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Zur Frage nach dem Einflusse der Kolanüsse (Nuces colae acuminatae) auf dem Gasumsatz (Kohlensäure und Wasserdampf), das Körpergewicht und die Temperatur bei gesunden Tieren. Experimentelle Untersuchung. (Wratsch, 1898, No 10, S. 277)

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{"created":"2022-01-31T16:40:12.997069+00:00","id":"lit36405","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Wetscherkiewitsch, A.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 312-313","fulltext":[{"file":"p0312.txt","language":"de","ocr_de":"312\nA N A h Y S E S.\nPolianoff, Wl. Gelatine als blutstillendes Mittel. (Medic. Obozrenje, 1898, S. o 8 8).\nDer Autor beschreibt eineu Fall von erfolgreicher Anwendung' von Gelatine als blutstillendes Mittel bei rundem Magengeschw\u00fcr und spricht sich zu Gunsten dieses Mittels aus, welches, seiner Ansicht nach, gr\u00f6ssere Verbreitung verdient, z. B. bei Blutbrechen infolge von Erosionen an der Magenschleimhaut.\nWetscherkiewitsch, A. Zur Frage nach dem Einfl\u00fcsse der Kolan\u00fcsse (Nu-ces colae acuminatae) auf den Gasumsatz (Kohlens\u00e4ure und Wasserdampf), das K\u00f6rpergewicht und die Temperatur bei gesunden Tieren. Experimentelle Untersuchung. (Wratsch, 1898, ,V 10, S. 277).\nAls Untersuchungsobject dienten dem Autor Kaninchen und Hunde. Er verzeichnete folgende Resultate: unter der Einwirkung der per os eigef\u00fchrten Nuc. colae nimmt die Ausscheidung der Kohlens\u00e4ure zu. und h\u00e4lt die Zunahme derselben mit der A ergr\u00f6sserung der Gaben des Kolapulvers gleichen Schritt. Die Wirkung tritt ziemlich rasch zu Tage (l1/,\u20142 Stunden nach der Einf\u00fchrung). Nach einmaliger Verabreichung des Mittels, nicht \u00fcber 0,5 grm. pro kilo K\u00f6rpergewicht, vermehrt sich die Ausscheidung von Wasserd\u00e4mpfen nur wenig; bei Dosen von \u00fcber 0,5 grm. \u00fcbertrifft sie die Norm um ein bedeutendes. Vergleichene Versuche \u00fcber die Auscheidung von Kohlens\u00e4ure und Wasserdampf bei dem Gebrauch von Nuc. colae und reinem krystallinisehem Coffein (entsprechend dem \u00b0/0-\u2014Gehalt des freien Coffeins in dem Kolan\u00fcssen) zeigen, dass der Unterschied in der Wirkung der ganzen N\u00fcsse und des reinen Coffeins im Laufe des Versuchs nicht bedeutend ist, in der Folge aber die R\u00fcckkehr zur Norm in Bezug auf den Gasumsatz nach Coffein sehr rasch von statten geht, w\u00e4hrend sie nach dem Gebrauch von Cola erst nach 48 Stunden eintritt.\nDas Pulver von Kolan\u00fcssen, denen das freie Coffein entzogen worden war, wirkt im Vergleich zu dem Pulver aus ganzen N\u00fcssen auf die Ausscheidung von Kohlens\u00e4ure und Wasserdampf viel schw\u00e4cher.\nDie Wirkung des Kolapulvers auf hungernde Tiere scheint auch in der F\u00f6rderung der Ausscheidung von Kohlens\u00e4ure und Wasserd\u00e4mpfen zu bestehen, Selbst bei relativ grossen Dosen werden die Tiere unter der Einwirkung von Kola nur leicht erregt. Darauffolgende Depression ist nicht beobachtet worden. Nach reinem krystallinisehem Coffein in Dosen, welche dem Procentgehalt des freien Coffeins entsprachen, wurde starke Aufregung beobachtet, welche nach 5 \u2014 6 Standen von ebenso starker und anhaltender Depression gefolgt war. In allen Experimenten machte sich starker Durst bemerkbar; auch die Esslust schien vermehrt zu sein. Die ausgeschiedene Harnmenge ist bald gr\u00f6sser, bald geringer. Die Temperatur ist bei den Tieren immer erh\u00f6ht. Das K\u00f6rpergewicht nimmt unbedeutend zu. Die F\u00e4ces werden unter der Einwirkung von Kola fester. Aus Obigem folgt, dass unter dem Einfl\u00fcsse dieses Mittels die Verbrennung der Kohlehydrate und Fette energischer vor sich geht, der Zerfall der Stickstoffsubstanzen dagegen vermindert ist. Bei starker k\u00f6rperlicher Arbeit, erm\u00fcdenden M\u00e4rschen u. dergl. d\u00fcrfte Kola ein vorz\u00fcgliches","page":312},{"file":"p0313.txt","language":"de","ocr_de":"ANALYSES.\nO 1 O\nolo\nMittel zur Erhaltung der Stickstoffs\u00fcbstanzen im Organismus sein. Da Kola den Tonus des Muskel- und Nervensystems hebt, so kann es mit A ersieht in Krankheiten, die von Schw\u00e4che der Muskel- und Nervent\u00e4tigkeit herr\u00fchren, angewandt werden.\nRajewski, P. Ueber die Behandlung von Aktinomykose mit lodverbindun-\ngen. (Med. Obozrenje, 1898. S. 147).\nVom Autor in vitro ausgef\u00fchrte Versuche zeigten, dass V's % Iodnatrium in dem N\u00e4hrsubstrat gen\u00fcgen, um die Entwicklung der Aktinomykose hintanzuhalten. V; % verhindert das Wachsen des Pilzes vollst\u00e4ndig. Die klinischen Beobachtungen des Autors best\u00e4tigten die hemmende Wirkung des Iodnatriums auf die Entwicklung der Aktinomykose. Die Wirkung desselben trat besonders scharf in sulchen F\u00e4llen hervor, wo, ausser dem inneren Gebrauch, auch noch Einspritzungen von Iodnatriuml\u00f6sung in die Parenchyme der erkrankten Gewebe Anwendung fanden.\nKostkiewitsch. A. Fiuidextract Apocini cannabini als Mittel gegen durch Herzleiden verursachte Wassersucht. (Russ. Arch. f. Pathol., kl. Med. u. Bacter.. 1898, Bd. VI, 463).\nZu seinen Experimenten an Warmbl\u00fctlern benutzte der Autor Merck\u2019s amorphes Apocyn. Die Resultate gestalteten sich folgendermaassen: nach der Einf\u00fchrung in das Blut kleiner Dosen, 0,08\u20140,1 mgr. pro kilo K\u00f6rpergewicht, wurde unbedeutende Verlangsamung der Herzschl\u00e4ge und Erh\u00f6hung des Blutdrucks beobachtet. Mittelstarke Dosen, 0,14\u20140.15 mgr. pro kilo, rufen starke Verlangsamung des Pulses nebst bedeutend erh\u00f6htem Blutdruck hervor. Grosse Dosen, 0,15\u20140.2 mgr. pro kilo, haben Beschleunigung der Herzschl\u00e4ge und hohen Druck zur Folge. T\u00f6tliche Dosen 0,24 mgr. pro kilo, bewirken unregelm\u00e4ssige Herzaction, rasches Fallen des Blutdrucks, Stillstand des Herzens, sodann auch der Atmung:\nIn der Herzth\u00e4tigkeit der Fr\u00f6sche ruft Merck's Apocynum alle f\u00fcr Digitalin charakteristischen Ver\u00e4nderungen hervor. An Menschen vorgenommene Beobachtungen zeigten dem Autor, dass bei Kranken, die an Compensations-st\u00f6rungen des Blutumlaufs leiden. Extr. fluid. Apocyni cannabini verst\u00e4rkte Diurese, erh\u00f6hte Spannung der Pulswelle, Verlangsamung des Pulses, Verkleinerung des Gebietes der Stumpfheit des Herzens, st\u00e4rkere Contractionen desselben und, diesem parallel. Verminderung der Atemnot, der Blutstauung in der Loher und der der Wassersucht eigenen Erscheinungen hervorruft. Der .Einfluss auf den Puls und die Harnabsonderung macht sich schon am dritten Tage f\u00fchlbar, die maximale Wirkung f\u00e4llt auf den \u00df-ten oder 7-ten Tag.\nExtr. fluid. Apocyni cannabini hat die Eigenschaft den Magendarmkanal zu reizen. Cumulativwirkung besitzt es nicht.\nTscherwsnski. S. Prof, an der Universit\u00e4t Jurieff. Die Narcotica unter den Derivaten des Methans (CH,) und der narkotische Schlaf im Vergleich zu dem normalen. (Jurieff, 1898).\nNach einer kurzen Uebersicht \u00fcber die narkotischen Mittel der Reihe der Methonderivate und nach der Darlegung der wichtigsten dem Studium","page":313}],"identifier":"lit36405","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"312-313","startpages":"312","title":"Zur Frage nach dem Einflusse der Kolan\u00fcsse (Nuces colae acuminatae) auf dem Gasumsatz (Kohlens\u00e4ure und Wasserdampf), das K\u00f6rpergewicht und die Temperatur bei gesunden Tieren. Experimentelle Untersuchung. (Wratsch, 1898, No 10, S. 277)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T16:40:12.997074+00:00"}

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