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Chemische Untersuchung der Hexenmilch

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{"created":"2022-01-31T15:23:42.563865+00:00","id":"lit36123","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Tschassownikow, S. G.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 1: 68-72","fulltext":[{"file":"p0068.txt","language":"de","ocr_de":"68\nEIN EINFACHES VERFAHREN ZUR BESTIMMUNG DER DAUER ETC.\nStrom hinsichtlich des ersten haben soll, ist nicht von Bedeutung, doch gelingt der Versuch immer besser, wenn beide Str\u00f6me dieselbe Richtung haben. In letzterem Falle ist es notwendig die Ankerplatte des Deprez\u2019schen Signals mit einem feinen Gummifaden zu \u00fcberbinden, damit zwischen der Ankerplatte und dem Elektromagnet eine d\u00fcnne elastische Zwischenlage vorhanden sei.\nIdentische Besultate erh\u00e4lt man hei Benutzung des Metronoms anstatt der Stimmgabel, wenn eine l\u00e4ngere Zeitdauer verzeichnet werden soll.\nZum Schluss bemerke ich, dass dieses von mir vorgeschlagene Verfahren schon seit mehr als zwei Jahren im Laboratorium des Physiologischen Instituts der Kais. Universit\u00e4t zu Moskau mit Erfolg angewandt wird.\nChemische Untersuchung der Hexeuuiilch.\nVon S. G. Tschassownikow,\naus dem physiologischen Institute der Kaiserlichen Universit\u00e4t zu Moskau.\nWie bekannt, findet bei allen Neugeborenen beiderlei Geschlechts in den ersten Tagen nach der Geburt ein Anschwellen der Brustdr\u00fcsen, so wie die Ansammlung in denselben einer Fl\u00fcssigkeit statt, die beim Dr\u00fccken herausfliest. Die Menge dieser Fl\u00fcssigkeit wird nach und nach gr\u00f6sser, erreicht ihren H\u00f6hepunkt am Anf\u00e4nge der dritten Woche und geht dann zur\u00fcck, so dass in der f\u00fcnften Woche kein Tropfen davon mehr zu erlangen ist.. Da ein solches Anschwellen der Br\u00fcste oft der Ausgangspunkt eines Entz\u00fcndungsprocesses (Mastitis neonatorum) ist, so hat die Frage \u00fcber die Natur dieser Fl\u00fcssigkeit, der sogenannten Hexenmilch, die Aufmerksamkeit der praktischen Aerzte schon fr\u00fch auf sich gelenkt. Zum Zweck der Beantwortung dieser Frage wurden aber auschliesslich microscopische Untersuchungen angestellt. Diese letzteren zeigten, dass die in den Brustdr\u00fcsen der Neugeborenen sich ansammelnde Fl\u00fcssigkeit Milchk\u00f6rperchen, Milchk\u00fcgelchen, Colostrumk\u00f6rperchen, Leuko-cyten, kurz alle diejenigen Bestandteile, die in der gew\u00f6hnlichen Frauenmilch enthalten sind, in sich schliesst *)\u2022 Im Gegensatz zu den zahlreichen microscopischen Beobachtungen war die chemische Zusammensetzung wenig ber\u00fccksichtigt worden, so dass es in der Literatur nur drei quantitative Analysen der Hexenmilch giebt. Die eine, und zwar die \u00e4lteste, wurde von H\u00e4uf* 2) ausgef\u00fchrt, die zweite von Quevenne 3), die letzte und zugleich ausf\u00fchrlichste\n*) Ausf\u00fchrlicher s. N. Jablokow: jo^Ka\u201c. ftnec. M. 1892 r.\n2) Schlossberger: Untersuchung\n\u201e0 mojohhoh \u00e6eaeot Bt nepioAt OTA'UieHia ykTCKaro Moder sog. Hexenmilch. Annal, der Chemie und Pharmacie\nBd. XI. 1853.\t.\t.... , . . , v\n3) A. G\u00fcbler: Ueber die Absonderung und Zusammensetzung der Milch bei den -Neugeborenen. Journ. f. Kinderkrankh. 1856. Bd. 27.","page":68},{"file":"p0069.txt","language":"de","ocr_de":"CHEMISCHE UNTERSUCHUNG DER HEXENMILCH.\n69\nvon Genser *) im Jahre 1875. Doch konnte auch diese letztere nicht f\u00fcr ganz \u00fcberzeugend angesehen werden, da der Autor es mit einer relativ sehr grossen Menge Fl\u00fcssigkeit zu thun hatte, infolge dessen die M\u00f6glichkeit vorhanden war, dass die von ihm untersuchte Milch nicht ganz gew\u00f6hnliche Eigenschaften aufwies. Das liebensw\u00fcrdige Anerbieten Herrn Dr. N. Jablokow\u2019s, mich mit dem n\u00f6tigen Material zu versorgen, benutzend, entschloss ich mich eine neue Analyse auszuf\u00fchren, wobei ich es f\u00fcr gut fand mit der Aufsuchung einer neuen Untersuchungmethode zu beginnen.\nIu seiner Schrift \u00fcber Haufs Untersuchung schweigt Schlossberger \u00fcber die von ersterem bei der Analyse angewandte Methode; wenn man aber die weiter unten angef\u00fchrten Zahlen in Erw\u00e4gung zieht, so kann man mit grosser Wahrscheinlichkeit folgenden Gang annehmen. Nach Eintrocknen des genommenen Quantums der Milch wurde durch W\u00e4gen der Gehalt an Wasser und trockenen Bestandteilen bestimmt, worauf die Fettteile extrahirt wurden; der trockene Best gab somit eine Vorstellung von dem Fettgehalt der Milch einerseits, von dem Gehalt an denjenigen Substanzen, die H\u00e4uf unter der Categorie: Eiweissstoffe, Milchzucker und Extractivstoffe zusammenfasst, andererseits; der nach dem Extrahiren der Fettteile \u00fcbrig gebliebene Best endlich wurde gegl\u00fcht und somit der Gehalt an Asche bestimmt. Diese sehr einfache Methode ist, wie es sich von selbst versteht, zugleich eine h\u00f6chst unvollkommene: es findet nicht nur keine Trennung der Proteink\u00f6rper von dem Milchzucker statt, der Autor erkl\u00e4rt auch nicht, was er unter dem Namen Extractivstoffe versteht.\nIn seiner Mitheilung \u00fcber Quevenne\u2019s Arbeit sagt G\u00fcbler nichts \u00fcber dessen Untersuchungsmethode, so dass die Dichtigkeit der Analyse, die sich scharf von der oben beschriebenen unterscheidet, einem gegr\u00fcndeten Zweifel unterliegt.\nDie ausf\u00fchrliche Beschreibung von Genser\u2019s Analyse finden wir in seiner Abhandlung: \u00abUntersuchung des Sekretes der Brusdr\u00fcse (Galactostase) eines neugeborenen Kindes>. Er verf\u00fcgte \u00fcber ungef\u00e4hr 3\u2018/2 Gr. Vor allem machte er den Versuch mit Lakmuspapier und bestimmte das specifische Gewicht mittels des Piknometers; darauf verd\u00fcnnte er ein genau abgewogenes Quantum der Milch mit dem 15\u201420-fachen Volum Wasser und f\u00e4llte sie mittels verd\u00fcnnter Essigs\u00e4ure und anhaltender Einwirkung von Kohlens\u00e4ure. Der aus Casein und Fett bestehende Niederschlag wurde abfiltrirt, das Filtrat wieder durch Alkohol gef\u00e4llt, wobei im Niederschlage Albumin erhalten wurde, welches gleichfalls auf dem Filter gesammelt wurde. Den Fettgehalt bestimmte Genser aus der Gewichtsdifferenz des ersten getrockneten Filters vor und nach dem Extrahiren des Fettes durch Ether im SoxhleFschen Apparat. Die Fl\u00fcssigkeit verd\u00fcnnte er mit Wasser bis 100 Cc. und teilte sie in zwei gleiche H\u00e4lften; in der einen bestimmte er mittels der Fehling\u2019schen L\u00f6sung den Zuckergehalt, die andere diente zur Bestimmung der Asche und Salze nach gew\u00f6hnlichem chemischem Verfahren. In unserer Analyse, bei der wir m\u00f6glichste Genauigkeit bezweckten, konnten wir uns des von Genser benutzten Verfahrens nicht bedienen, da gegen dasselbe, namentlich gegen die\n*) Genser: Jahrbuch f. Kinderheilkunde. Bd. IX. Hf. 2. 1875 u. Cenlralblatt f. medic. Wis\u00ab sensch. 1876.\n5*","page":69},{"file":"p0070.txt","language":"de","ocr_de":"70\nCHEMISCHE UNTERSUCHUNG DER HEXENMILCH.\nGenser\u2019sche Trennung der Eiweissk\u00f6rper, manches einzuwenden ist. Vor allem erscheint nach Prof. L. Morochowetz\u2019s umfassendem Werke: <Ueber die Proteink\u00f6rper *)> die Einteilung der Eiweissk\u00f6rper der Milch in Casein und Albumin wenig rationnell, da zahlreiche historische Thatsachen und experimentale Beobachtungen den Autor zu dem Schl\u00fcsse gef\u00fchrt haben, dass wir in der Milch es nur mit einer Art von Proteink\u00f6rpern, n\u00e4mlich dem Lactoglobin, zu tliim haben. Zweitens ist die Essigs\u00e4ure ein solches F\u00e4llungsmittel f\u00fcr Eiweisstoffe, welches, im Ueberfluss angewandt, den Niederschlag leicht wieder l\u00f6st; da man aber immer nur mit sehr kleinen Quantit\u00e4ten Hexenmilch arbeitet, so ist es schwer die Grenze zu bestimmen, welche bei der Anwendung von Essigs\u00e4ure nicht \u00fcberschritten werden darf. Drittens haben andere Forscher, z. B. Emmerling * 2), bei dem Gebrauch anderer, st\u00e4rkerer Reagentien bei der F\u00e4llung vom Casein und Albumin noch andere F\u00e4llungsproducte, die sie Lactoglobin, Lactoprotein u. s. w. nannten, erhalten. Endlich, viertens, hat Genser ganz die unl\u00f6slichen Salze ausser Acht gelassen, deren Gegenwart unseren Analysen zufolge nicht zu bezweifeln und schon \u00e0 priori sehr wahrscheinlich ist, wenn man das Secret der Brustdr\u00fcsen der Neugeborenen mit der gew\u00f6hnlichen Frauenmilch vergleicht. Die genannten Gr\u00fcnde, sowie auch die geringe Menge der Milch, von der uns gew\u00f6hnlich nur gegen 1 Gr. zugestellt wurde, erlaubten uns auch nicht uns anderer, sehr genauer Methoden, wie z. B. der Pfeif-fer\u2019schen, zu bedienen.\nNachdem wir uns durch qualitative Analyse von der Gegenwart derjenigen Substanzen in der Milch der Neugeborenen, auf welche Genser hinweist, \u00fcberzeugt hatten, sahen wir uns gen\u00f6tigt f\u00fcr die quantitative Analyse der geringen Mengen der zu untersuchenden Fl\u00fcssigkeit eine neue Methode zu suchen und entschlossen uns nach langem Zaudern zu folgender. Vor allem pr\u00fcften wir die Milch mit Lakmuspapier, was- stets eine stark alkalische Reaction ergab. Das specifische Gewicht wurde mittels eines vorher abgewogenen, sehr kleinen, 1\u20142 Grm. Wasser fassenden, Piknometers bestimmt; dabei war die Menge der Milch gew\u00f6hnlich nicht gen\u00fcgend um den Piknometer bis zu einem bestimmten Striche zu f\u00fcllen; in diesem Falle wurde der Apparat mit der darin enthaltenen Milch gewogen, die fehlende Fl\u00fcssigkeit durch Wasser erg\u00e4nzt und wieder gewogen. Wenn wir das Gewicht der Milch mit a Grm. bezeichnen, dasjenige der Milch sammt dem Wasser mit b Grm , so ist das Gewicht des Wassers allein = (b\u2014a) Grm.; hat man einen Piknometer von z. B. 2 Grm., so ist das Gewicht eines dem Milchvolum gleichen Volums Wasser gleich 2\u2014(b\u2014a) Grm., folglich stellt das Verh\u00e4ltniss des Gewichtes a der Milch zum Gewicht eines gleichen Volums Wasser, d. h. zu 2\u2014[b\u2014a) das specifische Gewicht der Hexenmilch vor.\nAus dem Piknometer wurde die Milch ferner tropfenweise auf einen vorher gewogenen Filter von 7 Cent, Durchsmesser und einem Gehalt an Asche von 0,0011444 Grm. gebracht und dabei auf dem Wasserbade erw\u00e4rmt. Dabei wurde streng darauf geachtet, dass die Milch den Filter durchtr\u00e4nke, doch\n0 \u201eEnnHCTBO HpOTeHHOBHXt\n2) E. Pfeifer: Die Analyse der Milch. Wiesbaden. 1887.","page":70},{"file":"p0071.txt","language":"de","ocr_de":"CHEMISCHE UNTERSUCHUNG DER HEXENMILCH.\n71\nunter keiner Bedingung \u00fcber denselben liinweggehe. Nachdem sich die Milch auf dem Filter auf diese Weise verteilt hatte, wurde letzterer zwischen zwei mit einer Klemme versehene Uhrgl\u00e4ser gebracht und zuerst im Luftbade bei 100\u00b0\u2014150\u00b0, dann im Exsicator bis zum constanten Gewicht getrocknet, darauf gewogen und somit der Gehalt an Wasser und an festen Bestandteilen bestimmt. Hierauf wurde der Filter behufs des Extrahiren des Fettes durch Ether in einen Sothlet\u2019schen Apparat gebracht, wo er bis zur v\u00f6lligen Entfernung des Fettes blieb, was gew\u00f6hnlich 3\u20144 Tage erforderte. Ein schnelleres Ausziehen des Fettes durch kochenden Ether in einem Glasbecher erwies sich als unzul\u00e4ssig, da der Ether Proteinstoffe von dem Filter mechanisch mit sich fort riss. Nach Beendigung dieser Operation wurde der Filter getrocknet und gewogen, so dass die Gewichtsdifferenz des Filters sammt dem trockenen Rest vor und nach dem Ausz\u00fcge des Fettes den Gehalt dieses letzteren in der Hexenmilch vorstellte. Nun wurde der Filter mit heissem W asser gewaschen, wobei iu die L\u00f6sung der Zucker und die l\u00f6slichen Salze \u00fcbergingen, w\u00e4hrend der Eiweissstoff und die unl\u00f6slichen Salze auf demselben zur\u00fcckblieben. Nach dem Ausziehen mit Wasser wurde der Filter getrocknet und behufs der Bestimmung der Gewichtsmenge der Eiweissk\u00f6rper und Salze gewogen, darauf verbrannt und die den Rest des Filters und die unl\u00f6slichen Salze enthaltende Asche gewogen. Aus der ganzen Gewichtsmenge der Asche das Gewicht der Asche der Filters, welches, wie wir wissen, 0,0011444 Grm. betrug, abziehend erhielten wir den Gehalt an unl\u00f6slichen Salzen; da uns das Gewicht der letzteren sammt dem Eiweissstoffe (Lactoglobin) durch die Bestimmung des Gewichts des trockenen Filterrests nach dem Ausziehen durch Wasser bekannt war, so war es ein leichtes den Gehalt an Lactoglobin zu bestimmen.\nDas Waschwasser wurde genau in zwei H\u00e4lften geteilt, wovon die eine zur Bestimmung der l\u00f6slichen Salze, die andere zur Berechnung des Zuckergehaltes diente. Die erste Portion wurde zuerst in einem gewogenen Tiegel auf dem Wasserbade abgedampft, dann in dem Luftbade bei 1001 bis zum constanten Gewicht getrocknet; durch W\u00e4gen wurde dann die Quantit\u00e4t des trockenen Restes, d. h. des Zuckers und der l\u00f6slichen Salze, die in der H\u00e4lfte des Wasserauszuges enthalten waren, bestimmt. Darnach wurde der Rest einge\u00e4schert, wobei das Gewicht der Asche den Gehalt an in Wasser l\u00f6slichen Salzen in der H\u00e4lfte des Wasserauszuges vorstellte. Die zweite Portion wurde nach allgemeinen chemischen Grunds\u00e4tzen mit Fehling'scher L\u00f6sung behandelt, mittels welcher somit die Gewichtsmenge des in dieser Portion enthaltenen Milchzuckers bestimmt wurde. Es versteht sich von selbst, dass die gefundenen Mengen des Zuckers und der l\u00f6slichen Salze mit 2 multiplicirt werden mussten, da dass Gewicht derselben nur f\u00fcr die H\u00e4lfte des Wasserauszuges gefunden worden war. Schliesslich sind genauigkeitshalber die durch das W\u00e4gen bestimmten Quantit\u00e4ten des Zuckers und der l\u00f6slichen Salze (einer jeden H\u00e4lfte des Wasserauszuges) von dem Gewichte des trockenen Restes der ersten H\u00e4lfte des Auszuges abzuziehen und, sollte sich eine Differenz erweisen, dieselbe zum Gewicht des Lactoglobins zu schlagen, welches zwar in sehr geringen Quantit\u00e4ten, aber dennoch durch die Poren des Filters dringt.\nDer soeben beschriebenen Methode uns bedienend, fanden wir f\u00fcr das specifische Gewicht der Milch der Neugeborenen in einem Falle 1,0204, in","page":71},{"file":"p0072.txt","language":"de","ocr_de":"72\nCHEMISCHE UNTERSUCHUNG DER HEXENMILCH.\neinem zweiten \u20141,0175, in einem dritten\u20141,0187. Die \u00fcbrigen Resultate der quantitativen Analyse von 1,512 Grm. solcher Milch sind aus n\u00e4chststehender Tabelle ersichtlich.\n\t.Krau- et!\tColo-\tEsels-\tMilch der Neugeborenen.\t\t\t\n\tmilch.\tstrum.\tmilch.\t\t\t\t\n\tDurchschnitts-\t\t\t\t\t\t\u25a0\nBESTANDTEILE.\tzahlen der\t\t\t\toJ\t\tO\n\tAnalysen von\t\t<\u00a3\t\t\tU\tm \u2022\n\tMoleschott,\t\t\tcG\t>\to in\t\n\tKlemm und\t\to\t2 c3\t<v\tG o\t\u00ab s in ~\n\tPfeiffer.\t\tg\tX\t\u00a9>\to\tH a\nWasser\t\t88,8\t86,49\t89,63\t96,75\t89,40\t95,705\t95,69\nFeste Bestandteile\t\t11,2\t13,51\t\u2014\t3.25\t10,10\t4.295\t4,31\nFett\t\t3,5\t2,92\t1,50\t0,82\t1,40\t1,456\t1,532\nCasein\t Albumin\t\tj 2,0\t6,44\t0,60 1,35\tks8\tJ 2,3\t0,557 0,490\t! 1,345\nMilchzucker\t\t5,5\t3,53\t6,40\t1\t6,4\t0,956\t0,778\nL\u00f6sliche Salze\t Unl\u00f6sliche Salze\t\t} 0,2\t0,45\t0,32\t0,05\t\u2014\t0,826\t0,373\n\t\t\t\t\t\t\t0,240\nSpecif. Gewicht\t\t1,031\t1,046\t\u2014\t\t\u2014\t1,01986\t1,0187\nDie Tabelle zeigt, dass die Resultate unserer Analyse mit den von Gen-ser gegebenen Zahlen im Allgemeinen \u00fcbereinstimmen, von denjenigen Hanfs und Quevenne\u2019s aber sehr abweichen. Auf Grund unserer Untersuchungen k\u00f6nnen wir uns dahin aussprechen, dass die Milch der Neugeborenen dieselben Bestandteile enth\u00e4lt wie die Frauenmilch und das Colostrum, sich aber dem Gehalt dieser Bestandteile nach von denselben stark unterscheidet, indem die Hexenmilch mehr Wasser und Salze und weniger Eiweissstoff, Zucker und Fett enth\u00e4lt. Der quantitativen Zusammensetzung nach steht sie der Eselsmilch am n\u00e4chsten.\nDiese Arbeit wurde unter der Leitung des Herrn Prof. L. Moroehowetz ausgef\u00fchrt, dem wir hiermit unseren lebhaften Dank aussprechen.","page":72}],"identifier":"lit36123","issued":"1898-99","language":"de","pages":"68-72","startpages":"68","title":"Chemische Untersuchung der Hexenmilch","type":"Journal Article","volume":"1"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T15:23:42.563870+00:00"}

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