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Zur Kenntniss der Extractivstoffe der Muskeln

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{"created":"2022-01-31T16:39:13.524095+00:00","id":"lit36302","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Gulewitsch, Wl.","role":"author"},{"name":"S. Amiradzibi","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 114-118","fulltext":[{"file":"p0114.txt","language":"de","ocr_de":"114\n\u00c2U\u00cf\u00cf K\u00c8NNTNISSv P\u00c8R EXTRACTIVSTOFFE PER MUSKELN.\nDie Untersuchunf) von JJ.\nDas Filtrat von der Argininsilberf\u00e4llung (A) konnte u. A. Lysin enthalten. Der darin durch Phosphorwolframs\u00e4ure erzeugte Niederschlag wurde durch Darythydrat zersetzt und die erhaltene stark eingedampfte Fl\u00fcssigkeit mit einer ges\u00e4ttigten alkoholischen Pikrins\u00e4urel\u00f6sung ') vollst\u00e4ndig ausgef\u00e4llt. Der abgesogene und mit ges\u00e4ttigter alkoholischer Pikrins\u00e4urel\u00f6sung ausgewaschene Niederschlag wurde in Wasser vertheilt und die Mischung durch Extraction mit Aether unter Zusatz von Salzs\u00e4ure von Pikrins\u00e4ure befreit. Die organischen Substanzen waren in der L\u00f6sung nur in geringer Menge vorhanden, die Hauptmasse des gel\u00f6sten Salzes bestand dagegen aus Kaliumchlorid. Nach der mehrmals wiederholten Trennung der organischen Substanzen von dem Kalisalz durch kalten verd\u00fcnnten Alkohol wurde schliesslich nur 0,02 Gr. einer organischen, alkalisch reagirenden Substanz isolirt, die weiter nicht untersucht werden konnte.\nAus unserer Untersuchung k\u00f6nnen wir somit die Folgerung ziehen, dass die Ochsenmilz Arginin enth\u00e4lt, welches hier zum ersten Mal als Bestandteil des Thierorganismus aufgefunden wurde.\nZur ReDiitniss der Extracts Stoffe der Muskeln.\nVon Prof. Wl. Gulewitsch und S. Amiradzibi.\nAus dem medic.-chemischem Laboratorium der Universit\u00e4t Charkow.\nDie zahlreichen chemischen Untersuchungen der Muskeln haben gezeigt, dass die Zusammensetzung derselben sehr complicirt ist und dass darin eine Menge sogenannter Extractivstoffe enthalten ist, deren genaue Kenntniss zur Aufkl\u00e4rung des Chemismus des Umsatzes der zusammengesetzten Bestandteile der Muskeln wesentlich beizutragen im Stande ist. Dass man bei weitem noch nicht alle Extractivstoffe der Muskeln kennen gelernt hat, daran darf man kaum zweifeln: betr\u00e4gt doch z. B. der Stickstoffgehalt der bis jetzt in den Muskeln aufgefundenen Extractivstoffe nur einen Bruchteil des gesammten Stickstoffgehaltes des Fleischextractes. Zu den bis jetzt noch nicht bekannten stickstoffhaltigen Extractivstoffen der Muskeln geh\u00f6rt eine neue organische Base, welche wir hei einer chemischen Untersuchung des Liebig'-sehen Fleischextractes entdeckt und Carnosm genannt haben. Die Resultate dieser Untersuchung sollen hier mitgetheilt werden \u25a0).\nL A. Kossel. Zeitsclir. f\u00fcr physiol. Chem., Uri. 20, S. 580.\n-) Eine vorl\u00e4ufige Mitthoilung wurde in den lier, d, deutsch, ehern. Cos.. Ed. 33, S, 1902 rerOftentlicht.","page":114},{"file":"p0115.txt","language":"de","ocr_de":"ZUR KENNTXISS PER EXTRATTIVSTOEFE PER MUSKELN\u2019.\n115\nDie w\u00e4sserige, mit Schwefels\u00e4ure auges\u00e4uerte L\u00f6suug des Fleischextrac-tes wurde mit Phospliorwolframs\u00e4ure genau ausgef\u00e4llt, der enorme Niederschlag auf die bekannte Weise mit Barythydrat bei der gew\u00f6hnlicher Temperatur zersetzt. Das erhaltene Filtrat wurde eingedampft, mit Salpeters\u00e4ure neutralis\u00e2t und mit Silbernitrat ausgef\u00e4llt. Das neue Filtrat, nach A. KosseVs Verfahren f) mit Silbernitrat und Barythydrat behandelt, lieferte einen Niederschlag. der abgesogen, ausgewaschen und durch Schwefelwasserstoff zersetzt wurde. Es resultirte eine alkalische Fl\u00fcssigkeit, die mit Kohlens\u00e4ure ges\u00e4ttigt, \u00fcltrirt und mit Salpeters\u00e4ure neutralis\u00e2t wurde. Die stark eingedampfte Fl\u00fcssigkeit erstarrte nach dem Erkalten strahlig-krystallinisch; die Krystalle wurden abgesogen und mit Alkohol ausgewaschen.\nDas auf diese Weise isolirte Nitrat wurde in wenig Wasser gel\u00f6st, die L\u00f6sung erw\u00e4rmt und mit Alkohol bis zur bleibender Tr\u00fcbung versetzt; beim Stehen schieden sich prachtvolle sternf\u00f6rmige Drusen von zarten, nadelf\u00f6rmigen, durchsichtigen und farblosen Krystallen aus; die Mutterlauge, welche eingedampft und noch heiss mit absoluten Alkohol versetzt wurde, lieferte eine geringe Menge derselben Substanz.\nCar nos inn it rat- Das auf die beschriebene Weise isolirte Salz wurde aus m\u00f6glichst wenig heissem Wasser, worin es \u00e4usserst l\u00f6slich war, umkrystallisirt. Die \u00fcber Schwefels\u00e4ure getrocknete Substanz war rechtsdrehend und zwar zeigte dieselbe in der w\u00e4sserigen L\u00f6sung [a]\u00df = -*- 22,3\u00b0 (e \u20145,67%). Das Salz wurde nochmals aus der w\u00e4sserigen L\u00f6sung durch Alkohol ausgeschieden. Es schmolz unter starker Zersetzung bei 211\u2014212\". Nach dem Trocknen bei 120\", wobei das lufttrockne Salz kein Krystallwasser verlor, wurde es analysirt.\nF 0,2861 Gr. Substanz gaben beim Verbrennen im Schiffchen 0. 3967 Gr. GO., und 0,1388 Gr. H,\u00d6.\nII.\t0,2017 Gr. Substanz lieferten beim Verbrennen mit Bleichromat 0.2741 Gr. CO, und 0,0986 Gr. 11,0.\nIII.\t0.2848 Gr. Substanz gaben 59,95 c.c. feuchter N (16\u00b0; 751 mm. Bar.).\nBerechnet f\u00fcr\nGefunden:\nii.\nIII. C9//ltjVi (h.HNCh CiHuN'-OtHNOs\nI.\nDem Carnosinnitrat d\u00fcrfte somit die Formel C^E^N^O,. HNO3 zukommen. Die w\u00e4sserige L\u00f6sung des Salzes reagirt schwach sauer auf Lackmuspapier. ver\u00e4ndert aber die Farbe des Congopapiers nicht.\nDas freie Carnoshi wurde durch F\u00e4llung des Carnosinnitrats mit Phosphorwolframs\u00e4ure und duicli Zerlegung des entstandenen Niederschlags mit\n9 Zeitschr. 1, physiol. Chenu, Bd. 25, S, 179,","page":115},{"file":"p0116.txt","language":"de","ocr_de":"ZUR KENNTNISS PUR EXTRACT!VSTOFFE DER MUSKELN.\n1 ITT\nmit BarytKydrat dargestellt. Es krystallisirte in mikroskopischen flachen zugespitzten Nadeln, die eine der langen Kante parallele Ausl\u00f6schung zeigten und der L\u00e4nge nach optisch positiv waren. Die Substanz schmilzt unter starker Zersetzung hei 239u und ist in Wasser sehr leicht l\u00f6slich; die w\u00e4sserige L\u00f6sung reagirt stark alkalisch und wird durch Alkohol gef\u00e4llt.\nSaures Carnosinnitrat krystallisirt in mikroskopischen langen schiefen oder rhomboidalen Tafeln, deren spitze Winkel h\u00e4ufig durch eine Kante abgestumpft sind. Das Salz ist in Wasser sehr leicht l\u00f6slich, in Alkohol dagegen unl\u00f6slich.\nAuch ein Kupfernitratdoppelsalz bildet das Carnosin, doch wurde dieses Salz nicht n\u00e4her untersucht.\nCarnosinsilber. Beim Vermischen einer L\u00f6sung von saurem Carnosinsilber-nitrat mit '/.0 N\u2014Kalilauge entstand eine F\u00e4llung; das Filtrat von derselben wurde weiter mit etwas Kalilauge versetzt und die schwach alkalische Fl\u00fcssigkeit sammt der entstanden weissen Tr\u00fcbung auf dem Wasserbade stark eingedampft. Beim Stehen verwandelte sich die Fl\u00fcssigkeit in eine vollst\u00e4ndig durchsichtige Gallerte, in der keine Krystalle unter dem Mikroskop zu bemerken waren. Die Gallerte wurde durch Erw\u00e4rmen der Fl\u00fcssigkeit gel\u00f6st: nach dem Erkalten und beim Umr\u00fchren der Fl\u00fcssigkeit entstand ein kurz- und feinfaseriger Niederschlag, der beim Stehen etwas gallertartig wurde. Der Niederschlag wurde abfiltrirt, mit Wasser, Alkohol und Aether ausgewaschen, im Vacuum getrocknet und analysirt.\nIV. 0,1306 Gr. Substanz in Wasser unter Zusatz von HN< g gel\u00f6st und mit HCl gef\u00e4llt gaben 0,0811 Gr. AgCl.\nGefunden:\tBerechnet f\u00fcr\nIV.\t\u00f6jHi3Ag*A7 Os.IhC):\nAg\t46,74%\t47,11%,\nEs wurde somit kein basisches Carnosinsilbernitrat CKJl i % Or AgKO,, dessen Bildung zu erwarten war, sondern das Carnosinsilber C9HliAg,Ni0.r 11,0 resp, C.H^K, 03. Ag, 0 erhalten, das dem Argiuinsilber % Jf, NA 0,. Ag, O \u00dc ganz analog zusammengesetzt ist und, wie auch das Argininsilber, unter Freiwerden der organischen Base entstehen muss:\nKCJl.N, 0 .. UNO, \u2014h AgNO, )\t4,KOII = Cf If, N, 0, . Ag,0 +\nAK NO. -*-C,Hlt N< 03\t3 H: 0.\nDas Carnosinsilber bildet sich nicht, wenn zu einer L\u00f6sung von Carnosinsilbernitrat Ammoniak, sogar \u00e4usserst vorsichtig, anstatt eines fixen Alkali zugesetzt wird. Das Carnosin verh\u00e4lt sich somit in dieser Hinsicht dem Argi-nin analog und von dem Histidin verschieden.\nDas Carnosin kann auch eine mehr Silber enthaltende Silberbase bilden. Als n\u00e4mlich das Filtrat von dem soeben beschriebenen Carnosinsilber mit Wasser verd\u00fcnnt, mit Kalilauge fractionirt und unter gutem Umr\u00fchren weiter o-ef\u00e4llt wurde, entstanden zwei volumin\u00f6se, gallertartige, schneeweisse Nieder-\n1) 117. Guhwitsch. Zeitsein', f. physiol. Cli., Pxl. 27. S, 205.","page":116},{"file":"p0117.txt","language":"de","ocr_de":"ZUR KENN TN ISS DER EXTR ACTIYST OFFE DER MUSKELN.\n117\nschlage (JVs 1 und JVb 2), welche abfiltrit lind mit Wasser, Alkohol und Aether in einem verdunkelten Zimmer sehr sorgf\u00e4ltig ausgewaschen wurden, was viel Zeit in Anspruch nahm. Die im Vacuum getrockneten Niederschl\u00e4ge wurden analysirt:\nV.\t0,1987 Gr. Substanz ,V 1 gaben beim Verbrennen im Schiffchen 0,1785 Gr. C('K, 0,0581 Gr. 11,0 und 0,958 Gr. A<j.\nVI.\t0.1860 Gr. Substanz .V 2 in Wasser unter Zusatz von 7/A % gelost und mit HCl gef\u00e4llt lieferten 0.1225 Gr. AyCl.\nGefunden: v\tvi\nG 24,50%\nII\t3,28 \"y\nAy\t18,21 %\t49,42%\nBerechnet f\u00fcr\nCtHuAr/iNi (h:\n23,57%\n3,09%\n17,11%\nAlso enthielten diese zwei Substanzen mehr Kohlenstoff und mehr Silber, als es f\u00fcr die Formel CuII{4A 4 O Ay, O berechnet ist, da das (.\u2019arnosin, dem Arginin vollst\u00e4ndig analog, als starke Base Kohlens\u00e4ure aus der Luft anzieht und, ausser der Verbindung mit 2 Atomen Silber, noch Verbindungen mit einem h\u00f6heren Gehalt an Silber, vermuthlich die mit 3 Atomen Silber, bildet.\nDas Carnosinsilber wird bei etwa 195\u00b0 ganz schwarz und bl\u00e4ht sich dabei auf. ohne zu schmelzen.\nDie \u00fcbrigen Eigenschaften des Carnosinsilbers und namentlich dessen Los lichkeitsverh\u00e4ltnisse gegen verschiedene L\u00f6sungsmittel sind denen des Arsfinin-Silbers ganz \u00e4hnlich, nur ist das Carnosinsilber in destillirtem Wasser beinahe zweimal so l\u00f6slich als Argininsilber. F\u00fcr die L\u00f6slichkeitsbestimmung wurde das sehr sorgf\u00e4ltig ausgewaschene Carnosinsilber V 2 l\u00e4ngere Zeit mit de1 stillirtem Wasser unter h\u00e4ufigem Sch\u00fctteln digerirt; aus dem Filtrate wurde das Silber als Silberchlorid gef\u00e4llt.\nVII.\t290 ex. der L\u00f6sung gaben 0,0272 Gr. AyCl.\nDaraus folgt, dass sich in 1 Liter destillirten Wassers 0.067 Gr. \u00f6arnosin als Carnosinsilber bei gew\u00f6hnlicher Temperatur l\u00f6sen.\nCaniosinJcupfer wurde durch Kochen einer L\u00f6sung von reinem Carnosin mit Kupfercarbonat dargestellt. Aus der entstandenen tiefblauen L\u00f6sung schieden sich schon w\u00e4hrend des Kochens kleine dunkelblaue Kryst\u00e4llchen' aus. Die durch Heisswassertrichter filtrirte L\u00f6sung lieferte dieselben KryStallchen, die ausgewaschen, bei 125\u00b0 getrocknet und analysirt wurden:\nVIII.\t0,2333 Gr. Substanz gaben beim Verbrennen im Schiffchen 0.3009 Gr. COi: 0,1051 Gr. II,O und 0,0606 Gr. CuO.\nIX.\t0,2666 Gr. Substanz lieferten 43,0 c.c. feuchten N (21\u00b0; 748 m.m. Bar.).\nX.\tAus 0,2599 Gr. Substanz resultirten 41,9 c.c. leuchten N (22,5\": 747 m.m. Bar.).\nC\nH\nVIII\n35,33%\n5,07%\nGefunden:\nix\nx\nBerechnet f\u00fcr\nGIhiNi Oi. CuO CjI[ir,N. <),. C-uU:\n35,31%\t35,08%\n4,62%,\t5,25%","page":117},{"file":"p0118.txt","language":"de","ocr_de":"118\nZUR KENNTNISS CER EXTRACTIVSTOFFE DER MUSKELN\nN \u2014\t17,99\u00b0 0\t17,82%\t18,86%\t18,24%\nCu 20,85%\t\u2014\t\u2014\t20,79%\t20,65%\nO \u2014\t\u2014\t\u2014\t20,92%\t20,78%,\nDas Carnosiukupfer zersetzt sich bei etwa 220\u00b0, ohne zu schmelzen. Da dur Unterschied zwischen der L\u00f6slichkeit des Carnosinkupfers in kaltem und in heisem Wasser nicht gen\u00fcgend gross ist, eignet sich die Verbindung wenig zur Isolirung und Reinigung des Carnosins, aber die sehr charakteristischen Krystalle des Carnosinkupfers k\u00f6nnen zur Identiticirung des Carnosins von gr\u00f6sster Wichtigkeit sein. Die Krystalle von Carnosinkupfer sind tiefblau gef\u00e4rbt, erreichen kaum 1 in.m. Gr\u00f6sse und bilden mikroskopische, meistens sechseckige, ganz regelm\u00e4ssige oder verl\u00e4ngerte Tafeln. Ein Theil der Tafeln ist isotrop und zeigt im convergenten polarisirten Lichte das Interferenzbild des einachsigen circularpolarisirenden Krystalles ohne Anomalie und mit positivem Doppelbrechungscharakter; die Linearwinkel betragen 120\u00b0; einige von diesen Tafeln liegen etwas schr\u00e4g, sind in Folge dessen schwach anisotrop und zeigen einen excentrischen Austritt der optischen Achse. Die anderen Tafeln, die einen Linearwinkel von etwa 105\u00b0 haben, sind anisotrop; parallel der l\u00e4ngeren Kante verl\u00e4uft die Axe der gr\u00f6sseren Elasticit\u00e4t; im convergenten polarisirten Lichte zeigen diese Tafeln entweder den einen oder den anderen Dalken, welche bei der Drehung des Tisches mit einander abwechselnd und den Ocularfaden parallel das Feld durchstreifen. Die ersten Tafeln k\u00f6nnen als Pinakoide des hexagonalen Systems aufgefasst werden; die anisotropen Tafeln k\u00f6nnen Rhomboederfl\u00e4chen sein, da einige dickere Krystalle einen vollst\u00e4ndigen Rhombo\u00f6derhabitus zeigen. Manche dickere Krystalle schienen auch eine Combination von dem Prisma erster Ordnung, einem Rhomboeder und dem Pinakoid vorzustellen. Seltener wurden die f\u00fcnfeckigen und dreieckigen Tafeln, die viereckigen Rhomboederfl\u00e4chen und die auf einer schmalen Fl\u00e4che liegen-den, bisweilen sternf\u00f6rmig zusammengewachsenen Krystalle beobachtet.\nWeitere Untersuchungen \u00fcber das Carnosin werden von uns in Angriff genommen werden. Die auffallende Analogie, die zwischen den Verbindungen von Carnosin und denen von Arginin existirt, ist schon zur Zeit nicht zu verkennen. Das Verhalten bei dem Isolirungsverfahren, die Eigenschaften der Nitrate, der freien Basen, vor Allem aber der Silberbasen, die Einwirkung auf das polarisirte Licht, die F\u00e4higkeit, Silber- und Kupferdoppelsalze zu bilden, sind dem Carnosin und dem Arginin gemeinsam.\nl) Es ist m\u00f6glich, dass die Verbindung bei 125\u00b0 Spuren z. B. von Ammoniak verliert, da es hei dieser Temperatur schwer zur Gewichtsconstanz zu bringen war.","page":118}],"identifier":"lit36302","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"114-118","startpages":"114","title":"Zur Kenntniss der Extractivstoffe der Muskeln","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:39:13.524100+00:00"}

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