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{"created":"2022-01-31T16:44:31.342788+00:00","id":"lit36329","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Kytmanoff, K.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 226-227","fulltext":[{"file":"p0226.txt","language":"de","ocr_de":"226\nBIBLIOGRAPH! E.\nsieht Tischutkin niclit f\u00fcr eine secretorische Function der Zellen der Malpighi sehen Schicht, sondern f\u00fcr eine besondere physiologisch-regressive Metamorphose des Hautepithels an.\nKytmanoff, K. Ueber die Nervenendigungen in den Lymphgef\u00e4ssen der S\u00e4ugetiere. (Aus dem histologischen Laboratorium der Kais. Universit\u00e4t zu Tomsk). Inaug.-Diss. (Nebst 3 Tafeln und Abbildungen) Tomsk, 1901, S. 1\u201430.\nNach einem kurzen historischen Ueberblick \u00fcber das Lymphsystem im Allgemeinen und \u00fcber die Nervenendigungen in den Gef\u00e4ssen im .Besonderen redet der Autor zuerst von seiner eigenen Methodik, sodann von den Resultaten seiner Untersuchungen. Der Silbermethode nach Golgi und der Goldmethode nach Cohnheim, Ranvier und L\u00f6wit bediente sich der Autor, als seinen Zwecken nicht entsprechend, nicht und wandte haupts\u00e4chlich die Methylenblaumethode an, indem er den Farbstoff in '/. %-iger bis 3%-iger L\u00f6sung in das Blutgef\u00e4sssystem einf\u00fchrte; in seltenen F\u00e4llen f\u00e4rbte er nach der Dogel'schen Methode St\u00fcckchen von Geweben auf dem Glase mit l/t\u00fc \u2014 1/l0-iger L\u00f6sung desselben Farbstoffs. Die Fixirung der gef\u00e4rbten Pr\u00e4parate geschah meist mit pikrinsaurem Ammonium. Bei seinen Arbeiten konnte der Autor sich von der Richtigkeit der von andern Forschern wahrgenommenen Thatsache \u00fcberzeugen, dass die Pr\u00e4parate 2\u20147 Monate nach der Herstellung heller wurden und gute Bilder der Nervenendigungen an solchen Stellen gaben, wo letztere fr\u00fcher nicht sichtbar waren. Als Untersuchungsmaterial dienten Kytmanoff gew\u00f6hnlich Hunde, in 3\u20144 F\u00e4llen\u2014Katzen und in einem Falle benutzte er als Untersuchungsobject die testis und funiculus spermatieus eines frischget\u00f6teten Kalbes Bei seinen Studien der Nervenendigungen in den gr\u00f6sseren und kleineren Lymphgef\u00e4ssen bediente sich der Autor des d. thoracicus, zuweilen der d. tracheales und der Lymphgef\u00e4sse funiculi spermatid.\nDie Schl\u00fcsse des Autors bestellen in Folgendem: 1) die Lymphgef\u00e4sse sind sehr reichlich mit Nerven versehen; 2) die Nervenst\u00e4mmchen bestehen haups\u00e4chlich aus marklosen Nervenfasern und einer geringen Anzahl von markhaltigen: 3) ein Teil dieser St\u00e4nunchen geht unmittelbar von dem in der N\u00e4he liegenden Stamme des sympathischen Nerven ab und ist stellenweise mit in Kn\u00f6tchen gruppirten Nervenzellen versehen, ein anderer Teil geht von denjenigen ab, die die vasa vasorum lymphaticorum begleiten; 4) alle Nerven der Lymphgef\u00e4sse k\u00f6nnen ihrer physiologischen Bedeutung nach scheinbar folgen-dermaassen eingeteilt werden in: 1) sensorische, 2) motorische und 3) vielleicht, secretorische; 5) in den W\u00e4nden der Lymphgef\u00e4sse sind mehrere Gellechte angelegt: a) ein adventitiales in den oberfl\u00e4chlichen Schichten der t. adventitia; b) ein supermuscul\u00e4res, welches eigentlich einen tieferen Teil des ersteren bildet; c) ein intermuscul\u00e4res und d) ein subendotheliales; 6) von einem jeden dieser Geflechte gehen Nervenf\u00e4den ab. die teils in sensorische, teils in motorische Endigungen \u00fcbergehen; 7) die sensorischen Endigungen sind in den Bindegewebs^chichten aller drei Lagen der Lymphgef\u00e4sse in Gestalt von baumoder buschf\u00f6rmigen Gebilden angelegt, w\u00e4hrend die motorischen als freiliegende F\u00e4den erscheinen, die sich den Muskelzellen nur anschmiegen; 8) im","page":226},{"file":"p0227.txt","language":"de","ocr_de":"BIBLIOGRAPHIE.\n227\nHinblick auf diese Reichhaltigkeit an Nerven und Nervenendigungen in den W\u00e4nden der Lymphgef\u00e4sse muss das Nervensystem auf die Bildung, die Ausscheidung und die Fortbewegung (Circulation) der Lymphe unzweifelhaft einen grossen Einfluss aus\u00fcben.\nGerasssmoff, I. I. Ueber die Lage und Function des Zellkerns.\nSeparat-Abdruck aus < Bulletin des Natur, de Moscou>.\t1899.\n.N 2 und 3.\nDie Resultate der vorliegenden Arbeit kann man in folgende Haupts\u00e4tze zusammenfassen.\n<1) Das Resultat des Einflusses eines \u00e4usseren Factors auf den Organismus h\u00e4ngt auch von dem Zustande des Organismus im Moment des Einflusses ab.\nIndem man die Zelle der Spirogyra einer mehr oder weniger starken Abk\u00fchlung w\u00e4hrend ihrer Teilung unterwirft, kann man Tochterzellen ohne Kern und mit verschiedenen Abweichungen in Bezug auf den Inhalt an Kernmasse erhalten. Ein solches Resultat ist unm\u00f6glicli bei der Abk\u00fchlung der Zelle mit ruhendem Kern.\n2)\tDie Kerne bei Spirogyra streben einer symmetrischen Anordnung zu. Diese Regelm\u00e4ssigkeit der Anordnung h\u00e4ngt nicht von irgend welchen zuf\u00e4lligen Bedingungen (z. B. dieser oder jener Entstehungsweise derselben) ab, sondern wird durch zwei constante Momente bestimmt: 1) durch die Wechselwirkung zwischen dem Kern und den \u00fcbrigen Bestandteilen der Zelle, und 2) durch die Wechselwirkung zwischen den Kernen.\n3)\tMan kann sich die Function des Zellkerns, wenigstens zum Teil, als Uebertragung einer in demselben erzeugten Energie an die \u00fcbrigen Bestandteile der Zelle denken. Ihrer nach Wirkung kann man diese unbekannte Energie hypotetisch der elektrischen Energie f\u00fcr analog anerkennen.\nDem parallel kann auch ein stofflicher Einfluss vom Kern ausgehen >.\n2. Index.\na) Physiologie g\u00e9n\u00e9rale.\nCyon. E, von. Die physiologischen Verrichtungen der Hypophyse. P fl tiger's Arch. LXXXI, 6/7, S. 276.\nHamburger, H. I. Ueber das Verhalten des Blasenepithels gegen\u00fcber Harnstoff. Archiv f\u00fcr An at. u. Physiol. 1900. 1/2, S. 9.\nLondon, E. S. Contribution \u00e0 Petude des corpuscules centraux. Arch, des Scienc. biol. VII. 5, p. 456. P\u00e9tersbourg.\nMedwedew, A. Ueber die oxydativen Leistungen der thierischen Gewebe. Pfl\u00fcgers Arch. LXXXI, 10/12, S. 540.\nM\u00e9talnikoff, S. \u00c9tudes sur la spermotoxine. Ann. de Pinstitut Pasteur XIV, 9, p. 577.","page":227}],"identifier":"lit36329","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"226-227","startpages":"226","title":"Ueber die Nervenendigungen in den Lymphgef\u00e4ssen der S\u00e4ugetiere. (Aus dem histologischen Laboratorium der Kais. Universit\u00e4t zu Tomsk). Inaug.-Diss. (Nebst 3 Tafeln und Abbildungen) Tomsk, 1901, S. 1-30","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:44:31.342794+00:00"}
