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{"created":"2022-01-31T15:07:33.548641+00:00","id":"lit36336","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Tarassoff, F.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 280-281","fulltext":[{"file":"p0280.txt","language":"fr","ocr_fr":"280\nfei B L \u00ee O G R \u00c0 P H 1 \u00cb.\nteignent avec du minium les boulettes fix\u00e9es \u00e0 l\u2019hame\u00e7on, car ils ont observ\u00e9 la pr\u00e9dilection que marquent les poissons pour cette couleur. Enfin, ils m\u2019ont dit aussi qu\u2019\u00e0 d\u00e9faut de Sauterelles ou de plantes aquatiques (Algues), ils fixent simplement des feuilles ou de petits morceaux d'un objet vert aux hame\u00e7ons, et qu\u2019ainsi, tromp\u00e9s par la couleur, les poissons se laissent prendre facilement.\nN\u2019est-ce pas encore une preuve que les poissons distinguent les couleurs?\nEnfin, ne peut-on pas donner aussi comme preuve le fait que les Truites se prennent avec des mouches artificielles qui leur rappellent des insectes de diff\u00e9rentes couleurs? Cependant, ces mouches, faites avec des plumes ou des poils teints, n'offrent absolument rien de comestible et n'ont pas le fumet d\u2019un insecte vivant; les Truites, n\u00e9anmoins, s\u2019y laissent prendre, et la p\u00e8che est d\u2019autant meilleure que les mouches sont plus bigarr\u00e9es. Qu'est-ce qui peut donc attirer la Truite si ce n'est la couleur? Les larves de ( hironomes ne se trouvant pas facilement dans le commerce, un marchand d'articles de p\u00eache de Moscou a eu nagu\u00e8re l'id\u00e9e, m\u2019a-t-on dit, de fabriquer des vers artificiels en g\u00e9latine qui les imitent dans la perfection; ils sont teints en rouge, et l\u2019on constate que les poissons les acceptent aussi volontiers et s'y laissent prendre tout comme si de vraies larves \u00e9taient attach\u00e9es \u00e0 l'hame\u00e7on. Je suis donc en droit de poser cette question:\nQu'est-ce qui peut attirer les poissons si ce n\u2019est la couleur, car le sens de l\u2019odorat qui est, comme on le sait, fort d\u00e9velopp\u00e9 chez les poissons, leur aurait indiqu\u00e9 que ces app\u00e2ts sont artificiols?\nBibliographie.\nI. Analyses.\nTarassoff, F. Materialien zur Pharmakologie des canadischen Hanfs\n(Apocyni canuabin.). Charkoff. 1890. Aus dem pharmakologischen Laboratorium von Prof. Popoff.\u2014Maiepiaan rw QapMaKOJiorin koho-ne.mnaro TaffniiKa.\nDer Autor f\u00fchrte seine Untersuchungen mit dem fl\u00fcssigen Extract aus. Nachdem einem Frosche 1 Cc. einer Extractl\u00f6sung (1 : 20) eingef\u00fchrt worden war, wurden die Herzschl\u00e4ge zuerst st\u00e4rker, dann langsamer. Die reflec-torische Erregbarkeit ist dabei sehr herabgesetzt. Die Diastole des Herzens wird unvollkommen, worauf peristaltische Zusammenziehungen desselben eintreten. Weiterhin findet definitiver systolischer Stillstand des Ventrikels statt, w\u00e4hrend die Zusammenziehungen der Vorkammern einige Minuten fortdauern. Kleinere Dosen rufen nur Verst\u00e4rkung und Verlangsamung der","page":280},{"file":"p0281.txt","language":"fr","ocr_fr":"B 1 B T- 1 O G R A P II ! \u00cb.\n281\nHerzschl\u00e4ge hervor. Vorhergehende Vergiftung mit Atropin \u00fcbte keine Ver\u00e4nderungen der Wirkung dieses Mittels auf das Herz aus. Beobachtungen \u00fcber dessen Wirkung auf die Gef\u00e4sse haben gezeigt, dass, bald nachdem dasselbe eingef\u00fchrt worden ist, die Blutstr\u00f6mung rascher vor sich geht ohne merkliche Verengerung der Gef\u00e4sse. Sobald aber die Verlangsamung der Herzschl\u00e4ge anf\u00e4ngt, wird Verengerung der Gef\u00e4sse sichtbar. Auf die Muskeln des Skeletts \u00fcbt Apocinium cannabini scheinbar keine Wirkung aus. Auf die motorischen Nerven wirkt es, indem es anfangs deren Erregbarkeit erh\u00f6ht, sp\u00e4ter herabsetzt. Versuche an Warmbl\u00fctlern haben gezeigt, dass nach der Einf\u00fchrung in eine Vene von 0,1 Cc. einer L\u00f6sung (1 : 20) von Apoeyu. canab. a ul je ein Kilo des Gewichts des Tieres der Puls voller, der Blutdruck h\u00f6her wird. Darauf wird die Zahl der Pulsschl\u00e4ge vermindert, dann wieder normal, w\u00e4hrend die St\u00e4rke des Pulses sowie der Blutdruck erh\u00f6ht bleiben.\nWerden 0,2 Cc. L\u00f6sung auf je 1 Kilo Gewicht eingef\u00fchrt, so vermindert sich die Zahl der Pulsschl\u00e4ge bedeutend, und macht sich eine bedeutende Erh\u00f6hung der Schwankungen des Pulses sowie des Blutdruckes bemerkbar. Das Athmen wird energischer. Bei 0,4 Cc. auf 1 Kilo tritt nach dem ersten Stadium der Verlangsamung der Herzth\u00e4tigkeit Beschleunigung derselben ein, der Blutdruck steigt noch mehr, aber die Schwankungen des Pulses werden geringer. Nach einiger Zeit geht die Beschleunigung in Verlangsamung \u00fcber. 1 Cc. L\u00f6sung auf je 1 Kilo Gewicht wirkt schon t\u00f6tlich: nach pl\u00f6tzlicher starker Verlangsamung der Herzth\u00e4tigkeit \u00fcbersteigt die Zahl der Herzschl\u00e4ge die Norm, der Blutdruck steigt ebenfalls. Der beschleunigte Puls wird unregelm\u00e4ssig, es tritt deutliche Arythmie ein, der Blutdruck beginnt zu fallen, die Atlmiung verlangsamt sich, indem die Athemz\u00fcge anfangs tief bleiben, dann aber oberfl\u00e4chlich werden, die Pulsschl\u00e4ge fangen an sich zu verlangsamen, es treten krampfhafte Bewegungen auf. Endlich findet expiratorischer Stillstand der Athmung statt. Zugleich h\u00f6rt das Herz auf zu schlagen und der Blutdruck sinkt rasch bis auf 0.\nVersuche unter Durchschneidung der Nn. vagorum haben gezeigt, dass Apocynum cannabinum auf den peripherischen Hemmungsapparat erregend, in grossen Dosen jedoch l\u00e4hmend wirkt. Bei diesen Versuchen erreicht aber die Verlangsamung der Herzth\u00e4tigkeit nicht den Grad, wie man sie bei unversehrt gebliebenen Nerven beobachtet, was darauf hinweist, dass an der Verlangsamung der Herzth\u00e4tigkeit ausser dem peripherischen auch der centrale Hemmungsapparat teilnimmt.\nDen Beobachtungen des Autors zufolge, erregt Apocynum cannab. nicht nur den Hemmungsapparat des Herzens sondern zugleich auch den Beschleunigungsapparat, da bei mit Atropin vergifteten Hunden, d. h. bei L\u00e4hmung des Hemmungsapparates, die Einf\u00fchrung von Extract. Apocyni cannabini eine leichte Beschleunigung des Pulses hervorruft.\nW eitere Versuche des Autors zeigen, dass bei Tieren mit durchschnittenem R\u00fcckenmark nach der Einf\u00fchrung des betreffenden Extracts ins Blut trotzdem Erh\u00f6hung des Blutdrucks stattfindet, was darauf hinweist dass Apocynum cannab. auf die vasomotorischen Centra des verl\u00e4ngerten Marks wirkt.\nWie Versuche gezeigt haben, findet bei grossen Dosen Verengerung der peripherischen Gef\u00e4sse statt.","page":281}],"identifier":"lit36336","issued":"1900-1902","language":"fr","pages":"280-281","startpages":"280","title":"Materialien zur Pharmakologie des canadischen Hanfs. Charkoff. 1896. Aus dem pharmakologischen Laboratorium von Prof. Popoff","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T15:07:33.548647+00:00"}
