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{"created":"2022-01-31T16:44:30.321869+00:00","id":"lit36319","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Mitrofanoff, P.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 216-217","fulltext":[{"file":"p0216.txt","language":"de","ocr_de":"But it is not my purpose to change the views of Dr. Moor. I only beg Dr. Moor very respectfully not to include me in the order of partisans of his ureinediscovery and not to attribute to me the meanings which I have not. That is my last word, for 1 cannot spend any time in pointing out to Dr. Moor all his error, and I am afraid that the Science will be greatly shaken and destroyed: for all that which does not coincide with Dr. Moor\u2019s view, will be treated as an Error!\nB i b I i o g r a p h i e.\n!. Analyses.\nM\u00eetrofanoff, P. Vergleichende Thatsachen \u00fcber die anf\u00e4ngliche Entwicklung der V\u00f6gel (mit 2 autotypischen Tafeln und 43 Abbildungen im Text). Arbeiten aus dem zoologischen Laboratorium der Mar-schauer Universit\u00e4t 1900. Warschau.\nDer Autor studirte die anf\u00e4ngliche Entwicklung der Kornkr\u00e4he (Cur-vus frugilegus), der Hausente (Anas domestica), der Seeschwalbe (Sterna hirundo).\nIm Allgemeinen nimmt die Entwicklung dieser V\u00f6gel den Verlauf, welcher der vom Autor schon fr\u00fcher f\u00fcr das H\u00fchnerei ausgearbeiteten Norm entspricht, und werden bei den einzelnen hier behandelten Gruppen nur geringe Abweichungen beobachtet.\nDem Autor nach, wird in allen F\u00e4llen der Beginn der morphologischen Differenzirung durch die Bildung der mittleren ektodermischen Verdickung bezeichnet. Eine genau centrale Lage derselben ist nicht geboten; bei den Schwimmv\u00f6geln ist die Verdickung deutlich dem hinteren Rande n\u00e4her ger\u00fcckt, obgleich sie mit dem Grenzbezirke zwischen dem hellen und dem dunkeln Fruchthofe in keiner organischen Beziehung steht.\nAls neuer Faktor im Vergleich zu der Entwicklung des H\u00fchnereies erscheint die Bildung eines Primitivknotens, den man nicht selten bei der Kornkr\u00e4he und weit \u00f6fter bei der Ente und der Seeschwable antrifft; bei dem Huhn wird dieses Gebilde als h\u00f6chst seltene Abweichung von der gew\u00f6hnlichen Norm beobachtet. Das Erscheinen dieses Knotens hat jedenfalls einen palingeneti-schen Charakter und muss in der Entwicklung der V\u00f6gel als wichtiges Moment betrachtet werden, welches der Bildung des Primitivstreifens vorangeht. Bei der Entwicklung des H\u00fchnchens f\u00e4llt dieses Moment bei normalem Gange fort,\u2014ein neuer Beweis daf\u00fcr, dass zur Bestimmung der typischen Z\u00fcge der Entwicklung bei den V\u00f6geln die Entwicklung des H\u00fchnerembryo nicht als maassgebend gelten kann.\nDer Primitivstreifen hat als Ausgangspunkt die Mitte der Verdickung oder den Primitivknoten und w\u00e4chst in der Schwanzrichtung fort: in dersel-","page":216},{"file":"p0217.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n217\nlien Weise bildet sich auch die Primitivrinne. Das vordere Ende dieser Gebilde, welches immer zuerst erscheint und immer deutlicher ausgedr\u00fcckt ist als das hintere, scheint haupts\u00e4chlich seine palingenetische Bedeutung zu bewahren, dem Urrnund (prostoma) der Reptilien entsprechend, dessen Form er in einigen F\u00e4llen annimmt. Folglich ist die Mitte und das hintere Ende dieser Gebilde bei den V\u00f6geln und wahrscheinlich auch bei den S\u00e4ugetieren etwas Neuerworbenes.\nMitrofanoff, P. Versuche Uber die ersten Entwicklungsvorg\u00e4nge bei den V\u00f6geln. (Mit 34 Abbildungen im Text und einer phototypischen Tabelle). Arbeit aus dem zootomischen Laboratorium der Warschauer Universit\u00e4t. Lief. XIX. Warschau. 1898.\nNach einer kritischen Uebersicht \u00fcber die neuesten Thatsachen in Bezug auf die ersten Entwicklungsvorg\u00e4nge bei den V\u00f6gel beschreibt der Autor seine eigenen Beobachtungen einerseits \u00fcber den normalen Entwicklungsgang bei diesen Wirbeltieren, andererseits \u00fcber den durch Versuche erhaltenen, wobei die Entwicklung des Eie,s (Huhn) bald an dem vordem bald an dem hintern Ende zur\u00fcckgehalten wurde.\nDie Resultate, zu denen der Autor gelangt ist, sind folgende:\nDie Thatsachen der normalen Entwicklung des H\u00fchnereies zeigen, dass als wesentliches Moment bei den ersten Complicationen der Keimscheibe nur die Bildung der mittleren Ektodermverdickung anzusehen ist. Die n\u00e4chste Complication besteht in der Bildung des Primitivstreifens, als dessen Ausgangspunkt die Mitte der Ektodermverdickung erscheint, von wo aus der Primitivstreifen all-m\u00e4lig in der Schwanzrichtung weiterw\u00e4chst. Sp\u00e4terhin bildet sich in derselben Richtung aus dem Primitivstreifen, an dessen vorderem Ende beginnend, die Primitivrinne.\nEine Sichelrinne im Sinne eines Kollers ist als best\u00e4ndiges Gebilde nicht vorhanden.\nDuval's (primitive) Axenebene hat keine unmittelbare Beziehung zur Bildung des Primitivstreifens. In der Entwicklung des H\u00fchnereies wird der ganze Prozess erstens dadurch verdunkelt, dass die Entstehung beider genannter Gebilde zu gleicher Zeit stattfindet, zweitens dadurch, dass der Primitivstreifen auf einmal beinahe in seiner ganzen L\u00e4nge erscheint, indem er sich mit seinem hinteren Ende h\u00e4utig der Grenze des hellen Fruchthofs n\u00e4hert, was manche Autoren veranlasst hat anzunehmen, dass eben dies der Ort seiner Entrstehung sei.\nDurch Versuche, welche die Hintanhaltung der Entwicklung bedingten, zeigt der Autor, wie in einem sp\u00e4teren Stadium das vordere Ende des Primitivstreifens dicker wird, und wie sich eine Vertiefung bildet, welche nach vorn sch\u00e4rfe abgegrenzt ist, nach hinten aber allm\u00e4lig an die Oberfl\u00e4che. Aus dieser Vertiefung bildet sich die Primitivrinne, deren vorderes Ende sich zu allererst bildet und dem Urmunde (prostoma) der Urdarmeinst\u00fclpung anderer Sauropsiden entspricht.\nAuf Grund dieser Arbeit sowohl als auch, teilweise, anderer, fr\u00fcher pu-blicirter, schreibt der Autor eine grosse Bedeutung gerade der Bildung der Primitivrinne zu, welcher nur zeitweilig die Entstehung des Primitivstreifens\n15","page":217}],"identifier":"lit36319","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"216-217","startpages":"216","title":"Vergleichende Thatsachen \u00fcber die anf\u00e4ngliche Entwicklung der V\u00f6gel (mit 2 autotypischen Tafeln und 43 Abbildungen im Text). Arbeiten aus dem zoologischen Laboratorium der Warschauer Universit\u00e4t 1900. Warschau","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:44:30.321875+00:00"}
