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Analogie zwischen der Löslichkeit der Gase und derjenigen der Salze in Salzlösungen, die sich gegen diese und jene indifferent verhalten

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{"created":"2022-01-31T14:08:14.277749+00:00","id":"lit36153","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Setschenow, I.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 1: 166-170","fulltext":[{"file":"p0166.txt","language":"de","ocr_de":"166\nDE l'OKIGINE DE l'eau DE L\u2019AMNIOS.\ndiminue peu \u00e0 peu. Quant au sel marin, la quantit\u00e9 en est presque toujours la m\u00eame dans l\u2019eau de l'amnios, malgr\u00e9 les grandes diff\u00e9rences dans les propri\u00e9t\u00e9s physiques de ce liquide, dues au changement de son lieu d\u2019origine. Pendant la premi\u00e8re moiti\u00e9 de la gestation, la quantit\u00e9 de sel marin ne surpasse pas celle qui est contenue dans les transsudations, auxquelles appartient aussi l\u2019eau de l\u2019amnios dans cette p\u00e9riode du d\u00e9veloppement; dans la second\u00ab* moiti\u00e9, c\u2019est ce sel qui pr\u00e9domine dans les excr\u00e9tions inucilagineuses des organes de la digestion du f\u0153tus, qui servent de source \u00e0 la formation de l\u2019eau de l\u2019amnios et contiennent presque autant de sel marin que les transsudations.\nLes faits nombreux que j\u2019ai rapport\u00e9s dans ce travail montrent clairement, que l\u2019eau de l\u2019amnios de vache tire son origine pendant la premi\u00e8re p\u00e9riode du d\u00e9veloppement du f\u0153tus des vaisseaux sanguins du placenta, par transsudation, et que dans la seconde moiti\u00e9 elle se forme aux d\u00e9pens de l\u2019activit\u00e9 excr\u00e9toire des organes de digestion du f\u0153tus.\nAnalogie zwischen der L\u00f6slichkeit der (l\u00e4se und derjenigen der Salze in Salzl\u00f6sungen, die sich gegen diese und jene\nindifferent verhalten.\nVon f. Setschenow,\nProfessor der Physiologie an der Universit\u00e4t Moskau.\nUm auf die Frage, inwiefern die von mir f\u00fcr GOi und die Salzl\u00f6sunge-gefundenen Gesetze auf andere Gase und Fl\u00fcssigkeiten oder selbst auf F\u00e4lle von L\u00f6slichkeit fester K\u00f6rper anzuwenden sind, eine Antwort zu erhalten, ben schloss ich meine absorptiometrischen Versuche unter einer anderen Form fortzusetzen, indem ich n\u00e4mlich, eine Salzl\u00f6sung als L\u00f6sungsmittel beibehaltend, das Gas durch ein Salz ersetzte. Vor allem erwies es sich als notwendig das, was \u00fcber die L\u00f6slichkeit von Salzgemischen in Wasser bisher geschrieben worden ist, durchzusehen, wobei ich das Gl\u00fcck hatte in Bodl\u00e4nder\u2019s '), vorz\u00fcglicher Arbeit fertiges Material f\u00fcr die Bearbeitung der Frage in der angedeuteten Richtung, oder, genauer gesagt, f\u00fcr die Angriffnahme dieser Frage zu linden. Ich verdankte dies dem Umstande, dass, gleichwie ich bei meinen absorptiometrischen Versuchen, Bodl\u00e4nder unter allen Forschern auf diesem Ge-\n*) Bodl\u00e4nder. Ueb. d. L\u00f6slichkeit von Salzgemischen in Wasser. Zeitschr. f. pkys. Chemie. Bd. VII, Heft. 4.","page":166},{"file":"p0167.txt","language":"de","ocr_de":"ANALOGIE ZWISCHEN DEE L\u00d6SLICHKEIT DER GASE.\nI\u00df7\nbiete der einzige gewesen ist, der den Salzgehalt auf das Volumen der L\u00f6sungen bezogen hat.\nDie von ihm noch dem Plane meiner Versuche mit Gasen erhaltenen Zalden mit einander vergleichend, gelangte ich zu dem Schl\u00fcsse, dass das von mir gefundene numerische Gesetz ftir das Anwachsen des L\u00f6slichkeitscoeffi-\ncienten von CO, in Salzl\u00f6sungen, y = ae^, sich innerhalb gewisser Grenzen auch m Bezug auf die L\u00f6slichkeit der Salze in denselben Fl\u00fcssigkeiten bew\u00e4hrt.\nWie ich zu diesem Schl\u00fcsse gelangt bin, will ich an einem Beispiele ausf\u00fchrlich erkl\u00e4ren, indem ich dazu Zahlen aus Taf. III (Bodl\u00e4nder 1. c. S. 360) entnehme.\nZu den Versuchen mit Gasen ordnet man die L\u00f6sungen irgend eines gegebenen Salzes der Leihe nach in aufsteigenden Verd\u00fcnnungsgraden, wobei der absolute Salzgehalt der L\u00f6sung constant bleibt und sich nur das Volumen der letzteren infolge anwachsender Verd\u00fcnnung ver\u00e4ndert. Wenn, ausser diesen Volumina, f\u00fcr jedes Glied der Reihe der L\u00f6slichkeitscoefficient des Gases gefunden worden und die demselben entsprechende Gr\u00f6sse f\u00fcr reines Wasser bei derselben Temperatur, bei welcher der Versuch angestellt wurde, bekannt ist, so bestitzt man alle Thatsachen, deren man zur Entscheidung der Frage \u00fcber das numerische Gesetz des Anwachsens der Coefficienten mit der Verd\u00fcnnung der absorbierenden Fl\u00fcssigkeit bedarf. Folglich, wenn die Volumina der L\u00f6sung wie die Zahlen 1, 2. 3, 4, 5... anwachsen, a den Coeffi-cienten des ersten Gliedes der Reihe (d. h. der st\u00e4rksten L\u00f6sung), a den\nCoefficienten des Gases in reinem Wasser bedeutet, wobei L \u2014 m (m 01 ) ist.\na\nso bilden die Coefficienten die Reihe\ni_ i\ti\na m a m \" a m \u00b0 oun 4 . . ,.\nwenn deren Anwachsen nach der Gleichung y = ie\tstattfindet.\nDie durch Versuche erhaltenen Thatsachen aus Bodl\u00e4nder\u2019s Taf. III h\u00e4tten sichtlich in eine analoge Reihe geordnet werden m\u00fcssen.\nZu diesem Zwecke nehme ich aus seinen Salzgemischen ( Na CI und NaNO,) NaCOj als das dem L\u00f6sungsmittel angeh\u00f6rige Salz an. Somit ist XaCI dasjenige Salz, welches, gleich dem Gase, sich bis zum S\u00e4ttigungspunkte in L\u00f6sungen von NaNO, verschiedener Concentration l\u00f6st, und die von Bodl\u00e4nder bestimmten und von ihm f\u00fcr 100 Kc. L\u00f6sung berechneten L\u00f6sungsgr\u00f6ssen f\u00fcr Na CI stellen, durch 100 dividiert, die L\u00f6sungscoefficienten dieses Salzes vor.\nAuf diese Weise erhalten wir aus den auf Taf. III erhaltenen Zahlen f\u00fcr das 1-e Glied der zu bildenden Reihe:\n0.1967\na ~ 0,1967 (aus Mischung 8); a \u20140,3178 (aus Misch. 1); m = q\u2014-\u2014 :\nund es bleibt nur \u00fcbrig f\u00fcr den gegebenen Fall die Bedeutung der unabh\u00e4ngigen Variablen x zu bestimmen.","page":167},{"file":"p0168.txt","language":"de","ocr_de":"ANALOGIE ZWISCHEN DEE L\u00d6SLICHKEIT DER GASE.\n168\nBei den Versuchen mit Gasen bedeutete dieselbe die anwachsenden Volumina der aufl\u00f6senden Salzl\u00f6sung; doch k\u00f6nnte ich dieselbe auch auf die Volumina der Fl\u00fcssigkeit schon nach geschehener Absorption des Gases beziehen, weil, wie bekannt, infolge einer solchen Absorption das Volumen des L\u00f6sungsmittels sich \u00e4usserst wenig ver\u00e4ndert. Folglich soll in unserem Falle x nicht das variable Volumen des L\u00f6sungsmittels, sondern ein gleiches Volumen der ganzen aufgel\u00f6sten Mischung bedeuten. Hieraus folgt schon von selbst, dass bei dem constanten Gehalte von 37,64 Na ISO, (Mischung 8),\nin den Salzmischungen....\t8\t6\t5\t4\t3\t2\ndie Volumina der L\u00f6sungen 100,00 111,36 133,57 174,42 284,29 499,87 sein werden.\nJetzt besitzen wir alle Faktoren zur Bildung der gesuchten Reihe.\nMisch. 8. .\n_\t0,1967\n0,31/8 QjjjS\nberechnet, beobachtet.\n0,1967\n0 1967\\ 1-113\u00df\n6...\t0,3178 (\t) \u2014 0,2065\t0,2040\n> o.\n\u201e \u201e\t/0.1967X63357\n0.3178 (0-;m\t= 0,2219\t0,2230\n.0,1967X67442\n4...\t0.3178 ( [7-3X73) = 0,2413\t0,2398\n0 1967X2\u20198429\n0,3178 ( 073X78 ) =\u25a0 0,2684\t0,2631\n/0 1 967X69987\n0,3178\t= \u00b0-2887\t\u00b0\u20192789-\nDie Zahlen aller anderen Tafeln sind auf dieselbe Weise umgearbeitet worden; es gen\u00fcgt daher die von Bodl\u00e4nder beobachteten und von mir berechneten Zahlen nebeneinander anzuf\u00fchren.\nTaf. IV.\nAufl\u00f6sung von NaNO\u00e4 in L\u00f6sungen von Na Gl,\nJV2 der Mischung\t8\t5\t4\t3\t2\nbeobachtet.....\t0,3802\t0,4266\t0,4708\t0,5209\t0,5676\nberechnet......\t0,4213\t0,4664\t0,5182\t0,5631 =","page":168},{"file":"p0169.txt","language":"de","ocr_de":"ANALOGIE ZWISCHEN DER L\u00d6SLICHKEIT DER GASE.\n169\nTaf. I.\nAufl\u00f6sung von KCl in L\u00f6sungen von KLO .\nA der Mischung\t8\t5\t3\t2\nbeobachtet.....\t0,2624 0,2598 0,2734 0,2750\nberechnet......\t0,2633\t0,2752\t0,2799\nTaf. II.\nAufl\u00f6sung von KL03 in L\u00f6sungen von KCl\nA der Mischung\t8\t5\t4\t'\t3\t2\nbeobachtet.....\t0,1679\t0,1896\t0,2023\t0,2244\t0,2439\nberechnet......\t0,2043\t0,2166\t0,2370\t0,2518\nH\u00e4tte icli in letzterer Tafel als Ausgangspunkt die Mischung .A 1 genommen, so w\u00fcrden sich die berechneten Zahlen den beobachteten mehr n\u00e4hern; noch mehr w\u00e4re dies der Fall, wenn die 6-te Mischung genommen worden w\u00e4re. Dann h\u00e4tten wir:\n.A der Mischung\nbeobachtet.....\t0.1767\t0,1896\t0,2023\t0,2214\t0,2439\nberechnet......\t0,1957\t0,2092\t0,2318\t0,2484\nDie Analogie zwischen den beobachteten und berechneten Zahlen f\u00e4llt \u00fcberall ins Auge; folglich kann der oben aufgestallte Salz als bewiesen angesehen werden, freilich vorl\u00e4ufig blos f\u00fcr 4 verschiedene Combinationen von Salzen.\n2. Jetzt will ich jedoch mit Hilfe derselben Tafeln beweisen, dass obiges Gesetz sieh nur auf mittlere oder schwache Concent rational des L\u00f6sungsmittels bezieht.\nIn Taf. III nahmen wir NadSO3 als Salz des L\u00f6sungsmittels an. In den Mischungen 8 und 7 \u00fcbersteigt dessen Menge nicht 37\t38 Gr. auf 100 Cbc.\nder L\u00f6sung, w\u00e4hrend das gleiche Volumen einer ges\u00e4ttigten w\u00e4sserigen L\u00f6sung von Na A Cf bei derselben Temperatur mehr als 62 Gr. dieses Salzes enth\u00e4lt. Folglich ^entspricht der von uns oben gegebene Teil der L\u00f6slichkeitscurve t\u00fcr Lad nur mittleren oder schwachen Concentrationen des L\u00f6sungsmittels. Umgekehrt, wenn ich aus Taf. IV als Salz des L\u00f6sungsmittels anstatt Na Ci JSaLO.j genommen h\u00e4tte, so w\u00fcrde der Anfang der L\u00f6sungscurve f\u00fcr NaCl auf sehr starke Concentrationen des L\u00f6sungsmittels gefallen sein. Folglich braucht man nur die Zahlen von Taf. IV in dieser Richtung zu vergleichen, um zu sehen, ob die L\u00f6slichkeit dem fr\u00fcheren Gesetze entspricht.\nNimmt man aus Taf. IV NaNO.t als Salz des L\u00f6sungsmittels an, so bildet die Salzmischung A 2 das 1-ste Glied der Reihe; \u00ab = 0,0400; a = 0,6238. 0,04\nm \u2014 0 6A38\u2019 (^e Volumina sind der Reihe nach (von Misch. 2 bis 6): 100 108,96 133,05.,..; und die entsprechenden Coefficienten: 0,04 0,6288\n/ o,04 \\\u00dc\u00d6896\n\\ 076238/\t.....","page":169},{"file":"p0170.txt","language":"de","ocr_de":"170\nB I B L I O G K A P H I E.\nAuf diese Weise erhalten wir f\u00fcr die Coefficienten:\nBeobachtet.......\t0,04\t0,0724\t0*1136\t0,1533\t0,1781\nBerechnet........\t0,0501\t0,0639\t0,0791\t0,0904\nUebrigens war eine solche Abweichung leicht vorherzusehn und zwar aus folgendem Grunde. Kein Salz kann sich in der ges\u00e4ttigten L\u00f6sung eines anderen Salzes aufl\u00f6sen ohne das Volumen des L\u00f6sungsmittels zu vergr\u00f6ssern. Daraus folgt, dass f\u00fcr ges\u00e4ttigte L\u00f6sungen des L\u00f6sungsmittels der Coefficient des sich aufl\u00f6senden Salzes immer gleich Null ist, w\u00e4hrend f\u00fcr die Gase dasselbe nicht der Fall ist, sondern diese Gr\u00f6sse zuweilen eine recht betr\u00e4chtliche ist. obgleich das Gas sich in einer ges\u00e4ttigten L\u00f6sung fast ganz ohne Volumver\u00e4nderung des L\u00f6sungsmittels aufl\u00f6st.\nBIBLIOGRAPHIE.\nL Analyses.\nPanormow, A., Professeur de chimie physiologique \u00e0 fUnivers\u00eet\u00e9 Imp\u00e9riale de Kasan. De la composition du blanc d'oeuf de poule. Journal de la Soci\u00e9t\u00e9 physico-chimique russe. 1896. t. 28, p 614; Maly\u2019s Jahresberichte 1896, Bd. 26. S. 15, refer, von Dr. Walther).\nPar une cristallisation fractionn\u00e9e, h auteur fit du blanc d\u2019oeuf de poule une pr\u00e9paration d\u2019albumine qu\u2019il consid\u00e8re comme un corps chimiquement homog\u00e8ne et qu'il soumit \u00e0 une \u00e9tude minutieuse. Du blanc d\u2019oeuf de poule tout-\u00e0-fait frais, coup\u00e9 en petits morceaux \u00e0 l\u2019aide de ciseaux, pass\u00e9 au travers d\u2019une toile et neutralis\u00e9 par de l\u2019acide chlorhydrique \u00e0 4 pour 100, fut \u00e9tendu d'un volume \u00e9gal d\u2019une solution satur\u00e9e de sulfate d\u2019ammonium pour pr\u00e9cipiter la globuline. Le jour suivant celle-ci fut s\u00e9par\u00e9e par filtration. Pendant l\u2019\u00e9vaporation, \u00e0 la temp\u00e9rature ordinaire, du liquide obtenu, il se forma un nouveau pr\u00e9cipit\u00e9, qui fut dissous dans l\u2019eau. A cette solution on ajouta une solution satur\u00e9e de sulfate d'ammonium jusqu\u2019\u00e0 l\u2019opalescence, puis on filtra. Dans le liquide filtr\u00e9 prit naissance un pr\u00e9cipit\u00e9 cristallin, qui fut recristallis\u00e9 \u00e0 cinq reprises jusqu'\u00e0 ce que le pouvoir de d\u00e9viation optique rest\u00e2t constant.\nOn trouva\t\u00e9gal \u00e0 23,6\u00b0. Cette albumine fut transform\u00e9e en acidoalbu-\nmine chlorhydrique et en acidoalbumine bromhydrique. L\u2019albumine cristallis\u00e9e dissoute dans une petite quantit\u00e9 d'eau, fut dialis\u00e9e d\u2019abord sur l\u2019eau, ensuite sur l\u2019acide chlorhydrique (\u00e0 0,1 pour 100) et sur l\u2019acide bromhydrique (\u00e0 0,1 pour 100). Le pouvoir rotatoire des combinaisons acides de l\u2019albumine obtenues fut d\u00e9termin\u00e9 et trouv\u00e9:\tpour l\u2019acidoalbumine chlorhydrique \u00e9gal","page":170}],"identifier":"lit36153","issued":"1898-99","language":"de","pages":"166-170","startpages":"166","title":"Analogie zwischen der L\u00f6slichkeit der Gase und derjenigen der Salze in Salzl\u00f6sungen, die sich gegen diese und jene indifferent verhalten","type":"Journal Article","volume":"1"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T14:08:14.277755+00:00"}

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