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{"created":"2022-01-31T12:39:12.634620+00:00","id":"lit36366","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Likudi, G.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 295","fulltext":[{"file":"p0295.txt","language":"de","ocr_de":"A N A I. Y S 11 S.\n295\nrien u. dergl.) erkl\u00e4ren, die bei solchen Experimenten nicht zu vermeiden sind. Subconjunctive Einspritzungen von l\"/00-iger Sublimatl\u00f6sung bewirken Entz\u00fcndung an der Einstichsstelle, die in der Folge die Bildung von Narben\u2014Verwachsungen der Bindehaut mit der Sclerotica bedingt. Der g\u00fcnstige Einfluss subconjunctiver Einspritzungen von Sublimat bei der Behandlung gewisser Augenkranheiten erkl\u00e4rt sich nicht durch eine specifische Wirkung des Sublimats auf den Ansteckungsstoff, sondern durch den Reiz, den dasselbe unter der Bindehaut hervorbringt.\u2014Bei seinen Bestimmungen des Quecksilbers in organischen Substanzen hat der Autor die Ueberzeugung gewonnen, dass die Bestimmungsmethoden, die auf der Zersetzung der organischen Substanz durch Salzs\u00e4ure und chlorsaures Kali oder durch \u00fcbermangansaures Kali beruhen, es nicht gestatten in der genommenen Substanz die ganze Quantit\u00e4t des Quecksilbers zu bestimmen, da es unm\u00f6glich ist deren vollst\u00e4ndige Zersetzung zu bewerkstelligen. Die Anwendung von concentrirter Schwefels\u00e4ure zur Zersetzung der organischen Substanzen erh\u00f6ht die Empfindlichkeit der Bestimmung des Quecksilbers bedeutend, da s\u00e4mmtliche organische Substanzen der Zersetzung anheim fallen.\nJawein, W. lieber die qualitativen und quantitaven Ver\u00e4nderungen des Blutes bei Syphilis und IV\u00efercurialbehandlung. 0 K-auecTBeHHuxn n\nEoaiiuecTBeiinuxn iiaMimemaxu rpoBn npu cnffnaEch n pryTHOMt Jih-ueriin. (Dissert. St.-Petersburg. 189G).\nDer Autor ist zu folgenden Schl\u00fcssen gelangt. W\u00e4hrend des Verlaufs der Syphilis ist die Quantit\u00e4t der roten Blutk\u00f6rperchen nur am Anfang der condi-lomat\u00f6sen Periode vermindert. Unter dem Einfl\u00fcsse der Mercurialbehandlung vergr\u00f6ssert sich die Quantit\u00e4t der Erythrocyten, so dass sie gegen das Ende der Behandlung die anf\u00e4ngliche Menge derselben \u00fcbersteigt. Der Gehalt des Blutes an H\u00e4moglobin steigt ebenfalls. Die Quantit\u00e4t der weissen Blutk\u00f6rperchen bleibt bei Syphilis und Mercurialbehandlung unver\u00e4ndert. Der Autor zieht aus Obigem den Schluss, dass das Quecksilber auf die blutbildenden Organe anregend wirkt.\nLikudi. G. lieber die therapeutische Bedeutung des Lactophenins bei Abdominaltyphus. (Dissert. St.-Petersburg. 1897).\nSich auf seine Beobachtungen \u00fcber die Wirkung des Lactophenins bei Abdominaltyphus im Vergleich zu der Behandlung mit B\u00e4dern st\u00fctzend, h\u00e4lt der Autor das Lactophenin f\u00fcr das zweckm\u00e4ssigste aller die Temperatur herabsetzenden Mittel, wenn aus irgend einem Grunde Hydrotherapie nicht angewandt werden kann. Die Vorz\u00fcge des Lactophenins bestehen darin, dass es keinen Geschmack besitzt, milde und allm\u00e4lig wirkt, keinen \u00fcberm\u00e4ssigen Schweissausbruch, noch gar zu starkes Fallen der Temperatur hervoruft, die Herzth\u00e4tigkeit steigert, zeitweiliges Steigen des Blutdrucks bedingt, und wohlthuend auf die Nerven und den Seelenzustand wirkt. Zu den nachteiligen Wirkungen dieses Mittels geh\u00f6ren Complicationen seitens der Temperatur, die zuweilen beobachtet werden, und allm\u00e4lige Abnahme der Wirkung infolge von Gew\u00f6hnung.","page":295}],"identifier":"lit36366","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"295","startpages":"295","title":"Ueber die therapeutische Bedeutung des Lactophenins bei Abdominaltyphus. (Dissert. St. Petersburg. 1897)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T12:39:12.634626+00:00"}
