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{"created":"2022-01-31T16:39:47.135130+00:00","id":"lit36370","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Sokoloff, W.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 296-297","fulltext":[{"file":"p0296.txt","language":"de","ocr_de":"\u201c296\nA X A L Y S i: S.\nLewaschoff, S. Prof. Neueste Untersuchungen \u00fcber die therapeutische Bedeutung von Syzigium Jambolana bei Diabetes. (Puss. Archiv f\u00fcr Path., klin. Med. uud Bact. 1897, Lief. 2).\nDie experimentellen Untersuchungen des Autors lassen erkennen, dass dieses Mittel die Bildung von Zucker im Organismus vermindert, indem es den Uebergang der St\u00e4rke und des Glycogens in Zucker erschwert.\nPodgorny, K. Material zur Frage nach dem Einfl\u00fcsse des lods auf die krankheitserregenden Bakterien. (Dissert. St,-Petersburg. 1897).\nZouboff, A. Beitrag zur Frage nach der Wirkung des in Flaschen gef\u00fcllten nat\u00fcrlichen Essentuker Wassers N\u00b0 17. im Vergleich zu dem gasirten Wasser, auf die Assimilation der Fette einer gemischten Nahrung, bei gesunden Menschen. (Dissert. St.-Petersburg. 1897).\nDer Vergleich von Beobachtungen, die der Autor \u00fcber die Wirkung des nat\u00fcrlichen und des gasirten Wassers auf die Assimilation der Fette anstellte, leitete ihn zu folgenden Schl\u00fcssen: 3 Bechervoll (740 Cc.) in Flaschen gef\u00fclltes Essentuker Wasser V 17. im Laufe von 24 Stunden von gesunden Individuen genossen, wirken nicht merklich auf die Assimilation der Fette einer gemischten Nahrung. Das Gasiren des Wassers verbessert den Geschmack und verhindert die Bildung von Niederschl\u00e4gen und von Schwefelwasserstoff, \u00e4ndert aber dessen Wirkung, insoweit sie die Assimilation der Fette betrifft, nicht, obgleich das gasirte Wasser im Vergleich zu dem nichtgasirten diesen Process im allgemeinen eher f\u00f6rdert. Hinsichtlich seiner Wirkung auf die Assimilation der Fette gleicht das Essentuker Wasser W 17 k\u00fcnstlichen alkalischen L\u00f6sungen. Die Fettassimilation findet in Gegenwart von distillirtem Wasser etwas schwerer statt als bei dem Mineralwasser .V 17. Bei m\u00e4ssiger Arbeit und hinl\u00e4nglicher Nahrung macht sich Fallen des K\u00f6rpergewichts weder w\u00e4hrend des Trinkens des Essentuker Wassers noch an den auf die Trinkperioden folgenden Tagen bemerkbar.\nSokoloff, W. Ueber den Einfluss der Cocainvergiftung auf die morphologische Zusammensetzung des Biutes und auf die Lymphdr\u00fcsen.\n(Dissert. St.-Petersburg. 1897).\nDer Autor untersuchte die morphologischen Ver\u00e4nderungen im Blute von Hunden bei nichtt\u00f6tlicher Vergiftung mit Cocain. Es erwies sich dabei, dass unter der Einwirkung des Cocains die Anzahl der roten Blutk\u00f6rperchen sich immer vergr\u00f6ssert (bis 29\u00b0/0)- Es erscheinen im Blute Blutk\u00f6rperchen von anormaler Gr\u00f6sse (z. B. Mikrocvten von 2,6 o..). rote Kernk\u00f6rperchen und K\u00f6rperchen, die in Bezug auf die F\u00e4rbung des Kerns den vorhergehenden gleichen, aber bl\u00e4ulich gef\u00e4rbtes Protoplasma besitzen. Die Menge der Leuko-cyten vergr\u00f6ssert sich allm\u00e4lig (10% \u2014100% der anf\u00e4nglichen Menge). Die gr\u00f6sste Zunahme an weissen sowohl als an roten Blutk\u00f6rperchen wurde bei der Einf\u00fchrung des Cocains unmittelbar in das Blut bemerkt. Der Procentgehalt der jungen weissen K\u00f6rperchen wurde etwas geringer (12,3%\u20149,9%), die absolute Zahl aber blieb unver\u00e4ndert. Der Procentgehalt der polymorph-","page":296},{"file":"p0297.txt","language":"de","ocr_de":"A N A L Y SES.\n297\nkernigen K\u00f6rperchen fiel gleichfalls (von 81,8\u201c 0 bis /8,8\u00b0/0), die absolute Menge derselben stieg jedoch verh\u00e4ltnissm\u00e4ssig zu der allgemeinen Zahl der weissen K\u00f6rperchen. Der Procentgehalt sowohl als auch die absolute Menge der reifen einkernigen K\u00f6rperchen stieg mehr als um das Doppelte (von 5,9% bis 11,3%, und von 549 bis 1260). Es macht sich gleichfalls eine grosse Anzahl von K\u00f6rperchen bemerkbar, welche nichtk\u00f6rnichtes Protoplasma und einen aus mehreren mit einander verbundenen Teilen bestehenden Kern enthalten. Deren Menge betrug manchmal 32%. Blutpl\u00e4ttchen wurden in vergr\u00f6sserter Anzahl beobachtet. Der Autor ist der Ansicht, dass die Zunahme an rothen Blutk\u00f6rperchen, das Erscheinen von Lithrocyten, von Kernformen roter Blutk\u00f6rperchen, die vergr\u00f6sserte Anzahl der Pl\u00e4ttchen darauf schlossen lassen, \u25a0dass die blutbildenden Organe von dem Cocain einen Anstoss zu verst\u00e4rkter Th\u00e4tigkeit erhalten. Die Zunahme an weissen einkernigen K\u00f6rperchen h\u00e4nge davon ab, dass die Leukocyten ihre nat\u00fcrliche Verwandlung in ihrem \u00e4ltesten Entwicklungstadium verz\u00f6gert h\u00e4tten, zum Teil auch von der verst\u00e4rkten Th\u00e4tigkeit der blutbildenden Organe.\nBei der Untersuchung der Wirkung des Cocains auf die Gekr\u00f6sdr\u00fcsen eines mit bedeutenden Dosen vergifteten Kaninchens erwies sich Folgendes: Schwellen des Endothels der lymphatischen Schleimh\u00f6hlen, Erscheinen einer grossen Menge epithelf\u00f6rmiger Zellen in denselben, wobei in diesen Zellen Schwellung. Granulirung, Nekrose, Vacuolisation und fettige Entartung zu Tage traten.\nScheweleff. I. lieber den Einfluss des Traubenzuckers auf die Kalkausscheidung bei Arteriosklerose. (Dissert. St.-Petersburg. 1897).\nDer Autor studirte den Einfluss, den der Traubenzucker auf den Kalkwechsel aus\u00fcbt, bei Kranken, die mit Arteriosklerose behaftet waren, und bei Gesunden, indem er ihnen zu 100 Gr. t\u00e4glich verabreichte. Die Analysen der Excrete Hessen den Autor folgende Schl\u00fcsse ziehen: die Assimilation des Kalkes \u00fcbersteigt bei Arteriosklerose die Norm, f\u00e4llt aber unter der Einwirkung des Traubenzuckers. Der Kalkwechsel steigt unter dem Einfl\u00fcsse des Traubenzuckers bei Gesunden sowohl als bei an Arteriosklerose Leidenden. Die Gr\u00f6sse dieses Wechsels steht im umgekehrten Verh\u00e4ltnisse zu dem Grade der klinisch ausgedr\u00fcckten Arteriosklerose. Bei letzterer findet bedeutende Zur\u00fcckhaltung des Kalks im Organismus. infolge des anormalen Zustandes der Gef\u00e4ssgewebe, statt. In schnellem Wachstum begriffene ( kganismen gleichen in Bezug auf die Assimilation, die Zunahme an Kalk im K\u00f6rper und den Wechsel desselben mit Arteriosklerose behafteten Kranken.\nKaSabin. I. Dr. Ueber die Behandlung des Krebses mit Chelidonium majus.\n(Medic. Rundschau, 1897).\nDer Autor teilt mit, dass in seinem Falle die Anwendung von Extract. Chelid. maj. bei der Behandlung einer krebsartigen Neubildung ein negatives Resultat ergeben hat.","page":297}],"identifier":"lit36370","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"296-297","startpages":"296","title":"Ueber den Einfluss der Cocainvergiftung auf die morphologische Zusammensetzung des Blutes und auf die Lymphdr\u00fcsen. (Dissert. St.- Petersburg. 1897)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:39:47.135136+00:00"}
