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{"created":"2022-01-31T14:23:47.200123+00:00","id":"lit36255","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Malschin, A.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 1: 254-266","fulltext":[{"file":"p0254.txt","language":"de","ocr_de":"Zur Physiologie des Servus phrenicus.\nVon Dr. A. Malschin,\naus dem pharmakologischen Institute der K. Universit\u00e4t zu Moskau.\nDer Zweck der von mir unternommenen Arbeit war ein doppelter. Erstens beabsichtigtigte ich das Verhalten des peripherischen Abschnitts des N. phre-nicus gegen\u00fcber dem Curare, den Einfluss der Durchschneidung des Nervus phrenicus und der Nervi phrenici auf die Bewegungen des Zwerchfells, die Anzahl der Athembewegungen in einer gewissen Zeiteinheit, deren Rythmus, die Volumenver\u00e4nderung der eingeathmeten und der ausgeathmeten Luft aufzukl\u00e4ren; zweitens wollte ich ermitteln, wie das Zwerchfell unter der Reizung des Zwerchfellnerven durch verschiedene pharmakologische Mittel funktionieren werde, oder, mit andern Worten, das Verhalten der Resultate der Th\u00e4~ tigkeit des N. phrenicus gegen\u00fcber einigen pharmakologischen Mitteln studieren.\nA. Versuche am peripherischen Abschnitt eines N. phrenicus.\n1. Verhalten der peripherischen Abschnitte der N. phrenici gegen\u00fcber dem Curare.\nBei einem gewissen Abstand der Spulen des Schlittenapparates fand auf dem Registrirapparate bei der abwechselnden Reizung bald des einen, bald des anderen der Zwerchfellnerven eine deutliche Aufzeichnung der Zusammenziehungen des Zwerchfelles statt. Gew\u00f6hnlich wurden letztere bei dem gr\u00f6ssten Abstande der Spulen aufgeuommen. Dieselben wurden durch Reizung bald des einen, bald des anderen der Zwerchfellnerven erhalten.\nNachdem das Tier geh\u00f6rig curarisiert worden war, begann ich den peripherischen Abschnitt des N. phrenicus b\u00eai demselben Abstand der Spulen, bei welchem die Zusammenziehungen des Zwerchfelles aufgezeichnet worden waren, aufs Neue zu reizen. Da keine Zusammenziehungen erfolgten, n\u00e4herte ich die Spulen einander immer mehr und mehr, und als auch dies keine Zusammenziehung des Zwerchfelles bewirkte, zog ich den Schluss, dass die im Diaphragma ver\u00e4stelten Endungen des N. phrenicus eine L\u00e4hmung erfahren hatten, oder, mit anderen Worten, dass der 'peripherische Abschnitt des N. phrenicus die Eigenschaften eines motorischen JServen f\u00fcr das Zwerchfell besitzt.\nTabelle I enth\u00e4lt die anschauliche Darstellung der Resultate solcher Versuche. Wie hier, so auch weiter unten, gebe ich nur die am meisten charakteristischen Kurven, solche, die, so zu sagen, als Typen aller anderen gelten k\u00f6nnen, welche bei gleichartigen Versuchen erhalten wurden.\nDie in dieser Tabelle enthaltenen Thatsachen lassen sich folgendermaa-sen erkl\u00e4ren: die Zusammenziehungen des Zwerchfelles wurden von dem Registrirapparat deutlich aufgenommen, wenn die peripherischen Abschnitte der Nn. phrenici bei Hunden durch einen Induktionsstrom gereizt wurden, bei einem Abstand der Spulen von 250, 300 und 260 Mm. von einan-","page":254},{"file":"p0255.txt","language":"de","ocr_de":"Reizung des V phre- Reizung des N, phre- Reizung des N. phre-nicns dexter.\tnicus dexter.\tnicus sinister.\n71\nJ.\\X","page":255},{"file":"p0256.txt","language":"de","ocr_de":"256\nZUR, PHYSIOLOGIE DES NERVUS PHRENICUS.\nder. Nach dem Curarisieren fanden keine Zusammenzieliungen des Zwerchfells statt, und auf dem Registrirapparate wurde ein gerader Strich erhalten, obgleich die peripherischen Abschnitte der Nn. phrenici durch den Strom gereizt wurden, wobei die Entfernung zwischen den Spulen 80, 50 und 40 Mm. betrug.\n2. Einfluss der Dur ch sch neidung eines N. phrenicus und der Nn. phrenici auf die Contractionen des Zwerchfelles.\nDer Registrirapparat verzeichnete die Bewegungen des Zwerchfells nach der Durchschneidung des einen N. phrenicus und nach der Durchschneidung beider Nn. phrenici. Es fanden in dieser Richtung 12 Versuche statt.\nTabelle II giebt die auf diese Weise registrirten Zwerchfellcontractionen bei unversehrt gebliebenen Nn. phrenici und nach Durschneidung des einen oder beider Zwerchfellnerven.\nAus dieser Tabelle ersehen wir Folgendes: a) bei den Kurven 1 und 4, welche die Zwerchfellcontractionen vor der Durchneidung der Zwerchfellnerven darstellen, sind die Expirationen von den Inspirationen durch scharfe Winkel getrennt und ist die H\u00f6he der Expiration der Tiefe der Inspirationen gleich, b) Bei den Kurven 2 und 5, welche die Zwerchfellcontractionen nach Durchschneidung eines der Zwerchfellnerven wiedergeben, ist der expiratorische, wie auch der inspiratorische Typus nach beiden Seiten hin pl\u00f6tzlich merklich ver\u00e4ndert. Zwar sind an der Kurve 5 Expiration und Inspiration, wie vorher, von einander noch durch einen scharfen Winkel getrennt und ist die H\u00f6he der einen der Tiefe der anderen gleich, doch ist deren allgemeine Gr\u00f6sse bedeutend geringer als bei der Kurve 4. An der Kurve 2 sehen wir, wie bedeutend sich nach beiden Seiten hin Expiration und Inspiration ver\u00e4ndert haben und wie verh\u00e4ltnissm\u00e4ssig lange es dauert, bis sich das Zwerchfell zum Inspirationsakt zusammengezogen hat, obgleich bei weitem nicht in dem fr\u00fcheren Maasse. c) Noch sch\u00e4rfer macht sich diese Erscheinung an den Kurven 3 und 6 bemerkbar, mittels welcher die Zwerchfellcontractionen nach Dur< hschneidung beider Nn. phrenici registriert sind. Hier ist schon der Typus der Athmung stark ver\u00e4ndert, denn die Expirationen und Inspirationen sind von einander nicht mehr durch scharfe Winkel sondern durch Bogen getrennt und ist der Inspirationsakt bedeutend l\u00e4nger als der Expirationsakt.\n12 Versuche gaben mir identische Resultate, so dass man auf Grund derselben zu folgenden Schl\u00fcssen gelangen kann:\n1.\tDie Durchschneidung eines N. phrenicus ver\u00e4ndert den Typus der Zwerchfellcontractionen oder den Athmungsmechanismus beider Seiten.\n2.\tEine tiefe Ver\u00e4nderung in dieser Richtung findet nach Durchschneidung beider Nn. phrenici statt.\n3.\tNach Durchschneidung beider Nn. phrenici scheint das Zwerchfell nur unter dem Einfl\u00fcsse der von den Inter costalnerven erhaltenen Impulse weiter zuarbeiten und kann vom klinischen Standpunkte aus als gel\u00e4hmt angesehen werden.\n2. Einfluss der Durchschneidung der N.N. phrenici auf die Anzahl der At he mb ew eg un g in V.\nEs wurden in dieser Richtung 25 Versuche gemacht und che Resultate derselben in folgender Tabelle III verzeichnet:","page":256},{"file":"p0257.txt","language":"de","ocr_de":"\u2022OM \u00e7g\u20180I\n\u2014 ^i[oiA\\ag (qunq) uiipnnjj \u00a9qpo\n\u20220113 \u00a7\u0178Zl = W>\u00eeAV90 (n0qonn^]^[) punjj J9ZJi3AYqog\nb\u00df\t\na\t\u2022 F\u2014<\na\ta\na \u2022 i-H\t'2\na\ta\n\ta\n'a\tft\nce\t\n\t#\na a\t\u00a35\na P\t\n\ta\nr*H\ta\nO\ta\n>\t\nbD\t\na\t\na\tce\nna\ta\n\ta\n\"a\t\na\t'a\n\ta\na\ta\nce\t\na\tfi\na\t\n\t\na\t\nP\tce\n\ta a\n\u201do\t\u2022 H\nc3\ta\nc3 O)\nJZJ\nb\u00df\na\na\na\n\u2018a\na\na\na\nCO\na\na\na\n\u2022 H\na\na\na\na!\na\n\u00ab a\na \u00a3 5 S 5z; ^\nb\u00df\n\u00d6 \u2022 >H\n\u00d6 o\n3 a\neu 02\n\u00d6 ^\na ~ o a\nce\na it P \u00a3\u00ee\na Sz; P\na\na a\n^\t\u2022\"O\n>\nb\u00df\na\na\na\na\na\na\na a\na a\nce a\na ?=ft\na\na a\na !z<\n^ ce\n_ a\no -S a &\nb\u00df .\nI 1\nra a\n\u2022r-l a\na s_\n\u00aba a\n'S a\nm\n\u2022S\na \u00eez\u00ef \u00ae a\na \u00a3\na ]3","page":257},{"file":"p0258.txt","language":"de","ocr_de":"258\nZUR PHYSIOLOGIE DES NERVUS PHRENIC\u00fcS.\nTABELLE III.\nVersuche.\tAnzahl der Athembewegungen in 1'.\t\tl Um wieveil die Anzahl der Athem-bewegung in V. angewachsen war\n\tVor Durchschneidung. der Nn.\tNach Durchschneidung. phrenici.\t\n1\t26\t37\t11\n2\t30 \u2022\t40\t10\n3\t38\t46\t8\n4\t39\t47\t8\n5\t39\t49\t10\nG\t36\t47\t11\n7\t38\t49\t11\n8\t34\t48\t14\n9\t33\t45\t12\n10\t36\t46\t10\n11\t35\t44\t9\n12\t33\t45\t12\n13\t32\t46\t14\n14\t34\t44\t10\n15\t36\t47\t11\n16\t34\t46\t12\n17\t33\t44\t11\n18\t31\t42\t11\n19\t33\t43\t10\n20\t29\t40\t11\n21\t29\t41\t12\n22\t33\t40\t7\n23\t32\t41\t9\n24\t33\t43\t10\n25\t33\t41\t8\nMittel.\t33,56\t44,04\t10,48\nAus dieser Tabelle ist ersichtlich, dass bei all diesen Versuchen die\nAnzahl der Athembewegungen nach Durchschneidung der Nn. phrenici gr\u00f6sser wurde; im Mittel stieg die Anzahl der Athembewegungen in der Minute um oder, mit andern Worten, wurde 10 */2 Mal gr\u00f6sser.","page":258},{"file":"p0259.txt","language":"de","ocr_de":"ZUR PHYSIOLOGIE DES NERVUS PHRENICUS.\n259\n4. Einfluss der Durchschneidung eines N. phrenicus und der Nn. p lire ni ci auf den Rythmas der At hm un g.\nBei diesen Versuchen bediente ich mich eines Pneumographen (des Pan-sphygmographen von Brongeest).\nDie Resultate der Versuche in dieser Richtung, 10 an der Zahl, sind auf Tabelle IV verzeichnet.\nTABELLE IV.\n1\n3\nKurve der normalen Athmung.\nAthmungskurve nach Durchschnei dung eines N. phrenicus.\nAthmungskurve nach Dur\u00e7hschneidung beider Nn. phrenici.\ni\no\n\u00f6\na>\nrSS\n\u00dc\na\na\nTi\ns\na\nW\n\nco\nU\na>\nN\nci\n>\no\nm\nEin Blick auf diese Tabelle gen\u00fcgt um den Unterschied in den Athem-bewegungen, der nach Durchschneidung eines der Zwerchfellnerven und besonders nach Durchschneidung beider stattfindet, wahrzunehmen.\nNach Durchschneidung des N. phrenicus von einer Seite verliert die Athmungskurve (2) ihre scharfe Kuppe, die den schnellen Uebergang des Expirationsaktes in den Inspirationsakt bedeutet; die Kuppe wird flacher, was f\u00fcr einen langsameren Uebergang des einen Aktes in den anderen zeugt; die Pausen zwischen Expiration und Inspiration werden l\u00e4nger, was von der Schw\u00e4che der Zwerchfellcontraetionen abh\u00e4ngt. Nach Durchschneidung beider Nn. phrenici findet, wie die Kurve (3) zeigt, ein im Vergleich mit dem fr\u00fcheren v\u00f6llig ver\u00e4nderter Athmungsrythmus statt: die Kuppe der Kurve wird noch flacher, folglich ist der Uebergang des Expirationsakts in den Inspirationsakt noch langsamer geworden; die Pausen zwischen beiden sind verl\u00e4ngert und die bedeutend verminderte H\u00f6he der Kurve zeugt f\u00fcr eine merkliche Abnahme des Volumens der aus- und eingeathmeten Luft.\nAuf Grund dieser Thatsachen l\u00e4sst sich Folgendes sagen.\n1.\tBei Durchschneidung eines N. phrenicus an einer Seite wird beim Hunde der Uebergang des Expirationsakts iu den Inspirationsaht verlangsamt.\n2.\tUnter denselben Bedingungen werden die Pausen zwischen beiden Akten~","page":259},{"file":"p0260.txt","language":"de","ocr_de":"260\nZUR PHYSIOLOGIE DES NERVUS PHENICUS.\n3.\tDie Durchschneidung bei Hunden der Zwerch feilnerven an beiden Seiten bewirkt ein noch 'sch\u00e4rferes Hervortreten der in den zwei vorhergehenden S\u00e4tzen angef\u00fchrten Erscheinungen.\n4.\tDie Durchschneidung bei Hunden der Zwerchfellnerven an beiden Seiten hat eine Verminderung des Volumens der aus- und eingeathmeten Luft zur Folge.\n5.\tEinfluss der Durchschneidung der Nn. phrenici auf das Volumen der aus- und eingeathmeten Luft.\nDie Erscheinungen dieser Art wurden mit Hilfe des Spirometers von Hutchinson studiert. Die Anzahl der Versuche betrug 25. Die Resultate dieser Untersuchungen sind in Tabelle V zusammengefasst:\nDie Endresultate dieser Tabelle stellen sich folgendermaassen dar: Tab. VI,\nWir ersehen daraus,dass die Anzahl der Excursionen der Hotchinson'schen Glocke an der Scala, mit anderen Worten die Zahl der Expirationen und Inspirationen nach Durchschneidung der Nn. phrenici gr\u00f6sser geworden ist: das Maximum der Expirationen = 32 ist auf das Maximum = 37 gestiegen, das Minimum der Expirationen = 12 auf das Minimum = 14; das Mittel der Expirationen = 20,2 hat sich nach Durchschnei dung der Zwerchfellnerven in das Mittel =22,9 verwandelt.\nWas das Volumen der ausgeathmeten Luft betrifft, so sehen wir, dass das Maximum des Volumens der ausgeathmeten Luft = 120 Cc. durch das Maximum =102,8 Cc., das Minimum derselben = 45 Cc. durch das Minimum = 38,9 Cc., das Mittel = 75,8 durch das Mittel = 67,5 Cc. ersetzt werden. Im Mittel wurde ein Minus von 8,3 Cc. im Volumen der ausgeathmeten Luft in 25 F\u00e4llen (Maximum = 16,0 Cc., Minimum = 3,1 Cc.) erhalten, was als Beweis daf\u00fcr gelten kann, dass nach Durchschneidung der Nn. phrenici die Anzahl der Athem-bewegungen zwar stieg, die Intensit\u00e4t und Tiefe derselben jedoch bedeutend abnahm, worauf die allgemeine Verminderung des Volumens der ausgeathmeten Luft deutlich hinweist.\nHinsichtlich der Quantit\u00e4ten der eingeathmeten Luft sehen wir eine noch auffallendere Ver\u00e4nderung.\nDie Anzahl der Inspirationen stieg von 22,5 auf 25,3; das Maximum des Volumens der eingeathmeten Luft =96 Cc. sank auf 90 Cc., das Minimum = 45 Cc.\u2014auf 36,9, das Mittel des Volumens der eingeathmeten Luft ging von 73,4 Cc. auf 39,0 \u00fcber. In unseren 25 F\u00e4llen erhielten wir somit ein Minus von 14,4 Cc. des Volumens der eingeathmeten Luft (Maximum = 30 Cc., Minimum =5,3 Cc.), d. h. dass die Anzahl der Inspirationen stieg, dieselben aber an Intensit\u00e4t und Tiefe nach Durchschneidung der Zwerchfellnerven einb\u00fcssten und in Folge dessen die Quantit\u00e4t der eingeathmeten Luft geringer wurde. Ausserdem \u00e4nderte sich vollst\u00e4ndig das Verh\u00e4ltniss der Volumina der ausgeathmeten und der eingeathmeten Luft zu einander: n\u00e4mlich vor der Durchschneidung der Nn. phrenici verhielt sich das Volumen der ausgeathmeten Luft zu demjenigen der eingeathmeten wie 75,8 : 73,4, nach der Durchschneidung derselben -wie 67,5 : 59,0; mit anderen Worten, nach der Durchschneidung der Nn. phrenici ver\u00e4ndert sich das Verh\u00e4ltnis der Volumina der aus- und eingeathmeten Luft aus dem Grunde, dass das Volumen der eingeathmeten Luft .bedeutend geringer wird.","page":260},{"file":"p0261.txt","language":"de","ocr_de":"\nH\nK\nW\n<1\nE~i\n1\ti!JO . I\n^ r-.i HJ\n~ P Jj a- J\nm \"\u00a3 iz; '3 \u00ab o\t'S\nfiff\n2 5\n*< \u00a3\n\n\n\u25a0\u25a0yn'j uaja\u00efuqjBasuta\npun -sot! 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O ? \u0153 W k y k ^ \u00e6\ncj ci 02 w\nu\nu a>\nd) C/2\n,\nI cc\n\u25a0 m CP\n\u2018S \u00a7 'o\n^ \"C\u00cf rt\n\u00abPh03\n^CO^iOCDt'COOO\nNCO^\u00efOOt'OOQO^'MCO^O\nr-H r-H r-H rH rH r-H CM C^l Ol\nCO^\nocT\no^\nco\"\n\u00bbo\nCM\nof\n00^\nCfi","page":261},{"file":"p0262.txt","language":"de","ocr_de":"to\nO\nCO\nOl\nO\nto\nOD\nMaximum.\nMinimum.\nMittel.\nMaximum.\nMinimum.\nMittel.\nMaximum.\nMinimum.\nMittel.\nMaximum.\nMinimum.\nMittel.\nMaximum.\nMinimum.\nMittel.\nM aximum.\nMinimum.\nMittel.\nMaximum.\nMinimum.\n\nCG\n25,3\tMittel.\nO\tMaximum.\nCO C\u00ef \"*C\u00a3>\tMinimum.\n59,0\tMittel.\n>\nu: O ^\nCG S o\n\u00a31 P Se \u00f6\nCO\nCD\nS s>\nM\nr1 5'\np\ng\nCO\n>-\nN\nP\nO 2\ntr*\n<1\nC3\nCO\n^ =\t>\nCD\tc\u00df\tP\nCG cc *\u2014* S P g\nCP5\nCD\nP\n\u20143\nO\n\u00a35\n\u25ba\u00d6\n\nta\nH\nt-*\nt-*\nK\n<1","page":262},{"file":"p0263.txt","language":"de","ocr_de":"ZUR PHYSIOLOGIE DES NERVUS PHRENICUS.\n263\nAuf Grund dieser Thatsaclien k\u00f6nnen folgende Schl\u00fcsse gezogen werden.\n1.\tDie Durchschneidung der Nn. phrenici bewirbt eine Vergr\u00f6sserung der Anzahl der Atliembewegungen, aber eine Herabsetzung deren fr\u00fcherer Intensit\u00e4t und Tiefe.\n2.\tDie Durchschneidung der Nn. phrenici hat eine Verminderung der Volumina der aus- und eingeathmeten Luft zur Folge.\n3.\tDie Durchschneidung der Nn phrenici bewirkt eine bedeutendere Verminderung des Volumens der eingeathmeten Luft.\n4.\tDie Durchschneidung der Nn. phrenici ver\u00e4ndert das Verh\u00e4ltniss der Volumina der aus- und eingeathmeten Luft zu einander, infolge einer bedeutenderen Verminderung der Anzahl der Volumina der eingeathmeten Luft.\nTabelle VIII giebt die graphische Darstellung der in Tabelle VI in Zahlen gegebenen Thatsaclien.\nB. Versuche am centralen Abschnitt eines N. phrenicus.\n1.\tEinfluss der Reizung des centralen Abschnitts eines N phrenicus auf den Athmungsrythmus.\nEs worden 12 Versuche ausgef\u00fchrt. Tabelle VII giebt die Athmungskur-ven, die unter normalen Verh\u00e4ltnissen erhalten wurden, und solche, die durch Reizung des centralen Abschnitts eines N. phrenicus ver\u00e4ndert worden waren.\nAus dieser Tabelle ist ersichtlich, dass eine verh\u00e4ltnissm\u00e4ssig schwache Reizung des centralen Abschnitts eines N. phrenicus, welche, bei einem Abstand der Spulen von 200 Mm., 8\" w\u00e4rte, das Athmen stark beschleunigte (s. Kurve .V 1).\nDie Reizung des centralen Abschnitts eines N. phrenicus mittels des elektrischen Stromes bei demselben Abstand der Spulen des Du Bois-Reymond\u2019 sehen Apparates von einander, aber w\u00e4hrend 25\", beschleunigte und verst\u00e4rkte das Athmen am Anfang, aber verlangsamte es gegen das Ende (s. Kurve J\\\u00b0 2).\nEine st\u00e4ikere Reizung bei einem Abstand der Spulen von 100 Mm. von einander verst\u00e4rkte und beschleunigte in den ersten 5\" das Athmen, obgleich in geringerem Maasse als bei den zwei vorhergehenden Versuchen, w\u00e4hrend nach Verlauf anderer 10\" bei gleich starker Reizung das Athmen dieselbe Gestalt annahm, die es vor der Reizung gehabt hatte (s. Kurve J\\\u00b0 3).\nDie Verst\u00e4rkung des Reizes \u00fcbte keinen Einfluss auf den Athmungsryth-mus aus. Dieselben Resultate wurden bei allen weiteren Versuchen erhalten. Die aus diesen Beobachtungen gezogenen Schl\u00fcsse k\u00f6nnen folgendermaassen formuliert werden:\n1.\tDie Reizung des centralen Abschnitts eines N. phrenicus mittels des elektrischen Stromes bewirkt starke und schleunige Ver\u00e4nderung des Athmens.\n2.\tSchwache Reizungen von kurzer Dauer des centralen Abschnitts eines N phrenicus mittels des elektrischen Stromes beschleunigen das Athmen.\n3.\tSchwache Reizungen von l\u00e4ngerer Dauer des centralen Abschnitts eines N phreniens mittels des elektrischen Stromes verst\u00e4rken und beschleunigen zuerst den Athmungsry thmus, dann verlangsamen sie denselben, doch ist in beiden F\u00e4llen das Athmen verst\u00e4rkt.","page":263},{"file":"p0264.txt","language":"de","ocr_de":"264\nZUR PHYSIOLOGIE DES NERVUS PHRENICUS.\n4.\tSt\u00e4rkere Beizungen des centreden Abschnitts eines N. phrenicus mittels des elektrischen Stromes verst\u00e4rken und beschleunigen den Athmungsrythmus, dann aber werden die Athembewegungen langsamer und nach 10\"\u201415\" vom Beginne der Beizung an wird das Athmen beinache so, wie es vor der Beizung gewesen war.\n5.\tDie Verst\u00e4rkung der Beizung des centralen Abschnitts eines N. phreni-cus mittels des elektrischen Stromes \u00fcbt auf dem Athmugsrythmus keinen Einfluss aus.\nDie auf Grund der Besultate meiner Versuche gezogenen Schl\u00fcsse berechtigen zu der Voraussetzung, dass die Beizung des centralen Abschnitts eines N. phrenicus sich auf das Athmungscentrum \u00fcbertr\u00e4gt, oder dass zwischen dem Centrum des N phrenicus und dem Athmungscentrum eine Verbindung besteht.\n2. Einfluss der Reizung des centralen Abschnitts eines N. phrenicus auf den Blutdruck.\nZur Bestimmung des Blutdrucks bediente ich mich des Kymographen \\on Ludwig mit dem endlosen Bande; alle Versuche wurden an curarisierten Tieren ausgef\u00fchrt.\nDie Resultate derselben sind in Zahlen in folgender Tabelle verzeichnet:\nAus obiger Tabelle k\u00f6nnen folgende Schl\u00fcsse gezogen werden: der anf\u00e4ngliche Blutdruck, der im Allgemeinen = 166 Mm. war, stieg unter dem Einfl\u00fcsse der Reizung des centralen Abschnitts eines N. phrenicus im Allgemeinen bis 186 Mm., d. h. um 20 Mm. oder um 12\u00b0/0. Diese Steigerung fand in sieben F\u00e4llen unmittelbar nach dem Beginne der Reizung, in acht F\u00e4llen im Mittel 8'5\" nach dem Beginne der Reizung mittels des elektrischen Stromes des centralen Abschnitts des N. phrenicus statt.\n15\" nach Beendigung der Reizung war der Blutdruck im Allgemeinen \u2014 168 Mm., anstatt 166 Mm. vor dem Beginne der Reizung, d. h. im Allgemeinen, im Vergleich mit der anf\u00e4nglichen H\u00f6he, um 2 Mm. h\u00f6her, wobei er in zwei F\u00e4llen dem anf\u00e4nglichen gleich war, in vier F\u00e4llen um 5,5 Mm. niedriger und in neun F\u00e4llen um 5,7 Mm. h\u00f6her als der anf\u00e4ngliche war. In allen f\u00fcnfzehn F\u00e4llen war 15\" nach Beendigung der Reizung des centralen Abschnitts eines N. phrenicus mittels des elektrischen Stromes der Blutdruck im Allgemeinen um 2,3 Mm. h\u00f6her als der anf\u00e4ngliche.\nDie Ergebnisse dieser Tabelle, lassen sich folgendermaassen formulieren:\n1.\tDie Beizung mittels des elektrischen Stromes des centralen Endes eines N. phrenicus bewirkt eine Erh\u00f6hung des Blutdrucks, folglich enth\u00e4lt der N. phrenicus \u00abpressorische> Fasern, oder, mit andern Worten, der Zwerchfellnerv ist ein sensorischer Nerv.\n2.\tBeinahe in der H\u00e4lfte der Versuche fand die Erh\u00f6hung des Blutdrucks nicht unmittellbar nach dem Anlegen der Elektroden statt, sondern erst nachdem die Pulskurve eine kurze Strecke auf der fr\u00fcheren H\u00f6he durchlaufen hatte, folglich nach einer gewissen latenten Periode.\n3.\tDie zur Hebung der Pulskurve auf ihren H\u00f6henpunkt erforderliche Zeit rear verschieden: die Pulskurve erreichte den h\u00f6chsten Punkt entweder unmittelbar nach dem Ansetzen der Elektroden oder um 5\"\u201411\" sp\u00e4ter.\n5. Nach Beendigung der Beizung kehrte der Blutdruck entweder zu der H\u00f6he, auf der er von der Beizung gestanden hatte, zur\u00fcck, oder er blieb h\u00f6her oder niedriger stehen, im Allgemeinen aber war er ein wenig h\u00f6her als anf\u00e4nglich.","page":264},{"file":"p0265.txt","language":"de","ocr_de":"H\nH\nH\nDauer der Heizung.\n00\n\t\nto\tto\n\tt-H\nAbstand der Spulen des Sclilittenapparates von einander.\n\u00abN\u00ae 2. Bunter Hund (M\u00e4nnchen); Gewicht = 12,35 Kilo.\n\n3. Schw\u00e4r ze H\u00fcndin; Gewicht \u2014 12,75 Kilo.","page":265},{"file":"p0266.txt","language":"de","ocr_de":"266\nZUR PHYSIOLOGIE DES NERVUS PIIRENICUS\nTABELLE IX.\nNN der Versuche.\tH\u00f6he des Blutdruckes in Mm. vor der Reizung des centralen Abschnitts des N. phrenicus.\tAbstand der Spulen des Schlittenapparates von Du Bois-Reymond.\tNach wieviel\" nach Be- ginn der Reizung die Erh\u00f6hung des Blutdruckes begann.\tDas Maximum der H\u00f6he des Blutdruckes in Mm. nach Reizung d. centr. Abschnitts d. N. phren.\tDifferenz in der H\u00f6he des Blutdruckes.\t\u00c4 \u00c0 ^ - r_1 bjO C S 'S \u00bb lb\tS X,\trj2\tCZ2 % O\t| ^ --3 3j \u00f9 s ^ 23 o <1 Ph ^ o ^\tn: 3 'T1 HH \u201eQJ ^ \u00d6 \u2018X O H-i rfi 0\t\"3d 1\tl S\u00e4 ^ >\n1\t170\t50\tUnmitt.\t210\t\u25a0 -1-40\t170\t0\n2\t166\t60\tIdem\t192\t-+-26\t172\t+-6\n3\t166\t80\t16\t182\t+-16\t170\t+-4\n4\t172\t90\t8\t193\t+-21\t174\t+ 2\n5\t168\t100\t5\t200\t+-32\t168\t0\n6\t164\t90\t7\t176\t-4-12\t170\t+-6\n7\t170\t110\tUnmitt.\t183\t+ 13\t172\t+_2\n8\t158\t130\tIdem\t174\t+-16\t162\t-4-4\n9\t166\t90\tIdem\t176\t+-10\t160\t\u20146\n10\t162\t110\t6\t176\t-4-14\t170\t+-8\n11\t164\t70\tUnmitt.\t186\t+-22\t162\t\t2\n12\t172\t100\t11\t190\t+-18\t168\t\u20144\n13\t162\t110\tUnmitt.\t180\t+-18\t177\t+-15\n14\t170\t90\t8\t192\t+-22\t160\t\u201410\n15\t160\t100\t7\t180\t+- 20\t165\t+-5\nMittel.\t166\t92\t8,5\t186\t-4-20\t168\t+-2,3","page":266}],"identifier":"lit36255","issued":"1898-99","language":"de","pages":"254-266","startpages":"254","title":"Zur Physiologie des Nervus phrenicus","type":"Journal Article","volume":"1"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T14:23:47.200128+00:00"}
