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{"created":"2022-01-31T16:01:33.899092+00:00","id":"lit36396","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Alexeieff, Th.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 308","fulltext":[{"file":"p0308.txt","language":"de","ocr_de":"308\nA N A L Y S E S.\nAlexeieff, Th. Canadischer Hanf (Apocynum cannabinum) als Mittel gegen die Wassersucht. (Wratsch, Y 50, 1897, S. 1443).\nUm die vorhandenen Thatsaelien zu pr\u00fcfen, wandte der Autor Extractum liu id um Apocyni cannabini haupts\u00e4chlieli in solelien F\u00e4llen von Compensatious-st\u00f6rungen der Herzaction an, in welchen trotz best\u00e4ndiger energischer Anwendung der gew\u00f6hnlichen Cardiaca nicht nur keine Besserung erzielt, sondern mit jedem Tage Verschlimmerung beobachtet wurde. In all diesen F\u00e4llen machten sich g\u00fcnstige Resultate k\u00fcndbar, wobei keine cumulative Wirkung zu Tage trat. Der Autor spricht sich gegen grosse Dosen aus, da solche, seinen Beobachtungen nach, h\u00e4ufig St\u00f6rung in den Yerdauungsorganen und Schmerzen in der Herzgegend verursachen. 3\u20145 Tropfen des Extracts 3\u20144-mal t\u00e4glich gen\u00fcgen vollkommen die \u00abwunderth\u00e4tige> Wirkung des Mittels hervor-zurufen.\nKarujas, I. Ueber die physiologische Wirkung des Calciumhyperoxyds und der Hyperoxyde der organischen S\u00e4uren auf die F\u00e4ulnissprocesse im Darmkanal. Dissert. St.-Petersburg, 1898.\nDer Autor f\u00fchrte seine Untersuchungen mit Calciumhyperoxyd und Benzoes\u00e4urehyperoxyd aus. Die Versuche in vitro zeigten, dass unter dem Einfl\u00fcsse des Magensaftes und der Darms\u00e4fte aus beiden Hyperoxyden Sauerstoff ausgeschieden wird. Experimente an Hunden zeigten dass Benzoes\u00e4urehyperoxyd die F\u00e4ulnissprocesse im Darmkanal nicht beeinflusst (letzteres wurde aus der Harnuntersuchung auf Indican, Phenol und Schwefels\u00e4ureester geschlossen), w\u00e4hrend Calciumhyperoxyd diese Prozesse bedeutend herabzetzt.\nTarassoff, F. Materialien f\u00fcr die Pharmakologie der Knospen und Bl\u00e4tter der Birke. (Wratsch, 1898. Y 51, S. 1508).\nDie Experimente des Autors an Tieren und seine klinischen Beobachtungen haben ihn folgende Schl\u00fcsse ziehen lassen: w\u00e4sserige Extracte aus den Bl\u00e4ttern und Knospen der Birke besitzen die Eigenschaften die Urinmenge zu vergr\u00f6ssern. Die diuretische Wirkung h\u00e4ngt nicht von der Steigerung des Blutdrucks ab. In theurapeutischen Dosen rufen beide Pr\u00e4parate keine Nebenerscheinungen hervor.\nDie aus den Knospen ausgeschiedene Betulorethins\u00e4ure, in kleinen Dosen in das Blut eines Hundes ei\u00fcgef\u00fchrt, \u00fcbte einen Beiz auf das Atmungscentrum und den Hemmungsapparat des Herzens aus. Grosse Dosen dagegen riefen Erbrechen, tiefe St\u00f6rung der Coordination der Bewegungen, Hin- und Herwackeln des Kopfes, wie bei Cocainvergiftung, hervor. Auf die Erregung folgten: L\u00e4hmung des Hemmungsapparats des Herzens, Atemschw\u00e4che und der Tod, durch L\u00e4hmung des Atemcentrums. Nach Einf\u00fchrung genannter S\u00e4ure in den Magen wurden keine scharfen Anzeichen von Vergiftung beobachtet. Diuretische Wirkung scheint die S\u00e4ure nicht zu besitzen.","page":308}],"identifier":"lit36396","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"308","startpages":"308","title":"Canadischer Hanf (Apocynum cannabinum) als Mittel gegen die Wassersucht. (Wratsch, No. 50, 1897, S. 1443)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:01:33.899097+00:00"}
