei grofe f\u00fchlet \u25a0auf jebem Slugapfel, \u00a9eine SSerbreitung erftredt ftf nift blol \u00fcber bal gange SJtittelmeer; er \u00efommt auf an allen l\u00fcften bei atlantiffen \u00a9ccattl, au ben Weft= uub oftiubiffeu Unfein unb bei 33ie be prance oor. \u00a9t palt ftf auf felftgem \u00a9ruitbe auf uub oerbirgt ftf geW\u00f6bnlif in","page":764},{"file":"p0765.txt","language":"de","ocr_de":"(Gemeiner SBielfufj.\t765*\nS\u00f6djern uub \u00a9palten, in tneldje fein gefdjtueibiger unb elaftifcper K\u00f6rper mit Seidjtigfeit ein-\n\u00aeemetner 23ielftt\u00a7 (Octopus vulgaris).\nbringt \u00a9ovt lauert er auf bie -liiere, you beiten er ftdj nc\u00fcjri \u00a9obalb er fie bemerlt, oerl\u00e4^t","page":765},{"file":"p0766.txt","language":"de","ocr_de":"766\nKopff\u00fc\u00dfer. 3tuet\u00eftemer. Stdttf\u00fc\u00dfer.\n\u20aci* oorffdjtig fein Berffed, ff\u00fcrgt ft<h pfeilgefchminb auf fein Opfer, umffridt eg mit ben Ernten unb h\u00e4lt eg mit ben \u00a9augn\u00e4pfen feft. \u00a9r ffhmimmt auf feine Beute log, mit bem #iutcrtf;cil fcoran; unmittelbar baOor brept er ft\u00f6j mit einer \u00a9effhminbtgfett, bie man fanm mit ben Singen verfolgen Um, um unb \u00f6ffnet bie Sinne gum Um\u00eflammem. Mitunter fdjl\u00e4gt er feinen SSohnffh in einiger Entfernung oom felffgett Terrain auf \u00a9anbgrunb auf unb richtet fiel; bann ein Ben fte\u00c6 her. \u00a9r fdffeppt mit \u00a7\u00fclfe ber Sinne unb \u00a9augn\u00e4pfe \u00a9teilte gnfamnteit unb h\u00e4uft fie gu einem Krater au, in meldjetn er l)ocft unb gebnlbig auf bag Bor\u00fcbergeheit eineg f^ifc^eg ober ^rebfeg m\u00e4rtet, beffen er fich gefdjidt bem\u00e4dffigt. Berattp oerffdjerf, mehrere folder S\u00dfegelagcrer bei Bitlafranca beobachtet gu haben.\n3m \u00a9ommer n\u00e4hern fid) bie jungen and) ben mit Ototlffeinen bebedteu Ufern, unb mitunter begegnet man ihnen aud) auf \u00a9\u00e4ffamtngrunb. Btan ftfdff fie gem\u00f6hnlith mit ber \u00a9<hnur, aber ohne Slngelhaten, inbem man an beffen \u00a9teile trgettb einen auffaHenbeu, meinen $\u00f6ber, befdjmert mit einem \u00a9teindjeit, binbet. \u00a9er gifdjer h\u00e4lt in jfeber \u00a7anb eine Seine unb gieht fie langfam \u00fcber ben feisteren \u00a9teingrunb. \u00a9er Octopus hat ben $\u00f6ber fanm bemeidt, fo ff\u00fcrgt er fich barauf unb l\u00e4\u00dft ff<h langfam an bie Oberfl\u00e4che giehen, oon mo er mit einem Keinen Sieb in bag Boot genommen mirb. \u00a9ie gr\u00f6\u00dften \u00a9remplare pflegen aber bie gifdjer gu fangen, meldje beg Sta\u00e4ffg beim \u00a9cheine ber $ienfadel ber auf aderhanb \u00a9ethier obliegen, mie ich eine fotdj)e \u00a9eene -fr\u00fcher Oon ber balmatinifdjen pfiffe betrieben habe. Stigga, mo bie jungen Octopoben ftch im \u00a9ommer bem ang Eollfteinen beftehenben \u00a9tranb n\u00e4hern, mar ich auch geuge einer anbern gangart. Sin ber mit einem Blei befdhmerten \u00a9chttur iff ein mit mehreren Singelhafett befpidter $or\u00ef, ben man mit einem \u00a9t\u00fccC gergaferten rothen Budjeg bebedt. Blatt mirft bie \u00a9chnnr m\u00f6glidjff meit unb giept ffe gem\u00e4dfficff gu Sanb. \u00a9er Octopug f\u00e4llt bar\u00fcb er her unb mirb bnrdj ein fdjneHeg Slngiehen, menu man ihn merit, in ber Siegel feft gemacht. Betteljungen unb Speiche liegen an -fch\u00f6tten \u00a9ommerabenbett biefem \u00a9port ob. \u00a9a bie Spiere, menu fie ang bem S\u00dfaffer genommen ffttb, l\u00e4ngere geit fehr behenb unb lebettbig bleiben unb gefdffdt gu eittmeidjen fnchen, fo ntu\u00df man fie auf ber \u00a9teile tobten, \u00a9en Heineren bei\u00dft ber gifd)er ben $opf eutgmei, ben gro\u00dfen nimmt er bnreh einen Blefferffich bag Seben. \u00a9ie jungen geben eine ledere \u00a9peife; bie \u00e4lteren unb gr\u00f6\u00dferen, \u00fcber ein S\u00dffunb miegenbett \u00a9hmre belommett aber ein g\u00e4heg gleifch, melchem bag ber \u00a9epia unb beg \u00c4alntarg meit oorgegogett mirb. \u00a9ag gr\u00f6\u00dfte \u00a9rentplar, meldjeg bei Stigga oon einem gifler mit gr\u00f6\u00dfter Slnffrettguitg bem\u00e4ttigt m\u00fcrbe, mar ungef\u00e4hr 9 gu\u00df lang unb mog 50 fffunb. \u00a9remplare oon 30 ffffuttb fxtib nicht feiten.\nlieber bag Verhalten beg Octopus vulgaris im gro\u00dfen Slquarium in Slrcachott an ber frans g\u00d6fffd)en ^\u00fcffe hat j\u00fcngff gifler fehr intereffante Beobachtungen ver\u00f6ffentlicht, gm \u00a9ommer 1867 befattbett fidj ffeben \u00a9t\u00fcd im Slquarium unb ben Slbtheilungen ber gro\u00dfen giffhbeh\u00e4lter, mo matt f\u00fcr jeben aug ben gelgft\u00fcden eine fl\u00f6hte auggefdjnitten hatte, \u00a9ie nahmen baoon Beffh. dBettn einer fein Berffed Oerlie\u00df unb bag oon einem anbern mit Befdjlag belegte Sodj unterfudjeu mollte, nahm ber lefctere eg fehr \u00fcbet, mecfffelte bie garbe unb fu<hte mit einem ber Slrme beg gmeiten S\u00dfaareg ben \u00a9intritt gu Oerhinbern. \u00a9g tarn jeboch nie gu einem ernfferen Kampfe, \u00a9ag gioeite Slrmpaar, bag l\u00e4ngffe, mirb befottberg gum Singriff ober gur Bertheibiguitg gebraucht, mit beit Sinnen beg elften gkareg nnterfudht unb taffet bag \u00a9ihier. Ueber Bag bemegett fich bie Dctopoben menig; mitunter aber f\u00fchren ffe ein fehr eigenth\u00fcmtidieg Blan\u00f6oer aug, inbem ffe ihre Sinne heftig im Greife ffh\u00fcttetn, moburch ffe ffch einrollen unb oerflechten.\n\u00a9ie garbenoer\u00e4itberungeit traten geitmeife ohne befonbere Beranla ff ungen auf, mie eg fehlen, \u00a9inmal fah ber Beobachter, mie ein \u00a9ctopug auf ber gattgett einen \u00a9eite beg $\u00f6rperg unb $opfeg int\u00e8nfio braunroth m\u00fcrbe, m\u00e4hrenb bie anbre H\u00e4lfte grau blieb.\n\u00a9ie fehr gefr\u00e4\u00dfigen \u00a9efangenett f\u00fcttert man mit Btuffheln, inbem man ihnen t\u00e4glich ein beftimmteg Bla\u00df ber e\u00dfbaren fmrgmuffhel (Cardium edule) oorlegt. \u00a9ie bem\u00e4chtigten fich ber; felben unb f\u00fchrten ffe g\u00fcm Btunbe, inbem ffe ffe mit ben Sinnen unb ber gmiffhett ihnen ang;","page":766},{"file":"p0767.txt","language":"de","ocr_de":"(Gemeiner Sietfug. Sangarmiger Sielfug. \u00fcDlofcfjulelebone.\n767\ngekannten \u00a9aut Verbargen. \u00a9lad) unbeftimmter Beit, l\u00e2ngfien\u00ea nach einer \u00a9titube, marfen fie bie ge\u00f6ffneten unb entleerten Sftufchelfchalen lieber toon ftdj- \u00a9ie \u00a9djalen maren t>\u00f6Hig unbefdj\u00e4bigt. \u00a9a bie \u00a9ergmufcheln nid^t too\u00ef\u00ef\u00efommen fchliefett, fo mar bie \u00a9Jt\u00f6glichleit, bag fte nach unb nad) ctu\u00eagefogen merbett fonuteit. Um ftd) ^ierfiBer \u00a9emifheit gu oerfchaffen, reichte er ben Octopoben eine anbere SJlitfd^e\u00ef, einen gro\u00dfen Pectunculus, meid)er \u00e4uferft feft unb Ijermetifdj fdjtieft. \u00a9ie Octopoben benahmen ft<d) bcimit mie mit ben \u00a9ergmufcheln, unb nach bret Viertel; ftunben maren aud) bie ^ectuidetn entleert unb bie \u00a9djalen unbefdj\u00e4bigt. \u00a9a hiermit alfo nidjt gum \u00dfiele gu fommeu mar, m\u00fcrbe nun ben Octopoben ihre Siebling\u00eattahrung, Krabben, borgelegt \u00a9o halb ber Octopu\u00ea bie Krabbe (ben Carcinus maenas) fiep feiner \u00a9opte n\u00e4hern fteht, ft\u00fcrgt er ftdj \u00fcber fie unb bebedt fie tooEfi\u00e4nbig mit ben au\u00eagebreiteten Stritten uttb ber \u00a9trmhaut. \u00a9te \u00a9Crnte ftreden ftdj um ba\u00a7 Opfer, fo bag e\u00ea fleh attest oertheibigen \u00efamt. \u00a9tma eine SJtinute lang fudjt ber ungl\u00fcdltdje $reb3 feine eingebogenett Seine gu bemegen, bann mirb er gang ruhig unb ber Dctopu\u00ea fdjteppt ihn in fein Serfted. \u00a9liait fleht bann burdj bie \u00a9trmpaut \u00efjinbitrdj, bag bie Krabbe in oerfdji ebene Sagen gebraut mirb, unb nach einer \u00a9tunbe ift bie Slaljlgeit beeitbet \u00a9er Slidenpanger ift teer unb toon ben an bem Srufiftiid haftenbeu \u00a9iitgemeibeit getrennt; bie Seine ftnb faft alle am \u00a9runbe abgebrochen; bie Seinmtt\u00ea\u00efeln unb ein \u00a9heil ^er \u00a9ingemeibe ftnb bergehrt, aber fein \u00a9heit be3 \u00a9autf\u00efe\u00efef\u00ea beriefet. \u00a9Bie benn eigentlich ber Octopu\u00ea feine Seute tobtet, m\u00fcrbe auch burdj bie F\u00fctterung mit Krabben uid)t Har. \u00a9lad) ber \u00a9Jtaljlgeit mirft er, mie gefagt, bie \u00a9lefte toor feine \u00a9Bohnung unb toerbedt guitt \u00a9heit ben \u00a9iitgang bamit, inbem er fte mit beit \u00a9augn\u00e4pfett tjerangieht Slur bie \u00a9lugen ragen \u00fcber bief en \u00a9djufemaE h^rtoor unb fp\u00e4ljen auf neue Seute.\n\u00a9ie \u00a9eftig\u00efeit unb \u00a9efdjminbigfeit, mornit bie Octopu\u00ea ihre Opfer ergreifen unb an ftch reifen, ber \u00a9Bedjfet ber \u00a9arbe m\u00e4hrenb be3 \u00a9\u00fctgrip, bie \u00a9Bargen, metdje auf ber \u00a9aut erfdjeiiten, oerleiljeit biefen \u00a9feieren ein mahrhaft mtlbe\u00ea \u00a9\u00efu\u00eafefeen. \u00a9Beim fte jebodj gef\u00e4ttigt, taffen fte bte Krabben neben ftch hernmgefeen mib ftch fogar ton ihnen ber\u00fchren, \u00a9tefe, im \u00a9egentheit, ftnb offenbar in \u00a9djreden unb haben ifere gem\u00f6hntiche f\u00f4edfeeit eiitgeb\u00fcft; e3 fdjetnt, aI3 ob fte ftch in tljr \u00a9chidfat ergeben unb at\u00f6 ob fte unter jenem Battberbann ft\u00e4nbeit, meiner fteinere \u00a9hiere ihren Reinheit gegen\u00fcber beftridt.\n\u00a9in OctopuB toergefert t\u00e4glich einige \u00e4Hufdjeln unb eine Krabbe, ertr\u00e4gt jeboch and) mehrere \u00a9age ben \u00a9unger. \u00a9loch leidster faf\u00eeen bie \u00a9epien.\nSon ben \u00fcbrigen \u00a9trten toon Octopu\u00ea moXXen mir ben burdj feine fefer langen Stritte am\u00a7; gegeidjneteit 0. macropus, ben tangarmigen Sielfug, feeratt\u00eafeeben. Sei einer f\u00f6\u00f6rperl\u00e4itge bon 2% erreicht ba\u00ea erfte Strmpaar eine S\u00e4nge toon 3 \u00a7u\u00a7. Bn feinem Sorfommett im freien unb in feinem Serfealten ttt ber \u00a9efangenfdjaft meidet er betr\u00e4chtlich toon feinem oben befdjriebenen Sermanbten ab. \u00a9Infer in ben \u00a9\u00f6feluttgen tiefer Itegettber Reifen h\u00e4lt er ftch auch auf fd)tammigem \u00a9runbe auf. ^n einem gr\u00f6feren \u00a9ef\u00e4f boE -Uteermaffer lebt er mehrere \u00a9age ohne \u00a9laferung, ohne jeben Serfuch gn entrinnen, \u00a9ine ber fdj\u00f6itfieit, aber fehr feltenen \u00a9trten ift Octopus catenulatus, aufgegeidjnet burch nefef\u00f6nnig ftch \u00efreugenbe \u00a9autteiften auf ber Saudjfeite. Stau feat ihn nur einige URale aus fehr grofen \u00a9iefen feeraufgegogen, angeHammert an Sipe, bie man mit ber \u00a9tnget= fdjmtr gefangen.\n\u00a9ie \u00a9attung Eledone unterfcheibet ftch bon Octopus feauptf\u00e4djlidj baburch, baf ihre \u00a9trine bto3 eine \u00a9leihe toon \u00a9augn\u00e4pfett tragen. \u00a9Im fe\u00e4ufigjien ift bie \u00a9Jlcfdju\u00a3>etebone (Eledone moscliata). $fer $\u00f6per ift auferorbetttlich toer\u00e4nberlich, fadf\u00f6rmig, l\u00e4nglich, eif\u00f6rmig, hinten abgerunbet ober fpife, glatt ober margig, mie e\u00a7 bem \u00a9hiere gerabe beliebt, \u00a9fearafteriftifd) ift auch bie \u00a9r\u00f6fe ber Slantet\u00f6ffnung, metche feil auf beit \u00a9l\u00fcden reicht, \u00a9ie Heilten toorfpringenben \u00a9tugen Hmten gang toon ben Sibent bebedt merbeit unb bejthen eine fehr toer\u00e4itberlidje ^ril. \u00a9te gerabe \u00a9runbf\u00e4rbung geht nie in rofenrothe ober r\u00f6thliche \u00a9inten \u00fcber, \u00a9pmmetrifche fchm\u00e4rgliche","page":767},{"file":"p0768.txt","language":"de","ocr_de":"768\nKopff\u00fc\u00dfer. Bereiftem er.","page":768},{"file":"p0769.txt","language":"de","ocr_de":"9ft\u00f6fd)udelebone. i\u00dfaptei'nauttliid.\n769\nf^Iecfeit, fo tote eine bl\u00e4ulidje Otanbeinfaffung bed 5Irmfd)irmed ftnb fernere ^ettngetc|eu bet* Slrt, toeld)e \u00fcberbteg einem audgegeidjneteit ajtofdjudgerud) ihren Flamen Oerbanft.\n\u00a9ie fdjeint blog im SSJUttelmeere oorgufomiiteit, bort aber ift fie an allen l\u00fcften h\u00f6djft gemein. \u00a7\u00fcr geto\u00f6hufidj lebt fie auf \u00a9\u00e4jlammgruub bon 30 bid 300 gttg SCtefe. \u00fcDiait begegnet t\u00a7r audj anf \u00a9anb nub \u00c4iedbobeit gu allen ^ahrelgefeit, felteuer auf geifern \u00a9a man ffe an ihren nat\u00fcrlichen \u00a9tauborten nicht beobachten tarnt f mug mau ftd) mit bei* ^Beobachtung gefangener begn\u00fcgen, toeldje mau ftd), ba fie mit bent \u00a9ruubgugnefc in gro\u00dfen Staffelt gefangen toerben, fehl* leicht oerfepaffen faun. gm guftanb ber Otitlje H\u00e4mmert fie fid) mit fM\u00effe ber \u00a9augn\u00e4pfe am Sobeit an uub nimmt mit $opf uub Oittmpf ungef\u00e4hr bie \u00a9telluug ein, toeldje and) Octopus vulgaris liebt. \u00a9abei fiitb bte (guben ber Slrme frei, tutb bie \u00a9ridjter \u00d6ffnung feitto\u00e4rtd heroorgeftvedt. gu biefer Sage berbriugt bad \u00a9pier ungef\u00e4hr brei Siertljeile feiited Sehend, uub man bann babei bie erjtamtlid)e \u00a9Chnettigfeit betounbern, toomit bie garbeit toed)feltt. Sei ber geringflen \u00a9t\u00f6rung gleitet eine buitfele g\u00e4rbuitg mit ber \u00a9dhneUigbeit bed Sliced \u00fcber beu gangen Vorher, um ohne \u00a9hur gu berfchtoinbett. SJtit btefent \u00dfuftaube glaubt Seraitp eine 2trt \u00a9djlafguftanb abtoedjfelit gefeheit gu haben. \u00ae'e \u00a9tellimg ift bie n\u00e4mlidje, aber bie Slrmeuben ftitb n\u00e4her au beit Vorher herangegogen, nur ber bierte 2lrnt ift audgejtredt, toie um 2Sad)e gu halten, \u00a9er IRumpf ruht auf beit 2Xrmeit,. bie pupille ift gufammengegogeit uub bie Sthmung, bad @in= uub Sludlaffett bed \u00a9Safferd geht l\u00e4ngs famer bor ftdj. \u00a9ie geto\u00f6hnlid)e g\u00e4rbuitg ift babei ein \u00a9raugelb ober \u00a9elbbramt, immer aber fehlen bie faftanienbraunen gledeit. \u00a9eh\u00f6r unb \u00a9efidjt fiitb unempf\u00e4nglich; man lamt fid) beut \u00a9ef\u00e4g n\u00e4hern, fct;reieit ober irgenb ein \u00a9er\u00e4ufd) madjen, ohne bag bad \u00a9pier ertoacht. 2tber bet bem geriitgften \u00a9to\u00a7 an bad \u00a9ef\u00e4g, ober toenit man einen Strut auch nur gang leife ber\u00fchrt, toad)t ed aitgenbltdltch auf, uub ed gel)t in feinem \u00a9Befeit eine auffalleitbe Ser\u00e4itberung bor ftd). \u00a9ie (glebone richtet n\u00e4mlid) fdjnell beit K\u00f6rper faft fen\u00efrecht \u00fcber beit $opf auf, bl\u00e4ht ihn ettoad auf uub fpipt ihn gu. \u00a9ie gange jpautft\u00e4\u00e4je toirb gelblich, ed erfcheiiteit bie fdjto\u00e4rglicfjeit fpmmetrifd)eit gledeit, unb \u00fcberall erheben ftd) fegeif\u00f6rmige S\u00f6argen. \u00a9ie 3d'id gief)t ftdj gufammeu unb f\u00e4rbt ftd) ftavf fd)toefelgelbf and bem \u00a9richtet* toirb bad Staffer getoaltfamer peroorgetrieben, uub bie \u00a9ins athmuitg toirb mtregelm\u00e4giger. Sou 3eit gu geit toirb eine reichlichere S\u00f6affermenge in bie Stautet h\u00f6hle aufgeuommeu unb bann 8 bid 10 gug toeit \u00fcber bad @ef\u00e4g pinaudgefpriht, obtoohl babei noch eine SBafferf\u00e4ute oon einem gug gu \u00fcbertoiitbett toar. Stud) aid Seranp ber (Slebotte einen lebeitbeit $rebd oorgelegt hatte, fah er, bag fie eine \u00a9tetfung toie tm guffanbe ber Slufreguttg annahm, ftd) mit R\u00f6dern bebedte unb ber jjaut bie garbe bed \u00a9ef\u00e4ged gab, in toelcpem fie fid) befaitb, toaprfCheiuliCh um bad \u00a9hier, bad fte ber\u00fcden unb \u00fcberfallen toollte, nicht migtrauifd) gu machen.\nSJtitunter, befoitberd bei 9tadjt, euttoifeht bie \u00a9leboite and ihrem Sep\u00e4lter, euttoeber toetl bad \u00a9Saffer ben Slthmungdprogeg nicht mehr unterh\u00e4lt ober toeit bad \u00a9hier feine greipeit flicht, \u00a9ie bauern bann mehrere \u00a9tuitbeu im \u00a9rodtten and; aud) vertragen fte eilt gaffen oon] 10 \u00a9agetg.\n\u00a9roh ^ fehl' dt bie \u00fcftafe faHenbeit \u00e4ftofCpudgeruched toirb biefe \u00a9leboite bod) maffens haft gu \u00dcJtarfte gebrad)t. 3h1' gleich iff gtoar uid)t fo g\u00e4be, aid bad ber \u00a9ctopudarten oon berfelben @r\u00f6ge, aber toeitiger fdjmadljaft. Uebrtgend erfd)eiitt ffe nur auf bem \u00a9ifd)e ber \u00e4rmeren Staffen.\n(Sine britte, fCpoit im Slltertpum ber\u00fchmte unb oielfad) befcpriebeite germ ber ad)tf\u00fcgigeu \u00a9eppalopobeit ift ber Sapieritautilud (Argonauta Argo). \u00a9d ift bad SSeibdjeit, toetd)ed man bid oor nod) nicht gtoaitgig 3af)t'eu allein gelaunt hat, unb toeld)ed mit bem fdj\u00f6ueit garten \u00a9ep\u00e4itd oerfel)eit ift. Sind) nur ihm gilt ttitfre folgeube \u00a9arftellung, ba toil* bie poepft merfto\u00fcrbigen Slbtoe\u00fchungeit bed \u00dcDi\u00e4nucpeud im .gitfammeupauge mit beit \u00a9efChledjtdmerfmafen ber 9Jt\u00e4nitd)en ber anbereu $opff\u00fcger bringen toollen. Sin bem ntublidien K\u00f6rper f\u00e4llt bei* Keine \u00aeopf imbiber fet)i* enttoidefte unb oert\u00e4ngerte \u00a9rid)ter auf, oor allem aber bie lappenartige Verbreiterung bed\nSafdjenberg unb \u00a9djmtbt, hniMlofe Spiere. (SBre^m, gerieben. VI.)\t49","page":769},{"file":"p0770.txt","language":"de","ocr_de":"770\nKopff\u00fc\u00dfer. gmet\u00eftenter. getynf\u00fc\u00dfer.\noberfteit Slrmpaare\u00ea. \u00a9ie garbling ift au\u00dferorbeutlitty Brillant unb ftty\u00f6it. \u00a9er neapolitanifctye Otaturforfctyer Sangi\u00f6bannt tyat fte folgenber SUfca\u00dfen befttyrieben. \u00a9ie unteren unb feitlictyen \u00a9tyeile be\u00ea S\u00fcmtpfegi ftnb bon einer Br\u00e4unlichen \u00a9ilberfarbe, bie je natty ber fRictytung unb \u00a9t\u00e4rfe ber Sittytftratylen fttty Balb mit einer leisten Blauen \u00a9inte Bebeeft, \u00e4tyttlitty bem SReerbtau, Balb mit einer gr\u00e4ulichen, Balb r\u00f6ttylittyen. Slutty finben jtch auf biefer farbeumectyfeluben \u00a9berfl\u00e4ttye eine SfRenge Heiner gl\u00e4ngenber Limite, gelb unb laftanienBraun, anbere rofenrotty, unb fe gr\u00f6\u00dfer bie SSemegttng, befto ftty\u00f6ner bie garbett. \u00a9a\u00a7 ammentuirFcn biefer garbenlf\u00fcgelttyen, melttye fiel) \u00fcber einem ftlbergl\u00e4ngettben \u00a9runbe au\u00eabreiten, verleiht ber \u00a9aut jener $\u00f6rperttyeile einen 9\u00eeofen: fetyimmer, ber au\u00a7 ung\u00e4tyligen farbigen ip\u00fcnUttyett gufatnmeugefetyt ift, unb moritt man einige etma\u00ea au\u00eagebetyntere \u00a9teilen Bemerkt, melttye fpmmetrifty liegen unb umgeben ftnb bon einem ftlBevfarBenen \u00a9ofe. \u00a9ie jR\u00fcdenttyeile unb bie oberen \u00a9eitenttyeite ber Slrgonauta ftnb mit einer fty\u00f6nen gr\u00fcnen garbe geftym\u00fccft, bie in 5\u00dfiftagie\u00fcgr\u00fcn \u00fcbergeht unb fttty fo Befonber\u00ea gegen Slbenb geigt, \u00a9ie \u00a9ilberfarbe ber unteren (Seitenteile fetyt fich in (Streifen natty beu oberen Seitengegeuben fort, mette gr\u00fcnlich finb, fo ba\u00df bie garbett Bier mit einanber abmetyfelit. \u00a9ie \u00fcRatur But biefen \u00a9Beit be\u00a7 ^\u00f6rperi ber Slrgonauta mit gelben, bi\u00f6 otfergelben unb mit faftanienbraunen garbgellett geftym\u00fccH. S3eibe \u00a9orten ftnb in gro\u00dfer SRett'ge bortyanbett; biel geringer ift bie SIngatyl ber maloenblauen. \u00a9ie erfteren Beiben bebedett bie \u00a9aut faft bo\u00fcft\u00e4nbig. ^ebocty ftttben fttty ba unb bort gr\u00f6\u00dfere folcher garbenfttgeln in ber 9Rt\u00fce Heiner Greife, melttye bon berftyieben gef\u00e4rbten gellen umgeben ftnb, unb meltye bie \u00a9aut mie Heine Sftofetten ftym\u00fcdett. Sletynlitye g\u00e4rbungeit breiten fttty \u00fcber \u00aeopf unb Strate au\u00a7.\n\u00a9ie \u00a9tute be\u00ea ppiernautilu\u00ea, meltye fttty bttrtty ityre \u00a9legang unb S\u00dfa\u00a9 i er b \u00fc n nty e i t au\u00eageitynet, ift giemtity ela\u00dfifty, inbem fie reictylittyen organifttyen \u00a9toff entty\u00e4lt. \u00a9ie ift be\u00eatya\u00efb meit biegfamer al3 bie biel b\u00fcuneren \u00a9ctyaleit anberer SBeictyttyiere, g. S3. ber gloffenf\u00fc\u00dfer. \u00a9ie beftetyt au\u00a7 einer eingigen \u00a9\u00f6tylung unb ift in ber SBeife fptralig gemitubeit, ba\u00df bie fr\u00fcheren S\u00dfinbungen burty beit letyten Umgang berbeeft merbett. \u00a9a\u00ea SSerty\u00e4ltni\u00df be\u00ea \u00a9tyiere\u00ea gur \u00a9ttyale ift gang eingig, inbem e\u00f6 utrgenb\u00ea mit berfeiben enger berbunben ober berioattyfen ift, aucty bie \u00a9eftalt be\u00ea tyerau\u00f6genomnteuen \u00a9tyiere\u00ea gar nittyt bagu gu paffen fetyeint. \u00a93 ift batyer feBr gu entftyulbigen, menu mau fr\u00fcher auf ben bt\u00eb in bie neuere geit feftgeBalteuen \u00a9ebcttt\u00efen Htm, ba\u00ea \u00a9hier ber Slrgonautcn bemotytte bie \u00a9ttyale einer fremben, nittyt n\u00e2tyer Se\u00efanttten \u00a9attung, mie ber \u00a9ittfteblei\u00fceb\u00ea. 9Ran fanb iitbe\u00df, ba\u00df bie \u00a9ttyale eine Slbfonberung ber beiben Sappenarme ift, me\u00efctye bie \u00a9ttyale bon au\u00dfen bebeden unb in biefer \u00a9tellung bie \u00a9ttyale tyalten. \u00a9iefelbe mirb alfo bon ityrer Stu\u00dfenft\u00e4tye tyer gebilbet; menu aber bie ber\u00efetyte \u00a9ttyale au\u00eagebeffert mirb, fo gefetyietyt bie\u00df bon gniten tyer, inbem bie offene \u00a9telle mit einer elafiifcty bleibenben \u00a9aut \u00fcbergogen mirb.\n9Ratt ftubet bie SIrgonauta fetyr ty\u00e4uftg in einer \u00a9tellung abgebilbet, melttye fte unm\u00f6glich aunetymen \u00efann, entfprectyenb einer bon Strij\u00efotel\u00e9t bt\u00e9 in unfre gelten geglaubten gabel, ba\u00df fie, an ber \u00a9berptye be\u00ea SReere\u00ea fttymimmeub, ityre beiben fegeif\u00f6rmigen Slrme emporftrede unb fte mir\u00fcitty al\u00ea \u00a9egel gebrauche. 2Bie SSeranp faty, fomrnt fte allerbing\u00ea bei SBinbptte tyerauf, aber nicht um gu fegein, fonbern um ityre Sappeuarme af\u00f4 kr\u00e4ftige \u00ef\u00eftuber gu gebrauchen, \u00a9a\u00ea \u00a9tyier fttymamrn auf biefe SBeife bem Ufer gu unb \u00efouute gefangen merben. Unter Staffer, menu fte natty Slrt ber anbern \u00a9eptyalopoben burtty ba\u00ea \u00a9prityen au\u00ea bem \u00a9rictyter fttyneller fctymimmeit mi\u00fc, legt fte bie gro\u00dfen Irate fo \u00fcber bie \u00a9eiteuttyeile ber \u00a9ttyale, ba\u00df biefe faft gattgbabon oerty\u00fcllt mirb.\n3m eigentlichen \u00dcRittelmeere ift Argonauta Argo befonber\u00ea an ber ftciliftyeu Stifte fomie im \u00a9olf bon \u00a9arent ty\u00e4ttfig. 3m abriatlftyen SReere ift bie 3nfel Siffa ber n\u00f6rblictyfte ^unU, -mo fie nittyt feiten oorfommt; febotty finb bie \u00a9remplare, melttye icty bon bort ertyielt, gieutliety Hein.","page":770},{"file":"p0770s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"papier-Hautilus","page":0},{"file":"p0770s0002.txt","language":"de","ocr_de":"*\u25a0","page":0},{"file":"p0771.txt","language":"de","ocr_de":"papier nautilus. \u00a9epia.\n771\n3\u00ab ber gmeiten \u00a9ruppe ober Unterordnung ftnb biefenigeit mit \u00a9attgn\u00e4pfen oerfebenen \u00a9epba= lopobett oereinigt, luette au\u00dfer ben acht, mit beit \u00eetrmen ber \u00a9ctopoben \u00fcbereinftimmenben $opfs bemegungSorganen noch gmei oerl\u00e4ngerte Organe beft^en, me\u00efcbe auS einem glatten langen \u00a9tiel unb auf bem \u00a9ttbe beffelben auS einer \u00ef\u00fcrgeru, \u00a9augtt\u00e4pfe tragenben glatte ober bettle Befielen, gn ber Siegel fxnb biefe Bciben abioeidjenb gebauten \u00a9reifarme, monad) ber fpftematifcbe Lame 3ebnf\u00fc\u00dfer (Deeapoda), in Befonberen \u00a9Reiben enthalten, in melcbe jte gum gr\u00f6\u00dften Ol>eit gitr\u00fcdgegogen meiden tonnen. @te toerben aber nidfjt als OemegungSorgane, fonbern als \u00a9reifmeidgeuge henufet. Ullle 3ebuf\u00fc\u00dfer h\u00fcben im L\u00fcden einen faltigen ober dornigen \u00a9cpuip. Oie meiften Slrten leben im boben Meere nnb n\u00e4hern ft<h nur gelegentlich ben l\u00fcften, gem\u00f6bnlidj in zahlreichen \u00a9djm\u00e4rnten manbernb. SSon ben gr\u00f6\u00dferen giften oerfolgt bringen fie \u00fcber bie Oberfl\u00e4che unb ftranbert oft auf ben 23ooten ober bem Ufer. Oa jte in i\u00dforfommen nnb \u00a3ebenSmeife fehl* auSs einauber gtl)en, Rieben mir audb b^r \u00a9iugelbefdbreibungen ben allgemeinen Lebensarten oor.\n\u00dcSBir beginnen mit ber febr zierlichen Sepiola, bereu Lbbilbung fdjon oben gegeben m\u00fcrbe. Oie im gangen abriatifdjen unb Mittelmeere oerbreitete Sepiola Eondeletii geigt als \u00a9attungS; merfmate einen fttrgen abgerunbeten K\u00f6rper mit einer b\u00fclbfretSf\u00f6rmigen Stoffe jeberfeitS. Oer L\u00fcdenfcpulp ift hornig unb btegfam unb nur halb fo lang als ber K\u00f6rper. Unfre 2lrt geh\u00f6rt gu ben fleinften \u00a9epbalopoben, ba \u00a9remplare, bereu Ootall\u00e4nge oom fpinterenbe bis gur \u00a9pi^e \u00f6er auSgeftredten \u00a9reifarme 6 3\u00ae\u00c4 betr\u00e4gt, fcbon feltener ftnb. Oie \u00a9remplace beS \u00a9rieftet gifdf marfteS merben feiten 3 gLt lang. \u00aeie lebenben \u00a9biere gem\u00e4breit burd) ihre garte rofenrotbe F\u00e4rbung bei gro\u00dfer \u00a9ranSpareng einen lieblichen Ulnblict. \u00a9te fommt an allen l\u00fcften beS Mittel^ meereS Oor, ich b^he fte fogar im ipafen oon \u00a9rieft einmal mit bem \u00a9chleppnefc gefangen, \u00a9ine gr\u00f6\u00dfere Variet\u00e4t lebt auf \u00a9cbtammgrunb in einer Oiefe oon 18\u00dc bis 600 gu\u00df tu \u00a9efeUfchaft ber \u00a9lebonen; eine anbere liebt \u00a9anbgrunb neben algenbebedten Reifen, \u00a9ie fcheint ein \u00a9tanbtbier gu fein unb nicht fcpaarenmeife gu manbern, ba man fie nie in gro\u00dfen Mengen unb gu allen gapreSs geiten f\u00e4ngt, \u00a9te fcbmimint febr graci\u00f6S unb gmar mit fptlfe ber gloffen beliebig r\u00fcdm\u00e4rtS unb oorm\u00e4rtS; babei ftnb bie \u00a9reifarme gem\u00f6bnlidb gang eittgegogen unb ber \u00aeopf ftedt, fo gu fagen, gmifdjen ben \u00a9\u00abbuttera. 3br f\u00c7leifch ift febr gef\u00fcgt, uttb ich f\u00fcr meine S\u00dferfoit befenne, ba\u00df ich \u00fcberhaupt nur biefer \u00a9epbalopobe h\u00fcbe \u00a9efcpmad abgemintten tonnen.\n2Benu mir bie ber Sepiola febr nabeftebenbe Rossia nicht befonberS boroorbebeit unb uitS barauf berufen, ba\u00df bie gifler einen Unterschieb gmifcben beiben g\u00f6nnen nicht machen, fo gefcbiebt biefe ^Berufung nur gang auSnabmSmeife. Oie gifler pflegen n\u00e4mlich febr oberfl\u00e4chliche unb unguoerl\u00e4fjtge Laturforfcher gu fein.\n\u00a9ine ber michtigften unb in oielen popul\u00e4ren unb etemefrtaren SBerten am b^ufigften genannten \u00a9attungen ber geb\u00abf\u00fc\u00dfigen \u00a9epbalopoben ift bie \u00a9epia (Sepia), mit bereu Lauten man auch beit \u00a9inteufaft unb bie barauS gemounene Malerfarbe begeidjnet, unb bereu taltiger L\u00fcdenfdjulp menigftenS oon allen Lpotbefern, melcbe eine Pr\u00fcfung 6efteben, als os sepiae, \u00a9eptentnocben, getaunt fein muff Oie \u00a9epien h\u00fcben einen ooaten, oerl\u00e4itgerten, etmaS platten K\u00f6rper, ber ringsum oon einer gtoffe nmf\u00e4umt ift. 2lm meiteften oerbreitet unb b\u00e4uftgftett, namentlich im gangen Mittelmeere, ift bie gemeine \u00a9epia (Sepia officinalis). 3$re Lrtne finb mittelm\u00e4\u00dfig lang, nur bie \u00a9reifarme ftnb l\u00e4nger als ber K\u00f6rper, ipr napftragenbeS \u00a9nbe langenf\u00f6rntig. Oer platte, ooale L\u00fcden\u00efnochen ift mit bem abgerunbeten, gleichm\u00e4\u00dfig gefcp\u00e4rften \u00a9nbe nach bem ^opfe gerichtet; am anberen \u00a9ttbe befinbet fiep ein LuSfcpnitt, in meldjen oon ber Mittellinie attS ein Oorn binetnragt. Man nitterfcheibet leicht bie brei \u00a3agen beS \u00a9djulpeS. Lach au\u00dfen ift eine fefte, b\u00fcitne \u00aealff (piepte mit dsagrinirter, feinb\u00f6dcriger Oberfl\u00e4che. Oie mittlere @chid;te ift ein b\u00fcttneS Hornblatt; baS gr\u00f6\u00dfte Volumen nehmen febr gabireiche fd)ief nach oben gerichtete Eallblattcpen ein, meldfe fiep unter einauber oerbinben unb bie britte \u00a9chichte bilben. \u00a9S ftnb biefe SBl\u00e4ttcpen, melche man gu 3\u00fctmpul0er gerreibt unb bie beim \u00a9l\u00e4tten unb ^\u00dfoliren milden.\n49*","page":771},{"file":"p0772.txt","language":"de","ocr_de":"772\n\u00c4opfffijjer. Qf\u00f6e\u00fctetner. \u00dfe^ttfjxfer.\n3m \u00e2uf\u00eeaiibe bet 9M)e \u00c7errfdjt auf bei* ganzen d\u00ee\u00fcdenpdje eine rofagelCHid)c trifhrenbe F\u00e4rbung\na 2Ji\u00e4nnd)en, b 2Bei6djen ber gemeinen \u00abSepia (Sepia officinalis), baneBen redjt\u00ea c ber IKMenfdjufy.\nbor, mit toeifjen Sieden in ber \u00fcftittellime. \u00a9er\u00dfetfift ettoaS farbiger, bie Stugeidugein bl\u00e4ulich, bie dritte gr\u00fcn\u00fcd), ebenfalls mit Zeigen Sieden in beftimmter Sluorbmtng unb \u00e4Reitge ttad; ben","page":772},{"file":"p0773.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9erneute \u00a9\u00e9pia.\n773\noerfcpiebenen Slrmpaareit. \u00a9ie gloffen, ioetcpe als unmittelbare gortfepuugeit ber fft\u00fcdenpaut erfdfeineit, ftub burdjftcptig oiolet gef\u00e4rbt ttnb bebedt mit flehten uitburd)fid)tigen ioei\u00dfett gledett. \u00a9te SJi\u00e2nndjen ftub au einer ioei\u00dfen \u00a3inie am \u00e4u\u00dferen Staub ber I) in tern atoei \u00a9rittel ber Stoffen feuittlidp. Sieben biefer geio\u00f4pn\u00eficpeu F\u00e4rbung fommett attbere \u00e4pulidje Kombinationen oor. \u00e4ftitunter bebedt ftd) and) bie gattje St\u00fcdenpdje mit fe^r ausgepr\u00e4gten fegeif\u00f6rmigen \u00f6p\u00f6dern, bie fiep regelm\u00e4\u00dfig in S\u00e4ttgSreipen nub parallel ben Seitenio\u00e4nben fietlen. Statt aber baS \u00a3pier erregt ift, fo ftarrt ber D\u00e4\u00fcdett oott unregelm\u00e4\u00dfigen R\u00f6dern oon fcp\u00f6ner, buufelfaftanienbrauner garbe ttnb fupfen r\u00f6tplicpem \u00e4Retallgtan\u00e4. SSont Kopfe aber nnb l\u00e4ngs ber Sinne, bereu fonft ioei\u00dfe Rieden ebenfalls fupferr\u00f6tplicp ftd) f\u00e4rben, gebt bann ein gr\u00fcnlidjer \u00a9lutt^ ans, io\u00e4prettb bie Slugenfugeln in rofen* rotpeit, blauen ttnb gr\u00fcnen Silberreflereit ergl\u00e4nzen, \u00a9ie gloffe oer\u00e4nbert ftd) ioettig, io\u00e4prenb bie SSaudjfeite ftarf irijirt itnb mepr ober toeniger lebhafte toolfigc Rieden fiber fie fliegen, beginnt bie Krregung itad^itlaffeit, fo oerfdjioinben bie \u00a3\u00f6der auf bem Rumpfe, inbe\u00df bie um bie Singen nod) bleiben, Slucp ber Kopf bep\u00e4lt feine gleden, aber eine gro\u00dfe Slu^apl garb^ellen fiepen ftcp auf bem K\u00f6rper ^ufammeit, flehte mei\u00dfe glede erftpeinett in ber SRittellinie, unb bie SJtantelr anbei* bebeden fiep mit nuregelm\u00e4\u00dfigeit, etioaS p\u00f6derigett toei\u00dflicpen Streifen.\nStimmt man bie Sepia auS bem Staffer, fo erfdjeint ber St\u00fcdeit geio\u00f6pnitdj braun geftreift. Stadj unb ttad) giepen fiep bie garbgeKen gufamnten. \u00a9ie \u00a7aut nimmt einen gelblichen Xon au unb entf\u00e4rbt ftd) umnerflidj. Sind) bie ttnterfeite verliert ben triftrenbeit unb metaHifcpen \u00a9lan^, ioelcper fie ftpmudt, unb trenn baS Spiet ber gaipeden aufgep\u00f6rt pat, toirb fie fapltoei\u00df,\n\u00a9ie bei allen Keppalopobett fepr oer\u00e4ttber\u00fccpen Slugett ioerbett gan^ befonberS bei ben Sepien oon ben oerfcpiebenen KrregungSjufi\u00e4nbeu afftcirt. \u00a9aS Sepienauge fiept p\u00f6d)ft fonberbar aus. \u00a9ie pupille ift fepr fcpmat unb ioie ein griecpifdjeS co geftptouugen, \u00a9er Siugengrunb ift bunfel* fd))oat> SSott oben per ift ber Slugapfel oon einem mit garbjellen oerfepeuett unb bis auf ben SJiitteltpeil ber pupille perabp\u00e4ttgenben ^auttappen bebedt, bett man ein oberes Slugentib nennen famt. \u00a9aS untere Sib ift fd)nt\u00e4ler unb ioei\u00dflicp, Statt baS \u00a9pier aufgeregt ift unb io\u00e4prenb ber SBegattungSgeit erweitert ftd) bie pupille au\u00dferorbeutlicp uttb toirb rttnb, bie Siber aber giepett ftd) ftarf gufamnteu.\nUnfere Sepia, in mittlerer \u00a9r\u00f6\u00dfe % gu\u00df taug, p\u00e4lt ftd) immer in ber St\u00e4pe beS \u00a9efiabeS auf, am liebften auf fcplammigem unb fanbigem \u00a9ntttbe, too man fte faprauS, iapi'eht ftnbet unb in gro\u00dfen Scpleppitepett f\u00e4ngt, Kitt fepr beliebter uttb am\u00fcfaitter gang int gr\u00fcpfapr ift ber bttrd) ein Sodtpier, ein S\u00dfeibdjen, baS man au eine Sd)ttur gebuttbeit pat ober bttrd) eine \u00a3jol&* pur oott \u00a9eftalt einer Sepia, iooran einige St\u00fcddjen Spiegelglas befeftigt fittb. \u00a9aS S\u00f6eibcpen, baS mau an bem breiteren K\u00f6rper unb bem SJlattgel ber toei\u00dfeit Sittie auf bem Staub ber gloffen erfettitt, toirb aut jptutereube mit einem Slngelpafett burdjboprt; man l\u00e4\u00dft bann bie Scpnnr fo ioeit auS, ba\u00df baS \u00a9pier ft dp frei betoegen unb fd)toimmett fatttt, bep\u00e4lt eS febodj immer im Sfuge. \u00a9ie Singel fcpeiitt ipm feine Sdjmergett 31t oernrfad)eu unb toirb nteprere SBocpett pinter eittanber ertragen, \u00a9ie Sepia fd)toimmt nun uttb betocgt fiep mit ipilfe iprer unteren Sinne oorto\u00e4rtS, bie fie, bei porigontaler K\u00f6rperftellung, oom Kopf perabp\u00e4ttgen l\u00e4\u00dft unb ioie gioei m\u00e4djtige St\u00fcber benupt. \u00a9nrd) bie in fortto\u00e4prenber unbntirenber SSeioeguitg begriffenen gloffett erp\u00e4lt fie fup im \u00a9lei(pgetoid)t, unb ju bemfelbett \u00dftoede biettett au cp bie fecpS oberen Sinne, bie feft an eittanber gebr\u00fcdt unb portgontal auSgeftredt ioerbett. S\u00df\u00e4prettb ber SSorto\u00e4rtSbetoegung ift ber Kopf $um \u00a9peil in bie K\u00f6rperp\u00f6pie ^tritdge^ogeit. \u00a9er mittlere \u00a9peil beS freien SJtantelranbeS toirb fefl an ben \u00a9rieptergrunb angelegt nnb baS SSaffer nur feitlid) ^u beit Kiemen eingelaffett. \u00a9ie \u00a9reifs arme fittb in iprett Scpeibett Oerfiedt. S\u00dfill fie r\u00fcdio\u00e4rtS fcptoimmett, fo gefepiept eS mithilfe beS \u00a9ridjterS, ioie bei bett anberen Kopff\u00fc\u00dfern, unb fittb babei bie Sinne in ein SS\u00fcttbel jufammem gelegt. Stan baS au ber Slngelfcpnur befinblicpe Sepientoeibd)en an einem in feiner \u00a3>\u00f6pluug fauernben ober freifepioimmettben SJi\u00e4ttudjen oorbeifommt, ft\u00fcrgt fiep biefeS ioie eilt t\u00dffeil auf feneS loS uttb umflammert eS mit bett Sinnen, \u00a9er gifdjer giept nun baS oorftdptig jtt fid) peratt,","page":773},{"file":"p0774.txt","language":"de","ocr_de":"774\nKopff\u00fc\u00dfer- Bttm\u00eftemer. geBnffifjer.\nBem\u00e4dBtigt fid)\ti\u00a3>rer\tunter\tSSaffer mit ipilfe\teined ft'\u00e4fdprd unb fep bad S\u00dfeiBdpn erneuten\nft\u00fcnnifcBen Antr\u00e4gen\tcm3.\tSlm\tergiebigsten ifi\ttiefe Sfagb Bei SJtonbfdBein. \u00a9ang \u00e4BnlicB ift ber\ngang mit bei* \u00a3>otgftgur unb ben \u00a9pegelft\u00fcden; man gieBt bie t\u00dfufp hinter bem Boote Ber unb bie \u00a9epett ft\u00fcrgen fidj barauf lod unb pngen ftd^> baran.\nSinger \u00a9Baffer ftirBt bie \u00a9epe feBr fdpteE. \u00a9Semt man fie anfafjt, l\u00e4\u00a7t fte ein feBr berneBm; lidpd 3\u00e4\u00a7nefnirfc\u00a3>en pren, audj Bl\u00e4ft fte au\u00a7er \u00a9Baffer fep pftig Suft butcB ben \u00a9ridper. \u00a9ie \u00a9augtt\u00e4pe d\u00fcrfen feBr fr\u00e4ftig unb pften nodj nacB bem \u00a9obe, and) trenn bad \u00a9pel ber garBgeEeit fdfon aufgeprt\tpt\t2fn einem\tengeren \u00a9ef\u00e4fje\tgalten fte nicp lange and; trenn bie im \u00a9Baffer\nentpltene Suft\tnid^t\tmep\tbad\t5ltpmBeb\u00fcrfni\u00a7\tBefriebigt, fonbern fie maffenpft ipe \u00a9inte aB,\noffenbar infolge bon S\u00e4Bmuugen, unb fterBen fdjneE, trenn man ntdp bad \u00a9Baffer mecBfelt.\n\u00a9erfelbe BeoBad)ter, toeldpr bad oBen bon ben Dctopud in ben Bafftitd bon SlrcacBon Bei \u00bb Borbeaur ERitgetpilte erppt pit, gibt attdf) einige intereffante SJUttpilungen \u00fcber bie bort gefangen gepltenen \u00a9epen. \u00a9Btr laffen fie, oBtroP einige SSteberplungen borfommen, bocB giemlid) boEft\u00e4nbig folgen, ba Beranpd EJtittpilungen baburiB mefentlicB erg\u00e4nzt trerben. \u00a9ie erften f\u00fcr bad Slquariutn gefifcfjten \u00a9epen fepte man in bie gro\u00dfen Bafftnd. \u00a9ie geigten fidj fep* furcBtfam, B\u00fcEten fp in \u00a9intentbolfen unb berBargen fiel) unter fdpimmenbe \u00a9egenft\u00e4nbe, tro fie in prison; taler \u00a9teEung unb mit bem i\u00f6audlje faft ben Boben Ber\u00fcpenb unBetreglid^ berprrten. Etadj einigen \u00a9agen ber Etup irurben fie in einen haften bed Slquarittmd berfept, tro fie ficB einjugetr\u00f6pen fdpenen.\n\u00a9ie getr\u00f6plidfie Haltung ber \u00a9epa ift bie tragred)te, troBei ber K\u00f6rper in boEfi\u00e4nbigetn \u00a9lepgetrip ift. \u00a9te ireEenf\u00f6rmigen Bemegtutgen ber gloffen palten bad \u00a9Bier frei im \u00a9Baffer, \u00a9ie aneinanber gelegten Sinne Bitten eine Slrt treifantiger E3B*amibe, ^eren \u00b0^ere Meinte bon ben Beibett erften Slrmpaaren geBilbet irirb. \u00a9te bierten Sinne, trelcpe am l\u00e4itgften unb Breitefien finb, Bilben mit ipem \u00e4u\u00dferen Battbe bie Beibett anberen kanten, \u00a9ie Spnenm\u00e4nbe ber bierten Slrnte Ber\u00fcpen ftep; ipe freien \u00a9nben ragen \u00fcBer bie \u00fcBrigett Sinne pnau3 unb roEen fidf) lofe gnfammen. \u00a9iefe Bereinigung ber Stirne gu einer Slrt bon pnten nacB born gefenfter i\u00dfpamibe berleip ben \u00a9epiett ein eigentB\u00fcmlitpd Stu\u00eafepn. \u00a9Ber fte fiept, erftaunt \u00dcBer bie Sleplictjfeit tpve\u00ea $oped mit bem eined \u00a9lepanten. \u00a9te trei oberen Slrm:paare fteEen ben B\u00fcffel bor unb bad untere \u00a9nbe ber bierten Sirme \u00e4pelt boEft\u00e4nbig bem Unterliefer.\nBei biefer \u00a9teEung treten bie \u00a9reifarme gar nidjt prbor. \u00a9te Befinbett fiep in ber bon ben Sirmen geBilbeten fp\u00f6Blung gtrifepen ber Baftd bed britten unb bierten t\u00dfaared ritntlicp eittgegogen unb eingeroEt. SJiatt fiep fie bout Baudje pr auf StugenBlide, menu bie \u00a9epia bie bierten Sirme praBpngett l\u00e4gt; aldbamt erfepeinen fie aid gmet tbeiffl\u00fcp \u00a7\u00f6der. gn ber Etuplage, bon ber man turep bie borprgepnben \u00dfeilett eine BorfieEuttg erplten, tuerbeit mitunter bie oBerften Strme auleiitanber gef^reigt unb tbte gmei g\u00fcper fenfredjt erpBen; mitunter auc^ l\u00e4gt bad \u00a9per bie bierten Slrme nafy bem Boben praBpngen, um fte mentge SlugenBlide barauf in bie fr\u00fcpre Sage gu Bringen.\n3\u00f6a3 g if dB er \u00fcber bie Betbegungen ber \u00a9epia mittpeilt, ftimmt mit ber BefcpeiBung BeranB\u20193 niept boEft\u00e4nbig \u00fcBereitt. \u00a9r unterfpeibet eine langfamere unb eine Befdpeunigte Bemegung. \u00a9ie erfiere gep eBettfo leipt borm\u00e4rtd, aid r\u00fcdm\u00e4rtd bon \u00a9tatten. \u00a9ept bad \u00a9Bier borm\u00e4rtd, fo BleiBt ber K\u00f6rper Uaagrecpt unb bie gufamntengelegten Slrme in ber geneigten \u00a9teEung. Etur merben ipre \u00a9nbeit Purp ben EBiberftanb bed E\u00f6afferd etmad geBogett. Bei ber Ei\u00fcdtb\u00e4rtdBemegung peBt .ftp bie Slrm^pamibe meBr in bie Sire bed $\u00f6rprd. \u00a9ie \u00a9dpingnngen ber gtoffen,^ toelpe Bei biefer gem\u00e4gigten Betoegung aEeitt tpatig finb, Beginnen born, menu bad \u00a9Bier r\u00fcdm\u00e4rtd fd)ibimmen miE, unb umgefeBrt. \u00a9ie Betoegung Befpleunigt ftp nun auffaEenb, foBalb bad \u00a9Bier in gurpt ober Slufregung ger\u00e4tp; bann geBt ed ftopeife r\u00fcdm\u00e4rtd. Bebor ed fo fortfpiegt, Breitet ed bie Sinne and unb legt fte pl\u00f6plip mieber an einanber. \u00a9ie gloffen aBer hepatten ftp ruBig unb merben nap bem Baitpc eingefplagett. \u00a9ad ftp fortfcBneEeube \u00a9Bier bur^mift mit einem \u00a9frtinge einen Bett*\u00e4ptlipeu Baum; m\u00e4Breub bed \u00a9prituged Breiten","page":774},{"file":"p0775.txt","language":"de","ocr_de":"Sepia. (\u00a3atmar.\n775\nftd5 bie Dr me lieber au! ttnb ihr abermalige! Schlie\u00dfen T^at einen neuen Sto\u00df gur ^o\u00efge. Oen Oridjter toi\u00fc ber Beobachter bon Drcadjon nur all jpilflroerfgeug bei biefer fdbne\u00fceren Betoegttng nach r\u00fcdro\u00e4rt! attgefeben totffett, nnb er foil nur bei beut fd^ne\u00efXften Oempo befonber! tohdfam fein.\nOer \u00a9ebraudj ber \u00a9retfarme, fagt $ifdjer toeiter, toar mir gang unbefannt, bi! ich bie \u00a9enugtbuung batte, fie eine! \u00dcJtorgen! in Oetoeguttg gu feben. \u00a9ine Dbtbeilung be! Dquarium! itmfcblo\u00df: feit ungef\u00e4hr einem Bionat eine mittelgro\u00dfe Sepia, bie to\u00e4hrenb biefer gangen 3e*t nicht! gefreffen batte. 9Dan that einen lebeitben gifcb, einen Caranx, bon bebeutenber \u00a9r\u00f6\u00dfe gu ihr hinein, ber ohne Drgtoobtt umberfd)toamm nnb ftch bem Sd)lupfioinfet ber Sepia n\u00e4herte. \u00aeaum batte jte ihn toabrgenommen, al! fie mit einer erftaunti\u00f6ben Scbncdigleit nnb \u00a9efchidlicbteit bie \u00a9reifarme entfaltete, aulftredte, ben gifch ergriff nnb au ihren SDunb gog. Oie \u00a9reifarme gogen fid) fogteicb lieber gur\u00fcd nnb \u00f6erfd)toanben, bie \u00fcbrigen Dutte aber legten ftd) feft um ben \u00aeopf nnb ba! Borbereube bel uitgl\u00fcdlicben $ifcbe!. Oie beiben oberen i\u00dfaare lagen auf bem h\u00fclfen, bie beiben unteren unter bem Bauche bei Opfer!, an toetdbem bie Saugtt\u00e4pfe ftd) anbefteten.\nOer foldjer \u00a9eftalt umfcl)lungene gifcb tonnte ficb nicht betoegett. Oie Sepia aber, bie ftdb nun ihrer Beute oerficbert batte, lie\u00df fie nicht toieber lo! nnb fcpleppte fie trof$ bei \u00f6erb\u00e4ltiti\u00dfm\u00e4\u00dfig febr gro\u00dfen \u00a9etoidjte! nach allen Dichtungen, leicht einher fcptoimmeub nnb ohne ftch auf bem \u00a9runbe ober auf ben $et!bl\u00f6cfcn anlguruben. Oer f\u00c7ifch tourbe borigontal gehalten, nnb nach einer Stunbe lie\u00df ihn bie Sepia falleu. Oer Scb\u00e4bet toar ge\u00f6ffnet nnb ba! \u00a9ebtrn fotoie ein Obeil ber D\u00fcdenmttlleln gefreffen.\nDu\u00dfer ber gemeinen Sepia tommen im \u00dcDittelmeere noch gtoei Drteu \u00f6or, garter nnb fch\u00f6ner gef\u00e4rbt, toelche ftch beibe in \u00a9efelifdjaft ber \u00a9lebonen auf fcblammigem \u00a9rnube gu finben pflegen, gelegentlich auf ben DDartt tommen nnb toegeu ihre! garten gleifcbe! febr gefcp\u00e4ht finb. Sie beiden Sepia elegans nnb biserialis. Oie erftere bat eine burdbfdfjcinenbe Jpaut, burch toeldpe man im Seben bie D\u00fcdenfcpale fiebt. Oer bevr>ovftebeube (Stachel berfelbett am ^iitterenbe ift ba! befie $enngeidben. Sie erreicht, bie \u00a9reifarme nicht inbegriffen, eine S\u00e4nge oott 5 goEL Oie anbre toirb 3 3od lang nnb toirb toegen ein ^paar Deiben toei\u00dfer $tede auf bem Duden all bie \u201eboppelpeibige\" begeicpnet.\nDu\u00dfer Sepia ift in ber un! eben befdb\u00e4ftigeuben Dbtbeilung bie \u00a9attung \u00a9almar, Loligo, bie michtigfte. Oer ffeifdbige, nadte, cblinbrifdje K\u00f6rper ift oerl\u00e4ngert nnb hinten gugefpi|t, nnb bie auf bem Duden ftch \u00f6ereittigenben \u00c7loffett geben bem jpinterenbe meift bie \u00a9eftalt einer gefl\u00fcgelten Bfeilfpihe. 3m D\u00fcdeu ift ein biegfamer horniger Sdjutp oon fabenf\u00f6rmiger \u00a9eftalt enthalten. Oie gemeinfte Drt ift and) oon ber Spfiematit all fold)e begeidbnet, ber gemeine \u00a9almar, Loligo vulgaris, Galamaro ber ^talt\u00e4ner. Seine f^loffen bilben ein Dbomboib, toeldpe! fid) \u00fcber gtoei Orittel be! Dumpfe! erftredt. Oa! erfte Drmpaar ift ba! t\u00fcrgefte, bann folgen nadh ber S\u00e4nge ba! oierte, gtoeite nnb britte. Oie \u00a9reifarme finb anbertbalbmal fo lang all ber K\u00f6rper, nnb ihre oerbidten \u00a9\u00fcben mit oier Deiben febr ungleicher D\u00e4pfe befe|t. Oie fpecieUe \u00a9igentb\u00fcmlichteit ber F\u00e4rbung befiehl im Borberrfdben eine! febr brillanten carmiurotben \u00a9oloritl.\n3m SDittelmeer nub Ocean febr allgemeiu oerbreitet trifft mau ben \u00a9almar gu allen 3^0^' geilen, am gabtreicbften im JSperbft, too er in gro\u00dfen 3%<m ftreift. SDitunter toirb er in gro\u00dfer SDenge in ben f\u00fcr bie Obunfifdbe aufgeftedten Deceit gefangen, bei Dadjt auch mit bem \u201efDugetiera\" genannten De^e. Bon ben fchlammigen nnb faubigen \u00a9r\u00fcnben bringt ihn ba! 3uPeh &&! cgange 3abr bmburcb beoauf, am reid)lid)ften bei Bo\u00ef\u00efmoub. Dtit ber Sauge nnb bem Dngetbafen ift ihm fdbtoer beigutommen. Oie ^S\u00e4uberungen be! \u00a9almar richten ftch befoitber! nach ben \u00df\u00fcgen feinerer fjifche, oon betten er ficb n\u00e4hrt, \u00a9r erreicht nicht fetten ein \u00a9etoidjt oon 20 5\u00dffuub; e! tommeit jeboch auch gr\u00f6\u00dfere Diefen \u00f6or, to\u00e4brenb bie mittlere S\u00e4nge, mit Dulfdbtu\u00df ber \u00a9reifarme, 8 3od betr\u00e4gt. Oie SBeibchen toerben ettoa! gr\u00f6\u00dfer all bie \u00dcD\u00e4nnchen. 3^ne coloffaleit \u00a9remplare fittbet man","page":775},{"file":"p0776.txt","language":"de","ocr_de":"776\nKopff\u00fc\u00dfer. gtoeifiemer. getnfftfier.\nin bev Siegel nur, iuenu fie auf ten \u00a9traut ger\u00e4tsen nut geftortcn fint, moturdj Gerant) in ten 23efi^ einer Siiidenfeter ton 2 j$u\u00df S\u00e4nge tarn. \u00a3ue mittelgro\u00dfen (Sremplare merten ten\n\u00a9er gemeine Saint ar (Loligo vulgaris), baneben ber dornige SRMenfctjuKb.\n\u00fcbrigen oert\u00e4itflidjen gr\u00f6\u00dferen (Se^talopoten iregen i|re3 guten \u00a9efdjmade\u00ea unt garteren $leifd;e\u00ea oorge^ogen, namentlid) ter \u00a9epia.","page":776},{"file":"p0777.txt","language":"de","ocr_de":"Salntar trab \u00a9erwanbte.\n777\nStud) bie Loligo vulgaris |at gifdfjer in beu \u00a9affin\u00e9 bon Strcahon beobachtet Oie \u00d6ftere ioarett in fortw\u00e4hreuber twhft gefhwin\u00f6er nnb ftogweife oor ftd^ gehender \u00a9eWeguitg; fte Wutbeit nie in Stuhe gefehen. Oie Sinne W\u00fcrben immer \u00f6odft\u00e4nbig au!geftredt gehalten, ber K\u00f6rper in einer etwa! fchiefen, [ich ber horizontale n\u00e4bernben Stellung\u00bb Oie \u00a9reifarme, Welche bei ber @epia nur im SJloment, Wo fie fid) auf bie \u00a9eute Wirft, oorgefhnellt werben, ftnb bei Soligo gleicbfa\u00efl\u00e9 au!geftredt unb fo au einauber gelegt, bag bie Saugit\u00e4pfe fid) beden.\nOie \u00a9alntat! f h Wimmen fehl* gut borw\u00e4rt! unb r\u00fcdw\u00e4rt!. \u00a9ei ber erftcren \u00a9eWeguitg fteht ber Slopf tiefer al! ber Stumpf; geht ba! S^tev r\u00fcdw\u00e4rt!, fo ift bie Stellung bie umgelehrte, \u00a9u \u00abt\u00e4giger \u00a9efdjwinbigteit reicht bie \u00a9h\u00e4tigteit bei* gloffeu au!, unb nur mit Spilfe biefer ift ba! Sd)tbimmen nad) ootW\u00e4rt! m\u00f6glich* Oie gloffen utheu unb Serben eingefhtagen, fobalb ba! befdhleunigte, pfeilfhuede St\u00fcdw\u00e4rt!fd)Wimmeit burd) bie St\u00f6ge be! \u00a9ttd)tet! bewirbt Wirb.\nSbie F\u00fctterung ber \u00a9almat! gelang nicht; fte tonnten ftd) al! \u00a9eWolptet be! offenen \u00a9teere! nicht au bie enge \u00a9ehaufiutg gew\u00f6hnen unb oerharrten bi! gu bem Wenige.Xag\u00e9 nach ihrem \u00a9tn^ fangen erfolgeitbeit \u00a9obe unau!gefeht in ihrer ft\u00fcrntifd)en Unruhe,\n\u00a9on ben \u00fcbrigen Sitten m\u00f6gen nur ein \u00a9aar h\u00e4ufiger oortommenbe unb gr\u00f6gere genannt loerbeit, \u00a9er \u00a9feil;\u00a9aimar (Loligo sagittata) furze, oben abgerunbete unb eine form bilbenbe gloffeu, einen burdjfcheinenben tor\u00e9er unb fd)laute, Zeitig zur\u00fcdziehbare \u00a9reifarme mit breiter ^eute, Sein fjatbenfpiel ift maudjfalttger al! bei L. vulgaris, mit bem er ben \u00a9er= brettung\u00eabezirf theilt, an \u00a9Iahen, loo man bie \u00a9lebonen unb fo manche anbere Affliger ftnbef* Sie Werben gew\u00f6f)ulid) nur einzeln gefangen; ba fte feboch mitunter in \u00a9nipp! in! Steh geratheu, fo fd&eiuen fie geitmeife zu Iraubern. Oie \u00a9erlaufet* oermengen fte ihre! fehlsten @efd)made! loegeit nid)t mit Loligo vulgaris, \u00a9tan hat mit ber L. sagittata oft eine anbere gr\u00f6gere Slrt, Loligo to\u00e4arus, oerloechfelt, bie jebodj einen plumperen K\u00f6rper hat unb bie man leidjt ertennt an ben bideren, gar nicht zur\u00fcd'ziehbaren \u00a9reifarmen, loelche auf ihrer ganzen S\u00e4nge mit Saugn\u00e4ofen befefct fiitb unb nicht teulenf\u00f6rmig am \u00a9ube anfhWellen. Sind) fte loirb ba! ganze ^ahr hintomh im SJtittelmeere gelegentlich gefangen, gew\u00f6hnlich an gifdjeu, We\u00efdje man an ber Seilte heraufzieht, ttub au ioetd)e fte fid), mit fte zu freffen, angeflammert hat. \u00a9ft auch ftraubet fte, $hre mittlere S\u00e4nge betr\u00e4gt gegen 8 Soll, fie tommen aber and) 30 \u00a9fuub fdjWer oor, 3h* gleifd) ift feljr Z\u00e4he unb fd)lecpt unb barf an einigen Orten gar nicht auf ben \u00a9tarbt gebracht Werben, \u2014 Oie beiben oben genannten Sitten Werben \u00fcbrigen! oon ben Steueren nicht z\u00ab ben eigentlichen Soligiben gered)iiet, fonbent zur \u00a9attuug Ommatostrephes, weld)e mit aubereu einen eigenth\u00fcmtidjen \u00a9au bc! Singe! gemein hat. \u00a9affelbe entbehrt n\u00e4mlich g\u00e4nzlid) ber Jpornhattt, Womit alfo and) eine befonbere oorbere Slugentammer mangelt unb bie Sinfe unmittelbar 00m SSaffer umfp\u00fclt wirb.\n\u00a9ine fold)e \u00a9attung ift and) Loligopsis, mit einer ganz ausgezeichneten Slrt, L. Veranyi, int \u00a9tittelmeere. Oer K\u00f6rper biefe! \u00a9hier! ift gallertig burchftchtig. Oer fcharf oont Hopf abgefeimte, fdpnale uub l\u00e4ngliche Stumpf wirb in feiner hintern H\u00e4lfte oon ber faft runblid) herzf\u00f6rmigen \u00a7loffeu= fdjeibe bebedt. Oer Stopf ift tnglig, breiter al! ber Stumpf; bie Singen unOerh\u00e4ltnigm\u00e4gig grog. Oie Sinne nehmen in ber Reihenfolge 00m St\u00fcden nach unten an S\u00e4nge uub Oide zu; ba! Stuf fadenbfte fmb aber bie beiben \u00a9reifarme. Oiefelben meffen n\u00e4mlich 3 gug, W\u00e4hrcub bie ganze St\u00f6rperl\u00e4nge bi! zur Spi^e ber anbern Sinne gegen einen gug betr\u00e4gt, uub ftnb nur 001t bet St\u00e4rfe einer feinen Sdptitr, Welche am \u00a9nbe in eine lauzenf\u00f6rmige, napftragenbe Steule \u00fcbergeht.\n\u00a9tit ber Otmhfidjttgteit uub ber zarten bl\u00e4ulichen F\u00e4rbung ift bie Sebeit!Weife ber Loligopsis Yeranyi in ooHer Uebeteinftimmuug. Sie ftitbet ftd) n\u00e4mlich im offenen \u00a9teere W\u00e4hrenb ber \u00a9MnbftiHe ber fd)\u00f6nen 3ahre!zeit mitten unter ben OuaHeu ttub \u00a9tebufen be! \u00a9tittelmeere!. Sille biefe, fo Wie attbre \u00a9hiere be! holpu \u00a9teere!, ftnb bitrd) ihre \u00a9urdjftdjtigbeit au!gezeid)itet. Oiefe \u00a9igenfhaft ift bei ber bei \u00a9tefftna gefunbeiteit Loligopsis vermicularis nod) h^worftehenber, bie bei beut \u00a9tauget aller $arbzeHeu gteid) einem St\u00fcd \u00a9i! im S\u00f6affet faft uic^t ftd)tbar W\u00fcrbe, Wenn reicht bie beibeit fhWarzen Slugenpttidte ben \u00a9eobad)ter leiteten\u00bb","page":777},{"file":"p0778.txt","language":"de","ocr_de":"778\nfopff\u00fcfer. gwet\u00efiemer. gelmf\u00fcfer.\n\u00a9et mehreren, in \u00a9ejialt unb 8eben?Weife ftd) ebenfall? an bie eigentlichen \u00a9a\u00efrnar? anfchliefen; ben \u00a9attungen, toeXd^e man \u00a7afen;\u00a9atmar? nennen \u00efann, ftnb bie Strrne auf et* ben \u00a9attgf H\u00e4lfen auch nod) mit dornigen $a!en bewaffnet. Slm artenveichften ift OnychoteutHs, beten \u00a9reifarme allein \u00a3>afen tragen, \u00a9on ben gwei im \u00a9iittelmeer lebenben Sitten hat 0. LicMensteinii auf jebent gangarme gWet Stegen ton 12 nach allen \u00a9eiten beweglichen ipafett, bereu \u00a9tiel ton einer \u00a7 antigen \u00a9djeibe umgeben ift. \u00a9ie gloffen mit bem ^\u00f6rperenbe haben bie \u00a9eftalt einer f d\u00fcrfen ^feilftihe. \u00a9a? \u00a9orfommen biefe? \u00a9htere? geigt, Wie ba?jenige fo mancher anberen Slrteu, baf Wir \u00fcber bie eigentlichen \u00a9rftttbe bei* Slu?breitung noch O\u00f6Uig im \u00a9unfein ftnb. \u00a9I fcheint fid) ton bem Sparus Loops, einem \u00a9raffen, gu n\u00e4hren xtnb ben \u00df\u00fcgett beffelbett gu folgen. Sillein, obgleich biefer \u00a9raffen bet \u00a9enua fehr h\u00e4ufig ift, Wirb bte OnycMWeMMs LicMensteinii bort nie gefangen. gn Stigga hingegen, Wo man ben Sp. boops tont gebruar bi? SJiai in Stehen f\u00e4ngt, bte man be? Stadst? in bei* St\u00e4be bei* \u00ae\u00fcfte auffiellt, erh\u00e4lt man barin auch bie \u00a9ephalopobe, Welche \u00fcbrigen? nicht gentefbar ift.\n^Diejenigen pa\u00efens\u00a9almar?, Welche auf ben \u00a9reifarmen nur \u00a9augit\u00e4pfe, auf ben anberen ad)t Sinnen aber auferbem <\u00a3ja\u00efcn befreit, Werben unter bei* \u00a9attuug Enoplotcnthis begriffen, g\u00fcr ba? \u00a9erfi\u00e4nbnif einiger tor Weltlicher gormen ift ba? \u00a9ofih\u00f6r neben, Spirula, wichtig.\n\u00a9tefe \u00a9ecapobe, Welche ton ben \u00fcbrigen je^t lebenben bielfach abweicht, ift auch burth ben \u00a9efih einer gierlicbeu \u00a9chale anlgegeichnet* \u00a9iefe ift ffiralig in einer \u00a9bene geWunben unb befteht au? einer Steilje hinter einanber gelegener Kammern, \u00a9urd) alle hinbttreh erftredt ft<h an bei* \u00a9auchfeite eine St\u00f6bre, bei* \u00a9ipbt, \u00fcber ben wir unten bei ben \u00a9ierfiement weiter gu fprecheit haben. \u00a9iefe? Weibliche ^erltnuttergl\u00e4ngeube \u00a9elj\u00e4u? liegt gunt @(|Qiebe\u00a7spoftpmc&ens. \u00a9heil hinten im SJtantel berfteeft, gum \u00a9heil tritt e? burdj einen \u00a9djith beffelbett hertot*.\nSJtan \u00efennt nur brei SCrten, barunter eine au? bem atlantifdhen Ocean.\nS\u00dfir haben im \u00a9orhergehettben einen b\u00f6$ft Wuchtigen unb merfw\u00fcrbigett \u00a9uuft bei* Statur; gefd)id)te bei* gWeifietnigen Slrmf\u00fcfer mit \u00a9tiXXfchWeigen \u00fcbergangen, n\u00e4mlich ben \u00a9efdjlecht?; unterfchieb. \u00a9ei ben meijten \u00a9ebbalopoben ift, Wenn mau fie nicht fehl* genau auftebt, ein wefent; liehet* Unterfchieb gWifchett \u00a9M\u00fcnchen unb S\u00f6eibchen nicht Wahrgunehmen, \u00a9af g. \u00a9. ba? \u00a9t\u00e4nnd)cu ber \u00a9e\u00a3ia ftch burdj bie Weife Sittie auf ben gloffen erlernten l\u00e4ft, baf bie SBeibcbeit ber Soligiiten einen l\u00e4ngeren Vorher haben: folche unb \u00e4hnliche \u00a9inge waren allerbin g? immer allgemein belannt, allein, baf bei ben \u00a9t\u00e4nndjeu immer einer ber Sinne abWeichenb ton ben \u00fcbrigen gebaut ift unb at\u00f6 \u00a9egattungoorgan gebraucht Wtrb, ift auffallenber SBeife erft eine \u00a9ntbedung ber Steugeit. ' Stur bei* grofe geniale \u00a9eobadhter Slrijtotele?, im 4. gabfbunbert bot* \u00a9brifiti?, hat fdjott baton \u00df'unbe gehabt (ftebe unten); feine lurgett Slttgaben W\u00fcrben aber nicht terftaitben. Slut weiteften geht bie Umwaublung be? betreffenben Sinne? bei ArgonaMa unb einigen octopunartigen \u00a9hierett (Octopus carena unb Tremoctopus violaceus); bei bem erfteren ift e? bei* br\u00fcte little, bei ben beiben lateren ber br\u00fcte red)te Slrrn, bet* nicht itt gew\u00f6hnlicher S\u00f6eife w\u00e4chft, foitbent in einer bimf\u00f6rmigen \u00a9lafe entfloht, gWar int SlUgemeiueu beit \u00fcbrigen Sinnen \u00e4hnlich ift, and) \u00a9aug; n\u00e4ipfe tr\u00e4gt, tbeil? aber burch abweichenbe \u00a9tellung berfelben, S\u00e4nge, fabettf\u00f6rmigen Sluhattg unb befonber? burch feinen inneren \u00a9au abweicht, \u00a9r f\u00fcllt ftch n\u00e4mlich mit bem \u00a9amen, lommt burch \u00a9Iahen ber \u00a9lafe gut* Seit ber Steife gum \u00a9orfchein, reift bei ber \u00a9egattung ab unb bleibt, in bie \u00a9tantelh\u00f6hle be? SBeibchen? gerathenb, bort noch l\u00e4ngere Seit in boiler griffe unb \u00a9eweglid)feit, bi? burch ihn erft bie eigentliche \u00a9egattung unb \u00a9efrudduttg ootlgogeu ift. \u00a9ie fcheinbare \u00a9elbftft\u00e4nbigleit uubgnbibibualit\u00e4t biefe? Sinne? ift fo t\u00e4ufchenb, baf ihn einige ber ber\u00fchnt; tefteu Staturforfcher, baruuter \u00a9Ubier, f\u00fcr einen \u00a9cbmarofcerWurm hielten, bet* ben Stamen","page":778},{"file":"p0779.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9atmar. ^\u00dfoftprncfyeit. ^ortpftangung ber S^et\u00eftemer.\n779\nHectocotylus erhielt. Btan tarnt aber beraubten, ba\u00a7 nichts tu ber orgcmifdjen SBe\u00eft ifo\u00efirt fieht unb unvorbereitet ift; too bie gegenw\u00e4rtige \u00a9djopfung in ber SIuSf\u00fctlung ber S\u00fcden nicht auSreicht, ^aben bie fr\u00fcheren i\u00dferioben ein reiches Btaf; an UebergangSfornten fotooh\u00ef ber Organe atS ber Organismen gehabt. 3n unferm $atte ^at eS ftch burcp bte forgfameu Begleichungen \u00a9teens ftrup\u00ea ^erauSgefte\u00ef\u00eft, ba\u00a7 ber 5pectocott)luSarm ber oben genannten \u00a9ephatopoben btoS ber \u00e4u\u00a7erfte \u00a9rab einer Bitbung fei, bte beu SMnnchen aller SIrten gutommt. 2IHe \u00a9ephatopobem m\u00e4nneren haben einen fogenannten hectocotb\u00efijtrten SIrm.\n9Jt\u00e4nnd)en be\u00eb $\u00dfaf)ier=SRaijt\u00fcitg (Argonauta argo), A mit nodj eittgefdffoffettem, B mit freiem \u00a3>ectoco\u00dc)\u00efu\u00eb\u00fbrm. A flrtb bie Strme Begeicfjnet, tote fie gejault toerben. 3n B ift * ber entfaltete \u00a7ectocott)Iu\u00eaarm.\nBeim \u00a9atmar ift eS ber vierte tinte, \u00a9r ift in ber S\u00dfeife umgeftattet, ba\u00a7 bie \u00a9augtt\u00e4pfe, treize auf bem entgegenfietjenben rechten SIrm bis gur \u00a9pi^e ^n gteicpm\u00e4\u00a7ig tteiuer toerben, hier toeuigftenS auf ber einen \u00a9eite fepon eine gange \u00a9trede vor ber \u00a9pi^e verfepiounben finb unb ba\u00a7 an ihrer \u00a9teile eine Btetpe tegetf\u00f6rmiger, fammartig gefteUter Rapiden getreten ftnb. Sluch bei \u00a9\u00e9pia geigt ber tinte vierte SIrm bie Slbtoeichung, unb bei Octopus unb Eledone ift ber britte rechte SIrm an feinem \u00a9nbe burch eine Slrt von \u00a9augfepeibe unb in feiner gangen S\u00e4nge burch Bitbung einer Jpautfatte hectccotptifirt.\n\u00aea, toie fchon oben gefagt, in ber heutigen \u00a9rbperiobe bie gtoeiftemer fo eutfd^ieben Vors herrfchen, bafj bie gmeite Orbnung bagegen faft verfepioinbet, von bereit SebenStoeife unb \u00a9ntioidtuug ioir fiberbieS toenig ober gar nic&tS toiffen, fo wirb eS ^affenb fein, hier noch einige BRittheitungen \u00fcber bie, Viele intereffante \u00a9mgelpeiten bietenbe $ortp ftangung unb \u00a9ntioieftung ber gtoe\u00fc tiemigen \u00a9eppatopoben angufcplie\u00a7en. Heber bie fonberbare Umarmung unb Begattung motten toir brei gute Beobachter h\u00f6ren, SlriftoteteS, bann \u00a9avotini, auS bem vorigen Sahrpunbert, unb enbtich ^ if eher, ber im vorigen ^apre bte SebenStoeife unferer Bpiere fiubirte. \u201eSDie i\u00dfothpoben, \u00a9epien unb Sotiginen, fagt SlriftoteteS, hangen BRuttb an BRunb mit Verfchtungenen Sinnen an eiuaitber. Btaipbem n\u00e4mtich ber i\u00dfolppuS ben fogenannten \u00aeopf (ben Hinterleib) gegen bie \u00a9rbe geftemmt unb feine Slrme auSgebreitet pat, fd)tie\u00a7t ftd) ber anbere mit ebenfalls auSgefpreigten Sinnen an ihn, fo ba\u00a7 bie \u00a9augn\u00e4pfe an einanber h\u00e4ngen. Blanche behaupten auch noch, ba\u00a7 baS BR\u00e4nncpen eine SIrt von BefrucptungStoertgeug in bem einen Sinne pabe, an bem n\u00e4mtich bie","page":779},{"file":"p0780.txt","language":"de","ocr_de":"780\nKopff\u00fc\u00dfer. i\u00dfierfiemer.\ngr\u00f6\u00dften Saugn\u00e4pfe ft^eu*); biefeS erptrede ftd) tote ein fertiget\u2019 K\u00f6rper bis mitten in ben Slrm unb bringe nad)l)er gang in ben \u00a9ric\u00dfter beS 2\u00f6eibd)enS eilt. \u00a9ie Sepien ltnb Boligtnen hingegen fd)toimmett mit feft an einanber gef\u00fcgtem SJtunbe unb toerfd)lungeneu Ernten in eutgegengefe|ter Stidjtuug, fo ba\u00df fte and) ihre \u00a9rid)ter an einanber f\u00fcgen unb alfo beim Sd)toimnten fid^ eines toorto\u00e4rtS, baS aubere r\u00fcdto\u00e4rtS betoegt.\" (Satoolini beft\u00e4tigt giterf\u00ef, toaS G\u00e9rant) \u00fcber beu gang ber \u00fcDtcumdjen bttrd) baS Sodtoeibd)en erz\u00e4hlt, unb fagt battit: ,,\u00a9ie SSerbinbung mit bem SMmtr\u00eejen ift fo, bag bie Oeffitungen beiber \u00a9r id) ter auf einanber paffen\"* (Sitte neuerliche 33eft\u00e4tigmtg fehlte bis $u $ifd)er\u2019S S3e[ud) tu Slrcachon. \u00a9ort fing er im Steh ^toei Sepien toon ettoaS ungleicher @r\u00f6\u00dfe, bereu Sinne eng mit einanber toerfd)lungeit toarett, fo ba\u00df bie tiefer ftd) unmittelbar \u00a7u ber\u00fchren fd)ieuen. fdtan trennte baS ifaar; fte gaben ihren Umnttil) gu erlernten bttrd) reid)lid)eS SluSfpri\u00dfeit toon \u00a9inte. Garnit hatte man fte toieber in ein \u00a9ef\u00e4\u00df pfantmem gefegt, fo fielen fie fid) toieber itt bie Sinne, unb bie Scene toieberholte fid) tu ber golge noch einige SJtale.\n\u00a9ie (Sier ber Btoeifiemer pflegen einzeln ober $u mehreren in l\u00e4nglichen, geftielteu J\u00fctten ober \u00c4apfeln ehtgefd)ioffeit gu fein. \u00a9ie Sepia befeftigt ihre \u00a9er ober totelmehr bie fdjtoargen \u00c4apfeltt einzeln ober gruppentoeife au Sllgett, Seegras, an $o4fi\u00fcdd)eu ober abgefchnitteiten gtoeigett, bie im SBaffer fchtoimmeit, uttb gtoar fo, ba\u00df bie gabligett (Sttbett beS Stieles toerfdjiebents lid) biefe \u00a9heile itmfd)lim}en. \u00a9ie Slnheftuug gefdhieht, to\u00e4hrenb baS \u00a9hier mit beit Sinnen jene \u00a9egeuft\u00e4ube umfa\u00dft. \u201eSSei Tremoctopus violaceus ift, toie $\u00f6lltler fal), bieStode, toeldie bie Sinne fpielen, nod) bebeutenber, beim hier totrb ber gange, traubenartig pfammenhftngenbe klumpen ber (Sier to\u00e4hrenb ber ganzen Shatter ber \u00a9nttoidlung ber jungen toon ettoa 12 ber nuterften Saug* n\u00e4pfe eines SlrnteS feftgehalteu, tu toeldie 2age berfelbe nur burd) JSpiilfe beS einen ober anbereu ber Slrme gelangen tonnte.\"\n\u201e33ei Loligo bleiben bie (Sier nicht ifolirt, toie bei Sepia, fonberu legen fid) iit lauge, aus 3 ober 4 Steihen berfeiben beftebenbe Str\u00e4nge gufammen, fo ba\u00df bie Stiele aller (Sier nach innen, bie freien ruitben (Snbcit ttad) au\u00dfen gerichtet finb. SBie bie Stiele, legen ftd) aud) bie (Sier felbft fepr feft au einanber unb platten ftd) au beit einanber ber\u00fchrenbett \u00a9peilen mehr ober miuber ab. SJtait tarnt einen folchen (Sierftrang mit einem SJtaiSlolbeit toergleicpeit, ber nur ans 3 bis 4 Steipeit K\u00f6rnern beft\u00e4ube. Sille (Sier eines Stranges (45 bis 100), toerben nod) toon einer gemein* fameit jp\u00fctle umgeben, bie benfelbeu toie ein \u00a9\u00e4umliug feilten \u00a9autnen umh\u00fcllt unb bla\u00df unb bnrd)fid)tig ift. (Snblich ftitb and) nod) eine getoiffe Slujapi toon (Sierftr\u00e4ngeit, 5 bis 20, mit einanber gu einem klumpen toerbuttbeit, inbem n\u00e4mlich bie unteren (Silben ber gemeiiifanteit \u00a9iilte eitteS febeit Side gufammeit toerffodjten ftnb. Solche (Sierntaffeu, bie tooht nur toon einem SBeibcben herriihren, toerben toeber toon bemfelbeit mit ftd) herumgef\u00fchrt (tote eS Argonauta in bem hinteren Staunte ihres \u00a9ep\u00e4itfeS thut), nod\u00bb \u00abn S\u00dfflaiigen ober aubere \u00a9peile augeheftet, fottbertt frei bem Spiele ber SBedeit \u00fcberlaffett. 3\u00bbit Steapel toarett fte beit gifepem toohlbetanut unb tourbeit mir in \u00fcbergro\u00dfen SJteitgeu, toorg\u00fcglid) im SJtai unb 3uni^ unter bent Stamen ttotoa bi cata= maro gebracht.\"\n\u00a9aS itt ber \u00a9nttoidlung begriffene, noch toon ber (Sih\u00fcde umfd)loffeite \u00a9pier bietet einen foitberbareit Slnblict. 3ft eS n\u00e4mlich fd)ou fo toeit oorger\u00fcdt, ba\u00df man .\u00c4opf unb Beib, Singen unb Slrme tool)t unterj$eiben unb baS Snnge als eine \u00a9eppalopobe erleitneit bann, fo ragt toorn am $opf unter bem SJtunbe ein anfehulid)er Beutel pertoor, ber \u00a9otterfad. \u00a9tefe S\u00f6ilbung ift babiird) gu Staube gelommett, ba\u00df guerft ber SJtautel in ber SJtitte einer \u00c4eirafdpeibe unb itt bereu UmtreiS bie Steile beS \u00a3opfeS entfteheu. 3>\u00ab bem SJta\u00dfe, als baS StdeS to\u00e4d)ft unb ftd) bereinigt, hebt fid) baS toerbenbe \u00a9hier toon bem noch \u00fcbrigen \u00a9otter ab; tinb inbem nun bie anf\u00e4nglich im\n*) So unzweifelhaft eS hiernach ift, ba\u00df ber gro\u00dfe-\u00a9rieche ben \u00a3>ectocoti)lu\u00a3arm meint, fo pa\u00dft both bie lur\u00a7e SSefcpreibung auf leine ber uns bis jet|t befannt geworbenen formen.","page":780},{"file":"p0781.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00dfcui ber \u00dcSter\u00fcemer.\n781\nUmfreid \u00efiegenbeit Kopftpei\u00efe ftcf> \u00fcber bem bRmrt^fe eiitanber nagent, fdjnuren fte and) ben \u00a9otterfad ab. \u00a9d pe\u00efjt a\u00effo and, aid ob bad 3>unge mit feinem Kopf am SDotterfade \u00efj\u00e2nge.\n3u\u00eecite $r\u00efnumg.\nSJi er fi enter (Tetrabranchiata).\nSie einzige \u00a9attuiig Nautilus mit Wenigen Sitten ftel;t in ber gen\u00fcgen Sdj\u00f6pfuitg bitrdj fo abmeidjeube (Sigenfdjaften ben 3^eifismern gegen\u00fcber, bap fie f\u00fcr ftdj auf ben Stau g einer Drbumtg Slnfprud) ntadjt. 3Btr ftnbeit bie (Srfl\u00e4tuitg biefer 3folirmtg in ber Urgefd)id)te nuferer (Srbe, ivo ftd) beim beraudftellt, ba\u00a7 Nautilus ein letter \u00cfRoljifanet ift, ber auf ben Stu\u00eaperbeetat gefegte Spt\u00f6pling eined votntald meit verbreiteten unb reid) audgepatteten Stammed. SBit merbeit von bem lebenben Stautilud audgeljeit, f\u00f6ititen und aber battit eined SS\u00efided auf bie vormelt\u00efidjen @epb aloft ob en, fomo\u00efjl ber 3Mer; aid ber \u00dftvei'fieiuer, nidjt entfdjlagen.\n@o feiten bid je^t bie SBeidjtljeile bed \u00a3pieted Vom Nautilus in bie fpchtbe ber \u00e2^otomen \u00efameit, fo h\u00e4ufig ift in ben Sammlungen bie fdjoite tut; gef\u00e4pr V, $up im \u00a9urdjnteffer \u00efjabenbe Schale, unb givat gem\u00f6bulid) vom Nautilus pompilius. Sie ift fpira\u00efig, bei ber genannten Slrt fo, bap bie fr\u00fcheren Umg\u00e4nge von ben j\u00fcngeren vo\u00fcft\u00e4itbig verbedt merbeit. Sieljt matt in bie mette Sft\u00fcit; bung bed unverletzten, attpeit porgel\u00efaiimeipeit unb r\u00f6tljlid) quergepreiften \u00a9ep\u00e4ufed, fo b enter It man, bap ber vorbere, iitivenbig perlmuttetgl\u00e4ngenbc S\u00eeaum itad) Ritten burd) eine concave Duetfdjeibemaub abgegrengt ift, fo bap bad SBIjiet nur einen f\u00fcrgeren, menitgleid) voluminofen (Snbtbeil bed \u00a9elj\u00e2ufed pin eigeittlidjeit SBoljttpb ^at unb nid)t, mie unfere Sdjiteden, burd) aile SBiitbtmgeit fid) gieljt. $it ber SOlitte jener Dueilvaub ift jebod) eiitSod), meldjed gu einer n\u00fc\u00efjetn Uuterfudjuug ber voit i\u00efjm attdge\u00efjeitbeit fp\u00f6tpuitg einlabet. (Sin Sburdjfdjnitt mitten burd) bie Sd)ale unmittelbar neben ber Sire mirb ba\u00efjer notljmeubig; unb mir belommen bamit jene (Stnftdp, iveldje nufere Slbbilbttitg bietet. \u00a3)a geigt ed fidj, bap bie bie SBoljnf animer bed SKpered abfdjltepettbe Sd)eibemanb eine gange Steife von Slorg\u00e4ngeriittten t)at, moburd) bad gange \u00a9eminbe bed \u00a9elj\u00e4ufed tu eben fo viele Kammern geteilt mirb, burd) Vvelcpe eine von jenem Sodje audgeljeitbe Si\u00f6ljre, ber Sipljo, ftdj erpredt. SDet 3\u2019med biefer Kammern unb bie Slrt iprer (Sutftetjung mirb aber evp mit ber tt\u00e4ljern Kemttuip bed tiered unb feitted Skrlj\u00e4ltitiffed gur Sdjale Har. SBir folgen battit ben neuetlidjett treplidjeit Uuterfudjuugeit von S^ef er ft eilt.\n3it ber allgemeinen Slnorbnuitg ber K\u00f6rperteile ftimmt bad \u00a3ljier bed Nautilus ttat\u00fcrlid) mit bett \u00fcbrigen (Sepljalopobeit \u00fcberein. Sllfo ftnb Kopf, Slrtd^ter ttitb SOtautel vorpanben. \u00aeer Kopf tr\u00e4gt aber leine Sinne mit Saugit\u00e4pfeit, fonbent biefe SIrme pub f\u00fcljlef f\u00f6rmig unb l\u00f6mteit in Sd)eibeit gur\u00fcdgegogen merbeit, meld)e iit ein ^\u00dfaar couccntrifd)eit, auf ber Skudjfeite vom \u00a3rid)ter uutetbtodjeiteit Kreifen bie \u00dcDUtitb\u00f6ffituitg umgeben. SDie Sd)eibeit ber beibeit oberPett SIrme ober \u00a3entafeln bilbeit eine breite Kappe, meldje beim 3ut\u00fcdgieljen bed tiered in bad @el)\u00e4ttd ben Kopf bebedt. SDer \u00a3ridjter ift au ber Shudjfeite ber S\u00e4uge ttad) gefpalteit, faim a\u00effo nur\nSDurdjfdpntt ber Senate be\u00eb Nautilus pompilius. A SBo^n\u00efammer. a Suft\u00efatumern.","page":781},{"file":"p0782.txt","language":"de","ocr_de":"782\n$opff\u00fcger. \u00a9terfiemer. goffile formen.\nburdj Uebereinanber\u00efegett biefer Selben \u00a9latter gefploffen Serben, unb i[t fc^ort begpalb ein meit fpm\u00e4pereg \u00a9emegttnggorgan afg bag ber gmeifiemer. gm ERantelgmnbe liegen jeberfeit\u00eb gmci Kiemen, bem entfprepenb eine gr\u00f6\u00dfere Complication ber \u00a9lutgef\u00e4ge gmifpen f)erg; unb Ettpmungg; organen \u00f6orpattben ift. \u00a9ag \u00f6pintereube i[t l\u00e4nglict) abgerunbet, mie eg bie \u00a9eftalt ber EBoptt; fammer ^eigt, unb bie Lage beg \u00a9piereg in feiner Kammer ift fo, bag ber \u00a9ripter auf ber com oeren \u00a9eite ber \u00a9pale liegt. ERan pat fiep alfo an bie etmag unbequeme, bem Eluge nipt gu; fagenbe bluffa ff ung gu gem\u00f6pnett, bag bie EB\u00f6lbung beg \u00a9ep\u00e4ufeg ber \u00a9aup ift.\n\u00a9a mau bie Lebengmeife beg \u00a9piereg, bag fid) halb am EReereggrunbe aufp\u00e4lt, halb trop feiner fpmeren \u00a9(bale au ber \u00a9berfl\u00e4pe fpmimmt, nic^t oerftept, opne fein 9Ser^\u00e4ltni\u00a7 jum \u00a9ep\u00e4ug unb bie Elrt, mie festere ftd^ bilbet, genau gu feinten, p\u00f6ren loir bie Etugeinanberfepung $ef erftein\u2019g, ber g um erften SJlal eine OoHft\u00e4nbig befriebtgenbe \u00a9rfl\u00e4rung gibt.\n\u201eElEe \u00a9(palen ber \u00a9etrabraitpiaten paben ipren pinteren, \u00e4lteren \u00a9peil burp eine EReipe oon \u00a9peibem\u00e4t$en gu Luftr\u00e4umen (Kammern) abgefammert, unb bag \u00a9pier befinbet fid aEein in ber oorberften, gro\u00dfen EBopitfammer, melpe meifteng aber fo tief ift, bag bag \u00a9pier ftp mie eine \u00a9pnede oon ber ER\u00fcnbung gang in ben @runb gur\u00fcefgiepen famt. Eluggeftredt mug aber, ba ber SDRantelranb bie \u00e4ugere \u00a9palenfpipt 1\u2019elbft bilbet, biefer SRaitb etmag \u00fcber bie ER\u00fcnbung ber \u00a9(pale pittaugreipett, unb mau fiept an ben \u00a9d)aleu beg ERautilug gerabe an ber ER\u00fcnbung fepr oft einen \u00a9treifen brauner organifper ERaffe alg getpen, bag im Leben bort ber ERantelranb mit ber \u00a9pale oerflebt mar. 3>nkem ^g \u00a9pier mit bem EBapgtpum aEm\u00e4plip bie pinteren \u00a9peile ber \u00a9pale oerl\u00e4gt unb biefe gu Luftr\u00e4umen abfammert, giept eg ftp bop nipt gang aug benfelben gur\u00fcd, fonbern ein b\u00fcnner, r\u00f6priger \u00c7ortfap beg f\u00ea\u00f4rperfadeg, ber \u00a9ippo, bleibt beft\u00e4nbig in ipnen. \u00a9Refer \u00a9ippo burpboprt begpalb bie \u00a9epta unb pat eine \u00a9trede meit gerabe mie bie fonftige ^\u00f6rperpaut beg \u00a9piereg bag \u00a9ernt\u00f6gen, \u00a9erlmutterfubftang abgufonbern, fo bag an ber \u00a9teEe, mo ber \u00a9ippo bag \u00a9eptum (bie EBattb) bitrpfept, bag festere einen Oerfpieben langen, r\u00f6prigeit, oom \u00a9ippo gebiibeten Elttfap, \u00a9ipponaltute, tr\u00e4gt.\" @3 gibt nipt menige \u00a9pneden, mie mir fp\u00e4ter fepen merben, bie nur ben oorbern \u00a9peil ipreg \u00a9ep\u00e4ufeg bemopnen unb bie friiperen EBinbuttgen burp eine Eieipe oon Ouerm\u00e4nben abfpliegen. \u201eElipt alfo in bem \u00a9orpanbenfein ber Kammern in ben \u00a9palen ber \u00a9etrabranpiateu liegt eine \u00a9igentp\u00fcmlipfeit, fonbern in ber \u00a9erbinbung aEer biefer Kammern mit bem \u00a9pier burp ben \u00a9ippo unb in ber g\u00fcEung ber Kammern mit Luft bei btefen oft am EReereggrunb lebenben \u00a9pieren. \u00a9ar\u00fcber, bag biefe Kammern bei bem Nautilus pompilius, ber gem\u00f6pntip in \u00a9iefen oon 30 gaben oorfommt, mit Luft gef\u00fcEt ftnb, b\u00fcrften jept aEe gorfper einig fein, \u00a9ei m\u00f6glipft frifp unterfupten Cremplaren entpielteu fte gar fein EBaffer. 3u bem \u00a9erjt\u00e4nbnig ber \u00a9ntftepuug ber Luft; fammern bei bem in 30 gaben \u00a9iefe, alfo unter etma fepg Eltpmolpp\u00e4ren EBafferbrud leben; ben Nautilus ifi bie tontnig etneg \u00a9erp\u00e4ltniffeg oon uubebingter EBipttgfeit, ba\u00bb man bigper in biefer EBeife faum aufgefagt pat. \u00a9g ift bieg n\u00e4mlip bie ringf\u00f6rmige \u00a9ermapfung beg \u00a9piereg mit ber \u00a9pale, \u00a9urp gmei groge ^\u00f6rpermugfeln mirb bag \u00a9pier in ber \u00a9pale befeftigt; in ber \u00a3\u00f6pe biefer ERugfeln ift aber augerbem runb perum ber ERantel in einem fpmalen \u00a9treifen an bie \u00a9pale angemapfen, nipt um bag \u00a9pier gu palten, fonbern um ben gutritt beg EBafferg, bag burp bie ER\u00fcnbung frei einftr\u00f6mt, gu bem pinteren \u00a9peil ber ERantel; oberfl\u00e4pe gu pinbern. \u00a9er pinter biefem ERinge liegenbe \u00a9peil ber ^\u00f6rperoberfl\u00e4pe mirb bie Luft, bie mir in ben Kammern finben, abfonbern, unb ber Ebing oerpinbert eg, bag bie Luft gmifpen ERantel unb \u00a9pale nap oom entmeipt. \u00a9eft\u00e4nbig mirb burp biefe abgefouberte Luft bag \u00a9pier in ber \u00a9pale nap oorn gebr\u00e4ngt unb r\u00fccft barin ebenfo fort, mie bie \u00a9pnede in ber \u00a9pale, inbem ftp babei au ber ER\u00fcnbung bie \u00a9pale beft\u00e4nbig oerl\u00e4ngert. \u00a9ie Eluf\u00e4pe ber \u00c4\u00f6rpermugfeln, mie ber ERing, r\u00fcden bamit nat\u00fcrlip aEm\u00e4plip nap oorn, inbem fte, mie eg bereitg EReaumur f\u00fcr bie ERugfeln ber ERttfpeln bemieg, oorn mapfen unb pinten reforbirt merben. \u00a9o fiept man au ber 9Rautilug;\u00a9pale am ERugfel; unb ERingattfap beutlip bem oor=","page":782},{"file":"p0783.txt","language":"de","ocr_de":"SBctu b erf e\u00efben, befonber\u00ea be\u00a7 Nautilul.\n783\nberften IRanbe parallele \u00abStreifen, al\u00ea ^eidjen beft\u00e4nbigen gortr\u00fccfen\u00ea. 3>n biefer 2\u00dfetfe ent; fernt ftdh ber Nautitu\u00ea mit ber Slbfonberung ber Suft ft\u00e4nbig bon ber lebten Sdheibemanb nnb m\u00e2cfeft babei bebeutenb, mie bie meiften Sdhnecfen, inbem ftdh bie Schale nach born entffjre^enb bem \u00eft)iere betr\u00e4chtlich ermeitert. 3Bie aber faft aile \u00a9onchhlieit gotten be\u00ea SBadh\u00eathum\u00ea mit benen ber Ntthe mechfein laffen, mie g. S3, bei ben Sdhnecfen fofort bie in beftimmten SlbjMnben miebetfehrenben \u00e2ft\u00fcnbung\u00eam\u00fclf\u00efe geigen, nnb mie mtr miffen, ba\u00a7 unfere Sanbfchnecfen faft nur im gr\u00fc\u00efjling fortmad;fen, fo ift e\u00ea and) mit bem Nautilu\u00ea. ttnb menu er im 2R<u\u00c7\u00a3t\u00c7um- ftide fteht, feine Suft mehr abfonbert nnb in ber Sdjale nicht mehr borr\u00fcdt, fo entfielt auf bem fonft Suft au\u00eafdheibenben ^interenbe be\u00ea \u00ef^iere\u00ea hinter bem Btinge eine Retint utter fdhicht, bie Ouerfc^eibemanb, mie fie im bor bem Dringe liegenben Bereiche be\u00ea Ntantet\u00ea beft\u00e4nbig gebilbet mirb. \u00a9\u00ea beuten atfo bie Sdfeibem\u00e4nbe bie periobifdhen Nuljeguft\u00e4nbe be\u00ea \u00efl)iere\u00ea an. 2Bie oft- biefe \u00dfuft\u00e4nbe aber eintreten, ob einmal im Sfa\u00efjre, mie bei ben meiften Sdhnecfen, mo bann bie \u00dfahl bef SE\u00d6\u00e4nbe fofort ba\u00ea Sllter be\u00ea Nautilu\u00ea erg\u00e4be, fann ich nicht entf Reiben.''\nSGBie bie Bilbttng ber Suftfammern bon bem Hinteren \u00e4ftantettheite au\u00eageht, fo bient ber Sipho gur @r|a\u00eftung ber Suft in ihnen. Verm\u00f6ge ber ^orofit\u00e2t ber Schate mu\u00a7 ein fortm\u00e4ljre\u00ab; ber Slu\u00eataufdh ber in ben Kammern unb ber im SBBaffer enthaltenen Suft ftattfinben. Oie noth; menbige Nachf\u00fcllung gefdjieht burdh ben Sipho unb gmar berm\u00f6ge be\u00ea in ihm hinabf\u00eeeigenben anfehntichen Blutgef\u00e2fe\u00ea. ||tt berfelben SBeife mirb ber Sdhmintmbfafe berfenigen f\u00c7ifd&e, bei melden fie nidjt mit ber Sdhluubr\u00f4hre in Berbinbung fteht, bttrch Slu\u00eafdheibung au\u00ea bem Blut @a\u00ea gugef\u00fchrt. \u201eOa\u00a7 bie Nautilen\", f\u00e4hrt ^eferftein fort, \u201eben burd) ben Sipho in Staub erhaltenen Sdbmirnrnapparat ber Suftfammern mirflidh n\u00f6thig haben, 8*$t mit Sicherheit barau\u00ea herbor, ba\u00a7, menu auch biefe \u00a3ljneve meiften\u00ea am \u00a9ritnbe be\u00ea SNeere\u00ea leben, ruhig fthenb ihre Oenfafeln mie eine Slctinie au\u00eagebreitet ober butch mir nidjt gang flare SJUttel fortfriechenb, fie bennoch oft an ber Oberfl\u00e4che be\u00ea SNeere\u00ea fdhmirnrnenb getroffen merben. 2\u00f6ie e\u00ea Numpf unb Bennet nach eigner Slnf\u00f6hattuitg, S\u00dfrofdh nadh ben Angaben b\u00e4uifcher 2\u00dfaKftfd)f\u00e4uger ber S\u00fcb; fee mittheilen, tritt beim Sdhmirnrnen ober Oreiben ba\u00ea Ohmr mit au\u00eagebreiteten Sinnen au\u00ea ber Nt\u00fcnbung ber Sdhale he^'bor unb ft\u00fcrgt, fobalb e\u00ea fich in bie Schale gur\u00fccfgieht, bem gang baburdh entgehenb, rafch in bie Biefe. \u2014 2Nan f\u00f6nnte ftdh biefe\u00ea faum erfl\u00e4ren, menu nicht bie Saft ber Schale unb be\u00ea Xfyieve\u00e4, beibe gum Sdhmimmen auch fo unf\u00f6rmlich gebaut, burd) bie Suftfammern gum bebeutenben \u00eehe^e getragen m\u00fcrbe.\" ^eferftein fommt gu bem Siefultat, ba\u00a7, menu an ber fpinterfeite be\u00ea Zfytxt\u00e4 unterhalb be\u00ea Niuge\u00ea Suft ftdj beftnbet unb bie; felbe burdh ein \u00dfur\u00fcdgiehen ober Borfirecfen be\u00ea 5Ehiere8 ober burdh ein gu; unb Sfbftr\u00f6men be\u00ea Blute\u00ea in ben hiutereu Sf\u00f6rperfacf gufammengebr\u00fccft ober au\u00eagebehnt mirb, man hierin ba\u00ea SNittel gu fehen habe, moburdh ba^ ^hier, beffen Oemicht burdh bie Suftfammern etma gleich bem be\u00ea Oerbr\u00e4ngten SBaffer\u00ea ift, burdh Heine Semegungett ftdh augenblicklich leichter ober fdhmerer als bie oerbt\u00e4ugte 2\u00dfaffermaffe gu machen im Staube ift.\nOie oben erm\u00e4hnten Nachrichten, meldhe ber hrd\u00e4nbifdhe Slrgt Nurnpf oor 200 fahren in feiner ber\u00fchmten Slmboinifdheu Nartt\u00e4tenfammer \u00fcber ben Nauttlu\u00ea gegeben, fmb burdh neuere Beobachtungen faum oeroollft\u00e4nbigt. Sie tauten: \u201e2Benn biefe Sdmecfe auf bem SBaffer fchmimmt, fo firecft fie ben ^opf mit allen B\u00e4rten (Sirmen) herbor unb breitet felbe \u00fcber bem Staffer au\u00ea, fo ba\u00a7 bie hintere SBinbitng altegeit \u00fcber bem Staffer herborragt. SBenn fie aber auf bem \u00a9runbe friedht, fo ift e\u00ea urngemenbet, fleht mit bem Barte in bie \u00f6p\u00f6he unb mit bem Kopf ober ben Sinnen auf bem \u00a9runbe unb friedht giemlich fchnell borm\u00e2rt\u00ea. Sie halt fid) meift auf bem Boben be\u00ea SJ\u00eeeere\u00ea auf unb friedht gumeilen in bie gifcf)f\u00f6rbe. SBenn nach einem Sturm ba\u00ea SDteer mieber ftid mirb, fleht man fte haufenmeife auf bem SBaffer fchmirnrnen, unb biefe\u00ea ift gugleid) ein Bemei\u00ea, ba\u00a7 fte ftdh auch herbenmeife auf bem \u00a9runbe aufhatten. Btan ftnbet fte in allen Seen ber SNolttffifcheu 3ufelit, mie aud) in ber \u00a9egenb ber taufenb Unfein oor Bataoia unb","page":783},{"file":"p0784.txt","language":"de","ocr_de":"784\ntopff\u00fc\u00dfer. S\u00eeautititen. Ammoniten. 23etemniten.\n2>aba, miemotjt mau nur meTjrentheit! Me leere \u00a9dfjate antrifft, tenu bal 5\u00d6jter fetbft mirb fetten gefuitbeit, e! fei Denn, ba\u00df e! in bie gifdjf\u00f6rbe gefrodjeit m\u00e4re/'\n,,\u00a9a! X^ier mirb, mie anbere \u00a9eetljiere, gur \u00a9peife gebraudjt, boctj ift ba! gteifdlj Met barter unb fcbm er gu Verbauen/'\nOturnpf giebt auch eine SSefchretbuttg ber SJcaniputatioueit, um boit ben \u00a9djateit bie \u00e4u\u00dfere \u00a9djicfjte bi! auf bie pertmuttergl\u00e4ugenbe \u00a9dhidfjte meggubriitqeit unb fie gtt jenen metm munbev; tidjeit at! bequemen \u00a9rinfgefctjirreit gu berarbeiteit, bie man in \u00e4lteren \u00a9ammlititgeit uitb S\u00eeari; t\u00e4tenfammern nodfj ^\u00e4uftg antrifft. \u201eSBenn fte nun atfo rein gemadjt fmb, fo fdjneibet man fie au beut ^jiuterttjeit bergeftalt burd), ba\u00df bie 4 ober 5 hinterfieit Kammern fidjtbar merbeit. \u00a9ar; uad) fdmeibet man bie 3 ober 4 folgeubeit Kammern gang h^au! unb fduit^ett au ber inuerfteit SBiit; bung einen offenen Jpetm, attimenbig aber fdmeibet man altertjaub Figuren hinein unb \u00fcberreibt fte mit ^otjtenftaub, gemengt mit SSadj! unb Del, bamit bie Figuren fdjmarg\u2019 herborfdjeiuen,\"\n\u00a9ie mettigen befannten Strten bon \u00dcRautitu! geh\u00f6ren ben trof>ifcf)eit SJteeven au. Stber einft, in ben fr\u00fcheren bormetttidhen Sferioben bon ber fogenaunteu ftlurtfdjett Formation an bi! tauge nach jener ^periobe, au! metcher bie m\u00e4chtigen \u00a9teinfohteulager fiammeit, hatten bie naittitu!; artigen Sepljatopobeit bie aulfdjtie\u00dfliche .fperrfdjaft, unb nodj erftauueit mir \u00fcber ihre SJtaitdj; fattigfeit, metdje bie ber jejst tebenben \u00dcD\u00fctgtieber biefer klaffe meit \u00fcbertrifft. S! finb gegen 1600 foffxte Strten befchriebeit, metdpe mau nad) ber Sortit be! Seh\u00e4ufe! int Slllgemeiuett, ber Sage be! \u00a9if\u00bbh\u00b0 unb nad) ber gorm ber \u00a9dhetbem\u00e4itbe unb ihrer S3evmach[ung!tinie mit ber \u00a9ifate nnterfefeibet. \u00a9ie ftnb f\u00e4mmttidh gefammert, unb e! t\u00e4\u00dft ftdj au! ihren \u00a9djaleitreften mit \u00a9idjerljeit fdjtie\u00dfeit, ba\u00df fie eine \u00e4tjntidje Sebeitlmeife gef\u00fchrt haben, mie nufer heutiger Stautitu! unb ba\u00df ihnen bie gefammerte \u00a9dilate nid)t bto! at! \u00a9dmhh\u00fclte, foubent auch atl ein hpbroftatifdjer Stpparat biente. \u00a9ie \u00e4ltere \u00a9ruppe ift biejenige ber Stautititen, bereit eine! Srtrem mit gang eingerollter \u00a9d;ate mir noch im \u00fcftautilu! befreit, m\u00e4|renb ba! anbere in Orttjocera! oortiegt. \u00a9ie \u00a9dhatc ber gasreichen \u00a9rttjocera!; Stilett ift gerabe geftredt, unb mau fettnt bereu bon 6 gu\u00df S\u00e4nge, \u00a9iefe g\u00f6nn ftettt \u00a9rttjocera! in ein \u00e4hntidje! \"SSerh\u00e4ttni\u00df gu beit gemunbenett unb berfurgtett Sftautititen, mie bie Sotiginen gu \u00a9epiola nub \u00a9ctopu!;' fte finb mahrfefeintid) bie bemegtiferen gemefett, S3emotjner be! ljbhen Sfteere!, rn\u00e4freub bie unbetjilf; tidjereit gormett, mie \u00fcftautilul, in ber Sc\u00e4lje ber l\u00fcften ftef aufhielteit.\nSitten anbereit \u00a9\u00e4jtn\u00df auf bal Slulfetjen mentgfien! einiger Strten hat einer ber gr\u00f6\u00dften Kenner biefer bormetttidhen \u00a9tj^re, S3 a r rau be, au! beut Umftanb gezogen, ba\u00df biefetbeit reget; m\u00e4\u00dfig bie unteren, Reineren Kammern abftie\u00dfen unb ba\u00df fid) ba! fo berftfunmelte \u00a9djateitenbe mit einer ^alffdjichte bon ber SSefdjaffeuheit ber \u00e4u\u00dferen \u00a9djatc \u00fcberzogen geigt. Sr bermnttjet, ba\u00df biefe Stbfonberung burd) einen ober gmei tauge Stritte gefcfeheit ift, bie mithin eine \u00e4hnliche function, mie bie lappigen Strme ber Strgonauta gehabt h\u00e4tten.\nUngleich artenreicher ift bie anbere \u00a9ippe, bie ber Stmmouiteu, bereit \u00a9djeibem\u00e4ube biet= fad) gebogen ftnb unb tj\u00f6djft fraufe, regelm\u00e4\u00dfig getappte S3erma<hfung!tinieit mit ber \u00e4u\u00dferen \u00a9cfate getgett. Stud) fie faubett ftdj fcfoit bor ber \u00a9teinfohlenbttbung, erreichen aber ihre h\u00f6dhfte Sntfattnng at! Sattung Ammonites, Stmmonlhorit, iit ber 3>ura; uitb ^reibegeit, boit mo an ein fdjnetler Verfall ber bierfiemigett Sephatopobeit eintritt.\n\u00a9ie machen n\u00e4mtich beit offenbar h\u00f6her orgauiftrten gmeifiemertt ^taf, ben S3etemititen, metefe bie bireften S3ort\u00e4ttfer ber heutigen \u00dfmeitieiner finb. \u00a9ie S3etemniteit mit ber ^aitpt; gattung Belemnites befa\u00dfen eine innere, bom SJtautel \u00fcberzogene \u00a9fate, meldje gefammert, mit einem \u00a9ipljo bcrfeheit unb gebogen ift. SD\u00fct ihrem ^\u00bbiuterenbe ftedt biefetbe iit einer bicfereit faltigen \u00a9djetbe, metetje meifteit! allein uitb gmar iit gemiffeit falfigeit \u00a9crralit! fetjr gatjlreid) gefnnben mirb. \u00a9djoit bor bieten Sfahnhunberten mareit biefe fogeitaituten \u00a9o utter feite beut SSolfe aufgefaUeit uitb bon itjm uad) feiner SBeife gebeutet morben.","page":784},{"file":"p0785.txt","language":"de","ocr_de":"$He necken.\n$DaS S3ilb ber Sangfamteit unb ber langweiligen Veb\u00e4ptigteit fielet oor uns, ein Stpier, mepr Vaup als $opf, m\u00fcpfatn auf platter Sople triepenb, auf bent Ot\u00fccfen baS unfpmmetrifpe fpiialige \u00a9ep\u00e4uS fpleppenb, unb bavin einen \u00a9ingemeibefacf. SBer $um \u00fftaturmpfiiciSmuS neigt, fann aup mit bent greifen \u00a9aru\u00a7 \u201eetmaS SJipftifpeS in ben eignen langfamen Vemegungett ber Spnedfen\" ftnben unb \u00a9oetpe citireu, ber SDteppiftepheleS auf beut VlodtSberg fa\u00dfen l\u00e4gt:\n@iet)ft bu bie Spnecte ba? fie fournit perangefropen,\nSDftt tarent taf\u00eeenben \u00aeeftpt \u00a7at fie mir fpon maS abgeropen;\n\u00dc\u00f6enu ip aup miff, Oerl\u00e4ugu\u2019 ip tutp pier rtic^t!\nlln^ barf aber bie Spnecte jun\u00e4pjl gar nicht\u00bb ineiter fein, als ber niptS ineniger als gepeimni\u00dfootle, allgemein bekannte Sfcepr\u00e4fentant einer nur non ben B\u00fcfetten an Sttanpfaltig; \u00efeit unb ppl ber Slrteu \u00fcbertroffeuen 3:^ter\u00effaffe, toeipe innerhalb beS gro\u00dfen Greifes ber SBeip; totere burp beftintmte 2ftertmale [ich auS^eipnet. Oa\u00df bie Spnecte ein \u00a9eftpt hat, ift riptig. \u00aeaS \u00a9efipt fe^t einen $op>f oorauS unb inegeit beS VeftpeS eines mehr ober minber beut; tip ausgepr\u00e4gten 5bobftpeileS hat man bie Spnedfen auch inoht ^opftr\u00e4 g er (Cephalophora) genannt Sie ftimmen barin, inie mir fcpon miffeu, mit ben \u00a9ephalopoben \u00fcberein, bereu Sinne mieberurn einen eigenartigen \u00a9baratter abgeben. Oa\u00df aber baS Vorpanbenfein beS topfeS f\u00fcr unfere Spnedfen etmaS befonberS miptigeS ift, geht auS ber oberpplipften Vergleichung mit einem \u00e4Rufpeltpiere peroor, an meldl)em man oergeblip nach \u00a9efipt unb ^opf fuchen mirb, unb melche infolge baoon auch eine meit niebrigere Stellung einnehmen unb in ihren SebeitS\u00e4u\u00dfermtgen befunbeit. Stup ber Spnecfengang ift p\u00f6pjt paraftertfiifp. \u00a9r beruht auf ber eigent\u00fcmlichen Sohle ober bem^u\u00dfe, einer l\u00e4nglichen \u00fc\u00fctuStelfpeibe, Welpe befonberS auffaHenb bei ben nadtten Spnedfen als S3aup erfcheint, unb melper bie Schuecteu ben nicht minber h\u00e4ufig gebrauchten Spanien ber Vaupf\u00fc\u00dfer (Gastropoda) oerbauten. Obgleich bie mit \u00a3>\u00fclfe biefeS Organes attS= gef\u00fchrten Bewegungen im Stilgemeinen fehl* langfant ftnb, fo ftnbet bop innerhalb biefer Sang; famteit eine Slbflufuug ftatt: fe fpnt\u00e4ler unb l\u00e4nger ber gu\u00df, befto gefchminber bie Bewegung, unb umgetehrt. Oie ben \u00a7u\u00df bitbenben SJluStelu Oerlaufen oorpgSWeife ber S\u00e4nge nach- Btan fieht, menu man eine Spnecte an einem Olafe tviecheu l\u00e4gt, \u201eWie burp eine 9betpe mellen; f\u00f6rmiger \u00a9rhebnngen unb Sentungeu, bie ft<h auf ber Sohle oom Schmante gegen beit $opf hin fortpflangeit unb nadh SrnammerbamS SluSbructe ben SBogeit beS SJleereS gleichen, ber Baupf\u00fc\u00dfer in gleichm\u00e4\u00dfiger SBeife ftp oorW\u00e4rtS bemegt, inbem er, menu eine Saubfpnecfe, feinen $fab mit einem filbergl\u00e4njenben Streifen ooit Schleim be^eipuet, ben er auSfpwipt, um bie raupen \u00a3peite feines SKegeS fi<h meuiger empftitblidh gu machen. SBer patte nipt fpon bie Sai\u00dc>fpnecfe auf ihrer S\u00dfauberfpaft beobaptet? Xlttb bie SBafferbeWopiter beloegen ftp genau auf\n\u00a3afdjen&erg unb \u00a9djmibt, foirMIofe Spiere. (Sreljm, S^ierlefiett. VI.)\tkq","page":785},{"file":"p0786.txt","language":"de","ocr_de":"786\n@dj tted ett.\ntiefere S\u00f6eife, ob [ic nun auf bem Sobett bel Steere! battit Wedjett-, ober bie {teilen $ell; gel\u00e4nge erllimmen ober in iprett Kopien swifcpen \u00a9eegra! ttttb Korallen perumirren\". (Sopn; ft ou.) (Sublid) l\u00f6tinen toit an a\u00ef\u00efett unfern Sanb; uttb SBafferfcpnedeu waprnepmen, trie amp 55er bautet, jene\u00ab f\u00fcr alte Skidjtpiere fo triftige Organ, in biefer klaffe ein befonbere! (Gepr\u00e4ge angenommen pat. \u00a9ei el, bag er, bei bett \u00a9ep\u00e4ultrageitben \u00a9djnedett, oont eine bide petite bilbet, Weidje trie eiu fragen ftcp \u00fcber beu Kopf Stegen lann, uttb hinten in eine Art oon Saudjfad jur Aufnahme einel groge! Opeite! ber (Singeweibe \u00fcbergebt, ober fei el, bag er, bei bett meifteu Aadtfcpneden, oon ber allgemeinen K\u00f6rperbebedung ftd) nicpt anffalleub ab^ebt : nie ift er auf ber Saudjfeite gefcptoffen.\n2Bie nun aber ber Kopf \u00abwb bie an ipttt befittbXic^ett Speite, bie Augen 3. S., in getoiffett ttiebrigett Abteilungen lauttt all ein befouberer K\u00f6rperabfcpratt erlennbar ftttb, ober feue Opeile festen, fo finb audj bie ittuerett Organe itt iprer Attlbilbuitg bett gr\u00f6\u00dften \u00a9djwantitugen unters Worfelt, wie folcpe Weber in ber p\u00f6pereu Klaffe ber Kopff\u00fcger, nod) itt berfentgett ber tiefer ftepenbeit SUtftpelu ootlommeit. Oen gr\u00f6\u00dften Seftanb bat bie \u00dfttttge uttb ber Oarmlanat, neben bem \u00a9tplunbrittge uttb ben immer fepr aulgebitbeteu gortpflausunglorganeu. Oiefe Dielen Variationen bei Oauel ber\u00fchren nul fo weit, all an fte wefeutlidje, bie \u00e4ugere gorm betreffeube llmwaitblutigeit geln\u00fcpft ftttb ttub barnit 0er\u00e4ttbertel Sotlommett unb Sebettls weife itt Serbiubuttg Mett. Oie meifteu Steige bei Saumei ber \u00a9cpueden ftttb bem SJaffer; leben sugewenbet uttb wieberum ber gr\u00f6\u00dfte Opeit baoott bem Sceete angep\u00f6rig. (Sie beo\u00f6llettt itt ibut ade Sotten Doit ber ^jitutpmarle att bil itt bie Oiefe uttb bie ip\u00f6pe be\u00bb offenen Steerel. Keine ber Sieetfd)ttedett bat ftcp \u00fcber bie Kiemeuatpmung erhoben; bie Suftatpmet ber Klaffe ftub SeWobtter bei f\u00fcgen Staffer! unb bei Sattbel, uttb el bat ]td) gaits befottberl itt biefettt ftarleu A fte bie gr\u00f6\u00dfte Allommobationlf\u00e4pigleit gezeigt. 3n biefer Sesieputtg ftub bie @<pneden, Wenn mau will, p\u00f6per geftiegeit, all bie Kopff\u00fcger, welche 001t ber \u00e4lteften uni belanttteu Se*l ipre! Auftreten! bil fept oerp\u00e4ltnigm\u00e4gig geringe ^ortfcpritte iprer Organifatiott gemadjt paben. Allerbitt gl ift bei bett \u00a9cpueden ber wahre gortgpritt, b. p. eine ber l\u00f6rperiidjen, in ber Suft; atbmuttg ftcb aulfpredjettbett Serootllommiutug parallele geiftige (Sntfattung auch nicpt eiugetreten. nufere Aiubfdjttedeu ftttb auf ein \u00abfpaar fo befdjr\u00fcnlt, all bie bem faltigen (Slemeute getreu j gebliebene \u00a3>auptf<paar.\n2Ba! bie \u00a9cpnedett n\u00fcpett unb fdjabett, Wie fie fiep uttb attbere Spiere befepbett, alle biefe unb \u00e4hnliche Oittge laffett ftd) beffer im (Siit^eltten naepweifett. \u00dfum Serft\u00e4nbnig ber Sefcprei; bmtgen m\u00fcffett wir uni aber n\u00e4her mit bem \u00a9ep\u00e4u! belauut macbeit. (SI ift fdjott baton bie ^ dtebe gewefett, bag bal \u00a9ep\u00e4ul aller 2\u00f6eid)tpiere ftd) ttid)t mit bem lebenbigett Kttodjeu ber S\u00dfirbettpiere oergleidjett taffe, fottbent eine blo\u00dfe Aul; uttb Abfdjeibung uttb bamit eine tobte SAaffe fei. Alle \u00a9djalett ftub jeboep uid)t blo\u00dfe unorgaitifdje Staffen, fottbent pabett eilte tpierifepe \u00a9runblage, Wie matt auf zweierlei 2Beife beobadjteu \u00efantt. Setracptet matt itt ber \u00a9ntwidtung begriffene (Sier (Sep\u00e4ultragenber \u00a9djitedett ober Shtfdjeltt unter bem Siilroflope, fo fiept man bie \u00a9cpalen anf\u00e4nglid) all h\u00e4utige, biegfatne Aulbreitungeu, Welcpe ftd) mepr uttb mepr oont SAantel abpebett. Oie oberfte \u00a9epiepte wirb sur Oberpaut, bie bei fepr rieten \u00a9djalett atlbalb Wieber fidp abreibt, feboep bei einer Seipe oon \u00a9djnedett uttb Stufdjetu, S. bei unferen $lug; mufcpeln fepr beutlid) wettigfteul att bett A\u00e4ttbent ber \u00a9djalett ift. Oie unter biefer Oberpaut Itegettbe, aul Sellen beftepenbe \u00a9d)id)t erf\u00fcllt ipre blafenf\u00f6rmtgen Opeile nadj unb ttaep mit foptenfaurem Kall, uttb el folgt aul biefer (gntftepuuglweife oon fetbft, bag, naepbetn bie , Kallanf\u00fclluttg ber Sellen oottenbet, bie feineren Speile ber inneren \u00a9d)ateuf(pid)teu all prtl; matifd)e ober rpotnboibale K\u00f6rpercpen erfepeiuett. Oie Oberpaut wirb nur au bett freien Stautet; r\u00e4ubern gebilbet; ttadjbem aber auf ber \u00fcbrigen SAatttelfl\u00e4d)e eine folcpe oerlallte SeHenfd)idpt ftd wbgeftogeit, bitbet ftd) eine neue unb auf biefe d\u00dfeife oerbidt unb erg\u00e4nzt ftd) bie \u00a9epate. Oa bie f\u00e4rben ber gompptieu nur in ber \u00e4ugerfteu Arge bei Kalle! enthalten ftub unb oon bem","page":786},{"file":"p0787.txt","language":"de","ocr_de":"StffgemeineS.\n787\nSDtante\u00efranbe auSgefonbert Werben, fo ergiebt fidE) barauS, ba\u00df oerlepte \u00a9ha\u00efen g War bon innen herauSgebeffert itnb Oerftopft, aber nie Wieber oo\u00fcft\u00e4nbig ausgeglichen unb angef\u00fcllt werben f\u00f6mien unb ba\u00df bie auSgebefferten \u00a9teilen ungef\u00e4rbt bleiben, \u00a9er Verfuh ift leidet an einer \u00a9arten; fhuede zu machen, ohne ba\u00df man bem \u00a9h*ere toeh tljut.\n\u00a9er anbre \u00a9\u00dfeg, fth bon ber thierifchen \u00a9runblage beS 2Bei<hthwrgeh\u00e4ufeS Su \u00fcberzeugen, ift einfacher. 2Jtan braucht nur ein \u00a9halenft\u00fcd in eine oerb\u00fcnnte \u00a9\u00e4ure zu legen, fo Wirb ber 3Mf aufgel\u00f6ft unb baS organifhe gahwerf bleibt zur\u00fccf. 2D7an fiept bann, ba\u00df nicht ber $alf, fonbern bie t^ierifche \u00a9runbntaffe bem \u00a9ep\u00e4ufe bie \u00a9eftalt giebt. \u00a9inb bie gellen unb H\u00e4utchen, ZWifcben benett ber ftch ablagert befonberS b\u00fcnn, fo betommeit bie \u00a9chalen beit perlettartigen, iriftrenben \u00a9tanz. \u201e2\u00f6eun folche \u00a9dealen OerWittern\", fagt \u00a9rap, \u201efo trennen fie ftch tu oiele b\u00fcttne bl\u00e4ttrige \u00a9chuppett oon perlgrauer \u00a7arbe unb filberartigem \u00a9tanze. \u00a9ie \u00a9pinefen Voiffen bie\u00df unb ben\u00e4hen biefe \u00a9pe\u00fccpen ber zerfallenen ^lacuuen, einer \u00dcJhtfdjel, als \u00a9\u00dcber in ihren S\u00dfafferfarbgent\u00e4lben. gcp habe felbft biefeS \u00a9tlberpuloer, Welses OteeOeS mit nad) \u00a9itglanb gebracht, mit gutem \u00a9rfolg zum \u00dcDtalen bon gifhen augeWenbet. \u00a9S ift nicht ganz fo gl\u00e4nzettb, Wie gepuloerteS SSIattf\u00fcber, bietet aber ben Vortpeil bar, an ber Suft ftch nicpt zu oer\u00e4ubern.\"\n3h erfucpe nun ben Sefer, ein \u00a9ep\u00e4itS einer nuferer gr\u00f6\u00dferen \u00a9cpnedeit, etwa ber S\u00f6eiitberg S = fcpuede znr 4panb zn nehmen, um ftch an ihm, nicht au einer Vbb\u00fcbuitg, einige nothweitbige Vortenntniffe zu erwerben, \u00a9teilt mau biefeS \u00a7auS mit ber \u00a9pipe zu ftch gewenbet oor ftch hin fo liegt ber fcparfe, gebauchte \u00fcbanb ber SMnbung zur Rechten; \u00c7\u00e2tt man baffelbe fo oor ftch, ba\u00df bie \u00a9pipe in bie ^\u00f6pe, bie DJt\u00fcnbung gegen baS \u00a9eftcpt gewenbet ift, fo fteht man bie Umg\u00e4nge oon DtecptS nach Stn\u00efS hinablaufen. SDtan nennt ein fo\u00efcpeS \u00a9ep\u00e4itS rechte g ewunbeu. 2\u00f6aS ein linlSg eWunbeneS ift, folgt oon felbft. \u00a9ie a\u00ef\u00efcrmeij\u00eeen fptraligen \u00a9hnedenp\u00e4ufer fiub rechts geWunben. \u00a9S fotnmen aber unter manchen in ber Siegel rechtSgeWunbenen Vrten auch umgekehrt geWutibeite \u00a9remplare oor, unb gerabe unter ben SSeinbergSfcpneden ftnbet man bergleihen niht feiten, \u00a9ie \u00a9onhplienfanimier fahnbett uat\u00fcrlih auf folhe VuSitapmen, unb ^ohnfton erz\u00e4hlt in feiner \u00a9inleititng in bie \u00a9oncppliologie eine fehr gute hierauf bez\u00fcgliche \u00a9efhihte. \u00a9ein \u201egreuub S\u00dfratt faillite einen franz\u00f6fifhett \u00fctaturforfher, ber fth bem\u00fchte, eine 23rut oerfeprt gewitttbeiter \u00a9cpneden zu erhalten, um fie an \u00dc\u00eearit\u00e2tenfgmm\u00efer mit Vortpeil Zu oerfaufeit. \u00a9r Wu\u00dfte fth ein lebenbeS S\u00dfaar zu oerfhaffett unb erzeugte bamit eine aufehulihe gamilie, bereu \u00dcJiitglieber ooit \u00a9eburt att alle oerfeprt gewnuben waren, alle linfS, \u00fcbeoolutio; nifteit Oom \u00a9i an\".\nVn ber uitS zugefehrten SDt\u00fcnbung nuferer Helix pomatia uuterfheibett Wir nun ben SDtunbfaum als ben ganzen Umfang ber \u00fcDUiitbuitg unb an ihm bie \u00e4u\u00dfere H\u00e4lfte als Vu\u00dfett; lippe ober auch rechte Sippe oon ber inneren jp\u00e4lfte ober inneren Sippe. 3u unferem ^a\u00fce gehn biefe Sippen ununterbrochen in eiitanber \u00fcber unb burh eiue Umbiegung .ber inneren Wirb eine, bei fehr oieleit \u00a9ep\u00e4ufen offene Vertiefung, ber Vabel, bebecft. V\u00fce S\u00dfiitbuugeit ober Umg\u00e4nge, weihe fth \u00fcber ber lebten erheben, Hibben zufammeit baS \u00a9ewiitbe. \u00a9ie legen fth bei ber S\u00dfeiitbergSfhne\u00fce fo an eiitanber, ba\u00df, Wenn mau baS \u00a9ep\u00e4uS in ber DUhtuitg oon bem \u00a9heitel nah &er SJt\u00fcnbititg burhf\u00e4gt, man eine wirflihe Vre ober \u00a9piitbel fteht, Weihe zu einer eingebilbeteit ober mathematifhen wirb, falls bie Umg\u00e4nge fth gctr niht ber\u00fchren, wie bei ber SSenbeltreppe. \u00a9ie SBeinbergSfcpnede unb bie meiften ihrer zahlreichen VerWanbten Oer; fhlie\u00dft bie \u00dcJhlnbung ipreS \u00a9eh\u00e4ufeS nur W\u00e4hrenb beS \u00e4\u00dfinterfcplafeS mit einem \u00a9edel. Um einen bleibenben \u00a9edel zu fehn, m\u00fcffett Wir uttS, wenn Wir nicht am \u00fcDteere Wohnen, eiue \u00a9umpffhuede (Paludina) oerfhaffett. \u00a9ie tr\u00e4gt auf bem \u00fci\u00fcdeit beS gu\u00dfeS eiue hornige \u00a9heibe, oiele anbre \u00a9hneden eine ^a\u00fcfcpeibe, au Weiher man, Wie an beit \u00a9eh\u00e4ufen, bie Umg\u00e4nge unb j\u00e4hrlichen Vnf\u00e4pe bemerft. Ueberhaupt aber ift, Wie oott \u00fcDtartenS fth auSbr\u00fcdt, ba Wo Suft unb S\u00dfaffer fth WehfelSWeife oerbr\u00e4itgen, ber \u00a9edel baS einfahfte SOtitfel, ftd) Oo\u00fcft\u00e4nbig itt bie f\u00fcr gl\u00fcffigfeiten unburhbringlihe \u00a9ha\u00efe zur\u00fcdzuziehett, biefe wafferbiht Zu flie\u00dfen unb\n50*","page":787},{"file":"p0788.txt","language":"de","ocr_de":"788\n\u00a9djneden. Sungenfchneden.\nfo, mit Unterbrechung aller D\u00ef^tigleit buret; bie mit eingeploffene \u00a9eupigteit ipr 2eB.cn Big auf g\u00fcuftigere Seiten gu friften. \u00a9g Befreit pt atfo unter anberen alte \u00a9tranbpueden.\nSei ber gro\u00dfen \u00a9d&\u00f6nheit fo oieler \u00a9chnedengeh\u00e4ufe unb S\u00efupeiPalcn, Bei ber \u00a9auberleit, meiere mit ihrer 2tufBejoa|rung oerbunben fein tarnt, ift el Begreiflich, ba\u00a7 ber \u00a9ammeieifer ber Satur\u00efieBh\u00e2Ber ber oorigeu Baphunberte fp oorguggtoeife auf bie \u00a9onchpien toarf. SBer fdhon im Oorigeu 3atjr$uubert gei\u00dfelte ber gelehrte \u00a9egner Sinn\u00e9g, ber Pfarrer \u00c4tein in ^\u00f6niggBerg, bie \u00a9ebanlenloftgleit Bieter biefer Dilettanten. \u201eDie Steiften\", fagt er, \u201efreuen fp ohne Uriheil (sine philosoph\u00e9) an ber unglaublichen Stand;faltigfeit ber (Sonetten, fielen bamit unb hertangen nach ihnen, tote bie \u00c4naBen nad; S\u00f6ffen uub bie Sepen nach ^leinobien. Die Bknigften beulen \u00fcBer bie \u00a9runbg\u00fcge ber Saturgeppte nach. Ster ettiaa^ forgf\u00e4ltiger gu St\u00f6rte geht, etifettirt feine \u00a9eh\u00e4ufe, ioie bie DoMnber, mit einem h\u00fcbpett Stamen: Oor ber \u00a9dpierigleit einer Bepreibmtg fd;reden fie gurnet. Denn fo oiele \u00a9eftalten, fo oiele \u00c7arBen* oerpiebepeiteu, fo oiele Dihetle beg \u00a9eh\u00e4ufeg Beftimmt in entfprechenben Porten anlgnbriiden, ba\u00ea iiBerfteigt bie Kr\u00e4fte eineg folgen geto\u00f6hnlpen Saturforperg (vulgaris Philosophi).\" S\u00f6iet fdpoieriger noch fei eg, bie eigentlichen Srtunterpiebe aufgufmben; ohne \u00a9r\u00fcnblpteit mache man neue Slrten unb io arme ben fo uub fo oiele Stal fchon gelochten $ol;l immer ioteber oon Senem auf. Der to\u00fcrbige $lein tonnte noch heute feinen Born iiBer bie unberufenen \u00a9pecieg; m\u00e2cher auggie\u00dfett.\n(Brflc $r\u00eernung.\nSung en fdj ne cf eit (Pulmonata),\nSanifd&nnfm uni ber gr\u00f6\u00dfte Stjeil ber bie f\u00fcgen Oeto\u00e4ffer SeWognenbeit $d;,necfeii athmen Suft. Der Stautet Bilbet in ber Sadengegenb eine D\u00f6hle, in ioeldhe burd; eine, Bei ben rechte geionnbeneit unb Bei ben uadftcn I\u00dfegePneden red)tg liegenbe Deffnung bie 2nft eintritt unb an bereu oberer, bem Stantet ungeh\u00f6rigen SBanbnug ftd; ein bidhte\u00ea Sefc oon Blutgef\u00e4\u00dfen augBreitet. Stan fteht biefe Sung en \u00d6ffnung Bei jeher ungeft\u00f6rt Iriedjenben \u00a9\u00abhnede. \u00a9ie oerengt ftd; unb oerfchioinbet, ioentt man bag Dhier Ber\u00fchrt unb tu\u00bb \u00a9eh\u00e4ug treibt; eg bauert aber nicht lauge, nachbem eg ftd; gur\u00fcdgegogeu, fo erfchciut bie Oeffmtug ioieber in ber S\u00e4he beg \u00a9pinbelranbeg. Sat\u00fcrlich muffen bie int SBaffer leBenbett Sungenptteden gutn Sthmen an bieOBerpcpe lommett, uub fte erftiden ioie bie Sanbpneden, ioenn man fte ihr 3lthemBeb\u00fcrfni\u00a7 nicht auf biefe Seife Befriebigen l\u00e4\u00dft. Die Stthemnoth tritt Bei ben unter S\u00f6affer gehaltenen Dhieren halb ein uub fte pnappen unter Suffperren beg Sungeneiugauge\u00ea nach Suft, toieipohl Bei bem weniger lebhaften Sthmuitggproce\u00df ber Dob Befonberg Bei ben Saffer ; Sungenprfedett nicht fo Balb erfolgt.\nUm bie UeBetejfnfiimmttng ber \u00e4u\u00dferen \u00c4\u00f6rpertheile Bei peinbar h\u00f6chft Oerpiebenen \u00a9liebem biefer Orbnung gu erlennen, feite man ein \u00a9remplar einer Sadtpnede (Limax) mit einer \u00a9eh\u00e4ugtragenben \u00a9arten; oben SeinBerggpnede (Helix) gufammett. Bei Limax ift ber hintere Dfjeil beg $u\u00dfeg nicht frei, fonbern mit bem \u00a9chtaipe OerBunbett, in toepeut bie \u00a9ittgeioeibe enthalten ftttb. Diefer Dheil beg D^utplaucheg ift eg nun, ioeper Bei Helix fpiraltg fp ioinbet ttttb nicht aug bem \u00a9ep\u00e2ug peraugtritt. Slit biefent ift ber K\u00f6rper nur burd; einen Singlet, ben \u00a9p'inbe\u00efmug\u00efel OerBunbett, toelcper fp oberhalb ber erfteu Sinbmtg an bie \u00a9pinbet anfept unb beit K\u00f6rper in bie \u00a9epate gur\u00fcdgiept. Slit ihm ftehu ttod; anbre im Borberenbe fp oer; Breitenbe Stugleln in BerBinbung, ioetepe ftch nur gum Stpeil, Soie g. B. bie gttr \u00a9inft\u00fctpung","page":788},{"file":"p0789.txt","language":"de","ocr_de":"Bau ber Sungenfdhne\u00c6en.\n789\nbev p|\u00efer bienenben, bei ben SR\u00abdftpnedfen auch ftnben uub ba! Bur\u00fccfgiehn ober \u00a9nplpen bel ^opfenbe! uub ber \u00a9chnauge vermitteln.\nUm bie \u00a9dmeden gu gerg\u00efiebern ijt e! am gmecfm\u00e4\u00dfigften, fie unter SOBaffer gu erfticfeu, ober fte auf 10 bi! 12 \u00a9e\u00eeunben in Hpenbe! B\u00f4affer gu merfen, mobei man ben \u00fcDtoment ma|rue|men mu\u00a7, menu fie vo\u00ef\u00efjtanbig aulgeftredft fmb. \u00a9epr ungmetfmS\u00dfig ift e!, fie in \u00a9piritu! gu tobten, \u00eeoeil fte barin gu fe|r gufammengegogen merben, Oie oben erm\u00e4hnten Slrten eignen fp am heften bagu. Oie abgebrpten \u00a9eh\u00e2ulpnecfen taun man, inbem ber \u00a9pinbelmultel fp lolgel\u00f6ft |at, leidet au! bem \u00a9eminbe |erau\u00eabre|en. Blau nimmt bann bie gerglieberung unter Staffer vor, unb audj ber Saie mirb, menu er biefe^ einfache Hilfsmittel replp anivenbet, nach einigen Ver= geblichen Berfud|en fp \u00fcber bie mptigften Berhaltniffe bel inneren Baue! Stedjcnpaft geben \u00ef\u00f4nuen. BUr braunen bei biefem beginnen eine beftimmte fpftematipe \u00abReihenfolge ber Organe ni(|t inne gu galten, fonbern fangen fo an, mie e! un! an ber au! ber \u00a9cl)ate genommenen Helix pomatia am bequemften peint. \u00a9ne feine \u00a9dpeere unb gtoei Heinere Pncetten reifen au\u00ea. Oa mir Pon am lebenben Offier ba! 2lt|emlod) lernten gelernt, gehen mir von i|m au!, unb fdjneiben bie Sungen|\u00f6|le auf. Verfolgt man beu bieten, au! ber Bereinigung vieler feineren net f\u00f6rmig verbreiteten \u00a9ef\u00e4\u00dfe |ervorge|euben \u00a9ef\u00e4\u00dfftamm nach ber Unten \u00a9eite hin\u00fcber, fo gelangt mau gur Bortammer unb Kammer be! in einem ^ergbeutel eingefdjloffeneit t\u00e7>tv$zn\u00a7. 3lm lebenben 0|iere fann man leidet unb o|ne Ou\u00e4lerei, movon mir butpau! tein peuitb finb, ein \u00a9tuet \u00a9d^ale fo abbreeben, ba\u00df man ba! nei\u2018g Plagen fleht. Oie vom bergen au\u00bbge|enben Blutgef\u00e4\u00dfe verfolgen mir nicht meiter, mpbem mir uni nur \u00fcberhaupt \u00fcberzeugt haben, ba\u00df ba! Herg ba! Blut au! bem 2lt|emorgan empf\u00e4ngt unb in beu K\u00f6rper meiter bef\u00f6rbert. SDtan nennt ein foldjel \u00a3erg, meldje! alle BBeppiere haben, ein arterielles, m\u00e4|reub ba! \u00a9pherg, butp m eiche! ba! au! bem K\u00f6rper getommene Blut in ba! 2lt|emorgan getrieben mirb, ein ven\u00f6fe! hei\u00dft. Sungeuhple uub .fperg finb nun abgetragen unb mir trachten nun, beu gangen Bers bauunglfaual bloSgulegeit. Oa bie \u00dcDtunb \u00d6ffnung ebenfalls gmeifellol ift, mirb man bei i|r beginnen, nepbem man an bem vo\u00ef\u00effommen aulgeftredtten Stetere bie \u00a3aut bei Borbert\u00f6rper! von oben her getrennt hat.\n\u25a04jie SSJlnubh\u00f6hle ift von einer bieten, muSful\u00f6feit \u00dcDtaffe umgeben, melc|e mau \u00a9dblunb-topf nennt; oben \u00fcber bem \u00a9ngange ber \u00e4Runbh\u00f6hle hinter ber Sippe befinbet fp ein faft halbmonbf\u00f6rmiger geriefter O b e r ti e f e r. $m \u00a9runbe ber SJtunbh\u00f6hle aber liegt ein fe|r complicate! Organ, bie 3 un g c, bereu n\u00e4here unb pmterige Berglieberuttg nicht hierher ge= h\u00f6rt. \u00a9e|r leidet aber mirb and) ber Unge\u00fcbte au! einer baran haftenbeu \u00a9cheibe eine helle, butppeiuenbe \u00abplatte, bie 9t ei be platte herauluehmeu t\u00f6nnen, meldpe unter bem SDtU troffop einen ber gierlpfteu Slublide gem\u00e4hrt.\n\u00a9ie ift n\u00e4mlich mit gahlrepen Ouerreihen von 3\u00e4hud)eu befefct, gum gr\u00f6\u00dften Ohetle au! \u00a9hitin mit einiger ^uochenerbe befte|enb.\n\u00a9\u00e4utmtlpe \u00a9ephalopobeu unb \u00a9cpecten pabeit eine\tfolcpe 3teibeplatte,\tvon\tbereu Borhaubenfeiu unb \u00a9ebraudp\tmau\tfp\t\u00fcbrigen!\nam beften bei nuferen BSafferpuecten ubergeugt. n&lt mau einige berfelbeu in einem \u00a9lafe, au\tbeffeu BBanb fp\tnach\teinigen Oageu mifroftopipe gr\u00fcne\t^fl\u00e4ngcpen\tangelegt\nhaben, fo\tfinb bie \u00a9cpnecten\tfaft\timmer bep\u00e4ftigt, mit ber Bunge,\tmepe\tfte\tau! unb\neinft\u00fclpen,\tbiefe ihre Stahruug\tabguledeit ober vielmehr abgureiben. Oen 2ltt\tbe!\tgreffe\u00bb!\nbepreibt Bohnflon n\u00e4her. \u00e4\u00dfen\u00bb ein pflangenfreffenber Baudjf\u00fc\u00dfer mit peffen bep\u00e4ftigt ift,\nga\u00efjttreilje au\u00ea ber Dtei\u00f4ep\u00efatte bon a Limnaeus stagnalis, b Succinea amphibia, c Ancylus fluviatilis.","page":789},{"file":"p0790.txt","language":"de","ocr_de":"790\nSungenfhneden.\nfo treibt er bie Staheiaunge bormcirt\u00eb unb entfaltet fie big su einer gemiffen Slugbebnung, inbem er zugleich Me Sippe auf jeber \u00a9cite borfchiebt, moburch bie Bunge aufammengebr\u00fc dt unb l\u00f6ffels f\u00f6rmig mirb. Oag gutter mirb nnn mit ben Sippen ergriffen, norm\u00e4rtg gehoben, mit ber Staheiaunge gehalten unb zugleich gegen ben Obertiefer gefreit moburch ein \u00a9tfldchen pleiten mit h\u00f6rbarem \u00a9er auf d) abgebiffen mirb. Oie einzelnen Oiffen gleiten bann ber Bunge entlang, merben burcp bereu fdjarfe \u00df\u00e4^nd^eit zerrieben unb gerfeilt unb gelangen burd) bie periftaltifhe Oemegung beg Organ\u00ab fofoobl al\u00ab bie miberfirebenbe Kraft ber anliegeuben SJtugteln in ben Klagen. Oiefe 33efd)reibung pa\u00dft nicht nur auf unfre Sungenfhneden, fonbern auch auf bie ^flanaenfreffer ber folgenben Orbnungen, bereu fieifhfreffenbe OTglieber meift mit einem eigene th\u00fcmtih organifirten, bie Bunge enthaltenen B\u00fcffel oerfeben jtnb. Oie 2Bid)tigteit biefeg Organeg f\u00fcr bag Sehen ber 'Schweden liegt auf ber \u00a3anb, unb eg ift megen ber SSerfhiebenbeit ber 3\u00e4^nd)enbilbung in Uebereinflimmung mit ber Stauung unb Sebeugfceife unb inegen ber Seidig* feit, mit ber eg jt<h aufbemabren unb noch nah nieten ph^nten, na^bem bag Obier eins getrodnet, mieber auffinben l\u00e4\u00dft, f\u00fcr bie neuere \u00a9ondO^Xto\u00efogie ein oorz\u00fcglidjeg Kennzeichen getoorben. hinter bem Shlunbtopf folgt ber b\u00fcnue Shlunb, meiner in ben einfachen 2Jt a g en \u00fcbergebt. Oeint Sluffhneiben einer eben get\u00f6bteten Sd)nede fallen gmei auf ben SRagen aufs liegenbe mei\u00dfe unb etmag unregelm\u00e4\u00dfige Sappen auf, bie Speihelbr\u00fcfen, bereu ebenfadg febr beutlihe Slugf\u00fcbrunggg\u00e4nge [ich in bie SCftunbb\u00f6ble \u00f6ffnen, \u00a9leih b^dev bem SJlagen mirb ber Oarm non einer gr\u00fcnlichen SCftaffe, ber \u00a3 eher umh\u00fcllt, in bereu Subftanz er einige SBinbungen macht/ um bann, ftdj nach oont unb zur Rechten menbenb neben ber Sungenb\u00f6ble in ben Shafts barm \u00fcberzugehen unb neben bem Athemloche z\u00ab m\u00fcnben. Oort befinbet ftdj auch bie dd\u00fcnbung beg Slugf\u00fcbrungggangeg ber stiere, toeid)e, oon fiumpf breifeitiger ober bobneuf\u00f6rmiger \u00a9eftalt, neben bem \u00a3erzen liegt. SBie man fxebt, ftnb bie parate, burch melhe bie Schneden bag \u00a9t\u00fcd ftid\u00f6ergn\u00fcgter \u00a9afirouomen genie\u00dfen, in fh\u00f6nfier Slugbilbung oorbanben.\nOen toidjtigjten Obeil beg Stoenfpfiemg, ben Shlunbring legt man blog, trenn man ben Shlunbtopf unb Shlunb ftd) zur Slnfhauung bringt. dftatt tauu ihn beim ^Sr\u00e4parirett febr grob bebanbetn, inbem bie an ftch garte Ster\u00f6enfubftanz oon febr feften (Scheiben umgeben ift. Oie Singen, auf bem \u00a9ipfel ber gro\u00dfen pbtb\u00f6rner m\u00fcrben fchon oon bem gro\u00dfen 3erglie= berer ber nieberen Obiere, Smammerbant, forgf\u00e4ttig befhriebeu, ja zu forgf\u00e4ltig, inbem er ber SBeinberggfcbnede fogar eine oor ber Oinfe liegenbe m\u00e4fferige puchtigteit, feie im menfhlihen Sluge, zuertannte. Sldeitt trofc ber h\u00ab$en Slugbilbung biefer Singen mid ber ausgezeichnete Kenner ber Saubfdjneden, oon SJtarteng, ihnen hoch nur b$hft geringe Seiltungen zufdjreibett. \u201eUnfern Sanbfdjneden\", fagt er, \u201et\u00f6unen ztrar oon oergtei<henb anatomifcher Seite bie Singen nicht abgebrochen merben, aber ihre Sebtraft mu\u00df fth auf einen febr geringen \u00a9rab befhr\u00e4nteit unb ber allgemeinen Oaftempfinbung febr nabe flehen, ba fie an febern \u00a9egenftanbe mit ihren Singen aufto\u00dfen m\u00fcffen, um Stotiz baron zu nehmen; nie tonnte ich an einer nuferer Sdjnedcn mabr= nehmen, ba\u00df fte einen \u00a9egeuftanb auch nur auf einige \u00a9ntferuung gefebeu butte, fetbfi einem Limas rufus, ben ich bicht neben einer begatteten Stelle bem Sonnenfeheine augfe^te, gelang eg. nicht, biefe aufzufiuben, obgleich er anfangg oerfhiebene Sliddungen einfdjlug unb mieber aufs gab, offenbar einen hm paffenberen Aufenthalt fuhenb.\" Sind) \u00a9eb\u00f6rmertzenge befifet nufer duftertl)ier, gvx>ei Olagdjett auf bem unteren Obeile beg Sdjlunbriugeg, bie man feboh leidster bei anberen Sdjnedeit, z* S3* inngen Simn\u00e4en unb ^ellerfhueden liebt. SBir t\u00f6unen bi^e nah-tr\u00e4glih bemerten, ba\u00df auch bie \u00a9epbalopoben in bem bag \u00a9ebint umgebeubeu Knorpel recht auggebilbete \u00a9eb\u00f6rorgaue buben.\nSBer big bieber mit ber Slnatomie ber SBeinbergfhnede entmeber felbft gefommen ober ber Zergliebernben \u00a7anb eineg gahfunbigen gefolgt ift, butte fchon mehrere \u00a9olliftonen mit ben min*, bejleng eben fo reihlih, \u00bbic ber SSerbauunggapparat, auggepr\u00e4gten gortpflanzunggorganen. Side Sungenfhueden ftnb 3 mit ter, in betten bie m\u00e4nnlichen unb meiblihen Organe in auf*","page":790},{"file":"p0791.txt","language":"de","ocr_de":"23cm unb DbenSWeife.\n791\nf\u00e4lligfier SBeife mit einander verflochten itnb verbunben ftnb. 21m merfw\u00fcrbigften ift hie \u00dfwitters br\u00fcfe, etit traubigeS, in beu oberfteu SBinbuitgeit in ber Seher Verborgenes Organ, in Weihern in ein unb bettfe\u00efben Or\u00fcfeitabtheilungen foWolfl bie \u00a9ier a\u00efs ber \u00a9amen erzeugt Werben. Oie \u00a9efhlehiS\u00f6ffuuttg beftnbet ftd) anf ber regten \u00a9eite beS \u00a3alfeS umreit beS gro\u00dfen P^lerS. Unter ben gleich hinter ihr liegenbeit Steilen f\u00e4llt ein bidwanbtgeS fadf\u00f6rmigeS Organ auf, ber spfeilfacf, in beffen inneren fich ein faltiges SBerfgeug in \u00a9eftalt eines Pfeiles, OolheS ober \u00a9tileteS bilbet, ber SiebeSpfeil. Von feinem \u00a9ebrauh unten, \u00a9ie ftnb bei ben einzelnen \u00a9fiecieS von fo charafteriftifcher g\u00f6nn, ba\u00a7 fte ein fdj\u00e4^bareS $enngei<hen f\u00fcr bie \u00a9hftematif abgeben. SBei beit meiften nuferer Sungens3witterfd)iteden finbet eine gegenfeitige Begattung ttttb, Wie man Wohl annehmen mu\u00df, ba bie beibeit Spiere ftd; bureaus gleich Verhalten, and) gegenfeitige ^Befruchtung ftatt, \u00a9S fehlt aber noch bie birefte ^Beobachtung, ob beibe \u00a9chitecfen nach ber gegeitfeiltgeit ^Begattung fruchtbare \u00a9ier legen. SBatunt eilte innere \u00a9elbftbefruchtuitg nicht flatta finbet, la\u00dft fich auch nicht beantworten, beim bie Antwort, ba\u00df eine ^Befruchtung nur auf bem \u00a9egenfah ber ^nbivibueit unb ber von ihnen gelieferten \u00a9toffe beruhe, erfl\u00e4rt nichts, foitbern ift eine Umfehreibung ber SOhatfache, Womit eine abgethane fogeitannte Daturbhilofohhw fih fei&ft etwas Wei\u00df machte. Dur bei ber \u00a9attuug Limnaeus ber StaffersSungenfhueden fuitgirt baS eine ^nbioibuum als Mitnhen, baS anbre als SBeibd;en unb ft ht erftereS auf biefern. Dicht feiten aber Wirb w\u00e4hrenb biefer \u00a9elegenheit baS erfte ^M\u00fcnchen f\u00fcr eilt britteS ^nbivibuum jum SBeibchen, unb fo fort, ba\u00df 6 bis 8 Sfnbivibuen lettenartig vereinigt ftnb, Wo bemt baS unterfte blo\u00df als SBeibchen, baS oberfte bloS als SD\u00e4ituhen, bie mittleren in beibeit Dichtungen futtgireu.\nSBir werben gu erwarten h\u00fcben, ba\u00df bie SBaffer-Sungenfhneden unb bie Saitb Jungem fchnecfeit hiufthtlih ihrer SebenSWeife \u00e4hnliche burchgreifeitbe Verfhiebenheiten geigen, Wie \u00fcber? hau^t in bem @egenfa| ihres Aufenthaltes liegt. $a berfelbe wirb fich hier um fo mehr geltenb machen, als biefe Opfere eine fo \u00e4u\u00dferft geringe OrtSbeWegung auSf\u00fchren, ba\u00df eS ihnen unm\u00f6glich gemacht ift, burch SBanberungeit ober fhneHere flucht fich ben regelm\u00e4\u00dfigen ober guf\u00e4digen flintafifheit \u00a9infl\u00fcffen uitb Uubilben gu entgieheit, Welche bekanntlich in Weit h\u00f6herem \u00a9rabe anf bem Saube, als im SBaffer fich geltenb m\u00e4hen. SBtr befreit von bem fhott Wieberholt genannten von SDartenS, einem ber Daturf or f her ber fweu\u00dfifheu \u00a9j-pebition nah Oftaften, ein auS-gegeihueteS kleines SBerf \u00fcber bie Vebiitgungen unb baS Ohatf\u00e4hlihe ber geographUhen ^er-breitung ber eurofj\u00e4ifhen Saitb? unb \u00a9n\u00dfwafferfhnecfeit, aus Weihern Wir bie meiften nuferer Angaben fh\u00f6bfeit Werben. \u00a9S liegt alfo Wie gefagt, in ber Statur gerabe ber Saitbfhneden, ba\u00df wir ben Ohatfahen unb beu \u00a9efehen ihrer Verbreitung eine befonbere Aufmerffamfeit fheiden. Oie SBihtigfeit biefer Veobahtuitgeit ift erft im lebten ^ahrgehut reht hervorgetreten, ba fte f\u00fcr bie moberue forage nah bem Vegriffe ber Art unb f\u00fcr bie richtige \u00a9rfeitittni\u00df ber f\u00fcngfleit, unferen \u00a9rbtheil befiititiv geftalteiibeu Vorg\u00e4nge entfheibeub Werben gu follen fheineit. \u00a9S ift baher fhon hier, noh ehe Wir unS mit Damen unb $enngeihett ber gamilieit unb \u00a9attungen n\u00e4her befauut gem\u00e4ht haben, einiges Allgemeine \u00fcber feite f\u00fcnfte mitgutheilen.\n\u201e21 ud) bie San bf hue den bebiirfen alle eines giemlih hohen \u00a9rabeS von $eud;tigfeit gitm th\u00fctigen Seben. \u00a9hui;lofere, Wie bie Dadtfhnedeit unb bie Arten ber nur unvollft \u00e4ubig bebecfteit \u00a9attungen (Testacella u. A.) gehen in ber Trockenheit halb gu \u00a9rttitbe, g. V. in einer ^\u00dfabfv fhahtel bie kleineren Arten fhon in 24 \u00a9tunbeit. Auh bie Weitm\u00fcubige Bulimus gallina sultana ftirbt an nicht gang feuchten Orten in wenigen Tagen. Ueberhaubt fheinen alle Arten mit gl\u00e4ngeubeit, bitrhfheinenbeit \u00a9haleit fehr viel $euhtigfeit gu bebiirfen. 21uh alle behemrten \u00a9hnedeit lieben bie D\u00e4ffe, Umgefehrt befreit biefenigeit Sanbfhuecfen, Weihe gro\u00dfe Orodenheit aitSguhuIten haben, eine uuburd)fihtigc, matte, faft oberhautlofe \u00a9hale, \u00a9ine bunte F\u00e4rbung, beS bie SBeidjthiere umfleibenben \u00fcDantelS ift auh f\u00fcr bie im Renditen lebenbeit \u00a9d;neden haraf? teriftifh* SBahrfheiulih h\u00e4ugt biefer \u00a9harafter mit bem Ourhfheiuen ber \u00a9hale gttfaiitmen, Weihe Sid;t bis gum Dtautel gelangen l\u00e4\u00dft, w\u00e4hrenb berfelbe bei allen bidfhaligeu \u00a9dmedcit","page":791},{"file":"p0792.txt","language":"de","ocr_de":"792\nSungettf cp ned en.\neinfarbig unb in ber 3tegel bl\u00e4ff er, bei beseitigen bfinnfdjaligen, inelc^e nie an baS STage^tic^t fommeu, mie bei ben Vitrinen, einfarbig aber bttnlel ift\"\n\u201eMettu aud) bie oben angcbeuteten \u00a9tpnedett tagelang bie gl\u00fcpenbfte \u00a9onnenpipe Oertragen, fo oerl\u00e4ugnett fxe bod) infofern ben allgemeinen \u00a9paralter ber Modulen nicpt, all fte biefe Seit in Untp\u00e4tigleit, bie M\u00fcubung feft angebr\u00fcdt ober burd) oerp\u00e4rteteu \u00a9cpleim gefcploffen unb burd) beibe\u00ea oor Verbunftung gefcp\u00fcpt, oerbringen; erft in ber St\u00fchle ber 3tacpt unb ber ^eucptigleit be\u00ea Morgeutpaue\u00ea Itiecpen fte umber. $eber \u00a9dptedenfammler ioei\u00df, ba\u00df be3 Morgen^ unb nach einem Stegen bie meiften lebenben \u00a9cpneden gu finben ftnb. italien ioirb Helix adspersa gum Bmede be\u00ea VerfpeifenS StacptS mit ber Saterne gefugt, unb in \u00a9pauien finbet ber \u00a9ara; colero (\u00a9cpnedenfammler) in bem fr\u00fc^eften Morgengrauen bie gro\u00dfe Helix lactea Unb Alonensis in gro\u00dfer Menge auf ben b\u00fcrrften \u00a9ierren, io\u00e4prenb in ber Mitt\u00e4gige ber fc^ipi^enbe Oteifenbe nichts oon ben ioopl oerftedten entbeden tarnt. \u00a9elbft Helix desertorum (bie M\u00fcftenfdjnede), loel^e \u00a9preuberg uebft einer Sidjene unb einer \u00a9pinne allein nocp in ber M\u00fcfte bei ber Dafe be\u00ea Sup iter Mnmon traf, lebt nid)t gang ohne fteucptig\u00efeit, ioa\u00ea gerabe burcp ba3 gleicpgeitige Vortommeu einer ^flange belotefeu ioirb, ioelcpe nur, fo lange fte burcpn\u00e4\u00dft ift, m\u00e4cpft. \u00a9benfo lauge unb fo l\u00e4ufige Unterbrechungen iprer SebenMp\u00e4tigteit mirb fiep aucp bie \u00a9d)nede gefallen laffen m\u00fcffen, unb fie bat babei ben Vortpeil, ftetl bann gu erioacpeit, toentt ibr flutter* aufgeioeicpt unb faftig ift.\"\n\u00aeegie$en ftcp bie obigen Beobadjtungeu \u00fcber bie f\u00fcr ba\u00ea Seben erforberlicpe $eucptigteit Oor= gugiioeife auf bie Sanb=Suitgeitfcpneden, fo liefern beibe \u00a9ruppeit, jene unb bie Mafferpulmonaten iutercffante Belege \u00fcber ipr Verp\u00e4ltni\u00df gur M\u00e4rme unb bie \u00a9rabe, bi\u00ea gu melden fte itacp oben unb unten aulbauent. \u00aete M\u00e4rme ift ipnen im Sldgemeineit foioeit gutr\u00e4gltcp, a\u00ef\u00ea fte nicht au\u00ebtrodttenb ioirtt. 3n einzelnen toaruteit Duedeit tommen eingeltte Slrten noch bei 40 unb mehr \u00a9rab 9t. Oor, anbre ftnb im \u00a9rtrageu be3 anbereu \u00a9rtrem\u00ea au\u00e9gegeidjnet. \u201eMeie \u00a9djneden\", fagt Oon Martenl ioeiter, \u201et\u00f6ttnen einen bebeutenben Mltegrab ertragen, uameut; lieb bie Heine it\u00e4ffeiiebenbe Arion hortensis, tenellus unb bie Vitrinen, meldje icp mehrmals\u00bb mit erfiarreubett gittgern unter ber \u00a9cpneebede peroorgefuept habe; aut ^effeiberg beim ft'ocpelfee in Oberbaiertt fattb ich am 24. \u00a9ecember Helix rupestris unb Clausilia parvula .frei ber Suft au3; gefegt an ben nur burd) ihre fentredpte Sage oon \u00a9d)ttee freien ^elSto\u00e4nben, auf gefrorenem Vobeit ftebenb, io\u00e4prenb ein Mafferfad baueben in feinen \u00a9i\u00eamaffeu ba\u00ea Vilb eines \u00a9letf\u00e0erS geigte. 2lucb bie n\u00f6rblicbften \u00a9cpneden ftnb alle Hein unb b\u00fcnnfcpalig; eS fepeint alfo, ba\u00df gerabe leine grofe Maffe unb leine bide \u00a9cpale gnm \u00a9rtrageu ber Mite notpioenbig ift unb biefe felbft eper baS \u00a9egentpeil beioirtt.\" Mie ftd) nun im lalteit unb gem\u00e4\u00dfigten $linta bie \u00a9cpnedeit bem iebenfeinblicpen \u00a9influ\u00df be& MinterS burd) Vebedeluttg unb Vergraben entgiebeit, fo oerfadett bie Sanbfcpneden ber trodenen Mopengegenben in einen \u00a9emmerfeplaf, gieid) oielett Dteptilieu unb Sutfelten. Slmp um btejen abgupaiten graben fte ftep ein ober fndpeu bie itnterfeite bergenber \u00a9teilte uttb Slefte auf.\nS)a\u00ea britte gro\u00dfe 2lgen\u00a7 f\u00fcr bie Verbreitung ber Sebctoefen, ba\u00ea Sid)t, i\u00df boep oon geringerem \u00a9infltt\u00df all ^euc^tigleit unb Marine unb ioopl pauptfadplicp oon eingreifenbem \u00a9iitflu\u00df iit Begleitung jener beiben auberen ^alteren be\u00ea f\u00f4\u00efima\u00ea. Befonber\u00ea intereffaut ift ber ab\u00e4nberube \u00a9iitflu\u00df, ben Sicpt unb M\u00e4nne gufammeit auf bie prbuug ber Sanbfcpneden au\u00ea\u00fcben. \u201eVon ben blaffen, eper farblo\u00eb al\u00ea mei\u00df gu neniteubeit \u00a9cpaleit ber im \u00a9unlleit lebenben \u00a9d)itedeit giebt e\u00a7 bie adnt\u00f6glid)ften Ueberg\u00e4nge gu bem burd)fcpeiiteitben Braun ber fcpatteuliebenbeu \u00a9eb\u00fcfcp; fcpitedcn, tttib oon biefem gu bem uitbnrcpftcptigen biepten ^reibeloei\u00df, me\u00efdpe\u00ea ade f\u00e4rben gufammenfa\u00dft, unb ber bunten gncpmtitg ber bie \u00a9oitne liebenbeit Sanbfcpneden. \u2014 9tur mo ba\u00ea Sicpt gu gred unb ftarl einioirlt, bleicht e\u00a7, toie fonft nur bie leeren \u00a9cpalen, bie \u00a9dptedeu bei lebenbigem Selbe, \u00a9o finben fiep an fepr foititigen \u00a9tedett niept feiten gang ioei\u00dfe, glang= lofe \u00a9remplare Oon Helix pomatia unb hortensis lebeub, melcpe tu ber \u00a9ammluug nur nod)","page":792},{"file":"p0793.txt","language":"de","ocr_de":"SebenSmetfe. Abp\u00e4ngigfeit Don flimatifcpen \u00a9infliiffen. Aufenthalt.\n793\nburcp ben \u00a9lang ber gnnenfeite ber Eft\u00fcnbuttg, mo bie \u00a9cpale f\u00eeet\u00e2 mit ben EBeicptpeilen in Ser\u00fcprung mar, Doit oermitterten \u00a9t\u00fcden ftc^ unterfcpeibeit laffett. Helix desertorum, um \u00a9aire unb Aleranbrien braun, ift in ber EB\u00fcfte meift einfarbig mei\u00a7. EJborip Stagner fartb Helix MeroglypHcula in Algerien unter bem \u00a9onttenfcpinn oott Cactus opuntia mit fortlaufenben, an fonuigereu \u00a9teilen ftetS mit unterbrochenen, fieEenmeiS oert\u00f6fcpteu S\u00e4ubern, b\u2019Orbignp ben Bulimus derelictus auf beu \u00a9ebirgett Doit \u00a9obija tu Solioia mit lebhaften garben gefdpm\u00fcdt, bagegen an ihrem gufc, mo bie regen\u00efofe \u00a9egenb ihnen nur \u00a9actuSftauben unb Sirenen bietet, gang einfarbig met\u00df, unb ebenfo feinen Bulimus sporadicus in beu pampas ecu SttenoS ApreS einfarbig, in Solioia an ber \u00a9range ber SMlber mit fdjarf ausgepr\u00e4gten fdpmargett \u00a9triemen auSgegeidjnet.\" AuS biefen unb Dielen anberett Seifptelett geht petoor, ba\u00a7 bie Saubfcpneden befonberS geeignet jtttb gu geigen, mie bie garbling bireft unter bem \u00a9influ\u00a7 beS fiepte\u00bb ftept. \u00a9S finben fiep aber unter ihnen auch gasreiche Seifpiele f\u00fcr eine aubre, auch in anberen Spiers flaffett beobachtete Spatfadje, n\u00e4mlich bie \u00a9leidjfarbigfeit bei SpiereS mit feiner unmittelbaren Umgebung. Sie Sanbfdjneden ftttb oorperrfdjettb erbbrauu, bie Sitriuen unb Arion hortensis unter ben naffen mobernben Sl\u00e4ttent ftttb fo fd6>lu>av^ unb gl\u00e4itgeub mie biefe. S\u00f6emt unfer \u00a9em\u00e4prSmantt hier ben \u00a9rfl\u00e4ruugSgruub, ba\u00a7 baS refleftirte Sicht in biefen g\u00e4Eett bie E\u00f6irfung heroorgebrad)t, nur mit gro\u00dfer gur\u00fccfpaltung gelten laffen miE, fo geben mir ihm Ebecpt. \u00a9ine anbre \u00a9rm\u00e4gung aber, melcbe jp\u00e4cfel in einem oiet augefeinbeten unb Diel gelobten SBerfe auS; f\u00fchrt, unb meldje auf ade \u00e4hnliche \u00a9rfcheinungen ber Spiermelt fich auSbepttt, finben mir ber p\u00f6cpften Seacptung mertp. \u00a9r fagt n\u00e4mlich, ba\u00a7 man bie \u00a9leichfarbigfeit oieler Siliere mit ihren Umgebungen and) barauS erkl\u00e4ren f\u00f6nue, baf gerabe bie fo gef\u00e4rbten leichter als bie burcp ihre garbe abftechenben gnbioibuett ihren geinben entgehen muffen; eS f\u00e4nbe alfo fortm\u00e4hrenb eine AuSm\u00e4rgung ber bunten Sariet\u00e4ten, eine gucptmapl ber mit ber Umgebung \u00fcbereinftimmenb gef\u00e4rbten \u00a9remplare ftatt unb bamit eine aEm\u00e4lige nat\u00fcrliche \u00a9rgiehung ber burcp bie g\u00e4rbuttg am meifteit gefep\u00fcpten unb beoorgugten Sariet\u00e4t.\nSa alle \u00a9cpnedeugep\u00e4ufe f\u00e4llig ftttb, biefer $alf ftch nidht tut Organismus auS anberen \u00a9lemeitten ergeugt, fonbertt als $a\u00eff bon Aujjett eingef\u00fchrt mevbett muj\u00ef, fo folgt bon felbft, baff ba, mo eS abfolut au $alf fehlt, \u00a9ep\u00e4uSfcpuecfeit nicht eriftiren f\u00f6ttucn. Siefe Abp\u00e2ngigfeit bout $alf ift nat\u00fcrlich aud) bei ben Sanbfd)ttecfett am auffaEenbfteu. g\u00fcr bie Serbreituttg, SDbaffenpaftigfeit ber gitbibibuett, geftigfeit, Side unb S\u00fcttne ber \u00a9chalett, ftttb baher ber $alfs bobett unb bie ^alfgebirge bon p\u00f6djfter Sebeutung.\nUeber bie Art, mie nie Sanbfcpneden, melcpe mir im Sorpergepenbett paubtf\u00e4cplicp ber\u00fcds fichtigteu unb mit betten mir uttS auch noch ferner fpecieller befth\u00e4fligett moEett, ihren Aufenthalt m\u00e4hlett, unb mie unb mo man fie gu fudjett hat, laffett mir einen ber Altmeifter ber \u00a9ouchpliologie, ben ftmtigett Etofm\u00e4fler fpreepen. \u201eEftaudje \u00efrtec^cn borgugSmeife an ben i\u00dfflangen umher, an betten bie Unterfeite ber Sl\u00e4tter unb bie Aftminfel ihre SieblingSpl\u00e4pcheit ftnb, aubre giepett eS bor, auf uttb unter bem abgefaEettett Saube fich aufgupalten, noch anbre f\u00fchren ihr berborgeneS Seben unter ber bienten StooSbede, melcpe \u00a9teine unb Saumft\u00e4mme \u00fcbergieht, einige finben ft<h felbft unter gro\u00dfen \u00a9teilten [in \u00a9efeEfdjaft ber Etegenm\u00fcrrner unb Saufenbf\u00fcfer, mo man bann oft nid)t begreifen fann, mie eitt fo garteS Spier mit feinem gerbrecplidjen \u00abgjaufe unter bie Saft eines oft fepr gro\u00dfen \u00a9teineS gelangen foititte. 3A maudje \u00a9d)ttedett fcpeiiteit ftd) pier nocP ttidpt b\u00f6Eig fteper geglaubt gu paben unb f\u00fcpreit ein itt ber Spat b\u00f6Eig unterirbifcpeS Sebett. Sodj mir moEett biefe Aufenthaltsorte ber \u00a9djneden ttaep einattber etmaS genauer fennen lernen/'\n\u201eSa bie Etaprung ber \u00a9cpitecfeit (b. p. ber Sanbfcpitecfeii) faft lebiglid) in Oegetabilifcpeu \u00a9ubftangen beftept, fo fann mau fepon pierauS fcpliefett, ba\u00a7 ftp) bie meifteit auf \u00a9em\u00e4cpfen ober meitigftenS in ber Et\u00fcpe berfelben aufpalten. Um auep pier erft im AEgemeitten etmaS attgugeben, fo fitpre id) Pfeiffer an, melcper fagt, bie meifteit \u00a9d)ttedett f\u00e4ttben ftd) in Sudjeit;, meniger in \u00a9Epen; unb Ebabelpolgmalbungctt. gep m\u00f6cpte baf\u00fcr lieber fagett, ba\u00a7 \u00a9egenbett, bie Saubpolg=","page":793},{"file":"p0794.txt","language":"de","ocr_de":"794\nSungenfchneden. \u00a3eliciben.\nm\u00e4lber haben, in ben \u00a9onchhlienprobuften einen entfchiebenen $orgug nor benen haben, in melden \u00fcdabelbolg oorberrfdd. UebrigenS hat fidj nun meine Angabe, nadj melier ich in flauen \u00a9egenbeit mehr \u00a9onchplien gcfttnben gu haben behaupte, auch\tkr SB\u00e4lber Bet\u00e4tigt \u00a9ebirgg^\nSalbungen habe id> immer meit \u00e4rmer au folgen gefunben, als ftcu^> uub fernst gelegene 323 aB bungen. \u2014 $ier leBen bie \u00a9d)nedett nie in einer Betr\u00e4chtlichen -fp\u00f6he ber 33\u00e4ume; fte giehen im \u00a9egentheil in benfelBen bag niebrige 33uf<hholg oor ober fte Balten ftch auf ben dBalbfr\u00e4utern ober am 33oben auf. OB bie \u00a9chuedeit in ben ^Salbungen oorgugSmeife gern auf gemiffen \u00a9effr\u00e4ucheit leBen, ^abe idh noth nicht mit Oeftimmtheit entleiben f\u00f6niten. SBenn ich oft biefen ober feiten (Strauch, \u00a9eb\u00fcfd) ober \u00a3ede BefonberS non ihnen Ben\u00f6lfert fanb, fo fcf)ien bie\u00df mehr anbereu Urfathen, al\u00a7 ber \u00abPflangenart, bie jene \u00a9eB\u00fcfd^e ober Reefen Bilbete, gugefc^rieBen \u00bbwerben gu muffen. $e bitter unb fdiattiger ein \u00a9eftr\u00e4ueb, nnb je bebedter nnb feuchter ber \u00a9tanbort beffelBen ifl, befto lieber ift eg ben \u00a9chneden. \u00a9ang befonberg augemeffen fdjeiuen ihnen aber foldfe O\u00fcfthe gu fein, etina nom Cornus sanguinea, Kubus, Acer, Corylus etc. (\u00abfjornfiraud), \u00abBrombeer, SXborn, \u00a3afelnu\u00df), bie non ben \u00a9klingen beg \u00a3opfenS B er ant t uub non anbereu Bochtnachfenben Mutern, fo gu fagen, bur<h\u00bba<hfen fmb. \u00a3ier flfcen fie Bei trodnem SBetter an ber Unterfeite ber Bl\u00e4tter, ober ftnb in ber Oobettbede nerborgen, nnb mer fte hier nicht gu fu^eat mei\u00df unb ftdp nebenbei nielleicht fd&eut, in bag Oidicht eingubrittgett, ber m\u00fcrbe glauben, Bier fei teine \u00a9<hnede gu finben. Ueberhaupt mu\u00a7 man, Je trodner unb \u00bb\u00e4rmer bie Witterung ift, bie \u00a9chneden befto tiefer am 33oben fudjen. d\u00dfie niete \u00a9chneden aber um unb an einem folchen eben BefchrieBenen \u00a9eb\u00fcfehe ftch aufhalten, non betten mau Bei trodenem dBetter nur ioenig entbedt, baS mirb nach einem mannen Stegen recht ftchtbar. Oaittt triecht ade\u00bb aug ben \u00a9chlupfminfeln hernor, um [ich an ben hangenben Oropfeit uub ber buftigeit \u00ae\u00fchle gu laben, unb man mirb eine reiche \u00a9rate haben, menu man ftd) nicht oor ben fadenben Stoffen, ben fra^enben \u00a9omen unb Breunenben Steffeln fd)eut.\"\n\u201e\u00a3at man bie Slefte unb \u00abBl\u00e4tter folder \u00a9eftr\u00e4udje aber abgefucht, fo untertaffe man nicht, ben SSoben um bief eiben, ber gem\u00f6hulich mit SJtoog, (Steinen unb abgefadenem \u00a3aube bebedt ift forgf\u00e4ttig gu unterfuchen, inbent manche fcltene \u00a9dmede'hier lebt unb feiten an bag \u00a9ageglicht ftdh erhebt, mohin namentlich bie Vitrinen gu rechnen finb. \u00dfiemli^ \u00e4hnlich folchen \u00a9eb\u00fcf^eu ftnb bie lebenbeu \u00a9eden hinftchtlich beg \u00abBordommeng won \u00a9chneden. Siamentlich bie \u00a3eden feucht unb tief gelegener \u00a9\u00e4rten pflegen fehr, namentlich nach einem Stegen, beo\u00f6lfert gu fein. 3\u00ab \u00a9\u00e4rten giebt eg aber noch mehre \u00a9teden, an benen man mit \u00a9rfotg \u00a9chneden fudhen tarnt. Oie 33ucpbaumeinfaffungen ber Oeete bienen namentlich m\u00e4hrenb einer marmen unb trodeneit Witterung benfetben gum f\u00fchlen Aufenthaltsort ; ferner bie wou Unfraut unb anberem \u00a9enifi nicht gang gef\u00e4uberten SBinfel; bie Orte, mohin man bag auggeraufte Unfraut gu merfen pflegt: fttrg ade minfetige, bunfle unb feuchte Orte. \u00a9aber unterlaffe man in einem \u00a9arten nicht, febeS lange auf einer \u00a9tede gelegene 33ret aufguheben, menu man nicht bie \u00a9djueden entbehren mid, bie ftdh hm** unfehlbar auf ber Unterfeite beg Oreteg finben merbeit. SOXait fatttt baljer mittelft fotcher, gemiff erma\u00dfen als f^aden an bunfle, feuchte \u00a9teden gelegter Orctter bie \u00a9chuedeit anloden unb fangen.\"\n\u201e3u Saubh\u00f6tgern pflegt ber Soben gem\u00f6hulich mit einer \u00a9ede oon abgefadenem Saub, \u00dcJtoog,-\u00a9teilten unb abgebrochenen SXeftchen bebedt gu fein. \u00a3ier halten ftch and) eine gro\u00dfe Stenge* \u00a9chneden auf, bie man mit 33equemli<hfeit fammeln faun, menu man guerft bie Oberfeite biefer Oede unb bie niebern \u00ab\u00dfflangen abfudjt uub bann bag Saub megr\u00e4umt, um ftch ber unter ihm lebenbeu \u00a9chneden gu bem\u00e4chtigen. \u00a9abei unterlaffe man nicht, febeu etmag gro\u00dfen \u00a9tein urngumenbeit, meil manche \u00a9dfitedeit befottberg gern unter beufelben leben. Oft ftnb foldhe \u00a9teilte ober alte \u00a9aumft\u00f6de mit einer bichten SJtoogbede \u00fcbergogen; biefe fann man mit leichter SJt\u00fche in gro\u00dfen S\u00dfolftern abnehmen, uub fo manches \u00a9d)ited<hen entbeden, bag hier im 33er* borgeneit lebt.\"","page":794},{"file":"p0795.txt","language":"de","ocr_de":"Sehtbergfhnede.\n795\n\u201eS\u00dfeil loir einmal nodj im 20alt>e fini), fo d\u00fcrfen loir mc\u00a3>t oergeffen, Me alten halboerfau\u00eften St\u00f6de, Me oft hier jteljn, ober alte hohle S\u00e4ume genau zu unterfudjen. Sftt unb anf ihnen leben oie\u00efe Sdjneden, namentlich (Slauftlien, Pupa unb Vertigo, Sott recht alten St\u00f6den ober alten ^Baumen l\u00e4\u00dft ftdj, namentlich bei feuchter S\u00dfitterung, bie Sorte leicht in gro\u00dfen Schalen abl\u00f6fen, unb and) hier, in bent engen Obaume zktfhen Sorte unb \u00a3olg, lebt manche feltene Shnede, namentlich auB ber \u00a9attung Vertigo unb CarycMum, $at man (Gelegenheit, felftge \u00a9egenbeu zu burchfuchen, fo mirb man meift burch manche h\u00fcbfhe Schnede belohnt. Sorpgltd) tommen auf ber Slbenb; unb Storgenfeite, bie geto\u00f6hnlid) am l\u00e4ngjten feucht ftnb, unb in ben 9tiheit, zumal kenn biefe mit etmaB StooB unb f5lec^)ten betteibet unb oon herabtropfenbem SSaffer befeuchtet ftnb, Mete Schneden oor, oorz\u00fcglidj einige Slrteu auB ben \u00a9efhleddent Helix unb Clausilia/'\nSBir gehen nun ettoaB n\u00e4her auf bie untergeorbneten \u00a9nippen unb einzelne ihrer Otepr\u00e4fem tauten ein, zun\u00e4djft auf Me Schnirtelfchneden (Helicidae). Sie H\u00fcben mit einigen anberen Familien bie Slbtljeilung ber Stplommatophoren, burd) ioelheu Samen bie Stellung ihrer Slugen auf ber Spifje ber beiben Hinteren, hohlen unb einziehbaren ^\u00fchl^\u00f6rner bezeichnet toirb. Side befreit ein fpiraligeB, ger\u00e4umige^, zur Slttfnahme beB ganzen ^\u00f6rperB geeigneteB (Geh\u00e4uB, ioeldjeB \u00fcbrigenB in allen m\u00f6glichen \u00a9eftalten oon ber faft flach tellerf\u00f6rmigen biB zur fpifs unb lang turmf\u00f6rmigen toehfelt. Statt hat ettoa 4600 lebenbe Sitten betrieben, oon betten \u00fcber 1600 auf bie \u00a9attung Helix fomtnen. Son ben im mittleren \u00a9uropa am meifteit oerbreiteten Sitten hat ttnB Helix pomatia, bie S\u00f6eittbergfhuede, oben fdjott befch\u00e4ftigt. Sebermamt fennt baB gro\u00dfe fugelige, bauchige, gelbliche ober br\u00e4unliche \u00a9elj\u00e4uB, ioetcheB \u00ef>te \u00a9oncfjbtiologen \u201ebeberft bitrchbohrt\" nennen, tnbettt ber enge, in bie Sire hinein jt<h erftredenbe Stabet burch eine Sen breiterung beB SpinbelrattbeB bebedt ift. Sie ift in ihrem Sotdommen feitteBioegB an bie SSehn g\u00e4rten gebunbett, obtoohl fie im f^r\u00fchict^r ben \u00aeuoBpett ber Stebeit gro\u00dfen \u00a9efdjmad abgeminut unb baburd) erheblichen Schaben anrihten fann, fottbertt ftnbet ftdj \u00fcberall in trodnereu, oon Z\u00fcglid) h\u00fcgligen \u00a9egenbeit, too \u00a9r\u00e4fer unb Sufdjloerf gebeihett. SBegen ihrer \u00a9r\u00f6\u00dfe unb ihreB StuhenB ift jte oon ihren \u00a9attuugBgenoffen am ^\u00e4ufigfteit \u00a9egeufianb ber Seobachtung unb-gorfcfjung getoefeit. Sie geh\u00f6rt gu benfenigett Sitten, toeldje ittt \u00f6perbft, nachbent jte fich am liebftett unter einer StooBbede einen halben biB einen $u\u00df tief in bie lodere \u00a9rbe eittgegraben, ihr \u00a9eh\u00e4uB mit einem folibett SMfbedel oerfdjlie\u00dfett. Sou biefem zieht ftch baB Shier nod) ziemlich ioeit in bie Sdjale zur\u00fcd, inbem eB ben gtoifhenraum burch eine ober einige b\u00fcntte .fp\u00e4ute-quer abtheilt, d\u00df\u00e4hrenb biefer, meuigftenB 6 Stonate baueritben geit imterfter Sefhaulidjfeit ift ber SlthmungBproge\u00df unb bie Slj\u00e4tigfeit beB \u00f6pergenB nicht unterbrochen. Ser ^alfbedel hat gtoar feine Oeffnuttg, loeldje man bei einigen attberen Sitten bemerft hat, iooljt aber ift er fo-por\u00f6B, ba\u00df burch ihn unb burch bie \u00fcbrigen b\u00fcttnen Jp\u00e4ute htuburd) ber nothioenbige @aB= auBtaufdj ftattfinben fann. Statt benfe nur, um einen Sergteidj Zu haben, ba\u00df auch baB jp\u00fchnchen io\u00e4ljrenb feiner \u00a9ntloidlung im \u00a9i burch feine Shale hinburdj mit ber atljmo-fbh\u00e4tifhen Stift im \u00a9aBauBtaufh fteljt. Slber, ioie bei allen SBinterfdjlaf haltenbeu Sljieren, ift and) bei ber S\u00dfeinbergfhnede unb ihren Sdjtoefietn bie Slthmuug eine geringere. Sad> einer Seihe Oon fh\u00f6tteit, ioeiut auch nicht aKgMoarmen St\u00e4rztagen fattb id) ben i\u00dfulBfhlag nod> fehr unregelm\u00e4\u00dfig, 12 biB 13 Schl\u00e4ge in ber Stinute, to\u00e4ljreub bie gapl nad) bem S\u00dfinten fhlaf auf 30 jtdj erhebt, ^ebenfallB ift aber in ber eigentlichen S\u00dfintergeit bie Jjperzth\u00e4tigfeit eine oiel geringere. $a ein englifher Seobahter behauptet, ba\u00df mitten int SBinter baB \u00a3jer\u00a7 g\u00e4nglih Zu fhlagen aufh\u00f6re unb ber \u00c4reiBlauf uitterbrod)en to\u00fcrbe, uitb ein beutfher Saturforfdjer, Sarfoio, ber eingehettb ftdj mit ben \u00a9rfdjeinuugen beB S\u00dfinterfdjlafeB ber Sbiere befch\u00e4ftigt hat, fagt, ba\u00df zkar bie i\u00dfuifationen beB JjpergenB nid)t g\u00e4nzlich aufh\u00f6rten, ba\u00df aber ber Sungeufad gefhloffeit fei unb bie Slthmung nicht ftattfinbe. ^h meine, ba\u00df aud) baB Slthmeit nie oollpubig unterbrochen ift. Ser Stageuinljalt, mit ioelhem fth ^aB Shier f\u00fcr ben SBittter eingefargt, loirb","page":795},{"file":"p0796.txt","language":"de","ocr_de":"796\nSungenfchneden. geliciben.\n\u00eetod\u00a7 \u00bberbaut, bann aber f\u00fcllt ftdj ber Stagen mit einem Br\u00e4unlichem Vrei, mit \u00a9alle, Sie SS\u00e4rme be\u00ea Vpril unb Vlai Zedt bie SebenSth\u00e4tigteit; baS .geig fdjl\u00e4gt lebhafter unb ohne Btoeifel zirb ba\u00ea 3:^tev burch baS gefteigerte Slthembeb\u00fcrfni\u00df, gezi\u00df auch burch einen redhtfchaffenen junger getrieben, mit bem pt\u00dfe gegen bie h\u00e4utigen SDec\u00efel fich su legen, Siefelben Serben nicht burch* Wen, fonbern leidet abgezeicht, unb auch bas Stbhebeu beS MberfhluffeS ber SJi\u00fcnbung erforbert feine befonbere $raft, \u00a9r ift mit ber SJt\u00fcubuug nicht berzachfen, fonbern bitbet einen flachen pfropf mit glattem, gut fchlie\u00dfenbem glaube.\n\u00aeie n\u00e4chfteu Sage unb Wochen nach ber Vuferf\u00eeehung auS bem S\u00f6inter J&enufct unfre \u00a9chuede, mn Jxfy an ben Jungen \u00a9r\u00e4fern unb Kr\u00e4utern g\u00fctlich $u tfun. \u00a9rfi in ben feuchten Sagen bei HJ\u00ceai unb Bnui \u00d6ehi fie Sur Begattung \u00fcber, ein mit ben fonberbarften Vorbereitungen unb ben auffaUenbften begleitenben Umft\u00e4nben berbunbener 3lft. \u00a9rg\u00f6plich fpridf ^ohnfton \u00bbon ben Uebertreibuugen htnft<htti<h ber Me, Zelche ber SiebeSpfeil babei fpiefeu fonte, \u00a9rfagt: \u201e\u00ceBenn uerltebte Sinter bout \u00a9upibo, bon feinem Locher unb feinen Pfeilen ftngen, fo gebrauchen fte VuSbr\u00fcde, Zeldje einige entsafte Slaturforfeher geglaubt haben buchft\u00e4blich bei ber Verreibung ber SiebeSbei\u2019h\u00e4ltniffe einiger uttferer \u00a9artenfdjnedeu (fHelix pomatia _u. a.} auzettben gu tonnen, S)ie Sahre\u00eageit treibt fte gur Vereinigung, unb baS berbinbenbe Vaar n\u00e4hert ftcb, inbem eS bon Su 3eit Keine Pfeile auf einanber abfehie\u00dft. Siefe Pfeile finb einigerma\u00dfen zie ein Vajounet geftattet; fte fteefen in einer \u00a3\u00f6hle, K\u00f6cher, an ber rechten \u00a9eite beS .galfeS, auS Welcher fte abgefchoffen Serben follen, menu bie Sfiere noth gboei 3oa bon einanber entfernt futb; unb menu bie Pfeile auSgetaufcht, fo finb bie 9teigungeit gezonuett unb eine gjodgeit ift bie pige\". 2lller= bingg geh\u00f6rt ber $feilfd)u\u00df mit in baS Vorfpiel, bilbet aber erft bie \u00a9chlu\u00dffcene ber erften Stbtljeilung. \u00a9r\u00f6ffnet Zirb biefelbe h\u00e4ufig burd) eine Strt fefr fchnedenhaften OhmbtanseS, inbem bie beiben Shiere in immer Keiner zerbenben Greifen um einanber hentmfriedjen. Oft jeboch ift, mie So^nftorc fagt, bie 2lrt ber Vererbung Zeitiger f\u00f6rntlid). .gaben fte ftch erreicht, fo legen fie ftch mit ben pt\u00dffohlen platt auf einanber, inbem fte ftch aufrichten unb baS \u00a9nbe ber \u00a9ohte gegen bie \u00a9rbe fterameit. Sabei finb bie Zellenf\u00f6rmigen VeZegungett ber pt\u00dfmuSteltt befonberS ftarf. 3luu ber\u00fchren ftch bie phler, immer unb immer Zieber ftch auS = unb eiuft\u00fclpenb; audh mit ben Sippen betafteu fte ftch, fo ba\u00df \u00a9Zammerbam eS mit bem \u00a9chn\u00e4belu ber Sauben vergleicht. 9la<h biefett unb anbereu Vorbereitungen uttb burch geZiffe VeZeguugen treten auch bie Pfeile herbor, Zelche, zeun alles richtig bon fatten geht, gegeufeitig in bie \u00a9efdfedfSorgane Einbringen, h\u00e4ufig aber banebett bie Spant bttrchbohreit ober and) h^rabfallen, ohne irgettb ein Biel erreicht gu haben. \u00a93 gel)t barauS herbor, ba\u00df bie Vebeutung ber StebeSpfetle f\u00fcr ben i\u00f6egattungSatt; beffen Zidptigfter Sheit nun erft beginnt, JebenfallS eine fehl* geringe ift, unb ba\u00df fte aud) Kumt als Oteis organe betrachtet Zerben tonnen.\nSie \u00a9ier ber V3einbergSfd)uede haben brei Sittien Surchmeffer unb Zerben bon einer Zei\u00dfett mit ^ali\u00efrpftalleu impr\u00e4gttirten unb barum feften \u00a9c^ale umgeben. \u201eSiefe \u00a9ter Zerben in gro\u00dfer IDteuge in Keine \u00a9rbh\u00f6hlen gelegt, zelche bie \u00a9djnedeu baju felbft bilben. Ser Vorberf\u00f6rper z\u00fchlt fid), fozeit er ftch auS ber \u00a9epaie herborftrecteu fann, in Zeiche feuchte \u00a9rbe hinein unb Gilbet fo ein runbeS 1 bis 1V2 god tiefes Sod;, beffen Oeffnung oben ftetS bom \u00a9cbnedetthauS berfchloffen bleibt unb fo hineingeftredt legt bie \u00a9d;nede im Verlauf bon 1 bis 2 Sagen ihre 60 bis 80 \u00a9ier. Saun fdjjarrt fte baS Sod) mit \u00a9rbe ju uttb ebnet beit Voben bar\u00fcber, fo ba\u00df baS \u25a0\u00a9ierneft, Zenn mau nicht halb nach bem Segen bie lodere \u00a9rbe bort noch er\u00efennt, fdjzer gu ftttben ift.\" (Sleferftein.) Sie \u00a9ntzidlung im \u00a9i nimmt etZa 26 Sage in Siufprud). \u00a9inige B\u00fcge ber \u00a9ntzidlung ber Sanbpulmonaten f\u00fcllen unten bei ber Vderfdjuede mitgetheilt Zerben. ViS tief in ben .gerbft hinein finb 2llt unb Bung fehr gefr\u00e4fftg, um mit \u00a9intritt ber $\u00e4lte ftd; gum SBinterfchlaf aujufdjidett.\nSie 2Beinbergfd)itede ift feit alten Beiten im mittleren Seutfchlaub eine beliebte \u00a9peife ^eZefett, befonberS gur pfchiug= unb \u00a9aften$eit. Bu ber \u00a9d;Zeis unb in ben Sonaugegenbeu","page":796},{"file":"p0797.txt","language":"de","ocr_de":"2Behtbergfhnede tm\u00f6 anbre .fjeli\u00a3=3trten.\n797\nS\u00fcdjtete imb m\u00e4ftete mart fte in eignen \u00a9arten. \u00a9odj ift bie gute 3d* oor\u00fcber, mo in ber \u00a9egenb bon Ulm bie Helix pomatia bttrh eigne \u00a9djnedenbauern in bief en \u00a9arten gehegt unb j\u00e4hrlich \u00fcber 4 SDUdioneit in Raffern su 10,000 \u00a9t\u00fcd im SBinter auf ber \u00a9oitau hinunter bi! jenfeit! S\u00f6ien aulgef\u00fchrt m\u00fcrben. 3>n \u00a9teiermarf, mo fte aud) in sientliher Stenge gegeffen merben, fammelt man fie einfach im dperbfie ein, ttahbem fte ftd) bebedelt haben, unb bemal)rt fte gtoifd^en \u00a9afer auf. \u00fcftat\u00fcrltd) trodnet berfelbe m\u00e4hrenb bei SBinter! etma! jufamnten, ma! bie Seute bamit erkl\u00e4ren, bie \u00a9dpteden bereden benfelbeu. 2Bie ba! burd) ben \u00a9edel htnburd) gefd^e^n tonne, mu\u00dfte man mir freilich nid)t an^ugeben. Stan i\u00dft fte hier gu Sanbe einfach nur abgefod)t; ob eine anbre \u00dfubereitung fte su einer gro\u00dfem \u00a9eltcateffe m\u00e4ht, fann id) au! eigner \u00a9rfahrung nid)t fagen.\n3m f\u00fcblichen \u00a9eutfd)Ianb gr\u00e4nst an ben Serbreitunglbesirt ber 2Beinbergfd)nede berjenige ber borgugimetfe beut \u00a9\u00fcben \u00a9uropa! angeprigen gefbren\u00efelten \u00a9d^nir\u00efe\u00effd)nede (Helix adspersa). \u00a9ie ift etma! Heiner, ihr \u00a9eh\u00e4u! bem ber borigett \u00e4hnlich, geb\u00e4nbert unb mit meijjeu ober gelblichen flammigen \u00a9fmngfeltt bebedt itttb mie bamit befprifct. \u00a9ie ift ein mihtige! \u00fcf\u00f4ahrunglmittel ber nieberen ScIflHaffen bei f\u00fcbliheit \u00a9uropa, befonberl 3tulien!. 3n &en offenen @ar\u00ef\u00fcd)en ber gr\u00f6\u00dferen \u00a9t\u00e4bte mirb fte in Ueffeln gefotten, unb id) habe in Neapel oft mein \u00a9efdjid gebriefen, ba\u00df id) nicht bie Sr\u00fc!)e su trinfeu brauchte, meld)e ber Sk^arone gu feiner reiditicben, um eine Heine ftubferm\u00fcn^e getauften portion gubefam uitb bie er atl ein t\u00f6ftltd)e! Sa\u00df auffog. \u00a9ie ^Beobachtung bel Sertaufe! folcher adberbreiteter, nur bie ftrbeit bei \u00a9infammein! unb bie einfachfte 3ubereitung \u00efoftenber Sebenlmittel macht e! begreiflid), meid) ein. gro\u00dfer Seis bort im DJl\u00fc\u00dfiggehn unb i\u00f6ettetn liegt, \u00a9in 5\u00dfaar SSafof f\u00fcr ben Slittagltifh treibt ein gefdfjidter Settler boch auf; baf\u00fcr ^at er nidjt nur \u00a9leifd) unb Mftige Sr\u00fcl)e, fonbent jum Sad)tifh ein gro\u00dfe! \u00a9t\u00fcd SBaffermeloite, meld)e neben beit brobelnben \u00a9d)nedenteffeln mit mahrer Sirtuofit\u00e4t aulgeboten merben. \u00a9d)on im SHterthum m\u00fcrben aber au\u00dfer biefer ttodx Oerfdjiebene anbre, gum 3\u00fche^ eingef\u00fchrte SIrten ge^\u00fcdhtet unb gem\u00e4ftet. d\u00f6ie \u00a7\u00dfliniu! erz\u00e4hlt, befch\u00e4ftigte ftd) guerft \u00c7uloiu! Sibbinu! Hirse \u00a3eit oor bem bombe janifhen Kriege mit ber \u00a9hnedeu? Sucht, unb je in befonberen \u00a9tadelt m\u00fcrben bie meinen \u00a9chneden au! ber \u00a9egenb oon Seate-gehalten, bie befonberl gro\u00dfen tdtjrifhen, bie burch ihre $ru<htbarfeit au!geseid)uet\u00ean afrifanifcheit unb bie h\u00b0d)gefch\u00e4hten foIitanifd)en. 3a fogai* einen \u00a3eig au! S\u00eeoft, SKeigenmehl unb anberen Seftanbtheilen hatte er erfonnen, um fette, fd)madhafte \u00a9chneden auf bie \u00a9lafel su bringen. SBeldje au!I\u00e4nbifd)e Slrten gesogen m\u00fcrben, ob barunter etma ber unb jener Bulimus unb Achatina, au! SIfrifa, l\u00e4\u00dft ftd) nicht angebeit. 3\u00ab Unteritalieu oerfbeift man au\u00dfer ber Helix adspersa je|t ooi\u2019s\u00fcglich nod) H. natieoides unb vermiculata unb in Seitebig bie Heineren H. pisana, melche itt ungeheuren ddengen auf ben \u00a9\u00fcitenhflanseit ftdh aufhalten, \u201e\u00a9iefe nieblidhe \u00a9dhnede h^t bie-\u00a9eftalt ber gem\u00f6bnlicheit \u00a9arteitfchuede, ohne jcboch ihr^ \u00a9r\u00f6\u00a7e gaits erreichen; habet ift fie etma! genabelt, bie \u00dcR\u00fcnbititg iitmenbtg rofettfarbig, bie \u00e4u\u00dfere \u00a9dja'Ie aber met\u00a7 mit gelbbraunem S\u00e4nbent, melche beinahe an jeher eiuseliten \u00a9dhale mieber oerfchiebeit, halb mie diotenlinien fort-laufenb, halb mie tkubmeid nadh oben unb unten aulgefdhmeift, halb au! ^unHeit uttb Ouer-ftridhen sufammeitgefeht, oft fehr lebhaft, oft bla\u00a7 ftnb ober gaits fehlen, \u00a9iefe \u00a9dhitedett merbem in gro\u00dfer \u00e4fteitge nach Senebig gebracht, bort abgefotten, mit fammt her \u00a9hale mit geljadtem ^noblauh unb \u00a9ei in gro\u00dfen \u00a9h\u00fcffein angemad)t unb ben gansen \u00a9ommer burh auf adern bl\u00e4hen oerlauft.\" (ddarteitl.)\ndJiit ber 2\u00dfeinberg!fhnede h\u00fcben noh brei gr\u00f6\u00a7ere, fehr gemeine Wirten faft beitfelben Ser^ breitunglbesirt, mooon bie meiften unferer beutfhen Sefer ftd) in ihrer u\u00e4hften Umgebung merbeit \u00fcberzeugen l\u00f6ttneit. \u00a9ie gefledte \u00a9d)itirfelfhmede ober Saumfd)nede (Helix arbustorum} ift in her \u00a9ritnbfarbe \u00efaftanienbraun unb mit streichen unregelm\u00e4\u00dfigen ftrohgelben \u00a9triheln befbrengt. \u00a9er dftunbfaum ift immer mit einer gl\u00e4nsenb mei\u00dfen Sipbe belegt, \u00a9a! \u00a9hmr ift blaufhmars mit lidjterer \u00a9ohle unb fth in \u00a9arten, Sorlj\u00f6lsern unb ^edett an fhattigem","page":797},{"file":"p0798.txt","language":"de","ocr_de":"Sungenfhneden. \u00a3elicibett.\n798\nfeuchten Orten, am Vobett unb an niebrigett ^fangen auf. Ourd) ungemein biele Variet\u00e4ten bei \u00a9eh\u00e4ufeS ift bie \u00a7ainfhuirfelfhuede (Helix nemoralis) auSgegeih net; aud^ ift baS lebhaft citrongelbe ober braunrote \u00a9eh\u00e4uS fe^r leidet an bem bitidelfaftanienbrauu gef\u00e4rbten Vhmbfaunte unb SV\u00fcnbuugSmanb gu erbenuen. Oie (Sond^^\u00efto\u00efogen g\u00e4lten bon biefer, ben \u00a9\u00e4rten fe^r fh\u00e4b; ticken SXrt einige biergig Variet\u00e4ten auf. Oie britte im Vunbe ift bie \u00a9artenfhuirbelfhuede (Helix hortensis), beren \u00a9eh\u00e4uS in Sonn, F\u00e4rbung unb Segnung bon ooriger Vrt nicht berfhiebett ift; nur ift eS in ber lieget etmaS b\u00fcnner unb ber tDtunbfaum faft ftetS rein mei\u00df. Oroh ihres StamenS ftnbet fte fth nur fetten in \u00a9\u00e4rten, unb trofc ber bieten genauen Verreibungen \u00fcber bie Sarbenab\u00e4nberungen ftnb bie eigentlichen entfheibenben Veobadjtungen \u00fcber baS Sneiitaubergehn unb \u00a9t\u00e4nbigmerben ber Variet\u00e4ten unb Vbarten ber beiben guleht genannten both nod; gu machen, obgleich Sto\u00dfm\u00e4\u00dfler fdjon bor mehr als brei\u00dfig 3aS<m \u00ee>agu aufgeforbert. ,,\u00a9S m\u00fcrbe bie barauf gu bermenbenbe Sft\u00fche gemi\u00df lohnen, maS aud) bon bem fehr h\u00e4ufigen Vorboutmen biefer beiben Vrteu uuterft\u00fcfct merben m\u00fcrbe, gu erforfdjen, mie fth ^inftt^t\u00efidE> ihrer gasreichen Variet\u00e4ten bie jungen gu ben Vettern berhatten, ob atte \u00a9hnedett einer Vrut- hierin \u00fcbereiuftimmen, unb ob fte mehr bem Vater ober mehr ber SJtutter gteich tommen. SJtan m\u00fc\u00dfte bann \u00a9hueden, bie man bei ber Paarung finbet, fammetn, eingetn in gmedm\u00e4\u00dfig borbereitete Veh\u00e4tter bringen unb bie erhaltenen \u00a9ier in einem entpechenben naturgem\u00e4\u00dfen guftanbe marten unb Stegen. \u00a3e|tereS m\u00fcrbe freitich einige \u00a9hmierigheiten haben, bie jeboch nicht unbefiegbar ftnb, mie auch bie Erfahrung gelehrt hat. Oie beiben bornehmtichfien babei gu beobachtenben Vorfth^ma\u00dfregeln ftnb, bie \u00a9rbe in ben Veh\u00e4ttern immer m\u00e4\u00dfig feucht gu erhalten unb feine \u00fcbetn \u00a9er\u00fcdje barin auffommett gu taffen. Vor furgem hertte ich auch, fo biet ich mei\u00df, als ber \u00a9rfte, bie \u00a9etegenheit, bie Vegattung outer Helix nemoralis mit einer Heilten getben H. hortensis gu beobachten. Oie bon mehreren \u00a9chriftftetlern aufgefteEte Vehaipung, ba\u00df bie $arbe ber \u00a9eh\u00e4ufe fth nach ber Vobenbefchaffenheit richte, unb ba\u00df fte g. V. auf einem mevgethattigen Voben roth anftatt getb m\u00fcrben, hat fth mit nicht beft\u00e4tigt.\" OaS ftnb, mie man fiep, Vorfcht\u00e4ge gu Verfuchen, beren VuSf\u00fchrung ben gootogifchen \u00a9\u00e4rten nuferer Oage gufallen m\u00fcrbe, melche feboch auch ie\u00ef)er in SVu\u00dfe Hbenbe Statut tiebhaber unternehmen faun. Sh\u00ab Stefultate m\u00fcrben gerabe feht bon ber ftreugeren SBiffenf^aft mit .gro\u00dfem Sittereffe vernommen unb bermerthet merben.\nOie n\u00e4chft ftarfe \u00a9attung ift Bulimus, Vi elfra\u00dff h\u00abed e. OaS Ohier ift nicht mefenttich hon Helix berfchiebeit; baS \u00a9eh\u00e4uS meift l\u00e4nglich bis thurmf\u00f6rmig, mit l\u00e4nglicher Mnbung. Von ben \u00fcber 1000 befanuten Vrteu, met\u00f6he in ber SebenSmeife fleh ben \u00a9huirhelfhneden eng -aufflie\u00dfen, geh\u00f6ren nur einige \u00a9uropa an, bie \u00fcbrigen ftnb troSfh, befonberS f\u00fcbamerifanifch. Oer Vante m\u00fcrbe guerft einer in \u00a9avenue borfommenben Vrt, bem Bulimus haemastomus, bem fftofenmunb, gegeben, melche ftch bttreh eine befonbere \u00a9efr\u00e4fftgheit unangenehm macht, bie \u00fcbrigen herbienen ihn nicht mehr unb nicht minber, mie bie meiften anberen \u00a9hnedeit. \u00a9ehr merfm\u00fcrbig ift baS regelm\u00e4\u00dfige Vbfto\u00dfen ber \u00a9She beS \u00a9eminbeS bei bem, bem f\u00fcblicheu \u00a9uropa angeh\u00f6rigen Bulimus decollatus; biefetbe f\u00e4llt ab, uachbem baS \u00a3hier ft<h auS berfelben nah borm\u00e4rtS gegogen unb ben berufenen Staunt, \u00e4hnlich mie Nautilus, burh eine quere \u00a9heibemanb abgefhtoffen hat. Heber bie ^ebenSmeife ber Vulimen, fofern eS nicht in ben allgemeinen, fhon mitgetheilten \u00df\u00fcgen enthalten, ift faum etmaS Snguguf\u00fcgeu. Ob eS mahr ift, ba\u00df in einigen Ofpen \u00a9ng-taubS ber Heine Bulimus acutus unb bie ebenfalls Heine Helix virgata f\u00fcr bie \u00a9hafmaft bon Vebeutung ftnb, taffen mir bahingefte\u00ef\u00eft. OaS \u00a9raS fei fo furg, bie Stage ber \u00a9hnedett fo orftaunlih, ba\u00df eS gang unm\u00f6glich f\u00fcr bie \u00a9hafe fei, erftereS abgumeibeu ohne gugteih bie lehteren maffenhaft gu berfpeifen. \u201eVIS baS mohtfhwedenbfte \u00a7ammelfleifh\", fagt Vortafe, \u201emirb baS beS Heinften \u00a9hafeS betrachtet, meldjeS gem\u00f6hnlih auf \u00a9emeinbegr\u00fcnben meibet, mo ber \u00a9anb b\u00e4um bon gr\u00fcnem Vafen bebedt unb baS \u00a9raS au\u00dferorbentlih Htrg ift. VuS biefem \u00a9anb \u00efommen l reif eif\u00f6rmige \u00a9hneden bon berfhiebener Vrt unb \u00a9r\u00f6\u00dfe herbor, alte unb fituge bis gu ben Heinften, b\u00e4um bem \u00a9ie entfht\u00fcpften. Oiefe Verbreiten fth in ber \u00a9bene fr\u00fch am borgen unb","page":798},{"file":"p0799.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a3>eli\u00e7. 25ielfra\u00a7=, 5\u00efcC;at \u00a9la\u00ealdmede.\t799\nSteten, m\u00e4ljrenb fte unter bem O\u00efjau fe\u00efbf\u00ee tljte D\u00eea\u00efjrung fudjen, ben \u00a9d)afen ein fe\u00a7r gut m\u00e4fienbe^ putter bar.\"\n9tor meljr auf ben \u00a9\u00fcben if\u00ee bie Jtdjatf r*tede (Achatina) befrrcin\u00eft, baB Obier mit fbifjem gufammengebr\u00fcdteu gu\u00a7e, fonfO ebenfalls mie Helix. Oa3 \u00a9elj\u00e2u\u00e2 unterfdjeibet ftr bon bem be\u00a7\naj\u00eeaurifdje 2td)atfd)\u00eetec\u00efe (Achatina mauritiana).\nBulimus namentlich burd) bie freie, unten abgefiu|te \u00a9pinbet. 2lu\u00a7 bem mittleren SDeutfcfylanb, tutb son ba \u00fcber gran\u00efreid) unb bi\u00a7 \u00a9rmebeit fr berbreitenb, if\u00ee nur bie Heine, brei \u00a3inien bolje Achatina, lubrica betaunt, meldte ftr unter \u00a9teinen, 2Jioo3, \u00fcberbauet an feuchten Orten aurait. Iteber^aupt fo\u00ef\u00efett bie meif\u00eeen Wirten bie 9t\u00fc\u00efje be\u00a7 SBaffet\u00ea lieben, \u00a9ie geh\u00f6ren oorgug\u00eameife bem tropifreu Hfri\u00efa unb \u00eelmeri\u00efa an, baruuter bie gr\u00f6\u00dften unb fd)\u00f4nften Sanbfc^neden, mie Aacbatina immacalata, mauritiana unb perdix. \u00aea\u00a7 bie heitere unter ben son ben R\u00f6mern geg\u00fcrteten unb gem\u00e4fieten Sitten fr befunben, ift eine nid)t maijrfreintire Slunaljme.\n\u00a9\u00ea folgen nun gmei bie ^eurtig\u00eeeit gang entfd^iebcn liebenbe \u00a9attuugen. 33ei ber \u00a9la\u00ea\u00ee frnede (Vitrina) ift ba\u00a3 fd)lanfe gefiredte O^ier mit einem rung\u00efidjen, meit au3 bem \u00a9elj\u00e2ufe \u00c7erau\u00eatretenben SDtantel berfeljeu, ber einen Oljeil be\u00ea fR\u00fcden\u00ea bebedt. Sluf ber redjten \u00a9eite legt fir rin gttngenf\u00f6tmiger gortfab beffelben son aufjen an ba3 \u00a9e^au\u00ea, meirer immer in einer mellenf\u00f6rmigen Oemegung ift. Oa\u00a7\n\u00a9elj\u00e2u\u00ea ift b\u00fctttt unb burrftrt*3 unb befielt nur att\u00a7 menigen, fd)nell gm neljmenben S\u00dfinbmtgen. \u201eOie \u00a9lal^ frneden ftnb muntere, immer innrer Iriereube O^ierren, benen bie ^eur= tigteit ein fo uneutbebrlid)e3 33eb\u00fcrf= ni\u00a7 ift, ba\u00a7 fte im Orodtten feljt halb fterben. \u00a9ie galten ftr baljet nur unter feistem Saub unb 9Jioo3 auf.\n@elj\u00e4u3 ift gerabe gro\u00a7 genug, um fie aufgttueljmen. 97ur ber SBinterfroft tarnt ihrer Sebeubigfeit \u00a9inljatt tljuu, inbem ir fte bt\u00e9 in beu Oegember unb fron im Slnfaug SMrg mieber in boiler Sebent tf)\u00e4tigteit fanb.\" (9to\u00a7ma^ler.)\u2014 3tor mafferbeb\u00fcrftiger ift bie Oemjteinfrnede (Succinea), bereu Strteu ben Uebergang gu ben eigeneren SBafferfrueden bermittelu, inbem fte nur au fe\u00efjr\nS>urcf)fi\u00e4}ttge @Ia3f$netfe (Yitrina pellucida). Sernfteinfctneae (Succinea putris).","page":799},{"file":"p0800.txt","language":"de","ocr_de":"800\nSungenfdjneden. peliciben. \u00a3intaceen.\nfeuchten Orten lebt, am liebjten an bei: Ufern ber \u00a9eto\u00e4ffer, mo fie an ben \u00a9teugeln ber \u00a9em\u00e4djfe friedjt. Ote bet Seidig imb 2Eien oorfommeitbe Succinea Pfeifferi fanb Dtofjm\u00e4fzler fogar im 2Eaffer felbfi an ber Oberpcpe heruiiifchmimmeub.\n3m \u00a9egeitfah jtt biefen gieren zmei anbre \u00a9attungen bie ,irocfenen, befonber! bie faltigen @ebirg!gegenben ber Vlpen ttttb be! [\u00fcblichen \u00a9uropa ben feuchteren unb ebneren SBohupen oor. Oie 50loo!fchraube (Pupa) enth\u00e4lt feine \u00fcber einen goll h\u00b0\u00a7e Vrteit, bie meiften finb nur menige Linien lang, nid^t menige faft mifrbffopifch. 3hl'e Schale ift eif\u00f6rmig ober cpltnbrifch, bie SDt\u00fcnbung meift mit g\u00e4hnen. Obgleich aud) bie Oberfl\u00e4che ber \u00a9<hale fehr oariabel ift, glatt, geftreift ober geriet, pr\u00e4gt ftch bod) bie loaljeitf\u00f6rmige \u00a9eftalt be! \u00a9eh\u00e4ufe! ber Vorftedung leicht ein. Oaffelbe ift ber $aH mit ben noch zahlreicheren Voten 001t Clausilia, \u00a9chlie\u00a7mttnbs fchnecfe, bereit Knf\u00f6gemunbene! \u00a9eh\u00e4tt! ftch burcb feine zahlreichen Umg\u00e4nge unb bie fchlanfe gefttecfte, aber ftumpfe \u00a9pifje auf zeichnet. hinter ber dft\u00fcnbung befinbet ftch \u00a3in eigner OecfeO apparat, ba! fogenannte \u00a9<hlie\u00a7ftt\u00f6cbelchett. \u00a9! ift eine, am freien \u00a9nbe verbreiterte glatte, loetche mit einem eiaftipen (Stiel an bie \u00a9pinbel angetoachfen ift. gie\u00efjt ba! Ohier ftdj tiefer in ba! \u00a9eh\u00e4u! zui\u2018w^/ f\u00b0 legt ftch ba! Kn\u00f6chelchen oerm\u00f6ge ber ^ebentng be! \u00a9tielcben! all Oecfel oor; tritt bie (SdOttecfe bagegen herbor, fo mirb bie glatte in eine entfprecpenbe Vertiefung an bie \u00a9pinbet gebr\u00fccft. Von ben \u00a9laujtlieit fennt man faft 400 lebenbe Vrten. \u00a9ie ftnb f<hoit im mittleren Oeutfchlanb oerbreitet, ba! \u00a9lauftlienlanb par excellence ift aber Oalmatien, too man einige ber gemeineren Vrteu auf \u00a9chritt unb Stritt an ben Reifen unb trocfenen SDtauern ftitbet. Vtn h\u00e4ufigfteit aber finb fte in ber V\u00e4he ber fparfamen \u00a9em\u00e4ffeo unb OueUeit biefei' fteinreidjen 5\u00dfrooinz. Obmoht alle Sanbfchttecfen auch auf\u00eaer ihrer \u00a9dpfzeit, menu fte Oerpacft ftnb unb au! \u00dcDtangel an iltahrung \u00dcPionate lang in ihrem \u00a9eh\u00e4u! zui\u2018\u00fccfgezogen nttb 3e\u00d6eit bie Vu\u00a7enmeft gem\u00f6hnlidj bttrd) eilte b\u00fcitne Oecfelhaut abgefdpffen ohne \u00fctacbthetl f\u00fcr ihr Oebeit au!= bauern f\u00f6itnen, fo zeidmeit ft<h bodf befonber! bie \u00a9laujtlieit burdf ihre g\u00e4htgfeit au!. V5ol)l oerb\u00fcrgt ift, bafj bie im 2Jtai in Oatmatien gefammelten \u00a9remptaoe 001t Clausilia almissana erft im \u00a7erbft be! folgenben gahre! miebeo aufeomedt m\u00fcrben. Oodj auch eilte grofje Vu\u00efimu!\u00ef Vrt, metp oon Valparaifo nach Sonbon gebracht m\u00fcrbe, in 2Eatte gemicfelt unb in eine \u00a9djapel eingepadft, lebte nach einem \u00a9chlaf oon 20 SDtonaten mieber auf. Von oerfcpiebeiten [\u00fcblichen \u00a7elix = Vrten mirb \u00e4hnliche! berichtet.\ngn ber Familie ber Sima ce eit (Limacea) f\u00f6nuen mir alle biejenigen Sttttgenfchneden oer= einigen, melche ben \u00a9inbrucf 001t \u201efftadtfdpteden\" machen, alfo iit ber Sth<rt entmeber ganz\nSDSegefc^rtecfe (Limax rufus).\nfchaleitlo! ftnb, ober oerborgert im \u00dcVantelfdjilbe auf ber oorberen V\u00fcdengegenb eine flehte Kalfs platte bepett ober eitblich auch ein fleine!, aber nur ben geringfteu Vheil be! K\u00f6rper! bebedettbe!","page":800},{"file":"p0800s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"\u00abf onbfrfjiudtnt","page":0},{"file":"p0800s0002.txt","language":"de","ocr_de":"\n\n\n\n\t","page":0},{"file":"p0801.txt","language":"de","ocr_de":"^\u00dfupa. (Slaufilia. SSJege = unb Slderfchnede.\n801\n\u00a9e^\u00e4it\u00bb tragen. Uufere 28 ege* unb 2tderfdjneden [tub a\u00ef\u00efbetaunte 2)tttglieber biefer \u00a9ruppe. \u00a9ie fdOUe\u00dft ftdj in biefeit gulept genannten 2lrten aufs eugfte an bie ^eltcibeu an, mit benen fie u, a. in ber Otlbung bev Bunge unb bei* Sage berSuugeu; unb \u00a9efchledjtS\u00f6ffnuug oollftanbig \u00fcbereinftimmt. 3m \u00a9<hilbe, baS ift in bem oerf\u00fcrzten, bie Sungenlj\u00f6pe bebedenben bautet, liegen entmeber nur mtzufammenhcingenbe SMW\u00f6rper ober ein \u00a9chalenrubiment inform einer $alfplatte. SDie erfteren 2lrten hat man Arion, bie legieren Limax im engeren \u00a9inne genannt. ~\u00f4r befonberS in Saub^ unb uidjt trodeueu Dtabelm\u00e4lberu lebenbe Arion empiricomm mirb gegen 5 3oII lang nnb zeigt mandjfadje garbenabftufungen obn fdjmarz bis rotpgetb. SDtan lieft gmar oft, ba\u00a7 gerabe biefe \u00a9djnede oon bem $clfe als ZpauSmittel gegen allerlei, befonberS je^reube \u00c6ranfheiten angemenbet m\u00fcrbe, allein trofe oielfadjer Ber\u00fchrungen mit beu Sanbleuteu habe id) mid) nie ocu einer mirflidjen mebiciuifdjen Benuimng beS 2;\u00a7iereS \u00fcberzeugen f\u00f6nnen, ebenfo menig mie oon ber ber anberen 3tadt[chnedeu. Bon biefen erreicht bie gro\u00a7e SBegefdjnede (Limax maximus) biefelbe \u00a9r\u00f6fje. \u00a9ie pflegt fdjmarz gefledt grau zu [ein unb ift an bem mei\u00a7= lidjeu faltigen $iel beS ^iutereubeS feuittlid). 2fudj fie lebt nur einzeln, oljue \u00a9traben anzuridjteu. dagegen i]t bie fleine, faurn zolllange 2lderf djnede (Limax agrestis), oon grauer fyarbe, mit fd^marzen \u00a9\u00fcljlern, zu Beiten ein lj\u00f6d)ft gef\u00e4hrlicher Ber m \u00f6fter ber \u00a9aaten unb @em\u00fc[e. \u00a9ie\n\u00c2\nv\nem\u00dfrtjo ber Itfer fdjnede.\nA 3Kante\u00effd)tIb. c innere \u00a9cfja\u00efe. t Hintere gutter, o lugen, v S\u00dforbere girier. b Si^en. p gu\u00a7. l gunge.\npaaten fidh bie ganze gute 3aljreSzeit \u00fcber unb jebeS \u00ef\u00a7ier [\u00f6d beu \u00a9omnter \u00fcber mehrere Rimbert \u00aeier bewert. 90tan ftnbet bie \u00a9ter befonberS im \u00a9djatten am f$u\u00a7e oon \u00a9artenmauern, nur lofe oerbedt unb in Raufen oon einigen 20 \u00a9t\u00fccf. 3d) habe oor Sauren bie \u00a9ntmidlungSgefdjichte biefeS BljiereS beobachtet. (Sine $\u00f6<$fl rnerfm\u00fcrbige \u00a9tufe biefer (Sntmidlung ift biefenige, mo ber \u00a9mbri)o zftar fchon in gro\u00dfen ttmriffen bie \u00a9djnedeitforut angenommen, aber unter anberem nod) fein .fperz unb feine Blutgef\u00e4fje hat. \u00a9S i)f aber fdjou eine Blutfl\u00fcfftgfeit oorhanbeu unb biefe mirb bnreh bie Bufammeuziehungen eines blafenf\u00f6rmigeu \u00a9djmanzanljangeS (v) oon hinten nad) rorn unb in umgefeljrtcr Oiidjtung burch bie Bufammenziehungeu ber SDotterblafe (v1) getrieben, \u00a9ine rnerfm\u00fcrbige \u00a9iurichtung ift aud) ein prooiforifcheS $arnorgan (h) beS noch im \u00a9i cin= gefchboffeuen \u00a9mbrpoS, meines ftch mit ben fogenannten BBolfffchen K\u00f6rpern, beu embryonalen \u00a3arnorgauen ber 28irbeltljiere Oergleichen l\u00e4gt. Dtoch innerhalb ber \u00a9ihaut nimmt baS 3unge bie Oollft\u00e4nbige \u00a9chnedenform an unb belehrt unS, mie \u00fcberhaupt bei allen Sungenfdptedeu nach ber \u00a9eburt eine mefentlidje SDtetamorphofe nicht ftattfinbet. 3ene prooiforifdjeu Organe, bie Zufammenziehbare \u00a9chmanzblafe unb bie Untiere, [tub fdjon oor bem 2luSfriecheit OoUjt\u00e4nbig oerfchmunben, iubem an ihre \u00a9teile baS \u00a3erg unb bie eigentliche 3tiere getreten fmb.\n2afc$en6erg unb Sdjmibt, toirWIofe Spiere. (Sreljm, \u00a3I)ierIe6en VT.)\t-,","page":801},{"file":"p0802.txt","language":"de","ocr_de":"^802\n\u00a3ungenfcgnedett. Simaceen. Sluriculaceen.\n3d) m\u00f6d)te an tiefem S\u00f6etfptel darauf htntoetfett, mie fegr relatib tiefe gel\u00e4uftgeu mit fdjeiit; bar fo gang begtmmteit Segeidjnungen \u201e\u00a9ntmidflung mit Sermanbluitg\" uut \u201e\u00a9utBicflung ohne Sermanbluug\" fint. Oie Slcferggnecfe madjt ogite $rage im \u00a9i eine Sermanbluug bitrd), ta fte tort im Sefth bon Organen, \u00e4u\u00dferen mit inneren ift, meldje fte auf it\u00e9rer eigentlichen MenS; reife nidjt mehr braucht, eben fo mie tie ^aulquabbe fg\u00e4ter nicht mehr ihren Stuterfchmaug ben\u00f6tigt. Unter foldjem \u00a9efiditSbunft erfdjeiitt tie \u00a9d)eibemanb, meldje nad) tem Urtheil ter fhftematifchen Boologeu turd) tie \u00a9haut \u00a7n?ifd;en ter \u00a9ntmicflung mit mit ohne Sermantlung nuSgefbanitt fein foil, atS unmefeutlid) uitb millf\u00fcrlid).\nSei Testacella ift tie (Segalt beS Borgers giemlid) mie bei Limax, ter \u00a9ingang gur Zungen; hohle unt ter Sifter beftuben ftd) aber am huntern \u00a9ute beS Korber!, betedt bon einem fehr dteinen Stantel, ter eine orale \u00a9djale mit einem flehten \u00a9eminbe enth\u00e4lt. Oie 9tad)rid)ten \u00fcber tie SebenSmeife tiefer Obrere, bon tenen ftd) eine Slrt, Testacella haliotidea, im f\u00fcblichen ^raitfreid) fintet, hat Bohugoit gufammeitgeftellt. Son ten Skgefdjnedfeit abiueid)enb gr\u00e4bt ftch Testacella in ten Sobeit ein mit mirt ter \u00a9d)recfeit beS StegenmurmeS, boit meldjem fte gehrt. Otefe ^ebettSmeife ift bon entfgrecheiiben Ser\u00e4nberunqeit in ter Organifatiou begleitet. 3hr \u00c4\u00f6rfper ift mehr malgenf\u00f6rmig, als ter ter Skgeggnecfe, ftatt eines nur auf einen Ztyxl beS fpalfeS\nbefdjr\u00e4nfteit SJtantelfdjilbeS ift ter gange K\u00f6rper in eine tiefe leber; artige \u00a7aut eingef\u00f6hloffett, um ihn bor zuf\u00e4lligem Orucfe gu fd)\u00fchen uut binreidjenbe ^raft beim \u00a9rabett gu gem\u00e4hren. Oie auSgegr\u00e4gtefte Serfcgiebenbeit aber flutet man in ten SerbauungS; Organen. 3m Siuitbe ift feine horuartige, geg\u00e4hnte ^iunlate, nod) eine h\u00e4utige hornige Bunge; aber gmifebett gmei fenfredjten \u00a3ig; beit entfbriugt ein fehr fleiuer malgeitf\u00f6rtniger B\u00fcffel, unt gu\nTestacella haliotidea.\nteffen Semeguug ift ein SluSfel borhanten, melier ten merflb\u00fcrtigfien OTheU in ter Bttfammem fehung tiefe\u00bb @efd)\u00f6gfeS auSmadjt. @rog unt malgenf\u00f6rmig unt ftch l\u00e4ngs bei gangen SaudjeS erftreefeut ift er an ter linfen \u00a9eite beS St\u00fcdfenS turdh ein Ougenb fehr teutlidher flei\u00dfiger (Streifen befeftigt, faft fenfrecht gum fpaugtinuSfel beS \u00bbgerS. Oie @r\u00f6ge unt \u00a9t\u00e4rfe tiefeg SltuSfeiS geigt feine borg\u00fcglidhe SMdjtigfeit au, unt feine Olj\u00e4tigfeit ift gmeifadjer Slrt. SSemt tie Testacella tie St\u00e4ge einer Sente gemafjr mirt, fo ift eS nothmenbig, tiefelbe gu ltberrafdjeu unt uuermartet gu ergreifen. Oeuu ter Stegenmuriu, einmal in Semeguug gefegt, ift meit fdjnetler als fein geint. Slber ter Sortgeit teS regieren befiehl tarin, tag er mittelft Jenes SDtuSfelS ten B\u00fcffel b\u00ef\u00f4^lic\u00ef) auSgufchnelleu im \u00a9taute ift, melier in einem Slugeubltcf an tem Oegenftante feiner Ibgdjt fegfigt. \u00a9r Wirt bann burdj tiefelbe StuSfelborrichtuiig gur\u00fcdgegogen, intern er taS fid) gerarbeitente Dgfer feiner SMItgeit fegh\u00e4lt, \u00a9in Seobadjter, \u00a9ometbg, mar erftauut, mie Testacella scutulum, ein Ohier, taS im Mgemeineu in feinen Semegungen fo fangfam ift, nad) \u00a9utteefung feiner Sente mittelft ter g\u00fchlcr auS feinem meiteu Stuubc fogleid) eine meige, fertige, gur\u00fcdgegogene Bunge (Stuffel) berborftieg unt augerortentlich rafch tamit einen Stegeumurm, biel gr\u00f6ger uut bon anfdjeinenb g\u00e4rferer $raft, als eS felbft, ergriff unt feghielt, fo tag er aueg mit ter \u00e4ugerften 2liigrengung ihm nicht mehr gu entgehen im \u00a9taute mar.\nSJtit ten Sturiculaceen fehreu mir gu foldjeu \u00a3ungenfd)itedfen gur\u00fccf, bereu B\u00f6rger ftd) gang in eine fgiralige \u00a9egale gur\u00fcdgiehen fann. Regiere ig feft uut tief, betrieben gef\u00e4rbt, hat","page":802},{"file":"p0803.txt","language":"de","ocr_de":"Sef\u00eeacella. t\u00dflabregenfchnede. 3tbergfd)nede. Sturicula. ^ebtpe\u00e2.\n803\neinen langen lebten Umgang unb ein Heiiteg \u00a9etbinbe. Die ^nnenlippe ift burdj galten nnb Unartige Sorfpr\u00fcnge auggegeidptet. Dag ^ter aber, trie ung bie Sibbilbung beg Scarabus imbrium geigt, hat btog gtbei fegeif\u00f6rmige .g\u00fc|ler, an bereit \u00a9runbe innen bie Singen ftehu. \u2018Die eben genannte 5\u00dfla^jegenf^netfe berbanft, nach tttumph/ ihre Senennung golgenbem. ,,\u00a9g inerben biefe \u00a9Unedlen an ber \u00a9eef\u00fcfte unter berfaulten Slattern unb ^olg, fotbohl am \u00a9tranbe, afg mehr laubtbartg, ja \u00f6fter auch auf ben Sergen gefunben, too gar nicht biele SJtenfcfsen hinfommen unb audj nicht tbahrfdjeinlic\u00f6 ift, ba\u00a7 ftefo gefdjtbiube nom \u00a9tranbe bahinfriedjen f\u00f6nnten. SJiait glaubt baljer, ba\u00a7 fte burdj ben SBiitb bei ftarfem S\u00dflahregett bon unten aufgehoben unb bafelbft ibieber niebergetvorfen toerbett.\nSOUr aber fommt eg tbahrfdjeinlidjer bor, ba\u00a7 fie auf beit Sergen felbft burdj bieten Stegen ergeugt ioerbeit, tbeil man fte bort fotbohl gang fletit alg gro\u00a7 finbet.\" \u00cf\u00cfRan fennt bon beit Sturicutaceen \u00fcber 200 Strten, bon beneit nur ioenige auf \u00a9uropa fommen. 3U lo^eren geh\u00f6ren einige ber Btbergfdjnecfeu (Carychium), fehr Heine, faitm 2 Linien lange Dhier^eit, tbeld)e, ibie \u00fcberhaupt bie Slitriculaceen, auf fehr feuchtem, mit ttftoog, Slattern unb faitlenbem jpotge bebecftem, befdhattetem Sobett fidj aufhalten, ohne fonftige auffatteube \u00a9rfdjeinuitgen in ihrer Sebengtbeife gu bieten. Die artenreichfte \u00a9attung ifi Auricula, bie gugleidh eine aufjerorbentltdje Siegfamfeit iit ihrer Serbreitung geigt. \u00a9iuige Strten berfelben (A. scarabus unb minima) leben an feuchten Orten an ber Oberfl\u00e4che beg Sobeng; eine anbre (A. Judae) finbet fidj an fanbigen, bom SDteere \u00fcberfdpbemmten \u00a9teilen; nod) aubere (A. myosotis, coniformis, nitens u. a.) fittbeit fidj nur am SDteeregufer in \u00a9efettfdjaft echter \u00a9eebeibohner unb eublidh Ijd\u00f6eu einige f\u00fcbamerifanifdje Strten bie 3ebengtbeife ber \u00a9\u00fc\u00a7; ibaffer;\u00a3ungenfd)necfen angenommen unb beibohneit gleich biefeit bie f\u00fc\u00a7en \u00a9etb\u00e4ffer. SBemt bie \u00a9pftematifer aug biefer Serfdhiebeuheit beg \u00a9tanborteg Seranlaffung genommen haben, bie \u00a9attung in fogeitannte Untergattungen gu theilen unb ben goologifdjeu Katalog mit neuen Stamen gu belafleit, fo ift bag nad) nuferen \u00a9runbf\u00fctjeit b\u00f6llig ungered)tfertigt. 2*nbent ibir un\u00bb babon leiten laffen, bie tbahrfdjeinlidje gemeinfame Stbftammung alg leiteuben \u00a9efidjtgpunft bei ber Stuf fteHung bon Dfjiergruppen (Gattungen, gamilieit u. f. io.) gelten gu taffen, f\u00f6ituen tbir auf ben berfdjiebeueit Stuf enthalt, fofent bie Slnpaffung an ilpt bie anatomifcheit unb \u00a9eftalteigenth\u00fcmlidj= Seiten itnber\u00e4nbert gelaffeit, gar fein \u00a9etbidjt legen. \u00a9g betbeift bag Sorfommen ber Slrteit einer unb berfelben \u00a9type auf bem Saitbe, im fitfen unb fatgigen Staffer nur bie gro\u00a7e Stupafjungg; f\u00e4higfeit. Durdh eine fehr eigentlj\u00fcmlidje \u00a9angtbeife ift ber ben Sluriculaceen fidj anreiheitbe, nur in Dropenl\u00e4nbent borfommenbe Pedipes auggegeid)net. Der gu\u00a7 ift bei ihnt burd) eine Ouerfurche in gtbei ungleiche H\u00e4lften getheilt. SBenn er bortb\u00e4rtg fommen tritt, fo befeftigt er fid) mittetfi ber h\u00e4rteren \u00a3>\u00e4lfte feineg gu\u00a7eg unb flieht bie borbere foioeit boran, alg eg bie gurd)e, toelche hie^ei merflidj nadjgiebt, eg geftattet. Dann gieht bag Ohierd)en bie h^Uere Jp\u00e4lfte nach, big fte bie borbere ber\u00fchrt unb r\u00fccft mithin ben K\u00f6rper fo toeit boran, alg biefe gtbei f\u00fcnfte attgeinanber finb. hierauf beginnt eg ben gtoeiten \u00a9djritt, inbent eg ftd) abermalg auf bie -hintere \u00a3>\u00e4lfte ft\u00fc^t unb bie borbere borfdjiebt. Diefe fpanueube Setreguitg, trie bei \u00a9gebt unb \u00a9panner; Staupen befchaffen, erfolgt mit foldjer Stafdjljeit, bafj nur toenige SBeidjtljiere ben Pedipes an Seljenbigfetf \u00fcbertreffen, \u00a9ehr \u00e4hnlich ift bie Setbegunggtoeife ber Pupa pagodula, trie tbir ebenfattg nadj Soljnfton gur \u00a9rg\u00e4itgung beg S)enigeu, trag oben \u00fcber bie SDtoogfdjnecfeit angef\u00fchrt tmtrbe, mittheilen trotten. Diefeg IV\u00bb Sinien lange, in $ranfreidj, ber \u00a9chtoeig unb Defter;\n51*\n^Ia\u00a3regeitfd)ttecfe (Scarabus imbrium).","page":803},{"file":"p0804.txt","language":"de","ocr_de":"804\nSungenfdjtteden. \u00a3imn\u00e4aceeit.\nreidO gefnnbene \u00a3\u00a7iercf)en ift mertnmrbig fleiit tnt Serh\u00e2\u00eftni\u00a7 \u00a7ur Sdjale, loeldje\u00ea 9Jli\u00a7t\u00bber^v\u00e2\u00eftnt\u00a7 aber lieber au\u00eageg\u00efic\u00a3>en ivirb burd) bie gr\u00f6\u00dfere St\u00e4vte ber $u\u00a7mu\u00a7felit uitb be\u00bb Stielet, loeldjer 3t\u00fcifd;en ber \u00a9inleittuug be3 $u\u00a7e\u00ea unb bent K\u00f6rper ftd) befinbet. Set ber S\u00e4uberung be3 S\u00a7iere\u00ea fte^t bie St\u00fcnbung ber Sdjale fentredjt auf beffett 'S\u00fcden, to\u00e4brenb ba\u00ea \u00a9eioinbe \u00efoag; red^t, etma\u00ea fd^tef nad) redjt\u00ea ttnb gerabe |odj genug liegt, um ben Sobeit nidjt gu ber\u00fchren. SDiefe Spaltung ber \u00abSchale ift eigent\u00fcmlich genug, aber bie Sfj\u00e4tigteit be3 $u\u00a7e\u00ea ift e\u00ea uod> mehr. Senn bei jeber Slnfirenguug gur Soranbeioegung irirb bas\u00bb Sdjtoaitgenbe etma\u00ea in bie \u00f6p\u00f6lje gehoben unb bann gegen bie Seioegunggebene umgefchlageu, um bent ^u\u00a7e einen ft\u00e4rteren Antrieb ober bent K\u00f6rper einen Stoff gu geben, io\u00e4hreitb nur gtoei ireite Skltenbeioegungeit ftd) rafdO oont Sdpangenbe gegen beit $opf hin fortpftangen.\nStit ber eben genannten treiben bie 3B af fer=l* un g e n f d) neden (Limnaeacea) bie \u00a9igens th\u00fcmlicfjteit, baff bie g\u00fchler, nur gftei, rtidtt hohl unb einftiilpbar finb unb bie klugen nidjt auf ber Spi^e fonbent innen ant \u00a9runbe berfelkit fte\u00efjn. Sie \u00a9attung, uadO ioeldjer bie gange Slbtljeilung benannt, ift bie Sdjlammfdjitede (Limnaeus ober Limnaea). 9lm Sljier, toelcpe\u00bb meift gelb ^unbtirt ift, fallen bie platt gebr\u00fcdten breiecfigen J\u00fcbber auf. Sa3 redjt\u00ea gelounbene \u00a9e\u00efj\u00e2u\u00ea ift meift b\u00fcmt unb burdjfdjeinenb; feine Umg\u00e4nge erweitern fid) fetjr fdjued, unb ber Ief$te \u2014 ber Saud) \u2014 ift meift ber bebeutenbfte S|eil be3 gangen \u00a9elj\u00e2ufe\u00ea, ba\u00ea er gittoeilen\n\u00a9rofje \u00a9dj\u00efammfd)nede (Limnaeus stagnalis).\nfaft allein bilbet. Sie leben am liebfieit unb h\u00e4ufigfteit in red^t ioeid)em Staffer mit f\u00e4jlammigem Seben, in Welchem SBaffergeto\u00e4c\u00f6fe alter Slrten tondent. Stau fiept fie t\u00efjeil\u00ea am Soben, tljeif\u00ea au beit Stengeln unb Slattern ber ^langen triedjen, l)\u00e4ufig audj mit ber Sop\u00efe unmittelbar an ber SBafferoberpcpe h\u00e4ngen, ba\u00ea \u00a9elj\u00e2u\u00ea uad) unten gefegt, unb baran begleiten. Sie haben biefe \u00c7ahig\u00efeit mit manchen anbereit Saudjf\u00fcffern gemein. \u201eStauche Saudpffer\", fagt 3ohnfton, \u201et\u00f6nneu an bie Oberfl\u00e4che emporfteigeu, loo fte in umgeteljrter Spaltung, mit Seib unb Schale nach unten unb mit bem $up nadj oben gelrenbet, ftdj ber Suft irie eiltet feften Sfabe\u00ea bebienen unb barauf in berfelben 2Xrt, trie auf ber \u00a9rbe trieben. Stau tarnt bie illplpfteit unb anbere nadttiemige Skphiere oft abgefperrte Sachen an ber stifte fo burdpanberu feljeiu ^ebodj finb e3 bie Sungenfdjueden nuferer S\u00fcfpaffer, Welche biefe merfio\u00fcrbige Setoegung\u00ealoeife im oo\u00ef\u00eftommenf\u00eeen \u00a9rabe bcpen. Seicht fann man au einem Sommertage bie Simn\u00e4en unb ^tanorbeu fo au ber Oberfl\u00e4che ber S\u00fcmpfe unb Seiche in leicht gebogenen SfeUenlinieu bapm; triecheu ober h\u00e4ngen fepen. S\u00df\u00e4hrenb fte fo h\u00e4ngen, geben fte febodj biefe Stelle oft pl\u00f6hlidj auf;","page":804},{"file":"p0805.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9cplctmnt*, @umpf=, Dhr\u00ee unb dftantelfchnede.\n805\nfte ftnfett rafdj gu Voben, bon tnedpem fte ftd) geto\u00f6pnlid) nur burd) Emporf deepen an irgenb einer feften Unterlage irieber gur Oberfl\u00e4che ergeben. gutreilen pabe id) fte aber auch geraden 2Bege! burcp bal S\u00f4affer emporfcpireben fepeit, eine gpatfacpe, bie id) nur burcp bic Slnuapme evfl\u00fcren famt, ba\u00a7 fte bal Verm\u00f6gen beftpen, bie Suft in ihrer Tungenpople gufammengubr\u00fcden, trenn fie niebergepen, unb ba\u00a7 fte berfelben ftcp aulgubepnen geftatteu, um fo ihren K\u00f6rper 511 erleichtern, trenn fie burcp bal Staffer auffteigen modem\" ^cp hatte biefe Erflaruug f\u00fcr eine befriebigenbe, gumal fte and) in ben Verrichtungen ber \u00a9cpinimmblafe ber \u00a9ifcpe, all eine! ppbroftatifcpeu Slpparate! eine .Bet\u00e4tigung finbet 2Ba! aber bal @d)treben ber Simn\u00e4en unb anberer \u00a9cptteden an ber \u00a9r\u00e4ngfl\u00e4cpe gmifdfen d\u00dfaffer unb Tuft augept, fo ift mir feine, bie merftr\u00fcrbige Erfdfeinuug r\u00f6dig ^lauftbel madjenbe Erl\u00e4uterung befannt. SRan fleht an ber gu\u00a7; fohle unbebeutenbe iredenf\u00f6rmige Belegungen, bie aber hier nicpt in Vetracpt fomuten f\u00f6nneu. Von S\u00f6icptigfeit ift bie Vefteibuug ber \u00a9opte mit glintmerp\u00e4rcpen, trobei mau aber nicpt einftept, trie bal Opier fein \u00a9leiten pl\u00f6plid) hemmen fanu. SXm fd)trierigften unb ganglidp ungel\u00f6ft ift aber bal haften an ber Dberpcpe felbft. \u00a9I fiel)t genau fo aul, all ob bie Ouftf\u00e4ule eine Stngiepung aul\u00fcbe unb all ob ror bem Uuterfinfen ein Tofretfjen ftattf\u00e4nbe. El pat mir jebocp feinen troden, all ob bie \u00a9opte bei biefem \u00a9Streben au ber dSafferoberft\u00e4dje ftd) ettral, trie eine pople \u00a3anb, Vertiefte, fo bafj bal Opier trie ein Voot getragen trirb. Oa bal fpecififdje \u00a9emicpt nur trenig \u00fcber 1 ift, fo gen\u00fcgt, um bie \u00a9d)necfe gerabe am d\u00f6afferfpiegef gu erhalten, eine geringe Eoncarit\u00e4t, trirb biefe burcp unmerflicpe Eontractionen bei ^ufjranbe! gur Ebene, fo rerfmft bal Opter augenblicflicp. Oie\u00a7 b\u00fcrfte bie einfacpfte unb r\u00f6dig aulreicpenbe Erfl\u00e4rung fein.\nOie grofe \u00a9cplammfcpuecfe (Limnaeus stagnalis), treize \u00fcberad in fteheuben \u00a9etr\u00e4ffent fehr gemein ift, erreicpt eine \u00a9eh\u00e4ull\u00e4nge ron 2Va \u00dfod. Oa! Opier ift fcpmupig gelblicp;grau bil bunfel\u00eeolioengr\u00fcn, mit gelblichen 5\u00df\u00fcnftcpeu beftreut; bie \u00a9ople ift ftetl buufler mit bedeut glaube. Von gr\u00f6\u00dftem Einflufe hierauf finb bie Sllterlrerfcpiebenpeiten. \u00a9leid) ber \u00c7arbe ift auch hie \u00c7ortn bei \u00a9eh\u00e4ufel gro\u00dfen Ver\u00e4itberlicpfeiten uutertrorfen, fo bafj mau fich bie \u00a9\u00fcte gethan hat, nicht treniger all fed)! biefer Variet\u00e4ten mit befonbern lateinifcheu Stamen gu belegen. (Sogar ber bitnue fcptrarge \u00a9cpmup\u00fcbergug rerleitete bie eifrigen Eoitcppliologen, bie grofje \u00a9cplammfcpuecfe einel getriffen Reichel gu einer befonberen Strt gu ftempeln. Oiefelben Totalit\u00e4ten, trie bie obige Slrt, betroffnen noch mehrere anbere, trie bie \u00a9umpf = \u00a9d)iammfd)necf e unb bie gemeine \u00a9cplammfcpnecfe, irelche ftd) in ber gorm bei \u00a9ep\u00e4ufe! bem Limnaeus stagnalis enger anfcpliefjen, m\u00e4prenb eine.anbere aulgegeichuete Strt, bie Oh^fchne\u00c6e (Limnaeus auricularis) ftch burd) ipr aufgetrieben blafeuf\u00f6rmigel unb faft ftetl ron gitterf\u00f6rmig geftedteu Einbr\u00fcchen uarbigel \u00a9eh\u00e4ul aulgeichnet. Side Timn\u00e4en legen ihre Eier all gufammenh\u00e4ngenbe trurmf\u00f6rmige ober orale Taid)e an aderlei \u00a9egenft\u00e4nbe im d\u00f6affer ab, meift auf bie Unterfeite ber auf bem V\u00dfaffer fchtrimmenbeu Vl\u00e4tter ber d\u00f6affergeiracpfe. \u00a9olcper Vatd^e feigen fte rom SM bil Sluguft oft gegen 20, bereu jeher 20 bil 130 Eier enth\u00e4lt, \u00a9oiropl bal Taicpen felbft all bie Enttricflung be*r mit jpitlfe ron ^Itmmerorganen ftd) ttmbrehenbeit Entbrt)onen faun man leicht au ben in \u00a9l\u00e4fern gehaltenen Exemplaren beobad)ten.\n2lud) bie SJtautelfcpuecfe (Amphipeplea) pat breiecfige, gufammengebr\u00fccfte, aber furge \u00a9ftpler unb bie Slugen innen am \u00a9ruube berfelben. Eigeutp\u00fcmlid) ift ber SJtantel, trelcher bal \u00a9eh\u00e4ufe gang umh\u00fcdt. $n Europa unb audj im mittleren Oeutfcplanb fommt nur eine Slrt, bie Amphipeplea glutinosa, bie f cp leimige SJtantelfcpnede ror, 4 Ttnieu lang. 3h*- f\u00e4ft fugelrunbe! \u00a9epau! if \u00e4ufjerft gart unb b\u00fcnu, ron ber immerm\u00e4preuben Ump\u00fcdung bei Sdtautell gang glatt polirt unb ftarf gl\u00e4ngenb. Tepterer felbft ift f<htrarg marmorirt nnb mit gelben f\u00fcnften beftreut. V\u00dfenn bal Otpier ungeft\u00f6rt ftdj im SBaffer beftnbet ift rom \u00a9epaul nicht! gu fepen unb bal SOpter gleidpt bann einem \u00a9cpleimfl\u00fcmpchen, baper fcpoit mand)er Kenner, ber unrermutpet auf biefe felteue \u00a9d)uecfe ftief, get\u00e4ufd)t trorben ift. Slber audp trenn mau bie","page":805},{"file":"p0806.txt","language":"de","ocr_de":"806\nSungenfchnec\u00efen. Simn\u00e4aceen.\nSchnede al! foldje erfannt hat, ift noch eine Berioechllung mit ten Slrten bon Physa m\u00f6glich, ioeldje ebenfall! ta! Berm\u00f6gen haben, ten Btantel \u00fcber ta! \u00a9eh\u00e4u! umzufchlageit nnt ju ten gemeinen Beibohnern nuferer ftehenten \u00a9ei\u00fc\u00e4ffer, \u00a9r\u00e4ben nnt tergl. geh\u00f6ren. Sluch fie befreit eine t\u00fcnne bnrchftchttge Schale, an ioetdher ta! \u00a9eiointe fehr furg ift, ta! X^ter aber ift, genauer bej\u00efdjtigt, turch feine langen borftenf\u00f6rmigen Sutler fennt\u00efid). $ftod) fchlimmer erging el, ibie tftofzm\u00e4fUer. erg\u00e4bt, tem ber\u00fchmten SDarparnaut, ter ten fdj\u00efeimigen Blautet tel ^ierel f\u00fcr einen f\u00f6oth\u00fcberjug hielt.\nS\u00dfo tie Simn\u00e4en jtdj aufhalten, tarnt man fidler and; auf tie Stetlerfchnecfen (Planorbis) rechnen, teren \u00a9eh\u00e4u! in eine flache \u00a9dfeibe aufgeroUt ift, an meiner tie Umg\u00e4nge foioohl bon oben mie bon unten fidjtbar ftnb. SDa! ziemlich filante S|ier hat einen born aulgerunteten Topflappen nnt gtbei zufammenziehbare, am \u00a9rnute etioa! berbreiterte, tauge borftenf\u00f6rmige S\u00fchler. SD er $u\u00a7 ift ziemlich furz, born abgeftuht, hinten geruntet Ueber ihr Borfommeu nnt ihre Seben\u00fcoeife, ihre Belegungen, tie Slrt, ibie fie an tie Oberfl\u00e4che tommen, i|\u00e4 etioa taffelbe zu fagen, ibie bon Limnaeus. \u00a9ie lieben atfo ioeid)e!, fteheute! Staffer mit \u00a9d)lamm; grunt, nnt in meinem biete Pflanzen, namentlich auch tie S\u00dfafferlinfen ftch befinteu. \u00a9ie geh\u00f6ren bcrnehmlid) ter n\u00f6rtlichen ^atbtuget nnt ter gem\u00e4\u00dfigten gone au. SDie \u00a9ntfdjeituug, ob fie recht! oter lint! geiounten, ift leicht zu treffen, intern ter Slufenraut ter SJt\u00fcntuug etioa! mehr at! ter Snnenraut borgezogen ift. Bei einigen Slrten ift ta! \u00a9eh\u00e4n! gefielt, ibie bei tem fehr gemeinen, mehr in flachen, at! in gebirgigen \u00a9egenten bortommenten Planorbis marginatus, nnt tem fettenen, bod) ibeit berbreiteteu PI. carinatus, ioeldjer mehr in ftagnirenten Firmen nnt Buchten tangfam ftiefenter \u00a9eib\u00e4ffer nnt in gr\u00f6\u00a7eren \u00a9r\u00e4ben nnt Reichen lebt. SDa! am meiften zufammengebr\u00fccfte \u00a9eh\u00e4u! bejlpt PI. vortex, ibo e! eine bc\u00ef\u00eftommene, oben etioa! auls geh\u00f6hlte, unten ganz platte \u00a9djeibe bittet. SDie \u00a9ier alter Slrten inerten fo abgelegt, ibie tie ter Simn\u00e4en, aber nicht in l\u00e4nglichen, fonter in runten, flachen Saiten, \u00dfu nuferen 2Saffer= Sungenfchnecfen geh\u00f6rt auch tie 8ungen;\u00cf\u00cftapffchuecfe (Ancylus), teren ioenige Slrten eine napf-f\u00f6rmige, nur eine Slnbeutung eine! \u00a9eibinte! geigente Schale befipen. SDie eine ter beiten fehr gemeinen Slrten lebt in fteheuten, tie antern in ftiegenben \u00a9etb\u00e4fferit, ioo fie meift an Bl\u00e4ttern\nnnt \u00a9teilten, mit ter \u00a9chale feft angetr\u00fcdt, eine fehr einf\u00f6rmige nnt faule \u00a9riftenz haben. Unter ten 8ant; nnt \u00a9n\u00a7ioafferfd)neden giebt e! feine anteren mit tiefer \u00a9eh\u00e4ulform, ioohl aber fommen \u00e4hnliche in \u00a9paniert, Slmerifa, \u00a9uba nnt Steufeelant bor. Bon manchen 3\u00b0o; logen ioirt Slncplu! unter tie mit Kiemen athmenten \u00a9chneden berfept. Sch famt gloar troh zahlreicher Beobachtungen nicht behaupten, ta\u00a7 ich mit Sicherheit unter tem Btantelrante eine 8ungenh\u00f6hle gefehen h\u00e4tte, aber ganz geioijj feine Kiemen, auch fpricpt tie \u00a9ntioicflunglgef Richte f\u00fcr tie Stellung $u ten Sungenfchnecfen. \u00a9ie ift n\u00e4mlich einfacher al! tie ter ftiemenfdjuecfen, obfchon fie ibicterum ihre eignen S\u00dfege geht. 3d) \u00f6ebe tie Slbbiltuug te! jum Slulfdppfeu an! tem \u00a9i reifen Sungen ter Sumpfe Stapf fehlte cf e (Ancylus lacustris). Sin ter au! einzelnen feinen Talffd)ienen zufammengefepteu \u00a9djafe teutet eine auch fp\u00e4ter ftch nidjt weiter entioicfelnte Biegung ta! \u00a9eibinte an. \u00aeer Blantelrant tritt ring! um ten \u00a9chalenraut heraul. Oer Topf mit ten gpoei, an ihrem \u00a9runte tie Singen tragenteu S\u00fcljfern uut mit Btuut\u00f6ffnuug ift fcpon ioohl abgegr\u00e4nzt. Oie reifen Slncplen faun man ftch in ten meiften \u00a9egenten leicht berfdjaffen, ioenn man tie in ten \u00a9eio\u00e4ffern befiutlifen ^flanjen oter in ten Stuff en tie Steine uut Ufer= pf\u00e4hle abfucht.\ngmfirt\u00eeo bet \u00a9 um f = fcbn id e.","page":806},{"file":"p0807.txt","language":"de","ocr_de":"Oetferfdinecte. \u00a3ungen* Vapffchnec\u00efen. Verbreitung ber Sungenfcbnedfen.\t8'OT\nV\u00dfir Reiben im Obigen bei Weitem nic^t alle Familien ober gar \u00a9attungen ber jungen; fchnecten fier\u00fc\u00e4ftcfciigen f\u00f6ittten, lit\u00fcpfeit aber nun an bie mitgetheilten \u00a9ingelheiten noch einigeallgemeine ^Betrachtungen, bie gunt Ztyil nicht blo\u00a7 biefe \u00a9chneden, fonbertt bie gange Ohiermelt angefen, gu melden mau aber burch biefe \u00a9ruppe ber Vkichthtere gang befonberS augeregt mirb. \u00a9ieht man ab bon einigen St\u00fcrmern, g. S3, ben fftegenm\u00fcrment, fo gibt eS bannt eine anbere Slbtheilung ber ^b|er entmitfelten Sthiettoelt, bereu Wtitglieber fo eng an ben Vobeit unb bie Sofalit\u00e4t gebunben m\u00e4ren unb habet in fo augerorbenttidjer 2lrt unb SUtonchfaltig\u00efeit oori\u00e4men, als bie Sungenf\u00e4hneden. SBegett ber geringen Hilfsmittel, ftch fortgubemegeit, ftnb fte ben geringften Verf\u00fcgungen, ihr VerbreitungSbegir! gu erweitern, auSgefeht, unb man barf ba^er hoffen, bie ihrer Verbreitung gu \u00a9runbe liegenben allgemeinen \u00a9efe^e einfacher unb flarer auSgebr\u00fcdt gu feheit, als bei benienigen gieren, melchebei \u00e4hnlich h^er Drgaitifation mit oiel reicheren Mitteln, ihren SBohnfth gu mechfelit, auSgeftattet ftnb. SBir fittben oon $ef er ft ein bie hier in Vetracht bommenben Ofyatfacb)eu \u00e4ufjerft umftchtig unb OoUft\u00e4ubig gefammelt, nehmen aber in ber \u00a9rtl\u00e4rung ber O^atfac^eu ben entgegengefe^ten \u00a9tanbpuntt ein.\nOeit \u00a9iitflu\u00a7 beS S?limaS unb VobettS auf bie Verbreitung ber Suitgenfchitecfen haben mir fcfmn oben ber\u00fchrt. \u00a9S mttrbe heroorgehoben, mie benfelben befonbevS ein ^albbobeit g\u00fcnftig fei; berfelbe \u00e4ufert feinen \u00a9influ\u00a7 meuiger auf bie Helix- unb Limax-Slrteu, als auf Clausilia unb Pupa. Oie $\u00fc\u00fce ber \u00a9laufilien in Oalmatieit mag baf\u00fcr sengen. Oa\u00a7 bie SB\u00e4rme, bie m\u00e4chtigfte ^reunbiit beS SebenS, ber Verbreitung nach ben H\u00f6hen ber \u00a9ebirge unb nach beit geleit 1 ihre giele fe^t, mirb nat\u00fcrlich auch in ber Slbitahme ber Sungeitfchneden in biefen ^Richtungen ihre ^Beglaubigung finben. Slm firengften ifi bieg bei ben Saubpulmonaten auSgebr\u00fcdt. Oo<h bie\u00a7 ift ein gang allgemein geltenbeS \u00a9efeh. 3m h\u00f6chften \u00a9rabe \u00fcberrafchenb ift eS aber, baff mir gerabe auf ben 3itfelit \u00d6en gr\u00f6\u00dften Obeichthum an Itungenfhneden finben, inbent auf bie 9Rabeira = \u00a9ruppe I 134 Slrteit fommen, auf \u00a9uba 300, 3amaita 250, \u00a9anbmich=3nfeln 250/ $hiftphweit \u00fcber 350. 2luS ber Vergleichung biefer Slrteit mit beiten ber benachbarten ^eftl\u00e4nber geht bann herbor, ba\u00a7 ber gemeinfamen Slrten h\u00f6chft meuige ober feine ober folche ftnb, melche megett ihrer gro\u00dfen Verbreitung ben tarnen bon Kosmopoliten berbienett, bag alfo baS SiReer f\u00fcr bie heutige Verbrei-tungSmeife ber Sungenfchnecten eine faft abfolute \u00a9renge ift, gang befonberS f\u00fcr bie 3folirttng auf 3nfeln unb 3nfei\u00ee \u00a9nippen. 3n \u00e4hnlicher SBeife finben mir burch hohe \u00a9ebirgSg\u00fcge eine \u00a9djeibung herborgebracht. \u00a9o ftnb in Storbamerifa oftlidj bom ^elfeitgebirge 309 Slrten, meftlich 94 Slrten gefuitbeu, nur 10 Slrten fommeit aber beibeit \u00a9ebieteu gemeinfchaftlich gu, uitb faft genau fo ift ^ baS Verh\u00e4ltnis gmifchen beit burch bie Stuben getrennten \u00a9ebieten boit \u00a9\u00fcbamerifa.\nOie grogeit, artenreichen \u00a9attungen, mie Helix, Bulimus u. a., ftnb faft \u00fcber bie gange \u00a9rbe berbreitet, bie fleinen, auS einer ober nur einigen Slrteit beftehenben \u00a9attungen, , bie mir oben gar nicht genannt, ftnbeit mir in faft gleicher Verkeilung auf beit ^itfelit unb ben \u00a9ontinenten, \u201eunb fehen alfo auch barin in Vegug auf ihre SluSbehuung eine grofe Veoorguguitg ber erfteren\". 3eboch auch einige grofe \u00a9attungen haben ein blog inful\u00e4reS Vorfommeit, mie g. V. bie 207 Slrten ber gu ben ^eltciben geh\u00f6rigen Achatinella auSfchlieSlidj auf ben \u00a9aitbmi<h;3nfelit leben. ,,\u00a9S 1 mirb alfo immer mehr \u00eflar\", fagt $eferftein, \u201emie bieUnfein in allen Verh\u00e4ltniffeit ber 5\u00dfulmouateus y Raunen beut grogeit gaunengebiefe ber Kontinente gleichfteheit uitb im Verh\u00e4ltnis gu ihrer r\u00e4um= liehen SluSbehttung alfo fehr be\u00f6orgugt ftnb\". Slnt meiften ftnb oon ber 3folirung bie Banbfchuecfen betroffen, m\u00e4hrenb bie Simn\u00e4aceen ftch h\u00e4ufiger bur<h mehrere \u00a9ebiete erftrec\u00efen. \u201eSJRit gemohntem \u00a9charfftun\", f\u00e4hrt \u00c4eferfteiit fort, \u201ehat Oarmin biefe auffaHenbe Verbreitung ber \u00a9\u00fc^maffer; t pulmonateit unb anberer \u00a9\u00fcfmafferbemohuer erl\u00e4utert.\tSB\u00e4hrenb bie @\u00fc\u00a7mafferpulmonaten\nmegen ihrer nach allen \u00a9eiten ficher abgefchloffetten SBohnfthe auf ben erfteit Vlicf oiel meniger SluSfuht auf eine meitere Verbreitung befiheit, alS bie ^aubpulmottateit, geigt-Oar min, bag ihr an SBafferpflaitgeu befeftigter Saik burch SBafferb\u00f6gel lei^t meit fortgef\u00fchrt gu merbeit geftattet,","page":807},{"file":"p0808.txt","language":"de","ocr_de":"808\nSungenfhneden.\nunb ba\u00a7 fe\u00efbft burh biefeiben dJtittel bie junge Vrut bevfe\u00efben einen fernen Oran\u00eaport aurait Oarioin fah, ixne eine \u00a9nte ftd^ au\u00ea bem SBaffer erhob unb an ihrem $u[ SBafferlinfen mit fih f\u00fchrte, unb beobachtete, mie eben au\u00eagefhl\u00fcpfte Sdjmecfhen jtd) gasreich unb fehr feft an einem in\u00ea SSaffer geh\u00e4ngten \u00a9ntenfu[ befeftigtem S belt, ber ber\u00fchmte eng\u00efifhe \u00a9eolog, fah ferner an einem Dytiscus jenen Ancylus feft anfthen, ber a\u00effo burh beu $afer bon einem Staffer tn\u00a7 anbere getragen merbcu fomtte, unb Oarmin [teilte \u00fcberbiefj burh Verfuhe feft, mie im VHnter; fhtafe unb burh beu Oecfet gefhloffen bie i\u00dfulmonate lange Oage ben Oran\u00eaport in Seemaffer ertragen f\u00f6uuen. sIlle biefe Verh\u00e4ltniffe fomnten au\u00f4fhlie\u00a7li<h bber boh befonber\u00ea ber Verbreitung ber S\u00fcfjmafferbemohner gu gute, unb c\u00a7 barf un\u00bb nicht SBunber nehmen, baf mir biefe im Sfdgemetneu \u00fcber gr\u00f6\u00dfere unb felbft ungufammenh\u00e4ngenbe \u00a9ebiete oerbreitet ftnben.\"\n3ubem nun \u00aeeferftetn burd) biefe unb \u00e4hnliche Umft\u00e4nbe bie oft fo air\u00eagebehnte Verbreitung ber Vhiere im Sldgenteiuen unb ber Sungenfhuedeu inlbefonbere er\u00eelart, ftnb et er ben lebten \u00a9runb be\u00ea SDafein\u00ea ber einzelnen Slrten in ber Sinnahme ober Jfpppothefe ber Sch\u00f6pfung^; mittelpunfte. Oiefe Slmtahme, meldte unter ben heutigen SRaturfoi'fehern, in Oeutfhlanb menigften\u00ea, nicht gasreiche Sfuh\u00e4uger hat, l\u00e4\u00a7t jebe Slrt, mie fie ift, b. h- mit allen \u00fcfterfmalen innerhalb einer gemiffen Oehnfamfeit, aber im \u00a9\u00e4ugen hoch fonfiaut einmal an einem beftimmten Orte gefdjaffen fein, oergieptet auf bie flare, begreifliche, miffenfchaftlich gu behanbelnbe Vorfteduug, auf melche SBeife biefe Sch\u00f6pfung bor ftch gegangen fei, unb nimmt ferner an, baf$ eine jebe Slrt bon ihrem urfpr\u00fcnglihen \u00a9ntftehung\u00f6orte au8. ftd) ftrahlenf\u00f6rmig ihren Verbreitung\u00f6begirf im Saufe ber ^ahrtaufenbe errungen. Oiefe Slunahme geht gmar einen Schritt meiter, ab\u00bb ber ehrm\u00fcrbige Sinne, ber fih oorftedte, bie gange \u00a9rboberfl\u00e4he fei einft bon einem Ungeheuern Ocean bebedt gemefeu, mit Siu\u00f6nahme bon einer einzigen 3hfel, morauf hml\u00e4ngliher dtaunt f\u00fcr alle Ohiere gemefen unb bie ^\u00dfflangen freubig fprojjten. \u00a9in hbh^r, bi\u00a3 in bie Shueeregion reihenber Verg, mie etma ber Slrarat, m\u00fcrbe in feinen iibereinauber liegenben 3ouen ben lebenben Vkfen f\u00fcr ihre berfhiebeueu flimatifhen Veb\u00fcrfniffe gen\u00fcgt haben. Von bort feten bie ^flangen burh bie SBinbe Oerftreut unb bitrd) bie nad) allen ^Richtungen au\u00f6maubernben Ohiere Oerfhleppt, m\u00e4hrenb mit bem aUm\u00e4ligen guriieftreten be\u00ea dReere\u00ea mehr unb mehr \u00c7efilanb entbl\u00f6fjt morben fei. @8 ift, fage id), mit ber Sluuahme ber \u00a9ingelfh\u00f6pfuitgen auf ben berfhiebeuften f\u00fcnften ber \u00a9rboberfl\u00e4he ben hanbgreiflihett Unm\u00f6glihfeiten jener finbltd)en Simt\u00e9ifhen Vorfteduug einiger; ma\u00a7en begegnet, \u00dcRod) bequemer ift e\u00a7 aber offenbar, fih mit 21 g a f f t \u00a7 bie unbegreiflihe Sd)\u00f6pferfraft bei ber Schaffung jeher eingeineu Slrt fo au\u00f6gebehnt gu benfeit, baf biefelbe an bielen gleich geeigneten Orten in bielen ^nbioibuen gugleid) entftanb. 2lde3 $opf^erbred)eu hat bamit ein \u00a9nbe, ber Otahloei\u00bb bc3 ehemaligen gafammenhange\u00bb jeht getrennter \u00a9em\u00e4ffer unb S\u00e4nber, meld)e gleihe Slrteu beherbergen, ein Otahmet\u00e9, in bem feit einigen 3>at)rgehnten \u00fcber; rafhenbe gortfhritte gem\u00e4ht ftnb, ift babei gang \u00fcberfl\u00fcfftg; e\u00e4 braudjt baher feiner \u00a9rfl\u00e4rttng, fonbern be\u00ea \u00a9laubeit\u00ea.\nSluf unfere Sungenfhneden angemenbet fagt bie \u00a3jppotl)efe ber Sh\u00f6pfuug\u00f6mittelpunfte, ba\u00a7, menu g. V. oon ben 134 Slrten ber SJtabeira; \u00a9nippe nur 21 Slrten in \u00a9uropa fih ftnbeit, jene \u00fcbrig bleibeuben 113 Sirten gerabe fo mie fte ftnb eigen\u00ea in dftabeira mit aden Oifferengett, meld)e fie je\u00a3t geigen, gefhaffen m\u00fcrben.\ndtah unferent Staubpuuft ift bie ^ppothefe oon ber \u00a9rfhaffuug ber h^atigen Slrten O\u00f6dig ungen\u00fcgenb, meil bie \u00a9rfl\u00e4rung, melhe fie gibt, eine unbegreiflihe, baher uumiffenfhaftlihe ift. SBir legen ba\u00ea gr\u00f6gte \u00a9emiht, mie unter ben \u00a9onhhliotogeu namentli\u00e4) auh Oto[m\u00e4\u00a7ler fhon oor mehr a\u00ef\u00ea gmei ^ahrgehnteu gethan, auf bie \u00a9rfheinuugen ber Slfflimatifation unb Sinpaffuug. Unb menn bie Shneden ber \u00a9anareu unb oon dftabeira fo auff\u00e4llig oerfhieben ftnb oon benjeuigen be\u00ea afrifauifhen unb be\u00ea enrop\u00e4ifhen \u00a9ontinente\u00eb, fo ift bieg nichts meniger al\u00ea ein Vemei\u00ea oerfhiebener Sh\u00f6pfung\u00f6afte, fonbern nur baf\u00fcr, ba\u00a7 ber uorbmeftlihe Oheil oon Slfrifa mett eher","page":808},{"file":"p0809.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9eograpfyifdje Verbreitung.\n809\nDon ben canatif#eit Unfein unb bev 9Aabeira:@ruppe getrennt mar, all bie Untpt\u00e4gung unb Utnmanblung fr\u00fcherer gemeinfamer Arten tn bte heutige \u00a9dhnedenfauna begann, Inte el uni nat\u00fcrlich imgtioetfel^aft ift, itid)t all \u00a9laubenlartifel, fonbern ita<h ben \u00a9rf#einuitgen ber \u00a9nt= mtdlung!ge[#id)te unb ber Variet\u00e4tenbilbung, ba\u00df fol#e Stammformen eriftirten. Tie Verbreitung ber heutigen gungenf#neden unter ber Voraulfefcung ber \u00a9tabilit\u00e4t ber Bnfelmelt unb ber gefc tauber ift o\u00f6Hig unbegreiflt#. Ta! Mt nat\u00fcrlicE) jeher 5Raturforf#er ein, mag er \u00fcbrigen! irgenb melier Hppoihefe \u00fcber bte (gntfie$uug t)ulbigen. H\u00f6#ften! bie Anh\u00e4nger ber gehren Don SEgaffig haben fo Diele \u00a9dmpfunglafte, all mau mfinf#t, bei ber \u00a3anb, unb menu bie ASeinberg!= fcpnede bieffeitl unb jenfeit! bei \u00a9anal! boidommt, fo bebarf el bei t\u00e4ngft gef\u00fchrten Veioeife! Dom einftmaligen gufainmenljange Vritannien! mit bem gefttanbe gar nicht, fonbern bie Umft\u00e4nbe, treize bal erfte \u00a9rf#einen bei Spiere! ^ier Derurfachten, merbeit au# br\u00fcben gemhdt haben.\nSDte Verbreitung ber heutigen V^teilne\u00eft gewinnt aber ein gang attberel Aulfehen, meint man bie j\u00fcngeren geologif#ett Umgebungen ber \u00a9rboberfl\u00e4che ber\u00fcdftd)tigt. Tie\u00df ift in ber neueften Beit mit gro\u00dfem \u00a9rfolge gefaben, meint auch biefer Erfolg vorl\u00e4ufig in ber Hauptfadje nur barin befielt, ba\u00df bie alte Seife bei Aufgahleu! ber Verbreitunglbegirte all bal 5B3efentli#e ber Vhiergeographie, alienfall! mit Hingunahme jener \u00a9dh\u00f6pfuuglhhpothefen all D\u00f6Hig ungen\u00fcgend augefehen mirb, unb ba\u00df man auf bie thatf\u00e4#ii#en \u00a9r\u00fcnbe biefer Verbreitung babur# gu fontmen fi# bem\u00fcht, ba\u00df man au ber \u00a3anb ber \u00a9eologie bie fr\u00fchere \u00a9eftattung ber \u00a9rbober= fl\u00e4che reprobucirt unb aul berfetben unb ben fp\u00e4ter erfolgten Um\u00e4ttberuugen unb Trennungen bie Art unb Seife ber je|igen Verbreitung erfl\u00e4rt.\nUm einen Vegriff gu geben, trie bte an ftd) f#eiitbar unfruchtbaren Unterfu#ungen unb Verreibungen ber \u00a9#neden unb \u00a9chnedengeh\u00e4ufe umgebehrt gu ben intereffantefien geologifchett \u00a9dhlfiffen f\u00fchren, molien mir uni noch mit ben Unterfu#ungen Don Vourgui-gnat \u00fcber bie geographif#e Verbreitung ber gaitb= unb glu\u00dff#neden in Algier unb ben benachbarten ^Regionen befaunt machen. .\u00dcRau mirb el uni nicht Der\u00fcbetn, menu mir hm unb ba \u00fcber bal eigentliche geben ber Spiere binaulgeheit unb bie Folgerungen baraul f\u00fcr anbere \u00a9ebiete ber Siffenf#aft in unfere Tarfteliung giehen. Ter frang\u00f6fifche \u00a9djriftfteller fpri#t gmar Don ben Sanb* unb \u00a9\u00fc\u00df= maffermeid)thieren int Allgemeinen, alfo auch Don ben 2Ruf#eIn, bie Vebeutung ber nicht gu ben gmtgenf#neden geh\u00f6rigen Arten f\u00fcr bie gu beantmortenben Fragen ift aber fehr untergeordnet\nSa! Don ber gegenmartigen Vertheilung biefer Thiere f\u00fcr Algier gilt, \u00efann ohne Weitere! auf SAaroffo unb Tunil aulgebehnt merbeit. Senn mau nun bie algierifche Sei#thierfauna im \u00a9ro\u00dfen \u00fcberblidt, fo erfenut man, iubem man bie Thierc nach ihren \u00a9tauborteu gufammenfa\u00dft, ba\u00df ba, mo ftch im \u00a9entrum ber \u00abRegeutfd&aft Algier bie Legion ber Hochebenen hiugieht, ft# gange \u00abReihen Don 2Roliulfen mit fernerer, bider @#ale be\u00dfnben, mit eigcnth\u00fcmii# bef#affener SA\u00fcnbung; ba\u00df gu beiben \u00a9eiten, parallel mit ben \u00a3o#ebenen, ft# gmei \u00dfonett Don Sei#thieren mit fnottgem ober burchfdjeiueubem \u00a9eljaul, mieberum Don #arafterftif#er F\u00b0rnt, hiugiehtg unb ba\u00df enblich ni#t nur am \u00abRaube bei \u00e4Rittelmeerel, fonbern au# am \u00a9aume ber gro\u00dfen S\u00fcfte im \u00a9\u00fcben ber gmeiten ftette bei Atlal ft# uo# eine fReilje Don \u00aeeftabe = \u00a9#neden fiubet, bie namli#ett Arten, bereu \u00a9eh\u00e4ttl man au# an ben Ufern ber ehemaligen \u00a9algfeen ber H\u00b0#; plateau! fammelit fattit, bie alfo bort lebten, all jene \u00a9een no# mit Saffer erf\u00fcllt mar eit. Tie S\u00fcfte felbft ift bur# bie faft gaitgii#e Abmefeuheit je^igen unb einzigen geben! #arafteriftrt. SRait burdjmanbert alfo Dom \u00dcRittelmeere an eilte Baue ber l\u00fcften;Fauna, bann eine Verg= mtb eilte H\u00b0#:ptateau:Bone, unb itn Hinabfteigen gur S\u00fcfte mieberum bie Verg= unb ettbli# bie l\u00fcften ?30ne* ^!\u00dfte oben gefagt, gei#uet ft# bie Vtehrgahl ber \u00a9#tteden ber H\u00b0d)ebeneit bur# ihre bideit, ftarfen \u00a9djaleit, fomie burd) eilten ftarfen \u00abJJUtnbfaum unb einige H\u00e4der ober .Bahne in ber SJi\u00fcnbung aul, unb rnetdm\u00fcrbiger 2\u00f6eife ftnb bie fofftlen \u00a9#nedett, bie an benfeiben Legalit\u00e4ten f#oit gur Terti\u00e4rgeit lebten, Don berfelben #arafteriftif#en Vef#affeuheit. \u00a9I geht","page":809},{"file":"p0810.txt","language":"de","ocr_de":"810\nSintgettfdjnec\u00ef en.\nbatauS hervor, ba\u00df biefelben Sebiitgungen, weihe kn heutigen plateau?Shiteden bon Algier ihr befonbereS \u00a9epr\u00e4ge geben, fhou in jener vorzeitlichen ^\u00dferiobe ihren Einflu\u00df geltenb machten unb ohne Unterbrechung fortgebauert haben.\nBu beiben Seiten ber Hochebenen fiuben fth alfo gwei lange Bvuen mit einer anberen SdmedenthierWelt, welche Sourguignat Serg?gaunen nennt, weil fie bureau! ben Aeiljen boit H\u00f6hen unb Erhebungen eutfpriht, We\u00efdje ftd^ bon SAaroffo nach duniS faft gleidjlaufenb mit ben H^cbenen hiugiehett. die AuSbehnuitg unb itat\u00fcrlihe Sefhaffenheit biefer Sergl\u00e4nber bringen eS mit ft<h, ba\u00df ihre dhierwelt bie reichfte ift, gegen weldje bie 3Ro\u00efluSfenfauna ber \u00fcbrigen Bvnen faft gang gur\u00fcdtritt. Bnbem dh\u00e4ler unb H\u00f6hen, ASalbungen unb SBiefeu, $aif? unb \u00a9ranitboben mit einanber abWehfe\u00efn, hetvfht gWar eine gro\u00dfe SRanhfa\u00eftigfeit unter biefen Schweden, unb namentlich laffen fth bie dhalbeWohner ben bie H\u00f6hen liebenben Arten gegen\u00fcber? [teilen; trie fid) aber jene nat\u00fcrlichen Serh\u00e4ltniffe auf beiben Seiten wieberholen, finben [ich auch in beiben parallel ?Bvn\u00ean bief eiben harafteriftifhen Arten, oorherrfchenb Helix unb Arten beS fleifdhfreffenben Zonites. SDic in ben dh\u00e4lern ober am gu\u00dfe ber \u00a9ebirge lebenben Arten haben in ber Siegel ein f\u00e4lliges AuSfehen, eine Wei\u00dfe, mehr ober weniger geb\u00e4nberte ober getipfelte Schale, ober auch burhfheinenbeS, gerbreh\u00efihe\u00ea, oft rauheS \u00a9eh\u00e4uS. diejenigen aber ber Hvljeu unb ber hochliegenben A\u00df\u00e4lber unb dididjte ftnb faft immer nur mittelgro\u00df unb haben eine b\u00fcnne, burd)f<heinenbe, mitunter gefielte Schale, an beren \u00dcR\u00fcnbung ein befonberer Aanb in ber Siegel nur in geringem \u00a9rabe entwidelt ift.\n2\u00f6aS bie britte \u00a9nippe betrifft, fo macht ber frang\u00f6ftfche Statur forcer barauf aufmerlfam, ba\u00df er l\u00e4ngs ber Ufer beS gefammten SDRittelmeereS geWiffe Sdjneden unb gWar faft auSfdjlie\u00dflih Bungenfhnedeit faub, bie eben feiner gauna, feinem Banbe befonberS angugeh\u00f6reit fheiuen. Sie fommen nur l\u00e4ngs ber l\u00fcften unb Skiffe, nur in folgen \u00a9egenben oor, wo ber Einflu\u00df beS SReereS fth geltenb macht, ober auch in folgen, Weldje einft OReereSufer gewefeit ftnb. ginbet man fte auSnaljmSWeife tiefer im \u00c4mtern, fo ftnb fte ftdjer einem dljale vber SBafferlaufe gefolgt, in welchem baS 2Reer noch feinen Einflu\u00df auS\u00fcbt; ihre Ausbreitung hat ihre \u00a9r\u00e4nge, wo biefer Einflu\u00df aufh\u00f6rt. Snbem Sour g ui gnat ber HhPvtljefe ber Sh\u00f6pfuugSmittelpunfte unterfcpeibet er oon beit foSmopolitifdjen Arten, n\u00e4mlich ooit folgen, treize an ber gangen SRittel? meerf\u00fcfte ftch Verbreitet haben, biejenigeit, Weihe ihr Sdj\u00f6pfungSgebiet nicht \u00fcberfchreiten, g. S. f\u00fcr unferen gaE bie Helix lactea. diefe Schnede, melhe f\u00fcr baS gro\u00dfe fpanifhe Eentrum harafteriftifh ift, ftnbet fth faft int gangen UmfreiS biefeS fogenanuten Sdj\u00f6pfungScentrumS, von dmteften, Algier unb \u00fcftaroffo an bis gu ben \u00f6ftlid;en ggpreit\u00e4en. Bit Algier nun lebten biefe beiben Sorten von'\u00a9eftabefhneden nicht nur an ber gangen mittelmeerif\u00e9en Stifte, fonbern auch an ber Aorbgrenge ber Sahara am gu\u00dfe ber gweiten AtlaSfette unb fogar an ben R\u00e4ubern ber Hochplateaus, diefe unleugbare goologifhe dhatfadje beweift, ba\u00df ba, ioo fth eine Aeihe folher Uferarten finben, einft EReereSgeftabe fein mu\u00dfte, Obwohl noch aubere dijatfahen auf ben einstigen Bufammenhattg Spaniens mit Aorbafrifa hinweifen, ift fein anberer Umftanb\u2019fo \u00fcber? geugenb, n\u00e4mlich f\u00fcr biejeuigeit Aaturforfher, iveldje bie vielmalige Sh\u00f6pfung einer unb berfelben Art an Verfhiebeneit Orten auSfhlie\u00dfen, als bie oben bargefteUte Verbreitung ber Sungenfh\u00c4eden.\nSeim Segimt ber gegenw\u00e4rtigen Epoche unfereS ErbtheileS, als bie jefct lebenben Arten, itad> SourguignafS unb \u00dfeferfiein\u2019S Anfthten eben gefdjaffeu waren, nah unferer EReinung fth fhvu gu ihrem noh heutigen AttSfehen entwidelt hatten, war ber Aorben AfrifaS eine gu Spanien geh\u00f6rige Halbinfel; eine SReerenge von \u00a9ibraltar gab eS niht, unb bas \u00dcRittelmeer hing mit bem Ocean burh bie gro\u00dfe EB\u00fcfte gufammen, bamalS ein Weites EReer. Bu biefer Beit Waren and) bieH^ebenen von Algier Von gro\u00dfen falgigeu Sinnenfeen eingenommen, weihe nah unb nah auSgetrodnet finb unb ihr je^igeS AuSfehen angenommen haben, d\u00f6\u00e4hrenb beS aHm\u00e4ligen AuStrodnenS ging auh bie Afftimatifation jener Uferfhneden vom fth- da\u00df biefe","page":810},{"file":"p0811.txt","language":"de","ocr_de":"deograpfytfdOe Verbreitung.\n811\ntiefen Ver\u00e4itberungen bel Aufenthaltlorte! feine bebeutenben UmWaitblungen im Aeu\u00dfereit ber betreffenben Arten im \u00a9efotge gehabt, W\u00e4ljrenb Wir bodj bet bieten Sanbfdjnecfen fe^r auffattenbe Variet\u00e4teitbilbungen nad) ber Verfdjiebenheit ber \u00a9tanborte treffen, ift merfw\u00fcrbig. (51 barf aber nidjt \u00fcberfeljeu Serben, ba\u00df, Wenn man bie fpaitifdje \u00e4Jtollulfenfauna mit ber algierifctjeii gufammenftellt, ftdfj gwar eine faft bo\u00ef\u00efpnbige Uebereinftimmnng fhtbet, Woburdj biefe algierifdhe-^ierirett all ein blo\u00dfer Anhang ber fpattifdjen erscheint unb \u00a9Rauten all bal \u201e\u00a9dj\u00f6pfungl? centrum\", beffen \u00a9trauten einft auch \u00fcber bie \u201e^jalbiitfel\" Algier ftdj aulbreitete, ba\u00df, fageit mir, gahlreidje fpanifd^e Arten in Algier nur burd) fogeitannfe \u201eanaloge Arten\" Vertreten ftnb. Ver? binbet mau mit biefem Aitlbrucf feinen Weiteren \u00a9ebaitfeit, all Vourguignat, n\u00e2mlid), bafj geWiffe fpanifdje Arten gwar nicht felbft in Algier borfomnteit, Wohl aber burdh ihnen fpftematifcfy fehr nahe fte^eube formen repr\u00e4feniirt fmb, fo ift bamit fehr Wenig gefagt, Weil blo\u00df ein that= f\u00e4d;tic^el Verlj\u00e4ltiti\u00df umfdjrieben Wirb. \u00e4Jian erft\u00e4rt aber bie ^^atfadfje, Wenn mau mit ben Anh\u00e4ngern ber UmWanblungltehre annehmen barf, ba\u00df eine ber beiben analogen formen eine-mirflidje burd) flimatifdje Verlj\u00e4ltitiffe nttb Anpaffuttg Ijorborgerufene AbgWeigung ber anberen ift, ober bafg beibe bireft bon einer britten $orm abftammen. T>ie VMffeitfdjaft ift noch lange nidjt in ber Sage, biefeu Vewei! ber Abftammung immer Wirflidj autreteu nnb f\u00fchren gu f\u00f6nnen,. Weint aber bie $orfd)iutg bon biefem \u00a9ebanfeit ftdj befeeleu l\u00e4\u00dft unb an \u00a9teile bei T\u00dfuitber! ba\u00a3-Vegreiflidje fe^eit gn f\u00f6nnen hofft, Wirb bie VMffenfdjaft felbft baburdj erhoben nnb bal $ntereffe an beu \u00a9rfolgen ber TSiffenfdjaft im gro\u00dfen Greife ihrer \u00c7reitnbe gef\u00f6rbert. Uebrigeul will Wot)l audj Vourguignat bie \u00a9adje uahegu fo aufgefa\u00dft Wiffen, inbem er au einer anberen \u00a9teile gugibt, ba\u00df eine \u00a9djnecfe, weldje bon ihrem gebirgigen Aulgaitglpunfte in bie \u00a9bene hinabfteigt,. im Saufe ber Sfahrhmnberte folgen mobiftcirenben \u00a9infl\u00fcffen unterworfen fein f\u00f6nne, ba\u00df bie-\u00fclteuerungen, Welche ftd) an ihr bemerflidj machen, nadj unb nadj ftdj firiren nnb bal bilben, \u201eWal man ihatf\u00e2djlidj eine (neue) Art nennt\".\n2Bir halten biefe h\u00f6here Auffaffung bel Thwolebeit! f\u00fcr fo ungemein Widjtig unb in nuferer Aufgabe burd) bier gegenw\u00e4rtigen \u00a9treitfragen ber \u00dfootogie f\u00fcr fo geboten, ba\u00df Wir f\u00fcr bie barattf beg\u00fcglidjeit fdjeiubareit AbfdjWeifuitgeit bon nuferem n\u00fcd)fien Thema wehr all entfdjulbigt gn fein glauben.\nOhne ber Verbreitung ber Sungettfdjitecfen \u00fcber bie gange \u00a9rboberfl\u00e4dje uadhgugehn, Wollen Wir Wenigkeit! im Aitfdjlu\u00df an bal oben Angef\u00fchrte beu \u00a9harafter ber gro\u00dfen, itnl am nteiftett intereffirenbeit europ\u00e4ifd;?aftatifd^en i\u00dfrobhtg nadh ^eferftein angeben. \u201eTiefe gr\u00f6\u00dfte aller ^3ulmoitateu ; 5\u00dfrobingen umfa\u00dft gang \u00a9uropa, Afrifa tt\u00f6rblidh bom Atlal, SJtorbegppten, Fleins aften, \u00a9prieit, Werften, Elften tt\u00f6rblid) bout fpititalapa nnb bie ftd) gur SDtitte \u00a9hinal hinein erftrecfenbeit \u00a9ebirge: fte nimmt alfo bie gange it\u00f6rblidje alte T\u00f6elt bil faft gn 30\u00b0 it\u00f6rblidjer Vreite ein. Turdj fein \u00a3)inberiti\u00df befdjr\u00e4nft h^t fiel) eine tppifdj gleidje ^3utmonatenfauua \u00fcber bie\u00a7 ungeheure \u00a9ebiet aulgebreitet, unb Wie ber Ural faft f\u00fcr feine Thwrorbnuitg eine nat\u00fcrliche-\u00a9renge bilbet, fo bermod)teu auch bie Alben, Valfait unb $aufafu! ber Verbreitung ber ^ulmonaten-feinen wefenttidjen S\u00dfiberftaitb gn teiften. Von Unfein geh\u00f6ren gn biefer probing, au\u00dfer beit itn SOtittetmeer belegeueit, @ro\u00a7britaunieit nnb\tbie in einer fr\u00fcheren nuferer\nfch\u00f6bfung ohne ^rage mit beut \u00a9ontineut gufammenhiitgeu, unb\tw\u00e4hrenb \u00a9r\u00f6itlaub ftch*\nn\u00e4her au Amerifa anfdhlie\u00a7t, unb\tfo Weit man el beurtheilen faun, eine felbftft\u00e4nbige-\n^robing bilbeit mu\u00a7. Von beit warmen ^limateit Algier! erftreeft fic^ uitfere probing alfo burd> bie S\u00e4nber gem\u00e4\u00dfigter Temperatur bi! gu ben f\u00e4lteften \u00a9egeitbeit Sapplaitb! uitb 31orbftbirieit!, unb e! ift Kar, ba\u00df burd) bie gro\u00dfen \u00aelimauitterfd)iebe eine gr*\u00dfe Verfdjiebenheit ber fReidh? haltigfeit ber ^ulmonatenfauneit bebingt fein mu\u00df. f\u00c7iitben Wir aber audj in beit \u00fcOtittelmeer? l\u00e4itbern au 800 ipulmonaten, in \u00a9eutfdjlanb nur 200, in Norwegen nur 50, in Sapplaub eublid) nur 16 nnb im \u00e4u\u00dferfteit SRorbeit \u00a9tbirienl nur etwa 5 Arten, fo erWeifett ftdh bodj bei genauer Vetradhtung bie 2\u00dfulmoitatenfauneu feuer f\u00e4ltereit S\u00e4nber nur all berarmte Raunen ber w\u00e4rmereit","page":811},{"file":"p0812.txt","language":"de","ocr_de":"812\nVeblienter. cloftontiben. \u00a7elictnibett. Slcicutibett.\nunb tonnen be\u00dfbalb ebenfomenig einen Slnfprucb anf \u00a9elbftft\u00e4nbigfeit ergeben, alg bie \u00a9aunen ber fa\u00efgrtrmen Vftfee im S3er^\u00e2ltuig gu benjenigen ber Storbfee. \u00a9eue bentf^en S\u00dfulmonateu trifft man n\u00e2mlidj auch faft alle in italien, ade normegifdheit unb labfdnnbifdjen auch in SDeutfc^\u00efanb nnb mir fe^en baber im \u00a9\u00fcben nur neue Stilen bingu\u00efommen, m\u00e4brenb bie norbifcben auch bort augbattern, im Sterben bagegen treffen mir faft nur Slrten, bie mir auch aug bent \u00a9\u00fcben fdjon kannten, ohne babei aber gugleid) fpeciftfeb norbifdje Sitten gu ftnbett.\" \u2014 \u201eStat\u00fcrlid) finben an beu verfdjiebenett \u00a9teilen biefer ungeheuren probing gro\u00dfe Unterfdhiebe in ber Steicpaltigteit ber \u00a9auna uub im geringeren \u00a9rabe aud| in ber \u00dfufamtnenfebung berfetbeu ftatt, aber mefentlicb tritt ung bodj eine munberbare \u00a9leidjf\u00f6rmigfeit entgegen nub mir erftaunen, unter beu E\u00dfulmonaten \u25a0beg Slmurgebieteg SDreiViertel, unter beiten Vibetg nod; bie -fp\u00e4lfte auch itt \u00a9urofa verbreiteter Slrten gu finben.\"\nSlug Vourguignat\u2019g erg\u00e4ngenben minuti\u00f6fen uub be\u00a7^al\u00ef> mertfmo\u00ef\u00efen Vergleichungen $ebt bann meiter fervor, ba\u00df f\u00fcr \u00a9uropa bie Stfyeufette ber Sluggauggpuntt ber Verbreitung gemefeu. V3ir b^ben ung nid^t vorguftellen, mie man aug ^eferftein\u2019g S\u00dforten entnehmen tonnte, ba\u00df bie europ\u00e4ifeben Sungeuf\u00fcmedleit, alle alg getrennte Slrten int \u00a9\u00fcben ber Silben entftanben feien nnb bann ihre Steife \u00fcber bie Silben angetreteu h\u00e4tten, fonbern bie SBanberung \u25a0ging Von ben Silben aug. SDie urfbr\u00fcnglidbe Verbreitung \u00fcber bag Silbengebiet felbft laffeit mir auf ftcb beruhen. ^ebenfaUg liegt eg in ber tlimatifdjen unb geologifdben Vefcbaffenbeit ber mittel; eurobaifdbeu \u00a9betten nub norbeuro|}\u00e4ifd;en \u00a3\u00e4nberntaffen, ba\u00df bie \u00dfabi ber ftcb bortbin augbreitenben Slrten eine geringe blieb nnb ftcb burct) Slnbaffung nicht vermehrte, mogegen bie vielgefurcbten \u00a9\u00fcbabb\u00e4nge ber Silben uub bie Oieigegliebevteu ftcb anfcblie\u00dfenbett fttblidben Zauber jene Vebtngungen gur Ummanblung unb Vervielf\u00e4ltigung ber Slrten im bt>bert Sfta\u00dfe barboten. SBettit tro^bem biefe f\u00fcbeurob\u00e4ifdben Suttgenfcbneden nod\u00f6 lange nicht bie verb\u00e4ltni\u00dfnt\u00e4\u00dfige SDtaucbfaltigteit ber S\u00dfufc monaten auf ben SBeftafrifa gegen\u00fcberlicgenbett \u00a9nfelgrufmett erreidjt haben, fo laffen ftcb baf\u00fcr miffenfcbaftlidbe \u00a9r\u00fcnbe attf\u00fcbren, ohne ba\u00df man mit ben \u00a9cb\u00f6bfunggbbbrthefeu ben knoten gu burcbbaueu braucht. Leuten mir nur an, ba\u00df bei ber \u00e4it\u00dferft geringen \u00a9oncurreng aug anbereit Vbierflaffen ber ^ambf um bag SDafetn von ben \u00a9ebneefen von Sftabeira, ben Simtt\u00e4aceen u. a. faunt gef\u00e4mpft gu merben brauchte, m\u00e4hrenb bie f\u00fcbettrob\u00e4ifche Vbiermelt jeben \u00a9d)ritt ftcb gegen; feitig abgemimtett mu\u00dfte, unb ba\u00a7 babei bie Sungettfcbuedeu eine febr bafftve Stolle gu fielen Verurtbe\u00fct maren.\n\u00a9iuige Familien flie\u00dfen ftcb gmar bureb bie Suftatbmung unb bie Vefcbaffenbeit ibreg Sltbmunggorgaueg au bie Sungeufdhueden an, n\u00e4hern ftcb aber nach ihrem fonftigen Vau unb unter anberem bureb bie Trennung ber \u00a9efdfjlecbter ber foigenbett Orbttung. SJlan nennt fte iReb\u00efiemer (Neurobranchia), ba fte, mie gefagt, atbmofpb\u00e4rifcbe Suft bureb ein Ste|meri von \u00a9ef\u00e4\u00dfett an ber 2)ede ber Sltbemb\u00f6ble atbnten. Side beft^en eine gemttubene \u00a9chale, verfcl)iie\u00a7bar bttrdh einen \u00a9edel. 3br SJtuub ift oft in eilte lauge \u00a9chnauge auggegogen, ber $o\u00a3f tr\u00e4gt gmei \u00a9\u00fcbler. Side leben auf bem \u00a3anbe, befonberg in feuchten Vrohengegeubett. Slm gabtreidhften ftnb bie $reigmunb f dhitedeu (Cyclostomidae), melche von beu attbern 2teurobran<bien bureb bie tigentb\u00fcmliche Vefcbaffenbeit ihrer Steibeplatte unb beg \u00a3)edelg ftdh uuterfebeiben. Von ber \u00a3aupt; gattung Cyclostoma ftnb gmar \u00fcber anbertbalbtaufeub Slrten befdhriebett, bavott tommen jebod) nur einige menige in \u00a9raitfreicb, ber \u00a9djmeig uub bem f\u00fchlten Vbede beg mittleren \u00a9eutfdjfaub vor. \u2014 SDie b\u00e4uftgfte unter biefen immerhin felteueu \u00a9d)itedfett, bie gierlicbe $reigmuubfdhnede (Cyclostoma elegans) verbanft ihren gunamen ber adgemeinen \u00a9igeufdjaft ader ihrer \u00a9attungggenoffinneu, ein elegauteg \u00a9eb\u00e4ug gu beft^en, melcbeg bei ihr nod) burch febr regelm\u00e4\u00dfige erhabene \u00a9pirallinien unb febr feine, von jenen unterbrochene Duerftreifen febr gierlid) gegittert ift. @g mirb -6 big 7 Sinien bod>. 2Bir ftttben bei Sto\u00dfm\u00e4\u00dfler eine genaue Vefdhreibmtg ber \u00a9igentb\u00fcmlicb;","page":812},{"file":"p0813.txt","language":"de","ocr_de":"813\n(Spcloj\u00eeottta. Montana!. Sinne. Slmputtaria.\nfeiten biefe! SSunbertpierel, mie ev e! nennt. \u201eSa! Spier ift \u00e4u\u00dferji fdgeu, Set ber \u00efetfef\u00eeen, ipm ungem\u00f4pn\u00efp b\u00fcnfenben Ser\u00fcprung giept e! fp Pnell in ba! \u00a9epatt! gur\u00fccf unb berfcplie\u00dft e\u00ea mit bem fept feften, garten Secfel. Sie gicler ftnb bmpau! mtr contract\u00ab, npt retract\u00fc (gufammengiepbar, npt gur\u00fccfgiehbar), beim e! ift nic^t bie etma! abgejtumpfte \u00a9pipe, melcpe bei bem \u00a9ingiepen guerft oerpminbet, fonbern bie Saft! ber ppler, unb menu btefe\u00efben gang gufammengegogen ftnb, fo ft^t bie ftnmpfe \u00a9pipe auf ber \u00a9tint neben bem Sluge auf. Sie ring; f\u00f6rmigen kungeln ber ppler erleichtern auch bal \u00e2nfammengtepen berfe\u00efben ungemein. Sie an ber \u00e4u\u00dferen Saft! ber ppler ftfcenben kugelt ftnb nicht gang \u00abein unb gl\u00e4ngenb fcpmarg. \u2014 2Benn ba! Shier, an einem feuchten \u00a9lafe fortpreitenb, bie Feuchtigkeit auffaugt, fo Peint habet oiel Stift mit eingefogen gu ioerben, benn bie in beit SJtitub gefcpl\u00fcrfte $l\u00fc]ftgfeit tpeilt fp, mie in einem heftigen \u00a9tr\u00fcbet, in gasreiche St\u00e4llen. Ser gange S?opf ober B\u00fcffel ift oben fehr fcharf unb regelm\u00e4\u00dfig ringf\u00f6rmig gerungelt, unten um bie Vertiefung bei SDtunbel herum ntepr nepabertg;rungeltg.\"\n\u201eViele behaupten, ba\u00df bal gortfcpreiten btefel nterfm\u00fcrbigeu Spiere! burdp abmecpfelnbel, fpannmeffenbe! Anf\u00e4ngen bel fR\u00fcffel! unb ber \u00a9opte gepepe. @1 pat aber bamit eine anbre Semanbtni\u00df. Vderbing! ift beim prtpreiten \u2014 beim man tarnt e! ein mapre! \u00a9cpreiten nennen \u2014 ber pfiffet burdp Anf\u00e4ngen mit tp\u00e4tig, aber nur untergeordnet. Sie gioei murftf\u00f6rmigen VBuljte, in bie bie \u00a9op\u00efe bnrcp eine tiefe Sanglfurcpe getpeitt ift, agiren toir\u00abp mie gmei p\u00dfe. 2\u00f6enn ba! Spier an ber inneren \u00a9eite be! \u00a9lafe! ft cp betregt, faun man ftcp baron beutlp \u00fcbergeugeit. \u00a9ipt ba! Spier ritpig, fo ftnb beibe V\u00df\u00fcllte an ba! \u00a9la! fejtgebr\u00fccft, unb man bemerft\tbie\tpeilende ptrcpe\tnur all eine\tS\u00e4ngllinie. 2Bemt e! aber treiter mill, fo trirb\nadm\u00e4lig\tbie\teine SBuIft\tront\t\u00a9lafe gel\u00f6ft,\tettra um eine Sinie borgefirecft unb bort auf ba!-\n\u00a9la! feftgebr\u00f6cft; pierauf trirb bie anbre SBuljt gel\u00f6ft, nacpgegogen, guglep ettra! \u00fcber bie rorige piitaulgcpoben unb triebet* feftgebr\u00fccft, unb fomit ift ein \u00a9cpritt (eigentlich gtrei) gur\u00fccf; gelegt. Siefe Vetregung gept aber giemlicp langfant ror ftcp, unb e! jtept ba! Spier in \u00a9dpiteEtg; feit ben \u00a9cpnirMfcpnecfen treit nacp. SBa! nun bie Sp\u00e4tigfeit be! Ot\u00fcffel! pierbet betrifft, fo ift nicpt gu\tleugnen, ba\u00df\tba!\tSpier beim \u00a9epen fepr h\u00e4ufig mit bemfelben auf ber gl\u00e4cpe,\nauf ber\te!\tpinfriecpt,\tftcp\tfeftfaugt unb\tbabttrp ba! \u00a9epeit erleichtert, allein mefentlp\npeint bie\u00df feine pnftiou babei npt gu fein, ba p aucp oft \u00a9dpritte ber beiben S\u00df\u00fclfte tpun fap. Seim \u00a9cplie\u00dfen be! \u00a9ep\u00e4ttfe! mit bent Secfel, ber beim \u00a9epen hinten auf bem gu\u00dfe liegt, rerf\u00e4prt e! trie andere Secfelfcpuecfcit, b. p. e! brpt bie \u00a9ople unten in bie Duere gufammen, fo ba\u00df bie beiben \u00a9oplenp\u00e4lften auf einanber gu liegen fommen unb giept ftcp bann gur\u00fccf, irobei notptrenbig ber Secfel in bie \u00fcft\u00fcnbung pa\u00dft.\"\n;/.\u00a3jinfptlp feiner Lebhaftigkeit pabe itp in meinen Sep\u00e4ltent ba! \u00a9egentpeil rott ben \u00a9cpuirfelfcpnecfen beobachtet, e! ftnb n\u00e4mlicp alle meine \u00a9pcloftomen ben Sag \u00fcber munter unb lebenbig, rupeit bagegen in iprem jroplrerfdploffenett \u00a9ep\u00e4itfe be! Slbenb!.\"\nVon ben reriranbten \u00a9attnngen fei nur bie f\u00fcbeurop\u00e4tpe Pomatias angef\u00fchrt, mit tpurm; f\u00f6rmigem, gerippten \u00a9ep\u00e4ttfe. 3Iu! ber Familie ber ^elicinibeit mit ber artenreichen Helicina n. a. \u00a9attnngen befipt \u00a9uropa gar nidpt!, ioopl aber au! einer br\u00fcten, ben Slciculiben, bter Strten ber \u00a9attung Acme, \u00a9ppfcpuecfe. Siefe paben ein \u00abeine! tpurmf\u00f6rmigel, beinape cplinbripe! \u00a9ep\u00e4n! mit biinnem, burcpfptigeu Secfel. Sa! Spier pat gteei plante cplinbrifcpe ppler, an bereit SBurgel hinten bie Singen liegen. \u00a9! ftnb \u00abeine nieblpe \u00a9dpnecMjen, einige Linien podp, melcpe unter Slattern unb \u00dcJtoo! am Sobeu leben, am liebfieu an ben S\u00f6urgeln bon \u00a9eftr\u00e4ucpeu,\nSlip Ampull aria ift ein Sinbeglieb gmifcpen ben ^ungenpnecfen ttnb ber folgenbett Ordnung, neigt fiep aber noep Leiter gur festeren pin, ittbent biefe \u00a9attung Sungen ttnb Stiemen guglep befipt, alfo abmecpfelnb f\u00fcr bie Shift; unb VSafferatpmung geeignet ift. Von ben \u00fcber 50 Slrten","page":813},{"file":"p0814.txt","language":"de","ocr_de":"814\n33orber\u00efienter.\nmiffeit mir mtr fo Diel, ba\u00a7 fte in ben \u00a9\u00fcfmaffern ber ^et\u00a7en \u00a9trkpe Slmerifal, Slfrifal unb Oftinbienl leben, unb ba\u00a7 fte m\u00e4prenb ber \u00a7et\u00a7ett Sabrelzeit im trodenen \u00a9flamme bie iR\u00fcd; lunft ber fftegenzeit abmarten m\u00fcffen. (Sine Stttja^\u00ef Snbioibtten, meldje ber bekannte fraitg\u00f6fifc^e Staturforfdjer b\u2019Drbignp zu 33ttenol 3lprel in Rifien t>er^ac\u00efte, toaren nad) 8 unb felbf\u00ef nad; 13 SJlonaten nodj am Seben. Snt \u00a3>intergrnnbe ber ftd) auf ber regten \u00a9eite nad) aufen \u00f6ffnen; beu Rieutenh\u00f6ble liegt eine fReipe blattf\u00f6rmiger Riemenbl\u00e4tter, unb in ber SDed'e ber Riemenboote finbet ftd) eine grofe Oeffnung, meldje in eine anbere ^\u00f6bte f\u00fchrt bon gleicher ^lulbepnung, all bie unter ibr gelegene, \u00a9ie fann abgefdjloffen merben unb bient all Smtge.\nAnuit\u00e9 $r\u00efnntng.\nIBor\u00ee\u00bb erf tenter (Prosobranchia).\n^aft alle in beut SReete tebenbe \u00a9d)iteden, meldje mit einem \u00a9ep\u00e4ttfe bon fefterer 33efdjaffeit; \u25a0peit oerfehen fiub, bilben biefe ft\u00e4rffie Slbtpeilung, bie in Slnbetracpt iprel ungebeureu 33er; breitunglgebietel, ber iRaptung unb Sebeitlmeife fomte ber 33ermenbmtg eine ihrer 3lnza1jl ent; fprepenbe 9Ranchfaltigfeit zeigt. 9fud) ihnen gelbann bal Slltertbum fein anberel Sntereffe ab, <ill mo ber Surttl unb bie \u00a3afelfreuben im \u00a9piete marett, ober mo ftd) an einzelne Wirten fabet; pafte, oft febr abgefdjmadte (St\u00e4hlungen f impften. \u00a3>al ganze \u00e4Rittelalter binburd) loar el nicht biet anberl. \u00a9oft all ber \u00a9eeioeg nad) Subiett, nad) ben \u00a9em\u00fcrzinfeltt unb ihren herrlich feiten -er\u00f6ffnet mar unb einzelne iRaturfreunbe all Sier\u00dfe unb Beamte bie langen Sapte bei .fpeiutmebl in. ber neuen reifen Statur zu milbertt trauten muffen, manbten fte ftd) oorzuglmeife bem bunten \u00a9chmud ber S\u00dfeidjtbiergelj\u00e4ufe zu, bie \u00a9ammtuugen unb Oiarit\u00e4teidammern f\u00fcllten fiep, unb zahlreiche SSefdjteibungen ber \u00a9djalen unb loerthboKe Zotigen \u00fcber Sebenlmeife unb 33ermenbitng ihrer Pr\u00e4ger tbitrbeu nach unb nach ein \u00a9emeingut ber gebilbeten 2\u00f6elt. Sen \u00a9chnedentiebbabern in \u00a9uropa, namenttid) in #oUanb faut el allerbingl nur auf ben \u00a9lauz unb bie garbe ber \u00a9chale an, unb fRuntpb beflagt fid) in feinem amboinifchen -Rarit\u00e4tencabinet, ba\u00a7 feine Sanbl; deute glaubten, bafj fte bereite fo gl\u00e4ujenb unb fd)\u00f6n am \u00a9tranbe gefuubett ober aul ber \u00a9ee herau\u00eagefifcht m\u00fcrben, Sn 28 fahren m\u00fchfamen \u00a9aututelnl ^abe er nur 360 Slrten au\u00a7 ber Umgebung Don 3lmboina zufantmengebradf. Sal \u00a9neben am flippigen \u00a9franb, -fagt er, ift eben fo oerbrieffidj, unb hat ebenfo Diele ^\u00dflage, all menu man am flad)eu fattbigen \u00a9tranbe fudjt. Senn mal bie \u00a9anbgeftabe betrifft, fo hat man beft\u00e4ubig ben gro\u00dfen \u00a9eem\u00f6rber ober Raiman 31t f\u00fcrchten, and) ftd) red)t febr Dor moraftigen \u00a9rttben ju h\u00fcten, bamit tnan nicht etma auf bie fd)arfen \u00a9tadlet ber \u00a9ee\u00e4pfel ober auf ben giftigen gifcp Scan \u00a9mangi trete. 3lnt Rlipppenftranb fei man $mar oor bem Raiman ftd)er, allein ba befd)\u00e4bige man ftd) mieber bie S\u00fc\u00a7e au ben Rorallen unb \u00a9ee;Sgeln.\nSTie\u00a7 unb anberel Ungemach unb tote Diel \u00e4R\u00fcbe bie Reinigung unb bal ^\u00dfoliren ber \u00a9eh\u00e4ufe maepe, feilt er feinen in \u00a7ollanb behaglich ftpenben \u201e\u00a9orrefpoubenten\" Dor. Slber furg, mir fepen mie bie \u00a9d)nedengeh\u00e4ulfunbe ober \u00a9onchpliologie, oorzuglmeife an biefe Srbnung aufn\u00fcpfenb, feit bem lebten Srittel bei 17. Saprpunberf\u00ea Don zahlreichen, meift bilettantifpeu IRatutliebpabetn gepflegt m\u00fcrbe unb megen ber ^aublipMt unb Unzerf\u00f6rbarfeit bei 2Rateriall meit fr\u00fcher eine gemiffe Slulbilbttug erlangte, all bie Snfeftenfunbe, fofern man barunter mehr bie Slrtfenntnig unb nicht bie Anatomie oerfiept. \u00aeenu \u00fcber S\u00abfeftenauatomie haben mir fd)on ^tul bem 17. Sabrbmtbert Dorg\u00fcgltd;e Seiftungen.","page":814},{"file":"p0815.txt","language":"de","ocr_de":"Mgetnehtel.\n815\n\u00a9al mirftidje miffenfdjaftlidje Verft\u00e4nbitiff tourbe aber erfi burdj bie Slrbeiten bei grc\u00a3ett Eu\u00f6ier im erften ^ahrjehnt biefe! 3afy$unbertl angebahnt, unb feitbem ftttb mir, mie befannd \u00efid^ in adelt \u00a9heilen bei* \u00a9hierfttnbe, fo and) hier $u einem gemiffen dlbfdjluffe gelangt.\n2Bal bie ^rofobrandjien gu \u00a9djneden mad)t, bebarf, nadjbetn mir feiern beit Vau ber Sungenfdjnecfen etma! feinten gelernt, feiner ioeiteren Erl\u00e4uterung. 2Bir fn\u00fcpfen mit ihnen infofern mieber bei ben $of>ff\u00fc\u00a7ern au, all ihre 2ltf;munglmerf^euge Kiemen ftnb, meldje unter einer dftantelfalte ober in einer bttrdj ein Sech, einen dlulfdjnitt ober eine dt\u00f6hre jug\u00e4ngli^en .fp\u00f6tjle oerborgen liegen, \u00a9ie midjtigjten aitatontifdjeu SSer^altniffe, meldje and) beu kanten Vors ober Vcrbevfiemer erl\u00e4utern, betrachten mir an ber beifteljenben Umri\u00a7ftgur bei aul beut Eeh\u00e4ufe genommenen \u00a9Ijiere! bClt Littoridina Gaudiehaudii unb gmar bei dMitudjen!. d\u00f6er ftdj mit beit \u00a9feilen ber SBeiitberglfdjnecfe befannt gemacht hal/ mirb ohne ade \u00a9djmierigfeit beit Vau unb bte &tge ber Organe irgenb einer anbern \u00a9djnecfe begreifen, d\u00dfir fehen beit $o\u00a3f itt eine m\u00e4\u00dfige (Schnauze aulgejogett (a) an bereu Enbe ftdj bie dduttb\u00f6ffuititg befinbet. Eine foldje \u00a9djitau^e, meldje nid)t eilt-gufiufyen ift, fid) aber gem\u00f6httlidj oerf\u00fcrjen fann, ftnbeit mir bei oielett Eattuugen biefer Orbmtng, m\u00e4hreitb attbere einen dt uff et beftfceit. Sefeterer ift eine rirrige, oft fehr anfehnlidje Verl\u00e4ngerung, metche ebenfad! au ihrem Eitbe bie dditnb\u00d6ffnung tr\u00e4gt, aber burd) befonbere DJiitlfeltt eiitge^ogett merbett fann. d\u00eeidjt! befto meitiger ift ber dt\u00fcffel eine blc\u00a7e oerl\u00e4ttgerte Schnauze, mal unter anberem barattl heroorgeljt, ba\u00df feine \u00e4u\u00dfere \u00abfpaut genau fo befchaffeit ift, mie bie \u00fcbrige Kopfhaut, audj fo gef\u00e4rbt ift. \u00a9er fvu\u00df (p) ttitferel \u00a9hierel ift ziemlich fleiit, ift aber fette breite \u00a9oljle, meldje bte meifteit \u00a9djttecfeit djarafteriftrt. lieber ihm unb mit ihm jufaiitmenh\u00e4itgeitb fehen mir ben ddulfel (m), bttrdj melchen bal \u00a9hier mit ber \u00a9d)ale jufammenh\u00e4ngt, beit \u00a9djaleitmulfel. \u00a7at man bie 2dantell)\u00f4\u00efjle redjt! aufgefchnitteit unb jur\u00fccfgeflahht, fo preifentirt ftdj bie innere fl\u00e4che biefel 2dantellahheit! (c) mit mistigen Organen. ^it ber nat\u00fcrlichen \u00a3age befinbet ftdj am meifteit nach recht! ber 2d a ft barm mit ber Elfter \u00d6ffnung (d). -debett ihm liegt eilte \u00a9rufe, bie mau gem\u00f6ljnlid) \u00a9djleimbr\u00fcfe (f) nennt, \u00a9ie \u00a9djttecfeit f\u00f6tttten au! ihr eine au\u00dferorbeittlidje 2dettge einer bicffl\u00fcfftgen 2daffe abfoitbertt, m\u00f6glicher SBeife all eitt Vertljeibiguug!; mittel, \u00a9ie ben ^urhurfaft abfonberttbe \u00a9r\u00fcfe einiger Eattitugen fd)eiitt baffelbe Organ $u fein, auf ba! mir an ber betreffenbeit \u00a9teile mieber ^ur\u00fccffommeit. 2deljr ttad) ber liitfen \u00a9eite liegt bie fammf\u00f6rmige, aul einzelnen fdpitaleit Vl\u00e4ttd)eu gufammeugefehte diente (g) unb hinter ihr ba! au! gmei 2lbtheilungeit, Vorfammer unb Kammer befteljenbe ^er\u00a7 (X). Side biefeitigen \u00a9djitedett, bei melden, mie hier, bie diente oor bem bergen liegt unb bann alfo bie Vorfammer oor ber Kammer, merbeit Vorberfiemer genannt. Vom \u00a7er^en au! oerbreitet fid) ba! Vint burd) befonbere dtrterien in ben K\u00f6rper; bei ben meifteit \u00a9djnecfen fcheint e! aber feine eigenen, mit befonberett d\u00f6anbuttgett oerfeljene, ba! Vlut bem Slthmuitglorgan gufuljreitbe Eef\u00e4\u00dfe ober Venen ^u geben, fonbent ba! Vlut circulirt in biefem jmeiten Slbfdjititte feine! \u00a3aufe! in blo\u00dfen gef\u00e4\u00dfartigeit ober aud) h\u00f6hlsnf\u00f6rmigen Ermeiterungeit ber $\u00f6rberfubftatts, uttb in oielett \u00a7\u00e4den\n/ Im\n\u00e4Jtchtncben bon Littoridina mit \u00fcufgefdjnittener unb suriitf= gefdjlagener Siemenpljte c. a aihntb. p gu\u00a7. b Segat= tungSorgan. m \u00a9c^alenmuSM. d Sifter, f \u00a9djleimbr\u00fcfe e fftiere. g Sterne, h \u00a3ers.","page":815},{"file":"p0816.txt","language":"de","ocr_de":"816\nSorberlietner. Samm\u00efiemci'. $\u00dfalubinacetn.\nift nachgemiefen, ba\u00a7 burch bie stiere reineg SBaffer in bag SBlut aufgeuommen merben tarnt. 3n unferem galle feijen mir biefe d\u00fceren\u00f6ffnung in e. gm 3ufvunmen^an9e mit biefer SSerbinbung ber inneren gr\u00f6\u00dferen oen\u00f6fett SBlutr\u00e4ume mit bev Slu\u00dfenmelt fte^l eine (Einrichtung, meldje bag auggeichnete \u00abSchiveHberm\u00f6gen beg gu\u00dfeg vieler SBeid^t^iere unb and) ber meiften SSorbertiemer erkl\u00e4rt nnb bereit \u00c4gmtnifj f\u00fcr bie richtige Stuffaffung oerfhiebener gorufter\u00e4nberungen unb iBemegungen biefer Oh*ere unentbehrlich ift. 3m gu\u00dfe einer gangen dtei\u00efje oon \u00a9attungen ift eine \u00d6ffnung entbedft, treXd;e in ein meit feergmeigteg ^analfpftem biefeg \u00df\u00f6rpertheileg f\u00fchrt unb bon bort aug and) mit ber ben\u00f6fett $\u00f6vperbluth\u00f6hle communicirt. Oeim \u00a9ntmide\u00efn beg gu\u00dfeg cm3 bem \u00a9eh\u00e4ttfe txnrb burch jene Oeffnung SBaffer in bettfelben aufgenommen unb baburch ift eg m\u00f6glich, ba\u00a7 er eine Slugbehnung annimmt, meldje mit ber dBeite beg \u00a9eh\u00e4ufe\u00bb in feinem SSer? pltnif fleht. S3eint gur\u00fcdgieheit beg gu\u00dfeg fliegt bag \u00a9offer einfach lieber aug. \u00a9inen ent? fdjeibenben SBerfudj bar\u00fcber inapte 91 g affig u. a. mit ber gro\u00dfen Natica h\u00e9ros. (Se^te er ein \u00a9remplar biefer \u00abSchnede mit eingegogenem gu\u00dfe in ein big an ben dtanb gef\u00fcllteg \u00a9lag \u00a9offer, fo entfaltete bag 3Thier ben gangen gtt\u00df, ohne bie geringfte dtioeau\u00e4nberuug beg \u00a9afferg. Oie Entfaltung tonnte alfo nicht etma gefchehn burch eine blo\u00dfe mit SJolumenbergr\u00f6\u00dferung berbitnbenc 3lu3behnung ber ^\u00f6rpergemebe, fonbern ber gu\u00df mu\u00dfte M ^ie eilt ^chmarnrn boll \u00a9offer fangen unb tonnte nur baburch gu feiner erftannlichen \u00a9r\u00f6\u00dfe anfdjmeHen. \u00a9ang biefelben SRefuItate ergaben gah\u00eereiche SBcrfudje mit \u00abSthnedeit unb SDtufdjeln, bie in grabnirten \u00a9lagr\u00f6hren beobachtet m\u00fcrben unb bei bereu Oemegungen unter \u00a9offer nie ein bag SliBfto\u00dfen unb \u00a9ingiehen Begleitende^ (Steigen ober fallen beg \u00a9afferg ftd) geigte. SQBir empfehlen gu tiefem eben fo einfachen afg intereffanten unb lehrreidjcn Experiment nufere gr\u00f6\u00dferen glu\u00df; unb Oeichmufcheln.\nOie DJtaffe ber hierhergeh\u00f6rigen Ohtere \u2014 etma 8000 lebenbe Slrteit \u2014 ift fo gro\u00df, ba\u00df man bie Familien in einige uutergeorbnete \u00a9nippen ober Unterorbnuugen gnfammeugnftellen geu\u00f6thigt ift, leiber mieberunt oon fep ungleicher Slugbeh.riung. Oie DJtehrgghl, gu ber mir un\u00bb gun\u00e4chft menbeit, bilben bie \u00c4ammfiemer (Ctenobranehiata). \u00a9ir merben ung bei ben allgemeinen Angaben \u00fcber biefe unb bie folgenbeit \u00a9ruppen an bie auf ber umfaffenbften Oer\u00fcdft^tigung ber miffenfpftlichen \u00a9rgebniffe fu\u00dfenbe Oarftellung ton \u00c4eferftein hatten nnb meift m\u00f6rtlich feinen ober Hippie \u00a9harafteriftifen folgen.\nOei allen $ ammfiemern liegt bie Ethemh\u00f6hle auf bem Jtaden nnb enth\u00e4lt eine gro\u00dfe diente, neben meldjer ftch noch eine Heinere, rubiment\u00e4re, bie Dtebentieme, beftubef. Born au ber Unten (Seite ftredt ftd; bet fielen fammtiemern ber DJtantel afg eine unten auggej\u00f6hlte Dtiitne, Sltheinftpho ober Stthemr\u00f6hre bor unb leitet bag \u00a9offer in bie Slthemh\u00f6hfe, bei anbereu fehlt ein folcher gortfafc. Oer leichteren UeberfW&t halber empfiehlt eg ftch, bie gamilien mit unb ohne Dlthemfipho gufammenguftellen, gumal man baf\u00fcr aitd) an ber \u00abSchale ein ^emtgetdjeu hat* Oiefe beftht n\u00e4mlich, fa\u00ef\u00efg eine Slthemr\u00f6hre berauben, an ber DJt\u00fcnbung einen r\u00f6hrenf\u00f6rmigen gertfafc ober einen Slugfdjuitt. Oie \u00a9efchlechter ftitb immer getrennt unb ftitb bie SOt\u00e4nncheu meift an ben an ber rechten \u00a9eite beg \u00a3alfe\u00ab tt\u00abt h^botragenbeu SBegattungSmertgeugen gu erlernten.\ntfnfere Ohiere ftnb theilg $ftattgens tljeilg gletfdjfreffer, ledere meift burch ben Oefth eine3 gft\u00fcffelg unb.eine3 Ithemfiphog auggegeid)uet. \u00a9ir beginnen mit ben Familien, bereu \u00a9pfens m\u00fcnbung ohne Slugfhnitt ober tanal ift, unb melhe meiften\u00ea SPflangenfreffer ftnb. 3n mie fern bie SReibemembran f\u00fcr bie eingelnen Familien unb garni liengruppen haratteriftifh, foU au eingeluen Slrten erl\u00e4utert merben.\nSBet ben ^alubinaceeit (Paludinacea) hat bag Ohier eine turge, nicht gur\u00fcdgiehbare \u00a9d)nauge, gmei lange nnb fcplante g\u00fchler, an bereu \u00a9ruube aufjen bie Singen ft^en. Oie Dteibemembran ift Jang unb fd)lant unb liegt gum Oheil in ber \u00a3\u00f6hle f\u00fcr bie \u00a9ingemeibe; fie tr\u00e4gt in ber SRittellinie eine Dteihe g\u00e4hne unb feberfeitg brei Leihen \u00c7atett. Side \u00a9d;nedeu mit fo befhaffener g\u00fctige merben Oanbg\u00fcngter (Taenioglossa) genannt.","page":816},{"file":"p0817.txt","language":"de","ocr_de":"i\u00dfalubina. \u00a9tetania, ^amntfcbuede. \u00a9iffoa.\n817\n\u00a9lit ber \u00a9umpffcbnede (Paludina) \u00efe^rcrt toit toiebet gu unferert ftebenben uub flie\u00dfenbeit ffi\u00dfcrt \u00a9etoaffern gur\u00fcd. gbi'e \u00a9cb\u00e4ufe [tub eif\u00f6rmig ober fugelig kegelf\u00f6rmig, mit ftarf geto\u00f6lbten, burdj eine tiefe \u00a9atb bereinigten Umg\u00e4ngen nnb einem hornigen, concentric geftreifteu \u00a9edel, \u00a9ie allgemeinen &beit30erb\u00e4ltniffe gie\u00f6t \u00a9o\u00dfm\u00e4\u00dfler fo an: ,,\u00a9ie S\u00dfalubinett leben in \u00a9r\u00e4beit, T\u00fcmpeln, \u00a9eidbeit, gl\u00fcffen, namentlich ber n\u00f6rblidjen .fpalbtugel, feltner in bet fiiblidjen, too fie burd) bie Slmpullarieit erfe^t toerben; meift galten fie ftd^ am \u00a9oben ber \u00a9eto\u00e4ffer auf, too fie im \u00a9d)lamm unb an ben \u00a9tengeln nnb \u00a9l\u00e4ttern ber \u00a9eto\u00e4dffe beritmlrie^en. \u00a9ei toarmem \u00a9onnen\u00dfbeiit lomnten fte and) toobl au bie \u00a9berfl\u00e4dje, too fie gutoeileit, toie bie Simit\u00e4eit, am \u00a9gafferfpiegel mit abto\u00e2tt\u00e9 gelehrtem \u00a9eb\u00e4ufe binftiecben. \u00a9a\u00a7 \u00a9bier faun ftd) uid^t fotoeit au3 bent \u00a9eb\u00e4ufe bei'au3ftreden, al\u00f6 bie Simn\u00e4en, toobei ber auf ber \u00a9berfeite bes> gu\u00dfe\u00a7 augebeftete \u00a9edel toeggebobeit toirb unb mit beut $u\u00dfe bkteif bas? \u00a9elf\u00e4ufe gu liegen fommt, beffen SB\u00f6lbitug be\u00ea lebten Umgang^ bann barattf rubt. \u00a9knn fC ba\u00ea \u00a9bief ^ann tomber in ba\u00ea @eb\u00e4u3 gurtidgiebt, fo toirb bie \u00a9oble in ber \u00a9litte gufammettgebrocben nnb gufammeitgelegt toie ein \u00a9ucb\". \u00a9ie gr\u00f6\u00dfte nuferer einbeimifcbeit Sitten, bie tebeubig geb\u00e4renbe \u00a9umpfs f ebne de (Paludina vivipara) toirb bis? 1V2 god b0(b* 2lud> bei ibr foltert, toie bei ben anbereu Sitten, bie toeibltdjeit \u00a9template ettoa\u00f6 gr\u00f6\u00dfer at\u00f6 bie \u00a9M\u00e4nnchen fein, toobott man ficb feboeb in febent gegebenen f^alle bes?b\u00a9b feptoer \u00fcbetgeugeit farm, ba an ber \u00a9cpale \u00efeiu geuben ift, au3 toe\u00efdjem berborginge, ba\u00df ba3 \u00a9bik* auSgetoadjfeu. \u201e\u00a9eit gangen \u00a9outmer binbureb lann man ben \u00a9ier= fad ooU \u00a9mbrboiten nnb \u00a9ier in ben oerfcbiebenfteit (gnttoid\u00efung\u00eaperioben fiitben, ba bie \u00a9eburt ber \u00a9ad)fommenfd)aft nicht auf einmal, fonbern allemal oou nur fe einem jungen erfolgt, \u00a9er gut \u00a9eburt reife \u00a9mbrbo bk fcboit ein 3 Linien langet unb ebenfo breite\u00ea \u00a9ebau\u00ea oon Oier Umg\u00e4ngen, \u00a9er \u00a9edel ift febr b\u00fcun unb bk ft^ort oo\u00ef\u00eftommen bie concentrifdjeu \u00a9kd;s?tbums>; ringe, bie er burdb ba3 gleichm\u00e4\u00dfige S\u00dfacb\u00f6tbunt mit bem @el)\u00e4ufe erhalten bk.\"\nSlucb bie Heinere lebenbig geb\u00e4renbe \u00a9ttmpffdjnede (Paludina achatina),^ bk im \u00a9it)alter fcboit ootlft\u00e4nbig enttoidette guuge. \u00a9ie liebt mebr ba3 flie\u00dfeube SBaffer unb fommt in ber \u00a9Ibe, \u00a9pree, 9\u00a3fyetn, \u00a9onau oor. \u00a9Hr geben anftebenb eine ber \u00a9uerreiben au\u00ea ber \u00a9eibe; blatte in (tarier \u00a9ergr\u00f6\u00dferung. kleine Untere fd)iebe machen ficb bei beit aitberen Sitten bemerk lieb, tbeil\u00f6 in bergornt ber eingetuen g\u00e4bndiett unb ^l\u00e4ttd)eit, tbeitl in ber gegenfeiligen \u00a9tetlung.\n\u00a9ie britte ber in \u00a9Mitteleuropa genteinenen Sitten ift bie unreine \u00a9umpffd)itede (Paludina impura), fo genannt, toeil ibr an fiep burcbfdjeittenb glattes? unb gl\u00e4ngeitbe\u00f6, b^\u00d6^lblicpe^ \u00a9eb\u00e4uB meift mit einem, netep ber \u00a9efepaffenbeit be^ \u00a9kiffet\u00a9 toecbfelnben Ueberguge bebedt ift.\nSin fte fdjlie\u00dft fiep in \u00a9au tmb &ben3toeife Melania febr eng an, eine arteureicbe, befonbet\u00a9 tit ben \u00a9eto\u00e4ffern ber bei\u00dfen gone tebenbe \u00a9ippe, bereit febr oerfd)ieben gestaltetes? @eb\u00e4u3 meift mit einem glatten febtoargen Uebergug bebedt ift. Sind; bie $antntfcbnede (Valvata) ift eine folcpe u\u00e4cbfte \u00a9ertoanbte. \u00a9\u00ea ftnb Heine \u00a9epitecbeit, toetebe fa\u00dft nur in beit fit\u00dfett \u00a9etocifferu (Suropa\u00ea unb \u00a9orbamerifa\u00ea oorlomnten. \u00a9ie pflegen ihl\u2018c tammf\u00f6rmig gefieberten dienten toie eilten Keinen \u00c7eberbufd; \u00e0u\u00ea ber ^iemenb\u00f6ble bkau3 gn fledeit. \u00a9iite ber bkiftgfien ift\nYalvata piscinalis.\n\u00a9et beit nun folgenbett, mit gu beit ^kilitbinaceeit gereepneten \u00a9ippeu ift bas? \u00a9bik im ertoadjfeiteit gttftanbe bem ber oorigeit \u00a9attungeit \u00e4pnlidb, bie \u00a9nttoidluug ift aber baburd) complicirter, ba\u00df bie guttgen, gleid) beiten faft aller \u00a9eefipuedeu, mit gtoei gro\u00dfen betoimperteit \u00a9tuublappen oerfebeu ftnb, mit ^\u00fclfe toelcber fte bebenb fdbtoimmeit l\u00f6ituen. \u2014 \u00a9urd) \u00fcleinbeit unb gierlidjleit ift bie arteureiepe Rissoa au^gegeiebnet, bie meifteu mit tburutf\u00f6rmigeut \u00a9eb\u00e4ufe\nSafdjenberg unb \u00a9c^mibt, toirbel\u00efofc Spiere. (93veljm, SbierUbcn YI.)\t52\n3\u00e4^nc^en=\u00a3luerrei^e au\u00ea ber D\u00eeeiBep\u00efatte ber 2ld)ats@uinb\u00eef^^2(\u00efe.","page":817},{"file":"p0818.txt","language":"de","ocr_de":"818\n@ chneden. \u00c2atntn\u00efienter.\nmit eif\u00f6rmiger M\u00fcnbuug un\u00f6 eben folgern dornigen \u00aeedel. $Dal \u00ef^ier hat eine r\u00fcffelf\u00f6rmige aulgeranbete Schnauge unb hoppelt fo lange fabenf\u00f6rmige \u00c7n^Ier.\nSSemt matt Rissoa in bem treiteren (Sinne nimmt, mie bie Specia\u00efgoologeu bel heutigen \u00a3agel bie Santi\u00efie ber SUffoibett, fo ftnb baron, mit \u00a9infdjlu\u00df ber foffiten, ein haibel Saufenb Slrten betrieben. Eein SBuitber baper, menu bal Stubiitm biefer einen Sippe einen Smfdjer, mie Sdjmarg boit Mohrenftern in SBien, aulfdjlie\u00dflidj befdj\u00e4ftigt. SDerfelbe fpridjt fidj \u00fcber bal Sorfommen biefer Shtm'djen fo aul. \u201eShte Hauptnahrung befielt in (Seetang, me\u00dfhalb fie auch in ber Saminartem gone am ^\u00e4ufigfien getroffen merben. (Sie ftnb fliuf unb frei in ifren Seme; gungen, friedjen giemlicfj fdjnell, mobei ftd) bie $\u00fc|\u00efer abmedjfelnb nach r\u00fcd; m\u00e4rtl unb oorm\u00e4rtl bemegen. Sei einigen bat man bal Serm\u00f6gen beobachtet, in umgefehrter Stellung mit bem S\u00fc\u00dfe nad) oben an ber Sberfl\u00e2dje bei \u00a9eri^te \u00bbw\u00ab SBafferl ftch fortgubemegen unb nadj \u00a9rap\u2019l SeoMtungen beftfct Rissoa parva snStS\u00a9r\u00f6|e0Sunbaiersr \u00ee\u00fb\u00d4ftV \u00a9geufW, \u00fcbrige S\u00e4bett gu fpittnen, mit melden fte ftd) an Die Seegr\u00e4fer befeftigt, um ftdj gegen ben Slnbrattg ber bemegten S\u00f6affer gu fc^\u00fc^en unb guglcidj um ihren \u00a9taubort mit mehr (Sicherheit \u00f6er\u00e4nbern gu f\u00f6ttnen. Sie merbeit in allen 5\u00a3tefe ; Legionen gefunben, bil gu einer Sicfe bon 105 Sab en, both bie Mehrgaijl in ben oberen/'\n\u201e3bre Heimatb ftnb bie gem\u00e4\u00dfigten Climate, bod) merben fte eingefn auch in ben mei\u00dfen Meeren getroffen, unb nur bie verl\u00e4ngerten Sonnen, bie \u00a3Riffoinen, geh\u00f6ren aulfdjlie\u00dflich to\u00e4r; meren Meeren an, m\u00e4\u00dfrenb bie b\u00fcnnfchaligen ohne Munbmul\u00df mehr bem korben gitfommen. \u00a3)a\u00df bie eigentliche Heimath bon Rissoa (im engem Sinne) ber f\u00fcbltdje \u00a3|etl ber n\u00f6rdlichen gem\u00e4\u00dfigten gone ift, geigt ber Sormenrei<hth\u00abnt bei Mittetmeere!, in melcfem bie mei\u00dfelt, gr\u00f6\u00dften unb entmideltften Slrten vorfommen.\"\nS\u00dfahre ampljibiotifdje Shiere ftnb bie Litorina-Slrten. \u00aeal Shier hat eine furge runbe \u00a9chnauge unb lange fabenf\u00f6rmige S\u00fchler, metd)e bie Singen ebenfatll au\u00dfen am \u00a9runbe tragen. \u00a3)a! bidranbige, porceltanartige \u00a9e\u00efj\u00e2ul, ift im altgemeinen bon fugliger \u00a9eftalt. @1 fittb \u00fcber 100 Slrten aul alten Meeren betanut, meld)e bie mei\u00dfe Seit oberhalb bei SBafferfpiegell in jener Ufergoue gubringen, meldje nur bon ber Stutlj ober gar nur bon ben fpringenben SBetfen beim \u00a3odjmaffer erreicht mirb. gohn\u00dfon fagt: \u201eS)ie au ber britifchen $\u00fc\u00dfe gemeinen Litorina-Slvten fcheinen in ber Stjat folche Stellen borgugiehen, mo fte nur bon ^oc^noaffer bebedt merben t\u00f6nnen, unb ich habe Mpriaben gunge babon in Seihten einige Su\u00df hod) \u00fcber bem h\u00f6dh\u00dfeu Sluthftanbe gefeheu. \u00a9ieichmoljl ftnb ihre Slthmunglorgane, mie immer, nur dienten, unb el fchetnt nicht leicht, herbei ftd) nicht an bie Unmahrfdjeinlichfett ber Santa rFfdjen Hhpotljefe gu erinnern unb gu fragen, marurn biefe \u00e4Bei<hthiere, fo begierig nad) Suft, both m\u00e4hrenb ihrel Aufenthalte! in berfelben noch feine Sungen, mie bie Sd)nirfelfchneden befommen unb ftch gang aufl Sanb begeben ijaben; marurn ihre Skalen noch nid^t leichter gemorben, um ihnen mehr Sehenbigfeit ber Semegttng gu ge\u00dfatten, marurn ihre am \u00a9runbe ber %ntytv gelegenen Singen ftd) noch nicht gu gr\u00f6\u00dferer erhoben haben, bamit fte bie Sanbfchaft \u00fcberfehen unb bereit \u00a9efahren \u00bberoteiben f\u00f6ttnen\". Samarf, gegen melden ber tronifdje Singriff bei \u00a9ngl\u00e4nber! ftd) rid)tet, ift ber Urheber ber Ummanblungllehre, meld)e buvch \u00aearm in ermeitert unb miffenfd;aftlid; begr\u00fcnbet m\u00fcrbe. So mohlfeil, mie goljn\u00dfon, fann man fleh aber jefct nicht mit Samarf ab\u00dfnben. \u00a9efept, SChtere, meld)e bttreh fernen SBaffer athmeu, f\u00fcllen ftch im Saufe ber Seiten gu Suftathmeru ummanbeln, fo fann bie\u00df auf gmei S\u00f6egen gefchehen. \u00aeer einfachere Sa\u00ab, ber hier oorliegt unb ber auch bei ben Sanbfrabben, ben Affeln unb anbereu \u00c4rebfeu in aulgegetch* ueter Steife bermirflidjt ift, mitb barin befehlt, ba\u00df bie ehemaligen Slthmuuglorgane ihre ftorm nicht \u00e4nbern, fonbern ba\u00df ihre \u00a9ber\u00df\u00e4dje eine nicht n\u00e4her gu befchreibenbe attbere Sefd)affenheit befommt, mobttreh bal ehemalige SBafferathmuitglorgan ber Serut nach Stieme bleibt, itt ber","page":818},{"file":"p0819.txt","language":"de","ocr_de":"\u00c9Riffoa. Ufer*, ^erfpectio*, SSJ\u00ce\u00fc^enfi^nec\u00efe.\n819\n\u00a3t)at aber Sterne unb Suttge jugteicb cher aulfcbtie\u00dftid) Sunge geworben tfh \u00a9ift tut anbern Faite, ber riet febmieriger ijt, gefeilt M Sur ^^tjfiologtfdfjert ^tnjjaffung aitd^ eine morpfo\u00eftogif'dje, b. b* and) bie \u00a9ejtatt unb ben gr\u00f6beren, in bie ttugeu fa\u00ef\u00efenbett 33au betreffenbe. lieb erbauet aber barf man fid) in ber Barnard ; Oatminfcben Sinfdjauurtg nid)t burd) biejcnigeit Ouerfragen beirren taffen, iretebe fid) auf Oiitge belieben, metdje man rorl\u00e4ttfig mittetjt jener Mitnahme nid)t erft\u00e4ren tann, foubent man mn\u00a7 ftd) an bte SEbatfadjen batten, metsbe baburd) auf ihren \u00a9runb unb 3ufammettt)ang gur\u00fcdgef\u00fcbrt Serben. Oie Uferfdjnetfen fbredjett atfo, ma\u00e9 bie Etbmung unb bereit Organe betrifft, gerabe f\u00fcr bie au\u00dfevorbentlicbe Slnbaffung\u00eaf\u00e2bigMt berfelben. 2tuf bie Frage aber, martmt bie Oitorinen nid)t and) teinter geworben unb ihre 2lugeit nid)t atlm\u00e4tig auf bie Spirit ber $\u00fcb\u00efer geftiegen, antmorteu mir gan^ ruhig, ba\u00df mir ba\u00bb uid)t miffen, ba\u00df mir aber in biefem tRtcbtgefcbebenfetu buvcbau\u00e9 feinen erbeblichen \u00a9inmanb gegen bie ttrnmanb\u00efung\u00e9; unb Slbftammung\u00eabbprtbefen erbtiden.\n2\u00f6ie oben gejagt, batten fid) atfo bie Sitorinen ioenig unterbatb, oft fogar oberbatb ber Ftutbmarfe auf, mo fte bei tangerem Slu\u00e9b\u00efetbeit be\u00e9 38affer\u00e9 in mehr ober miitber gro\u00dfe Itntb\u00e4tigfeit unb S<blaffud)t rerfa\u00eften. \u00a9\u00e9 fdjeiut fogar, a\u00ef\u00ea ob einzelne Strten fid) oberbatb ber SBafferb\u00f6be in einen 2Binterfcbtaf begeben f\u00f6itutem SBentgften\u00e9 eqcibtt \u00a9rat), ba\u00df biete Fnbmibuen ber Litorina petraea unb einige einer anberen fe an ber eitgtifdjen Stifte in biefem gujtanbe Sttbringen, \u00a9r faitb fte einige Fu\u00df \u00fcber bem Sereidje ber b\u00f6d)jteu jperbftge^etteu an ben getfeu befejtigt. Oer Fu\u00df mar g\u00e4n^tid) ^ur\u00fcdgejogett; ein h\u00e4utiger 9^anb f\u00fcllte beit gmifebenraunt gmifdjeit bem $et\u00bb unb ber \u00e4u\u00dferen Sip^e ber Ocbate au\u00ea, bie Kiemen maren bto\u00e9 feucht unb ber- ^ienteitfad roit jener anfebnticheit \u00e4Rettge SBaffer\u00e9 eutteert, metdje bei f\u00f6talen Obiereit bief er 3lrt bartu rorbanben ijt, bie mit au\u00eagebreitetem Fu\u00dfe am Reifen h\u00e4ngen. \u00a9rat) beobachtete bie Obiere in biefem \u00a9rftarrung^ujtanbe \u00fcber eine 2Bod)e. 3n Seetoaffer gelegt, gemanuen fte in einigen SD\u00fcuuteit ihre rotte Ob\u00e4tigteit mieber.\nOie \u00a9ier nuferer Sitorinen beftebeit au\u00e9 ber Keinen Ootterfuget unb einer betr\u00e4d)ttid)en 2Raffe \u00a9imei\u00df, beffett \u00e4u\u00dfere Schicht einer Strt ron \u00a9ifd)ale erjtarrt. \u00a9in Raufen foteher \u00a9ter mirb ron einer etmei\u00dfavttgen gattertigen SSRaffe gitfammein gehalten unb an Oaitg ober Reifen augeftebt Oie jungen erreid)en f<hon int \u00a9i eine meit bor* gefebrittene \u00a9ntmidluiig.\n\u00a9ine in ben Sammlungen febr beliebte \u00a9onebbtie ift bie $erfpectirf d)nede (Solarium), bereu \u00efreifetf\u00f4rmige\u00ea \u00a9eb\u00e2u\u00e9 mit einem fo tiefen \u00dcRabet rerfet)en ift, ba\u00df man alle SBiitbuitgeit fiebt. Obgteid) einige 20 Slrteu in ben tvojnfcben SReeven bovfommett, ift meber \u00fcber ihren S3au nod) bie Sebeit\u00e9meife etma\u00bb \u00a9eit\u00fcgeitbe\u00e9 befaunt\nS\u00eeaici) ber ttferfcEjnec\u00efe (Litorina littorea).\nMehrere \u00a9attuugen haben roit ber \u00a9eftatt ibre\u00e9 napff\u00f6rmigeit \u00a9eb\u00e2ufe\u00e9 beit Familiennamen ber 9Rubenfd)itedeit (Capulidae) erbatteu, Oie SR\u00fcnbung ijt febr meit, ganjranbig unb uitgebedett, bie Spi^e oft burd) eilte flehte batbe ober gange SBiitbuitg uitfbmmetrifd). Slut befaunteften ijt bie Ungarifehe \u00dcR\u00fcbe (Gapulus hungaricus) au\u00e9 bem SRittetmeer unb ber sJtorbfee. 3Ran fleht im \u00a9ruitbe be\u00e9 \u00a9ebaufe\u00e9, mie bei faft alten fo geftatteteu Scbneden, eine bufeifenf\u00f6rmige Figur, bie 3tufabftette J)e\u00e9 febr entmidetteu Scbateumu\u00e9fet\u00e9, \u00a9offe tbeilt mit, ba\u00a7 er biefe \u201eFreibeit\u00e9tappe\" (Gap of Liberty), eine ber feltnereit Scbneden ber n\u00f6rbtid) gem\u00e4\u00dfigten\nb2*","page":819},{"file":"p0820.txt","language":"de","ocr_de":"820\n\u00a9cpneden. ^atnmfietner.\nSEeere am p\u00e4ufigjten bon Ekpmootp itttb Seitbp aug einer Siefe oon 30 big 50 gaben erhalten babe. \u201eSag lebenbe Spier'S jagt er, \u201eift feinet p\u00fcbfcp gemalten \u00a3aufeg nicpt unmertp. \u00a9eine garbe ift gem\u00f6pnlid) blaffgelb, ber Etantel rofenfarbtg mit fcp\u00f6iter orangefarbenen granfe. Ser bide $opf tr\u00e4gt gmei ffiipler mit ben Eugen an bereit \u00a9ruttbe. 3cp hielt ein \u00a9remplar eine betr\u00e4cptlidje 3eit piuburep im Equarium, meine Itenntnifj oom Spiere tourbe feboep nur in febr befdj eibenem Blaffe oermeprt. \u00a9g blieb faft bie gange \u00dfeit auf ber ^ammmufcpel fipeit, mit melcper eg gefuubeu mar, unb r'\u00fcdte nur getegentlidb ein \u00f4paar breit nad) einer ober ber anberen \u00a9eite, gaft immer mar ber gefranfte Eanb ber \u00a9cpale fo eng auf bie Unterlage gebriidt, ba\u00a7 man burepaug nicpt gum Spiere Qelattgen tonnte. Bur bann unb mann l\u00fcftete eg etmag ben Banb unb oerg\u00f6nute bem Beobachter einen m\u00f6glidjft engen Blid auf ben fallen gu\u00a7./; Bermanbt ift Calyptraea, eine berjenigen Sippen, bereit \u00a9dfale inmenbig burd) ein eigentp\u00fcmlicpeg Blatt getpeilt ift. \u00f6pier h\u00e4ngt oom \u00a9em\u00f6lbe beg erhabenen centralen SBirbelg innen ein Faltblatt in \u00a9eftalt einer ber S\u00e4nge nach in ber B\u00fctte -burepgefepnittenen Sitte herab unb ift an ber rechten \u00a9eite feftgemachfen. Euch baburch ift bie \u00a9attung beinerfengmertp, ba\u00a7 bag Spier mit ber \u00a9ohle beg gu^e\u00ea auf bem frembeu K\u00f6rper, auf meinem eg aiiffi^t (mie auep einige Capulus-Erten) eine faltige glatte abfonbert. (Entgegen ben meiften EBeicptpieren, melcpe fiep um bie gelegten \u00a9ier nicht mehr flimmern, ftnbeit mir bei Calyptraea eine Brutpflege, melche an bie \u00a9orgfalt erinnert, mit meldjer bie B\u00fcffelegel fiep ihrer jungen annehmen. Sie Calyptraea fcheint bueps ft\u00e4blich auf ihren \u00a9ierit gu ftpen unb gu br\u00fcten, mie oor laugen Sapren fchon Eiilite = \u00a9bmarbg an mittelmeerifchen Erten beobachtete. Sie Blutter orbnet bie \u00a9ier unter ihren Bauch unb bemahvt fie gmifcpeit bem gu\u00a7e unb bem frembeu K\u00f6rper, auf meinem fte ruht, fo ba\u00a7 ihre \u00a9chale nicht allein fte felbft, foubern auch ihre Bacpf\u00f6mmlinge bebedt unb befdj\u00fcpt. Sie jungen \u00a9alpp= treen entmideln ftch unter biefern m\u00fctterlichen Sacpe, meldjtg fte nicpt oertaffen, big fie \u00a9t\u00e4rte genug paben, um fid) felbft an ben \u00a9tein gu befeftigeit, unb big ihre eigne \u00a9cpale hart genug ift, um ihnen \u00a9cpup gu gem\u00e4|ren. Sie (gier ftnb gu feepg big gm\u00f6lf an ber 3ahi iJt hantige ediptifepe uttb abgeplattete $apfeln eingefcploffeit, melcpe ^apfelit \u00f6erfepiebeuer \u00a9eftalt man befoit; berg bei ben ffeifcpfreffeubeu \u00a9cpneden trifft, \u00a9eepg big gepn $apfeln macpen einen \u00a9ap aug unb ftnb burd) einen \u00a9tiel fo mit eiitanber oerbitnbeit, bafj fie einer Ert geberbufd) gleichen.\nSen Biittelpun\u00eft einer anbereit Familie bilbet bie artenreiche \u00a9ippe Natica. 3>pr \u00a9ep\u00e4ug ift fugelig ober eif\u00f6rmig, mit palbtreigf\u00f6rmiger El\u00fcnbuitg; bie Eufjenlippe fcpiteibenb, ittttett glatt, bie ^nnenlippe fcpmielig. Saji bag Spier heim Eugftredeit beg $u\u00a3eg benfelben burd) Eufnapme ooit SEBaffer gu unoerp\u00e4ltnifm\u00e4f\u00fcger \u00a9r\u00f6\u00a7e anfcpmellen faun, haben mir fepon oben erm\u00e4pnt. \u00a9ie bebienen fiep beffelbeit, um fiep in ben \u00a9anb einguboprett, battit aber and), um bantit ipre Beute gang gu bebedeit, \u00a9g ftnb n\u00e4mlicp gleifcpfreffer, melcpe befonberg anbere \u00a9d)necfett angepeu unb mit \u00a7\u00fclfe ber Beibeplatte ipre \u00a9cpalett oedfommen freigrunb burepbopreu. Eucp fagt ein englifeper 3oolog, ba\u00a7 fie fid) oorguggmeife bei ber Bertilgung tobter gifepe unb anberer, oou ben teilen aug Ufer gefp\u00fclter Spiere beteiligen, \u00a9ie gep\u00f6ren alfo unter biejenigen, uid)t gaptreiepen \u00a9djtteden, melcpe man megen beg Blaitgelg eineg $aitalg ober Eugfd)ititteg an ber Bl\u00fcnbuitg eper f\u00fcr Bftangenfreffer gu palten p\u00e4tte. \u00a9epr inerfm\u00fcrbig ftnb ipre \u00a9ierflumpen, melcpe man lange 3eit f\u00fcr eine \u00a9attuug polypenartiger Spiere gepalten, \u00a9inen folgen Stumpen ober \u00a9ierueft befd)reibt \u00a9oulb. ,,\u00a9g ift eine in breiter \u00a9dfatenform gufammen gefittete \u00a9anbmaffe, am Boben offen unb an einer \u00a9eite unterbrochen. 3pre Side ift mie bie einer Orangenfcpate, leicpt gu biegen, opite gu bred)eu, menu fte feuept ift, Bor bag Sicpt gepalten, feyeint fte ood fleitter 3edeit in B\u00dfecpfelreipeu. 3ebe biefer Setten enth\u00e4lt ein gallertartigeg \u00a9t mit einem gelben tat, meld)eg bie \u00a9mbrpofcpale ift. Elan finbet fte in ber Btitte beg \u00a9ommerg h\u00e4ufig au feber fanbigen gl\u00e4epe, rno ftd) eine Natiea-Ert aufp\u00e4lt. \u00dciebeit beit oieleu \u2014 gegen 200 feebemopueubeit Erten ift","page":820},{"file":"p0821.txt","language":"de","ocr_de":"\u00e4ft\u00fchenfchnede. S\u00eeattca. S\u00f6ttrmfc^necfe.\n821\neine, Natica helicoides, gttgleich aI8 \u00a9ee; unb \u00a9\u00fcgtrafferbetrohner be\u00efannt geirorben. Buerft im Innern bon ffteufpanien entbedt, ift fte bann an ber ^eruanifchen $\u00fcfte in einer %iefe b\u00e7n 30 gaben gefuitbeit.\"\n2Ber ftch an felftger SD^eere\u00ea\u00ef\u00e0xfte mit bem \u00a9infammein bon 5\u00dfftaugen unb gieren befdj\u00e4ftigt unb um ungenirt gu fein, ftd^ ber gupefleibung eutlebigt ^at, trirb nicht feiten burdj blutige giife ftd) feine Siebente erlaufen muffen.\n\u00a93 giebt, trie ich g. S3, am flauen gelfen; geftabe ber prrlicbeu Slutjpe bon (SI \u00a9anon auf \u00a9orfit erfuhr, unb trie Sa; cage;\u00a9uthicr3 bon einer SSucp be\u00a7 br\u00e4d)tigen Jpafen\u00ea bon SJtapn erg\u00e4plt, e\u00bb giebt \u00a9teilen, treibe bid)t mit mehr ober treniger unregelm\u00e4\u00dfigen ^alfr\u00f6hrett bon gro\u00dfer geftigfeit unb mit fo fdjarfer SMnbuug bebedt finb, ba\u00df nur ber leb; hafte \u00a9ifer gur SBiffenfchaft bie t\u00dfeiit \u00fcberm inb en\tauf bief er, trie auB\n\u00a9ornett unb SJteffern gufammmeitgefehten Unterlage nach t\u00dfftangen unb \u00a9etper 31t fur\u00eejen. SBtr haben e3 nidjt, mie ber erfte Slnblid glauben machen l\u00f6nnte, mit einem d\u00f6urme au3 ber gamilie ber \u00a9erpelit gu ttjun, fonbern mit ber 2Burmfd)ited e (Yermetus) unb ihren \u00a9eh\u00e4ufeit, einem ber SBeicphiere, bereit frembartige abtreidjenbe \u00a9eftalt fte fdjeiitbar treit bon ihren n\u00e4d)fteit SSertranbteu entfernt, tr\u00e4hrenb bie B^rglieberung be3 ertragenen \u00a9pooe\u00ea, bor adern aber ber \u00a9ang ber \u00a9ntmidluug un\u00ea \u00fcber bie irahre Statur biefer abfdjtreifenbeit gormeit Sluffdjlu\u00df geben.\n\u00a9\u00ea m\u00fcrbe ferner fein, ans ben leeren \u00a9djaalett, welche bei ben nteiften Wirten (g. S3. Yermetus gigas unb triqaeter) mei\u00df, bei einer ebenfalls im SRittelmeere h\u00e4ufigen SIrt (Yermetus subcaneellatus) fcpmarg finb, auf bie Xhiertlaffe gu fcpie\u00dfeit. B^ai'/ ^er immer ber fteinigeit Unterlage augetrachfeue SInfangltheil ift regelm\u00e4\u00dfig fpiralig getrunben, gleich einer \u00a9pmmfchnede. dtad) einer getriffen Slnjah\u00ef bon Umg\u00e4ngen aber trirb bie fidf ertreiternbe diohre unregelm\u00e4\u00dfig, unb ba eB nun auch berfdjiebene SIrten bon dt\u00f6hrenm\u00fcrment ber \u00a9ippe Serpula gibt, beren ^adtrohuungen gang \u00e4hnlich getrunben finb, fo ift febeitfad\u00ea bie blo\u00dfe \u00a9chale ein fehr tr\u00fcgerifcher d\u00f6egmeifer. SRan fommt aber halb \u00fcber ba3 S^^ier x\\\\B fReine, trenn man bie \u00a9ebutb haP in unbequemer Sage am \u00a9tranbe gu marten, bt\u00e9 e3 ben \u00aeopf herborftredt, trenn man e\u00ea nidjt borgiep, mit bem \u00a9pipammer, trelcher bei goo\u00efogifd;en Slu\u00eapgeit nie fehlen barf, einige \u00a9hi^'e mit einem \u00a9t\u00fcd ihrer Unterlage abgufpreitgen, um fte in einem gr\u00f6\u00dferen \u00a9ef\u00e4\u00dfe nach $aufe gu tragen unb bort mit \u00dcRu\u00dfe ihre fehr eiufadjeit Sebenl\u00e4u\u00dferungeit gu beobachten. \u00a9ie d\u00f6urmfchnede \u00efaitu ftd) tief in ihre fR\u00f6pre gur\u00fcdgiehen. dRadft fte Slnftalt, ftch umgufeheit, fo tommt \u00fcber ber \u00a9chalen\u00f6ffuuug guerft eine 2Irt bon \u00a9t\u00f6pfel gum SSorfcpeiit, auf beffen oberer abgerunbeter unb glatter gl\u00e4dje ftd) eine Heine hornige glatte beftnbet. \u00a9erabe fo fiep ber gu\u00df uttb ber \u00a9edel bei manchen anberen \u00a9eefdpteden im Buftanbe ber gr\u00f6\u00dften Bufammengiehuitg au\u00a3. Bn unfereut gade beh\u00e4lt ber gu\u00a7 aber biefe \u00a9top>eI;gorm aud; nad) bem ^erborftreden bei. Sind) ein Heiner \u00a9inpnitt gtrifd)en gugtrurgel unb ^\u00f6rfter ift fo, trie bei beit unten gu befchreibeitben ^urfntr; unb ^reifelfchnedcn borhanben. diutt folgt ein fehr pumper, burch bie ftarle \u00a9nttridlung ber \u00a9chlingirertgeuge\n\u00a9eto\u00f6^ittt^e SBurmf^ttede (Yermetus lumbricalis).","page":821},{"file":"p0822.txt","language":"de","ocr_de":"822\n\u00a9cpnede. fammfiemer.\naufgetrieBeuer $opf, toe\u00efdjer burd) ben Veftp bon gtoei ff\u00fcplp\u00f6rnern unb beit am \u00a9rttttbe ber; felben ftepenben 2lugen bie Legitimation ber \u00a9cpnede \u00f6oHenbei Sie Beiben Borberen fabelt;\nf\u00f6rmigen Organe fmb feine $\u00fcpler, fonbertt Blofe Verl\u00e4ngerungen ber Lippe. Oer $opf l\u00e4fjt fiep um fo genauer Betrachten, al\u00ea ba3 Spier, mutpiger a\u00ef\u00ea alle \u00fcBrigett \u00a9cpneden, Beim Veriipreu ftdj nicpt fdpleitnig in fein @ep\u00e4u;\u00a7 gur\u00fcdgiept, fonbertt fo; toop\u00ef, toie La\u00e7age ; Outpier\u00ea mit; tpeilt, Bon toeicpen, Borgepalteuen \u00a9egenft\u00e4uben \u00a9tiide aBBeift, al3 and) pariere mit bem SDtuube umfaft unb mit einer getoiffen \u00a9etoalt gurndp\u00e4lt. 3>cp mu\u00a7 gteid) pier Bemerfen, ba\u00a7 \u00fcBer bie Sftaprung ber Venneten nicpt\u00ea Befannt ift; p\u00f6dpft ioaprfipeins lidj ftub fie \u00c7leifcpfreffer, beiten bie an ipneit petutnfriecpeitbeit Spiere \u00c4reBScpen Beftuben ft cp immer in iprer\nYemenis triqueter. @ct|ale aufgefdjlagett. 3tt berfeXBe\u00ab Qri\u00efapfelit.\n\u00a9paltet man\num Opfer trerben, gaplreidje VSiirmer unb nad)fteu sJtdpe,\n^opf unb f\u00f6nneu gang Bon bem fadf\u00f6rmigen SJlautel eingep\u00fcUt toerben. benfelBeit, fo fommt auf ber linfeit \u00a9eite bie geftredte fammf\u00f6rmige diente gum Vorfcpein. Unfere LlBBilbung geigt ba\u00eb Spier gtoaf au\u00a7 ben SBinbungeit ber \u00a9cpale perau\u00eagenommen, aBer mit berfelben nod) bnrcp ben Befannteu \u00a9dpaleumu\u00eafel in VerBinbung, unb fo leprt tui\u00a7 bettit bie einfacpfte ilnterfud)ung, toie ber fd)einBare SBurm in feber Vegiepung eine \u00a9dpnede, unb gtoar ein Hammftenter ift. Vergleidpt man bie Slu\u00eabepttung be\u00ea bie \u00a9efd)led)t\u00bborgaue unb bie Leber entpattenben ^interleiBe\u00ea mit bemfelBeit Slbfdjuitte anberer \u00a9d)iiedeit mit langem \u00a9etoinbe, fo ift ber Uitterfd)ieb ein gang utierpeBlnper.\n\u00a9dion toieberpolt pat uu\u00ea bie \u00a9ntioidlungS; unb Vertoanbluitg\u00ebgefcpicpte ber nieberen Spiere, mit toeicpen biefer Vattb ft dp Befdj\u00e4ftigt, ba\u00f6 ^ntereffe erfepett m\u00fcffeit, n?el<pe8 Bei fo Bielen p\u00f6perett\nSpieren bie mandjfaltigeu LeBeit\u00eage\u00efoopnpeiteu unb L>itftinfte ertoedeit. Stameutlicp paBen mir gefepen, tote bie feft; ftpenbett Spiere oft gang erftaunlidje gormumtoanblungeit burcpmacpen, im Verlaufe me Id) er fte mepr unb mepr uuerfeitnBar toerben unb llrfprung unb Verioanbtfcpaft Berleugneit. OBtoopl Yermetus fo Joeit nidpt gept, Bietet feine gortpflangung unb \u00a9nttoidlung bod) be\u00ea ^utereffanteu genug. 2113 adpter \u00c4am.mfiemer tft and) biefe \u00a9attung getrennten \u00a9efdpledpte\u00ea\u00bb Oa eine unmittelBare 2lnu\u00e4peruttg ber @efd)led)ter nur burd) einen reinen gufaU ber 2ln; jtebelung neBett; unb aufeittanber perBeigef\u00fcprt toerben f\u00f6itute, fo ftiibet eine Vegattuug nicpt ftatt, fonbent bie Vefrudptung ift bem 3ufall unb ber Vermittlung burd) ba\u00bb SBaffer \u00fcBerlaffeit. Oer 2lu3britd 3llfetBt pafft eigeut;\nSar\u00f6e te\u00ea Yermetus triqneter.\t, \u201e\t,\t.\t,\t,~\u201e,Y\t. , .\nltd) tu btefent unb beit met]teit apnltcEjen fallen uidpf. n\u00e4mlid) in ben \u00a9ommermoitateit (Bielletdjt and) int \u00a9inter) \u00fcberall, too 2lnftebelungeu Bon Vernieten fmb, mu\u00a7 ba3\nSDRau finbet gur Beftimmteu 3>apre3geit, bie \u00a9eiBdpeit mit \u00a9ierlegett Befdp\u00e4ftigt;","page":822},{"file":"p0823.txt","language":"de","ocr_de":"Surmfcpnecfe. Sdplangenfcpnec\u00efe. Spurmfcpnec\u00eee.\n823\nnmgebenbe Staffer EMionen unb aber Millionen befrucptenber Samenelemente enthalten uub muffen niete bevfe\u00efben nidpt fomopl guf\u00e4Utg fonbent mit pofttiHer Sidperpeit in bie Et\u00f6pren ber S\u00dfeibcpen ger\u00e4tsen, Oie frei lebenben SSuedfen pflegen ipre (Ster nic^t bem Treiben ber SSeEen gu \u00fcbertaffen, fonbent fte in befiimmter 2Beife irgeitbmo angupeften. Oa! $ermetu!;2Beibdpeit pat bie 2Bapt, entmeber bal erftere gu tpun, ober fte, ba ipuen bie freie S3emeguttg nidEjt geftattet ift, bei ftdp gu p\u00fcten. Oa! teuere gefcpiept. (53 bilbet eine ERei^e btafenf\u00f6rmiger SSep\u00e4lter\n\u2014\tmau nergleidpe nufere \u00bb\u00dcbung \u2014, meltpe im \u00a9ep\u00e4ufe auf furzen (Stielen befefiigt ftnb uub je gepit bi! brei\u00dfig (gier enthalten. Oer erfte biefer (Socon! mirb am n\u00e4cpften bei ber SMnbung abgefept; er ift ber gr\u00f6\u00dfte, iitbem ber Umfang mit bem 2\u00f6ctd)3t\u00a7unt ber \u00a9mbr\u00e7onett junimutt Obfdpon bie 2lufeinaitb erfolge ber Organe in iprer (Sntmidtlung im (Si bei ben Herfcpiebenen \u00bbPeilungen ber Sdpitedfen nidpt gang \u00fcbereinftimmt, fo pflegen bodp ber $u\u00df unb bal fogenannte Segel am fr\u00fcpefteit gu erfdpeinett, audp ber EJtantet unb bie Sdpale. Oa! gefdpiept audp beim Yermetus, au! beffeit (Sntmidtlung mir leiber nur einen fp\u00e4teren 3uf^an^ P<*ben abbilben tonnen, ber uni ba! Segel in roller (Sntmicflung geigt. Oa! Segel befielt au! einem $\u00dfaar palb; treilf\u00f6rmiger Sappen gu betbeit Seiten bel SJhmbel, bereit \u00fctanb mit langen SBimpern befept ift. Sdpoit im (Si finb biefe tp\u00e4tig, unb ber ernannte SBcobaSter fiept bal Opier in ber (Sipfftgfeit in fpiraliger 33emegung. Oer $tt\u00df be! jungen Yermetus ift beim SSerlaffeit be! (Sie! fo mopt aulgebilbet, mie man e! nur non einer Scpnecfe Hertangen tann. Oie mistigeren Organe, meldpe man fonft itecp am (Stnbrpo fiept, finb \u00c7\u00fcp\u00efer, Slugen, \u00dcJtantel, Speifer\u00f6pre, im \u00dcJtittelf\u00f6rper ber \u00dcJtagen uub pinten bie Mer. 2Ba! un! aber au\u00dfer bem Segel am meifien auff\u00e4Ut, ift bie gietiidpe redpt! gemunbene Schale, melcpe uitfer Opierdpeit am beften all eine mapre Scpnecfe dparafferiftrt.\nSo aulgeftattet Herl\u00e4\u00dft ber junge Yermetus (5i uub (Socon uub fcpmintmt, gleitp allen See; fcpnecfett, mit ^\u00fclfe ber Segellappett frei im SJteere. Scpon ift er mit bem Scpalentnulfel Herfepen, Hermag audp mit gro\u00dfer Mdptigfeit bie Segel eingitgtepeit uub fammt ben \u00fcbrigen SBeicptpeilen gang im \u00a9epauf\u00e9 gu Herbergen. Seine SSermanblung unb bie \u00cfBeiterbilbung ber Sdpale ftnb gmar nicpt bireft beobadptet; e! liegt aber flar nor, mal mit ipm Horgepett mu\u00df, um feine beftnitioe \u00a9eftalt gu erreichen. \u00a9I ift nitpt uttmaprfdpeinltdp, ba\u00df bie flehten, f\u00fcr bal 2luge punftf\u00f6rmigeit Opierdpett nodp eine \u00dfeit lang frei mit JSp\u00fclfe bei $ufje! friedpen, nadpbem bal Segel feine S\u00f6impern nerloreit pat, Herf\u00fcmmert unb eingegattgen ift, unb ba\u00df m\u00e4preitb biefer itocp freien ^periobe nodp einige Umg\u00e4nge bei \u00a9ep\u00e4ufel madpfen. S^enfattl mirb biefer \u00dfuftcntb nicpt lauge m\u00e4prett. 2tucp ber $u\u00df giept ftdp gufatnmen, m\u00e4preitb bie Sdpale auf unbefannte SBeife ftdp au beit f\u00c7elfeit anpeftet unb anfittet, unb bal SBadpItpum gefdpiept Hott nun au Horgugimeife itt bie S?\u00e4itge.\n3n a\u00fcen m\u00e4nneren EReereit fSeilten Yermetus - Slrten gu leben, melcpe jebodp Hon beit \u00dcJtufdpelfammlent bil jept fepr Hentadpl\u00e4fftgt finb. \u00a9iite im \u00dcJtittelmeere Hertretene, Hermanbte \u00a9attung ift bie Sdptaitgcnfcpiucfe (Siliquaria), bereu unregelm\u00e4\u00dfig gemunbene! \u00a9ep\u00e4ul auf ber redpten Seite gefpalteit ift, cittfpredpenb einem Sdplip im SJtantel. Sie madpfen nicpt au Steinen fefi, fonbent ftecfeit in Sdpm\u00e4utmett unb iit ben Seetorf genannten ^olppett, Oie mittel; meerifSe 2lft ift Siliquaria anguina.\nOie Spftematifer madpen aul beit genannten \u00a9attuitgen eutmeber eine befonbere Familie (Yermetacea) ober bringen fte mit ben \u00a3purutfdpitecfeit (Turritellacea) unter einen d^ut. Oeit Stamm berfelbeit bilbet Turritella. Oal \u00a9ep\u00e4ul ift tpurmf\u00f6rmig unb be\u00dfept au! gaplreicpen\n\u2014\tbi! bret\u00dfig \u2014 nteift mit Ouerrippen Herfepeneit 28inbuitgen; auS ber pornartige fpiraff\u00f6rmige Oecfef getgt gaplreidpe SGBinbungen, Oa! Opier pat ben \u00aeopf in eilte lange, platte, aulgeraubete Sdpttauge Herl\u00e4itgert. Oer SDtantelraub ift gefranft unb au\u00dferbem liegt quer \u00fcber bem \u00fctadten eine gefranfte ^autfalte. 2Jtan feunt etma 40 2lrteu au! allen \u00dcReerert, bie gaplreidpfien uub gr\u00f6\u00dften au! ber pei\u00dfeit \u00dfone. Oie Opiere ftnb \u00c7leifdpfreffer, aber tr\u00e4ge unb treten feiten au! bem \u00a9ep\u00e4ufe perattl,","page":823},{"file":"p0824.txt","language":"de","ocr_de":"824\n\u00a9cpnedett. $amntfiemer.\nSDer Aepn\u00eficpfeit be! \u00a9ep\u00e2ufe! Wegen tonnen wito an liefet' \u00a9tede Cerithium auff\u00fcpreit, ein fe^r artenreiche^ \u00a9efptecpt, We\u00efdje\u00e9 in ber Sorwe\u00eft nod) ft\u00e4rfer al! fefet vertreten irai*. \u00a9ine mefentitle AbWeicpung be! \u00a9ep\u00e4ufe! beftept in bent furzen abgeftupten, ober l\u00e4ngeren, ^ur\u00fcd; gefr\u00fcmmten \u00c4anal airber TOnbuttg. \u00a9! ftnb fftansenfreffer, bie nteifi int dfteere, aber and) in ben Saguneit, int Srafwaffer unb'an ben glufjm\u00fcnbungen jtdh aufpalten. \u00a9einige Abweisungen in ber Silbuttg ber Aeibeptatte ber Srafwaffer=Arten beuten an, baff aucp Abweisungen in ber 3Rapruug3s tutb Seben!Weife ftattfinben. Sotp fehlen bar\u00fcber bie Seobadjtungen. Seit \u00a9eritpien tfl wieber bie \u00a9attung Litiopa nape toerWanbt. Obwohl fie, Wie Srofdjet lagt, riel Don per dJterfw\u00fcrbigfeit verloren, feit man Weif, bag and) anbere \u00a9cpneden g\u00e4ben bilben, um fid) fefi-jupefteit, beftpt fte bodj biefe \u00a9pinnfraft in fo au^e\u00fcpnetem \u00a9rabe, bag Wir gopnfton! toon ben Seobad)tern entlehnte Sefdjreibung mittpeilen Wollen. \u201e\u00a93 ift eine fe^r Heine \u00a9cpnede, gWtfSen \u00a9eetang geboren, wo fie beftimmt ift, ipr gan^e! Seben pinpbringen. Ser g\u00bb\u00a7 ift toon gew\u00f6pnlidjer Sefdjaffenpeit, bodp fd)tnal ttnb \u00efur\u00e7, ttnb ba! Spier w\u00fcrbe mithin, opne anbereit jpalt, leidet toon feinem \u00a9ipe abgefdjwemmt Werben tonnen, Socp ift gegen biefen Vorfall toorgefepen. Senn einer \u00a9pinne gieid) fpinnt e! einen gaben au3 einer fiebrigen, toom gnge au!fd)Wipenbeit gt\u00fcffigfeit, um feinen g ad in bie Siefe aufgupalten ttnb fid) bie\u00abdR\u00f6glid)feit gtt fidjcnt, wieber auf feinen toorigeit ^$lap jur\u00fcd^utepren. gft aber ber gaben abgeriffen, ober pbet ba! Spier Wegen St\u00e4ngel an Saprung f\u00fcr n\u00f6tpig, feine \u00a9tede $u toerlaffen, um eine reifere dBeibe aufeufncpen, fo tarnt ber gaben Wieber angetn\u00fcpft ober abget\u00f6ft Werben, gn biefem gade, mag er nun guf\u00e4dig ober abficptlid) erfolgen, tritt ein Suftbl\u00e4!cpen, waprfcpeinlicp au3 ber Ziemern pople, pertoor, erpebt fiep fangfam burdj ba! \u00abBaffer unb, ba bie \u00a9cpnede e3 mit \u00a9epteim ump\u00fcdt pat, fo giept fid) biefer in einen gaben au3, Wie ba! SI\u00e4!cpen auffteigt. Amt pat fie Sope unb Setter, woran jte Wieber in bie \u00abjp\u00f6pe fteigt unb p\u00e4ttgeitb ab wartet, bi! ba! Sl\u00e4!djeit mit beut tiberad umperfepwimmenben Sang in Set\u00fcprung gefommen ift.\"\nSie anberen \u00a9cpneden, Welcpe ebenfad! fpinnen, finb ein tropifepe! \u00a9eritpium (Ccritbium trun-catum), ba! in ben dRangleR\u00fcmpfen unb glufm\u00fcnbungen lebt unb fid) mittelft eine! fieberigen gaben! an ben gweigen unb SBurgeln ber d\u00dfnrjelb\u00e4ume aufp\u00e4ngen tarnt. Aud) nufere Ptysa fontinalis tarnt an einem an ber Dberpcpe p\u00e4itgenbeit gaben in bie Siefe [teigen. \u201eUnb fo pat man aucp manepe Sanbfcpnede (j. S. Megalomastoma au! ben S\u00df\u00e4lbern toon @t. Siitceut) au! ber gummi-artigen At\u00fcfonberung iprer \u00a3aut eine Seine au!giepen fepen, an ber fte fid) toon S\u00e4umen unb Abp\u00e4ngen auf titr\u00e8rent d\u00dfege perablie\u00a7, al! fte piitauf gefttegeu war.\"\nd\u00f6ir \u00fcbergepen eine gan^e Seipe toon \u00a9ippeit mit \u00a9tidfepweigen, \u00fcber bereit Sebett!Weife Wir gar feine bemerfen!Wertpen Aotigen pabeit unb mit bereit trodener Aufg\u00e4plung alfo nidjt gebient W\u00e4re, unb paben fomit bie Abtpeilung ber ftammfiemer opne Atpemfippo gefd)ioffeit, Weld)e man toon ber form iprer Acibeplatte al! Sanbg\u00fcngler aufammengefafjt pat. 3\u00ab biefen \u00c4ammfiemern opne Atpemr\u00f6pre' ober Au!fd)nitt gep\u00f6ren noep ein gtoar Wenig nmfangreidpe gamilien, unter beiten bie ber gantpiniben unfer gntereffe am meiften erregt. Am befannteften ift bie Slam-fcpnede (Janthina), mit fepr b\u00fcnner, baudjiger unb bl\u00e4ulich gef\u00e4rbter \u00a9dpale (c), faft toon ber g\u00f6nn ber \u00a9cpntrfelfdjneden. \u00a9ie leben al! gleifdhfreffer auf bent popett Steere, t\u00f6nneu, wenn fie beunrupigt Werben unb waptf\u00e4)einlicp aucp, Wenn fte ipre Sente toerwirren Wodeit, einen Surpurfaft \u00a7ur Sr\u00fcbung be! umgebenben \u00abBaffer! abfonbern; am ber\u00fcpmtejten aber ftnb fte bitrd) ba! fogenannte \u201egfo\u00a7\" (1), eine Anp\u00e4ufung toon Slafeit, Welepe an iprem gufe befeftigt ift unb mit bereu \u00a7\u00fclfe fte ftep an ber Sberfl\u00e4cpe be! \u00e4Jleere! patten.\n\u00a9pe wir bie neueren fep\u00f6nen Seobad)tungen toon Saca^e^Sutpier! \u00fcber bie gantpina be! SDtittelmeere! mittpeileu, wirb e! ber \u00e4Ritpe Wertp fein, \u00fcber fr\u00fcpere Seobadptuugen unb Meinungen nad) bem S3 ortlaut toon go pn ft on gu beriepten. \u201eSen merfw\u00fcrbigfteu Apparat juin","page":824},{"file":"p0825.txt","language":"de","ocr_de":"(\u00a3ent\u00ef|ium. Sitiopa. ^anthina.\n825\ngmede beS OrtSloedifelS bejtfct unter allen Oaudhf\u00fc\u00dfent ungmeifelhaft bie Sippe Janthina. $Aan Tratte fie anfangs f\u00fcr einen auSfdhlte\u00dflichen Vemohner ber tropifcpen Ateere gehalten, feboch fp\u00e2ter auch einige Arten int mittell\u00e4nbifdheu unb tnt britifchen \u00dcAeerc entbedft. ^\u00a7r SBoljnort ift bie hohe See, auf melcper fie langfam umherfchmimmt. Am $intertheile ipeS $u\u00dfeS nun ift ein gro\u00dfer blaftger Anhang, non f\u00c7abtxiS \u00a9o\u00eftimua gang paffenb spuma cartilaginea \u2014 fttorpeliger \u00a9chauiit \u2014 genannt, inbem bie VlaSdhen fo burchfid;tig, mie bie beS ScffaumeS ftnb, m\u00e2penb tpre glitte fnorpelig ober h\u00e4utig ift. Ait biefeit Suftb\u00efafeu f;angenb fchmebt JantMna leidjt auf bent SBaffer, ope febod; aufs \u00a9erathemop jeber Str\u00f6mung beffelben ober febeut S\u00fcftdjen, bas \u00fcber feinen SBeg $au$t, preisgegeben gu fein, ba tpe Aidhtung burch eine \u00abeine floffe gu beiben Seiten beS $n\u00dfeS unb etmaS \u00fcber beffen Aaube gelenft \u00bberben ternit Aur menu beS Sturme\u00ea Afpem heftig mep, \u00fcberl\u00e4\u00a7t fid; bie Septette feiner \u00a9etoalt unb leibet Sd;iff= bru<h an nitgaftlid;em \u00a9eftabe.\" \u00a9S mar feftgefte\u00ef\u00eft, ba\u00df baS Ohier Dpte ^eu Olafen; apparat an ber Oberfl\u00e4che nicht oermeilen t\u00f6nne, ba\u00df berfelbe blo\u00df mechanifch an beit $it\u00df angeheftet fei unb beim gur\u00fcdfgiehen beS Op^eS nur juin tleinften Ohe'l *n ^ei\u2018 @<hale mit $lab finbe; auch ptte ein englifdjer Aaturforfdher, (Soate^, giemlid; genau bie Art unb SBeife angegeben, mie baS glo\u00df gebitbet unb auSgebeffert merbe, bk SacagesOuthierS m\u00e4hrettb eine\u00bb Aufenthaltes an ber afrifanifdheit stifte bei Saca\u00cf\u00cfe \u00a9elegeuheit fattb gu beit genaueften Unterfitdhungen. 2Bir laffett il;n felbjt rebett.\n\u201eStarte AorbmefU St\u00fcrme patten eine gro\u00dfe SAenge ber Schaumapparate ber i^anthinen auf baS faitbige Ufer ber 33 ai ooit Vouliff bei OacalXe gem or feit, unb id; fanb babei aud) eine gute Anzahl noch lebenber Stpere. \u00a9S lag mir baratt, fie gu beobachten, uitb iitbem idh fte tu Aquarien fepte unb ihnen reineS unb frifdheS VSaffer gab, tonnte ich fehen, mie fie ihr Dom Sturm unb beut Auffcbfagett auf baS \u00a9eftabe befd;\u00e4bigteS $lo\u00df auSbefferten. Anfangs mar id> erftaunt, gu beuterteu, mie alle ^anthinen, meldhe bie Suftblafen g\u00e4itglich berloren hatten, auf bem \u00a9runbe beS SB a ff er S blieben, obmohl fte Dolifi\u00e4itbig munter maren; mie einige ber lebhaftefteu mit Anftrengung Oermittelft beS gu\u00dfeS au beit SB\u00e4nben ber \u00a9laSbep\u00e4lter in bie ^\u00f6he trogen, bie Oberfl\u00e4che erreichten, bort fiep r\u00fcdm\u00e4rtS beugten, aber faft nie bagu tommett tonnten, ihr $lo\u00df micber hrrgitfielleit, uitb mie fte enblich unbeholfen mieber gtt Vobeit fattfeu. Aie fap ich fte nach Art fo Dieter Schneiten burch SlitSbehnung uub \u00dfufammeitgiehuug ihres gu\u00dfe\u00bb fchmimmett. M\u00f6glicher SBeife ift eS auf offenem SAeere attberS, aber AileS fcpeiut aitgttgeigen, ba\u00df Sd;ale unb SChicr [dpnerer miegett, atS ba\u00df fie ohne SSaUen gu fepmimmen Derm\u00f6d)ten. gu bemertett ift aud;, ba\u00df bie Ohiere am \u00a9runbe beS SBafferS fehr fehlten fterbeit.\"\n\u201eOie oergeblicheit Attf\u00eerettgungett, meldhe bie Spiere machten, um au bie Oberfl\u00e4che gu gelangen ober ihr glo\u00df*) mieber hergufteden, Deraula\u00dften mich, fie in eine foldpe Oage gu bringen, meldhe fte gu fuepett fchietten. \u00a9leid; meinen Vorg\u00e4ngern hatte id; ertanut, ba\u00df gmifepett bem gto\u00df uitb bem K\u00f6rper fein orgaitifcper ^ufammenhattg beftehe, ba\u00df eS einfach am gu\u00dfe befeftigt fei uub ba\u00df folglidh bie eingefchloffeue Saft nicht auS bem K\u00f6rper abgefdhieben fein t\u00f6une, fonbent meepanifep in bie Vl\u00e4Sdheit eittgefd;loffeit fein nt\u00fcffe. 9Aait halk alfo nadh bem Aiittel ober SAechaniSmuS gu fuepett, moburd; bas Otp1' bie Oitft in bie eiitgeiiteit Olafen gtt bringen im Staube ift. Sieht mau genau auf baS Dorbere, bem \u00aeopfc gun\u00e4chft liegenbe \u00a9nbe beS $loffeS, fo faun man gang gut bie Ol\u00e4Sd;ett g\u00e4hleit uitb Umfang, \u00a9eftalt itttb \u00a3age berfelbeit erlernten. SAan fatttt baher bie Vorg\u00e4nge beobad;ten, menu baS Vhmr au ber ^erftenung uub Vergr\u00f6\u00dferung beS ^loffeS arbeitet.\"\n\u201eOer gu\u00df ift fehr beutlid; in gmei Derfchtebeite Abfcpnitte getheilt. Oer h\u00fcttere, gr\u00f6\u00dfere, au meldhem baS g-lo\u00df ftd; anheftet, ift flach; ber Dorbere (p) i\u00df Dorn abgeruubet uub bilbet burd; beit Umfd;lag ber A\u00e4itber nach unten einen feine geum jebeit Augenblict \u00e4ttbernbeu f\u00f6aital.\n*) ^nt frattg\u00f6ftfehen Original fleht \u201eludion\u201c, mohl fo Diel als \u201eS^mimmg\u00fcrtel\".","page":825},{"file":"p0826.txt","language":"de","ocr_de":"826\n\u00a9hneden. fammfiemer.\n\u00a9iefer vorbere beireglihe \u00a9heil verfertigt bag $log unb gtear auf folgenbe Steife. \u00a9r Verl\u00e4ngert fth zun\u00e4hfi nah born, Biegt jl<b, nah rechts ober liufg geneigt, nads oBen uub umfa\u00dft mit feiner H\u00f6hlung ben borberen \u00a9heil beg $logeg, inbem er fih eng an baffelBe anfhmiegt.\" \u00a9g ergaB ftd^, bag ber ^n\u00a7, inbem er \u00fcber bag lEBaffer herVorgeftredt tbirb nnb ftd) jnfammens\nMntmt, ein &tftBI\u00e4gdjen (b) einfd^lie\u00a7t nnb nnt baffelBe eine \u00a9hleimh\u00fclle augfhtri&t, nnb bag er, inbem er ftd) auf bag \u00a9log fenft, bag S3l\u00e4g; djeit au bag SSorbereube beffelBen aubr\u00fcdt. \u00a9ie SSeiregungen beg \u00a9ugeg trieb erholen fidj in ber= felBen ^Reihenfolge, nnb fo tbirb S3l\u00e4ghen an iBI\u00e4gcheit gefugt \u00a9er anf\u00e4nglich treidle \u00a9hleirn nimmt Balb im S\u00dfaffer eine feftere Oefhaffenheit an nnb fonnte in biefem .\u00a9uftanbe bie Meinung beranlaffeu, eg fei eine fnorpelige 2Jlaffe. Um ben 23au beg ^logeg zu Verfolgen, legte Sacajes \u00a9ut^ierg bie \u00a9anthiuen auf einen \u00a9raft baten nnb Brachte fie fotoeit an bie Oberfl\u00e4che, trie bag \u00a9hier fih Befinbet, trenn eg frei mit feinem \u00a9loge fchtueBt SllgBalb Begann bie \u00a9djnede ang bem \u00a9elj\u00e4ufe zu treten, ihren \u00a9ug angpBreiten nnb nah ber oben befhriebenen S\u00dfeife gu arbeiten. \u00a9n bem SSerh\u00e4ltnig, afg bie SSl\u00e4gcheit ftch Vermehrten, trurbe bag Obier nature lieh leichter uub faut treniger ein, eg trat aber bnrehaug nicht im \u00a9taube, fiel) felbft eher an ber janthina fragi\u00fcs mit bem p>\u00a7, bie Unterfeite nadj oben Oberfl\u00e4che \u00abt halten ober biefelbe nt getrimten,\ngeteert fdjtoimmenb, oon bet \u00a9eite unb oon oben gelegen.\t,\t0\t\u00b0\nehe mdjt bag \u00a9log etne entered)enbe \u00a9r\u00f6ge erreicht batte. SRit bem 5XRa\u00a7e ber \u00a9djleimabfonberung ber Janthina verh\u00e4lt eg ftd) gerabe fo, trie mit bem \u00a9pinnftoff ber \u00a9pinnen; ber \u00a9ug liefert ihn nicht ununterbrochen, fonbern nur nach SBeb\u00fcrfnig. UeBrigeng ift bag \u00a9log fo zerbrechlich unb fo vielen \u00a9efahren auggefe^t, ba\u00a7 bie \u00a9biere faft immer mit ber Siugbefferung beffelBen Befch\u00e4ftigt fein b\u00fcrften.\n\u00a9ine treitere \u00dcRerttrfirbigteit ber Janthina ift, bag fie bie \u00a9ier in tleinen \u00c4pfeln an bie nach unten gerichtete fl\u00e4che beg \u00a9logeg anheftet; feboh ift noch nicht Beobachtet, trie fie babei zu 2Berle gebt. 2luch trirb nur ein 3ufaH bar\u00fcber Siuffhlug geben, inbem eg trop forgf\u00e4ltiger SSartung bem in ber S3ehanbluttg ber anberen \u00a9eetl)iere fo erfahrenen Sacaze = \u00a9utbierg nicht gelang, fie l\u00e4nger alg einige \u00a9age am \u00a3eben zu erhalten. Sille bie zarten SBeirohner beg hoben \u00fcfteereg bauern in ben Siquarien nicht aug, vornehmlich trohl aug bem \u00a9runbe, treil ihnen bie paffeube Sftahritng mangelt, abgefeben Von ber notbtrenbigen \u00e4ugerfien Feinheit beg SBoIjnelementeg.\nUnfere, von bem genannten frauz\u00f6ftfdjett \u00a9orfher entlehnten Slbbilbuitgen irerben ftd) nah beut \u00a9efagten Von felbft erl\u00e4utert haben, \u00a9ie \u00abBezeichnungen fiub: t \u00dfopf, c \u00a9hale, 1 \u00a9log, p \u00a9ug, h eine ettrag zu ftarf gezeichnete SBlafe, trelhe an ben SBerberranb beg fjloffeg angef\u00fcgt irerben foil, \u00a9ie obere \u00a9igur fteHt bie fhtrimmeube Janthina von ber \u00a9eite, bie untere fhtrimmenb von oben gefehen vor.\n\u00a9urh bie ganz \u00e4hnlihe Oefhaffenheit ber 3uu\u00d6e fh^e\u00a7en fth bie SE\u00dfeub eit rep pens \u00a9hueden an. \u00a9ag \u00a9hier hat beit $opf in eilte \u00a9huauzc vorgezogett uub bie Singen flehen am \u00a9runbe ber ztrei langen fehlenden \u00a9upler. \u00a9er \u00a9ug ift Hein, \u00a9ie ireige, porcellan\u00e4fnlihe \u00a9hale ift thurmf\u00f6rmig, unb eg iraren von ben \u00a9hnedtufammlern befonberg bie Slrten hvh im greife gehalten, bereu mit Querrippen verfeheue Umg\u00e4nge fth niht ber\u00fchrten, Vor allen Scalaria","page":826},{"file":"p0827.txt","language":"de","ocr_de":"^cmtfyina. SSenbe\u00eftre^^e. fgfattenfchuecfen.\n827\npretiosa, bie Don beu hod\u00e4nbifcbeit \u00a9\u00abhnedenhaudfanatifern mit mehreren Rimbert \u00a9ulbeit bega^It tourbe, lud) fte fmb 75\u00efeifcC;freffer unb t\u00f6mten einen ^\u00dfurpurfaft abfonberu.\n\u00a9ie toettigen bidljer evto\u00e4^nten fleifdjfteffenben \u00a9ehneden taffen nach bem 33au ber gunge unb Dteibeplatte e|er auf eine SSertoaubtfdjaft mit beit i\u00dfflangenfreffern fliegen, mit beneit fte im Mgemetneit auch burch beit \u00e4ftangel eiited fanaled ober 2tudfd)nitted ber \u00a9chalennt\u00fcnbung fibers einjtimmen. 97ur bie \u00a9enthielt erfchtoereu fourth bad 2ludfe\u00ef)en ihrer \u00a9eh\u00e4udm\u00fcnfoung bie fhftematifdje \u00fcftettigfeit. ^nbeffen ftnb bie fogenannten 2Iudnahmen bad Sood ber \u00a9bftematif. \u00a9\u2019ie folgenbett Familien (inb auger lieh fennbat bur<h ben SKhemftbhD, toomit, toie fd)cn oben erto\u00e4^nt, ein Derberer \u00aeanal ober 2ludfchnitt ber \u00a9chalettm\u00fcnbuitg oerbunbeit iff. ghre immer getounbeite \u00a9chale.4aun\tburd) einen hornigen \u00a9edel gefdjloffen toetbett. \u00a9ie ftnb and;\nnahmdlod \u00a9eebetoohner unb faft ade gleifchfreffer.\n\u00a9ie gun\u00e4d)ft Dorguf\u00fchrenben gamtlten mit (ginfd^Iug ber \u00fcfturiciben toerbett \u00a9d>maf\u00fcngier genannt, iubem bie lange fdjmale gunge nur brei dtei^en Don glatten tr\u00e4gt \u00a9eto\u00f6ljn; tid) ift au ber \u00fcDlittefylatte, bereit Derberer Dtanb nid)t ums gefdjlagen ift, ber hintere Staub mit Derfpringenben fdfarfen g\u00e4hnen befeijt.\n\u00a9ie g\u00e4lteltfdjnedeit (Volutacca) haben ihren dlamett Don ben ftarfeit fchr\u00e4geu galten, toelche auf ber \u00a9binbel Dets laufen unb ben \u00e4lteren \u00a9oiuhhliologen einen Bequemeren 2Kt; haltepunft gaben, obfd'Oit bie \u00a9hiere felbft leine oodft\u00e4nbige Hebereinftinrmung geigen. \u00a9d ftnb bie \u00a9attungen Mar-ginella, Yoluta, Cymbium unb Mitra, leitete butch ben Keinen breiten gug Den beit auf grogem guge lebenbeit eigentlichen SSolutaceen unterfchieben. lieber ihr Sehen totffen toir fo gut tote nichts, nur allerlei Stetigen \u00fcber ben (gebrauch einzelner Wirten unb ben SBertl) ber @el)\u00e4ufe f\u00fcr bie \u00a9ammler ber fr\u00fcheren geit ftnb Derhaitben. \u00a9o befd)reibt Stumpf bad groge Cymbium aetbiopicum, bie \u00aetonenfd)nede, folgenber SBeife: \u201eS\u00f6emt man biefe SBalgenfdjitede in bie \u00f6p\u00f6he h\u00e4lt, fe ift fte einem ifangevhemb ober \u00efaiferlidhen Seibrod nicht un\u00e4hnlich. \u00a9ie \u00a9etoinbe nehmen an ber einen \u00a9eite ber \u00a9tha\u00efe taunt bie halbe S\u00e4reite ein. git ihr liegt ein groped \u00a9h^r, toeldjeS ein graued hartem gleifdh hat unb mit feinem \u00a9edel Derfehen ift. \u00a9ie gr\u00f6gteit \u00a9d)iteden ftnb f\u00fcnfzehn bid fedjdgehn ged lang unb neun ged breit, \u00a9ie \u00a9ingeborenen legen bie gange \u00a9d)ale auf Sohlen, braten bad gleifd) unb effeit felbiged; ben gr\u00f6gteit \u00a9chalen bredjeit fie bie inneren \u00a9etoinbe and unb machen Don bem \u00e4ugereu \u00a9etoittbe \u00a9r\u00f6ge unb \u00a9dj\u00fcffeln. \u00a9iefe fiitb ein n\u00fcpliched ^\u00e4udger\u00e4t|c, toeil fte nicht leicht gerbrechen, unb toentt bie gubtauer barattd gefpeift haben, fo gebrauchen fie felbige aid \u00a9cp\u00f6pfer, um bamit bad \u00a9Baffer and ihren Z\u00e4hnen gu fdj\u00f6pfen. .\u00a9ie CY^ittefen nennen biefe \u00a9djnede ^\u00f6nigdhorn unb toiffen and beut irtnerpeit \u00a9etoinbe nteblich.e S\u00f6ffet gu mad>en, bie aber am beffen Don bem gu gebrauchen fittb, ber mit ber Kufen jpattb iff et\".\n\u00a9btoohl biefe unb \u00e4hnliche Zotigen gur Staturgefcpidpe nid)td beitragen, ftnb fte, bereit Voir bei ben \u00e4lteren \u00a9chriftftedern eine groge SStenge ftnben, both beghalb bed \u00fcftittl)eifeud toertl), toeil fte einen \u00a9ittblid in bie niebere unb ^uuftinbufirie ber SS\u00f6lfer geto\u00e4hren. \u00a9d ift erftauulich, in toelder Sludbehuung bttreh bie $\u00fclle gerabe ber gr\u00f6geren egbarett unb nupbaten SBeicpthiere bad Sebeit bet gttfels unb ^\u00fcpenbeD\u00f6Iferuitgen ber petgen \u00a9rbftricpe erleichtert unb oerfch\u00f6nt toirb.\n\u00a9ad \u00a9eh\u00e4ud Don Mitra ift faft fpinbelf\u00f6rmig unb hat ein lau ged fptped \u00a9etoinbe. \u00a9ad \u00a9hiev hat einen uuDerh\u00e4ltnigni\u00e4gig langen -R\u00fcffel unb nach Stumpf\u00bb Eingabe formte ed mit ber inneren SKuubhetoaffunitg fehr arg oertouuben; ed feien fogar eiitgeltte Sente au biefem\ngaljnre\u00fcje ber IRciteptatten bon a Tritonium undatum. b Murex erinaceus.","page":827},{"file":"p0828.txt","language":"de","ocr_de":"828\n\u00a9chneden. tamntfiemer.\n,,\u00a9tid)/; geftorbcn, 2lud) befontme man bei bem 5krfud), bte 5$apftfrone (Mitra papalis) ober btc 53 i f <h o f g m \u00fc {} e (Mitra episcopalis) gu effert, ein \u201et\u00f6btlidjeg 5Sitrgeu\".\n\u00a9en \u00a9tamin einer folgenben Familie bilbet bie \u00a9ippe Olt Oe (Oliva), \u00a9ag \u00a9eh\u00e4ug hat gro\u00dfe Slehnlicffeit mit bem ber ^enmeltanfchuede, ift n\u00e4mlich and) eingerollt, bod^ ftnb bie Umg\u00e4nge beg fttrgett \u00a9etoiitbe\u00bb fichtbar, mit ftet\u00bb Oertiefteu, rinnenf\u00f6rmigen St\u00e4dten, \u00a9ie\nOberfl\u00e4che ift glatt unb gl\u00e4ngenb. \u00a9a\u00ea \u00a9hier t)at einen eif\u00f6rmigen, fe|r breiten $u\u00df, ber feitlid) \u00fcber bie \u00a9<hale gur\u00fccfgefch'lageit toirb unb biefelbe gl\u00e4ttet, \u00a9er oorbere \u00a9i^eil ragt ioeit \u00fcber ben $opf hinauf unb ift feberfeitg burd) einen tiefen \u00a9infdmitt oom \u00fcbrigen \u00a9tjei\u00ef beg $n\u00dfe\u00bb gefchieben. \u00a9er Sfopf ift lleitt; bte $ithler fto\u00a7en itt einem giemlid) fpi^en 5Binfel gm famtneit unb tragen au\u00dfen giemlid) entfernt oom \u00a9eioinbe bie 2lugett. 3hre \u00a9pi^e l\u00e4uft in einen b\u00fcittten\n$aben aug. \u00a9er SJtantel ift oont nicht nur itt eine lauge gur\u00fcdgefdjlagene 2lthemr\u00f6hre, fonbent auch in eitteit fabenf\u00f6rmigen Sluhaug, ioelcper ben \u00a9ruttb ber Bltbemr\u00f6hre umgibt, Oerl\u00e4ugert, hinten aber itt einen fabelt, ioeldjer in bent Nattai ber Biapt beg \u00a9ep\u00e4tifeg liegt, \u00a9ie lieben fanbigen SCReere\u00eagruub unb flareg SBaffer, frieren fe^r fcd>ueU unb freffen gleifdj, an meldjent fie inbe\u00a7 toegen ber fehl* engen \u00a9peifer\u00f6pre unb ber fcpioachen 3ungenbemaffituug nur faugett f\u00f6nnen. \u00a9ie ftitb in ioeit \u00fcber 100 Slrten \u00fcber bie io\u00e4rmeren SDteere oerbreitet.\n\u00a9itteit ebettfo befdjaffenett \u00a9tt\u00df nitb \u00e4hnlicpeg \u00a9eh\u00e4ug, aber nicht mit rinnenf\u00f6rmiger Sftaljt haben bie ilbncillen (Ancilla), lebhafte \u00a9piere, toelche fdjlammigen \u00a9ruttb gtt lieben fdjeineu. \u00a9a\u00a7 fie ihren enorm gro\u00dfen git\u00df itt bie \u00a9djale gttr\u00fcdgiehen k\u00f6nnen, iotrb bttrch bag Verhalten beg SBaffetgef\u00e4\u00dfeg in betreiben erkl\u00e4rt (fiepe oben \u00a9eite 816).\n2luch bie 2lrteu ber \u00a3arfe (Harpa) haben einen fehl* gro\u00dfen $n\u00df, ber ioeit breiter a\u00efg bag \u00a9eh\u00e2u\u00ea ift unb auf bie bereite S\u00e4nge beffelben auggebeput ioerbeu tarnt, \u00a9ie fch\u00f6nen eif\u00f6rmigen, mehr ober weniger aufgeblafeueu \u00a9eh\u00e4ufe ftnb leicht au ben parallelen feparfrattbigen S\u00e4uggrippen \u00eeenntlich. \u00a9thon \u00fctumpf hat beobachtet, ba\u00df biefe \u00a9Totere, ioelche im iubifdjen unb f\u00fcllen Ocean leben, bei heftigen Bufammeugiehuugeu ben hinteren \u00a9heil beg $tt\u00dfeg abtoerfen t\u00f6unen. S\u00dfeitereg \u00fcber biefe \u00a9elbftoerft\u00fcmmelung theilt Ofen nad) ben Beobachtungen oonOttoi unb \u00a9aptuarb mit. ,,\u00a9a8 \u00a9rftaunengio\u00fcrbigfte an biefem \u00a9hier ift bie \u00bb\u00f6futtg beg hinteren gu\u00dfft\u00fcdeg. \u00a9ie \u00a9hiereVtb fehl4 hnrtig, fried)eu in \u00a9l\u00e4fern gleich aug ber \u00a9chale unb tr\u00fcben bag 5Baffer bttrch ihren \u00a9cbleiut. Saum beunruhigt man fie, fo machen fte einige \u00dfufammengiehungen unb ioerfen baj\u00a7 hintere Viertel ipreg \u00a7u\u00dfeg ab, bag ftch noch einige Slugeublide beioegt. Nachher fd)eiut ftch bag \u00a9hier nicht gang ioop\u00ef gn befinben, ioeuigfteng bleibt eg l\u00e4ngere Seit gur\u00fcefgegogeu. \u00a9iefe \u00a9reuuung, ioe\u00efd)\u00e8 burd) bie geringfte SInftrenguug erfolgt, fc^eint feine Berrei\u00dfung, fonbent nur eine Slbfcpneibung gu fein*), unb hoch bemerft man uirgeubg eine \u00a9rennunggliitie. \u00a9\u00fcblich haben toir ben \u00a9rttnb baoon gefunben. \u00a9g l\u00e4uft n\u00e4mlich quer burch ben gu\u00df ein gro\u00dfer 5\u00f6affergang,\n\u00bb).' \u00a9in weltlicher Unterfc^ieb jttifd^en biefen beibett SSerj\u00eefimmelungSmeth\u00e7bett bttrfte nicht fta\u00fcfhtben. Q.","page":828},{"file":"p0829.txt","language":"de","ocr_de":"Oli\u00fce. Elnci\u00ef\u00efa, \u00a7arfc. Hxnlhortt.\n829\nWoburdj tiefe \u00a9teile fchW\u00e4djer Wirb unt Bei einer ftarleu 3ufamtnen^^e^ult3 M trennt* Unter 50 Spieren h\u00fcben wir biefe Trennung Bei 40 Beobachtet.\" Obwohl folche Trennungen unt Elbfchnetbungeu freiwillig gu erfolgen fcheiiten, fo Wirb jebod^ eBen fo fehr Bei tiefen ESeichthieren, all Bet ten burch ihre \u00a9elbftoerjt\u00fcmmelung Ber\u00fchmten ^olot^urien ein Born SierBenfhftem Beeinftu\u00a7ter Hramhf im \u00a9Biele fein. Ter verlorene Theil foil ftd^ ungeachtet feiner @r\u00f6\u00a7e Bait Wieber erfe^en.\n(Sin gemeiner EBeWohner ter Eiortfee, bal gem eilte Hin\u00efhorn (Buccinum undatum), Wirb gew\u00f6hnlich ter \u00a9hara\u00efterijtrung ter Familie ter EBucciniten gu \u00a9rmtbe gelegt. Tie Bi\u00eb tret h^e \u00a9chale ift legeltg;eif\u00f6rmig, Bauchig unt auf ten fonoeren, l\u00e4nglfaltigeit EBiubuugen mit erhabenen Ouerleiften unt feinen 2\u00e4ngllinien oerfeljen. Ta! Thier hat einen Blatten, Born aBgeftu|ten HoBf, an teffeu Beiten \u00a9den tie ziemlich langen W\u00fchler fielen. Stufen am \u00a9runbe terfelBen Beftnbeit fid) tie Singen. Ter greffe guf ift hinten unt an ten Borteren \u00a9den aBgerunbet. EJian lantt nicht leicht einige Tage am \u00a9tr\u00e4nte unferer \u00ab\u00f6rtlichen EJteere ftch anfhalten, ohne unter ten Slulw\u00fcrfliitgen be! SBaffer! tie traubenartig gufammenhaltenben gelb-lichen \u00a9Beh\u00e4lter tiefet Thiere! gu ftnt en. Tie einzelnen leterartigen SBeutel ftnt etwa halb fo gro\u00a7, Wie eine \u00a9rbfe unt Bon gufammengebr\u00fcdter Hngelgeftalt. \u00a9in flatted EBanb Bereinigt fte Su einer runtlichen Eltaffe, Welche Bon \u00a9Ili! \u201e\u00a9eefeifentugel\" genannt Wirt, intern tie \u00a9differ ftch ihrer Betienen, um tie Tante tamit gu reinigen. Tiefe \u00a9ibeh\u00e4lter; Eltaffen Werten Bon ten \u00a9djneden an Berfchietene untermeerifdje H\u00f6rner, \u00a9teine, Spolgft\u00fcde, Stuftern u. f. W. angeheftet unt tie E\u00f6anbungen ter Hapfeln ftnt anfang! fo ti\u2019tnn unt turchftchtig, baf man tie tarin ein; gefchloffenen \u00a9ter leicht Beobachten fann. \u00a9ine jebe enthalt tie erftaunliche Slugahl Bon 600 Bis 800 \u00a9ient; noch erftaunlicher ift aber, baf nur eine geringe EJtenge junger \u00a9duteden, etwa 4 bi! 12, au! ter H\u00e4lfet h\u00ab\u2019borgehen. Tie Befannteit norwegifchen Eiaturforfcher bereit unt Tattielffen Berfolgten tie \u00a9ntwidlung ter \u00a9mbr^onen unt ftettten tie ^Behauptung auf, nicht au! einem \u00a9i, Wie f\u00fcnft im Thierreiche, ginge ba! gunge h^or, fontern 40 Bi! 150 \u00a9ter Battteu m Sufainmen, um uad) tiefer ^Bereinigung ftch Su \u00abnein \u00a9mBr^o umgugeftalteu. \u00a9! hat ftch aber ergeben, baf ter Vorgang ein unterer, obwohl nicht miitber mer\u00efwfirbiger ift. Tie Einlage tel \u00a9mbrt>ol gefchieht an! tem Eltaterial eine! einzigen \u00a9iel. \u00a9obalt aber tie erften Organe Sum SJorfchein gekommen ftnt, unter ihnen namentlich ba! fchon oben Bei Vermetus Bon nul lernten gelernte \u00a9egel unt ter guf, Berfteht ftch tag Wertente Tierchen mit EJlunt unt Tarm unt fchludft nun mit Wahrhaftem T\u00ab\u00a7huuS\u00ab* tie e! umgebenten, nicht gur \u00a9ntwidlung lommenten \u00a9ier ein. \u00a9eine Seibelh\u00f6hte Wirt babitrcf) fo aulgef\u00fcttt unt gu einer b\u00fcnnett turchftchtigen T\u00fclle aulgetehnt, baf ter grrthum, tag Heine EBefeit fei ein \u00a9onglomerat Bieter \u00a9ier, \u00fcergeihlich ift\u00bb Tie Berfchludten \u00a9ier bienen alfo einfach all Eiahruug unt Berfehett in tiefem gatte tie \u00a9teile tel fogenannteu Etahrunglbotterl, t. h\u00bb terjenigen portion tel gu einem \u00a9i geh\u00f6rigen Totter!, Welcher im Verlaufe ter \u00a9ntwidlung nicht tireft ftch in tie \u00a9eWebe unt H\u00f6rpevfubftang te! \u00a9mbtho! umwantelt, fontern all Eiahruug tut Tarmfaitale te! jungen Thiere! Bertaut Wirt. Tie in ten Hapfeln enthaltenen \u00a9ier fint anf\u00e4nglich Bon bureau! gleicher \u00a9efchaffenheit, unt ftnt tie eigentlichen Urfachen, Woburdj nur jene Wenigen gur \u00a9ntwidlung aulerw\u00e4hlt Werten, unbekannt.\nESoit ten \u00fcbrigen, ten w\u00e4rmeren EReerert ungeh\u00f6rigen S5uccinum=Elften leimt mau tie \u00a9ntwidlung nicht, toch tarf angenommen werten, baf fie tenfelben Verlauf nimmt.\nBuccinum undatum h\u00e4lt ftch in ter El\u00e4tje ter fantigen H\u00fcften auf, Wo e! fid) h\u00e4ufig mit T\u00fclfe feilte! gufe! eiuboX>rt. Tief gefchieht, um ten tort fitt) aufhaltenten EJhifdjeln (Pecten opercularis, Elrtert Bon Mactra u. a.) uachsuftetteu. Ter erften foil ftch ba! Oucciuum nicht fetten baburdj Bem\u00e4chtigen, baf e! ten guf gwifdjen tie ge\u00f6ffnete \u00a9chafe flieht, wobei e! aller; ting! r\u00fcfirt, arg gefitiffen gu werten. gebeufatt! gefchieht ter Eingriff auf tie ERufche\u00ef Biel","page":829},{"file":"p0830.txt","language":"de","ocr_de":"830\n\u00a9cbneden. \u00e2amm\u00efiemer.\nSitafcfetn bon Purpura lapillus. S\u00eeat. \u00a9r\u00fcge.\nh\u00e4ufiger burdO Slttbobreit, mie auch bie metften anbereit fteifcbfreffenben S3attd)f\u00fcger tf)uu. \u00a3\u00a7etf\u00ea ttm ed aid einen gef\u00e4hrlichen geiub ber egbaren SJinfcbe\u00efn gu Verf\u00f6lgen, tbeild um ed aid $\u00f4ber gu benutzen, mir b bon bert fyifct;ern bem Buccinum undatum eifrig nadjgeftellt. go bu ft on fagt bar\u00fcber: \u201e3\u00ab ^Portpatrif, mo bad Buccinum undatum bie 23udie= peinte betgt, mtrb fie gu biefem \u00a9ttbe in K\u00f6rben gefangen, in melcbe man \u00a9t\u00fcde bon gifdjen legt, unb bie man V4 \u00cfReile bom \u00a3>afeit ober bem alten \u00a9dj\u00efoffe etiba 10 gaben tief titd SJieer bOtabl\u00e4gt, bann aber t\u00e4glich lieber beraufgiept, um bie \u00a9cbnedeit beraudgunebntett, irelche bineiugeKodjett ftnb, um bie gifcbft\u00fcde gu bergebrem gebe \u00a9djuecfe liefert ^\u00f6ber f\u00fcr gmei Singeln, fo bag, menu man bie boit allen SSooten attdgemorfeuen Singeln gnfammett auf 4500 anfdft\u00e4gt, fo lauge aid bieg gefcfgebt, t\u00e4glich 2250 bon biefeu gro\u00dfen \u00a9dptecfett gerft\u00f6rt merbett m\u00fcffeit, mogu j\u00e4hrlich nicht meniger aid 70,000 n\u00f6tbig fein merben. Unb obmopl biefer S3ebarf gr\u00f6gtentbeild nur boit einem Keinen Staunte gewonnen mirb, fo fdjeint babott bod; ein gr\u00f6gerer lleberflug aid je bort borbanbeit gu fein\".\nSBentt mir oben fagten, bag mabrfcbeiitlid) auch bet beit auberen Sitten bon Buccinum bie \u00a9ntmidlung ber Wenigen gungett auf Soften ber gr\u00f6\u00dferen SJieitge ber \u00a9ier bor ftch gebe, fo mirb mau barin bnrcb bie SBabritebmung beft\u00e4rft, bag baffelbe and) bei auberen \u00a9cbnedeit gefcpiebt. \u00a9o bei ber bem Buccinum nabe bermaubteit unb benfelbeit SSerbreititttgdbegirf mit ihm tbeilenben Purpura lapillus. SS\u00eeait ftnbet bie \u00a9ifapfelu btefed S3attd;f\u00fcgerd ebenfalls au \u00a9teilten unb auberen \u00a9egeuft\u00fcnben angebeftet. \u00a9ie gleichen einer Keinen glafdbe, meld;e mit ihrem b\u00fcnnen fpalfe befeftigt ift. gebe $apfel ift bermetifd) berfchloffett unb erf\u00fcllt mit einer mafferKareit g\u00e4ben gl\u00fcfftgleit, morin 500 bid 600 (Ster fd)mimtnen. Slud) bon ihnen, mie gefagt, erreicht bie groge 9M)rgabl ihr ibeeded jgiel nicht, foubent ift bad gutter f\u00fcr eiugelne iBeborgitgte.\nSille gttr \u00a9ippe geh\u00f6rigen Sitten geidmeit fid; bttrd; Sangfamfeit unb Tr\u00e4gheit aud, unb nufere Purpura lapillus geh\u00f6rt gu benfenigen, meld;e \u00a3age unb SBodjen lang an einer unb berfelbeit \u00a9teile ftpeit bleiben. Stadt \u00a9teenftrupd S3eobad)tungeit gebt biefe gaulbeit nod; meiter bei einigen Keinen geraten, bie man auf beit \u00a9t\u00fcmmeu unb Sleften ber g\u00e4d)etforaKe (Gorgonia flabellum) unb anderen meftiubifd;eit \u00a9orgoniett finbet. @ie behaupten bartn\u00e4dig ihren f\u00dftafe unb br\u00fcefett bett SJtantelraub fo feft an bie Slefte ber Dorade, ba\u00df fie felbige gang untfaffeit, maprenb bie meiepe oberft\u00e4cplidm 8age ber \u00a9orgonie bie \u00a9d;ale utnm\u00e4djft, bid fd;lieglid) nur ein Keined Sod; gur \u00a9ontmunication gmifdjett \u00a9djitede unb Slitgettmelt \u00fcbrig bleibt. Slebitiid; mie biefe Sitten auf beit biegfamett \u00a7 or nfor adelt lebt eine anbre \u2014 Purpura madreporarum \u2014 auf beit iitbifcben \u00a9teinforalleit. gut SBefeutlicpen ift aber biefed Slerpatten fein aubered, aid mie mir oben oon ber SJt\u00fchenfdmcde mitgetheilt paben.\nStint giebt ed aber gmei ber Purpura gang nabe ftebenbe \u00a9attungen, meld;e, fiep feftfepeub, bie rnerfm\u00fcrbigften Utnmattbiungen erleibett, Magilus unb Rhizochilus. Slnfaitgd frei, merbeit fte nid)t nur fegpaft, fonbertt ed geht mit ihrem \u00a9eb\u00e4ttfe auch eine folcpe gormoer\u00e4itberttug bor, bag ihre \u00a9rn\u00e4brungds unb Sebeitdmeife baburep v\u00f6llig umgeftaltet mirb. SDir folgen ber S3efd)reibuttg, meld;e \u00a9teenftrup bon btefeit SSerp\u00e4ltitiffeu gegeben. \u00aeie gungett bon Rhizoctiilus Antipathum gleichen beit Purpura-\u00a9cpneden fo bollft\u00fcnbig, bag man fte mit j\u00fcngeren \u00a9remplareit maitdjer Sitten berfelbeit bermedgfeltt famt. \u00aead \u00a9ep\u00e4ud ber fid) eben feftfebeitben Obrere oott 3'A Linien 8\u00e4nge pat \u00f6te beiftebenbe gornt. \u00a9ie l\u00e4ngliche SJK'mbung ift nach oben btit abgerundet, ttach bem furgeit ^anal gu fpifj, uttb bie beibett Rippen ftnb gang einfach, bid gur Slubeftung, mo bemt fomobl bie \u00e4ugere aid bie innere ftd; gu verl\u00e4ngern, unb bie gmeige ber Korallen gu umfaffen beginnen. S3etrad;tet man bagegen ben fp\u00e4teren guftanb nach ber Slubeftung, fo ift eine merK m\u00fcrbige SSer\u00e4nbertutg mit bem SJt\u00fcnbungdtbeile bed \u00a9eb\u00fcufed bor ftd; gegangen, befonberd burd;\nSurge? Sfemtila\u00ef bon\nRhizochilus \u00c4n t i p atliu m.","page":830},{"file":"p0831.txt","language":"de","ocr_de":"$tnff)ortt. purpura. 0\u00ee\u00ee)tgDc\u00ef;itui. SRagtlug. \u00dcRurep.\n831\nbag eigent\u00fcmliche Verhalten bei* Sippen. Tiefelben h^ben ficp aufgeVmtlftet unb pBen einen ober mehrere gtoeige ber $orn\u00eforade umfa\u00a7t, ftdj babei eiitanber gen\u00e4hert, unb burdj. bie forts gefegte $aIfabfonberung pat bag Tpter g\u00ee\u00e9idjfam feine eigne Sdjaleit\u00f6ffnung gugeraauert. dRits unter haben fiep mehrere \u00a9remplare fo nahe bei einanber angeftebelt, ba\u00a7 eineg burcp beg auberen Schale feine dR\u00fcitbung tpeiltoeife revs fdjliefjt. Tiefer 23erfd)lu\u00a7 nad) ber Anheftung ift nat\u00fcrlich fein oodft\u00e4nbiger; eg bleibt bie ^aual\u00f6ffnung unb oon hier aug load)ft eine Sichre peroor, ioeldje grofje dlepulicpteit mit einer 2Burms r\u00f6hre (oon Serpula) hat. Ta bie jpondoraden, ixne toir fp\u00e4ter fehen toerben aug einer fefteren 2Ire unb ber biefelbe umgebenben toeicheren, tortartigen ober fleifcpigen Subftang beftepen, fo muff biefe festere ber\u00fcdftd)tigt toerben, toeun man fid) mit Steens ftrup ein oodfi\u00e4ttbigeg unb anfhaitticpeg S3ibb oom Seben beg Khizocbilus oerfchaffen toid. Tenn toeun fcpon bie jungen dtpigocpilen auf ben mit tpierifher dRaffe umgebenen dlutpipatpeg:: b\u00fcfdjen leben unb ft<h fp\u00e4ter auf ben noch in biefem 3ufianbe beftnblidjett ftoradenfi\u00f6den auftebeln, fo toirb nat\u00fcrlid) bie toeihe fRinbenfdjidjt beg 5\u00dfolppett oon loefentlidfem \u00a9infdtf auf bie parafitifdjeit Sihuecteu fein. Obgleich bem b\u00e4nifchen dtaturforfdjer nur getroctnete dlntipatpegfiode gu \u00a9ebote fknbett, lief\tfid)\tbag d$erp\u00e4ltnif\thoch mit Sidjerpeit\tfeftfte\u00efteu. Me barauf hafteuben\nfRhigocpiien toaren mit\tber\teingetrodneten\ttoeicheren ^olpenmaffe \u00fcberzogen, ^nbem alfo\tbie\ndRpigohilugfdjnede fth fef\u00eegefept pat, toirb fie nah unb uad) oon ben toahfenben unb fih aug breitenben $olppen bebedt, unb in bem dJtafe, alg biefelbeu ftd) \u00fcber ihr auffhihten, oerl\u00e4ugert bie Sdptede jene \u00a3R\u00f6^re unb f\u00fchrt nun in jebern gnde ein oon ben \u00fcbrigen SSertoanbten fehr abtoeidjenbeg Oeben, toelheg n\u00e4her gu fhilbent einem t\u00fcnftigen Beobachter Vorbehalten ift.\n\u00a9in \u00e4hnliheg -unb beh aud) toieber eigent\u00fcmliche^ Verhalten geigt bie anbere oben genannte Sippe Magilus, ioelhe\tnur\tin einer einzigen 2lrt im rothen\tdReere oortommt. Magilus\tift\neingefentt in bie dd\u00f6de\tber\tSteinforaden.\td\u00df\u00e4prenb aber bei\tRhizocMlus nur ber Nattai\tgu\neiner engen SR\u00f6pre oerl\u00e4ugert toirb, gieht fid) hier bie gange dR\u00fcnbitng in eine ioeite T\u00fcte aug. Tag urfpritnglidje \u00a9ep\u00e4ug unb ber untere Tpeil ber T\u00fcte f\u00fcllen fth adm\u00e4lig mit ^alt aug unb bag Thier r\u00fccft in ber fth Oerl\u00e4ugernben dt\u00f6pre oor, gleihen Sd)ritt ^Kilteub mit ber fid) augbehneitben Dorade. d\u00dfie nun MnzockLlus nidjt ifolirt fiept, foubent fein Shmaroperoerp\u00e4ltnif bui'h bie auf ben dRabreporett lebenbeu purpura;3lrte#gleid)fam vorbereitet toirb, fo ift and) ber Uebergang oon ben frei tebenben Scpneden gum Magilus antiquus teilt j\u00e4her, fonbern toirb burd) bie Sippe Leptoconcdus vermittelt. Sind) biefe Tpiere leben im Innern von Steintoraden, ipr \u00a9ep\u00e4ug to\u00e4hft aber nie gur DR\u00f6pre aug. Leptoconchus ift alfo getoiffer dRafen ber'3>ugeitb= guftaitb OOU Magilus.\nTie artenreihe Sippe Murex, Seiftenfcpuede, pat ben dlufenraub mit einem Umfhfage ober d\u00dfulfte umgeben, ber beim dBadjedhum auf ben d\u00f6inbungen in \u00a9eftalt \u00eeou\u00efftiger, faltiger ober gadiger S\u00e4nggbiubett gur\u00fcdbleibt. dRiubefteug brei fReipett folher dB\u00fclfte verlaufen big gur Sptpe beg \u00a9etoinbeg. 23on ben mit fepr langem banale unb lang beftacpelten Wirten ift Murex brandaris int dRittelmeere gemein, \u00a9r lebt auf Sd)lamm6obem uttb toirb in gro\u00dfen dRaffett gefammelt unb gu dRartte gebraht. \u00a9inen nt\u00e4fig langen, gebogenen Nattai unb nur ftumpfe \u00abfp\u00f6der auf ben d\u00dfulften pat Murex truneulus, ebenfadg eine ber h\u00e4uftgfteit, auf feljtgem \u00a9rttttbc lebenbeu Sd)neden beg dRittelmeereg.\n23ei \u00a9elegeitpeit ber dRttriceg ober Staheifdjuedcn fommt diumpp auf bie fogenannten dReertt\u00e4gel ober Ottpre, n\u00e4mlich bie Sdjalenbedet gu fprecpeu, dBir toodeit ber ^urioftt\u00e4t halber einige dfuf\u00fcprungeu mad)ett, tooraug bie fonberbarett \u00a9efhmadgrihtungen alter feiten\nSleltere\u00eb fef\u00eefi^enbe\u00ea \u00a3I)ier bon Rhizochilus Antipatlmrn. Sftat. \u00a9r\u00f4f\u00eae.","page":831},{"file":"p0832.txt","language":"de","ocr_de":"832\n\u00a9Sneden. $ammfiemer.\nVerborgenen. \u201e3Jtan nennet einen folgen Unguis ober Ringel einen Onyx marina, nnb ift burdj ganj ^nbien ein befamtte\u00ea Ift\u00e4udjermerf, inbem ed ju allen iJl\u00e4udjerpuloeru bie .\u00eepauptingrebieuj au\u00eamadjt. 3$ veber oon folgert Sft\u00e4udjerpuloern, meldje bei ben Siebten \u00a3fjpmiamata Senannt merben, nnb momit man auf gl\u00fc^enben Noblen r\u00e4ubert. Unter folgen nun mad)t ber Ungui8 bie .fpauptingrebien^ am\u00a7, tote bie 2lloe unter ben Rillen. \u00a93 l)at jmar ber SJteeruagel au nnb bor ftcfj feinen angenehmen \u00a9erudj; beim menu man ihn in grobe \u00a9t\u00fcden gerbric^t nnb auf Noblen leget, fo gibt er erftlidj einen \u00a9erucb, mie bie gebratene \u00a9arneeleit, halb bei'naeb aber neiget ftdj ber \u00a9erud) auf 33ernftein, ober, mie \u00aeio\u00f6coribe8 mill, auf 23ibergail, mithin ift bodj ber \u00a9erud), fo lange man ifn alleine r\u00e4ubert, nidjt gar \u00a7u lieblid^; menget man iljn bin9e9en unter anber IR\u00e4udjermerf, fo gibt berfelbe erft ben anberen \u00a9adjen eine m\u00e4nnliche $raft xutb \u00aeauer. SDenn ba mebrentbeil8 a\u00ef\u00efe\u00ea Dft\u00e4udjermerf au3 foldjen jp\u00f6l^ern, Margen unb \u00a9\u00e4ften befteljet, meldje einen f\u00fcfjen, blumenartigen unb ftarfen mibrigen \u00a9erudj ^abeit, fo mufj man ben SJteernagel barunter mengen, um ben \u00a9erudj fr\u00e4ftig unb bauerljaft ju madjett. SJtan mochte alfo biefen Sfteernagel mit bem S3a\u00a7 in ber \u00dcDtuftf oergleidjen, welcher, fo lauge er allein geh\u00f6rt mirb, nidjt angenehm flinget, aber unter anberen G\u00f6lten eine rei^eitbe Uebereinftimmung gibt, unb bie \u00a3\u00f6ne ftaubljaft macht.\" 2\u00dfenn mir unter ben Oielen iftecepten. no dj ba3 au\u00eam\u00e2\u00efj\u00efen, ba\u00a3 bie inbifdjeit Oitacffalber ein SBentg oorn \u00a3)nt>r be8 Murex ramosus auf einen \u00a9tein reiben, \u201eunb geben foldje\u00ea briber bie $o\u00efif unb 33auSgrimmen 31t trinfen, and) gebrauten fie ben Raitel) baron briber bie 9Jhttterbefdjmeruug, jeboc^ mu\u00df man fie im lederen Fad etma3 |art braten ober brennen\" \u2014 fo merben brir un8 gl\u00fcdlidj fdj\u00e4heit, ^eute bie \u00a9djuedeubedel breber al8 sparf\u00fcm nodj al8 SJtebicin gebrauten gu muffen.\n\u00a9in riet mistigerer unb inter eff unterer \u00a9egenftanb, meldjer ftdj an bie SRaturgefdjidjte Oon Purpura unb Murex anfn\u00fcpft, ift bie Purpur f\u00e4rb e, \u00fcber beren \u00a9emiunung unb \u00a9igentb\u00fcmlidjs feiten eine ganje Literatur eriftirt, ohne ba\u00a3 el ju einer gen\u00fcgenben Klarheit gefommen m\u00e4re, U\u00e8 ror gehn Fahren Sacajes\u00aeutljier8 bie ^Angelegenheit burdj feine ausgezeichneten Unters Innungen gu einem 3fbfdjluf| gebrad)t hat. 3118 biefer Murforfdjer im \u00a9ommer 1858 im \u00a3afen ron DJtaVon mit \u00a7\u00fclfe eines FifdjerS allerlei \u00a9ectljiere auffuchte, bemerfte er, ba\u00a7 fein \u00a9e^\u00fclfe feine ^leibungSft\u00fcde geid)uete. \u00a9r machte bie rohen Suchftaben unb Figuren mit einem \u00a9tiidchen ^otj; bie F\u00fcge erfdjietten juerft gelblidj. w\u00a9\u00bb mirb rotlj merben\", fagte ber Fifdjer, \u201efobalb bie \u00a9ouue mirb barauf gefdjieiten haben,\" Sbabei taudjte er baS ipolz in bie j\u00e4lje Slbfonberuitg beS Mantels, ben er oon einer \u00a9djnede abgeriffen ^atte, unb meld)c fogleidj a!8 Purpura haemastoma \u2014 fpanifdj Corn de fei \u2014 gu erfennen mar. 2)er Foolog lief} and) feine Kleiber auf ber \u00a9teile Zeidjuett unb madjte alSbalb bie meitere SSemerfung, ba\u00a7 bei \u00a9inmirfung ber \u00a9onnenfiraljleu fid) ein Ij\u00f6djft unangenehmer unb penetranter \u00a9erud) entmidelte unb eine fel)r fS\u00f6ue oiotette f^arbe gum SSorfSein fam. \u00aeie\u00a7 mar bie SSeranlaffung ju meiteren oon bem f\u00fcnften \u00a9rfotge gefr\u00f6nten ^aSfoofSungen, benen mir folgen.\nSefanntliS W man fdjou l\u00e4ngft aufge^\u00f6rt, ftd) be8 oon \u00a9dpteefen gelieferten 5\u00dfurpur8 ai8 F\u00e4rbemittel ^u bebienen. dagegen miffen mir au8 ben \u00a9d)riftftellern ber \u00a9rieten unb K\u00f6rner, bafj bie 5\u00dfurpurgeminnuug ein gro\u00dfer Fobuftriejmeig mar, unb ba^ nur bie @ro\u00a7en unb DleiSen fid) fegen ber ^oftbarfeit be8 \u00a9toffeg ben folgen bauten ber SBepurpnrten \u2014 purpurati -beilegen fonnten. \u00a7eute feljen mir nur an abgelegenen 3>nfetn unb l\u00fcften einzelne arme Sente i^re 2S\u00e4fd)e mit bem unauM\u00f6fdjtiSen ^urpur geiSnen, ber im 2lltertf)um, al8 bie meta\u00fcifd)eu unb anberen Farben ber moberneu \u00a9pemie unbefaunt mareu, einen um fo p\u00f6ljeren SBertp pabeu nutzte, al8 feine Stinten unb feine \u00a9igenfd)aft ber Unaull\u00f6fdjli^feit eben oon ber \u00a9onne peroors \u2019 gerufen unb bebingt m\u00fcrben. Fm Anfang be8 oorigen FaVrl)unbert\u00ea befd)\u00e4ftigte ftd) ber ber\u00fchmte 33eobad)ter ber Fnfefteu, Reaumur, an ber t\u00fcfte oon ^oitou mit ben PurpurfSneden. SluS er faub, ba\u00a7 bie \u00a9ubftaua oiotet f\u00e4rbe, erfannte aber merfm\u00fcrbiger SBeife nid)t, baf^ ba8 #eroors treten ber Farbe 00m Sid)t abl)\u00e4uge, foubent glaubte, ba\u00a7 ber Stiftung babei im \u00a9piele fei.","page":832},{"file":"p0833.txt","language":"de","ocr_de":"^urpur unb purpurfpnedeit.\n833\nSlepnlipe unb anbere ^rrtp\u00fcmer begingen anbere \u00a9priftfteUer, unter beren \u00dcRittpeilungen ftp fogar bie Angabe finbet, ba\u00a7 bie Purpurfarbe bon einem gifpe perftamme, tu\u00e4prenb ein anberer audfagt, eine bon ben Wirten gefunbene 3)lufcb>el gebe fte.\n2Bad bie \u00a9igentp\u00fcmlipfeiteu ber Purpurmaterie angept, fo ift fie, trenn man fie and bem Organ nimmt, ioorin fte fiep finbet unb irelped unten n\u00e4per befeprieben irerben foil, tnei\u00a7 ober blafgelblip. Oie einzelnen Sitten bon Purpura unb Murex bariiren barin. Oen \u00a9onneuftrapleu audgefept ioirb fie anf\u00e4nglich citronengelb, bann gr\u00fcnlich gelb; bann gept fte in \u00a9r\u00fcn \u00fcber unb manbelt ftch enblicp in SSioIet, ioelped mepr unb mepr bunfelt, je mepr ed ber \u00a9onuen-\u00a9iuioirfuug audgefept ioirb. \u00a9d p\u00e4ngt bon bem Auftr\u00e4gen, alfo bon ber SERenge ber \u00a9ubftan^ ab, tbelcpe ^arbenn\u00fcance bed SSioIet man paben toilE; ber gefpidte F\u00e4rber pat alfo alle \u00a9rabe ber \u00a9pattirungen in ber \u00a9eftalt. Um bie \u00a9ubftan^ ju erpalten, bebient man ftd) am beften eine! ettoad fteifen pinfeld, mit ioelcpem man bon ber betreffenben \u00a9teile bed SRanteld fte abftreiept, um fte unmittelbar auf bie gu farbenben \u00a9toffe aufgutragen. 8aca;$e;Outpietd, nicht bIo\u00a7 \u00dfoolog, foubern aup Z\u00fcnftler, fap, ba\u00a7 bie Purpurmaterie nach nuferen moberneu \u00a9rfaptungen ein im p\u00f6pfieit \u00a9rabe brauepbarer ppotograppifper \u00a9toff fei. \u00a9r fte\u00fcte barattf pin eine 9teipe fepr gelungener SSerfucpe an, bonbeitenmir, io\u00e4prenb ip bief} fepreibe, meprere Proben borliegeit. Nat\u00fcrlich pat bie Purpurf\u00e4rbung feine neue gufunft, allein ber Parifer 300I\u00b0g \u00f6lntbt bop, ba\u00a7 bie Uebertragung bon ppotograppieu mittelft bed putputd auf SSattifte ttitb feine \u00a9eibenftoffe, auf $\u00e4per unb anbere Surudarttfel, ioegen ber auferorbentlipen 3ar^peit ber Ointen ber SR\u00fcpe inertp fei.\n3\u00a3ir paben und nun nap bem Organ uutgutpun, in toelpem ber Purpur abgefepieben toirb. Um mit Oequemlipfeit baffelbe bor Singen legen ju f\u00f6mten, mu\u00a7 man bad \u00a9ep\u00e4ud gerfplagen unb bad Opier, trie \u00fcberpaupt jebe \u00a9pttede, toelpe man geriegelt imU, perattdnepmen. \u00a9d bleibt, ioie tbir gefepen paben, bollfommen uuberfeprt, fobalb ber ftp an\u00ab bie \u00a9pittbel aitfepenbe SRudfel burepfepnitten ift. Oad .fperaud^iepen aud bem unjerfcplagenen \u00a9ep\u00e4ufe gelingt nie; bie \u00a9puedett laffen fiep eper ben ganzen $u\u00a7 unb $opf abrei\u00dfen.\nEERan fiept nun am nadten Opiere, une ber SERanteU raub ftp \u00fcber bie ERadeugegenb pinioeglegt. 3UV Sinfen befinbet fiep bie rinnenartige SSetl\u00e4ngerung, burep ioelpe bad Staffer ^ur Sterne tritt, hinter berfelben fiept man fpoit opite jegliche Pr\u00e4paration bie diente (b) burpfpeinen, ettoad ioeiter reptd bon ipr ein gr\u00fcngelblicped S3aub (p). \u00a9pneibet man nun, ioie in nuferer Slbbilbung ^u fepen, ben SRantel bon born nap pinten auf, l\u00e4ngd ber repteit \u00a9eite ber diente, fo liegen beim Umfplageit ber SRantellappen bie Opeile, um toelpe ed fip panbelt, gtt Oage, toobei aup neben ber gelblipeu Or\u00fcfe ber SERaftbarnt unb neben ipm ber Siudf\u00fcprungdgang ber gortpflanpngdorgane gum Porfpeiit fommen. S\u00dfi\u00fc man nun bie Purpurfubftatu paben, fo pat man ibeiter niptd ju tpun, aid mit bem fteifen pinfei \u00fcber bie gelblipe Or\u00fcfe pinpfaprett. \u00a9te allein liefert biefelbe unb ift mitptn mit bem ERamen ber Purpurbr\u00fcfe ju belegen, ^ubeffen mapt uttfer \u00a9eib\u00e4prdmantt barauf aufmerffam, ba\u00a7 bie meift'en, bielleipt alle \u00a9pnedett and bem SRantel eine fpleimige gl\u00fcffigfeit abfonbern f\u00f6ttnen, ibelpe iprent Urfprunge nap mit ber Pitrpurfubftauj ftp bergleipeu l\u00e4fjt, ib\u00e4prettb nur bet einigen\n\u00a3af3)eitEerg unb @tf)nt'ibt, totr&e\u00ef\u00efofe Spiere. (SBre^m, \u00ef\u00efjierleben. VI.)\t53\n-V\\\u00ab\nMurex brandaris, o\u00efjne <ScS)aIe.\nSftantel atoif^eu Kieme unb spurimtbr\u00fcfe aufgefd)nUten unb aurMgefd)Iagen. b' 9ceben\u00eeieme.","page":833},{"file":"p0834.txt","language":"de","ocr_de":"834\n\u00a9djnedetu \u00c4ammtiemer.\n@ippen, ben eigentlitcn ^ui^urf^necfen, bie (Sigeuftaft fngutritt, unter bem <\u00a7inf\u00efu\u00a7 beg \u00a9omteu* Hdjteg in S3iolet \u00fcberzugepn. \u00a3ier \u00efommen alfo Reine Differenzen ber temiften Bufammenfefcung tn\u00ea \u00a9piel, toeldje fo fein fmb, baf; fte in SBort unb Biffer \u00efaum auggebr\u00fcdt \u00bberben tonnen unb nur in ber \u00e4uffrften SSerftiebenpit beg (Sffefteg ftd^ geigen.\nObfc^on loir oben bie \u00c7arfce, um bie eg fi\u00c6) fnbelt, a\u00eeg ein SSio\u00efet \u00efennen gelernt, folgen loir bot uotutalg ben Siugeinanberfcpngen oon ^acage^Dutperg \u00fcber bie (Sigentpmlid)? feiten berfelben unb bar\u00fcber, loag bie Sitten barunter oerftanben. Diefe SSerfl\u00e4nbigung ift fteinbar fef unn\u00f6tig, inbem Bebermann eine befiimmte ^arbenoorftedung ft, loenn er angibt: bag unb ba\u00ea Ding ift purpurn. Sltg ber tarifer SRaturforfter feine Beid)nungen unb Fotografien oorloieg, fagte man: bag ift SSiotet, unb ber fureur ber Sitten loar rotf ber tarife Purpur btutrotf Unb loenn man ben r\u00f6miften ^urpur oon petite begeituen \u00bbid, fprip man oon einem lebhaften dtotf \u201eloag man frfteden lo\u00fcrbe burcp einen zinnoberroten \u00a9runb, gebedt mit Carmin\", dftefere Staler, loe\u00efdje erfa\u00dft lourben, bie garbe eineg romif^en ptrpurgeioanbeg angugeben, gingen barin g\u00e2nglit auleinanber. Da nun bie unterfutten \u00a9dfteffenarten of e Slugnafue ein SSio\u00efet, loenn aut iu oerftiebenen \u00a9tufeu, gaben, fo fam eg barauf ait, an ber \u00a7anb biefer unumft\u00f4pte\u00bb Df itfac^en bie SRadjridjteu gu oergleiten, \u00bbeite in ben atten \u00a9piflftedern \u00fcber ben Ptrpur aufbeioaf t ftnb. Da ftnbet fit benn arnf toie nip anberg gu erloarten, ba\u00a7 if en bie gange Stufenleiter oon Dint en befannt loar, bie fit gu\u00efef im SSiotet firirt, unb ba\u00a7 aud> bie aug ber Stiftung ber Stoffe oerf iebener \u00a9tnedenarten unb unter ber fabrikm\u00e4\u00dfigen 33ef nb\u00efung geloonnenen f\u00e4rben, \u00bbcite man ade unter bem \u00a9ammelnamen beg ^urpur\u00ea begriff, nur burt bie gr\u00f6\u00dfere ober geringere Bntenfit\u00e4t beg SSioIet unb beg \u00a9tangeg unb fonjiige bie @r unb f\u00e4rbe nip betreffenbe (Sigenftaften oon einanber abloeiten. (Sine beliebte ddifdmng loar bie ber garbftoffe ber S\u00dfurpnra= unb ber dJhtrerarten, \u00bbeite alg Slmetfftfarbe ft gefc^\u00e4^t tourbe, \u00a9g fam febo\u00e4) fef auf bie SJ\u00ceobe au, nadj ioelpr bie F\u00e4rber ftd) gu ui<fen fetten, unb biefetbe, oon bem nat\u00fcrlipn SSiotet auggepnb, mag oorgug&oeife auf f\u00fcnfttief, bem dtot\u00c7 fit nafrnbe Variet\u00e4ten gerichtet getoefen fein. \u201e3n meiner Bugenb\", fagt ein Corner, \u201eloar ber oiotette Purpur SCRobe, ioooon bag \u00a7Pfunb fnbert Denare (28Va Df 1er) galt; furze Seit barauf ber rotf tarentinifp. 'Dann fam ber tprifcf Doppetpurpur, ben mau bag Punb mit \u00fcber taufenb Denaren bezafen mu\u00dfte.\" Die Doppelpurpur s\u00a9etoauber \u2014 Dtbapf \u2014 ioaren ber aufr[te Surug; fte lourben zweimal gef\u00e4rbt unb bamit if e pap unb ^oftbarfeit erf f Sacaze^Dutf eri fommt, inbem er feine Unterfudf ngen gufammenfa\u00dft, gu folgenbem dlefuttat: \u201eBnbem it bie SSebeutung beg S\u00dforteg Purpur alg garbe beftimmen loodte, toenbete it mit an Die \u00fcDMerei. 3t befa\u00f6 Silber \u00f6on ^eifteru, it erfutte ebenfo gefpdte alg unterrittete Mer, mir ben Don, bie Dinte angugeben, bie fie antoenben lo\u00fcrbeu, um purpurne Draperien barguftedem Bmmer gab e\u00ea gro\u00a7e SSertegenf it unb Sttoierigfeit, febot immer fa\u00a7 it ba\u00ea 5Rot\u00a7 oorfrrften. 3t gief bie Siteratur ber ddaterei zu diatf unb begegne fuftflit ^ ^urpur\u00ea berfelben Unfidjerfit. ^\u00e4tt man fit nun aber au bie \u00a9rperimente unb bie bamit oerglfenen dtatritten au\u00ea ben alten \u00a9tWeHern7 fo ift e\u00a7 augeufteinlit, ba\u00a7 bie Mer, \u00bbeite Purpur malen to \u00f6den, ben Don nat ben oerftiebenen S\u00dferioben \u00e4ubern m\u00fcffen. 3e \u00bbeiter man in bag Slltert^um fnabfteigt, um fo mef ift bie oorfrrftenbe Dinte ba\u00ea Violet; fe mef- man ft f\u00abgegen ber Beit be\u00ea pining (um 80 nat \u00a9fijiuS) n\u00e4frt, um fo mef frrftt 9tot^ Oor. m zu bem Beitpuuft aber, \u00bbo man fit uip mef* beg oon \u00a9tueden geloonnenen Frpurg bebiente, mufe ganz \u00d6^\u00bbi\u00a7 ber \u00a9runbton ber ^arbe mehr ober loeniger oiolet fein\".\n\u201eVergift man nip, ba\u00a7 it auf einigen mit ber i\u00dfurpurfubftanz ber oerftiebenen \u00a9tueden auggef\u00fcf'ten SBilbern bl\u00e4ulite unb r\u00f6tfite D\u00f6ne unb Oleflere erfelt; oergif man ferner nft, baff bie Sitten gar fef bie ftidernben ^urpurgelo\u00e4nber liebten, fo \u00bbirb man bei ber Darftedung oon \u00a9eioanbunge\u00ab immer auf ben oerftiebeu n\u00fcaucirten oiotetten \u00a9runb dtot\u00a7 unb S3tau auftegen","page":834},{"file":"p0835.txt","language":"de","ocr_de":"835>\nPurpur unb q3urpurfSneden.\nmuffen, m\u00e4 fidler jenen lebhaften nnb fdjillernben B\u00f6nen entfpreSen mirb, bon benen $Iiniu3 nnb \u00a9en et a fpved^en.\"\n\u00a9te SDturer= S\u00fcden, mit melden SftcajesSDut\u00c7ierS feine BerfuSe anfte\u00ef\u00efte, maren Murex bran-daris, Murex truneulus nnb Murex erinaceus, mobon bie crfteren im Btittelmeere feljr gemein ftnb, bie br\u00fcte bem atlantifSen St\u00fcftengeblete FrantreiS^ angeh\u00f6rt. 3m Bau ber Farbenbr\u00fcfe ftimmeu fie boUfanbig \u00fcberein. \u00a9affelbe gilt bon ben beiben purpura ^Slrten, Purpura haemastoma nnb lapillus, bie erftere bem Btittelmeere, bie anbere bem atlantifSen \u00a9ebiete angeh\u00f6rig. \u00a3\u00d6SS mahr; fSeinliS finb alle Slrten biefer beiben \u00a9tppen mit ber ^urpurbr\u00fcfe an\u00eageftattet. BergleiSt man bie BefSreibung, metSe Bliuiu\u00ea bon ben gur F\u00e4rberei gebrausten \u00a9Sneden \u00d6^\u00fc/ f\u00b0 fedt ftd) herauf, ba\u00df bie Sitten nufere heutige \u00a9attung Purpura mit \u201eBuccinum\u201c begegneten, Murex aber mit \u201ePurpura\u201c. \u00a9ie 5\u00dfurburfabr\u00fcen maren \u00fcber gang Italien nnb \u00a9rieSentanb gerftreut; eine ber gro\u00dfartigfen beftanb in Stom, mo au\u00a7 ben \u00a9S\u00e4ten ber berbrauStcn \u00a9hiere ber \u201eB\u00fcnte teftaceo\" angeh\u00e4uft ift 3S felbfl babe im gr\u00fcbjabr 1867 in Stquileja bie \u00a9teile einer alten Burpurfabrit gefunben. Slquileja ift befanut\u00efid) bon ben \u00a9t\u00fcrmen ber B\u00f6lfermanberttng fo heim= gefugt, mie taum eine anbere ber ber\u00fchmten gro\u00dfen \u00a9t\u00e4bte be\u00ea Sllterthum\u00ea. \u00a9\u00ea fielen nur noS einige \u00a9\u00e4ulen nnb S\u00fc\u00dfe gro\u00dfartiger SBafferleitungen; bie ehemalige \u00a9tabt ift in S\u00f6ehtg\u00e4rten nnb SIderfelb bermanbelt. Btan fann aber auf biefem Boben buSft\u00e4blid) feine fpanb \u00a9rbe au\u00df heben, ohne barin \u00a9puren be\u00ea einftigen Be\u00dfanbe3 einer gro\u00dfen Kultur gu entbeden, nnb gang maffenhaft fommen biefe \u00a9inge gum BorfSetn, menu bie gelber tiefer nmrajolt merben. \u00a9er mir befreunbete \u00a9\u00fcterbirector in B\u00fcnaSero, einem Rieden im BereiSe ber gerft\u00f6rten \u00a9tabt, hatte mir mitgefheilt, ba\u00df feine \u00a3eute bei ber tieferen Bearbeitung einer \u00a9trede Felbel unter anberit auch auf gro\u00dfe Raufen bon \u00a9SnedeufSalen gefto\u00dfen feien, e3 fei alfo bort mahtfSe\u00fctlid) ber F\u00dcS; unb \u00a9ond)pIienmar\u00dc gemefeu. \u00a9bgleiS iS Sei meinem BefttSe ba3 gelb gepfl\u00fcgt uub unb geeggt fanb, mar jene \u00a9telle an ber peden Farbe ber au^gebleiSten \u00a9SnedenfSaten boS fSoit bon meitem gu erfennen. \u00a9\u00bb geh\u00f6rten aber bie Baufenbe bon \u00a9S\u00e4len nnb \u00a9Salentr\u00fcmmern nur ben beiben \u00a9pecte3 Murex brandaris nnb truneulus an, fo ba\u00df \u00fcber ben \u00a9runb ihrer Slnh\u00e4ufung moht niSt ber geringfte Bmeifel auffommen fann.\ngu ben murerartigen \u00a9Sweden geh\u00f6rt ferner bie gro\u00dfe \u00a9ippe \u00a9pinbelfSnede, Fusus. \u00a9a3 \u00a9hier hat einen fehr fleinen $opf, bie Fpler fl\u00f6\u00dfen unter einem fpifcen \u00a9B\u00fcttel gufammen unb tragen bie Singen tu halber \u00a7\u00f6he. \u00a9er Fu\u00df ift aud) berhciltni\u00dfm\u00e4\u00dfig fleiu. \u00a9ie \u00a9pinbe\u00fc form be\u00ea \u00a9ep\u00e4ufe^ berbanft ihre \u00a9ntftehung bem lang gegogenen fpi^eu \u00a9emiube uub bem langen, bon ber Baft\u00e9 au\u00ealaufenben banale. Stur menige Strten bon mittlerer \u00a9r\u00f6\u00dfe bemohuen bie eitrop\u00e4ifSon Bteere, fo Fusus antiquus. \u00a9Bie eine gange \u00a9leihe anberer \u00a9BeiSthiere h\u00e4lt fiS biefe Slrt im Storben, n\u00e4mliS an ber ffanbiuabifSen unb fSottl\u00e4ubifSen $\u00fcfte in geringerem \u00a9liefen auf unb fteigt in ben f\u00fcbliSeren Bl)eiten be\u00ea atlantifSeu \u00a9cean3 in immer tiefere Sbegionett. 3ohnfton fagt, ba\u00df fein @eh\u00e4u3 auf ben \u00a9he\u00fc lanbinfetn all Bampe gebrauSt m\u00fcrbe unb giebt folgenbe BefSreibung feinet 2aiSe3. \u00a9ie BaiSntaffe ftellt in ganger \u00a9r\u00f6\u00dfe einen f\u00eeumpfen ^eget bon 3 3bd \u00a7\u00f6he unb 2 3b\u00fc Breite s^j bon fusus antiquus. bar, melSer mit feiner breiten \u00a9runbpSe an Reifen in tiefem\nStaffer angemaSfen ift. \u00a9iefer $egel befiehl au3 einer Slugahl bon gro\u00dfen Beuteln, melSe burd) ein ftarfeB fnorpelige\u00ea Banb \u2014 \u00a9urt \u2014 auf regelm\u00e4\u00dfige Slrt mit eiuauber berbttnben finb; jebe Bede ift einigerma\u00dfen mie ein Fingernagel gepltet, au\u00dfen fonber uub innen fonfab, mit einer ftarfen hornigen \u00e4u\u00dfern \u00a7aut, melSo an ihrem oberen Stanbe aufgefd)li^t iS; aber bie \u00a9effnung iS fo enge, ba\u00df nidp at\u00ea ba\u00ea S\u00f6affer eintreten famt, melSe^ aum S\u00fchnten be^ jungen Bpieve^ n\u00f6thig iS- S\u00ab biefer \u00e4u\u00dferen FmSth\u00fcHe unb nur lofe bamit berbunben liegt ein Beutet\n53*","page":835},{"file":"p0836.txt","language":"de","ocr_de":"836\n\u00a9djneden. $ am m\u00eet enter.\nton \u00e4hnlicher g\u00f6nn, beu aber \u00fcberall gefdj\u00efoffeti ift unb aug einer fo b\u00fcttnen unb burd)fid)ttgen gpaut befielt, ba\u00df er bent (ginfluffe beg fauerftofffuft^a\u00eftigen SBafferg fein \u00a7tnbernt\u00a7 entgegen^ gefegt. @etn ^nbalt ift anfangs pfftg nnb f\u00f6rnig; aber halb ftnb fdjattige (Stellen gu entbeden unb enblich enttoidelu ftch in jebent SSeutel 2\u20146 3>unge, itaelc^e, ioemt ihre Seit geformten ift nur baburd) fag greie gelangen tonnen, ba\u00df ber innere ^Beutel gerriffen ober aufgel\u00f6fi ioirb\u00bb \u00a9ie (gifabfein \u00bbon Fusus norvegicus uub Turtoni ftitb einfacher; fie \u00e4hneln gufammengebr\u00fcdtett glafcben mit furgem \u00a3alfe.\nSitte (Sippe, \u00bboit ioelcfjer big \u00bbor noch nicht gioattgig fahren uur bag \u00a9ebaug befannt ioar, ift bie \u00dcBirnenfdjnecft, Pyrula, \u00bbou ber gornt ihrer (Schale aud) ioobl $eigenfcbttede (Ficus, Ficula) genannt. \u00a9ag \u00a9eb\u00e4ug \u00bberl\u00e4uft an ber 23aftg in einen Nattai, ift cbne \u00a7\u00bbder, bat ein furgeg \u00a9eUnnbe, eine platte (Spittbel, uub feilte 2lu\u00dfenlippe ift opne (ginfdjnitt. \u00a9te Slrteit gep\u00f6reu tbeitg ben tropifeben tnbifcheit tpeilg ben l\u00fcften Sentralainerifa\u00a7 ait, too bag fy\u00e9fyft\nS3 trnenfcfjttede (Pyrula decussata). a S3on oben. b S3on unten.\nauffadenb gebaute Stater \u00bbon bent bSuif\u00e0en Sfofatforf\u00f6er Oerfteb lebettb beobachtet tourbe. 33etrad)tet man bag lebeube \u00a9tjier, ioabrenb eg in Setoegung ift, \u00bbou oben (in beiftebenber gigur a), fo fiebt mau, trie eine breite braune (ginfaffung, welche mit regelm\u00e4\u00dfigen lichteren frieden \u00fcberf\u00e4et ift, bie @d)ale umgiebt unb gum \u00a9heil bebedt. \u00fcftait l\u00e4\u00dft ftcb) bei oberfl\u00e4chliche\u00ab. \u00abBetrachtung leicht gur Annahme \u00bberlitten, ba\u00df bie (Schale tote bei Natica unb anberen \u00a9attunge\u00ab auf einem gro\u00dfen gu\u00dfe liegt.\tnicht biefer umgiebt fo bag \u00a9ep\u00e4ug, Joie man fiep leicht\n\u00fcbergeugt, ioenit man bag \u00a9pier umtoenbet. \u00a9a geigt eg fiep, ba\u00df eg ber freie 9tanb beg SWantelg ift, ber hier eine gang eigentb\u00fcmliche (gntttidlung angenommen \u00efjat (\u00bb\u00dcbung b). \u00a9er Hantel\u00bb raub, ioelcber bei ben \u00abBauchf\u00fc\u00dfern im SI\u00dfgemeinen nur alg ein f<hmaler (Saum am innern SRaube ber Mttbung auftritt, \u00bberl\u00e4ngert fiep bei einigen unb fchl\u00e4gt ftd) auf bie \u00e4u\u00dfere (Schaleuft\u00e4dje um. SBig Su meinem \u00a9rabe bie\u00df gefreit la un, ioirb uug ioeiter unten bie \u00abPorceHaitfcpnede lehren, much -bei Scruta hat eine folche \u00a9nttoidlung ftattgefunben, in bem 3Jta\u00dfe P\u00fce bei ben 5\u00dforceHan=","page":836},{"file":"p0837.txt","language":"de","ocr_de":"kirnen=, \u00c4egelfijnecfe.\n837\nfdjnetfen, aber both mefentlich terfhiebeit. Oie SluSbreitung iji n\u00e4mlich torgug\u00f6meife in horigott* taTer Nietung gef$<$m, af\u00ea ein flauer, muSful\u00f6fer unb fet>r breiter \u00a9aum, toeldj\u00ab ben $u\u00a7 gang einfchliefjt unb in berfelben \u00a9bene mit ihm liegt Snbent nun biefer Oheil be\u00bb NtanteU ranbe\u00bb ftch eng um ben $u\u00a7 herum legt, bitbet er gleichfam eine ffortfefeung beffelben unb eignet f\u00eftf)\tbenn auch megeit feine\u00ea\tftarfen mulful\u00f6fen\tVaue\u00ea gum Vemegttng\u00eaorgan:\tba\u00a7 \u00ef^ier trient\nmit\tfp\u00fclfe beffelben eben fo\tgut, mie mit bem\t$u\u00a7e. 2Bir terf\u00e4umen feine\t\u00a9elegeuheit, ben\nSefer auf bergleicpen Utnmanblungen unb Slnpaffuitgen aufmerffam gu machen, mo ein f \u00f6rpertheil unb Organ feinem urfpr\u00fcnglidjen gmecfe entfrembet unb gu neuen Verrichtungen im Oienfte be\u00a3 \u00a9efammtorgant\u00e9mu\u00bb geeignet morben ift\nVerteilen mir noch etma\u00ea bei ber 2\u00efnficht\tbe3 Oh^re\u00ea ton nuten. Oer\tlange torftehenbe\n3tpfel geh\u00f6rt ebenfalls bem\tSNantel an unb ift\tbie Ninne, mettre ba3 S\u00dfaffet\tgut Sterne leitet.\nVor bem faft tierfeitigen, torn mit einem S\u00dfaar gipfelf\u00f6rmiger Anh\u00e4nge terfe\u00c7euen $u\u00a7e fommt ber Reine fegeif\u00f6rmige \u00aeopf gum Vorfchein. \u00a9t tr\u00e4gt bie gmei, ebenfalls fegeif\u00f6rmigen W\u00fchler, an bereit Slufjenfeite bie Singen ft|en. Veiber haben mir \u00fcber bie eigentliche Seben\u00eameife be3 fo eigent\u00fcmlich gebauten Ohiete\u00ea sar ^hm Nachrichten. Ob fie im \u00a9tanbe ift, ben SNantelranb gang im \u00a9eh\u00e4nfe gu bergen, giebtOerfteb nicht an, eg geht feboch au\u00eb ben erm\u00e4hnten Verfugen ton Slgaffig an amerifantfchen Sir ten \u00fcber bie miUf\u00fcrlidje SBafferaufnahme in ben K\u00f6rper unb bie baton abh\u00e4ngige \u00a9chmeUbarfeit ber \u00a9emebe harter.\n\u00a9inige nun folgenbe \u00a9chnecfenfamilien merben al3 ^feilg\u00fcngber gufammengefajgt, inbent bie Sunge gmei Neihen langer, fytyex, gumeilen mit SBiberhafeit terfehener 3\u00e4hue tr\u00e4gt, bereit jeber an feiner Vaft\u00e9 mit einem langen Ntu\u00f6felfaben terfehen ift. Nat\u00fcrlich bienen btefc g\u00e4hne gum Sluffpiegeit ber Nahrung, mie bie gunge aber in biefem befonberen galle eigentlich gebraucht mirb, fcheint noch Niemanb bireft beobachtet gtt haben. Unter ihnen nimmt bie gamtlie ber ^egelfchneden (Gonoidea) ben erften S\u00dflah ein, nicht nur megeit ber SNenge ber Slrten, beren jetst an 400 befannt fein m\u00f6gen, fonbern auch megeit ber \u00a9dj\u00f6nheit ber \u00a9ep\u00e4ufe, melche gtt ben befonberen Oiebliugen ber \u00a9chnedenhau\u00eafammter geh\u00f6ren, g\u00fcr ein \u00a9yemplar be\u00ea Conus cedonulli m\u00fcrben einft 300 \u00a9uhteeit angefe^t.\nOa\u00ea @eh\u00e4u3 ber Sfegelfchnecfe ift allgemein befannt. \u00a93 ift eingerollt, meifi terfehrt fegeif\u00f6rmig. Oa\u00a3\n\u00a9eminbe ift n\u00e4mlich fo fttrg, ba\u00a7 e3 oft nur gang unmerflich \u00fcber ben heiteren Vheil ober ben Ums gang ber lebten S\u00dfinbung h^bors\nragt. Oie SN\u00fcnbung ift eine female \u00c43\u00e4ng^fpalfe mit einfacher getablhuget Slu\u00dfenlippe unb oben mit einer \u00a9pur ton einem banale. Oem entfprechenb hat ba3 \u00ef^ier einen langen fdjmalen gu\u00a7, melcher einen flehten fchmaleit nagelf\u00f6rmigen Oedfel tr\u00e4gt. Oer $opf ift fleht unb fchitaugens f\u00f6rmig, bie W\u00fchler fleht unb cplinbrtfch. Nicht meit ton ihrer \u00a9pifse ft%en bie Slugen. Oie Slthemr\u00f6hre ift halb furg halb halb fo lang al3 bie \u00a9chale. Vei ben ^egelf^necfen liegen, mie bei ben \u00fcbrigen eingerollten \u00a9cpnecfen (Oliva, Cypraea), bie Umg\u00e4nge fo eng \u00fcber ehtanber, ba\u00a7, meint biefelbe bie anf\u00e4ngliche Oicfe beibehielten, f\u00fcr bie \u00a9iitgemeibe nicht hiureicheitber ^3lah m\u00e4re. SNan fann ftd) aber an Onrchfchnitten unb burch Vergleichung \u00e4lterer mit l\u00e4ngeren\n\u00c4ege!fd)ne\u00e4e (Conus textilis).","page":837},{"file":"p0838.txt","language":"de","ocr_de":"\u2022<838\n\u00a9cpneden. Kammfiemer.\n\u00a9remplaren \u00fcberzeugen, bafj Me in ben j\u00fcngeren gieren gleich Md angelegten \u00a9cpaieum\u00e4nbe jum gro\u00dfen \u00a3|eil lieber non betben \u00a9eiten anfgeX\u00f6fi derben. $ou ben anatomifdl) nadjmeigbaren brei \u00a9cpaienfchichten bleibt nur bie innere \u00fcbrig*).\nDie ^Beobachtungen \u00fcber bie in ztemlidjen liefen, meift auf \u00a9chtammgrunb mopnenben Dpiere ftub fo fparfam, baff mau nicht einmal meif\u00ea, mag fie freffen. ,,\u00a9te fotCen ftd) non Pflanzen n\u00e4hren\", jagt sppilippi, \u201emag mit ber S\u00dfemaffnung iprer \u00dfunge nicpt \u00fcbereinzuf\u00fcmmen fdjeint.\" dtumpp giebt non mehreren Wirten au, ba\u00a7 fte gegeffeu w\u00fcrben; baffelbe gefcpiept mit bem Saicp non Conus marmoratus : \u201eer befielet in einem Klumpen, ber mie oermirrter Bmitnfaben augftept, unb ift met\u00a7, rotp, \u00efnorpetigt unb gut zu effen, eben mie bag Dpier felbft auch\". Derfelbe alte \u00a9cpriftfletler macpt \u00e4JUttpeilungen \u00fcber artige \u00a9cpmudfacpen bie aug beu genannten unb \u00e4hnlichen \u00a9oncpptien in OfiiuMen einft angefertigt m\u00fcrben. \u201eSUlan jucket fte fepr h\u00e4ufig zufammen, um \u00ef\u00eftinge barau\u00ea zu machen, bie nicht allein non ben inbifcpett, fonberu aucp poil\u00e4uMfdjeu SBeibern au ben Ringern getragen inerben. Diefe Stinge merbeu mit gro\u00dfer SQl\u00fc^e nerfertigt, unb z^ar ohne S\u00f6erlzeug. Denn fte fd;leifen ben Kopf ber \u00a9d^ate auf einem rauben \u00a9teilt ab, big man ininenbig ade fohlen ber \u00a9eminbe zu fe^en be\u00efommt. Den ^intertpeif ber \u00a9cpnede fc^lagen fte bann mit \u00a9leinen haunter ober f\u00fcgen ihn mit einer b\u00fcntten geile ab. Dag Uebrige aber tnirb fo lauge gefehlten, big ein S\u00fcng baraug mirb. Slug jeber \u00a9d)nede tonnen nicht mehr alg z*nei ber gleichen Swinge gemacht merbeu. Diefe d\u00fcnge ftub meijj, glatt unb gt\u00e4nzenb inie \u00a9tfenbein, beim bie fepmarzen gteden ber \u00a9cpnede bringen nicht burep unb t\u00f6nnen abgefcpliffen merbeu. (Stticpe machen biefe Swinge glatt, anbere fepueiben fte aug, ba\u00a7 fte mit K\u00f6rnern uttb Saubmerf befept ftub; mieberunt anbere iniffen fie fo fiinftlicp zu bearbeiten, ba\u00a7 fte ein erhabeneg ^\u00e4ugdjen mit einem fepmarzen gteden barau taffen, alg ob eg ein orbeutlicher d\u00fcng mit einem eiitgefafjten \u00a9teilte m\u00e4re.\"\nDer ber\u00fchmte dJ\u00fctfd; elf annuler unb Kenner \u00a9pemnih, g\u00e2plt [in einem 3ufape zu bem betreffenben Slbfcpuitte aug diumpp\u2019g dtarit\u00e4tenbammer noch eine dteipe fettener Kegelfcpnedeu fammt ihren gl\u00fcdticpen sBeftfcent auf, Der \u201emeprgemetbete\" S\u00fcrgermeifter baquet in Detfft mar bamalg (1766) ber alleinige SSefifcer beg \u201eOrangen* Emirat\". SBor biefem aber mar ber \u201eOber-dlbmiral\" bie aderbornehmfie \u00a9cpnede. g\u00fcr ben \u201eeigentlichen Slbmiral\" hat man frudjtlog 500 \u00a9utbeu angeboten. \u2014 \u201eSille biefe betriebenen Stuten fmb nun bom erften Slang, unb menu man ein Cabinet haben mid, bag merth gefcp\u00e4fct mirb, fo mu\u00df man borz\u00fcglicp biefe trachten zu beft^en, miemohl fte fehl* befchmerlich zu betommen ftub. gnzmlfcben giebt eg nicht allein unter ben Stuten, fonbent aud) unter ben anberen \u00a9efcplecptern rare \u00a9cpneden.\" d\u00f6ir entnehmen aug biefen groben, mie biefen flei\u00dfigen unb burch ihre \u00a9ammetmetfe n\u00fcplicp gemorbenen Dilettanten ber porigen gaprpunberte eigentlich jebe h\u00f6here d\u00f6eipe abging. Slucp bem unfrigen fehlen biefe n\u00fcchternen Kr\u00e4merfeeleit bon dtaturfreuuben nicht, \u00fcber ihnen aber ftehett bie SD\u00fcdionett, melche mit ber Kenntnifj ber dlaturprobu\u00efte ftch aucp bag Serft\u00f6ntmijj z\u00ab erringen fudpen. Hub bag ift ber gortfepritt, ben bie \u00e4ftenfepheit feitbem auf biefem \u00a9ebiete gemad)t hat.\ngaft noch artenreicher ift eine zweite \u00a9ippe ber SPfeilz\u00fcngler, Pleurotoma, bereu \u00a9cpale eilt langeg \u00a9eminbe unb alg eparafteriftifepeg Kennzeichen einen gehaltenen Slufjeuraub ber 2Mn? bung beftpt.\n*) $n bem bon un\u00a7 bietfach benutzten unb \u00e4u\u00dferf! reichhaltigen S\u00dferte bon gopnfton ((Sinleitung i. b. \u00dfonchpliologie), ift \u00a9\u2022 500 bie \u00bbermutpung auSgefprocpen, bap auch einige 33ernparb*Krebfe bie g\u00e4higleit bef\u00e4pen, bie bon ihnen bemoputen \u00a9epnedenfepaten aufzul\u00f6fen. 3)ie\u00a3 ift entfehieben nicht ber ga\u00ef\u00ef, fonbern bie a\u00ef\u00eferbing\u00ea fepr h\u00e4ufig zu beobaeptenbe 3\u00abft\u00f6rung ber @d;alenfnbftans geht immer bon einem \u00a9chmamme au\u00a7 (Suberites domuueula), melier ftch auf ben bon ben Krebfen bemoputen \u00a9cpnedengeh\u00e4ufen anftebelt. Sftan bergteiepe oben \u00a9eite 687.","page":838},{"file":"p0839.txt","language":"de","ocr_de":"\u00fcegeljr\u00eejitec\u00efe. \u00ab\u00dforeettanfhnecfe.\n839\n\u00aeic nod) \u00fcbrig bleibenden, durch einen Athemftpho ausgezeichneten \u00c6amm\u00efiemer haben wiederum, wie iene Step der \u00c4ammfiemer ohne Athemr\u00f6hre, eine ianggeftredfte Steibemembrau der Bunge mit fteben B^nc^cir oder patten in jeder Steilje und find daher S3 and f\u00fcngier.\ndarunter bildet die $ or c eil anfcfc treffe, Cypraea, den \u00abStamm einer der toidjtigften, ja, \u201emit S3er\u00fcdftd)tigung der oolfswirthfhaftlihen Bedeutung der \u00a9auriS\", die wid^tigf\u00eee aller Sdjnecfem families Qie Vbiere diefer und der benachbarten Sippen haben einen ziemlich dielen \u00c4opf, mit langen, f\u00e4lanfen, einander gen\u00e4herten W\u00fchlern, an deren \u00a9rund au\u00dfen auf einem \u00a3\u00f6c!cr die Augen'fpm SDer fUlantel ift auf beiden Seiten fehr weit auSgebreitet und lann fo umgefhlagen Werben, ba\u00df er baS \u00a9efj\u00e4uS gr\u00f6\u00a7tent^eil\u00a7 oder ganz bebecft. Qemfelbcn Wirb dadurch ein beforn derer \u00a9lanj oerliehen, der fie, in Verbindung mit der tljeilS fehr lebhaften und bunten, thei\u00ef\u00ea fehl* garten prbung gu den in erf\u00eeer Step beliebten \u00a9attungen der Sammlungen gemacht \u00efjat. mx laffeu die eingehende und treffende Schilderung pppig\u20193 folgen. \u201eVielleicht genie\u00dft feine \u00a9oudh>t)Uengattung eine fo alte und fo allgemeine Beliebtheit Wie diefe, mag nun ihre \u00a3)\u00e4ufigteit oder mirflich gro\u00dfe Bierlichfeit den \u00a9rund abgeben. 3\u00ab allen \u00a9rdgegenden und felbft bei fehr rohen B\u00f6llern begegnet man ihr als Bi^rath der A\u00dfohnuugeu oder der prfonen, und einige ihrer Arten gelten durch uralte Uebereinfunft in manchen Sandern als Scheidem\u00fcnze. Solche \u00a9unft oerdienen die \u00a9eh\u00e4ufe diefer Shneffen aus mehreren \u00a9runden; fie gefallen durch feine Abrundung, nehmen lei\u00e4jt eine fpiegelnbe Politur an, geben an \u00a7\u00e4rte dem SDtarmor nicht nah nnd leuchten in lebhaften f\u00e4rben. Audj unter dem wiffenfhaftlidjen \u00a9efihtSpunlte erregen fie Aufmerffamteit, denn fie oer\u00e4udern in oerfchiedenen SebenSaltern ihre \u00a9eftalt im auff\u00e4lligen gjia\u00dfe und fottten, Wie mau ehedem glaubte, nad) ganz eigenth\u00fcmlihen \u00a9efe^en fih Oergr\u00f6\u00dfern. Von den AlterSoerfhiebenheiteu laffeu minbeftenS drei Stufen fih nahtoeifen. \u00a9auj junge \u00a9eh\u00e4ufe find glatt, einfach grau gef\u00e4rbt, h\u00f6hften\u00a7 mit drei undeutlich eu Verbinden \u00bberf eben. 3hr Spinbelranb ift nah oben glatt und gew\u00f6lbt, nah unten foufao, der Au\u00dfenranb d\u00fcnn. 3\u00ab etma\u00ea reiferem Silier fhwellen beide Seiten beS SDtunbfaumeS fo oiel an, da\u00df fhon der \u00a9attungS; harafter unterfheibbar Wird; zugleich hat denn der SDtantei gro\u00dfe feitlihe Ausbreitungen erhalten, die fih \u00abah oben \u00fcber dem \u00a9eh\u00e4ufe zufammenlegen und eine mit \u00aeatf gemifhte Shleimfhiht ciblagern, die zur oberen, nun ganz 0erfhieben gef\u00e4rbten Shleimfhiht oerh\u00e4rtet. Qie ledere hat aber niht die SDiffe, die fie an dem oollendeten \u00a9eh\u00e4ufe zeigt; auh fehlen in diefer Periode dem uoh etwas flaffeudert S\u00dctunbfaume die Querfalten. SDie im dritten Beitraume fteheudeu, alfo ganz auSgebilbeten \u00a9eh\u00e4ufe erfennt man au der Ann\u00e4herung der ftarf gefalteten Seiten beS SKundfaumeS an einander, an der Qicfe der durch den umgefhlagenen SDtantel aufgetrag\u00e9neu obern Shalenfhiht, endlih un einem heller gef\u00e4rbten, \u00fcber den d\u00fcrfen der liegenden \u00a9onhplie hinlaufendeu, oben nnd unten die SA\u00fcnbuug erreichenden Streifen, der Wohl die Stelle bezeichnet, loo die umgefhlagenen SDtautellappen fih mit ihren St\u00e4ndern ber\u00fchrten, und der an j\u00fcngeren \u00a9eh\u00e4ufen nie gefunden wirb. Bei Arten, die in gr\u00f6\u00dften SDtengen auS m\u00e4nneren SJteeren zu unS gebracht morden, finden flei\u00dfige Sammler eS niht fh^er, ganze Stegen oon \u00a9remplaren zur Darlegung diefeS Bildungsganges zufammenzubringeu.\"\n\u201e\u00a9ine andere, gerade niht ungew\u00f6hnliche aber mi\u00dfoerftandene \u00a9rfdjeinung ocranla\u00dfte die \u00e4lteren gorfcper zu dem \u00a9lauben, da\u00df entweder die Shalenoergr\u00f6\u00dferung bei den \u00a9hpr\u00e4en nah ganz anderen \u00aeefe|en gefhehen m\u00fcffe, als bei anderen 2Beihthieren, oder da\u00df die Shale Wohl gar periobifh abgeworfen Werbe, Wie der jpautpanzer eines ^rebfeS. SVeun man die 2Jt\u00fcn= dungSfeite einer prcellanfhnecle betrachtet, fo dringt fih oon felbft der \u00a9ebaule auf, da\u00df hier die Vergr\u00f6\u00dferung beS \u00a9clj\u00e4ufeS niht in gew\u00f6hnlicher S\u00dfeife, d. h- burh Bildung eines neuen Umganges aus der oergr\u00f6\u00dferten Au\u00dfenlippe, gefhehen f\u00f6nue, denn diefe ift niht allein beinahe reh\u00fcoinflig \u00fcber die SOt\u00fcnbung hin\u00fcber und gegen den Spindelrand gebogen, fondent auh nah innen umgerollt. Str\u00e4te hier Vergr\u00f6\u00dferung ein dm*h Ablagerung entlang dem Stande, fo m\u00fc\u00dfte nothtoeubig in burger Beit die SJh\u2019inbung oerfiopft Werden. Qa man nun oon derfelben SpecieS","page":839},{"file":"p0840.txt","language":"de","ocr_de":"840\nScpneden. ^ammfiemer.\ngtemXidO Heine \u00a9ep\u00e4ufe mit auggebilbetem SDtunbranbe 8efa\u00a7 ttnb fte, ineil mau bie eigentlichen Reichen ber Sl\u00efter\u00eaoerfdhiebenpeit nicht bannte, f\u00fcr j\u00fcngere ^telt, fo tarn man, um bag fonft unbegreifliche SSacpgthum gu erH\u00e4ren, auf bie Annahme, ba\u00a7 bag Opier periobifdp ben ganzen SDtnnbfaum aufl\u00f6fe, einen neuen Umgang ablagere, einen neuen SJiunbfaum perftelte unb fo gut* gew\u00f6hnlichen dtormalgr\u00f6\u00dfe beg \u00a9ep\u00e4ufeg gelange, fr\u00fcher fdjoit hatte man ben \u00a9ebanfen au bag ^eraugfcpl\u00fcpfen beg Opiereg aug bem Su eng geworbenen \u00a9epaufe fallen taffen. 2Wein fowopt bie eine alg bie anbere SBermutpung ift unrichtig. 3J\u00eean hatte bei ihrer SXuffteUung gang oer= geffeu, ba\u00df unter allen organifchen SBefen, ben S\u00dfflangen fowopt alg ben Optereu, bei einer unb berfetben Specieg eg fowopt gro\u00dfe alg Heine Sttbioibuen g\u00e4be, Unregelm\u00e4\u00dfigfeiten, bie man gWar nicht gu erH\u00e4ren oermag, bereit SSotbommen aber bei allen nieberen \u00e4lteren unb gurnal bei ben \u00e4JtoItugfen au\u00dfer allem gweifel fteht. \u00a9ine OtgersfPotcellanfdbnede oon 2 $o\u00fc S\u00e4nge ift, Wenn anberg bie \u00e4Jtunbr\u00e4nber gen\u00e4hert, umgeroHt unb quer gefaltet finb, ebenfo eine erWacpfette, alg eine hoppelt fo gro\u00dfe; fte Wirb leben, aber niemalg mehr ihr \u00a9eh\u00e4ug Vergr\u00f6\u00dfern, inbem fie felbft bie ihr inbioibue\u00dc gubommenbe \u00a9r\u00f6\u00dfe erreicht pat.\"\nOie SlufH\u00e4rung, ba\u00df ber SBulji ber DK\u00fcnbung erft nach oollenbetem SBadhgtpum fnh h\u00fcbet, hat fcpon Otumpp gegeben, beffen Oefcpreibimg ber OigersS\u00dforcellaufcpnede (Cypraea tigris) nebft allgemeineren SSemerbungen \u00fcber bie Sippe unb ihre SSenupung wir gur SBer\u00f6oltft\u00e4nbigung beg Obigen mittheilen. 2Benu er oon Weibchen fpricpt, fo macht er \u201enur biefen Unterfcpieb in fo Weit unb in bem Oerftanbe, Weil man bie leichteften unb glatteften Scpnedenfcpaten gleichfam oor SBeibdpen gu halten pfleget\". \u00a93 hei\u00dft: \u201e\u00a93 ift biefe Scpnede bie gr\u00f6\u00dfte unb fcp\u00f6nfte ihreg \u00a9efchlechtg, benn fte ift faft fo gro\u00df alg eine Heine gaujt unb hat einen fehr runben unb glatten 3t\u00fccfen, welcher recht bichte mit fcpwatgen tropfen, unter Welchen fxch auch Heinere braune unb gelbe beftnben, befept ift unb \u00fcber bie gange S\u00e4nge einen golbgelbeit Stridp pat, Welcher ftch jeboch nicht an allen befinbet. 3e mehr nun biefe fcpWargeu Or op fen einanber gleich finb, in je h\u00f6herem SBertp Wirb auch biefe Scpnede gehalten. \u2014 SBeun bie S\u00dfovcettaneit aug ber See fomrnen, fo gl\u00e4ugen fie Wie ein Spiegel; wag ben Oaucp ober bag Untertheil ber Scpnede betrifft, fo ift ber= felbe gwar nicht fehr flach, jeboch fo eben, ba\u00df fie barauf liegen fann, fonft aber fehr Wei\u00df unb gf\u00e4ngeub. 33ou bem Opier bef\u00f6mmt man nichts, alg einen b\u00fcnnen Sappen gu fehen, Welcher faft auf bie n\u00e4mliche 3lrt, Wie bie Schale gefprenbelt ift, n\u00e4mlich mit fdhWargen, braunen unb gelben Oropfett, auf welchen ftch Wei\u00dfe H\u00f6rnchen beftnben. Oie, Welche man f\u00fcr bag SSeibcpen h\u00e4lt, ift oor b\u00fcuuer unb leichter Schale, Welche faft ihre oollfommene \u00a9r\u00f6\u00dfe erh\u00e4lt, ehe ftch bie eine Sippe ber SMnbung, bie fcpavf unb fo b\u00fcnne wie Pergament ift, untWidelt. Oiefe Schale i]t recht fep\u00f6tt mit fcpwarger, blauer unb gelber $arbe gezeichnet, unb je mehr fte blau finb, je h\u00f6her werben fie gefch\u00e4^et. \u00e4ftan ftnbet fte an foldhett Strauben, bie einen wei\u00dfen Sattb haben, auf welchem gro\u00dfe stippen eingeln liegen. Sie halten ftch mehrentheilg unter bem Sanb oerborgen; benn a\u00fceg Wag oott ber Schale aug bem Sanbe heroorragt, wirb rauh unb matt oon \u00a9arbe. SBenu aber ber \u00dcRonb neu ober oo\u00fc ift, algbann \u00efriechen fte aug bem Sanbe heroor unb h\u00e4ngen fiep an bie Klippen, \u00e4ftatt hat oiele 3Ji\u00fcpe, bag Opier alfo heraug gu bringen, ba\u00df bie Sdhale * ihren fdh\u00f6nen \u00a9laug beh\u00e4lt. Oer ftcherfte 2Beg ift, ba\u00df man bie Schnede in hei\u00dfet SBaffer wirft. Oarnacp mu\u00df man oom gleifdj fo oiel alg m\u00f6glich herauggiehen unb algbann bie Schale an einen fdjattigen Ort hiulegen, bamit bie Slmeifeu bag \u00fcbrige her a ugf reff en. SlUe gWei ober brei^ahre mu\u00df man biefen Sdhitedenfcpaten, Wie man e\u00ea gu nennen pflegt, gu Hinten \u2018geben, bag ift: matt mu\u00df fte einen halben Oag in SalgWaffer legen, hernach mit frifepent Staffer abwafdpen unb in ber Sonne trodeit werben taffen\". 3htmpp erg\u00e4ptt ferner, ba\u00df biefe unb anbere ^orcedanfcpneden nur oon ben \u00e4rmften Solf\u00f4Haffen auf Kopien gebraten unb gegeffett W\u00fcrben, ba\u00df aber ipr \u00a9euu\u00df. oft oon \u00dcbeln folgen begleitet fei. Oie \u00a9ingeborenen h\u00e4tten bie 3teget, ba\u00df alle glatten unb gt\u00e4ngenben unb bie rotp gefledten Scpneden ftep nipt gut* Speife eigneten, ba\u00df hingegen alle raupen unb ftacpeligen eine gute \u00c4oji g\u00e4ben.","page":840},{"file":"p0841.txt","language":"de","ocr_de":"horce\u00ef\u00efanfhnede. @ifd)nede. tinhorn.\n841\nOie wihtigfte ihrer \u00a9type ift \u00ef>te Cypraea moneta, \u00a9aurt. Oiefe S\u00dforcedanfhuecfe ift Wei\u00dflich ober gelblich, breit eif\u00f6rmig, feitlidj am $ inter enbe mit Mer ftumpfen #\u00f6dern. \u00a9ie Wirb V, bt\u00e9 % Sod lang, Sn gr\u00f6\u00dfter SJtenge \u00efommt fie an ben \u00e4Ralabioifhen Snfe\u00efn Bor, too fie, nah \u00e4lteren Angaben, swei SJial im SJtonat, 3 Oage nach bem \u00fcReumonb nnb brei Oage nach bem Vodmoitb eingefammelt Wirb. \u00a9ie b\u00fcrfte Wohl auch an ben \u00fcbrigen Oagen be\u00e4 gftonat\u00e8 su haben fein. Von ba au3 wirb fte tbjei\u00ef\u00ea nadj Bengalen nnb \u00a9iam, BorsuglWeife aber nah SXfrifa oerfdjifft. Oer ^auptf\u00eeape\u00efp\u00efa^ f\u00fcr ben afri\u00efanifdjen \u00a9auri\u00ab\u00a3anbel ift Sansibar,. Von ber Oftf\u00fcjle 3lfrifa\u00a7 geben feit Sa^rtaufenben gro\u00dfe ftara&atten mit biefem Pr\u00fcfet, ber \u00a9elb nnb S\u00f6aare ift, nach bem innerem \u00a9anse \u00a9hiplabungeu Wieberum Werben oon eurofo\u00e4ifd^en \u00a9Riffen oon Sansibar abgeljolt nnb an ber Vkftf\u00fcfte gegen bie bortigen gkcbu\u00efte, \u00a9olbftaub, \u00a9Ifenbeiu, S\u00dfalm\u00f6l, au\u00e4getaufht. Heber ben erftaunlicben SSer\u00efe^r mit biefem \u00a9elbe in ben \u2022Regenreichen SitnerafrifaB giebt unter anberen Var tip ber\u00fchmtem Steifewerf Bielfah Rahvidp Sn \u00a9ure Ratten 700,000 \u00a9t\u00fccf ben Vkrtlj Bon 330 Oraler, alfo etwa 2120 ben Bon 1 Oljaler nnb e\u00bb beliefen fp bie \u00a9inf\u00fcnfte be\u00ea Oerrfdjer\u00ea auf 30 SDHUiouen SD^ufc^eln. $hr 2\u00f6erth ift nat\u00fcrlich bem \u00a9our\u00a7 unterworfen nnb b\u00e4ngt Bon ber Sufuh? nnb ber \u00a9ntfernung ab, \u00a9eW\u00f6ljn\u00ab ltd) ftnb fie s\u00ab Rimberten auf \u00a9hn\u00fcre gereiht, um ba\u00ea Saljigefh\u00e4ft ju Berf\u00fcrsen. 2ln mand)en Orten ift bie\u00df jeboch nicht SDtobe nnb muffen bie Oaufenbe einsein abgesagt Werben. Stadj ben Angaben in Vedmantt\u20193 1793 erfdjtenener SBaaren\u00efunbe War, fo lange bie Ood\u00e4nber \u00a9ehlcn befa\u00dfen, bie\u00df ber Wichtigfte \u00a9tabetylah f\u00fcr bie \u00a9auril, Bon wo fte in K\u00f6rben, in VaUen Bon je 12000 \u00a9t\u00fcden ober f\u00fcr \u00a9uinea in Raffern Berfenbet W\u00fcrben, \u00a9ine Seit lang W\u00fcrbe mittelft ber \u00a9aurt\u00e9 ber ganse afrifanifdje \u00a9claBentjanbel betrieben, inbem f\u00fcr 12000 Vfunb 500 bis-600 \u00a9Haben eingefauft werben tonnten, \u00a9egen bie \u00e4ftitte be\u00a3 18. Sa\u00efjrhunbert\u00ea hatte ftdj ber S\u00dfreig fchon Berbopelt, nnb ftnb bann, aI3 bie $\u00fcfienbiftrifte mit bem SJhtfhelgelb \u00fcberfchWemmt Waren, anbre Oaufdjobjecte an beffett \u00a9teile getreten.\n2Bir erw\u00e4hnen noch bie n\u00e4chft Berwanbte \u00a9attnng, bie \u00a9ifdjnede (Ovula). Oa\u00ea Obier ift gans Wie bei Cypraea befdjaffen; ba\u00a7 \u00a9elj\u00e2u\u00ea eingero\u00ef\u00eft, an beibett \u00a9nben giigefpi^t nnb in einen Nattai au^gesogen. Von Ovula oviformis, mit fhneewet\u00dfer, inwenbig Bioletter \u00a9djale, einer ber gr\u00f6\u00dften 2lrten, theilt Otnmhb mit, ba\u00df fie beirben Bewohnern ber Snfel Sforea tu hoben \u00a9bren fleht. Stur bie Verfechter nnb biejenigen Krieger, Welche einige ^\u00f6pfe ihrer geinbe [aufWeifen tonnten, bnrften ba\u00a3 \u00a9eh\u00e2tt\u00ea um ben \u00a3al3 ober im jpaarfdjobf tragen. 2ludj W\u00fcrben bie \u00a9djilbe-bamit Bersiert.\t.\nOie Bon ben \u00e4lteren \u00a9ottchhliologen gew\u00f6hnlich mit ben \u00a9tadjelfhneden Bereinigten Oritott\u00ea\u00ab borner, weichen nicht nur in bem Vau ber Suuge, fonbem and) in ber Vilbmtg be\u00a3 gattsen $obfe\u00a3 Bon jenen ab. Sp \u00aeo\u00a3f ift n\u00e4mlich gro\u00df nnb tritt swifhett ben W\u00fchlern heroor. Oiefe ftnb laug nnb tegelf\u00f6rmig uttb tragen bie Singen au\u00dfen, ungef\u00e4hr itt ber halben S\u00e4nge. Slubber SDtunbfpalte unterhalb be\u00ea $o:pfe\u00a3 tann ba\u00a3 Obier einen sientlih langen R\u00fcffel herau\u00eafhrecfen. Oa\u00a7 \u00a9elj\u00e2u\u00ea \u00e4hnelt in fo fern betten ber \u00a9tadjelfhneden, al3 e\u00bb unten in reinen $anal Berl\u00e4itgevt ift. @3 ift mit bornenlofen R\u00f6dern befefct, Welche entweber abwehfelnb auf ben SBiitbitngen ober aud), aber felteuer, einsein flehen. Von ber ^jaujptftyhe, ^intljorn, Orompetenfhnede (Tritonium) lebt ba3 gro\u00dfe Tritonium nodiferum im SJiittelmeere. \u00a93 ift bie Buccina ber 2llteiv oott Weiher e3 hei\u00dft:\nBuccina jam pris cos cogebat ad arma Quirites.\n(Oie Vnccina rief fd)on bie alten Cuiriten \u00a7n ben Saffen.)\nVuh attbere gr\u00f6\u00dfere Slrten W\u00fcrben uttb werben noh ^rieg\u00eatromheten gebrauht, namentlich' Tritonium variegatum. 2Ba\u00ea Olutuhb \u00fcber baffelbe mittheilt, ift Bott ben Steueren nidjt \u00fcber\u00ab holt worben. \u201eOie gr\u00f6\u00dften \u00a9djnecten biefer Slrt ftnb \u00fcber 1V2 \u00a9h^h lang uttb 6 bi3 7 SoH hod). 3hl\u2018e \u00a9hihe ift mehrenthei\u00ef\u00e2 etwa3 abgebrohen, auh ift bie \u00a9d)ale mit Wei\u00dfen nnb rothen","page":841},{"file":"p0842.txt","language":"de","ocr_de":"842\n\u00a9djneden. .famm\u00eftemer.\ngroben \u00a9tie\u00dff\u00f6rnern befe^t, toeldje man erft mit \u00a9cheibe\u00efoaffer erioeidfen unb algbann mit einem gD^effer abfra^en mu\u00df. SDiefe \u00a9frieden inerben unter bie bornehmften Parit\u00e4ten geregnet, unb tsenn fte rein ftub, fo gelten fte fogar ouf biefen ^nfelu gemeiniglich brittehalb \u00a9ulben. 2ln ber gjnfel Slmbcina finbet man fie feiten; mehrentheilg fommen fie non ben f\u00fcb\u00f6filidjen Unfein. 3^r Aufenthalt ift bie Siefe beg 2Jteereg unb guioeilen ftiedjen fie auch in bie gifchreufen. 2)ie Alphorcfen, bie ioilben Seioohuer ber $nfel \u00c4orea, gebrauten biefe \u00a9djneden f\u00eeatt ber Storm $eten, inbem fte in bem mittleren filing eine \u00a9effnung machen, butcb meldfe fte blafen.\"\n\u201eStan hat biefert \u00a9frieden ben Flamen $tnfh orner gegeben, ioeil fie \u00efin\u00efen (f(ingen) ober faufen, ioenit man ihre \u00e4Jl\u00fcnbung an bie O^ren h\u00e4lt, unb bie gemeinen Sente mache\u00ab einanber ioet\u00e9, ba\u00df biefeg \u00a9aufen eben ein Beiden ihrer Aechteit io\u00e4re, ioeil man gletchfam bag 25raufen tier \u00a9ee in benfelben h\u00f6rt.\" SBag nun biefe (gigenfdjaft beg tinleng angelt, fo ift fie Mnegioegg auf unfere \u00a9djneden bef^r\u00e4nft Alle halbioegg gr\u00f6\u00dferen \u00a9chuedenh\u00e4ufer geben einen guten Aefonnangboben ab f\u00fcr ben berfdftebenartigften Samt, io\u00e4hrenb bei abfoluter \u00a9title auch bag Tritonium variegatum bie \u00a9challioelleu uidtjt gur\u00fcdioerfen tarnt unb nicht fauft.\nWelche Spotte bie Sritongh\u00f6rner auf ben Silbern, beit \u00a9tatueugruppen unb ffteliefg bet Stococogeit fpielten ift m\u00e4nniglid) belamtt. 2\u00f6er feitnt fte nicht, bie paugb\u00e4digett Sritonen, auf SDelpbinen reitenb im \u00a9efolge ber feb\u00f6neu Steeregg\u00f6ttin \u00a9alatljea? 2Ber bat nicht einen, im \u00a9efdjmad fener gl\u00fcdlidj \u00fcbetiounbenen Beit angelegten f\u00dfarf mit feinen \u00a9rotten befudjt, ioo bie ioirtlidfen \u00c4irdh\u00f6rner unb anbere gro\u00dfe \u00a9thnedem unb Shifcpelgeh\u00e4ufe gioifcheu \u00c4oraUeu unb Sropffteingebtlben eingef\u00fcgt ftub?\nS)ie \u00a9ippe ber fjajjfd&neden (Dolium) ift in mehrerer Segnung intereffant. Sag \u00a9eb\u00e4ug ift biinnfhalig, bauchig, oft beinahe fugetig, bie St\u00fcitbung baoon ioeit, unten aug; gefchnitten, nicht in einen. Nattai verl\u00e4ngert; bie Au\u00dfenlippe meift verbiet unb in ber gangen S\u00e4nge geterbt. Sag Zfytx bat einen l\u00e4nglich eif\u00f6rmigen, gro\u00dfen unb biefen $u\u00df, ber oorn etioag ge\u00f6brt ift, unb oon beut Sl^er butd) bie Aufnahme einer gro\u00dfen Quantit\u00e4t SBaffer ftarf auf gebl\u00e4ht ioerben \u00efann.-. Ser \u00c4opf ift flach unb breit unb gioifchen ben Phletn beinahe gerabltnig. \u00aeiefe ftnb lang unb tragen bie Augen au\u00dfen auf ihrem oerbidten \u00a9runbe. Sie Athemr\u00f6hre ift bid, giemlid) lang unb iotrb \u00fcber bie @d)ale gut\u00fcdgefcplagen getragen. And) ber fft\u00fcffel ift fehl* gro\u00df unb bid. Alle Arten, mit Augnahme einer einzigen, beiooljnen bie f\u00fcblid^en SJteere. Siefe eine attg bent SItittelmeere, bag $a\u00df (Dolium galea) ift bie gr\u00f6\u00dfte \u00a9djnede biefeg \u00a9ebieteg, aug; gezeichnet burch ben befonberen Sau unb eine ganz eigent\u00fcmliche Abreibung ihrer \u00a9peidfel^ br\u00fcfen. \u00a9ie zerfallen in eine oorbere feftere unb eine biutere gr\u00f6\u00dfere fd;ioammtge Abteilung, ioelche leitete mehr alg ein fReferooit f\u00fcr bie in ber eigentlid)en Sr\u00fcfe abgefd)iebene gliifftgfeit gu bienen fc^eint. \u00a9ie erreichen ben bebeutenbeit Sntd)meffer bon IV\u00bb Bo\u00df- 2llg Stoffel tu Steffina mit zoologifd;en llnterfudbungeu befch\u00e4ftigt ioar, braute man ipm ein gro\u00dfeg lebenbeg \u2022\u00a9remplar oon Dolium galea, ioelcheg gereizt, feinen einen halben $u\u00df laugen B\u00fcffel herbor^ ftredte unb algbalb aug ber \u00fcJlunb\u00f6ffnuug \u00fcber einen $u\u00df ioeit einen \u00a9trahi einer ioafferflaren f\u00c7l\u00fcffigfeit herborfprihte. \u00a3rofd)el nahm gu feinem hofften \u00a9rftaunen ioahr, ba\u00df biefer \u00a9peicpel ben Mfteiu beg gu\u00dfbobeug gum Sraufeu brachte, gerabe ioie eine \u00a9\u00e4ure; unb bie fp\u00e4tere forg; faltige ^emife\u00dfe 2lualpfe ergab, ba\u00df in biefem \u00a9peichel, au\u00dfer fchloefelfaurcn \u00a9algen 2T/10 5)3rocent freie \u00a9d)ioefelf\u00e4ure unb %0 ^rocent freie \u00a9algf\u00e4ure oorhanben ift. Slug ioelchen \u00a9toffen bag SChier biefe SDftneralffiurcn bezieht, ift unbefannt; gang r\u00e4thfelhaft aber ift eg, ioie biefe \u00e4henben \u00a9ubftauzen in beut K\u00f6rper ber \u00a9d)itede aufbeioahrt ioerben f\u00f6ttnen. Bm DJtageu ber unterfuchteu ^hiere faub fit Seetang mit berfchiebenen Salfrefteu, ioelche nidjt angegriffen loaren, aber ftch beim Bufah beg \u00a9peitelg fofort aufl\u00f6ften, iooraug mit \u00a9id>erheit gefcploffen ioerben fann, ba\u00df biefer @peid)el uid^t beftimmt ift, mit ber Sprung bermifd;t gu ioerben, fouberu nur, ioie in i)em gegebenen $alle, alg Sertheibigunggmittel auggefpri^t ioirb.","page":842},{"file":"p0843.txt","language":"de","ocr_de":"843\n$tnff>orn. gagftnede. \u00a9turmpaube.\nOer bekannte \u00f6fterreitifte \u00aeonfut unb \u00a9pratforfter, Dr. \u00a9. oon \u00a7apn, pat itt fepr ingeni\u00f6fer S\u00f6eife toafrftein\u00efit gu rnaten gefugt, baf$ nufere $af3s ober Oonnenftuec\u00efe ba\u00a3 SSor^ feilt) f\u00fcr bie fpiraligen Ornamente ber ioniften \u00a9\u00e4ute gemefen fei. \u201e\u00a9ben fo gut\", fagt er, \u201etute peut $u Oage neapolitanifte f\u00c7tfc^er au\u00e2 bem 2Ruftei; nnb \u00a9tuedfen\u00efoerf ipre\u00ea @tranbe\u00a7 fd^\u00f6ne Sefton\u00ea gu oerfertigen unb bamit an popen ffefitagen ipre Wirten ^u ftm\u00fccfeit oerftepen, b\u00fcrfteu. \u00eeoopl and) fd&on im 2lttertpum bie ^\u00fcflenbeioopner *u ben gierlidjen \u00a9r^euguiffeu ipre\u00ea \u00a9tranbeS gegriffen paben, trenn e3 bie au biefem gelegenen Heiligt\u00fcmer iprer \u00a9\u00f6tter gu fdjro\u00f6ffen galt. Unter bem 2Rufd)ettoer\u00ef be3 SDUttelmeeref geitnet fit aber bie ipm eigentp\u00fcmtiepe Oonneuftnede\nSonncnfd)neefe (Dolium perdix). \u00a9in 2)rittel bet \u00a9r\u00f6fje.\nuitt nur burt ipre \u00a9r\u00f6fje au8, beim fie erreicht mitunter bie \u00a9r\u00f6fje eine\u00bb 2fteuften!opfe\u00a7, fonbertt aut burt bie grojje \u00a9d)\u00f6npeit ipre\u00ea \u00aeett>inbe3 unb beffen fRippen.\" Oie \u00a7auptrefultate ber intereffanteu 33erg\u00efet(feimg ber ^unftform mit bem SRatitrprobu\u00eft ftnb, bafj ba\u00ea \u00a9e\u00efoinbe ber Oonnenftnecfe fomopt in ber \u00a3apl feiner Umg\u00e4nge als in ber fonflruftion feiner \u00a9pirate ber fogenannfen Volute be\u00a7 ioniften Kapitals entfpritt, bafj mit ber inneren \u00a9eite be3 9bi\u00a7enranbc3 be\u00ea \u00a9ep\u00e4ufed fit bie \u00fcber ben \u00aeanat be\u00ea ioniften Knaufes laufeubeu SSerbinbung\u00eaturoen beiber Voluten toenigften\u00ea ann\u00e4pernb perftellen taffen, unb bafj bie fonoeren Rippen ber lufjenfeite be\u00a7 @ep\u00e4ufe\u00a7 f\u00eet auf ber inneren \u00a9eite in ^annel\u00fcren oertoanbeln, ioelte grofje 3lepnlit^eit mit ben \u00c6annet\u00fcren be\u00a3 ioniften \u00a9autenftafte\u00ea paben, nnb bafj fogar ipre ShijSpl annn\u00e4perub ber 2ln\u00a7apt ber ioniften ^annel\u00fcren entfpritt.\n9Rit ben Oolien teilen bie Hetmftueden ober \u00a9turmpa itben (Cassis) bie \u00c7amilien= eigentp\u00fcmlitU'iten be3 gro\u00dfen gufje\u00ea mit feittiten 2lu\u00eabreitungen, be\u00ea fepr langen SR\u00fcffet\u00f6, ber ioie auf flehten \u00a9tielen am \u00a9raube ber \u00c7\u00fcpter flepenben Slugen, u. a. Oer \u00dcRautet ber \u00a9t\u00fcrm; pauben bilbet einen fdjteierf\u00f6rmigen gortfafj \u00fcber ben $opf unb Verl\u00e4ngert fit in eine lange jur\u00fctfgeftlagene Sltpemr\u00f6pre. Oa3 \u00a9epau\u00ea ift, nat bem contpliotogifteu Itt\u00eabrud, aufgebtafen, mit fuirent fpifeen \u00a9etoinbe. Oie \u00dcR\u00fcnbung geloopnlkp eng unb linealift, unten mit einem","page":843},{"file":"p0844.txt","language":"de","ocr_de":"844\n\u00a9djnecfett. famm\u00efienter.\nfatten, pl\u00f4^lid auf ben h\u00fclfen gebogenen fanal. 3Me gnnenlippe geigt einen ftarf entmidelten Umfdfag, melder am \u00a9pinbelranb gerunzelt ober gefaltet ift; bie Slngenlippe ift \u00e4ugen oerbidt, innen ^\u00e4uftg geg\u00e4hnt \u00a3)ag aud bei biefen \u00a9dneden, mie bei ben \u00a9ppr\u00e4en ba\u00ea S\u00f6ad^thum\nmit einer Slufl\u00f6fnng ber fr\u00fcher gebtlbeten Sippen-m\u00fclfte ftattfinben \u00efantt, tote mir oben aulf\u00fchrlideo mit 5p \u00f6 p p i g\u2019^ SBorten auleinanber gefegt, bat ebenfalls fdott SRutnph beobachtet \u201e\u00aea bie neu anmadjfenben S\u00dfinbun= gen\", petgt e3 bei ipm, \u201efleh \u00fcber bie alte Sippe aufeben, fo mu\u00a7 ba\u00a7 ^pter nothmenbig burd eine nat\u00fcrliche, bod mun= berbare (gigenfepaft a\u00fce\u00ea, maS ihm im S\u00dfege ift, mieber megfdaffen ober folded burchfreffen tonnen. 3Jtan fann bieg gar bentlieh fehen, menu man bie \u00a9dnede entgmeifd)l\u00e4gt, benn man nimmt al\u00ebbann am inneren \u00a3he\u00fc ber S\u00d6ittbungen nichts all lauter \u00efleine \u00dcU\u00ceerKnale ber alten Sippe mahr, melde an bem \u00e4n\u00a7eren Xpeile ber S\u00dfins bnugen bentlidp gn fehen ftnb.\" SDie Slrten, unter benen ftd Cassis eornuta burd \u00a9r\u00f6ge, 2)ide nnb \u00a9dmere ber \u00a9dale aulgeidnet, leben meift in geringeren liefen in ber St\u00e4be bei \u00a9tr anbei auf \u00a9anbgrunb, mo fte jtdp, ben oerfdjiebeuen SRufdeln nachftelleitb gang ober faft gang eingraben, g\u00fcr bie in ben Starit\u00e4tentabinetten aiifgupebenben St\u00fcde, empfahl man nur fclde \u00a9remplare, melde gang im \u00a9anb eingegraben maren, ba \u201efomeit fie mit bem St\u00fcden aul bem \u00a9anb oorragen, fie mit \u00a9eefdlamm betoadfen nnb nnanfehnlich ftnb\".\ndRit Aporrhais ftnb mir gu beitjeuigen gmei gamilien gelangt, melde man fr\u00fcher bei alleiniger\n33er\u00fcdfid)tigung bei \u00a9eb\u00e4ufel gl\u00fcgelfdneden nannte, melde jeboep, mie ftd gleid geigen mirb, in ben fBeidtheilen mefentlid Oerfdieben ftnb. \u00a3>al \u00a9eb\u00e4ul ber menigen Wirten ooit Aporrhais, oon melden febod Aporrhais pes pelicani, ber ^eli = tanlfug in ben europ\u00e4ifden SJteeren fehr gemein, ift fpiubelf\u00f6rmig nnb geht am \u00a9runbe in einen fanal ober oielmehr in einen breiten gefurdten 3ipfel aul. Sind bei biefer, fomie bei ben folgenbett \u00a9attungeu nnb \u00fcberhaupt allen gl\u00fcgelfdneden ift bie jugenblicpe \u00a9eftalt bei \u00a9eb\u00e4ufel fehr oerfdieben oon ber fertigen. 2)ie Slngenlippe ift anfangs gangs ranbig; erft nad nnb nadj eutmideln ftd bie Oer* fdiebenen gl\u00fcgel, gortf\u00e4be nnb ginger mit ihren gurden ttnb Umfdl\u00e4gett. SDal SLhter nuferer \u00a9dnede hat ben f opf in eine ftadgebr\u00fcdte, oorn aulgeranbete \u00a9duauge oerl\u00e4ngert. SDie langen fabenf\u00f6rmigen gnhler tragen bie Singen \u00e4ugen auf einem \u00a3\u00f6der. \u00a3>er gug ift Kein, aber gang gnm frieden eingeridtet, beiberfeitl abgernubet. SDer SOtantel bei oollft\u00e4nbig aulgemadfenen $\u00a3bm^ ifi niept fehr evmeitert nub, mo bie \u00a9dale ginger h^i/","page":844},{"file":"p0845.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9turmhaube. ^e\u00efifan\u00eafufj. gl\u00fcgetfchnede.\n845\nin \u00dftyfel borgejogen, febod) bermuthlid) ju ber Seit, too btefe \u00a9chaleutheile gebilbet toerben, ft\u00e4rfer entmidelt.\nS$on ben (Gattungen Str\u00f6mte? unb Pterocera, ben eigentlichen gl\u00fcgelfchneden, ift ba3 \u00a9hier fe^r fonberbar geftaltet. \u00a9er guff ift fa ft unter einem regten SBiitfel getnidt, etma\u00ea gufammengebrftdt, am fftanbe gerunbet, fein borberer \u00a9heil turner, auggeranbet, ber Hintere fefyr lang, am \u00a9nbe mit einem beinahe fichelf\u00f6n tnigen hornigen' \u00a9edel, melier bie SR\u00fcns bung nidjt berfd)lie\u00a7en bann. SBegeit bei*\nSSefc^affen^eit be\u00ea gu\u00a7e\u00a7 tonnen bie \u00a9hiere b\u00e4het* nicht trieben, fonbent fie fpringen, b. h* fie fdjieben ben Hinteren gufO theil unter ben borbereit unb fdjnellen ftd) bann in bie jp\u00f6be. (Sine fehr anfd;ault<hb \u00a9efdjretbung biefe\u00ea Organes giebt fftumph\u00bb\n\u201e\u00a93 ift ein befonbere\u00ea $enngeichen biefel?\n\u00a9efchled)te\u00a7, baff fte an bei* SR\u00fcnbung ein langet SSeincheit fabelt, meld)e\u00a7 ber garbe unb bei* \u00a9eftalt nach einem \u00dcReerontyr (b. i.\n\u00a9edel) gleicht* Sin bei* \u00e4nderen \u00a9eite ift e\u00a7 fc^arf ge^adt, unten gugeff\u00fcht unb oben an einem garten gleifd), fo einem \u00a7\u00e4nb= djen gleich fielet, befeftigt. hiermit bolU bringt ba0 \u00a9hier nicht allein feinen \u00a9ang unb ft\u00f6\u00a7t ftd) bamit bon einer \u00a9teile jur anbent fort, fonbern ftd)t auch bamit, ah\u00a7 mit einem \u00a9djmert-e, meifterlid), unb ft\u00f6ffet SlHe\u00ea, ma\u00ea ihm im SB ege ift, bamit meg.\" 9US er einige feiner fogenannten \u201egelter\" (Pugiles) mit anberett \u00a9djitedeit in eine \u00a9cfmffet legte, m\u00fcrben biefe halb burd) bie uitgeft\u00fcmen S3emegungeit ber Redder hinauSgemorfen. \u00a9r giebt aud) an, ba\u00a7 biefe bei Slmboina gemeine Slrt bon ben \u00a9ins geborenen \u00a7mar gegeffen merbe, aber bei h\u00e4ufigerem @eitu\u00a7 einen \u00dcbeln bodartigeu \u00a9djtoeifO gerud) berurfadje.\ngliigetftfjttetfe (Strombus lentiginosus).\n\u00a9och lehren tbir gur allgemeinen 23efd)reibung ber ^l\u00fcgelfdjueden gur\u00fcd. \u00a9er ^opf tr\u00e4gt ^mei bide, cblinbrifdje \u00a9tiele, an berett \u00a9nben bie meift \u00fcberaus gro\u00dfen, lebhaft gef\u00e4rbten Singen ftheit, m\u00e4hreub bie W\u00fchler auf ber ^nnenfeite biefer \u00a9tiele in \u00a9eftalt b\u00fcuner gaben entfbringen. \u00dfmifcheu beit Singen ift ber $obf in eine lauge, nicht gur\u00fcdjiehbare \u00a9djnau^e berl\u00e4ngert. \u00a9er SRantel ift gro\u00a7, aber fel)i* b\u00fcnn unb hat meift eilt fabenf\u00f6rmigeS Slnlj\u00e4ngfel, toelche\u00ea im oberen Nattai ber \u00a9chafenm\u00fcnbuttg liegt.\n\u00a9a3 \u00a9ehau\u00ea ber \u00a9trombus Sitten enbet unten itt einem furzen Nattai, bie SR\u00fcnbttng ift linealifd). \u00a9ie Stufjenlibbe ift gelb\u00f6hnlich fl\u00fcgelartig au^gebehnt, tarnt oben in einen Slawen fid) berl\u00e4ugent, ift feboch nie mit langen gortf\u00e4hnt ot\u00bber Ringern berfehett. \u00a9ie f\u00e4mmtlicheit \u00fcber 60 Slrten geh\u00f6ren ben tropift^en SReeren an. \u00a9ine bet* gemeinfien, Strombus gigas, toirb fo maffenhaft au3 SBeftinbien gebrad)t, ba\u00a7 man nid)t feiten bie \u00a9artenbeete bamit eingefa\u00dft finbet; h\u00e4ufig auch ift fie als Simpel unb SSlumenbafe benufct. \u00a9ie \u00a9djale erreicht eine t\u00e4tige bon 1 gu\u00a7 unb mirb \u00fcber 4V, ipfunb fd)ioer. Um $u \u00bberflehen, mie ba\u00ea \u00a9hier troh biefer SS\u00fcrbe feine hnhfenbeit SSemegitngeit au\u00ea^uf\u00fchreit berm\u00f6ge, molle man nicht bergeffen, mas> mir fchou einmal bei \u00a9elegen^eit ber fchmerbepanjerteit f\u00f6rebfe erinnert, baff bie \u00a9cmichtSberh\u00e4ltniffe im SB aff er ft<h g\u00e4nzlich gu \u00a9uitflen bet* ftch bariit aufhaltenben Sebemefen anbent.","page":845},{"file":"p0846.txt","language":"de","ocr_de":"846\n\u00a9dpnecfen. dammit enter.\n$on Strombus \u00bbeitpt Pterocera nur in ber \u00a9efta\u00eft bel \u00a9ep\u00e4ufel ab, inbent Me Slu\u00dfeitlippe, \u00bbemt bal \u00a9ep\u00e4ul aulge\u00bbachfen, unten eine fepr beutUc^e \u00a9ucpt unb einen gefingerten gl\u00fcgel geigt, beffett ginger anfangs rinnenf\u00f6rmig, julept gefcploffen jtnb. \u00a9ei einigen ftub bie ginger nur nacfj einer \u00a9eite gerietet, bei ber \u00a9eu feilt laue aber (Pterocera chiragra) ttacp beiben \u00a9eiten. \u00a9al \u00a9upenb Slrten, \u00bbeltpe betannt ftnb, be\u00bbopnt nur bie bei\u00dfen gonen.\n\u00a9ie nun fo\u00efgenbe Unterorbnung tjat \u00a9roftpel nach ber \u00a9efcpaffenpeit ber Mibeplatte g\u00e4cpet f\u00fcngier (Rhipidoglossata) genannt. \u00a9I \u00efaffeit fiep ftet! mepr all fieben S\u00e4ttglreipett ber glatten ober g\u00e4pittben unterftpeiben unb au\u00dferbent fcplie\u00dfen fttp an febe \u00a9uerreipe feber^ feitl notp gahlreicpe female \u00a9l\u00e4tttpen an, treize f\u00e4cherf\u00f6rmig neben einanber liegen. Stuf bem Mdett liegt eine gro\u00dfe Sltbemb\u00f6hle, \u00bbeltpe bie au\u00bb j\u00bbei \u00a9l\u00e4ttent bef\u00eee^eube diente enth\u00e4lt, \u00a9dpale unb gu\u00df ftnb fepr berfcpieben gefaltet, bod^ pat erftere immer eine gangranbige \u00a9t\u00fcnbung, optte \u00aeanal ober Slulftpnitt, unb teuere ift bon betrcid>tXidC>er \u00a9r\u00f6\u00dfe. Me pierper geh\u00f6rigen \u00a9piere ftnb 5)3flanjenfreffer, \u00bbeltpe ftp meift an bett felfigen l\u00fcften aufpatten.\nMr bie gamilie 'ber \u00a9eritiben enth\u00e4lt autp ^a^Xreid^e \u00a9e\u00bbopner bei f\u00fc\u00dfen S\u00dfafferl, faft alle aul ber \u00a9attung Nerita. \u00a9al \u00a9hier pat einen breiten, flauen, berfeprt herdf\u00f6rmigen \u00aeopf, auf beffen unterer \u00a9eite ber gro\u00dfe gefaltete \u00a9tunb ftfet, unb \u00bbeither g\u00bbei lange fpipe g\u00fcpler tr\u00e4gt. Slu\u00dfen am \u00a9runbe berfeXben jtfcert bie Singen auf einem turnen \u00a9tiel. \u00a9al \u00a9ep\u00e4ul ift halbfugeif\u00f6rmig, unten flach unb ungenabelt; bieSMnbung ganj unb palb fretlrttnb. \u00a9er falfige SDedfeX hat innen einen gortfap, \u00bbeither beim \u00a9erfth\u00bbinbeu ber \u00a9tha\u00efe hinter bett \u00a9pinbetranb greift. SDMatt hat bie im \u00a9teere lebenben Slrten bon ben in bett Leithen unb gl\u00fcffett \u00bbohnenbett generifch trennen \u00bbollen, allein, \u00bbie fo oft, l\u00e4uft auch hier bie SIrt; unb \u00a9attunglfpalterei auf eine \u00a3aarfpalterei pinaul. \u00a9ape an 300 Slrten ftttb faft \u00fcber bie gange \u00a9rbe oerbreitet. \u00a9abon ift itt \u00a9Mitteleuropa Nerita fluviatilis, bie gemeine \u00a9ch\u00bbimmftpnette, fepr gemein, ein et\u00bba 4 Sinien popel, 5 Stniett breites \u00a9hieben, \u00bbetcpel in gl\u00fcffett unb \u00a9\u00e4then, \u00a9eitpen unb \u00a9fimpfen an \u00a9teilten unb SX\u00d6afferpflangen gefunben\ngemeine trimm* fcEjne\u00f6e\n(Nerita fluyiatilis).\n\u00bbirb. 3pr bunte\u00ab, roth ober oiolet gegittertel \u00a9ep\u00e4nl ift d\u00bbar b\u00fctttt, aber bon einer, bei unfern \u00a9\u00fc\u00df\u00bbafferconcpblien unge\u00bb&pnlitpen geftigfeit. S\u00f6ie bei fo bieten \u00a9piergattnngen, bereit Slrten im f\u00e4lligen ober im fu\u00dfen SBaffer borfommen, giebt eS auth bon Nerita eine SlngahX \u00a9raf\u00bbaffer= g\u00f6nnen unb folche, \u00bbeiche itt SB\u00e4jfern bon fehr \u00bbergebener themifther \u00a9efthaffenheit aulharren, \u00a9ine blo\u00dfe Slbart ber Nerita fluviatilis ift el, \u00bbeiche, Nerita minor genannt, in Un^apl in bett mannlfelbifthen \u00a9aldfeen borfommt.\n\u00a9ie auffallenbe \u00a9rfcpeinung, \u00bbeiche \u00bbir oben bon ber \u00a9nt\u00bbicflung bon Buccinum uttb Purpura et\u00bb\u00e4pnt, ba\u00df n\u00e4mlich nur \u00bbenige \u00a9mbrpoue ftch auf Soften ber gahlreichen gelegten (gier aulbilbett, \u00bbieberholt ftdh auch bei Nerita fluviatilis. ^n ben nur V\u00bb \u00a9inie gro\u00dfen fugligeu Uttb mit harter \u00a9tha\u00efe berfehenen \u00a9ifapfeln*) ftnb 40 bil 60 \u00a9ier enthalten. Mr ein einige! b ab on ent\u00bbitfelt ftth gu einem \u00a9mbrpo, \u00bbeither auf einer fehr fr\u00fchen \u00a9tufe mit \u00a9htnb nnb \u00a9peifer\u00f6hre berfehen \u00bbirb uttb aUm\u00e4lig bie gatt^e \u00a9chaar feiner nur ber gbee nach befiehenben itt \u00a9Mlitp\u00efeit aber all \u00a9otterflumpen beparrenben @efch\u00bbifter aufletft. \u00a9r \u00bbirb baburcp fo gro\u00df, ba\u00df er f<hlie\u00dfli<h bie Zapfet gang aulf\u00fcllt unb aul ihr burdh Slbheben beS halbfugelf\u00f6rmigett \u00a9ecfell aultritt, \u00a9r ift \u00bb\u00e4hrettb feinel \u00a9ilebett! g\u00bbar mit einem \u00a9elum ober \u00a9egel berfehen\n*) @0\u00bbopt bon Nerita fluviatilis all bon ault\u00e4ubifcpett Slrten (Nerita puiiigera) \u00bbirb angegeben, fte tr\u00fcgen ihre \u00a9ier (\u00a9ifapfeln) auf beut St\u00fcden. Sie erfte fepr unbeftimmte \u00a9acpricpt ift bei \u00a9umpp; fdfjon 0. gr. SM\u00fcIIer fpricpt jebocp feine 3\u00bbetfel bar\u00fcber aul unb meint, el m\u00f6cpte irgenb ein anberer Satcp gemefen fein. \u00a9er erfahrene gopnfton tritt ipm bei.","page":846},{"file":"p0847.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a3eufel\u00eaflaue. \u00a9djtbitnmfchnede. Jfretfe\u00effdj\u00eeteden.\t847\ngctoefen, tjat aber tiefen Buftant, in ibddjem tie meinen jungen 23audp\u00a7er noch eine lang, all frei fdj imminente Sarben berbletben, beim Slulfriedjen fdjon gang hinter ftdj.\nOie in ten \u00a9eib\u00e4ffertt, namentlich ten glufjm\u00fcntungen Oftaftenl nnt i\u00dfolhneftenl hetmifdje Navicella (ettoa 18 irrten), ineiche tort all bifariirente gorm f\u00fcr Nerita auftritt, bertieut unfre Slufmerff amfeit, ioei! fie eine neue dJiotififation tel Oecfell geigt. Oiefer, bon f\u00e4lliger Schaffen-heit, berfteht hier nicht ten Oienff, gu tem er fonfi beftimmt ift, fontern flecft gang im gleifche bel gufjel nnt erinnert fo geibiffer 2Jtafen an jene Skalen ter dtadtfchneden (Limax), ibelche geitlebenl in gorm einer fchiltf\u00f6rmigen SIbfonterung im S\u00fctantel berborgen bleiben.\n(gine gamilie, tbe\u00efdje fchon, inenn auch nicht, ibie Philippi fagt, toon Anbeginn ter \u00a9K\u00f6pfung, tod) in ten \u00a9chidjten unterhalb tel (Steinfohlengebirgel, ibelche man btlljer f\u00fcr tie tie cilteften Verfeinerungen f\u00fchreuten hielt, angetroffen ibirt, ift tiejenige ter \u00aereife\u00effd)necfen. SDiefer dtame pafjt adertiugl nur f\u00fcr tiejenigen \u00a9attungen, teren \u00a9elj\u00e4ul mehr oter minter deutlich freifelf\u00f6rmig ift, allein tie Ueberg\u00e4nge bon tiefen formen turd) mehr getr\u00fccfte gu faft gang fch\u00fcffelf\u00f6rmigen, bei ibefentllch gleicher SSefdjaffenljeit tel SL^iere\u00e4, fmt fo ununterbrochen, ba\u00df tal Sefchv\u00e4nfen ter Ramifie auf jene eine reine SSidf\u00fcr ift. SXtlerting\u00ea tr\u00e4ngt fich tie-3Rothibentigfeit tiefer SSeradgemeineruttg, ibie ^hilihhi nachibeifi, nur bei adfeitiger SSer\u00fccf^ jtdjtigung ter untergegangenen Wirten auf, allein tiefe haben eben f\u00fcr tie Sluffaffung nnt \u00a9rfenutnifr ter Sebeibelt genau tiefelbe \u00a9eltuiig, all tie noch heute febenben. SSer alfo in einem gr\u00f6fjent goologifchen unt pal\u00e4ontologifdjen \u00e4Jtufeum \u00a9elegeuheit hat, tie gahlreichen, bon ^hilipbi in feinem Jpantbuche aufgef\u00fchrten \u00a9attungen in m\u00f6gliche gasreichen Slrten hinter unt neben etnanter gu ortnen, geibinnt ibieter einmal (ibie g. S3. bei ten \u00a3eliceen) aul unmittelbarer ^tnfdjauung-tie Uebergeugung, ta\u00a7 tie S3egrenguug bon gamilieit unt \u00a9attungen auf ^onbention beruht,, ibobei oft tie unbeteutentften Buf\u00e4digfeiten beftimment einibirfeu. 2lm bequemften f\u00fcr tie sftaturforfdjer tev alten Seit ftnb tiejenigen fangen unt \u00efh^rgattungen, ibelche, fo gu fagen, im Saufe ter Bahrmidioueu ftch fonfolitirt haben. Oaribin unt feine Anh\u00e4nger haben gegeigt, ibie man ftch in tiefen g\u00e4lten tal S3erfd)lbinten bon 3lbifchen = unt Uebergauglformen gu tenfeu habe. @old)e Strten unt \u00a9attungen, teren fdjarfe \u00a9onteruug nie eine urfpr\u00fcngliche, fontern eine adm\u00e4lig geibortene ift, geib\u00e4hren terjenigen 3\u00fcaturbetrad)tung SSefrietigung, ibelche an ter 3tufftedung guter SSefdjreibwtgen ftch gen\u00fcgen l\u00e4ft. SOSer aber bon ter blofj befchreibenten Stuf; faffung ter gorm unt ter Sebenlioeife gnr tieferen \u00a9rgr\u00fcntung tel .gerfotnmettl unt SBertenl ter Sebeitlform ftch getr\u00e4ngt f\u00fchlt, tem m\u00fcffett gerate tiejenigen gormeitfretfe tie angiehentfteu fern, innerhalb ibeldjer tie SJtenge unt dJiaitdj faltigfeit turd) lauter Uebergang bermittelt ibirt. darauf haben ibir, ibieter einmal, bei tiefer \u00a9elegeuheit Snibeifeu iboden, ohne, nach tem \u00a9rengen unferel S\u00dferfel, an tie Slulf\u00fchruitg ter SSergleidjung teufen gu f\u00f6nnen.\nSSott ten eigentlich freifelf\u00f6rmigen \u00a9chneden faun man mit Ofen tie \u00a9attung Turbo dl unt munt nennen. Oal OSer hat ten $opf in eine (Sdjnauge berl\u00e4ngert. 9luf ter \u00e4u\u00dferen Seite ter langen g\u00fcljler flehen tie geftielten Singen, unt gibifdjen ten g\u00fcljlern ragen gibei (Stirnla^pen. herbor. 2ln jeter (Seite tel gufjel fiuten ftch meift trei g\u00e4ten unt h\u00e4ufig nod) eine gefranfte .fpaut. Oer Umfang tel \u00a9elj\u00e4ufel ift ftetl abgeruntet, tie Oeffnuttg beinahe freilf\u00f6rmig, ter Oedel tief unt f\u00e4llig, gr\u00fcljer ibaren tie Oecfel tel Turbo rugosus unt mehrer tropifdjer 2lrten all fogenannte \u201eSJleemiftabel\" (Umbilicus marinus) in ten \u00e4lpotljefeit gebr\u00e4uchlich/ namentlich gegen Sotbrennen. Slbgefeljen tabon, tafj manche Slrteit tiefer pftangenfreffenten Sdjnecfeit ten dJtenfdjen gur Nahrung tienen, ftut tie tiefen \u00a9elj\u00e4ufe ter gr\u00f6\u00dferen ibegen ihrer ted^nifchen SSetibentung nicht unlbidjtig. dtamentlich tberten fte bon ten \u00a9liefen benu^t, um mit ten pr\u00e2djtig. perlmutterglvingenten \u00a9t\u00fccfeu tie lacfirten SJl\u00f6bel unt (Schr\u00e4ufe gu belegen. \u00ef\u00efhtmph nennt all eine folche Slrt ten grofen Oelfntg, Turbo olearius, tie ftch an ten felftgen l\u00fcften ter","page":847},{"file":"p0848.txt","language":"de","ocr_de":"848\n\u00a9cpneden. Kammfienter.\nsnoHufifcpen gnfelmelt in bei* 33ranbung gefelttg aufh\u00e4lt nnb baper fcpmer gug\u00e4nglicp ift. 3lt beit oben bei beit \u00a9laujtlien (\u00a9. 800) angef\u00fchrten S3etfpte\u00efett oon SebenSg\u00e4ptgteit gefeilt ftcp ber ebenfalls in \u00a9fiinbieu ^ettnifdOe Turbo pagodus, bie ^ a gobe ober ber papuaitifcpe greifet. \u00a9aS SL^ler h\u00e4lt fup oberhalb beS SBafferfpiegelS an ben Klippen auf, too eS nur bon ber 29ran; bung befpinpt mirb. Stumpp erhielt bie am \u00a9traitbe bon \u00fcftuffaitioe gefammelten \u00a9remplace \u00fcber 7 Monate ohne Staffer unb Nahrung lebenbig, ein anbereS \u00a9remplar lebte nach einem ^aprc \u00a9infperruitg noch. Sin biefe \u00df\u00e4higbeit fn\u00fcpfte fiep ber fonberbare \u00a9ebraucp ber \u00a9in; geborenen, biefe \u00a9cpneden in ihre Kleiberfaften gu legen, um, menu baS \u00a9pier *>or ber gem\u00f6pn;\nliehen Beit ftarb, ein 3e^)en 3U haben, bajj etmaS auS ben SSep\u00e4ltniffen gefl\u00f6hten fei. \u2014 \u00a9pne \u00abnt bem treffliepen Sin nipp uub feinen 3eitgenoffen bie Heilten Slrten boit Turbo, trie aller ber \u00a9attungen, gu benen anfehuliche Slrteit geh\u00f6ren, f\u00fcr Quisquiliae, b. p. uutt\u00fcpe Kleiuigfeiteu gu palten, mit benen ftch ab; gugeben nicht bie M\u00fcpe betiohne, flehen toir hoch auch hiev bon meiteren Slufg\u00e4plungen ab, um Delphinula als eine benachbarte \u00a9attung artgureipen. \u00a9I ift eine Kreifelfcpnede bon flacptegelf\u00f6rmiger \u00a9eftalt mit tiefem Stabei unb freiSrunbet M\u00fcitbuug. Uitfcre \u00a9pecieS geichnet [ich am \u00a9eh\u00e4ufe burep \u00a9uerbinben mit burden \u00a9tacpeln, fo trie lappigen R\u00f6dern oben an ber S\u00f6inbmtg aus. \u00a9aS \u00a9pier ooit ben \u00fcbrigen Kreifelfcpneden nicht mefentlicp ab, beftpt jeboep toeber \u00a9tirnlappen noch \u00a9eiten; f\u00e4beit. \u00a9er freiSrunbe b\u00fcnne \u00a9edel ifl perttig.\nStocp enger mit Turbo ift jeboep Trochus, ber \u00a9teufepe \u00a9dmunb, oerioanbt, trie jener ausgepr\u00e4gt Hegel = ober breifelf\u00f6rmig, aber mit mehr ober m eiliger bantigem Umfange, auch ift bie M\u00fcnbung niebergebr\u00fcdt, uub baS bequentfte Kenngeicpen, bie \u00a9eh\u00e4ufe ber beibeit \u00a9ippen auS; einanber gu halten, ift bie rautenf\u00f6rmige M\u00fcnbung ooit Trochus gegen bie runbe ooit Turbo, \u00a9er Slrten oon Trochus ftttb faft noch einmal fo oiele befchriebeit, als bon bem anberen, \u00fcber 200 unb gioar auS allen Meeren. \u00a9ie h\u00fcbfehefte ber toenigen SIrten ber europ\u00e4ifhen Meere ift Trochus ziziphinus. \u00a9ie SeioegungSmeife biefe\u00ea \u00a9piereS l\u00e4\u00dft fth gut beobachten, meint man eS au ber SBanb eines \u00a9lafeS briechenb mit ber Soupe betrachtet. \u00a9S gleitet nicht burep mellen; f\u00f6rmige, bie gange \u00a9ohle gugleich eiitnehmeitbe Sufammengiepungen unb \u00a9epnungen, fonberu burch jcprittariigeS SSorm\u00e4rtSfepen ber einen unb ber anberen S\u00e4ngSp\u00e4lfte, obfhon bie \u00a9ohlenfl\u00e4che ungetheilt ift. \u00a9offe oergleicht bie\u00a7 nidht \u00fcbel mit einem \u00a9epoerfuep in einem elajtifcpen \u00a9ade. \u00a9a \u00fcbrigens bie an ber frang\u00f6ftfepen K\u00fcfte oorfommenben Slrtcn ber in biefe Familie geh\u00f6rigen Phasianella biefelbe \u00a9aitgmeife haben, nur ausgepr\u00e4gter, inbem ihr gufj burep eine S\u00e4ngSfurcpe xgetpeilt ift, fo b\u00fcrfte jene Marfepirf\u00e4pigfeit eine allgemeinere \u00a9igenfepaft fein.\nSBegen gaptreieper, meift fofftler 3mtfcpenformen reipen fiep au bie obigen \u00a9attungeu bie \u2022\u00a9eeopren (Haliotis) fo nat\u00fcrlich au, bafj eS niept n\u00f6tpig ift, eine befonbere gamilie aus ipnen gu bilben. 3mar baS \u00a9ep\u00e4uS pat taum noep eine Kepnlicpfeit mit beu gefhredteren formen ber -Kreifelfcpneden. \u00a9S gleicpt ungef\u00e4pr bem menfcplicpen \u00a9pr unb ift flacp unb fcp\u00fcffelf\u00f6rmig. \u00a9ie SBinbungcn maepfen fo rafep, baf$ bie lepte ben bei meitern gr\u00f6\u00dften \u00a9peil bilbet. \u00a9ie ift auf ber linfeit \u00a9eite mit einer bem Staube parallelen Steipe oon S\u00f6eperit \u00f6erfepeu, burep melcpe baS \u00a9pier fabenf\u00f6rmige Slnp\u00e4nge beS gu\u00a7eS fiedt unb baS SBaffer gu ben Kiemen tritt. SSon au\u00a7eu ift bie \u00a9cpale niept fep\u00f6tt, oft gerungeft ober auep mit gr\u00fcnlicpen uub r\u00f6tplicpeii \u00a9treifen gegeiepnet. \u00a9ie 3nnenfeite aber irifirt in ben perrliepften Farben, unter benen Kupfergr\u00fcn Oorperrfcpt. \u00a9ine\nDelphinula laciniata.","page":848},{"file":"p0849.txt","language":"de","ocr_de":"Sturbo. \u00a3rod;u\u00a7. \u00a9eeo\u00efjr. StuSfdmittfchnede. S\u00eea^ffcfmec\u00efe.\n849\ngiem\u00efid) auSgebefnte raufje \u00a9telle begeidjmet ben S\u00efnfgng ber 33ermad)fung beS \u00a9hieveS mit bem \u00a9eh\u00e4ufe. Stber au\u00c6> baS \u00a9lnel' ift mit allerlei Stnh\u00e4ngeu fd)\u00f6it gegiert, inbent auf ber \u00fcber bie \u00a9diale hervorrageitbeit SRaute\u00effafte gr\u00fcne unb treize ^raufen unb $abeit ftdj erheben. \u00a9ie \u00a9eeohren leben in ber \u00a9traubgone, febod) in ber IRegiou, ba\u00df fie bei ber \u00a9bbe nid^t gang aufS \u00a9rodne gefegt Serben, \u00a9ie lieben bie felftgen Ufer unb Ratten ftdC> \u00fcber \u00a9ag meift unter \u00a9teilten Verftedt, tun m\u00e4hreitb ber \u00a9unfetheit bie \u00a9ange abgumeibett. SRehr atS 70 Slrteit ftub \u00fcber bie 9Reere ber t>ei\u00a7en unb gem\u00e4\u00dfigten Bone verbreitet. \u00a9er eitglifdje $aital ift ihre iRorbgrenge. 3nt SRittelmeere ift Haliotis tuberculata gemein, begabt mit allen beit angie^enben \u00e4u\u00dferen \u00a9igen; fc^aften ihres \u00a9efd)led)tS. \u00a9iefelbe geht im abriattfd^en SReere bis \u00fcber bie ORitte ber batrna; tinifdjen Stifte. Slm \u00a9tranbe von R\u00e9futa habe td> fleiitere \u00a9remjfiare unter \u00a9teilten gefitnbeit.\n2Bir treten nun in beit $reiS von \u00a9attuugen mit v\u00f6llig napff\u00f6rntiger \u00a9c|ale, gutt\u00e4dpft von einigen folgen, melche nach ber Oefchaffeuheit ber Oteibeflatte no<h ^\u00e4cherg\u00fcngler ftub, \u00a9a ift giterft Fissurelia. 3hr \u00a9eh\u00e4ttS ift fchilbs ober fegeif\u00f6rmig, im Umri\u00df oval unb in bem nicht eingerollten SBirbel mit einem ovalen ober l\u00e4nglichen Sod) burchbohrt. SlttS biefern ragt ber 2Rantel in \u00a9efialt einer fttrgeit iR\u00f6hre fervor, meldje in bie \u00aeiemenh\u00f6hle f\u00fchrt. 33oit beit mehr als 80 Slrteit geh\u00f6ren nur einige nuferen SReereit an. \u00a9o finbet fid> in ber 9borbfee bie fleine Fissurelia reticulata, int \u00dcRitteU unb abriatifcheit SDbeere Fissurella graeca,\n\u00a9ie gleichfalls itapff\u00f6rmige \u00a9d)ale von Emarginula, SluSf chnittfchitede, ha* xn her 3Rittellinie einen vom 33orberranb aitSgeheitbeit tiefen ober feidReit \u00a9infdjnitt. Stud) von biefer f\u00f6itneit mir eine Slrt an nuferen l\u00fcften beobachten, bie Emarginula reticulata (ober fissura). \u00a9aS gierliche 3/4 Bott lauge \u00a9hiercheit ftd) am SReereSgruttbe in ber -Rahe ber l\u00fcften auf. \u00fcRur bei beit ft\u00e4rfften \u00a9bbeit ber \u00dcRorbfee unb beS atlantifchen OceanS tvirb eS mitunter blo\u00df* gelegt. (SS ift nicht lohiteub, mie@offe mittheilt, auf bie ^Beobachtung ber \u00a9hiere un Slquariuin viele 3eit gu vermeubeti; fte fttib fo ait\u00dferorbentlid) tr\u00e4ge unb machen fo meitig Sluftaft, ben tRanb ihrer \u00a9djale gu l\u00fcften, ba\u00df eS fdjeint, als h\u00e4tten fie gar feine \u00a9emohnhe\u00fceu, au\u00dfer biefer. 2Bir biS^eitftren ttnS baher auch her Slufg\u00e4hlung anberer \u00a9attuugen, bie tit ber \u00a9d;aleit? bilbung biefe unb jene fleine Stbmeichung geigen uttb bereit SebeitSiveife gleich ftiU befdiautid; ift.\n\u00a9ie ungemein artenreidje \u00a9attung Patella, 5Rahf = fehlte de, Von ber man meit \u00fcber 100 Sitten fennt, bitbet f\u00fcr ftch eine br\u00fcte Uuterorbuuug ber SSorber; ftemer, loelche voit ber \u00a9te\u00fcuitg ber Kiemen ben SRameit ^reiSfiemer f\u00fchrt, \u00a9ie @<hale ift flach fegeif\u00f6rmig, mit eif\u00f6rmiger \u00a9effnuitg unb nach born geridRetem S\u00dfirbel. Stuf ber Bmteufeite ftel)t man einen fa\u00dft h\u00abf; eifenf\u00f6rmigeit \u00a9iitbntd, bie SefeftigungSjlelie beS 9RuS; felS, meiner \u00a9hier wnb \u00a9djale verbinbet. \u00a9aS \u00a9hier hat ben $o\u00a3f in eine fttrge bide \u00a9djitauge (d) ver; l\u00e4itgert, mit gtvei fangen ff\u00fchen githlerit (e) an bereit \u00a9runbe au\u00dfen bie Slugeit ft^eit. \u00a9er SRaittelranb ift oft gefranft (b), ttitb unter ihm verl\u00e4uft ein nur bttreh ben ^off unterbrodjenet ^rang von fleineit Kiemenbl\u00e4ttchen (c), innerhalb meiner bie breite Kriech^ fohle (a) f\u00fchlbar ift. SSon beit inneren Organen verbient namentlich bie enorm lange 3un9e erm\u00e4hnt gu merbeit, melche mit fedhS iReihen von \u00df\u00e4hnd;en befe^t ift.\n\u00a9ie meifteit fRafffdiitedeit ftub Selvohner ber \u00a9tranbgone, viele berfeitigeit fRegiou, melche regelm\u00e4\u00dfig bei \u00a9bbe entbl\u00f6\u00dft mirb. 2\u00dfir h^beit oben mehrere im Verlauf ihres Gebens fef\u00fc\nSafdjenberg unb Sdjnubt, hjttbellofe Spiere. (SBre\u00dfm, ^ier\u00efeben. VL)\t54\n2lIgterifdfjeiftabf?djnede(Patellaaigira). SSonunten.","page":849},{"file":"p0850.txt","language":"de","ocr_de":"850\n\u00a9djneden. itreiSfiemer. ^\u00e4ferfdjneden.\nioadjfenbe \u00a9djneden lernten gelernt Obioopl bie ^atellen nie anioadjfen, fdjlie\u00dfeu fte fiep bod^ pinficptlicp iprer ungemeinen Or\u00e4gpeit unb Unbeioeglicpteit am \u00ab\u00e4fften an Jene Gattungen an. \u201eWlan fantt\", fagt ^opnfton, \u201ebaffelbe Opier tage;, fogar jahrelang genau an berfelben \u00a9teile fhtben. \u00fcRacpbent biefe eigent\u00fcmliche SBefejtigungStoeife an ein nnb berfeiben \u00a9teile tu ihrem ^ugenbguftanbe begonnen pat, fliehen fie feiten mehr eine anbere auf, fonbern mobein ben unteren Obanb ihrer \u00a9tale bei bereit allmaliger Vergr\u00f6\u00dferung nadj allen Unregelm\u00e4\u00dfigfeiten beS ^e\u00effeu\u00ea. @3 ift ziemlich allgemein befannt, loie fefl fie ftpen. SR\u00e9aumur pat erprobt, ba\u00df ein Eeioidjt toon 28 bis 80 $\u00dffmtb erforbertiep ioar, um ihre (ber Patella vulgaris) ipaftfraft gu \u00fcbeiloiubeu. Oiefe erftaunlicpe \u00c4raft in einem fo flehten unb flumpffinnigen Spiere h\u00e4ngt nicht \u00f6on ber SRuSfelbefcpaffenpeit beS Su\u00dfeS, noch ton einem meepanifepett Eingreifen feiner Oberfl\u00e4che in bie S\u00dforeu beS \u00a9lehret, nod) ton SB \u00dcbung eines luftleeren fRaumeS unter ber \u00a9chale ab; O\u00ee\u00e9attmnr hat'alle btefe Erfl\u00e4ruttgen mittelft einiger eutfcpcibeuber Verfudje ioiberlegt. Er fepnitt bas Opter, als eS auf bem \u00a9tein feftfa\u00df, tont \u00a9djeitel bis gur \u00a9pipe in gloei \u00abfp\u00e4lftett unb machte anbere tiefe Einfdjnitte in ioageredjter fRidjtung, um auf biefe 2lrt alle DRuStelfraft ber \u00a9ot)Ie gu ger* ft\u00f6ren unb alte termutheten luftleeren Ot\u00e4ume unter ber \u00a9cpale auSguf\u00fcUen; aber bie ^aftfraft blieb fo ftarf, als tor bem Verfuge, \u00a9elbfl ber Oob gerft\u00f6rt biefelbe nicht \u00a9io h\u00e4ngt g\u00e4nglidj ton einem Seim ober \u00c4leifter ab, ioeldjer, trenn and) unftdjtbar, bodj eine fehr betr\u00e4chtliche \u00dcBirfnug hortorbringt V5emt man einer abgel\u00f6fleit Slapffdjnede ben Singer an bie angeheftet getoefene Sl\u00e4dje h\u00e4lt, fo bemerft matt ein fehr f\u00fchlbares Sofip\u00e4ugen, obwohl foin Seim peptbar ift. SSeneht man aber fefct benfelben Sied mit etttaS SBaffer, ober burchfehneibet man ben \u00a9runb beS OpiereS, fo ba\u00df baS in ihm enthaltene VBaffer bar\u00fcber flie\u00dfen fann, fo erfolgt fein Anh\u00e4ngen beS SingerS mehr, ber Seim ift attfgel\u00f6fl toorbeu. ES ift baher biefeS baS Slufl\u00f6fungSmittel ber Statur, iooburdj bie Opiere felbft ben \u00dfufammeupaug mit bem Soffen Aufheben f\u00f6nneu. SBemt ber \u00a9t\u00fcrm nmtpet, ober ber Soinb bropt, flebt ftd) baS Opter feft au feine Unterlage; ift aber bie Eefapr tor\u00fcber, fo pre\u00dft eS, um fiep ton feiner Eingto\u00e4ngung mieber gu befreien, ettoaS SBaffer auS bem Su\u00dfo, ioobttrdj ber Seim aufgel\u00f6ft unb baS Opier bef\u00e4higt toirb, fid) felbft gu erheben unb gn beioegen. Oie flebeube Slnfftgfeit fottopl als baS aufl\u00f6fenbe Staffer ioerben in einer unenblicpen 2Renge pirfenartiger Or\u00fcScpeu abgefoubert; unb ba bie SRapffcpttede biefe \u00a9toffe niept fo fd;neU abfonbern fann, als fte erfd\u00f6pft ioerbeu, fo fann man baS VefeftigungS^ term\u00f6geit beS OpiereS baburep gerfl\u00f6ren, ba\u00df man oerfuept, eS 2 bis 3 mal hinter eiuanber abgurei\u00dfett.\"\n\u00a9o fcp\u00f6n biefe Opeovie Hingt, fo faun id) boep niept gang mit ipr eiuoerftanbeu fein; im \u00a9egentpeil palte id) baf\u00fcr, ba\u00df baS SlnfaugeOerm\u00f6gen baS fr\u00e4fiigfte Mittel f\u00fcr bie fo fdjtter gu \u00fcbertoinbeube 2lnpeftung ber IRapffcpneden ift. Vefcpleicpt mau eine \u00fcber bem S\u00f6afferfptegel ftpenbe patella, fo trifft man fte h\u00e4ufig mit oollft\u00e4nbig gel\u00fcfteter \u00a9djale an. Eiebt man ipr in biefetn guftanbe mit einem Jfpolg ober Jammer einen m\u00e4\u00dfigen \u00a9to\u00df, fo f\u00e4llt fte ab. Oft aber i|t fte unmittelbar oor bem \u00a9to\u00dfe im \u00a9taube, blipfcpneU, burep \u00dfnfammeugiepung beS Sn\u00dfeS unb \u00a9djalenmuSWS ben \u00a9cpaleuranb auf bie Unterlage aufgufepen. Eelingt ipr bie\u00df, fo ift fte angeheftet. SIbgefepen ba\u00f6ou, ba\u00df eS ein fepr muuberbarer Seim to\u00e4re, ber im Tai ergoffeu merben unb in bemfelben lugeublide ben K\u00f6rper an ben Seifen anleimeu tonnte, \u00fcbergeugt man fid) auep bei ben meifi vergeblichen Vem\u00fcpttngeu, bie patella unoerfeprt oom \u00a9teine gn l\u00f6fen, ba\u00df bie gr\u00f6\u00dfte \u00a9cpioierigfeit bariu beftept, ben \u00dctanb ber \u00a9cpale gu l\u00fcften. Oiefer ift aber unm\u00f6glid) in ber Eefdjtoinbigfeit anep angeleimt ioorben. \u00a3at man einmal einen flehten M unter eine \u00a9eite beS \u00a9cpaleuraitbeS gebracht, fo pat man gtoar immer ttoep einen giemlicpeu SBibetftanb gu breepen, bie eigentliche \u00aeraft ber \u00a9cpnecte ift aber \u00fcberiounbeu.\nlieber bie SebenStoeife ber au ben europ\u00e4ifepen l\u00fcften gemeinen SRapffcpnede (Patella vulgata) pat ein \u00a3err SufiS auf ber Sfufel \u00a9uernfep intereffante Veobacptungen gemacht. \u201eOer Orttoecpfel ber SRapffcpnedeu\", fagt er, \u201emu\u00df gur Vermeibung jebeu SrrtpumS au einem unb beim felbett ^ubioibunm beobad)tet ioerbeu, unb man ioirb bann fepen, ioie eS oorfieptig umperfried)t","page":850},{"file":"p0851.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9enteilte unb b\u00fcrpfpeinenbe Bapffpnecfe. ^\u00e4ferfpnecfe.\n851\nuttb immer regelm\u00e4gtg totebcr gu feinem Steblinggrnpeplah jur\u00fccffeprt, Um ber 91anb ber \u00a9pale liberal! genau in bie Unebenheiten ber Dberg\u00e4pe einpagt, auf ber eg gp befegigt. -fpter mag eg ragen unb, ioemt bie SDlugMfraft burp bie lange Sufamnten^iepung erfc^\u00f6pft ift, in forglofer \u00a9rfplaffuttg aitgrupen: beim ein pl\u00f6pliper \u00a9tog ober \u00a9plag in toagerepter Biptung gen\u00fcgt bann, um eg leicht feiner \u00a9teile ju entrtiefen. \u00a9g ift ferner ben f\u00c7ifd^erit unb beit armen Settten, toelpe bie patella jur Baprung auffuchen, toop\u00ef be\u00efannt, bag ge leichter bei Bapt alg bei Sag etnjufammelit ftnb. \u00a9ollte bieg nicht bie 3eit fein, too fte nach gutter gehen unb jug\u00efeip bon ber gluth bebedft ftnb ? Sie Betoegung ber Bapffpttede ift laitgfam unb beb\u00e4chtig; unb fo oft, alg bag geftfaugen erneuert toerben foil, toirb bag jptnterenbe ber \u00a9\u00abhale (foU toohl peigen \u201eber 91attb ber \u00a9tha\u00efe\" I) in genaue Ber\u00fchrung mit bem \u00a9teilte gebracht, ber bei metier Befpaffem heit bie (Sinbr\u00fccfe ihrer Banbj\u00e4pne einnimmt. Ser I\u00dffab eiiteg, genauer Beobachtung untere ioorfenett Spiereg tonrbe pierbttrp \u00fcber eine mehrere \u00a9Kett lange \u00a9trec\u00eee gptbar gemacht. \u00a9r behielt fortio\u00e4prenb biefelbe Begelm\u00e4gigteit unb toar noch feiner beharrlichen Srehttng nach Knfg halber bemerfengtoertp. Sie ^Pfabe ber Bapffpnede auf \u00a9raitit unb anberett harten gelgarten bieten im erfiett Slugenblicf baffelbe Bnfepeit bar, ioetpen aber bei genauer Betrachtung fehr ab. Bei einer erften Beobaptung toar ein groger Speil eiiteg feinf\u00f6ntigeit \u00a9penitgefteing mit \u00a9puren oott biefer \u00a9pnede \u00fcberzogen; ber 9teg aber fehlen toie gegrnigt burch eine b\u00fcnne ^iaut ooit einer gucugsHrt, ohne irgenb toelpe \u00a9puren auf feiner Dberg\u00e4pe. Bnfangg fonnten teilte Patellen entbedt toerben; eg fanb ftp aber halb ein \u00a9palt im gelfen, iooriit gd) 5 big 6 Bapf= fpueden befegigt patten, beren jebe ihren geraben I\u00dffab juin BBeibegrunb patte. 2Bit ip\u00fclfe einer Soupe ergab ftep, bag bie auf bem Reifen begitbltpeit \u00a9puren Ueberrefte jener Sange ioarett, toelcpc bie \u00a9pitedeit bei ipreit Bugg\u00fcgeit toeggefreffen ober ioeggerutfept patten, unb toelpe nur bie ooiit \u00a9palenranb herr\u00fcprenben B\u00e4puelungeit nop toapmepmen liegen. Samt tourbe ber Banb ber pganjenbeioapfeiten gl\u00e4pc unterfupt unb\u2019 aitp biefer in ruitbeit formen, bem Borberenbe ber \u00a9pale entfprepenb, benagt gefunbeit,\"\nSie 2lrt, oon toelper biefe Btittpeilungeu gelten, ig ein nipt befonberg tooplfpmedeitbeg, aber Oon beit \u00e4rmeren klaffen ber europ\u00e4ifpeit $\u00fcftenbetoopner gefnpteg Baprunggmittel.' Beeilte Bootglente pabeit oft, toemt ip anberen Singen napgittg, bamit ipre Btapljeit beftritten, unb oott einer ober mehreren SIrtett foKeit fip bie geuerl\u00e4nber faft attgfplieglip tt\u00e4pren. Sie m eigen pabeit eilte fepr fege \u00a9pale. (Sin jarteg, burpfpeineubeg \u00a9ep\u00e4ug beftpt bie Patella pellucida ber Borbfee unb ber nortoegifpen $\u00fcge. Bit biefem nieblipen Spiere jeigt fip, toie fepr bie F\u00e4rbung ber \u00a9pale oon ber Unterlage abp\u00e4itgt. Sie an bem bttnflen ^ueuggamme ftpenben, ioelpe ipreit tpiap .ebenfo partit\u00e4cfig behaupten, toie bie gelfenbetooptterinnen, f\u00fctb blag pont; f\u00e4rben, bie aber au bem burfpeinenbeit gucuglaube gub fp\u00f6it purpurn mit blag=blaueit S\u00e4ttgg= Knien. gugleip) gep\u00f6rt biefe Brt ju benjenigett, toelpe bie nie bout BBaffer entbl\u00f6gte Siefettjoue unterhalb ber \u00a9tranbjone unb nop tiefer inne paben.\n\u00a9g toirb unferen Sefent aufgefallen fein, toie bie bigper abgepaubelten BBeiptptere fag feine Bnfl\u00e4nge an attbere tpierifpe \u00a9runbformeit geigten. BHr fommett nun jnm \u00a9plug beg Bbfpnitteg \u00fcber bie Berberfiemer ju einer \u00efattm aug einigen \u00a9attungen beftepenben llnterorbiutng, too ltttg einige \u00a9igentp\u00fcmlidgeiten ber erioapfeiteit formen, fotoie getoiffe ^er \u00a9nttoidlung an bie \u00a9liebertpiere erinnern, \u00a9g finb bie fogenannteit ^\u00e4ferfpnecfett (Chitonidae) mit ber .)paupt= gattung Chiton. B\u00dfenn bag Spier, oon oben betrachtet, auf beit ergett Bttblid einer gapen, l\u00e4nglichen unb oOaleit Bapffpnede gleipt, mit toelper eg in ber Spat oon ben fr\u00fcheren \u00a9pfte= matifent eng jufammengegeKt tourbe, fo \u00fcberzeugt man ftp bop fpnell oon ber g\u00e4njlipeit Ber= fpiebeitpeit, jun\u00e4pft ber \u00a9pale. Siefelbe, beit Bilden ber \u00a9pitede bebedeitb, ift n\u00e4mlip aug 8 Ouevplatten jufammengefept, oon betten bie oorbeveit bapjiegelf\u00f6rmig \u00fcber bie pinteren greifen\n54*","page":851},{"file":"p0852.txt","language":"de","ocr_de":"852\n&(^necfen. $afcrfd)neden. ^telf\u00fc\u00dfet-\nG\u00ea\u00efegante K\u00e4ferfdjnec\u00eee (Chiton elegans).\nunb bereit Vetoeg\u00efidffeit eine \u00a9infugelung bel Xfym\u00ea tote Bet ben dtodaffeln geftatteh lieber bie[e flatte tritt ber dftantelraitb heritor, ber in ber oerfd)tebeitfteu Vkife enttoeber glatt ift,\nober mit Keinen R\u00f6dern unb Sdjuppen befe^t, ober Oon Keinen edfgett Rapiden tote gepf\u00efaftert erfcpeint ober and) mit Stadfelit gefpidt fein faint. VSenben toir bal \u00a9pier mit, fo toerben toir burd) ben Brei? ten gu\u00a7 abermals an bie i\u00dfatedeit erinnert. Vor ihm, nach unten getoenbet, liegt bie \u00dcRunb\u00f6ffnung; el ift jebodj fein eigent; liehet* Kopf aulgebtlbet, fonbent berfelbe repr\u00e4fen; tirt burd) einen halbfteil; f\u00f6rmigen S\u00dfulft ohne gupler unb lugen. Vktl h\u00f6c^fi feiten bei ben 2Seic^thteren ber Sad ift: bie Ifter\u00f6ffnnng ift ber \u00e4Jhtnb\u00f6ffnung eutgegengefeht. ^eberfeit! aut \u00a3iutetenbe gtoifdjen gnfj mtb SOtantel liegt eine ERei^e Kiemenbl\u00e4ttchen.\n\u00dfu biefen bebeufeubeit Ibtoeicpnugeit fontmen nun ttodj bie befonberen gortpflanguugl; oerh\u00e4ltniffe. \u00a9te \u00a9efd)led)ter fcheineu getrennt gtt fein. Sie \u00a9nttoicKung aber, toeldje bilher nur an bern norbifd)eit Chiton marginatus ooit bem fdjtoebifcpeu \u00fcRatutfotfcher SoO\u00e9n oerfolgt toerben founte, f\u00fchrt nul in auff\u00e4diger Vkife auf bie Vorfteuto\u00fcrmer gur\u00fcd. \u00a9ie Vergleichung ber bamall (Seite 693) ttub beiftet)enb mitgetheilten Ibbilbungeit biefer Bitjt\u00e4nbe toirb bieff\nfogleid) beft\u00e4tigeit. \u00a9er \u00a9rnbrpo ber K\u00e4fern fd)iiede erfdieint guerft (1) all ein fugliger K\u00f6rper ooit 4/10 Sinte \u00a9utdfmeffer, beffett Oorbere Keinere H\u00e4lfte burd) einen Kreil fcptoiugenbet Vkmpern ooit ber hinteren ab; gegrenzt ift. Im Kopfpol fleht ebeitfad! ein Sdjopf fo!d)er Sd)toittgb\u00e4td)eit unb unter bem Vkmperfreife erfdjeiiteit bie lugen, luf einer fp\u00e4tereit Stufe (2) ift befouberl bie \u00a9tntheiluug bei OKideul tit 8 \u00a9netto\u00fclfte Ooit hohem ^ntereffe, iitbeut gerabe biefe \u00a9uertheilungen fonft ben VkidRhiereit gang fremb ftnb. \u00a9abei ift, toie aud) in gtg. 3 erfichtlid), ber gu\u00a7 fd)on beutlidh gegen beit \u00fcbrigen K\u00f6rper abgegrengt, unb el pat fiep bie oorbere Ibthei; lung gang mit feinfteit VRiupent bebedt. \u00a9er S\u00fcRuitb pat ftd) all eine \u00a9infenfitug ettoal Oor beit lugeit gebilbet. 3>m toeitereu Verlaufe ber (gnttoidluug fd)toiitbeit Vkmpetriitg unb lugen, ber Vorbertheil fdjrumpft auf beit beit 2Runb umgebeubeit SBulft gufammen unb ber ERriden bebedt ftd) mit feinen Scpalenft\u00fcden.\n\u00a9u ber Sebeultoeife geigelt bie \u00a9pitoiten oiel Uebereinftimmuitg mit ben 9tapf|d)tiedeu, mit beneit fie oor adern in ber Unbetoeglidffeit toetteifern. lu<h fte ftitb im adgemeiiteit nid)t au eine beftimmte Sone gebuuben, obfc\u00dfou bie metften mehr beit oberen ^Regionen angeh\u00f6ren unb bie \u00a9ntbl\u00f6ffung ooit Gaffer gut oertrageu. sIRait pat bei einigen auf Keine \u00a9effnungeit bei dtanbel hingctoicfeit ttub im gufantmeuhaitg mit ihnen Buftathmunglorgaue gemutpinafit. Ideiit\nSlerfdjiebene \u00a9Ulfen ber Snr\u00f6e ber K\u00e4f erfdfned e.","page":852},{"file":"p0853.txt","language":"de","ocr_de":"$aferfd\u00a7ne<\u00efe. Atlanta.\n853\nbie\u00a7 iff nicht beftv\u00eftigt, unb fe\u00ef;ett loir ivX and) ait ben Sftapffchnec\u00efeu, ben St toi* tuen unb fo manchen ftreifelfdEjuedeit, bajg ba\u00ea Verm\u00f6gen, lange ba\u00ea SBaffer gu oerlaffeit, nicht abh\u00e4ngig fein mug Don bem 33eftanbe Doit Suitgeit neben beit Steinen,\nfritte ^r\u00eenutttg.\n\u00c4telfitfler (Heteropoda).\nS^eflejneteu un\u00ab \u00ee>te iuii\u00e7ienfditiecfen (tu\u00e2fcfyttejslidff ouf bem fej\u00eeen Saufe ober |iu beu f\u00fcgen \u00a9eto\u00e4ffern, ftitb bie $orberfienter mit ioenigeit Slu\u00eauahnten an beu Seeftranb unb ben 9Jteeve^ hoben gefeffelt, fo f\u00fct>rt un3 eine neue Slbtheihtng ber Die\u00efgeftaltigeu Sdjnecfen auf ba\u00ea hohe SJteer. \u00a9ang nadt ober mit garten buvd)ftdbtigen \u00a9dealen Derzeit, if\u00ee ber forcer ber Vielf\u00fc\u00dfer Don gallertiger, burd)fichtiger Oefchaffeitheit, looriit fte ftcf) noch gahlreidjen Oeloohuerit ber offenen @ee anfcglieBen, unb tooburdj fie gu beu augie\u00c7enbften \u00a9rfdjeiuuugen ber S\u00f4eidbthievloelt loevben.\n\u00a93 \u00c7anbelt ftcf) Dor allem um ba\u00ea 33erft\u00e4itbui\u00a7 ihrer $orm nub berfeuigen \u00a9igenth\u00fcmlid^ feiten, ioelche ihnen ben SSerth einer eigenen Orbmtug Derleiheit unb loorau\u00ea ftch einige Sefonberheiteu ihrer Sebeit\u00e9toetfe Don fe\u00efbft ergeben. Obfcgon toeqen ihve\u00a7 3]ovfommeu\u00eb im ineiten Ocean, \u00efdo ber reifeube Siaturforfdjer geto\u00f6huiid) nur unter ben gr\u00f6\u00dften Unbequemlichfeiteu feinen Stubien obliegen faun, loohl nodh eine gute Slitgahl imbead^tet nnb nubefchrie; beit geblieben if\u00ee, flehen fte febenfatt\u00e9 an SUtenge nnb SDtanchfaltigfeit ber Oilbuttg loeit hinter beit beibeit erfteit Orbuuttgen gttr\u00fcd.\nSh^eit fd)lie\u00dft ftd) am n\u00e4chften bie Familie bei1 Sttlautiben, ioefentlid) au\u00ea ber \u00a9attung Atlanta beftehenb, an, Ohiei\u2018; chen Don loenigen Sinieit Ourdmteffer, ioelcbe mau auf beit elften Slitblid f\u00fcr Schttedeu erfl\u00e4reit ivirb. Oaf\u00fcr fpridjt ba3 fpiralige \u00a9ehau\u00ea, auf beffeit \u00ef\u00efi\u00fccfeit ftch eine feine glatte al\u00ea $amnt erhebt unb in beffert loeite SMitbuug ftd) ba\u00ea Ohier g<*ng gitr\u00fcdgieben famt. \u00a9arauf loeift ba3 Xhiet* felbfl, fo loeit e\u00a3, um gu freffeit unb ftdh gu beloegeit, au\u00a7 ber Schale herDortritt. \u00a9rabe aber au biefeit \u00a9heiieu Se^en fi<h auch fehr djaraf= terif\u00eeifdje Slbioeidjungen. Oer Sfobf ift iit eine Sdntauge oerl\u00e4ngert, an bereit \u00a9ube bie \u00fcIRunb\u00f6ffnuug. Sin bem oberen, fdjeitel=\nartigen S0t;eire biefe\u00ea $fobfabfd)nittc3 geigen\tAtlanta Peronu.\nfid) in unb an bem fafi loaffevflareu\nXfyxtvt loidjtige \u00a9he^e 3toenfhjiem8, n\u00e4rnlid) bie oberen Sd)luitbganglien, toeldje ftd) mit bem \u00a9ehiru ber h\u00f6hnen Ohtere Dergleidjeu laffen, unb ferner bie Dornehmften SiniteBi\u00fcerfgeuge, bie \u00a9eh\u00f6rblaMjeit, bie hod) entloidelteu Singen unb Dor biefeit bie f\u00fchlet*, \u00a9riitnerit loir uu\u00a3","page":853},{"file":"p0854.txt","language":"de","ocr_de":"854\n\u00a9cpneden. Vielf\u00fc\u00dfer.\nnun, ba\u00df bei manchen SSaucpf\u00fc\u00dfertt ber erften Drbnuugett tie \u00a9ople enttoeber burep\u00ea S\u00e4ug\u00e4* oben burd) Duerfurdjeit getrennt ift nnb baburdj gu eigentpumltcpen SSetoegung\u00eaioetfen gefdjidt toirb, fo toirb uu8 gleich flat Serben, ba\u00df e\u00ea nur eiltet \u00a9djritte^ weiter Beburft pat, nm bei Atlanta nnb beit \u00fcbrigen Vielf\u00fc\u00dfern atB ber Vriedjfople einen gang anbeiB gejMteteit nnb anberB arbeiteubeu V\u00f6rpertpeil gu machen. 2Bir fepen ftatt beB breiten, meift unmittelbar mit bem Vopf gufammenp\u00e4ugeubeit Su\u00dfeB ber anbereu \u00a9djiteden einen Dom Vopf gang abgebudjteten nnb tu brei Slbfdjnitto gerfalleuben \u00a9peil. \u00a9er erfte btefer SXbfcBnitte ift feitlidj gufatnmeugebr\u00fcdt nnb bilbet baB f\u00fcr bie \u00a9cpioimmbeioeguitgen ioidjtig\u00dfe 3rtffritment, beit Viel. \u00a9r ift fepr beloeglid), \u00efaun uadj rechts nnb linB geneigt toerben, nnb mit feiner .fj\u00fclfe ritbevt baB \u00a9pier, ettoa in ber SBeife, toie man oft eilt 23oot nur burd) eilt \u00dfluber Dom \u00f6pintertpeile auB fortbetoegt toerben ftept. \u00a9leid) hinter bem Viel befiubet fidj ein \u00a9augitapf, mit beffen \u00f6p\u00fclfe uitfere \u00a9piere fiep enttoeber am \u00a9runbe, in ber Siegel aber toopl nur au \u00a9egenft\u00e4nbeu, toelcpe im Sfteere frei fdjtoimmeu, namentlid) \u00a9\u00e4ugen, Dor winter legen l\u00f6ntteu. \u00a9ie britte, piittere Slbtpeiluitg ift bei Atlanta ebenfalls fepr enttoidelt, ber \u00a9 rirait \u00a7 mit bem \u00dfaepen dornigen \u00a9edel auf bem Sl\u00fcdeit, toeldjer tote bei anberen \u00a9cpneden bie \u00a9djale fcplie\u00dfeu faint. Stuf bie n\u00e4here innere SSefcpaffenpeit ber Atlanta uitb tprer \u00a9rbnungBgenof\u00dfniteit gepeit mir- um fo toeniger eilt, alB bie Ueberetn\u00dfimmung mit beit \u00fcbrigen \u00a9cpneden eine fepr gro\u00dfe ift. \u00a9iefe ttebereinftimmnug erftredt flcp aud) auf bie \u00a9utiotdlung. \u00a9ie SarDe Don Atlanta befipt ein befottberB enttoidelteB SBtmpers fegel mit auBgefdjtoeiften Sappen, \u00a9ie SBorberltemer geben nun auB biefem gemeiitfameu 8aroeit= ftabium in einen ipretn Slufeutpalte angemeffeneit gr\u00f6beren nnb mehr ioiber\u00dfanbBf\u00e4pigeit 3ufia^b \u00fcber; bie 5^ieXf\u00fc\u00a7er bagegen, bem erbigen \u00a9lement fern bleibenb, finb geitlebeuB garte, tr\u00e4umeri\u00dfpe, poetifdje Staturen.\n\u00a9ie Sttlanten fommeit in allen pei\u00dfeit uitb gem\u00e4\u00dfigten SJteeren tit gro\u00dfer SJteuge Dor. Situ befielt begannt, namentlid) burd) \u00a9egeitbaur\u00bb treffliche Unterfucpuitgeit, finb bie beiben Sitten, meldje mit Dielen aubereit \u00a9pieren offenen SJieereB gar oft burep \u00a9t\u00fcrm nnb \u00a9tr\u00f6mung in bie SJteerenge Don SJief\u00dfna getrieben toerben, Atlanta Peronii mit fdjtoacp porngelb gef\u00e4rbter, etioa\u00ea biegfamer, nnb Atlanta Kerandrenii mit faft glaBpeder, fpr\u00f6ber \u00a9djale. \u00a9er \u00a9urdjtneffet ber gr\u00f6\u00dften \u00a9ep\u00e4ufe betr\u00e4gt bei feitet 4V2, bei ber lederen 5 Sinten. 3pre SSetoegungen toerben oermittelft ber f\u00c7loffe uitb beB bedeltragenbeit \u00a9djtoangeB auBgef\u00fcprt nub gtoar, tote bei f\u00e4mmts licken Vielf\u00fc\u00dfern, iubem ber Stiiden beB \u00a9ptereB nach unten gelehrt i\u00df. Studj nufere SBaffer* fd)ttedett nehmen, fo toie fte ftch frei tut SBaffer nnb an ber Oberfl\u00e4che palten toolleit, Dentt\u00f6ge ber \u00a9d)toere beB \u00a9ingetoeibefadeB nnb ber \u00a9djale, btefe \u00a9teditng au. Vef er\u00dfein, loeld)er bie Sltlanteu lebenb beobachtete, fagt, ba\u00df bie Steioegttngett berfelbett ben \u00a9inbrud beB \u00c7lattern\u00ea mad)ten, toelcpcB bie t\u00dfteropoben (ftepe unten f\u00fcnfte \u00a9rbitung) mit ipreit \u00df\u00fcgelartigen Stuberit attBf\u00fcpren. Stuf peftige SBetoegungen folgen eingelne Raufen, fo ba\u00df ipr OrtBioedjfel auf p\u00fcpfenbe, fto\u00dfloeife Slrt gefepiept. lieber ben \u00a9ebrattd) be\u00ea au ber gloffe be\u00dfubliipen \u00a9angitapfe\u00ea, mit bem fte ftep befe\u00dfigen, fagt \u00a9erfelbe: \u201e3m \u00a9ef\u00e4\u00dfe aufbeioaprt beobadjtet mau fte leidpt in biefer \u00a9teUuug nnb bemerlt, ba\u00df biefe S3efeftignng giemlid) \u00dfar! ift. 3m freien SJteere p\u00e4ngen fte fid) in biefer SBeife an \u00a9eetang ober aitberett frei fcploimmenben \u00a9egenft\u00e4nbeu fe\u00df, toie bie Blutegel, nadp Slbam\u00ea Slu\u00eabrud\".\nSBeun bie Sitiautaceeu beuurupigt toerben, ober \u00dfd) tiefer feideit toollett, fo giepett fte fid) gang in bie \u00a9djale gur\u00fcdj ba\u00ea Opier birgt guer\u00df ben Vopf, bann folgt bie \u00dfd) gufammeufalteube Stoffe nnb gulept ba\u00ea hinterenbe be^ V\u00f4rper\u00ea, toeldpe\u00ea mit bem \u00a9edel einen ooHfommenen JBerfd\u00dfu\u00df bilbet.\ni - SBie alle ^eteropoben ftub bie Sltlauteu getrennten \u00a9efcplecpte\u00ea, nnb beibe \u00a9efd)led)ter \u00e4u\u00dfevliep nur burd) bal t\u00dforpanbeitfein getoiffer \u00e4u\u00dferlicher Vopulation\u00eaorgane aB SJt\u00e4nncpen ober ben \u00e4Jtauget berfelben aB SBetbdjett unterfdpeibbar, ba ber \u00a9angnapf, ber bei anberen \u00a9attuugeu nur \u00a9igentpum be\u00ea gjl\u00e4itnd)eit0, pier and) beit SBetbdjeu gntommt. Stuf bie Slugabe eiltet SDV^etB,","page":854},{"file":"p0855.txt","language":"de","ocr_de":"Atlanta. (Sarinaria.\n855\nbag Bei Atlanta Me ESkibchen in entfcpebener 2Rinber&aP gegen tljre fatten feien, ift tool)! nidjt \u00f6iel^u geben, ba inhere biefeg SRigoerlgiltnig nidg gefunben haben. SDte \u00a9er werben, ioaljr* fdjeinlidj ioie bei ben \u00fcbrigen Peropoben in langen \u00a9djn\u00fcren frei ing \u00e9toffer gelegt \u00a9te gefangen gehaltenen Snbtoibuen liegen fiel), ixne \u00a9egenbaur gelegentlich feinet Aufenthaltes unb feiner gotfdjungen in 3Refpna angibt, nie gum \u00a9legen herbei, hoch f\u00e4ngt man bie Sar\u00fcenauf ben Oerfcpebenen Sfabien ber Elugbilbmtg mit bem feinen Efcle an ber E&\u00e4fferoberg\u00e4che.\nCarinaria ift eine in manchen ^Beziehungen [ich an Atlanta anfepiegenbe, in nichtigen anbereu aber ben Uebergang zur br\u00fcten #auptform ber Slielf\u00fcger bilbenbe \u00a9attung. AudC> Carinaria hat ein \u00a9etj\u00e4ug. Xaffelbe ig \u00fcberaus burnt, glasartig unb fehr rafdj in einer \u00a9bene aufgetounben, fo bag bie lebte Mnbung au Umfang unb fRaum toeit bag \u00a9etoinbe \u00fcberioiegt. \u00a9g ift barin aber nur f\u00fcr ben fogenanuten \u00c4ern Pa|, ber aug ber Seber unb bem \u00a9iitgeioeibeln\u00e4uel begeht m\u00e4hreub bie Kiemen \u00fcber ben fftanb prborragen. 2)er gr\u00f6gte 3:hei\u00ef beg SM\u00fcperg bilbet eine fpinbelf\u00f6rmige SRaffe, oon melier ber oorbere Xpi* bem ftepfe ber Atlanta unb ber putere bemienigen gugtheile ber Atlanta entfpridjt, Welcher ben \u00a9edel tr\u00e4gt Elm \u00a9runbe beg ^opfeS fleht mau gtuei lange fpi^e \u00a9\u00fcdf\u00e4ben, Muter fceld&eu bie Elugen liegen. 3n bem runbett Anf\u00e4nge am SSaudje erfennt man fogleich ben Stiel ober bie f\u00c7toffe mit bem \u00a9attgnapf. \u201e\u00a3>ie nach oben gelehrte f\u00c7loffe\", fagt teferfteiu, \u201ebeioegt burd) \u00a3i.u- unb $erf<h\u00efagen, \u00eeoobei ge pd) ioiubfcpief biegt, bag Chier langfam aber fletig fort \u00a9er \u00a9djtoanz fdjl\u00e4gt p\u00bb unb her, ber ganze K\u00f6rper ip, fo toeit eg feine geftigleit zul\u00e4gt, ebenfalls in \u00e4hnlicher Xfj\u00e4tigleit, unb perburdj ioirb bag Xper hin unb her geworfen, ioobei eg allerbiugg fortr\u00fcdt, aber in feiner ESeioegung gugbeid) aUeg Zierliche eiub\u00fcgt E\u00dfie attS biefer ESefcpeibung fd)on heroorgeht, ift eg bent Xper faft gleich bequem, ftd) oorlo\u00e4rtg ober r\u00fcdto\u00e4rtg zu beioegen unb mau beobachtet aud) iondlidj beibe ^Richtungen beg Drtgtoedjfelg.\"\nk\u00f6nnen ftch bie Atlanten burch g\u00e4ngig Bur\u00fccfziehen in bie \u00a9djale noch einigermageu, namentlich oor ben Eingriffen fleinerer nagenber SMebgdjen fcpileu, fo ftnb bie \u00a9arinarien in ihrer faft g\u00e4nzlichen ERadtijeit unb \u00a3\u00fcIflofigteit ben oielfachgen Eingriffen ber nach ihnen l\u00fcfterneu Sbrebfe, gif che unb ber eigenen ESerioanbtfdjaft auggefep. Xiefe geiube fdjeinen eg am \u00f6fterfteu auf ben \u00a9iugeioeibeleru abgefeheu zu haben, trag ftd) fehr leidet attg ber faft oo\u00fcft\u00e4nbigen \u00a9urep ftdjtigleit beg \u00fcbrigen ft\u00f6rperg erll\u00e4rt. Auch bie Eingabe, bag nicht feiten auger bem $ern audj ber $opf fehle, in Welchem \u00dfuganbe ber ESerft\u00fcmmelung bag \u00fcbrig gebliebene E\u00dfrad noch lange ftdh fortbeioegt, toirb in ben ben geinben alg gl\u00e4nzeube \u2022 unb gef\u00e4rbte K\u00fcgelchen auffa\u00fcenben Elugen ihre \u00a9rll\u00e4rung finbeu. \u00a9a, trie gefagt, bie oergiimmelten \u00a9remplare lange, tagelang fortleben unb nach gefdjloffenen SBunbr\u00e4nbern noch ihre Erregungen augf\u00fchreu, fo loirb ber Srrtptm einiger mturforfdjer begreiflich, toe!d)e folche Oerungl\u00fcdte halbe unb ESiertelgl\u00f6rper alg neue \u00a9attungen begr\u00fcgten.\nZahlreiche \u00a9arinarien, irelche \u00a9egenbaur im 2R\u00e4rg einftng, legten maffeuhaft \u00a9ier, fo bag er bie oon einem einzigen Sffieibdjen binnen 24 \u00a9tunbeu gelieferten auf mepere Xaufeub beregnet SDie \u00a9ier toerben in \u00a9pt\u00fcreit abgefe|t, bie attg einer einzigartigen \u00a9ubgaitg begehen unb \u00e4uger\u00eft\u00e2j eine ettoag erh\u00e4rtete unb baljer fpr\u00f6be \u00a9chiite begleit. \u00a9iefe \u00a9d)tt\u00fcre gub brehrunb, 7,o big 710 Simen bid, auf ihrer Dberg\u00e4dje oollfommen glatt unb enthalten bie \u00a9ier in einer einzigen fReitje meig fehr nahe bei einanber liegenb. \u00a9d)Ott 18 \u00a9tunbeu nadj bem Segen breht gd) ber \u00a9mbrpo mit #\u00fclfe ber ES im pern im \u00a9i; audj fonnte \u00a9egenbaur bie EBeiterenttoidluug big zur E3ilbung beg in g\u00fcaei Sappen auggebehnten \u00a9egelg oerfolgen, iiaeldpeg \u00a9tabium e\u00fcoa am br\u00fcten Xage fid) zeigt, aber bann gingen allemal, fo oft er auch bie forgf\u00e4ltigfte pflege Oerfucpe, bie \u00a9mbrhoneit zu \u00a9runbe.\nUnter ben epemalg im h\u00f6chften greife gehenben \u00a9ouchplieu figurirt aud) eine iubifdje \u00a9arinarie, ioeld)e 100 \u00a9uitteeit gegolten p\u00fc.","page":855},{"file":"p0856.txt","language":"de","ocr_de":"856\n\u00a9cbttedeit. Vielf\u00fc\u00dfer. ^inter\u00efienter.\nOie br\u00fcte #auptform bev Vielf\u00fc\u00dfer tfi biefeuige ber gang nadteit Pterotrachea. \u00a9er Unter; fdjieb oon Carinaria beruht im SBefentlit&en totrauf, ba\u00df ber \u00a9ingeioeibefern, |ter Doit \u00a9e\u00dfalt einel SSeigenfernl rtidjjt in einem befoitberen Orudbfad enthalten nnb bon einer \u00a9djale bebecft i\u00df* \u00a9er lange ctylinbrifdje K\u00f6rper fe\u00a3t fid) born in einen b\u00fcmten, mei\u00df fnief\u00f6rmig umgebogenen B\u00fcffel fort, inbe\u00df er nach hinten in einen gugefpi^teit \u00a9djtoang aull\u00e4uft. Sin ber Unterfette ift er mit einer beilf\u00f6rmigen f$loffe berfe^en unb tr\u00e4gt auf ber Oberfeite, meift bem Hinteren Seibelenbe\n-e\nPterotrachea scutata.\na \u00a9djilb. b Dlitffel. c SDtunb. d gloffe. e \u00a9augnabf. f \u00a9djtoanjenbe. g (Singetoeibefa\u00c6. h Siemen, i \u00cfBimberrinne ju k, ben SegattungSorganen. l 2>arm\u00efana\u00ef. m Singe.\ngen\u00e4hert, ben fpiitbeif\u00f6tmigeit, gur H\u00e4lfte frei berborrageitben \u00a9iitgemeibeferit. 3m normalen gu\u00dfaitbe X;aben unfere tt^iere noch einen fabenf\u00f6rmigen, gufammengiebbaren \u00a9dbPtaitganbang, an toeldjem in regelm\u00e4\u00dfigen 2lbft\u00e4nbeit fnotenf\u00f6rmige, burd) braune ober bunfetrotbe F\u00e4rbung aul; gegeidjnete 2lufdjtoeliuitgen \u00dffceit. SDtan bann biefel Organ mit ben 23artelit ber \u00a9ifebe ber; gleiten unb bermutljen, ba\u00df el gum 2lnIoden ber SBeute bient; bon gro\u00dfer SBidjtigbeit bann el aber nid;t fein, inbem biete \u00a9reutplare baffelbe berlieren unb bemtodb \u00dfdb aulgegeid)net gu be\u00dfnben flehten.\n21 n \u00a9efr\u00e4\u00dfigtett tbuit el bie S\u00dfterotracjjeen beit anbercit ioom\u00f6glid) nod) gttbor. 2Bie alle fahren [te mit bem B\u00fcffet bw unb ber, um 2ta|rung gu fuc&eu, ioobei bte gunge aul; ttitb ein; gerollt toirb unb fte ihre \u00a9eiteng\u00e4bne tbie Sangen bor ber \u00e4Jiuitb\u00f6ffnung aitlfpreigeit unb gitfammeit; fd^tagen. \u00a9urd) biefe \u00a9reifbemeguttgeit ber gtingeng\u00e4bne Vo erb eit S\u00dfeutet^iere gefangen unb feftgebalteit unb allm\u00e4tig in beit \u00a9dfjtunb bineingegogeit. $efer\u00dfetn fab, ba\u00df bie S\u00dfeterotradjeit ihre 23eute lange auf biefe 2Beife mit fidj berumtragen, unb meint, ba\u00df biefe \u00a9eioobubeit gu ber irrigen 2litgabe 25eranlaffitng gegeben bat, ba\u00df biefe Spiere i^re \u00a9efangeitett aulfaugteit.\n\u00a9ie \u00a9ortp\u00dfangunglOerb\u00e4ltitiffe ber ^\u00dfterotracbeen fcfjlie\u00dfen ftcb aufl engfte beneit ber attbereit Vielf\u00fc\u00dfer an. 2BiU matt bie 23emertung @egenbaitr,l gelten taffen, ba\u00df \u00dfe be\u00dftoegeu bie am b\u00f6cbfteit entmief eiten Vielf\u00fc\u00dfer feien, toeil \u00dfe toegen Sdtangell feglid)er \u00a9(bate \u00dfcb all bie freiefte gorut beraulftellten, fo faitn man biefe burd) oiete 23eifpiele bei \u00a9bierreidje! ge\u00df\u00fct)te 23ebauptuitg and) bamit erh\u00e4rten, ba\u00df ber Unterfcbieb ber \u00a9efdjledjter bei ibneit am meite\u00dfeit gebiebeit fei. \u00a9en 2\u00f6eibd(jeit gebt it\u00e4mticb ber \u00a9augnapf gang ab, xmb bie SP\u00e4nttdijen be\u00dfben au\u00dferbent einen febr aulgebilbeteit $opulationlapparat. \u00a9ie \u00a9ifdjnftre ber ^terotradjeen \u00dfub beiten ber (Sarinarien febr \u00e4hnlich; \u00dfe \u00dftnb berfcbiebeit lang, halb brebrunb, halb etmal abgeplattet, aul einer gleidj; f\u00f6rmigen, au ber Dber\u00df\u00e4dje Oerb\u00e4rteten \u00a9lalfubftang gebildet unb flie\u00dfen bie \u00a9otter in eiitgeiliger \u00dfteibe eilt, \u00a9al \u00a9ierlegeit fd^eint bal gange gabr biuburd) \u00dfattgu\u00dfnbeit, nad) fieberen \u00a9eobadjtungeit foenig\u00dfenl oom \u00a9eptember bil 2P\u00e4rg.","page":856},{"file":"p0857.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9terotradjea. St\u00fcgemeine\u00e2 \u00fcber bie htnterbiemer.\n857\nVierte #rbnttU0.\njpinterfiemer (Opistliobranchia).\nSSiv tel)vcu Don ben \u00a3ielfii\u00a7evtt unb ifivcu Xummelptai\u00e7.eti auf offenem lUceere miebei' an bie l\u00fcften gur\u00fcd unb finben tu beufelbeit sJtebieren, toeldje bon ben meiften \u00a9orberbieutern belboljnt loerbeu, namentlich aber auf beit bunten \u00a9Siefen ber fabeit= unb bauutf\u00f6rmigen tilgen, bei* bl\u00e4ttrigen Sllgen unb ber gr\u00f6beren \u00a9ange, auf bent reigeitbeit, unter \u00a9Saffer getauften \u00a9flangem teppidj, ber itnfer Singe f\u00a9on fo oft enthielte, menu loir bon bem langfant borlo\u00e2rt\u00ea getriebenen \u00a9oote au\u00bb ben \u00a9teere\u00f6grunb betrachteten, bort ftuben loir noch anbere Sdjaareit bon \u00a9kidjtljiereit, ioeldje meift burd) iljreit nadten K\u00f6rper an nufere \u00a9kgefdjnede erinnern, aber gelb\u00f6ljnlich aud> burch gierlidjeren \u00a9au, bielgeftalttge, ab\u00bb Kiemen bienenbe Slnpuge folote burd) garbenfdjntud ben freies bor jenen erringen.\n\u00a9btooijl bie Slttgahl ber bebannten Slrteit ber Jpinterfiemer, \u00fcber ioetdje\u00ea \u00fcKameit\u00e8 \u00a9ebeutung gleich P beben fein loirb, bannt 1000 betragen b\u00fcrfte, geigt ber \u00a9au tljre\u00ea $\u00f6rper3, ihre $ornt unb Seben^ioeife bodh fehl' betr\u00e4djtlic\u00f6e Unterfd)tebe unb Slbfhtfuitgen, ba einerfeitd h\u00f6djft boE; ft\u00e4nbig eutloidelte Sippen gu ihnen g\u00e4hleit, ioeldje an bie fr\u00fcher abgehanbelten \u00a9rbnungeit ftdj eng anfd)lie\u00a7eit, aubererfeitd in ihnen ber \u00a9Seidjthiertbpu:\u00bb ftch feiner (Sigeuheiteit met)r ober loeniger ent\u00fcujgert unb unter anberem Ueberg\u00e4nge gu beit \u00a9lattlo\u00fcrmerit mit g\u00e4nglidhem SJlangel innerer unb \u00e4u\u00dferer dienten nicht git beit Seltenheiten geh\u00f6ren.\n3>nbem ich ber trefflidjen \u00a9ufantmeufteEung \u00a9 r o n n\u2019\u00bb folge, gebe id) guit\u00e4djft im \u00a9kfentlidjeit feine allgemeine \u00a9harabteriftib ber \u00a9rbtutttg. \u00a9Er h\u00fcben baf\u00fcr fd)0it fo manche Slubu\u00fcpfung\u00f6pitubte aul> beut \u00a9orangegattgeueit gelooituett.\nS)ie \u00f6pinterbvemer ftitb SJieere\u00f6fchuedeit, bereu loefeutlichfte unb beft\u00e4itbigfte \u00a9terbmale in ber \u00a9Safferathmuug, in ber Sage ber \u00a9orbammer unb bc3 ooit ben dienten ba\u00ea \u00a9lut briitgenbett \u00a9ef\u00e4gftamme\u00f6 hinter ber jpergbammer unb iit \u00a9vent 3loittergcfd)led)te beruhen. f\u00c7aft au^uahm\u00f4lo\u00ea\nSrei\u00f4\u00efnuf bon Pleurobranehus aurantiacus.\nfiub fte boit geftredter gorm unb nadt. Eiur bei einem bleinen \u00a9heile loerbeit loir fdhilbf\u00f6rmi^c ober gebrehte, aber nie bie \u00a9oEf\u00eeanbigbeit be\u00bb \u00a9eh\u00e2ufe\u00ea ber \u00a9orberbiemer erreidjeube Schalen finben. Sie tragen faft an\u00f4nahmblo\u00ea eilt \u00a9aar g\u00fcljlh\u00f6rner unb am EJtunbe ein \u00a9aar Sippentafter ober au\u00a9 eine, bem Segel ber Sarbeit gleidjloerthige \u00f6pautau\u00f6breituug. \u00a9on ber inneren \u00a9rgaitifation ift f\u00fcr unb gum \u00a9erft\u00e4nbu\u00a9 ber fe^t faft aEgemeiit g\u00fcltigen fpjtematif\u00a9en \u00a9enenunng ein etloa\u00f6 n\u00e4heret Eingehen auf bie Kreislauf 3* unb @ef\u00e4\u00a7fppent|;\u00a9erh\u00e4ltniffe augegeigt. \u00a3)ie beifteheube $igur ift ber meifterljafteit anatomifdjen \u00a9efd)reibuug be3 Pleurobranclms boit","page":857},{"file":"p0858.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9chneden. $inter\u00eftemer. \u00a9ed\u00fcenter.\nSacages\u00a9uthierS entnommen unb f\u00eeeIXt gitr Oerftnnlichmtg be! \u00a9ef\u00e4\u00dffpftemS einen [entrechten \u00a9urdhfhnitt jene! \u00a9h^reS bar, beffett n\u00e4here SBe\u00eeauntfd^aft mir nnten madfjen merben. Ohne Weitere! ergibt [ich p al! bie \u00a9oh\u00efe. \u00a9ie Ohtnb\u00f4ffuung ift a, bebedt non einem [egelf\u00f6rmigen happen c, \u00fcber meidhent ber g\u00fchler* \u00a9te lang geftrichelten Abern ftnb bie Oenen (v), meldje ba! Oint gur Kieme bringen; au! biefer fliegt elfin ba! \u00a3erg. \u00a9te[e Sage mut ift bie eut* gegengefe^te non ber, meldje bie Oorbeitiemer chara\u00efterifirte, nnb folgt barauS bie Oegeidptuttg ber neuen Abteilung al! jpintetdiemer oon felbft. 2Bir \u00ef\u00f4nnen auch gteid) hmr noch einer anatomifchen \u00a9igenth\u00fcmlidhteit gebeuten, meldhe unfere Orbnung mit ben nteifien anberen SSeich^ thieren gemein hat nnb bon melier bie an einem ^nbioibuum oft fo [ehr medhfelnbe \u00e4u\u00dfere \u00a9tfdjeimtug abl)\u00e2ngt: bel bireften BttfammenhangeS be! Olutgef\u00e4\u00dffpftemS mit ber Au\u00dfenmelt. Auf ber fchematifdjen Abbilbuttg bel Pleuroblanchus ift mit g bie Oeffnung eine! \u00a9auge! begeidptet, meldjer bem Ointe bireft SBaffer guf\u00fchrt, nnb mobttrd) bie gleicp ben H\u00f6hlungen eine! \u00a9dhmaninteS ben \u00abR\u00fcden nnb $u\u00df burdhgiehenbett Olutgef\u00e4\u00dfe nad) Oe\u00efieben bel \u00a9htere! gef\u00fcllt unb entleert merben f\u00f6nnen. Obmoht nun bief ba! \u00a9runbfdhema bel Kreislaufes ber meifien fpinter^ \u00efienter ift, fo entfernt ftcp bod) ein \u00dfmeig ber Orbnung gar fehr baron, inbem er gar \u00efetn befonbereS AthmungSmerfgeug mehr bef\u00effct nnb bie blo\u00dfe nadte Sft\u00fcdenhaut beffen \u00a9telle gu oertreten hat\n\u00a9a\u00a7 SRemnfpftem ift in ber Aegel mofl entmidelt. \u00a9er midjtigfie \u00a9heil, ber \u00a9c\u00efjlunb= ring, befte\u00efjt meift ait! brei burdh \u00abReroeufir\u00e4nge oerbuubenen \u00a9ang\u00efienpaarett, bon benen bie fpauptneroeit f\u00fcr bie \u00a9imteSmetfgeitge, bie Otantel^ unb f\u00c7ugpartie abgehen unb mit benen in ber \u00abRegel noch einige \u00efleine \u00abRementn\u00f4tdjen in Oerbinbmtg ftehen, bon mo au! bie inneren SRunbthetle unb ber Oerbauung\u00eafanal mit ben fte beeinfluffenben feinen \u00abRerbenf\u00e4b^eu berforgt merben. Su ber \u00a9ntmidlung ber Singen treten bie \u00a3 inter tiemcr fomoht gegen bie Sungenfdhueden unb bie meiften Oorberftemer a\u00ef! gegen bie Ktelf\u00fc\u00dfer gur\u00fcd, mie e! mit ihrer \u00efriedhenben nnb auf bie ^ftangennafrung gerichteten SebenSmetfe gufammenh\u00e4ngt. \u00abRur bei meuigcn Sillen merben mir bie Oef\u00e4higung gum \u00a9chmintineu mitte\u00efft floffenartiger Ausbreitungen be! gu\u00dfeS ftubeu.\n\u00a9ie fortpflaugitngSor.gane ftnb gmitterig. \u00a9ie (Sier merben zahlreich in einer fdjleimigeu ^\u00fc\u00ef\u00efmaffe abgefe^t 3n biefer burchlanfen bie (gier ihre gurdjung unb bleibt ber mit fp\u00fc\u00effe bon Wimpern \u00efreifeube \u00a9mbt-po biS gur Sarrenform. \u00a9iefe ift burdh ba! un! be\u00efannte S\u00dfimpetfegel, eine bas gange \u00a9hieran aufnehmenbe, auch bei ben fp\u00e4ter nadten \u00a9dhneden borhanbene \u00a9piral= fdhale, unb einen \u00a9edel tragenben \u00a7u\u00a7 ausgezeichnet \u00a9o befdjaffeu tritt bie Sarre auS bem Saicp herbor, fd>mimrnt frei herum, mirft bann \u00a9edel unb \u00a9d;ale ab unb beginnt nun ihren $u\u00df gu gebrauchen, ber adm\u00e4lig gur breiten \u00a9ohle mirb unb im Anfang gefoubert ift, fp\u00e4ter mehr ober meniger mit bem \u00fcbrigen K\u00f6rper rerfdjmilgt.\n3n Oroitn\u2019S Oerjeid^uif ber \u00a3inter!iemer finb nicht meniger als 122 \u00a9attungen, auf 26 Familien bertheiit, aufgef\u00fchrt, mobei nat\u00fcrlich bal Oeb\u00fcrfnif na^ Ueberficht auf eine \u00a9heilung ber Orbnung in Uuterorbuungeu bringt. \u00a9S liegt auf ber \u00a7aub, baf man bei ber 05id)tigfeit ber AthmungSmer^euge unb meil ihre Sage unb gorm leidjt ju fonftatiren ift, immer unb immer mieber behufs fpftematifd;er Oermerthung auf fie gur\u00fcd\u00c7 \u00efontmt \u201e\u00a9iefe \u00a9c|uedem gruppe\", fagt Oronn, \u201ebietet in [ich eins ber fdh\u00f6nften Oeifpiete einer auffteigenben Sfteihe burdh \u00a9rennuug ber Arbeit, \u00a9utmidlung felbftft\u00e4nbiger Organe, toncentrirung unb Snternirung ihrer \u00a9tellung bei fortfdhreiteuber Oerool\u00effommuung ber Orgauifation, gumal in beu Siemen bar. \u00a9en Anfang bilbet bie fReiben;, ftemeu^, gef\u00e4f^ unb felbft her^lofe Ehodope. Buerft fun\u00eftiouirt bie \u00abR\u00fcdenhaut, bann oergrofert fte ihre Oer\u00fchrungSft\u00f6d&e mit ber Suft burdh Oilbung Derfdhiebeu* artiger Anh\u00e4nge; biefe oer\u00e4fteln unb oeqmeigen ftd) felbft noch meiter unb merben ju mirflidhen Kiemen, inbem fie im Innern regelm\u00e4\u00dfige SuleitungSs unb Ableitung!Gef\u00e4\u00dfe unb @ef\u00e4\u00df = \u00abRehe aufnehmen; bie \u00fcber ben gangen \u00abR\u00fcden oertheilteu Kiemen toucentrireu ftch \u00abnt beu After, fudjeu bann unter bem O\u00eeautelraube \u00a9d)uh, guerft l\u00e4ng! beiber \u00a9eiten be! K\u00f6rper! unb befchr\u00e4nten ftdh","page":858},{"file":"p0859.txt","language":"de","ocr_de":"Stttgemeine;?. fuget\u00dfhnede.\n859\nbann auf bie rechte \u00a9eite, n>o ftd) a\u00fcm\u00e4lig eine Vertiefung gu ihrer 2Iufnannte, eilte feilte f iemenh\u00f6hte mit noch Weiter \u00a9effuung bilbet. Stuberntheib\u00bb entwickelt ftdC; bie \u00a9piralfchate gum \u00a9ctju^e unb gur Aufnahme be\u00ea \u00a9hiere\u00ea immer mehr, itibem fie au\u00bb einer rubiment\u00e4reit, inneren dornigen eine \u00e4u\u00dfere mirb.\"\nSBir haben burch biefe treffenben 2Borte nuferer \u00a9arftettung borgegriffeu. \u00a9ie briiden ba3 Otefuttat einer genauen SJtufteruug ber ganzen fReifye ber jpinterfiemer au\u00a7, mettn mau, Wie naturgem\u00e4\u00df, mit ben niebriger orgaitiftrteit beginnt. Otad) ber Anlage biefe\u00ea Bkrfe\u00ea ift nn\u00e2 leiber tiefer @ang nicht ertaubt, mir haben aber and) ^ter nicht untertaffen motten, barauf him gumeifeu, mie gur eigentlidjen geifttgeu \u00a9urd)bringuug btefe\u00ea \u00a9heilet ber tebenben SSett ba3 Stuffteigeu oom fttieberen gum Roheren eine innere Stothmenbigfeit ift. Seite h\u00f6heren ^interfiemer, bereu Kiemen \u201eunter bem Btautetraube \u00a9djut$ gefugt\" haben, Hum man \u00a9edfiemer ober \u00a9eitenfiemer neunen. \u00a9er erfte Stame ift oorgugteheit, iubem bei atteu \u00c7amitien biefer Stbtheitung bie Kiemen mehr ober meniger beteckt, aber nur bei einer entfliehen au ber \u00a9eite Hegen.\n\u00a9te Familie ber Buttaceen befteht am\u00bb (Sattungen, bei metchen bie Kiemen auf bem Ot\u00fcden jlhen unb oom SJtantet beteckt merben. Saft atte beft^en eine \u00e4u\u00dfere \u00a9d^ate, oft fo gro\u00df, ba\u00df ftdj ba3 \u00a9hier oottft\u00e4nbig barin bergen fann. SEir haben an ben europ\u00e4ifdjeu l\u00fcften einige au\u00eagegeidjnete Siepr\u00e4fentanten unb motten guerft an ber gemeinen fugelfchnede (Acera bullata) ber Oft\u00ab unb Sttortfee unb be\u00ea 9Jtittetmeere\u00a3 ihre \u00a9genth\u00fcmtidffciten lernten lernen. Uufer S\u00dfhm\u2018 ift ba\u00ab Brachtmerf, metdje\u00ea StRet>cr unb \u00fcUl\u00f6btitj\u00bb \u00fcber bie ^interfiemer ber Bieter Bucht oor einigen fahren herau\u00eagegeben, unb beffeu 9Eort unb Bilb mir unten \u00fcber bie iftadtfiemer Oietfadj beuit^en merben*).\n\u00a9a3 \u00a9hier oon Acera ift faft malgenf\u00f6rntig Oert\u00e4ugert; ber fopf ift niebergebr\u00fcctt unb oont abgeftumpft. \u00a9er Su\u00df hat gro\u00dfe abgeritubete Sappen, mettre ben gr\u00f6\u00dften \u00a9heit ^er @$ate bebeden t\u00f6nneu. 2lm \u00f6pintereitbe be\u00a7 OJtauteb\u00bb ift ein fabeuf\u00f6rmiger Anhang, \u00a9iefer Saben entfpringt oon bem SRantetraube, tritt au3 bem h^Heren \u00a9chatenfpatt hei\u20180or unb tann fich ait\u00eabehnen unb gufantmengteheit. lieber feinen Stufen liegen feine Beobachtungen oor. ^eteufattl? erinnert er an beit \u00a9djmanganhang ber^terotracheen. \u00a9te \u00a9djate ift b\u00fcnn, hornartig, etaftifdj unb eif\u00f6rmig, \u00a9ie gro\u00dfen (Sremptare oortiegenber s2Irt ftreden ftd) beim Griechen bi\u00ab auf 20 Simen S\u00e4nge am\u00bb. Shr m\u00e4chtig entmidelter Sa\u00df bient nicht blo\u00df gunt Griechen, fonbern auch juin freien \u00a9dfmimmcu. Shf\u00dft b\u00e4\u00ab \u00a9hier am Boben ober fried;t e\u00ab, fo ftitb bie freien \u00a9eitenptatteu bc\u00ab $u\u00dfe\u00ab in bie \u00e4p\u00f6tm gefddagett unb bebeden nicht nur bie \u00a9eiten be\u00ab f\u00f6rper\u00ab, fonbern auch ben Btittetr\u00fcdeu unb einen \u00a9heit ber \u00a9djate; ja ihre St\u00e4uber legen ftd) noch \u00fcbereinaitber. SEenn mau bie \u00a9chitede and beut SEaffer nimmt ober fte beunruhigt, fo Oerf\u00fcrgt fie ben ganzen \u00c4\u00f6rper fo [ehr, ba\u00df it;n ber gang umh\u00fctten faun. \u00a9amt bitbet ba\u00ab gange \u00a9hier eine metdje fdjteimige fuget, au\u00ab metier ber fdf\u00fc\u00dfeitb gufammengegogene S\u00fc\u00df weiter nicht\u00ab at\u00ab nur noch ein kleines \u00a9reied oon ber \u00a9djale Verworfenen l\u00e4\u00dft, \u00a9aber ihr Staute.\n*) Wan h\u00e4tte benfen fotCen, ba\u00df biefe befchr\u00e4nfte Sofatit\u00e4t eine\u00ab fchon fatgarmen SJieere\u00ab, meber burch f\u00fcftenentmidtung noch burch \u00a9tr\u00f6mungen unb anbere, ber \u00a9tfermett g\u00fcnftige Bebingungett be\u00f6orgugt, feine befonbere nnb angiehenbe Stn\u00eabente geben m\u00fcrbe. (Sang ba\u00ab (Segentheit! \u00a9ie beiben Statnrf or jeher haben guerft atte phpf\u00fcalifchen Berlj\u00e4ttniffe ber Bieter Bud)t, fomeit fte irgenb einen @in= ftu\u00df auf ba\u00a7 \u00a9hieben anMben, gr\u00fcnbtichft nnterfucht nnb ein h\u00f6chft angiehenbe\u00ea nnb lehrreich eg Bitb ber f\u00fcftenbefchaffenheit, be\u00a7 \u00a9runbe\u00ea, ber Qufamntenfehung nnb \u00a9entperatur be\u00a7 SBaffer\u00ea n. f. m. gegeben. @ie betehren nn\u00a7, inbent fie nn^ an ben \u00a9chteppnehe^fur\u00dfonen \u00a9heit nehmen taffen, mie bie Bertheitung ber \u00a9hiere ftatt hat, nnb bon metchen Umftanben fte abh\u00e4ngt, metche fangen oorherrfchen nnb mie bie \u00a9hiere ftch auf biefem Begirf, mo bie gr\u00f6\u00dften \u00a9iefen 10 $aben betragen, nach mohH gefd^iebenen Legionen fonbern.","page":859},{"file":"p0860.txt","language":"de","ocr_de":"860\n\u00a9cpneden. iptnter\u00efiemer. Setffienter.\n\u00a9ie SebeuStoeife nuferer S\u00eeugelfcpuecfe ift \u00eetadj \u00e2fteper\u2019S uub \u00dcSto bins\u2019- SBorteit fo\u00efgenbe* \u00a9te gr\u00f6\u00dften \u00a9remplare tourbeit tut SBinter uub fr\u00fcpfapr gefangen, ifm fuit gfcpteu bie Selben p\u00e4ugg flehte, nur 1V2 bis 2V2 Birnen lange Spiere nnb oiele leere unb mittell\u00f6fe \u00a9(pa\u00efen jtoifcpeit\n\u00aecmeine Sugelfdjnetfe (Acera bullata).\nfattlem \u00a9eegraS, toorauS gcp entnehmen l\u00e4gt, bag bte Stugelfcpnecfe bon einem fr\u00fcpliitg bis jum n\u00e4cpftfolgenbeit leben mag. \u00a9te geh\u00f6rt tut dieter Sufeit ba, too fdjlammiger, feegraStrageuber \u00a9ritttb ift, ju beit gemeiitfteu Spieren unb liebt befonberS bie Otegion beS abgeftorbeneu \u00a9ee= grafeS, baS bie fifdicr fRottang nennen. Spier gitbet ge au bett braunen faulen Slattern retcpltdjc \u00dcRapruug. $m Aquarium fri\u00dft fte auger biefett aucp fleigp.\n,,\u00a9ie ^ttgelfcpnede ift\", fahren bie Seobadger fort, \u201efag immer in Setoegmtg. \u00a9ie fried)t am Sobeit pin ober an ber S\u00dfanb beS SlquariuntS hinauf. 3utr>eifen b\u00e4ngt ge and) ettoaS frumm jufammettgejo'geit an ber Dberfl\u00e4\u00f6pe. Seim Sfriedjeit pebt nnb fenft ge beit Stopf ttitb biegt ge ben Sorberf\u00f6rper nacp redgS uub linfS. SJlit bem unteren Speile beS fugeS fdgebeit fid) aud) bie empor gegplageiten Fl\u00fcgel beffelbeit oorto\u00e4rtS, fo bag bie \u00a9cpale, toorauf ge liegen, abtoedgelitb ntepr frei unb barattf toieber ntepr bebedt toirb. \u00a9efcpiept biefer Skcpfel lebhafter als geto\u00f6pitltd), fo fdgcft gib bie ^ugelfcpnede an juin \u00a9cptoimiiteit, einer eigentb\u00fcmlicben, \u00fcberaus 'anjiepeuben, aber felteiten Setoegung, bie man entfliegen im S\u00dfaffer nennen m\u00f6djfe. \u00a9ie gelbe \u00a9bale gleitet immer fcpite\u00ef\u00efer unb toeiter oor= nnb r\u00fcdto\u00e4rtS, ber Sorberf\u00f6rper macht rpptpmifcpe Sieguitgeit, bie fuglappeit toerbeit abgel\u00f6ft mtb toieber aitgejogeit, immer toeiter unb immer Mftiger, big ettbltcp ipre \u00dcRieberfdg\u00e4ge beit gaujett K\u00f6rper oom Sobeit abftogen. \u00a9aS Spier f\u00e4prt nun, halb redgS ober ltnfS, halb Oor= ober r\u00fcdto\u00e4rtS gptoanfenb, immer p\u00f6per im pager empor uub fcptoebt in ben anmntptggeu Stellungen mitten iit feinem flaren \u00a9lemeute. \u00a9iitb biefe Setoeguitgen aufS p\u00f6ipge gegeigert, fo madg ber fug in einer \u00a9efmtbe 2 bis 3 fr\u00e4ftige \u00a9d)l\u00e4ge, toobei er gd) in bem \u00a9rabe Dom K\u00f6rper abjiept, bag er eilte nacp unten foufaoe fl\u00e4dje bilbet. \u00a9amit gleicp; jeitig biegt gd) ber Sorberf\u00f6rper enttoeber Dorto\u00e4rtS ober r\u00fcdto\u00e4rtS. 2B\u00e4preitb bieg gefd)icpt, finft baS Spier febeSmal ein toenig, f\u00e4prt aber beim iftieberfdjlag beS aitSgefpaunteit fugeS barattf pl\u00f6plicp toieber gpr\u00e4g in bie Sp\u00f6pe.\"\n\u201eSacpbem folcpe lebpafte Setoeguitgen einige Minuten angepalten paben, toerbeit bie \u00a9cpl\u00e4ge gpto\u00e4cper; bie \u00a9d)itede ftnft langfant tiefer; jutoeilcit erpebt ge gcp, epe ge beit Sobeit ber\u00fcprt, noch einmal burd) einige ftarfe \u00a9ipl\u00e4ge, febocp nidg mepr ju iprer fr\u00fcpereit Sp\u00f6pe; bie Kr\u00e4fte toerben matter, ge finft ju Sobeit, fdjl\u00e4gt nur noch bie fuglappeitr\u00e4nber in bie \u00a9\u00f6pe, l\u00fcftet ge uod) einigemal, legt ge bann \u00fcber ber \u00a9d;ale rupig jufammeit uub fangt eublkp toieber an ju fried)ett,\"","page":860},{"file":"p0861.txt","language":"de","ocr_de":"$ngelfc\u00dfnecfe.\n861\n\u00a3)ie Sevfaffer tiefer fo anfc\u00dfaulit\u00dfen \u00a9djitterung meinen, fa\u00df oielleidjt tie Segattuitgglu\u00df tes gr\u00fc\u00dflingg gu tiefen Semegungen aureigt, ta gerate int gebruar, mo \u00dfc\u00df tie S\u00dfiere gur Segattung auffudjeit, \u00dfe^\u00f6fterg fc\u00dfmimment angetroffen tourten. gin Aquarium legten tie Shtgelfc\u00dfnedett fc\u00dfon Oom Januar an \u00a9ter; im Vieler Sttfeit fanten \u00fcdteper tint 9Jl\u00dfBiu3 i\u00dfren Saic\u00df im 3Jtai nnt ginti in foldjen Mengen am \u00a9eegrag, ba\u00df fie gange \u00a7 ante ooll \u00a9c\u00dfn\u00fcre aug tem \u00a9d\u00dfep\u00dfite\u00df nehmen fouuten.\n\u00a3)ie \u00a9tfc\u00dfn\u00fcre ftnt bre\u00dfrunt, 1 Big l'/2 Linien bid, oon fe\u00dfr oerfdjiebeuer S\u00e4nge nnt Bait fpiral gelegt, Balt in unregelm\u00e4\u00dfigen S\u00dfinbungen \u00dfin? nnt \u00dfer= nnt \u00fcBereinanter geBogen. (Sine uic\u00dft gang fret Bo\u00fc lange \u00a9c\u00dfmtr enthielt 1050 (Ster.\nIteBer tie Stet\u00dfobe beg gifc\u00dfeng unt \u00a9amiueln\u00bb fagen tie genannten gorfc\u00dfer: \u201e^Die Semo\u00dftter te\u00bb \u00a9ruitbeg \u00dff\u00e4jen mir mit einem \u00a9d)tep\u00dfne\u00df, teffen \u00a9eftelt aug gtoei parallel turd) einen Sogen uut eine \u00a9djueite oerBuntenen, ungef\u00e4hr 2 gu\u00df langen \u00a9ifett\u00df\u00e4ben Befte\u00dft. gener 1% gu\u00df Breite unt % gu\u00df \u00dfo\u00dfe Sogen unt tie \u00a9c\u00dfiteibe Bilten tie Oeffnuitg beg Se\u00dfBeuielg, ter an allen \u00a9e\u00dfedt\u00dfeilen Befe\u00dfigt i\u00df. 2lnfattgg Ratten mir einen engutafd)igen gifdjerne\u00dfbeutel; je\u00dft Bennien mir tagu groben, f\u00fcr SBod\u00dfidereien gebr\u00e4udjlic\u00dfen (Stramin, ter Bei geu\u00fcgenter jpattBarfeit fid) burc\u00df engere \u00dcJtafdjen auggeidjuet. \u00a9einer 9Inmentung Oerbanfett mir er\u00df tie \u00a9nttedung mand)er fleinen Spiere uttfereg \u00a9ebieteg, Befonberg nadjbein mir auc\u00df auf ten \u00a9etanfen gefommen maren, ten feinen \u00a9c\u00dflanttn ter S\u00dfalriitne ter Sttc\u00dft au\u00bb tem flie\u00df in ein ^aarfieB gu \u00df\u00df\u00f6pfeit ttitf unter ter Skfferfl\u00e4c\u00dfe fo lange meggufp\u00fclett, Big tie Heilten \u00a9djlatnmbemo\u00dfner frei merten\",\n,/g\u00df tag \u00a9c\u00dfte\u00dfpne\u00df mit ^langen angef\u00fcllt, fo fdj\u00fctten mir ten gangen gn\u00dfalt in ein fladC;eS $a\u00df, um il)it tier gu burc\u00dffuc\u00dfen, Barte rotte Sllgeit merten in \u00a9lag\u00df\u00e4fen mit Harem Staffer oert\u00dfeilt unt f\u00df\u00e4ter, meitn fie \u00dfc\u00df ru\u00dftg auSgebreitet fabelt, mieter\u00dfolt nadj S\u00dfieren bnrc\u00dfmu\u00dfert.\"\n\u201e\u00a93 i\u00df and) gmedtn\u00e4\u00dfig, tie \u00a9eep\u00dfaugeit in \u00a9dj\u00fcffeln unter meitig Staffer einige \u00a9tunten ru\u00dfig \u00dfe\u00dfen gu taffen. \u00aeaitn friedjen tie mei\u00dfen \u00a9t\u00dfneden \u00dferaug nnt oerfamnteln fid) an ter DBerfl\u00e4c\u00dfe, m\u00e4\u00dfrettb \u00dfc\u00df tie St\u00fcrmer aut Soten beg \u00a9ef\u00e4\u00dfeg im \u00a9unfein oerbergen. SJlandje St\u00fcrmer, tie inr\u00dcDtober mo\u00dfiteit, oerfammctn \u00dfc\u00df in gangen Kn\u00e4ueln unter teeren Stufd)elfd)alett, tie mit i\u00dfnen auS tem \u00a9runbe fameit, meitn man ten attgge\u00dfebfen gang in fladjeit \u00a9d)\u00fcffelit in3 \u00a3eHe \u00dfedt.\"\n\u201eBnt \u00dfac\u00dfett Staffer, too tie \u00a9ee\u00dfflangen Big na\u00dfe an tie DBer\u00df\u00e4dje mad)fen, fattn ter ^\u00e4tfdjer gum gang oon \u00a9d)tteden aitgemeutet merten. \u00a9ie\u00a9teine, moran an ter TOntung ter Sudjt \u00a9eetange mad)feit, l\u00e4\u00dft man oom Soote aug mittei\u00df \u00a3afen oom \u00a9mute in tie jp\u00f6\u00dfe \u00dfeben, nimmt \u00dfe in bag Scot unt fuc\u00dft i\u00dfre Semo\u00dfner ab. Stenn tie gifc\u00dfer Stufdjelpf\u00e4\u00dfle aufgie\u00dfen, um tie fdiie\u00dfmufc\u00dfelu abgu\u00dffl\u00fccfett, taffen \u00dfd), felB\u00df menn ter jpafeit mit \u00a9tg Betedt i\u00df, fRiffoeit, Sleolitien, Dendronotus, \u00a9ee\u00dferne unt \u00dftol\u00dfpeit fatnmeln. gu ten Stonaten, mo feine Siie\u00dfmufi\u00dfeln geerntet merten, i\u00df tag Sufgie\u00dfeulaffe\u00fc oott Shtfdjelpf\u00e4\u00dfleit fo\u00dff\u00dficliger, al\u00ea ta^ \u00e4Riet\u00dfen eitte\u00ea Soote\u00ea gur \u00a9(\u00dflep\u00dfne\u00df\u00dffc\u00dferei, metd)e aud) in ter \u00dfteget eine meit reichlichere unt manc\u00dffaltigere Slu^Beute, ab\u00a7 tie Sluft\u00dfel\u00dff\u00e4\u00dfle, liefert.\"\n\u201eSei nietrigem Staffer t\u00df ta\u00ea 5lBfu(\u00dfett ter trodengetegten \u00a9teilte, ta^ SlufgraBeit te3 \u00a9antes nad\u00df Siufd\u00dfelit unt St\u00fcrmern unt tag \u00aeurc\u00dffuc\u00dfen ter Sachen ttad) Heilten f ruftern unt \u00a9d)neden lo\u00dfnent.\"\n\u201e3nr SlBfifd\u00dfuitg ter OBerfl\u00e4t\u00dfe tient ein Heiner \u00dfad)er ^\u00e4tfi\u00dfer ans fe\u00dfr feinem \u00ae\u00fcU unt ein Seutet aitS eben fotc\u00dfem Beug, metd)er um einen \u00df\u00f6lgevuen d\u00fcng gefpaitnt i\u00df. SDiefer h\u00e4ngt \u00dfinten am Soot, jener mirt au einem B\u00fcrgern \u00a9tabe in ter \u00a3aut ge\u00dfalteit, m\u00e4\u00dfrent tag Soot fanft unt langfam fortgleitet. \u00aeer gn\u00dfalt Beiter mirt mieter\u00dfolt in einer \u00a9dj\u00fcffet abgefp\u00fctt unt tarnt mit tem Sctfroffope unterfuc\u00dft.\"\n\u201eBum Sluf\u00dfunt\u00dfen teg St\u00f6afferg aitg ter Xiefe menten mir eine Heine \u00a9augfutm\u00dfe aitg Tupfer an, moran ein langer \u00a9ummifc\u00dftaud) mit Oiertetg\u00f6\u00fciger S\u00dfanttide unt \u00dfalbg\u00f6\u00fciger Seffuuug Befe\u00dfigt i\u00df. \u00a3>ag untere \u00a9life teg \u00a9d)fattd)eg i\u00df tuvd) ein fegetf\u00f6rmigeg \u00a9ef\u00e4\u00df oon","page":861},{"file":"p0862.txt","language":"de","ocr_de":"862\n\u00a9cbnedem gnnter\u00efiemer. SDedfiemer.\nTupfer berfdj\u00efoffen, beffen 29oben feine-Soever bat, bitrdj mefdje nur flehte Vorher in bte 3i\u00f4bre eiubrhtgeit fonnen. Oa3 aitfgebumbte SBaffer flieft in einen Oeutel boit feinem SD\u00fc\u00fc, ber im SBaffer b\u00e4ngt, bamit garte Obiere nicC;t bitrdj beu Slnfdjlag au ba\u00ea \u00a9emebe berieft metben. Oer S\u00efitmenbung biefer ^umpe berbanfeit mir bie \u00a9utbedung lebenber goramtniferen im Vieler $afen.\"\n\u201e\u00ef^iere, bie mir l\u00e4ngere $eit lebeitb erhalten molten, bringen mir in \u00a9taufen, berfdjliefjen biefe mit \u00a9\u00fcbt nnb fe|en fte in ehtdputfaf. \u00aeie\u00a7 ift eine flehte 2lvt gifcbfaften reit inform, ber ein mageredjte\u00ea SBrett mit S\u00f6tern enth\u00e4lt, in mefdje bie \u00a9la^b\u00e4feit ^ineinpaffem \u00a9o lauge nufer gabrgeug bor Slnfer liegt, fdjmhnmt ba3 ,!putfa\u00a7 mit ben \u00a9l\u00e4fent im SBaffcr baneben. \u00a9\u00a3 taucht fo tief ein, ba\u00a7 bie \u00a9l\u00e4fer ftet3 unter betn Staffer ftnb. \u00a9oE gefegelt mevben, fo gieren e\u00a7 gmei Manu in bie \u00a3>\u00f6be nnb fe^en e3 auf Oed, bt\u00eb ba\u00a3 gabrgeug mieber bor Slnfer gebt.\"\n,,^n fofdjett mit O\u00fcll ober Seinmanb \u00fcberbuttbenen \u00a9laufen bringen mir nufere \u00a3\u00a7iere in K\u00f6rben, bereu Staunt in g\u00e4djet abge\u00fcjeilt ift, and) lebenbig nadj Hamburg, um fte gu meitereu Unterfudjungeu in Aquarien gu halten*).\"\nSSott ber bermanbteit \u00a9attung Cylichna, mit freier \u00a9djale, geh\u00f6rt Cyliclma trnncata, bie ^abgeftu^te \u00a9edjerfdjnede, ben norbif^ett Meeren itttb and) ber Vieler Oudjt am 2\u00a3ir erfahren, bafg biefe fleine \u00a9cbnede, metdje ftd) gang tu ihre 2% Simen lang merbenbe \u00a9djale gur\u00fcdgiebett fatttt, giemlid) lebhaft auf \u00a9raS nnb ^flangen bhtfriedjt, ftd) gern im \u00a9obenfah be\u00a3 S\u00efquarium\u00ea \u00bbergr\u00e4bt unb an tiefen, fcblammigen \u00a9teilen ber Vieler Oudjt ni\u00e4)t feiten ift.\nOer br\u00fcte unb lebte, au\u00a7 biefer Oudjt in bie Hamburger Slquarien berfe^te Oedfienter ift Pliiline aperta, bie offene \u00a9eemanbel, einer \u00a9ruppe ungeh\u00f6rig, mo bie \u00a9djale g\u00e4ngig bout Mantel umh\u00fcllt mirb, bie \u00a9eitenr\u00e4nber be\u00ea gufjeS auSgebebnt unb berbidt ftnb unb ber $opf\nf\u00fcbferloS ift. Oie 2lrt ber Oftfee, um meldje eS ftdj ^ter banbett unb meldje bon ber notmegifdjen Stifte an bis inS abriatifdje Meer gefttm ben m\u00fcrbe, fommt friedjenb auSgeftredt bort big 10 Sinieu lang bor. Oie b\u00fcnne, fdjmadj eingerollte unb meitm\u00fcnbige \u00a9djale ift mtld)= mei\u00a7, etmaS butdjfdjeinenb unb f>erlmuttergl\u00e4ngenb. Oiefe \u00a9tgem fcbaft, in ben fdj\u00f6nfteit rotbeu unb gr\u00fcnen ^tderfereugfarben gu gl\u00e4n? gett, erh\u00e4lt fte baburd), ba\u00a7 mit ben feinen 9Inmadjfung\u00a7liniert ftd) febr feine, nur mit fdjarfett Soupeit bemerfbare Sintert freugen unb bajj bie \u00a9djale auferbem bon bidjtfiebenben feinen nur mit beut Mifroffobe bemerf&arett i\u00dforen bebedt ift. .OaS Obier ifi auf bnnflent \u00a9titube bttrdjfcbehteitb rnitcbmeifj ober gelbmeifj mit uuburdbftcbtig meinen f\u00fcnften. 21m \u00a9nbe beS ^uti legten einige furg gttbor gefangene \u00a9eemanbelu (gier. Oiefe ftitb in frei tiegenbe, eif\u00f6rmige, maffetbe\u00fce \u00a9cbleimmaffeit eingebettet. 3m Vieler SSufeit bemobnt ba\u00ea Obier tiefe, utobergr\u00fcnbige \u00a9teilen; in ben Stquavien ift e\u00ea am Oage faft immer im \u00a9djtamme berborgett. (Sinige gr\u00f6\u00dfere \u00a9remplare, meld)e bie SBeoba^ter in einem gro\u00dfen Aquarium Monate lang nidjt gefeben batten unb l\u00e4itgft f\u00fcr geftorben unb gerfe^t bitten, famen unberbofft mieber gum Oorfd)ettt. \u00a9eitbent m\u00fcrben fte in flehten \u00a9ef\u00e4ffeit, bereit Oobenfab leid)t gu burdjfitd)en ift, gebalten, \u00a9em\u00f6bnlid) ftnb fte in ihren \u00a9cbleim unb in \u00a9djlamm, ber au biefem feftb\u00e4ngt, etngeb\u00fcdt. 3n ber Midjt frieren fte an ber SBanb be\u00ea Slquarium\u00ea in bie \u00a7\u00f6be, meitbett aber um unb berbergen ftcb mieber unter bem \u00a9(ptmm, menu fte beleuchtet mevben. \u00a9te ftttb alfo, gleid) bieten Ofneren\n*) 2)te mit biefer Umftcbt unb \u00a9orgfalt etngefangenen Obiere, bordtt bie \u00a7htterfiemer, mttrben nun in Hamburg in ben grofen nnb flehten Aquarien gehegt, il)re \u00a9emobnbehen m\u00fcrben belaufcbt, nnb fte m\u00fcrben in ihren nat\u00fcrlichen f\u00e4rben meifterhaft abgebilbet. (\u00a3\u00a7 ftnb 19 Slrten, ein fletner Sruddhetl ber befannten Slngahl ber \u00a7htterfiemer, aber gerabe mit Ser\u00fcdftthtigung aller jener Umft\u00e4wbe bargeftellt, mefche eine mahre Seben^befchreibung \u00bberlangt.\nOffene \u00a9eemanbel (Philine aperta). \u00a9\u00f6jate \u00f6on unten.","page":862},{"file":"p0863.txt","language":"de","ocr_de":"863\nShtge\u00effdj\u00eetw\u00efe. Bedjerfchnede. \u00a9eentanbel. \u00a9ee-hafe.\nmeldfe, mie fie, feine Singen Beftfeen, mit einem Verm\u00f6gen ber Htfytempfittbung au3gefiattet. SDiefj mill, mie mir fdjon einmal gu bemerfen (Gelegenheit Ratten, meiter nicht\u00bb jagen, a\u00ef3 bafj gemiffe .jpautneroen oont Sicht in anberer Beifc al\u00a7 rom SDunfel affictrt mer b en.\n$n ben 3aubergefd)ichten ber r\u00f6mifchen ^aiferjeit fommt mieberho\u00eft ber \u00a9eehafe Oor (Lepus marinus), Slpuleju;\u00bb ^atte eine retd^e Bittme geheiratet, itnb ber S}erbad)t nnb Bemet\u00e9, ba\u00a7 hierbei Bauberei int \u00a9piele, fiel beffhalb auf il)U, meil er einen gifler bejaht |atte, bamit er i|m jene \u00ee^iere oerfdjaffe. \u00a9o oie\u00efe Bage, al\u00a7 ber au\u00bb bem SJleere genommene \u00a9eehafe nodj lebte, qu\u00e4lte ftd) ba\u00ea Opfer, bem bie Sltr\u00eafcheibung be3 Sl^iere\u00ea beigebradjt mar. Sftoch brute neuneu bie f\u00c7ifc^er biefe\u00ea \u00fcbel beleumuubete Vpier ben \u00a9eehafen, an einigen $\u00fcfienfireden (Snglanb\u00ea aucb \u00a9eefuh. SDer $opf biefer \u00e4u\u00dferlich ganz nadten \u00a9djnede rechtfertigt biefe Benennung, (Gr tr\u00e4gt Oter $\u00fcbter, \u00e2luei\tbreiedige, metdje fa ft horizontal oorgejtredt\nmerben nnb ben 2Beg nnb bie Nahrung betaf\u00eeeu, nnb jmei anfred)tftebenbe, meldfe t\u00e2ufdjenb einem \u00fc\u00dfaare gro\u00dfer l\u00f6ffelf\u00f6rmiger jpafenohren \u00e4lmlid; feben. Vor ben legieren liegen bie Singen. Stuf ber SJtitte be\u00ea Stiiden\u00ea befxnbet fid; ba\u00ea B\u00eeantelfchilb, in meinem eine fdjmach gem\u00f6lbte,\n\u00a9ee\u00efjafe (Aplysia depilans).\nenlmeber ganj t;ox*nige ober aud; f\u00e4llige \u00a9ch\u00e2le enthalten nnb meldfe^ hinten in eine \u00efiirge IR\u00f6hre ftch fortfefct. Ourd) biefe gelangt bm\u00a7 Baffer zu ber diente. Oie \u00e4u\u00dferen \u00a9\u00fcben berfelben ragen gem\u00f6hnlid; rechte unter bem \u00a9djilbranbe hevoor. \u00a9ie aber nnb ber gr\u00f6\u00dfte \u00d4hei\u00ef be\u00ea St\u00fcdenl f\u00f6itnen burch jmei fl\u00fcgclartige jpautfortf\u00e4be bebedt merben, mit meldjeit ba\u00bb Vhier gem\u00f6hnlid;, menu [ie aufrecht fielen, nitbulireube Bemeguugen au\u00bbf\u00fchrt. SDie Slngabe, ba\u00df bie \u00a9eehafen mit Jp\u00fclfe biefer Sappen and; fchmirntnen f\u00f6nuteit, ift mohl unrichtig; bajn fiub bie \u00efbmre oiel ju plump nnb bie Sappen jn menig aulgebehnt. Bentt man bie \u00a9eehafen, opne fie ju ft\u00f6ren, \u00fcber bie \u00a9teiue nnb Bange ^ingleiten fleht, fo erfc^eiut il;r K\u00f6rper ooll nnb prall, \u00a9o mie mau aber ein (Sremplar aufa\u00dft nnb in ein (Gef\u00e4\u00df fe|t, fo oerliert e\u00bb nicht nur ba\u00bb beit K\u00f6rper fdjmellenbe Baffer, foitbern zugleid; eine bunfeloiolette ^l\u00fcffigfeit, melche ltd; gleid;m\u00e4\u00dfig im Baffer oertbeilt nnb in foId;er SJteuge au3 beu 93'tantelv\u00e4ubern au\u00ebgefdjieben mirb, ba\u00df ba\u00ea Schier [id; barin ben Bliden eutzieht. Bei ber gro\u00dfen Verbreitung nnb Beliebtheit, melche feit einigen fahren ftd; bie Slnilinfarbeit ermorbeu, b\u00fcrfte e\u00bb oon ^utereffe fein, anjuh\u00f6rett, ma3 ein \u00a9h^utifer, Bie gier, \u00fcber bie Beziehungen ber Stuofcbeibung ber \u00a9eehafen zu biefen $arb;","page":863},{"file":"p0864.txt","language":"de","ocr_de":"864\n\u00a9cpneden. ^inter\u00efiemer. Oedfienter.\nft offen fa\u00dft \u00a9r nennt bie (Stoffe ein pfiffiges 2lniIinrotp unb SlniUntiioIet bon popem Honcett; trationSgrabe nnb bief er 2litiIinfarbftoff fei f\u00fcr bie Sp\u00e4tere eine gtoeifacpe SertpeibigungStoaffe, infofern fte bttrcp baS 2IuSfpripeu beffelben baS feaffer tr\u00fcben nnb baburcp ftcp bor iprett Reinheit gu oerbergen im \u00a9taube ftnb; bann aber, ioeil biefe garbe bie giftigen-\u00a9igenfcpaften beS f\u00c4ttilinS befipt nnb einen bem Mo\u00dfuSf eigent\u00fcmlichen, ioibrigen \u00a9erud) enttoidelt. Oer ber\u00fchmte fran= g\u00f6fifdfe \u00a9oncppliologe \u00c7\u00e9rruffac pat fcpott 1828 barauf auf mer ff am gemacpt, \u00fcaie rafdp ftcp ber gebaute tfarbftoff gerfept, fobalb er bon bom biere auSgefpript \u00efoorbett ift, nnb er bemerfte, baff fid) biefe gerfepuug Oerg\u00f6gern nnb felbft ganoid) Oerpinbern l\u00e4fft, Joetttt man ber g\u00ef\u00fcffigfeit ettvaS \u00a9d)toefeIf\u00e2ure gttfepf. SD a ber \u00a9eepafe an ben portugief\u00effdpen H\u00fcften in folcpen Mengen oorfommt, baff, toenn bie Spiere burcp einen \u00a9t\u00fcrm an baS \u00a9cftabc getoorfen toerben, burd; ipr\u00e8 $ciulttifj bie Suf\u00ee fo Oerpeftet toirb, ba\u00a7 bie ttmtoopner bie \u00a9ittf\u00eeepung epibemifdjer Hranfpeifen bef\u00fcrchten, fo to\u00fcrbe eS, meint ber genannte \u00a9pemifer, leicpt fein, ben garbftoff im gro\u00dfen Maffftabe g\u00eet ge\u00efoittnen; benn eS giebt \u00a9remplare ber \u00a9eepafen, ioe\u00efcpe bis gu 2 \u00a9ramm reiner, trocfener fflirbe geben. Oie (pemifcpett dieattionen ber SIbfcpeibung ber \u00a9eepafen liefen bie Stmtapme a\u00efs berechtigt erfcpeitteit, bafj biefe tpierifdfen Farben toirflidpe Sltti\u00efinfarbftoffe feien, gleich benen toeldfe man f\u00fcnft\u00efidj auS Settgoe erzeugt. Sou Aplysia depilans, bem grofett, einen halben $uff lang toerbenben \u00a9eepafen ber ettropciifcpen f\u00fcb\u00efidjett H\u00fcften, pabe ich biele \u00a9remplare in Hauben gepabt, niemals aber ein Sreunen an ben mit ipm in Ber\u00fchrung gcfommenen ^autfteden, nod) ben ercefjtoett etelerregenben \u00a9erucp gcfp\u00fcrt, ber bem \u00a9eepafen gum Sotlottrf gemadjt toirb. \u00a9r. ift offenbar beffer als fein Otuf nnb oerbient ftcherli<h ntdjt feinen Samen depilans, ber \u201epaars fdfeerenbe\", inbent fogar bie Haupthaare beS ipn Ser\u00fcprettben auSfallen foHett. \u00a9inige tropifche Srteit fdjeinen a\u00ef\u00eferbingS gu neffein.\nSid)t bloff bie \u00e4ttfere \u00a9eftalt unb bie Sapruttg ber SIpIpfien oerlodt gum Vergleich mit pflangettfreffenben \u00a9\u00e4ugetpieren, and) ipt mehreren Sbtpeilungeit beftepenber Magen erinnert lebpaft baran. Oie \u00a9peifer\u00f6pre \u00f6ffnet ftd) in einen toeiten p\u00e4utigen Raufen, ans toelcpeut bie Saprung in ben gtoeiten Magen gelangt.\ttoirb bie Verbauung unterft\u00fcpt bttrd) eine toeitere\n\u00dferfleitteruttg beS \u00a9efreffenen, inbent bie muSfuI\u00f6fen SSanbungen mit oieleit flehten fttorpeligen, ppramibalifcpen H\u00f6rperdjeit bewaffnet ftnb, toeWje offenbar a\u00efs Mageng\u00e4ptte, ixne bie apttlkpen Organe bei ben Hrebfett, ioirfett. 3Iu<h ht Per britten Heineren Sbtpeilung toirft in \u00e4pttlicper SKeife ein Hdteubefap ber SBattbe. Oer Oierte Magen eitblid) pat bie \u00a9eftalt eines SlinbbarmeS. Sei bem Seb\u00fcrfttifj nach maffenpafter, meift auS gr\u00f6beren Sangen befepenber 2tapntng, ftnbet man ben \u00a9eepafen an(p faft nnauSgefept auf ber SBeibe. Uufere Aplysia depilans p\u00e4lt ftcp oft fo pod) am \u00a9traube auf, baf$ fte bei ber \u00a9bbe tu Keinen, fte \u00efattm benepenben Pf\u00fcpett gur\u00fcd^ bleibt; fte fteigt aber and) in meprere ^abeit Siefe.\nAplysia bilbet ben Hern einer gantilte, ioelcpe oorgttgStoeife bie peifett S\u00dcc'eere beioopnt. \u00a9ine ipr napeftepenbe \u00a9attung fetter 3onen ^ Dolabella, baruuter bie 8 bis 10 go\u00fc lauge Dolabella RumpMi, toeldje ftd) bitrcp bie Sage beS \u00a9cpilbeS auf bem abgeruubeten Hi\u00bbterenbe nnb bie barin enthaltene gang faltige \u00a9d)ate unterfdieibet.\n2IIS Uuterfd)eibuugSgeid)eu ber giteurobrand)een, gu betten toir nun fommett, oon ben 21plpftaceeu fattn man furg attgeben, ba\u00a7 bei ber neuen gamilie bie Hiemett nicht oon einem befottberen @d)ilbe bebedt ftnb, fonbertt frei unter bem einfad)en fUiautelranbe in ber oon biefem unb bem gufe gebilbeteu \u00c7urd)e ftpen. SDurdj eine meifterpafte Monographie ift nuS oon ben toenigeit, biefe gamilie bilbeubeu \u00a9attuugen Pleurobranchus am befteu befaunt. \u00a9ie bepanbelt oor allem ben im Mittelmeere lebettbett Pleurobranchus aurantiacus, toir pabett febocp leiber ttidjt oon biefer SIrt uns eine 31bbilbuug oerftpaffett f\u00f6ntten, fonbertt m\u00fcffett uufere Sefdjreibung an bie 21bbilbitng einer 3lrt auS ber \u00a9\u00fcbfee attftt\u00fcpfen, Pleurobrancbus Peronii, mit bereu 3^","page":864},{"file":"p0865.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9eepafe. i\u00dfteurobrattdjug.\n865\nPleurobranclras Peronii. SSoii oben. 9^at. \u00aer\u00f6jjc.\nglteberung einft ber gro\u00a7e \u00a9ut)ter ftc^j befdjciftigte. Oie S\u00dfteurobraucpen pabett einen int ftmri\u00a7 ungef\u00e4hr eif\u00f6rmigen K\u00f6rper. Sion oben betrachtet glei\u00dft er einer abgehackten @djeibe, auf melier fidj bei* gem\u00f6lbte St\u00e4dten inte ein fleifcpigeg \u00a9djilb erhebt* Unter bent SSorberranbe biefeg \u00fcftanted fcpilbeg entfpringen gmei pople Oentafetn, meld)e aug einer fiep gufammenrodenbeit b\u00fcnueit Samede beflepen. diodj meiter unten, aber nod) \u00fcber bent \u00cf\u00cfJ\u00ceunbe befinbet ftd> ein breifeitiger .^autlappen, melcpet* born breiter alg ketten. SDie Singen fteken am \u00a9runbe bei* $\u00fcpler unb erfcheineit alg gmei fekr flehte fcpmarge f\u00fcnfte* dBemt bag Opier fid) gufammengiept, fo ber= fcpmhtbct bie redjt\u00f6 liegeube diente unter bem dianbe beg EH\u00fcrfenfchi\u00efbe^*\tOei ben im SJlittelmeere lebcnben\nSlrten Pleurobranclms aurantiacus unb ocellatus i]t bei* $uff nid)t fo breit al\u00bb bag 9t\u00fcdeufd)ilb, \u00fcber beffen 9tanb er in ber abgebilbeten SIrt nach aden \u00a9eiten pinaugragt. \u00a9ein borbereg \u00a9nbe geht \u00fcber bie \u00fcRunb\u00f6ffnuug p\u00fciaug, meld)e matt gmij\u00fcpen ikm unb bem oben erlr\u00e4knten breifeitigen Sappen ober \u00a9eget finbet.\n3Benn bei* pettrobrandjug in Oemegung tft, fo fdmtiegt er ftd) aden llitebenpeiteu bei* K\u00f6rper an, \u00fcber bie er pingiept; feine \u00a9emebe ftnb fo meid), mag fid) faft non adelt 9'tacftfcpnecfen fageit l\u00e4\u00dft, bafj fie ikm faft in febem Slugenblid bie adgenteine gornt gu ber\u00e4ttbent gejtatteu. ^tt biefent 3uftaitbe fhtfr and) immer bie $\u00fcpler, bag \u00fcDtunbfegel unb bie Sterne entfaltet. 28ir miffett, ba\u00a7 bag midf\u00fcrlid)e Slufbl\u00e4peit beg $\u00f6rpcrg ber \u00dcdodugfen bon ber Slufnapme bon dBaffer abk\u00e4ugt. Sacage = Outpierg bergleicpt. bag \u00a9cpilb unb ben gufg beg hdeurobrancpug mit \u00a9ckm\u00e2ntmen, metd)e fo gef\u00fcdt unb mieber auggebr\u00fcdt merbeit foulten, ba\u00a7 bag ^\u00f4rperbotumen um bag 3\u00fc)ei; unb dreifache fid) \u00e4nbern farnt. Oag \u00a9ntteeren ber fd)mammigeit Organe gefcpiept namentlid) bei unfaufteu Oer\u00fcpruttgeu, unb ein befonberg etnpftublidjeg Organ baf\u00fcr ift jeueg \u00fcber bem SJ\u00ceunbe befinblicpe \u00a9ege\u00ef. dBentt bag \u00a3pier fried)t, fenft eg btefeit Opeil unb fchiebt ipn tangfam \u00fcber bie Oberft\u00e4d)e ber K\u00f6rper p\u00fbt, auf betten eg fid) bemegt. Oag Stugfepeu beg Opiereg ifl m\u00e4prenbbern ein fepr eigentpiimlid)eg, inbem bag \u00a9eget algbauit mie eilte Slrt unter bem SSorberrattbe beg d\u00ee\u00fcffe\u00efg entfpriugenber di\u00fcffel erfcpeiut. Oie aujjerfte @mpfinbfid)feit beffetben erft\u00e4rt fid) aug bem dteicptpum an dierbett, mit benen bag \u00a9eget auggeftattet ift.\n\u00dcBenit nun bie\u00a7 gang offenbar bag eigentliche \u00ee\u00fcftmerfgeug ift, fo faun man ftd) beg S3erbad)teg nid)t ermepren, ba\u00a7 bie eigentlich fo genannten gitpler f\u00fcr bag \u00a3pier mopl eine anbre Oebeutuug pabett m\u00f6gen, gutnal fte uacp r\u00fcdm\u00e4rtg gebogen getragen merbett unb man fie nie etmag mirftid) betaften fiept. 3*t bei* Opat pat and) fcpou ein englifcper 9iaturforfd)er bie g\u00fcpter ber dftoditgfen f\u00fcr ($erud)gmerfgeuge angefprocpeu. Oiefe 23ermutpung gemimtt bei ben hdeurobrattcpeu urn fo mepr an dBaprfdjeinliddeit, atg pier biefeg Organ aug einem gufammengerodten Otatte beftept unb eine di\u00f6pre bitbet, meld)e oben unb am \u00a9runbe offen ift, unb burd) medpe mit Jg)\u00fclfe ber mifroffopifcpen d\u00dfintperp\u00e4rcpen fortm\u00e4prenb ein S\u00f6afferftrom giept. \u00a9g entfpricpt bamit in popem \u00a9rabe ben Stnforberungen, bie an ein SBitteruuggs ober @erud)gorgau nach ben \u00a9rfapruitgeu bei* bergleicpettben Slitatomie gu fteden ftnb.\nlieber bag SSorfommem bei* soon ipm beobachteten Wirten tpeilt Sacage^Outpierg ^olgenbeg mit. Oet Sljaccio auf \u00a9orfica fattb er auf ben Reifen ben Pleurobranclras ocellatus. Oerfelbe ift fepr leicht fenntlicp au ben tebpaften meinen \u00c7le^en auf bei* braunen, mit dtotp gemifdpten \u00a9ruubfarbe. Oagegeu perrfcpte in Sdlapott auf ben Oateareu bie orangenfarbige 2lrt, Pleuro-branclius aurantiacus oor, bon ben fpanifcpett gifdpertt \u00a9otorabog genannt, \u00a9ie maren leicht unb in ddengen gu erlangen, menu man nape am Ufer unb in geringer 5tiefe bie \u00a9teilte utnmenbete,\nSE a f cb en6 erg unb \u00a9djmibt, toirbellofe Spiere. (Sre^nt, Sljtetleben VI.)\t55","page":865},{"file":"p0866.txt","language":"de","ocr_de":"866\nScpneden. \u00a7interliemer. Kadt\u00efienter.\nlue bie \u00a9piere rupig fa\u00dfen, \u00a9ter legeitb ober fiep begattenb. Slucp tu ber \u00a9efaugeitfcpaft hielten fte ftep fepr gut unb fuhren fort in ipren auf retcplicpe Kad)fommeitfd>aft gie\u00efenben SSefcp\u00e2ftigungen. Obfdjou an tarent nat\u00fcrlichen Slufeutpaltlorte bte SBerftede fucpenb, waren fte uid>t befonber! licptfcpeit; fie lauten oft bi! an ben Kaub bel SBaffer! in beu \u00a9ef\u00e4\u00dfen, unb legten oorguglWeife bort ipre \u00a9ier ab. SSet\u00fcprt mau einen Pleurobranchus ober pebt man fdjuell beu Stein auf, uuter beut er ftep befinbet, fo fugelt er ftep gufantmen unb l\u00e4\u00dft ftc^ fallen, \u00a9\u00fcr ben (Sammler ift bie\u00df infofern oon SBortpett, all el bei ber gro\u00dfen Bortpeit bel Spiere! gang unm\u00f6glich W\u00e4re, el unterlegt oon ben (Steinen unb aul bereit Spalten beraulpuefmcit, Wenn el, tote fo oiete anbre \u00abKoltulfeit, fein \u00a3eii im feften Slnfaugett fuepte.\n\u00a9te 33egattung!geit ber im \u00a3>afeit oon \u00abKapon beobachteten \u00abpleurobraitcpeit fiel in beit 3uti ititb Sluguft unb el fepien nuferem \u00a9ew\u00e4prlmanit, all ob febel Bnbioibitum mehrere SS\u00e4nber Said) abfe^te. \u00a9I befeftigt beit Stufang bei S3 anbei an einem feiert liegenbett Stein unb friedpt bann um biefeit Slufanglpunft fptralig herum, iubem el eine fcpletmige, banbf\u00f6rmige Satcpmaffe oon ftep giebt, bie ungef\u00e4hr einer Uhrfeber gleiept. \u00a9a! SSanb ift \u00fcber 4 bil 5 Knien hoch uitb orangegelb.\n\u00a3)a! SKittelmeer ititb f\u00fcblid>ere Dceatte bergen nod) einige beut Pleurobranclms ftd) aitfcplie\u00dfenbe \u00a9edfiemer, fo Pleurobranchaea, Welche unter anberem burd) bie v\u00f6llige Slbwefenpeit einer Sdjale oon Pleur\u00f6branchus abwe\u00fcpt, beffen K\u00fcdenfcpilb wenigfteul ein Scpalenrubitnent befipt. \u00a9ie burd) einen itberanl bideit \u00a9u\u00df aulgegeicpitete Umbrella hot bagegen ben Heilten \u00abKantel bon einer faft gang ebenen, im \u00a9entrum mit einem Keinen fepiefeu Spipdjen oerfehenen Schale bebedt. \u00aeie mehrere Soll lauge Umbrella mediterranea fomiiit and; im abriatifpeit SKeere bil Stiff a wenigfteul oor.\nBaplreicper all bie \u00a9edfiemer ift bie Unterorbnuug ber \u00abJt a dtfiemer, Scpneden, Welche jwar all \u00a9mbrponen unb im Saroeuguftanbe mit einer garten Sdpale oerfehen ftnb, biefelbe aber in fr\u00fcher Sugenb oerlieren unb im aulgebilbeten \u00e4uftaube gang nadt ftnb, ohne irgenb ein innere! Schalenrubiment. SBenn fie \u00fcberhaupt Kiemen hoben, unb bie\u00df gilt bon ber \u00abKeprgapI, fo ftnb biefelben gang unbebedt unb erfepeinen all quafleit;, b\u00e4um;, blattf\u00f6rmige Anh\u00e4nge ber K\u00fcdenpaut. 3Bir bertraueu uu! nun Wieber ber \u00a9\u00fcprung bon Ufte per unb iK\u00f6bittl, Welche bie Kepr\u00e4fentanteit bon bier ber Wichtigfteu \u00a9amitieu in SBilb unb 'SBort in bem fepon oben beuupten Sffierte gefepitbert hoben.\nber Familie ber borilartigen Kadtfiemer ober \u00a9oribiben flehen bie feber? f\u00f6rmigen ober blattf\u00f6rmigen tiemen um bie in ber \u00abKitte bei \u00a3iuterr\u00fcden! befntblicpe Sifter* \u00d6ffnung herum unb bilbeit trop biefe! profaifcpeit \u00abKittelpunfte! eine lieblich aulfeheube Mofette.\n\u00a9ie Sippe Doris ift Wohl eine ber artenreid)fteu ititb enth\u00e4lt gugleicp bie gr\u00f6\u00dften Kadtfiemer. \u00a9er K\u00f6rper ift l\u00e4nglicprunb, oben gew\u00f6lbt, \u00a9er \u00abKantel \u00fcbergiept K\u00fcden unb S\u00eeopf unb greift \u00fcber ben \u00a9u\u00dfranb hinweg. Sille Slrten beftpen auf bem \u00abBorberr\u00fcden \u00a9\u00fcpler, K\u00fcdenf\u00fcpler genannt, ioelcpe in eigene fohlen gur\u00fcdgegogen Werben f\u00f6itneu, auch ift ipre #aut mit eigent\u00fcmlichen, beftimmt geformten ^allabfouberitugeit burcpWirft.\n\u00a9ie \u00a9rad)t ber weicpwargigeu Sterufcpnede, Doris pilosa, ergibt fiep au! nacpfolgeuber Slbbilbung. \u00a9iefer unb ben beiben aubereu bei Kiel lebenben Slrten fepleu bie Khtnbf\u00fcpler. \u00a9ie K\u00fcdenf\u00fcpler geigen eine bei oielen Kadtfiemern oorfommettbe \u00a9igentp\u00fcmlichfeit, ba\u00df fte mit f(pr\u00e4gen \u00a9alten befept ftnb. \u00a9en Kamen pat man biefer Doris baper gegeben, Weit bie, K\u00fcden; ft\u00e4cpe mit legeif\u00f6rmigen, ungleich gro\u00dfen \u00ab\u00dfapi\u00f6en befept ift. S3ei ber gelben Variet\u00e4t ftnb bie Papillen bie pauptf\u00e4cplicpfteu \u00a9r\u00e4ger bei f\u00f6rnigen, gelben \u00a9arbftoffel, w\u00e4prenb bei einer braunen Variet\u00e4t biefelben uoep an\u00dferbem einen f\u00f6rnigen braunen \u00a9arbftoff enthalten, \u00a9a! bil 15 Knien lange \u00a9hier w\u00fcrbe oon ben Hamburger Boologeu im \u00a9r\u00fcplittg unb \u00a3jerbft auf \u00a9\u00e4ugen unb Seegra!","page":866},{"file":"p0867.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9tcm*> \u00a9riffeD, \u00a3>\u00f6rnchen=@<hnecfe.\n867\nin fanb? nub fieingr\u00fcnbigeu feilen ber Vieler SBucht gefangen unb SBodjen \u00efjtnburdj in Slquatien mit Furcellaria, Ceramium, unb Zostera, alfo einigen ber getb\u00f6hnlichflen \u00a9eepflangen gehalten\u00bb Oort legte fie auch im (September unb Oftober ihre (gier in ioaffer^e\u00fc burcfjjtdjtigen (Schleim? b\u00e4nbern ab.\nSBeldjtoarjige <Sternfd)necfe (Doris pilosa). \u00a9tar\u00ef bergr'\u00f6\u00a7ert.\nSieben ihr erfefjeint bie rot^e @tentfd)necfe, Doris proxima, bereu Sl\u00fccfen ebenfalls 1 S\u00dfargen tragt, bereu F\u00e4rbung aber roth ift. (Sie toirb \u00fcber 1 go\u00fc laug. (Sie ift Weniger lebhaft al\u00a7 bie vorige xtnb h\u00e4lt fuh tm Aquarium gew\u00f6hnlich ruhig an ber S\u00dfanb ober auf (Seegral, \u00a9inige \u00a9remplare, bie in ein Aquarium, bal f\u00fcr 3^^ieve bon beu SSornhoImer l\u00fcften eingerichtet War, gefegt W\u00fcrben, blieben in bem fehr fchWachgefalgeuen SBaffer ebenfo gefunb, Wie im Staffer | fcon Kiel. (Kiel 17, 7 pro mille, 33ornholm 7, 5 pro mille.)\n\u00a9tue britte in ben n\u00f6rblichen europ\u00e4ifchen SJieeren Weit oerbreitete Slrt ift Doris muricata, bie rau!\u00a7e (Sternfchnecfe, bon burchfcheittenber Weiter ober gelbWeifer Sft\u00fccfenfarbe unb orange? gelben Ubiern, bereit ^\u00fc\u00c6ert mit feulenf\u00f6rmigen, flumpf abgerunbeten SBargcu Defekt ift.\n3u ben gr\u00f6\u00dferen Slrten geh\u00f6rt bie Br\u00e4unliche Doris tuberculata bel SJ\u00fcttelmeerel, bereu S\u00ee\u00fccfen mit bieten ffeinen SB\u00e4rgchen bebeeft ift. @ie tnirb gegen 3 go\u00efl lang.\nS5on ber bovfleheuben \u00a9attuug entfernt ftcb bie \u00a9riffelfcbne\u00c6e, Ancula, bureb bal S3or? banbeufein bon 2 gortf\u00e4hen born am Kopf \u2014 Slorberf\u00fchler \u2014 unb bie nach born gerichteten griff eif\u00f6rmigen $ortf\u00e4|e am \u00a9runbe ber \u00a3interf\u00fchler, ineld^e ledere nach ihrem 23au ben tft\u00fccfen? f\u00fcblern ber Ooril entfprechen. Oie Kiemen flehen in einem Kreilbogen bor bem Sifter unb neben ihnen erbeben ftef) feulenf\u00f6rmige, etwal flach gebr\u00fcefte Slnh\u00e4nge. Oen oben erw\u00e4hnten (See? begirfen geh\u00f6rt bie Wet\u00a7e \u00a9riffelfcljnecfe, Ancula cristata, an, bereu \u00a9runbfarbe ein burch; fcbeineubel SD\u00fctchWeifi ift. $br garter K\u00f6rper ift eine \u00dcberaul gierige \u00a9rfcheinung gwifchen ben gr\u00fcnen unb braunen (Seepflangen, Vorauf fte in h\u00fcbfeheu Kr\u00fcmmungen unb unter fteten ^Biegungen ihrer f\u00c7\u00fchler unb (SchWanfmtgen ber Kiemen unb Kiemenanh\u00e4nge mit ziemlicher Sebhaftigfeit herumfriecht.\n\u00a9ine britte \u00a9attung ber Ooribiben ift bie \"p\u00f6rnchenfchnecfe, Polycera. K\u00f6rper ift geftreeft, born abgerunbet, hinten gugefpiht. Oal \u00a3auptfenngeichen fmb bie l\u00e4ngeren Margen am Kopfe unb neben beu Kiemen, bie am (Stirnraube Joie \u00f6p\u00f6rnchen borfpringen. Oie eine ber bet Kiel borfommenben Slrten, Polycera ocellata, gab gu einer intereffanten \u00a9rw\u00e4gung \u00fcber ein (Specielmerfmat S3eranlaffung. Stile sjMpceraarten ber Britifchen K\u00fcflen, barunter auch Polycera ocellata, haben in ber $aut Heine Kalffl\u00e4bchen. Oie auffaHenbfie SSerfchiebenheit ber in ber Kieler 23ucht borfommenben \u00a9remplare ber Polycera ocellata bon ben \u00a9remplareit ber Siorbfee","page":867},{"file":"p0868.txt","language":"de","ocr_de":"868\nSdiueden. tinterfiemer. B\u00efadtfiemer.\ntft ber 3Jlan^el jener ^alff\u00f6rper. \u201eB\u00f6eun einzelne falff\u00f6rpcr\", fahren 9D^et>er unb BJl\u00f4biui fort, \u201etu (Sremplaren bon Polycera ocellata, toedpe auf bent BBege gVtJtfd^en ber offenen Btorbfee unb ber Bieter Sud&t Ironien, gefunben Serben feilten, fo to\u00fcrbe bie Meinung, bafi au\u00ea bem Seftfc ober Mangel bevfelbeu feine fpecififdjeu Serfdhiebenheiteu abguleiten feien, eine fixere St\u00fche getoimten. Unb biefe fabelt toir aud) gu unfever niept geringen greube am gtoeiten 5Pftngjltage 1863 int gano^Sunb gefunben. \u00c4aum trat* nad) einer falten \u00fcftorgenfahrt bon Btffeu\u00ea au\u00ea ber Mer gefallen unb unfere $a<ht im Sonnendem unter bem S^u^e ^o\u00a7er S\u00fcden in dhthe gefegt, fo tourbe ba\u00ea \u00a9vunbnefe aulgetoorfeu. Sdjou ber erjle 3\u00abS bradjte un\u00ea bon $iel her\n2Bet\u00a7e Oriff elfdjtt e(\u00efe (Ancula cristata).\ntoof)fbefanute Spiere gu Sage, barunter aud) (Sremplare non Polycera ocellata, bie aber metften\u00ea auffa\u00ef\u00efenbere gelbe glecfe auf einer bunfferen \u00a9tunbfarbe at\u00e9 bie tiefer (gyemplare trugen. Side Ratten ^a\u00effflSb^en in ber \u00a7aut, attdj bie bleifarbigen, toefd)e auf tiefem (Srunbe geftfdjt tourben. 3ft bielleidjt ungleicher Salggeljalt bie Urfadje biefer Serfdhiebenheit? Siefe\u00ea gu benfen, liegt fe(}r na^e; bo<h fprid)t gegen eine folcfje 2Inna|me ber Mangel bon Mff\u00f6rpern in \u00a9reraplaren aus einer flehten Sucht bon Samf\u00f6, bie ber falgreichen Bborbfee nodj n\u00e4her liegt, af\u00f4 ber Keine Seif. S\u00dfjir galten befonberS bie ftarfe Str\u00f6mung in bem gro\u00dfen unb Keinen Seit f\u00fcr eine to id) tige Sebingung ber gr\u00f6\u00dferen Blehnlidjfeit ihrer gauna mit ber \u00abRorbfeefauna, benfenigen SC^ier= formen gegen\u00fcber, toeld)e bie ruhigen Suchten be\u00ea toeftlicpen Sftfeebecfen\u00ea betoohneu.\nBaffen toir bie Itrfadben be\u00ea Sorljanbenfein\u00ea ober be\u00ea dl\u00eeangef\u00ea jener \u00aealff\u00f6tperd)en bei Seito unb hatten toir un$ an ba\u00ea ^aftum. 2Sir fehen eine (Sigenf\u00f4aft, toeld^e eine Blrt mit allen \u00fcbrigen Birten ihrer.Sippe theilt, unter un3 unbefannten (ginfl\u00fcffen f^toinben; toir fehen eine Saviet\u00fct entftehen, gu bereu Blrttoerbung toeiter nichts als eine bodft\u00e4nbige Sfolirung bon bem Serbreitung\u00f6begirfe ber Stammart geh\u00f6ren to\u00fcrbe. Senn ba\u00ea Sorhanbenfein ber \u00c4alf* f\u00f6rperd)en feht bodj eine fehr eingreifenbe unb eigenth\u00fcmlide Sf)\u00e4tigfeit ber \u00f6pautgeden borau\u00ea, toeid)e minbeften\u00ea fo biele Sead)tung berlangt, at\u00e9 taufenb anbere tleinigfeiteu, nad) toetdjen in ber uieberen fangen* unb Shiertoelt Birten unterfd)ieben gu toerben pflegen. Sie nieberen Shiere toerben un3 nod) be3 \u00f6fteren foldje frappante Seifpiele ber Btid)tftichhaltigfeit ber fogenannteu Blrtmerfmale bringen, auf toeldjen bie Umtoanblungitljeorie beruht.","page":868},{"file":"p0869.txt","language":"de","ocr_de":"(Griffe! = , Scutmd)en*\u00a9cbnede.\n869\nOie fMgttng ber 9Wen$aut gu ibutgeuf\u00f6rmigett ober attber\u00ea geftalteteu Slit\u00e9f\u00ef\u00fclpungen ift bet einigen \u00a9attungen fo gefteigert, ba\u00a7 fie mieberum gu einer eignen Familie fid^ gruppireu, ben Sieolibibeit, bereit Sltbmung\u00eaorgane eben jene 9t\u00fcdenanb\u00e4nge unb Ot\u00fcdenpapitten ftnb.\nUnter ihnen geiebnet ftd; Dendronotus burd) bie fpmmetrifcb georbneten bauntf\u00f6rmigen Slnb\u00e4itge uu\u00a7, Oie toeit oerbreitete gemeine Snumcbettf djitede (Dendronotus arborescens) ift eine ber feb\u00f6nften Sindtfdjnedeu. \u00a9ie erreid)t eine \u00a3\u00fcitge bon faft 1V2 \u00dfod unb mnd)t ftd) <utdb burd) bie fleifdjrotbe \u00a9ruitbfurbe leidet bemerflid). Sbr K\u00f6rper ift fe\u00a7r fdj\u00efntt\u00ef, uadj ^iuteit \u25a0allm\u00e4tig gugefpi^t. 3>brc gr\u00f6\u00dfte ^ierbe ftnb aber bie S\u00e4itmdjeit, bereit eilt .Ipnlbtrei\u00e9 bon 7 bi\u00e9 9 nabe \u00fcber bent Sorbet; taube be\u00e9 $opfe\u00e9 unb 5 bt\u00e9 6 ^5aare lang\u00e9 bei 9t\u00fcden\u00a7 f\u00eee^eit. Sind) bie f\u00fchlet baben einen ftd) bergmeigeitbeit \u00a9tamut, in ioeldjeit fte gur\u00fcdgegogeit merben tonnen. Oer $u\u00a7 ift fdjnn\u00e4ler ni\u00e9 ber ER\u00fcdeit unb beim Griechen auf ebenem Sobeit born gerabe abgeftubt. \u00a9eine \u00a9eitern tauten gieren fid) oft fo eng au eiitauber, bu\u00a7 er ali ein fdjarfet $icl erfdjeint. \u00a9ie gic^t bai Lettern auf ben buttnen \u00dfioeigett ber Sllgeit bent ^riedien am Sobeit bor.\nOft gebt fte bii an bie \u00e4u\u00a7crfte \u00a9pipe be\u00a7 \u00dfioei;\n\u2022ge\u00e9 hinaus, bebt ben freien Sorbert\u00f6rpet in bie Jp\u00f6be nub loenbet iptt, trie eine \u00a9paunraupe, halb und) ber einen unb halb und) ber nnberen \u00a9eite, um und) einem feften \u00a9egeitftanb gu fitzen, hierauf fte ihren S3eg fortfebeit bann. SJteper unb fDt\u00f6biui fabelt bie S\u00e4itmdjenfdjuedeit felteuer ni\u00e9 anbere \u00dctadtfieuter att ber Stquarieumnub rnbig ftfeeit. Oaitit beiten fie ftdj nur mit ffinaler guffleifte feft unb lebiteit fidj mit einer \u00a9eite gegen bie SSanb. \u00a9djhmnmen fte an ber \u00a9berflndje, fo nimmt ber $u\u00a7 halb feine gr\u00f6\u00dfte S\u00f6reite an, halb n\u00e4hern ficb Neffen \u00a9eiteidanten einanber unb bie \u00a9ol)Ie bilbet eine $utcbe. Seim \u00a9djmiutmen h\u00e4ngen bie \u00ef\u00ef\u00ee\u00fcdeitbnumcben febr\u00e4g au\u00e9mnrt\u00e9 itacb unten; trieept bie \u00a9d)itede mit geftredtem K\u00f6rper gerabe att\u00e9, fo neigen fie fid) leid)t birtermart\u00e9; miubet ftd) ber Oeib, fo treten fte nach adelt 9Ud)tititgen uu\u00e9einuitber. Unfre Seobacpter faffen bnber mit diedjt beit \u00a9htbrud, ben gorm unb Semeguttgett auf fte machten, babin gttfammen, ba\u00a7 bie fdjlnitfe $\u00f6rperform, bie garten, leidet fd)lbaufeitben Snutitd)en auf bent Dt\u00fcden, bie milbe F\u00e4rbung unb bie leid)ten anfcbmiegeitbeu Semegititgen bie S\u00e4umdjenfcbnede gu einem ber reigenbften \u00a9eet^tere mad)eit.\nSet $iel tourbe fte am ^\u00e4ufxgfteit im S\u00f6iuter auf ben S\u00e4umen angetroffen, bie gut Stie\u00a7; mufd)etgucbt im innerit Opeile bet Sud)t aufgeftellt ftitb, unb fte hielt ficb gut in Slquarien, ungef\u00fcllt mit berfauleitben unb frifd)ett ^flaitgeit. \u00a9ie ift aber \u00fcberhaupt giemlid) gemein an beit norbifcbeit l\u00fcften, unb id) felbft b^be fie bor gmnitgig fahren au ben ^\u00e4r\u00f6ern gefuttbeit.\nOie Slitgabe be\u00e9 englifd)en Zoologen \u00a9raut, bn\u00a7 Dendronotus arborescens fd)toacbe O\u00f6ne berborbringe, tonnte bon ben Hamburger 9taturforfdpern nidjt beft\u00e4tigt merbeit, ba febod) aud)\nOetneine S\u00e4umtfyenidjnecle (Dendronotus arborescens). \u00e4Sergr\u00f6fjert.","page":869},{"file":"p0870.txt","language":"de","ocr_de":"870\nSdpeden. \u00a7inter!iemer. -ftadtlienter.\n\u00fcber eine anbere dtadtfdfnede (Aeolis punctata) biefelbe Sehauptung borliegt, fo fdfeint bod> etwa\u00a3 an ber Sadje p fein. Statt bermuthet, ba\u00df bie garten Slunbwetljeuge biefe S\u00f6tte herborbfingen.\nSDie artenreiche, ben Stamm ber Familie bilbenbe \u00a9attung Aeolis, gabenfdpede, hat \u00fc)r boritehmfie\u00ea tanjeidjen in ben auf bem dt\u00fcden jteheitben fbmmetrifd) georbneten Rapiden, Weldfe and) ein hoffe\u00bb ^^fxologifdOe\u00e2 igutereffe wegen iprel Saue\u00e4 erWedeu. gn febe ^\u00dfa^iUe erftredt fiep n\u00e4mlich ein Sdjlaud), ber uad) feiner ganzen Sefchaffenheit al\u00ea ein S|eil ber auf biefe merfw\u00fcrbige SBetfe auMnattber gelegten \u00fc*eber erfcpeiitt unb unten mit bent baumf\u00f6rmig berpeigtcn iftahrung\u00f6lanai pfammenh\u00e4itgt. diad) oben aber in ber Rapide fommuuicirt ber Seberfcplaucb mit einem i\u00f6e^\u00e4ltniB, angef\u00fcllt mit dteffelgeden, Windigen Sl\u00e4ddhett, au3 benen ein neffetnber gaben auigepre\u00dft Werben latin, unb Welche Wahrfcheinlid) in Staffen burcp bie \u00a9ub* \u00d6ffnung ber Rapiden entleert werben, um af\u00f4 95ert^eibiguug\u00e4 = ober dtngripmittel p bienen.\nSSon ben dleolilarten ber Bieter Sucht ifi bon 2Jtet)er unb St\u00f6biuS bie au\u00eaf\u00fchrlichfte Scpilberuitg ber gro\u00dfen Aeolis papillosa, ber breitwarjigen gabettfdjuede pSheil geworben, melcpe bord \u00fcber 2 Sod tang wirb, au beu bvitifdjen l\u00fcften aber in dtiefeneremplaren bon 47* god lebt. \u00a3)a\u00ea dteu\u00dfere be\u00e2 Spieve\u00ea mit ben tu fchr\u00e4gett Ouerreihen jtebeuben Rapiden gibt bie Slbbilbung. Oie \u00a9rttnbfarbe ift meift graubraun. Sf\u00f6re Sebetr\u00eaWeife ift nach fetter Sdjilberung\nSSreittoarsige gabenfc^nec\u00efe (Aeolis papillosa). 3\u00eeat. \u00a9rb\u00a7e.\nfetgenbe. Sie trient langfam unb ftfet h\u00e4ufig ftid. 3\u00ab ber 9tuhe h\u00e4lt fte ftch berf\u00fcrjt, &iebt gew\u00f6hnlich bie ginterf\u00fchl\u00e8r nieber unb l\u00e4fet bie Rapiden fdjlaff abgeplattet unb gefr\u00fcmmt \u00fcber einanber liegen. Oie Spipen ber gu\u00dftappen unb be\u00ea \u00a3inter!\u00f6rper3 treten nur unter ben Rapiden bor, wenn fte auSgeftredt Iriedjt. 2\u00a3irb fte auf ben S\u00fcden gelegt, fo pht fte bie gu\u00dfr\u00e4nber Dicht pfammen, lugelt ftch'Wie ein ggel unb bebedt fetbft bie Saudjfeite mit Rapiden. 2ln bie Oberpcpe, um p fcpwimmeit, geht fie fettener als anbere gabenfcbitedeit.\n3hre Nahrung ftnb ^terfloffe; befonberS liebt fte Ictinien (Seeanemonen), kleinere \u00a9remplare ber Actinia plumosa greift fte am gu\u00dfraube au unb fri\u00dft ein h^tbutoubf\u00f6rmige\u00bb \u00a3c<h hinein, baS fte immer mehr bergr\u00f6\u00dfert. \u00a9ttblid; legt fte ben aulgebelpteit Sittttb um ben ganzen Seft ber Seute herum unb bertitgt ihn adtn\u00e4lig ohne \u00e4u\u00dferlich ftdjtbare Schlingbewegungen, \u00a9ine^ dtadjmittagS fa\u00df eine gro\u00dfe Aeolis papillosa bei einer Actinia plumosa, bie faft fo bicf, Wie fte fetber War, unb feulte ihren Stuub in bereu gu\u00dfranb eilt. Sie h^tte ihr Stapt nod> ni^t lange angefangeu, fo Irod) eine zweite unb ettblicp nod) eine britte heran, um Opeil p nehmen, dtacp 4 Stunben War IdeS ber\u00fchrt, unb leine Spur mehr bon ber Stctinie gu fepeu. Sie Hamburger gorfcper halten eS f\u00fcr wa^rfd)eintic^, ba\u00df bie bei ber Sente befestigten SeoliS ben fernen \u00a9enoffen'burep ben Speichel, Welchen fte beim greffeu abfonbern, baS ledere SOla^l berrathen. Oft hielten X^tere, Welche pr Seobachtung aus beut Aquarium genommen w\u00fcrben, Heine dtetinien im Staule, welche fte fahren lie\u00dfen, aber halb Wieber ergriffen. Seim Stuffudjen","page":870},{"file":"p0871.txt","language":"de","ocr_de":"graben*, \u00a9dreier*\u00a9d)nede.\n871\nber entferntsten SSeute leiften bie S3orberf\u00fcbler gute \u00a9teufte\u00bb \u00a9te taffen t)in unb fyx un\u00eet guefett heftig gur\u00fcd, trenn fte baranf flogen\u00bb \u00a9oldje 3udmtgen mact)en fte nicht, trenn fte auf eine aubere Sleolibie ober auf ben 33oben be3 @ef\u00e4\u00a7e3 fto\u00a7en. Ratten bie g\u00fcbler ben gra\u00a7 Ber\u00fchrt, fo ft\u00fclftte jtd) ber SDfunb al\u00eabalb bavauf lo3. \u00a9B\u00e4brenb be\u00ea greffett\u00ea ift ber K\u00f6rper oer\u00ef\u00fcr^t unb rubet. \u00a9ie ^3aSfleit ftnb gelodert unb man m\u00f6chte fageit Be^aglic^ gefr\u00fcmmt.\nlieber bie gortbflan^ung ber Breitiravgtgen gabenfdmede trivb golgettbe\u00ea mitgetbeilt. Einige feit SJ\u00eeitte Januar tnt Aquarium lebenbe \u00a9biere legten tnt gebruar (Sier au bie \u00a9la\u00eatoaub. \u00a9iefe ftnb fngelf\u00f6rntig; ber \u00a9otter ift trei\u00a7 ober fc^trad^ r\u00f4tblid;. \u00a9te bilben eine \u00a9cbnur mit hoben unb furjen tre\u00ef\u00efenf\u00f4rmtgen ^Biegungen, bie nid^t tu einer (Sbene liegen, fonbern in einer (\u00a3l)Iinberfl\u00e4cbe geMmrnt ftnb, fo bafj fid) bie 2BeHeuberge ber \u00a9djitur nach einer \u00a9eite gegen einanber neigen, \u00a9ie \u00a9d^uur liegt in einem ioafferflareu \u00a9djleimbanbe, beffett b\u00fcittter freier Otanb ftd) mitten bur<b bie gebogene \u00a9Seitenlinie\ttrie bie Sire bureb einen (Sblittber. \u00a9urtb\nbiefen Dtanb trirb ba\u00a3 ganje S3attb au 5\u00dff(anjen, \u00a9teineit unb anberen \u00a9ingen befeftigt. Slut 15. SCR\u00e4rg legte ein (gremblar eine \u00a9cbnur in einer l\u00e4nglichen \u00a9ftirale oon 3 \u00a9\u00dfinbungett ab. Slm 2. SJIai legte ein gro\u00a7e3 \u00a9hier eine \u00a9cbnur ab, bereit (gier^abl trenigfteu\u00ea 60,000 betrug.\n(Sin 5\u00dfaar anbere ireit oerbreitete Slrten ftttb Aeolis Drummondii unb alba. Severe, bie treibe grab eu f ebne de, ift fo ^artb\u00e4utig, bafj bie inneren \u00a9heile ent rieten \u00a9teilen beutlicb burebf^einen, unb ba\u00a7 ba\u00ea gan^e \u00a9hier, trenn e\u00ea auf \u00a9eegraS b^fried;t, einen gr\u00fcnlichen \u00a9cbein annimmt. igit einzelnen \u00a9ifcbn\u00fcreit trurben 40,000 (gier gew\u00e4hlt, ber alljuftarfen SSermebrung ift aber fd)oit baburdf eine \u00a9ebranfe gefegt, ba\u00a7 bie beiben genannten \u00a9biere neben anberer gleifcbnabrung bie (gier ihrer eignen Slrten nicht Oevfcbm\u00e4beit.\n\u00a9Sir muffen hier, unferebisherigen g\u00fcbrer rertaffeub, bie \u00a9kfcbreibmtg einer in ber 3totb= fee nid^t oordommenben unb nur bent \u00fcDiitteB meergebiete ungeh\u00f6rigen Stadtftemeufcbnede einf(halten, treidle bureb bie \u00a9teUung ber Kiemen Oielfadf an Dendronotus erinnert, aber bureb ba3 grofje \u00efrei\u00eaf\u00f4rntig abgerunbete $opffeget, toeldje\u00ea au\u00a7 ben \u00a9cbtottnmlabpeu be\u00bb Saroenguftanbe\u00ea b^^orgebt, ein fet)r eigentb\u00fbmlube\u00e2 Slu^feben erh\u00e4lt, \u00a9a3 ift bie mitunter V\u00bb gu\u00a7 laug trerbenbe \u00a9c^teier= fd)ttede, Tethys fimbria. 33on i^ven \u00a9ftanteren bat \u00a9 ruB e eine febr anfebauliebe \u00a9dfilberung geliefert, enttrorfeu nach einem (grembUo, ba3 ihm in \u00a9rieft oon einem gifler gebracht trurbe. ,,(g\u00ea toar\", fagt er, \u201egan^ leben\u00ea\u00efr\u00e2ftig unb mit allen jenen feitlidjen Ot\u00fcdeitanb\u00e4ngen oerfeben, bie man einft al3 5parajtten biefe\u00ea \u00a9Seiddhiere\u00ea befebrieben unb abgebilbet bat. \u00a9ie trareit faft bims ober r\u00fcbenf\u00f6rmig aufgebl\u00e4ht, am \u00a9ruitbe ettoa\u00bb eingefebniirt, burdjau\u00ea paarig, bi<bt oor ben Kiemen t\u00e2ng\u00ea ber \u00a9eiten be\u00e2 St\u00fcdeit\u00ea geftetlt, na<b hinten <ut @r\u00f6\u00a7e abitebmettb, toie \u00a9tuber au\u00eagefprei^t unb tourben auch fo betoegt. \u00a9er 2eib, ebenfalls aufgebl\u00e4ht, faft farblos unb burebftebtig, toie bie dienten, tounberooU abftecbenb gegen bie an ber \u00a9She\nSdjleierfdjnetfe (Tethys fimbria). 9tat. \u00a9r\u00f6\u00dfe.","page":871},{"file":"p0872.txt","language":"de","ocr_de":"872\n@d)necfen. \u00a3>interlienter. S'\u00eeacft\u00efienter.\nblafrotbeu, mit bunfel? fafi fcbmatgrotbem \u00e2Jtittelfled oerfebenett Slnbattge unb bie fdjm\u00e2rglidj unregelm\u00e4ftg meijj ger\u00e4uberten SlugenfUecfen ber Oberfette, marf fid) auf beut Di\u00fccfen liegenb unabl\u00e4fftg unb mit einer gemiffen \u00a9ragte bin unb |er, mobet er ftd^ fo ftarf cinfr\u00fcmmte, ba\u00a7 ba\u00ea ^\u00f4rperenbe bie \u00a9eitenr\u00e4nber be\u00e9 \u00a9ege\u00ef\u00e9 ber\u00fchrte. Oa\u00e9 grc\u00a7e \u00a9egel mar faft gang aufmart\u00e9 unb gur\u00fcdgefdjlagen, fein gefraufter \u00ef\u00eftaub nadj hinten umgebogen unb bie \u00a9eitenr\u00e4nber ber gang bobl gemalten \u00a7ti\u00a7f(|eibe eittanber fo gen\u00e4hert, baf gmifdjen ihnen \u00efautit eine female furche \u00fcbrig blieb ober fie fidj fogar ber\u00fchrten. biefer \u00a3agc glich baS Obier einem Jammer, au beut baS oerf\u00fcrgte \u00a9egel ba\u00e9 \u00a9ifett, ber Seib ben (Stiel oorfieUte; fobalb e\u00e9 jebotf) ruhiger m\u00fcrbe, breitete ftd) ber fsiuf in \u00a9eftalt einer ooaleit tiefen \u00a9dj\u00fcffel auS, bereu \u00a9eitenr\u00e4nber |\u00f6her als Sorbet*= unb ^iuterraub marcn. \u00a9S ^o\u00ebp^ore\u00eacirte lebhaft im fBnnfeln, unb bie Sb\u00b03bbore3ceng trat fomohl bann ein, menu id) baffelbe ber\u00fchrte, als attdh, menu idh nur bie \u00a3aub in feinem S\u00dfafferbecfett bemegte, Orofcbent, baf id) ein haar \u00a9tnuben barauf, ttad)bem mir baS felteue Obier gebracht mar, baS \u00a9eemaffet erneuerte, unb baS Seelen, in beut baS Obier feine Semegungen auSf\u00fcbrte, nid)t eben Hein mar, erlofdh \u00fcber iftad)t fein Oeben: am anbern borgen maren feine 2lnb\u00e4itge, obmobt fte ihre \u00c7arbe nod) behalten batten, abgefallen unb regungslos. 2\u00dfer biefe Oetbb^ unb ihr ft\u00fctmifdjeS 4?l\u00ae# unb ^ermalgen nur einmal gefcbeit, mirb nicht mehr fo befdjr\u00e4nteitb, mie bief gem\u00f6bulid) cjefdjtebt, beu Segriff beS Sb\u00efeSma^ mit beut \u00a9baratter ber SMIuSte \u00f6erbinben.\"\nSJtit Ely si a treten mir nun in ben \u00aereiS berjenigen \u00a9attungen, bei meldhen bie dienten als befonbere Slnbang\u00eborgane mehr unb mehr git fcpoinben anfangen. \u00e4ftatt begreift unter Elysia bic^ fenigen Slrten, bereu $o\u00a3f nid)t beutlidh tont S\u00e4umbfe gefd)iebeu ift unb an bereit ^\u00f6rperfeiten gmet ^jautlapfmn eutfbringeu, melche ftdh hinten oereinigen unb als SltbmungSmertgenge bietten. 2Jtan fdjlieft bie\u00a7 baratt\u00e9, baf ein ober einige flattere Slutgef\u00e4fe ftdh oom S\u00fcden hier ^tnettt begeben\n\u00a9riitie <& ammetfdjnec\u00efe (Elysia viridis).\nunb ibetritt ftd) in feinere, f\u00fcr baS DtefoirationSaefd&\u00e4ft geeignete Sleberdjen aufl\u00f6fett. Oie gmei auf beut ^opfe flebenbeu pblet ftub ber t\u00e4tige nach gufammengeroEt unb baber oben unb an ber \u00a9eite ge\u00f6ffnet. Sont SJtittelmeer bis gttm \u00abKorbfeegebiete ftubet ftdh bie munberbott g\u00e9fdjm\u00fcdte gr\u00fcne \u00a9ammetfd)uede, Elysia viridis. \u00a9ir feben auS ber, and) unferettt S\u00dfrac^ts merle entnommenen Slbbilbung, baf bie cbaralteriflifdjen ^autlappen mitten \u00fcber bent pfe oerfchmolgen ftnb. \u00a9erben fte in gem\u00f6bnlicber Haltung aufrecht getragen, fo flcigt ihr freier SRanb eine lurge \u00a9trede fdhr\u00e4g an unb f\u00e4llt bann Weniger geneigt bis gum \u00a3tnterenbe ab. Oer","page":872},{"file":"p0873.txt","language":"de","ocr_de":"Sammet', \u00a7angett*Sd)necfe.\n873\n\u00a9aunt ber ^aut\u00efappen ifi abgerundet und ungef\u00e4hr \u00efja\u00efb fo dicf, inte die g\u00fcljler. Die fpaupt= f\u00e4rbe de\u00bb $opfef, der g\u00fcljler, def Vordert\u00fccfenf und der \u00e4u\u00dferen gl\u00e4djen der fpautlappen ift ein fammetmeihe\u00ea Shttnrg, daf bald in @r\u00fcn, bald in Vrautt \u00fcberfielt; die fpauptfarbe def gn\u00dfef ift olifeettgr\u00fcn. Dagtt fommeit aber fcfjneemet\u00dfe gledfe und \u00fcberall in der |jaut feertljeitte metaUifh gl\u00e4nzende, gr\u00fcnblaue und rotpmei\u00dfe Sp\u00fcnftheu. Die festeren garbeneffefte Werden, mie erft eine hundertf\u00e4ltige Vergr\u00f6\u00dferung geigt, durdj gartmandige 3e\u00efleu \u00efjerborgebraht, auf deren innerem daf feurigfte (Smaragdgr\u00fcn und daf fh\u00f6njfe Sappljirblau herfeorftraljlt. SRoh gtoei andere Slrten ton fleinen Bellen geben einen ftlbrigen oder lebhaft fupferigett \u00a9laug.\nVei feinen Vemegungen nimmt diefef fdj\u00f6ne V^ierthen fehr feerfdjiedene gormen an. 2lm Voden Ijinfriehend ftrecft ef ftdj gem\u00f6ljnlih gerade auf und gleitet feerlj\u00e4ltni\u00dfm\u00e4\u00dfig fdjneU bop; m\u00e4rtf. ^rieht die Sdjnecfe an der f entrechten 2\u00dfand def Vguariumf, fo braucht fte oft and) die .fpautlappen mit einem Dljeile der (Sohle gleichzeitig, um ftch feftguhalteu; ja fie mindet manchmal den K\u00f6rper fhraubeitf\u00f6rmig, m\u00e4hrend fte friedjt, fo da\u00df entgegengefe\u00dfte $\u00f6rperfeiteu Zugleich die Dahn ber\u00fchren. <Sie foudert fehr diel Schleim ab, der ftch, menu mau die fpaut mit einem St\u00e4bchen oder ^infel ber\u00fchrt, in langen Reiben \u00fcber daf Staffer heraufgieljen l\u00e4\u00dft, mit folchen Sd)leimf\u00e4den h\u00e4ngen gumeilen diefe Schnecfeit mitten im VSaffer frei.\nDbfhon mir fehr mohl miffen, da\u00df garbeitbefcpreibungen ohne daf entfprect)enbe farbige Vild feinen reihten Sinn h\u00fcben, f\u00f6unen mir tinf doh nicht oerfagen, um die Suft itadj diefen f\u00f6ftlidjen, leicht gu fangenden und in der \u00a9efangenfhaft gu beobahtenden Dfjierdjen nodj mehr meefen, den Vref lauer \u00dfoologen \u00a9rube auh noch fprecpeu gu laffett. \u201eUnter anderen eutbeefte id)\", fagt er, \u201ebei St. \u00d6iicolo (auf der gnfel \u00a9perfo im \u00a9uantero) eine neue Elysia (Elysia \u25a0splendida) oon fo felteuer Sch\u00f6nheit, da\u00df id) in mapref \u00a9ntg\u00fccfeu aufbrah. 3h M attf\u00e4nglih nur in einer tiefen, dem \u00a3id)t niht gang gug\u00e4nglidjen Steinh\u00f6hlung einen bemegten Voedjfel dou tiefem Sdjifearg, hellblau und Drange, bi\u00bb fih dann herauf [teilte, da\u00df hier dom \u00e4fteermaffer bedeeft, daf ihren 3teig nod) erh\u00f6hte, mehrere diefer fleitteu nur 3 bif 4 Stniett langen und 2\\'z hinten breiten Siacftfhnecfen nebeneinander perumfroepeu. \u00a9rft beim fperborfomnten der einzelnen lie\u00df fiep genauer die Vertpeilung der garden ermitteln. Der Seid und feine gro\u00dfen, mantelartig emporgefdjlageneit Seitenlappeu marett farnrnetfepmarg, der \u00e4u\u00dferfte Odattd derfelben und die \u00e4ftundpartie orangegelb, aber auf der Slu\u00dfeufeite jener Wappen, die fih auff gierlicpfte in gro\u00dfmeUige galten legten, gog unterhalb def orangegelben S\u00e4umet ein breitet ultramarinblaue\u00bb Vaud und unter diefem miederitnt ein fcpm\u00e4lerer, in Bnterfeallen anfcptoeltender lihtgr\u00fciter, unten fa\u00dft ftlberiger 2\u00e4ngfftreif hin, unter dem dann nocp eine S\u00e4ngfreipe \u00e4hulid)er V\u00fcnftcpen gum Vorfdpein fam. Daf Drangeband ging hinten in daf entfpreepeude der anderen Seite \u00fcber, daf blaue mar unterbrodjen. Dagtt ftad) nun auff fh\u00f6nfte ein mei\u00dfer l\u00e4ttglid) runder glecf gmifhett ten g\u00fchlern und ihre mei\u00dfe gnnenfeite ab, m\u00e4hrend diefe Drgatte im \u00fcbrigen felber fepmarg und un ihrer Spi\u00dfe blau gef\u00e4rbt marett. Sie ma\u00dfen den feierten Dpeil der Votall\u00e4nge und murdeit bald nah hinten gelegt, bald gang aufeinander gefpreigt, bald ihre Spi\u00dfe gragi\u00f6f itt eine fladje Spirale feott einem Umgang gemunden.\" So meit \u00a9rube.\n2Bir aber fehreu nocputalf gtt dem f\u00fcr uttf fo lehrreihen Hamburger Slguarium und feiner Vefe\u00f6lferuug auf der Vieler Vudpt gur\u00fccf, um noch bei einem Dpier gu feermeilen, melcpef uoep mehr, alf fhoit Elysia gethau, ttnf in feiner gaitgett \u00a9rfepeinung an die Strudelm\u00fcrmer erinnert, \u25a0\u00a9f ift die Sippe Pontolimax (gamilie Pontolimacidae), dem befoudere g\u00fchler und Kiemen g\u00e4nglih fehlen. Der K\u00f6rper ift geftreeft, der $opf feitlid) auf gedehnt, und feine Seiteur\u00e4itder tragen einen fpautfamm. Die \u00fcber- den gr\u00f6\u00dften Dpeil bef europ\u00e4ifhen SDteerdiftriftef feerbreitete breitf\u00f6pfige Sangettfhuecfe, Pontolimax capitatus, rnird 4 Sittieit laug, gtt der SDtitte def S\u00ee\u00fccfettf fut f(e einen Vtufcl, gmifhett diefem und dem $opfe eine (Siufenfuug. Der gr\u00f6\u00dfte \u00efhei\u00ef","page":873},{"file":"p0874.txt","language":"de","ocr_de":"874\n\u00a9fneden. \u00a7inter!iem er. 9t a dtlient er.\nbe3 S\u00fcdens hat eine braune \u00a9runbfarbe mit eingegreuteit hellgelben f\u00fcnften. Oer erm\u00e4hnte SSudel ijt gelb. Oie Heine \u00a9fnede ffnbet fff in alten Baffrelgeiten auf @eegra3 in geringeren liefen uub m\u00fcrbe mieberholt monatelang in Heilten \u00a9ef\u00e4ffeit mit allerhanb tilgen erhalten. @ie trieft langfam auf beit i\u00dfflanjen ober an ber \u00a9ef\u00e4gmanb h\u2122, h\u00e4ngt fff an ber Oberfl\u00e4che be3\nSreitt\u00f6tifige 2anjettftf)necfe (Pontolimax capitatus). 20mal bergr\u00f6fjert.\nSBaffer\u00ea auf uub trieft bt\u00e9meilen auf bis \u00fcber bie SBafferff\u00e4fe in bie \u00a3\u00f6he. @ie gielff fff, ber\u00fchrt, turg gufammen uub ift be\u00eb^alb leidet gu \u00fcberfehen, menu fie mit fffflaugeit au3 bem \u00dcJ\u00ceeer gehoben mirb. Steher uub 2R\u00f6biul> beobachteten aud), bah Pontolimax capitatus, in \u00a9\u00fcgmaffer gebraft, Oiel meiglifeit \u00a9fleitit abfonbert, ber einen garten \u00a9eruf mie bumfffige\u00e4 SRehl hat.\nOhne un\u00a7 auf bie etma3 ffmierige fffematiff e Er\u00f6rterung eiugulaffeu, ffltegen mir biefen Slbffnitt \u00fcber bie Stadttiemer mit ber Seffreibttng einer ber luertm\u00fcrbtgffen \u00a9fnedett, bie e3 gibt, eine\u00bb Ohtere\u00e2, melfe3 in fo erftaunliher S\u00dfeife in gorm uub Sebcit oon allen \u00fcbrigen SHaffengenoffett abmeift, bag e3 feinen Entbeder, einen ber gr\u00f6gten unb genialffen Sftaturforff er unfere\u00bb BahifunbertiS, gu einer ^\u00bb^pothefe oeranlagte, mobitrf eine\u00ea ber mid)tigften, au3 ber Erfahrung fff ergebeuben fRaturgefehe, bag @teid>e\u00ea nur oon \u00a9leifem ober hofft Stehnlifem flammt, gerabegu auf ben 5^opf gegellt m\u00fcrbe. Oie @efd;td^te unb EntbeduugSgeff if te ber munberbat'en ffSarafitenfchnede, Entoconcha mirabilis, nach neuerer Benennung Eiitgemetbe: fd)itede, Helicosyrinx parasita, ift in oielfafer Oegiehnng fo lehrreich unb er\u00f6ffnet fo iutereffante Olide in ba\u00a3 Slbh\u00e4ngigfeitSoerh\u00e4ttnig tfcieriff er Erigengeit oon eiuaitber, bag ein n\u00e4heret Eingehen bar auf geboten erfheint.\n\u00a9eit ber SRitte ber oiergiger Bahre bt\u00e9 in bie f\u00fcnfgiger h\u00fcteiit befd)\u00e4ftigte fff ber groge Oerliner fffhffolog unb \u00dfoolog B oh an ne3 3R\u00fct 1er faft au\u00ebfflieglif mit ber Erforffung ber Anatomie uub Eutmidlung;Sgeffifte ber \u00a9taf ef\u00e4uter ober Ehinobermen, einer klaffe ltiebever ^hiere, auf melfe mir fg\u00e4ter eingugeheit halben merbeu. Eilt befonbercS g\u00fcuftiger Ort f\u00fcr biefe Unterfud)ungeit mar unb ift Orieft. 2lit regneriff eit Sagen ober bei bemegter <\u00a9ee oerforgt un\u00a3 ber giffmarft mit reiflichem 9Raterial f\u00fcr \u00e4\u00f6leiftift, \u00e4Reffer unb SRifroffop, bie glatte SReere^ fi\u00e4fe aber labet gu Erfurffoneu naf ber oon bem Heinen \u00a9t\u00e4btf en SRuggia genannten herrlif eit Oai eilt, oon bereit fflammigent \u00a9runbe bal \u00a9flehhneh reife Sente hevaufbringt. Stuf unb in biefem \u00a9runbe lebt auf gu Saufettbeit unb 2RiUioneit bie Kletten holothurie (Synapta), ein murmf\u00f6rmige\u00e4 Ef iuoberm, beffen Sorberenbe mir in A abgebilbet fehen. Bum, Serff\u00e4nbuig be^ golgenbeu braufen mir oon bem Sau be\u00ea burfffeinenbeit \u00df\u00f6rpcr\u00f6 biefe^ gur fp\u00e4teren genaueren Setraf tung im Bufammenhange mit ben anberen \u00aetafelh\u00e4utern aufgtfebenbeit Obiere\u00e4 nur fo oiel gu miffen, bag bie Seibelh\u00f6hle oon bem oon E\u00fchlent umgebenen SRunbe au\u00a3 oon einem Oarmtauat burfgogen ig, an beffen oorberer \u00a9trede eine burf gmei ringf\u00f6rmige StnffmeEungen auSgegeifnete Stbtheilung (m) ftf af\u00ea ein SRagen herau\u00eagedt. Stuf oerlaufen auf bemfelben ber S\u00e4nge naf gmet Slutgef\u00e4ge, oon melf er ba\u00a7 eine megett feiner Sage \u201eSauf * gef\u00e4g\" gu benennen ift. Oiefe uub oiele attbere Semohner ber Sat oon SRuggia m\u00fcrben ben","page":874},{"file":"p0875.txt","language":"de","ocr_de":"I\u00dfaraftten* ober @ingemeibe = \u00a9cbnede.\n875\nbantalg uub f^\u00e4fer trieft befud;enben 97aturforfd;ern gembbnlid) bon bent in bent ^ifcberborfe Bau\u00efe mobnenben gifler grujtttg unb feiner Familie t\u00e4glid; nad> trieft gebraut, meitn man nid;t felbft bie anftrengenbe ^anbtbierung beg 97ehfd)leppeng aug\u00fcben mo\u00ef\u00efte. \u00a9o hielt eg and) 3>obanneg SJKtl\u00efer, fo oft er nicht bie feineren mifroffopifcben S^tofmmten mit eigner ^anb-in einem engen @agenej$ bon ber Ober; fl\u00e4che beg \u00fcfteereg empfangen h\u00e4tte.\n(Sr entbectte nun in einzelnen (Sremplaren ber Synapta einen (Salaud), beffen eineg (Snbe im engfien Bufammenbang mit bem obengenannten Oaud;gef\u00e4g beg (Sdbinoberntg mar, m\u00e4brenb bag anbere frei in ber Seibegb\u00f6ble beffelben ftot; tirte. Oie anatomifdje 33efd)affeubeit beg \u00a9(hlaucbeg erregte halb bie gange 2luf; merff amfeit beg 33eobad;terg ; er erfannte, bag er eg mit einem b$d)ft foitberbaren SBorfomtnen innerhalb ber jpofotburie git tbun babe, unb fein (Srftaunen mudjg, alg in bem \u00a9cb\u00efaud;e aug (Sient, melcbe ungmeifelbaft ein ^robitft beg <Sc\u00a3>Iaud^e\u00e4 marett \u2014 junge \u00a9d;necfen gum 23orfd)eitt fanten, augger\u00fcftet mit \u00a9cpale, 3U\u00a7 unb \u00a9egel. Oer (Sntbeder fragte ftd; nat\u00fcrlich, ob er eg bier ni<ht mit einem ^\u00dfarafttigmug gu tbun ^abe. SlEeitt eg fehlen ihm ber \u201efdpteefettergeugenbe @d)laud)/; fo gar Eiicbtg bon einer \u00a9ehneefe an fid; 31t haben, bag man Um unnt\u00f6glid) f\u00fcr gleid;mertbig mit einem foldjen Ohiere unb etma burd) r\u00fcdfd;rei; tenbe SJtetamorphbfe fo umgemattbelt halten f\u00f6nute, auch fdjieit ihm bie 33er; biubung gmifdjen ber \u00a9pnapta unb bem \u00a9d;necfenfd;laud)e eine fo innige gu fein, bag er bie $bee gan^ fctflett lieg, eg malte hie? bag 33erb\u00e4ltnig bon E\u00f6obn; thier (Synapta) unb ^\u00dfarafit (\u00a9ebneefen; fdjlaudh), unb in einer febr geiftreichen \u00a9thrift*) bie 33erinutbung ^tauftOel git mad)ett fuchte, ber \u00a9d;necfenfcbfauch fei ein (Srgeugnig ber \u00a9puapta. (Sr fattb, bag bie (Srfcbeinung ftd; bei etma einer bon bunbert \u00a9pnapten geigte unb fant aug bem ^abprintb nicht gitfammenpaffenber Ob\u00e4tfacben nicht mtberg hevaug, alg burd) bie f\u00fchue Einnahme, eg liege eine 9Xrt bon \u00a9enerationgmecbfel bor, aber ein @enerationgmed;fel, bei meld;ent eg nicht mit einem innerhalb eineg unb beffelben auatomifchen (Srunbfppug fid)\nA Sie \u00a3oIotIjurie Synapta digitata mit bem barafitifefjen Sdjne\u00e4fettfc^Iautf).\nB SO\u00ceittelft\u00fcc\u00ef ber Synapta digitata mit bem @djtte(\u00efenfcf|Iaud). (4mal \u00f6ergr\u00f6jjert.)\n*) lieber Synapta digitata unb \u00fcber bie (Srgeugung bon \u00a9djneden in ^olothurien. Berlin 1852.","page":875},{"file":"p0876.txt","language":"de","ocr_de":"876\nS cp11 e d e n. \u00a7interfienter. Badtfiem er.\nbemegenbett gormeufreife \u2014 liur lernten ja gaplreidje Beifpiele baoott \u2014 fein Bemenben h\u00e4tte, font)ern mo ber Organismus gu einer \u00fcber fein Bereid) meit hinauSgepenben ^raftanftrengung bef\u00e4higt m\u00fcrbe itnb burcp feine \u00a9rgeugttiffe in einen anberen Oppul \u00fcberfpr\u00e4nge. Oer Sdjlauh m\u00fcrbe unter bei* m\u00e4d)tig arbeitenbett B\u00ef)antafie bei gro\u00dfen Baturforfcperl gu einem Organ ber Spnapta unb ber gunb mar ipm um fo mi\u00fctommeuer, all er nun einen 2\u00f6eg gefunben 311 haben glaubte, aul bei* ihm im \u00a9runbe miberftrebenben Annahme mieberhotter Sch\u00f6pfungen aul bem Bicptl peraulgutommen. 2Bie oft h\u00f6rten mir ben Slulfprucp Sohannel Bl\u00fclter\u2019l in Bors lefuugeit unb ^rioatgefpr\u00e4ch: ber \u00a9intritt febcr eiitgelnen Opierart [ei fupranaturaliftifh, \u00fcbers nat\u00fcrlich, b. h* ber Beobachtung unb \u00a9idl\u00e4ruttg ber Baturforfhung endogen, Bun mar hier ein galt, gmar unerh\u00f6rt, aber hoch nicht abfolut gegen bie Statur, vielmehr, mie el fd)ien, 001*5 bereitet bui*h bie oielen anberen Beifpiele bei regelm\u00e4\u00dfigen \u00a9enerationlmehfell, melher bal '\u00a9rfheinen einer neuen thierifhen \u00a9runbform an fhon Borpanbettel autu\u00fcpfte. Johanne! Bl\u00fcller glaubte alfo eine \u00a9rmeiterung bei @enerationimed)fell Oor fid) gu haben unb fagte: \u201e2\u00f6ir finb auf biefem gelbe fhon an oiel SBunberbarel gem\u00f6hnt, melhel fth boh bemfelben \u00a9efepe f\u00fcgen mu\u00df, unb mir mu\u00dften noch auf ftarle St\u00fcde gefa\u00dft fein\". SlUein biefer Sprung mar boh 3U \u00dfarl unb fo m\u00e4hte bie Ipppotpefe \u00fcber bal r\u00e4thfelhafte Binnenmefen ber Gleitens holothurie oou Bluggia gmar gro\u00dfel Buffepett, fanb aber leine \u00a9laubigen.\nMehrere Soologett oerfuhten fth an ber Aufgabe, ben m\u00e4hren Sufamntenhang gu entbeden, unter ihnen am aulbauernften Silbert Baur, melher Blonate laug in Orieft uno in einem \u00a9aftpaul am Stranbe ber Bai fth aufhielt, bie Baturgefcpihte ber Spnapta felbft oodft\u00e4nbig uuftl\u00e4rte, bal Berh\u00e4ltni\u00df bei fertigen Shlauhel 311 jener unb bie \u00a9rgeugung ber fungeu Shnedeu in ihm ebenfalls alle! SBunberbaren enttleibete, bie \u00a9ittmanberung ber parajttifhen Shnede aber, benu eine folcpe ift ber Shlatth, ben Bacpfolgertt gu ergv\u00fcnben \u00fcbrig lie\u00df. Bil heute ift biefer lebte Opeil ber Slufgabe rtnerlebigt, methe oon ber Berliner Sllabemie all Breilaufgabe geftellt mar.\nOie im Sd)lamme lebenben Spitapten merben 00m \u00a9runbe heraufgebraht, inbem mau einen Buter, beffeit 4 ober 6 Spipen mit 2Berg urnmidelt ftnb, 00m Boote aul gleih einem Sdjieppneh uah \u00dfh gteht- Oie Opiere, bereit fpaut mit anlerf\u00f6rmigen SBiberpaten gefpidt ift, bleiben am SBerg h\u00e4ngen. Blatt erh\u00e4lt febodj nie eine gange Spnapta. Oiefetben fdm\u00fcren fth burd) einen uom Beroenfpftem heroorgerufenen firampf in ein bil gmei go\u00ef\u00ef lange St\u00fcde ber Ouere nah ab, unb man hat nun bie ^opfenbett ober, menu ber \u00aeopf gu f\u00fcrg abgefhu\u00fcrt i\u00df, bie bie Btagens a*egion enthaltenben St\u00fcde gu muftern, um auf bie Shnedenfhl\u00e4uhe gu fl\u00f6\u00dfen. Oie Arbeit ift eine p\u00f6hft m\u00fcpfame, ba, mie gef\u00fcgt, ungef\u00e4hr auf 100 Spitapten eine mit bem Scplauh behaftete lommt. Slulitahmlmeife fanb Baur in einer Spnapta 2 ober 3, ja 4 Sdjlaudje; el pafftrte aber auch, ba\u00df 500 bil 600 \u00c4opfettbett oergeblicp burdpfudpt murbett. \u201eBlau pat leitt anberel B\u00fcttel\", fagt Baur in feiner, oon ber ^eopolbiitifheit Bfabemie heraulgegebenen trefflichen Arbeit, \u201eum beu Shlaudj\u00ef\u00f4rper auh nur einmal gu beobachten, all ba\u00df man eine gro\u00dfe Attgapl \u25a0oon Spitapten5 gubioibuen, begiehuttgimeife Spnaptenft\u00fcdeu, fth berfdpafft unb biefe auf Anmefenheit bei f\u00f6rperl burhtnujlert. Bei ber Ourd)fid;tigleit ber Spnapta erlenut man aber fofort, opue fie gu \u00f6ffnen, ob ber gefuhte K\u00f6rper barin enthalten ift ober nicht. 3h beauftragte anfattg! biefelben gifdper, melhe f\u00fcr gopannel Bl\u00fcller bie Opiere gefangen patten, mir eine ttt\u00f6glicpft gro\u00dfe Blettge baoon perbeigufhaffeu. 3h lie\u00df mir bie Aulbeute febel gangel nah Otieft bringen. 3h \u00fcberzeugte mih halb, ba\u00df and) gu einer oorl\u00e4u\u00dfgen Unterfuhung bal fo erhaltene Blaterial nidpt gen\u00fcgen Tonnte. 3d) napm be\u00dfpalb m\u00e4preitb gmeier Blonate meinen Aufenthalt in Saule. SB\u00e4prenb beffelbeit murbett bie Opiere oou einer, menu el bal S\u00dfetter \u25a0erlaubte, t\u00e4glih itnb nur gu biefem Smed aullaufettben gifdperbarfe gefangen. Oie Barde mu\u00dfte mehrere Stunbeu in ber Btitte bei* Buht 001t Bluggia unter abmehfelttbern Buimerfett unb \u00a9ittgiepen bei \u00a9ifenl Treugen. Sie mu\u00dfte, um bal Segeln ober Zubern unb gugleid) bal Buls toerfen unb Bufgiepett bei \u00a9ifenl gu beforgen 001t meuigflenl gmei Biamt bebieut fein. 3e","page":876},{"file":"p0877.txt","language":"de","ocr_de":"^araft\u00eeen* ober @:ngett>etbe = @dj\u00eeted:e.\n877\ngr\u00f6\u00dfer biegapl ber \u00a9SiberpaFen ait bem (gtfcn, je beffer bie Urnmidluug mit \u00a9Berg unb je gr\u00f6\u00dfer bie Strede am \u00a9teeredgrunb, mekpe bon bemfelben burcpfurcpt toirb, um fo gr\u00f6\u00dfer tfi bie Sludbeute. \u00a9ie mit bem gefuchten K\u00f6rper oerfepeHen <St)napta s @t\u00fccfe \u00efounten jebedmal nocp maprenb ber f\u00c7a^rt er\u00efanut unb abgefonbert merben. 3<h. tonnte auf einer \u00a9ludfaprt 1 bid p\u00f6djftend 8 tpeild-ganse, tpeild oerft\u00fcramelte (Sremplare bed Scp\u00efaucp\u00ef\u00f4rperd befommen. \u00a9ie h\u00e4lfte bed \u00a9aged-tonnte auf bad gangen, bie H\u00e4lfte auf bie Uuterfucpung oermenbet merben/'\n\u00a9acp biefeit \u00a9emerfungen, bie mir einsuflecpten sur (SharaFterifiruug ber gangmetpobe btefer nnb anberer nieberer \u00a9ptere nnb ber SDMI)en, mettre bed 50eobad;ter\u00ea Darren, nidfjt f\u00fcr \u00fcberfl\u00fcfftg hielten, gehen mir nun enbltcp gnr n\u00e4heren \u00a9efcpreibung ber \u00a9arafiten ;Sdjnede \u00fcber. \u00a9Bir folgen nat\u00fcrlich \u00a9aur, sum \u00a9peil m\u00f6rtlicp. Sie Slbbilbung ift auf Seite 875.\n\u00a9er aid parafitifcped \u00a9Befen nub gmar aid eine Schnede s\u00ab betracptenbe K\u00f6rper (F) ift geftred't unb cplinbrifcp; meber Ot\u00fcden unb \u00a9aud), noch rechte unb linte Seite ftu\u00ee> gu unter? fdjetben. (Sr ift ohne Anh\u00e4nge. \u00a9ad \u00a9orbercnbe ift fitopff\u00f6rmig (a); ber Seib ift unregelm\u00e4\u00dfig fpiralig gebreht. \u00a9ie g\u00e4rbuitg ber ^\u00f6rperoberfl\u00e4cpe ift ein br\u00e4unliche^ (Selb, mo\u00f6urcp ed leicht mtrb, bad \u00a9Befen burd) bie farblofe unb butcpfcpeiuenbe Seibedmanb ber Spnapta pinburd) su erfennen. \u00a9urcpfcpuittlicb ift ber ganse Sdjlaucp 1 3od lang, tiefer Schlauch ift nun in eigentp\u00fcmlitper \u00a9Beife organiftrt. (Sr bejt^t am Fnopff\u00f6nnigen (Snbe eine \u00a9tunb\u00f6ffnuug, metcpe in einen, ben herberen ^\u00f6rpertpeil einnehmenben nnb bliub eitbigenben \u00a9arm (a \u2014 b) f\u00fchrt, \u00a9er streite, mittlere \u20ac|linberabfd)uitt enth\u00e4lt einen fepr audgebepnteit (Sierftod mit einer (Simei\u00df? br\u00fcfe (b \u2014 c). \u00a9arauf folgt ein Staunt (F), in meldjem bie fid) Oom (Sierftod lodl\u00f6fenbeti (Sier reifen. 0>n ber fugelf\u00f6rmigcu \u00a9InfcpmeKung (e) reift ber Samen, unb bad offene ^\u00f6rperenbe geftattet ben \u00a9ejxplecptdprebuFten freien \u00a9ludtritt in ben Seibedraum ber Spnapten. \u00a9tacp bem Soologifhen \u00a9Ibarn \u00a9tiefe finb biefe im innigen gufammeitbange ftehenben \u00a9peile audreidjeub, ein \u00a9ansed su bilben, ein \u00a9pier f\u00fcr fid). \u00a9affelbe ift aber in gans eigenth\u00fcmlid)er \u00a9Beife an bte (Singemeibe ber Spnapta befeftigt. Unfere \u00a9tbbilbung B geigt ein ge\u00f6ffnete^ St\u00fcd ber Spnapta, A ift bie Seibedmanb berfelbeu, B eine Jpautfalte, meld)e ben \u00a9arm C in feiner Sage erh\u00e4lt unb ben \u00a9t\u00fcden ber Spnapta beftimmt. D ift bad an ber \u00a9t\u00fcdenfeite, E bad an ber \u00a9auchfeite bed \u00a9armed eerlaufenbe \u00a9lutgef\u00e4\u00df. B>u biefed leptere nun, unb s^ar immer in n\u00e4chfter \u00a9t\u00e4pe bed \u00a9tagend, ift bad Stopfenbe bed Scptaud)ed mit feiner Fnopff\u00f6nnigen \u00a9lufcpmedung. berart eingefen\u00eft, ba\u00df ed eine f\u00f6rmliche \u00a9ermacpfung, ein unmittelbarer organifcper \u00dfitfauunenpang SU fein fcheint, unb igopanned \u00a9Miter in ber \u00a9hat bedpalb eine ^eroorbringung bed Scplaucped-burch bie holothurie anitahtn. (Sd ift febod) nid)td aid eine rein mecpanifcpe \u00a9efeftigitng, mie mir fte bei oielen Scbntaropern (s. \u00a9. Peltogaster, fiepe oben Seite 670) eben fo eng, fa fogar enger finben. ^ui*s ber ScblaucpF\u00f6rper h\u00e4ngt an bem \u00a9lutgef\u00e4\u00df ber Spnapta, unb er ern\u00e4hrt fiep parafttifd) oermittelft feiner \u00a9Runb\u00f6ffnung unb feiner \u00a9armp\u00f6ple oon bem \u00a9lute ber Spnapta.\n\u00a9ie \u00a9emegungeit bed fdjlaucpf\u00f6rmigen \u00a9piered, meldhe man beobachten Fantx, befcpraiden ftd> barauf, ba\u00df, menu man bie Spnapta im fttfcpen \u00dfuftanbe auffcpneibet, ed feinen K\u00f6rper Fr\u00fcmmt unb langfam \u00f6eidurst, inbem ed eine bicpter gemuitbeue ^orfsieherform annimmt, \u00a9on allen Sebenderfdjeiuuugen aber, melcpe ber Sd)laud)!\u00f6rper barbietet, finb biefenigen, melcpe fiep auf bie gortpflansung begie\u00dfen, bie mid)tigfteu unb am meiften h^roortretenben. \u00a9ie Spnapta unb ihr i\u00dfarafit finb in ber 3ell ber gortpflansung o\u00f6\u00fcig unabh\u00e4ngig oon einanber. O^ljftmied-\u00a9t\u00fcller mu\u00dfte ben @ang ber (Sntmidlung ber Spnapta noch nicht; \u00a9aur hai lhn todft\u00e4nbig bargelegt, unb gegeigt, ba\u00df bie Spnapta fid) nur im gr\u00fchiapr fortpflanst, m\u00e4hrenb er ben Scplciuchl\u00f6rper in allen \u00a9tonaten, au\u00dfer im S\u00dfinter, feine \u00a9rut hevoorbringen fap. \u00a9er Said> bed Schlaud)t\u00f6rperd, meld)er ftep in beffen Seibedp\u00f6ple entmidelt, beftept aud einer gro\u00dfen \u00a9tenge einseiner \u00a9rutlugeln (3lbbilbung B, d), bereit febe circa 20 (Sier ober (Smbrponen enth\u00e4lt. oerfeptebenen (Soemplaren finbet man bie \u00a9rutmaffe in oerfcpiebeneit \u00a9tabien ber (Sntmidlung. einem unb bemfelbeit Scplauchf\u00f6rper finbet man aber immer bie ganse \u00a9rutmaffe genau auf","page":877},{"file":"p0878.txt","language":"de","ocr_de":"$78\t\u00a9*neden. [Mnter\u00efiemer. Sadtfcpnedeu. 9\u00eeuberf*neden.\nfcerfe\u00efBen \u00a9tufe beu \u00a9ntmidlung. \u00a9te aul bem Sai* bel f*tau*f\u00f4rmigen Sjkraftten perPorgepeu unb f\u00fcr bal 2Iuge all f\u00fcnfte erf*eiuen, [teilen bie \u00a9*nedenuatur i\u00efjrel S\u00eeuttertpterel, bon mel*em fte in auffa\u00eflenb[1er SBeife aBmei*ett, auger \u00df^eifet.\t^a^en e*ne vegelm\u00e2\u00a7tg\n$emuitbeue, bur* einen S\u00caal\u00efbedel Perf*IiegBare \u00a9*ale, in treize fte ft* gang gur\u00fcdgiepen \u00ef\u00f4nnen. \u00a9er gug bel \u00a9pierel if\u00ee bur* eine mittlere \u00a9iuf*n\u00fcrmtg gmetlappig. \u00a9er h\u00fclfen eubigt in\neinen, mit Wenigen [teifen Sorf\u00eeen Befehlen \u00a9tim* taufen, Btnter met*em gmei Heine \u00a3\u00f6der bie SHtf\u00e4pe ber pp\u00efer ftnb. gm pneren fiept man eine Bor berfpanb no* gef*toffeue #\u00f6pluttg, mel*e fp\u00e4ter gum \u00a9arm\u00efauat mirb, unb barunter bie Beibeit @ep\u00f6r; Bl\u00e4uen, \u00a9ie gange \u00a9Berfl\u00e4*e, fo meit [ie ni*t bon ber \u00a9*ale Bebedt if\u00ee, tr\u00e4gt ein bt*tel glimmer; \u00efleib. \u00a9ie Sermanblungen biefer Saroe Bil gum f*lau*f\u00f6rmigeu, in bal Slufgef\u00e4g ber \u00a9pnapta ein; gekn\u00f6pften ^arajlten ftnb ber 2lrt, bag fte innerhalb bel \u00a9*nedentppul iprel \u00a9teilen nfd^t ftnben unb nur etma mit ben Bil gur g\u00e4uglt*en SerBallporntftrung bei \u00a9ruubtppul gepenben Umgeftaltungen mander \u00a9*maroper!reBfe oergti*en merben \u00ef\u00f4nnen. \u00a9ie fertige f*tau*f\u00f6rmige, gef*le*tlreife @*nede Beftfet meber \u00a3erg no* \u00a9e'f\u00e4gfpftem, au* feine \u00a9pur eine! ttteroenfpftem! unb bon \u00a9innelmer\u00efgeugen, unb bie Serglei*ung mit \u00e4^nXic^ett, menu au* ni*t fo meit gejuben Sor\u00efommuiffen unter ben Sau*f\u00fcgem f\u00fcprt ni*t gu ben Sorber\u00efiemern, au mel*e man bie Entoconcha gem\u00f6puli* anreipt, fottbern mir m\u00fcffett Saur 9\u00eee*t geben, ber bie n\u00e4*fteu Sermanbten bel mer\u00efto\u00fcrbigen ^\u00dfaraftten in ber im Soraulgepenben Betra*teten SlBtpeituug ber HRadtf*neden fu*t.\n\u00a9ie maprf*einli*e Sermanblung er\u00eft\u00e2rt ft* ber \u00a9enannte fo:\n\u201e5\u00f6al bie SJtctamorppofe Betrifft, mettpe bie Sarbe notpmenbig bur*ma*eu mug, um bie gorm ber \u00a9*Iau*f*itede gu Be\u00efommen, fo k\u00f6nnte mau ft*, poraulgefept (mal ft* aber ni*t Bemeifen l\u00e4gt), bag biefe ttJietamorppofe nur eine einmalige unb einfa*e if\u00ee, na* bem Unterf*ieb, \u2022mel*en Sarbe unb \u00a9*Iatt*f*nede geigen, bon biefer Ummanblung eine ungef\u00e4hre Sorftettuug ma*en. \u00a9er Heine SaroenleiB mirb guerft feine \u00a9*ale abmerfen, feine SItpemp\u00f6pIe etnb\u00fcgen nub bormiegettb in bie S\u00e4nge ma*fen. \u00a9ie \u00a9ep\u00f6rBl\u00e4ldjen unb bie f\u00fcllet*artigen SInp\u00e4nge merben f*minbett, ber K\u00f6rper mirb glei*m\u00e4gig cplinbrif* merben, fo bag bilden unb \u00a9opte ft* ni*t mepr unterf*eibet, enbti*, menu bie \u00a9eutung bei auf ber SarPenfople m\u00fcnbenben Cattail all Oeffttung ber SeiBelp\u00f6ple richtig ift, mirb mit ber Slulbilbung ber @ef*te*t!organe bal meitere 2\u00d6a*!tpum in bie S\u00e4nge fo [tattfinben, bag biefe \u00a9effnung, bie fp\u00e4tere @ef*te*t!\u00f6ffnung, non ber Unterfeite bel Sorbertpeil! attm\u00e4lig au bal Hintere \u00c4\u00f6rperenbe r\u00fcdt. \u00a9ie Untmanblung tt)\u00fcrbe el gugei* mit ft* Bringen, bag aul ber einfeitig enbli*en \u00a9pirate ber Ento concha (mit met*em tarnen Saur nur bie SarPe Begei*net miffen miU) bie boppetfeitig unenbti*e ber '\u00a9*tau*f*neden (oott Saur Helicosyrinx getauft) mirb. \u00a9I Perfekt ft* Pon felBj\u00ee, bag bieg, fo lange bie SeoBa*tung ni*t gelingt, nur Jf*potpetif*e, auf unBeftimmte \u00a9eutungen unb Analogien gegr\u00fcubete Slnnapmen ftnb.\"\nSeiber ftnb- mir no* petite \u00fcBer biefen $unft, bie Sermanbtung uub \u00fcBer bie \u00a9intoanberung ber \u00a9*latt*f*nede ni*t meiter. Sa* ben oBigen Stittpeilungen finbet man etma unter 100 \u00a9remptareu ber \u00a9pnapfa einel, bal ben S\u00dfaraftten enth\u00e4lt, uub gmar immer auf einer gemiffen \u00efleiuen \u00a9trede \u00efurg hinter bem Stagen angepeftet. \u00a9ie SarPeu gelangen p\u00f6*ft maprf*einti* bur* bie freimittige ober unfreimittige \u00dferft\u00fcdelung ber \u00a9puapta na* Slugen nub Bopren ft*, mer meig mit met*en ^\u00fclflmittelu piergu aulgeftattet, na* einer Seit freien \u00a9*m\u00e4rmen! in ein SBopntpier ein. Su! ber ^onftang ber Snpeftuuglftette f*\u00efiegt Saur, bag bie \u00a9inmanberung\nc\narce ber tJarafitifcEjen \u00a9djttetfe (Entoconcha mirabilisj. \u00a9tat! bergr\u00f6\u00a7ert.","page":878},{"file":"p0879.txt","language":"de","ocr_de":"tparajttenfdjnede. SlllgemeiiteS \u00fcber bie Sftuberfdjneden.\n879\ngu einem geitfnmtt gefdje\u00efjen m\u00fcffe, tro feie \u00a9tmapta feem ftd) gugefeCCenfeen @afte jette \u00a9telle gur Slnljeftnng faft itubermeifelid) barbiete. Sjiefer $att tritt ein, trenn feie junge \u00a9feuapta feeiftepenbe \u00a9r\u00f6fje pat, auf irelcfeer \u00a9tufe feer gange feiutere \u00a3peil feeS Tsarm\u00efanalS nod) nid^t borpanfeen. \u201e2Bemt feie Sarbe feeS t\u00dfaraftteu, mag fte fonfl befd^affett\tfein, trie\tfte\ttritt, in\tein-\n^nfetbtfemtm feer \u00a9tmapta bon feer fr\u00fcfecn Sllterftufe einiranfeert, trenn\tfte, fei eS\nfeurd) feie \u00a3eibeStranb, fei eS feurd) feie \u00a9anntranfe ofeer, trag teidjt\tfein fantt,\t|HH\nfenrd) feie Strafe ftd) einen tt\u00f6eg in feie SeibeSljoljle bafent, bann an feem ib>r gttfageuben unteren SBlutgef\u00e4fj ftdj anfe^t, fo irtrfe feie $olge fein, fea\u00a7 itt feer ertradjfenen \u00a9puapta feer fdjoit lange fearin iroljneube, iugtrifdjeit umgetranfeelte itnfe grofj geirorfeette ^\u00dfarafit niemals treiter als eine flehte \u00a9trede rott feem feinteren (\u00a3nbe feeS \u00dcIRagenS gegen feen Sifter fein entfernt feftfe\u00e4ngeit fann. \u00a9enn jenes gange feintere \u00a9tiid feeS SBofentfeiereS, tro faft nie ein Sparafit ftfet, feaS aber fonfi feiefelbe 23efd)affenfeeit feat, trar nodj gar nid;t rorfeanfeeit, als feer ^\u00dfarafit eintranfeerte, fonfeent eS ift er ft ttadfefeer beim S\u00e4ngeutradjSifeum feeS S\u00dfofentfeiereS feingugefommen, nacfefeent (Siniranfeeruitg mtfe Sefeftigung fcfeott roltgogen trar.\"\n3Sir trerfeen in feer klaffe feer (Sdjinobermen feer \u00a9pitapta triefeer begegnen itnfe ifere ebenfalls fefer merftr\u00fcrfeige SSertranfelung bis gu feer \u00a9tufe rerfolgen, irr feie fleinen, im \u00a9cfeiamute feeS SOteereSgrmtfeeS iebenbett \u00ee\u00fcjierr\u00eejen f\u00fcr feie (Sintraufeeruug feer \u00a9cfelaucfefd)necfe am geeignetften gu fein fd)einen.\n3unge Synapta digitata, nat\u00fcrliche \u00aer\u00f6f5e,im Stab\u00fctm, auf welchem toaifr* fcheinlich bte (Schnede eintuanbert.\nf\u00fcnfte $rfenutng.\nS\u00eeuberfdjnetfett (Pteropoda).\nSBemt Me SBetooljnei' M3 Smitenlcrabcl mit Sem 2Bort \u201eSdjitedEe\" fog\u00efeic\u00c7 bie Soi'fMuitg eines auf breiter \u00a9ofele friedjenfeett, mit feeutlicfeem $opfe auSgeftatteten S\u00f6eicfetfetereS rerbinfeen, fo ftnfe trir feurd) feaS t\u00dforangegangene fdjon rorbereitet, feiefe ron feen fogenannten tppifdjen formen entlefente SSorftettung mandjfad) mobifteiren gu m\u00fcffett. 3Bir triffen, fea\u00a7 feaS Xfeierreicfe unfe feine eingefnen Slbtfeeilungen niefet nad) einem fertigen \u00a9djerna gefefeaffett ftnfe, fonfeertt feajg ttebergeinge bom ttheferigeren gum ^\u00bb\u00f6feeren, rom ltnenttridelten gum (Snttridelten ftattfanfeen, unfe fea\u00a7 eS ntefer ofeer treniger ron feer SBittf\u00fcr feeS SSetradjterS abljcingt, treldjc \u00a9tufe in feiefent ^ormenreidjtljum er fefiljalten tritt, um fearauS getriffe tttterfmale gu getrinnen, nad) feenett man jene gr\u00f6\u00dferen Slbtljeilungen, feie klaffen gum Seifpiel gu djarafterijtren berfudjt, tr\u00e4ljrenb in feer SBirfliddeit nichts ftabil ift unfe faft eben fo riele SluSnaljmen als Regeln gu fein fdjehten.\n(Sine folc^e feie Siegel \u00a3\u00fcgen ftrafenfee SluSnaijme ftnfe nun and) feie fogenannten Stoffen; f\u00fcfjer ofeer tthtberfdtttecf en, \u201ean $opf, g\u00fcljlern, gu\u00a7, meifi an feen Kiemen unfe oft aud> am Hantel nod) unauSgebilfeete $riedjfd)neden\", trie SSrottn fte begeiefenet. tt\u00dfer tnuf feabei nidjt au feaS ttfteffer opne^ltuge, treldjent feer Oriff fehlte, feenfen! SBettn trir unS feen \u00a9djttecfenfopf als einen burdj ttttunfe unfe Sippen, gutter itnfe Slugen fenntlidjen, ciuferlid) \u00efjerbortretenfeen, oft gang beutlidj bon einem -fpalfe abgefejjteit ^\u00f6rpertljeil bergegentrartigen, fo trifft feiefe (Sigett; tpmlidjteit f\u00fcr feie neue Drbnung niefet mefer. tftur feie ttlhmb\u00f6ffnuug gibt feie \u00a9teile an, tro feer \u00a3opf beginnen fottte; auefe gtrei ofeer hier ltnbottftanfeige gftfeler feieuen gur Orientirung. ^ine im \u00a9iitgelnen burcfegefiiferte S}ergiei(feuug feer inneren Drgane mit feen gteiefenamigen ^feeilen feer anbereit Drfenungett geigt \u00fcberall feie gef\u00fcgten Slnfn\u00fcfefungSfeunfte; ettraS trefentlidfe ttleueS ftnfe aber feie feitlicfeeit pgelf\u00f6rmigen ofeer ffofjenf\u00f6rmigeu Slnfe\u00e4itge, treibe balfe am borfeerften ^ofeftfeeile feeS K\u00f6rpers, balfe ettraS treiter r\u00fcdlb\u00e4rtS itt feer \u00a9egettfe entfpringeit, jreld;e feem \u00a3>alfe","page":879},{"file":"p0880.txt","language":"de","ocr_de":"880\n@d) ne cf en. 9Xn b er fehlte den.\nber \u00fcbrigen \u00a9dfteefen entfpricbt. \u00a9d ftnb bitnite h\u00e4utige Sappen, bon ftd) \u00efreitgenbeit \u00dcRudfe\u00ef; fafern bnrdjgogett, Weldjc wie bie Sf\u00efngel ber \u00a9dfnetterlinge auf unb nieber, ^\u00e4uftg and) faft eben fo fd)ned bewegt werben f\u00f6nnen unb ihren Pr\u00e4gern bei ben \u00c7ifdjent bed \u00dcJ\u00ceittelmeered ben treffenben Flamen $arfa\u00fce bt mare \u2014 \u00a9eefdjmetterlinge \u2014 oerfdfafft Ijnben.\nV\u00dfir erw\u00e4hnen f\u00fcr ihre allgemeine (S^ara\u00efteriftif nur nod), baff fte im Vau i^rer \u00a7orts pflangungdorgaue ftd) eng an bie 3witterfd)necfeit anfdfiefjen, unb ba\u00a7 ihre garte $\u00f6rperbefd)affenbeit unb ibve gloffett fie auf bad offene \u00e4deer weifen. V\u00dfie fie ftd) bort geberbett, foil erft unten, itadfbem Wir eiugelue feinten gelernt, gufammengefaBt Werben ober auch bei ber Vefd)reibung ber Slrtett fommeit. Unfer R\u00fchrer wirb, wie bei beit $ielf\u00fc\u00a7ent,, bnnptf\u00e4d)lid) \u00a9egeitbaur fein, bem Wir meift W\u00f6rtlich folgen.\n\u00a9te Familie ber Jfpba\u00efeaceen toirb burd) gWei bid gut* Va ftd oon eiitanber getrennte gloffen dfarafteriftrt, welche mit bem ltntertbeile ibred Sluffenranbed mit bem SO\u00fcttellappen, einem bem $u\u00a7e ber \u00fcbrigen \u00a9d)nedeit entfprecbenbeit Organe mehr ober weniger oerfdjmolgett ftttb. \u00a9er Seib Wirb oon einer biinnen, b\u00f6sartigen ober faltigen \u00a9djale eingefcbloffeit, in Welche ba\u00ea S\u00fcoffenpaar ooUft\u00e4nbtg eingefcbloffeit Werben fantt.\n\u00a9ie \u00a9attnug Hyalea b^t ein giemtich fugeliged \u00a9eb\u00e4ud mit enger Vt\u00fcnbuitg unb feitlicben \u00a9palten, in beren \u00a9runbe bie Kiemen liegen. Slud biefeit tiefen \u00a9infebnitten, in welche ftd) bie\n\u00a9chalenm\u00fcnbung feitlidb fortfefd, treten feberfeitd gWei betr\u00e4chtliche Wappen beooor, Welche fid) tbeild auf bie Vaud)s, tbeild auf bie 3\u00fcideitfl\u00e4d)e bed \u00a9bieoed booumfdjlagen unb, fo lange bad %\u00a7kt am Seben ift, einen Uebergug ber \u00a9dfaleuoberfl\u00e4dje bilben. Obwohl bie \u00a7paleen, wie ade gloffenf\u00fcfjer in ihrem \u00a9d)lunbringe ein Wohl entwicfelted \u00a9entralnerOen= fpftem befreit, fo finb fte both nur f\u00e4rglid) mit \u00a9imtedwerfgeugen oerfeben. \u00a9id)er finb nur bie \u00a9eb\u00f6rorgane, weldfe aid runbe, mit ^rpftaden oott fobleufanerm $alfe erf\u00fcllte Vl\u00e4ddjen auf ben \u00a9cblunb? ganglien liegen.\nVerl\u00e4ngerte \u00a9eb\u00e4ufe befreit Cleodora unb Creseis, mit weiter Oeffnuttg unb ohne \u00a9eiten-fchlib. \u00a9io \u00a9chale ber elfteren ift fantig, bie ber lederen brebrunb. 5br 9J\u00eeante\u00ef bat nur einige Wenige gortf\u00e4^e, Weldje fid) aber nicht \u00fcber bie \u00a9chale fcplagen. Stuf ben b\u00fcrgen, im ftacfeit bed \u00a9biered ftd) erbebenbett g\u00fcblent fthett pun\u00eet* f\u00f6rmige Singen.\n,,\u00a9ie \u00a9ier ber fderopobeu and ber \u00a9rnppe ber .fppaleaceen werben in einfachen gladbeden \u00a9d)aleit gelegt, welche */,\u201e bid 710 Vinie \u00a9urd)* meffer unb eine oft bid gu mehreren pollen fid) erbebenbe S\u00e4nge befreit, \u00a9ie \u00a9djn\u00fcre felbft Werben nid)t nach Slot anberer fJleergafiropoben an fefd ftebenbe K\u00f6rper, wie \u00a9teilte, \u00a9eepflangen n. f. W. befeftigt, foitbent bleiben, Wenn fte gelegt finb, beut \u00a9piele ber glutben \u00fcberlaffen, wo ftd) bie \u00a9mbifonen entwidelit, um fogleid) ttad) Verlaffett ber \u00a9ierfd)nur bie pela* gifche SebendWeife ber \u00a9Item fortgufehen.\" \u00a9d gelang \u00a9egeitbaur w\u00e4brenb feitted Slufentbalted in fJteffina w\u00e4brenb ber mit \u00a9ecember begiitnenben f\u00fcbleren ^ah^\u00eageit bei t\u00e4glicher \u00a9rneueruug bed d\u00f6afferd l\u00e4ngere &\\t binbttreh eine Slngabl fSteropoben in \u00a9lad*\nHyalea tridentata.\nPartie ber Hyalea gibbosa. @eljr bergr\u00f6fjert.","page":880},{"file":"p0881.txt","language":"de","ocr_de":"htiafea. CTrefet\u00e9. \u00a9iebemannia.\n881\ngef\u00e4gen gu galten, bie ilpt immer retd;\u00eftdf; m\u00eet {Sterfcfjn\u00fcrcn besorgten. \u00a9aburd) Xte\u00a7 ftd) feftfteHen, ba\u00a7 Hyalea tridentata binnen gioei \u00a9ageit gegen 200 (gier legte, Hyalea gibbosa 60 bi\u00a3 80, eben fo biete ein paar \u00a9feoboren. \u00fcftacfsbem ber \u00a9ntbrijo ftd) born mit einer SBimper^nur umgeben unb gluten eine feine \u00a9dja\u00efe abgefonbert |at, burd)brid)t er am ftebenteu ober ad)teu \u00a9ap feiner \u00a9utioidtung feine \u00a9egielle \u00a9i\u00a3)\u00fcfle nnb fudjt fidj, in ber engen Ot\u00f4\u00efjre ber \u00a9ierfdptur auf nnb ab ioirbetnb, feinen Slulioeg in\u00a7 fgreie, um bort fein \u00a9djio\u00e4rmftabium al\u00ea \u00a9trbe gu beginnen, \u00a9er \u00a9\u00dfimberfrang am SSorbert^eile ioirb aftm\u00e4tig oral unb erh\u00e4lt gioei \u00a9iubudjtungeit, ioobttrdj gioei Sabbat entfielen, bie ttit\u00ea fdfoit bei anbereit \u00a9afterobobeit ab\u00a7 bte \u00a9egellafpn begannt geioorbeu ftnb. \u00a9eljr au^gebifbet ift ba0 \u00a9egel bei ben oft in tmg\u00e4hlbaren SDleugeit im S\u00dcReere beifammen beftitblid)eit Farben ber Creseis, gebilbet bttrd) gioei tief eingebuchtete Wappen.\n\u00a9ie Familie ber \u00a9bmbuiiaceeit ift abgegr\u00e4ngt bnrd) bie 3Xu\u00bbbel)nung ber mit breiter 23ajt3 entfbringcnben Stoffen, fonde burd) ben SBefth einer ffadjen, au! bur<hftd)tiger \u00a9ubftang gebilbeten inneren \u00a9dfale, mettre im normalen 3uftaube bon einem bftunen \u00fc\u00e4autetlappeu bollft\u00e4nbig bebecft ift; berfelbe ift aber fo \u00e4uferft gart nnb gerreifgbar, ba\u00a7 nur fetten bollft\u00e4nbig gut erhaltene (gremblare gu befomnteit ftnb.\nSDReift gel)t io\u00e4fjrenb be\u00ea \u00a9im fangend ein \u00a9heil biefev \u00a9egalem htide berloren, ftreift ftd) in ^e^en ab, unb bann bed\u00fcrfen einige fr\u00e4fttge \u00c7foffenbeioeguugeit eine ioeitere 2lbl\u00f6fung, bie halb eine g\u00e4ttgliche \u00a9reituttng be\u00a7\n\u00a9l)iere0 bon feiner \u00a9ch\u00e2le nadj ftd) gieljt. \u00a9ie\u00a7 gefd)ieht um fo leichter, al\u00a7 ber eigentliche K\u00f6rper gioar in ber \u00a9d)alenl)\u00f6hlung liegt, febod) ohne jebe ioeitere S3e; feftigung. \u00a9ie bitrchgehenb0 gla0s helfe \u00a9d)ale felbft ift Joie ein ioeidfer Knorpel unb geh\u00f6rt nad) ihrer dfemifdfeit 93efd)affenl)eit in bie 9ieil)e ber d)itinhattigen Vorher, meld)e gioar oorgug\u00eaioeife bei ben \u00a9lieberthtereit auftreten, febodj and) l)ie unb ba bei ben S\u00f6\u00fcrmern, \u00a9\u00dfeidjtljiereu unb anbereit niebereu \u00a9hiereit auftauchen.\n\u00a9ine gu beit \u00a9l)iubuliaceeit geh\u00f6rige, bttrd) ihre \u00ae\u00f6rperform fehl* infereffaitte \u00a9atfuitg ift Tiedemannia. \u00a9egeubaur\u2019\u00bb 23eobad)tuitgeit betreffen bie Tiedemannia neapolitana. \u00a9er K\u00f6rper (a) bilbet eilt fladje\u00ea \u00a9bat, ift born ftarf geioutftet unb l\u00e4uft, nadj hinten b\u00fcituer ioerbeitb, in einen flachen S\u00fcattb au0. \u00a90 iotrb biefe \u00a9eftalt bttrd) eine alffeitig bout SDtantef be0 \u00a9l\u00fcerc0 ttmfchloffene gla0helle \u00a9d)ate bcbiitgt, loelche bei ber geriugfteit $eriehuitg be0 9Jlantel0 ftd) fogleicjp au0l\u00f6ft unb bann boit ber fr\u00fcheren ^\u00f6rperform nur noch fp\u00e4rlidje 9Xnbeutungeit gur\u00fcdl\u00e4ft. \u00a9ie $loffeit (b) ftitb ooblft\u00e4nbig mit einaitber berioadjfeit. \u00a9er boit ber \u00e4ftitte be0 tief eingefdjuittenen 23orberranbe0 ber glbffeit ftd) ertjebeube $ortfa(j (g), ioetd)er einen goll lang mirb unb mit gioei Sappen eitbigt, ift ber Ot\u00fcffet be\u00bb \u00a9fjiere0. \u00a9i\u2018 liegt in ber 9hil)e unb beim \u00a9djioimmett nach hinten gebogen, oft bie SDRitte ber ^l\u00f6ffelt ber\u00fchreitb. 2\u00f6irb ba\u00ea \u00a9\u00efjier gezeigt ober macht e0 in ber \u00a9efangenfehaft ftarfe Sluftrenguitgeu, fo erhebt er ftch unb faint fid) and) langfam nach borne richten. 3>ut \u00a9\u00e4ugen fommt it)m aber nur aufjerft geringe\n\u00a3afd)ent> erg yjtb \u00abSdjmibt, toir&e\u00eflofe \u00eetjiere. (SSreljm, snjierletien. VI.)\t50","page":881},{"file":"p0882.txt","language":"de","ocr_de":"882\nSdjneden. Stub erf cp ne den.\nVeioeg\u00eficpleit su. f\u00c7afi bal gan^e Opter ift burcp\u00dfcptig unb ntacpt fld^ tnt \u00fcfteere nur burcp feine Veioegungen bemerkbar. Oie bunlelbraune \u00a9iitgeioeibemaffe ift tute bet Cymbulia in einen fpipett \u201eKern\" bereinigt ttttb flimmert burcp bie Setbelp\u00fclle.\nSDteprere Sitten ber Oiebemaunten pabett in iptent SRantel gelbe ttnb braune Ste^r toeldje itt berfelbett SBeife ftd^ \u00e4ttberu, trie bie fo metlio\u00fctbigen \u00a9promatopporen ber Kopff\u00fc\u00dfer nnb \u00fcberhaupt in jebet Ve\u00dfepung jenen \u00a9ebilben gleicpsu\u00dfelten ftitb. \u00a9e genbaut fagt bar\u00fcber: r/S3ei l\u00e4ngerer aufmerlfamer Veobad\u00dfung einer tebenbeu Tiedemannia bemerft man, loie SJ\u00ceantel unb Stoffenranb anjtatt ber gro\u00dfen braunen Siede nur feine \u00dfhloatje f\u00fcnfte befa\u00dfen A unb tote nacl) einiger Seit eine a\u00ef\u00efnt\u00e2ltge Vergr\u00f6\u00dferung btefer \u00fc\u00dfunlte auftritt, toie sugleid; i^re Sarbe etioal geller toirb, bil fte ettblicp in bie braunen runbett Siede \u00dfcp umgetoaubelt pabeit, bereu fr\u00fcperel Verfcploinben poor oielleicpt r\u00e4tpfelpaft erfcpien, Slut frappante\u00dfen i\u00df bie ^Beobachtung btefer \u00a9rfcpeinung unter beut \u00dcD\u00ef\u00eflroflope, too tuait bal fcp\u00f6n\u00dfe \u00a9promatopporenfpiet oor fid) 31t haben glaubt. SDie \u00c7arbenge\u00ef\u00efe uintntt oft bie bi^arreften \u00a9eftalten au, SDie Sd\u00dftettigleit ber babei th\u00e4tigen Kontraltiou ift \u00e4u\u00dfet\u00df oerfcpteben unb to\u00e4hrt 001t einer patben SRiuute bil 31t % Stunbeu unb mehr\".\n3u ben mit Schale oerfehenen Sippen geh\u00f6rt and) Limacina, unb gtoar i\u00df ihr \u00a9ep\u00e4ui fdjuedenf\u00f6tmig gelounbeit, eine fte oott allen \u00fcbrigen \u00a9attungen trennenbe Sovm. \u00a9in Oupenb Sitten aul ben oer\u00dfpieben\u00dfen HReeren ftnb befcprieben, leine fo au\u00dfepenb, all Limacina arctica oott ber \u00a9r\u00f6nl\u00e4nbi\u00dfpeit K\u00fc\u00dfe, bereu Treiben Otto Sctbriciu! in folgeubeit SBorten fchilbert. \u201eSpteS \u00a9ep\u00e4ufel bebient \u00dfe \u00dfcp all Voot, ttnb iitbem fie ihre erhobenen Fl\u00fcgel fortto\u00e4hreub betoegt, rubert fie tre\u00dflicp. SDabei oerh\u00e4lt \u00dfcp bal offene \u00a9nbe ber (Schale af\u00f4 Vorbertpeit, bal entgegengefepte all Hiutertpeit, io\u00e4hrenb ber Staub bei \u00a9eiotnbel bie Stelle bel Kielel oertritt. Slie jebod) pabe ich beobachten Mutten, ba\u00df bal Opiet einen K\u00f6vpertpeil toie ein Segel \u00fcber bie Ober\u00df\u00e4che bei S\u00f6afferl petoorge\u00dfredt h\u00e4tte. $\u00df el erm\u00fcbet, ober toirb el ber\u00fchrt, fo sieht el bie St\u00fcber eitt, begiebt ftch gang in bal \u00a9ep\u00e4ui unb fin\u00eet auf beu \u00a9ruttb, eine fut^e Seit aultttpenb auf bent Kiel, bent Schnabel ober beut Scheitel, nie aber auf beut Stabel, Stubernb fteigt \u00dfe in fcpt\u00e4get Dichtung toieber in bie Hope, toorauf fte bann an ber Ober\u00df\u00e4che gerabe aul \u00df<h betoegt*),\" ^abttctul gibt aulbr\u00fcdlid; oon biefer Limacina arctica au, ba\u00df \u00dfe SBal\u00dffcp^Stal unb SBal\u00df\u00dfpfra\u00df genannt to erbe uttb bte Hauptnahrung bel Smft\u00dfpel (Balae-noptera boops) uttb bei \u00a9r\u00f6nlaublioatel (Balaena mysticetus) aulmacpe.\nOie nun folgeitben \u00a9lioibeett haben einen itacEten, tnei\u00df fpinbelf\u00f6rmigen, mit einem beutlich gefchiebeiten Kopfe Oerfehenen K\u00f6rper, an beffett Hatched ein Sloffeupaar ftpt. \u00a9paralteri\u00dfifcp ift and) ein stoifepen beiben Stoffen auf ber Vaucpfeite entfprtngenber, mei\u00df pufetfenf\u00f6tmiger Slnpattg, ber fammt einer sutoeileu oorfomntenbeu \u00dfpfetartigeu Verl\u00e4ngerung all bie umgetoaubelte Ktiecpfople ber anberen Sdjnedett er ftp eint.\nSJiit biefeit ^Sorten i\u00df bie eine gro\u00dfe \u00a9attung Clio begr\u00e4ttgt, mit bem negatioeit SufaP/ ba\u00df leine mit Saugn\u00e4pfett oerfehenen Sltute oorhanben fiitb. Oie Xpiercpeu toerben xk bil I1/, Soll lang unb l\u00f6nneit, toenn \u00dfe ftd; pl\u00f6plicp fettlen ioollett, bie Stoffen faltig einjiepen unb battit\n*) $n bem oieloerbreiteten Serie oon $opn\u00dfnn, bal icp fo oft benupe, ift auch biefe Ste\u00dfe, aber g\u00e4uslicp oerfeplt, aul bem Sateinifcpen ittl \u00a9nglifcpe unb au\u00a7 btefer Spracpe in! \u00aeeutf<pe \u00fcberfe^t. Sa\u00a7 Original lautet; Iterum se elevat oblique sursum remigando , deinde superficiem recta sequens. Oaraul ift folgenbe Uugepeuerlicpleit getoorbeu: \u201eOauu erpebt er (ber Heine Vootlmann!) fiep oon Veuem, inbem er feptef rubert, bi\u00bb er, bie gerabe Sittie einpaltenb, auf fpurlofem i\u00dffabe bie Ober\u00df\u00e4cpe be\u00a7 SReerel erreicht pat!\"","page":882},{"file":"p0883.txt","language":"de","ocr_de":"Shnacina. (Tito, i\u00dfneumobernton.\nh\u00e4ufig mit jenem, bem $ufje gu oergleicpenben Vaucpanpang nnb bem ganzen Hopftpeile in beit Hinterleib einft\u00fct^en, Von alten Wirten mtrb am p\u00e4uftgfteu bie norbifcpe \u00a9lio (Clio borealis) genannt, \u00fcberaus gemein im gr\u00f6nl\u00e4nbifcpen SReere nnb bie gem\u00f6pit; litfie Staprung mehrerer Sbaubftfcpe, ber breigepigen SR\u00f6oe nnb aucp jener SBale, bie mir eben als ^aupttoertilger ber Limacina aretica nannten.\nOie \u00a9attung Pneumodermon glei\u00dft im SBefentlicpen Clio, mtr hat fte am Hopfe gmei mit Saugn\u00e4pfeit befepte (Stiele, melcpe gang in ben Hopftpeil beS \u00d4piereS in eine tafcpenf\u00f6rmige \u00a9inft\u00fclpung gur\u00fccf; gezogen Werben tonnen. Slucp finben ftcp am Htnterenbe faltige $auU anh\u00e4nge, Welcpe als Kiemen btenen, ober ftatt berfelbeit (bei Pneu-modermon ciliatum beS SRittelmeereS) ein ftart entwicfelter SB imper; frang. \u00a9egenbaur entbedtte in ber Haut biefer Opfere gaplreicpe flehte Pr\u00fcfen, oon beren SlnSfcpeibung fte zu ihrem Scpupe \u00a9ebraucp machen. \u201eSteigt man einen frtfcp einegefangenen Pneumodermon, beffen Hwtbv\u00fcfen man burep ihre weife F\u00e4rbung noep als gef\u00fcllt erfennt, mittelft einer Stabei n. bergl., fo \u00fcberzieht ftch alSbalb bie gange H\u00f6rperoberfl\u00e4cpe mit einer tr\u00fcben, zuweilen Weiflicp erfepeinenben H\u00fclle, einer 2lrt SRembrau, bie fepeuweife oon ber Oberfl\u00e4che beS OpiereS ftch abgiepen l\u00e4ft. Oft auch bilbet baS ausgetretene Sefret feine folche gufammenh\u00e4ngenbe heutige SRaffe, fonbern h\u00fcllt anf\u00e4nglich baS Opter in eine leicht opaliftrenbe SBolfe ein, Welcpe bann rafcp ftch gn \u00dcBoben fenft nnb oerfepwinbet. SRan fanu biefeS experiment in Sfoter&atlen oon 2 bis 6 SRinuten mehreremale Wieberpolen, boep iff jebeSmal baS fp\u00e4tcre oon einem geringeren \u00a9rfolge begleitet ttttb g\u00fctest m\u00e4hrt eS fogar ftuubenlang, bis bie Or\u00fcfeit mieber mit pinreiepenber Sefretmaffe gef\u00fcllt ftnb. Ob biefeS Or\u00fcfenfefret nicht auch anS einem SluSmurfftoffe beS H\u00f6rperS ftcp gebildet, ober ob feine SfuSfcpeibung als VertpeibigungS; mittel biette, mage ich nicht mit Vefiimmtpeit gn entfepeiben; oielleicpt ift beibeS ber fall; ba\u00a7 eS zur Vertpeibiguug oermenbet mirb, leprt nicht nur bie \u00a9utleerung beffelbett bei ber leifeften Ber\u00fchrung ber Haut mit einem ^rembf\u00f6rper, fonbern oorg\u00fcglicp folgettbe, oft gemachte ^Beobachtung. SBeittt eS ftch traf, ba\u00a7 ifneumobermen mit gefr\u00e4\u00dfigen Pirolen (b. p. Pterotrachea) ober beutelustigen \u00fc\u00dfppllirpoeu (Siadftfiemer) itt einem nnb beutfelbeit \u00a9ef\u00e4\u00dfe fiep befanbeu, fo faut eS halb gu einer $agb cmf \u00f6ie fcpw\u00e4cpereu ^neumobermett, bie trop iprer \u00a9eWanbpeit ipreit \u00a9egnern niept eittgepeu fottufen. So oft mm einer ber St\u00e4uber einem ber ge\u00e4ngfteteu Opiere gu nape faut nub eS mit bem ge\u00f6ffneten Heizapparate gu pacfeit fuepte, p\u00fcUte fiep ber ^\u00dfueumober* mon in eine SBolfe, ber uacpeilenbe St\u00e4uber pielt mie erfepreeft bann inne, nnb ber Verfolgte gemann einen Vorfpruug, um meuigftenS f\u00fcr einige Seit gu entrinnen, ^reilicp mar bie\u00a7 SRittel fein beft\u00e4nbig mirfeubeS, beim halb begann bie Verfolgung oon Steuern, naep meprfaeper SBieber; Polung beffelbeu VerfucpeS oerfiegte bie Sfbfouberung beS fep\u00fcpeuben SefreteS, uub ber St\u00e4rfere erpafdpte enbltcp bie oft entgangene Vente.\"\nOie Saugit\u00e4pfe fammt ipreit (Stielen ftnb gem\u00f6pnlicp eiitgegogeit unb bie Opiere fittb fepmer gu oeranlaffen, ben gangen (Saugapparat peroorguft reden, \u00a9eg en baut* Sonnte niemals ein Seftfaugen au irgeitb einen \u00a9egenftaub beobachten uub fpriept bie Vermutpung aus, ba\u00df er nur bei ber Vegattung bient.\nOie \u00a9ntmidflung ooit Pneumodermon ift niept nur oon berjeuigett ber \u00fcbrigen Shtberfcpneden abmeiepenb, fonbern unterfepeibet ftep \u00fcberhaupt oon ber aller \u00fcbrigen (Scpuecfen. Oie im SReere frei umperfcpmimmeiibe Sar\u00fce ift anfangs geftreeft cp\u00efinbrifcp unb mit bref SBimperreifeu umgeben, moburep fie lebpaft au bie Saroeu oieler Stingelw\u00fcrmer erinnert. Oer erfte SBimperreif entfpriept bem Segel ber \u00fcbrigen SBeicptpiere. Oie naepftepenb abgebilbete Stufe ift auS einer oiet fp\u00e4tereu Beit. Statt beS Segels fepen mir bie beiben hoffen (f), oor biefen bie mit Sattgn\u00e4pfeu befepten\nClio flavescens.","page":883},{"file":"p0884.txt","language":"de","ocr_de":"884\n\u00a9d) ne den, Stuberfchneden.\n\u00a9tide (e). gmifdjen ihnen ergebt ftd) ber \u00c6offtheil (d) tnit bcv Muitbfyalte (b), gu beibeit \u00a9eiten berfe\u00efben bemetfett mit gu>ei mit \u00a3>\u00e4f\u00e4)en befehle gapfeit (c), ebeitfallg cine \u00a9igentl)\u00fcmlich;\nfeit bet aitggemachfeueu ptenmobertiten. gut gem\u00f4hnlid)eit guf\u00eeattbe ber 9^u^e ftnb bie[e gapfeit mie ,\u00a3anbfchuhfinget eiugeft\u00fctyi 22enu fie augs gefi\u00fctyt unb f\u00eeatt aufgerichtet ftnb, eignen fte ftd) alg SSevt^eibiguug\u00ea\u00ee nnb Slngtipmaffeit, bod) liegen \u00fcber ihren \u00a9ebrattd) birefte S3eobad)tuitgeit nid)t oor. 23ei allen SXrteu oetfd)miubet ber mittlere Reifen (a'), bei beu meiften aud) ber britte (a\"), au beffen \u00a9telle bann bie Siemens lappen treten.\n^\u00fcgeit mir nun nod) einige Mitteilungen \u00fcber ba\u00a3 Seben ber $loffenf\u00fc\u00a7er im Slllgemeiiten bittgu. \u00a9ie ftnb- \u00fcber alte Meere oom \u00a9igmcet big gutu Slequator berbreitet uub oorguggmeife auf bem hdfjeit SU\u00ceeere angutrepn. ght SSot; fommett an beit l\u00fcften, g. S3, bei Mgga nnb Mefftna ift oorguggmetfe butd) Meeregftr\u00f6mungen bebingt. gut Mittell\u00e4nbifdfeit QJlecre ftnb pe gmat bielfad) mitten am \u00a3age au ber Oberpdje beg Meereg gefangen, bemtod) f\u00f6nneit bie meifteu Stad)t= ober $D\u00e4mmerunggtl)iere genannt merbeit\n\u00c7ajl reife Sar\u00fce bon Pneumodermon. (Statt bergr\u00f6jjert. Ullb namentlich fd)eint ilt beit fltbltd)eu SBreitClt\nil)t \u00a9rfcheineit au bag S3erfd)miuben beg bireften \u00a9omtenlidpg gefn\u00fcbft gn feilt. \u00a3>er fraug\u00f6ftfc^e SRaturforfcher VDrbignty, ber fte auhaltenb in beit tropifchen SDXeeren beobachtete, erg\u00e4bt, baf er nie fo gl\u00fcdlid) gemefen, ein eingigeg \u00a9renifl\u00e2t bei \u00a3age gn fangen. Iber, fagt er, gegen 5 Uhr Slbenbg, bei bebecftem Rimmel, fangen 2 ober H Slrten, befottberg Hyalea in ihren eigenth\u00fcntlichen IBerbreitunggbegirfeit an, au ber SBaffers-nberpche gu erfd)einen. \u00aeotnmt nun bie ^D\u00e4mmerung, fo faim man iit gro\u00dfen Maffeu bie Heineren Slrten ber berfd)iebenen tielf\u00fcper unb gloffenf\u00fc\u00dfer erhalten. \u00aeie gro\u00dfen Sitten erfcheineu aber er ft, nad)bem bie Stacht fich b\u00f6llig pvabgefenft. \u00a3>anu geigen ftd) bie $imumobetmeu, bie \u00a9lioneit unb bie gro\u00dfen Sitten ber \u00a9leoboren. \u00a9inige Sitten, g. S3. Hyalea balantium (feht Balantium alg \u00a9attuug) im Meerbufett 001t \u00a9uhtea, fontmeu fogar nur bet auguehmeub bunfleu R\u00e4chten. S3alb barauf Derfd)minben in ber Steife, mie fte gefommen, bie Heilten Sitten; bie gro\u00dfen thttit beggleidjett, uub etmag fo\u00e4ter, gegen Mitternacht bemerft mau nur uod) eingelue gnbioibuen, meld)e beit St\u00fcdgug oerf\u00e4umt l;aben. (ging unb bag anbete ift. mohl auch big gegen Morgen geblieben; aber uad) \u00a9onnenaufgaug fud)t bag Sluge fomohl au ber Dbetfl\u00e4dje alg big gu ber Xiefe, mohiu eg bringen faun, oergeblid) nad) einem gdoffeuf\u00fc\u00dfer. gebe Slrt richtet fid; in ihrem \u00a9rfdjeinen uub SSerfdpiuben uad) beftimmten \u00a9tunben ober bietmehr nad) beftimmfeu \u00a9rabeit ber SDuitfelhett.\nb\u2019Orbigut) glaubte aug biefen \u00a9emohnheiteu fdpe\u00dfen gu muffen, ba\u00df jebe Slrt in einer beftimmten Stiefe fid) anfhalte, mo bie Sidjtp\u00e4rfe big gu einem gemiffen \u00a9tabe abgefdp\u00e4dp: fei. gebe Slrt m\u00fcrbe an ber Dberft\u00e4d)e erfd)einen, menu hiev ungef\u00e4l)V biefelbe \u00a3>unfelf)eit herrfchte, bie, menu bie \u00a9oitite \u00fcber bem iporigout ift, \u00fcber fencr gone anggebreitet m\u00e4re, mo bag &hier fich aufh\u00e4lt. S\u00dfcitit bte pevopobcn bie gange Stad)t an ber Meeregober\u00df\u00e4dfe blieben, f\u00f6unte matt","page":884},{"file":"p0885.txt","language":"de","ocr_de":"Slttgemeiue\u00ea \u00fcber bie 3luberfd)ucdett. (Hephantengahn.\t885\nmit 9\u00ce an g glauben, fie erfdjienen mit \u00a9onneuuntergang, um in beu oberfl\u00e4chlichen \u00a9d)id)ten ihre Eiahrung gu fiteren, ober aud) tuegen be3 Slthmung\u00ebbeb\u00fcrfuiffed. SIber e\u00a7 ift uid;t eittgufeljeu, marum fie in ber einen \u00a9tunbe ber SRad^t ihre Etahmug leichter fiubeit follteit, a B in ber anbent, ober marum fie, ba fie beu gr\u00f6\u00dften \u00a9h^l be\u00eb \u00a9\u00e2ge\u00bb tief im SBaffer ahnten, n\u00f6thig haben follteu, be\u00ea Slbeitb^ meiter oben Suft gu fh\u00f6pfeit. 33iel nat\u00fcrlicher ift bie SluffteEuug, bie ^\u00dftero; pobeit fteigeu nadj unb nad) ait\u00f4 ber \u00a9iefe nach oben, um fo lange af\u00f4 m\u00f6glich in bemjeuigen Sidjt gu fein, meldje\u00ea bei \u00a9ag in ber gone i^reS Slufentf\u00e4ltei |errfdjt. \u00a9ie (Sinmenbung, bie man gegen biefe 2lufid)t noch machen tonnte, ba\u00df bod) unm\u00f6glich, bei fo geringer S\u00efu\u00ebbilbung ober fogar bem g\u00e4uglidjeu EEangel ber \u00a9eftdjt\u00eamertgeuge, gerabe bie (Smpfinblidjteit gegen bat\u00bb Sid)t jene @emot)nt)eiteu ber n\u00e4chtlichen Sebeu\u00f6meife oerurfadjen tonnte, ift hinf\u00e4llig, ba, mie mir an gahlretdjen Seifpielen ber nieberen \u00a9tnermelt unb ber S\u00dfftangenmelt auf ba\u00f6 beutlidjfte feljen, bie Sidjtempftnbtihfeit burdjau\u00ea nidjt oon beut \u00a9orljanbenfein unb ber SMlfomnteuheit ber @efi d)t\u00ea; mertgeuge abh\u00e4ngt, \u00a9er SJtaulmurf flieht ba3 Sicht nicht, meil er gute unb ooEtomntene klugen befrist, fonbent Sichtfc^eu nub SSert\u00fcmmernng ber Singen gehen Jpaitb in ipaitb, gerabe fo, mie int \u00fcbertragenen \u00a9tune bie SidEfheueu an ihrem S3erftanbe \u00a9haben nehmen,\nJpinfid)tlid) ber (Sutfermmg oon beit l\u00fcften fanb ber fraug\u00f6fifdje Eiaturforfdjer, ba\u00a7 auf beiseite oon \u00a9jilt nub iperu bie $\u00dfteropoben ber $\u00fcfle nie n\u00e4her tauten al3 etma 10 SJteileu. Stuf ber atlantifhen \u00a9eite halten fie fid) in nod) gr\u00f6\u00dferer (Entfernung. 3Bir haben fd)ou erm\u00e4hnt, ba\u00df bie peropoben ber gem\u00e4\u00dfigten, unb f\u00fcgen mir Ijingu, &er n\u00f6rbiiheu SReere, niht fo ftrupus l\u00f6s gegen Sidjt ftnb ab\u00a7 gegen Saub.\n\u00a9ie 5\u00dfteropobett tonnen ftd) nur bitrd) unitnterbrod)eite Skmegtutg ihrer Stoffen, \u00e4l)ulid) beit Sl\u00fcgelfd)l\u00e4geit ber \u00a9hmetterlinge, oorm\u00e4rt\u00bb bringen ober auf einer mtb berfelbett \u00a9teile erhalten, \u00a9ie Stoffen arbeiten unau^gefept mit gro\u00dfer Seidjtigteit nub @cfd)idlid)teit, unb fe nah i^ver Stellung fhreitet ba\u00ea \u00a9hier gerabeamo fort, fleigt ober ftntt, mobei ber K\u00f6rper immer aufredjt ober leid)t geneigt bleibt. Eftitunter brcl)t er fidj anh\u2019um fih felbft-, ober fatttt aufdjeinettb ol)ite \u00a9temeguug feine '\u00a9teile behaupten. Septere^ oerm\u00f6gett feboh nur fehr meitige Slrten nub bie allgemeinfte \u00a9kmegung ift fhmettefling\u00f6artig. \u00a9Beim fie m\u00e4hrettb ihrer \u00a9kmegung burd) bie (Srfheinuitg eiltet frembeit K\u00f6rpers ober burd) einen Sto\u00df ait ba\u00ea @ef\u00e4\u00df, in bem man fie auf; bemat)rt, beunruhigt merbett, fo fhlagett ftd) bie Sl\u00fcgE \u00fcber eittanber ober merbeit, mie bei Hyalea eiugegogeit, nub ba3 \u00a9hier l\u00e4\u00dft fid) gu \u00a93oben ftnten. \u00a9ie fppaleeit fhminttnen fdjneller aE> bie (Sleobereit; fepr laitgfam bie ^ueuntobernteu nub \u00a9iotteu,\n\u00a9ie ^teropobeit ftnb, mie am\u00a7 ber Unterfud)nng iljre\u00e4 SJiageninljalte3 heroorgeht, St\u00fcfdj; freffer; au\u00dfer Oerfd)iebeuen \u00a9Beidjtljiereu ftellen fie beu in uug\u00e4hlbaren SJtengen bie oberen 2J\u00eeeere\u00ea; fd)id)teu beo\u00f6lternbeit f\u00f6'reb\u00bbd)en Jtadj.\n(She mir auf bie gmeifhaligen EKufdjelthiere \u00fcbergehen, haben mir un\u00ea nod) mit einer jener \u00a9hmrformeu betannt gn ntahett, mit meld)eu bie \u00a9pftematiter SaugbaE gefpielt haben, \u00a9ie (Slepljauteng\u00e4ijudjen ober Sfteerg\u00e4hue maren fdjon beit alten (Soudjbiienfamntlern oon Et um p 1/3 Beiten mohl betannt, Sinne aber -bradjte fie mit beu \u00a9d)iff\u00bbbol)rern unb ben, $alt; r\u00f6hren bemoijnenben, \u00a9erpeln gnfautmeu nub uod)\nUuuiev lieg fie Sei ben SRingeltoflrmem. Sp\u00e4ter,\t\u00a9r\u00f6ll\u201c1\u201c11\u201c\"'\naf\u00ea man meutgften3 ihre EJioEu\u00f6temtatur fid)er\nertannt, hatten fie ftd) mit beu Eiapffdjuecfeu nub St ffur eilen gu befreuttbcit, big oor einem 3al)m gehut ber au3gcgeid)uetfte jel\u00fc lebeitbe SJioEulteuanatom, Sacage;\u00a9utl)icr3, beu SDieerga^tt gunt","page":885},{"file":"p0886.txt","language":"de","ocr_de":"886\n^ne(fett. (Stepbauteugalfne.\n\u00a9ormurf einer feiner OoHenbeten anatomifdjen unb biologifdfen \u00a9djilberungeu machte nnb nadjmieg, ba\u00a7 tl)eitg \u00a9d)iteden; tl)eilg 2)iufd)etd)ara\u00eftere in biefer Heilten \u00a9l)iergruf)f>e bereinigt feien, baff bie \u00a9ntmidluugggefd)id)te einige \u00a9igentf)\u00fcmlid)feiteu ber Sftingelm\u00fcrmer geigte, nnb bafj man t)iuftd)tlid) ber ft)ftematifd)en \u00a9ntbfmitng Oielleidjt am beften tl)\u00e4te, bie \u00a9entalieu an bie \u00a9f\u00fc^e ber fogenannteh fopflofen 2Beid)tl)iere gu [teilen. (Sr gab gugleid) eine erfc^\u00f6fafettbe \u00a9efdjreibmtg beg an ber frang\u00f6fifd)en $\u00fcfte lebenben Dentalium vulgare, fo ba\u00a7, mag mir \u00ef)eute \u00a9idjcreg \u00fcber bag \u00a9l)ier miff en, auf ben tarifer Zoologen gur\u00fcctguf\u00fcl)ren ift. 3Benn mir gleid)moI)l bie \u00a9em talien l)ier anreil)en, fo gefd)iel)t eg, meil gu feiner 3eit ber \u00a9ntmidlitng unb beg fy\u00e4teren Sebettg bag Silier eine gmeitlappige \u00a9d)ale befi^t, unb meil feine mit einer Sfteibeplatte berfe^eue Bunge eineg ber mid)tigften Jfenngeid)en beg \u00a9d)neifentt)fmg ift. \u00a9\u00ef)ne in bag \u00a9\u00e9tait ung gu ber\u00efieren, muffen mir bod) \u00a9iuigeg bon ben \u00a9eftaltungen ber $\u00f4rf)ert\u00ef)eile unb tarent \u00a9au lernten lernen, um fomo\u00efjl bie pd)ft munberbare \u00a9ntmidlungggefd)id)te a\u00efg bie, biele angiet)enbe \u00a9igeut\u00ef)\u00fcmlid); feiten geigeube Sebengmeife bcrfte^en gu f\u00ebnuen.\n\u00a9ie \u00a9d)ale ber \u00a9entalieu \u00ef)at bie $orm eineg m\u00e4fjig gebogenen \u00a9le|)t)anten?\u00a9tofgaljneg unb ift an beibeu \u00a9nben offen. \u00a9a\u00a7 \u00a9t)ier f\u00fcllt bei gem\u00f6i)ulidber \u00a9tredung biefen .fpolfltegel aug, mit meinem eg nur mit einer fcfjmalen mu\u00eafulofeu ringf\u00f6rmigen \u00a9telle beg \u00a9taute\u00efg unmittelbar bor ber Hinteren \u00a9effnmtg bermadsfeu ift. , \u00a9er fonbexe \u00a9ogen ift bie \u00a9audjfeite. 3Sir orienttren ung nun an ber beiftel)enben TOilbititg \u00fcber bie \u00a9eftalt unb gegenfeitige Sage ber $\u00f6r\u00a3ertl)eile. \u00a9er Wautel ift ein ber \u00f6p\u00f6lftung ber \u00a9d)ale eut? fpred)enber langer \u00a9eitte\u00ef, beffen Ireigrttnbe borbere \u00a9effiutug burd) einen \u00a9ddiefjmugfel gugegogen merben bann. \u00dcJtit il)m ift ber \u00fcbrige K\u00f6rper beg \u00a9I)iereg nur in beu Hinteren gmei \u00a9rittelu ber S\u00e4nge bermad)fen. \u00a9er borbere \u00a9\u00ef)eii beg \u00ef\u00efiumbfeg ift burd) eine bon beu \u00a9lutgef\u00e4ffen unb bent \u00a9arme burcf)brod)eue \u00a9djeibemaub unb (Sim fdm\u00fcruug bon bem ba^inter liegertben \u00a9I)ei\u00efe getrennt nnb fo ift eine borbere (a) unb eine Hintere 3JiantelI)\u00f6l)ie (a') entftanbeu. \u00a9ben in ber erften 2lbtl)eiluug liegt ber \u00e4Jlunbfortfat (b), umgeben bon bl\u00e4tterf\u00f6rmigen 2lnl)\u00e4ngeu. SlUd^t unmittelbar in biefent, bie SJ\u00eemtb; \u00d6ffnung ent^altenben \u00a9f)eile fonbern erft in ber barauf folgenbeu 2lnfd)mellnng ift bie B^tge mit i^rer t\u00ef\u00eeeibef\u00fcatte enthalten, \u00a9ie \u00a9l)itiug\u00e4l)nd)en ftelfen in f\u00fcnf S\u00e4nggreit)en unb bag \u00a9auge flimmt b\u00f4Uig mit beu g\u00efeid)iiamigen, fo mistigen \u00a9ebilbeu ber \u00a9d)uecfeu \u00a3\t'\t\u00fcberein.\n\u00a9ag \u00a9or\u00ef)aubenfeiu biefeg \u00a9rgatteg ift f\u00fcr unfere \u00e4\u00dforfteUung ^ier bon Dentalium\t^er 2$evnxntbtfc\u00ef)aft ber \u00a9entalieu eutfd)eibeub, inbem mir SJtautel,\ngu\u00a7, Kiemen, @efa\u00a7e ber \u00a9d)neaeu tn ben oer|d)tebenfteu formen auftreten unb mtr bie R\u00e9gion ber Bun\u00d4e lm\u00ee) ^el' BerHeinerunggmer\u00efgeuge innerhalb eineg begreitgten \u00a9pielraumeg fiel) gleich bleiben fe^eu. SBeun mir ung bal)er aud) \u00a9d)nedeu unb 9Jhifd)elu, \u00efe^tere alg \u00a9orfa\u00ef)ren, in unmittelbarem blutgoermanbtfd)aftlid)eu 3ufammenl)ange gu benfen \u00c7abett, fo finb gemifj oiel me^r mt\u00ea uubefanut gebliebene \u00a9lieber gmifd)en ben \u00dcJiufc^ein unb Dentalium ab\u00a7 gmif^eit biefent unb ben \u00e2d)teu \u00a9d;ueden ausgefallen, \u00a9inen anberen \u00a9inn ^at bie grage nad) ber gr\u00f6\u00dferen ober geringeren 23ermanbtfc\u00a7aft nid)t, unb e\u00ea ift bem goologifdjen Saien fe^r anguratl;eu, immer nad) biefem fo iutereffanten 3Jtaf)ftabe unb ^riifftein bie fbftematif^eu $erl)\u00e4ltniffe unb Aufgaben gu beurt^eileu.\n\ni\n\nUnterhalb jenes SXufangSt^eileS beg SSerbauuuggfanalg liegt ber gu\u00a7 (d). \u00a9r ift oorn burd) ein 5\u00dfctar ^atenf\u00f6rmige feitlit^e ^ortf\u00e4^e breit^eilig unb ber gangen S\u00e4nge nad) l)ol)l. \u00a9urd) bag 3lnfcbme\u00eflen mit \u00a9lut tann er oerl\u00e4ngert unb gur oorberen \u00e4Raittel\u00f6ffumtg ^erauggeftredt merbeu,","page":886},{"file":"p0887.txt","language":"de","ocr_de":"Anatomie unb Qsntwicflung bon SDentaliunt-\nunb n>ir Serben unten feinen \u00a9ebraudp \u00efennen lernen* \u00a9r glei\u00dft a\u00ef\u00eferbingS bielmepr bem pge ber \u00fc\u00f6tufdpeln a\u00ef\u00ea ber \u00c4riedpfople ber normalen \u00a9dpnedten.\n\u00aete Sifter \u00d6ffnung (c) Hegt [in ber Unteren \u00e4Jtauteltammer, Weldpe am Dtiicfeu audp bie Fortpflanzung \u00abPr\u00fcfe enth\u00e4lt. Oie \u00a9efdpledpter finb getrennt. Oie gu entleerenbeu (Stoffe geraden zuerft in bie Untere \u00bbnteEfammet, au\u00f6 melier eine burcp klappen berfdplieghare Deffnung fie au\u00f6t\u00e4gt. \u00a9r\u00f6gere unb Weitere S3 lutlau eile nnb Vlutr\u00e4unie opne perzartige Organe burdpziepeu ben K\u00f6rper. Vefonbere Sitpmung\u00eaorgaue fehlen.\nS3on \u00a9inneSWer\u00efzengen fmb 2 \u00a9ep\u00f6rbl\u00e4\u00f6cpeii borpanben, Weldpe auf ben im guge befind litben \u00a9anglieit liegen. SIucp pahen mir pier ber 2 V\u00fcfdpel g\u00fcplf\u00e4beu ju gebeuten. Oiefelben, keulenf\u00f6rmig enbigenb, fiepen auf zwei feitlicpeu SB\u00fclfteu (V) in ber \u00a9egenb, wo born unb oben ber Hantel unb D\u00eeumpf fidp ber\u00f6inben. @ie Wimpern unb Wunen Weit' born au3 ber Oeffnuug peraulgeftrec\u00eft werben, nat\u00fcrlich innerhalb be\u00ea \u00e2ftantef\u00ea. Unfere Sibbilbung l\u00f6unte berleiteu, ^n glauben, bag fie augerpa\u00eeP be$ Hantel\u00ab l\u00e4gen. Oer SKulft e ift aber nur nach Rute \u00fcbergefcplngen.\n3n Weitere Einzelheiten brauchen Wir uns nidpt zu berltereu. $yhm zur \u00a9uH WidUuug\u00eagefcpidpte. Oie Oentalien finb, Wie gefagt, getrennten \u00a9efdpIedpteS. Stu\u00ea bem \u00a9i geht eine berl\u00e4ngert= eif\u00f6rmige Sarbe perbor, bereu fpipe\u00bb \u00a9ube bem k\u00fcnftigen Vorberenbe eutfpriept. Oie anf\u00e4nglich \u00fcber ben ganzen K\u00f6rper bertpeilten parallelen 6 bil 7 iBimperreifeu giepeu fiep halb in ber \u00e4Ritte be\u00ea Opiere\u00ea gnfammen, Worauf c3 au\u00eafiept, als fei nur ein breitet bterzeiligeS \u00e4Bimpers baub borpanben (l,b). (Sdpon fr\u00fchzeitig ift am \u00a9orbereube eine Heine Vertiefung ent=\n[tauben, au\u00a3 welcper ftdp ein V\u00fcfdpelglimmerhaare erpebt (a). SS\u00e4preub biefer ganze Vorbertpeil bon ben 2Bim; perreifen an fiep berf\u00fcrzt unb Zu einem DtingWulfte (2, b)\nWirb, pot fiep ber b\u00fcunere jpiutertpeil berlangert. Oie offene S\u00e4ug\u00f6rinue am fpin?\ntereilbe beutet bie \u00a9ouberuug\tliarbe bon Dentalium in berfdjiebenen \u00a9ntoitf\u00efmtg\u00ebf\u00eeufen. \u00a9tor\u00ef bergr\u00f6fjert.\nbeSjUtantelS in zwei feitlidpe\nH\u00e4lften unb bamit zugleich bie Unterfeite beS fonft breprnubeu Olpiere\u00e2 au. iftun ift andp bie \u00a9cpale (2, s) bon zarter h\u00e4utiger SSefdpaffenpeit in \u00a9eftalt einer fattelf\u00f6rmigen \u00a9cpuppe erfdpieiven. ^ubem fiep (3) bie \u00a9dpale berlangert unb halb Slnfapftreifeu zeigt, ift ber SSimperWulft mepr","page":887},{"file":"p0888.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9dj.neden- Qrlepfyanten^ci'fjne.\n\u00e4ur\u00fcdgetreten, unter ihm aber ift ber gu\u00df (p) hev\u00fcorgeffro\u00dft. 3n beut testen \u00a9iabium, treldje\u00ea SaeajCiOuthier\u00ea oerfolgen lonnte (4), feiert toit bie QJtantellj\u00f6hle ettra\u00ea \u00fcber bie \u00a9chale heroorragen, au\u00ea i$r beu bteitheiligeit $tt\u00df treit herau\u00eageftredt, and) bte inneren Organe finb gr\u00f6\u00dftenKjeil\u00e4 angelegt, iroruuter irir ba\u00ea ^u^gauglion (g) uub ba\u00ea \u00a9eh\u00f4rb\u00ef\u00e2\u00eacheit (o) ber einen \u00a9eite heroorhebeit trotten.\nOte Sebeit\u00eatreife nnb \u00a9itten be\u00ea Dentalium trotten trir burdjau\u00ea mit beu eigenen tt\u00dforteit be\u00ea franj\u00f6fifdjeit 23ecbad)ter\u00ea mittljeilen; e\u00ea ift eine ber beften \u00a9djilberuitgen be\u00ea \u00eereibeit\u00ea cine\u00ea niebereit Ot)iere\u00ea, bie mir betanut getrorben.\n\u201eDentalium beiroljut iit SJteitge bie \u00fcftotbf\u00fcften ber Bretagne; man muff jebod) uid)t glauben, mau tonne fid) bc\u00dfljalb feiner mit Seidjtigfeit bem\u00e4chtigen, fotrie man an beu \u00a9tranb tommt. SJtait mu\u00df triffen trie uub tro e\u00ea lebt; fonft fudjt mau rergeblid) uub fiitbet h\u00f4djfteit\u00ea rom \u00dcJJieere au\u00eagetrorfene leere \u00a9d)alen. Oa id) ba\u00ea lebhafte Verlangen h^tte, ba\u00ea Obier'gu ftubiren, fud)te id) gebulbig bort, tro id) bie meiften au\u00eageirorfeiteu \u00a9chaleit gefunbeu hatte, beim e\u00ea trar ba\u00ea fidjerfte 2lujeid)en, ba\u00df an biefeit Uferftetten bie Oentalieu leben m\u00fc\u00dften. \u00a9o naturgem\u00e4\u00df, laug itnb emftg aber aud) mein Utad)fudjen mar, id) faub uub entbecfte nidjt\u00ea. (Sin ettra\u00ea nnruhige\u00ea tttteer rerfd)affte mir aber ein lebenbe\u00ea \u00a3l)ier, uub nun tonnte id) feine \u00a9Uten uub alte feine Sebeit\u00eabebiugungeu beobad)ten. 2l\u00ef\u00ea ich e\u00ea aufbob, fal) id), ba\u00df e\u00ea fid) bem\u00fchte, in ben Oobeu mciite\u00ea \u00a9ef\u00e2fe\u00ea ein^ubringeit. 3^ fefste e\u00ea trieber in eine jener Keinen, bei ber \u00a9bbe jtnifd)eu beu laugen nnb \u00a9cegra\u00ea jur\u00fcdbleibenbcn SBafferladjeit, uub fab nun, trie e\u00ea fid) nad) uub nad) in ben \u00a9aub eingrub. 3<b tru\u00dfte nun, ba\u00df ba\u00ea 3\u00dc)ier nidjt f\u00fcr geir\u00f6ljulicb in beut ifoiirten nnb freien guftanb lebte, trie id) e\u00ea gefunbeu, uub ba\u00df id) e\u00ea t\u00fcuftig im Oobeit be\u00ea \u00a9tranbe\u00ea felbft fitd)eit m\u00fc\u00dfte.\"\n\u201eOa\u00ea Obier gr\u00e4bt fid) nid)t fentredd ein, fouberu nimmt eine forage O\u00e4djtitug mit ungef\u00e4hr 45 \u00a9rab au. Ood) h\u00e4ngt 9\u00f6td)tuug ttnb Stiefe ettra\u00ea rou ber 33efd)affeiibeit be\u00ea \u00a9attbe\u00ea ab.\ntarnt nicht in ber fd)ir\u00e4tglid)eit, oft ftintenben \u00a9djlammfchidjt leben, treldse getr\u00f6bnlid) unter ber oberen fanbigett \u00a9d)id)t be\u00ea \u00a9tranbe\u00ea liegt. 2lud) nimmt eg eine mehr lrageredjte Sage an, trenn bie \u00a9anbfdjidjt b\u00fcttner irirb; bann ift eg fa\u00dft immer fd)trerer ju ftuben, inbent eg rotttontmen rerborgen ift nnb nidjt\u00ea feine Slntrefenheit retr\u00e4ttj. \u00a9etrotjulid) lie\u00df e^ in beu mit einem ettra\u00ea groben \u00a9aube gef\u00fcllten \u00a9ef\u00e4\u00dfeit, trorin id) eg hielt, 1 bi\u00ea 2 ttftittimeter (V2 bi\u00ea 1 Sinie) ber \u00a9djale \u00fcber bie Oberfl\u00e4che be\u00ea \u00a9ruitbe\u00ea heroorragen; h\u00e4ufig genug aber auch erreichte bie \u00a9fif$e gerabe bie Oberfl\u00e4che be\u00ea \u00a9anbe\u00ea. Oarau\u00ea begreift ftch leicht, ba\u00df ba\u00ea Oentalium leicht rom ttBettenfdjlag berau\u00eage\u00efrovfeit trirb, inbent e\u00ea auch bei geringer Oeireguttg be\u00bb ttBaffer\u00ea fdjnett blo\u00eagelegt trirb. Oamit ift jebod) nid)t gefagt, ba\u00df e\u00ea, rom \u00a9anb entbl\u00f6\u00dft uub bei ber \u00a9bbe attf\u00ea Otodne gefegt, fidj nicht fdjnett trieber eiitgrabeit fottte. 3m \u00a9egentheil, ba\u00ea gefdjieljt fogleidj trieber; eg ftredt ben $u\u00df IjerOor, gr\u00e4bt ihn ein nnb tu einigen \u00fcJciuuteu richtet e\u00ea ftch auf uub erfcheiut trie in beu \u00a9aub gef flankt, \u00f6p\u00e4lt mau bie Oldere \u00fct ber @efangeufd)aft, fo nuterfd)eibet man fd)trierig auf bem \u00a9ritnbe bie abgeftorbeneit ron ben noch lebcnbeit 3nbioibueit, nnb ich benu^te btefe \u00a9igenth\u00fcmlichleit, um bie 9lu\u00eatnahl ju treffen. 3d) legte eilte gro\u00dfe ttfteitge ber Oentalieit auf eine ttaffe \u00a9anbfl\u00e4dje nnb tru\u00dfte fchnett, ba\u00df biejeuigen, treldje fich nicht eiugruben, bem Oobe nahe ober tobt traten.\"\n\u201ett\u00dfenn beim 3ur\u00fcdgel)eit ber fluth ba\u00ea S\u00f6affer nicht mehr bie \u00a9anboberfl\u00e4d)e bebedt, gr\u00e4bt fid) ba\u00ea Oentaliuin ganj ein nnb nerfd)triubet. 3d) f\u00fcge eine Semerfuug hinju, ireld)e fid) auf ben gr\u00f6\u00dften SChe^ ber ftd) im \u00a9anbe rerbcrgeitbeit Ztyxeve bezieht, f\u00fcr bie uaturgefd)idht!id)en lluterfuchungeit trid)tig nnb non fraftifcher Oebeutuitg ift. Oer g\u00fcuftigfte Slitgeublid, um bei ber \u00a9bbe bie im \u00a9tranbboben troljnenbeu 5th^ei'e hn farnmeln, ift ber unmittelbar beut trieber begimtenbett \u00a9teigen be\u00ea ttBaffer\u00ea oorangeheitbe. ttBarum? ttSeun ba\u00ea \u00a9affer f\u00e4llt, bleibt uod) niel \u00a9affer int \u00a9aube jur\u00fccf, uub einige \u00a3eit h^burd) beftnbeit ftch bie \u00a3h^re noch t\u00ab gan^ g\u00fcnftigeu 5Bcr|\u00e4ltuiffen. Oalb aber, in bem \u00a9rabe a\u00ef\u00ea bie \u00a9bbe tr\u00e4tet f\u00abbreitet, flie\u00dft jene\u00ea","page":888},{"file":"p0889.txt","language":"de","ocr_de":"Sebenlmetfe Doit Sentalium.\n889\nSBaffer and) ab, unb beim niebrigfeit \u00a9tanbe, menu bie 3lutl) eben beginnen fod, f\u00e4ngt ber \u00a9tranb an aulgutrodueit, bie ^iere f\u00fc\u00ef)\u00efen bal 23eb\u00fcrfnif nah d\u00dfaffer, oeraubent ihren Ort unb fud)eit einen feuchteren iplah- 3\u00ab biefem 3ettf\u00ab\u00abFt ift bal \u00a9infatnme\u00efn oon a\u00dfen int \u00a9aube eingegrabenen gieren am ergiebigsten; fie m\u00f6gen gu mal immer f\u00fcr einer klaffe geh\u00f6ren, alle toerrathen ihre 2lnmefenheit burd) ^urcbeit unb 29emegungeit bei 23obenl. (Sine grafe 2lngal)t fanbbemohttettber ddufhelit Fanit man bann mit ber gr\u00f6ften Seid)tigFeit erlernten. 3<h faub bie fdj\u00f6nfieit nub gr\u00f6ften \u00a9tbuuFelu, mie fie eben aul beut \u00a9oben herOorFatneit, nnb bal in beut ddoment, mo bie gluth mid) Vertrieb nub bie Uuterfud)ungeu aitfgugebeit gmaitg. STUdjt anberl SDentalium; aud) biefel fleht man ben \u00a9aub aitfm\u00fchlett. Slnf\u00e4uglidj mad)t el nur eine Keine leicht gu erFenttenbe gurhe, bie mau mahl mit ber ber Pandora (einer Keinen \u00e4Rufdjel) Oer; mehfelit fanit. Sbiefe inbeffeu geht immer einen Kummen d\u00f6eg, ba bie eine \u00a9halenlj\u00e4lfle eben, bie anbre gebogen ift. \u00a9obalb man bief 3ei<heu fennt, irrt mau nicht mehr. Einfang! alfo oerratheu bie \u00aeentalieit ihre Kumefenljeit bitrd) ihre gurdje im \u00a9attbe; ff ater erfdjeiut bie leicht fenntlid)e \u00a9djale mie im \u00a9tranbboben gepflaugt ; nod) Sp\u00e4ter fommt fie gang hei\u2018aul unb bal \u00a3hier f\u00e4llt auf ben \u00a9anb. 2111 ich biefe Umft\u00e4nbe fenneit gelernt, fouute id) bei einer eingigen grofeit \u00a9bbe leid;t unb ohne \u00e4diihe 200 \u00a9tiid fammeln. Dentalium ift alfo ein t\u00a3l)ier, bal Oer; h\u00e4ltnifnt\u00e4ftg in giemlid>en liefen lebt, unb bal mau nur bei fiarfer (Sbbe angutreffen hoffen barf. 2lnt liebfteu gr\u00e4bt el ftd) in etmal grobem \u00a9anbe ein. 3\u00ab beut fehr feinen mar el nie gu fiubeit. S)te lauge lebenb aufbemaljrteu \u00a3ljiere f^ieuen fidj in bem aul Keinen \u00e4Jhtfhelbruhft\u00fcdeit gebilbeten \u00a9aube fehr moljl gu beftttbeit. 3\u00ab beut feiiteu \u00a9aube, meld)er unten fddammig unb faul m\u00fcrbe, gingen bie \u00a3lu^'e fehr fcfned gu @rmtbe. cDie angef\u00fchrten \u00a3hatfad)eit geigen geitugfaut, baf bal SDentalium nicht eine dt\u00f6ljre bemohnt, mie oiele SDlufdheltt, foubent, baf el int \u00a9egentljeil fortm\u00e4ljrenb feinen 2lufentl)altlort mecffelt. \u00e4Beint \u00a9iitbnttgen in beit \u00a9anb bebieut el [ich ber beibeit \u00a9eitenla|)peit bei gufel, Welche babei bie dtode, oon SlnFerg\u00e4huen fpieleit, fo, baf menu bal \u00a3hiei\u2018 \u00abeich bent -\u00e9orftrecfeit bei $ufe! fh gufamnteugieht, ber gange K\u00f6rper oorm\u00e4rtl r\u00fcden iituf.\"\ndtachbein Sacage\u00c6utljier! bie ^Beobachtungen mitgetheilt, aul betten erfid)tlid), baf bal d\u00dfaffer burd) bie ^limntevbemegung am dlorberenbe eintritt unb aul ber hinteren SJl\u00fcnbung fautmt \u00a9rFremeuteit unb gortpflangunglbrobuFteu mieber aultritt, unb baf bal \u00a3ljier ftd) babei auch bei ^ufel mie eiitel 5\u00dfitmpftem:pell bebieuen faun, fagt er, baf el ihm mahrfdjeinlid) fei, baf burd) bie regelm\u00e4fige oon oont nach h\u00abdeu gerichtete \u00a9tr\u00f6muug and) bie W\u00e4hrung bem dJhmbe gugef\u00fcljrt merbe; aber and) bie B\u00fcljtf\u00e4ben f\u00f6nnteit gur Kuffttdjuitg unb 3\u00abbriuguug Keiner gur Nahrung bieitenber \u00a3hierd)eit oertoenbet merbeit.\n\u201elieber bal \u00a9mbftnbuugl; unb dteroeitlcbeit l\u00e4ft ftd) folgenbel leid)t beobachten. 3b a! 3)en; talium Oerfp\u00fcrt bie (Sinmirfuitg bei Sichtei; man ftel)t el ben \u00a7uf eingieheit, menu mau einen \u00a9onitenftrahl barauf faden l\u00e4ft. 2litd) trenn man ftd) beut \u00a3hiere \u00ab\u00abt einem Sid)te n\u00e4hert, gieht el ftd) in fein \u00a9eh\u00e4ul gur\u00fcd; unb biefer Um [taub fteht mit einer (Sigeuth\u00fcmlidjfeit feiner Sebeitl; tocife in 23erbinbuitg. \u00a9I oer\u00e4nbert bei dtacht, befoitberl bei ^Beginn bcrfelbeit feinen $J3lab. 3d) hatte bemerft, baf bie tu \u00a9d)iiffelit befinblid)eu 5\u00a3fjtere ein Keiitel Slufchlageit oernehtucit liefen. 3nbeut ich nun aufhafte, erFanitte id), baf ihr $uf, inbem er eittbriugen modte in ben 23oben, bie \u00a9hale in bie Jp\u00f6he hob, unb baf biefe beim Umfallen bal \u00a9er\u00e4ttfd) oerurfad)te. 3<h beobachtete nun bie S\u00fc\u00dfere lange 3eK, inbem id) ihnen einen faft nat\u00fcrlidjeit 2lufeutl)alt gefhaffeit hatte unb erFanitte balb, baf bie Ubeubffuttbe bie 3eit bel \u00a3)ct!med)fc\u00efl mar. 3h tritt nicht behaupten, baf fie ftd) aulfd)Iieflid) gu biefem 3eitl>iinft bemegeit unb baf fie bei \u00a3age in UnbemeglidiFcit oerharrcit; aber el fheiut mir unbeftreitbar, baf bie 3)entalieit befoitberl bei dtad)t in \u00a3h\u00e4tig: feit fittb.\"\n\u201e2lud) bie gorffflaugung geigt einige bctuerFeitimerthe 3hatfad)eit. \u00a9ine Begattung fiubet itiht ftatt unb gmar netl)loeubiger dBeife bcfhalb, meil cl Feine \u00e4ufcreit \u00c7ortpflanguuglioerF;","page":889},{"file":"p0890.txt","language":"de","ocr_de":"890\n\u00a9djneden. f\u00ea\u00efe^\u00efjanten\u00e2\u00e2\u00efjne.\ngeuge gibt. \u00a3>ie ^nbibibuen n\u00e4hern ftc^ nidjt einmal einander. \u00a3)ie \u00a9entalieu \u00efaffeit fidj gu leidet beotadjteu, alg ta\u00df man ftc^ tar\u00fcber tauften f\u00f6nnte. 3d) legte tie \u00a3)entalieu in Joei\u00dfe \u00efeder, ioo id) fie bei \u00f6fterer Erneuerung teg SBaffer\u00ea lie\u00df. 9\u00eead) einigen Xagen fonnte id> tann immer mit \u00a9idjer\u00efjeit auf tag Eierlegen g\u00e4lten nut gtoar faut eg regelm\u00e4\u00dfig 2ladf)mittagg gloifdjen 2 nnt 5 U\u00efjr ftatt. Eine Slugua\u00efjme fd)ieueit mtr tie 3\u00abt>i\u00f6ituen gu machen, Joeldje gu [tar! Don ter (Sonne befdjieuen Joaren. 2Bie tie Eier ioirt and) tie \u00a9amenpff\u00efgfeit ungef\u00e4hr gur feiten \u00a9tunte nut in terfelten SBeife turc\u00a7 tie Ijiutere \u00a9djalen\u00f6ffnung entleert 9Jtttt)iu ift tie iBefrud)* tung, Joie bei ter 23tetjrgal)l ter fopflofeu SSeic^tT^iere, tern pfad \u00fcber\u00efaffen. \u00a3>ier tag SiMundjen, tort tag 2Mbdjen entletigen fidj ter $\u00dfrotufte it\u00e9rer ^ortpflangunggorgaue, unt ledere f\u00f6nneu M cinanter begegnen, oter aud) uid>t, gerate trie bet ten ti\u00f6gifd)eu plangen, too ter JPoden gur Erte f\u00e4llt unt oon ten SBinten ta nut tortljiu getragen Joirt. 23ei fontr\u00e4rem SBinte bleiben tie Pftille ter JoeiblidEjen 3ubioititen unbefrud)tet, ebenfo Joie \u00efjier bei einer nid)t guuftigeu S\u00f6afferftr\u00f6mung tag SBeibcfyen nid^tg Ijeroorbriugen faun, intern tie Eier fidij nidjt eutioidelu. SDa begreift man tenu, Joie niil^lid) tie fo lebentigen SBeJoegungeit ter \u00a9ameuf\u00f6rberdjen fint, Joelclje tag Ei in ter Entfernung auffudjen unt befrudjten m\u00fcffen. SDie 3eit, Jo\u00e4trent Joeldljer tie ^ortyflangung ter SDentalieit beobad^tet Jourte, ioar ooit Slttfang SfJlai\u2019g tig SUtitte \u00a9eptember\u2019g.\"","page":890},{"file":"p0891.txt","language":"de","ocr_de":"\nSSer T^at ed nidjt gelefen, bad f\u00f6piidje \u00a9ebidjt bon \u00e4ndert: \u201e\u00a9belftein nnb pkrle\"? dBie bie beiben iljred SDafeind \u00a9runb unb \u00a9nttoidlung nnb ihre oiel\u00f6erfcfjlungeue Sebendreife pd) erg\u00e4ben ! SDic ST\u00c7rSne eine\u00ea \u00a9ngeld fiel ind dfteer, um aufgenommett in ben \u00a9djoog bei' Btufdjel nad> nnb nad) gum Kleinob gtt erh\u00e4rten, to\u00e4ljrenb bie treue Slmme jene dt\u00e4urne burdpnigt,\n\u201e2\u00dfo tief in ben \u00efrpfta\u00ef\u00efnen \u00a9rotten Sftod) gange Sebendgattimgen, oerftedt,\n2)er gorftbuitgen nnb bed Gsrforfcherd fpotten.\"\n9Bie fdj\u00f6n ift bie SDidjtung, tote poetifdj toaljr unb bed), toad bie SJiufdjel entgeht, faum ein \u00dfug bet* dtatur entlehnt Sided pfjantafie, \u00a9pmbol f\u00fcr ntenfd)lid)e Berb\u00e4ltniffe. \u00a9ogar fo unbepimmt l\u00e4\u00dft ber SDidjter unfere Borpedung oon ber treuen Slmrne ber Berte, bag toir glauben muffen, ein Briten f\u00f6itne auf ihr blafen. Shut, biefe poetifdje Unbepimmtheit ift ber getreue Sludbritd ber adgemeinen Unbefanntfcpaft bed goologifcpen Saien mit ber B\u00dfelt ber dJhtfdjeltpiere, treize, bem Slttge fafl oodp\u00e4ttbig entr\u00fcdt, aufgefudjt fein toid unb felbp gefunben ben SJleif\u00eeen ein unhanblicped oerfdjloffeited dt\u00e4thfel bleibt, dBopt ddandjer Ijat and bem \u00a9djtammgrunbe eined feidjten \u00a9eto\u00e4fferd ^unberte unb Taufenbe oon ddufcpeiu in ettoad fdjr\u00e4get \u00a9teduitg peroorrageu feiert, opne bag ipm dar getoorben, ob fie il)in bad Borbertheil ober bad ^unterteil gu\u00efepren. Unb eine ge\u00f6ffnete Singer bietet fo gar feine Slnfn\u00fcpfuitgdpunfte gut* Orientiruug \u00fcber iljre K\u00f6rperteile, bag bie meipeu \u00a9ff er pe ohne jeglichen anatomifdjen ober fpftematifdjen \u00a9ebanfen Oerfcptuden. B\u00dfer eine \u00e4Jiufdjelfdjate aufliep, fann pe, fo lange er toid, oon aden \u00a9eiten betrachten, er toirb poppend erraten, an ioeld^er \u00a9tede ungef\u00e4hr ber \u00e4Jhtnb bed tiered gelegen. Tagu, bag und bie dJtufcpelu im Sldgemeinen fo fremb unb gleichg\u00fcltig bleiben, tragt and) ipr ungemein pblegmatifdjed Temperament bei. 3$nen gegen\u00fcber pnb bie \u00a9djneden bie lebpaftepen \u00a9anguinifet*. SDenn toenu ed aud) einzelne \u00e4Rufdjelarteit bed dJ\u00efeeted giebt, toeldje buidj fdjneded Stuf; unb guflappen ber \u00a9chalen giemlidj fcpited fdjtoimmen f\u00f6mten, fo pnb bieg eben feltene unb Oerborgene Studnapmeu. SDie \u00fcbrigen pnb fap fo bobenft\u00e4nbtg, toie bie Spangen. 3pre \u00a9rnaprungdioeife treibt pe niept auf Beuteg\u00fcge unb gegenfeitiged Befriegen ; angegriffen toepren pe pd) niept anberd, aid burd) bad Berppliegett [ipred \u00a9ep\u00e4ufed, unb* felbp bie 3eit ber gort; ppangung, toelcpe fo oiele anbere fonp tr\u00e4ge Tpiere bagu treibt, ipre df\u00f6preit unb \u00a9dpupftoinM gu oerlaffen, oermag nidjt, bie Mufcpetn aud ihrem \u00a9tidleben unb ihrer leib enfdjaftdlo feit, butbeuben Bur\u00fcdgegogenpeit aufgur\u00fctteln. \u00a9d to\u00fcrbe b\u00e4het*, toie gpoit bei oerfepiebetten Tpiergruppen, mit ioetcpeit toir und fr\u00fcher befd)\u00e4ftigt, ioenig Befriebiguitg geto\u00e4hren, toodten toir und auf bie Biographie ber dJiufdjeltpiere in ihrer ungemeinen \u00a9leidjf\u00f6rmigfeit befepr\u00e4nfen. \u00a9aitg anberd oerh\u00e4lt ed pd) aber, toenn toir und auf ben h\u00f6heren \u00a9tanbpunft pedeit, Oon bem aud toir in bie \u00a9igeuth\u00fcmlidpeiten bed Baued felbp eingubringen unb bie niebrigeren unb h\u00f6heren Drganifationeit","page":891},{"file":"p0892.txt","language":"de","ocr_de":"892\nSD\u00ce u f dj ein.\niniteiiianber gu vergleichen uub butdjeinanber gu erfl\u00e4ren fudjett. g\u00fcr Jene midjtigfte grage ber gegeumartigen SDjierf unbe, baS SlB\u00e2nbem uub bie \u00a9utf\u00efeljung neuer Stilen ftnb g. S3, nufere \u00a9\u00fc\u00dfmaffcrnutfdjeln non gro\u00dfer S3ebeutung. \u00a9djou ein $aar ^a^u^e^nte, Bevor SDarmiu feine \u00a9podje madjenbe \u00f6pppotljefe ver\u00f6ffentlichte, f\u00fcllte ftd) ber treffliche ffto\u00dfm\u00e4\u00dfler BefonberS burdf) baS \u00a9fitbium jener SRufdjelu gu bem SluSfprudje veranla\u00dft, ba\u00a7 bie fogeuannten Slrten uidjtS S3ejt\u00e2nbigeS feien, fouberu burd) forim\u00e2\u00efjreube Stnpaffuugen mit tljeilmeifer \u00a9r\u00efja\u00eftuug beS \u00a9rerbteu ineiuauber \u00fcbergingen uub neu m\u00fcrben. \u00a9S mirb a\u00effo f\u00fcr ben Siaturfreuub gemi\u00df ftd) ber \u00dcD\u00ce\u00fclje verlognen, nicht Blo\u00df oberfl\u00e4dpid) einmal eine 23iufd)e\u00effd)cde in bte \u00a3>aub gu nehmen ober nadj aBgebraud\u00dfer \u00a9ainrnlermeife viele SJtufdjelfdjaleu etifettirt nnb numerirt unter \u00a9\u00efaS in fauBerett S\u00e4ften gu BeftBeu, fouberu auf beu Sent eingugepen uub burd) bie $euntiti\u00df ber Piaffe ber 2)citjd)eltf)iere a\u00efS eines \u00a9augen uieberer Orbnung ber \u00a9rfenutni\u00df beS gro\u00dfen \u00a9angen ftd) gu n\u00e2ljern.\n9tad)bem mir unS fomolp einige leere \u00a9djalen als \u00efeBenbe \u00a9remplare ber gem\u00f4\u00efjnlidjen \u00a7lu\u00df= ober \u00a3eid)mufd)eln oerfd)afft, Beginnen loir barem nufere Orieutirung. \u201e\u00a9in allgemeines S3ilb non einem SSl\u00e4tterfiemer ober SDtufc^elthier fautt man fxch entmerfen, iubem man fid) ein in eine SDede gebunbeneS S3ud) oorfteltt: mit bem Di\u00fcdeu uadj oBen uub mit bem f\u00f6opfettbe uad) vorn gemenbet. SDenu bie gme't \u00a3)edeu entfpred)eu redjtS nnb lints beu gmei klappen ber faltigen\nSJhtfdjel, bie gmei n\u00e4d)ftfolgeuben S3l\u00e4tter oou Beibeit \u00a9eiten bem SJ\u00ceantelBlatte beS XljiereS, baS britte nnb oierte S3latt jeberfeitS beu gmei 5\u00dfaar ItiemenBl\u00e4tteru beffelbeu, unb ber nodj \u00fcBrige innere Xpeil beS S3ud)eS bem K\u00f6rper beS \u00eefjiereS. SDod) nehmen biefe SBl\u00e4tter nom \u00e4u\u00dferfteit au auf jeber \u00a9eite Bis gum K\u00f6rper an Umfang aB, fo ba\u00df bie gmei gem\u00f6lBteit \u00a9djalenBl\u00e4tter als bie gr\u00f6\u00dften alle \u00fcbrigen, mie ber dftantel bie \u00c4demeuBl\u00e4tter, ringsum eiufcpe\u00dfeu. Side biefe Steile ftnb lang\u00e9 iljrem oberen Staube toie bie flatter eines geBunbeneit SttdjeS mit einanber vermad)fen.\" (S3romt.) SBir matten uuS nun biefe SBorte ftar an einer SRufdjel, meldje eutmeber im SSaffer, in ber mir fie feit einiger Seit hielten, aBgeftorBen ift, ober bie mir burd) furgeS \u00a9inlegen in S\u00dfeingeift t\u00f6btetem SDie \u00a9d)ale mollen mir gnle^t Betrachten. SDer Staub beS S3latteS, meines beit SRufdjelf\u00f6rper jeberfeitS Bebedt unb gimctdjf\u00ee unter ber \u00a9djale liegt, ber Staub beS 931 an tels (g) haftet gem\u00f6pnlid) l\u00e4ngs beS \u00a9djalenraubeS feft, l\u00e4\u00dft ftch aber mit bem fladjen \u00a9tiele eines \u00a9falpelS leicht uunerlept aBl\u00f6feit. 2)aS \u00f6piutereube jebeS biefer Bl\u00e4tter i\u00df mit gaplreid)en S\u00df\u00e4rgdjeu (h) Befe^t, meldje au\u00dferorbentlid) empfiublid) ftnb unb Bei allen benjeuigeu 9Jtufd)elu fid) fiubeu, ben meiften, meldje mit ber norberen ^\u00f6rperp\u00e4lfte ftd) eiugraben. 2\u00dfir miffeu alfo nun, meld)en ft\u00f6rpertpeil unS biefe Spiere attS bem \u00a9anbe ober \u00a9d)lamm gufeljreu. S3ei meitem nicht alle 9Jtufd)elu pabeu bie \u00e4Rautelr\u00e4nber frei, mie nufere.glu\u00dfmufd)ein, fouberu auf gr\u00f6\u00dfere ober geringere \u00a9tredeu oermadjfeit. 9tamentlicB Bilbet ber \u00e4Rantel am ^interenbe 9t\u00f6\u00a7ren. S)er 9Rautel ift oielf\u00e4ltiger \u00e4ufammengie^uugen f\u00e4pig uub ift baS Organ, meld)eS bie \u00a9d)ale abfonbert.\nBun\u00e4ptluuter bem SSRantelBlatte jeber \u00a9eite liegen bie Beiben ^iemenbl\u00e4tter (d), gang BefouberS part entmidelt Bei nuferen \u00a9\u00fc\u00dfmaffermuPelu, \u00fcberhaupt aber immer fo d;arafteriflif<h unb in bie Slugeu faUenb, ba\u00df baoon bie gange \u00c4laffe ben Stamen \u201eS3l\u00e4tterfiemer\" (Lamelli-branchiata) erhalten ^at.\ttl;\u00aben naep i?orn liegt ber feilf\u00f6rmig gugefd)nipte 00- ^au\n\u00dc^ier bon Anodonta anatina ((Sntemuufc^el). S?on unten. 2)tantelplften surMgefctgagen.","page":892},{"file":"p0893.txt","language":"de","ocr_de":"SlffgetnetneS.\n893\nfaun |H) bon tent \u00a9ebraud) beffelben teidjt an lebenben gieren \u00fcberjeugen, tie man in ein Oeden mit \u00a9Saffer unb einige finger t)oI)em \u00a9anbe gctpait. \u00a9obalb bie SJhtfcpel Dtupe nm fid) Return fp\u00fcrt, l\u00fcftet fie bie \u00a9djatc nnb bte oorbere gu\u00dfeefe erfdjeint mie eine \u00dfmtge jmifrtjen ben and) etmaS per\u00f6ortvetenben SWantelrSnbenu 3ft bte Untgegenb ftdjer, fo fommt ber gu\u00df immer meiter perOor, Bei gr\u00f6\u00dferen S\u00f6ht\u00dfpeln mehrere 3\u00b0tl melt; er fenft fid) als b alb in ben \u00a9anb, nnb baS \u00a9pier pat bie traft, \u00dfdp an bem gu\u00dfe aufjurid\u00dfeit. \u00a9S bringt, mit bent gu\u00dfe ein\u00dfptteibeitb, mit bem \u00a9orberenbe in ben SSoben nnb fein laitgfant jttr\u00fc cf gelegter \u00a9\u00dfeg mirb bttrep eine gurdpe bejeiepnet. \u00a9er \u00a9ebraudp fomopl als bie Sage ju ben \u00fcbrigen t\u00f6rpertpeilen, uiept minber bie \u00a9ntmibflungSge\u00dfpicpte lehren, ba\u00df ber teilfu\u00df ber 3Jluf(pelu nidptS attbereS ift, als bie tried); fo^Ie ber \u00a9dpnecfeit. Slu\u00dfer bem gu\u00dfe pabeit mir an ber \u00a9ehpmufdpel nod) jmei fef)r mieptige SJtuSfelit, namlidp biejenigen, burd) melcpe bie Beiben \u00a9cpalenp\u00e4lften aiteinanber gezogen merbett nnb me\u00efdje be\u00dfpatb bie \u00a9dplie\u00dfmuSfelit pei\u00dfeit. \u00a9o lange baS \u00a9pier lebt, fantt man nur mit 3tnmenbung gro\u00a7er \u00a9email bie \u00e4Jhtftpel \u00f6ffnen; mau Brid)t oft ef)er bie \u00a9dpaleit aus, als ba\u00df bie SJhiSfelit nadjgebett. \u00a9er eine liegt bor bem DJtunbe nnb Bilbet burep feine untere \u00a9eite mit bem gu\u00dfe baS SSer\u00dfedf f\u00fcr ben \u00e4Jhtubeingang. \u00a9er Hintere liegt unterhalb beS SJla\u00dfbarmeS, meldper, nad)bem er \u00fcber iprn piumeggegangett, etmaS nadp abm\u00e4rtS biegeub, finter if)tn juin \u00a9orfdpeiit fommt.\nSlergeblicp fudpt man itadp einem topf, \u00a9ie SUtu\u00dfpeln nnb bie nod) \u00fcbrigen SKeidptpiere paben feinen bon bem \u00fcbrigen t\u00f6rper abgefepten \u00a9peil, ber biefeit Flamen berbiente, ein Mangel ober eine Unootlfommeupeit, melcpe, mie mir fapett, fid) auep nod) auf manche pokere \u00a9Beidptpiere \u00fcbertragen pat nnb bon meiner unfere unb bie nadp\u00dfeit t la ff eit ben \u00a9ammelnamett \u201efopftofe \u00a9Beidptpiere\" (Acephala) erpielten. \u00a9S i\u00df befonberS biefer Mangel eiltet t\u00f6r\u00dfertpeileS, itadp beffeit SBorpanbenfeht man fiep \u00fcber bie \u00a9eftaltung ber p\u00f6peren \u00a9piere fofort orientai, ber eS mad)t, ba\u00df mir uns anf\u00e4nglich an bem SDfatfdpelleibe gar nicht jureept \u00dfnbett f\u00f6ttuen. \u00a9ept man mit einem b\u00fcnnen geberfiel auf ber borbereit unb oberen tante beS gtt\u00dfeS nadp aufm\u00e4rtS, mobei man bie beiben breifeitigen 33t\u00e4tter (c), metdpe jeberfeif^ born bor ben tiemeu liegen, naep aufm\u00e4rtS f(plagt, fo trifft man mit \u00a9idperpeit auf bie in einem berborgenen \u00a9Binfel-.liegeitbe 2Jhtnb\u00f6ffuttng (b). \u00a9ie \u00e4Jhtnbs p\u00f6pte ber \u00e4ftu\u00dfpelu i\u00df opue jegtidpe Oemaffuung unb \u00a9orrid\u00dfuitg f\u00fcr bie gerfteinerung ber \u00a9peifen, ba alle biefe \u00a9piere nur bon mifroffopifcp flehten S\u00df\u00df\u00e4njdpeit unb anbereu niebereu Organismen \u00dfdp erncipren. \u00a9Bit* merbett meiter unten anffipren, mie biefe Diaprung jitm \u00fcUhutbe gelangt, \u00a9tue furje meite \u00a9peifer\u00f6pre ermeitert \u00dfdp jum Etagen, \u00a9teiep oberpalb unb feitlidp bon biefent liegt bie Seber (folgeitbe gigttr, i) unb bon iprn auS \u00dfeigt ber \u00a9arm in jenen t\u00f6rpertpeit, meldper fid) an ben gu\u00df nctep pinten unb oben aufdjlie\u00dft. SRadp einer ober jmei fdjlingenf\u00f6rmigeu \u00a9iegungen am borbereit \u00a9peil ber U\u00ee\u00fcdeuliuie unterpalb beS SJcantelS angelaugt, berl\u00e4uft er oottenbS iit giemlid) geraber 9tid)tung bis juin ^jiutereube, untermegS \u2014 aller \u00a9entimentatiteit bar \u2014 baS J^erj burdpbopreitb. igit unferer \u00a9bbitbuug fepen mir bie \u00a9.fter\u00f6\u00dfnung-in f, m\u00e4prcnb fomopl oberpalb als unterpalb berfelbeit \u00dfd) bie 2Jtantelblatter bevbinbett. \u00a9ttrdp bie SSert\u00e4ngerung biefer 3Jtautettpeite fann in anbereu gatten eine 9t\u00f6pre ent\u00dfepen, burep meldje bie StuSmurfS\u00dfo\u00dfe entleert merbeu.\n3mei 5\u00dfaar breifettiger SBl\u00e4tter jeberfeitS am SJhtnbe (c) pei\u00dfett bie g\u00fcpler ober 3Jtunb = teutafelit, aud) Sippeuanpcinge.\n^at mau, mie in ber nun folgeitbe\u00ab 2Ibbilbmtg geftpepett, fomopl ben \u00dcDtantet als bie tiemeu (e nnb g) jur \u00a9eite gefdjlageit, fo mirb matt nadp einigen vergeblichen 93erfucpen im \u00a9taube fein, bie ^aupttpeile beS dteroenfp\u00dfetitS, menu aud) nicht oott\u00df\u00e4nbig rein perauS^ jupr\u00e4parireit, bod) fiep oottfommen flar jur 5lnfdpauuug ju bringen, \u00a9in \u00a9anglienpaar (1) liegt neben uitb etmaS hinter bem \u00dcD\u00ceunbe. \u00a9in jmeiteS (2) tief int gtt\u00dfe. \u00a9ie bie beibeit \u00dfteroeu^ nt affen herbinbenben \u00a9tr\u00e4itge umfaffett alfo bett \u00a9dpluitb, nicht mettiger biejenige\u00ab, meldje baS er\u00dfe mit bem britteu, obgleich meit baoon entfernt be\u00dfnblidjen br\u00fcten \u00dftaare (3) unter bem","page":893},{"file":"p0894.txt","language":"de","ocr_de":"894\nuf dje\u00efit.\nHinteren \u00a9<h\u00efie\u00a7mugBet tu 33erbiubuug fe^en. \u00a9g Bebarf gar Beineg gro\u00dfen bergleidpeubs anatomifdfen \u00a9dfarfbtideg, um tu bem Boncentrirteu, in ber Siegel aud) aug bvet paaren \u00a9anglien beftebenben \u00a9cbtunbriuge ber \u00a9dmeden biefe Obeile beg SJlufdCjet=^levtJenf^f\u00eeem\u00ea mieber gu erBeunen;\nja bte \u00a9\u00efeicd)^ett ift eine (o bodfi\u00e2nbtge, ba\u00a7 bie dftufcbedt fogar bie beiben \u00a9eb\u00f6rbl\u00e4gdfcu auf ben \u00a9uffgauglien befi^en, mie man Befonber\u00ea leidet an beu \u00a9tnbrboneu mand)er \u00a9attungen Bei uuberfe^vtem Obiere unter bem dftiBrofBope febeit Baun. 511\u00bb eine freite 5lrt bon \u00a9inuegmerBgeugen ^aBeu mir fd)ou bie O a ft m arg d) en am Jpinterranbe beg dftantetg Bennett gelernt. 2Bir munbern un\u00bb nid)t mehr \u00fcBer ihre \u00a9mpftnbltcbBeit, menu mir in jebe\u00bb berfelben bon gmet gro\u00dfen, bem br\u00fcten \u00a9anglienpaare end fprhtgenben dlerbeuft\u00e4mmeu einen gmeig eintreten [eben. 5\u00dftr ftnbett alfo eine bReibe ber mid\u00fcigfteu Organe, meldte im itub aux Copf ber \u00a9dmede nabe Bei einauber liegen, unb me\u00efdje bem \u00a9djnedenBopf etgend lieb feine 33ebeutuug alg Copf geBen, bier in ber dftufchet bon einem \u00a9nbe be\u00bb C\u00f6rperg jum aubern jerftreut bon einer ber \u00fcBetrafdjenbften unb einfatbften Sdemeife gu bem allgemeinen g\u00fcltigen \u00a9afm, ba\u00a7 bie Copf; Bilbung im Obierreid) auf einer Concentration Beruht uub mitbin eine h\u00f6here \u00a9tufe ber \u00a9ntmidlung angeigt.\n3\u00dfir m\u00fcrben nod) eine gange dteibe bon 3XB-Bilbuugeu u\u00f6tbig ba^eu tun bie 5}erb\u00e4ltniffe beg @ef\u00e4\u00a7fpfiemg uub S3lutlaufeg attgeiuauber gu fe|en. Oag \u00a3erg mit feiner red)ten unb linfeu SSorfatumer liegt in einem b\u00fcnneit \u00a7er$Beutel eiugefdiloffeu am 9t\u00fccfen unb treibt bag 53fut in ben Corner. 53ebor bag 33Iut aug bem Corner in bie Ciemen tritt, muff eg feinen 5\u00f6eg burdj ein febr umfaitgretdjeg, aber anatomifcb h\u00f6chft fcbmierig barftedbareg Organ, bon fchmamntiget SSefcbaffenbeit uub nach feinem \u00a9utbeder bag 33oianug\u2019f<he Organ genannt, uebmen. Ourd) eine and) Beim 3ur\u00fcdfd)lagen ber Ciemett gum 33orfcbeiu Bomntenbe Oeffuuug (y) Baun baffelbe SBaffer aufnebtuen uub bem 33tutgef\u00e4f\u00fcPftem gufitbreit. Oamit ift gang auf bie S\u00f6eife, mie Bei ben \u00a9djneden, bag \u00a9djmeltoerm\u00f6g en nuferer Obiere erBl\u00e4rt. Oag 5lufbl\u00e4ben ber Mantels r\u00e4uber, bor adern aber bag dlnfdftoeden uub \u00a3eroorftreden beg gujjeg ift burdp bie freimidige 5Bufnabme bon SBaffer in bie 23tutgef\u00e4\u00a7e m\u00f6glid). 5Ittd) ba^ mau mehrere Oefftuingen au dftantel uub $u\u00a7 entbedt, buvd) meld)e bie 33lut;5Shffer;gl\u00fc|TtgBeit mieber abgelaffen merbeu Bann, dtimrnt man bie dftttfchei, meld^e behaglich beu meit ^erborgeftredt hat, ^\u00ef\u00f4^Uc^ aug bem Gaffer, fo mirb bag dBaffer in mehreren \u00a9trabten gemaltfarn aug ihrem Corner getrieben. Oie Bufammem giehtutgen, metc^e bie\u00a7 BemirBeit, fiub gmar fo befttg, baff ^erreijgungen ber tfitfjs ttttb dftanted Oberfl\u00e4che nicht augbleiben: gu beu Beft\u00e4ubigeu, normalen Oeffnungen geh\u00f6rt aber bor aden eine auf ber Cante beg \u00a9u\u00a3eg. 3u ihv f\u00fchrt ein attfebulid&er Canal mit bem eigeutb\u00fcmlicheu fogenaunten \u00a9djmedneh biefeg C\u00f6rpertbeiieg, metdfeg gegen beu 5lbguggBaual, menu bie \u00a9djmedttng ftattfinben fod, abgefperrt merben Bann, m\u00e4brenb bie \u00a9dfteuf\u00eae febegmal ge\u00f6ffnet mirb, menu ber g.u\u00a7 unter ber \u00a9d>ate geborgen merben fod. SBir erinnern' uodjmalg au bie oben angef\u00fchrten 53erfud)e bon 51 g af fig.\n\u00a9ehr einfach bemalten ftch bie gortpftanguuggorgane ber 2Ruf\u00f4e\u00efu. \u00a9ie ftnb Befchr\u00e4uBt auf bie inneren Or\u00fcfen. Smmer liegen fte in bem etma bem Rumpfe anberer Obiere bergleid)^ baren C\u00f6rpertbeile, ber nach oben auS bem \u00a7u\u00a7e hevborgebt. 53ei nuferen gmeigefd;lechtigeu\n9terbenp}f\u00efem unb anbre Organe ber \u00a3ei$mufdjel.","page":894},{"file":"p0895.txt","language":"de","ocr_de":"2\u00efffgemetne\u00a7.\n>5\nSlu\u00df; unb Beichmufdje\u00efit ftnbeit toir bemnad) Eierftocf ober Sumenbr\u00fcfe unterhalb unb hinter; ftartS oon ber Seber, unb ihr $u\u00abf\u00fchruitg\u00abgang toirb in ber $ientenfurd)e f\u00fchlbar (x).\n\u00aete gauge SebcnS\u00f6fonomie be\u00ab Blufd) elftere\u00ab tourbe aber unverft\u00e4nblid) bleiben, toenn toir vid)t\u00ab tourten boit ber Bh\u00e4tigfeit ber glimtnerh\u00e4rd)ett an ber Oberfl\u00e4che ihrer SP\u00f6rpertheile. Blau laffe fich eine nuferer Bluffet\u00ab in einer mit Sanb unb einer einige ginger hvhen 2Bafferfdjicht gef\u00fcllten Sch\u00fcffel ruhig eiugraben unb [treue bann, nachbem fie ftd) placirt, ein nicht gu Bobeu ftnleitbe\u00ab S\u00dfulver in bte \u00a3R\u00e4\u00a7e ihre\u00ab emporragenbeit \u00a3jintertheile\u00ab. ES toerben fofort feiert vorher bemerlbare \u00a9tr\u00fcbet unb (Str\u00f6mungen fid)tbat\\ Oie S\u00dfulberthetfdjen berfchtoiuben unterhalb be\u00ab BfterfdhliheS unb au\u00ab biefent Biantelfd)ltbe, in toeld)eu ber Blaftbarm m\u00fcubet, fomrnen fie nach einiger toit einer flavfen Str\u00f6mung toieber gum Borfd)eiu. Oie gange innere Blantelfl\u00e4d)e, bie gefammte Oberfl\u00e4che ber Kiemen unb ber Sippententafeln ift mit lebhaft th\u00e4tigen glimmer; haaren befe|t, burch toetdje gang regelm\u00e4\u00dfige ununterbrochene (Str\u00f6mungen unterhalten toerbem Ourch btefelben toirb nicht bto\u00a7 ben Kiemen neue\u00ab SBaffer, fonbern mit biefent auch bem Blunbe Nahrung gu gef\u00fchrt. Oa\u00ab Verbrauchte unb Unbrauchbare aber flogen bie in entgegeugefeijter Dichtung toirfenben SShnperfetber burch bie obere Bohre ober burch ben oberen Sd)lih toieber au\u00ab. Vei benjenigen Blufd)etn, toelche, toie nufere Beid); unb glu\u00dfniufchelu, ihre \u00a9ter bi\u00ab gum $u\u00ab; fdjl\u00fcpfeit ber g\u00fctigen in ben Kiemen tragen, toirb ber Bran\u00abport ber Eier unb bie Befruchtung ebenfalls burch biefe (Str\u00f6mungen Vermittelt, $urg, burd) einen biefe glimmerfchleimh\u00e4ute befadeuben Katarrh tonnen mit einem Blale bie toichtigfteu \u00a3eben\u00abverrid)tungeu ber Btufd)elthiere unterbrochen toerben. Oie gange Erijleng h\u00e4ngt oon bem Borhanbenfein unb ber ^efunbheit jener unfehlbaren \u00a3\u00e4rd)en ab. Oa\u00df \u00fcbrigen\u00ab ber 3Baffertoed;fet innerhalb ber (Schate nicht allein burd) bie glimmerorgane betoirtt toirb, baoon tarnt man ftd) burch turge Beobachtung \u00fcbergeugeu. Ohne jebe \u00e4u\u00dfere Berantaffung Happt bie Bluffet von Seit gu Beit pl\u00f6blich bie Sdjale gu, tooburd) nat\u00fcrlich) and) ein getoaltfame\u00ab Bbftr\u00f6men be\u00ab gtoifchen ben Blautet; unb \u00c4iemenbtfitteru enthaltenen 2Baffer\u00ab erfolgt. Oa\u00ab Oeffnen ber Schate erfolgt barauf langfam.\n2Bir totffeu, 'ba\u00df [ehr Viele 2Beid)thiere burch bie abfonbembe Bh\u00e4tigfeit be\u00ab Blautet im Staube fttit), ftd) ein @el)\u00e4u\u00ab gu bauen. Oer Blautet ber Blufdjetn fd)toipt auf ber \u00e4u\u00dferen gl\u00e4d)e unb au ben freien B\u00e4nbern talfmaffe au\u00ab, toeldfe ftd) gu ber Blufd)elfd)ate organijtrt. Oie beibeit Sd)alenh\u00e4lften beftehen meift au\u00ab gtoei verfchiebeueit Schichten; bie \u00e4u\u00dfere, von ben Btantetr\u00e4ubern abgefouberte \u2014 bie S\u00e4utenfd)i<ht \u2014 ift au\u00ab pri\u00abmatifd)en, mit fohlenfauerm \u00c4alf ungef\u00fcllten Seilen ober S\u00e4dchen gebilbet, bie fenfred)t auf ber Biantetfl\u00e4dje flehen; bie innere befiehl au\u00ab einer Bleitge bicht tibereinanber tiegenber, bl\u00e4ttriger, ftrufturlofer 2lu\u00abbreitungen, in unb gtoifchen betten ber $alf abgelagert ift. Balb btlbet bie \u00e4u\u00dfere, halb bie innere, bie $\u00dferl; mutter fd)id)t, bie \u00a3auptmaffe ber Schate. B\u00f6ir erto\u00e4hnteu fdjon, ba\u00df betbe Schalen auf ihrer inneren gl\u00e4d)e nur burd) bie, burd) Einbr\u00fcche ftd)tbareu Slnf\u00e4fce ber Blu\u00abfeltt unb an ihrem Sflanbe burd) eine von ben Blantetf\u00e4umen au\u00abgehenbe Oberhaut mit bent Bluer Vertoachfeu ftub. Otefe Oberhaut ober Epibermi\u00ab \u00fcbergieht and) bie \u00e4u\u00dfere gl\u00e4che ber Schalen, toirb jebod) bei Vielen Blufdjeln immer toieber abgerieben. Oie Berbiubung ber Sd)ateu aneiuauber gefd)ieht burd) ein etafiifdje\u00ab Banb, ba\u00ab Sigament, toeld)e\u00ab gugteich burch feine Elaflicit\u00e4t bie Blufchel \u00f6ffnet, mithin ben Sd)lie\u00dfmtt\u00abfeln eutgegentoirft. Oiefe\u00ab Sigameut ift ber SBillf\u00fcr be\u00ab Bhiere\u00ab entgegen unb eigentlich eine tobte Blaffe. E\u00ab erfl\u00e4rt [ich barau\u00ab, toarum abgeftorbene Blufd)elu gu flaffeu pflegen: bie Blu\u00abfetn, toelche im Sebett nach bem B\u00dfideit be\u00ab Bhiere\u00ab ftd) gufammeu; gegen unb bie B\u00dfirfung be\u00ab Banbe\u00ab geittoeilig unterbrachen, ftub erfchtafft. Oie Blufdjeln \u00f6ffnen atfo, toenn man toilt, ihre Sdjaten nidjt felbft, burd) eigne $raft, foubertt bie Schalen \u00f6ffnen ftd) in golge be\u00ab Bachtaffen\u00ab ber Blu\u00abfelfraft ober Blu\u00abfeltl)\u00e4tigfeit be\u00ab Bhiere\u00ab. Bei ben aUermeiflen Blufd)elfchaien liegen vor bem Ligament bie beiben S\u00dfirbet, ein 5\u00dfaar nach vorn gerichtete Erhebungen ber Sdjalenh\u00e4lfteu, fo ba\u00df, toenn Sigament unb Wirbel beutlid) ausgepr\u00e4gt ftub, man ftd) mit gr\u00f6\u00dfter Seichtigfeit \u00fcber bte \u00a9egenbeu ber Schate unb bie Sage be\u00ab Bhiere\u00ab","page":895},{"file":"p0896.txt","language":"de","ocr_de":"896\nu f djj ein.\nCytherea maculata. Siit\u00efe \u00a9djalenp\u00effte bon innen.\nin iljr unterrichten tarnt. Satiirlid) ift ed unumg\u00e4nglich nothmenbig, su H\u00fcffen, Welche \u00a9egenbcn an berSittfdjel man mit oben unb unten, Et\u00fcden mtb Saud), Sorbet* uub Jpinterenbe begetdC;nen foU. $n XXebereinftimmung mit bem, mad ftdj and ber anatomifd)en Setrad)tuug beS -ST^icrc\u00e4 ergab, neunen loir beu Staub, an meldjem bgd Sigament ftdj befinbet, ben S\u00ee\u00fcdenraub, ben\nentgegengefeiten ben Saudjranb. \u00a3>te t>or= bere \u00a9eite liegt oor beit 3Birbeln uub ift gem\u00f6hntid) mel)r abgentubet aid bie l)tutcre, f\u00fcr metdje ber hinter bem Ligament beftublidje abfattcube Staub \u00fcbrig bleibt. 3\u00ab ber Sb; bilbung ift alfo c ber S\u00f6irbel, d Saudjranb, a Sorbcrenbe, b jpintereube.\n2Bo bad Ligament beibe \u00a9dealen bereinigt, bejt|en biefelbeu oft samtartige Sorfpr\u00fcuge, meldje in einanber greifen, mie ein \u00a9garnier. SDie ganse Serbinbung ber beibeu \u00a9djalett burd) Sattb uub (Stornier l)ei\u00a7t \u00a9djtofj. 3U ^en midjtigett ^enuseidjen uub fpftematifdjen Se; ftimmungddjarafteren ber Stufdjeln geh\u00f6ren aud) oerfdjiebene \u00dcinbr\u00fcde uub Bcidjnungen auf ber Snnenfeite ber \u00a9egalem \u00aeie Studfeleiubr\u00fcde (m, m') ftnb fd)on genannt, \u00a9ehr auffattenb ift aut\u00a7 ber Slanteleinbrud, melier gemeiniglid) bem Saudjranbe parallel bon einem \u00a9djltefjmudfel; einbrud sum anbereu berl\u00e4uft. Slle Stufd)etn aber, meld)e Sthemr\u00f6hreu unb Sfterr\u00f6hren beft|en, Seigen ben \u00a9iubrud bed Snfafeed ber Studfeln, metdje tiefe St\u00f6bren sur\u00fcd^ie^en in \u00a9eftalt einer hinten offenen Sucht bed Stantelranb ed (n).\ng\u00dfenu mir und gegentb\u00e4rtig batten, ba\u00df bei ber audnabmdlofen \u00a9inf\u00f6rmigWt ber Sahruugd; aufnabme bureb bie SHmpcrth\u00e4tigfeit ber f\u00fcr bie Sudbilbuug bed Saued unb ber oerfdjiebenartigftcn Sebend&u&erungen fo mid)tige XXnterfdjieb bon Jansen ; unb gleifdjfreffern eigentlich gans megf\u00e4Et, bab bad Serbenfbfiem unb bie \u00a9iuuedmer\u00efseuge, bereu \u00a9ntfaltuug fo biete Sbmedjdtung in bie \u00a9rfdjciuuug ber h\u00f6heren Spiere bringt, hier in bie engften gorm* unb <\u00a3ntmidlungdgr\u00e4n$en gebannt ift, ba\u00a7 nicht einmal bie Seit ber gortpflansung unb ber Srut eine erh\u00f6hte \u00e4u\u00dfere Sebeubigfeit gumege bringt unb bie Muffeln, fo su fageu, aud ihrem apathifdjen SHtagdleben aufeurfitteln im \u00a9taube ift, fo fdjmiubet bon born hinein bie Sttdftdjt auf ben bunten Skdjfel jener \u00e4u\u00dferen Mmnd\u00f6erridjtungen, meldje in anbereu Shier\u00efreifeu- au bie SiamhfattigMt ber Sebendbeb\u00fcrfniffe gefniipft ftnb. SDie innere \u00a9int\u00f6nigteit ber Shtfdjeltljiere mad)t aber audj ferner ihre Mtematifcbe Sehanblung au&erorbentlich fdjmicrig. \u00a9o fern und aud) ein eigentliched Einbringen in biefe \u00a9eite ber Saturgefdjidjte liegt, fo loenig haben mir und bod) eiued allgemeinen \u00a9inbtided in bie Heber* unb iXnterorbnuug ber Shiergruppeit aid bed Siefultated ber Erfenntnifj aller ihrer inneren uub dufferen SebenSberhattuiffe eutfd)tageu b\u00f6nucn. \u00a9a\u00a7 bie 4500 be\u00efanuten lebenbeu Stufdjeln in gorut uub Sradjt gar feljr audeinanber gehen, ermarteit mir; ihr innerer Sufammentjang liegt fo meit gans auf ber $anb, aid bad \u00a9djema ihred Saued ft<h mefenttid) gleich bleibt; mie fie aber bermanbtfchaftlid) bon einanber absuteiteu feien, in meiner Steife su gruppireu, ift unffar. Stir fehen nur eine Stenge, sum Sheil h\u00f6dft merfm\u00fcrbiger Supaffuugen an \u00e4u\u00dfere Serh\u00e4ltniffe, moburd) \u00a9d)aten, ,gu\u00a7 uub Stautet in erfier Steilje umgemobelt Serben. SBir muffen aber bod) berfud)eu, einige \u00a9efichtdpuntte 41m Seurtheituug ber gr\u00f6\u00dferen ober minberen SoEtommeuheit einer Stufdjel su gemimten unb halten und babei au einige ber allerbelanuteften formen. SBir nehmen irgenb eme~g\u00efu\u00a7; ober Seidjmufdjel (\u00fcnio, Anodonta), bie und oben sur Er\u00f6rterung bed Saued gebient hat, unb eine Stifter. \u00a3>ie \u00a9djale ber glufmufdjel erfdjeiut aid bie bo\u00ef\u00ef, fommuere megen ihrer hormouifd&eu Sudbilbuug, \u00a9latte, Settigfeit unb Sbgefdjloffenheit. SDte","page":896},{"file":"p0897.txt","language":"de","ocr_de":"3\u00a3ffgemetne$.\n897\nBeiten H\u00e4lften bet* dufterfdjale ftnb ungleich, mafgb im SSerh\u00e4ltuig gum ^iev unt befonterS an einigen foffilcit ditgern ig tie dbfdjeibung ter fdjilferigen, unfh\u00f6neu \u00aealbfd)id)ten fo boluutin\u00f6S, tag fte faft gur ^auptfadje teS ganzen SebenSprogeffeS teS Spiere# geh\u00f6rten gu fein fdjeint. Werner ift tie W\u00efuf\u00eautufdjel mit gm ei fpmmetrifh entmidelten, garten aber tod) nicht umfangreichen ERuSfeln mit ter (Schale berbunten; tie dufter hat einen grogett Sd)liegmuStel. duf beite SBeifen mirb ter derfdjlug ter Sdjalen gut erreicht; au gd), unt menu man tie Sage ter \u00fcbrigen ^\u00f6rpertpeile ber\u00fcdgdjtigt, ftnt mohl tie gmei ScblugmitSbel bortheilljafter. SRertm \u00fcrbiger d\u00dfeife fint aber in feiner ERufhel tie SinneSmerfgeuge fo hod) entmidelt, als gerate in einer mit einem SctgiegmuSfel berfefenen Sippe, ten \u00dfammmufhelu, ein Um [taut, geeignet, unS in tent fpfiemiftrenben Sichten gu beirren. duS ter S3efd>affeu^eit te\u00bb EftantelS ergibt fidh meter f\u00fcr tie Whtfjmufdjel nod) f\u00fcr tie duger ein ihre Stellung begimmenbeS \u00fcftomeut; bei beiten ift ter \u00dcEftantel bon born btS hinten gefdjliht. 3>n hieben \u2022 anteren Sippen aber ift ter Eftantel fo meit gefdjloffeu, t. h* feine fft\u00e4nber bermad)fen, tag blog born ein Sdjlih gum SDurcptritt teS WugeS unt hinten ein ober gmei Settle ober Ot\u00f6hren f\u00fcr tie dtljmung unt \u00a9ntleerung offen geblieben. (\u00a73 ift nicht gu leugnen, tag bttrdj tiefen boEfommneren dbfdjlug eine gemiffe h\u00f6here Stellung menigftenS borbereitet mirt. 3h m\u00f6chte aber bei SSer\u00fcdgdjtigung ter fa\u00eftifdjeu SSerp\u00e4ltuiffe tarauf nicht fo biel geben, als manche Spgematifer tl)uu. 2Bir finteu n\u00e4mlid) ten Eftantet? berfhlug unt tie fft\u00f6hreubilbuitg bei ten fidh tief in ten Schlamm unt Saut berfenfenteit unt in Stein unt ipolg boljrenben Sippen, ohne tag eine antermeitige SSerboEfommnung an ihnen herbortreite.\n3\u00ab ihrer \u00a9ntmidluug meichen tie Wings unt \u00a3eihmufheln nicht nur bon ter dufter, fonbern \u00fcberhaupt bon ten \u00fcbrigen ^taffengeuoffen erheblich ab. EBir merten bei \u00a9elegenheit i^rer fRaturgefchichte n\u00e4her tarauf eingehen unt bemerfen hier nur fo biel, tag ge ftd) tarin bielen anteren, baS S\u00fcgmaffer unt baS Saut bemohuenten ^hieven aufchliegett. 3u ter \u00a9ntmidlungS; gefchiehte tiefer Spiere geigt fid) oft tie SSefonber\u00efjeit, tag ihnen tie f\u00fcr tie bermantten EReereS; bemohuer cbarafteriftifdjeu Sarbeugug\u00e4nte abhanteu gefommeu, mornit h\u00e4ufig auch eine allgemeine h\u00f6here \u00a9ntmidluug berbunten. dEeS in dEem fmt taher tie Seemufdjeln nietriger als tie S\u00fcgmaffermufchein, tie mit einem Sd)Iie\u00a7mu3fet nietriger als tie mit gmei SdjliegmuSfeln, tie mit bl\u00e4ttriger, unregelm\u00e4giger Schale nietriger als tie mit moljlauSgebilbeter regelm\u00e4giger, unt aEenfaES auch tie mit offenem ERantet nietriger als tie mit theilmeife gefhloffenem. E\u00f6aS nun aber taS dneinanterreihen ter Wamilien noh fh^ieriger mad)t, ift tie \u00e4ugerg fhmanfeute W\u00e4higfeit ter OrtSbemegung ober, mas taffelbe ig, tie h\u00f6hft berfhietene duSbiltung teS WngeS. Somohl bei ten Eftufcfjein mit gmei Sd)liegmuSfelit (Dimyaria) als bei tenen mit einem (Monomyaria) fanit tie OrtSbemegung boEfommen fhminten, unt ta entlid) auh ter Seitgent, meld)er bei anteren SHgerflaffeit tie dufgntung teS nat\u00fcrliche!! SpgemS erleichtert, n\u00e4mlid) tie S5ergleid)uug ter je^t lebenten mit ten untergegangenen Sippen, bei ten Eftufdjelthieren nur ein fepr bageS Sicht gibt, fo t\u00f6nneu mir gmar mit einiger Sicherheit ten Ortnungen ihren gegenfeitigeu Etang anmeifen, m\u00fcffen aber hinghtlih ber meiteren \u00a9intljeilung mit ^h^liphi taf\u00fcr halten, tag \u201eeine linealifdm dnortnuug ter Wamilien nah ten \u00a9raten ihrer SSoE\u00efommenheit niht m\u00f6glih ift\"*\n(\u00a3r|te ^rbnutt0.\nSimb\u00f6fter (Dimyaria).\n($1 liegt uns uidjtl uatyev, all da\u00a7 tote mit derjenigen gamitie, toeldje uni auf den rovigen bl\u00e4ttern fd)on fo biele dntn\u00fcpfuugSpunfte bot, beginnen. SDieg fint tie 9cajateu (Najades, \u00fcnionacea), unfere gr\u00f6geren, aEbetannten S\u00fcgmaffermufdjeln. Sehen mir bon einigen fut?\n2:afc^enberg unb \u00a9djinibt, ftnrbe\u00ef\u00efofe Spiere. (\u00f6reljin, gerieben. VI.)\t57","page":897},{"file":"p0898.txt","language":"de","ocr_de":"898\nSRuftpeln. SDimparier. SRajaben.\nameri\u00efanifcpen amt) afrifauifcpen formen aB, bereu Hantel hinten di\u00f6pren Bilbet, fo liegt ber \u00a9para\u00efter biefer BefonberS in ben norbameritanifdjen gl\u00fcffen re^ Vertretenen Opiere bann, ba\u00df ber Mantel gang gehalten, ber gu\u00df gufammengebriidt unb gungenf\u00f6rmig ift. OaS \u00a9ep\u00e4uS ift ftetS gleicpfdjialig, b. p. bie Beibeu \u00a9epalenp\u00e4lften ftub fpmmetrifd) gleicp; eS ift regelm\u00e4\u00dfig, peil; mntterartig unb mit einer fiarlen, glatten, feft anp\u00e4ngenbett Oberhaut Bebeeft. OaS Sigament ift \u00e4u\u00dferlich. Oie Beibeu MuSfeleinbr\u00fccfe ftnb giemliep gleicp gro\u00df nnb paBett ungef\u00e4hr gleichen SlBftanb oom Dianbe, boc^ ift ber oorbere in mehrere gelber gertpeilt. Oie Beibeu mieptigften \u00a9attungen jtnb Unio unb Anodonta, bie mefentlid) nur au iprer \u00a9epatenBilbuug uuterfepieben merben f\u00f6nnen.\nOaS mieptigfie ^enngeiepen oon\u00fcnioift, ba\u00df baS \u00a9cplo\u00df in jeher \u00a9d)ale vorn einen einfachen ober hoppelten, geftreiften ober geferBten 3apn, unb \u00a7inten unter bem Sigament in ber einen \u00a9epate einen, in ber anberen gmei lamellenartige, bem 9tanbe parallele \u00dfaf)11e ^tan fenut mehrere Rimbert leBenbe Wirten aus\u00bb allen S\u00d6Mttpeilen unb allen 3onett/ mcuigfieitS finb fo oiele gormen als Strten BefcprieBen. 3Ber aber ben 1844 oer\u00f6ffentliepten Sluffap oon Sto\u00df ma\u00dft er \u00fcber Slrtunterfcpeibung ber europ\u00e4ifepen Unionen lieft, mirb bie UeBergeitgitng gemimten, ba\u00df eine gro\u00dfe Stngapt biefer Strten gang mittf\u00fcrlid) anS ben nnuuterbrod)eu tueinanber \u00fcBergepeitben formen'; unb SSariet\u00e4tenreipen perauSgegriffen unb Ooit ben \u00a9pecieSmacperu firirt ftub. 3Ber jid) niept ftpou felbft l\u00e4ngere gapre mit ben Unionen unb sUn ob outen Befdp\u00e4ftigt unb burep lauge Hebung unb bitrd) SSergleicpung oon $unberteit unb Oaufenben oon \u00a9remplareu einen geVoiffeu praftifcpeit 23lid f\u00fcr bie Unterfcpeibitng fiep angeeignet Bat, mirb Bei bem 33erfttd)e, bie in feiner n\u00e4cpften Umgebung gefammelten Opiere uaep beit in ^en igootogifdjen \u00a3eprB\u00fccpern entpaltenen SSefepreiBungen unb naep SlBBilbuttgen als Wirten gu Be\u00dfimmen, tu bie peinlid)fte Skrtegeupeit geratpen. \u00a9S pa\u00dft oon biefeat SSefdjreiBungett in ber Siegel SlUeS unb $Ri<ptS. \u201edtiept Blo\u00df jeher SSaep\", fagt Obo\u00dfm\u00e4\u00dfter, \u201egtu\u00df, \u00a3eid) geigt feine eigentp\u00fcmlidpen formen oon Unionen unb Slnobonten, fonbern niept fetten finbet bie \u00a9rfepeinung ftatt, ba\u00df mit ber S3er\u00e4itberuiig beS I5lat\u00df= Bettel in \u00fcBreite, Oiefe, SobenBefcpaffenpeit, unb mit ber gr\u00f6\u00dferen ober geringeren \u00a9efepminbigfeit BeS SaufeS ftd) bie formen ber Muffeln oer\u00e4nberu. Sin gro\u00dfen Steifen ober Saubfeen Bat bie feidjte, bem perrfpenben Suftjtrome gegen\u00fcBerlicgeubc \u00a9eite oft gang anbere g\u00f6nnen als bie meift tiefere eutgegengefepte \u00a9eite. 38er feine Slnobonten unb Unionen niept Blo\u00df in einzelnen auSgefudpteu \u00a9remplareu oon H\u00e4ndlern Begiept, fonbern fetBft puubertmeife au Ort unb \u00a9teile hjeit unb Breit fammett unb in reieper SluSmapt oon feinen auSm\u00e4rtigen greuuben unter genauer Angabe beS guuborteS gugefpidt erp\u00e4lt, ber tounbert ftd) nidjt fomopt bar\u00fcBer, menu er bie Strten in meBo ober meniger eigentB\u00fcmlicB ausgepr\u00e4gten gormen erp\u00e4lt, fonbern bar\u00fcBer, menu er bann unb mann einmal gang biefelBen g\u00f6nnen er^alt, bie er fpon anberSmoper Befipt.\"\n^cp f\u00fcpre biefe mer\u00efm\u00fcrbige SSorauSnapme unb \u00a9eft\u00e4tigung ber UmmanblungStpeorie unb biefe Slnftepten \u00fcber baS S\u00dferben unb SeBen ber Strten pier au, too baS SeBen ber gnbioibueit von minberem gntereffe i\u00df. Sin einer gangen tReipe Oon SSeifpieten geigt SRo\u00dfm\u00e4\u00dftcr foldpe UeBerg\u00e4nge unb \u00a7croorBilbungen neuer Slrteu au\u00ea alteu. ,,\u00a9S fepeint\", f\u00e4prt er fort, \u201eum eine nette Slrt gu Bitben (maS mir Bei ben \u00a9oncpplien Slrt neunen) unb aHm\u00e4lig in bie dieipe ber alten einguf\u00fcpreu, oon ber Matur ber 28eg eingefd\u00dfagen gu merben, ba\u00df fte burdj bie oer\u00e4nberteu \u00a9ntmidlungSBebinguugen gutt\u00e4ip\u00df an jebem gnbioibuum m\u00e4felt unb \u00e4nbert, Bis eS gutept im Sitter ein fremdartiges \u00a9eftd\u00df pat. 2>u ben erften \u00a9eueratioueu oererBt ftd) biefe inbioibttede Umge\u00dfaltung ber \u00a9Item uoep nitpt auf bie Matpfommeu, fonbern biefe erteilten mieber iprem alten OppttS treu, merben aBer m\u00e4prenb beS 2Ba(pStpumS unter benfelBen \u00a9ntmidlungSBebihgungen eBen fo mie ipre \u00a9Item umgeftaltet, Bis enblid) in ben fp\u00e4teren \u00a9eueratioueu bie Umgeftaltung fiep auep fepon au ben jungen auSfpritpt.\" 3Benn nun tRo\u00dfm\u00e4\u00dfter an bie Befanute Opatfacpe erinnert, ba\u00df \u201ebie burtp ^un\u00df Oerfr\u00fcppelten git\u00dfe ber \u00a9piuefett fid) auep fepon au ueugeBoreneu","page":898},{"file":"p0899.txt","language":"de","ocr_de":"Unio. Mgetneinei.\n899\n^inherit gu bief er SBer\u00efr\u00fcJtyelung hhmeigen, ba\u00df 3\u00eelbianer, treize fid^ bon ^inb^eit an ben ^opf fdjmal nnb hoch gm\u00e4ngett, gu\u00efe^t mit folgen k\u00f6pfen gur 2Be\u00eft lommett\", fo ^at neuerbing\u00ea biefe \u00a3el)i*e bitvd) bie S\u00fclle bon ^Belegen, mettre \u00aearmitt f\u00fcr bie Vererbung nnb \u00aeoufolibiruttg bon neuen \u00dcRerlrna\u00efen nnb \u00a9igeufchaften burdj Sucfjimaljt gefamme\u00eft, bie fefieften \u00a9t\u00fchen belommen.\ndiejenigen ltnio formen unferer mittelbeutfd;en \u00a9em\u00e2ffer, \u00fcoetcC;e am uubejMtteufieu auf ben 9\u00eeang bon fogenannten guten 2lvten 2lnfprudj Ijabcn, finb Unio tumidus, pictorum nnb crassus. \u00a9iue 23efdjvetbuitg i\u00efjrer fdjmierigeit Unterfdjiebe m\u00fcrbe nadj bem oben \u00a9efagten ^ier fe\u00efjr am ungeeigneten pai^e feilt. \u201e3$ m\u00fcrbe\", fagt fRo\u00dfm\u00e4\u00dfler, \u201eau3 meiner \u00a9ammlitng uoch 4 bi\u00bb 6 herauf bringen, menu id) 20 bt\u00e9 80 unentfd)iebene formen \u2014 gum Sanfter ^iuau\u00ea merfeu moltte. 3d) beft^e au\u00a7 bem \u00a9ebiete ber genannten 4 Wirten miubefteu\u00ea 200 berfdjiebeue, meift and) in bei* $orm abmeidjenbe Slorfommniffe. diefe m\u00fcrben audj, menu idj \u00fcberall fefte 2lrten fetjeit monte, entmeber gu minbeften\u00ea 10 2lrten berloden ober \u2014 gur 33ergmeifluttg bringen.\" Unb nun f\u00fc\u00efjrt nit\u00ea ber gmeifter au bem alten SDogma ber Slrtbeft\u00e4nbigleit an bie Ijerrtidjeu Ufer be\u00a7 2B\u00f4rtl)erfee\u00ea bei \u00aetagenfurt in ^\u00e4rntljen, um um\u00a7 bie \u00a9ntftehung einer netten 2lrt an einem beftimmten S3eifpiele gu geigen. SBir citiren nod^ biefe gange \u00a9teile aul ber fo lehrreichen 3loitograhfjie ber 2anb; nnb \u00a9\u00fc\u00dfmafferrnollmden, meil fte unferer 23orfteltuug bout Blrtbegriff eine beftimmte Dtidjtuitg gibt unb gu meiterern dtadjbenlen unb SSergleidjuitgen aufforbert. \u201e\u00aeer 2B\u00f6rtljfee bei ^lageitfurt\", l)ei\u00a7t e\u00a7, \u201eIjat ben Unio platyrhynchus gefdjaffeit, ob au3 Unio pictorum (ber gemeinen \u00dcDMertnufdjel), l\u00e4\u00dft ftd) ait\u00a7 begreiflichen \u00a9t\u00fcnbeit birelt freilid) nicht uadjmeifen. 9113 man boit bem \u00a9ee ben (gut* \u00a9tabt f\u00fcljrenben) Benblanat ableitete, f\u00fcllte benfelbett ba\u00ea \u00cfBaffer be3 \u00a9ee3, unb e3 mu\u00dfte biefe\u00ea baburdj nach uitb nad) nat\u00fcrlich eine ber\u00e4uberte Sefdjaffenljeit aitneljmen. \u00a93 fteht, je entfernter bon feinem Urffmuitge au\u00bb bem \u00a9ee, befto ruhiger, ba ber S^cntal blinb, b. I). oljne SIbftu\u00df eubtgt. der Actual Ijat moljl unterhaltene, regelm\u00e4\u00dfig abgeb\u00f6fdjte Ufer, eine 33reite bon beil\u00e4ufig 8 bi3 10 \u00a9djrttt unb eine burd)fdjnittlid)e 3uefe bon etma 3 $u\u00a7. \u00a7Bei ber erfteit F\u00fcllung be3 $anale3 mit bem SBaffer be3 \u00a9ee3 mu\u00dften nat\u00fcrlich einige \u00e4ftufdjetu mit biefem in ben ^anal gelangen, bereu \u00dcRadjlommeit mir jejjt \u00fcberall in bemfelbeit ftttben. \u00fcftuit trifft mau im banale, iit meinem Unio pictorum in djaralteriftifdjer \u00c7ornt borherrfdjt, leinen eiitgigen Unio platyrhynchus, ben SSemoljner be3 \u00a9ee3, unb im \u00a9ee leinen einzigen Unio pictorum. (Sollte e3 ctlfo eine gu limite fpbpothefe feilt, aitgutteljmen, ba\u00df Unio platyrhynclms, bem man feilte gro\u00dfe SSevmanbtfdjaft mit Unio pictorum leidjt aitfteljt, int banale mieber gur Scrm bon Unio pictorum gut\u00fcdgete\u00efjvt fei, ttadjbeut er ben eigcnth\u00fcmlidjeit \u00a9ntmidlung3bebiuguiffeu be3 \u00a9ee3 eutr\u00fcdt unb in eine neue \u00a9blj\u00e4re berfe^t mar? parallel mit bem banale flie\u00dft etma eine IjUbe \u00a9tunbe f\u00fcbltdhev au3 bem \u00a9ee ber \u00a9lanfurtbadj au3. Dtat\u00fcvlidj mu\u00df biefer megett ber fortm\u00e4ljrenben \u00a9rueueruttg feiltet 2Saffer3 burch \u00a9eemaffer eine bem \u00a9ee biel \u00e4hnlichere Sefdjaffenljeit al3 ber Nattai haben, aber gleidjmoljt nicht biefelbe, fdjoit megeit be3 fteten bemeglidjeit 2lbfluffe3. Sber Unterfchieb ift aber fdjoit bebeutenb genug, um ben Platyrhynchus, ber ftd) in bem \u00a9laitfurtbadje nie ftubet, gu Unio longirostris gu ntad)eu, ber recht eigentlich gmifd)ett jenen beiben iit ber \u00dcJiitte fteht. Unio decurvatus (be3 \u00a9ee3) lomint in eingelneu bebeutenb mobificirten \u00a9remblareit bor, bagegen in Uitgaljl eine Keine Sbvut bon Unio hatavus (be\u00bb $anale\u00a7) unb eine \u00a9tunbe meiter unterhalb faitb id) nur uodj, unb gmar iit Unmaffe beit Unio batavus, unb gmar mieber etma\u00ea mobiftcirt, mogegen bie gauge \u00fcbrige \u00a9efedfdjaft ber= fd)mitnbeit mar. \u00fciuit frage idh, laitit mau ftd) augenf\u00e4lligere \u00a9Kl\u00e4rungen \u00fcber ba\u00a7 23ermanbU fd)aft\u00e4bei*h\u00e4ltui\u00df ber SUhtfdhelformen unferer taufeitbf\u00e4ltig berfchiebeiteit \u00a9em\u00e4ffer m\u00fcitfchett? SJtan bemeife mir mit menigf\u00eeeit\u00ea gleich blaufibelit \u00a9riiitbeit, ba\u00df meine \u00a9djlu\u00dffolgeruitg falfd) uitb ba\u00df bie SDtufdjeln be^ SB\u00f6rthfeel, be\u00ea Beublaital\u00ea unb be\u00bb \u00aelanfurtbad)e0 iit leiiterlei 2tbfiammuitg\u00bb; begiehuitg gu eiitauber ftehett, unb bann, aber auch nur bann, mid ich mich herbeitaffen, bie gahllofett Slrteu, melche gemiffe sperren berfertigen, al\u00a7 fotche aitguerteitneit.\"","page":899},{"file":"p0900.txt","language":"de","ocr_de":"900\niDtufcpetn. SDiutparier. \u00c7ftajaben.\nSSte\u00efe Vrten bon Unio erzeugen perlen, befonberS retd) au biefem \u00ef\u00f4ftlidjeu \u00a9rgeugni\u00a7 ifi aber b te ad) te \u00c7per\u00efemrtufc^e\u00ef (Unio margaritifer). V5tr beftpett \u00fcber bie ^er\u00efenmufc^e\u00efn uub perlen eut gang borg\u00fcg\u00efid)eS, ben \u00a9egenftanb fulturpiftorifcp, naturgefdjidjtlicp, anatoutifd) unb pppftofogif# erfdjopf eubeS SBer\u00ef bon Opeobor bon #efting, attS melcpem 5MeS, maS nur fept \u00fcber bte. gtufpetteumufchel unb fp\u00e4ter \u00fcber bte Seepertenmufcpe\u00ef (Avicula) bringen \u00bberben, ein gr\u00f6\u00a7tentpeiIS m\u00f6rtlidjer \u00fcu^itg ifi. Vei ber fo innigen Vermanbtfdpaft ber Unionen gilt baS Vitb, metcpeS ber Sft\u00fcndjner SRaturforfdper bon Unio margaritifer entmirft in anatomic pppftologifcper nnb lebenSgefdjicptltcher Vegiepung mepr ober m\u00fcrber f\u00fcr alte \u00fcbrigen.\nSUie \u00e4cpte 3\u00dferlenntufcbel ift unter allen beutfdjen S\u00fcfmaffermufdjetit bttrd) bte unberp\u00e4ttni\u00a7m\u00e4\u00a7ige Otcfe tf)rer \u00a9dealen auSgegeidjnet, melcpe in einigen \u00a9egenben, in Sacpfeit, bem n\u00f6rblidpeu unb \u00f6fttidjen Vapern eine \u00fct\u00e4nge bon 5 bis 6 3oll erreidjen. SUie Vepauptung ber Spftematifer, baf bei alten SRajaben unb borg\u00fcgtid) bei ber spertenmufdjel ber @efcp\u00efe<ht\u00e9imterfchieb mancherlei Stbmeicpungeu in ber \u00e4u\u00dferen $orm ber Sdjalen bebiuge, fanb bon \u00a7e\u00a7ting nid)t bet\u00e4tigt, \u00a9\u00ea ermieS fiep auf baS afterbeftimmfefte, ba\u00a7 berartige Unterfd)iebe nicpt angenommen merben b\u00fcrfen, ba\u00a7 alte biefe 5lbmeicpuugen bei ber ^\u00dferleumufcpet gmar borpaitben, aber nur inbibibueltei, nie bom \u00a9efdpcpt bebingter SRatur ftnb. OaS Vorfommen ber $Iu\u00a7pertenmufd)et tfi ein fepr auSgebepnteS; fte lebt an Urlaubs \u00bbeglidpen l\u00fcften uub in ben Sl\u00fcffett beS Ura\u00efS, fie gebest auf ber ffanbtnabifdjen \u00a3atbinfel, hue im n\u00f6rbltcpen 9tu\u00a7lanb bis hinauf anS tSiSmeer unb mopnt in ben Mnbungen beS Oon mie in ben ret\u00a7enben V\u00e4cpe\u00bb ber S\u00dfpren\u00e4eu. Vkntt mir oben (Seite 793) ben g\u00fcnfiigen \u00a9inftu\u00a7 erm\u00e4hnten, ben ber Mf\u00f6\u00f6ben auf bie Verbreitung ber HQeic^t^iere au\u00f6\u00fcbt, fo macpt hierbon bie gtit^perlenmuf^el eine rnerfm\u00fcrbige StuSnapme. SUiefe lebt unb fiubet jtdj nur betjagtid) in foldjen \u00a9em\u00e4ffent, melcpe aus Urgebirge unb attberen, biel $ief eierbe f\u00fchreuben, \u00e4u\u00a7erft talfarmen \u00a9ebirgSarten entfpringen, fomie ununterbrochen burd) \u00a9egenben bon berartiger geognoftifd)er Vefcpaffeupeit fliegen. Solche SB ob enberh \u00e4ltniff e geigen bor alten bie ^erleumufchetn f\u00fchreuben \u00a9em\u00e4ffer OeutfchlanbS, beffen gr\u00f6\u00dfte ^ertenmufchelstJtebiere ^er baperifdje 2Mb, baS gicptelgebirge unb baS f\u00e4d&fifc^e Voigtlanb ftnb. Q eg ling berantafte eine genaue Unterfud)uug ber SV \u00e4ff er beS baperifcpen SValbeS, melcpe f\u00e4mmtticp auSgegepnet meicp ftnb, uub fpricpt ftdj, mic folgt, \u00fcber ben \u00a9influg berfetben auf bie Opiermelt aim. Ueberatt mie in ber s\u00dfflangenmelt auffattenber SSJtanget ber Wirten bei p\u00f6peren, mie bei uieberett Organismen. dJiit metdjer \u00a9mftgfett fomnten bte V\u00f6gel beS SValbeS gur Vr\u00fctegeit an bie menfd)ti(hen SVopuungett, um ben SJt\u00f6rtet ber dauern aufgulefeu unb fortgutragen. Oie V\u00e4uerinnen fammetu uub taufcpeu gegen gladjS \u00a9ierfcpalen f\u00fcr ipre Rennen ein, meid fonft \u00a9ier ohne Saaten legetu Unb metd)e Otefuttate ber Viepmaft bei einem putter bon \u00a3aibefraut, farren\u00efraut, melcpeS bie Opiere ber \u00fcppigen Sttpenmeibe nie ber\u00fchren: gartfnocpige Sbinber mit appetitlichen $teifdjbeitagem Vrut ftnb bie V\u00e4cpe an uieberett Opierformen, arm an gifdjett; uitgeitiepare Stitetn, ftiid)tige 5lefd)ett, mettpe nacp bem StuSfprucpe ber \u00c7ifd)er meit pptegmatifcper fein fo\u00ef\u00efen, atS bie ber harten V\u00dfaffer, fprittgeube \u00a9oretten mit bortrepd)em ^\u00efeifcpe unb \u00a9inftebelei treibenbe S\u00eerebfe jtttb ber\ngSertenmufdjet Mt einzige \u00a9enoffen.\t_\n$iefe tatfarmen V\u00e4cpe, in melcpen Unio margaritifer lebt uub m\u00e4d)ft, fo fcpitbert boit ^ egltn g, riefeln rupigen, bo^ nicpt fcpt\u00e4frigen \u00a9angeS \u00fcber blumenreiche HBiefenauen, halb gmifd)en \u00fcppig gr\u00fcnenbett falben ober am \u00abSaume fcpattiger SB\u00e4tber, halb gmifcpeu fruchtbaren \u00a7\u00fcgetn unb Vergett, melcpett frifcpo muntere Vktffer entquellen; fte ftnb umfriebet bon \u00fcppig mitdjerubeu \u00a9rien unb SBeibett, umflattert bon nedifcpen Sibetten uub belebt bon Uapperttbett SJtupten; aber fte ft\u00fcrgen aucp in pfeilfcpuetter \u00a9ite burcp enge, fcptucptenartige sp\u00e4ter, gmifcpen [leiten, metancpolifch befchatteten, felftgen B\u00e4nben, \u00fcber fieinigett, unterm\u00fcptten \u00a9rttnb, aus meinem rieftge \u00a9ranitbf\u00f6de m\u00e4cptig ipr eprm\u00fcrbigeS ^aupt erpeben. \u00a9em\u00f6pnli\u00fc) erft, nadjbem fte baS ^auptgep\u00e4nge beS \u00a9ebirgeS berlaffcn, aus bun\u00eften, finfteren SB\u00e4tberu getreten unb tpr ftarfer ^att fid) bertoreu, nepmett fte bie S\u00dfertenmufcpet in ipr faites, gafttitpeS Vett auf unb beherbergen","page":900},{"file":"p0901.txt","language":"de","ocr_de":"(\u00a3urop\u00e4tjd)e Berlenmufhel.\n901\nfte big furze \u00a9trete, etwa einige hundert \u00a9dritte bor i^rer (gium\u00fcnbung in gr\u00f6\u00a7ere f\u00c7Iuffe. Zie Sieb\u00efittg\u00eaf\u00ee eilen tiefer Zhtete ftnb m\u00e4fjig tiefe T\u00fcmpel mit einem Untergr\u00fcnde bon \u00a9remittier unb \u00a9and, bontehmlid; an ben (gefeit unb Z\u00dfinfeln ber B\u00e4d;e im f\u00fchlen \u00a9Ratten unter ben SBur^eln ber Erlen unb ^Beiden, unter umgeriffeneit Baumft\u00e4mmeit unb bor Sittern an ber (gtnm\u00fcnbunq frifeber, reiner Quellen; bo<h flie\u00dfen fie aud) nicht bte breiten \u00a9trete in B\u00fctte ber B\u00e2dje, befonber\u00e9\u00bb an ihren Umbiegungen, wo bie W\u00e4rmenden \u00a9trauten ber Btorgeitfonne bie befgatteten Ufer burdf^ bredjen. \u00a9o fehr ein reiner, weifjfanbtger, felbft mit gr\u00f6\u00dferen \u00a9teilten untermifchter Bobeit unb flared, faltet, m\u00e4fjig ftr\u00f6ntenbe\u00a3 tt\u00f6affer bie Bedingungen cine\u00a3 behaglichen Sebeit\u00e2 f\u00fcr fie ftnb, fo fehr meiben fte wom\u00f6glich fd\u00fcammigeit ober rein felftgeit, mit ZBaff erg\u00e4nzen beWachfenett \u00a9runb, bor Sittern bie Einfrttt\u00eaftetten aug mooftgen SBiefen abfiiegenber ober eifenhaltiger SBaffer.\n\u00a3>ier leben fie theitt? einzeln, mit wenigen \u00a9ef\u00e4hrten, theif\u00f4 in gerftreuten, bidf>t gebr\u00e4ngten Kolonien, Welche grofje \u00a9tredfen ber B\u00e2dfje Une au3|)flaftern, il;r einf\u00f6rmige^ Seben, bald in fchWer erreichbaren liefen, halb nur bon geringer 2Bafferff\u00e4<he bebedt. @ie ftedeit, ber \u00a9tr\u00f6mung be\u00a3 2\u00dfaffer\u00a3 folgeitb,\tbisweilen itt querer ttiicf\u00fcung,\tmit ber\tH\u00e4lfte ober mit z^ei Zritttheilen\tihrer\n\u00a9dfjatenl\u00e4nge int\tfanbigeit \u00a9ruttbe, nicht feiten\tzu jtoei\tuitb brei \u00a9deichten ftbereinanber,\tmit\n1 big 2 Bott bidden \u00a9aitblagen zwifd}eit feber \u00a9chichte, Wobon bie obere bie \u00e4lteften, bie unterfte bie f\u00fcngften Zhiere fiufentoeife in fid) birgt. Btt biefer. \u00a9tettung fangen fte mit ihrem toteren, % Bott toeit offen fiel) eit ben \u00a9djalettenbe bag \u00fcber fte hingleitenbe Z\u00dfaffer auf, unb man \u00efann bei ihrer uugeft\u00f6rten 9M)e an feilten Bachfietteit beobachten, tbie in beliebigen, an leinen ffthhthmug gebunbeneit Bunfdjenr\u00e4umeit durch bie trichterf\u00f6rmig gefchloffeneit Zeittafeln baffelbe mit feinen fu^enbirteit ^\u00f6rberchett eingefogeit unb burdh eine bem \u00a9chloffe n\u00e4her zu gelegene \u00a9balte mit peinlich heftigem \u00a9tojje, oft in einem fiarfett, botn hinteren \u00a9d)lie\u00a7mugfef fentrechten \u00a9trahie, mit \u00c4othmaffen bermifdht, Wieber auggeftofjen Wirb, fo ba\u00a7 bie Oberfl\u00e4che beg Badjeg auf mehrere Botte im Umfreife iit eine ftrubelf\u00f6rmige Bewegung berfe^t toirb. Slm lebhafteren geht biefe f\u00f6iemenftr\u00f6mung, Wobei bag Zhier mit bem hinteren Zheile ber \u00a9dhale ftch hebt unb toieber fentt, bor fidh, Wenn e3 ben \u00a9trahlen ber \u00a9oitne unmittelbar ober hoch bei Iwher Zemberatur ber Sltmo^bh\u00e4re ihrem SSiberfdheitte auggefe^t ift;\tfte ha\u00eft\tabloed)felnb ftunbenlaitg an unb\truht\nbann toieber eben\tfo lange unb noch l\u00e4nger; im\tZunfeln\th\u00f6rt fie gew\u00f6hnlich ganz auf unb\tWirb\nbei tr\u00fcber Z\u00dfttterung oft mehrere Zage htnbttrd) immer feltener.\n\u00a9o fehr biefe Zhiere einer bh\u00efegmatifdhen tththe im Uebermafje ftch ergeben, fo bemertt man bet ihnen gleichwohl beutliche \u00a9buren einer BeWegunggf\u00e4htgfeit. Bhtfdheln, nadh ihrer Beftchtigung bei ber f^ifcherei Wieber ing tt\u00dfaffer geworfen, ftnb Zagg barauf big in bie B\u00fctte beg Badjeg fortger\u00fcdt, wie bie ihnen nachfotgenben binnen im \u00a9attbe beWeifen; doch ift audh eine folche Ortgber\u00e4itberititg teine bebeuteube unb bie Bewegung feine lebhafte: gezeichnete Biufdhelit fiitbeit fidh oft nach 6 big 8 Bahren ziemtid) in ber B\u00e4he beg Einfehunggorteg, Wenn fie nicht burdj \u00e4ndere Eiufl\u00fcffe geft\u00f6rt W\u00fcrben. Bhre gemeinfdjaftlidhcn Berfammlungeit an ben freien \u00a9teilen ber B\u00e4dje zur milben \u00a9ommergzeit, ihre h\u00f6flichen Wanderungen nach ber Ziefe beg Bobeng, bie B\u00fcge ber (giitzeliteit, welche bei Zag unb ttlacfjt erfolgen, erftreden ftch nie auf Weite (gntfernungen, etwa 20 big 80 \u00a9djritte uitb bar\u00fcber. ttieoierf\u00f6rjter Walther itt Hohenburg, biefer flei\u00dfige Beobachter, erz\u00e4hlte bon Je\u00dfling bon einer Bhtfdfjel, Weldhe boit Biorgeng 8 Uhr bi3 Slbenbg 5 Uhr eine Beife bon 2V2 $u\u00a7 Entfernung unternahm. S\u00f6eitn fte fidh nach feber Banfe Wieber bewegte, brauchte fte zn einer Ztjtanz, Welche ihrer ganzen \u00a9chalenl\u00e4nge gleidhfam, 30 Minuten, \u00a9oldhe tt\u00dfanbentngett, berantafjt burdh berfdhtebeite, oft auch unbefanute Urfachen, Z\u00ab B. SlbfchWemmung be3 \u00a9runbel, Ber\u00e4ttberung be\u00eb tt\u00dfafferftanbeg, ber Zemperatur, \u00e4u\u00dfere geWaltfame \u00a9t\u00f6ruug je., erfolgen nur ba, Wo bie SDtufdhel fo im \u00a9anbe ober girifcheit ^ieg fitst, ba\u00df fte furchen ziehen tarnt; \u00fcJ\u00eeufche\u00efn, Welche ztt>ifd)eit \u00a9teilten fich aufhalten ober in fteiniger Umgebung neben einander feft eingefeilt ftnb, Wirb eine freiwillige Bewegung zur Uitm\u00f6glidhfeif. Zie Fortbewegung erfolgt in z^ei beutlid; zu unterfcheibenben Slftett: ber zwifchen ben \u00a9dhalen","page":901},{"file":"p0902.txt","language":"de","ocr_de":"902\nS\u00ef\u00efufdje\u00ef\u00eet. SDimljarier. t\u00dfajabext.\nt\u00bbovgef\u00eerec\u00efte zungeuformige gu\u00a7 w\u00fchlt mit feiner Spifee im \u00a9aube, inbent et ftd) balb au!ftredt, halb guv\u00fccfgteht. Ote Sdjalen bleiben habet beWegungllo!, am Hinteren Enbe offen, bie Elfter; rohre nnb bei* SJtantelfdjlih ragen \u00fcber ihren Staub Revisor* Stun erfolgt eine pufe. 2ll!banu beginnt eine lebhafte $iemenftr\u00f6mung, nach 1 bi! 2 Sftinuten Verengert fidj bie Slftetr\u00f6ljre, bie Oentafeln fegen ftd) burdj gegenfettige! Sueinanbergreifen aneinanber nnb ba! eingefogene SBaffer Wirb au! elfterer in bidetn Strahle au!gef>re\u00a7t ; babei fd)lie\u00dft ftd) ba! Hintere \u00a9cOaXertertbe, \u00f6ffnet fid) jebod) fcbned Wieber. Oer freie, au\u00dferhalb ber Sd)ale beftublidje 3T^eil be! gu\u00a7e! bleibt unbeweglich, ber innerhalb berfelben befhtblidje zieht biefe nach, inbem er fid) oerf\u00fcrgt. Sinn erfolgt eine abermalige furze pufe. Stach btefer beginnt ber elfte Slft oott Steuern, nnb fanb bie Bewegung be! gu\u00a7e!, fowie ba! Slu!fhrihen be! S\u00dfaffer! in Skrbittbuug mit bem gortriideu ber Sdjalen met)rmal! ftatt, fo tritt eine l\u00e4ngere pufe ber Stulje ein. Contint bie 2Jtufd)ei au! irgenb einem \u00a9rttnbe auf bie gl\u00e4dje il)i*er Sdjalen zu liegen, fo biegt fie ben nach au\u00dfen geftredten peil ihre! gtt\u00dfe! an feinem unteren Diattbe ein, greift bamit in ben Sattb, suerft r\u00fcdw\u00e4rt! gegen bie Sdjale', bann oorW\u00e4rt! unb bebt bttrdj Slnftemmen an ben Sattb gteiebfam mit \u00a3ebelfraft bie Sdjale in bie wagerechte (Stellung, in Welcher fte al!bauu auf bie eben angegebene S\u00f6eife bie Weiteren Bewegungen ihren .gloedeu eutfpre\u00e4jenb au!f\u00fchrt.\nSo f\u00fchren biefe piece gwifchen einer fattm ju nemtenbeu Bewegung unb einer meift apatbif^en Stulje ein lange!, lauge! &beu, menu nidjt, au\u00dfer ber gr\u00fchling!fluth, Welche \u00a9erode unb Steine \u00fcber fte hinw\u00e4tzt, ober auf er Einfrieren be! Beben! ber tleiuen B\u00e4dje, bie \u00a3abfud)t be! SRenfdjeu, pchtige Ottern ober biebifd)e Elftem, Staben unb Gr\u00e4ben bemfelbeu ein Enbe fehen. Oo<h uid)t adeiit bie Sudjt nach pvlengewimt, Weldje oft ganze Kolonien Oer loti fte t, ftedt ihnen feiublidj nadb, aud) alter Brauch unb Sitte Wei\u00df ihre Schalen $u oertoenben. 3m baberpen S\u00f6albe herrfdjt ber \u00a9laube, eine \u00bb, bie zum K\u00e4lbern gebe, beb\u00fcrfe einer guten \u00e7perle; felbft Oanteu, meift alte Jungfern, reichen noch au manchen Orten jungen fpunben eine eble prie in Branntwein, um fte dein gu erhalten; erblinbenben perbeu unb \u00a7unbeu ftreut mau ba! fuller ber geflogenen Sdjalen in bie Singen. Sil! ein guter \u00bber f\u00fcr gtfdje unb \u00c6rebfe, ai! gutter pur Enten unb SdjWeinen gut* SJlaft gilt ber K\u00f6rper ber S\u00fcufdjel. S\u00dfeld) hohe! Silter biefelbe erreid)eit f\u00f6nue, ift nicht erioiefen, f\u00fcr ein fold)e! fpricljt febod) fdjott bie Oide ihrer Schalen bei ber \u00bbfarmutl) ber \u00a9eio\u00e4ffer; al! mittlere! gelten 50 bi! 60 Sabre. Ood) haben SJtufdjeln, mit 3at)re!jabieu gezeidjnet, beioiefen, bag fie 70 bi! 80 Sabre erreichen f\u00f6nnen; ber \u00a9laube an ein noch h\u00f6here! Silter, felbft bi! zu 200 fahren, bleibt immer problematifch unb ift mit Borftdjt aufjuuebmen.\nSide Wesentlichen 3\u00fcge biefe! oon oon Je\u00dfling fo aupbeub ge^eid)ueteu \u00a9em\u00e4lbe! be! Stidleben! ber glu\u00dfberlenmufdjel ftnbeu ihre Bet\u00e4tigung bei adeu \u00fcbrigen Stafabeu nuferer ftiefenben unb ftebenben \u00a9eio\u00e4ffer. SBir m\u00fcffen e! aber noch erg\u00e4nzen burd) einige Singaben au! ber gorthffanzung! = unb Ent Widlung!gefd)ichte, bie par jun\u00e4chfl rou ber SJtalermufchei (XJnio pictorum) gelten, aber mit fehl geringen SJlobtftfationen auf ade Stafabeu ait!pbebuen fiub, uadj oon Jpe\u00dfling1! Slugabe fpecied auch auf bie glu\u00dfherlenmufdjel. Oa\u00df biefe unb ihre gamiliengenoffiunen in ihrer Stabilit\u00e4t leine Weitl\u00e4ufigen Bewerbungen unb \u00a3o<hgeit3veifen unters nahmen, bebarf feiner befonberen Berftchermtg. Oie gortpanzuug ftubet in ben Sommermonaten ftatt. Oie Eier Werben nicht nad) au\u00dfen entleert, fonbern fte treten, gef\u00f6rbert burd) bie Pmmerung unb bie babureb ber\u00f6orgerufeueu, oben befprodjeneu SBafferftr\u00f6me, burd) beftimmte Oeffnungen in bie gitterf\u00f6rmigen g\u00e2cher unb ^oblr\u00e4ume ber \u00e4u\u00dferen, mitunter and) ber inneren \u00c4iemenbl\u00e4tter, Welche fomit bei ben SBeibd)en bie dtode oon Oruttafchen zeitweilig \u00fcbernehmen. Oie befrud)tenbe gl\u00fcffigfeit ber m\u00e4nnlichen Of)iere gelangt au! biefen juerft frei in! SBaffer, ohne ftd) mit biefeut ZU mifchen unb Wirb in ber Siegel in unmittelbarer Siad)barfdjaft oon ben weiblichen Subioibueu mit bem einftr\u00f6menbeu Slthemioaffer aufgeuommeu unb benfelbeu inneren \u00c4iemenr\u00e4umeu zugeleitct, Wo entioeber bie reifen Eier fd)ou augelangt fiub ober bemn\u00e4chft abgelagert wetbeu. Oie Eier,","page":902},{"file":"p0903.txt","language":"de","ocr_de":"(Surop\u00e4ifd^e ^erlenmitfcpel.\n903\nmeldje Beim Slugtreten aug Bern \u00a9ierftod in bie Kiemen et ma y10 Sinte im \u00a9ttrdjmeffer paBen, finb in fo ung\u00e4pligen beugen \u00f6orpanben, baf; fie bie \u00e4u\u00dferen Kiemen gu mehrere Sinten bideu SBuifien auppmeden. dtacp bei* gurdjung Bebedt fid^ bag \u00a9i an mehreren \u00a9teilen mit \u00e4ufjerft fargen itnb garten SBimpern, burcp melcpe bie nunmehr ftd) Bilbenbe grucpt in i^ver \u00a9ipaut unb in ber fie umgeBeuben gl\u00fcffigfeit in fortm\u00e4preubc brepeube Bewegung oerfept mirb. \u00a9iefe frappante \u00a9rfdjeiuuug m\u00fcrbe, mopl alg bie erfte iprer SIrt, oor faft 160 Sauren bon Seeumenpoed BeoBadjtet. \u201eEinige biefer \u00dcJlufdjelu\", f\u00e4;reiBt er, \u201e\u00f6ffnete id) in \u00a9egeumart beg Sfupferftecperg, bamit er bie jungen, foBa\u00efb id) fie aug ipren Sep\u00e4ltern genommen p\u00e4tte, fogleicp geicpne; benn menu fie aud) nur einige \u00a9tunben p\u00e4tten fielen muffen, fo m\u00fcrben fie il)re mapre \u00a9eftalt fd)on eingeB\u00fc\u00dft paBen. \u00a9ie nodj ungeBorenen DJtufcpeln m\u00fcrben nun in eine \u00a9lagr\u00f6pre unter bag SDti\u00efrof\u00efoJ) gebraut, unb id) fap mit \u00a9rftaunen ein gar pp\u00f6neg \u00a9djaufpiel. \u00a9enn febe berfelBen, tu iljrer Befouberen \u00a3aut ober \u00a3\u00fcde eingef epioffen, geigte eine langfame Umbrepung, unb gmar nid)t Biog f\u00fcr eine turge 3eit, fonbern biefe rabf\u00f6rmigen \u00a9repungen tonnten brei \u00a9tunben lang itadj einanber Beobachtet merben unb m\u00e4ren um fo merfm\u00fcrbiger, alg bie fungen Sdtufdjeln m\u00e4l)renb ber gangen Oemegung Beft\u00e4nbig in bei* \u00fcdtitte ihrer \u00a9ipaut BlieBen, mie eine um ihre 2Ire jtdh breBenbe \u00dfugel. \u00a9ie\u00a7 ungem\u00f6Bnlid) fep\u00f6ne \u00a9epaufptel erfreute nicht allein nttcp felBft, fonbern auch meine Tochter unb beu 3ei(Bner gange brei \u00a9tuitben lang, unb mir pielteit eitte^ ber ergretfenbfien, bie eg geben tarnt.\"\n\u00a9er JSpod\u00e4nber Begn\u00fcgte fiep mit bet* einfachen \u00a9rg\u00e4ptung beffett, mag feine uuood\u00efommenen 3nfh*umente iptn geigten, m\u00e4Bieub nocp in biefeut gaprpunbert ein Ber\u00fcBmter dtaturforfcper eine nicht n\u00e4her beftttirbare gauberifcBe $raft gur \u00a9ifl\u00e4ruitg ber Umbrepung ber 3Ruf<Bel= unb \u00a9cBnedeu^ emBrponen im \u00a9i gu |j\u00fclfe rief, \u00a9iefe \u00a9repungen bauern uod) l\u00e4ngere 3e^ nacBbem fcpott bie Gilbung bei* \u00a9ha\u00efe Begonnen pat. $on biefer \u00a9tufe ift auf nuferer StBBilbung gigur 1. A ift bag uad) meinen SSeoBacptuugen Bei ber \u00a9reBuitg oorangepenbe jpintereitbe, alfo B bag S\u00dforberenbe, C bie Beiben, ben K\u00f6rper noep feBr ttnOodfi\u00e4nbig Bebedenben \u00a9cpalenp\u00e4lften. \u00a9ag eiitgige innere Organ, meld)eg fiep aitg ber \u00a9ottermaffe (b) aBgef epieben, ift bei* einfacBe \u00a9eplie|s mugtel (m). \u00a9ie \u00a9cpalen urnmad)fen nun Balb beu \u00a9otter, fo ba\u00df fte iBn menigfteng an bei* \u00a9eite gang Bebedett (2), mobei fie eine breifeitige \u00a9eftalt angenommen paBen. Slucp ift Jept im Innern eine ^j\u00f6plung (a) aufgetreten, bie an eine \u00e4ButicBe Oilbuttg einer embryonalen \u00a9entrai B\u00f6BIe [Bei auberen 2Beieptpiereu erinnert, \u00a9ine gmeite \u00a9tufe geigen 3 unb 4. \u00a9ie \u00a9ha\u00efe ift meBr mufepeif\u00f6rntig gemorben, jebe JSp\u00e4lfte pat \u00fcber am SSaucpranbe einen auffatteuben breiedigen S\u00efuffap (d) Betommen, mit feitlicpen Blutigen SUtf\u00e4pcn, mie genjtermartifen. 9\u00fcocp auff\u00e4diger finb bie inneren Ser\u00e4nberungen. \u00a9er \u00a9otter ift f\u00f6rmlid) in gmei BatBtreigf\u00f6rmig gelagerte S\u00f6ulftc gefpa\u00efteu (b, f), auf melepen fih nape m SSorbercnbe ein ^aar \u00a9pipen, mie Sangeufpipeu, bon gang unbefannter SBebeutung erpeBeu. 3\u00bb bem diaume oBerpalB beg \u00a9d)liefgmugfelg unb gmifepen ben \u00a9ottermulfteu ift ein langer, burepfteptiger, gufarnmengemirrter gaben (a, b), bag fogenanute 23t)ffugorgau, mit melepern \u00dfh bie \u00a9:hierhen, naepbem fte auggefrodjen, aneinanber unb an frembe \u00a9egeuft\u00e4ube pefteu foulten. Side biefe Vorg\u00e4nge ftitbeit n\u00e4mliep uoep iunerpalb ber \u00a9ipaut ftatt. SSenn man aber Bei ber OeoBacptung bie fepr leiept oerlepliepe \u00a9ipaut fprengt, unb ber \u00a9mBrpo mit SD\u00f6affer itt SBer\u00fcprung \u00efornmt, \u00ef\u00efappt bie \u00a9d)ale mit einem dtude auf, mie fiep Baum gmeifeln * l\u00e4\u00dft, in golge beg UeBergemiepteg ber \u00a9pannung beg fcpou oorpaubenen Stgamenteg \u00fcber beu \u00a9epalenmugfel. \u00a9ag arme \u00a9iug ntadjt bann unb mann oergeBIi(pe SInftreugungcn, but*(p bie Sdcugfeltraft bie \u00a9d)alen mieber einanber gu n\u00e4pern. d\u00dfeiter gept jfeboh ^en fernen bie \u00a9nt= midluug ber dtafabeu niept unb bie \u00a9mbrponen merben gu freien Saroen, nadpbem fte ftep in biefer \u00a9tufe nod) etmag getr\u00e4ftigt. \u00a9a\u00a7 mir biefen Mtarti eine Sam nernten, mirb feinen SBiberfprud) ftnbeit. \u00a9entt einmal ift uod) \u00efeing ber Organe ber auggemeupfenen \u00e4dufcpel fertig; nitpt einmal bie \u00a9ha\u00efe pat ipre befinitioe \u00a9eftalt unb bann m\u00fcffeu, mag bag mid)tigfte fDter\u00efmal f\u00fcr bie Saroeuperiobe unb bie \u00a9ermanblung, eine gange dteipe oou Organen oerfepminben, bie","page":903},{"file":"p0904.txt","language":"de","ocr_de":"904\n3RufcOe\u00eftt. Simtyarier. iftajaben.\nSabnf\u00f6rtnigen Stufffifce ber \u00a9djalen, bie inneren \u00a9tadeln, bei* Obffngfaben, aud) muffen ja flatt beg einen @<blie\u00a7mugfelg ber Sam f\u00fcr bag auggeioacbfene Zfyn beren jtoei entfielen. $n nicht richtiger SB\u00fcrbigung biefer Obdtfadje fprad) man ba^er fr\u00fcher baron, baff itnfere fftajaben in einer bem befinitioen K\u00f6rperbau fehl* \u00e4bnlidjen \u00a9eftalt geboren io\u00fcrben, to\u00e4brenb i<b burd) meine Unterfu^ungen $u bem entgegengefe^ten Kefultate tarn. pr eine tiefer einge^enbe ^Betrachtung ift aber berOor^u^eben, ba\u00a7 bie Sftajaben, gau$ \u00e4hnlich trie bie Sungenfdjneden bag fo (barafteriftifdje Organ bei* Samn bei* \u00a9eefdjnetfeu unb, f\u00fcgen _ mir gleich bi\u00ab bin3u/ au4> ber \u00a9eemufdjetn, bag (Segel n\u00e4mlich nicht bejahen*). \u00a9ort, bei ben Sanbfdjneden, ift bie \u00a9nt'\n\u00a9nttoitflung\u00a7 = unb Sarbenjufianl bet \u00cfRalermufcEjeL \u00a9eijr bergr\u00f6\u00dfert.\nioidtung burd) tteberfpringung beg \u00a9egeljtabiumg, oereinfadjt, hier, bei ben SRajaben ift biefer bte feebetoobnenben \u00a9attungen lenngeid)nenbe \u00a9nttoidlung^uflanb and) gefd&fcunbeu, bagegen aber haben fid) an biefer 3lbjioeigung beg 2J\u00eeo\u00ef\u00efug\u00efenbaum8 bie oben befprodOene'n \u00a9onberbeiten eins gefunben. ^dj m\u00f6chte mir erlauben, noch eine \u00a9rto\u00e4gung toenigjteng anbentenb bi^uloerfeit. \u00a9ans allgemein h\u00e4lt man bie mit einem \u00a9chliefjmugfel rerfebenen 3) t\u00fcfteln, bie SDlonom^arier f\u00fcr bie niebrigen; fie berrfd&en auch in ben fr\u00fcheren \u00a9rbperioben gegen jfefet oor; beggleidjen ift bag 3lnbeftung\u00eborgan, hier ber Ohffu\u00eafaben, too er fchon im \u00a9mbi^o unb in ber Saroe auftritt, gar h\u00e4ufig ein Reichen beg bdfp geognoftifdjen Sltterg unb beg minberen fbftematifcheu Diangeg. (Sollten biefe t\u00dferb\u00e4ltniffe bei* Saroen bei* 3\u00fcaiabeit Obemintgcensen an bie Urzeit ber 3Jtufd)el; tbiere fein?\n*) SBenn mir\u00eflicb, trie Sen dart angiebt, Anodonta intermedia ein Segel bat, fo erinnert bieji nnr an ben oon p. \u00ef\u00efft\u00fc\u00efter entbedten h\u00f6heren $reb\u00a3 (\u00a9. 664) mit ber G\u00fcntwidtung ber nieberen.","page":904},{"file":"p0905.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9uropaifdie ^er\u00eeetmtufdjel.\n905\n\u2022\u00eel\u00eeachbem Stir ben Sau, bie \u00a3ebengJteife unb \u00a9ntttidluug ber ^tu\u00dfpetfenmufdjel unb ihrer SBerttanbten Hennen gelernt, Stenbett Stir ustg nun gu ben perlen. S\u00dfir galten ung lieber faff gang an ton jpe\u00dflingg SBorte. perlen ftnb bie freien, im Shiere torfommenben, aug ben Schalenf\u00eeoffen beftehenben \u00a9oncretioneu. 3hre \u00a9igenfd)aften, ber \u00a9laug ober bag SBaffer, SUtns bung unb \u00a9latte, neben @v\u00f6\u00a7e unb \u00a9eiridjt, h\u00e4ngest snehr ober Weniger ton ihrer gufammett\u00ef fettling, tarent Saue ab unb biefer f\u00e4llt gufasumcn mit bemjenigen ber Sdialest. SSag baher ton ben terfchiebenett brei Sd)id)ten ber Skalen, ber $\u00dfevlmuttevfd)id)t, ber S\u00e4ulen = unb Oberhaut; fd;id)t gefagt ift, gilt auch f\u00fcr bie perlen, Ste\u00efdje bemttad) aug feinen organtfchett Rauten unb in unb gStifcheit benfelben abgelagerter 5Mfftibfiastg befielen. Sie tabellofe, fehlerfreie ^3er\u00efe entbehrt feber befonberen $arbe, fie befht nur bag garbenfpiet ber $evlmutterfd)icht ihrer Schale alfo auch ihren Sau. $hr unaugfpvechlid) faufter, milchStei\u00dfer, fi\u00efberheder, mit beu Farben beg O\u00eeegenbogeng \u00efaum tingirter \u00a9lang, ihr reinfteg Staffer ift bebiugt ton ber Sbblagerungglteife beg $alfeg unb ber Surchfichtigfeit ihrer \u00e4Jlembranen; elfterer gibt ihnen bag fdjillernbe $arbem fpiet, le^tere bag milbe \u00a3id)t, meldjeg fo m\u00e4chtig bag Sluge ber Sferblidjest feffelt unb bannt; bavum ber tiel h\u00e4ufigere \u00a9lastg unb bie gr\u00f6\u00dfere Fracht ber ovieuta\u00efifdjjen perlen, Steil fe\u00efbfi ihre S\u00e4ulenfd)i<hten, aug benen fte eben fo h\u00e4ufig trie aug beu iperlmutterfdjidfeu gufammengefeht ftnb, faft g\u00e2nglid) farb\u00efog ftnb unb bepalb bem 2id)te ben Surchgattg geftatten, gegen\u00fcber ben gef\u00e4rbten S\u00e4ulettf<hi<hten ber ^tu\u00dfperlemnufdjetn. \u00a9ine ber prachtbot\u00efften orienta\u00efifdjen perlen ift in ber Sammlung ton \u00ef\u00ef\u00eeatur= unb f\u00fcnffachen ber \u00a9ebr\u00fcber gofma tn SJfat\u00eb\u00efau; fte ift t\u00f4\u00ef\u00efig runb, unburchbohrt, ton fch\u00f6nftem Silberglange, 2778 farat fdjtter. Stimmt man bie f\u00e9erie aug ihrem foftbaren Seh\u00e4ltnif auf ein feine\u00ea Sattifttudh, fo rollt fie Soie eine gro\u00dfe fdj\u00f4ns gl\u00e4ngenbe Duedflber\u00efuget herum. ^infidhtlich ber \u00a9r\u00f6\u00dfe, fo beziehen ftch all\u00e9 Seiftiete einer bebeutenben \u00a9r\u00f6\u00dfe, big gu ber einer Steifheit \u00dcRu\u00df unb bar\u00fcber, auf amerifanifche unb perffhe perlen. Sie eurofs\u00e4ifchett, befottberg baperfhen perlen erreichen ben Umfang einer gro\u00dfen \u00a9rbfe ober fleineu Sohne, h\u00e4uftg aber ben eines Stednabetfopfeg unb ebenfalls Steit bantuter.\nSie forage stad) bem Urfprung ber perlen ift fo alt, itie bie fensttni\u00df ton ihrem Safein. 2\u00dfir Stollen Stenigfeng einige ber ton ton Je\u00dfling in gest\u00f6hnter Sorgfalt gefammelten Sagen unb Steinungen bar\u00fcber mittheilen, obfdjon ftd) bie meifteu auf bie Werten ber Seemufdjeln beziehen. ^it mi\u00efben lauen Sommern\u00e4chten entgleiten bem Rimmel garte Shautropfen, um in bem Sufen ber \u00eflaffenben SJiufhet ton beit st\u00e4rntenbeit Sonnenftrahleit befruchtet gu Sterben. Siefe altinbifdje Sage reicht burd) bag gange Sllterthum big Steit in bag Stittelalter hinein. 2im Sage beg Stouateg \u00fcftifait (24. St\u00e4rg), erg\u00e4hlt ber gelehrte ^ube Senfamin ton Ssttela, nehmen bie Stufdjeln bie faUenbest Regentropfen auf, unb im Stonate Sifoi (Stifte September), ftnbeit bie Sandier bie \u00a9belfteiue bavin, unb stoch in nuferen Sagen Stattet unter ben bortigen \u00a9ingeboreneit berfelbe \u00a9laube ton ber Silbung ber perlest. (51t tevfd)iebenem adegortfheit \u00a9eStanbe lebt biefe Stpthe fort in ben S\u00f6erleit ber Sidfer, itie in ben Seiifm\u00e4lertt ber f\u00fcnf. Ser burch feine Rldfesnie tevarmte Shtgurello befang fte in feiner ,,\u00a9olbmacher!unf\" mit begeiferten Sevfeit unb lieblich ffnb R\u00fcdertg St\u00f6rte:\n\u201eSa bacht\u2019 ich meine himmlifche \u00a9ntfammung:\n\u00a9in \u00a9nget meint um einer Schmalheit mitten,\nUnb ftnfen mu\u00dft7 ein Sropf in bie SSerbammnng.\nSenn anch bie \u00a9nget meinen mopt im Stillen;\nSoch ihre Spr\u00e4nen finb ber S\u00dfett gnm frommen,\nSffieil au\u00a7 benfelben folche i\u00dferlen qnitten.\nSie Shr\u00e4ne m\u00e4r\u2019 im Dcean terfchmommen, \u00fc\u00dfenn nicht bag SJteer, ben ebten Urfprung lennenb,\nSie h\u00e4tt\u2019 in eine SDtufchel anfgenommen,\nSen Sropfen ton ben anbern Sropfen trennenb,\nSie tninber eblem Duett entquollen maren,","page":905},{"file":"p0906.txt","language":"de","ocr_de":"906\nMufchetn. Simparier. Stajaben.\nSie Mufcpel fo gu beffen ^3fleg\u2019 ernennenb:\nSu fottft in beinern ftt\u00efCen \u00a9cpoo\u00df bewapren Sen eblen teint unb, bis er fiep entfaltet,\nSJiit ipm beputfam burd) bie Staffer fahren.\nUnb wann bie perl\u2019 in bir fid) hat geftaltet,\nUnb wann f\u00fcr fie erfdjienen ift bie Stunbe,\n$erborgutreten, fo\u00ef\u00efft bn fein gefpaltet.\nSamt fei bas tinb entnommen bem SBormunbe,\nUnb frei b er bienen mag ftcp bie \u00a9ntftammte SeS Rimmels ipr \u00aeefd)id im \u00a9rbenrunbe.\n3u Petersburg bewahrt eine \u00a9a\u00efferie ein \u00a9em\u00e4lbe, vorauf ber in ben Soffen fd)Webenbe gUf)ibo 3^antroj)fen auSftreut, Amoretten fie an ber Oberfl\u00e4che beS MeereS in Muffeln auf; fangen, in Welpen fie ftp in Perlen berWaube\u00efn. Bu SDeggenborf, bem Jpauptorte beS Bcperifpen Sa\u00efbeS, mit feinen einft fo ber\u00fchmten perlen, birgt bie f\u00f6trpe ein Secfengem\u00e4tbe, welpeS bar-fient, mie Milp bon ben Pr\u00fcften ber \u00a3immelSf\u00f4nigin ^erabtr\u00e2nfe\u00eft in Mufpelfpalcn, getragen bon \u00a9ngefn, um 51t perlen gu merben.\n\u00a3)0p nipt in fo gartem Sauber (fahrt nnfer \u00a9etofi\u00ffrSmann fort) erteilten immer bie himmlifpen M\u00e4pte ben Menfpen, aup im Sturm nnb Setter, unter SBIifceu unb \u00a9ouneru nahen fie ftp mit ihren \u00a9aben. dtipt miuber rufen, mie befonberS im Mittelalter geglaubt m\u00fcrbe, biefe Elemente perlen in ben gieren gu Page, gleipbiel ob fie auS ben \u00a9palen, ober ans bem gleite felbft entftehen, ober ob fte als bereu guSm\u00fcpfe herbormupern, ober als \u00a9teinpcn beS MeereS in bie offenen Mufpeln fallen, um in ihnen \u00a9lang nnb \u00a9latte gn erhalten.\nSelche \u00a9rfl\u00e4rungSberfupe mau im Saufe ber lebten Bahrpunberte f\u00fcr bie \u00a9ntflehung ber Perlen borgebrapt, moden mir \u00fcbergehen. 3\u00ab ben fahren aber, ehe bon Je\u00dfling feine fp\u00f6uen Uuterfupungen begann, patte bie Ppcorie \u00fcber bie Sibling ber Peilen allgemeinen \u00a9tttgang gefuubeu, ba\u00df frembe in unb anf ben Mufpeln lebenbe Spmaroher nnb bereu \u00a9ier bie alleinige Peranlaffung gnr \u00a9ntftehuug ber Perlen feien, \u00a9erabe bief er \u00a9egenftanb ift fo intereffant unb h\u00e4ngt fo eng mit ber dtaturgefpipte unb SebenSmeife ber perlenmufpeln gufammen, ba\u00df mir nur bei ber Sape gn bleiben glauben, menu mir mit geringf\u00fcgigen StSlaffungen ben gangen barauf beg\u00fcglipen Sbfpnitt auS bon Je\u00dfling S Sert hier folgen taffen.\nltnftreitig baS jpauptberbieuft, in ben Perlen (Schmarotzer, fo mie bereu \u00a9ier als ihre $erne anfgefunben gn haben, geb\u00fchrt be gilippi*). Unterfupungeu, in gang anberer Ibfipt angeftellt, f\u00fchrten burp einen Bufall feine Slnfmertfamteit anf bie \u00a9utftehungSmeife berfelben. Bit biefem Bmede m\u00fcrben alSbauu eine geh\u00f6rige Slngapl Heiner Perlen auS bem Mantel einiger ModuSfen gefammelt nnb gnr n\u00e4heren SDurpforfpung ber inneren \u00a9ubftang einige babon ger-broken, anbere in berb\u00fcnnte Salpeterf\u00e4ure gelegt. \u2014 \u00a3>ie Perlen, meldje l\u00e4ngere Beit in (Salpeter; f\u00e4ure gelegen m\u00e4ren, berloren, je nach ihrem berfchiebenen SDurpmeffer, ihre gange faltige <Sub; ftang, behielten aber bie fr\u00fchere \u00a9eftalt bei, fpmoden burch gaftge Safen etmaS anf, unb geigten eine Stngahl fel)r feiner h\u00e4utiger \u00abSchichten, mefche einen heutigen centralen \u00c4ern bon organiser Materie umh\u00fcllten, \u00a9ine anbere Spatfape, Welpe in biefer grage ^ilippi mistig erfcpien, ift bie ungleiche \u00a3\u00e4uftgfeit biefer Perlen in ben \u00a9remplaren einer unb berfelben SpecieS bon Seid); nutfchelu ober anberen Mufpelarten, menu biefelben anS berfchiebenen Totalit\u00e4ten entnommen waren. 2\u00cf\u00cfS fuh gilippi eine-gro\u00dfe Sigapl bon Bubibibiten bon Anodonta cygnea (ber gro\u00dfen Peipmufpel) auS ben Peipeu bon fdacconigi berfchafft hatte, mar er erftannt \u00fcber bie gro\u00dfe Stgahl ber borhanbenen, theilS au bie innere Spale angeWapfenen, theilS im Mantel ein; 'gebetteten Perlen, m\u00e4hrenb er einige Bahre borher in ben \u00abnobonten nnb Unionen einiger Seen\n*) Siefer ausgegeichnete SRaturforfd&er ber Suriner Uniberfit\u00e4t ift 1867 in feinem Berufe als SWifc glieb ber ita\u00fceuifpen \u00a9ppebition nach \u00a3ap<m in (Spina geftorben.","page":906},{"file":"p0907.txt","language":"de","ocr_de":"(Surop\u00e4ifdje \u00a9erlettmufdjeC\n907\nunb fj\u00ef\u00fcffe bev Sombarbei tuiv \u00e4u\u00dferft feiten bereu gefuuben hatte. \u00a9ie perlen aul beit \u00a9eichen bon 9tacconigi flub Hein, bon regelm\u00e4\u00dfiger fjorm itnb \u00ef\u00f4nnten ail fogenanuter \u00a9er\u00effamen irn Bembel gebraust toerben. (Sine bo\u00ef\u00effommen rmtbe \u00a9erle boit ber \u00a9r\u00f6\u00dfe eine! J^anfforne\u00ea fanb gilipfu int mul\u00efu\u00ef\u00f4fen SRante\u00effaume gerabe au ber \u00a9telle, too beim eigentlichen Unio margari-tifer bie perlen geto\u00f6hnlich borfommen. 2Rit ber Sp\u00e4u\u00dfigfeit ber \u00a9eidjmufcheln bon fRacconigi f\u00e4llt ferner bal h\u00e4ufige \u00a9or\u00efommen einer \u00a9\u00dfecie! bon \u00a9ingetoeibeto\u00fcrment, Distomum duplicatum gufammeit, to\u00e2hrenb fte ben \u00e2Rufdje\u00efn bel \u00a9ce! bon \u00a9arefe in ber Sombarbei gu mangeln freuten. S\u00dfei beu genannten \u00e4Jhtf\u00e4jeln ftuben fnh im SRautel in gro\u00dfer Angahl bie kleinen \u00a9dpuche eins ge\u00dftreut, toeldje \u00a9ifiomen enthalten, imb in entfprec^enber SRenge erfennt man perlartige 3Rauh* beiten bon betriebener gorm unb \u00a9nttoidluug, bie burdj alle m\u00f6gXid^en Abftufungen bi! gu fa\u00dft fugelrunben \u00a9erlen bom \u00a9urdjmeffer eine! Spirfetorne! \u00fcbergeben, auf ber anliegenben glad)e bei* \u00a9chalen. A\u00dfemt nun ^ilippi bie bem Anfchetne nach f\u00fcngflen \u00a9oucretiouen bon ber \u00a9djale abnabnt unb nach geh\u00f6riger \u00a9r\u00e4paration unter bal \u00dcRifroffcp brachte, fo ernannte er bie Hebers refte Heiner \u00a9iftomen, toeldje all Stern ber f\u00e4lligen SRaterie gebient haben. Auch bei ben anberen im 2R autel ber \u00a9eidjmufcheln ifolirt borfommenben perlen fanb ^ilippi einen organifcbeit ^ubalt all Stern unb tljat baber ben Aulfpruch, ba\u00df ber Stern ber \u00a9erleit bie \u00a9ba^a^teve einel berftotbenen organifdjeit S\u00f6efenl an \u00dfid) trage unb biefel orgartifdOe 28efen ein \u00a9ingetoeibetourm fei. \u00a9er Stern ber \u00a9erleit toerbe immer bon einem @d)maro|er gebilbet unb bie Sp\u00e4ufigfeit ber perlen ftebe in bireftem \u00dfufammeubauge mit ber Sp\u00e4ufigfeit ber \u00a9araftten im 2RanteI ber perl; tragenben SRufdjeln.\n.fpatte fd;on gilippi auf einen anbereu \u00a9arafiten all \u00a9eranlaffer ber \u00a9erlenbilbung gelegen\u00a9 lie\u00df b^n\u00d6etuie|cn, fo tourbe berfelbe burd) ben belaunten, um bie \u00a9efdjichte ber \u00a9ingetoeibeto\u00fcrnter fo berbienten SXr^t, Dr. St\u00fccheumeifter, noch mehr in beu \u00a9orbergrunb gefte\u00ef\u00eft. Sbm toar e\u00ea gtoeifellol, ba\u00df in manchen \u00a9remplaren ber \u00a9Iftermufcheln eine SRilbe ben Stern bilbet \u00a9iefe SBafferfpiune i\u00dft Atax ypsilophora, aud) Limnochares anodontae genannt. @ie lebt im fdblams migen \u00a9oben fdjtoach flie\u00dfenber, angerauter, mehr ftebenber \u00a9eto\u00e4ffer, befouberl in fd)Iammigen \u00a9eichen, fteigt feiten au bie Oberfl\u00e4che herauf, bleibt meiftenl in ben bem \u00a9obenfdflamm angrengeubeit 2\u00dfafferfd)id)teu, alfo am liebften im \u00fcRibeau ber hinteren St\u00f6rperh\u00e4lfte ber \u00e4Rufdjeln, too auch St\u00fccheumeifter, toeldjer bon ber f\u00e4d)ftfd)eu ^Regierung mit ber Unterfuchuug ber SRufcbelb\u00e4nfe bei \u00a9ab (Sifter beauftragt toar, bie meifteu Snbibtbueit eingetoanbert fanb. \u00a9iefe adjtbeinige, gefd;Ied)tlreife 9Rilbe treibt fleh im A3 a ff er herum unb fept ihre \u00a9ier in ben \u00dcRantel ber Auobonten unb Unionen ab. \u00a9ie \u00a9ier, bout SRufcbeltbiere mit einer h\u00e4utigen Sp\u00fclte umgeben, bertoaubeln fte\u00df in fedjlbeiuige \u00a9Rinnen, \u00a9iefe geben aul ber \u00a9ih\u00fclle unb Umh\u00fcttuug!ct)\u00dfe inl A\u00dfaffer, um uad) einigem Aufenthalte in letzterem toieber in beu \u00ef\u00efRante\u00ef etngutoanbern ; bie fed;!; beinige \u00a9tut g\u00fc\u2019ht allbann ihre $\u00fc\u00dfe an fid) unb h\u00e4utet fi<h in einer, bom 3Rufd;eItbiere aber; mall erhaltenen Sp\u00fclte, barauf burdjbridjt bal \u00a9hier biefelbe unb gelaugt adjtbeiuig inl \u00a7reie, um feine \u00a9ef<hIed;t!funUiouen aulgu\u00fcben. St\u00fccheumeifter fab nun bie bon ber SRufdjel um bie Atarbcmt gebilbete ^)\u00fclle, in toeldjer oft bie abge\u00dftreifte ^jaut ber fechlbeiuigeu \u00a9pinne liegen bleibt, all ben gkrlfent an.\n\u00a9ie SBabrbeit in biefer Xfyovie, nach toelcher bie \u00a9ilbung ber perlen gut geograbbifdjeu \u00a9erbreitung ber \u00e4Rufdjel\u00dfara\u00dfiteu in gerabem \u00a9erb\u00e4ltni\u00df fleht unb bie \u00a9egentoart ober Abtoefeu; beit berfeiben in ben \u00a9elv\u00e4fferu, nid)t aber bie \u00a9attung ober bie Art bei \u00a9b^eve^ ma\u00dfgebenb i\u00dft, auf ihre beftheibeneu \u00a9rengen gur\u00fcdgef\u00fcbrt gu h\u00fcben, ijt bal gro\u00dfe \u00a9erbien\u00dft oon Spe\u00dfling\u2019l. @o toeuig in Abrebe gefte\u00ef\u00eft toirb, ba\u00df in ben berfchiebenfleu Sta\u00dfabenarteu gelegentlich burch jene genannten \u00a9ara fiten \u00a9eranlaffung gur \u00a9\u00dcbung bon \u00a9erleu unb perlen \u00e4hnlichen Auffd;idh; tuugeu gegeben i\u00dft, fo unbebingt [teilt [ich h^raul, ba\u00df f\u00fcr bie eigentlid)e \u00a9ertmufdjel, \u00fcnio margaritifer, biefe \u00a9ei'h\u00e4ttniffe nicht \u00dftatt haben. \u201eUngef\u00e4hr 40,000 \u00a9h'ere/// fagt bon Je\u00dfling, \u201etheill bon mir, theifl bon ben \u00a7ifd)ern ge\u00f6ffnet, tarnen gu meiner \u00a9urch\u00dfid)t, tourben gerabe","page":907},{"file":"p0908.txt","language":"de","ocr_de":"908\n2J\u00eeufc\u00a7e\u00eftt. Dtntparier. Rajaben.\nbiefent neu aufgetaucbten \u00a9djmarofcertbiere gu Siebe auf! forgf\u00e4ttigfte uuterfucbt uub utdjt in einem Unio mar ein \u00a9<bmarofcer ober ein (Si, ober ein 9Rerfmal, eine \u00a9pur irgettb eine! Kerbel baoon angutreffeit. \u00a9teid)e! begegnete mir bei ij\u00dfertmufcbetn aul anberen \u00a9egenbeit, g. 23. au^ 23\u00f6bmeit.\"\n\u00a9teidjtoobt ^aben bie perlen oon Unio margaritifer, bereit SBilbunglft\u00e4tte ber SRantet ift, Perlte, unb ber 2R\u00fcitd)ner [Raturforfdjer I;at in gotgeubem bie [Refuttate [einer m\u00fcbfameit [Beobachtungen \u00fcber bie \u00a9ntftepung ber perlen gufammengefajgt. \u00dfioei Urfacben [feinen befouber! bagtt beantragen, andere unb innere. Oie erfteren ftnb bie Seltneren unb bebittgt burcp bie (Sigentfy\u00fcmlicpfeit bei \u00a9ef\u00e4fjfpfteml, nach anfjett offen gu fielen. Oaburcb bringen mit beut einftr\u00f6menben S\u00dfaffer fretube K\u00f6rper, toie Ouargt\u00f6rndjen, [\u00dfftangeitmoiet\u00fcte in ben ^reiltauf, toerben enttoeber innerhalb beffelbeit ober au\u00dferhalb ber \u00a9ef\u00e4jge, nacpbem i|re SBanbungeit ein; geriffen jtnb in! [\u00dfarencbpm ber Organe, namentlich bei SRautet! beponirt unb mit ber \u00a9ubftattg ber \u00a9djalenfcpicpteu umgeben. Oie gtoeite, innere Urfacbe, ^\u00e4ngt mit ben 23itbungl; unb 2Bac\u00a3)l; t^umloer^altniffen ber \u00a9djale gufantmett, inbem faft in ber [Reget tteine Ymo bil 5/i00 Sintert gro^e \u00a9t\u00fccfcben ber \u00a9ubftang, aul metier bte Oberhaut ber \u00a9epaten befiept, beit $ent ber Werten abgeben. Oie Umh\u00fcllungen bei Wentel toerben oon ben mitroffopifepen \u00dfetlen bei @e[\u00e4\u00a7[pfteml uub bei \u00dcRantet! abgefebiebett, unb ber Slufentbatt ber [\u00dferte, i\u00a7r Oft im Opiere bebingt bie 2tultoabl oon ben brei \u00a9cbidReu ber \u00a9djale. perlen, bereu f\u00f4erne tu berfenigen \u00a9cpidt)te bei SRantet! jt^cn, toetdise bie fc^\u00f6ite tperlmutterfcbidjte ber \u00a9(bate aulf\u00c6jeibet, toerben auch btefe [\u00dfertmutterumtageruug ermatten unb alfo gu fogenannteit perlen ooit fd)\u00f6nem 2\u00dfaffer toerben. perlen, bereu $ente in bemfenigeit Opeite bei StRantelfaumel ft^cn, toeteber bie Ober; baut; unb \u00a9t\u00e4bd)enfc\u00a7id)te bitbet, toerben auch bte \u00a9truftur biefer beibeit fid) aneignen, nantent; ttd) ber letzteren, atfo nicht gu preilio\u00fcrbtgen perlen toerben. 2tu! beit in ooit fpefjling\u2019l SBerte naebgetoiefenen \u00a9r\u00fcnben, ioetdje bie 23erfc^iebenb)eit ber Umtagerungl[d)id)ten bebiitgen unb ben Werten ihre maitdjfacben fyarbent\u00f6ite oerleiben, geht and) gur \u00a9en\u00fcge peroor, ba\u00a7 bte betiebte \u00a9iutbeitung oon reifen unb unreifen perlen eine OoUtommen unrichtige -ift, ba oon einem Reifen itirgenbl bie [Rebe fein tarnt, oielutebr, toemt-man toitt, fte to\u00e4brenb i\u00a7rel 2lnfentbatte! im Obier immer fort reifen; eine S\u00dferte, ioetebe taunt unter bem \u00fcRttfoftop im 2Rautetgetoebe ent; beeft toirb, ift eben fo reif, toie eine pracbtoo\u00fce g\u00eeer\u00efe in ber droite einel $\u00f6nigl: bie Ouantit\u00e4t ber itmtager un gif dachten gibt ihre \u00a9r\u00f6fje unb g\u00f6nn, bie Ouatit\u00e4t berfetbeu ihre [Brauchbarkeit ober ihre SBertbtoftgfeit.\n\u00a9egen bie enormen \u00a9ummen, toet<be ber Raubet mit \u00a9eeperten iit Unttauf fefct, oerfdjioinbet faft bal geringe \u00a9rtr\u00e4gni\u00a7, toetd)el bie gtufjpet\u00efennutfdjet liefert. 3u \u00a9aebfen toar oon 1826 bil 1836 f\u00fcr 140 \u00a9t\u00fcd Werten ber \u00a9rtrag 81 Obater. Oie [\u00dfertenfifebereien Oapentl ergaben in ben 43 fahren oon 1814 bil 1857 bie \u00a9imtabnte oon 158,880 [perlen. S\u00dfegeit biefer \u00fcberall uub gu allen feiten fparfanten Stulbeute, toeldje bie gtugpertenmufdjeln geben, ift mau baber f<bou t\u00e4ngft, in \u00a9b\u2122a f\u00abt ein ^actv t^fenb fahren baraitf bebad)t geioefen, bie [probation ber perlen unb befottberl bergluffperten gu fteigent ober, toie oottfpefjliitg fagt, bie SDRufcbett^iere gu Oilbung oon perlen in t\u00fcrgerer \u00dfeit uub gr\u00f6\u00dferer SRenge gu beftiminen. Oal eine Verfahren ber t\u00fc ttfi lieb eit [pertenoerntebrung burdb SSerlebuitg, Stnbobrung ber \u00a9(baten tourbe im oorigen Sabt'buubcrt oon Sinne all ein @ebeiutni\u00a7 gum SSerfattf aulgeboten. Oie eigentliche \u00dcRetbobe Sinn\u00e91! ift aber tro| einiger 3Rittbeituugen bar\u00fcber noch teineltoegl ooltft\u00e4nbig befannt. \u00a9ine gtoeite 9Retbobe, in ben 3Rufcbett|ieren perlen gu ergeitgen, befielt barin, ba\u00a7 frembe K\u00f6rper in fie gtoifcpeit 3Rante\u00cf unb \u00a9c^ate t^eitl ohne, tbeitl mit Sertebung ber teueren eingef\u00fcbrt toerben. \u00a9ie tourbe febou feit oieten ^abrbunberten uttb toirb nod) oon ben \u00a9^iuefett betrieben unb ber ooit ooit \u00a7e\u00a7ting mitgetbeitte SSericbt bei britifibeit ^oitftttl ^agtte gu [Ringpo, fotoie bei ameritauifcbenjtrgtel 2Rac \u00a9otoau \u00fcber biefett ^itbuftriegtoeig tautet folgeuberma\u00a7eu:","page":908},{"file":"p0909.txt","language":"de","ocr_de":"(Surop\u00e4tfdje unb d^trteftfc^e perlenntufcpel.\n909\n*\u00aeer ^Betrieb biefeS gnbuftriegWeigeS befdjr\u00e4nkt ftd; auf gwei beifantmen liegenbe S\u00dfl\u00e4^c bic^t bet bei* Stabt Setftng in bem n\u00f6rbbid^ett Speile boit Scpekiang. 233\u00e4^venb ber 3Jionate 9Rai ober Auni Werben iit Sorbett gro\u00dfe Ouantit\u00e4ten DRufcpeln (Anodonta plicata) aus beut See Sai=pon in bei* probing Kiangspon gefummelt uub bie gr\u00f6\u00dften \u00a9remplare baoon auSgeW\u00e4plt. Sa fte gcW\u00f6pnlid) burdj bte (Reife etwas leiben, g\u00f6nnt man ihnen, epe man fie um ber mettfcplicpen \u00a9itelfeit Witten qu\u00e4lt, einige Sage in iBambuSf\u00f6rbcpett, Welcpe in baS Staffer getauft to erben, 3\u00e4npe. Satt bringt alSbanit in bie ge\u00f6ffnete Sufcpel K\u00f6rner ober S\u00e4ttigen, we\u00efdpe in gornt uub @toff Oetfcpieben ftnb. Sie gew\u00f6hnlichen beftepen auS einer piUenmaffe, Welche mit bem (Safte ber gr\u00f6\u00dfte beS Kampferbaumes befeuchtet Wirb, Sie formen, bie am beften ben perl* mutter\u00fcbergug annehmen, werben auS \u00a9anton eingef\u00fchrt unb fcheinen auS ber Schale ber See= perlenmufcpel, Avicula margaritifera, gemacht gu fein; unregelm\u00e4\u00dfige Stfidfc\u00dfen btefer Sufcpel. Werben in einem eifernen \u00a9ef\u00e4\u00dfe fo lange mit Sanb gerieben, bis fte glatt unb runb geworben ftnb. (Sine anbere \u00a9attung befteht in Keinen gig\u00fcrcpen, meift Sgubbpa in ftpeuber Stellung ober auch guWeilen in Silbernen bon giften. Siefe ftnb auS 23lei, baS auf einem Renten Frettchen, auf Welchem ftd) bie gig\u00fcrcpen beftnbeu, b\u00fcnn auSgefchlagen Wirb. SaS \u00a9inbringen biefer formen gedieht mit bieler S3e^utfamfeit. Sie Sufdpel Wirb Oorfi\u00e4ptig mit einem Spatel auS sperlenmutter ge\u00f6ffnet unb ber unbefeftigte Speil beS SufcpeltpiereS an einer Seite mit einer eifernen Sonbe frei gemacht. Sie fremben K\u00f6rperchen, gig\u00fcrcpen, Ritten u, f. w. werben bann mit ber Spipe eines borne gefpaltenen SambuSr\u00f6prcpenS eingefchoben unb in gwei gleich Weit entfernten Leihen auf ben Hantel ober bie freie Seite beS ShiereS gelegt, gft auf ber einen Seite eine hinl\u00e4ngliche Senge angebracht, fo Wirb biefelbe Sanipulation auf ber gegen\u00fcberliegenben Wieberholt, \u00a9epeinigt burch bie fremben K\u00f6rper, br\u00fcckt baS Shier ftch krampfhaft an bie Schalen unb baburcb bleiben bie g\u00f6nnen auf ihrem gdape. hierauf legt man bie Sufdjeln eine nach ber anbern in Kan\u00e4le, \u00a9ecken ober Seid^e in 5 bis 6 go\u00fc SUbfi\u00e4nbcn oon einanber unb in einer Siefe oon 2 bis 5 gu\u00df unter SBaffer, guWeilett 50,000 St\u00fcck. S\u00f6emt man einige Sage nach Anbringung ber g\u00f6nnen baS Shier Wieber herausgenommen hat, fo fleht man bie gormen burch eine h\u00e4utige luSfdjeibung an bie Sufcpeln befeftigt, fp\u00e4ter ift biefeS H\u00e4utchen mit Kalfftoff burcpbrungen unb enblich haben ftch ringS um ben Kern Schichten oon Perlmutter gebilbet. gm SRo\u00f6ember, nach anberem Berichte er ft nach 10 Sonaten, ja felbft erft nach brei galten Werben bie Sufcpeln mit ber \u00a3anb ge\u00f6ffnet, baS Shier perauSgefdpnitten unb bie perlen mit einem fd^arfen Seffct loSgetrenuf. \u00a9eftept ber Kern ber Perlen auS Perlmutter, bann Wirb berfelbe nicht Weggenommen; ftnb eS aber \u00a9rbs unb Setattformen, fo entfernt man fte, gie\u00dft gefcpmolgeneS \u00a3arg in bie H\u00f6hlungen unb fehltest bie Deffnung mit einem St\u00fcckchen Perlmutter k\u00fcnftlicp gu. gn biefem guftanbe fehen fie mehr halbrunben Perlh\u00fctchen gleich, bie an \u00a9lang unb Sch\u00f6nheit ben foliben perlen Wenig nachgeben, unb k\u00f6nnen gu einem Preife oerkauft Werben, ber eS gebeut m\u00f6glich maept, fiep Weldje angufepaffen. guweliere fepett fte in Kopffcpmuck, 2ltm= b\u00e4nber unb anberen grauenfcpmuck. Sie Perlmutter\u00fcbeng\u00fcge, welcpe ftd) \u00fcber \u00a9ubbpaformen gebilbet haben, Werben als Amulette au ben S\u00fcpen ber Kinber befeftigt. San fagt, ba\u00df 5000 gamilien in ben S\u00f6rfern Sfcpang = twan uub Siao=Sfcpaugugan ftd) mit biefem gnbuftriegWetge befep\u00e4ftigen, Siefenigen, welcpe mit ber \u00a9epanblung ber Sufcpeltpiere niept gut umgugepen Wiffeu, oerlieren wopl 10 bis 15% burep ben Sob, Inhere jeboep, welcpe biefe gertigkeit beftpen, oft w\u00e4prenb ber gangen Saifott kein eingigeS\". So weit, mit noep einigen guf\u00e4pen, Sac \u00a9owan.\nSen S3ertp biefer epineftfepen Setpobe pat oon Je\u00dfling an ttnferer gtu\u00dfperlenmufcpei gepr\u00fcft. \u00a9S w\u00fcrben gleichfalls frembe K\u00f6rper, tpeilS runbe, auS Sllabafter, \u00a9Ifeubein gebrepte K\u00fcgelcpen, fowie kleine palbrunbe \u00a9Imperien gWifcpen Santel uub Scpale ber Spiere beputfant eingebrad)t unb biefelben fowopl in baS kalkhaltige flie\u00dfeube SBaffer im Aquarium beS S\u00fcndpener pppftologifcpen gnftituteS als aud) in ipre urfpr\u00fcngltcpen \u00a9\u00e4dje gur\u00fcckgelegt. Sie fremben K\u00f6rper ber int kalkreidpen Staffer gelegenen Spiere waren nach einem gapre mit einer gieutlid) bicken, fein","page":909},{"file":"p0910.txt","language":"de","ocr_de":"910\nAtufcpeln. Sintparier. Aajaben.\ngranulirteit, fdjmupig gelbltcpeit \u00aealttru\u00dfe \u00fcberzogen, melcpe eper alles Rubere fein konnte, a\u00ef\u00bb eine S\u00dferle. S)ie \u00a9laSperlen bei' iit beit $\u00dferlb\u00e4cpen aufbemaprten Bhtfdjeln geigten nacp gleichem Settiaitme einen b\u00fcnneit, garten, \u00dfpmupig mei\u00dflidjen, gr\u00f6\u00dftenteils aber farbigen Uebergttg beS (Sdjalen\u00dfoffeS unb lie\u00dfen and) pier bie fixere Uebergeugung gewinnen, ba\u00df biefe Stiere ft<p gu genannten \u00a9rperimenten nidjt eignen. Audj \u00fcber ben ^iXi^lat^^\u00ee\u00fcc\u00efjcninei^erfeiert Bor^ fdjlag, bie \u00a9inmauberung bei i\u00dfara\u00dften in bie i\u00dferlenmu\u00dfpel gu regeln nnb gu f\u00f6rdern unb bamit Beranlaffung gitr h\u00e4ufigeren Ablagerung ber S\u00dferlenterne gu geben, pat bon Je\u00dfling beit (Stab gebroden. @0 m\u00fcrben niemals fo\u00efcpe Befultate git erzielen fein, meld)e auf irgenb einen materiellen \u00a9efoinu Anfprudj maepen tonnten. (Statt auf bie t\u00fcn\u00dflicpe m\u00fcrbe a\u00effo lebiglicp auf bie nat\u00fcrlidje Iper lenbeimeprung baS Augenmert gu riepten. fein. \u201eSaS p\u00f6d)\u00df mtg\u00fcn\u00dfige Berp\u00e4ltni\u00df, ba\u00df auf 103 ferlenmufcpeln 1 \u00ab\u00dferle fcpleepter Dualit\u00e4t, auf 2215 SRu\u00dfpelu 1 $PerIe mittlerer unb er ft auf 2708 ^erleumufcpelu 1 gkrle guter Dualit\u00e4t tommt, liegt au^fcplie\u00dflicp\", fagt bon Je\u00dfling, \u201ein bem nuferer ^\u00dferlmu\u00dfpel eigent\u00fcmlichen bun\u00eflen f\u00c7arbftoffe, melcper ftd) ber \u00a9cpalenfub\u00dfang beimifd)t, unb biefer garbe\u00dfoff ift mieber abh\u00e4ngig bon ber \u00e4iapruug, opne melcpe baS Spier nid)t befielen fann. \u00a9S geht atfo hier\", f\u00e4hrt er fort, \u201emie fo oft im Aaturs leben, ba\u00df eine unb biefe\u00efbe Urfadje, melcpe Hoffnungen auf fcp\u00f6ite \u00a9rfolge n\u00e4hrt, fie fe\u00efbft mieber ger\u00df\u00f6rt: ber gef\u00e4rbte (gpibermiSfloff giebt ben Anla\u00df gnr sperleubilbuug unb berfeile gef\u00e4rbte \u00a9pibermiS\u00dfoff berhinbert, ba\u00df alle im Spiere erzeugten perlen eble Serben tonnen. A\u00dfenu alfo eine Vermehrung ber $erlenbilbung auf irgenb eine S\u00f6eife auch gel\u00e4nge, eS m\u00fcrbe eben caeteris paribus auch bie \u00a9rgeuguug farbiger perlen bermehrt \u00bberben, ba ja bie W\u00e4hrung biefelbe bleibt unb bleiben mu\u00df. Alfo iit ben Seben\u00eabebinguugeu be\u00a3 Spiere^ ffll\u00df liegt bie \u00a9r\u00e4nge ber \u00a9rgeuguug fd)\u00f6ner perlen unb biefe taffen ftdj ohne \u00a9ef\u00e4prbung feiner \u00a9ri\u00dfeng nicht mefentUdj \u00e4nbern.\"\nSgie lebten Bl\u00e4tter beS SBerteS, bem mir fo reiche Belehrung berbanten, enthalten bie Singers geige gu ber eiugig m\u00f6glichen nat\u00fcrlichen unb rationellen S\u00dferlengucpt, na<hbem bie Sebent bebingungeit beS S^iereS febe bisher gehegte Hoffnung auf eine t\u00fcn\u00dflicpe S\u00dferlen\u00f6ermeprung gu nid)te machten. SDiefe An\u00dfdjten unb Aatp\u00dfpl\u00e4ge, meld)e barauf gerichtet \u00dfnb, bie Spiere fo btel aig m\u00f6glich ihrem urfpr\u00fcnglidjen Aaturguftanbe gitr\u00fcdf\u00fchreu unb barauS f\u00fcr bie Sucpt unb f\u00fcr ben perlen fang bie nothmenbigen Regeln gu gieljen, laffen mir nun noch folgen.\nBez\u00fcglich ber Spiere ftnb oorg\u00fcglicp gmei Momente bon gr\u00f6\u00dfter SSidjtigteit : ihre Nahrung unb ihre gortp\u00dfangung. Die Nahrung giebt ihnen ihr SAebium, baher biefe\u00bb in quautitatiber mie qualitativer Begiepung ba\u00a3 Hauptaugenmert berbient. AuS ber gro\u00dfen SAenge S\u00d6SafferS, meiche ein eingigeS Spier gu feiner \u00a9rn\u00e4prung bebarf, folgt, ba\u00df f\u00fcr bie Spiere \u00fcberhaupt gu iprer gefunbeu \u00a9ri\u00dfeng piureiepenbe A\u00f6afferquautit\u00e4teu bon ber geeigneten djemifepeu Befcpaffenpeit n\u00f6tl\u00dfg \u00dfnb, alfo alle Urfadjen, meldje biefe ihnen entgiepen ober berringem, mie trodeue Sommer, A\u00dfiefenm\u00e4fferung, SA\u00fcplenleitungen u. f. m. ipneu \u00a9cpabeit bringen tonnen. \u00a93 tourbe ferner nadjgemiefen, melcpe geringe orgaui\u00dfpe (Sub\u00dfang f\u00fcr ipre \u00a9rn\u00e4prung in biefem enthalten gu fein braucht unb ba\u00df gerabe ber an biefe organifepeu Be\u00dfaubtpeile djemifcp gebunbene fjarh\u00dfoff fo p\u00e4u\u00dfg baS \u00a9nt\u00dfepen fep\u00f6ner perlen berpinbert, naepbem er in bie tpierifepen umgemaubett morbeu i\u00df. \u00a93 \u00dfnb alfo in qualitatiber Begiepung bie B\u00e4cpe bon folcpen p\u00dfanglicpen Btlbuugeu, fomie bom (Sdjlamme, in melcpem biefe ipre Speile gerfallen, m\u00f6glidjft frei gu palten, maS beg\u00fcglidj be\u00ea AuSreicpenS ber Aaprung leiept ausf\u00fchrbar i\u00df, ober bie Spiere aus folcpen Bacpregioneu, auf bereu Bobeu berartige p\u00dfanglicpe Organismen muepern, gu entfernen. \u00a9leidjeS gilt bon \u00a9teilen, an meid)eu bie Ab\u00df\u00fcffe moo\u00dfger liefen, ober bon Satrinen benachbarter SBopnp\u00e4ufer, Sabril geb\u00e4ube in bie B\u00e4cpe ftatt\u00dfnbeu. Die \u00a9rfaprung be\u00df\u00e4tigt bie Aicptigteit biefeS AuSfprucpS; in gaplveicpeit \u00a9em\u00e4fferu mopnen meite (Stredeu pin befonberS alte Spiere, auf bereu \u00a9cpalen, gleicpmie au ben \u00a9e\u00dfeineu, bielf\u00e4ltige niebere i\u00df\u00dfangen, mie Bioofe unb Algen, g. B. gontiualiS; arten \u00fcppig muepern; folcpe Spiere \u00dfnb au unb f\u00fcr ftd) arm au perlen, unb beftpeu fie einige, fo \u00dfnb es mei\u00dfenS fcpled)te, farbige. \u00a93 i\u00df eine alte \u00a9rfaprung ber gi\u00dfper: Spiere in B\u00e4cpen","page":910},{"file":"p0911.txt","language":"de","ocr_de":"Vertenmufchet.\n911\nmit frifhem OueXXitsaffev unb muent \u00a9runbe ftnb* ait \u00a7 eu tief bitn\u00efe\u00efbraun, iljre Organe bagegett irettiger bigmentirt: r/fd^toav^e\tSJhtfdjeln,\tioeifje\t\u00a9djuetfeu imb iueijje perlen\", fugen bie Sente,\nSBegen SJiaitgell an \u00c7arbftoff,\tireldjer alfo im\t\u00a9\u00efjiere nicht abgefeht inerben \u00efantt, fted^en\tbie\nOrgane non ber bitn\u00eflen \u00a9haie ab: hingegen in \u00a9Mien, mit fanerai SBtefeitioaffer gefpeift, ftnb bie SJhtfhelfdja\u00efeit mehr rofibrauit nnb bie Organe farbjloffreidjer iocgeit bel \u00fcberfh\u00fcfftgeit ^arbftoffel, irelher in ihnen abgelagert inerben mu\u00a7; teuere fielen a\u00effo ineniger bon ben erfteren ab. \u00a9oldje \u00a9hiere brobuciren iuoht Werten, aber meift tnifjfarbtge.\nVian hat ferner gro\u00dfen SBerth auf bal \u00c7re\u2019tfein ber V\u00e2d)e non ttfergeftr\u00fcuhcu gelegt, in ber Vieinung, bie \u00a9egenioart non Oid\u00c9jt fei gur Ver\u00efenbilbnng unumg\u00e4nglich \u00eetothirenbig ; allein bie ebelfteu perlen entfielen oft in \u00a9hiereu, ineldje tief unter \u00a9teilten nnb Vauminurge\u00efn eingegraben ftnb an \u00a9teilen,\tiuo\u00efjin nie\tber \u00a9onne erioarmeube \u00a9tragen gelangen ober\tbe\u00bb\nVtonbel mattel Sidjt einf\u00e4llt:\tel ift and)\tnt\u00e2jt\teingufeheit, irai Sidjt gur \u00a9djalenb\u00eflbung,\ta\u00effo\nauch gur ^erleitgeuefe beitragen \u00efottne. \u00a9te Sichtung ber Ufer, auf ine\u00efche non jeher fo niete Sofien nerinenbet initrben, tft nur non inbirefter Vebeittuitg : \u00a9iebe nerlieren baburd) ihre \u00a9djlubf= intttfel nnb Ij\u00f6djftenl inirb bal Vadjmaffer an ftagnirenben \u00a9tedcit ineniger non ber ^\u00e4ulnijj bei herabfallenben Saubel in feiner Vtifdjung ber\u00fchrt. \u00a3>at bemnadj bal Slul\u00e4ften ber Vadjgeftr\u00e4udje feine braftifdje \u00a9eite unb ift el nicht gu nerbammen, mit ber \u00fc\u00dfertenbtlbnng all folcher fteht el in feiner Vegieljuitg. \u00a9ie erften groben, ineiche in berSBilbnifj bei unburd)bringlihften SBalbel; bidichtl nor ^aljrhunberten aufgefunben inurbeit, hatten ebenfo ihre breilitmrbigen, all tabelhaften \u00a9igenfdjaften; j[a ber \u00a9iitfluf ber \u00a9onue tft einer nieberen Vegetation niemall feiitbltdj, fonbern nur f\u00f6rberlich; unb inenn bie Berichte ber \u00c7ifcher bahin lauten, ba\u00a7 bie ebelfteu Verleit an ben hellften, non \u00a9eb\u00fcfdjeit unb \u00a9tauben am inenigften beinachfenett \u00a9teilen ber V\u00e4dje aufgefunben merben, fo ift ftetl auch bte Stage ttadj beut ober Vliitul ber Vcbeitoegetation gu fteUeu*\nVon eben fo gro\u00dfer Vebeutung inte bte Nahrung ftnb bie ^ortyflangungl\u00fcerh\u00e4ltniffe ber Verlen= mufdjel; ber meifte \u00a9rfolg einer ^\u00dfenlengudfst h^ngt non ihrer Stegulirung unb ^\u00f6rberttng ab; benn baburch inerben giuei ipaufterforberniffe tnl Sebeit gerufen. Slul ber numerifchen gufammenftellung ergab ftch bal geringe Verh\u00e4ltnis ber ferlentragenben gu ben nicht ferlentragenben \u00a9\u00efjteren; alfo Ie mehr \u00a9elegenheit unb \u00a9idjer\u00efjeit ben \u00a9Ijieren gu ihrem gorhflanguttgl s unb \u00a9ntinidlunglgefch\u00e4fte geboten inirb, je mehr fteigert ftdj bie Slulftdjt auf ihre Vermehrung uitb bentnach auch auf Verlenernte. \u00a9ie anbere, faft nodj inihtigere Aufgabe, inelhe eine geregelte unb gefteigerte Verlengudjt t\u00f6ft, befteht in ber unl\u00e4ugbareit \u00a9hatfadje, baff eine gr\u00f6\u00dfere Slttgahl \u00a9hiere i\u00ab einem gegebenen Staunte mehr Sialjrung aufnimmt, alfo burd) ben Verbrauh einel Siahrttttgl\u00fcberfhuffel auh bie SDtenge bel perlenfeinblidjen f\u00c7arbf\u00efoffel ft h nerringert. \u00a9emt el ift niht gu nergeffett, ba\u00a7 ber bflaitglidje garbftoff gum \u00a9fjeil fhmt rit bcm Vad)ioaffer ge\u00ef\u00f4fi bent \u00a9hiere gugefuhrt inirb unb bei feiner Verheilung unter eine gr\u00f6\u00dfere \u00e4fteitge \u00a9hiere auf bal einzelne ^ubinibuittn ineniger non ihm trifft, ohne ba\u00a7 fte baburd) an Stahnmg \u00fcberhaupt SJtangel litten. \u2014 \u00a9er 2Bege gur \u00a9rreidjung einer nermehrteit unb ergiebigen \u00e4Jtufhelbrut giebt el aber gineierlei. $n ben \u00e4ltefteit feiten ftnbet man ftrenge Verorbititugen bei Chattel aujfegeidjuet, \u201ebajj in beit SOtonaten 3uli rrnb SInguft, ino ber Verlfrofd) im Saih ift, Siiemaub ftfdje, frebfe, nod) ineniger auf ben Verlin\u00e4fferu fahre\", bet Slnbroljung fdjlnerer @elb= unb Seibelftrafen. $n nuferen \u00a9lagen ftnb btefe ineifeit Siegeln l\u00e4ngft nergeffeit, nnb gerabe in benfenigeit SOtonateit, in inelhen bal \u00a9hier gur \u00a9mhf\u00e4itgniS, \u00a9ntinicflung feiner \u00a9ier unb fthereit gufunft her garten, faft mifroffopifhen jungen Vrut bie gr\u00f6\u00dfte Stuhr bebavf, burhin\u00fchlen roher fjjftfher Jip\u00e4nbe unb $\u00fcfje ben Voben ber V\u00e4d)e, unb eiferne Jadeit fpreitgeit bie feft gufammett ftd) preffenben \u00a9halen auleinattber, niht gu gebenfeit ber h\u00e4ufigen \u00a9einohuheit, bie f\u00fcr unreine \u00a9toffe gehaltene Vrut aul betn \u00a9h^re fogar gu entfernen! Sin biefer lebten hrtllofeit \u00a9eioohnheit ber \u00c7ifdjer fd)ulbet ein gro\u00dfer \u00a9heil aller ber Vorio\u00fcrfe, ioelhe ioegeit geringer Spe r len er t r \u00e4 g u i ff e aul Silier SJtunbe laut ioerben, ioie ja eine Slbitahme ber \u00a9htere bttt\u2019h 3erft\u00f6rung ihrer Vrut ineit f\u00fchlbarer inirb, all burd) anbere","page":911},{"file":"p0912.txt","language":"de","ocr_de":"912\ngftufcheln. Smearier. Vajaben.\nUr fatten, z* S3, (fiSft\u00f6fje, Triften, Siefenm\u00e4fferttng u. f. m,, meldje mau baf\u00fcr berantmortlidj macht. Verben biefer unumg\u00e4nglich n\u00f6tigen 9t\u00fche bet* ^bieve m\u00e4hrenb ihrer \u00a9efd)led)tS; unb FortpflanzungSfunftionen ift $u ihrer Vermehrung bie Anlegung bon Verlenb\u00e4nfett ein bovtrepdjeS Mittel. VacheSfieUen mit reinem, fieftgem, fchlamm\u00efofem Untergrunbe unb f\u00efarem Gaffer, gejtdiert gegen \u00e4u\u00dfere Sd)\u00e4blid)feiten, mie \u00a9iSft\u00f6fe, fpodjmaffer, Viehtrieb, ^ol^trieb u. f. m. mit ber geh\u00f6rigen Anzahl bon Sthieren, metdje ber j\u00e4hrlichen SDurchfchnittSmenge beS SafferS entbricht, forgfam befe^t unb berft\u00e4nbigen Seuteu anbertraut, merben a\u00ef\u00efe bagegen erhobenen Vebenfen gritnblicb miberlegett. \u00dfur (Errichtung folcher ^\u00dferlenb\u00e4nfe eignen ftd) befoitberS bie alten fVhmre, bie feine perlen mehr beherbergen; ihnen famt baS michtigfte 2lmt ber ^\u00dfeilen^udht am befien anbertraut merben; benn bon ber Fortpflanzung allein utu\u00a7 jeber bern\u00fcnftige Derlens betrieb feinen 2tuSgaug nehmen.\nSluch bez\u00fcglich ber ^tfd^erei hat eine rationale Verlenzucht ihre V\u00fccf fpten zu nehmen, infomeit fte bon ben uaturgefd)id)tlichen \u00a9igenth\u00fcmlichfeiteu ber \u00a3hmre geboten ftnb. \u00aeaS \u00a9rperiment mie bie Erfahrung bemeifen zur \u00a9en\u00fcge, mie laugfam perlen machfen. \u00aeie Sdjalenfchichten, lueldhe ftcb nach einem boHeu ^pro au frembe, in baS Vhier eingebrachte K\u00f6rper gelegt hatten, maren bon uumeparer SD\u00fcnne. Vach Veobachtungeu ber Fifdjer ftellt ftd) an gezeichneten R\u00fcpeln herauf, ba\u00a7 perlen bon ber \u00a9r\u00f6fe eines Sted'nabelfuopfeS in etma 12 Spreu bie einer flehten \u00a9rbfe erreichen, ba\u00a7 Verlen bon ber gem\u00f6hnlichen \u00a9r\u00f6p, mie fie bie Fluperleumitfchef liefert, gegen 20 Sape beb\u00fcrfen. SDiefe Sthatfache fteht in innigfter Veziehuug 31t bem langfamen SadjSthunt ber Schalen \u00fcberhaupt, unb eS ift mehr als mahtfd)etnfp, ba\u00a7 jeber Anlage einer neuen miftoffopifdjen Seppe an bie Sd)ate bie Umlagerung einer neuen Schichte um beu bor= hanbenen Verlenfern genau eutfpri^t. Sft zmar bie 3eitbauer zmipen zmei VuSfdjeibungen nicht genau feftgeflettt, gemijj ift fte leine gar fo furze. Senn alfo baS langfame SachSthum einer sperle nicht get\u00e4ugnet merben fauu, mozu frommen bie h\u00e4ufigen Vejtfchuugen ber V\u00e4che? \u00a9ebulb barf feine fo meit'entfernte Vermanbte ber \u00a9cminnfnd)t fein. Vu bem peilS zu \u00a9runbe gerichteten, theifS bem Vuiue nahen guftanbe ber europ\u00e4ifdjen ^erlenm\u00e4ffer fchnlbet einzig unb allein bie mahre Vazzia fr\u00fcherer Saphunberte, melche mau in m\u00f6glichft furzen gmifchenr\u00e4umeu auf bie Schiere auS\u00fcbte*). \u2014 So mie eine lange 2)auer ber Fifd)erei, mel-dje ben Vpereu bie Vegulirung ihrer Schalenfubftanzen \u00fcberlast, ber Verte zur Erreichung ihrer f\u00fcuftigen -Cjauptbcrg\u00fcge, mie \u00a9lanz unb Farbe, nur Vorfchub leijtet, ebenfo mirb geh\u00f6rige Vup auch bie anbere mistige \u00a9igenfdjaft bef\u00f6rbern helfen, n\u00e4mlich bie Vilbung ihrer Form. @S ift ^U>ar unbefannt, ob unb Welche St\u00f6rungen ein h\u00e4ufiges, gemaltfameS \u00a9effueu im l^pete berurfadje, bafj aber bie St\u00f6rung ber Sage zmifpn SVantet unb Sdjale, meicpe beim Suchen nach Verben unbermeibltch ift, in beu VuSfcpibungSuormen Venberttngeu herborbringen fauu, fteht aujjer adern Steifet, \u00a9in \u00dfmifchen; raum bon minbefteuS 6 bis 7 fahren ift alfo zmifd^en je einer Veftpung bon gropm Vufcen unb beShalb bor Vltem geboten, menu \u00fcberhaupt Verleumufchetn noch gez\u00fcchtet merben f ollen.\n\u00aeie anbere \u00a3auptgattuug ber Vajabeu, bereu mir fcpu gelegentlich mieberholt \u00a9rm\u00e4hnuug gethau, Anodonta, ift, maS baS SChtcr angeht, nicht mof)l bon Unio zu unterfdjeiben. \u00a3>aS \u00a9eh\u00e4ufe ift b\u00fcuu unb zerbrechlich ; ber Sdppaub ift linealip, ohne S\u00e4hne unb unter bem Vanbe beftnbet fich nur eine ftmnpfe S\u00e4ngSlamelfe. \u00aeie Vnobonten ziehen fd)lammige, ftillfteheube \u00a9em\u00e4ffer bem reinen, fliefeuben bor. ^ebod) ftuben [ich einzelne Vrten ober harten auch in gro\u00dfen, feltener in fleinereu Fl\u00fcffeu au folgen Stellen, mo fte bor ber \u00a9emalt beS SafferS\n\u2022) 3)cit btefer tlage bon \u00a7e\u00dflittg\u2019S \u00fcber bie Unfittnigfeit einer ungeregelten Fixera toirb bal genau \u00fcbereinftintmen, maS ich au feinem Orte \u00fcber bie Verfehtpeiten ber Schmammftfcherei in 3)aO matien mitzutpeilen habe.","page":912},{"file":"p0913.txt","language":"de","ocr_de":"(gntenmufcpe\u00ef. SD\u00ceiejfmufcpel.\n913\netwa! gefcp\u00fcpt fiut\u00bb ; befonbev! gern flehten fie ftcp tu beu Stulpffeit groffer Seicpe aufgupalten. SSa! oben \u00fcber bie \u00a9cpwierigteit bei* Unterfcpeibung ber Strten ber Untonen gefaxt W\u00fcrbe, gilt in ganzer Slulbepnuitg attd) f\u00fcr biefe \u00a9ippe. ipier Wie bort pat mau au ben \u00a9cpalen teilte $eitngeid)ett, baff ipr 2\u00f6ad)!tpum oodenbet ift. \u00a9eit kanten guteuntilfdjet f\u00fcr ade Slnobouteit Wid dt off m \u00e4ff 1er mepr ooit ber fcpitabelf\u00f6rntigeit Verl\u00e4ngerung bel jpinterenbe! ber d)iufd)et per\u00efetten, al! baoon, baff ba! Spier oon ben guten al! eine Siebliitglfpeife aufgefucpt W\u00fcrbe, ba gwar aderbhtg! all fepr waprfcpeinlid) angenommen werben tonne, baff ba! flei\u00dfige, fcpl\u00fcpfrige Spier ben guten wopl Pepagen W\u00fcrbe, biefe aber e! fd)Werlid) mit iprent Weiten \u00a9cpitaPel au! ber parteu EDtufdfel peroorgulangen im \u00a9taube fein b\u00fcvften. \u00a9ein muff icp wiberfprecpett. \u00fc\u00fcetite Unterfud)ungen \u00fcber bie gntwidlung oon Anodonta cygnea gefcpapeit nacp gremplareit au! einem Heilten feicpten, fcplammigen Vacpe, in wedpem id) d\u00dfodjeit lang mit ben guten um bie SBette gefiftpt pabe. $d) bin oft unmittelbar bagtt gebannten, Wenn eine gute trop ipre! weicpen \u00a9cpnabel! ben \u00a9cpalenranb be! Jpinterenbe! fo Weit bearbeitet patte, baff fie fid) be! $teif<pe!, namentlid) ber mit ben gmbrponen gef\u00fcllten dienten, Pem\u00e4cptigen fonute. \u00a9ie beiben wicptigften Sormentppeit ber gaptreidjen, \u00fcber ben gr\u00f6\u00dften SLpeil oon gitropa oerbreiteten Slnobonteit finb Anodonta cygnea, bie groffe \u00a9tpWatten;gltteumufd)el ober Seicplltufcpet, unb Anodonta cellensis. 3eue ift eif\u00f6rmig ober etwa! rpombifcp, ber Oberranb gerabe ober meift anffteigenb gebogen; ber Unterranb gernnbet unb oon bem Dberranbe bioergirenb. g! fomitteit gretnplare oon 7Va 3od S\u00e4nge nnb 4V3 3od .fp\u00f6pe oor. \u00a9iefe, bie Anodonta cellensis, pat eine oerl\u00e4ugerte, fepr b\u00fcnue, gefurzte \u00a9cpalc, bereit Ober* nnb Unterranb gerabe nnb giemlid) pargdel finb. dtod) lein fid) mit ben dtafaben im \u00a9peciedeit befdj\u00e4ftigenber dtaturforfdjer pat ben Verfud) gemacpt, nad) aitatomifcpeu Vtertmalen ber d\u00f6eicptpeite ber Spiere Slrtuuterfcpeibuitgen gtt begr\u00fcnbeit, unb in ber Spat fcpeint wenig 9lu!fid)t oorpanben, biefe \u00a9djeibung gu einem erquicfiidfeit gube gn bringen.\nSie Familie ber dJtieff mufdfeltt (Mytilacea) eutp\u00e4lt \u00a9ippeit, wetcpe foWopl wegen ipre! eigentp\u00fcmlid)en Vaue! unb iprer Sebenlweife, al! Wegen ipre! gro\u00dfen dtupeit! nufere oode Slttf mertfamteit Oerbienen. Sie mit einer Dberpaut Be\u00efleibete dJiitfcpel ift glei(pfd)alig. \u00a9a! \u00a9iploff gapnlo! ober mit taunt mertlicpen g\u00e4pitcpeu. \u00a9er ginbntd be! oorbereu \u00a9cplieffmullel! ift meift flettt. hinten bitbet ber \u00fcdtantel eine befonberc \u00a9effnttng f\u00fcr ben Sifter unb barunter eine furge, am dtanbe gefranfte Sltpemr\u00f6pre. \u00a9ie dftuttbiappen finb fcputal unb gufammengefaltet. \u00dfu biefeit recpt cparafterifiifcpen toitgeicpeit tommt aber nod) eine fepr auffadenbe Vefd)affenpeit be! gufje! unb ba! Vorpattbeufeiit einer befonbereu \u00a9pinnbr\u00fcfe, Wetcpe giuricptungeit mit ber fipenben SebenlWeife biefer Spiere gufammenp\u00e4itgeu. d\u00dfir Woden biefe giurid)tungen, ben finget^ f\u00f6rmigen Suff beit SBctrt bei ber eff Par en SJtieff mufdpet (Mytilus edulis) nuferer \u00fcdieere n\u00e4per lettnen lernen, d\u00f6a! bie \u00a9attung au ftd) betrifft, fo ift ba! Oep\u00e4tt! leicpt baran gu erlernten, baff bie VUrPet fpipig finb unb gang am oorbereu fpipen SBinfet ber beinape breiedtgett \u00a9d)atenp\u00e4lften ftpen. \u00a9ie lange \u00a9eite ber \u00a9cpale ift bie Vampfeite. ber nacpfolgenben Slbbilbung paben Wir eine burd) ^inWegnapme ber Unten \u00a9d)alenp\u00e4lfte unb 3uriidfd>lagen ber linfett SD\u00e4anteU p\u00e4lfte ge\u00f6ffnete effbare 2Jtieffmufd)et. a ift ber dJtantelranb. 3U beiben \u00a9eiten bei SJluube!, f, befinben ftd) bie beiben l\u00e4ngticpeu, fd)malen Sippententateln, g; j ift ba! \u00e4uffere, i ba! innere ^iemeuPlatt, e unb d bie dditlfeln, Wetcpe gum 3ur\u00fcdgiepen be! Suf^ bienen. Septerer, b, ift fingerf\u00f6rmig unb man fiept e! fd)on feiner geringen \u00a9r\u00f6ffe an, baff er nicpt Wopt al! SorU beWegunglorgait gu benupen ift. Unter unb pinter bem \u00a9ruitbe be! fingerf\u00f6rmigen Sufffortfape! ober be! \u201e\u00a9pinner!\" liegt bie fogenannte Vpffttlbr\u00fcfe, eine \u00a7\u00f6pte, oon Webper au! auf ber dditte ber Unterfeite be! \u00a9pinner! eine S\u00e4nglfurcpe oerl\u00e4itft, weld)e Oorn in ber dt\u00e4pe ber \u00a9pipe in eine lurge unb tiefe \u00a9uerfurd)e enbiqt, 31* biefer liegt eine palbmonbf\u00f6rmige glatte, auf bereit oorbereu foitlaoem fRaitbe fiebeit \u00a9effnititgeit ftepen. Vegimtt ba! Spier gu fpinneit, fo\nSafc^eiWerg unb 'Sdjmibt, ttnrMtofe ^iere. (Svetjm, \u00fc^ievteben Yi.)\t53","page":913},{"file":"p0914.txt","language":"de","ocr_de":"914\ngjhtfdjetw. 2>impaner. 9i\u00eftef muffeln.\nlegt eg guerft bie eben erm\u00e4hnte Spinnplatte an bie 2E3hffugbr\u00fcfe, unb beim \u00dfur\u00fcdgiefjett wirb bev ^lebeftoff gu einem gaben auggegogeit, toelcher in bie offene gurdje beg gtugerg gu liegen \u00efommt SSermitte\u00efft ber \u00a9binnplatte toirb bann bag 23orberettbe beg noch weiten gabeng in g\u00f6nn eineg \u00abeinen Sdjeibcheng an irgenb einen Mtptx angebr\u00fccft. Oie \u00a9efammtheit aller biefer g\u00e4ben\nbilben ben 23art (c) ober 23t)ffug. 233er \u00a9elegen= beit gehabt, 3Btefmufd)elu \u00bbon ihrem SGBohnort abgureifen, toirb \u00fcber bie gefttgfeit ber 23art; f\u00e4bett erftannt fein. Oie ft\u00e4rtfte Str\u00f6mung unb 23ranbung b^ ihnen wdjtS an* \u00aeiu geidjnenber 23eteg bafur ift ber \u00a9ebraudj, ben man in 23ibefort in Oebonfhire oon ber SDUef? mufdjel macht. 23ei biefer Stabt geht eine 24 SBogen lange 23r\u00fcde \u00fcber ben Ootoribge ; gluf bei feiner \u00a9iitmftitbuug in ben Oato. 2ltt ihr ift bie Str\u00f6mung ber \u00a9egeiten fo retfenb, baf fein SB\u00f6rtel baran bauert, Oie \u00a9emeittbe unten h\u00e4lt baher 23oote, um Biief muffeln hevbeigm holen, unb l\u00e4\u00dft aug ber \u00f6paub bie gugen gtoifdjeu ben S\u00f6aufleinen bamit augf\u00fc\u00fcett. Oie S\u00fclufd^el fiebert fuh al\u00f6balb bagegett, oon ben \u00a9egeiten fortgetrieben gu toerben, inbem fie fid) burd) ftarfe g\u00e4ben an bag Steintoerf anheftet, unb eine SBerorbnung erfl\u00e4rt eg f\u00fcr ein 23erbredjen, toeld'eg Saubegoertoeifmtg nach ftd) f\u00fchren faun, menu ^entaitb anberg alg im 23eifein unb mit \u00dfU; ftimmung ber \u00a9emeittbe ;23eOollm\u00e4chtigteit biefe \u00fcBufdjeln abnimmt. Oie g\u00e4ben beg 23arteg bienen ber SBiefmufchet aber nidgt blof, um fuh befeftigen, fonbern auch, um fuh oon ihnen, Joie au \u00abeinen Seilen, fortgugieheu. \u00a3at bie gjiufdjel irgenb too Pah genommen unb ift fie nid)t ettoa f<hoit burd) ihre Barbarinnen eingeengt unb theiltoeife fiberfponueu, fo gieht fie ftd), toenn ihr* ber Ort nid)t mehr gufagt, fo nahe aid m\u00f6glid) an bie 23efeftigunggfte\u00ef\u00efe beg 23hffug heran, hierauf fd)idt fie einige neue gaben nach ber Bietung hin, tool)in fte ftd) begeben toiU, unb toenn biefe haften, fdjiebt fie ben gu\u00a7 jtotfdjen bie alten g\u00e4ben unb reift mit einem fd)nellett Bude einen nach bem aubern ab. Sie h\u00e4ngt nun au ben eben erft gewonnenen g\u00e4ben, unb reift auch biefe ab, na&bem fte f\u00fcr abermalige 23efeftigung in ber angenommenen Bietung geforgt hat. 2\u00dfie aug ber obigen SBitthetiuug fdjon heroorget)t, ftebelt fuh Mytilus edulis bort, too ftarfe \u00a9bbe unb gluth ift, tu ber Uferregton an, toeldte geittoeife blofgelegt toirb. 2lu oielen Stellen ber gerriffeuen nortoegifdjett \u00aeufa fautt mau ein fdjwargeg, 1 big 2 guf breiteg \u00a9aub gur \u00a9bbegeit \u00fcber bem SSafferfpieget feheu, bie uugahlbaren 2Jtiefmufd)elu, \u00fcber, gum Oheil f<h\u00f6\u00ab auf melden ber toeiflid)e \u00a9\u00fcrtel ber 23alanen folgt, bereit Soifeu bag \u00a3eraugforingcn aug bem 23oote bei unruhiger See gar fehr erletd)teru. 2S3o aber bie \u00a9egeiten feinen grofett Btbeauunterfdjieb h^ben unb auch aug attberen lofalen Ur fach eu fabeln ftd) bie Btiefmufcheln ettoag tiefer au, fo baf fte immer \u00f6om 2S3affer bebedt bletbeu.\nOie SJUefmufdjel gebest am heften in ber Borbfee unb in ben uorbeurot>atfd)en Bteereu. Sie geh\u00f6rt gu ben nicht gahlreid)en 9Bufd>eln unb \u00fcberhaupt Seethieren, toeld)e aug ben Meeren mit normalem Salggehalt, toie aug ber Borbfee, in bie mehr ober weniger gefuften threg Salggebalteg beraubten \u00fcfaere unb 23iuttetimeere, tote bte Oftfee etttbrtttgeu. . 2tud) tnt \u00efagptfcheu SReere fommt fte mit einigen anbereu oerf\u00fcmmerten Mufdjetn oor, ohnehin Staube gewefeu gu fein, bei ber fo lattgfam erfolgten SSerf\u00fcfung.\t^ twHj\u00ef&nbtg un\u00ee) \u00efvaftis *u\n(spare te\u00dfmufcfjel (Mytilus edulis). 3tat. \u00a9r\u00f6\u00dfe.","page":914},{"file":"p0915.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9Pare S\u00dc\u00ceiefjntufchel. SJ\u00eeobiola.\n915\na\u00fclimatipren, ($3 mtrb jebod^ angegeben, bap fte mit einer jperantufdfel bon bort tu einige gt\u00fcffe meit hinauf gebrungen pnb, mo fte aud) noch boit bent testen Steeregfala\u00eeSeb\u00fcrfnip pd) entaitcipirt h\u00e4tten.\nStart benn^t bie S\u00eeiepmufchel \u00fcberall, mo fie gebeizt, ihetlg alg $ober, tlfeilg auch f\u00fcr bie meuphlicbe $\u00fcdje ttnb h\u00f6t f\u00fcr biefen lebteren Sebarf an bielen Orten eine eigene Stufdjeb; mirthfdjaft tmb 3ltdd eingerichtet. Ote neueften genauen Sadfrichteu \u00fcber eine fotdje geregelte Stiepmufchetaucht h\u00fcben ung Steper ttnb St\u00f6biug tit ihrem fdjoneit S\u00dferfe \u00fcber bie $auua ber Vieler Sucht gegeben. \u201eSluf ber Oberfl\u00e4d)e ber \u00a3afeupfahte ttnb Sretter, ber Sabefdjiffe, Soote ttnb Saubunggbr\u00fcdeit fiebetu pd), fomeit fte unter SBaffer fieheit, Stiepmufcheiit au, bereu junge Srnt oft hate ein bidper Deafen barauf mudjert. Bfpe f\u00fcnptidjen SBohnpl\u00e4fce pnb bie Stufdjel; bfahle, bie S\u00e4ume, metdje bie \u00c7ifcper bet \u00a9llerbed, einem alten malertfchett ^ifdferborfe, bag ^iel gegen\u00fcber liegt, auf beit gu ilpeit Raufern geh\u00f6renbeit gl\u00fchen unter Staffer p flaxen. \u00a3u foldfeit Stufdjelb\u00e4itmen merbeu borauggmeife \u00a9dem benupt, haeil pe billiger atg (Sichet ttnb Suchen ftnb, bie jebodj and) baju bienen. Oiefeit S\u00e4umen nimmt ber ^ifdjer bie bftnnften Steige, pneibet bie Bahregaatp in ben \u00a9tamm, fpi|t fie nuten ju uitb feip pe mit $\u00fclfe eines Saueg unb einer \u00a9abel in bie R\u00e9gion beg lebenben ober tobten \u00a9eegrafeg auf 2 big 3 gaben Siefe fep in ben \u00a9runb. Oag \u201e\u00a9eben\" ber Stufdjelb\u00e4ume gephielp au jeber Baljregaeit, \u201egezogen\" Serben pe aber nur im SBinter, am h\u00e4upgften auf beut @ig, ba bann bie Stuf\u00e4)elu am bepeit fd)medeit unb uugef\u00e2\u00efjrlid) pnb. Oie Stufd)elb\u00e4ume peheit pd) an beibeit \u00a9eiten ber Sudp beut O\u00fcfternbroofer unb \u00a9derbeder Ufer entlang, gleid)fam mie unterfeeifd)e \u00a9\u00e4rten, bie man nur bet ruhiger \u00a9ee unter beut llareit Staffer feheu famt. Sreibeit anhaltenbe d\u00dfepmittbe oiel Staffer attg ber Sucht hrhang, fo ragt mol)t h*c unb ba bie h\u00f6dffte \u00a9pipe eiiteg Saumeg \u00fcber ben niebrigen SBafferfpiegel heraug. \u00a9ouft bleiben pe immer bebedt unb unpdpbar. Sir haben oft Stufd)etpf\u00e4htc pehen laffen, um bie Semoljner berfelben gu fammeln, unb uitg habet an ben ^antirungen unb Semerluitgen ber \u00a9denbeder gtfdier erg\u00f6tzt, \u00a9ie haben Mlpte oott uralter Sortit mit flachem Sobeit unb peilen \u00a9eitenha\u00e4nben unb rubern biefelben mit fpateuf\u00f6rutigeu @d)aufelit. Oeit \u00a9tanb ihrer\tStufd)elpf\u00e4hie miff eu\tpe burd) Steineichen am Oanbe, bie pe\taug\nber gerne prireit, auf^itpnbett.\tllttb menu pe \u00fcber\teinem Saum\tangenommen pnb, fo treiben pe\neine \u00a9tauge in ben \u00a9runb, um ben $al;n barau feppbinbeu; bann fdpingen pe ein Sau um einen #afeu, f\u00fchren biefeg unter SBaffer um ben \u00a9tamm beg Stuf dh eibaumeg herum unb min ben beufelben bamit in bie .fp\u00f6he,\t\u00a9obalb er erp aug\tbem \u00a9ruube\tgezogen ift, hebt er fiep\toiel\nleichter, erfd)eiut bann halb au ber Oberfl\u00e4che unb\tmirb fo meit\t\u00fcber bag Gaffer gehoben,\tbap\nbie Stufdfelit bon ben 3meigen gepfl\u00fcdt \u00bberben f\u00f6nneu. \u00a9em\u00f6hulid) pnb biefe recht befept. \u201ejit S\u00fcfd)ein unb klumpen hangen barau grope Stufd)etn, bie ihre Spffugf\u00e4ben entmeber atu ^olge ober an ben \u00a9djaleu ihrer Nachbarn feftgefpouiten h\u00f6ben, unb gmifdjeu ihnen unb auf ihren \u00a9dfalen mimmelt eg bon berfchiebeneit Slperen/'\n\u201e3n ber Vieler Sucht merbeu j\u00e4hrlich gegen taufeitb Stufdfelpf\u00e4hle gefegt unb ebeitfobiel gezogen, nadpem pe brei big f\u00fcnf $al)re gePanben h\u00f6ben; benn fo biel Beit braucht bie Sticp; utufdfel, um fid) gu einer beliebten \u00a9peife auggttbilben. Stuf bem Bieter Startte fomtneu im Bapre ungef\u00e4hr 800 Sonnen Stufdpln aunt Serfauf, mobon jebe burchfdmittlid) 4200 \u00a9t\u00fcd enth\u00e4lt. Stlfo merbeu guflmimen in einem hinter 3,360,000 \u00a9t\u00fcd geerntet, \u00a9g giebt gute unb fd;lechte Bahr= g\u00e4nge unb gmar nid;t blop in Pt\u00fcdpdjt ber Stenge, foubern aud) ber Dualit\u00e4t ber Stuphelu.\"\n_ Modiola meidjt boit ber borhergeheubeu \u00a9attuug nur fefr uumefentlid) ab. Oag Shier fcheint in Sidjtg bon Mytilus berfdpebeu. Sur bie SBirbel beg \u00a9elf\u00e4ufeg fielen nicht auf ber botbeten \u00a9pi^e felbp, fonbent ftnb feitlid) auf bie turae \u00a9eite geneigt. Oie Slrteit pnb aud) hier aiemlid) a\u00f6hlreich unb fommen in alleu Steeren bor, Bntereffant pnb biefentgen, toeld)e pd) mit $\u00fclfe ipreg Spffug mit einem \u00a9efpiunft ober Seft umgeben, \u201e\u00a9ine munbertid)e ^\u00fclle\", fagt Philippi bon Modiola vestita, \u201emetepe mie ein \u00a9ad bie ganae \u00a9d)ate berbirgt, ift innen aug\n58*","page":915},{"file":"p0916.txt","language":"de","ocr_de":"916\ngj\u00eeufdje\u00efn. Oimtyctrier. SJtie\u00dfmufcheln.\neinem f\u00c7ttgc grauer geilen, au\u00dfen ab \u00a9tempert, Sdja\u00efentr\u00fcmmern unb Sehnlichem stammen* gefefct unb ^\u00e4ngt mit bent \u00a7intertt)eile sufammen, au\u00ab beffen |\u00c7&ben fie sum STfjeil entftanben gu fein fdjeint. \u00a9inen\thabe id) nid)t gefetjen unb glaube, er m\u00f6ge oerg\u00e4nglid) ab nur\nfetjr b\u00fcuuen g\u00e4ben gewebt gewefen fein unb oiedeicht aud) feinerfeit\u00ab su^ ^un3 ^ @acfe^ beigetragen haben,\" Such einige anbere \u00abeine dftobtolen feinen nur in ber Sugenb mit bent SSarte abgeftattet sn fein; fte Verlieren benfelben, nad)bent fie im inneren oon SBeidjtljieten ber \u00a9attung Ascidia fid) augefiebelt haben.\n3u biefett im Sitter ben 23hffu\u00a3 oerlierettben SDltytilaceen geh\u00f6rt aud) bie \u00a9attung Lithodomus $>a\u00ab beinahe chtinbrpe \u00a9elj\u00e4b ift au beibeu \u00a9\u00fcben abgerunbet unb mit einer fe\u00efjr ftar\u00efen Oberhaut \u00fcbersogen. Side Srten leben in felbftgemachten S\u00f6tern in \u00abSteinen, \u00c4oraHen, and) in biden \u00a9ondjhlien. Sim be\u00efanntefien ift bie im SJtittetmeere gemeine Steinbattet (Lithodomus lithophagus). Sie ift eine feljr beliebte Steife, tommt aber, obfd)ou fte fafi \u00fcberall au ben\nSteinbattel (Lithodomus lithophagns). iftat. \u00a9r\u00f6jje.\nMfteinl\u00fcften sn fhtben, nie in gro\u00dfen Mengen auf ben Sitar\u00ab, ba ba\u00a3 \u00a3erabljoten ab ihren H\u00f6hlungen riet Seit unb SJi\u00fche loftet. Sie geh\u00f6rt bemnad) sn ben fcgenannten boljreubeu 9Jiufd)elu, obfdjon btefer Stamc, fofern er bie \u00efptig\u00efeit anseigen fed, burd) treibe bie Steinbattel tu ben gelten getaugt, ein fehr ungeeigneter ift. SBir werben Leiter unten fe\u00c7en, ba\u00df einige gjiuf^eln allerbing\u00a7 fid) i^re \u00d6lungen tu \u00a3ols unb Stein wenigfteb s\u00abm Stheil auSra^ein unb bohren. Oie Steinbattel hat aber hierzu gar leine Sbr\u00fcjtung. Oie ganse Oberfl\u00e4che beigne unb namentlich auch SBorberenbe unb SSorberranb ftnb glatt, ohne febe Spur oon Bahnen, welche adenfad\u00ab al\u00ab 3^a^et benufct Werben Knuten. Sud) ftnbet man bie meiften \u00a9remplare ntit o\u00f6dig unoerfehrter Oberhaut, Welche bod) febenfad\u00ab beim Reiben au ben bem Orude am meiften abgefeimten Steden abgenufct werben m\u00fc\u00dfte, meine, mitroffo^ifche Stifteten unb Bahnten, Welche man bei auberen bohrenben 3Jiuf\u00f6dn im gu\u00dfe unb ben oorbeven SWantelt\u00c7eilen entbedt haben wid unb Welche bie unfM&tbareit fteinserftorenben Bnftrumente fein fodten, \u00abmuten bei ber Steinbattel unbebiugt and) nicht oor. 2Ran hat baran gebaut, ob -nicht bie regelm\u00e4\u00dfige, burd)","page":916},{"file":"p0917.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9teinbatte\u00ef. SSretyffena.\n917\nMe gliminetorgaite \u00ee>er Kiemen unb be! Stantel! unterhaltene S\u00f6afferftr\u00f6mung \u2014 gutta cavat lapidem \u2014 bie J^\u00f6^tun\u00df gu erweitern geeignet fei. Allein, mer, gleich mir, oiele \u00a9u^enbe non \u00a9teinbatteln au! beut h\u00e4rtefien, tyt unb ba marmor\u00e4hnlihen ^reibefalf herau!geh\u00e4mmert hat, tarnt bei aller Sichtung oor ber Sladjt ber fleiueit ununterbrochen mirfeuben \u00a9emalten an folche Sljateit ber glimnterftr\u00f6mttngett nid^t glauben. Um auf beit rechten Skg gef\u00fchrt gtt merbeit, ift e! nicht genug, bie \u00a9teiubattel mit ben \u00fcbrigen bohrenbeit Stufheln jufatnmen p betrachten. 3m \u00a9egentljeit, ba feue unter anberen Serlj\u00e4ltniffett bohren, macht bieg eher rathlo!. \u00a9iefelben harten \u00a9ejteiite, iit melden bie \u00a9teiubattel ihre mehrere Soll laugen \u00a9\u00e4uge h\u00f6hlt, merben auch non bereit au! anbeven klaffen burchbohrt, non ben Sohrfhin\u00e4mmeit unb einigen \u00a9ifntitculoibeit (jtelje oben \u00a9eite 706). \u00a9bmohl bie Sohrfhm\u00e4ntme unz\u00e4hlige fchavfe mifroffohifhe ^iefelf\u00f6rherdjen in ftch haben, ift bod) nicht barcut ju benten, bag bie SBirfmtg biefer bie gerbr\u00f6deluitg be! \u00a9teiltet herbeif\u00fchrte. 2iud) Phascolosoma unb aubere \u00a9ihuitculoibeit haben feine juin Sohren au!reichenbe Semaffnung. \u00a9! bleibt gar nicht! \u00fcbrig, al! bie Einlage unb \u00a9rmeiterung ber S\u00dfohug\u00e4itge aller biefer Shtere ber anfl\u00f6feitbeit \u00dfraft irgenb einer Slbfonbernitg ihre! Vorher! ^ufdjreibeu, bereit \u00a9t^eugung\u00eaf\u00eeeUe unb Statur, b. h- hemifdje Sefhaffenheit mir aber noch nicht femteit. SBir b\u00fcrfen tut! nur baratt erinnern, bag oiele \u00a9hnedeit int \u00a9taube jtnb, m\u00e4ljreub ihre! SBadphum! gemiffe S\u00f6\u00fclfte unb aubere Sheile tl)re! '\u00a9eh\u00e4ttfe! mieber aufjul\u00f6fen, mir braudjeit nur au bie fcharfe \u00a9\u00e4ure $u benten, meld;e bie g-agfdjnede w ihren Dtebenfheidjelbr\u00fcfeit abfcheibet, um auch f\u00fcr bie \u00a9rfl\u00e4rung, mie bie J^\u00f6hleubilbung ber \u00a9teinbattef $u \u00a9taube fommt, eilten mahrfdjein; lid)eit Slnhaltepunft ^u gemimten, \u00a9er \u00a9iitmaub, bag eine beit ^alffelfeu aufl\u00f6feitbe \u00a9\u00e4ure itothmeitbig audj ba! $alfgeh\u00e4ufe be! \u00a9hiere! angreifen muffe, f\u00e4llt meitigften! f\u00fcr Lifchodomus meg, ba, mie mir gefeheu, bie Staltlagen ber \u00a9djale burdj eine biete, gegen bie hemifdjeit Oieagentieit ber \u00f6erfhiebenjteit Slrt fehr uueutbftubliche Oberhaut gef\u00fcgt [tub. Sei anbereu Stufdjelit (Saxicava) fdjeiut auf aubere SBetfe f\u00fcr bie \u00a9idjerung be! \u00a9eh\u00e4ufe! gegen bie eigenen 2lu!fd)eibungeu geforgt gu fein.\n\u00a9ine \u00a9efeUfdjaft soon \u00a9teinbattelu ift bitreh ihre S\u00a7aten -meltber\u00fchmt gemorbeu, meil fie eilten ber am meifteit in bie Slugen leud)tenben Semeife f\u00fcr bie Sheorie ber Hebung unb \u00a9enfung ganzer ^\u00fcftenftriche unb S\u00e4nber geliefert haben. Sin beut flafftfchen \u00a9traube oott 5pu^uo\u00efi (Pateoli) uumeit Steapel ragen au! ben Siuiiten eine! Semmel! brei \u00a9\u00e4ulett empor. 3\u00ab einer fp\u00f6he soon 10 gug \u00fcber beut Steere!fpiegel beginnt an ihnen eine 6 $ug breite gone soon Sohr* l\u00f6chern ber \u00a9teinbattelu. \u00a9ie Stifte mit beut \u00a9erap\u00fctempel tft mithin, mau meig nicht ju meld;er geit, einmal tief unter S\u00f6affer getreten unb hat ftch ffo\u00e4ter, al! bie \u00a9teinbatteln ihr fp\u00f6hlenmerf OoHenbet, mieber, unb ,$mar mohl ziemlich) pl\u00f6hltdj, bi! ^ur heutigen fp\u00f6he gehoben.\n\u00a9ie \u00a9type Dreyssena (auch Tichogonia genannt), meidet im Shier bariit non ber Sttegs ntufdjel ab, bag an bent faft o\u00f6Hig gefdjloffeiten Stautel nur brei enge Oeffttungeit finb, eine f\u00fcr ben Slu\u00dcritt , be! Sarte!, bie ^meite f\u00fcr beit \u00a9intritt be! Slthemmaffer!, bie britte f\u00fcr beit 2lu!tritt ber \u00a9rfremente nub be! ^ur\u00fcdfehrenbeit Stthemftrome!. \u00a9a! \u00a9efi\u00e4u! ift gleihfdjalig, breiedig, bie S\u00f6irbel liegen int ffoii^en SSiufel be! \u00a9reied!. \u00a9ie einzelnen \u00a9djalett ftnb gefielt, \u00a9harafteriftifd) ift unter beit SBirbelit eine \u00a9djeibem\u00e4ub^arfige Patte, melche bie \u00a9htiegmu\u00fcein tr\u00e4gt. Unter beit etma 6 lebcnbeit Slrfeit hat bie europ\u00e4ifhe Dreyssena polymorpha, ber Mytilus polymorphus soon $alla! ganj befonbere! Sluffeheu erregt al! S\u00f6anberntufcheL 2Bir feunett ba! rapibe Slu!breiteit einiger Unfr\u00e4uter in biefem ^ahrhunbert, ebeitfo bie fdjneHe Serbreituug einiger auf planten fhmarohenber unb mit ihren SBohttpflanjen in bie Sreiblj\u00e4ufer eiugef\u00fc^rter 3nfeffen; bagegen b\u00fcrfte ba! Seiffotel einer, menu and) nicht gatt^ nat\u00fcrlihen \u00a9rmeiteruug be! SBohnbe^irfe!, mie e! Dreyssena in einem uuoerh\u00e4ltnigm\u00e4gig furjeit 3e^saume gibt f\u00fcr bie niebere Shiermelt einzig bafteheit, unb nur mit ber Ueberfluthuitg ber R\u00e4uber unb ^outiueute be! SBeften! burd) bie S\u00f6anberratte oerglihen merben f\u00f6ttnen. SBir oerbanfeit bem um bie ^enntnig ber geograhhifhett Serbreituug ber 2\u00f6eid)thiere hohberbieuteit \u00a9. oon Starten! ben","page":917},{"file":"p0918.txt","language":"de","ocr_de":"918\n9J\u00eeuf#efn. SDimparier. 2ftiefjmttf#eln. Rinnen.\ngenauen \u00fcfta#WeiS \u00fcber baS a\u00fcnt\u00e4lige Vorr\u00fcdeu biefer \u00a9\u00fc\u00a7Waffermuf#el aus bent Often nadj bent 2\u00dfefen. SDer \u00a9egenfanb ift tu thiergeografhif#er $inf#t fo Wi#tig, baff Wir ui#t umhin k\u00f6nnen, ben 23 er i#t tut StuSgug uub mit .fpinWeglaffung nietet* SDetailaitgabeu w\u00f6rtli# mitgutheileu.\n\u201egit Setreff ber wirbellofen eifere\", heifjt eS, \u201eift bie Unterf#eibung bei* \u00bberf#tebenen Sitte\u00ab tut Sillgemeinen non fo jungem Saturn, ba\u00a7 ft# und) nichts \u00fcber eine ffftorifhe Sleuberung in ihrem Vorfommeit fagett l\u00e4ft. (Sine ber Wenigen SluSnahmett non biefer Siegel bietet Dreyssena polymorpha, nid)t Weil fie f#on tanger ben 3Ratnrforfc\u00a3)ern befannt ift, fonberu Weil fie in faft gang \u00a9uropa bie \u00e4ugige 2lrt ihrer \u00a9attung i[t unb oerm\u00f6ge ihrer \u00a9eftalt au# beim ober* f\u00e4#lt#fen Slnblicf mit feiner auberen \u00a9attuug non \u00a9\u00fc\u00a7Waffermuf#eln \u00bberwedfelt tnerbeu fattit.\"\n\u201eSDie f\u00f4enutuifj ber auff\u00e4lligeren Wirten unfern* beutf#eu \u00a9\u00fcfWaffermo\u00ef\u00efuSfen batirt, nur Wenige Strten ausgenommen, erft non ber gWeiten \u00a3\u00e4lfte beS \u00bborigen gahrhunbertS mit SJlartini 1768 unb \u00a9#r\u00f6ter 1779, W\u00e4hreub bie b\u00e4nif#ett non 0. g. 331 utter 1774, bie f#Webif#eit non Sinne 1746\u20141766, bie norbfrang\u00f6ff#en non \u00a9eoffrop 1767, bie englif#en \u00fcber faft ein gahrlpinbert fr\u00fcher non Sifter 1678 fpeciell uuterf#ieben W\u00fcrben. SDa\u00a7 feiner biefer \u00a9thrifts ftetter bie genannte \u00dcBuf#el beobachtet hat, beutet fehr entf#iebeu barattf hi\u00bb/ baff biefelbe in ben non ihnen unterfu#tett \u00a9egenbett bamalS ni#t tebte; ein \u00a9#lu\u00a7, ber felbfoerf\u00e4nbli# bei fteineu fettneren, f#wieriger guftubenbett ober gu unterf#eibeuben Sitten nidf ftatthaft W\u00e4re, Wohl aber bei biefer 33lufd;et, Wel#e gegenw\u00e4rtig tu ber $a\u00bbel, im \u00a3egelfee u. f. w. ntaffenWeife nahe am Ufer auf \u00a9teilten ober anberett 9)titf#elu fpenb unb in QJteuge auSgeWorfcn am Ufer gu ftnben ift. Sille 2laturforf#er beS n\u00f6tigen galjrhunbertS Tennen fie nur nad) Jaltas als f\u00fcb? rufff#e 9Jtnf#el. SDaS \u00e4ttefte SDatum einer ihr nettes Vorfommeit betreffenben Ver\u00f6ffeutli#uiig ift 1825, Wo \u00a9. \u00a9. non 23\u00e4r fagt, ba\u00a7 fie unerme\u00dflich galjltei# im frifhen uub furif#eu \u00a7aff, foWie in ben gr\u00f6\u00dferen gl\u00fcffeu niete \u00e4Jleileit nom SJleete entfernt norfontme, flumpeitWeife au \u00a9feinen, namentlich anbereit \u00dcRufd&elit mittetft beS VpffuS befeftigt.\"\n\u201e^u berfetbeu geit War fie aber unit auf einmal in ber \u00a7anet unweit \u00effotSbam uub ben benad)barten \u00a9een, unb gWar in Stetige gefunbeit Worben. Sitte perf\u00f6nli#eu \u00a9riuuernngeu unb gebrucfteit Dtotigen, Welche id) in SBerliu hier\u00fcber aufgufp\u00fcren int \u00a9taube War, f\u00fchren \u00fcberein^ ftimmenb auf biefe Seit, \u00a9iuige gape fp\u00e4fer, etwa um 1835 w\u00fcrbe fie bei ben S\u00dffaueuiufelu unweit S\u00dfotSbam bttrd) ihr f lumpen WeifeS Stuhefteu an im 2Baffer ftet)eube pf\u00e4hle unangenehm bemerflid). \u00a9eit biefer Seit ift fte in ber \u00a3a\u00bbel uub in beut \u00a3egelfee \u00e4uferf gahlreid) geblieben unb hat ftd) in neitefter \u00dfeit and) in ber Spree unmittelbar bei 23erlin gegeigt. OaS Vorfommeu nuferer SDtuf#el in ber SDonau l\u00e4gt fidj mit Sicherheit bis 1824 gur\u00fcefoerfotgeu, aber eS l\u00e4\u00dft ft# ni#t na#Weifeit, ba\u00df fie fr\u00fcher in ber SDonau ui#t gelebt habe.\" SluS ber gum \u00a9tbegebiet geh\u00f6rigen JSpabel ift fe bis fcpt ftromaufw\u00e4rtS bis SDlagbeburg uub #alle gebrungeit. 3\u00bb her 9bheinm\u00fcitbung W\u00fcrbe fte 1826 guerft gefeheu, jefct geh\u00f6rt #r baS \u00a9ebiet bis R\u00fcningen uub \u00a3eibclberg. 23on ^ottanb auS l\u00e4\u00dft ft# ferner ihr Vorbringen in baS n\u00f6rblidie granfrei# bis s\u00dfariS \u00bberfolgen, uub in ber neueften Seit if fie auS bent \u00a9ebiet ber \u00a9eine in baS ber Soire eiitgeWaubert. \u00a9nblid) feitut man fie in \u00a9uglaub feit 1824, guerft in beit Souboner \u00aeod\u00bb, feft aber bewohnt fe f#oit oerf#iebene gl\u00fcffe \u00a9nglaitbS unb \u00a9#ottlanbS.\nObf#on matt ft# auf bie angegebenen, ip erfteS Sluftrcteu in ben mitteleurop\u00e4i|#en \u00a9trouts gebieten betreffenben gaplen ni#t biel oerlaffett faun, \u201eift benitod) baS napegu gleichzeitige \u00a9rf#eineii nuferer 2Jhif#eln in ben hauptf\u00e4#Ii#ften Stromgebieten SDeutf#laubS uub in \u00a9ttglanb \u00bbott befouberer Vebeutung. gm ^heingebiet rMt fie eutf#iebeu \u00bbon ber SW\u00fcnbung au nur ftromaufw\u00e4rtS \u00bbor; tu baS \u00a9Ibgebiet ift fe offenbar \u00bbon \u00a9feu her bur# bie \u00a7aoel getreten. \u00a9#on baS giebt Slnbeutungen \u00fcber baS 2Bie uub 2\u00dfol)er ber Verbreitung. 2Bahvf#einli# ift bie 2Bauberung feine felbftft\u00e4ubige, eigenwillige, fonberu Verf#feppung bur# \u00a9#iffe uub gl\u00f6fe, an wel#e f#'bie 2JRuf#el einmal fefgefept hat, ber 2Beg baper bie 2Bafferfraffe ber 2Jleuf#cit, feien cS gl\u00fcffe ober \u00a9#ifffahrtsfau\u00e4le. Sehtere helfen ihr bon einem Stromgebiet in ein aubereS.","page":918},{"file":"p0919.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9repffetta. \u00a9tedmufcpel.\n919\nSJlau I)at gegen btefe Slim ahnte geltend gemadjt, ba\u00df fie aud) in einzelnen \u00a9een opne fcpipare Verbinbmtg mit gl\u00fcffen borfomnte, fo im SJtectlenbnvgipen unb in gomment, ferner namentlich in ber europ\u00e4ifdjeit S\u00fcrfei; f\u00fcr Albanien ^at biefer \u00a9inwurf \u00a9einigt, f\u00fcr bie Oftfeegegeubeu bei bei* \u00fcft\u00e4lje fd/iparer \u00a9ew\u00e4ffer Weniger, inbent er hier nur betreift, ba\u00df audj annual)im\u00f6weife eine Verbreitung bttrd) aubere Mittel auf Heinere \u00a9ntfernung m\u00f6glich fei. \u00a9ro\u00dfen unb \u00a9\u00e4ugen bleibt e\u00a3 Siegel, ba\u00df fie im Oft = unb Vorbfeegebiet nur in fcpiffbareit \u00a9eW\u00e4ffent fid) ftubet. 2Ba\u00f6 bie Verfdpppuitg \u00fcber \u00a9ee nad) beu D^eium\u00fcubuugen unb \u00a9ngtanb betrifft, fo fdjeint mir ein Sran\u00eaport mit \u00a9djtpbaitbclg im Innern eiite\u00ea \u00a9djiffe\u00e2 faft Wahtfdjeittlidjer, als ein fo\u00efdjer au\u00dfen am \u00a9d)iff burdj ba\u00a3 \u00fcDteerWaffer. Slug einem gr\u00f6\u00dferen, fie feucpt l)alteubeu klumpen f\u00f6itiieit einzelne Subtbibueit ftd)er mehrere Sage \u00fcber S\u00f6affer augbattent unb wabrfdjeiultd) l\u00e4nger alg in \u00a9eetoaffer, ba\u00bb beu \u00a9\u00fc\u00dfwafferthtereit im Sl'llgemeuteit berberblidj ift. Dreyssena ift aber feiue\u00f6wegg, trie mau oft behauptet, gugleid) ein \u00a9\u00fc\u00dfwaffem unb ein SJ\u00ceeert\u00efjier*), Wenigfteng nicht mehr, fa Weniger alg Neritina unter beit \u00a9dnteden. Su ber Oftfee lebt fie nur innerhalb ber \u00a3affe, nicht au\u00dferhalb, unb id) faub fie im Obergebiet auf ber 3nfel SBollin nur auf ber ^afffeite ber Sufel, ttidjt auf ber SJteerfeite lebeitb, ja bei \u00a9triuem\u00fcnbe uod) einzeln au ber Smtenfeite bcg Oautmeg, in \u00a9efeUfcpaft ber Paludina impura unb beg Limnaeus ovatus, \u00e4d)ter \u00a9\u00fc\u00dfwafferfdjnedeit, aber nicht mehr an ber Slu\u00dfenfeite beffelben, tro rott fouftigeu \u00a9\u00fc^traffer-ntollugleit nur noch Neritina fluviatilis gu fiubeit trat*. Slm offenen Oftfeeftranbe roit SD\u00e4igbrop hatte Mytilus edulis burdjaug unb einzig bie Stolle, Welcpe im JSpaff unb in ber \u00f6pabel Dreyssena fpielt, einzelne \u00a9teine unb pf\u00e4hle gu \u00dcbergaben\".\n\u201eOa\u00df Dreyssena fomit nid)t attg ber Oftfee, aber bod) aitg beu ^\u00fcfiettl\u00e4itberu ber Oftfee nach Oeutfd)laub unb \u00a9itglanb gefommeit fei, fd)eint annehmbar.\" Oag Stefultat ber ltuter= fitd)uug \u00fcber bie ^jerfttiift ergiebt, ba\u00df Dreyssena aug bem f\u00fcblichett Stu\u00dflaub auf beu t\u00fcnftlicpeit unb nat\u00fcrlichen SBafferWegeit in etwag mehr al\u00bb einem Saljtgehnt nad) beu Oftfeeprobingeit unb bon ba ebeufa\u00fcg burch Viunenlau\u00e4le big gut* fpabel gelaugt W\u00e4re. Unbeantwortet ift leiber noch bie \u00a9rage, ob Dreyssena polymorpha and) int \u00a9ebiet beg fdjwargeu SJteereg alg eine in hiprifd;er Seit unb in ihrer gegenw\u00e4rtigen \u00a9orut eingetoanberte Slrt gu betrachten fei\nSit einer fel)r Widpgeit \u00a9igenfcpaft, Weldje fogar gm* SluffteHuug einer befonbereit Orbnuug, ber ^eteromparier (Uitgleidjmugfelige) benutzt ioorbett, fd)lie\u00dft fid) beu \u00e4ptilaceeu bte \u00a9ippe Pinna, \u00a9tecfmufdjel, an, n\u00e4mlich bariit, ba\u00df bie beibeit \u00a9djlie\u00dfntugMtt itugleid) ftitb unb namentlich in fepr utigleidieut Stbftaub bout Staube liegen. Oer SJtantel beg Sh^eve^ ifi 9an5 gefpalten, ohne befottbere Slfterr\u00f6hre. Oer fdjianfe, Wurmf\u00f6rmige \u00a9u\u00df fpiuut einen bicpteu feinen Vart. Oer oorbere \u00a9djlie\u00dfutugfet liegt unmittelbar unter ben SBirbelit, ber Hintere faft im \u00a9entruut beg Sl)iere\u00f6, ' Oie \u00a9dljale ber \u00a9tecfmufdjelit befiehl faft \u00fcui* ft\u00fcg beit phramibalifdjen, mehr ober miuber gut* \u00a9ladje aufgerid)teten \u00a9\u00e4uld)eit, bereit \u00a9d)idjte bei beu meifteit auberen SDtufchelit gegen bie ^erlmutterfd)id)te gur\u00fcdfteht. \u00a9ie ift b\u00fcitit, oft mit \u00a9djuppeit befept unb blafft hinten, \u00a9ie bilbet ein Oreiecf, beffeit fleinfter S\u00dfiutel ba\u00f6 Vorbereitbe ift, au Welchem auch bie gefaben, fpipeit SBirbel liegen. Oa\u00ea Sigament ift ber Slrt innerlich, ba\u00a7 e& ber \u00a9d)ale nur eine geringe Oepiung\u00f6Weite geftattet, fo ba\u00a7 biefelben, bei bem Verfttd)e, fie gang aufgutlappeit, au^eittanber bred)en.\nOie finiten leben in beu\tunb gem\u00e4\u00dfigten SJteeren unb erreichen gunt 0|eil eine\nO\u00e4nge Doit 2 $u\u00df, wie Pinna squamosa be\u00bb SDtittelmeere\u00ea. \u00a9ie lieben bie f\u00fcllen SJteerbufeit mit \u00a9dhlammgritub, iit beut fie in ber Oiefe bon einigen $it\u00dfeit meift in gro\u00dfen \u00dcDtengeit bei einattber\n*) Oer f\u00fcblid)fte i\u00dfunft, att treld)em icp (\u00a9cpmibt) felbft Dreyssena gefammelt, ift in Oalmatien unweit \u00a9ebenico ber enge nat\u00fcrliche ft'anal, burcp welchen ber bie Iterla unterhalb ihrer ber\u00fchmten S\u00dfafferf\u00e4\u00fce anfnehmenbe Vrana=\u00a9ee mit bem nterlw\u00fcrbigen Veden bon \u00a9ebenico gufammenbangt. Oa\u00ea Staffer hat bort faum einen falgigen Veigefcpmad. Setter gegen bag \u00dcDteer gu ift bie iDtufchel b\u00f6llig berfchwnnben.","page":919},{"file":"p0920.txt","language":"de","ocr_de":"920\nSJhtfcheht. \u00a9iuti)arier. \u00a9ellinaceen u. a.\nfi^ett. \u00a9ie derben theilg iregen iljreg mittber pieu ^leifdjel, theilg megen beg 23t)ffug gefudjt, aug meldjent in Uuteritalieu atlerhaub \u00a9efled)te unb SBebereieu angefertigt merben, jebodj mehr ber ^uriofit\u00e2t megen, ail ba\u00a7 ein eigentlicher \u00abfpaubetgartifet barattg m\u00fcrbe.\n\u00a9djon bie Sllteh haben beobachtet, baff fet>v h\u00e4ufig (fie glauben, immer) bie I\u00dfiutte in ihrer l\u00f6iantelh\u00f6hle einen runbticfjen $rcb!> beherbergt, ben fie Pinnotheres ober Pinnophylax, beit I\u00dfhtnenm\u00e4djter nannten. ,,\u00a9ag SImt biefer fitter\", fagt nod) \u00d6tumpf, bem I\u00dfliuiul folgenb, \u201ebefteht barinnen, baff fte bie \u00a9tedmufdjel fneipeu muffen, trenn etma einige \u00a9fmife w \u00f6er \u00a9djale rorljanbeu, ober irgenb eine Oefahr gu bef\u00fcrchten ift, bamit bie \u00f6ftufcbel gleich ihre \u00a9chalett gufammeitgiehe.\" I\u00df lining f\u00fcgt nod) hittgu, baff ber 2B\u00e4d)'ter f\u00fcr feinen \u00a9ienft einen \u00a9heit her SBeute erhalte. 2Bir h\u00fcben biefe fabeln fd)on oben, \u00a9eite 632, angebeutet. \u00a9I bebarf fattm ber \u00a9tm\u00e4bnuitg, baff bie bem iYebl gugebad)te \u00d6totle gum IBeflett ber f\u00f6htfdjel eben nid)tg alg ein artigeg l\u00f6t\u00e4hrchett ift.\n3\u00f6ir laffett nun einige ber Familien ober menigfteug \u00a9typen alg $amilteu;\u00d6tepr\u00e4feutauteu folgen, bereit DJiautel hinten in gmei mehr ober ntinber lange dt\u00f6hreit ober \u00a9tyljruen aulgeht unb bereu \u00a9\u00e4\u00dfale bie l\u00f6tantelbucht geigt. 5\u00f6iait fehe bie Slbbilbitug \u00a9eite 896.\n\u00a9iite ber umfangreichfteu l\u00f6tufd)elfamilien ift biefettige ber \u00a9ellinacecu (Tellinacea). \u00a9ag \u00a9hiei\u2018 hat beit l\u00f6tantel in feiner gangen \u00f6\u00e4nge getheilt. \u00a9er fjuff ift gufammengebr\u00fcdt unb ergeugt nie einen IBavt. \u00a9te dienten ftttb blattartig, \u00a9ie \u00a9djale ift giemlid) gteidffdfalig. \u00a9ie hierher geh\u00f6rigen SIrten, \u00fcber alle gotten ber \u00a9rbe Oerbreitet, leben frei im \u00a9anbe. \u00a9ie ftnb theilg l\u00f6teer; theilg \u00a9\u00fcffmafferbemohner. Unter jenen ftnbeit ftd) riete effbare l\u00d6tufcheln, namentlich aug ber \u00a9ipf>e Yenus, meldje gugleid) riete burd) \u00a9dtyuheit ber Farben unb mancherlei ftad)elige Slttim\u00fcchfe auggegei\u00f6hnete, roit ben l\u00f6tufchelfammlern fehr gefud)te unb ehentall h0(h bezahlte Sitten enth\u00e4lt, \u00a9eit einigen fahren l^at mau angefaugett, and) manche biefer im \u00a9anbe unb \u00a9chtamme ftd) rergtabenbeu l\u00d6tufcheln in ben Slquatieu gu hatten, nad)bem mau bie \u00a9cheu \u00fcbers muttben, ben i\u00f6oben mit einigen goU hoch \u00a9tylamnt gu bebedett. \u00a9er feinft terth eilte \u00a9ddamm feig ftdj halb unb aug ihm ftvecfeu allbauit bie 2Rufd)eltt ihre Sifters unb Slthemt\u00f6hte in bag tiare SBaffer herang.\nSc\u00e4dfft Yenus ift Tellina bie arteureid)fte \u00a9attung, titbem \u00fcber 200 befauut ftnb. ghre \u00a9d)alen ftitb flach unb meift fehr gart gef\u00e4rbt. \u00d6Jiandje \u00a9ellitteu unb Donax-Sitten finb tut \u00a9taube, ftd) fpriitgenb fortgubemegeit. \u00a9ie fttdjeu guerft ftd) burch paffenbe \u00fc\u00f6an\u00f6rer beg \u00a9uffeg auf beit \u00d6i\u00fcdeit gu legen, ftredeit bann ben fehr behnbarett, getnieten \u00a9uff rotn um bie \u00a9d\u00dfabe herum unb laffett ihn bann, gleich einer \u00a9ebet, gegen beit \u00a9aitb anfdptelleu.\n\u00a9ie 33eobad)tung unb miffenfchaftliche Unterfud)uug hat ftd) mit Vorliebe mit einigen bem f\u00fcffeit SBaffet angeh\u00f6rigeit \u00efe\u00ef\u00efinaceeu befd)\u00e4ftigt, namentlid) ber giemlidj riete Sitten enthalteubeit unb treit rerbreiteteit \u00a9attung Cyclas. \u00a9ie graben fidj felteuer ein, fonbent halten ftd) lieber gmifchen ben \u00a9tengetu ber I\u00dfflangen auf, mo fte mit einer f\u00fcr eine l\u00f6tufdjel gang auft\u00e4nbigen Skmeglidtyeit unb m\u00fcrberen iSaitgfamfeit eiuherfteigeit. \u00a9ie f\u00fcllen and), mag id) febod) nicht gefeheit, gleid) ben \u00a9\u00fcjfmafferfdfneden an bem S\u00dfafferfptegel h\u00e4ngen unb friedjen f\u00f6itneit. \u00a9ie gr\u00f6\u00dfte ber eiuheimifdjeit, Cyclas riyicol\u00e4, mirb 10 Sinieit taug, bie \u00fcbrigen faurn halb fo lang, barunter bie gemeiitfte Cyclas cornea, fo genannt roit bem grautid) hrrnfarbeitem Slulfeheit ihrer \u00a9d)ale. Sind) bet ben \u00a9pclaben gelangen bie (gier, tint fid) gu eutmidetn, nidjt ini \u00a9reie, fonbent in eigeutt)\u00fcmlid)e, an ber \u00a9uneufeite ber ^iemeitbl\u00e4tfer gur IBrutgeit auftvetenbe IBruttafchen. SBtt haben neuerlich burch \u00a9tepanoff erfahren, baff bie \u00a9utftehuug biefer SSruttafdfeu greffe Slualogie bietet mit ben SBulften, metd)e bei ber \u00fcr\u00f6teugattung Pipa um bie auf beu \u00d6i\u00fcdeit beg SSeibchenl gebrachten \u00a9ier fid) legen. \u00a9 teha uoff faub gem\u00f6hulid) au einem ^iemenblatte eine gange \u00d6teilje roit 53ruttafd)en auf revfd)iebeiten \u00a9utmidfunglftabieu. ,,gu bett eiitgeluen Sruttafd)en fiubet ftd) eine","page":920},{"file":"p0921.txt","language":"de","ocr_de":"Senu^. (\u00a3pcla$. \u00a9ayicaDa. \u00c4'laffmufdjel u. a.\n921\nmedjfelnbe Slngahl Don \u00a9mbrhouen, bie aUerj\u00fcngf\u00eeen enthalten bereit immer nur einen ober gmei, bie aiBgebilbeten Vruttafdjeu bagegen gemiptltch bB gu ftebett. Slujgerbem ift \u00f6er\u00fcor^ufebeu, ba\u00a7 man in beit Keinen \u00a9adelt immer nur \u00a9mbrboneit gleicher \u00a9nfmidlung finbet, m\u00e4ljreitb bie atBgemachfenett 3^afc\u00ef>eit immer mit einer Vrut Don DerfdEjiebener fl\u00eeeife erf\u00fcllt fittb. Oiefe OhaK fadje ift bannt 31t crK\u00e4reit, bajg bie einzelnen aneiitattber gelegenen \u00a9\u00e4de mit ber 3eit Dermadjfen. 3to beit etfieit S\u00dfhafett ber \u00a9ntmidluug Belegen ftd) bie jungen \u00a9pclabett lebhaft in beit Vrut; tafdjen, inbeut fie burd> bie Vp\u00e4tigteit per glimmerfaare in bem pfftgen Spalte berfctben untrer; fdjmtmmen. \u00a9pater, menu bie V|iere gr\u00f6\u00a7er tmb fernerer merbeit, tritt f\u00fcr fie eine dhitjegeit ein, bie burd) bie Slu.Sbilbuug be3 VtanteB unb ber \u00a9djalen, mte and) burd) midjtige innere Vilbuug\u00eaproceffe au\u00eagef\u00fc\u00ef\u00eft mirb. \u2014 2Ba\u00a3 bie iftahruitg ber \u00a9mbrboueit m\u00e4ljreub i|re3 SlufeuthalB in beit Vruttafd)en anbetrifft, fo befielt biefe atB beitfelbett \u00a9djteimhautge\u00ef\u00efen, burd) bie fie um; mudjert ftnb. Oie \u00a9pclaben Der^alteu ftd) itt biefer .fptnftdjt abmeicheitb Don bett betanuteit \u00fcbrigen SameKtbrandjiaten, bie m\u00e4hrenb be\u00ea SlufenihalB in bett Kiemen per SDtutter f\u00e4mmtlid) il)re \u00a9ipUeit bemalten nub fid) Don bem baritt enthaltenen \u00a9imet\u00a7 n\u00e4hren\", mithin ftd) \u00e4ljnltd) mie jene \u00a9djitedeit (Purpura, Buccinunf, Nerita) oerhalteit, mo einzelne fich entmidelnbe S^uge ftth auf Soften ber nid)t gttr \u00a9utmidlung fommenbeit (Sier nt\u00e4ffett.\nOie ebenfalls int f\u00fc\u00a7ett SBaffer lebenbe \u00a9attitug Pisidium, bie \u00a9rbfenmufdjet, unterfcpeibet fid) Don Cyclas burd) ihre gang b\u00fcrgen unb Derma<hfetteit \u00a9iphoneit uttb bie mehr ungteidjfeitige fd)tefe \u00a9eftalt be\u00a3 \u00a9el)\u00fcufe3. Oie hierher geh\u00f6rigen Wirten ftnb burd)fd)uittlid) Diel Keiner,\nOie Familie ber \u00a9teilt bohr er hat ttt nuferen Leeren eine Dleipe Don Vertretern, am h\u00e4uftgfteu bie Saxicava rugosa. Sille \u00a9artcaDeit haben ben \u00fcdtantel Dorn fo mcit gefpalteit, bafg ber Keine, fegeif\u00f6rmige unb mit einem Vart Derfeheue $u\u00a7 bequem hiitburd) gelangen Paint, hinten ift er itt gmei giemlid) lauge, faft gang mit eittaitber Dermadjfeite 9t\u00f6l)reit Dert\u00e4ngert, Don betten bie Sltljemr\u00f6hre l\u00e4nger aB bie Slftevr\u00f6hre. ;Oa3 @el)\u00e4iB ift nicht feiten, unb namentlich bei nuferer Saxicava rugosa etmaS uitregelm\u00e4jgig, eigeittlid) gteid)fd)alig, uitgleid)feitig, Dont uub am Vaud)raitb etma\u00ea Kaffettb, l\u00e4ngltd) eif\u00f6rmig, mit einer feljr b\u00fcttuett, aber auffallenben Oberhaut \u00fcbergogen. OB fittb meift Keine, einen halben big einen god lange Ohtere, Beld)e piB in \u00a9teilten itt felbfigebohrten S\u00f6d)ent, KjeiB and) blo\u00a7 eittgeKemmt itt \u00a9palten uub gBifhen Valauett ober and) gmifiheit ben V\u00dfurgelit Derfd)iebener Stange unb Sllgen leben, \u00a9te bohren n\u00e4mlich gleid) ben pmlaben, gu beiten mir halb fomnteit, nur in beit meid)erett \u00a9eftehteu unb befelfeu fich, ma fte biefe nidjt ftnben, mie g. V. \u00fcberall au ber bafntattnifchen Stifte mit blojgett \u00a9d)fupfBinMn ober fdjott Dorhaitbeneit, guttt Oheil mit \u00a9d)lamut au^gef\u00fcUteit fohlen. \u00a90 fheiut el mir BenigfieiB ttad) bem, ma0 id) fclbft gefel)eit. \u00a9offe gibt jebod) aiBbr\u00fcdlid) an, ba\u00a7 au ber englifdjett $\u00fcfte lange \u00a9tredeit eiltet $alffteuB, meld)er h\u00e4rter fei aB.ber Don beit Spholabett gerfreffeue, burd) taufeub unb aber taufeub \u00a9aricaoen bitrd)l\u00f6d)ert fei. Von beit gef\u00e4rbten \u00a9nbeit ber \u00a9iphoiteit, metdje etmae> \u00fcber ben \u00a9teilt heraiBragen uub bei ber Ver\u00fchrung einen 3Bafferftral)l aiBfprthett, um fchnell gu oerfchmiitben, merben fie Doit beit gifdjern edothnafen genannt. SBeitu ihre Voljr; g\u00e4itge auf einattber treffen, fo burhfchueibeit auch bie Vhiere eittaitber. heraufgeuommeit au^ beit fmhlett leben fte giemlid) lange im Slquariitm.\nSJtit Mya, ber $ taff mufdjel, treten mir gu einer aitbereu gamilie, bereit tangeidjett fo giemlid) mit benfenigeit biefer \u00a9attung gufammeufaneit. SDag 3pei\u2018 hat einen faft Donfotitmeit gefdhtoffeiteit 2Jiantel, meld)er Dorn eine Keine \u00a9palte gum \u00aeurd)tritt be^ Keinen, fegelf\u00f6rmigeit ^uge\u00ea l\u00e4\u00a7t uttb fid) Ipten in gmei lange bide, DoUftanbig mit eittaitber Dermapeite Oi\u00f6hren Der= X\u00e4ngert. Oiefer alfo fd)eiitbar einfache \u00a9ipho hat einen ftarfeu Oberhaut\u00fcbergug. Oie Rippen;","page":921},{"file":"p0922.txt","language":"de","ocr_de":"922\n2JUif cf? ein. 2>tmt?arier.\nt\u00fbj\u00eecr fin b fel)t Hein. Son ben Sternen ift bie \u00e4ndere kurg, bie innere mit ber ber entgegen; gefegten \u00a9eite Dermalen. Oa\u00bb eif\u00f6rmige \u00a9djau^ \u00eftafft an beibeit (gnben. Ote linke \u00a9tha\u00efe hat unter bem SBirbe\u00ef einen gro\u00dfen, gufantmengebr\u00fcdten, \u00ef\u00f4ffe\u00eff\u00f4rmigeu, faft feutrent auf ber @d)ale ftehenbeit Bahn; bie recite cine eutfprec^eube \u00a9rubc. Unter beu menigen bekannten Irteu ift Mya arenaria im gangen u\u00f4tb\u00eficheu Ocean feljr gemein. \u00a9ie lebt im faubigeu \u00a9ttaube fomeit \u00bbergraben, ba\u00df, trenn fie uugeft\u00f6rt ift, ba\u00a7 gefranfte (Sube ber \u00e4Jiaufelr\u00f6hren etma\u00ea her\u00bborragt. @o mie fie burd) (Srfcptteruug ober Ber\u00fchrung beunruhigt mirb fahrt [ie mit gr\u00f6\u00dfter \u00a9emanbU heit in bie \u00a3\u00f4h\u00efe hi\u00abab. luth foUen bie \u00dcJtyen, auf beu flachen \u00a9oben gelegt, fid) baburch r\u00fcd; m\u00e4rt\u00bb fortbemegeu k\u00f6nnen, ba\u00df fie ben $u\u00df kr\u00fcmmen unb fid), ihn mieber an\u00eaftredenb, bamit fortfdjiebeu. Oie ^laffmufdjeln merben me# hie unb ba \u00bbon ber \u00e4rmeren SBoIf\u00f4klaffe aud) gegeffen, \u00bborgugSmeife aber al\u00bb St\u00f6ber \u00bbermenbet.\nSSou miffeufdjaft\u00efidjet S\u00f6idjtigfeit finb \u00bberfdjiebene foffile \u00a9attungeu ber Maffmufdjeln, theit\u00f6 \u00f6ang auSgeftorbene, t|eif\u00ea nodj in einigen ober einzelnen lepr\u00e4fentanten \u00bborhanbeue. SSeifpie\u00ef\u00eb; meife mag Pholadomya angef\u00fchrt merbeu, \u00bbon ber man blo\u00df eine fehr felteue meftiubifche Irt \u00efennt, bereu \u00a9efdjaffenheit f\u00fcr bie Oeutung ber foffilen, au fid) fehr ferner gu entr\u00e4thfelnbeu Irteu namentlich auS ber treibe uub bem Bura einen fehr mi\u00ef\u00efkommeuen \u00a9djl\u00fcffel gab.\nSDie \u00a9djeibenmttf d) ein, Solen, haben in ihren \u00a3ebeu\u00bbgemobubeiten gro\u00dfe lehnliddeit mit beu \u00c4l\u00fcjfmttfdjelu, beneu fie fich in fo fern anfdjlie\u00dfeu, als ihre \u00a9chale ebenfalls \u00bborn unb hinten \u00eftafft. Oie \u00a9d)ale ift fcheibeuartig \u00bberl\u00e4ngert; bie Wirbel, Heine, oft faft unbemertbare ^\u00f6der, fteheu bei mehreren Irten faft unmittelbar am fteilen 23orberraube. SJ\u00cfeift ift ba\u00a3 \u00a9elj\u00fcuS \u00bbon einer ft art en braunen, nur in ber SBirbelgegenb oft abgeriebeueit Oberhaut bekleibet. Oer bide chlinbrifche, am (Snbe keulenf\u00f6rmige gu\u00df, tritt burd) ben \u00bborberen \u00e4ftantelfdjlih uub ift im leisten Uferfanbe ein fehr mirkfanteS SSohrinftrumeut. klebrigen\u00bb \u00bberfahren alle im feuchten \u00a9aube grabenben SDRnfdjelu fo giemlid) nach einer Sanier, luS ihrer H\u00f6hlung genommen beginnen fic bamit, ben auSgeftredten ffu\u00df gu kr\u00fcmmen unb ihn fo meit in ben \u00a9anb ober \u00a9dclamm gu \u00bbem jenkeu, ba\u00df fte\tbarau bie \u00a9djale\tin einer {entrechten\tober fdjiefen Stellung aufrichten k\u00f6nnen.\nOie SDUufc^eln,\tmeld)e,\tmie Mya,\teine uuoerh\u00e4ltui\u00dfm\u00fc\u00dfigere Oide gttm gu\u00dfe haben, als Solen,\nm\u00fcffen baS \u00bbom gu\u00dfe \u00bborgebohrte 2odj m\u00fchfamer burch\t\u00abnb \u00a3erbrel)en ber S^ale\nermeitern. S3ei Solen aber tritt bie ^u\u00dfkeule faft in berfeiben Oide her\u00bbor, mie bie gange \u00e4Jhi\u00dfhel ift; ba\u00ea \u00e8ingrabeu geht baher fehr fd;ueXX \u00bbor fich. Han bem\u00e4chtigt ftd) ber Spiere, meldete an ben SRittelmeerk\u00fcfteu \u00bbon b-en \u00e4rmeren Leuten als \u00a9afa luuga uub \u00a9apa ba Oeo \u00bber'fbeift merben, iubem man ftd) ihnen eutmeber \u00bborftdjtig n\u00e4hert unb fte gleid) bem grabenben SRaulmurf mit bem \u00a9baten auSmirft, ober iubem man in ihre 2\u00f6d)er, in mcldfe fie beheub 1 bis 2 gu\u00df biuabfdpbfeit, einen b tin neu, mit einem Ikuoff \u00bberfeheueu \u00a9ifeuflab einf\u00fchrt, au meinem matt fte, nachbem man ihn inS \u00a9et)\u00e4uS gefto\u00dfen, beraufgteht. ln ben eurofmifdjett l\u00fcften finb befonberS brei Irteu-gemein, bie \u00dcRefferf<$eibe (Solen vagina), bie fd)mertf\u00f6rrnige \u00a9cheibenntufchel (Solen ensis) uub bie kpl fett f\u00f6rmige (Solen siliqua). Oon einer afrikanifd)eu \u00a9djeibeumufdjel (Solen marginatus) erg\u00e4hit OeShatyeS, mie fie ^fuh, auf einen fteinigeu, gum \u00a9inbohren nid)t geeigneten @runb geratheu, gtt hetfen trei\u00df. \u00a9ie f\u00fcllt bie Hautet; h\u00f6hle mit \u00e4\u00dfaffer, fchlie\u00dft bie l\u00f6breunt\u00fcnbungen uub gieht bann mit einem lud ben au\u00bb; geftredten gu\u00df\tfo ein,\tba\u00df baS\tSSaffer mit \u00a9ema\u00eft\tauS ben \u00a9tyhonen auSgetrieben mirb uub\nfein \u00a9to\u00df ben\tK\u00f6rper\t1 ober 2\t$u\u00df meit \u00bborm\u00e4rtS\ttreibt. Oie\u00df mirb mieberholt, bis baS\nOlfier einen g\u00fcnftigen Oobeu erreicht hat.\nOie S3oh rm ttf cC> e 1 (Pholas) f\u00fchrt mtS in beu ft reis berjenigen Hufchelthiere, melche man h\u00e4ufig megeu ihrer auffa\u00fceub geftredten \u00a9eftalt uub ber gum Ofjeil bi\u00ea gur ltntenntlid)teit","page":922},{"file":"p0923.txt","language":"de","ocr_de":"Staff*, \u00a9djeiben* unb ^o^rmuf^et\n923\n\u00fcBtoeidjenbeu \u00a9djaleuform at\u00f6 eine befonbereDrbitung, fft\u00f6brenmufdjelu, Tubicolae, betrachtet bat. \u00a9a3 \u00a9bier bon Ptolas, toil* [eben e8 in beiftebenber Slbbilbung ohne \u00a9djale, bat einen bei*? l\u00e4tigerten Vorbei* mit faft gang gefd)Ioffenem Hantel. 2Bir [eben bavan gioei bovbeve BW (a), einen b\u00fcnnereit (b) nnb einen mit betriebenen \u00fc\u00ef\u00eftu\u00e9detn (g, f) aiBgeftatteteu 3:beiC, in ioeldjem and) bie SJhBteln (c) liegen, ioetdje pm Bm\u2018\u00fcdgiebeit bei* langen St\u00f6bre bienen. $u bem rnnbett tvommelf\u00f6rmigen borbeven 2J\u00eeantelt\u00a3)eile ift ein freies vnnbe\u00ea &odj, in joetdjem man ben $u\u00a7 (h) bemeidt; berfelbe ift febi* fraftig, \u00efurg unb breit nnb enbigt mit einer glatte, ioetdje unter anberem and) aB \u00a9augitapf berloenbet toerben gu tonnen fdjeiut. \u00a9er unregelm\u00e4fjige Wappen e ift Oberhaut,\nJoetdie ben hinteren \u00a9beit SOtufdjelit ber[chlie\u00a7t. \u00a9iefe, bie \u00a9djale, ift l\u00e4nglich unb tlafft born unb hinten, \u00a9ie SSerbhibung bei* beibeu \u00a9djaleub\u00e4lfteit ift bon ber ber normal gebauten SDtufdjeln [ehr ablbeidjenb. (Sin innerlicher l\u00f6ffelf\u00f6rmiger $orb fab in feber \u00a9djale erinnert au ben \u00e4hnlichen \u00a9beit bei Mya.\n(Sin umgefdjiageue3 Faltblatt jeberfeiB in bet* \u00a9djlofgegenb ift bon einer 3teibe \u00a9efftutitgen burchbebrt, burdj Joeldje einzelne SDcu\u00eafelpartieen treten, bie an ein ^aar lofe auf bem 9t\u00fcden liegenbe \u00a9djalenft\u00fcde ftch aufe^en. SJ\u00eeandje r\u00b0taben, Joie nufere gemeine Pholas dactylus, haben gioei, anbere nur eine fold;e freie Ot\u00fcdenplatte, \u00a9er Dtubeu biefer freien glatten befiehl offenbar barin, gloar ben 9t\u00fcdenberfdjlu\u00a7 bei* \u00a9djaleit m\u00f6glich ft gu fidjern, ungleich aber attdj bie (Sntfernung bei* bor? bereit \u00a9nbett bei* beibeu \u00a9djloffeiteit bon einauber gu ertit\u00f6g; lichen, Joie foIdjeS* aiB ber gleid) folgenben Oefdjreibuug ber SSobrmetbobe ber pjoia\u00ea berborgeht. Oei allen Sitten ftnb bie immer Joeifeu \u00a9djaleit mit Leihen bon flehten Baden unb B\u00e4hten befe^t, Joelcpe bei* Oberfl\u00e4che ba3 SUBfebeit einer groben Dtafpel geben, lieber ba\u00ea S3obren ber ^Pbblaben ift febr tuet beobadjtet unb ge[d)riebeu Joovben, ohne ba\u00a7 bie Sluffl\u00e4tung bariiber eine boUft\u00e4ubige Jo\u00e4re. Unfere eigentlichen pfjola\u00ea ? Slrteu fdjeiueu nur im ioeidjeren \u00a9efteiu unb im Joeidjen #otge gu bohren, Joo bie ihnen gu \u00a9ebote ftebeuben gr\u00f6beren medjauifdjen SSerfgeuge au\u00eareidjen b\u00fcrften. 3J\u00dct genauerer Oer\u00fcdftdjtigung be3 SftiBfulatur bat \u00a931er bcB 3UBl)\u00f6b(eu ber SBopngduge befdjrteben, Joobci bie \u00a9djale aB $etfe benubt Joirb. (Sr fagt: ,,\u00a9ie Pholas bat jjoei Sitten gu bohren. \u00a9ei ber elften befeftigt fie fid) mit bem $ufje unb richtet ftd) faft feufredjt auf, iitbem fie ben ioirfenben \u00a9peil ber \u00a9djale gegen ben \u00a9egeuftoub aubriidt, an loelcbem fie anb\u00e4ngt. 3\u00a9iut beginnt fie eine Oteibe oon ibeilloeifen \u00a9rebuugen um ihre S\u00efcpfe, Joa\u00ea bureb eine Joedjfelloeife Bufammengiebung be3 liiden unb red)ten \u00a9eitenmu\u00eafeB beloirft Joirb, Joonad) fie jebe\u00eamal Joieber in ihre feufredjte \u00a3age gur\u00fcdfebrt. \u00a9iefe Slrt Joirb faft aiBfcbfiepd) nur bon jungen \u00a9bieren angeJoeubet unb ift geloifj gang Joobt barauf bered)net, um in einer [entrechten Dichtung borgubringeu, fo ba\u00a7 fie bterbuvd) in ber m\u00f6glidj f\u00fcrgeften Beit bollft\u00e4nbig eingegrabeu ftnb. \u00a9enn in ber erften Jeit ibre\u00ea SebeiB ftnb bie \u00a3intereuben ihrer \u00a9djaleit biel Joeniger Verl\u00e4ngert, aB fie e$ [pater Joerben. \u00f6pabeit bie pjotaben aber gtoei ober b\u00f6cbfteiB brei Linien l?\u00e4nge erreicht, fo \u00e4nbern fie ihre Dichtung unb arbeiten Joageredjt; beim bie ber\u00e4nberte \u00a9eftalt ber \u00a9chale unb bie Bahnte be\u00ea @eloid)te3 be\u00ea b>ater bem \u00a9djtoffe gelegenen \u00a9heilet be3 \u00a9biere\u00ea b^beru e3, fid) fo [entrecht ibie fr\u00fcher aufguriebten. \u00a9ei beit gut* \u00a9rjoeiterung ber 2Bol)nuitgen notbtbenbigeu \u00a9eioeguitgeit \u00fcbernehmen bie B\u00e0eh\u00bbiu^\u00efelit einen Jbefeutlidjen Slntl)eil. \u00a9a\u00ea auf feinem gu\u00a7e befeftigte \u00a9hier bringt bie borbereu \u00a9\u00fcben ber \u00a9djate mit einauber in Ber\u00fchrung, \u00a9amt giebeit ftd) bie tReibenuBteln gufammeit, ridjteit beit ^iutertbeit ber \u00a9chale\nSo^rtnuft^el. ST^ier o^ue \u00a9i^ale. 'Jtat. (Dr\u00f6ge.","page":923},{"file":"p0924.txt","language":"de","ocr_de":"924\tSf\u00f4ufdje\u00eftt.\titnt)avier. St\u00f6preumufcpeln.\nauf mit) br\u00fcten ben mir\u00efenben Stpei\u00ef berfelben gegen ben SBobeu ber .fp\u00f6piung; einen 2lugenblid nacpper bringt bie Stp\u00e2tig\u00eeeit be\u00ab Hinteren 3mp; (b. p. \u00a9dj\u00efieg;) niu\u00abM\u00ab bie O\u00ee\u00fcdeur\u00e2nber ber @d)a\u00efe mit einanber in SSer\u00fcprung, fo bag bie ftar\u00efen feilenartigen 3:t;eite pl\u00f6plhp getrennt merben uub rafcp nnb H\u00e4fftg \u00fcber beut K\u00f6rper pinirapen, morauf fie br\u00fcden. \u00a9obalb\nbieg gefdjepen ift, fin\u00eet ba\u00ab \u00a7interenbe nieber, unb unmittelbar barauf mirb biefetbe Arbeit mit; telft gufammeitgiepuug be\u00ab oorberen \u00a9cptieg;, be\u00ab \u00a9eiten; nub be\u00ab Hinteren \u00a9d)Iiegmu\u00ab!et\u00ab ber D\u00eeei^e nach mieberpolt\". betrat \u00efattn man ftd) an allen (Sremplareit mit beut biogen 2luge nnb nod) beffer mit ber Soupe \u00fcber; geugen, bag bie 0ta\u00abpel; g\u00e4pite an bem gangen oorberen Stpeile ber \u00a9djale ber S\u00dfpdlaben abgenupt nnb burd) Dteiben ab; gerunbet ftnb. Spre 3Jtaffc ift oon giemlidj fefter S3e; fipaffeupeit nnb fidjer loei; djeren \u00a9ubftaugeit gegen; \u00fcber mhdfant. 2)er englifdje Eiaturforfdjer \u00a3an\u00efo\u00ef, um bie Etaturgeftpidjte ber 2\u00f6eidjtpiere pod) oerbient, molIte bei mehreren bopreubeu \u00e4ftufdjelu, and) in Pholas, im oorberen \u00e4Jtautelranbe nub guge Heine n\u00fcHoffopifcpe Mefelf\u00f6rper gefunben paben, burd) meld)e bei Seioegung Jener K\u00f6rper; tpeile \u00a3olg nub \u00a9teilt abgefpeuert nnb au\u00abgep\u00f6plt merben folltem <\u00a3\u00ab ftub fdjon oon auberer \u00a9eite \u00e4meifel gegen ba\u00ab Sorpanbeufein btefer $\u00f6rpercpen erpobeu, bie id), fomeit fie Pholas betreffen, uftdj fo eben mieberpolter Unterfudjuug oo\u00ef\u00ef\u00eeommen bet\u00e4tigen mug. 3<p ftube im guge unb SDtantel oon Pholas dactylus au\u00ab bem abriatifd)en SJteere gmar einzelne fc\u00a3;arfe Kiefclfplitter uub Heine HpftaEinifcpe \u00bbperlen, aber fo unregetm\u00e4gig, fo menig gaplreidj nnb in fo unbeftimmter Sage, bag e\u00ab ftcper freinte (Sinbringlinge ftnb. 3iudj ein auberer Seobad&ter tritt f\u00fcr ba\u00ab Slbrafpeln burdj bie \u00a9d)ale ein.\n,,3d) patte\", lagt J3\u00a9pn Robert [ou, \u201em\u00fcprenb meine\u00ab Aufenthalte\u00ab gu \u00a9rigptou \u00a9elegenpeit, Pholas dactylus gu ftubiren; id) unterhielt menigfien\u00ab B ERonate lang 20 bi\u00ab 30 oon tiefen @efd)\u00f6pfen, bie in \u00c4retbetf\u00fctfen tp\u00e4tig maren, in einem Olafe uub einem Oef\u00e4ge mit \u00a9eemaffer unter meinem genfer; bie Pholas mad)t tpre \u00a3\u00f6ple, inbem fie bie treibe mit ihrer feilenartigen \u00a9ipale abreibt, fie gepnloert mit ihrem guge aufledt, burd) iprcn \u00a9ippo treibt unb in l\u00e4nglitpeu Mtdjen au\u00ab[pript.\" $n fepr meicpen \u00a9ubftangen fdpeint aber bie gngfd)eibe ba\u00ab \u00a9efcp\u00e4ft be\u00ab Au\u00abp\u00f6plen\u00ab gang allein \u00fcbernepmen gu l\u00f6uueu. ERetteupeimer beobachtete eine Pholas, bie erft mit bem Oorberen (Snbe einige Sinien tief in einem \u00a9t\u00fcd 2Jleer ;STorf ftedte, aber nad) brei Stagen fd)ou gang im inneren be\u00ab Storfe\u00ab oerfcpmnnben mar. Etur fepr feiten madjte fie eine leichte, faum maprnepmbare Semegung um ipre 2ld)[e, bie aber bureau\u00ab nidjt al\u00ab Urfad&e be\u00ab SBopren\u00ab angcfepen merben tonnte. dagegen gog fie bie hinten oorragenben \u00a9ipponen oon Seit gu Seit H\u00e4ftig gufammen, mobei fie fid) ein menig tiefer in bie #\u00f6ple i)ineinfd)ob. \u00a9o lange\n\u00a9djale ber \u00a9oljtmufdjel. \u00dcJlat. \u00aer\u00f6(je.","page":924},{"file":"p0925.txt","language":"de","ocr_de":"SBofyrnrafdjef. \u00a9d)iff\u00a3murtn.\n925\nbag \u00a3l)ier in Dh\u00e4tigfeit mar, fal) man ben nod) freien Daum iw SSopIodje neben bet* \u00a9chale fid) gang aUm\u00e4lig mit' feinem Dorfftaube f\u00fcllen, big er eitblidj gut* \u00fcft\u00fcitbung bei* $\u00f6\u00a7le herau\u00eafte\u00ef. Die Sogfd)euerung beg Dorfeg fonnte SDetteuheimer nur bem $tt\u00a7e gttfdjreiben. SBenn bat)er nach biefen nickst mol)l aitgutafieuben Beugniffeit \u00fcber bie Derfdjiebeue mechanifdje Dlj\u00e4tigleit ber 5Ph\u00b0taben beim Sohren fein Steifet erhoben merben \u00efann, ift nat\u00fcrlid) leinegmegg bie SD\u00f6glidjfeit auggefdpffeit, ba\u00a7 auferbem immer, ober mo eg ein h\u00e4rterer JMlfteiit erfordert, irgenb ein \u00a9efret ber SDufdjel eine aufl\u00f6fenbe, bag Dag^eln unb Reiben erleid)ternbe ^Bildung aug\u00fcbt.\nDie higher genannten hopenben SJtnfdjeln f\u00f6nneit bannt unter bie fdj\u00e4blidjen D\u00c7iere gejault merben. Sin S\u00dfholag reit)t fid; aber ein Dljter Don \u00e4u\u00a7erfter \u00a9dj\u00e4blidpit an, ber \u00a9chiffgmurrn, Teredo, \u00fcber ben mir Dorerft einige gefd)ichttiche Dadpeife nadj 3^l)ufton1\u00bb 3ufammenftetlung bringen. \u201eDie \u00dferft\u00f6ruitgen, meiere biefeg mttrmf\u00f6rmige Dljier bemirft, fiub aufehulid) genug, um fomofl bie Serhafpeit, meldje itjtn gu Dljeit gemorben, alg aud) ben ftrengen Slugbrud Sinnet gu rechtfertigen, me\u00efd)er ihn calamitas navium (bag (Sleitb, Serberbeit ber \u00a9djiffe) nennt. @r ift mit bem Verm\u00f6gen begabt, ftd) in Jfpolg eingubohren, gerft\u00f6rt \u00a9djipmrade, butdjm\u00fcblt Sattmerfe gur (Sinengung begDceang, but'dji\u00f6ihett \u00a9<hiffe, Sr\u00fcdenfpiler ttub Sodmetde in allen Dichtungen, fo ba\u00a7 fte halb, unf\u00e4hig, ber \u00a9emalt bet* S\u00f6ogen l\u00e4nger gu miberfteheu, ihnen erliegen muffen. Der Setrag beg \u00a9chabeng, melchen ber \u00a9chipmurtu auf biefe SBcife j\u00e4hrlich Der\u00fcbt, ijb fchmer gu berechnen. Da\u00a7 er aber fel)t* betr\u00e4chtlich fei, geht aug ben Klagen, melche \u00fcber biefeg Dipt* in faft allen SDeeren erhoben merben, unb aug ben Dielen boftpeligeit Sorfehtuitgeit gu Slbmenbuug feiner Slngrip herDor. \u201eDa giebt eg\", fagt ein ungenannter Detfenber, \u201ein ben intifchen SDZeereit eine bleine S3urm=5irt, melche in bag S3auholg ber \u00a9d)ip einbringt unb baffelbe fo burd)bohrt, ba\u00a7 fte \u00fcberall S\u00f6affer giehen; uttb menn fte eg auch uid)t fogleid) gang bitrd)bohrt, fo greift fte baffelbe hoch fo an, ba\u00a7 eg meifteuS uitm\u00f6gltd) mirb, eg mieber herguptten, B^ar menben einige Dijeer, \u00a7aare unb $alf alg Uebergug ber \u00a9chiffe an, melche inbeffen f\u00e4ntmtlid) nicht nur nicht gen\u00fcgen, um ben 2Burm gu oertreiben, fonbern and) ba-g \u00a9d)iff in feinem Saufe aufhalten, Die 5\u00dfortugiefen brennen ihre \u00a9d)ip (\u2014 eg ift bie Debe Dom Bahre i666 \u2014), f\u00b0 ba\u00a7 fie gang Don einer go\u00ef\u00efbideit ^ohlenrinbe \u00fcberzogen merben. SSeitit biefeg Verfahren aber einerfeitg gef\u00e4hrlich ift, ba eg nicht feiten gepieht, baff bag gange \u00a9djtff Derbrennt, fo beruht anbererfeitg bie Urfache, meghalb ber S\u00dfurm bie fmrtugieftfcheu \u00a9chiffe nid)t burdpift, nur in ber auferorbentlichen .fp\u00e4rte beg angemenbeten Sanholgeg,\" Bm SSefen ift ber Derebo eben fo th\u00fctig. Die erften englifchen \u00a9chifffahrer ftnb in ihren b\u00fchnen Unternehmungen oft gefreugt unb aufgehalten morben burd) bag Unbraud)bat*merben ihrer \u00a9d)iffe; unb bei meiterer Slugbehnung beg euglifd)ett .fpattbelg m\u00fcrbe bag Uebel fo f\u00fchlbar, ba\u00a7 man ftd) entfd)lo\u00a7, ben Sobett ber \u00a9chip mit Slei unb Tupfer gu \u00fcbergieljen. Oem\u00f6hnlid) nimmt man an, ba\u00a7 ber \u00a9chipmurm nach ber SUtitte beg 17. B^hr^un^rtg Don ben trof)ifd)en SDeeren ang in (Snrofja eingef\u00fchrt morben fei; ba man aber gen\u00fcgenbe S3emeife hat, bip mehrere Slrten bafelbft mirblich he^mifd) ftnb, fo Derfchminbet bie Hoffnung, fte einmal alle in einem uitgem\u00f6hnlid) ftrengen SBinter ober burd) eine ihrer Datitr nad)theilige S\u00dfitterung Derttlgt gu fehett, fofern bet* \u00a9djipmurrn n\u00e4mlid) meifteitg in ber D\u00e4lje ber Oberfl\u00e4dje ttub oft au \u00a9teilen Dermeilt, meld)e bei bet* (Sbbe troden merben unb notljioenbig beit \u00a9iitpffeit aller atmofph\u00e4rifdjeu SSer\u00e4nberungett auggefe^t ftnb, Bit ben Bahnen 1731 unb 1732 befanben ftd) bie Dereiuigteu Stieberlaitbe in einer fdirecbeitD\u00fclieu Slufreguttg, alg man entbedte, ba\u00a7 biefe Siliere foldse Benft\u00f6rttngen in bem ^Pfahlmerbe bet* (Sinb\u00e4mmungen Don \u00a9eelanb unb ^rieglaitb angerid)tet hatten, bafj fte mit einer g\u00e4itgltdjen S5ernid)tung beffelben brohtcit unb bem SCRenfd)en fd)ieueit mieber entrei\u00dfen gu moUeit, mag et* mit beiff\u00fcetlofer Slnfreitguitg bem Dceaue abgeruitgeit hatte, \u00a9liidlicher S\u00f6eife oerlieffen fte einige Bahne fh\u00e4ter biefe \u2018D\u00e4mme mieben; aber in ber Bitrd)t Don ber SBieberlehr eiiteg pinbeg,","page":925},{"file":"p0926.txt","language":"de","ocr_de":"926\n\u00dcftufdjeht. \u00a9inttyarter. Dl\u00f6|renlltufd\u00a7etn.\nf\u00fcrchterlichen alg ber \u00a9ro\u00dft\u00fcrfe felbft, ben fte fidj blo\u00df mit \u00a9paten uub \u00a9djaufelu zu oertilgen oenneffen Ratten, festen bie ipott\u00e4nber eine gro\u00dfe \u00a9etobnung f\u00fcr \u00a9enjenigeit aug, ber ein \u00a9littet \u00ab\u00abgeben k\u00f6nnte, um bie Angriffe biefer Stetere abzumeubeit. \u00a9albe\u00ab, f\u00c7irmffe uub giftige Sd\u00fcfftgfeiteu m\u00fcrben fofort Ipubertmeife anempfobleit. \u00a93 bftrfte fermer feilt, beit \u00a9etrag beg\n\u00a9djabeng p fdj\u00e4jsen, me\u00efdjen biefe $eimfu<hung oerurfadjt ba0 bie \u00abad) ber Meinung oou \u00a9elliug (meldjer 1733 eine 9t\u00abtur* gefd)id)te beg Teredo beraub gab), ba er feine nat\u00fcrliche \u00a9er* attlaffung bap entbedeit foitnte, non \u00a9ott oerf\u00fcgt mar, um bett madjfenbeit ^odjmutb ber fpoll\u00e4itber gu pd)tigcit. \u00aeie (SchviftftelDCer fetter Beit bezeichnen it)n im SWgemeitten alg febv gro\u00df, ttttb Dr. \u00a9obiag \u00a9after f\u00fchrt beu \u00a9erebo alg ein \u00a9birr an, meldjeg tu feiten \u00a9egenben f\u00fcr oiete SJtidionen \u00a9\u00abhaben oerurfacht habe. Sind) \u00a9\u00abglaub bat el' init mandt); fad)ent Unheil f)eimgefud)t uub tbut eg uod). \u201e\u00a9er gefunbefte uub b&rtefte \u00a9i\u00e4jeuftamnt fattn biefert oerberblidjeu \u00a9efdj\u00f6pfeit nid)t miberftebeu; benit fdjon in 4 big 5 Sabrett burdjbobreit fte if)n in foldjent \u00a9rabe, ba\u00df feine \u00a9efeitiguug notbmenbig mirb, mie bag mieberbo\u00eft auf ben \u00a9krfteit non \u00a9Ip mouth norgefont; men ift. Um bag bafe\u00efbft oermenbete uub ihren Eingriffen aug? gefegte \u00a9aul)olz zu erhalten, bat man oerfuebt, bie unter SBaffer fiebenbeit \u00a9heile beff eiben mit furjeit, breitf\u00f6pftgeu fiageln p befdjlagett, metdje im \u00a9alzmaffer halb bie ganze Oberfl\u00e4che mit einer ftarfen, f\u00fcr ben \u00a9obrer beg \u00a9Burtug unburd)bringli(ben \u00a9oftvinbe \u00fcberziehen* Unb biefer \u00a9erfud) fdjeint non \u00a9rfofg gemefen zu feilt, ba ber SBurin iit beit ip\u00e4fett non \u00a9turnout!) uub $almoutb, mo er fouft h\u00e4ufig gemefen, jefct fetten ober gar nid)t mehr zu fittben ift. \u00a9ber in anbereu \u00a9egenben ift er fortm\u00fcbrenb geblieben unb bat z* \u00a9. innerhalb meniger Sabre eine \u00a9tenge non pf\u00e4hlen au beit \u00a9r\u00fcdenpfeitern zu \u00a9ortpatrif an ber $\u00fcfte noit \u00a9t)rfbire mefeutlid) befd)\u00e4bigt ober g\u00e4nzlich nerborbeit, fo ba\u00df behauptet mirb, biefeg \u00a9hier inerbe in \u00a9emeinfdjaft mit einem gleich oerberblidjen Pr\u00fcftet*, Limnaria terebrans (zu beit \u00a9Baffer=\u00a9ffeln geh\u00f6rig), halb bie n\u00f6tlige Berfi\u00f6ruitg alteg \u00a3>olzeg in jenen \u00a9feilem bed\u00fcrfen, teilte Holzart fd)eint f\u00e4hig, ber oerb\u00e4ngiti\u00dfoollen \u00a9obrfraft biefeg 2Beid)tbiereg zu miberftebeu. Subifdjeg \u00a9ef \u2014 (Tectonia grandis), \u00a9tffu? unb \u00a9attl = f?olz, eine \u00a9orte, meld)e bem \u00a9ef nabe fleht, aber uod) h\u00e4rter ift, merben alte iit furzer Beil burdjifreffen; nod) niel leichter merbeit \u00a9icheit unb 3ebent unb am fchitellften fo meid)e H\u00f6lzer mie \u00a9rte uub tiefer butdfl\u00f6dfert.\" \u00a9g gebt fchon attg biefeit Mtbeiluitgeit beroor, ba\u00df man sso^rtourm(Teredo fatatis). sftat. \u00a9t\u00f6\u00dfe. l\u00e4ugft oou ber irrigen Meinung zur\u00fcefgefomuteit, eg gebe blo\u00df bie Snrbe. ssergr\u00f6\u00dfert. . cjn^\tf^er bie ganze \u00a9Bett oerfdjteppte Elrt \u00a9d)iffgmurnt.\n\u00a9tau faun big jefct menigfteng 8 big 10 \u00a9rten unterfd)eibeu, meld)e Sinne alle, fo meit fte ihm befannt maren, afg Teredo nayalis zufammeu fa\u00dfte. 2lm befielt ftttb mir burd) ben \u00a9arifer Boologen be Ouatrefageg \u00fcber bie \u00a9igentb\u00fcmlidjfeiten einiger \u00a9erebiueg ber europ\u00e4ifebett l\u00fcften unterrichtet, barunter ber gro\u00dfe Teredo fatalis, meld)ent bie meifteu jener oben angef\u00fchrten Berft\u00f6rungen au ben \u00a9amm- uub \u00a3afenbauten zur Saft faden, \u00a9g ift begreiflich, menu man","page":926},{"file":"p0927.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9d\u00fcfflmurffl.\n927\ntie Slbbitbuug biefe\u00bb Ol\u00dfereg 31a* fpattb nimmt, t>a\u00a7 eg auf alle Oeobadfter, luette fid) nidjt ht eine \u00f6ergleidjenbe Berglieberung beffelben einlaffen tonnten, beu \u00a9inbrud nidjt eineg SMdjthiereg oon bem ftlange einer SJlufdjel, fonbent ben eineg SBurmeg machen mu\u00dfte. Oie \u00a9cha\u00efe, melc\u00efje fid) an bem oerbidten $of)fenbe Be\u00dfnbet, i[t hinten uub oorn fo meit auggcrunbet, ba\u00df eigentlich nur nor\u00eej ein \u00efitrgeg, reifenf\u00f6rmigeg \u00a9djalenrubiment \u00fcbrig i\u00df. Oie oorbere \u00a9djalen\u00f6\u00dfnung ift aBer bon bem SCRanteX fo iibermachfen, ba\u00df nur ein Heineg, beu $u\u00df oorftellenbeg SBar^en aug feinem \u00a9djlih ^erbortreteu fantt. Oberhalb ber Betbett \u00a9djaleuh\u00e4lflen tritt gmifdjen ihnen ber SDiantel Ber\u00f6or nnb Bilbet eine g\u00e4lte, bie $af>uhe, meldje burc^ oerfdjiebene ftd) \u00eereu^enbe SJtugfeln in allen Dichtungen Bemegt merben \u00efann. Oer Bunter biefer toffartigen Stufdjmeliung liegenbe \u00a3BeiI beg \u00a3\u00efjiere3 Big \u00a7u ben langen (Silbernen i\u00df fe^r berl\u00e4ugert nnb mirb mit ben \u00a9ihhwten bon einer unregelm\u00e4\u00dfig gebogenen Haltr\u00f6Bre eiugefdjloffen. &htere tft Binten offen nnb fo meit, alg bie \u00a9tyBoueu einen \u00a9pa\u00eet gmifdjen fid) laffett, burd) eine S\u00e4uggfdjeibemanb getheilt. UBo bie SUkntetr\u00f6Bre in bie \u00a9ihBmten \u00fcBergeBt, ift ein [tarter ringf\u00f6rmiger \u00a9ehlie\u00dfmugfel mit einem Ouermugfel, ber moBl bem Binteren \u00a9djlie\u00dfmugfel bei* anberen Oimharier entbricht, m\u00e4hrenb bei* borbere gmifchen beu Heilten \u00a9djaleuh\u00e4lften liegt. Stuf biefem Binteren \u00a9chiie\u00dfmugfel \u00dfheit gmei Blatteuf\u00f6rmige \u00a9djalenft\u00fcde, bie Paletten, unb bie\u00df ift bie eingige \u00a9telle, mo ber SJiantet mit bei* oben erm\u00e4hnten Dt\u00f6hre unmittelbar Dermadften ift. UeBereinftimmeub mit biefer \u00e4u\u00dferen, bon beu \u00fcbrigen DJtu\u00dfbeln fo abmeicbenbeit gorm ift nat\u00fcrlich auch bie g\u00f6nn nub Otge bei* inneren ^\u00f6rfiertBeite, namentlicB ber Seher, beg jpergeng, ber Kiemen, bergort\u00dfflanguuggorgane; bieSlbmeid\u00dftug BefieBt aber eigentlich nur barin, ba\u00df biefe Organe Bier nicht \u00fcber, fonbern hinter einanber gelegen finb, m\u00e4hrenb bie allgemeinen \u00a9runbg\u00fcge beg Oaueg boUft\u00e4nbig biejenigen aller \u00fcbrigen Bmeifdjaler ftnb.\nOie SeBengmeife ber OoBrm\u00fcrnter ift bon Diemanbem gr\u00fcnblid)er alg bon Ouatrefageg Beobad\u00dfet, fo ba\u00df e\u00bb am Oefteu ift, tdj gebe bie m\u00f6rtlidje Ueberfehung feiner \u00a9djilbermtg. \u201eDJiait lbei\u00df/;, fagt er, \u201eba\u00df biefe SBeidjthiere bie B\u00e4rtefteit fpolgarteu, mie fie and; fonfl Befd)affeu fein m\u00f6gen, gerboBteit, SLftan mei\u00df, ba\u00df ihre \u00a9\u00e4uge mit einer ^altr\u00f6hre au\u00f6getleibet \u00dfnb, momit bag OBier nur au gtb\u00e8t, beu Paletten ent\u00dfn*ed)enben \u00a9teilen gufammenh\u00e4ugt. ga\u00df umt\u00f6tBig ift eg, baran gu erinnern, ba\u00df biefe berberbticBen SBeid\u00dfhiere ftd) Bauteilen fo bermehi'eu, ba\u00df fie burd) ihre ftt\u00f6hreu Beinahe bag gange innere eineg fonft gang gefunben \u00a9t\u00fcdeg fpotg \u00f6erfdjmiubeu machen, ohne ba\u00df eg, fo gufagen, m\u00f6glich m\u00e4re, \u00e4u\u00dferlich Slngeidjeit jener Ber\u00df\u00f6ruitgen git \u00dfnben. \u00a9ublid) ift eg uurid\u00dftg, menu man gemeint t)nt, bie Oohrm\u00fcrrner gingen immer nur in ber Sichtung ber fpolgfafent borib\u00e4rtg: fie burdjboBrett bag ^olg tu allen Dichtungen, uub oft Bietet eine uub biefelbe H\u00f6hlung bie berfdjiebenften Oiegungeu, Balb ber fjafer folgenb, Balb \u00dfe unter ved)tem SBinfel fd)iteibenb. \u00a9old^e- Oiegungen fteXlen fid) immer ein, fobalb ein OoBilburut entmeber auf bie ftt\u00f6hre einer feiner S\u00dca\u00e4jBavu ft\u00f6\u00dft, ober auf einen alten berlaffenett, fogar feiner \u00aeal!augHeibung Beraubten \u00a9ang. Oiefe Strt bon ^nfiintt Betoirft, ba\u00df, fo gahlreid) auch bie ftt\u00f6hren in einem \u00a9t\u00fcd ^olg fein m\u00f6gen, fie bod) nie an einanber pngen uub ba\u00df mau fie burcB Saulenlaffeu beg ^olgeg immer boUft\u00e4nbig bon einanber trennen t\u00f6nnte. \u00a9etb\u00f6hnlid) i\u00df ber bon bem Oerebo gebilbete ^olggang nur l\u00e4ngg beg f \u00f6r\u00dferg beg OBiereg Bin mit \u00c4alf aug= gelleibet, am Oorberenbe aber bag \u00a7olg unbebedt. Slbanfou \u2014 ein fehl* auggegeichueter SDtoUugten ; Oeobadfter beg bovigen ^a|rBunbertg \u2014 fanb, ba\u00df ber Olinbfad in einigen h\u00e4tten biefelbe ^alt&etleibung, mie ber \u00fcbrige \u00a9ang Bef\u00e4\u00dfe; uub einige fftaturforfdjer, ibeld)e bie\u00df f\u00fcr eine \u00a9igenth\u00fcmli^feit ber auggetoadsfeneu 3^bibibueu Btelten, Ba^en Barauf \u00a9chl\u00fcffe f\u00fcr bie fBftematifd)e Oermanbtfchaft ber Oohrlb\u00fcrmer Begr\u00fcnbet; aber fd).oit OegBaheg Beobachtete \u00a9\u00e4uge, meld)e burch eine Ouerfdjeibemanb in gr\u00f6\u00dferer ober geringerer \u00a9ntfernung Oom Oorber^ enbe abgefchloffen mareit. ^^h Stehnlicheg Beobachtet. SInbrerfeitg fanb ich fehr B^uPg bag \u00a9nbe beg \u00a9angeg gro\u00dfer ^ubi\u00f6ibuen offen, m\u00e4t)reub Bei oiel Heineren unb maBrfcheinlich j\u00fcngerem 3jnbi\u00f6ibiteu biefeg \u00a9nbe abgefchloffen mar. 3h glctube baher, ba\u00df bag Ooi\u2019Banbenfeiu ober ber Uftangel biefer \u00a9cheibemanb burd)aug zuf\u00e4llig i\u00df/'","page":927},{"file":"p0928.txt","language":"de","ocr_de":"928\nl\u00eenfcpe\u00efn. Sitnparier. SBoprmufdpeln.\n\u201eluf welcpe 255eifc boprt \u00ee>cr 5terebo itt bem ^olje, Worin er fiep etuniftet? \u00a3)iefe $rage, Voe\u00efc^e fidp al\u00bbba\u00efb bem \u00a9elfte be\u00bb SBeobadpter\u00bb aufbr\u00e4ngt, tft bi\u00bb fept faft einftimmig beantwortet Worben\u00bb Hau fap bie \u00a9d)a\u00efe f\u00fcr ba\u00bb SSoprinftrument an, womit ba\u00bb 5\u00a3pier feine SBopnung au\u00bbp\u00f6plte. \u00a9eit einigen ^aprett pat man in $rattfreid) unb \u00a9\u00abglaub mehrere \u00a3peorien oorgebracpt, Wouacp man bie \u00ae tir dpbop rung entwcber einer mecpaitifdpeu ober- einer tpemifdpen \u00a3pttig\u00efeit gufd)reibt. $De\u00bbpape\u00bb \u2014 ber ber\u00fchmte frang\u00f6ftfcfye \u00a9oucpp\u00efiotog\u2014 ift f\u00fcr bie leptere Heimtug eingenommen, \u00a3)er bef\u00eee feiner S3eWei\u00bbgr\u00fcube ift f\u00fcr un\u00bb bie S3eobad)tung, bag ber Hu\u00bbfeK apparat be\u00bb \u00a3erebo bureau\u00bb ntd)t bagit gefdpidt ift, feue\u00bb oermeintt\u00fcpe S3opriuftmment in Bewegung gu fepett unb e\u00bb in \u00a3)repung ober in bie Bewegung oon einer \u00a9eite gur anberen gu bringen, bie notpWenbig erfolgen nuiffen, Wenn man fid) bie beobadjteteu lefultate erft\u00e4ren Wollte, SDer genannte laturforfcper fd)reibt bie lu\u00bbp\u00f4ptung ber \u00a9ange ber \u00a9egenwart einer lu\u00bbfdpeibung gu, Weld)e im \u00a9taube fei, bie gjolgutaffe aufgu\u00ef\u00f4fen, lit btefer \u00a9Kl\u00e4rung faim etwa\u00bb S\u00dfapte\u00bb fein; fie gen\u00fcgt mir aber nid)t, inbem fie burcpait\u00bb feine leipenfdpaft \u00fcber bie legelm\u00e4gigfeit giebt, Weldpe biefe eigcntp\u00fcmlicpe !Reibeavbeit auf iprer gangen \u00a9rftrednng geigt, SBetcper Irt audj ba\u00bb angegriffene \u00a7olg fein, Weldje lidptung ber \u00a9ang nepmen mag, ber (gcpnitt ift immer fo oodfommen beutlid), al\u00bb Wenn bie Jp\u00f6plung mit einem auf\u00bb \u00a9orgfaltigfie gefcpliffenett 23oprer gemadjt worben W\u00e4re. \u00aeie SB\u00e4nbe be\u00bb \u00a9ange\u00bb unb fein SSorbcrenbe fmb oodfommen glatt, Wie oerfdpiebenartig and) bie Sbidptigfeit unb Jprte ber \u00a7olgf<pidjte\u00ab fein m\u00f6gen; unb man Wei\u00df, bag bei ber Garnie g. S3. biefe oerfcpieben fepr grog ift. SDie Innapme, bag irgenb ein lufl\u00f6fuug\u00bbmittet mit fodper legelm\u00e4gigfeit Wirten f\u00f6nne, fdjeint fepr fdpwierig. W\u00fcrbe, f(peint un\u00bb, fd)neder bie garteren unb Weniger bidjten gpolgipeile angreifeu, fo bag bie Partereu oorftepen m\u00fcgten. \u00aeiefer \u00a9tuwurf ift aud) gegen bie Innapme gu ricpten, wonad) bie lu\u00bbp\u00f6ptung ber \u00a9\u00e4nge ber SBirfuug ber SBafferftr\u00f6me gugufipreiben W\u00e4re, Wetd)e burcp bie SBimperpaare oerurfacpt werben.\"\n\u201eln ber Irbeit ber S3oprw\u00fcrnter ftpeiut mir Ide\u00bb ba\u00bb \u00a9epr\u00e4ge einer bireften medjanifcpeit gp\u00e4tigfeit gu pabeit. S\u00f6enit aber ba\u00bb \u00a3pier piergu nid)t bie \u00a9dpale anWenbet, Welcpe\u00bb SBerfgeuge\u00bb foil e\u00bb fiep bebieneu? \u00a3)ie B\u00f6fttng ber grage-fdjeint mir fd)Wierig. $d) tti\u00fc jeboep \u00fcber biefeit igunft eine oielleidjt richtige lermutpung auffteden, Han barf nidpt oergeffen, bag ba\u00bb innere be\u00bb \u00a9ange\u00bb immer mit S\u00f6affer erf\u00fcdt ift unb bag fo\u00efg\u00efid) alle \u00a9teden, Welcpe niept burcp bie SMK r\u00f6pre gefep\u00fcpt Werben, einer fortw\u00e4preuben lufloderuttg unterworfen ftnb. \u00a9ine felbft fepr fd)Wacpe med)auif(pe \u00a3p\u00e4tigfeit reiept gur SBegttapme biefer fo aufgeWeicpten \u00a9dpiepte pin, unb Wie biinn bie leptere and) fein mag, Wenn bie in lebe ftepenbe \u00a3p\u00e4tigfett nur irgenbwie unuuter; broken wirft, reiept fte pin, um bie lu\u00bbp\u00f6pluug be\u00bb \u00a9auge\u00bb gu erft\u00e4reu, \u00a3)a nun bie oberen Hantelfalten unb befouber\u00bb bie ^opffapupe wiHf\u00fcrlidp burd) S3tutguflug aufgebl\u00e4pt Werben f\u00f6uueu, unb mit einer biden Oberpaut bebedt fmb unb bie \u00c6apupe burd) 4 ftarfe Hu\u00eafetn in Bewegung gefept Werben faun, fo ftpeiut fte mir fepr geeignet, bie lode, um bie e\u00bb ftd) paubelt, gu fpielen. \u00a9\u00bb f cp eint mir baper waprfd)eiuiicp, bag fie ba\u00bb \u00a3olg abgufdpabeu beftimmt ift, naepbem e\u00bb burd) bie luftoderang im SB a ff er unb oietteid)t aud) burd) eine Ibfdpeibnng be\u00bb Spiere\u00bb erWeicpt Worben.\" SBir m\u00fcffen aber pier einfcpalten, bag biefer Skrmutpung gegen\u00fcber fp\u00e4ter ber Utred)ter 3\u00b0olog parting gang anbere birefte SSeobadptungeu aufgeftedt pat. lad) ipm braudpt Teredo beim s\u00dfopren bie gwei Etappen feiner \u00a9epate wie gwei ^innlaben ober Bangeufpipen, mit bem Unter; fepiebe febodp, bag ipre Bewegung uad) eiuanber auf gWei gu einanber recptwiufetigeu \u00a9beneu erfolgt, \u00a9r pat ung\u00e4plige Keine B\u00e4pnpen eutbedt, Wetd)e fo fiepe\u00ab, bag bei febem \u00a9toge bie \u00a7olgmaffe in \u00e4ugerfi Keine oieredige \u00a9t\u00fcdd)eu gevpadt wirb, Site B\u00e4pncpen fodeu fid) wenig abnupen, Weit fte fdpneiben unb nid)t fd)abeu unb Weil fie beim gortwad)feu ber \u00a9djate bur^ S3ilbuug neuer 3uwadp\u00bbftreifen |ebe\u00bbmat oon neuen \u00fcberragt Werben,\n\u201e\u00aeie SSoprW\u00fcrmer\", f\u00e4prtOuatrefage\u00bb fort, \u201eoermepreu fidp augerorbentlidp fd)ited. liait tpeilte mir in ipaffage\u00bb bei \u00a9t, \u00a9ebafiiatt einen SSorfad mit, ber eine SWrftedung baoou geben","page":928},{"file":"p0929.txt","language":"de","ocr_de":"SBohrnmrnt.\n929\nfarm, \u00a9tne SBar\u00efe berfant in golge etite\u00ea Unfalles im $i*\u00fcfyfa\u00a7r. 2Rad\u00a7 i>icr \u00e4ftonaten tourbe fte bon ben Sifdjern toteber gehoben, in ber Hoffnung, jSpolgtoer! babon gebrauten gu f\u00f6nnen. 2ibev in biefem lurgen B^aum Ratten bie Sohrto\u00fcrmer fte (o gerfreffeu, bag S\u00dflanlett unb Sailen gang burdjl\u00f6cbert toaren.\"\n\u201eSohrto\u00fcrmer, toelche man cm3 ifren D\u00f6hren nnb \u00a9\u00e4ngen \u00c7eraugnimmt unb nadt in ein \u00a9ef\u00e4\u00a7 legt, leben gang gut fort, unb idj habe bereu \u00fcber 14 Stage erhalten. 3d) \u00efonnte belljalb mit Sequemltchfett einige B\u00fcge ihrer Sebenlth\u00e4tigteiten feljen, toeldje matt bei ben gew\u00f6hnlichen SWufc^eln ihrer \u00a9dealen toegett fo ferner beobachtet Son ber Slthmung ift nur gu fagen, bag fte toie bei allen Btoifdjenfdjalern mit boppetteu SWantelr\u00f6^ren bon \u00a9fatten geht \u00a9al S\u00dfaffer bringt burch ben unteren Weiteren \u00a9tyljo ein unb burdj bie Slfterr\u00f6ljte aul. \u00a9ie fleinett f\u00c7ranfen am \u00a9nbe ber unteren D\u00f6hre haben augenfdjeinlich ben Btoed, getoiffe frentbc K\u00f6rper gu erlernten, meldhe bem Sthiere fchabeit tonnten. SDan braucht fte nur gang leife gu ber\u00fchren, um fogleid) bte Stohren ftd) fdjiiegeu gu fehen. SBemt ich febodb; mit einem gugef^i^ten \u00a9Iq\u00e4rohr mit 3\u00bbbigo gef\u00e4rbte! SDeertoaffer in bie unmittelbare D\u00e4he bei einf\u00fchrenben \u00a9tpho brachte, berrieth utd)il, ba\u00a7 biefe frembe \u00a9ubftang ba! ST^tcr ft\u00f6rte unb faft unmittelbar barauf fah id) ben garbejtoff ioieber burch bte 2ifterr\u00f6\u00a3)re aultreten. \u00a9ie bon ihren Fallrohren umfchloffeneu Sohrto\u00fcrmer raffen ihre \u00a9ty\u00efjonen fe|y oft Ijeraultreten, unb biefe halten ftch immer fo, bag ba! au!$eathmete SBaffer ftd) nicht mit bem gu ben Fiemen einftr\u00f6menben bermifdht Sludj bie in ein \u00a9ef\u00e4g gefegten \u00a9remplare geben ihren \u00a9ibhonen eine foldje \u00a9tellung unb man fteht biefe \u00a9heile Bait) eine l\u00e4ngere Beit hindurch unbeweglich berharreu, halb mit giemlidjer \u00a9efdjtoiubigteit nach \u00abKen Dichtungen ftch biegen. \u2014 \u00a9ie Setoegungett, Welche bie in ben \u00a9ef\u00e4gen befinblidjen-SChi\u00e7re aulf\u00fchren, befdjr\u00e4nlen ftch auf lattgfame Slulbeljnungen unb etwa! fchnetfere Bufammengiehmtgen, burch toeldje fte gelegentlich ihren S\u00dftah ber\u00e4nbern f\u00f6nnen; orbentlid) gu triedyen ftnb fte aber nicht im \u00a9taube. Bu ihren D\u00f6hren m\u00fcffen biefe Setoegungett noch befchr\u00e4ntter fein. \u00a9a fte uttber\u00e4nberlidj an ben beiben, ben Paletten entfbredjenben \u00a9teilen befeftigt ftnb, tonnen fte ben borberen unb ben hinteren F\u00f6rpertheil gegen'biefen S\u00dfnntt herangiehen; ba! ift aber auch Mel. Did)t! in ber.Sefdfaffenheit ihrer Stulleln geigt an(\u2014 tm\u00fcBiberfbrud) gu ben oben mitgetheilten Seobad)tungen parting\u2019\u00bb \u2014), bag fte Drehungen um ihre Sire aulf\u00fchren tonnten, unb ich habe nicht! begleichen beobachtet.\"\n\u201eSegt man einen au! feiner D\u00f4ljre he?au!genommenen S\u00f6ljrtourm auf ben Sobett eine! \u00a9ef\u00e4gel, fo ift er fidjtlich gufammengegogen. Salb entfaltet er ftch unb obwohl er ftch um ba! dreifache feiner S\u00e4nge aulbehnt, nimmt bie \u00a9ide bod) fehr Wenig ab. \u00a9iefe auf ben erfteu Slnblicf fehr eigentf\u00fcmliche \u00a9rfdjeinung ertl\u00e4rt ftch burd) ben Buflug bei SSaffer! unter ben SJtantel unb ben bei Stute!, toeldje! aul ben grogett inneren D\u00e4umen ftdj in bie \u00e4ugereit hineiugieht.\"\n\u201e2)ie Sohrto\u00fcrmer legen \u00a9ier; bie \u00a9efchlechter ftnb getrennt, unb bie Baht ber Dt\u00e4undjen riet geringer, all bie ber S\u00dfeibdjen. Unter ben toenigfen! hunbert \u00a9t\u00fcd, welche gu meinen Unterfudjungen gebient haben, fanb idj nur 5 bil 6 ^M\u00fcnchen. \u00a9a! Serlj\u00e4ttnig ber \u00a9efchlechter ift\talfo ungef\u00e4hr toie 1:20.\t\u00a9a! \u00a9ierlegen\tmug nach\tunb nach bor\tfidj gehen unb eine\nbetr\u00e4chtliche Bett htnburdj bauern, nach ben \u00a9remplaren gu urtheilen, bie ich in meinen \u00a9ef\u00e4geu hielt, \u00a9ie gaben mir mehrere Sage hinter einanber \u00a9ier, tooburdj bie \u00a9ierft\u00f6de nodj bei weitem nibht entleert toaren. \u00a9ie bon ben S\u00dfeibchett gelegten \u00a9ier h\u00e4ufen ftch im Ftemenfaual an, wo fie\tbon bem mit \u00a9amenf\u00f6rherdjen bermifchten\tunb burch\tbte Slthmung\teingef\u00fchrten Staffer\nbefeuchtet toerben. SSenigflenl habe ich in biefem Fanal immer S\u00fcDengen bon Sarben ber ber^ fchtebenfien \u00a9r\u00f6ge gefunben. SJtan f\u00f6nnte ftch ihre Slntoefenheit an biefem Orte and) noch anberl erll\u00e4ren. \u00a9ie Sarbeit gettiegen Slnfangl ein aulgegeichnetel Verm\u00f6gen, ftch fortgubeioegen unb fchtoimmen fehr fhnell. \u00a9ie \u00a9ter l\u00f6nnten nun au^ nach augett gebracht Serben unb ftd) bort in\tSarben urnmanbeln; le|tere l\u00f6nnten aber,\tburch bie\tSlthemftr\u00f6muug\tehtgegogen, borthin\ngerathen, ibo fte jene erfie Sebenlperiobe gugubrtugen haben.\"\nSaf^enberg unb \u00abSc^mibt, tnirbellofe Schiere.\tS^ier\u00efe&en YI.) *\n59","page":929},{"file":"p0930.txt","language":"de","ocr_de":"930\nSDtufdjeln. 2)imt)arier. St\u00f6bretttnufdjel.\nUm Me \u00a9ntwidlung feer \u00a9Ohrw\u00fcrmer gu gubiren bebiente g<h Duatrefagef eiuef SJtitte\u00eff, baf [eit einigen ^a\u00c7rje^nten gu Meten fr\u00f6nen gufammenh\u00e4ngenben \u00a9ntbedungfreiljen im \u00a9ebtete ber niederen St$ierfoelt gef\u00fchrt t)at unb in grogarfigfter 2\u00f6eife bei ben giften angewenbet Wirb: ber t\u00fcnfttichen \u00a9efrudjtung. \u00a9}af ihm biefe felbft erlogenen nidjt geigten, tonnte er burch ^Beobachtung ber in ben Kiemen ftdj aufhaltenbeu ergangen, g\u00fcr unf gen\u00fcgt ef, herborguljeben, bag auch nach biefen \u00a9ntwidlungfgug\u00e4nben Teredo eine \u00e4dge unb unbertennbare SJtufdjel ig. 3n bem fp\u00e4teften guganbe, metier beobachtet werben tonnte unb ben nufere Sfbbilbung (\u00a9. 926) gibt, befifct baf \u00a3irfeforn; groge Obkr<hen eine gweitlappige faft tugetige (Schate bon brauner garbe, auf welcher gwifdjen ben \u00e4Jiantetfatten harbor ein beweglicher gug gegredt Werben tann. 2tuch ragt \u00fcber bie \u00a9(baten ein fehr entwictetter \u00a9egelwulg harbor, in beffen SJtitte fid) ein SBimperfchopf befinbet. Sind) ift baf junge SBeidghier auf biefer \u00a9tufe mit Singen unb Ohren berfehen. gn biefem \u00a9ntwidluugfguganbe W\u00fcrben fte burch bie obere St\u00f6ljre auf ber m\u00fctterlichen Kieme aufgeworfen unb lebten in ber \u00a9efangenfdjaft noch tanger alf bie erWachfenen \u00a9remplare. Oie Farben tonnen nun, Wie fidj au\u00bb ber \u00a9efdjagenljeit ihrer \u00a9ewegungfwertgeuge entnehmen l\u00e4\u00dft, theilf fdjwimmenb theilf triedjenb gdj fortbewegen. \u201eSBenu fte fchwimmen, entfalten fte ihren SBimperapparat, ber [ich \u00fcber bie \u00a9djale legt unb fie weuiggenf gur $\u00e4lfte bebedt. \u00a9inen fehr fonberbareu Slnblid gew\u00e4hrt ef, fee mit ber \u00aeef<hwinbigleit- einef Rotifer ober einer Hydatina baf Saffer burchfehueibeu gu fehen. Oie S\u00dfimperbewegung macht, ba\u00df fee Wie mit einem pr\u00e4dj; tigen garbentreif umgeben erfdjeinen, ben man fdjon mit biogen Slugen Wahrnimmt, ber aber, unter ber Soupe unb bei einer gewiffen \u00a9eleudjtung bon einem gang augererbentlidjeu \u00a9tauge ift. Oiefeg \u00a9chwimmen ift nie bon tanger Oauer unb am h\u00e4ufigften machen bie Sarbeu \u00a9ebraud; bon ihrem gug.\"\nS\u00dfeiter tonnten bie Sarbeu in ihrer \u00a9ntwidlung nicht beobachtet werben; ef ift nicht uuWahrfdjeintich, bag fie fid) furge Seit barauf am \u00a3o!g fegfefceu unb, in baffetbe nach unb nach ciubringenb, ihre lefcte Umwanblung begehen. J3$r Sebenflauf fcj&eint \u00fcbrigen\u00ab ein auffadenb furger gu fein. Oie $olgft\u00fcde, welche Ouatrefagef im Oftober unterfuegte, ftaten gew\u00f6hniidj gang bott bon Oberen. \u00a9pater W\u00fcrben biefe felteuer unb gegen \u00a9nbe gauuarf tonnte ftch ber govfdjer mit SMpe eingetue Snbibibuen berfdjaffeu. SStan berficherte ihn auch, bag mau nur im \u00a9ommer bie \u201eSB\u00fcrmer\" in groger Slngapl im \u00a3oIgWcrt tr\u00e4fe unb bag ge im hinter faft alte abft\u00fcrben. Duatrefagef Witt barauf fdgiegen, bag bei Teredo, wie bei manchen gnfetten, ber gortbeganb ber SIrt nur burch einige ^nbibibuen gegiert ig, Wetdgce ben Uubilbeu ber fd)ted)ten Saljrefgeii Wibergehen, unb bag auch biefe abgerben, turg nadjbem ge \u00a9ier gelegt ober bie Farben, Weldje bie SWantelfatten einfd)tiegen, in greipeit gefegt haben.\neinen gef\u00e4hrlichen, feine Verbreitung unb gerft\u00f6renben \u00a9Mrtungen febod) nicht \u00efgnbernben ^cin'b hflt ber \u00a9ohrWurm in einem Stingelwurm, ber Nereis fucata. Oie Farben biefer Staub; Slnuetibe leben mit ben Oereb\u00f6\u00abSarben gufammeu unb bie reife germ gnbet man in ben Stohren bef Oerebo. \u00a9ie frigt geh unter bie \u00a7aut bef lederen ein unb gehrt ihn adm\u00e4lig auf.\n2n ber gamilte ber \u00a9agrodj\u00e4uaceen Werben nod) einige theilf burth Stegerbau theilf burch eigent\u00fcmliche Kaltr\u00f6hren aufgegeichnete \u00a9ippen bereinigt, \u00a9o Gastroahaena. Oaf \u00a9hiei* ha* einen biden, bif auf eine enge borbere Deffitung f\u00fcr ben Stuf tritt bef gugef gang gefchloffeuen \u00e4Jtantet, ber hinten in gwei, ihrer gangen S\u00e4nge nach berwachfene \u00a9iphoueu berl\u00e4ngert ig. Oer gug ift fepr tlein, fpifc unb tr\u00e4gt einen \u00a9pffuf. Oaf \u00a9ep\u00e4uf ift gleichfdjalig, beinahe teilf\u00f6rmig Mimt, auf ber \u00a9auchfeite, namentlich nach born hin, gart tlagenb unb reicht gum \u00a9chug ber SSeidgljeile bef Ohieref nid)t auf. \u00a9inige Slrten, Wie Gastrochaena modiolina bon ber engtighen K\u00fcge, leben in gelffpalten unb berbinbeu Keine \u00a9teincheu unb SJtufcheltr\u00fcmmer gu einer Slrt bon flafdjenf\u00f6rmigem Steg, Welchef bie \u00a9djale ganglidj ei\u00f9fchliegt. Oie Slugenfeite beffelben ift","page":930},{"file":"p0931.txt","language":"de","ocr_de":"SSoljrttmrm. \u00a9aftrodjana. \u00a9la\u00f4age\u00ef\u00efa. \u00a9iebntufdjel.\n931\ntau\u00ef), bie ^nnenfeite glatt unb befiebt aug biinnen Sagen einer falftgeu 2lbfonberung beg \u00a3\u00efjiereg. S)a\u00e2 \u00fcfteft ift gang gefc\u00a3;\u00efoffert big auf bie SDt\u00fcnbuug beg jpalfeg f\u00fcr bie \u00a9iponen. \u00fcDtit bem SBadjgffjum beg \u00eetjiereg totrb audj bas? ifteft bergr\u00f6gert unb beffen Ipa\u00efg berlcingert. \u00a3)iefe\u00efbe 2\u00efrt, bon ber \u00efjier bie !Rebe, foU iebodj auc\u00a7 gxtgletc^ ftd^ tn ibeidjere uub h\u00e4rtere Reifen einbopen f\u00f6nneu, ib\u00e4peub anbere Sitten nur biefe \u00a9emofmljeit pben unb im $nnern bon liDtufdjelfdjaleu, Korallen, 33alanugmaffen leben, too fie f\u00efc\u00a7 mit einer unboflftanbigen 3t\u00f6pe umgeben*\nSSei ber anberen, tp nap jte\u00c7enben \u00a9attung Clava-gella ift bie eine \u00a9djalenplfte gang mit einer faltigen feulenf\u00f6rmigen 9\u00ee\u00f4'\u00a7te bettoadjfeu, bie anbere ijt frei in betreiben. 2)iefe 9i\u00f6\u00f6re f\u00eeecft halb frei im \u00a9aube, halb ift fie in Korallen, Reifen, SSalanugmaffen fejtgemadjfeu.\n\u00a9a! borbere (Snbe \u00a7at oft eine \u00a9f>alte uub offne fleine Di\u00f6pdjen, bag Hintere \u00a9nbe ift frei. SDiefe fft\u00f6brdjen werben butcb fleifdjige, in unbeftimmter SIngatjl aug bem Hantel $erbortoa$fenbe g\u00e4ben abgefonbert. \u00a3>iefe \u00a3pre, bon benen albet Sitten im \u00e4ftittetmeere, bie anberen in ben SDteereu ber feigen 3one leben, bilben ben Uebergang gut \u00a9iebmufdjel, Aspergillum. 3Bir fjaben in A ba\u00ea aug ber re Ijerauggenommene 3T^ier, bag bon einem faft boHfommeu gesoffenen, facfs f\u00f6rmigen ober flafdjenf\u00f6rmigeu Hantel (a) eingepUt ift. Unfere gigut geigt benfelben in einent fep gufammengegogenen \u00e4uftanbe. (Sr ge^t born in eine Sirt \u00a9<$eibe (b) \u00fcber, in bereu SDUtte ftc\u00a7 ein, mit ber \u00a9palte beg \u00a9ep\u00e4ufeg forrefponbirenbet \u00a9djlifc (c) finbet. 2)icpt bapinter ift eine punftf\u00f6rmige Oeffnung (d) f\u00fcr bag entfpred&enbe \u00abeine gugenbe. \u00aeie Untere Raffte beg\nA SieBmufdjef, Slftier (Aspergillum Yagiuiferum)/; B \u00a7?orbercnbe berpcgc^a\u00efe ber joboitif^eu \u00eaieb\u00eetiufcE)eI. 5Rat. \u00a9ro\u00dfe.\n+\nSJiantelg iff quer geruugelt unb enbigt mit ben beiben:\u00a9ipponal\u00f6ffnungen (e). \u00a3ie bem \u00a9ep\u00e4ufe ber \u00fcbrigen SLRnfd^eln entffjrec^enben \u00a9cpalen ftnb bei Aspergillum fepr gut\u00fccfgebliebeit, ein 5j$aar fleine ^Bl\u00e4tter, in eine lange cpltnbrifcpe ober nacp hinten enger ioerbeube uub bafelbft offene ^alfr\u00f6pre etngelbacpfen. 3)ag borbere (Snbe (B) bilbet eine \u00a9cpetbe, treidle eine \u00a9palte in ber SOtitte unb auf ber gl\u00e4cpe unb am Obanbe ga^lreidC;e fleine, offene Ob\u00f6prcpen pat. \u00aeag n\u00f6tblicpffe i\u00f6orfommen ber \u00a9iebmufcpelu ijt bag rotpe SJteer. \u00a9te jtecfen mit iprent \u00a9ep\u00e4ufe fenfrecpt int \u00a9anbe. Sing bem S3otpanbenfein ber gibetflappigen \u00a9dpale, melcpe, obgletcp ber Db\u00f6pre ein* geraffen, bodg> immer gang beutlicp bleibt, fann man mit \u00a9permit fcpliegen, bag bie jungen \u00ef^iere ftd^ bon bem Slugfepett ber \u00fcbrigen, normal gebauten SDiufcpeln nicpt entfernen toerbeu.\nGastrochaena modiolina. a gijier. (SttoaS bergr\u00f6gert. b 3teft. \u00ef\u00ef\u00eeai. \u00aer\u00f6|e\ni\u00f6et ben folgenbeu gamtlten unb \u00a9ippen feplt bie aJtanteibucf)t. auf bie 23efauntfdjaft mit einer eingigeu.\nSE\u00d6ir befdbr\u00e4nfen uug febod) 59*","page":931},{"file":"p0932.txt","language":"de","ocr_de":"^32\tSRuipeltt. Sim^arier. $erzmufpetu.\n\u00aeie \u00a9atbiaceen umfaffen unter Den tebenben Stufpln faft nur Die aEerbing\u00ab fe^r arten; reiche unD Don Den \u00a9ondpiologen mieber in mehrere Unterabteilungen getraute \u00a9ifpe \u00a3erz' mullet, Cardium, Da\u00f6on benannt, Da\u00a7 Da\u00ab \u00a9eh\u00e4u\u00ab Don hinten oDer Dorn herzf\u00f6rmig au\u00abfteht. @3 hat proorragenbe, eingerollte Wirbel, Don metpn au\u00ab ftiptenartig Etifpen nach Dem Etaube fp erftredeu. \u00a9a\u00ea \u00a9per hat Den Stautet Dorn bi\u00ab \u00fcber Die \u00a3atfte Der S\u00e4nge gehalten, hinten ift er mit zplvepen taugen ^raufen befefct unD lauft in gSoei furze, ebenfaE\u00ab mit Sranfen\n* \u00abStachelige ^erjmuft^ex (Cardium echinatum). Sftat. Or\u00f6fje.\nbefere St\u00f6\u00dfen au\u00ab, \u00a9er $u\u00a7 ift |et>r gro\u00a7, runD unD mit einem \u00aenie gebogen. (Sine, menu ap mit manchen Ungeh \u00f6rigf eiten auSgefpn\u00fcdte \u00a9plberung einer eng\u00efifcC;en \u00c4\u00fctfenfhrede mit i\u00c7ren \u00a3erzmufpfn giebt \u00a9offe: Rotten mir heute Den \u00a9anb unterfupn? (Sine breite, Der @ee gut au\u00abgefe|te \u00a9anbpp ift f\u00fcr Den Sfcaturforf\u00f6er fein ung\u00fcnftiger SagDgrunD, fo teer er peint unD fo pripoorflp feine Unfrupbarfeit, \u2014 teer mie Der \u00a9anb an Der \u00a9eef\u00fcpe. \u00a9anu befonber\u00ab famt man auf Sente rechnen, menu, mie e\u00ab oft Der $aE ift, Die meite $l\u00e4p getben @anDc\u00ab Don einer oDer mehreren \u00a9teilen taper Reifen unterbropn mirD. \u00a9er \u00a9oobrington; @anD in Der Sab Don \u00a9orquah (\u00a9\u00fcbf\u00fcp Don \u00a9eDonfpre) erf\u00fcllt geraDe Diefe SeDinguugeu; unD Dabin motten mir am heutigen Styttlmorgen nufere \u00a9pitte teufen\".\n\u201e5Bir oerfolgen unfern EBeg auf Der fiaubigen \u00a7aupftrafje, melp Der \u00df\u00fcffe entlang Don \u00a9orquah f\u00fcbm\u00e4rt\u00ab f\u00fchrt, iuDem mir Daun unD mann auf Die Reifen unD Die zur\u00fcdmepenbe \u00a9bbe unfre Slide merfen. EBilbe .fpaciuthen fchauen gmipen Dem \u00fcppigen Stattmerf Der Strum\u00ab unD SReffetn herDor; \u00fcberall garrenfr\u00e4uter unD \u00a9p\u00fcffelbtumen, Die entmeDer in sufammenh\u00e4ngenDen Staffen fproffen oDer nur mie einzelne \u00a9terne Die gr\u00fcne fl\u00e4che befefct halten; Da\u00ab \u00efipe Rimmel\u00ab* t\u00f6\u00abchen t\u00e4plt, unD Der immer liebliche @amanber;\u00a9penprei\u00ab, Die tipefte, f\u00fcnfte aEer gr\u00fchling\u00abbtumen, erfreut uu\u00ab Da unD Dort, gleich \u00a9ngel\u00abaugen, mie unfere SanDleute poettp Diefe fch\u00f6it heEbtauen Slumen nennen. EtaPem mir un\u00ab nochmal\u00ab nach Den ampptheatralifpn b\u00fcgeln Don \u00a9orquap umgefehen, gelangen mir gu Dem taug pugeftredten \u00a9orfe Paigeton, Da\u00ab materifd) mitten in Obfigfirten ftedt. \u00a9ie K\u00e4ufer ftnD fo in Den Elepfetb\u00e4umen begraben, Da\u00a7 nur Die braunen, Dom Sitter geftedten \u00a9trohD\u00e4cher per unb hevDorragen, Eie 3ttle^n *n einem Steer r\u00f6tpper St\u00fcthen. Sluf Der anDern \u00a9eite aber Dehnen fp EBeibenbidpte au\u00ab, mo Die jungen zartgr\u00fcnen \u00a9klinge, Die Hoffnung De\u00ab \u00a3erbfte\u00ab, Dip Don Den ungefd&lad&t abgefappten \u00a9tumpfen fp erheben, m\u00e4hteuD Da\u00ab ftiEe EBaffer ring\u00ab um ihre EBurjelu ergl\u00e4nzt. EBir biegen burp eine enge \u00a9affe zur S\u00fcden ab unD befiubeu uu\u00ab mp einem Etugeubtid auf einer mooftgen, blumigen, mit %axn beDecften $Iap. \u00a9mp Da\u00ab offene \u00a9bor emev mir mieber auf einen p\u00f6nen \u00a9arten, beffeu zahEepe alte \u00a9amari\u00abfen, Die \u00fcber uub \u00fcber mt","page":932},{"file":"p0933.txt","language":"de","ocr_de":"^ergntufctye\u00ef.\n933P\niljrett gefieberten Slattern Be\u00efaben ftnb, ben \u00a9eeWall bebedeit. (gnb\u00efic^ er\u00f6ffnet jtdj un\u00bb bie ganze Slir\u00eabeljnung oon $\u00fcfte unb \u00a9ee unb bie SBageur\u00e4ber ftnfen p\u00ef\u00f4hlih 6 \u00dfotl tief in ben feuchten \u00a9anb ein. \u00fcBie gl\u00e4nzt unb flimmert bie Weite \u00a9ilberfee unter ber auffteigenben \u00a9omte*. $aum tr\u00e4ufelt ein teinter 2Binb ihre \u00a9biegeifl\u00e4dje. $Dodj Weiter brau\u00dfen in ber offenen \u00a9ee taffen tiefblaue Stinten unb \u00a9treifen erlernten, ba\u00df ab unb zu lommenbe S\u00dfinbft\u00f6\u00dfe ba& S\u00dfaffer erregen.\"\n\u201eS\u00dfir ftub am \u00a9oobrington = \u00a9aub. SDenit hier zur Stuten beftnbet fic^ ber oorgeftredte fteile SlbfaU oon rotljetn, horizontal gefchicfjteten \u00a9anbfteiit, betannt unter bent tarnen \u201eDouttbham $obf\"; jenfeit beffelben feljeit Wir f/\u00a7o|>e\u2019$ Dafe\" unb bie beiben fie beWatbenben 3\u00abfelc|en. Stuf ber anberen \u00a9eite erftrectt fid) ber lange mit bem \u201eSent) $obf\" enbigenbe StanbwaU eben fo Weit oor, unb Wir beftitbeit nul am Danbe ber tiefen Sudjt ungef\u00e4hr gleich Weit oon beiben Sanb-fpi^eit. Unmittelbar oor ber SMnbuitg be\u00a3 gr\u00fcnen ^eetengange\u00ea, ber in einiger (Entfernung, oom \u00a9tranbe beginnt unb fid) bt\u00e9 zut \u00a9ee erftrectt, liegt eine niebrige fd)War\u00a7e $el\u00a7maffe, befefct mit \u00e4fteereidjeln (Baianus). @ie iff feljr zertiffen, unb enge geWunbene mit \u00a9anb bebedte \u00a9\u00e4uge bnrcf)fd)neiben fie in allen Dichtungen, unb \u00fcberall ftitb in ben H\u00f6hlungen feierte ruhige-SBaffert\u00fcmpet jur\u00fcdgeblieben. $Da3 jtnb Heine nieblthe \u00a9eeg\u00e4rten, biefe Summet, hellgr\u00fcne Sl\u00e4tter Oon Uloa fhwimmeit im SBaffer; ^norbeltangsS\u00fcfhel ergl\u00e4nzen in ftahtbtauem, ebeU ftein\u00e4hnlid)en SBiberfchein; lange unb breite Sl\u00e4tter be\u00a3 gef\u00e4ttigt buntetrothen \u00a3ange3 geben einen, fdjoiten ^ontrajt junt gr\u00fcnen \u00a9eelattig; unb alle zufammen geben Saufenbeit oon wahfameit,. unruhigen, oergn\u00fcgten SkbeWefen ein ger\u00e4umige^ Obbad). Statt h^t fd)Wer \u00a9eben; ber Soben iff fehr uneben unb ber SBiberfdjein ber \u00a9onne auf bem Staffer erfhwert einem zu fehen, wohin man treten foil, W\u00e4ljteitb ba3 kommen unb \u00a9eben ber tleinen Stellen auf bem \u00a9anb bazWifdjen bem oerWirrten \u00a9etnrn ben \u00a9inbrud macht, ab\u00a7 ob unter bem Oit\u00dfe StU\u00e9\u00e8 in SeWeguttg fei.\"\n\u201eSBa\u00ea f\u00fcr ein SDtng liegt bort auf jener \u00a9anbftrecfe, wor\u00fcber ba3 feilte S\u00d6affer riefelt, iitbem e3 ben \u00a9anb barurn fortfhielt unb esTeben fehl troden fe^t. \u00a93 fieht wie ein \u00a9teilt au!; aber ein ferner fcfjarla(brother Slnhaug iff baratt, ber in biefem Siugeitblid Wieber oerfhWuitben ift. S\u00dfir wollen beit Stomeut abwarten, Wo bie 2Belle zur\u00fctfgeht unb bann hinlaufeit. \u00a93 iff ein fd)\u00f6tte\u00a7 \u00a9remblai' ber gro\u00dfen bontigen fm*zmufhel (Cardium rusticum*) ober echinatum), Wegen Welcher alle biefe fanbigeit ^\u00fcftenf\u00efreefen, Welche bie gro\u00dfe Sud)t oon Sorquat) einfaffen, ber\u00fchmt ftnb. i^it ber t\u00a3tjat ift bie Slot taum auberiWo betannt, fo ba\u00df fie in ben Siidjetn oft al\u00ea bie 5\u00dfaigeton;^erzmufchet bezeichnet Wirb. 2J\u00fct geh\u00f6riger ^ohluujt zu^ereitet ift fw ein Wahrer \u00a3edetbiffen. SDie Umwohner um ^aigetott tenueit bie \u201eDothnafen\", wie fte biefe gro\u00dfem ^erzmufcheln nennen, fehr Wohl unb fucfjeit fte zur 3eit bet tiefen \u00a9bbe, Wenn man fte int \u00a9anbe liegen fieht, Wie fte mit beit gefranfteit D\u00f6hren gerate an ber Dberphe erfd)ehten. \u00a9ie fammeln biefelben in K\u00f6rben, unb nachbent man fte einige \u00a9tunben im falten OueUWaffer gereinigt Ijat, bratet man fte in einem \u00a3eige an\u00bb Srotfrume. \u00a9o Berichtet ein alter Neuner ber Shtfdjelit unb ihrer Shiere au\u00bb bem oortgen $ahfhunbert. Dun, bie Shtere h\u00fcben ihre \u00a9eWohnheiteit unb \u00a9tanborte nid)t oer\u00e4nbert; noch heute ftnbeit .fte ftd) auf beufelben bl\u00e4hen. Wie Oor hunbert fahren. Sinh ihren Duf (mbeit fie nicht eingeb\u00fc\u00dft; im \u00a9egeutheil fiitb fte in bie \u00a9itnft mehr Oerfeinerter \u00a9anmeit aufgeftiegen, inbent bie \u00a3anbleute bie wohlfhmedenbeit SUtufheln f\u00fcr bie ooruehme S\u00dfelt oon Rorqual) fammelit, ftd) felbft aber mit ber geringeren uitb tleineren e\u00dfbaren \u00a7erzmufd)el (Cardium edule) begn\u00fcgen, Weihe bie \u00a9hlammb\u00e4nte oor ben ^lu\u00dfm\u00fcnbungett bem \u00a9anbftranbe oor^ieht, febod) and) hwr nid)t feiten ift. \u00a9iefe le^tere, obgleih ber-gro\u00dfen bontigen Slrt im \u00a9efdjntad fehr nahftehenb, bilbet bodj einen oiel wihtigereu Slrtifel unter ben menfhlihen Stahrung\u00eamitteln, Weil fie oiel allgemeiner oorfommt, in ungeheurer SJiettge, unb leiht eiitzufammeln ift. 2Bo immer bie \u00a9bbe eilte \u00a9hlammftrede entbl\u00f6\u00dft, lanit\n) Oft wohl nur eine SBariet\u00e4t oon Cardium echiuatum, weihet im ganzen Dorbfeegebiete oorlommt.","page":933},{"file":"p0934.txt","language":"de","ocr_de":"934\n\u00e4ftufc\u00dfeln. \u00a9imparier. \u00a7ergmuf c\u00df elm\nman ftdjer fein, bie gemeine \u00a3ergmuf<hel gu ffnbett, faim man Rimberte bon SDl\u00e2nnern, \u00a9Seibem unb $inbent \u00fcber bte f\u00eeinfeube ^l\u00e4c\u00dfe treten fetjen, trie fte \u00dfc\u00df bilden unb Me 2Jlufd;e\u00efrt gu \u00a9attfenben auflefen, um (ie eutmeber gu ffeben uub felbft gu effeu, ober auf ben \u00a9affen unb \u00a9gegen ber benachbarten \u00a9t\u00e4bte gu geringem greife auBgubieten.\"\n\u201e\"\u00a9en gr\u00f6\u00dften Ueberflu\u00df au i\u00dfnen haben febo<h bie \u00ef\u00efiorbioefif\u00fcften bon \u00a9cffottlanb. \u00a9ort bilbeit fie nidjt einen SuruBgegenftanb, fonberit eine SebenBnothmenbigteit f\u00fcr bie arme, tjatb; barbarifc\u00dfe Oeb\u00f6lterung. \u00a9ie Oemo\u00dfuer biefer fel\u00dfgett \u00a9egenben flehen in bem ttid\u00df benetbenB; merken fftufe, f\u00fcr gem\u00f6\u00dfnlich bon biefem geringen ffta\u00df rung B mittel abh\u00e4ngig gu fein. 2\u00f6o \u00dfc\u00df ber $lu\u00df bei \u00a9oitgue in bie \u00a9ee ergie\u00dft, fagt \u00fcUtacculloch, ift bie \u00a9bbe betr\u00e4chtlich unb Me langen \u00a9anbb\u00e4nte enthalten einen gang beifpidllo fert Ueberflu\u00df au JSpergmu\u00dfhelu. 3>e\u00dft gerabe, in einem theuren Ba\u00dfre, bieten fte t\u00e4glich beim SJliebermaffer ein eigeut\u00df\u00fcmltcheB \u00a9c\u00dfaufpiel, inbem \u00dfc\u00df \u00dcDi\u00e4nner, \u00a9\u00dfeiber unb ^iuber bort br\u00e4ugeit unb fo lauge, alB bie \u00a9bbe eB erlaubt, nach biefen \u00fcDUtfc\u00dfeln fudien. 2Iuc\u00df tonnte mau nicht feiten 30 biB 40 S\u00dfferbe aul ber Umgegenb fehen, um gange Sabungen babott Mete UReileit meit gu berfa\u00dfreu. Ohne biefe $\u00fclfe h\u00e4tten, eB ift nicht gu biel gefagt, biele \u00e4ften\u00dfhett \u00a3ungerB fterben m\u00fcffen. \u2014 Sluc\u00df bie \u00dfebribi\u00dfhen Bafeln Oarra unb 5Jlorb=Uift be\u00df\u00dfen ungeheure $\u00fclfBquetteu biefer 2Irt. \u00dcJtan tann bie Anh\u00e4ufung folc\u00dfer SD\u00fct\u00dfhelb\u00e4ufe, fagt OB ilfon, nicht leicht berechnen, aber gu erm\u00e4hnen ift, ba\u00df m\u00e4hrenb einer gangen, eine gute IRei^e bon fahren bauernbeu i\u00dferiobe bonSftot\u00df, alle Familien bon Oarra (bamalB gegen gmeihunbert), um ihrer \u00a9ru\u00e4hrung mitten gu beu gro\u00dfen $\u00fc\u00dfenfanbb\u00fcufett am \u00a9torbenbe ber B\u00abfel ihre Bu\u00dfuc\u00dft nahmen. SJtan hat berechnet, ba\u00df gur erm\u00e4hnten Beit m\u00e4hrenb einiger \u00a9ommer t\u00e4glich gur Bett ber niebrigften \u00a9bben m\u00e4hrenb ber Stttonate Stttai MB Sluguft nicht meniger alB haubert biB gmeihunbert ^Pferbe Labungen gefammelt m\u00fcrben, \u00a9ie O\u00e4nte bon Oarra finb fehr alt. \u00a9in alter \u00a9chriftftetter t\u00dfut ihrer \u00a9rm\u00e4hnung unb fagt, eB g\u00e4be in ber gangen \u00a9gelt teinen fch\u00f6uereit unb mi\u00dflicheren \u00a9anb f\u00fcr [pergmufchelu.\"\n\u201e\u00a9.ber bie gange Beit \u00dfinburdj hat unfere fdf\u00f6ne \u00a9ftu\u00df\u00dfel nnB gu B\u00fc\u00dfen gelegen uub gefc\u00dfnappt unb getlafft unb ihren gro\u00dfen rothen gu\u00df borm\u00e4rtB uub abm\u00e4rtB geftredt uub gemartet, biB mir gjiu\u00dfe fr\u00fchen m\u00fcrben, fie aufguhebeu. \u00a9ie foil nicht l\u00e4nger bernad\u00df\u00e4f\u00dfgt merben. \u00a9ie gme\u00f9 fd\u00dfalige 9Jtufd;el ift ein fch\u00f6neB folibeB \u00a9eh\u00e4uB bon\u00a9tein, mafftb, ftart uub ferner, elegant mit borftehenben Rippen auBgetehlt, melc\u00dfe regelm\u00e4\u00dfig bon ben getr\u00fcmmten \u00a9pi\u00dfen ber beiben \u00a9c\u00dfalen auB\u00dfra\u00dfleit unb mit glatten \u00a9oruen befe\u00dft frnb. \u00a9ie f\u00e4rben ber SLRufcpel finb aitgie\u00dfenb, aber burdjauB nicht pr\u00e4chtig ; fie befte\u00dfen auB reichen unb marrnen gelblich unb r\u00f6t\u00dflic\u00df braunen \u00a9inten in toncentrifdjeu \u00a9treifen. \u00a9egen bie \u00a9Sirbel hin berliereu fte fu\u00df in ein \u00e4Rilc\u00dfMei\u00df. \u00a9aB \u00a9hier, melc\u00dfeB biefe ftarfe geftung bemohnt, ift \u00df\u00fcb\u00df\u00dfer, alB SMufc\u00dfelthiere gu fein pflegen, \u00a9ie \u00a9ftantelbl\u00e4tter finb bid uub, entfprec\u00dfeub ben \u00a9\u00abhaleu\u00df\u00e4lften, fonber. \u00a9ie Ot\u00e4uber frnb in ber \u00a9\u00e4\u00dfe ber \u00a9iphonen ftart gefranft, unb le\u00dftere finb furge ttt\u00f6\u00dfren bon betr\u00e4chtlichem \u00a9urc\u00dfmeffer unb mit einauber bermac\u00dffen. \u00a9egen bie \u00a9i\u00e4nber gu i\u00df ber bautet oon fchmarnrniger 93efd;affenheit, aber gegen bie \u00a9girbel, mo er bie \u00a9chale auBfleibet, i\u00df er b\u00fcnu unb fa\u00df h\u00e4utig, \u00a9ie -garbe feiner borberen \u00a9heile i\u00df fe\u00dfr reich, ein fch\u00f6neB gl\u00e4ngenbeB Orange, bie gottige \u00a9entafeM\u00a9iufaffung aber blaffer. \u00a9uc\u00df bie ffb\u00f6\u00dfren \u00dfnb orange, i\u00dfre Bnnen\u00df\u00e4dje aber mei\u00df mit einem perlenartigen \u00a9chimmer.\" \u00a9ie etmaB gar gu naioe Oe\u00dfhreibung beB Bu\u00dfeB, melcheu uufer englifc\u00dfer \u00a9c\u00dfri\u00dfs [teller u. a. mit einer burc\u00df bie ge\u00f6ffneten \u00a9\u00df\u00fcren eiueB \u00a9efettfchaftBgimmerB treteubeu \u00a9ame vergleicht, b\u00fcrfen mir \u00fcbergehen. \u00a7\u00f6reu mir aber noch, mie i\u00dfn bie SMu\u00df\u00dfel gebraucht. ,,\u00a9ie \u00dfredt ben langen, fpi\u00df gulaufenbeu Bu\u00df fo meit mie m\u00f6glich (4 B1^ \u00fcber ben \u00e4Jtufchelranb) \u00dferbor, meid;er nach irgenb einer Biber\u00dfanb lei\u00dfenbeu Oberfl\u00e4che ta\u00dfet, g. 23. feuern halb im \u00a9anbe begrabenen \u00a9teiu. $aum f\u00fchlt er ihn, fo Mirb baB \u00dfatig gebogene \u00a9nbe gang \u00dfeif bagegen ge\u00dfemmt, ber gange $u\u00df burch SJtuBfeltontrattiou (\u2014 richtiger mo\u00dfl burch bie \u00a9chmeltt gef\u00e4\u00dfe \u2014) \u00dfarr gernad\u00df unb baB gange \u00a9efch\u00f6pf \u00a3>alB \u00fcber ^opf gmei Bu\u00df unb meiter forts gefchnettt. \u00a9elegentlic\u00df lauu bie ^ergmu\u00df\u00dfel noch \u00df\u00e4rter fpringen; fc\u00dfon mand\u00e9e hat flie\u00df bout","page":934},{"file":"p0935.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9tadjetige unb e\u00dfbare \u00a7ergmufdjcl.\n985\nS3 oben bel SSootel aul \u00abbei* S3orb hinweg aul bem \u00a9taub gemadjt. 2Bir feljen atfo, bag einmal bie ijabige \u00a9pijje gut* Oerft\u00e4rbung ber \u00a9pringbeftegung bient. $n tftdj birebterer Oegieljung fteljt fie aber 31t ber \u00a9eftoljnheit bei Ohtere\u00bb/ gu graben. 2\u00f6ie alle \u00fcbrigen Slrten biefer fr\u00f6nen \u00a9ippe ftoljnt and) biefe im \u00a9aube, fto ^tnein fte mit betr\u00e4djtlidjer \u00a9eftalt unb \u00a9djnetligbeit bringen bann. gu biefem 23eljuf ftirb ber $ug aulgefirecbt unb fein fd^arfe\u00bb \u00a9nbe fenbredjt in ben naffen \u00a9anb getrieben. Oie angeftenbeteldRuSbelbraft reicht hiU/ mit ber ganzen S\u00e4nge in ben fengten S3oben eingttbringen, inbem bie \u00a9pij$e pl\u00f6hlidj feitft\u00e4rtl gebogen fturbe unb fo einen fiaiben jpattepunbt gibt, Sftun ftirb bal gange Organ ftarb ber S\u00e4nge nadj gufammengegogen unb Opier unb \u00a9djale br\u00e4ftig gegen bie SR\u00fcubung ber -fp\u00f6ljtung angetrieben; bie nadj unten gerichteten. fR\u00e4uber ber \u00a9djale fterfen ben \u00a9anb etroal gur \u00a9eite. Oie oorgeftreate \u00a9pi|e ftirb bann einen ober gftei gott fteiter getrieben, ftieberum gebrummt unb ein gftetter fRucb gemacht. Oie SRitfdjel finit etftal tiefer in ben nachgiebigen \u00a9anb unb biefelbe ^Reihenfolge oon S3eftegungeit ftieberpolt ftdj, \u00f6il bal Ol)ier fid) ^tnreidhenb tief oergraben pat. S3eim Sefen biefer S3efdjretbung b\u00f6nute man git glauben oerantagt fterben, el gehe bei jenem \u00a9efdj\u00e4ft fehr ung\u00e9fdjtcbt, uttftirbfam unb langfam gu. S\u00dfeit gefehlt. Oie Oerl\u00e4ngermtgeit unb 3U\u00cecnrtmeit\u00e0te^iut\u00e7gen bel gugel gefdjehm mit groger \u00a9efdjftiubigbeit. Unb ftenn bie \u00e4Rufdjet in oo\u00fcer $raft unb fehr erfdjrecbt ift, fo oerfchftinbet bal unbelj\u00fclflidje SBefen fafi mit @ebanben = @efd)ftinbigbeit in ihre fanbtge geftung hinein, fo gefdjftinb in ber Oljat, bag man fehr fdjnetl fein mug, el gu \u00fcberrafd)en unb feinem \u00a9ingraben guoorgubommen, ftenn man fidj nur auf feine betbett Jp\u00e4nbe Oertaffen mug.\"\nOie egbare \u00a3jergmuf djel geh\u00f6rt mit anberen ihrer \u00a9attung gu ben g\u00e4hlebigeu S\u00dfeidjthieren, ftelche fehr groge Oer\u00e4nberungen ber \u00a9algprocente bel SJteerel aul\u00efjalten unb baher ihr Oorbommett fteit \u00fcber bie \u00a9r\u00e4ngen aulbetjnen, fteldje ben f\u00fcr ben \u00a9alggeljalt ihrer Umgebung empftnblt\u00fc)ereu Ohieren gefegt fmb. Oieg gilt namentlid) f\u00fcr ihre Oerbreitung in ber Oftfee unb im fiunifdhert unb boitnifdjen SReerbufen. S3ei \u00a9elegenheit einer blafjtfdjeu Unterfiuhung \u00fcber bie Sebent bebingungen ber Slufter bommt S. \u00a9. oon S3\u00e4r barauf gu fpredjen. \u00a9r fagt: \u201eCardium edule, bal in ber \u00dcRorbfee bie \u00a9r\u00f6ge einel bleinen Slpfell erreicht, faub ich an ber $\u00fcfte oon \u00a9dpfteben, f\u00fcbltdj oou\u00a9todholm, auger bem S3ereid) bei f\u00fcgen SBafferl aul bem SR\u00e4tar unb ber \u00a9tr\u00f6mung aul bem bottnifchen S3ufen, ttodj bis gur \u00a9r\u00f6ge einer SBattuug, aber nur in bebeuteuber Oiefe; in ber Mlje bei Ufer! ftaren bie aitlgeftorfeneit alle bleiuer. S3ei $\u00f6niglberg pflegen fie nur bie \u00a9r\u00f6ge oon guten Jpafeltt\u00fcffeu gu erreichen, bei iReoal aber bann man fte nur mit bleinen ipafetn\u00fcffen ober mit grauen \u00a9rbfen Oergleichen, bie gr\u00f6ger als bie geft\u00f6hntid)en gelben \u00a9rbfen gu fein pflegen\". Slucp bie egbare SRiegntufdjel ftnbet ftch noch bort, aber fo oerbiimmert unb bleiit, bag fie nidjt mehr gum \u00a9euug eintabet. gu biefett unb anberen, bem eigentlichen ftoljl= gefatgeuen Sdteere entftammenbeu 2Rufd)eln gefeiten ftdj bann, ftch in umgebehrter fRidptung abbomutobirenb, \u00a9\u00fcgftafferthiere, namentlid) Simttaeen unb 5\u00dfatubinen. S\u00dfal aber bie \u00a7erg= mufcheln betrifft, fo giebt bal ba\u00eaptfdje 2Reer fteitere SSelege f\u00fcr ihre g\u00e4pigbeit, ftch gu abbommobiren unb umguformeu. \u00a9djon je^t haben ftch bie \u00a9pecialiften oeranlagt gefehen, biefe S3rabftaffer= darbten gum Oheil gu neuen \u00a9attungen gu machen, fo bonfiante Slbfoeidjuitgen in ihrer \u00a9d)alem form haben ftch feit ben gahrtaufeuben gebilbet, feit ber gufammenhaug bel balpifdjen \u00e4RcercS mit bem S\u00dfeltmeere burcp bie Hebung bei Sanbel unterbrodjen fturbe unb bie Slulf\u00fcgttng burdp bie grog eu einm\u00fcubenbeu \u00a9tr\u00f6me begann. Oie Slbgfteigung oon ber \u00e4djten ^ergmuf^elform ift jeboch noch nidjt fo aulgefprodsen, bag nid)t ber ^\u00ab[antmeuhaug blar oor Singen l\u00e4ge. \u00a3Radj abermaligem Oerlauf Oon oielen taufenb fahren ober \u00e4eh\u00abtaufenben, mir braudjen ntd)t gu geigen, fterben aul ben ehemaligen \u00e4d)ten \u00a9eemufdjeltt eben fo \u00e4dde, anberl geftattete, anber! ftch it\u00e4hrenbe @\u00fcgftaffermufd)eln h^wi-gegangen fein, neue Slrten unb neue \u00a9attungen, auf ftelche bie Slulftucht ber \u00a9egner ber Umftanblungllehre, bie man fo oft h\u00f6ren mug, el feien ja bloge, bel fdjnetleu jR\u00fcdfdjlag! f\u00e4hige Slbarteit, nidjt mehr aitgefteubet fterben bann.","page":935},{"file":"p0936.txt","language":"de","ocr_de":"936\n9ftufdjeln. Sftonomparter. Sribacnaceeit.\nZweite $rhtuutg.\n3)\u00eeonDmt\u00bbartcr (Monomyaria).\n^)te (Sint^ei\u00efung ber \u00e4ftufdheln in bie j[e^t gebr\u00e4uchlichen Orbnungen ift ein blo\u00dfer, bei* Ueberfidjt gu $\u00fclfe fommenber Rothbeljelf, bie Reihenfolge ber Familien eine wi\u00fcf\u00fcrliche. in ein \u00a9pftem ber tRufcfjeln, weldje\u00bb anu\u00e4ljernb Wahrscheinlich ben \u00a9tammbaum ber eigentlichen Vlutf* so er to anb t [et; a ft g\u00e4be, fan n noch gar nicht gebaut Werben, nnb Wir bnrften barum auf bie Rajaben, toelche un\u00a7 am gug\u00e4ugtidfien gu fein pflegen, bie.Rtie\u00dfmufchefn folgen taffen, um neben frei beweglichen gleich and) mit bem VpffwS au\u00eagef\u00eeattete formen feunen gu lernen. 2Bie angebeutet, pflegt man bie Sftieff; unb \u00a9tedmufcljeln gwifdjen bie eigentlichen gweimu\u00eafler unb bie eigentlichen \u00a9inmu^fler gu [teilen, um in Verfolgung be\u00ab einfeitigen f\u00fcnftlichen Rterfmale\u00ea ftd) fonfequent gu bleiben, inbern gumal bei Mytilus ber oorbere \u00a9d)lie\u00dfmu!\u00a7fet gegen ben hinteren gur\u00fcdtritt. V\u00f6enu Wir nun aber, wie e3 in ber Regel gedieht, bie Reihe ber \u00e4ftonomparier ober ber mit einem einigen \u00a9djiie\u00dfmu\u00e4fel o erf ebenen \u00e4ftufdjeln mit ben Sribacnaceen beginnen, alfo auf Pinna folgen taffen Tridacna, fo fann in anberer Vegieljung faum ein gr\u00f6\u00dferer \u00a9egenfah gebacht Werben.\nRuch bie Tridacna, oon ber Wir beifiehenb bie Rbbilbung haben nach hi\u00bbWeqgenommeucr linfen \u00a9\u00e4jalenh\u00e4lfte, ift, gang genau genommen, noch feine Wahre einmu\u00eafelige Rcufchel, inbem nur ihre beiben \u00a9difie\u00dfmu\u00e4feln (c) einanber fo gen\u00e4hert finb, ba\u00df fie einen eingigen au\u00eagumachen\nfcheinen. Ser 3ftantel ift bi\u00bb auf brei Oeffnungeu ootfs ft\u00e4nbig gefhloffen. Sie mittlere, au ber Unterfette gelegene Oeffuuug (a) l\u00e4\u00dft bac> Rthemwaffer unb bie Rahrung eins treten. Von ihr giemliih entfernt liegt bie Rfter\u00f6ffnung (b). Sie oorbere Oeffuuug ift ein anfehnlidjer \u00a9palt (d) f\u00fcr ben furgeit $ll\u00df/ au\u00a7 Welchem ber Vart (e) entfpriugt. Sa\u00ea \u00a9elj\u00e2u\u00ea ber genannten \u00a9ippe ift regelm\u00e4\u00dfig, bie beiben \u00a9cX)alenh\u00e4lften einanber gleich, aber ungleichfeitig. Sie fogenannte Punuta, b. h* ber bei ben meiften \u00e4ftufchelu oorhanbeue gefchloffene unb umranbete Raum unmittelbar ror ben VUrbeln ift offen, fo ba\u00df e\u00bb f\u00fcr ben Surchtritt be\u00bb $u\u00dfe\u00a7 unb Vpffu\u00ea nicht einer anberen flaffenben \u00a9teile bebarf, Wie bei ben anberen, mit Vart oerfehcneit SDcufcheln. Ser \u00a9djlih f\u00fcr ben gu\u00df ift bamit gang uad) oben ger\u00fccft. RKe Sribacuen geh\u00f6ren bem chineftfcheu Rteere, bem inbifcfen Ocean mit bem rothe^ SReere unb ber \u00a9\u00fcbfee au unb geichuen ftd) burch bid'e \u00a9djaten mit Wulftigen, oft gefdjuppteu Rippen au\u00ea, bereu (Subeu gleid) gro\u00dfen g\u00e4hnen beim \u00a9flie\u00dfen feft iueinanber paffen. Sie gr\u00f6\u00dfte aller \u00fcftufcheln ift Tridacna gigas, bte Riefenmufchel, bie in mandren \u00dfird)en al\u00a7 SBeihfeffel benu|t Wirb, unb Weid) dl man in ben gr\u00f6\u00dferen Rtufeen geW\u00f6f)nlid) auf einer foliben \u00a9\u00e4ule abfeit\u00ea aufge\u00dfedt finbet. Sie \u00e4ltefien Rachrichten oon ihr, Welche Wir bei Ru mph finbeu, ftnb burch neuere Veobadjtungen nicht \u00fcberholt.\n\u201eSie \u00a9ee;@ienmufchel Wirb brei bis f\u00fcnf \u00a9dju|e taug. Sie \u00a9djuppen finb Wohl gWe SReffer bid, aber meljreutheit\u00eb ftnmpf unb \u00e4u\u00dferlich abgebrochen. Ru\u00eaWenbtg finb fie bergeftalt mit \u00a9eefd)lamm beWachfen, ba\u00df man fie faum rein machen fann. Sie Side ber \u00a9d)afe tr\u00e4gt gemeinlid) eine Ouerhanb aul, ja man finbet foldje, bie \u00fcber einen halben \u00a9d^uh bid finb,\nTridacna mutica.","page":936},{"file":"p0937.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00eeiefetttnufdje\u00ef.\n937\nfrorau\u00ea man bann frobl leidet abnebnten tarnt, frie fdjfrer biefe Stufdbel fern mu\u00a7. S\u00f6enn man bie \u00a9djale gerfdbl\u00e4gt, fo fte^et man, baf fte au\u00a3 saerfd&iebenen Shtben gufamntengefeht ift. 3)ie i\u00fcngfte Sage ift allezeit bte oorberfte unb bat einen fo fc^arfen S^anb, ba\u00a7 man ftdb baratt, frie an einem SPeffer fdbneibett \u00efamt. Slu\u00ea biefer Urfadbe mu\u00a7 man mit biefen Stufdjeln bebutfam umgeben, fo lange be3 ^ier itodC; barin ift, frentt man ftdb rtid^t Oerfrttnben foin Stan bat e& frenigften\u00ea auf unferen \u00a9dtaluffren in ben Stotuffifcben unb ^Sapurtftfc^ert Unfein aus ber \u00a9rfabrung, baf biefe S\u00eeufdbe\u00efn, bie bafel\u00f6ft frobl am gr\u00f6\u00dften finb, bie 2ln\u00efer;\u00a3aue unb \u00a9triefe (fremt bte StJtatrofen folct;e ungef\u00e4hr bafel\u00f6ft fallen taffen, baf fte gfrifdjen bie \u00a9dealen ber Stufdbelit geraden) bergeftalt burdj ^ufammengiebuitg ihrer \u00a9dealen ab\u00efneipen, a\u00ef\u00ea ob fte orbentlidb mit einem Seil abgebaeft fr\u00e4ren. \u00a9o fr\u00fcrbe ein^eber, ber bie \u00eflaffenbe Stufdbet mit ber \u00a7anb angreifen frodte, feine \u00f6pattb Oerlietett, frettn er nicht oorber etfra\u00e2 gfrifd;en bie \u00a9d^ate legt, um ba\u00ea \u00e4ufammeus fdjliefen berfelbett gu Oerbinbern. Sie gifler holen biefe Sftufdfeln folgeuber \u00a9eftalt au3 betn 2Baffer betfror. \u00a9in Saueber ifcut einen \u00a9trief in \u00a9efialt einer \u00a9d^leife .herum, banacb gieren fie alle gufammett bie \u00a9cbale in bie \u00f6p\u00f6be. \u00a9obann fuc^ett fte mit einem Steffer burdb bte Seffnung an ber \u00a9eite gu fommett unb ben fogenannten Pfeiler ober bie \u00a9ebnen gtt burdbfdbneiben, freit alle Straft be3 Sf)iere3 in berfelben beftebl Slf\u00f4bantt \u00eflaffett bte \u00a9traten oott felbft unb t\u00f6nneu ftdb ntdbt frieber fd)lie\u00a7ett. Stuf biefe SBeife errettet mau audb alle Sbiere unb \u00dcDtenfdjeu, bie oott ungef\u00e4hr gfrifdjen biefe \u00a9djalett fefi getuedet frerben.\"\n2ludj bie liefen sSribactta, frie fo manche aubere mit bem Sbffu\u00a7 Oerfebene Stufdjeln (Pinna, Mytilus) frirb Oon freic^fdb>altgen \u00c6rebfen als ein ftdjere\u00ea SBobngimmer benufet. \u201eSiefe\u00a3 unfcbidlidje Sfier\", fagt Stum^b freiter, \u201ebat allegett einen \u00a9efedert bei ftdb, freierer gleidbfam fein filter ift unb beftebt berfelbe in einem gefriffett leinen \u00a9arneel, ben frir fr\u00fcher unter bem tarnen Pinnotheres befd^rteben haben. Siefe\u00bb Sbierdjen tneipt bie Stufdjel in ba3 gleifd), frettn e3 ftebt, ba\u00a7 ein guter $attg gu tbun ift, worauf bann bie Shtfcbel gleidj bie \u00a9djalett gutneipt; ja man glaubt, ba\u00a7 biefe Shifdbel, freit fte teine Slugett bat unb ftd) oor bie S\u00e4uber nicht in Sldjt neb'men tann, and) nicht im Sehen bleiben tonnte, frettn etfra biefer ^\u00dfinnab\u00fcter oon ungef\u00e4hr ftdb au<\u00a7 ber \u00a9djale oerl\u00f6re.\"\n2ltt\u00a7er mand;en feltfamen Singen, frie g. S3., baf bte \u00a9iettmufdjel, frentt fte ftch gur Sadjtgeit offne, ein bede\u00e2 Sidjt ober einen fernhin bemertbaren \u00a9lang oon ftd) gebe, ba\u00a7 ein anberer Slugengeuge in einer tlaffenbeit \u00a9tenmufdjel etfra\u00ea ipede\u00ea frabrgeitommen, ba\u00e2 frie ein f\u00f6ftlidjer \u00a9teilt gl\u00e4ttgte, aufer folgen Singen f\u00fchrt nufer \u00f6poli\u00e4nber noth einige Seifftiele oon ber \u00a9r\u00f6fe-uttb $raft ber Tri\u00e4acna gigas att. S>m $abr 1681 frurbett bet \u00a9elebe\u00e4 gfrei biefer Sftufcbelit gefitnben, frooott bie eine ad)t \u00a9chub gfrei god, bte attbere fedj\u00e4 \u00a9d)ub unb f\u00fcnf $od int Umfang, batte. Sie eine, in freldje ein Statrofe ein ftarte\u00ea Sredjeifen ^ineinftie\u00a7, bog baffelbe bttrdh 3ufla|)pen ber \u00a9chalen trumm. Sie \u00a9t\u00e4rte be3 3Jtu\u00bbtel\u00bb unb ba\u00ea \u00a9efridjt ber \u00a9oralen, ba\u00a3 gegen brei \u00a9entiter betr\u00e4gt, ertl\u00e4reu bief.\n\u00a9ehr au\u00e2f\u00fcbrlid) bat diutufb ba\u00ea Sorfommen biefer Siiefeitmttfdjelu auf ben ^\u00f6bett unb' \u00a9ebirgen oon Slmboitta unb bett ddolutten befbrod)ett. (\u00a73 ift lebrret^), ben \u00c7artfd)ritt nuferer 3eit mit ber SSefangenbeit ber lebten ^abrgebnte be\u00ea 17. ^abrbunbert\u00ea gu oergleicbett. \u00a9r fanb alfo auf ben \u00f6p\u00f6ben oon Slmboitta Sribaciten oott folcher @r\u00f6\u00a7e, baf oier bi\u00ea fedb\u00ea Sdann genug baran gu tragen batten, unb in folgen ddaffett unb unter foldhen Umft\u00e4nben ber Sagerung, bag audb ihm fdjott bie Slnttabme, dRenfdjenb\u00e4ttbe h\u00e4tten biefelbett auf bie 23erge gefdjafft, gang abfurb erfcbieit. \u00a9r erfr\u00e4gt autb bie bamat\u00ea febr gangbare dJieinuttg, ba\u00a7 bie 33erfteinerungen unb goffilien \u201egleid)fam eine itat\u00fcrlidhe Frucht ber ^libbett, unb auf ben Sergen gefradbfen\" feien. Sldeitt auch biefe Sbeorie h\u00e4lt er nach \u00a9rfr\u00e4guttg ader \u00a9r\u00fcttbe f\u00fcr uttfrabrfdheiulicb ttttb ungereimt. \u201eSBentt benn nun biefe dJtufdjelit nicht auf bett Sergen gefradjfeit finb, noch Oon dJtenfdhen babin getragen frorben, fo ftnb feine n\u00e4heren Urfacben au\u00eaftnbig gu mad)ett al\u00ea baf fie bttreb eine grofe glutb babin mitffen gefommen fein, unb biefe\u00a3 friffen frir attl ber b* \u00a9djrift, ba\u00a7 e3 nur ein","page":937},{"file":"p0938.txt","language":"de","ocr_de":"938\nSD\u00ceufcbe\u00efn. SDtonombarten. \u00a9rtbacnaceen. $atttmermuf<helit.\n\u00c9tngigeS 3M, n\u00e4mlich tu ben Stagen Soah, gefcheffen, gu inciter Seit alle Serge unter Baffer ge\u00dfanben.\" \u00a9en \u00a9inmurf, ba\u00df beim Sur\u00fcdtreteu beS BafferS auch bie Soah\u20193 = @ienmufd;e\u00efn, fo nennt er [te, mieber fatten inS Steer ^inabftetgen \u00ef\u00f4nnen, miberlegt er mit ber Seredpmtg, Da\u00df baS galten ber \u00a9\u00fcnbffuth menig\u00dfenS f\u00fcnfmal ge\u00dfhmiuber, alS bie gem\u00f6huliche \u00a9bbe oor ftep gegangen fei, al[o unm\u00f6glich bie Staffeln h\u00e4tten ben ffi\u00fcdgug mitmad;en \u00ef\u00f4nnen. \u201eUeberbie\u00df hat aud) \u00a9ott opne Stoeiffl pie unb ba folcpe Ster\u00eftnale ber allgemeinen \u00a9\u00fcnbfluth motten \u00fcberbleiben laffen, meil er ooranSgefepen, ba\u00df in ber lepteren Seit uafeumeife Steufdjeu aitf\u00dfehen m\u00fcrben, meld;e b te Babrheiten ber h- \u00a9c^rift auch in biefem \u00a9t\u00fcd m\u00fcrben 31t Iranien fud;en.\" Obgleich aber ber fonft OorurtpeilSfreie |od\u00e2nbifd)e Saturforfd;er an einer Sepre h\u00e4lt, meld)e beute mtr uod; oon r\u00f6mifepeu Sifcp\u00f6fen unb bem Rafter $na\u00ef in Serlin geprebigt mirb, ba\u00df bie Sibel aud) ein uubebingt unb m\u00f6rtltcp mapreS naturgefd;icptlid;eS Seprbucp fei, fdffuebt il)ut beep \u00dfpon bie \u00a9inftept auf beu Sippen, me\u00efcpe feit Saprgepnten ein \u00a9emeingut ber gebitbeten Belt gemorben: bie #ebuugStpeorie. \u201eSielleicpt\", fagt er, \u201em\u00f6chte gemanb ben\u00efen, ba biefe Sauber bem \u00a9rbbeben auSgefept ftub, ba\u00df, obne bie \u00a9\u00fcnbflutp gu rechnen, in ber golge ber Seit noch aubere gemaltfame Um\u00efebrungeit biefer Sanbe burcp \u00a9rbbeben m\u00f6chten entftanben, neue Serge, bie fcorper uiept gugegen maten, aufgemorfett unb oielleid;t mit benenfelbeu aud) biefe Stufcpeln in bie JSp\u00f6pe gef\u00fchrt m orb en fein. Allein man \u00efamt folcpeS bon biefeu S\u00e4ubern nicht behaupten (opneraeptet id) bie \u00a9efepiepten, meld)e bergleichen Serge in ber Belt antigen \u00ef\u00f4nnen, tm gertng\u00dfen nicht in S^eifel gie^e), ober man m\u00fc\u00dfte gugletcp auch behaupten, ba\u00df alle Snfulit unb Serge, mo biefe Stufd;eln gefunben merben, nebft ihrem ganzen Um\u00efreiS auS ber \u00a9ee in bie .fp\u00f6pe geftiegen m\u00e4ren; biefeS aber m\u00e4re eine _ungereimte \u00dftebe, bemt man ftnbet fte mitten im Sanbe auf folgen Sergen unb auf fo gro\u00dfen gufetn, bie au\u00dfer allen Seifet fhon bom Anf\u00e4nge ber \u00a9cp\u00f6pfung gugegen gemefen finb.\"\n\u00a9ine gmeite \u00a9ribacna;Art, Tridacna elongata, melche im rotheu SReere fehr p\u00e4u\u00dfg iPl m\u00fcrbe bor einigen fahren fehr auSf\u00fcprlicp bon einem jungen fraug\u00f6ftfepen Soologen, Saillant, beobad)tet. \u00a9ie geh\u00f6rt gu ben Heineren unb mirb f\u00fcnf bis acht SbH laug. Sind) fte lebt ber Art tu ben \u00a9aub bergraben, ba\u00df man nur ben geahnten \u00a9cpalenranb herborragen fleht* \u00a9ie oben \u2022erm\u00e4hnte \u00a9effuung am 3t\u00fccfen i\u00df alfo nach unten gelehrt unb mit bem barauS peroortretenben gu\u00dfe unb Sarte ballt fte \u00a9anb unb \u00a9teilte gufammen, heftet ftch auch mohl gelegentlich an Darunter be\u00dfnblicpen gelfeu an unb legt ftd), fo gu fageu, f\u00fcr einen ohne Steifet l\u00e4ngeren Aufenthalt bor Au\u00efer. \u00a9a\u00df fte jebod; bon Seit p Seit ihren \u00a9tanbort \u00e4ubern, geht barauS herbor, ba\u00df mau bie gr\u00f6\u00dferen \u00a9rentplare in immer gr\u00f6\u00dferer \u00a9iefe auffuchen mu\u00df. Saillant \u00efamt nicht Borte ftnben, um ben pr\u00e4chtigen Aublid p fchitbern, ben bie fa\u00df immer ge\u00f6ffnete EJtufcpel mit ihren SRantelr\u00e4nbern gem\u00e4hrt, menu man fte bei ruhigem Staffer tu einer \u00a9iefe bon 12 bis 16 gu\u00df beobad)tet. Tridacna elongata, bon ben Arabern Arbeitern=SouS genannt, i\u00df bei \u00a9ueg fo gemein, ba\u00df ihre \u00a9d;ale pm Mbreuneu benufft mirb; auep i\u00df fte eine fehr beliebte \u00a9peife, unb follen namentlich bie StuSleln mic $ummer\u00dfeifcp fchmeden.\n\u00a9ie oben mitgetheilten Angaben, ba\u00df bie SRiefeu^rtbacna im \u00a9taube fei, ein \u00a9au abp\u00efneipett, giept ber fraitg\u00f6\u00dffd;e Sbolog in Stbeifel, nicht meil baS \u00a9pier artcht bie SDtuS\u00efel\u00efraft bap bef\u00e4\u00dfe, fonbern meil bie \u00a9d;ale bei einer folgen An\u00dfrengung gerbreepeu m\u00fcrbe, lieber bie Sei\u00dfungSf\u00e4higleit ber SluSleln ber fueger Art hat er einige bernerlenSmerthe Serfucpe ange\u00dfeUt. \u00a9ie \u00a9epateur\u00e4uber \u00ef\u00f4nnen nicht \u00f6oU\u00df\u00e4ubig gefchloffen merben; Saillant lonnte alfo immer an ber.einen Etappe einen Realen anbringen unb bie gange Sftufcpel baran aufh\u00e4ngen, unb an ber -auberen ein \u00a9ef\u00e4\u00df befe\u00dfigen, melcpeS aUm\u00e4lig mit Baffer gef\u00fcllt m\u00fcrbe. S* ^m \u00a9emiept beS \u00a9ef\u00e4\u00dfeS unb beS BafferS mu\u00df nat\u00fcrlich noep baSjenige ber unteren \u00a9d;alenp\u00e4lfte unb ber bttreh bie SlttSlel ebenfalls gu be\u00dfegeube Biber\u00dfanb beS SigamenteS gerechnet merben, melier aud; uod; \u00fcbermunbeit m\u00fcrbe, menu nahe am ^\u00f6hepuult beS bem \u00a9hicre gugemutheteit \u00a9emicpteS bie","page":938},{"file":"p0939.txt","language":"de","ocr_de":"Sribacna. \u00a9ee*perlettmufd;et.\n939\nSS\u00celufd^e\u00ef gereigt tourbe unb mit \u00e4uferfter \u00c4raftanftrengung bie \u00a9cpale gufammengog. \u00a9in 9V2 3^ langet \u00a9remplar entfaltete fo eine Straft Don \u00fcber 14 Pfuitb.\n\u00a9re Familie ber Jammermufcpein (Malleacea) bat ihren Flamen Don ber eigent\u00fcmlichen \u00a9eftalt beS \u00a9ep\u00e4ufeS. \u00a9affelbe ift ungleid^fc^alig, bl\u00e4ttrig, innen perlmutterig; ber \u00a9dflofraub ift gerablinig, oorn unb geto\u00f6pnlicp auch hinten in einen einf\u00f6rmigen Sorfprung oorgegogett. Sei einigen \u00a9attungen, g. S. Malleus, too bie \u00a9dja\u00efe fepr \u00efttrg ift unb nach unten fepr oerl\u00e4ngert, ift ber Bergleicp mit einem Spammer fein paffenb. \u00a9aS Spier ift bem ber \u00a9tedmufcpel am H\u00e4uften Dertoanbt, pat aber nun toirflicp nur einen einigen, faft centralen \u00a9cplielmuSW. \u00a9ie SJ\u00ceante\u00eflappen ftnb ihrer gangen S\u00e4nge nach getrennt, am Dtanbe oerbidt unb mit flehten W\u00fchlern befept. \u00a9er flehte tourmf\u00f6rmige \u00a7u| fpinnt einen Sari\n\u00a9er \u00a9eognoft ftnbet in biefer gamilte mehrere ioieptige fogenannte Seit muffeln auS bereit Sortommen er auf baS Sitter unb bie Sertoaubtfcpaft ober \u00a9leicppeit ber betreffenben \u00a9dachten unb \u00a9efteine fd)tie|t, to\u00e4|renb fie ben oergleidjenben Pal\u00e4ontologen \u00fcber baS Sorperrfcpeu ber SD\u00ceonomparier in beit \u00e4lteren Perioben ber \u00a9rbe belehren, g\u00fcr ben Seobadjter beS SebenS unb ber \u00a9itten ber Spiere geben aber bie lebenbett \u00a9tppett, toie fo Diele lebenbe Slufcpeln, auch feine SluSbeute. \u00a9agegen fpielt eine \u00a9ippe, bie \u00a9eesPerlenmufcpel, Avicula, in ber Kultur? unb ^anbelSgefcpichte eine gro|e Sftotle. S\u00dfaS oben \u00fcber bie \u00a9ntfiehung unb Sefcpaffenpeit ber Perlen nach Don .fpefling mitgetheitt tourbe, gilt im Skfentlicpen aucp f\u00fcr bie \u00a9eeperlen, obfepon baS Shier unb feine pppftologie bis jefct noch niept \u00a9egenftanb einer fpeciellen, forg* f\u00e4lligen Unterfucpung getoefen ift.\nSille Avicula - Slrten haben am \u00a9d)lo\u00a7; ranb Dorn, h\u00e4ufig auch hinten eine opr? f\u00f6rmige Verl\u00e4ngerung, \u00a9aS \u00a9d)lo\u00a7 ift Dodfommeit gapnloS ober hat in jeber \u00a9cpale einen ftumpfen 3ahn* \u00a9ie rechte \u00a9chale hat Dor bem Dorberett Opr einen SluSfpnitt f\u00fcr ben Satt. \u00a9S ftnb ettoa 30 Slrten befannt, toelpe mit StuSnapme einer im SJtittelmeere Dorfommenben, f\u00e4mmtlip tu ben pei|eu SKeeren leben. ,,\u00a9ic $ennt; ttiffe \u00fcber ihre SebenStoeife\", fagt Don Spef ; littg, \u201eftnb toeitiger bie Sefultate genau angeftellter Unter fupungen, als guf\u00e4Eiger ober oberfl\u00e4chlicher ^Beobachtungen, toelpe \u00fcberbie| auS alten Ueberlieferungen unfuit; biger gifler unb \u00a9piffSleute Don SJtunb gu SORunb ftp forterbten, \u00a9eto\u00f6fnlip an einem unb bemfelben\u201c\u00a9tanborte einer unb berfetben Strt augeh\u00f6rig erhalten fie in ben Siefen beS SJteergrunbeS burch bie Sefpaffenpeit beS SobettS, auf toelpem fte toohnen, fo toie nach ben oerfptebenen pflangltpen uttb tpierifpen Organismen, toelpe ihre \u00a9palen \u00dcbertr\u00e4gen, ein manpfaltigeS StuSfepen unb beSpalb gar h\u00e4ufig Detppiebeue Senenuungen. Salb ftnb ihre \u00a9dealen mit gro\u00dfen becherf\u00f6rmigen \u00a9pto\u00e4ntmen (\u00a9oba ber \u00a9piffer) D\u00f6Uig toie \u00fcberfpattet, halb toie mit einer ber Seteifarbe \u00e4hnlichen S\u00fcnpe (ebenfalls einem \u00a9ptoamme) \u00fcbergogeu. Sluf ben einen S\u00e4ufett lagern bie Spiere mit gang freien, unbebeeften \u00a9palen, auf ben anberen ftnb festere Sr\u00e4ger Don ^oraKenft\u00e4mmen, toelpe oft 5mal fptoeter als bie \u00a9palen felbft fiub; an noch anbereu \u00a9teilen lieben fte fefi an ben Riffen unb Klippen ber helfen, befonberS bie j\u00fcngeren Spiere, unb f\u00f6mten, mit iprett SpffuSf\u00e4ben in biepten, g\u00e4pen\nCSdjte @ee=^erl enmufdjel (Avicula). \u00ef\u00eftat- \u00a9r\u00f6jie.","page":939},{"file":"p0940.txt","language":"de","ocr_de":"940\n9ftuftp ein. Sftonomparien. ^ammerntufdj ein.\n^\u00efum^eu an ehtanber p\u00e2ngenb, peroorgegogett derben; ober bie Bhtfcpeln liegen in meinem Boben nnb fanbigem (grunbe, in meinem fie, mit bem einen (Sube aufgertcptet, tpei\u00efS bewegungslos fteden, tpei\u00efS meifi mit bem \u00a9cploffe oorauS, langfame, in querer ffticptung etfolgenbe ^S\u00e4uberungen anfieden. SDie \u00a3\u00f4pe, bis gu meiner bie B\u00e4nfe aufgefdjicptet liegen, ift berfcpieben; nad) ber 2luSfage Oerfi\u00e4nbiger Saucper betr\u00e4gt fte nicpt \u00fcber 1V2 bis 2 $u\u00df, uub ipre 5Ciefe im SO\u00ceeere reicht oft oon 3 bis 15, geW\u00f4pn\u00efid) 5 bis 8 ^abem/;\nSDie wertpoodfte unb gttg\u00efeid) am weiteren Verbreitete Slrt ift Avicula meleagrina, bie Sdjte i\u00dferleumufcp el, oon 2inn\u00e9 einfl Mytilus margaritifer genannt. \u00a9ie finbet fid) im perftfd^en \u00a9o\u00effe, an ben t\u00fcflen oon (Seplon, ben Snfe\u00efn beS gro\u00dfen DceanS, im rotten Bieere, im \u00fcReer* bufen oon panama unb dfterico unb an ber californien \u00ae\u00fcjte oor, aderbingS in mancpfachen 2lb\u00e2nberungen, welcpe fid) oorgugSweife auf bie (gro\u00dfe unb auf bie Side ber $j3erlmutterfcpid)t begie\u00dfen. \u00a9o finb bie Skalen ber Spiere oon (Seplou nur 2 bis 2% 3oU lang uub 2%r' bis 3 3oU pocp, b\u00fcun unb bur^fc^einenb unb f\u00fcr ben ipaubel unbrauchbar, bie beS ^evftfc^en @0\u00effeS aber oiel bider, uub in ber \u00a9unbafee ift eine 1 bis 2 g\u00eefunb fcpWer Werbenbe \u00a9orte mit einer biden, perrlid) g\u00eefingenben ^ertmutterfd)id)te. \u201eSie preiSW\u00fcrbigflen perlen\", treibt oon Je\u00dfling meiter mit, \u201efodeu [ich oorg\u00fcglicp im muSful\u00f6fen Speile beS dftantelS nahe am \u00a9cpalenfcploffe finben, bodj \u00efommen fte auch in allen anberen feilen beS SpiereS, trie an ber inneren \u00a9cpalenfl\u00e4cpe, in bem \u00a9chalenfeblie\u00dfer, oon ber (gro\u00dfe beS \u00abeinften \u00a9tednabelfopfeS (Seed pearls) bis gu bebeuteubem Umfange oor; unb wie fid) oft oiel in einer Biufcpel finben \u00efaffen \u2014 Kapit\u00e4n \u00a9tuart g. S3, g\u00e4plte in einer eingigen 67, (Sorbin er bis gu 150 perlen \u2014 eben fo Werben auch \u00a3unberte oon dftufcpeln ge\u00f6ffnet, in melden uid)t eine eingige gkrle angutreffen ift. 5Ri<ht unintereffant, Weil mit nuferer glit\u00dfperleumufchel \u00fcbereinftimmenb, ift bie Behauptung ber 5j3erlen\u00dff<her im Orient, ba\u00df fie in ood\u00efommen auSgebilbeten unb glatten \u00a9(pa\u00efen niemals ftp\u00f6ne perlen erwarteten, Wohl aber biefelbeit gewi\u00df f\u00e4nben in Spieren mit oerbrehten unb Oeidr\u00fcppelteu \u00a9chalen, fo Wie in folgen, Weldje an ben tiefften \u00a9teden beS dfteereS; grunbeS lagern.\"\n2luS ben l\u00fcdenlofen dtadjWeifen beS einzigen unb beS je^igen \u00dfujlanbeS (bis 1859) ber \u00a9ee^erleufifdjereien 'auf ber gangen \u00a9rbe, Welcpe f\u00fch in oon \u00a3e\u00df!ing1S 2BerI finben, heben Wir nur einige ber wichtigfteu unb angiehenbfien \u00a9teilen heraus, gun\u00e4chft \u00fcber bie 5\u00df er leuf if th er eien beS p erf ifcpen (golfeS. ,,\u00a9ie finb gegenw\u00e4rtig im Bejtfc beS \u00a9ultanS Oon BtaState unb ber Berleupanbel befinbet ftd) faft auSfcpiie\u00dflidj in ben \u00f6p\u00e4nben ber gro\u00dfen Bauianer J\u00eeaufleute, Weld)e in \u00fcftaSfate eine eigne \u00a3anbelSgilbe bilben. SaS widjtigfte ^erleureoier behnt fiep oom \u00a3afen \u00a9cparfa WeftW\u00e4rtS bis gu BibbulppS S^Ianb auS, \u00abn\u00f6 auf btefer \u00a9trede fiept eS Sebent frei, gu ftfcpeu. Sie Boote finb oon oerfdjiebener (gro\u00dfe unb oerfdjiebeuem Bau, im Surdjfcpnitt oon 10 bis 18 Sonnen. dftan rechnet, ba\u00df W\u00e4prenb ber M^eit, oon Suui bis B\u00fctte \u00a9eptemberS, bie Snfel Bahrein 3500 Boote feber (gro\u00dfe, bie petfifcpe t\u00fcfle 100 uub baS Sanb gWifdjen Bahrein uub ber dft\u00fcnbung beS (golfeS mit (ginfcplu\u00df ber pratenf\u00fcfte 700 liefert. Sie Boote f\u00fchren 8 bis 40 dftann, unb bie 3apl ber Me, Welche in ber g\u00fcnftigfleu SapreSgeit mit ber gtfcperet befcp\u00e4ftigt ftnb, mag \u00fcber 30,000 betragen, deiner erp\u00e4lt einen beflimmten \u00a3opn, foubern feber pat einen Intpeil am (gewinn. Ser \u00a9d)eifp beS \u00a3afenS, gu bem febeS \u00a9cpiff gep\u00f6rt, erpebt eine Heine Abgabe oon 1 bis 2 SoUarS. \u00a9ie leben W\u00e4prenb ber $if<pgeit oon Satteln, gifcpen, unb ber SReiS, ben bie \u00a9ngl\u00e4nber liefern, ift ipnen eine fepr Wtdfommeue Sugabe.' 2Bo eS Oiele i\u00dfolppen giebt, Wideln ftcp bie Saucper in ein Wei\u00dfes Mb, gew\u00f6hnlich aber ftnb fie, mit SluSnapme eines SucbeS um bie Reuben, gang nadt. SBeun fte an bie Arbeit gepen, fo tpeilen fte fiep in gWei 2tbtpeilungen, oon betten bie eine im Boote bleibt, um bie anbre, Welche untertauept, Wieber heraufgugiepen. Sie letzteren oerfepen fiep mit einem \u00abeinen. $orbe, fprittgen \u00fcber Borb unb ftelleu ipre S\u00e4\u00dfe auf einen \u00a9lein, an bem eineSeine befeftigt ift. 2luf ein gegebenes \u00a9ignat l\u00e4\u00dft man btefe loS uub fte ftnlett mit berfelben gu Boben. \u00a9tub bie","page":940},{"file":"p0941.txt","language":"de","ocr_de":"@ee*perlenmufchel.\n941\nStufcheln bid^t \u00fcber etnanber gelagert, fo tonnen fte 8 ober 10 auf einmal \u00efoS befommen. \u00a9aun gerren fte an ber Seine unb bie Seute im Soote giehett fie m\u00f6gtidpt fhrncll Wieber herauf. Stan hat bie \u00dfeit, Welche fte unter bem Staffer bleiben, feljr \u00fcberfd^\u00e4^t, fte betr\u00e4gt im SDurd^fd^nitt gew\u00f6hnlich 40 \u00a9efuuben. Unf\u00e4lle burd) -fpaififche tommen nicht oft oor, aber ber \u00a9\u00e2geftfch if\u00ee fe^r gef\u00fcrchtet. Stan erz\u00e4hlt SeifRiele, Wo \u00a9audber burd) biefe Ungeheuer O\u00f6llig entgWei gefchuitteu sourben. Um beu Athem beffer anhalten gu t\u00f6nneu, fefceit fte ein \u00a9tuet elaftifdjeS \u00a3orn \u00fcber bie 9tafe, weldje baburch feft gufammen gehalten Wirb. \u00a9er \u00a9audjer geht nicht jebeSmal, menu er an bie Oberfl\u00e4che tommt, an Sorb gttr\u00fccf, fonbern h\u00e4lt ftdj an beu \u00a9triefen, Weldje au ber \u00a9eite beS SorbeS hangen, feft, bis er toieber hinl\u00e4nglich Atljem gefdj\u00f6Rft hat; meift nad) brei Minuten Erholung ft\u00fcrgt er oon feuern in bie \u00a9iefe. \u00a9er \u00a9rtrag biefer gifdhereien, Weldjer fr\u00fcher bis auf 300 Sttllionen Pfuitb \u00a9terling ftd; belief, macht fe^t nach einem Seridjterfiatter nur mehr beu 10. \u00a9h\u00ab! auS.\"\n\u00a9ie gweite ber\u00fchmtefte perlenregton AftenS ift bie Steftf\u00fcf\u00eee \u00a9eRlonS uttb bie l\u00fcften beS gegen\u00fcber liegenben SeftlanbeS. 2Bir finbcit bei ipeffting bie \u00a9d)ilberung beS englifdjcn OfftgierS \u00a9rRllS, meiner gum \u00a9chu^e ber Perlenftfdjerei in Slripo auf \u00a9eRlon eine \u00a9ruRRenabttjeilung befehligte uttb in feinem Suche fagt, ba\u00a7 er um alle perlen ber \u00a9Seit biefe \u00a9rRebition nicht mehr wieberljoten m\u00f6ge, treidle mehrerer Stouate feines SebenS raubte, inbem er fie guerft faft oerhungernb, bann fcl)iffbr\u00fcd)ig unb fd)tie\u00a7Iid) in heftigem Sieber gubradjte. \u00abfpefling giebt nach ihm unb unter Sen\u00fc^ung anberer \u00a9rg\u00e4hluugen nadptehenbe \u00a9figge: \u201e\u00a9er ipauRtRlah ber Verleit; boote ift bie b\u00fcrre unb \u00f6be $\u00fcfie oon AriRo (\u00a9eRlon), Stit unerbittlicher Stacht feitgt hier bie \u00a9onne AdeS gufammett, fo Weit nur baS Auge fdjWeifen fantt. 3m auSgegl\u00fchten \u00a9aube gebeiht nur \u00a9orngeftr\u00fcRRe, gufammengefchrumbfte Sl\u00e4tter h\u00e4ngen am uadteit \u00a9eftr\u00e4udje. \u00a9ie 3^h>ierc f neben \u00a9dmh oor ben brenitenbeu \u00a9trahlen, aber ba ift nidjtS oon einem \u00a9chatten, nur ein athemhemmenber \u00a9unft gittert \u00fcber bem Sobett unb bie \u00a9ee fbiegelt bie erbr\u00fcdenbe f)ihe gur\u00fccf. AuS gl\u00fchenbem \u00a9anbe ragen bie gebleichten \u00a9ebeine ber Perlentaucher herber, Weldje bie \u00a9ier nach ben \u00a9dj\u00e4heh in ben \u00a9ob f\u00fchrte, \u00a9in borifcher palaft, fett ber englifdjen Sefhergreifung aus Ouaberfanbfteiu erbaut, oott au\u00a7eu mit bem f\u00fcnften \u00a9tucco auS Aufterfdjalenfalf \u00fcbergogen unb oon b\u00fcrftigeu SaumRflangungeit umgeben, ift ber eingige \u00a9chuutd biefer \u00a9egenb, ber einf\u00f6rmigften Oon gang \u00a9eRlou. \u00a9aS ift ber Ort, auf Weldjent fich baS Silb beS buntefteu \u00a9reibenS aufrollt, menu bie \u00a9audjerboote heranfegeln unb auf ben Stuf ber Stegierung au\u00bb allen \u00a9egenben fnuboftauS \u00a9aufenbe unb \u00a9aufenbe fdjn\u00f6bett \u00a9eWinneS halber herbeiftr\u00f6men. \u00a9a erheben ftd) Rl\u00f6hli<h *>on \u00a9onbatdjR au l\u00e4ngs bem \u00a9eftabe fym b>veite \u00a9tragen, Wo Jfp\u00fctte an ^\u00fctte auS SambuS; unb ArefaRf\u00e4ljten, mit Palmenbl\u00e4ttern, Steifjftrolj unb bunten \u00a9\u00dfoUengeugen bebeeft, auffteigt, in benen SitbbieS, b. i. bie eiugebornen Stoljamebaner, St\u00f6ren, b. i. molja; mebanifdje .fpanbelsleute auS ber \u00a9erne, Stalabaren, ^oromaubeler uub- anbere f)inbuS ihre Suben auffdjlagen. Abenteurer unb \u00a9afdjettfRieler treten auf, geWanbte \u00a9iebe fchleichen ftdj ein. An allen Orten \u00a9Refutation mit \u00a9elb unb $rebit. \u00a9tolge \u00a9iugeborene oom Kontinent im Stufe beS SieidjtbumS laffen fich gum ftnnenoerwirrenben \u00a9djaufRiele in reidjoerbr\u00e4mten \u00a9ragfeffelu unter RracRtoolIen \u00a9omtenfchirmen bringen. Alle inbifchen \u00a9itten uub \u00a9r\u00e4chten fommen gum Sorfdjein, jebe \u00aeafte ift oertreten, Priefter unb Anh\u00e4nger feber \u00a9efte eilen herbei, \u00a9aufler unb \u00a9\u00e4ngerinnen belufttgen bie Stenge. St\u00e4brenb biefeS \u00a9djaufRieleS gehen feben Storgen etioa 200 Soote in bie \u00a9ee, oon weldjem jebeS gwei \u00a9audjer, nebft gWei \u00a9ehilfen unb einen StalaRenfolbaten mit gelabeuem \u00a9etoehre tr\u00e4gt; legerer fod n\u00e4mlich oerh\u00fcten, ba\u00a7 bie Stufdjelit ihrer \u00a9d)\u00e4|e nid;t eher entlebigt ioerben, bis fie anS Ufer gebradjt finb. 3^ ^efe gange Sfbtte au ihrem SeftimmungSorte, ettoa oier euglifd^e Steilen toeit oom Sanbe augelangt, fo beginnt bie Arbeit, \u00a9ine bewaffnete \u00a9chaluRRe liegt gu ihrem \u00a9dju^e in ber St\u00e4he unb ein $eltbach 5)ie[e^ SahrgeugS l\u00e4\u00dft mit Stufte unb Seguemlichfeit biefeS \u00a9djaufRiel genie\u00dfen. Um ben \u00a9aucheru bie \u00a9rreicRung beS SteereSgrunbeS gu erleichternA Weither au bem Aufenthaltsorte ber perleumuf<heln 10 bis","page":941},{"file":"p0942.txt","language":"de","ocr_de":"942\n2ftttf djel\u00bb. SDtonomparien. hantmerntufcbeln.\n12 Klafter tief ift, \u00c7at man ein langet Sau an eine Dtotte gemuitben, ttjeld&e \u00fcott einer Oner flange am SJtafte iiBer ben 33otb ^inai^pngt, unb an ba\u00a3 Stau ifi ein \u00a9tein taon 200 bis 300 spfunb \u00a9emicpt befejtigt. DJian l\u00e4\u00dft ben \u00a9teilt neben bem SSoote herab, unb ber Sauger, einen $?orb bei fiep tragenb, ber ebenfalls mit einem Sau im S3oote befeftigt ifi, gibt, auf bem \u00a9teine ftehenb, ein \u00dfeidjen, pn perabgulaffen, unb (inft baburcp rafd\u00a7 auf ben \u00a9rttnb; bann mirb ber \u00a9teilt mieber heraufgegogen, toci^reub ber Saucper im S\u00dfaffer mit ber regten \u00a7anb fo biete Spertenmufcbetn als m\u00f6gtict) in feinen \u00c4orb legt unb mit ber Unten an Reifen ober \u00a9eegem\u00e4dpfen ftdp antlammert. S\u00e4\u00dft er biefe loS, fo fcpie\u00dft er an bie Oberfl\u00e4che empor, itnD ein \u00a9epilfe gieht pn fogleicp in ba\u00bb Ooot, m\u00e4hrenb ein anberer ben $orb mit beit ttftufcpeln ^eranfbef\u00f6rbert* SU\u00eabann mirb ber freite Staufer tnS SBaffer gelaffen, unb fo geht e3 abmedffelub fort bt\u00e9 4 Uhr StapmittagS, bemt nun tet)ren alte \u00a9cote mit i^ren Labungen nadp Slripo gur\u00fccf. 3ft bie ^tfdjerei ben Sag \u00fcber beeiibigt, fo erh\u00e4lt ber Staucher, melcper am l\u00e4ngfteit unter SBaffer gebtiebeit mar, eine Belohnung. Sie gem\u00f6hnlicpe Beit biefe\u00ea StufettpatteS m\u00e4hrt 53 bt\u00e9 57 \u00a9etuuben; einmal hielt ein folper 1 SD\u00fcnute 58 \u00a9efttitben unter S\u00dfaffer auS; als er mieber herauffam, mar er fo erfdhopft, ba\u00df er lange \u00dfeit gu feiner Erholung brauchte. Sitte bortigen Sauger ftnb \u00e4ftalapen unb ooit ^inbheit an gu ihrem ^anbmert ergogett. Ser W\u00e4rmen ifi bei btefent \u00a9efcp\u00e4fte fo gro\u00df, ba\u00df er bie gef\u00fcrchteten ^aiftfdje Oerfpeucht, unb otele gifdpereien merbeit ohne irgeitb einen Singriff gu (Snbe gef\u00fchrt; gleipmop oerlangett bie Saucher, ba\u00df ^aiftfchbefpmhrer m\u00e4hrenb beS $ifdhen\u00a3 am \u00a9tranbe f\u00fcr fie beten unb theilen gerne mit ihnen ben \u00a9eminn. \u00a9etbft bie fapolifcheit Saucher auS ber portugieftfcpen Seit ^er gpe\u00bb nicpt au ihr \u00a9efdp\u00e4ft, ohne \u00a9ebetformeln unb \u00a9prftche auS ber heiligen \u00a9thrift an ihrem Sinne gu befeftigen\".\n\u201e\u00a3>aben nun bie 23oote ihre geh\u00f6rige Sabttng SD\u00fcifcpein an 33orb, fo eutfteht eilt SBettrennen unter ihnen nach bem Ufer. Sort ftnb bie bienftthnenbert Sntppen aufgeftettt, bamit S\u00fcemanb ftch SJUifpeln aneigne, ehe fie meijtbietenb oertauft, ober in baS SDtagagin ber ^Regierung abgeliefert ftnb. Se^tereS ift ein mit h^hen dauern umgebener Oierecfiger D\u00fcturn, beffen \u00a9oben fdpr\u00e4g unb ooit oielen flehten D\u00fcnnen buipfcpnitten ift; butch biefe l\u00e4uft fortm\u00e4hrenb SBaffer auS einem Beh\u00e4lter, in melchen bie unoertaufteit SD\u00fctf\u00e4jeln gelegt merben, bamit jte bet eintretenber g\u00e4ulnt\u00df ftch bon felbft \u00f6ffnen, \u00a9iitb bie S\u00dferlemnufctjelit an\u00bb Sanb gebraut, fo merben fte in Heine Raufen getheilt unb oerfteigert. StefeS ift eine fehr beluftigenbe Slrt ooit Lotterie, inbent man leicht ein paar Pfuitb \u00a9terling f\u00fcr eilten gro\u00dfen Raufen SJtufcbelit Befahlt, ohne eine einzige Sferle barin ju ftnbeit, m\u00e4hrenb mancher arme \u00a9olbat, melcper einen ober grnei \u00a9rofcpeit f\u00fcr ein halbes Su^enb auSgibt, m\u00f6glicher S\u00dfeife eine Perle baritt eittbecft, fo merthoott, ba\u00df er bamit nicht nur feinen Slbf\u00e4ffeb erlaufen, fonbertt auch ben Dieft feinet Hebend forgettfrei gubrittgen tann. gn fr\u00fcheren feiten lief bie D\u00fcgieruitg bie sperlenmufcheltt nicht oerfteigern, fonbertt in baS DJtagagin bringen unb bort burch befonberS angefiellte idente \u00f6pen; atteiit biefe mareit fo platt, ba\u00a7 fte troh ber geitauefteit Slitffpt f\u00dferlen Oerfcplucften. \u00a9egenm\u00e4rtig merben bie nicht Oertauften Stthtfcpelit in bie erm\u00e4hnten SBafferbeplter gelegt, unb haben ftch ihre \u00a9dealen bmp pultti\u00df ge\u00f6ffnet, fo fallen bie perlen heraus, baS S\u00f6affer fp\u00fclt fte in bie D\u00fcnnen, in melden fte bmp feine @age= m\u00e4nbe aufgehalten unb in gro\u00dfer SJtenge gefammelt merben. 3ft bie Seit ber perlenftfcperei gur \u00a7\u00e4lfte oerfiridpen, fo beginnt bie eigentliche ffttage. Sie butp bie glpenben \u00a9onnenftrplen fchnell in pulniff \u00fcbergeheitbeit SDSufchelit oerbreiten int \u00fcttagagin einen nicht gu bcpreibenbeit peftilengialffpen \u00a9eftanf, unb bagtt gefeiten ftd) lieber, Srecpruhr unb Spffenterie, bie jteten Begleiter ooit SWiaSmtn, Unreinlichteit unb ^ihe. Ser tt\u00f6inb Oerbreitet einen abpeulichen \u00a9erud) auf rneileitmeite \u00a9ittfernungen, unb bie Stuft ift in ber faferne, melche abftdlplich gioei Steilen meit oom SDtagagin entfernt liegt, befonberS gur Dtadjtgeit taunt gu ertragen. SBotteit ftch teino S\u00dferlenmufdjeln mehr ftnbeit, unb ift man ber bef^merlpeit gifdjerei nt\u00fcbe, bann mirb Slripo ooit feilten SSemohnent nach unb nach oerlaffen unb bie Ufer merbeit mieber ftitt unb \u00f6be; nur bie Sruppen m\u00fcffeit fo lange auSharrett, bi^ bie lefcte SttTufpel im SRagagiit oerfault ift. \u00a9o enbet","page":942},{"file":"p0943.txt","language":"de","ocr_de":"@ee*l\u00dferfenmufd)ef.\n943\ntiefe biefbeioegte \u00a9eene, tiefed ioirre \u00a9etreibe, n>e\u00efdC)e^ \u00a9elbiunfudjt ter SWenfdjbeit ihrer (SiteXfeit toiHen in\u00bb Unfein ruft. SBerMmtgen ijl gefdj\u00e4ftiger fp\u00e4ntfer bunted ^ei\u00effdjen unt ter neugierigen SO\u00ceenge lamented \u00a9et\u00f6fe, berbafft ift tad \u00efatarra\u00eftenfthn\u00efidje Waufdjen ter auf= unt abfabrenten Oaudjer; berfd)iounten fint alle tie .fpantefdfeute, Suioefiere, Wingfaffer, Scbmudb\u00e4ntfer unt \u00fcbrigen \u00a9f\u00fcddritter, ioeldje auf fixere \u00a9eloinnfte in ter grogen Sotterie i\u00c7r Spiel loagten: an ter \u00f4ten berfaffenen S\u00ee\u00fcfte brautet na<b loie tor mit mefandjofifdjen Schl\u00e4gen ted SJieered S\u00f6eXIe, berffogen in alle S\u00dfin\u00f6e fint tad Stroh unt tie Wappen ter fluchtig gebauten J\u00fctten, feiger ^lugfant betedt tie Fu\u00dftritte ter einft |ier Joogenten fWenge.\"\nStuf ter gegen\u00fcberliegenten Griffe fint tie ^erfenb\u00e4nfe, loefcbe ftcb norb\u00f6jtficb rom S?ap Comorin an ter $\u00fcf\u00eee non Otnnebefft) ^ingie^en, feit riefen SftMuuterten audgebeutet W\u00f6rtern 2ffd tie SJteffe ton SEuticorin unter portugiejifdjer ^errfc^aft noch. bl\u00fchte, gegen 50 bid 60,000 \u00c4aufleute tortbin. Mein man \u00fcbernahm ftdj unt erfc^\u00f6^fte tie SB\u00e2n\u00efe. \u00a9ir entlehnen tie fofgenten, tie @efd)icbfe ter Werfen fifth eret unt tie Waturgefcbidbte ter \u00ab\u00dferfenmuftbel ergaugenten SWitthetlungen einem SXuffafce im \u00e9tudiante aud tem ^a^re 1865 nad) ungenannten engXifc^ett Berichten; 3m 3a|re 1822 fdj\u00f6pfte tie eng\u00efifcf)e Serioaliung- Snttend and tem \u00a9rtrage ter station Outicorin im \u00a9ebiete ton SEinuobe\u00cf\u00cf\u00c7 nod) 13,000 ^3funt sterling; im Safjre 1830 gegen 10,000; nad) festerem .geitpun\u00efte fehlte tie gSerfenmufdjef in ten tortigen \u00a9em\u00e4fferu mehrere Sabre g\u00e0\u2019ugfid). \u00e2toifdjen ten S^en 1830 unt 1856 berfud)te man oiergebn \u00dcJta\u00ef eine genaue Unterfud)ung ter 9Jiufd)e\u00a9 baute, unt ed geigte jicb \u00efeine binreiebente Mgafft $erfenmufd)e\u00efu, tag teren \u00a9infamm\u00efuug ftd) batte afd fobnent erloeifen \u00ef\u00f4nnen. SDlan febrieb tiefed ung\u00fcnf\u00eeige Wefultat berfd)ietenen Urfadjen gu. Kapit\u00e4n Wobertfon, ter Oberbeamte ton Outicorin, faut ten \u00a3anptgrunt tiefer \u00a9rfd)eimmg in ter \u00a9Weiterung ted $aumben!anafd, freine eine [tariere (Str\u00f6mung beranfagt h\u00e4tte, tie tie SWoHud\u00efen oerbiutern, fid) an ten SBfin\u00efen gu befejitgeu. \u00a9inen ferneren 97ad)tbeif f\u00fcr tie 33er^ mebrung ter iperfenmufd)efn faut terfelbe in tem Umftant, tag tie \u00a7ifd)er, tie in tortiger \u00a9egent nach jenen gro\u00dfen SWufd&\u00e8\u00efn fabnten, tie unter tem tarnen \u201e\u00a9ban\u00efd\" afd Signalh\u00f6rner in ten \u00a9\u00f6^entempefu tienen, an jenen O\u00e4ufen an\u00efern unt mit [ten \u00eftn\u00efern tie 5\u00dferfemuufd;efu abl\u00f6fen unt t\u00f6tten. Oie get\u00f6tteten 2Jhifd)efn \u00fcben tarnt auf tie noch febenten einen nachteiligen \u00a9inffug, looturd) eine ftete Verminterung terfefben ^fa| greift.\nOie eingeborenen Oaud)er fuebeu tagegen ten \u00a9runt in tem h\u00e4ufigen Auftreten gioeier anterer 3Jhtfd)efarteu, einer \u00dcJ\u00ceotiofa, tort Summ genannt, unt einer Micttfa, treffe ftd) unter ten ^erfenmufebefn nieterfaffen unt nach ter 2In|td)t jener Staufer tiefe bern\u00fcbten. Sn ten Sabren 1860 bid 1862 boar ter \u00a9rtrag ter gkrfenb\u00e4nfe gang befrietigent, intern er fid) auf 20,000 S\u00dffimt Sterling befief; 1863 faut man tagegeu tie S\u00f6\u00e4nfe ioieter in einem guftante, tag man bon einer \u00a9infammfung ter SWufdjeln Umgang nahm. Sion ten 72 unierfud&ten Santen loaren nur 4 b\u00f6ffig frei bon ter bereitd genannten 2Jtotiofa=2lrt, toefd)e ftd) bei 11 anteren S\u00e2n\u00efen in giemfid)er \u00fcDtenge angefteteft batte; 57 S\u00e4nte beherbergten gar \u00efeine OJinfc^efn. Oiefer unverhoffte SDtangef an S\u00dferfcnmuftbefn gab Seranfaffuug gu ten \u00ef\u00fcnft\u00eficben 3\u00fcd)tungbberfud)en ted habitait 5\u00dfb_i\u00dcl>l>d, loefd)e, fo loeit man bid jefct beurteilen \u00efann, gang befrietigente \u00fciefuftate erlbarten taffen.\nOie ^erfenb\u00e4nfe liegen ungef\u00e4hr 9 engfifc^e Reifen bon ter \u00ae\u00fcfie unt erftreden ftd) \u00fcber ein Sfreaf bon 70 \u00abWeifen 2\u00e4nge, ir\u00e4brent tie SWeeredtiefe \u00fcber \u00f6enfelben 8 bid 10 gaben betr\u00e4gt. Oabei fuit fie ftar\u00efen SWeercdfir\u00f6rnungen audgefebt, burd) treffe Sant in tie gefdfpafteu herein gef\u00fchrt loirt nut tamit gugfeid) tie jungen SWufd&eln auf oft groge Streden berft\u00fcttet loerten. Oie berloefenten Obiere fd)aten ten febenten an ihrem \u00a9eteiben, lo\u00e4breut gugfeid) nod) jene SWotiofa* fpecied ihren berterbfi^en \u00a9inffug aud\u00fcbt. \u00a9d ift fefbftberp\u00e4ntfich, tag bei einer fofe^en Oiefe an ten ter freien See erponirten Steffen \u00efeine irir\u00effame Sfbb\u00fcffe m\u00f6glich ift, luedbalb ter \u00a9etan\u00efe nabe fag, tie junge O rut auf gug\u00e4ngficben fitafilid&en Oan\u00efen fo fange gu g\u00fcrten, bid fte ftarf genug geh\u00f6rten, ten begeichueten nachteiligen \u00a9inff\u00fcffen SSiterftant gu feiften. Oabei iourte","page":943},{"file":"p0944.txt","language":"de","ocr_de":"944\nSftufdjetn. Aionomhanen. \u00a3ammermuf dein.\nwan nod) befonberg %vl ben gemalten Serfudjen burdj bie fdjeinbar g\u00fcnftigen, better unten bar? p\u00efegenben \u00a9rfolge ber Aufternfultnr aft ber engltfdjen unb franj\u00f6ftf^en stifte ermutigt, melche mit S\u00f6atjvfdjeinUcfjfeit auch oon ber Stiftung ber ^er\u00efenmufdje\u00efn an ber \u00c4fifle oon SinneOel\u00a9 \u00abrmartet merbeit tonnten.\nSDen mefentlichften Umftanb, ber Bei ben 3\u00fc<htunggoerfuchen in Setradjt $u gieren mar, Bilbete ber Unterfdjieb ^mifchen ber gem\u00f6bnlidjen dufter, treibe (too fie nid)t anmachfen) einfach mit ber tonberen \u00a9eite ber \u00a9djale auf bem \u00a9ruube liegen, m\u00e4ljreub bie $erlenmttf<hel ftdj mit \u00a3\u00fclfe be\u00ea Spffug an Ben Reifen anheftet. liefen Spffug tarnt i,ebod) Bag Strier nach ben Unterfndjungen be\u00ea Dr. \u00a9etaart auf \u00a9eplon miWilrlid) unb ohne \u00a9<h<tbeit aBloerfen, urn ftd) an aitberen \u00a9teilen au^uljeften, menu ber eingenommene 5}3ta^ nid)t ntefr tonbenirt Auch geh\u00f6rt nadj Dr. \u00a9elaart\u2019g Serfudjen bie sperlenmuf^el mit gu ben tjartteBigften S\u00efufdje\u00efn; fie leBt felBft in Sralmaffer nub an \u00a9teilen, treize fo feid)t fmb, ba\u00df fte t\u00e4glich brei \u00a9tuuben-lang ber \u00a9onne unb atmofpharifchen \u00a9infl\u00fcffen auggefe^t ift. Sind) Kapit\u00e4n \u00abPhilip\u00ab hat fl(h bon Biefer, f\u00fcr *>ie B^ung Ber Slufcpelu fepr g\u00fcnf\u00eeigen \u00df\u00e4higteit \u00fcberzeugt unb feine (Einrichtung in folgenber SSeife getroffen.\nOer \u00a7afeit bon Suticorin mirb geBilbet bon gtoei langen Sufeln, gmifd>en mel\u00e4jen unb bem geftlanbe fidj eine, brei engltfdje teilen lange unb eine Steile Breite Saut ungef\u00e4hr 3 Big 7 $it\u00df unter ber Oberfl\u00e4che ber \u00a9ee hiugieljt. Siefelbe ift gefehlt bor ber Sranbung, frei bon \u00a9tr\u00f6mung unb 3uflu\u00df bon fit gem S\u00f6affer. Siefe Saut hat mau nun lofe mit Sbora\u00fcenft\u00e4mmen umgeben, metbhe einen 9^anb Biiben, ber fich ungef\u00e4hr 3 Su\u00df \u00fcber bie \u00a3odjmaffermarte erhebt unb fo eine i)trt bon Safftn Bilbet. Sn \u00efe^tereg merben lebenbe Doraden gebrad)t, meldie in einigen Sahren oin fefteg SRiff Biiben merben, meldjeg bann geeignet ift, alg Unterlage f\u00fcr bie gu giid)teuben jungen Staffeln gu bienen. Siefeg Safftn ift bann ferner in brei Abteilungen gu teilen, bon melden eine Beftimmt ift, bie \u00e4lteren Staffeln aufgunehmen, bie Beiben auberen bie junge Srut. Sft bie f\u00fcr bie erfteve ber Abteilungen Beftimmte Stenge bon gefunben Siufcheln eingelegt, fo m\u00fcffen fte forgf\u00e4ltig \u00dcbermacht merben, Big bie Sefrud)tung ftattgefunben unb bie \u00a9ntmidlung ber jungen Siufcheln 5piah gegriffen hat Stau entfernt nun bie Weiteren, bie man in bie f\u00fcr fte Beftimmten Abteilungen Bringt, too fie bann Bleiben, Big fie Ijinreidjenb erftartt ftnb, um in bie offene \u00a9ee berfe^t merben gu t\u00f6uuen. Siefe ledere Operation ift aug bem \u00a9runbe notljmeubig, meit eg unm\u00f6glich m\u00e4re, einen fo gro\u00dfen 3Raum hergufteden, alg er f\u00fcr eine hinret\u00e4jenbe Stenge bon S\u00dferlenmufcheln n\u00f6tig m\u00e4re; au\u00dferbem foil aut Bie Oualit\u00e4t bon ber Siefe unb Klarheit beg Steereg abh\u00e4ngen. Siefe S\u00dfrocebur, irnrnerm\u00e4hrenb fortgefefet, ftd)ert eine reichliche Seb\u00f6IIerung ber i\u00dferlenmufchelB\u00e4ide mit ftarlen Spieren, mag fd)on baraug herborgeht, bag eine fed^j\u00e4hrige Stuftel oft 12 StiUionen (?) \u00a9ter enth\u00e4lt. Sa bie Angahl ber 1861 im \u00a9angen gefisten gkrD mufdjeln 15,874,800 \u00a9t\u00fcd betrug, fo b\u00fcrfen- j\u00e4hrlich f<hon Betr\u00e4chtliche Stengen ber jungen Stuftein gu \u00a9r-uitbe gehen, ohne bag bie Seftodung per gkrlb\u00e4nte leiben m\u00fcrbe, m\u00e4hrenb gugleich ber ertrag ber j\u00e4hrlichen gifdjerei gefiebert m\u00e4re. Sn mie \u00bbeit biefeg fd&\u00f6ue Srojeft feit 1865 auggef\u00fchrt morben unb gebeiplid) fortgefd)ritten ift, haben mir Big heute, \u00a9ommer 1868, nicht in \u00a9rfahrung Bringen l\u00f6nneit.\nAlg ich im Slai unb Suui 1850 im Sergen = Sjorb mit bem \u00a9djleppnefc fammelte, mu\u00dfte ich noch nicht, ba\u00df eg neftbauenbe Siufcheln g\u00e4be. Sa erbeutete ich eineg Sageg einen, etma 5 3od im Surdjmeffer habenden nnb \u00e4u\u00dferlich fehr ungehobelt augfehenbeu klumpen, ber aug lauter \u00a9teinchen unb Stufdjelfragmenten beftanb unb, mie ft\u00abh auf Ben erften Slid ergab, burch ein \u00a9emirr gelblidjer unb brauner \u00a7\u00e4ben gufammeitg eh alten m\u00fcrbe, \u201e\u00a9in Stufdjetneft\u00fc' riefen meine Suberer, unb richtig, mie ich Ben Sailen umbrehte, gl\u00e4ngte mir aug einer giemlicfj engen \u00a9palte bie mei\u00dfe \u00a9dja\u00efe Ber Seileitmuf<heI (Lima Bians) entgegen. Sch fp\u00fclte bag Shier aug feinem Sefte heraug unb boniite mich Borerft, itachbcm ich eg in ein meiteg \u00a9laggef\u00e4\u00df gethait, nid)t fatt","page":944},{"file":"p0945.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9ee^erf\u00e9tttttuf^e\u00ef. geifettmufdhel.\n945\nfe^eu an bei* $radjt feinet Rlantelbefape\u00bb unb ber Seb\u00efjaftigfeit feiner \u00a9emeguttgeit. \u00aeal l\u00e4ngliche gleid)fd)a\u00efige @e\u00ef)\u00e2ul ift Don reinflem 2Bei\u00a7, \u00eftafft an betbett (Sitbeit, befoitberl aber Dorn, nnb l\u00e4\u00dft eine SRenge orangefarbener graufen bel \u00e4Rantelraube\u00bb h^Dortreten, me\u00efdje, menu bal \u00a9hier fonft ruhig ift, bie oerfd)iebenfteit f\u00f6nrmartigen \u00a9emeguugen madjeit, ioenn el aber au feine h\u00f6djft fonberbare SSeifc fd\u00fcoitumt, mie ein feuriger \u00a9d)meif nad)gegogeu merbeit.\n$aum tt\u00e2m\u00efid) fat man bi Rhtfdjel frei iitl SBaffer ge; fe|t, fo \u00f6ffnet fie unb \u00eflappt bie \u00a9d)ale mit gro\u00a7er heftig; feit gu unb fcpmimmt nun fto\u00a7meifje nad) a\u00ef\u00efett Ridf tuitgeit. \u00aeabet fmb einzelne ber fdj \u00f6lten graufen abge; riffeu, fd)eineit aber baburd) er ft redjt febenbig gcmorbcit gtt fein, ittbetn fte am \u00a9oben bei \u00a9ef\u00e4fel ihre \u00c4riimmuit; gen, mie Regenmitrmer, auf eigne gauft fortfehen. \u00aeal fann, meint man bal \u00a9Raffer frifd) erh\u00e4lt, ein paar \u00a9tum ben bauern, \u00a9leibt bal \u00a9pier im Refte, fo l\u00e4ft el ben bitten granfenb\u00fcfchet, ber Don bent ttad) intteit gelehrten Raube bei faft Doltft\u00e4nbig gefpalteiten 2Rantell abgebt, attl ber Reft\u00f6ffititng beraub fpielen, fo ba\u00a7 Don ber \u00a9d)ale nidjtl gu febett ift. Offenbar bienen fte, ba fte mit lebhaft agireitbett \u00a9Simpent bebedt ftub, gttr fperbeifdjaffttng ber fleiiteit mifroffopifdjett \u00a9ente unb bei Rthetnmafferl, \u00a3>a\u00a7 biefe lebhafte \u00e4Rttfdjel in einem Refte mohnt, meldjel fte offenbar nid)t oerl\u00e4ft, ift eine Dor ber \u00a7anb etmal ungereimte Ol)atfadje.\n\u00a9etradReu mir nun ba\u00bb Reft etmal n\u00e4her, SDal Ohm1' befeftigt eine \u00e4Renge itjrn gerabe gitn\u00e4d)ft liegettber @egeuft\u00e4nbe burd) \u00a9pffulf\u00e4beit einer gr\u00f6beren \u00a9orte att einander, \u00a9\u00dfie gefagt, mareit bte Refer, meldje id) in Rormegett fah, faft nur attl Heineren leichten \u00a9teiud)eit uitb 9Rufd)elft\u00fcdd)en gufamrn engef\u00fcgt; bal abgebilbete, me\u00efd)el Sa cage;\u00ae utl)ierl an einer feilten \u00a9teile ittt -fpafeit Don 9Rat)on faitb, Dereiuigt in buutefter Ruimal)l fpolg, \u00a9teilte, Korallen, \u00a9d)nedcnl)\u00fcufer u. f. m. unb hat baburd) eilt Diel uitgefdjidterel Reufere befommett, all id) gefel)eit. SRan hat gmar bie Lima nod) nid)t beim Reftbau beobachtet, allein ba man bei ber 2Riefinufd)et ftep leidet baDott tibergettgeit fantt, ba\u00a7 bal Ohier beliebig bie \u00a9artf\u00e4ben abgureifett Dcrmag, fo mirb man aud) ber geileitmufd)el biefel \u00a9erm\u00f6gett gttfd)reibeit muffen. Rad)betn fte nuit bie groben Rufenm\u00e4itbe bei .Ipaufel gufammengeftridt unb bie \u00a9aufteine burd) fpituberte Don g\u00e4ben berfu\u00fcpft hat, tapegtert fte el tnmenbtg mit einem feineren @emebe aul, unb el gleidit aud) itt biefer \u00a9egieljuiig bent feinften unb bequem jteu, Don att\u00a7ett meuig einlabenbeit \u00a9ogelitefte. \u00a9o bilbet el f\u00fcr bie burd) ihr flaffeubel \u00a9ep\u00e2til mettig gefep\u00fcpte 9Rttfd)el eine gute geftung, meldje and) bie gierigften Rattbfifd)e gtt Derfd)littgett Ruftaub nehmen merben. Rad)\n\u00eeafctjenberg unb bt, toirbeltofe Stiere. ($8re&m, Stjierleben. VI.)\t\u00dfQ\n\u00ffteft ber f^eiletintufdjel (Lima hians). S\u00fcat- @r\u00f6$e.","page":945},{"file":"p0946.txt","language":"de","ocr_de":"946\tE\u00eeufdielu. Etonomparier.\nher Ert, \u00bbie mir \u00bbieberljolt in Ror\u00bbegen in giemlichen liefen von 20 bi! 30 gaben bie Simen xng \u00a9djleppneh gerieten, mu\u00df ich annehmen, ba\u00df fie auf tieferem 2Reere!grunbe, \u00bbc fie nidjt burch a\u00dfeHeu unb Str\u00f6mungen geh\u00f6rt \u00bberben, \u00df<h nicht erft unter gr\u00f6\u00dferen Steinen ben ^\u00dflah f\u00fcr ihr SRefi au!fu<hen. Oiefenigen, \u00bbe\u00efdje ber oben genannte frang\u00f6\u00dffcpe \u00dfoolog in dRaljon famme\u00efte, befanben \u00df<h ade im feilten SBaffcr unb burch gro\u00dfe Steine gefehlt. \u00a9etrodfoet \u00bberben bie bie Sdaterialien berbinbeuben g\u00e4ben feljr br\u00fchig, beider bie Hefter, obgleich burdpu! nicht feiten, \u00dfdj bod) nicht gur Eufbemaljrung in Raturalieufammlungen eignen.\nSDen SJUttelpunH ber gamilie, \u00bbeldjer Lima beigeg\u00e4hlt foirb, ber $ammmu\u00dfheln, bilbet bie \u00a9attuHfl \u00c4ammmufchel, Pecten, bem Sefer bielleicht fdpn nach ihrer Schale betannt, bie bon ben gr\u00f6\u00dferen Wirten al! Sdj\u00fcffel f\u00fcr feine! Ragout (ragout fin en cocquilles} gebraucht \u00bbirb, unb \u00bbeiche auch, um einen ftjHjetifdjeren EnHt\u00fcpfung!pun\u00eft gu nennen, \u00a3ut unb ^leib ber au! bem ddorgeulanbe heimfehrenben plger gu fd)tn\u00fcden pflegte. Oa! \u00a9elj\u00e4u! ift alfo frei unb regelm\u00e4\u00dfig, bei fielen Wirten ungleid\u00dfchalig, inbem bie eine \u00f6p\u00e4lfte Vertiefter, \u00dfh\u00fcffelf\u00f6rmig i\u00df unb bie anbre barauf al! ein flauer Oedei pa\u00dft. Euffadenb ftiib auch bie Ohren jeberfett! neben bem a\u00dflrbel, bon \u00bbeichen au! mei\u00df Rippen nach ben R\u00e4nbern au!\u00dfraljlen. \u00a9a! Zfykv hat *>ie Rtautellappen bodfommen frei, am Raube verhiebt unb mit mehreren Leihen fXeift^iger Oentafelu befeht, ,g\u00bbifchen ihnen ga^\u00efreic^e Ungern . SBir erm\u00e4hnen hier bie @e\u00df<ht!\u00bberfgeuge einer Rlu\u00dfhel pm er\u00dfen Me, unb aderbing! \u00dfnb \u00dfe bei Pecten burch ihr biamant= unb fmaragbartige! Peuchten am auffadenbften, obfehon viele anbre Sippen (von ben fr\u00fcher genannten g. S. Tridacna,\nbie SDtie\u00dfmufdhel, ipergmu\u00dfhel) bamit verfemen \u00dfnb. d\u00dfeber bie Erten, noch bie gnbibibuett, noch auch bie SRanteH h\u00e4lften oerhalten fid) in Segug auf 3ahi unb Sage btefer Eugen gleich. Sie \u00dfeheu tu ber R\u00e2pe be! Schlo\u00dfe!, unb pmal hinter bemfelbeu am biepte\u00dfen unb \u00dfnb au bem tonbereu Rtantellappen, ba! i\u00df bem unteren, \u00bbeniger phireich al! an bem flachen. Sie erreichen bet ben gr\u00f6\u00dferen Erten einen Oitrdpteffer bon V\u00bb Shtie; g\u00bbifdjen biefen liegen Heinere, taum halb fo gro\u00dfe, aber alle geigen ben \u00bbun\u00f6erbo\u00dfen \u00a9laug, herborgerufeu burch eine befonbere Sefcpa\u00dfeuheit ber Regenbogenhaut, burch \u00bbeld^e bie Sid\u00df\u00dfrahlen gur\u00fcdge\u00bborfen \u00bberben. Ueberpaupt er\u00dfauut man \u00fcber bie Sodfommenheit biefer Eugen, \u00bbeiche trop ihrer and) im h\u00f6d;\u00dfen \u00a9rabe befretm benbett Sage bie optifdjen \u00a9iurid\u00dfungeu haben, ba\u00df gute Silber bon ber bie SRufcpel umgebenbeit Eu\u00dfen\u00bbelt ergeugt unb bermittelft be! Rerbeuapparate! aud) gu ihrem b\u00e4mmernbeit Rtufdjed be\u00bbu\u00dftfein \u00bberben, gn [febem galle aber tarnt bie 2Jhtfd)eI bermittelft berfelben nicht in bie gerne fehen, fonbern \u00dfe thuu ihr ben \u00a9ien\u00df, bie \u00bbir im! burch feine Heine Stufen berfdpffen; e! \u00dfnb \u00a9eficht!organe f\u00fcr bie n\u00e4ch\u00dfe R\u00e4pe, unmittelbare \u00a9\u00e4d\u00dfer -unb Se\u00bbad;er ber Schalen unb SRantelr\u00e4nber, \u00a9! m\u00e4re baper gang gefehlt, \u00bboHte man ba! Sehverm\u00f6gen ber Hamrn^ mufcheln mit ihrer au!gegeichneten g\u00e4higteit gu fpringen unb gu fdptmmen in Serbinbung bringen. Stau hat biefelbe bielfach beobautet unb \u00dfe berfahren babei, \u00bbie bie Simen, ba\u00df \u00dfe bermittelft be! ftarten Scplie\u00dfmu\u00fcel! bie burd) ba! Sigament ge\u00f6ffneten Schalen ha\u00dfig guHappen. \u00a9in englifdher \u00abBeobachter fagt, ba\u00df er in einem bon ber \u00a9bbe gur\u00fcdgela\u00dfeneu Saffert\u00fcmpel bie 3ugenb bon Pecten opercularis gang munter umherp\u00fcpfeit fap. Spre Se\u00bbegung \u00bbar rei\u00dfenb unb fepned unb gidgaefartig, fehr \u00e4hnlich ber ber \u00a9nteu, \u00bbeiche auf einem Oeidje \u00bb\u00e4hrenb eine! Sonnenblide! bor bem Regen fpielenb \u00dfd) vergn\u00fcgen. Sie fchieuen burd) pl\u00f6t\u00dficpe! Oeffncu unb Schlie\u00dfen ihrer klappen ba! Verm\u00f6gen gu haben, \u00bbie ein \u00df\u00dfetl burch ba! Staffer gu fliegen, \u00a9in Sprung entf\u00fchrte \u00dfe mehrere \u00a9den \u00bbeit, unb mit einem g\u00bbeiten \u00bbaren \u00dfe pl\u00f6blicp mieber\n<St\u00fc\u00f6 tiom 2ftantelranbe ber Santmntufdjel mit Haftern unb Singen-","page":946},{"file":"p0947.txt","language":"de","ocr_de":"\u00c4anintmufdfel. Ma$)tttufc|el. Stuftet*.\n947\nttad) einer anberen Stid\u00dfuitg auf unb banott. lieber lie \u00a9rmadjfetten mirb bie Skrmutbuttg att!= gebrochen, ba\u00df audj fte ftd) auf \u00e4^nltd^e SSeife belu\u00dfigett m\u00f6gen, aber ungefeben ffieten nub in ber 3:iefe i|re $reuz \u00ee unb Otter fyr\u00fcuge au!f\u00fc|reu,\n2Bte menig baran 31t beulen, ba\u00df foTd)e 33emeguttgen auf \u00a9ruttb be! (Sebnerm\u00f6gen! ftatt; fiubeu, lehrt and) ba! SSorbanbeufetu ber Singeu bel ber beu \u00aeammmufd)elu ganz nahe nermanbteu (Sippe Spondylus, $1 app mufd)et. Oiefe n\u00e2mlidj m\u00e4dj\u00df mit ber tieferen Sdjale feft. \u00a9|araf; terifirt mir b fie and) burd) bie laugen \u00a9tadeln auf beu Stippen\u00bb Oa biefe Slub\u00e4ugfel gunt Slttfammeln neu Sllgett unb <Sc|lamtn SSeranlaffuug geben, fo [tub biefe SJ\u00eeitf^elu gemobnlid) bi! Zur Itutenntliddeit mit einem \u00dfhmuhigen Ueber^uge bebedt, unter meinem erft nach langent Steinigen ba! mabrc fdmne \u00a9e\u00dfd\u00df gum 33orfdjeiu fommt. Oie int SDtittelmeer ^\u00e4uftge, aber giem\u00efid) tief ft|enbe \u00a3azaru!flappe, Spondylus gaederopus, bat eine purpurfarbige Dber\u00dfbale.\n37ad)ft ber @ee;5\u00dferlenmufd)el ^at f\u00e9tu anbere! \u00dcDtufdjeltbier eine foldje nationaU\u00f4fouomifcbe Sebeutung, fept fo niete jp\u00e4ube in Oemegitttg unb bringt foldje (Summen in Umlauf, al! bie Slufter, Ostrea. \u00a9! giebt Slu\u00dfertt in allen SJ\u00ceeerett, aile folgenbeit n\u00e4heren SJiittbeilungen merben ftd) aber nur auf bie gemeine Slufter, Ostrea edulis, ber europ\u00e4ifdjeit l\u00fcften beziehen. 2Ber je ber Slu\u00dfer feine Slufmerffamfeit gefdjeuft mirb mehrere bezeidjneube \u00a9igeufdjaften be! \u00a9ebaufe! bemerft buben. Oie (Sdja\u00efett \u00dfnb unregelm\u00e4\u00dfig unb uttgletdj, inbem, mie bei Pecten ttnD Spondylus bie eine bicfer ttrib mebr nertieft ift unb bie anbere mie ein blo\u00dfer \u00a9edel baju erfdjeint. 3U fo nieten anbereu \u00e4u\u00dferlich fdj\u00f6n gegl\u00e4tteten (Sdjalen bilbeu fte burd) ihre uuregeU m\u00e4\u00dfig bl\u00e4ttrige (Struftur unb fdjilfertge Oberfl\u00e4che einen red)teu \u00a9egenfah; and) i\u00df ihr fettere! fehl* unregelm\u00e4\u00dfig, inbem \u00dfd) mit SSaffer gef\u00fcllte St\u00e4ume \u00dfnbeit unb \u00fcberhaupt bie ganze \u00a9djalett; fub\u00dfanz por\u00f6fer, bitrd)briugbarer i\u00df, al! bei ben mei\u00dfen SJtufdjetn. hiermit b\u00e4ngt mobl bie \u00a9igenfdjaft ber Stu\u00dfer zufammeit, mit ihrer bideren (Sdjale Ieid)t au ben nerfd\u00dfeben\u00dfeu \u00a9egen^ \u00df\u00e4nbeit auzumadjfen, inbem biefe! Slnmadjfen nicht nom Staube, fonberit non ber fl\u00e4che au! gefd)iebt unb nur fo erfl\u00e4rt merben famt, ba\u00df bie (Sdjale nermittel\u00df einer fte bttrcbbringenben unb mit bem ^alf ftdj innig mifdjettben, nom Obiere aulgefdjiebeuen (Sub\u00dfanz au bie Unterlage angeleimt unb augefittet mirb. $n bem SJta\u00dfe, al! bie SJtufdjet m\u00e4d)ft, fdjmiht im Umfreife be! augefitteten (Scbalenft\u00fcde! neue ^lebmaterie au!. Sludj bie (Sdjlo\u00dfgegenb ba^ meiner bemerfen\u00fcnertbe \u00a9tgentb\u00fcmlid\u00dfeiten. Oie anfangs gleichen SBirbel merben mit bem guuebmenbeu Sllter febr ungleich, inbem betjenige ber oberen (Sdjale in ber \u00a9ntmidtung zur\u00fcdbleibt. B\u00e4bne finb gar nicht norbanbeu unb ba! Ligament i\u00df, mie bet manchen anberen SJtufdjeln ein innere!; e! liegt nach innen nom Staube in jmei \u00a9rubett ber @d)aleit, non betten gleichfalls nur bie untere er|eblidh m\u00e4chft. Oa^ bla\u00dfen i\u00df baburd) m\u00f6gtid), ba\u00df bie @hi|e be\u00bb Oedei\u00bb \u00fcber ben Uitterranb ber gegen\u00fcberliegenben \u00a9rube all feiner Oreblinie btumeg t\u00ab foue hittoiugejogeu mirb.\nOal Oe\u00dfnett ber Slu\u00dfer, um fte ^ur Oafel ^tt bringen, gefd\u00fcebt befanutlich mittei\u00df eittel gmif\u00dfteu bie (Schalen eingebrad\u00dfen (Sfatell, ben mau l\u00e4ng! ber inneren glatten Oedel\u00df\u00e4dje bi! 3tun (Schlie\u00dfmu\u00dcel (e) norfchtebt, um biefett ab^ul\u00f6fem \u00a9obalb er burd)fd)nitteu, flafft ba! \u00a9eb\u00e4ul, unb e! madht feine befonbere (Schmierigfeit, ba! Ligament ab^urei\u00dfett.\n5\u00dfir hdbett nun ba! Slu\u00dferthier in feitter felbftgefertigten Sch\u00fcffel liegen ttttb miffett, menu mir nicht fd)on an gmeiinulfeligen SJ\u00ceufcheln gut orientirt \u00dfnb, anfattg! tttt! nur febr \u00dfbmer gurecht gu \u00dfnben. ^nbeffett, ba ber SJtantel (b) gang gefpalten i\u00df unb nur am St\u00fcden (d)-bie beiben 23l\u00e4tter in eittaitber \u00fcbergehen, fo i\u00df bamit f\u00fcr bie \u00a9rfettntni\u00df non unten unb oben, nom unb hinten ein Slnfang gemacht, unb mir entbeden beim gur\u00fcdfdjlageu be! norbereu Biffe^ (a) ben tief Oerborgenen SJtititb. Oer emh\u00dfnbliche unb jufammen^tebbare SJtantel mirb gem\u00f6bnlid) fo meit gur\u00fcdgejogen, ba\u00df unter ihm bie ^iemenbl\u00e4tter (c) hemortreten. \u00a9itte mefentlidje Slbmeid)ung ber Slufter non ben anbereu SJtufcbelu be\u00dfebt in ber g\u00e4nzlichen S]erf\u00fcmmerung be!\n60*","page":947},{"file":"p0948.txt","language":"de","ocr_de":"948\t\u00e2J\u00eeufdje\u00efn. S\u00db\u00ceo\u00eetontfarter.\ngujjel, meld)e eintritt, fobalb bie jungen \u00ef^ievc fid) feftgefetjt haben. SDamit ftetjt im \u00dfufammetti hange, ba\u00a7 aud) ber oben an ben gitfj fid) aufdjliejjeube ^\u00f4rpertljeil, ben man ben O\u00eeuntpf nennen f\u00f6unte, utdjt fo, mie gcmoljnlid) pr (Entmidtuug gelangt. \u00a3)iefj betrifft fcornet)m\u00efid) bie gorP pflauzuuglbr\u00fcfe. Ostrea geh\u00f6rt mit Cyclas unb allen Pecten-5lrteit (mit Slulnahme bel Pecten varius unfevcv l\u00fcften) gu ben Wenigen hermaphtobitifehen Bhtfdje\u00efn. SDer tnt Bljierreid) fonft fo\nftarf aulgcpr\u00e2gte \u00a9egenfat) ber \u00a9efcljtedjter unb ber tief innerlichen phhfiologifdjcu @efd)led)tlthatigfeit ift bei ipr, Joie bei manchen \u00a9djneden, in b cm SJtafje unentmidelt, bafj bie bie SDriife gufammenfebenben, (Eier; unb \u00a9amenf\u00e2bdjem erjeugenbeu Bliiibfaddjeu ganz bttrdj eiuanber liegen unb fogar ein unb baffelbe SDriifenfacMjen halb manu; lid) unb halb meiblid) fein faun. @1 fdjeint jebod), ba\u00a7 bei manchen gubioibueu bal eine ober bal anbere @efd)lecht bil zu einer faft g\u00e4njlidjeit Untevbr\u00fcdnng bei aubern oormaltcn \u00efanu, ein giugerzeig, inte in ber Statur bie Trennung ber \u00a9efdjled); ter nicht gefdfaffett m\u00fcrbe, fonbern ber nat\u00fcrlidjen giicfc tung nnb Bariet\u00e4tenbilbuug \u00fcberlaffen blieb. \u00aeie 3al;l ber non einer Slufter j\u00e4hrlich probitcirten (Sier ift eine enorme, menn mir nnl and) nur mit einer ber niebrigften Berechnungen begn\u00fcgen. Seeumeul)oed meinte, ba\u00a7 eine alte ^Xuf\u00efer 10 SDiiHionen gunge enthalte, ein anberer \u00a9em\u00e4hrlntanit, ber ber\u00fchmte Sieapotitauer ifSoli oeranfd)lagt fie nur auf 1,200,000, eine 9iad)fomtnenfd)aft, fym reidjenb, um aulgemadjfeu 12,000 gaff er 'zu f\u00fcllen. SDie (Entmtdlung, \u00fcber bereit (Einzelheiten mir auffatteuber 2Beife noth leine genaueren Stadjmetfe befreit, gefdjieljt innerhalb ber BiauteP h\u00f6hle bei alten Bhterel, meldje bie guitgeit erft bann berlaffen, menn ihre \u00a9djale fomeit aul; gebilbet ift, \u00f6a\u00a7 fte fogleich ftd) anfitten l\u00f6mten. @d)on nad) einigen Btouateu feilen fie micber fortpfIanzunglf\u00e4t)ig fein, aber erft nad) einigen galten erreichen fie bie nad) ihren Otanbortcu unb ber O\u00eeace fehr oerfdjiebene solle \u00a9r\u00f6fje. Blau mirb n\u00e4m\u00fcd) nicht fehl greifen, menn man alle an ben europ\u00e4ifdjen l\u00fcften lebenOen Puffern all eine einzige 2lrt anfiept, m\u00f6gen fie nun auf greifen ober auf loderen Bauten angeficbelt fein, grofj ober fleht, bidfdjalig ober b\u00fcuufdjaltg, mehr ober meniger bl\u00e4tterig. SDie Anatomie ber \u00a3l)iere Weift feine einzige, irgenbmie ber\u00fcdfidjtigung?; merthe Berfd)iebenheit itad) unb bie augebeuteten 2tbmeid)uugen ftttb SoUft\u00e4ubig aul ben serfcfjiebeneit \u00a9rabeit bei $atf? unb \u00a9alzgeijaltel ber Bteere, \u00fcberhaupt aul ben totalen (Ein\u00ab ft\u00fcffen abzuleiten.","page":948},{"file":"p0949.txt","language":"de","ocr_de":"Stufter.\n949\n2Bir haben nitirbtefe SBer^\u00e4ltniffe, bal Vorfommeu bei* 31 uflcr xtnb ihre geograpbifdje Verbreitung au beit eurcp\u00e4tfdjen l\u00fcften n\u00e4her ht\u00ea Sluge jit faffeit. \u00a93 ift uidjt gut m\u00f6gltd), bie f\u00fcnftlid) angelegten i\u00f6\u00e4ufe xtnb \u00dfudjten babei g\u00e4njlid) unber\u00fcdftd)tigt jtt taffen, obgleid) mit er ft Leiter unten \u00fcber bie in neuerer Beit fo gro\u00dfen stumor madjenbe 2luftetnpflege fpecietler berieten trotten. (Serien mit oom abriatifdjen \u00fcU\u00eeeere att3, in loeldjem bie Stufter \u00fcberall loeitigftemS Oereinjett, au oerfdjiebeucn \u00a9teilen maffen^aft, ba3 bei\u00dft in V\u00e4nteu lebt. \u00a93 ift teilt Btoeifel, ba\u00a7 ba\u00a7 teptere Verb\u00e4ltni\u00df ba3 nat\u00fcrlichere ift, obfdjoit man ooit beit oereiitjelt augefxebelteit Stuftern burdjau\u00e2 uidjt ba3 \u00a9egentbeil fageit tarnt. \u00e4u\u00dfer fieu, febr flauen VSiufel bei* Vitdjt ooit DJtuggia iit.Vrieft ftcbeltt fid) bie Stuftern auf beit in beit \u00a9djtamm geftedteu pf\u00e4hlen au, ioogcgeit fte auf beut fet)r loeidjeit \u00a9d)lammgruttbe biefer, bei beit Boologeit bod) in \u00a9breit ftebeitbeit Vai nid)t forttomineit. \u00a9eit igahrbunberteit aud) ^egt man fte iit beit Kan\u00e4len xtub Vaff\u00f9t\u00ea be\u00a3 Strfena\u00ef\u00ea in Veuebig. Vitt febeit ba\u00ea Vt)ier atfo auf ber \u00f6ftlid^eit ttttb ber toeft-lid^eit \u00a9eite be3 gro\u00dfen @olf> ooit Veuebig unter febr Oerfc^iebeuett Vebiitguttgeit gebeibett, bort, bei SJhtggia, iit einem burd) feinertei ober nicht nemtemhoertben Buflu\u00df bon fitment SSaffer gemifdjten \u00a9atjioaffer, hier in ber Bagutte. 2J\u00eeatt barf febod) nicht glauben, ba\u00df ba3 2lrfeital= ioaffer, iiuoeldjetit bie Stuftent ohne befonbere pflege ihr ganje\u00ea Men jubrittgen, febr brafifd) fei; e3 ftel)t in fo nabet* Verbiubmtg mit beut offenen SJteere burd) bie gro\u00dfen SOl\u00fcttbuugen be\u00ea Bibo, ba\u00df in golge ber regelm\u00e4\u00dfig eiubriitgeitbeit glutb fein \u00a9aljgebalt nicht febr berabgebr\u00fcdt loerbeit b\u00fcrfte. \u00a9ehr fcb\u00f6ite gro\u00dfe Vufterit babe id; im Veden ooit \u00a9ebeutco ooit felftgent \u00a9ntnbe aus\u00bb ungef\u00e4hr 15 gaben Viefe mit beut \u00a9cbleppiteh aufgejogeit, febodj nicht fo nat)e ber $erfa, baft eine merflidje Verf\u00fc\u00dfitng be3 V\u00dfaffet*3 eiixgetreteit m\u00e4re. \u00a9teBage biefer flehten, ooit ben bortigen gifdjent nur gelegeittlid) au\u00eagebeuteten Vaut ift aber in fo fern lehrreich, at\u00f6 and) fte geigt, ba\u00df cntmeber gtutbftr\u00f6mungeit ober, mie e3 bort ber gad ift, unterfecifdje \u00a9tr\u00f6mungeit, meld)e beut b\u00fclftofen Vbiere Nahrung juf\u00fcbreit, gutr\u00e4glid) ftub. 2lu3 einer Vergleid;ttiig ber Vriefter ttttb biefer Bofalit\u00e4t gel;t aud) fdjoit beroor, ba\u00df bte Slufter bei febr oerfdjiebeuen V\u00dfobutiefen, unb gmat etloa ooit ber mittleren \u00a9tranbmarfe au bi\u00ea 15 gaben, iit anbereit g\u00e4tleit bij8 20 gaben unb nod) tiefer ihre oo'lle Bebenotb\u00e4tigfeit entfalten faint, eilt pbpftologifdjer, Bug, ber f\u00fcr bie pfattifdje 2lufterngud)t ooit ber allergr\u00f6\u00dften Vebeutuug ift. Vielter unten ftitbeit fid) auf ber italienifdjeu \u00a9eite fd;oit im Vltertbum ber\u00fchmte Slufternlager in ber 94\u00e4l)e ooit Vrinbift (Vrunbuftitm) unb int \u00a9olf oon Vareut. gdi fittbe feilte SRadfjrid^teit \u00fcber bie Vefdjaffenbeit berfelbeit; itad) einem fl\u00fcd)tigeit Vefud) be3 \u00abfpafenS oon Vrinbift ttitb feiner Umgebungen loill e\u00a7 mir fd)eiueit, al3 mangle bort ber gelfeugrunb unb m\u00fc\u00dften bie Vuftetuauftebelungeit auf loferent Vobeit ftattbabeu. Von ba giel)t ftd) bie Slufter burd) beit gaitgen \u00f6ftlid)eit Vbeil be3 Vlittelmeere\u00bb, ohne ftd), mie fd)eiut, maffeubaft aitjufammelit; fie ift aud) itt3 fdjmarge Vteer eingebrititgeit unb ba unb bort entgeht au ber \u00a9\u00fcbf\u00fcfte ber Itrim angefiebelt, eilt Veloei\u00bb ihrer gro\u00dfen Slffominobation^f\u00e4btgfeit.\nS)ai alte f\u00fcnfilidje Vufternetabliffement bei Vaj\u00e4, ben Bttcriiter \u00a9ee, befudjen mir fp\u00e4ter, halten mil and) nidit loeiter tut ioeftlicbeit Vcittelmeer auf ttitb geben gleidj ittB \u00a9ebiet ber D4orbfee unb be\u00bb atlautifd)eit Vieere^. \u00a9oiool)l au ben franj\u00f6fifcbeit, toie an beit britifd)ett l\u00fcften ftitbeit ftd) jablreid)e nat\u00fcrliche SInfternb\u00e4ufe unb an ber xxoviioegifcbjen Stifte reicht bie Slu\u00dfer bi\u00ea jum 65. \u00a9rabe hinauf, \u00a9ie fommt im fitblid)en Dtorioegeit an mand)en \u00a9tredeit itt folgen Vteitgeit oor, ba\u00df fte mit Vrot unb Vutter ab\u00a7 f elb fto er ft \u00e4 n b I i cd; e r 31ad)tifd) \u00e0 discretion aufgetragen loirb. 21B id) nach einer \u00a9eefabrt ooit beit gaar\u00f6ent nach beut an ber nortoegifebett \u00a9\u00fcbf\u00fcfte gelegenen \u00a9t\u00e4btcbeit Jlrager\u00f6 im bortigen \u00a9afibatt\u00ea meine erfte SOlabljeit hielt, mad)te id) biefe angenehme gaftroitomifche \u00a9ntbeduitg.\nBu einem febr Oerbreiteten Vti\u00dfoerft\u00e4nbni\u00df bat ber SluSbrttd \u201eipolfteinifdje\" ober \u201eglen^burger\" L\u00fcftern Veranlaffuttg gegeben. \u00a3)iefe tarnen f\u00fchren bie 2luftern, ioetdje oorjug\u00eatoeife in 3ftorb= beutfcblaub bi0 Beipjig, Vtagbeburg unb Verliit unb ioeiter f\u00fcblid), ferner \u00ef\u00e2ng\u00ea ber gaitjeit","page":949},{"file":"p0950.txt","language":"de","ocr_de":"950\nSJtufdjeln. \u00fcDtonomt)arier.\nOftfee\u00ef\u00fcj\u00eee bid Petersburg berfanbt unb bergehrt Serben unb bereit Heimat^ man gem\u00f6hnltch an bie hotfteinifche .Oftfeek\u00fcfte berlegt. 3u ber ganzen Dfifee lebt jept \u2014 fr\u00fcher mar eS anberS, mie \u00efrtr feiert derben \u2014 feine Stuftet*. Oie fogenannten glenSbutget Stuftern flammen alle boit ber SBeftk\u00fcfie, ber Strecke bon \u00a3ufum bis Oonbern gegen\u00fcber gmifcljen ben Snfe\u00efn- \u00a9\u00e7lt, p\u00efjr u.f. m., mo ttefe SB aff er rinnen ben flauen S\u00eeeereSboben burdjgiehen. SB\u00e4ljreub ber \u00a9bbe \u00bberben meilem mette Streifen beS SobenS blo\u00dfgelegt, \u00bbS\u00c7renb ber $luth ragen nur jene 3\u00abfeln Ijerbor. nennt biefeS \u00a9ebiet bie SBatten. . Sou ber Sefchaffenheit beS SobenS kann ftfj auf) berjenige eine Sorfte\u00eetung machen, ber nid^t felbft biefe SBatten, fonbern mtr bon Bremen aud bie meftttdje K\u00fcftenftrede mit beu Snfeln SBaugerooge bis Siorberneh befugt hat. Oet Sobett ift fte\u00ef\u00efenmeife tief faubig, fte\u00ef\u00efenibeife aber befielt er aus einem feinen fiebrigen Sdjlid, ber bon beut gebenbeit tmb \u00efommenben SBaffer mit bielett unregelm\u00e4\u00dfigen gurren ttnb nat\u00fcrlichen \u00a9r\u00e4bent bunhriffen ibirb, melde man burdj Stenfdjenhanbe hat leidet berbreitern nub bertiefen ttnb 31t mirHidfjen Kan\u00e4len bat umgeftalteit k\u00f6nnen. @d ift Har, ba\u00df menu an beit SB\u00e4uben uub auf bent \u00a9oben bief er \u00a9inriffe bie Stuftet* n einmal Pofto gefa\u00dft ttnb ftd) auch mit einanber berfittet haben, biefe \u201eZB\u00e4nte? eine nicht geringe Haltbarkeit haben miiffeu, gumal ber Stnfrall ber SBogen burf) bie babor liegenben Unfein gebroden mirb. Oer emige regelm\u00e4\u00dfige 5Xb = uub \u00e4uftu\u00df beS SBafferd f\u00fchrt ebenfo ununterbrochen ben Stuftern ihre Nahrung gu.\nSou h oh out ^ntereffe ift bie erft bor kurzem gesehene nat\u00fcrliche Stnfieblung ber Stuftet* im Biimfjorb. $n einer bet* midjtigfien Xlnterfuchungen \u00fcbet* bie Bebendbebinguugen biefeS OlpereS, bie mir beut Slltmeifter ber beutfdjcu Staturmiffenfdjaft, \u00a9. bon S3\u00e4r, berbankeit, hei\u00dft eS bar\u00fcber: \u201eOer Biimfjorb ift bekanntlich baS laug gemunbene, in feiner meftlif)en H\u00e4lfte bielfach getheilte unb in Suchten audlaufeube \u00a9em\u00e4ffer, baS ben n\u00f6rblif)en Sheil bon S\u00fcilaub in feiner ganzen \u00abBreite burdhgteht, unb im SBefteu nur burf) einen fdjmalen Ufermalt bon bet* Storbfee getrennt ift ober bielmehr getrennt mar. 3m 3al)te 1825 m\u00fcrbe n\u00e4mlich bet* erm\u00e4hnte Ufermall burchbrocheu uub biefer Our\u00e4jbruch hat ftfj erhalten, \u00a9t* ift auf beu neueren harten unter bem Stamen be\u00eb Slgger* Kanals fif)tbar. Schon fr\u00fcher, g. S. in ben fahren 1720 unb 1760 hatten [ich Ourd)br\u00fcd)e gebilbet, aber halb mieber gefhloffen. Sor beut neuen unb bleibenbeu Ourcbbrudj hat baS SBaffer im Biimfjorb, menigfienS im mefttidjen Stbfdjnitte beffelben f\u00fcr f\u00fc\u00dfeS SBaffer gegolten; \u00fcber ben \u00f6pdften \u00a3ljeil fa\u00dft ber \u00a9tatSratt) \u00a9fchricht (\u2014 ber ber\u00fchmte Kopeuhagncr P)bftolog, meichet* baS Projekt, im Biimfjorb Stufterb\u00e4nke augulegen, gu pr\u00fcfen hatte\u2014) nidjtS, bo<h l\u00e4\u00dft ftf) betmutheu, ba\u00df bei ber offenen Serbinbung mit bem Kattegat hier fdjon fr\u00fcher bratifdjeS SBaffer mar. Ourch bie neue Kommunikation mit bet* Scorbfee uub beu S\u00dfedfel bon ^luth uub \u00a9bbe in berfelben, bie gmeirnal t\u00e4gtif) Seemaffet* eintreiben uub eben fo oft baS im $jorb biluirte Seemaffet* mieber abflie\u00dfen l\u00e4\u00dft, ift bet* Biimfjorb jefet ein Salgmafferbeclen gemorben.\nfinb Seefifche unb Stuperu eingemanbert. Stuftern hat man guerft im Saljre 1851 bemerkt, uub gmar im Saling \u00a9unb, im meftlif)en Oritttheil beS Siimfiorb in gro\u00dfer Stenge unb fchou b\u00f6tlig auSgemadjfen. 3hre \u00a9inmanberuug als fdjmimmeube Srut mu\u00df atfo fchou biel fr\u00fcher erfolgt fein. S\u00dfrofeffor \u00a9ff)t\u2018if)t bermuthet, ba\u00df fie guerft im meftlichen Stbff)nitte, Stiffum^ Sr ebnin g, fi^ angefrebelt hatten, unb ba\u00df bon biefent auS, nachbem fie au\u00eagemafifeu mareu, neue Srut fif) meiter berbreitet hat. 3e^t fin ben fie fich in bielen Seitenbuchteu unb Kan\u00e4len ber meftlichen H\u00e4lfte faft \u00fcberall, mo bet* Sobeu f\u00fcr ba\u00ea \u00a9ebeihen ber SCufter paffenb ift. Sind) im \u00f6ftltdjeu Slbfd)nitte beS B\u00fcrnfforb, bei Slalborg, hat man Sluftern bemerkt, febod) nur gang junge. SJtan fleht alfo gang beutlich, ba\u00df fte attm\u00e4lig ftch mehr nad) Often berbreiteu. 3n ber meftlid)en H\u00e4lfte beS B\u00fcrnfjorb finb fie fchou in foldjet Stenge, ba\u00df fte gu Hunberttaufenbeu gefangen merben. SBann fte guerft einmanberten, l\u00e4\u00dft ftd) jefet nicht beftimmt angebeu, ba man fie l\u00e4ngere Seit nicht bemerkt hatte. Subeffen, ba bie im Salinger^Sunb bemerkten menigfteir\u00ea f\u00fcnf 3al)re alt maren, unb biefe nid)t bie erfteu \u00a9inmauberer fein konnten, fonbern menigften\u00ea bie gmeitc, biellei^t bie britte \u00a9eueratiou ber \u00a9ingemauberteu mareu, fo fleht man, ba\u00df halb","page":950},{"file":"p0951.txt","language":"de","ocr_de":"SBerbreitung ber dufter.\n951\nnah bei* \u00a9r\u00f6ffnung beS Sgger Canals unb nacbbetn bas SBaffer ben n\u00f6tigen \u00a9alsgebalt gewonnen batte, aud) Stiftern hierbei* ftcp verbreiteten\"* \u00a9er gro\u00dfe Petersburger Saturforfdjer giebt biefe 3J\u00eeittbeilung in einem \u00a9utadjten \u00fcber ein neuerliches Projett, in ber Oftfee, unb auf ruffifcbem \u00a9eegrunbe, Suftern su suchten, unb eS tarn ihm baraitf an, su zeigen, Voie me it burdj bie nat\u00fcrlichen Serb\u00e4ltniffe ber L\u00fcftern baS \u00a3>eimifd)Werbett in ber Oftfee geftattet fei* 9Bir folgen alfo ihm noch Weiter* \u201eSuf ber SBeftt\u00fcfte von ^\u00fctlanb tommen aderbingS auch L\u00fcftern vor, aber nicht in reichen h\u00e4nfen, wie eS fcheint. \u00a9a gegen ftitben fid) an ber Oftfeite ber fcbmalen ^albinfel ober Sanbsunge \u00a9tagen Wieber auSgebebnte S\u00e4nte, von ber \u00e4u\u00dferften \u00a9pibe biefer Smbsunge bis \u00a3irtSbolnt in brei \u00a9ruppen ober jpauptb\u00e4ute getbeilt* \u00a9ie lebten regelm\u00e4\u00dfig auSgebeuteten S\u00e4nte finb an ber ^nfel S\u00e4ffoe unb foden ftdj Von biefer Sttfel gegen bie ^rtfel Slnholt binsieben, ohne, wie eS fcheint, biefe 3>nfet Su erreichen* d\u00f6eiter nach \u00a9\u00fcben finbet man allerbingS auch noch Suftent, adeiit fie ftnb mehr vereinzelt unb, Wie eS fcheint, von fdjtechterei* \u00a9ualit\u00e4t.\" \u00a9chon in ben Selten finben ftcb bie Sebingungen f\u00fcr bie Serbreitung ber Suftern nidjt mehr, nod) weniger in ber Oftfec.\n\u00a9er .fpauptgruitb, warum bie Sufter nidjt mehr in ber Oftfee forttommt, liegt offenbar an beut zu geringen \u00a9alsgebalte biefeS wenigftenS in feinen n\u00f6rblicben unb \u00f6ftlidjen ^heilen fdfon faft zu einem f\u00fc\u00dfen Sinnenfee geworbenen \u00a9eW\u00e4fferS* ,,\u00a9ie Oftfee\", fagt \u00a9. \u00a9. Von S\u00e4r in feinem \u00a9utadjten weiter, \u201efleht burdj brei Steerengeit mit bem Kattegat in Serbinbung, von betten befonberS bie mittlere, ber gro\u00dfe Seit, weit genug ge\u00f6ffnet ift. \u00a9a bie-Sufter bermapbrobitifh ift, jebeS 3>ubioibuum alfo zeugungsf\u00e4hig Wirb unb eine fehl* gro\u00dfe Stenge \u00a9ier bert>orb>ringt, bis su einer Stillion unb mehr, auS betten bie ausgetretenen \u00a9mbrboneit, burdj beit SMenfdjtag verbreitet, fid) anfeheit unb gebeiben, Wo fte paffenbe s\u00dferb\u00e4ltniffe finben, fo mu\u00df wohl ein fpinberui\u00df beftehen, welches bie Serbreitung bis in bie Oftfee nidjt erlaubt bat. @S ift je^t fogar ber f\u00fcblidje Sbed beS Kattegat ohne Suftern, WenigftenS ohne brauchbare; in ber n\u00f6rbltdjett H\u00e4lfte beS Kattegat ftnb fte fchott beffer, unb biefe S\u00e4nte werben auSgebeutet. SjeufeitS ber \u00a9pi^e \u00a9tagen, Wo baS SerbinbuttgSglieb beS Kattegat mit ber Sorbfee, it\u00e2mltdj baS \u00a9tagerat beginnt, ftnb fte noch beffer, im n\u00f6rbltdjeit Sbeile von SoljuSl\u00e4n, ber an baS \u00a9tagerat ft\u00f6\u00dft, fodeit bie Suftent fdjoit fehl* gut feitt* Seffer unb gr\u00f6\u00dfer aber hoch als an ber \u00a9\u00fcbt\u00fcf\u00eee Sors WegenS ftnb fte an ber d\u00dfeftt\u00fcfte biefeS SanbeS unb \u00a9djleSWigS, foWie \u00fcberhaupt in ber ganzen Sorbfee. \u00a9a in umgetebrter \u00a9rbitung ber \u00a9alsgebalt beS \u00a9eeWafferS von ber Sorbfee burdj baS \u00a9tagerat in baS Kattegat uttb innerhalb beS festeren von Sorben nach \u00a9\u00fcben abnimmt, noch mehr in ber Oftfee unb zwar utn fo mehr, fe mehr man von ben brei SuSm\u00fcnbuitgen biefeS S\u00f6afferbedenS fid) entfernt, fo ba\u00df bte leisten \u00a9nbeit beS ftnutfdjen Wie beS bottnifdjen SleerbttfenS v\u00f6llig trintbareS Staffer enthalten, fo fpringt in bie Sugen, ba\u00df mit Abnahme beS \u00a9alsgebalteS bie Suftern vert\u00fcmment unb beSbalb ganz aufb\u00f6rett, bevor fte bie ^ommunitationSmeerengen erreichen.\" \u00a9a nun unterhalb,SXiibolt gegen bte Seite su ber \u00a9alsgebalt fo Weit berabftntt, Wie an bei* \u00a9\u00fcbt\u00fcf\u00eee ber $rim, Wo, Wie oben erw\u00e4hnt w\u00fcrbe, bie Sufter vert\u00fcmmert, fo ift baS Stinimum von \u00a9alsgebalt, We\u00efdjeS bie Sufter su ihrer \u00a9riftens bebarf, etwa 17 per mille. Sm fetteften unb fchmadhaftejten Wirb fte bei 30 bis 20 per mille, baber ftdj, abgefebett von bett mittelmeerifheu \u201eauch an beit l\u00fcften beS atlantifchen SteereS unb bei* Sorbfee bie beliebteren Stiftern an \u00a9teilen ftitben, Wo ber \u00a9alsgebalt beS SteereS entweber burch einen gr\u00f6\u00dferen $lu\u00df, bei* ittS offene Sieer gebt, ober burch Heinere gl\u00fcffe, bie ftdj in eine Sudjt ergie\u00dfen, gemitbert Wirb, fo bie Suftern von ^avre, im \u00a9aucale^Sufeit, bei ber $nfet S\u00e9, bei Sodjede, an beit, l\u00fcften ber \u00a9raffdjaft $ent, im Sereich beS Sb\u00abmfe^2BafferS, bei \u00a9oldjefter, \u00a9jtenbe. \u00a9a\u00df in bem gemilberteit Staffer bie Suftern felbft ftch beffer befhtben, fod bamit niefit behauptet werben, \u00a9ie Su ft ent an ber SBefit\u00fcfte von SorWegeit, Wo fo wenig Zuflu\u00df von f\u00fc\u00dfent Staffer ift, Werben als befonberS gro\u00df befdjrieben, ftnbeit alfo fehl* gutes \u00a9ebenen, aber fte muffen teilten Suf bei beit \u00a9aftronomen erhalten buben, ba fte im \u00a9ro\u00dfbanbet teine Sode fpielen. \u00a9ie fp\u00e4teren","page":951},{"file":"p0952.txt","language":"de","ocr_de":"952\nSJtufcpe\u00efn. SJtouomparier.\nK\u00f6rner, bie ber \u00a9aftronomie fo fepr f;ult>icjteu, ba\u00a7 eine SJtifjaddung berfelbeit als SJtangel an Urbanit\u00e4t galt, gotten (id) bie Sluftent auS ben oerfd)iebeufteit SBeltgegenben itnb festen fie in bie Sucriuifdje 33ud)t, bie bantalS mopt meitiger ausgef\u00fcllt mar, als fept, ober in anbere fiutftlid) auSgegrabene 33ep\u00e4lter, beren eS in ber fp\u00e4teren $eit Oiele gab. Sin nnb f\u00fcr (id) aber galten bie britaunifdjen Sluftent f\u00fcr fepr gut. 5pihtiuS erkl\u00e4rte aber bie \u00a9ircaeifcpeu f\u00fcr bie beften. Stnbere aber fd;einen fie ooit anberen \u00a9egenben oorge^ogen gu I;aben itnb 3Meital Oerftdjert, baf ein geinf^nieder auf ben erften 33i\u00a7 erlernten tonnte, oon loo bie Stufteru tarnen. Saffett loir bie rieten Steigerungen ber Sitten \u00fcber bie $einfd)iuederei nnb Sddemmerei in SSegitg auf bie Stuft ent ganj bei Seite, fo bteibt immer beacpteuSmertp, ba\u00a7 5piiniitS, ber fid) auf fotdje Singe Oerftaub, bie Stuftern aus ber offenen See f\u00fcr llciit nnb fdjtedjt ertt\u00e4rt nnb f\u00fcr gute Stufteru ben gufluf) bon f\u00fcfern SBaffer f\u00fcr u\u00f6tpig pit\".\nSBir ftnb au\u00ea ber Staturgefcpidjte ber Stufter fdjon in baS Stuft ent;\u00a9 ff eu, pflege nnb 3ud)t ber Sluftent pineingefommeu, ein Kapitel, mor\u00fcber gerabe im testen 3atePiit fo itucnblid) riet fomopl in miffenf\u00e4jaftlidjeit als in popul\u00e4ren SBerten uub 3eitfd)rifteu gefd)riebeit ift. ^\u00f6nig 3atob ooit \u00a9ngtaub fod oft, menu er fid) bie Sluftent gut fcpmcdeit lief, gefagt paben, e\u00bb rniiffe ein mutpiger SJtanit gemefen fein, ber gnerft eine Stufter gegeffeit Ijabe. ^eiucStoegS. \u00dfu ben Stufteru uub oielen anbereu and) nidfjt appetitlicher auSfepeitbeit SJteerfr\u00fcdjten griff ber \u00dcReufd), als er faum fcpoit biefeit Stauten oerbieute, nnb baS StuSfepen beS \u00a9f baren iput getui\u00df ben geringfteu Kummer machte. Sen S3emeiS, baf fd)o:t oor 3aprtaufenbeu bie Stufter ein ioid)tigeS StaprungSmittel eines bie l\u00fcften bemopueuben SpeileS ber Ureiumopner \u00a9uropaS gebilbet, liefern bie fogeuannteu \u201e$\u00fcd)enrefte\", ioeldje in uitgepeuerit Slnp\u00e4ufungeu l\u00e4ngs ber Oftl\u00fcfte 3\u00fctlaubS unb au ben b\u00e4nif\u00e4)en Unfein bis jtt ben \u00a9ing\u00e4ugeit ber Oftfee l)iu oott beit b\u00e4uifdfeu \u00a9eleprten unb mit gro\u00dfem Sd)arfftuu uuterfudpt morbeit ftnb. Sie geben gugleicp, beil\u00e4ufig gefagt, eilten ber fid)erfteit S3elege baf\u00fcr, baf meitigflenS ber gange fitblidje Speil beS \u00c4attegatt, in meldjent bie Stufter jept Begcu beS geringen Sa^gepa\u00efteS nid)t mepr fortlommt, batualS, als beut \u00a9ebeipen ber Stufter fepr gutr\u00e4glid;, Oiel fatgrcid)er geBefeit fein rnuf, ein Umftaub, ber mit anberen 31t p\u00f6djft intereffanten Sd)l\u00fcffen \u00fcber bie bantalige \u00a9efialhtug SdjBebenS unb oielleidjt and) \u00c7inulanbS geleitet pat. 3d) tenue feilte beffere Sltgge \u00fcber ben einftigeit Slufiernoerbraud) unb bie Stufteru; gud)t, als Beld)e \u00a9. Oott 33\u00e4r in ber obigen Slbpaublmtg gegeben uub ba biefelbe in einer nur Benig Sefent gttg\u00e4ngliepeit 3eitfd)rift enthalten, uepmeit mir fie auf. \u201eSie 33evfud;e, bie mau neuertid) in graulreid) gemad)t pat, erfd)\u00f6pfte Slufiernb\u00e4ufe ju reinigen, ober in anberen \u00a9egeitben ben Stuftern beffere Stufappunlte 31t oerfd)affeit, fd)eiueit fielen beit \u00a9inbrttd gemad)t 31t paben, als ob bie Stufternpftcge \u2014 fo motten mir \u00fcberpaupt bie Sorge f\u00fcr baS \u00a9ebeipen ber Stuftern benennen \u2014 eine neue f\u00fcnft m\u00e4re, uub eine meitere SlttSbilbung ber SJtetpobe ber l\u00fcuftlicpen S3efrttd)tititg ber f^ifepe. \u00a9S ift baper mopl nid)t \u00fcberpfftg, mit einigen SBorteit 31t bemerfen, baf bie geB\u00f6pnltdje Stuftern ;3ucpt ober Stufteru pflege ungemein alt ift, fepr allgemein aitgemeubet m\u00fcrbe uub nod) mirb, nid)t etma fo, Bte bie f\u00fcnftlidje $ifd)3ud)t, bie faft oor einem 3aprpuuberte begann unb an einigen Orten, 3. S3, in Oapern, $mar fortgefept m\u00fcrbe, aber in fo fleineut SJtafftabe uub mit fo meitig Stttffepen, bajj bie neueren SSerfucpe iit gratilreid) l\u00e4ngere \u00dfeit als erfte uub nid)t erp\u00f6rte oont gro\u00dfen ^ublifum augeftaunt m\u00fcrben, m\u00e4prenb bie filnftlicpe 23efrud)tuug an 3r\u00f6fd)eit feit einem 3aprpttuberf oielleidjt 001t jtbem Siatitrforfd)er, ber bie \u00a9utmidluug biefer Spiere beobad)ten mollte, unb in neuerer \u00dfeit and) bie 23efrud)tuug ber gifdjeicr nid)t feiten 001t Staturforfd)ern oorgeuommen mar, \u00a9in f\u00fcnftlid;e S3efrud)tuug ift bei ben Stufteru gar nicht erforberltcp unb f\u00f6nnte nur gerft\u00f6renb mirfeit, bentt bie Stuftern ftnb perntapprobitifep.\"\n\u201eSie Stuftern;pflege ift aber fepon 2.3aprtaufeube alt. ^liuittS fagt fepr beftimmt, baff SergiuS Drata, ein SRaitu, ber oor beut utgrfifdjeit friege, alfo mopl ein 3aprpuubert oor \u00a9prifto lebte, bie erftern Stufteru;S3afftnS angelegt pabe, uub; gmar in grofem SJ\u00ceafftabe, um fid) gu' bereieperu. Sie m\u00fcrben halb gang allgemein, ba bie fp\u00fctereit St\u00f6mer ben Safelfreubcit","page":952},{"file":"p0953.txt","language":"de","ocr_de":"Verbreitung ber dufter.\n953\nfeljr ergeben inaveu mtb bie See Puffern an ben l\u00fcften Italiens, mie mir oben berichteten, meuiger fdjmadhaft finb als L\u00fcftern auS einem me\u00efjr gemilberten 2Saffer. \u00a9S in\u00e4re m\u00f6glich, bag bic lttfleru=3ucht nod) \u00e4lter ift; beim fdjon in ben SBer\u00efen beS IriftoteleS inirb einer Verfe|uitg non luftent erm\u00e4hnt, mie einer befcmnteit \u00a9rfahntng, bod) ohne barauf \u00a9einigt gu legen unb nur im Vorbeigehen, dagegen inar in ber \u00a3eit ber r\u00f6mifdjeit Inifer bie luftent; gudjt ein nichtiger unb oielbefprodjeuer \u00a9egeitjfaub ber Oefouomie.\"\n\u201e(Seit beit feiten ber K\u00f6rner ift bie lufferngudjt mahrfheiulidj nie nerlorett gegangen, obgteid) mir auS beut Mittelalter inentge Madjridjten bar\u00fcber fabelt. SaS fomutt nur bager, bag bie Maturmiffenfd)aften fel)r oentadjl\u00e4ffigt m\u00fcrben, unb matt nur ctma non gro\u00dfen 2>agb; tl)icreit gelegentlid) fprad). Sie Sdjriftfteller maren gum gro\u00dfen Sgeil \u00a9eiftltdje, meldjc auger beu Sdjidfaleit ber $irdje and) bie Sgateit ber d\u00fcrften ober eittbredjeuber geiube befdjrtebeit. Iber bie M\u00f6ndje maren babei fel)r eifrige Verpjlattger non Spieren, meldje gur gajteugeit alt8 Nahrung bienen fount eu. SaS hat man ihnen in neuefier geit in Vegttg auf bie gr\u00f6geru Sanb; fdjnccfeu unb auf niele gifdje, g. V. Karpfen, nacggemiefen. lud) baS fogenannte \u201eS\u00e4en ber luftent\", ober baS lnfe|eit junger Vrut an (Steden, mo fie Oorher fehlten, mug nid)t aufgeh\u00f6rt haben, beim Vouto3>pt|an berichtet, eS gehe tu S\u00e4nentarf bie Sage\u2019, bie lufternb\u00e4ufe au ber S\u00f6eftf\u00fcfte SdjleStoigS feien im 3aht\u2018e 1040 f\u00fcuftlid) bepflaugt. Obgleich biefe (Sage mohl nicht begrflnbet fein mag, beim bie luftent foituten fid) gang nat\u00fcrlich hierher oerbreiten, ba mir mit Sicherheit miffett, bag tu oiet \u00e4lterer 3e^ luftern an beit b\u00e4nifchen l\u00fcften maren, fo lehrt bod) bie Sage, bag beut Volle bie Vergeilung ooit f\u00fcufilither lujternoerpflanguug feine\u00bbmegS fvemb mar. ;gnt Hellespont unb um ^onftantinopel \u201ef\u00e4ete\" mau nach ben V er id) ten mehrerer Meifenben beS oorigen SahrljunbertS luftern. Sie Stiffen gaben biefe Sitte ficher nicht eingef\u00fchrt. Sie mivb alfo mohl noch Ooit ber \u00dfeit ber Vt)gautiuer fid) erhalten haben, lud) fagt S\u00dfetruS \u00a9pllittS, ein Scgriftfie\u00ef\u00efer beS 16.3al)rl)unbert\u00bb, ber eine ausf\u00fchrliche Sefchreibung beS Bosporus tbracicus gerauSgegeben hat, bag mau bort feit nnbefannteu geilen luftent g flange. \u2014 Sag bie luftern fliegt im S\u00dfkften nie gang aufgeh\u00f6rt habe, geht aus einem \u00a9efeg horoor, baS im 3agre 1375 unter \u00a9buarb III. gegeben m\u00fcrbe, unb melcgeS oerbot, luftern; Vrut gu jeber anbereu \u00dfeit gu fammelit unb gu oerfegen, als int Mai. gu jeber aubent 3eit burfte mau nur feiche luftent abl\u00f6fett, bie grog genug maren, bag ein Shilling itt beit Schalen flabbern founte.\"\n\u201eMan faub baher, als bic naturgiffortfd)e Literatur mieber ermed't tourbe unb befonberS, al\u00bb man anfittg, wicht allein bie alten Scgriftfteller gu foptren, foubern bie Vorfomutuiffe iit ber eigenen Umgebung gu befdjreiben, bag faft \u00fcber ad, mo luftent gebeil)eit, unb ihr gang ein \u00a9egenftanb beS \u00a9emerbeS bilbete, man aud) mehr ober meniger Sorgfalt auf Verbflanguitg, Regung unb \u00a9rgiehung oermeubete. lut meifteit gefd)al) baS, toie eS fd)eint, itt \u00a9nglaitb, meuigfteuS laffeu fid) auS \u00a9nglaitb am meiften Madjridjten bar\u00fcber fammelit. Sie ftavf antoachfenbe Hauptftabt, in meld)er ftd) aus allen Meeren bie \u00a9elbmittel fammelten unb ber Stirn\u00bb ftd) ent; micfelte, hatte halb beit luftent einen fo guten Ibfag oerfefjafft, bag man barauf bebaegt mar, iit ber M\u00e4he immer einen geh\u00f6rigen Vorratt) gu haben, fte aus ioeiterer gerne bradjte unb gttr Seite ber Sgemfem\u00fcnbuttgeit f\u00fcnftliche V\u00e4nfe ooit ihnen aulegte. Sa eS ftd) nun faub, bag bei einer Milberuug beS SeeioafferS burd) m\u00e4gigen gutritt oon glugmaffer bie luftent bei beit Kennern nod) beliebter murbett, fo mirb biefe Irt halbf\u00fcufilidjer !ufterngud)t, bereit Urfpruttg man nicht ftdjer aitgugeben meig, obgteid) bie lufternftfd)er ooit tent unb Suffer behaupten, bag ihre Vorfahren um baS gagr 1700 biefe V\u00e4nfe angelegt haben, fegt in fegr grogent Magftabe getrieben. Man bringt bie luftent auS beut Siibeit unb am\u00bb beut Morbeit iit bie M\u00e4he ber M\u00fcitbungen ber Sljemfe unb beS Mobmal), um fie auf beit f\u00fcufilidjeit V\u00e4itfeit einige $eit gu in\u00e4ffen. Mein au\u00bb bem Mcerbufeit, an meld)em \u00a9biitburg liegt, auS bem grith cf gortt), bringt man jegt, mie ^oh nfton berid)tet, 30 Sabuitgen, jebe gu 320 g\u00e4ffent ttub jebeS gag mit 1200 oerf\u00e4uflid)eit luftent, alfo 11,520,000 St\u00fccf in biefe f\u00fcnftlicgeu g\u00fctteruugSauftafteu. Voie oiele","page":953},{"file":"p0954.txt","language":"de","ocr_de":"954\nSDtufcbein. SDtoitoutb arier.\nm\u00f6gen bon kn Unfein (guernfeb unb Berfeh \u00efomuteit, mo bet* Fang am ergiebigen ift. ^orbe\u00ea meint, bet* 23ebarf f\u00fcr bonbon fomme gr\u00f4gtentheil\u00ea bon biefen t\u00fcnfilichen Setten. Um gu erfahren, ibte grog bie j\u00e4hrliche Bufu^r nach Bonbon fei, [teilte er \u00a9r\u00efunbigungeit an; bie 2lbf<h\u00e4hungen fielen giemlidb \u00fcbereinftitnmenb auf ba3 Ouantum bon 130,000 Sufchel\u00ea (\u00fcber 80,000 Serlitter \u00a9cheffei), moboit etma ]/4 meiter iu\u00ea 2anb uub auger bonbon berfc\u00a3>ic\u00eet unb 3/4 bon ben Semohuent Sonbou^ ber\u00fchrt mirb.\"\n\u201eBn ben \u201eBahren 1774\u20141777 foHett bie \u00a9itgl\u00e4uber eine grogartige Serfehuitg frang\u00f6ftfcher L\u00fcftern nach ben englifcfjen l\u00fcften unb gmar &er B\u00abfel S\u00dfight unb bem gegen\u00fcberliegenben Ufer unternommen haben, ke aber nicht beit \u00a9rmartungen entbrach. (Schott fr\u00fcher aber, unb gmar um ba3 Mb 4700 foU man Sluftern in ben $anal, ber gmifdheit ber Bafel SJtait uub bem n\u00f6rb; lichen SBaie\u00ea jt<h befinbet, berfe^t halben, uub bort, too fr\u00fcher leine Sluftent gemefeit fein follen, ift je^t ein ziemlich aitfehnlicher Fang.\"\n\u201eStocl) meniger mar in F^an\u00efreich ba3 Anlegen bon Sluftern;Santen unbetanut bor \u00a9ofte (metcher in .neuerer Beit bie meifte Slnregung gur Fifh5 uub Siufterngucht gegeben). Sort) be \u00a9t. Sin cent hielt tut Bahre 1845 in ber tarifer Slfabemie einen Sortrag \u00fcber bie Stotl)5 menbigteit, neue S\u00e4nte aitgulegeit. @r berftd^ert, bag er fetbft utterfch\u00f6pfliche S\u00e4nte angelegt habe. Sor ihm hatte ein \u00a3>err \u00a9arboitnel ein patent erhalten f\u00fcr eine neue uub einfache SJtethobe, Slufternb\u00e4nfe an ber fran^\u00f6ftfchen $\u00fcfte aitgulegeit. \u00a9r foil biefe\u00ea patent einer \u00a9efebO fc^aft f\u00fcr 100,000 Franck bertauft haben. Sie S\u00dfavfiS maren lange borher in (gebrauch/'\nSie Stufte rtts$\u00dfarf3 erf\u00fcllen einen hobelten gmedt: fie ftnb SJtaftft\u00e4Ue unb SJtagagine. \u00a9inen S\u00dfeltruf behaupten feit laugen Bahren bie bon Sftenbe, SJtaremte\u00ea unmeit Stochefort unb \u00a9attcale im Sterben Frankreichs Sie Sluftent, melche in ben 5\u00dfenftonett bon Sftenbe ihre h\u00f6here \u00a9rgtehung erhalten follen, tommen f\u00fcmmt\u00efich bon ben englifchen l\u00fcften. Sie gemauerten Staunte, in melden fte forgf\u00e4ltig \u00dcbermacht merbeit, h\u00e4ngen burch \u00a9djleugen mit bem Siteere gufamtneit uub merbeit alle 24 \u00a9tunben gereinigt, \u00a9tma 15 SJUdionen Sluftent gelangen j\u00e4hrlich au3 ben 3 Sarfto bon Dftenbe auf beu SJtartt. Sie ^arf\u00f4 bon SJtarenne\u00ea mit ihren ber\u00fchmten gr\u00fcnen B\u00f6glingen merben \u00a9\u00efaire\u00ea genannt uub nur gut Beit ber \u00a9pringfluthen, 5jjeU5 Sodmonb mit frifchetn Staffer berfehen. Stach ben Slugaben boit \u00a9lab\u00e9 in ber \u201eStebue be\u00f6 beitr SJtonbe\u00ea\", beiten mir folgen, mechfelt ihr Fl\u00e4cheninhalt gmifchen 250 bi\u00a7 300 SuabradSJteter, unb fte ftnb gegen ba3 Steer burch eilten Samm gefehlt, ber mit einer \u00a9cijleuge gur Stegitlirung ber Skfferlmhe berfehen ift. SJian l\u00e4gt guerft ba\u00a7 SSaffer l\u00e4ngere Beit in ben Slbtheilungeit, bamit ber Sobeit ftch geh\u00f6rig mit \u00a9alg impr\u00e4gnirt. Samt, nachbem ba\u00ea Staffer abgefloffett unb ade ftch augefebt habenbeit Sange unb Sllgeit entfernt ftnb, mirb ber Sobeit mie eine Senne gefdEflagen. Stun tommen bie Stuftem hinein, melche bon beit benachbarten S\u00e4nten eingefammelt merbeit. Sa\u00ea gefehiept bout \u00a9eptember an. \u00a9ie merbeit aber nicht unmittelbar iit bie \u00a9laire\u00f6 berfebt, foubent erft iit eine Slrt bon \u00a9ammellotalen, bie fi<h baburch bon ben \u00a9laite\u00f6 uittetfcheibeit, bag fie bem t\u00e4glichen Flatmechfet unterliegen, \u00a9chou boit hierauf merben bie gr\u00f6gten unb fch\u00f6nfteit Sluftent unmittelbar in ben Sanbei gebracht/ m\u00e4hrenb bie j\u00fcngeren uub noch nicht fetten gur SJi\u00e4ftuitg in bie \u00a9laired manbent, mo, mie gefagt, nur gloeimal be\u00f6 SJtoitat\u00ea ba\u00e9> Sktffer gemechfelt mirb. Bhre Slbmartung bedangt bon Sag gu Sag bie gr\u00f6gte \u00a9orgfalt. Sie Stufterm giiehter, beiten mehrere \u00a9laire\u00f6 gur Si\u00f6pofttioit fiebert, berfeben ihre B\u00f6giiuge au\u00a7 einer \u00a9laite iit bie anbre, um bie entleerten gu reinigen. SBo bieg nicht gef^epen tarnt, merben bie Sluftertt eittgeln aui \"t^ren Seh\u00e4lteru genommen unb bout \u00a9chlamm befreit. Sie int Sllter bon 12 bi\u00ea 14 SJtonateu in bie \u00a9lairel getommeneit Sluftent ftnb nadh 2 Bahren reif, um ben Selifateffen= h\u00e4nbtern uub bereit @\u00e4ften ftch borguftelleit. \u00a9ie haben in SJtareitne\u00f6 m\u00e4hrenb biefer Bell auch eilte gr\u00fcne Farbe angenommen, bie ihnen bei Feinfcbmecfent befonberen Stuf uub Seliebtheit ber^ fchafft hat. SJtait ift noch nidjt bollft\u00e4ubig im Steinen bar\u00fcber, moher biefe F\u00e4rbung flamme; am mahrfcheiulichften baher, bag bei bem l\u00e4ngeren ruhigen Sermeileit be3 SBaffer^ in ben \u00a9laire\u00ea","page":954},{"file":"p0955.txt","language":"de","ocr_de":"2Xufternguc\u00ef?t.\n955\nbiefe febr rafdj mit gr\u00fcnen mitroflobifchen ^3[K\u00e4ufen imb \u00a9bierdjen f\u00fcllen, ixje\u00efd^e at\u00ea iRaljrung ber 2Iuftent ihren garbfbff auf \u00efcfetere \u00fcbertragen.\n\u00a9er 23erbrau<b ber Vitfiern, meiner fid) z. 29. in S\u00dfart\u00f6 auf 75 SRittionen j\u00e4ljrlid) bel\u00e4uft, m\u00fcrbe an fid) tanin eine mertlidje Verringerung ber 23\u00e4ute ^erbeif\u00fc^rett f\u00f6niten. 2Skutt itidjt\u00e9 beft\u00f6 meniger fomoljl an ben franz\u00f6ftfdjen l\u00fcften a\u00ef\u00bb anberm\u00e2rt\u00ea, z* 23. au ber 2Skftt\u00fcfte .gmlftein\u00ea ein \u00a9inge\u00efjen ber 2lufternb\u00e4nte unb eine fel)r auffatlenbe 23erminberu\u00fcg be\u00ea iRacbmucbfe^ bemertt murbe, fo \u00a7aben\te^ue 3Reibe *mit Urfadjen beigetragen. \u00a9ie 2tufter ^at febr Oiele nat\u00fcrs\nlic^e geinbe; fie febmee\u00eft nic^t blof ben SO\u00eeenfdjen, fonbern au\u00ea faft alleu \u00a9Ejierttaffen [teilen fid) Zahlreiche \u00a9ottrmanb\u00ea auf ben Slufternb\u00e4nten ein. .gabltofe gifdw fdjuabben bie allerdings uodj riel ^al)llofereit jungen 2lufteru auf; $rebfe gaffen auf ben 2Iugenbltd, Um bie arme 2lufter i\u2019breit \u00a9edel l\u00fcftet, um au bem f\u00fcfen f\u00c7leifcbe ftd) zu laben; bie \u00a9eeftente Griffen fie auljufangen; mehrere \u00a9djitedeit, namentlich Murex tarentinus nub Nassa reticulata, bohren mit bem ERiiffel feljr gefdjidt ,8\u00f6d)er in bie \u00a9<baleit unb geben auf biefe 2Seife i^rer 23eute zu Veibe. 2ltt anberen \u00a9teilen buben ftd) \u00ef\u00fce 3Rie\u00a7mufd)eIn in folgen SJteugeit auf ben 2lnfterb\u00e4uten angefiebelt, ba\u00a7 le^tere baburdj gleid)fam erftidt merbeit, unb neuerdings ifi itodj ein aitbere\u00ea \u00a9bier, iraelc^e^ bie granzofeit SJtaerie nennen, beffen ft) ft emat if cf) en Flamen i<b aber nicht bube EjerauMmingen l\u00f6nneit, mie eS fdfeint ein fR\u00f6brenmurut, als \u00dferft\u00f6rer beS toftbaren \u00a9djaleittbteteS aufgetreten, \u00a9odj alle biefe geinbe, gemi\u00a7 audj ber ERa\u00ebrte, fabelt fo lange fdmit auf Unlojteit ber 2luftern eriftirt, als biefe felbft. 2E8emt fie nicht baS gbt'\u00caW in bem VeritidRungSlrtege gegen bie Sluftent getljan, menu niefjt SRittiarben toon jungen, eben auSgefdjl\u00fcbften 2luftern oom 2Bogenfdjmatt erfa\u00dft unb erbr\u00fcdt ober oom \u00a9aitb unb \u00a9(blamm erftidt m\u00fcrben, fo m\u00fcrben bie \u00dcReere l\u00e4ugft zu blofeit tooEgef\u00fcUten VttfternbafftnS gemorben fein, \u00a9eit meifteit, mirlltdj embfiubtichen \u00a9djaben fabelt bie 2lufternb\u00e4nte offenbar burd) bie mirtlidje, burd) dJtenfd)eit\u00a7\u00e4nbe |eroorgebrad)te \u00a9rfd)\u00f6bfuug gelitten unb burd) bie folgen eines uttzmedtn\u00e4figeit, mit gro\u00dfen \u00dferft\u00f6ruugeit oerbunbeneit \u00a9in; fammelnS. 2\u00dfo bie 23\u00e4ute uid^t fo feid)t liegen, ba\u00a7 matt zur \u00a9bbe bie 2lnftern mit ber Jfpaitb \u201ehfl\u00fcden\" tarnt,'bebieut mau ftd) eines JRe^eS mit einem ferneren eifernen SRaljmeit, beffeit eine, am 23obett fdjlebbeitbe $ante mit g\u00e4hnen, gteid) einer \u00a9gge bemeljrt ifi. \u00a9eget unb ERuber ber Heilten, aber bocfj mit 5\u20146 Leuten bemannten 23oote merben fo geftellt, bafj baS galjrzeug nur ganz langfam oorm\u00e4rtS fommt, unb baS \u00a9djtebbneh, baS am \u00a9eite uadjgezogett mirb, ftdj gem\u00e4chlich unb tief einm\u00fcbleit tarnt. \u00a9aburd) merbeit ganze tiefe S\u00f6djer unb gurcbenltt bie Vante geriffelt, unb ber gr\u00f6\u00dfte \u00dcRatbtbeit entfielt nun, inbem biefe 2Sertiefuitgeit in lutter geit mit \u00a9djlamrn auSgef\u00fcUt merbeit, meldjer nicht nur eine fernere 2tnfiebtung an biefeit \u00a9teilen ititm\u00f6glid) macht, fonbern and) bie itmliegenbeit, toon beut \u00a9djlebbneb Oerfcbout gebliebenen \u00a9Entere tobtet.\n2Semt es gel\u00e4nge, baebte 5|3rofeffor (Sofie in apart\u00e9, nur einen \u00a9heil t)on ben unz\u00e4hlbaren ERiEioneu junger Sluftern, meld^e Oom Ocean oerfddungeit merben, ebe jte ficb zu ^em e^nen 3med i^reS \u00a9afeinS, gegeffen \u00a7u merben, auch nur oorbereiten l\u00f6nneit, baburd) f\u00fcr biefeS b\u00f6bere \u00dfiel gu retten, bag man djr geftfebeit erleid)tert, bef\u00f6rdert unb beh\u00fctet, fo m\u00fcrbe man bie 2lufter in 23\u00e4lbe zu einem ber genteiuften unb moblfeilften Seben\u00f6mittet macbett l\u00f6nneit. Sucriner \u00a9ee m\u00fcrben bie Tluftertt febon feit uttbcnllicben 3e\u00fcen burd) \u00a9inlegen oon gafcpineit mit \u00a9rfotg ziim 2lufe|eit eingelaben; biefelbe 23ebeutung b^t ba\u00bb i\u00dffCangeit oon pf\u00e4hlen unb Sleftett f\u00fcr 2luftent unb SEJtiegntufd^eln; bie l\u00fcnfilicbe 2lufteruzud)t, meldje \u00a9ofte feit 1855 in grantreief) einf\u00fcbrte, ift alfo nidji\u00ea al\u00ea bie eiloeiterte zmedrn\u00e4\u00a7ige pflege, metd)e ftcb fdjon ber jungen, no<b ben meifteit \u00a9efabren auSgefe^teit \u00a9biere anitimmt. \u00a9er \u00a9rfolg tonnte in einer 23eziebuitg taum zweifelhaft fein, \u00a9ie oerfeitlten gafc^iuen, auf meld)e man t^eilS mit 23rut erf\u00fcllte 2luftent gelegt ^atte, unb bie man tbeil\u00ea baburd) z^ beo\u00f6ltern fuebte, bafj man bie mitrofto^ifebe 23rut \u00fcber ihnen auf bem EReere \u201eau\u00f6f\u00e4ete\", bebedteit ftd) fehr halb mit ber gefud)ten 2Vaare; \u00a9^ zeV*e flch aber and) eben fo fdjmelE, bag bie gehtbe ber 2lufternb\u00e4nte,","page":955},{"file":"p0956.txt","language":"de","ocr_de":"956\n\u00eeDtufchetn. 9\u00cf\u00cfottomtydrier.\nnumentlid) bet* feine \u00a9djlamm, bie bev ^Beobachtung uttb taglidjeu Reinigung entgogeucit $afd)ineit mit invert Slufiebleru gu gerft\u00f6reu brol)ten. 2lud) war ber Slitfa\u00df ein fo maff\u00e8nljafter ttnb ftanb in fo gar beinern 23erh\u00e4ltitt\u00df gum gttWadjS ber gleid) ihnen tiefer liegenbeit ttnb fid) felbft \u00fcber? taffenen SBcittle, ba\u00df ^\u00f6d^ft wahrfdjeiulid) gerabe in biefer $\u00fcl\u00efe ber feint beS \u00a9ied)t!jumS xtnb beS Unterganges lag. \u00a7\u00f6d)ft wahrfdjeiulid), fagen Wir; fehlte eS biefett, bon ben ^Bewegungen ber \u00a9egeiteu nid)t ber\u00fchrten oielen SJ\u00ce\u00fcIioiten bon jungen 3ln[tcrn an ber geh\u00f6rigen 9tal)rung. $urg, eS ergab fid) ttad) einigen Sauren boftbaren \u00a9rperimentireuS, ba\u00df anf biefem Wege, bnrd) Slerfeutuug bon ^afdjiitett in gr\u00f6\u00dfere Siefen, ber SX u ft er nba\u00ef a nt i tat titdjt abget)olfen ioerbett bonne. Siefe JBerfudje Waren in ber 33ai bon \u00a9aint SSrieuc angeftel\u00eft ioorben. \u00a9eitbem fat man ftd) anf bie $Britt?^arlS in ber 23ai bon 2lrcadjon befdjr\u00e4utt, ireld^e int Sereidje ber \u00a9bbe liegen nnb too man bie UeberWadjitug ool\u00efft\u00e8iubig in ^\u00e4ttbcit b)at. 9JUut bietet ber Stufternbrnt ttjeilS gafdjiiteit, tl)eik ungehobelte SBretter, tlje\u00dcS ^Bretter, an betten man SOtufdjelfdjaleit mit einer SJt\u00f6rtelfdjidjt befe\u00dfigt, ober and) eigene geformte ^oljlgtegel gum SXttfehett, nnb bat nur bie 23or\u00dfdjt gtt beobadjten, ade biefe \u00a9egeuft\u00fcube nid)t fr\u00fcher in bie gkrfS gu thun, als bil bie \u00a9tunbe beS WodjenbetteS f\u00fcr bie fdjon bariit be\u00dfublidjeit alten L\u00fcftern nnntitte\u00efbar beborfteI)t. Ucbergibt man bie giegel, ^Bretter u. f. io. f(hou fr\u00fcher bent Staffer, fo bebeden fie fid) fdjuell mit SXXgeu nnb bie Infternbrnt latin nicht an ihnen haften. SaS 9tefnltat ift nun, ba\u00df alle biefe Objefte bei jeber 23rutfaifoit roIXft\u00e4nbig mit jungen Sluftent bebedt ioorben, nnb ba\u00df fie itadj einem ^ahrc, in Weldjem fie etwa beit Umfang eines g\u00fcufgrofd)euft\u00fcdeS erreicht haben, Don ihrer Wiege abgebrochen ober abgel\u00f6ft ioerbeit l\u00f6ititen, um ihre Weitere \u00a9rgiel)Uitg in ben SDXaftft\u00e4\u00dfen gu belommeit. $tt ben $artS bon 2lrcad)Ott befinben ft(h) nad) ben neneftcit Eingaben 35 9MItoiteit Sluftern jeber \u00a9r\u00f6\u00dfe, welche, baS Saufenb gu 40 graucS geredjitet, ein Kapital Doit 1,400,000 f^ranc\u00bb repr\u00e4fentireit. Ser j\u00e4hrXid^e \u00a9rtrag W\u00fcrbe fich anf 6 SD\u00fcHioneit L\u00fcftern nnb anf 240,000 grattes belaufen.\nWie jp\u00fcitingett f\u00fcr bie \u00a9\u00fc\u00dfiuaffer=IS'tfth^ucht, fo feilte Ircadjou bie SOlufteranftalt f\u00fcr bie ^vobidtion bet* e\u00dfbaren \u00a9eett)iere fein, nnb WaS bie SXitftern betrifft, fo fanbeit ftd) and) halb oiele Unternehmer, ioeld)e bie frang\u00f6fifdje D\u00eeegierung tun f onceffioneit gur Anlage oon gudjk unb 9JlaftpartS angingen. \u00a9S |at bamit in graufreid) eine eigne SSeWanbtui\u00df. SaS gange SlteereS^ ge\u00dfabe, WeldjeS bei ber \u00a9bbe bloSgelegt ioirb, alfo ber eingige Uferg\u00fcrtel, ioeld)er ftd) f\u00fcr bie Slufterugudjten eignet, ift Staatseigentum, unb ferner Werben alle ^\u00dferfoneu, Weldje fid) mit irgettb einer \u00a9attung oon \u00a9ee\u00dffdjerei befdj\u00e4ftigctt, in bie ^onflriptiouSli\u00dfeit ber 9Jiarine ein? getragen. Wer alfo in granlreidj SXuftent g\u00fcdjten Will, mu\u00df er\u00dfeuS ein SJtaitit oon beiu\u00e4hrter \u00a9efinmutg fein unb gWeiteuS gew\u00e4rtig, ba\u00df er Don feinen SXnftent Weg gtmt glottenbienft eitt= berufen toirb. \u00a9S hat ftd) gegeigt, ba\u00df bie Don S\u00eeonftriptiouSpflidjttgen unb blo\u00dfen \u00a9pelulanten, unternommenen t\u00e4ufterngudjteit ben geWiinfd)tcu \u00a9rfolg nidjt h^U^U iubeut biefe Seute tpeilS teilt WirfltdjeS $utereffe an ber \u00a9ad)e hatten, tljeili ohne fonberlid)e EOUitje in larger 3eit Diel \u00a9elb gtt machen -hofften. 9tur folihe g-ifdjer unb ^\u00fcfteubeWohner eignen fid) aber gu SXuftent-g\u00fcdjtern, weld)e t\u00e4glich japrauS jahrein ihren gangen \u00a7lei\u00df beit Slu\u00dfent ioibmeit, ba\u00e4 ftub alfo fold)C, toeldje einen 2ebett\u00eaberuf bavait\u00bb mad)cn unb bie ^ouceffioit nicht burd) irgeub ioelcheu @eftituutig\u00eatDed)fel gu Dcrliereit f\u00fcrdjten m\u00fcffeu, alfo arbeitfaute unb freie 9Jteitfd)en. derartige untDiberriif(id)e \u00a9rlaubuiffe gur 9tu\u00dferugud)t fiitb ben SeiDohnent ber Heilten $nfel 9ie gegeben. Uebcr ben Fortgang unb baf \u00a9ebenen ber 9lufterngud)t bei 9t\u00e9 hat man uutt in ben le\u00dfteit Sagen gerabegit \u00a9ntgegeugefehte^ geh\u00f6rt, \u00a9in bortiger Pfarrer fchrieb 1865, ba3, toa\u00ea bar\u00fcber berichtet toorben fei, gleiche itneublid) mehr einem Otomane nnb einem gum Vergn\u00fcgen erfoituetten 9Xmmenmahrd)en, al\u00bb beit Shatfad)en, ioie fte fid) gitgefrageit haben. Sie SBaljrheit fei, ba\u00df bie neuen 53erfud)e in ber 2lufterngud)t au beit bortigett l\u00fcften burdjauB nicht alle gut ausgefallen feien, unb ba\u00df eS eine Unwahrheit fei, Wenn man behaupte, bie ^Bewohner ber 3nfel Der? banltett ihnen ein bis bahin uubelaunteS Wohlergehen. Wenn fd)on biejenigeit feiten, ftub, fagt","page":956},{"file":"p0957.txt","language":"de","ocr_de":"Au\u00dfer. \u00a9attetmufcpt.\n957\ner, We\u00efdje einen oo\u00efl\u00efommeneu \u00a9rfo\u00efg Bei biefem \u00a9efdj\u00e4ft erhielt pBeit, fo f\u00eenb biejenigen nod) rie\u00ef feltener, Weldje gegr\u00fcubete (Srtoartungen auf einigen \u25a0\u2019ftupn f\u00fcr bie \u00dfufuuft Regelt, Weil bie Befien Aufterngiidjter einem rafdjem Dfititt entgegen gepn,\n\u00aeic SBappit Wirb Wolj\u00ef in ber \u00fcMtte liegen, gutnal aud) bie neueren \u00a9er id) te g\u00fcnftig fmb. 3>u ^cr Sftap Don \u00a9rieft, auf ber 3nfel \u00a9rabo, pt feit einigen 3>apen ein eifriger fpeunb biefe\u00ea $)3robu\u00eftion8gWeige3, Witter oon \u00a9rfo, ftd) mit \u00a9erfudjen Befdj\u00e4ftigt. \u00aeaf aud) bort in bem fetdjten, leiber aBer nur einer fet)r geringen \u00a9BBe unterworfenen \u00a9cW\u00e4ffer bie f\u00fcr beu AufternanfaB prgeridjteten Siegel fid) bid)t mit \u00a9rut Bebecfeu, pBe id) felBft gefepn. SDie Bflerreidjifdje Regierung l\u00e4\u00dft fcfet bie 33erfud;e fortfefeen. \u00a9in Zweifel, ba\u00df in ber Doit \u00a9a fte angeftreBten Stiftung burd) bie Aufterufflege bie 5\u00dfrobuftion btefer n\u00fc|lid)eu \u00a9pere in erpB= lid)em \u00a9rabe allerW\u00e4rtp Wo fie Oor\u00efontmen, gefteigert werben wirb, faun uad) ben fo flat tors liegenben \u00a9ptfacpn nub Bei ber \u00a9infacfjpit ber \u00a9erpltuiffe ta um nod) auffommen.\n2Bir muffen c\u00a7 mW\u00bb oerfagen, auf bie Dielen fofftlen Wirflidjett Auftern ttnb eine 9'ieip tpif\u00f4 auigeftorBener tpif\u00ea nod) leBenber \u00a9attungen eittgugepit, nub Befdjlie\u00dfen ben ganzen ABfdjnitt \u00fcber bie SDfufdjeln mit einer ber dufter nal)e fiepnben \u00a9typ uub Art, ber \u00a9atteintufdjel (Anomia ephippium), weld)e g war an SeBenSgeWoppiten ntdjt\u00e9 Auffadenbep aBer foWot)l am \u00a9epufe wie au ben SBeidjtpifen einige Bemerlew\u00a7Wertp \u00a9igentp\u2019imlidjfeiteu geigt, \u00a9on bem im Allgemeinen fdjeiBenf\u00f6rmigen \u00a9epufe tarnt inan gleidjwotjl eine Beftimmte \u00a9eftalt nidjt augeBeit, iitbem bie untere fet)r b\u00fcnue \u00a9djale ftd) in iljrer $orm gang nad) ben fremben K\u00f6rpern rieftet, auf benen fte aufliegt, ot)ite mit ipen gn oerwadjfett.\n\u00a9ie faun baljer gang flad), ober im Sidgacf geBogcit ober aud) Bogenf\u00f6rmig fein, Wie frt\u00f6 g. \u00a9. ben \u00a9remplarcn pifftrt, Weld)e auf ben \u00a9tadplu rer; fd)iebeiter \u00a9eeigels Arten fid) anjtebeltt. \u00a9)ie obere <5d)ale iff biefer unb gew\u00f6lbter, wieberplt aBer ebenfalls alle UneBeupiten be3 $\u00f6rpr3, auf weldjent ba\u00ea \u00a9per aufftyt \u00a9utfprecpnb biefem flauen \u00aee; pufe ift ba<\u00a7 \u00a9per fel)r flad) gebr\u00fceft. Huf re AB;\nBilbttng geigt bie red)te, nad) unten geWeitbete \u00a9eite, fo ba\u00df Wir alfo nad) ^inWegnapte ber \u00a9djale auf bie \u00e4Rantelfl\u00e4d)e Bilden. \u00a9efonberg bie Dtciuber ftnb fep b\u00fcnn unb mit einer 9teip feiner g\u00fcpf\u00e4beu Befolgt. \u00a9)ie Oeffttuttg a ift f\u00fcr ba3 \u00a9djlo\u00df uub baneBeit Bcftnbet ftd) ein tiefer Aupdjnitt, bttrdj Weidjeu ba3 fogeuannte l\u00fcn\u00f6djeldjen proor? tritt (n). \u00a9affelBe, ein aus> Dielen etngelnett \u00a9djeiBdjett Beftepube\u00e4 ^altgeBilbe Beftubet ftd) am \u00a9ttbe eine3 oom \u00a9djlie\u00dfmii\u00f6fel m ftd) aBgWeigeubeit \u00e2Ru\u00eatel\u00bb, tritt burd) ein runblidjeio Sod) ber unteren \u00a9djale unb pftet au ben fremben K\u00f6rpern, inbem e\u00e8 mit feinem SAit\u00eafel ooUjMttbig al\u00bb \u00a9te\u00dcDertreter be\u00a3 \u00a9pfu3 angufeptt ift. A\u00dfirb bas> \u00a9per geft\u00f6rt, fo giepit fid) bie erwapteit \u00a9tu\u00ea\u00efeln gufamnten, unb e\u00eb Wirb nidjt nur bie \u00a9djale gefdjloffen, fonbent and) feft an bie Unters l\u00e4ge angebr\u00fcdt, bereu DBerfl\u00e4djenrelief fid) auf ba\u00bb \u00a9epiu\u00bb \u00fcbertr\u00e4gt. SDie \u00a9attelmufdjcl feflt nirgeitb\u00ea in ben europ\u00e4ifdjeit SAcereu, foWeit bicfelBeu einen normalen \u00a9alggeplt. prBcn; ip*c \u00a9taubregion ftimmt mit berfeuigeu ber Aufter \u00fcBereiit, nur ba\u00a7 fte oBerp\u00efB be\u00ea \u00a9BBeftrtd)e\u00bb oorfomnteit b\u00fcrfte.\n4\u00a7p\u00e0 '\n8xed)ter Stlontella^cn ber 'Sattelmufd) ei. SBenig tier\u00efteinert.","page":957},{"file":"p0958.txt","language":"de","ocr_de":"Jte 3Vrmfitf>et%\nXXeber beut \u00ef)ter tu ber Ueberfdprift befmblicpeit bauten haltet baS in bei* iRaturgefcptdjte leiber nidjt feltene 93er^\u00e4nc^itt\u00a7, bag er, foferit er eine cparabteriftifcpe (\u00a7igentp\u00fcmlid)beit ber Opiet*; gruppe, meldper er gegeben, begetcpnen foil, g\u00e4itglicp falfcp ift. Oie SBeidjtpiere, gu beiten luir uns pier meitben, pabeit mebet Sinne nod) g\u00fcge, meber kirnte, bie jtdp mit beit um beit \u00dcRunb gefeilten gang; nub \u00a9epmerbgeugen ber (\u00e4eppalopobeit, itocp einen gug, melier fiep mit ber \u00a9cple ber \u00a9cpnecbe ober mit bem ^eilfug ber idhifcpelit Oergletcpeu l\u00e4gt, Oie fr\u00fcheren Statut; forfdper pabeit ipiten eine Oegtepttng angebidptet, meldje nidpt eriftiert, ttitb nadp meiner man begpatb greifen gu b\u00f6mteit glaubte, meil eine anbre, ebenfalls ungerechtfertigte Sluatogie bagu oerleitete. SRait begeidjnet n\u00e4mlich mit bem obigen tarnen ber r nt f \u00fc \u00a7 er ober Brachiopoda eine in beit fr\u00fcheren oormeltlicpeit ^\u00dferiobeit oiel zahlreicher dB jept oertretene Opiergtuppe, meldpe burch ein gmeibtappigeS \u00a9ep\u00e4uS fiep auf baS engfie an bie SRufcpeltpiere augufdpliegen fdheiut, fo eng, bag man bi\u00bb in bie neuere \u00dfeit hinein fm \u00fctS eine btoge, beit Slang einer Orbnttng eimtehmenbe Unterabtheilung jener klaffe angufepett ge\u00efoohnt loar. gn \u00e4ftet fpmaltg eingerollten Organen, metcpe neben ber SRuub\u00f6ffnttng entfpringen, glaubte man bie gum Herbei; holen ber Nahrung oertoenbbaren SBetbgeitge erblidett p muffen, ittbent matt oielteidjt unmitl-b\u00fcrltdp an bie bamalS oonGuoiet auch f\u00fcr SBeidfpiere gehaltenen Slauhenf\u00fcget (ftehe \u00a9eite 668) bachte. OaS SRigoetpubuig fonnte um fo eher fiep einnifieu, als bis Oor einem gaprgepnt bie Spiere faft nie lebenb beobachtet m\u00fcrben, uttb erft biefe neuefte ^eriobe bie Sluffl\u00e4rung brachte, jene oermeintlidhen gangarme feien gar niept im \u00a9taube, biefeu Oienft zu oerridjten, unb feien in \u00a9aprpeit bie Kiemen. SluS biefen menigett SSorteu gept peroor, bag bon ben SebeuS\u00e4ugerungeit unb ben Spaten biefer Opiete meuig gu berichten feilt mirb, ja, bie meuigften \u00e2oo\u00eeogen bon gad) pabeit je eine Or ad) top obe lebenbig gefepen, unb id), ber id) mehrere ^rten auS ber Otefe beS SReereS mit -bem \u00a9dfeppnep peroorgepolt unb f\u00fcr bie Oeobadptung in meinen \u00a9l\u00e4fern gepalten, bann oe\u00eeftcpern, bag man niept Oiel baran Ocrliert, ittbent fie gu beu laugmeiligften uttb Oer; fcploffeuften SRitgtiebern ber grogen Sebemelt gep\u00f6reu.\n\u00a9l\u00fccflidper SBeife [inb anbere \u00a9eiten au ipuen ber Oeacptung unb Oetracptuug p\u00f6d)ft mertp. guerft mid ftBmpofition unb \u00a9til ipreS K\u00f6rpers oerftanbeu fein, unb inbent unS bieg gunt gr\u00f6gteit Stpeil gelingen mirb, ftitben mir iit beit Sirmf\u00fcgeru baS oerb\u00f6rperte \u00a9tabilit\u00e4tSprincip. gn iprer ungemeinen ^dffioit\u00e4t pabeit fie feit beu \u00e4lteften ^eriobeu ber tpierifdjen \u00a9d)\u00f6pfttng, metcpe uns n\u00e4per bebanut fiub, bie SBogen unb beu Orud beS \u00fcReereS \u00fcber fiep pingepen taffen unb ertragen, opne fkp\u2022 mefentlid) gu oer\u00e4nbern. Oie Ol\u00fctpegeit ber klaffe ift l\u00e4ugft oor\u00fcber; niept nur in Sitten, fonbenr nod) oiel mepr in gnbioibuengapl mudperten fie eiuft fo, bag fetten; meife aus ipren Inp\u00e4ufuitgen bube gelfenfdpid)ten entftauben, unb bag bem \u00a9eognoften ipr Oor; bommeit ein uneittbeprlid)eS Hilfsmittel gut n\u00fcperett Oefimntung ber Sleipenfolge iit beit \u00e4lter eit","page":958},{"file":"p0959.txt","language":"de","ocr_de":"Allgemeines it\u00a3\u00bber bie Armf\u00fc\u00dfer.\n959\n\u00a9ebirgSformationen iff* SBicptige \u00a9cpl\u00fcffe \u00efaffen ft cp aus ber Uebereinftimmung ber heutigen Armf\u00fc\u00dfer mit ipren \u00e4lteften \u00a9orfapren auf bie \u00a9efcpaffenpeit ber Urmeere sieben. 3pr eigene \u00efidbe\u00eb -gekommen aber, ipre Wapre \u00a9lutsoerwanbtfcpaft bleibt uns bor ber \u00a7anb noch \u00bberborgen, unb bie blo\u00dfe Spatfacpe t^rer boltenbeten \u00a9riftens in ben \u00e4lteften gefd^id^teteu \u00a9efteinen br\u00e4ngt unabweisbar f\u00fcr fiep allein fcpon sur \u00a9orauSfepung, ba\u00a7 nufere fogenannte Sj\u00dfrimorbialfauua, b. p. bie SpierWelt, Wetcpe Wir bis jept als bie \u00e4ltefte anfebjen su muffen glaubten, eine bielteicpt eben fo lange unb eben fo alte \u00a9eipe bon \u00a9orfapren gehabt bat, als bon ihnen sur heutigen heutigen SebeWelt ttacpgeWiefen ift.\nStuch ber Saie in ber Zoologie wirb geneigt fein, Wenn er bie folgenbett Abbtlbuitgen ber Spiere fl\u00fcchtig betrachtet, fie f\u00fcr bie aUeru\u00e4cpften \u00a9erWanbten ber \u00a9tufcpelu sn halten. \u00a9ei n\u00e4herer ^enntni\u00dfnapme setgen ftcb aber boeb bie erpeblicpften \u00a9erfeptebenpeiten in \u00a9eh\u00e4nS unb ^hwr, ohne ba\u00df bermittetube \u00a9lieber bie Verleitung ber einen klaffe anS ber anbern plauftbel machten.\n2Bir wollen nufere \u00a9tubien an bie in ber heutigen 2Selt bevbreitetjte Familie ber Seres br\u00e4teln (Terebratulidae) anfn\u00fcpfett. An allen \u00a9ippeu f\u00e4llt uns fogleicp bie Ungleichheit ber beiben \u00a9cpatenp\u00e4lfteu ober klappen auf; bie eine ift banepig, gr\u00f6\u00dfer als bie anbre unb am \u00a9cpnabet burepboprt. Surcp biefeS Sodp tritt ein tinker, fepniger \u00a9tiel herbor, Womit baS Shier au nnterfeeifche \u00a9egenft\u00e4nbe angeheftet ift. An bom Spiere unb ber tpierifepen \u00a9ubftans \u00fcberhaupt befreiten \u00a9epaten fiept man nun bei b.em \u00a9erfttepe, bie tlappen boit einanber su entfernen, ba\u00df fie in ber \u00a9\u00e4pe beS \u00a9epnabelS in ber Art mit einanber berbunben ftnb, ba\u00a7 ein paar g\u00e4pne ber gro\u00dfem klappe in \u00a9rubeu ber Heineren Etappe aufgenommen ftnb. \u00a9ie tonnen niept, Wie bie \u00a9tufcpelfcpalen, aus einanber fallen, ob f cp on fte baS elaftifcpe \u00a9anb niept beftpett. AuS ber Sage beS Spieres unb ber Sagerung feiner Speile orientirt man fiep bapiu, ba\u00df jene gr\u00f6\u00dfere bauepige \u00a9cpalenp\u00e4lfte als \u00a9aucpflappe, bie aubere als Secfets ober \u00a9\u00fcefenftappe sn bezeichnen ift. \u00a9ou ber \u00a9eplo\u00dfgegenb ber lepteren ragt ein SierlicpeS fcpleif'enf\u00f6rmigeS ^altger\u00fcft naep bem gegen\u00fcbertiegenben freien oberen \u00a9anbe pin, in beffeu berfepiebener \u00a9ntwictluug unb \u00a9eftalt man WiHtommene Anpaltepnnftc f\u00fcr eine gr\u00fcublicpere \u00a9pftematif ber Familien unb iprer Unterabtpeilung gefunben pat. Aucp an ben gut erhaltenen \u00a9cpalenrefien ber oorweltlicpen \u00a9raepiopoben ift g\u00f6nn unb AuSbepnnng biefeS \u00a9er\u00fcfteS Wopl sn ertenneu unb anS bemfelben auf bie \u00a9efepaffenpeit ber Wichtigen Organe su flie\u00dfen, bon Welcper bie klaffe ipren Wiffenfcpaftlicpen Stamen erpielt.\nS)aS \u00c4alfger\u00fcft bient n\u00e4mlicp als Sr\u00e4ger unb \u00a9t\u00fcpe s^eier fpiraltg eingerollten, mit l\u00e4ngeren granfen befepten Sippenanp\u00e4nge ober Arme, \u00a9\u00fce mau fiept, nepmen biefelbeu ben gr\u00f6\u00dften Speit beS \u00a9ep\u00e4ufeS ein, inbem fte oom \u00a9innbe (o) auSgepen, unterhalb WetcpeS fte burep eine ebenfalls gefranfte p\u00e4utige \u00a9r\u00fccte oerbnnben ftnb. Ser gewunbeue \u00a9tiet unb \u00a9epaft ber Arme ift nur geringer \u00a9eWegungen f\u00e4pig, anep bie graufen ftnb swwltcp fteif, alle biefe Speile aber bon Kan\u00e4len burepsogen. \u00a9ie ftnb babnrep in popem \u00a9rabe geeignet, als AtpmnngSwertsenge sn bienen. @S pat ftep swar geseigt, ba\u00df fte iprem \u00a9amen als Arme Wenig \u00a9pre maepen, inbeut bon einem Vei'; borftrecfeit anS bem \u00a9ep\u00e4nfe unb \u00a9rgretfett ber \u00a9apritttg feine \u00a9ebe ift, inbem fte aber \u2014 wieberum Wie bie meiften derartigen AtpmungSs organe \u2014 mit glimmerp\u00e4rcpen bebeeft ftnb, gleitet infolge ber pierbnrep erregten S\u00dfafferftr\u00f6muitg, bie fein gertpeilte \u00a9apnmg an ipnen bis sur \u00a9innb\u00f6ffnuttg. \u00a9erabe biefe Art ber \u00a9aprnugSaufnapme bei berfteeft liegeitbent 9\u00a9nnbe W\u00fcrbe aucp f\u00fcr ipre \u00a9erwanbtfcpaft mit ben \u00a9tufcpeltpieren fpreepett, Wenn niept baS \u00a9ers palten ber \u00fcbrigen Speile beS SarmfanalS bagegen W\u00e4re. Ser Sarmfauat ift n\u00e4mlicp f\u00fcrs unb enbigt bei x blittb.\nS\u00eeMen\u00efIattye bon Terebratulina caput serpentis.","page":959},{"file":"p0960.txt","language":"de","ocr_de":"960\ndrttf\u00fcfer.\nSie feiger befprocpeuen, beim Deffueu ber Mappen ^un\u00e4d)fl in bie klugen falleubeit ^C;e\u00dce finb t)oit gmei b\u00fcttnen Sta tttetbl\u00e4ttern umpu\u00ef\u00eft, U?e\u00efd;e ftd; eng an bie klappen aufepmiegeu unb biefelbett abfonbertt. gef\u00e4jfartigett dudmeitungeit btefer Bl\u00e4tter liegen and) gortpflaitgungd; organe, meld;e bon p\u00f6cpfter \u00a9iufad;peit ftnb. Sie @efd;lecpter finb getrennt itnb in einigen gatten an ber betriebenen gorm ber Sd;ale gtt erfennen. \u00a9d bleiben nur uod; einige dBorte \u00fcber bad Deffnett nnb Sd;\u00efie\u00a7en ber Mappen gu fageit \u00fcbrig. \u00a9d m\u00fcrbe fd;oit eingegeben, bafj ben Sracpiopobett bttrepmeg bad elaftifd;e Saitb fcplt, mcld;ed bei ben Shtfd;eltpieren ben Sddiefjmttdfeln eutgegenmirft.\t33ei\tben Srad;iopobeit\tgefd^ic^t\tfomopl bad Scpltefjeit\ntrie bad Oefftten ber Mappen burd)\tStudfeltt, Vrcld;e jebod;\teine gu\tmtuuti\u00f6fe 23efc^reibinig\nbedangen, atd ba\u00a7 mir barauf fbecieXXer eiligeren f\u00f6nnten. ttebrigend nermeife id; unten auf Thecidium.\nSttrcp bie gorm unb ben Sau, monoit mir audgegaugen fiitb, mirb alfo int dttgemeiiteit bie gamitie ber Serebratuliben d;arafteriftvt, bereit (Gattungen fr befonberd burd; g\u00f6nn unb du\u00bb; bet;uung jener ittuern Sd;leife (aud;\tmot;I\t\u00c4rm; unb 33rad;iatapparat\tgenannt) aud eiiiaitbcr\nRatten taffen, duf meiner normegifd;en Dteife (1850) t;atte id) \u00a9elegenpeit mir mehrere \u00a9at; tuugeu mit bem Sdjfeppnep tebenb\tbom\tSteeredgruube gu\tberfd;affen. Sefouterd reiep au\nTerebratula vitrea Uttb Terabratulina caput serpentis ermied ftd; bei* einige Steilen untei'batb jpammerfeft tiegenbe Derfjorb. Steine furg barauf ber\u00f6ffeuttid;ten mifroffopifd;en Seobadjtuugen finb fp\u00e4ter burd; bie Stittpeilungen bed -fpertit Sarett \u00fcber bie Sebendmeife ber teptgeuamitcit drt berbottft\u00e4ubigt morbeu. \u00a9r fagt bar\u00fcber: \u201eSiefe drt geigt fr \u00f6fter, atd irgeub eine anbre unb ftvedt and; it;re \u00a9irren meiter peraud; fte fattb ftd; \u00fcberall (an ber normegifd;en Mifte) in geringer ditgapl, 30 bid 150 gaben tief, oft an Oculinen, einer \u00a9oratte, befeftigt. Sie \u00a9irren auf bem auffteigenben Steile ber dritte ftnb turner atd auf bem abfteigenbeu Speile berfelbeu. Sie \u00a9irren marett fafi fortm\u00e4preitb in Semegnttg, nnb oft bemedte man, baff fte Keine Speihpcit in ben an it;rer Safid befmblicpen \u00c4anal leiteten. 3tt ein @ef\u00e4\u00a7 mit Seemaffer gebrad;t, \u00f6ffneten fie attm\u00e4tig it;re Etappen. Sitbibibueu, meld;e an frembeu \u00a9egenft\u00e4ube t;afteub geblieben m\u00e4ren, offenbarten eine merfm\u00fcrbige g\u00e4^igfeit unb Sidpofttioit, ftd; auf iprem Stielmudfel gu bemegeu. dbgel\u00f6fte \u00a9remplare tonnten pin unb per bemegt merben, ot;ne ba\u00a7 pierburd; bad Spier neraulaft morbeu m\u00e4re, feine Maren gu fd;liefen. SBurben etugetne ber perborgeflredten \u00a9irren ber\u00fchrt, fo sogen fte ftd; fogleid; gur\u00fccf, unb bad \u00a9ep\u00e4ufe fd;nappte gu, \u00f6ffnete fid; jeboep halb barauf mieber. Stub bie drme gur\u00fcdgegogeit, fo ftnb bie \u00a9irren ttad; einm\u00e4rtd gebogen, \u00f6ffnet fid; jebodO bie @d;ale, fo ftel;t man bie \u00a9irren ftd; auf biegen unb gerabe merben; oft bemerft man jeboep, baff bad Spier bor betn Oeffnen einige mettige \u00a9irren perrorftredt unb l;itt nnb t;er bemegt, gteid;fam um gu pr\u00fcfen, ob feine @efat;r brot;e. dur bei einer @elegeut;eit m\u00fcrbe eine Str\u00f6mung bemerft, meld;e gmifd;ett ben beiben Seipen bon \u00a9irren ftd; !;ineitt bemegte. gd; patte berfud;t, bad Safeht bon Str\u00f6mungen feftgufietlen, inbem id; mit einem pnfet flehte Stengen bon gnbigo in bad S\u00dfaffer, melcped bad Spier umgab, brachte; breimal m\u00fcrbe ed mit \u00a9emalt puteiugegogen, unb 'matt fap babei Speild;eit bon igttbigo burd; ben Mtttal an ber Safid ber \u00a9irren in ber dieptuug bed Stunbed bapin gleiten\". 2Bir brauepen faum gu mieberpolen, bafj biefe Str\u00f6mungen burd; bie unfid;tbarcn glimmerp\u00e4rd;en erregt merben.\n2tud; \u00fcber eine anbere Serebratel ber ttorbifd;en Mifte, Waldheimia cranium berichtet Sarett: \u201eSie fanb ftep meprere State gmifd;en ben Sigton;gnfetn unb bem Sorbfap in 25 bid 150 gaben Siefe, au Steine, Manen u. a. befeftigt. Sie gep\u00f6rt gu ben Sercbratulibeu mit langer Sd;leife, unb bie Stuitbaup\u00e4nge ftnb au biefed faltige Sfelet fo befeftigt, baj} fie uttf\u00fcpig finb, ftd; gu bemegen, ed fei beim au ipren fpiral eingerollten \u00a9\u00fcben. Stau pat uermutpet, baff biefe an einanber gef\u00fcgten Spiralenbett aufgerollt merben f\u00f6nnten, ctma mie ber d\u00fcffel eined Sd;metterlingd, aber icp pabe nie etmad bergleid;en beobachtet. Siefe drt ift tebpafter, aid Terebratulina caput serpentis, bemegt fid; oft auf betn ^aftmudfel uttb ift aud; leichter alarmirt.","page":960},{"file":"p0961.txt","language":"de","ocr_de":"Serebratula. Serebratulina. SBalbheimia. Sljedbium.\n961\nSie \u00a9irren treten nidjt fiber ben 9iaub beg Uaffenben \u00a9elj\u00e4ufeg ^erbor; trenn bie Sdjale fid) fdjlie\u00dft, finb fie sur\u00fcdgebogen.\nStuf ber \u00a9reuse nuferer gamilie fteljt bie \u00a9attung Thecidium, auggeseidjnet bitrch eine gaus eigent\u00fcmliche \u00a9nttoidlung bei faltigen Slrmgeriifieg. Sie ift in ber heutigen BMt nur burdj eine einzige Slrt oertreten, bag im Mittels nieer lebenbe Thecidium mediterraneum, toeldjeg Sacase;Sutljierg in einer feiner auggeseidj; neten Monografien be\u00efjaubelt Ijat. Sie S\u00fcdens Happe bitbet f\u00fcr bie toeit gr\u00f6\u00dfere BaudjHappe einen faft fladjen Sedel, bon toeldjem bie Stmts fdjleife fid) nirgenb frei abljebt. Sie bleibt biet= met)r mit i\u00efjm burdj ein ^atfnef) berbunbeit. Sin ber Surchfdjnittgftgur B feljen to.tr in ber Di\u00fcden;\nHappe bie Stngetgrube angebeutet, um toeldje fid) bie Klappe brel)t Surd) bie hinter ipr liegen; ben Mugfelit (b), toetd)e bom \u00a9runbe ber Baudj;\nHappe nadj einem nad) r\u00fcdto\u00e4rtg gerichteten gortfafce ber 9^\u00fccfen\u00efla^^e gehen, toirb bag \u00a9elj\u00e4ug ge\u00f6ffnet, bie babor tiegenben Mugfeln a fdjlie\u00dfen eg. 2Bir bringen nun bie Mitteilungen beg genannten gorfdjerg aug bem franj\u00f6fifchen Original.\n\u201eSie Sdjale beg Shecibinm befeftigt f\u00efdj auf uuterfeeifcheit Korbern, ,gdj fanb fie in betracht; lieber Strenge auf \u00a9egenftanben, toeldje bie Stehe ber Korallenfifcher auf ber Strede bom \u00a9otf bon Bona big sunt Kap Stofa bom Meereggrunb heoauf brachten. Sie Siefe, in toetcher eg geftfdjt tourbe, betrug gtoifchen 40 big 80 gaben. Sa id) fchou biel Material f\u00fcr bie Kenntni\u00df ber Sljiertoett ber Koradengrmtbe bon Korfifa gefammett hatte unb meine Beobachtungen auf bie l\u00fcften bon Sttgier, bann auf Sarbinien unb bie Balearen augbehnen tooltte, toar id) \u00fcber; rafdjt burdh bie Heine Slnsa\u00efjl bon Serebratelu im \u00a9egenfah sur gro\u00a7eu Menge beg Shecibinm. 3dj fanb mitunter auf einem stoei gauft gro\u00dfen Steine 20 big 30 Stfid. Sie Beobachtung ber tebenben Sljiere ift feljr leicht; id) erhielt fie auberttjatb Monate htuburdj am Sehen unb blo\u00df baburd), ba\u00df ich t\u00e4glich bag SBaffer ber \u00a9ef\u00e4\u00dfe toechfette, toorin fie toareit. Unumg\u00e4nglich n\u00f6tig ift eg febodj, fie bon ben Korbern, toorauf fie fid) angefiebett h\u00fcben, logsumadjen, benn biefe finb bon attem m\u00f6glichen \u00a9etljier betoohnt, Sdjto\u00e4mmen, St\u00fcrmern, fteiuen Kruftern u. f. f., toetche batb abfierben unb, iubem fie bag Staffer beg Stquariumg berberben, and) ben Sob ber Shccibien herbeif\u00fchren.\"\n\u201egn beu erften Sagen, nachbem fie geftfdht toaren, flafften bie Shecibien in beu gro\u00dfen g\u00e4ffern, toorin man bie Steine gelegt hatte, feljr toeit; nachbem fie aber ifolirt unb in bie Heineren \u00a9ef\u00e4\u00dfe getljan toaren, \u00f6ffneten fie ftdj nicht fo toeit. Sie Heine \u00dfi\u00fcdenUappe erhebt fid) big su einem red)ten SSinfet sur erften, f\u00e4llt aber bei ber geringfteu Betoeguug, bie mau macht, btibfdjned toieber su. \u2014 \u00a9hue Seifet ftnb bie Shecibien f\u00fcr bag Sicht embf\u00e4nglidj. \u00a9ineg Sageg falj idj in einem gro\u00dfen \u00a9ef\u00e4\u00df mehrere Shecibien mit offener Klappe. gdj n\u00e4herte mid) feljr oorfidjtig unb machte, inbent ich mich, um genauer su feljen, oorbeugte, mit meinem Kopf Schatten; augeublidlidj fhtoffen fich bie, toeldje oom Schatten getroffen tourben. Stn einem ge\u00f6ffneten Shecibinm uuterfd)eibet man, eben toegen ber gro\u00dfen \u00a9utfernung ber Klappen oou einanber, alte Sljeite, unb man jteht bie graufen unb Sinne fehr genau. Sie Innenfl\u00e4che ber Sdjale aber, auf toelcher ber Mantel liegt, ift fo blenbenb toei\u00df unb ber lefere fo burchfthtig, ba\u00df man bie Kalif djleifen unb bie \u00a9rljabenljeiteu ber Klappen ooHfontmen Har unter; fdjeibet, ohne ben Mantel su bemerfeu. \u00a9g \u00fcberrafchte mich bie\u00df fo, ba\u00df ich mid) fragen\n2 a f cf) en 6 erg unb (Sc\u00c7mibt, toir&ellofe 2\u00efjiere. (33re\u00a7m, Schrieben YI.)\t0J_\nThecidium mediterraneum.\nA iRat. \u00aeri3\u00a7e. B 2urcf)fcbmtt burcf) ba\u00a7 @elj\u00e4u?.","page":961},{"file":"p0962.txt","language":"de","ocr_de":"SIrmf\u00fcji er.\n\u25a0962\ntnufjte, ob beim in bei* noch ein Heidjer Uebergitg bie SMffijeile, Helene id) beobachtete, befleibete.\"\n\u201eSleufferlidj ift bie (Schate feiten Hei\u00a7 unb glatt, fonbern geH\u00f6hnlidj \u00fcbergogen mit barauf angefiebelten ^fangen ober gieren. \u00a93 Oerfteht ftd) aber oon felbft, ba\u00a7 bie angeHadjfenen (Schalen fid) beg\u00fcgltdj ber \u00a9ntHidlung oon fkrafiten Hie jebe anbere Unterlage oer\u00efjalten. Slber nicht nur bie Slufenfeite Hirb oon folgen SBefen eingenommen; bie klappen Herben oielmehr in \u2022allen Stidjtungeu burdjbohrt oon parafttifdjen $Hgen, Helene mitunter bem \u00a9elj\u00e4u^ ein gr\u00fcntidje\u00ea mu\u00eafe^eu oerleifjen.\" \u00a9iefe teilte Semerfung oon \u00a3acage;\u00a9uthier3 m\u00f6chte id) baljin berichtigen, ba\u00a7 nid^t tilgen, fonbern oorgug\u00ealoeife bie fogenannten i\u00f6oIjrfdjH\u00e4mme in bie klappen ber \u00a9hecibien unb aller S\u00dfeichthiergelj\u00e4ufe \u00fcberhaupt einbringeu.\nUufer mittelmeerifdje\u00ea Thecidium ift bie einzige SBradjiopobe, \u00fcber beren \u00a9ntHidlung Hir, ebenfalls burdj ben tarifer Bootogen, genauere ftenntniff befben. Beigt f^on bk allgemeine \u00fcBefdjaffeuheit unb Lagerung ber air\u00eageHachfeneu \u00ee|iere, Hie fe\u00c7r fie ftdj bon ben \u00fcbrigen ttoeU\nfc^a\u00efigen \u00e4Rufdjelu entfernen, fo Hirb baffelbe burdj bie h\u00f4djf fonberbaren (Smbrpona\u00efformen nodj Heiter beft\u00e4tigt. \u00a9ie (gier, Heide fid) ewtHideln foUeit, geratpen auf uod) unbefannte SBeife in eine oon bem unteren SDtanteltappen gebilbete \u00a3afdje. 3n biefelbe f enfeu fid) aud) bie beibeit gun\u00e2dft \u00efiegenben SIrmfranfen, Heldjc bidet Herben unb gegen ihre \u00a9nben gu ein $aar 2B\u00fclfteit anfcbHe\u00ef\u00efeu, um Heide fid) bie (gier gruppiren, unb mit Helden jeber (Smbrpo oermittelfl eine\u00ea furgen Saube\u00ea gerabegu ocrH\u00e4dft. \u00aeer (gmbrpo erh\u00e4lt nun, nadpbem er fid) guerft Hie eine 2JtunbfemmeI gefaltet $at, nidpt ba\u00a7 Slu\u00eafeljen eines ber un\u00ea befannten \u00e4Jtufdjclcmbrpoue, fonbern eher oon einem b\u00fcrgen plumpen StiugelHurm. Unfere Slbbilbuug geigt ben am Heiteften oorgefdtittenen Buftanb, welcher oon Sa cage:\u00a9utljier3 beobachtet Hurbe. \u00a9er obere gortfah ift ber oom Staden au\u00eageljenbe (Stiel, burd) Helchen &a8 Heine SBcfen an bie in bie 23ruttafde ragenbeit Strmfranfeu befeftigt ift \u00a9er oorberjte kleinere Slbfdnitt nimmt fid) au3, Hie ein^opf; er tr\u00e4gt oier Slugenpuufte unb eine Vertiefung, Hohl ben k\u00fcnftigen SJtunb. gHei biedere mittlere \u00abbf^nitte fmb oon einem oierteu Heineren gefolgt, alle mit glimmercilien befehd 2Eie bie Heitere UmHaublung gu bem g\u00e4nglich oer= fchiebenen ernadjfenen \u00dfufanbe Oor ft<h geht, l\u00e4&t ftd nidjt einmal oermuthem\nSartie bes Thecidium mediterraneum.\naSergr\u00f6\u00dfert.\n(gin Heiteret \u00a9ingehen auf \u00a9attungeu unb SIrten ber Familie ber \u00a9erebratutiben H\u00fcrbe faum auf ben \u00a9auf nuferer Sefer rechnen f\u00f6nneu. \u00bb1 aber finben einige allgemeine SSemerfungeit \u00fcber ba\u00a7 einftige unb fehige SBorfommen berfelben hier ihren \u00bb. @ie ift gnar nicht in ben \u00e4lteften ber fogenannten pal\u00e4ogoifchen \u00a9(hinten nadjgeHiefen, bagegen in benfenigen, Heide ben Stamen ber beo\u00f6ntf\u00f6en f\u00fchren. Man fann e3 nun f\u00fcr eine tnerfc H\u00fcrbige Stpattjie ober auch B\u00e4ht\u00dfdeit halten, baf einige (Sippen, Hie Terebratula ^ unb Waldbeimia burch alle Formationen htuburd ti\u00a7 in bie heutige S\u00dfelt unoer\u00e4nbert hinein^ reidjen, nicht bie alleinigen Beugen ber UrHelt an\u00a7 ihrer klaffe, fonbern mit ben Stepr\u00e4fentanten oon nod hier Familien. \u00bbrenb biefe lederen aber, \\t J\u00fcnger bie Formationen Herben, um fo mehr au\u00eafterben unb, Hie ber oorg\u00fcgtidje Meitner ber klaffe, (Site\u00a7, fagt, bie \u00a9attungeu Rbyncbonella, Crania, Discina unb Lingula al\u00ea \u201ebie eiitgigeu \u00a9ertreter ihrer Familien in allen","page":962},{"file":"p0963.txt","language":"de","ocr_de":"Obecibiutn. 9\u00ef\u00a3)tyndjone\u00ef\u00efa. Gfrania.\n963\nmittleren unb j\u00fcngeren Seiten beveinje\u00eft hafteten trie entbl\u00e4tterte \u00ceBipfe\u00ef\", ^at in ber Fluide ter Oerebratulibeit baS Umgefebrte ftattgefunbeu, ibr Vaunt ^at Steige getrieben btS in bie j\u00fcngfieit $pertobeit ber \u00a9rbe nnb fie g\u00e4blt jef$t 10 \u00a9ippen, beren VerbreitungSbe^iide ftcb; \u00fcber alte \u00dcReere erftreden. \u00a9ie ftnb borberrfchenb Vemobner gr\u00f6\u00dferer liefen uub treiben biefe \u00a9igett= fcf;aft \u00fcberbauet mit allen Slrmf\u00fcfjertt, bereit \u00a9eb\u00e4uS fadbedttger, biefer uub unburdjftcbtigcr ift\n\u00a9ine gtreite ^amiti\u00e9, mefche mit ibrett SBur^eln noch unter bie borige biucui\u00a3r\u00fcgt, in ter \u00a9egenmart aber nur bureb hier 2lrten vertreten mirb, ift bie ber fRbbn(honeIliben, \u00cf0 \u2022genannt bon ber micbtigfteu \u00a9ippe, Rhynclionella. \u00a9ie eben ift eS, melcbe ju beit \u00e4tteften uitb berbreitetften Organismen geh\u00f6rt, ba fie bon beit ftlurifcbeit Beiten au bureb alle Formationen reicht Oie uod) lebenbe Bhynchonella psittacea geigt am beften ben d)aratteriftifd)en fhnabet f\u00f6rmigen Fortfah ber Vaud)dappe. Oie Oeffntutg f\u00fcr beu \u00a9tiet beftnbet ftd) unterhalb tiefeS \u00a9dmabelS. Oie klappen firtb mit einanber befeftigt, mie bei ben Oerebratuliben; baS 2lrmger\u00fcft befiebt aber nur auS \u00a7mei furzen fhmafen, gefr\u00fcmmten, fcbalettf\u00f6rtntgen p\u00e4tteben, bie \u25a0an ber \u00a9djeitefgegenb ber flehten klappe befeftigt ftnb. Heber Vorfomnten uub ^ebenSmeife ber genannten 2lrt ba^ ^Barett auf feiner ffattbinabifhen Oteife einige ^Beobachtungen gefammeft. ,,\u00a9ie ftnbet ftd) lebeitb nidbt befonberS h\u00e4ufig in beu it\u00f6rblicbften \u00a9egenben, lt\u00e4mlicb bei Vromfoe tit einer V\u00eeefe bon 70 bis 150 Faben; Etappen ohne baS Obier ftnb bei fpammerfefi im \u00a9cblamme gefammelt morbett. Oiefe 21 rt fcbieit mir febt foirer ju beobachten, ba baS Obier, f\u00fcr alle \u00a9iu= br\u00fcde befonberS empf\u00e4nglid), bei ber geringfien Vemegttng feine klappe fcplie\u00a7t. Oie 2lrme ermeitent ihre \u00a9ptralg\u00e4nge genugfam, um bie F\u00fcnfen bis au beu fftanb ber \u00a9cbale gelangen 31t laffeit. 3<h b^\u00f6e tiefe 2lrt oft bei flaffenben klappen beobachtet, nie aber bdbe ich gef eben, bafj ftcb ihre 2lrme entrollt uub aus ber \u00a9djale berborgeftredt h\u00e4tten.\"\n2Bentt mir ferner bie \u00a9ippe Crania in nufere ^Betrachtung einbegteben, fo gefdjiebt eS and) nicht, meil ihre \u00a3ebenSberri<htuugen intereffante SRomente b\u00f6ten, fonbern meil ihre geologifd)C uub gegenm\u00e4rtige Verbreitung ba^u aufforbern. \u00a9ie ift fo abmeicbenb, ba\u00a7 fie f\u00fcr ftcb allein eine Familie bitbet 3>bre \u00a9chafe ift n\u00e4mlid) au unterfeeifche K\u00f6rper mit ter Vaucpflappe aufgemahfen. Oie Ut\u00fcdenflappe ift bedelf\u00f6rmig, uub beibe merben nicht burch ein \u00a9ebtof ober \u00a9inlenfungSfortf\u00e4he, fonbern lebiglid) burch \u00fcftuSfefn an einanber gehalten. Sind) ft\u00fc|en [ich bie fteifhigen \u00a9piralarme nur auf einen nafenf\u00f6rntigen Fortfajj tut dftittelpunfte ber Vaucbflappe. Oie befanntefte ber hier febeubeu Wirten ift Crania anomala auS uttfereit n\u00f6rbli<ben \u00dcReeren, melhe faft ftetS tlt \u00a9efedfdjaft bOtt Terebratnla capnt serpentis gefunben mirb, berfelben jebod) meber in baS boreate iftorbametifa noch in taS \u00dcRittefmeer folgt 9Ran fennt fie noch nicht im fofftlen Suftanbe, unb \u00a9uef b^t baber oermutbet, \u201ebafj ihre \u00a9ntftebung in eine j\u00fcngere Seit fade, uub fte jene \u00a9rfdjeinungen nidjt erlebt bethe, metche eS ber Terebratula caput serpentis m\u00f6glich gemalt b^ben, nach dtorbamerifa ju fommett, unb meldje in einem fortlaufenben Hferraitbe ober einer ^ufammenb\u00e4ngenberen Snfelfette ^mifd)en biefem 2Setttbeile unb bem unfrigett beftanben \u00a7u haben fcheinen. Oagegen beutet ihr Auftreten in ber VigosVucfd (\u00a9panien) barauf bin, baff fte beit adm\u00e4figen fft\u00fcd^ug ber norblicpen Veb\u00f6lferungen auS bem mittleren \u00a9uropa menigfteuS tbeilmeife mitgemacht bahe.\"\nOie \u00a9ranien ber fr\u00fcheren \u00a9dmpfungSperioben treten nie in bebentenber tDienge auf, ihre Oteibe fefd ft<h aber bon ber \u00e4tteften \u00a9ilurgett ununterbrochen fort Httfere SSRttfeen enthalten noch 31t menig dRateriaf, um bie Ueberg\u00e4nge biefer 2lrten ebibent \u00a7u machen, gerabe aber in biefer OMjtuitg ber bergleicheubeit Fovfhung beit bie 3ldunft eine reichen Sohn berfprechenbe Aufgabe.\nOie Vracpiopoben, bon beiten mir bisher gebaubelt, geh\u00f6ren, gleid) ben \u00fcbrigen mit $alfs geb\u00e4ufe, mit menigeit 2luSnabmeit beut tieferen SReereSgruitbe an. 2lnberS berb\u00e4lt eS ftdb mit\n61*\nCrania anomala. OBer\u00ee\u00efappe mit bem Spiere. iBergr\u00f6tert.","page":963},{"file":"p0964.txt","language":"de","ocr_de":"964\nSlrntf\u00fcger. 9\u00ef\u00efante\u00eftfyiere.\nglrct anbeteit \u00a9rufben, ben Singuliben unb SDilcintbett. ghre (Skalen ftnb ton dorniger 33ef<haffenheit, fie bemohneit oorherrfhenb unb in groger Bnbioibueitsahl bie Ufevjone unb ftnb ^ugfeid) an bie in\u00e4rmeren S\u00fcieere gebunbeit. Sim befannteften au\u00a7 ber erfieren gamifie ift bie @i^e Lingula.\n\u00a3ue Sdja\u00efe ber Lingula ift b\u00fcnn unb hornig, faft biegfam unb non gr\u00fcnlicher garbe. Oie $fo$>en ftnb nid)t an einanber eingclenft unb faft gleich, auch Bieten fie im Innern feine gort; f\u00e4^c gur (St\u00fc^e ber bicfen, fteifchigen unb fpiraligen Sinne bar. UeBer ba\u00a7 SSorfomtiten ber Lingula-Sitten jagt Stteg: \u201eOiefe <Bip^e tritt, mie biejettige ber Discina, fchon in ben \u00e4lteften nerfteinerung\u00eaf\u00fchrenben Slblagertutgeit in nicht gauj geringer Slrtenjahl auf. Seit jener 3e^ fte fich bitrd) alle gormationeit hinburdj Bi\u00ea auf ben heutigen Oag erhalten, ohne in irgeub einer Beitefodje ein auffallenbe\u00e4 SJtarimum ju feigen. \u2014 \u00a9\u00a7 lebt heute feine Lingula in ben europ\u00e4ifchen SJteeren, ja e\u00a7 ift fogat im ganzen attantifchen Ocean feine Slrt biefer Si^pe entbedt morben.\"\nSlu\u00a3 ber SSergleidjung unb Bufammenftellung \u25a0 ber SBohnfttje ber heutigen Sradjiopoben mit ber SSefdhaffenheit ber Sagerjt\u00e4tten ber oormeftlichen SJUtglieber biefer klaffe \u00aeueg fehr intereffante unb mahrfheinliche golgerungen \u00fcber bie Oiefett unb Uferoerh\u00e4ltniffe ber einzigen SJteere gezogen. Oa\u00ea SSorfommen ber Singuliben unb Oi\u00eaciuiben, ihre SSergefellfthaftung, ba3 SJiaterial, oon bem fte eingefchloffen ftnb, geigt beuttidj), bag fie immer nur in geringen liefen au\u00eagebauert haben. \u00a93 geht barau\u00ea ba3 S3orhanbenfeiit oon Kontinenten ober menigftenl gr\u00f6gereit Bnfelgrubfen mit flacfsen Stranbftreden fchon oor ber Steinfohtenberiobe heroor. Oag baneBen meite unb tiefe SJ\u00ceeere\u00eagr\u00fcitbe Beftanben, entflicht nid;t nur ber allgemeinen, burch oiele geologifche unb bal\u00e4oittologifdm 33eobad)tungen unterftiihten Sinnahme, fonbern mirb im S\u00f6efonberen auch burd) bie Skrtheiluitg ber foffileu falffchatigen Orachioboben bemiefen.\n2Bir erinnern noch baran, bag ben obigen analoge \u00abSchl\u00fcffe auf bie 33efd)affenbeit ber S3or; inelt auch au\u00a3 bem 33att unb ber oermanbtfchaftlichen Stellung ber fonberbaren greife, ber Orilobiten, heroorgingen (Seite 266 f.).\nMt ^Untdtljiere.\n2\u00dfir haben un\u00ea fchon mieberholt auf einen ber reichlicher oerfehenen gifdjm\u00e4rfte ber italienifchen unb frang\u00f6fifchen E\u00fcfteuft\u00e4bte Begeben, um bie erfte vorl\u00e4ufige S3efannt|d)aft mit gemiffeit See; thiereu ju m\u00e4hen, melcbe ben \u00a9emchner ber 23inneul\u00e4nber burdh g\u00f6nn unb Stubben \u00fcbcrrafd)en. gd) labe nochmals ju einem folchen \u00a9ange ein. S\u00dftr haben bie Raufen ber Bunten haftbareren-gifhe, ber ben \u00e4rmeren klaffen \u00fcberlaffenen \u00a7aie unb Hoheit, fo mie ber unfer Singe mehr al\u00ea nufere Bunge reijenben Serien unb SalmarS lernte pafftren taffen unb ftnb an bie Steihe ber mit Schnecfeu unb SJhifchetn gef\u00fcllten t\u00f6rbe getreten. SSenn auch nicht nach \u00a9attung unb Slrt, ftnb un\u00a7 biefe Ohiere hoch im Sldgemeinen mohl befannt. Oa aber mitten barunter finben mir ein \u00a9ef\u00e4g rod br\u00e4unlicher ltnregeltn\u00e4giger Anoden, boder fftuitselit unb ip\u00f6cfer, fdjmuhtg unb mit aderhanb Slnfteblern bebedt, gtt bereit $auf mir eben fo eindringlich eingefaben merben, als vorher gu bem ber lederen SJlur\u00e4nen unb Sransfne. \u00a93 ift ooUfommen unm\u00f6gtid), biefen D\u00f6rfern anjufehen, ob fte bfanjliche ober thierifhe \u00a9ebilbe ftnb; fte f\u00fchlen fich an, mie hartem, au3geborrte3","page":964},{"file":"p0965.txt","language":"de","ocr_de":"Singula. SDt\u00eachta. SWgemeinel \u00fcber tie SOtanteltpiere.\n965\nSeter, fte telegen f\u00eedj nicht. Oodj, intern mit einen terfelben terb artfaffen, fprtpt uni ein feiner SBafferfirahl in! \u00a9eftdjt, nnt mit entbeden auf ter unappetitlichen Oberfl\u00e4che eine etma! pellere \u00a9telle (a) mit faft f teigf\u00f6rmigem, feinen \u00a9djlifc, au! meldjem mir turd) Orud noch mehr SBaffer entleeren f\u00f6unett, (Sin \u00dcDiaun au! tern SSoIfe, ter ein Student ter r\u00e4thfelhnften Quollen\nAscidia microcosmus. Slufgefdjnitten.\nf\u00f6r geringe Kupferm\u00fcnze erfleht, fommt unferer SS\u00dfi\u00dfbegierbe metier zu [p\u00fclfe; er fpaltet mit fdharfem SReffer ein \u00a9t\u00fcd unt zeigt uu! einen f<h\u00f6n gelblichen \u00a9ad, ter mit ter groben tiden [piille nur an jener \u00a9teile, au! meldjet ter SBajferfirahl her tortrat, unt an einer zweiten \u00e4hus liehen (b) in engerem gufammenhang ift. liefen gelben \u00a9ad i\u00dft nufer neuer \u00c7reunt mit tem gr\u00f6\u00dften Slppetite, m\u00e4hrent er uni uneigeun\u00fc|tg tie leberz\u00e4he \u00a9djale zum meitereu miffenfdjaftlichen \u00a9ebraudh \u00fcberlast.\nSBtr- haben hiermit tie oberfl\u00e4chliche Oefanutfchaft mit einem S\u00f6iantelthiere gemacht, unt e! betarf faum noch ter aulbr\u00fcdlidjeu SSerficpetung, ba\u00df eben jene uutnrchfichtige leterartige [p\u00fcde ter SJkntel unt zmat ter \u00e4u\u00dfere SBtantel mar, m\u00e4prent tie \u00fcbrigen Organe bel Ohiere\u00ea bon einer zmeiteu feineren [p\u00fcUe umfchloffen [tut, melcpe festere mit zmei 3ipfe^n an ^er erfieit aufs gehangen ift. Oer Utame ttefe\u00ea unt ter ihm \u00e4hnlichen Spiere mirt taper feiner weiteren Rechts fertigung bet\u00fcrfen. 2\u00dfir f\u00f6mtten nun an tiefem \u00a9adtpiere, melche! bon tem Umftante, ba\u00df e! in ter 9iegel eine ganze 2Belt bon fletnen pflanzlichen unt tpierifehen Slnfteblern auf fiep tr\u00e4gt, ten ^Beinamen \u201emicrocosmus\u201c erhielt, fogleicp nufere meiteren Oetailftubien anfteHen, ich rathe jetoch, erft noch einige praftifdje Erfahrungen \u00fcber antere formen ter \u00a9nippe zu fatnmelu, um einigel DJtaterial zur SSergletdjung zu haben. Oer Sefudj einer ter SSateanftalten im [pafen bon Orieft oter Neapel gibt uni taffelbe an tie [pant; tie lint er fei te ter meiften im SSaffer beftnts Iid)en ^olztpeile fmt, au\u00dfer mit bielen Pflanzen unt anteren Ohierett/ auch mit SDtantelthiereu ter \u00a9ntppe Ascidia fo ticht befept, ta\u00df man ganze Raufen abfdj\u00e4leit fanu. Oie ftch hier fiuteuten SJtantelthiere haben aber feine leterartige, fouteru eine burdjfcheinenb h\u00e4utige [p\u00fcde, unt bon herrfdjent ift eine 2trt, melche ungef\u00e4hr mie ein \u00a9t\u00fcd Oarm aulftept. 2lucp an ihr, ter Ascidia oter Phallusia intestinalis, \u00fcberzeugen mir uni nun leicht, ta\u00df ein innerer feinerer \u00a9ad in tem fefteren Slu\u00dfenmantel aufgeh\u00e4ngt unt im Umfreife zweier am unt neben tem SBorbereute befintlichen Oeffnungen mit jenem enger betbunten ift.\nUeber einen ganz anteren Oppu! bon iD\u00eeautelthiereu haben mir oft tie talmatinifcheu ^ifeper ihr Seit geflagt. \u00a9ie befommen nicht feiten ihr gugnep ftatt mit ^ifdjen mit Eentnerlafteu bon fleinen, faum V, bil 13bft langen crpftaKhellen Ohierchen erf\u00fcllt, melclm etma einer an beiten Enten offenen Ocnne gleichen, unt in melchen tie \u00c7orfd)ung trop ihrer ganz berfchietenen Sebeulmeife l\u00e4ugft","page":965},{"file":"p0966.txt","language":"de","ocr_de":"966\nS\u00e2\u00ef\u00efcnrtelidiere. Hcibiejn\nMe n\u00e4djfien Sertoanbten kr leibten erfannt bat. 2lud} ihr K\u00f6rper ift bon einem berben SUlantel umgeben, ber in feiner mifroflopifcben unb ebemifeben 3ufammenfe^im3 &em iener therein; ftimmt 2Bir m\u00fcffen n\u00e4mlich pr allgemeinen \u00a9baratte riftrung ber SD\u00ceante\u00eft^iere bie dbemtfdje Sefd&affenbeit be\u00ea \u00a9bei\u00efe\u00ea betonen, fiber beffen Schiebungen gu bem gleichnamigen Organe ber HRufdbefn ober oielieicpt p ben \u00a9cbalen ber Sradjiopoben Weiter unten p reben. Oie \u00a9ache oerpcilt ftd) fo. Sor einigen \u00bbrplnten noeb, af\u00ea bie \u00a9pftematit im \u00a9taube p fein glaubte, febarfe, trennenbe Unterfd&eibungSmerfmale pifeben S\u00dfflanpn unb Obteren aufpfteUen, hielt man bie \u00dfellulofe ober ben $f!anpnpIlmembran;\u00a9toff f\u00fcr ein aulfcblie\u00dflicbel \u00a9igentbum ber s)3 flanken.. \u00a93 ift aber eine bon ben b^rtf\u00e4Uig geworbenen \u00a9igentb\u00fcmlicbteiteu ber Segetabilten, inbem ftcfy pigte, ba\u00df bie \u00a9ellulofe einen .fpauptbeftanbtbeit bed SJlaute\u00ef\u00ea ber SDtanteltbiere audmacbe, Wenn auch in anberer^orm, aid im ^f\u00efanpnreicb. 2Bir tonnen nuumebr bie beibett fepu angebeuteten cfpauptabtbeilungen n\u00e4her ini dirige faffen.\n(Erfie ^rbututg.\n2l\u00eaci\u00ef>iett. (Sac\u00eet\u00c7ierc (Ascidiae).\nSie Sldcibten ftnb biefenigeu SDtanteltbiere, Welche nur eine titr\u00e9e Seit aid gefdjW\u00e2up Farben einen freien \u00a9d)W\u00e4rmpftanb burd)ma<beu, bann aber f\u00fcr immer an beu berfc^iebenften untermeerifeben \u00a9egenft\u00e4nben frei) feftfe\u00dfen. Stau macht ftcb am pedm\u00e4\u00dfigften, wie Wir ed febon begonnen haben, mit ben aid \u00a9inplinbt\u00f6ibueu lebenbeu gr\u00f6\u00dferen, bid \u00fcber fauftgro\u00df werbenben formen befannt, Welche in allen SDteeren in ben berfcbiebenfteit Oiefett p ben gemeineren \u00a9rfdfeinungeu geh\u00f6ren, unb bereu gr\u00f6bere anatomise Uuterfucbung und h^beid)enb orientirt 3Kan nennt fte einfache SIdcibien im \u00a9egeufafc p beu anberen Slbtbeilungen''mit \u00a9todbilbuug. SBenbeu Wir nufere Slide nochmals auf bie febon oben gegebene \u00bb\u00dcbung ber ge\u00f6ffneten Ascidia microcosmus, fo erfcheiut ed ohne SBeiterei aid annehmbar, ba\u00df ber bide Slu\u00dfeumantel nicht etwa ben Stantelbl\u00e4ttern ber Sradjiopoben ober 2ftuf<heln entfpriebt, foubern b\u00f6d)ftenl mit bem peiflappigen \u00a9eb\u00e4ud oergiidjen werben fann. dtadjbem einige bebeutenbe englifc^e Zoologen, Wie \u00a7ancot unb .fpurlep, aud oerfebiebeneu \u00a9r\u00fcubett eine innigere SerWanbtfd&aft ber \u00bbihren mit ben Sracbiopoben erfannt p haben glaubten, entbedte \u00a3acap*Outbierd au ber afriPanifd&en l\u00fcfte eine, Chevreulius genannte \u00bbibien;@attung, bereu \u00e4u\u00dferer Stantel genau einer fener altmobifchen \u00a9ebnupftabatibofen gleicht, an welche auch bie Sracbiopoben Gattung Thecidium (\u00a9eite 961) erinnert. CWevreulius ift in Sepg auf biefed \u00a9eb\u00e4ube, Weldjed in \u00a9eftalt einer peiflappigeu \u00a9c\u00dfale gan$ offenbar bem Slu\u00dfenmantel ber \u00fcbrigen \u00bbibien entfpridft, bem im OarWlnifchen \u00a9inne Oergleid>enben goofogen eine widtommene Bwifcpenform, bereu \u00a9rw\u00e4bnung gewi\u00df and) hier gerechtfertigt. Oie eine \u00a9effnung (a), Welche bei nuferer Ascidia microcosmus. an bem einen \u00a9nbe bed ber S\u00e4nge nach feftgewachfenen Stpiered ftd) befindet, bei ben mehr leget* unb f\u00e4ulenf\u00f6rmigen Sfrtett aber auf bem \u00a9ipfel, f\u00fchrt niept unmittelbar in beu \u00e4ftuub, foubern in eine Weite ^iemenp\u00f6ble. 3m \u00a9runbe berfelben ift ber Stunb, p welchem bie \u00bbrung burdfr glimmerung gebraut wirb. Unter ber jtoeiten \u00a9effnung (b) entleert fid) ber Oarmfaual in eine furp Dt\u00f6hre, burd) Welche aucp bie gortpflanpngiprobufte entleert Werben. Oie \u00bbibten ftnb\u2019 Wahre \u00dfwitter, unb ihre embrponale \u00a9ntwidlung hat burch bie oor fahren ver\u00f6ffentlichten Unter* fuebungen bed ruffifchen 3oologen ^oWaleodtp eine nufer p\u00f6cpfted Sntereffe beanfpruepenbe S\u00f6icptigteit erlangt, \u00a9r hat n\u00e4mlich naepgewiefen, ba\u00df an ben, Wie ich febon oben fagte, mit einem SftuberfcpWanp \u00f6erfepenen Saroeu ber \u00bbibien oor\u00fcbergebenb ein Organ fiep bilbet, Welches-","page":966},{"file":"p0967.txt","language":"de","ocr_de":"SlScibia. \u00calaoeltitta. SSotrpl\u00efu#.\n967\nftd^ nid^t anbei# oerp\u00e4lt, al# ein \u00a9peil be# \u00a9Birbe\u00eftpter\u00ee\u00f4rpei#, ber bilker f\u00fcr ba# au#f(plie\u00dflicpe unb bapet eigentlich d;arafteriftifcE)e (Sigeittpum ber gro\u00dfen Slbtpeilung angefepen tourbe, ber audp ber \u00efftenfcp feiner \u00a3eiblidp\u00eeeit unb Stbftammung naep angep\u00f6rt. \u00a9ie\u00df if\u00ee bie fogenannte Sl\u00fcdteit; faite. SBenit bi# bapin alte SIn\u00efnttpfung#pttn\u00eete festen, um ben \u00a9tammbaum ber SSirbeltpiere unb bamit unferen eigenen mit ber nichtigeren SH^ier\u00eeroeXt in faftifdpe SSer\u00fcprung gu bringen, fo if\u00ee \u00aeoto aleO#\u00eep1# \u00a9eutung ein Stiefenfcpritt oorto\u00e4rt#, eine bon jenen erio\u00fcnfdpten unb immer ficp einj\u00eee\u00ef\u00efenben ^Bet\u00e4tigungen, trenn e# fid) um bie (Srp\u00e4rtung gro\u00dfer neuer toiffenfcpaftlicper ipppotpefen, trie bie \u00a9artoinifepe, panbelt.\n(Sine (Siutpeilung ber einfadpen St#cibieu in Sippen if\u00ee feport oor rnepr al# 50 Ofcpven boit bem berbienten \u00a9aoignp beioerfftelligt trorben, inbem er ficp tpei\u00ef# an bie leberartige ober \u00eenorpe\u00efig burdpfepeinenbe Sefcpaffenpeit ber ^\u00f4rperbec\u00efe, tpeil# unb oorg\u00fcgltcp an bie gefranj\u00eeen Slnp\u00e4nge unb d\u00fcpier pielt, toelcpe bie Kiemen; unb bie Slu#toutf# \u00d6ffnung umgeben unb gum SSorfcpetn \u00efommeit, fobalb ba# \u00a9pier feinen ftitten \u00a9etoopnpeiten ungeft\u00f6rt itadpp\u00e4ngeit unb feine einfadjen iBeb\u00fcrfniffe befriebigen \u00eeattn. Sieben tpneit ftepen geto\u00f6pntidp auep eine Stugapl rotper f\u00fcnfte, toelcpe etloa# oorfcpneU al# Slugett begeiepnet ioorben ftnb. (S# ift toapr, Serben gepen fotoopl in biefe g\u00fcpler at# in unmittelbare Sl\u00e4pe ber Slugenpitufte, unb e# ift nidpt uum\u00f4gtidp, ba\u00df fie mit ben S\u00eeeroeit gur Unterfdpeibung bon tticptabftufungen bienen, dite Serben aber f\u00eerapten bon einem, bei ben burcpfcpeiuenben Sl#cibien fepon mit unbetoaffuetem Singe ioaptitepm; baren Steroen\u00eenoten au#, ioeteper gtoifepen ben beiben Oeffnungen liegt.\nSSoit ber fp\u00e4ufigfeit mamper Strteu paben toil* un# oben \u00fcbergeugt; \u00e2pnlidp if\u00ee ba# SSorfontmen bieter anberen, unb toer ficp irgenb mit bem (Siufammelit bon \u00a9eetpieren bermittelft be# \u00a9cplepps nepe# abgegeben, pat fieper auf beu meifteu (So\u00eeurftoneit, ioemt \u00eeeine anbere 23eute, fo boep St#cibien mit naep Jpaufe neprnen \u00ee\u00f4uneit.\n(Sine mit ben einfadpen 3I#cibteit fepr eng gufammenp\u00e4ngenbe \u00a9nippe ift biejenige ber gefetligen 3l#cibien, toopin bie in ber Siorbfee unb ben mepr n\u00f6rblidpen SJieeren tebenbe Clavellina lepadiformis. \u00a9ie \u00a9efetlig\u00eeeit berfe\u00efbeit ift, ioie man fiept, \u00eeeine freitoillige. \u00a9er SJiautel entfenbet tourgetartige ^ortfape, bon toetepen ficp $no#= peu erpeben, bie naep unb naep gu neuen Optbiotbiteu perait; \u00eeoacpfen, opue ftep bon ipreit Stadpbant unb bem \u00a9tammtpiere gu trennen.\n3n ioeit innigerem (Sontact ftepen aber bie Snbibibnen berjenigen \u00a9ippen beifammen, toelcpe bie britte Slbtpeilung, bie gufammengefepten St# ci bien bitbeu. \u00a9ie (Singeltpiere ftnb in biefem fjatle fepr uuanfepn\u00eftdp, p\u00e4ufeit fiep aber um regelm\u00e4\u00dfig ober gu beftimmten \u00a9pftemen georbnet in einer gemeinfamen gallertigen ober fnorpeligeit Sltaffe an. \u00a9ie gu einem \u00a9pjteme gep\u00f6rigen ^nbioibueit ftnb um eine gemeim fcpaftlicpe 3lu#tourf#\u00f6ffnung gruppirt. Sille SJieete, unb nament; liep auep bie bei* gem\u00e4\u00dfigten gone ftnb \u00e4u\u00dferft rei\u00f6p au biefen \u00a9ippen, bip man in allen \u00a9iefenregiotten auf S\u00dfffongeit,\n\u00a9teilten, SJlufdpelit u. a. angefiebelt trifft, \u00a9abei geicpneit fie ftep burep fep\u00f6ne F\u00e4rbungen au#, befonber# biejettigen, toelcpe ftep rafett; unb pautartig au#breiten. 3u nidpt toenigen Slrteit entp\u00e4lt ba# SSiantelgetoebe unb bie gemeinfame fp\u00fclle ung\u00e4plige mi\u00eerof\u00eeopifdpe ^al\u00eefiehtcpen, ioie beren \u00e4pnlicpe fotoopl bei ntanepen Siadtfcpnecfen al# bei mehligeren polppem artigen Spieren oor\u00eeommen. \u00a9a auep bie ^nbttoibuen biefer \u00a9t\u00f6cfe permapprobitifeper Statur ftnb, fo ift nat\u00fcrlicp bie \u00a9ntiotc\u00efluug oom (Si bi# gur SSo\u00fcenbung be# \u00a9toefe# ein fepr \u00eeomplicirter Vorgang, gun\u00e4dpft gept au# bem (Si ein bet Saroe bei* einfadpen 3l#cibiett gang gleicpe# SBefeit peroor, baffelbe bleibt aber nidpt eiitfacp, ioenigften# bei beit in regelm\u00e4\u00dfigere\nClavellina lepadiformis. SRat. \u00a9ro\u00dfe.","page":967},{"file":"p0968.txt","language":"de","ocr_de":"968\n\u00fcDianteltpiere. leibten, \u00a9alpen.\n\u00a9pfteme geordneten \u00a9ippen, Jt>ie Botryllus, fonbern [paltet fiep Bei dem genannten in aept nm eine gemeinfame 2Iultourfl\u00f6ffmmg geordnete Sterne. Oie gefcpto\u00e4njte Saroe und dtefe\n\u00c4Hente fiepen aXfo im Verp\u00e4ltni\u00df toecpfelnber \u00a9enerationen $u einander. Oie einzelnen 3>nbioibiteu der 33otrpl(ens\u00a9t\u00f6cfe geb\u00e4ren alfo organic oerbunbene 2lcptlinge, deren unmittelbare ioeitere \u00a9nttoicflung jum gr\u00f6\u00dferen \u00a9toef nod) niept Oerfolgt ift. Oie Vergr\u00f6\u00dferung der Kolonien gefepiept aber burep ^nolpern bilbmtg, indem oon den Opiercpen ftd^ ab^toeigenbe S\u00ee\u00f4pren ftep inbioibitaliftren, ttaep und ttaep abfepn\u00fcren, aber burep die ^u; gleicp aittoacpfenbe jgtoifepenmaffe dem \u00a9tode erhalten bleiben.\nSCit die jufammengefebten und feft ftpenben 2llcibten reipt fiep die [todbildende \u00a9ippe der % euer leib er (Pyrosoma) an. Oie 3>nbioibueu find der 2lrt bereinigt, da\u00df der gemeinfame K\u00f6rper eine oft meprere 3otl lange freifepioimmenbe, gallertige, pople, an einem \u00a9nbe gefcploffene 9Jiaffe bildet, toelcpe \u00e4u\u00dferliep p\u00f6dertg erfepeint. Kiemen; und Slfter\u00f6ffnung find einander, toie bei den \u00a9alpen, der n\u00e4cpften Ordnung, entgegengefept, indem die Sltpemp\u00f6plen der einzelnen Opiercpen naep au\u00dfen, die \u00a9loafeit in die $\u00f6plung bei gemeinfepaftliepen \u00a9plinberl m\u00fcnden. SRacp der Vefcpaffenpeit der ^ietnenp\u00f6ple und \u00fcberpaupt der Sagerung der Organe berpalten fiep die ^euerleiber trop iprer [o abtoeiepenbeu \u00a9rfcpeinuitg und Sebenltoeife doep mepr tote die 2llcibiett. Oer \u00dcRante .biefer Opiere befagt, da\u00df fie bei der gro\u00df; artigen \u00a9rfcpeinuitg bel 2Jteerleucptenl eine peroorragende Atolle fpielen. \u00a9in \u00e4lterer englifcper Veobacpter berieptet \u00fcber dal \u00a9cpaufpiel, dal er am 11. October unter 4\u00b0 \u00a9. V., 18\u00b0 2\u00d6. \u00a3. patte. Oal \u00a9epiff fegelte fepr fcpnell, und dennoep fap man die gan^e 2iaept dal Seucpten und fonute faft bei federn ^tepjuge die \u00c7euerleiber be\u00efommen. Oal Seuepteu r\u00fcprte nur oon gaplreiepen fletnen braunen Opeiicpett in der ^\u00f6rperfubftanj per. \u00a9cpneibe manual ^\u00dfprofoma auf, fo ^erfreuten ftep die braunen Opeilcpen im SBaffer und erfepienen all gaplreicpe Junten. 2Jtan brauept, pei\u00dft el ioeiter, auep niept den ganzen Seib gu reiben, um Sicpt ju be\u00efommen, fondent nur einen flehten Opeil gu ber\u00fcpren, dann gl\u00fcpt dal \u00a9att^e burep und burep. 2lucp ergab ftep, da\u00df die niept teueptenben \u00a9remplare im \u00a9\u00fc\u00dfloaffer toieder fcpnell gu leucpten begannen, und gtoar bil gu iprem erft naep meprerett \u00a9tunden eintretendeu \u00a3obe. Verfi\u00fcmmelte und dem Oobe nape Opiere, toelcpe im Sfteertoaffer auf feinen 9iei^ mepr burep 2Iufleucpten Slnttoort gaben, flammten im f\u00fc\u00dfen JBaffer fogleicp toieder auf. 2lulf\u00fcprltper find del V\u00dfeltumfegler! SDiepen SEJtittpeilungen \u00fcber die Sicpt; erfepeinuug der g$profomen. Oal Siept ift fepr lebpaft und oon gr\u00fcnlid);blauer \u00c7arbe, oon dem Sicpte aller \u00fcbrigen leucptenden Opiere auffallend oerfepteden. (Singefangen und in einem gro\u00dfen \u00a9ef\u00e4\u00dfe mit SBaffer feptoimmend, leucpten fie niept, beginnen aber, ioemt man fie ber\u00fcprt. Oal Sipt tritt guerft an einem dunfein, faft fegelf\u00f6rmigen K\u00f6rper im Innern eine! feden einzelnen Opterel all ganj feine F\u00fcnfen peroor, die einige Slugeublicfe oereinjelt bleiben, dann aber in einander \u00fcberflie\u00dfen, fo da\u00df nun der gan^e Opierftoef leueptet. ga\u00dft man ein ^\u00dfprofoma au beiden \u00a9nben, fo treten die Sicptfunfen guerft an den \u00a9nben auf und erfepeinen julept in der SCRitte. \u00a9ben fo, toie dal Seucpten beginnt, erlifept el audp toieder, el l\u00f6ji ftep in teueptenbe f\u00fcnfte auf, die endlicp oerfeptoinden. Veioegung del S\u00dfaffer! ruft dal Seucpten peroor; ift die Sebenbigfeit bel Opierftocfe! im \u00a9rl\u00f6fcpen, fo find fepon fi\u00e4rfere fftetge erforderlicp. 3m VSiberfprucp mit den\nBotryllus albicans.\nSftat. \u00aer\u00f6\u00a7e. glacer StodE auf einem Sang.","page":968},{"file":"p0969.txt","language":"de","ocr_de":"^euer\u00efetfc. \u00a9alpe.\n969\nEingaben 58 eu nett 3, Bie Wir oben cmffiprteu, fagt aber 501 cv, Ba\u00a7, wenn man bom 5p^)rofoma ein \u00a9t\u00fcdcpen aBBrid^t, nicpt nur in Biefent augenblidlicp Bal ^eucpten aufpore, fouBern and) am (Sanken bon Ber 58aud)pcpe fd&neU nadj Bern anBern (SnBe abnepnte. SSon einem Slulftr\u00f6men Ber leucptenBen \u00a9ubpa^tpeilcpen Bat er ntdptl gefepett.\nUeBeretnftimmeuB ift aBer Ber (SinBrud, Ben Bal ^r\u00e4c^tigc \u00a9d)aitfpiel anf aile 58eobacpter map, welcpe Bie Opiere balB mit gliipenBen kugeln, BalB mit Weifjgl\u00fcpenBen (Sifenpben ber= glicpen. (S3 reiBt ftd) an jette anBeren ituviuflofd^\u00efic^ett Slnfcpauuttgen, mettre Ber Ocean Bern S\u00f6eltumfegler guf\u00fc^rf.\nUnicit\u00e9 griming.\n\u00a9alpen (Salpae).\n\u00a9et \u00aeid;tev \u00cbljamiffo, rteMjev af\u00ea Slatiirforfdja: cine rufftfdje 2BeItumfegIung8s@fl\u00abMtton Begleitet Batte, ver\u00f6ffentlichte 1819 eine SlbpanBlung \u00fcBer Bie in Ben f\u00fcBlicpen Leeren BeoBacBteten \u00a9alpen nnB f\u00eeeCtte Bie Bamall pocpft paraBor imB unWaprfcpetnlicp fltngenBe 58epauptung auf, bon Biefen Burcpficptigen, frei im tUteere fcpWtmmenBen Opieren gep\u00f6rten immer ^Wei formen ju einer 5lrt, Bie Oocpter gliche nie Ber Gutter, fonBent Ber (Srofjmutter, Bie ^n\u00f6iviBuett Ber einen \u00c7orm feien immer in gr\u00f6\u00dferer Sln^apl peiretpig mit einanBer berBitnBen all fogeuaunte \u00a9alpen= fetten, Bie 3nBibiBuen Ber feiten gornt Bagegett leBteu ifolirt. \u00fc\u00ef\u00eftan ibar, Wie gefagt, wenig geneigt, Biefen Eingaben \u00a9tauben ju fcpeufett, bil einige gwanp 3aPre fp\u00e4ter \u00a9teenfirup feine fo gl\u00fcdlicpen Slnftcpten \u00fcber Ben \u00a9enerationlwecpfel Begr\u00fcnBete unB aucB Bie \u00a9alpen in Ben ^reil Ber Biefer ^ortppngunglwetfe unterworfenen Opiere chtbegog.\n2iucp an Bert \u00a9alpen wirB Ber gr\u00f6\u00a7te Opeit Ber $\u00f6rpermaffe Burcp Ben \u00dcDtantel geBilBet, Ber aber, obWopl feft, bon folder Onrcpftddigfeit ift, Ba\u00a7 man Bai Opier im SBaffer gar nidpt erfennen W\u00fcrBe, Wenn el ftep niept Burcp einzelne gef\u00e4rbte uttB unBurcpficptige ^\u00f6rpertpeile, Wie namentlich Ben (SingeWeiBefn\u00e4uel, berrietpe. 5\u00dfon Ber UeBereinftimmung Ber d;emifcpen 58efcpaffenpeit\n\u20ac.\nSalpa maxima. 5\u00dfott bet Seite, ittat. \u00a9r\u00f6\u00a7e.\nBel Bauteil Ber \u00a9alpen mit Bent Ber 2l3ciBien ift-fcpou Bie 9ieBe gewefett, aber attep im UeBrigen WerBett Wir uni \u00fcber Bie einanBer entfprecpenBen ^\u00f6rpertpeile unB ipre \u00a3age leicpt berft\u00e4nBigeit. \u00a9oWopl Bie ju ^ettenreipen bereinigten all Bie einzeln fcpwimmenBen ^ttbiviBueu nepmen Burd; \u00abine borBere Oeffnung (a) SBaffer tu eine Weite \u00a3\u00f6plung auf, in welcher Bie Sterne (d) Biagonal aulgefpannt ift. \u00a9obalB Ber grofje \u00a9cplud getpan, fcplieft ftep jene Oeffnung, reifen\u00e4pnlicpe,","page":969},{"file":"p0970.txt","language":"de","ocr_de":"970\n\u00fcD\u00eeattteltfyiere. \u00a9alpen, SJ\u00ceooSthiere.\naxtdO in unferer SIbbi\u00efbung burcp feine \u00a9triche angebeutete Biu\u00e9teln gieren in einem Bempo bie f\u00f4orpertonne $ufammen, unb ba\u00e9 SBaffer entmeidjt nun burdj eine Hintere, aber etma\u00e9 ^ur \u00a9eite gelegene Deffnung (b) itnb 1 reibt burcp feinen \u00a9tog ba\u00e9 Strier ein \u00a9t\u00fcd bormart\u00e9. 3>n bemfe\u00efben \u00a9nbe ber Bonne liegt ein br\u00e4unlicher $ern, ber \u00a9ingemeibeba\u00efien (c); b or ihm, in ben inneren SUtantel eingebettet, ba\u00e9 fcplauhf\u00f6rmige fper^ (e). Die bon ihm au\u00e9gepenben Slbern unb bereu Oerjmeigung auf ber $ieme ftnb beutlicher erjtd;tbar gemacht, al\u00e9 man biefe Berpaltniffe an bem \u00efebenben B\u00effei'e ntit feiner maffetflaren Blutfl\u00fcffigfeit mapruehmeu \u00efann. Ueberrafcpenb ift e\u00e9, fornoh\u00ef bei \u00a9alpen al\u00e9 bei Sl\u00eacibien 31t beobachten, mie ba\u00e9 Jper^, nacpbem e\u00e9 eine SBeile pin= burcp nad) einer fRiddung hin fh gufantmengejogen pat, ploplicp umfe^t unb_ben ganzen \u00a9lut\u00bb lauf umlehrt.\nDer gehirnartige fterbenlnoten, metcpeu bie SI\u00e9cibien bejt|eu, fehlt auch ben \u00a9alpen nicht; er ift leicht hinter unb oberhalb ber borberen Deffnung 31t finben unb nie fehlt ein mit ihm \u00e2ufammenpangenbe\u00e9 gef\u00e4rbte! punftf\u00f6rmige! Organ (f), meldfe! al! Singe gebeutet mirb. \u00a9\u00fcblich fallen un! an bem betrachteten \u00a9remploie, fpfelige gortf\u00e4fce (g) auf. \u00a9ie berrathen, bag mir e! mit einem bon feinen 97ac|barn au! ber ftette lo!gel\u00f6fteit ^nbibibuum ju thun paben, mit beneit e! burch eben biefe gortf\u00e4pe bermachfen mar.\n2Bir tommen bamit auf ben intereffantefieu Quillt in ber Etaturgefcpidde ber \u00a9alpen. 2Bir haben ein ^etteninbibibuum befcprieben, SlEe EEitglieber einer folcpen organifh berbunbenen Doppelreihe ftimmen bolltommen \u00fcberein unb entmidelu permapprobitifhe gortpflan^ung\u00e9organe. Stu! ihren \u00a9tern gehen aber nid)t mieber betten harbor, fonbern \u00a9in^elinbibibuen, melche tu jeber Slrt auf eigent\u00fcmliche B3eife fhon \u00e4u\u00dferlich bon ben ft'etteninbibibuen abmeihen, befonber! aber auch baburcp ftch al! eine neue, eine Bmifcpengeueratiou ermeifen, bag fie nie burch \u00a9ier ftd\u00a9 fortpflanken. Vielmehr erzeugen fie an einem befonberen $eimftocf innere $uo!pen, melche gleid> Slnfang! at! \u00a9alpenfette angelegt ftitb unb and) in biefer anentmidelten Bereinigung geboren merben. Sille Tftbibibuen eine! folgen \u00a9ape! ftnb gteicpmett entmidelt, unb p\u00e4ufg fleht man, mie hinter einem fdjoit meiter gebieheuen \u00a9ape bie Sluf\u00e4nge eine! ober gmeier neuen fiep bom SMmftode abheben, \u00a9! bebarf baju nur eine! fharfen Singe!. Die neugeborene \u00a9alpenfette ift fo boUft\u00e4nbig gebilbet, bag ade \u00a9lieber fogleich ihr Slthemmaffer ju fdmpfeu beginnen. 20tit ber \u00a9ntfaltung ber \u00a9ortpflau^ung^organe fehltest ber \u00a9ntmidlungfrei! ber Strt ab.\nSinch bie \u00a9alpen \u201eg\u00fcttben\", mte^opngon ftch poetifcp au!br\u00fccft, \u201eihr S\u00e4mp\u00f6pen im Duntein au\", frahlen aber nicht jenes lebhafte Steht mie bie geuerteiber, fonbern einen blafferen milchigen \u00a9cpein attS. Die unmittelbare Ber\u00fchrung, bie S\u00eeeibung in beut erregten SBaffer ruft ihn perbor. Da man bie leuddenbe Oberf\u00e4d)enfd)id)te mie einen garten \u00a9cpleim abmifepen tarnt, morattf and> ba! bamit berfefte unb umgefdj\u00fcttette Staffer leuchtet, fo geht barau\u00ea harbor, bag |ter unb tu ben nteiften anberett g\u00e4Een, mo man e! mit SeuhtsBpieren 31t thun patte, nicht befonbere Seucptorgaite bie \u00a9rftheinung herborbringeu, fonbern bag fie bon einer Strt boit Berbrennung!\u00bb ober Orpbation\u00e9progeg herr\u00fchrt. Dieg ift um fo maprfheinlther, al! ba! Seuchtph\u00e4nouten an bielen orgauifdjen K\u00f6rpern, namentlich \u00a9eeffchen, erft nach bem Bobe bei Beginn oberf\u00e4dfieper \u00dferfehuttg eintritt. \u00a9itt ^\u00dfuirtt, meldjer bie Beobachter ber leuchtenben \u00e4ftautettpiere m\u00f6glicher SBeife 31t ber irrigen Sluffaffuttg berautagt haben taun, al! leudpteten nur biele einzelne \u00a9teilen, ift ber, bag biefe Bpiere fehr p\u00e4ufg \u00fcon tleineu $reb!cpen, \u00c4opepebe\u00ab u. a., bemohnt merben, mcld)e felbft lebhaft leuchten unb nat\u00fcrlich bei ihrer gl\u00fcht al! eben fo biele ^rrliddheu umherhufheit.","page":970},{"file":"p0971.txt","language":"de","ocr_de":"HJ\u00ceoo\u00eat\u00ef)iere. I\u00dfalubtcetta.\n971\nPie ^Itaa\u00f4tljiere.\nSDie Sltoolthiere ober 23rt)ogoen (Bryozoa) haben bal Sd)itffal mattier in fief) gefdj\u00efoffenet \u00ef\u00a7tergri\u00ee|)pen geteilt, \u00ef>a\u00a7 bie Sbftematif fange nic\u00a7t \u00fcber ben ifjneit angutoeifenben 5\u00dflah einig, inerben fonnte. 3>hi\u2018e rrttfroffo^ifd^e Mein; heit, oerbunben mit bem ttmfianb, bag ein Mang ober gmet S3\u00fcfd^e\u00ef non ffwllern il)re SJiunb\u00f6ffnung umgibt, unb befonberl, bag fie immer in Stbden unb Kolonien oor; \u00efommen, bereu SSifbung eine unoerfennbare @leid)artigfeit mit ben St\u00f6cfen ber ina^ren 5pofbben geigt, lieg bie ihnen non ben meifteu \u00e4lteren Statur for feiern bei ben ^\u00dfo;\nItypeit angeioiefene Steifung all gerechtfertigt er [feinen. SDie adm\u00e4lige genauere \u00a9rbennt; nig ber 2Jlantelidiere, befonberl ber gu; fammengefefcten Sllcibien, bedte febod) bie n\u00e4heren 23eg\u00fcge ber \u00dcKoolthiere gtt benfelben auf, fo bag ber ber\u00fchmte tarifer Boolog 3Ji il ne \u00a9biuarb! biefe betben \u00a9ruftyen guerft all \u201eloeiddhierartige SL^iere\", Sit\u00f4t; tnlcoiben, be\u00fc eigentlichen 3Beid)tl)ieren unterorbuete.\n2Bir orientiren uni \u00fcber ihren 23au an ber beiftehenben Slbbilbmtg, tne\u00efche uni ben \u00e4ugeren Untrig unb bal Buttere einel 3~hiere\u00ea aul bem Stode ber in beu f\u00fcgen \u00a9ein\u00e4ffern 23elgienl lebenben Paludicella Elirenbergii fehen l\u00e4gt unb gloar in fehr nergr\u00f6gertem SJtagftabe. 5lnt \u00a9runbe ift bal SDper bon beut barunter befinblicheu 3\u00bbnbi0ibuum tolgel\u00f6ft inorben unb oben ift bal barauf folgenbe h\u00f6her fte^enbe Bnbiot; bnum abgebrochen\u00bb \u00aeer K\u00f6rper fteftt eine Bede bar, ^iev gtem\u00efid) verl\u00e4ngert, \u00aeie SBanbungett ftnb fteif unb nur am Vorher; einjeineg s^ier bon Pa\u00efudiceiia Ehrenberg\u00fc, imj&\u00e7tygnitt, theite fo btegfam, bag baffelbe burch mehrere\nSRul\u00efeln (m), barunter einen befonberl ftarfeu unb fid) btl faf\u00ee in beu Jpintergrunb ber 3edo fret bitrd) ben K\u00f6rper erfiredenben, eingeft\u00fclpt unb cingegogett ioerben !anm 3lm ' SSorbereube felbf\u00ef beftnbet fid) bie Sltunb\u00f6ffnung, umgeben oon einem Mange iotmbernber B\u00fchtfaben (a). 2)er mit einem mulful\u00f6fen Sdjlunbfopf (b) beginnende \u00a9annfauat h>\u00e4n^\u00b1 lote eine Sd)lingeA ben \u00fcDtagen (g) gu unterfi, in bie Seibelh\u00f6hle hinein unb enbigt etloal unterhalb bel SJlunbel (bei c). Sonft gang fret toirb er nur noch burch ein $>aar b\u00fcrgere Strange an bie Seibelloanb loder befeftigt \u00ab\u00d6en ertoachfenen Beden entiotdeln geh au ber SBaubung","page":971},{"file":"p0972.txt","language":"de","ocr_de":"972\n9J\u00eeo ol totere.\nZtoei ge\u00ef\u00efenpaufen, cml bereit oberen (o) (gier perborfommett, fo\u00e4prettb im unteren (t) \u00a9amen; f\u00f6rperdpen fid^ erzeugen. Sie \u00fcbRooltpiercpen ftnb mithin g)ennapprobiten; bie Oefrudptung ber \u2022(gier gefcpiept burdp bie in iprer n\u00e4cpften \u00dcft\u00e4pe fiep bilbenben nub mit beit \u00a9iertt frei in ber \"Seibelfl\u00fcfftgfett fdpfbtmmenben \u00a9amenf\u00f6rper.\nSie\u00df ftnb bie einf\u00f6rmigen foefentlidpen \u00a9runbj\u00fcge bei Oauel einer Spiergruppe, bon ber man %mx gegen 1700 fofjtle unb ttodp lebenbe Wirten fennt, bie aber trop ber Slnp\u00e4ufung ber ^nbibibuen jn \u00a9t\u00f6den im \u00a9aitgen fepr ioettig in bie Singen f\u00e4llt Einige \u00a9ippen \u00fcbergie^ett \u25a0im \u00a9\u00fc\u00dftoaffer SBurjelu unb bie \u00a9tengel ber \u00a9eerofen bil zu Slrmelbide, ftnb aber babei fo imanfepnlid) ttttb mi\u00dffarbig, unb bie gierlidpfeit ber \u00a9inzelittbibibuett ent^ie^t ftd^ babei fo beut Slttge, ba\u00df attdp burdp biefe SJtaffeu bie Slufmerffamfeit nid^t erregt foirb. SSott \u00e4u\u00dferfter SJtancp; faltigfeit unb befbuitberitlfo\u00fcrbiger gterlidffeit fittb bie \u00a9t\u00f6cfe ber feebeioopnettben sgrpozoen, aucp Don au\u00dferorbentlidper ^\u00e4uffgfeit. \u00a9ie ergeben ftd^ boit beit berfdptebeitfteit Unterlagen all gierltd^e iS\u00e4ttmepen ober gablidp ftcp oerjloeigenbe \u00a9ebilbe, ober frieren in biefer SSerzfoeigttng auf ber Unterlage pin. Slnberc foteber berfledpteit fiep 31t feinen 97epen unb Traufen, ober gleidpett \u2022Zufamntenp\u00e4itgenben \u00ef\u00eftafen unb \u00e4Jloofett, bilben Bl\u00e4tter, att betten entfoeber nur auf einer ober .auf beiben \u00a9eiten bie ^iemettb\u00fcfdpe zum 33orfd)eitt fommen.\nSie \u00a9rpaltung ittt fofjtlen \u00dfuftanbe oerbattfeit fte ber \u00a9rp\u00e4rtuttg nub 33erfn\u00f6dperuttg bei gr\u00f6\u00dften Speilel ber Seibelioattb, foeldpe baburep zu einer \u201egelle\" foirb, in ioelcpe fiep ber immer ioeiep bleibenbe SSorbertpeil bei Spierei jur\u00fcd^iepen fanm Sie fo loedpfelnbe Form. ber \u00a9t\u00f6cfe ip\u00e4itgt oott ber fpeciellen Slrt ber $ttolpenbilbung ab.\tiftaepbem n\u00e4mltdp bal aul bem (Si\n\u25a0gefommene S\u00dfefett fiep ftrirt pat, foirb ber \u00a9toef bitrep ^uolpenbilbuttg aufgebaut. Zubern bei feber \u00a9ippe unb Slrt bie ^nolpen an beftimmter \u00a9teile perOorbrecpett unb eine beftimmte Sagerung ben 2Jtutterinbioibuen anttepmett, refultirett itt fgolge Keiner Slbfoeicpungett boep bie Oer; fepiebenften ^oiottiefortnen. Sa febel gnbibibuunt bei \u00a9toefe! zu beftimmter geit auep (gier unb \u00a9amen perborbringt, fo ift f\u00fcr bie SSermeprung itt ergiebiger SKeife geforgt. \u00fcDtatt fann \u2022am SSJieerelffrattbe binnen irenigen Sagen eine reidpe \u00a9ritte att S3rpo^oett madpen. 9Jtan braudpt nur Raufen 001t Saugen fiep naep \u00a3>aufe bringen zu laffen, um faft an febem blattartigeu Speile tiefer nieberett Pflanzen geloiffe \u00a9ippett au^utreffen ; unb foo ber SOteerelbobeit nidpt gar zu fteril unb ungiinfiig ift, fittb bie \u00a9teilte ttttb bie ttodp boKett uttb bie teeren \u00a9eptteefettgep\u00e4iife unb \u00fc\u00fciufdpelfdpalen mit SSrpozoettfi\u00f6den befept, foeldje matt atterbiug! oft erft bei forgfamer Surd); \u25a0ntufterung mit ber Soupe eutbeeft.\nSa\u00df ttttfere Spiercpett itt bem gro\u00dfen Konzert ber organtfdjen SBett feilte gro\u00dfe 9toHe fptelen, ift aul bem Obigen flar. gpre Slttjapl ift aber toieber fo erpeblidp, bal Setait iprer Organe, $ie Strt unb S\u00f6eife iprer ^ttolpenbilbung unb Fortpflanzung fo mandpfaltig, ba\u00df bie fSefdp\u00e4ftiguttg mit ipttett eitt Diaturforfcperlebeu auf gapre aulzuf\u00fcllen im \u00a9taube ift, foie bie umfangreidpe \u25a0Siteratur \u00fcber biefelbett befoeifi. Sie jpauptmomente f\u00fcr bie fpftematifdpe \u00a9intpeiluitg ftnb ber IBefdpaffeitpeit bei SDIunbel unb ber F\u00fcplerfrone entnommen, foie loir toenigfiettl burdp einige tBeifpiele zu belegen oerfudpett loerbett.\nSie SJleprzapl ber \u2018tDtooltpterdfen bei f\u00fc\u00dfett SBafferl gep\u00f6ren ber Orbttuttg ber fogeitanuten T\u00fcylactolaemata an, bereu 2Jlunb mit einem zungenf\u00f6rmigen Sedet berfepett ift. gpre ^iemett fittb pttfeifenf\u00f6rmig, am \u00a9runbe oon einer feld)f\u00f6rutigen \u00a7aut umtoaepfeu. Sie .gdleu fittb ent; meber ganz to\u00ab#/ ober porttig unb fomttten baper im fofftlen guftaube niept bor. \u00a9ine fepr merfio\u00fcrbig \u00dfdp oerpaltenbe \u00a9ippe ift Cristatella. \u00a9ie bilbet fdpeibettf\u00f6rmige Kolonien, loeldpe ntd)t fefttoadpfen, fonbern, bem Sidpte nadpgepenb, langfam friedpettb ftdp fortbefoegen. Sabei foirb bie Frage angeregt, foie ein fo Dielf\u00f6pftge! \u00a9efdp\u00f6pf el zu \u00a9taube bringe, alle \u00a9inzeltotlfen ttadp oiner 3ffid)tung zu bereinigen. Senn foentt audp ber \u00e4u\u00dfere 5litreiz, foie z. ber bei Sidptel, alle \u00a9inzeltptere in ber Stiegel in berfelben Otiiptung treffen foirb, fo erfdpeint er bodp fattttt aul; reidpettb, um itt eine folgte Kolonie eilten gefoiffen einpeitlicpen SBillett unb bauad) eine einpeitlid)e","page":972},{"file":"p0973.txt","language":"de","ocr_de":"(Sriftate\u00ef\u00efa. ^a\u00efubice\u00ef\u00efa. gluftra.\n973-\nSBemegung $u bringen, oljne ba\u00a7 ein tiefe \u00a9in\u00efjeir oermitt e\u00efnbeS Organ oor\u00efjanben if\u00ee* Unb biefe\u00e2 ifl ttorljanbeit. 2Bir polen pier itacp, ba\u00a7 jebeS \u00a9in^eltpier einen dierOenfuoten \u00a7mifdpen. \u00a9cplunb unb Elfter unb Herren f\u00fcr feinen eigenen SBebarf pat. \u00a9aneben befielt aber in ben Kolonien ber SDlooStpiere uocp ein befonbereS 9\u00fceroenfpftem, toelcpeS mit bent ber \u00a9injeltpiere in 33erbtnbung fiept, aber bon SRac^bar ju diadpbar gept burdp Oeffnungen, burd) melcpe and) bie SeibeSfl\u00fcfjtgfeit beS einen ben \u00fcbrigen ju [fatten fommt, ein Kommunismus ibeatfter 2lrt. \u00a9S bejtept alfo ein Kolonial \u00ab\u00fcRemnfpftem, burdp melcpeS optte \u00dfmeifel audp bie Kolonial-bemegititgcit geregelt mcrbeit.\nCristatella mucedo.\n\u00a9tatofclaft ber Cristatella mucedo mit brei jungen gieren. S\u00eeergr.\n2lu\u00a7er ben \u00a9ierit entfielen in ter SeibeSp\u00f6ple ber Cristatella unb \u00fcberpaupt ber meiften S\u00dfpplactol\u00e4men eigentp\u00fcmlidpe, ungef\u00e4hr linfeitf\u00f6rmige K\u00f6rper, bie fogenaunten \u00a9tatoplafien, meldpe-im \u00a3>erb[t, nenn bie \u00a9t\u00f6de $n \u00a9runbe gefeit, frei merbeit unb auf beut 23oben ber \u00a9em\u00e4ffer im \u00a9dplamnt \u00fcbermintern. 3m gr\u00fcpfapr f\u00fcllen fidp bie 3efteit, meldpe beit ben UntfreiS ber Sittfe bilbenben SGBulfl jufammenfepeit, mit Suft, bie \u00a9tatoplaftcn erfcpeinen an ber \u00a9berfl\u00e4cpe, unb auS i^nett bricht bei einigen \u00a9ippen ein junges \u00a9pier, bei unferer Cristatella aber eilt \u00a9riding perfcor. \u00a9amit ifi ber Anfang eines neuen reifen \u00a9ommerlebenS gemalt\nUngleich $aplreidper ftnb bie gamilien, betten ber dftuubbedel, baS \u00a9piftom feplt, beren dJhtnb baper unbebedt ifi 3pre Kiemen ftnb uidpt pufeifenf\u00f6rmig, fonbent bie g\u00e4ben fielen im Kreife auf einer \u00a9cpeibe. \u00a9er fpftemattfcpe 97ante f\u00fcr biefe Orbitung iff Gymnolaemata, nomit eben baS Unbebedtfein beS SJtunbeS bejeidpitet mirb. 3U beit menigett \u00a9\u00fc\u00a7mafferfiemopuern biefer \u00a9nippe geh\u00f6rt bie oben it\u00e4per befdpriebeite Paludicella, an netter bie Ktemeidroite uitood-tommen auSplpbar ift unb baper auch im guftanbe ber gr\u00f6\u00a7teit 2luSbepuung beS \u00a9piereS oon einem hoppelten Kragen umgeben erfdpeint.\n\u00a9ine aitbere unb gtoar fepr urnfangreidje \u00a9ruppe ber \u00a9pmnol\u00e4meit ftnb bie fogenannten \u00a9piloft outen, ooit bereit Oefcpaffeupeit unS bie in unfereit Leeren gemeine Flustra foliacea. eine SSorfiedung geben tarnt. \u00a9ie oergr\u00f6\u00a7erten 3?^\u00ab, melcpe mir oor unS fepett, ftnb jener erp\u00e4rtenbe \u00a9peil beS \u00a9piereS, in melden ft\u00a3p ber itoeidfj bleibenbe $orbertpetl gur\u00fcdjiepen tanin \u00a9ie\u00a7 gefdpiept nun burdp eine quere Oeffnung, an meldper ftd^ ein lippenartiger elaftifdper \u00a9edel befinbei \u00a9ie \u00a9pierdpen f\u00f6uneit alfo in biefern \u00a9ep\u00e4uS ftd) abfcpliefjeit unb fid)erit, unb biefenigen \u00a9ippeit, bie nicpt, mie Flustra u. a., mit einem befoitbereit \u00a9edel auSgeftatfet ftnb, tonnen bie \u00a9uerfpalte burdp SRuSteln pfammeitjiepen. \u00a9ie Kolonien unferer gluftra bitben blattartige, oer\u00ab geigte Sappen, auf beibeit \u00a9eiten auS einer Sage eng aneinanber liegenber ^nbioibuen aufammen-","page":973},{"file":"p0974.txt","language":"de","ocr_de":"\u2022974\t9ftoo\u00a7t\u00ef)tere.\ngefegt. \u00aeie gellen \u00bbevMfen, jeboc^ ni#t ftarf, fo baf\u00ea fie im frtf#en guftanbe e\u00efaftif# unb ber gcui^e fefr biegfam Hetben.\ngn ivefentlid) auberem Ver\u00efjaltnij\u00fc fteljt bei Tubulipora ber etufl\u00fc\u00efpbare 5\u00a3#ei\u00ef ^urn ftarreu getteutbei\u00ef; bie SJ\u00ce\u00fcnbung ift enbf\u00efanbig imb meit unb geljt c#ne Verengerung in bcr\u00ea\nFlustra foliacea. Sin\u00ef\u00ea ein \u00a9to\u00c6 in nat. \u00aer\u00f6\u00a7e.\tTubulipora verrucosa.\nSRe^tS einige nergrBjjerte Betten.\ninei^e Vorbereube \u00fcber. \u00a3>ie @ib\u00a3e, eine \u00bbon fe$v \u00bbielen btejer tRunbm\u00fcubigeu ober @#clo* ftomen, bilbet mit i\u00c7ren \u00a9t\u00f6cfen f#\u00fcffelf\u00f6rmige gncruftatiouen mit ftratj\u00efenf\u00f4rmiger Sluorbnuug ber gubi\u00bbibuen, mie bie \u00bbergr\u00f6ferte \u00a3\u00e4lfte a geigt. gn b finben mir einige no# mefr \u00bber* ^rbjmrte gelten.","page":974},{"file":"p0975.txt","language":"de","ocr_de":"beit meiften d\u00f6erfeit \u00fcber ^tevfunbe, miffenfdjaftlichen unb popul\u00e4ren, meldje [eit 1819 feig in bie neuere g eit erfdjtenen, Serben neben ben gro\u00dfen Greifen ber SBtrbel\u00ab, \u00a9lieber\u00ab unb 2Beicbtl)iere bie \u00fcbrig bleibenben als bie fogenannten (Straplthiere zufammettgefa\u00dfi Slbgefepen babott, ba\u00df man, mie \u00a9ubier, ber \u00a9T\u00f6pfer biefeS \u00ae reifes, gen\u00f6tigt mar, ganze (Sdjaren bon gieren hier nnterjubringen, meiere nidjt\u00ea Weniger als \u201eftratjlig\" ober fternf\u00f6rmig gebaut ftnb, mu\u00dfte man ftdj bod\u00df> auch fagen, ba\u00df alle bie \u00ef^iere, bie man mit Stecht mit jenem Flamen bezeichnen tonnte, bei benen alfo mie in einem mohl allen Sefent befannten <Seeftern bie K\u00f6rper\u00ab teile nicht nach einem ftd\u00df> nat\u00fcrlich barbietenben StedjtS unb SinfS, fonbern ringS nm einen idlittelpunft ober eine polare georbnet ftnb, nidjt einen \u00a9egenfa\u00df zu ben einzelnen brei anbereu Greifen, fonbern zu it\u00e9rer \u00a9efammteit bilben, infofern n\u00e4mlich jene einem nach recht! unb \u00dcnfS fpmmetrifchen \u00a9runbplane beS 33aueS folgen. SDie \u00a9ttbier\u2019fd^n \u00a9trainiere ftnb alfo eben fo toenig au ftd) all nat\u00fcrliche Slbtheilung pfammengeprtg, als man bte\u00df bon einer bte SSdrbel\u00ab, \u00a9lieber\u00ab unb SBeidjttere in fid) aufnehntenbeit Slbtheilung fagen fount e. SDie neuere miffen\u00ab fdjaftlidje ^iertunbe hat ba\u00dfer mit Siedjt fa\u00dft allgemein bon jener Benennung abgefe\u00dfen, ober fte nur auS ER\u00fcdfftdht ber bequemeren \u00e4u\u00dferlichen fpftematifcheu jpanbljabung beibehalten. SDern blo\u00df orbnenben unb fteptenben Singe unb 33er ft aube ibid eS aderbingS nidjt redjt etnleudjten, ba\u00df bie noch nicht auf 3000 fofftle unb lebenbe Slrten ftdh belaufenben Stachelh\u00e4uter benfelbett Staug einnehmen fodett, mie bie nach einigen ^unberttaufenb j\u00e4hlettben \u00a9tiebertljiere ober bie menigftenS nach \u00dfehntaufenben g\u00e4hlenben SSeic\u00dftiere. Sldeiit mir m\u00fcffett immer nuferer \u00df\u00f6c\u00dfft l\u00fcdenhaften ^enntuiffe ber Sormelt eingebenf bleiben, unb au\u00dferbem ftnben mir, ba\u00df innerhalb ber 3000 Slrten ber (Stachelh\u00e4uter folc\u00dfe Serfc\u00dfiebenhetten auftreten, melcpe bie \u00a9ruppen nicht mittber bon einanber entfernen, als innerhalb ber SBeic\u00dftiere etma bie (Sdjueden bon ben SRufc\u00dfeln, inner\u00ab halb ber \u00a9lieberthiere bie (Spinnen bon ben ^nfeften abftehen.\nd\u00dfernt mir bie Unterabteilungen ber Stachelh\u00e4uter auf ben folgenben Slattern gleich Orbmmgen auff\u00fchren, fo gefe\u00dfie\u00dft eS mit bem Sorbehalt, ba\u00df btefelben eigentlich ben Stang bon * klaffen einzune\u00dfmen h\u00e4tten. \u00a9S fehlt, fo gu fagen, an \u00dfinreie\u00dfenbem \u00fcftaterial, um ba\u00a3 fhftematifche g\u00e4c\u00dfermerf auSjttf\u00fcden.\nSDie Sinnent\u00e4nber unb f\u00fc\u00dfen \u00a9em\u00e4ffer geben gar feine \u00a9elegen\u00dfeit \u00a7ur Sefanntfdjaft mit irgenb melc\u00dfen lebenben Stachelh\u00e4utern (Echinodermata). Um fo reicher jtub bie ddeereSge\u00dfabe menigftenS an einzelnen frappanten formen. Sin ben fanbigen (Stredeu ber Storbfee brauet man nur bie zur\u00fcdtretenbe \u00a9bbe \u00a7u berfolgeit, um zahlreiche \u00a9remplare ber \u00a9eefterne aufjulefen, \u00fcber bereit Stamengebuitg bie $\u00fcftenbemo\u00dfiter a\u00dfet gotten einig gemefen ftnb. Slderlei |j\u00f6cfer unb ^erborragungen ber Ipaittbebecfungen geben ihnen ein rauhet, ftac\u00dfeltgeS SluSfeheit. SDie ma\u00dfrften Stachelh\u00e4uter ftnb aber bie (Seeigel, melc\u00dfe feltener unb bann gem\u00f6\u00dfnlid) mit Sertuft ihres Gebens","page":975},{"file":"p0976.txt","language":"de","ocr_de":"976\n\u00a9tad;elh\u00e4uter. Seewal^en.\nflranben, bon beneit aber einzelne Sitten, rote ber Stein: Seeigel (Echinus saxatilis) be? SCRittel-nteere? 31t Xaufenbeu neben einauber auf nict;t tiefem 2Jieere?gruube oft fdf)on 00m Ufer au?, bequemer bet ruhigem SBaffer au? bem S3oote ^u erblideit [tub. SSeibe, Seeflern itnb Seeigel, haben in ihrer nat\u00fcrlichen \u00abStellung beu \u00e4ftunb nadj abio\u00e4rt? gerichtet; um bie Sire, wetdje man [ich bon ber \u00dcJ\u00eeitte ber \u00e4ftunb\u00f6ffnttng nadh bem entgegengefehten ^\u00dfole gezogen benft, ftnb ihre ^\u00f6r berth eite im Greife ober ftrahtig, in ber Uieget f\u00fcnfftrahtig angeorbnet. 3hre \u00abfpautbebedungen zeichnen fidj burch\tergiebige Sfbfcheibung bon ^alfgebilben au?, bie entweber tofe nebeit=\neinanber liegen bleiben itnb baher bie Jjpaut fetbft biegfam taffen, ober, wie beim Seeigel, in form bon gerabtinigen flatten git einem uitberfdjtebbaren \u00a9elj\u00e4u? jufammeu treten. $n deinem ^atte haben mir e? feboch bei ben (Schinobermen mit fotzen \u00a9eh\u00e4ufeit 51t thuu, Welche at? 3ltt?= fcheibuugen ftd(j mit ben SJhtfchelfdhaleit uub Schnedenh\u00e4ufern bergteicheu liefen, bietmehr ftnb e? immer blo\u00dfe SSerfalfuttgeit ber .\u00dfjaut fetbft.\nSitte Stachelh\u00e4uter ha^en etueit gefchloffeiten Oarmfattal, ein wichtige? \u00e4Rerfmal, Welche? fie bon ben \u00fcbrigen Strahlthieren, ben heute fogenannten \u00a9oetenteraten trennt, hiermit berbinbet ftc\u00a3> ein Weit met)r in bie Slugeit fattenbe? \u00e4lter f mal, bie Saugf\u00fc\u00dfdjeit, bereit regeU m\u00e4\u00dfige Leihen Slmbulacra genannt Werben. Sin getrodneten \u00a9remblareit irgenb Wetter in ben Sammlungen aufbewahrter Stachelh\u00e4uter fanit man ftd> \u00fcber biefe eigent\u00fcmlichen Organe nidjt unterrichten ; and) Shiritu?|)r\u00e4harate geben nur eine fehr unbottft\u00e4ubige SSorfieltung. Slber ein lebenbiger Seefient, ben wir jur ^Beobachtung in einer mit Raffer gef\u00fcllten Schliffet bor un? haben, l\u00e4\u00dft al?batb ba? feffelnbe Sc\u00efjaufpiel ber \u00a3lj\u00e4tigfeit feiner Saugf\u00fc\u00dfdjeit feheit. Slu? beu \u00e4tinneit, Weld)e au ber Unterfeite ber Strahlen bertaufen, werben ^unberte boit h\u00e4utigen ^ohl; chliitbern borgeftredt, am \u00a9itbe mit einer Saitgfdjeibe berfehen. Oiefe Sdjeibdjen haften an bem n\u00e4chften beflen \u00a9egenftanbe, uub Weint eine hiureidjenbe Slujaht borgeftredt unb geanfert ift, wirb ber Korber burch .gufammeu^iehung ber au?gebehnteit Saugf\u00fc\u00dfdjen laitgfam itadjge^ogeit. Um bie \u00e4u\u00dferfte \u00e4iegfamfeit ber Slmbulacra eine? Seefterne? ju fehen, mu\u00df mau ihn gait\u00a3 frifd) au? bem SSaffer nehmen unb auf ben \u00e4t\u00fcden legen; bann gerathen f\u00e4mmtliche \u00d6\u00fc\u00dfcfjen in Oh\u00e4tigteit, ftreden, reden unb biegen ftdj Wie SB\u00fcrmer, itnb tafleit, ob fte nicht auf jpattebuufte fl\u00f6\u00dfen, wo fie fid) antegeu unb bon Wo au? fte beit bebr\u00e4itgteit \u00e4tiefenf\u00f6rher Wieber in bie natur= gem\u00e4\u00dfe Sage wenbeit f\u00f6nnteit. SDa? Slufridjteit unb 3lu?ftredeit ber ^\u00fc\u00dfcheit gefd)ieht babitrd), ba\u00df bon innen SBaffer in fte gepre\u00dft Wirb. Gebern \u00e4u\u00dferen \u00a9btinberdljeit entfbrid)t ein innere? 33l\u00e4?dheit, Welche? mit einem befonberen \u00dfweige eine? S\u00dfaffergef\u00e4\u00dffhfletn? in SSerbinbung fleht. Oiefe? \u00c6anatfhftem Wieberum embf\u00e4ngt ba? frifd)e S\u00f6affev burch beflimmte Oeffnttngett ober tabbrinthifdh unb ftebf\u00f6rmig burchbrochene glatten unb bient gugleidj, un? an \u00e4hnlid)e S3or= ridhtungen ber Strubelw\u00fcrmer u. a. eriunernb, al? 2lthntuitg?organ. \u00aeie SBaitb ber Saug: f\u00fc\u00dfdjen ifl reich mit 2Jtu?felfafern berfehen, bereu \u00e4ufammenjiehung bie 33erf\u00fcrjung uub ben \u00e4t\u00fcdtritt be? Staffer? in ba? innere S3l\u00e4?cheit bewirft.\nSille Stadhelh\u00e4uter ftnb getrennten @e fehl echt?, ihre \u00a9ntWidlung ift meift mit ben auf-fallenbjten S3erWaubIungeit berbuitbeit.\n\u20acr|\u00eee JBr\u00eeutung.\n\u00aeeetttatjcn (Holothuriae).\n9Xuf unferem \u00a9vu^penbilbe \u201eStadjelh\u00e4uter\" erbliden Wir linf? ein wurmf\u00f6rmige? S\u00dfefen, beffen beuttid)e gro\u00dfe \u00e4Jiunb\u00f6ffnuttg bon einem Greife gefranfter p\u00c7ler umgeben ifl. SDoppelreiheu bon S\u00df\u00e4qdhen, ober bielmehr Saugf\u00fc\u00dfchen, alfo Slmbulacra bertaufen bom \u00dcJtunbpote nad) bem","page":976},{"file":"p0977.txt","language":"de","ocr_de":"Jhtfutttarta. B\u00f6brenhofothurie. tlettenbolothurie.\n977\nanberen \u00a9nbe unb troh ber Wurmartigen Sage uub $orm erfennett Wir bod) bag \u00a9d)inoberm. Bderbiugg mug uttg evft bag \u00fcdlifroffof) einen ber oben angef\u00fchrten Wichtigen \u00a9haraftere aller \u00e4dfteit \u00a9djiitobermeu enth\u00fcllen, bie \u00aealftt)eild)en, Welche in ber \u00a9rbituug ber \u00a9eeWalgen nid)t alg \u00e4ugere Bnh\u00e4nge ober gr\u00f6gere .fpautt\u00fcfetdfen erfdfeiueu, fonbern al\u00bb gier\u00efiche mifroffo|nfd)e \u00a9ebilbe, eingebettet in bie (eberartige \u00a7aut. Uufere abgebilbete Cueumaria Hyndmanni ift eine ber rege\u00ef= m\u00e2gigen ^oloth\u00f9rienformeu, auf bereit K\u00f6rper f\u00fcnf Bmbttlacra in regetm\u00e4gigeit Bbft\u00e4nben bon eiuanber berlaufeit. 3\u00ab aubereit $\u00e4deit r\u00fcden bic Ambulacra fo aueittanber, bag man eine flattere Bauchfeite, auf Welker nunmehr bag 3^^ter immer friedet, Don bem Bilden nnterfcheibeu mug. Zubern ftd) aber fold)e g\u00f6nnen bon ben regelm\u00e4gig ftrahligeu entfernen, ftimmeu fte bod) in allen Wefentlid)en \u00a9igentb\u00fcmliddeiteii beg Baueg mit jenen \u00fcberein. 3\u00ab biefert plattfohligen \u00a9eewalgen geh\u00f6rt bie im abriatifd)en nub Btittelmeere h\u00f6chft gemeine B\u00f6hren = holothurie (Holotburia tubulosa), bie ftd) beghalb am S3efteit gur Beobachtung im lebenben guflattbe nnb gur anatomifchen Unterfud)ung eignet, weil fte bie betr\u00e4chtliche S\u00e4nge bon 1 gug nub br\u00fcbet* erreicht uitb fowohl in gr\u00f6geren liefen, alg gang nahe am Ufer auf gang feierten \u00a9teilen ftch aufh\u00e4lt, \u00a9ie ertr\u00e4gt eg fogar, auf \u00a9tunbeit bon ber \u00a9bbe bloggelegt gu werben, Wobei fte nur bie Borfid)t gebraud)t, gu ber ade ipolothurien bet bei* leifefteit \u00a9t\u00f6rnng greifen, bie SDbunbf\u00fchler eittgugiehen. \u00a9ie Wahrhaft leberartige br\u00e4unliche, r\u00f6thli<he ober fd)Warge $aitt fd^\u00fc^t fte bor bem Bitgtroditeit, nub fo liegen bie \u00a9hiere Wie unappetitliche BJ\u00fcrfte ohne Sebeitggeid)en auf bem \u00a9anbe unb gwifd)eit beit \u00a9teilten.\nBSeber bie am \u00a9tranbe ihr gutter fuchettbeit B\u00f6get, noch bie bie SBeeregfr\u00fcd)te fammetnben 9Bettfd)en f\u00fcmment ftch um fte. B\u00dfeitit wir fte ihre tr\u00e4gen Bewegungen wodeit augf\u00fchren fehen, m\u00fcffeit Wir bie bom BSaffer bebedteit \u00a9yemplare betrachten. \u00a9a ftwlpt ftd) bag Borberenbe adm\u00e4ltg aug unb ber dJtunb nimmt, wie eg fepeint, ohne B$a\u00ef)t \u00a9d)lnmm, \u00a9teinc^en, SBufchel* fragmente u. bgt. auf, um babei gelegentlich and) Berbaulid)eg bem langen \u00a9arme guguf\u00fchren. \u00a9a bn mit biefer Beobachtung halb fertig bift, fo Widft bn bag \u00a9hiev n\u00e4her in Bugenfd)ein nehmen unb umfaffeft e\u00ea mit ber \u00a3anb. 2Bag gefd)ieht?i \u00a9g gieht ftch krampfhaft gnfaimnen unb fpeit feine eignen \u00a9ingeweibe ang! SBer einmal biefe Erfahrung gemacht nub ftch bon bem fiebrigen nub anhaftenben gnlfa\u00eft einer grogen holothurie h<*t befitbeftt laffett, behanbelt fte fp\u00e4ter mit Borfid)t. Biegen biefer augerorbentlid;en Beigbarfeit unb ihren bomitibtfd)en golgett eignen ftch bie jpotothurien gut* Buffteduug in ben SBufeeu fehl* fehlest, \u00a9etrodiiet fehen fte ang wie ein \u00a9t\u00fcd rungtigeg Seber, in \u00a9piritug anfbeWahrt, Wie eine beruitgl\u00fcdte B\u00dfurft. Bin befteit ift eg mir noch gegl\u00fcdt, fte mit entfaltetem giflerfrange gu erhalten, Weint ich gn bem \u00a9eeWaffer, Worin ich fte im \u00a9ef\u00e4ge hielt, nach nub nach \u00a9tigWaffer borftchtig gugog. SBeitit fie auch mehrere \u00a9age laug ftch havtn\u00e4dig eingegogeit halten, fo ftredt ftch bod) bie eine ober anbere unb ftirbt bann ab. ^ebettfadg befommt berjenige, Welcher fie nicht iit ber Batur beobachten famt, burd) ein farbigeg Bilb eine richtigere Borfteditng alg burd) bie auf bie eine ober anbere BSeife fonferbirteit \u00a9remfjlare.\n\u00a9ie Jpolothurien ftitb \u00fcber ade \u00fcBeere berbreitet. 3hwm gortfommeit befonberg gnnftig ftnb bie feilten Sforadenriffe ber \u00a9\u00fcbfee, Wie Wir tteuerbingg Wieberum ang einem ifi*ad)twerf \u00a9emper\u2019g \u00fcber bie boit ihm unb feiner \u00a9attin au Ort nnb \u00a9tede gemalten Brteu erfehen haben, \u00a9en f\u00fcblidfeit mala\u00fcfd)eit HJZeereit geh\u00f6ren and) mehrere Brteu an, bie alg \u00a9re^an-g gcfammelt unb, uad)bem fte getroduet finb, geitoffeit werben, \u00a9itt ^\u00bbauptftapelplat^ baf\u00fcr ift SBacaffar, boit Wo fte namentlich ttad) \u00a9hina berfd)ifft Werben.\n\u00a9ine ber am meifteit bon bet* tppifchen Bilbitng ftd) entferitenbeit \u00a9tppett ift bie Kletten = holothurie (Synapta). \u00a9ie ift gang berl\u00e4ttgert Wnrmf\u00f6rmig, hat vine b\u00fcrate burchfd)eineitbe ^\u00bbaitt uitb gar feine \u00a9augf\u00fcgd)eit, \u00a9ag gauge innere B\u00f6affergef\u00e4gfbftem ift rebucirt auf einen Oting mit einigen Buh\u00e4ugeit, bon weldfem aug bie SBunbf\u00fchler gefchwedt Werben. Bug betraut ragen gWeig\u00fcfmige gier\u00efiche \u00aealf ; Bttfer hevbor, bereu \u00a9d)aft bnreh ein Soch einer gegitterten\ngaftfientierg unb @cf)mibt, toirMIofe Spiere. (SSre^m, gerieben. VI.)\t\u00df2","page":977},{"file":"p0978.txt","language":"de","ocr_de":"978\nStachelh\u00e4uter. Seewalgen. Seeigel.\nflatte ragt unb Partit burc\u00df einen \u00a9nbfnopf feftgeljalten Wirb. Abbilbung e gibt betbe Ohei\u00efe in SSerBtnbung, W\u00e4\u00dfrenb fie in b nnb c au#eittauber gelegt ftnb. d ift ba# nod) etwa# ine\u00dfr bergr\u00f6\u00dferte Sdjafteube an ber (Seite. SDiefe flettenben Organe ftnb fo gro\u00df, ba\u00df fie mit gutem Auge rec\u00dft Wo\u00dfl erfannt Serben. \u00fc\u00dfon ben gWei europ\u00e2ifc&ett Arten ift bie abgebilbete Synapta\ninhaerens an ber frattg\u00f4fifteen SftorbWe\u00dff\u00fc\u00dfe hei; mifc\u00df. Stuf bie gbueite, bie bisher nur bet Orieft gefunbene Synapta digitata, bat un# fc\u00dfou oben, Seite 874 ff., bie Wuttberbare ^\u00dfara\u00dfteu\u00dfbnede gef\u00fchrt. SBir mu\u00dften fc\u00dfon bort un# bamit belannt madden, trie nub loo bie gefingerte Spnapte lebt unb trie man fid) ihrer bem\u00e4chtigen fann, itttb haben nun geh\u00f6rt, ba\u00df bie Selb\u00dfber\u00df\u00fcmmelung, weldje fie au fu\u00df au#\u00fcbt, unb gWar fo regelm\u00e4\u00dfig, ba\u00df nod) nie ^emanb ein gange# \u00a9remplar gu fehert befommett h<tt, eine Eigenheit aller ipolos thurien ift. S3aur fagt bar\u00fcber: \u201eOie f\u00fcr bie Shnaptendjarafteri\u00dfifc\u00dfe j\u00dfer\u00df\u00fcdeluttg beffe\u00dft barin, ba\u00df burd) heftige 3Jtu#felfontraftion ein gr\u00f6\u00dferer ober kleinerer iftumpftheil bon bem SBorbertheil, au Weldjern ber \u00e4ftuub mit ben Oentafeln ift, ab= gefchn\u00fcrt unb getrennt Wirb. Oie getrennten 97umpf= ft\u00fcde bewegen fidj nod) eine $eit taug, e# ift aber ttmoahrfd)einlich, ba\u00df fte noch bauerttb leben#f\u00e4ljtg ftnb, weil fte ohne \u00dcDtunb \u00dfdj nicht ern\u00e4hren f\u00f6ttnen unb anbererfeit# f\u00fcr eine etwa ftattfinbenbe lepros buftion be# $opfe# an biefen St\u00fcden nicht# fpric\u00dft. (Sin \u00dftumpf\u00df\u00fcd ohne ^opfenbe fann \u00dfdj nicht Weis ter gerft\u00fcdelu. $ebe# ^opfft\u00fcd famt bagegen bie \u00dferft\u00fcdeluug Wieberholeit unb burdj Abtrennung immer kleinerer 97umpffragmente \u00dfdj fo tauge verkleinern, bi# hinter bem (gang borne ben Sdjlunb umgebenben) Maltrin g bom stumpf faft nicht# mehr borljanben i\u00df.\" Oaur machte bie intereffaute \u00a9ntbedung, ba\u00df jebem Sfopf\u00df\u00fcd, e# mag taug ober furg fein, bie g\u00e4\u00dfigfeit ber ger\u00df\u00fcdelttng genommen Werben fantt, ba\u00df man burd) einen kleinen Sdjeerenfdjnitt bon ber SJtunb\u00f6ffnung au# jenen ^alfrtng an einer beliebigen Stelle trennt. flie\u00dft aber biefer, fonbern ber ihm auliegeube nnb gugleid) burc\u00dffc\u00dfnittene \u00dcRerbenring beeinflu\u00dft bie SSer\u00df\u00fcmmeluttg.\nOerfelbe Sftaturforfdjer hat auf ba# \u00a9enaue\u00dfe bie @ntwtdlung#s unb $erWaubluug#gefd)ic\u00dfte ber ^lettenhotothurie bon trieft \u00dfubirt. A\u00dfir Wollen wenigften# einige Momente biefer h\u00f6d)ft merfw\u00fcrbigen unb in ber h\u00f6heren O\u00dfierwelt unerh\u00f6rten Umwanbtung borf\u00fchrett. Mau f\u00e4ngt bie mifroffoptfd) kleinen Sorbett ber ^otothnrien unb ber weiften attberen \u00a9djittobermen borg\u00fcglic\u00df mit einem feinen \u00a9agette\u00df bei ruhigem SBetter an ber Oberfl\u00e4che be# Meere#. Oie fp\u00e4teren Stufen ber Stmapte berfhaffte fid) 23aur, ittbent er ein ebenfall# feljr engntafc\u00dfige# Sdjlepptte\u00df \u00fcber ben SBohngrttnb ber O\u00dfiere Ijingog unb ben fo reid)lich gewonnenen Sd)lamm auffp\u00fclte. Oie garten SBefen blieben bann im \u00fcfte\u00df gur\u00fcd.\nOie noch flie\u00dft eine hntbe Oinie lange Sorbe \u00df\u00fct ein bon bent au#geWac\u00dffenen \u00a9djinoberm b\u00f6\u00fcig abWeidjenbe# Au#feben, i\u00df nidjt \u00dfrahlenf\u00f6rtnig, fonbern fpmmetrifd) gebaut unb hat bie \u00a9eftalt etwa eine# gang flachen i\u00f6cote# mit bedartig \u00fcbergebogenem Korbers unb \u00a7interen\u00f6e ttub welligen Sft\u00e4nberu. Otefer ununterbrochene \u00dftaub i\u00df mit einer AHmperfdjitur befe\u00dft, burd) bereu ^h\u00e4tigfeit ba# fteine Atefen mit bem ppramibalen SBorberenbe boran fpiralig \u00dfdj bretjeub fe\u00dfwimmt.\na Storberenbe ber Slettentjolottjurie (Synapta inhaerens), b, c, d unb e Sinter unb Sln\u00eferp\u00efatte bon Synapta Besselii.","page":978},{"file":"p0979.txt","language":"de","ocr_de":"Mettent) olothur te.\n979\nmichtigfte innere Organ ber \u00a3ait>e ift ber Oarmfaual (a 907unb\u00f4ffnung, b SJtageu, c Sifter \u00d6ffnung. 3lu\u00dferbent erblichen mir in ber SarOe ein paar murftf\u00f6rmige K\u00f6rper (d), melcpe atlm\u00e4lig ben 2)arm untmahfeit itnb ftd) gur \u00a3eibe\u00bbmanb ber Spitapte angilben. 2lu3 einem anberen \u00a3\u00a7ette (e) eutmicfelt ftd) ba3 @e; f\u00e4\u00dffhftent. 3nt ipinterenbe jtub ein s$aar Miltr\u00e4bcbeit fihtbar, melche im au\u00eagemahfenen \u00d6ftere gmar Oer; fhmuitbeit [tub, a6er ftd) au^gegeid); net gur \u00a9ontroltirung ber gufammeit; geh\u00f6rigen \u00a9ntmidlung\u00f6ftabien Be; m\u00e4hrt haben. Hnfere J2art>e gel)t nun in einen ^itppeitguftanb \u00fcber, meldet* ungef\u00e4hr ba\u00ea 2ln\u00a7fehen einer Ooitne hat. Statt be\u00ea fr\u00fcheren gufantmett; h\u00e4ngeitbeit Saume\u00ea finben mir nun 2\u00dfimperreifeit. 3\u00ab biefem \u00a3onnd)en m\u00e4d)ft nun au\u00ea ben fdjou oben fid^tbareu keimen ber eigentliche K\u00f6rper ber Spitapta heran; mir fehen bie W\u00fchler (i), ben blafenf\u00f6r; uiigen Anhang be\u00ea @ef\u00e4\u00dfrt:tge3 (k) uub bie \u00a3\u00e2ng\u00eamujsfelu (1). Sp\u00e4ter noch \u00f6ffnet fleh ba\u00ea SSorberenbe ber ionite nub e3 machfen bie W\u00fchler harbor, bie S\u00dfimperreifett ber \u00a3oitue oerfhminben, aber bte \u00a3ounenmaub legt fidj al\u00ea \u00e4u\u00dferfte J^autfchichte um beit K\u00f6rper ber Spnapta. 97o<h l\u00e4ngere Beit, itachbem bie \u00a3luer^en f<^on bie SBimperreifen berloreu haben unb nur im Schlamm herumgulrtechett berm\u00f6geit, berrathen fte ihre ipertunft burd) bie ^alfr\u00e4bchen* Sie fittb bann aud) nicht l\u00e4nger at\u00f6 eine halbe Sinie, machfen bann aber giemlih rafch. 2)a3 Stabium, auf meinem mahrfheinlih bie 5)5arafttenfd;nec$e einmanbert, ift fdjon Seite 879 gegeben.\nSarbe bet- SHettentjo\u00efotljurie. -9tat. \u00a9r\u00f6\u00a7e 0,8 \u00e4Jti\u00dfiraetet.\n? tu eite \u00c6rirnun#.\n\u00a9cetjtel (Echinoidea).\nS)ie Seeigel l\u00fcften bie au Sonnen unb Sitten void)fie SlStljeitung bet \u00a9tadfellj\u00e4utev, iubent fte ftd) nadf SrontiB\u00e4hluitg auf 1650 belaufen, auch machen fie bent bauten ber klaffe bie meifte @hre. Unter allen aber geichuet fi\u00e4) bie Sippe Echinus al3 eigentlicher Seeigel au3, an melche mir gun\u00e4hft nufere \u00fcftittheilungeit gu tn\u00fcpfen gebeuten. 5llle SOlitglieber ber Orbmutg haben ein am\u00a7 4;, 5; ober 6feitigeu glatten gufantmengef\u00fcgteS geh\u00e2uBartige\u00ea \u00a3>autf\u00efelet, an meldjem fi<h in ber Olegel nur ein gr\u00f6\u00dferer Wu\u00eafd)nitt im ober nahe am (Zentrum be3 nach unten gelehrten ^Pole3 beftnbet. SDiefer aber ift bi\u00a7 auf bie SQf\u00eeunb\u00d6ffnung mit einer meinen \u00a7aut \u00fc\u00f6erfpanut.\nOie \u00a9chilien ober Seeigel im engeren Sinne fiitb biefenigeit ooit regelm\u00e4\u00dfiger Gipfel ; ober Paibform, an beiten bie 9lfter\u00f6ffnung bem 3JiuubpoIe gegen\u00fcber liegt, m\u00e4l)renb bie Saugf\u00fc\u00dfheu; reihen hon einem ^\u00dfole gum anbern oerlaufeit. $0tan erblicft bie S\u00f6cher f\u00fcr bie Saugf\u00fc\u00dfchen unb St\u00e4bchen nat\u00fcrlich am beutlihfteu au \u00a9eh\u00e4ttfeit, meldm gang ober theilmeife ber Stadeln beraubt\n62*","page":979},{"file":"p0980.txt","language":"de","ocr_de":"980\n\u00abStachelh\u00e4uter. (Seeigel.\n@el)\u00e4u\u00a7 beS Echinus esculentus, jur \u00a7\u00e4tfte bon ben \u00a9tackeln entbl\u00f6\u00dft.\nfmt. Oiefe fogeuauuteu atmbulacralplatteu ired^fetn mit Sftei^en foldfjer glatten ab, Welche mit R\u00f6dern unb Sudfein verfeljen finb. Huf biefen ft^en bte beWeglidjeu \u00a9tackeln. Hm iebeuben, in feinem Elemente beftnblidjeit \u00a9eetgel bemerkt man fe|r halb, ba\u00a7 bte \u00a9tadeln keineswegs , _\tbio\u00a7e SSert\u00efjeibigungSorgaue ftttb; fie bienen\nand) a\u00efs \u00a9t\u00fc|en unb a\u00df \u00a9teilen unb $\u00fc\u00a7e, ja fogar, wie ich unten geigen \u00bberbe, k\u00f6nnen fie fid) berfelbeu als Hrtne gum Etfaffeu unb a\u00dfeitergeben von \u00a9egenpubeu bebienen. \u00a3od)ft eigenthumlidje Organe finb bte fogenannten SebigeHarien, weldje alS Heine, aber mit blofgem atuge erkennbare bretfcbenklige \u00dfangctt auf beweglichen \u00a9tieieu gWifdjctt ben \u00a9tadeln \u00fcber bie gange \u00fc\u00f6tperoberpche verbreitet ftttb. Stau bat angegeben, fie W\u00fcrben gitttt Ergreifen deiner SabrungStheildjen gebraucht itttb liefen biefeibett, von einer pebtgeliarie gttr anberett gereicht, gttm SSttnbe gelangen. OaS ift jebodh fdjott beSljalb nidht m\u00f6glich, Weil fie gerabe in bet S\u00dcfe beS SSunbeS, auf ber ben \u00a9keletauSfd)uitt bebecfenbeu \u00a7aut, ftd) nicht fittben. Sad) S. Hgaffig\u2019 birekter Beobachtung h\u00e4tten fte f\u00fcr bie Seinlid)keit beS K\u00f6rpers \u00fcberhaupt unb befonber\u00ab ber \u00a9\u00e4ugten ;Se\u00fc)eu gu forgen, inbem fie bie reichlichen Entleerungen beS \u00a3biere\u00a7 entfernen unb namentlich ihve Ber\u00fchrung mit ben Htnbulacren verhinberu m\u00fcffett.\nSuch noch anbere Organe auf ber Obe'rfl\u00e4dje beS \u00a9eeigelS finb in Begug auf ihren Suhen giemltd) r\u00e4thfelhaft. \u00a9o liegen in f\u00fcnf befiimmten Patten um ben S\u00fcdenpol hemm f\u00fcnf rotfe punktf\u00f6rmige Organe, Welche nach ber Otge gu beit atmbulacren unb ihrem BerT)\u00e4ttnifj gum Servenfpftem ficher ben gWeifellofeu Hugen ber \u00a9eefterne entfpred)eu. Sichtige, bilbergettgeube Sttgeu ftttb eS inbef gewi\u00a7 nicht unb ihre Sage ift in ber Sl)at faft komtfd).\nUnter allen \u00a9ippeit ber Orbmtng ift Echinus mit bent ft\u00e4rkften d'auapparat auS; geftattet. OaS \u00a9er\u00fcft Wirb von f\u00fcnf bred fettigen, faft ppramtbafen \u00a9tiideit mit mehreren Sebenkn\u00f6dhelcheu gufammeugefeht, in bereit jebem ein langer, am freien (Silbe recht fefter Bah11 enthalten ift, a in gig. C ift baS \u00a9ange, h eine ifolirte Bahupbramibe von ber iunern \u00a9eite, c biefelbe von oben. Oer in d ab; gebilbete, mit f\u00fcnf Ohren verfeheue falkriug befinbet ftd) im Umkreis beS aSuubauSfdjuitteS am \u00a9elj\u00e4uS unb bient gttr gfrirunfl unb \u00a9t\u00fc^e beS \u00a9ebiffeS,\nOroh beS formibabelit atuSfeljenS unb beS fdjarfett \u00a9ebiffeS finb bie \u00a9eeigel fehr harmlofe Schiere, \u00a9ie finb ungemein tr\u00e4ge unb fd)eiuen Wefeutlich nur Von ben \u00a9eegr\u00fcferu unb Baugen unb ben baran ang\u00e9ftebelteu gieren ftd) gu nahten. Sch h*be neulich bie Gewohnheiten beS \u00a9tein; \u00a9eeigelS (Echinus saxatilis) beobachtet, Welcher im gangen SSittelmcer gemein ift unb auch l\u00e4ngs ber balmatinifcheu \u00c4\u00fcfte ftd) in ung\u00e4hlbareu <\u00a9djareu in ber S\u00e4he beS \u00a9tranbeS auf Reifengrunb aufh\u00e4lt, \u00a9ie fttd)en tl)eilS nat\u00fcrliche Vertiefungen beS BobenS auf, tpeilS ftttb fte im \u00a9taube, auf nod) nid)t ergr\u00fcnbete Seife fidj in beut \u00a9eftein kreiSrttube S\u00f6cher auSgtth\u00f6hlett, ja biefeibett ber Hrt gu erweitern, baf fte aus bem felbftgegrabenen \u00a9ef\u00e4ngnif nicht Wieber heran\u00bb k\u00f6nnen. Sie fte in biefem Salle mit ihrer gro\u00dfeu Gefr\u00e4\u00dfigkeit auSfommeu, Weif id) uid)t. Hn vielen \u00a9Men ift ber \u00a9rttttb von ihnen gang bunkel, Oie weiften ber regungslos baftpeubeu\ngaljnget\u00fcft beS \u00a9teilt = \u00a9eeigel\u00ea.","page":980},{"file":"p0981.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9tein*\u00a9eeigel.\n981\nStetere tragen einige Shtfdjelfragmente, \u00a9teilte n. bgl. auf i)em Entfett, too fte burd) bie guit\u00e4dft bepitblidjen \u00a9augf\u00fc\u00dfdfeit fepge|alten toerben. 3$ na|m ein \u00a9remplar mit auf mein \u00dfimmer, entfernte feine S\u00fcrbe oom fftitdeit uub feilte i|u in ein toei\u00dfel mit Sieertoaffet gef\u00fcllte^ Sedeit. (Sr f\u00fcllte ftc^ offenbar fe|r ttnbe|aglid), fudjte fn| gu ocrbergeit uub bebedte pd) allbalb mit \u00a9t\u00fcdeit ber \u00a3attid);llloe itnb tilgen, bie id) mit itt bal Sedeu get|am 3k einer Stertelpuube |atte er pdj oodlomuteit einge|\u00fcttt uub and) bie S\u00eeufdjel, bie id) i|m abgenommen, toieber auf feinen S\u00fcden gebradp. (Entfernte icfj eilt gr\u00f6\u00dferel \u00a9t\u00fcd berltloe, fo fe|te er jtd) itt Setoeguitg, aber nur, um bal oerloreue Stautelftiid gu fudieit, toobei er fe|r bebadp toar, toal er pdj foitft uiitge|augett |atte, nid)t gu oerliereit. 3e! tta|m i|nt nun bie Stufdjelfdjale, bie er all ein fo toertt)el @ut auf bem S\u00fcden trug, itnb legte fie i|m in beit 2\u00f6eg. SDarait angenommen, feilte er bie \u00a9djcibeit einiger \u00a9aitgf\u00fc\u00dfdjcit an uitb [teilte bie \u00a9djale uac| einigen oergeblidjett Serfudjeit, ba i|m bie \u00a9tadjeln |iuberlic| toareit, auf bie &\\mte. Sun aber, all bie\u00df gelungen, benutze er mit gro\u00dfer \u00a9efdfdlidjfett bte \u00a9tad)elit uub |ob mit i|tteit uub gog mit beit ftdj abl\u00f6feitbeit \u00a9augr\u00f6|reit feinen Sep| binnen toenigeit Minuten auf beit Bliideu.\nSeim ^riedjeit toerben, toie gejagt, bie \u00a9tadeln all \u00a9teigen benutzt, bie \u00a9auqr\u00f6|rdjen gunt 3ie|eit. \u00a9te f\u00f6nnen nat\u00fcrlich \u00fcber bie \u00a9tadjeln |eroorgeftredt toerben, uub ein.mit oielen \u00a9attg; r\u00f6|ren oor Sider liegeuber \u00a9eeigel gleicht bem ooit beit SiUifnttauern gefeffellett uub augejtridteit \u00a9ullioer.\nStein Sootlmann itt Sejlita, ber feit 3\u00df|reK mid) auf meinen bortigett \u00a9idurftoneu begleitet, foiinte Oom Soote aul bie St\u00e4nudjeit uub bie \u00a9eibdjen bei Echinus saxatilis unterfdjeibett. SDie elfteren ftnb ettoal Heiner, buidler unb fitgltger, bie 2Beibdjen platter uub me|r inl S\u00f6t|lidje Oiolct. Stir tourbe bte Uuterfdjeibung fe|r fc|toer, mein @e|tlfe t\u00e4itfdjte ftdj febodj nie. @1 fd)eiut mir bieg bie erfte Sotig \u00fcber bie \u00e4u\u00dfere 3}erfdjtebeu|eit ber \u00a9efdjledjter gu fein, (Sine aubere Se|au|tung meinel gifdjetl begleitete idj guerft mit beut tttigl\u00e4ubigfleit S\u00e4djelit. \u00a9r jagte n\u00e4ntlid), nie to\u00fcrbeu oon beit St\u00e4nudjeit bie \u00a9teilte.unb Stufdjelfragmente auf beit S\u00fcden genommen, unb ridjtig, alle bie mir oom Soote aul all St\u00fcnndjeit begeidjneten S|iere o|ite feite S\u00fcrbe crtotefeit fid) all St\u00fcnndjeit, to\u00e4|renb aulita|mllol bie ga|lreid)eit \u00a9teilt; unb Stufdjeltr\u00e4ger, toelc|e td) aufbrad), bem anbereit \u00a9efdjledjte angeb\u00f6rten.\n@1 ift n\u00e4mlidj fe|r leidjt, to\u00e4|renb ber gort|flanguuglgeit, bie oom $r\u00fc|fa|r bil iit beit fjerbp bauert, au beit ge\u00f6ffneten Slfereit bal \u00a9efdjledjt gu erfeitneit. \u00a9ie S\u00dfeibdjeit |abeit f\u00fcnf fd)\u00f6n gelbe traubenf\u00f6rmtge \u00a9ierft\u00f6de, uub biefe geto\u00e4|reit all eine nid)t unfdjntad|afte \u00a9peife beit einzigen Su|eit, beit man ben \u00a9eeigeln nadjr\u00fcljmen lauft. 3d) befam fte gunt elften Stale auf einem frang\u00f6fifdjeit SDamjfer beim SDiner Oorgefefp, unb ein regelm\u00e4\u00dfiger \u00c4toufum fd)eint fid) and) nur auf bie frang\u00f6fifd)en Stittelmcer;$\u00fc\u00dfen gu befdjr\u00e4nfen, 3U Starfeide allein follcit f\u00e4l)rlid) 100,000 \u00a3>u|ettb gutn Starft gebrad)t unb bal \u00a3)u|enb gu 20 bil 60 \u00a9entimel oeidauft toerben.\nSDie Steere ber 3efdd>elt ent|alteit au\u00dfer beit um Echinus fid) gritppireubeit \u00a9ippeit gtoei Pariere Familien. Sie eine, bie ber \u00a9U)pea\u00dfribeit, umfa\u00dft bie \u00a9attungeit ooit platterer ober aud) gang flacher uub fd)ilbf\u00f6rmiger \u00a9eftalt, bereu @e|\u00e4u! fe|r feft uub bereu Sfter\u00f6fnuitg am Saitbe ober unten liegt. Sind) |aben fte einen bem \u00a9ebi\u00df ber \u00a9djiiteit \u00e4t)itlid)eit 3a|ita:p|urat. 3|re \u00a9tackeln ftnb toeuiger ftaid, oft borftenartig. \u00a9te eignen ftd) nur gunt fpecielleit ^orincit; \u00a9tubiuiit, ba \u00fcber i|re 2ebeitltoeife nid)tl befanut ip. S)affelbe gilt ooit beit \u00a9patangiben, beit \u00a9eeigeln mit b\u00fcitner, gerbred)lid)er ooaler \u00a9djale, an toel(|er ber quere Siuub oor ber Stittc ber Unterfeite liegt. Sitdj i|re \u00a9tadjeln ftnb me|r ober toeittger borftenartig. 3d) |abe oer; fd)iebene ber int Stittelmeer uub iit ber Sorbfee ooidbtitmeubcit \u00a9|ataugeit lebenb ge|abt, fie betragen fid) aber toie bie Flotte.","page":981},{"file":"p0982.txt","language":"de","ocr_de":"982\n\u00a9t acfyeKfy\u00e4uter. \u00a9eefterne.\nfritte $r\u00eernuu0.\n\u00aeecfterne (Asteriae).\n$\u00a3)ie \u00a9eefterne ftnb tu i^ver nat\u00fcrlichen \u00a9tedung, gleich beit \u00a9eeigeln, mit bem \u00e4Jtunbe nach unten gerietet, geigen aber eine feb>r oerfdjiebenartige Dlulbilbuttq biefer Saudjs unb ber dt\u00fcdenfeite. Dtn jener verlaufen Pont DJtunbe aul bie binnen mit ben \u00a9augf\u00fcfjchen, biefe ift gem\u00f6lbter unb foment ber mittlere feheibenf\u00f6rmige \u00ef^eil all bie \u00a9trauten bei K\u00f6rper\u00bb fiitb in anberer Steife get\u00e4felt, gelernt, beftadjelt unb in ber Siegel lebhafter ober blinder gef\u00e4rbt, \u00ef\u00ef\u00eeeidftidje innere unb \u00e4u\u00dfere \u00aealfbilbuttgeit treten fleletartig gufammen, allein immer oerbleibt bem K\u00f6rper menigftenl ein gemiffer \u00a9rab ber Siegfamfeit, meinem ber 2lbt|eilung ber \u00a9d^laugeu? [terne fogar einer aufgerorbentlicbeu \u00a9eleidigfeit ber DIrmftrahlen 5piab macht. \u00a9bmotyl bie 3ahl ber \u00fcberhaupt bekannten Wirten fid^ nidjt eiet \u00fcber 400 bel\u00e4uft (gegen 16 btl 1700 lebenbe unb fofftle \u00a9eeigel), fo geh\u00f6ren fie bed) meqett ber enormen ^nbieibueumenge mancher Dir ten gu beit adbefaunteften ^\u00fcftenthieren, betten man entmeber ihrer auffadeuben \u00a9eftalt falber ben neugierigen Slid fdjende, ober bie ooit gifdjeru all o\u00f6dtg ttttbrand)bare aber befto gef\u00e4hrlichere $eiitbe bei mertljooden Raitel ihrer Diebe, ber ait ben \u00a9endeinen beftitbiic^eu St\u00f6ber, ber \u00a9djnedett, ber Dlufternb\u00e4nfe mit jpafj unb Vernichtung oerfolgt merben.\nSDtef? gilt namentlich ooit ber Dlbtheilung, bereu \u00a9ippen man mit bem alten (Gattungsnamen Asterias umfaffen unb \u00a9eefterne im engeren \u00a9inn\u00e9 nennen ?ann. Sei ihnen erfcheiuen bie \u00a9trahleu all unmittelbare ^ortf\u00e4^e uttb \u00dfi^fel ber \u00a9d)eibe, fiitb fohl unb enthalten einen Sheil ber \u00a9ingemeibe unb fie medjfeltt ooit folgen formen, meldfje, fo gu jagen, nur aul beit \u00a9trahlen, faft ohne oeretnigenbe \u00a9d)eibe, beftehen, gu folgen, ioeldje reine fiiuffeitige \u00a9d)eibeu ftnb. Uttfer \u00a9ruppenbilb geigt eilten foldjeit \u00a9djeiben fient, ben Asteriscus verruculatus bei SQWtt\u00e9lmeerel. Din einem anberen \u00a9eefterne biefel Silbe!, bem lint! im ^intergritnbe beftttblidjeit \u00efleinen \u00a9remplare bel Asteracanthium roseum, mode matt eine Heine glatte auf bem OUicfen ber \u00a9d)eibe in bem SSinfel gmifcheu gmei \u00a9trahleu bemerfen. \u00a9I ift bie fogenannte DJtabreporein platte, fein labprinthifd) burd)brod)eit, burch meldje ba! gur \u00a9djmeUuitg ber \u00a7\u00fc\u00a7djen geh\u00f6rige Staffer in ba! innere ^analfpftem einftdert. Siefelbe patte ift, ioie mir hier nachholeu molten, auch leicht au ben trodenen unb ihrer \u00a9tadjelit beraubten \u00a9eeigelfchalen itt unmittelbarer di\u00e4he bel Ot\u00fcdenpole! gu finben, all gr\u00f6\u00dfte unter beit f\u00fcttfen, meldje wn beu Dlulf\u00fchrunglg\u00e4ngeit ber $oripflangung!orgaue burchbohrt fiitb unb mit ben Heineren Dlugcnplatteit abmedjfeln. Sie weiften \u00a9eefterne h\u00fcben nur eine \u00dcDtabreporenplatte. 3hre 3aP tarnt du \u00e4u\u00dferften $ade auf f\u00fcnf fteigen. g\u00fcr bie fpftematifdje Segreugung ber \u00a9ippen ift aud) noch auf bie Dlit; ober Dibmefenljeit ber deinen Dlfter\u00f6ffnuug im SOlittelpunfte bei Sl\u00fcdeit! gu ad)ten.\nSie Seobad)tung lebenber \u00a9eefterne, g. S. bei an ben l\u00fcften ber Dtorbfee gemeiufteu Asteracanthion rubens ober bei im Dteittelmecve eben fo h\u00e4ufigen Asteracanthion tenuispinum \u2014 le|terer burch bie medjfelnbe Dlngaljl ber \u00a9trahleu aulgegeichuet \u2014 gem\u00e4hrt mancherlei Sntereffe. DJlan lege guerft ben \u00a9efangenen im Staffer auf ben 9t\u00fcden, um allbalb f\u00e4mmtlidje \u00a9augf\u00fcfdjen in Sfj\u00e4tigteit gu fehen. \u00a9I geht ein f\u00f6rmliches \u00a9emoge \u00fcber fte, nach adeit Dichtungen merbeu fie tafienb aulgeftredt, unb gelingt el einigen, feitlich ober oben mit ben \u00a9attgn\u00e4pfen \u00a3alt gu gemiunen, fo cratf;tet fidj ber \u00a9eeftern f\u00fcr gerettet au! feiner ihm hW unbequemen Sage; er mei\u00a7 mehr unb mehr Sugfraft angubringen, unb Ijat er erft einen \u00a9trahi gefiebert, fo oodgieht er bie Steubung bei gangen K\u00f6rper! ohne \u00a9chmierigfeit SHr laffen ihn nun laufen, \u00a9r benimmt ftch gang attberl, all ber \u00a9eeigel, ift oiel munterer unb tried)t meit fchneder. \u00a9ine Asterias aurantiaca Pott oicr 3od im Surdjmeffer legte uad) genauer Steffung in ber DOtinute 3 Shelter","page":982},{"file":"p0982s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a3tadjdi)\u00e4utn\\\n(\u00a3ym SBorbergmnbe \u00a9erpeftt.)","page":0},{"file":"p0983.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9eeftent. \u00a9cbtangenftern.\n983\n\u00e2oH gur\u00fcd. $eber \u00a9trabt \u00efamt babei oorangebeu unb bie \u00ef^teve ftnb tut \u00a9taube, nid)t nur Unebenheiten gu \u00fcberlotnben unb [entrecht auf? unb abio\u00e4rtg gu [teigen, fonberit fte br\u00fcden ft# and) burch (gngj)\u00e2ffe, inbern fte gloei \u00a9trabten nach born unb brei nach Stuten aneinanber tegen. SDlan erftaunt um fo mehr \u00fcber biefe SDebnbarteit, atg bei manchen Slrteit bie \u00a9trabten \u00a9inem unter ben Rauben aug ber \u00a9#eibe augbrecben. Gebern Beobachter loirb eg [ogteich auffallen, ba\u00df bag \u00a9nbe ber \u00a9trabten eineg triecbeuben \u00a9eefierueg, unb befonberg bie gerabe oorlo\u00e4rtg gerichteten, et\u00efoag aufgebogen gehabten toerben. Oabei toerbeu bie \u00a9augf\u00fc\u00dfcben ber gel\u00fcfteten \u00a9pihen atg Eaficr auggef\u00eeredt; auf bie \u00fcbrigen toirb bie Arbeit beg \u00a3tebeng oertheitt. Stuf ber \u00a9bi|e etueg feben \u00a9trableg beftnbet ft# aber auch ein S\u00efuge, \u00efx>et#e\u00ea man an gro\u00dfen \u00a9eefternen atg ein feinet rothe\u00ea ^\u00fcnttdjen mahrnimmt. \u00a9urdj ba\u00ea Biilroffop ift ein Bau biefer Organe ficher gefeilt, metier fie atg tx>irfti#e \u00a9inueg; unb gioar \u00a9eficbtgloertgeuge erf#eiiteu l\u00e4\u00dft.\n\u00a9g tourbe eben gefagt, ba\u00df einzelne \u00a9eefternarten and) tnt tebenben \u00a3uftanbe fehr gerbre#\u00efi# feien, $eine ift loobl in biefer ^>inft#t empfinblidjer atg bag mitte\u00efmeerif#e AsteracantMon temdspimim. SDtan erlemtt bief eg Ebier, bag einen SDurdjmeffer bon 4 big 6 \u00a3ott bat, tei#t an ben fa ft fta#etf\u00f6rmigen R\u00f6dern ber Oberfette, uamentlid) aber baran, ba\u00df eg geto\u00f6bnlid) 6 ober 7 \u00a9trabten beftfct. 3d) b^be auf bem \u00aent$>en&ifl5e gloei biefer Stfteracantbien geidjnett taffen, an benett gloifcben einigen oottjt\u00e4nbig aitggebitbeten \u00a9trabten bie \u00fcbrigen nur atg Keine Unogfen nnb \u00a9tummeln erf#einen. \u00a9g ift n\u00e4mlich faft Otegel, ba\u00df \u00a9trabten Oertoren geben. Oag Seben loirb aber bamit nicht im \u00a9eringften gef\u00e4brbet, bie SBunbe oerharfd)t febr f#itell unb ber \u00a9trabt to\u00e4cbft oon neuem. \u00a3a utatt ftnbet nid)t fetten \u00a9remptare mit nur einem Don ben nrfpr\u00fcngticben \u00a9trabten, ber bann in ber Stjat mit ben ibut anbaftenbeit S\u00dfhgntSen ben \u00a9inbrud macht, loie ein SDtuttertbier mit ben oon ihm gezeugten ^nogpen. Ob in fot#en h\u00e4tten nicht einmal bie \u00a9rbattuug beg \u00fcftageug unb ber SJtunbfartie f\u00fcr ben einen \u00fcbrig bteibeuben \u00a9trabt notbmeubtg ift, erf#eint gloeifelbaft unb um fo mehr, atg bie \u00a9eefterne febr reichlicher Nahrung beb\u00fcrfen.\n2tm tiebften geben fte auf \u00a9djneden unb Btufdjetn. \u00a9ie legen ihre Bau#f#eibe mit ben \u00a9augf\u00fc\u00dfdjen unb bem SJtunbe um bte Beute, n>e\u00ef#e gloat* anf\u00e4nglich Oedet unb \u00a9#alen feft angieben unb oerf#lie\u00dfen, allein loobt in $otge beg si\u00efugf#eibeng eineg bet\u00e4ubenben \u00a9afteg halb in ihrem SBiberftanbe na#taffen, fo ba\u00df eine Strt oon blutigem, faltigem fft\u00fcffel, Joeldjen ber \u00a9eeftern augft\u00fcfyt, in bag 2\u00f6ei#tbiergeb\u00e4nfe einbringt unb beffen 3nbatt auffaugt. SDtau ftnbet nicht fetten mehrere \u00a9eefterne um eine SD\u00e4ufdjel geballt, unb gar oft bin i# oon bem Sterger ber gifher \u00a3euge geloefen, menu fie an ben \u00fcber \u00fcf\u00eaadjt gelegenen Eiefangetn ftatt ber gehofften Oorfdje unb ^abetfaug bie auf ber \u00a3agb nach ben Bobern fr# angebatt b^\u00f6enben \u00a9eefterne auf gogeit. %\u00fcx ben SRaturforf#er f\u00e4llt babei aderbingg nicht fetten gute Beute ab. E)ag eittgige \u00a9remblai* beg fettenen Asteronyx Loveni, eines \u00a9chtangenfterneg, ioe\u00ef#eg i# auf meiner nor; ioegif#en Steife erbeutete, betaut ich am Oerfforb oon einem gifch?Sappen, ber eg noch au bei* laugen Stngetfdjnur hfttte. \u00a9inem anberen fjif#happen, ben ich atg SRuberer gebungett b^te, \u00fcberlaut, atg er h\u00f6rte, ioie ich mich auch mit bem \u00a9infammetn ber oon ihm fo grunbti# Oer; achteten \u00a9eefterne abg\u00e4be, ein fot#eS \u00a9cf\u00fcbt bei* Uebertegenbeit, ba\u00df er mir faft ben \u00a9eborfam t\u00fcnbigte unb auf ber gangen f^abrt feine \u00a9enoffen mit f#te#ten 2\u00dft|en \u00fcber mid) betuftigte.'\nSDie meiften \u00a9typen ber gloeiten Slbfbeitung ber Orbmtng tarnt man auch noch brnte gang paffeitb mit beut \u00e4lteren \u00a9attunggnamen Ophiura, \u00a9cbtangenftern, umfaffett. \u00a9ie geidjnen ft# burch eine au\u00dferorbentli#e \u00a9etentigteit unb BeioegXi#feit bei* Sinne attg, Xoel#e nicht atg unmittelbare ^ortf\u00e4he ber \u00a9djeibe erf#etnen, fonbern berfelben an ber Unterfeite gtei#fam eingef\u00fcgt nnb eingefe^t ftnb. Oiefetben finb aud) nicht hobt/ fonbern g\u00e4ngtidj Oon einer \u00a3R:eibe loirbetarttger ftatt]Reiben auggef\u00fcltt, toelche ben anbereu \u00a9eefternen gtoar and) nicht fehlen, bort","page":983},{"file":"p0984.txt","language":"de","ocr_de":"984\n(Stachelh\u00e4uter. \u00a9eefterne.\naber, trie oben bemefft, nod) ^ml\u00e4ngU^en Garnit f\u00fcr \u00f6erfdjiebette \u00a9tngetoeibc \u00fcber fid) taffem \u00aeie \u00a9d)laugenfierite fiub eben fo verbreitet, tote btc Stfteriag;Mten, eine gange Mibe burd? bic Serfdjiebenbeit ber \u00a9d)uppen xtnb \u00a9tadjeln uub anberer Keiuerer StcrKnale augeinanber gebenber\nformen bev\u00f6lfern nufere l\u00fcften, uub gang befou^ berg bie felftgeit uub betoadjfeneit \u00a9treden. Mein, toemt man fie nid)t aufgufudjen Oerftebt, befontmt man bie \u00a9djlaitgenfterne toeit fettener gu \u00a9eftdjt. @ie ftub fcblau uub furcbtfam uub Kettern uub fcbt\u00fcpfen mit \u00e4u\u00dferjier \u00a9etoanbKjeit in ^etgrihen gtoifdjett ^oratten\u00e4fteu, Murmr\u00f6brett, Mttrgeltoerf, b\u00fcrg auf beut ttutoegfamfteu Sobeit untrer, \u00a9ie gebrauten babei bie \u00a9augf\u00fc\u00dfd)eu nur beil\u00e4ufig, Kammern bagegeit mit beit Muten, toeldje fte um b\u00fcnne uub bide \u00a9egenft\u00e4nbe toie eben fo viele Midelfdjto\u00e4itge fcbltngett. $at mau einen gl\u00fcd)t= ling, ber eben im begriff ift, in einem engen uub getouubenen 33erfted gu oerfdjtoinben, nod) bei einem Mme ertolfd)t, fo begatt man le^tereit gtoifdjen beit Ringern, to\u00e4brenb ber \u00a9tern uitbeKimmert um feinen Seeluft, ber i^nt auf^eiitenb toirKidj toenig \u00a9cbmerg Oerurfadjt, ftd) oollenbg in \u00a9idjerbeit bringt Mid) tynt erg\u00e4itgt fid) ber oertorene ^\u00f6rperKjeil feljr halb. 2)ag toid)tigfte \u00a9efcb\u00e4ft, bem fie fo agil obliegen, ift nat\u00fcrlich bag \u00a9neben ttadj \u00fcJta\u00efjruitg, toie fie aber \u00fcberbauet ftd) toeit gierlidjer unb eleganter tragen, atg tyre ettoag plumpen @e= ttoffen ber \u00a9ippe Sl\u00dferiag, erfd)einen fte and) toeit toeniger gefr\u00e4\u00dfig. \u00a3>ag fommt Daher, toeit fie mit allerlei Keinem \u00a9et^ier vorlieb neuntem Sie in ber Xiefe toobnenbeu Mten Ketteru am tiebften auf beit \u00e4ftigeu uub nefcf\u00f6rmigeu \u00a3ont; torallen umt)er, bereu Meicbtyeile fte abfreffen.\nNebelt ben gablreityen Mten mit einfachen Firmen fin ben ftd) einige toenige, bereu Sinne ftd) enttoeber am \u00a9nbe, aber gleich \u00fcber ber Murgel oergtoeigem \u00a9ie bitten bie \u00a9type \u00e4Rebufeim fteru, Alecto. Stau bat beregnet, ba\u00df bei bencu mit ftarf \u00f6ergtoeigten \u00a9trabten bie gabt ber \u00a9lieber gegen 80,000 betr\u00e4gt. Sei allen biefeit befreit bie M'tne uub ihre Steige bie gctyigteit, ftcb gegen bie Stunbfeite bin einguroKeu, uub toabrfebeinlid) oerm\u00f6gen fte nicht blo\u00df bireft fid) anguKammern, fonbern and) bie ergriffene Seute bem titube guguf\u00fcbren. SDie Stebufem [terne lieben augnabmgtog bie gr\u00f6\u00dferen SJieeregtiefeit. Son met) rer eu im hoben Storbeu gefifdjteu \u00a9remplaren ber Alecto verrucosa toei\u00df id) aug eigener llebergeuguug, ba\u00df fie mit guf\u00fcUig au bie Siefaugelit geratenen \u00a9tauben ber \u00f6pornforalle herauf lautem\n3W ben eiuleitenben Morten gu ben \u00f6on mir bearbeiteten Sogen rief ich aug: \u201eMag foU oon bem \u00e4u\u00dferen Sebert eineg \u00a9eefterneg viel ^ntereffauteg erg\u00e4bt toerbeu?\" Uub toir m\u00fcffen trag nun fagcu, ba\u00df eg allerbingg nicht viel toar. 3ty vertoieg baf\u00fcr auf feine Sertoanbluug, bie oon t)\u00f6djfiem ^ntereffe fei. \u00a9ine Srobe ber \u00a9cbinobermens\u00a9nttoidluug ift febon oben von ber Kletten? holothurie mitgeibeitt; einen Slid toenigfteng too\u00fcen toir and) auf bie touuberfatue Sietamorpbofe ber \u00a9d)langenfterue toerfeu, mit toeld)er in ben \u00a9runbg\u00fcgett bie ber Slfterien uub \u00a9ecigel \u00fcbereinftimmt unb toelcbe ftcb burd) Mtoefenbeit feueg oben gefebitberteu gSuppenguftaubeg oon ber ber \u00a9eetoatgen unterfdjeibet. SDie SarOe beg \u00a9d)langenftevneg [teilt ftd), mit bem fertigen Styiere Verglichen, atg eine g\u00e4ugtid) anbere \u00a9rfcbeinuug bar, toelcbe toegen ihrer entfd)iebeuen\n@(t)langenftern (OpMothrix fragiils).","page":984},{"file":"p0985.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9dicingenflent. \u00a9djlatjgenftern*2arbe.\n985\nBfceifeitig\u00efeit unb (Symmetric e\u00efjer in bie Greife ber fpmmetrifdjen Siliere, af\u00ea in einen ber \u00a9tra\u00efjltljiere gaffen mill. Oer garte burdjfidjtige \u00ae\u00f6rf)er finbet feinen \u00a3>a\u00eft in einem \u00a9efted feiner, gu einer ^\u00dftyramibe berbuubenen $alfft\u00e4bd)en, nidjt un\u00e4t)nlidj einer \u00a9taffelei, ioor\u00fcber bie .fpaut faft trie eine BeltleiMbanb au\u00f6gefyanut ift. 2$ie bei ber ,\u00a3joIotijurienlarbe ift aud) ^ier ber gange freie 9ianb mit einer unuuterbrodjeneu SBimpcrfdjnur (g) gef\u00e4umt, meldje a\u00effo bon \u00dfipfel gn .gipfel in ben gierlidj gefdjibungenen S3ogen ftdj fortfefd unb ba\u00a7 deine SBefeit im offenen S\u00f6affer fdftbimmen I\u00e4\u00a7t, bie $t)ramibenfpi|e boran. ^\u00a7r gegen\u00fcber liegt gtbifd)en ben 3^felit bie fDiuttb;\n\u00a9d)Iangenftent=2arbe. \u00a9tar\u00ef bergt\u00f6\u00dfert. o Slftei\u00f6ffmuig. d SBoffergef\u00e4fs. e beffett SJiimbuttg.\n\u00d6ffnung (a), tbeldje ebenfalls mit bem gangen Oarmfaual, l\u00e4ngere $eit bem einzigen inneren Organe ber Sarbe, ftdj mie bie gleiten Otjeite ber .fpolottjurienlarben berp\u00e4lt. Q5on ber gangen \u00a3arbe mirb nur ber SRagen (b) auf ben \u00a9djlangenftern bererbt, melier mit feinen ^\u00f6rperanf\u00e4ngen (c) um ben Oarmfanal ber ^tarbe perumib\u00e4djft, unb gtoar in ber auff\u00e4\u00fcigften &ige, fo ba\u00a7 bie Siren ber beiben, ber itarbe unb beA befmitiben Spiere\u00bb, ftdj freugen. \u00a9\u00a3 ift faurn m\u00f6glidj, nadj ben betailtirteften Slbbilbungen ber berfdjiebenen \u00a9titfen biefer Vorg\u00e4nge ftdj bon iljnen eine gen\u00fcgenbe SSorftellung gu madjeit. \u00a9etjr empfeplen\u00f6tbertlj finb aber bie eleganten SBacpmobelle, meldje Dr. giegler in ^reiburg anfertigt unb treibe an ben meiften Uuiberfit\u00e4ten gur \u00a9rl\u00e4uterung ber Vertr\u00e4ge benutzt ioerbem\n\u00a9pne auf bie feb>r abtueidjenbe \u00a3arbenform be\u00f6 giemlidj felteuen norbifdjen \u00a9eefternel Asteraeanthion Muelleri eingugeljen, berbient bodj feine eigentpmltdje unb in ber nieberen Opiertbelt etngig baftepeube Brutpflege befonbere \u00a9tfb\u00e4fjnuug. \u00a9r bilbet n\u00e4mlidj burdj \u00e2^fammen-fr\u00fcmmung ber \u00a9djeibe unb ber Sinne eine jp\u00f6ple, in ioeldjer er \u00a9ier unb Farben Ijegt. jjubem biefelben bor feinem SJtuube angepuft ftnb, muff ba\u00ea OIjier ib\u00e4ljrenb biefer gangen Br\u00fcte; unb ^egegeit ftdj attdj ba3 ftrengfte haften auferlegen. \u00a93 m\u00fcljlt ftdj f\u00fcr biefe \u00dfeit, trie id) mid) bitrd) Slitffiuben eiue\u00ea br\u00fctenben \u00a9remplare^ am \u00a9tranbe einer ber g\u00e4r\u00f6r einft \u00fcbergeugte, einen geftdjerten Berftecf unter gr\u00f6len, bem Bkllenfdjlage nid)t au\u00f6gefefden \u00a9tetnen.","page":985},{"file":"p0986.txt","language":"de","ocr_de":"986\nStachelh\u00e4uter. aavfterne.\nVierte #rbnuu0.\n^aarflerne (Crinoidea).\nin biefem A\u00dferte eingefdjlagene 2Beg, ooit beit bereit tu ben nieberen formen abfteigenb, l\u00e4\u00dft fid) in oteler Settehuitg rechtfertigen, hat aber, mir mieberholen biefe Semertung, \u00fcberhaupt uitb namentlich im Sereine ber niebereu \u00a3\u00a7iertoelt baS Unbequeme, ba\u00df bie auf ben inneren nat\u00fcrlichen \u00dfitfammenhang ber gormenreitjen htttmeifenbe Oarftedung gerate in biefem ^untte gehemmt ift. OaS 9ebeit ber einzelnen Oh*erc ^ &a, d*o utit bei* @i'\u00f6\u00a7e fid) e^n gemiffeS 9Jta\u00df non intelligent unb Kraft\u00e4u\u00dferung oerbmbet, [ehr aitjiehenb. OaS ^ebeit beS \u00a9in^elthiereS f\u00fchrt aber \u00fcber fid) hinaus auf bas Nebelt unb A\u00dferben ber Art, auf ben, menu auch noch vielfach rathfelhaften \u00a9eftaltungSproge\u00df ber Olji^affen unb greife; eS lenft ben Slid mit Aothmenbigfeit in bie Sormelt unb auf bie ERefte ber Vorg\u00e4nger ber heutigen Sebemefeit. Unb ba mu\u00df eS uitS benn gehen, mie bemfenigen, ber in ber S\u00f6lfergefd)ichte mit ben neuefteit gerieben beginnen unb fid) allm\u00e4lig bis tum Alterthum nach r\u00fcdm\u00e4rtS burd)fd)lagen modte. Sind) bie Sl)iergefd)id)te oerlangt feite entmidelitbe, pragmatifdje Sehaitblung unb um fo mehr in ben Regionen, too bas Seben ber iubioibtten an intereffe gant <$uritdftel)t gegen bas Seben, baS hei\u00dfO ^aS Auftauchen, Untauberu unb Serfchminbeu ber iorntenreihen, melclje bie \u00a9t)ftemati\u00a3 als Arten oorteichnet.\n3u biefer fttrten ^Betrachtung \u2014 \u00e4hnliche haben mir bei \u00e4hnlicher Gelegenheit angeftellt \u2014 br\u00e4itgt uns bie Orbit un g ber ^aarfterne, m\u00f6gen mir fie nun in ihrer ifolirung ober mit Setug auf bie \u00fcbrigen Abteilungen ber \u00a9djinobermentlaffe auffaffett. Oie heutige ABelt teigt mtS nur noch bie oereintelten fftefte einer einft reict;eu Abtheilung, ber eS alfo eben fo ergangen ift, mie ber gamilie ber dtautiliten (\u00a9eite 780 ff.) ober ber ganten Klaffe ber Sracfjiopobeit (\u00a9eite 958). Oie Abbilbmtg l\u00e4\u00dft in a beit K\u00f6rper uitb baS obere Gilbe eine\u00ea felteneit, in ben mefthtbifchen \u00e4fteereit auf fteinigem \u00a9runbe lebettben OhtereS, beS\nPentacrinus caput Medusae, feheit ttttb in b bie\n\u00a9d)eibe, meldje nad) aufm\u00e4rtS gelehrt unb bon ben gehaltenen unb rautenf\u00f6rmigen Armen umftellt ift. Oer eigentliche K\u00f6rper gleicht alfo einem Kelch, toie er auch miffenfchaftlid) ge; nannt mirb. Oie bem \u00a9tiele tugemenbete \u00a9eite ift get\u00e4felt uitb entflicht bem dt\u00fcden ber \u00a9eeflernc, bie Sauchfeite, bie mir in b haben, ift ooit einer meinen biegfameit \u00a7aut bebedt, itt bereu \u00dcJlitte bie \u00dcDhtttb\u00d6ffnung. Oie AuSgattgS\u00f6ffttuitq beS OarmtanalS liegt feit; lid). Oie beit Ambulacren entfprec^enben binnen ftnb beut\u00efid). Oiefer K\u00f6rper mit feinen Oer; tmeigteit Armen ruht nun auf einem l\u00e4ngeren, int S\u00fcdenpole angefefcteu \u00a9tiele, ber fehr oiel; gliebrig unb baher biegfam unb in regelm\u00e4\u00dfigen Abft\u00e4uben mit Ouirlett oon Saufen getiert ift.\na Pentacrinus caput medusae, b \u00c4elc^fcUeiBe beffetben bon oben, bie \u00effrtne abgefcfjnitten.","page":986},{"file":"p0987.txt","language":"de","ocr_de":"pentacrhml. (\u00a3omatel,\n987\nJgS b\u00fcrften taum einige STutpenb (gremp\u00efare beS i\u00dfeutacrimtS gepfpt unb iubeit gr\u00f6peren SOtufeeu erhalten [ein. SSort ^oei anbeven folgen zeitlebens geftielteu Sippen ift gar nur je ein (Sremplar aufgefunben morben.\n23on einer feierten Sippe bagegen, bie am liebften als $aarftern, Comatula, Bezeipnet tfeirb, finb gegen 40 Sitten auS alten \u00e4fteeren Begannt, unb aup in ben europ\u00e4ifpen 3J\u00eeeeren finb bie (Somatelit auf Splamntgrunb in liefen feon et Ina 12 Bis ju 50 gaben p\u00f6pft gemein. Sie frieren, bie SJhtnbfpeiBe feon 8 Bis 4 Sinieit SDurpmeffer nap unten gemenbet, mit \u00a3\u00fclfe iprer 10 ranfenf\u00f6rmigeu, gefieberten Sitme unb nepmcn BloS mit bem Splamm bie zuf\u00e4llig barin entpaltene Slaprung ju fiep. Sa\u00a7t man fie im SBaffer frei fatten, fo rubent fie, je f\u00fcnf unb f\u00fcnf Sinne abmepfelnb peBeitb unb fenfenb. gp pabe jebop baBei nie ein cigentlipeS Scp mimmen unb Sluffietgeu maprgenomrnen, fonbern nur eine Skrlangfamuug beS galle\u00bb, fo ba\u00a7 fie unge^mungen fid) ta um gum SSer\u00efaffeu beS \u00e4fteerelgtunbcS entfpliepen b\u00fcrften. \u00aeie (Somatel glei\u00dft atfo im SBefentlipen einem feont Stiele aBgel\u00f6fteu 5\u00dfentacrinuS; ja nod) mepr. Situ tft\u00fcdeit tr\u00e4gt fie einen Heine\u00bb feon Stauten umgebenen \u00a3nopf, unb biefer ift bet* Step eine\u00bb mhttipen Stieles, auf metepem bie Spiere in iprer gugenb fefigemadpfen ftnb. So erfepeint atfo S\u00dfentacriimS gemiffer SJtapen als Sarfeen; unb gugenbform ber (Somatel, leptere bttvep baS greimerben als ein p\u00f6per eutmidelter fkutacrinuS.\nSteigt man nun in bie ttrmett ber Stapelp\u00e4uter pittaB, fo mirb man unter bie Buntefte \u00fcftanpfaltigfeit lauter foteper geftielter ^aarpeme unb crinoibenartiger Sippen feerfept, feon benen, menu man bie fepr abmeipenbeu 23laftoiben pin^unimmt, etma 680 Slrten Befannt gemorbeu ftnb. \u00e4ufammmenpang mit biefen, Bej\u00fcgtid) bereit n\u00e4perer t\u00f6efanntfpaft mir auf SSronn\u00bb treffliche \u201eStaffen unb Orbnuitgen\" feermeifett, Bleiben unS atfo bie peuttgeu ^aarfterne niept mepr Blope uitfeerp\u00e4nblipe ^uriofa, menu auep grembliitge unter ben \u00fcbrigen ^laffengeitoffen. jSrft nap unb nap geminneit biefe im Verl\u00e4ufe ber neueren geclogtfpen fkrioben bie OBerpaub gegen bie mepr feerfd)toinbenben jpaarperne feon attmobifper Srapt. Sepr fr\u00fcpe pabeit bie Slfterien ftp feon jenen abgeneigt. \u00a3)ie \u00e4tteften Bekannten Sippen ber Seeperne tragen itnber\u00efennBare (fparaftere ber Ipaarfterne. Uugef\u00e4pr gleip^eitig Beginnt aber aup oott ftpenben, armtofen, crinoibenartigeit SBcfeit auS bie SlBjmeigitug ber Seeigel. Seiber ip eS g\u00e4ttglip unpetannt, mo man mit ben ^ototpurien anfn\u00fcpfeit fotl; cS gept mit ipueit, mie mit alten ben Spieren, melpe Beim \u00a3obe ftp in Sttome anfl\u00f6feit ober nur folpe fefte Speilpen pinterlaffen, melpe Sltomeit gleip feerfpminbett.","page":987},{"file":"p0988.txt","language":"de","ocr_de":"Der Jitcb ber @oefeuterafcn.\n\u201eSftidjt Gebern bl\u00fcht bag \u00a9l\u00fcd, Sorinth gu feheu\", ^te\u00a7 eg im Alterthum, um ten gu troften, ber mit bcfcheibneren Anfbr\u00fcdjen int greife kleinerer Aufhaltungen ftd) gen\u00fcgen laffeu fonte. \u00abRur Augerm\u00e4hlte b\u00fcrfen fidj an ber lieblichen Srad)t jener f\u00fcb\u00efidjeu \u00a9Haube meiben, meldje ihr Oafeiit nub ihre gegenm\u00e4rtige \u00a9eftalt ber vieltaufenbj\u00e4hrigen Men\u00e4tlj\u00e4tigteit ber SoraHenthierd&en verbauten, b\u00fcrfen innerhalb ber Sagune ben mpegtertgen Slid auf bie in f\u00e4rben gl\u00fchenbe St^iertoclt fenten. Solche foriuthpe Uebpifl\u00efett bieten nufere eurob\u00e4ifd)eu 2Reere nicht, aber both haben bid) vielleicht fchon auf [tiller \u00abIReerfahrf jene fhmantenben, mit \u00a9itirlanben unb langen franfen behaugeuen \u00a9loden entgiidt, bereu K\u00f6rper mie gart violet, r5ths lid) ober gelblich gef\u00e4rbte \u00a9laggebilbe augfehen. 2Bie nufer Soot an ihnen vor \u00fcbertreibt, bl\u00e4hen fie [ich abtvechfelnb auf unb gieheu ben \u00a9lodene ober Sdjeibenranb gufammen, um burd) biefe St\u00f6fje ftd) nahe an bei* Oberfl\u00e4che gu halten. Sei l\u00e4ngerem Aufenthalte in Seeb\u00e4beru hat aber mohl jeber \u00a9aft noth intimere unb gtvar nuliebfame Setanutfhaft mit biefeu Quallen gemacht, bie alg f\u00e4rben s Sirenen gut Ber\u00fchrung verlodteu unb biefelbe mit bem embfmbltdjften \u00abReffelu Vergalten. Oie vielen Oaufenbe nnferer Sefer aber, meldje nid)t in Vollen g\u00fcgen bie \u00a9inbr\u00fcde beg offenen Seeftranbe\u00ea in fid) anfuehmeit, aber both ein ARiniaturbilb bnrd) Vermittlung eineg Aquariutng genie\u00dfen tonnten, lernten alg bie gr\u00f6\u00dfte \u00dfierb'e biefer m\u00fchfam unb fdjmierig gu unters haltenbeu Seelvafferf\u00e4ftge bie Scerofen ober Seeauemoueu, bie Actinieu leimen, meldje ^o\u00efhben ftub, gleid) ben \u00a9rbaneru ber \u00abRiffe, Strahlthiere gleich ben Quallen, unb mit ihnen unb vielen anberen gleich unb \u00e4hnlich gebauten formen ben $rcig ber \u00a9oelenteraten bilben.\nf $ mei\u00a7 leiber lein beutfdjeg A\u00dfort, meldjeg id) gur n\u00e4d)fteu Serbeutlichuug unb Qrientirung an Stelle beg aitg gmei gried)ifd)en beftehenben Angbrndeg fe|en f\u00f6nnte. @g bebarf baffelbe vielmehr einer augf\u00fchrlidjereu \u00a9rfl\u00e4ruug, melche ftd) auf ben inneren Sau aller biefer Oljiere\ngn beziehen hat.\t\u00bb\nOie \u00a9oeleuterateu ftub n\u00e4inlid) biejeutqen ftrahlig angelegten Ohtere, bereu meift aug eins fad)er 9Ragcnl)\u00f6hle befteheuber Oarndanal nicht in [ich abgefd)loffen ift, foubern bireft mit einem Sv [tern von f\u00e4chern, A\u00f6ljreu ober Kan\u00e4len gufammenl)\u00e4ugt, meldje tljeilg bie Seibedl)\u00f6hle, tl)eilg bag \u00a9ef\u00e4fjfhftcm a \u00fcber er Ohiere repr\u00e4feutiren. \u00a9g ift, ba nng aug ber h\u00f6heren piertvelt bie Aufd)auuugeu f\u00fcr biefe \u00a9iuridjtungen, eine Serqitidung beg Serbaunnggs, Slut; nub Athmuuggs avparateg, faft g\u00e4nglid) abgehen, unb mof\u00fcr mir h\u00f6chfteng bei ben SBeidjthieren in ber Unmittels baren Skfferaufnaljme in bag Slutgef\u00e4fjfbftem eine \u00a3inmHfung finben, \u2014 eg ift, fage id), mit allgemeinen \u00abRebengarten \u00fcber biefe muubcrltcheu Serh\u00e4ltuiffe nicht gebient, unb mir m.erbeu nuten burd) Sbeciftcirung einzelner Seifbiele eine geu\u00fcgenbe \u00a9rl\u00e4uteruug gu geben haben. Skr bei ben Stachelh\u00e4utern f\u00fcnf bie \u00a9ruubgahl ber Strahlen, fo fleht hier bie ftrahlige \u00a9intheilung beg Saneg unter ber $errfdjaft ber Vier* unb Sed)ggal)l unb ihren ARehrheiten. Skr bort bie","page":988},{"file":"p0989.txt","language":"de","ocr_de":"SXlIgemeine! \u00fcber (SoeXenteraten xtnb Quallen.\n989\n-\u00eepaut fafi aulnapml\u00efo! fFe\u00efetm\u00e2fjig unb leberartig oerbidt, fo jtnb pier bie leberp\u00e4utigen Sippen bie Slulitapmen. Studj im \u00a7a\u00ef\u00efe bev \u00a9erFalFintg eine\u00bb ober be! gr\u00f6\u00dften \u00a9peile! ber Seibelm\u00e4nbe bleibt ba! mit einem ober mehreren $\u00fcplerFr\u00e4ngeit gefr\u00f6nte \u00a9orberenbe gart nnb blumenpaft, unb bie pcd)fi entmideltcn freien formen gieren ba! Singe burcp bie ^artpeit unb $ierlicpFeit iprel gangen SBefen! an.\n3>u iprer \u00a9ntmicFluuglf\u00e4pigFeit gum Jp\u00f6pereu Vertreten fie trop gro\u00dfer \u00a9tancpfaltigFeit ba\u00bb S\u00dfrtncip ber (Stabilit\u00e4t faft nod) mepr at! bie \u00a9djinobermen. Slit bem mastigen Streben ber \u00fcbrigen \u00a9piermett, in bem grofjeu Kampfe um ba! Qafeiit auf bem gefttanbe ober menigften! im Sitfjmaffer fiep etngitb\u00fcrgern unb bie \u00a9ortpeile biefcl oer\u00e4nberteu SXufeutpalte! ber \u00a9erebelung ber \u00d6rganifation gu Oute Fommeit gu baffen, paben fie eben fo meuig, als bie Stadjelp\u00e4uter mit \u00a9rfotg \u00a9peil genommen. Denn ein \u00a9vfolg Faun e! Faum genannt merben, ba\u00a7 ein armfeligel, Faum bemerFbare! ^>o\u00ef^foenartige\u00ea SBefeu, bie ^>t)bra, a\u00ef! oorgefdpobeueri\u00dfofFeu in nuferen \u00a9r\u00e4ben unb S\u00fcmpfen pauft.\nPie Pua\u00fcetu\nd\u00fcrfte mau fiep nur an biefenigen formen bief er klaffe palten, melcpe all eingeln lebenbe 3>ubioibuen gu Doller \u00a9ntmic\u00eetung unb gefcptedjtlidper \u00a9ermeprung gelangen, fo m\u00fcrbe bie allgemeine \u00a9paraFterifirung Feine ScpmierigFeiten macpeu, \u00a9! m\u00e4ren bie \u00a9oelenteraten, meld)e mit meift beutltcp ober fepr beutlicp aulgepr\u00e4gtem ftrapligeu \u00a9au einen melonen=, fcpirm= ober fcpeibenf\u00f6rmigen K\u00f6rper oon gallertiger ober meicp Fnorpeltger \u00a9efcpaffenpeit oerbiuben unb all burcpf\u00efcptige ober burcpfcpetnenbe, farblofe ober gartgef\u00e4rbte SBefeit bem offenen \u00a9teere angep\u00f6ren. 3p\u00efe \u00a9r\u00f6\u00a7e medpfelt Oon bei* eine! SanbF\u00f6rncpen! bi! gu einem $u\u00a7 Qurcpmeffer unb bar\u00fcber, bie taugen SinF= unb ffangf\u00e4ben ungeredjnet, meldje ftd) ellenmeit aulbepueu unb gur llmftrtdung unb, Oermittelfi \u00a9iftabfonberung, Bet\u00e4ubung ber ipnen gur \u00a9eute faUeubeit Fleineren Spiere bienen. Ol f\u00e4llt bem orbncnben SpftematiFer, mie gefagt, nicpt fdjmer, alle biefe all ^nbioibiten frei fd)mimmenben Qu\u00e4lten in bal gadjmerF ber Qrbmutg!; unb Familien = ERubrifen eingu? rangireu. Stilein gu ipnen gefeilt fid) eine oermirreube \u00a9taffe oon Sippen, oon benen man nicpt recpt fagen Faun, beftepen fie au! Qnbioibuen ober au! \u00a9otonien, ferner oon folcpen, melcpe blo! ben SarOen ober ben gmifepeugenerationeu ber freien glocfenf\u00f6rmigen formen gleicpeit, ba\u00a7 mau bar\u00fcber in getinbe \u00a9ergmeiftung geratpen Faun; \u2014 bie\u00a7 febod) gl\u00fcdlicper SSBeife nur, menu man bie lebenbige SBelt tu ba! alte \u00fcberlieferte Scpulfdjema gm\u00e4ngeit milt. 3ft man aber be! \u00a9efultate! ber neueren miffenfdpaftlicpeu \u00a9pierFunbe eingebeuF, bafj in ber \u00a9ntmicFtung be! Qrganifdjen ba! ^\u00dfriucip ber freien \u00a9apu oorperrfcpt, fo geftalteu fiep and) bie friiper gang unoerftaubenen S\u00eeeipeit ber Quallen unb fogenaunteu QuaHenpolppeit gur \u00fccrft\u00fcnblicpen, menu and) nicpt mit einer meifeu Definition oon einigen geilen gu befepreibenben \u00a9inpeit. 2Bir b\u00fcrfeu teiber nur etngelne f\u00fcnfte au! jenen ftteipeu peraulgreifeu unb bamit ben gufammenpang ntepr apuen taffen, al! mirFlid) aufbedeit.","page":989},{"file":"p0990.txt","language":"de","ocr_de":"990\nDu allen. Sippenquallen. \u00a9cbirtttquallen.\n(KrfU \u00fflr\u00eenutitfl.\nRippenquallen (Ctenophora).\n^jn \u00a9e fiait glagpeUer Sepfel, Melonen, amp Wopl 4 big 6 gu\u00a7 langer Sankt mit einem verhielten Stitteltpeil fcpwimmen bie Sippen; ober KammquaUeu auf offenem Sleeve ober werben oon (Str\u00f6mungen xtnb \u00e4Binbett in bie S\u00e2pe ber .ft\u00fcjten unb in bie Reifen getrieben.\nSpre Sage im SEBaffer ift gew\u00f6hnlich eine mepr ober Weniger fenlrecpte, mit nad) unten gelebt; ter SI unb \u00d6ffnung, \u00a9iefelbe fii|rt in einen cntloeber r\u00f6hrenf\u00f6rmigen ober erweiterten Sta; gen, in Welchem bie Serbauung gefebiebt unb aug Welchen bie nnOetbaulicben \u00a3l)e\u00fcc ber auf: genommenen tpierifd)en Seute wieber burd) ben St unb entleert Werben. \u00aeag obere Cube biefeg Stageng lann jwar jugefdjniirt werben, ftebt aber bod) in birelter Communication mit einem engeren ober Weiteren trichterf\u00f6rmigen Saume, aug Welcbem wieberum anbere Kan\u00e4le eutfprin? gen, Weldje unter ber ^\u00f6rperoberflacpe l\u00e4ngg ber gleich n\u00e4her gu ber\u00fcbreuben fogenannten Sippen verlaufen, fetter Trichter befi|t eine bem Stunbe entgegengefeite Deffnuug. Cr ift ein Seferooir f\u00fcr Slut unb Willl\u00fcrlid) aufgenonw meneg Staffer; auch Sbeilchen beg \u00a9peifebreieg geratben aug bem Stagen mit hinein, unb biefe fouberbav pfammengefe|te, wefentlid) aber aug SSaffer beftepenbe gl\u00fcffigieit wirb burd) SE\u00dfimper; organe in ben erw\u00e4hnten Kan\u00e4len in Se; Wegung gefe|t. Sud) burd) bie Trichter\u00f6ffnung lann bag S\u00f6affer aufgenommen werben, biefelbe f cp ei nt j\u00e8bod) oor^uggweife ^um Sblaffen ber fchou in Circulation geWefenen unb mit oerfepiebeu; artigen Sb; unb Sugfonberungeu oerfe|ten Seibegpffigleit ju bienen.\n' @epr auffallenbe unb eigentb\u00fcmlicbe \u00a3p<^e nuferer Drbnuug finb bie oon Sol W 5\u00dfol reichenben ober nur eine \u00a9treefe btefer Steribiane eiunebmenbeu Stippen, \u00a9iefelben befiepen aug furzen, lammf\u00f6rmigen Duerreipeu 001t SBimperu unb folgen in ihrer Sage unb Sichtung, Wie gefagt, ben unmittelbar unter ihnen befinblicheu Kan\u00e4len. 2)ie auf biefeu d\u00e4mmen neben eiuauber ftebenben SBimpern finb am \u00a9rltube mit einauber OerWacpfen unb bilben, obgleich fie gew\u00f6hnlich Wellenartig nad) einauber fid) bewegen, bod) fe eine \u00a9efammtpeit, bie man alg @dpwimm; ober Suberpl\u00e4ttcpeu bezeichnet. ^rc Stb\u00e4tigbeit ift oon ber SH\u00dclur beg TpiereS abh\u00e4ngig, unb fo l\u00f6nnen foWobl einzelne Sippen alg alle jiifammeu gleichzeitig arbeiten, in Wetd)em le|tern galle ein laugfameg gorttreibeu in ber Sid)tuug beg Sricpterpoleg bag Sefultat ift. \u00aeie aubereu \u00dcBirlungen muffen fid) mepr auf Drehungen unb \u00a9d)toeulungen beg \u00c4\u00f6rperg befdjr\u00e4nlen, Welche in ber Spat oft rafcp, leicht unb zierlich finb unb unter ber Stitwirlung ber \u00fcbrigen \u00c4u\u00dfern Anh\u00e4nge fiepen, unter Welchen bie SeWegungen ber Siunbjdpme, ber aufricht; baren \u00a9eitentpeile unb ber paarf\u00f6rmigeu Slrm^Weige peroorjupeben finb. SDie abgebilbete Cydippe ift nur mit le|tereu, ben Svmeu unb ipreu Steigen oerfepeu. 3n ber Segel finb gWei\nCydippe pileus. $\u00dfat. \u00a9r\u00f6fje.","page":990},{"file":"p0991.txt","language":"de","ocr_de":"(Spbippe. Qsfuparig. SRebufe.\n991\noorpanben, bereit Blurgefn in eigenen Spetben fteefen. Sie ftnb gwar reip\u00efip mit Reffelfapfeln gerieft, woburp fte 31t ^angWerfgeugen geeignet ftnb; attferbem teerten fte aber aup gur Vermittlung bon Bewegungen unb gur (Steuerung oerWenbet. $u anberen Sippen ftepen Dom K\u00f6rper fenfrepte ruberartige .Ipautfalten unb 001t bem erweiterten Bhtitbe gr\u00f6\u00dfere wage, reepte glatten ab, bttrep bereu Beip\u00fclfe bie Bewegungen entfprepenb energifper unb rafeper Werben. Bie Eucharis-Rrten g. B. geben fiep burep \u00dfiittappen ber SRunbfpirme Stofe, Woburp fie V* bt\u00e8 1 $u\u00a7 weit fortgetrieben Werben nub bet rafcp Wieberpoltem Stof gu fd;neCCer gort, beweguug ftnb bie tote in ipre Bafpeu eingegogen ober, einem Steuer gleicp, nap piuten auggeftreeft.\nB\u00eeau trifft bie Rippenquallen bag gange ^apr pinburep, fte giepeu ftp jebotp foWopt bei aufgeregter See alg bei grofer \u00a3ipe Don ber Stifte unb ber SKafferoberfb\u00e4cpe gur\u00fccf. Spre mifro. ffoptfpeu Sugenbformeu fanu man gwar mit Dielen anberen Bpierpen mit einem feinen Rep fangen, allein fie ftnb fo gart, baf fte meift beim Burptrieb burp bie \u00dcRafpeit gerft\u00f6rt Werben. Hm bie (Sntwicflitng ber \u00a9ier, Welche Don einigen Dorguggweife im Blinter, Don anberen Rrten gtt allen gapreggeiten gelegt werben, gu Oerfolgen, fanb ftoWaleWlfp eg gweefm\u00e4figer, eingelne Bpiere einen big gwei Bage in einem ger\u00e4umigen \u00a9ef\u00e4fe in reinem Blaffer gu patten, w\u00e4prenb Wetcper Beit in ber Regel bag \u00a9iertegen erfolgte. Bie (Sntwitflung gept bei ber SReprgapl ber Wenigen bigper unterfupten gormen opue attffai\u00efenbe BerWanblung oor fiep.\nSpre SteBrng unb Bebeutung im Spaugpalte ber Ratur ift eine untergeorbnete. Setbft Don kleinen Pr\u00fcfern lebenb, Werben fie Scpirmquaaen unb Seeauemonett gur Beute unb erfreuen bei Bienfpen Buge im Men unb naep bem Bobe burep tpr Rufleupten,\nZweite Kr\u00f6nung.\n\u00a9djirmauatlett (Medusae).\n\u202243m ga$Irei<$er, t:nrc[) jarte garten auff\u00e4lliger ftnb bie gr\u00f6\u00dferen c\u00dfarabterifHfdfen fermen ber nap iprer \u00a9eftalt benannten Spirm. ober Scpeibeuqualleit. gp erinnere miep eineg f\u00f6ft. liepen faft winbfti\u00fcen Bageg, wo tp auf einem ^attffaprer in ber R\u00e4pe ber f\u00fcbnorWegifcpeit Stufte au Baufenben unb aber Baufenbeit ber getbliepen unb gelbr\u00f6tplipeit \u00a9paneen unb \u00a9prpfaoren oorbei trieb. Bie Wefflicpen Ofifee.pfen werben bei anpaltenbeu n\u00f6rblicpen Bliubeu oft mit gangen B\u00e4nfen ber blauen B\u00eeebufe (Medusa aurita) angefitl\u00eft, unb Wenn icp auip \u00e4pitlipe maffenpafte iRnp\u00e4ufnngen im B\u00fcttel, unb abriatifpeu Bieere niept erfapren, fo pabe icp feiten Don Brief! eine Rugfaprt gemapt, opne Dielen ober Wenigfteng einigen ber pr\u00e4ptigen \u00a9uDierieit gu begegnen. Btt fp\u00f6neit griiplinggtagen ftept man fte auep faft regelm\u00e4\u00dfig unmittelbar am \u00a9tranbe, wo beim biefe unb jene ber grofett lebenbigeit unb r\u00f6tpticp blauen Spalbtugeln fepeitert unb halb gu einem Riptg ftp aufl\u00f6ft. B\u00e9nit a\u00ef\u00efe Oita\u00ef\u00efen paben ein fo Wafferreipeg K\u00f6rper. geWebe, baf, wenn man m\u00e4fig grofe fpeibenf\u00f6rmige \u00a9remplare auf gltegpapier legt, fie big auf eine ipre Untriffe Wiebergebeitbe geipnuitg, einen ber natnrtipften Raturfelbftbrucfe, Derbunften.\nBiefe gr\u00f6\u00dferen Don einem palbett 3o\u00fc big \u00fcber einen palbeu guf im Burpmeffer pabeuben SRebufeit ftnb benu aup bie alten St\u00fcflenbewopitern fepr belauitten Repr\u00e4feittaitteu biefer \u00a9oelen. terateu ; \u00a9ruppe. $it ipneit pat fte bie p\u00f6pfte \u00a9ittwicflung erreipt. Ben gr\u00f6\u00dften Bpeil beg St\u00f6rperg bilbet ber nap oben abgeruubete Spirm, beffeu Raub gew\u00f6pnlip mit 4 big 8 unb mepr augenartigen, gef\u00e4rbten f\u00fcnften, mit einem gnirlanbenf\u00f6rmigen Befap ober einer gufammeu.","page":991},{"file":"p0992.txt","language":"de","ocr_de":"992\n\u00a9italien. \u00a9cpirtttqua\u00eflen.\n\u2022 . : . .\u25a0\np\u00e4ngeubett attg- nnb eiufi\u00fclpbareu \u00a9djmiinmpaut foix>te mit bepttbareit g\u00e4ben \u00bberfepen ift. 3>u ber SRitte ber Unterfeite ber \u00a9cpetbe ift bei* SRunb, Bet einigen g\u00f6nnen am \u00a9nbe eineg perron tretenben \u00a9tiele\u00bb, nnb faft immer \u00bbott einigen biderett gangarmen mit gefalteten R\u00e4ubern\ninnflellt. Slug bem SJtageit \u00bberlaufen Kan\u00e4le ober fad; f\u00f6rmige R\u00e4ume nad; bem Umfreig ber \u00a9treibe, mo fie in einen Ring\u00efanal eintn\u00fcnben. Seigerer ift nicpt feiten mit \u00a9effnungett \u00bberfepen. \u00a9ie UeBereinftitnmung biefe\u00e9 5Ragen;\u00a9ef\u00e4\u00df;Slpparateg mit ber \u00a9inricptung Bei ben Rippenquallen ift Har. \u00a9ie gortpflangunggmertgeuge liegen entmeber in befonbereit \u00a9afcpett tun ben SRagen perutn ober in Blo\u00dfen \u00a9rlveiterungen jener \u00a9ef\u00e4\u00dfe. @o au^geriiftet, augger\u00fcftet uamentlicp and) \u00fcber bie gange \u00c4\u00f6rperoBerflSdpe mit ung\u00e4pligett mtfroffopifcpen Reffelfapfeln, fcpm eben bie \u00a9piere in bem Elemente, melcpeg fte an fpeciftfdjem \u00a9emicpt nm ein Minimum \u00fcbertreffen. \u00a9inb fte untp\u00e4tig, fo fin\u00efeit fte langfam; um fiep in gemiffer \u00a7\u00f6pe gu erpalten, fiepen fie \u00bbott gu Beit bie \u00a9lode gufammen.\nUm eine gang aparte Slbgmeigttng \u00bbott biefett ad; Belannten nnb in feinen gleichf\u00f6rmigen \u00a9emopnpeiteit halb fattfam beobaepteten \u00a9ppug leimen gu lernen, eine Ottalle, Voeldje gu beit \u00fcbrigen fiep fo \u00bberpalt, mie ber be\u00e9 glug\u00bberm\u00f6geng Beraubte Pnguin gu ben \u00dc6rigen V\u00f6geln, labe id) ein, mid) naep Seftna in \u00a9almatien gu Begleiten, mo id) gapr f\u00fcr $apr biefer nieberen \u00a9piers melt nacpgttgepen Pflege, \u00a9Bir pabett un\u00bb im blotter Bei ttnferem greunbe P. S3 on a \u00a9ragia einquartiert. \u00a9ie \u00a9djmede beg jpaufeg rnirb \u00bbom SReere Befp\u00fclt uub ein \u00a9riff in bag \u00a9Baffer f\u00fcllt bag \u00a9ef\u00e4\u00df mit gro\u00dfen Blattartigen Slugbreitungen. ber gr\u00fcnen Sattitp = ill\u00bbe. SBir muftern nun mit bem einfachen Sergr\u00f6\u00dferunggs glafe ein \u00a9t\u00fcddfeu biefer ^3flange nnb entbeden ein feine\u00e9 blaffe! Sefen, melcpeg, naepbem mir eg einmal gefttnben, aud) bem Blo\u00dfen Singe er\u00efenntlicp Bleibt, mie eg m\u00fcpfant nnb langfam auf laugen Sinnen \u00fcber fein gr\u00fcneg gelb Mecpt. Seim erften \u00a9erfuepe, eg abgul\u00f6fen, f\u00e4llt eg plump gu \u00a9oben; eg i\u00df \u00fcberpaupt unf\u00e4pig gu fepmimmen. Run, biefeg \u00a9pier ift in febem \u00a9untte feineg Saueg eine \u00a9Italie, gmar \u00bbermaubt einer fepon l\u00e4ugft bekannten \u00a9ippe (Eleutheria ober Cladonema), aber ber eigentlidien \u00a9italien^ natur in einer Segiepung uoep mepr entfrembet, inbem fette menigfteug abmecpfelub fepmimmt nnb frieept, Unfere \u00c4riedpqnalle*) pat feepg, am \u00a9nbe mit maprett \u00a9augtt\u00e4pfen \u00bberfepene Sinne. Sluf ipnett flelgt fte einper, m\u00e4prenb \u00bbon febem Sinne mie ein Seucpter fiep ein lurgerer \u00a9tiel erpebt, beffen angefcpmolleneg \u00a9nbe mit Reffelfapfeln gefpidt ift. \u00a9er fepr bepnbare \u00a9d)luub unb SRunb taflet halb ba halb bort per\u00bbor uub Bem\u00e4ltigt mit \u00a3eid)tig!eit bie auf berfelben \u00a9\u00dfeibe flcp erluftigenben \u00dfrebgepen. \u00a9letch oberpalB ber Saft! eineg feben Slrmeg liegt ein pufeifctt= f\u00f6rmiger Slugenfled, in meinem id) eine gut auggebilbete Rufe fanb, opne feboep gu einem mit\u00a9 liehen Singe gep\u00f6rige Reimen entbeden gu f\u00f6ititett. Rod) etmag p\u00f6per befinbet ftdj auf bem\nChrysaora oceltata. Staf. \u00aer\u00f6\u00a7e.\n*) $n einem gacpblatte merbe icp gu reeptferiigen paBen, trftrum id) biefe Oua\u00ef\u00efe genertfep \u00bbou Eleutheria trenne nnb mit einem neuen Ramen Belege.","page":992},{"file":"p0992s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"(\u00c9uallett.\n(\u00e4ftittelmeer.)","page":0},{"file":"p0993.txt","language":"de","ocr_de":"$riedjquatte. Spncorpna.\n993\nSlbfcpnitte gmifcpen je g tuet Sinnen eine \u00dfnoSpe. \u00c4etnS ber gaplreicpeit bon mir im ddai unters fugten SC^iere bon einer gemiffen \u00a9r\u00f6\u00a7e mar opne feine 6 &tto\u00eapen, unb biefe in fo berfcpiebeiten Stufen ber Slu\u00eabilbung, ba\u00a7 bie cd!malige \u00a9ntmidlmtg immer Kar bor Slugeit lag. Sin ben reiferen \u00c4noSpeit mar oft fepon bie Slnlage abermaliger f\u00f4no\u00eapung gu feiern\nSDiefe Fortpflanzung burep 5?noppen bei aulgebilbeten Quadeit ift gmar bei \u00bbergebenen\nn .Gr.\n2)ie \u00c4riedj qu\u00e4lte (Herpusa ulvae).\nSippen beobachtet, ift aber ber minber p\u00e4ufige F^d ber Vermehrung. Siegel ift, ba\u00a7dde Quadeit auf gefcplecptlicpem d\u00f6ege burd) befruchtete (gier ftd; fortpflangeit. Slucp nufere f\u00f6riecpquade legt gu anberer 3>apre3geit \u00a9ier.\n\u00a9I m\u00fcrbe gn meit f\u00fchren, bie berfdjiebeuen Familien unb Sippen and) nur mit Sltr\u00e2mapl gu eparatteriftren, namentlich and) in Vegug auf \u00a9nlmictlung. SBir m\u00fcffett aber, um bie allgemeinen Sebenlberp\u00e4ltniffe gu begreifen, meuigfteul? auf bie rnertm\u00fcrbigen SBecpfelgeuerationeu bon gefcpled)t\u00bbreifen Quadeit, mie mir fie oben gefcpilbert, unb unfreien polppeuf\u00f6rmigen d\u00f6efeit bie Slufmertfamteit lenlen. 2lul> ben \u00a9tern ber meuigften Quallen entmidelu fi<h birelt mieber Quallen, fonbern polpp enartige Samen, an benen bieQuallengeneration auf bentd\u00dfegeber ^nolpimg entfielt. SDie nad)ftehenb abgebilbete Syncoryna pusilla ift eine Heine burch 4 Slugen= punlte unb \u00fcberhaupt bierftrapltgen 23au au\u00eagegeicpnete Qualle, bereit ftielf\u00f6rmiger SJtagen in bie fpoplfugel piuabragt. \u00aeaj\u00a7 au\u00ea bem \u00a9i lomnteube $uttge fcpmirnntt mit J^\u00fc\u00effe bon Flimmers haaren, b\u00fc\u00a7 t\u00e8 ftch irgeubmo befeftigt unb nun gu einem lolbenf\u00f6rmigen, jtep aud) bergmeigenbett Stode au\u00eamachft, an beffeu Kolben bie ddunb \u00d6ffnung ft cp beftnbet unb gerftreute F\u00fchler fiepen. Uufere i\u00dfolhpenform Ftg* 2 geh\u00f6rt einer, ber Syncoryna pusilla gang nahen Slrt au. \u00aea\u00a3 ift nun jene gmifepengeueration, medpe, ua\u00e4pbem fie fiep felbft burch ftno\u00eapenbilbung bermeprt pat, anbre \u00dfMpeit (a) an ihren Kolben perborbringt, melche noep m\u00e4prenb iprer Verbinbitng mit iprent m\u00fctterlichen Vobeit bie bode Qttadeitfornt erreichen, gur \u00a9efcplecpt\u00eareife aber erft lommen, nad>s bem fie fid loSgel\u00f6ft paben.\n3aplreid)e folcpe Quallenpolppeit maren betanut unb als felbftfi\u00e4ubige Sippen unb Slrten befeprieben, epe ipre Unfelbftft\u00e4nbigteit unb ipre mapreit Vegiepungen gu ben freien Quallen mit ber Sepre bom \u00a9eneratioir\u00eamecpfel an3 Sidjt tarnen. Qte Quadenpolppen befepr\u00e4nten ftep aber niept allein auf folcpe Sippen, bon benen mir fo eben ein SSeifpiel geigten, \u00a9ben fo gro\u00a7 ift bie gapl berfenigeit, an beiten e3 niept gur Vilbung frei merbeuber Quallen tommt, fonbern au benen ftatt ber Quallen blo\u00dfe, fiep niept abl\u00f6fenbe \u00c4apfeln perborfproffen, melcpe leptere gmar in mandpeu F\u00fcllen noep quaden\u00e4pnltcp merbeit unb ben \u00a9inbrud bon $nbibibuen maepen, in aubereit F\u00e4den aber als blo\u00a7e tugel\u00ab unb tapfelf\u00f6rmige Organe ber S\u00dfolppeitform erfepeinen. Qie S\u00dfolppenformen merbeit bamit gu meiblicpen ober m\u00e4nnlicpen \u00a9olo=\n\u00a3afc\u00a7enfierg unb\tSwMtofe Spiere. (Sre\u00efjm, \u00ef^ierlebett Yi.)\t03","page":993},{"file":"p0994.txt","language":"de","ocr_de":"994\nOu alten. \u00a9d),mnq italien. JR\u00f6brenquatlen.\nnten gefempelt Unfere Ibbilbung (f\u00c7ig. 4) geigt brei burd) eine gememfd)aftli($e Gurgel oerbuubeue Snbtoibuen ber fe|r oft auf sSdjnedenf\u00e4jalen in Worm eine\u00ea r\u00f6tpd&en Iteberguge\u00ea angefebelteu Hydractinia echinata. $Da3 red)t\u00ea ift nod) uuentmidelt\tauf ber aubereu (Seite ift au&\ngetoadfen; loir fe^eu \u00fcber beu fletfdfgeu \u00ef\u00eftumpf ftd) einen gugefpitfeu DJUiubfegel ergeben,\ni Sfteffe\u00ef\u00efabfeln ber Hydra. 2 spo\u00eft)benf\u00f4rmige \u00a9eneration bon Syncoryna Listeri. 3 Syncoryna pusilla. 35ergr\u00f4\u00a7ert. 4 2BetbIitf)e Solonie bon Hydractinia echinata.\numfte\u00ef\u00eft oon einem frange fS\u00fc\u00c7ter. \u00aea\u00ea mittlere Subioibuum enblid) mit faum augebeuteten W\u00fchlern tr\u00e4gt cine gauge gone oon \u00a9ifapfetn, nub ber (Snttoidlunggfrei\u00ea folder unb \u00e4hnlicher (Sippen befetf barin, bag bie flimmer^aarige Satte ftd) feffept uub eine neue 5\u00dfolppeu= colonie gr\u00fcnbet\n5ln ber augerften \u00a9renge biefer gen\u00fcg p# eigentpmlicben unb f\u00fcr bie 2tbfammuug^ t^eorie lehrreichen dtei^e fiep bie eingige \u00a9celeuteratenfppe be3 f\u00fcgen 2Baffer3, ber S\u00fcgioaffer?","page":994},{"file":"p0995.txt","language":"de","ocr_de":"^pbractinia. \u00a9\u00fcf\u00eamafferpotpp. i\u00dfppfoppora.\n995\n^Solpp, Hydra. Set einer S\u00e4nge non VA Bi! 3 unb 4 Simen gleicht er in \u00a9eftalt fag bod; g\u00e4itbig bem mit bent ^\u00fcptertrange berfepenen Spier ber ^pbractinie. Stan mirb in ftepenbeit, pgangenBemaipfeneit \u00a9em\u00e4ffent in ber Siegel itidpt bergeBtidp itacp einer ber Beibeit Strten, ber gr\u00fcnen ober ber Braunen (Hydra viridis nnb fusca) fucpen, menu man eine m\u00e4\u00dfige Stenge ber ^\u00dfgangen ftdE> tupig tu einem \u00a9tafe au!Breiten tagt nnb bann mit ber Soupe mufiert. \u00a9oBatb fte in Otupe getontmeu, fangen bie ^otppeit an, gdp au!gubepnen nnb iprc 6 Bi! 8 ^\u00fcpter gu feinen $\u00e4ben au!gubeptteit. Sin fte aufireifenbe Heine Spierdpen fepeit mir mie gel\u00e4hmt Baratt fangen Bleiben, ttmrauf bie $\u00fcptf\u00e4ben fiep gufammengiepeit nnb bie Sente bent Begierig gdp \u00f6ffneitben mtb gro\u00dfer \u00a9rmeitentng f\u00e4higen Stunbe guf\u00fcpreit. Oa! Stitroftop aBer geigt un! bie \u00e4ufjerft feinen \u00fcfteffeltapfetn, \u00fcber bereu Spiriting mir nuten Bei ben \u00a9eeanentoiteit nodp \u00a9ittige! Bringen modelt. Sta! aBer ben itadp ber uat\u00fcrlic&en Sermanbtfdpaft forfcpenbeu Zoologen bagu Bemegt, nufere ^pbra unter bie Ouadeit gu berfepeit, ift tpre innigfte Segiepung gn ben soon ben eigentlichen Ouaden nidpt gu trennenbeit Ouadenpotppen. Oie JSppbra bermeprt fiep gem\u00f6pntidp burep $uo!peit, metdpe am Stumpf perborfproffeit. Oft BleiBt bie Socpter fo tauge an ber Stutter, Bis mieber fie fcpoit feXBft mieber eine ober ein S\u00dfaar Sodpter\u00efno!pen pat. \u00dfu Seiten aBer entmidfeln fiep in beit f\u00f4orpermanbungen unter lapf eif\u00f6rmigen ober margenf\u00f6rmigen \u00f6perborraguitgett eingetne \u00a9ier ober \u00a9ameumaffen, moburdp ba! Bermaubtfdpaftticpe Sattb mit ben Jppbractinieit uub ben \u00fcbrigen bodeitb! feft getu\u00fcpft mirb.\nStittpeitimgen \u00fcber ba! Sorfomtnen bon Hydra;\u00e4pitticpen formen in anberen \u00a9rbtfeiteu ftttb mir nicpt Befannt. UeBer ba! fo auffadenbe bereiugette Sortommen ber Hydra at! ber eins gigen \u00a9oeteuterate be! f\u00fcgen Staffer! l\u00e4gt fiep meiter nidpt ppttofoppiren. \u00a9! ift nur eine SpaH faepe, bag biefem Greife, mie mir oBen Bemerfteu, bie Snpaffung!f\u00e4pigteit au bie \u00a9\u00fcjgmaffers \u00a9rifteng faft bodtommen mangelt.\ndritte $rbnung.\nSioBrntauttlten (Siphonophora).\n3\u00f6er ju bem (Slituften neigt, ixt\u00a7 Me Statur, biefe unbefmirbare liUenfjt, ober Me fcbj\u00f6pfertfeiie \u00a9ottpeit gur Ser\u00e4nbermtg auep mitunter \u00a9dpn\u00f6rMeteit perborBrittgen muffe, mirb gemig gu beit dt\u00f6preitguaden greifen, bem Bigarrften BeteBten \u00a9pietmer\u00ef, ma! bie ^\u00dfpautafie taum gu erbeuten berm\u00f6dpte. $g & bod^ ben ^orfdpern fepmer genug gemorben, ber dtatur, um mit \u00a9\u00f6tpe gu rebeit, beit \u00a9ebauteit naep gubenfeit, ber if t \u2014 fo br\u00fcdtte bie alte \u00a9dpute ft dp a\u00fc! \u2014 Bet \u00a9cpaffuitg biefer Spiere borfcpmeBte.\n2Bir m\u00e4pleit, um menigften! eine meitere frudptBare Setradptnng Bet etmaiger Segegnuitg am \u00a9traitbe auguBapnett, eine ber itodp mtnber compticirten formen nnb BefdpreiBett ge gleidp nadp iprett \u00a9ingelpeiten, meil Sdgemeine! opite folcpe fpeciede Sttfcpattung b\u00f6dig unberft\u00e4ubtidp m\u00e4re. Oer gmeireipige Slafentr\u00e4ger (Physophora disticha) fiept at! eilt \u00a9eBilbe bor un!, f\u00fcr beffen berfdpiebene Speite unb Slup\u00e4nge eine oBeit mit einer Stafe Begimtenbe dt\u00f6pre bie centrale Sire Bitbet. Oie Stafe entp\u00e4tt Suft unb erp\u00e4tt baper ba! \u00a9ange in aufrechter ober fdpr\u00e4ger \u00a9tedung. Oer gange obere Speit ber \u00dct\u00f6pre mtrb bon gmei dteipen \u00a9dpmirnm= gto dt en eingenommen, beitett bie ^ortBemegung be! \u00a9aitgen \u00fcbertragen ig. \u00a9ie Begpeit in $ornt uub Sp\u00e4tigteit, ittbem fie burep rudtmeife! 3ufctmmengiepen ba! Staffer au! iprer fp\u00f6ptuug au!gofjeit, eine unbertennBare Slepnfidifeit mit \u00a9dpirmquaden. Unter ipttett folgt gun\u00e4dpft eitt $rang \u00e4ugerft Bemegtidper f^\u00fcp 1er, unb gmifdpeit biefett erBtidtt mau gmei eBenfad! popte aBer auep am \u00a9nbe offene Spelte, \u00a9augr\u00f6prett ober Stagen, bereu jeher f\u00fcr gdp gu Bern\u00e4ttigen","page":995},{"file":"p0996.txt","language":"de","ocr_de":"996\t' Oua\u00fcen. S\u00eeS^renqua\u00ef\u00efen. ^olppen.\nunb gu o erbauen trautet, maS burd) bie laugen Sentf\u00e4ben mit ihren SSeh\u00e4ngeu unb 9?effel; Organen namentlich au Keinen \u00c4rujlern ihnen gugef\u00fc^rt mirb. SBaS fte an farblofem \u00a9lut unb dialjrungSfaft bereiten, \u00efommt ebenfalls bem \u00a9\u00e4ugen gu \u00a9ute. \u00a3>aS \u00a9rgebni\u00df ber Verbauung gelangt in feite Dt\u00f6hre, non ber mir auSgingeit, unb non ba tu bie nerfd^iebenen Slitp\u00e4nge gu bereu Ern\u00e4hrung. 3\u00ab nuferer Stbbilbung, toelche mir ber \u00f6erh\u00e4ltni\u00dfma\u00dftgen Einfachheit halber\ngem\u00e4hlt haben, fteht man feine gortpflangungSorgaue. 2Bir fugen aber fyn^n, ba\u00df fie bei ber \u00a9type Physophora in gornt non Trauben nor^anbeu fmb, in auberu als $apfeln, gleich beiten ber Oualleupolppen, in noch anbern enblicfj, unb baS ift f\u00fcr bie 3luf= faffung biefeS fo complicirten Organismus neu hnchfter \u00a9idjtigs feit, in \u00a9eftalt mirflicher Sdfeibenquaden, bie ftd) fogar loSl\u00f6feu unb ein felbftft\u00e4nbigeS \u00a3ebeit f\u00fchren f\u00f6nnett.\n3fi bie betriebene Phbfophora ein Eingelthier ober eine Kolonie, ein 2hierftocf? @8 nertr\u00fcge ftd) au ihr alles Uebrige mit bem SBcfett eitteS \u00a9ingelthiereS, au\u00dfer ben gmei, in anbereu galten brei, nier unb mehr mit felbftft\u00e4nbigen SDtunb\u00f6ffuungcn uitb \u00fcberhaupt felbftftanbiger ^h^tigfeit begabten SJiageit. \u00aeie= felbett fmb beim and) non \u00e4lteren ^Beobachtern furg \u201e^olppen\" genannt morben, gum Beiden, ba\u00df mau gmar ben anberen ^heilen ber iPhbf\u00b0Phova anberer Sippen nid)t ben S\u00dfertl) non ^nbinibuen beilegen mode, {ebenfalls aber [ich beS \u00a9inbrucfS nicht ermehren f\u00f6nne, menigftenS in biefeu \u00e4Ji\u00e4gett ober Saugr\u00f6hren uunollft\u00e4ubige Subinibualit\u00e4ten nor fid) gu fehen. d\u00e4mmt man nun hmrgu jene g\u00e4lte, mc bie gortpflangung burch ftd) abl\u00f6fenbe OualTeitiubinibneit beforgt mirb, fo mu\u00df man \u00a3 eu cf art beiftimmen, ber biederem qu\u00e4lten f\u00fcr potpmorphe Kolonien erfl\u00e4rt hat\nOaS foil fo niel bebeuteit. SDie\taus mcldfen feite gus\nfatnmeugefeht ftttb, ha^eu \u00abt fo fern bie S3ebeutuug non feilen eines Organismus, als fte ftd) burch ihre \u00a9egenfeitigfeit unb bie SBerfdjtebenartigfeit ihrer Stiftungen bebittgen. Stile gufantmen bilbett im phpftologifchen Sinn eiit\u00a9angeS, fte geh\u00f6ren gu einem geben. ^ebenfalls ftttb aber eingelne biefer fogenannteit Organe fo felbftft\u00e4nbig unb im gatte fte Ouallcnform attnehmeu, fo hoch entmidelt, ba\u00df fte faft ben diang non \u00a9ingelmefett, non gnbinibueit einnehmen. Unb hternou attSgeheitb l\u00e4\u00dft ftch Ot\u00f6hrenquade als eine Kolonie non unoollft\u00e4nbigen gnbinibuen betrachten, nerfchiebett ausgepr\u00e4gt an g\u00f6nn unb Seifdung; beim bie\u00df ift bie Sebeutung non \u201epotpmorph\". \u201eSBie mithin fonft\", fagt S3 rouit, \u201ein ber auffteigenben 5Eljierreihe gunt \u00dfmede ber SlrbeitStpetlung bie Organe ftch immer gasreicher unb ooll\u00df\u00e4nbiger bifferettgirett (fcheiben unb auSbilben), fo thun eS hier bie ber* fchiebenen gu einer gamilte geh\u00f6rigen unb unter ft\u00c7gufammenh\u00e2ttgenben gubioibtten, analog ben S3en h\u00e4ltniffen in ben Slmeifeu= unb SBiettenfi\u00f6den, mo biefe gnbinibuen feboch nicht mit eiitauber nermachfen fmb. Stber bie SDifferengiruug ift fo meit unb bie SlrbeitStheitung fo auSfd)lie\u00dflich gebiehen, ba\u00df biefe ^nbinibtten in ber dtegel nicht genngenbe Organe gur fetbftft\u00e4nbigen gortbauer heftheu, obmohl fte oft raf<h burch fnoSpung einen SSerluft ober Mangel gu eiferen int Staube fmb.\"\n\u00a9ine meitere SDurdphrung biefer geiftreidjen Sluffaffung SSogt\u2019S unb Seu cf art\u2019s geh\u00f6rt einer ftrengereu, oon Sippe gu Sippe fortfehreitenben Oepaublung an. S\u00e4e feboch beirf matt hier unb bei ben Ouallenpoippen auS ben Singen Verlieren, ba\u00df, menu eS auf baS mirtlidfe S3erft\u00e4ubui\u00df","page":996},{"file":"p0997.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00df\u00dfpfop\u00dforal Mgemetneg \u00fcber bie t\u00dfotppen.\n997\nunb bie \u00a9rfl\u00e4ruttg bet* \u00a9ntfie\u00dfuitg ber \u00df\u00f6\u00dferen \u00a9elbftft\u00e4ubigfeit anfommt, bie niebrigen at\u00f6 bie Slu^gaugeUprinett uttb toirflic\u00dfen Oorfa\u00dfren gu betrachten [mb. (Sicher toarett bie Ouadenpol\u00dfpeit o\u00dftte ftch locd\u00f6fettbe ^uo\u00f6peit bte leiblichen Vorg\u00e4nger ber Sippen, toeldje freie \u00a9c\u00dfeibenquadett erzeugen, unb au\u00f6 di\u00f6\u00dfrettquaden, toelc\u00dfe au\u00ea blo\u00a7en Organen gufammeitgefe\u00dft erfc\u00dfeitten, gingen er fl int Oerlaufe ganger \u00a9rbperiobett foldje \u00dferbor, iro einzelne fetter O\u00dfeile burd) Oort\u00dfeile in ber \u00a9rna\u00dfruitg, Slttpaffttng ttttb attbere Utnft\u00e4nbe ftd> gum diange uttbodfommener pbibibueit auffhlringen fonntett.\nPie pali)pin.\nS\u00f6eitn toir im Oor\u00dferge\u00dfenben toieber\u00dfolt un3 be\u00ea d\u00f4orfe\u00ea \u201e^olpp\" unb \u201epolppenf\u00f6rmig\" Gebienten, fo gefc\u00dfa\u00df e3 unter ber getbi\u00a7 gerechtfertigten Ooraulfe\u00dfung, ba\u00a7 ber Sefer eine mehr ober minber treffenbe Oorfteduug bon ben eigentlichen ^ol\u00df\u00dfen ftch fdjott fr\u00fcher ertoorben \u00dfabe. d\u00dfir muffen feboc\u00df fe\u00dft t\u00dfun, ol\u00e9 ob biefe SInna\u00dfme falfdj getbefen fei, Oie gSol\u00dfpcn ftnb ber SDte\u00dfrga\u00dfl nac\u00df feftfi\u00dfenbe \u00a9oelenteraten bon cplinbrifher ober felchartiger form mit nac\u00df oben gerichteter SOinnb\u00d6ffnung. Oiefe ift umgeben bon einem ober me\u00dfren Greifen bon fu\u00dflern unb f\u00fchrt in einen furgett 2Ji a genfad. Se\u00dfterer communicirt bttrdj eine untere Oeffttung mit einer Seibe^\u00df\u00f6\u00dfle, trelhe burd) bertifale, bon ber ^\u00f6rpertoanb gttm Sdageu reidjenbe Scheibe-m\u00e4nbe in pdjer get\u00dfeilt ift. Oiefe f\u00e4c\u00dfer entf\u00dfredjen mit ber in ihnen enthaltenen, aus bem Oa\u00dfrung\u00f6fafte, toidfiirlic\u00df aufgenommenem SBaffer unb dta\u00dfruugSt\u00dfeilc\u00dfen befte\u00dfenben fl\u00fcfftg= \u00efeit bem ^analf\u00dfftem ber Ottaden. Ottf bem freien, nad) bem inneren ber \u00a3eibe3\u00df\u00f6\u00dfle gefe\u00dfrten Obattbe fetter Sheibelr\u00e4nbe enttoidelu ftc\u00df bie @efd)tec\u00dft3orgaue, unb gtoar ftnb bie Snbibtbuen weift getrennten \u00a9efdtlec\u00dfte\u00f6. Ode ^ol\u00df\u00dfen fc\u00dfeinen toenigften\u00ea gu einer gkriobe int 3a\u00dfre ftc\u00df burd) (gier gu berme\u00dfreit, toeit befauuter unb itt t\u00dfrer d\u00dfirfmtg impofanter ift aber bie fortpflangung burd) \u00c6no\u00eapenbilbung. Oiefe f\u00f6nnen fe ttac\u00df bett ga\u00dflreii\u00dfeit Sippen an ben berfc\u00dfiebenfteit \u00a9teilen be\u00ea ^\u00f6rper\u00a7 \u00dferborbtec\u00dfett, unb ittbem fie mit ben SOtuttert\u00dfieren bereinigt bleiben, halb me\u00dfr an ber S3aft\u00ea, halb tt\u00e4\u00dfer bent Oorberranbe ft\u00dfen, ferner me\u00dfr ober Weniger unter eiuanber bertoadjfen, ettblid) unb borgug\u00eatoeife nac\u00df bem \u00a9rabe ber Oerfalfung ber eingelneu pbibibuen entfte\u00dft burc\u00df Heine Oariationen berfelbett \u00a9rnnbborgciitge bie taufenbfadje dftaitd): faltigfeit ber 5\u00dfolt)peitft\u00f6de.\n\u00a93 giebt gtoar burc\u00dfau\u00bb toeic\u00df bleibettbe ^\u00dfolppen, attbere, in beren ipautbebeduitgeu uttb Sdteibeto\u00e4ttbett fic\u00df blo\u00a7 eingellte, fic\u00df \"nicht gn einem feften \u00a9er\u00fcft oereinigenbe Mf\u00f6rperc\u00dfeu abfdjeiben. Oei ben meiften aber Oerfalft bei febem ^nbioibnum bie \u00c4\u00f6rperbebedung in beftimmter d\u00f6eife. SBir ne\u00dfmen gur \u00a9rlciuterung eine! bon ben ga\u00dflreic\u00dfen Oeifpielen. Oer \u00a9nbgtoeiq ber baumf\u00f6rmigen, int ddittelmeere Oorfomtttettben Dendrophyllia ramea geigt fteben ^ol\u00dfpeitiitbibibuen, toed\u00dfe i\u00dfre \u00e4\u00dfeid)t\u00dfeile in berfc\u00dfiebenem \u00a9rabe entfaltet ober eingegogett \u00dfabett. SDIit 5lu3na\u00dfme ber ^opffd\u00dfeibe mit ben gtoei f \u00fc\u00dflerfreifett ift bie gange butenf\u00f6rmige ^\u00f6rpertoanb nebft i\u00dfrer Oaft\u00e9, ber pfgfdjeibe, Oerfalft. Oer \u00a9rab biefer Oerfn\u00f6c\u00dferung ift am beften an einem fenfredjteu Ourd\u00dffc\u00dfuitt (red)t<\u00a7) gu fe\u00dfen, too toil* itt b ben \u00dfarten $elc\u00df \u00dfabett, in toeld\u00dfen fic\u00df bie SD\u00fctnbfc\u00dfeibe mit ben p\u00dflern (a) gur\u00fcdgie\u00dfett fantt. Ott\u00a7erbem aber er\u00dfebt ftd) bon ber pffc\u00dfeibe au3 noc\u00df eine mittlere \u00a9\u00e4ule (d). Oie falfigen \u00a9c\u00dfeibetb\u00e4nbe ober Sternleiften ftnb in uttferem gade nicht ftarf enttoidelt, itt anberen \u00a9i\u00df\u00dfen ft\u00e4rfer. Oft treten gtoifc\u00dfen \u00a9\u00e4ule unb ^eld)tbanb ifolirte St\u00e4bchen auf, ober \u00e4ujgere ^Rippen entfprei\u00dfeu ben inneren Sdjeibetociitben uttb fo ift in ber berfd)iebenften Ou^bilbittig ader biefer O\u00dfeile unb in ber me\u00dfr ober minber","page":997},{"file":"p0998.txt","language":"de","ocr_de":"998\n^ottypen. ^o\u00eft)ctyo\u00fcct.\nbidden ober ganj loderen, fogar grob por\u00f6fen Befdhaffenheft ber Ka\u00effgeioebe\u00e9 ber \u00a9hftemfttif eine fixere ^anb\u00eejabe ber \u00a9intheiluug gegeben. \u00a9abei ift auch bte gtoifcbens unb Stu\u00e9f\u00fcliung\u00eamaffe \u00a7n ber\u00fcdfichtigeit, meld)e bte O on ben \u00a9iu^eliubioibiten \u00ef>err\u00fc^renben einfachen \u00a9t\u00f6de gu einem jufammengefehten \u00a9to de oerbinbet. \u00a9a\u00e9 SBach\u00e9thum ber \u00a9t\u00f6de ift nur baburd; erm\u00f6glicht, ba\u00df bie Kalftheilcheu, metd;e bem nod; madjfenben \u00a9ldere cutgeh\u00f6ren, \u00e4hnlid) mie bie\nBeftanbtheile eine\u00e9 lebenbigen Kttochen\u00e9 an bem \u00a9toffmechfel \u00a9heit nehmen, b. h- [ich cmft\u00f4fen unb bem 2Sad)\u00e9thum attgemeffeu mieber erfeheit fouit en. Slber nid)t nur bie ^arttheile ber \u00a9in\u00a3el= ^\u00dfolhpen ftttb auf biefe SBeife belebt: auch bie gmifchenmaffe oon einem ^\u00dfolhben jttm anbern ift mit Ob\u00f6hreit burd^ogett, burch meldfe ber $ftahrung\u00a7= faft au\u00ea ber K\u00f6rperh\u00f6hte eine\u00ea Snbio\u00fc bitum\u00e9 in bie ber Nachbarn \u00fcbertreten fann unb att\u00e9 melden and; bie oft h\u00f6chft betr\u00e4d)tliche fefte gmifdienmaffe belebt unb ern\u00e4hrt mirb. \u00a7ierbttrch ift bem ^ufammengefehten ^olhpenftod\nA ein \u00a9nbjftieig ber Baumf\u00f6rmigett Dendropliyllia ramea. 9tat. \u00a9r\u00f6fie. B ein einjelner Ueld) im 2\u00e4ttg3burd)fd)nitt.\nein einheit\u00efidje\u00e9 2Bad)\u00e9thuiu gefiebert unb ba\u00e9 2Bad)\u00e9thum folder \u00a9todtheile erflart, in bereit unmittelbarer B\u00e4he ftch gcir feine \u00a9injeliitbioibuen fiitbeu. \u00a9er gufammeitgefehte s$ott)henfiod ift mithin bal $beal unb \u00a9hmbol eine\u00e9 reinen \u00a9ommttni\u00e9mu\u00e9; ma\u00e9 $eber ift unb i\u00dft, fomtttt nttmeigevlich ber ganzen \u00a9efellfchaft ju \u00a9ute.\n\u00a9a in bem fefteit \u00a9tede ftch giemlid) getreu ber gait^e Bau ber f]3ol^>f>en abff\u00fcegelt unb er ftd) Oon beit meifteit oorioeltlichen \u00a9ippen bi\u00e9 in bie fetnften \u00a9etail\u00e9 erhalten t;at, fo fittb mir \u00fcber bie Vorfahren ber heute lebenbeit ^olhpen ausgezeichnet unterrichtet. \u00aete mehr als 1400 fofftleit Slrten fddte\u00dfeit ftd; Oon beit \u00e4ltefteu feiten her eng an bie etma 1100 lebenbeit an. $n allen Formationen ber (Srbrinbe, bereu \u00a9efteine nid)t befonbere Untmanblnitgen erfuhren, ftttb bie Koralleitthiere in ihrem bebeutenben \u00a9influffe al\u00ea Biff batter nachzumeifen, unb bie ftcherfeit, baS mill fagen einigerma\u00dfen mahrfcf>eittlidf>en Berechnungen ber ge\u00fcbauer gemiffer oorgefchiddltdjer\nHeliastraea heliopora. A \u00a9toef mit ben 2BeicE)tljeiIen, B oljite biefe.\ngerieben taffen ftch nach ber allm\u00e4ligen Bergr\u00f6\u00dferuug ber Korallenriffe abfdj\u00e4heu. Stegen biefe geheimni\u00dfooden Bauten bie Pantafte m\u00e4chtig au, fo meitt baS Singe mit eben fo gro\u00dfer Befried big tut g auf beit gierlicheu unb reinlichen \u00a9injelbilbungen, mit beuen nufere BUtfeen retd)tid> Oer; fehen finb unb gtt bereu erg\u00e4n^euber Sluffaffung bie f\u00f6ftlicheu \u00a9eeanemouen ber Ktifteu ober and; Slqttarien mefetttlich beitragen.","page":998},{"file":"p0999.txt","language":"de","ocr_de":"3)enbrophptlia. f\u00e8e\u00ef\u00eeaflr\u00e2a. S\u00ef\u00efabrepora. Sorites.\n999\n\u00a9inc \u00a9tnf\u00fchrung in bie \u00a9pftemaid ift ohne bie fpecie\u00ef\u00effte tanftti\u00dfnahme bon bei* 23efd)affem nnb ben feilen bet* einfachen unb gufammengefe|ten \u00a9t\u00f6de nicht m\u00f6glich. SDlait pflegt bte S\u00dfolhpen in gmet gro\u00dfe Raufen gu tpeilen; bei* erfte, bei* $ auf e bei* SSieXf r eifigen (Polycyclia) begreift biejenigen, too bie ber\tnnb inneren Kammern mit bem Sllter gunimmt, fo\nba\u00df gtoei nnb mehr Greife bon W\u00fchlern nnb \u00a9cheibeto\u00e4nben entfielen.\nSSiebevum bie meiften btefer polhcpclifdjen S\u00dfolppen fonbern fefie, faft immer rings gefd)ioffeite SMchger\u00fcfte ab nnb bilben gufammengefehte \u00a9t\u00f6de. 2Bir haben mit einer Heliastraea ein erfteS 23eifptel au3 einer Unterabteilung gem\u00e4ht, too ba\u00ea ^altgeloebe bidjt nnb porenloS ift nnb too bnrd) ein theiD iiaeifeS Bneittanberflie\u00dfett ber Welche, ben SIu\u00eabrud einer nicht oollfi\u00e4iibig bnrd)greifeitben Teilung nnb ^no\u00f6penbilbung, bie Oberft\u00e4d^e mit uuregeD m\u00e4\u00dfig gefcblmtgenen J\u00e4tern nnb 3l^gen bebedt ift. Sin ben lebenbett Sretnplarett ftnb nat\u00fcrlich biefe S\u00cbfj\u00fb\u00efer mit ben S\u00dfeidjtpeilen bebedt nnb man eidennt an ben \u00fcftuttb\u00d6ffnungen bie i\u00f6egirfe ber einzelnen Bnbioibuen, l\u00eeeiiastraea. asergr. oon betten matt an ben au\u00eagetoafdjenen \u00a9tiiden nur bie ^Begrenzungen nad) gtoei gegen\u00fcbertiegenben \u00a9eiten pitt toahrnimmt. Httfere Slbbilbung geigt brei 9Jinnb\u00efeIdf)e unb il)t*e S3egirfe in m\u00e4\u00dfiger SSergr\u00f6\u00dferung, tooburd) bie mangelhafte S3orftetlung, toeldiie man ftd) aitS bem alleinigen Slttblid beg leeren ober eingetrodueten \u00a9todel macht, eine toefentlidje ^Berichtigung erh\u00e4lt.\n(Sine anbere gro\u00dfe Stbtheilung oon Familien machen biejenigen \u00a9ippen attS, beren \u00a9tod in ber oerfdjiebenften Steife gelodert, por\u00f6\u00bb unb mehr ober minber grob bnrd)brochett erfcpeint. SDtan farnt in ber Siegel fchon mit blo\u00dfem Singe biefe SSefcpaffenheit erlernten, aber erft gute Soupen unb ft\u00e4rfere S3ergr\u00f6\u00dferungeit moglicpfi feiner \u00a9cpliffe geben n\u00e4heren Sluffchlu\u00df nnb geftatten bie \u00c7eftfteUuug Don \u00a9ippen nnb Sirten. SDie oben abgebilbete Dendrophyllia geh\u00f6rt h^rher. Sitte ber totchtigften unb am h\u00e4nftgften genannten \u00a9ippen ift aber Madrepora, oon ber man oft alle riffbilbettben Doraden al3 SJtabreporen begeidpten h\u00f6rt, \u00a3)ie \u00a9t\u00f6de bilben halb gro\u00dfe unregelm\u00e4\u00dfige Sappen, halb ftttb fte baumf\u00f6rmig, unb bie eingelttett Welche treten meift oon eittanber gefdpeben au3 bei* gemeinfamettS9inbe= ntaffe horror.\nSin drittes, f\u00fcr bie mitroftopifdje 23e; trachtung fepr lohnen-be\u00ea SSeifpiel giebt bie \u00a9ippe Porites. SDer \u00a9tod ift tut h\u00f6djften @rabe fdpoammig unb befiehl au\u00ea einem labp= riitthifch Oerfshlungetten feinen SSl\u00e4ttertoerf.\n\u00aeie SJteere ber gem\u00e4\u00dfigten unb n\u00f6rb-\nlichen Bone ftnb an \u00a9ippen unb Sirten biefer polpcpclifchen ^olppen mit feftern \u00aeelchger\u00fcft fepr arm. Slu\u00dfer ber oben abgebilbeten Dendrophyllia ramea bei? SJ\u00ceittelmeere\u00ea, ioeldje nur\nMadrepora verrucosa. A ein Peiner <Sto\u00c6 in nat. \u00a9r\u00f6fje unb B baneben einige \u00fcergr\u00f6\u00dferte Selche, jtoei vertical burdgdjnitten.","page":999},{"file":"p1000.txt","language":"de","ocr_de":"1000\t9p>olppen. i\u00dfolpcpclia. Stctittten.\noereiu^e\u00eft borfommt, berbient bte bemfe\u00efben mittelmeerifch'-abriatifchen SerbreituugSbejirl angeh\u00f6rtge fftafeuforalle (Caryophyllia cespitosa) eine befonbere \u00a9rm\u00e4hnung. Oie r\u00f6hrenf\u00f6rmigen 3ubioibtteit bi\u00efbeu fe'Or lodere unb giemlid) Ieic\u00a3)t gerbred)\u00efid)e \u00a9t\u00f6de, freine ben 2Jteere\u00eagrunb\nmeitig\u00dfen\u00e4 in ber Sltt\u00f6behmtitg vieler Ouabrat; \u00eflafter bebeden f\u00f6nneu itnb (omit ein fdjmadje\u00ea Sorbilb ber S\u00e4ttfe ber f\u00fcblidjeit SCReere liefern. 3d) benne mehrere \u00a9teilen be\u00ea abriatifchen Steere\u00bb, 3. S3, in ber Sai boit \u00a9ebenico, mo man mit 2eidjtigfeit biefe Koralle centnerireife fammeln bann.\nOie einigen 5|Mhpen, bei benen bon einer Seobad)tuitg ihrer 2ebeu3meife in bem \u00a9inn\u00e9, trie mir ihn in unfevem S\u00dferfe getrennt ftnb, bie 9Rebe fein bann, ftnb bie Slctiitien, \u00a9eerofen ober \u00a9ceanemonen unb einige Sermanbte. lieber alle \u00dcDteere revbreitet bertreteu fte in ber gent\u00e4\u00dfig; ten gone borjug\u00f6meife ihre klaffe, \u00a7eid;nen ftdj bitrd) i^re \u00a9r\u00f6\u00dfe uttb ihr Sebeit al\u00a7 \u00a9iit^elthiere att\u00f6 unb bommeit bielfadj in ber \u00a9tranbjoue nnb \u00fcberbauet in folgen liefen ror, ba\u00df 3ebermanu3 Slide auf fte gelenbt irerbeit. Oaju tr\u00e4gt ihre lebenbige, meift pr\u00e4chtige F\u00e4rbung nidfjt ireuig bei. 3hbe ^\u00f6rperhaut ift feft unb\nleberartig, oft mit S\u00dfarjeit bebedt. \u00a93 fonbern in lt)r gar feine $alftheilchen ab, ba\u00a7 St)ier ift baljer ber gr\u00f6\u00dften 3nfammenjiebungeit unb $orntbcr\u00e4nberuitgeit fapig. Sltt^ genommen einige Sitten, ireldje fic^ mit ihrem Jpinterthetl iit ben \u00a9anb fteden ober eine S\u00f6ohufdjeibe ftd) batten unb abfom beru, bebienen ftd) bie Slctinieit ihrer ^u\u00dffdjeibe \u00a7um f^eft^afteu nnb f\u00f6itnen auf il)t* laugfaut bett Ort rer\u00e4nbent.\nItnfer \u00a9ruppenbilb, nach lebenben \u00a9yetnplaren be\u00f6 Spants burger Slquarium\u00ea gezeichnet, famt leiber, \u00a9rau in \u00a9ran, nur bie formen in nat\u00fcrlicher @r\u00f6\u00a7e iriebergeben, aber auch biefe ftnb fdjoit an ftd) anjiehenb genug. Oa i\u00df: rechte im Sorbergrititbe bie maf\u00dfre bidh\u00f6ntige \u00a9eerofe (Tealia crassicornis). 3b1\u2019 meit ge\u00f6ffneter SJhtttb ift im Segriff, bie h\u00e4utigen Stagenmaubungeit nod) meiter au\u00f6zu\u00df\u00fclpeit, ir\u00e4hrettb ba\u00f6 streite \u00a9remplar liuf\u00f4 ftch zur Serbauung beh\u00e4big in fidj Zuritdgezogett hat. 3hb Seib ift gelb ober roth, bie furzen gitl)ler mei\u00df unb roth geb\u00e4itbert, Sluf einer \u00e4Jtie\u00dfmufdjel fit^t (2) Sagartia parasitica, rneldje mir im Slqttarium in ber fRegel, gleidj ber mer\u00efm\u00fcrbigeit fDtaute'lactiuie (\u00a9. 637) auf bem \u00a9djnedenbaufe eine\u00bb \u00a9titjteblerfrebfe\u00ea antreffeu. \u00a9r futfdjirt fte flei\u00dfig umher unb oerfdjafft feiner Herrin, meld)er er a\u00ef\u00ea giafergaul bient, \u00a9elegen\u00efjeit, ba unb bort Sente zu erfaffeit. Sludj anbere Slctinieu nehmen mitunter biefen Sortheil einer pafftbeit Semeglid)feit mal)f. Sl\u00f6bitt\u00f6 fah eine auf bem @djmaitz= fiad)el be\u00bb SRolitffenfrebfe\u00ea ft^en, rneldje troh hcftiger Semegungett ihren \u00a9tanbpunft lauge 3eit hiuburd) behauptete. Oerfelben Untergattung Sagartia geh\u00f6rt ba\u00ea fdjlanfe ^3aar au oberhalb ber bidh\u00f6ruigeit \u00a9eerofe (4); e\u00ea ift bie SHttme (Sagartia viduata), grau ober fteifdjfarben mit mei\u00dfelt S\u00e4ng\u00f6ftreifen unb langen bl\u00e4ulid)eit ober mei\u00dfelt gfthlf\u00e4ben. Son reinem SSei\u00df ift ber K\u00f6rper ber Sagartia rosea (5), bie ihren \u00fcftameit 001t ben rofenrothen, mei\u00df get\u00fcpfelten ober geb\u00e4nberteit W\u00fchlern ijat.\n\u00a9eeattentone (Actinia effoeta). S^at. \u00aer\u00f6\u00a7e.\nPorites furcatus. A \u00a9to\u00c6 in nat. \u00a9r\u00f6^e. B jhjei fcergt\u00f6fjevte Sdcqe.","page":1000},{"file":"p1000s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"Seeanetnotun,\n(Stu\u00ea bem Hamburger Aquarium.)","page":0},{"file":"p1000s0002.txt","language":"de","ocr_de":"\u00bb","page":0},{"file":"p1001.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a3eben3freife ber \u00a9eerofen.\n1001\nSSeniger ait^iepeitb ift bie baneben auf bem \u00a9ipfet be3 Aquarium = f\u00c7e\u00effen\u00ea ftepenbe SSmien* \u00a9eerofe, Bunodes gemmacea, beitamft ooit ben Obeipeit freifjtidper SSarjett auf bem grauen K\u00f6rper. \u00a9iner fr\u00f6nen fdjtangenpaarigen \u00a9orgoite m\u00f6chte man bie gr\u00fcne \u00a9eerofe, Anthea cereus (7), oergteidjen, gpte saptreicpeit g\u00fcpter, oft mel)r at\u00f6 100, ragen freit \u00fcber ben K\u00f6rper peroor unb ftnb bon gr\u00fcner ober olioengr\u00fcuer garbe mit oiotetteu ober rofa \u00a9pipeit. Reiben fte ftd) an ben f eidred) ten gl\u00e4djett angefept, fo taffen fie gefr\u00f6pulicp ben Sentafetfcpopf feptaff perqb= R\u00e4ngen ; auf pori^ontater Unterlage aber breiten fte bie gitpler ttad) alten \u00a9etten au\u00ea unb taffen fte mit \u00a9dptangeubefregungen unter einanber Rieten unb ftd) \u00f6erftedjten. Sen 5\u00dfrei3 ber \u00a9dj\u00f6npeit mu\u00a7 mau aber ber \u00a9eetteffe, Actinoloba dianthus (3), jugeftepen. gpre f\u00eaopffdjeibe ift frettenf\u00f6rmig getappt unb tr\u00e4gt nng\u00e4ptige jarte, in einem fortfr\u00e4prenbett SSogen begriffene g\u00fcpter. \u00a9ie geh\u00f6ren and) ber @r\u00f6\u00a7e naep ju ben anfepntiepften Slctinien ber europ\u00e4ifdpen l\u00fcften, ba fte fauftgrof frerbeit. gtt ber F\u00e4rbung oariiren fte oom S3raun bnrdp \u00a9etb gn einem reinen \u00a9djneefreiff\nSiefe unb nod) einige anbere Strfen ooit Slctiitien ftnb bie am befielt gebeipettben SSefropuer ber fo teprreicpeit Stquarien, fropht fie fogar an\u00a7 fernen \u00e4fteerett oerfept fr erben tonnen, inbem fie ben Srait\u00f6port teinter abo irgettb anbere \u00a9eetpiere au\u00f6patten. Sa3 Hamburger Stquarium betaut fogar \u00a9eerofen boit ber peruanifcpeit ^\u00fcfte; bie faite ^\u00dfaffage um ba\u00bb \u00a9ap iporit patte man ipiteu bttrep \u00a9rfr\u00e4rtnung iprer @ef\u00e4\u00a7e ertr\u00e4gtid) gentadjt.\nSie \u00e4nfere \u00a9df\u00f6ttpeit unb garbenprad)t, ba3 ftitte SSefett, bie btumeupafte S3efcpeibenpeit oerbergeit bie \u00e4uferfte @efr\u00e4\u00a7igfeit ber Stctiniem \u00a9ie fr\u00fcrgett gro\u00a7e \u00a9t\u00fcdfe gteifd) pittab, am tiebften aber fangen fte SDUefmufcpetit ttttb Stufiern aul. Sion bem ipneit gereid)teit gteifd) preffeu fte uiept etfra nur ben \u00a9aft au\u00f6, fonbent fie oerbauen e3 oodfi\u00e4itbig. SRur bie geittnaffen, freiere mau tpueit mit magereut gteifdp ^ufammen reiipte, frttrbett, frie mau iuiStquarium beobad)tete, frieber au\u00a7gefto\u00a7eit. ,,\u00a9ut gef\u00fctterte Stctinieu\", fagt SDt\u00f6bin\u00f6, \u201ep\u00e4utett ftd) oft, ftdferlidj be\u00eapa\u00efb, freit fte bei reicp\u00eficper \u00dcRaprung fepnett fraepfett. .SS\u00e4prenb ber H\u00e4utung patten fe ftd) ttiebrig gufammenge^ogen; bepneit fte ftdp, ttaepbent biefe ootlbradpt ift, frieber au\u00ea, fo umgibt bie abgeftoffeue Jpaut bie S3afi\u00bb ipre\u00bb gufe\u00ea a\u00ef\u00ea ein toderer, fdpmnpiger \u00a9\u00fcrtet.\"\nSSie bei alten ^\u00dfotppeit unb Ouatten ift audp bei beit SIctittien bie SSR\u00f6gt\u00fcpfeit, ba\u00a7 fte tebenbe Spiere mit fotdqer \u00a3eid)tigteit befr\u00e4ttigeu, nur burd) ben S3efip ber fd)on meprfadj erfr\u00e4pnten mifroftopifcpeit Di effettapfein 31t erft\u00e4ren. \u00a9ie ftttb taunt bei irgenb fretd)en anbereu \u00a9oelentes raten in fo erftauntidpen beugen oorpaubeu, af\u00ea gerabe bei ben Slctinien, fre\u00f6patb frir einige n\u00e4pere DRittpeituugen f\u00fcr biefe \u00a9teile oerfpart pabem Heber ben frieptigett Sieuft, beu fie beit \u00a9oetenteraten im Sltlgemeineit teiften, fagt DR\u00f6biu3, bem frir bie fpejietlften Unterfudfungen oerbauteit: \u201e\u00a9obatb ein oorbeigepenbe^ Spier bie gangarme ber\u00fcprt, fo faprett an\u00bb beu ^effets tapfein lange feine g\u00e4ben peroor, p\u00e4ngeit ftep au bemfetben feft unb patten e\u00a7 gitr\u00fcd. Hub ift e3 nidpt ft\u00e4rter, al\u00ea ber lauernbe Di\u00e4ttber, ber feite g\u00e4ben aulfrirft, fo oermag e\u00a7 fidp ttiept frieber to^^ufrinben, \u00aeenn immer mepr ^teffetf\u00e4ben bebeden ba\u00a7 umftridte Spier, fr\u00e4prenb e\u00a7 in beu SJ\u00eeitnb pineingejogeit frirb ; ja fetbft im ^nnent ber Seibe^p\u00f6pte ftttb noep S3orr\u00e4tpe ber ^apfetit in ber ^aut tanger \u00a9dpitiire oorpanben. ge peftiger ber ^ampf, fe mepr \u00fcfteffedapfetn enttabet ber ^otpp, um feilten \u00a9efattgeneit feft^upatten, gteidqfrie eine \u00a9pinne Rimberte oott feinen g\u00e4ben mit einem \u00fcDtat au\u00ea iprett \u00a9piunr\u00f6prd)eit ftr\u00f6men t\u00e4\u00a7t, freitn fte ein fr\u00e4ftige\u00bb gnfect Befr\u00e4ttigeu unb feftfdjn\u00fcren fritt/'\n\u201eSa\u00a7 pierbei, an eine \u00a9rfep\u00f6pfung ber oorr\u00e4tpigeit \u00ffteffe\u00eftapfetn nidpt im miubeften ju benfen ift, m\u00f6gen einige gapten befreifen. Sie in ber \u00fctorbfee gemeine rotpe \u00a9eerofe (Actinia mesembryanthemum) pat in einem gangarme Ooit mittlerer \u00a9ro\u00ffe mepr at\u00ea 4 SDUttiouen reifer fReffelfapfeltt unb in allen iprett gangarmen gufammen frenigften\u00ea 500 2Rittioneu. \u00a9in gangarm ber pradptoo\u00fceu famiuetgr\u00fcneu \u00a9eerofe (Antbea cereus) entp\u00e4tt \u00fcber 43 \u00e4Ridioneit \u00fcfteffedapfetn; atfo beftpt ein Spier mit 150 gangarmen ben ungepeuren Slorratp oon 6450 SRi\u00fcioiten. Hub","page":1001},{"file":"p1002.txt","language":"de","ocr_de":"1002\ni\u00dfolppen. if ol pc pelt a. El et taten. SKonocpclia.\nunter ben reifen, gum gange bereit liegenden, ift \u00fcberall ein Junger EladjWudjf vorpanben, ber bie Verbrauchten Hapfeln fd)ned wieber crfepeit fann.\" Sei ber (Sutlabung tritt auf bei* Steffels fapfel ber bifper barin enthaltene ^o^\u00efe unb fid) aufs unb umft\u00fclpenbe gaben hervor, bei tnancpen \u00a9orten and), Wie bei ber \u00a7pbra, \u00a7afett. Sie bienen Jebod), Wie man Wohl f\u00e4lfdjlidj annahm, biefelben gum Serwitnben ober Snbohren ber Seute, Welche lebiglid) burd) bie auf ber \u00e4u\u00dferen \u00a9eite bef aufgebl\u00fchten \u00a9djlaudjef beftnblid;e gliiffigfett gef\u00e4hrbet wirb. SS\u00f6btuf ber\u00fchrte eine gro\u00dfe Antbea cereus mit ber 3unge unb cmpfanb augenblidltdj baf peftigfte Srenuen, baf erft nach 24 \u00a9tunben gang nacpgelaffen hatte. (Sine anbere p\u00fcbfdje Secbacptung geigt, ba\u00df eine Elctiuie im \u00a9taube ift, eine \u00a9d)uede burcp Xeife Ser\u00fcpruugen guriicfgufdjredeu. @r fagt: \u201e(Sitter Actinia mesembryanthemnin hatte id) gleifdj gegeben. E\u00f6\u00e4preub fie ef mit ben Sentafein laugfam in beit Munb hiaeiubr\u00fcdte, f rod; eine Nas sa reticulata (auf ber gamilie ber SucctniOen, \u00a9eite 829) heran, bie ef gewittert hatte, unb taftete banacp. Elber in bau Elugeublide, Wo ihre dthemr\u00f6bre mit ben Sentafelu ber Elctiuie gufammenftie\u00df, fd)raf fie heftig gufammen, gog bie 94\u00f6pre gufammen unb Wanbte fid) ab. Elllein baf gieifd) iocfte fie Wieberum ait; fie feprte um, lieg fid) aber auf biefe\u00efbe SBeife gur\u00fcdjagen. Ellf biefef Eingreifen unb Elbwehren noth einigemal Wieberholt Worben war, legte ich ber \u00a9djnede ein auberef \u00a9t\u00fcdd)en gleifch hi\u00bb/ \u00bb'\u00bb fie g\u00bb beruhigen. ^cp feuue feine aubereu \u00a3)inge in ber Elctiuie, alf bie pl\u00f6plicp auf gef\u00fcgten Seffeis fcpl\u00e4udje, burd) Weid)e baf Settepmen ber \u00a9cpnede erfl\u00e4rt werben f\u00f6nnte.\"\n\u00aea bie Elctiuien mit ben Weuigften Umft\u00e4nben in ber (Sefangenfcpaft gehalten Werben f\u00f6unen, hat man ihre Vermehrung am genaueren beobachtet, \u00a9ie geh\u00f6ren gu ben nidjt gahlreichert (Sippen, Wei^e feine \u00a9t\u00f6de bilben unb bereu gortpflangung auf bie (Sntwidluug auf ben (Siern befdhr\u00e4nft bleibt. Oer eifrige Seobacpter\tlebenber\tSpiere, Oalpell,\terhielt\teine Elctiuie 6 3apre\nlang unb gog von ihr 276 ^litige. 3wei\tbiefer felbftgegogeneu Spiere\tblieben\t5 3apre\tam Sebeu,\ngeugten mit 10 bif 12 Monaten (Sier unb lieferten mit 12 bif 14 Monaten Stut. (Sr fab auch, ba\u00df bie bewimperten infuforienf\u00f6rmigen\tSarvett\tnach 8 Sagen gur\tS\u00fcpe\tgelangten\tunb ihre\nE\u00dfimpern verloren, Worauf nach einigen\tSagen,\tW\u00e4ljrenb fie fid) feftfepten,\tbie erfteu\tSentafein\ngum Sorfcpein famen. h\u00e4ufig mad)en bie Jungen Elctiuien in ber Seibefp\u00f6ple ber Mutter ihre gange Serwanbluttg burd).\nVon miuberem Umfange ift bie gweite gro\u00dfe Elbtheilung ber ^\u00dfolppeit, biejeuige ber (Sinfreifigen (Monocyclia), bei beneu bie Sentafein unb H\u00e4mmern ftcp mit bem Ellter nid)t vermehren unb feibe nur in einem treife Vorhauben fmb. Sei Weitem bie meiften \u00a9ippeu geh\u00f6ren ber Orbuung ber Eld)tftrahier (Octactinia) au, bei beneu ad)t fieberige girier bie Munb\u00f6ffnung umftehen.\n(ginen gierlicpett gufamntengefepteu \u00a9tod, ber audj burd) feine rothe ober r\u00f6tl)lid) violette garbe anfpridjt unb in ben \u00a9ammluugen gemein ift, h\u00fcbet bie Orgelforalle (Tubipora). \u00a9ie gew\u00e4hrt ein aufgegeid)uetef Seifptel von alleiniger Serfalfung ber H\u00f6rperwanbuugen, W\u00e4hrenb bie \u00a9djeibew\u00e4itbe barau gar feinen Speit nehmen. S)ie \u00a9t\u00f6de ber (Siugeltpteie erfd)eineit fona* alf fcplanfe S\u00f6hren, Welche Wie Orgelpfeifen neben einanber flehen. EBeuu bie Spiere eine gewiffe S\u00e4uge erreicht haben, fcplie\u00dfen fie ipr ^iuterenbe burd) eine Ouerwanb ab, bie aud) nad) au\u00dfen fiep Verbreitet unb mit beuen ber in gleicher \u00a3\u00f6pe wadifenben ^ubivibuen fiep verbinbet. Sie gufammengep\u00f6rigen Mitglieber ber verfepiebenen (Generationen fmb auf biefe E\u00dfeife in faft regelm\u00e4\u00dfige \u00a9todwerfe vertpeilt. 3n b erblideu Wir brei mit einanber Verbunbene, nod) mit ben E\u00f6eicptpeilen bef Sorberenbef verfepene ignbivibueit, in c ein etwaf vergr\u00f6\u00dfertef Sorberenbe unb in d eine aufgefepnittene Ot\u00f6pre mit ber Ouerwanb. Oaf n\u00f6rblicpfte Sorfommeu ber Orgel* foralle ift im rotpen Meere (Tubipora purpurea), anbere Elrten leben in ben tubifepeu unb auflralifcpeu Meeren.","page":1002},{"file":"p1003.txt","language":"de","ocr_de":"Orge\u00efforatCe. \u00a9eefeber. \u00a9be\u00eefora\u00ef\u00efe.\n1003\nSine buvcfj fekr eigentk\u00fcm\u00efidieit \u00a9tombait aulgegetckuete ^ami\u00efieugrukke ber SXc^tf\u00eera^Ier ij\u00ee biefenige ber StinbenforaUen, Corticatae. S3ei iktteit befielt ber \u00a9toc! aul einer garten, halb kornartigen, ba\u00efb faltigen 2\u00efre nnb einer toeickeren, im trocfenen \u00dfuftanbe gerreiblid)en 3tiubenfdkM|te, aul toeidjer bie binmenartigen SSorberenben ber \u00a9inge\u00eftktere kerborrageu. \u00aeal \u00a9ange fommt baburd) gu\u00a9tanbe, ba\u00df bal gu\u00dfblatt ber $oO)keit fekr reickiidj bie ftdj feft ber; binbenben karten S3eftanbtkeile bel \u00a9feietel abfoitbert, io\u00e2krenb in ben \u00a9eitentkeilen nnb ber feitlicken gmifdjenfubftang nnr eingedte, nickt mit einanber berfdkme\u00efgenbe $alff\u00f6rnd)eit ab; gelagert merDen. \u00a9erabe bei biefen 3tinbenforaden bliebe aber bal a\u00eflfeitige SBadjltkum ber Sire, ikre fortm\u00e4krenbe SDicfeit; gnnakme an \u00a9teilen, ibelcke gang an^er bem Sereine ber 3Jnbi; bibuen liegen \u2014 man betrachte nnr ben \u00a9tiel bel geberpo;\nIkken \u2014 biefe \u00aeinge, fage id), blieben unberpubiid), trenn trir nnl nickt an bie rieirergtreigten, beit \u00a9tocf burckgtekenben Stopen mit S3ilbungl; unb Stakrunglfaft erinnerten, ber ron aiien SDtifgliebent bei \u00a9todfei geliefert toirb.\n$Die ^amiiie ber \u00a9eefebern, bie trir in ber tkkifdjeit \u00a9type \u00a9eefeber (Pennatula) abbtlben, bejM)t, trie ber Stame befagt, aitl feberf\u00f6rmigen \u00a9t\u00f6cfen, bereit freier \u00a9tiel nickt antr\u00e4djfi, fonbent lofe im \u00a9ckiantm ober \u00a9anbe fteeft. SDie tpolkkeninbiribueit jtitb meift auf bert gtrei geilen ber \u00a9eiten\u00e4fie einreikig georbnet, nnb bal \u00a9ange getr\u00e4krt einen fekr eleganten Slnbiict pennatula ift eine bilker mit ettra 4 Sirteit borgttgltreife in ben eurok\u00e4ifcfjeit SOteerett gefunbene \u00a9attung, bon ber fick eine bitrd) anlitekmenbe \u00a9djianfkeit aulgegeidfnete Unterfikke, Yirgularia, in ben norbifeken SJteeren abgegtreigt kat. Um fo anffatienber trar bie Siuffiitbnng einer foldjeit fpecififd) norbifd)eit gorm in ber St\u00e4ke boit gtume im \u00a9luarnero (Yirgularia multiflora), unb mit Steckt mackte ber \u00a9ntbeder, Soreng, barattf aufmerffant, ba\u00df in biefer tiefften \u00a9tede bei quarnerifdjen SDteerel nock ein gtreite\u00ea 3d)ier &ott norbifeker ^eimatk, ber $rebl Nephrops norvegicus (bergL \u00a9eite 644) borf\u00e4me. \u00aeie SSermntknng ift gerechtfertigt, ba\u00a7 beibe Sdpre, beiten id) einen \u00a9dktramm angeregt pbe, aitl fetter fernen Bergaitgenkeit guv\u00fctfgeiaffene S\u00dfofleit ftnb, tro in geige ber gro\u00dfen europifdjett S5ergietfd)erung bie norbifd)e \u00a3kiel'tteit betr\u00e4d)tlid) nad) bent \u00a9tibeit borgnr\u00fccfeit gen\u00f6tkigt toai\\\nDrge\u00ef\u00eforalle (Tubipora), a Sftat. @r\u00f6\u00a7e.\n\u00a9eefeber (Penatula spinosa). a 1/4 nat. \u00a9r\u00f6jje. b ettoa\u00eb bergr\u00f6gerter J\u00eeeld).\nSSei bent Sorte \u201eDoraden\" trerben bie meiften Sefer an feine anbere, all an bie forade gebadet kaben, tbeid)e all \u00a9bei! or alle (Corallium rubrum) in ber 5\u00a3kat bie ebelfte boit aden ift unb bereu rotkeSlre, ber fd)\u00f6ufien Politur f\u00e4kig, gu foftbarent \u00a9ckmucfe fid) berarbeiten l\u00e4\u00dft, \u00a9ie toar fckoit ben alten \u00a9uiturbeifent bei SDtittelmeerel \u2014 beim nur iit ifjm lebt fic \u2014 ein gefucktel ^leiitob, bon beffen Statur man febodk eine fekr fonberbare SSorfteditng kfttte. gm","page":1003},{"file":"p1004.txt","language":"de","ocr_de":"1004\n$0 Off eit. 3)lonoc^c\u00efia.\naff et* fet, tote Otib tu feinen Settoanblungen fingt, bei* gange Saum toeidj itnb biegfam; an bie Suft gebracht tertoaitble et* ftd) fXug\u00a7 in (Stein, d\u00eeodj big in bag evfte drittel beg zotigen ^a\u00efjrfynnbert\u00e9 galten bie einzelnen flehten ^Mbpen a\u00efg toaljte pflauglidje Sl\u00fct\u00efjert nnb Slitmen auf tobtem, fteinigem (Stamme. (Sg toar eben ein SBort, too bet richtige Segriff fehlte. 3>m Sa^re 1725 fte\u00ef\u00efte bet $rgt nnb mtutforfdjer Slnbr\u00e9 be $epffouel an bet berberif\u00e0en Stifte feine f\u00fbt bie Doraden \u00a9pocfe madjenbeit Uutetfudjuitgen an, beobachtete in Slquatieu unb lam gu bet ttebergeugitng, baft bie tenneiutlidjen ^otadenblitnten Kleine Shierdjen feien ton betfelbett Sefd)affenheit toie bie Slctinien. \u00a9r toenbete ftd) toit feinet \u00a9ntbedung an bie ber\u00fchmtefteu Stitglieber bet tarifer 2lfabemie, toutbe abet fetjr f\u00fc\u00efjl aufgeitommcn, ttnb Sdeaitmitt glaubte fogat aug gattet 91\u00f6dftd)t ben stamen ?\u00dfei)ffonerg tetfdjtoeigeu gu muffen. 2luf einet Oteife nad) \u00a9uabeloupe teradgeineincrte et feine ttitterfudgtugeit, unb nadjbent man feine 2lnftd)teu guerft in \u00a9nglanb gut gehei\u00dfen, madjteu fte ftch (utdj nad) unb nad) tnt Saterlanbe geltenb. Ser (Stamm obet bte $oradenaye befteljt aug gahlreidjett feinen $alf|d)id)ten ton fo beftimmtet mi!toffobifd)et Strultur, ba\u00df ber kennet btefet Serh\u00e4ltuiffe leicbt an jebem Stiiddjen bie 2led)tl)eit ober ben Setrug nad)toeifett Kamt. SMe nod) frifd)e, toebet f\u00fcuftlid) gegl\u00e4ttete nod) iut SSJ\u00ceeere abgetiebene Site ift mit feinen S\u00e4nggfurdjen bebedt, in toeld)en bie unterfte (Schifte bet oben\nber\u00fcljtten Kan\u00e4le mit 3dal)ruttggfaft terlattfen. 3n neueret Seit ift bie \u00fftaturgcfd)id)te unb 2lna; tomie bet \u00a9bellorade in erfdj\u00f6pfenbet SBetfe bet einem toieberholteu Aufenthalte au bet aftifaitifchen dtoibfiifte ton SacagesSDuthierg ftubirt toots ben. (St fanb, ba\u00df bie St\u00f6de in bet Siegel enh toebet blo\u00df m\u00e4nnliche obet blo\u00df toeibltdje 3>ubiti= bttett enthielten, ba\u00df aber mitunter beibetlei Ihfeit auf einem Stod gemifefd totdommen, ja ba\u00df fogat hetmahl)tobitifd)e3ubioibuen unterlaufen. SDie beifteljenbe Abbilbititg geigt m\u00e4\u00dfig Oetgr\u00f6\u00dfett einen 3toeig eineg Stodeg mit mehreren gefddoffenen ttnb gtoei aufgefchnittenen \u00aeeld)eu, B. bem oberen fleht titan (Stet, o, in bem unteren t eine gr\u00f6\u00dfere Sautenfapfei, unb battebeit ein (Si. 9Jiit Sefteguitg fielet fpinberniffe gelang eg bem ftang\u00f6ftfcheit gotfdjer, bag Aitgfd)liibfen bet Saiten fotoie beten geftfehen uttb bie toeitere (Snttoidlitng beg Stodeg Sdjritt f\u00fcr Sdjritt gtt tetfolgeit. 2>ie eine halbe big eine Sinie langen getoimbertett Saiten 0 erlaff en bag \u00aei in bet gef\u00e4cherten Seibegh\u00f6tjle, B, ihrer Gutter. Sie ftitb l\u00e4nglich toutntf\u00f6tmig, unb toit feljen in ttnferem Silbe in bem ^olbbett rechte mit eingegogenen W\u00fchlern gtoei foldjer Satten, f, g, bttidj bie gatten ^\u00f6rfettounbungen. SDie mittlere jolh^eugeUe ift abgefdjnitteit; and) fie enth\u00e4lt gtoei Satten. Aug bet 2D7unb\u00d6ffnung bet oberen ift eine Satte, a, ftd) gtt enttoinben im Segriff.\n\u00aea\u00ea Sorfommeit bet (SbelKoralte ift auf bag SAittelmeei unb abriatifdje SJleer befdjt\u00e4itft. gm letzteren reicht fie big oberhalb Sebeuico unb toitb au einigen Steden bet albaneftfdjen f\u00fcfte unb gtoifcfjett beit joitifd)eit ignfeltt fd)on h\u00e4ufiger gefuuben. $n biefem gaugeu \u00a9ebiete toitb fte bi\u00ea je|t nur ton beit Setooljuein bet Sitfel glatiit bei Sebeuico gefudjt $pe S^mlid) ftatfen, halbgebedten Saiden gehen big gtt beit jonifd)eu Unfein unb lehren nad) mehimoitatlidjei Abtoefenljeit im September heim. Set Ertrag ift int Serlj\u00e4ltni\u00df gtt bem bet \u00c6oral\u00efenfifcberei an bet tunefifden unb atgierifd)eu ^\u00fcfte unbebeutenb. 9lit biefen iefetgenauitten \u00a9eftabeu, auf S\u00e4nlett, bie fuh big auf einige Seemeilen torn Ufer entfernt pngiet)en, unb bei einer Siefe gtoifcheit 40 unb 100 gaben, felteuer baruuter obet brftber, ift bie fotadeufifdjeret am lohneubften. Sie toitb torguggtoeife ton gahtgeugeit mit italieuifdfer Semattnuug, toeniget ton Spaniern unb gtaugofen betrieben unb ift eilt harteg \u00a9etoetbe. \u00aeie gapgeuge tatiiven ton 6 big ettoa 16 Sonnen \u00a9ehalt ^\nA SSergr\u00f6\u00a7erte\u00a7 \u00a9tiidf eines\tB sDl\u00e4\u00dfig bergv\u00f6\u00a7eiteg\n\u00a9todeSber (Sbet!oraIIe mit \u00a9tit\u00f6ber ebel\u00eforalle 2 ge\u00f6ffnekn 5telc^en-","page":1004},{"file":"p1004s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"(Edelkoralle,","page":0},{"file":"p1004s0002.txt","language":"de","ocr_de":"\nX\n","page":0},{"file":"p1005.txt","language":"de","ocr_de":"(Sbelloralle. (SWrgonie.\n1005\nunb 4 bil 12 SJ\u00ceanrt Bejahung, uitb bauach richtet ftd^> auch bie \u00a9r\u00f6\u00dfe uub \u00a9djWere bel \u00a9efiel\u00efel unb Repel, womit bte Sora\u00eflett Oom \u00a9runbe abgel\u00f4ft werben. \u00a9rfterel befiel) t aul $v\u00e4 \u00fcber Sreuz gelegten tmb ftarl revfef\u00eeeten SBaXfett, bei beu gro\u00dfen galjrzeugen 8 bil 9 gu\u00df lang unb an ber Sprengung mit einem (Stein, beffer mit einem \u00a9ifen befeuert. SDaratt R\u00e4ngen 34 bil 38 B\u00e2nbel grobmafd)iger Repe in Sortit boit Beuteln ober SBif^eru, Wie [ie auf \u00a9Riffen jum Peinigen be\u00bb Bobenl gebraust werben. SDiefer an einem ftarlen \u00a9eile befeftigte Apparat tbirb nun gefcpleppt unb je nach ber \u00a9r\u00f6\u00dfe mit einer auf bem \u00a7iutert\u00a7eit bei gaprzeitgel beftubiidjeu SSinbe ober mit ber Jpanb aufgezogen unb auf ben \u00a9rmtb gelaffett. SDa bie Korallen nur auf unebenem gelfenboben leben, am liebften gebedft unter Vorfpr\u00e4ngett, unter Weld)e bie Rrme bei Sreuzel einbringeit folleit, fo geh\u00f6rt bal geftftpen bei \u00a9d)leppapparatel zu ben t\u00e4glichen unb ft\u00e4nblicpen \u00a9reigniffeu unb bal fortw\u00e4prenbe glottmadjen beffetben zu ben anftreugenbften uub aufreibenbften Arbeiten, zuma^ bie gifdjeret unaulgefept W\u00e4prenb ber hei\u00dfen ^a^relgeit betrieben wirb.\nSDie gewonnenen Korallen oariirett all Rohmaterial ungemein an \u00a9\u00e4te unb V\u00dfertlj. Von beit oon beit Reifen abgeriffeneit, oft ooit St\u00fcrmern unb \u00a9djw\u00e4mmen burepbohrteu SoraHen; Wurzeln loftet bal Silo (2 goHpfuub) 5 bil 20 grand. \u00a9er ^\u00dfreil ber regelm\u00e4\u00dfig guten SBaare fdjwanlt zwifdjen 45 unb 70 grand bal Silo, gur bal Silo aulgew\u00e4hlter Meter uub befoitber! rofenrotb (peau- d\u2019ange) _ gef\u00e4rbter \u00a9t\u00e4de Werben 400, ja 500 unb mehr grand gezahlt. SDie \u00a9t\u00e4de, Welche eutweber nur bil zu einer gewiffen Stiefe ober burdj unb burdj fchwarz finb uub ? all \u201efet)Warze Soratte\" gefonbert zu 12 bil 15 grand bal Silo oerlauft Werben, lomntett nicht etwa oon einer befonberen 2lrt, foubern waren l\u00e4ngere $eit Oom Schlamm bebedt uub fabelt burd) eine 2trt oon VerWefunglproze\u00df unb noch uubefannte djenttfdje (Sinwirlungeit bie garbe ge\u00e4ubert. SDie Verarbeitung zu Bijouterien uub \u00a9djmitd gefdjieljt zu =Puril uub SRarfeide, [ befouberl aber in Reapel, IHoortto unb \u00a9eitua.\n2ln Corallium fdjlie\u00dfen ftch einige feftftpenbe \u00a9ippeit an, bei Welchen bie f\u00e4llige Rre burch hornartige \u00dfwifdjenlnoten unterbrochen wirb, ttttb welche baburdj ben liebergang zu beit \u00a9orgonien, ben Rinbenpolppen mit burchweg hornartiger biegfamer 2Ire bilben. Brop biefer biegfam bleibeitben uub attl ber Verh\u00e4rtung unb Sonfolibiruitg organifcher \u00a9ubftanz h\u00f6r\u00ab\n* Oorgeheuben Slreubilbuitg ift and) biefeit \u00fc\u00dfolppeit bie Sail: abfeheibung nicht frentb. \u00a9djott oon ber Rre Werben einzelne Salll\u00f6rperdjeit umfdjloffen, unb bie Riitbe ift mit ihnen bidjt angef\u00e4llt, \u00a9ie finb oon gro\u00dfer VBidjtigleit f\u00fcr bie fpftematifdje Beftimntung, ba bie einzelnen \u00a9ippett uub Rrten eigene gormeit erzeugen. Sie \u00a9orgonien, eine in eine ganze Reihe Oon \u00a9ippen jerfaHeitbe gamilie, bilben tpeill baumf\u00f6rmige, tljeid bufd);, nep; uub f\u00e2cher; jt f\u00f6rmige \u00a9t\u00f6de. \u00a9ie ftebein [ich nur in ben betracht;\nlieferen liefen an unb reichen bil hoch in ben S\u00dfolartreiS. \u00a9ie abgebilbete Gorgonia verrucosa ift im SRittelmeere h\u00e4ufig.\nRul ben obigen SRitt.heiluugen fdjon ift Ijer\u00f6orgegangen, ba\u00df bie Sorattentpfere ^inpchtltdC) ihrer geograpljifdjeu Verbreitung im Rdgemeitten beitfelben \u00a9efepett folgen, Wie bie meijten \u00fcbrigen Spiere. \u00a9ie lommeit alfo in ben norbifdjeit Rieereit fparfanter oor; unb Wenn bie SRandjfaltigleit ber Rrten bei anbereu \u00a9pteren im Rorbcit h\u00e4ufig burd) bie ungeheure Rteitge ber ^nbioibueit erfefct wirb, fo tritt, hier felbft biefe \u00a9rg\u00e4itzung nicht ein. \u00a9rft int R\u00fcttelmeere f\u00e4ngt bie Ver\u00e4itberuitg ber J\u00dfhpfiognoutie an auff\u00e4llig zu Werben, \u00a9o fdjntal bie Saubenge oon \u00a9uez, fo\nA ein \u00efleiner @toct ber Gorgonia yerrucosa in nat. \u00a9r\u00f6fje. B einige oergr\u00f6fjerle Seltne.","page":1005},{"file":"p1006.txt","language":"de","ocr_de":"1006\nt\u00dfoippeit. Stono c\u00e7clia.\ngro\u00df ift ber Uitterfd\u00dfeb ber Raunen in ben beiben burdp fte getrennten Steeren. Sie \u00c4oraGen beb Stittelmeereb erfdpeiueu laum attberb, beim alb oereiugelte \u00a9alte; im rotten Steere treten fte in gr\u00f6\u00dfter Irtenf\u00fcGe nnb fo maffenpaft auf, ba\u00df fie an ben meiften felftgen K\u00fcftenpunlten bett Soben bebeden. Sie Statur beb \u00a9runbeb nnb ber l\u00fcften geftattet aber pier benttod) nid)t ober nur ann\u00e4perungbtoeife bie Silbung ber fogenannten Itolle uitb Korallenriffe, ioeldpe bie \u00a9ntbeder ber S\u00fcbfee in \u00a9rftauuen festen.\n\u00a9in ItoG in feiner retnften lubbilbuitg befielt aub einem ntepr ober toeutger regelm\u00e4\u00dfigen Kranke l\u00e4nglicper Unfein, toelcpe bitrd) female nnb feilte gtoifdjeitr\u00e4ume getrennt ftnb. \u00a9egett ben InpraG ber SBogen ftnb fte burdp eine gletd) einer Stauer fte nntgebenbe Untiefe gefdjiipt, auf meiner bie Srcmbnng furchtbar gu toben pflegt. Sdpon bie \u00e4lteflett Sefcpreiber fdjilbern, loie and) bie Sepergteften ftdp nur mit Sagen liefen S\u00e4ulen ttapeit, btb man ftd) bitrd) einen ber Zug\u00e4nge bib gur fpt egelglatt eit Sagttue innerhalb beb gnfellretfeb ^inb nrdO gearbeitet pat. Sie unter SBaffer beftnblidpe \u00e4u\u00dfere Sranbungbmauer l\u00e4\u00dft am leidpteften ipre Seftaubtpeile erlernten; fte beftel)t aub KoraGenft\u00f6den, ioelcpe in il)ren mandpfaltigeu g\u00f6nnen f\u00fcr taufeub anberc Spier= arten, f\u00fcr bie buuteften gtfepe, metaGifdp gl\u00e4ugenbe Sorfkmo\u00fcrnter, f\u00fcr Seeigel nnb Seefterue optte 3apl, f\u00fcr bie fouberbarfteu Krebfe erlo\u00fcnfcpte Sdplupf to infei nnb Sammelpl\u00e4pe ftnb. Iber and) ber \u00a9rnnb ber aub bem Stiff peroorgepenben gnfeln ertoeibt fiep bei n\u00e4herer Unterfnd)uug gufammengefept aub abgefiorbeneit, tpeilb gerbr\u00f6delten nnb geroGten, tpeilb noep in iprer urfpr\u00fcngfiepen Sage befhtblidjett KoraGenft\u00f6den. Unb gopanit Steiupolb gorfter, meldjer mit feinem Sopue \u00a9eorg in ^Begleitung \u00a9oot\u20193 bie S\u00fcbfee befudpte, fteGte bie Inficpt auf, bie ItoGb nnb griffe m\u00fcrben bnrdp bie KoraGentpiere aufgebaut, inbem btefe ftdp anf\u00e4nglid) am \u00a9rnnbe beb Oceanb anftebelten nnb, immer \u00fcbereinanber toadpfenb, ettblid) am S\u00dfafferfpiegel anlangten. Ste oorperrfepenbe Kreibform ber SItoGe tourbe erll\u00e4rt burdp bie \u00f6pppotpefe, ba\u00df bie KoraGeit ftd) auf mtterfeeifdpen Kratern angefiebelt, nnb eb tourbe angenommen, ba\u00df bte KoraGentpiere fotoopl in ber Siefe beb Steereb, toelcpe gerabe im ftiGen Ogeau eine M* mtergr\u00fcnblidpe if, alb gegen bie Oberfl\u00e4dpe pin gu leben oerm\u00f6cpten. Sa nun aber fp\u00e4ter genauere Seobacptungen ber Sebeitb* toeife ber KoraGentpiere feprten, ba\u00df bie oerfdpiebenen Irten nur ittnerpalb gang beftimmter Siefengonen oorlommen, unb ba\u00df nnterpalb einer Siefe oon 25 bib 30 gaben bab tpierifdpe Seben \u00fcberpaupt fepon fepr abnimmt, fo toar bie gor fierce \u00a9rll\u00e4rnng ber KoraGenriffe nidpt ftidppaltig. Sie oorperrfdjenbeit KoraGenarten ber Stiffe gebeipen am beften in ber 3one einiger gaben unter ber Oberfl\u00e4dpe; unb tote babei bte SItoGe unb bie \u00fcbrigen Stobiftlationeit ber Stiffe entftepen f\u00f6nneu, pat Sartoin gegeigt. Seine luftdjteu ftnb bnrdp ben Itnerilaner Sana nur beft\u00e4tigt toorbeit. Sie neneften, oon Semper toenigftenb f\u00fcr getoiffe KoraGeuinfeln beb ftiGen Oceans erpobeneit Sebenlen b\u00fcrfen toopl pier \u00fcbergangen toerben.\nSie \u00a9rfcpeiuuitg, toelcpe nnb gur \u00a9rll\u00e4rnng ber KoraGenripilbungen gn \u00f6pilfe lommt, ift bie, ba\u00df getoiffe Stegionen ber \u00a9rboberfl\u00e4dpe in einer langfameu aber ftetigen ^ebnug ober Senlnng begriffen ftnb. Im belannteften ift bie Hebung beb n\u00f6rblidpeu, bie Senlnng beb f\u00fcblidpfleu Speileb oon Slaitbinaoien. ludp ber Speil beb Sobenb beb f\u00fcllen Oceanb, in toeiepent bie KoraGeninfeln liegen, fenlt ftd), nnb baraub nnb anb ber Intoefenpeit lalbabfoubernber gSolppeu ergibt ftdp golgenbeb :\nGBir beulen unb eine bergartig anb bem Ocean emporragenbe gnfel. gtt iprer K\u00fcftengone ftebeilt ftdj bte KoraGentpiere an, toelcpe fdpon uaep toenigeit gapreu eine meprere Klafter ftarle Stauer unmittelbar in unb unter ber Sranbttng gebilbet pabeu. Sie i\u00df nur ba nnterbrodpen, too bie gl\u00fcffc ber gufel ftd) inb Steer ergie\u00dfen, mitpin bab S\u00fc\u00dftoaffer bem \u00a9ebeipen ber Spiere entgegen ift. gn ben eingelueit ^olppeuft\u00f6den gebeipen bie gnbioibueu am beften, toeldpe aut mei\u00dfelt nad) la\u00dfen ioadpfeit; fie erpalten immer bab frifd)efte Gaffer nnb mit ber gr\u00f6\u00dferen Setoegnng beffelbeu bte meifte milroflopifcpe Stapruug. Sonadp ioirb andp im \u00a9ro\u00dfen ber \u00e4u\u00dfere Staub beb 5\u00dfoIppeupdtrangeb am freubigfteu bltipeu, to\u00e4prenb \u00a9er\u00f6G nnb oom &utbe perab*","page":1006},{"file":"p1007.txt","language":"de","ocr_de":"S\u00dcffbil\u00f6ung.\n1007\ngefdjioemmtei* (Schutt bie ettoa3 gur\u00fccfbleibenbe Ssnnenfaanb jum SC^eil au\u00f6f\u00fctleu. \u00a9enft fiel) nun bie $nfel langfam, fo folgt au\u00a7 bei* angebeuteten Steubenj be\u00ea poItypentoacptI)um8 bon fe\u00efbft, ba\u00a7 beim aEm\u00e4ligen Verfchtbinbeu be3 Sanbe\u00ea guerft unter bem Staffer fid) ein 9ting bon ihm lo\u00f6l\u00f6ft, beffen innerer Otanb burd) bie 3lnl)\u00e2ufung ber bon ber Vranbiutg gerollten fr\u00f6mmer ben (Spiegel erreicht nnb ftd^ rafd) mit Vegetation bebecft. V\u00dfie ein fo\u00efche\u00ea Krei\u00eariff in beu eigentlichen 2ltoU \u00fcbergeht bitrdj Weitere \u00a9enfung, folgt bon fe\u00efbft.\n3ba3 Vorkommen ber Korallenriffe h\u00e4ngt bon einer Kombination g\u00fcnftiger Verh\u00e4ltniffe ab. SDie 2\u00a3eftf\u00fcffe SImerifa\u00ea befifct fie nidjt, bielleicpt ibeit bei* Po\u00efarmeere\u00e2f\u00eerom bie gange K\u00fcfieus region gu fehr faltet (grft bei bei* $nfel \u00aeucie beginnt bie gro\u00dfe Koralleuregion be\u00a3 paciftfdjeu Oceans, bie fiep auf bei* \u00a9\u00fcbfeite be3 Slequator\u00ea bt\u00eb gur Oftf\u00fcfte ifteuho\u00ef\u00efanb\u00ea erftredt, n\u00f6rblidj bom Slequator aber in bem Archipel bei* Karolinen ihre gr\u00f6\u00dfte (Sn\u00fcoicflitng erreid)t. Oteidj an Korallenriffen ifi bie Umgebung bei* 2Jtariannen uub Philippinen. S\u00f6eiter toeftlid) h^ben toil* bie merftb\u00fcrbige Oieilje bei* \u00fclftaiabibeu uub Saccabibeu \u00a7erbor, bie gahlreid)en Skiffe um SDtauritiu\u00ea nnb SDtabaga\u00f6far unb \u00fcberhaupt bom iltorbeube be\u00ea Kanals bon SOiogambique au bis in\u00ea rothe 9Jieer. $Die V\u00f6eftf\u00fcfte Slfrifal geigt gar feine bemerfeu\u00f6ioerthen Btiffe. ^m Vereine ber neuen 2Belt eublidj ift ba3 SlntiEenmeer bon \u00fcftartinique nnb Varbabo\u00ea au bt\u00e9 gui* \u00a9pi^e bon pufatau, ber K\u00fcfte bon gloriba nnb ben Va\u00efjama\u00e2 ber \u00a9djauplat} ber f\u00fcllen, aber fo erfolgreichen Slj\u00e4tigfeit ber KoraEeitthiere.","page":1007},{"file":"p1008.txt","language":"de","ocr_de":"per jtreis ber plrtinere.\nS\u00f6emt mir fr\u00fcher einmal, als mir ben \u00aereiS ber 22\u00fcrmer ju beftimmen fugten, auf offen; bare Sdjload)feiten \u00e4lterer, fiep gro\u00dfen OlitfepeitS erfreuenbet. Spfteme phtmiefen, fo tonnen mir fdjott felbft ben oon ben meifteu heutigen Zoologen angenommenen \u00aereiS ber lXrtI>iere bie oer; munbbare (Stelle unfereS SpftemeS nennen. 3)er Sftame befagt Viel uub \u00dcRicpf\u00ea. 3)al (Sine, inbem er unS bie @inftd)t in bie Anf\u00e4nge ber Sebemelt, in jene niebrigfteit Oieiben \u00f6erfpriipt, bie eben aitS bem \u00a9eftaltungSlofeit ficb jn beit eiufadjften formen perauSarbeiteu; baS Inhere, inbem er nufere Vergeltungen \u00fcber ben eigentlichen Bnbatt ber gro\u00dfen 2lbtbei|ung eoUtemmeu int Untiaren l\u00e4\u00dft. Oie SC\u00dforte \u201e22\u00e4rmer\", \u201eVkicptbiere\", \u201eSBirbettpiere\" u. f. f. tn\u00fcpfen au un\u00bb t\u00e4glich tor 2lugen tommenbe \u00a9efcp\u00f6pfe ooit einem, Obermann oerft\u00e4ublicheit \u00a9epr\u00e4ge au. Unter einem Urtper fantt ich mir aber ohne gang beftimmte Vbleitmtg gar nichts beuten, uub b^be ich amp einige gefebeit, fo laffeit fte auf bie \u00a9eftalt uub tppifdje VuSbilbitng ber Uebrigett teilten fichent Schlu\u00df pepeit. Oie Ueberftcpt \u00fcber bie aubereit Greife beS Opetjfi<h3 mirb ton tont herein babitnp erleichtert, ba\u00df mau f\u00fcr fte eine beftimmte Dichtung ber \u00a9ormenbitbuug, beS VauftileS angeben tarnt. Oie meifteu Urtbiere ftnb nun jmar nid;t \u00fcberhaupt formlos, befteben aber auS formen ber rerfd)iebenartigften Vorlage, uub eS bleibt nidjtS anbereS \u00fcbrig, alS*fup mit ber gauj allgemeinen uub tagen Vngabe ju begn\u00fcgen, ba\u00df mir ade biejettigen Opere Urtbiere (Protozoa) neuneu, meld;e auf einer uieberen Stufe ber Drgauifatioit uub bei einer fotzen niebereu \u00a9ntfattung ber \u00a9emebetbei\u00efe ipeS K\u00f6rpers beharren, mie fte burcb baS Vorberrfdjeit ber fogenannteit Sarcobe ober beS tbierifcbeit Protoplasma bebingt ift.\nSDamit biefeS uitoermeiblicpe SBort, ohne melcpeS eilt Verft\u00e4ubni\u00df ber Vefdjaffeupeit uub beS 2ebenS, auch ber Sebemeife ber Urtpere ganj unm\u00f6glich ifP fein leerer $laug bleibt, ift freilich teilt anberer VuSmeg m\u00f6glich, als ba\u00df man fiep ton einem befreunbeten Otaturforfcper mirtlidjeS Protoplasma unter bem SDUfroftop geigen l\u00e4\u00dft, \u00a9in fepr g\u00fcnftigeS, im Sommer immer leicht perbehufcpaffeubeS Object ftnb bie \u00a3aare an ben Staubf\u00e4beit ber SCrabefcantia. Btt biefen paaren, rert\u00e4ngerteu BeHen, ift bei einer Vergr\u00f6\u00dferung ton 400 bis 500 ein in fortm\u00e4brenber Ver; \u00e4itberuug uub ftetem flie\u00dfen befiublicpeS Vep einer bicffl\u00fcfftgett Subftan| mabquuepnen, bereu Vemegung ftd) befouberS auS bem \u00a9ortgleiten bariit enthaltener feiner $\u00f6rnd)eu ergibt, \u00a9iefe\" Vemeglidpeit erfepeiut als eine ber auffaUeubften uub mieptigften \u00a9igenfepafteu beS in ber Pflanzenfette eingefdjloffeneu Protoplasmas; burcpauS biefelbe Subftaug, fomobl in Belleu ent; halten als im freien B^ftanbe, ift nun au\u00fc) in ber Opermett ungemein terbreitet. VS\u00e4pfenb aber in ben h\u00f6heren Opereit ber anf\u00e4nglidje einfache protoplaSmaiubatt meitere Vermanbtungeit, g. V. in ben Bubalt ber \u00dcJhtStel; unb ber Oiertenfafern eingebt, terbarrt er bei aubereit, uub baS ftnb eben bie Protozoen, in feiner urfpr\u00fcuglidjen \u00a9iufaepbeit unb \u00a9ormlofigteit unb terlept bem gaujett Organismus baS \u00a9epr\u00e4ge eines tieferen, matt barf fagett, anf\u00e4nglicheren StaubpuntteS.","page":1008},{"file":"p1009.txt","language":"de","ocr_de":"SUEgemeine\u00ea \u00fcber bte ^nfuforien.\n1009\nUnter tiefen Umfieinten ift eine allgemeine \u00a9Witterung ter Urtiere unm\u00f6glich. \u00a9S geh\u00f6ren nach ter Meinung oieler Slaturforfcper gro\u00a7e \u00a9ruppeit non Organismen ^ingu r teren t^ierif^e iftatur non anteren mit guten \u00a9r\u00fcnten angejtneifett ioirt. 2Bir fommen mit ihnen \u00fcberhaupt in taS \u00a9renzgebiet ter ^ftanjenloett, unt eS ioirt lebhaft tar\u00fcber geformt unt gekritten, ob eS mirfliche \u00a9rennen zmifcheit beiten Reichen g\u00e4be, oter ob nicht oielmehr 2\u00f6efeit tualiftifcher oter intifferenter 23efc^)affen^)eit ten Uebergang gn einem unmerflichen machen. Oie SBagfdjale neigt ftd^ f\u00fcr teuere Slnfidjt. 2Bir ger\u00e4tsen ferner beim \u00a9tutium tiefer Protozoen in taS fdjtoierige Kapitel ter fogenannten Urzeugung nnt mit ipm faft an tie \u00a9ren^e ter thatf\u00e4chli<hen ^orfepung.\nZuliefj, mit meinem innig oerehrten Serrer \u00a9Urenberg auf tie ^nfuforienjagt gefeit z\u00ab t\u00fcrfen. Oie 2luSr\u00fcftung beftant in einem f lein eit ^\u00e4tfeper auS Seinioant, ter fiep au einen laugen, aber zerlegbaren unt bequem in ter \u00a3afcpe zu tragenten \u00a9tab aufcpraubeit liefj, z^breic^en flehten \u00a9tangengl\u00e4Scpen, ioelcpe in einer gef\u00e4cherten Olecpfapfel aufbeioaprt ioitrten, unt einem guten einfachen Oergr\u00f6fjerungSglafe, einer ^oupe. \u00a9o ioanterten mir bait zu einem bait zum antern Etpore hinaus, nteifienS aber hinter 9Jtoabit in tie Umgebung teS nom Oerliner fo pocp gehaltenen pE\u00f6penfeeS. 2lu Sacpeit unt \u00a9r\u00e4ben tourte ipatt gemalt, mir ioufjten fcpoit tie \u00a9tant\u00f6rter oon tiefem unt jenem feponeu \u00a3hiercpeit, unt eS gelang in ter Siegel tern ^rofeffor \u00a91) reu b er g mit einigen ^\u00e4tfdperz\u00fcgen, tie geio\u00fcnfcpte Strt oter eine paff ente \u00a9teUoertreterin in einem ter fauberen \u00a9l\u00e4Schcit zu h\u00fcben. 2lm folgenten \u00a3age bei ter Oorlefung pflegten tann tie \u00a9efangenen ten Zuh\u00f6rern unter teilt SDUfroffop borgeftellt $u inerten. 3cp gehe feit jener gl\u00fcdlicpen \u00a9tutiengeit faft nie inS $reie, ohne in \u00e4hnlicher 2Mfe, inie eben befepriebett, zum \u00fcftachhetufebringen non allerlei mifroffopifchent \u00a9etpier norbereitet zu fein, tenu \u00fcberall ift eS zu haben, too eS noch ftehenteS oter langfamer fliefjettbeS SBaffer gibt. Unt ioenn mir aitcp in ter neueften ,geit befouterS burep \u00a9teiihS langj\u00e4hrige, oorz\u00fcglicpe Uuterfuchuitgeit zu einem geiniffen befrietigenten Slbfcpluffe nuferer J\u00eeenntniffe \u00fcber tie 3nfuforieit gelangt fint, fo ift bocp noch OieleS auSzufeilen unt auSzugleicpeit. 2B\u00e4ren aber auch alle ihre \u00a9trnctur- unt \u00a9nt= ioicflungSoerh\u00e4ltniffe nollfommen erfaitnt, fo m\u00fcrte-tie Stfi, fie blofj anzufchauen unt in ihrer Menbigfeit zu beobachten, immer unt immer mieten in unS rege inerten.\nOie \u00a9ntioicflungSgefchichte ter Snfuforienioelt ift eine h\u00f6chft lehrreiche, \u00a9ic fonnte \u00fcberhaupt nur mit ter \u00a9ntbeefung unt Oerooltfommnung ter \u00e4ftifroffope beginnen unt oorio\u00e4rtS febreiten. 3Bir m\u00fcffen eS unS nerfageit, tiefe \u00a9eite zu beruefftd^tigen. 2\u00f6eun mau aber non ten 3nfttforien, t. i. auf Oeittfdh ten Slufgufjthiercpen reten mill, fo m\u00fcffen mir ioeuigftenS einige 2JUU theilungeu unt \u00a9rfl\u00fcruitgen \u00fcber tiefes oielfacp ntifjoerfiaitbene 3\u00f6ort unt tie z^hlinfeu tarauf bez\u00fcglichen SSerfucpe geben, \u00a9ine oo\u00fcft\u00e4nbige \u00a9efdjichte terfelben bis 1838 fintet man in \u00a9prenberg\u2019S gro\u00dfem, fchoit bei \u00a9elegenpeit ter Oi\u00e4terthiere angezogenem S\u00dferfe. 36 h\u00fcbe feine Oeranlaffung, eine taruach ftpon nor 3fthl'en gemachte OarfteUuug biefeS rnerfm\u00fcrtigen 3utem mezzn^ in antere 2\u00f6orte zu fleiten.\nSafdjeitberg unb Sc\u00f6mibt, h\u00fcrbellofe Spiere. (Sreljm, S^terleben YI.)\n64","page":1009},{"file":"p1010.txt","language":"de","ocr_de":"1010\n^nfufori en.\n(\u00a73 mar im 3^re 1685, aid ber ber\u00fchmte \u00a3eeumeitpoecf tu einem 3mopfett gesammelten Stegeumafferd bie \u00a3pier<peit entbecfte, bie ton einer gmei 3apre Sp\u00e4ter erfolgten gmeiten \u00a9nt= bedang ipren Stamen erpielten. (Sr hoffte, mit -fp\u00fclfe bed SJtifroffoped bie beigeitbe \u00a9igeitfdjaft bed i\u00dffegerd erfenuen gu f\u00f6itnen, nnb \u00fcbergog ipit mit SBaffer. Slid bad S\u00f6affer oerbunftet mar, gog er ueued piitgu unb mar erftannt, ttadp einiger 3eit \u00a9ef\u00e4g ooit belebten \u00a9efcp\u00f6pfeit mimntelit gu ftnbeit, meldpe jenen and beit Stegentropfen gu gleichen ppieneit. \u00a9olcped Stefultat ergab bie crfte, gu einem miffeufcpaftlicpeit gmcde aitgegedte ^ufufioit; bie barin gefitnbeneit Drganidiiteit m\u00fcrben jebod) erft punbert 3apre Sp\u00e4ter ooit Sebernt\u00fcller nnb SSridberg aid 3ufuf iondtpierdjen begeidpnet. Stadjbem Seeumenpoed feine 33eobad;tnngen befannt gemadpt, mnrbe ed faft eine SJtobefadpe, mit Slufg\u00fcffeit ober ^ufugoiten Skrfutpe anguftelfen. \u00a9d fogete fo menig 2)t\u00fcpe. 3e^ei\u2018 \u00f6laitbte ftd) auf fein Sluge nnb fein Sdjledged SJtifroffop oerlaffen gu tonnen, nnb fo f\u00f6rberte man opne Itrtpeit mitunter bie mitnbcrbarfien 3)tnge and ben Slufg\u00fcffeit gu \u00fc\u00a3age. (Sine SJtcnge 23\u00fcdper erfd)ieuen, melcpe bent gebilbeten gfoblifnm ben \u00a9egenftanb gug\u00e4ttglid) gu machen fud)ten. Sind ber abfouberlidjften pat @r. faiferlidpeit SJtajeg\u00e4t Ingenieur \u00a9rienbei oon 21 dp gum Skrfaffer. Stacp ben SSefdjreibungeit ooit Slmeifen unb SJt\u00fcden, meldje ipnt unter bent SJtifroffop gu f\u00fcrcpterlidjeit llngepenent mit Bangen, Ernten nnb \u00a9djilbern anfdpmellen, tpeilt er aud) eilt f\u00dfr\u00f6bdpen feiner ^ufufmndoerfudje mit. \u00a9d panbelt ftcp um nicptd \u00a9eriitgercd, aid um bie (Srgeugung eiited grofdjed. \u201e3dj pabe gulept uidpt meniger eined \u00c7rofdjed munberlidje iperoorbriitgung an bad S\u00f6eltlidg ftelleu molleu, meldje id) burd) bad 23er= gr\u00f6gentitgdglad obferoirt. (Sinftmald ttapm id) eilten tropfen 9Jtaieu;\u00a3pau ttub legte iptt unter bad 23ergr\u00f6gerungdglad. \u00aea napm id) in Slept, mie er ftd) anfteitge gu fermentiren. \u00aeeit aitbern \u00a3ag fap icp meiter bantad) nnb fanb fdpon ein f\u00f6ovpud mit einem ungestalteten $opf, fepte ed beifeitd, unb aid icp beit britten \u00a3ag mieberum felbiged befape, tonnte icp fd)Oit abmerfeit, bag ed bie \u00a9eftalt mit einem grogeit \u00aeopf uitb ^\u00fcgen mte ein l*aubfrofcp angenommen. \u00aete $igur 12 Stellet Sided beutlid) oor Singen.\"\nS\u00dfie \u00a9rienbei feilten grofep fcpoit nitpt mit gem\u00f6pnlicpeiit Duedmaffer entftepen l\u00e4gt, fern beim ben gepeimnigoodeit SJtaitpau fammelt, fo napm mau \u00fcberpaupt ade erbenflicpett gt\u00fcfggs feiten, $leifd)br\u00fcpe, SJtilcp, i\u00dflut, \u00a9peicpcl, \u00a9fgg, um bamit bie oerfepiebenartigften lieblicpen nnb unlieblicpeit \u00a9ubgangen and adelt Steidjen ber Statur gu \u00fcbergiegen unb ftd) unb gute grennbe an bem \u00a9rfcpeiiten bed \u00a9emimmeld gu erg\u00f6peit.\n3m Sldgemeiiteit mad)te matt habet folgenbe 23emerfungen. SBar bad ben Slufgug entpalteitbe \u00a9ef\u00e4g nnbebedt unb ber Snft frei audgefept, fo mar ed immer nad) fiirgerer ober l\u00e4ngerer Seit aitgef\u00fcdt mit SJtidionen lebeuber SBefeit, bie man jebod) itaep ben Neigungen ber bamaligen optifd)eit Bugrumente nur p\u00f6cpft uuoodfcmmeit gu ftr'treit oermoepte. \u00a9parfamer entfaltete ftcp bad 2ebeu biefer flehten S\u00dfelt, menu bad \u00a9ef\u00e4g lei dpt, and) nur mit einem \u00a9ipleier, bebedt mar. Stur in Seltenen, oft gmeifelpaften g\u00e4deat aber berichteten bie niterm\u00fcblidjett gorfdjer, bag in ber luftbidg oerfcploffeiteit ftlafdje ftcp ein \u00fcebeu entmicfelt pabe; nub nod) gmeifelpafter evfd)ien bieg, menu bad SBaffer oorper abgetodpt ober beftidirt ober nadp ber \u00a9iitfti\u00fcung gum (Sieben gebradjt mar. ferner bemerfte man, bag ftd) halb auf ber freiftepenbeit ^nfugoit, mie \u00fcberpaupt auf freien, oom S\u00f6inbe uidpt bemegteu \u00a9em\u00e4fferu ein \u00a3j\u00e4utcpen bilbe, bad gu ben fonberbarften SSermutpuugen Slnlag gab, fo uttfcpulbig ed anep ig.\nSBoper fameit jene Sebendformen? ^)\u00f6ren mir bar\u00fcber einige ber bamaligen nnb ber neueren Staturforfdjer. Spre Slugdgen ftub, mie gejagt, rneift perbeigefiiprt burd) maugelpafte SSeobad)^ tuugen ttub 3nftrumente, meld)e bie fo oerfdgeben geftalteten unb befcpageueit Orgauidmen aid giemlicp gleid)m\u00e4gige nnb l\u00fcdpt n\u00e4per begimmbare ^\u00f6rper^en erfdpeiiteu liegen, \u00a9ie fo gl\u00e4ngeub unb berebt oorgetrageiten Sepreit Snffoitd gnb nur oerft\u00e4nblidp im ^ufaiumeitpange mit feiner adgemeineit \u00efpeorie \u00fcber bad SBefen ber Staturf\u00f6rper; ed ig um fo midjtiger, \u00a9itttged baraud fennen gn lernen, aid bie jepige g5eriobe ber SBiffeufcpaft in einigen mefentlicpen f\u00fcnften gep","page":1010},{"file":"p1011.txt","language":"de","ocr_de":"gntbec\u00efurtg\u00eagefdndjte ber Bnfuforien.\n1011\nleiten n\u00e4hert. (Sr tear \u00fcbergeugt, ba\u00a7 eS eine ununterbrochene Steife von ben uottfommenfteu gtt ben uitVodfommenfien SBefen gebe. \u201e(Sin\tfagt er *n biefem Sinne, \u201eift Weniger\nBhier, als ein $unb, eine Slufler ift noch iueniger 3:^terr als ein Bnfeft, eine SJReerneffel ober ein S\u00fcffwafferpolhp ift eS nod) iueniger, als eine Slufter. Unb ba bie Statur burdj uumer\u00efliche Blbfhtfungeit geht, muffen iuir SBefen fiuben, bie noch iueniger Bhier fmb, als eine \u00fcJleerneffel ober ein S\u00dfolpp. \u00a93 gibt SBefen, Welche iueber ST^iere, noch $fXangeit, noch \u00e4Rtneralien fmb, unb welche ben einen ober ben emberu angureiheit ein Vergeblicher Berfud) fein W\u00fcrbe.\" SBenn iuir bagu folgenbcn SluSfpruch nehmen: ,,Bd) uermutlje, baff man bei genauer Betrachtung ber \u25a0Jtatur SJUttelWefen entbeefen lu\u00fcrbe, orgauiflrte K\u00f6rper, iuel^e, ohne g. B. bie Kraft gu hobelt, ftch fortgupflangen, iuie bie Sthteve unb fangen, bod) eine ift von Beben unb Bewegung geigten; anbre SBefen, welche, ohne Schiere unb f\u00dfftangeu gu fein, bod) gur Bufammeufefcung Beiber etwas beitragen f\u00f6nnten; unb enblid) nodj anbre SBefeit, iuelche nur bie erftc lufammtung ber organifdjeit fleinften gormleftaubtheildjen (mol\u00e9cules organiques) w\u00e4ren\"; fo fommeit iuir gu feinen 5Xnftd)ten \u00fcber baS Beben, waS er in ben ^nfuficnen fanb. SBentt n\u00e4mlich in ben lufgitffen auf gleifdj, \u00a9aderte von Kalbsbraten, S\u00dfftangeufamen unb bergl. ftch halb lebeitbe K\u00f6rperchen fanben, fo meinte er, baff eS eben bie belebten \u00eftciueu Bh\u00e9l\u00efd)en iuaren, auS benen f\u00c7Xeifch unb ^PfXangenfloff gufaimnengcfept fei. Unb fo fagt er benit and), ein organifdjeS SBefeit gerft\u00f6ren, ioie eS burch bie ^nfuften gefdjiept, he^e Xueiter nid)iS, als bie belebten Opell^en, au^ benen eS gufammengef\u00fcgt, von einauber fonbern. Oer Bob iuar ihm ein Verfallen in ung\u00e4hligeS Beben, iuaS uoit lenem in beit Kreislauf anberer Organismen eingehe. BuffonS iu\u00e4rmfter Anh\u00e4nger iuar leebham. Beiber gum Bheil gemcinfdjaftlidje Berfudfe faden gerabe in bie SJtitte beS vorigen BahrpnubcrtS. Inch bie 3lnftd)ten anberer ber\u00fchmter laturforfd;er fetter Beit ftub ben Buffoiff dj eit veriuanbt. SBriSberg in \u00a9\u00f6ttingen iu\u00e4re gu nennen, uitb auch ber fonfi fo n\u00fcchterne b\u00e4nifepe B0Cl^3 D. gr. Bailler betrat baS gef\u00e4hrliche gelb ber Bermuthnngen, iuo bie Beobadftungen aufh\u00f6rten, unb iuar ber Slnfidjt, baff 5J3fXangen unb Bhiere in mi\u00efroffo^tfth Heine lebeitbe Bl\u00e4Sdfen ftd) aufl\u00f6ften, verfdjieben au Stoff unb Bau von ben wahren Bnfuforieit, unb baff auS biefen lebenbigeit Bl\u00e4Sdjeit adeS h\u00f6here Beben ftd) iuieber geftalte.\nOer bebeuteitbe govtfdfritt 9Jcfiller\u2019s liegt bavin, baff Buffoit bie \u00a9rifteitg einer eigentlichen Bhierflaffe ber Bnfuforien gar nid)t ernannt halte, Waprcub Sdt\u00fcder bie wahren Bpiere Wohl unterfd)ieb von beit gu feiner Ohccrte beS orgauifdjen Bebens geh\u00f6rigen llrblaSdjen. Oer burch feilte mifroffopifchen Beiftungen befauute greiperr von \u00a9teiepen ruft bar\u00fcber attS: \u201e(Sine Wahr? fd)einlid)ere \u00abfpppotpefe Wirb ber menfd)lid)c SBip Wohl fdjwerlidj auSbenfeit f\u00f6nneit\".\nBon ben \u00e4lteren gorfdjern, Weld)e mit Buffou\u2019S geiftreidjen ^pantaften ftd) nicht befreutt? beten, verbieitt vor allen ber ber\u00fchmte Spallangaiti genannt git werben. (Sr trat 1768 Wiffen? fdjaftlid) gr\u00fcnblich bagegen auf, baff auS beit gur ^ifufton- Verwenbeten Stoffen felbft, feien eS nun orgattifdje ober itnorgauifd)e, bie lebenbeu SBefeit fid) elternlos entwickeln fodten. SUS ent; fcXjiebeitev \u00a9egiter biefer Urgeugttng, ber fogeitaunteit generatio spontanea ober aequivoca, behauptete er, baff Bpier? ltub S\u00dfflangenleiine burd) bie Buft, bie man von ben \u00a9ef\u00e4ffen Wohl nie v\u00f6dig abfperren k\u00f6nne, in bie ^nfufton eingef\u00fchrt W\u00fcrben; uitb Wenn auch bie \u00a9ntwicfluitg ber von ben fepon beftehenbeit Slrtcit ber BnfnftonSthierchett t)crr\u00fchrenben Keime mitunter burd; bie in ben Bufg\u00fcffeu enthaltenen Bpier? unb S\u00dfflangeuftcffe begiiuftigt W\u00fcrbe, feien biefe bod) buvdj? auS nicht unumg\u00e4nglich u\u00f6tpig, wie baS and) in reinem SBaffer ftd) mit ber 3etl geigenbe reid)e Beben beWeife.\nSBir wollen nicht bie gortfdjritte iuS (Siitgelite verfolgen, Welche bie Bnfuforien;Keuutniff btS bahiit erfuhr, als \u00a9 hr e n b e r g in biefen noch fo btutfelit unb r\u00e4tl)felVoden Oheil ber latur? gefd)ichte Sicht brachte. ,,\u00a9r gewann\", fagt er, \u201efd)pn im Bahre 1819 ben birefteit, bisher nicht Vorhattbeneit Beweis beS KeimettS ber eiugelnen ^P\u00dcg? unb Schimmelfamen, Woburdj bie \u00a9nt? ftehung biefer fpft\u00e4iigd)en auS generatio spontanea wegen ber vorhattbeneit Btenge ber Samen\n64 *","page":1011},{"file":"p1012.txt","language":"de","ocr_de":"1012\n\nfeljr befdjr\u00e4ntt unb unn\u00f6tig erfdjicn, M\u00fcndjijait feu! bon S inn\u00e9 ail unfterblidj gepriefene \u00a9ntbeefnng aber, ba\u00df biefe \u00a9amen gnfuforien ober Suftpo\u00efppen m\u00e4ren, all unrichtig zuerft ftreng bemiefen mar.\" Um \u00fcber bie ^nfufion^t^iere zu einer \u00e4ljnlidjen \u00a9emi\u00dfljeit, mie \u00fcber bie \u00a9djimmel; nnb ^ilzbtlbungen 31t gelangen, [teilte er lange \u00ef\u00ef\u00efei\u00efjen bon SSerfucfen an. Oal Stefultat fa^t er fo zufammett: \u201eSiiemanb gemi\u00df bon allen bisherigen ^Beobachtern |at je burd) Stufg\u00fcffe ein einzige! ^nfuforium gebracht ober ge[<haj[en, meil Sillen, melche bergleichen erforfdjt ju haben meinten, bie Organisation biefer ^\u00f6rperdjen b\u00f6Hig entgangen mar, fie mithin nie mit berjenigeit \u00a9enauigfeit beobachteten, melche n\u00f6thig erfcheint, um einen fo mistigen \u00a9djlu\u00df 31t jiehen. SBeil ferner bet einer, mit Oenuhung ber beften [ewigen [p\u00fclflmittet borgenommenen nnb' burd) \u00fcber 700 Slrteit burdjgef\u00fchrteu Unterfuchnng mir felbft nie ein einziger gall borgefommen ift, melcher 31t \u00fcberzeugen bermocht h\u00e4tte, ba\u00df bei Sufuftonen, l\u00fcnjilidjeit ober, nat\u00fcrlichen, eine \u00a9ntfte\u00efjung bon Organismen aul beit iufunbirten \u00a9ubftaitzen f\u00e4nbe, bielmehr in allen, am fpecieHfiett beobachteten g\u00e4lten eine SSermehrung burd) \u00a9ier, \u00a3hetfutt3 ober Kneipen in bie Singen fiel\". \u00a9Ijrenberg Zeigte, ba\u00df bie am fdjnellften uttb Ij\u00e4uftgften in beit Slufg\u00fcffen erfcheiuenben Ohtere faft immer benfelben tj\u00f6djft gemeinen Slrten angeh\u00f6ren, bie \u00fcber bie gait3e \u00a9rbe all j?ol^ mopoliten ftdj berbreitet finben. Oie meifteit, fd)\u00f6nfteit unb gr\u00f6\u00dften grtfuforieit t\u00f6nneu in fauligem Staffer \u00fcberhaupt gar nicht beftehen unb tommen baher nie in ben gnfufionen 311111 Oorfdjeiit.\nSBenit nun aber and) heute Stiemanb mehr baran beult, bie S\u00f6efeit, bie mir nach Slnl* fdjeibuug bielel grembartigeit mit einem gefdjid)tlid) gerechtfertigten, aber hoch fehr unpaffeitbeit Stamen \u201egufuftonlthierdjen\" nennen, aul Slufg\u00fcffen \u201efreim\u00fctig\" entftehen 31t laffen, fo ift bod> bie \u00a9ruubfrage \u00fcber bie M\u00f6glidjteit ber \u00a9ntfte\u00efjuug organiser K\u00f6rper auf elternlofcm SBege burd) ben birelten uita^meifelbaren SSemeil bil 3U111 heutigen Oage nod) nicht entfd)iebeu. \u00a9I m\u00fcrbe uni aber bon bem gegenm\u00e4rtigen Ofjema \u00fcber bie mahreit gufujtoitSthiere biet 3U meit abf\u00fchreit, mo\u00fcten mir audj nur bie h\u00f6d)[t intereffanten bor einigen fahren bon bem tarifer \u00a9Ijemiter ^afteur angeftedten 3nfujionSberfuche, fomie bie \u00dfmeifel gegen ihre allgemeine \u00a9iltigteit, mie fte 3. S3, her S3otaniter St\u00e4geti aulgebr\u00fcdt, int gluge befpredjeit.\nOie gnfuftonlthiere ftnb \u00a9ee? unb \u00a9ii\u00dfmafferbemohner, meld)e in ihrer \u00a9rfdjeiitung und Sebenlmeife fo fehr an bie mitroftopifdjeit \u00a9trubetm\u00fcrmer (ftelje \u00a9eite 729) erinnern, ba\u00df id> f<hoit bor gahrett mid) oeraula\u00dft fah, fie \u00fcberhaupt jenen niebrigett SB\u00fcrment ait3ureiheit. S\u00dfer ber Slbftammungltheorie Ijulbigt, mirb nicht umhin l\u00f6mten, bie \u00a9trubelm\u00fcrmer bon infttf orient artigen Oljieren abzuleiteu. Man ift burd) bielfad) \u00fcbertriebene Slttlbrudlmeife gem\u00f6hnt, ben gitfuforien eine fold)e Kleinheit ait3u\u00f6id)ten, all ob nur bal ftarl bemaffnete Singe bon ber \u00a9riftenz ber \u00a9iu3eluen [ich \u00fcber3eugen t\u00f6nne. Stun [tub alierbingS nicht menige erft bei 100 bil OOOmaliger 23ergr\u00f6\u00dferung beutlid) im Umrif mahrzunehmen, biete aitbre aber ftubet ber Meitner mit blo\u00dfem Sluge in bem gegen bal Sicht gehaltenen \u00a9l\u00e4ldjeit heran!, \u00a9iite beftimmte tppifdje gornt tommt it)nen gemeinfam nid)t 3U, unb ol)ite n\u00e4here S3er\u00fcctfid)tigitng gemiffer, ben \u00e4chten ^nfuforien nie mangetnber Organe ift eine SSermedjSluug mit Sarbenformen anberer nieberer Otjiere Ieid)t. gnbe\u00df hat man ftch Zuerft baran 31t halten, ba\u00df bie gro\u00dfe Mehrzahl ber \u00a9ippen \u00e4n\u00dferlidj mit glimmerorgaiten berfehen ift, bie entmeber auf eine ^'\u00f6rperfeite ober fogar nur auf eine \u00a9piratreihe befd)r\u00e4utt finb, ober ben t\u00f6rper, in enge Steiljeit geftedt, mehr gleichm\u00e4\u00dfig bebeden. S3ei ben mciften hilft bann meiter zur \u00a9onftatirung ber ^nfuforienuatur bie Slufftnbung bei Muiibel all eiitel aufeljulidjeit fpiraligen \u00a9paltel ober Oridjterl.\nSBir machen uni zub\u00f6rberft mit ein s$aar \u00a9ippen berfhiebener Orbitung betanut, an beiten mir bal \u00a9emeinfame unb bal @igeitth\u00fcmlid)e herbort)ebcn; biefe SScifpiele gen\u00fcgen zu einer erfteit \u00a9inficht in ben S3au unb bie SebenSbert)\u00e4ltuiffe ber \u00a9efainmit)eit, bie mir in ber Steuzeit in gr\u00f6\u00dfter S3et(fi\u00e4nbigteit in einem aulgezeichneten S\u00dc\u00dferfe bei Frager ^\u00dfrofeffor \u00a9teilt behaubeit finben.","page":1012},{"file":"p1013.txt","language":"de","ocr_de":"Oorfommen urtb Oau. 2)\u00eeufhelthierhen- (S\u00fcodenthierhen.\n1013\n2\u00cf\u00cfIe bieienigen \u00a9ippett, weihe, meift oon flacher, ntufhelf\u00f6rmiger \u00a9efia\u00eft, nur auf einer $\u00f6rper[eite Bewimpert ftnb, fa\u00dft \u00a9teilt a\u00ef\u00bb bie Orbnung3gntppe Heterotricha zufatnmeit. Oahin al3 eine ber gemeiuften bie \u00a9ippe 2Baffeuthier heu (StylonycBia) unb Wieberum bie gegen V8 Sinie lange 2lrt 3Jlufc^elt^ievd)en (Stylonychia mytilus). (53 ijt fehl* wenig trci^lerifd) in Oezug auf bie \u00a9ew\u00e4ffer, in beuen e3 fortkommt unb fth ju unja^l&aren Mengen multiplicirt. 3n ber dbbilbung menbet e3 utt3 bie allein mit S\u00dftmpern oerfhiebener Ort befe|te Oaudjfeite zu. \u00a9tne gro\u00dfe, ftd) need) unten oerettgeube Oudd (a) ift mit SBimpern umf\u00e4umt, burd) bereit \u00a9tntbel ber eigentlidjen, im \u00a9ntnbe biefe\u00bb @palte3 Beftnblihen \u00e4ftmtb\u00f6ffnung 2\u00dfahntng zugef\u00fchrt Wirb, auch fd)trimmt ba3 Ohter in ftetiger, gleichf\u00f6rmiger Oewegung mittel ft btefer \u00dcBimpent unb ber beiben S\u00dfimperreihen, weihe red)t3 unb lin!3 \u00fcber beu \u00dcwrperranb heroorragen. (S3 kamt aber auch gehen, inbem e3 fth auf bie \u00a9pifsen ber gekr\u00fcmmten ftarkeren S\u00dfimperu unb ber griffeif\u00f6rmigen ftarken SBimpern in ber ift\u00e4he be3 f)intereube3 ft\u00fcht Oie brei hauten au3geftrecften Oorfteit ftnb unbeweglich.\nOJtit biefen reihen OeWegung3mitteln aulgeftattet, klettert e3 mit gro\u00dfer Oepenbigkeit gwifchett beit mitrofkopifd)en ^3fl\u00e4ngd>ett umher, faft ununterbrochen \u00a9peife, kleine Wirten ber eigenen klaffe unb mikrofkopifhe Sllgeu in beit @d)lunb hOiabftrubelnb. \u00a9in nie mangelttbe3 Organ ift bie Olafe b, welche in ziemlich regelm\u00e4\u00dfigen Raufen oon 10 ober 12 \u00a9ecuitben fth zufammeitzieht unb ihren Wafferklarett Inhalt burdh eine feine Oeffnuitg nach Ou\u00dfeit entleert.\n3h hulte bie \u00bbott mir nach (Sntbeduitg ber Oeffnuitg gegebene (Sr* fl\u00e4rung, bie contractile Olafe fei ein dthemwerkzeug, auch heute ttod) f\u00fcr bie richtige. Ungef\u00e4hr in ber SDUttellinie be3 2eibe3 erblicken Wir z^ei runbliche K\u00f6rper (c), bie $ortpftanz ung3br\u00fcf eit.\n\u00a9ie ftnb foWohUbet ber oielen 3ufuforieit zukommeitbeit Oermehrung burch Oheiluitg tu SDlitleibeufdhaft gezogen, al3 bei ber gefd)led)t= liehen Oermehrung, in Welchem leckeren $a\u00fce ihr Inhalt in (gier itmgeWanbelt Jroirb, w\u00e4hrenb ein oiet kleinere\u00bb mit ihnen in un* mittelbarer Oer\u00fchnntg ftehenbe3 Organ ba3 anbre \u00a9efhledd^ probuct liefert.\n2Bir oergleihen nun hermit eine \u00a9ippe au3 einer anberen\t(styionycina\tmytnus). \u00abbl\t@r. W\"\nOrbuuitg unb zwar ein \u00aelo (keilt hier heu, weldie beit \u00a9tamm\nber Orbnung Peritricha bilbett. 3U biefer ift ber D\u00f6rfer Bi3 auf eine OSimperfpirale ober einen $rei3 oon jp\u00e4rhen nackt. Oie \u00a9locteuthierheu ober Oorticellen, eine ber Bemerken3werthefteu gro\u00dfen \u00a9ippett ber ^yufuforieit, fthen in ber Dtegel feft unb beftehen aI3battn au\u00bb bem eigentlichen K\u00f6rper unb bem \u00a9tiel. 2lu\u00dfer ber $orm, wo jebe\u00bb 3ubioibuum\tf\u00fcr\tfth auf\teinem \u00a9tiel\tifolirt\nift, gibt e3 eine zweite ifpauptform, bei Weiher ber \u00a9tiel mit\tber\tOilbung\toon $no3pett fth\noer\u00e4ftelt uub wahre Oorticellenb\u00fcume entfielen. 3h kenne kaum ein lieblichere! mikrofkopifhe3 \u00a9haufpiel, al3 folh einen lebenbig bewegten Olumenftock, Wenn halb einzelne Olumen ober bie auf einem gemeinfameit 2lfte befiitblihen zufammeitzucfeu, halb ber ganze Onunt, Wie electrifh getroffen, zufammenfahrt, um fth langfant Wieber zu entfalten. Oa3 3nfammenfhueUen gefd)iel)t burch ein beit hohlen \u00a9tiel burhztehettbe\u00ea mu\u00eakelartige\u00bb Oanb, beffett noh anbere formen, einzeln unb oeraftelt, ermangeln. Oiefe lederen bilbett bie Untergattung Epistylis, ber uttfere abgebilbete 2lrt, ba3 itickettbe \u00a9loefenthierhen, angeh\u00f6rt. \u00a93 f\u00fchrt feinen \u00a9pectatnamen oon ber (Sigeit* th\u00fcmlihkeit, ba\u00df e3, erfhredt ober geft\u00f6rt, an ber Uebergang3fteHe oom K\u00f6rper zum \u00a9tiel umknickt. Oie ^ennzeihen ber \u00a9lockeuthtei'hen h^\u00f6ett Wir, au\u00dfer iit beit Ber\u00fchrten, in ihrem nackten, ooru gew\u00f6hnlich lfdfefen K\u00f6rper. C^ier fhtbet jtd) entweber ein fd)ief aufgefehter Oedel,\nS)a\u00a7 gjlufdielt^ter^en","page":1013},{"file":"p1014.txt","language":"de","ocr_de":"1014\n^nfufor ien.\nmiter beffett herPorfteheubem \u00fctaubc tie 9Ruub\u00f6ffnung liegt, ober eS ift, leie bet Epistylis, eine f\u00f6rmliche Ober* imb Unterlippe mit SSitnperbefafc auSgebilbet, gmifdjen betten bei* tief in beit \u00a3eib htnabragenbe Sftunbtridjter beginnt. SDicht barunter ftetjt man bie fleine contractile Slafe ttnb bahntet* eine einfache gefriimmte, battbf\u00f6rmige SDr\u00fcfe, an \u00a9teile ber beibett eUiptifdjeit ^ortpflaitgungSbr\u00fcfen bei* Stylonychia. Ueber bie Sil; bung ber (SpiftpXi^-33\u00e4umc^)en \u00efjat \u00a9tein $otgeubeS beobachtet. \u201e\u00a3>te \u00a3hiere eines SlumdjenS uttb bamit and) bie Slefte beffelbeit oermeljren ftdj burch 2\u00e4ngStheilung ber fcpon oorhanbetteu Spiere. fftod) ehe bie Don oorn ttitb hinten einaitber entgegenfommenbe \u00a9tnfdjn\u00fcrung bis gur \u00bbollft\u00e4nbigeu \u00a9onberung gu gmet neuen ^nbimbtten oorgeriidt ift, fteht man fcpon, mie bie Don einaitber getrennten Safalettben ber neuen ^ubtoibuen auf gang furgeit partiellen \u00a9tielen fi^eit, bie alfo halb nach beut Segimt beS \u00a3hei; lungSproceffeS au\u00f6 beit frei merbeitben f\u00f6\u00f6rpeibafen auSgefd)ieben merben miiffeit. 3ft bie \u00a3\u00e4ugStheitimg rollenbet, fo ftitb bie befonberett \u00a9tide jebeS ^nbioibuttmS immer nod) fehl* fttrg. Sei ihrer mettent Verl\u00e4ngerung, bie nat\u00fcrlid) immer nur an ber \u00a9teile, mo fte mit bent 3:hrerX\u00f6rper gm fammenh\u00e4ttgett, erfolgt, eilt h\u00e4ufig baS eine 2>ubioibuum bem atibern oorauS, uttb baS ^nbioibuum auf bem l\u00e4ngeren \u00a9tiel fctyidt ftd) bann aud) fr\u00fcher gu einer neuen Steilung au, als fein \u00a9ef\u00e4ffte ooit berfelben \u00a9eneratioit, unb bie \u00c7olge baron ift eben, ba\u00df bie Stljiere eine\u00bb S\u00e4um? djenS nid)t alle in gleicher \u00a7\u00f6he liegen.\"\n\u201e9tid)t immer eitbigen bie f\u00e4mmtlidje Slefte eines S\u00e4uiitd)euS in Vhieren, foubent etngelne Slefte ftub dou beit SEhieren, melden fte felbft ihren Urfprung \u00bberbauten, oertaffen morbeu. \u00aeetn Sibl\u00f6feit ber \u00a3hier\u00fc)en fdjeiut niemals bie Silbung eilte\u00bb ffiMmpeidrangeS am hintern f\u00f6\u00f6rpereitbe DorauSgugehen\", mie foldjeS bei beit \u00fcbrigen \u00a9lodenthierdjen unb namens lid) and) beit ftd) abl\u00f6feubeit knospen [tattfinbet. \u201e\u00aeie abgel\u00f6fteu Tierchen bleiben auSgeftredt unb fdjmimrnen mittelft ihres \u00a9tirnmiinperfrangeS im SBaffer umher, um an einer anbern \u00a9teile fp\u00e4ter bie \u00a9ruublage eines neuen S\u00e4ttmdjenS gu merben. \u00a9ehr h\u00e4ufig traf ich eingetne Snbioibuen, meld)C eben erft ein fRubiment eines \u00a9tielS aus ihrer SaftS auSgefchiebeit hatten, \u00a9beit fo h\u00e4ufig fanb id) \u00a9t\u00e4mmdjen, bie nur erft gmei (uttfre Slbbilbttng) ober brei Sthiercpen trugen.\"\nSei einer br\u00fcten gamiltengruppe ober \u00a9rbitung, ber Heterotricha \u00a9teiuS, ift ber K\u00f6rper \u00fcber unb \u00fcber mit reiljeumeife gejtetlten S\u00dfimperu bebedt, unb eine ffteihe gr\u00f6\u00dferer SMmperu umgibt au\u00dferbem bie SRunbfpalte. hierher geh\u00f6ren bie S\u00f6rfens unb bie trompeten thierdjen (Bursaria, Stentor).\n3xx per oierteu Orbnung, Holotricha, ftub alle bie \u00a9ippeu mit gleichf\u00f6rmigem SMiuperfleibe oereinigt. 2Bir oergiditen aber auf meitere Sef^reibuug eingeluer \u00a9ippeu unb Slrteu, bie uns eine SDtenge \u00e4u\u00dferer Serfd)iebenheiten barbieteu m\u00fcrben, in beit \u00a9runbg\u00fcgen ihres SaueS aber mit beit \u00fcbrigen fRepr\u00e4fentanten \u00fcbereinftimmeit. Stuf biefer \u00a9ruublage oeifudjen mir baher baS angefangene Silb beS 3nfuforieulebenS noch meiter auSguf\u00fchren.\n9\u00eeic\u00efen\u00ee>e\u00eb \u00a9loden* ttjierdjen (Epistylis nutans). SRat\u00fcrl. @r\u00f6\u00a7e ber \u00a9loden Vta'\"-\n2\u00dfo bleibt, fo mirb gefragt, bie \u00a9arfobe, baS Protoplasma, feue bemeglicpe \u00a9ubflang, melche an unb im K\u00f6rper ber Protogoen eine fo hevoorrageube IRotle fpieleu feilte? $n bei* \u00e4u\u00dferen ^\u00f6rperfdi\u00f6hte ber ^nfuforien ift mahre, unoer\u00e4nberte protopIaSmafubftang nid)t Porhauben. Sei ben Slrteit, mie Stylonychia, melche gar feiner ^ufammettgiehungeu beS K\u00f6rpers f\u00e4hig fmb, ift bte\u00df baburch gesehen, ba\u00df bie gange fftinbenfd)id)t bis gu einem gemiffen \u00a9rabe \u00bberh\u00e4rtet iff.","page":1014},{"file":"p1015.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9au unb SebenStoeife.\n1015\nallen pllen aber, h>o toill\u00ee\u00fcrlidje Bufammengieljungen einzelner \u00df\u2019\u00f6rperpartien ober beS ganzen K\u00f6rpers erfolgen, toie g. S3, in auSgegeicpneter S\u00dfeife bet beit trichterf\u00f6rmigen \u00a9rompeteutljierdjen, ba hat bie \u00a9artobe ber fftittbeuf djid)t bie prm garter \u00a9treifeu angenommen unb bilbet eine SCRittelflufe gtoifdfeu ber gang ungeformten gitfammeugiehbareu \u00a9ubftang nnb beit StuSfetfafern aller h\u00f6heren Schiere, ^turner fielen bie \u00ceBimperu lang\u00e9 biefer \u00a9artobeftreifen. lieber baS n\u00e4here \u00a9erh\u00e4ltni\u00a7 ber S\u00dfimpern ber pfitforien unb bie Slbp\u00e4ngigfeit ihrer Setoegung unb \u00a9p\u00e4tigfeit gn einer geftreiften ober gleichf\u00f6rmigen \u00a9arfobefd)id)t hat eine feinere Ituterfuchung noch 2tdeS aufgutl\u00e4ren.\n2Btr begegnen aber ber \u00a9artobe im Bereiche ber \u00a9ru\u00e4prungSorgaue ber 3\u00abfuforiett nnb muffen auf biefe Serp\u00e4ltniffe, toeil fte f\u00fcr baS Sevft\u00e4nbnij} beS gangen Organismus beS pfuforiem leibeS mafjgebenb finb, ettoaS n\u00e4her eiugehen. \u00a9teich ben Ot\u00e4bertpieren fann man auch bie pfuforien leidet unter bem SDcifroffop beim peffeit beobachten; man hat fie nur fo unter bem \u00a9ecfgl\u00e4Sdjett feftgupatten, baf\u00ea fte nicht auS bem \u00a9eftdjtSfelbe ftch fortbegeben, aber hoch noch fo oiet Spielraum haben, um ihre Wimpern fielen gu taffen unb bamit bie fein geriheitteu 9iaprungSpartiteld)en, eingetlige Sllgeit, namentlich aber Karmin ober pbigo bem EDiunbe guguftrubeln. \u00a9ie Oon ben S\u00dfimperu ber SJlutibfpatte erregte Str\u00f6mung ftreict)t, toie man an lebhaften Setoegungeit ber hineingeriffenen ^\u00f6rpercpen fiept, in einem geraben ober, nad) ber \u00a7orm beS EdlunbtrichterS, toirbelnben \u00a9trome gegen ben EtJcunb gu, unb an unb in ihm h\u00e4uft ftch nun ein anfepnlid)er \u00a9peifeballen an, ber bann pt\u00f6hlicp burd) einen \u00a9djlunb toeiter in ben Seib hiitabgebr\u00fcdt toirb. \u00a9S folgt Slufammluug eines neuen SadeuS unb abermalige\u00bb Serfcpliugeu. Edtandje pfuforien, g. S3, bie \u00a9attungen Sippeng\u00e4pnchen, S\u00f6rf entpiercpen (Chilodon, Bursaria), oerfcplittgen audf tilgen unb \u00a9onferoen, toeldpe l\u00e4nger als ihr eigner K\u00f6rper finb unb mit beiten fte umher* fdjtoimmeit, als h\u00e4tten fte einen Salten halb im Selbe* \u00a9o ftdper eS nun bei allen, fefie Eftapruug aufnehmenben pfuforien ift, bafj fie SOlunb unb \u00a9chlunb befi^en, fo ftdjer ift feftgeftedt, bafj fte bahinter nichts toeiter bon einem \u00a9arntfanal haben. Sielmehr ift ipr 31IliereS mit \u00a9arcobe erf\u00fcllt, unb in biefe \u00a9ubftang hinein gelangen bie \u00a9peifen unb toerben bon berfelben berbaut bis auf bie Sftefte, toetdje burd) eine befiimmte Oeffnung entleert toerben. \u00a9S hat ettoaS unfereit, attS bem t\u00e4glichen Sebett gefcp\u00f6pften \u00fcufdjauungen bitrchaitS \u00a9BibevfpredjenbeS, ba\u00a7 eS \u00a9piere geben tonne, bei toeld)eu hotter bem \u00a9d)lttube toeber Elftagen noch \u00a9arm, fonbern ein blofjer \u201eSerbauititgSraum\" ftch befinben foU, unb berfetbe nod) bagtt erf\u00fcllt mit einer gum \u00a9piere geh\u00f6rigen unb in eigentpiimlidjer Setoegung freifenben \u00a9ubftang. \u00a9enn in ber \u00a9hat, bie baS innere ber ^ufuforiett f\u00fcHenbe \u00a9arcobe betoegt fich fammt ben aufgenommenen \u00a9peifetheileu. UuS befdp\u00e4ftigt nicht bie pht}ftologijd);ppbfifaiifcpe S\u00f6fitrtg biefer \u00a9hatfache, toir haben biefelbe nur mit ber gleichen gufammengnhalten, ber toir fdjon auf \u00a9eite 733 bei ber \u00a9dpberung ber \u00a9trubelto\u00fcrmer \u00a9rto\u00e4huuug getpan. \u00a9emfenigen, ber fepen toid, toirb baS SertoaubtfdjaftS* oerp\u00e4ltnifj ber pfuforien gu jenen nieberen \u00a9\u00df\u00fcrmern um fo flarer, als aud) bie \u00e4u\u00dfere ft'\u00f6rperform Oieler gang betoimperter ^ufuforiett, bie Setotmperung felbft, ettblich baS Sorfomuten getoiffer jtabf\u00f6rmiger Efteffelorgaite in beiberlei Organismen bie beutlid)fteu pngergeige geben.\n\u00a9ine ftrenge \u00a9onberung ber 3llfuforien in I51etf<h* unb Epftaitgenfrcffer ift nicht burchguf\u00fchren; fte \u00ab.nehmen auf, toaS oon mitroftopifdjen Organismen ipnett oor ben \u00a9cpnabel fommt, unb baS finb oorgugStoeife djloropphllpaitige ^\u00dfpngdjen. kleinere ^nfuforien toerbeit gtoar gelegcutlid) oott ben atpletifcpen pnnen iprer gunft \u00f6erfdjludt, baS finb aber bod) nur SluSitahmen, to\u00e4preitb fie in ber Efteget im \u00a9taube finb, bem gef\u00e4prlidjen \u00a9tr\u00fcbet ftdj burd) bie pud)t gu entgiet)eu. \u00a9ie Hauptnahrung ber pfuforieit beftept in benjenigen niebrigften Epflangett, bie man al\u00bb eiugeUige Sllgett, ERabiculaceeit unb \u00a9gci\u00f6atorieu unb bereu Slitpang tentten lernt, \u00a9ie fdjmupigen pocfeu, toetdje befouberS auf fteljenbeu \u00a9eto\u00e4ffern to\u00e4hreub ber \u00a9ommerSgeit erfdjeitteu, beftepeu faft attS; fdjliepdj auS biefen niebereu Organismen, unb gtoifdjen ipnett unb auf ipre Soften entfaltet ftcp bie ^nfuforientoelt. \u00a9ie einen toie bie anbereit eutftepen unb oermepreit ftdj bttrdj uat\u00fcrtid)e","page":1015},{"file":"p1016.txt","language":"de","ocr_de":"1016\tgnfuforten.\ngortpflauzung; biefe Vorg\u00e4nge beanfprucpen aber nrcpt, tt>ie bei ben p\u00f4pereit Spkrflaffen, SD\u00ceonate, fonbern Sage ober fogar nur \u00a9tunben.\nSDa\u00df bie gortp flau jung bitrd) ^uoSpenbilbung uub Teilung ober auf gefdjledjtlicpem 2\u00f6ege burcp \u00a9ier bemertfteltigt mirb, ift oben fdjon an Stylonychia unb Epistylis er\u00f6rtert. Set ber Stellung, toelcpe inbe\u00df teineSmegS ein jo etnfacper Sorgang ift, mie baS SBort zu fa\u00dfen fcpeint, fonbern oott fepr complicirten inneren unb \u00e4u\u00dferen Umbitbungen begleitet fein tarnt, ift t>odj baS fRef ultat, ba\u00df bie Spetlfpr\u00f6\u00dftinge bis auf unmefentltcpe Differenzen bem fgubioibnunt gleich ftnb, als beffett B\u00e4ngSs ober Ouerpalften fte auftreten. Sie Sernteprung burcp \u00e4u\u00dfere $noSpeit finbet \u00bbor|ttgSmeife bei beit \u00a9loctentpiercpen ftatt; bie jungen ftnb bei ber Srenituitg \u00bbout mutter ltd) en Soben oft ganz uuberS geftattet, als beim \u00a9tammtpier, unb muffen baber eine fReibe bon Sermanbluttgen burdjmadjen. h\u00e4ufiger ift aber bei anberen \u00a9tppen bie innere ^etm= ober StnoSpenbtlbung, mobei in ber Siegel ber runbltdje ober l\u00e4nglidjc $etu, jene oben betrachtete einfache ober bereite Dr\u00fcfe \u00bbon gro\u00dfer Sebeutuug ift. \u00a9ie taun ganz ober tpeilmeife zur Stlbung eines ober mehrerer neuer gnbi\u00bbibueu \u00bbermenbet merbeit, bie in ber IRegel in fremb; artiger \u00a9eftalt ben SRuttert\u00f6rper burepbreepeu uub \u00bb01t Semjenigen, ber beit Urfprung uid)t belaufd)te, nadh $ut unb \u00a9attung miftaunt merbeit. Sa\u00df biefelbe Dr\u00fcfe periobettmeife auch als mirtltdjer \u00a9ierftod tpatig, ift eilte gmar fepr auffa\u00fcenbe, aber burcp fergfame ^Beobachtungen ftdjer geftetlte DbcitfacC)C.\n\u201eSiefe mamhfaltigen SerhtepruitgS ; SBeifen\" \u2014 fo fa\u00dft SBrontt bie Eingaben bar\u00fcber Zufammen \u2014 \u201emit einanber bereinigt, mu\u00dften, in Serbiitbung mit ber ITtqe ber gett, nad) ioeldjer ein junges Spiercpen f^lbft mieber \u00bbermebruttgSf\u00e4big \u00eeoirb, zu ganz ungeheueren ,3aplen= ergebniffeu f\u00fchren, meint nidjt bie \u00a9rfd)\u00f6pfung beS fiep \u00bbermebrenbeit ^nbiPibuumS beufetben eine \u00a9rett^e fepte. 9Ran mu\u00df baber bie mirtlicp beobad)tete Setmepntng \u00bb01t ber blo\u00df auf einige g\u00e4lte bin berechneten mopl uuterfdjeibeit. @0 bebarf bie Spetlung einer Sorticelline nur % bis 1 \u00a9tunbe, maS, ba jebeS 3^be^9an\u00e4e anfangs fiep eben fo halb mieber tpeileit faitn, binnen 10 \u00a9tunben fcpoit 1000 unb binnen 20 \u00a9titnbeu 1,000,000 gitbioibuett g\u00e4be; iit S\u00dfirtltcpfeit erfolgen aber gmifdjen ben einzelnen Speiluttgen immer gr\u00f6\u00dfere gmifcpeniitunte unb enblicp ein \u00bb\u00f6ltiger \u00a9tittftanb, fo ba\u00df blo\u00df bie \u00a9ntftebnng \u00bbon nur 8 gttbioibuen binnen 3, \u00bb01t nur 64 gnbioibuett binnen 6 unb \u00bb01t 200 binnen 24 \u00a9tunben beobachtet morben ift. git anbereit g\u00e4lten ift bie Speilung tangfamer, aber anbauentber. \u00a90 braud)t baS I\u00dfantoffeltptercpen (Paramaecium aurelia, auS ber Stbtpeilung ber Holotriclia) menigftenS 2, oft aber auch \u00bbtel mehr \u00a9tunben zu einer \u00a3\u00e4ngStpeilung unb tarnt ft cp in 24 \u00a9tunbeit \u00bberaeptfaepeu, maS bann in einer S\u00dfocpe 2 SMtiouen g\u00e4be. Stylonychia gibt in 24 \u00a9tunben burep Ouertpeilung brei Speilganze, metdje nad) 24ft\u00fcnbiger fReife-binnen 24 \u00a9tunben mieber 12 liefern, fo ba\u00df auch pier binnen 20 Sagen eine m\u00f6gliche Serbielf\u00e4ltiguitg bis zu einer SJMioit angenommen merbeit barf.\"\nSRicpt menige Ofufuforien \u00bberbittben mit biefer erftauntiepen fReprobuctionStraft and) bie g\u00e4pigteit, beim \u00a9introcfiten ber \u00a9em\u00e4ffer fid) mit einer fep\u00fcpenben fnitle zu umgeben, ftep zu incpftireit, um im eingetrodneten \u00a9cplamme neues iEufleben zu ermarteit ober im \u00a9taube \u00fcber Serg unb Spat getragen zu merbeit. \u00a9ie tpeileit biefe g\u00e4plebigteit, mie mir miffeit, mit \u00bbieten anberen niebereit Organismen unb bereit keimen, unb bie \u00a9rfenntni\u00df biefer Serp\u00e4ltuiffe pat t\u00e4ngft ber epematS als ein SBitnber aitgeftaunten \u00a9rfcpeiituttg, meint auf fRegeit nach langer S\u00fcrre bie eben entftanbenen tletneit Seiche binnen menigen Sagen eine reiepe SebeitSf\u00fclle zeigen, baS \u00a9epr\u00e4ge \u00bbon etmaS sltu\u00dfergem\u00f6pnlicpem unb Unertl\u00e4rbarem abgeftreift.","page":1016},{"file":"p1017.txt","language":"de","ocr_de":"\u00aeie Scpm\u00e4ntnte.\n1017\n$ie Jrdjtu\u00e4mmr.\nSBemi id? meine fd)\u00f6ne, in iprer Vrt einige Sammlung oon Scpm\u00fcmmcn (Spongiae, Spongien) burcpfepe, tiberfommeu midj oft jene 3d)eife\u00ef an ber tpierijcpen SRatur biefer, unter ben oerfdjiebenarttgfien prmeit als gierlidje Vedjer, uugefdjtacpte Stlumpen, Stauben, V\u00e4umcpen, dtutpen n. a. auftreteuben Organismen, bie nocp f\u00fcrglicp bon bebeutenbeit dtaturforfcpern geltenb gemalt morbeit ftub. 3>dj mu\u00df mir erft ade jene Momente unb \u00a9rgebniffe ber feineren Unter= fueling oergegenm\u00e4rtigen, um ipiten boc^ beit angemiefeneit ?\u00dftap gn taffen unb fie nicpt gerabegu in baS ^flangenreicp gu rangirett. dJtit Vkfen non fo gtoeifelpafter iftatur, bie ber \u00a9ine f\u00fcr ^flangen, ber Vnbere f\u00fcr SJtittelbinge gmifcpen i\u00dfflangen unb gieren, anbere, unb oor ber \u00a3janb bie S\u00efReprgapl ber \u00a9Jiaturforfcper f\u00fcr \u00d6ftere gehalten mtffeit modelt, bin id) nat\u00fcrlich betn \u00a3efer gegen\u00fcber in arger Verlegenheit. 2lud) mu\u00df icp, um Slufn\u00fcpfungSpuufte f\u00fcr bie Slnfcpauung biefer f\u00fcllen \u00a9efcp\u00f6pfe gu gemimten, fajt auSfeplie\u00dflid) mieber auf baS Sfteer oermeifen, ba fie im f\u00fc\u00dfen Vktffer nur bttrcp eine eingige p\u00f6cpft formtofe unb ttnfd)einbare Sippe nertreten fiub. Oiefelbe ift nocp bagu oft in meiten Vegirfen, mie g. V. in Steiermart, fomeit id) beffeit \u00a9emaffer burcpfucpt habe, gar nidjt gn finben.\n3tn SDieere aber gibt eS ber Spongien eine bunte SDtancpfaltigteit, bunt nicht nur au formen, fonbent auch au Farben, an geeigneten Stellen, fo namentlich f\u00fcr gemiffe Sippen im Vrafmaffer in erftaunlid)en \u00dcDteugen. @ro\u00dfe Streifen beS \u00a9anale granbe in Venebig, mo id) Oor einigen Hapten meinen Scpmammftubieu oblag, fiub fo mit einer Oede non einigen Slrten \u00fcbergogen, ba\u00a7 man fie fubermeife fammeln h\u00f6nnte. dtirgenb aber pabe ich eine folcpe pde f\u00f6ftlicp blau mtb r\u00f6tplicp gef\u00e4rbter Spongienarten gefepen, a IS bei Vrgoftoli, ber jpauptftabt non \u00a9eppalonieit, iit ber feicpteit, non nieten S\u00fc\u00dfmafferquedeit gefpeiften SJteereSbucpt.\nOie 97aturforfcper fiub lauge an ipiten nor\u00fcbergegangen, ineil ipiteu nicpt red)t beigubommen inar; fie boten meber ber befdpreibenben unb blaffificirenben dticptuug gute 2lnpaltepunfte, nocp lie\u00a7 fiep bie feinere mifroffopifcpsanatomifepe Veobacptung auf fte in gr\u00f6\u00a7erem Umfange ein, eben meit bie norl\u00e4ufige fpftematifd)e \u00a9runblage fepite. OaS ift nun mopl etmaS anberS ' gemorbeu, feitbem ^teberb\u00fcpn bie feineren Structurnerp\u00e4ltuiffe unfereS S\u00fc\u00dfmafferfcpmantnteS unb einiger feebemopueuber Spongien entp\u00fcllt unb ein engtifeper prioatiftrenber dtaturforfdjer, Vomerbant, feine fpeciede Slufmerbfambeit ber unglaublichen prmenmeuge ber biefeltgen unb faltigen <part= tpeile ber Scpm\u00e4rnnte gemibmet pat, unb feitbem bttrep lepteren bie Scpm\u00e4mme ber britifepen l\u00fcften, bttrd) miep aber bie beS abriatifepen unb dJcittelmeereS genauer befcpriebeit unb gu einem \u00a9emeingut ber 2Btffenfd)aft gemaept morben ftnb. \u00a9rft in j\u00fcngfter Seit pabe icp meinen ptcp= genoffen einen Verfudj gu einem nat\u00fcrlichen Spfteme. biefer Organismen oorgetegt, fo meit er ftep aus ber allfeitigften Vetrad)iung ber Vovfommniffe beS abviatifd) = mittelmeerifcpen Vegir\u00efeS ergab. \u00e4Jtan mode aber pierauS entnehmen, ba\u00df mir ttttS pier oor einem nod) fo fepr unfertigen Opeite ber gro\u00dfen goologifcpen 2Biffenfd)Cift befinben, unb ba\u00df bie 2J\u00fcttpeilungeu bar\u00fcber and) mit 9t\u00fcdftd)t barauf, ba\u00df bie SebenS\u00e4u\u00dferuitgen faft auSfeplie\u00dflid) innerlich oerlaufen, auf baS geringfte SDta\u00df gu befepr\u00e4ufen ftnb. pr bie gro\u00dfen, gegenm\u00e4rtig bie Dtaturforfcper in 2ltpem paltenben pagen ber V\u00fcffenfcpaft \u00fcber Vbftamntung, Vermanbtfcpaft unb geograppifdje Verbreitung ber Organismen oerfpreepen bie Spongten fepr mieptig gu merben. Oa\u00df aber bie praxis nicpt leer auSgept, baf\u00fcr b\u00fcrgt bie Vebeutuug beS VabefcpmammeS, auf beffeu t\u00fcuftlicpe Vermehrung unb 3\u00fcd)tuug icp feit einigen Sapren meine Slufmerffamleit gerietet pabe.","page":1017},{"file":"p1018.txt","language":"de","ocr_de":"1018\n\u00a9d)m\u00e4mme.\nSBtr Titanen nn\u00e8 nun mit beu 33efouberI)eiteu be\u00ea @d)mammE\u00f6rper3 be\u00efannt unb mapm bagu ein Siitglieb ber \u00a9ruppe ber KalEfd)m\u00e4tnme, ben \u00effeineit Sycon ciliatum. @r gleid&t einem geftrecften turggeftic\u00efteu 93ed)er, beffeu oorbere meite St\u00fcnbung mit einem frange l\u00e4ngerer Katfnabetu umf\u00eee\u00ef\u00eft ift. \u00a3>ie gauge Oberfl\u00e4che erfdjeiut burd) ^errorragenbe feinere Kallnab ein mie beljaart. $Die \u00e4u\u00dfere K\u00f6rper fdjidjte am gu\u00dfe biefer \u00fcftabeln mirb \u00f6on einer \u00a9arlobemaffe gebilbet, meldje in gorm eine\u00ea $Kehes> in fortm\u00e4brenber \u00efangfamer SSerfdjiebung unb Skmegung begriffen ift, unb burd) bereu mi\u00efroffopifdje Stafdjenoffnungen ununterbrochen ba\u00a7 SBaffer in bas\u00bb innere be3 K\u00f4tper\u00ea \u00a9inla\u00df fiubet. \u00a93 gelangt unter ber \u00a9arfobefd)id)t in banale, au\u00e2gef leibet mit glimmerhaaren, mirb burd) biefelbert meiter bef\u00f6rbert, um fcplte\u00dflid) au\u00ea ber gro\u00dfen Mbe^h\u00f6hle ober bem \u00a9eutra\u00effaual burd) bie oben erm\u00e4hnte ^jaupt-\u00f6ffnung entleert gu merben. SDiefe\u00ea \u00e4\u00f6affergefa\u00dffpftem, mit oer\u00e2iiberlicpen mitroffopifdsen 5poren auf ber gangen \u00a9cpmammoberfl\u00e4die begiunenb unb mit ber einen gro\u00dfen 2lu3fir\u00f6muug;\u00a7\u00f6ffnitng enbigenb, ift eine f\u00fcr bie klaffe ber \u00a9dgo\u00e4mme cparaEteriftifdfe \u00a9iuriddung. 2lit beut Korber, beu mir unferer 23efd)teibung gu \u00a9runbe gelegt, ift bie gange Orgauifation um bie eine 51u\u00a7ftr\u00f6mung\u00a7\u00f6ffnuug concentrirt; er mad)t, mit aubern S\u00f6orteu, beu \u00a9inbrucE eine\u00ea \u00a9ingelmefen^, eiltet 3>nbi\u00fcibuum3. \u00aeie meiften \u00a9dfm\u00e4mme aber, mie aud) bie 33ube; fddo\u00e4mme haben mehrere ober oiele Slu\u00eaftr\u00f4nutug\u00ea\u00f4ffnungen unb fiitb baper, mie auch att3 tprer fpecietlereu 23etrad)tung berrorge^t, Kolonien ober \u00a9t\u00f6de. (gg gibt alfo einfad)e unb gufammengefet)te \u00a9djm\u00e4mrne. Stit ber SBafferaufuapme ift audb bie Stapritug\u00eaaufnabme oerbunbeit. \u00a9a\u00ea \u00a9arEobeuep mit feinen ftd) in ba3 innere mrftrecEeuben gortf\u00e4ben umflie\u00dft bie Saprung\u00eatheilchen unb oerbaut fie. ^en -\u00fccEeit gmifcpeu\nben $3imperEau\u00e4leu finbet man (gier* ober aud) fd)on belohn; perte \u00a9pr\u00f6\u00dflinge. ^eptere erfd)einen auf einer fr\u00fctjen \u00a9tufe fugelig. \u00aeie abgebilbete Saroe eiite\u00ea KalEfd)matnme<\u00a7 ift fdjon giemlid) meit oorgefchritten, pat ftd) mit einer gro\u00dfen Oeffnung unb \u00a9eutralp\u00f6hle oerfepeu unb fcpmimmt mit \u00a3>\u00fclfe ber langen, nur am ^interenbe fep\u00efenbeit S\u00dfimpern luftig untrer. SDie KalE; nabeln fiub nod) nid)t gum l\u00f6orfdfeiu geEommeu.\nlieber bie KalEfddo\u00e4mme im ^Allgemeinen l\u00e4gt ftd) fagen, ba\u00df fie in beu europ\u00e4ifcpen Steeren unb befonbei'3 im abriati|d)eu Steere fepr oerbreitet fiub. 3>d) fettne \u00a9teilen an ber balmatinifcpen Stifte, mo oiele OuabratElafter ber gerabe unter bem SBafferfptegel liegen;\n\u00c4teJelfdjtoamm (Sycon ciliatum).\n\nSar\u00fce eines Sal\u00effdj&atnme\u00eb. iBergr\u00f6&ert.\nben ober aud) gur \u00a9bbegeit entbl\u00f6\u00dften Seifen mit Oerfcpiebeneu \u00a9ippen ber fcpneemei\u00dfen KalE; fdjm\u00e4mme, untermifcpt mit tilgen unb Korallinen, \u00fcberbedt fiub. 3n trieft bann man au bem ^olgmerf ber gro\u00dfen \u00a9abefdjiffe, turge Seit, uacpbetn fte oou adern oorf\u00e4hrigen Slnpang gereinigt mieber in ba\u00ea Staffer gebracht m\u00fcrben, SEaufeube oon Sycon ciliatum Jammein, \u00a9iefelbc unb anbere Wirten Eommt an ben 2Belleubred)ern unb Stolen ber \u00bbergebenen \u00a7\u00e4feu oor, mie id> mid) oon trieft bi\u00f6 (Sette \u00fcbergeugt pabe.\nSCie ffalffdjm\u00e4mme bilbeu jebod) nur ein oerfd)miubenb Eleine\u00ea Kontingent gegen bie mafftg unb in Slrtenf\u00fcUe auftretenben Kiefelfc^m\u00e4mme. \u00a9ie bei\u00dfen fo, meil fte beftimmt geformte Kiefcltbeildjeu abfouberu, oft in folgen Stengen, ba\u00df bie organifdje \u00a9ubftaug bagegen gang gur\u00fcdgutreten fd)eint. \u00aeie gierlidjfteu m\u00fcroffopifdben g\u00f6nnen aller m\u00f6glichen \u00fcRabelit, Slufer, ^afen, 5DoppeU>afen, Keulen, Kugeln, \u00a9cbeibdben, \u00a9terud)en in allen m\u00f6glidjeu Ueberg\u00e4itgen fommen ba gum SSorpein, unb oiele \u00a7uuberte berfelbeu fiub gur n\u00e4heren (5f)araftcrifirung ber","page":1018},{"file":"p1019.txt","language":"de","ocr_de":"\u00c4atf* unb Stiefelfdp\u00e4mme.\n1019\nSlrten in Sotoerbanfg unb meinen Sfikrfen, toorin ganze Raunen betjanbelt toerben, abgebilbet. Sag fpecteHe \u00a9tubiurn btefer ftefeltgeit fprmbeftaubtpile ift non ppm allgemeinem 3tttereffe_ 34 $afce nadjgetoiefen, baft bie fktefelftyib\u00e4mme tbupe organtyp ^ormenlaboratorien flnb, loie-biefe mifroffcpifd;en \u00a9eftalten fcpoaufen ober ft 4 fonfolibtren, unb Voie bie Ueberg\u00e4ngc non einer Sariet\u00e4t in bie attbere, bag SBerben non Wirten an tynen ftd) unloiberleglity geigen l\u00e4\u00dft.\nSie mciften ^iefelfcpu\u00e4mme bilben \u00a9t\u00f6cfe, flnb alfo alg folcpe an ber Sielpit ber Slugjir\u00f6muugg\u00f6ffnungen $u erfennctt. \u00dcJtan mu\u00df ftd) perbei non bem aug ber pprett Sperioelt gezogenen begriff beg 3nbibibuumg unb ber inbinibueHen Umgrenzung logs machen unb nod) einen \u00a9cpitt Ineiter gepu, alg toozu fdjoit bie ^olppenftccfe mit bem allgemeinen \u00a9tocf;\u00a9ef\u00e4\u00dffpfiem zwingen. 22ir erblicken bei beu zpammengefepen \u00a9d)iv\u00e4mmen, inie z\u00bb S3, an ber burd) [tranige -ilugftr\u00f6mungg\u00f6ffnungen auggezettyueten Axinella polypoides, bie \u00a9entra ber ^nbinibiten; aber bie Grenzen berfetben berioifcpn ftcp, ein meitereg geicpn, ba\u00df ^ir itng in einem Sereitye belebter \u00fc\u00dfefen befiuben, too bie prgebradjte ftyutm\u00e4\u00dfige \u00a9tyablone nityt auineubbar ift\n9Rad) bem \u00a9efagten faun per il>oP ein n\u00e4preg \u00a9ingepit auf gamilieu unb \u00a9typen ber ft'iefetypb\u00e4mme uityt erioartet ioerben.\n3Rur bie im feierten 33raftuaffer lebeitben Wirten, borneljmlid) ber \u00a9attimg Reniera augeprig, br\u00e4itgeu ftdj bem 2luge auf, bie \u00abreiften lieben gr\u00f6\u00dfere Siefen, baruuter niele mit \u00efoftlicfjen Farben, irelcQe fieHenioeife ben \u00e4JReerelbobeu einem bunten ^Blumengarten gleid) mad)en muffen. Sag flnb befonberg bie drittelten. Unter ipten gibt eg and) einige Wirten non eigentptm\u00efid) to\u00fcrzigem \u00a9entd). Siefe, mie bie [taubenf\u00f6rmige Axinella cinnamomea beg abrtatiftyen \u00dcReereg, nerbienen um fo mep prnorgepben zu inerben, alg bie \u00fcbrigen \u00a9dp\u00e4mme oft fcpn im friftyen \u00dfuftaube nid)tg Weniger alg lieb; lid) rieepn, febenfallg aber, menu fie interfering \u00fcbergefen, einen unertr\u00e4glid>en \u00a9entd) oerbreiten.\nSie Sezieputgen ber $iefetfdjto\u00e4mme, ioie \u00fcberhaupt ber \u00a9pongien, zur \u00fcbrigen Sperioelt ftnb fep gering. \u00c4eitt Sper fdjeint ftty non einem \u00df'iefelftymamm zu n\u00e4pen. Siete St\u00fcrmer,\n\u00a9trubelto\u00fcrmer unb nereibeuartige SRmgettb\u00fcrmer, foiuie einige frebfe ftylagen gern in ben gro\u00dfen, nidjt fetten z^ei \u00a7\u00ab\u00df im Surtymeffer pbenbeu kugeln beg \u00fctinbenfdjtoammeg Geodia ipeu SBoptfty auf. 3br typgeg SBirfeu im jptugplte ber 9Ratur ift atfo fein befonberg gro\u00dfeg. \u00dcRitr bag ber \u00a9ippe Sopftytoamm (Yioa) ift gerabezu ein foloffaleg. Siefeiben ptbcu bag Serm\u00f6geu,\n$alf[ieine feglidjer drt, bie prtefteu, inie bie meidtyeit, fo zu burd)l\u00f6d)ern, ba\u00df bon bem \u00a9eftein nur ein b\u00fcunbl\u00e4ttrigeg Sabt);\nriuty bon \u00a9\u00e4ugen unb unregelm\u00e4\u00dfigen Ot\u00e4umen \u00fcbrig bleibt, toeltyeg nat\u00fcrlid) allm\u00fclig attty Zerbr\u00f6ckelt, natybem eine dRettge auberer kleiner Orgauigmen, S\u00dfiirmer unb tilgen uameuttid), barin ipen SSoptfty aufgefdjlagett pben. \u00a9g ift ganz uum\u00f6glity, bie Saufeitbe bon \u00a9entnern $alf zu beredeten, ioeldje in einem \u00a9ebiet toie z* S3, bem beg abriattfepn \u00dcReereg f\u00e4plicp burty bie aufl\u00f6fenbe \u00aeraft ber Sopfdjtb\u00e4mme toieber ber gro\u00dfen SSaffermaffe zugefiipt merbeit, um baraug zum Spit in ben \u00a9djalett ber 3JtoUugfen zu abermaliger \u00a9oncentratiou\n\u00c4tefelfc\u00ee)Wamnt (Axinella polypoides). SRat \u00a9r\u00f6\u00dfe.","page":1019},{"file":"p1020.txt","language":"de","ocr_de":"1020\nSchm\u00e4mme.\n31t fommett. Slber aucp bie S\u00dcRufdje\u00effcpalett unb Sdjnedengep\u00e4ufe felbft ftttb beit gnoaftoneit ber Sioeu audgefept, jumal bie feftfi^enben uub bidfdjaligen SDRufcpeln. Petite 2lufter pflegt 00m Soprfcpmamm oerfcpoitt $u jein. 2lit eine active Stp\u00e4tigfeit ber Soprfcpm\u00e4mme &\u00abm Siuip^Ien bed \u00a9ejietnd ift nld;t gu benfett; obgleich fie mit \u00c4iefclnabeln erf\u00fcllt ftttb, ift bie SBirfung berfelbeit auf bie Steinmaffen gleich SRull. Silur cbemifc^e, aber ucd^ nicpt u\u00e4l)er befannte \u00a9inmirfungen ftnb hier im (Spiele.\n3$ pabe neulich gezeigt, ba\u00a7 man bie $iefelfd)m\u00e4mtne in gmet Unterabtheilungen ober Familien bringen faun, bon benen bie eine jene Sippen enth\u00e4lt, bereit Sarcobentaffe, mag fie nun meid) bleiben ober fontpafter merbeu, burcpaud formlod bleibt. SDie \u00fcbrigen Sippen geigen neben ber ungeformten Sarcobe ein SRepmerf bon Str\u00e4ngen unb gafern, meldje bireft aud ber Sarcobe herborgehen unb in ber Siegel eine ober mehrere Sorten ber \u00dfiefelnabeln gang ober tpeilmeife umh\u00fcllen. (Sine britte Slbtheilnng ftnb bie fogeitannten SRinbettfdfm\u00e4utme.\n2\u00dfir merbeu burd) folcpe, mit einem mopl audgebilbeten, aber fiefelnabeln utnfcbltefeubett SRep -oerfepene Schm\u00e4mme auf biejenigeit \u00a9attungen gebraut, bereu hornartige\u00bb SRepmerf feine SRabelu ent-h\u00e4lt unb bie man fdjon feit l\u00e4ngerer gcit Sjornfdito\u00e4mme genannt hat. \u00a93 brandet faum erm\u00e4hnt gu merbett, bafe gmifcpen ihnen ttnb beit Ifiefetfdjm\u00e4mmeu bie engften ocr maubtfdjaftlichen Segiel)ungen obmalten. 3Bir befchr\u00e4ttfen und auf einige SORittpeilttugen \u00fcber benSabefcpmamm, bie Sippe Euspongia. \u00a93 ift geberntctttu befannt, ba\u00a7 eilt SSabefcpmamm bie \u00a9igenfcpaft haben mu\u00df, aud) menu, er voUfommen audgetrodnet ift, bod) nicht br\u00fchig gu fein, ftd) augenblidlid), ind Staffer gelegt, augufaugcit unb p\u00f6d)ft elaftifcp gu merbeu. \u00aead SRefemerf, melcped mir aid Sdhmamm beuupen, ift alfo bad ffeletartige \u00a9er\u00fcft, meines \u00fcbrig bleibt, menu man beit frifd) and bem SOReere genommenen oollft\u00e4nbigen Schmamm fo lange fuetet unb br\u00fcdt, bid er 001t beit bagmifcjjeu ftfeeuben fiebrigen unb f\u00ef\u00fcffigen SThet\u00efen g\u00e4nglid) befreit ift. SDie erfte Sebingung f\u00fcr bie Slrten ber Sippe Euspongia ift alfo, \u201eaudmafcpbar\" gu fein. Sion ihnen fiubet ftp feine in ber falten gone, gasreich fcpeinen bie ber m\u00e4rmeren SDReere gu fein, fte ftttb febod) ber SDRehrgapl nach nod) nicht miffenfcpaftlicp feftgeftedt. Son beu im abriatifcpen unb im SDRittelmeerc oorfontmenbeii g\u00f6nnen habe ich nur bie bed abriatifcpen SOReered (Euspongia adriatica) vielf\u00e4ltig frifd) unterfudjt, m\u00e4hrenb oon beu aubereu, bem feinen fprifchen Schmantute, bem \u00dfintoffa;Schmamm uub bem ipferbefcpmamiu, nur bie f\u00e4ufiid;eit \u00a9remplare gttr Sergleicpung Vorlagen. \u00a93 fcpeint bar au\u00bb heroorgugehen, ba\u00a7 bie genannten g\u00f6nnen, melche oon beu giflent uub fp\u00e4nbleru unterfchiebeu merbeu, aud) aid itaturhifforifche Slrteu gelten f\u00f6uncit.\n\u00a9he id) gu meinen eigenen ^Beobachtungen \u00fcber bie Schmant mfifd) er ei an beit balmatinifcpeu l\u00fcften \u00fcbergehe, mill ich eine Schreibung geben, mie fie im grie\u00ffifcpen SOReere uub au ber fprifchen \u00c4\u00fcfle getrieben mirb. 3u Anfang ber fecpgiger gapre reifte ein Mitglieb ber frattg\u00f6fifdjen Stcclimatifatioud ;\u00a9efeEf<haft, garnirai, nach feiten gifd)ereibiftriften, in ber Sibfbht, lebenbe .gute fprifdje Scpm\u00e2mme bort gu famntelu unb fie au bie preoengalifcpe \u00df\u00fcfte gu Oerpftangen. Sber Sevidjt. \u00fcber bie Sludf\u00fchrung ber SReife unb bed ^rofefied, meld)ed fcplie&licp nicht gegl\u00fcdt ift, liegt mir Oor, uub ed fiubet fid) barin folgeube Scpilberung: \u201e\u00a9ine Segel = uub 9Ruben Sarfe ift bemannt mit oier gifd)ent unb einem \u00a9eh\u00fclfeit. SRadjbem ber Taucher, \u2014 SDRaronit, \u00a9rieche ober SDRufelmaitii, \u2014 fein \u00a9ebet oerrichtet, fte\u00ef\u00eft er fiep auf bad Sorbertpeil ber vor Slufer gelegten Surfe. SRacft, ein 9Rep ober einen Sad um beu \u00a7ald gehangen, podt er fiep auf t)ie gerfen uub umfafjt eilten meinen, platten, an einem \u00a9nbe abgeruubeten SMfftetu. \u00a9erfelbe bleibt burep eine fefte geine mit bem Soot oerbunben. SRacp langem, fr\u00e4ftigeu Sltpempoleu ft\u00fcrgt er fid) fopf\u00fcber unb in beu oorgeftredteu fp\u00e4nben beit Stein palteub, ber ipu pinabgiept. 2lud) mit beu g\u00fc\u00a7en arbeitet er, um fcpnelfer gu tauepen. Sluf bem \u00a9ruttbe augelangt, fuept er feine i\u00f6eute\". 3ln einer anbereu Stelle bed 93eriepted erfahren mir, ba\u00a7 bie Satuper itt einer Siefe","page":1020},{"file":"p1020s0001table.txt","language":"de","ocr_de":"dMjniammfifdjmu","page":0},{"file":"p1021.txt","language":"de","ocr_de":"4?ornfpto\u00e4ntme. Vabefptoantm. \u00a9ptoantnt\u00dffperei.\n1021\nbon 18 \u00dcJteter, alfo gegen 60 $u\u00df, iV2 bid 3 SORinuten enthielten nnb ber Vauper, loelper bie\u00df l)\u00f6d)fte 2Ra\u00df leiftete, be^au^tete im Saufe ber \u00a9omtnergeit allm\u00e4ltg feine f^\u00e4^iegfett r unter S\u00dfaffer ju bleiben, auf 4 SDRinuteu bei 150 \u00a7u\u00df SCiefe gu entioideln. \u201eOer \u00a9epfilfe, ber mit audge\u00dfredtem Sinne bie Seine f\u00fchrt, an loelper ber loei\u00dfe \u00a9teilt angebunben ift nnb treibe and) ber Vauper in ber Spaub beh\u00e4lt, folgt allen Veloegungen beffelben. Staun ed legerer nicht mehr andhalfett, fo gibt er bttrp einen Vud ein\tnnb nun gieren gloei Stameraben fo emftg,\nba\u00df fie ben Vattper mit halbem St\u00f6rper \u00fcber bad VBaffer bringen, \u00a9ang erfp\u00f6pft flammert\u201c er ftp an ben Vorb ber Vatfe, nnb einer ber Slnbent reicht ihm gur Unterfi\u00fc^ung bie $anb, io\u00e4hrenb ihm an\u00bb SDRuttb, SRafe nnb Ohren SK\u00eeaffer aud\u00dfie\u00dft, nicht feiten mit Vint untermifcht. \u00a9r braucht einige \u00dcRomente, um gn ftch gu fommeit. llnb ba bie oier gifler, treibe ber 3Reipe nach tauchen, bop 3eit mit ben Vorbereitungen bagu pinbringeit, fo fommt jeber in ber \u00a9tunbe ein bid gloeU mal brau.\"\n\u201eOtefe Seute ruberit bei \u00a9onnenaufgaitg n\u00fcchtern aufd SDReer unb tommen erft eine bid gloei \u00a9tunben nad) bem Verlaffen ber f^ifchereipl\u00e4^e gur\u00fcd, geto\u00f6hnlip gloifpen gloei unb brei Upr SRapmittagd. Vet gutem V\u00dfetter unb mittlerer Viefe unb auf giinftiger \u00a9telle faun jeber Vattper 5 bi\u00bb 8 \u00a9plo\u00e4mme heraufbringen. Oie Viere oerft\u00e4ub igeit \u00dfp im Vorauf \u00fcber ihren Slntpeil;. ber \u00a9ep\u00fclfe erh\u00e4lt Oagclopit, auf bie Varfe tommt ber f\u00fcnfte Vpeil bed \u00a9rtraged.\"\nSin ber balmatinifpen unb iftrifc\u00a3)en Stiifte, too ich mich fehr genau mit ben Verh\u00e4ltniffen ber \u00a9ploamnt\u00dffperei betannt gemacht, bem\u00e4chtigt mau fid> ber \u00a9cbto\u00e4mme ui dp burp Oaupen, fonbent mit ber langen Oierginfigen \u00a9abel, ioelpe toir auf alten Vilbloerfeit aid V\u00dfaprgeipen bed SReptuit erbliden. SRttr bie Veloopner ber fleiuett ^snfel ^rapano liegen biefern \u00a9etoerbe ob unb ihre brei\u00dfig bis Otergig Varfeit fupett lo\u00e4preitb ber guten Sapredgeit bie gerriffene unb infelreipe St\u00fc\u00dfe ab. 3e gloei SDRanit be\u00dfnbett ftd) auf einer ftarteu Varfe, bereu Vorberbed eine\u00fc Oieredigen Sludfpnitt hat. ' 3>n biefeit [teilt ftch ber bie \u00a9abel f\u00fchrenbe SDRann, um \u00fcber Vorb gebeugt ben Oberf\u00f6rper ficher balanciren gu f\u00f6nneu. Oer \u00a9tiel ber \u00a9abel ift 20 bi\u00bb 40 $u\u00df lang; eine 9Refer0e = \u00a9abel unb \u00a9taugen liegen immer auf einem am Vorbe angebrachten \u00a9eftell. Oer gtoeite S\u00fcRann f\u00fchrt bie SRuber, bereu SRupepunfte auf einem bie Vorb feite \u00fcberrageuben Valfeit liegen, looburd) bie notploenbigen feinen Veloegungen bed Vooted leichter unb fid;erer loerbeit. SB\u00e4hrenb er nun bad Voot hart am gelfenufcr \u00fcber einem \u00a9runbe oon 12 bid 40 \u00a7tt\u00df Viefe laugfam hintreibt, fp\u00e4ht jener fcharfen Sluged nach ben burch ihre fploarge Spaut ftch fenutlid) machenbett \u00a9pio\u00e4mmeit. Slm g\u00fcnftigfteu ift nat\u00fcrlich O\u00f6llige VSinbftille. $ft bad SDReer leicht erregt, fo ioirb ed mit Del beruhigt. $u biefern \u00a9ttbe liegt immer auf ber \u00a9pipe bed Vooted ein Spaufen glatter Stiefel unb baneben ftept ein \u00aeef\u00e4\u00a7 mit Del. Oer \u00c7ifper tauept einige ber \u00a9teilte mit ber \u00a9pipe in bie p\u00fcf\u00dfgfeit unb loirft fte eingeltt in einem Spalbfreid um ftch- Oie VBirfuttg ift eine iounberfante: bie ltttme\u00dfbar feine Oelfptpt, bte fiep \u00fcber mehrere Duabraiflafter audbepnt, reid)t pin, rtm bie fleiuett SBelleit gu bef\u00e4nftigen, bad Sluge ioirb nicht mepr burep bie fid> freugenben \u00a9piegelmtgeit unb Vrepungeu geft\u00f6rt. Oer gifper mu\u00df bie \u00a9plo\u00e4mme aber nicht blo\u00df mit bem Singen erfp\u00e4hen; ba fte aut liebften gebedt ioapfen, mu\u00df er mit ber \u00a9abel gloifpett unb loo m\u00f6glich unter bie Reifen taffen, unb fieper ift ein gro\u00dfer Vpeil ^ei\u2018 gefuepten Vente biefer Slrt ber ^ifperei gar nid)t gug\u00e4nglid). SRapbem mit ber Slrbeit bed Stuffiicpend \u00a9pipt gemapt ift, loerben bie \u00a9plo\u00e4mme am Ufer fo lauge getreten, gefuetet unb mit ben Sp\u00e4nbett audgebr\u00fcdt unb mieberpolt getoafdjen, bid bie feptoarge Oberpaut uttb alle gloifcpeit ben Wafern enthaltene \u00a9ubfiaug oerfptotmben. \u00a9te beb\u00fcrfen, um oo\u00fcfommett gut gum \u00a9ebraup gu fein, nur einer nopntaligen ^Reinigung in lauem f\u00fc\u00dfen SBaffer. \u00a9attg fo ioerben bie feinett fprifpen unb griepifpett \u00a9plo\u00e4mme oon beit borttgeit \u00a9ifperit bepanbelt.\nOent loiberfpript nun, loirb matt mir mit 3Rept eimoerfcit, bie i\u00e4gltpe \u00a9rfahrtutg, ba\u00df matt jebett neu gefauften \u00a9pioamnt mit oieler SDR\u00fcpe oon bem feinen, gtoifpen bett SDRafpeit enthaltenen \u00a9anbe befreien mu\u00df. Vint, bie \u00a9ape i\u00df fepr einfap. Oie Oon ben ffffpern fa\u00df","page":1021},{"file":"p1022.txt","language":"de","ocr_de":"1022\n\u00a9cpm \u00e4rame.\nVo\u00ef\u00ef\u00eeommett rein aufgetauften \u00a9chm\u00e4rniue merbeu in ben SJtagagineit ber \u00a9ro\u00dfhattbler \u2014 man fo\u00efite e! \u00efaum glauben! \u2014 fiinfilid) mit \u00a9aub befd\u00dfvert, inbent man fie mit \u00a9aub burdjeinanber fdjaufelt. \u00a9! mirb faum eine anbere SBaare geben, bie man auf fo verr\u00fcdte S\u00dfeife beljanbelt. \u00a9er \u00a9iiigelverfauf gefd)ie\u00ef)t betanutlid) uad) bem @emid)t, ba aber Sebermann mit bem \u00a3 aubier Voei\u00df, ba\u00df eine geh\u00f6rige portion \u00a9aub mit in! \u00a9emidjt fa\u00dft, fo ift troh bel \u00a9emidjtlfaufe! bie $orm bel \u00a9djmamme! nnb bie \u00a9iite bel \u00a9eivebe! ma\u00dfgebeub.\n\u00a9leid) bei Segiuu meiner miffeu\u00dfhaftlidjen \u00a9tubien \u00fcber bie \u00a9pongien lentte ich meine Slide nat\u00fcrlich aud) auf bie \u00a9cfmamiii\u00dffdjeret in ben abriatifdjen \u00a9em\u00e2ffern. B<h madjte f\u00c7ifc^er unb Seprben aufmer\u00effam, ba\u00df ber \u00a9drag burd) eine vern\u00fcnftige Regelung ber giftetet erheblich gefteigert merben m\u00fc\u00dfte, menu man fid) g. S. ba\u00ee)iu einigte, ba\u00df \u00efj\u00ebdiftenl febel br\u00fcte Bahr eine unb \u2022biefelbe Malit\u00e4t abgefud)t merbeu unb bie Keinen, tm fpanbel faft gan| merth\u00efofen \u00a9remplare gar nid)t gefammelt merbeu b\u00fcrften. \u00a9iefe Sorftelluugen ftub bilker an ber Unvernunft ber $ifdjer v\u00f6llig gefd)eitert. \u00a9tuen anberen SBeg, bie ^robuttion gu fieigeru, habe id) burd) bie \u00fc\u00fcnftli dje @d)marnmgud)t ctngefd)lageu. \u00a9ie feit f\u00fcnf Bahren hierauf gerichteten Serfudje unb Unternehmungen haben non \u00abSeite ber \u00f6fterreid)ifd)en Regierung unb ber S\u00f6rfebeputatiou in \u00a9rieft bie nadjhaltig\u00dfe B\u00f6rberuug erfahren. B$ fdjlo\u00df aul ber Statur biefer nieberen Organismen \u00fcberhaupt unb nad) \u00a9rfahrungcn, bie einzelne Staturforfdjer, befouberl Siebert\u00fclju bei ber miffeufchaftlid)en Seobad\u00dfung an ungebr\u00e4ud)lid)en \u00a9d\u00dfvammarteu gemacht, ba\u00df, meint man einen frifdjen Sabe\u00dfhmamm in paffeube \u00a9tiide tljeilen unb biefelbeu gcfd)\u00fcht unb leicht erreid)bar mieber in! SJteer feilten m\u00fcrbe, ba\u00df biefe aitmadjfcn unb fid) gu neuen voll\u00df\u00e4ubigeit \u00a9djm\u00e4mtneu eutmideln m\u00fc\u00dften. \u00a90 ift e! beim aud) gefcntmen, ba! ^vingip hat \u00dfdj voHfommen bemat)ft, unb nad) vielerlei praftifdjeu SJti\u00dfgriffen, bie bei einem fotcpen Unternehmen nicht aulbleiben fonnten, biit id) mit meinem $reitube, bem \u00a9elegraphenbeamten Succtd) in R\u00e9futa, fo meit, ba\u00df mir in ber fc\u00df\u00f6nen Sud)t 001t \u00a9ocoligga eine gange Bucht, gegen 2000 \u00a9remplare, aufmeifeu t\u00f6nneu.\n\u00a9ie gur Bertheilung beftimmten \u00a9d)m\u00e4utme merbeu in u\u00e4d)fter Umgebung ober auch in \u00a9ntfernuitg einiger \u00a9eemeilen aufgefitd)t unb in einem burd)l\u00f6djerteu ^a\u00dfen, befeftigt, ba\u00df fie fid) nidjt befd)\u00e4bigen unb br\u00fcden l\u00f6itnen, nach ber Bud\u00dfftation gebrad\u00df. \u00a9ort merbeu fte geteilt, mal bei ber \u00df\u00e4higteit bei \u00a9djmatnmc! unb ber 2eid)tigfeit, mit ber bie pffige \u00a9arcobe aul\u00dfie\u00dft, mit fehr fdjarfeut SJteffer gu gesehen hat, bann bie \u00a9heilfiiide von einem bi! brei \u00dfubifgod eutmeber mittei\u00df h\u00f6lzerner, oben mit einem tnopf verfehener St\u00e4gel an einem taften\u00e4hutichen \u00a9eftell befeftigt, ober fie merbeu gu gmei ttub brei auf \u00a9t\u00fcbdjeu ober fogar auf, mit \u00a9aut\u00dfhut \u00fcberzogenen ^upferbrahf aufgereil)t. \u00a9ie jpauptbebingung f\u00fcr ba! ^orttommen i\u00df, ba\u00df bie \u00a9t\u00fcde nicht birette! Sicht empfangen, and) menu fie 20 bi! 30 gu\u00df tief verfeutt fmb. \u00a9iuem fdjlimmen feinte, ber fid) neuerbiiig! gezeigt hat, bem Sohrmurrn (Teredo), fdjeint mit \u00a9rfotg begegnet merbeu gu f\u00f6ituen, iubem bie \u00a9e\u00dfe\u00fce mit \u00a9teintohleutheer impr\u00e4gnirt merbeu. \u00a9urdj gefchidte ^anbgriffe, meld)e \u00a3err Succid) bei ber Slnpflanguug anmenbet, i\u00df er fo meit getommeu, ba\u00df in neue\u00dfer Beit von beu auf ben \u00a9tcibd)en unb bem \u00a9raht befe\u00dfigten \u00a9tedlingeu nur ein iproceut mi\u00dfratheil \u00dfnb, unb ade \u00a9d\u00dfv\u00e4mnte unferer Slnlage haben eine fch\u00f6ne fd\u00dfvarge gt\u00e4ugeube garbe, bie nat\u00fcrliche. Slud) auf lofen \u00a9teinen m\u00fcrbe eine partie von \u00a9heil\u00df\u00fcden befeftigt, unb \u00dfe \u00dfnb in fiirge\u00dfer Beit barauf angemad\u00dfen.\n\u00a9ie von Sue eich in \u00a9ocoligga angelegte Bud\u00df\u00dfation tr\u00e4gt nod) ba! \u00a9epr\u00e4ge be! Serfuchel; fr\u00fctjefieu! nach brei Bahren haben bie angep\u00dfangten \u00a9chm\u00e4ininc eine f\u00fcr ben \u00a3anbel geeignete \u00a9r\u00f6\u00dfe erreicht. Beter B^eifel an bem \u00a9eliugeu ber f\u00fcu\u00dflid)en \u00a9e\u00dfmammgud\u00df bann aber all befeitigt betrachtet merbeu. Bntereffant unb beflagenimerth i\u00df ba! Serhalteu ber \u00a9d)marnrn\u00dffd)er tiefen gu ihrem Se\u00dfeu unternommenen Serfud)eu gegen\u00fcber. Slnfaugl lachten \u00dfe mich nat\u00fcrlich aul, fp\u00e4ter ger\u00df\u00f6rten \u00dfe einen \u00a9heil ber Einlagen. Sei meiner lebten Slnmefeuheit in Se\u00dfna, im Br\u00fchfahr 1868, luten mir \u00dfe ein, nufere gezogenen \u00a9d\u00dfv\u00e4mme gu befehen. \u00a9I erfreuen \u25a0vier SJiaun, \u00a9pott mtb Serad)tung in ihren STcieneu gur \u00a9chau trageub. Skr befd)reibt aber ihr","page":1022},{"file":"p1023.txt","language":"de","ocr_de":"Sabefdjmamm. \u00fceberfcpmamnt.\n1023\n\u00a9rftauuen, at3 ein \u00a9efted nadO bem andern gehoben m\u00fcrbe unb bie in botter \u00fceben\u00eafraft baran bcftublidjen Scpm\u00e4mnte ipnen su \u00a9eftept fatnen. Sie befreiten fiep mieberpolt, beim e\u00a7 fdjien ipnett nipt mit regten SMugeit susugepeu.\n33tttnen 3>apr unb Sag Reffen mir mit biefer gemi\u00df mistigen Stngelegeupeit ber praftifpe\u00ab Raturfunbe fo meit ju fein, ba\u00df mir bte evfte fteine partie felbftgesogener Spm\u00e4ntme berfaufen foniteu. SDaS Rationelle unb ber bolfsmirtpfpaftlipe Rupeit einer f\u00fcnftlipen \u00a9dpmammgupt beruht uid)t nur barauf, ba\u00df mit bem 2lufgebeu eiltet borl\u00e4ufigen, au\u00a7 bem \u00a9rl\u00f63 ber ju Sertpeilenben \u00a9remplare ftd) ergebenbett 23ortpeil3 berfelbe ttad) brei bi\u00ea Oter 3>apren berfep\u00eafapt fein faun, fonbern pauptf\u00e4plid) auf ber attm\u00e4tigeu Regelung eine*? gemiffen 23erbienfte\u00ea unter R\u00fcnbcntitg ber Arbeit unb Sd)onuug be\u00ea Raturprobufte\u00ea. S)a\u00ea Raubfpftem, melpe3 bie balmatinifpeit Spmainntftfper befolgen, mu\u00df a\u00eflm\u00e2lig ben Ruin be\u00a7 \u00a9emerbe\u00bb mit einer \u00a9rfp\u00f6pfung be3 uat\u00fcrlip mapfeitbeu Spmammborratpe;\u00a7 perbeifiipren. 23i3 je%t paben biefe auf einer fepr niebrigeit 23ilbuiig3ftufe ftepenben teilte baf\u00fcr nop fein 25erft\u00e4nbni\u00df, unb napbent jene 23ter ipre 23ermititberung \u00fcber ba\u00ea \u00a9ebeipen ber Ritpffansung burd) 23efreuscit unb lebhafte 2lu\u00earufe au\u00eagebriidt, fitpreit fte babon, um and) f\u00fcnftig gans in ber alten, burp bie $dprpuubeite geheiligten S\u00dfeife planlo\u00ea unb ftnnlo\u00ea ber gifperei obsuliegen.\n\u00a9ine burd) mand)e \u00a9igentp\u00fcmlipfeiteu au\u00eageseipnete Familie bilbett bie \u00a9ttntmis ober Seberfdjm\u00e4mtue. S>er Sppu\u00ea berfeibcit, bie Sippe Chondrosia, fiebelt fiep in gorm fleiner unregelm\u00e4\u00dfiger fylabeu unb \u00a3aibe an, bie in ber Regel nur mit einem 2lu\u00e4ftr\u00f6mungi\u00a7lope ber= fepeit, alfo \u00a9inselmefeit ftnb. Sie Oberfl\u00e4pe ift fpl\u00fcpfrig unb btutfel gef\u00e4rbt, bie ber Unterlage fidj aufpittiegeiibe gl\u00e4pe pell. SSeint 2lb= rei\u00dfen unb jperau\u00ebnepmeu au3 beut 2\u00f6affer giepeit fte ftp auffalleub Sufammcn, eine f\u00c7\u00e2^tQfeit, meldje einige aitbere Spmamme, s* 23. bie fd)\u00f6uett Seelimouen (Tethya), in nop p\u00dfpereut \u00a9rabe beftpeit.\n25on iprern Ru\u00eafcpeu mevbeit bie \u00a9ponbroften bon beu $ifpern carnume ober rognone de mar, SReerfleifd) ober SReentiere, genannt.\nSie ftnb fdjoit int fri|d)eit guftanbe \u00e4u\u00dferft g\u00e4pe, troefnen aber au ber &uft gu SRaffen gufainmeu, fo feft, mie bicfe3 \u00a3eber. 9Ran faun fte tu biefem guftanbe japrelang aufbemapreu, unb bann itepmen fte uaep bem Soiebcraufquelleit gaus ba\u00bb Ru\u00eafepeit frifeper \u00a9remplare au.\n2lup im f\u00fcgen S\u00dfaffer, bei mclpent biele Spm\u00e4tniue fdjoit ttap einigen Stuubeit ftd) gerfefett, ber\u00e4ubent fie ftd) erft ttap bieleit Sagen, obfepon ipre Sebeu\u00eatp\u00e2tigfeit barin gleid) aufp\u00f6rt.\n3>p pabe fiirslip beit Rapmei\u00bb geliefert, ba\u00df biefe Seberfpm\u00fcmnte burp einige Sippen bon meuiger feftein \u00a9ef\u00fcge mit ber Sippe Hali-\nsarca gufammenp\u00e4itgeit, einigen 2lrteu bon gaus fteiper, f a ft fpleimiger 23efpaffenpeit, melpe mau al3 beit SBnrgelftocf aufepeit barf, auf melcpeit bie \u00a9ntmicfluitg be\u00bb 23aume3 ber Spottgteit sur\u00fccfsuf\u00fcpreit i\u00df.\nSftierenf\u00f6rntiger Seber*\nfdjtoatnnt (Chondrosia renifor-mis). Slufgefc^nittcn. Sftat. \u00aer\u00f6\u00a7e.","page":1023},{"file":"p1024.txt","language":"de","ocr_de":"1024\nSie S2Bur3e\u00eff\u00fc^er-\nPie \u00fcurjelfft\u00dfer\n4>\nSSir galten und gur SBeobadfttng nieberer Seetpiere an irgenb einem f\u00fcnfte bei* \u00a9efiabe bed SJiittefmeered auf unb pabett an einem mit Ilgen beioacpfencn Reifen eine Heine portion ^fangen mit bem ipnert anpafteitben Sanb nnb Sdjlantm in einem gr\u00f6\u00dferen \u00a9ladgef\u00e4\u00df mit rei<p lidjem S\u00f6afftr feit einigen Sagen auf bem -gimmer fielen. Sided gr\u00f6bere \u00a9etpter, toad opne SB eiteret bem unbewaffneten Singe fcptbar unb mit einer feinen pncette gefaxt Serben faun, gterlicpe 3ttffoen?@<pneden, \u00c4refedtpen, SB\u00fcrmer, finb m\u00f6glicpft entfernt Worben, ba uiifrc Slbfdjten auf anbere \u00a9rfdfiuungen gerietet finb. Snbem wtr nun bie SBattb bed \u00a9ef\u00e4\u00dfed mit ber Soupe abmuftern, fepett toif ba unb bort ein br\u00fcunlicped t\u00f6jncpen pafteit unb bemerken fogar an ben gr\u00f6\u00dferen \u00a9remplaren, ba\u00df fte oon einem garte-ften Sieb unb Strapfenfrang letzter g\u00e4ben umgeben fnb. SWrficptig wirb einer ber K\u00f6rper unter bad SR\u00fcroffop gebracht Sad gabemtep ift gWar gun\u00e4cpft oerfd)Wunben, ed ift gurtidgegogen in bie eif\u00f6rmige gtemlid) elafifcpe Sdjale, bei einiger \u00a9ebulb fepett wir ed aber lieber gum S3orfd)etn tommen. Ser Slbbilbung, Welcpe icp Htrgltcp nacp einer lebenben eif\u00f6rmigen \u00a9romie (Gromia oviformis) entworfen, f\u00fcge icf> bie S3efpreibttttg eined ber audgegeicpuetften Kenner ber SBurgelf\u00fc\u00dfer bei, SJtar @cpulpe, and Welcper bad SBefen biefer fonberbaren \u00a9efcp\u00f6pfe Har peroorfpringen wirb.\n\u201eStacp einiger Seit oo\u00fcfi\u00e4nbiger Stupe Werben and ber eittfacp oorpanbenett gro\u00dfen Deffnuttg ber S cp aie feine g\u00e4ben einer farblofen, burcpftcptiqen, \u00e4u\u00dferft feinf\u00f6rnigen SRaffe peroorgefcpobeu. Sie guerfl peroorfommenbeu fucpen tafienb nmper, bid fte einen feften K\u00f6rper (pier bie Oberfacpe bed \u00a9lafed) gefunben paben, an Welcpem fte fcp in bie S\u00e4nge audbepnen, inbem and bem gnnern ber (Schale neue SRaffe nadjfie\u00dft. Sie erfteu g\u00e4ben finb \u00e4u\u00dferft feilt, halb entfepeit febocp auc^ breitere, bie wie bie erfteu in fpnurgeraber 3Rtd)titug fd;neXX an S\u00e4nge gunepmen, auf ipretn SBege fcp oft unter fpipett SBitdeln oer\u00e4fteln, mit nebenliegeuben gufammenfie\u00dfen, um iprett SB eg gemeinfcpaftlicp fortgufepen, bid fte, adm\u00e4lig immer feiner Werbenb, eine S\u00e4nge erreicpt Paben, weldje bie bed Spierf\u00f6rperd um bad 6? bid 8facpe \u00fcbertrifft, \u00f6pabeu fiep bie g\u00e4ben auf biefe SBeife oon ber oor tber Scpalen\u00f6ffuung nad) unb nacp aitgep\u00e4ufteu gr\u00f6\u00dferen SRaffe fein? f\u00f6rmiger, farbtofer, fontruHiler Subftang nad) aUeu Stiftungen audgeftredt, fo port bad SBacpfen ber g\u00e4ben in bie S\u00e4nge adm\u00e4lig auf. Sagegen Werben jept bie SSer\u00e4ftelungen immer gaplreicper, ed bilben fid) gwifcpen ben nape bei einanber liegenben eine SRenge oon S3niden, welcpe bei fort? m\u00e4prenber Srtdoer\u00e4nberung adm\u00e4lig ein proteifd) oer\u00e4nberlid)ed SRafcpenfpfeftx barfteden.\" gdj f cp alte pier ein, ba\u00df, Wenn bad Spier bequem liegt unb \u00a3eit pat, ed adm\u00e4lig bie gange Slu\u00dfen? ft\u00e4cpe ber Sd)ale mit einer b\u00fcnnett, oft ttepf\u00f6rmig burd)brocpetten \u00a9cpicpte ber betoeglicpen SRaffe umtleibet. \u201eSBo au ber ^eripperie bed Sarfobetteped, wie Hair bad garte \u00a9ewebe neunen Woden, fiep meprere g\u00e4ben begegnen, bilben ftd) aud ber ftetd naepfie\u00dfenben Subfattg oft breitere glatten and, bon betten wieber nacp meprereu Stidfungen neue g\u00e4ben attdgepeit. 23etracptet man bie g\u00e4ben genauer, fo erfemtt man in unb an betreiben ftr\u00f6menbe ^\u00f6rnepett, Welcpe, aud bem Innern ber @d)ale peroorfie\u00dfenb, f\u00e4ngd ber g\u00e4ben giemlicp fepued nacp ber ^etipperie oorr\u00fcden, am \u00a9nbe ber g\u00e4ben augefommen umtepren unb Haieber gur\u00fcdeilen. Sa gleicpgeitig feboep immer neue ^\u00fcgelcpenmaffen naepftr\u00f6men, fo geigt fomit feber gaben einen pin? unb einen r\u00fcdlaufenbeu (Strom, gn ben breiten g\u00e4ben, bie gaplreicpe \u00ae\u00fcgel$en entpalten, laffen ftd) bie beiben Str\u00f6me ftetd gleicp? geitig erlernten, in ben feineren febod), bereu Surd)tueffer oft geringer aid ber ber $\u00fcgetd)en if, finb biefe fettener. Siefelben erfepeitten pier attep niept im inneren bed feinen ppaliuen gabend eingebettet, fonberu laufen auf ber Dberfl\u00e4d)e beffelben pin. $ommt ein folcped ^\u00fcgeldjeu auf","page":1024},{"file":"p1025.txt","language":"de","ocr_de":"Grtf\u00f6'rmtge @romie.\n1025\nfeinem 2Bege an eine \u00fctheilungg\u00dfelle teg gateng, fo \u00dfeljt eg oft eine Beit lang \u00dfitt, Big eg ten einen oter ten unteren 2Bcg einfdfjl\u00e4gt. 23ei Br\u00fcdenf\u00f6rmigen SSerBintungen ter gaben flie\u00dfen and) tie f\u00fcgeldjen oon einem gum anteren iiBer, unt ta Begegnet eg nicht fetten, ta\u00df ein centrifugater \u00a9trom oon einem centrtyetalen erfa\u00dft unt bum Um\u00efe\u00c7ren gelungen ioirt. Stud; im Innern eine! Breiteren gateng BeoBadj; tet man gnioeiten ein \u00a9tiUfietjen, ein \u00a9djioan\u00efen unt fdjlie\u00dflidjeg Um\u00efe\u00efjren ein; ge\u00efner \u00c4\u00f6rperdfjen.\"\n\u201e\u00a3>ie g\u00e4ten Befielen aug einer \u00e4u\u00dfer\u00df feink\u00f6rnigen \u00a9runtmaffe. \u00a9in Unterfd)iet oon Jpaut unt gnljalt eriftirt an tenfelBen nidfjt. \u2014 \u00a3)te regelm\u00e4\u00dfig auf; unt aB; fteigente 23eft>egung ter $\u00fcgeld)en l\u00e4\u00dft \u00dfd\u00a3j nur erfl\u00e4reit alg ^eroorgeBrad)t turd) tag <f?in; unt Bur\u00fccB\u00dfr\u00f6men ter aug tem \u00c4mtern ter @djale [tarn ment en, \u00dfie\u00dfen; tem d\u00f6adjg bu oergleidjenten, homogenen fontra\u00eftilen \u00a9uB\u00dfanb, ioeldEje in ter einen \u00ab\u00a3>\u00e4lfte jeteg gateng eine centrifugate, in ter anteren eine centripetale dtidjtung oer; folgt unt nat\u00fcrlich tie gr\u00f6\u00dferen tilget; d)en, toeldje ung allein oon ter \u00a9egen; mart einer fotdjen 23eioegung in ftenntni\u00df fe|en, mit \u00dfdj f\u00fchrt.\"\n\u201e\u00a9to\u00dfeu tie g\u00e4ten auf ihrem 3Bege an irgent einen gur Nahrung brauch;\nBar erfdieinenten K\u00f6rper, eine SBacitlarie (einbettige liefet ; Sttge), einen Inneren Dgcittatorienfaten, fo legen fte \u00dfd) an tenfelBen an unt Breiten \u00dfdj \u00fcber ihm aug, intern \u00dfe mit Benachbarten bufant; menftie\u00dfen. @o Bitten \u00dfe eine mehr oter ioeniger oodft\u00e4ntige $\u00fcde um tenfelBen. gn tiefer, ioie in ten g\u00e4ben, |\u00f6rt tie Str\u00f6mung ter \u00c4\u00fcgeldjen je|t auf. 2)ie guten Brammen unt Oerf\u00fcrben \u00dfdj,\nflie\u00dfen Bei tiefen \u00bbetoegungen immer mehr bu einem timten dle| oter bu Breiteren \u00abplatten bufammen, Big tie SBeute f\u00fc|rente SD^affe ter \u00a9djalen\u00f6\u00dfnung nalje gekommen i\u00df unt fd^lie\u00dfltc^ in tiefelBe bnr\u00fcdgebogen ioirt. \u00a9anb \u00e4hnliche \u00a9rfdjeinungen BeoBad^tet man audj, ioenn tie g\u00e4ten aug irgent einem anteren \u00a9runte \u00dfdj bur\u00fcdbieljen. SDie regelm\u00e4\u00dfigen \u00ae\u00f6rndjen\u00dfr\u00f6me fte(en \u00dfill, tie g\u00e4ben Brammen \u00dfd), intern \u00dfe oon tem \u00a9tafe, an tem \u00dfe \u00df<h fe\u00dfgeljeftet Ratten, toglaffen, flie\u00dfen (\u00e4u\u00dfger afg oorljer bufammen unt gelangen entlid) alg unf\u00f6rmliche, gerfe^ter orgauifd)er \u00a9ub\u00dfanb \u00e4hnlich feljenbe fUtaffe bnr \u00a9djalen\u00f6\u00dfnung, in ioelclje \u00dfe langfam auf; genommen inerten.\"\n$>iefe SBefdjreiBung ter Oer\u00e4nberlidjen, flie\u00dfenben gortf\u00e4fce, toeld^e, einem Surbelge\u00dfedjt gleidjenb, ter ganben klaffe ten tarnen ter 2\u00f6ui*belf\u00fc\u00dfer (Rhizopoda) oerfdja\u00dft haben, ift in aden B\u00fcgen ioahr. SBir entnehmen alfo taraug, ta\u00df Bei ihnen eine unt tiefelBe formlofe \u00a9uB\u00dfanb f\u00fcr tie SBetoegung, Ern\u00e4hrung unt \u00a9m|\u00dfntung forgt. SDte oon fremten \u00df\u00f6rperu Ber\u00fchrten\n2af$enberg uni\u00bb \u00ab\u00a9dfimtbt, toirbellofe S^tete. (Sreljm, g&ierlebett VI.)\tok\nSif\u00f6rmige \u00a9rotttte (Gromia oviformis), SSergr. 300.","page":1025},{"file":"p1026.txt","language":"de","ocr_de":"1026\nSBurgelf\u00fc\u00dfer. 9\u00ef\u00efo no that ami en. i\u00dfolvthalamien.\nver\u00e4nderlichen fjortf\u00e4fce gieren ftd^ gufammen, j\u00eee Serben als g\u00fchlf\u00e4bett vorgeftredt. OaS 2Ra\u00df ber \u00a9mbfinbuug, Ze\u00efdje fie Vermitteln, lann man ftd^ allerdings nicht gering genug vorfteilen, inbem mit ber Vereinfachung ber ganzen Organifation ftcO auch bie \u00a9rennen gzifdzn einer, trenn aud> uodj fo fdjZadhen \u00a9mpfinbung nnb einer blo\u00dfen fReigbarfeit vermi\u00dfen, $m \u00c4mtern ber \u00a9chale nuferer \u00a9romie ift aud) nur fontraltile SQlaffc enthalten. @3 pflegen ver\u00e4nderliche Vlafenr\u00e4ume barin aufgutreten, nnb regelm\u00e4\u00dfig findet man im Hintergr\u00fcnde ber \u00a9djale einige \u00efug\u00efige Kerne, bie Zoljt in n\u00e4herer Vcgiel)ung gur Vermehrung fteljen.\n2ln bie \u00a9romien als bie eintammerigen, b. h* nttt einem einfachen \u00a9epu3 verfeijenen V\u00dfurgelfii\u00dfer, Monothalamia, reifen fid^ bie \u00e4u\u00dferft gahlretcfjen vielfammerigeu, bie Polythalamia. 3hv \u00a9eh\u00e4uS, meiftenS auS Kall, bei einigen \u00a9ippett and) auS liefet beftehenb, fefct fid) auS\nGuttulina communis. S3ergrB\u00a7ert. a, b, c bon tierfdjtebenen \u00abSeiten. Dendritina elegans. SSergr\u00f6\u00dfert. a bon ber \u00a9eite, b bon born.\nmehreren ober gasreichen Kammern gufammen, bie meift and) \u00e4u\u00dferlich augebeutet find. 2IuS ber verriebenen 2lrt ber Anordnung unb Verbindung gebt bie \u00e4u\u00dferft verfdjiebene \u00c7orrn ber \u00a9efjafe bervor. Vet einigen Familien liegen bie Kammern in geraber Sinie hinter einanber, bei anberen bilden fie ein unregelm\u00e4\u00dfiges Konglomerat, bei ben meiften gleichen fie gier lid) en \u00a9djnedenhaufern. \u00a9o fe'Oen tvir g. V. bie f of file Guttulina communis mit nur toenigen ftdj vergr\u00f6\u00dfernben Kammern einen Umgang bilbeu, tvoburd) bas \u00a9auge ettoa einer \u00a7etir \u00e4l)ttUd) zirb. \u00a9ine Oeffnung gum SluStritt ber gortf\u00e4\u00dfe ift nur an ber lebten Kammer ftd^tbar; im Innern find jebod) die Kammern durch \u00e4hnliche Oeffnungeit verbunden.\n\u00a9eljr gierlidje formen ergeben fiep burd) fpiralige Vnorbnung nad) 2lrt ber iRautiliten und Slmmoniten, trie folcheS beifpielSZeife bie ebenfalls foffile Dendritina geigt. 2tudj biefe \u00a9ippe geh\u00f6rt gu ber Stbtljeitung mit einer Oeffnung in ber testen Kammer. galjlreid) fiud aber foldje, zo bie SB\u00e4nbe aller Kammern von feinen S\u00f6cperu durchbohrt find, auS denen bie ver\u00e4nderlichen ^ortf\u00e4\u00dfe burchtreten.\nVknn von biefen gZlbthaiamien 1600 bis 1800 Urten betrieben ftnb, foffile und lebende, fo ivirb man k\u00fcnftig biefe 3aht bedeutend rebuciren l\u00f6itnen unb muffen, indem fid) fd)0tt je^t herauSgeftellt hat, ba\u00df viele ber vermeintlichen felbfift\u00e4nbigen Slrten unb \u00a9djalenformen fid) in fReiljen ordnen mit gang allm\u00e4ligen Ueberg\u00e4ngen. 3>it der \u00a9r\u00f6\u00dfe tvedhfeln biefe \u00a9efdj\u00f6pfe von V20 Otnie SDurdjmeffer bis gu dem eines 3Daeitha\u00eferft\u00fcc\u00efeS. Oiefe gr\u00f6\u00dferen formen geh\u00f6ren jedoch alle nur einer vorzeitlichen Familie, den \u00dcRummuliten, an.\nUeber Fundorte und Vorfomnten ber lebenden \u00dcRono; und ^olpthalamien fagt 2Rar \u00a9djulge: \u201e\u00aeie erftaunungSZ\u00fcrbtge \u00e4Renge von fRIji^lzbenfcbalen im SDReereSfaube mancher K\u00fcften hat fdon viele Vezuitberer gefunden. $anu3 5\u00dflanciuS g\u00e4hlte 1739 mit H\u00fclfe fdjZadjer Vergr\u00f6\u00dferungen 6000 in einer Unge \u00a9and von iRimini am abriatifdjen 9Reere, unb b\u2019Orbigup gab bie galjt berfelben in ber gleichen \u00dcRenge Vntidenfanb auf 3,840,000 an. Von einem an Heineren \u00a9chaten \u00e4u\u00dferft reichen \u00a9anbe von \u00fc\u00fctoto bi \u00a9aeta fepieb id) mittelft eines feinen \u00a9iebeS","page":1026},{"file":"p1027.txt","language":"de","ocr_de":"\u00a9uttulina. Oeubritina. gunborte unb Vor\u00efontttten.\n1027\na\u00ef\u00efe \u00fcber Vio Sinte grogett Korndjen ab. Oa\u00e9 3\u00c6geb\u00efiebene begaub, tote bie mifrogopifche Uuterfudjung geigte, ettoa gur einen fj\u00e4lfte au\u00e9 moh\u00eferhaltenen 3UjiaSmbeu|chateu, gur aitbent au\u00e9 Vrudjg\u00fcdeu mineralifdjer unb organiser \u00a9ubganaeit, ein Ver|\u00e4ltnig, mie e\u00e9 aud) nach b\u2019Orbignt3\u00e9 Angaben \u00efaurn trgenbtoo g\u00fcnftiger gefnnben mirb. $u 1 Zentigramm biefe\u00e9 feinen \u00a9anbe\u00e9 g\u00e2^tte id) 500 ^li^opobenft^alen, ba\u00e9 ftnb anf bie Unge, au 30 \u00a9rammen geregnet, 1,500,000. b\u2019Orbigttif\u00e9 3ahi ig bemnadj al\u00e9 toeit \u00fcbertrieben au befeitigen.\"\n\u201e\u00a3at man beu !Reic^t^um be\u00e9 K\u00fcgenfattbe\u00e9 an 5\u00dfo^t^alamienfc^aIeii erfannt, fo liegt e\u00e9 nahe, unfern ber K\u00fcfte auf bem \u00a9runbe be\u00e9 Slteere\u00e9 nadj lebeitben Zremptaren au fudjen. Vei Sln\u00efona, mo im^jafen, mie lang\u00e9 ber n\u00f6rblidjen flauen K\u00fcfte ein ftel\u00efenmeife an folgen \u00a9chaleit feljr reicher \u00a9attb ben \u00fcfteere\u00eaboben bebedt, Ijabe id) bi\u00e9 au 20 $ug tief an fielen \u00a9teilen Heinere Stftengen beffelben gefammelt unb in \u00a9l\u00e4fern l\u00e4ngere 3eit anfbema^rt; febod) nie erhob fid) au\u00e9 bem Vobenfahe ein lebenbe\u00e9 Ohier an ber \u00a9la\u00e9manb fried)eub, unb bie ttnterfudjung be\u00e9 \u00a9attbe\u00e9 aeigte, bag nur meuige ber ga^lreid) oorhanbenett \u00a9d)alen nod) Stege einer organifdjen Zrf\u00f6Uung enthielten. Sl\u00ef\u00e9 ich iebod) anf einer mit Sllgen bebecften Keinen gelfeninfel f\u00fcblid) bout ipafeit nur menige $u\u00a7 unter ber Oberfl\u00e4che be\u00e9 \u00ceBaffer\u00e9, fa felbft an \u00a9teilen, bie aur 3^tt ber Zbbe fafl troden lagen, mit einem feinen 3Re^e fcfjabenb fifd)te, bann burd) \u00a9St\u00e4mmen be\u00e9 erhaltenen \u00a9emifd)e\u00e9 bon thterifd)en unb loflangli^en Oheileit ba\u00e9 leidger \u00a9u\u00e9peubirbare entfernt unb ben \u00fcbrigen \u00a9anb im Olafe ruhig flehen lieg, fah ich fd)on nad) einigen \u00a9tnnben aahlreid)e 3tI)iao5 fjoben an ben \u00a9la\u00e9m\u00e2uben in bie f)\u00f6he Hiedjeu, unb bie Unterfnchnng be\u00e9 Vobett\u00e9 aeigte faft f\u00e4mmtltd)e S\u00dfoltdhaiamien mit organiser Zrf\u00fcduug unb lebeitb. Vehntid)e Zrfahruugen machte ich auch bei Vettebig. Oie Unterfuchung be\u00e9 Sibofanbe\u00e9 f\u00fchrte mir, auch menu berfelbe in einiger Zniferttuug bon ber K\u00fcfte gefammelt mar, nie ein lebenbe\u00e9 Zremplar in bie jp\u00e4nbe, m\u00e4hrenb ber mit tilgen burd)machfene ^aguneufdgamnt, nad)bem er bon ben leicht absehbaren organifchen Stegen gereinigt mar, mir gasreiche lebenbe Stotalien, SDtiltoliben unb \u00a9romieit lieferte. Oie SthiaSmbett be\u00e9 SDteere\u00e9 fd)einen bemnad) au ihrem Stufenthalte am liebften folche \u00a9teilen au m\u00e4hten, mo ihnen burd) eine reiche Vegetation \u00a9d)uh bor bem Slnbrange ber Vktlen, unb ihren aarten Vemegung\u00e9organeit eine gd)ere \u00a9t\u00fc^e aum Slnheften geboten ift. \u00a3)ter gnbett fie ^ugfeicO an ben ben gr\u00f6geren unb Heineren \u00a9eepflanaen ftet\u00e9 anhaftenben Oiatomen unb ^nfuforiett eine reifliche Nahrung.\" Oer Siebliug\u00e9aufentha\u00eft fehr bieter I\u00dfolhthalamieu finb aber \u00a9chm\u00e4iurne after Slrt, mo ihnen \u00a9djuh unb Stahrung\u00e9aufithr in noch h\u00f6herem Silage gem\u00e4hrt finb.\nZl)r either g hat im ^aufe ber lebten breigig 3ahbb biele \u00a7uuberte bon \u00a9djlammbroben unterfud)t, bie ihm bon allen \u00dcDteeren gefammelt morben maren, unter anberen auch au\u00e9 ben Oiefett bon 10,000 bi\u00e9 12,000 $ug/ bte bei ben Sothungen aur Kabellegung erreicht m\u00fcrben, $aft regelm\u00e4gig bilbett bie ifolhthaiamienfchaien babon einen bebeuteuben ^rocentfah, ma\u00e9 nad) ihbeut maffenhaften Vorfommen an feilten IXferfteUerx nicht befremben fann. Oer berliner groge 9taturforfd)er fanb h\u00e4ugg in folgen mit bem 2otl) emborgehobeuen \u00a9chalen Stege be\u00e9 meidjeu thierifdjeu Kor^er\u00e9 unb glaubte baratt\u00e9 fchliegen au b\u00fcrfen, bag bie Ohtere mirHidh \u201eh\u00f6rt unten\" lebten unb burch ihre maffenljafte Vermehrung an Ort unb \u00a9teile gur attm\u00e4ligen Slu\u00e9gleidhuttg ber untermeerifchen Oh\u00e4ler beitr\u00fcgen. Oa\u00e9 ift nicht unm\u00f6glich, feboch a^eifelhaft, feitbem au\u00e9 \u00a9chulhb^ Veobachtungen ft<h ergab, \u201ebag felbg ein ied)\u00e9mouatlid)er Slufenthalt in fiigem O\u00f6affer, in Umgebung fauliger organifcher \u00a9ubftanaen, noch meuig a^^gh^b auf bie oorljer lebeitben Ohtere mirft\".\nOag bie ^oththalamien burdh Slnh\u00e4ufuitg ihrer \u00a9djatenrefte meit mehr bet bem Slufbau ber \u00a9ch>id>teu ber Zrbrinbe geh betheiligt haben, al\u00e9 nielleid)t alle \u00fcbrigen Ol)iere aufammengenoutmen, hat \u00a9hrenberg l\u00e4ngft nachgemiefett. \u201eSHaitdje Kreibe: unb itt\u00e9befonbere manche \u00a9r\u00fcnfattb; \u00a9egeine gttb, felbft bi\u00e9 in bie glurifchen \u00a9ebirge hinab, grogentljeit\u00e9 au\u00e9 ihren \u00a9chalen ober ben Hefeligen Slu\u00e9f\u00fcllungen ber Kammern berfelben aufammeugefeht. Sn\u00eabefonbere g\u00e4hlt \u00a9hrett = ber g \u00fcber 300 gana Heine mitroffohifdje Sillen auf, melche geh nur an ber Vilbung ber \u00a9d)reib=\n65*","page":1027},{"file":"p1028.txt","language":"de","ocr_de":"1028\nSSurgelf\u00fcfjer. Aabiolarien.\ntreibe tet^eUtgert, Am betr\u00e4chtlichfteu jebod) pflegt ihre \u00a9tenge Bet beutltcher \u00a9rhaltuug tu ben eoc\u00e4neit (oberen) \u00a9erti\u00e4r;\u00a9efteiiten gu fein, toobei man im partfer \u00a9ecfeit einen \u00a9tilioliten= Kalk, in S\u00dfeftfrankreid) einen AloeoliitensKalk unb eublich in einer langen nnb Breiten l\u00e4ng\u00a7 beiben \u00a9eiten be\u00ea \u00a9tittelmeereg bi\u00a7 in ben JSpimalapa fortgiehenben \u00dfone ben AummulitensKalk uad) Ahtgopobetts\u00a9efdjle<htern unter fliehen hat, bereu \u00a9dfaleurefte fte gro\u00dfenteils ober, beit lebten tn\u00eabefoitbere, mitunter gang allein in einer \u00a9t\u00e4chtigke\u00fc oon oielen 100 $u\u00a7en gufamtneits [eben.\" (\u00a9rouit.)\nteilte i\u00dfolpthalamienform ifi feit einigen Fahren fo oft genannt Jootben, als ba\u00ea Ber\u00fchmte Eozoon, ba\u00ea SEJtorg eur\u00f6tp(en = ^bisr, fo genannt, nicht in eil e\u00a7 et to a roftg au\u00eajtept, fonbern ireil e\u00ea ba\u00eb \u00e4ttefte nunmehr Bekannte organifdfe 2\u00dfefen tft unb mit ihm, uad) uitferen nunmehrigen Kenntniffen, gleicpfam bie \u00a9torgeur\u00f6the bei* organifcpen \u00a9K\u00f6pfung anbricht. AIS bie \u00e4lteften, \u00a9erfteiiterungen fitprenben \u00a9dfidsteit galten bis bahin bie ftlurifdjen, unter ber \u00a9teinkohle, eine Abteilung ber gro\u00dfen \u00a9rauioackenformation. Fn ihr liegen bie Ueberr\u00e9fte einer ^piertrett, ioetche, falls fte toirklidj bie Uranf\u00e4nge beS Men\u00e9 repr\u00e4fentirten, \u00a9arioiitS Fbeett unb <\u00a3jppo: tpefen \u00fcber ben Raufen toerben io\u00fcrbeu. \u201eAkten meine Sfc\u00c7eorie richtig\", fagt \u00aeartritt, \u201efo mu\u00dften unbeftreitbar fdjoit oor Ablagerung ber \u00e4ttejten ftlurifd^en \u00a9d)i<hten ebenfo lange ober l\u00e4ngere Seitr\u00e4ume toie nachher rerfloffett unb mu\u00dfte bie gange \u00a9rboberpdfe io\u00e4hrenb btefer gang unbekannten Seitr\u00e4ume oon lebenden @efd)\u00f6pfeu betropnt getoefen fein.\" Amt ftanb e\u00a7 unter ben \u00a9eologen atlerbingS fcpon feft, ba\u00df bie unter ben ftlurifcpeu \u00a9Richten liegenben, meift fdhiefrigett \u00a9efteine urfpr\u00fcnglid) gleich ben oerfieinerungf\u00fchrenben Formationen ueptunifche Abf\u00e4|e feien unb erft fp\u00e4ter unter \u00a9intoirkung oon Feuer ihre je^ige \u00a9efdjaffeithett angenommen h\u00e4tten. Auch konnte man attnehmen, ba\u00df gur Seit ihrer erften Gilbung bie \u00a9rbe fcpon eine organifdje \u00a9eoolkerung hatte, aber man bacpte kaum an bie \u00a9t\u00f6glid)teit, bie pofttioen \u00a9puren baoon aufs gubecken. \u00a9aS tft nun in frappanter \u00a9kife gef\u00e4chen.\n2Bir oe-rbanken biefe \u00a9ntbedungeu ber geologifcheit \u00a9ommtfftoit f\u00fcrKanaba, unb fte betreffen bie tief unter beit \u00e4lteren ftlurifchen \u00a9efteinen liegende, miubefteuS 20,000 F\u00ab\u00a7 Biefe \u00a9chicpte, toeldhe mau bie untere Iaurettgifd)e Formation genannt hat. @3 fdjeint, als ob biefe gange coloffale \u00a9taffe ein gkobukt thierifd)er AuSfd)eibung unb \u00a9cpaienbilbung getoefen. \u00a9tefer Urfpruug ift febod) burch med)anifd)e unb cbemifche \u00a9mtoirkung faft \u00fcberall uubeutlich geworben, unb nur an einer \u00a9teile kann man ein Aiff als eine ungioeifelhafte \u00a9hterbilbung nad)toeifeit. \u00a9er amerikanifche Aaturforfdjer \u00a9aiofoit gab bem riffbilbenben \u00a9efch\u00f6pf beit Aameit Eozoon cana-dense, unb S\u00dfrofeffor \u00a9arpenter in Sonbott beft\u00e4tigte burch erweiterte Uuterfudjungen ool\u00fc kommen, ba\u00df ber F^nb unS mit einer koloffalen Form ber Abtheilung ber \u00a9ktrgeif\u00fc\u00dfer bedenkt hat. An g\u00fcuftigen, gut gefd)liffeneit \u00a9t\u00fccfen ber Fel\u00eamaffe gewinnt man bie Uebergeugung, ba\u00df bie maffenhafte \u00a9\u00dcbung eine thierifche fei unb ba\u00df baS fp\u00e4ter auSgef\u00fcllte unregelm\u00e4\u00dfige \u00a3\u00f6hlem labprintp ber \u00a9remplare ben Kammern ber in uitferen \u00a9teeren lebenben Foraminiferen entfpricht. \u00a9er amerikanifchen gang \u00e4hnliche Formen beS \u00a9ogooit ftnb in ben entfpredjenben \u00a9d)i\u00e4)ten \u00a9ohmettS unb \u00a9apentS gefunben.\nAach \u00a9arwinS ^ppotpefe kann bie \u00a9pettoelt nur mit \u00a9rotoplaSmagefch\u00f6pfen begonnen haben. \u00a9aS Eozoon, beffen \u00a9rifteng einen \u00a9torgenfd)immer ber \u00a9rkenntni\u00df \u00fcber bie \u00a9efepaffem heit ber Urorgani\u00c4men ioirft, geigt nun jene \u00a9infachheit ber MenSoerricptungen unb ihrer \u00a9ub= ftrate, weld^e gang mit uitferen \u00a9eobfidjtungeu an noch lebenben Akfen unb mit ben Forberungen ber \u00a9Theorie \u00fcbereinftimmen. \u00a93 geigt eine \u00a9ro\u00dfenenttoicklung, toeld)e in biefer \u00a9rappe fp\u00e4ter nicht toieber borkam, ein Schwanken ber Form unb eine Unregelm\u00e4\u00dfigkeit, toelcpe bie Anh\u00e4nger ber AbfiammungSlehre nicht mit Unrecht in ber Annahme beft\u00e4rken muffen, e3 liege barin ber Keim gum ScrfaU in \u00a9arlet\u00e4ten unb Arten. \u00a93 fefet eublid) ba\u00ea \u00a9torgeur\u00f6thenthier eine","page":1028},{"file":"p1029.txt","language":"de","ocr_de":"Sogoon. Seuchttpierchen.\n1029\nipm \u00e4hnliche gleichgeitige gauna VorauB uitb leitet ben Slid auf nodj tiefere formen unb nod) einfachere formen hin\u00fcber, meldje \u2014 mir roerben noch ein foldjeB SBefeit fennen lernen \u2014 biB in bie \u00a9egenmart fiep erhalten haben.\n($he toir gum @d)luffe unfereB SBerfeB von biefen gmeifelljaften \u00a9eftalten Stotig nehmen, muffen mir menigftenB piumeifen auf eine gmeite gro\u00dfe Dlbtpeiluitg ber \u00e4chten SSurgelf\u00fc\u00dfer, meldpe alB Stabiolarieit (Radiolaria) ben gSoIbtpalamieit unb ihrem n\u00e4chften Anhang entgegengeftellt merben. Oer innere S\u00dfetdjf\u00f6rper berfelben befteht auB einer von einer fejteit jpaitt umfcploff eiten \u00c4apfel, enthaltenb \u00a9arfobe, 33t\u00e4Bd)en, \u00a9etttropfen, Beden; unb auch bie au\u00dferhalb ber Zapfet befutblupe K\u00f6rper fchidpt enth\u00e4lt eine Sage meift gelblicher SM\u00e4Bdjen, gmifcpen unb \u00fcber beneit bie \u00a9arfobe ftdh Verbreitet, um \u00fcber bie eigentliche Oberfl\u00e4che ihre Ver\u00e4nberticpen gortfabe auB= guftrecfen. Stur menige \u00a9ippen biefer bitrd) ihre \u00a9eutralfapfel djarafterifirten D\u00eeabiolarien ftnb ohne .fparttpeile. Dlde \u00fcbrigen fonbent ^iefeltpeile ab, einige in \u00a7orm ifolirter fabeln unb \u00a9terne, bie meiften* alB ein gufammenh\u00e4itgenbeB \u00a9feiet in concentrifd)er, ftrapliger ober fugliger Slnorbnung. Oie SRandpfaltigfeit biefer f\u00f6iefelffelete ift eine mahrhaft \u00fcberrafcpenbe unb bie \u00a9auberfeit unb Zierlt\u00e4jfeit biefer \u00a9\u00dcbungen \u00fcberfteigt jebe \u00a9orftedung. SBir befibeit ein gro\u00dfeB \u00a9olio^SBerf von .fp\u00e4dfel, morin nur biejenigett Stabiolarien befcpriebeit ftnb, meldje ber \u00a9enannte binnen menigen SRonaten im .fpafeit unb in ber SReeteitge von SReffhta fammelte unb beobachtete. Heber ihr \u00a9orfommen an anberen Orten haben mir faum vereingelte Eingaben, \u00a9ie geh\u00f6ren gu ber gro\u00dfen DReitge garter burcpfidptiger SBefen, meldpe frei fd)mirnrnen itnb fchmeben, gu guten \u00a9tunben tnidionenmeife ftd) an ber Oberfl\u00e4che halten, unb bereit \u00a9rfdjeinen viel von \u00a9tr\u00f6mungeit unt) SBinben abh\u00e4ngt, Siur eingelne ftnb alB blaffe, bntcbfdjeiitenbe K\u00f6rper dpen auffallenb, bie meiften entbedt man erft, menu man im SlrbeitBgimmer ben mit bem feinen Diebe von ber SReereBoberfl\u00e4dje gefcp\u00f6pften Auftrieb forgf\u00e4ltig nnterfucht. Oie SBeidjtijeile ber Opierdjeit, tnB= befonbere ihre \u00a9arfobentaffe, ftnb aber fo gart unb empfinblidj, ba\u00df baB blo\u00dfe Ourdjflte\u00dfeit beB SB a ff er B butdb baB Sieb fte tobtet.\n3lud) bie DReere ber j\u00fcngeren tlrgeit maren Von ben Olabiolarien bev\u00f6lfert. Zahlreiche formen ihrer \u00a9eh\u00e4ufe ftttben fidh neben ben ^olptljalatmeit in ben ficilianifcheit ^reibemergeln, in gr\u00f6\u00dfter SRaffe ftnb ihre Heberrefte aber in einer \u00fcber 1000 \u00a9tt\u00df m\u00e4chtigen Stblagerung auf \u00a9arbaboB von (Sh^enberg itadhgemiefen.\n\u00a9ntmebcr im unmittelbaren Dlnpange gu ben SBurgelf\u00fc\u00dfent ober menigftenB nahe bei ihnen ftnbet jebt gem\u00f6hulidh ein Ohierd)eu feinen fpftematifdjen 3\u00dflab, baB von vielen teudjtenben SReereBbemotjuern f\u00fcr ftdj allein ben fpecieden Stamen Seud)t-thiercheit (Noctiluca) erhalten. \u00a9B ift eine Stpigopobe, aber eine nad) innen gelehrte, baB hei\u00dft eine fold)e, mo bie ver\u00e4nber* lidjett gvrtf\u00e4be fidh im Jauern beB \u00e4u\u00dferlidj glatten, nieten* f\u00f6rmigen Jl\u00f6rperB vergmeigen. \u00a9on einer \u00a9titbudjtung beB H\u00f6rperB auB erftrecft fidh ein bemeglidheB gei\u00dfelf\u00f6rmigeB Organ hert)vr, momit baB SBefeit rubert. 2lit biefer \u00a9teile ift and) eine Sft\u00fcitbttng, bitrd) melcpe bie SiahruitgBftoffe in baB innere vet* \u00e4itberlidhe \u00a9atfobeneb aufgenommen merbeit. Zd) ha^e an einem anbereit Orte auf bie vodfommene Uebereinftimmitiig biefeB ver; \u00e4nberlid)en SiebeB mit beut \u00a9rn\u00e4hrungBapparat eineB ber merf* m\u00fcrbigfteit \u00e2cpten Znfufotien (Tracdelius ovum) hiugemiefeit. \u00a9leidh hinter ber \u00a9iitgangB\u00f6ffitung ftnbet ftdh eine gr\u00f6\u00dfere S\u00fctp\u00e4ufung von \u00a9arfobe, von melier auB ftdh ^ortf\u00e4be, meld)e vielfach\n2eucf)ttljtertf)eit (Noctiluca miliaris). iBergr. 150.","page":1029},{"file":"p1030.txt","language":"de","ocr_de":"1030\nSBurjelf\u00fcfser. \u00fcDtoneren.\nftd) nerzeigen unb nerbmben, burdj bett ganzen \u00dfedenraum ftd) erftreden, um enblidj mit ben immer feiner merbenben gmeigeldjeu au ber $\u00f6rpermanbung ftdj anjuheften. $n biefed Ifteh, meldje\u00ea in gorm unb Verhalten non bem ^\u00dfrotopla^maneh einer ipflan^en^eUe nicht gu unterfdjeiben, mirb bie \u00dcRn\u00efjrung aufgenommen, fie mu\u00a7 mit ber fie umfftefjenben SJtaffe Inanbern unb mirb non jener nerbaut.\n(\u00a7j\u00a7 gibt mehrere Sonnten ober Sitten ber \u00fcftoctilucen in ben SReeren ber gem\u00e4\u00dfigten unb hei\u00dfen 3onen. erfdjeinen meift in ungeheuren Mengen, fo ba\u00df fie mitunter auf meite \u00a9treten eine bei Oage totblid) au\u00eafeljenbe Oberfl\u00e4chen=@d)idjte bilben. S3ei Ulad^t leuchten fie $$o\u00a3j>horif$ unb 3inar unter beufelben \u00a9rfcheiuungen, mie anbere \u00a3eudjtthiere. Erregung be\u00ea SBaffer\u00ea unb Reibung ihrer K\u00f6rper f\u00eeeigert bie Seudjtlraft.\n@djon jene \u00e4chten SBur^elf\u00fc\u00dfer, non beneu oben bie fftebe geiuefen, ja auch bie \u00a9djm\u00e4mme, tnerbeu non einer Sln^ahl bebeutenber dtaturforfdjer unferer \u00a3age nid)t mehr fur \u00e4chte \u00a3hmre gehalten, Oie ERei^barfeit ber \u00a9ar\u00efobe gen\u00fcgt ihnen nicht, um biefen SBefen eine menu auch\nProtomyxa aurantiaca. SSergr. 140.\nnoch fo minage \u00a9eele gu^ufd)reiben, burdj bereu Oh\u00e4tigfeit bie Sfth^ojjoben ftd) \u00fcber bie medjanifdje ffteifbarteit ber SJttmofen erh\u00f6ben. 2B\u00e4re e\u00ea unf gefiattet, bie \u00a3eben\u00a7= unb (Sutmidlung3gefd)id)te ber Organikmengntype ber @$1 eint pii 3 e (Myxomyc\u00e8tes) noquf\u00fchreu, bereu menigften\u00ea noriniegenb pflanzliche Statur bisher menig angefochteu m\u00fcrbe, fo m\u00fcrben mir babei S\u00dfrotoj>fo3mas3ufi\u00e4nben begegnen, in beiten ftd) alle jene \u00a9rfcheinungen ber ner\u00e4nberlichen gortf\u00e4he ber 2Bur$elf\u00fc\u00dfe'r mieberholen.\n$u folchen SSBefen non nerblaffenben \u00a9hara\u00efteren unb ^meifelhaftern \u00a9ijaratter f\u00fchrt fomoljl ba\u00ea folgerichtige SRacpben\u00efeu \u00fcber bie S^atfadjen, au\u00ab melden ftd) bie bie heutige \u00dfoologte unb SSotauif beherrfchettbe SlbftammungMehre erhoben hat, als auch bie neu Meinungen n\u00f6dig","page":1030},{"file":"p1031.txt","language":"de","ocr_de":"Orangenrot^e\u00ea Urfdj\u00efeimwefett.\n1031\nunabh\u00e4ngige birefte ^Beobachtung. dffen, ben Sabiolarien unb 5JMt)tbaIamien ftd) aufd)\u00efie\u00a7enbeit SBur^elf\u00fc\u00dfent \u00efommt ein Organismus, b. i. ein aus \u00bbergebenen feilen ober Organen pfammengefehter K\u00f6rper, menu auch noch fo etnfad), baburcb gu \u00a9taube, ba\u00df in ber \u00a9artobe= \u00abtaffe Sl\u00e4Scben nnb befonbere Getute enthalten ftnb. \u00a9S mu\u00a7 aber, fo fmrabor eS t\u00fcngt, Organismen ohne Organe gegeben b^\u00ab/ \u00abnb es gibt bereu noch in \u00e4fteitge. $\u00fcr biefe \u201eOrganismen ohne Organe, ioeldje in oollfommeu auSgebilbetem guftanbe einen frei bemeglicben, uadten, oolltommeu [trutturlofe unb homogenen \u00a9arfobet\u00f6rber bilben\", bat i^r \u00e4ftonograbbtft 4?\u00e4del beu sJcamen ber Moneren oorgefcblagen. Orois i^rer (ginfadt^eit geben fte both im SluSfeben, Slrt ber Ser\u00e4ftelung ber \u00a9cbeinf\u00fc\u00dfcben, in ber \u00a9ntmicflung unb SebenSmeife fo auSeinanber, ba\u00df nicht meniger als fteben \u00a9ip^en, freilich faft alle mit nur einer 2lrt, untere fcbieben merbett tonnten. SBir haben eine beliebige berauSgenommen, baS orangerot be itrfdjleirnmefen (Protomyxa aurantiaca), oon \u00c7adel au ber Stufte ber canarifcben $nfel Sanjarote eutbetft, ein einfadbfter formlofer ^rotoblaSmaf\u00f6rber, meiner oerciftelte unb mit einanber Oerfcbmel^enbe \u00a9cbeinf\u00fc\u00dfcben treibt.\n2\u00dfir m\u00fcrben uns mit Secbt ben Sormurf, bie \u00a9rennen beS \u201eS^terlebenS\" au \u00fcberfcbreiten, gujieben, moUteu mir n\u00e4her auf bie ScbcnSerfcbeinungen biefer 2Befen eingeben. 2lber bis ju ihnen bin mu\u00dften mir uns burd; bie Sabtnintbe ber ni eher en Obiermelt burebarbeiten. 3\u00ab bem Silbe ber Protomyxa aurantiaca firablt unS ein \u00a9brnbol entgegen, eine, menu auch mi\u00efroffo^ifd^e @onne, meldie ben ^3fab burd ben \u00a9ntmidlungSgang ber gefammten organifdjeu StBett erteud>tet, \u00abin \u00a9bmbot ber gr\u00f6\u00dften \u00a9infant ^gleich unb ber 2Jt\u00f6glicbteit ber allfeitigften SluSbilbuug unb SerooHfommitung.","page":1031},{"file":"p1032.txt","language":"de","ocr_de":"n \u00a7 a f t.\nheften der 3>nfe\u00eften, *\u00a3aufendf\u00fc\u00a7ler und \u00a9pinnen. 3Son (\u00fcr. & \u00a3\u00fbfc\u00efjenBerg. \u00a9eite 1 \u2014 618.\nSeBeit der f\u00f6'reBfe, \u00e4\u00df\u00fcrnter und ungegliederten frirBeltofen Stiere. SSou O\u00eafar \u00a9djmidt. \u00a9eite 619 \u20141031.","page":1032},{"file":"p1033.txt","language":"de","ocr_de":"^nmeiuiersetcfjnifr\n21.\nSCct\u00eafctfer 56.\n\u2014\tfdjjmarjg\u00efSngenber 58.\nAbax 39.\nSlbenbpfcutenauge 317.\nAbia 288.\nAbraeus 61.\nAbraxas grossulariata 358. Acalles 124.\nAcanthocephali 726 f. Acantbocercus 660\u2014662. Acantboderus 477. Acantbosoma dentatum 539. Acarina 600.\nAcarus destructor 613.\n\u2014\tdomesticus 613.\n\u2014\tfarinae 613.\n\u2014\tfeculae 613.\n\u2014- folliculorum 616.\n\u25a0\u2014\u25a0 scabiei 614.\n\u2014\tsiro 613.\nAcebtrus 124.\nAcepbala 893.\nAcera bullata 859.\nAcbatina immaculata 799.\n\u2014\tlubrica 799.\n\u2014\tmauritiana 799.\n\u2014\tperdix 799.\nAcbatinella 806.\n2ldjatfd)netfe 799.\nAcberontia Atropos 315. Acblysia 603.\n2ldjt, golbene 302.\nSldjtfnfjer (Se|)\u00a7alopoben) 764 f. 2ld)tffra^Iev ($ oilmen) 1002. Skiculiben 813.\nAcidalia 361.\nAcilius sulcatus 45, 46. Acinopus 38.\n2Wereule 353.\n\u2014\trtitbenfarbige 355. Sltferg\u00efatttoe&pe 233. 2Wer\u2019fdjnecfe 801.\nAcme 813.\nAcridiodea 479.\nAcridium peregrinum 487.\n\u2014> tataricum 487.\nAcron ycta aceris 346.\nActinia mesembryantbemum\n1001.\n\u2014\tpalliata 637.\nActinoloba diantbus 1001. Slculeaten 162.\nAcupalpus 38.\nAdamsia palliata 637, Adelocera 85,\nAdelops 59.\nAdepbagi 26.\nStberft\u00fcg\u00efer 158.\nAdimonia tanaceti 150. Slbmiral 305,\nSlboni\u00ea 313.\nAegosoma scabricorne 138, Aelia acuminata 538. SleoliMben 869.\nAeolis alba 871.\n\u2014\tDrummondii 871.\n\u2014\tpapillosa 870.\n\u2014\tpunctata 870.\nAesalus 67.\nAescbna 450.\n\u2014\tgrandis 451.\n\u2014\tjuncea 448.\n2leugler b\u00fcftere 309.\n\u2014\tburdjftdjtige 309.\n\u2014\tfletne 309.\n\u2014\tfdOecfige 309.\nSlftevb\u00f6cfe 143. 2lfterfr\u00fc$liug3fKegen 438. 2lftergallme\u00ebpen 244. Tljterfrebfe 636.\nAgabus abbreviatus 46. 2\u00efgatbogeI 349.\nAgelastica alni 151. Agelena labyrinthica. 586. Agenia 228.\nAglossa pinguinalis 364. Agra 33.\nAgrilus 83.\n\u2014\tbiguttatus 84.\nAgrion 450. 451.\n\u2014\tAmalia 446.\n\u2014\tforcipula 449.\nSlgrioniben 448.\nAgriotes obscurus 89.\n\u2014- segetis 88.\nAgriotypus armatus 435. Agrotis corticea 355.\n\u2014- exclamationis 355,\n\u2014' innuba 353.\n\u2014\tpronuba 353.\n\u2014\tsegetum 353.\nAgrypnus 85.\n2ibornbfei\u00efmotte 346. SUIcmtlju\u00ebfpmrter 325. m'\\\u00ea 99.\nSUcfyone 310.\nAlecto verrucosa 984. Aleurodes 506.\n\u2014\tcbelidonii 509.\nSllforme\u00ea 506.\nAllantus scropbulariae 286. Allotria 248.\nAltica 151.\nAlucita polydactyla 374. Alurnus 153.\nAlysia manducator 259.\nAmara fulva 40.\n\u2014\tconvexiuscula 40,\n\u2014\tvulgaris 40.\nAmblyomma americanum 609 Amblyteles fossorius 269.\n\u2014\tlaminatorius 269.\n\u2014\tproteus 269.\n2lmetfeit 209.\n\u2014\tcujerbautreibenbe 222.\n\u2014\t\u00eeuetjje 454.\nSlmeifcnfreunbe 214. 2Imetfen}ungfev 424,\n\u2014\tIciugf\u00fcljlerige 424,\n\u2014\tuugefledte 424. \u00cfCmcifenl\u00f4me, gemeiner 422. Ametabola 50\u00d6.\nAmmoniten 784.\nSlmmon\u00ea^orn 784.\nAmmopbila sabulosa 230. Amorpbocephalus coronatus\n132.\nAmp e dus 86.\nAmpbaenogaster structor 211 Ampbicora 690.\nAmpbidasis betularia 358.\n\u2014\tbirtaria 359.\nAmpbiops 51.\nAmpbipeplea glutinosa 805. Ampbipoda 649 f. Ampbistomum 704.\n\u2014\tsubclavatum 746. 2ImbI)vi[u\u00ea 295.\nAmpullaria 813.\nAnacbaris 249.\nAnaspis 105,\nAnax formosus 448.","page":1033},{"file":"p1034.txt","language":"de","ocr_de":"1034\nlament) erjetdjmijb\nAnax Parthenope 448. Anchomenus margin atus 41.\n\u2014\tmodestus 41.\n\u2014\tprasinus 41.\n\u2014\tsexpunctatus 41.\nAncilla 828.\nAncula cristata 867.\nAncylus fluviatilis 789.\n\u2014\tlacustris 806.\nAndrena 191. 435.\n\u2014\tcineraria 191.\n\u2014\tnigro-aenea 191. 21nbrenen 190.\nAndricus 246.\nAndroctonini 560.\nAnelasma squalicola. 669. Anguillula aceti 710.\n-\u2014 glntinis 710.\n\u2014\ttritici 713.\nAnillus 29.\nAnisodactylus 37.\nAnisomera 47.\nAnisomorpha 477. -Anisoplia agricola ,75.\n\u2014\tfruticola 75.\nAnobium per tin ax 97.\n\u2014\tstriatum 97. 258.\n\u2014\ttessellatum 97.\nAnodonta 912.\n\u2014\tanatina 892.\n\u2014\tcellensis 913.\n\u2014\tcygnea 913.\n\u2014\tplicata 909.\nAnomala Frischii 76.\nAnomal on circumflexum 264. Anomia ephippium 957. Anomma arcens 216. Anomura 636.\nAnophthalmus 29. 42. Anoplodium 735.\nAnoplus 731.\nAntarctia 41.\nAnthaxia manca 83.\nAnthea cereus 1001.\nAnthieus 103.\nAntbidium 193.\nAntbocbaris cardaminis 302. Anthocomus 95.\nAntbocotyle merluccii 741. Antbomyia 224.\n\u2014\tbrassicae 412.\n\u2014\tceparum 412.\n\u2014\tconformis 412.\n\u2014\tden tip es 259.\n\u2014\tfurcata 412.\n\u2014\tlactucae 412.\n\u2014\tradicum 412.\nAntbonomus pomorum 122.\n---spilotus 122.\nAntbophagus 54.\nAntbopbila 166.\nAntbopbora birsuta 186.\n\u2014\tparietina 186.\nAntbopbora pilipes 186.\n\u2014\tretusa 186.\nAnthrax 185.\nAnthrax semiatra (morio) 396. Anthrenus museorum 64. M\u00c7ribtben 111. 132. Antbribus albinus 133. Antbrobia mammutbica 568. 21nttlopenIe\u00efpMDe\u00ebpe 199. Antliarbinus Zamiae 124. Antliata 375.\nApatetica 59.\nApatbus aestivalis 183.\n\u2014\u2022 campestris 183.\n\u2014\trupestris 183.\n\u2014\tsaltuum 183.\nApatura 307.\n\u2014\tIlia 308.\n\u2014\tIris 308.\n2lp[e\u00efb\u00efattlau\u00eb 512. 21pfelbliit$enflec$er 122.\n2Ipf eifernder 516.\n'llpfeltoicilev 369.\nApbaenogaster 217. Apbanisticus 84. gibier 256.\nApbidina 510.\nAphis bursaria 512.\n\u2014\tcerasi 512.\n\u2014\tfabae 512.\n\u2014\tmali 512.\n\u2014\tpersicae 512.\n\u2014\trosae 512.\n\u2014\tsorbi 512.\n\u2014\ttiliae 512.\n\u2014\tviburni 512.\nApbodius fossor 70.\nAphrodite aculeata 683. Aphroditea 683.\nAphropbora lacrymans 518.\n\u2014\tsalicis 518.\n\u2014\tspumaria 517.\nApiodera 32.\nApion apricans 118.\n\u2014\tassimile 118.\n\u2014\tcraccae 118.\n\u2014\tflavipes 118.\n\u2014\tilicis 118.\n\u2014\tradiolus 118.\n\u2014\tSayi 118.\n\u2014\ttrifolii 118.\n\u2014\tulicicola 118,\nApis mellifica 168.\nAplysia depilans 863. 864. Apocyrtus 113.\nApoderus coryli 119.\n\u2014\tlongicollis (cygnus) 119. Slpollo 298.\nAporrbais 844.\n\u2014\tpes pelicani 844.\nAporus 228.\nAptera 500.\nApus 659.\nApus cancriformis 659. Aracbnoidea 554.\nAradus corticalis 531. Araeocerus 133.\nAranea tarantula 597. Arane\u00efna 567.\nAranbas caranguexeiras 573. Arctia caja 324.\n\u2014\tpurpurea 324.\nArenia fragilis 686.\nArenicola piscatorum 685. Argas Fischeri 613. *\n\u2014\tmauritianus 613.\n\u2014\tpersicus 610.\n\u2014\treflexus 611.\n\u2014- Savignyi 613.\nArgonauta Argo 769. 778. Argulus foliaceus 666.\n2lrgu\u00a7, fdj\u00f6net 313.\nArgynnis 303.\n\u2014\tAglaja 304.\n\u2014\tPapbia 303.\nArgyromoeba subnotata 193. Argyroneta aquatica 587. Arilus serratus 530.\nSlrinbtct 325.\nArion empiricorum 801. jgK> bortensis 792.\nArmadillo officinarum 653. 2lrmftt\u00a7er 958 f.\nAromia moscbata 139. Arrenurus abstergens 603. 21r[tlad)e 304.\nArtemia salina 657.\n\u2014\tOudneyi 657.\nArtbrogastra 555.\nAscalaphus macaronius 425. Ascaris lumbricoides 715.\n\u2014\tmegalocephala 716.\n\u2014\tmystax 716.\n\u2014\tnigrovenosa 712.\nAscidia intestinalis 965.\n\u2014\tmicroeosmus 965. 966. Ascophora ovalis 426. Asellina 653.\nAsellus aquaticus 653. Asilidae 392.\nAsilus crabroniformis 394.\n\u2014\tcyanurus 395.\nAsopia farinalis 364. Aspatberium 435.\n2l\u00ebp en [alter 307.\nAspergillum vaginiferum 931. Aspidogaster concbicola 742. 21 [fein Oil [[el freb[e) 652 [. 2l[fel[ptnnen 617.\nAstacina 642 [.\nAstacus fluviatilis 624. 642.\n\u2014\tmarinus 643.\n\u2014\tsaxatilis 643. Asteracantbion M\u00fclleri 985,\n\u2014\troseum 982.\n\u2014\trubens 982.","page":1034},{"file":"p1035.txt","language":"de","ocr_de":"Asteracantbion tenuispinum\n982.\nAsteriae 982. *\nAsterias aurantiaca 982. Asteriscus verruculatus 982. Asteronyx Loveni 983. Astynomus aedilis 140.\nAtax spinipes 603.\n\u2014\typsilophora 907.\nAteucbus sacer 68.\nAtbalia rosae 285.\n\u2014\tspinarum 285.\nAtbous birtus 86.\nAtbyreus 71.\nAtlant Kaerandrenii 854.\n\u2014\tPeronii 853. 854. 2ltlantiben 853.\n2ltlad4Hifer 77.\n2ltlad (\u00a9aturuia) 325. 2ttladfpinne 589.\nAtopa 90.\nAtractocerus 24.\nAtropos pulsatorins 454.\nAtta eephalotes 219.\n\u2014\tmalefaciens 222.\nAttagenus pellio 64.\nAttelabus curculionoides 119. Attides 598.\nA ffg F>QQ\n2lufgu\u00a7t|ierc^en 1009 f. \u00a9ufm\u00e4rterin 473.\n2lugenfi\u00f6\u00a7er 445. Aulaeostomum gulo 703, Aulax Brandtii-248.\n\u2014\tbieracii 248.\n\u2014\tpotentillae 248.\n\u2014\trboeadis 248.\n\u2014\tsabaudi 248.\nAuricula coniformis 803.\n\u2014\tIudae 803.\n-\u2014- minima 803.\n\u2014\tmyosotis 803.\n\u2014\tnitens 803.\n\u2014\tscarabus 803.\nSluriculaceen 802.\n2turorafaiter 302. ittudrufe^eidjett 355. 2ludfd)uittfd)nec!e 849.\n2tuft 444.\nUlufter 947 f.\nAutolytus cornutus 694. Avicula margaritifera 909.\n\u2014\tmeleagrina 939.\nAxinella polypoides 1019.\n\u00a9\u2666\nBabia 148.\nBaccha 400.\n\u00a9ad)i\u00e4ufer 528. 529. \u00a9acpm\u00fcde 382.\n\u00a9ad)lbeibeneide 356.\nBacillus Rossii 477.\nBactria aurita 477.\nSftamenberjeidjnijj.\n\u00a9abefdjibamm 1020.\nBadister 37.\n\u00a9\u00e4r, brauner 324.\n\u00a9\u00e4renlrebd 642.\n\u00a9\u00e4rent^ierdjen 618. \u00a9\u00e4umd)enfdmede 869. Balanidae 669.\nBalaninus glandium 122.\n\u2014\tnucum 121.\n\u2014\tturbatus 122.\n\u2014\tvenosus 122.\n\u2014\tvillosus 247.\nBalantium 884.\nBaianus balanoides 669.\n\u2014\tpsittacus 669.\n\u2014\ttintinnabulum 669.\n\u00a9albad)tnfpimte 582. \u00a9adcnbtenen 191.\nBanebus falcator 263.\n\u2014\tVenator 263.\n\u00a9anbatgud 311.\n\u00a9aubaffel bon \u00a9a\u00efjta 547.\n\u2014\tHappentbe 547.\n\u2014\tbed Sucad 546.\n\u2014\trotl)e 547.\n\u00a9aitbit 32.\n\u00a9anbib\u00f6rmer 746 f.\n\u00a9anbiburm bed SJtenfdjen 746\nbid 751.\n\u2014\tbon Jpunb unb $ape 752 f. \u00a9attb^\u00fcngler 816. 839.\nBaridius cbloris 126.\n\u2014\tcblorizans 126.\n\u2014\tpicinus 126.\nBaripus 37.\nBaris 125.\nBassus albosignatus 263. \u00a9aftarbttsedpe, gemeine 233. Batracbotetrix 487.\n\u00a9aitd)f\u00fc\u00a7er 785.\n\u00a9audjfammler 167. 192. \u00a9auml\u00e4ufe 514.\n\u00a9aumtoanje, rotpbeinige 538. \u00a9aumtoeijgling 301.\nBdella longicornis 601. Bdellidae 601.\n\u00a9ed)erfd>ncde 862.\n\u00a9elemniten 784.\nBelostoma grande 526.\nBembex 233. 238.\n\u2014\tciliata 234.\n\u2014\trostrata 233. 239.\n\u2014\ttarsata 403.\n\u00a9embibien 42.\nBembidium decorum 42.\n\u2014\tflavipes 42.\n\u2014- paludosum 42.\n\u2014\tquadrimaculatum 42. \u00a9ergtbeberfpinne 582, \u00a9ernfteinfdjnetfe 799.\nBerosus 51.\nBerytbusjtipularius 536. \u00a9ettmanje, gemeine 531.\n1035\n\u00a9ettibanje, gehnmperte 532. Bibio bortulanus 390.\n\u2014\tMarci 389.\n\u00a9td)o 420.\n\u00a9terte, afribauifdje 178.\n\u2014\tegpptifdpe 178.\n\u2014\titalienifd)e 178.\n\u2014\tbon SJlabagadfar 178.\n\u2014\tnorbifdje 178.\n\u00a9ieneit 166.\n\u00a9tenenlaud 105. 417. \u00a9tenenmotte 365.\n\u00a9tenenibolf, bunter 234. \u00a9iedfitege 403.\n\u00a9hifenbiattf\u00efo\u00efj 515.\nBiorbiza aptera 247. \u00a9irfenbufd)fpanner 361. \u00a9irfen;#uobf\u00a7ornibedpe 287. \u00a9irfenfpanner 358. \u00a9irnenfdptetfe 836.\n\u00a9trnjauger 516.\n\u00a9ifdjofdm\u00fc^e 828.\nBittacus tipularius 431.\nBlabera gigantea 472.\n\u00a9Ichdinge 313.\n\u00a9(atterfiemer 892.\nBlaps mortisaga 99,\n\u00a9lafenf\u00fcger 498.\n\u00a9lafenfug, rotbfdjib\u00e4n$iger 499. \u00a9lafenf\u00e4fer 105.\n\u00a9tajenfopf 403.\n\u00a9lafentr\u00e4ger, gmeirei^ige 995. \u00a9lafentb\u00e4nde 531.\n\u00a9iafentb\u00fcrmer 748.\n\u00a9taftoiben 987.\nBlastopbagus 128.\n\u2014\tminor 129.\n\u2014\tpiniper da 128.\n\u00a9latt, ibanbeinbed 478.\nBlatta 254.\n\u2014\tgermanica 467.\n\u2014\tlapponica 469.\n\u2014\tmaculata 469.\n\u00a9battft\u00f6Be 151.\n\u00a9lattf\u00fc\u00dfler 657.\n\u00a9latiijornf\u00e4fer 79.\nBlattina 472.\n\u00a9lattf\u00e4fer 144.\n\u00a9lattfrebd 641.\n\u00a9lattl\u00e4ufe 510.\n\u00a9lattlaud ber Heilten \u00a9iifier? galle 514.\n\u00a9iattlandfliege 425. \u00a9(attlaudl\u00f6me 426.\n\u00a9lattr\u00e4nber 359.\n\u00a9lattfdineiber 119. 194. \u00a9iattfdfjrede, gefenfterte 490. \u00a9tattlbedpe, geibge^\u00f6rnte 286. \u00a9lat\u00fcbedpen 159. 275. \u00a9laufante, grofje 306.\n\u2014\tHeine 306.\n\u00a9[aufopf 345.\n\u00a9laufdjuede 824.","page":1035},{"file":"p1036.txt","language":"de","ocr_de":"1036\nBletbisa 30.\nSlinbbremfe 392.\nSliubfopf 516.\nSUnbiDcinjen 532. 533. Slumenfliegen 411. Slumentfyierdjen 673. 676. Slumentoe\u00eapeit 166.\nSlutegel, beut|djer 702.\n\u2014\tntebicinifdjei* 702.\n\u2014\tuugatifdjei* 702. Slut3trobfd)en 322.\nSodfafer 136.\nS\u00f6vfentl)ietd)en 1014. 1015. Sogenfrabbeit 632. So\u00eejnenblattlcut\u00ea 512. Sofneid\u00e4fer 135.\nSoftf\u00eftegett 412.\nSofrmufdjel 922. Soljrfdjtoamm 1019. So^rtourm 925.\nBolboceras 71.\nSombarbtrf\u00e4fev 33.\nBombus hortorum 183.\n\u2014\tlapidarius 183.\n\u2014\tmuscorum 183.\n\u2014\tScrimsbiranus 224.\n\u2014- terrestris 183.\nBombycidae 324.\nBombylius 396.\n\u2014\tvenosus (minor) 397. Bombyx mori 327.\nBonellia viridis 705.\nBopyrini 653.\nB\u00f6reus laiemalis 431.\n\u2014\tnivoriundus 431. Sotdenf\u00e4fer 128. 129. Sorfteufdbto\u00e4nje 500. Sorftenluan^e 533. SovftentD\u00dcnnev 681 f. Bostricbus bispinus 98. 128.\n\u2014\tcbalcograpbus 130.\n\u2014\tdactyliperda 128.\n\u2014\tdispar 131. typograpbus 129.\nBothrideres 63. Botbriocepbalus cordatus 755.\n\u2014\tlatus 754.\nBotbrorbina 79.\nBotryllus albicans 968.\nBotys margaritalis 365. Bracbelytra 52.\nBracbiella 667.\nBracbinus crepitans 33. Bracbiopoda 958 f.\n33md)f\u00e4fer 74.\nBracbycerus apterus 114. Brachygaster minutus 254. Brachygnatbus 36.\nBrachys 84.\nBracbytarsus scabrosus 133.\n\u2014\tvarius 133.\nBracon 257.\n\u2014\tpalpebrator 258.\n9?amen\u00fcer3eicbnij?.\nSvctconibeit 255. Brancbiopoda 656 f. Brancbipus salinus 657. Braula coeca 417. Svauuftmr^Slatttne\u00eabe 286. Sveitbanbciugler 309.\nSreme 403.\nStemfe, glau\u00e4ugige 392. Sremfeu 390.\nSrenuer 122.\nSventbiben 111. 131. Brentbus Anchorago 132. Srettfdjueiber 445. Srifleit\u00f6oqel 345.\nSrifeid 310.\nBrontes 63.\nBroscosoma 37.\nBroscus cepbalotes 37. Brotheas maurus 559. Brotolomia meticulosa 349. 33ntd)tben 111. 134.\nBruchus granarius 135.\n\u2014\tlentis 136.\n\u2014- pisi 134.\n\u2014\trufimanus 134.\nSrummev 409.\nBryaxis sanguinea 55, Bryozoa 971.\nBuccina ber 2llten 841. Succhtibeti 829.\nBuccinum undatum 829. Sudjbruder 129. Sudienfbinnei* 334. 343. Sudelbienen 196.\nSudelfliege 415.\nSudelioan^e, bertoanbte 531. Sudelten 518. Sfidjerfforpion 560. Surftenbiene, raubfitfjige 189. S\u00fcrftentr\u00e4ger 184.\nBulimus acutus 798.\n\u2014\tdecollatus 798.\n\u2014- gallina sultana 791.\n\u2014- baemastomus 798.\n-\u2014 sp or adieus 793.\nSuUaceeu 859.\nBunodes gemmacea 1001. Suntl\u00e4fer, ameifenavtiger 95. Suof\u00f6s \u00a9idler 367. Buprestidae 81.\nBursaria 1014. 1015. Sufd)fpiuuen 572.\nButbus occitanus 557. 560. Byrrbus pilula 65. Bytbotrepbes 662.\nByturus 95.\n<\u00a3\u2666\nCalandra granaria 127.\n\u2014\toryzae 127.\n| (Salanibeu 665.\n| Galappa granulata 634.\n| Calathus 41.\nCaligus 666.\nCalleida 33.\nCallidium violaceum 139. Callietbera scenica 598. Galligrapba 150.\nCallimome bedeguaris 246. Gallimorpha dominula 324.\n\u2014\tHera 324.\nGallipbora 409.\nCallispa 153.\n(Salmai* 775.\nCalocoris striatellus 533. Caloptenus italicus 486. Calopteryx splendens 448.\n\u2014- vesta 448.\n\u2014- virgo 448.\nCalosoma inquisitor 32. 58.\n\u2014\tsycopbanta 32.\nCalotermes flavicollis 463. Calymene (Srilobit) 663. Calyptraea 820.\nCamponotus berculeanus 215.\n\u2014\tligniperda 215.\nGampoplex 264. Campylocnemus 36.\nCancer pagurus 633. Cantbaridae 105.\nCantbaris 94.\n\u2014\tvesicatoria 109.\nCaprella 651.\nGapsini 532.\nGapsus 533.\nCapulidae 819.\nCapulus bungaricus 819. Carabici 29. -\nCar abus auratus 31.\n\u2014\tgemmatus 31.\n\u2014\tglabratus 32,\n\u2014\tbortensis 31.\nCarcinus maenas 632. (Sarbiaceen 932.\nCardium eebinatum 932.\n\u2014\tedule 933.\n\u2014- rusticum 933.\nCarenum 36.\nC aridin a 644 f.\nGarinaria 855.\nCarpocapsa pomonella 368. Carycbium 795. 803, Caryopbyllaeus 755.\nCascelius 37.\nGasnonia 32.\nCassida berolinensis 154.\n\u2014\tferruginea 154.\n\u2014\tnebulosa 153.\n\u2014\tobsoleta 154.\nCassis cornuta 844.\n\u2014\tglauca 844.\nCastra 230.\nCataglypbis viatica 211. Catocala elocata 356.\n|1| fraxini 355.\n\u2014\tnupta 356.","page":1036},{"file":"p1037.txt","language":"de","ocr_de":"\u00fcftamentiergeicfymfj.\n1037\nCatops 24.\n(Zauri 841.\nCebrio gigas 89. Cecidomyia 385.\n\u2014\tdestructor 386.\n\u2014\tfagi 386.\n\u2014\tpericarpiicola 386.\n\u2014\tpolymorpha 386.\n\u2014- tritici 388.\n<Zeleutl)etiben 113.\nCelonites apiformis 198. Cemonus unicolor 241. Centrinus Germari 126. Centrotus cornutus 519. Centrums americanus 560.\n\u2014\thottentottus 560. Cephaladonta 153. Cephalomyia ovis 405. Cephalophora 785. (Zepljatopobeu 758 f.\n\u2014\tadjtf\u00fcjpge 764 f. Cepbenomyia rufilabris 406.\n\u2014\tstimulator 406.\n\u2014\ttrompe 406.\nCephus pygmaeus 279.\n\u2014\ttroglodytus 280.\n(Zeramb\u00e7ciben 136. 138.\nCerambyx cerdo 139.\n\u2014\tberos 138.\nCeramium 867.\nCeramius Fonscolombi 198. Cerapus 651.\nCeraturgus 393.\n(Zercarien 743. '\nCerceris 235. 238.\n\u2014\tbupresticida 235.\n\u2014\tornata 240.\n\u2014- yespoides 235.\nCercopis bivittata 518.\n\u2014\tsanguinolenta 518. Cercyon 52.\nCeria conopsoides 402. Cerithium 824.\n\u2014\ttruneatum 824.\nCermatia araneoides 545. Cerocoma Schaefferi 109. Ceruchus 67.\nCerylon 63.\nCestodes 746 f.\nCetocbilus australis 665. Cetonia aurata 79.\n\u2014\tfastuosa 80.\n\u2014\tmarmorata 79.\n\u2014- speciosissima 80. <Zetontben 78.\nCeutorhyncbus ecbii 125.\n\u2014\tmacula -alba 125.\n\u2014\tsulcicollis 125. Chaetogaster diaphanus 698. Chaetopoda 681 f. Cbaetopterida 686. Cbaetopterus 686.\n(ZJjalcibier 251.\nChalcolepidius viridipilis 85.\n\u2014\tzonatus 86,\nChalcophora mariana 83. Chalcosoma Atlas 77. Chalicodoma muraria 241. Cbaraeas graminis 349. Chatergus apicalis 203.\n\u2014\tcbartarius 202.\nCbauliodes 429.\n\u00a9Rangeant, Keiner 311.\nCbeimatobia boreata 363.\n\u2014\tbrumata 363.\nChelifer cancroides 560.\n\u2014\tcimicoides 561.\n(Zl)eloniarier 322.\nChelostoma florisomne 240. Cbermes abietis 512.\n\u2014\tcoecineus 512.\n\u2014\tviridis 512.\nChevreulius 966.\nChilocorus bipustulatus 158. Chilodon 1015.\nCbilognatba 549.\nCbilopoda 544.\n(Zbiloftomen 973.\nCbionobas 309.\nCbirocerus 253.\nChironomus plumosus 382. Chiton 851.\n\u2014\telegans 852,\n\u2014\tmarginatus 852. Chitonidae 851.\nChlaenius festivus 37.\n\u2014\tvelutinus 37.\n\u2014\tvestitus 37.\nChlamys 148.\nChlorocoelus Tanana 490. Chlorophanus viridis 111. Ghlorops lineatus 414.\n\u2014\tnasutus 414.\n\u2014\tstrigula 414.\n\u2014\ttaeniopus 414. isolera 59.\nChondrosia reniformis 1023. Choragus 133.\nChrysaora ocellata 992. Chrysidae 238.\n(Sfj\u00ef\u00c7ftypu\u00ea 314.\nChrysis 239.\n\u2014\taerata 240.\n\u2014\taustriaca 240.\n\u2014\tbarbara 240.\n\u2014? bicolor 240.\nHl bidentata 240.\n\u2014\tbihamata 240.\n\u2014\tcyanea 240.\n\u2014\telegans 240.\n\u2014\tfulgida 240.\n\u2014\tignita 200. 240.\n\u2014\timbe cilla 240.\n\u2014\tLeachii 240.\n\u2014\tneglecta 240.\n\u2014\tprasina 240,\nChrysis regia 241.\n\u2014\trufa 241.\n\u2014\tsuccinctula 240.\n\u2014 Zetterstedti 241. Chrysochroa Buguetti 83. Chrysolampus solitarius 328. Chrysomela cerealis 150.\n\u2014\tdiluta 150.\n\u2014\tfastuosa 150.\n\u2014\tfucata 150.\n\u2014\tgraminis 150.\n\u2014\tspeciosa 150.\n\u2014\tsuperba 150.\n\u2014\tviolacea 150. Chrysomelina 144.\nChrysopa vulgaris 425. Chrysops coecutiens 392, Cicada atra 524.\n\u2014\tconcinna 524.\n\u2014\thaematodes 524,\n\u2014\tmontana 524.\n\u2014\u2022 orni 524.\n\u2014\tplebeja 524.\n\u2014\tspeciosa 523.\nCicadellina 516.\nCicadina 516.\n(Ztdjago 420.\nCicindela campestris 27.\n\u2014\tgermanica 28.\n\u2014\thybrida 28.\n\u2014\tsilvatica 28.\nCicindeletae 26.\nCidaria 361.\nCimbex betulae \u2018287.\n\u2014\tfemorata 288.\n\u2014\tnemorum 271.\n\u2014\tvariabilis 288.\nCimex ciliatus 532.\n\u2014\tlectularius 531.\nCionus scrophulariae 123. Cirripedia 668 f.\nCis 98.\nCistela fulvipes (bicolor) 102. (Zitronenfalter 302.\nCixius nervosus 520.\nCladius eucerus 283. Cladocera 659.\n(Zlaboceren 659.\nCladonema 992.\nCladoxerus 477.\nClausilia 792. 800.\n\u2014\talmissana 800.\n\u2014\tparvula 792. 800.\nClava gella 931.\nClavellina lepadiformis 967. Claviger testaceus 55. Cleodora 880.\nCleonus bupresticida 235.\n\u2014\tophthalmicus 235.\n\u2014\tpunctiventris 114.\n\u2014\tsulcirostris 114.\n(Zteopatra 302.\nClepsinea 704.","page":1037},{"file":"p1038.txt","language":"de","ocr_de":"1038\n\u2022ftamen\u00f6erjeidjnifs.\nCleptes semiauratus 239.\nClerus formic arius 95. (Slibofiomen 255.\nClio 882.\n\u2014\tborealis 882.\n\u2014\tnorbtfcpe 883.\n(S\u00fcoibeen 882.\nClivina foss\u00f4r 35.\n(Slibtnen 29.\nClubiona atrox 587.\n\u2014\tbolosericea 589.\n(Slpmemen 686.\nClypeaster 158.\n(S\u00efppeaftriben 981.\nClytbra quadripunctata 147. Clytus arietis 140.\n- arvicola 140. f\u2014- rbamni 140.\nCnem acanthus 37.\nCnemidotus caesus 45. 47. (Sneotfytnen 111.\nCnethocampa pinivora 343.\n\u2014\tpityoeampa 343.\n\u2014\tprocessionea 342.\nCoccina 505.\nCoccinella septempunctata 157. Coccinellidae 156.\nCoccus cacti 506.\n\u2014\tlacca 508.\n\u2014\tmarmipara 508.\nCoccyx Buoliana 367.\n\u2014\tresinana 367.\n(Socfyent\u00ef\u00efe 506. 507.\n\u2014\tpolnifcpe 509.\n(SodjeniUmil\u00cae 601.\n(Sobvinen 250.\n(Soe\u00efenterateu 988 f.\nCoelioxys 196.\nCoenonympba 309.\nCoenosia 233.\nCoenurus 752.\nColeopbora laricinella 374. Coleoptera 23.\n-Colias Edusa 302.\n\u2014\tHyale 302.\nCollet\u00e9s birta 191.\nCollyris longicollis 28.\n(Solon 59.\n(Sollten 63.\nColymbetes fuscus 46. Comatula 987.\nCompsus Dalmanni 112. Conocbilus 676.\nConoidea 837.\nConops 182.\n\u2014\tauripes 403.\n\u2014\tcbrysorrboeus 403.\n\u2014\tflavipes 403.\n\u2014- quadrifasciatus 403.\n\u2014\trufipes 403.\n\u2014\tyittatus 403.\nContipus 61.\nConus cedonulli 837.\nConus marmoratus 838.\n\u2014\ttextilis 837.\nConvoluta paradoxa 734. Copelatus 47.\nCopepoda 664.\nGopris 69.\nCoprophaga 68.\nCoptocycla 155.\nCoptotomus 47.\nCorallium rubrum 1003. Cordulia 453.\nCoreodes 535.\nCoreus marginatus 536.\n\u2014\tquadratus 536.\nCoriacea 416.\n(Soncatben 665.\nCorixa femorata 525.\n\u2014\tGeoffroyi 525.\n\u2014\tmercenaria 525.\nCoronula balaenaris 669. Coropbium 651.\nCorotoca 53.\nCorticatae 1003.\nCorydalis 429.\nGorymbites castaneus 88.\n\u2014\tbaematodes 88.\nCorynetes ruficollis 96.\n\u2014\trufipes 96.\n\u2014\tviolaceus 96.\nCosmetus 564.\nCosmia affinis 353.\n\u2014\tdiffinis 352.\n\u2014\tpyralina 353.\n(Soffontben 128.\nCossus ligniperda 320.\nCrabro 236. 238.\n\u2014\tlapidarius 240.\n\u2014\tstriatus 231. 237. Crabronea 228.\n\u00a9ran\u00e7on, ^emetne 644, Crangon vulgaris 644.\nCrania anomala 963. Craspedopborus 36. Cratacantbus 38, Crematogaster 210. Crepuscularia 314.\nCreseis 880. 881.\n(Sreoette 644.\nCrinoidea 986.\nCrioceris asparagi 147.\n\u2014\tmerdigera 147.\nCriodrilus lacuum 697. Cristatella mucedo 972. 973. Crocisa 196.\n(Srpptibeit 261. 270.\nCryptocepbalus duodecim-punc-\ntatus 148.\n\u2014\tsericeus 148. (Srpptopentcimereu 110. (Srpptcp\u00efjagtben 63. Cryptopleurum 52.\nCryptops 547.\nCryptorbyncbus lapatbi 124.\nCryptus migrator 271.\n\u2014\ttarsoleucus 271.\nCteniza fodiens 575. Ctenobrancbiata 816. Ctenopbora 990.\n\u2014\tatrata 384.\nCtenostoma 28.\n(Sucubcmo 87.\n(Sucuitnen 63.\n(Sucujo 87.\nCucullanus elegans 719. Cucullia argentea 350.\n\u2014\tartemisiae 350.\nCucumaria Hyndmanni 977. Culex annulatus 380.\n\u2014\tmolestus 382.\n\u2014\tpipiens 381.\n\u2014\tpulicaris 382.\n\u2014\ttrifurcatus 382.\n(Sultctben 380.\nCurculio pini 116. Curculionina 110.\n(Suttu\u00ea 296. 297.\nCyamus 652.\nCybister Roeselii 46.\nCycbrus 32.~\nCyclas cornea 920.\n\u2014\trivicola \u2019 920.\nCyclatella annelidicola 740. Cyclonotum 52.\n(Spclopibeit 665.\nCyclops 664.\nCyclostoma elegans 812. (Spcloftomen 255. 973. Cyclostomidae 812.\nCydippe pileus 990.\nCydnus 538.\nCylicbna truncata 862. Gymbium aetbiopicum 827. Cymbulia 882.\n(Spmbuitaceeit 881.\nCymindis 34.\nCymothoadae 653.\nCynipidae 242.\nCynips 245.\n\u2014\tfecundatrix 246.\n\u2014\tfolii 245.\n\u2014\tlignicola 246.\n-\u2014 psenes 246.\n\u2014\tSycomori 246.\n\u2014\ttinctoria 246.\n(Spntpta 325.\nCypbocrania acantbopus 477. Cypbon 90.\nGyphonocepbalus 79.\nCypbus Germari 112.\n\u2014\u25a0 Linnaei 112,\nCypraea 839.\n\u2014\tmoneta 841.\n\u2014\ttigris 840.\nCypridina 662.\nGypris 662.\nCyrtoneura stabulans 259.","page":1038},{"file":"p1039.txt","language":"de","ocr_de":"iftamenrerjeicpnijj.\n1039\nCysticercus 750.\n\u2014\tfasciolaris 752.\n-\u2014 tenuicollis 752.\nCytherea maculata 896.\n3>.\nDactylocotyle pollachii 741. SDammerung\u00ebfatter 314. Damalis 393.\nDamaster blaptoides 32.\nSDamm\u00ef\u00e2fer 30.\n\u00a9anaiben 302.\nDanais 302.\n\u2014\tChrysippus 314.\n\u00a9appne 304.\nDaphnia 662.\nSbappntben 659.\nDaptus 37.\nSDtr\u00eactHiben 90.\nSDaffelf\u00efiege 403.\nDasychira pudibunda 334. Dasypoda hirtipes 189. Dasypogon teutonus 393. Dasytes 94.\nDecapoda 628. 771.\nSDecffiemer 859.\nDecticus verrucivorus 490. Deldochilum 69.\nDelphinula 848.\nDemetrias atricapillus 34. Demodex canis 616.\n\u2014\thominis 616.\n\u2014\tphyllostomatis 616. Dendritina 1026.\nDendrocellus 33.\nDendrocoela 735i Dendroides 104.\nDendronotus arborescens 869. Dendrophilus 61. Dendrophyllia ramea 997. 999. Dentalium vulg\u00e4re 885. 886. Depressaria nervosa 372. Dermanysus avium 605.\n\u2014\tgallinae 605.\n\u2014\thirundinis 605.\nDermestes lardarius 63. Dermestini 63.\nDesoria glacialis 501. Deuterocampta 150.\nDiacanthus 87.\nDiachromus 37.\nDiactor bilineatus 536. Diadema balaenaris 669. Diaperis boleti 100.\nDibolia 151.\nDibranchiata 764 f.\nDicerca 83.\nDichelestina 666.\nDichroa 196.\n\u00a3)icff\u00f6pfe (Tagfalter) 313. 2)icffopf (\u00a9pinner) 335. SDicffopff\u00fcege 402.\nSDidfopffltege, bterMnberiqe 403. SDuffcpenfel 535. Dicranocephalus 79. Dicranorrhina Smithii 79. Dictyopterus minutus 91.\n\u2014\tsanguineus 91.\n\u00aeteb 96.\nDielocerus Ellissi 276.\nDiloba coerulocephala 345. Dilobitarsus 85.\nDimyaria 897.\nDineutus 49.\nDinophilus vorticoides 733. Dinorhina 75.\nDioctes Lehmanni 37.\nDioctria oelandica 393. Dipleumones 576.\nDiplolepis puparum 252. Diplonychus rusticus 526. Diplopoda 549.\nDiploptera 197.\nDiplorhapus 41.\nDiplozoon paradoxum 740. Diporpa 740.\nDiptera 375.\nDiscina 964.\nSDiftetf alter 305.\nDistomum echinatum 72.\n\u2014\thaematobium 745.\n\u2014\thepaticum 743.\n\u2014\tlanceolatum 745.\n\u2014\tretusum 743.\nDitomus 36.\nDiurna 294.\nDochmius duodenalis 718.\n\u2014\ttrigonocephalus 718. Dolabella Rumphii 864. SDoldjtoe\u00eape 225.\nDolerus 284.\nDolichus 41.\nDolium galea 842.\n\u2014\tperdix 843.\nDolomedes fimbriata 595. Donacia crassipes 145.\n\u2014\tmenyanthidis 146.\nDonax 920.\nSDoniterf\u00eeJer 74.\nSDonnerfeile 784.\nSDoppellocp 742.\n\u2014\tegpptifcpe\u00ea 745.\nSDoppeltpier 740.\nDorcadion atrum 142.\n\u2014i crux 141.\n\u2014\tfuliginator 142.\nDorcus 67.\n3bortbtben 866.\nDoris muricata 867.\n\u2014\tpilosa 866.\n\u2014\tproxima 867.\n\u2014\ttuberculata 867.\nSjomfdjredfe, gemeine 488. \u00ee)ornfpinne, gangenartige 581. SDorn^irpe, geh\u00f6rnte 519.\nDorthesia urticae 506. 509. \u00a9orp\u00efiben 216.\nDoryphora 150. ' \u00a9racpenfliege 445.\nSDrapthmrm 85.\nDrassus brunneus 587.\n\u2014\u2022 s\u00e9rie eus 587.\nSDrepf\u00ef\u00fcgler 435.\n\u00a9rep\u00ef\u00e2fer 47.\nSDrepmurm ber \u00a9cpafe 752. \u00aeretecffrab6eit 633.\nSDretmunb 739.\nDrepanoptera phalaenoides 427 Dreyssena polymorpha 917. Dromia vulgaris 634.\nDromius quadrisignatus 34. \u00a9rufenameife 215.\nDrypta 33.\n3)\u00fcnenMfer 74.\nSDu\u00efatenf alter 312.\nSDungf\u00e4fer, grabenber 70. Dynastes Hercules 76. Dyschirius 35.\nDyscolus 42.\nDysdera 590.\nDyticidae 43.\nDyticus latissimus 46.\n\u2014\tmarginalis 44.\nEbaeus 95.\n(Sberefcpenblai\u00fcau\u00ea 512. Eccoptogaster destructor 131.\n\u2014\tscolytus 131.\nEchinococcus 753. Echinodermata 974.\nEchinoidea 979.\nEchinomyia 408. Echinorhynchus gigas 726.\n\u2014\tpolymorphus 727.\n\u2014\tproteus 727.\nEchinus esculentus 979.\n\u2014\tsaxatilis 950.\nEciton crassicornis 219.\n\u2014\tdrepanophora 218.\n\u2014\terratica 219.\n\u2014\u25a0 hamata 218.\n\u2014\tlegionis 217.\n\u2014\tpraedator 219.\n\u2014\trapax 217.\n\u2014\tvastator 219.\n(Scffl\u00fcgler 304.\n(Scfmnnb 848.\n(SbelforaHen 1003.\n(Sgel 698 f.\nEgolia 63.\n(Sicpen;23aumlau\u00ea 514. (Sicpen;@allft>e\u00eapen 245. (Si4en;^rogeffton\u00ebfpinnrr 342. (Stcpenfepi\u00efb\u00efau\u00ea 506. (Si<penjcpillercpen 311. (Sicpenfcprecte 489.\n(SicpeMmcfler 366.","page":1039},{"file":"p1040.txt","language":"de","ocr_de":"1040\nSRamenrergeicpnif?.\nEpen^apfen^ @adft>eSpe 246. Etngemeibefd}necfe 874.\nEinf otnfdprede, bebornte 489. Einmietper 244.\nEinpaarfiifj\u00efer 544. Einfieblertrebfe 636 f. \u25a0Eintagsfliege 440.\n\u2014\tgemeine 441.\nEifdmecfe 841.\nEiStanfer 563.\nEt\u00e8bogel, gro\u00dfer 307.\nElampiben 241.\nElampus aeneus 241.\n\u2014\tbidentulus 241.\nElaphrus riparius 30.\nElater epbippium 87.\n\u2014\tpomorum 87.\n\u2014\tsanguineus 87.\nElateridae 84. iEledone moscbata 767. Elencbus 437. \u2022Eleppanteng\u00e4bndjeu 885. Eleutherata 23.\nElgiva 412.\nElletnfpanner 357.\nElmis 66.\nElodes 90.\nEly sia splendida 873.\n\u2014\tviridis 872.\nEmarginula reticulata (fissura)\n849. (\nEmpidae 395.\nEmpis tessellata 395.\nEmpusa pauperata 476. Encyrtus embryophagus 328. \u2022Enbompcpiben 155. Enboparajrtifcpe \u00a9augftmrmer 742.\n\u00abEngmaul, ein\u00e4ugige 732. Enoplotentliis 778.\nEnoplus 710.\nEntbl\u00e4tteret 359.\nEntenmufcpel 669. 892. Entoconcli\u00e0 mirabilis 874. 878. Entomostraca 663 f.\nEozoon 1028.\nEpeira diadema 576. Epbemera vulgata 441. Ephemeridae 440.\nEpliialtes imperator 273. Epialus fiumuli 321.\nEpibdella hippoplossi 739. Epicbnopteryx 333.\nEpilacbna 157.\nEpimetopus 52.\nEpinephele 309.\n\u2014 Hyperanthus 310.\n\u2014 Janira 310. jEpistylis 1013.\n\u2014 nutans 1014.\nEpitbeca 453.\nErbfenf\u00e4fer 134.\nErbfeumufcpel 921.\nErbfenusidter, moubf\u00efediger 368,\n\u2014\trehfarbener 367.\nErbaffel, eleftrifd)e 547.\n\u2014\tfrucbtliebenbe 548.\n\u2014\t\u00efaugf\u00fcplerige 547.\nErbbieneit 190.\nErbfabl 353.\nErbppe 151.\nErbpummel 183.\nErbt\u00e4fer 71.\nErbfrebS 494.\nErbl\u00e4ufe 512.\nErbplanarien 237.\nErbtoan^eit 538.\nErbino\u00eff 494.\nErebia 309.\nEremit (Seberf\u00e4fer) 80.\n\u2014\t(\u00a9pinner) 338. Eremiten\u00efrebfe 636 f.\nEresus cinaberinus 599.\n\u2014\tquadriguttatus 599.\nErgates fabe* 138.\nEristalis tenax 401.\nErlen ; i\u00dflattt\u00e4fer 151.\nErobien 99.\nErodiscus 121.\nErotpliben 155.\nErpa 325.\nErpciniben 314.\nErythraeus 602.\nEPeucifabe, fleine 524. E\u00ebpenbocf 142.\nEff\u00eeg\u00e2fipen 710.\nEubadizon 164.\nEucera antennata 403.\nlongicornis 186.\nEucbarias 253.\nEucharis 991.\nEuchirus longimanus 81. Euchroeus 239.\nEuchroma gigantea 83. Eucorybas crotalus 547. Eudicella ' Smithii 79. Euglossa cordata 184.\n\u2014\tsurinamensis 184.\nI Eugonia alniaria 357.\nEule, matfgegeidjnete 347. Eulema 184.\nEulen 344.;\nEumeneg 238.\n\u2014- coarctata 200.\n\u2014\tpomiformis 200. 240. Eitmeniben 84. 198.\nEumolpen 145.\nEupatorus 77.\nEupithecia centaureata 362.\n\u2014\tsignata 362.\nEurinus 164.\nEuryscopa 148.\nEuspongia adriatica 1020. Eustales 112.\nEustrongylus gigas 718. Eyania 254.\nExenterus marginatorius 262. Exepbanes occupator 351. Erobonten 256.\nExoprosopa stupida 396.\nS*\nggbenfdptec\u00eee, breittoarjige 870.\n\u2014\tmei\u00a7e 870.\ngab en f dp innn\u00ef\u00e2f er, gef \u00e4 umter 44. gabenfforpton, gefdp\u00e2npr 561. gabenttmrmer 708 f. g\u00e2dperfI\u00fcg\u00efer-435. g\u00e4cperfora\u00fce 831. g\u00e2cperpngler 846. g\u00e4rbermilbe 601. galtenfdjnecfen 827. galtenlneSpen 197. galtet 289. galtfl\u00fcglet 431. gaugfcpreden 473.\n\u2014\targentinifdpe 475.\n\u2014\tcarolinifcpe 474. gafffdpnecfen 842. geberbufcp=3utfm\u00fc& 382. geber\u00efinge 501. gebermo\u00efteu 374. geigenfcpnede 836. geilenmufcpel 944. geiftf\u00e4fer 100. gelbgrille 491. gelbpeufbprecfen 479. gelbpumme\u00ef 183. gelbfanbt\u00e4fer 27. gelbitlmeneule 352. gelfeupummel 183. gelfenfforpion 559. geitfterfpinne 584.\nFeronia lepida 38. f\u2014 metallica 39.\n\u2014\tnigra 39.\n\u2014\tnigrita 39.\n\u2014\tpunctulata 38.\n\u2014\tstriola 39. gettfcbabe 364. geuerpege 87. geuerleiber 968. geuerfcpr\u00f4ter 66. geuerbogel 312. geuertoan^e, f\u00ef\u00fcgellofe 534. ge^aifimirm 657. gicptenbortent\u00e4fer, abptppuiger\n129.\ngidpupolpeSpe 278. gid)tenriuben;2Bidler 368. gicptenr\u00fcffelf\u00e4fer, gro\u00dfer 116. gidpufdp\u00e4rmer 316.\nFicula 836.\nFidonia piniaria 359.\nFigites 249.\nFigitidae 248.\nFilaria medinensis 717.\ngilpuS 505. ginne 750,","page":1040},{"file":"p1041.txt","language":"de","ocr_de":"Sftamen\u00f6erjetcpnijj.\n1041\ngifcpaffeln 653. gifcpdjen 500. gifler s@anbi\u00fcurm 685. gifd)lau\u00ea 666.\nFissurella graeca 849.\n\u2014\treticulata 849.\nFlata limbata 520. glebermau\u00eafltege 417. glebermau\u00eamtlbe 605. ^\u00efeifd^fXte\u00e7xe # graue 408.\nt\u00e7 1 etfd)fi*effer (@anb!afer) 26. glet[cpfreffer(uttngeltourmer)692. gliebermotte B73. glinff\u00e4fer 42.\ngtndblumenfpaunerdpen 362. glop, gemeiner 418. glopfrauteule 348. gloptrebfe 649. 650.\n\u2014\tparafitifcpe 651.\n\u2018glorf\u00efiege, gemeine 425.\nglorfcprede, l\u00e4ublicpe 427. Floscularia appendiculata 673. 070\ngloffenf\u00fc\u00dfer (\u00a9djuecfeu) 879 f. gl\u00fcgelfdjncden 844. gluftreb\u00ea 624. 642. glufmilbe, \u00efugelige 603. Flustra foliacea 973. g\u00f6prenfpanner 359.\nFoenus assectator 254.\n\u2014\tjaculator 254.\nForficula auricularia 497.\n\u2014\tgigantea 496.\n\u2014\tminor 498. -Formica cunicularia 214.\n\u2014\tfusca 214.\n\u2014\trufa 211. 215. 340.\n\u2014\tsanguinea 214. gormiciben 215.\nFormicina 209. granfenfl\u00fcgler 498. grau 356. gretpeit\u00eb\u00efappe 819. gritfliege 414. grofdjfrabbe 636. groftfpanner, gro\u00dfer 359.\n\u2014\tHeiner 363. gr\u00fcpling\u00eaf\u00efiege 431. gud)\u00ea, grower 306.\n\u2014\t\u00efleiner 306. gugen\u00ef\u00e2fer 65.\nFulgora Candelaria 521.\n\u2014\tlaternaria 521.\nFulgorina 520.\nFumea 333.\nFurcellaria 867.\nF us us antiquus 835.\n\u2014\tnorvegicus 836.\n\u2014\tTurtoni 836.\ng utter granule 348.\n\u00a9.\n\u00a9abelnafe 79.\n\u00a9abelfcpioang, gro\u00dfer 343. \u00a9\u00e4nfefu\u00dffranner 361. \u00a9\u00e4nfepaftfu\u00df, gro\u00dfer 503. Galathea squamifera 640.\n\u2014\tstrigosa 640.\nGalearia 253.\nGaleodes arabs 565.\n\u2014\taraneoides 565.\n\u2014\tfatalis 566.\n\u2014\tgraecus 567.\n\u2014\tstriolata 567.\n\u2014\tvorax 566.\nGalerita Janus 33.\n\u00a9aleru^ett 145.\n\u00a9allapfelmespe, gemeine 245. \u00a9aHenl\u00e4ufe 514.\nGalleria mellonella 365. Galleruca 150.\n\u00a9allm\u00fcden 385.\n\u00a9allioe\u00eapen 159. 242.\nGamasus coleoptratorum58.604. Gamma 355.\nGammarina 650.\nGammarus pulex 650.\n\u00a9arnate 644.\n\u00a9arncelaffeln 653.\n\u00a9arneelen 644 f. \u00a9artenbirnfpinner 335. \u00a9arteubold\u00fcoe\u00eape 225. \u00a9artenpaarm\u00fcde 390. \u00a9artenpummel 183. \u00a9artenlaubf\u00e4fer 75. \u00a9artenlauff\u00e4fer 31. \u00a9artenlucp\u00eafpinne 595. @artenfd)nirt\u2018elfd)nede 798. Gasteracantba arcuata 581. Gastrocbaena modiolina 930. \u00a9aftrocp\u00fcnaceen 930. Gastropacba castrensis 330.\n\u2014\tneustria 251. 330.\n\u2014\tpini 251. 328.\n\u2022\u2014 quercifolia 330.\n\u2014\tquercus 271.\n\u2014\trubi 330.\nGastrophilus equi 404. Gastropoda 785.\nGastrus equi 404.\nGecarcinus ruricola 630.\n\u00a9eift 563.\n\u00a9eiftcpen 374.\nGelasimus 631.\n\u00a9emeinfd)ioeber 396.\n\u2014\tHeiner 397.\nGeodesmus bilineatus 737. Geodia 1019.\n\u00a9eoffrop\u2019\u00ea 9tuberioan\u00a7e 525. Geometridae 357.\nGeophilus carpophilus 548.\n\u2014\telectricus 548.\nGeoplana subterranea 738. \u00a9eorpffen 66.\nGeotrupes stercorarius 71.\n\u2014\tTypboeus 71.\n\u2014\tvernalis 71.\nGephyrea 705 f.\n\u00a9erabfl\u00fcgler 437.\n\u00a9erber (\u00abBodf\u00f6fer) 137.\n\u2014\t(\u00dcJkif\u00e4fer) 74.\nGerris 528.\n\u00a9efpenftfdpreden 476.\n\u2014\tbornf\u00fc\u00dfige 477.\n\u2014\tge\u00f6prte 477.\n\u2014\tftofft\u2019S 477. \u00a9efpinnftblatttoe\u00eape 280. \u00a9ejpiunftmotte 370. \u00a9etreibeblajenfu\u00df 499. \u00a9etreibelaubtafer 75. \u00a9etreibelauff\u00e4fer 39. \u00a9etrcibeoerm\u00fcfter 386.\n\u00a9iftmanje non SJtiana 610. \u00a9infterblattflop 515.\n\u00a9itterfl\u00fcgler 421.\n\u00a9lan^f\u00e4fer 61.\n\u00a9la\u00eaf\u00ef\u00fcgler 319.\n\u00a9\u00efa\u00eafdptede 799.\n\u00a9tattme\u00eapen 233.\n\u00a9lattm\u00fcrmer 698 f.\n\u00a9letfcperflop 501.\n@\u00efet[d)ergaft 431.\n\u00a9lieber[pinnen 555. \u00a9lodentpiercpen 1013.\nGlomerina 552.\nGlomeris guttulata 553.\n\u2014\tlimbata 553.\n\u2014\tmarginata 553.\nGlossata 289.\nGluvia striolata 567.\nGlycera 685.\nGlycyphagus 613.\nGlypta resinanae 274.\n\u00a9nipen 388.\n\u00a9olbafter 334.\n\u00a9olbauge 425.\n\u00a9olbeulen 355.\n\u00a9olbpenne 31.\n\u00a9olbf\u00e4fer 79.\n\u00a9clbne Slept 302.\n\u00a9olbrutpenfalter 312. \u00a9olb\u00efoe\u00eapcn 238.\n\u2014\tblaue 240.\n\u2014\tgemeine 240.\n\u2014\troftge 241.\n\u00a9oliatp 78.\nGoliathus Druryi 78.\n\u2014\tgiganteus 78.\nGompbocerus grossus 480. 486.\n\u2014\tlineatus 485.\n\u2014\trufus 485.\n\u2014. sibiricus 485.\nGonioctena 148.\nGonopteryx Cleopatra 302.\n\u2014\trhamni 302.\n66\n\u2014 Gabrielis 547.\n\u2014\tlongicornis 547.\nGeoplana 737.\n\u2014\truliventris 738.\n\u00a3af tf) enb er g unb \u00a9djinibt, toirbellofe \u00a3{)i?re. (JBre\u00c7rn,\tYI.)","page":1041},{"file":"p1042.txt","language":"de","ocr_de":"1042\n\u00fcftamen\u00f6er\u00e4etdjmjj.\nGonyleptes curvipes 564. Gordiacea 723,\nGordius aquaticus 723.\n\u2014\tsetiger 724,\n\u2014\tsubbifurcus 724.\nGorgonia flabellum 831.\n\u2014\tverrucosa 1005. \u00a9ottelanbeterin 473. \u00a9rafcbienen 189. \u00a9rab^eufdjreden 478. 496. \u00a9rabtoeSpeu 228.\nGracilaria syringella 373. Grammoptera 143.\nGrana Cbermes 506.\n\u2014\tfina 508.\n\u2014\tMestica 508.\n\u2014\tsilvestra 507.\n\u00a9remette 644.\nGranceola 633.\nGrapbolitha corollana 142.\n\u2014\tdorsana 368.\n\u2014\tduplicana 368.\n\u2014\tnebritana 367.\nGrapsus varius 636.\n\u00a9ret\u00eaeu\u00efe 349.\n\u00a9ra\u00eapefer 478.\n\u2014\tbiefer 486.\n\u2014\t\u00cfinti\u00efter 485.\n\u00a9rapferbe 478.\n\u00a9riff elf djnede 867.\n\u00a9rillen 478.\nGromia oviformis 1024. \u00a9rubentobf 754,\n\u00a9r\u00fcbler 406.\n\u00a9r\u00fcuauge, baubf\u00fcfjige\u00ea 414. \u00a9riinaugen 413,\nGryllodea 496.\nGryllotalpa vulgaris 494, Gryllus campestris 491.\n\u2014\tdevastator 481.\n\u2014\tdomesticus 493.\n\u2014\tproboscideus 431. \u00a9utnea\u00eeSBurm 717. \u00a9ummifepamm 1023. Guttulina communis 1026. Gymnedis brasiliensis 79. Gymnocbila 63.\nGymnognatba 437. Gymnolaemata 973. Gymnopleurus 69. Gynandromorpbus 37.\nGyretes 49.\nGyrinidae 47.\nGyrinus aeneus 48.\n\u2014\tmergus 48.\n\u2014\tminutus 48.\n\u2014\tnatator 48.\nGyropus gracilis 502.\n\u2014\tovalis 502.\nHaarbalgmifbe be\u00a7 flftenfdjen 616.\nHaarlinge 501. ipetetrfetcfmtlbe 616.\nHaarjterne 986. 987. Habidjtpiege, \u00f6laitbifdfe 393. Hadans lepidotus 234. Hadena basilinea 347.\n\u2014\tinfesta 347.\nHadites tegenarioides 568. Hadrotoma 65.\nHaematopinus 504. Haemobapbes 667.\nHaemonia 145.\nHaemopis vorax 703. Haemotopota pluvialis 392. Haemylis daucella 371.\nHafte 440.\nHaftf\u00fc\u00a7er 502.\n\u00a3ciftfu\u00a7, ftropelber 503. Habnia 586, Hainfcpirfelfcpecfe 798. Hateu;\u00a9almar 778.\nHalbbeder 503.\nHalictopbagus 437,\nHalictus 191.\nHaliotis 848.\n\u2014\ttuberculata 849.\nHaliplus 47.\nHalisarca 1023.\ngemeine 279.\nHaltica 151.\n\u2014\terucae 153.\n\u2014\tlytbri 153.\n\u2014\toleracea 152. Hammaticberus 138. Hammermufdfeln 939.\nHarfe (\u00a9djnecfe) 828.\nHarle\u00fcn 358. Harlefinpftpffbinne 598. Harpa 828.\nHarpacticus cbelifer 665. Harpactiben 665.\nHarpactor cruentus 530. Harpalus 37.\n\u2014\truficornis 38.\nHarpyia erminea 271.\n\u2014\tvinula 343. HafelbidfopfMfer 118. Hafelnuf;r\u00fc\u00a7ler 121. Haifffecljelfalter 313.\n^au\u00eabieite 168.\nHau\u00eabod 7. 139.\nHau^grille 493.\nHausmutter 353.\nHauSfpinne 584.\nHautbreme beS 9tiubS 406. Hautfl\u00fcgler 158.\nHaut\u00f6jtriben 404.\nHautmaujen 531. Hedeninei\u00dfling 301. Hectocotylus 779.\nHedobia imperialis 97. Hedycbrum lucidulum 241,\n\u2014\troseum 241,\nHeertourm 384.\nHeilipus pardalinus 115. Heimsen 493.\nHeftor 308.\nHelbbod 138.\nHeliastraea beli\u00f6pora 997. 998. Helicidae 795.\nHelicina 813.\nHeltctnibett 813.\nHeliconier 303.\nHelicopsycbe Shutlewortbi 434. Helicosyrinx parasita 874. Heliotbripshaemorrboidalis499. Helix adspersa 792. 797.\n\u2014\talonensis 792.\n\u2014- arbustorum 797.\n; \u2014 desertorum 792.\n\u2014- bieroglypbicula 793.\n\u2014\tbortensis 798.\n\u2014\tlactea 792.\n\u2014\tnaticoides 797. j \u2014 nemoralis 798.\n\u2014\tpisana 797.\nI \u2014- pomatia 787. 795.\n\u2014\trupestris 792.\n\u2014\tvermiculata 797.\n\u2014- virgata 798.\nHellus 226.\nH elntfdjueden 843.\nHelmke, pt)e 519.\nHelodes pbellandrii 115. Helopbilus pendulus 402.\n\u2014\ttrivittatus 402.\nHelopborus grandis 51.\nHelops lanipes 101.\nHelorus 250.\nHemerobius 429.\n\u2014\tbirtus 426.\n\u2014- perla 425.\nHemipeplus 63.\nHemipepsis 228.\nHemiptera 503.\nHemiptycba punctata 519, Hemiteles areator 270.\nHenicops 546.\nHepialus 322.\nHerbftgraSmilbe 602. HerfuleSf\u00e4fer 76.\nHermella alveolata 687. Hevmiutben 344.\nHermione bystrix 683,\nHerpusa ulvae 993. Herpyllobius 668.\nHerjmufdiel 932. ^\nHesperia comma 313, Hesperidae 313.\nHeffenfliege 386.\nHetaerius quadratus 61. Heteroceribeit 66.\nHeterogenen 223.\nJpeteromeren 24.\nHeteromparier 919.\nHeteronereis Oerstedii 682.,","page":1042},{"file":"p1043.txt","language":"de","ocr_de":"\u00dcftcmten\u00fcerjeidjmfj.\n1043\nHeteronereis Smardae 684. Heteronotus reticulatus 519. Heteropoda 853 f.\nHeterostoma 547.\nHeterotricba 1013. 1014. Hetrodes spinulosus 489.\n^eupferb, gro\u00dfes? braunes 490.\n\u2014\tgroge\u00ea gr\u00fcneS 491. Heupferbe 478.\nHeufdjrecfe, banbirte 485.\n\u2014\tttalienifcpe 486.\n\u2014\ttatavifc^e 487.\nHeufcprecfen 478. HenfdjrecfenfrebS 647.\nHibernia aurantiaria 359.\n\u2014\tdefoliaria 359.\n\u2014\tleucophaearia 359.\n\u2014\tprogemmaria 359. HtmmelSpferb 445.\nHtnter\u00efi enter 857. 859. Hippobosca equina 416. \u00a7irfd)t\u00e4fer 66.\nHirfengraSfalter 310.\nHirudinea 698 f.\nHirudo ceylonica 703.\n\u2014\tgranulosa 703.\n\u2014\tmedicinalis 702.\n\u2014\tmysomelas 703,\n\u2014\tofficinalis 702.\n\u2014\ttroctina 702.\nHispa 153.\nHister fimetarius 60.\n\u2014\tsinuatus 60.\nHisterini 59. -Histioteuthis K\u00fcppeli 762. Hodotermes 455. 463. H\u00f6cferbr\u00fcfenameife 216. H\u00f6rncbenfdptecfe 867.\nHololepta plana 60.\nHolotricha 1014,\nHolotburia tubulosa 977. Holothuriae 976.\nHo\u00ef^biene, \u00efaffrifdfje 187.\n\u2014\tbioletfl\u00fcgelige 187.\nHolgbocf, gemeiner 607.\n\u2014\tgeranbeter 609.\n\u2014\tbioletrotber 609.\nHolgb\u00f6cfe 136. 605.\n|)oOM)ter (Reifer) 98.\n\u2014\t(Schmetterling) 318. Ho^lauS, tiniirte 453.\n\u2014\tmerpunftirte 453. o\u00ef<$ft>e3pe, gemeine 277. ol^faeSpen 159. 275.\nHomarus vulgaris 643.\nHomola Cuvieri 636. Honigbiene, gemeine 168. 178. Honigmotte 365.\nHopfenfpimter 321.\nHornbienen 186,\nHorniffe 205.\nHorniffenfdjnmrmer 319, Hornmilben 604.\nHornfcpioamm 1020. Hofenbiene, raubf\u00fc\u00a7ige 189. Hototermes 455. Hottentottenfforpion 560. Hottentottenftanje 539. HiilgterlaitS 503. Hulfento\u00fcrmer (^\u00f6d)eri.) 433. Hnifentourm 753.\nHummel 180.\nHummelfd) to \u00e4rmer 318. Hummer 643.\nHunbertf\u00fcfjler 544.\nHmtbSIauS 502.\nHunb^ecfe, gemeine 607. Hyalea balantium 884.\n\u2014\tgibbosa 880. 881.\n\u2014\ttridentata 880. 881.\nHpaleaceen 880.\nHyalomma 610.\nHybocampa Milbaus eri 266. Hydaticus stagnalis 46. Hydatinaea senta 674.\nHydra fusca uitb viridis 995. Hydraena 52.\nHydraracbna concharum 603.\n\u2014\tspinipes 603, Hydraracbnidae 602. Hydrobius fuscipes 51, Hydrocantbari 43.\nHydrocbus 52.\nHydrocores 524. Hydrodromici 527. Hydrometra paludum 528, Hydropbilidae 49. Hydropbilus aterrimus 51,\n\u2014\tpiceus 49.\nHydroporus elegans 45. 47,\n\u2014\tnigrolineatus 47.\nHydrous caraboides 45, 51. Hyiaeus 191.\nHylesinus piniperda 128.\n\u2014\ttestaceus 128.\nHylobates 527.\nHylobius abietis 116. Hylotoma berberidis 287.\n\u2014\trosae 271. 286.\nHylotrupes bajulus 139. Hymenoptera 158.\n\u2014\tpbytopbaga 275.\n\u2014\tterebrantia 162. npntenopteren 158. Hpperant^u\u00ea 310.\nHyperina 651.\nHypoderma Actaeon 406.\n\u2014\tbovis 406.\n\u2014\tDiana 406.\n\u2014\ttarandi 406.\nHyponomeuta cognatella 371.\n\u2014\tevonymella 371,\n\u2014\tp ade 11a 371,\n\u2014\tvariabilis 371. Hypsaucbenia balista 519. Hyptia minuta 254.\n3-\nSctgbfpinne, geranbete 595. ^anira 310.\nJantbina 824.\n\u2014\tfragilis 826.\n3>antbiniben 824.\nIbalia cultellator 249. ^neunten 261. 267. Ichneumon fusorius 269. 317.\n\u2014\toccupator 351.\n\u2014\tpisorius 268. 317.\n\u2014\tproteus 269.\nIcbneumonidae 259,\nIdotea 653.\nSgeH\u00e4fcr 153.\nJigger 420.\nIlybius 46.\n3;mmen 158.\n^mmenbreme ^SecfS 436.\n\u2014\tH\u00e8offt\u2019\u00ea 436.\nOsmment\u00e4fer 95.\nInacbus 633.\nInca 80.\n^nfitforien 1009.\nIniquiteles 581.\nInocellia crassicornis 427.\n3nfef ten 1.\n3>obanni\u00eablut 509. Sofannt\u00e9Mfer 74. Sobanni\u00ea\u00efo\u00fcrmc^eu 91.\nIsopoda 652 f.\n^ulif\u00e4fer 76.\nIulodis fascicularis 82.\nIulus sabulosus 550.\n\u2014\tterrestris 550.\nJungfer 324.\nSunif\u00e4fer 74.\nIxodes marginalis 609.\n\u2014\treduvius 609.\n\u2014\tricinus 607.\nIxodidae 605,\n$ctbinetf\u00e4fer 64.\n\u00ae\u00e4fer 23.\n^\u00e4fermilbe, gemeine 604. $\u00e4ferfdptecfen 851. 852. \u00c4\u00e4rber 433.\n$\u00e4[emilbe 613.\n^aifermantel 303.\nMaterial 470. 472. Mffdpib\u00e4mme 1018. ^ameelbalSfliege, bicff\u00fcblertge 427.\n^amm^ornf\u00e4fer 66.\n^atnntfienter 816. ^amntm\u00fcefen 383. ^ammmufdjel 946. ^ammqnaUen 990. f\u00f4amntfcbnecfe 817.\nSanier 563.\n^appenfturm 719.","page":1043},{"file":"p1044.txt","language":"de","ocr_de":"1044\nStamenrergeicfmifp\n$a\u00a3U\u00a3eneuIe 350.\n\u00c4armoftnbeere 506.\n$arfcfenl\u00e2ufe 666. \u00c4arj>fcnfd&t\u00bb&tt^cn 318. \u00c6auferfe 437.\n$egelbieneu 196.\n$egelfcbueden 837.\n^eblf\u00fcfjer 651.\nHeller aff cl 653.\n\u00aeellcrff)imte 590.\nKermes tinctorum 506. \u00dferme$fdjttt>lau3 506. ^eulenf\u00e4fer, gelber 55. iltefenfuff 657. 659. f\u00f4ieferneule 352. S\u00fceferngaHentoidler 367. liefern s ^ol^re\u00eape 278. Sfiefernfammbornme\u00eabe 281. $iefernfuo\u00a3benVDidter 367. f\u00f6iefernmarff\u00e4fer, gro\u00dfer 128.\n\u2014\tfleiner 129.\n^iefernritff elf \u00e4fer, fleiner 117. ^iefernfbanuer 359. ^iefentfpinner 251. 328. f\u00eaieferntriebn\u00f9dler 367. ^ieferujtoetg = SBaflf\u00e4fer 128. S\u00fcelf\u00fcfeer 853 f.\n^iemenf\u00fcffler (f\u00eavebfe) 656 f. $iemenfu\u00a7 657.\n$iefelfd)tt>amm 1018. \u00dfinfborn 829. 841. \u00aeirfd)blattlait3 512. $irfd)blattoe\u00eabc 284. $irfd)enfbanncr 359.\n\u00aeirf<hffiege 413.\n$laffmufcbel 921.\n^lappmufdiel 947.\n^leiberlau\u00ea 504.\n^leibermotte 370.\n^leinbaud) 256.\n\u00c4leinfalter 363.\n^leinmuuber 732.\nKleinzirpen 516.\nKleifter\u00e4ldjen 710. KIettent)elot^urie 874. 977. Klopfk\u00e4fer, bunter 97. \u00c4notenameife 217.\n^noten^irbe, ue^abertge 519. ^\u00f6dferfuege 431.\n\u2014\tgeflriemte 433.\n\u2014\trautenfledige 432. K\u00f6djerlfafte 428.\n^ol)lerbflol) 152.\nKo^Ifltege 412.\nKob>lfdf>nafe 383.\n^obltoan^e 538.\nKoljlfreigling, gro\u00dfer 298.\n\u2014\tfleiner 300.\nKolbenttafferf\u00e4fer, lauff\u00e4ferarti-ger 51.\n\u2014\tpecpfdO\u00efoarzer 49. Sfolumbaber 9Jt\u00fcde 388. Kopff\u00fc\u00dfer 758 f.\n\u00aeobf\u00a7\u00e4nger 334.\nKopffiemer 686.\n&'oj>flau3 504.\nKopflofe SGSeid&tpiere 893. Kopftr\u00e4ger 785. tora\u00fceu 997. 1003.\nCommette 369.\nSorntourm, f<bttjar$er 127.\n\u2014\tioei\u00dfer 369.\nKot^f\u00e4fer 69.\nKottyfadfiefernblattfoeSpe 280. $otb luame 530.\nKrabben 629 f.\nSfrabbenfbimte, berumfebtoeifenbe nnb ioet\u00dfgr\u00fcne 591. Kr\u00e4^ntilbe be\u00bb \u00e4Jlenfcbett 614. Kr\u00e4uterbieb 96.\nGrafen 762.\nAraber 726 f.\nKrebfe 623 f.\n\u2014\teigentliche 642 f.\n^reb\u00ebfbimte, fdjlanfe 617. Kreifel, babuanifdje 848. KreifelfdOnedfe 847.\n^ret\u00e9fiemer 849. ^rei\u00eamunbfcbneden 812. ^reu^f\u00e4fer, gro\u00dfer 36. ^reujfbiuite, gemeine 569. 576. ^riebelm\u00fccfen 388.\nKriedOqualXe 992.\n^roueufebuede 827. ^rbbfobentameren 110. KrpftallfifdOdOen 674. K\u00fccbenfcbabe 470.\nSf\u00fcmmelfcbabe, buufelribbige371. Kugelaffeln 653.\nKugelbieneit 192.\n^ugelfbnede 859.\nStugeltbiercben 676.\n$ublau3 502.\n! \u00c6unftbienen, einfame 184. kubferglucfe 330.\nKurzfl\u00fcgler 52.\n\u00a3.\nLabidura gigantea 496. Labidus 216.\nSabbrintbenfbinue, gemeine 586. Laccobius 51.\nLaeeopbilus 47.\nLacbnus longirostris 214.\n\u2014\tpunctatus 514.\n\u2014\tquercus 514.\n2acffd)ilblan\u00a7 508.\nLac on murinus 85. Laemodipoda 651. \u00a3\u00e4rcbenmiuirmotte 374.\n\u00a3\u00e4ufe 504.\nLagria birta 102.\n\u2014\tpubescens 102. Lamellibrancbiata 892. Lamellicornia 67.\n\u2014\tlaparostictica 68.\nLamellicornia pleurostictica 68. 71.\nLamia textor 141.\nLampra 83.\nLampyris noctiluca 91.\n\u2014\tsplendidula 91.\nSaubaffeln 652.\n&mbfitugfer, raube 426.\n\u2014\tfcbmetterliug\u00eaartige 426. Sanbfrabben 630.\n.8aubmtlben 602.\n^aubblanarien 737.\n\u00a3aubf<bnedeu 793,\nSaitgb\u00f6ruer 136. 186. Skugfcbm\u00e4n^e (krebfe) 640. ^anguften 640.\n^anglnanjeu 533.\nSanjettfcbnede 873.\nLapbria gilya 394.\nLapbystia sabulicola 394. Sabbenbieiteu 189.\n^abbentr\u00e4ger 360.\nLarentia bilineata 361.\n\u2014\tchenopodiata 361.\n\u2014\thastata 361.\n\u2014\ttristata 361.\nLargus 534.\nLarinus gemellatus 115.\n\u2014\tjaceae 115.\n\u2014\tjuncei 115.\n\u2014\toctolineatus 115.\n\u2014\tturbatus 115.\nLasia 157.\nLasius alienus 214. 216.\n\u2014\temarginatus 216.\n\u2014\tfuliginosus 215.\n\u2014\tniger 2J6.\nSafitr\u00e4ger 333.\nLaterigradae 591. ^aterneutr\u00e4ger, ebinefifeber 521.\n\u2014\tenrob\u00e4ifd)er 520.\n\u2014\tfurinamifdfer 521.\nSatbonte 304.\nSatljribteu 63.\nLatrodectus tredecimguttatus\n583.\nSattidjfliege 412.\nSaubbeufdjreden 488.\n^aubf\u00e4fer 68. 71.\nLaufk\u00e4fer 29.\nSaufmilben 602.\nSau\u00ebfliegen 416.\nSau\u00e2mtlbeu 613.\nSazaru\u00eaflabbe 947.\nSeberegel 743.\n\u2014\tfletner 745.\nLebia chlorocephala 34. Lecaninm ilicis 506.\n\u2014\tquercus 506.\n\u2014\tvitis 506.\nSeberf\u00e4fer 80.\nSeberfcbtt\u00e4mme 1023.\nLedra aurita 517.","page":1044},{"file":"p1045.txt","language":"de","ocr_de":"9?cnnenber\u00a7eid)trij3.\n1045\nSetjmtoe\u00e4pe, ga^ubeinige 199.\nLeionota 60.\n2etfien[cf)necfe 831.\nLeistus 30.\nLema merdigera 147. Lepadidae 669,\nLepas 669.\n\u2014\tanserifera 669.\n\u2014\tpectinata 669.\nLepidoptera 289.\nLepisma saccharina 500. Lepismatidae 500.\nLeptinus 59.\nLeptocircus Curius 296. 297. Leptoconchus 831.\nLeptodera oxophila 711. Leptogaster 393.\nLeptoplaiia 737.\nLeptothorax 212.\nLeptura aquatica 145.\n\u2014\trubrotestacea 143. Septuriben 143.\nLeptus autumn alis 602.\nLepus marinus 863. Lernaeonema monilaris 668, Lernaeonemidae 667. Lernanthropus 666.\nLestes 448.\n\u2014\tsponsa 449.\nLethrus cephalotes 71. Leucania album, pallens 351. 8eucl)tf\u00e4fer 91.\nSeudjt\u00efreb\u00ea 649,\n2eud)ttljierd)en 1029. ^euc^tgtrpeit 520.\nLeucifer 649.\nLeucospis 253.\nLibellula depressa 451.\n\u2014\tpedemontana 448.\n\u2014\tquadrimaculata 451. Sibe\u00ef\u00efultben 453.\nLicinus 37.\nLima hians 944.\nLimacina arctica 882.\nLimax agrestis 801.\nLimenitis populi 307.\nLimivora 692,\nSimnaceen 800.\nLimnadia 659.\nLimnaeacea 804,\nLimnaeus stagnalis 789. 803. 804.\n\u2014\tauricularis 805.\nLimnebius 51.\nLimnobates stagnorum 528. Limnopbilus rbombicus 432. Limnorea terebrans 653. Limochares anodontae 907. Limulus 655.\nLina populi 148.\n\u2014- tremulae 148. .2tnbenblattlau\u00a3 512. \u00fctitbenfdjto\u00e4tmer 317.\nLineus 731.\nLinguatulina 618.\nLingula 964.\nStnfenf\u00e4fer 136.\nLinyphia montana 582. Lionycbus 34.\nLiotbe'idae 502.\nLiotheum anseris 503.\n\u2014\tpallidum 503.\n\u2014\tstramineum 503.\nLiparis aurifl.ua 335.\n\u2014\tchrysorrhoea 334.\n\u2014\tdispar 335.\n\u2014* eremita 338.\n\u2014\tmonacha 338.\n\u2014\tsalicis 334.\nLipoptena cervi 416, 417. Si$>enf\u00fc\u00a7Ier 544. Sijtyettjsfnc&en 1015.\nLiriope 671.\nLissonota 275.\nSflfiMfer, blauer 139.\nLithobius forcipatus 546.\n\u2014\tforficatus 546.\nLithocolletis 369.\nLitho des 636.\nLithodomus lithophagus 916. Lithophilus 158.\nLithothrya 669,\nLitiopa 824.\nLitorina 818.\n\u2014\tlittorea 819.\n\u2014\tpetraea 819.\nLittoridina Gaudichaudii 815, Livia juncorum 515.\nLixus bardanae 115.\n\u2014\tfiliformis 115.\n\u2014\tgemellatus 115.\n\u2014\tjuncei 115.\n\u2014\toetolineatus 115.\n- paraplecticus 114.\n\u2014\tturbatus 115,\n2oaftmrnt 717,\nLobophora sexalata 360. Locusta cantans 491.\n\u2014\tviridissima 491.\nLocustina 488.\nS\u00f6ldjeitle 348.\nLoligo 780.\n\u2014\tsagittata 777.\n\u2014\ttodarus 777,\n\u2014\tvulgaris 775.\nLoligopsis Yeranyi 777.\n\u2014\tvermicularis 777. Lomeehusa 52.\nLongicornia 136.\nLophyrus pini 281.\nLoricata 640.\nLoricera pilicornis 36. Loxoprosopus ceramboides 153. Lucanus cervus 66.\nLucifer 649.\nLucilia 233,\nLudius 87.\nLumbricina 694.\nLumbricus agricola 695.\n\u2014\tanatomicus 696.\n\u2014\tchloroticus 696;\n\u2014\tfoetidus 696.\n\u2014\tputer 696.\nZungensDiapffcbnecfert 806. Ihtngenfdjnecfen 788 f.\nLycaena Adonis 313.\n\u2014\tAlexis 313.\n\u2014\tIearus 313.\nSfyciben 90.\nLycoperdina bovistae 156. Lycosa blanda 572.\n\u2014- saccata 595.\nLycosides 594.\nLycus 24, 91.\nLyda campestris 280.\n\u2014\tclypeata 281.\n\u2014\terythrocephala 281.\n\u2014\tpratensis 281.\nLygaeodes 533.\nLygaeus equestris 535. Lygistopterus 91.\nLygris 361.\nLysianassa 651.\nLysmata seticauda 645. Lythria purpuraria 362.\nLytta vesicatoria 109.\nm.\nMacrobiotus 618.\nMacrocera 186.\nMacrocheirus longipes 126. Macrodontia 137.\nMacroglossa bombyliformis 318,\n\u2014\tfuciformis 318.\n\u2014\tstellatarum 318. Macrosternus 61. .\nMacrura 640.\nMadrepora verrucosa 999. SOMr^aarmitcfe 389.\n3MuM)cn 402.\n\u00e4Jlagenbreme be\u00bb 5\u00dffevbe\u00e4 404. Stftagen\u00f6ftriben 404.\nMagilus 831. 832.\n\u2014\tantiquus 831.\nMaja squinado 633. \u00e4ftaif\u00e4fer, gemeiner 72, \u00e4Jktttritrmer 106. \u00e4ftattourm, gemeiner 108. Malachius aeneus 94. Malacobdella 704. Malacodermata 90. \u00e4JMertnufdjel 902.\nMalleacea 939.\n2JialIe^ 610.\nMalleus 939.\nMallodon 137. \u00e4Jialmtgnatte 583.\nMamestra persicariae 348. -\u00dcJiaugoibeule 349,","page":1045},{"file":"p1046.txt","language":"de","ocr_de":"1046\nMannaci\u00efabe 524. Maunafdfi\u00efblauS 508. Mantelfdfnede 805. Mante\u00eft|iere 964 f. Manticora tuberculata 27. Mantis argentina 475.\n\u2014\tcarolina 474.\n\u2014\treligiosa 473.\nMantispa pagana 427. Mantodea 473.\nMargarinotus 61.\nMarginella 827.\nMarienf\u00e4fer 156.\n\u2014\tftebenpunttirter 157. Marmor, gelber 361. Maffariben 198.\nMatus bicarinatus 47. MauerarguS 311.\nMaueraffel 653.\nMauerbiene, geh\u00f6rnte 194.\n\u2014\tgemeine 192.\n\u2014\trotlfe 194.\nMauerfudjS 311.\nMauer ;2e^mtre\u00eabe 198. Maulbeerfbinner 327. Maulf\u00fc\u00dfer (^rebfe) 647. Maulwurfsgrille 494. MaurenWan^e 539.\nMauS\u00a7a\u00a7 nr\u00fcfjler 125.\n\u2014\t^ed)fdf warmer 126. Meckelia annnlata 731.\n\u2014\tsomatotoma 731.\nMedelie 731.\nMeconema varium 489. Mebinawurm 717.\nMedusa aurita 991. Mebufenftent 984.\nMeerl\u00e4ufer 527.\nMeer=MabeI 847.\nMeern\u00e4gel 831.\nMeerane 885.\nMegacephala 27.\nMegachile centuncularis 194. Meg\u00e4ra 311.\nMegalomastoma 824. Megalonachus 41. Megalosoma Typhon 77. Megalostomis 148.\nMegalyra 255.\nMegapelmus 249. Megasternum 52.\nMegatoma 65.\nMegilla 185.\nMelflf\u00e4fer 100.\nMehlmilbe 613.\nMe^Ig\u00fcnSler 364.\nMelania 817.\nMelanophora blanda 572. Melasomata 99.\nMelecta 196.\nMeligethes aeneus 62. Melipona fasciata 179. Meliponeit 178.\nSlamenoerseidmifj.\nMelitaea 304.\nMelitreptus scriptus 400.\n\u2014\ttaeniatus 400.\nMellinus arvensis 233.\n\u2014\tsabulosus 233.\nMelo\u00eb 108. 190.\n\u2014\tcicatricosus 107.\n\u2014\terythrocnemis 193.\n\u2014\tmajalis 108.\n\u2014\tproscarabaeus 108.\n\u2014\tvariegatus 108.\nMelolontha fullo 74.\n\u2014\thippocastani 72.\n\u2014\tvulgaris 72.\nMelolonthidae 71.\nMelophagus ovinus 416. Melyris 95.\nMembracina 518.\nMembracis cruenta 519.\n\u2014\televata 519-Membranacei 531.\nMenelauS 308.\nMeniscus setosus 275.\nMeria 225.\nMerilegidae 189.\nMermis albicans 725.\n\u2014\tnigrescens 725.\nMesoleptus testaceus 266. Mesomphalia conspersa 155. Mesostenus gladiator 271. Mesostomum Ehrenbergii 734.\n\u2014\ttetragonum 734. Mefferfd&eibemufd&el 922. Methoca 225.\nMetopius dissectorius 263.\n\u2014\tsiccarius 263.\nMetrius 300.\nMicrogaster 256.\n\u2014\tglomeratus 257.\n\u2014\tnemorum 257. Microlepidoptera 363.\nMicro stomeae 732. Microstomum lineare 732. Midas (Copris) 70. Miefjmufdjeltt 913.\nMilben 600.\nMilbenftimten 602.\nMiltogramma conica 237.\nMime sa 229.\nMtnircifabe, gerippte 520.\n\u2014\tgef\u00e4umte 520.\nMinirfbtnne beS \u00a9auoageS 575. Miris 533.\nMif\u00fc\u00e4fer 68.\nMiftfluid\u00fcfer 60.\nMitra 827.\n\u2014\tepiscopalis 828.\n\u2014\tpapalis 828.\nMittelfrebfe 636 f.\nMniophila 151.\nMoaga 325.\nModiola vestita 915. M\u00f6rtelbiene 192.\nMo^renfobf 332. Mobrenfforfnon 559.\nMoIbWorf 494.\nMolops 39.\nMolorchus 24. 140.\n\u2014\tmajor 140.\nMoluffenfrebfe 655.\nMoma orion 346.\nMonedula signata 234. Monocyclia 1002. Monodontomerus Chalicodomae\n193.\nMonolistra coeca 653. Monomachus 254.\nMonomorium 217.\nMonombarier 936. Monostomum mutabile 746. Monothalamia 1026. MooSbummel 183. MooSfdjraube 800.\nMooSt^iere 971 f.\nMordelia aculeata 105.\n\u2014\tfasciata 105.\nMorbfliege, gelbleibige 394. Morbfliegen 407.\nMorbweSpeu 226. 228. Morgenr\u00f6ten :itf)iercben 1028. Morio 36.\nMormolyce phyllodes 34.\nMorb^iben 308.\nMorpho La\u00ebrtes 308.\n\u2014\tNeoptolemus 308. MofdiuSelebone 767. MofdfuSWeibenbod 139. MoSquitoS 380.\nMotten 369.\nM\u00fcden 379.\nM\u00fcller (Tenebrio) 100. MiiUeid\u00e4fer 74.\nMiibe, ungarifdje 819. M\u00fcbenfdpteden 819.\nMurex 831. 832.\n\u2014\tbrandaris 831. 833. 835.\n\u2014\terinaceus 827. 835.\n\u2014\tramosus 832.\n\u2014\ttrunculus 831. 835,\nMusca caesarea 411.\n\u2014\tdomestica 409.\n\u2014\u2022 rudis 233.\n\u2014\tvomitoria 409.\nMufdjelfrebfe 662.\nMuffeln 891 f.\nMufdfeltietdfen 1013. Mufd}elW\u00e4d)ter 632.\nMuscidae acalypterae 407.\n\u2014\tcalypterae 407.\nMuSeiben 407.\nMutilla 182. 223.\n\u2014\teuropaea 223.\nMutuca 234.\nMya arenaria 921. Mbcetob^agiben 63. Mycetophiiidae 384.","page":1046},{"file":"p1047.txt","language":"de","ocr_de":"\u25a0Kamettfcergetdjtttfj.\n1047\nMygale avicularia 573.\n\u2014\tBlqndii 573.\n\u2014\tHetzii 227.\nMylabris Fuesslini 109. Myopa 182. 403.\n\u2014\tferruginea 403.\nMyrianida 693.\nMyriopoda 543. Myrmecoleon 422. iDltyrmeco$jtlen 214. Myrmeleon formicalynx 424. \u2014\u2022 formicarius 422.\n\u2014\ttetragrammicus 424, Myrmica 217.\nMyrmicidae 217.\nMyrmosa 225.\nSJtyrtenblatt, tyityfettbei 490. Mysis 649.\nMytilacea 913.\nMytilus edulis 913.\n\u2014\tmargaritifer 940.\n\u2014\tpolymorphus 917. Myxomicetes 1030.\nMyzine 225.\nDflabeljirben 520. iftadjtbfauenauge 325. DTcuftfiemer 866. OlabelffovpionlPan^e 527. Naenia typica 266.\nDtaibe, geangelte 697.\n\u2014\tguugenlofe 697.\nNaidina 697.\nNais proboscidea 697. O\u00eeafaben 897.\n789. 806.\n\u2014\talgierifctje 849.\n\u2014\tgemeine 850.\nDTafenbremeu 404.\n\u2014 be\u00ea \u00a9djcifeg 405. 9la[en|d)ve\u00c6e, enrob\u00e4ifdfe 487. 97a3l)otn!\u00e4fer 77.\nNatica 820.\n\u2014\tbelicoides 821.\n\u2014\th\u00e9ros 816.\nNaucoris cimicoides 526. Naupactus 111.\nNauplius 664.\nDTautiliteu 784.\nNautilus pompilius 781. Navicella 847.\nNebria livida 30.\nNecrobia 96.\nNecrophilus 59.\nNecrophorus germanicus 58.\n\u2014\thumator 58.\n\u2014\tvespillo 56.\nNectarinia 203.\nNecydalis major 140.\nNeides tipularius 536. Nematodes 708 f.\nNematoxys 708.\nNematus grossulariae 239.\n\u2014\tsalicis 283.\n\u2014\tventricosus 283. Nemeobius Lucina 314. Nemertes 731.\nNemertina 730. Nemopteryx Co a 427. Oleoptolemu\u00ea 308.\nNepa cinerea 526. Nephelis vulgaris 703. Nephrops norvegicus 644. Nepini 526.\nDTereiben 683.\nNereis fucata 930.\n\u2014\tincerta 683.\nNerita fluviatilis 846.\n\u2014\tpulligera 846.\nNesaea 603. SReffelr\u00f4\u00efjren\u00efait\u00ea 509. Drehfl\u00fcgler 421.\nDTehtiemer 812. Neurobranchia 812. Neuronia cespitis 349.\n\u2014\tlolii 348.\n\u2014\tpopularis 348. Neuroptera 421.\nNewportia 547.\nDiigua 420.\nDTiobe 304.\nNitidulariae 61.\nNoctiluca miliaris 1029. DToctuen 344.\nNoctuina 344,\nNomada flava 196. Nonagria typhae 350. DTomte 388.\nNops Guanabacoae 590. Noterus 47.\nNoteus quadricornis 672. Notiophilus 30,\nNotoclea 150.\nNotodelphys 666. Notodonta 344.\nNotonecta glauca 525. Notonectini 525.\nNotoxus monoceros 103. Nyctelia 100.\nIR^mF'Oaltbeit 303. Nymphon gracile 618.\n\u00a3>.\nOberea linearis 142. Obisium corticale 561.\n\u2014\tmuscorum 561. Dbftmabe 368.\nD&ftmicfler 368. Dcfyfenctuge, gro\u00a7e\u00a7 310, Dcbfenaugen 309. Ochthebius 52.\nOctactinia 1002.\nDctopoben 764 f.\nOctopus carena 778.\n\u2014\tcatenulatus 767.\nOctopus macropus 767.\n\u2014\tvulgaris 764.\nOcypoda 631.\nOcypus olens 53.\nOdacantha melanura 32. Odontaeus 71.\nOdontomachus 216. Odontomerus den tip es 272. Odontota 153.\nOdynerus 198. 238. 435.\n\u2014\tAntilope 199. 240.\n\u2014f parietum 198. 240.\n\u2014\trubicola 198.\n-\u2014 spinipes 199. 240. Debemeribeit 110. Oedionychis 153.\nOedipoda 229.\n\u2014\tcinerascens 485.\n\u2014\tcoerulescens 485.\n\u2014\tcyanoptera 403.\n\u2014\tfasciata 485.\n\u2014\tgermanica 485.\n\u2014\tmigratoria 483.\nOeif\u00e4fer 106.\n\u2014\tbunter 108.\nDelfrug, gro\u00a7e 847. Delmutter 106.\nOestridae 403.\nOestrus hominis 404.\n\u2014\tmaculatus 406.\n\u2014\tovis 405.\nDljtenjitbe 517.\nDbrfdfltecfe 805.\n\u00a3)ljrh>urm, gemeiner 497.\n\u2014\tgro\u00a7er 496.\n\u2014\tdeiner 498.\nOlisthopus 42.\nOliva maura 828.\n\u00a3)tibe 828.\nOllulanus tricuspis 718. Omalium rivulare 54.\nOmalus auratus 241. Omaseus 39.\nOmmatius 393. Ommatostrephes 777. Ommexecha 487.\nOmophron limbatum 29. Oniscodea 652.\nOniscus murarius 653.\n\u2014\tscaber 653.\nOnthophagus 69.\nOnthophilus 61. Onychoteuthis Lichtensteinii\n778.\nDntyre 831.\nOodes 37.\nOopterus 37.\nOpatrum sabulosum 100. Ophion 265.\nOphionea 32.\nOphionidae 262.\nOphiothrix fragilis 983. Ophiura 983.","page":1047},{"file":"p1048.txt","language":"de","ocr_de":"1048\n9?amen\u00f6ergetd)ni{3.\nOpilio cornutus 564.\n\u2014\tglacialis 563.\n\u2014\tparietinus 564. Opistbobrancbia 857. Opistopbtbalmus capensis 559, Orbitelae 576.\nOrcbestes quercus 123. Orcbestia 651.\nDrben\u00eabanb, blauet 355.\n\u2014\t356.\nOrectocbilus villosus 49. Oreina 150.\nOrgcttoraUc 1002.\nOrgyia antiqua 333.\nOribatidae 604.\nOrion 346.\nOrmyrus chalybeus 246. Ornithobia pallida 416. Ornitbodoros 613.\nOrnithoptera Ampbrisus 295.\n\u2014\tPriamus 295.\nOrnix laricinella 373.\nOrobitis 124.\nOrpbilus 65.\nOrsodacna 147.\nOrtalis 412.\nOrtbolitha 361.\nOrthoptera 437.\nOryctes nasicornis 77.\nOscinis frit 414.\nOsmia 238.\n\u2014\tbicolor 194.\n\u2014\tbicornis 194. 240.\n\u2014\tcoeruleseens 240.\n\u2014\tferruginea 194. 240.\n\u2014\tnigriventris 240.\n\u2014\tparietina 240.\n\u2014\tpilicornis 164.\n\u2014\trufa 194.\n\u2014\ttricornis 193.\nOsmoderma eremita 80. Ostracodea 662,\nOstrea edulis 947.\nOtion 669.\nOtiorbyncbus ater (niger) 113. Ovula oviformis 841.\nOxybelus uniglumis 237. Oxycbeila 27.\nOxyporus rufus 53.\nOxysternus maximus 60, Ortmren 250.\nOxyuris vermicularis 716.\n%\nPachygnatba 582.\nPachymerus (2Ballzeit) 535.\n\u2014\tcalcitrator 280. Pacbyrbynchus concinnus 113. Pacbyta collaris 143.\n\u2014\tocto - n. sexmaculata 144. Paederus riparius 54.\nPagobe 848.\nPagurina 636 f.\nPagurus 637.\n\u2014 Bernhardus 638.\n\u2014 Pridauxii 637.\nPalaemon serratus 647.\n, \u2014 Squilla 647.\nPal\u00e4moniben 646.\nPalingenia boraria 442.\n\u2014\tlongicauda 442. 444.\n\u2014\tvirgo 442.\nPalinurus 640, Paltfabenluurm 718.\nPalmbof)m* 127.\nPalpicornia 49.\nPalpopleura 453.\nPaludicella Ebrenbergii 971 Paludina 817.\n\u2014\tacbatina 817. jps- impura 817.\n\u2014\tvivipara 817. Palubinaceen 816.\nPanagaeus crux major 36. Paniscus testaceus 266. Panorpa communis 430. Pantoffeltierchen 1016. Pantopoda 617.\nPanurgus 189.\nPan^erfrebfe 640. Pafnernautiln\u00e4 769. 778. Papieumehe, frans\u00f6fifpe 204. Papilio Macbaon 296.\n\u2014- podalirius 297. Pappelblattf\u00e4fer, gro\u00dfer 148.\n\u2014\tfleiner 148.\nPappelbocf, gro\u00dfer 142. pappelbocff\u00e4fer, fleiner 273. _ Pappelfcbm\u00e4rmer 317. PappelmoWau\u00ea 513. papftfroue 828.\nPapuanifdfe Greife! 848. Paradoxides (Xrilobit) 663. Paramaecium aurelia 1016. Paramecus 38.\nParandra 137,\nPararge 309.\n\u2014\tMegaera 311.\nParasita 666,\nParafitenfcpnede 874.\nPardosa arenaria 595.\n\u2014\tmontana 595.\n\u2014\tsaccata 424. 569. 595, Parnassius Apollo 298. Parniben 66.\nParnopes carnea 239.\nP\u00e4rnus 66,\nParomalus 61,\nParopsis 150.\nPasimacbus 36.\nMaliben 67.\nPassalus 67.\nPassandra 63,\nPatella algira 849.\n\u2014\tpellucida 851.\n\u2014\tvulgata 850.\nPauftbeit 52.\nPecten 946.\nPectinicornia 66,\nPediculus capitis 504.\n\u2014\tpubis 505.\n\u2014\ttabescentium 504.\n\u2014\u2022 vestimenti 504.\nPedipes 803.\nPedirapti 526.\nPediremi 525.\nPeitfdfjenftmrm 723.\nPelecinus polycerator 254. Pelifan3fu\u00a7 844,\nPelodera 711.\n\u2014\tpapillosa 712.\nPelopbila 30.\nPelopoeus 435.\n\u2014\tcbalybeus 229.\n\u2014\tdestillatorius 229.\n\u2014\tEckloni 230.\n\u2014\tfistularius 230.\n\u2014\tspirifex 272.\nPeltibieu 665.\nPeltis 63.\nPeltogaster 670.\nPelgbiene 185.\n\u2014\tabgeftipte 186.\n\u2014\trauhaarige 186,\nPepfl\u00fcgler 431.\nPel^freffer 501. pelgf\u00e4fer 64.\nPel^motte 370.\nPemphigus bursarius 513. Pennatula 1003.\nPennella 668. \"\nPentacrinus caput medusae 986.\npentameren 24.\nPentatoma rufipes 538. Pentastomum 618,\nPepsis 228.\nPerga Lewisii 277.\nPeriplaneta americana 472.\n\u2014\torientalis 470.\nPeritricba 1013.\nPerla bicaudata 438.\nPerlariae 438. perlbinbe, fleinfte 314. Perlenmufcpel, \u00e4c\u00a3;te 900, 940.\n\u2014\tdpnefOcbe 909.\n___@ees 939.\nPerlmuttorfalter 303.\n\u2014\tgroffer 304.\nPerfpefti\u00fcfcpnecfe 819.\nPetbia 1023.\nPezomachus 165. 262, Pfauenfeberling 502. Pfauenfpiegel 304.\nPfeifer im Hummel 371.\nPfeil ; (Salmar 777,\nPfeiltr\u00e4ger 254.\nPfeilj\u00fcngler 837,\nPferbeegel 703.\nPferbetau\u00eafliege 416.","page":1048},{"file":"p1049.txt","language":"de","ocr_de":"S'\u00eeameit\u00f4er\u00e2etdjrtif\u00ea.\n1049\n602.\nijSflcn^en^araftten 714. $f\u00efcmaenh)e3J)e 275. $fricmcnf(^toattj 716. 5\u00dffyalacri&en 61.\nPhalaena cereana 365. Phalaenidae 357.\nPhalangium 561. 563.\n\u2014\u2022 opilio.564.\nPhallusia intestinalis 965. Ph\u00e2naeus 69.\nPharangomyia picta 403. Phascolosoma granulatnm 706. Phasianella 848.\nPhasma 477.\nPhasmodea 476.\nPhilanthus \u2022 238.\n\u2014\ttriangulum 234, 240.\nPhiline aperta 862.\nPhilodinaea 675.\nPhilopteridae 502.\nPhilopterus falcicornis 502. Phloeothrips 499.\nPholadomya 922.\nPholas 922.\n\u2014\tdactylus 924.\nPhora incrassata 415. Phreoryctes Menkeanus 696. Phronima 651.\nPkryganea 432.\n\u2014\tstriata 433.\nPhryganeodea 413. ipfyttygifdje S\u00efft\u00fc&e 519.\nPhrynus lunatus 562.\n\u2014\treniformis 562.\nPhthirius inguinalis 505. Phygadeuon pteronorum 270. Phylactolaemata 972. Phylhydrus marginellus 51,\n\u2014\tmelanocephalus 51.\nPhyllitmi siccifolium 478, Phyllodoce laminosa 684. Phylloma 62.\nPhyllopertha horticola 75. Phyllopoda 657.\nPhylloptera fenestrata 490.\n\u2014\tmyrtifblia 490.\nPhyllosoma 641.\nPhysa 806.\n\u2014\tfontinalis 824.\nPhysophora disticha 995. Phytocoridae 532,\nPhytoecia ' 142.\nPhytonomus variabilis 199, Phytospheces 275.\n^tevaa\u00ea 685.\nPieridae 298.\nPieris brassicae 298.\n\u2014\tcrataegi 301.\n\u2014\tnapi 301.\n\u2014\trapae 300.\nPiezata 158,\npUenfctfer, gemeiner 65.\t|:\ni\u00dftKenfafet, heiliger 68. ^ptlXen\u00eftJe\u00eape 200.\nPilumnus hirtellus 658. p\u00ef^miicfen 384.\nPimelia distincta 100.\nPimpla instigator 273. Pmplctvtev 262. hinten ; ^ro^effton^fyinner 343. Pinna squamosa 919. Pinnophilax 920.\nPinnotheres 632. 920.\n\u2014\tpisum 632.\n, \u2014 veterum 632.\nPiophila casei 410.\nPisidium 921.\nPissodes notatus 117. 258. Placodes 61.\nPlaesius 61.\nPlanaria gonocephala 728.\n\u2014\tlactea 736.\n\u2014\tterrestris 737.\nPctnctrie, mi\u00efdjireif\u00efe 736. Planorbis carinatus 806.\n\u2014\tmarginatus 806.\n\u2014\tvortex 806.\n^lattbaud), gemeiner 451.\n\u2014\tbterf\u00efecfiger 451. ^lattmnrmer 727 f.\nPlatycerus 67.\nPlatycnemis pennipes 450. Platygaster Eossii 163, Platyomus 112.\nPlatyparea poeciloptera 412. Platypterix falcula 272. 5pia^regenfd^necfe 803. Plegaderus 61. Pleurobranchaea 866.\nspieurobrancljen 864. Pleurobranchus aurantiacus857. 864.\n\u2014\tocellatus 865.\n\u2014\tPeronii 864.\nPleurosoma 42.\nPleurotoma 838. I Ploteres 527.\nPlusia gamma 355.\n\u2014\tmoneta 355.\nPneumodermon 883.\n\u2014\tciliatum 883.\n\u2014\tflavescens 883.\nPodischnus Agenor 78.\nPodura aquatica 500.\n\u2014\tplumbea 501.\n\u2014\tvillosa 501.\nPoduridae 500.\nPoecilocera punctata 487. Poecilonota r util ans 83. Poecilopoda 655.\nPoecilus 38.\nPogonus 42.\nPolistes 435.\n\u2014\tgallica 204.\nPollicipes 669,\nPolochrum 226.\n764.\nPolybia ampullaria 203.\n\u2014\tcayennensis 202.\n\u2014\tliliacea 202.\n\u2014\trejecta 202.\n\u2014\tsedula 202.\nPolybostrichus 694.\nPolybothris 83.\nP\u00f6lycelis cornuta 736. '\n\u2014\tlaevigata 736.\n\u2014\tnigra 736.\nPolycera ocellata 867, Polycyclia 999.\nPoly desmus complanatus 551. Polydrosus 111.\nPolyergus rufescens 211. Polyneura 453,\nPolyommatus virgaureae 312. ^oli^en 997 f.\nPolyphemus 662.\nPolyphylla 74.\nPolystiehus 33.\nPolystomum integerrimum 742. Polythalamia 1026.\nPolyzonium germanicum 551. Pomatias 813.\nPompilidae 227.\nPompilus audax 403.\n\u2014\tformosus 227.\n\u2014\tmelanarius 227.\n\u2014\tviaticus 227.\nPoneridae 216. i\u00dfcntehiben 665.\nPontolimacidae 873.\nPontolimax 873.\n\u2014\tcapitatus 873.\nPontonia tyrrhena 646, Porcellana platycheles 640. ^orcellanfdjnecfe 839.\nPorcellio 653.\nPorites 999.\n\u2014\tfurcatus 1000.\nPorizon 264.\nPororhynchus 49. Porphyrophora polonica 509\u00bb Portunus marmoreus 632\u00bb ^or^eUanfreb\u00ea 639,\n$oft^\u00f6rncben 778.\npoulpe 764.\n$rad)t!\u00e4fer 81.\n$ra^t!\u00e4fert\u00f6bter 235.\nPraniza 654.\n$J3rtctmu\u00a3 295.\nPriapulus 706.\nPriocnemis 228.\nS\u00dfrioniben 137.\nPrionus coriarius 137.\nPrisopus 478.\nPristonychus 41.\nProcerus gigas 30.\n\u2014\tscabrosus 31.\nProcrustes coriaceus 31.","page":1049},{"file":"p1050.txt","language":"de","ocr_de":"1050\niRamenuerjeicfmijp\nProctotrupes 250. Promecoderus 37. Prosobrancbia 814 f.\nProsopia 479.\nPr\u00f6stomum 733.\n\u2014\tfuriosum 734.\nProtomyxa aurantiaca 1030. Protozoa 1009. gSro^effton^fpinner 342. Psammopbila arenaria 230.\n\u2014\thirsuta 230.\n\u2014\tviatica 230. \u00fc\u00dffelapben 54. 214. $jelapbiben 54.\nPselapbus Heisei 55.\nPsen caliginosus 241. Psepbenus 66.\nS\u00dffeubocbrpfaltbe 108. I\u00dffeubcmorpljtbeu 29. Pseudopbana europaea 520. Psilogaster 249.\nPsiloscelis 61.\nPsitbyrus 183.\nPsocus lineatus 453.\n\u2014\tquadripunctatus 453. Psycbe apiformis 331.\n\u2014\tgraminella 332.\n\u2014\tbelix 331.\n\u2014\tunicolor 331. 332.\n\u2014\tvieiella 331.\nPsycbina 331.\nPsylla genistae 515.\n\u2014\tmali 516.\n\u2014\tpyri 516.\nPsylliodes cbrysocepbala 151. Pterocera 845.\n\u2014\tcliiragra 846.\nPteroloma 59.\n^teromalinen 251.\nPteromalus puparum 252. Pteroplioridae 374. Pteropborus fuscus 374.\n\u2014\tpentadactylus 374.\n\u2014\tpterodactylus 374. Pteropoda 879 f.\nPt crop tos vespertilionis 605. Pterosticbus 38.\nPterotracbea scututa 856. Ptiniores 98.\nPtinus fur 96.\nPulex irritaus 418.\n\u2014\tpenetrans 420.\nPulmonata 788 f.\nPupa 800. 795.\n\u2014\tpagodula 803.\nPupipara 416.\nI\u00dfuppengeb\u00e4rer 416. ^itppenrcutber 32.\nPurpura 832.\n\u2014\tbaemastoma 832. 835.\n\u2014\tlapillus 830. 835.\n\u2014\tmadreporarum 831. ^urpurb\u00e4r 324.\n^3urpurfcbnecfen(832.\nPycbnomerus 63.\nPycnogonidae 617. Pycnogonum littorale 618. Pyralidae 363.\nPyrocbroa coccinea 104.\n\u2014\trubens 104.\nPyrodes auratus 137. Pyropborus noctilucus 87. Pyrosoma 968.\nPyrrhocoris apterus 534. Pyrula decussata 836.\n\u00dc.\nDuctllett 989 f.\nDuaKeupoIppen 393. Duecfeneu\u00efe 347.\nOuefe 748. 752.\n9\u00ce.\nfRabie\u00eadfeufliege 412.\nRadiolaria 1029. fRabfpimte 576. fRabtoanje 530. fR\u00e4bertpiere 672 f.\n\u2014\tr\u00f6^renbeiropnenbe 676. Ranatra linearis 527. fRanbaffel, platte 551. fRanbbattb\u00e4uqler 309. fRanbtranje 535.\n\u2014\trautenf\u00f6rmige 536. fRanfenfitffler 668 f.\nRapaces (iRinaelmiirmer) 692. 5Rap\u00bberbfto^ 151. fRap3glan^f\u00e4fer 62. fRap\u00eamau^atptr\u00fcfjler 126. ObafenforaHe 1000. fRattenfcbtuanjmabe 402. fRaubameifen 213.\n^Raubfliege, porniffenavtige 394. ^Raubfliegen 392. iRanbman^en 529. fRaubine\u00eapeit 159. 197. fRaupftifgel 359.\n^Raupenfliegen 407. iRebenfcpneiber 71. fRebenftecber 119.\nRedia 742.\nReduvini 529.\nReduvius personatus 530. fRegenbremfe 392. fRegenimirmer 694.\nIReiterfrabbe 631. fReitfr\u00f6te 494.\nRembus 37.\nRenina 1019.\nRetina Buoliana 367.\n\u2014\tresinana, resinella 367.\n\u2014\tturionana 367.\nfReutftmrm 494.\nRbabdocoela 733.\nRhagiun/ inquisitor 144.\nRhagium mordax 144. Rhamnusium 143.\nRhapbidia 427.\nRbax 567.\nRhinocyllus latirostris 115. fRpipiceriben 90. Rbipidoglossata 846. Rbipiptera 435.\nRbizocbilus Antipatbum 831. Rbizopoda 1025.\nRbizotrogus solstitialis 74. Rbodites eglanteriae 248.\n\u2014\trosae 247.\nRbodocera rbamni 302. Rbodope 858.\nRbopalocera 294.\nRbopbides 189.\nRbyncbites betulae 120.\n\u2014\tbetuleti 119.\n\u2014\tcupreus 121.\n\u2014\tpopuli 120. Rbynebolopbus nivalis 602. Rbynchonella psittacea 963. Rbyncbopbortis palmarum 12\n\u2014\tScbacb 126.\nRbyncboprion columbae 611.\n\u2014\tpenetrans 420.\nRbyncbota 503. fRbbfobibeit 63.\nRliyssa atrata 272. Dtiebgra\u00eafalter 310. fRiefengoliatp 78. fRiefeupol\u00a7me3pe 278. D\u00fcefenmufcpel 936. Dtiefenfcpabe 472. fRiefenfcpnummbtan^e 526. fRinbenforalle 1003. fRinbenlau\u00ea 512. fRinbenfforpion 561. iRinbeuttan^e, gemeine 531. DRinb erbremfe 390. fRinb\u00eabie\u00eafliege 406. fRingelfcpb\u00e4rmer 323. fRiitgelfpiitner 251. 330. fRiugelbmrmer 681 f.\nRiparii 529.\n^Rippenquallen 990.\nRissoa costata 817. 818. fRitterb>an$e 535. fR\u00f6prenpolotpurie 977. fR\u00f6prenmufcpel 923. fR\u00f6preuquaUen 995. fR\u00f6prenfp innen 590. fR\u00f6prenmiirmcpen 697. fR\u00f6prennnirmer 686. fR\u00f6tpliuge 312.\nRogas 258.\n\u00dciopreuleit 350. fRoprfolbeneule, gemeine 350. DMaffel 653. fRo\u00fctpiere 552.\n\u00abRofenblattlau\u00bb 512. ^ofeub\u00fcrftpornbe\u00eape 286.","page":1050},{"file":"p1051.txt","language":"de","ocr_de":"Sftamenfcerjeidbnijj.\n1051\nSftofen\u00e2\u00efabe 516. 9tofettgallwe0pe 247.\nObofenf\u00e4fer, gro\u00dfer 79.\n\u2014\tHeiner 75.\n9to\u00dfameife 215.\nRossia 771.\nD\u00eeofpfer 70.\nD\u00eeotfjfdpanj 334.\nRotifer vulgaris 675. DXuberf\u00fc\u00dfer 525.\nO\u00f9tberfdmeden 879 f. OtuberWan^e 525. Ot\u00fcbenblattwe\u00eape 285. S^\u00fcbfaat^feifer 365. Ot\u00fcbfaat\u00efreifjling 301. D\u00ee\u00fcdenf\u00fcpr (Krabben) 634. O\u00ee\u00fccfenfiemer, freilebenbe 682. Sft\u00fcdenfdjwimmer, gemeiner 525. DX\u00fcdenjalfner 344. m\u00fcffeleget 704.\nO\u00ee\u00fcffel\u00efdfer 110.\n\u2014\tgro\u00dfer fdjwaner 113. Ot\u00fcffelrabcpen 675. Ot\u00fcfterpaargaH\u00efau\u00ea 514. fR\u00fcfternfpXintfafer, gro\u00dfer 131. Otunbtrabben 634. O\u00eemtbmunbfdjnede 847. Ohmbw\u00fcrmer 707 f.\n\u2014\tftrondjplu\u00eaartige 717. Obun\u00efetfliege 412.\nO\u00eeuteliben 75.\n\u00a9.\n\u00a9aatpne\u00eflf\u00e2fer 88.\nSabella unispira 690. Sacconereis 694.\nSacculina 670.\n\u2014\tpurpurea 671.\n\u00a9acffptnne 587. 595.\n\u00a9addiere 966.\n\u00a9adtrager 331. 332.\n\u00a9\u00e4geranb 348.\nSagartia parasitica 1000.\n\u2014\trosea 1000.\n-\u2014 viduata 1000.\nSagra 147.\n\u00a9aifenW\u00fcrmer 723.\nSaida elegantula 529.\nSaldidae 529.\n(Salinen;$temenfu\u00df 657.\nSalpa maxima 969.\n\u00a9alpen 969.\nSalticus scenicus 598.\n\u00a9amenf\u00e4fer, gemeiner 135. \u00a9ammetf\u00e2n\u00eferdjen 601. . \u00a9ammetmilbe, gemeine 601. \u00a9ammetfdjnede 872.\n\u00a9anbaffel 550.\n\u00a9anbange 310.\n\u00a9anb bienen 190.\n\u00a9anbpp 420.\n\u00a9anbf\u00e4fer 26.\n\u00a9anbfrabben 631.\n\u00a9anbtre^e, gemeine 230. \u00a9anbwurm 685.\nSaperda carcharias 142.\n\u2014\tpopulnea 142. 273. \u00a9apritten 61.\nSaprinus nitidulus 61.\nSapyga pacca 226.\nSarcophaga carnaria 408.\n\u2014\tlatifrons 411.\nSarcopsylla penetrans 420. Sarcoptes hominis 614. Sarcoptidae 613.\nSaropoda 197.\n\u00a9attelmufcpet 957.\nSaturnia assamensis 325.\n\u2014\tAtlas 325.\n\u2014\tCarpini 327.\n\u2014\tCynthia 325.\n\u2014\tPaphia 325.\n\u2014\tPernyi 325.\n\u2014\tpyri 327.\n\u2014\tSilhetica 325.\n\u2014\tspini 327.\nSatyridae 309.\nSatyrus Alcyone 310.\n\u2014\tBriseis 310.\n\u2014\tSemele 309.\nSauba 219.\n\u00a9augaffel, beutfcbe 551. \u00a9augw\u00fcrmer 738 f.\n\u2014\tenboparajttifdje 742. \u00a9aumwan^e 536.\n\u00a9aumjede, mufdjelf\u00f6rmige 611.\n\u2014\tperftfdfe 610.\nSaxicava 917.\n\u2014\trugosa 921.\nScalaria pretiosa 826. 827, Scalpellum 669.\nScaphidium 27. 59.\nScarabaeus 70.\nScar abus imbrium 803.\nScardia polypori 273.\n\u00a9cariten 29. 35.\nScarites anthracinus 35.\n\u2014\tpyracmon 35.\n\u00a9cpaamfrabbe 634.\n\u00a9d)abe, amerifanifdje 472,\n\u2014\tbeutfdje 467.\n\u2014\tgefledte 469.\n\u2014\tlappl\u00e4ubifcpe 469.\n\u00a9djaben (Gotten) 369. \u00a9dfafbaffelfliege 405.\n@d)apde 416.\n\u00a9djalenaffel gef\u00e4umte 553.\n\u2014\tgetupfte 553.\n\u00a9djarfbr\u00fcftige $\u00e4fer 85. \u00a9cparladd\u00e4ufe 505. \u00a9djaumcdabe 517.\n\u00a9dfedenfalter 304. \u00a9cpeibenmufdjel 922. \u00a9djeidelfammler 167. 189. \u00a9djienenfammler 166. 184. \u00a9d)ipboot 781.\n\u00a9cbipwurm 925.\n\u00a9djilbaffel, fpinnenartige 545. \u00a9dfilbf\u00e4fer, nebeliger 153. \u00a9cptlbl\u00e4nfe 505.\n\u00a9cpilbr\u00e4bertpier 672, \u00a9djilblranjeu 537.\n\u00a9djilff\u00fcfer 145.\n\u00a9dnllebolb 445.\n\u00a9d)iUerfalter 307. \u00a9cpirmquallen 991.\nSchizocera 287.\nSchizoneura lanuginosa 514, Schizopoda 649.\nSchizotus 104.\n\u00a9djlammfliege 401. \u00a9d)lammfreffer (Otingelwitr mer) 692.\n\u00a9djlammfdjnede 789. 805. \u00a9djlangenfdjnedeit 823. \u00a9cplangenftern 983. \u00a9dilangenppe 519. \u00a9cplanffungfer, breitbeinige 450. \u00a9cpleierfcpnede 871.\n\u00a9ddetmppe 1030. \u00a9djlie\u00dfmunbfdmede 800.\n\u00a9djl\u00fcrf biene 189.\n\u00a9djlupfWe\u00eapen 159.\n\u2014\ted)te 259.\n\u00a9dftupfwe\u00eapenberwaubte- 255. \u00a9cpmalbienen 191. \u00a9djmalfungfer 450.\n\u2014\tgro\u00dfe 451.\n\u00a9dpnai^\u00fcngier 827. \u00a9dpnat^\u00fcn\u00ealer 364. \u00a9cpmaro\u00dferbieneit 195. \u00a9djmaro\u00dferpmmel 183. \u00a9d)maro|erfrebfe 666. \u00a9d)maro|ermilbe 604. \u00a9pnei\u00dffliege 409. \u00a9d)metterlinge 289. \u00a9djmetterling\u00eapft, bunte\u00bb 425. \u00a9cpmiebe 84.\n\u00a9djnabelgrtlle 431. \u00a9dptabelfungfer, grpUenartige\n431.\n\u2014\tm\u00fcdenartige 431. \u00a9dmabelferfe 503. \u00a9dptabelmilben 601.\n\u2014\tlangt)\u00f6rnige 601. \u00a9djnabelfdjrede 487.\n\u00a9cpnafe 379. 382v \u00a9cpitafenwanje 536. \u00a9cpnau^enbienen 185. \u00a9dfnaujenmotten 370.\n\u00a9dpieden 785 f. \u00a9djneebaUblattlauS 512. \u00a9dpteemilbe, rotp 602. \u00a9dpteeW\u00fcrmer 92.\n\u00a9d)neiber (Reifer) 71.\n\u2014\t(\u00a9pinne) 563.\n\u00a9cpneUftiegen 407.\n\u00a9cpneUf\u00e4fer 84.\n\u00a9dpiepfeufliege, gew\u00fcrfelte 395.","page":1051},{"file":"p1052.txt","language":"de","ocr_de":"1052\n\u00a9 dmirf elf dptede, 795.\n\u2014\t'gefledte 797.\n\u2014\tgefpren\u00efe\u00efte 797. \u00a9djnnraffe\u00efn 549. \u00a9djnurto\u00fcrmer 730. \u00a9d)\u00f4fifrantlau:\u00a7 509. \u00a9df\u00f6ninan^e, geftreifte 533. \u00a9df\u00f6njunge, furinamifdje 184. \u00a9djrmtoangen 529.\n\u2014\tblutrote 530.\n\u00a9djrct\u00ef\u00e2fer 144.\n\u00a9dufter 563.\n\u00a9cpttabe 472.\n\u00a9dffr\u00e4mme 1017 f.\n\u00a9charmer 314. \u00a9dfinalbenlan\u00e2fliege 417. \u00a9dfinalbenfdfiranj 296. \u00a9d)fi>ammad)fenf\u00e2fet 100. \u00a9dfi\u00fcammgallme\u00eape 246. \u00a9ddnammfpimtet 335,\n\u00a9djtoan 335.\n\u00a9dOtDan^florfCiege, tiir\u00fcfdje 427. \u00a9dfinebfliege, monbfledige 399. \u00a9d)ft>tmms2lffelit 653. \u00a9djtoimmf\u00e2fer 43. \u00a9dfinimmfdjnede, gemeine 846. \u00a9df\u00efnimmman^e, gemeine 526. Sciara Tbomae 384.\nScolia campestris 225.\n\u2014\tcapitata 225.\n\u2014\terytbroeepbala 225.\n\u2014\tbaemorrhoidalis 225.\n\u2014\thortorum 225.\n\u2014\tprocer 225.\nScolopendra borbonica 546.\n\u2014\tBrandtiana 546.\n\u2014\telectrica 547.\n\u2014\tLucasii 546. Scolopendropsis baliiensis 547. Scolopocryptops rufa 547. Scolytes 131.\nScolytidae 128.\nScorpio afer 556. 559.\n\u2014\tcarpatbieus 559.\n\u2014\teuropaeus 559.\n\u2014\ttunetanus 566.\nScorpionini 559.\nScorpiops Hardwicki 559. Sciitati 537.\nScutellera 539.\nScutigera coleoptrata 545. \u00a9cpbm\u00e2niben 56.\nScyllarus arctus 642. -\u00a9ecuripalpen 157.\n\u00a9eefeber 1003.\n\u00a9eepafe 863.\n\u00a9eeigel 979.\n\u00a9eefungfer 445.\n\u2014\tgemeine 448.\n\u2014\tnerlobte 449.\n\u00a9eelimone 1023.\n\u00a9eemanbel, offene 862.\n\u00a9eene\u00effe 1001.\niftamennergeidmifb\n\u00a9eeo^rett 848.\n\u00a9eeper\u00efenmufcpel 909. 939. \u00a9eep\u00efanarieit 736.\n\u00a9eepoc\u00fcen 669.\n\u00a9eeranpen 683.\n\u00a9eetofe 1000. 1001.\n\u00a9eefpinne 633.\n\u00a9eefterne 982 f.\n\u00a9eemaljen 976.\n\u00a9egelfalter 297.\nSegestria senoculata 569. 590. \u00a9eibenbiene, ranbe 191. \u00a9eibenfpinner 327.\n\u00a9eibenmntm 327.\nSelandria aetbiops 284.\n\u00a9elene 304.\nSemblodea 438.\n\u00a9emele 309.\nSexniotns suturalis 86.\nSepedon 412.\nSepia 780. 771.\n\u2014\tbiserialis 775.\n\u2014\telegans 775.\n\u2014\tofficinalis 771.\nSepiola Bondelettii 759. 771, Serica brunnea 74.\n\u2014\tbolosericea 74,\nSerieinus 297,\nSerpula ornata 689.\nSerpulacea 689.\nSesia empiformis 319.\n\u2014\tmyopiformis 320.\n\u2014\tspbegiformis 273.\n\u2014\ttentbrediniformis 319.\n\u00a9primp 644.\nSiagona 36.\nSialis fuliginosa 429.\n\u2014\tlutaria 428.\n\u00a9idfelfpinner 272.\n\u00a9icpelme\u00ebpen 262.\nSida 661.\n\u00a9iebenbr\u00fcber 323.\n\u00a9tebenpnnft 157.\n\u00a9iebmnfcpel 931.\n\u00a9iebme\u00eape, gefie\u00efte 231. 237. \u00a9iebme\u00eapen 236.\n\u00a9ilberm\u00f6ndj 350. \u00a9ilberrnnnbme\u00eape 236. \u00a9ilberftrid) 303.\nSiliquaria 823.\n\u25a0i| anguina 823.\nSilpba atrata 58.\n\u2014\tlaevigata 59.\n\u2014\tobscura 59,\n\u2014\topaca 59,\n\u2014\tquadrimaculata 58.\n\u2014\treticulata 59.\n\u2014\ttboracica 58.\nSilpbales 56.\nSilpbidae 56.\nSilvanus 63.\nSimulia columbatzcensis 388,\n\u2014\tpertinax 388\u00bb\nSingilis 34.\n\u00a9iitg^irpe, pr\u00e2djtige 523. \u00a9ing^irpen 521.\nSinodendron 67.\nSipbonopbora 995.\nSipunculus nudus-706.\nSisypbus 69.\nSitaris 110.\nSitones 111.\nSitopbilus granarius 127.\nSirex gigas 278.\n\u2014\tjuvencus 249. 277. \u00a9\u00efnoanger 33eete 69. \u00a9folopenber 546.\n\u00a9forpton, amerifanifdfer 560.\n\u2014\tcap enfer 559.\n\u2014\tcarpatpifdjer 559.\n\u2014\tgefielter 557. 560.\n\u2014\toevfcpiebenfarbiger 559. \u00a9forpionfliege, gemeine 430. \u00a9forpionmilbe, manjenartige o61. \u00a9forpionfpinne, gemeine 564. Smerintbus ocellatus 317.\n\u2014\tpopuli 317.\n\u2014\ttiliae 317.\nSmiera clavipes 253.\n\u2014\tsispes 253.\nSolarium 819,\nSolen ensis 922.\n\u2014\u25a0 marginatus 922.\n\u2014\tsiliqua 922.\n\u2014\tvagina 922.\nSolenobia licbenella 331.\n\u2014\ttriquetrella 331.\nSolpuga 567.\n\u2014\taraneoides 565.\nSolpugina 564.\n\u00a9ommerpnmmel 183.\n\u00a9onberling 333. \u00a9onnenfcpirmameife 221. \u00a9onnen\u00efnenb\u00ef\u00e2fer 72. 74. Soronia grisea 62.\n\u00a9pcttling 363.\n@paltfn\u00a7er 649.\n\u00a9paltf\u00fcffler 663 f.\n\u2014\tfreifdfmimmenbe 664. \u00a9paltporn 287.\n\u00a9panifdfe \u00c7apne 324,\n\u00a9panifdje fliege 109.\n\u00a9panner 357.\nSparasion frontale 250. Sparassus virescens 591. \u00a9pcirgelfliege 412.\n\u00a9pargelf\u00fcf\u00e8r 147.\n\u00a9patangibeit 981.\nSpathegaster tricolor 247. Spatbius clavatus 258. \u00a9pecffafer 63.\n\u00a9ppcitibien 59.\nSpbaeridium scaraboeoides 52. Spbaeroderma 151.\nSpbaeroma s erratum 653. Spbaerotberium 553,","page":1052},{"file":"p1053.txt","language":"de","ocr_de":"lament) erleid) ttifj.\n105B\nSphecodes 196.\nSphegidae 228.\nSpkex 228. 435.\n\u2014\talbisecta 229.\n\u2014\tflavipennis 229. 403.\n\u2014\tmaxillosa 229.\nSphingidae 314.\nSphinx Celerio 314.\n\u2014\tconvolvuli 316.\n\u2014\teuphorbiae 317.\n\u2014\tlineata 316.\n\u2014\tnerii 314.\n\u2014\tpinastri 316.\nSpkodrus leucophthalmus 41.\n@pie\u00a7banb 361.\n\u00a9piegbocf 138.\n\u00a9pte\u00a7tr\u00e4ger 150.\nSpilographa cerasi 413.\n\u00a9pinbelfd)nede 835.\n\u00a9pinnen, ed)te 567. \u00a9pinneuameife, europ\u00e4ifdje 223. \u00a9pmnentfyievc 554.\n\u00a9pinner 324.\nSpirachtha 53.\nSpirula 778.\n\u00a9pigling 538.\n\u00a9piim\u00e2ir\u00eadjeu 117.\n\u2014\tfonnenliebenbe\u00e2 118, \u00a9pi^fdjnecfc 813.\n\u00a9plintt\u00e4fer 131.\nSpondylis buprestoides 137. Spondylus 947.\n\u00a9prengfel 478.\n\u00a9prenfelf\u00fc\u00a7er 502. @pringfd)ioau\u00a3, bietgrauer 501.\n\u2014\t^ottiger 501.\n\u00a9pringfpiune, carminrotlje 599. \u00a9pribwurm 706.\n\u00a9procfe 433.\n\u00a9prodm\u00fcrmer 433.\n\u00a9pultourm 715.\nSquilla Desmarestis 649.\n\u2014\tmantis 647.\n\u00a9tadjelameifen 216. \u00a9tacpelbeerfpanner 358. \u00a9tacpelljauter 974.\n\u00a9tadbelt\u00e4fer 104.\n\u00a9tadselfdjneden 831. \u00a9tadjelttanje, gej\u00e4|nte 539. \u00a9tapbpliuen 214.\n\"Staphylinidae 52.\nStaphylinus caesareus 53.\n\u2014\terythropterus 53.\nStatira 103.\n\u00a9taubt\u00e4fer 100.\n\u00a9taublan\u00ea 454.\nStauropus fagi 343.\n\u00a9tedjfliege 411.\n\u00a9ted>m\u00fcde, gemeine 381.\n\u2014\tgeringelte 380.\n\u00a9tedmufdjet 919.\n\u00a9teifbart, beutfcber 393. \u00a9teinbo^rer 921.\n\u00a9teinbredbft.ubberd)en 323. \u00a9teinbattel 916.\n\u00a9teinbummel 183.\n\u00a9teinfrabben 636.\n\u00a9teintreb\u00ea 643.\n\u00a9teintriecber, brauner 546. \u00a9tein;\u00a9eeigel 980.\nStelita taenaria 568.\nStenidia 32.\nStenobothrus 485.\nStenognathus cayennensis 41. Stenolophus 38.\nStenopteryx kirundinis 417. Stenorkynckus 633. Stenostomum monocelis 732. Stentor 1014.\nStenus biguttatus 54, Stepkanus coronator 254. Sternolopkus 51.\nSternoxi 85.\n\u00a9ternfdjnede, raube 867.\n\u2014\trotbe 867.\n\u2014\tmeicbmar^igc 866.\n\u00a9ternto\u00fcrmer' 705 f.\n\u00a9tier^irpe 519.\nStilbum splendidum 239.\n\u00a9tirnjirpe, blutftedige 518.\n\u2014\tboppeltbanbirte 518.\nStomatopoda 647.\nSt omis 37.\nStomoxys calcitrans 411. Strackia oleracea 538. Strangalia calcarata farmata)\n143.\n\u2014\tquadrifasciata 143. Stratiomys ehamaeleon 398.\n\u2014\tfurcatus 397.\n\u2014\tlongicornis 397. Strepsiptera 435. \u00a9trid)falterd)en 313. \u00a9triderfptuue, geftredte 580. Stridulantia 521.\nStrombus gigas 845.\n\u2014\tlentiginosus 845. Strongylidea 717.\n\u00a9trongplibeen 717.\nStrongylognatkus 214.\n\u2014\ttestaceus 213.\n\u00a9tropbofomen 111. \u00a9trubelnntrmer 729 f. \u00a9tubenfliege 409.\n\u00a9turmbuuben 843.\n\u00a9tupf\u00e4fer 59. 214.\nStylogaster 217.\nStylonyckia 1013.\n\u2014\tmytilus 1013.\nStylopidae 435.\nStylops 190. 437.\nSuccinea amphibia 789. 799.\n\u2014\tPfeifferi 800. \u00a9\u00fcj^toaffer^olpp 995. \u00a9umpf;iRapffdmede 806. \u00a9umpf=\u00a9dblamm[cbnede 805.\n\u00a9itmpffd>nede 817. \u00a9umpfttafferl\u00e4ufer 528.\nSycon ciliatum 1018.\n\u00a9pHibeeu 693.\nSyllis 693.\nSynapta 977.\n\u2014\tBesselii 978.\n\u2014\tdigitata 874. 875. 879.\n\u2014\tinkaerens 978.\nSynchita 63.\nSyncorina Listeri, pusilla 993. Synergus 246. 247. 248. Syngnatha 544.\nSyntomis Pkegea 323. Syromastes marginatus 536, \u00a9prpbiben 399.\nSyrpkus pyrastri 400.\n\u2014\tseleniticus 399.\nSyrtis 531.\nT.\nTabanidae 390.\nTab anus bovinus 390.\n\u2014\tglaucopis 392. -Tackina fera 408.\n\u2014\tgrossa 408.\nTacpiucn 407.\nTaenia coenurus 752.\n\u2014\tcrassicollis 752.\n\u2014\techinococcus 753.\n\u2014\tmarginata 752.\n\u2014\tmediocanellata 747. 751.\n\u2014\tserrata 752.\n\u2014\tsolium 746. 750.\nTaeniadea 746 f.\nTaenioglossa 816. Tagpfauenauge 304. Tagfcpmetter linge 294.\nTalitrus 651.\nTau an a 490.\nTamteuf\u00e4fer 74.\nTannenlau\u00ea, gemeine 512,\n\u2014\tgr\u00fcne 512.\n\u2014\trotbe 512.\nTannenpfeil 316.\nTaufliegen 395.\nTapejierbiene, gemeine 194.\nTapinoma 210.\nTapitelae 586.\nTarantel, apulifcpe 597. Tarautelftorpion, langarmiger\n562.\nTarantula Apuliae 597. Tardigrada 618.\nTafd)enfreb\u00a7, gro\u00a7er 633.\nTatua morio 202. Taubeufd)io\u00e4njd)en 318. Taucpf\u00e4fer 43.\nTaumelt\u00e4fer 47.\nTaufenbf\u00fcgler 543. 549.\nTealia crassicornis 1000. Tegenaria 569.\n\u2014\tcivilis 574.","page":1053},{"file":"p1054.txt","language":"de","ocr_de":"1054\n\u2022ftamenoergeidjnij?.\nTegenaria domestica 569, 584. Teid)l\u00e4ufer 528.\nTeidjmufdjel 894.\nTeinopalpus 297.\nTefe 416.\nTeleas laeviusculus 250.\n\u2014\tphalaenarum 250.\n\u2014\tterebrans 250.\nTelegonini 559.\nTelegonns versicolor 559. Telemadju\u00e2 308.\nTelephorus fuseus 94. Tederfdpiede 806.\nTellina 920.\nTellinaceen 920.\nTenebrio molitor 100. Tenebrioneit 99.\nTengyra 225.\nTentbredineae 275.\nTentbredo albicornis 286.\n\u2014\tcerasi 284.\n\u2014\u25a0 flavicornis 286.\n\u2014\tscalaris 164. 286.\n\u2014\tviridis 286.\nTentprien 99.\nTeras terminalis 246.\nTerebella concbilega 689.\n\u2014\temmalina 689.\n\u2014\tnebulosa 689.\nTerebellaeea 689.\nTerebrateln 959.\nTerebratula vitrea 960. Terebratulidae 959. Terebratulina caput serpentis\n960.\nTeredo 925.\nTeretrius 61.\nTermes angustatus 458.\n\u2014\tarda 464.\n\u2014\tarenarius 459.\n\u2014\u2022 bellicosus 464.\n\u2014\u2022 capensis 458.\n\u2014\tdestructor 463.\n\u2014\tdirus 464.\n\u2014\tfatalis 464.\n\u2014\tgrandis 459.\n\u2014\tlucifugus 464.\n\u2014\tmordax 460.\n\u2014\tobesus 464.\nTermite 454.\n\u2014\tgelbpaljtge 463.\n\u2014\tiriegerifdje 457.\n\u2014\tItdjtfdjeue 464.\n\u2014\tmagere 464.\n\u2014\tfd)redlid)e 464.\n\u2014\tberpngnifjOoEe 464. Termitina 454.\nTermopsis 463.\nTestacella baliotidea 802. Tetanocera 412.\nTetbys fimbria 871. Tetrabranchiata 781. Tetragnatba extensa 580,\nTetragona 179.\nTetrameren 24. 110. Tetramorium caespitum 214. Tetraneura pruni 514.\n\u2014\tulmi 514.\nTetranycbus socius 602.\n\u2014\ttelarius 602.\n\u2014\ttiliae 602.\nTetrapbyllidea 755. Tetrapneumones 575. Tetrastemma obscurum 730. Tetrix subulata 488.\nTetrops 142.\nTettigonia 516.\n\u2014\tquadripunctata 517.\n\u2014\tspeciosa 523.\n\u2014\tviridis 517.\nTettix 488. 522.\nTetyra bottentotta 539.\n\u2014\tmaura 539.\nTeufel\u00ea\u00eflaue 846.\nTeufel\u00eanabet 445.\nTextrix 586.\nThalamita natator 632. Tbecidium 960.\n\u2014\tmediterraneum 961.\nThecla quercus 311.\n\u2014\trubi 312.\nT\u00a7ei\u00bbbl\u00fctpe 444.\nTbelypbonus eaudatus 561. Theridium lineatum 583.\n\u2014\tovatum 583.\n\u2014\tredimitum 583.\nTpiermilben 604. Tfoma\u00eatrauerm\u00fcde 384. Thomisus citricus 1229.\n\u25a0\u2014 viaticus 591.\n-\u2014 virescens 591.\nTljorictiben 63.\nTbripinae 498.\nTbrips cerealium 499. Tpurmfcbnede 823.\nTbynnus 223. 225. Thysanoptera 498. Tbysanozooa 737.\nTbysanura 499.\nTicbogonia 917.\nTiedemannia neapolitana 881. Tiger 74.\nTiger ; S\u00dfor ce\u00fcanfdjnede 840,\nTi g er [pinn eit 598.\nTimarcba 149.\nTinea granella 369.\n\u2014\tpellionella 370,\n\u2014\tproletella 509.\n\u2014\ttapetzella 370.\nTingis affinis 531.\nTipbia 225.\nTipula oleracea 383. Tipulariae 379,\nTob 563.\nTobtengr\u00e4ber, gemeiner 56. Tobtenf\u00e4fer 99.\nTobtenfopf 315.\nTobtennfjr 97.\nT\u00f6pferft>e3pe, fl\u00fcchtige 236.\n\u2014\tgemeine 236.\n\u2014\tgolbftriemige 236.\n\u2014\tioei\u00a7f\u00fc\u00a7iae 236.\nTomicus 129.\nTonnenfdjnede 843.\nTorrea vitrea 684. 691. Tortricina 366.\nTortrix resinana 274.\n\u2014\tviridana 366.\nToxeutes 121.\nToxotus meridianus 144, Trachea piniperda 352. Tracbelius ovum 1029.\nTracbys minuta 84, Tragoderma 65.\nTranerbienen 196.\nTrauermantel 305. Trauerm\u00fccfeu 384. Trauerfdjmeber 396. Trauerfpanner 361.\nTrecbus 42.\nTreiberameife 216.\nTrematodes 704. 738. Tremoctopus violaceua 778.780. Trepang 977,\nTritbien 80.\nTrichina spiralis 719.\nTridjine 719.\nTricbius fasciatus 81.\nTrid)iu3, gebcinberter 81. Tricbocephalus dispar 723. Tricbodectes climax 502.\n\u2014\tlatus 502.\n\u2014\tscalaris 502.\nTricbodes alvearius 204.\n\u2014\tapiarius 95.\nTricbopteryx 24. 59. Tricpotracpeliben 719. Tricpterfpinnen 586.\nTridacna elongata 938.\n\u2014\tgigas 936.\n\u2014\tmutica 936.\nTribacnaceen 936.\nTrigona 178.\n\u2014\tamatbea 179.\n\u2014\tmexicana 179.\nTrilobiten 662.\nTrimeren 24. 156.\nTrinodes 65.\nTrinotum conspurcatum 503. Trioxys 256.\nTriplax russica 155,\nTristomum 739.\nTritonium nodiferum 841.\n\u2014\tundatum 827.\n\u2014\tvarie gatum 841. TritonSp\u00f6rner 841.\nTrochilium apiforjne 319. Trocbopus tubiporus 739. Trochus zizipbinus 848.","page":1054},{"file":"p1055.txt","language":"de","ocr_de":"Troctes pulsatorius 454. Troglocaris Schmidtii 645. itrogojiben 63.\nTrogus lutorius 269. Trombididae 602.\nTrombidium bolosericeum 601.\n\u2014\ttinctorium 601.\nXrompetenfctnecfe 841. \u00eerompetenttierdjen 1014. Tropisternus 51.\nXro^fopf 97.\nTrox 71.\nTruxalis nasuta 487. Trypetinae 412. \u00fctrbbtomben 262.\nTrypoxylon 228. 236.\n\u2014\talbitarse 236.\n\u2014\taurifrons 236.\n\u2014\tfigulus 236.\n\u2014\tfugax 236,\nTubicinella 670.\nTubicolae (Di\u00f6ln'enmnfdjeln)\n686.\n\u2014\t(Ol\u00f6ljrenftutvmer) 923. Tubifex rivulorum 697. Tubificina 697.\nTubipora purpurea 1002. Tubitelae 590.\nTubulipora 973.\nTurbellarii 729 f.\nTurbo olearius 847.\n\u2014\tpagodus 848.\nTurbo rugosus 847.\nTurritella 823. '\nTurritellacea 823.\n\u00a3uffa 325.\nTyphlatta 217.\nTypblocyba rosae 516. Typblopone 210.\nTypton spongicola 646. Tyroglyphus feculae 613.\nu.\nUbone\u00dcen 740.\nUfetaa\u00ea, gemeine^ 442.\n\u2014\t\u00efanggef^i\u00fc\u00e2ttjte\u00ea 442. 444.\nXXferf\u00fce\u00e7ge,\t438.\nUferl\u00e4ufer, gierlidjer 529. Ufetfcbnecle 819.\nUferfbinbelaffel 618.\nUl\u00fcceriben 132.\nUmbilicus marinus 847. Umbonia 520.\nUmbrella mediterranea 866. Ungez\u00fcgelte ^nfeiten 500.\nUnio 898.\n\u2014\tmargaritifer 900.\n\u2014\tpictorum 902.\nUnionacea 897.\nUrocerata 275.\nUrodacus Hollandiae 559. Urolabea 709.\nUrolaben 709.\nSlamenner^eidjnijj.\nUtfdjleimtnefen 1030. Urtiere 1008.\nYaejoyis 559.\nValgus bemipterus 81. Valvata piscinalis 817. Vanessa 304.\n\u2014\tAtalanta 305.\n\u2014\tAntiopa 305.\n\u2014\tcardui 305.\n\u2014\tJo 304.\n\u2014\tpolycbloros 306.\n\u2014\turticae 306.\nVates 476.\nVelia 528.\n\u2014\tcurrens 529. S3enu3muf<tel 896. 920. S3etbotgenl\u00f6bfe 148. Verlusia rhombica 536. Vermetacea 823.\nVermetus gigas 821.\n\u2014\tlumbricalis 821.\n\u2014- subeancellatus 821.\n\u2014\ttriqueter 821. 822. Vertigo 795.\nSBet\u00efnanbelunq\u00ealcfe ^nfeTten Vesicantia 1\u00d65.\nVespa 435.\n\u2014\tcrabro 205.\n\u2014\tgermanica 207.\n\u2014\tmedia 207.\n\u2014\tnorvegica 207.\n\u2014\truf a 207.\n\u2014\tsylvestris 207.\n\u2014\tvulgaris 207.\nVesparia 197.\nVespidae 201,\n$e\u00bbpit>en 198.\nS3ielauge 736.\n\u2014\tgeh\u00f6rnte 736.\n33ielfra\u00a7 330. SStelfraifdjnecfe 798. S3ielfu\u00a7, gemeiner 550.\n\u2014\t(Octopus) 764.\n\u2014\tlangatmige 767. S3ierange 731. S3ierecflrabben 630 f. SSiereidfenfaltercten 311. S\u00dfietliemer 781.\nSBierlungler 575.\nVioa 1019.\nVirgularia 1003. SSifitenameife 219,\nVitrina 799.\nSSogelmilbe, gemeine 605. J\u00dfogelfpinne 572.\nVoiucella 182. 400.\n\u2014\tbombylans 224. 401.\n\u2014\tpellucens 401.\n\u2014\tplumata 224. 401. SSotucelle, burctfdjeinenbe ^\n1055\nSSoluceHe, ^ummelartige 401, Voluta 827.\nVolutacea 827.\nSSorberliemer 814 f, ^\nVortex truncatus 735.\n\u2014 viridis 735.\nSSorticellen 1013.\nSB.\n2\u00f6a<f)3fd)abe 365.\n2Babenftedf)er 411.\nSBaffenbiene 196,\nSBaffenfliege, gemeine 398. SBaffentljtetcben 1013. SSalbameife,\u2019 rotlje 215. SBalbg\u00e4rtner 128.\nWaldbeimia cranium 960. SBalbbummet 183.\nSBalblafer 137.\nSBalblau\u00e2, amerilanifcte 609. Z\u00dfalftfdpufe 652,\nSB aller 74.\nSBalgencilabe 516.\n\u2014\tgr\u00fcne 517.\n\u2014\tmetpunlttge 517.\nSBanberteuf greife 481. 483, SBanbpel^biene 186. SBar^enbei\u00dfer 490.\nSBarjenl\u00e4fer 94.\nSBar^enfeerofe 1001.\nSBafferaffeln 653.\n2\u00f6afferfl\u00f6\u00a3)e 659.\nSBaffetflorfliege, gemeine 428.\n\u2014\ttu\u00a7fatbige 429.\nSBaffetflol) 500.\nSBafferfungfer 445.\nSBaffert\u00e4fer 49.\nI SBaffetfalb 723.\nSBaff erlauf et 527. 528.\nGaffer \u00eeSungenfdjneden 804. SBaffermilbe, rotte 603. S\u00f6ajfermotte 431.\nSBaff ertaube 432. . SBafferfdjl\u00e4ngler 697. ^afferflor^ion, gemeiner 526. if\u00f6afetfforpiontttanje 526. \u00a9afferff)inne, gemeine 587. SSaffertreter 41. 43.\nI SBaffetinanjen 524.\nI SBebet, d^agrinirter 141. SBeberlnectt 563.\n2\u00f6ebeff)inncn 567.\nSBeBerfpinne 581.\n\u2014\tbetr\u00e4nke 583.\nSBegefdjnecle 801. 2\u00f6egtrittfpanner 362.\nSBegire\u00eape 226.\nj \u2014 gemeine 227.\n| 3Bei6ett\u00f6bter, gefdjto\u00e4njter 561. SBeictl\u00e4fer 90.\n\u2014\tgemeiner 94.\n! SB eiet r \u00fcbertretet en 675.","page":1055},{"file":"p1056.txt","language":"de","ocr_de":"1056\n'SBeidjt'fjiere 756 f. iffieibenbaumlair\u00e2 514, \u00e4Beibenboljrer 320. S\u00dfeibencifabe 518. iE\u00dfeibenfptnner 334. SBe\u00fcjermilbe 604. SBeinbergfdjnede 787. 795. \u00fc\u00f6einf\u00e4fer 74. SBeinfc\u00efjilb\u00efau\u00ea 506. 2\u00dfei\u00a7fiecf 323.\nSSeipnge 298.\nSBeigen\u00e4tcben 713. SBei^enga\u00dcmiicfe 388. I\u00dfenbeittebbenfcbneden 826. 3Berf$oI#&fer 97.\nSBcrrc 494.\n3Be\u00c4pcn 197.\n\u2014\tbeutle 207.\n\u2014\tgemeine 207. SBe^enbiene 190. 196. \u00dcBibel, rotier 388.\nS\u00f6idler 366.\nSBibberbod 140.\nSE\u00dfibberdjen 322. IS\u00dfiefenDoget, gemeiner 310. S\u00f6iefenman^en 532. iSBim^jer\u00efrebfe 676.\nSBinbig 316.\n3\u00f6infet[binne 584. \u00cfSinferfrabbe 631. S\u00dfinterfaateule 353. hinter (banner 363.\nSBitttoe 1000. ^Bo\u00effmi\u00ef^\u00ebf^m\u00e2rmer 317.\n^amentoer&eidjttifs.\nSBoIf\u00eafbinnen 594. \u00e4Bo\u00fcbienen 193.\nS\u00dfoUf\u00e4fer, rauher 102. SMfrabbe 634.\n2Boai\u00e4ufe 513.\n2Biirgfbinne 572.\nSB\u00fcrmer 676 f.\nSB\u00fcftenfcbnede 792. SBurmfcIjnede 821.\n3\u00f6ur$elf\u00fc\u00a7er 1024. 2Burj$eIga\u00efIme3be. f\u00ef\u00fcgel\u00efofe 247. SSut^ellrebje 670.\nSBurge\u00ef\u00ef\u00e2ufe 512.\n3t.\nXenos Peckii 436.\n\u2014\tEossii 204. 436.\nXiphydria annulata 279. Xoriben \u2018272.\nXylocopa caffra 187.\n\u2014\tlatip\u00ebs 187.\n\u2014\tmesoxantlia 187.\n\u2014\tviolacea 187. .\nXylophagi 98.\nXylotropba 318.\nXylotrupes 77.\nXysticus viaticus 591.\n2>-\n2)b|tloneuIe 355.\nZabrus gibbus 39.\n3adenfd)to\u00e4rmer 317. Ba\u00c7nfd&en\u00efel 272.\nBangenb\u00f6de 144.\nBeden 605.\n3ebnf\u00fc\u00a7er 628 f. 771. BetyrtoeSpen 159.\nZephonia 553.\nZerene grossulariata 358. Zeugopbora 147. giegen\u00efan\u00ea 502.\nBimmerbod 140.\nBitten 516.\nZo\u00eba 630.\n^ophosis 99.\nZora 595.\nZostera 867.\nBottenfd)mdnje 499.\nBudergaft 500.\nBudm\u00fcden 382.\nB\u00fcn\u00ealer 363.\nBngameife 219,\n3ugl)eufd)retfe 483.\nZupbium 33.\nBtreif\u00ef\u00efigier 375.\nBmei\u00eeiemer (\u00aeojjffit\u00a7er) 764 f. \u00dfineilungler 576. 3meibaarf\u00fc\u00a7ler 549. \u00dfmergfcbnede 803. Bmetf^enga\u00ef\u00efenlau\u00ea 514. Bmitf^erb'eufcbrede 492. Zygaena 322,\n\u2014\tchrysanthemi 323.\n\u2014\tfilipendulae 323.","page":1056},{"file":"p1057content.txt","language":"de","ocr_de":"Mt ht r f i d) t \u00ees t r\u00bb # n Ij a 110.\n\u00a9cdjftcr \u00e4\u00f6rtttb.\n\u00a7 n f c ft t e tt.\n\u00a9ttt 23Ittf auf ba\u00ea Sehen ber \u00a9efammtbeit \u00a9. 1.\n\u00a9rfte Orbrnmg.\n$te t\u00e4fer (Coleoptera).\n(\u00a3rffe gantilie: \u00a9attbf\u00e4fer (Cicindeletae).\nMantieora tuberculata. \u2014 Oxycheila \u2014 Megacephala \u00a9. 27.\nf\u00c7e\u00efbfarib\u00ef\u00e2fer (Cicindela campestris) \u00a9. 27. \u2014 C. hybrida, silvatica, germanica \u00a9. 28. 2>ttbtfcf)er \u00a9attbf\u00e4fer (Collyris longicollis), \u2014 Ctenostoma \u00a9. 28.\n3\u00fc)ettc Familie: Sanff\u00e4fer (Carabiei).\n1.\tOmo^b^C^^ben: \u00d6mophron limbatum \u00a9. 29.\n2.\t\u00a9ippe: \u00a9labbttben: Ufer: \u00a9ammf\u00e4fer (Elaphrus riparius) \u00a9. 30.\n3.\t\u00a9ibb^ \u00a9arabett (Carabidae): Nebria livida \u2014 Procerus gigas \u00a9. 30. \u2014 Procrustes\ncoriaceus. \u2014 \u00a9artettlauff\u00e4fer (Carabus hortensis). \u2014 \u00a9olbbctttte (C. auratus) \u00a9. 31. \u2014 5\u00dfuf)penr\u00e4uber (Calosoma sycophanta), C. inquisitor \u00a9. 32.\n4.\t\u00a9ibb\u00df* \u00a9bc[)ribett: Cychrus \u00a9. 32.\n5.\tObacantbibert: Odacantha melanura \u00a9. 32.\n6.\t@tbbe* \u00a9alerittbeu: Galerita Janus \u00a9. 33.\n7.\t@ipbe: SSombarbtrf\u00e4fer (Brachinidae) : Brachinus crepitans \u00a9. 33.\n8.\t\u00a9ibbe: Sebttbeu: Agra \u00a9. 33. \u2014 Calleida. \u2014 Dromius quadrisignatus \u2014 Demetrias\natricapillus. \u2014 Lebia chlorocephala \u00a9. 34.\n9.\t\u00a9tbpc: ^ertcaltbett: Mormolyce phyllodes \u00a9. 34.\n10.\t\u00a9tbpc: \u00a9carttiben: Scarites pyracmon. \u2014 Clivina fossor. \u2014 Dyschirius \u00a9. 35.\n11.\t@ipbe> ^anag\u00e4tben: \u00a9rofjer ^reuj\u00efafer (Panachaeus crux major). \u2014 Loricera pili-\ncornis \u00a9. 36.\n12.\t\u00a9ibbe: \u00a9b^ttiben: Chlaenius vestitus \u00a9. 37.\n13.\t\u00a9type: \u00a9uemacantbtbeu: Broscus eephalotes \u00a9. 37.\n14.\t\u00a9ibb^t $ arb ciltbert : Harpalus rufic.ornis \u00a9. 38.\n15.\t\u00a9tbbe: ^eroutben: Feronia punctulata, lepida, nigrita, nigra, striola, metallica, \u00a9etreibe:\nSauff\u00e4fer (Zabrus gibbus) \u00a9. 39. \u2014 Amara fulva \u00a9. 40.\n\u00a3 afd) enBerg unb <3cf)mibt, toirBellofe Spiere. (93re^m, SBier\u00efeBett. \"VT.)\n67","page":0},{"file":"p1058.txt","language":"de","ocr_de":"\u00b1058\tUeberftdjt be\u00ea ^n^a\u00eft\u00e2. J?\u00e4fer.\n16.\tSippe: S\u00efrt^Otnenibett: Sphodrus leucophthalmus \u2014 Anchomenus prasinus, marginatus,.\nmodestus, sexpunctatus S. 41.\n17.\tSippe: ^lin\u00eff\u00e2fet: Bembidium paludosum, flavipes, decorum, quadrimaculatum S. 42.\nfritte $amiUe: Sdjtmmmf\u00e2fcr (Dytieidae).\n1.\tSippe: SDpticiben: \u00a9ef\u00e4umter \u00c7abettfcbjftimmf\u00e2fet (Dyticus marginalis) S. 44. \u2014 D. la-\ntissimus. \u2014 Cybister Roeselii. \u2014 Acilius sulcatus. \u2014 Hydaticus stagna\u00fcs S. 46.\n2.\tSippe: \u00a9O\u00cfpmbetiben: Colymbetes fuscus. \u2014 Agabus abbreviatus S. 46.\n3.\t\u00a9type: .\u00eeppbropofiben: Hydroporus elegans S. 47.\n4.\tSippe: ^a\u00efiplibett: Cnemidotus caesus S. 47.\nVierte Samilic: Samttel\u00ee\u00e2fer (Gyrinidae).\nGyrinus mergus S. 48. \u2014 Orectocbilus villosus S. 49.\npnfte Familie: Sofferf\u00f6fcr (Palpicornia).\n1.\tSippe: \u00a3>pbroppi\u00efibeu: ^edfcptoarjet ^olbetttoaffer\u00ef\u00e2fer (Hydropbilus piceus) S. 49. \u2014\nH. aterrimus, lauff\u00e4ferarttger Kolbentoaffetf\u00e4fer (H. caraboides) S. 51.\n2.\tSippe: .Sppbtobiiben: Hydrobius fuscipes S. 51,\n3.\tSippe: .\u00eepe\u00efopporiben: Helophorus grandis S. 51.\n4.\tSippe: Spp\u00e2tibiett: Sphaeridium scarabaeoides S. 52.\n0ed)fte g\u00fbtttiUe: iur^prjler (Staphylinidae).\nStapbylinus caesareus, erythropterus. \u2014 Ocypus olens. \u2014 Oxyporus rufus S, 53. \u2014 Paederus riparius. \u2014 Stenus biguttatus. \u2014 Omalium rivulare S. 54.\nSiebente gamilie: $fel\u00fbpi)iben (PselapMdae).\nPselapbus Heisei. \u2014 Bryaxis sanguinea. \u2014 \u00a9elbet ^eulenb\u00e2fet (Claviger testaceus) S. 55.\n$d}te gcnmlte: 21a\u00eafafer (SilpMdae).\n\u00a9emetttet \u00eelobtengrabet (Necrophorus vespillo): S. 56. \u2014 N. humator, germanicus. \u2014 9Ia3f\u00e2fet (Silpha): rot\u00ef^a\u00efftget (S. thoracica), tietpunftiget (8. quadripunctata), fd\u00c9>t\u00fcar\u00a7g\u00ef\u00e2n\u00a7enber (S. atrata) S. 58.\nNeunte gamiUe: Stp\u00ef\u00e2fer (Histerini).\n1.\tSippe: .Jpoloteptiben : Hololepta plana. \u2014 Oxysternus maximus S. 60.\n2.\t\u00abSippe: ^liftetinen: \u00fcJliji; Stufe\u00effifer (Hister fimetarius) S. 60. \u2014 Hetaerius quadratus. \u2014\nSaprinus nitidulus S, 64.\n3el)ttte gamtlie: \u00a9lanpfer (Nitidulariae).\nSaronia grisea. \u2014 9?ap\u00a7 s \u00a9Icmjf\u00e2fet (Meligethes aeneus) S. 62.\n(gifte gatnilie: Spetflafer (Dermestini).\n\u00a9emeiner Specff\u00e2fet (Dermestes lardarius): S.'63. \u2014 ^elj\u00efdfer (Attagenus pellio), \u2014 $abtnetfafer (Anthrenus museorum) S. 64.\nBib\u00fclfte Familie: gn\u00dfei\u00fc, ^illen\u00ee\u00e2fer (Byrrhii).\n\u00a9emelttet fjttg-ett\u00ef&fer (Byrrhus pilula): S, 65.\n$r.cijeljnte gom\u00fcie; iamtpornf\u00e4fer (Pectinicornia),\n\u00a7irfd)b\u00e4fet (Lucanus cervus): S. 66, \u2014 Passalus S. 67.","page":1058},{"file":"p1059.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberftdjt be\u00e2 ^n^a\u00eft\u00ea. \u00c4\u00e4fer.\n1059\n1* \u00a9type:\n2.\t\u00a9type:\n3.\t\u00a9type:\n4,\t\u00a9type:\n5,\t\u00a9type:\n6,\t\u00a9type:\n7.\t\u00a9type:\n8, \u00a9type:\n1.\t\u00a9type:\n2.\t\u00a9type: 8. \u00a9type:\n1.\t\u00a9type:\n2.\t\u00a9type:\n3.\t\u00a9type:\n$icrael)nte Familie: 23l\u00fbttf)ortif\u00e2fer (Lamellicornia).\n\u00a9\u00fcpribert: ipetltger i\u00dftllettf\u00e4fer (Ateuchus sacer) \u00a9. 68* \u2014 Copris. \u2014 Phanaeus. \u2014 Onthophagus \u00a9. 69.\n3Ippobten: \u00a9rabenber \u00a9uug\u00efafer (Aphodius fossor) \u00a9. 70.\n\u00a9eotruptbcn: 9bo^fafer (Geotrupes Typhoeus, yernalis). \u2014 9^eben(cpneiber (Lethrus cephalotes) \u00a9. 71.\n\u00efrocpibett: \u00a9rbf\u00e4fer (Trox) \u00a9. 71.\nSJ\u00cee\u00efolontpiben: \u00fcDlai\u00efafer (Melolontha yulgaris). \u2014 M. hippocastani \u00a9. 72. \u2014 \u00a9erber (M. fiillo). \u2014 23racp!\u00e2fer (Rhizotrogus solstitialis). \u2014 Seriea holose-ricea @. 74.\n9tuteliben: \u00a9etreibe = Saubbafer (Anisoplia fruticola). \u2014 A. agricola, \u00efleirter ObofenMfer (Phyllopertha horticola) \u00a9.75. \u2014 Styliser (Anomala Frischii) \u00a9. 76.\nSDprtafltben: \u00c7er\u00efuIe\u00eaMfer (Dynastes Hercules) \u00a9.76. \u2014 Megalosoma Typhon. \u2014 S\u00eft\u00efcr\u00f4 (Chalcosoma Atlas). \u2014 97a\u00eapOtn\u00ef\u00e2fet (Oryctes nasicornis) \u00a9. 77. \u2014 Podischnus Agenor \u00a9. 78.\n\u00a9etontben: 9\u00fce[en;\u00aeoItcity (Goliathus giganteus) \u00a9. 78. \u2014 \u00a9abelnafe (Dicra-norrhina Smithii). \u2014 Gymnetis brasiliensis. \u2014 9tofen\u00ef\u00e2fer (Cetonia aurata). \u2014 9J?Ctrmortrte \u00a9etottte (C. marmorata) \u00a9. 79. \u2014 C. speciosissima. \u2014 \u00a9remit (Osmoderma eremita) \u00a9. 80. \u2014 \u00a9ebdnberter \u00a3rict)tu3 (Trichius fasciatus). \u2014 Yalgus hemipterus. \u2014 Euchirus longimanus \u00a9. 81.\n^\u00fcnfee\u00eejtite gamtlie: ^ratfjtlafer (Buprestidae).\nSu\u00efobibett: Julodis fascicularis \u00a9. 82.\n\u00a9palcopporibett: Chalcophora mariana \u00a9. 83.\n\u00a9Cpte 23ltpr eftiben: Poecilonota rutilans. \u2014 Dicerca. \u2014Anthaxia manca \u00a9. 83. \u2014 Agrilus biguttatus \u2014 Traehys minuta \u00a9. 84.\n\u00a9edf\u00f4e\u00efjttte {\u00c7amilie; \u00a9djne\u00ef\u00effafer, \u00a9djmiebe (Elateridae).\nS\u00efgrppntben: Lacon murinus \u00a9. 85.\n\u00a9palco\u00efeptbter: Chalcolepidius zonatus 85. \u2014 Semiotns suturalis \u00a9. 86.\n\u00a9tyte \u00a9lateriben: Athous hirtus \u00a9. 86. \u2014 Elater sanguineus, pomorum, ephippium. \u2014 \u00a9ucuty (Pyrophorus noctilucus) \u00a9. 87. \u2014 Corymbites haematodes, castaneus. \u2014 \u00a9aatftytte\u00cf\u00cf\u00cfSfer (Agriotes segetis) \u00a9. 88. \u2014 A. obscurus \u00a9. 89.\n\u00a9tebgelj\u00eette gamtlic: \u00a9ebriottiben (Cebrionidae),\nCebrio gigas \u00a9. 89.\n2Idjt^\u00ef)\u00eette Familie: \u00ee\u00f4eicfj\u00ef\u00e2fer (Malacodermata).\n1.\t\u00a9type: SpCtben: Dictyopterus sanguineus \u00a9. 91.\n2.\t\u00a9type: Sampprtben: SeudjtMfer (Lampyris splendidula itttb noctiluca) \u00a9. 91.\n3.\t\u00a9type: Stelepporiben: SBargenf\u00e2fer (Telephorus fuscus) \u00a9. 94.\n4.\t\u00a9type: SD\u00eeelpttbett: Malachius aeneus \u00a9. 94.\nSfteunsebnte Familie: \u00a9leriben (Cleridae).\n1.\t\u00a9type: \u00a9tyte \u00a9\u00efertb en : 2Imei[enartiger S3unt\u00efafer (Clerus formicarius). \u2014 \u00a9emetner\nSmmett\u00efSfer (Trichodes apiarius) \u00a9. 95,\n2.\t\u00a9type: \u00a9ttoplitben: Corynetes violaceus, ruficollis, rufipes \u00a9. 96.\n67","page":1059},{"file":"p1060.txt","language":"de","ocr_de":"1060\nUeberfupt be\u00a7 $upatt\u00a7. \u00c4\u00e4fer.\ngttmngigfte Familie; \u00a7o\u00cf3boityer (Xylopbagi).\n1.\t\u00a9type: \u00a9ttuibeu: \u00aeteb (Ptinus fur) \u00a9. 96, \u2014 Hedobia imperialis \u00a9. 97.\n2.\t\u00a9type: 2\u00efnoMtben: \u00a9unter ^topff\u00e4fer (Anobium tessellatum). \u2014 Stobtenupr (A. striatum.) \u2014\nXropfopf (A. pertinax) \u00a9. 97.\n(Stmtttbgtoangtgfte ^fantiltc: Sene\u00f6rioitett (Tenebrionidae).\nStcbten\u00ef\u00e2fer: (Blaps mortisaga) \u00a9. 99. \u2014 f\u00c7eiftf\u00e4fer (Pimelia distincta). \u2014 \u00a9taubMfer (Opatrum sabulosum). \u2014 \u00a9dtyxmuu s 2td)fcnf\u00e4fer (Diaperis boleti). \u2014 \u00a9tepG \u00ef\u00e2fet (Tenebrio molitor) \u00a9. 100. \u2014 Helops lanipes \u00a9. 101.\n\u00e2toeiiutbgtoatigtgj\u00efe Familie: \u00a9ifte\u00eeiben (Cistelidae).\n\u25a0Cistela fulvipes \u00a9. 102.\n5)retwibgtoattgtgfte Familie: Sagritbxn (Lagrlidae).\nPauper SSo\u00ef\u00ef\u00ef\u00e2fer: (Lagria birta) \u00a9. 102.\nSBtermtbgtoangiflfte Familie: $ntf)iciben (Antbicidi).\nNotoxus monoceros \u00a9. 103.\nptnfmtbgtoangtgfte $am\u00fcte: ^protyroiben (Pyrochroidae).\nPyrochroa coceinea, rubens @. 104.\n\u00a9edjgmtbgttmngigfte ganttfie: \u00a9tatyelf\u00e4fer (Mordellidae).\n\u00a9cmbirter \u00a9tacpelf\u00e4fer: (Mordella fasciata) @. 105.\n\u00a9iebenmibatrangigfte gamilie: \u00a9l\u00fbfcn\u00ee\u00e2fer (Vesicantia).\n1.\t\u00a9type: \u00e4Jteloiben: \u00e4ftcttttmrm (Melo\u00eb) \u00a9. 106. mj- \u00a9unter Oelf\u00e4fer (Melo\u00eb variegatus),\ngemeiner \u00e4Jiaiftmrm (M. proscarabaeus) \u00a9. 108.\n2.\t\u00a9type: SJ\u00cepIabrtben (Cerocoma Schaefferi). \u2014 Mylabris Fuesslini \u00a9. 109.\n3.\t\u00a9type: \u00a9epte (Santpciriben: \u00a9pcmtfcpefltege (Cantharis \u2014 Lytta \u2014 vesicatoria) \u00a9. 109.\n21djtmtbgtimngigfte gamtlte: D\u00eeitffeHafer (Curculionina).\n1.\t\u00a9type: \u00a9raeppberibejt: Cyphus Germari unb Linnaei, Compsus Dalmanni \u00a9, 112. \u2014\nPachyrhynchus \"concinnus \u00a9. 113.\n2.\t\u00a9type: Otiorpputpiben: \u00a9rojjer feptnarger Sfl\u00fcffe\u00ef\u00efafer (Otiorhynchus niger) \u00a9. 113.\n3.\t\u00a9type: \u00a9rctcppceribcn: Brachycerus apterus \u00a9. 114.\n4.\t\u00a9type: \u00a9leontben: Cleonus sulcirostris, punctiventris, Lixus paraplecticus \u00a9. 114. \u2014\nL. bardanae, filiformis, turbatus, gemellatus, juncei, octolineatus. Heilipus pardalinus \u00a9. 115.\n5.\t\u00a9type: ^pt\u00fcbiiben: \u00a9ro\u00a7er gitytenr\u00fcffeR\u00e4fer (Hylobius abietis) \u00a9. 116. \u2014 kleiner\n\u00aetefernr\u00fcjjeIMfer (Pissodes notatus) \u00a9. 117.\n6.\t\u00a9type: SIptontben: \u00a9onne\u00efiebenbe\u00ea \u00a9ptptn\u00e2u\u00eacpen (Apion apricans). \u2014 A. assimile, trifolii,\neraceae, ilicis, Bayi, flavipes, ulicicola, radiolus \u00a9. 118.\n7.\t\u00a9type: SlttelaHbeu: ^afe\u00efsSM\u00c6f\u00e7pf\u00efSfer (Apoderus coryli) \u00a9. 118. \u2014 \u00a9cptncmenpa\u00ef\u00ea\n(Apoderus longicollis). \u2014 Attelabus curculionoides \u00a9. 119.\n8.\t\u00a9type: Sbptnouiftcertben: 9\u00eeebenfted)er (Rhynchites betuleti) \u00a9. 119. \u2014 Rhynchites populi,\nbetulae \u00a9. 120. \u2014 R. cuprous \u00a9. 121.\n9.\t\u00a9tppe: \u00a9Ct\u00efantntben: #af}elnujjsSR\u00fc^ler (Balaninus nucum) \u00a9. 121. \u2014 B. glandium, tur-\nbatus \u00a9. 122.","page":1060},{"file":"p1061.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberfidjt be3 $npalt\u00ea. \u00c4 \u00e4f er.\n1061\n10.\t(Sippe: Slntponomiben: 2tpfelb\u00ef\u00fctpenf\u00eeecper (Anthonomus pomorum). \u2014 A. spilotus\n<\u00a7. 122. \u2014 Orchestes quercus S. 123.\n11.\t(Sippe: \u00a9iottiben: \u00c7ionus scrophulariae S, 123.\n12.\tSippe: \u00a9rpptorppncptben: Cryptorhynchus lapathi S. 124.\n13.\tSippe: Stntliar^tnen: Antliarhinus Zamiae S. 124.\n14.\tSippe: \u00a9eutorppncpiben: Ceutorhynchus echii, sulcicollis, macula -alba S. 125.\n15.\tSippe: \u00a9aribiiben: 9bap\u00ea?9Jlau\u00a7\u00a7apntii\u00a7ler (Baridius chloris). \u2014 ^\u00dfecpfcptoarget SJ\u00cfau\u00ea;\njapnt\u00fc\u00a7ler (B. picinus). \u2014 Centrinus German S. 126.\n16.\tSippe: dalanbriben: Rynchophorus Schach S. 126. \u2014 Scphxn^et \u00aeorntourm (Calandra\ngranaria). \u2014 3beip\u00e4fer (C. oryzae) S. 127.\n^eununba\u00f6onpgfte $amtlte: \u00a9orfettf\u00e4fer (BostricMdae ober Scolytidae),\n\u00a9ropr \u00aeiefernmar!fafer (Blastophagus \u2014 Hylesinus piniperda) S. 128. * kleiner liefern;\nmarfMfer (B. minor). \u2014 91cpt^pniger giften ; SBor\u00efenlafer (Bostrichus typo-graphus) S. 129. \u2014 \u00a9rojer L\u00fcfter ; SpIintMfer (Eccoptogaster scolytus) S. 131.\n2)reipg(te gam\u00fcte: Sdjnabelf\u00e4fer (Brentbidae>\nBrenthus Anchor ago S. 132.\n(gimmbbreifjtgfte Familie: \u00a9\u00ee\u00fctpenreiber (Anthribini)*\nAnthribus albinus. \u2014 Brachytarsus scabrosus unb varius S. 133\n3toeiunbbreipg(te gamilie: Samcttf\u00e4fer (Brucbidae)*\n(SrBfenf\u00e4fer (Bruehus pisi) S. 134. \u2014 \u00a9cpnenf\u00e4fer (B. rufimanus). \u2014 \u00a9emeiner Samen; f\u00e2fer (B. granarius) S. 135. \u2014 SinfenMfet (B. lentis) S. 136.\n$>retmtbbrei$igfte Familie: \u00a9orff\u00f6fer (Longicornia ober Cerambycidae)*\n1.\tSippe: \u00a9l\u2019iouiben: S\u00dfalbf\u00e4fet (Spondylis buprestoides). \u2014 \u00a9ei'ber (Prionus coriarius). \u2014\nPyrodes auratus S. 137.\n2.\tSippe: \u00a9erambpciben: Spiefjbotf (Cerambyx h\u00e9ros) S. 138. \u2014 C. cerdo, SJ\u00ceojcpu\u00ea ; 2Beiben=\nbod (Aromia moschata). \u2014 \u00a9lauer Siftf\u00e4fet (Callidium violaceum). \u2014 \u00a3>au$; bod (Hylotrupes bajulus) S. 139. \u2014 \u00a9bbberl\u00fcfer (Clytus arietis). \u2014 C. rhamni, arvicola S. 140.\n3.\tSippe: ItDloIorcpen: Molorchus major S. 140.\n4.\tSippe: Samiarien: 3immerbod (Astynomus aedilis) S. 140. \u2014 \u00a9pagrinirter 2Beber (Lamia\ntextor). \u2014 Dorcadion crux S. 141.SP^-'D. atrum, fuliginator. \u2014 \u00a9rofjer $J$appeIbod (Saperda carcharias). \u2014 \u00a9\u00eapenbod (S. populnea). \u2014 Oberea linearis S. 142.\n5.\tSippe: 91fterb\u00dfde, Septuriben: Strangalia calcarata, quadrifasciata. Leptura rubro-\ntestacea, Pachyta collaris S. 143. \u2014 Toxotus meridianus. Bhagium mordax S. 414.\n\u00a9iernnbbreipgfte gamilie: \u00a9lattf\u00e4fer (Cbrysomelinae),\n1.\tSippe: Scpilff\u00e4fet, \u00a9onacten: Donacia menyanthidis \u00a9. 146.\n2.\tSippe: Semiben: 9botper Si\u00efien\u00efctfer (Lema merdigera).*-^\u25a0 Spargelfdfer (L. asparagi) S. 147.\n3.\tSippe: \u00a9Iptpriben: \u00ae.ie oierpunftige \u00a9Iptpra (Clythra quadripunctata) S. 147.\n4.\tSippe: \u00a9rpptocep paliben: Cryptocephalus sericeus unb duodecim-punctatus) S. 148.\n5.\tSippe: \u00a9prpfome\u00efen: \u00a9rofer Rappel;\u00a9Iattf\u00e4fer (Lina populi). \u2014 kleiner \u00a9appeL\u00a9latt;\n\u00efdfer (L. tremulae) S. 148. \u2014 Chrysomela yiolaeea, cerealis, fastuosa, grami-nis, fucata, diluta, superba, speci sa. \u2014 SpiefjtrSger (Doryphora) S. 150.","page":1061},{"file":"p1062.txt","language":"de","ocr_de":"I0b2\nUeberfidjt be\u00ea $nfa\u00eft\u00a7. $afer. Hautfl\u00fcgler.\n6.\t@if)f)e: \u00a9alterucen: Adimonia tanaceti @. 150. \u2014 \u00a9rlens23lattf\u00e2fer (Agelastica alni). \u2014\nOlaf)\u00bb ; \u00a9rbftolj (Psylliodes chrysocephala) @. 151. \u2014 $O\u00cf)terbfloI) (Haltica oleracea) @. 152. \u2014 Haltica lythri itttb erucae @. 153, \u2014 Loxoprosopus ceramboides @. 158.\n7.\t6if)f)e: @d;Ubf\u00e4fer (Cassidae): nebeliger \u00a9djilbf\u00e4fer (Cassida nebulosa) 153. \u2014 Mesom-\npbalia conspersa @. 155.\ng\u00fcnfunbbreiftfgfte Samilte: \u00a9rottyliben (Erotylidae).\nTriplax russica @. 155.\n\u00a9edj\u00eamibbreif\u00eat\u00f4fte gamilte: \u00a9nbon\u00fc)d)iben (Endomyc\u00efridae).\nLycoperdina bovistae @. 156.\n\u00a9iebemmbbreipgfte Familie: SD\u00cearten\u00efafer (Coccinellidae).\n@iebenf)un\u00eft (Coccinella septempunctata) @. 157. \u2014 Cbilocorus bipustulatus @. 158.\nStreite Orbnung.\n\u00a3>te ^antfliigler, Qmmeii (Hymenoptera).\n\u00a9rfte gamilie: 23litmeim>e\u00ebfien (H. anthopMla).\n1.\t@if)pe: @cf)ienettfammler (^\u00dfobolegib en): Honigbiene (Apis mellifica) @. 168. \u2014\nOJleliponen (Melipona, Tetragona, Trigona) @. 178. \u2014 Melipona fasciata @. 180. \u2014 \u00a9rb\u00efjummel (Bombus terrestris) @. 181. \u2014 \u00a9artenljummel (B. hortorum). \u2014 \u00a9teinljummel (B. lapidarius). \u2014 9Jtoo\u00eal)ummeI (B. muscorum) @. 183. \u2014 Herdf\u00f6rmige \u00a9cff\u00f6njunge (Euglossa cordata). \u2014 \u00a9urinantifcbe \u00a9c^\u00f4n^unge (E. surinamensis) @. 184. \u2014 9lau\u00ef)Ijaatige \u00a9djnaudenbiene (Antho-phora hirsuta). \u2014 Olbgeftubte \u00a9dmaiidenbiene (A. retusa). \u2014 2Banbfd)naugen; biene (A. parietina) @. 186. \u2014 \u00a9emeine Horn^tene (Eucera longicomis) @. 186. \u2014 SSioletf\u00ef\u00fcgeXige H\u00b0i-\u00e2^ette (Xylocopa violacea) @. 187.\n2.\t@if)f)e: @df en\u00efelfamntler (SCfterilegiben): Olaufff\u00fcf^ige SB\u00fcrftenbiene (Dasypoda hirtipes)\n@. 189. \u2014 \u00a9anbbienen (Andrena cineraria, nigro-aenea @. 190. \u2014 SSaUen^ ober \u00a9dpnalbienen (Hylaeus). \u2014 Otante \u00a9eibenbiene (Collet\u00e9s hirta) @. 191.\n3.\t@if)f)e: \u00dcBaud^fammler (\u00a9aftr\u00fcegiben): OJ\u00eeortelbiene (Cbalicodoma muraria) @.192.\u2014\n^uge\u00efbienen (Antbidium) @. 193. \u2014 Olot^e SOlauerbiene (Osmia rufa). \u2014 \u00a9emeiner 33\u00efattfcf?neiber (Megachile centuncularis) \u00a9. 194.\n4.\t@if)f)e: @d)maro^er ($\u00dfarafiten): \u00a9dfjmaroberljmmme\u00ef (Apathus) @. 183. \u2014 SSucfeb\nbiene (Sphecodes). \u2014 20e\u00ebf)enbtenen (Nomada). \u2014 \u00a9elbe 2Be\u00eaf)enbiene (N. flay a). \u2014 Strauerbiene (Melecta). \u2014 $egelbiene (Coelioxys) @. 196.\nStoeite famille: ^altentoe\u00eafjett (Diploptera, Vesparia).\n1: @if)f)e: SD7affariben (Massaridae): Celonites apiformis. \u2014 Ceramius fonscolombi @. 198. 2. @if)f)e: \u00a9umeniben (Enmenidae): SOlauer ; Se^mb)C\u00eaf)e (Odynerus parietam) @. 198. \u2014 3IntiIof)en;\u00a3e^mn)e\u00eaf)e (O. Antilope). \u2014 Saljmbeinige 8e^mtoe\u00eaf)e (O. dentipes) @. 199. \u2014 5piHentre\u00eaf)e (Eumenes pomiforrais) @. 200.","page":1062},{"file":"p1063.txt","language":"de","ocr_de":"1063\nUeberfupt be3 gfnfyift\u00ab. Hautfl\u00fcgler.\n3.\t\u00a9type: \u00a9efel\u00efige S\u00dfeSpen, ^apiertoe\u00eapen (Yespidae). \u2014 Polybia rejecta, sedula, ampullaria, Chatergus apicalis 202. - StOTJ\u00d4\u00cfif\u00f4e Stieme\u00ab)\u00bb (Polistes gallica) 3. 204. \u2014 \u00a3>ornif[e (Veapa erabro) @. 205. \u2014 Occlue\t(V.\nrufa). \u2014 \u00a9emeine S\u00dfeSpe (Y. vulgaris) S. 207.\ndritte famille: 2lmeifen (Formicina).\n1.\t\u00a9type: \u00a9r\u00fcfettametfett (Formicidae): 3f\u00eeo\u00a7ameife (Camponotus hereuleanus unb ligni-\nperdus). \u2014 fRotye SBa\u00efbameife (Formica rufa) S. 215. \u2014 \u00a3\u00f4der S fMfenametf\u00e8 (Lasius fuliginosus, niger, alienus) S. 216.\n2.\t\u00a9type: Stacpelameifen, ^oneriben (Poneridae) S. 216.\n3.\t@tppe: SDorpItben (Dorylidae). \u2014 \u00efretberameife (Anomma arcens) S. 216.\n4.\tSippe: \u00aenotenameifen (Myrmicidae): \u00a9citons (Eciton rapax, legionis) S. 217.\nE. hamata, drepanophora S. 218. \u2014 E. praedator, crassicornis, vastator nnb erratica. \u2014 3u\u00d6sr $ifitenameife (Atta cephalotes) S. 219. 2lderbau; treibenbe 2lmeife (A. malefaciens) S. 222.\nVierte fantilie: \u00a7eterogQncn (Heterogyna)*\n1.\tSippe: Spinnenameifen (Mutillidae): \u00a9uropciifdje Spinnenanteife (Mutilla europaea)\nS.\t223.\n2.\tSippe: \u00aeoId)tneSpen (Scoliadae): Scolia haemorrhoidalis. \u00a9arten;$Do\u00efdty?eSpe (S. hor-\ntorum). Tiphia S. 225.\n3.\tSippe: Sappgiben (Sapygidae): Sapyga pacca S. 226.\nf\u00fcnfte fatnilie: Segme^en (Pompilidae).\n\u00a9emeine \u00ceBegloe\u00eape (Pompilus viaticus) S. 27. Priocnemis. Agenia. Aporus. Hemipepsis S. 228.\nSetfifte famille: \u00a9rab = , f\u00eeorbme^en (Spbegidae, Crabronea).\n1.\tSippe: Sp^egiben : Sphex maxillosa, flavipennis, Pelopoeus destillatorius, chalybeus S. 229.\nP. Ecklonii, fistularius. Psammophila hirsuta. \u00a9emeine SanbloeSpe (Ammo-phila sabulosa) S. 230.\n2.\tSippe: \u00a9lattloeSpen (Mellinidae): 2lder;\u00a9\u00efattme\u00eape (Mellinus arvensis), Sanbs\u00a9lattloeSpe\n(M. sabulosus) S. 233.\n3.\tSippe: SBafiarbtoeSpen (Bembecidae): \u00a9emeine SaftarbtocSpe (Bembex rostrata) S. 233.\nB. ciliata. Monedula S. 234.\n4.\tSippe: $$\u00dcCUltIjtben: Stater \u00a9ienenioolf (Philanthus triangulum) S. 234. Cerceris ves-\npoides, bupresticida S. 235.\n5.\tSippe: SiebtoeSpen (Crabronidae): \u00a9emeine (Trypoxylonfigul\u00fcs), toetyfdfjige (T. albitarse)\nfl\u00fcchtige (T. fugax), go\u00efbftirnige \u00eecpferme\u00eape (T. aurifrons) S. 236. \u00a9e\u00dcelte SiebmeSpe (Crabro striatus), Oxybelus uniglumis S. 237.\nSiebente famiti\u00e9: \u00a9olbme\u00f6pen (Cbrysidae),\n1.\tSippe: \u00a9leptiben: Cleptes semiauratus S. 239.\n2.\tSippe: i\u00dfatnopiben: Parnopes carnea S. 239.\n3.\tSippe: \u00a9udfroiben : Euchroeus. Stilbum splendidum S. 239.\n4.\tSippe: \u00a9\u00efjrpfiben: Chrysis cyauea, fulgida, gemeine \u00a9o\u00efbtoe\u00eape (C. ignita) S. 240.\n5.\tSippe: jpebpd) ri ben: Hedychrum lucidulum, roseum S. 241.\n6.\tSippe: \u00a9lampiben: Omalas auratus S. 241.","page":1063},{"file":"p1064.txt","language":"de","ocr_de":"1064\nUeberftdjt be3 $npalt\u00a7. Hautfl\u00fcgler.\n2Id)te Familie: \u00a9afttoe\u00f6pen (Cynipidae).\n1.\tSippe: (Sd^te \u00a9a\u00efltoelpen (Psenidae, Gallicolae): \u00a9icpen;@aOA>e\u00ebpen (Cynips). \u2014 \u00a9e?\nmeine \u00a9aHapfelftelpe (C. folH) S. 245. \u2014 \u00a9icpenjapfen^aflAiegpe (C. fecun-datrix), Cynips lignicola, tinctoria, Psenes, Andricus. Sd)tt>Cl\u00eenm;@a\u00ef\u00efft>e\u00eape (Teras terminalis) S. 246. \u2014 \u00c7\u00ef\u00fcgellofe S\u00d6UtgeG \u00a9adtoejope (Biorhiza aptera), Spathegaster tricolor. \u2014 fft\u00fcfen;@CtIIme\u00a7pe (Rhodites rosae) <3. 247. \u2014 Synergus, Aulax hieracii, potentillae, rhoeadis S. 248.\n2.\t(Sippe: iB\u00efatt\u00efau\u00eabemoljner (Aphidiphorae) : Allotria S. 248.\n3.\t(Sippe: 5\u00dfarafiten (Figitidae): Figites, Anacharis, Ibalia cultellator 3. 249.\nNeunte $amilte: ^ructfltrupier, jDjtjiirctt, \u00a9obriitett (Proctotrupidae).\nProctotrupes. Helorus. Teleas laeviusculus unb terebrans <S. 250.\n3e\u00f6ittc gamtlic: (palcibier, ^teromalinen (Clialcidiae).\nCallimome bedeguaris 3. 252. \u2014 Pteromalus puparum. \u2014 Smicra clavipes unb sispes. \u2014-Leucospis. \u2014 Chirocerus. \u2014 Galearia 3. 253.\n(gifte Familie: \u00a9fcantaben (Evaniadae).\nEvania, Brachygaster minutus. \u2014 $pfeiltr\u00e4ger (Foenus jaculator) unb F. assectator. \u2014 Stephanus coronator. \u2014 Pelecinus polycerator 3. 254. \u2014 Megalyra (S. 255.\n3tt)\u00f6lfte $amt\u00fce: 33racontben (Braconidae).\n1.\t(Sippe: (Slibojlomen: Aphidius 3. 256. \u2014 Microgaster glomeratus, nemorum 3. 257.\n2.\tSippe: (Spcloflomen: Bracon palpebrator. \u2014 Rogas. \u2014 Spathius clavatus 3. 258.\n3.\tSippe: (Syobonten: Alysia manducator S. 259.\n2>rei^epnte $cumlie: (gcfite Sdjlupftoe\u00eapen (Iclmeiimomdae).\n1.\tSippe: Xrpp^ontben: Exenterus marginatorius. \u2014 Tryphon S. 262. \u2014 Bassus albo-\nsignatus. \u2014 Metopius dissectorius S. 263.\n2.\tSippe: Sid)eltoe\u00a7pen (Ophionidae) : Banchus falcator S. 263. \u2014 Porizon \u2014 Campoplex. \u2014\nAnomalon circumflexum S. 264. \u2014 Ophion S. 265. \u2014 Paniscus testaceus S. 266.\n3.\tSippe: Scpneumonen: Ichneumon pisorius S. 268. \u2014 I. fusorius. \u2014 Amblyteles fossorius,\nlaminatorius. \u2014 \u00efrogus lutorius S. 269.\n4.\tSippe: \u00a9rpptiben: Phygadeuon pteronorum S. 270. \u2014 Cryptus migrator, tarsoleucus. \u2014\nMesostenus gladiator S. 271. \u2014 Hemiteles areator S. 272.\n5.\tSippe: i\u00dfimpl Cltier: 3aMd)en^ (Odontomerus dentipes), Rhyssa atrata S. 272. \u2014\nEphialtes imperator. \u2014 Pimpla instigator S. 273. \u2014 Glypta resinanae S. 274. \u2014 Lissonota. Meniscus setosus S. 275.\nSSierje^nte gamtlie: ^flansetuoe\u00eapett (Pliytosplieces).\n1.\tSippe: ^)o\u00efjh>e\u00eapen (Siricides): \u00a9emeine ^oljtoe\u00eape (Sirex juvencus) S. 277. \u2014 liefen?\npo\u00efjlbe\u00eape (S. gigas) S. 278.\n2.\tSippe: Jpalmtoe\u00eapen (Cephides): \u00a9emeine jpalmme\u00eape (Cephus pygmaeus) S. 279.\n3.\tSippe: \u00a9efpinnfhSlattftse\u00e4pen (Lydides): \u00aeotpfac\u00a3;, \u00aeiefernblattme\u00a3pe (Lyda campestris)\nS. 280.\n4.\tSippe: 331atttt>e3pen (Tenthredinides): liefern\u00ee^ammpotnlpe\u00ebpe (Lophyrus pini) S. 281.\n\u2014 Nematus salicis, 'ventricosus. \u2014 Cladius yiminalis S. 283. \u2014 Dolerus. \u2014","page":1064},{"file":"p1065.txt","language":"de","ocr_de":"\u00ceXeberfidEjt be\u00e2 $npalt\u00a7. @djmetterlinge.\n1065\n' S3IatttDe\u00eape (Selandria aethiops) S. 284. \u2014 D\u00ee\u00fcOert ? S3Iatttoe^l>e (Athalia spin arum), \u2014 3fa>fen ; Slattloe\u00eape (A. rosae) S. 285, \u2014 \u00a9elbpornige 331att^ it)e\u00eb|3e (Tenthredo flavicornis), T. scalaris, viridis, albicornis. \u2014 ^BraU\u00eet\u00ef\u00fclltJ-331at\u00dc0e\u00eape (Allantus scrophulariae) <S. 286.\n5.\t\u00a9type: 33\u00fcrftporntoe\u00eapen (Hylotomides) : ^ofemS\u00fcrftporntoe\u00eape (Hylotoma rosae) S. 286.\nHylotoma berberidis. \u2014 Spaltporn (Scbizocera) (S. 287.\n6.\tSippe: \u00ae n op f p ont to e3 pen (Cimbieides): Sirfen^nopfporntoegpe (Cimbex betulae) S. 287.\n\u00a9ritte \u00a9rbnung.\n$te (Sdjmetterliitge (Lepidoptera)*\n(\u00a3rffe humilie: Tagfalter (Diurna. Rhopalocera).\n1.\t\u00a9tpper Witter (Equit\u00e9s): 21mpprifu\u00ea (Ornithoptera Ampbrisus). \u2014 ^rtamui (O. Priamus)\n<S. 295. \u2014 Scptoalbenfcptoang (Papilio Machaon) <S. 296. \u2014 Segelfalter (P. podalirius). \u2014 Zuriu\u00ea (Leptocircus Curius) (S. 297. \u2014 SlpO\u00cf\u00cfO (Parnassius Apollo) S. 29a\n2.\t(Sippe: SBeifjtinge (Pieridae): @ro\u00a7er $opltoei\u00a7ling (Pieris brassicae) S. 298. \u2014 kleiner\n\u00aeopltoei\u00a7ling (P. rapae) (S. 300. \u2014 9t\u00fcbfaattoei\u00a7ling (P. napi). \u2014\u25a0 iSaamtoeif}; ling (Pontia crataegi) S. 301. \u2014 Slnrorafalter (Anthocharis cardamines). \u2014 Zitronenfalter (Gonopteryx rhamni). \u2014 Zleopatra (G. Cleopatra). \u2014 @o\u00efbne 21cpt (Colias Hyale) (S. 302.\n3.\tSippe: \u00a9anaiben (Danaidae) @. 303.\n4.\tSippe: \u00a3el\u00eeconier (Heliconidae) S. 303.\n5.\tSippe: 2\u00eepmppa\u00efiben (Nymphalidae): Silberftrid) (Argynnis paphia) S. 303. \u2014 \u00a9rofjet\n^er\u00efmutterfalter (A. Aglaja). \u2014 Scpedeufalter (Melitaea). \u2014 i\u00dffauenauge-(Vanessa Jo) S. 304. \u2014 Slbmiral (Y. Atalanta). \u2014 \u00a9iflelfalter (Y. cardui). \u2014 Trauermantel (V. Antiopa) S. 305. \u2014- @ro\u00a7e Slaufante (Y. polychloros). \u2014 Pleine Miaulante (Y. urticae) S. 306. \u2014 \u00a9rofjer Zi\u00eaoogel (Limenitto populi). \u2014 ScpiUerfalter (Apatura) S. 307.\n6.\tSippe: SJ\u00ceorppiben (Morphidae): ^eoptolemu\u00ea (Morpho Neoptolemus) (S. 308.\n7.\tSippe: Sleug\u00efer (Satyridae): Semele (Satyrus Semele) S. 309. \u2014 23rifei\u00ea (S. Briseis)\n\u2014 jpirfegra\u00eafalter (Epinephele Hyperanthus). \u2014 \u00a9rofje\u00ea \u00a9dpfenauge (E. Janira) S. 310. \u2014 2Jtauerfucf)\u00ea (Pararge Megaera) S. 311.\n8.\tSippe: 331\u00e4ultnge unb fR\u00f6tplinge (Lycaenidae): Zicpenfcpillercpen (Thecla quercus)\nS. 311. \u2014 \u00c7euer\u00fcoge\u00ef (Polyommatus yirgaureae) S. 312. \u2014 ^aupecpelfatter (Lycaena Icarus). \u2014 Scp\u00f6tter 2lrgu3 (L. Adonis) S. 313.\n9.\tSippe: \u00a9idl\u00f6pfe (Hesperiadae): Stricpfaltercpen (Hesperia comma) (S. 313.\nBrette gamilte: Sdjto\u00e4rnter, \u00a9\u00e2mmernng\u00eafalter (Sphingidae. Crepnscularia).\n1..Sippe: Spinbelleibige Scpto\u00e4rmer: Tobtenfopf (Acherontia Atropos) (S. 315. _________________\n^idptenfcptocirmer (Sphinx pinastri) S. 316. \u2014 ^olfmilcpgfdpto\u00e4rmer (Sph. euphorbiae) S. 317.\n2. Sippe: 3 a den f cp to \u00e4rmer: i\u00dfappelfdjto\u00e4rnter (Smerinthus populi). \u2014 Slbenbpfauenauge (Sm. ocellatus). \u2014 2inbenfcpto\u00e4rmer (Sm. tiliae) S. 317.","page":1065},{"file":"p1066.txt","language":"de","ocr_de":"1066\nUe&erftc^t be\u00ea $tt\u00efjait3. \u00a9d^metterlinge.\n3. \u00a9type: \u00aearpfenfd)to\u00e2n$e, 23reitieibige \u00a9farmer: ^atpfenfdjtoattjdjen (Macroglossa stellatarum). \u2014 .!pumme\u00effcf)ft)\u00e2rnte\u00ef (M. bombyliformis) \u00a9. 318.\ndritte Familie: \u00a7oIy&o\u00efjrer (Xylotroplia).\n1.\t\u00a9type: \u00a9Ici\u00eafl\u00fcg\u00efer (Sesiariae): ^\u00bbormffenj^to\u00e2rmer (Trochilium apiforme) \u00a9. 319. \u2014\nSesia myopiformis \u00a9. 320.\n2.\t\u00a9ippe: S\u00f4eibenboljter (Cossina): SBeiben&o^rer (Cossus ligniperda) \u00a9. 320.\n3.\t\u00a9ippe: \u00a9pialiben (Epialidae): ipopfenfpinner (Epialus humuli) \u00a9. 321.\nVierte Familie: \u00a9Ije\u00efoniarter (Cheloniariae).\n1.\t\u00a9ippe: S\u00dfibberdjen (Zygaenidae) : \u00a9teinbred);SBibberdjen (Zygaena filipendulae). \u2014\nfled (Syntomis Phegea) \u00a9. 323.\n2.\t\u00a9ippe: \u00dcBciren (Euprepiadae): SBrauncr 23ar (Arctia caja). \u2014 ^\u00dfurpurb\u00e4r (A. purpurea)\n\u00a9. 324.\nf\u00fcnfte $amtlte: \u00a9pinner (Bombycidae).\n1.\t\u00a9ippe: Sf\u00cfQdjtpfauenaugen (Saturnina): Sltla\u00ea (Saturnia Atlas). \u2014 2lt\u00efcmtfu\u00a3 s \u00a9pinner\n(S. Cynthia) \u00a9. 325. \u2014 SBiener \u00fcftacptpfauenauge (S. pyri) \u00a9. 327.\n2.\t\u00a9ippe: \u00a9eibenfpinn er (Sericida): 2J\u00efaulbeerfpiuner (Bombyx mori) \u00a9. 327.\n3.\t\u00a9ippe: \u00a9luden (Gastropaehina): ^tefernfpimter (Gastropacha pini) \u00a9. 328. \u2014 Tupfers\nglude (G. quercifolia). \u2014 25ielfra& (G. rubi). \u2014 9i\u00efngeifphtner (G. neustria). \u2014 Gastropacha castrensis \u00a9. 330.\n4.\t\u00a9ippe: \u00a9adlr\u00e4ger (Psychina): \u00a9emeiner \u00a9adtr\u00e4ger (Psyche unicolor) \u00a9. 332.\n5.\t\u00a9ippe: \u00a9iredf\u00fc^e (Liparidae): \u00a9onberliug (Orgyia antiqua) \u00a9. 333. \u2014 9iot!)fc|ir>cm\u00a7\n(Dasychira pudibunda). \u2014 S\u00f6etbenfpittttet (Liparis salicis). \u2014 \u00a9olbctfler (L. chrysorrhoea) \u00a9. 334. \u2014 \u00a9ctrtehbirnfpinner (L. auriflua). \u2014 \u00a9d)tt>ammjptnner (L. dispar) \u00a9. 335. \u2014 Sftonne (L. monacha) \u00a9. 338.\n6.\t\u00a9ippe: Sft\u00fcdengabner (Notodontidae): \u00a9idjens^Proceffion\u00eafpinner (Cnethocampa processio-\nnea) \u00a9. 341. \u2014 \u00a9rojger \u00a9ctbelfcptoang (Harpyia vinula). \u2014 23ud)enfpinner (Stauropus fagi) \u00a9. 343.\n\u00a9edjfte Familie: \u00a9ulen (Nocturna).\n1.\t\u00a9ippe: \u00a9pinnerartige \u00a9ulen (Bombycoidea): \u00a9Ictufcpf (Diloba coerulocephala) \u00a9. 345.\n2.\t\u00a9ippe: ^feilmotten (Acronyctidae): Sl^orn;^Pfeilmotte (Acronycta aceris). \u2014 Orion\n(Moma Orion) \u00a9. 346.\n3.\t\u00a9ippe: \u00a3>abeniben (Hadenidae): Ouedeneule (Hadena basilinea). \u2014 SJlattgegeidjnete \u00a9nie\n(H. infesta) \u00a9. 347. \u2014 ^l\u00f6ljlraut; \u00a9nie (Mamestra persicariae). \u2014 \u00c7uttergra\u00ea? \u00a9nie (Neuronia lolii) \u00a9. 348. \u2014 \u00a9ra\u00eaeule (Charaeas graminis). -\u2014 SUctngolb? enle (Brotolomia meticulosa) \u00a9. 349.\n4.\t\u00a9ippe: ^apujeneulen (Cucullidae): \u00a9\u00dcbetm\u00f4nd) (Cucullia argentea) \u00a9. 350.\n5.\t\u00a9ippe: Ort^ofiben (Orthosidae): \u00a9emeine Oiobrfoloen;\u00a9ule (Nonagria typhae) \u00a9. 350.\u2014\n$ieferneule (Trachea piniperda) \u00a9. 351. \u2014 \u00c7elbulmen;\u00a9nie (Cosmia diff\u00eenis) \u00a9. 352.\n6.\t\u00a9ippe: 5ldereulen (Agrotidae): \u00a9rbfa^l (Agrotis pronuba). \u2014 2Binter[aat;\u00a9nle (A.\nsegetum) \u00a9. 353. \u2014 \u00eeln\u00earnfegeid^en (A. exclamationis). \u2014 Eftinbenfarbige Sldereule (A. corticea) \u00a9. 355.\n7.\t\u00a9ippe: \u00a9ol beulen (Plusiidae): \u00a9amma (Plusia gamma) \u00a9. 355.\n8.\t\u00a9ippe: Dp^infiben (Ophiusidae): 23laue\u00eb Orben\u00eabanb (Catocala fraxini) \u00a9. 355. \u2014 \u00ef\u00eflotlje\u00ea\nOrben\u00eabanb (C. nupta) \u00a9. 356.","page":1066},{"file":"p1067.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberftdjt be\u00ea grtbalt\u00ea. \u00a9cbmetterlinge. gnmftttgter.\n1067\nSiebente gatmlte: Spanner (Geometridae, Plialaenidae)+\n1.\t\u00a9ippe: SDentrometriben (Dentrometridae): (S\u00ef\u00efetnfpatmet (Eugonia alniaria) \u00a9. 357. \u2014\n^arlefttt (Abax grossulariata). \u2014 \u00dcBirfenfpauuer (Amphidasis betularia) \u00a9. 358. \u2014 \u00fc\u00f6tattr\u00e4uber (Hibernia defoliaria). \u2014 ^iefemfpanner (Fidonia piniaria) \u00a9. 359.\n2.\t\u00a9ippe: S\u00dfbptometrib en (Phytometridae) : Datentr\u00e4ger (Lobophora sexalata) \u00a9. 360. \u2014\n@\u00e4nfefu9fp<lttner (Larentia chenopodiata). \u2014 \u00a9pief^banb (L. hastata). \u2014 Xrauer? fpanner (B. tristata) \u00a9. 361. \u2014 gtocfblumen; \u00a9pannercpen (Eupithecia signata). \u2014 S\u00dfegtritB \u00a9panner (Lythria purpuraria) \u00a9. 362. \u2014 kleiner groftfpanuer (Cbeimatobia brumata) \u00a9. 363.\n2Id)te Familie: 3\u00fcnSler (Pyralidae).\n1. (Sippe: ^ra\u00eftben (Pyralidina): gettg\u00fcn\u00ealer (Aglossa pinguinalis). \u2014 SJte^\u00efg\u00dcn\u00ealer (Aso-pia farinalis) @. 374.\n2* \u00a9type* \u00a9rambiben (Crambidae): S^\u00fcbfaatpfeifer (Botys margaritalis). \u2014 S\u00dfkcpfdjabe (Galleria mellonella) \u00a9. 365.\nNeunte garniUe: fidler (Tortricina).\n\u00a9idjenfaicflen (Tortrix viridana) \u00a9. 366. \u2014 \u00aeiefemgaUen;2Bicfler (Retina resinella). \u2014 ^ieferntrteb = 2Bicffer (R. Buoliana). \u2014 Rehfarbener \u00a9rbfenfticfler (Grapholitba nebritana) \u00a9. 367. \u2014 \u00fc\u00efRonbf\u00efecfiger (Srbfent\u00fctcfler (G. dorsana). \u2014 gidjten; rtnben;2BtdIer (G. duplicana). \u2014 Rpfelt\u00fcicfter (Carpocapsa pomonella) \u00a9. 368.\n3epnte ganti\u00fce; Sdjaben, Spotten (Tineina)*\n1.\t\u00a9tppe: (Sc^te SRotten (Tineidae): Commette (Tinea granella) \u00a9. 369. Kleibers unb\n. \u00fc\u00dfel^motte (T. pellionella unb tapetzella) \u00a9. 370.\n2.\t(Sippe t \u00a9efpinn ft motten (Hyponomeutidae) : Hyponomeuta padella, cognatella, evonymella\n\u00a9. 371.\n3.\t\u00a9ippe: \u00a9elecfyiben: SDunfelripptge ^\u00fcmmelfcpabe (Depressaria nervosa). \u00a9. 872.\n4.\t\u00a9ippe: \u00a9racilariben: gliebermotte (Gracilaria syringella) \u00a9. 373.\n5.\t\u00a9tppe: 231attminirer (Colepboridae): D\u00e4rd)en?2Rinirmotte (Coleophora laricinella) \u00a9. 374.\n(\u00a3Ifte gamilie; \u00a9eiftdjen (Pterophoridae)* gebermotten: Pteropborus pterodactylus, pentadactylus. \u2014 Alucita polydaetyla \u00a9. 374.\nVierte \u00a9rbnung.\n3)te gtoetfl\u00fcgler (Diptera, Antliata).\n\u00a9rfte gamilte: Mcfen (Tipulariae).\n1.\t\u00a9tppe: \u00a9tethm\u00fccEen (Culicidae): \u00a9eringelte unb gemeine \u00a9tedbm\u00fccfe (Culex annulatus\nunb pipiens) \u00a9. 380.\n2.\t\u00a9tppe: 3udmliefen (Chironomidae): geberbufcf)=3udm\u00fccfe (Chironomus plumosus) \u00a9. 382.\n3.\t\u00a9ippe: \u00a9aepm\u00fcefen, \u00a9djnafen (Tipulidae): ^oplfcpnafe (Tipula oleracea). \u2014 \u00a9eptoarge\n$ammnt\u00fccfe (Ctenophora atrata) \u00a9. 383.\n4.\t\u00a9ippe: ^ilgm\u00fccfcn (Myeetophilidae): 5thoma\u00ea;\u00efrauerm\u00dc(fe (Sciara Thomae) \u00a9. 384.","page":1067},{"file":"p1068.txt","language":"de","ocr_de":"1068\nUe&erftdjt be\u00a7 $nbalt5. $ toe ifl\u00fcg 1er.\n5.\t\u00a9ippe: \u00a9allm\u00fcden (Cecidomyidae) : \u00a9etreibeberto\u00fcfter (Cecidomyia destructor) \u00a9. 886.\nSBeijen; \u00a9allm\u00fcde (C. tritici) \u00a9. 388.\n6.\t\u00a9type: ^uebelm\u00fcden (Simulidae): \u00aeoIumbatfd)er SJl\u00fcden (Simulia Columbaczensis)\n0.\t388.\n7.\t\u00a9type: \u00a3jaarm\u00fcden (Bibionidae): SDt\u00e4rj ; .ipaatm\u00fcde (Bibio Marci) \u00a9. 389. \u2014 \u00a9arten-\nipaarm\u00fcde (B. hortulanus) \u00a9. 390.\nBreite f\u00c7atni\u00eftc: Sremfert (Tabanina).\nStinbetbtemfe (Tabanus boyinus) (\u00a9. 390. \u2014 SBtinbbremfe (Chrysops coecutiens). \u2014 Stegen? btemfe (Haematopota pluyialis) \u00a9. 392.\ndritte Familie: SRau&fttegen (Asilina).\n1.\t\u00a9type: ,!pa bi cpt\u00a7 fliegen (Dasypogonidae): \u00a3>elanbifd)e \u00a3>abtd)t\u00a7f\u00fcege (Dioctria oelan-\ndica). \u2014 SDeutfdjet \u00a9teifBart (Dasypogon teutonus) \u00a9. 393.\n2.\t\u00a9type: \u00e4jtorbfliegen (Lapbridae): \u00a9e\u00efb\u00efetbige SJtorbfliege (Laphria gilva) \u00a9. 394.\n3.\t\u00a9type: Staubfliegen (Asilidae): \u00a3)orniffenarttge Staubfliege (Asilus crabroniformis) \u00a9. 394.\nVierte Familie: San^fltegen (Empidae).\n\u00a9eto\u00fcrfelte \u00a9tynepfenfliege: (Empis tessellata) \u00a9. 395.\nf\u00fcnfte Familie: \u00a9djtoebfliegett (Bombylidae).\n\u00a9emeinet* f\u00ee/rauerfty\u00efpeber (Anthrax semiatra) \u2014 Exoprosopa stupida \u00a9. 396. kleiner \u00a9entern? fc^toeBer: (Bombylius venosus) \u00a9. 397.\n\u00a9etyfte Familie: Saffenf\u00fcegen (Stratiomydae).\n\u00a9etnetne S\u00f6affenfltege : (Stratiomys chamaeleon) @. 398.\n\u00a9teknte Familie: \u00a9prpbtben (\u00a9tytoebfliegen, SyrpMdae).\nQJlottbfledige \u00a9tytoebfltege (Syrphus seleniticus) \u00a9. 400. \u2014 \u00a3mmmelarttge SSolucetCe (Yolu-cella bombylans). \u2014 \u00a9utcpfcpeinenbe \u00fc\u00dfolucelle (Y. pellucens). \u2014 \u00a9cplammfiiege (Eristalis tenax) \u00ae. 401. \u2014 Ceria conopsoides \u00a9. 402.\n2tc(jte gamtlie: SBIafcnf\u00f6^fe (Conopidae).\n3$ierbaubertge '\u00ee\u00fcdfopffliege (Conops quadrifasciatus). \u2014 Stoftrotper \u00a9lafenlopf (Myopa ferru-ginea) @. 403.\nNeunte Familie: ^)affclfliegctt (Oestridae).\nSDtagenbreme be3 fftyetbe\u00ea (Castrophilus equi) \u00a9. 404. \u2014 Stafenbreme be\u00ea \u00a9cpafe\u00e2 (Oestrus ovis) \u00a9. 405. \u2014 $autbreme be\u00ea Stinbe\u00eb (Hypoderma boyis) \u00a9. 406.\n3epnte gamUie: sDtu3cibcn (Muscidae).\n1.\t\u00a9ip^e: \u00a9c^ne\u00ef\u00effiegen (Tachinae): Echinomyia grossa nnb Tachina fera \u00a9. 407.\n2.\t\u00a9type: \u00a7\u00efeif Cpflieg en (Muscinae): \u00a9raue \u00c7leifcpfltege (Sarcophaga carnaria) \u00a9. 408. \u2014\n\u00a9tubenfliege (Musca domestica). \u2014 \u00a9cpmetyfltege (M. vomitoria) \u00a9. 409. \u2014 \u00a9ted)f\u00efiege (Stomoxys calcitrans) \u00a9. 411.\n3.\t\u00a9type: 5BIumenfIiegen (Anthomyinae) : Anthomyia furcata, ceparum (3h\u00fcebe\u00eff\u00eftege), brassi-\ncae (\u00c6oplf\u00efiege), conformis (Stunfe\u00effliege), radicum (Stabie\u00eatyenfliege), lactucae (\u00a9a\u00efatfliege) \u00a9. 412.","page":1068},{"file":"p1069.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberftdjt be\u00eb $npalt\u00e2. Dte^fl\u00fcgter.\n1069\n4.\t\u00a9type: 33o\u00efjr fliegen (Trypetinae): \u00a9pargelftiege (Platyparea poeciloptera) \u00a9. 412.\u2014\nfliege (Spilographa cerasi) \u00a9. 413.\n5.\t\u00a9type: \u00a9riinangen (Chloropinae): S3anbf\u00fc^ige\u00ea \u00a9r\u00fcnauge (Chlorops taeniopus) \u00a9. 414.\n(gifte Familie: $ndclf\u00fcegen (Phoridae).\nIBerMcfte 33udelfliege (Phora incrassata) \u00a9. 415.\nBtu\u00fclfte Familie: Sait\u00eafUegett (Coriacea).\n^>trfty;Sau\u00eaf\u00efiege: (Lipoptena eervi). \u2014 \u00a9tyafjecfe (Melopbagus ovinus). \u2014 $)3ferbe; 2au3f\u00efiege (Hippobosca equina) \u00a9. 416. \u2014 Stenopteryx hirundinis \u00a9. 417.\nSreijeljnte gcmtilie: glebermau\u00eaf\u00fcegett (Nycteribiidae) \u00a9. 417.\n^ierae^nte gamilie: 0iertettl\u00e2ufe (Braulina).\n33Iinbe Sienenlan\u00ea (Braula coeca) \u00a9. 417.\ng\u00fcnfee\u00efjnte gamtlie: $litye CAphaniptera).\nGemeiner \u00c7lcty (Pulex irritans) \u00a9. 419. \u2014 \u00a9anbf\u00efop (Rhynchoprion penetrans) \u00a9. 420.\nf\u00fcnfte Orbnung.\n2)te \u00fcf\u00eae^fl\u00fcgler (Neur op ter a).\n\u00a9rfte Familie: \u00a9rof\u00eaPgler (Megaloptera).\n1.\t\u00a9ippe: SImeifen\u00efotnen (Myrmeleonidae): \u00a9emeiner Slmeifenl\u00f6fte (Myrmeleon formicarius)\n\u00a9. 422. \u2014 Ungeflecftet Sltneifenl\u00f6me (M. formicalynx). \u2014 Sangf\u00fcpleriger SImeifen; l\u00f6me (M. tetragrammicus) \u00a9. 424. \u2014 iSunte\u00ea \u00a9cpmetter\u00efing\u00eapaft (Ascalaphus macaronius) \u00a9. 425.\n2.\t\u00a9type: f\u00c7\u00eforfliegert (E emerobidae). \u2014 \u00dcBI\u00fbttl\u00fbU\u00eaf\u00efiege (Chrysopa vulgaris) \u00a9. 425. \u2014\nOiaupe Sanbjungfer (Hemerobius hirtus). \u2014 \u00a9cpmetterling\u00e2artige Sanbfungfer (Drepanoptera phalaenoides) \u00a9. 426. \u2014 5\u00a3\u00fcr\u00efiftye \u00a9cpt\u00fcanjflorf\u00efiege (Nemopteryx coa) \u00a9. 427.\n3.\t\u00a9type: \u00c7lcrftytecfen (Mantispidae). \u2014 S\u00e2nb\u00efitye ^lorftytede (Mantispa pagana) \u00a9. 427.\n3iueite gamilte: \u00a9tyttmnsimtgfent (Sialidae).\n1.\t\u00a9type: ^ameelpa\u00ef\u00eafliegen: \u00ee)icty\u00f4tnige \u00c6ameelpa\u00ef\u00eaf\u00efiege(Rbapbidia ober Inocellia crassi-\ncornis) \u00a9. 427.\n2.\t\u00a9type: d\u00f4afferflorfliegen: \u00a9emeine SBafferf\u00eforf\u00efiege (Sialis lutaria) \u00a9. 428. \u2014\nfarbige SBafferflorfliege (S. fuliginosa). \u2014 Corydalis. \u2014 Chauliodes \u00a9. 429.\ndritte Familie: \u00a9dmakljungfent (Panorpinae)*\n\u00a9emeine \u00a9\u00eforpionfliege (Panorpa communis) \u00a9. 430. \u2014 SJiucfenartige \u00a9cpnabeljungfer (Bittacus tipularius). \u2014 \u00a9rillenartige \u00a9tynabeljungfer (Boreus hiemalis). \u2014 B. nivoriundus \u00a9. 431.\nVierte Familie: ^yrii^Itng\u00eafltegen, f\u00e4Verfliegen (Phryganeodea)*\n2tautenf\u00efedige ^\u00f6tyerfungfer (Limnopbilus rhombicus) \u00a9. 432.\t*- \u00a9eftriemte \u00ae\u00f6tyerfliege\n(Phryganea striata) \u00a9. 433.","page":1069},{"file":"p1070.txt","language":"de","ocr_de":"1070\nUeberftdjt be\u00e2 ^npalt\u00e2. @erabfl\u00fcgler.\nf\u00fcnfte Familie: S\u00fcpopibett (Stylopidae) S. 435. *Pc<f3 unb mP* Sntmenbreme (Xenos Peckii, X. Rossii) S. 436.\nSedjf\u00efe Drbnung.\n2>te \u00a9 er abfl\u00fc glcr/ ^au\u00eecrfe (Orthoptera, G-ymnognatlia).\n(Srfte Familie: 5Ifter=$r\u00fciili\u00eetg3f\u00fcegen (Perlariae, Semblodea)*\n3toetfd^i\u00fcattgtge Uferfliege (Perla bicaudata) S. 438.\nBtoeite gamilte: \u00a9intag\u00f6fiiegen, \u00a7afte (Epliemeridae).\n\u00a9emetne (Strttag\u00eafXtege (Ephemera vulgata) S. 440. \u2014 \u00a9emeine\u00ea uub langgefdfjto\u00e4n^te\u00e4 Uferaa? (Palingenia horaria unb longicauda) S. 442.\ndritte gamilie: SBafferjmtgfern (Libellulina, Odonata).\n1.\tSippe: Seejungfern (Agrionidae) : \u00a9emeine Seejungfer (Calopteryx virgo). \u2014 C. splendens\n@. 448. \u2014 SSerlobfe Seejungfer (Lestes sponsa ober Agrion forcipula) S. 449. \u2014 Sd;\u00efan\u00efjungfer (Agrion). \u2014 Sreitbeinige Sdj\u00efan\u00efjungfer (Platycnemis pennipes) S. 450.\n2.\tSippe: Sd) mal jung fern (Aeschnidae) : \u00a9rofje Scpmaljungfer (Aeschna grandis) S. 451.\n3.\tSippe: ^\u00dflattbciudje (Libellulidae): \u00a9emeiner pattbaud) (Libellula depressa). \u2014 i\u00dfiers\nflediger ^\u00dflattbaud) (L. quadrimaculata) S. 451.\nVierte g\u00f6ttiilic: goIgUiufe (Psoeina).\n$ierpun!itge \u00c7olg\u00efau\u00ab (Psocus quadripunctatus) S. 453. pl \u00c9tnitrfe ^o\u00efjlau\u00ea (P. lineatns) S. 453. \u2014 Staublau\u00ea (Troctes pulsatorius) S. 454.\npitfte gcunitie: Termiten, toeife Wmeifen (Termitina).\nTermiten S. 454 f. \u2014 \u00a9elbpalftge SCetmite (Calotermes flavicbllis) S. 463. \u2014 \u00c6rtegerifdje termite (Termes bellicosus). \u2014 9J\u00eeagere termite (T. obesus). \u2014 SSerjjSngmjjs boUe termite (T. dims). \u2014 Sid)tfd)eue termite (T. lucifugus) S. 464.\nSeifte Familie: Sdjaben, taferl\u00fbfe (Blattina).\n\u00a3>eutfcpe Sdjabe (Blatta germanica) S. 467. Sapp\u00efanbtfd^e Sdfjrtbe (B. lapponica). \u2014 \u00a9ef\u00efec\u00efte Sdjabe (B. maculata) S. 469. \u2014 $\u00fcd;en[cpabe (Periplaneta orientalis) S. 470). \u2014 S\u00efmeri\u00efanifcpe Scpabe (P. americana). \u2014 9Uefeufd)abe (Blabera gigantea) S. 472.\nSiebente Familie: gangfdjreden (Mantodea)*\n\u00a9otte\u00eaanbeterin (Mantis religiosa): S. 473. \u2014 \u00a9arolintfdbe $angpeufdjrede (M. Carolina) S. 474. \u2014 2brgentinifd;e (M. argentina)1* S. 475.\n2idjte Familie: \u00a9efpenftfdjreden (Phasmodea).\n\u00a9efpenfifeprede (Bacillus Rossii) S. 477. \u2014 \u00a9ontfufjtge \u00a9efpenpfd|redFe (Cyphocrania acanthopu3). \u2014 \u00a9e\u00f6prte \u00a9efpenf\u00eefdjrec\u00efe (Bactria aurita). \u2014 SBanbelnbe\u00ea 23Iatt (Phyllium siceifolium) S. 478.","page":1070},{"file":"p1071.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberfidjt be\u00a7 $nljalt\u00a7. \u00a9erabfl\u00fcgler.\n1071\nNeunte Familie: \u00f4c\u00efb^eitfc\u00ef)re(fen (Acridiodea).\n@\u00fcbafrifcmtjd)e S\u00f6anberbeufdjrede (Gryllus devastator) 481. \u2014 S\u00f6anbet^eufc^rede (Oedipuda migratoria) @. 483. \u2014 SScmbirte .\u00eepeufdjrede (0. fasciata). \u2014 Stniirter \u00a9rct\u00ea* buffer (Gomphocerus lineatus) @. 485. \u2014 SDtdet \u00a9raslj\u00fcpfer (G. grossus). StaUfdje 3peufd)rede (Caloptenus italicus) @. 486. \u2014 ^atari[d\u00a7e (Acridium tataricum). \u2014 A. peregrinum. \u2014 Poecilocera punctata. \u2014 \u00a9UtOp\u00e4tfdje 37afetts fdjtede (Truxalis nasuta) <5. 487. \u2014 \u00a9emetne \u00a9Otnf^rede (Tetrix subulata) @. 488.\nBernte gamtlte: Saitb^euf^redett (Locustina).\n\u00a9ebomte \u00a9tn^Ottt[(^rede (Hetrodes spinulosus). \u2014 (5id)enjd)vede (Meconema varium) 489. \u2014 ^\u00fc^fetibe\u00ea SDZ^rtenblatt (Phylloptera myrtifolia). \u2014 \u00a9efenfterte 33Iattfc^rede (Ph. fenestrata). \u2014 Zanam (Chlorocoelus Tanansl). \u2014 SBatjenbei^er (Decticus verrucivorus) @. 490. \u2014 @ro\u00a7e\u00ea gr\u00dcneB $eu\u00a3ferbd)ett (Locusta viridissima). \u2014 3ttdtfc\u00a3)et\u00efjeufcf)rede (L. cantans) @. 491.\n(gifte gatntlte: \u00a9ra&beufcbreden, \u00a9ritten (G-ryllodea).\n^elbgtitte (Gryllus campestris) @. 491. \u2014 ipetmcljen (G. domesticus) @. 493. \u2014 9JiauIimirf\u00ea= grille (Gryllotalpa vulgaris) @. 494.\ngto\u00f6lfte Familie: Debrlhtge (Forficulina).\n\u00a9rofjer O\u00fcjribUtm (Labidura gigantea) @. 496. \u2014 \u00a9ettteirter 01)tft>unn (Forficula auricularia) 497. \u2014 kleiner D^rtourm (F- minor) @. 498.\n$rei$ebttte Familie: 33Iafenf\u00fc^e (Tliripinae).\n@etretbe;Slafenfub (Thrips cerealium). \u2014 D\u00eeotblcb^\u00e2njtger SIa(enfu\u00a7 (Heliothrips haemorrhoi-dalis) @. 499.\n^ierjebnte $amtlte: Sorftenfdjdmnae (Lepismatidae).\n3udergafi (Lepisma saccbarina) <5. 500.\npnfeebnte Familie: 6prtngftfj\u00fcmtt$e (Podnridae).\nSBafferflob (Podura aquatica) @. 500. \u2014 \u00a9Ietfd)erflob (Desoria glacialis). \u2014 3otttger \u00a9pring;\nfdjttanj (Podura villosa). \u2014 \u00f6letgrauet \u00a9prtngfdjnxtnj (P. plumbea) @. 501.\n\u00abSedj\u00e4ebnte Familie: geberlinge (PMlopteridae).\nPfauen\u00ef^eberling (Philopterus falcicornis). \u2014 ^Uttbe\u00ef, 3^\u00d4en\u00ee/\t(Trichodectes latus,\nclimax, scalaris) 502.\n6tebsebnie ^amiti\u00e9: ^aftf\u00fcger (LiotMdae).\nObale unb jterlt^e !\u00a3fteevfdjtoemcbenlait\u00a7 (Gyropus ovalis unb gracilis) @. 502. \u2014 $\u00fc\u00ef)tterlau\u00ea (Liotheum pallidum). \u2014 @ro\u00a7e \u00a9\u00e2njelau\u00ea (L. anseris) 503.","page":1071},{"file":"p1072.txt","language":"de","ocr_de":"1072\nlleberftdjt be\u00a7 $nljalt\u00a7. @d)ii ab elf erf e.\nSiebente Orbnung.\n\u00a3>te SdjttaBdferfe, ^alBbeder (Rhynchota. Hemiptera).\n(Srftc Familie: Saufe (Pedieulina).\n$0pflau\u00a7, ^\u00efetber\u00efau\u00ea (Pediculus capitis, vestimenti) @. 504. \u2014 f\u00c7ttj\u00efau\u00ea (Phthirius ingui-nalis) @. 505.\n3toette Familie:\tadj=, Sdfilbl\u00e4ufe (Coecina).\n\u00a9tdjenfc^t\u00efblau\u00ea (Leeanium quercus). \u2014 2Beht;Sd)i\u00efb\u00efau\u00a7 (L. vitis). \u2014 \u00a9ocEjettille (Coccus cacti) S. 506. \u2014 Scannet;@d)tlblau\u00eb (C. manniparus). \u2014 \u00a3acfsSd)tIblau\u00a7 (C. lacca) @. 508. \u2014 2le[feI?2R\u00f6^tenIau\u00a7 (Dorthesia urticae). \u2014 (Porphyrophora polonica). \u2014 Sdjo\u00dc\u00efraut\u00efau\u00ea (Aleurodes chelidonii) S. 509.\ndritte gamitte; 23tattlciufe (ApMdina).\nSftofeuHftttlauS (Aphis rosae). \u2014 \u00a9r\u00fcne 9li\u00eetbenlau\u00ea (Chermes viridis) S. 512. \u2014 Rappel;\nfiieh2BoMau\u00a7 (Pemphigus bursarius) @. 513. \u2014 33Iattlau\u00ea ber Keinen L\u00fcfters galten (Tetraneura ulmi). \u2014 \u00e2^etfd^en ; \u00a9a\u00fc\u00efau\u00ea (T. pruni). \u2014 9b\u00fcftem\u00ef\u00a7aars ga\u00ef\u00efenlau\u00ea (Schizoneura lanuginosa). \u2014- S\u00f6etben? 93attmfou\u00ea (Lachnus punctatus). \u2014 \u00a9td)en;23aumlau\u00a7 (L. quercus) S. 514.\nVierte gamtltc: Slattft\u00fctjc (Psyllodes).\n53infen\u00ef SBIattfto\u00ef) (Livia juncorum). \u2014 \u00a9infter;2>Ialtflol) (Psylla genistae) <&. 515. \u2014 SSirns jauger (Ps. pyri). \u2014 2tpfel[auger (Ps. mali) 516.\nf\u00fcnfte Familie: fletngirfjett (Cicadellina).\n9lofenctfabe (Typhlocyba rosae) @. 516. \u2014 S\u00dfterpunftige SBa\u00efjencifabe (Tettigonia quadri-punctata). -0 \u00a9r\u00fcne \u00dcBa\u00efgencifabe (T. viridis). \u2014 0|ren|trpe (Ledra aurita). @d)aumctfabe (Aphrophora spumaria) S. 517. \u2014 SBetbengirpe (A. salicis). \u2014 SDoppeltbanbtrte \u00a9tirnjirpe (Cercopis bivittata). \u2014 \u00a9lutftecfige \u00a9tirn^irpe (C. sanguinolenta) S. 518.\nSedjfte Familie: Sutfelgtrfjen (Membracina).\n\u00a9erbr\u00fcte \u00a9orttjtr^e (Centrotus cornutus) blSw^gO 37ebabertge ^notenjirpe (Heteronotus reticulatus). \u2014 Sdjlangen^trpe (Hypsauchenia balista). \u2014 .Jpotje |jelnt$irpe (Membracis elevata). \u2014 5\u00dfi)ri)gtfd\u00a3)e 9Jl\u00dcbe (M. cruenta). \u2014 Sttetgtrpe (Hemi-ptycha punctata) @. 519.\n(Siebente $atnilie: Seudjtgirjjett (Fulgorina).\n\u00a9ertppte SJUntrctfabe (Cixius nervosus). \u2014 \u00a9nropcitfctjer Saternentr\u00e4ger (Pseudophana europaea) S. 520. \u2014 \u00a9fpneftfcber Saternentrager (Fulgora candelaria). \u2014 Surtnamifd;er Saternentrager (F. laternaria) @. 521.\n2td)te gantiltc: Singgirben (Stridulantia).\n^\u00dfr\u00e4d)ttge Singcifabe (Cicada speciosa) @. 523. \u2014 \u00e2Jiannactfabe (C. orni) S. 524.","page":1072},{"file":"p1073.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberfic^t be\u00a7 ftfi \u00efja\u00eft\u00a7. @ djn ab elf erfe.\n1073\nSemite ganiUie: Menfrf) trimmer (Notonectini),\n\u00a9eoffro^\u00ea ^uberftange (Corixa Geofiroyi). \u2014 \u00a9emetner 9?\u00fccfenidjtmmmer (Notonecta glauca) ^ 525.\ngc^ntc Familie: Saffer=\u00a9for}nonman3ett (Nepini).\n1.\t\u00a9type: \u00a9tytoimmer: \u00a9emetne \u00a9tyttsimmttange (Naucoris cimicoides) \u00ae. 526.\n2.\t\u00a9type: \u00a9epenbe: \u00a9emeiner SBafferf\u00eforpton (Nepa cinerea) \u00a9. 526.\u2014 SRabeiflorptonfoanse\n(Ranatra linearis) \u00a9. 527*\n\u00a9Ifte ^ornifie: 2\u00f6aff erlauf er (Ploteres, Hydrodromici).\n1.\t\u00a9type: SC ci ty\u00ef\u00e2uf er (Limnobates stagnorum) \u00ae. 528.\n2.\t\u00a9type: \u00a9umpf ;S\u00a3\u00dfafferI\u00e4uf er (Hydrometra paludum) 528. \u2014 \u00a9emeiner SBcttylciufer\n(Telia currens) \u00a9. 529.\nS^\u00f6lfte Familie: Itfcrlaufer (Riparii, Saldidae)*\ngterltcper Uferl\u00e4ufer (Saida elegantula) 529.\nStoiaeJjtrte gamiUe: \u00a9tyreit= ober 9fan\u00f6mau$eu (Reduvini)*\n\u00c2Ot\u00c7toanje (Reduyius personatus). \u2014 SS\u00efutrctye \u00a9tyreittUCtn^e (Harpactor cruentus) \u00a9. 530.\nSBterje\u00efjttte ^amiti\u00e9: \u00a7aitttoansen (Membranacei).\nSBer&xmbte 33ucfeltoange (Tingis affinis). \u2014 \u00a9emetne 9binbentoctn$e (Aradus corticalis). \u2014 SBettf\u00f6cmge (Cimex leetularius) \u00a9. 531.\ngnnfeeijnte Familie: Blumen= ober $Itnbman*eu (Capsini)*\n\u00a9eftretfte \u00a9ty\u00f6ntoanje (Calocoris striatellus) \u00a9. 533.\n\u00a9ert\u00f6nte g-amilie: Sangioanjen (Lygaeodes)+\n\u00c7litge\u00ef\u00efcfe genermanje (Pyrrhocoris apterus) \u00a9. 534. \u2014 Sf\u00f6tterfcanje (Lygaeus equestris) \u00a9. 535.\n\u00a9te\u00fcenje\u00efjnre Familie : \u00dc\u00efanbtoanjen (Coreodes).\n\u00a9anmloanae (Syromastes marginatns). \u2014 \u00abRautenf\u00f6rmige Sfbanbmanje (Yerlusia rhombica). \u2014 \u00a9djnafenlnange (Berytbus tipularius) \u2014 Diactor bilineatus \u00a9. 536.\n5ld)faef)nie Familie: \u00a9cfitfbmanaen (Scutati).\n^ttyftoange (Strachia oleracea). \u2014 \u00a9sibling (Aelia acuminata). \u2014 9botybetntC|e S\u00f6aumUxtttge (Pentatoma rufipes) \u00a9. 538. \u2014 \u00a9egetynte \u00a9tatyeftoange (Acantbosoma dentatnm).\n^ottentotten;2Bange (Tetyra hottentotta). \u2014 SWo\u00c7rentoange (T. maura) \u00a9. 539.\nSafcfjenbetg unb \u00a9cfimibt, \u00eerirbellofe Spiere. (Srebm, 2\u00a3)ierleben YI.)","page":1073},{"file":"p1074.txt","language":"de","ocr_de":"1074\nUeberfttyt be\u00a7 $n\u00a7a\u00eft\u00ea. Saufeitbfufjler.\n<@aitfetibftt|fer.\n\u00a9rfte Orbnung.\n\u00a3>ie aarf\u00e4^Icr (Chilopoda)*\n(\u00a3rfte gamtlic: \u00a9tytlb\u00fcffeln (Cermatiidae, ScMzotarsia),\n\u00a9ptnnenarttge \u00a9cptlbaffel (Scutigera coleoptrata) \u00a9. 545\u00bb\n3tocite Familie: S3attbaffeln (Scolopendridae, Holotarsia)*\n1.\t\u00a9type: \u00a9teinaffeln (Lithobiidae). \u2014 SSrauner \u00a9teinfrietyer (Lithobius forficatus) \u00a9. 546.\n2.\t\u00a9type: \u00a9folopenber (Scolopendridae). \u2014 Suca\u00ea;23anbaffe\u00ef (Scolopendra Lucasii) \u00a9. 546.\n\u00fcBattbaffe\u00ef bon fSapta (Scolopendropsis bahiensis). \u2014 Obotpe i\u00f6artbciffel (Scolo-pocryptops rufa). \u2014 $lappernbe Oanbaffef (Eucorybas crotalus). \u2014 Sang; fitylertge \u00a9rbaffef (Geophilus longicornis) \u00a9. 547. \u2014 \u00a9leftrtftye Grrbaffe\u00ef (G. electricus) \u00a9. 547. \u2014 \u00c7rudjtliebenbe (Srbaffe\u00ef (G. carpophilus) \u00a9. 548.\n\u00e2lbeite Orbnung.\n$ie gtueipaarfiiper (Diplopoda).\n\u00a9rfte gamilie: \u00a9djmiraffeltt: (Julodea).\n1.\t\u00a9type: \u00a9tynuraffeln (Julina): \u00a9emetner fBte\u00effujj, Saufenbfu\u00a7 (Julus terrestris) unb\n\u00a9anbaffel (J. sabulosus) \u00a9. 550.\n2.\t\u00a9type: fRattbaffeln (Polydesmina): flatte Obanbaffe\u00ef (Polydesmus complanatus) \u00a9. 551.\n3tucttc Familie: \u00a9augaffeln (Siphonizantiaty Oeutftye \u00a9angaffel (Polyzonium germanicum) \u00a9. 551.\nfritte gamilie: 9\u00eeotft\u00ef)iere (Glomerina, Pentazonia).\n\u00a9e\u00ef\u00e2umte \u00a9tya\u00efenaffef (Glomeris limb ata). \u2014 \u00a9etupfte \u00a9tyalenaffel (G. guttulata) \u00a9. 553.\nJ> p i tt tt e n t fj i e r e.\n\u00a9rfte Orbnung.\nSie \u00aelieberfpt\u00eetnett (Arthrogastra).\n\u00a9rfte gamilte: \u00a9\u00eforptone (Scorpiodea)\u00ab.\n2J\u00eeofrenfforptOU (Brotheas maurus). \u2014 \u00a9uropaiftyer \u00a9forpton (Scorpio europaeus). \u2014 95er;\nftytebenfarbtger \u00a9forpton (Telegonus versicolor). \u2014 \u00a9apenfer \u00a9forpton (Opi-stopbtbalmus capensis) \u00a9. 559. \u2014 Sfmertfantftyer \u00a9forpton (Centrums americanus) \u2014 Jjpottentottifdjjer \u00a9forpton (C. bottentottus) \u00a9. 560. \u2014 \u00a9efte\u00efler \u00a9forpton (Buthus occitanus) \u00a9. 557. 560.\nBlette $\u00fbttttlte: Wterf\u00eeorpionc (Pseudoscorpiones).\nfB\u00fctyerfforpton (Chelifer cancroides) \u00a9. 560. \u2014 2Ban;$enarttge \u00a9forptonnttlbe (Ch. cimicoides). \u2014 fRtnbenfforpton (Obisium muscorum) \u00a9, 461.","page":1074},{"file":"p1075.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberftdjt be\u00e2 .gn^ait\u00ea. \u00a9ptnnentpiere.\n1075\nfritte gamilie: \u00a9piuncnfforpione (Phrynidae).\nOefc^toangter f\u00c7abertffor^tort (Thelyphonus cau\u00e0atus) @. 561. \u2014 Sangarmiger j\u00a3arante\u00effforpion (Phrynus lunatus) \u00a9. 562.\nVierte garai\u00efte: Stfierfphmen, taufet (Pkalangidae, Opilioninae).\nSBeberfnedjd (Opilio parietinus, cornutus) \u00a9. 563. \u2014 krummbeiniger \u00a9onplepte\u00ea (Gonyleptes curyipes) \u00a9. 564.\nf\u00fcnfte Ramifie: \u00a9forptonfoinnen (Solpugina).\n\u00a9emeine \u00a9\u00eforpionf pinne (Solpuga araneoides) \u00a9. 564. \u2014 ^nbifd^e \u00a9forpionfpinne (S. vorax) \u00a9. 566.\n\u00dftoeite Drbnung.\n$te echten \u00a9pinnen, S\u00f6eBefpiitncn (Arane\u00efna).\n\u00a9rfte Familie: 2S\u00fcrg=, SSnfdjfpimten (Mygalidae).\n5SogeI^r S5ufc^)f^tnrte (Mygale avicularia) \u00a9. 572. \u2014 \u00a9aubcige\u00ea 3Hinitfpinne (Cteniza fodiens) 0. 575.\ngtoeite Familie: D\u00eeabf^itnneu (OrMtelae, Epeirides).\n\u00a9emeine kreu^\u2019pinne (Epeira diadema) 0. 576. \u2014 2\u00efu\u00eageftrecfte \u00a9trieferfpinne (Tetragnatlia extensa) 0, 580. \u2014 Bogenf\u00f6rmige SDornfptnne (Gasteracantha arcuata) 0. 581.\ndritte Familie: QBeBerfpmnett (Iniquitelae, Theridides). i\u00f6erg^ SBeberfptnne (Linyphia montana) @. 582. \u2014 33efr\u00e4ngte 2Beber[pinne (Theridion redi-mitum). \u2014 \u00dcMmignatte (Latrodectus tredecimguttatus) 0. 583.\nVierte gantilte: Sridjterfptmten (Tapitelae, Agelenides).\n\u00a3au\u00a7fpinne (Tegeneria domestica) 0. 584. \u2014 \u00a9emeine Sabprintpfpinne (Agelena laby-rinthica) \u00a9. 586.\nf\u00fcnfte gamilie: \u00a9adfpimten (Niditelae, Drassides).\n\u00a9emeine SBcifferfpinne (Argyroneta aquatica) \u00a9. 587. \u2014 2ltlci\u00a7[pinne (Clubiona holosericea) \u00a9. 589.\nSeifte Ramifie: f\u00f4ityrenftntmen (Tubitelae, Dysderides).\nke\u00ef\u00eferfpinne (Segestria senoculata) \u00a9. 590.\n(siebente gamilie: tra\u00f6\u00f6enfpinnen (Laterigradae, Thomisides).\n\u00a9nine krabbenf pinne (Sparassus yirescens). \u2014 Umperfcptteifenbe krabbenfpinne (Thomisus viaticus)\n\u00a9. 591.\n21 d)te Ramifie: 2Bolf8fpinnen (Lycosides).\n\u00a9eranbete Sagbfpinne (Dolomedes fimbriata). \u2014 \u00a9artenludjSfpinne (Pardosa saccata) \u00a9. 595. \u2014 Sfpulifcpe Tarantel (Tarantula Apuliae) 597.\nNeunte Familie: \u00a9pringfpinnen (Attides).\n\u00a3arlefin^#\u00fcpff pinne (Salticus scenicus) \u00a9. 598. \u2014 \u00a9arminrotpe \u00a9pringfpinne (Eresus cina-berinus) \u00a9. 599.\n68*","page":1075},{"file":"p1076.txt","language":"de","ocr_de":"1076\nUeberficpt be\u00ea $nt)att\u00ea.\n\u00a9pinnentfyiere.\n\u00a9ritte Drbnung.\nDie \u00e4\u00c4tlfieit (Acarina).\n\u00a9rfte gamilie: 0d)itabel= ober Wfelntilbeu (Bdellidae).\nScmg^ornige \u00a9djnaMmi\u00efbe (Bdella longicornis) @. 601.\nBreite Familie: 2ait|=, \u00a3anb = ober ^ftanjenmitfien (Trombididae)*\n\u00a9Odjenillmilbe (Trombidium holosericeum) (\u00a9. 601. \u2014 SCfti\u00efbenfpinne (Tetranychus telarius).\n3tot\u00efje \u00a9dpteemilbe (Rhyncholophus nivalis). \u2014 .JpetbftgraSmUfre (Leptus autumnalis) B. 602.\nDritte gcunUie: \u00e4Saifermilkn (Hydraracbnidae).\nkugelige ^Ittjjm\u00dcbe (Atax spinipes). \u2014 3totIje 3Ba(fermt\u00efk (Arrenurus abstergens) 603.\nVierte gamtlte: Bfymxtyti-- ober Dtjiermilfien (Gamasidae)*\n\u00a9emeine ^afetmilbe (G-amas\u00f9s coleoptratorum) B. 604. \u00e9\u2014 \u00a9emeine SSoge\u00efmilbe (Dermanyssus avium). \u2014 \u00a9emeine ^leberman\u00eamilbe (Pteroptus vespertilionis) B. 605.\nf\u00fcnfte $amttte: Bedett (Ixodidae)*\n\u00a9emeiner ^\u00bbo\u00efjbocf (Ixodes ricinus) B. 607. 2SioIetrot\u00efjer ^olgbocf (I. reduvius). \u2014 2lmert\u00efamfd\u00a7e SBalblau\u00ea (Amblyomma amoricanum) \u2014 \u00a9if\u00dcoaitge bon \u00e4fttcmct (Argas persicus) B. 610. \u2014 SQtnfd)eif\u00f6rmige \u00a9aum^ede (A. reflexus) B, 611.\n\u00a9etfifte ^amiti\u00e9: Satt\u00eamilben (Sarcoptidae, Acaridae).\n$\u00e2femil6e (Acarus domesticus) \u2014 3J\u00eee\u00ef)ImiI\u00ef>e (A. farinae) \u2014 Tyroglyphus feculae B. 613.\n\u2014 \u00aer\u00e2bn\u00f9!6e be\u00a3 SJtenfc^en (Sarcoptes hominis) 614. \u2014 -fpacirbalgmi\u00efbe be\u00ea SDlenf^en (Demodex hominis) \u00a9. 616.\nVierte Drbnung.\nDie 3lff elf Rinnen (Panto poda)*\nUfer;97\u00fcffelaffel (Pycnogonum littorale). \u2014 \u00a9ctjtanfe Stffe\u00effpinne (Nymphon gracile) 618.","page":1076},{"file":"p1077.txt","language":"de","ocr_de":"tfefrerftdjt be\u00a7 ^n^altl. J\u00efrebfe.\n1077\n$re\u00dffe.\n93otbemer\u00efuttg gum Seben ber f\u00f4rebfe, SB\u00fctmer tmgeg\u00efieberten \u00efotrbe\u00ef\u00efofett S\u00efjtere*). @. 621.\n\u00a9rfte Drbnung.\n3e\u00ee)nf\u00fc^er (Decapoda).\nKrabben.\n$iereiffrtt6\u00f6en.\nSanb\u00eftabbe (G-ecarcinus). \u00a9emeine Sanbfrabbe (G. ruricola) 630. iBtnberfretbbe (G-elasimus) \u00a9. 631.\n\u00a9anbfrabbe (Ocypoda) (\u00ae>. 631.\nf\u00efJ\u00eeufd)e\u00efm\u00e2d)tet (Pinnotheres). P. veterum uttb P. pisum @. 631.\n^ogeu\u00efrabbett.\nS\u00f4ogen\u00efrabbe (Thalamita) 632.\n5J3ortunu\u00e9> (Portunus). P. marmoreus @. 632.\n\u00a9arcimt\u00ea (Carcinus). \u00a9entente Krabbe (C. Maenas) @. 632.\n\u00a3afd)en!reb\u00ea (Cancer). \u00a9ro\u00a7er Safc\u00c7enbreb\u00ea (C. pagurus) 633.\nSreteiffrabben.\n\u00a9eefpimte (Maja). \u00a9rofje \u00a9eefpimte (M. squinado) 633.\n9\u00eemtbfrabktt.\n\u00a9(^am!rabbe (Calappa). C. granulata @. 634.\nO\u00ee\u00fctfenfii^er.\nSBo\u00cf\u00cf\u00cfrabbe (Dromia). \u00a9enteilte SBo\u00ef\u00ef\u00efrabbe (D. vulgaris) 634.\n9)iittelfrebfe (Anomura).\n2(fterfrefife.\n^omo\u00efa (Homola). \u2014- \u00a9teinbrabbe (Lithodes). \u2014 $tofd)brabbe 636.\n\u00a9remUenfrebfe.\n\u00a9remttenfreb\u00ea (Pagurus) \u00a9. 636. P. Prideauxii 637.\n^orgeHattfrebS (Porcellana) \u00a9. 639. \u2014 \u00a9alatbea (Galathea) \u00a9. 640.\n* \u00cai\u00eet &ei *>er (S\u00e4uberung ber niebereit Sbiermelt ju einer fepr ungleichen 58e\u00ef)anblnng ber fpfiematifdjen Steilungen gen\u00f6tigt gemefen, um ber Aufgabe unfereS SBerfeS geregt ju merben. 2)tefe Ungleicbmafiig\u00efeit tritt in bem ^erjeicbnifj gan^ befonber\u00ea ju Sage. \u2014 $on ben SBer\u00efen, an\u00a7 melden bei ber folgenben Stbt^ei\u00efung Ibbilbungen entlehnt m\u00fcrben, ftnb folgenbe gn erm\u00e4hnen: Milne Edwards, Histoire naturelle des Crustac\u00e9es; Quatrefages, Histoire naturelle des Annel\u00e9es ; geuc\u00efart, bie menfcbticben ^arajiten; Verany, C\u00e9phalopodes dg la mediterran\u00e9e; Cuvier, le regne animal-\n\u00fcjegenbaur, ^ieropoben unb \u00a7eteropoben; \u00e4fteper unb SK\u00f6biuS, $auna ber Bieter $Bn<ht. (Sine Stuf' aaplung ber einzelnen Ibpanblungen, auS me\u00efcben bie eine unb bie anbre Slbbilbung genommen ift pier nicpt am Pafce. Uebrigen* ift im Sept oft auf bie Duelle Oermiefen.\tD @","page":1077},{"file":"p1078.txt","language":"de","ocr_de":"1078\nUe&erftdjt be\u00a7 ^petits. $rebfe.\nSangfdjttJiin^e (Macrnra).\n^anjerfrebfe (Loricata).\nScmgnfte (Palinurus). \u00a9entente Sattguf\u00eee (P. vulgaris) 0. 640.\n33cttenfteb\u00a3 (Scyllarus). \u00a9emetner 23\u00e2ren\u00efreb\u00ea (S. arctus) 0. 642.\nfefjfe tut engeren \u00a9tntte (Astacina).\n^InPreb\u00ea (Astacus). \u00a9emetner\t(A. fkmatilis) 0. 642. 0tetnfreb3 (A. saxatilis) 0. 643.\nRummer (Homarus). \u00a9emetner Rummer (H. vulgaris) 0. 643.\n\u00a9torneelcn (Oaridina).\n\u00a9rctngon (Crangon). \u00a9emetner \u00a9rangon (0. vulgaris) 0. 644.\n\u00a3t)fmata (Lysmata). L. seticauda. \u2014 Caridina. \u2014 Troglocaris 0. 645.\n5\u00dfontonta (Pontonia). P. tyrrhena. \u2014 Staton (Typton). T. spongicola 0. 646.\n^Sal\u00e4mon (Palaemon). 0\u00e4gef\u00f6rmtger 5|Sal\u00e4mon (P. serratus) 0. 646.\n\u00a9rn^e ber S\u00ef\u00efaulf\u00fcf\u00eaer (Stomatopoda).\njpeufcpecEenfrebl (Squilla), \u00a9emeiner $eufcf)redenfreb\u00a7 (S. mantis) 0. 647.\n\u00a9ra^e ber 0})\u00fbItf\u00fcf\u00ealer (Schizopoda).\nSJltyft\u00ea (Mysis) 0. 649.\nSeudjtfre\u00efr\u00ea (Leucifer) 0. 649.\n3ireite Ovbnung.\ngloprebfe (Amphipoda). globfrebfe int engeren 0tnnc (Gammarina)+\n$loPreb3 (Gammarus), \u00a9emetner \u00c7lopreb\u00eb (G. pulex) 0. 650. Orchesiia. \u2014 Talitrus. \u2014 Lysianassa. \u2014 Corophium. \u2014 Cerapus 0. 651.\n^ar\u00fbf\u00fcifdje gln^frebfe (Hyperina).\nPhronima 0. 551.\n^ePfnf\u00eaer (Laemodipoda).\n\u00c6ePfnt^\u00efoPreB\u00ea (Caprella) 0. 651.\nSSalftfd^\u00efau\u00ea (Cyamus) 0. 652.\n\u00aeritte Drbttnng.\n51 ffein (Isopoda).\nSctnballein (Oniscodea).\nSdianeraffel (Oniscus). \u00a9emetne Sftaueraffel (0. murarius) 0. 653.\n\u00aeei\u00eferaffe\u00ef (Porcellio). Gaffel (Armadillo). \u00a9ebr\u00e4ucptcp ERottaffe\u00ef (A. officinarum) 0. 653.\nS\u00f6afferaffeltt (Asellina)*\n0\u00fc\u00a7maffer ; 5Xffe\u00ef (Asellus), \u00a9entente SBafferaffel (A. aquaticus) 0, 653.\nTdotea. \u2014 ^Limnoria. L. terebrans 0. 653.","page":1078},{"file":"p1079.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberfid)t be\u00a7 \u00abgnljalt\u00f4. krebfe.\n1079\nStfjt\u00fctmmaffeltt.\nkngetaffet (Sphaeroma). (Surob\u00e4ifdje kugelaffet (Sph. serratum) 0. 653* SSIinbs kugetaffet (Monolistra coeca) 0. 653*\ngif Raffeln (Cymothoadae).\n\u00a9arncelaffeltt (Bopyrini).\nPraniza 0. 654.\nVierte Orbnung.\nSttolaffenfre&fe (Poecilopoda).\nSJ\u00eeotuffenfrebS (Limulus) 0. 655.\ng\u00fcnfte Orbnung.\ntiemenfii^Ier (Branchiopoda).\nSBlattf\u00fcfjer (Phyllopoda).\nktemenfug (Branchipus). Salinen ; ktemenfufj (B. salinus) 0. 657. kiefenfuji (Apus). krebsartiger kiefenfufi (A. cancriformis) 0. 659.\nSimnabta (Limnadia) 0. 659.\nSafferpije (Cladocera).\nAcanthocercus 0. 659. \u2014 Sida 0. 661. \u2014 Daphnia. \u2014 Polyphemus. \u2014 Bythotrephes @. 662.\n^htfdjelfrebfe (Ostracodea).\nCypris. \u2014 Cypridina 0. 662.\n^r\u00fco\u00f6iten (Trilobitae).\nParadoxides. \u2014 Calymene 0. 663.\nSeifte Drbnung.\nS^altf\u00fcfjler (Entomostraca). greifdjtmnmtenbe Sflaltfitfiler (Copepoda).\n\u00a9alantben. \u2014 S\u00dfontettiben. \u2014 (Etyctopiben. \u2014 \u00a3>arpactiben. \u2014 5\u00dfeltibien. \u2014 (Scrtyc\u00e4iben 0. 665.\nSdjmaroprfrdife (Parasita).\nkarpfentauS (Argulus foliaceus). gifcfjIanS (Caligus) 0. 666.\n\u00a3>tcf)elefttnen (Lernanthropus) 0. 666.\nSern\u00e4onebiben (Brachiella) @. 667.\nSern\u00e4oceriben (Haemobaphes) 0. 667. \u2014 Lernaeonema. \u2014 Pennella. \u2014 Herpyllobius \u00a9. 668.","page":1079},{"file":"p1080.txt","language":"de","ocr_de":"1080\nUeberftd)t be\u00a7\t^\u00e4bertbtere. \u00abRingeltt\u00fcrmer.\n0tebertte Orbttuttg.\n$an!ettfiiper (Cirripedia).\n(Stttennmfcfjeln (Lepadidae).\nLepas. \u2014 Otion. \u2014 Anelasma. \u2014 Scalpellum. \u2014 Pollicipes. \u2014 Lithothrya 0. 669,\n0eepeifett (Balanidae).\nBaianus. B. balanoides, psittaeus, tintinnabulum 0. 669. Diadema. \u2014 Coronula 0. 669. \u2014 Tubicinella 0. 670.\nSurgel\u00efrebfe.\nSacculina. \u2014 Peltogaster 0. 670.\npie '^l\u00e4bertijtere.\n0d}tibr\u00e4b eruiere.\nNoteus. N. quadricornis 0. 672.\nJ\u00eertyftttftfifdjtfiett (Hydatinaea).\nHydatina. H. senta 0. 674.\n23eidjr\u00e4bertbiere (Philo dinaea).\n9b\u00fcffelr\u00e4bd)en (Rotifer). R. vulgaris 0. 675.\n9\u00ee\u00f4l)rent)e\u00fcu)I)nenbe $\u00e4b eruiere.\nS5Iument^terpen (Floscularia). \u2014 $agelt|terc|ett (Conochilus) 0. 676.\nPet J-xeis ber pMrmer.\npie jgingelttmrmer.\n(Srfte Orbnmtg.\nSBorftentoiirmer (Chaetopoda),\nI. \u00c7ret\u00efebenbe 9bucf easterner.\n0eer\u00f6itpen (Aphroditea).\nHermione hystrix. \u2014 Aphrodite aculeata 0. 683.\n9iereibett (Nereidea).\nNereis incerta 0. 683. \u2014 Heteronereis Smardae 0. 684.\nPdpl\u00f6boceen (Phyllodocea).\nPhyllodoce. \u2014 Torrea. T. vitrea 0. 684.","page":1080},{"file":"p1081.txt","language":"de","ocr_de":"Grlycera 0. 685.\nUeberfidjit beS $n\u00efjalt\u00a7. S\u00fcngelt\u00fcfirnter.\n\u00a9Hjcereen (G-lycerea).\n1081\n\u00a9twb\u00fcmrmer (Arenicolae).\n\u00a9Ctnbtourm (Arenicola). percta\u00ea (A. piscatorum) 0. 685.\n(Hymenien (Clymeniae).\nArenia. A. fragilis 0. 686.\nII. Ob\u00f6^renJp\u00fcrmer.\n(Hl\u00e4lteren (Chaetopterida).\nChaetopterus 0. 686.\n\u00a7ermefaeett (Hermellacea).\nHermella. H. alyeolata @. 687.\n\u00a3erebe\u00fcaceen (Terebellacea).\nTerebella. T. nebulosa, emmalina, conchilega @. 689.\n0er\u00a3uIaceett (Serpulacea).\nSerpula 0. 689. \u2014 Sabella 0. 690. \u2014 Amphicora 0. 691.\nIII. 9begeni\u00fcurmarttge Sorfletttourmer.\n\u00fc\u00eeegeimmrmer (Lumbricina).\n\u00a9emetner Obegentourm (Lumbricus) 0. 695. \u2014 Phreoryctes 0. 696. \u2014 Criodrilus 0. 697.\nTOrento\u00fcrmdjen (Tubificina).\nTubifex. T. rivulorum 0. 697.\nSftat\u00f6eit (Naidina).\n9i\u00fbtbe (Nais), \u00a9e^ungelte unb jmtgenlofe iftcttbe 0 . 697. \u2014 Chaetogaster. Cb. diaphanus 0. 698.\nBreite Drbnung.\n(\u00a3gel (Hirudin ea).\nBlutegel (Hirudinea).\nBlutegel (Hirudo). SCRebtetmfe^er Blutegel (H. medicinalis uttb officinalis) 0. 699. H. troctina @. 702. H. mysomelas, granulosa @. 703.\n^Sferbeegel (Haemopis). \u00a9emeitter ^fetbeegel (H. yorax) 0. 703.\nAulacostomum. A. gulo. \u2014 Nepbelis. N. vulgaris 0. 703.\nHirudo ceylonica 0. 703.\nClepsine 0. 704. Malacobdella 0. 704.\n\u00fc\u00ee\u00fcffclegel (Clepsinea).","page":1081},{"file":"p1082.txt","language":"de","ocr_de":"1082\nUefcerftdjt be\u00a7 Shafts. sftuttbto\u00fcrmer.\n\u00a9ritte \u00a9rbnuttg.\n\u00a9ternto\u00fcrmer (Gepliyrea)*\nBonellia \u00ae. 705. \u2014 Phascolosoma. \u2014 \u00a9prtfctourm (Sipunculus). \u00a9emetner \u00a9pti^tturm (S. nudus). \u2014 Priapulus @. 706.\npie ihm\u00efmnirmcr.\n\u00a9rfte Orbnuttg.\ngabetUt\u00ee\u00fcrmer (Nematodes).\nEnoplus @. 710.\nUrelctto (Urolabea)*\nbellten.\nLeptodera. L. oxophila. \u2014 $Ieifter s \u00a9fftg\u00e2ldjen @. 710. Pelodera @. 711.\nAscaris (Leptodera) nigrovenosa @. 712.\nAnguillula.\tentlie\u00dfen (A. tritici) @. 713.\n6pulttmrmer.\n\u00a9pulftmrm (Ascaris), \u00a9emetner \u00a9pu\u00eftoutm (A. lumbricoides) @. 715. .Ipirabe; uub \u00aea^ett\u00ee \u00a9pulttmtnt (A. mystax). ^ferbe;@pulft)Ul'm (A. megalocepbala) 716. \u00fc\u00dffrtemenfd^toctnj (Oxyuris). 9Jtenfd)en;^frtemenfdjftatt3 (O. vermicularis) @. 716.\ngab ento\u00fcrmer (Filariae).\nSJtebinatburm (Filaria medinensis) @. 717. \u2014 Soattmtm (E>. 717.\n6treng^Iiben (Strongylidea).\nDochmius. D. trigonocepbalus, duodenalis @. 718. ( Eustrongylus. $PctlifabemMTm (E. gigas) @. 718.\nOllulanus. O. tricuspis <S. 718.\n\u00aea\u00a3$)enftmmi (Cucullanus). O. elegans 719.\n\u00a9ridjotradielibett*\nStrtdjme (Trichina spiralis) @. 719.\n^eitfr\u00eejettftmnn (Trichocephalus dispar) <5. 723.\n0attenlt)\u00fcrmer (G-ordiacea).\nSBctfferMb (Gordius) <\u00a7. 723.\nMermis. M. albicans unb nigrescens @. 725.\nBlette Orbnung.\ntrader (Acanthocephali).\nEchinorhynchus E. gigas @. 726. E. proteus, polymorphus @. 727.","page":1082},{"file":"p1083.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberftdjt be3 $n\u00efjalt\u00a7. i\u00dflattir\u00fcrmer.\n1083\npie piattnmrnur*\n(Srfte Orbmmg.\n\u00abStrubeit\u00fc\u00fcrmcr (Turbellaria).\n\u00a9djmtrttmrmer (Nemertina).\nTetrastemma. T. obscurum @. 730,\nMeckelia. M. somatotoma, annulata \u00a9. 731.\n^letnm\u00fcnbcr (Microstomeae).\nStenostomum. (Sitt\u00e4ugtge\u00e4 \u00a9ngmeiltl (St. monocelis). \u2014 Microstomum. M. lineare \u00a9. 732. Dinopbilus. D. vorticoides \u00a9. 733.\nD\u00ee^abbocoden (Miabdocoela).\nProstomum \u00a9. 733. \u2014 Conyoluta. \u2014 Mesostomnm. M. Ehrenbergii \u00a9. 734.\nVortex. Y. truncatus, viridis. \u2014 Anoplodium \u00a9. 735.\nSenbrocoden (Dendrocoela).\nflandrien (Planaria). \u00fcD\u00eetlclj&et^e ^lernende (PI. lactea). PL gonocepbala \u00a9. 736.\nPolycelis.\t33telemge (P. nigra), \u00a9e^\u00f6rntei S\u00dfielemge (P. cornuta). \u2014 \u00a9erlernenden.\nPolycelis laevigata @. 736.\nThysanozoon. \u2014 Leptoplana.\nSdnb^Ianatten. \u2014 Geodesmus \u00a9. 737. \u2014 Geoplana. G. rufiventris, subterranea \u00a9. 738.\nBreite Drbnung.\nSaugtD\u00fcrmer (Trematodes).\nI. Slufjenpeireiftten.\nEpibdella. \u00a3)teimuttb (E. hippoplossi). \u2014 Trochopus. T. tubiporus \u00a9. 739.\nCyctatella. C. annelidicola \u00a9. 740.\n\u25a0^Doppeltster (Diplozoon). D. paradoxum \u00a9. 740.\nAnthocotyle. A. merluccii. \u2014 Dactylocotyle. D. pollachii \u00a9. 740.\nPolystomum integerrimum. \u2014 Aspidogaster conchicola \u00a9. 742.\nII. 8tnnenparetftten.\niDoppetXodS (Distomum). D. eebinatum \u00a9. 742. D. retusum \u00a9. 743. Seberegel (D. hepaticum) \u00a9. 743. kleiner SeBeregel (D. lanceolatum) \u00a9, 745. D. haematobium @. 745. Monostomum. M. mutabile. \u2014 Amphistomum. A. subclavatum \u00a9, 746.\ndritte Orbnung,\n^anbtoiirmer (Cestodes).\n\u00a9igentltdjc 23anbttmrmer (Taeniadea).\nS3anbmurm (Taenia). T. solium \u00a9. 747. 750. T. marginata, serrata. l\u00a3)rel)ttmnn (T. coenurus) \u00a9. 752, .fj\u00fclfenttmrm (T. echinococcus) \u00a9. 753.","page":1083},{"file":"p1084.txt","language":"de","ocr_de":"1084\nUeberftdjt be\u00a7 ^n^alt\u00ea. Kopff\u00fc\u00dfer, \u00a9djttec\u00efen.\n\u00a9rufcenfityfe (Botliriocephalidae).\n\u00a9tuben\u00efopf (Botbriocepbalus). $Ulenfd)Itd)ev \u00a9tuben\u00efApf (B. latus) @, 754. Caryopbyllaeus 0. 755,\nPet Jlteis bet ^eid)tf)tete.\npte Kopff\u00fc\u00dfer.\n\u00a9tfte \u00a9tbmtng.\ngtimftemer (Dibranchiata).\n$d)tfii$er (Octopoda).\n$telfu\u00a3 (Octopus), \u00a9erneuter 2Mfu\u00a7 (0. vulgaris) 0. 764. Scmcjarmtger 2Ste\u00effu\u00a7 (0.\nmacropus), \u00a9ene^tet SStelfttfj (0. catenulatus) 0. 767.\nEledone. 9Jk>[c|u\u00eaeIebone (E. moscbata) 0. 767.\nArgonauta. ^apiernauttltr\u00e2 (A. Argo) 0. 769.\ngeljttfiifier (Decapoda).\n0e\u00a3te (Sepia), \u00a9erneute 0e\u00a3te (S. officinalis) 0. 771.\n\u00a9a\u00efntat (Loligo). \u00a9emetner \u00a9almar (L. vulgaris) 0. 775. ^3fetl;\u00a9almat (L. sagittata). L.\ntodarus 0. 777.\nOmmatostrepbes 0. 777.\nLoligopsis. L. Yeranyi, vermicularis 0. 777.\npa\u00efens\u00a9almat (Onycboteutbis). \u2014 Enoploteutbis 0. 778.\n^oft^\u00f6ntdjen (Spirula) 0. 778.\n3ft>eite Dtbnmtg.\n^ter\u00eetemcr (Tetrabranchiata).\nNautilus. N. pompilius 0. 781.\n\u00c7ofjtle fRauti\u00efiten, Ammoniten, 25e\u00efemntten 0. 784.\npie Sdjnedmt\n\u00a9rfte Otbnung.\nSmtgenf^nedeit (Pulmonata).\n\u00a9\u00e4nttr!elfcbneden (Helicidae).\nHelix. SBetnbetgfdjmecfe (H. pomatia) 0. 795. \u00a9efyrenMte 0cfynttMfd)necfe (H. adspersa).\nH. naticoides, vermiculata, pisana. 58aumfdE)necfe (H. arbustorum) 0. 797. bpCtite fdmttfeljdjnede (H. nemoralis). \u00a9attenfc\u00a7necfe (H. bortensis). H. virgata 0. 798. 5BteIftaj3fd)necfe (Bulimus). B. baemastomus, decollatus 0.798.\n5\u00efd)at[d)ned:e (Achatina). A. mauritiana, lubrica, Immaculata, perdix \u00a9. 799.","page":1084},{"file":"p1085.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberjtdjt be3 ^nfya\u00eft\u00ea. @d)tieden.\n1085\n\u00a9la\u00eafdjne\u00c6e (Vitrina). y. pellucida @. 799.\n^ernftemfdjnecfe (Succinea). S. putris@, 799. S. Pfeifferi @,800.\n3J\u00eeoo\u00eafc|raube (Pupa) @. 800.\n@d^lte\u00a7inunbfc^netfe (Clausilia). C. almissana @. 800.\nSimaccen (Limacea).\nSBegefdjnecte (Limax). L. rufus @, 800. \u00a9rofje SBegefd^rtecfe (L. maximus). ^dfetfdjjttec\u00efe (L. agrestis) @, 801,\nTestacella. T. haliotidea, scutulum @. 802.\nS\u00fbmculaceett (Auriculacea).\n^P\u00efa^regettfd^\u00eetecfe (Scarabus). S. imbrium @. 803.\nCaryehium @. 803.\nAuricula. Pedipes @. 803*\nSBaffcr'ftmgenfdjnei\u00efen (Limnaeacea).\n@dj\u00efammfcf)tte(\u00efe (Limnaeus). \u00a9tof\u00eae @d)lcumttfc(necfe (L. stagnalis). \u00a9itmpffdj\u00efammfdjttecfe.\n\u00a9emettte @dj\u00efammfc\u00ef)nec\u00efe. \u00a3%fdjttecfe (L. auricularis) @. 805. \u00fcftantelfdjnecfe (Amphipeplea). \u00a9djleimtge \u00dcJlctnte\u00effdjttetfe (A. glutinosa) @. 805.\nPbysa @. 806.\n\u00a3e\u00ef\u00efetfcf)necfe (Planorbis). PI. marginatus, carinatus, vortex @. 806.\nSuttgert ; \u00fcftctpffdjttecfe (Ancylus). \u00a9umpf \u00eeDEtpffdjtiecfe (A. laeustris) @. 806.\ntenter (Neurobrancliia).\n\u00aeret\u00a7munbfdj)ttecfe (Cyelostoma). \u2014 gter\u00eftdje \u00aetet\u00e9munbfd)neife (C. elegans) @. 872.\nPomatias. \u2014 Helicina. \u2014 Acme (@^t^fc^necfe). \u2014 Ampullaria @. 813.\n\u00e2tteite Drbnung.\n$orberfienter (Prosobranchia).\nI. ^amm\u00eetemer (CtenobrancMata).\nA. S3anbj\u00fcttgler.\n@um|)f(d)\u00eete(fe (Paludina). P. vivipara, acbatina, impura @. 817.\nMelania @. 817.\n$\u00a3tmmfd)ne(fe (Yalvata). Y. piscinalis @. 817.\nKissoa. E. parva @. 817. ttferfdjnecfe (Litorina) @. 818.\n^erfteftibfdjnetfe (Solarium) @. 819.\naftit^enfdjttec\u00efe (Capulus). Ptngarifd\u00f4e \u00dcU\u00ce\u00fc\u00e7e (C. hungaricus) @. 819.\nCalyptraea @. 820.\nNatica @. 820.\nSBurmfdjnec\u00efe (Yermetus). \u00a9ett\u00f4\u00c7n\u00efidfie 2ButmfcE)nec\u00efe (Y. lumbricalis) Y. triqneter @. 821. \u00a9djlangenfdjttecfe (Siliquaria) @. 823.\n^^utmfc^netfe (Turritella) @. 823.","page":1085},{"file":"p1086.txt","language":"de","ocr_de":"1086\nlle&erfidjt be\u00a7\t\u00a9editeden.\nCerithium. \u2014 Litiopa 0. 824. \u00fc\u00f6laufcOnede (Janthina) 0. 824.\nSBenbeltreppe (Sealaria) 0. 826.\nB.\t\u00a9c^ma\u00ef^\u00fcngler.\n^altettfdjne^ett (Yolutacea). Marginella. \u2014 Yoluta. \u2014 Cymbium. \u2014 Mitra 0. 827.\nOltbe (Oliva). \u2014 2\u00efnctUe (Ancilla). \u2014 $arfe (Harpa) 0. 828.\n^in\u00efforn (Buccinum). \u00a9etoellte\u00ea ^in\u00ee^orn (B. undatum) 0. 829.\nPurpura. P. lapillus. \u2014 Magilus. \u2014 Rhizochilus 0. 830. \u2014 Leptoconchus 0. 831. Seiftenfc^necfe (Murex) 0. 831. M. brandaris. M. trunculus, erinaceus 0. 835. 0|)tnbelfd\u00a7ttecfe (Pusus). F. antiquus 0. 835.\n23trnettfdjnedfe (Pyrula) 0. 836.\nC.\tetlj\u00fcttg\u00efer.\n^egelfcpnec\u00efe (Conus). C. eedonulli 0. 837. C. marmoratus 0. 838.\nPleurotoma 0. 838.\nD.\tS3attbj\u00fcnglet.\nspotjcttattfd^itedfe (Cypraea). Nigers $ot\u00a7e\u00ef\u00efanfd)tte<\u00efe (C. tigris) 0. 840. \u2014 \u00a9aurt (C. moneta) 0. 841.\n\u00a9ifdptec\u00efe (Ovula) 0. 841.\n\u00a3riton\u00a7= ober \u00a3rompetettfdjnecfe (Tritonium). T. nodiferum 0. 841.\n$a\u00a7fd)necfe (Dolium). $a\u00a7 (D. galea) 0. 842. ipe\u00efmfcfmecfe (Cassis) 0. 843. C. eornuta 0. 844.\n^Pe\u00efifau\u00eafufp (Aporrhais.) A. pes pelecani 0. 844.\n\u00c7l\u00fcgelj'djnec\u00efe (Strombus gigas) 0. 845. \u00efeufe\u00ef\u00eaflaue (Pterocera ebiragra) 0. 846.\nII.\tptfjerpttgler.\n@cf)hnmmfd)neefe (Nerita). \u00a9erneute @djtotmmf{\u00a7ne<\u00efe (N. fluviatilis) 0. 846.\nNavicella 0. 847.\nOhtttbmunb (Turbo). T. rugosus 0. 847. T. pagodus 0. 848.\nDelphinula 0. 848.\n$retf\u00ab\u00effdj\u00eete<\u00efe ober \u00a9cfmunb (Trochus).\n0eeo\u00a7r (Haliotis) 0. 848.\nFissurella. F. reticulata, graeca 0. 849.\nEmarginula. E. reticulata (fissura) 0. 849.\nIII.\ttrei\u00ea\u00efiemer.\n\u00abRafcffdjttetfc (Patella) 0. 849. \u00a9emetne 97apffd\u00a7necfe (P. vulgaris) 0. 850.\n$\u00e4fetfc\u00a7ttetfe (Chiton) 0. 851. Ch. marginatus, elegans 0. 852.\nSDritte Orbttuttg.\nfielf\u00fcfer (Heteropoda).\nAtlanta 0. 853. A. Peronii, Kerandrenii @. 854.\nCarinaria 0. 855.\nPterotrachea. Pt. scutata 0. 856.","page":1086},{"file":"p1087.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberftdjt beg $n(alt\u00e4. \u00e4ftufdjetit.\n1087\nVierte Orbnung.\n|jtttterftemer (Opistobranchia).\nI.\tOedfiemer.\n$ugelfdjnede (Acera). \u00a9ernetne ^ugelfdjnede (A. bullata) @.859.\n23ed)erfd)nede (Cylichna). Hbgefhtfjte Oedjerfcfmede (C. truncata) @. 862.\n@eemcmbel (Philine). Offene @eemanbe\u00ef (Ph. aperta) @. 862.\n@ee\u00ef)afe (Aplysia). (Gemeiner @ee\u00ef)aafe (A. depilans) @. 863.\nPleurobranchus @. 864. P. aurantiacus, ocellatus, Peronii @. 865.\nII.\t9U(ftftemer.\n@ternfcf)necfe (Doris). SBetdjtoctr^tge \u00a9ternfdjnecfe (D. pilosa) @. 866.\t@ternfd)nede\n(D. proxima). 9baul)e @tetttfdjnede (D. muricata). D. tuberculata @. 867. \u00a9rtffelfcfjnede (Ancula). 2\u00dfet\u00a7e \u00a9rtffelfdjnecfe (A. cristata) @. 867.\n$\u00f6rnc\u00a3)enfd)nede (Polycera). P. ocellata @. 867.\n23ctumd\u00a7enfd)necfe (Dendronotus). \u00a9erneute 23chtntc\u00a7enfd)ned:e (D. arborescens) @. 869. ^abenfdjnede (Aeolis). SBrettioarjige ^ctbenfdjnede (A. papillosa) @. 870. Aeolis Drummondii, alba @. 871.\t' ?\n@d)Ieterfcl)nede (Tethys fimbria) @. 871.\n@ctmmetfd)ned:e (Elysia). \u00a9tune \u00a9ammetfdjnede (E. viridis) @. 872. E. splendida @.873. \u00a3an\u00a7ettfd)nede (Pontolimax). 23reit\u00ef\u00f4pftge San^ettfdjnede (P. capitatus) @. 873.\nS\u00dfar\u00fcftten ; ober \u00a9ingeloetbefdjnede (Entoeoncha mirabilis ober Helicosyrinx parasita) @. 874.\nf\u00fcnfte Drbmutg.\n^uberfr\u00eefnedeit (Pteropoda)*\nHyalea \u00a9. 880. H. tridentata nnb gibbosa @. 881. Cleodora. \u2014 Creseis @. 880. 881. Tiedemannia. T. neapolitana @. 881.\nLimacina. L. arctica @. 882.\nClio. 97orbtfc^e \u00a9\u00efio (C. borealis) @. 883.\nPneumodermon @. 883.\n\u00a9lep^antenga^n (Dentalium), \u00a9emeiner \u00a9le^antenga^n (D. vulgare) @, 885.\nPie Pufdjeln.\n\u00a9rfte Orbnung.\nStmtyarter (Dimyaria). \u00fcftajabett (Unionacea).\n[Jnio @. 898. U. tumidus, pictorum, crassus, platyrhynchus, longirostris, batavus @. 899. \u00c7lufjpetlenmufdjel (U. margaritifer) @. 900.\nAnodonta (\u00a9ntenmufdjel) @. 912. A. cygnea, cellensis @. 913.","page":1087},{"file":"p1088.txt","language":"de","ocr_de":"1088\nUeberfpt be\u00ea\tStrmf\u00fcfser.\nSWiefmuf\u00ffeln (Mytilacea).\nMytilus. (Spare SDlteptufcp\u00ef (M. edulis)-0. 913.\n0tembatte\u00ef (Lithodomus). \u00a9emetne \u00a9tembattel (L. lithopbagus) 0. 916.\nDreyssena. D. polymorpha 0. 917.\n\u00a9tetfmitfcjjel (Pinna). P. squamosa 0. 919. \u2014 Tenus. \u2014 Tellina. \u2014 Cyclas riy\u00eeeola, cornea 0. 920.\n(SrBfenmufdje\u00ef (Pisidium) 0. 921.\n\u00a9ietnfcprer (Saxicava). 8. rugosa 0. 921.\n\u00c6laffmufcp\u00ef (Mya) 0. 921.\n\u00a9cptbettmufdjel (Solen). \u00e4ftefferjpeibe, fdpertf\u00f6rmtge, p\u00effenf\u00ebrmtge \u00a9cptbettmrtfcp\u00ef (S. vagina, ensis, siliqua) 0. 922.\n\u00a9o\u00c7rmufdjel (Pholas). Pb. dactylus 0. 923.\n\u00a9djiff\u00eatourm (Teredo) 0. 925. SBopftnmn (T. fatalis) 0. 926.\nGastrocbaena. G. modiolina 0. 930.\n0tebtnufd)e\u00ef (Aspergillum) @. 931.\n^ergmttjpe\u00ef (Cardium) 0. 932. C. rusticum 0. 933. (Spare \u00abSpetjmufcp\u00ef (C. edule) 0. 935.\n3ft*eite Orbnuttg.\nM\u00f6itomtyartee (Monomyaria).\nTridacna. 9\u00fcefenmufdE>eI (T. gigas) 0. 937. T. elongata 0. 938.\n$ammermufd)el (Malleus) 0. 939.\n\u00a9ees^erlettmupe\u00ef (Avicula) 0. 939. 2Ied)te ^erlenmufdje\u00ef (A. meleagrina) @. 940. \u00c7ei\u00efenmupe\u00ef (Lima). L. Mans 0. 944.\n\u00c6ammmujpe\u00ef (Pecten) 0. 946. \u2014 JHa^mufdje\u00ef (Spondylus). Sajarulfla^e (Sp. gaede-ropus) 0. 947.\nS\u00efufter (Ostrea). \u00a9emetrte Siufter (O. edulis) 0. 947.\n\u00a9atte\u00efmitfdje\u00ef (Anomia ephippium) 0. 957.\nPie Armf\u00fc\u00dfer.\nSercfirateln (Terebratnlidae).\nTerebratula vitrea. \u2014 Terebratulina caput serpentis. \u2014 Waldheimia cranium 0. 960. Tbecidium. T, mediterranean 0. 961.\n^ttcpnelltbett (Rhynehonellidae).\nEhynchonella. E. psittacea 0. 963.\nCraifia. C. anomala 0. 963.\nLingula. \u2014 Discina 0. 964.","page":1088},{"file":"p1089.txt","language":"de","ocr_de":"Heberftd/t be\u00a7 3fn$al-ts. SD\u00ceante\u00eft\u00c7tere. Sftoo\u00eat\u00efjiere. \u00a9tadjelfj\u00e4uter.\npie p\u00eemtteltljiere*\n(Srfte Otbnung.\n<Sarftf)ierc (Ascidiae).\nChevreulius. \u2014 Ascidia. A. microcosmus 0. 966.\nClayellina. C. lepadiformis 0. 967.\nBotryllus. B. albicans 0. 968. ff\u00e9lte\u00ef\u00efetb (Pyrosoma) 0. 968.\nBrette Orbnuitg.\nSalden (Salpae).\nSalpa. S. maxima 0. 969.\npie f\u00ee\u00eeoostljiere.\nA.\tPhylactolemata,\nOistatella. C. mucedo 0. 973.\nB.\tGymnolaemata.\nPaludicella. P. Ehrenbergii 0. 971.\nFlustra. F. foliacea 0. 973.\nTubi\u00fcipora. T. verrucosa 0. 974.\nper $.reis ber J\u00dcadjefljdiiter.\n(Srfte Otbmtng.\nSeetoal^en (Holothuriae).\nCucumaria. C. Hyndmanni. \u2014 $R8tyrenljoIot\u00a7urte (Holothuria tubulosa). \u2014 SErepattg.\n^\u00eeetten^O\u00cfot\u00c7urie (Synapta) 0. 977. Synapta inhaerens urtb Besselii 0. 978\ngtteite \u00d6rbnung.\nSeeigel (Echinoidea).\nEchinus 0. 979. \u2014 0temfeetge\u00ef (E. saxatilis) 0. 981. (pfypectftrtben. \u2014 0patangtben 0. 981.\nSafc^enberg mib \u00a9djmibt, njir\u00f6elfofe Spiere. (Sreljut, gerieben VI.)\n69","page":1089},{"file":"p1090.txt","language":"de","ocr_de":"1090\nUeberftd^t be\u00a7 ^n\u00efjatt\u00e9. Du a Heu. \u00a9ritte \u00a9rbnung.\nSeeftente (Asteroidea).\nAsteriscus. A. verruculatus 982.\nAsteracanthion. A. roseum, rubens, tenuispinum 982. \u00a9djtangenftern (Ophiura) <g>. 983.\nSJ\u00ceebufenftern (Alecto). A. verrucosa 984.\nVierte \u00a9rbnung.\n^aarftentc (Crinoidea).\nPentacrinus caput Medusae @. 986.\n-\u00eepaatftern (Comatula) @. 987.\nper <&reis bcx \u00a7oetenterateu.\npu f\u00e2ualUm\n(Srj\u00eee Orbnung.\n\u00fc\u00eet^enqaa\u00fcen (Ctenophora).\nCydippe. C. pileus 990. \u2014 Eucharis @. 991.\ngfteite \u00a9rbnung.\n^djirntquaHctt (Medusae).\n2Jlebufe (Medusa). 23laue 3J\u00ce. (M. aurita) 991.\nChrysaora ocellata. \u2014 ^rtec^qua\u00ef\u00efe (Herpusa ulvae) 992.\n\u00a9M\u00cf\u00cfett ^oltypen. \u2014 Syncorina 993.\nHydractinia @. 994.\n\u00a9\u00fcfibxtfferpolbp (Hydra), \u00a9riiner unb brauner \u00a9\u00fcf\u00eatnafferpo\u00efbp (H. viridis, fusca) @. 995.\n\u00a9ritte \u00a9rbnung.\n^\u00f4\u00efjrenquanen (Siphonophora).\nSSIafentr\u00e4ger, stoeireitjiger (Physophora disticha) 995.","page":1090},{"file":"p1091.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberftdjt be\u00a7 $n\u00a7a\u00eft3. i\u00dfottypeit. $ufuforien. \u00a9djto\u00e4ntme.\n1091\nPic JJoljjpett.\nA.\t$iclfreifige (Polycyclia).\nDendrophyllia. D. ramea. \u2014 Heliastraea. H. heliopora 0. 998.\nMadrepora. M. verrucosa. 0. 999.\nSft\u00fbfett\u00efora\u00cf\u00cfe (Caryophyllia cespitosa) 0. 1000.\nS\u00efctinien, Teerofen ober 0eeanemonen (Actinia). SbidHj\u00f4rntge 0eerofe (Tealia crassicornis).\nSargatia parasitica, viduata, rosea, 0. 1000. SBatjert?0eerofe (Bunodes gemmacea). \u00a9time \u00a9eerofe (Anthea cereus). 0eene\u00effe (Actinoloba dianthus). ,9bot\u00ef)e 0eerofe (Actinia mesembryanthemum) 0. 1001.\nB.\t\u00a9t\u00eetfreiftge (Monocyclia).\nOrge\u00effora\u00ef\u00efe (Tubipora) 0. 1002.\n\u00a9eefeber (Pennatula. \u2014 Airgularia) 0. 1003.\n(Sbef\u00efora\u00efle (Corallium rubrum) 0. 1003.\n\u00a9orgonte (Gorgonia) 0. 1005.\n23cm ber Korallenriffe 0. 1006.\nper iueio ber plrtfpere.\npie \u00abSnfufonem\n\u00a9ntbec\u00efung\u00eagefc^ic^te ber Sttfuforten 0. 1009.\n23au unb 23or!ommen ber Snfuforien 0. 1012.\nSO\u00cenfd^elt^ierdfjen (Stylonycbia mytilus) 0. 1013. nidfenbe \u00a9\u00efocfentl^ierc^en (Epistylis nutans) 0. 1014.\nPie Sdjroiimme.\nA.\tSMffdjtoamme.\nKa\u00ef\u00effd)toamm (Sycon ciliatum) 0. 1018.\nB.\t^tefeiftfitu\u00e2mme.\nKiefe\u00effdjtoamnt (Axinella polypo\u00efdes) 0. 1019.\nC.\t-gornfcfjttmmme.\n23abefd)toamm (Euspongia). \u2014 \u00a9djioammftfdjerei 0. 1020. K\u00fcnftige 0d)toamm$ud)t 0. 1022.\nD.\tSeberfcfjtoiimmc.\nSWerenfSnmger \u00a3eberfc\u00a7toamm (Chondrosia reniformis) 0. 1023.\n69 *","page":1091},{"file":"p1092.txt","language":"de","ocr_de":"1092\nUe&erftdjt be3 Blatts. SSur^etfttfjer.\nP\u00ab JPur|\u00eelfiifier.\nA.\tMonothalamia.\nEif\u00f6rmige \u00a9romte (G-romia oviformis) 1024.\nB.\tPolythalamia.\nGuttulina communis. \u2014 Dendritina elegans \u00a9. 1026.\n\u00a7CRorgcnrotfett\u00ef\u00ef|ter (Eozoon) @. 1028.\nC.\tRadiolaria.\n2ltfgemeitte\u00a7 @. 1029. \u2014 8eud)tt\u00ef)terc|ett (Noctiluca miliaris) @. 1029. Orangerot^e\u00ea Hrfd)letmft>efen (Protomyxa aurantiaca) 1036.\n\u00a3 n \u00f6 t.","page":1092},{"file":"p1093.txt","language":"de","ocr_de":"KeberPtdjt fret ^Uultrationen.\nlimiil I\u2014VI.\n_ (Srfter $au\u00eeL\n0 a u g c t f) t c v c.\n@eri\u00a3\u00a3e ten 2\u00a3a\u00ef, \u00a9eeljunb, Solve unb lieber? mau\u00bb 0. XII.\ngunge eine\u00ea S\u00f6lten 0. XIY.\nBlagen ter BBieber\u00efauer 0. XXII.\ninu\u00f4tljim.\n21 f feu.\n\u00a9ertyp be\u00ea Blenfdjen unb \u00a9ori\u00ef\u00efa 0. 2. \u00a9oriUa (Troglodytes Gorilla) 0. 13. \u00a9dj\u00f9npanfe (Troglodytes niger) 0. 24. OranCJ\u00eeUtang (Pythecus Satyrus) 0. 28.\n\u2014 berfelBe, Bafel*) \u00a9. 28.\n\u00a9iatnang (Hylobates syndactylus) 0. 35. Ung\u00efO (Hylobates agilis) 0. 36.\nOa (Hylobates leuciscus) 0. 37.\n^U\u00cfmait (Semnopithecus entellus) 0. 41, Bubeng (Semnopithecus maurus) 0. 44.^ SR\u00fbfenaffe (Semnopithecus Nasica) 0. 47. \u00a9nereja (Colobus Guereza) 0. 48. \u00a9tuttimelaffe unb Beufet\u00ebaffe (Colobus ursinus unb C. Satanas) @. 49.\nBleerfa^eu, Bafel \u00a9. 51.\nD\u00eeot^e 2lffe (Cercopithecus ruber) 0. 52. SDiana (Cercopithecus Diana) 0. 54.\nBSeif\u00eanafe (Cercopithecus petaurista) 0. 57. SSJ\u00ceO^ren\u00f4ffe (Cercocebus fuliginosus) 0. 59. Blunqa unb B\u00c7unber (Macacus sinicus unb M. Ehesus) 0. 63.\n0d)itein3affe (Macacus nemestrinus) 0. 67. Blagot (Inuus ecaudatus) 0. 69.\n3Banbevu (Macacus Silenus) 0. 70.\nB\u00eeantelfcaDiane, SCafe\u00ef \u00a9.75.\n\u00a9elaba (Cynocephalus Gelada) \u00a9. 81. Bfdjo\u00efma (Cynocephalus porcarius) \u00a9. 83. SB\u00fbbuitt (Cynocephalus Babuin) 0. 85.\n\u00a9djo^fyaVian (Cynocephalus niger) \u00a9. 88. Blanbri\u00ef (Papio Mormon) \u00a9. 90.\nB>ril (Papio leucophaeus) \u00a9. 92.' Br\u00fcllaffen, Bafel \u00a9. 96.\nHoaita (Ateles paniscus) \u00a9. 102.\nSERarimonba (Ateles Beelzebuth) \u00a9. 103.\nBlirifi (Ateles hypoxanthus) @. 105.\nBfdjafmef (Ateles ChaGmek) \u00a9. 106.\n\u00a9al) (Cebus capucinus) \u00a9. 109.\nBraune O\u00eeodaffe (Cebus Apella) \u00a9. 113. \u00a9ebonite Dlollaffe (Cebus fatuellus) 0. 114. @aintiri (Callithrix sciurea) 0. 116.\nBiti (Callithrix torquata) @, 118.\n\u00a9atan\u00eaaffe (Pithecia Satanas) 0. 119. 2Bet\u00a7f\u00f4f)fige 0d)lveifaffe (Pithecia leucocephala) 0. 120.\n\u00a9djftarjl\u00f6pftge \u00a9djiteifctffe (Pithecia melano-cephala) 0. 121.\nBUrifina (Nyctipitheeus trivirgatus) 0. 123. Blarmefet (Jacchus vulgaris) 0. 126.\nBindie (Midas Oedipus) 0, 130.\nHalbaffen.\nBlte^ma\u00dc (Propithecus diadema) 0. 134.\nBari (Lemur Macaco) \u00a9. 136.\nBiafafo (Lemur Catta) 0. 137.\nBlongoj (Lemur Mongoz) 0. 138.\n0d)lanfe 2ori (Stenops gracilis) 0. 139. \u00a9djlaufe Sort im \u00a9rmadjen nnb im 0d)lafe \u00a9. 140.\nBlumpe Sori (Stenops tardigradus) 0. 141. kleine unb gemeine \u00a9alago (Otolicnus minor nnb O. Galago) 0. 144.\n$oMbmafi (Tarsius Spectrum) 0. 147. \u00c7ingert^ier (Chiromys madagascarensis) 0.148. \u00a7lattermafi (Galeopithecus rufus) 0, 152.\n0 Xie mit gefperxter Shrift fcejei^neten \u00ff\u00eeomen bewert fic^ auf bie Separat^Safeln.","page":1093},{"file":"p1094.txt","language":"de","ocr_de":"1094\nUeberftdjt ber ft\u00ef\u00efujtrationen \u00a7um erfteti 23anb. \u00a9\u00e4ugeistere.\ngteberm\u00e4nfe.\n^along (Pteropus edulis) \u00a9. 164. \u00d4^renfleberman\u00ea (Plecotus auritus) \u00a9. 168. 2)lo^\u00eaflebermau\u00ea (Synotus Barbastellus) \u00a9. 169. ?vr\u00fc6f\u00fcegenbe ^\u00efebernmu\u00ea (Yesperugo Noctula) \u2022 \u00a9. 170.\nJnufeifemtafe (Rhinolophus ferrum \u2014\u25a0 equinum) \u00a9. 172.\nSautoir (Phyllostoma Spectrum) \u00a9. 174. Seternafe (Megaderma Lyra) \u00a9. 176. Klappnafe (Rhinopoma microphyllum) \u00a9, 177.\nIlftiilitljicve.\nK a \u00a3 e u.\n\u00a3\u00f6f\u00f6e in einen Kr al bredjenb, \u00a3afel \u00a9.190. S\u00f6tte ber Gerberei (Leo barbarus) \u00a9. 191. S\u00f6tte bout \u00a9enega\u00ef (Leo senegalensis) \u00a9. 212. S\u00f6tte bon \u00a9gerate (Leo googratensis) \u00a9. 213. \u00ffunta, \u00a3afel 215.\n2)aguaruubi (Puma Yaguarundi) \u00a9. 218.\n(Puma Eyra) @. 220.\n^\u00d4ntg\u00e9ttaer (Tigris regalis) \u00a9. 223.\n\u2014 berfeibe, Stafe\u00ef \u00a9.225.\nOlebelparber (Tigris macroscelis) \u00a9. 236. jaguar (Leopardus Onza) \u00a9. 238. tD^elot (Leopardus pardalis) \u00a9. 249.\nSRarguab (Leopardus tigrinus) \u00a9. 252. \u00efiger\u00efa^e (Leopardus macrurus) \u00a9. 254. (Xolocolo (Leopardus ferox) \u00a9. 255. ^3ampaSfa($e (Leopardus pajeros) \u00a9. 256. Seo^atb (Leopardus antiquorum) \u00a9. 257. \u00a9djibar^e ^Sant^er (Leopardus M\u00ealas) \u00a9. 270. ^rbiS (Leopardus Uncia) \u00a9. 271. SJictrmor\u00efeoparb (Leopardus marmoratus) \u00a9. 272. \u00a9erttal (Serval Galeopardus) \u00a9. 273.\n2BiIb!at\u00eee (Catus f\u00e9rus) \u00a9. 275.\nSftubifdje Ka^e (Catus maniculatus) \u00a9. 279. \u00f4pitt\u00a3 (Catus domesticus) \u00a9. 281.\nS\u00fctgorafa^e (Catus angorensis) \u00a9. 293.\n(Suro^. Sucp (Lynx vulgaris) \u00a9. 295. ^parbellucfyo (Lynx pardinus) \u00a9. 299.\n(SaracalS, \u00a3afel \u00a9.300.\nS\u00dftfdOu (Lynx canadensis) \u00a9. 301.\n(Sef\u00eeiefelte Sudj\u00ea (Lynx caligatus) \u00a9. 303. \u00a9umpfludiS (Lynx Cbaus) \u00a9. 304. itfdjitalj (Cynailurus jubatus) \u00a9. 306.\n\u00a7 u n b e.\nKolfitn (Canis dukbunensis) \u00a9. 320.\nS3uan[lt (Canis primaevus) \u00a9. 322.\nKaberu (Canis simensis) \u00a9. 323.\nSDiugo (Canis Dingo) \u00a9. 325.\n97acfte \u00a7unb (Canis africanus) \u00a9. 344. SSinb^unb (Canis Grajus). \u00a9. 346.\nSStaliemfdje jpunb (Canis familiaris) \u00a9, 352. \u00ae\u00e2nifd)e JSpunb \u00a9. 353.\n23u\u00ef\u00efenbei\u00a7er (Canis Molossus) \u00a9. 355.\n\u00dcDogge bon \u00a3ibet \u00a9. 360.\n\u00a9t. Sern^arb^Bunb \u00a9. 361.\n3R\u00f4j)fe 364.\nSLac^S^unbe (Canis Yertagus) \u00a9. 365. \u00efurnfbit \u00a9. 367.\nSl\u00fcrfte^unb (Canis avicularius) \u00a9. 370, \u00a7trfc(>bnnb (Canis acceptorius) \u00a9. 375. ^UCp\u00efjunb (Canis vulpicapus) \u00a9, 376. SSeagle (Canis Bracca) \u00a9. 377.\n33lutljunb (Canis sanguinarius) \u00a9. 378. \u00a9etter (Canis sequax) \u00a9. 379,\n2\u00f6afferl)Un\u00d6 (Canis aquatilis) \u00a9. 380. Otenfuubl\u00e4nber (Canis terrae novae) \u00a9. 382. SKafferttacbtelljunb (Canis crispus) \u00a9.^384, i\u00c7ubel (Canis genuinus) \u00a9. 385. silffenbtltt[d()er (Canis Gryphus) \u00a9. 391, \u00a9djk\u00e2ferbunb (Canis pecuarius) \u00a9. 393.\n\u00a9pi^ (Canis pomeranus) \u00a9. 394. \u00a9S\u00eftntoljunbe, \u00a3afel \u00a9. 394.\n2Bo(f (Canis Lupus) \u00a9. 401.\n2lbu el ^Offe\u00efn (Canis Lupaster) \u00a9. 410. \u00a9djafal (Canis aureus) \u00a9. 411.\nSBolf\u00e2^unb (Canis Anthus) \u00a9. 415.\nKamftfft (Canis cancrivorus) \u00a9. 417. ^rairteibOlf (Canis latrans) \u00a9. 418.\n\u00a7UC\u00cf)\u00ea (Yulpes vulgaris) \u00a9. 421.\nSlguarac^ab (Yulpes Azarae) \u00a9. 431.\n\u00a9t\u00eafucb\u00ea (Yulpes lagopus) \u00a9. 434.\nKorfad (Yulpes Corsac) \u00a9. 439.\nKama (Yulpes Caama) \u00a9. 440.\nSMftenfn d)fe, \u00a3afel \u00a9.442.\n\u00a9tebpen^unb (Lycaon pictus) \u00a9. 447.\n\u00a9efledte jSpt)\u00e2ne (Hyaena erocuta) \u00a9. 455, ^b^inen unb \u00a9cbafal\u00ea, \u00a3afel \u00a9.458. \u00d4ttbttolf (Proteles Lalandii) \u00a9. 461.\nSStberren.\n2lfrtfantfcbe ^ibetfa^e (Yiverra Civetta) \u00a9. 464. 2ljtattfcbe \u00e2^betfabe (Yiverra Zibetka) \u00a9. 466. DLtffe (Yiverra indica) \u00a9. 467.\nStfang (Yiverra gracilis) \u00a9. 468.\n\u00a9infterfabe (Genetta vulgaris) \u00a9. 469. 2Bte[eIfabe (Genetta Boiei) \u00a9. 471.\nKabenfrett (Bassaris astuta) \u00a9. 472, 3>cbnenmon, \u00a3afel \u00a9.474. \u00efftungo\u00f4 (Herpestes javanicus) \u00a9. 478.\n\u00dcJituIa (Herpestes Nyula) \u00a9. 480. \u00dfebramangufte (Herpestes fasciatus) \u00a9. 481. Urba (Herpestes cancrivorus) \u00a9. 483. $ud)3mangufte (Herpestes Steedmannii) \u00a9.483. \u00a9(b\u00e7trrtbter (Herpestes tetradactyla) \u00a9. 485. Kltftmanfe (Herpestes obscurus) \u00a9. 486. ^Mmenmarber (Paradoxurus typus) \u00a9. 488, DJ\u00eeufang (Paradoxurus Musanga) \u00a9. 489. Sarbenro\u00fcer (Paradoxurus larvatus) \u00a9. 491. SOtampalon (Paradoxurus Bennettii) \u00a9. 492. 23eutelfrett (Cryptoprocta ferox) \u00a9, 493.\nSJ\u00eearber.\n$Dacfj)\u00a7 (Meies vulgaris) \u00a9. 495.\n\u00a9tinfbacb\u00ea (Midaus meliceps) \u00a9. 503. \u00a9tinnier (Mephitis Chinga) \u00a9, 509,","page":1094},{"file":"p1095.txt","language":"de","ocr_de":"Uekrftdjt ber (yttuftrationen gum gm etten 23anb. <2 \u00e4uge totere.\n1095\nSanbilti\u00ea (Rhabdogale mustelina) @. 511. iponigbacb\u00e4 (Eatelus capensis) 0. 513, 23ielfra\u00a7 (Gulo borealis) 0. 516.\nSatyrCt (Galictis barbara) 0. 521.\nOrifort (Galictis vittata) 0. 523.\n\u00a9belmatber (Martes abietum) 0. 525. \u00dfobel (Martes Zibellina) 0. 533.\n3((ti\u00e4 unb ^rettdjen (Foetorius putorius unb F. Furo) 0. 535.\njpermelht unb 2Biefei (Mustela Erminea unb M. vulgaris) im 0ommerfIeibe 0. 545.\n\u2014 biefelben im SBtnterfleib 0. 551. ift\u00f6rg (Yison Lutreola) 0. 557. gifcbotter, Safel @.560.\n^alan (Encbydris Lutra) 0. 572.\n53\u00e4ren.\n\u00a9enteilter 33 \u00e4r (Ursus arctos) 0. 579. SfcibeHb\u00e4r (Ursus isabellinus) 0. 598. \u00a9riMib\u00e4r (Ursus ferox) @. 600.\nSBaribal (Ursus americanus) 0. 603. Sabanifcbe 33\u00e4rett, SLafet 0. 606.\n53ruan (Helarctos malayanus) 0. 609. Si^benb\u00e4t (Prochilus labiatus) @. 611.\n\u00a9i\u00eab\u00e2r (Tbalassarctos polaris) 0. 615. '\n@4jubb (Procyon Lotor) 0. 623.\n\u00a9efeEiger \u00a9oati (Nasua socialis) 0. 682. \u00a9infamer \u00a9oati (Nasua solitaria) 0. 633. S\u00d6iEeMr (Cercoleptes caudivolvulus) 0, 640. 33inturong (Arctitis Binturong) 0. 643. ijlnnba (Ailurus refulgens) 0. 644.\n3>nf eftenfreffer.\n\u00a9emeiner $gel (Erinaceus europaeus) 0, 649. D^rentgel (Erinaceus auritus) 0. 658.\nSanret (Centetes ecaudatus) @. 660.\nSana (Cladobates Tana) \u00a9. 663.\n^3re\u00a7 (Cladobates ferrugineus) @. 664. \u00c7eberfcbftmng (Ptilocerus Lowii) 0. 665. sJiobri\u2018\u00dc\u00a7Ier (Macroselides typicus) 0. 666. \u00a9bifetatte (Gymnura Rafflesii) 0. 667. @c|libr\u00fc\u00a7Ier (Solenodon paradoxus) 0. 668. 0onbeli (Sorex murinus) 0. 670.\n\u00a9entehre 0bij?mau3 (Sorex vulgaris) 0. 671. 5Bimberfbibmau\u00ea (Pachyura etrusca) 0. 673. S\u00f6afferfbibntau^ (Crossopus foediens) 0. 675. 5Bifamfbibmau\u00ea (Myogale pyrenaica) 0. 679. aJ\u00eeauUmtrf (Talpa europaea) @. 683. \u00a9tentmuE (Condylura cristata) 0. 693. \u00a9O\u00cfb\u00ef\u00eftuE (Chrysochloris inaurata) @. 694. SBaffermuE (Scalops aquaticus) 0. 695.\ngeeiter S\u00dfaiiti\npcutcltljiftc.\n33eutelft>0lf (Thylacinus cynocephalus) 0. 5, fftaubbeut\u00efer (Diabolus ursinus) 0. 7. \u00a9efieEter 53eutelmarber (Dasyurus Maugii) 0.9. Sai>oa;Safa (Pbascologale penicillata) 0. 10. \u00a9elbf\u00fcfjige 33eittelmau\u00a7 (Anteehinus flavipes) \u00ae. 12.\nSlmeifeubentler (Myrmecobius fasciatus) @. 13. Oboffuilt (Didelphys virginiana) 0. 17. ^reb^beutler (Philander cancrivorus) 0. 21. 2lenea\u00a7ratte (Philander dorsiger) \u00a9. 22. \u00a9s^mimmbeutler (Chironeetes variegatus) @. 24. 0bifenaftger 53eutelbadj3 (Perameles nasuta) @. 26.\n\u00a9treifiger 33entelbad)\u00a3 (Perameles fasciata) 0. 27.\n0tubbeutler (Choeropus ecaudatus) 0. 28. 3uEerei(bbora (Belideus sciureus) 0. 30. Saguan (Petaurus taguanoides) 0. 34. ^\u00efiegenbe EPau\u00ea (Acrobates pygmaeus) 0. 35. \u00a9eflectter &\\tfu (Cuscus maculatus) @. 37. \u00a7ud)Bfu[lt (Phalangista vulpina) @. 39.\n$oala (Phascolarctus cinereus) 41.\nK\u00e4nguru, Safel @. 49.\n^abemelon (Halmaturus - Thetidis) 0. 50. ^afenfbringer (Lagorchestes leporoides) 0. 51. ^yelfenf\u00e4nguru (Petrogale penicillata) 0. 52. ^\u00e4ngurub\u00e4r (Dendrolagus ursinus) 0. 53.\nDuaftenfcbto\u00e4ngige f\u00f6angururatte (Bettongia penicillata) 0. 54.\n\u00a9emeine ^\u00e4ngururatte (Hypsiprymnus murinus) 0. 56.\n53ombat (Phascolomys fossor) 0. 58.\nU (i 0 e t Ij i e tr e.\nSaguan (Pteromys Petaurista) 0. 64. ^lattereicbborn (Sciuropterus sibiricus) 0. 66. @emeine3 \u00a9tebborn (Sciurus vulgaris) 0. 69. 0d)ftarge\u00ea \u00a9ii^b^n (Sciurus niger) 0. 75. ^\u00f4ntg\u00eaeicbborn (Funambulus maximus) 0. 76. gmergeiepont (Sciurus exilis) @. 77. \u00a9rbetebborn (Tamias Lysteri) 0. 78.\n0d)Eu (Xerus rutilus) 0. 81.\n\u00a9emeiner $iefel (Spermophilus Citillus) 0.83. Seobarbengiefel (Spermophilus Hoodii) 0. 86. ij3rairiebunb (Cynomys Ludovicianus) 0. 87. 33obaf (Arctomys Bobac) 0. 90.\nEJ\u00ceUrmeltbier (Arctomys Marmota) 0. 91. Safdbeuratte (Geomys bursarius) @. 97. \u00a9tranbmoE (Bathyergus maritimus) 0. 100. 33\u00dcnbntoE (Spalax Typhlus) 0. 101. 0ieben[d)l\u00e4fer (Glis vulgaris) @. 103. \u00a9avtenbilcb (Eliomys Nitela) 0. 107. \u00a7afelmau0 (Muscardinus avellanarius) 0.109. Reifte O\u00eeeunmau\u00ea (Meriones obesus) 0. 115.","page":1095},{"file":"p1096.txt","language":"de","ocr_de":"1096\nlleberftdjt ber g\u00ef\u00efnprationen gum streiten Oanb. \u00a9anget\u00efjiere.\n.\u00c7anSratte (Mus Rattus) \u00a9. 119.\nSBanberratte (Mus decumanus) \u00a9. 121\u00bb ^laulmau\u00ea (Mus musculus) 130\u00bb!\n2\u00f6albs imb OranbmanS (Mus sylvaticus nnb Mus agrarius) (S. 131. gtnercjmcinfe, Stafel \u00a9. 136. >\nOerbertfdje SDlau\u00ea (Mus barbarus) \u00a9. 139.\ntamper (Cricetus frumentarius) \u00a9. 141.\numpfratte (Hydromys chrysogaster) \u00a9. 147. SSifamratte (Fiber zibetbicus) \u00a9. 149. S\u00f4afferratte (Hypudaeus ampbibius) \u00a9. 152. \u00a9dpteemanS (Hypudaeus nivalis) \u00a9. 156. gelbman\u00ea (Arvicola arvalis) \u00a9. 159. \u00e2Bnraelntaug (Arvicola oeconomus unb Arvicola subterraneus) \u00a9. 163.\nSemmtng (Myodes Lemmus) \u00a9. 165.\nOtber (Castor Fiber) \u00a9. 169.\nOiber, Oafel (Oite\u00efbilb beS 1. 23b.). Jp\u00fcpfmau\u00e2 (Jaculus labradorius) \u00a9. 179. \u00a9pri\u00eetgmau\u00ea (Haltomys aegyptiacus) @. 182. ^ferbefprt\u00eetger (Scirtetes Jaculus) \u00a9. 189. \u00a9jmngfafe (Pedetes caffer) \u00a9. 192.\n(\u00a3t)ind)illa (Eriomys Cbincbilla) \u00a9. 195. SS\u00fc\u00ef\u00efmau\u00ea (Eriomys laniger) \u00a9. 197. ^\u00fbfenmatt\u00ea (Lagotis Cuvieri) \u00a9. 199. OiScadja (Lagostomus tricbodactylus) \u00a9. 200. \u2014 biefelbe, Oafet \u00a9. 201.\nSDegn (Octodon Cummingii) \u00a9. 205.\nStnCUtUCO (Ctenomys magellanicus) \u00a9. 207. 9\u00eeamm\u00earatte (Cercomys cunicularius) @. 208. \u00a3>nita (Songa (Capromys Fournieri) \u00a9. 209. \u00a9djtneifbifcer (Myopotamus Coypu) \u00a9. 211. SBorftenfer\u00efe\u00ef (Aulacodus Swinderanus) \u00a9. 213. \u00a9reifpadper (Spbiggurus Novae - Hispaniae) \u00a9. 216.\nOcrpenpad)e\u00ef\u00efd;tnein (Cbaetomys subspinosus\n\u00a9. 219.\nUrfott (Eretbizon dorsatum) \u00a9. 221. Ouaftenftadj\u00efer (Atherura africana) \u00a9. 224. 5sat)antfd)e\u00ea \u00a9tac\u00c8elfcbtrein (Acantbion javanicum) \u00a9. 226.\n\u00a9emeineS \u00a9tadje\u00effdjtrein (Hystrix cristata) \u00a9. 227. t\n9Jieerfdjtreind)en (Cavia Cobaya) \u00a9. 231. Styereq (Cavia Aperea) \u00a9. 232.\n2JJata (Dolicbotis patagonica) \u00a9. 236.\nSlgntt (Dasyprocta Aguti) \u00a9. 239.\nSjSa\u00efa (Coelogenys Paca) \u00a9. 247.\n\u00a3jafe (Lepus timidus) \u00a9. 251.\n\u00a9(^\u00eetee^afe (Lepus variabilis) \u00a9. 259.\n\u00a9rneb (Lepus aetbiopicus) \u00a9. 262.\n^\u00fb\u00eetindjen (Lepus Cuniculus) \u00a9. 264. SHpenpfetf^afe (Lagomys alpinus) \u00a9. 267.\nlaljitartttf.\ngojt\u00eft\u00c7im, Stafel \u00a9. 272.\n2li (Bradypus tridactylus) \u00a9. 283.\nSirmabtU (Eupbractus setosus) \u00a9. 290. lolita (Eupbractus Apar) \u00a9. 292. 31iefeng\u00fcrteltl)ier (Eupbractus giganteus) \u00a9. 294. \u00a9dplbtmtrf (Clamydopborus truncatus) 296.\nf\u00f4abppef \u00a9rbfer\u00efel (Orycteropus capensis) \u00a9. 301.\n2)urumi (Myrmecopbaga jubata) \u00a9. 305. Kuguare (Tamandua tridactyla) \u00a9. 309. gtnetse\u00efpger 2Inteifenfrej|er (Cyclotburus didac-tylus) \u00a9. 310.\nSangfdpncinstgeS \u00a9djnppent\u00a7ier (Manis 'tetra-dactyla) \u00a9. 313.\nf\u00f4nrsfdj in einziges \u00a9djuppent\u00efper (Manis penta-dactyla) \u00a9. 314.\n\u00eeemmindfdjeS \u00a9d)nppent\u00ee)ier (Manis Temminckii)\n\u00a9. 316.\nSlmeifenige\u00ef (Ecbidna Hystrix) \u00a9. 319. \u00a9(finabeltbier (Ornitborbynchus paradoxus) \u00a9.\n323.\nIjuftJjtm.\n\u00a9in^nfer O\u00dfferbe).\n\u00fc\u00a3at})an (Equus Caballus) \u00a9. 336. \u00e2J\u00efnpangS \u00a9. 340.\n2\u00efrabifdjeS Oferb \u00a9. 347.\n(Sng\u00efijcber PCenner \u00a9. 351.\n31a*dteS S\u00dfferb (Equus nudus) \u00a9. 353. \u00fc\u00dfonbS bon \u00a9Ijetlanb, \u00fctafel \u00a9. 353. \u00e9albefel (Asinus bemionus) \u00a9. 359.\nOnager (Asinus Onager) \u00a9. 362.\n\u00a9te^benefel (Asinus africanus) \u00a9. 365.\n3a(nne \u00a9fel (Asinus vulgaris) \u00a9. 366. Onagga (Hippotigris Quagga) \u00a9. 374. gebra, Oafel \u00a9. 375.\nOitrdjdTS \u00fctigerpfefb (Hippotigris Burcbellii) \u00a9. 376.\n3tnei(nfer (SBieber\u00efau\u00ear).\nSDremebare, SCafet \u00a9. 382.\n2rampelt|ier (Camelus bactrianus) \u00a9. 399. Santa (Aucbenia Lama) \u00a9. 405.\n5)3aco (Auchenia Paco) \u00a9. 409.\n\u00d4icu\u00eeia (Aucbenia Yicuna) \u00a9. 410. Stlicfc^uSt^ier (Moscbus moscbiferus) \u00a9. 415. ^antfdp\u00ef\u00ef. (Tragulus Kanchil) \u00a9. 419.\n\u00a9Id), Oafel \u00a9. 424.\n9\u00eeen (Tarandus rangifer) 433.\nSDambtrfd) (Dama Platyceros) \u00a9. 448. \u00a9bellprp\u00ef) (Cervus Elapbus) @. 451.\nSlriS (Axis maculata) \u00a9. 463. SSirginifd)er\u00a7ir[d) (Reduncinavirginiana) \u00a9.469. ^}ambaS()irfd) (Blastoceros campestris) \u00a9. 477. 9\u00eee^ (Capreolus vulgaris) \u00a9. 479.\nOr an tt er \u00a9}Jtej$irf4 (Subulo simplicicornis) \u00a9. 485.\n\u00c2lbattg (Prox Muntjac) \u00a9. 487.\n\u00a9ira'fe, Oafe\u00ef @. 489.\n\u00a9irafe, gebiitft, \u00a9. 492.\n\u00a7ir[cbsiegenantilope (Cervicapra bezoartica) \u00a9. 4:97 \u2666\n\u00a9tebpeitanti\u00efope (Cervicapra Saiga) \u00a9. 500.\u2019 t\u00dfaba!) (Cervicapra melampus) \u00a9. 501. \u00a9ajellett, Oap\u00ef \u00a9. 502.","page":1096},{"file":"p1097.txt","language":"de","ocr_de":"Heberftdjt ter (f\u00ef\u00efuf\u00eeratioit\u00ea\u00eet \u00a7unt gtoetten S?anb. \u00a9\u00e4ugetfiere.\n1097\n0\u00a3ttngbcd; (Antidorcas Euchore) @. 509. O\u00dcebbdcf (Eleotragus arundinaceus) \u00a9. 513. \u00a9infer (Cephaloplms mergens) 0, 515. S3let(f)bC(f (Seopophorus scoparia) 0. 521. $li$)fpriuger (Oreotragus saltatrix) 0. 523. \u00a9oral (Nemorhoedus Goral) 0. 523. Sllpengemfe (Capelia rupicapra) 0. 528. \u00a9a\u00dfelgemfe (Antiloeapra americana) 0, 536. Wu (Strepsiceros capensis) 0. 540.\nS3 lauf Oif (Aegoceros leucophaeus) 0. 545. SBafferfo\u00c6 (Kobus ellipsiprymnus) 0, 547. \u00a9tejjpeuful) (Oryx leucoryx) 0. 549.\n2Kent)elaittilo^e (Addax nasomaculatus) 0, 553. kauftet (Boselaphus Oreas) 0. 556.\nSltlgau (Portax picta) \u00a9. 558. SSierljornautilope (Tetracerus quadricornis) \u00a9. 559.\n^u^anttlope (Acronotus Caama) 0. 561.\n@UU (Catoblepas Gnu) 0. 563.\n\u00a9teittbccf (Capra Ibex) \u00a9. 568.\nSSegoarjieqe (Hircus bezoarticus) \u00a9. 578. ^toergjiege (Hircus reversus) \u00a9. 581. SlltgoVa^tege (Hircus angorensis) \u00a9. 582. ^afdjmirgtege (Hircus laniger) \u00a9. 584. S07amberjtege (Hircus mambricus) \u00a9. 586. SSucfelnafige 3iege (Hircus tbebaicus) \u00a9. 587. St^ar (Hemitragus jemlaicus) \u00a9. 594. SOf\u00e4^nenfcfaf (Ammotragus Tragelaphus) \u00a9.598. 9Jhlfflon (Ovis Musiinon) \u00a9. 601.\nSlrgdli (Caprovis Argali) \u00a9. 605.\n\u00a9icfforu (Caprovis montana) @. 607. SO7ertll\u00fcfd0af (Ovis aries) @. 610. .gacfelfdjafe, \u00a9afel \u00a9. 611.\n\u00a7ett|4ei\u00a7fcfaf (Ovis steatopyga) \u00a9. 612. S3ifamoci)fe (Ovibos moschatus) \u00a9. 618.\n3a\u00c6 (Po\u00ebphagus grunniens) \u00a9. 620. ^afferbuffel (Bubalus caffer) \u00a9. 626.\n\u00c4erabau (Babalus Kerabau) \u00a9. 634.\nSB t f e u t, Stafel \u00a9. 635.\nS3if0it (Bonassus americanus) \u00a9. 648.\n\u00a9at)al (Bos frontalis) \u00a9. 656.\n\u00a9aut (Bos Gaurus) \u00a9. 658.\nS3antenq (Bos Banteng) 660.\n3cflt (Bos indicus) \u00a9. 662.\nSBucfelOcfl (Bos africanus) 663.\n\u00a9te^enrinb (Bos desertorum) \u00a9. 665. \u00a9d)ottifc\u00a3;e\u00a7 9\u00a3inb (Bos scoticus) \u00a9. 665.\n\u25a0 SSiel^ufer (\u00a9tefgeinter).\nSlfrifantfdjer \u00a9lefant, \u00a9afel \u00a9. 688. Subtfdjer \u00a9lefant, \u00a9afel \u00a9. 699. \u00a9djafratfentaptr (Bhinochoerus indicus) 0. 712. Slmertfan. \u00a9\u00fcpir (Tapirus americanus) \u00a9. 715, \u00c4lipfcbadjfe, \u00a9afel \u00a9. 722.\nSBilbf djfoein, \u00a9Tafel \u00a9. 728.\n5\u00dfinfelo^rtge^ \u00a9eftnetn (Choeropotamus penicillatus) 0, 735.\n^efart (Dicotyles torquatus)1 )\nSBat^enfcfyiretn (Pbacocboerus \\ \u00a9afel \u00a9. 740.\nAeliani) 0. 745\t)\nSSafirufa (Porcus Babirusa) 743.\nfparH\u00e4ufet (Pbacocboerus aetbiopicus) 0. 746.\n\u00dcRaBljorn, \u00a9Tafel \u00a9. 750.\n3lrei^0rntge\u00ea Hlal^orn (Bbinoceros bicornis)\n\u00a9. 753.\n^eitloaua\u00ea|orn (Rhinoceros Keitloa) \u00a9. 755. Hlilfferb (Hippopotamus ampbibius) \u00a9. 767.\nSeef\u00e4ugetljtm.\n\u00a9eeljuube, \u00a9Tafel \u00a9. 781.\n\u00a9ee&\u00e4r (Arctocephalus falclandicus) 0. 784. \u00a9eelcire (Otaria jubata) 0. 787.\n\u00a9eeleopart) (Leptonyx Wedellii) 0. 789. \u00a9rbul\u00e4ubifcfe \u00a9attelrobbe (Pagopbilus groen-landicus) 0. 790.\n^lafJpmft^e (Stemmatopus cristatus) 0. 802. \u00a9eeelefaut (Macrorhinus elepbantinus) 0,804, SBalro\u00a7 (Trichechus Rosmarus) 0. 808, \u00a9ilfouq (Halicore cetacea) 0. 815.\nLamantin (Manatus australis) 0. 8202 liarlual (Monodon Monoceros) 0. 832.\nS3eluga (Helphinapterus Leucas) 0. 836. \u00a9rin\u00f6 (Globicepbalus globiceps) 0. 839. S3raunftfd) (Pbocaena communis) @. 846. \u00a9\u00fcmmler (Tursio vulgaris) 0. 849.\n\u00a9elftn (Delpbinus Delphis) \u00a9. 850.\nS3ote (Inia amazonica) 0. 853.\n0^nabelbelftn (Platanista gangetica) 0. 854. 5J3ottft(d) (Pbyseter macrocephalus) 0. 857. ^iunftfdj (Balaenoptera boops) 0. 863.\n0ilb (Balaenoptera rostrata) 0. 867. \u00a9ronlanb\u00ea\u00eeSBal, \u00a9Tafel 0. 869.","page":1097},{"file":"p1098.txt","language":"de","ocr_de":"1098\nUeberjupt ber $ttuftrationen \u00a7um britten Sanb. So g et.\nfritter $an\u00ee>*\n\u00f6 g e I.\nPapageien.\n2jdfo (Psittacus eritbacus) @. 21* Slmajmtenpapaget (Cbrysotis amazonica) @. 28. SJiaita\u00ef\u00efa (Pionus menstruus) @. 80. gopfpapagei (Deroptyus accipitrinus) @. 82. graucntori (Lorius Domicella) @. 35. @efdjetftev Sorifet (Psitteuteles versicolor) @*37. \u00a3eabbeater \u00aeatabu\u00ea, Safet @. 43. ^e\u00efmfafablt (Callicepbalus galeatus) @. 44. \u00d4leftor (Nestor pro ductus) @. 46.\n\u00a9a\u00e8tttalo\u00e2 (Microglossum aterrimum) @. 48. S\u00eeabenMabu (Calyptorbyncbus Banksii) 0. 50. 9Jta?ao, \u00a3a[et @. 57.\nOaruba (Conurus luteus) @, 62. .\u00eepa\u00ef\u00eabanbfttttcb (Palaeornis torquata) @. 67. Otofeba (Platycercus eximius) @. 72. 20e\u00dcenfttticb (Melopsittacus undulatus) @. 75. (Sore U a, Safel @. 81.\n\u00a9rbjtttid) (Pezoporus formosus) @, 82.\nSpeilingsn\u00f6gel.\n^iefern!reu^cbnabeI(Loxiapytiopsittacus)@.90. S3iuben\u00efreU3fd)nabel (Loxia taenioptera) @. 92. Hafengitnpel (Pinicola Enucleator) @. 100. \u00a9belfutf (Fringilla eoelebs) @. 131.\nSergfint (Fringilla Montifringilla) @. 137. Slutp\u00e4nfting (Cannabina linota) @. 141. Seifig, @tiegli\u00e8 unb \u00a9impel, SEafet @. 151.\ngelb* unb ^aulfper\u00eftttg (Passer^montanus Ultb Passer domesticus) @. 157.\n\u00a9r\u00fcnliltg (Chloris bortensis) @. 171. 9bofeubr\u00fcfttger $ernbei\u00a7er (Coccoborus ludovi-cianus) @. 179,\n\u00a9omintfanerfinl (Paroaria dominicana) @. 184. Starita (Pbytotoma Puara) @. 189.\n\u00a9uttarama (Eupbone violacea) @. 196. 9bei\u00ea0ogel (Padda oryzivora) @. 210. gaf\u00e4nepen (Astrilda undulata) @. 217.\n92eft eine\u00ea SBeberoogel\u00ea, aufgefepnitten. @. 218. Srutneft be\u00ea golbftirnigen SBeber\u00ea (Oriolinus icterocepbalus) @. 219.\nSergn\u00fcgung\u00eaneft be3 golbftirnigen SSkberl @.\n220.\n@\u00fcbafritamfdje SBeberoogelnefter @. 221. S\u00fctapalittieberoogei @. 222.\n9teft be\u00ea @\u00efebetu>eber (Philetaerus socius) @,223. \u00a9otb* unb 9Jta\u00eafenft>eber (Ploceus G-albula unb larvatus) @, 234.\nSapa, SCafe\u00ef @. 227.\n\u00cfBebettoogel (Textor Dinemellii) @. 232. geuerfin! (Euplectes franciscanus) @. 230, Snrabie\u00eatoittlre (Steganura paradisea) @, 236. SBeifjfebliger @perling (Zonotricbia albicollis) @. 238.\n\u00a9artenammer (Emberiza bortulana) @. 247. ^appenammer (Euspiza melanocepbala) @. 249. D\u00eeopramnter (Cyncbramus seboenielus) @.251. Serdpenamnter (Centropbanes lapponicus) @.253. @dpneeammer (Plectropbanes nivalis) @. 255. Ualanberlercpe (Melanocorypba calandra) @. 259. Sloprenleri^e (Saxilauda tatarica) @. 262. S\u00df\u00f6fteniercpe (Ammomanes deserti) @. 263. Serg\u00eferdpe (Pbileremos alpestris) @. 265. J^aubenlercpe (G-alerita cristata) @. 267. gelblercpe (Alauda arvensis) @. 272, SJatptlerdpe (Macronyx capensis) @. 275.\n\u00ceUbeitn\u00f4gel.\nSterling (Dolicbonyx oryzivorus) @. 280. \u00dcbotpfl\u00fcgel (Agelaius pboenicous) @. 283, ^Upftaar (Molotbrus pecoris) @. 284. Saltimorebogel, SEafel @. 289. Sootfcptoan^ (Quiscalus major) @. 292.\n@taar (Sturnus vulgaris) @. 294.\nD\u00eeofenftaar (Pastor roseus) @. 300.\n\u00ceReinate (Gracula religiosa) @. 303. Dlotpfcpn\u00e4beltqer Stabenpacfer (Bupbaga erytbro-rbyncba) @. 305.\nStcnhtglcm^ftaar (Notauges superbus) @. 308. @cpuppenglanjftaar (Pbolidauges leucogaster) @. 310.\n\u00eeltla\u00eabogel (Ptilonorbynchus holosericeus) @\n314.\n\u00a9efledter ^ragenoogel (Cblamydera maculata) @. 317.\nSitol (Oriolus Galbula) @. 3J8. Sarabie\u00eao\u00f4gel, Safel @. 322.\n9\u00ce0tper iparabie\u00eaOOgel (Paradisea rubra) @. 324. gabenpopf (Seleucides resplendens) @. 330, ^ragenpOpf (Epimachus magnus) @. 332. Scirabie\u00eaeljter (Astrapia gularis) @. 333. 2llpenfr\u00e2pe (Fregilus graculus) @. 335. Polira be, SCafel @. 345. _\n\u00a9eierrabe (Corvultur crassirostris) @. 349, @dpilbrabe (Pterocorax scapulatus) @. 351. iftebelfrcipe (Gorvus cornix) @. 352.\n@aatMpe (Frugilegus segetum) @. 356. Sbople (Monedula turrium) @. 360.","page":1098},{"file":"p1099.txt","language":"de","ocr_de":"Ue&erjt\u00e4jt ber ^duftratioueu gum britten SSanb. SS\u00f6gel.\n1099\n3Ru\u00a7!naiJer (Nucifraga caryocatactes) @. 365. ^\u00efotenboge\u00ef (Gymnorhina tibicen) @. 368. lifter (Pica caudata) 372.\nSSIauljeljer (Cyanocitta cristata) @. 376. \u00a9idje\u00efheljer (Garrulus glandarius) @. 379. S\u00eeotrt (Dendrocitta vagabunda) @. 385. S3aitanenfreffer (Musophaga violacea) 389. SBeifctoangiger^elmbogel (Corytbaix leucotis)\nS\u00e4rmbOget (Sehizorhis zonura) @. 395.\nSBtrtioa (Colius senegalensis) @. 397.\n|l a u b ti \u00f6 g c 1.\n3<i\u00e2i>fal\u00ee, \u00eeafel \u00ae. 414.\n5ffianberfalf (Falco peregrinus) @. 417. SBoumfalf (Hypotriorchis subbuteo) @. 422. 3:\u00ee)Urmfalf (Tinnunculus alaudarius) @. 426. 9to\u00a7fu|faIf (Erythropus vespertinus) @. 429.\n(Astur palumbarius) @. 438.\n\u00a9Olbabler (Aquila chrysa\u00ebtos) @. 448. ^atferabler (Aquila imperialis) @. 449. Keilfdjirau^abler, \u00a3afet @. 458.\n@\u00ffo^fab\u00efer (Lopboa\u00ebtos occipitalis) @. 465, .fratrie (Harpyia destructor) @. 469. \u00a9emeiner \u00a9eeabler (Halia\u00ebtos albicilla) @. 473. 28ei\u00a7f\u00f4bftger \u00a9eectbler (Halia\u00ebtos leucocephalus) @. 474.\n@djreifeeabler (Halia\u00ebtus vocifer) @. 479.\n@CUtf 1er (Helotarsus ecaudatus) @. 484. \u00a9dbmaro^ermifan (Hydroictinia parasitica) @. 493.\n9to^rteet\u00a7 (Circus rufus) @. 501. @d)fangenbuffarb (Circa\u00ebtos bracbydactylus) @.\n9Jt\u00e4ufebuffarb (Buteo vulgaris) @. 5J3. ear and) 0 (Polyborus vulgaris) @. 526. Kranichgeier (Gypogeranus serpentarius) @.531. ^Bartgeier (Gypa\u00ebtos barbatus) @. 543.\nKonbor (Sarcorhampbus Gryphus) @. 556. K\u00f4nig\u00eageier (Sarcorhampbus Papa) @. 561. \u00c7aljle \u00a9anfegeier (Gyps fulvus) \u00a9. 563. 2tfrifanifd)e \u00a9eier, \u00efafel @. 571. @djntU\u00a3geier (Percnopterus stercorarius) @.574. 9Jt\u00f4nd)\u00eageier (Neophron pileatus) @, 579. Urubu (Cathartes Aura) @. 581.\n@d)neeeule (Nyctea nivea) @. 596.\n@teinfau\u00a7 (Athene noctua) @. 599.\n2(frifanifd)er Uhu, Sfcafel @. 607.\nUhu (Bubo maximus) @. 607.\n2]irgini(cher Uf)U (Bubo virginianus) \u00a9. 609. @um|)feule (Otus brachyotus) @. 614. SBalbfaug (Syrnium aluco) @. 617. @d)leiei'fau^ (Strix flammea) @. 622.\nSymuogd.\n\u00fctauchfchtealbe (Cecropis rustica) @, 630. ^abeu[d\u00a7teafbe (Cecropis filifera) @. 634. SD\u00ceeh\u00effchkCl\u00efbe (Chelidon urbica) @, 637.\nSIriel (Chelidon Ariel) @. 641.\nKled)0 (Dendrochelidon Klecho) @, 647. \u00a9alangane, 5\u00a3afe\u00ef@.651.\n@tac|elfegter (Acanthylis caudacuta) @. 653. \u2022\u00fcJlauerfegler (Cypselus apus) @. 656. Sftadjtfdjkalbe (Caprimulgus punctatus) @. 665. 2eier[djtealbe (Hydropsalis forcipata) @. 668. 23ierfl\u00d4geI (Cosmetornis vexillarius) @. 669. lettre gel (Steatornis caripensis) @. 678. 8ft>ergfd)ibalm (Aegotheles Novae-Hollandiae) @. 683.\nOtiefenfdjftctlm, \u00a3afel @. 685.\n\u00a3iU0U\u00d60d.\n^B\u00fcrger (Lanius excubitor) @. 694.\n^liegenfguger uub 9teunt\u00f4bter \u00a3afel @.\n668. -\ngalfemr\u00fcrger (Falcunculus frontatus) @. 703. )yl0temr\u00fcrger (Laniarius aethiopicus) @. 705. Jelmlb\u00fcrger (Prionops cristatus) @. 708. ifc\u00fcrgahe\u00ee (Cracticus destructor) @. 710. K\u00f4uig\u00eabogel (Tyrannus intrepidus) @. 719. @chereubogel (Milvulus Tyrannus) @. 723. 5Parabie\u00eafd)n\u00e2bper, \u00a3afet @. 729. ^akbanbfliegenf\u00e2nger (Muscicapa albicollis) \u00a9, ( 3o.\n@eibenfd)tbanj (Bombycilla garrula) @. 740. Klippenhuhn (Rupicola crocea) @. 745. 2)iamantboge\u00ef (Pardalotus punctatus) @. 749. Kapuziner (Gymnocephalus calvus) @. 751. @d)irmbogel (Cephalopterus ornatus) @. 752. 9iad)tigaU (Luscinia Philomela) @. 758. @d)irebi(ihe\u00e8 \u00dcBlaufebldjen (Cyanecula suecica) @. 766.\nDtotljfef)td)eu (Rubecula silvestris) @. 771. \u00a9arteurothfchlbau^ (Ruticilla phoenicura) @. 778. @djit>ar3fei)lcl)eu (Pratincola rubicola) @. 780. @teiufd)m\u00fc\u00e8er (Saxicola oenanthe) @. 783. Obtenfteinfdhm\u00e2her (Saxicola aurita) @. 784. @teiurotI)eI (Petrocincla saxatilis) @. 789. 33ufdbfdOm\u00e2^ev (Thamnolaea albiscapulata) @.\n794.\n\u00a9ingbroffel (Turdus musicus) @. 796. 9\u00eeotI)\u00ee>roj|el (Turdus iliacus) @. 797.\nK ramm et 3b \u00f6 gel, 35afel @. 798. @djtt>arjbroffel (Merula vulgaris) @. 799. @pottbro[fe\u00ef (Mimus polyglottus) @. 808. Ka|eubogeI (Galeoscoptes carolinensis) @. 811. \u00a9raubogel (Pycnonotus Arsino\u00eb) @. 812. jDro\u00a7Iing (Crateropus leucopygius) @. 815. 2Beij)fd)0bfige &td)brof\u00eeel (Garrulax leucolophus)\n\u00a9. 817.\nj\u00a3abdC0\u00cf0 (Pteroptochus megapodius) @. 829. Seierfdjtoanj, \u00a3afet @. 833. @perbergra3m\u00fccfe (Curruca nisoria) @. 838. \u00a3Dteifier[\u00e4nger (Curruca Orphea) @. 840. \u00a9oimgra\u00eamucfe (Curruca cinerea) @. 847. 5MlIeugra3m\u00fccfe (Curruca conspicillata) @.849. \u00ceBeibenlaubf\u00e2nger (Phyllopneuste Trochilus) @. 858.","page":1099},{"file":"p1100.txt","language":"de","ocr_de":"1100\nHeb erficht ber'^\u00ef\u00efufkationea ;$um vierten 33anb. SS\u00f6gel.\n\u00a9artenfanger (Hypolais hortensis) @. 862. 9\u00eeol)tbtoffel (Acrocephalus turdoides) @. 868.\n[anger (Calamodus phragmitis) B. 871. @djneiberbogel (Ortothomus longicauda) @.879. (Stttttfdjl\u00fcpfer (Stipiturus malachurus) B. 880. 3aun!0ntg (Troglodytes parvulus) @. 883. SSautn^telper (Anthus arboreus) B. 891. SBaffetjpiefjer (Anthus aquaticus) B, 893. 23rad$ie\u00a3er (Agrodroma campestris) B. 895.\n\u00a9ad&fiel$e (Motacilla alba) @. 900. \u00a9ebirg\u00eaftelje (Calobates sulphurea) @. 903. SD\u00ceeninting (Enicurus coronatns) B. 910. SUpenft\u00dcebOge\u00ef (Accentor alpinus) B. 915. \u00a9afranf\u00f4pftge\u00ea \u00a9oIb\u00ef}5\u00a7nc(jen (Regulus flavi-capillus) @. 920.\n23art; unb 33eutelmeife, Tafel @. 926. \u00a9d^toan^ntetfe (Orites caudatus) @. 928. ^o|lmet[e (Parus major) @. 932.\nVierter\nl\u00fcettmogel.\n@\u00fbt (Caereba cyanea) @. 7.\n(Certbiola flaveola) @. 8.\n2tbUs9\u00eeifc\u00a3) (Hedydipna metallica) B. 11. ^p\u00e4ngebogel (Aracbnocestra longirostris) B. 15. R\u00fc\u00eb (Prosthemadera circinata) B. 20. TBiebelfobf (Upnpa epops) @. 23.\n\u00a3e\u00a7\u00ceU\u00cf)an\u00a7 (Furnarius rufus) B. 31. @teigfd!jnabel (Xenops genibarbis) B. 35. Kleiber (Sitta caesia) @. 38.\nS\u00effyentnauer\u00ef\u00e2ltfer (Ticbodroma muraria) B. 45. SB\u00fbUtnl\u00e2wfer (Certhia familiaris) @. 54. @ped)tbauin\u00a7acfer (Dendroplex Picus) B. 56.\n@ dj h?ar$; unb \u00a9untfpedjt, Tafel @. 61. (Slfenbeinfcbnabel (Campepbilus principalis) __ @. 65.\nSR\u00fct\u00efj\u00efObf (Melanerpes erytbrocephalus) B, 69. @r\u00fcn[ped)t (Gecinus viridis) B. 78.\n\u00a9olbf['ed)t (Colaptes auratus) B. 81.\nTBenbe\u00efjal\u00ea (Jynx tor quill a) B. 90.\nBolUnis.\nSitefenf\u00fc\u00eftbri (Patagona gigas) B. 97. @d)frert[d)nabel (Docimastes ensifer) B. 98. 2lbler[d)nabel (Eutoxeres Aquila) @. 100. \u00e8btntbora\u00eeobcge\u00ef (Oreotrochilus Chimborazo) @. 101.\nTopa\u00ea (Topaza pella) @. 103.\nSBlrnnent\u00dcffer (Heliothrix auriculata) B. 105. 31tnet^i[\u00eefoifbrt (Calliphlox amethystina) @. 107. sjsradjtelfe (Lophornis ornata) B. 109.\n\u00a9ebcrnte @d)tt>eifelfe (Heliactinus cornutus)\n@. 110.\ng\u00efaggenfb\u00ef^e (Steganurus Underwoodi) @.111. @abbh (Sparganura Sapho) @, 113.\n$olibrt3, Tafel @. 415.\n\u00eecidjtMjniiiJin-.\n@d)arlad)fyint (Melittotheres nubicus) @. 142. @d)tmt(ffpmt (Cosma\u00ebrops ornatus) @. 145. \u00dcB\u00efaurafe (Coracias garrulus) @. 148. \u00e4ftoftnot (Prionites Momota) @. 152.\nSabantfdier \u00dfornra^en (Eurylaimus javanicus) @.155.\n(Siegel (Alcedo ispida) @. 162.\n@raufifd)er, Tafel @. 167.\nS\u00e4gerlieft (Paralcyon gigas) @. 173.\nSacamar (Galbula viridis) @. 178.\nTrabf\u00fbft (Monasta fusca) @. 181.\nMarina (Hapaloderma Narina) @. 184. Quefal, SLafe\u00ef @. 189.\n$ufuf (Cuculus canorus) @. 105.\n@trau\u00a7fuM (Coccystes glandarius) @. 201. SDibri! (Chrysococcyx auratus) @. 207. U\u00eetefenfiifut (Scythrops Novae - Hollandiae)\n_ @, 209.\nMl (Zanclostomus tristis) @. 211.\n2lnt (Crotophaga Ani) @. 216.\nO\u00eeunjelfdfnabel (Crotophaga rugirostris) @. 217. ^afauenfufnt (Polophilus phasianus) @. 224. Rerlttogel (Trachyphonus margaritatus) @. 226. SCraffari (Pteroglossus Aracari) @. 232.\nT\u00fcfo (Ramphastus Togo) @. 234.\nTo\u00ef (Rhynchaceros erythrorhynchus) @. 241. Rentrai) (Dichoceros bicornis) @. 243. Sa^rrogel (Rhyticeros plicatus) @. 2467 Slbbagamba (Bucorax abyssinicus) @. 249.\n\u00ae ou beu.\n^\u00dfapageitcmlOe (Phalacroteron abyssinica) @.261. Ringeltaube (Palumbus torquatus) @. 263. SBaubertaube (Ectopistes migratorius) @. 273. Turteltauben, Tafel @.^81.\nSlrergtanbe (Chalcopeleia afra) @. 284.; ^ufuli (Melopeleia meloda) @. 286. @b>erbert\u00e2ubcbeu (Geopeleia striata) @. 288. \u00a9djcpftaube (Ocyphaps lophotes) @. 292. \u00dcBronjefl\u00fcgeltaube (Phaps chalcoptera) @. 294. 2M\u00ef)nentaube (Calloenas Nicobarica) @. 297. S\u00e2d^ertaube (Goura Yictoriae) @. 299. Riefen\u00efrontaube, Tafel @. 301.\nIj\u00fcljner. Jtrttufjf.\n^^4ta (Pterocles Alchata) @. 314.\n@aubl)itbn (Pterocles exustus) @. 315. @tebbenb\u00fct)uer, Tafel @. 323.\n2luerlj)nt)u, Tafel @.336.\nSirf^u^n (Lyrurus tetrix) @. 348. fRadel^U^U (Tetrao m\u00e9dius) @, 354.\n\u00a7afell)U^n (Bonasia sylvestris) @. 357.","page":1100},{"file":"p1101.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberftd^t ber ^ttnftrattonen \u00a7um oierten 2$anb. SB\u00f6gel.\n1101\nS)3rairieftupn (Cupidonia americana) @. 862. \u2022\u00e4Roorfbneeftufb (Lagopus albus), \u00a9ommer, @. 374.\nSRfpenfclmeeftupn (Lagopus alpinus), \u00a9ommer, \u00a9.'376.\n- baff elfte (\u00a9inter) \u00a9. 377.\nOlotftftupn (Caccabis rubra) \u00a9. 391.\n9teftftuftn (Perdix cinerea) \u00a9. 397.\nSStrgtnifd^e \u00a9acfttel (Orfcyx virginianus) \u00a9. 410. \u00a9cfteftftoadjtel (Lophortyx californianus) \u00a9.414. \u00a9acfttel (Coturnix communis) \u00a9. 424. (Sfttnejtfdje 3ft>srgioad^tel (Excalfactoria cbinen-sis) @. 428.\ngauftpftncften (Turnix africanus) \u00a9. 433. \u00a9lan^fafan (Lophopborus resplendens) \u00a9. 435. \u00a9atftrpUptt (Ceriornis Satyra) \u00a9. 439. SSan\u00efbaftuftn (Gallus Bankiva) \u00a9. 443. Safanenftltfttt (Euplocamus melanotus) \u00a9. 452. \u00a9\u00dcfterfafan (Nyctbemerus argentatus) \u00a9. 454. K\u00f6nig\u00f6fafan (Pbasianus Bevesii) \u00a9. 458. \u00a9Olbfafan (Tbaumalea picta) \u00a9. 463.\nOftrfafan (Crossoptilon auritum) \u00a9. 467. Slrgu\u00eafafan, Stafe\u00ef @. 469.\n(Sfttnqut\u00ea (Polyplectron Cbinquis) \u00a9. 471. S\u00a3ertftufttt (Numida meleagris) \u00a9. 478. S\u00dffauentrutftuftn (Meleagris ocellata) \u00a9. 485. SBufcftftuftn (Catbeturus Lathami) \u00a9. 491. \u00e4Jlateo (Megacephalon Maleo) \u00a9. 494. iQQtto (Crax alector) \u00a9. 502.\n\u00a9cftopfftuftn (Opistbocomus cristatus) \u00a9. 514. Snamfctt (Rhyncbotus rufescens) \u00a9. 518.\nS\u00effri\u00efanifcfter \u00a9traufj (Struthio camelus) \u00a9. 523. Slmertfantfcfter @trau\u00a7, S^afel \u00a9. 537. (Smu (Dromaeus Novae -Hollandiae) \u00a9.543. \u00f6pelmfafuar, Stafel \u00a9. 548.\nKimi (\u00a9djnepfenj\u00efraujj), Stafe\u00ef \u00a9. 551.\nSldjti\u00f6jel.\ntrappen, Stafel \u00a9. 561. gmergtrappe (Otis tetrax) \u00a9. 567. Kro\u00efobiftp\u00e2cftter (Hyas aegyptiacus) \u00a9. 575. S3racftfcftloaIfte (Glareola pratincola) \u00a9. 579. Striel (Oedicnemus crepitans) \u00a9. 582. \u00a9olbregenpfeifer unb Cornell (Cbaradrius i - auratus mtb Morinellus) @. 587. \u00a9cfteibenfcftitaftel (Cbionis alba) unb ) Safe! \u00a9. Sntajcftioalfte (Naenia Inca) \u00a9. 865 )\t592.\n^tefti^ (Yanellus cristatus) \u00a9. 594. \u00a9porenjteftifc (Hoplopterus spinosus) \u00a9. 598. \u00a9teinb\u00e4tjer (Strepsilas interpres) \u00a9. 601. 2luflernftfcfter (Haematopus ostrealegus) \u00a9. 603. \u00a9albfdjnepfe (Scolopax rusticola) \u00a9. 609. \u00a9anberltng (Calidris arenaria) \u00a9. 621. Kampfl\u00e4ufer (Pbilomacbus pugnax) \u00a9. 625. \u00a9\u00e4ftelfcftu\u00e4ftler (Recurvirostra Avocetta) \u00a9,647. Araber (Numenius arquatus) \u00a9. 650.\n\u00a7 eiliger $fti3 (Tbreskiornis religiosa) \u00a9. 660. L\u00f6ffler (Platalea leucorodia) \u00a9. 664. \u00a9cftupfcftnaftel, Stafe\u00ef \u00a9. 667.\n\u00a9afta\u00efu (Cancroma cocblearia) \u00a9, 669.\n% ------------------\n\u00a9cftattenbogel (Scopus umbretta) \u00a9. 671. \u00dcftimmerfatt (Tantalus Ibis) \u00a9. 674.\n\u00a9imftil (Spbenorbyncbus Abdimii) \u00a9. 683. \u00a9attelflorcft (Mycteria senegalensis) \u00a9. 685. DJtaraftu (Leptoptilus crumenifer) \u00a9. 690. SRfrifanifcfter Klafffdjnaftel (Anastomus lamel-ligerus) \u00a9. 693.\nSRiefenreifter (Ardea Goliath) \u00a9. 701. (Sbelreiper (Herodias alba) @. 703. \u00a9eibenreiper (Herodias garzetta) \u00a9. 706. \u00a3ag; unb SRadjtreifter, stafe\u00ef @.709. D\u00eeoftrbomme\u00ef (Botaurus stellaris) \u00a9. 714. \u00a9onitenreifter (Eurypyga Helias) \u00a9. 718.\nKr\u00f6n; unb 3>uugfern\u00efranicfte, Stafel\u00a9. 728.\n\u00a9eriema (Dicbolopbus cristatus) \u00a9. 733. SRgami (Psopbia crepitans) @. 736.\nS\u00efniuma (Aniuma cornuta) \u00a9. 739.\n\u00a9OlbraUe (Rbyncbaea capensis) \u00a9. 743. Baffana (Para Jacana) \u00a9. 753.\n$UtpUtpllftn (Porpbyrio byacintbinus) \u00a9, 756.\nSdjttiimwti\u00f6jel.\nflaming (Pboenicopterus roseus) \u00a9. 772. \u00a9ingfcftman (Cygnus musicus) @. 781. \u00a9dftmarger \u00a9dpoait (Cygnus atratus) \u00a9. 785. \u00a9cftioar^palfiger \u00a9cftioan, Stafe\u00ef \u00a9.7 \u00a9porengan\u00bb (Plectropterus gambensis) \u00a9. 790. \u00a9i\u00efbgan\u00ea (Anser cinereus) @. 795.\n91iltgelgan\u00a7 (Bernicla torquata) \u00a9. 802. SRilganl (Chenalopex aegyptiacus) \u00a9. 805. $\u00fcftner (\u00a9ereopfi3;)gcinfe, Stafe\u00ef \u00a9.809. 3\u2018UCpeute (Casarca rutila) \u00a9. 813.\nSranbente (Vulpanser tadorna) \u00a9. 816. \u00a9ittioenente (Bendrocygna viduata) \u00a9. 820. \u00a9todente (Anas bosebas) \u00a9. 822.\nSBrautente (Aix sponsa) \u00a9. 826.\nL\u00f6ffelente (Spatula elypeata) @. 831.\n(Siberente (Somateria mollissima) \u00a9. 836. O\u00e4nfef\u00e4ger (Mergus merganser) @. 849. Obaitftfeefdftmalften (Sylocbelidon caspia) \u00a9. 856. \u00e4Rantel; unb \u00a9ilfterm\u00f6oen, Stafel \u00a9.871. Ladftm\u00f6oe (Cbroicocepbalus ridibundus) \u00a9. 876. \u00a9fua (Lestris catarractes) \u00a9. 881.\nSRofettm\u00f6\u00fce (Rbodostetbia rosea) \u00a9. 885. Kapfbaf (Diomedea exsulans) \u00a9. 887. SRiefenfturmbogel (Procellaria gigantea) \u00a9.894. \u00a9i\u00eafturmoogel (Procellaria glacialis) @. 896. Kaptaufte (Procellaria capensis) \u00a9. 898. \u00a9turmfcptoalfte(Tbalassidrorna pelagica) \u00a9.900. \u00a9eifjfdjm\u00e4miger Stropifoogel (Pbaeton aetbe-reus) @. 910.\n^regattoogel (Tacbypetes Aquilus) \u00a9. 914. @cftlangenl)al3oogel (Plotus Levalliantii) @.919. Kormoran (Pbalacrocorax Carbo) @. 924. S\u00dfelefan (Pelecanus onocrotalus) @. 929. ^auftenflei\u00a7fu\u00a7 (Podiceps cristatus) @. 940. Stroilluntme (Uria troile) @. 951.\nSunb (Mormon fratercula) @, 958.\nS\u00eeiefenat\u00ef (Plautus impennis) @. 963.\nSRiefcn;$ingitin, Stafel @.969.\n\u00a9olbtaueper (Eudyptes cbrysocoma) @, 969.","page":1101},{"file":"p1102.txt","language":"de","ocr_de":"1102\nHeberftdjt ber $t(uftr ation en jnnt f\u00fcnften 33anb. $vted)tf)tere.\nf\u00fcnfter SBanb*\nSdjtlbkv\u00f6teit.\n\u00a9feiet ber \u00a9djilbfr\u00f6te, bon unten, 0. 18.\n------\u00a9eitenanjtdjt @. 18.\n\u00aeried)ifd)e 2anbfdbilbfr\u00f6te (Testudo graeca) @. 24.\n\u00a9Cpabuti (Testudo tabulata) @. 26. Seidf)fd)ilbfr\u00d4te (Emys europaea) 0. 38. S\u00dfalbbfuljlfc&ilbfr\u00f6te (Emys insculpta) @. 40. @\u00d6f)tammfci)Ubfr\u00f6te (Cinosternum pennsylvani-cum) 0. 41.\n@d)nap^fd)ilb!v\u00d4te (Chelydra serpentina) @. 43. 33ifjtge \u00a9djilbfl'\u00f6te (Trionyx ferox) 0. 48. \u00a9upbenfdjilbfrbte, \u00a3afel 0. 50.\n(\u00cat\u00efudjfeit.\n\u00a9ange\u00eafrofobil (Ramphostoma gangeticum) 0. 60.\nRtlfr ofobil, \u00efafel @. 62.\nSeiftenftofobil (Crocodilus biporcatus) 0. 74. 0fnf$\u00efrofobtl (Crocodilus acutus) 0. 78. Kaiman (Cbampsa Lucius) 0. 85.\n22arcut (Polydaedalus niloticus) 0. 99. jDicfedjfe (Pacbysaurus albogularis) 0. 102. j\u00a3efu (Podinema Teguixin) 0. 105.\nSlmeibe (Ameiva vulgaris) 0. 107. 3cmnetbed)fe (Lacerta agilis) \u00a9. 109. ^erleibec^fe (Lacerta ocellata) 0. 113. Cham\u00e4leon (Chamaeleo vulgaris) 0. 119. 0egeIed)fe (Istiura amboinensis) 0. 125. ^vaufenedffe (Chlamydosaurus Kingii) 0. 126. gliegenber \u00aeradje, \u00a3afel 0. 129. v\u00c7elmbafili\u00ea! (Basiliscus mitratus) 0. 129. 2ecmcm (Iguana tuberculata) 0. 131. f\u00e4rbet (Uromastix spinipes) 0. 141. Iparbutt, 0df)leubevfd)iranj, \u00a3afel @. 143. Riblocf) (Moloch horridus) 0. 143.\n$altertqefo (Ptycbozoon homalocephalum) 0.\n148.\n\u00a9djeibenfinqer (Hemidactylus verruculatus)\nw 0. 149.\n\u00a9\u00fcrtelfcblreif (Zonurus cordylus) 0. 155, @djeltc:puf\u00eff (Pseudopus Pallasii) 0. 158,\n@fttlf (Scincus officinalis) 0. 160.\n(Sr*3fdOIetdOe (Seps chalcidica) 0. 162. S3linbfd)\u00efei(\u00ef)e (Anguis fragilis) 0. 164. ^obattnt\u00eaecbfe (Ablepbarus pannonicus) 0. 168. ^bijara (Ampbisbaena alba) 0. 170,\n$d)langflt.\n^oraUenroUer (Tortrix Scytale) 0. 191. SSalgenfcOIctnge (Cylindropbis rufa) 0. 192. 33oa conjunct or, \u00a3afel 0.197. \u00eftgerfflange (Python molurus) 0. 207. f\u00c7etfenfdO\u00efange (Python natalensis) 0. 209, Rautenfdjlange (Morelia argus) 0. 213.\ner natter (Coryphodon pantherinus) 0.215. Ringelnatter (Tropidonotus natrix) 0. 217. \u00a9d&Itngnatter (Cor\u00f4nella laevis) 0. 226. Sle\u00e9fulapfcb lange (Elaphis flavescens) 0. 230. \u00a9elbgr\u00fcne Ratter (Zamenis viridiflavus) 0. 236. \u00a9\u00efangffn^fcblange (Oxybelis fulgidus) 0. 243. 33aumfd)n\u00fcff\u00efer (Dryophis fusca) 0. 244. \u00c2ielf^l\u00fcanjnatter (Helicops carinicaudus) 0.246. 2Ronbfd)lange (Scytale coronata) 0. 247.\nUlar SSurong (Triglyphodon dendrophilum) 0. 251.\n^oraUenotter (Elaps corallinus) 0. 258. gantai; (Bungarus annullaris) @. 260. SBrittenfdjtange (Naja tripudians) 0. 265. R\u00eafu\u00ea, eg^tifd^e S3rillenldjlange, SCafe\u00ef 0. 279.\n3etlenfd)iange (Platurus fasciatus) 0. 283. ^lattdfettfdjlange (Pelamis bicolor) 0. 284. Ruberferlange (Hydrophis sublaevis) 0, 285. \u00aereu$otter, \u00a3afel @.289.\nSStper (Vipera Redii) @. 303.\n\u00a9aubotter (Vipera ammodytes) 0. 306. ^uffotter (Echidna arietans) @. 310.\n\u00a9erafte\u00ea (Cerastes aegyptiacus) 0. 314. \u00c2lojjjjerfdjlange (Crotalus durissus) 0. 321. \u00a9a\u00ebcabella (Crotalus horridus) 0. 331. 23ufd)meifter (Lachesis rhombeata) @. 335. 9Rofafftnfdf)lanqe (Trigonocephalus piscivorus) 0. 339.\n23obru (Bothrops viridis) 0. 342. 2an^enfd)lange (Bothrops lanceolatus) @, 346. i\u00eeabaria (Bothrops atrox) 0. 348.\nVurdje.\nSaubfrofd) (Hyla arbore a) 0. 368,\nSaubtleber (Hyla elegans) 0. 371.\n5Mbcnflt\u00a7 (Hyla palmata) @. 372. \u00efafcbenfrofd) (Gastrotheca marsupiata) @. 375. \u00df^abenf\u00f6nig (Phyllomedusa bicolor) @, 376. \u00a9teppertfrofd) (Acris Gryllus) 0. 377. \u00a3eicl)frofc& (Rana esculenta) @. 381. jEeidjfr\u00f4f\u00e0je, \u00a3afel @.383.","page":1102},{"file":"p1103.txt","language":"de","ocr_de":"UeberftcEjit ber ^ff^tationen sum f\u00fcnften 53anb. $tfd;e.\n1103\n^anfrofcC) (Rana temporaria) @. 385. \u00a9cbmudfrofd) (Cystignathus ornatus) \u00a9. 388. @eburtl>t)elferfr\u00f6te (Alytes obstetricans) @. 389. 23ud)ftabentr\u00f6te (Ceratopbrys Bojei) \u00a9. 391. ^noblaudjjdr\u00f6te (Pelobates fuscus) \u00a9. 394. ^euerfr\u00f6te (Bombinator igneus) \u00a9. 396.\n@rb;; 28ed)fel= Ultb ^reujfr\u00f6te (Phryne vulgaris, Bufo variabilis, calamita) \u00a9. 401. \u2018Hafenfr\u00f6te (Rbinopbryne dorsalis) \u00a9. 407.\n(Asterodactylus Pipa) @. 408. SeuerfalctmCtnber (Salamandra maculosa) @.413. SBriHenfctlamcmber (Salamandrina perspicillata) \u00a9. 418.\n91i\u00a3\u00ee)enmeld) (Pleurodeles Waltelii) @. 420.\n\u00a3ritonen, \u00aeammmold)e, Stafel @.421.\n(Triton cristatus) @. 422.\nHrolotl (Ambystoma Axolotl) @. 426.\n\u2014; in oerioanbeitern 3nftanb @. 427. Dliefenfalamanber (Megalobatracbus maximus) @. 430.\u2019\n^eUBenber (Salamandrops giganteus) @. 434. S)retjel)tcjer Halm old) (Ampbiuma tridactylum) @. 435.\nOlm (Proteus anguineus) @. 437. fjurdjjenmold) (Necturus lateralis) @. 439. Hrmmold) (Siren lacertina) @. 441. D\u00eeingeliO\u00dc\u00cfjle (Sipbonops annulata) @. 443. SBurmlP\u00dc^le (Caecilia lumbricoidea) @. 444.\n5* t f d) e.\n\u00a9djl\u00fcmmftfd) (Protopterus annectens) @. 469. glufibarfd) (Perca fluviatilis) @. 473.\n\u00a9eebarfd) (Labrax lupus) @. 475.\n\u00a9anber (Lucioperca Sandra) @. 477.\n@d)rod (Acerina cernua) @. 480.\n@djrtftbarfd) (Ser ranus scriba) \u00a9. 482. d\u00dfetetmcinndjen (Tracbinus draco) @. 486. $immel8gucfer (Uranoscopus scaber) @. 488. ^feil6ec(t (Spbyraena vulgaris) @. 489. \u00e4mtrr^a(n (Trigla birundo) @. 491. ^an^erftfd) (Peristedion catapbractum) @. 493. glatterfifd&e, Stafel @. 495.\n^aulfopf (Cottus gobio) @. 496.\n\u00a9eefforpioit (Acantbocottus scorpius) @. 497. \u00a9teinfttder (Aspidophorus catapbractus) @. 498.\n\u00a9eeft\u00f6te (Scorpaena porcas) @. 500. D\u00eeot\u00efjfeuerfifcb (Pterois volitans) @. 501. @attel!c|)f (Pelor filamentosum) @. 502. Hblerftfci) (Sciaena aquila) @. 504. fReitet* (Eques lanceolatus) @. 506.\nOrcmmler (Pogonias chromis) @. 508.\n\u00a9ricrt (Haemulon quadrilineatum) @. 509. 23\u00e4der (Pa grus vulgaris) @. 512.\n\u00a9treifenbarbe (Mullus surmuletus) \u00a9. 515. SDreiitreifige 3^nbarbe (Upeneus trifasciatus) _\u00a9. 516.\n\u00a9pri^enmeiftei* (Cbelmon rostratus) \u00a9. 519. \u00a9d)\u00fc\u00a3enfif$, Oafel \u00a9.521.\n\u00a9eebaber (Acanthurus cbirurgus) \u00a9. 524.\nReutet \u00ee (Sri (Anabas scandens) \u00a9.527. \u00a9tec()b\u00fcttel (Gasterosteus aculeatus) \u00a9. 535. SDtafrele (Scomber scombrus) \u00a9. 541.\nOmt (Tbynnus vulgaris) @. 543.\n2otjenfifd) (Nauerates ductor) @. 551.\n\u00a9t\u00f6dei* (Caranx traeburus) \u00a9. 554.\n\u00a9\u00df ln e \u25a0r t f i f $Oafel \u00a9. 557. f^\u00e4dOerftfc^ (Histiopborus immaculatus) @. 557. \u00a9olbmafrele (Coryphaena hippurus) @. 562. \u00a3ering\u00a7f\u00f6nig (Zeus faber) @. 564.\n(Lampris guttata) @, 566.\n\u00a9olbgrunbel (Callionymus lyra) \u00a9. 570. \u00a9C^ilbftfdO (Ecbeneis remora) \u00a9. 577. \u00a9eefd)metterling (Blennius ocellaris) \u00a9. 580. Haimutter (Zoarces viviparus) \u00a9. 583. \u00a9eeibolf (Anarrbicbas lupus) \u00a9. 585. Orummer (Batracbus grunniens) \u00a9. 587. Hngler (Lophius piscatorius) @. 588. \u00a9eeflebermau\u00ea (Maltbaea vespertilio) @. 589. SDteerfcfmebfe (Centriscus scolopax) \u00a9. 590. Oabaf\u00eafjfeife (Fistularia tabacaria) @. 592. Kabeljau (Morrhua vulgaris) \u00a9. 595. \u00a9d)e\u00dcftfd) (Morrbua aeglefinus) \u00a9. 599. Or\u00dcfd)e (Lota fluviatilis) \u00a9. 602.\n\u00a9Rollen, Oafet \u00a9. 607.\n\u00a9teinbutt (Rhombus maximus) @. 609.\n3nnge (Solea vulgaris) @. 610. \u00eeobia\u00eaftfd) (Ammodytes Tobianus) \u00a9. 615. SHeerfunfer (Julis mediterranea) @. 619. (Srlifter (Epibulus insidiator) \u00a9. 620. @riudnod)en (Belone vulgaris) \u00a9. 622. \u00a9djtnalbenfifd) (Exocoetus volitans) \u00a9. 627. SSel\u00ea (Silurus Glanis) \u00a9. 632.\nHalftet\u00ea (Heterobrancbus anguillaris) \u00a9. 634. 3itteribel\u00e8 (Malapterurus electricus) \u00a9. 635. .fparnifdjtoel\u00e8 (Loricaria catapbracta) \u00a9. 638. @d)lammbei\u00a7er (Cobitis fossilis) \u00a9. 640. Oeid)far|)fen (Cyprinus carpio) \u00a9. 645. \u00a9eefaraufd^e (Carassius vulgaris) \u00a9. 649. Oeic^fc^lei^e (Tinea vulgaris) \u00a9. 653.\n\u00a9reeling (Gobio vulgaris) @. 657.\n^Bitterling (Rbodeus amarus) \u00a9. 659.\n5|3l\u00f6^e (Leuciscus rutilus) \u00a9. 670.\n(jlribe (Pboxinus laevis) @. 673. i\u00dfierauge (Anableps tetrophthalmus) \u00a9. 677. SDlar\u00e4ne (Coregonus Maraena) \u00a9. 688.\nHefdje (Thymallus vulgaris) \u00a9. 691.\n\u00a9tint (Osmerus eperlanus) \u00a9. 694.\n23a d) fore Ile, Stafel \u00a9. 696.\n\u00a3ad)3 (Trutta salar) \u00a9. 707.\n^ed)t (Esox lucius) \u00a9. 715. gering (Clupea Harengus) \u00a9, 721.","page":1103},{"file":"p1104.txt","language":"de","ocr_de":"1104\nUeberfidjt ber $Huftrationen gum fec^ften 8anb. ^nfeften.\n\u00a9grotte (Harengula sprattus) 0. 727.\nSJtciififd) (Alausa vulgaris) 0. 728. ? Zitteraal, Stafel @.735.\n2(al (Anguilla vulgaris) 0. 739. \u00e4Reeraal (Conger vulgaris) 0. 746.\nSDlurcine (Cymnothorax Muraena) 0. 748.\n(Dioden liystrix) 0. 751.\n^Ctljctt (Tetrodon Pbysa) @. 753.\nSSier^Om (Ostracion quadricornis) 0. 755. SSettel (Balistes vetula) @. 757.\n@eencibel (Syngnatbus acus) 0. 759. @eepferbd)en (Hippocampus brevirostris) @.760. gefceuftfd) (Phyllopteryx eques) 0. 761. Sb'Ctdjenpferbdjen (Pegasus draco) @. 762.\n\u00aettodjett1jed)t (Lepidosteus osseus) 0. 765. @t\u00d6r (Acipenser sturio) @. 768.\n\u00c4Ctfcenljat (Scjdlium eatulus) 0. 777. $atftfc?&e, S3lau\u00ef)ai, Stafel @.779. 7 \u00a3>ammerftfcE) (Spbyrna zyyaena) @. 783. @tenvf)Clt (Mustelus vulgaris) @. 785. SDont^ftt (Acantliias vulgaris) @. 789. 937eereitgel (Squatina angelus) @. 792. @\u00e4gefifdO, SCafel @.792.\nOJlarmelrodje (Torpedo marmorata) @. 795. \u00fccagelrod^e (Raja clavata) @. 797.\n@p\u00f6fe (Chimaera monstrosa) @. 802. @eelamprete (Petromyzon marinus) 0. 805, $rtfe (Petromyzon fluviatilis) @. 807.\n0erf)ftcr $attb.\ng\u00dfirBcHpfc Spiere.\n$opf; itnb QJtunbttjeile ber 3n[eften @. 4.\nInfekten.\n$ \u00fc f e r.\nReifer in 2\u00f6affernett), 37afel @. 22.\n^elbs @anb!\u00e4fer (Cicindela campestris) @. 27. i\u00eectnc(f)aljtcjer (Sollt) l'il (Collyris longicollis) @.28. Elapbrus riparius @. 30.\nOartenl\u00e4ufer ltitb \u00a9olb^enne (Carabus hortensis unb Carabus auratus) 0. 31. SSombarbirf\u00e4fer (Bracbinus crepitans) 0. 33. IMormolyce phyllodes @. 34.\nScarites pyraemon @. 35.\nbetreibe ;Sauff\u00e4fer (Zabrus gibbus) @. 40.\n@c()iutmmf\u00e4fer (Dyticus. Acilius. Hydroporus.\nHydrous. Cnemidotus) @. 45.\nGyrinus mergus @. 48.\nKolben=5Bviffer!afer (Hydropbilus piceus) @. 49. Stapliylinus caesareus @. 53.\n(Selber f\u00f6eulenf\u00e4fer (Claviger testaceus) @. 55. (gemeiner \u00a3obtencp\\iber (Necropborus vespillo) @. 57.\nSctroe bei \u00a3obtencjr\u00e46erl @. 57.\nSBtrfungeu Vereinter Kr\u00e4fte, \u00a3afel @. 58. 2lal; unb SJtiftftubl\u00e4fer (Silpba. Hister) @. 59. jpolgbod unb \u00a7irfd)f\u00e4fer, \u00a3afel @. 66. i\u00dftbenf\u00e4fei* (Ateucbus sacer) @. 69.\n\u00a9unqMfer (Apbodius fossor) 0. 70.\n9bo\u00a7f\u00e4fer (Geotrupes Typhoeus) @. 71. Abatf\u00e4fer (Melolontba vulgaris ltttb Melolontba fullo. Rbizotrogus) 0. 72.\nBerber (Melolontba fullo) 0. 74. @etvetbe:2aubf\u00e4fer (Anisoplia fruticola) 0. 75. 37alI)OVnf\u00e4fer (Oryctes nasicornis) 0. 77. (Sabelnctfe, 9tofen!\u00e4fer, \u00a3ttd)tu\u00a7 (Dicranorrbina, Cetonia. Trichius) 0. 80.\n[ Cbalcopbora mariana 0. 83.\n! (Sucujo (Pyropborus noctilucus) 0. 87.\n| @aatjd)ueUl\u00e4fet (Agriotes segetis) 0. 83. ^ofyannilttnirmcpen (Lampyris) 0. 91. SBcirgeuMfet (Telepbonus fuscus) 0. 94. 2lmetfeuarttqe 23untf\u00e4fer (Clerus formicarius) @. 95. _\nS3 unter ^l\u00fcpff\u00e4fer (Anobium tessellatum) 0. 97. \u00eeobtenfdfer (Blaps mortisaga) 0. 99.\nPimelia distincta 0. 100. 0c^n>amm?21cb[enMfer, 9Jle\u00a7l\u00ef\u00e2jer (Diaperis, Tenebrio) 0. 100.\nSSanbtrter \u00a9tadjelf\u00e4fer (Mordellafasciata) 0.1O5. SSunte D elf \u00e4fer (Melo\u00eb variegatus) 0. 108. \u00a9emetner SDtaitVUnu (Melo\u00eb proscarabaeus) 0. 108.\n\u00a9pantfdje \u00c7^evge (Cantharis vesicatoria) 0.109. @re\u00a7e fdjtoan\u00e8 Ot\u00fcffelf\u00e4fer (Otiorbyncbus niger)\n0. 113.\nLixus paraplecticus 0. 114. f$-td)ten; unb ^tefernr\u00fcffelf\u00e4fer (Hylobius. Pis-sodes) 0. 116.\n0onneItebenbel \u00a9ptfem\u00e4ulcften (Apion apricans) @. 118.\nApoderus longicollis 0. 119.\n^afelnu\u00a7; Ot\u00fcfjler (Balaninus nucum) 0. 121. 2lpfelbl\u00fctt)en[ted)ei' (Antbonomus pomorum) 0. 122.\nCionus scropbulariae 0. 124.\nCryptorhyncbus lapatbi 0. 124. Rbyncbopborus Scliacb @. 127. ^tefentmaiTf\u00e4fer (Blastopbagus piniperda unb minor) 0. 129.\ngucbtenborfenf\u00e4rei* (Bostrichus typograpbus) 0. 130.\nOi\u00fcfterfpltntf\u00e4fer (Eceoptogaster scolytus) 0.","page":1104},{"file":"p1105.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberftcpt ber ^Euftrationen \u00a7um fed^ftett 33anb. $njeften.\n1105\nBrenthus Anchorago 0. 132.\nAnthribus albinus- 0. 133.\n\u00a9rbfens, 33o^uens unb \u00a9amenf\u00e4fer (Bruchus pisi, rnfimanus unb granarius) 0. 135. 0pie\u00a7bod (Cerambyx h\u00e9ros) 0. 138. SBtbberf\u00e4fer (Clytus arietis. Dorcadion. Molor-chus) 0. 140.\n\u00dfimmerbodf (Astynomus aedilis) 0. 141. i\u00dfappelbod (Saperda carcharias) 0. 142. \u00a9\u00e4penbod (Saperda populnea) 0. 142. Strangalia armata 0. 143.\n\u00a9djilff\u00e4fer (Donaeia menyanthidis) 0. 145. Clythra quadripunctata 0. 147.\n\u00a9rof^e Rappel=33lattf\u00e4f er (Lina populi) \u00a9. 148. kleine Rappel sj\u00f6lattt\u00e4fer (Lina trenmlae) 0. 149. \u00a9fielt si\u00dflattfafer (Agelastica alni) 0. 151. 9tap\u00a3;\u00a9rbfIob (Psylliodes chrysocephala) 0.152. Dtebelige \u00a9dplbf\u00e4fer (Cassida nebulosa) 0.154. Mesomphalia conspersa 0. 155.\nLycoperdina bovistae 0. 156.\n\u00a9iebenpunft (Coccinella septempunctata) 0.157.\nHautfl\u00fcgler.\nSegboljrer ber gro\u00dfen H\u00b04l\u00fce^e 162.\nFl\u00fcgel ber Hautfl\u00fcgler, fcpematifd), 0. 164. \u00a7ri\u00fc)ling\u00eabilb au\u00ea bem Sttfeftenleben, 37afel' 0. 167.\nHonigbiene (Apis mellifica) 0. 168.\n\u00a9rbt)ummel (Bombus terrestris) 0. 181. Holjbiene (Xylocopa violacea) 0. 187. i\u00fct\u00f6rtelbiene (Ghalicodoma muraria) 0. 192. \u00a9eineiner \u00dcBlatffdfnetber (Megachile centuncu-laris) 0. 195.\n\u00e4ftauers Beljmtoe\u00e2pe. \u00a9olb\u00efre\u00eape. i\u00dfapiertoelpe (Odynerus. Chrysis. Polistes) 0. 200. 0d)ematifcl)e Oarftellung bon DBe\u00eapenneftern 0. 202.\nHorniffe (Yespa crabro) 0. 205.\nSftotlje DBalbametfe, Tafel 0. 210.\n\u00ceBalb; unb 9to\u00a7ameife (Formica rufa unb Cam-ponotus herculeanus) @. 215.\nSSijttenameife (Atta cephalotes) 0. 220. \u00a9urop\u00e4ifd)e \u00a9pinnenameife (Scolia haemorrhoi-dalis unb Mutilla europaeus) 0. 224. Oienenloolf unb T3egtt>e0pe (Pelopoeus Philan-thus. Pompilus) 0. 227.\n@anb* unb \u00a9iebioe\u00e9pe (Ammophila unb Scra-bro striatus) 0. 231.\n\u00a9icfyengapfen ; \u00a9attme\u00eape unb \u00a9aHapfelioe\u00eape (Cynips fecundatrix unb C. folii) 0. 245. 9tofetts\u00a9alIibe3pe (Rhodites rosae) 0. 247. Teleas laeviusculus unb T. terebrans 0. 251. Smicra clavipes 0. 253.\n^\u00dffeiltrager (Foenus jaculator) 0. 254. Microgaster nemorum 0. 257.\nBrac\u00f6n palpebrator 0. 258.\nBanchus falcator 0. 263.\n\u00aetefernfpinner ;@d)lupfU)e\u00ebpe (Anomalon circum-flexum) @. 265.\n$d)neiunoniben (Ephialtes. Mesostenus. Cryptus. Ichneumon) 0. 268.\njEafcfjenberg unb \u00a9djmibt, toirbellofe Spiere (SBreljm,\nCryptus migrator 0. 271.\nPimpla instigator 0. 274.\nHol^lbe\u00eape (Sirex juvencus) 0. 277. liefen iHotyoe\u00eape (Sirex gigas) 0. 278. liefern ;^amm\u00a7ornn)e^pe(Lophyrus pini). $otfc fad=^iefernblatt\u00eeue\u00eape (Lyda campestris) 0. 282.\n3ft\u00fcben:33lattn)e\u00eape (Athalia spinarum) 0.285. SSraunhmrj\u00eeSlattlbe\u00e8pe (Allantus scrophulariae). 9tofen;33\u00fcrftl)ornn)e\u00eape (Hylotoma rosae) \u00a9.\n287.\nWirten = $nopff)orntbe\u00eape (Cimbex betulae) \u00a9.\n288.\n\u00a9dbmetterlinge.\n\u00a9uriu<\u00a7 (Leptocircus Curius). 2lmp\u00ee)rifu\u00e2 (Or-nithoptera Amphrisus) 0. 296. S\u00f6aitmi\u00fceifilittg (Pontia crataegi) 0. 301. Teutfcpe Tagfalter, Tafel 0. 302. Tagpfauenauge ( V anessa Jo). ^anira (Epinephele Janira) 0. 305.\n\u00ffieoptolemu\u00ea (Morpho Neoptolemus) 0. 308. 2Jiauerfud^\u00ea (Pararge Megaera) 0. 311. ^icptenfcplb\u00e4rmer (Sphinx pinastri) 0. 316. Horniffenfd)ib\u00e4rmer (Trochilium apiforme) 0. 320.\n2Bei\u00a7fled (Syntomis Phegea). 0teinbred)c3Bib; bergen (Zygaena filipendula). brauner 33cir (Arctia caja) @. 323. \u00eftilant^u\u00eafpiuner (Saturnia Cynthia) 0. 326. ^iefernfpinner (Gastropacha pini) 0. 329. iRingelfpinner (Gastropacha neustria) 0. 330. \u00a9adtr\u00e4ger (Psyche unicolor) 0. 332. 9tot^f(|n?an^ (Dasychira pudibunda) 0. 334. T\u00f6eibenfpinner (Liparis salicis). \u00a9olbafter (Li-paris chrysorrhoea). \u00a9artenbirnfpinner (Liparis auriflua) 0. 335. \u00a9C^ibamntfpiuner (Liparis dispar) 0. 336. Dionne (Liparis monacha) 0. 338.\n\u00a9idjen ; i\u00dfro^efjton\u00e4fpinner (Cnethocampa pro-cessionea) 0. 342.\ngl\u00fcgel ber Dtoctuen, fdfematifd), 0. 344.\nOrion (Moma Orion). Ouedeneule (Hadena basilinea) 0. 346.\nB\u00f6ld)eule (Neuronia). \u00dcJtangolbeule (Brotolomia).\n\u00a9ra\u00eaeule (Charaeas) 0. 348.\n$ieferneule (Trachea piniperda), ^elbulnteneule (Cosmia diffinis) 0. 352.\n97ot^e\u00ea Orben\u00eabanb (Catocala nupta) 0. 356. \u00dcBir\u00efenfpanner (Amphidasis betularia) 0. 358. \u00a9rO\u00a7e groftfpanner (Hibernia defoliaria) 0.859. \u00c4iefernfpanner (Fidonia piniaria) 0. 360. @\u00e4nfefu\u00a7fpanner (Larentia chenopodiata)\t361.\n\u00a9pie\u00a7banb (Larentia hastata) 0. 361. $lodblunten= unb S\u00f6egtrittfpanner (Eupithecia. Lythria) 0. 362.\nkleine f^roftfpanner (Cheimatobia brumata) 0. 363.\nIR\u00dcbfaatpfeifer (Botys margaritalis) 0. 365. \u00a9idjenl\u00fcidler (Tortrix viridana) 0. 366. ^ieferngaUen;ffitdler (Retina resinella) 0.367. $ieferntrieb ; D\u00f6idler (Retina Buoliana) @. 367. gerieben YI).\t70","page":1105},{"file":"p1106.txt","language":"de","ocr_de":"1106\nUe&erftdjt ber (yttuftrationen jum fedfften SBanb. e\u00eften.\n\u00a9rbfeiUbicfler (Grapholitha dorsana).\nrinbenloicfler (Grapholitha duplicana) @.\n368.\n@d)nau\u00eeenmotten (Hyponomeuta) @. 371. \u00c4\u00dcmmeifdja&e (Depressaria nervosa) @, 372. Sard&en s S\u00d4Unirmotte (Coleophora laricinella) @. 374.\n\u2022 3 iu e i f \u00ef ft g \u00ef e r.\n3Mcfett= unb fliegen = f\u00c7tiigel, fdjematifd), @.376. \u00a9eringe\u00efte @ted)m\u00fccfe (Culex annulatus) @.380. \u00a3l)0mal \u00efrauerm\u00fcdc (Sciara Thomae) @. 384. \u00a9etreibeOerhriifter (Cecidomyia destructor) @. 386.\n2Bei^enm\u00dccfe (Cecidomyia tritici) @. 388. 2D7\u00e2rj ; Hctarm\u00fctfe (Bibio Marci) @. 389. 2Beiblid)e O\u00fcnberbremfe (Tabanus bovinus) @. 390. _\nHabicbtlfliege (Dioctria). @d)neofenflieqe (Empis) @. 393.\nHerrfdfaft ber fliegen, \u00a3afel @. 394. \u00efrauerfc^tbeber (Anthrax semiatra) @. 396. SBaffenf\u00efiege (Stratiomys chamaeleon) @. 398. \u2022OJionbflecfige @d)tt>ebfliege (Syrphus seleniticus) @. 399.\nYollucella pellucens. Ceria conopsoides @. 400. @c^lammfliege (Eristalis tenax) @. 401. \u00fcftagenbreme bel ^Sferbe\u00ea (Gastrophilus equi) @. 404.\nSftafenbreme bel @d)afel (Oestrus ovis) @. 406. \u00a3)CWtBreme bel fftinbe\u00ea (Hypoderma bovis) @.\n406.\n\u00a9C^neUf\u00eftege (Tachina fera) @. 407. @^mei\u00a7f\u00eetege (Musca vomitoria) @. 409. @pargelf\u00a3iege (Platyparea poeciloptera) @. 412. 33anbf\u00fcf$igel \u00a9r\u00fcnauge (Chlorops taeniopus) @. 414.\n^ferbelaulfliege (Hippobosca equina) @. 416. \u00a9emetner \u00a7lol) (Pulex irritans) @. 419.\ne \u00a3 f l\u00fc g l e r.\n31met[enI\u00d4tt>e (Myrmeleon formicarius) @. 422. \u00a9emetne \u00c7lorfliege (Chrysopa perla) @. 425. ^ameel^al\u00eaf\u00efiege (Inocellia crassicornis) @. 428. SBafferfXorfXtege (Sialis lutaria) @. 429. @forptonfliege (Panorpa communis) @. 430. ^\u00f6c^eriungfer (Limnophilus rhombicus) @. 432. 2)er[d)tebene 5\u00dfl)rbganibeni\u00a9el)\u00e4ufe @. 434. ^mmenbremen (Xenos Peckii unb Xenos Rossii) @. 436.\n\u00a9erabfl\u00fcgler.\n\u00dftoeifcbm\u00e4nsige Uferfliege (Perla bicaudata) @. 439.\n\u00a9intaglfliege oor ber lebten H\u00e4utung (Ephemera vulgata) @. 440.\n\u00a9intagl^iege (Ephemera vulgata), SD\u00ce\u00e2nndfen,\n- @. 441.\n\u00a9emetrtei Uferaa\u00ea (Palingenia horaria), \u00efBeib\u00ee d)en, @. 442.\n@dj\u00eeoarm bel gemeinen Uferaal (Palingenia horaria) @. 444.\n\u00a9ierlegen einer @djlanf Jungfer, \u00efafel @. 449.\n\u00a9emeine i\u00dflattbaudjlibelle (Libellula depressa) @. 451.\nIHniirte ^oljlaul (Psocus lineatus) @. 453. Termiten (Termes dirus, obesus, bellicosus)\n@. 463.\n\u00aeeutfd)e @d)abe (Blatta germanica) @. 468. $\u00dc(f)enfd)aben (Periplaneta orientalis) @. 470. \u00a9ifapfel ber $\u00fcd)enfc()abe @. 471. \u00a9ottelanbeterin (Mantis religiosa) @. 473. fftofftl \u00a9efpenftlJeufcbrecEe (Bacillus Rossii) @.\n477.\n2Banbelnbel 23latt (Phyllium siccifolium) @.\n478.\n@^l\u00fcarnt ber SBanberljeufcbrecfe, -tafel @. 483.\n2Banberl)eufc\u00a3)recfe(Oedipoda migratoria)@.484. \u00a9emeine \u00aeornfdirecte (Tetrix subulata) @. 488. \u00a9in^orn= unb \u00a9td)enfd)re(fe (Hetrodes. Meco-nema) @. 489.\nsJi\u00e4d)tlid)el Treiben ber ^nfeften, \u00a3afet\n@. 491.\t%\n^elbgriUe (Gryllus campestris) @. 492. tftaulftmrflgrille (Gryllotalpa vulgaris) (@. 494. O\u00efjrfourm (Forficula gigantea) @. 496. @etreibe=33lafenfu\u00a7 (Thrips cerealium) @. 499. fRotbfcbm\u00e2njiger 23lafenfu\u00a7 (Heliothrips haemor-rhoidalis) @. 499.\n\u00dfndergaft (Lepisma saccharina) @. 500. \u00a9letfdjerflo\u00ef) (Desoria glacialis) @. 501. @priitgfd)ft)an\u00a3 (Podura villosa) @. 501.\nPfauen = geberling (Philopterus falcicornis) @. 502.\n@d)nabelferfe.\n\u00ae0pflaul (Pediculus capitis) (@. 504.\n^tl^laul (Phthirius inguinalis) @. 505. \u00a9odfentlle (Coccus cacti) @. 507.\n2teffel = 9t\u00d6l)renlaul (Dorthesia urticae) @. 509. \u00efannenlaul (Chermes viridis) @. 513. \u00a3\u00dfetben;23aumlau! (Lachnus punctatus) @.514. \u00a9infter Slattflot). girren. (Psylla. Ledra.\nAphrophora. Centrotus) @. 517. Slull\u00e4nbifcEJe \u00e2irpen, \u00abtafel @. 519. SD\u00cetnircicabe (Cixus nervosus). Ifaternentr\u00e4ger (Pseudophana) @. 521.\n@ing= unb SJlannacicabe (Cicada plebeja unb orni) @. 523.\nSDeutfdfe 2Baffermangen, S^afet @. 524. Uferl\u00e4ufer (Saida elegantula) @. 529. ^Otbftanje (Reduvius personatus) @. 530. \u00dcBudelmange (Tingis affinis). fftinbentoan^e (Ara-dus corticalis). 23ettmange (Cimex lectu-larius) @. 531.\n@d)ontoanje (Calocoris striatellus) @. 533. geuermanje (Pyrrhocoris apterus) @. 534. @aumi\u00fcanje (Syromastes). \u00a9dmafentoan^e (Be-rythus) @. 535.\n@dnlbman*en(Aelia. Pentatoma. Acanthosoma) @. 538.\nHottentotten\u00ef\u00eeBanje (Tetyra hottentotta) \u00ae. 539.","page":1106},{"file":"p1107.txt","language":"de","ocr_de":"$\u00a3aufenbffifj\u00a3er. \u00a9pinnen, Urebfe. 9\u00ee\u00e2bertpiere. SB \u00fcr nt er.\n1107\niottfettbfiiper.\n<Stetn\u00a3ried\u00c9)er (Lithobius forficatus. Scolopendra insignis) @. 546.\nSuca\u00ea\u00ef SSanbaffel (Scolopendra Lucasii) @.547. Scmgf\u00fcljleriae \u00a9rbaffel (Geophilus longicornis) @. 548.\n\u00a9emeiner 33telfu\u00a7 (Julus terrestris) @. 550. S\u00dflatte Olanbaffel (Polydesmus complanatus) @. 551.\n\u00a9efciumte @c\u00a3)alenaf|el (Glomeris limbata) @. 553.\nSpinnen.\n\u00a9efielte @forpton (Bntbus occitanus) @. 557. SB\u00dcdjerfforptOtt (Cbelifer cancroides) @. 561. \u00a9efcpib\u00e4ngte \u00c7abenfforpton (Telypbonus cauda-tns) @. 562.\nSangctrmtge \u00fctarantelfforpion (Phrynus lunatus) @. 563.\nGonyleptes curvipes @. 564.\n\u00a9etnetne @forpionfpinite (Galeodes araneoides) @. 565.\n\u00ef^etle ber f\u00e8au\u00eai unb ^reu^fptnne @. 569. SSogelfpinne, \u00a3afel @. 573.\n\u00a9aubage^ JBitnirfpinne (Cteniza fodiens) @.574. \u00a9emeine ^reujfpinne (Epeira diadema) @. 577. \u00a9ejtredte \u00a9triderfpinne (Tetragnatha extensa) \u00a9._ 580.\nSD\u00fctnfpinne (Gasteracantha arcuata) @. 581. 33eMmte SBeberfpimte (Theridium redimitum) @.t 583.\nCtulfpiitne (Tegenaria domestica) @. 384. emetne 2\u00f6(lffer[ptmte (Argyroneta aquatica) @. 587.\n^eUerfpinne (Segestria senoculata) @. 590. Untperfcpmeifenbe ^mbbenfpimte (Th omisus viaticus) @. 592.\n\u00a9ierfcicfcpen einer SBolf\u00eafpinne (Lycosa) @. 594. \u00a9artenlucpfpinne (Pardosa sacc&ta) \u00a9. 595. illpulifcpe Tarantel (Tarantula Apuliae) @. 597. ^par\u00efefiir\u00ea ; .jp\u00fcpffpinne (Salticus scenicus) @. 598. \u00a9odjemUmilbe (Trombidium holosericium) @.\nkugelige ^lufjntiibe (Atax spinipes) @. 603. \u00a9emetne ^cifermiibe (Gamasus coleoptratorum)\naihtnbtpeile be\u00eb gemeinen IpoHbocF\u00ea (Ixodes ricinus) @. 606.\n\u00a9enteilter ^ol^bod (Ixodes ricinus) @. 607. S3ioIetrotj)er jpol^bocf (Ixodes reduvius) @. 609. 3?iitf^e^\u00f6rmige \u00a9aumjecfe (Argas reflexus) @.\n^\u00e4femilbe (Acarus domesticus) @. 613. ^r\u00e4^milbe be<8 S\u00ef\u00efenfcpen (Sarcoptes hominis) @. 615.\t;\nJpaarbalgntilbe be3 \u00dcJienfcpen (Demodex hominis) @. 616.\nUfer;@ptnbelaffe( (Pycnogonum littorale) @. 617. \u00a9Cplnnfc \u00aereb\u00eafp>intte (Nymphon gracile) @. 618.\nire\u00fcfe.\n^IltjjFreb\u00ea (Astacus fluviatilis) @. 624. \u00e4Ruttbmerfjeuge be\u00ea gItt\u00a7Freb|e\u00ea @. 625. \u00fcfterbenfpftem bon .\u00c7eufd)recFenFreb3, Krabbe unb Rummer @. 627.\n^ugenbfornt ber Krabben (Zo\u00eba) @. 629. Krabben, \u00efafel @. 629.\nSBinFerFrctbbe (Gelasimus) @. 631. 9\u00eeetter[anbFrabbe (Ocypoda) @. 631. Sogenfrabbe (Thalamita natator) @. 632. @ro\u00a7er \u00dcLctfcpenfreb\u00ea (Cancer pagurus) @. 633. \u00a9eefptntte (Maja) @. 633.\n\u00ceBolIfrabbe (Dromia) @. 634. \u00a9infteblerfrebfe, \u00a3afel @. 637. ^Porjellcmfreb\u00ea (Porcellana platycheles) @. 639. 23Icittfreb3 (Phyllosoma) @. 642. ^\u00dfctperFrebfe (Rummer unb 2anqufte), SCafel \u00a9. 643.\n\u00a9arneele : Pontonia tyrrhena @. 646.\n\u2014 Typton spongicola @. 646.\n\u00a9\u00e4gef\u00f6rnttqer SSal\u00e4mon (Palaemon serratus) @. 646.\n\u00a9emetner \u00ab\u00c7eufdbrecFenfreb\u00e2 (Squilla mantis) @. 647.\nSeudptfreb\u00ea (Leucifer) @. 648.\n\u00a9emeiner ^lopreb\u00e4 (Gammarus pulex) @. 650. Talitrus @. 651.\nPhronima @. 651.\n\u00aeeplfu\u00a7 ^-lopFreb\u00ea (Caprella) @. 652. SBctlftfcplau\u00ea (Cyamus) @. 652.\nMeraffel (Porcellio) @. 653.\nS\u00eeugelaffel (Sphaeroma) @. 653.\nPraniza @. 654.\n\u00cfRoluFFettFreb\u00ea (Limulus) @, 655.\n\u00aeiefenfu\u00a7 (Apus) 659.\n2BafferfIo() (Acanthocercus) @. 660.\n\u00a9ppippium be<\u00a7 3lccuttb)ocercu3 @. 661. \u00eerilobit (Paradoxides) @. 662. \u00efrilobit (Calymene) @. 663.\nSarbett bon Cyclops @.' 664. gifcpl\u00e4ufe (Caligus. Lernanthropus) @. 666. J\u00efarpfenlaul\u00bb (Argulus foliaceus) @. 666. ^ifcpl\u00e4ufe (Lernaeonema. Brachiella. Pennella.\nHaemobaphes. Herpyllobius) @. 667. 2arbe bon Lepas @. 669.\n\u00a9eepocfen (Lepas Baianus) @. 670.\nS\u00f4ur^elFreb\u00ea (Sacculina) @. 671.\npbertljiere.\n\u00a9Cpilbr\u00e4bertpier (Noteus quadricornis) @. 674. Sluntent^tercbeu (Floscularia ornata) @. 676.\nJiJ\u00fcnner.\nS3orftengruppe @. 682.\n33or1ten|\u00f6cfer bon Heteronereis Oerstedtii @. 682. Hermione hystrix @. 683.\n\u00ae0pf bott Nereis incerta @. 683. 33orftenm\u00fcrnier (Heteronereis. Phyllodoce. Gly-cera. Arenicola) @. 684.\nArenia fragilis @. 686.\n70*","page":1107},{"file":"p1108.txt","language":"de","ocr_de":"1108\nUeberftdfjt ber $Iluf\u00eerationen %um fecfyften 33attb. SB\u00fcrnter. S\u00f6eicbt^iere.\nChaetopterus @. 087.\n\u00d6fteren ber Hermella. Hermella. Terebella emmalina @. 688.\nSerpula ornata @. 689.\nAmphicora @. 690.\n(Snttbidiung ber 33orfienfi>\u00fcrmer @. 698. Phreoryctes Menkeanus @. 696.\n\u00a9eg\u00fcnge\u00efte \u00dcRaibe (Nais proboscidea) @. 697. $o|)fenbe ber Laiben \u00eetnb bon Cbaetogaster @. 697.\nSan ber ^Blutegel @. 699.\n\u00a9ternio\u00fbrmer (Bonellia. Phascolosoma. Pria-pulus) @. 705.\n\u00a9ntibidlung bed Nematoxys @. 709. $orberenbe bon Enoplus @. 710.\n$\u00efeifter; \u00a9fftg\u00e4lcfyen (Leptodera) @. 711. Pelodera papillosa @. 712.\n8eptoberaform ber Ascaris nigrovenosa @. 713. 3\u00f6ei^en\u00e4lci)en (Anguillula tritici) @. 713. Slopfenbe boit Ascaris, @pulmnrm, @. 715. 5Pfrtemenfc\u00c9)n)an^ (Oxyuris vermicularis) @. 716. Dochmius trigonocepbalus @. 718.\n\u00aeopf bout ^appentbiinn (Cucullanus elegans)\n@. 719.\nTrichina spiralis @. 721. \u00efridnnenfapfe\u00ef @. 722.\nGordius Setiger. f\u00f4orperenbe, @. 724.\nSarbe be\u00ea SGBafferfalbe\u00ea (Gordius aquaticus) @.725, Mermis, \u00a9ier tmb 2arbe, @. 725.\nD^tefenfrct^er (Ecbinorbynchus gigas) @. 726. Planaria gonocepbala @. 728.\n33terauge (Tetrastemma obscurum) 0. 730. Db\u00fcffelenbe bon Tetrastemma obscurum @, 731. \u00a9in\u00e4ugige \u00a9ngmaul (Stenostomum monocelis) @. 732.\nProstomum. Convoluta. Yortex. @. 734, Monostomum tetragonum @. 734.\nUmrifj einer Dendrocoela @. 735.\nPolycelis laevigata @. 736.\nGeodesmus bilineatus @. 737.\nEpibdella. Trocbopus. Cyclatella @. 739. \u00ee)0^peltbier (Diplozoon paradoxum) @. 740. Dactylocotyle. Anthocotyle @. 741. jDoppellocfy (Distomum echinatum) @. 742. 8eberege\u00ef (Distomum bepaticum) @. 743. iBeftadjelter iBanbtourm (Taenia solium) @. 747. @edjd\u00a7a\u00efiger SBanbmurnt ; \u00a9ntbrfyo @.748. Slafeniburm. Studgeft\u00fctyter iBanbiourmfopf @.749.\n$0pf nnb \u00a9lieb bon Taenia solium unb T.\nmediocanellata @. 751.\n,\u00a3j\u00fc\u00effentburm (Taenia echinococcus) @. 753. unb \u00a9lieb bed menfd)lid)en \u00a9rubenfopfed @. 754.\nJ\u00aee\u00eed)tljim.\n\u00c4 o p f f n \u00a7 e r.\nSepiola Eondelettii boit ber 9t\u00fcdenfeite @. 759.\n-----bon ber iBaud)feite @. 759.\n-----ber \u00dcJlantel entfernt @. 760.\nUnter; unb Oberfiefer ber Sepia @. 760.\n\u00a9emeiner iBielfuff (Octopus vulgaris) @. 765. 9J\u00eeofd)ud;\u00a9lebone (Eledone moschata) @. 768. ^abier;dtautilud, \u00a3afel @. 770.\n\u00a9enteilte @epia (Sepia officinalis) @. 772. \u00a9emeine \u00a9alrnar (Loligo vulgaris) @. 776. @d)ale bed $>of\u00ee\u00ef)\u00f4ntd)end @. 778. papier; \u00fciautilu\u00ea (Argonauta Argo) mit ein; gefdjloffenem 2lrnt @. 779.\n------mit freiem ^ectocottyludarm @. 779.\nNautilus pompil\u00eeus @. 781.\n@ d) n e cf e n.\n3a|nrei|e and ber 3Reibeplatte ber 2ungett; fdpieden @. 789.\n\u00cfRaurifdfe 2ld)atfd)netfe (Achatina mauritiana) 799.\n\u00a9ladfdlmede (Vitrina pellucida). iBemftein;\nfdfutecfe (Succinea putris) @. 799. \u00a9egefdptede (Limax rufus) @, 800. 8anbfd)itecfen, \u25a0Bafel @.801.\n\u00a9ntbrtyo ber 2lcferfdmede (Limax agrestis) @. 801.\nJ Testacella haliotidea @. 802.\n^la^regenfcfmecfe (Scarabus imbrium) @. 803.\nI \u00a9rofte @cblammfdmecfe (Limnaeus stagnalis) @. 804.\n\u00a9mbrtyo ber @umbf;97abffdmede @. 806.\nI SJl\u00e2nncben bon Littoridina @. 815. 3\u00e2(mdben;Onerretl)e and ber ffteibeffiatte ber 2ld)af;@nmpffd)necfe @. 817.\n\u00a9ertypte Obiffoe (Rissoa costata) @. 818.\n2aid> ber Uferfdptecfe (Litorina littorea) @. 819. \u00aeeib\u00f6l)nlid)e SBurntfclmede (Vermetus lumbri-calis) @. 821.\nVermetus triqueter @. 822.\nSarbe bed Vermetus triqueter @. 822.\nJanthina fragilis @. 826. galptretbe ber fReibeplatten bon Tritonium unb Murex @. 827.\n@df)tbar^e Olibe (Oliva maura) @. 828. \u00a9ifapfeln bon Purpura lapillus @. 830. Rhizochilus Antipathum, junged \u00a9Templar @. 830. \u2014 altered feftft^enbed \u00a9remplar @. 831.\nMurex brandaris @. 833.\n\u00a9ip\u00fclfen bon Fusus antiquus @. 835. 23irnenfdbitecfe (Pyrula decussata) @. 836, ^egelfdmed'e (Conus textilis) @. 837. \u00fctonnenfdpiede (Dolium perdix) @. 843. @turmbaube (Cassis glauca) @. 844. ^3elifandfu\u00a7 (Aporrhais pes pelicani) @. 844.\ngelfd^nedfe (Strombus lentiginosus) @. 845. \u00a9emeine @d)hnmmfcbnede (Nerita fluviatilis) @. 846.\nDelphinula laciniata @. 848.\n2Ugierifd)e 97apffd)necfe (Patella algira) @. 849. \u00a9legante ^\u00e4ferfdjnede (Chiton elegans) @. 852. 8arbe ber ^aferfcbnede @. 852.\nAtlanta Peronii @. 853.\nPterotrachea scutata @. 856.\n^reidlauf bon Pleurobranchus aurantiacus\n@. 857.\n\u00a9emeine ^ugelfdjnede (Acera bullata) @. 860.","page":1108},{"file":"p1109.txt","language":"de","ocr_de":"Ueberftdjt ber ^duftrationen gum fed^ften 53anb. 8trapltpiere. Uriniere.\n1109\nOffene 8eemanbel (Philine aperta) 8. 862. 8eepafe (Aplysia depilans) 8. 863. Pleurobranchus Peronii 8. 865.\nSBeicptoargtge 8ternfd)necte (Doris pilosa) 8. 867. 2Bet\u00a7e \u00a9rtffelfcpnecfe (Ancula cristata) 8. 868. \u00a9emeine iBaumcpenfcpnecfe (Dendronotus arbo-rescens) 8. 869.\nSBreitioargige Sjabenfdpnecfe (Aeolis papillosa) 8. 870.\n8(pleterfcpnecte (Tethis fimbria) 8. 871.\n\u00a9r\u00fcne 8ammetffpnecfe (Elysia viridis) 8. 872. 23reitf\u00f6pftge Sangettfcpnecfe (Pontolimax capita-tus) 8. 874.\nSynapta digitata mit bem ^civafttifdOen 8d)necten; fcplaucp 8. 875.\nEntoconcha mirabilis, SatOe 8. 878.\n3\u00bbnge Synapta digitata 8. 879.\nHyalea tridentata 8. 880.\nHyalea gibbosa, Same 8. 880.\nTiedemannia neapolitana 8. 881.\nClio flavescens 8. 883.\nPneumodermon , SatOe 8. 884.\n\u00a9leppantengapn (Dentalium vulgare) 8. 885. \u00a3pier Don Dentalium 8. 886.\nSaroe non Dentalium in nerfeptebenen \u00a9nt; \u00efoicfinng\u00eaftnfen 8. 887.\n\u00dcJlufcpeln. S\u00fctanteltpiere.\n\u00a9ntenmufcpel (Anadonta anatina) 8. 892. \u00fcfternenfpftem ber \u00a3etcpmnfcpei 8. 894.\nCytherea maculata 8. 896.\n\u00a9ntioict\u00efung\u00eaguftanb ber iIMermufcpe\u00ef 8. 904. \u00a9\u00a7bare 9J\u00eeief3tnnfcpeI (Mytilus edulis) 8. 914. 8teinbattel (Lithodomus lithophagus) 8. 916. 33oprmnfcpel (Pholas), \u00a3pier ope 8cpale 8.923. 8cpale ber SSoptmufcpel (Pholas) 8. 924. SBopl'tourm (Teredo fatalis) 8. 926. Gastrochaena modiolina 8. 931.\n8iebmufdjet (Aspergillum vaginiferum) 8. 931. 8tacpelige ^emtnnfcpel (Cardium echinatum) 8. '932.\nTridacna mutica 8. 936.\n\u00a9cpte \"8ee;5J$erlemnufcpei (Avicula) 8.939. 2teft ber getlenmnfcpel (Lima hians) <8. 945. 2Jtantelranb ber \u00aeaminmnfcpet 8. 946.\nSlufter (Ostrea) ge\u00f6ffnet 8. 948.\n\u00dcP\u00ceantellappen ber 8attelmnfcpel (Anomia ephip-pium) 8. 957.\n9t\u00fccfenflappe non Terebratulina caput serpen-tis 8. 959.\nThecidium mediterraneum 8. 961.\n\u2014 \u2014 Same 8. 962.\nCrania anomala 8. 963.\nAscidia microcosmus 8. 965. Clavellina lepadiformis 8. 967.\nBotryllus albicans 8, 968.\nSalpa maxima 8. 969.\nStraljltfjim.\nPaludicella Ehrenbergii 8. 971.\nCristatella mucedo 8. 973.\n8tatoplafi ber Cristatella mucedo 8. 973. Flustra foliacea 8. 974.\nTubulipora verrucosa 8. 974. f\u00f4lettenp\u00efotprie (Synapta inhaerens) 8. 978.\n\u2014\tSame 979.\n8eeigel (Echinus esculentus) 8. 980. Bapngeriift be3 8tein;8eetgel3 8.980. 8tacpelpctuter, SCafel 982.\n8cplangenfiern (Ophiothrix fragilis) 8. 984.\n\u2014\tSame 8. 985.\nPentacrinus caput medusae 8. 986.\nCydippe pileus 8. 990.\nOuallen, Stafel 8. 992.\nChrysaora ocellata 8. 992.\n^riedjqnalle (Herpusa ulvae) 8. 993. 8cpirmquaden (Syncorina. Hydra. Hydractinia) 8. 994.\n9t\u00f6prenquade (Physophora disticha) 8. 996. Dendrophyllia ramea 8. 998.\nHeliastraea heliopora 8. 998.\nSJhtnbtelcpe non Heliastraea 8. 999.\nMadrepora verrucosa 8. 1000.\nPorites furcatus 8. 1000.\n8eeanemone (Actinia offoeta) 8.10(X). 8ee;2lnemonen, SOafel 8. 1000.\nOrgeltor alle (Tubipora) 8. 1003.\n8eefeber (Penatula spinosa) 8. 1003. \u00a9beltoraEe (Corallium rubrum) 8. 1004.\n\u00a9b elf ora lie, SCafel 8.1004.\nGorgonia verrucosa, 8tocf unb \u00aeelcpe 8. 1005.\nJlrtljim.\ndJiufdfeltptercpen (Stylonychia mytilus) 8.1013. \u00fcfttctenbe\u00ea \u00a9loetentpierepen (Epistylis nutans) _8. 1014.\n^alffdfinainm (Sycon ciliatum) 8.1018.\nSame be3 ^alffcptnammel 8.1018. $tefelfd)tt>amm (Axinella polypoides) 8.1019. 8inammftfcperei, \u00a3afel 8. 1021. SRierenformiger Seberfcpttamm (Chondrosia reni-formis) 8. 1023.\n\u00a9iformige \u00a9romie (Gromia oviformis) 8. 1025.\nGuttulina communis 8. 1026.\nDendritina elegans 8. 1026.\n.Seuddtpiercpen (Noctiluca miliaris) 8. 1029. Orangerotpe\u00ea Urfcpletn\u00fcnefen (Protomyxa auran-tiaca) 8. 1030.","page":1109},{"file":"z0001.txt","language":"de","ocr_de":"2)ru\u00f6 oom \u00a9ibliogratiljifdjen 3nftitut (Wt. \u00e4Jfetjer) in \u00a3t\u00efbburgi)aufen.","page":0}],"identifier":"lit29462","issued":"1869","language":"de","pages":"1109","startpages":"1109","title":"Illustrirtes Thierleben: eine allgemeine Kunde des Thierreichs. Sechster Band. Wirbellose Thiere","type":"Book","volume":"6"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T13:26:22.461535+00:00"}

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