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{"created":"2022-01-31T15:48:12.606672+00:00","id":"lit36291","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Setschenow, I.","role":"author"},{"name":"M. Schaternikow","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 44-51","fulltext":[{"file":"p0044.txt","language":"de","ocr_de":"Eil) portativer Atlimungsapparat.\nVon Professor I. Setschenow und Dr. M. Schaternikow,\nAus dem physiologischen Institute der K. Universit\u00e4t zu Moskau.\nIm vorigen Jalire hat einer von uns {) einen Respirationsapparat f\u00fcr die Athmung des Menschen in unbeweglicher Stellung beschrieben, und nun haben wir \u00fcber eine portative Form desselben zu berichten.\n\u25a0\tLetztere unterscheidet sicli\n{\tvon der fr\u00fcheren Form nur in\nfolgenden drei Punkten;\n1> f\u00e4llt die Vorrichtung f\u00fcr die Befreiung der einzuathmen-den Luft von Kohlens\u00e4ure weg, da der Apparat f\u00fcr die Athmung im Freien bestimmt ist:\n2)\tsind die aufeinander folgenden Glieder des Ausathmungs-tractus so gedr\u00e4ngt miteinander verbunden, dass sie an einem portativen Gestell Platz finden; und\n3)\tist die Vorrichtung f\u00fcr die\ngleichm\u00e4ssige Ableitung der Au-sathmungsluft dies- und jenseits der Lauge eine andere geworden.\nIn der beistehenden Fig. 1 ist der ganze Weg der Ausatli-mungsluft durch die Pfeile angegeben. Nachdem sie in der Respirationsmaske (M), vermittelst der Zuntz'sehen Klappen (BC), von der Einathmungsluft abgeschieden ist, passirt dieselbe erst die Natronlauge in dem Gef\u00e4sse I) mit 3 Sicherheitsnetzen m ui m, und dann den Befeuchter E Tein V-f\u00f6rmiges mit Wasser benetztes Rohr], um schliesslich durch die Endklappe F frei herauszutreten. Ebenso klar sind in der Figur die im Beginne des Versuches mit Quecksilber\nFier. 1.\n*) Dr. Schaternikow, \u201eEin neues Verfahr, die v. Mensch, ansgeathm. u, s. w.F Lg\nrusse, Vol. I, W 12\u2014If, p. 194.\nPhysiolog.","page":44},{"file":"p0045.txt","language":"de","ocr_de":"EIN PORTATIVER AT ITM UXGSAPPARAT.\n45\ngef\u00fcllten Ableitungswege der Ausatlimungsluft zu beiden Seiten der Lauge angegeben. Sie beginnen bei a und a' und m\u00fcnden in zwei stark von oben nach unten abgeflacliten Flaschen 21/ und N ein, worin sich die zu analysi-rende Luft ansammelt. Von diesen Wegen ist (Fig. 1) der linke, diesseits der Lauge liegende, in seinem ganzen Verlaufe [abMcdeo] von a bis zur Ausfluss-\u00d6ffnung o (Fig. 2) sichtbar; w\u00e4hrend von dem zweiten nur das St\u00fcck a'b'N vorn und d'e'o hinten zu sehen ist. Der R\u00fcckentheil des Apparates {HK) in der Fig. 2 ist die neue Vorrichtung f\u00fcr die gleichm\u00e4ssige Ableitung der Aus-athmungsluft zu beiden Seiten der Lauge. Dieselbe hat zum Zweck die Austluss\u00f6ffnungen o und o' beider mit Hg gef\u00fcllter Ableitungswege [\u00abfreo und alien \\ mit derselben gleichm\u00e4ssigen Geschwindigkeit sinken zu lassen, mit welcher das Quecksilberniveau in den Flaschen 21/ und N herabsinkt. Zu dem Ende ist das cylindrische Gef\u00e4ss IImit den darin einm\u00fcndenden Ausflussrohren o und o an eine von oben nach unten um vier Eckstangen verschiebbare, von vier Spiralfedern getragene Holzplatte L befestigt, welche nat\u00fcrlich desto tiefer sinkt, je mehr Quecksilber in FTeinfliesst. Dementsprechend sind in dem Apparate solche Spiralen ange-\t3\nbracht, welche, nach dem vollst\u00e4ndigen Entleeren der Flaschen il/ und 2V, sich um die H\u00f6he der letzteren (3,3 Ctm.) zusammenziehen. Das Uebrige bewirkt die Regulirung des Quecksilberausfliessens durch die Klemmen f und f. Dieses Ausfl\u00fcssen ist allerdings kein ganz gleichm\u00e4ssiges, weil das Gef\u00e4ss H beim Gehen des athmenden Menschen elastisch schwankt; bedenkt man jedoch, dass die Flaschen nur 3,3 Ctm. hoch sind und das Quecksilber aus denselben nur tropfenweise abfliesst, so k\u00f6nnen diese Schwankungen von keinem praktischen Belang sein.\nDie Art und Weise wie der Apparat vom athmenden Menschen getragen wird, ist aus den beigegebenen Zeichnungen ohne weiteres ersichtlich. Derselbe wiegt sannnt der Maske und\tdes die Ableitungswege f\u00fcllenden Quecksilbers\n11 Kilo.","page":45},{"file":"p0046.txt","language":"de","ocr_de":"46\nEIN PORTATIVER ATIIM\u00dcNGSAPPARAT.\nP r oberer suche. Aus den fr\u00fcheren Versuchen mit der Athmung in halbliegender Stellung bei Zimmertemperaturen ') war es uns bekannt, dass der f\u00fcr unsere Messungen unentbehrliche station\u00e4re Zustand der Lufttemperaturen l\u00e4ngs des Ausathmungstractus sich sehr rasch nach dem Beginne der Athmung einstellt, und zwar gleichviel, ob der Apparat vor der Abk\u00fchlung gesch\u00fctzt oder unbedeckt gelassen wird. Jetzt war aber dieses wiederum zu pr\u00fcfen, da die ersten Versuche mit der portativen Form auf Mitte October (des vergangenen Jahres) fielen, wenn die \u00e4ussere Luft bei uns schon ziemlich k\u00fchl ist, und da die Athmung heim Gehen eine andere ist als bei'm ruhigen Halbliegen der vorigen Versuche. Aus diesen Gr\u00fcnden waren wir bei den ersten Proben gen\u00f6thigt den Versuchsmann erst so lange ruhig stehend (im Freien) athmen zu lassen, bis die Temperaturen der Ausathmungsluft an den Ableitungsstellen so gut wie constant geworden waren und erst hierauf den Gehversuch mit der Ableitung der Luft zu beginnen.\nEs erwies sich gl\u00fccklicherweise, dass, sobald der station\u00e4re Temperaturzustand in dem Athmungsrohre (an den Ableitungsstellen a und a) sich eingestellt hat, derselbe w\u00e4hrend des Gehens nur unbedeutende Schwankungen erleidet. Als Belege f\u00fchren wir die Temperaturzahlen in drei derartigen Versuchen an. Letztere wurden an einem und demselben Manne bei drei verschiedenen Temperaturen und zwar ohne Schutzbedeckung das Apparates angestellt. Beim Stehen wurden die Temperaturen jede 2\u20143 Minuten und bei'm Gehen jede 6'\u2014 7k je nach einem Umg\u00e4nge von 405 Met. in dem Universit\u00e4tshofe abgelesen.\n\t\tT\tA B.\tI.\t\t\t\t\n\tnn\"\t\t1\t0\t\t\t\u2022> o\t\nTemp.\td. \u00e4uss. Luft\t5,5\t0 C.\t4J\t)\u00b0 C.\t\t2.4\u00b0 (\t\nDauer\td. Stehens\t6'\t\t7\t\t\t0'\t\nDauer\td. Gehens\t75'\t\t- .>/ i \u25a0)\t\t\t64'\t\n\t\tin a\tin a'\tin a\tin a\tin a\tin\ta\u2019\n\t\t17,5\t14,0\t17.2\t12,0\t16,7\t12\t0\nTemp, w\u00e4hrend d. Stehens\t\t15.7\t12,1\t18,3\t11,3\t18,1 19.0\t11 10.\t1 0\n\t\t19,5\t12,0\t19,0\t10,8\t19,5\t9.\t1\n\t\t19,25\t12,0\t19,2\t10,3\t20,0\t8\t5\n\t\t20,25\t\t\t10,0\t>\t\t\n\t\t20,0\t11,2\t20.0\t>\t2>\t8.\t7\n\t\t20,5\t11,5\t\u00bb\t10,2\t20,2\t5\t\nTemp.\tw\u00e4hrend\t>\t20,25 \u00b00 5\t12,0 12.25\t\u00bb \u00bb\t10,25 10,5\t20,0\t9\t0\nd. Genens\t\t20,25\t12,75\t>\t11,0\t>\t\t\n\t\t19,75\t12,5\t19,75\t10,5\t>\t8\t75\n\t\t19,5\t12,0\t20,0\t3>\t19,5\t>\t\n\t\t19,75\t>\t>\t> 11,0\t19,4\t9\t0\n\t\t( 19,5\t>\t>\t\tJ. < / j -L\t\t\n1. c.","page":46},{"file":"p0047.txt","language":"de","ocr_de":"EIN PORTATIVER ATHMUNGSAPPARAT.\n47\nAuf Grund dieser Ergebnisse haben wir die weiteren Versuche direct mit dem Gehen angefangen; und da dieselben bei Frosttemperaturen ausgestellt wurden, mussten alle Theile des Ausathmungsrohres sowie die ausstehenden Theile der beiden Thermometer vor der K\u00e4lte gech\u00fctzt (mit Watte umwickelt) werden. Die Dauer von 2 Umg\u00e4ngen im Hofe war f\u00fcr die Einstellung des station\u00e4ren Temperaturzustandes gen\u00fcgend, sodass die Ableitung der Luft etwa 12' \u201414' nach dem Beginne des Versuches begann. Als Beispiele m\u00f6gen die Zahlen zweier Versuche bei zwei niedrigsten Temperaturen dienen.\nr\tin\ta:\t19.0\t17,5\t16,5\t16,5\t16,5\t16.0\t15,5\t15,5\t15,5\t15,25\t15,5\n~\"r-\tin\ta :\t16,0\t15,0\t14,5\t14,25\t14,5\t14,5\t14,75\t14,75\t15,0\t15,0\t15,0\nr\tin\ta:\t20,5\t20,5\t21,0\t20,5\t20,5\t21,5\t21,0\t21,0\t20,5\t20,0\t20,0\n*\t' in a': 17,5 16,0 16,0 16,5 15,5 15,25 15,0 15,5 15,25 15,5 15,5\nZu der \u00fcbrigen Ergebnissen dieser Versuche \u00fcbergehend, muss im voraus Folgendes notirt werden:\n1)\twurden dieselben an einem und demselben stark gebauten jungen Manne (Ofenheizer des Institus), 3\u20144 St. nach seinem gew\u00f6hnlichen leichten Morgenfr\u00fchst\u00fcck (aus Thee mit Weissbrod bestehend) angestellt;\n2)\tbewegte sich der Mann stets mit der ihm eigenen ungezwungen-mittel-m\u00e4ssigen Geschwindigkeit (etwa 4 Kilomet. per Stunde) und legte in allen Versuchen (mit Ausnahme des Vers. 3) eine und dieselbe Wegstrecke von 4455 Met. zur\u00fcck [im Vers. 3 machte er nur 10, in allen \u00fcbrigen 11 Umg\u00e4nge im Hofe];\n3)\twurde der Mann bei den Frosttemperaturen soweit vor der K\u00e4lte gesch\u00fctzt, dass er sich nur angenehm warm f\u00fchlte; auch schien ihm, [nach seiner Aussage], wahrscheinlich wegen der Maske, die einzuathmende Luft sogar in den 2 letzten Versuchen bei\u201410\u00b0,\u201412\u00b0 nicht kalt zu sein; endlich\n4)\tmuss die von dem Manne bei den Frosttemperaturen verrichtete Geharbeit etwas gr\u00f6sser als in den \u00fcbrigen Versuchen gesch\u00e4tzt werden *), da er dabei durchschnittlich etwas rascher ging und eine um Paar Kilo gr\u00f6ssere Last (w\u00e4rmere Kleidungsst\u00fccke und die Schutzbedeckung des Apparates) zu tragen hatte.\nDie Resultate sind in der n\u00e4chstfolgenden Tab. II zusammengestellt. t bedeutet in derselben die Temperatur der \u00e4usseren Luft; V, das Volumen der eingeathmeten und V2 dasjenige der ausgeathmeten Luft (beide in Lit ); mit CO, und O, sind die Volumina (ebenfalls in Lit.) der ausgeathmeten CO, und des verbrauchten 0, bezeichnet. Alle Gasvolumina sind auf 0\u00b0 und 760 mm. reducirt.\n*) Dieses gilt besonders f\u00fcr den Versuch 4. welcher w\u00e4hrend eines Schneefalles mit ziemlich starken Windst\u00f6ssen stattfand, wodurch das Gehen nat\u00fcrlich beschwerlicher als in den \u00fcbrigen Versuchen war.","page":47},{"file":"p0048.txt","language":"de","ocr_de":"4S\nEIN7 PORTATIVER A TH M U X G SAPP A K A T.\nT A B E L II.\nn\u00b0\tt\t\t\tDauer d.\tVers.\tr.\tVs\t('(h\t(k 0\to COi\t\u00b0 0 \u00dc2\tC( \u2018t\t*~Z w\t|!\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tOs\tN <\t\n1\t5,5\u00b0\tc.\tG'\tStell, -f- 75'\tGeh. 617,41\t614,77\t32.58\t35,78\t5.40\t15.23\t0,910\t\to\no\t4.9\u00b0\tc.\t7'\tStell, -i- 78'\tGeli. 603,69\t601,35\t33,55\t36,39\t5,58\t14.99\t0.922\t\t\n3\t2,5\u00b0\tc.\t9'\tSteh, -+- 64'\tGeh. 537. G8\t534,30\t27,99\t32.44\t5.24\t15.03\t0,862\t\t\n\t\tc.\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tCCI11*\n4\t\u20142.5\u00b0\t\t\t73' Geh.\t591,81\t588,25\t31,82\t36,17\t5,41\t14.94\t0,880\t1473\t4(il\n6\t\u2014 10\u00b0\tc.\t\t69' Geh.\t533,58\t528,59\t30,39\t36,47\t5.15\t14,26\t0,833\t1254\t425\nG\t\t12\u00b0\tc.\t\tG8' Geh,\t534,22\t529.02\t28,46\t34,79\t5.38\t14.59\t0,818\t1260\t424\n\tJetzt\t\thaben wir\t\tzu zeigen,\tin welchem\t\tGrade\tdie\terhaltenen\t\tResultate\t\nzuverl\u00e4ssig\t\t\tsind.\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\nderselben h\u00e4ngt in unserem Verfahren von\nDie Genauigkeit\nst\u00e4nden ab: von der Gleidnn\u00e4ssigkeit der Ableitung der Luft und von der Genauigkeit, mit welcher die Gr\u00f6ssen A, rer Grundformel\nzwei Uin-zu analysirenden j) und q in unse-\nv. = a\n100-\n\nP\u2014'1\nbestimmt werden.\nGegen unsere oben beschriebene Ableitungsweise der Ausathmungsluft l\u00e4sst sich kaum etwas einwenden; denn h\u00e4tten wir die Ausfluss\u00f6ffnungen [oo) der Ableitungswege sogar unbeweglich fixirt, so w\u00fcrde die Ungleichm\u00e4ssigkeit des Quecksilberabfliessens doch eine unbedeutende sein, weil alsdann die im Beginne der Ableitung (wenn die Flaschen 21 und X voll Quecksilber sind) 45 cm. betragende Abflussh\u00f6he das Quecksilbers nur um 3 cm. am Schluss derselben (d. h. nach Entleerung der Flaschen) abnehmen w\u00fcrde\nDie von uns gebrauchte volumetrische Bestimmung von A ist einwurfsfrei.\nFolglich haben wir nur den Einfluss der Ablesungsfehler bei den volumetrischen Bestimmungen von p und q (Procentzahlen von CO, in der Ausathmungsluft dies- und jenseits der Lauge) zu besprechen.\nF\u00fcr die Analyse, nach Bunsen, in der Luft bedienen wir uns sehr fein in 1 , mm. eingetheilter, oben kugelig erweiterter Absorptionsr\u00f6hren von 14 mm. inn. Durchmesser und machen stets zwei Ablesungen sowohl vor als nach der Absorption von GO,. Hierbei fallen bekanntlich die Ablesungsfehler durchschnittlich auf die zweite D\u00e9cimale der so erhaltenen Mittelzahlen; folglich galt es zu ermitteln, wie sich die Resultate ausnehmen werden, wenn man f\u00fcr die Berechnung von E, die mittleren Zahlenwerthe von p und q mit beiden Decimalen oder mit den ersten allein nimmt.\nZu dem Ende w\u00e4hlen wir aus den Versuchsprotokollen 3 F\u00e4lle aus (Vers. 2. 3 und 4), von welchen in den zwei ersten die wegzuwerfenden 2-ten Decimalen am gr\u00f6ssten waren und in dem dritten (Vers. 4) die Ablesungsfehler ausnahmsweise auf die erste D\u00e9cimale fielen.","page":48},{"file":"p0049.txt","language":"de","ocr_de":"EIN PORTATIVER ATHMUNGS APPARAT.\n49\nFers. 2. Je zwei Ablesungen gaben folgende Procentzahlen von CO,\nf\u00fcr p\tf\u00fcr q\n5.589\t3,842\n5,572\t3,858\nF\u00fcr die Berechnung von V, wurden genommen:\n5,58\t3,85\n5,5\t3,8\nBei A = 10,820 Lit. bekommt man\n96 15\nmit 2 Decimalen F,=10,82 - F, \u2014 601,35 Lit.; und 33.55 lit. CO,\n1 j i o\n96,2\nmit 1 D\u00e9cimale F2=10.82\u2014=612.28\t>\t\u00bb\t33,67\t>\t>\nVers. 3. Je zwei Ablesungen gaben folgende Procentzahlen von CO,\nf\u00fcr p\tf\u00fcr q\n5,202\t3,472\n5,277\t3,486\nF\u00fcr die Berechnung von V, wurden genommen\nf\u00fcr p\tf\u00fcr q\n5,24\t3,48\n5,2\t3,4\nBei A = 9,7426 Lit. erh\u00e4lt man\n96 52\nmit 2 Decimalen V,\u20149,7426 \u2014~r \u2014 534,30: und 27.99 Lit. CO\n1,/b\n96.6\nmit 1 D\u00e9cimale V, =9,7426 \u2014r-= = 522,85;\t>\t27,19\t>\t>\nDie analytischen Data des Vers. 4 wollen wir ausf\u00fchrlicher mittheilen. Je zwei Ablesungen der Gasgemische ergaben\nvor der Abs. v. CO, nach d. Abs. v. CO,\nf\u00fcr p\n90,600\n90,555\n85,683\n85,670\nf\u00fcr q 102,690 102,530 98,583 98,552\nF\u00fcr die Berechnung der Prozentzahlen wurden genommen\nf\u00fcr p\tf\u00fcr q\nvor d. Abs. v. CO, 90,577\t102,610\nnach d. Abs. v. CO, 85,676\n98,567\n4","page":49},{"file":"p0050.txt","language":"de","ocr_de":"50\nEIN PORTATIVER ATHM\u00dcNGSAPPARAT.\nund mit Ber\u00fccksichtigung der ersten Decimalen allein\nvor d. Abs. v. 00,\t90,55\t102,55\nnach d. Ahs. v. C\u00d6i 85,00\t98,50\nHieraus ergaben sich folgende Procentzahlen\nf\u00fcr* p\tf\u00fcr q\n5,41\t3,94\n5,46\t3,95\nMittelst dieser Zahlen erh\u00e4lt man\n96 06\nbei A = 9,002 Lit. U, = 9.002 L-J\u2014 = 588,25 Lit.; und 31,82 Lit. 00,\n1,41\n\t96,05\nI= 9,002 yLt = 572,61\t>\t\u00bb\t31,26\t>\t>\n1 ,o 1\nSomit werden nach unserem Verfahren die Zahlenwerthe f\u00fcr die ausgeathme-ten Luft- und 00, \u2014Mengen innerhalb 2\u20143 Procenten richtig angegeben; und zwar m\u00fcssen die vermittelst der Zahlen mit 2 Decimalen berechneten Gr\u00f6ssen als richtigere betrachtet werden, da in unseren Analysen die zweiten Decimalen in wiederholten Beobachtungen durchschnittlich wenig voneinander abweichen.\nWeitere Beweise f\u00fcr die Zuverl\u00e4ssigkeit der Methode ersehen wir in folgenden Umst\u00e4nden.\n1)\tentsprechen paarweise in den Vers. 1 und 2, 5 und 6 nahe gleichen Versuchsbedigungen nahe gleiche Athemgr\u00f6ssen;\n2)\tfallen die letzteren beim Gehen bedeutend h\u00f6her als die entsprechenden Gr\u00f6ssen beim Athmen in Ruhelage aus; endlich\n3)\tentsprechen der gr\u00f6sseren Geharbeit h\u00f6here Athemgr\u00f6ssen.\nDie zwei letzten S\u00e4tze bed\u00fcrfen einiger Erl\u00e4uterungen.\nad 2) Nebst den angef\u00fchrten 6 Versuchen haben wir an demselben jungen Mann noch 2 Versuche bei v\u00f6lliger Ruhe angestellt. Die hierbei erhaltenen, auf 1 Stunde Respiration berechneten Volumina (in Lit.) der ausgeatlnneten Luft- und Kohlens\u00e4uremengen stellen wir mit den entsprechenden Gr\u00f6ssen der Vers. 4, 5 und 6 zusammen.\n\tr\t\tCO2\t0 0 CO,\nRuhe\t435\t50\t14.807\t3.40\n\t431\t37\t14,71\t3,41\n\t483\t50\t26.22\t5.41\nGehen\t459\t65\t26,43\t5,75\n\t466\t78\t25,11\t5,38\nad 3 ) Vermittelst der soeben angef\u00fchrten Zahlen f\u00fcr die Athmung bei v\u00f6lliger Ruhe ist es m\u00f6glich die in den Vers. 1, 2 und 3 beobachteten Athemgr\u00f6ssen in die dem Stehen und dem Gehen entsprechenden Theile zu zerlegen. Die letzte-","page":50},{"file":"p0051.txt","language":"de","ocr_de":"r>I\u00cb CHRONOPHOTOGRAPHIE IM PHYSIOLOGISCHEN INSTITUT.\n51\nren k\u00f6nnen alsdann mit den entsprechenden Gr\u00f6ssen der Vers. 4, 5 und 6 zusammengestellt werden.\nHierbei nehmen wir absichtlich f\u00fcr die Athemgr\u00f6ssen beim Stehen, 7, =430 Lit., C02 = 14 Lit. pro. Stunde, d. h. Zahlen, welche kleiner als die beobachteten sind, um den Satz 3 desto sch\u00e4rfer zu beweisen.\nDie auf diese Weise umgerechneten Athemgr\u00f6ssen sind in der n\u00e4chstfolgenden Tabelle III zusammengestellt.\nT A B. III.\nn\u00b0\tU\tCOs\t7 o cih\n1\t457,41\t24,94\t5.45\n2\t453.03\t26,23\t5,79\n3\t440,44\t25,36\t5,53\n4\t483,50\t26,22\t5,41\n5\t459,65\t26,43\t5,75\n6\t466,78\t25.11\t5,38\nClirouopliotographic iiu physiologischen Institut der k. liiivcrsitiit in Moskau.\nYon L. Morochowetz,\nProfessor der Physiologie an der K. Universit\u00e4t zu Moskau.\nDie Chronophotographie hat in unserem Institut nicht nur ziemlich weitgehende Anwendung gefunden, sondern in einzelnen F\u00e4llen auch noch weitere Entwicklung und Vervollkommnung erfahren.\nDieser letztere Umstand sowie der von vielen sich f\u00fcr die Frage Interes-sirenden ausgesprochene Wunsch die Arbeiten des Instituts in der Chronophotographie in systematischer Anordnung zu sehen, haben uns bewogen sowohl die von uns vervollkommnten Methoden als auch die Resultate der Anwendung derselben bei dem Studium von Erscheinungen, die in gleichem Maasse den Physiker und den Physiologen interessiren, in Folgendem systematisch darzulegen.\nI. Das Dunkelzimmer als photographische Kammer, Monsterkammer.\nUm in der Chronophotographie, wie \u00fcberhaupt in der wissenschaftliche Zwecke verfolgenden Photographie mit gutem Erfolge arbeiten zu k\u00f6nnen, bedarf es vor allem zweckdienlicher R\u00e4umlickeiten und Apparate, ln der That kann man in wissenschaftlichen Anstalten jeden Augenblick gew\u00e4rtig sein Auf-\n4*","page":51}],"identifier":"lit36291","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"44-51","startpages":"44","title":"Ein portativer Athmungsapparat","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T15:48:12.606677+00:00"}
