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{"created":"2022-01-31T15:53:13.499836+00:00","id":"lit36354","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Kelber, M.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 289","fulltext":[{"file":"p0289.txt","language":"de","ocr_de":"A N A LYSE S.\n289\nArchangelsk!, K. Hat Moschus einen Wert als Reizmittel. (Wratsch, 1896. A4 44, S. 1235).\nObgleich sich viele Aerzte dem Moschus, als Reizmittel, gegen\u00fcber kritisch verhalten, so hat derselbe auch seine Anh\u00e4nger. Dies veranlasste den Autor die Wirkung des Moschus an solchen Tieren zu pr\u00fcfen, bei denen er vorher Kraftlosigkeit, Depression der Herzth\u00e4tigkeit, des respiratorischen und des vasomotorischen Centrums mittels Morphium hervorgerufen, d. h. sie ungef\u00e4hr in denjenigen Zustand versetzt hatte, bei welchem einige Aerzte zum Moschus ihre1 Zuflucht nehmen. Die angestellten Versuche ergaben vollkommen negative Resultate, da es unm\u00f6glich war, irgend eine erregende Wirkung auf das Herz oder auf die Atmung wahrzunehmen.\nKotschoroffski, L. Behandlung von Magen- und Darmleiden mit lod.\n(Wratsch, 1896, Ai; 18, S. 511).\nAuf Grund einiger Beobachtungen des Autors an Abdominaltyphus Erkrankter empfielt er angelegentlich lodst\u00e4rke als Desinlectionsmittel f\u00fcr den Darmkanal.\nZarubin, W. Nosophen bei Ulcus molle und Herpes progenitalis. (Wratsch, 1896, A4 45, S. 1269).\nDen Beobachtungen des Autors nach, zeigen die mit Nosophenverb\u00e4nden versehenen Ulc\u00e9ra mollia nicht die geringste Neigung sich der Zerfallstoffe zu entledigen, sodass man sich gen\u00f6tigt sieht von diesem Mittel zu irgend einem andern \u00fcberzugehen. Das Nosophen weist keine giftigen Eigenschaften auf, reizt die Wunden nicht, \u00fcbt auf die Bildung von Granulationen gar keinen Einfluss aus und verringert die Absonderungen nicht. Iodoform durch Nosophen zu ersetzen ist nicht denkbar.\nKelber. M. Einige Beobachtungen \u00fcber die Wirkung Cheiidonii majoris auf den Krebs des vaginalen Teils des Uterus. (Wratsch, 1896, A\u00bb 46, S. 1299).\nAuf Grund seiner klinischen Beobachtungen ist der Autor zu dem Schl\u00fcsse gelangt, dass Extr. Cheiidonii majoris auf das Gewebe des Krebses eine gewisse Wirkung hervorbringt, dass letztere aber eine unbest\u00e4ndige und nur oberfl\u00e4chliche ist, da die sichtbaren Ver\u00e4nderungen der Geschwulst bloss an der Oberfl\u00e4che bleiben.\nDenissenko, H. Die Behandlung des Krebses mit Chelidonium majus.\n(Wratsch, 1896, A4 46, S. 1301).\nDer Autor bediente sich bei der Behandlung des Krebses eines w\u00e4sserigen Extracts Cheiidonii majoris, indem er ihn zum inneren Gebrauch, zum Bestreichen der wunden Stellen und zu Einspritzungen in das Parenchym der Geschwulst verwandte. Seine Beobachtungen Messen ihn folgende Schl\u00fcsse zie-}ien: 5\u20147 Tagen nach Beginn des innern Gebrauchs, schwindet das \u00fcble Aussehen der Kranken, und nimmt die Haut derselben eine gesunde F\u00e4rbung an. Nach 3\u20144 Wochen werden die erkrankten Dr\u00fcsen und die Ge-","page":289}],"identifier":"lit36354","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"289","startpages":"289","title":"Einige Beobachtungen \u00fcber die Wirkung Childonii majoris auf den Krebs des vaginalen Teils des Uterus. (Wratsch, 1896, No. 46, S. 1299)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T15:53:13.499841+00:00"}
