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Ueber die Behandlung von Uteruscarcinom und Erosionen des vaginalen Teils mit Extract. Chelidonii majoris. (Botkin's klinische Zeitung. 1897, No. 3, S. 74)

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{"created":"2022-01-31T14:36:23.252094+00:00","id":"lit36391","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Schirschoff, D.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 305-306","fulltext":[{"file":"p0305.txt","language":"de","ocr_de":"A X A L Y S E S.\n305\nKossimoff. I. Die desinfecirenden Eigenschaften des Nosophens. (Wratsch. 1897, Ai 27, S. 757).\nDer Autor untersuchte die Wirkung des Nosophens auf die pathogenen Mikroben und gelangte auf Grund seiner Experimente zu folgenden Schl\u00fcssen: 1) Das Bestreuen der Culturen auf Agar- Agar mit Nosophen \u00fcbt gar keine Wirkung auf das Wachstum der Cholerabacillen, der Finkler-Prior'scheu, und Pyocyaneus- Bacillen aus; 2) die Beimengung von Nosophenpulver zu Agar-Agar und Gelatine h\u00e4lt die Entwicklung genannter Bacillen nicht auf; 3) Das Bestreuen der Culturen auf Agar-Agar mit Nosophen hemmt das Wachstum an der ( )berfl\u00e4che der N\u00e4hrsubstanz, wirkt aber auf die Keime selbst, nicht t\u00e4tlich; 4) Nosophenl\u00f6sungen von 1:1000 bis 4:100 t\u00f6ten die Sporen der Sibirischen Pest nicht einmal nach 2 Tagen; 5) Nosophenl\u00f6sungen von 1 : 509 bis 4:100 t\u00f6ten noch nach 2-mal 24 Stunden eint\u00e4gige Culturen von Bacillus pyocyaneus nicht. 6) die L\u00f6sungen besitzen keine bacte-riciden Eigenschaften und f\u00e4rben ausserdem die W\u00e4sche und Kleider der Kranken stark blau.\nLaschtschenkoff. P. Vergleichende Versuche \u00fcber die desinfecirende Wirkung des Holcin's und der Schering sehen Pastillen. (Wratsch, 1897, Ab 33, S. 905).\nIm Hinblick auf die Wichtigkeit der Frage nach der Desinfection der Wohnr\u00e4ume, veranstaltete der Autor, auf Prof. Fl\u00fcgges Vorschlag hin, vergleichende Versuche \u00fcber die desinheirende Wirkung des Holcins und der Schering'schen Pastillen. Als \u00dfeobachtungsobject dienten ihm Seidenf\u00e4den und St\u00fccke verschiedener Gewebe, die mit pathogenen Mikroben inficirt worden waren. Es wurden dabei folgende Resultate erhalten: 1) Hulcin und die Schering'schen Pastillen t\u00f6ten die Sporen, diejenigen der Sibirischen Pest nicht ausgeschlossen unbedingt, wenn dieselben auf den Gegenst\u00e4nden eine d\u00fcnne Schicht bilden. Man braucht 2 Pastillen auf je 1 Cubikmeter; 2) mit 4 Pastillen auf 1 m3 k\u00f6nnen Gegenst\u00e4nde desinfecirt werden, auf denen Reinkulturen in einer 3 Mm. dicken Schicht auf getragen sind; es gen\u00fcgt aber in W\u00e4sche oder Kleider einen infecirten Gegenstand zu bringen, damit zweifelhafte Resultate erhalten werden; 3) die Schering'schen Pastillen sind um die H\u00e4lfte billiger als das Holcin; deren Handhabung ist auch bequemer als diejenige des fl\u00fcssigen Holcins, weshalb sie vor diesem den Vorzug verdienen; 4) der unangenehme Geruch macht sich beim Holcin mehr bemerkbar; 5) beim Desin-feciren k\u00f6nnen alle Gegenst\u00e4nde an ihrem Platze bleiben, aber Kleider und W\u00e4sche m\u00fcssen nachher in einer Anstalt, mit str\u00f6mendem Dampf behandelt werden.\nSchirschoff, D. lieber die Behandlung von Uteruscarcinom und Erosionen des vaginalen Teils mit Extract. Chelidonii majoris. (Botkin\u2019s klinische\nZeitung. 1897, Ai 3, S. 74).\nDer Autor ist auf Grund seiner Beobachtungen zu folgenden Schl\u00fcssen gelangt: Extr. Chelidonii majoris bef\u00f6rdert infolge von Cauterisation und Wu-","page":305},{"file":"p0306.txt","language":"de","ocr_de":"A 's A LISE S.\n300\neherung des umliegenden pl\u00e4tten Epithels die Zuheilung der Erosionen. Bei krebsartigen Processen \u00fcbt Extr. Chelidonii majoris nur bei oberfl\u00e4chlichen Krebswunden eine g\u00fcnstige \u201cWirkung aus. In der gyn\u00e4kologischen Praxis d\u00fcrfte diesem Mittel in der Reihe der pharmaceutischen Mittel, deren man sich bei der palliativen Behandlung von Uteruscarcinom bedient, nur die letzte Stelle angewiesen werden.\nPawloff. i. Prof. Fathologo-therapeutisches Experiment mit dem Magen-secret des Hundes. (Botkin's klinische Zeitung. 1307, .V 22, S. 309).\nWie bekannt ist in der Pharmakologie die Meinung vorherrschend, dass die Alkalien zu den s\u00e4ftetreibenden Mitteln geh\u00f6ren. Die in dieser Mitteilung von Prof. Pawloff angef\u00fchrten Experimente an einem mit einer Magen- und Darmfistel behafteten Hunde beweisen\tdas Gegenteil.\tEin\tZufall hatte bei dem\nTiere Hypersecretion des\tMagensaftes\therbeigef\u00fchrt,\tden\tder Autor zum Stu-\ndium der Wirkung der Alkalien benutzte. Nach der Einf\u00fchrung von 150 Cc. einer 1%-igen L\u00f6sung von Soda ging die Secretion des Magensaftes bis zur H\u00e4lfte herunter. Nachdem in den folgenden Tagen Wasser eingef\u00fchrt worden war, stieg die Quantit\u00e4t des Magensaftes wieder. Dasselbe wiederholte sich bei Wiederholung der Experimente. Die Einf\u00fchrung von 150 Cc. Sodal\u00f6sung t\u00e4glich w\u00e4hrend einigen Tagen brachte die Absonderung des Magensaftes auf die Norm. Der Autor zieht daraus den Schluss, dass Soda die Hypersecretion des Magensaftes vermindert. Die Experimente, welche beweisen sollten, dass Soda ein s\u00e4ftetreibendes Mittel ist, waren unrichtig ausgelegt worden. So beobachtete z. B. Dr. Freymont nach der Einf\u00fchrung von Sodal\u00f6sung in den Magen Absonderung des\tMagensaftes\tund rechnet\tdaher Soda zu den s\u00e4ftetreibenden Mitteln. Prof.\tPawloff erkl\u00e4rt, dass in\tdem\tgegebenen Falle die\nAbsonderung des Magensaftes auschliesslich durch das Wasser bedingt wurde, welches unzweifelhaft s\u00e4ftetreibende Eigenschaften besitzt. Aus diesem Grunde h\u00e4tte Dr. Freymont, um die s\u00e4ftetreibende Wirkung der Soda zu beweisen, in den Magen entweder reine Soda einf\u00fchren oder die Wirkung des Sodawassers mit derjenigen des reinen Wassers vergleichen sollen, wie es in Prof. Pawloffs Experimenten gethan wurde.\nRosenstadt, !. Heber den Einfluss der Borjomer Mineralw\u00e4sser auf die Zusammensetzung des Blutes. (Med. Obozrenie. 1397, S. 88).\nBei den der Beobachtung unterworfenen Kranken wurde anf\u00e4nglich das Blut untersucht, worauf ihnen w\u00e4hrend 6 Tagen das Mineralwasser verabreicht wurde. Am 7-ten Tage fand abermalige Untersuchung des Blutes statt: dabei wurden bestimmt: die Alkalinit\u00e4t, das specifische Gewicht, der Gehalt an H\u00e4moglobin, roten Blutk\u00f6rperchen und Leukocyten sowie die verh\u00e4ltnism\u00e4ssige Menge der verschiedenen Arten von Leukocyten. Aut Grund dieser Untersuchungen gelangte der Autor zu folgenden Schl\u00fcssen: hei gesunden sowohl als bei kranken Verdauungsorganen wird bei dem Gebrauch von Borjomer Wasser Verst\u00e4rkung der Alkalinit\u00e4t des Blutes beobachtet; dieselbe dauert einige Zeit fort und f\u00e4llt dann ziemlich rasch bis zur Norm. Dabei beobachtet man zugleich mit der Verst\u00e4rkung der Alkalinit\u00e4t, Steigen des spe-","page":306}],"identifier":"lit36391","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"305-306","startpages":"305","title":"Ueber die Behandlung von Uteruscarcinom und Erosionen des vaginalen Teils mit Extract. Chelidonii majoris. 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