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Ueber die Behandlung von seröser Pleuritis mit Guajacol. (Medic. Obozrenie, 1898, S. 134)

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{"created":"2022-01-31T15:13:17.590927+00:00","id":"lit36413","links":{},"metadata":{"alternative":"Le Physiologiste Russe","contributors":[{"name":"Prosorowski, N.","role":"author"}],"detailsRefDisplay":"Le Physiologiste Russe 2: 315-316","fulltext":[{"file":"p0315.txt","language":"de","ocr_de":"ANALYSES.\n315\nAfanassieff. Prof. M. lieber die Behandlung der Fettsucht mit verschiedenen Schilddr\u00fcsenpr\u00e4paraten. (Therapevtitscheskii Westnik, 1898, W 1).\nDie Beobachtungen des Autors \u00fcber die Behandlung der Fettsucht mit Thyreoidin haben gezeigt, dass das K\u00f6rpergewicht unter dem Einfl\u00fcsse dieses Mittels f\u00e4llt. Am wirksamsten erwies sich Merks, dann Poehl\u2019s, am schw\u00e4chsten Baumann's Pr\u00e4parat. Je langsamer das K\u00f6rpergewicht der Kranken fiel, desto dauernder war die Wirkung.\nTonieff, K. Ueber die therapeutische Wirkung des Euchinins. (Med.\nObozrenie, 1898, S. P27).\nDer Autor stellte \u00fcber die Wirkung des Euchinins in verschiedenen Krankheiten Beobachtungen an und gewann die Ueberzeugung, dass Euchi-nin Chinin vollkommen ersetzen k\u00f6nne und vor diesem den Vorzug habe, dass es keinen bittern Geschmak besitzt und bei Kindern seltener Erbrechen hervorruft als Chinin. In einigen F\u00e4llen wurden dieselben Nebenerscheinungen wie bei letzterem beobachtet.\nIwanoff, M. Ein Fall von g\u00fcnstiger Wirkung des Alkaloids Ghelidonii ma-Joris bei einer b\u00f6sartigen Neubildung am Magen. (Med. Obozrenie,\n1898, .V 9, S. 317).\nDer Autor f\u00fchrt einen Fall an. wo bei einer an einer b\u00f6sartigen Neubildung am Magen leidenden Kranken, die mit Chelidoniuin sulfuricum behandelt wurde, nach 12 Tage das Erbrechen, welches 3 Monate angehalten hatte, und andre krankhafte Erscheinungen seitens des Magens aufh\u00f6rten, die Ern\u00e4hrung und das subjective Gef\u00fchl sich besserten, wenngleich der Krankheits-process auch fortdauerte.\nProsorowski, N. Dr. Ueber die Behandlung von ser\u00f6ser Pleuritis mit Guajacoi. (Medic. Obozrenie. 1898, S. 134).\nVon dem Gedanken ausgehend, dass, den von zahlreichen Autoren erhaltenen Thatsachen nach. Guajacoi von der Haut aufgesogen wird und bactericide Eigenschaften besitzt, wendet der Autor Bepinseln der Brust mit Guajacoi bei der Behandlung von ser\u00f6ser exsudativer Pleuritis an, die nach der Ansicht mancher Klinicisten, auf die Einwanderung in die Pleura von Mikroorganismen, welche durch die Producte ihrer Lebensth\u00e4tigkeit die Entz\u00fcndung hervorrufen und unterhalten, zur\u00fcckzuf\u00fchren sei. Auf Grund eigener Beobachtungen ist der Autor zu dem Schl\u00fcsse gelangt, dass unter dem Einfl\u00fcsse von Guajacoi in allen F\u00e4llen Schwinden des Exsudats beobachtet wird. Das Bepinseln mit Guajacoi vertrugen die Kranken gut. Beizung der Haut wurde fast garnicht beobachtet. Nach dem Bepinseln fiel die Temperatur um 0,2\u00b0\u20142,0\u00b0. Nach dem Fallen stieg dieselbe wieder und erreichte gegen Abend die fr\u00fchere H\u00f6he oder \u00fcbertraf dieselbe sogar um 0,2\"\u20142,0\". Bei nichtfiebernden Kranken tiel die Temperatur etwas weniger. Das Fallen der Temperatur wurde von Schweissausbruch begleitet. Solange die \u00e4usserliche Behandlung dauerte, war","page":315},{"file":"p0316.txt","language":"de","ocr_de":"316\nANALYSES.\ndie Harnmenge vergr\u00f6ssert. Eine Stunde nach der Bepinselung konnte die Gegenwart von Guajacol im Harn nachgewiesen werden. Der Autor ist der Ansicht, dass die Wirkung des Guajacols eine zweifache ist: indem dasselbe einerseits die peripherischen Nervenendigungen reizt und auf die Wurmecentra einwirkt, was sich durch die Temperaturerniedrigung ausdr\u00fcckt, beeinflusst es auch die vasomotorischen Contra in dem Sinne, dass es die Aufsaugung des Exsudats bef\u00f6rdert; andererseits verbindet es sich mit den im Blute circuli-renden Producten des Krankheitsprocesses, beseitigt auf diese Weise die die Entz\u00fcndung unterhaltenden Ursachen und schafft dadurch Bedingungen, welche die Aufsaugung des Exsudats bef\u00f6rdern.\nAkimoff-Peretz, K Ein Fai! von l\u00e4ngerer Anwendung von Fett bei hype-\nraciditas cum hypersecretsone. (Botkin\u2019s klin. Zeitung. 1898, Al 10.\nS. 426).\nIn Prof. I. PawlofFs Laboratorium gewonnene Thatsachen, welche gezeigt hatten, dass Fett die secretorische Th\u00e4tigkeit des Magens herabsetzt, veran-lassten den Autor, dessen Arbeiten1) dasselbe best\u00e4tigt l\u00fctten, zu therapeutischen Zwecken bei hyperaciditas Fett anzuwenden, um auf diese Weise den krankhaft gereizten Zustand des Magens zu bessern. Durch den Gebrauch von Fett in Gestalt von Mandel\u00f6l und Butter aus frischer Saline erf\u00fchl' der Zustand des Kranken subjectiv und objectiv sehr bedeutende Besserung. Der Autor giebt Tabellen, in denen die Verminderung der Acidit\u00e4t des Magensaftes unter dem Einfl\u00fcsse des Fettes verzeichnet ist.\nMironoff, Priv.-Doc. Beobachtungen \u00fcber die Wirkung des Fluidextracts aus der Wurzel von Gossypium herbaceum. (Medic. Obozrenie, 1898. S. 892).\nDie Beobachtungen\ndes\nAutors ergaben Folgendes: die Anwendung von\nGossypium herbaceum bei gravidem Uterus, sowohl in den ersten Monaten als auch am Ende der Gravidit\u00e4t und bei dem Beginn der Geburt, ergab negative Resultate. Folglich besitzt dieses Mittel keine abortiven Eigenscl\nEine lange Reihe von Beobachtungen des Autors aus seiner gyn\u00e4kologischen Praxis beweisen die blutstillende Wirkung von Gossypium herbaceum in den F\u00e4llen, wo die Blutungen von Entz\u00fcndungsprocessen in dem Peritoneum des Beckens oder in dem Zellgewebe oder in den Adnexen des Uterus her stammen. Bei Myomen brachte l\u00e4ngerer Gebrauch des Extracts von Gossypium herbaceum sichtbaren Nutzen, indem es die Blutungen verminderte. Somit scheint die blutstillende Wirkung von Gossypium herbaceum von dessen Einfl\u00fcsse auf die Gef\u00e4sse, nicht aber auf die Contractionen des Uterus abzuh\u00e4ngen, da es keine Zusammenziehungen desselben hervorruft.\n*) Klinische Materialien zur Frage nach dem Einfl\u00fcsse des Fettes auf die seeretorisclie lliii-tigkeit das Magens. Diss. S.-Pet. 1697.","page":316}],"identifier":"lit36413","issued":"1900-1902","language":"de","pages":"315-316","startpages":"315","title":"Ueber die Behandlung von ser\u00f6ser Pleuritis mit Guajacol. (Medic. Obozrenie, 1898, S. 134)","type":"Journal Article","volume":"2"},"revision":0,"updated":"2022-01-31T15:13:17.590932+00:00"}

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